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Die 1973 in Izmir geborene Ece Temelkuran ist Juristin, oppositionelle Journalistin und eine der engagiertesten Schriftstellerinnen der Türkei. Ihr letzter Roman «Was nützt mir die Revolution, wenn ich nicht tanzen kann» (Atlantis 2014), eine Road Novel über vier Frauen, wurde in zweiundzwanzig Sprachen übersetzt. In «Stumme Schwäne» (Hoffmann & Campe 2017, aus dem Türkischen von Johannes Neuner) geht sie zurück in den August 1980, der die jüngere türkische Geschichte in neue Bahnen lenkte. Es herrscht Bürgerkrieg, bald wird das Militär putschen, um das Land «zu retten». In diesem chaotischen Sommer führen die Kinder Ayşe und Ali einen ganz eigenen Kampf für Recht und Freiheit. Sie haben eine gemeinsame Mission: die Schwäne aus dem Schwanenpark zu retten, die der Befehlshaber der Armee in seinen privaten Garten bringen lassen will… Für die WOZ führt Ece Temelkuran seit November 2016 ein «Türkisches Tagebuch» über die Ereignisse in ihrer Heimat.