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Sieben Jahre ist es her, seit ein Brand auf der Ölplattform Deepwater Horizon zu einer der grössten Umweltkatastrophen der jüngeren Menschheitsgeschichte geführt hat. 11 Menschen wurden bei der Explosion auf der Plattform getötet, vier Millionen Barrel Rohöl in den Golf von Mexiko gespült.
Das ausgelaufene Öl beeinflusste das Ökosystem im Golf von Mexiko erheblich. Nun hat ein US-Wissenschaftsteam eine Mikrobenart gefunden, die einen Gutteil des Öls verzehrte: Candidatus Bermanella macondoprimitus.
Die exakte Menge des von den Mikroben abgebauten Öls sei zwar nicht zu beziffern, sagte Gary Andersen, Ökologe an der Universität von Kalifornien gegenüber CNBC. Auch ist unter Wissenschaftlern unklar, wie viel Öl sich noch im Golf von Mexiko befindet.
Laut Andersen habe sich das Meeresleben aber insgesamt gut von der Ölpest erholt, ein Zeichen dafür sei, dass in der Region wieder gefischt wird.
Die Entdeckung der Mikrobenart räumt auch mit der Befürchtung aus, dass das kurz nach der Katastrophe eingesetzte Öldispersionsmittel, das den Ölteppich auf der Wasseroberfläche auflösen sollte, den Abbau verzögerte. Im Gegenteil sorgte das «Einschliessen des Öls» in kleine blasenartige Körper dafür, dass die Mikroben das Öl besser abbauen konnten.