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Die Triggerpunkte/Palpation kann grundsätzlich bei allen Schmerzsyndromen des Bewegungsapparates angewendet werden. Diese Behandlung ist mit der klassischen Massage kombiniert. Besonders geeignet für diese Behandlung sind folgende Syndrome:
- Gelenkschmerzen (Hüfte, Knie, Ellbogen, Schultern),
- Rückenschmerzen insbesondere mit Ausstrahlung
- Kopfschmerzen
Triggerpunkte TP sind Knötchen (verhakte Muskelfasern, Faserknäuel) in der Skelettmuskulatur welche unter verschiedensten Bedingungen entstehen können.
Zum Beispiel durch: Gewalteinwirkung von aussen (direktes Trauma), Überdehnung oder akute Überlastung , vorbestehende muskuläre Dysbalance, Trainingsmangel, psychische Stressmomente, kalt-feuchtes Klima (Durchzug), Vitaminmangel etc. Der Muskelabschnitt ist reduziert in seiner Dehnbarkeit und Kraftentwicklung.
Durch die Palpation (Abtasten) könne solche Triggerpunkte gefunden werden.
Durch den lokalen Druck in den TP entsteht eine Art Sogwirkung im Muskel, wobei nach dem Druck, in der Entspannungsphase, vermehrt Blut in den Muskel strömen kann. Diese Mehrdurchblutung lindert einerseits die Muskelschmerzen, andererseits wird das Muskelgewebe wieder weicher. Zusätzlich hat die TP-Behandlung eine mechanische Wirkung. Durch den Druck und die Dehnung kann sich der Faserknäuel wieder lösen und das Muskelfaserbündel erlangt seine normale Länge zurück.
Oftmals braucht es mehrmalige Behandlungen bis die Verhärtung gänzlich gelöst ist und der Muskel wieder seine ursprüngliche Länge hat.