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PowerBar
Die Gründung von PowerBar geht auf den kanadischen Langstreckenläufer Brian Maxwell zurück. Maxwell, der für die kanadische Olympiamannschaft von 1980 nominiert worden war, erbrach sich während eines Marathons und musste deshalb nur 10 km vor dem Ziel aufgeben. Der Grund: Er hatte keine Energie mehr. Bis dahin gab es lediglich Schokoriegel wie Mars oder Snickers oder Müsliriegel, die als Zwischenmahlzeit gedacht waren. Ab 1983 experimentierte Maxwell gemeinsam mit seiner Freundin und späteren Ehefrau Jennifer, einer Ernährungswissenschaftlerin, an der Herstellung eines eigenen Riegels, der sowohl energiereich wie auch leicht verdaulich sein sollte. 1986 schliesslich war der erste Energieriegel, der „PowerBar“ soweit ausgereift, dass sich die beiden zur Gründung der Firma entschlossen.
Zunächst wurde der Energieriegel in Fahrradgeschäften, bei Radrennen und Laufveranstaltungen verkauft. Als 1992 mit dem Clif Bar ein ernsthafter Mitbewerber auf dem Markt erschien, differenzierte PowerBar sein Sortiment und brachte mit dem Harvest Bar, dem besonders proteinhaltigen ProteinPlus und dem kalorienreduzierten, sich an Frauen richtenden Pria Bar weitere Produkte heraus. Daneben verpflichtete das Unternehmen bekannte Sportpersönlichkeiten wie zum Beispiel den Radprofi Lance Armstrong, wodurch die Marktstellung gesichert werden konnte. Im Laufe der 90-er Jahre wuchs das Unternehmen auf 300 Mitarbeiter, im Jahr 2000 übernahm Nestlé das Unternehmen.
Noch immer zeichnet sich das Unternehmen vor allem durch eines aus: Innovation. So wurde zum Start der Saison die erste Energiewaffel auf den Markt gebracht.
Hauptsitz:
PowerBar Europe GmbH
Zielstattstraße 42
81379 München, Deutschland
Fertigung in:
Voerde, Deutschland
Die Produktionsqualität von PowerBar beginnt bereits mit der Auswahl der Rohstoffe, wobei nach strengen Qualitätskriterien vorgegangen wird. Nur Rohstoffe, die höchste Standards in Funktionalität, Sensorik und Mikrobiologie erfüllen, werden in den Produkten eingesetzt. Zusätzlich stellt PowerBar durch regelmässige Prüfungen in Laboratorien auch eine gleichbleibende Qualität im Hinblick auf die Produkteigenschaften, wie etwa den Geschmack und die Konsistenz, sicher.
Ein umfassendes Qualitätssicherungssystem von PowerBar stellt die gleichbleibend hohe Produktqualität sicher. Dabei geht es nicht nur um die Qualität, sondern auch um das Geschmackserlebnis. Doch auch die Lebensmittelsicherheit hat höchste Priorität, weshalb jede einzelne Produktcharge getestet wird. Wenn ein Produkt bei diesen Tests die vorgegebenen Qualitätskriterien nicht erfüllt, gelangt es nicht zum Verbraucher.
Ausschliesslich Ressourcen, die ausführlichen mikrobiologischen Tests unterzogen wurden, werden für die Herstellung von Produkten von PowerBar eingesetzt.
Neben Mineralwasser und Getreiden werden vor allem Proteine, Koffeine, Kohlenhydrate und Eiweisse zur Produktion verwendet. Neben diesen Substanzen sind die Geschmacksrichtungen unheimlich vielfältig: Neben den klassischen Vanille- und Schokogeschmäckern gibt es auch Erdnussbutter-, Banane-, Erdbeer- und viele weitere Geschmacksrichtungen. So ist für jeden, der während eines Rennens oder Marathons nicht auf der Strecke bleiben will, etwas dabei.
Neben der schonungsvollen Herstellung und dem umweltschonenden Wirtschaften hat PowerBar insbesondere auf die soziale Nachhaltigkeit einen grossen Einfluss.
Da die Herstellung sowie der Vertrieb von Deutschland ausgehen, sichert PowerBar wichtige Arbeitsplätze in der Herstellung und der Logistik.