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Nassau ist ein deutsches Adelsgeschlecht, dessen Anfänge bis ins 11. Jahrhundert reichen und somit zum Uradel gehört. Adolf von Nassau (circa 1250-1298) war römisch-deutscher König und somit einer der mächtigsten Herrscher seiner Zeit. Heute besetzt die Familie den Thron der Niederlande und Luxemburg.
Niederländische Königsfamilie und die Freimaurerei
Wilhelm von Nassau-Dillenburg (1533-1584) war ein Führer im niederländischen Unabhängigkeitskrieg gegen Spanien (1568-1648), der mit seinen Verbündeten 1581 ihre Unabhängigkeit erklärten. Somit kann Wilhelm als der Gründer der Republik der Vereinten Niederlande betrachtet werden. Von da an besetzte das Adelsgeschlecht Nassau mit einigen Unterbrechungen den niederländischen Thron bis heute.
Sie haben auch viel dazu beigetragen, die Freimaurerei in den Niederlanden zu etablieren, die dort anfangs teilweise heftiger Gegenwehr ausgesetzt war. Bereits Wilhelm III. von Oranien-Nassau (1650-1702) soll 1690 in die Londoner Society of Freemasons aufgenommen worden sein (Quelle). Es ist ohnehin sehr wahrscheinlich, dass er mit Freimaurern in Kontakt kam, da er von 1689 bis 1702 auch König von England, Schottland und Irland war. In den drei Ländern hatte sich zu der Zeit gerade die Freimaurerei im Adel etabliert. Der vorherige König war Jakob/James II. von England. Dieser wurde 1689 bei der „glorreichen Revolution“ von britischen Aufständischen und der niederländischen Armee abgesetzt und Wilhelm III. bestieg den Thron. Jakob II. war der letzte katholische König in Britannien. Durch seine Absetzung schwand der Einfluss des katholischen Adels und des Vatikans, dafür erstarkte der Einfluss des protestantischen Freimaurer-Adels. Die schottischen Freimaurer stehen traditionell der presbyterianischen Kirche nahe, während die englischen Freimaurer eher der Church of England angehören. Auch Wilhelm III. sah sich als Anführer der protestantischen Mächte Europas und wollte die Macht des katholischen Adels einschränken und war gegen absolutistische Monarchien (König Jakob II. wollte eine absolutistische). Er teilte somit die gleiche Ziele wie die britischen Freimaurer.
Als Wilhelm III. König von England wurde, gründete er die Bank of England, die bis heute die britische Zentralbank ist. Sein Nachfolger Wilhelm IV. (1711-1751) war „nur“ noch König der Niederlande. Unter ihm konnten sich die Freimaurer dann endgültig im niederländischen Adel etablieren und es durften auch ausländische Logen gegründet werden. In der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts entstanden in den Niederlanden 70 Logen und 20 weitere in den niederländischen Kolonien.
Prinz Friedrich von Oranien-Nassau (1797-1881) wurde 1816 in die Berliner Freimaurerloge „Zu den drei Weltkugeln“ aufgenommen (die älteste Grossloge Deutschlands) und war danach 60 Jahre lang Grossmeister der niederländischen Grossloge. (Quelle) Sein Nachfolger als Grossmeister war Prinz Alexander von Oranien-Nassau (1851-1884) (Quelle). Der niederländische König Wilhelm II. (1792-1849) war ebenfalls Freimaurer (Quelle).
Die heutige niederländische Königsfamilie
2019 wurde das Familienvermögen auf 12 Milliarden Euro geschätzt (Quelle). Die Familie war noch bis 2010 Hauptaktionär von Shell (25% Beteiligung!!!) sowie Hauptaktionär von KLM, der ältesten noch existierenden Fluggesellschaft der Welt (Quelle). Shell ist ein britisch-niederländischer Öl- und Gaskonzern, der vermutlich der mächtigste Ölkonzern der Welt ist (global gesehen). Einer der Vorgänger von Shell wurde vom niederländischen König Wilhelm III. (1817-1890) gegründet. Der andere Vorgänger wurde von der Samuel Familie gegründet und geführt, die in den britischen Adel aufgenommen wurde. Heute liegt die Beteiligung der Königsfamilie an Shell bei geschätzten 3,5 %. Die Königsfamilie sind Bekannte der niederländischen Adelsfamilie Loudon, die ebenfalls mit Shell verbunden ist.
