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This report argues that one of the most effective ways to support sustainable development through research and innovation is to establish large, integrated funding programmes, referred to here as lighthouse programmes. As well as producing impact-oriented knowledge on key sustainability challenges, these programmes would bring many other societal, scientific, and institutional benefits. These include: building closer relationships between science, society, and policy, and encouraging changes in the academic system itself, for example by increasing its capacity for inter- and transdisciplinary research.
Wuelser G, Edwards P (2023)
Lighthouse Programmes in Sustainability Research and Innovation
Swiss Academies Reports 18 (2)
Reflexionen der Geistes- und Sozialwissenschaften
Die Erkenntnis ist nicht neu: Als eines der wohlhabendsten Länder weist die Schweiz ein überdurchschnittlich hohes Konsumniveau aus, das weltweit negative Folgen auf Menschen und Umwelt hat. Das Ziel eines nachhaltigeren Konsums ist unbestritten. Auf welchem Weg es erreicht werden kann, wurde bislang indes wenig diskutiert.
Genau hier setzt der SAGW-Sammelband «Wege zu einem nachhaltigen Konsum» an. Er versammelt zwanzig Beiträge aus dem ganzen Spektrum der Geistes- und Sozialwissenschaften und lädt ein zur Reflexion über die Alltagspraxis des Konsumierens, über systemische Rahmenbedingen und über wirkmächtige Narrative.
Schweizerische Akademie der Geistes- und Sozialwissenschaften (2023):
Wege zu einem nachhaltigen Konsum | Vers une consommation durable
(Swiss Academies Communications 18,5).
Since 2017, the Swiss Personalized Health Network (SPHN) initiative has been coordinating the development of data infrastructures for the responsible use of health data for research throughout Switzerland. The Swiss Academies of Medical Sciences (SAMS) and the SIB Swiss Institute of Bioinformatics have been jointly responsible for implementing the mandate. After 2024, the foundations established by SPHN need to become permanently integrated into the Swiss research landscape.
A first Academies Report on the achievements of SPHN for the period 2016–2019 was published in 2021. This second publication summarizes the expectations and needs of the Swiss health research community for the long-term future of the SPHN-DCC. It furthermore sets out the technical, organizational, and financial requirements, giving special emphasis to the many interfaces of the SPHN-DCC with its partners in research, the healthcare system, and administration. As part of the developing Swiss research infrastructure and health landscape, the SPHN-DCC promotes data-driven medicine and personalized health at national and international scale.
Swiss Personalized Health Network (2023)
The SPHN Data Coordination Center (SPHN-DCC):
Consolidating the SPHN infrastructures beyond 2024
Swiss Academies Communications 18 (4).
How science scores points with politicians
How do scientific insights find their way into parliament? Researchers in Switzerland often do not have a clear answer to this question. A new publication by the Swiss Young Academy provides practical tips, insights and background information on the legislative process. This orientation guide is intended to enable (young) scientists to successfully contribute their knowledge to parliamentary deliberations.
Ammann O., Farman D., Grüninger S., Maier S., Wyss R. (2023): Wer wird gehört? Wissenschafter:innen in den Anhörungen der parlamentarischen Sachbereichskommissionen.
Swiss Academies Communications 18 (3).
Das Schweizer Parlament hat den Bundesrat beauftragt, eine Zulassungsregelung für Produkte aus neuen Züchtungstechnologien vorzulegen. Eine Vorbedingung für die Zulassung ist, dass diese Produkte der Schweizer Landwirtschaft, der Umwelt oder den Konsumentinnen und Konsumenten einen Mehrwert bieten. Die Akademie der Naturwissenschaften stellt hier fünf Beispiele von Nutzpflanzen vor, die in der Züchtungsforschung mithilfe der Genom-Editierung entwickelt wurden und die auch für die Schweiz von Interesse sein könnten.
