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Der Schweizer Bahnvierer hat an der WM in Berlin den Vorstoss in die Hauptrunde der 4-km-Mannschaftsverfolgung geschafft. Damit löste das Team von Swiss Cycling zugleich das Ticket für die Olympischen Spiele in Tokio.
Das Quartett schloss die Qualifikation mit einer Zeit von 3:52,888 ab, was in der Endabrechnung gerade noch zu Platz 8 reichte. Damit übersprangen Robin Froidevaux, Stefan Bissegger, Claudio Imhof und Cyrille Thièry die 1. Hürde.
Bronze-Duell klar verfehlt
Der Kampf um die Medaillen wird am Donnerstag gleichwohl ohne Schweizer Beteiligung über die Bühne gehen. In der Hauptrunde verlor das Quartett – mit Lukas Rüegg anstelle von Thièry – das Duell gegen Australien klar.
Die Zeit von 3:51,665 reichte um 3 Sekunden nicht zum Einzug ins Duell um Bronze – es resultierte Rang 6. Der grosse Final war für die Schweiz schon nach der Quali nicht mehr erreichbar gewesen.
Weltrekorde von Dänemark
Erster Anwärter auf Gold ist Dänemark, das in der Qualifikation den Weltrekord auf 3:46,579 gesenkt hatte und diesen danach in der Hauptrunde gleich noch einmal verbesserte (3:46,203). Die Dänen bestreiten den Kampf um Gold gegen Neuseeland.
Das Bronze-Duell lautet Frankreich - Italien. Für die Italiener ist dies ein schwacher Trost. Sie hatten am Abend gegen Dänemark in 3:46,513 die zweitbeste je gefahrene Zeit aufgestellt – und den grossen Final dennoch verpasst.
Sendebezug: Radio SRF 1, Abendbulletin, 26.2.2020, 18:45 Uhr