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Am diesjährigen «Certamen translatorium Sangallense», dem interkantonalen Übersetzungswettbewerb im Rahmen des Latein-Novembers «IXber», haben vier Sarganser Kantischülerinnen und -schüler Spitzenplätze erreicht.
Am Übersetzungswettbewerb, der bereits zum 13. Mal durchgeführt wurde, haben in der Kategorie 3. Klassen Soraya Rupf den ersten und Fiona Beck den zweiten Podestplatz erreicht. Lobend erwähnt wurde auch Mirjam Willi. Bei den 4. Klassen schafften es Julius Berger auf den ersten und Hans-Joschua Wachter auf den zweiten Platz. Am Wettbewerb haben 14 Lateinklassen aus den Kantonen St. Gallen sowie Appenzell Inner- und Ausserrhoden teilgenommen. Zum siebten Mal dabei war auch eine Klasse des Gymnasiums «Spiritus Sanctus» aus Brig.
Zur Beurteilung waren knapp 50 Arbeiten eingereicht worden, und zwar jeweils die zwei oder drei gelungensten Übersetzungen aus einer Klasse. Der diesjährige Wettbewerbstext widmete sich unter dem Leitthema «Femina» der im Frühmittelalter im Bodenseeraum prominenten Nonne Wiborada. Sie lebte als Eingeschlossene im 10. Jahrhundert und war als Ratgeberin geschätzt. Im Rahmen dieses Themas hatten die Schülerinnen und Schüler ihr Können mit der Übersetzung eines lateinischen Kalendertextes aus dem 17. Jahrhundert, der Leben und Wirken von Wiborada beschrieb, unter Beweis zu stellen.