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3 Säulenprinzip in der Schweiz ist in den Grundzügen ein sehr einfaches Prinzip. Die meisten Bürger der Schweiz haben es zumindest einmal in der Schule gehört. Doch rund ein Viertel der Schweizer Bevölkerung ist nicht mit dem Sozialsystem vertraut, noch wissen die wenigsten, wie es genau funktioniert.
Hier erklären wir das Vorsorgesystem, vom Aufbau, wie es funktioniert, worauf zu achten ist und wo die grossen Probleme liegen. Wie der Name bereits verrät ist das Ganze nicht auf einer, sondern auf 3 Säulen aufgebaut. Es ist ein soziales System, das heisst der Stärkere hilft dem Schwächeren. Das ist das 3 Säulenprinzip in seiner Grundidee.
Was stärker und schwächer ist, hat in diesem 3 Säulenprinzip mit dem Einkommen zu tun. In der Geschichte nach dem Ersten Weltkrieg wollte man die ältere Generation ein Einkommen verschaffen. Bislang wurden dazu Steuergelder eingesetzt. Ob es ein sozialer oder ein wirtschaftlicher Gedanke war? Diese Gesetzesvorlage dauerte zumindest von 1918 bis 1938 an. Das Jahrhundertereignis als das Stimmvolk mit 79% Stimmteilnahme ja zur AHV am 6. Juli 1947 sagte, ging in die Schweizer Geschichte ein. 1948 wurde dann dieser Grundstein für das heutige 3 Säulenprinzip gelegt. Dies war dann die erste Säule, heute bekannt als AHV.
Wie erwähnt ist das 3 Säulenprinzip als Sozialsystem aufgebaut. Das heisst es wird gegenseitig ausgeholfen. So wird in der 1 Säule ein Umlageverfahren angewendet. Das bedeutet, die Arbeitstätigen zahlen in das System ein und nicht arbeitstätige wie Rentner etc. erhalten daraus ihr Geld. Das Kapital für die Säule kommt vom Arbeitgeber und Arbeitnehmer. Hinzu kommt noch die MwSt, Tabak und Alkoholsteuern. Ansonsten würden die Beiträge nicht ausreichen, um eine erste Säule zu finanzieren. Dabei sind in der ersten Säule noch weitere Leistungen enthalten wie IV (Invaliden Versicherung), ER (Ergänzugnsleistung) oder die EO (Erwerbsersatzordnung)
Die EO enthält im 3 Säulenprinzip nicht nur eine EO für Militärdienstzeit, sondern seit einigen Jahren auch eine Mutterschaftsentschädigung. Die Probleme der ersten Säule liegen in der Überalterung und einer demografischen Entwicklung. Was heisst das genau? Früher kamen pro Pensionär 4-6 Arbeitstätige auf. Heute ist dieser Stand fast 1:1. Dies aufgrund der geringeren Neugeburten, also weniger Kinder. Hinzu kommt eine bessere medizinische Versorgung, was die Pensionierung verlängert. Anders gesagt, die Menschen leben länger und werden älter. Für das 3 Säulenprinzip ist dies wirtschaftlich eine Belastung.
Vergleichen ist in diesem Teil des 3 Säulenprinzip leider nicht möglich, da der Staat das Monopol darauf hat. Die 1. Säule des Sozialsystems obliegt also dem Staat und übernimmt dafür auch dessen Garantie. Dies bildet ein erster Drittel für eine Rente oder einen Invaliditätsfall. Alle anderen Teile kommen aus den anderen Säulen. Die Höhe der AHV (Alters- und Hinterlassenenversicherung) oder IV (Invalidenversicherung) ist vom Verdienst abhängig. Im 3 Säulenprinzip gibt es so gesehen dennoch eine Leistungskomponente. Dabei wird eine AHV/IV Rente gegen oben plafoniert resp. begrenzt. Verheiratete Doppelverdiener erhalten z.B. maximal 150% vom AHV Maximum, welches Regelmässig vom Bund angepasst wird.
