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Erste Pole-Position für Max Verstappen in Monaco
Max Verstappen steht für den Grand Prix von Monaco erstmals auf der Pole-Position. Der Weltmeister im Red Bull ist im Qualifying knapp vor Fernando Alonso im Aston Martin der Schnellste.
Max Verstappen steht für den Grand Prix von Monaco erstmals auf der Pole-Position. Der Weltmeister im Red Bull ist im Qualifying knapp vor Fernando Alonso im Aston Martin der Schnellste.
Der Kampf um den besten Startplatz, dem in Monte Carlo so grosse Bedeutung wie auf keinem anderen Rundkurs im Formel-1-Kalender zukommt, brachte bis zum Schluss Hochspannung pur. Verstappen vermochte bei seinem letzten Versuch Alonso erst im abschliessenden dritten Streckensektor in die Schranken zu weisen.
Der Niederländer unterbot die Bestzeit des unverwüstlichen, Ende Juli 42 Jahre alt werdenden Spaniers um 84 Tausendstel, nachdem er nach den ersten zwei Abschnitten noch zwei Zehntel zurückgelegen hatte. Für Alonso wäre es die erste Pole-Position seit knapp elf Jahren gewesen. In Diensten der Scuderia Ferrari hatte er damals auch das Rennen, den Grossen Preis von Deutschland in Hockenheim, dominiert.
Verstappen legte mit der Eroberung des besten Startplatzes die Basis zum zweiten Grand-Prix-Sieg in Monaco nach jenem vor zwei Jahren. Dem Titelhalter bietet sich zudem die Chance, als Führender in der WM-Gesamtwertung seinen Vorsprung von derzeit 14 Punkten auf seinen zweitplatzierten Teamkollegen Sergio Perez deutlich auszubauen.
Für den Mexikaner, den Gewinner des Vorjahres im Fürstentum, war die Qualifikation schon nach sechseinhalb Minuten zu Ende. Er schlug seitlich heftig in der Streckenbegrenzung ein und beschädigte das Auto entsprechend. Perez blieb so für das Rennen lediglich Startplatz 20 - unter normalen Umständen eine viel zu grosse Hypothek, um in den engen Strassenschluchten Monte Carlos in den Kampf um die Spitzenplätze eingreifen zu können.
Die Fahrer des Teams Alfa Romeo vermochten die Neuerungen an den Autos noch nicht in erhofftem Mass zu nutzen. Der Finne Valtteri Bottas und der Chinese Zhou Guanyu nehmen den Grand Prix aus den Positionen 15 beziehungsweise 19 in Angriff.