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Ein zweites Brexit-Referendum würde der britischen Politik nach Worten von Premierministerin Theresa May einen gewissen Schaden zufügen. Es würde das Land zudem «weiter spalten».
So heisst es in vorab veröffentlichten Auszügen einer Rede, die May am heutigen Montag im britischen Parlament halten will. «Lassen Sie uns den Briten gegenüber nicht Wort brechen, indem wir versuchen, ein weiteres Referendum abzuhalten.»
Eine solche zweite Volksabstimmung würde «der Integrität unserer Politik irreparablen Schaden» zufügen, heisst es in Mays Redetext weiter. Ein zweites Referendum über einen Austritt Grossbritanniens aus der EU würde das Land ausserdem nicht weiterbringen. Es würde vielmehr das Land «in genau dem Moment, in dem wir daran arbeiten sollten, es zu vereinen, weiter spalten».
Die Briten hatten sich 2016 in einer Volksabstimmung mit knapper Mehrheit dafür ausgesprochen, die Europäische Union zu verlassen. May versucht nun, das Parlament in London von einem mit Brüssel ausgehandelten Austrittsabkommen zu überzeugen. In dem Brexit-Chaos in Grossbritannien werden immer wieder Forderungen nach einem neuen Referendum laut. (sda/afp)
Boris Johnson triumphiert, die britischen Medien analysieren. Von «Trumpifizierung» der britischen Politik ist die Rede.
Boris Johnson hat mit einer breiten Mehrheit die Parlamentswahl in Grossbritannien für sich entschieden. Der Sieg der Konservativen fand in britischen und internationalen Medien am Freitag ein breites Echo:
(sda/dpa)