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Zeier-Rast erhielt 823 Stimmen. Nach dem ersten Wahlgang hatte er von den fünf Kandidaten, die am absoluten Mehr scheiterten, am drittmeisten Stimmen erhalten. An erster Stelle lag am 3. April noch Arun Fabian Pfaff.
Nun aber liess Zeier-Rast Christian Brantschen (646 Stimmen), Arun Fabian Pfaff (546 Stimmen) und Urban Frye (537 Stimmen) hinter sich. Die Wahlbeteiligung lag bei 11,12 Prozent.
Zeier-Rast studierte unter anderem Theologie, engagiert sich in der Pfarrei St. Paul, ist Musikschulleiter an den Entlebucher Musikschulen sowie Regisseur. Der Vater von zwei erwachsenen Kindern ist Mitglied der Synode und seit 2012 für die Mitte im Luzerner Stadtparlament.
Nur drei beim ersten Wahlgang gewählt
Beim ersten Wahlgang am 3. April waren nur drei der vier zu besetzenden Kirchenratsmandate vergeben worden: Die amtierende Kirchenratspräsidentin Susanna Bertschmann-Schmid schaffte die Wiederwahl, neu in die Exekutive der Kirchgemeinde gewählt wurden Stephanie Plersch Jurt und André Bachmann.
Der Kirchenrat hat fünf Mitglieder, wobei eines von den Pfarreien bestimmt wird. Dieses geistliche Mitglied ist Thomas Lang. Er stellte sich für eine weitere Legislatur zur Verfügung.
Dass es erstmals in der Stadt Luzern nicht zu stillen Wahlen um die vier zu vergebenden Sitze in der Exekutive der Kirchgemeinde kam, geht auf die Liste «Aufwind» zurück, der Bachmann, Frye und Widmer angehören.