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Interview mit Mathias Seger und seiner Tochter Milla
Von Meret F., 20.11.2018
Mathias Seger war Eishockeyspieler beim ZSC Lions und bestritt 19 ZSC-Saisons. Nach seinem Rücktritt Ende Saison 2017/2018 wurde seine Rückennummer 15 unter das Stadiondach gehisst. Er hat zwei Töchter. Milla geht mit mir in dieselbe Klasse. Ich war bei Mathias Mittagessen und durfte mit Milla und Mathias ein Interview führen.
Interview mit Mathias Seger
Meret: Wie fandest du das Leben als Eishockeyspieler?
Mathias: Es war wunderschön. Ich durfte einen Kindheitstraum erfüllen und viele Freundschaften schliessen.
Meret: Was ist für dich das Schöne daran, dass du nicht mehr Hockey spielst?
Mathias: Dass ich mehr Zeit für meine Familie und jedes Wochenende frei habe.
Meret: In welchem Alter hast du angefangen, Eishockey zu spielen?
Mathias: Circa mit viereinhalb.
Meret: Wie viele Matches hast du gespielt?
Mathias: Über 1500 als Erwachsener.
Meret: Wie viele Goals hast du gemacht?
Mathias: Nicht so viele wie Spiele gespielt.
Meret: Was sind die Aufgabe des Captains?
Mathias: Sich um die Mannschaft kümmern, verschiedene Sachen für das Team organisieren und zwischen Team und Trainer/Club verhandeln.
Meret: Wie viel hast du trainiert im Sommer / im Winter?
Mathias: Im Sommer 2 mal pro Tag, ausser am Wochenende. Im Winter 6 mal pro Woche.
Meret: Wie hast du trainiert im Sommer / im Winter?
Mathias: Im Sommer: Kraft-, Ausdauer-, Spiel- und Geschwindigkeitstraining. Im Winter: Eis- und Krafttraining.
Meret: Darf ein Eishockeyspieler im Winter Skifahren?
Mathias: Ja, aber nur mit der Erlaubnis des Clubs. Ich kann jedoch nicht Skifahren.
Meret: Warst du oft verletzt?
Mathias: Zum Glück nicht, sonst hätte ich nicht so lange spielen können.
Meret: Welche Verletzungen haben Eishockeyspieler?
Mathias: Viele verschiedene, am meisten jedoch mit den Zähnen.
Meret: Welcher Match war dein speziellster?
Mathias: Als wir die Champions League gewonnen haben.
Meret: Würdest du gerne nochmal jung und munter spielen?
Mathias: Ich wäre allgmein gerne nochmal jung und munter.
Meret: Was machst Du jetzt mit der freien Zeit?
Mathias: Ich geniesse die Zeit, gebe Meret Interviews und sonst unternehmen wir oft etwas mit der Familie.
Meret: Kannst du dir vorstellen, Trainer zu sein?
Mathias: Ja, irgendwann schon, jetzt aber noch nicht.
Meret: Vermisst Du das Eishockey schon?
Mathias: Es wird wahrscheinlich immer ein bisschen mehr.
Meret: Wie schwer ist eine Eishockey-Ausrüstung?
Mathias: Ca. 8 kg.
Meret: Welche Gefühle hattest du letzten Freitag (21. September 2018) bei der Ehrung im Hallenstadion?
Mathias: Ich war zutiefst berührt. Es war wunderschön und unvergesslich. Aber ich war extrem nervös.
Interview mit Milla
Meret: Kannst du dir vorstellen, auch mal berühmt zu werden?
Milla: Es ist schwierig zu sagen, ich glaube nicht.
Meret: Wie war es für dich, deinen Vater im Fehrnseher zu sehen?
Milla: Man gewöhnt sich daran.
Meret: Wie fandest du es, als dein Vater aufhörte, Eishockey zu spielen?
Milla: Zuerst war ich traurig, aber dann verstand ich, dass es nicht anders ging.
Meret: Spielst du gerne Eishockey?
Milla: Ich kann einfach nicht so gut Eis laufen.
Meret: Was war für dich das Schöne daran, dass dein Vater Eishockey spielte?
Milla: Dass ich alle ZSC-Spieler kennengelernt habe.
Meret: Und was fandest du weniger toll daran, dass dein Vater Eishockey spielte?
Milla: Dass er wenig zu Hause war.
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