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Belgien: Electrabel-Management soll sich auf EPR-Option vorbereiten
Die Geschäftsleitung des belgischen Elektrizitätsversorgungsunternehmens Electrabel beauftragt ihr Management, "die Kontakte zu pflegen und die Studien zu betreiben, die es dem Unternehmen ermöglichen sollen, dereinst unter möglichst wirtschaftlichen Bedingungen über nukleare Erzeugungskapazitäten vom Typ 'European Pressurised Water Reactor' (EPR) zu verfügen".
Dieser Auftrag wurde an der Geschäftsleitungssitzung vom 28. September 2004 formuliert. Gemäss mündlicher Mitteilung einer Electrabel-Sprecherin gegenüber der Kernenergie-Nachrichtenagentur NucNet ist es noch zu früh, um über Einzelheiten und Zeitpläne zu informieren. Der Auftrag stehe auch nicht im Widerspruch zu den Kernenergie-Ausstiegsabsichten der belgischen Regierung, denn das Geschäftsgebiet der Electrabel sei nicht auf Belgien beschränkt.
Quelle
H.K nach Electrabel, 28. September 2004