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Die wichtigsten Kurznews aus der weiten Welt des Sports.
Die Reds, Meister und Cupsieger, nahmen somit erfolgreich Revanche für die Niederlage im Supercup, den sie im August gegen Arsenal im Penaltyschiessen verloren hatten. Liverpool liess sich durch den Gegentreffer zum 0:1 in der 25. Minute durch Alexandre Lacazette – er profitierte von einem krassen Abwehrfehler – nicht aus dem Tritt bringen. Neun Minuten später führte der Favorit durch Treffer von Sadio Mané und Andrew Robertson 2:1. Neuzugang Diogo Jota machte in der 89. Minute alles klar.
Granit Xhaka spielte wie gewohnt im zentralen Mittelfeld von Arsenal. Nach 60 Minuten wurde er ausgewechselt. Sein Nationalmannschafts Kollege Xherdan Shaqiri, vergangenen Donnerstag noch Torschütze im Ligacup, stand erneut nicht im Aufgebot von Liverpool. Somit bleibt es im Kalenderjahr 2020 bei nur zwei Kurzeinsätzen in der Meisterschaft.
Liverpool - Arsenal 3:1 (2:1) - Keine Zuschauer.
Tore: 25. Lacazette 0:1. 28. Mané 1:1. 34. Robertson 2:1. 89. Jota 3:1.
Bemerkungen: Liverpool ohne Shaqiri (nicht im Aufgebot), Arsenal mit Xhaka (bis 60.). (sda)
Rafael Nadal, Dominic Thiem und Serena Williams ziehen am French Open sicher in die 2. Runde ein.
Der 12-fache Roland-Garros-Sieger Nadal setzte sich gegen den Weissrussen Jegor Gerassimow (ATP 83) in etwas mehr als zwei Stunden 6:4, 6:4, 6:2 durch. Dabei geriet der Spanier, der sich im Vorfeld über die neuen Bälle beklagt hatte, nicht in Bedrängnis. Dies, obwohl ihm der Weissrusse durchaus die Stirn bot. Zu Beginn des dritten Satzes nahm der Weltranglisten-83. dem Spanier den Service ab. Als Nadal zum 2:2 ausglich, übertrat sich Gerassimow den Fuss. Erst dann war der Widerstand gebrochen.
Nadals nächster Gegner in der unteren Tableauhälfte von Stan Wawrinka ist der 25-jährige Amerikaner Mackenzie McDonald (ATP 236).
Thiem bezwang den Kroaten Marin Cilic in gut zwei Stunden 6:4, 6:3, 6:3. Zweimal, zu Beginn des ersten und des dritten Satzes, liess sich der Vorjahresfinalist und US-Open-Sieger den Service abnehmen. Dennoch setzte sich der 27-jährige Österreicher ohne grösseren Kräfteverschleiss in 2:06 Stunden durch. In der zweiten Runde trifft er auf den Qualifikanten Jack Sock.
Thiem hat in den vergangenen vier Jahren in Roland Garros stets mindestens die Halbfinals erreicht. 2018 und 2019 unterlag er jeweils im Final Rafael Nadal.
Auch Serena Williams ist erfolgreich ins Turnier gestartet. Die 23-fache Grand-Slam-Siegerin setzte sich gegen die amerikanische Landsfrau Kristie Ahn nach Anlaufschwierigkeiten 7:6 (7:2), 6:0 durch. Ihre nächste Gegnerin ist die Bulgarin Tsvetana Pironkova (WTA 157). (zap/sda)
Genoa, das Team von Valon Behrami, ist überaus stark von einem Coronavirus-Ausbruch betroffen. Zwei Tage nach der Bekanntgabe, dass der Keeper Mattia Perin positiv getestet worden ist, stieg die Zahl der Infizierten auf 14. Wie der Tabellenzwölfte der Serie A am Montag auf seiner Homepage mitteilte, sind sowohl Spieler als auch Mitarbeiter betroffen.
Noch nicht bekannt ist, wie die Serie A auf den Coronavirus-Ausbruch reagiert. Genoa soll laut Spielplan am Samstag Torino empfangen. (sda/apa/dpa)
Stefanie Vögele wartet auch nach dem French Open auf ihren ersten Sieg auf WTA-Stufe seit April 2019. Die Aargauerin unterliegt der Rumänin Patricia Maria Tig in knapp zwei Stunden 5:7, 5:7.
