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Die EU sagt Plasik den Kampf an: Einweggeschirr, Strohhalme, Wattestäbchen und Ballonhalter aus Plastik sollen in der Europäischen Union verboten werden, um Umwelt und Meere besser zu schützen. Wegwerfartikel aus Plastik sollen zurückgedrängt und die Hersteller für Umweltschäden zur Kasse gebeten werden.
Weltweit ist die Verschmutzung der Meere durch Plastik ein Riesenproblem. Initiativen, die Meere zu entrümpeln, gibt es zahlreiche – und die Arbeit wird nicht so schnell ausgehen. Der Plastik wird mit Flüssen ins Meer gespült. Und zwar zu rund 90 Prozent von nur zehn Flüssen.
Die zehn Schmutzflüsse haben ein paar Dinge gemeinsam: Sie durchfliessen stark besiedelte Gebiete und vor allem Gebiete, die über kein Recycling-System verfügen. Hinzu kommt, dass die Öffentlichkeit an diesen Orten wenig sensibilisiert ist auf Meeresverschmutzung. Das Helmholtz Centre for Environmental Research hat diese zehn Flüsse in einer Studie vom Oktober 2017 aufgelistet. Et voilà:
Der Jangtse ist Asiens grösster und der weltweit drittgrösste Fluss. Über den Jangtse fliesst am meisten Plastikabfall in die Meere, primär ins ostchinesische Meer. Am Fluss leben 480 Millionen Menschen, das entspricht rund einem Drittel der chinesischen Bevölkerung.
Der Indus ist mit 3180 Kilometer der längste Fluss auf dem indischen Subkontinent und Pakistans wichtigster Strom. Auf der Liste der grössten Meeresverschmutzer nimmt er Platz Zwei ein. Recycling- und Abwassersysteme fehlen in dieser Region.
Die «Wiege der chinesischen Zivilisation» ist der drittgrösste Umweltsünder. Der Grossteil des Wassers ist nicht mehr trinkbar, schätzungsweise 30 Prozent der Fischpopulation ist bereits verschwunden.
Noch ein chinesischer Fluss, dieses Mal der Hai He auf Platz Vier. Der Hai He verbindet zwei der bevölkerungsreichsten Städte; Tianjin und Peking, und fliesst danach in den Golf von Bohai.
Auch der Nil erfüllt die Voraussetzungen der Verschmutzer-Liste: Er durchquert elf bevölkerungsreiche Länder, bis er in Ägypten ins Mittelmeer fliesst. Rund 360 Millionen Menschen leben am am Nil.
Der Ganges ist für die Inder von zentraler Bedeutung – wegen der Spiritualität und wegen des Wassers: Mehr als eine Milliarde Menschen leben vom Fluss, doch Abwasser, Abfall aus Landwirtschaft und Industrie machen den Fluss zu einem der dreckigsten überhaupt.
Chinas Perlfluss schiebt unablässig Abfall ins südchinesische Meer zwischen Hongkong und Macau. Die Bevölkerung explodiert und mit ihr industrielle Abfälle und Abwasser. Das Perldelta hat sich inzwischen zu einer der grössten urbanen Regionen der Welt entwickelt.
Der Amur oder Heilong Jiang ist ein 2824 Kilometer langer Strom in China und Russland, der in den nördlichen Pazifik mündet. Auch hier ist Verschmutzung ein Problem – obwohl der Amur durch abgelegene Regionen fliesst.
Der Niger ist eines der komplexesten Ökosysteme der Welt. Er fliesst durch fünf Länder in den Atlantik. Regelmässige Ölverschmutzungen haben den Niger zu grossen Teilen giftig gemacht.
Auf dem letzten Platz der grössten Umweltsünder ist der Mekong. Ungefähr 20 Millionen Menschen leben im Mekong-Delta, viele sind von der Landwirtschaft und der Fischerei abhängig.
(dwi via www.dw.com)
«Kapitalismus versenken, Klimakrise abwenden»: Ein Kapitalismus-Banner blieb am Samstag nicht die einzige Aktion der Bewegung für den den Sozialismus. Sie sorgte an der Zürcher Bahnhofstrasse auch für eine Aktion gegen die UBS.
Das Transparent war am Samstag in Zürich erstmals an einer Klimademo zu sehen. «Kapitalismus versenken, Klimakrise abwenden», steht in schwarzen Lettern auf weissem Grund. Es trägt zwar kein Logo. Gemalt und getragen wurde es aber von Mitgliedern der Bewegung für den Sozialismus (BFS), die das Bild auch vertwitterte. Das bestätigen Insider.
Die BFS wurde im März 2002 gegründet, auf dem Höhepunkt der Anti-Globalisierungs-Bewegung. Sie zählte 2006 über 150 Mitglieder, wie Frank Nitzsche in der …