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Weil sich Michèle Bruggmann mit überdurchschnittlichem Engagement um Stadtoriginale kümmerte, wurde sie mit der goldenen Ehrennadel der Güüggali Zunft Luzern ausgezeichnet. Nun ist sie 86-jährig verstorben.
Michèle Bruggmann ist gestorben, wie «Radio Pilatus» berichtet. Sie war am 12. Juli an ihrem Wohnort in Frankreich friedlich eingeschlafen, wie aus der Todesanzeige hervorgeht. Die ehemalige Wirtin des Restaurants Fischerstube wurde 86 Jahre alt. Am Mühlenplatz 11, wo das ehemalige Restaurant Fischerstube war, wurde im Jahr 2010 die Bar «Sopranos» eröffnet.
Bruggmann wurde mit der goldenen Ehrennadel der Güüggali Zunft Luzern ausgezeichnet. Auf der Webseite der Zunft heisst es: «Seit vielen Jahren ehrt die Güüggali Zunft Luzern Personen, die sich wirklich langzeitig und mit überdurchschnittlichen Engagement für ein oder mehrere Luzerner Originale eingesetzt haben, mit der Goldenen Ehrennadel.» Und weiter: «Menschen in der Grauzone der Gesellschaft, wie die Luzerner Originale, verhalten und bewegen sich nicht immer so, wie es in der Regel allgemein erwartet oder gar verlangt wird.»
Zudem erhielt Bruggmann als erste Frau die Auszeichnung zur «rüüdigen Lozärnerin».
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