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Auch ein hundertfacher Multi-Milliardär kann das Leben nicht sorgenfrei geniessen. Für den 17. Oktober ist ein Gerichtstermin angesetzt worden, bei welchem es darum geht, ob Elon Musk weiterhin verpflichtet ist, das Social-Media-Unternehmen Twitter für die ursprünglich vereinbarten 44 Milliarden Dollar zu kaufen.
Twitter hat Musk wegen seines Rückzugs aus dem Übernahmegeschäft verklagt. Dieser begründet seinen Rückzieher mit der hohen Anzahl von Fake-Accounts. Inzwischen will Musk hier Nägel mit Köpfen machen.
In einem am Dienstag unter Verschluss eingereichten Brief habe Musks Anwaltskanzlei den zuständigen Richter gebeten, Twitter zur Herausgabe der Namen der Mitarbeiter zu zwingen, die für die Berechnung des Anteils der Bot- und Spam-Konten verantwortlich sind. Das Verteidigungsteam von Musk will diese noch vor dem Gerichtstermin befragen können. Das bestätigte am Mittwoch eine mit der Angelegenheit vertraute Person der Nachrichtenagentur Reuters.
Gleichzeitig konnte an der Börse beobachtet werden, dass Musk zwischen dem 5. und dem 9. August Tesla-Aktien im Wert von 6,9 Milliarden Dollar verkauft hat. Offenbar will der Finanz-Stratege seine Kasse für ein mögliches Einsehen beim Rechtsstreit vorbereiten, wie Elon Musk bestätigt hat. Dieser besitzt nach dem Verkauf dieser weiteren 7,92 Millionen Aktien «nur» noch knapp 15 Prozent von Tesla.
«Für den (hoffentlich unwahrscheinlichen) Fall, dass Twitter den Abschluss dieses Deals erzwingt und einige Kapitalpartner nicht mitziehen, ist es wichtig, einen Notverkauf von Tesla-Aktien zu vermeiden», schrieb Musk in einem Tweet am Dienstagabend. Weitere Verkäufe seien nicht geplant.