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Tote und Verletzte bei schwerem Nachbeben in Japan
In Japan hat es am 7. März erneut ein schweres Erdbeben gegeben.
Wie das USGS in Denver auf seiner Website mitteilte, besaß der Erdstoß um 23:32 Uhr Ortszeit eine Stärke von 7,1 auf der Momenten-Magnituden-Skala. Das Zentrum lag knapp 70 Kilometer östlich der Stadt Sendai auf der Insel Honshu, die bereits beim Beben mit der Magnitude 9,0 und dem nachfolgenden Tsunami am 11. März stark verwüstet worden war. Noch in der 330 Kilometer entfernt gelegenen Hauptstadt Tokio gerieten die Hochhäuser ins Schwanken. Bisherigen Berichten zufolge starben bei der neuerlichen Naturkatastrophe mindestens vier Menschen, 140 weitere wurden zum Teil schwer verletzt. Darüberhinaus mussten Millionen Haushalte zumindest zeitweilig ohne Strom auskommen. Es kam aber unter anderem auch zu zahlreichen Bränden. Ein zunächst heraus gegebener Tsunami-Alarm konnte jedoch nach kurzer Zeit wieder aufgehoben werden. Während es im havarierten Kernkraftwerk (KKW) Fukushima 1 zumindest nach Angaben des Betreibers Tepco offenbar keine neuen Schäden gegeben hat, sieht das im nur 100 Kilometer entfernten KKW Onagawa ganz anders aus. Dort ist bei dem Erdstoß schwach radioaktiv belastetes Wasser aus einem Abklingbecken mit abgebrannten Brennelementen ausgetreten. In Onagawa, aber auch in den KKW Rokkasho und Higashidori fiel zudem die normale Stromversorgung aus. Die Notsysteme sprangen aber an.