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Rost und Knochen
Istvan Akos hat einen Teil seines Lebens als freischaffender Journalist verbracht. Zu seinen Texten hat er den Zeitungen und Zeitschriften auch noch die Bilder geliefert. Er hatte seine Kamera immer dabei, betrachtete die Welt durch das Objektiv und schaute deshalb genauer hin. Und je näher er hinschaute, umso mehr entdeckte er kleine Bilder, die er sich als vergrösserte Fotografien gemäldegleich an einer Wand vorstellen konnte. Besonders faszinierte ihn dabei die zersetzende Kraft von Sauerstoff und Wasser beim Eisen. So fing er an, auf alle seinen Reisen im In- und Ausland mit der Macro-Linse Rost in all seinen Erscheinungen und Variationen zu fotografieren. Dabei entstanden Farbkompositionen, in denen sich die Wucht der Zerstörung latent oder augenscheinlich bemerkbar macht.
Zusammen mit Hans Ryser realisierte er im Dezember 2019 realisierte er die Ausstellung Rost und Knochen.