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Nach der traditionellen Auslosung, die diesmal im Nationalen Leistungszentrum von Swiss Tennis in Biel stattfand, war klar: Marc-Andrea Hüsler (ATP 386) wird die Davis-Cup-Partie gegen Schweden für das Securitas Swiss Davis Cup Team eröffnen. Sein Gegner ist die Schwedische Nummer 1 Markus Eriksson (ATP 455). Anschliessend wird Henri Laaksonen (ATP 120) gegen den Davis-Cup-Debütanten Jonathan Mridha (ATP 1094) antreten. Für das Doppe sind die Paarungen Hüsler/Margaroli und Eriksson/Lindstedt vorgesehen. Der Captain kann die Aufstellung aber bis eine Stunde vor Beginn des Matches noch ändern.
Für den Captain ist es nicht immer einfach, jene Spieler auszuwählen, die dann auch tatsächlich auf dem Platz stehen werden. In Bezug auf die Nummer 1 war die Wahl diesmal aber weder für Severin Lüthi noch für seinen Schwedischen Amtskollegen Johan Hedsberg schwierig. Lüthi entschied sich für Laaksonsen, Hedsberg für Eriksson. Eine Wahl, die sich aufgrund des Rankings und der Davis-Cup-Erfahrung der beiden aufdrängte.
Laaksonen gab sein Davis-Cup-Debüt 2009. Damals allerdings noch in den Farben von Finnland – dem Erzrivalen von … Schweden im Eishockey. Eriksson debütierte 2012 im Davis Cup. Ein Jahr bevor Laaksonen dann sein erstes Spiel für die Schweiz gegen Tschechien in Genf spielte.
Die Wahl des zweiten Einzelspielers war für beide Captains dann schon nicht mehr so einfach. "Bei dieser Frage müssen drei Kriterien berücksichtigt werden: die jüngsten Ergebnisse, die Form während der Trainingswoche und die Eigenschaften des Gegners", sagte der Schwede Johan Hedsberg. Diese Kriterien sprachen bei den Schweden für den Debütanten Jonathan Mridha. Mridha ist 23jährig und hat Wurzeln in Spanien, Bangladesch und Schweden. Er wird morgen Freitag Henri Laaksonen herausfordern. Es wird die erste Begegnung der beiden sein. Laaksonen und Eriksson standen sich hingegen schon zweimal gegenüber. Beide Male mit dem besseren Ende für Laaksonen.
Bei der Wahl für Marc-Andrea Hüsler machte sich Severin Lüthi ähnliche Überlegungen wie sein Schwedischer Kollege. „Marc-Andrea hat in diesem Jahr gute Fortschritte im Einzel wie im Doppel gemacht. Diesen Sommer hat er in Gstaad zum Beispiel den Spanier Nicolas Almagro geschlagen. Und auch bei seinem ersten Davis-Cup-Auftritt in Kasachstan diesen Februar hat er gut gespielt." Aber der Berner machte auch klar, dass die Entscheidung noch nicht für die ganze Begegnung gefallen ist. "Das Wochenende kann lang sein. Wir spielen Best-of-Five und es ist möglich, dass ich noch etwas ändern werde. Marc-Andrea's Wahl schien mir ziemlich offensichtlich, aber es gibt Alternativen. Ich habe allen gesagt, dass Sie bereit sein müssen! " Marc-Andrea Hüsler hat keine Angst vor seinem Einzel-Debüt im Davis Cup: "Natürlich ist es etwas schwieriger, weil man alleine auf dem Platz ist, aber ich habe in Kasachstan im Davis Cup schon Doppel gespielt und auch die wichtigen Einzel vor heimischem Publikum in Gstaad werden mir sicher helfen. Ich freue mich sehr auf morgen!"
Auch der Gegner von Hüsler, Markus Eriksson, freut sich sehr auf die Begegnung. "Im Davis Cup habe ich die besten Erinnerungen meiner Karriere gesammelt", sagte der 28-jährige Schwede. "Bei zwei Begegnungen gegen Dänemark habe ich im fünften Satz mit 9:7 gewonnen, das sind grossartige Momente, die ich nie vergessen werde!"
Gut möglich also, dass Severin Lüthi recht hat, wenn er sagt, dass das Wochenende lang werden könnte.
Tickets für die Davis-Cup-Begegnung Schweden - Schweiz
Für die Davis-Cup-Begegnung Schweiz - Schweden sind noch Tickets verfügbar. Alle Informationen unter: www.swisstennis.ch/daviscup.
Die Tageskasse öffnet jeweils um 11 Uhr, Türöffnung des Stadions ist jeweils um 12 Uhr.