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Value Maximizing Insurance Companies: An Empirical Analysis of the Cost of Capital and Investment Policies
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Abstract
Die Kapitalkosten entsprechen der Rendite, die die Aktionäre fordern, um das zur Deckung des Versicherungsrisikos erforderliche Kapital bereitzustellen. Diese geforderte Rendite kann in drei Komponenten unterteilt werden: die Renditeerwartungen an den Anlagen des Versicherers, eine zusätzliche Rendite um finanzielle Reibungsverluste (e.g. Doppelbesteuerung oder Agenturkosten) zu kompensieren, und die Gewinnerwartungen der Aktionäre in Bezug auf das zukünftige Geschäft. Da jede dieser drei Komponenten von unterschiedlichen Aktivitäten innerhalb des Unternehmens generiert werden muss, muss eine gründliche empirische Analyse jede dieser Komponenten herausschälen können. Das Projekt hat folgende Ziele: a) der Aufbau eines geeigneten Datensatzes und die Entwicklung einer Schätzmethode zur Bestimmung der Größe der einzelnen Komponenten der Kapitalkosten, b) die Beurteilung, ob die in Solvency II und Swiss Solvency Test verwendeten Margen angemessen sind, c) die Analyse der Entwicklung von Kapitalkosten im Laufe der Zeit, und d) das Testen von theoretische Vorhersagen über die Anlagepolitik von Versicherungsunternehmen. Die Projektziele sind insbesondere aus regulatorischer Sicht von enormer Bedeutung und sehr aktuell. Tatsächlich überprüft die Europäische Aufsichtsbehörde (EIOPA) überprüft derzeit die Definition und Kalibrierung der Risikomarge. Aus regulatorischer Sicht geht aber die Bedeutung des Themas über Solvency II hinaus und ist insbesondere für den Swiss Solvency Test relevant.