Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03603.jsonl.gz/1584

Beginn Inhaltsbereich
Beginn Navigator
Ende Navigator
Die Internationale Atomenergie-Agentur (IAEA) schätzt, dass der Anteil der Kernenergie in den nächsten Jahrzehnten weltweit zunehmen wird, am stärksten im Mittleren und Fernen Osten. Einzig in Westeuropa ist gemäss IAEA ein Rückgang der Kernenergienutzung wahrscheinlich - bedingt durch Ausstiegs- oder Moratoriumsentscheide verschiedener Länder. Am stärksten setzen heute Frankreich, die Slowakei und Belgien auf Kernenergie. Frankreich deckt drei Viertel aus Atomstrom, in der Slowakei und Belgien ist es knapp über die Hälfte des Landesstrombedarfs.
Weltweit stehen heute rund 440 Kernkraftwerke im Einsatz. Ihre Zahl stagniert, die installierte Leistung nimmt jedoch zu und beträgt aktuell 370 GW. Aktuell werden in verschiedenen Ländern Reaktoren neu gebaut oder geplant. So entsteht in Frankreich derzeit eine Anlage der dritten Generation (Europäischer Druckwasserreaktor EPR) und eine zweite solche Anlage ist in Planung. Finnland baut ebenfalls einen neuen Reaktor und hat Pläne für zwei weitere Anlagen. In den USA ist im Februar 2012 der Bau von zwei Reaktoren genehmigt worden.
13 Mitglieder - Argentinien, Brasilien, China, Euratom, Frankreich, Grossbritannien, Japan, Kanada, Russland, Schweiz, Südafrika, Südkorea und USA - verfolgen im Rahmen des "Generation-IV International Forum" die Entwicklung von neuen, innovativen Reaktoren und Brennstoffzyklen, die ab 2030 eingesetzt werden sollen.
Das Bundesamt für Energie verbindet die internationalen Aspekte mit der nationalen Energiepolitik und vertritt die Schweiz in internationalen Organisationen, insbesondere durch:
Ende Inhaltsbereich