Die zweite Säule im 3 Säulenprinzip befasst sich mit der Pensionierung. Deshalb auch der Name Pensionskasse. Die 1 Säule aus dem 3 Säulenprinzip soll die Existenz sicherstellen. Mit der Pensionskasse soll der gewohnte Lebensstandard beibehalten werden können. Leider ist es in der heutigen Zeit kaum noch möglich mit der AHV alleine überleben zu können. Weshalb in die 1 Säule noch die Ergänzungsleistungen eingebaut wurde. Das 3 Säulenprinzip ist aus gutem Grunde auf 3 Beine aufgeteilt.
Anders als bei der AHV wird in der Pensionskasse das Kapitaldeckungsverfahren angewendet. Das heisst, dass die eingezahlten Beiträge dem Versicherten zugutekommen. Abzüglich den Kosten für Risiko, Administration, Versicherung etc. Ein Vergleich kann sich hier auf jeden Fall lohnen. Der Staat hat in der 2 Säule kein Monopol, gibt jedoch die Richtlinien für Anlagen, Zinsen und gewisse Leistungen vor. Pensionskassen vergleichen im 3 Säulenprinzip kann sich für Arbeitgeber und Arbeitnehmer immer wieder auszahlen. Dabei gibt es Vollversicherungen, Teilautonome und Vollautonome Konstrukte. Mehr dazu in der Rubrik Pensionskassen.
Eine Finanzierung für die Pensionierung, also die 2. Säule, teilen sich Arbeitgeber und Arbeitnehmer je zur Hälfte. Als selbstständig Erwerbender steht es frei, sich einer Pensionskasse anzuschliessen oder Alternativen zu suchen. Bei einem Stellenwechsel oder einer Arbeitslosigkeit empfiehlt es sich Vorsorgegelder auf ein Freizügigkeitskonto zu transferieren. Eine BVG Pflicht besteht als Angestellter zudem erst ab einer gewissen Einkommensschwelle, welche ebenfalls regelmässig vom Bund an die Gegebenheiten wie Inflation etc. angepasst wird. Im 3 Säulenprinzip nimmt die Pensionskasse eine nicht zu unterschätzende Rolle in der Altersversorgung ein.
Vergleichen lohnt sich beim 3 Säulenprinzip hier am besten. Für eine Pensionierung wird mehr den je die Eigenverantwortung wichtiger. Im 3 Säulenprinzip ist eine Möglichkeit selbst über Kapitalien zu bestimmen. Hier wird der Name Sozialsystem nur wenig gerecht. Wir unterscheiden in der 3 Säule zwischen 3a und 3b. Diese Varianten werden auch gebunden und ungebunden genannt. Eine Einzahlung in das 3a ist steuerbegünstigt, jedoch gebunden. Dies sind spezielle Vorsorgeinstrumente für die Pensionierung. Dazu zählt die Lebensversicherung, Banken 3a, und sämtliche Alternative Anlagen.
Beim 3a ist die Auszahlung lediglich bei Pensionierung und einige wenige Ausnahmen möglich. Anders ist es bei der freien Vorsorge, dem 3b. Hier ist ein Steuerabzug nur beschränkt möglich. Dafür ist eine Handelbarkeit des Kapitals in der Regel möglich. Vergleichen lohnt sich hier ganz besonders, da Leistungen wie Todesfall oder Rente individuell gestaltet werden können. Die richtige Altersvorsorge kann viel zur Pensionierung und dem 3 Säulenprinzip beitragen.
Vergleichen kann sich in Zusammenhang mit dem 3 Säulenprinzip auf jeden Fall lohnen. Das 3 Säulenprinzip der Schweiz lässt dies unter gewissen Voraussetzungen auch zu. Ansonsten ist das Konzept eher träge gegenüber nördlichen Ländern. Das Sozialsystem der Schweiz im Allgemeinen geniesst einen guten Ruf. Damit ist das Sozialsystem der Schweiz als 3 Säulenprinzip in der Bevölkerung gut verankert, auch wenn es seine Schwächen mit der Finanzierung hat. Dir hat dieser Beitrag 3 Säulenprinzip gefallen, dann teile es mit deinen Freunden. Fragen? Dann klicke auf Kontakt und hinterlasse uns eine Nachricht.
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