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Hydrologie: Die Peccia entspringt am Osthang des Cristallina und zwar an der Cresta del Coro an einem kleinen etwa 5000 m² grossen Laghetto del Coro auf 2601 m.ü.M. Dieser ist der Überrest eines kleinen Gletschers am Osthang der Cresta del Coro, der noch vor 150 Jahren existierte. Die Peccia durchfliesst das gleichnamige Tal, hat mehrere zufliessende Bergbäche und eine Länge von 19 km. Sie mündet bei Peccia in die Maggia. Ihr gesamter Lauf ist natürlich. Sie hat ein Einzugsgebiet von etwa 50 km² und die Wasserführung beträgt bei der Mündung etwa 1.5 m³ pro Sekunde.
Urkundlich überlieferte Namen: Noch keine gefunden
Namensentwicklung: *P......... => Peccia
Etymologie: Der Flussname basiert auf dem lokalen lombardischen Dialekt. Auf Piemontesisch lautet er Pescia oder Pescio, auf Venezisch Pezo und bedeutet auf Italienisch abete = allgemein Tannenbaum. Der Name des Flusses leitet sich also von den Bäumen ab, die ihn im Tal begleiten und ging sekundär auch auf den Ortsnamen über.
Achtung: Das Grotto Pozzasc hat seinem Namen nicht vom Fluss selber, sondern von dem kleinen Weiher, den der Fluss beim Grotto bildet. Pozzasc ist lombardisch und bedeutet Wasserlache, von pozza = Lache (Quelle) und -asca = Wasser.
Flussnamentyp: Er scheint eher nachrömisch zu sein, zumal Bäche und Flüsse im Tessin auch lange nach den Liguriern noch mit dem Suffix -asca bedacht wurden. Das Suffix hat lediglich in sprachlicher Hinsicht eine ligurische Herkunft.
Geologie: Vorherschende Gesteinsart ist der Gneis, oft geschichtet. Das Wasser der Peccia hat eine grünliche Farbe ganz wie die Verzasca mit der gleichen Ursache: Es ist der Gneis, welcher eine ganz leicht grünliche Farbe hat. Das Flusswasser verstärkt den Farbeffekt. Auffälliges Merkmal: Es ist ziemlich kalt.