Die Niederlage gegen die Weltnummer 59 entsprach der Papierform. Die Gegnerin, die 26-jährige Sandspezialistin Patricia Maria Tig, schien für Vögele aber nicht komplett ausser Reichweite. Letztlich war vor allem der Aufschlag zu wenig druckvoll, um erstmals seit 2017 wieder an einem Grand-Slam-Turnier in die 2. Runde einzuziehen. Im ersten Satz, in dem sie sich von einem 1:5 noch einmal herankämpfte, gab Vögele den Service viermal ab, im zweiten, in dem sie ebenfalls einen Breakrückstand wettmachte, zweimal. Nur in einem von Vögeles Aufschlagsspielen machte Tig nicht mindestens zwei Punkte.
Im Feld der Frauen ist somit keine Schweizerin mehr vertreten. Jil Teichmann schied am Sonntag in drei Sätzen gegen Irina-Camelia Begu aus, Belinda Bencic erklärte vor Turnierbeginn Forfait, Viktorija Golubic und Leonie Küng blieben in der Qualifikation hängen. (sda)
Einen Tag nach Schalke 04 setzt auch Mainz 05 schon nach der zweiten Bundesliga-Runde seinen Cheftrainer ab. Die in die Krise gerutschten Mainzer trennen sich von Achim Beierlorzer. Im Meisterschaftsspiel am Freitag bei Union Berlin soll Assistenztrainer Jan-Moritz Lichte auf der Bank sitzen.
Der Mainzer Sportvorstand Rouven Schröder hatte dem 52-jährigen Beierlorzer nach dem Spielerstreik und der zweiten Saisonniederlage am Samstag gegen Aufsteiger Stuttgart (1:4) die Rückendeckung versagt. Beierlorzer seinerseits hatte versichert, er habe keine Schuld an dem Wirbel und er habe «ein ganz konstruktives Verhältnis» mit der Mannschaft. Beierlorzer war als Nachfolger von Sandro Schwarz erst seit Mitte November 2019 Mainzer Cheftrainer. (ram/sda)
Die Finalserie der NBA heisst Miami Heat gegen Los Angeles Lakers. Miami gewann gegen die Boston Celtics 125:113 und setzte sich in dieser Halbfinalserie mit 4:2 Siegen durch. Die Heat und die Lakers, mit 16 Titeln die erfolgreichste Mannschaft nach den Celtics (17 Titel), standen sich noch nie in einer Finalserie gegenüber. Die Lakers triumphierten zuletzt vor zehn Jahren, die Heat errangen 2013 ihren dritten von drei Titeln. (ram/sda)
Juventus Turin ist nach dem 2:2 auswärts gegen die AS Roma bereits nicht mehr ohne Punktverlust. Der Meister holte dabei dank Doppeltorschütze Cristiano Ronaldo zweimal einen Rückstand auf. Das 2:2 erzielte Ronaldo in der 69. Minute in Unterzahl. (sda/bal)
Der Einstand von Ronald Koeman als Trainer des FC Barcelona ist geglückt. Im ersten Pflichtspiel unter dem Niederländer siegten die Katalanen gegen Villarreal im Camp Nou problemlos 4:0.
Zum Mann des Spiels avancierte Barcelonas Youngster Ansu Fati. Der 17-jährige Angreifer brachte sein Team mit einer frühen Doublette (15./19.) auf Kurs, ehe er Captain und Superstar Lionel Messi das 3:0 ermöglichte. Der Argentinier verwandelte in der 35. Minute einen Foulpenalty, den Fati herausgeholt hatte.
Messis erster Pflichtspielauftritt nach dem angestrebten Abgang aus Barcelona war mit Spannung erwartet worden. Der sechsfache Weltfussballer hatte sich wiederholt über das Barça-Präsidium aufgeregt und auch öffentlich nicht mit Kritik zurückgehalten. Zuletzt beschwerte sich Messi über die Art und Weise, wie der Klub Luis Suarez verabschiedet hatte. Seine Leistung gegen Villarreal beeinträchtigte der Zwist vorderhand nicht. (sda/bal)
Der Ausflug von Genoa zum Auswärtsspiel gegen Napoli wurde zum Reinfall. Am Samstag wurde Torhüter Mattia Perin positiv auf das Coronavirus getestet. Danach musste das Team mit dem Schweizer Valon Behrami nochmals zum Test und konnte deshalb erst am Sonntagmorgen nach Neapel reisen.
