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Ernst Thomke, 1939 in Biel geboren, absolvierte eine Mechanikerlehre beim Uhrwerkhersteller ETA in Grenchen. Nach seinem Naturwissenschaftsstudium mit Hauptfach Chemie absolvierte er berufsbegleitend das Medizinstudium in Bern, wo er 1975 promovierte. Neben seinem Studium arbeitete er mehrere Jahre für das Schweizer Forschungslabor des britischen Pharmakonzerns Beecham und wirkte teilweise am pharmakologischen Institut in Göteborg (S). Allmählich konzentrierte er sich vermehrt auf betriebswirtschaftliche Aufgaben und wurde zuletzt regionaler Marketingdirektor von Beechams Europa-Division.
Ernst Thomke hatte die ETA 1959 als Lernender verlassen und kehrte 1978 als Direktor zurück. Zu seinen grössten Verdiensten zählen zig Innovationen in der Schweizer Uhrenbranche, unter anderem die Lancierung der «Delirium», ein Meisterstück der Mikrotechnologie und dazumal die flachste Uhr der Welt. Hinzu kamen technische Verbesserungen in der Quarztechnologie und die Automatisierung. Der leidenschaftliche Segler war massgeblich am Erfolg der Swatch beteiligt und sanierte manch grosse Schweizer Marke und Firma.
Ernst Thomke erhielt die Skulptur «Helioporacea» des Künstlers Olivier Rossel.
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