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Haben Sie schon ein Mal mehrere Tage hintereinander den Aufgang des Mondes am späten Abend beobachtet? Womöglich werden Sie sich dabei folgende Frage gestellt haben: Warum geht der Mond immer woanders auf?
Die Lösung dieses Rätsels ist die Rotation der verschiedenen Himmelskörper. Aus unserer Perspektive scheinen sich die Objekte am Himmel jede Nacht von Osten nach Westen zu bewegen. Das liegt daran, dass sich die Erde um die eigene Achse dreht. Die Sterne bleiben dabei an einem festen Punkt, deswegen heißen sie Fixsterne. Der Mond hingegen wandert mit der Erdrotation um die Erde. Sie können beobachten, wie sich der Abstand des Mondes zu den Fixsternen während einer Nacht ändert.
Die Bewegung des Mondes um die Erde ist nicht kreisförmig. Der Mond bewegt sich auf einer Ellipse. Das bedeutet, dass sich der Abstand des Mondes zur Erde verändert, je nachdem auf welchem Punkt der Ellipse sich der Mond befindet. Die Tagesbahn des Mondes ist also mal länger und mal kürzer. Das ist auch der Grund, warum der Mond jeden Tag an einer anderen Position aufgeht.
Wenn Sie beim nächsten Mal gefragt werden, „Warum geht der Mond immer woanders auf?“, dann wissen Sie die Antwort.