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Die Entscheidung im Duell der Mercedes-Fahrer fiel schon auf den ersten Metern, als Valtteri Bottas den aus der Pole-Position gestarteten Lewis Hamilton zu überholen vermochte. Danach war der Weg für den Finnen zum vierten Grand Prix-Sieg frei. Letztmals hatte der Nordländer beim Finale der vorletzten Saison in Abu Dhabi gewonnen.
Schnellste Rennrunde
Valtteri Bottas war im Albert Park eine Klasse für sich. Im Ziel wurde er mit gut 20 Sekunden Vorsprung auf Lewis Hamilton abgewinkt, zwischenzeitlich hatte die Marge auf den Weltmeister rund 25 Sekunden betragen. Den süssen Erfolg rundete Bottas mit der schnellsten Rennrunde ab, die ab dieser Saison (wieder) einen zusätzlichen WM-Punkt einbringt.
Mit seinem fehlerlosen Auftritt machte Bottas auch Werbung in eigener Sache. Mit dem Franzosen Esteban Ocon, in dieser Saison bei Mercedes Ersatzfahrer, spürt er einen Konkurrenten im Nacken, der als sein Nachfolger fürs kommende Jahr gehandelt wird.
Max Verstappen wird Dritter
Hinter dem Mercedes-Duo wurde Max Verstappen im Red Bull Dritter vor Sebastian Vettel und Charles Leclerc in den Ferraris. Die Roten waren damit die grossen Geschlagenen an diesem Sonntag – sie, die sich im Vorfeld des Saisonauftakt aufgrund der bei den Testfahrten gewonnenen Eindrücke in der besten Position gesehen hatten.
Für das Team Alfa Romeo sorgte Rückkehrer Kimi Räikkönen für die ersten vier WM-Punkte. Der Finne belegte Platz 8. Der Italiener Antonio Giovinazzi beendete seine Premiere als Stammfahrer in der Formel 1 auf Platz 15.
Eine Enttäuschung der bitteren Art hat Romain Grosjean aus dem Team Haas zu verarbeiten. Der für Frankreich fahrende Genfer wurde durch das fehlerhaft montierte linke Vorderrad zur Aufgabe gezwungen. Das gleiche Missgeschick war der Boxen-Crew in Melbourne schon im Vorjahr unterlaufen. Von der schlechten Arbeit war damals auch noch Grosjeans Teamkollege Kevin Magnussen betroffen. An dessen Auto war der linke Hinterreifen nicht richtig befestigt worden.
Grand Prix von Australien – das Schlussklassement
1. Valtteri Bottas (FIN), Mercedes.
2. Lewis Hamilton (GBR), Mercedes, 20,886 zurück.
3. Max Verstappen (NED), Red Bull-Honda, 22,520.
4. Sebastian Vettel (GER), Ferrari, 57,109.
5. Charles Leclerc (MON), Ferrari, 58,230.
6. Kevin Magnussen (DEN), Haas-Ferrari, 87,156.
7. eine Runde zurück: Nico Hülkenberg (GER), Renault.
8. Kimi Räikkönen (FIN), Alfa Romeo-Ferrari.
9. Lance Stroll (CAN), Racing Point-Mercedes.
10. Daniil Kwjat (RUS), Toro Rosso-Honda.
Ferner: 15. Antonio Giovinazzi (ITA), Alfa Romeo-Ferrari. – 20 Fahrer gestartet, 17 klassiert.