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Jaun Der Finanzvoranschlag 2010 von Jaun sieht bei einem Aufwand von 2,7 Millionen Franken ein Defizit von 15 807 Franken vor. Der Vertreter der Finanzkommission, Jakob Schuwey, erläuterte, dass sich die Gemeinde bei den geringen Einnahmen keine grossen Investitionen erlauben könne und sich die Finanzen im schwierigen Rahmen des Möglichen bewegen.
Trinkwassernetz wird erneuert
Der Investitionsvoranschlag sieht 750 000 Franken für die Erneuerung des Trinkwassernetzes und Planungskostenvon 20 000 Franken für die Verbauung des Bi-Chaletbaches vor. Bei allen Vorhaben kann auf Zuwendungen gemeinnütziger Institutionen zurückgegriffen werden, und die Anträge wurden von der Versammlung gutgeheissen. Der Kredit für die Erstellung einer Bushaltestelle in Im Fang wurde schon im Vorjahr gutgeheissen und die Endkosten der Lawinenverbauung «Dürrenschwand» belasten die Finanzen nicht.
Neue Ortsdurchfahrt
Der Finanzplan bis 2014 sieht ab 2012 eine Defiziterhöhung auf 32 000 Franken vor, da Beiträge an die Bergbahnen Gastlosen vorgesehen sind. Die Sanierung der Dorfdurchfahrt Jaun werde zwischen 2011 und 2015 ausgeführt. Der Kanton habe versprochen, den grössten Teil der Finanzierung zu übernehmen.
Der Verkauf der Liegenschaft «Burpel» warf die Frage nach dem geringen Verkehrswert auf. Die Parzelle beinhaltet Hütte, Weide, unproduktive Flächen und Wald und wurde vom zuständigen Amt auf 65 462 Franken geschätzt. Der Pächter habe jedoch das Vorverkaufsrecht, wurde erklärt, und der nach landwirtschaftlichem Gesetz festgelegte Verkaufspreis könne nicht verändert werden. my