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Gleich zwei Silbermedaillen gab es für die Leichtathleten des TV Herisau an den Nachwuchs Schweizermeisterschaften der U18 in Aarau zu feiern. Einen souveränen und abgeklärten Eindruck hinterliess der 17 jährige Mario Müller aus Waldstatt, indem er seine aufgelegten Höhen jeweils im ersten Versuch meisterte, was sich in der Endabrechnung an einer Meisterschaft als Vorteil erweisen sollte. So kam es, dass ein Medaillenfavorit mit ebenfalls übersprungenen 1.85 m wegen der Anzahl Fehlversuchen leer ausging. Somit bestätigte Müller seine Wettkampfstärke bei Grossanlässen, nachdem er bereits vor zwei Jahren SM Gold bei den U16 geholt hatte.
Der 16- jährige Steiner Simon Ehammer sicherte sich im Verlaufe der Saison dank seines Mehrkamptalents nicht weniger als 6 Limiten, welche ihn in verschiedenen Disziplinen in der Kategorie U18 zum Start berechtigte. In 4 ging er an den Start und löste dort seine Aufgaben mit Bravour. In drei Disziplinen blieben für Ehammer, welcher gegen die um ein Jahr ältere Konkurrenz der 1999 – Jahrgänge, nur Ehrenplätze. 5. Rang im Stabhochsprung mit egalisierter persönlicher Bestleistung von 4.10 m, 5. Rang im 110 m Hürdenlauf mit neuer persönlicher Bestleistung von 14.62 s und 6. Rang im Weitsprung mit 6.55 m. Belohnt wurde Simon für seine hervorragende Form an diesen Meisterschaften mit der Silbermedaille im Dreisprung, welche er sich mit neuer persönlicher Bestleistung von 13.74 m heraussprang.
Ebenfalls am Start waren die 16- jährigen Brüder Werner und Bruno Schmid aus Urnäsch, welche beide im Stabhochsprung an den Start gingen. Werner egalisierte seine bisherige pB von 3.70 m und wurde 9. , Bruno übersprang 3.50 m und wurde 10.
Erstmals überwarf der 18 jährige Herisauer Lucas Oliveira die 50 m Marke an den U20- Meisterschaften in Langenthal, wo er mit der neuen pB von 51.86 m auf dem hervorragenden 5. Rang landete. In seiner Paradedisziplin Hochsprung war wegen diversen Verletzungen am Sprungbein kein Exploit möglich. Mit übersprungenen 1.80 m landete er in der hinteren Hälfte der Rangliste.
Autor: Beat Schluep