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Coeure sprach sich zudem für eine volle Beteiligung des Internationalen Währungsfonds (IWF) am Hilfspaket aus. "Bei der EZB sind wir sehr davon überzeugt, dass der IWF an Board sein sollte," sagte Coeure. Dies würde die Glaubwürdigkeit des Programms stärken.
Bislang wird das laufende dritte Rettungspaket im Volumen von bis zu 86 Milliarden Euro allein von den europäischen Ländern geschultert. Der IWF hält die Schuldenhöhe von Griechenland nicht für tragfähig und ist deshalb bislang dem Programm nicht beigetreten. Am Montag hatten die Euro-Finanzminister in Luxemburg grünes Licht für eine weitere Hilfstranche von 1,1 Milliarden Euro an Griechenland gegeben.
Coeure rechnet nicht damit, dass der Ägäis-Staat im kommenden Jahr in grossem Umfang an den Kapitalmarkt zurückkehrt. "Es wird nicht signifikant sein, aber wenn sie den Markt testen können, wäre das eine gute Sache", sagte der Notenbanker. Es mache Sinn, den Appetit der Investoren schrittweise auszuloten.
Athen strebt an, sich ab dem kommenden Jahr wieder Geld auf dem freien Kapitalmarkt zu beschaffen. Der stellvertretende Chef der griechischen Zentralbank, Yannis Mourmouras, hält das schon im ersten Quartal 2017 für denkbar.
(AWP)