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Infektion mit Zika-Virus
Infektion mit dem Zika-Virus
Das Zika-Virus wird durch eine Mücke der Familie Aedes übertragen (darunter fallen Aedes aegypti, besser bekannt unter dem Namen "Gelbfiebermücke", Hauptträger und aktuell Hauptverursacher des Zika-Virus in Lateinamerika, sowie Aedes albopictus, besser bekannt unter dem Namen "Tigermücke"). Das Zika-Virus breitet sich derzeit in Lateinamerika aus.
Aedes albopictus (Tigermücke)
Aedes aegypti (Gelbfiebermücke)
In 80 % der Fälle verläuft eine Infektion mit dem Zika-Virus symptomlos. In den übrigen 20 % der Fälle können mittelschwere Symptome, die dem Dengue- oder Chikungunyafieber ähneln, wie leichtes Fieber, Hautausschlag, Kopfschmerzen, Gelenk- und Muskelschmerzen auftreten. Normalerweise klingen die Symptome nach 5 bis 7 Tagen ab.
Das Zika-Virus wird hauptsächlich durch Stiche von infizierten Mücken übertragen. arüber hinaus wurden weitere Übertragungswege identifiziert, so z. B. die perinatale Infektion (vermutlich über die Plazenta oder während der Niederkunft) sowie auf sexuellem Weg. Als Vorsichtsmassnahme ist es empfohlen, sich nach einem Aufenthalt in einer Region mit aktiver Zika-Virus-Übertragung für acht Wochen systematisch an die Safer-Sex-Regeln zu halten.
Komplikationen betreffen vor allem Schwangere oder Frauen, die eine Schwangerschaft planen (Risiko von Missbildungen beim Kind). Diesen Personen wird von Reisen in die gefährdeten Regionen abgeraten (siehe Liste der betroffenen Regionen).
Derzeit gibt es keine Behandlung oder spezifische Impfung gegen das Zika-Virus.
Die beste Vorsorge ist, sich vor Mückenstichen zu schützen.
Das Virus ist in Afrika, Amerika, Asien und im Pazifik verbreitet.