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Die französische Regierung erwägt, die Corona-Impfung für alle 24- bis 59-Jährigen verpflichtend zu machen, weil sie eine „vierte Welle“ befürchtet. Nachdem der französische Premierminister Jean Castex Pläne angekündigt hatte, den Impfstoff für Mitarbeiter im Gesundheitswesen verpflichtend zu machen, äußerte der französische Senat den Wunsch, ihn auch für junge Erwachsene und Menschen mittleren Alters verpflichtend zu machen.
Die zugrundeliegende Idee ist, dass auf diese Weise die Zahl der Krankenhausaufenthalte und Todesfälle „signifikant reduziert“ wird, schreibt RT. Es wird eine Impfpflicht gefordert, weil Frankreich bei den Impfungen hinterherhinkt. Weniger als ein Viertel der 30- bis 49-Jährigen ist geimpft und nur die Hälfte der 50- bis 64-Jährigen hat die Impfung erhalten.
Die Regierung erwägt auch, Ärzten Listen von Menschen zu schicken, die den Impfstoff noch nicht genommen haben, damit sie unter Druck gesetzt werden können. Es ist auch möglich, dass ungeimpfte Personen mit einem negativen Coronavirus-Test nicht mehr reisen können.
Dies ist nicht das erste Mal, dass Frankreich drakonische Maßnahmen in Erwägung zieht, um sicherzustellen, dass die Menschen den Impfstoff einnehmen. Im Dezember wurde ein Gesetzesentwurf eingebracht, der ungeimpfte Personen aus den öffentlichen Verkehrsmitteln verbannen soll. Nach heftigen Protesten wurde der Gesetzentwurf zurückgezogen. Es bleibt abzuwarten, wie die Franzosen auf die Aussicht auf eine verpflichtende Impfung reagieren werden.