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Viele Menschen weltweit erleben, wie sie mit dem Gehen und Stehen auf elastisch-federnden Produkten von kybun ihr Hinken reduzieren können.
Gesundes Gehen ist bekannt dafür, dass es sehr symmetrisch ist. Verschiedene orthopädische Pathologien verursachen jedoch asymmetrische Gangmuster, die zu Überlastung und möglicherweise zu Überlastungsverletzungen führen. So legen die Therapeuten den Schwerpunkt auf das Gangsymmetrietraining während der Prävention und Rehabilitation. Während es allgemein bekannt ist, dass das Stehen auf instabilen Oberflächen die Muskelaktivität erhöht, insbesondere bei kleinen unterstützenden Muskeln, ist der Nachweis dieses Effekts beim Gehen und Hinken begrenzt.
Ziel dieser Pilotstudie war es daher, den Effekt des Gehens in Schuhen mit einer weniger steifen und elastischen Zwischensohlen-Konstruktion auf die Gangsymmetrie bei schlaffen Patienten zu quantifizieren. In Anbetracht der Tatsache, dass Schuhe mit weniger steifen und elastischen Zwischensohlen schmerzhafte Stöße beim Gehen vermindern und gleichzeitig das Feedback des myofaszialen Systems erhöhen, haben wir angenommen, dass die Gangsymmetrie durch das Tragen von weniger steifen und elastischen Schuhen erhöht werden kann.
Gehen mit speziell elastisch-federnden Sohlen zeigte in 81 % der Vergleiche eine höhere Gangsymmetrie als Gehen mit regulären Schuhen. Die Antwort nach dem «warum» scheint in der Physik des extrem weich, aber zugleich elastisch-federnden Materials zu liegen. Anders als bei einem gewöhnlichen Heelstrike auf hartem Boden sinkt die Ferse verzögert in das ca. 2cm tiefe, elastisch-federnde Material ein, womit die beteiligten Muskelschlingen etwa 4x mehr Zeit haben, die intra- und intermuskulären Spannungen aufzubauen. Anstatt geschockt in das gewohnt passive Schonmuster zu fallen, werden in den Faszienketten Regelmechanismen aktiviert, die helfen eingespielte Schonmuster zu durchbrechen. Weil das Sohlenmaterial gleichzeitig zurückfedernd-instabil wirkt, können die aktivierten Regelmechanismen während der ganzen Standphase sensomotorisch aktiv bleiben und Schonhaltemechanismen werden übersteuert, sprich reduziert oder gar weitgehend ganz ausgelöscht.
Diese Pilot-Untersuchung deutet auf einen direkten positiven Effekt von elastisch-federnden Sohlen auf das asymmetrische Gangbild hin. Systematische Folgeuntersuchungen sollen helfen, den Wirkmechanismus verstehen zu lernen und die Evidenzlage zu verbessern.
Links auf einem Teppich gehend und rechts 1 Minute später auf der elastisch-federnden kybun Matte automatisch und unbewusst weniger hinkend.
Bei der Ankunft noch am Stock gehend und 2 Stunden später im kybun Schuh!
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