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Hier kurz ein Hinweis auf sehr interessante, lehrreiche Videos von einer Sharepoint Entwickler-Konferenz:
Monatsarchiv für Juni 2007
Heute habe ich mich gefragt, ob man in normalen Listen irgendwie eine Versionierung mit Haupt- und Nebenversionen einschalten kann. Das ist scheinbar nicht möglich:
In Listen werden alle Versionen auf dieselbe Weise nachverfolgt. In Bibliotheken können Sie angeben, ob alle Versionen auf dieselbe Weise nachverfolgt werden sollen, oder Versionen als Hauptversionen (Hauptversion: Eine nummerierte Kopie einer Datei, die gegenüber der letzten Hauptversion deutliche Änderungen aufweist. Jede Hauptversion wird durch eine Ganzzahl (1, 2, 3, …) gekennzeichnet. Auf diese Weise wird deutlich gemacht, dass die Datei für eine größere Gruppe innerhalb der Organisation veröffentlicht wird.) (z. B. Versionen, in denen einem Handbuch ein neues Kapitel hinzugefügt wird) und Nebenversionen (Nebenversion: Eine mit Dezimalzahlen (0.1, 0.2,1.1, …) nummerierte Kopie einer Datei, die überarbeitet wird oder die nur geringe Änderungen gegenüber der letzten Version aufweist. Eine Nebenversion einer Datei wird in der Regel nicht für eine größere Gruppe innerhalb der Organisation veröffentlicht.) (z. B. Versionen, in denen ein Rechtschreibfehler korrigiert wird) festlegen.
(aus der Sharepoint-Hilfe)
Man stelle sich vor, in einer Liste von Newsartikel soll jeweils die Anzahl Kommentare angezeigt werden. So geht das ganz einfach…
Zuerst müssen wir natürlich 2 Listen erstellen – „Newsartikel“ und „Kommentare“. Die Kommentare hängen wir via Lookup-Feld an die Newsartikel. So sehen die Listen aus:
So. Nun wollen wir eine „Anzahl Kommentare“-Spalte in der Tabelle Newsartikel. Wir gehen wie gewohnt vor und erstellen eine Spalte vom Typ „Lookup“ (Nachschlagen). Sharepoint erkennt, dass die Tabellen verbunden sind und bietet als Inhalt die „Count Related“ Auswahl an:
Wenn wir nun diese Spalte in der Ansicht anzeigen, haben wir schon die Anzahl Kommentare:
War ja nicht schwer…
Excel-Tabellen mit Featurevergleichen sind ja gut und recht, um wirklich Auskunft darüber geben zu können, wie die Unterschiede sich in der Praxis anfühlen, kommt man nicht drum herum, sich die unterschiedlichen Versionen anzusehen. Hier mal Screenshots der jeweiligen „Operations“-Seiten in MOSS 2007 bzw WSS 3.0.
Die neue Migros-Website basiert auf Microsoft Office SharePoint Server 2007 Web Content Management – kürzer: MOSS 2007 WCM. Eigentlich ganz gelungen. Familiär sympatisch finde ich dann die Meldung „Falls die Eingabemasken auf dieser Seite nicht angezeigt werden, finden Sie diese auf der folgenden Seite.“ auf der Filialsuche-Seite. Eingabemasken waren schon immer etwas eigensinnig.
Mit dem Microsoft Action Pack kriegt man bekanntlich diverse Lizensen, u.a. auch MOSS 2007. Versucht man den gelieferten Key bei „Convert License Type“ einzugeben, wird er nicht als gültig erkannt („Product Key Not Valid“ – siehe Screenshot). Da muss man nicht noch lange versuchen, Microsoft hat einen falschen Key geliefert. Meldet man sich bei den Action Pack Leuts, kriegt man einen Link zu einer mysteriösen Webseite mit dem geheimen Schlüssel.
Ich hab das kostenlose Sharepoint Add-On „Outlook PowerTool 2007“ von echoTechnology installiert:
SharePoint delivers plenty of functionality out of the box that enhances the collaboration experience. The ability to Send Links of documents directly from the interface is now provided out of the box. However, this functionality is limited to only one file at a time. This FREE tool from echoTechnology will allow you to select multiple documents from your document library send links and document attachments via your default browser.
Wie’s so ist bei Freebies – nicht alles läuft so leicht ab wie verprochen.
Ein paar Ergänzungen zur Installationsanleitung:
der Pfad in install.bat muss bei einer deutschen Windows-Installation geändert werden in:
C:\Programme\Gemeinsame Dateien\Microsoft Shared\web server extensions\12
„Solution management“ ist in der „Central Administration“ unter „Operations“ – „Global Configuration“ zu finden
ein IISRESET allein wie beschrieben reicht nicht – zuerst muss das Feature (in der obersten Ebene) aktiviert werden.
Dann funktioniert’s aber gut. Und das Ding ist wirklich nützlich.