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«Persönlich»: Die Philanthropin und der Comedian – Monique Bär und Charles Nguela
Die Herkunft der beiden könnte unterschiedlicher nicht sein: Monique Bär stammt aus einer Zürcher Bankiersfamilie und setzt ihr Vermögen für Gutes ein; Charles Nguela ist im Kongo geboren, als Flüchtling in die Schweiz gekommen und heute ein erfolgreicher Comedian. Die beiden treffen sich am 31. Oktober 2021 im Fernsehstudio Leutschenbach bei Moderatorin Sonja Hasler.
Monique Bär, 66 – Philanthropin
Monique Bär ist in einer berühmten Zürcher Bankiersfamilie aufgewachsen. Sie ist die Urenkelin von Julius Bär. In jungen Jahren war ihr der Reichtum eher eine Last. «Ich habe mich fremd gefühlt in der Familie», sagt sie. Oft half sie auf dem benachbarten Bauernhof mit und studierte Agronomie an der ETH. Mit 50 Jahren entschied sich Monique Bär, ihr Vermögen für Gutes einzusetzen und gründete eine Stiftung. Monique Bär ist 66, leidenschaftliche Bildhauerin, hat eine Partnerin und lebt hauptsächlich in Urnäsch im Kanton Appenzell Ausserrhoden.
Charles Nguela, 32 – Comedian
Charles Nguela ist zusammen mit vier Geschwistern im Kongo geboren. Als sein Vater bei einem Massaker erschossen wurde, flüchtete die Familie nach Südafrika. «Ich habe in meiner Jugend viel Gewalt erfahren», sagt Nguela. Mit 13 Jahren kam er in den Aargau, lernte später Drucktechnologe und wurde dreimal Kantonalmeister im Leichtathletik-Mehrkampf. Heute ist er erfolgreich als Comedian unterwegs, aktuell mit dem Programm «R.E.S.P.E.C.T.». Charles Nguela ist 32, leidenschaftlicher Fallschirmspringer und lebt mit seiner Partnerin im zürcherischen Dietikon.
Ausstrahlung: Sonntag, 31. Oktober 2021, 10.03 Uhr, Radio SRF 1 und 16.05 Uhr, SRF 1