Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03469.jsonl.gz/2765

Alle Vorsorgeeinrichtungen mit positivem Resultat
Sämtliche am offiziellen ASIP / Watson Wyatt Performancevergleich teilnehmenden Vorsorgeeinrichtungen weisen im ersten Halbjahr 2003 eine positive Performance aus. Die mittlere Rendite bei den Wertschriften beträgt 4.5%. Dabei zeigen kleine und grosse Pensionskassen einen vergleichbaren Erfolg.
Diese Angaben sind das Resultat der Datenanalyse von über 600 Vermögensverwaltungsmandaten mit einem Gesamtvermögen von über 88 Milliarden CHF durch die Beratungsfirma Watson Wyatt.
Erstmals positives Halbjahr der Aktienmärkte seit 1999
Zum ersten Mal seit 1999 resultierte an den globalen Aktienmärkten (gemessen am MSCI World) ein positives Semester. Die mittlere Rendite der ausländischen Aktien beträgt im ersten Halbjahr 2003 8.8% im Vergleich zum Referenzindex (MSCI World) mit 9.0% (in CHF).
Die Streuung der erzielten Renditen auf dem gesamten Wertschriftenportfolio ist im 1. Halbjahr 2003 geringer als in den vorangegangenen Perioden. 90% der Renditen liegen in einer engen Bandbreite von 5% (Die Bandbreite zwischen den besten 5% und den niedrigsten 5% liegt über die ersten 6 Monate bei lediglich 5%-Punkten). Im Vorjahr betrug die Streuung im zweiten Halbjahr 2002 10%. Zum guten Ergebnis haben Aktien erheblich beigetragen.
Relativ grosse Streuung der Renditen bei Obligationen in Fremdwährungen
Die Streuung der Ergebnisse hat bei den meisten Anlagekategorien abgenommen. Eine deutliche Erhöhung der Bandbreite der erzielten Resultate ist bei den Obligationen in Fremdwährungen festzustellen. Die Differenz zwischen den besten und niedrigsten 5% liegt über die ersten 6 Monate 2003 bei beachtlichen 7%. Eine solch breite Streuung liegt erfahrungsgemäss eher bei Aktienportfolios vor. Der Durchschnitt der Vorsorgeeinrichtungen erzielte im Vergleich zum Referenzindex (JP Morgan Global Bond Index) über 6 Monate ein um 3% besseres Ergebnis.
Ein Mehrwert bei Obligationen-Mandaten wurde durch die Übergewichtung in Euro-Anleihen, Unternehmensanleihen mit tieferer Kreditwürdigkeit und durch Anlagen in Titel mit langen Laufzeiten realisiert.
Bemerkenswert ist das Abschneiden der kleineren Pensionskassen, welche hauptsächlich in Mischvermögen-Mandate investieren. Die erzielten Ergebnisse der Mischvermögen im ersten Halbjahr 2003 sind identisch mit denjenigen des gesamten Wertschriftenportfolios. Erfreulicher Weise scheinen kleine und grosse Pensionskassen während dem Irak-Krieg keine überstürzten Aktienverkäufe getätigt zu haben. Ein Hauptgrund für das gute Ergebnis ist das Festhalten an einer signifikanten Aktienquote.
Vermehrt Investition in diversifizierte ausländische Aktien
Die Entwicklung der Asset Allocation zeigt, dass die Gewichtung der Aktien Schweiz im Vergleich zu den Vorperioden abgenommen hat. Gleichzeitig ist der Anteil an ausländischen Aktien im Vergleich zum Vorjahr konstant geblieben. Dies widerspiegelt eine gewisse Abkehr von den wenigen hochkapitalisierten Schweizer Titeln und eine Verlagerung in die besser diversifizierten Aktien Ausland.
_Tabelle siehe PDF
Der Performancevergleich wird seit Anfang 2000 im Auftrag des Schweizerischen Pensionskassenverbands ASIP durch die Beratungsfirma Watson Wyatt AG durchgeführt. Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an: Watson Wyatt AG, Frau Doris Stuker, Seefeldstrasse 214, Postfach, 8034 Zürich, Tel 043 488 44 11.
Watson Wyatt Worldwide ist ein unabhängiges, global tätiges Beratungsunternehmen, das weltweit 6'200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in 87 Büros beschäftigt. Zu unseren Schwerpunkten zählen die Personalvorsorgeberatung, das Investment Consulting für Pensionskassen und das Human Capital Consulting.