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Aleks Sekanić, 1996 in Loznica, Serbien, geboren, hat die ersten Lebensjahre in Bosnien und Herzegowina und den grösseren Teil des Lebens in der Schweiz verbracht. Sie hat vor dem Studium am Schweizerischen Literaturinstitut die Ausbildung zur Fachangestellten Gesundheit in der Psychiatrie gemacht, war zwischen damals und jetzt viel unterwegs und ist nun in Winterthur, wo sie bis auf Weiteres schreibt und lebt.
Was trennt uns voneinander? Ist es die Sprache? Oder ist sie das, was uns überhaupt erst eine Verbindung zueinander ermöglicht? Wenn ich «ich» sage, wer spricht dann, und wem höre ich zu? Wer spricht durch mich hindurch?
Und wie entsteht sie, diese Stimme, die in uns und aus uns heraus erzählt?
Meine Abschlussarbeit handelt von einer gemeinsam erlebten Zeit und von der Flüchtigkeit, der Unschärfe des Ichs, der Erinnerung, von zerfliessenden Grenzen und von dem, was wir im Erzählen weitergeben. Handelt von Hasen, Bäumen und Flüssen. Handelt von denen, die ihre Stimme brauchen, um von Hasen, Bäumen und Flüssen zu erzählen. Rina ist eine davon.