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Entwicklungskonzept Alpenrhein - räumliche Analyse und Koordinationsprozess
Auftraggeber sowohl für die räumliche Analyse als auch für den Koordinationsprozess war das kantonale Amt für Raumentwicklung; die Finanzierung erfolgte über das Amt für Verkehr und Energie.
- Die Tätigkeiten der STW AG für Raumplanung wurden von einer kantonalen Begleitgruppe zusammengesetzt aus Vertretern des Amtes für Raumentwicklung (ARE), des Amtes für Wald (AfW), des Amtes für Natur und Umwelt (ANU), des Amtes für Jagd und Fischerei (AJF), des Amtes für Landwirtschaft und Geoinformation (ALG) und des Amtes für Verkehr und Energie (AVE), sowie einer Fachperson aus dem Bereich Wasserbau begleitet.
- Im Rahmen der räumlichen Analyse 2007 wurden gestützt auf sämtliche digital und analog verfügbaren Datensätze zum EKA synergetische und konfliktträchtige Nutzungen und Vorhaben evaluiert, bewertet und digital aufgearbeitet.
- Im Rahmen der räumlichen Analyse wurden sämtliche Gemeinden mit Anstoss an den bündnerischen Abschnitt des Alpenrheins in bilateralen Besprechungen über das Analyseergebnis informiert und nachfolgend in die offizielle Vernehmlassung einbezogen.
- Aus der Projektarbeit 2007 entstanden die Berichte „Textanalyse", „Gemeindekontakte" und „Schlussbericht". Im Schlussbericht wurden die vorhandenen Differenzen zwischen den Interessen der Gemeinden und den Interessen der Fachstellen aufgelistet.
- Die Regierung nahm den Schlussbericht mit Beschluss Nr. 46 vom 22. Januar 2008 zur Kenntnis und wies den Regionalverband Nordbünden an, im Jahre 2008 den Koordinationsprozess zur Bereinigung der Differenzen einzuleiten, mit dem Ziel einen Konsens herzustellen.
- Im Jahre 2008 wurden seitens der STW AG zwei Ansätze zur Konfliktbewältigung entwickelt. Im Gespräche mit der Begleitgruppe und den Gemeinden wurde der Ansatz der „Nutzungsprioritäten" favorisiert und weiterentwickelt. Der Gewässerraum konnte für 94 % des gesamten bündnerischen Abschnitts des Alpenrheins einvernehmlich bereinigt werden. Die noch offenen 6% wurden als noch nicht abgestimmte Differenzbereiche definiert und sollen in den Folgeverfahren der Regionalen Richtplanung und der kommunalen Nutzungsplanungen bereinigt werden.
- Der Koordinationsprozess schliesst per Ende 2008 mit einem Regierungsbeschluss ab.
Unsere Leistungen
- Projektleitung und Koordination räumliche Analyse und Koordinationsprozess
- Leitung und + Bearbeitung der Prozesse
- Digitale Bearbeitung sämtlicher Daten; Analyse, Datenbewirtschaftung, Plandarstellung
- Kommunikation gegenüber sämtlichen Akteure; Arbeitsgruppe, Gemeinden, Region, Kanton
- Entwicklung der Umsetzungsvarianten
- Auswertung der Vernehmlassungen
- Berichterstattungen