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Caritas Schweiz war unmittelbar nach der Katastrophe für die Betroffenen da und verteilte Nahrungsmittel, Zelte, Kochutensilien, Kleidung, Schulmaterial und landwirtschaftliche Geräte. So konnten 3500 Personen versorgt werden.
Technische Unterstützung und Zugang zum Markt
In einer zweiten Phase halfen Caritas Schweiz und Caritas Chimoio bis Ende September 2021 etwa 1600 Menschen in der Region Dombe, sich wieder eine sichere und nachhaltige Lebensgrundlage aufzubauen. Caritas-Fachleute unterstützten die Gemeinden darin, einen Plan für die langfristige Landnutzung auszuarbeiten. Die Bäuerinnen und Bauern pflanzen in höher gelegenen Zonen an, wo die Felder vor Überschwemmungen sicher sind. Die Caritas unterrichtete die Bauern in nachhaltigen Anbaumethoden. Sie verteilte lokales Saatgut und bot technische Unterstützung an. Sie finanzierte Traktorarbeiten, die nötig waren, um die dicke Lehmschicht auf den Feldern am Fluss zu entfernen und sie für die Saat vorzubereiten.
Die Bauernfamilien haben vielfach nur unzureichenden Zugang zu den lokalen Märkten. Zwischenhändler mit hohen Margen verringerten ihr Einkommen. Die Caritas unterstützte daher die Bäuerinnen und Bauern darin, kommunale Marktgruppen zu bilden, die bessere Liefer- und Kaufvereinbarungen aushandeln können. So können sie mehr Einkommen generieren und langfristig ihre Existenzen sichern.
Ein Folgeprojekt ist per Januar 2022 geplant.