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El Purutal
Der Ort verdankt seinen Namen dem Poroto-Baum, auch bekannt als Chachafruto.
El Purutal besteht aus zwei Tempeln mit bemerkenswerten Statuen, bemalt mit den Farben Gelb, Weiß, Rot und Schwarz, magische Symbole ihrer Vorfahren. Die Farben bringen die Gesichtsmaske einer der Statuen zum Vorschein, die den Kopf des Rey de los Gallinazos (des Kondors) darstellen. 1993 wurde eine weitere Statue in der Nähe gefunden, jedoch ohne Bemalung, aber mit einem zeremoniellen Messer, dem sogenannten Tumi, in der Hand.
Lage: 200 m von La Pelota entfernt, nördlich des archäologischen Parks von San Agustín.
Höhe: 1800 m.ü.M.
Historische Informationen: Die bunten Statuen wurden von Bauern dieser Region entdeckt und von Julio Cesar Cubillos Charry untersucht.
La Pelota
Die Bewohner dieser Region nannten diese archäologische Stätte La Pelota wegen ihrer Lage in der Nähe eines runden Hügels. Dieser Ort wurde auch als Cerro de la Cuchilla (Berg der Messerklinge) bekannt.
Lage: 7 km von San Agustín entfernt, auf der Vereda la Chaquira
Historische Informationen: Die Statuen wurden von Bauern entdeckt und 1913 vom deutschen Ethnologen Konrad Theodor Preuss untersucht.
Zwei der Statuen sind heute dort zu finden. Einer von ihnen erscheint wie der Adler von Mesita B mit einer Schlange in seinem Schnabel und seinen Krallen, wahrscheinlich ein Symbol für Luft und Erde. Die andere Statue zeichnet sich durch ihren wilden Gesichtsausdruck und ihren Händen in meditativer Position aus. Bedauerlicherweise sind die Skulpturen nicht mehr am ursprünglichen Ort.
Anreise: zu Fuß oder mit dem Pferd; ca. 2 km von Chaquira nach La Pelota. Auf dem Weg können Sie vielfältige Vegetation und verschiedenelandwirtschaftliche Bräuche beobachten.
El Tablón
In diesem Teil der Schlucht haben die Einheimischen Holz gesägt und viele Bretter erzeugt, was zu dem Namen El Tablón (=das Brett / Planke) geführt hat
.
Lage: 0,5 km vom Stadtzentrum von San Agustín entfernt, am Vereda el Tablón
Höhe: 1750 m.ü.M.
Historische Informationen: Der deutsche Archäologe Konrad Theodor Preuss erwähnte den Fundort der Skulpturen am Fluss Tablón, der am Cerro de la Pelota entspringt.
Preuss beschreibt zwei sehr unterschiedliche Orte. Bei einem von ihnen entdeckte er viele Statuen, den andere definierte er als Grabmal mit verschiedenen Gebäuden. Heute gibt es fünf Statuen mit menschlichen und tierähnlichen Darstellungen. Eine von ihnen, die nie fertig gestellt wurde, zeigt Merkmale einer großen Katze. Die Hauptfigur stellt eine weibliche Figur dar, die eine Tunika trägt, die ihren Körper bedeckt und die hohe Klasse anzeigt.
Die Gesellschaft war angeblich polytheistisch, sie verehrten die Sonne und den Mond und eine Statue soll eine Mondgöttin darstellen. Die anderen könnten religiöse Symbole sein, die mit dem Tod verbunden sind. Heute sind sie nicht an ihrem ursprünglichen Ort, sie wurden auf einem kleinen Hügel gefunden, nur wenige Meter entfernt.
Anreise: zu Fuß oder zu Pferd
La Chaquira
Der Name wurde dem Ort aufgrund der Pflanze Chaquira gegeben, eine Art Gras, welche in diesem Gebiet wächst.
Lage: 2,5 km von San Agustín auf der Vereda la Chaquira
Entfernung: 1,5 km von El Tablón nach La Chaquira
Höhe: 1750 m.ü.M.
Historische Informationen: Es ist unbekannt, wer die begehrten Steine gefunden hat, aber sie werden bereits in den Schriften der Kolonialzeit erwähnt. Sie wurden 1937 von Jose Perez de Barradas untersucht.
Allgemeine Informationen: Auf dem Weg kann man vielfältige Flora und Fauna beobachten. Der Ort ist ein Ensemble von vulkanischen Gesteinen, am Flussufer des Río Magdalena, zwischen der Cordillera Central und der Cordillera Oriental. In die Felsen begraben, kann man eine Reihe von Reliefs finden, die Menschen und Tiere zeigen. Besonders hervorstechend sind drei große, aufgestellte Figuren, die zu einem einzigen Block zusammengefügt sind, wobei ihre Arme und Beine zu den Seiten weisen. Ihre Positionen beziehen sich auf die Sonne und den Fluss. Eine männliche Figur schaut nach Osten, eine andere mit Krone und Kopfschmuck aus Federn nordwärts und eine weibliche nach Süden. Die drei blicken auf den Fluss, der an dieser Stelle von Norden nach Süden fließt.