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3 Übungen zur Stärkung der Atemmuskulatur
Athleten, Profis wie Amateure, beschäftigen sich oft mit dem Training von Herz, Beinen, Rücken und allem anderen, was mit ihrem Sport zusammenhängt. Selten wird jedoch an das Training der Lunge gedacht. Es besteht ein direkter Zusammenhang zwischen erschöpfter Atmung und verminderter Leistung in den Beinen oder anderen Muskeln, die für den Wettkampf in einer bestimmten Sportart benötigt werden. Die Quintessenz ist, dass wenn Sie besser atmen, Sie Ihre Muskeln mit mehr Sauerstoff versorgen und somit Ihre sportliche Leistung verbessern.
Was ist Atemmuskeltraining?
Atemmuskeltraining ist eine Therapieform, die aus einer Reihe von Atemübungen besteht. Das Ziel der Atemtherapie ist, Ihre Atemmuskulatur zu stärken, damit Sie leichter atmen können.
Während des Trainings steigt der Bedarf Ihres Körpers an Sauerstoff. Infolgedessen muss sich auch Ihr Atemvolumen, bzw. die Ventilation, erhöhen, um den Sauerstoffbedarf zu decken. Damit dies funktioniert, ist es erforderlich, dass sich zahlreiche Muskeln, die Ihre Lunge umgeben, auf äußerst koordinierte Weise zusammenziehen. Mit zunehmender Trainingsintensität müssen die Atemmuskeln härter und schneller kontrahieren, um mit dem deutlich erhöhten Stoffwechsel des Körpers Schritt zu halten. Diese wichtige Rolle des inspiratorischen Muskeltrainings hat große Vorteile für die respiratorische Fitness im Gesundheits-, Fitness- und Sporttraining und verbessert die sportliche Leistung.
Kann man die Lunge “trainieren”?
Sie können Ihre Lunge zwar nicht direkt trainieren, aber Sie können die Leistung Ihrer Atemmuskulatur verbessern, indem Sie das Volumen der Atmung bzw. die Atemkraft durch verschiedene Übungen steigern.
Erkennen Sie, wie die Atmungsmuskeln arbeiten, um Ihre Atmung zu verbessern:
Atemmuskulatur-Training ist mehr als nur tiefes Atmen
Das Atemkrafttraining bietet einen doppelten Nutzen, da Sie an beiden Aspekten der Atmung - Einatmung und Ausatmung - arbeiten. Der Nutzen des Atemmuskeltrainings ist dreifach:
3 einfache Übungen der Atemtherapie
Es gibt verschiedene Übungen, die dabei helfen, die Lungenkapazität zu erhalten und zu erhöhen. Dadurch wird es einfacher, Ihre Lungen gesund zu halten und Ihren Körper mit dem benötigten Sauerstoff zu versorgen.
1. Zwerchfellatmung
Die Zwerchfellatmung oder “Bauchatmung” arbeitet mit dem Zwerchfell, das die meiste Arbeit beim Atmen leistet.
2. Atmung mit geschürzten Lippen
Die Atmung mit geschürzten Lippen kann Ihre Atmung verlangsamen und die Atemarbeit reduzieren, indem die Atemwege länger offen gehalten werden. Dies unterstützt die Funktion der Lunge und verbessert den Austausch von Sauerstoff und Kohlendioxid.
3. Intervalltraining
Wenn beim Training Atemnot oder Kurzatmigkeit auftreten, kann Intervalltraining eine sehr gute Alternative zu gleichmäßigem Training sein.
Tipps zur Lungengesundheit
Um Ihre Lunge im Alltag gesund zu halten, beachten Sie Folgendes:
Personalisierte Behandlungspläne
Unsere Therapeuten werden Ihren Zustand beurteilen und einen Behandlungsplan erstellen, der für Sie geeignet ist. Wenn es angebracht ist, können wir das Atemmuskeltraining mit Atemtrainern kombinieren, um sicherzustellen, dass wir die umfassendste Versorgung für Ihren Zustand bieten. Mit unserer Intervention und Anleitung werden Sie Ihre Atemmuskulatur stärken und verbessern.
Der All-in-One Atemmuskeltrainer IDIAG P100
Wir möchten Ihnen - speziell auch in Bezug auf Post-Covid - ein innovatives Gerät zum Training der Atemmuskulatur vorstellen: IDIAG P100.
Dieser innovative Atemmuskeltrainer eignet sich sowohl für die individuelle Atemtherapie als auch bei Themen wie Abnehmen, Schnarchen, Kurzatmigkeit oder Rückenproblemen.
