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Mir ist jetzt erst aufgefallen (ja, ein bissi früh.. ) das einige meiner Symptome ziemlich exakt zu einer Niebenniereninsuffizienz bzw. halt -schwäche passen. Aus der unten angeführten Wikipedia Symptomliste bei Morbus Addison habe ich auch nur 2 Positionen streichen müssen.
allgemeines Schwächegefühl
Infektanfälligkeit
Gewichtsverlust
Appetitlosigkeit
Erbrechen
"Salzhunger" (Verlangen nach salzigen Nahrungsmitteln)
Schwindel
niedrigen Blutdruck mit Kollapsneigung
Bauchschmerzen
Verstopfung oder Durchfall
Verlust der Libido
Unterzuckerungen
Also werd ich als nächstes mal versuchen das testen zu lassen und mich über Behandlungsmöglichkeiten schlau machen.
Mir ist aber schon vor einiger Zeit aufgefallen, dass neben meiner SD UF noch was im Hormonsystem nicht passen kann. Ich da mal bei meinem Bruder übernachtet, und da, weil sie grad nicht da war, im Bett meiner Nichte. Für die nächsten zwei Wochen (es war Winter) war mein ansonst ständiges Frösteln verschwunden. Es schien als hätte da eine hormonelle Übertragung stattgefunden.
Ich hab dann weiter recherchiert und erfahren, dass auch Männer an Östrogenmangel leiden können. Der Östrogenspiegel beim (gesunden) Mann, ist gar nicht so viel niedriger als bei einer Frau (etwa 1/3 im Schnitt). Und für so einen Mangel ist dann meist die Nebenniere verantwortlich.
Normwerte in ng/l
frau 10-300 (je nach Zyklus)
mann 15-40
Ich hab mir überlegt, was wenn es möglich wäre diesen Effekt etwa durch eine östrogenhaltige Salbe zu erreichen. Wenn das funktionieren sollte, wär das ein gewaltiger Gewinn. Ob man sowas kann? Wie gesagt sollte die Sorge "zu verweiblichen" eigentlich eher unbegründet sein, wenn mann es nicht übertreibt.
ich würde an Deiner Stelle auf jeden Fall der Vermutung, daß Deine Nebennieren schwächen nachgehen.
Was mir noch einfällt:
Ich da mal bei meinem Bruder übernachtet
Daß es Dir danach besser ging, könnte ja auch einfach bedeuten, daß die Wohnung Deines Bruders für Dich verträglich ist, während es in Deiner Wohnung etwas gibt, das Dir nicht gut tut? Ich denke dabei an Wohngifte wie Schimmel, Formaldehyd durch Möbel usw.
könnte ja auch einfach bedeuten, daß die Wohnung Deines Bruders für Dich verträglich ist
Nee, das wäre an sich schon früher aufgefalllen. Es gibt da ja doch verschiedene Wohnungen/Hotels in denen man sich so aufhaltet. Andererseits scheint diese "hormonelle Übertragung" dann auch öfter aufzutreten, bloß nicht immer so deutlich.
Bin grad über diese Bilder gestoßen, die ich schon vor 2, 3 Jahren gemacht hab. Es sind Blutdruckwerte bald nach dem Aufstehen. Das Problem ist nach wie vor aktuell. Die Werte illustrieren glaube ich ganz gut, wie ich mich fühle, wenn ich nicht richtig ausschlafen konnte; schwach, unterkühlt, elendig und kaum lebensfähig. Wenns noch Winter ist und drausen kalt, dann ist allein die Vorstellung in dem Zustand raus zu gehen ein schlechter Witz.
Ich nehme an, dass sowas im Zusammenhang mit einer Nebennierenschwäche / Addision steht. Wie geht es in der Hinsicht jenen unter euch, die in eine solche Diagnose haben?
Nein, eine 24h Messung wurde nicht geamcht. Ich weiß aber auch so wie es in etwa läuft. Erstens mal hängt es wie gesagt sehr stark davon ab ausrechend zu schlafen. Um so mehr Schlaf, desto besser.
Bin ich ausgeschlafen, dann ist das von Anfang an nicht so schlimm. Tendenziell, wenn der Tagesrythmus passt, bin ich den Abend / Nachtstunden am fitesten. Wenn nicht, dann steigt der Blutdruck wohl ein wenig an, bleibt aber weit im suboptimalen Bereich.
Der Knackpunkt ist dann überhaupt der Schlaf - bei bestehendem Schlafmangel. Da kommt es dann eben aufgrund des geringen Blutdrucks zu Erstickungsanfällen.
Ja und als Ursache vermute ich, wie gesagt, dass die Nebennieren schlapp sind..
