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Cisco hat unerwartet Probleme bei der Übernahme des amerikanischen Komponentenherstellers Acacia Communications. Denn dieser hat die Fusion für gescheitert erklärt. Das Unternehmen schreibt, dass der im Juli 2019 angekündigte Deal unter Vorbehalt der üblichen Abschlussbedingungen gestanden habe. Dazu gehöre die Einwilligung die chinesische Behörde für Marktregulierung.
Diese habe ihre Genehmigung nicht innerhalb des im Fusionsvertrag vorgesehenen Zeitrahmens erteilt. Deshalb mache man vom Recht Gebrauch, die geplante Transaktion in Übereinstimmung mit den Bestimmungen des Fusionsvertrags zu beenden, so das Acacia-Statement.
Cisco schreibt, dass man sämtliche Bedingungen für den Abschluss des Deals erfüllt habe, einschliesslich der Zustimmung von China. In einem Statement erklärte Cisco am 7. Januar 2021, dass man gerichtlich gegen die Beendigung des Deals vorgehen wolle. Cisco verlange eine gerichtliche Anordnung, dass die Vereinbarung nicht gekündigt werden darf, "bis ein Gericht diese Angelegenheiten geklärt hat". Zudem verlange Cisco eine Anordnung des Gerichts, die Acacia zum Abschluss der Transaktion verpflichtet.
Das US-Unternehmen Acacia entwickelt und produziert optische Komponenten und ist bereits ein wichtiger Zulieferer von Cisco. Die geplante Übernahme wurde im Sommer 2019 bekannt
und sollte Ende 2020 abgeschlossen werden. Der Zukauf solle Cisco helfen, Fortschritte beim Absatz an Hyperscaler wie Amazon oder Google zu erzielen, hiess es damals.