Kümin M, Oeschger F, Bearth A, Reinhardt D, Romeis J, Soyk S, Studer B (2023)
Neue Züchtungstechnologien: Anwendungsbeispiele aus der Pflanzenforschung
Swiss Academies Communications 18 (2)
A factsheet synthesises findings from various Swiss researchers on Mega-Infrastructure Projects (MIP). While on the one hand this factsheet helps to show the long-term impact of MIPs using concrete examples in which Swiss actors are also involved, other examples show under which conditions political participation is possible. In providing these examples, the fact sheet also explores whether and how more participatory methods can be pursued in the future for a socially and environmentally sustainable implementation of MIPs in different contexts. Prof. Dr. Tobias Haller conducted various workshops for the development of the fact sheet. Initial findings were presented at a workshop during the KFPE annual conference in 2022. A factsheet summarizing the insights from this project was published in 2023.
Haller T, Joniak-Lüthi A, Oberlack C, Lundsgaard-Hansen LM, Hurni K, Weissman S (2023) The New Global Connect: Mega-Infrastructure Projects and Their Local Impacts. Swiss Academies Factsheets 18 (1)
Das viel gelobte Schweizer Bildungssystem steckt in einer Krise. Markus Zürcher erläutert deren Symptome zu Beginn seines rund 40-seitigen Essays. Da ist etwa die Prognose des Bundesamts für Statistik, dass die Schweiz bis 2031 auf Primarstufe rund 45 000 neue Lehrkräfte benötigt, aber nur 34 000 Personen ausbilden kann. Auch in weiteren Bereichen wie Pflege, Ingenieurwesen und Informatik fehlen akut und längerfristig Fachkräfte. Der Mangel wird sich durch den technologischen Wandel und die wachsenden Anforderungen des Arbeitsmarktes weiter verschärfen. Zürcher führt diese Entwicklung auf die veraltete Funktionsweise der Volksschule zurück. Bisherige Bildungsreformen haben an den grundlegenden Strukturen der Volksschule wenig geändert. Das System mit Jahrgangsklassen, Prüfungen unter Zeitdruck und Einteilung durch Noten reicht teilweise bis ins 17. Jahrhundert zurück. Besonders problematisch ist das Prinzip der Selektion. Die erste Selektion erfolgt mit 12 Jahren (Übergang Primarstufe zur Sekundarstufe I), die zweite mit 15 Jahren (Übergang Sekundarstufe I zur Stufe II). Doch Kinder und Jugendliche entwickeln sich nicht linear nach Altersjahren. Zudem haben die Bildungsnähe der Eltern sowie deren Einkommen einen grossen Einfluss auf die Leistungen der Schüler·innen (etwa durch Aufgabenhilfe und Nachhilfeunterricht). Breit angelegte empirische Studien zeigen, dass die frühe Selektion soziale Ungleichheiten reproduziert und verstärkt. Leistungskonkurrenz, Stress und Demotivation sind weitere Folgen des veralteten Schulsystems. Die wahren Begabungen der Schüler·innen werden übersehen, ihre Lust am Lernen wird früh abgewürgt. Der Autor plädiert dafür, Bildung umfassender zu verstehen und prioritär in die Volksschule zu investieren. Statt sich am Bedarf an Arbeitskräften («manpower approach») zu orientieren und früh zu selektionieren, soll die Volksschule die individuellen Interessen und das Humanvermögen fördern: Resilienz, Sozialkompetenz und Fachkompetenz. Bildung, so Zürchers Fazit, muss zu eigenständigem Denken und Handeln befähigen. Denn in einer sich rasant verändernden Arbeitswelt ist nichts so wichtig wie lebenslanges Lernen sowie die Fähigkeit, mit neuen Gegebenheiten konstruktiv umzugehen.
Zürcher, Markus (2023): Fördern statt selektionieren. Plädoyer für eine Volksschule, die das Begabungspotenzial der Kinder und Jugendlichen ausschöpft (Swiss Academies Communications 18,1).