Friso von Oranien-Nassau (1968-2013) arbeitete für die Investmentbank Goldman Sachs und für das Beratungsunternehmen McKinsey & Company. Er begann seine berufliche Laufbahn beim US-amerikanischen Flugzeug- und Rüstungskonzern McDonnell Douglas (verkaufte Flugzeuge an die oben erwähnte Fluggesellschaft KLM). McDonnell Douglas war, bis zur Fusion mit Boeing im Jahr 1997, einer der weltweit grössten Hersteller von zivilen und militärischen Flugzeugen. Friso war zudem als CFO für das auf Urananreicherung spezialisierte britische Nuklearunternehmen Urenco tätig.
Constantijn von Oranien-Nassau (*1969) arbeitete für die RAND Corporation, ein Think Tank der das US-Militär berät und zu den mächtigsten Denkfabriken der Welt gehört. Mitglied waren z. B. Donald Rumsfeld und Donald Wills Douglas (Gründer des oben erwähnten Flugzeugherstellers McDonnell Douglas). Da mehrere Mitglieder des Think Tanks mit der US-Rüstungsindustrie in Verbindung stehen, kann man davon ausgehen, dass sie für diese Lobbyarbeit betreiben. Constantijn war im Kabinett der Eurokommissarin Neelie Kroes, die dreimal am Bilderberg-Treffen teilnahm. Constantijn heiratete die Tochter von Laurens Brinkhorst, der ein bedeutender niederländischer Politiker war.
Der deutsche Adlige Bernhard zur Lippe-Biesterfeld (1911-2004) heiratete in die Königsfamilie. Er gehörte zu den Gründern der Bilderberg-Treffen und war deren erster Vorsitzender (Quelle). Er war bei allen Treffen von 1954 bis 1975 anwesend. Seine Tochter Beatrix, die von 1980 bis 2013 Königin der Niederlande war, besuchte das Treffen mehrfach. Er war in den Lockheed-Skandal verwickelt, bei dem Politiker vom US-Rüstungskonzern Lockheed Martin bestochen wurden. Lockheed Martin ist aktuell der grösste Rüstungskonzern der Welt und der grösste Konkurrent von Boeing/McDonnel Douglas (bereits oben erwähnt).
In den 1930er Jahren war Bernhard Mitglied der NSDAP, der SA und der Reiter-SS im Dritten Reich (Quelle). Er kommt zudem aus dem Hochadelsgeschlecht Lippe, von dem mehrere Angehörige NSDAP-Mitglieder waren. Er gehörte auch zum Johanniterorden (Ritterorden der evangelischen Kirche), der von der preussischen Königsfamilie geführt wird, die ebenfalls mit der NSDAP verbunden war.
Bernhard war einer der Hauptgründer des WWF und war dessen erster Präsident. Er und seine Frau finanzierten über den WWF das „Projekt Schloss“, das britische Söldner anwarb, die Wilderer in den Naturreservaten bekämpfen sollten. Die Söldner (Agenten) infiltrierten Organisationen, die vom illegalen Handel mit Elfenbein profitierten. Dieses Projekt war dann aber schnell in das Gegenteil umgeschlagen. Die Truppe von Prinz Bernhard hatte nicht nur den illegalen Handel infiltriert, sie nahm nun auch daran teil. Der irische Reporter Kevin Dowling enthüllte, dass die südafrikanische Armee ebenfalls an dem Handel beteiligt war, was darauf hindeutet, dass es Verbindungen mit dem Kampf für den Fortbestand der Apartheid gab. Dowling behauptete, dass Mitglieder der südafrikanischen Spionageabwehreinheit Koevoet, die unter dem „Projekt Schloss“ trainiert wurden, für das Boipatong-Massaker 1992 verantwortlich seien. Der südafrikanische Präsident Mandela rief 1995 die Kumleben-Kommission ins Leben, die neben anderen Fragen auch die Rolle des WWF in der Zeit der Apartheid in Südafrika ermitteln sollte. Im Untersuchungsbericht wurde angedeutet, dass die Söldner des „Projekt Schloss“ Anschläge auf ANC-Mitglieder (führende Anti-Apartheid Bewegung) geplant hatten. Dazu hatten sie sogar militärische Trainingscamps in den Naturschutzreservaten des WWF eingerichtet. (Quelle)
