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Statuten
1. Name, Sitz, Geschäftsjahr
Der Verband Trägt den Namen Swiss Kitesailing Association, Verband für den Sport der Kitesailer / Powerkiter (Kurzfassung SKA).
Der Verband hat seinen Sitz in Silvaplana.
In den folgenden Statuten wird der Verband kurz SKA genannt.
Das Verbandsjahr beginnt jeweils am 1. April und endet am 31. März des nächsten.
2. Zweck und Aufgaben des Verbandes
Zweck der SKA ist die Förderung des Kitesailingsportes.
Aufgaben der SKA sind:
Die Ideen des Kitesailings in der Schweiz zu verbreiten. Dieses geschieht durch die Organisation und Unterstützung von Kitesailingevents, Wettbewerben, Ausstellungen usw...
Koordination und Ausschreibung der einzelnen Wettbewerbe sowie die Bekanntmachung der Resultate.
Die Herstellung und Pflege von Kontakten und Verbindungen zu anderen Verbänden und Vereinen im Sportbereich.
Die Zusammenarbeit mit anderen Vereinen, Institutionen und Gesellschaften, die den Zielen der SKA dienlich sind.
3. Gemeinnützigkeit
Die SKA ist selbstlos tätig, sie verfolgt keine eigenwirtschaftlichen Zwecke, sie ist als Verband zum Nutzen der Mitglieder tätig.
Die Mittel der SKA dürfen nur für statutengemässe Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Verbandes.
Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Verbandes fremd sind, oder durch unverhältnismässig hohe Vergütungen begünstigt werden.
Für Sonderleistungen, die von einzelnen Mitgliedern beansprucht werden, kann die SKA eine finanzielle Vergütung des Mitgliedes verlangen.
Bei Auflösung der SKA fällt das Vermögen an eine gemeinnützige Organisation.
Für Verpflichtungen der SKA haftet ausschliesslich das Verbandsvermögen. Eine persönliche Haftung der Verbandsmitglieder besteht nicht.
4. Rechtsgrundlagen
Die Statuten sowie die Beschlüsse der Organe des Verbandes sind für alle Mitglieder bindend. Rechtsgrundlage sind die Statuten.
5. Mitgliedschaft
Mitglied der SKA kann jede natürliche und juristische Person werden, welche diese Statuten anerkennt.
Der Verband besteht aus Aktiv-(stimmberechtigten), Passiv- und Ehrenmitgliedern. Clubs können Mitglied der SKA werden, wenn ihre Statuten, Reglemente und Entscheide denen der SKA nicht widersprechen. Bei angeschlossenen Clubs wird nur der Vorstand von der SKA direkt informiert. Natürliche Personen, die sich in besonderem Masse Verdienste um den Verband erworben haben, können durch Beschluss der Mitgliederversammlung zu Ehrenmitgliedern ernannt werden. Die Ehrenmitglieder haben die Rechte der Aktivmitglieder.
Für die Mitgliedschaft Jugendlicher, die das 18. Lebensjahr noch nicht vollendet haben, bedarf es der Zustimmung der Erziehungsberechtigten. Jedes Aktivmitglied erhält für die Dauer der Mitgliedschaft jährlich einen gültigen Mitgliederausweis. Die Anschriften der Mitglieder (einzeln und als Mitgliederliste) dürfen im Sinne des Datenschutz nur nach erfolgter Genehmigung des Mitgliedes weitergegeben werden.
6. Beginn und Ende der Mitgliedschaft
Die Aufnahme erfolgt nach schriftlichem Antrag an die Verbandsanschrift und Überweisung des Mitgliederbeitrages auf das Verbandskonto. Der Eintritt ist ganzjährig möglich, die Mitgliedschaft beginnt nach Zahlungseingang. Der Gesamtvorstand kann aus triftigen Gründen einen Antrag ablehnen. Dies bedarf der Schriftform.
Gegen die Ablehnung des Aufnahmeantrages kann der Bewerber bei der Mitgliederversammlung Einspruch erheben. Der Entscheid der Mitgliederversammlung ist endgültig.
