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Über eine halbe Million Menschen betreuen jemanden aus der Familie. Sie leisten sehr wertvolle aber auch anstrengende Arbeit. Oft können ältere Menschen nur dank der Unterstützung ihrer Familien weiterhin zu Hause wohnen. Wenn aber der Zeitpunkt kommt, an dem Angehörige die Pflege und die Betreuung ihrer Liebsten nicht mehr alleine bewerkstelligen können, übernimmt die Spitex-Organisation Teile der Unterstützung.
Viele von uns wissen nicht, dass es unterschiedliche Spitexorganisationen gibt. Zum einen die öffentliche Organisation und zum anderen die privat organisierten Spitexvereinigungen. Die öffentliche Spitex hat einen Versorgungsauftrag. Dieser stellt sicher, dass alle Menschen zu Hause gepflegt werden können. Die öffentliche Spitex muss auch Einsätze leisten, die nicht kostendeckend sind. Sie wird von der öffentlichen Hand (Kantone und Gemeinden), den Versicherungen (Kranken-, Unfall-, Invaliden- und Militärversicherungen) und von Klientinnen und Klienten finanziert. Die Fiannzierung durch die öffentliche Hand basiert auf Leistungsverträgen mit dem Kanton der Gemeinde. Der Name Spitex ist nicht geschützt. Das offizielle, grün-blaue Spitex-Logo ist jedoch rechtlich geschützt.
Die Association Spitex privée Suisse (ASPS) vertritt etwa 80 Prozent der privaten Spitex-Organisationen in der Schweiz. Alle Mitglieder sind in der Schweiz von Krankenkassen anerkannte und zugelassene Spitex-Anbieter.