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FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache teilte am Montag auf Facebook mit, zwischen beiden Parteien sei in Moskau ein «Arbeitsabkommen» unterschrieben worden. Einer der Punkte regelt die Zusammenarbeit mit dem Ziel der «Stärkung der Freundschaft und der Erziehung der jungen Generation im Geiste von Patriotismus und Arbeitsfreude».
Unterzeichnet wurde der Text von Strache und Sergej Schelesnjak, der in der Putin-Partei für internationale Kontakte zuständig ist und seit der Annexion der ukrainischen Halbinsel Krim durch Russland auf der EU-Sanktionsliste steht. Die FPÖ, seit langem gegen die EU-Sanktionen gegenüber Russland, sehe sich als «Brückenbauer und Friedensstifter», so Strache auf Facebook.
Strache plädierte dafür, die «für die Wirtschaft schädlichen und letztendlich nutzlosen» internationalen Sanktionen gegen Russland zu streichen.
Vielmehr solle ein «Schulterschluss zwischen den USA und Russland» angestrebt werden. So könne eine «diplomatische Befriedung» der Konflikte in Syrien und um die Schwarzmeer-Halbinsel Krim erreicht werden, die im Frühjahr 2014 von Russland annektiert wurde.
Zu der FPÖ-Delegation, die sich in Russland aufhielt, gehörte auch der Präsidentschaftskandidat Norbert Hofer, der Anfang Dezember in der Stichwahl um das Amt des österreichischen Bundespräsidenten auf gut 46 Prozent der Stimmen kam und damit dem früheren Grünen-Chef Alexander Van der Bellen unterlag. Einiges Russland geniesst in einigen rechtspopulistischen Parteien in Europa Sympathien. (sda/dpa/afp)