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Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich UV.2014.00166 II. Kammer Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender Sozialversicherungsrichter Bachofner Ersatzrichterin Romero-Käser Gerichtsschreiberin Schüpbach Urteil vom 2. Oktober 2014 in Sachen X.___ Beschwerdeführer vertreten durch Rechtsanwalt Tobias Figi Advokaturbüros Metzger Blöchlinger Figi Seefeldstrasse 62, 8008 Zürich gegen AXA Versicherungen AG Generaldirektion General Guisan -Strasse 40, Postfach 357, 8401 Winterthur Beschwerdegegnerin Sachverhalt: 1. 1.1 X.___, geboren 1954, nebenberuflich mit einem Teilpensum als Lehrbeauf tragter im Berufsbildungszentrum Y.___ tätig, erlitt am 3. September 200 8 einen Unfall, als im Unterricht sein S tuhl brach, er mit dem linken Knie gegen eine Schublade stiess und sich dabei ausserdem das rechte Handgelenk verletzte (Urk. 2/ 8/2). I n der Folge kam zunächst die Krankenkasse für die Behandlungskosten auf und die Zürich Versicherungen erbrachte Taggelder aus der Krankentaggeldversi che - rung. Am 30. September 2009 erfolgte eine Arthroskopie (Urk. 2/ 8/M10) und am 5. Mai 2010 wurde dem Versicherten am linken Knie eine Prothese eingesetzt (Urk. 2/ 8/M9). Am 2. November 2010 meldete die Bildungsdirektion des Kanton s Zü rich bei der AXA einen Rückfall des Versicherten zum Unfall vom 3. September 2008 (Urk. 2/ 8/3). Die AXA anerkannte in der Folge ihre Leistungspflicht rückwir kend bis zur Knieprothese nversorgung am 5. Mai 2010 und hielt fest, dass der status quo sine 12 Wochen nach der Knieoperation, spätestens jedoch am 5. Mai 2010 wieder erreicht ge wesen sei (Urk. 2/ 8/12-13). 1.2 Mit Verfügung vom 20. Mai 2011 (Urk. 2/ 8/35) schloss die AXA den Fall per 4. Mai 2010 ab und stellte die Versicherungsleistungen (Taggeld und Heilkos ten ) ein. Die am 20. Juni 2011 von der Krankenkasse des Versicherten erhobene Einsprache (Urk. 2/ 8/40) und die am 21. Juni 2011 vom Versicherten erhobene Einsprache (Urk. 2/ 8/42) wies die AXA mit Entscheid vom 16. Mai 2012 (Urk. 2/ 8/64 = Urk. 2/ 2) ab, wobei sie zur Begründung vorbrachte, mangels na türlicher Unfallkausalität wäre sie gar nie leistungspflichtig gewesen. 1.3 Die vom Versicherten am 1 5. Juni 2012 dagegen erhobene Beschwerde (Urk. 2/1 ) wies das hiesige Gericht im Verfahren UV.2012.00138 mit Urteil vom 14. No - vember 2013 (Urk. 2/17 ) ab. 2. Das Bundesgericht hiess die vom Versicherten am 1 7. Januar 201 3 dage gen erho bene Beschwerde (Urk. 2/ 2 1 ) mit Urteil 8 C_ 50 /201 4 vom 27. Juni 201 4 (Urk. 1) teilweise gut und wies die Sache zum neuen Entscheid an das hiesige Ge richt zurück. Das Gericht zieht in Erwägung: 1. Die massgebenden rechtlichen Bestimmungen betreffend die nach einem versi cherten Unfallereignis von der obligatorischen Unfallversicherung allenfalls zu gewährenden Leistungen wie Heilbehandlung (Art. 10 des Bundesgesetzes über die Unfallversicherung, UVG), Taggelder (Art. 16 f. UVG) und I nvalidenrente (Art. 18 ff. UVG) sowie die Grundsätze über den für einen Leistungsanspruch unabdingbar erforderlichen natürlichen und (kumulativ verlangten) adäquaten Kausalzusammenhang zwischen eingetretenem Gesundheitsschaden und voran gegangenem Unfallereignis, über den Beweiswert ärztlicher Unterlagen im All gemeinen sowie denjenigen versicherungsinterne r und –externer Fachärzte im Besonderen w urden im Urteil des hiesigen Gerichts vom 14. November 2013 in Sachen der Parteien (Urk. 2/17 ) sowie im Urteil des Bundes ge richts 8 C_ 50 /201 4 vom 27. J uni 201 4 (Urk. 1 E. 2) umfassend wiedergegeben, weshalb vollumfänglich darauf ver wie sen werden kann. 2. 2.1 Das Bundesgericht hielt in seinem Urteil (Urk. 1) im Wesentlichen fest, dass im merhin von einer äusserst langen Latenzzeit seit dem Ereignis vom 3. September 2008 bis zur erstmaligen Beanspruchung ärztlicher Behandlung am 2 7. August 2009 auszugehen sei, welche allein schon einen natürlichen Kausalzusammen hang zwischen dem Vorfall und den späteren Kniebeschwerden als äusserst fraglich erscheinen lasse (S. 6 E. 4.1.1). Angesichts der aufschlussreichen Mei nungsäusserungen der involvierten Ärzte würden sich zusätzliche Abklärungen nicht aufdrängen, da von solchen keine zusätzlichen Erkenntnisse zu erwarten seien, welche sich noch auf das Ergebnis der Anspruchsprüfung auswirken könnten (S. 7 E. 4.2). Dr. med. Z.___, Facharzt für Orthopädische Chirur gie und Traumatologie des Bewegungsapparates FMH, s ei - laut Ausführungen des Beschwerdeführers - in seiner Expertise vom 2 2. August 2012 nicht bereit, sich den vorausgehenden ärztlichen Betrachtungsweisen anzuschliessen (S. 7 f. E. 4.3). Eine Rückweisung an das hiesige Gericht sei unumgänglich, damit sich dies es zu der als neues Beweismittel eingereichten Expertise des Dr. med. Z.___ äussere und namentlich auch über die Tragung der gutachterlichen Kosten ent scheide. Unabhängig davon, ob es bei der Verneinung der natürlichen Unfall kausalität bleibe oder nicht, werde das hiesige Gericht dabei aufgrund der Vor bringen des Beschwerdeführers auch zur Frage Stellung zu nehmen haben, ob und inwiefern die Beschwerdegegnerin für die im Rahmen der Heilbehandlung zugezogene n Schädigungen aufzukommen habe (S. 8 E. 4.3). 2.2 In Nachachtung der bundesgerichtlichen Ausführungen im Rückweisungsent sch eid kann vorerst auf die im Urteil vom 1 4. November 2013 gewürdigten ärztlichen Stellungnahmen abgestellt werden (vgl. Urk. 2/17 E. 4). 2.3 Der Beschwerdeführer stellte sich damals in seiner Replik vom 2 8. August 2012 (Urk. 2/10) auf den Standpunkt, dass Dr. Z.___ (vgl. Urk. 2/11) und Dr. A.___ zusammengefasst klar zum Ergebnis kämen, dass das Ereignis vom 3. September 2008 bei ihm eine unfallbedingte, richtunggebende Verschlimme rung bewirkt habe, weshalb die Beschwerdegegnerin weiterhin für sämtliche Leistungen aufkommen müsse (S. 4 f.). Da es sich vorliegend um einen medizi nisch höchst komplexen Fall handle, habe er medizinischen Rat bei Dr. Z.___ einholen müssen. Die Kosten des Gutachtens seien ihm deshalb vollum fänglich zu ersetzen (S. 5 oben). 2.4 Die Beschwerdegegnerin machte demgegenüber in ihrer Duplik vom 2 1. Sep - tember 2012 (Urk. 2/14) geltend, dass sich keine wesentlichen neuen As pekte aus der Replik des Beschwerdeführers ergäben. Sie halte an ihren Schluss - folgerungen, wonach die geltend gemachten linksseitigen Kniebe schwerden nicht mit dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit auf den Unfall vom 3. September 2008 zurückgeführt werden könnten, fest und ver - weise auf die entsprechenden Ausführungen (S. 1 unten). 2.5 Folglich ist led iglich noch die Frage zu klären, ob der Expertise von Dr. med. Z.___ vom 2 2. August 2012 eine entscheidrelevante Bedeutung beig e messen werden kann und wer die gutachterlichen Kosten zu tragen hat. 3. 3.1 Dr. med. Z.___, Facharzt Orthopädische Chirurgie und Traumatolo gie des Bewegungsapparates FMH, erstattete sein Gutachten am 2 2. August 2012 (Urk. 2/11) zuhanden des Beschwerdeführers gestützt auf die Untersuchung des Beschwerdeführers vo m 2 9. Mai 2012 sowie die Akten. Er führte aus, dass er in diesem Zusammenhang auf das EVG-Urteil U398/00 ver weise, in welchem entschieden worden sei, dass ein koordinierte r Sprung von einer Verpackungskiste, der Schmerze n im Kniegelenk auslöse und in der Be fundung degenerative Meniskus- und Knorpelschäden aufzeige, als unfallähnli cher Körperschaden zu gelten habe, da nicht das Schadensbild, sondern das äussere Ereignis mit seinen Folgen als unfallähnlich anzusehen sei. Wenn man das nicht wegzudenkende Ereignis des zusammenbrechenden Stuhls mit dem darauf sitzenden Lehrer als sinnfälliges Ereignis und damit als unfallähnlichen Körperschaden werte, bestehe ein natürlicher Kausalzusammenhang zwischen diesem Ereignis und den daraus entstandenen Kniebeschwerden links (S. 3 Ziff. 1). Im Allgem einen heilten Weichteilprellungen an den Extremitäten spätestens innerhalb von 6 Wochen ab. Im MRI des linken Kniegelenks vom 9. September 2009 seien keine Weichteilprellungen mehr erkennbar, hingegen der linke me diale Meniskusriss und die Verbreiterung des hinteren Kreuzbandes mit Signal alteration. Daher seien auch, da ein Jahr seit dem Unfallereignis zurückliege, keine frischen Verletzungszeichen mehr erkennbar (S. 4 oben). Es sei möglich, dass der Meniskusriss beim Ereignis entstanden sei, oder dass der Riss schon vorbestanden habe und durch den Unfall vergrössert worden sei und damit die Schmerzen ausgelöst worden seien, oder aber dass sich am Me niskus selbst beim Ereignis nichts geändert habe, sondern dass einfach infolge des Ereignisses (Prellung und/oder Distorsion) Knieschmerzen aufgetreten seien (S. 4 Mitte). Weiter führte Dr. Z.