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Wie bereits beim Saisonauftakt am vergangenen Mittwoch zeigten die Schweizer Biathleten insbesondere am Schiessstand grosse Schwächen. Für Benjamin Weger resultierten insgesamt 3 Fehler und Schlussrang 32. «Drei Schiessfehler sind einfach zu viel, auch bei diesen Bedingungen. Ich habe derzeit keine Erklärung für meine Schwäche im Liegendschiessen», sagte Weger.
Neben dem Team-Leader ist einzig noch Mario Dolder (50./3 Fehler) für die Verfolgung über 12,5 km vom Sonntag qualifiziert. Weit abgeschlagen landeten Claudio Böckli und Simon Hallenbarter auf den Plätzen 79 und 86. Während Böckli viermal daneben schoss, musste Hallenbarter sogar sechsmal in die Strafrunde.
Leguellec überrascht
Der Sieg in Östersund ging überraschend an Jean Philippe Leguellec. Der Kandier, der ohne Fehler geblieben war, setzte sich 18,1 Sekunden vor dem Franzosen Alexis Boeuf und 24,8 Sekunden vor dem Österreicher Christoph Sumann durch. Für Leguellec war es der 1. Weltcupsieg seiner Karriere. Sein bisheriges Bestergebnis war ein 6. Rang.
Tora Berger doppelt nach
Nach ihrem ausgezeichneten 4. Platz am Donnerstag im Einzelrennen kam Selina Gasparin im Sprint über 7,5 km nicht über Rang 23 hinaus. Den Sieg holte sich wie schon am Vortag die Norwegerin Tora Berger vor Olena Pidhrushna (Ukr) und Olga Vilukhina (Russ). Elisa Gasparin klassierte sich auf Platz 57.