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COPD "Chronic Obstructive Pulmonary Disease" ist eine chronisch obstruktive Lungenkrankheit, die nicht heilbar ist. Meist wird COPD durch Rauchen verursacht. Deshalb wird die Krankheit umgangssprachlich oft als „Raucherlunge“ bezeichnet. Erste Anzeichen von COPD sind Auswurf, Husten und Atemnot. Betroffene ignorieren diese Symptome meist relativ lang und gehen erst zum Arzt, wenn die Krankheit bereits weit fortgeschritten ist. Das Lungengewebe ist dann oft schon grossflächig zerstört.
Rund 400'000 Menschen in der Schweiz leiden an der chronisch obstruktiven Lungenkrankheit COPD.
COPD äussert sich in den meisten Fällen mit einer andauernden Entzündung der Atemwege (chronische Bronchitis). Die Krankheit beeinträchtigt die Atmung zunehmend, bis hin zum Atemversagen. Die Betroffenen können körperlich immer weniger leisten und sind im fortgeschrittenen Stadium der Krankheit auf zusätzliche Sauerstoffzufuhr angewiesen.
Die typischen ersten Anzeichen sind die sogenannten AHA-Symptome:
Kranke Lungen produzieren mehr Schleim als gesunde. Über Jahre eingeatmete Schadstoffe beispielsweise von Zigarettenrauch lähmen oder zerstören die Flimmerhärchen der Atemwege, sodass diese den Schleim nicht mehr aus den Lungen befördern können. Der zähflüssige Schleim muss in diesem Fall durch Husten „ausgeworfen“ werden.
COPD-Betroffene husten vor allem am Morgen. Meist haben sie sich an diesen täglichen Husten gewöhnt und stören sich nicht mehr daran. Wer aber erst bei einer Erkältung oder einer Atemwegsinfektion ärztlichen Rat einholt, handelt oft schon zu spät.
Atemnot ist die schlimmste Folge von COPD. Der zähe Schleim und die chronische Entzündung verengen die Atemwege. Das fühlt sich an, als würde man durch einen Strohhalm atmen. Folglich sind die Betroffenen körperlich weniger belastbar: Erst spüren sie die Atemnot bei grösseren Anstrengungen, später schon im Ruhezustand.
COPD ist nicht heilbar. Wird die Krankheit aber frühzeitig erkannt, lässt sich der Krankheitsverlauf verlangsamen. Medikamente können Beschwerden lindern und körperliches Training die Leistungsfähigkeit verbessern.
Nur durch einen Rauchstopp wird die weitere Zerstörung der Lunge gebremst. Es lohnt sich deshalb in jedem Krankheitsstadium, mit dem Rauchen aufzuhören.
Atemwegserweiternde Medikamente können die Beschwerden und die Atemnot bei körperlicher Anstrengung lindern. Die Medikamente werden einmal oder mehrmals pro Tag inhaliert oder eingenommen. Diese Behandlung verhilft zu einer verbesserten Lungenfunktion, zu grösserer Leistungsfähigkeit und somit zu höherer Lebensqualität. Im fortgeschrittenen Stadium wird die Entzündung in den Bronchien teilweise auch mit inhalierbaren Kortisonpräparaten behandelt.
Menschen mit COPD sind oft untrainiert. Sie vermeiden körperliche Anstrengung, weil diese zu Atemnot führt. In der Folge führen immer geringere Belastungen zu immer stärkerer Atemnot. Dieser Teufelskreis lässt sich durchbrechen. Zum Beispiel mit pulmonaler Rehabilitation oder durch Teilnahme an spezialisierten Trainingsgruppen.
Bei verschiedenen Lungenkrankheiten sind die Lungen so stark beschädigt, dass sie nicht ausreichend Sauerstoff aufnehmen können.
Die langfristige Zufuhr von Sauerstoff senkt die Atemnot und steigert damit die Leistungsfähigkeit und Lebensqualität, unterstützt das Herz-Kreislauf-System und erhöht die Lebenserwartung.