Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03630.jsonl.gz/248

Externer Inhalt
Den folgenden Inhalt übernehmen wir von externen Partnern. Wir können nicht garantieren, dass dieser Inhalt barrierefrei dargestellt wird.
Die Schweizer Delegation schliesst die Bahn-WM in Apeldoorn ohne Medaille ab. Nationaltrainer Daniel Gisiger zieht dementsprechend ein durchzogenes Fazit.
Am letzten Tag sorgte WM-Debütantin Andrea Waldis mit einem 7. Rang im Punktefahren für das Schweizer Bestresultat an dieser WM in einer Einzeldisziplin. Tristan Marguet und Gaël Suter klassierten sich dagegen zum Abschluss der Titelkämpfe im olympischen Madison bei 13 klassierten Duos nur im 12. Rang.
"Was mich freut, ist der 10. Rang von Stefan Bissegger in der Einzelverfolgung und der 7. Rang heute von Andrea Waldis", bilanzierte Gisiger. "Das waren die Lichtblicke an dieser WM. Ansonsten waren wir dabei, aber schnitten nur mittelmässig ab."
Die WM in der Niederlande war der letzte internationale Wettkampf, der noch nicht zur Olympia-Qualifikation gezählt hat. Im Herbst beginnt die zweijährige Qualifikationsphase. Gisiger blickt zuversichtlich darauf. "Das Potenzial, um in Tokio in mehreren Disziplinen dabei zu sein, ist sicher da."
Gisiger hofft im kommenden Herbst auf Verstärkung für die Mannschaftsverfolgung und denkt dabei zum Beispiel an Strassenfahrer Tom Bohli. Der Bahnvierer, Aushängeschild von Swiss Cycling auf der Bahn, hatte die WM im 6. Rang beendet.
"Für Tokio werden sich nur acht Mannschaften qualifizieren. An der WM fehlten die Australier, zudem fuhr Frankreich schwach. Es könnte also knapp werden", so Gisiger. Der langjährige Nationaltrainer weiss, dass die Olympia-Qualifikation ohne eine "Lokomotive", wie sie vor Rio de Janeiro Ausnahmefahrer Stefan Küng gewesen war, nicht mehr so einfach wird.
SDA-ATS