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Nachdem die schweizer Musikhäuser in den 60er-Jahren immer mehr Gitarren aus dem Ausland einführen,
kommt die Gitarrenproduktion immer mehr unter
Kostendruck. Mit dem Einsatz von Maschinen und Spezialgeräten wird die gewerbliche Produktion der Instrumente in Kleinserien weiter
entwickelt. Dank dem kreativen Geist und der Erfindungsgabe von Karl Schneider, gelingt es die Herstellung zu rationalisieren, ohne
auf den wichtigsten Vorteil der RIO-Instrumente ￚ ihre hervorrragende Qualität ￚ zu verzichten.
Eine Photoreportage von Ferdinand Engel in den Werkstätten an der Bahnhofstrasse 1 aus dem Jahre 1973 dokumentiert den damaligen Stand der Gitarrenproduktion nach der sogenannten "Deutschen Bauweise" in 15 Arbeitsschritten. Einzelne Arbeitsgänge sind zusätzlich noch in kurzen Dia-Sequenzen dargestellt.