Das Spiel wurde zwar um drei Stunden verschoben, doch offenbar genügte diese zusätzliche Vorbereitungszeit nicht: Am Ende verlor Genoa mit dem 37-jährigen Ersatzkeeper und ehemaligen Internationalen Federico Marchetti zwischen den Pfosten 0:6. Nach der Pause kassierten die Gäste innerhalb von 15 Minuten vier Gegentore. (sda/bal)
Jil Teichmann ist am French Open in der 1. Runde ausgeschieden. Die 23-jährige Schweizerin verlor gegen die Rumänin Irina-Camelia Begu (WTA 72) bei garstigen Bedingungen in zweieinhalb Stunden 4:6, 6:4, 3:6. Bei Nieselregen, Wind und Temperaturen um die 10-Grad-Marke tat sich Teichmann gegen die 30-jährige rumänische Sandspezialistin auf einem der Aussenplätze praktisch über die gesamten zweieinhalb Stunden schwer.
Im ersten Satz handelte sie sich ein 1:4 ein, das sie noch einmal ausbügelte, nur um später mit einem leichten Fehler den Satz doch abzugeben. Das entscheidende von zwei Breaks im dritten Satz kassierte sie zum 3:4. Den zweiten Durchgang gewann sie primär dank der besseren Effizienz, nachdem sie eine 3:0- und 5:3-Führung zunächst aus der Hand gegeben hatte.
Somit verbleibt Stefanie Vögele als einzige Schweizerin im Feld der Frauen. Die Aargauerin bestreitet ihre Erstrunden-Partie gegen die Rumänin Patricia Maria Tig (WTA 58) am Montag. (pre/sda)
Luis Suarez hat ein traumhaftes Debüt für Atlético Madrid gefeiert. Beim 6:1-Sieg gegen den FC Granada kam der Uruguayer nach 70 Minuten für Diego Costa ins Spiel und ist danach gleich an drei Treffern beteiligt, zweimal traf er selbst. Nach 85 Minuten köpfte der 33-Jährige aus kurzer Distanz zum 5:0 ein, in der Nachspielzeit gelang ihm sogar noch der Doppelpack.
Suarez war erst vor einigen Tagen ohne Ablöse vom FC Barcelona zu den Madrilenen gewechselt, für Barca schoss der Stürmer in sechs Jahren insgesamt 195 Tore in 283 Spielen. Der Abgang war vor allem Lionel Messi sauer aufgestossen, er übte danach Kritik an Barças Transferpolitik. (pre)
Aufstiegskandidat GC hat auch die Aufgabe der 2. Runde der Challenge League siegreich gestaltet. In Chiasso siegten die Grasshoppers 2:0. Unmittelbar nach der Pause erlöste Nikola Gjorgjev die Grasshoppers mit dem 1:0. Das Tor des Zürcher Offensivspielers wurde von einem unnötigen Ausflug von Chiassos Goalie Loïc Jacot begünstigt. Das 2:0 durch GC-Neuzuzug Leo Bonatini fiel erst in der zweiten Minute der Nachspielzeit.
Von den meistgenannten Aufstiegskandidaten der Challenge League steht nach den ersten zwei Runden damit einzig GC ohne Verlustpunkt da. Während Xamax und Aarau wie Chiasso noch keine Punkte einspielen konnten, und Thun bei einem Zähler steht, führen Schaffhausen und Wil die Tabelle überraschend vor den Grasshoppers an. (pre/sda)
Cédric Itten hat in der 9. Runde der schottischen Meisterschaft seine ersten Tore für die Glasgow Rangers erzielt. Der Basler Stürmer schoss beim 5:1-Auswärtssieg gegen Motherwell in der Schlussviertelstunde die Treffer zum 4:0 und 5:0. Itten war erst sieben Minuten vor seinem ersten Tor eingewechselt worden. Die Glasgow Rangers sind weiterhin ungeschlagen und liegen mit 23 Punkten aus neun Spielen an der Tabellenspitze.
