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Prostatakrebs
Lycopin verringert Prostatakrebs-Risiko
Die antioxidative und möglicherweise krebsvorbeugende Wirkung des Carotinoids Lycopin steht bereits seit längerer Zeit im Fokus der medizinischen Forschung.
Tomaten und Rote Peperoni/Paprika enthalten besonders viel Lycopin.
Bild: Dreamstime
Jetzt haben Wissenschaftler Daten aus 26 Studien mit insgesamt über 500 000 Teilnehmern analysiert und kommen zu dem Schluss: Je höher die tägliche Lycopin-Aufnahme, desto geringer das Risiko für eine Erkrankung an Prostatakrebs.
Die zugeführte Menge variierte dabei zwischen 0,4 und 21 Milligramm pro Tag. Der regelmässige Verzehr von lycopinhaltigen Lebensmitteln kann also das Risiko an Prostatakrebs zu erkranken verringern. Lebensmittel mit hohem Lycopin-Gehalt sind z.B. Wassermelonen, Guaven, Papaya, rote Grapefruit, Tomaten, rote Paprika und Hagebutten. 100 Gramm frische Tomaten enthalten 3,9 bis 5,6 Milligramm des sekundären Pflanzenstoffs.
Zu beachten ist, dass der Körper Lycopin in erhitztem Zustand und in der Kombination mit Fetten besser aufnehmen kann.
Quelle: carstens-stiftung.de