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Nach Fjodor M. Dostojewski
Drei Brüder kehren als Erwachsene in ihr Elternhaus zurück und treten dort ihrem Vater gegenüber, dem sie nichts als Hass und Verachtung entgegenbringen. Jeder von ihnen wünscht ihm aus tiefstem Herzen den Tod. Als er ermordet wird, fällt der Verdacht auf eben die drei Brüder Karamasow. Dostojewskis letzter Roman lässt sich ebenso als Krimi lesen wie als philosophischer Essay über Nihilismus und Metaphysik. Was bedeutet Schuld? Worin besteht der Unterschied zwischen dem Wunsch zu töten und der Tat selbst? Der polnische Regisseur Krystian Lupa entwickelt in seiner Bühnenadaption eine zwielichtige, giftige Atmosphäre in den Abgründen einer Schwindel erregenden Zeit, in der die Angst ebenso greifbar wird wie die Schatten, die um den verhassten Vater herumschleichen. Die «Neue Zürcher Zeitung» schrieb Anfang dieses Jahres: «‹Die Brüder Karamasow› stellt so ziemlich alles in den Schatten, was die laufende Pariser Theatersaison bisher geboten hat.»
Die Inszenierung der «Brüder Karamasow» (Teil I und II) dauert zweimal drei kurzweilige Stunden. In den Pausen, jeweils nach einer Stunde, wird ein Buffet eingerichtet.
Fr 25. August: Teil 1 (Fr. 40.-)
Sa 26. August: Teil 2 (Fr. 40.-)
So 27. August: Teil 1 + 2 (Fr. 60.-)
Beide Einzelvorstellungen zusammen: Fr. 60.-
In polnischer Sprache, mit deutschen Übertiteln
Koproduktion: Stary Teatr, Kraukau; Odéon-Théâtre de l'Europe, Paris; Wiener Festwochen und de Singel, Antwerpen.
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