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Sich richtig vorstellen - aber originell!
Veröffentlicht am 23.08.2021
Im Laufe unseres Lebens treffen wir eine Vielzahl von Menschen - im privaten und geschäftlichen Bereich, denen wir uns vorstellen. "Guten Tag, darf ich mich vorstellen? Mein Name ist ..." So oder ähnlich ist die klassische Variante der Selbstvorstellung, die zwar korrekt, aber wenig originell ist. Dabei ist die Vorstellung eine Chance, einen überraschenden Einstieg zu finden und einen sympathischen ersten Eindruck zu hinterlassen. Wie das funktioniert - lesen Sie mehr!
Sich richtig vorstellen - originelle Ideen
Wie Sie sich vorstellen, ist abhängig von der jeweiligen Situation. Bei einem formalen Meeting oder einem geschäftlichen Treffen verlaufen die Begrüssung und das gegenseitige Vorstellen formaler als beispielsweise im privaten Bereich. Nachfolgend erhalten Sie einige Tipps, die als Inspiration gedacht sind. Experimentieren Sie und finden Sie für sich heraus, welche Art der Selbstvorstellung für welche Situation geeignet ist und am besten zu Ihrer Persönlichkeit passt.
1. Buchstabieren Sie Ihren Namen
Das ist insbesondere dann eine originelle Variante der Vorstellung, wenn Sie einen ausgefallenen oder komplizierten Namen haben. Oder zeigen Sie Parallelen Ihres Namens zu einem Tier oder einer bekannten Persönlichkeit auf. Sie können aber auch einen originellen Vergleich ziehen, indem Sie beispielsweise sagen: "Mein Namen ist Mai, Mai wie Juni". Sie werden Ihrem Gegenüber ein Lächeln entlocken, sodass das erste Eis gebrochen ist.
2. Bei seltenen Namen den Hintergrund erklären
Sofern Sie einen seltenen oder schwer auszusprechenden Namen haben, bietet es sich an, den Hintergrund zu erklären. Das gilt auch für Auslandsaufenthalte, wenn Ihr Name regelmässig fehlerhaft ausgesprochen wird. Nennen Sie bei der Selbstvorstellung Ihren Namen und erklären Sie, dass Ihr Name beispielsweise italienischer, ungarischer oder französischer Herkunft ist. Gehen Sie darauf ein, warum Menschen regelmässig Probleme damit haben, Ihren Namen richtig auszusprechen. Gehen Sie auf die Besonderheiten der Aussprache ein. Im Idealfall versucht Ihr Gegenüber, Ihren Namen auszusprechen, was regelmässig Lacher nach sich zieht und den Gesprächsfluss anregt.
3. Thematisieren Sie Ihre Herkunft
Verbinden Sie die Namensnennung mit weiteren Informationen über sich. Thematisieren Sie beispielsweise, woher Sie kommen. Das ist vor allem dann kurzweilig und interessant, wenn Sie die kurze Schilderung über Ihre Herkunft mit dem jeweiligen Dialekt oder in Verbindung mit einer kurzweiligen Anekdote vortragen. Das ist auch dann ein Türöffner für ein Gespräch, wenn Sie im Vorfeld erfahren haben, dass Ihr Gesprächspartner aus derselben Region stammt. Ziel dieser Art des Vorstellens ist, dass Sie Gemeinsamkeiten finden. Denn die verbinden bekanntermassen, sodass sich daraus weitere Gesprächsthemen ergeben.
4. Kulturelle Gemeinsamkeiten thematisieren
Bringen Sie bei der Vorstellung Ihren Namen mit etwas Bekanntem in Verbindung. Heissen Sie beispielsweise mit Vornamen "Lilly", können Sie ihn mit Lillet in Verbindung bringen. Unter diesem Namen werden verschiedene Apéritifs vertrieben und dabei erwähnen, dass es sich beispielsweise um Ihr Lieblingsgetränk im Sommer handelt. Heissen Sie beispielsweise mit Vornamen "Sophie", können Sie eine Parallele zu Sophie Marceau, der berühmten französischen Schauspielerin, herstellen. Ganz nebenbei können Sie den Kultfilm "La Boum - die Fete" erwähnen, in dem sie als junge Frau die Hauptrolle spielte.
5. Elegant Fragen einflechten
Bei dieser eleganten Art sich vorzustellen geht es darum, dass Sie ein Gespräch initiieren, indem Sie in Ihre Vorstellung eine Frage einbinden. Zum Beispiel: "Ich bin übrigens ... Ich freue mich, Sie kennenzulernen. Ist Ihnen auch aufgefallen, dass ..." oder "haben Sie auch gesehen, dass ..." oder "sind Sie nicht auch der Meinung, dass ...". Das ist ein wunderbarer Gesprächseinstieg, der Emotionen anspricht und in den die Selbstvorstellung dezent eingebunden ist. Gleichzeitig nehmen Sie sich zurück, verfallen nicht in einen Monolog, sondern animieren Ihr Gegenüber, sich ebenfalls vorzustellen und den Dialog fortzuführen.
Abschliessend ist festzuhalten, dass Sie bei der Selbstvorstellung auf Monologe verzichten sollten. Die Kunst besteht darin, dass Sie Ihr Gegenüber zu Wort kommen lassen. Das gelingt am besten, indem Sie Interesse zeigen und Fragen stellen. Vorgespieltes Interesse wird schnell als Heuchelei entlarvt, sodass Sie nur Fragen stellen sollten, wenn Sie ehrlich interessiert sind. Üben Sie sich bei der Selbstvorstellung in Bescheidenheit und nutzen Sie sie nicht dazu, sich mit Eigenlob zu überhäufen. Es ist in Ordnung, dass Sie stolz auf sich und Ihre Leistungen sind. Doch Eigenlob wirkt bei einer Vorstellung aufdringlich und wenig sympathisch und ist kein Türöffner für gute Gespräche.