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Kissmaus hat geschrieben:...Das mit dem formlosen Scheiben find ich sehr gut, denn dann kann der Arzt vielleicht die persönliche Lebenssituation besser einschätzen...
Dies ist der Sinn der "formlosen Beiblatts". Der "Gutachter" soll damit eine Zusatzinformation zur Hand haben, um sich überhaupt ein Bild machen zu können, da es sich ja bei Narkolepsie um eine seltene Krankheit handelt, die wahrscheinlich der Arzt noch gar nicht kennt. Deshalb ist es auch wichtig, dass man versucht einen möglichst sachlichen Schreiben zu entwerfen (auch wenn es natürlich in der gegebenen Situation meist schwierig ist). Ein Schreiben, was auf ein "Jammern" oder gar ein "Auskotzen" *sorry* setzt, wäre völlig kontraproduktiv - der Gutachter wird es wahrscheinlich nicht lesen.
Kissmaus hat geschrieben:...Es ist gar nicht so leicht sich im Alltag damit zu arrangieren.
Ich weiss gar nicht, ob es sich von den prüfenden Ärzten überhaupt jemand vorstellen kann was es heisst, sich in der Öffentlichkeit mal soeben flachzulegen wenn man sich zusehr über etwas freut. Besonders, wenn man mal alleine unterwegs ist.
Genau ! Deshalb sollte man dies ebenfalls erwähnen; die Auswirkungen auf den Lebensalltag werden schliesslich bewertet .
Kissmaus hat geschrieben:...Woher weiss ich denn, ob der festgestellte GdB bei mir angemessen ist?
Wer kann denn das letztendlich beurteilen?...
Kannst Du Dich selbst beurteilen, ob Du ein "leichter" oder "schwerer" Fall bist? Wenn ja, kannst Du anhand der Rahmenbedingungen (50 bis 80 GdB, in Ausnahmefällen bis 100 GdB) selbst einschätzen, ob Du angemessen eingestuft wurdest. Sofern man aufgrund einer anderen Behinderung schon eingestuft wurde, sollte man allerdings vermeiden eine einfache Addition der Werte durchzuführen. Falsch ist: Behinderung "A" 40 GdB und Narkolepsie 50 GdB ergibt nicht 90 GdB.
Letztlich kann man sich nur selbst am Besten einschätzen .
Viele Grüsse
Bobby