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Die ersten ÖLLAMPEN wurden aus Stein gemacht und mit Tierfetten gefüllt.
Es waren flache Steinschalen, die am Rand eine kleine Rinne für den Docht hatten.
Die Dochte bestanden anfangs nur aus Pflanzenfasern, später auch aus Stoffresten.
Solche Schalenlampen wurden in gewissen Regionen schon vor vielen Jahren benutzt.
Über mehrere Jahrhunderte entwickelte sich dieser Lampentyp kaum weiter, auch wenn verschiedene Brennstoffe und Gehäuseformen aus Ton und Stein auftauchten. Eine wesentliche Verbesserung wurde durch die Verwendung von Pflanzenölen ermöglicht.
Nun konnten die Schalen zugedeckt und damit vor Verschmutzung geschützt werden.
Bei den Römern wurden Öllampen zum Massenprodukt.
Tonlampen gab es wesentlich häufiger, als solche aus Metall. Einerseits weil sie billiger waren, andererseits, konnten defekte Metallexemplare eingeschmolzen werden. Für die Fertigung der Stücke aus Ton wurden meist zweiteilige Formen, sogenannte Modeln verwendet. Viele römische Öllampen waren verziert; der Bereich der Oberseite, auf der das Motiv angebracht ist, wird Spiegel genannt. Hier befindet sich meist auch das Loch zum Einfüllen des Öls. Der Docht wurde in den vorderen Fortsatz der Lampe, die sogenannte Schnauze geschoben.
Um im Haushalt nach Sonnenuntergang Licht zu haben, verwendete man in biblischer Zeit meist sehr einfach gestaltete Öllämpchen aus Ton. Sie wurden auf einen Ständer gestellt, um den Raum möglichst hell zu machen. Einfache Lämpchen erzeugte man, indem man beim Töpfern runde Schalen an einer Seite einkniff und so eine Schnauze bildete. Diese gab dem Docht Halt, wenn man ihn hier hineinlegte.
In neutestamentlicher Zeit gab es auch etwas aufwändiger gestaltete Lämpchen. Sie waren geschlossen und wiesen zwei Löcher auf: Ein Loch zum Füllen für das Öl, dessen Randzone oft mit dekorativen Motiven verziert war, und ein weiteres Loch für den Docht.
Yahushuah sprach zu seinen Jüngern, im Zusammenhang seiner Endzeitrede, durch ein Gleichnis von Jungfrauen, die ihre Lampe gefüllt und für seine Wiederkunft bereithielten oder eben nicht gefüllt hatten. Zu lesen in Matthäus Kapitel 25. Das Gleichnis von den fünf klugen und den fünf törichten Jungfrauen.
Jungfrauen, stehen in der biblischen Symbolsprache für gereinigt und nicht durch Sünde, aus Babylon, befleckt. So spricht Yahushuah in Offenbarung 14,4 von einer Gruppe Menschen, welche jungfräulich geblieben sind.
Diese sind's, die sich mit Frauen nicht befleckt haben, denn sie sind jungfräulich; die folgen dem Lamm nach, wohin es geht. Diese sind erkauft aus den Menschen als Erstlinge für Gott und das Lamm, und in ihrem Mund wurde kein Falsch gefunden; sie sind untadelig.
Offenbarung 14,4-5
Im Gleichnis der Jungfrauen, steht die Gefüllte Lampe, für die Intimität mit dem König Yahushuah (Jesus).
Und das Öl, für die Salbung Gottes YHWH/YAHUAH.
Das Öl in den Lampen bedeutet gefüllt zu sein, durch die Salbung Gottes YAHUAH. Ebenso symbolisch gemeint, für eine Beziehung pflegen im heiligen Geist Gottes mit unserem König Yahushuah und dem himmlischen Vater, YAHUAH.
Diese Salbung, den heiligen Geist Gottes, hilft uns die Zeichen der Zeit zu erkennen und bereit zu sein auf unseren Bräutigam, wenn Er wiederkommt.
Eine Verlobungszeit, bis zur Hochzeit, war damals bei den Hebräern eine Zeit der Vorbereitung.
Nach der Verlobung ging der Bräutigam zurück in das Haus seines Vaters und bereitete alles für seine Braut vor.
In der Zwischenzeit wartete die Braut gespannt und freudig auf das Wiederkommen des Bräutigams.
Die Verlobungszeit war für die Braut, beim Volk Israel, eine Zeit der Reinigung und der Vorfreude.
Auch Yahushuah HaMashiach trifft Vorbereitungen für Seine Braut.
Im Haus meines Vaters sind viele Wohnungen. Wenn es nicht so wäre, dann hätte ich es euch gesagt. Ich gehe hin, um euch einen Platz vorzubereiten.