Die Mitgliedschaft endet:
- durch den Tod
- durch schriftliche Austrittserklärung
- wenn das Verbandsmitglied trotz erfolgter Mahnung den fälligen Beitrag nicht bezahlt.
- durch Ausschluss
Die Austrittserklärung hat zum Ende des Kalenderjahres schriftlich an die Verbandsadresse zu erfolgen. Hierbei ist eine sechswöchige Kündigungsfrist einzuhalten.
Der Ausschluss erfolgt:
- Bei grobem, wiederholtem Verstoss gegen die Statuten oder die Interessen des Verbandes.
- Wegen groben unsportlichen oder unkameradschaftlichen Verhaltens.
Über den Ausschluss, der mit sofortiger Suspendierung erfolgt, entscheidet zunächst der Vorstand mit absoluter Stimmenmehrheit. Vor Entscheidung des Vorstandes ist dem Mitglied unter Stellung einer Frist von 2 Wochen Gelegenheit zu geben, sich zu den erhobenen Vorwürfen zu äussern. Die Frist beginnt mit dem Datum der Zustellung der Suspendierungserklärung. Der Ausschlussbeschluss ist dem Mitglied unter eingehender Darlegung der Gründe durch eingeschriebenen Brief bekanntzugeben.
Gegen diesen Beschluss ist die Berufung an die Mitgliederversammlung möglich. Die Berufung muss innerhalb einer Frist von einem Monat nach Zugang des Ausschlissungsbeschlusses beim Vorstand schriftlich eingegangen sein. In der Mitgliederversammlung ist dem suspendierten Mitglied Gelegenheit zur Persönlichen Rechtfertigung zu geben.
Wird der Ausschliessungsbeschluss von dem suspendierten Mitglied nicht oder nicht rechtzeitig angefochten, so kann gerichtlich nicht mehr geltend gemacht werden, der Ausschluss sei unrechtmässig.
Mit Beendigung der Mitgliedschaft erlöschen alle Ansprüche aus dem Mitgliederverhältnis, unbeschadet des Anspruches des Verbandes auf rückständige Beitragsforderungen. Eine Rückgewähr von Beiträgen, Sacheinlagen oder Spenden ist ausgeschlossen.
7. Beiträge
Jedes Mitglied ist verpflichtet, einen jährlichen Mitgliederbeitrag (Maximum 120.- CHF) zu bezahlen. Für angeschlossene Clubs der SKA wird ein jährlicher Grundbeitrag, sowie ein jährlicher Mitgliederbeitrag pro Aktivmitglied verrechnet. Die Grund- und Mitgliederbeiträge werden vom Vorstand vorgeschlagen und von der Mitgliederversammlung mit einfacher Mehrheit bestätigt.
Für Mitglieder, die per 1. Januar das 18. Altersjahr noch nicht erreicht haben, wird kein Beitrag berechnet. Für Partnermitglieder wird nur ein Beitrag berechnet (Partnermitglieder sind Ehepartner und – sofern vom Club vorgesehen – Lebenspartner von Einzelmitglieder, die im gleichen Haushalt leben).
Mitgliederbeiträge sind 30 Tage nach Rechnungsdatum zu bezahlen.
Ehren- und Vorstandsmitglieder sind von der Beitragszahlung befreit.
Der Vorstand hat das Recht, ausnahmsweise bei Bedürftigkeit einzelne Mitgliederbeiträge ganz oder zum Teil zu erlassen. Hierzu ist der Vorstand der Mitgliederversammlung rechenschaftspflichtig.
8. Doping
Doping widerspricht den fundamentalen Prinzipien des Sports und der medizinischen Ethik und ist deshalb verboten. Doping ist die Verwendung von Hilfsmitteln in Form von Substanzen oder Methoden, welche potentiell gesundheitsschädigend sind und / oder die körperliche Leistungsfähigkeit steigern können. Doping ist aber auch das Vorhandensein einer verbotenen Substanz im Körper einer Sportlerin oder eines Sportlers oder die Bestätigung deren Verwendung oder der Verwendung einer verbotenen Methode entsprechend der Dopingliste von Swiss Olympic Association.
