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Judy Chepkemoi, 11 Jahre, Kenia
«Wenn ich Königin wäre, würde ich angenehm in meinem Palast wohnen. Die Menschen meines Landes wären nicht durstig, weil es ihnen an Wasser mangelt. Es gäbe genug Bohrlöcher. Die Umwelt müsste sehr sauber sein. Jeder Schüler muss eine Erziehung erhalten. Die Menschen würden in Frieden und Harmonie leben. Sie wären die am meisten respektierten Menschen in der Welt. Die Schüler müssten jeden Tag zur Schule gehen.
Wenn es eine Trockenheit gäbe, würden die Pflanzen mit Hilfe einer Bewässerungsanlage aufgezogen. Die Menschen würden nicht leiden, weil es keine Medizin gibt. Es würden Spitäler gebaut, die kostenlos aufgesucht werden können. Die Schüler müssen in der Schule genug zu essen erhalten. Schüler, welche die Schule abbrechen, würden bestraft und zurück in die Schule geschickt.
Für bedürftige Personen würde gesorgt werden. Sie hätten Essen, Kleider und ein Dach über dem Kopf. Strassenkinder müssten nicht an schmutzigen Orten wie Müllplätzen schlafen. Sie würden in Waisenheime gebracht wo man für sie sorgt.
Eltern, welche in die Wälder gehen, um Holz zu schlagen, würden festgenommen. Eine Person, die einen Baum fällt, würde verpflichtet zwei Bäume zu pflanzen. Die Schulumgebung wäre sehr ordentlich. Jeder Schüler müsste mithelfen, um seinen Lebensunterhalt zu verdienen. Arme Leute müssten respektiert werden und man müsste sich um sie kümmern.»
Psalm Bethaniel Maala, 10 Jahre, Philippinen
«Was will ich werden, wenn ich gross bin? Ich werde König werden, um mein Land anzuführen und es gross zu machen! Das ist ein Versprechen, ein Traum und ein Wunsch. Wenn ich die Chance erhielte, König zu sein, würde ich dem Sprichwort folgen: «gute Anführerschaft ist das beste Beispiel».
Wie könnte ich das machen? Wann immer mir eine Arbeit übertragen würde, würde ich sie mit ganzem Herzen annehmen und mein Bestes tun, um sie zu Ende zu führen, möglichst vor der Abgabefrist. Ich würde andere um Hilfe fragen, wenn ich nicht sicher wäre mit meinen Worten und meinen Taten. Ich wäre immer bescheiden und respektvoll. Meine Entscheidungen wären klug und ich würde meine Fehler und Schwächen akzeptieren. I wäre glücklich über all meine Erfolge und Begabungen. Ich würde meine Talente mit anderen teilen.
Zusammengefasst würde ich dem Himmlischen Vater danken und ihm mein ganzes Leben widmen um Erfolg als wahrer Anführer zu haben. Ich würde meinen Anhängern vertrauen. Ich würde mit ihnen in allen guten und schlechten Sachen zusammen halten. Indem ich all dies befolgen würde, wäre ich ein grosser König.»
David Kiprono, 12 Jahre, Kenia
«Wenn ich König wäre, so wäre ich – wie die Leute sagen – glücklich wie ein König. Ich würde das Leben, das der Schöpfer mir gegeben hat, zusammen mit anderen Waisen und andern Menschen geniessen, die arm sind wie Kirchenmäuse. Ich würde mich immer daran erinnern, dass Güte das Wichtigste ist.
Ich würde versuchen, den Bedürftigen zu helfen und ihnen gegenüber nachsichtig zu sein. Ich würde den Menschen, die nichts zu essen haben, Essen geben und ihnen gute Kleider kaufen, wie sie die reichen Leute tragen. Der wahre Freund zeigt sich in der Not. Ich würde meinen Besitz teilen und grosse Teile den Leuten geben, die nichts haben. Ich würde alle Waisen im Land erziehen lassen, so viele neue Klassenzimmer bauen lassen wie möglich, ihnen Bücher kaufen und sicher stellen, dass sie in einer sauberen und schönen Umgebung lernen können.
Ich würde ein Ernährungsprogramm in kenianischen Schulen und so weit möglich in anderen Ländern starten. Ich würde den Menschen in meinem Land Gerechtigkeit widerfahren lassen. Ich würde die anderen Reichen anfragen, beim Aufbau unseres Landes mitzuhelfen, so dass es Fortschritte macht wie andere Länder. Ich würde sicher stellen, dass unser Land sauber ist und dass es keine hungrigen Strassenkinder gibt. Wenn ich trotzdem welche sähe, würde ich Ihnen eine Unterkunft und etwas zu essen geben.
Ich würde sicherstellen, dass es überall in Kenia, wo Menschen leben, ein Sicherheitskomitee gibt. Die Wälder in Kenia würden geschützt und zu Nationalparks oder Reservaten. Elektrische Zäune würden darum gezogen, um die Konflikte zwischen Tieren und Menschen zu stoppen. Die Tierwelt hat die Ausländer in unser Land gebracht.
Ich würde versuchen, Touren für die Schüler/innen zu organisieren, damit sie sehen, was ich für Kenia und andere Länder gemacht habe.»