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Seit dem 1. Juli 1976 führen Max und Heidi Hächler die Bäckerei-Konditorei, die sie von ihren Eltern übernommen haben. Wie bereits ihre Vorfahren seit 5 Generationen werden täglich – nach alter Tradition – aus natürlichen, wenn möglich regionalen Zutaten, mit grosser Sorgfalt Brot Spezialbrote und Kleingebäcke hergestellt.
1987 erweiterten sie das Geschäft und bauten aus der ehemaligen Scheune ein neues Wohn- und Geschäftshaus. 2002 konnten sie die traditionelle Konditorei Wolleb in Gränichen als Filiale des Geschäftes in Seengen übernehmen.
Mit Sohn Daniel steht bereits die sechste Generation bereit für eine erfolgreiche Weiterführung der Familientradition.
Ur-Ur-Grossvater Ludwig Hächler I. lernte in jungen Jahren in Sarmenstorf den Beruf des Bäckers. Er führte anschliessend zusammen mit seinem Bruder das Restaurant Bären in
Seengen und erbaute an der Poststrasse ein Wohnhaus mit der dazugehörenden Scheune.
Sein Sohn Ludwig Hächler II. eröffnete am 4. März 1875 als 21-Jähriger die erste Bäckerei im Haus seines Vaters. Er hatte in der Confiserie Scholl in La Chaux de Fonds Bäcker-Konditor und Confiseur gelernt. In Genf bildete er sich weiter, bevor er sich zu Fuss auf die Wanderschaft begab. Er arbeitete in Strassbourg im Elsass und zog dann durchs Badische zurück in die Schweiz. Zusammen mit seiner Frau Susanna führte er die Bäckerei bis 1930.
Von 1930 bis 1948 war Max Hächler I. zusammen mit seiner Frau Louise Bruder für die Geschicke des Geschäftes verantwortlich. Er hatte in der Confiserie & Pâtisserie Keppeler in Biel seine Lehre absolviert.
Max Hächler II. und seine Frau Gertrud Häusermann vom «Roten Haus» führten das Geschäft von 1948 bis 1976. Er hatte in Delémont bei Otto Braun Konditor-Confiseur erlernt. In Solothurn und Aarau holte er sich das nötige Rüstzeug für eine erfolgreiche Geschäftstätigkeit.