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Labor zur Erforschung von Tschernobyl-Strahlenfolgen eröffnet
Am IRL werden die Strahlenfolgen in der unbewohnten Ausschlusszone um das Kernkraftwerk Tschernobyl untersucht. Die Zone ist ein der Natur überlassenes Gebiet, wo die Wirkung radioaktiver Kontamination aus dem Unfall von 1986 auf eine grosse Vielfalt von Pflanzen und Tieren zu beobachten ist.
1998 beschlossen die Regierungen der Ukraine und der USA, das IRL zu errichten. Es bietet auf 1700 m[sup]2[/sup] Fläche modernste Laboreinrichtungen und Arbeitsräume für Forscher. Ein internationaler wissenschaftlicher Ausschuss beurteilt die vorgeschlagenen Projekte und begleitet sie. Bereits läuft ein mehrjähriges Forschungsprogramm des US Savannah River Ecological Laboratory in Zusammenarbeit mit ukrainischen Wissenschaftern, um die genetischen Strahlenfolgen der Kontamination in der Zone und die Langzeitwirkung schwacher Dosen auf Säugetiere zu ermitteln.