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Der «Fall Bürki» hat in den letzten Tagen hohe Wellen geworfen. Nachdem der Schiedsrichter ein Einschreiten von GC-Torhüter Bürki gegen Luzerns Pajtim Kasami nicht geandet hatte, taxierte der Disziplinarrichter der SFL die Aktion nachträglich als grobe Unsportlichkeit. Der Zürcher Schlussmann hatte den Luzerner bei einem Sprung in die Luft mit dem Fuss an Schulter und Hals getroffen.
Gegen Servette wieder im Tor
In der Folge bezeichneten die Grasshoppers die 3 auferlegten Spielsperren als «skandalösen Präzedenzfall» und «Verfälschung der Meisterschaft». Nun hat der Super-League-Zweite im Nachhinein von der Disziplinarkommission Recht bekommen. Diese hob die Sperren gegen Bürki auf, womit der 22-Jährige bereits am Samstag gegen Servette wieder zwischen den Pfosten stehen wird.
Disziplinarkommission: «Ein Tatsachenentscheid»
Die Begründung von Daniele Moro, Vorsitzender der Disziplinarkommission, lautet: «Der Schiedsrichter hatte freie Sicht auf den Zweikampf und kein Fehlverhalten festgestellt. Deshalb handelte es sich bei seinem Entscheid, das Spiel weiterlaufen zu lassen, um einen Tatsachenentscheid.»