Südafrika wird (aus meiner Sicht) vom britischen Adel kontrolliert, der bestens mit dem niederländischen Adel vernetzt ist. Bevor Südafrika 1806 vollständig von den Briten besetzt wurde, gehörte ein Teil den Niederländern. Ich halte es für sehr wahrscheinlich, dass Teile des britischen und niederländischen Hochadels ein Interesse daran haben, die Herrschaft der weissen Minderheit in Südafrika zu erhalten und dass sie daher die Anti-Apartheid Bewegung (diskret) bekämpft hatten. Ausserdem haben die niederländischen Freimaurer heute mindestens eine Loge in Südafrika. Mitte des 19. Jahrhunderts fanden in einer niederländischen Loge in Südafrika, die ersten gesetzgebenden Versammlungen zur Einführung eines Parlaments und einer Verfassung für die Kapkolonie statt. Auch das Kap-Parlament tagte von 1854 bis 1884 in der ehemaligen Speisehalle der Freimaurerloge. Diese Loge bestand seit dem Jahr 1772 und nannte sich „Lodge de Goede Hoep“. (Quelle)
Jaime Bernardo Bourbon-Parma (*1972) ist der Sohn der niederländischen Prinzessin Irene. Er war Mitglied des Malteserordens (alter Vatikanorden) und niederländischer Botschafter am Heiligen Stuhl (Vatikan Führungsebene). Er war für das niederländische Aussenministerium tätig und Botschafter im Irak und Afghanistan. Er arbeitete für die niederländische EU-Kommissarin Neelie Kroes, die wie gesagt die Bilderberg-Treffen besuchte. Derzeit ist er leitender Angestellter der UNHCR, der Flüchtlingsagentur der Vereinten Nationen. Zudem absolvierte er während seines Studiums ein Praktikum beim WWF und Roten Kreuz. Beide Organisationen standen von Anfang an unter dem Einfluss der europäischen Königsfamilien.
Bemerkenswerte Heiraten der niederländischen Königsfamilie
Maria Carolina Bourbon-Parma (*1974) gehört zur niederländischen Königsfamilie. Sie heiratete den deutsch-niederländischen Unternehmer Albert Brenninkmeijer. Die Unternehmerfamilie Brenninkmeijers gründete und kontrolliert das Bekleidungsunternehmen C&A. Mit einem Vermögen von über 20 Milliarden US-Dollar gehört sie zu den reichsten Familien Europas. Mitglieder der Familie sind im Malteserorden und im Ritterorden vom Heiligen Grab zu Jerusalem vertreten (zwei Vatikanorden).
Der derzeitige König heiratete die Argentinierin Máxima. Ihr Vater Jorge Zorreguieta war Landwirtschaftsminister in der Regierung des argentinischen Diktators Jorge Rafael Videla. Sie arbeitete für die Banken HSBC und Kleinwort Benson sowie für die Deutsche Bank.
Die niederländische Königsfamilie heiratete in den letzten 200 Jahren in die Hochadelsgeschlechter Bernadotte, Hohenzollern, Romanow, Sachsen-Weimar-Eisenach, Bourbon-Parma, Lippe-Biesterfeld, Mecklenburg und Württemberg. (Quelle)
Handelskompanien und Zentralbank der Niederlande
Im 17. Jahrhundert waren die Niederlande durch die Kolonialisierung zu einer Weltmacht aufgestiegen, die grosse Handelskompanien kontrollierte und das Finanzzentrum der Welt war (Goldenes Zeitalter). Zu Beginn des 17. Jahrhunderts wurden in Amsterdam die ersten Aktiengesellschaften und die erste Zentralbank gegründet (die Amsterdamer Wechselbank).
Da in den Niederlanden Religionsfreiheit herrschte, wurde es zu einem bevorzugten Handelsplatz für Geschäftsleute, die Quäker, Presbyterianer, Puritaner, Juden oder Hugenotten waren (Quelle). Im 16. Jahrhundert wurden in Frankreich die Hugenotten und in Spanien und Portugal die Juden verfolgt, worauf diese unter anderem in die Niederlande flohen. In Britannien wurden Quäker und Puritaner diskriminiert und das Verhältnis der herrschenden Church of England zur presbyterianischen Kirche in Schottland war angespannt (Presbyterianer waren damals noch eine Minderheit). Das ist vermutlich der Grund dafür, dass die Geschäftsleute, die diesen Minderheiten angehörten, den toleranten niederländischen Hochadel dabei unterstützten zur Weltmacht zu werden, da dieser Religionsfreiheit in den Niederlanden und seine Kolonien garantierte. Zudem war auch das eigene Geschäft vor der Enteignung des intoleranten katholischen Adels geschützt. Auch die Gruppe Puritaner, die 1620 zu den amerikanischen Pilgervätern gehörten, waren zuvor aus England in die Niederlande gezogen und lebten eine Zeit lang in der Stadt Leiden, bevor sie in die Neue Welt segelten.
