Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03174.jsonl.gz/1912

Posten 3: Ein besonderer Ort
↑
Auf den «Play»-Button klicken, um die Wiedergabe zu starten.
Weitere Wegbeschreibung:
Geh zurück zur Kirche, umrunde sie, geh durchs Tor vor dem Haupteingang und steige die Treppe rechts hinunter. Auf der Strasse wendest du dich nach rechts und folgst dieser bis zum Wegweiser «Hellikon/Hemmiken». Dort gehst du links den Wabigenweg bergauf bis zum Steinbruch.
Abschrift des gesprochenen Texts:
«Der bemerkenswerte Ort, an dem du dich gerade befindest, wird landläufig als «Wildiburg» bezeichnet. Diese heisst so, weil der renommierte ehemalige Buusner Pfarrer Wilhelm Wildi, der von 1913 bis 1939 im Amt war, sie bauen liess, und zwar während der Wirtschaftskrise in den 1930er-Jahren. Zum Teil verwendeten Pfarrer Wildi und seine Arbeiter Grenzsteine, die sie hier im steilen Hang verbauten. Wenn du genau schaust, kannst du einen Teil davon entdecken. Und siehst du den Baselbieter Stab auf den Treppenstufen?
Die Buusner Kirche verfügt über drei Glocken: eine kleine, eine mittlere und eine grosse. Die kleine Glocke ist die älteste und wurde in der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts gegossen. Sie wiegt 180 kg. Die mittlere Glocke ist ungefähr 200 Jahre jünger und wiegt 330 kg. Die grosse ist die neuste. Sie wurde 1930 in einer Glockengiesserei in Aarau hergestellt und bringt ein Gewicht von 748 kg auf die Waage. Die drei Glocken von St. Michael läuten zu unterschiedlichen Zeiten. Sie läuten selbstverständlich auch für all die verschiedenen Formen von Gottesdiensten und auch bei Abdankungen und Hochzeiten.»