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Innerhalb von 100 km Distanz ändert die Natur ihr Gesicht. Die Vulkanberge bleiben zurück, eine breite grüne Flusslandschaft breitet sich aus. Die Wüste beginnt, doch dank intensiver Bewässerung gibt es hier Obstplantagen, Rebwiesen und Rebhänge, Bauernland. Nicht bewässerte Gebiete sind trocken, doch immerhin wächst Gras darauf, aus welchem Heu gemacht wird. Wir fahren durch das Yakima Valley. Die Gegend wird immer trockener. Wir sind auf Indianergebiet. Namen wie Tapatlo, Toopenish fliegen an uns vorbei.
Wir ergänzen unseren Lebensmittelvorrat. Bei der Ausfahrt stehen gut verteilt drei gepflegte Leute zwischen 20 und 30. Sie sehen aus, als wenn tägliches Joggen zu ihrem Tagesablauf gehörte. Ein Hund liegt unter einem Sonnenschirm. Sie schwenken ein Schild "We didn't eat since 2 days" Leider konnten wir nicht stoppen. ich hätte ihnen gerne etwas von unseren Lebensmitteln gegeben, doch es warteten bereits zuviele Fahrzeuge hinter uns. Wir fragten uns noch eine ganze Weile, wie diese taff aussehenden Leute in eine solche Situation kommen konnten.
Danach passieren wir - wieder auf dem Land - riesige Maisfelder, Obstplantagen, Kuhweiden und Bauernhöfe wechseln sich locker verteilt ab. Mitten in der Pampa steht ein grösseres Haus, welches 3 Kinos in sich beherbergt. Zwischen Richland und Walla Wala überqueren wir den Columbia River, den wir exakt vor 10 Tagen in den Pazifik fliessen sahen. Das Thermometer zeigt 37.5°C an. In der Mitte einer Weide zwischen Kühen liegt ein Kamel friedlich kauend im Gras.
Wir erreichen den Lewis & Clark SP. Begeistert sehen wir hohe schattige Bäume. Glück gehabt. Beim Abendspaziergang biegen wir um eine Kurve. Mitten auf dem Pfad steht ein grosser Uhu, welcher gerade seiner Beute die Eingeweide herausgezogen hat. Als er uns bemerkt, fliegt er auf. Seine Beute trägt er mit davon