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Drei Dörfer – eine Gemeinde
Die Gemeinde Arth liegt im inneren Teil des Kantons Schwyz in einem weit geschwungenen Talkessel zwischen Zuger- und Lauerzersee und zieht sich vom Gipfel des Rossbergs bis hinüber zum Rigi-Kulm. Das wilde Bergsturzgebiet, die Rigi als Königin der Berge, die Naturschönheiten im Schutt und Sägel sowie die fruchtbare, mit Obstbäumen übersäte Tallandschaft kennzeichnen die Gegend.
Vom Zugersee her kommend fällt es schwer zu glauben, dass dieses grüne Tal knapp 12‘000 Menschen beherbergt. Trotz des stetigen Bevölkerungswachstums hat sich die Gemeinde Arth ihren ländlichen Charakter bewahrt: Die Siedlungsgebiete Arth, Oberarth und Goldau verstehen sich seit jeher als drei Dörfer mit eigenen Identitäten.
Zum vierten Siedlungsgebiet der Gemeinde gehört die Rigi (Klösterli, First, Staffel, Kulm). Sie ist sehr dünn besiedelt und gilt deshalb nicht als eigentlicher Dorfteil. Dies soll jedoch nicht heissen, dass sie für die Gemeinde Arth eine geringere Bedeutung besitzt. Im Gegenteil, als Naherholungsgebiet und touristische Attraktion erfreut sie sich grosser Beliebtheit. Obwohl die Bewohner auf der Rigi in keinem eigentlichen Dorf wohnen, nennen sie sich selber stolz “Rigianer”.
Immer wieder begegnet man dem Begriff “Arth-Goldau”. Dies ist jedoch nicht der offizielle Name der politischen Gemeinde. Ursprünglich war mit “Arth-Goldau” nur der Bahnhof gemeint. Als dieser gebaut wurde, wollte man zum Ausdruck bringen, dass er im damals viel kleineren Goldau zu stehen kommt, sich jedoch auf dem Boden der Gemeinde Arth befindet. Heute wird die Bezeichnung “Arth-Goldau” häufig von Vereinen und Institutionen genutzt, um anzuzeigen, dass das gesamte Tal mit allen Siedlungsgebieten gemeint ist.