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Wirtschaft
Die Lohnverhandlungen im Detailhandel, namentlich bei Coop, beginnen heute, wie die Gewerkschaft Unia meldet.
Eine Unia-Umfrage unter Coop-Mitarbeitenden zeigt, dass 78% der Angestellten mit der letzten Lohnerhöhung 2019 nicht zufrieden waren. Die Unia verlangt eine generelle Lohnerhöhung von 2% sowie zusätzliche Mittel, um die Lohngleichheit zu verwirklichen.Im Herbst beginnen die Lohnverhandlungen im Detailhandel allgemein - heute bei Coop.
Eine Umfrage der Unia habe gezeigt, dass 78% der Coop-Angestellten mit der letzten Lohnerhöhung 2019 nicht zufrieden waren: Individuelle Lohnerhöhungen kommen nämlich nur einem Teil des Personals zugute. Dies sei insbesondere störend, weil es der Coop-Gruppe wirtschaftlich gut geht: Ihr Eigenkapital wächst und der Umsatz pro Kopf sei im Vergleich zu anderen innerhalb der Branche sowie im Vergleich zu anderen Sektoren sehr hoch.Gemeinsam mit den anderen Sozialpartnern des Gesamtarbeitsvertrages setzt sich die Unia für eine generelle Lohnerhöhung von 2% für alle ein.
Zusätzlich braucht es finanzielle Mittel, um die Lohngleichheit im Betrieb umzusetzen. Das Personal der 183 Filialen des zweitgrössten Players der Branche macht mit den Antworten der Umfrage klar, weshalb es eine Lohnerhöhung braucht: Um die Kaufkraft zu erhalten und die Lebenserhaltungskosten zu decken (31%), die steigende Arbeitsbelastung auszugleichen (30%), eine bessere Umverteilung der Coop-Einkünfte zu garantieren (10%) und um die Politik der niedrigen Löhne bei Coop zu beenden (7%)..