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Haftungsfragen
Wenn Personen oder Sachwerte im Wald zu Schaden kommen, gehört der Waldeigentümer zum Kreis der potenziell Haftpflichtigen. Unter welchen Umständen kann ein Waldeigentümer in der Schweiz haftbar gemacht werden? Und welche Vorkehrungen sind nötig, um die Haftungsrisiken zu minimieren?.
Wann haftet der Waldeigentümer?
Die "gute" Nachricht vorneweg: «Derjenige trägt grundsätzlich den Schaden, der ihn erleidet». Dies ist ein Grundsatz der Schweizerischen Rechtssprechung.
In verschiedenen Fällen kann der Schaden aber auf Dritte abgewendet werden.
Keine Haftung:
- Bei höherer Gewalt (z.B. orkanartigen Stürmen, heftgien Gewittern) liegt kein Verschulden des Waldeigentümers oder Forstpersonals vor, sollten Personen zu Schaden kommen oder Sachwerte beschädigt werden.
- Grundsätzlich «benutzt» jeder Waldbesucher den Wald auf eigene Gefahr. Sie haben ihr Verhalten den Gegebenheiten anzupassen (Eigenverantwortung).
Mögliche Haftung:
- Wenn jemand eine Situation schafft oder aufrechterhält, welche eine andere Person schädigen könnte, ist dieser «jemand» verpflichtet, Massnahmen zu treffen, damit die Gefahr beseitigt wird, damit kein Schaden entsteht (z.B. morscher Baum neben Erhoungseinrichtung).
Fazit
- Wird eine Gefährdung z.B. vom Forstpersonal oder Waldeigentümer wahrgenommen, muss gehandelt werden (Forstpersonal meldet Waldeigentümer die Gefährdung, Waldeigentümer muss «in irgendeiner Form» handeln, damtit die Gefahr abgewendet wird).
Weitere Informationen
WaldSchweiz; Haftungsfragen
Waldwissen; Schadenfall: wann haften die Waldeigentümer in der Schweiz?
„Eine Gefahr muss in irgend einer Form abgewendet werden.”