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Statoil hat verkündet, dass ihr Vorhaben, Öl in der kontroversen Apollo-Quelle in den arktischen Gewässern der Barentssee zu finden, gescheitert ist.
«Auch wenn sich die Apollo-Quelle als trocken herausstellte, die Gefährdung welche Statoil für die Bäreninsel und den Rest der Arktis darstellt, bleibt realer denn je. Statoil plant in dieser Gegend zwei weitere mögliche Quellen anzubohren, also werden wir weiterhin alle zur Verfügung stehenden friedlichen Optionen ausspielen, um die Bohrungen, welche eine Bedrohung für die Arktissche Biodiversität und das Weltklima darstellen, zu stoppen», sagte Erlend Tellnes, Arctic Campaignerin bei Greenpeace Nordic.
Statoil’s nördlichste Bohrstelle in der umstrittenen Hoop-Gegend in der Barentssee wurde viel Aufmerksamkeit geschenkt, als Greenpeace Ende Mai als erstes die Bohrinsel und später die exakte Stelle, an der Statoil bohren wollte, für 90 Stunden aus Protest gegen Ölbohrungen in der Arktis, besetzte. Mehr als 135’000 Menschen forderten Norwegens Minister für Klima und Umwelt dazu auf, das nahegelegene Naturreservat der Bäreninsel zu schützen und gleichzeitig Statoils Ölförderungspläne zu stoppen.
Statoil besitzt Lizenzen, um zwei weitere Ölquellen, «Atlantis» und «Mercury» in der selben Gegend, zu fördern. Ihre Ölplattform «Transocean Spitsbergen» befindet sich momentan auf dem Weg zur Quelle «Atlantis». Greenpeace hat eine Beschwerde gegen dieses Vorhaben eingereicht und somit ist es Statoil nicht erlaubt, mit dem Bohren zu beginnen, ehe die Beschwerde bearbeitet und eine Entscheidung getroffen wurde.
«Der Minister für Klima und Umwelt bekommt eine weitere Chance die riskanten Ölbohrungspläne zu verhindern. Wir wissen, dass eine Ölkatastrophe in dieser Gegend eine immense Bedrohung für das Naturschutzgebiet auf der Bäreninsel und seine Flora und Fauna darstellt. Ich hoffe Tine Sundtoft wird den mehr als 135’000 Menschen Beachtung schenken, die ihn darum bitten, die Bäreninsel zu schützen und diese Bohrungen zu stoppen,» sagt Erlend Tellnes.
«Statoils rücksichtsloser Vorstoss in die Arktis hat ein riesiges Gefahrenpotential, besonders wenn die unvermeidliche Ölkatastrophe in der Nähe der Eisgrenze eintrifft. Nachdem Statoil Millionen von Dollarn investiert hat, um in einer ausgetrockeneten Ölquelle nach Öl zu bohren, lösen sich Statoils Arktispläne zusehends auf und die Investoren müssten ziemlich besorgt sein .»
«Statoils Ölbohrungspläne in der Hoop-Gegend der Barentssee sind Teil von Statoils Rennen um die Arktis und machen Statoil damit zum aggressivsten Unternehmen in Arktischen Gewässern. Statoil ist der einzige Konzern in Norwegen, der über Bohrlizenzen für Gegenden in der Arktis verfügt, die extremen Bedingungen ausgesetzt sind oder gar in arktischen, eisigen Gewässern liegen. Solange Statoil weiterhin diese rücksichtslose und aggressive Strategie in der Arktis verfolgt, werden wir alles in unser Macht stehende tun, um sie zu stoppen.»
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