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LID. Die EU-Kommission sieht dank neuen bilateralen Handelsabkommen zusätzliche Chancen für den EU-Agrarhandel, wie die Agentur Agra-Europe schreibt. Die Zuversicht basiert auf den Erfahrungen, die mit dem Freihandelsabkommen mit Mexiko sowie dem Abkommen über Handel, die Entwicklung und die Zusammenarbeit mit Südafrika gemacht werden konnten. Ein Abkommen mit Algerien ist zudem unter Dach und weitere mit Israel und Marokko sowie ein Assoziationsabkommen mit den Mercosur-Staaten und Chile stehen noch an. Dank dieser Rahmenbedingungen blieben die Perspektiven für die EU, den weltgrössten Importeur und weltweit zweitgrössten Exporteur von Agrargütern, weiterhin positiv, zitiert AgE die Kommssion. Als wichtigste Herausforderung der kommenden Jahre betrachtet die EU-Kommission den erfolgreichen Abschluss der Agrarverhandlungen in der Welthandelsorganisation WTO sowie die Integration der mittel- und osteuropäischen Landwirtschaft in die gemeinsame Agrarpolitik. Bei den WTO-Verhandlungen will die EU die multifunktionale Rolle der Landwirtschaft verteidigen. Sie will aber auch die Entwicklungsländer unterstützen. Dies soll durch die Gewährung von Handelspräferenzen durch die Industrie- und die reicheren Entwicklungsländer geschehen, wie es weiter heisst.
Mediendienst Nr. 2536 vom 04. Oktober 2001