Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03306.jsonl.gz/2585

Die Abbildung zeigt einen Ausschnitt aus dem Bild, gemalt zwischen 1497 und 1501, von Hans Leu dem Älteren. Darauf sieht man das Klosterareal umgeben vom heutigen Stadthausquai und der Kappelergasse. Rechts von der Münsterbrücke ist das heutige Areal der Zunft zur Meisen. Die gesamte Stadtansicht in 5 Tafeln ist im Nationalmuseum in Zürich ausgestellt.
Das Fraumünster war die Kirche des Benediktinerinnen-Klosters Sankt Felix und Regula im Rang einer königlichen Abtei, welcher Äbtissinnen vorstanden. Auf dem Platz Zürich vertraten sie die politischen und wirtschaftlichen Interessen der römisch-deutschen Könige.
Die Äbtissinnen empfingen jeweils im Geleit von Zürcher*innen den König auf dem Münsterhof – erkennbar ein machtvoller Platz. Die einflussreiche Position der Äbtissinnen manifestierte sich in den zwei kräftigen Türmen des Münsters.