Es geht ja, wie üblich, kaum was weiter. Aktuell ist die Frage, wie und wo ich überhaupt mal einen ordentlichen Hormonstatus machen kann.
Immerhin ist einmalig mein Cortisol gemessen worden. Ergebnis: 77,7 (43-220).
Das ist natürlich kein Tagesprofil, aber aus dem Kontext, zusammen mit der Abbildung eines typischen Tagesprofils lässt sich schon eine Tendenz vermuten..
Blutabnahme war um 11h30, aufgestanden bin ich um 9h. Es sollte also ein Wert sein, der im Tagesprofil oben etwa dem Punkt 9h entspricht. Dafür ist mein Wert ziemlich niedrig, vergleichsweise nicht mal halb so hoch.
Fällt der Spiegel über den Tag dann weiter ab, wie das nunmal so ist, dann werde ich die Bandbreite wohl nach unten hin verlassen.
Hinzu kommt: Vorraussetzung, dass ich den Termin wahrnehmen konnte, war ein passender Tagesrythmus, was bei mir nur selten der Fall ist. Auch hatte ich keinen Schlafmangel. Gerade unter Schlafmangel wird mein Zustand aber wirklich schlimm, dann fällt der Blutdruck ins Bodenlose.
Es scheint logisch, dass dann der Cortisolspiegel noch deutlich niedriger sein wird, und eben diese Probleme verursacht. Wahrscheinlich starte ich dann mit einem Wert in den Tag, den Gesunde beim Schlafengehen haben..
Ich hab vor zwei Monaten einen umfangreicheren Hormonstatus (stationär) machen lassen. Die Cortisol Werte waren diesmal höher als beim zuvor gemacht Test, von daher gibt es keinen Grund eine Nebennierenschwäche zu vermuten. Auch ein paar andere Werte waren anders als vermutet.
An Sexualhormon besteht also definitiv mal kein Mangel . Indirekt bestätigt das aber eine Beobachtung die ich in jüngeren Jahren gemacht habe; Allein schon eine mäßige Zufuhr von Zink wirkte damals so als würde ich mich mit Testosteron dopen, inklusive der entsprechenden Nebenwirkungen.
Bedenkt man, dass ich damals von Natur aus einen höheren Testosteronspiegel haben musste und dass am Abend vor dem Test noch ein paar Bier getrunken habe (was den Testo Spiegel senkt), dann dürfte ich früher schwindelerregende Werte erreicht haben.
Das würde auch meine vorzeitige Pubertät (1,5-2 Jahre) erklären. Und natürlich erklärt es meinen Haarstatus..
Ein Übermaß an Steroiden, ob künstlich zugeführt oder nicht, kann bekanntlich schädlich sein. Eine typische Nebenwirkung wäre etwa eine Erhöhung des LDL, und ein Absinken des HDL Cholesterins.
Diese Werte wurden zuletzt 2012 genommen:
LDL 120
HDL 76
Das sah bei mir praktisch immer so aus. Es ist ziemlich widersprüchlich, weil die Werte eigentlich extrem gut sind. Aber vielleicht gilt ja auch hier der gewohnte Grundsatz: bei mir ist eben alles ein wenig anders
Richtig seltsam war dann etwas anderes. Mir wurde zunächst mitgeteilt, dass ich am Tag der Entlassung alle vorhandenen Befunde bekäme, und die noch dauern würden bekäme mein Hausarzt zugeschickt.
Das war dann tatsächlich genau anders. Den vorläufigen Befund bekam ich nur sehr sehr widerwillig ausgehändigt, und was später dem Hausarzt zugeschickt wurde enthielt noch weit weniger Ergebnisse. Offenbar hat man, wieso auch immer, einige Ergebnisse vorenthalten.
Ich musste jetzt erneut bei der Stationsschwester quengeln um diese Ergebnisse doch noch zu bekommen. Dabei sind diese gar nicht uninteressant.
Insbesondere Renin, welches maßgeblich den Blutdruck steuert, sollte nach dem Aufstehen deutlich ansteigen, sich etwa verdoppeln. Bei mir tut es das Gegenteil. Wohl gemerkt: ich hab im Liegen ein Problem mit zu niedrigem Blutdruck was unter Umständen zu Erstickungsanfällen führt.
Vor dem Hintergrund scheint mir das ein relevanter Laborwert zu sein. Wahrscheinlich ist das auch der Grund, weshalb mit man ihn untern Tisch fallen ließ...
also bei diesen Steroidhormonwerten scheinst Du tatsächlich keine Nebennierenunterfunktion zu haben.
Ich zB hab eine Nebennierenschwäche, die sich gewaschen hat; nur zum Vergleich einiger meiner Werte: