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19. Juni 2012Zur Übersicht
Erfolgreiche Verhandlungen der Sozialpartner
Die per 1.1.2013 in Kraft tretenden Änderungen der VAB sehen die Verpflichtung der Bank vor, die Einzelheiten über Organisation und Tätigkeit der Personalkommission, u.a. den Umfang der Freistellung für diese Aufgabe, zu regeln. Weitere Ergänzungen betreffen das Informationsrecht der Personalkommission über die Umsetzung der innerbetrieblich verhandelten Salärerhöhungen und den Beizug der Personalkommissionen bei der Durchführung von Studien zur Lohngleichheit oder das Recht, sich durch Sachverständige oder die externen Sozialpartner beraten zu lassen. Dabei legen die jeweilige Bank und ihre Personalkommission gemeinsam fest, welche Informationen weitergegeben werden dürfen.
Die Sozialpartner der Bankbranche – der Schweizerische Bankpersonalverband, der Kaufmännische Verband Schweiz und der Arbeitgeberverband der Banken in der Schweiz – einigten sich auch auf eine Ergänzung der Bestimmung über den Sozialplan. Die VAB sieht bereits eine Pflicht zur Verhandlung eines Sozialplanes fest.Die Sozialpartner bekräftigen, dass im Hinblick auf den angestrebten Abschluss eines Sozialplanes substanzielle Verhandlungen stattfinden müssen.
Gleichzeitig beschlossen die Sozialpartner, die VAB per 1.1.2013 zu modernisieren und eine Neufassung vorzulegen, die verschiedene textliche und systematische Anpassungen, aber keine weiteren inhaltlichen Änderungen enthält.
Die VAB ist der Gesamtarbeitsvertrag der Bankbranche, dem rund 50 Banken unterstellt sind, die gemeinsam rund 70‘000 Mitarbeitende beschäftigen. Die Sozialpartnerschaft in der Bankbranche besteht seit 1920 und wird durch den Schweizerischen Bankpersonalverband, den Kaufmännischen Verband Schweiz und den Arbeitgeberverband der Banken in der Schweiz getragen und weiterentwickelt.
Kontakt
Barbara Gisi
Leiterin Angestelltenpolitik
Mobile 079 775 66 10