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Thema des Projekts waren Narrative, verstanden als grundlegende Denk-, Erklärungs- und Interpretationsmuster, die in Form von Geschichten erzählt werden können. Im Zentrum stand die Frage, welche Rolle gesellschaftliche Narrative mit Blick auf eine gesellschaftliche Nachhaltigkeitstransformation spielen. Weiter interessierte, welche Rolle gesellschaftliche Narrative für das Handeln eines staatlichen Akteurs wie das BAFU spielen (können).
Ziel des Projekts war es, Wissen zur Entstehung und Wirkung gesellschaftlicher Narrative aus verschiedenen Disziplinen zusammenzuführen und für das BAFU als staatlichen Akteur fruchtbar zu machen. Das Projekt sollte nicht nur zu neuem deklarativem Wissen führen, sondern auch handlungswirksames Wissen hervorbringen. Das Projekt enthielt transdisziplinäre Elemente, indem eng mit einer Projektleitung im BAFU und einer Begleitgruppe des BAFU zusammengearbeitet wurde.
Im Projekt wurde ein Methoden-Mix aus Literaturanalyse, Dokumentenanalyse und Dialogischen Methoden (BAFU-Workshop) angewendet.
Ziel der Literaturanalyse war es, Befunde aus verschiedenen Disziplinen zu analysieren und zusammenzuführen zur Bedeutung und Wirkung gesellschaftlicher Narrative, dazu, weshalb Themen von Umwelt und Nachhaltigkeit selten Eingang finden in erfolgreiche gesellschaftliche Narrative, und dazu, welche Implikationen sich für das Handeln staatlicher Akteure ergeben. Zudem sollten nachhaltigkeitsrelevante gesellschaftliche Narrative identifiziert werden.
Ziel der Dokumentenanalyse war es, aus der Analyse von Kommunikations-Produkten des BAFU Beobachtungen zu generieren zuhanden des BAFU. Diese sollten dem BAFU dienlich sein für Entscheidungen rund um die Gestaltung von Instrumenten für die externe Kommunikation und dafür, das Potential einer BAFU-internen Reflexion des Umgangs mit Narrativen einzuschätzen.
Ziel des Workshops mit Mitarbeitenden des BAFU (BAFU-Workshop) war eine moderierte und strukturierte Selbstreflexion zu den Möglichkeiten des BAFU, bewusst mit gesellschaftlichen Narrativen zu arbeiten und die Diversität von Narrativen mit Blick auf eine gesellschaftliche Nachhaltigkeitstransformation zu stärken. Grundlage für den Workshop waren Zwischenergebnissen der Literaturanalyse und der Dokumentenanalyse.