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Promasens
(Kt. Freiburg, Bez. Glâne). 612 m. Gem. und Pfarrdorf, am rechten Ufer der Broye und an ¶
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der Strasse Romont-Vevey; 2 km sö. der Station Écublens der Linie Lausanne-Payerne-Lyss. Postablage, Telegraph, Telephon. Gemeinde, mit Riombochet: 44 Häuser, 243 kathol. Ew.; Dorf: 28 Häuser, 158 Ew. Gemeinsame Kirchgemeinde mit Écublens-Eschiens, Villangeaux, Auboranges, Blessens, Chapelle, Mossel und Gillarens. Acker-, Wiesen- und Obstbau, Viehzucht. Mit der Station Écublens durch eine eiserne Brücke über die Broye verbunden. Schöne Pfarrkirche zu St. Peter und Paul, 1872 geweiht.
Eine Kapelle zu Sainte Marie und Saint Joseph. Zur Zeit der Reformation im Waadtlande tauschte eine dem neuen Glauben beigetretene
Gemeinde dieser Gegend an das Dorf
Promasens eine ganz neue St. Theodulsstatue gegen vier Mass gedörrte
Birnen aus und knüpfte daran die Bedingung, im Falle ihrer Rückkehr zum Katholizismus den Heiligen in gutem Zustande um
die gleiche Menge gedörrter Birnen oder auch um zwei Sester Wein wieder eintauschen zu dürfen.
Promasens soll an der Stelle
des im Itinerar Antonin's erwähnten römischen Fleckens Bromagus erbaut worden sein. Fund von römischen
Altertümern und Münzen aus der Zeit der Kaiser Hadrian und Antoninus Pius. Auf dem Montembloux bei
Promasens soll nach
Guilliman ein von Peter von Savoyen 1235 zerstörtes festes Schloss gestanden haben. Im 12. Jahrhundert: Promesens; 1220:
Promaseins.