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Roger Federer scheint bereit zu sein für sein Comeback nach vier Jahren beim French Open. Der 37-jährige Basler trainierte am Dienstag knapp zwei Stunden auf dem umgebauten Hauptplatz des Stade Roland Garros.
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Zuletzt hatte Federer in Rom vor seinem Viertelfinal gegen Stefanos Tsitsipas wegen Schmerzen im rechten Bein Forfait erklärt. Nun zeigte er in der Übungseinheit mit dem Argentinier Diego Schwartzman keinerlei Anzeichen von Beschwerden.
Federer trat in Paris, wo er 2009 seinen bisher einzigen Titel gefeiert hatte, seit 2015 nicht mehr an. Damals unterlag er im Viertelfinal seinem Landsmann und späteren Sieger Stan Wawrinka.
In den letzten beiden Saisons hatte er auf Sand überhaupt nicht mehr gespielt. Das Comeback auf der roten Unterlage verlief mit Viertelfinal-Qualifikationen in Madrid (Niederlage nach zwei vergebenen Matchbällen gegen Dominic Thiem) und Rom aber viel versprechend. (ram/sda/afp)
Roger Federer zieht am Australian Open in Melbourne zum 18. Mal in die Achtelfinals ein. Der Weltranglisten-Dritte setzt sich in einem packenden Tennis-Thriller nach gut vier Stunden gegen den Australier John Millman 4:6, 7:6 (7:2), 6:4, 4:6, 7:6 (10:8) durch.
Am Tag des grossen Favoritensterbens im Melbourne Park erwischte es beinahe auch den sechsfachen Champion. Federer musste leiden, bis er seinen 100. Einzel-Sieg am Australian Open unter Dach und Fach hatte. «Mein Gott, das war hart», sagte er im Sieger-Interview.
Die Entscheidung fiel weit nach Mitternacht im Super-Tiebreak des fünften Satzes, als Federer in dem 2019 in Melbourne eingeführten Format bereits mit 4:8 zurückgelegen hatte, dank sechs Punkten in Folge aber doch noch die Wende …