Document ID: /curiavista/filtered/00000.jsonl.gz/129750

<h2>SubmittedText<h2><p>Der Bundesrat prüft und berichtet:</p><p>1. wie er sein "Reporting Personalmanagement" mit der Umsetzung des fünften Corporate-Governance-Leitsatzes (angemessene Vertretung der Geschlechter und der Sprachregionen in den Verwaltungsräten von Unternehmen des Bundes) ergänzen oder in anderer geeigneter Form periodisch ein solches Reporting vorlegen kann; sowie</p><p>2. ob und wie er bei der Umsetzung dieses Leitsatzes gegebenenfalls mit geeigneten Zielbändern und zugehörigen Erfüllungszeiträumen arbeiten könnte.</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>1. Die gewünschten Angaben sind neu Bestandteil des Kaderlohnreportings. Im Kaderlohnreporting berichtet der Bundesrat der Finanzdelegation der eidgenössischen Räte gestützt auf Artikel 6a des Bundespersonalgesetzes (BPG; SR 172.220.1) jährlich über die Entlöhnung und weitere Vertragsbedingungen der obersten Kader und Leitungsorgane der öffentlich-rechtlichen und privatrechtlichen Unternehmen und Anstalten des Bundes. Ausgenommen ist als börsenkotiertes Unternehmen die Swisscom. Der Bericht wird auf der Internetseite des Eidgenössischen Personalamtes (EPA) veröffentlicht (<a href="http://www.epa.admin.ch/dokumentation/zahlen/00273/index.html?lang=de">http://www.epa.admin.ch/dokumentation/zahlen/00273/index.html?lang=de</a>). Im Zuge der Revision des BPG hat die Bundesversammlung Artikel 6a Absatz 1 BPG um Buchstabe c ergänzt. Demnach sorgt der Bundesrat für eine ausgewogene Vertretung der Landessprachen in den obersten Leitungsorganen von Unternehmen und Anstalten.</p><p>Das EPA hat bei den zuständigen Departementen die Datenerhebung zum Kaderlohnreporting 2012 eingeleitet und das Formular mit den beiden folgenden Datenfeldern ergänzt:</p><p>- Verteilung der Landessprachen gestützt auf Artikel 6a Absatz 1 Buchstabe c BPG;</p><p>- Anteile der Geschlechter im Sinne des Corporate-Governance-Leitsatzes 5.</p><p>Das Kaderlohnreporting über das Geschäftsjahr 2012 wird im Juni 2013 vorliegen und im Internet veröffentlicht. Mit der jährlichen Berichterstattung und Veröffentlichung ist das Anliegen des Postulates erfüllt.</p><p>2. In Ziffer 6 seiner Antwort auf die Interpellation Fetz 12.3790 vom 26. September 2012 hat sich der Bundesrat bereiterklärt zu prüfen, ob in den Anforderungsprofilen für die Wahl der obersten Führungsorgane der bundesnahen Einheiten situativ angepasste Zielbänder für die Geschlechtervertretung aufzunehmen sind. Mit der bereits in der Antwort auf die Interpellation Fetz in Aussicht gestellten Prüfung wird auch dieses Anliegen des Postulates erfüllt.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates.