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Wie die Geiger Alexandra Soumm und Liviu Prunaru, der Bariton Herman Wallén, der Harfenist Emmanuel Ceysson und der Pianist Joseph Moog in den vergangenen Jahren wurde der deutsch-französische Cellist Nicolas Altstaedt aus einer Gruppe junger Solisten des Festivals Sommets Musicaux de Gstaad 2008 ausgewählt, um eine Aufnahme mit Orchester zu machen, die vom Hauptpartner der Veranstaltung, der Privatbank Edmond de Rothschild, finanziert wird.
Als Schüler von Boris Pergamenchikov (Altstaedt war einer der letzten, die von seinem Können profitierten) ist der 27-jährige Künstler bereits international tätig. Er ist einer der wenigen europäischen Musiker, die von der Lincoln Center Chamber Music Society in New York ausgewählt wurden, um an deren Konzertreihen und Tourneen teilzunehmen. Für seine erste Aufnahme mit Orchester hat er zwei virtuose Werke aus dem 19. Jahrhundert (Schumanns Cellokonzert und Tschaikowskys Rokoko-Variationen) sowie Friedrich Guldas faszinierendes Konzert für Cello und Blasorchester ausgewählt.
Dies ist eine vielversprechende Visitenkarte, die Hand in Hand mit dem Dirigenten Alexander Joel und der Deutschen Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz entstanden ist. Es ist auch eine schöne Hommage an die Gründerin von Claves Records, Marguerite Dütschler-Huber, die dieses Projekt initiiert hat, das seit ihrem Tod im Juni 2006 den Namen "Marguerite Dütschler Preis" trägt.
Nicolas Altstaedt
Nicolas Altstaedt wurde 1982 als Sohn deutsch-französischer Eltern geboren und war einer der letzten Schüler von Boris Pergamenschikow.
Der von der Orpheum Stiftung geförderte Nicolas Altstaedt gab gleich zu Beginn der Saison 2007/08 ein vielbeachtetes Debüt beim Tonhalle-Orchester Zürich unter Neville Marriner. Darüber hinaus konzertierte er mit der Kremerata Baltica, dem Stuttgarter Kammerorchester, dem Zürcher Kammerorchester, den Bamberger Symphonikern, dem Musikkollegium Winterthur, den New Zealand, Melbourne und Adelaide Symphony Orchestras sowie den Rundfunkorchestern Berlin und Helsinki. Außerdem sprang er kurzfristig für Jean-Guihen Queyras ein und interpretierte Elgars Cellokonzert mit dem RSO Stuttgart unter Sir Roger Norrington. Er wurde von der Lincoln Center Chamber Music Society in New York als einer der wenigen europäischen Künstler ausgewählt, um an deren Konzertsaison und Tourneen 2009-2012 teilzunehmen.
Er konzertierte mit Gidon Kremer, Yuri Bashmet, Alexander Lonquich, Jörg und Carolin Widmann, dem Quatuor Ebène, Daniel Hope, Emanuel Pahud, der Bayan-Spielerin Elsbeth Moser, arbeitete mit den Komponisten Thomas Ades, Wilhelm Killmayer, Lera Auerbach, Sofia Gubaidulina und wird in die wichtigsten Konzertsäle in Europa, USA, Australien und Asien eingeladen.
Nicolas Altstaedt, der mehrfach mit internationalen Preisen ausgezeichnet wurde (Erste Preise des Deutschen Musikwettbewerbs, Domnick Cello Competition 2005, Adam International Cello Competition in Neuseeland), ist regelmäßiger Gast bei Festivals wie Lockenhaus, Jerusalem, Sommets Musicaux, sowie bei den Ludwigsburger Schlossfestspielen und dem Klavierfestival Ruhr. Im Sommer 2008 gab er ein erfolgreiches Debüt bei den Salzburger Festspielen.
"Nicolas Altstaedt ist schon jetzt mehr als vielversprechend", so die Zeitschrift STRAD, die seine Debüt-CD für das Label GENUIN im Dezember 2007 zur "Selection of the Month" kürte. Für dasselbe Label erschien eine weitere CD mit der Bajanistin Elsbeth Moser, die von der Presse hoch gelobt wurde. Zum Haydn-Jahr 2009 wird er beide Cellokonzerte mit der Potsdamer Kammerakademie unter Michael Sanderling aufnehmen und eine Recital-CD mit Uraufführungen von Vincent d'Indy u.a. produzieren.
Nicolas Altstaedt spielt ein Nicolas Lupot Cello (Paris 1821), das ihm von der Deutschen Stiftung Musikleben zur Verfügung gestellt wurde.
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