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Mehrere ehemalige Verwaltungsratsmitglieder und Mitarbeiter des Baustoffherstellers Sika haben eine Aktionärsgruppe gebildet. Ziel der Gruppe mit über 25'000 Aktienstimmen ist es, Sika als unabhängige Schweizer Firma zu erhalten.
Die Aktionärsgruppe «Sika Spirit» spricht sich gegen die geplante Übernahme von Sika durch Saint-Gobain und für den Kurs von Verwaltungsrat und Konzernleitung aus. Die Aktionärsgruppe sei gebildet worden, um einerseits ein Zeichen zu setzen und andererseits ein Antragsrecht zur Traktandenliste der Sika-Generalversammlung zu besitzen, teilte der ehemalige Sika-Verwaltungsratspräsident Walter Grüebler in einer Medienmitteilung am Sonntagabend mit.
Stimmrecht der Familie beschränken
Die Sika-Gründerfamilie Burkard hatte Anfang Dezember angekündigt, sie verkaufe ihre Anteile an Sika für 2,75 Milliarden Franken an die französische Konkurrentin Saint-Gobain. Die Erben hielten bislang mit 16,4 Prozent des Kapitals eine Stimmenmehrheit von 52,6 Prozent.
Die Sika-Führung will das Stimmrecht der Gründerfamilie beschränken. Diese wehrt sich mit juristischen Mitteln dagegen.