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Korrektion
Gewässerkorrektionen umfassen:
- Veränderungen eines Flusses oder Baches in Lage oder Höhe,
- das Erstellen oder Ändern von Hochwasserdämmen,
- umfangreiche Uferverbauungen,
- Sohlensicherungen und
- das Schaffen oder Ändern von Retentions- und Überschwemmungs-Gebieten.
Flusskorrektionen obliegen dem Kanton und Bachkorrektionen der jeweiligen Gemeinde. Das Sichern der Ufer von Seen und Weihern ist grundsätzlich Sache der Anstösser. Eingriffe ins Hochwasserprofil, in wasserbauliche Anlagen und in die Ufervegetation sind nach kantonalem Wasserbaugesetz grundsätzlich verboten. Arbeiten an Gewässern sind deshalb bewilligungspflichtig.
Ausbaustandard
Um einen Ausbaustandard zu gewährleisten, der auch der heutigen Wasserbauphilosophie entspricht, sind für Korrektionsprojekte Mindestanforderungen und Verfahrensabläufe festgelegt.
- Flüsse: Projekte zur Korrektion eines Flusses werden vom Departement für Bau und Umwelt genehmigt. Die Freigabe der Finanzmittel erfolgt durch Regierungsratsbeschluss. Solche Projekte werden, wenn die Anforderungen erfüllt sind, vom Bund unterstützt.
- Bäche: Projekte zur Korrektion von Bächen werden von Departement für Bau und Umwelt genehmigt. Beiträge zu genehmigten Projekten werden vom Regierungsrat zweimal im Jahr gesprochen. Sind an bestehenden Eindolungen bauliche Unterhaltsarbeiten auszuführen, so ist deren Aufhebung zu überprüfen.
- See: Bei Eingriffen ins Hochwasserprofil werden wasserbauliche Bewilligungen durch das Amt für Umwelt erteilt, im Rahmen des ordentlichen Baubewilligungsverfahrens.