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23.08.2012 –
Nina Simone, mit bürgerlichem Namen Eunice Kathleen Waymon, wurde 1933 geboren und hat bis zu ihrem Tod 2003 übber 40 Alben veröffentlicht. Ihr 1966 erschienenes Werk “Wild Is The Wind” wird von vielen Kennern als eines ihrer besten bezeichnet. Und dies, obwohl es eine Art “Patchwork-Album” mit Songs aus verschiedenen Aufnahmesessions ist. Während ein Teil von “Wild Is The Wind” für die damalige Zeit ziemlich charttauglich daherkommt, sind die wahren Perlen jene Stücke, die Themen wie Rassismus und Prostitution behandeln.
Die von vielen als “Hohepriesterin des Soul” bezeichnete Simone setzte sich stark für die amerikanische Bürgerrechtsbewegung ein. Ein Engagement, das sich auch in ihren Songs widerspiegelte und sie zu einer der einflussreichsten Musikerinnen der Bewegung machte.