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Inhalt
Eine Flaschenpost! Die angeschwemmte Flasche ist so gut versiegelt, dass Emma sie nur mit Mühe öffnen kann. Sie staunt. Die Papierrolle, die sich darin befindet, ist 150 Jahre alt. Ein Liebesbrief! Emma will herausfinden, ob es Nachkommen der Empfängerin gibt, und gleichzeitig stösst sie auf einen seltsame Verbindung zwischen dem Briefeschreiber und ihrem eigenen Leben. Während ihre beiden kleinen Zwillinge ihre ganze Aufmerksamkeit und Kraft fordern, versucht sie in gestohlenen Momenten, in die Welt des Briefeschreibers einzutauchen und zugleich einen Verehrer vom Leib zu halten, der am liebsten im Duell gegen ihren Ehemann Joseph um sie kämpfen will.
Die in sich abgeschlossene Fortsetzung des Romans "Wie in einem Roman".
Hintergrund und Idee der Geschichte:
- Irgendwo hatte ich das Foto einer (präparierten) Flaschenpost gesehen, die gleich die Zahnrädchen in meinem Hirn in Bewegung versetzten...
- In der Menschheitsgeschichte finden Frauen nur sehr selten Erwähnung, weshalb oft ein wichtiger Teil der Geschichte im Dunkeln bleibt. Es ist nicht gerade einfach, die Geschichte der Frauen zurückzuverfolgen, weil sie meist ihren Namen und ihren Besitz (auch Ländereien und Herrschaftsansprüche) verloren mit der Heirat (oder wurden nur deswegen verheiratet), in der Schweiz verloren sie gar ihren Bürgerort und bis Mitte des letzten Jahrhunderts sogar das Schweizer Bürgerrecht (so geschehen bei meiner Urgrossmutter und Grossmutter), was sie zu einem Spielball der Behörden machte.
- Der alte Friedhof in Thames (Shortland Cemetery) bietet einen spannenden geschichtlichen Überblick von Thames - wie haben die Menschen damals gelebt, wie und warum (und in welchem Alter)
sind sie gestorben. Man kann stundenlang zwischen den teilweise überwachsenen Grabsteinen hindurchgehen und sich ein sehr reales Bild des früheren Lebens in dieser ehemaligen Goldgräberstadt
machen.