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«Geschieden, geköpft, gestorben, geschieden, geköpft, überlebt», diesen Merksatz lernen englische Schülerinnen und Schüler über Katharina von Aragón, Anne Boleyn, Jane Seymour, Anna von Kleve, Catherine Howard und Catherine Parr.
Sie alle waren mit dem Tudor-König Heinrich VIII. verheiratet und werden nun zu «modernen Pop-Ikonen wie Beyoncé, Adele und Ariana Grande», wie es in einer Mitteilung der Veranstalterin FBM-Entertainment vom Dienstag heisst. Die einstigen Königinnen würden «zur royalen Girlgroup», die darum «battlen», welche von ihnen das schrecklichste Schicksal erlitten hat. «Girlpower auf ganzer Linie, mit sechs Queens und einer rein weiblichen Band», verspricht die Veranstalterin.
Das Musical «Six» haben die Cambridge-Studentin Lucy Moss und ihr Kollege Toby Marlow geschrieben. Uraufgeführt wurde es im Jahr 2017 beim Festival Edinburgh Fringe mit einer Besetzung von Cambridge-Studenten. Für Musik und Kostüme wurde es mit zwei Tony Awards ausgezeichnet.
Jahrelang war es im Londoner West End zu sehen. Es gab internationale Produktionen am New Yorker Broadway, und Gastspiele unter anderem am Sydney Opera House in Australien, in Kanada und Südkorea - und nun folgt neben Deutschland die Schweiz. Das Musical wird in der englischen Orginalversion aufgeführt.