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Der Vorteil des Dips ist mechanische Spannung. Mechanische Spannung bedeutet dabei vor allem eins, das bewegte Gewicht während der Übung. Der Dip ist die stärkste Oberkörperübung.
Dips als Kraftübung besitzen gegenüber anderen üblichen Druckübungen wie Bankdrücken, Military Press oder Kurzhanteldrücken einen hervorzuhebenden Vorteil.
Durch eine für den Körper mechanisch vorteilhafte Position in Relation zu den wirkenden Kräften, ist es möglich, eine deutlich höhere mechanische Spannung in beteiligten Strukturen und Muskelgruppen herbeizuführen. So wird der Dip, durch seine Wichtigkeit, auch die Kniebeuge des Oberkörpers genannt.
Mehr mechanische Spannung führt zu:
-mehr rekrutierten Muskelfasern
-Rekrutierung von Muskelfasern mit hoher Reizschwelle
-erhöhter Reizung und Aktivität des Nervensystems
-mehr Reiz an Sehnen und Knochen.
Dieser Vorteil des Dips, macht ihn zu einer hervorragenden Übung zum Aufbau von Relativkraft, Maximalkraft, funktioneller Hypertrophie und Stabilität des gesamten Schultergürtels.
Bei der Ausführung ist dabei jedoch zu beachten, dass man die Übung mit einem aktiven Schultergürtel. Dies bedeutet, dass man sich nicht passiv in die Gelenke "hängen" sollte, sondern die Schulterblattmuskulatur aktiviert und so den Bewegungsumfang auf die Muskulatur reduziert. Ebenfalls gibt es Red Flags bei Schulterproblematiken wie z.B. Bizeps-Sehnenentzündungen.
Ein Program mit Dips kann folgendermassen aussehen:
A1 Dips 5x6-8, 3110, 90s
A2 Chin Ups, 5x4-6, 4010, 90s
B1 Incline chest press 4x10, 3010, 75s
B2 Rudern MN, 4x10, 3011, 75s
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