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Nach den verheerenden Waldbränden in Portugal will das Land die Zahl der leicht entzündbaren Eukalyptusbäume reduzieren. Das Parlament in Lissabon stimmte am Mittwochabend für die Massnahme.
Sie ist Teil einer Forstreform, die im April und damit vor dem schweren Waldbrand in Pedrógão Grande eingeleitet wurde. Durch die Feuer im Zentrum des Landes waren im Juni 64 Menschen ums Leben gekommen und 250 weitere verletzt worden. Mehr als 20'000 Hektar Land wurden allein in Pedrógão Grande zerstört.
Regierungschef Antonio Costa hatte vergangene Woche auf Schutzvorkehrungen gedrungen, um solche Katastrophen in der Zukunft zu verhindern. Dabei sprach er sich auch für die Eindämmung der Eukalyptus-Vegetation aus.
Eukalyptus ist in Portugals Wäldern die am weitesten verbreitete Pflanze. Sie wird für die Ausbreitung von Waldbränden mit verantwortlich gemacht. (sda/afp)