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Lebensdaten des Marokkaners Babahoum sind nicht verfügbar, aber er ist vor dem zweiten Weltkrieg geboren und begann erst im Alter von 70 Jahren zu Zeichnen. Er stellt zeichenhaft und mit grosser Schlichtheit Szenen aus dem marrokanischen Alltag dar, dem Souk, dem Wohnwagen, Ziegen in den Bäumen, der Ölfabrikation dar, er zeigt Bauern bei der Arbeit. sowie Tiere, aber er malt auch, was seiner Phantasie einfällt, was er nicht sieht oder nicht sehen kann: seltsamen Kreaturen, grosse Städte, hinter Mauern von Zelten.
Er zeigt eine weite Landschaft mit Blumen, ein See mit Fischen in einer kühlen und ruhigen Oase. Seine erstaunliche Malerei, kennt keine Perspektive. Der Betrachter tritt eine wundervolle Reise an in eine harte, aber warme Welt, in der zahnlose alte Männer murren und über störrische Esel ihre Stöcke schwingen, wo Frauen arbeiten und Kinder spielen.
Babahoum verwendet für seine Arbeiten Kugelschreiber und Aquarellfarbe oftmals auf Kartons von Verpackungen. Sein Kopf, seine Fantasie scheint der Hand vorauszufliegen, die das marokanische Leben schildert, in einer einzigartigen Zeichnen-sprache, die nicht-arabische Betrachter gelegentlich an arabische Kalligrafien erinnert.
Weitere Beispiele von Babahoums Arbeiten finden Sie in einem Katalog, aus dem alle die hier gezeigten Bilder stammen, zu finden unter http://www.sixelzevir.net/files/catalogue-babahoum.pdf