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Der Aktienkurs stieg am Mittwoch an der Börse von Tokio um den höchstmöglichen Betrag von 150 Yen und damit um 17,5 Prozent. Es war der erste Handelstag im neuen Jahr. Vor dem Jahreswechsel hatte der Aktienkurs bereits um 40 Prozent innerhalb von zwei Tagen zugelegt.
Aller Wahrscheinlichkeit nach steht Takata vor einer gütlichen Einigung mit dem US-Justizministerium zum Skandal um defekte Airbags. Die Übereinkunft könnte eine Strafzahlung von rund einer Milliarde Dollar nach sich ziehen und für Takata die Suche nach einem externen Investor erleichtern. Dieser soll dem Zulieferer bei der Restrukturierung helfen.
Takata produziert Gurte und Airbags für die Automobilindustrie und kommt auf einen Marktanteil von ungefähr 20 Prozent. Seit mehr als zwei Jahren kämpft das Unternehmen allerdings mit Explosionen von Airbags. Mindestens 15 Todesfälle weltweit werden mit den Airbag-Problemen in Verbindung gebracht. Autobauer mussten rund 100 Millionen Fahrzeuge zurückrufen, die meisten davon in den USA.
(AWP)