Anfang des 18. Jahrhunderts wurden die Niederlande vom gerade gegründeten Königreich Grossbritannien als Weltmacht abgelöst. In der Zeit kurz davor war, wie oben bereits erwähnt, der niederländische König Wilhelm III. auch der König von Britannien. Das deutet daraufhin, dass die niederländische Elite den Machtwechsel unterstützte und die zukünftige Weltmacht Grossbritannien als nützlichen Partner erachtete. Von da an waren die niederländische und die britische Elite enge Verbündete und bündelten ihren Einfluss, den sie auf Kolonien und Handelsrouten hatten. Mit dem Bündnis konnten sie ihren Konkurrenten Frankreich übertrumpfen. Die Freundschaft der beiden Eliten hat bis heute bestand.
Die „Niederländische Ostindien-Kompanie“ wurde 1602 gegründet und bestand bis 1798. Sie war das grösste Handelsunternehmen in dieser Zeit. Sie erhielt vom niederländischen Staat Handelsmonopole sowie Hoheitsrechte in Landerwerb, Kriegsführung und Festungsbau und konnte so die privatwirtschaftliche Konkurrenz mühelos übertreffen. Man kann also davon ausgehen, dass die Händler im Dienste des niederländischen Hochadels standen oder zumindest eng mit diesem zusammenarbeiteten. Das Unternehmen war eng mit der Bank Hope & Co. verbunden, die von Angehörigen des schottischen Hope Clans gegründet wurde, die Quäker waren. Thomas Hope war zudem Bankier und Verwalter der Niederländischen Ostindien-Kompanie. Die Handelskompanie gilt als das wertvollste Unternehmen aller Zeiten und ihr heutiger Wert wird auf 7,9 Billionen Dollar geschätzt (Quelle). Damit ist die Kompanie so viel Wert gewesen wie heute 20 moderne Grosskonzerne zusammengezählt. Das Unternehmen gehörte auch zu den grossen Profiteuren der Spekulationsblase, die durch die Tulpenmanie in den Niederlanden 1637 ausgelöst wurde. Sie war zudem die erste Aktiengesellschaft der Welt, bei der jeder Bürger Anteile erwerben konnte. Nach ihrer Auflösung aufgrund finanzieller Probleme wurden ihre Schulden auf den niederländischen Staat übertragen.
In den Niederlanden wurde 1609 die Amsterdamer Wechselbank gegründet, welche die erste Zentralbank der Welt war. Die Bank arbeitete eng mit der niederländischen Ostindien-Kompanie zusammen. 1794 wurde bekannt, dass die Bank die Handelskompanie mit illegalen Blankokrediten versorgte. Der Skandal war der Anfang vom Ende der Bank und sie wurde 1820 aufgelöst.
1814 gründete König Wilhelm Friedrich von Oranien-Nassau (1772-1843) die „Nederlandsche Bank“, welche die Amsterdamer Wechselbank ersetzte und bis heute das Währungsmonopol der Niederlande besitzt (viele der heutigen europäischen Zentralbanken wurden vom Hochadel gegründet). 1824 gründete er die „Niederländische Handelsgesellschaft“. Diese war ein Vorläufer der heutigen ABN AMRO, eine der grössten niederländischen Banken. Die oben erwähnte Bank Hope & Co. wurde an ABN AMRO verkauft. König Wilhelm gründete auch die „Societe Generale de Belgique“, die zum wohl mächtigsten belgischen Unternehmen aufstieg (Belgien gehörte früher zu den Niederlanden).
Luxemburger Königsfamilie
Das heutige Luxemburg gehörte lange Zeit zu den Niederlanden. Seit dem Jahr 1815 besetzte ein Zweig des Hauses Nassau den Thron von Luxemburg. Im selben Jahr wurde das heutige Grossherzogtum Luxemburg gegründet. Ab da war es ein unabhängiger Staat, der jedoch politisch fest mit den Niederlanden verbunden war. Daher denke ich, es ist kein Zufall, dass beide Königshäuser aus der gleichen Familie kommen. 1848 bekam das Land seinen ersten Staatsminister (Regierungschef), nämlich den Freimaurer Gaspard-Théodore-Ignace de la Fontaine (Quelle). Luxemburg ist eine der grössten Steueroasen der Welt und belegte 2020 Platz 6 auf dem Schattenfinanzindex.
