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Ab 2026 sollen sämtliche Alkoholika, in- und ausländische sowie im Detailhandel und in Restaurants und Pubs erhältliche, mit abschreckenden Warnklebern versehen werden. Die irische Regierung begründet diesen Schritt mit der Wirkung von Alkohol, die ungeachtet der Art, Qualität, des Preises und vor allem der Menge des Getränkes krebsfördernd sei.
Die irische Regierung wiederholt in ihrer Argumentation eine gängige Falschannahme, wonach Alkohol, unabhängig der konsumierten Menge, krebsfördernd sei. Die vorgesehene Regelung verteufelt des Weiteren einen ganzen Wirtschaftszweig und führt zu massiven Mehrkosten. Das irische Vorhaben stösst in verschiedenen Gremien auf erheblichen Widerstand.
Spiritsuisse, der Verband der bedeutendsten Spirituosenproduzenten und -distributoren der Schweiz, nimmt den Gesundheitsschutz sehr ernst und setzt sich ein für einen strikten Jugendschutz und einen genuss- und somit massvollen Alkoholkonsum. Der Verband lehnt jedoch rein politisch induzierte Vorhaben ohne entsprechende wissenschaftliche Untermauerung ab.
Sollte sich in der Schweiz die Inkraftsetzung solcher und ähnlicher extremer Absichten und Auflagen abzeichnen, wird sich Spiritsuisse entschieden dagegen wehren.