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Mischsprache,
eine aus mehreren verschiedenen Sprachen zu ungefähr gleichen Teilen gemischte Sprache, [* 2] wovon die englische, ein Gemisch aus Angelsächsisch und normännischem Französisch, das klassische Beispiel ist. Doch erstreckt sich, wie zuerst Max Müller gezeigt hat, eine solche Mischung fast immer nur auf den Wortschatz, nicht auf die Grammatik, daher z. B. im Englischen der größere Teil der Wörter aus dem Französischen und Lateinischen stammt, fast alle grammatischen Endungen aber germanisch sind, weshalb die Sprache ein ganz überwiegend germanisches Gepräge hat.
Andre
Mischsprachen sind: das
Pehlewi oder Mittelpersische, ein semitischer
Dialekt mit starken iranischen Beimischungen, und
das Neupersische, bei welchem das umgekehrte
Verhältnis stattfindet;
die Kawisprache auf der Insel Java, eine malaiische Sprache mit sehr vielen Fremdwörtern aus dem Sanskrit;
der englische »Slang«, d. h. die dortige Gaunersprache, die aus Englisch, Zigeunerisch, der Lingua franca des Mittelmeers [* 3] und andern Bestandteilen bunt gemischt ist;
das ¶
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Singhalesische oder Elu auf der Insel Ceylon, [* 5] ein Gemisch aus arischen (indogermanischen) und vielleicht drawidischen Bestandteilen mit der Ursprache der Insel, u. a.