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hm, sehr komisch. Ein Condor-Stempel auf einem deutschen Produkte (Antriebskopf einer Torpedo-Nabe von Fichtel & Sachs)? Das habe ich in den letzten 17 Jahren noch nie gesehen!
Schön zu sehen: der Unterschied zwischen den beiden Gravuren. Cosmos hat noch ein «s» drin.
Ich wurde heute auf ein interessantes Detail aufmerksam gemacht:
Vorab gilt festzuhalten, dass es beim Schraubenschlüssel von Condor bezüglich der Oberflächenbeschaffenheit zwei Versionen gibt:
- Version mit glatter Oberfläche (gelb eingerahmt)
- Version mit strukturierter Oberfläche
- Interessanterweise ist der Schriftzug «Condor» grad auf der gegenüberliegenden Seite («Rückseite») eingestanzt …
Weiter:
- Eine Version hat aussen eine 6-kant-Aufnahme (rot eingerahmt)
- Die andern Versionen haben aussen eine 4-kant-Aufnahme
- Diese Version ist sicher die Ältere, da die alten Kettenspanner eine 4-kant-Mutter haben, die neueren Ausführungen jedoch eine übliche 6-kant-Mutter
- Somit spricht Vieles dafür und nichts dagegen, dass die Version mit glatter Oberfläche die ältere Ausführung ist. Denn dort wurde bislang nur die 4-kant-Aufnahme festgestellt.
Im Jahre 1975 wurden keine Ordonnanzräder produziert (Siehe Buch). Diese Kurbel wurde jedoch nachweislich 1975 von der Firma Condor hergestellt.