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Der Bedarf an Multikanal-Oszilloskopen ist insbesondere in der Forschung und Entwicklung sowie in der Produktionsüberwachung deutlich vorhanden. Dabei reicht der Einsatz von reinen Benchtop-Geräten mit herkömmlichen Funktionalitäten oft nicht aus, und eine kompakte Bauweise eines Rack-Einschubes wird in industriellen Anlagen mit automatisierten Abläufen aufgrund der Platzersparnis meist bevorzugt. Ausserdem genügt ein herkömmliches Vierkanal-Oszilloskop nicht, um die Ansprüche an die vielfältigen Anwendungen oder für eine umfangreiche Überwachung zu erfüllen. Eine Alternative wäre es, mehrere Vierkanal-Oszilloskope zu verwenden. Diese müssten aber aufwändig mit einer meist proprietären Software synchronisiert werden, was jedoch durch Gerätelimitierungen, wie beispielsweise einem zu hohen Jitter, nicht so einfach realisierbar ist. Des Weiteren ist der Faktor Zeit gerade bei automatischen Abläufen ein entscheidendes Kriterium, denn je höher die Komplexität des Produkts desto mehr Analysen sind notwendig, die im Idealfall zeitgleich durchgeführt werden sollten.
Erfassung sehr schneller fehlerimpulse
Die Bauform der neuen Oszilloskop-Serie DS8000-R von Rigol ist ein halber 19" RackEinschub (1HE). Das Gerät basiert auf der Serie MSO8000 mit einer Abtastrate von 10 GSa/s. und einer Speichertiefe von 500 Mpkt. Wie auch schon beim MSO8000 können beim DS8204-R zwei Kanäle bis 2 GHz oder vier Kanäle bis 1 GHz genutzt werden, und die Signalerfassungsrate von bis zu 600’000 Wfms/s. ermöglicht die Erfassung von sehr schnellen Fehlerimpulsen. Die Echtzeit-Aufzeichnung und Wiedergabe von Signalen ist mit bis zu 450’000 Messungen möglich.