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Die siebzehnjährige, magersüchtige Carrie, der kiffende Mark und der widerborstige, zehnjährige Ernie lassen sich nur widerwillig auf einen Segelturn mit ihrer Mutter ein. Katherine Dunne, die erfolgreiche Herzchirurgin, versucht, ihr zerrüttetes Verhältnis zu ihren Kindern zu retten. Das spüren die Kinder, und sie sträuben sich gegen das Abenteuer, weil sie zu oft von ihrer Mutter enttäuscht und allein gelassen worden sind. Schliesslich willigen sie doch ein. Mit von der Partie ist ihr Onkel Jake, der Bruder ihres Vaters, der von einigen Jahren durch einen mysteriösen Unfall ums Leben gekommen war.
Anfänglich scheint Katherines Plan aufzugehen. Ihre Kinder tauen nach und nach auf, die fünf Personen auf dem Schiff werden zu einer wirklich gut harmonierenden Mannschaft. Eine waghalsiger Rettungsaktion für die über Bord gegangene Carrie sowie ein mysteriöser Wassereinbruch schweissen sie noch enger zusammen. Das Glück scheint vollkommen. Als aber nach einem überstandenen Sturm an Bord eine heftige Explosion das Schiff zerstört und dem erfahrenen Seebär Jake das Leben nimmt, wird es für alle vier Überlebenden glasklar: Jemand trachtet ihnen nach dem Leben. Bloss wer? Kann es sein, dass es Katherines zweiter Mann ist, der berühmte Anwalt Peter Carlyle, der von seiner Frau mehrere hundert Millionen Dollar erben würde?
James Pattersons „Höllentrip" ist von Anfang an flüssig und überaus spannend erzählt. Sowohl die Überredungskünste, welche die Mutter anwenden muss, um alle Kinder für die Segelfahrt zu überreden, als auch die Schiffahrt, die im Höllentrip endet, lassen den Leser den Atem anhalten. Und der Prozess wird schliesslich zu einem furiosen Höhepunkt.
Teddy Buser (2010)
Buchinformation
James Patterson
Höllentrip
Goldmann
382 Seiten, Taschenbuch
IBSN 978-3-442-47069-3