Bildungsinstitutionen prägen den individuellen Lebensverlauf von früher Kindheit an. Sie tragen zu den beruflichen Chancen und gesellschaftlichen Möglichkeiten, zum Wohlstand und sozialen Zusammenhalt der Bevölkerung in der Schweiz bei. Bildung ist integrierend und qualifizierend; sie ermöglicht die Weitergabe von zentralen Werten, Fähigkeiten und Wissen an die nächste Generation. Mit Bildung ist auch das gesellschaftliche Versprechen der Chancengleichheit verbunden: Jedes Individuum, so das Bildungscredo, erhält dieselbe Chance, in der Bildung erfolgreich zu sein und an den gesellschaftlichen Gütern teilzuhaben, unabhängig von seiner Zugehörigkeit zu sozialen Gruppen. Die Disziplin der Soziologie fragt kritisch, unter welchen Bedingungen Schule und Bildung dieses Potenzial entfalten und dieses Versprechen einhalten kann – und durch welche Strukturen, Politiken und Prozesse Bildung jedoch zu Ungleichheit, Stigmatisierung und Ausgrenzung führt und damit den gesellschaftlichen Zusammenhalt gefährdet. Der Sammelband versammelt 14 Kurzbeiträge, die sich mit dem Widerspruch von sozialer Integration und Ausschluss im Schweizer Bildungswesen befassen.
Leemann, Regula Julia und Elena Makarova (2023): Das Paradox von sozialer Integration und Ausschluss im Schweizer Bildungswesen. Beiträge der Soziologie (Swiss Academies Reports 18,1).
Eine Kernaufgabe der Implementierungswissenschaft ist die Übertragung von Erkenntnissen aus der klinischen Forschung in die Versorgungspraxis. Dazu gehört auch die Evaluation des Implementierungserfolgs, der sich letztlich am nachgewiesenen gesellschaftlichen Nutzen misst. Das übergeordnete Ziel besteht darin, die Wirksamkeit von Gesundheitsdienstleistungen konstant zu verbessern.
Insbesondere im angelsächsischen Raum hat sich die neue Disziplin im Lauf der vergangenen zehn bis fünfzehn Jahre gut etabliert. In der Schweiz steckt sie noch in den Kinderschuhen. Ein Meilenstein war die Gründung des Swiss Implementation Science Network (IMPACT) am Institut für Pflegewissenschaft der Universität Basel 2019. Um zur Bekanntmachung beizutragen, hat die SAMW die Wissenschaftsjournalistin Lucienne Rey beauftragt, zwei Jahre später die erste internationale Konferenz von IMPACT zu begleiten und die Kernbotschaften in einem Bericht festzuhalten.
Schweizerische Akademie der Medizinischen Wissenschaften (SAMW) (2022)
Reibungslose Übergänge zwischen klinischer Forschung und Praxis. Bericht der SAMW über die Vortragsreihe des Schweizer Netzwerks für Implementierungswissenschaft IMPACT.
Swiss Academies Communications 17 (10).
Die Arktis leidet besonders stark unter dem Klimawandel und der Umweltverschmutzung. Während das arktische «Tauwetter» die Lebensgrundlagen der indigenen Bevölkerung gefährdet, sehen die Industrieländer darin eine Chance für neue wirtschaftliche Aktivitäten. Die Veränderungen in der Arktis wirken sich aber auch global aus. Deshalb ist eine Bewahrung der arktischen Öko- und Klimasysteme für die nachhaltige Entwicklung ausserhalb der Arktis essenziell – auch in der Schweiz.
Fischer H, Chanteloup L, Csonka Y, Holm P, Jaccard S, Schaepman-Strub G, Schmale J, Vieli A (2022) Die Arktis unter Druck. Menschgemachter Wandel in der Arktis und die Rolle der Schweiz. Swiss Academies Reports 17 (4)
The impact of physics on society and economy is paramount. In the last centuries, physics has shaped the way how we understand the world we live in and has underpinned the largest industrial revolutions. Today, physics, which encompasses a vast range of scientific topics, is omnipresent in all technically oriented industrial sectors. The successful Swiss economy is the fruit of long-term support for physics in education and research. In a society so strongly shaped by science and technology, literacy in physics is essential. For these reasons, the Swiss Physical Society (SPS) has evaluated the influence of physics on the Swiss economy and on the society as a whole in the SPS Focus ‘Impact of Physics on Swiss Society’1. The main results and conclusions are summarised in this factsheet.
Kohli A (2022) Physics in Switzerland – driving economy, triggering innovation, empowering citizens. Swiss Academies Factsheets 17 (5)
Researchers applying for a licence to conduct an animal experiment in Switzerland are required to consider ethical as well as scientific aspects. The ethical evaluation takes the form of a weighing of interests. To help researchers to carry out the procedure correctly, the Ethics Committee for Animal Experimentation (ECAE) of the Swiss Academies published a first guidance document in 2017. Following the revision of the application form for animal experiments by the Federal Food Safety and Veterinary Office (FSVO), the ECAE produced a second revised edition of the guidance, which is consistent with the current documentation issued by the FSVO.
