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Wyoming ist der Staat der Cowboys, der Rinder, der Rodeos und der Bisons. Davon zeugen auch die Wyoming-Nummernschilder, die einen Cowboy auf einem Pferd beim Rodeo zeigen.
In Thermopolis, ein treffender Name für ein Städtchen, das von heissen Quellen gespeist wird, fuhren wir zum State Park. Dort kann man gratis für zwanzig Minuten in 100 Fahrenheit heissem Wasser plantschen. Fast noch wichtiger als das heisse Wasser, das 27 verschiedene Mineralien aufweist, war für uns die heisse Dusche. Es war die erste seit fünf Tagen, während denen wir uns mit sehr kaltem Wasser wuschen!
Gut erholt und fein duftend fuhren wir anschliessend nach Kirby. Dort wird der Wyoming Whiskey hergestellt. «The first legal distillery» in diesem Staat, wie im Prospekt steht. Wir verkosteten zwei Whiskeys und kauften zwei Flaschen für unseren Notvorrat: Wyoming Whiskey
Zurück in Thermopolis besuchten wir Merlin’s Hide Out wo Trapper, Abenteurer, Ölarbeiter, Playboys und -girls einkaufen. Wir gehören zur Gruppe Abenteurer und so lag es nahe, diesem Geschäft einen Besuch abzustatten. Was wir dort sahen, lässt einem Tierfreund die Haare zu Berge stehen. Doch wir sehen das nicht so eng! Werden Bisons für die Fleischproduktion gezüchtet, dann kann man aus dem Fell auch schöne Mäntel machen. Solche, die herrlich warm geben wie Brigitta feststellte, als sie zum Spass in einen schlüpfte. Ich hüllte mich in einen Coyote-Mantel und fühlte mich wie ein richtiger Trapper – bitte nicht weitersagen!
PS. Kurt Russell trug im Film «The Hateful Eight» einen Mantel aus diesem Laden.