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Erdraupen
Erdraupen sind Larven verschiedener Nachtfalter aus der Gruppe der so genannten Eulen. Ein häufig auftretender Vertreter ist die Wintersaateule, die zwei Generationen pro Jahr bildet.
Die Raupen leben anfangs an den oberirdischen Pflanzenteilen, wandern aber sehr bald in den Boden ab, wo sie an diversen Gemüsekulturen Frass an Wurzeln, Rüben und Knollen verursachen. Besonders anfällig sind Salatpflanzen. Hier fressen die Larven den Strunk regelrecht ab, so dass die Pflanzen welken. Auch Möhren, Sellerie und Kartoffeln werden geschädigt.
Die graubraunen, plumpen Nachtfalter legen ihre Eier an die Blätter verschiedener Pflanzen. Die Larven sind ebenfalls graubraun gefärbt. Ähnlich sehen auch die Larven der Gemüseeule und der Kohleule aus, sie fressen jedoch ausschliesslich oberirdisch.
Erdraupen-Befall: Was tun?
Kulturschutznetze können die Eiablage der Nachtfalter recht gut abhalten. Ausserdem kann man räuberische Nematoden einsetzen. Sie werden nach Gebrauchsanleitung in das Giesswasser gegeben und so auf den betroffenen Pflanzen verteilt.