___ aus, dass, wenn das Gericht den Unfall oder das unfallähnliche Ereignis als gegeben anerkenne, der natürliche Kausalzusam menhang zwischen dem Ereignis und dessen weiteren Folgen gegeben sei. So halte auch Dr. B.___ in seiner Stellungnahme (vgl. Urk. 2/8/M18) fest, dass die Meniskusruptur zu einer richtunggebenden Verschlimmerung führe. In diesem Zusammenhang habe er die MRI-Bilder und deren Befundung noch mals mit dem leitenden Radiologen für mu s kulo-skelettale Radiologie an der Klinik C.___, Prof. Dr. med. A.___, besprochen. Dieser gelange zur Auffassung, dass es im Anschluss an die Teilmeniskektomie zu ei ner ausgeprägten Chondrolyse und zu nekroseartigen Knochenmarksverände rungen gekommen sei, die sich sowohl im Femurkondylus wie im Tibiakopf im MRI darstellten. Solche postoperativen Kondylennekrosen nach Teilmenis kektomie seien in der Literatur vielfach beschrieben. Er gelange deshalb zur Auffassung, dass die Komplikationen, aufgetreten nach der arthroskopischen Knie-Operation, indirekte Folge des Ereignisses vom 3. September 2008 seien. Sie seien aus diesen Gründen auch vom Unfallversicherer zu übernehmen (S. 5). 3.2 In seinem Gutachten vom 2 2. August 2012 ( Urk. 2/11) setzt e Dr. Z.___ den Kausalzusammenhang ohne Weiteres mit dem Vorliegen eines Unfalls be ziehungsweise einer unfallähnlichen Körperschädigung gleich, ohne auf die äusserst lange Latenzzeit bis zur erstmaligen Arztkonsultation im Mai 2009 be ziehungsweise die fehlende n Symptome oder Symptomfragmente zwischen dem Unfall und den Unfallfolgen einzugehen. Er hat somit weder medizinische Hin weise aufgeführt, noch anderweitige Begründungen für eine überwiegend wahrscheinliche Unfallkausalität der Meniskusverletzung abgegeben. Vielmehr betont e er selb er, dass im Rahmen der erst ein Jahr nach dem geltend gemach ten Ereignis durchgeführten MRI vom September 2009 keine Weichteilprellun gen und keine frischen Verletzungszeichen mehr feststellbar gewesen seien und zählt e mehrere mögliche Interpretationen des Meniskusrisses auf. Er z og sodann ohne nähere Begründung den Schluss, dass einzig das vor Zeugen stattgefun dene Ereignis des zusammenbrechenden Stuhls zum Meniskusriss geführt haben könne. Dr. Z.___ verkennt dabei, dass der natürliche Kausalzusammenhang mit dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit gegeben sein muss und die blosse Möglichkeit der unfallbedingten Verursachung nicht genügt. D en Ausführungen von Dr. Z.___, wonach Dr. B.___ in seiner Stellung nahme vom 7. Februar 2012 von einer richtunggebenden Verschlimmerung des bestehenden Vorzustandes durch das Ereignis vom 3. September 2008 ausgehe, kann ebenfalls nicht gefolgt werden. So führte Dr. B.___ in seinem Bericht vom 7. Februar 2012 ( Urk. 2/8/M18) rein hypothetisch aus, falls davon ausge gangen werde, dass die Meniskus ruptur in einem natürlichen Kausalzusammen hang zum Unfallereignis stehe, dies durch zusätzliche Destabilisierung des Kniegelenkes zu einer rich tunggebenden Verschlimmerung mit erfahrungsge mäss deutlich beschleunigter Progredienz der Gonarthrose führe. Er hielt jedoch diesbezüglich klar und deutlich fest, dass er die Meniskusruptur am linken Kniegelenk nur möglicherweise in einem natürlichen Kausal zusammenhang zum Ereignis vom 3. September 2008 erachte (S. 2 Ziff. 2). Aus der weiteren Stellungnahme von Dr. B.___ vom 2 7. März 2012 ( Urk. 2/Urk. 8/M19) - nach Einholen der Röntgenaufnahmen im Juni 2009 so wie der MRI-Bilder von September 2009 – geht sodann klar hervor, dass eine ma ssive arthrotische Veränderung im medialen Gelenkkompar timent des linken Kniegelenkes in einem Ausmass vorl ie ge, welche darauf schliesse n lasse, dass diese Veränderung wesentlich älter als ein Jahr sein müsse, da nach einer Me niskusverletzung solche Veränderungen nicht inner halb eines Jahres auftreten könnten. Gestützt darauf sei die Kausalität der festgestellten Meniskusruptur le diglich mit dem Beweisgrad der Möglichkeit zu beurteilen. Zu diesen medizinischen Ausführungen und Vora k ten bezog Dr. Z.___ in seinem Gutachten nicht näher Stellung. Seine Darlegung der medizinischen Befund e sowie deren Beurteilung sind weder plausibel begründet noch ein leuchtend und auch die Schlussfolgerungen von Dr. Z.___ können nicht nachvollzogen werden. Vor diesem Hintergrund vermögen die Ausführungen von Dr. Z.___ die in nachvollziehbarer Weise aufgezeigten Beurteilungen und Schlussfolgerungen von Dr. B.___ nicht in Frage zu stellen, zumal sie auch keine massgeblichen Kausalitätsaussagen enthalten. Insgesamt vermag das Gutachten von Dr. Z.___ an der fehlenden überwiegend wahrscheinlichen Kausalität der geltend gemachten Knieverletzung zum Ereignis vom 3. September 2008 somit nichts zu ändern. So führen die vorhandenen Akten und deren Würdigung zum Schluss, dass eine Verursachung der im September 2009 festgestellten Meniskusverletzung durch den Unfall vom 3. September 2008 nicht mit dem erforderlichen Beweisgrad der überwie genden Wahrscheinlichkeit angenommen werden kann. 3.3 Da die blosse Möglichkeit der unfallbedingten Verursachung nicht genügt, und der erforderliche Beweisgrad der überwiegenden Wahr scheinlichkeit nicht gege ben ist (vgl. vorstehend E. 3.2), besteht keine rechtliche Grundlage für eine Leistungspflicht der Beschwerdegegnerin. Mangels überwiegend wahrscheinlichen Kausalzusammenhangs zwischen dem Ereignis vom 3. September 2008 und der geltend gemachten Meniskusverlet zung sind auch die im Zusammenhang mit der Teilmeniskektomie gemachten Ausführungen und folglich die Angaben von Dr. A.___ vorliegend nicht zu berücksichtigen. 3.4 Dem Antrag des Beschwerdeführers, ihm seien die Honorarkosten von Dr. Z.___ in der Höhe von Fr. 2‘750.-- zu entschädigen ( Urk. 2/10 S. 2 Ziff. 2), kann nach dem Gesagten nicht entsprochen werden. So hat die Beschwerdegegnerin die ihr obliegende Abk lärungspflicht nicht ver letzt. Dass sie in antizipierter Beweiswürdigung auf die Vornahme weiterer me dizinischer Abklärungen verzichtet hat, kann bei der vorliegenden medizini schen Aktenlage sowie auch unter Berücksichtigung des Umstandes, dass aus dem bei Dr. Z.___ eingeholte n Privatgutachten keine neuen Erkenntnisse gewonnen werden konnten, nicht bemängelt werden. Das Privatgutachten von Dr. Z.___ trug demnach nichts zur Entscheidfind ung bei. Es handelt sich somit um unnötige Prozesskosten, welche derjenige zu bezahlen hat, der sie verursacht hat, mithin der Beschwerdeführer ( § 28 lit. a GSVGer in Verbindung mit Art. 108 der Schweizerischen Zivilprozessordnung). Das Gericht erkennt: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Das Verfahren ist kostenlos. 3. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Rechtsanwalt Tobias Figi - AXA Versicherungen AG - Bundesamt für Gesundheit 4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundes gericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu ent hal ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Ur kunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin MosimannSchüpbach

