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Mit einer eindrücklichen Leistung ist Serena Williams in den Wimbledon-Final eingezogen. Nur 59 Minuten benötigte sie, um Barbora Strycova mit 6:1 und 6:2 zu besiegen. Nun greift die 37-jährige Amerikanerin am Samstag gegen Simona Halep nach ihrem 24. Grand-Slam-Triumph. Es wäre ihr erster als Mutter und die Einstellung des Rekord von Margaret Court.
Doch als Williams nach dem Halbfinal-Erfolg vor die Medien tritt, interessieren sich nicht alle Reporter für ihre Analyse der eigenen Leistung oder eine Einschätzung zu ihren Finalchancen. Der Italiener Ubaldo Scanagatta, im Tennis-Zirkus bekannt wie ein bunter Hund, befragt Serena Williams stattdessen zum Outfit, das sie an der Medienkonferenz trägt.
«Ich mag Ihr Outfit, das sie heute tragen», lobt der Reporter und entlockt Williams damit ein Lächeln. Ob sie sich am Morgen bewusst überlege, was sie anziehe, oder ob sie einfach in letzter Minute etwas auswähle oder ob jemand die Kleidung für sie aussuche, will er wissen. Und als Italiener, der ja deshalb ein Faible für Mode habe, stelle er fest: Niemand kleide sich für die Medien eleganter als sie.
Das schmeichelt der bald 38-Jährigen, die nicht zum ersten mal mit einem extravaganten Outfit auffällt, natürlich. Sie bedankt sich für Scanagattas Einschätzung und verrät: «Meine rechte Hand, Dakota, wählt meine Outfits aus. Ich probiere sie am Abend vorher an, sicher nicht am Spieltag.» (ram)
Als Ägypter krönt Jaroslav Drobny seine Karriere als Tennisspieler und gewinnt in Wimbledon. Der Triumph folgt nur wenige Jahre, nachdem er die Tschechoslowakei zur ersten WM-Goldmedaille im Eishockey geführt hat.
Als Jaroslav Drobny 1949 an die Swiss Open in Gstaad reist, weiss er noch nicht, dass er nie mehr in seine Heimat zurückkehren wird. Er hat bloss ein Köfferchen und 50 Dollar bei sich, als er ins Berner Oberland aufbricht. Doch Drobny fällt auf, dass sein Landsmann Vladimir Cernik gleich mit einigen grossen Koffern in die Schweiz reist. Cernik hat vor, nach der Machtübernahme der Kommunisten aus der Tschechoslowakei zu flüchten. Zwar hat auch Drobny sich zu einem Leben im Exil entschlossen, …