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Die beiden Jets der schweizerischen Rettungsflugwacht Rega sollen für die Rückführung von Patienten, medizinische Evakuierungen, Swisscoy-Transporte oder Ausschaffungen eingesetzt werden. So müssten für solche Einsätze nicht mehr Ersatzmaschinen zugemietet werden, und die Einsätze könnten flexibler erfolgen, heisst es in der Medienmitteilung vom Mittwoch.
Die gebrauchten Flugzeuge des Typs Bombardier Challenger 604 sollen die Beech 1900D des Lufttransportdienstes des Bundes ablösen. Diese müsste demnächst für 2 bis 3 Millionen Franken überholt werden. Stattdessen soll das Flugzeug nun verkauft und durch die Rega-Jets ersetzt werden. Die Einnahmen aus dem Verkauf sollen in die allgemeine Bundeskasse fliessen.
6500 Kilometer Reichweite
Die Occasions-Flugzeuge können nach Angaben des VBS für den Transport von 13 bis maximal 18 Passagieren oder für Güter mit einem Gewicht von maximal 400 Kilogramm eingesetzt werden. Die Reichweite beträgt 6500 Kilometer - statt 2200 Kilometer wie bei der Beech 1900D.
Die 16-jährigen Bombardier-Maschinen sollen vor dem Kauf überholt und neu bemalt werden. Weiter wird die Avionik, die Bestuhlung und die Kabinenausrüstung angepasst. Die Jets sollen 2019 übernommen und bis im Jahr 2031 eingesetzt werden.
13 Millionen
Laut dem Bundesrat werden die Beschaffungskosten höchstens 13 Millionen Franken betragen. Da die Flugzeuge vor allem für eine zivile Nutzung vorgesehen sind, will die Regierung den erforderlichen Investitionskredit dem Parlament mit dem Voranschlag 2019 beantragen - und nicht wie ursprünglich vorgesehen mit der Armeebotschaft 2018.
Das VBS wird mit der Rega einen Kaufvertrag mit Kreditvorbehalt abschliessen.