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich UV.2014.00166 II. Kammer Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender Sozialversicherungsrichter Bachofner Ersatzrichterin Romero-Käser Gerichtsschreiberin Schüpbach Urteil vom 2. Oktober 2014 in Sachen X.___ Beschwerdeführer vertreten durch Rechtsanwalt Tobias Figi Advokaturbüros Metzger Blöchlinger Figi Seefeldstrasse 62, 8008 Zürich gegen AXA Versicherungen AG Generaldirektion General Guisan -Strasse 40, Postfach 357, 8401 Winterthur Beschwerdegegnerin Sachverhalt: 1. 1.1 X.___, geboren 1954, nebenberuflich mit einem Teilpensum als Lehrbeauf tragter im Berufsbildungszentrum Y.___ tätig, erlitt am 3. September 200 8 einen Unfall, als im Unterricht sein S tuhl brach, er mit dem linken Knie gegen eine Schublade stiess und sich dabei ausserdem das rechte Handgelenk verletzte (Urk. 2/ 8/2). I n der Folge kam zunächst die Krankenkasse für die Behandlungskosten auf und die Zürich Versicherungen erbrachte Taggelder aus der Krankentaggeldversi che - rung. Am 30. September 2009 erfolgte eine Arthroskopie (Urk. 2/ 8/M10) und am 5. Mai 2010 wurde dem Versicherten am linken Knie eine Prothese eingesetzt (Urk. 2/ 8/M9). Am 2. November 2010 meldete die Bildungsdirektion des Kanton s Zü rich bei der AXA einen Rückfall des Versicherten zum Unfall vom 3. September 2008 (Urk. 2/ 8/3). Die AXA anerkannte in der Folge ihre Leistungspflicht rückwir kend bis zur Knieprothese nversorgung am 5. Mai 2010 und hielt fest, dass der status quo sine 12 Wochen nach der Knieoperation, spätestens jedoch am 5. Mai 2010 wieder erreicht ge wesen sei (Urk. 2/ 8/12-13). 1.2 Mit Verfügung vom 20. Mai 2011 (Urk. 2/ 8/35) schloss die AXA den Fall per 4. Mai 2010 ab und stellte die Versicherungsleistungen (Taggeld und Heilkos ten ) ein. Die am 20. Juni 2011 von der Krankenkasse des Versicherten erhobene Einsprache (Urk. 2/ 8/40) und die am 21. Juni 2011 vom Versicherten erhobene Einsprache (Urk. 2/ 8/42) wies die AXA mit Entscheid vom 16. Mai 2012 (Urk. 2/ 8/64 = Urk. 2/ 2) ab, wobei sie zur Begründung vorbrachte, mangels na türlicher Unfallkausalität wäre sie gar nie leistungspflichtig gewesen. 1.3 Die vom Versicherten am 1 5. Juni 2012 dagegen erhobene Beschwerde (Urk. 2/1 ) wies das hiesige Gericht im Verfahren UV.2012.00138 mit Urteil vom 14. No - vember 2013 (Urk. 2/17 ) ab. 2. Das Bundesgericht hiess die vom Versicherten am 1 7. Januar 201 3 dage gen erho bene Beschwerde (Urk. 2/ 2 1 ) mit Urteil 8 C_ 50 /201 4 vom 27. Juni 201 4 (Urk. 1) teilweise gut und wies die Sache zum neuen Entscheid an das hiesige Ge richt zurück. Das Gericht zieht in Erwägung: 1. Die massgebenden rechtlichen Bestimmungen betreffend die nach einem versi cherten Unfallereignis von der obligatorischen Unfallversicherung allenfalls zu gewährenden Leistungen wie Heilbehandlung (Art. 10 des Bundesgesetzes über die Unfallversicherung, UVG), Taggelder (Art. 16 f. UVG) und I nvalidenrente (Art. 18 ff. UVG) sowie die Grundsätze über den für einen Leistungsanspruch unabdingbar erforderlichen natürlichen und (kumulativ verlangten) adäquaten Kausalzusammenhang zwischen eingetretenem Gesundheitsschaden und voran gegangenem Unfallereignis, über den Beweiswert ärztlicher Unterlagen im All gemeinen sowie denjenigen versicherungsinterne r und –externer Fachärzte im Besonderen w urden im Urteil des hiesigen Gerichts vom 14. November 2013 in Sachen der Parteien (Urk. 2/17 ) sowie im Urteil des Bundes ge richts 8 C_ 50 /201 4 vom 27. J uni 201 4 (Urk. 1 E. 2) umfassend wiedergegeben, weshalb vollumfänglich darauf ver wie sen werden kann. 2. 2.1 Das Bundesgericht hielt in seinem Urteil (Urk. 1) im Wesentlichen fest, dass im merhin von einer äusserst langen Latenzzeit seit dem Ereignis vom 3. September 2008 bis zur erstmaligen Beanspruchung ärztlicher Behandlung am 2 7. August 2009 auszugehen sei, welche allein schon einen natürlichen Kausalzusammen hang zwischen dem Vorfall und den späteren Kniebeschwerden als äusserst fraglich erscheinen lasse (S. 6 E. 4.1.1). Angesichts der aufschlussreichen Mei nungsäusserungen der involvierten Ärzte würden sich zusätzliche Abklärungen nicht aufdrängen, da von solchen keine zusätzlichen Erkenntnisse zu erwarten seien, welche sich noch auf das Ergebnis der Anspruchsprüfung auswirken könnten (S. 7 E. 4.2). Dr. med. Z.___, Facharzt für Orthopädische Chirur gie und Traumatologie des Bewegungsapparates FMH, s ei - laut Ausführungen des Beschwerdeführers - in seiner Expertise vom 2 2. August 2012 nicht bereit, sich den vorausgehenden ärztlichen Betrachtungsweisen anzuschliessen (S. 7 f. E. 4.3). Eine Rückweisung an das hiesige Gericht sei unumgänglich, damit sich dies es zu der als neues Beweismittel eingereichten Expertise des Dr. med. Z.___ äussere und namentlich auch über die Tragung der gutachterlichen Kosten ent scheide. Unabhängig davon, ob es bei der Verneinung der natürlichen Unfall kausalität bleibe oder nicht, werde das hiesige Gericht dabei aufgrund der Vor bringen des Beschwerdeführers auch zur Frage Stellung zu nehmen haben, ob und inwiefern die Beschwerdegegnerin für die im Rahmen der Heilbehandlung zugezogene n Schädigungen aufzukommen habe (S. 8 E. 4.3). 2.2 In Nachachtung der bundesgerichtlichen Ausführungen im Rückweisungsent sch eid kann vorerst auf die im Urteil vom 1 4. November 2013 gewürdigten ärztlichen Stellungnahmen abgestellt werden (vgl. Urk. 2/17 E. 4). 2.3 Der Beschwerdeführer stellte sich damals in seiner Replik vom 2 8. August 2012 (Urk. 2/10) auf den Standpunkt, dass Dr. Z.___ (vgl. Urk. 2/11) und Dr. A.___ zusammengefasst klar zum Ergebnis kämen, dass das Ereignis vom 3. September 2008 bei ihm eine unfallbedingte, richtunggebende Verschlimme rung bewirkt habe, weshalb die Beschwerdegegnerin weiterhin für sämtliche Leistungen aufkommen müsse (S. 4 f.). Da es sich vorliegend um einen medizi nisch höchst komplexen Fall handle, habe er medizinischen Rat bei Dr. Z.___ einholen müssen. Die Kosten des Gutachtens seien ihm deshalb vollum fänglich zu ersetzen (S. 5 oben). 2.4 Die Beschwerdegegnerin machte demgegenüber in ihrer Duplik vom 2 1. Sep - tember 2012 (Urk. 2/14) geltend, dass sich keine wesentlichen neuen As pekte aus der Replik des Beschwerdeführers ergäben. Sie halte an ihren Schluss - folgerungen, wonach die geltend gemachten linksseitigen Kniebe schwerden nicht mit dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit auf den Unfall vom 3. September 2008 zurückgeführt werden könnten, fest und ver - weise auf die entsprechenden Ausführungen (S. 1 unten). 2.5 Folglich ist led iglich noch die Frage zu klären, ob der Expertise von Dr. med. Z.___ vom 2 2. August 2012 eine entscheidrelevante Bedeutung beig e messen werden kann und wer die gutachterlichen Kosten zu tragen hat. 3. 3.1 Dr. med. Z.___, Facharzt Orthopädische Chirurgie und Traumatolo gie des Bewegungsapparates FMH, erstattete sein Gutachten am 2 2. August 2012 (Urk. 2/11) zuhanden des Beschwerdeführers gestützt auf die Untersuchung des Beschwerdeführers vo m 2 9. Mai 2012 sowie die Akten. Er führte aus, dass er in diesem Zusammenhang auf das EVG-Urteil U398/00 ver weise, in welchem entschieden worden sei, dass ein koordinierte r Sprung von einer Verpackungskiste, der Schmerze n im Kniegelenk auslöse und in der Be fundung degenerative Meniskus- und Knorpelschäden aufzeige, als unfallähnli cher Körperschaden zu gelten habe, da nicht das Schadensbild, sondern das äussere Ereignis mit seinen Folgen als unfallähnlich anzusehen sei. Wenn man das nicht wegzudenkende Ereignis des zusammenbrechenden Stuhls mit dem darauf sitzenden Lehrer als sinnfälliges Ereignis und damit als unfallähnlichen Körperschaden werte, bestehe ein natürlicher Kausalzusammenhang zwischen diesem Ereignis und den daraus entstandenen Kniebeschwerden links (S. 3 Ziff. 1). Im Allgem einen heilten Weichteilprellungen an den Extremitäten spätestens innerhalb von 6 Wochen ab. Im MRI des linken Kniegelenks vom 9. September 2009 seien keine Weichteilprellungen mehr erkennbar, hingegen der linke me diale Meniskusriss und die Verbreiterung des hinteren Kreuzbandes mit Signal alteration. Daher seien auch, da ein Jahr seit dem Unfallereignis zurückliege, keine frischen Verletzungszeichen mehr erkennbar (S. 4 oben). Es sei möglich, dass der Meniskusriss beim Ereignis entstanden sei, oder dass der Riss schon vorbestanden habe und durch den Unfall vergrössert worden sei und damit die Schmerzen ausgelöst worden seien, oder aber dass sich am Me niskus selbst beim Ereignis nichts geändert habe, sondern dass einfach infolge des Ereignisses (Prellung und/oder Distorsion) Knieschmerzen aufgetreten seien (S. 4 Mitte). Weiter führte Dr. Z.