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Bei der gastroösophagealen Refluxkrankheit (GERD) handelt es sich um einen krankhaft gesteigerten Reflux von Verdauungssäften aus dem Magen in die Speiseröhre. Eine Komplikation des Reflux ist beispielsweise die Entzündung der Speiseröhre.
Diese erhöht langfristig das Risiko einer Entstehung von bösartigen Tumoren. Die Symptome eines gastroösophagealen Reflux sind unter anderem saures Aufstossen, Sodbrennen und Schmerzen hinter dem Brustbein, die vor allem nach den Mahlzeiten oder im Liegen auftreten.
Vermeiden Sie Alkohol, Nikotin und Koffein
Die Behandlung erfolgt medikamentös mit der Gabe von säurehemmenden Medikamenten oder operativ. Generell gilt: Vermeiden Sie Alkohol, Nikotin, Koffein, üppige Mahlzeiten und stark gewürzte Speisen. Achten Sie auf passende und nicht zu enge Hosen oder Gürtel. Suchen Sie bei Beschwerden einen Arzt auf und lassen Sie sich bezüglich einer geeigneten Therapie beraten.
Das hilft bei Sodbrennen
Die häufigsten Auslöser für Sodbrennen sind unter anderem Kaffee, Alkohol und Nikotin, üppige Mahlzeiten, fettes Essen, stark gewürzte und gebratene Speisen, Zitrusfrüchte, Fruchtsäfte, Zwiebeln, Schokolade und Tomaten. Auch Stress und falsche Essgewohnheiten (zum Beispiel zu schnelles Essen) können Sodbrennen verursachen. Kamillentee hat wundheilende und entzündungshemmende Eigenschaften und kann Abhilfe schaffen. Auch Wasser wirkt. Denn es kann den rücklaufenden Magensaft verdünnen, so dass dieser nicht mehr so sauer schmeckt. Das Wasser sollte lauwarm und ohne Kohlensäure sein.
Ein Stück Brot bindet die Magensäure ebenso und wirkt so auch gegen Sodbrennen
Wer vor allem nachts Probleme hat, dem hilft, wenn er den Kopf hochlagert, so dass aus dem Magen nichts zurück in die Speiseröhre laufen kann. In der Apotheke gibt es eine Reihe von rezeptfreien Mitteln, die in der Regel auch sehr gut helfen. Bei länger bestehendem Sodbrennen besteht die Gefahr der bösartigen Veränderung der Schleimhautzellen in der Speiseröhre. Daher sollte eine Endoskopie gemacht werden, um die Schwere der Refluxkrankheit fest zu stellen. Gegebenenfalls muss ein sogenannter Protonenpumpenhemmer wie Omeprazol eingenommen werden, um die Säureproduktion zu senken.