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FAQ
Der Reis sollte trocken, dunkel, luftdicht und kühl (nicht im Kühlschrank) aufbewahrt werden. Die Packung sollte nach dem ersten Öffnen möglichst luftdicht mit einer Klammer verschlossen, kann aber auch in einen Behälter mit Schraub- oder Bügelverschluss gefüllt werden. So ist der Reis ohne Befall von Schädlingen mehrere Jahre haltbar.
Im Gegensatz zu "normalem" Reis wird Wildreis nicht angebaut. Er wächst in niedrigem Wasser vor allem am Rande von Seen in Kanada, Nordamerika und Ostasien und wird deshalb auch als Wasserreis bezeichnet. Der frisch geerntete Reis verfügt über einen hohen Feuchtigkeitsgehalt und ist daher nicht sehr lange haltbar. Er wird nach der Ernte möglichst rasch getrocknet, geröstet und entspelzt.
Parboiling ist ein industrielles Verfahren der Reisbehandlung. Der Rohreis, welcher noch mit Deckspelzen umgeben ist, wird zunächst in heissem Wasser eingeweicht, unter Druck gedämpft und anschliessend getrocknet und erst dann geschält und poliert. Während diesem Verfahren werden die im Silberhäutchen enthaltenen Vitamine und Mineralstoffe in das Innere des Reiskorns gepresst. Die in der Schale enthaltenen Nährstoffe bleiben so auch noch nach dem Entfernen der Schale erhalten.
Beide Reissorten gehören der Kategorie Duftreis an und gehören zu den Langkornsorten. Sie unterscheiden sich hauptsächlich durch das Aroma. Der Basmatireis schmeckt eher erdig, nussig, der Jasminreis verfügt über ein eher blumiges Aroma. Ein weiterer Unterschied ist das Anbaugebiet. Basmatireis wird ausschliesslich in Indien und Pakistan angebaut, der Jasminreis kommt aus Thailand und Kambodscha.
Goldener Reis ist eine Reissorte, die durch gentechnische Verfahren eine erhöhte Menge an Beta-Carotin enthält. Der goldene Reis wurde mit dem Ziel entwickelt, den Vitamin-A-Mangel unterernährter Menschen in Entwicklungs- und Schwellenländern zu beheben.
Reis kann von Veganern bedenkenlos gegessen werden.
Für einen Erwachsenen werden für eine Hauptmahlzeit 100 bis 120 g Reis berechnet. Als Beilage serviert, werden 50 bis 60 g Reis pro erwachsene Person berechnet.
Je nachdem, wie die gewünschte Bissfestigkeit sein soll, wird eine minimal und eine maximal empfohlene Kochzeit angegeben.
In Reis ist kein Gluten enthalten und somit für Menschen mit Gluten Unverträglichkeit ein unbedenkliches Getreide/Lebensmittel.
Die häufigste Art Reis zu kochen, ist die Zubereitung im Kochtopf. Es gibt folgende Methoden:
Wassermethode
Die 6-fache Menge Wasser mit 1-2 TL Salz in einem Topf zum Kochen bringen. Reis zugeben und umrühren. Wieder aufkochen und ohne Deckel bei mittlerer Hitze je nach Sorte 15-45 Minuten (siehe Verpackung) kochen. Reis in ein Sieb giessen und abtropfen lassen.
Quellmethode
Gewünschte Menge Reis abwägen und in einen Topf geben. Die doppelte Menge Wasser dazu giessen. Topf mit Deckel schliessen und Inhalt aufkochen. Bei sehr schwacher Hitze je nach Sorte 15-45 Minuten (siehe Verpackung) kochen, bis die Flüssigkeit aufgesogen ist.
Die Wassermethode ist die sicherste und einfachste Methode Reis zu kochen. Auch bekannt von den Teigwaren kochen. Ein Nachteil von dieser Methode ist, dass beim Wasser abgiessen Nährstoffe wie Vitamine verloren gehen. Bei der Quellmethode wird kein Wasser abgeschüttet und die Nährstoffe bleiben erhalten.
Viele moderne Dampfgarer verfügen neben einer speziellen Reisschüssel auch über eine Reistaste. Falls dies nicht der Fall sein sollte, nimmt man eine flache Schüssel oder eine Gratin Form. Für Reis und Wasser wird im Dampfgarer im Allgemeinen das Mengenverhältnis 1:2 angewendet. Auf eine Tasse Reis, kommen zwei Tassen Wasser. Reis und Wasser abmessen und in den Dampfgarer geben. Das Salz dazugeben und den Dampfgarer auf 100 Grad einstellen. Die Garzeit beträgt ca. 25 bis 30 Minuten. Reis kochen im Dampfgarer ist nicht nur einfach, es bleiben bei dieser Zubereitungsart die im Reis enthaltenen Inhaltsstoffe erhalten. Aromatische Reissorten behalten so ihren Geschmack und ihr Aroma bei. Ein Richtwert für die Gardauer findet sich meistens auf der Verpackung der verschiedenen Reissorten.