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Im globalen Wettbewerb um die klügsten Köpfe hat die Schweiz die besten Karten. Singapur, Grossbritannien und die USA können der Eidgenossenschaft nicht das Wasser reichen.
Zum vierten Mal in Folge belegt die Schweiz im weltweiten Wettbewerb um die besten Talente Platz 1. Die Schweiz sei gut gerüstet für künftige technologische Herausforderungen, heisst es in einer Studie unter 118 Ländern, die im Vorfeld des WEF veröffentlicht wurde.
Auf den weiteren Plätzen um die klügsten Köpfe folgen Singapur, Grossbritannien und die USA. Neben Schweden (Rang 5) befinden sich mit Dänemark, Finnland und Norwegen insgesamt vier nordische Länder in den Top 10.
Top in Lebensqualität
Sechs Pfeiler definierten die Forscher, um die Talent-Wettbewerbsfähigkeit eines Landes zu messen. In fünf der sechs rangierte die Schweiz in den Top Fünf. Die Schweiz zeichnete sich dabei besonders punkto Lebensqualität (Rang 1), Rahmenbedingungen (Rang 2), berufliche und technische Fähigkeiten (Rang 3), Attraktivität (Rang 5) und Wachstum (Rang 5) aus.
Neben dem dualen Berufsbildungssystem galt dabei auch der flexible Arbeitsmarkt als grosser Pluspunkt. Weniger stark bewertet wurde das Allgemeinwissen (Rang 7).
Kopenhagen als attraktivste Stadt
Erstmals unter die Lupe genommen wurden auch 46 Städte. Kopenhagen wurde als attraktivste Stadt der Welt ermittelt. Bereits auf dem zweiten Platz liegt Zürich, gefolgt von Helsinki, San Francisco und Göteborg. Gemeinsam ist diesen Städten, dass sie über eine hohe Lebensqualität, eine hohe Konnektivität und sehr gute Chancen für internationale Karrieren verfügen.
Berechnet wurde der sogenannte Index der Wettbewerbsfähigkeit (Global Talent Competitiveness Index) von der französischen Wirtschaftsuniversität Insead zusammen mit dem Personalvermittler Adecco und dem Human Capital Leadership Institute in Singapur.
(sda/ise/chb)