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die ich mal kennengelernt habe und im Depot hatte war früher Masternet aus Japan ist dann in Zero Inc. geändert worden und in diesem Jahr kam ein Rückkaufprogramm von der Firma. Höchstkurs in DE. war 1999 184.000 DM und sind dann bis auf 150? gefallen. Rückkaufangebot war 525 ? habe ich angenommen, da ich diese Aktie für 340 ? gekauft hatte.
Die Aktie der amerikanischen Investmentfirma ?Berkshire Hathaway? ist die teuerste Aktie der Welt. Ausgabekurs 1956: 7,5 Dollar. Dieselbe Aktie ist inzwischen mehr als 75.000 Dollar wert. Wer damals 1.000 Dollar investierte, ist heute zehn Millionen Dollar reich. Die Finanzholding ist maßgeblich an Coca-Cola, Gillette, American Express und Walt Disney beteiligt. Warren E. Buffett (68), Chef und größter Anteilseigner bei ?Berkshire Hathaway?, fährt weiter seinen alten Mittelklassewagen, trägt eine billige Kassenbrille und genehmigt sich lediglich ein Jahresgehalt von 100.000 Dollar. Teuerste deutsche Aktie: Zoo Berlin mit einem Börsenkurs von knapp 10.000 Euro oder 20.000 Mark. Ein Papier für ausgesprochene Liebhaber von Elefanten, Löwen & Co. Statt Dividende gibt?s nämlich nur drei Jahreskarten für den Zoo.
BANKNOTEN
Der Geldschein mit dem höchsten Nennwert wurde am 24. Februar 1924 in Deutschland ausgegeben und war ein Jahr lang gültig: eine 100-Billionen-Mark-Note, damalige Kaufkraft 20 Dollar. Das ist eine Eins mit 14 Nullen. Heute ist der 9,5 mal 18 Zentimeter große Schein, den eine Dürerzeichnung schmückt, wesentlich mehr wert. Sammler zahlen dafür bis zu 10.000 Mark. Die heute wertvollsten, gültigen Banknoten gibt?s natürlich im Land der unbegrenzten Möglichkeiten. Es sind 100.000-Dollar-Scheine. Sie sind allerdings nicht im Umlauf, sondern werden ausschließlich für den ?Zahlungsverkehr? zwischen Notenbank und Schatzamt verwendet. Umlaufnoten mit dem höchsten Wert sind 10.000-Dollar-Scheine, die 1969 gedruckt wurden. Herstellungspreis einer solchen Banknote: vier Cent.
BRIEFMARKE
Um sein Taschengeld aufzubessern, verkaufte ein Stockholmer Schüler 1885 ein altes, frankiertes Kuvert aus der Briefschatulle seiner Großmutter an einen Händler. Er bekam dafür sieben Kronen. Die ?Treskilling?-Marke war allerdings gelb statt grün ? ein einzigartiger Fehldruck aus dem Jahre 1857. Diese Briefmarke ist sicher weltweit das teuerste Stück Papier. Sie wurde 1996 in Zürich für 2,875 Millionen Franken (etwa 3,5 Millionen Mark) an einen Schweden versteigert. Bei einer Größe von 2,3 mal 2,6 Zentimeter sind das etwa 585.000 Mark pro Quadratzentimeter.
BUCH
Auf kostbarem Leinenpapier schrieb Leonardo da Vinci (1452 ? 1519) in Spiegelschrift seine Studien zum Wasser, zur Erde und den Himmelskörpern nieder und illustrierte sie mit 360 Zeichnungen. Diese 36 Blätter, der sogenannte ?Codex Leicester?, sind heute das teuerste Buch der Welt. Es wurde 1994 für 47 Millionen Mark versteigert. Käufer: Microsoft-Chef Bill Gates. Kunstsinn oder Kommerz? Jedenfalls ließ er das ungewöhnliche Werk gleich auf eine CD-ROM pressen. Der ?Codex Leicester? ist die einzige Handschrift Leonardos in Privatbesitz. Eine von insgesamt drei 1717 angefertigten Kopien wird in der Großherzoglichen Bibliothek in Weimar aufbewahrt.
COMIC
Sie erblickten 1929 das Licht der Welt, sind also gerade 70 Jahre alt: Reporter Tintin und sein Foxterrier Milou, bei uns als Tim und Struppi bekannt. Die Abenteurer aus der Feder des belgischen Zeichners Hergé (bürgerlich Georges Remi) eroberten nicht nur die Bücherregale (22 Bände, mehr als 200 Millionen Gesamtauflage), sondern halten auch den Rekord für die teuerste Comiczeichnung. Fast 200.000 DM zahlte ein Sammler für das Originaltitelbild des Albums ?Die schwarze Insel?. Das Cover von ?Die Zigarren des Pharaos? kam 1990 sogar für ein Mindestangebot von 330.000 DM auf eine Versteigerung in Paris, wurde allerdings kurz vor der Auktion gestohlen. Eigentlich ein neuer Fall für Tim und Struppi.
