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Judäa,
in der nachexilischen Zeit Bezeichnung für den südlichsten und größten Teil Palästinas diesseit des Jordans, der im O. von diesem und dem Toten Meer, im S. von Arabia Peträa, im W. vom Mittelländischen Meer, im N. von Samaria begrenzt ward und somit das Gebiet der Stämme Juda und Simeon sowie einen Teil von Dan und Benjamin umfaßte. Das Land war nur im W. eben, im übrigen ¶
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größtenteils gebirgig, aber trotzdem fruchtbar. Die wichtigsten Städte waren: Jerusalem [* 4] (die Hauptstadt), Jericho, Hebron, Gibeon, Emmaus, Diospolis (Lydda), Cäsarea, Bethlehem, an der Küste Joppe, Askalon, Gaza. Der südlichste Teil des Stammgebiets Juda scheint gleich nach dem Untergang des alten Reichs von den idumäischen Grenznachbarn in Besitz genommen zu sein und wird daher in griechisch-römischer Zeit unter dem Namen Idumäa (s. d.) mitbegriffen. Unter dem römischen Kaiser Claudius wurde ganz J. nach dem Tode des Herodes Agrippa 44 n. Chr. zur römischen Provinz gemacht und zu Syrien geschlagen.