Und wenn ich hingehe und euch einen Platz vorbereitet habe, dann will ich wiederkommen und euch zu mir nehmen, damit auch ihr seid, wo ich bin.
Johannes 14,2-3
Jeder der zu Seiner Brautgemeinde gehören möchte, muss sich ebenfalls vorbereiten indem er oder sie, durch YAHs Gnade, sich reinigen und mit Seiner Salbung die Öllampe füllen lässt. So wird unser Bräutigam Yahushuah zurückkommen, um Seine Braut mit zu Seines Vaters Haus zu holen. Dort findet die Hochzeit statt mit einem Hochzeitsfestmahl für alle eingeladenen Gäste.
Die fünf klugen Jungfrauen:
Die fünf klugen Jungfrauen suchen ihren König Yahushuah, bis sie Ihn finden und klopfen an die Türe des Gemaches, bis Er ihnen öffnet und sie einlädt zur Gemeinschaft mit Ihm.
«Denn wer mich sucht, der wird mich finden.
Denn wer anklopft dem öffne ich die Tür!» spricht YAH elohim.
In den Zeiten im Königsgemach pflegen sie, die fünf klugen Jungfrauen, ihre Beziehung mit dem König Yahushuah und dem Vater YAH elohim. Sie füllen (symbolisch) ihre Öllampen, durch Seine Salbung Gottes. Wenn wir genauso eng in der Intimität mit unserem König zusammenbleiben, werden wir wie sie wachsam sein und die Zeichen der Zeit erkennen, sowie den Zeitpunkt, wann unser König und Bräutigam Yahushuah HaMashiach zurückkehrt.
Wir werden Ihm entgegengehen, weil wir uns zu Ihm hingezogen fühlen, und weil wir Ihn voller Sehnsucht erwarten. Wir sind vorbereitet und ausgerüstet, denn wir haben genug Öl in unserer Lampe, und eine enge, intime Beziehung mit dem König und dem Vater.
Matthäus 25,6-13
Die fünf törichten Jungfrauen:
Die fünf törichten Jungfrauen, sind ebenso gläubige Christen. Doch sie nähren sich nur aus zweiter Hand, das heisst von den Geschwistern, ihren Zeugnissen und den Predigten ihrer Pastoren. Sie machen sich in erster Linie von Menschen und ihrem Glauben abhängig. Eher selten suchen sie direkt den König Yahushuah und studieren mit ihm das Wort Gottes, wodurch er zu ihnen spricht. Ihnen fehlt eine persönliche Beziehung durch ihn zum Vater. Deshalb erkennen sie weder die Zeichen der Zeit, noch sind sie auf das Kommen des Bräutigams vorbereitet. Ihr Herz ist nicht darauf ausgerichtet Ihn mit Sehnsucht zu erwarten, noch gerüstet Ihm entgegenzugehen. Sie verpassen den Zeitpunkt, weil sie sich bis am Schluss nur auf andere verlassen und sogar dann noch meinen von ihnen mitgenommen zu werden. Doch leider ist es dann zu spät, um noch Öl für die Lampen zu holen und einzufüllen. Darum nennt Yahushuah sie töricht. Wenn der König Seine Tür verschliesst, wird Er sie nicht mehr öffnen und dann sagen:
«Ich kenne dich nicht woher du bist.»
Matthäus 25,12
Jeder Nachfolger und Jünger Yahshuah sollte sich die Zeit nehmen eine eigene Beziehung zum König aufzubauen und Ihn suchen, bis er oder sie Ihn findet. Die Öllampe muss selber gefüllt werden, durch die Salbung und intime Beziehung mit dem König, sonst wird das eigene Öl einst nicht ausreichend sein, um Ihm entgegenzulaufen. Dann sind wir nämlich ganz auf uns selbst gestellt und niemand wird uns von seinem Öl abgeben können.
So stelle ich mir immer wieder die Frage:
«Habe ich genug Öl in meiner Lampe und bin ich wachsam und bereit Ihm entgegenzugehen, sollte mein Bräutigam Yahushuah HaMashiach heute zurückkommen?»
Hinweis:
Der Ölbaum und die Menora (siebenarmiger Leuchter) sind Symbole die auf Yahushuah hinweisen. In der Gewissheit eingepfropfte Zweige dieses Ölbaums zu sein, welche durch des Königs Wurzeln getragen und mit Seinem Öl genährt werden. Losgelöst von den Wurzeln werden wir austrocknen, absterben und abbrechen. Die Menora (Yahushuah; das Licht der Welt) muss ebenso durch uns weiterleuchten. Beide Symbole stehen im direkten Zusammenhang mit der Salbung Gottes, diese im Gleichnis der Jungfrauen anschaulich zum Ausdruck kommt.