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Triumphaler Sieg von Rot-Grün in Genf: Lisa Mazzone (Grüne) und Carlo Sommaruga (SP) lassen die bürgerlichen Kandidaten weiter hinter sich. Mazzone macht mit 45’998 Stimmen das beste Resultat. Hinter ihr platziert sich Sommaruga mit 41’839 Stimmen.
Hugues Hiltpold von der FDP bekam 27’297 Stimmen, Béatrice Hirsch von der CVP 22’960 Stimmen. Auf dem fünften Rang liegt die SVP-Kandidatin Céline Amaudruz mit 21’926 Stimmen. Sie hatte die Unterstützung der Bürgerbewegung Mouvement citoyens genevois (MCG).
Umgekehrt hatte die SVP den beiden bürgerlichen Kandidaten von FDP und CVP die Unterstützung verwehrt. Der Parteilose Paul Aymon landete mit nur 2’529 Stimmen auf dem sechsten und letzten Platz.
Wie 2015 konnte sich die zerstrittene Rechte in Genf nicht auf eine gemeinsame Strategie einigen, was sich nun gerächt haben dürfte. Die Grünliberalen, die am 20. Oktober einen Nationalratssitz hinzugewonnen hatten, zogen ihre beiden Kandidaten zurück und beschlossen Wahlfreiheit.
Die Allianz Ensemble à Gauche, die ihre beiden Kandidaten ebenfalls zurückgezogen hatte, erhöhte demgegenüber die Chancen des rot-grünen Duos.
Linke Vormachtstellung im Ständerat
Mit der Wahl von Mazzone und Sommaruga setzt sich in Genf die seit zwölf Jahren andauernde Vormachtstellung der Linken im Ständerat fort.
Die 31-jährige Lisa Mazzone wird den zurücktretenden Grünen Robert Cramer ersetzen, der 60-jährige Sommaruga wird Nachfolger der zurücktretenden Sozialdemokratin Liliane Maury Pasquier.