___ aus, dass, wenn das Gericht den Unfall oder das unfallähnliche Ereignis als gegeben anerkenne, der natürliche Kausalzusam menhang zwischen dem Ereignis und dessen weiteren Folgen gegeben sei. So halte auch Dr. B.___ in seiner Stellungnahme (vgl. Urk. 2/8/M18) fest, dass die Meniskusruptur zu einer richtunggebenden Verschlimmerung führe. In diesem Zusammenhang habe er die MRI-Bilder und deren Befundung noch mals mit dem leitenden Radiologen für mu s kulo-skelettale Radiologie an der Klinik C.___, Prof. Dr. med. A.___, besprochen. Dieser gelange zur Auffassung, dass es im Anschluss an die Teilmeniskektomie zu ei ner ausgeprägten Chondrolyse und zu nekroseartigen Knochenmarksverände rungen gekommen sei, die sich sowohl im Femurkondylus wie im Tibiakopf im MRI darstellten. Solche postoperativen Kondylennekrosen nach Teilmenis kektomie seien in der Literatur vielfach beschrieben. Er gelange deshalb zur Auffassung, dass die Komplikationen, aufgetreten nach der arthroskopischen Knie-Operation, indirekte Folge des Ereignisses vom 3. September 2008 seien. Sie seien aus diesen Gründen auch vom Unfallversicherer zu übernehmen (S. 5). 3.2 In seinem Gutachten vom 2 2. August 2012 ( Urk. 2/11) setzt e Dr. Z.___ den Kausalzusammenhang ohne Weiteres mit dem Vorliegen eines Unfalls be ziehungsweise einer unfallähnlichen Körperschädigung gleich, ohne auf die äusserst lange Latenzzeit bis zur erstmaligen Arztkonsultation im Mai 2009 be ziehungsweise die fehlende n Symptome oder Symptomfragmente zwischen dem Unfall und den Unfallfolgen einzugehen. Er hat somit weder medizinische Hin weise aufgeführt, noch anderweitige Begründungen für eine überwiegend wahrscheinliche Unfallkausalität der Meniskusverletzung abgegeben. Vielmehr betont e er selb er, dass im Rahmen der erst ein Jahr nach dem geltend gemach ten Ereignis durchgeführten MRI vom September 2009 keine Weichteilprellun gen und keine frischen Verletzungszeichen mehr feststellbar gewesen seien und zählt e mehrere mögliche Interpretationen des Meniskusrisses auf. Er z og sodann ohne nähere Begründung den Schluss, dass einzig das vor Zeugen stattgefun dene Ereignis des zusammenbrechenden Stuhls zum Meniskusriss geführt haben könne. Dr. Z.___ verkennt dabei, dass der natürliche Kausalzusammenhang mit dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit gegeben sein muss und die blosse Möglichkeit der unfallbedingten Verursachung nicht genügt. D en Ausführungen von Dr. Z.___, wonach Dr. B.___ in seiner Stellung nahme vom 7. Februar 2012 von einer richtunggebenden Verschlimmerung des bestehenden Vorzustandes durch das Ereignis vom 3. September 2008 ausgehe, kann ebenfalls nicht gefolgt werden. So führte Dr. B.___ in seinem Bericht vom 7. Februar 2012 ( Urk. 2/8/M18) rein hypothetisch aus, falls davon ausge gangen werde, dass die Meniskus ruptur in einem natürlichen Kausalzusammen hang zum Unfallereignis stehe, dies durch zusätzliche Destabilisierung des Kniegelenkes zu einer rich tunggebenden Verschlimmerung mit erfahrungsge mäss deutlich beschleunigter Progredienz der Gonarthrose führe. Er hielt jedoch diesbezüglich klar und deutlich fest, dass er die Meniskusruptur am linken Kniegelenk nur möglicherweise in einem natürlichen Kausal zusammenhang zum Ereignis vom 3. September 2008 erachte (S. 2 Ziff. 2). Aus der weiteren Stellungnahme von Dr. B.___ vom 2 7. März 2012 ( Urk. 2/Urk. 8/M19) - nach Einholen der Röntgenaufnahmen im Juni 2009 so wie der MRI-Bilder von September 2009 – geht sodann klar hervor, dass eine ma ssive arthrotische Veränderung im medialen Gelenkkompar timent des linken Kniegelenkes in einem Ausmass vorl ie ge, welche darauf schliesse n lasse, dass diese Veränderung wesentlich älter als ein Jahr sein müsse, da nach einer Me niskusverletzung solche Veränderungen nicht inner halb eines Jahres auftreten könnten. Gestützt darauf sei die Kausalität der festgestellten Meniskusruptur le diglich mit dem Beweisgrad der Möglichkeit zu beurteilen. Zu diesen medizinischen Ausführungen und Vora k ten bezog Dr. Z.___ in seinem Gutachten nicht näher Stellung. Seine Darlegung der medizinischen Befund e sowie deren Beurteilung sind weder plausibel begründet noch ein leuchtend und auch die Schlussfolgerungen von Dr. Z.___ können nicht nachvollzogen werden. Vor diesem Hintergrund vermögen die Ausführungen von Dr. Z.___ die in nachvollziehbarer Weise aufgezeigten Beurteilungen und Schlussfolgerungen von Dr. B.___ nicht in Frage zu stellen, zumal sie auch keine massgeblichen Kausalitätsaussagen enthalten. Insgesamt vermag das Gutachten von Dr. Z.___ an der fehlenden überwiegend wahrscheinlichen Kausalität der geltend gemachten Knieverletzung zum Ereignis vom 3. September 2008 somit nichts zu ändern. So führen die vorhandenen Akten und deren Würdigung zum Schluss, dass eine Verursachung der im September 2009 festgestellten Meniskusverletzung durch den Unfall vom 3. September 2008 nicht mit dem erforderlichen Beweisgrad der überwie genden Wahrscheinlichkeit angenommen werden kann. 3.3 Da die blosse Möglichkeit der unfallbedingten Verursachung nicht genügt, und der erforderliche Beweisgrad der überwiegenden Wahr scheinlichkeit nicht gege ben ist (vgl. vorstehend E. 3.2), besteht keine rechtliche Grundlage für eine Leistungspflicht der Beschwerdegegnerin. Mangels überwiegend wahrscheinlichen Kausalzusammenhangs zwischen dem Ereignis vom 3. September 2008 und der geltend gemachten Meniskusverlet zung sind auch die im Zusammenhang mit der Teilmeniskektomie gemachten Ausführungen und folglich die Angaben von Dr. A.___ vorliegend nicht zu berücksichtigen. 3.4 Dem Antrag des Beschwerdeführers, ihm seien die Honorarkosten von Dr. Z.___ in der Höhe von Fr. 2‘750.-- zu entschädigen ( Urk. 2/10 S. 2 Ziff. 2), kann nach dem Gesagten nicht entsprochen werden. So hat die Beschwerdegegnerin die ihr obliegende Abk lärungspflicht nicht ver letzt. Dass sie in antizipierter Beweiswürdigung auf die Vornahme weiterer me dizinischer Abklärungen verzichtet hat, kann bei der vorliegenden medizini schen Aktenlage sowie auch unter Berücksichtigung des Umstandes, dass aus dem bei Dr. Z.___ eingeholte n Privatgutachten keine neuen Erkenntnisse gewonnen werden konnten, nicht bemängelt werden. Das Privatgutachten von Dr. Z.___ trug demnach nichts zur Entscheidfind ung bei. Es handelt sich somit um unnötige Prozesskosten, welche derjenige zu bezahlen hat, der sie verursacht hat, mithin der Beschwerdeführer ( § 28 lit. a GSVGer in Verbindung mit Art. 108 der Schweizerischen Zivilprozessordnung). Das Gericht erkennt: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Das Verfahren ist kostenlos. 3. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Rechtsanwalt Tobias Figi - AXA Versicherungen AG - Bundesamt für Gesundheit 4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundes gericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu ent hal ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Ur kunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin MosimannSchüpbach

