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Marie-Therese Cosandey-Decorvet wurde am 4. Mai 1941 in Rechthalten als zweites von sieben Kindern geboren. Ihre Eltern, Robert und Serafine Decorvet-Fasel, bewirtschafteten einen Bauernhof in Rechthalten. Hier besuchte sie auch die Schule. Nach der Schule machte sie ein Welschlandjahr in der Käserei Cottens. Dann arbeitete sie bei der Firma Veron und später bei Chocolat Villars, bis sie im Jahre 1962 mit Alfons Cosandey den Bund fürs Leben schloss.
Ihre beiden ersten Kinder Nelly und Hubert litten beide an einer cerebralen Lähmung. Marie-Therese pflegte die beiden mit unermüdlicher Fürsorge und Liebe und erhielt von ihnen viel Freude und dankbares Strahlen. So war es für sie ein schwerer Schicksalsschlag, als Nelly schon mit 16 Jahren und Hubert mit 26 aus diesem irdischen Leben hinweggenommen wurden.
Zum Glück blieben ihr die beiden gesunden Töchter Anita und Emerith, die ihr immer hilfreich zur Seite standen. Grosse Freude hatte sie mit ihren vier Enkelkindern, mit denen sie viel Schönes unternahm und die ihre Grossmama liebten.
Marie-Therese war sehbehindert, über zwanzig Jahre ging sie jeden Donnerstag nach Freiburg, um mit der Kreativgruppe für Sehbehinderte zu basteln. Mit ihnen machte sie auch Ausflüge, ging mit ihnen in die Ferien und sie trafen sich einmal im Monat in Tafers.
Vor eineinhalb Jahren musste sie schmerzhaft Abschied nehmen von ihrem geliebten Gatten. Um über diese Trauer hinwegzukommen, unternahm sie oft Tagesausflüge mit ihren Angehörigen und Verwandten. Sie traf sich regelmässig mit ihren Geschwistern und Freundinnen zum Jassen.
Am Freitagnachmittag, 30. Oktober 2009, beim Jassen mit ihren zwei Geschwistern und ihrer Schwägerin, rief Gott sie zu sich, ihrem geliebten Gatten und ihren Kindern.
In grosser Trauer bleiben die Angehörigen zurück und sind gleichzeitig auch dankbar für all die Liebe, die sie von ihr erfahren durften. In ihren Herzen wird sie immer weiterleben. Eing.