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Die geplante Verleihung einer hohen Auszeichnung an den Schwiegersohn und Berater von US-Präsident Donald Trump, Jared Kushner, hat in Mexiko für eine Welle der Empörung gesorgt.
Einen Tag vor der Verleihung äusserten am Donnerstag viele Nutzer in sozialen Netzwerken Unmut über die Entscheidung des mexikanischen Präsidenten Enrique Peña Nieto, Kushner mit dem «Orden vom Aztekischen Adler» auszuzeichnen.
Kushner soll für seinen Beitrag bei den Verhandlungen des neuen Handelsabkommens zwischen den USA, Mexiko und Kanada geehrt werden. Bei dem Orden handelt es sich um die höchste mexikanische Auszeichnung für Ausländer, die sich auf besondere Weise um Mexiko oder die Menschheit verdient gemacht haben.
Zu den Preisträgern gehören Nelson Mandela, Königin Elizabeth II. und seit November 2018 auch der deutsche Ex-Aussenminister Sigmar Gabriel. Kushner soll den Orden am Freitag im Rahmen der Unterzeichnung des neuen Handelsabkommens am Rande des G20-Treffens in Buenos Aires bekommen.
Der mexikanische Schauspieler Gael Garcia Bernal bezeichnete die Ehrung Kushners in einem Tweet als «absolut beschämend». Enrique Krauze, ein renommierter mexikanischer Historiker, erinnerte in einem Tweet an die Aussagen von Donald Trump, der mexikanische Einwanderer als Vergewaltiger bezeichnet hatte. (sda/dpa)