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- Über die Faszination des hohen Männergesangs vom Barock bis zur Pop- und Rockmusik
- Kastratenstimmen waren kein Wunder! Die Sänger mussten hart arbeiten und waren oft tragische Gestalten und sozial benachteiligt.
- Im 17. und 18. Jahrhundert war es auf der Opernbühne gängige Praxis, dass Kastraten als Könige und Helden auftraten – und Frauen in sogenannten Hosenrollen. Über die barocke Lust am Verwirrspiel der Geschlechterrollen auf der Opernbühne.
- Warum betrachten wir heute bestimmte Stimmen eigentlich als männlich und andere als weiblich? Über Gender-Konstruktionen des 19. Jahrhunderts, die sich hartnäckig halten
- Das nennt man Berufung! Wie Philippe Jaroussky zufällig seine Altstimme entdeckte und dann einen Senkrechtstart hinlegte
- Viele heutige Countertenöre beenden frühzeitig ihre Sänger-Karriere? Sind Countertenorstimmen besonders empfindlich? Oder passen die hohen, jugendlichen Stimmen und das Aussehen älterer Männer irgendwann nicht mehr zusammen?
Im Podcast zu hören sind:
- Philippe Jaroussky, französischer Countertenor-Star
- Prof. Dr. Corinna Herr, Professorin für Musikwissenschaft an der Universität Koblenz-Landau
Bei Fragen, Anregungen oder Themenvorschlägen schreibt uns: <email-pii>
Mehr zum Kontext Podcast: https://srf.ch/audio/kontext