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Die Zürcher Generalunternehmung Halter schlägt der Stadt Zürich eine Alternative zum geplanten Asylzentrum im Kreis 5 vor. Anstelle eines Containerdorfes soll es eine Überbauung geben mit über 300 günstigen Wohnungen. In dieser Überbauung soll auch Platz geschaffen werden für rund 500 Asylbewerber und - bewerberinnen.
Optimale Nutzung des Areals
Die Generalunternehmung befürchtet, dass das Containerdorf eine Abwertung des Quartiers bewirke. Das Projekt mit den zwei Wohntürmen sei eine städtebauliche Alternative. Die Überbauung des Duttweiler-Areals könnte sorgfältig geplant und das Areal optimal ausgenutzt werden.
Gute Idee - aber keine Alternative
Der Zürcher Sozialvorsteher Martin Waser findet den Vorschlag grundsätzlich gut. Er zeige, dass Wohnraum für Asylbewerber im Kreis 5 akzeptiert werden. Allerdings sieht Martin Waser keine Möglichkeit, dieses Projekt umzusezten. «Das Bundesasylzentrum ist bewusst auf 15 Jahre befristet, damit danach in Zürich-West nochmals gebaut werden kann», sagt Martin Waser. Mit dem Vorschlag der Halter-Generalunternehmung sei das nicht mehr möglich.