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Folgende Bergbaugebiete sind im in der Gruob / Foppa bekannt:
– Obersaxen, Affeier:
Platengatobel:
Das Bergwerk liegt unterhalb der Strasse von Misanenga nach Surcuolm. Die beiden Stolleneingänge befinden sich am Ufer des Valatabaches im Platengatobel. Stollenlänge ca. 240 m
Erzvorkommen: Eisenerz (Limonit und Magnetit)
Bergbauperiode Bergbaubetrieb im Mittelalter und in neuerer Zeit bis 1870.
Besucherführungen.
Bergknappen: BK 33, Minaria Helvetica 17b
„Cava da Metall“
Die Stollen des Bergwerkes befinden sich unterhalb des Dorfes in einer ca. 80 m hohen Felswand. Der Zugang aus der höheren Lage ist ausgesetzt und gefährlich. Talseits, d. h. vom Ufer des Vorderrheins her ist der Aufstieg durch das Unterholz beschwerlich. Die oberen und die unteren Stollen sind nicht durchschlägig.
Erzvorkommen: Fahlerz im Verrucano, Pyrit, Kupferkies und Goethit
1958 Entdeckung einer allerdings nicht abbauwürdigen Uranvererzung
Bergbauperiode: Frühes Mittelalter, Höhepunkte im 17. und 19. Jahrhundert
Bergknappen: BK 32, Minaria Helvetica 17b
– Rueun, Sul Rhein:
Das Bergwerk befindet sich am südlichen Rheinufer gegenüber dem RhB-Bahnhof Rueun. Die Stollen verlaufen in grünlichem Serizitschiefer. Gangart ist Quarz.
Erzvorkommen: Bleiglanz, braungelbe Zinkblende mit Einschlüssen von Kupferkies
Bergbauperiode: Letzter Abbau 1916 bis 1918
Bergknappen: BK 60, BK 61
– Rueun-Andiast, Val Schmuer/Culatsch
Das Val Schmuèr ist ein teilweise tief eingeschnittenes Tobel zwischen den Gemeinden Rueun und Andiast. Es zieht sich auf der nördlichen Seite des Vorderrheintales hinauf bis in die Bergkette, welche die Grenze zwischen den Kantonen Graubünden und Glarus bildet. Im oberen Teil liegt der Stausee von Panix. Im unteren sehr engen Teil sind beiderseits des Wildbaches Grubenbaue angelegt. Diejenigen auf der Andiaster Seite sind allerdings nur schwer erreichbar. Die Stollen verlaufen in festem grünlichen Verrucano mit viel Quarz.
Erzvorkommen: Kupferkies und Bleiglanz, dazu Fahlerz und Buntkupferkies (Bornit)
Bergbauperiode: Frühes Mittelalter, Höhepunkte im 17. und 19. Jahrhundert, Letzter Abbau 1916 bis 1918
Bergknappen: BK 60, BK 33