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Das Wichtigste in Kürze
- Prof. Saul Friedländer erhält den ersten Ludwig Landmann-Preis.
- Ihm wird der Preis für sein Lebenswerk als Historiker und Zeitzeuge verliehen.
- Das Preisgeld wird dem Jüdischen Museum in Frankfurt gestiftet.
Die Gesellschaft der Freunde und Förderer des Jüdischen Museums haben gestern erstmals den Ludwig-Landmann Preis an Prof. Saul Friedländer verliehen. Der «Ludwig-Landmann Preis für Mut und Haltung» ist mit 10'000 Euro dotiert und wird dem Jüdischen Museum in Frankfurt gestiftet.
Prof. Saul Friedländer als erster Ludwig Lehmann-Preisträger
Mit dem Preis werden nun alle zwei Jahre herausragende Persönlichkeiten ausgezeichnet. Der Preis richtet sich für das Engagement für eine offene und moderne Gesellschaft für die Vermittlung von jüdischer Kultur.
Prof. Friedländer wurde 1932 in Prag als Sohn jüdischer Eltern geboren. Er überlebte die nationalsozialistische Verfolgung unter falschem Namen in französischen Kinderheimen. Den ersten Ludwig Landmann-Preis erhält er nun für sein Lebenswerk als Historiker und Zeitzeuge.