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in Stockholm, Schiller in Mainz,
HansSachs in Nürnberg, das Siegesdenkmal in Konstanz, mehrere dekorative und kunstgewerbliche
Arbeiten und neuerdings die Figuren des Kriegs und des Friedens am Nationaldenkmal. Er wurde 1868 Professor.
August Eduard, Landschaftsmaler, geb. zu Freiberg in
Sachsen, erhielt seinen ersten Unterricht
auf der Akademie in Dresden und insbesondere von
LudwigRichter, lebte nachher einige Jahre in Düsseldorf
und kehrte dann nach Loschwitz bei Dresden zurück.
Seine auf die deutschen Wälder und Gebirge sich beschränkenden Landschaften
sind romantische Stimmungsbilder, hübsch komponiert und von kräftigem Kolorit, z. B.: Frühlingsbild,
am Saum des
Waldes, deutsche Waldlandschaft, einsame sumpfige Gegend im Herbst, Mondaufgang im
Wald u. a.
(oder Lépaulle, spr. lĕpól),GuillaumeFrançois Gabriel, franz. Historien-,
Genre- und Porträtmaler, geb. zu
Versailles, Schüler von Regnault, Vernet und Bertin, debütierte 1824 und stellte bis zu Ende der 60er Jahre, trotz
seiner zahlreichen Reisen in Spanien, Italien, Afrika und der Türkei, fortwährend Bilder in den genannten Fächern aus,
von denen nur wenige sich über das gewöhnliche Niveau erheben; ebenso wenig bedeutend sind seine Wandmalereien aus dem
Leben des heil. Vincenz von Paula in einer Kapelle der Kirche St. Merry in Paris.
Seine Hauptstärke bestand eine Zeitlang im Porträt.
Père (spr. löpär),AlfredAdolpheEdouard, Bildhauer und Maler, geb. 1827 zu
Paris, Schüler von Ramey,
Toussaint und A.
Dumont, erhielt 1852 den großen römischen Preis.
Von seinen Bildhauerwerken sind
zu nennen: die Statue der Gattin des
Königs Kandaules, eine Bacchantin, zwei dekorative Engelfiguren
an der Kirche St.
Augustin,
Karyatiden an der Neuen Oper und eine Statue des Diogenes.
Als Maler Schüler von Gleyre, schuf
er eine Bathseba. 1870 erhielt er das Kreuz der Ehrenlegion.
(spr. lökähn),EugèneLouis, franz. Bildhauer,
geb. zu Paris, widmete
sich anfangs dem Studium der Jurisprudenz, gab es aber, als er bereits Advokat war, auf und trat 1841 in
die École des beaux-arts als Schüler Pradiers. Nachdem er zuerst 1842 ausgestellt hatte, trug er 1844 mit der Gruppe: Tod
des Priamos den römischen Preis davon und begab sich nach Italien. Zu den besten seiner überaus zahlreichen
Bildwerke sehr verschiedenen Inhalts gehören die ihm noch von Pradier (gest. 1852) übertragenen
Victorien auf dem
Grab Napoleons I. im Invalidendom, ein tanzender Satyr, Statue Philipps v. Comines, der monumentale
Brunnen in Nevers, ein geflügelter Greif im Museum zu Amiens, Statue des Marschalls Saint-Arnaud für Versailles, ein
Gallier am Schandpfahl (1876, Gips) und: Wovon junge Mädchen träumen (Gipsstatue); außerdem zahlreiche Büsten. Er erhielt
mehrere Medaillen und 1855 das Ritterkreuz der Ehrenlegion.
VincentStoltenberg-Lerche,
Genre- und Interieurmaler, geb. zu Tönsberg in Norwegen, studierte anfangs
auf der Universität in Christiania, ging 1856 nach Düsseldorf, wo er 1857 und 1856 Schüler der Akademie
war. Seine selbständigen Arbeiten waren anfangs mehr der Architekturmalerei (insbesondere dem Innern der Klöster), später
mehr dem
Genre oder auch der Verbindung beider gewidmet. Nachdem er infolge eines Staatsstipendiums sich längere Zeit in
Venedig aufgehalten hatte, machte er Studienreisen in Deutschland, Holland, Skandinavien und Frankreich.
Seine Bilder, in denen oft ein gesunder Humor herrscht, sind von kräftigem, ansprechendem Kolorit; als die bedeutendsten
nennen wir: das Innere der Lambertuskirche in Düsseldorf (1862), Stadtmuseum in
Bergen, unfehlbare Bowle (1871), Klosterbibliothek
(1872), der Zehntentag im Kloster (1873), Besuch eines Kardinals im
Kloster, ein Wirtshaus in Köln zur Zeit der französischen Okkupation (1880).
Als Schriftsteller machte er sich bekannt durch zwei Bände «Reiseskizzen»
(1872 und 1874),
«Kleine Bilder für große Kinder», zwei Hefte Kinderreime und Volksweisen in
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Arabesken (1876 u. 1879), als Illustrator durch zahlreiche Beiträge für deutsche, schwedische
und norwegische Zeitschriften.