Document ID: /curiavista/filtered/00000.jsonl.gz/196904

<h2>SubmittedText<h2><p>Artikel 125 ZGB ist wie folgt abzuändern:</p><p>Art. 125</p><p>Abs. 1</p><p>Die Ehegatten sind mittels Ehevertrag in der Festlegung eines nachehelichen Unterhalts frei. Die Vereinbarung bedarf der öffentlichen Beurkundung.</p><p>Abs. 2</p><p>Fehlt eine Vereinbarung gemäss Absatz 1, kann zwecks Wiedereingliederung in den Arbeitsmarkt ein Unterhalt für die Dauer von maximal zwei Jahren festgesetzt werden.</p><p>Abs. 3</p><p>Liegt keine Vereinbarung im Sinne von Absatz 1 vor, ist nach dem Erreichen des 55. Lebensjahres und einer zwanzigjährigen Ehedauer ein Unterhalt geschuldet, sofern die Wiedereingliederung in den Arbeitsmarkt während der Trennung gescheitert ist. Dieser Unterhalt endet mit der ersten eintretenden Pensionierung einer der Eheleute.</p><p>Abs. 4</p><p>Die Höhe des Unterhalts gemäss den Absätzen 2 und 3 richtet sich nach den am Wohnsitz der unterhaltsberechtigten Person geltenden Ansätzen des betreibungsrechtlichen Existenzminimums für Einzelpersonen.</p>