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Profiling
Berufliches Profiling ist die Analyse der Anforderungen einer zu besetzenden Stelle (Stellenprofil) in Verbindung mit der Analyse der relevanten Merkmale der Kandidaten (Kandidatenprofil). Durch den Abgleich zwischen Ergebnis der Anforderungsanalyse und Ergebnis der Kandidatenanalyse (Jobmatch) ergeben sich wichtige Hinweise für die Auswahl des Bewerbers. Es handelt sich im weitesten Sinne um die Anwendung des Benchmarking in der Personalwirtschaft. Anwendung findet diese Technik auch bei der Arbeitsvermittlung.
Die zu untersuchenden Bereiche ergeben sich aus den für die Leistung von Mitarbeitern verantwortlichen Faktoren.
Diese sind beispielsweise:
Wissen, Fähigkeiten (Kompetenzen), Ressourcen (Finanzen, Technik, Zeit, Führung), Kognitive Fähigkeiten, Berufliche Motivation, Verhaltensstärken (Potenziale).
Die Nutzung der Instrumente des Profiling (z. B. Online-Assessment) in Unternehmen und deren Personalabteilungen erfährt einen
stetigen Zuwachs, da der Faktor Arbeit nach wie vor Hauptkostenfaktor in den meisten Unternehmen ist. Der Faktor zwischen der Leistung des schlechtesten und dem besten Mitarbeiter liegt je nach Funktion zwischen x3 und x20. Durch Profiling werden die Fehlbesetzungsrisiken nachweislich minim-
iert und ausgeschlossen, bzw. der erreichte Qualitätsstandard verbessert.
(vgl. Prof. Schuler 2007; Die Nutzung von eignungsdiagnostischen Instrumenten)
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