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Anfang der 80er Jahre gewann Harrison Funk das Vertrauen von Michael Jackson und fogorafierte ihn in der Folge über drei Jahrzehnte hinweg. „Michael hatte die schönsten Augen, die ich je fotografiert hatte“, sagt er und erklärt.
„Michael hatte die schönsten Augen, die ich je fotografiert hatte“, sagt Harrison Funk. „Sie waren gross. Sie waren ausdrucksstark, sie waren innig. Ich meine das nicht äusserlich. Es war ein Bild hinein in seine Seele. Ich denke Michael wusste bei jedem Bild, was er mitteilen wollte. Selbst wenn er völlig natürlich war, konnte er der Kamera eine Botschaft mitteilen.“
Harrison Funk hatte Michael Jackson in den frühen 80er Jahren zum ersten Mal fotografiert. Er war in seinen Zwanzigern als er zu einer Party in New Yorks Tavern on the Green eingeladen wurde und während einem Moment im Backstagebereich Fotos von Michael und den restlichen Jackson Familienmitgliedern schoss. Kurz danach erhielt Funk einen Anruf von Michaels Publizist, der ihn nach Los Angeles einlud, ohne konkreten Auftrag oder Lohn in Aussicht zu stellen. Harrison Funk tritt den Flug nach LA an.
Als erstes habe sich Michael dann einfach eine Weile lang mit ihm unterhalten. „über alles in der Welt und über Baseball“, so Funk. Tito Jacksons Kinder spielten währenddessen ein Softball Spiel und einige Brüder hielten sich an den Seitenlinien auf.
Den ersten grossen Job für Michael Jackson hatte Harrison Funk während der Victory Tour 1984. Er begleitete MJ auch während dessen Bad Welttournee von 1987 bis 1989.
„Er lehrte mich so viel über Wahrung, den Moment zu sehen und den Moment einzufangen“, sagt Harrison Funk. „Er lehrte mich so viel über Perfektion und Michael war ein Perfektionist. Er wollte, dass alles so war, selbst wenn es spontan war, war es so. Das war ein Teil von seiner Brillianz, die Fähigkeit das ohne jegliche Anstrenung passieren zu lassen.“
Harrison Funk gewann nicht nur das Vertrauen von Michael Jackson, sondern auch von dessen Beratern und Management. Kein Foto ging ohne deren Genehmigung an die Öffentlichkeit. Als etwa die Hälfte der Tour vorüber war, habe er fortan selbst Fotos genehmigen und publizieren dürfen. „Sie vertrauten mir.“
Funk erinnert sich an ein Treffen von Michael Jackson mit Jesse Jackson, als dieser 1984 um das Präsidenten-Amt in den USA buhlte. Harrison Funk wie auch Jesse Jacksons Fotograf durften anwesend sein und Fotos schiessen. Doch schnell habe Jesse Jackson seinen Fotografen gebeten, aufzuhören. Doch Michael bat Harrison zu bleiben und sagte zu Jesse: „Mein Fotografer lichtet alles ab.“
Harrison Funk durfte häufig, auch in privaten Momenten, dabei sein und seiner Arbeit frei nachgehen. „Er liebte es Spässe zu treiben, und er liebte es sich zu vergnügen. Er war ein grosses Kind“, berichtet Funk. „Da gab es eine Essensschlacht, in der ich einen Eimer voll Krabben trage… nachdem sie ihn über mir ausgeleert hatten.“
Einige Fotos von Harrison Funk, siehe hier der Originalartikel. Weitere Fotos gibt es auf der Webseite von Harrison Funk. (unten auf „galleries“ dann „michael jackson“ oder „the jacksons“ für Bilder der Victory Tour wählen)