Prinz Jean von Luxemburg (*1957) war im Finanzsektor und in der Wasserindustrie tätig. Er war Berater beim französischen Energiekonzern Engie, der unter anderem im Gas und Ölgeschäft tätig ist. Die bereits erwähnte „Societe Generale de Belgique“, die vom niederländischen Hochadel gegründet wurde, ist heute Teil von Engie. Jean besuchte die Militärakademie „Royal Military Academy Sandhurst“ in England (wie viele Mitglieder von Königsfamilien aus der ganzen Welt). Es gibt die Verschwörungstheorie, dass er und sein Bruder, Prinz Guillaume (*1963), in die Bombenlegeraffäre in Luxemburg verwickelt waren. Sie mussten deswegen vor Gericht als Zeugen aussagen (Quelle).
Prinz Guillaume (*1963) war Direktor des weltweit grössten Stahlkonzerns ArcelorMittal, der seinen Sitz in Luxemburg hat. Er wird daher die Familie Mittal kennen, die den Stahlkonzern führt. Prinz Guillaume ist auch Direktor der „Banque Générale du Luxembourg“ (BGL BNP Paribas). (Quelle) Sie gehört zu den grössten Banken in Luxemburg und wurde 1919 von der „Societe Generale de Belgique“ gegründet, die wiederum vom niederländischen Hochadel gegründet wurde.
Grossherzog/König Henri von Nassau (*1955) ist Mitglied des Malteserordens, ein alter Vatikanorden. Er war ebenfalls an der „Royal Military Academy Sandhurst“. Sein Vermögen wird auf 4 Milliarden US-Dollar geschätzt (Quelle).
Bemerkenswerte Heiraten der Luxemburger Königsfamilie
Grossherzog Henris Tante Marie Adélaïde (1924-2007) heiratete Carl Josef Henckel von Donnersmarck. Die deutsch-österreichische Adelsfamilie Henckel von Donnersmarck war früher im Bergbau aktiv. Sie gehörte zu Beginn des 20. Jahrhunderts zu den reichsten deutschen Familien und war fast so reich wie die deutschen Rothschilds (Quelle).
Marie Adélaïdes Bruder Charles (1927-1977) heiratete die Tochter des US-Politikers Clarence Douglas Dillon. Dieser war wie sein Vater Mitglied der Pilgrims Society, ein angloamerikanisches Elitennetzwerk, das von der britischen Königsfamilie geführt wird. Er war mit der Rockefeller Familie befreundet. Er war Vorsitzender der Brookings Institution und stellvertretender Vorsitzender des Council on Foreign Relations. Beide gehören zu den mächtigsten Think Tanks der Welt. Dillon war Mitglied der „General Society of Colonial Wars“.
Prinz Felix von Luxemburg (*1984) heiratete die Tochter des deutschen Unternehmers Hartmut Lademacher. Dieser war Manager beim US-amerikanischen IT-Konzern IBM. Zusammen mit anderen IBM-Managern gründete er das deutsche Softwareunternehmen LHS, das heute im Besitz von Ericsson ist. Lademachers Vermögen wurde 2013 auf 600 Millionen Euro geschätzt.
Sie heirateten auch in die beiden Hochadelsgeschlechter Baden und Thurn Taxis.
Erwähnenswerte Deutsche aus dem Haus Nassau
Der Fürst Karl Wilhelm von Nassau-Usingen (1735-1803) war kein Mitglied der Königsfamilien, entstammt aber auch dem Adelsgeschlecht Nassau. Er gründete 1778 die noch heute bestehende Wiesbadener Freimaurerloge Plato (Quelle).
Der Fürst Ludwig von Nassau-Saarbrücken (1745-1794) gründete vier Freimaurerlogen in Saarbrücken und später dann eine Grossloge als Dachverband (Quelle).
Der Herzog Friedrich August von Nassau-Usingen (1738-1816) war ebenfalls Freimaurer (Quelle). Er war der letzte männliche Nachkomme der Linie Nassau-Usingen.