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Sozialversicherungsgericht

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

des Kantons Zürich UV.2014.00166 UV.2014.00166

UV.2014.00166 II. Kammer

Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender

Sozialversicherungsrichter Bachofner

Ersatzrichterin Romero-Käser

Gerichtsschreiberin Schüpbach

Urteil vom 2. Oktober 2014

Urteil vom 2. Oktober 2014 in Sachen

in Sachen X.___

X.___ Beschwerdeführer

Beschwerdeführer vertreten durch Rechtsanwalt Tobias Figi

vertreten durch Rechtsanwalt Tobias Figi Advokaturbüros Metzger Blöchlinger Figi

Advokaturbüros Metzger Blöchlinger Figi Seefeldstrasse 62, 8008 Zürich

Seefeldstrasse 62, 8008 Zürich gegen

gegen AXA Versicherungen AG

AXA Versicherungen AG Generaldirektion

Generaldirektion General Guisan -Strasse 40, Postfach 357, 8401 Winterthur

General Guisan -Strasse 40, Postfach 357, 8401 Winterthur Beschwerdegegnerin

Beschwerdegegnerin Sachverhalt:

Sachverhalt: 1.

1. 1.1 X.___, geboren 1954, nebenberuflich mit einem Teilpensum als Lehrbeauf tragter im Berufsbildungszentrum Y.___ tätig, erlitt am 3. September 200 8 einen Unfall, als im Unterricht sein S tuhl brach, er mit dem linken Knie gegen eine Schublade stiess und sich dabei ausserdem das rechte Handgelenk verletzte (Urk. 2/ 8/2).

1.1 X.___, geboren 1954, nebenberuflich mit einem Teilpensum als Lehrbeauf tragter im Berufsbildungszentrum Y.___ tätig, erlitt am 3. September 200 8 einen Unfall, als im Unterricht sein S tuhl brach, er mit dem linken Knie gegen eine Schublade stiess und sich dabei ausserdem das rechte Handgelenk verletzte (Urk. 2/ 8/2). I n der Folge kam zunächst die Krankenkasse für die Behandlungskosten auf und die Zürich Versicherungen erbrachte Taggelder aus der Krankentaggeldversi che - rung.

I n der Folge kam zunächst die Krankenkasse für die Behandlungskosten auf und die Zürich Versicherungen erbrachte Taggelder aus der Krankentaggeldversi che rung. Am 30. September 2009 erfolgte eine Arthroskopie (Urk. 2/ 8/M10) und am 5. Mai 2010 wurde dem Versicherten am linken Knie eine Prothese eingesetzt (Urk. 2/ 8/M9).

Am 30. September 2009 erfolgte eine Arthroskopie (Urk. 2/ 8/M10) und am 5. Mai 2010 wurde dem Versicherten am linken Knie eine Prothese eingesetzt (Urk. 2/ 8/M9). Am 2. November 2010 meldete die Bildungsdirektion des Kanton s Zü rich bei der AXA einen Rückfall des Versicherten zum Unfall vom 3. September 2008 (Urk. 2/ 8/3). Die AXA anerkannte in der Folge ihre Leistungspflicht rückwir kend bis zur Knieprothese nversorgung am 5. Mai 2010 und hielt fest, dass der status quo sine 12 Wochen nach der Knieoperation, spätestens jedoch am 5. Mai 2010 wieder erreicht ge wesen sei (Urk. 2/ 8/12-13).

Am 2. November 2010 meldete die Bildungsdirektion des Kanton s Zü rich bei der AXA einen Rückfall des Versicherten zum Unfall vom 3. September 2008 (Urk. 2/ 8/3). Die AXA anerkannte in der Folge ihre Leistungspflicht rückwir kend bis zur Knieprothese nversorgung am 5. Mai 2010 und hielt fest, dass der status quo sine 12 Wochen nach der Knieoperation, spätestens jedoch am 5. Mai 2010 wieder erreicht ge wesen sei (Urk. 2/ 8/12-13). 1.2 Mit Verfügung vom 20. Mai 2011 (Urk. 2/ 8/35) schloss die AXA den Fall per 4. Mai 2010 ab und stellte die Versicherungsleistungen (Taggeld und Heilkos ten ) ein. Die am 20. Juni 2011 von der Krankenkasse des Versicherten erhobene Einsprache (Urk. 2/ 8/40) und die am 21. Juni 2011 vom Versicherten erhobene Einsprache (Urk. 2/ 8/42) wies die AXA mit Entscheid vom 16. Mai 2012 (Urk. 2/ 8/64 = Urk. 2/ 2) ab, wobei sie zur Begründung vorbrachte, mangels na türlicher Unfallkausalität wäre sie gar nie leistungspflichtig gewesen.