Das Nähere wird durch das Doping-Statut von Swiss Olympic Association inklusive Ausführungsbestimmungen und Anhänge 1 – 3 geregelt.
Für die Beurteilung von Verstössen gegen die Doping-Bestimmungen ist die Disziplinarkammer für Dopingfälle von Swiss Olympic Association zuständig. Diese wendet ihre Verfahrensvorschriften an und spricht die im Doping-Statut von Swiss Olympic Association bzw. im Reglement des allenfalls zuständigen Internationalen Verbandes festgelegten Santkionen aus. Gegen den Entscheid kann das Tribunal Arbitral du Sport (TAS) in Lausanne rekurriert werden.
9. Organe des Verbandes
Präsidium / Vorstand / Sekretariat
Mitgliederversammlung
10. Präsidium / Vorstand
Das Präsidium / Vorstand /Sekretariat besteht aus mindestens 3 Mitgliedern.
11. Zuständigkeiten des Vorstandes
Er ist verantwortlich für die Geschäftsführung des SKA.
Der Gesamtvorstand gibt sich eine Geschäftsordnung, diese wird der Mitgliederversammlung zur Genehmigung vorgelegt.
Der Gesamtvorstand führt die laufenden Geschäfte des Verbandes und ist für alle Angelegenheiten des Verbandes zuständig. Er ist der Mitgliederversammlung rechenschaftspflichtig.
Der Gesamtvorstand wird für die Dauer von 2 Jahren gewählt wobei in einem Jahr der Präsident oder Vizepräsident und im darauffolgenden Jahr die übrigen Mitglieder des Gesamtvorstandes neu gewählt werden.
Der Gesamtvorstand hat folgende Aufgaben:
- Vorbereitung und Einberufung der Mitgliederversammlung
- Ausführung der Beschlüsse der Mitgliederversammlung
- Beschlussfassung über die Aufnahme und den Ausschluss von Mitgliedern
Der Kassierer verwaltet die Verbandskasse und führt Buch über Einnahmen und Ausgaben. Zahlungsanweisungen bedürfen der Unterschrift des Kassierers und eines weiteren Mitgliedes des geschäftsführenden Vorstandes.
Der Gesamtvorstand fasst seine Beschlüsse in Vorstandssitzungen, die vom Präsidenten und bei dessen Verhinderung vom Vizepräsidenten einberufen werden. Der Gesamtvorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens die Hälfte der Vorstandsmitglieder anwesend sind. Bei Beschlussfähigkeit muss der Präsident bzw. Der Vizepräsident binnen einer Woche eine 2. Sitzung mit der selben Tagesordnung einberufen. Diese ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Vorstandsmitglieder beschlussfähig. In der Einladung zu der 2. Versammlung ist auf diese besondere Beschlussfähigkeit hinzuweisen. Der Gesamtvorstand fasst seine Beschlüsse mit einfacher Mehrheit der abgegebenen Stimmen. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Sitzungsleiters.
Bei Ausscheiden eines Vorstandsmitgliedes haben die übrigen Vorstandsmitglieder das Recht, eine Ersatzperson bis zur nächsten Mitgliederversammlung zu bestimmen.
Für die Geschäftsführung kann der Vorstand ein Sekretariat zur Erledigung der allgemeinen Arbeiten einsetzen. Dieses hat jedoch im Vorstand nur eine beratende Funktion und ist direkt den Vorstandsmitgliedern unterstellt.
12. Mitgliederversammlung
Die Mitgliederversammlung ist oberstes Organ der SKA. Sie tritt mindestens einmal jährlich zusammen und ist beschlussfähig, wenn ordnungsgemäss zu ihr eingeladen worden ist.
Die Einladung zur Mitgliederversammlung erfolgt durch den Gesamtvorstand und hat schriftlich (z.B. Brief oder Email) unter Angabe der Tagesordnung bis spätestens 4 Wochen (Versanddatum) vor dem vorgesehenen Termin jedoch spätestens vier Monate nach Abschluss des Verbandsjahres zu erfolgen.
