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28. Dezember 2009 bis 8. Januar 2010
Das grosse Geschäft mit dem Pangasius-Fisch
Die erste Folge der «10vor10»-Serie «Lebensader Mekong: Vom Drachendelta nach Shangri-La» vom 28. Dezember 2009 widmet sich dem grossen Geschäft mit dem Pangasius. Der Pangasius aus Vietnam gehört zu den beliebtesten Fischen in der Schweiz. Die Fische werden allerdings unter zum Teil sehr üblen Umständen gezüchtet. Die Folge: Eine enorme Wasserverschmutzung mit Antibiotika und anderen Chemikalien.
Die Wunden des Vietnamkrieges
Boote, Kähne und Schiffe sind immer noch die wichtigsten Transportmittel auf dem Mekong. Der Wasserweg ist die wichtigste „Strasse“ im Land und spielte auch im Vietnam-Krieg eine wichtige Rolle, wie zweite Folge der «10vor10»-Serie am 29. Dezember 2009 zeigt. Die Wunden des Vietnam-Krieges sind auch heute noch sichtbar.
Trinkwassermangel am Fluss
Der Mekong bestimmt das Leben in Kambodscha. Sein Seitenarm, der Tonle Sap River ist der einzige Fluss, der das eine halbe Jahr in die eine Richtung und das andere halbe Jahr in die andere Richtung fliesst. Der Tonle Sap ist das Wasserreservoir Kambodschas und durch die Dammbauten in China immer mehr bedroht. Jeder dritte Kambodschaner hat keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser.
Kindermönche in Luang Prabang
In Laos prägen die buddhistischen Mönche das Leben der Leute. Die vierte Folge der «10vor10»-Serie «Lebensader Mekong: Vom Drachendelta nach Shangri-La» vom 4. Januar 2010 zeigt, dass jeder dritte Laote weder lesen noch schreiben kann. Der Regierung fehlt häufig das Geld, um alte Schulen zu renovieren und zu betreiben. Viele Familien schicken ihre Kinder darum ins Kloster, damit sie wenigstens ein bisschen Lesen und Schreiben lernen.
Schmuggel im Goldenen Dreieck
In der fünften Folge ist das Team von «10vor10» unterwegs auf einem Polizeiboot und folgt den Spuren des Opiumhandels. Der Mekong ist auch Schmuggelroute, besonders im Goldenen Dreieck, einem riesigen Handelsplatz für alles Illegale im Grenzgebiet von Laos, Thailand und Burma.
Chinas gewaltige Dammbauten
Der Xiaowan Damm soll neue Energiequellen erschliessen. Geplant sind acht solche Dämme entlang des Mekong. Dies lässt in Vietnam, Kambodscha, Thailand und Laos, wo insgesamt 60 Millionen Menschen vom Fluss abhängig sind, die Alarmglocken schrillen. Aber auch in China selber, weil die Dämme das Ökosystem bedrohen, den Fluss verschmutzen und Zehntausende von Menschen zur Umsiedlung zwingen. «10vor10» konnte für die sechste Folge vom 6. Januar 2010 den Xiaowan Damm erstmals filmen.
Am Stahlseil über den Fluss
Vergessen von Chinas Wirtschaftswunder, bietet ein imposantes Tal Heimat für verschiedene ethnische Minderheiten. Darunter die Lisu. Sie nehmen einen Karabinerhaken mit, wenn sie einkaufen gehen. An einem Seil segeln sie über den Fluss, um auf dem Markt zu kommen. Die Lisu sind zu 80 Prozent katholisch, da französische und Schweizer Missionare im Tal unterwegs waren.
Das Geschäft mit dem Namen «Shangri-La»
Beitrag vom 8.1.2010