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Das Wichtigste in Kürze
- Die linke Regierung von Präsident Luis Arce hatte am Mittwoch ein Gesundheitsnotstandsgesetz verabschiedet, ohne mit dem Nationalen Gesundheitsrat, einem Gremium, das Ärzte und anderes Gesundheitspersonal zusammenbringt, über den Inhalt übereingekommen zu sein.
Die Ärzte lehnen vor allem einen Artikel ab, der die «Unterbrechung der medizinischen Dienste» verbietet, womit sie ihr Demonstrations- und Streikrecht eingeschränkt sehen.
In Bolivien, einem Staat mit etwa 11 Millionen Einwohnern, haben sich fast 240 000 Menschen mit dem Coronavirus infiziert; rund 11 400 Infizierte sind gestorben. Wegen Streiks gegen das Gesetz war zeitweise bereits der Betrieb der Friedhöfe zusammengebrochen.