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Die Tasaday machten weltweit Schlagzeilen, als sie 1971 aus den Wäldern Mindanaos auf den Philippinen auftauchten, mit Blättern bekleidet, Steinwerkzeuge tragend, ohne Ahnung von Agrikultur, Waffen, kein Wort für Krieg, im Glauben, die Welt sei der Wald um sie, sonst gebe es keine Menschen.
Die Ansicht tauchte auf, dass es sich hier um einen der grössten Medien-Stunts der Geschichte handle, es gab auch Spezialisten, die von der Authentizität des Stammes überzeugt waren. Die Frage der Echtheit der Tasaday ist bis heute nicht geklärt.
Keine Schlagzeilen machten die italienischen Tasaday, als sie ’82 aus den Hügeln über Brianza auftauchten, metallene Objekte, elektronische Verstärker, und was wie Instrumente aussah mittragend, ohne Ahnung von irgendetwas.
In das Radiostudio, welches sie benutzten, ihre Musik zu spielen und hermetische Texte zu rezitieren, kam eines Tages jemand herein und schrieb an die Wand: «Tasaday sind verdammte Poseure!», behauptend, ihre Geschichte sei frei erfunden.
Ein Journalist, der nicht dieser Ansicht war, besuchte eines ihrer Konzerte, und kam zum Schluss: «Tasaday sind die italienischen Sex Pistols der Achtzigerjahre!», der Medienschwindel bestehe darin, ihre Echtheit anzuzweifeln.
Tasaday, die experimentelle Noise-Tribal-Postrock-Industrial-Band aus Brianza: eine grosse Entdeckung? Ein ausgeklügelter Schwindel? Ist der Schwindel echt?