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Bei den mobilen Breitbandtechnologien steht der nächste Schritt an: Mit HSPA+ ist eine Weiterentwicklung der HSPA-Technologie so weit gereift, dass sie von ersten Mobilnetzbetreibern eingesetzt wird. Weltweit machte dies als erste die australische Telstra, in Europa tut es seit heute die österreichische Mobilkom Austria.
Ob HSPA+ in Zukunft irgendwann auch von einem der Schweizer Netzbetreiber eingesetzt wird, ist noch unbekannt. Bei der Swisscom zum Beispiel, so Mediensprecher Olaf Schulze, sind die Diskussionen, ob man HSPA+ implmentieren oder möglicherweise direkt zu LTE übergehen soll (siehe unten) noch im Gang.
Mobilkom Austria wird über HSPA+ mit dem Codierungsverfahren "64 QAM" zuerst Downloadraten von bis zu 21 Mbps anbieten. Noch dieses Jahr sollen durch den Einsatz von je zwei Sende- und Empfangsantennen (MIMO, Multiple-Input-, Multiple-Output-Technologie) bis zu 28,8 Mbps erreicht werden. Möglich sollten etwas längerfristig auch Geschwindigkeiten von his zu 42 Mbps werden, bis zu 84 Mbps wären theoretisch durch den Einsatz von weiteren Antennen erreichbar.
HSPA steht für Highspeed Packet Acess. HSPA+ ist wie HSPA (besser bekannt unter dem Kürzel der Downlink-Variante HSDPA) noch eine Weiterentwicklung der UMTS-Technologie und damit eine Breitbandtechnologie der dritten Generation. Die ersten "echten" 4G-Technologien, zum Beispiel LTE ("Long Term Evolution") sollen ab etwa der Mitte des kommenden Jahrzehnts einen weiteren Geschwindigkeitssprung auf ca. 300 Mbps bringen. (hjm)