Erfolgreich war in der 9. Runde auch Albian Ajeti. Zum 3:0-Heimsieg von Celtic Glasgow gegen Hibernian Edinburgh steuerte der zweite Basler Stürmer in der schottischen Premier League einen Treffer bei. Ajeti steht nun schon bei fünf Toren in sechs Einsätzen in der Meisterschaft. (sda)(pre/sda)
Der Franzose Fabio Quartararo gewann auf seiner Yamaha den Grossen Preis von Katalonien in der MotoGP und übernahm damit wieder die WM-Führung. Er setzte sich auf dem Circuit in der Nähe von Barcelona vor den beiden Suzuki-Fahrern Joan Mir und Alex Rins aus Spanien durch. Mir stiess damit auch in der WM-Wertung auf den 2. Platz vor, acht Punkte hinter Quartararo. Der bisherige Leader Andrea Dovizioso (Ducati) stürzte schon in der ersten Kurve unverschuldet und ist nach dem Nuller neu nur noch Vierter.
Superstar Valentino Rossi verpasste seinen 200. Podestplatz in der Königsklasse erneut. Nachdem er an den letzten beiden Wochenenden in Misano Vierter wurde und ausschied, stürzte der Italiener an zweiter Stelle liegend zum zweiten Mal in Folge. (pre/sda)
Tom Lüthi verpasst beim Grand Prix von Katalonien in der Nähe von Barcelona als Elfter in der Moto2 erstmals seit Anfang August die Top 10. Der 34-jährige Berner bewegte sich während des gesamten Rennens im Mittelfeld auf den Plätzen 10 bis 13. Am Ende verlor er den Kampf um die Top 10 ausgerechnet gegen seinen Teamkollegen Marcel Schrötter. In den letzten vier Rennen hatte Lüthi mit den Rängen 7, 5, 6 und 9 Aufwärtstendenz gezeigt, die er nun auf dem Circuit de Catalunya nicht bestätigen konnte.
Am Samstag hatte der Emmentaler bekannt gegeben, dass er das deutsche IntactGP-Team am Ende des Jahres verlassen und ab 2021 im spanischen SAG-Team fahren wird. Lüthi war in Katalonien der einzige Schweizer am Start des Moto2-Rennens, da Jesko Raffin nach seiner Viruserkrankung noch immer nicht einsatzfähig ist und Dominique Aegerter nicht wie noch in Tschechien und Österreich als Ersatzfahrer zum Einsatz kam.
Der Italiener Luca Marini kam nach einem Zweikampf mit dem Engländer Sam Lowes zu seinem dritten Saisonsieg und baute seine Führung in der WM gegenüber seinem Landsmann Enea Bastianini (6.) auf 20 Punkte aus. (pre/sda)
Für David Goffin (ATP 12) ist das French Open bereits gelaufen. Der als Nummer 11 gesetzte Belgier, der 2016 in Paris im Viertelfinal stand, unterlag dem aufstrebenden 19-jährigen Italiener Jannik Sinner am ersten Turniertag in zwei Stunden 5:7, 0:6, 3:6.
Bei den Frauen meisterte die US-Open-Halbfinalistin Viktoria Asarenka ihre erste Hürde trotz zwischenzeitlicher Aufregung souverän. Die Weissrussin schlug Belinda Bencics Rom-Bezwingerin Danka Kovinic nach 40-minütigem Regenunterbruch 6:1, 6:2. Die Pause dauerte so lange, weil Asarenka und Kovinic nicht auf dem Court warten wollten. Die Temperaturen bewegten sich während der Partie um acht Grad.
«Nein, es hat 8 Grad, ich lebe in Florida und bin an heisses Wetter gewöhnt», sagte Asarenka dem Supervisor. Dieser hatte die Spielerin gebeten auf dem Platz zu warten, ehe ein Entscheid gefällt wird, ob weitergespielt werden kann. (pre/sda)
Der Bundesligist Schalke 04 hat sich wenig überraschend von Trainer David Wagner getrennt. Das teilt der Verein am Sonntag mit. Ein Nachfolger für den 48-Jährigen wurden noch nicht benannt. Als Kandidaten gelten Sandro Schwarz, Manuel Baum, Alexander Zorniger und die Schalker Spieler-Ikone Marc Wilmots.
Schalke 04 hat die ersten beiden Partien der neuen Meisterschaft mit einem Torverhältnis von 1:11 verloren und damit den schlechtesten Start der Liga-Historie hingelegt. «Dieser Entscheid ist uns trotz der enttäuschenden Ergebnisse alles andere als leichtgefallen», sagte Sportvorstand Jochen Schneider. (jaw/sda)
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