1.2 Mit Verfügung vom 20. Mai 2011 (Urk. 2/ 8/35) schloss die AXA den Fall per 4. Mai 2010 ab und stellte die Versicherungsleistungen (Taggeld und Heilkos ten ) ein. Die am 20. Juni 2011 von der Krankenkasse des Versicherten erhobene Einsprache (Urk. 2/ 8/40) und die am 21. Juni 2011 vom Versicherten erhobene Einsprache (Urk. 2/ 8/42) wies die AXA mit Entscheid vom 16. Mai 2012 (Urk. 2/ 8/64 = Urk. 2/ 2) ab, wobei sie zur Begründung vorbrachte, mangels na türlicher Unfallkausalität wäre sie gar nie leistungspflichtig gewesen. 1.3 Die vom Versicherten am 1 5. Juni 2012 dagegen erhobene Beschwerde (Urk. 2/1 ) wies das hiesige Gericht im Verfahren UV.2012.00138 mit Urteil vom 14. No - vember 2013 (Urk. 2/17 ) ab.

1.3 Die vom Versicherten am 1 5. Juni 2012 dagegen erhobene Beschwerde (Urk. 2/1 ) wies das hiesige Gericht im Verfahren UV.2012.00138 mit Urteil vom 14. No vember 2013 (Urk. 2/17 ) ab. 2. Das Bundesgericht hiess die vom Versicherten am 1 7. Januar 201 3 dage gen erho bene Beschwerde (Urk. 2/ 2 1 ) mit Urteil 8 C_ 50 /201 4 vom 27. Juni 201 4 (Urk. 1) teilweise gut und wies die Sache zum neuen Entscheid an das hiesige Ge richt zurück.

2. Das Bundesgericht hiess die vom Versicherten am 1 7. Januar 201 3 dage gen erho bene Beschwerde (Urk. 2/ 2 1 ) mit Urteil 8 C_ 50 /201 4 vom 27. Juni 201 4 (Urk. 1) teilweise gut und wies die Sache zum neuen Entscheid an das hiesige Ge richt zurück. Das Gericht zieht in Erwägung:

Das Gericht zieht in Erwägung: 1. Die massgebenden rechtlichen Bestimmungen betreffend die nach einem versi cherten Unfallereignis von der obligatorischen Unfallversicherung allenfalls zu gewährenden Leistungen wie Heilbehandlung (Art. 10 des Bundesgesetzes über die Unfallversicherung, UVG), Taggelder (Art. 16 f. UVG) und I nvalidenrente (Art. 18 ff. UVG) sowie die Grundsätze über den für einen Leistungsanspruch unabdingbar erforderlichen natürlichen und (kumulativ verlangten) adäquaten Kausalzusammenhang zwischen eingetretenem Gesundheitsschaden und voran gegangenem Unfallereignis, über den Beweiswert ärztlicher Unterlagen im All gemeinen sowie denjenigen versicherungsinterne r und –externer Fachärzte im Besonderen w urden im Urteil des hiesigen Gerichts vom 14. November 2013 in Sachen der Parteien (Urk. 2/17 ) sowie im Urteil des Bundes ge richts 8 C_ 50 /201 4 vom 27. J uni 201 4 (Urk. 1 E. 2) umfassend wiedergegeben, weshalb vollumfänglich darauf ver wie sen werden kann.

1. Die massgebenden rechtlichen Bestimmungen betreffend die nach einem versi cherten Unfallereignis von der obligatorischen Unfallversicherung allenfalls zu gewährenden Leistungen wie Heilbehandlung (Art. 10 des Bundesgesetzes über die Unfallversicherung, UVG), Taggelder (Art. 16 f. UVG) und I nvalidenrente (Art. 18 ff. UVG) sowie die Grundsätze über den für einen Leistungsanspruch unabdingbar erforderlichen natürlichen und (kumulativ verlangten) adäquaten Kausalzusammenhang zwischen eingetretenem Gesundheitsschaden und voran gegangenem Unfallereignis, über den Beweiswert ärztlicher Unterlagen im All gemeinen sowie denjenigen versicherungsinterne r und –externer Fachärzte im Besonderen w urden im Urteil des hiesigen Gerichts vom 14. November 2013 in Sachen der Parteien (Urk. 2/17 ) sowie im Urteil des Bundes ge richts 8 C_ 50 /201 4 vom 27. J uni 201 4 (Urk. 1 E. 2) umfassend wiedergegeben, weshalb vollumfänglich darauf ver wie sen werden kann. 2.

2. 2.1 Das Bundesgericht hielt in seinem Urteil (Urk. 1) im Wesentlichen fest, dass im merhin von einer äusserst langen Latenzzeit seit dem Ereignis vom 3. September 2008 bis zur erstmaligen Beanspruchung ärztlicher Behandlung am 2 7. August 2009 auszugehen sei, welche allein schon einen natürlichen Kausalzusammen hang zwischen dem Vorfall und den späteren Kniebeschwerden als äusserst fraglich erscheinen lasse (S. 6 E. 4.1.1). Angesichts der aufschlussreichen Mei nungsäusserungen der involvierten Ärzte würden sich zusätzliche Abklärungen nicht aufdrängen, da von solchen keine zusätzlichen Erkenntnisse zu erwarten seien, welche sich noch auf das Ergebnis der Anspruchsprüfung auswirken könnten (S. 7 E. 4.2). Dr. med. Z.___, Facharzt für Orthopädische Chirur gie und Traumatologie des Bewegungsapparates FMH, s ei - laut Ausführungen des Beschwerdeführers - in seiner Expertise vom 2 2. August 2012 nicht bereit, sich den vorausgehenden ärztlichen Betrachtungsweisen anzuschliessen (S. 7 f. E. 4.3).

2.1 Das Bundesgericht hielt in seinem Urteil (Urk. 1) im Wesentlichen fest, dass im merhin von einer äusserst langen Latenzzeit seit dem Ereignis vom 3. September 2008 bis zur erstmaligen Beanspruchung ärztlicher Behandlung am 2 7. August 2009 auszugehen sei, welche allein schon einen natürlichen Kausalzusammen hang zwischen dem Vorfall und den späteren Kniebeschwerden als äusserst fraglich erscheinen lasse (S. 6 E. 4.1.1). Angesichts der aufschlussreichen Mei nungsäusserungen der involvierten Ärzte würden sich zusätzliche Abklärungen nicht aufdrängen, da von solchen keine zusätzlichen Erkenntnisse zu erwarten seien, welche sich noch auf das Ergebnis der Anspruchsprüfung auswirken könnten (S. 7 E. 4.2). Dr. med. Z.___, Facharzt für Orthopädische Chirur gie und Traumatologie des Bewegungsapparates FMH, s ei - laut Ausführungen des Beschwerdeführers - in seiner Expertise vom 2 2. August 2012 nicht bereit, sich den vorausgehenden ärztlichen Betrachtungsweisen anzuschliessen (S. 7 f. E. 4.3). Eine Rückweisung an das hiesige Gericht sei unumgänglich, damit sich dies es zu der als neues Beweismittel eingereichten Expertise des Dr. med. Z.___ äussere und namentlich auch über die Tragung der gutachterlichen Kosten ent scheide. Unabhängig davon, ob es bei der Verneinung der natürlichen Unfall kausalität bleibe oder nicht, werde das hiesige Gericht dabei aufgrund der Vor bringen des Beschwerdeführers auch zur Frage Stellung zu nehmen haben, ob und inwiefern die Beschwerdegegnerin für die im Rahmen der Heilbehandlung zugezogene n Schädigungen aufzukommen habe (S. 8 E. 4.3).

Eine Rückweisung an das hiesige Gericht sei unumgänglich, damit sich dies es zu der als neues Beweismittel eingereichten Expertise des Dr. med. Z.___ äussere und namentlich auch über die Tragung der gutachterlichen Kosten ent scheide. Unabhängig davon, ob es bei der Verneinung der natürlichen Unfall kausalität bleibe oder nicht, werde das hiesige Gericht dabei aufgrund der Vor bringen des Beschwerdeführers auch zur Frage Stellung zu nehmen haben, ob und inwiefern die Beschwerdegegnerin für die im Rahmen der Heilbehandlung zugezogene n Schädigungen aufzukommen habe (S. 8 E. 4.3). 2.2 In Nachachtung der bundesgerichtlichen Ausführungen im Rückweisungsent sch eid kann vorerst auf die im Urteil vom 1 4. November 2013 gewürdigten ärztlichen Stellungnahmen abgestellt werden (vgl. Urk. 2/17 E. 4).

