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Röntgen (GOR)
Obere Magendarmpassage vor und nach einer Operation wegen eines gastro-ösophagealen Refluxes. Im oberen Bild bleiben Magen und Oesophagus nach Kontrastmitteleinnahme gefüllt, was im unteren Bild nicht mehr zutrifft; das Kontrastmittel verbleibt im Magen.
Ein gastro-ösophagealer Reflux kann auf Grund eines chronischen Erbrechens oder bei kompliziertem Reflux wegen diesbezüglich verdächtigen Leitsymptomen nur vermutet werden. Zu seiner Visualisierung ist eine obere Magendarmpassage unter Durchleuchtung erforderlich. Diese zeigt im vorliegenden Fall einen spontanen Rückfluss von Kontrastmittel aus dem bereits gefüllten Magen in die Speiseröhre. Als anatomisches Korrelat ziehen breite Schleimhautfalten über die Zwerchfellbegrenzung hinaus in den Thorax in Richtung Oesophagus, sodass zumindest transitorisch während der Untersuchung kleine Fundusanteile nach kranial hernieren; zusätzlich findet sich ein stumpfer Hisscher Winkel.
Nach der Operation am gastro-ösophagealen Uebergang ist dieser kompetent. Herzförmige Kontrastmittelaussparung mit zentralem Kontrastmitteljet: dies entspricht der operativ gesetzten Fundusmanschette um den abdominalen Speiseröhrenabschnitt.