Ergänzungen der Tagesordnung durch die Mitgliederversammlung sind möglich mit Ausnahme von Statuten- und Programmänderungen oder Vorstandswahlen. Anträge zur Tagesordnung sind zu Beginn der Mitgliederversammlung zu stellen. Der Gesamtvorstand kann auch jederzeit eine ausserordentliche Mitgliederversammlung einberufen. Hierzu ist er verpflichtet, wenn 20% der Mitglieder dieses unter Abgabe der Gründe schriftlich verlangen.
In diesem Fall sind die Mitglieder unter Bekanntgabe der Tagesordnung und Einhaltung einer Frist von mindestens zwei Wochen einzuladen.
Die in der Mitgliederversammlung gefassten Beschlüsse sind schriftlich niederzulegen und von dem Versammlungsleiter und dem Protokollführer zu unterzeichnen. Sie sind den Mitgliedern mitzuteilen.
13. Zuständigkeiten der Mitgliederversammlung
Die Mitgliederversammlung ist insbesondere für folgende Aufgaben zuständig:
- Wahl und Abwahl des Vorstandes
- Wahl der Revisoren
- Festsetzung des Mitgliederbeitrages
- Entgegennahme des Jahres- und Kassenberichte des Vorstandes, des Prüfungsberichtes der Revisoren
- Genehmigung des Budgets
- Bestimmung der Richtlinien für die Arbeit des Verbandes auf der Grundlage von Programm und Statuten
- Beschlussfassung über Änderungen von Programm und Statuten
- Ernennung von Ehrenmitgliedern
- Beschlussfassung über die von Gesamtvorstand unterbreiteten Aufgaben sowie die nach den Statuten übertragenen Angelegenheiten
- Beschlussfassung über die Auflösung des Verbandes
14. Beschlussfassung über die Mitgliederversammlung
Den Vorsitz der Mitgliederversammlung führt der Präsident bzw. In seiner Abwesenheit der Vizepräsident. Die Mitgliederversammlung fasst ihre Beschlüsse mit einfacher Stimmenmehrheit der erschienenen Aktivmitgliedern. Die Beschlussfassung/Wahlen erfolgt durch offene Abstimmung, sofern die anwesenden Aktivmitglieder nicht eine geheime Abstimmung wünschen.
Statuten und Programmänderungen bedürfen einer 3/4 Stimmenmehrheit der erschienenen Aktivmitglieder an der Mitgliederversammlung und können nur beschlossen werden, wenn die Statutenänderungen in der Einladung bekanntgegeben worden sind.
15. Protokolle
Über die Versammlungen sind Protokolle zu führen.
Ein Vorstandsmitglied und der gewählte Protokollführer haben die Protokolle zu unterzeichnen.
16. Kassenprüfung und Kassenführung
Die SKA führt eine eigene Kasse. Die Mitgliederversammlung wählt die Revisoren für die Dauer von zwei Jahren, sie dürfen jedoch nicht im selben Jahr zurücktreten. Sie haben nach Ablauf des Geschäftsjahres anhand der Bücher die Kassenführung rechnerisch und sachlich zu prüfen und über das Ergebnis der Prüfung der Mitgliederversammlung zu berichten. Bei berechtigten Zweifeln sind Zwischenprüfungen zulässig. Die Kassenprüfer dürfen dem Gesamtvorstand nicht angehören.
17. Auflösung
Die Auflösung des Verbandes erfolgt durch Beschluss der Mitgliederversammlung, wobei 3/4 der abgegebenen Stimmen für die Auflösung stimmen müssen.
Die Mitgliederversammlung entscheidet zu welchem Zweck das Vermögen verwendet wird.
Die Statuten der Swiss Kitesailing Association wurden an der Generalversammlung vom 22.3.2003 genehmigt.
Der Präsident der SKA Der Sekretär
Helmut Modler Daniel Good