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Anlässlich der «Swiss Rowing Night» vom 9. Dezember 2023 im Hotel Europe in Luzern wurden die erfolgreichen Ruderinnen und Ruderer des Elite- und Nachwuchskaders geehrt. Im Zentrum der Ehrungen standen die Gold- und Silbermedaillengewinner der Weltmeisterschaft 2023 von Belgrad, die Gewinner des Ruderweltcups 2023, sowie die Vertreter der Mannschaften, welche die vier Olympischen-Quotenplätze für die Olympischen Spiele in Paris 2024 erreichten.
Zu den Erfolgreichen zählen auch vier Aargauer Ruderinnen und Ruderer, die geehrt wurden. Sie sind Vertreter des Elite Kaders im Schweizerischen Ruderverband. Mit Scott Bärlocher, Olivia Roth, Tim Roth und Olivia Nacht. Scott Bärlocher vom Ruderclub Baden hat im Doppelvierer mit Maurin Lange, Jonah Plock und Dominic Condrau an der WM in Belgrad den 5. Platz erreicht. Damit sicherten sie sich den Quotenplatz für die Olympischen Spiele in Paris 2024.
Bei den U23 Wettkämpfen erreichte Olivia Roth mit Thalia Ahumada eine Top-Bilanz. Sie gewannen im Doppelzweier Bronze an der U23-WM und an der U23-EM sogar Silber. Tim Roth im Vierer ohne mit Joel Schürch, Kai Schätzle und Patrick Brunner klassierten sich an der WM in Belgrad im B-Final auf dem 2. Platz (gesamt 8. Rang) und sind ebenfalls auf Olympia Kurs.
Olivia Nacht vom Ruderclub Baden gehört dem Elite Kader an. Sie erreichte in den drei Weltcup Rennen im Leichtgewichts-Doppelzweier mit Eline Rol in den Finals gute Klassierungen (WC I in Zagreb 3. Rang, WC II in Varese 10. Rang, WC III in Luzern 11. Rang).
Als Gast war der deutsche Skiff Weltmeister Oliver Zeidler eingeladen. Zusammen mit dem Zweier ohne Ruderer Roman Röösli, in Abwesenheit seines Partners Andrin Gulich, vom Zweier ohne wurden sie gemeinsam als Weltmeister geehrt.
Mit der Verleihung der «Göpf-Kottmann-Medaille», die als höchste Auszeichnung im Schweizer Rudersport bezeichnet wird, wurde dieses Jahr das Team des Zweiers ohne mit Roman Röösli und Andrin Gulich ausgezeichnet. Mit einem Gruppenbild der Kader-Ruderinnen und -Ruderer endete die Swiss Rowing Night.
Text und Fotos: Ruedi Jäggi (Präsident ARV)