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Belastete Standorte sind (ehemalige) Ablagerungs- oder Betriebsstandorte, oder auch Unfallstandorte, an denen die Belastung durch ein außerordentliches Ereignis verursacht wurde. Diese Standorte stellen eine potenzielle Gefahrenquelle für Umweltverschmutzung dar (Wasser, Luft und Boden) und sind in einem kantonalen Kataster erfasst. Darunter fallen Orte der Abfallablagerung (z.B. Deponien), Industrieanlagen (z.B. Fabriken), sowie Orte, an denen ein Unfall zur einer Belastung geführt hat, und Schießanlagen.
Belastete Standorte sind also Areale, in denen das Vorhandensein von umweltschädlichen und gesundheitsschädlichen Stoffen festgestellt wurde. Diese Problematik ist gesetzlich geregelt durch die Verordnung über die Sanierung von belasteten Standorten (Altlasten-Verordnung, AltlV), die am 1. Oktober 1998 in Kraft getreten ist und die Kriterien für eine einheitliche Handhabung in der gesamten Schweiz festlegt. Für weitere Informationen besuchen Sie die Webseite der Eidgenossenschaft – Bundesamt für Umwelt: Altlasten – Rechtliche Grundlagen.
LEISTUNGEN
Historische Untersuchung
Recherche nach allen vorhandenen Kenntnissen und bisherigen Unterlagen zum belasteten Standort bis zum heutigen Datum.
Leistungsbeschreibung
Legt die allgemeine Situation des Standorts dar und sieht ein Programm für Beprobung und chemische Analysen vor der technischen Untersuchung dar.
Technische Untersuchung
Entnahme von Materialproben am Standort in unterschiedlichen Bodentiefen, für Kontrollen nach dem RFA-Messverfahren (Schwermetalle) und chemische Analysen der Proben durch ein zertifiziertes externes Labor.