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Chur
Historischer Städteatlas der Schweiz – Atlas historique des villes suisses – atlante storico delle città svizzere, Band 5
Herausgegeben vom Institut für Kulturforschung Graubünden ikg und vom Kuratorium Historischer Städteatlas der Schweiz
In der Reihe „Historischer Städteatlas der Schweiz“ kommt nach verschiedenen Kleinstädten mit dem Band „Chur“ ein weiterer Stadttyp zur Darstellung: Am Fuss der Bündner Passübergänge entstand auf dem Gebiet der römischen Siedlung einer der ersten Bischofssitze der Schweiz. Die mittelalterliche Stadt entwickelte sich unterhalb des Sitzes ihres bischöflichen Stadtherren, von dem sie sich schliesslich emanzipierte. Ab dem 19. Jahrhundert war Chur Hauptstadt des Kantons Graubünden und gehört infolge der Stadtentwicklung der Neuzeit zu den mittelgrossen Städten der Schweiz.
Die Mappe enthält einen Kartenteil und einen integrierten Kommentar- und Abbildungsteil. Auf den Karten wird die Siedlungsentwicklung von der Urgeschichte bis zur Gegenwart visualisiert. Ergänzende Informationen liefern thematische Karten, historische Pläne und Flugbilder. Der Kommentar stellt das bauliche Wachstum und die Strukturveränderungen im Zusammenhang der allgemeinen Stadtentwicklung dar und dokumentiert die Siedlungsentwicklung in rund 100 Abbildungen. Archäologische Funde, Befunde und Bauuntersuchungen werden im Atlas ebenso berücksichtigt wie Archivquellen und statistische Daten. Abbildungen wie Holzschnitte, Zeichnungen oder Fotografien veranschaulichen die Stadtentwicklung auf vielfältige Weise. Der „Historische Städteatlas der Schweiz“ ist Teil eines internationalen Projekts. Er orientiert sich an den von der Internationalen Kommission für Stadtgeschichte entwickelten Grundsätzen der Darstellung und ermöglicht somit den Vergleich mit den Entwicklungen in anderen städtischen Siedlungen.
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