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In Siders entsteht ein Gebäude für eine neue Einheitszentrale und für ein zweites Rechenzentrum für den Kanton Wallis. Für dessen Bau hat der Staatsrat einen 58-Millionen-Verpflichtungskredit beantragt.
Der Staatsrat hat dem Kantonsparlament eine Botschaft über das Gesuch um einen Verpflichtungskredit von 58 Millionen Franken zur Finanzierung des Baus einer neuen Einheitszentrale und eines zweiten Rechenzentrums für den Kanton Wallis im Quartier L'Escala in Siders vorgelegt. Insgesamt ist das Projekt mit 65 Millionen Franken budgetiert, wovon 7 Millionen Franken bereits im Rahmen der IT-Strategie 2015 bis 2024 zugewiesen wurden.
Die neue Zentrale und das zweite Rechenzentrum sollen bis zum Sommer 2023 in Betrieb genommen werden.
Worin liegt die Notwendigkeit dieser neuen Einsatzzentrale? Die Erfahrung mit Naturgefahren und seismischen Risiken hat Einsatzkräfte gelehrt, dass die rasche Auslösung von Alarmen und die effiziente Koordination von Ressourcen während dieser Einsätze der Schlüssel zum Erfolg sind. Zusammengelegt werden im neuen Bau in Siders die Alarmzentralen 112, 117, 118 und 144 sowie die kantonale Führungsorganisation KFO. Die Einheiten werden unter strikter Einhaltung des Datenschutzes unabhängig bleiben.
Wie es in der Mitteilung des Kantons weiter heisst, umfasst die neue Struktur ein zweites Informatik-Rechenzentrum für den Staat Wallis. Es soll die operationelle Kontinuität des Hauptzentrums in der Stadt Sitten gewährleisten, um die Beständigkeit und Sicherheit der Informationssysteme des Staates Wallis zu garantieren. Dieses Rechenzentrum muss über ein hohes Sicherheitsniveau verfügen, das durch die ständige Anwesenheit von Polizeikräften im Gebäude gewährleistet ist. Weiter weist es dank angemessener Erdbebenschutznormen eine begrenzte Anfälligkeit für Naturkatastrophen auf.
Der Staatsrat hat Anfang 2018 einen Architektur- und Ingenieurwettbewerb für den Bau dieses Gebäudes ausgeschrieben. Am Ende des Wettbewerbs hat die Fachkommission das Projekt von Urbistondo + Martinez, Architekten in Lausanne, und Structurame Sàrl, Bauingenieure in Genf, ausgewählt.wh