Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03120.jsonl.gz/257

Heinrich Schütz erhielt seine musikalische Grundausbildung als Hofkapellknabe in Kassel und ging 1609 nach Venedig. 1617 wurde er Hofkapellmeister in Dresden und schuf seine ganz eigene Tonsprache, die ihn zum bedeutendsten deutschen Komponisten des 17. Jahrhunderts machte.
Aus seiner Geistlichen Chormusik (1648) singt Cantus Basel drei Motetten mit instrumentaler Begleitung.
Die Weihnachtshistorie SWV 435 beschreibt die Geburt Jesu nach dem Matthäus-Evangelium, die Schütz durch Erzählungen anderer Evangelisten erweitert hat. Der Solotenor trägt die Geschichte vor, dazwischen wechseln sich Arien und Chöre in symmetrischer Reihenfolge ab. Schütz hat das Werk überaus farbig instrumentiert.
Wie jedes Jahr lädt Sie Cantus Basel zum Mitsingen bekannter Weihnachtslieder ein.
Konzertdauer: etwa 75 Minuten