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Yogarichtungen
Im Yoga gibt es verschiedene Formen. Die wichtigsten Richtungen werden Hatha-, Karma-, Bhakti-, Mantra-, Laya- und Raja-Yoga genannt.
Hatha-Yoga
Beinhaltet den physischen Körper und den Atem. Er führt zu Gesundheit und langem Leben. Sein Ziel ist die feinstofflichen Energiekanäle zum Fliessen zu bringen.
Karma-Yoga
Karma steht für Handlung/Tat sowie aus deren Auswirkungen, welche nach indischer Vorstellung auf den Menschen zurückwirken. Wer Karma-Yoga praktiziert wird begierdelos und handelt aus nicht egoistischen Motiven (berühmtes Beispiel: Mahatma Gandhi).
Bhakti-Yoga
Er ist der religiöse Weg, der liebenden Verehrung eines persönlichen Gottes oder Göttin. Sein Ziel ist die Erfahrung des Göttlichen. Bhakti-Yoga ist in Indien die populärste Form des Yoga.
Mantra-Yoga
Ein Mantra besteht aus einer Kombination von Buchstaben und Silben des Sanskrit-Alphabets, wobei jeder Buchstabe eine bestimmte Schwingung repräsentiert. Durch das Wiederholen dieser Buchstaben/Silben versucht man einen bestimmten Bewusstseinzustand zu erlangen. Das bekannteste Mantra ist OM.
Laya-Yoga
Laya-Yoga ist ein System, das mit Energiezentren (Chakras) und Energiebahnen im feinstofflichen Bereich arbeitet.
Die kosmische Urkraft, Kundalini genannt, schläft im untersten dieser Energiezentren, das sich am Ende der Wirbelsäule befindet. Laya-Yoga zielt darauf hin, diese Kraft zu wecken und sie über bestimmte Kanäle bis ins oberste Zentrum im Scheitel zu führen, was unendliche Glückseligkeit und Erlösung vom Lebenskreislauf bedeutet.
Raya-Yoga
Er wird oft der Yoga der Erkenntnis genannt. Durch Konzentration, Kontemplation und Meditation werden die psychologischen Funktionen studiert und der Kontrolle
unterworfen sowie höhere Bewusstheitszustände erreicht, die eine Verbindung mit dem Unendlichen ermöglichen.