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Die Schweizer Bundesversammlung ist entscheidend, wenn es darum geht, wie die Politik in der Schweiz ausgestaltet wird. Das Schweizer Parlament, bestehend aus National- und Ständerat wird vom Schweizer Stimmvolk gewählt und hat deshalb eine grosse Verantwortung – nämlich die Interessen der Schweizer Gesellschaft zu vertreten.
Das Wichtigste in Kürze
Wenn es einfach schnell gehen soll, dann findest du in diesem Kasten die Hauptaussagen des Artikels:
- Das Schweizer Parlament setzt sich aus National- und Ständerat zusammen.
- Der Nationalrat hat 200 und der Ständerat 46 Mitglieder
- Die Nationalrat\*innen und Ständerat\*innen gehören zu unterschiedlichen Parteien.
Das Schweizer Bundeshaus befindet sich in Bern, in der Hauptstadt der Schweiz. Von dort aus wird die Schweiz regiert. Vom Bundesrat, bestehend aus 7 Mitgliedern, aber auch vom Schweizer Parlament. Es setzt sich aus dem National- und Ständerat zusammen und zählt insgesamt 246 Mitglieder. Der Nationalrat vertritt das Volk mit 200 Mitgliedern, während der Ständerat die Kantone mit 46 Mitgliedern repräsentiert. Die Sprache ist von Repräsentation, weil die Räte von der Schweizer Bevölkerung gewählt werden.
Die Schweizer Bundesversammlung
Der Nationalrat bestehend aus 200 Mitgliedern wird von allen stimmberechtigten Bürgern*innen aus der Schweiz gewählt. Stimmberechtigt ist die Schweizer Bevölkerung, ab 18 Jahren. Ab dem 18. Lebensjahr ist es daher möglich, eine Stimme für einen Nationalrat oder eine Nationalrätin seiner*ihrer Wahl abzugeben. Die Kandidaten*innen für den Nationalrat stammen aus den unterschiedlichen Parteien. In der Schweiz kennen wir 6 grosse Parteien– auch Fraktionen genannt. Die SVP (Schweizerische Volkspartei), die FDP (Freisinng-Demokratische Partei), die Mitte, die SP (Sozialdemokratische Partei), die GP (Grüne Partei) und die GLP (Grün liberale Partei). Die meisten Sitze in der nationalen Bundesversammlung hat mit 25.6% die SVP. Dann folgt die SP mit 16.8% und die FDP mit 15.1%. Die Mitte hat mit 11.4 % anteilsmässig am wenigsten Sitze.
Die Anzahl Sitze in der Bundesversammlung sind wichtig für die Entscheidungsfindung. Denn um eine Entscheidung zu treffen, braucht es Mehrheiten. Diese finden die Parteien eher, wenn sie stärker in der Bundesversammlung vertreten sind.
Worüber entscheidet die Bundesversammlung? Diese Frage zu beantworten ist nicht ganz einfach, denn die Schweizer Bundesversammlung entscheidet nicht nur über Vorschläge aus dem Bundesrat, sondern auch über sogenannte Vorstösse aus dem Parlament. Es werden dabei unterschiedliche Arten von Vorstössen unterschieden.
Ein Parlamentarier/eine Parlamentarierin stellt eine Vorlage vor, und dann entscheidet das ganze Parlament darüber, ob nochmals darüber gesprochen wird, ob es ganz abgelehnt, oder ob es angenommen wird. Was schlussendlich mit einer Vorlage geschieht und welche Rolle der Bundesrat einnimmt, erfahrt ihr in einem der nächsten Artikel der Chinderzytig.
Arbeitsmaterial
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