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Der errechnete Geburtstermin stellt lediglich eine statistische Größe dar. Nur etwa 12% der Frauen bekommen ihr Kind an diesem errechneten Geburtstermin.
In den letzten Wochen vor der Geburt spüren viele Frauen Kontraktionen, sogenannte Übungswehen. Die Gebärmutter bereitet sich in der letzten Phase der Schwangerschaft auf die Geburt vor. Diese Übungswehen werden auch als Vorwehen, Stellwehen oder falsche Wehen bezeichnet. Durch sie wird der Muttermund noch nicht oder nur sehr gering geöffnet. Übungswehen sorgen dafür, dass der Muttermund sich bei den echten Wehen schneller öffnet.
Anzeichen dafür, dass es nun wirklich losgeht, sind:
- Fruchtwasserabgang
- regelmäßige Wehentätigkeit
- leichte sogenannte Zeichnungsblutung.
Diese Anzeichen treten nicht in einer bestimmten Reihenfolge auf.
Wenn die Schwangere Blut oder blutigen Schleim verliert, bedeutet dies, dass sich der Schleimpfropf vor dem Muttermund gelöst hat, der diesen während der Schwangerschaft verschlossen hat. Meist kommt es erst zum Ende der Eröffnungsphase zum Fruchtblasensprung. Manchmal geschieht dies aber auch zu Beginn der Eröffnungsphase. Geht der Schwangeren also tröpfchenweise oder schwallartig das Fruchtwasser ab, ist dies ein sicheres Zeichen, dass die Geburt bevorsteht. Von einer regelmäßigen Wehentätigkeit, die auf die bevorstehende Geburt hinweist, spricht man, wenn die Wehen regelmäßig mindestens alle zehn Minuten kommen.
In diesen Fällen sollten Sie ihre Hebamme oder ihren Arzt benachrichtigen. Wenn sie nicht zu Hause entbinden, können Sie sich jetzt auf den Weg ins Spital oder Geburtshaus machen.