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Bahnrad-Team und Seglerin Jayet für Tokio selektioniert
Die Bahnradspezialisten Stefan Bissegger, Robin Froidevaux, Mauro Schmid, Valère Thiébaud, Théry Schir und Cyrille Thièry vertreten die Schweiz diesen Sommer an den Olympischen Spielen in Tokio.
In Absprache mit Swiss Cycling hat sich die Selektionskommission von Swiss Olympic auf dieses Sextett geeinigt. Den Olympia-Startplatz haben sich die Schweizer Bahnfahrer als eine der besten acht Nationen im Olympiaranking der Mannschaftsverfolgung gesichert. Damit einher geht ein Startplatz in den Disziplinen Madison (2er-Team) und Omnium. Über die Verteilung der Startplätze unter den selektionierten Athleten entscheiden Swiss Olympic und Swiss Cycling zu einem späteren Zeitpunkt.
Erfreulich aus Sicht von Swiss Cycling ist, dass mit Stefan Bissegger die "Lokomotive" des Bahnvierers in Tokio starten wird. Nach der Verschiebung der Spiele vor einem Jahr und dem Wechsel des jungen Thurgauers zu den (Strassen-)Profis war ein Start in Tokio lange Zeit ungewiss gewesen. Nun wird Bissegger möglicherweise auch im Einzelzeitfahren auf der Strasse zum Einsatz gelangen.
Den Sprung in das sechsköpfige Team verpasst haben dagegen Lukas Rüegg und Claudio Imhof. Beide gehörten zuletzt zum Stamm der Equipe und waren massgeblich an der Olympia-Qualifikation beteiligt. Imhof, der bereits Rio 2016 knapp verpasst hatte, galt zudem als Anwärter für den Start im Omnium.
Ebenfalls einen Startplatz in Tokio erhalten hat die Seglerin Maud Jayet. Die Waadtländerin startet in der Kategorie Laser Radial, der Einzel-Bootsklasse, die bei den Frauen seit 2008 zum olympischen Programm gehört.