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Hyponatriämie im Marathon
Geschrieben von VgJxDUum 06.04.2019 21:39 ( 605 x gelesen )
Exercise-Associated Hyponatremia During a Self-Paced Marathon Attempt in a 15-Year-Old Male TeenagerDie verstärkte Teilnahme an Ausdauersportarten wie dem Marathonlaufen hat insbesondere bei erwachsenen Sportlern wissenschaftliches Interesse gefunden. In wenigen Studien wurde jedoch untersucht, wie sich ein Marathonlauf auf Kinder und Jugendliche auswirkt. Die vorliegende Fallstudie hatte 2 Ziele: erstens die Beschreibung des Pacings während eines Marathonlaufs und zweitens die Untersuchung der akuten Reaktionen der blutphysiologischen und biochemischen Parameter während des Rennens (vor und nach dem Rennen) sowie an fünf aufeinanderfolgenden Tage nach dem Rennen. Der Teilnehmer war ein 15-jähriger Junge, der zum ersten Mal einen Marathonversuch absolvierte und in 5 h 19 m 53 s endete. Es wurde positives Pacing (eine während des Rennens abnehmende Laufgeschwindigkeit) mit einem Endspurt beobachtet. Eine Zunahme der Flüssigkeitsaufnahme über die Rasse hinweg wurde gezeigt. Eine belastungsassoziierte Hyponatriämie (EAH, Plasma-Natriumkonzentration <135 mmol/l) wurde nach dem Rennen gefunden. C-reaktives Protein (CRP) korrelierte weder mit Creatin-Kinase (CK) noch mit Lactatdehydrogenase (LDH); Leukozyten korrelierten jedoch sehr stark mit LDH, nicht jedoch mit CK. CK und LDH waren nahezu perfekt mit Kreatinin korreliert. Außerdem korrelierte die Kreatinin-Clearance sehr stark mit CK, nicht jedoch mit LDH. Leukozyten, Transaminasen, LDH und CK weichen nach dem Rennen vom physiologischen Bereich ab, kehren jedoch innerhalb der fünftägigen Erholungsphase zu normalen Werten zurück. Zusammenfassend kann gesagt werden, dass ein männlicher Teenager im Alter von 15 Jahren in weniger als 6 Stunden einen Marathon ohne nennenswerte gesundheitliche Auswirkungen absolvieren konnte. Er entwickelte eine milde und asymptomatische belastungsassoziierte Hyponatriämie und erhöhte Leukozyten, CRP, CK und LDH als Marker für Entzündungen und Schädigungen der Skelettmuskulatur. Die belastungsassoziierte Hyponatriämie nach dem Marathon wurde innerhalb eines Tages wieder korrigiert. Der komplette Fallbericht ist zu finden unter www.mdpi.com/1010-660X/55/3/63
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