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Ein Wochenende, das für Tom Lüthi viel versprechend begonnen hatte, endete so beim Grand Prix der Steiermark mit einer Enttäuschung. Am Freitag hatte er am ersten Trainingstag den 6. Platz belegt, im Qualifying immerhin die 13. Startposition erobert. Im Rennen gelang es dem 34-jährigen Emmentaler aber nicht, im zehnten WM-Lauf der Saison ein viertes Mal in die Punkte zu fahren.
Lüthi verlor bereits beim Start einige Plätze und konnte sich danach nie mehr wesentlich nach vorne arbeiten. Zwischenzeitlich schien er auf Platz 15 auf, am Ende fehlten aber gut sieben Zehntel auf den letzten Punkterang, den Albert Arenas holte. Auf den 14. (Sam Lowes) verlor Lüthi bereits knapp fünf, auf den italienischen Sieger Marco Bezzecchi, wie der Schweizer auf einer Kalex-Maschine unterwegs, über 19 Sekunden.
Lüthi gelang so keine weitere Verbesserung, nachdem er Ende Juni vor der Sommerpause in Assen mit dem 14. Platz sein Saison-Bestresultat erreicht hatte. Dafür gab es trotz des guten Starts ins Wochenende am Freitag durchaus Gründe. Wie SRF berichtete, leidet der Berner an einer starken Sommergrippe, weshalb er geschwächt antreten musste.
Dennoch wird die Zeit langsam knapp. In seiner ersten Saison im spanischen SAG-Team von Edu Perales sammelte Lüthi erst vier Punkte und belegt in der WM-Wertung nur den 29. Rang. Schlechter ist keiner der Fahrer, die in allen Läufen zum Einsatz kamen. Neun Rennen bleiben dem 125er-Weltmeister von 2005, um Argumente zu sammeln, seine illustre Karriere auch in der nächsten Saison fortzusetzen. Die nächste Chance kommt in einer Woche noch einmal in Spielberg, auf einer Strecke, die er im Prinzip sehr mag.