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Beruhigende und schlaffördernde Medikamente zur Behandlung chronischer Schlafstörungen
Die Gruppe beruhigender und schlaffördernder Medikamente wird bei Schlafstörungen eingesetzt, um andauernde Spannungen und Angstzustände zu lindern. Sie sollten gemäss Fachinformation nicht länger als vier Wochen verschrieben werden. Der Bericht vergleicht die mittel- und langfristige Wirksamkeit und Sicherheit sowie die Kosten dieser Medikamentengruppe gegenüber Scheinmedikamenten, anderen Behandlungen und gegenüber einem kurzzeitigen Einsatz.
Die Ergebnisse ergaben kein klares Bild. Gemäss dem Bericht gab es Hinweise, dass die Medikamente auch bei längerfristiger Einnahme eine gewisse Wirksamkeit haben und sicher sind, jedoch nicht unbedingt kosteneffizient. Bei der Anwendung von beruhigenden und schlaffördernden Medikamenten kommt es zu Abhängigkeiten und Dosissteigerungen. Gewisse ältere Menschen leiden bei der Langzeitanwendung unter Nebenwirkungen oder Wechselwirkungen mit anderen gleichzeitig eingenommenen Medikamenten. Es kommt zu Therapieabbrüchen. Zudem besteht ein erhöhtes Risiko für Verkehrsunfälle und Knochenbrüche.