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|Athen 1896

Anzahl Länder: 14
Olympische-Disziplinen: 9
Total Athleten: 241
Frauen: keine
Männer: 241
Brasilien nahm an dieser Ausgabe der Olympischen Spiele nicht teil.
Vierzehn Länder erlebten erneut die griechische Tradition der Spiele und, zusammengekommen in Athen, trugen sie die erste Olympiade der modernen Ära unter sich aus. Einer der grossen Initiatoren der Wiederbelebung dieses Wettkampfes war der Baron von Coubertin, Pierre de Fredy hatte politische Wissenschaften studiert und wurde dann Erzieher.
1892 präsentierte er an der Universität von Sorbonne, in Paris, eine These über die « physischen Exerzitien der modernen Welt » und begann mit dem Versuch, die olympische Tradition wieder aufleben zu lassen. Zwei Jahre später erhielt er das Versprechen der Griechen, den Wettkampf wieder einzuführen. Im gleichen Jahr wurde das Internationale Olympische Kommittée gegründet, verantwortlich für die Organisation der Spiele, die alle vier Jahre stattfinden sollten. Der Baron von Coubertin war der Präsident des Kommittées von 1896 bis 1925.
Am 6. April 1896 gewann der Nordamerikaner James Conolly den Dreisprung und wurde damit der erste Olympia-Champion nach 1500 Jahren. Damals wurden die Sieger mit einer versilberten Medaille geehrt und einem Lorbeerzweig. Es gab noch keine Gold- oder Bronzemedaillen. Der deutsche Carl Schumann beendete seine Teilnahme unter den ersten Fünf in drei verschiedenen Disziplinen.
Unter den 241 Athleten nahm nicht eine einzige Frau an den Spielen teil. Es gab neun Disziplinen: Schwimmen, Leichtathletik, Radfahren, Speerwerfen, Gymnastik, Schiessen, Tennis, Gewichtheben und Ringen. Gewinner dieser Olympiade waren die Amerikaner – gefolgt von Griechenland und Deutschland.
Griechenland hatte Probleme mit der Organisation des Events – Städte wie Budapest und Paris boten sich an, für die Griechen einzuspringen. Schliesslich gelang es den Griechen, sämtliche Forderungen als Gastland der Olympischen Spiele zu erfüllen – jedoch mit einigen Fehlern.
Gewinner der 100m Freistil und der 1.200m beim Schwimmen wurde Alfred Hajos – er erzählte, dass gerade die Schwierigkeiten ihm zum Sieg verholfen hätten. Für die “lange Distanz“ wurden alle Schwimmer per Boot aufs offene Meer transportiert und mussten dann allein zurückschwimmen. “Ich muss sagen, dass ich Angst hatte, was alles passieren könnte, wenn ich in dem kalten Wasser ein Krampf kriegen würde. Mein Wille zu überleben war noch stärker als der Wunsch zu siegen“, sagte der Medaillen-Gewinner. Brasilien nahm an dieser ersten Olympiade der Moderne nicht teil.
Zum ersten Mal in der Geschichte schuf man eine Erinnerungs-Briefmarke für das Ereignis.
STOCKHOLM 1912
Brasilien nahm an dieser Ausgabe der Olympischen Spiele nicht teil.
LONDON 1908
Brasilien nahm an dieser Ausgabe der Olympischen Spiele immer noch nicht teil. In London waren 22 Länder zum ersten und einzigen Mal vertreten. England wurde Gesamtsieger des Medaillen-Spiegels mit 56 Gold-, 51 Silber- und 38 Bronze-Medaillen.
SAINT LOUIS 1904
Brasilien nahm an dieser Ausgabe der Olympischen Spiele nicht teil.
PARIS 1900
Brasilien nahm an dieser Ausgabe der Olympischen Spiele nicht teil. Insgesamt waren 24 Länder mit dabei – unter denen glänzte Frankreich mit 26 Goldmedaillen, 41 Silber und 34 Bronze! Dahinter kamen di USA und dann England.