Swiss Academies of Arts and Sciences (2022) Weighing of interests for proposed animal experiments. Guidance for applicants (2nd ed.). Swiss Academies Communications 17 (9).
Zivilgesellschaftliche Teilhabe an der Gestaltung öffentlicher Erinnerungskultur in der Schweiz
1999 transportierte ein Künstlerkollektiv das Denkmal für Alfred Escher und drei weitere Statuen von der Zürcher Innenstadt ins Trendquartier in Zürich West. Die leeren Sockel überliess man der Öffentlichkeit als Bühne und Kunstplattform. In der Stadt Portland (USA) animierte eine Non-Profit-Organisation nach mehreren Denkmalstürzen Aktivistenverbände und Nachbarschaften dazu, Ideen zur Umgestaltung der lokalen Denkmallandschaft einzureichen. Daraus entstand eine Online-Galerie und die Ausstellung «Prototypes». 2022 stimmte das Schweizer Parlament fast geschlossen für ein nationales Holocaust-Memorial. Der Anstoss dafür kam von rund 50 Organisationen aus der Zivilgesellschaft.
Dies sind drei der 14 Denkmalaktionen aus dem In- und Ausland, welche die Historikerin Anne Schillig und die Geschichtsdidaktiker Sebastián Lingenhöle und Gian Knoll (Pädagogische Hochschule Luzern) untersucht haben. Sie führten weiter Leitfadeninterviews mit Verantwortlichen von sieben Teilhabe-Projekten. Daraus resultieren ein Mapping von Teilhabepraktiken, «Good Practices» von Behörden sowie zehn Empfehlungen für zivilgesellschaftliche Teilhabe an Erinnerungskultur in der Schweiz.
Schillig, Anne, Gian Knoll und Sebastián Lingenhöle (2022): Erinnerung partizipativ gestalten. Zivilgesellschaftliche Teilhabe an der Gestaltung öffentlicher Erinnerungskultur in der Schweiz. Bericht im Auftrag der Schweizerischen Akademie der Geistes- und Sozialwissenschaften (Swiss Academies Reports 17,1).
Questa brochure si concentra sul sottoprogramma MINT Schweiz, che ha fornito finanziamenti aggiuntivi per progetti in corso e nuovi tra il 2019 e il 2020.
Accademie svizzere delle scienze (2022)
MINT Svizzera Trasformazione digitale – Panoramica dei progetti finanziati 2019 – 2020.
Swiss Academies Communications 17 (2)
DOI: doi.org/10.5281/zenodo.5914326
Qui potete avere una visione colorata dei progetti finanziati per il periodo 2017-2020. Il programma è stato prorogato di un anno a causa della pandemia di COVID-19.
Accademie svizzere delle scienze (2022)
MINT Svizzera – Panoramica dei progetti finanziati 2017 – 2020.
Swiss Academies Communications 17 (1)
This report aims at assessing pathways and formulating recommendations for the transformation of the Swiss energy system necessary to achieve the net zero greenhouse gas (GHG) emission target by 2050 (BFE 2017a) set by the Federal Council taking into account the Paris climate agreement. We examine the role and impact of the national energy system, define the main future challenges and formulate a holistic strategy to address them.
