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The art of Thean Chie Chan is a contribution to the "drama of being human". He does this by dissolving everything that happens into physiognomic elements. His visual imagery is a kind of codex consisting of isolated bodily fragments on the quest for communication. This publication accompanies the exhibition of the same name Unfassbar umrissen. (2017-2018), Thean Chie Chan's current series, which is being presented for the first time by the Bank Austria Kunstforum Wien.
Klappentext
Die abstrakten malerischen Werke des 1972 in Malaysia geborenen Künstlers Thean Chie Chan konfrontieren seine asiatische Herkunft mit der europäischen künstlerischen Tradition. In seinen fragmentarischen, fast ornamenthaften Werken auf Papier oder Leinwand erscheinen Totenköpfe und Körperteile wie Hände, Augen oder Köpfe, die im luftleeren Raum oder vor einem höllischen Abgrund schweben. Thean Chie Chan, der seit 1992 in Wien lebt und an der Universität für angewandte Kunst in der Meisterklasse Attersee studierte, erwähnt Piero della Francesca, Pablo Picasso oder Francis Bacon als seine Vorbilder. Seine Auseinandersetzung mit porträthaften Köpfen oder Gesichtern ist auf die europäische künstlerische Tradition zurückzuführen. Thean Chie Chans Werke können auch als formale und strukturelle Experimente in der Bildfläche verstanden werden. Die Ausstellung im tresor des Bank Austria Kunstforum Wien mit dem Titel "Unfassbar umrissen" präsentiert neue, existenziell wirkende Werke aus den Jahren 2017 und 2018, die sich durch die repetitiven farbigen Darstellungen von Köpfen mit unterschiedlichen Gesichtern herausheben.