2.2 In Nachachtung der bundesgerichtlichen Ausführungen im Rückweisungsent sch eid kann vorerst auf die im Urteil vom 1 4. November 2013 gewürdigten ärztlichen Stellungnahmen abgestellt werden (vgl. Urk. 2/17 E. 4). 2.3 Der Beschwerdeführer stellte sich damals in seiner Replik vom 2 8. August 2012 (Urk. 2/10) auf den Standpunkt, dass Dr. Z.___ (vgl. Urk. 2/11) und Dr. A.___ zusammengefasst klar zum Ergebnis kämen, dass das Ereignis vom 3. September 2008 bei ihm eine unfallbedingte, richtunggebende Verschlimme rung bewirkt habe, weshalb die Beschwerdegegnerin weiterhin für sämtliche Leistungen aufkommen müsse (S. 4 f.). Da es sich vorliegend um einen medizi nisch höchst komplexen Fall handle, habe er medizinischen Rat bei Dr. Z.___ einholen müssen. Die Kosten des Gutachtens seien ihm deshalb vollum fänglich zu ersetzen (S. 5 oben).

2.3 Der Beschwerdeführer stellte sich damals in seiner Replik vom 2 8. August 2012 (Urk. 2/10) auf den Standpunkt, dass Dr. Z.___ (vgl. Urk. 2/11) und Dr. A.___ zusammengefasst klar zum Ergebnis kämen, dass das Ereignis vom 3. September 2008 bei ihm eine unfallbedingte, richtunggebende Verschlimme rung bewirkt habe, weshalb die Beschwerdegegnerin weiterhin für sämtliche Leistungen aufkommen müsse (S. 4 f.). Da es sich vorliegend um einen medizi nisch höchst komplexen Fall handle, habe er medizinischen Rat bei Dr. Z.___ einholen müssen. Die Kosten des Gutachtens seien ihm deshalb vollum fänglich zu ersetzen (S. 5 oben). 2.4 Die Beschwerdegegnerin machte demgegenüber in ihrer Duplik vom 2 1. Sep - tember 2012 (Urk. 2/14) geltend, dass sich keine wesentlichen neuen As pekte aus der Replik des Beschwerdeführers ergäben. Sie halte an ihren Schluss - folgerungen, wonach die geltend gemachten linksseitigen Kniebe schwerden nicht mit dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit auf den Unfall vom 3. September 2008 zurückgeführt werden könnten, fest und ver - weise auf die entsprechenden Ausführungen (S. 1 unten).

2.4 Die Beschwerdegegnerin machte demgegenüber in ihrer Duplik vom 2 1. Sep tember 2012 (Urk. 2/14) geltend, dass sich keine wesentlichen neuen As pekte aus der Replik des Beschwerdeführers ergäben. Sie halte an ihren Schluss folgerungen, wonach die geltend gemachten linksseitigen Kniebe schwerden nicht mit dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit auf den Unfall vom 3. September 2008 zurückgeführt werden könnten, fest und ver weise auf die entsprechenden Ausführungen (S. 1 unten). 2.5 Folglich ist led iglich noch die Frage zu klären, ob der Expertise von Dr. med. Z.___ vom 2 2. August 2012 eine entscheidrelevante Bedeutung beig e messen werden kann und wer die gutachterlichen Kosten zu tragen hat.

2.5 Folglich ist led iglich noch die Frage zu klären, ob der Expertise von Dr. med. Z.___ vom 2 2. August 2012 eine entscheidrelevante Bedeutung beig e messen werden kann und wer die gutachterlichen Kosten zu tragen hat. 3.

3. 3.1 Dr. med. Z.___, Facharzt Orthopädische Chirurgie und Traumatolo gie des Bewegungsapparates FMH, erstattete sein Gutachten am 2 2. August 2012 (Urk. 2/11) zuhanden des Beschwerdeführers gestützt auf die Untersuchung des Beschwerdeführers vo m 2 9. Mai 2012 sowie die Akten. Er führte aus, dass er in diesem Zusammenhang auf das EVG-Urteil U398/00 ver weise, in welchem entschieden worden sei, dass ein koordinierte r Sprung von einer Verpackungskiste, der Schmerze n im Kniegelenk auslöse und in der Be fundung degenerative Meniskus- und Knorpelschäden aufzeige, als unfallähnli cher Körperschaden zu gelten habe, da nicht das Schadensbild, sondern das äussere Ereignis mit seinen Folgen als unfallähnlich anzusehen sei. Wenn man das nicht wegzudenkende Ereignis des zusammenbrechenden Stuhls mit dem darauf sitzenden Lehrer als sinnfälliges Ereignis und damit als unfallähnlichen Körperschaden werte, bestehe ein natürlicher Kausalzusammenhang zwischen diesem Ereignis und den daraus entstandenen Kniebeschwerden links (S. 3 Ziff. 1).

3.1 Dr. med. Z.___, Facharzt Orthopädische Chirurgie und Traumatolo gie des Bewegungsapparates FMH, erstattete sein Gutachten am 2 2. August 2012 (Urk. 2/11) zuhanden des Beschwerdeführers gestützt auf die Untersuchung des Beschwerdeführers vo m 2 9. Mai 2012 sowie die Akten. Er führte aus, dass er in diesem Zusammenhang auf das EVG-Urteil U398/00 ver weise, in welchem entschieden worden sei, dass ein koordinierte r Sprung von einer Verpackungskiste, der Schmerze n im Kniegelenk auslöse und in der Be fundung degenerative Meniskus- und Knorpelschäden aufzeige, als unfallähnli cher Körperschaden zu gelten habe, da nicht das Schadensbild, sondern das äussere Ereignis mit seinen Folgen als unfallähnlich anzusehen sei. Wenn man das nicht wegzudenkende Ereignis des zusammenbrechenden Stuhls mit dem darauf sitzenden Lehrer als sinnfälliges Ereignis und damit als unfallähnlichen Körperschaden werte, bestehe ein natürlicher Kausalzusammenhang zwischen diesem Ereignis und den daraus entstandenen Kniebeschwerden links (S. 3 Ziff. 1). Im Allgem einen heilten Weichteilprellungen an den Extremitäten spätestens innerhalb von 6 Wochen ab. Im MRI des linken Kniegelenks vom 9. September 2009 seien keine Weichteilprellungen mehr erkennbar, hingegen der linke me diale Meniskusriss und die Verbreiterung des hinteren Kreuzbandes mit Signal alteration. Daher seien auch, da ein Jahr seit dem Unfallereignis zurückliege, keine frischen Verletzungszeichen mehr erkennbar (S. 4 oben).

Im Allgem einen heilten Weichteilprellungen an den Extremitäten spätestens innerhalb von 6 Wochen ab. Im MRI des linken Kniegelenks vom 9. September 2009 seien keine Weichteilprellungen mehr erkennbar, hingegen der linke me diale Meniskusriss und die Verbreiterung des hinteren Kreuzbandes mit Signal alteration. Daher seien auch, da ein Jahr seit dem Unfallereignis zurückliege, keine frischen Verletzungszeichen mehr erkennbar (S. 4 oben). Es sei möglich, dass der Meniskusriss beim Ereignis entstanden sei, oder dass der Riss schon vorbestanden habe und durch den Unfall vergrössert worden sei und damit die Schmerzen ausgelöst worden seien, oder aber dass sich am Me niskus selbst beim Ereignis nichts geändert habe, sondern dass einfach infolge des Ereignisses (Prellung und/oder Distorsion) Knieschmerzen aufgetreten seien (S. 4 Mitte).

Es sei möglich, dass der Meniskusriss beim Ereignis entstanden sei, oder dass der Riss schon vorbestanden habe und durch den Unfall vergrössert worden sei und damit die Schmerzen ausgelöst worden seien, oder aber dass sich am Me niskus selbst beim Ereignis nichts geändert habe, sondern dass einfach infolge des Ereignisses (Prellung und/oder Distorsion) Knieschmerzen aufgetreten seien (S. 4 Mitte). Weiter führte Dr. Z.___ aus, dass, wenn das Gericht den Unfall oder das unfallähnliche Ereignis als gegeben anerkenne, der natürliche Kausalzusam menhang zwischen dem Ereignis und dessen weiteren Folgen gegeben sei. So halte auch Dr. B.___ in seiner Stellungnahme (vgl. Urk. 2/8/M18) fest, dass die Meniskusruptur zu einer richtunggebenden Verschlimmerung führe.

