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Opferhilfe-Kommission beider Basel
Die Kantone Basel-Stadt und Basel-Landschaft setzen seit 1993 eine gemeinsame Opferhilfe-Kommission ein. Diese begleitet und überwacht die Umsetzung und Anwendung des Bundesgesetzes über die Hilfe an Opfer von Straftaten (Opferhilfegesetz, OHG). Die Kommission arbeitet Richtlinien aus für die Beratungstätigkeit und für finanzielle Belange, erteilt Kostengutsprachen, erlässt Verfügungen betreffend längerfristige Hilfe und beaufsichtigt die Beratungsstelle im Bereich der finanziellen Leistungen.
Jeder Kanton bestellt drei Mitglieder in die Opferhilfe-Kommission beider Basel.
Die Mitglieder aus dem Kanton Basel-Stadt sind:
- Seraina Deplazes (Justiz- und Sicherheitsdepartement)
- Claudia Stähelin (Amt für Sozialbeiträge)
- Carla Schaubhut (Gesundheitsdepartement)
Die Mitglieder aus dem Kanton Basel-Landschaft sind:
- Doris Oechslin (Sicherheitsdirektion)
- Nina Kind (Universitäre Psychiatrische Kliniken Basel)
- Matthias Bodmer (Staatsanwaltschaft)
Der Vorsitz über die Opferhilfe-Kommission wechselt alle zwei Jahre zwischen den beiden Basel. Ab 2022 übernimmt Basel-Stadt das Präsidium (Frau Seraina Deplazes, JSD BS).