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Die 1946 in Belgrad geborene Künstlerin ist eine Performance-Künstlerin mit internationalem Renommee. Marina Abramovic beginnt im Alter von 13 Jahren zu zeichnen. Später besucht sie eine Kunstakademie, bald jedoch fühlt sie sich aber durch die Eindimensionalität des Bildes eingeschränkt. „Meine ganze Arbeit hat mit dem Körper zu tun und damit dieser real sein kann, braucht es drei Dimensionen.“ So kommt sie zur Performance und damit zu einer körperlichen, prozesshaften, an Bewegung interessierten Arbeit, die sie oft im Medium Video festhält. Mit ihren radikalen Performances erlangt sie in den frühen 70er-Jahren internationale Bekanntheit. Danach arbeitet Abramovic viele Jahre zusammen mit ihrem Partner Ulay (*1943). Von 1990 bis 1991 hat Abramovic eine Gastprofessur an der Académie des Beaux-Arts in Paris und an der Hochschule der Künste in Berlin. Von 1992 bis 1996 ist sie Professorin an der Hochschule für bildende Künste Hamburg, von 1997 bis 2004 Professorin für Performance an der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig. Später gründet sie in New York die Independent Performance Group (IPG), ein Forum für aktuelle Performancekunst, um mit begabten jungen Künstlern und Künstlerinnen zusammenzuarbeiten. Abramović lebt ab 1975 in Amsterdam, wo sie 1987 ein Haus kauft. Im Herbst 2005 zieht sie nach New York. In Hudson kauft sie 2008 ein grosses Theater, den späteren Sitz des Marina Abramović Institute (MAI). 2007 wird die Independent Performance Group aufgelöst und Abramović gründet die Marina Abramovic Foundation for Preservation of Performance Art. 2012 wird sie in die Wettbewerbsjury der 69. Internationalen Filmfestspiele von Venedig berufen.