Basic report
Boulouchos K, Neu U et al. (2022)
Swiss Energy System 2050: Pathways to Net Zero CO2 and Security of Supply. Basic report. Swiss Academies Reports 17 (3)
Synopsis (in German)
Boulouchos K, Neu U et al. (2022)
Schweizer Energiesystem 2050: Wege zu netto null CO2 und Versorgungssicherheit. Kurzfassung. Swiss Academies Reports 17 (3)
Das geologische und geomorphologische Erbe besser kennen, schützen und zugänglich machen
Die Bevölkerung und Generationen von in- und ausländischen Besuchenden schätzen die Schweiz aufgrund ihrer Berge und der vielfältigen Landschaften. Diese werden massgeblich von der Geologie geprägt. Sie begründet den Lebensraum, bestimmt das Relief, beeinflusst das Klima und ist Grundlage für die Biodiversität. Die Geologie ist ein wichtiger Grundpfeiler der kulturellen Entwicklung. Die Bedeutung des geologischen und geomorphologischen Erbes der Schweiz ist jedoch im Bewusstsein von Öffentlichkeit, Behörden und Politik wenig präsent und wird dementsprechend selten diskutiert oder in planerische Fragen einbezogen. Auch das Potenzial in der Umweltbildung und der nachhaltigen Entwicklung werden kaum genutzt. Das Faktenblatt beschreibt dieses Geo-Erbe, sensibilisiert für dessen nachhaltige Nutzung, Inwertsetzung und Schutz. Es zeigt entsprechende Handlungsansätze wie das «UNESCO Global Geopark Programm» auf, mit dem Regionen international bedeutsames Geo-Erbe sichern, in eine umfassende Bildung einbeziehen und für die Regionalentwicklung in Wert setzen können.
Regolini G, Buckingham T, Meyer J (2022)
Wertvolles Geoland Schweiz. Swiss Academies Factsheets 17 (3)
Basierend auf eigenen, in über drei Jahrzehnten gezielter Dialogförderung zwischen Wissenschaft und Politik gesammelten Erfahrungen sowie auf Diskussionen in Workshops, auf Podien, im Einzelgespräch und in anderen Settings haben die Akademien der Wissenschaften Schweiz ein Science Advice Network skizziert. Das Ideenpapier soll helfen, den Austausch zwischen Wissenschaft und Politik auf eine neue Grundlage zu stellen. Das Ziel ist ein klar strukturierter, steter Dialog, um Vertrauen aufzubauen und gemeinsam gute Lösungen zu entwickeln.
Ammon K, Falk M, Pfister J (2022) Science Advice Network. Swiss Academies Communications 17 (8)
Alors que des gains importants en termes d’espérance de vie et de santé globale ont été obtenus ces dernières décennies, ces progrès risquent d’être compromis par le dépassement des limites planétaires, et notamment par le dérèglement du climat et l’érosion de la biodiversité. Responsables d’environ 5 % des émissions de gaz à effet de serre, les services de santé devront non seulement s’adapter aux retombées sanitaires découlant des dégradations environnementales (canicules, maladies infectieuses émergentes), mais aussi avoir pour ambition de questionner leur modèle de fonctionnement. Cela s’avère en effet prépondérant afin d’accompagner les transformations sociétales nécessaires pour inscrire le fonctionnement des sociétés humaines dans les limites planétaires.
La feuille de route de l’Académie Suisse des Sciences Médicales (ASSM) élaborée en collaboration avec une soixantaine d’expert.e.s en santé et durabilité, représente une première étape visant à penser des services de santé durables en Suisse. Sept propositions doivent permettre de guider les acteurs.trices de la santé, à tous les niveaux (politique, clinique, hospitalier, ambulatoire), dans l’élaboration d’actions concrètes et adaptées à leur contexte de pratique. Ces propositions s’articulent autour de trois objectifs: réduire l’utilisation des services de soins, adapter les pratiques de soins et réduire les émissions tout en améliorant l’efficience environnementale des services de santé.
Académie Suisse des Sciences Médicales (ASSM) (2022)
Pour des services de santé suisses durables dans les limites planétaires.
Swiss Academies Communications 17 (4).
Handlungsoptionen für ausgewählte Sektoren
Der starke Rückgang der Biodiversität beeinträchtigt die Lebensgrundlagen des Menschen. Der Weltbiodiversitätsrat IPBES zeigt vielfältige Möglichkeiten auf, wie diesem Verlust entgegengewirkt und die Leistungen der Natur bewahrt werden können. Demnach können die verschiedenen Politikbereiche massgeblich dazu beitragen, die nachhaltige Entwicklung zu Gunsten der Biodiversität und der Menschen wirksam zu fördern. Eine Analyse für die Schweiz macht deutlich, dass bei der Umsetzung dieser Handlungsoptionen noch grosses Potenzial besteht.
Forum Biodiversität Schweiz (SCNAT), Interface Politikstudien (2022) Was die Schweiz für die Biodiversität tun kann – Handlungsoptionen für ausgewählte Sektoren. Swiss Academies Factsheets 17 (2)