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Meillard reihte sich im Schlussklassement hinter dem Franzosen Alexis Pinturault und dem Kroaten Filip Zubcic ein, die schon am Freitag die Plätze 1 und 2 belegt hatten.
Trotz Fehler auf dem Podest
Meillard, dem im zweiten Lauf ein gravierender Fehler unterlief, sicherte sich seinen ersten Podestplatz in diesem Winter mit zwei Hundertsteln Vorsprung vor Teamkollege Marco Odermatt, der 24 Stunden zuvor ebenfalls Dritter geworden war und eine 13 Jahre dauernde Phase ohne Schweizer Podestplatz im Riesenslalom in Adelboden beendet hatte. Der Sprung aufs Podest war für Meillard überfällig. In den vorangegangenen fünf Riesenslaloms war er zweimal Vierter sowie je einmal Fünfter und Sechster geworden.
Gino Caviezel und Justin Murisier rundeten das erneut starke Schweizer Team-Ergebnis mit den Plätzen 7 und 10 ab. Caviezel zeigte eine gelungene Reaktion auf das Ausscheiden im ersten Lauf am Vortag und auch auf die nicht befriedigenden Ergebnisse in den Riesenslaloms zuvor. Justin Murisier setzte seine Etablierung im Kreis der Besten fort.
Cédric Noger, der fünfte Schweizer Finalist, gewann dank Rang 28 seine ersten (drei) Weltcup-Punkte in dieser Saison. Daniel Sette verpasste die Qualifikation um zwei Hundertstel.
Pinturault dominiert
Pinturault siegte noch überlegener als am Tag zuvor. Der Franzose, der von Odermatt auch die Führung im Disziplinen-Klassement übernahm, dominierte mit 1,26 Sekunden Vorsprung. Im Gegensatz zum ersten Riesenslalom, in dem er rund eine Sekunde vor der Konkurrenz gelegen hatte, führte er die deutliche Differenz diesmal im zweiten Durchgang herbei. Nach halbem Pensum hatte er mit drei Zehnteln Rückstand auf Meillard an zweiter Stelle gelegen.
Der erste Durchgang war von einem heftigen Sturz von Tommy Ford im Zielhang mitgeprägt worden. Wie schwer sich der Amerikaner verletzt hat, ist noch nicht bekannt. Das Rennen musste für die Bergung des kopfüber gefallenen Ford, der mit dem Helikopter abtransportiert wurde, für eine halbe Stunde unterbrochen werden.
Am Tag zuvor hatte Semyel Bissig zu den Sturzopfern gehört. Der Nidwaldner verspürte nach dem Ausfall Knieschmerzen, die den Start am Samstag nicht zuliessen.