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Das städtebauliche Muster greift die zwei vorherrschenden Richtungen aus der heterogenen Nachbarschaft auf und vermittelt so zwischen den Wohnzeilen (Nord-Süd) einerseits und den Gewerbebauten (Ost-West) andererseits ein. Die viergeschossigen Zeilen gewähren eine gute Durchlässigkeit durch das Areal, ihre mäandrierende Form generiert eine Folge von Platzräumen, die zu einem wichtigen Identifikationsträger für die Bewohner werden. Gassen und Hofräume wechseln sich ab, es entstehen vielseitige Blickbezüge von Hof zu Hof und spannungsvolle Raumsequenzen beim Durchschreiten des Areals in beide Richtungen. Die Erschliessung erfolgt jeweils entlang der Ostfassade, so dass auf der Westseite ein substantieller Anteil an Privatgärten für die Wohnungen im Hochparterre freigespielt wird. Die achtgeschossigen «Türme» schaffen eine volumetrische Verankerung des städtebaulichen Gewebes, sie begleiten die Weltpoststrasse und markieren die Adresse mit der Hauptzufahrt in das Quartier. Innerhalb des Areals sind sie wichtige Orientierungspunkte und bieten eine gute Ausgangslage für attraktive Wohnungen mit Weitblick.