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(spr. mott),HenriPaul, franz. Historienmaler, geboren zu Paris, Schüler von
Gérôme, hat sich in den letzten
Jahren durch mehrere geistreiche Bilder aus dem Altertum bekannt gemacht, die gründliche Sachkenntnis verraten, aber bisweilen
etwas trocken in der Farbe sind; dahin gehören: das trojanische Pferd, Pythia (1875), Baal verzehrt
die Kriegsgefangenen in Babylon, Übergang über den Rhône (1878) und eine phantastische, mit
einem leichten Zug
von Ironie dargestellte Episode aus der «Odyssee»
von der Kirke, welche die Gefährten des Odysseus in Schweine verwandelt.
Die Pfarrkirche steht 500 m ö. der Häusergruppe an der Strasse nach Ocourt;
sie wurde 1636 von den Kaiserlichen verbrannt, 1641 notdürftig repariert und 1717 umgebaut und dem h.
Valbert geweiht.
Der schöne Glockenturm aus Bruchsteinen stammt aus 1897. Ihre isolierte Lage zwischen Ocourt und dem französischen
Dorf Bremoncourt erklärt sich daraus, dass dieses bis 1850 zur Kirchgemeinde La Motte gehörte.
Das Pfarrhaus befindet sich
in La Motte. An einer mit einem Graben umzogenen Stelle hat man römische Münzen und Ziegel aufgefunden.
In La Motte soll einst ein Ordenshaus der Tempelritter gestanden haben. 1348: Cappellen.
Schon im 13. Jahrhundert erscheint
in La Motte ein Edelgeschlecht gleichen Namens. In der Nähe ein einst mit Mauer und Graben befestigter kleiner Hügel, La
Miota genannt.