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NASA-Aufnahme vom Juni 2004
Die Venus – der Planet der Liebe, Sinnlichkeit, Erotik, der Harmonie, Schönheit und Heilung – ist langsam am Verblassen, da sie näher und näher zur Sonne rückt. Wunderbar war sie von Januar bis Anfang Mai am Abendhimmel zu sehen; im Februar und März in Begleitung von Jupiter und einmal monatlich gesellte sich der Mond dazu. Sehr oft war der Himmel in dieser Zeit klar und dieses Schauspiel zu bewundern. „Danke Petrus!“
Ihre genaue Konjunktion mit der Sonne wird am 6. Juni sein. Es ist diesmal eine ganz spezielle. Die Venus wandert nicht in oberer oder unterer Konjunktion an der Sonne vorbei wie meistens, sondern durchwandert die Sonnenscheibe. Sie ist aber nur als kleiner schwarzer Punkt zu sehen.
Dieser Transit dauert 8 Stunden, ist jedoch in unsern Breitengraden nur noch frühmorgens beim Austritt der Venus aus der Sonne zu sehen (nur mit spezieller Brille in die Sonne schauen!).
Etwa 2 Wochen später hat die Venus einen genügenden Abstand zur Sonne erreicht, so dass wir sie als Morgenstern bewundern können.
Der Rhythmus des Venus-Transits ist ein zeitlich eigener und sehr spezieller:
Er findet nach 121,5 Jahren statt – dann nach 8 Jahren – nach 105,5 Jahren – nach 8 Jahren, wiederum nach 121,5 Jahren – nach 8 Jahren usw…. also zweimal innert 8 Jahren, dann jedoch mit einem zeitlichen Abstand von über 100 Jahren. Dieser kommende Transit ist nun der zweite im 8-jährigen Zyklus. Der erste fand am 8. Juni 2004 statt. Nach diesem Transit am 6. Juni dauert es also wieder mehrere Generationen bis zum nächsten!
Mit Sicherheit bedeutet dieser Transit etwas Spezielles. Die Sonne durchtränkt mit ihrer Energie die Venus, welche in direkter Wirkung ihre venusische Energie zusammen mit der Sonnenenergie zur Erde strahlt. Dies kann eine verstärkte heilende Wirkung haben; für uns oder auch für die Erde. Allerdings kann sich die heilend-reinigende Energie für die Erde auch in Form von Erdbeben, Vulkanausbrüchen, Meeresverschmutzungen oder Überschwemmungen äussern.
Vielleicht entdecken wir eine verbesserte Liebesfähigkeit, in dem wir grössere Zusammenhänge überblicken, uns im Verstehen und Verzeihen üben. Vielleicht befreien wir uns von alten Glaubensmustern und falsch verstandenen Ethiken. Wir kümmern uns mehr um unsere Mitmenschen, hören zu und bieten Hilfe an. Es können Heilfähigkeiten entdeckt und gefördert werden. Schulmediziner integrieren Alternativ-Methoden oder arbeiten vermehrt mit Heilpraktikern zusammen. Wir stecken nicht mehr nur in der Materie fest, sondern befassen uns vermehrt mit dem Zusammenhang von Geist und Materie. Wir engagieren uns im Erhalt unseres Heimatplaneten Erde.
Sind wir aber unglücklich verliebt, so kann dieser Schmerz in diesen Tagen als sehr verstärkt empfunden werden.
Wer Lust hat, versetze sich in die Zeit von Juni 2004 zurück. Gab’s etwas Besonderes? Waren spezielle Empfindungen, Vorahnungen im Gang? Fand ein Anfang des Interesses an spirituellen Themen statt? Gab es vermehrt Fragen über Gott und die Welt? Über den natürlichen Kreislauf der Natur; eventuell im Zusammenhang mit unseren christlichen Traditionen? Traten Momente auf, in denen man eine Begebenheit annehmen musste ohne gross darauf Einfluss nehmen zu können? Haben sich Gefühle in einer Intensität eingestellt, welche Sie so noch nicht kannten? Fand plötzlich eine Aufarbeitung früherer Gefühlsverletzungen statt?
Eventuell finden Sie dann eine Antwort im Venus-Transit. Da dieser Transit ein Jahrhundert-Ereignis ist, können wir niemanden dazu befragen, die Zeitspanne zum letzten Doppel-Transit ist zu gross. Seien wir deshalb einfach neugierig und offen auf den kommenden 6. Juni.
Noch einige Ausführungen für Zahleninteressierte:
Die Venus und die Erde haben einige Gemeinsamkeiten:
Dieser Zyklus des Venus-Transits dauert 243 Erdenjahre (125,5 Jahre plus 8 Jahre plus 105,5 Jahre plus 8 Jahre). Ein Venustag entspricht 243 Erdentagen (die Venus dreht sich extrem langsam um die eigene Achse). 243 ist also eine Beziehungszahl von der Venus und der Erde. Die Quersumme von 243 ergibt 9. Die Zahl 9 setzt sich aus 3×3 zusammen – aus der Zahl der Trinität. Die 3 befreit uns von der Polarität/Dualität. Auf zwei Möglichkeiten folgt die Entscheidung als dritter Pol. Aus der Verschmelzung der weiblichen und männlichen Kraft –von Geist und Materie- erfolgt etwas Drittes, eine „Neugeburt“ – ein Produkt, eine Lösung, ein Weiterkommen. Für den Fortschritt brauchen wir also die Zahl 3.
Die Venus wird in einem 8-Jahres-Zyklus 5 x rückläufig. Der Beginn dieser Rückläufigkeiten ist exakt im Goldenen Schnitt des Tierkreises angeordnet. Die Venus zeichnet also zusammen mit der Erde ein Pentagramm ins Universum. Somit sind nebst der Zahl 243 auch die Zahlen 3 und 5 Beziehungszahlen für diese beiden Planeten.
Die Primfaktorzerlegung der Zahl 243 ergibt 3 hoch 5!
Aktivieren Sie an diesem 6. Juni Ihre Selbstheilungskräfte und lindern Sie physische oder psychische Leiden. Räumen Sie Unstimmigkeiten aus dem Weg, führen Sie ein heilsames Gespräch. Nehmen Sie Vergangenes, was sich unangenehm anfühlt, liebevoll und von ganzem Herzen an. Die Liebe –diese heilende, venusische Kraft vermag es in Ihrem Herzen aufzulösen. Nutzen Sie die intensivierte Kraft der heilenden Energie der Venus.
Auch die an diesem Tag stattfindende Mond/Pluto Konjunktion wirkt unterstützend in der Transformation und Heilung, vor allem im Bereich der Gefühlsverletzungen, Gefühlserstarrungen oder Spannungen.
Ich wünsche Ihnen einen genussvollen, intensiven, meditativen 6. Juni. Mögen Sie diesen Tag nach Ihren Wünschen gestalten können!