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Giulia Steingruber setzt ihre Karriere bis mindestens Sommer 2021 fort. Das bestätigte die beste Schweizer Kunstturnerin in einem Interview mit der Nachrichtenagentur Keystone-SDA.
Sie habe sich nach der Verschiebung der Olympischen Spiele in Tokio auf 2021 gefragt, ob sie ihrem Körper angesichts ihrer Verletzungshistorie noch ein Jahr zumuten könne. «Mit einem Rücktritt konnte ich mich aber nicht abfinden. Deswegen war für mich klar, dass das Ziel Tokio bleibt», sagte die 26-jährige Olympia-Bronzegewinnerin von 2016. Im Training sei es besser gelaufen als erwartet: «Ich hatte meine Sachen schnell wieder im Griff.»
Neuer Sprung und Stufenbarren
Die fünffache Europameisterin kündigte an, intensiver an einem neuen zweiten Sprung zu arbeiten. Aber: «Bis im Januar müssen meine Übungen stehen, damit ich sie bis Tokio stabilisieren kann.»
Ihr Training am Stufenbarren bezeichnete sie als «Herausforderung». Sie wolle sich aber an ihrem «schlechtesten Gerät» verbessern, weil sie dort in Wettkämpfen regelmässig Terrain einbüsse.