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Die aktuellen Aktivitäten stehen im Einklang mit den Zielen des WHO-Welt-Suizidberichts (2014) und dem 2016 vom Bund verabschiedeten Aktionsplan zur Suizidprävention. Die Maßnahmen werden nach einem integrierten und sektorübergreifenden Ansatz in verschiedenen Settings und mit Gruppen mit erhöhtem Suizidrisiko durchgeführt.
Derzeit führt der Verein PréSuiFri zwei Hauptprojekte durch. Das erste ist ein Sensibilisierungsprojekt, das sich an Jugendliche und Erwachsene in Schulen richtet und Vorschläge erarbeitet für spezifische Aktivitäten von Suizidprävention dieser Bevölkerungsgruppe.
Dieses Projekt wird zunächst in vier Freiburger Schulen stattfinden, die als Pilotstandorte ausgewählt wurden. Zwischen September 2021 und Juni 2022 werden Gruppen von Jugendlichen unter Aufsicht von Erwachsenen Präventionsbotschaften für Gleichaltrige erstellen. Für das Jahr 2022 sind folgende Hauptaktivitäten geplant: Weiterbildungen für Fachkräfte, Referate und Workshops zu einem bestimmten Thema rund um die Kommunikation zur Suizidprävention. Die vier Pilotstandorte werden die von den Jugendlichen produzierten Botschaften und Arbeiten präsentieren, in Verbindung mit dem von den Schulen geplanten Präventionsprogramm.
Das zweite Projekt zielt auf die Koordination und Optimierung von Synergien innerhalb des Netzwerks der Akteure der Suizidprävention, -intervention und -postvention im Kanton Freiburg ab. Ziel ist es, eine Kartografie zu erstellen, die es ermöglicht, gezielte Kooperationen aufzubauen oder zu verbessern. Damit ist es möglich, an der Kommunikation und der Zusammenarbeit innerhalb des Netzwerks zu arbeiten.