Das IDIAG P100 gibt dem Anwender ein respiratorisches Feedback, sodass er kontrollierte Trainingseinheiten durchführen kann. Das Gerät misst Luftströmung, Druck und end-expiratorische CO2-Konzentration. So können Ventilation und CO2-Konzentration reguliert werden, was das Auftreten von Hyper- und Hypoventilation oder Schwindel verhindert.
Das steigert die Kraft der Atemmuskulatur, sowie Ihre Ausdauer und die allgemeine Leistungsfähigkeit!
FAQ
Welche Muskeln brauche ich zum Atmen?
Das Zwerchfell, ein kuppelförmiges Muskelblatt, das die Brusthöhle vom Bauchraum trennt, ist der wichtigste Muskel für die Ein- und Ausatmung. Das Zwerchfell befindet sich an der Basis des Brustbeins, den unteren Teilen des Brustkorbs und der Wirbelsäule.
Was bringen Atemtrainer?
Da der Schwerpunkt auf dem Zwerchfell liegt, können Ausdauersportler von Atemtrainern profitieren, da sie die Zeit bis zur Ermüdung verlängern, wodurch die Sauerstoffversorgung der motorischen Muskeln verlängert wird.
Kann man Lungenvolumen wieder aufbauen?
Während die Lungenfunktion nicht verbessert werden kann, kann die Lungenkapazität beeinflusst und gesteigert werden.
Warum Ausdauertraining der Atemmuskulatur?
Warum in Zeiten von CoronaVirus und #stayathome ein Atemmuskeltraining Sinn macht.
Asthma, COPD, Schnarchen, Schlafapnoe, sogar Übergewicht kann mit dem Training positiv beeinflusst werden. Wenn ich jetzt noch die Wirbelsäulenprobleme und den Beckenboden mit aufzähle, wird die Bandbreite der Einsatzmöglichkeiten erkennbar. Die guten Ergebnisse des All- in- one Geräts lassen sich erklären, sobald wir das Wissen aus bekannten Schmerz- und Rehakonzepten hinzuziehen. Denn die Atemmuskulatur ist wie die Skelettmuskulatur in der Ausdauer und der Kraft trainierbar. Genau hier setzt das Konzept an.
Bei chronischen Erkrankungen der Lunge, ist dies analog zu einer Erkrankung am Skelettsystem, durch das Training nicht in seiner Pathologie beeinflussbar, wohl aber in der Funktion. Wenn ich mehr Kraft- und mehr Ausdauer in der Muskulatur habe, kann ich meine Reserven besser und optimaler ausnutzen. Das heisst, meine Belastungs- und Leistungsgrenzen schieben sich nach oben. Bei der Atemmuskulatur ist dies nicht anders. Die Lungenkapazität wird nicht unbedingt erhöht, wohl aber meine Ausdauer und die Atemkraft. Dies hilft bei Belastung im Alltag und im Sport.
Aus der Rehabilitation kennen dies alle Therapeuten: Patienten, die vor Unfällen oder Operationen trainiert oder sich regelmässig bewegt haben, sind schneller wieder fit, bauen zügiger wieder Kraft auf und rehabilitieren insgesamt problemloser. Aber auch Patienten, die vorher nicht regelmässig trainiert haben, müssen nach Eingriffen oder durchgemachten Verletzungen ein Muskelaufbautraining absolvieren. Ohne Intervention wird meist nur 80 % der vorherigen Leistungsfähigkeit erreicht. Wenn wir jetzt diese Gedanken auf den P100 transferieren, ist ein Training der Atemmuskulatur für Patienten, die an Lungenerkrankungen leiden oder akute Infekte mit Pneumonien durchgemacht haben nur konsequent. Mit dem Atemtraining wird die dazu gehörige Muskulatur in ihrer Kraft und Ausdauer trainiert, analog zu einem Beimuskeltraining nach Knieverletzungen.
Das Coronavirus wenden wir mit dem P100 natürlich nicht ab, und die Immunreaktion des Einzelnen beeinflusse ich auch nicht direkt mit einem Atemtraining, aber vielleicht sind die Reserven ein bisschen grösser und als Rehabilitationsmassnahme ist er meiner Meinung nach ein wertvolles Tool. Und weil das Training zu Hause durchgeführt werden kann, ist es auch noch #stayathome konform.
Die Markteinführung kommt zur rechten Zeit und ich persönlich freue mich auf das neue Tool.
Wenn Sie mehr über den P100 erfahren möchten, dann melden Sie sich zum Webinare am Donnerstag, den 23.04.2020 um 17:00 Uhr über www.hoeferlin-institut.ch oder direkt über <email-pii> an.

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Autor
JUDITH HÖFERLIN
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