DREHBUCH Mit Action, Sex and Crime lässt sich gut verdienen ? zumindest, wenn sie auf dem Papier stattfinden. Für das 278 Seiten starke Drehbuch des Films ?The Long Kiss Goodnight? kassierte Hollywoodautor Shane Black (37) vier Millionen Dollar. Der Agententhriller, der 1996 bei uns unter dem Titel ?Tödliche Weihnachten? lief, war in den Kinos allerdings ein Flop. Spitzenreiter davor war das Script für ?Basic Instinct? mit drei Millionen Dollar. Die richtige Idee muss man haben.
FILMPLAKAT
Ein ausgefallenes Hobby pflegte der Amerikaner Todd Feiertag: Er sammelte in den 60er Jahren Plakate von Horrorfilmen. Meist bekam er sie für einen oder zwei Dollar. 1997 gab er einen Teil seiner Sammlung bei Sotheby?s zur Auktion ? und ist seitdem ein gemachter Mann. Allein ein Plakat für den klassischen amerikanischen Gruselfilm ?The Mummy? (Die Mumie) aus dem Jahre 1932, auf grobem Packpapier gedruckt, brachte 453.000 Dollar ein.
FLUGBLATT
Als sich die 13 britischen Kolonien an der Ostküste Nordamerikas 1776 vom Mutterland lossagten, stellte der Drucker John Dunlap in Pennsylvania gleich Flugblätter mit der ?Unabhängigkeitserklärung der Vereinigten Staaten? her. Als Anschlag für Kirchentüren, Rathäuser und Wirtshäuser. Für eins der wenigen erhaltenen Exemplare zahlte 1991 ein Sammler den Rekordpreis von 2,42 Millionen Dollar (damals etwa 4,1 Millionen Mark). Es wurde damit zum teuersten Flugblatt der Geschichte.
GEMÄLDE
Das Bild zeigt natürlich das Lieblingsmotiv von Edgar Degas (1834 ? 1917) ? ein blutjunges Ballettmädchen. ?Danseuse au repos? ? die ?ruhende Tänzerin? hatte der berühmte Impressionist 1879 mit Pastellkreiden auf Papier gemalt. Damals ein Ladenhüter. Unbeachtet hing es in einer Galerie, bis es 1885 der Degas-Freund Jules-Emile Boivin ?aus Mitleid? für 1.200 Franc kaufte. Degas war damals knapp bei Kasse. Heute ist es das teuerste Papierbild der Welt. Vor wenigen Wochen wurde das Gemälde bei Sotheby?s in London für die Rekordsumme von 52,8 Millionen Mark versteigert.
MANUSKRIPT
Als Albert Einstein (1879 ? 1955) 1944 gebeten wurde, eins seiner Originalmanuskripte über die Relativitätstheorie für eine Auktion des ?Book and Authors War Bond Commitee? (zur Finanzierung von Kriegsanleihen) zu stiften, musste er passen: Die meisten seiner handschriftlichen Manuskripte hatte der Nobelpreisträger gleich nach dem Druck vernichtet. Als guter Patriot ließ er sich allerdings dazu überreden, die 1905 veröffentlichte Arbeit noch einmal abzuschreiben, und ließ sich von seiner Sekretärin das umfangreiche Werk diktieren. Es hat sich gelohnt: das ?rekonstruierte? Manuskript brachte damals 6,5 Millionen Dollar ein (nach Kaufkraft heute etwa das Zehnfache). Heute in der ?Library of Congress? in Washington zu finden.
PARTITUR
Zumindest am Notenpapier sparte Ludwig van Beethoven (1770 ? 1827) nicht. Wenn der ?Geizkragen? neues Rastralpapier brauchte, kaufte er immer die beste Qualität. Auch als er am 16. August 1814 seine ?Klaviersonate e-Moll, Opus 90? in Reinschrift übertrug, die er dem Grafen Moritz Lichnowsky widmete. Das gedruckte 16-seitige Werk wurde für 1 Gulden 30 Kreuzer in Wien verkauft. Die handschriftlichen Notenblätter aber erzielten 175 Jahre später den höchsten Preis, der je für eine einzelne Partitur gezahlt wurde. Sie kamen 1991 bei Sotheby?s in London für 1,1 Millionen Pfund (etwa 3,25 Millionen Mark) unter den Hammer.
Manfred Groeteke, Das Neue Blatt u.a. (aus PAPERnews 1999)