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Wenn am Freitagabend in Sotschi die Olympischen Winterspiele 2014 eröffnet werden, dann werden tausende Sportler diesen Moment mit einem Selfie festhalten. Doch aufgepasst: IOC-Sponsor Samsung will nicht, dass in den Fernsehbildern zu sehen ist, wie ein Athlet Fotos oder Videos mit einem Konkurrenzprodukt macht.
Samsung schenkt deshalb jedem Sportler ein Smartphone. Im Gegenzug für das Galaxy Note 3 verlangen die Südkoreaner, dass bei der Verwendung eines iPhones das Apfel-Logo abgedeckt ist, damit das Smartphone nicht auf den den ersten Blick erkannt wird.
Samsung hat am Tag vor der Eröffnungsfeier die Forderung dementiert, sie hätten «keine solchen Massnahmen gefordert». (ram/si)
Lazio Rom erkämpft sich bei Hellas Verona in Unterzahl ein 1:1. Hinter Leader Juventus Turin und der AS Roma Lazio schliesst Lazio punktemässig zu den Verfolgern Milan, Udinese und Sampdoria auf.
Die Römer gingen durch den Bosnier Senad Lulic in der 42. Minute in Führung. Der 37-jährige Altstar Luca Toni glich per Foulelfmeter für das Heimteam aus (69.). In der Szene davor hatte der Belgier Luis Cavanda nach einem Foul im Strafraum Gelb-Rot gesehen. (pre/si)
Hellas Verona – Lazio Rom 1:1 (0:1)
Alexander Subkow, der erfolgreichste russische Bobfahrer aller Zeiten, der im vergangenen Februar im eigenen Land Olympia-Gold im Zweier und im Vierer gewonnen hat, tritt zurück.
Der russische Bob-Steuermann beendet laut einer Meldung auf der Homepage des Weltverbands FIBT seine Karriere. Der 40-Jährige habe seinen Rücktritt mit einer Verletzung begründet, die er im Sommer erlitten habe, als Unbekannte versucht hätten, sein Auto zu stehlen.
An Olympischen Winterspielen hat er insgesamt vier Medaillen geholt. Auch an Weltmeisterschaften erreichte er mehrere Podestplätze; den einzigen WM-Titel errang er 2011 am Königssee (De) im Zweier. (si)
Der Deutsche Adrian Sutil wird nach eigenen Angaben auch kommende Saison für das Formel-1-Team Sauber fahren. Auf die Frage, ob er bleiben werde, antwortete der 31-jährige Wahl-Solothurner am Donnerstag: «Es gab da keine Veränderung.»
Der Schweizer Rennstall und er seien bei seinem Wechsel Ende 2013 eine Partnerschaft «für eine gewisse Zeit» eingegangen. Sutil war damals von Force India gekommen.
Sauber ist in dieser Saison noch punktelos. «Wir hoffen auf nächstes Jahr, dass das Auto dann wesentlich besser ist, dass wir weniger Probleme haben und endlich in die Punkte fahren können», sagte Sutil am Rand des Grossen Preises der USA am Wochenende in Austin. «Dieses Jahr wird es sehr sehr schwierig. Wir werden unser Bestes geben.» (si/dpa)
Andy Murray hat sich mit einem klaren Sieg gegen Grigor Dimitrov in Paris-Bercy zum siebten Mal für die ATP-Finals qualifiziert, die in zehn Tagen in London beginnen.
Der Schotte ist in diesem Herbst - neben Roger Federer - der Spieler mit der besten Form. Nachdem er zuvor nach seinem Wimbledon-Triumph 2013 über 14 Monate ohne Turniersieg geblieben war, gewann er in den letzten fünf Wochen in Shenzhen, Wien und Valencia drei Titel.
Mit einem beeindruckenden 6:3, 6:3-Erfolg über Grigor Dimitrov (ATP 11) erreichte er gestern auch in Paris-Bercy die Viertelfinals - und sicherte sich so nach Novak Djokovic, Roger Federer, Stan Wawrinka und Marin Cilic als fünfter Spieler seinen Platz an den ATP-Finals. Im Viertelfinal trifft die (Noch-)Weltnummer 8 auf den Sieger der Partie zwischen Djokovic und dem Franzosen Gaël Monfils.
Kei Nishikori machte mit einem Dreisatz-Erfolg über Jo-Wilfried Tsonga einen grossen Schritt, um sich als erster Asiate für das Jahresend-Turnier der besten acht Spieler zu qualifizieren. Der japanische US-Open-Finalist kann nur noch aus dem Masters-Feld verdrängt werden, wenn der Final in Paris David Ferrer gegen Milos Raonic heisst. Mit einem Sieg im Viertelfinal (gegen Ferrer) kann Nishikori ebenso wie Tomas Berdych (gegen Wawrinka-Bezwinger Anderson) definitiv das Ticket für London lösen.
Der letzte Platz würde dann zwischen Ferrer und Raonic ausgemacht. Der Kanadier (heute gegen Federer oder den Qualifikanten Lucas Pouille) muss eine Runde weiter kommen als der Spanier, um diesen noch zu überholen. (pre/si)
K. Anderson – S. Wawrinka 6:7 7:5 7:6
A. Murray – G. Dimitrov 6:3 6:3
D. Ferrer – F. Verdasco 6:1 6:2
T. Berdych – F. Lopez 7:5 6:3
M. Raonic – R. Bautista Agut 7:5 7:6
K. Nishikori – J.W. Tsonga 6:1 4:6 6:4