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Eine Koalition von Hilfswerken unter Federführung der Plattform „Recht ohne Grenzen“ prüft, ob sie 2015 eine Initiative lancieren soll, welche Schweizer Firmen zur Einhaltung der Menschenrechte bei ihren Auslandsaktivitäten zwingt.
Der genaue Inhalt der Initiative werde derzeit noch erarbeitet, so Rahel Ruch, Koordinatorin der Kampagne „Recht ohne Grenzen“. Sie soll sich aber inhaltlich an die Forderungen der Petition anlehnen, welche „Recht ohne Grenzen“ 2012 eingereicht habe: Schweizer Konzerne sollen für ihre Tätigkeiten zu einer Sorgfaltsprüfung verpflichtet werden um im In- und Ausland Menschenrechtsverletzungen und Umweltvergehen zu verhindern.
In einem zweiten Punkt fordert die Petition, dass Menschen, die durch die Tätigkeiten von Schweizer Konzernen Schaden erleiden, hier Klage einreichen und Wiedergutmachung erlangen können. Derzeit seien bei den Organisationen der Plattform „Recht ohne Grenzen“ Konsultationsprozesse im Gang, um die Durchführbarkeit einer solchen Initiative und die genaue Trägerschaft zu prüfen.
(gelesen im „Wendekreis“, Heft Nr. 7, Juli 2014)