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Inzwischen bedauert Manuel Alvarado den «schwersten Fehler seines Lebens» sehr. Der Arzt aus Venezuela ist nach Angaben seines Anwalts zu einer Strafe von knapp 90'000 Dollar (etwa 72'000 Euro) verurteilt worden. Der 60-Jährige hatte am 22. Oktober die teilweise Evakuierung des Flughafens von Miami und die Entsendung von Bombenentschärfern ausgelöst. Ein «Aussetzer seines Verstandes» habe ihn zu der Bemerkung veranlasst, erklärte sein Anwalt.
Vor dem Boarding eines Fluges nach Bogotá war Alvarado von einem Sicherheitsmann zu seinem Gepäck befragt worden. Er habe eine Bombe mit dem Plastiksprengstoff C4 dabei, antwortete der Arzt auf die Routinefrage. Zwar stellte er rasch klar, dass das ein Witz gewesen sei. Doch kam die Richtigstellung zu spät: Die Flughafenbehörden hatten bereits eine Teilevakuierung angeordnet und Sprengstoffexperten herbeigerufen. Die Massnahmen führten zu etlichen Flugverspätungen.
Dafür, dass er die Strafe akzeptiert, wird der Vorwurf eines falschen Bombenalarms fallen gelassen. Allerdings muss der Chirurg noch in den USA bleiben, bis er die Strafe bezahlt hat. Der überwiegende Teil der Summe geht laut der Zeitung Miami Herald an fünf Fluggesellschaften, die von der Teilevakuierung des Flughafens betroffen waren. (wit/AFP)
Dem Amsterdamer Flughafen Schiphol ist es am Samstag nur dank der Streichung Dutzender Flüge gelungen, einen Kollaps wegen fehlenden Bodenpersonals wie am vergangenen Wochenende zu verhindern. Fluggäste mussten dennoch mit Gedränge und langen Wartezeiten rechnen.