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Die Bergbahnen Crans-Montana (CMA), der Schweizerische Skiverband (Swiss-Ski) und die Gemeindevereinigung Crans-Montana (ACCM) haben eine Dreiparteien-Vereinbarung unterzeichnet und damit den Grundstein für einen Trägerverein der AlpinenFIS Ski-WM 2027 gelegt. Der Rahmenvertrag formalisiert und sichert die enge Zusammenarbeit der drei Akteure im Hinblick auf die Durchführung der WM 2027, welche am 25. Mai vom Internationalen Skiverband FIS vergeben wird.
Die am 26. Februar in Anwesenheit von Vertretern der drei Parteien unterzeichnete Vereinbarung bildet das Fundament eines Vereins, der den Gesamtrahmen für die Organisation und Durchführung der alpinen Ski-Weltmeisterschaften sicherstellen soll, sollte sich die Kandidatur von Swiss-Ski bei der FIS durchsetzen.
Die Vereinbarung ermöglicht es, die rechtlichen, operativen und organisatorischen Bestimmungen, an die solche Veranstaltungen gebunden sind, bereits jetzt, also noch vor dem offiziellen Vergabe-Entscheid (25.5.2022), zu klären. So enthält sie insbesondere Regelungen zur Vorbereitung der Wettkampf-Infrastruktur, zur Logistik, zum Transport, zur Unterbringung und zu Sicherheitsfragen. Die Vereinbarung stellt zudem den Austausch von Know-how und Erfahrungen unter den Parteien und Mitgliedern der Organisation sicher, ebenso wie die gegenseitige Unterstützung.
Geregelt ist ferner die Bestimmung eines Vorstands, der sich aus einem/einer Vorsitzenden, Mitgliedern des Vereins sowie Vertreterinnen und Vertretern der beteiligten Gemeinden zusammensetzt. Dieser Vorstand bestimmt über die Geschäftsordnung und die Verteilung der vom Vorstand und von der Geschäftsleitung zu erbringenden Aufgaben.
Nebst dem Ziel, die Veranstaltung in organisatorischer Hinsicht erfolgreich zu bewältigen, verpflichtet sich der Verein mit dieser Vereinbarung, die sportlichen, regionalen und wirtschaftlichen Interessen im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung des Schweizer Sports, der Region Crans-Montana und des Wallis insgesamt zu fördern.
«Dieser Vertrag ermöglicht nicht nur eine Aufteilung der für die Organisation einer solchen Grossveranstaltung erforderlichen logistischen und operativen Aufgaben, sondern auch eine gemeinschaftliche Nutzung dieses Sportereignisses, um die touristischen Vorzüge unserer Region zu unterstreichen,» sagt Philippe Magistretti, Präsident der CMA.
Auch für Bernhard Aregger, CEO von Swiss-Ski, ist der Abschluss des Rahmenvertrags ein äusserst positives Zeichen: «In der Hoffnung, dass die FIS die WM an Swiss-Ski und Crans-Montana vergibt, haben wir mit der Unterzeichnung dieses Rahmenvertrags einen wichtigen Schritt für die Organisation dieses Grossevents gemacht. Damit ist der Grundstein gelegt, dass 40 Jahre nach der letzten WM auf dem Walliser Hoch Plateau, erneut grossartige Ski-Festspiele stattfinden können.»