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Ursprünglich hatte Zoom nach dem Eintreten erheblicher Sicherheitsprobleme ("Swiss IT Magazine" berichtete hier und hier) in einem Blogbeitrag versprochen, im Juni einen Transparenzbericht zur Plattform zu liefern. Dieser bleibt bis heute aus, was die Bürgerrechtsorganisation Accessnow, die im März einen solchen Bericht eingefordert hatte nun dazu bewegt, Zoom erneut öffentlich zu kritisieren, nachdem statt dem Bericht lediglich ein Blogeintrag mit den Absichten des Anbieters online ging. Darin verspricht Zoom-CEO Eric Yuan, dass man in Rahmen eines 90-Tage-Plans die Sicherheit des Dienstes massgeblich verbessern wolle. Der eigentliche Transparenzbericht soll dennoch im Laufe des Jahres folgen, ein genaues Datum bleibt aber offen.
Acessnow kritisiert die Entscheidung bestimmt: In einem Statement gegenüber "Verge" sagte eine Accessnow-Sprecherin, dass Zoom den Bericht offenbar absichtlich tief priorisiert worden ist. Besonders die potenzielle Einflussnahme von Regierungen auf den Dienst und die Transparenz um allfällige Einmischungen sieht Accessnow kritisch und nennt konkret die chinesischen Behörden.
(win)
Zoom-Transparenzbericht: Das Warten geht weiter
Zoom-Transparenzbericht: Das Warten geht weiter
(Quelle: Zoom)
7. Juli 2020 - Eigentlich müsste der Transparenzbericht, den Bürgerrechtler von Zoom einforderten, schon vorliegen. Stattdessen veröffentlicht der Dienst einen 90-Tage-Plan zur Verbesserung der Sicherheit. Der Bericht soll aber doch noch folgen.