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Höchste Ehre für Mathematiker: ETH-Professor erhält Fields-Medaille
Der italienische Mathematiker Alessio Figalli ist in Rio mit der Fields-Medaille ausgezeichnet worden. Der Preis gilt als höchste Auszeichnung für Mathematik.
Die erste Frau in der Geschichte: Mathematikerin Karen Keskulla Uhlenbeck erhält den Abelpreis.
Der Abelpreis ist mit umgerechnet circa 700'000 Franken dotiert und gilt als eine der bedeutendsten wissenschaftlichen Auszeichnungen auf dem Gebiet der Mathematik. Die 76-jährige Uhlenbeck bedankte sich in einer Direktübertragungen bei allen, die sie unterstützt haben.
Die norwegische Akademie der Wissenschaften ehrt Uhlenbeck für ihre bahnbrechende Arbeit in den Bereichen geometrische partielle Differenzialgleichungen, Messtheorie und integrierbare Systeme. Uhlenbecks Arbeit mit der geometrischen Analyse und der Messtheorie habe die mathematische Landschaft grundlegend verändert, sagte der Vorsitzende des Abel-Ausschusses, Hans Munthe-Kaas.
«Ihre Theorien haben unser Verständnis von minimalen Oberflächen wie die einer Seifenblase revolutioniert.» Als weibliche Mathematikerin sei Uhlenbeck ausserdem ein Vorbild. Sie sei eine starke Vorkämpferin für die Gleichstellung der Geschlechter in der Forschung und in der Mathematik.
— The Abel Prize (@abel_prize) 19. März 2019
Neben der Fields-Medaille ist der Abelpreis die höchste Auszeichnung in der Mathematik. Der norwegische Mathematiker Niels Henrik Abel, nach dem der Preis benannt ist, lebte von 1802 bis 1829. Trotz seines kurzen Lebens leistete er wichtige Beiträge in verschiedenen Bereichen der Mathematik.
Im Jahr 2014 ging auch die Fields-Medaille, die nur an junge Forschende bis 40 Jahren vergeben wird, erstmals an eine Mathematikerin: Maryam Mirzakhani erhielt die Auszeichnung als erste und bisher einzige Frau. Die iranische Mathematikerin starb 2017 im Alter von 40 Jahren an den Folgen einer Krebserkrankung.
aru/sda