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Bei Verletzungen bildet der Körper neues und stabiles Narbengewebe. Die Transport- und Leitfähigkeit für Nervenimpulse und die Versorgung der umliegenden Regionen mit Nährstoffen und Sauerstoff kann so behindert oder gar unterbrochen sein.
Taubheitsgefühle, Überempfindlichkeit, Juckreiz, Rötungen und gegebenenfalls Schmerzen können Folgen einer solchen Gewebstraumatisierung sein. Auch die optische Komponente ist nicht zu vergessen.
Das
Ziel der Narbenentstörung ist, eine Mehrdurchblutung des Gewebes zu erreichen, wodurch eine Schmerzlinderung und eine verbesserte Flexibiltät der Narbe und des umliegenden Gewebes bewirkt
wird.
Die Behandlungszeit beträgt pro Narbe ca. 20 Min. In den meisten Fällen ist die Wirkung schnell spürbar.
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Unter Umständen macht die Paralellbehandlung mit Kinesiotapes Sinn <-
Die Narbenentstörung kann bei allen Arten von verheilten Wunden angewendet werden.
Mögliche Anwendung in der Frauenheilkunde und Geburtshilfe: