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Anne-Marie Im Hof-Piguet ist gestorben
24.12.2010 In Bern ist Anne-Marie Im Hof-Piguet (* 12. April 1916 in Martigny; † 18. Dezember 2010) gestorben. Sie war Fluchthelferin, Menschenrechtlerin und Friedensaktivistin.
Anne-Marie Im Hof-Piguet verbrachte ihre Kindheit im Vallée de Joux. Sie studierte in Lausanne und Wien. 1942 bis 1944 war sie in Frankreich, im Dienst der Kinderhilfe des Roten Kreuzes und begegnete dort dem Antisemitismus. Sie rettete zwölf jüdische Kinder über die Grenze in die Schweiz.
1959 war Im Hof-Piguet Mitbegründerin von Swisscontact, einer Stiftung für Entwicklungszusammenarbeit mit der Dritten Welt.
Anne-Marie Im Hof-Piguet lebte in Bern.
Die Verstorbene erhielt verschiedene Preise und Auszeichnungen für ihre Werke und ihr Wirken, so die Ehrenmedaille der Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem in Jerusalem und den mit 100'00 Franken dotierten Doron-Preis.
Laut Todesanzeige findet die Abschiedsfeier am Freitag, den 7. Januar um 14 Uhr in der Kirche Köniz BE statt, nach der Urnenbestattung auf dem Friedhof Köniz.
Im Waldgut Verlag ist erschienen:
Fluchtweg
durch die Hintertür
Eine Rotkreuz-Helferin im besetzten Frankreich 1942-1944 (Frauenfeld 1984)
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