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Im April 1998 reichte Daniel Müller, Grüningen, in Bern das Gesuch zur Aufnahme des Schlüssberges in den Rebkataster ein. Diesem wurde bereits im Dezember gleichen Jahres stattgegeben. Am 1. Mai 1999 pflanzte er auf 75 Aren 2500 Riesling x Sylvaner und 1300 Garanoir Reben. In den folgenden Jahren kamen jeweils 80 Aren dazu, bis schliesslich eine Gesamtfläche von 2,5 ha mit Rebstöcken bepflanzt waren. Dazu kamen Leon Millot, Siramé und Cabernet Cortis bei den roten Gewächsen und Solaris, Seyval Blanc und Johanniter bei den Weissen. Einige dieser Sorten sind pilzwiderstandsfähig, welche eine hohe Toleranz gegenüber dem Echten und Falschen Mehltau aufweisen. Das bedeutet, dass diese Sorten viel weniger mit Fungizid behandelt werden müssen.