Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03297.jsonl.gz/223

Sie alle sind Kriegsreporterinnen, sie gehen an die Front, sie geraten zwischen Fronten - und sie machen Front gegen das, was Krieg wirklich ist: Elend, Leid, Verlust, Tod, Unmenschlichkeit. Es sind Reporterinnen wie Clarissa Ward und Julia Leeb, die mit ihrer Kamera und ihren Texten enthüllen, was in Syrien oder Afghanistan oder dem Jemen vorgeht. Es sind Journalistinnen wie Katrin Eigendorf, die aus Chmelnyzkyj, aus Odessa berichten und uns live vom ersten Tag an zeigen, was Krieg in der Ukraine bedeutet. Genauso wie Lyse Doucet im britischen oder Maryse Bourgot im französischen Fernsehen. Und es sind Pionierinnen wie Lee Miller und Margaret Bourke-White, die erlebten, wie nach dem Zweiten Weltkrieg die Konzentrationslager befreit wurden, es sind Ikonen des Journalismus wie Oriana Fallaci im Vietnam-Krieg oder Christiane Amanpour im Golf-Krieg. Ohne sie fehlten uns viele Informationen; sie klären auf, sie suchen die Wahrheit. Vor allem aber geben sie uns ein Gefühl dafür, was Krieg wirklich ist.