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Wettbewerb im selektiven Verfahren: 2005
Bauauftraggeberschaft: Genossenschaft „BONACASA Beau-Site“ Evilard
Mitarbeit: Hannes Luz, Ulrike Traut, Stefan Bernoulli, Eberhard Tröger
Die Konzentration des Gebäudevolumens in der nordwestlichen Grundstücksecke spielt einen grosszügigen parkartigen Aussenraum frei, der sich in Längsrichtung nach Süden orientiert und entlang des Chemin de la Maison Blanche durch die bestehenden Lärchen und Birken sowie hangseitig durch den Wald gerahmt wird. Die Umfassungsmauern und die Zugangsportale zum Grundstück werden belassen. Der Flachbau gliedert den Park in einen unteren privaten und einen oberen Gemeinschaftsgarten. Ein Spazierweg führt von der gedeckten Vorfahrt an dichten Hortensienfeldern vor den Privatgärten vorbei zum gemeinsamen durch Blumenfelder und Höfe gegliederten oberen Aussenbereich. Die geometrisierten Wege und die üppig angelegten Blumenbeete präsentieren den Wohngeschossen ein farbiges Bild.
Der geknickte Flachbau und der sechseckige Hochbau erhalten durch eingezogene Fensterbänder und auskragende Vordächer bzw. Aussichtsbalkone eine kristalline Modellierung und vielseitige Ausrichtung. Der Baukörper wird durch umlaufende Brüstungsbänder aus erdfarbigem Beton in der Horizontalen geschichtet. Die Gliederung des Baukörpers in einen eingeschossigen Flachbau und einen sechsgeschossigen Hochbau ermöglicht Wohnungen mit gänzlich unterschiedlichen Qualitäten: kleinere Gartenwohnungen und grössere, mehrseitig orientierte Aussichtswohnungen. Durch das Spiegeln des Wohnzimmers und des Südzimmers auf jedem zweiten Geschoss entstehen Variationen der Aussichtswohnungen mit neuen Raumfolgen innerhalb der Wohnung und unterschiedlichen Sichtbezüge zur Umgebung.