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Die Pläne, in der Schweiz eine flächendeckende Müllstrafe einzuführen, schreiten nur langsam voran.
Ein parlamentarischer Ausschuss hat Vorschläge für eine Busse von bis zu 300 Franken (329 US-Dollar) vorgelegt, um die bestehenden kantonalen Vorschriften zu ergänzen.
Das Aufräumen des Mülls kostet das Land jährlich schätzungsweise 200 Millionen Franken.
“Es ist schade, an einem Montagmorgen einen Bahnhof zu betreten”, sagt Matthias Joslin, ein Befürworter des Plans und Mitglied der rechtsradikalen Liberalen.
Es mache keinen Sinn, in 26 Kantonen unterschiedliche Politiken zu haben, sagte er am Dienstag gegenüber dem SRF-Radio.
Der Abgeordnete der Mitte-Rechts-Radikalen im Abgeordnetenhaus ist Mitglied des Ausschusses, der Änderungen des geltenden Umweltgesetzes erarbeitet hat.
Der Grünen-Parlamentarier Bastien Giroud teilt seine Meinung. “Wir wollen dazu beitragen, das Land sauber zu halten”, wird er von der Schweizer Nachrichtenagentur Keystone-SDA zitiert.
Gegner, insbesondere von der rechten Schweizerischen Volkspartei, argumentieren jedoch, dass es besser sei, auf die Gefahren für Tiere durch unsachgemäße Entsorgung zu sensibilisieren.
Die Vorschläge wurden den Parteien, Organen und Einrichtungen zur Konsultation vorgelegt, bevor das Parlament mit den Beratungen über den nächsten allgemeinen Vorschlag beginnt.swissinfo.ch/ug
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