Weiter führte Dr. Z.___ aus, dass, wenn das Gericht den Unfall oder das unfallähnliche Ereignis als gegeben anerkenne, der natürliche Kausalzusam menhang zwischen dem Ereignis und dessen weiteren Folgen gegeben sei. So halte auch Dr. B.___ in seiner Stellungnahme (vgl. Urk. 2/8/M18) fest, dass die Meniskusruptur zu einer richtunggebenden Verschlimmerung führe. In diesem Zusammenhang habe er die MRI-Bilder und deren Befundung noch mals mit dem leitenden Radiologen für mu s kulo-skelettale Radiologie an der Klinik C.___, Prof. Dr. med. A.___, besprochen. Dieser gelange zur Auffassung, dass es im Anschluss an die Teilmeniskektomie zu ei ner ausgeprägten Chondrolyse und zu nekroseartigen Knochenmarksverände rungen gekommen sei, die sich sowohl im Femurkondylus wie im Tibiakopf im MRI darstellten. Solche postoperativen Kondylennekrosen nach Teilmenis kektomie seien in der Literatur vielfach beschrieben. Er gelange deshalb zur Auffassung, dass die Komplikationen, aufgetreten nach der arthroskopischen Knie-Operation, indirekte Folge des Ereignisses vom 3. September 2008 seien. Sie seien aus diesen Gründen auch vom Unfallversicherer zu übernehmen (S. 5).

In diesem Zusammenhang habe er die MRI-Bilder und deren Befundung noch mals mit dem leitenden Radiologen für mu s kulo-skelettale Radiologie an der Klinik C.___, Prof. Dr. med. A.___, besprochen. Dieser gelange zur Auffassung, dass es im Anschluss an die Teilmeniskektomie zu ei ner ausgeprägten Chondrolyse und zu nekroseartigen Knochenmarksverände rungen gekommen sei, die sich sowohl im Femurkondylus wie im Tibiakopf im MRI darstellten. Solche postoperativen Kondylennekrosen nach Teilmenis kektomie seien in der Literatur vielfach beschrieben. Er gelange deshalb zur Auffassung, dass die Komplikationen, aufgetreten nach der arthroskopischen Knie-Operation, indirekte Folge des Ereignisses vom 3. September 2008 seien. Sie seien aus diesen Gründen auch vom Unfallversicherer zu übernehmen (S. 5). 3.2 In seinem Gutachten vom 2 2. August 2012 ( Urk. 2/11) setzt e Dr. Z.___ den Kausalzusammenhang ohne Weiteres mit dem Vorliegen eines Unfalls be ziehungsweise einer unfallähnlichen Körperschädigung gleich, ohne auf die äusserst lange Latenzzeit bis zur erstmaligen Arztkonsultation im Mai 2009 be ziehungsweise die fehlende n Symptome oder Symptomfragmente zwischen dem Unfall und den Unfallfolgen einzugehen. Er hat somit weder medizinische Hin weise aufgeführt, noch anderweitige Begründungen für eine überwiegend wahrscheinliche Unfallkausalität der Meniskusverletzung abgegeben. Vielmehr betont e er selb er, dass im Rahmen der erst ein Jahr nach dem geltend gemach ten Ereignis durchgeführten MRI vom September 2009 keine Weichteilprellun gen und keine frischen Verletzungszeichen mehr feststellbar gewesen seien und zählt e mehrere mögliche Interpretationen des Meniskusrisses auf. Er z og sodann ohne nähere Begründung den Schluss, dass einzig das vor Zeugen stattgefun dene Ereignis des zusammenbrechenden Stuhls zum Meniskusriss geführt haben könne.

3.2 In seinem Gutachten vom 2 2. August 2012 ( Urk. 2/11) setzt e Dr. Z.___ den Kausalzusammenhang ohne Weiteres mit dem Vorliegen eines Unfalls be ziehungsweise einer unfallähnlichen Körperschädigung gleich, ohne auf die äusserst lange Latenzzeit bis zur erstmaligen Arztkonsultation im Mai 2009 be ziehungsweise die fehlende n Symptome oder Symptomfragmente zwischen dem Unfall und den Unfallfolgen einzugehen. Er hat somit weder medizinische Hin weise aufgeführt, noch anderweitige Begründungen für eine überwiegend wahrscheinliche Unfallkausalität der Meniskusverletzung abgegeben. Vielmehr betont e er selb er, dass im Rahmen der erst ein Jahr nach dem geltend gemach ten Ereignis durchgeführten MRI vom September 2009 keine Weichteilprellun gen und keine frischen Verletzungszeichen mehr feststellbar gewesen seien und zählt e mehrere mögliche Interpretationen des Meniskusrisses auf. Er z og sodann ohne nähere Begründung den Schluss, dass einzig das vor Zeugen stattgefun dene Ereignis des zusammenbrechenden Stuhls zum Meniskusriss geführt haben könne. Dr. Z.___ verkennt dabei, dass der natürliche Kausalzusammenhang mit dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit gegeben sein muss und die blosse Möglichkeit der unfallbedingten Verursachung nicht genügt. D en Ausführungen von Dr. Z.___, wonach Dr. B.___ in seiner Stellung nahme vom 7. Februar 2012 von einer richtunggebenden Verschlimmerung des bestehenden Vorzustandes durch das Ereignis vom 3. September 2008 ausgehe, kann ebenfalls nicht gefolgt werden. So führte Dr. B.___ in seinem Bericht vom 7. Februar 2012 ( Urk. 2/8/M18) rein hypothetisch aus, falls davon ausge gangen werde, dass die Meniskus ruptur in einem natürlichen Kausalzusammen hang zum Unfallereignis stehe, dies durch zusätzliche Destabilisierung des Kniegelenkes zu einer rich tunggebenden Verschlimmerung mit erfahrungsge mäss deutlich beschleunigter Progredienz der Gonarthrose führe. Er hielt jedoch diesbezüglich klar und deutlich fest, dass er die Meniskusruptur am linken Kniegelenk nur möglicherweise in einem natürlichen Kausal zusammenhang zum Ereignis vom 3. September 2008 erachte (S. 2 Ziff. 2).

Dr. Z.___ verkennt dabei, dass der natürliche Kausalzusammenhang mit dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit gegeben sein muss und die blosse Möglichkeit der unfallbedingten Verursachung nicht genügt. D en Ausführungen von Dr. Z.___, wonach Dr. B.___ in seiner Stellung nahme vom 7. Februar 2012 von einer richtunggebenden Verschlimmerung des bestehenden Vorzustandes durch das Ereignis vom 3. September 2008 ausgehe, kann ebenfalls nicht gefolgt werden. So führte Dr. B.___ in seinem Bericht vom 7. Februar 2012 ( Urk. 2/8/M18) rein hypothetisch aus, falls davon ausge gangen werde, dass die Meniskus ruptur in einem natürlichen Kausalzusammen hang zum Unfallereignis stehe, dies durch zusätzliche Destabilisierung des Kniegelenkes zu einer rich tunggebenden Verschlimmerung mit erfahrungsge mäss deutlich beschleunigter Progredienz der Gonarthrose führe. Er hielt jedoch diesbezüglich klar und deutlich fest, dass er die Meniskusruptur am linken Kniegelenk nur möglicherweise in einem natürlichen Kausal zusammenhang zum Ereignis vom 3. September 2008 erachte (S. 2 Ziff. 2). Aus der weiteren Stellungnahme von Dr. B.___ vom 2 7. März 2012 ( Urk. 2/Urk. 8/M19) - nach Einholen der Röntgenaufnahmen im Juni 2009 so wie der MRI-Bilder von September 2009 – geht sodann klar hervor, dass eine ma ssive arthrotische Veränderung im medialen Gelenkkompar timent des linken Kniegelenkes in einem Ausmass vorl ie ge, welche darauf schliesse n lasse, dass diese Veränderung wesentlich älter als ein Jahr sein müsse, da nach einer Me niskusverletzung solche Veränderungen nicht inner halb eines Jahres auftreten könnten. Gestützt darauf sei die Kausalität der festgestellten Meniskusruptur le diglich mit dem Beweisgrad der Möglichkeit zu beurteilen.

Aus der weiteren Stellungnahme von Dr. B.___ vom 2 7. März 2012 ( Urk. 2/Urk. 8/M19) - nach Einholen der Röntgenaufnahmen im Juni 2009 so wie der MRI-Bilder von September 2009 – geht sodann klar hervor, dass eine ma ssive arthrotische Veränderung im medialen Gelenkkompar timent des linken Kniegelenkes in einem Ausmass vorl ie ge, welche darauf schliesse n lasse, dass diese Veränderung wesentlich älter als ein Jahr sein müsse, da nach einer Me niskusverletzung solche Veränderungen nicht inner halb eines Jahres auftreten könnten. Gestützt darauf sei die Kausalität der festgestellten Meniskusruptur le diglich mit dem Beweisgrad der Möglichkeit zu beurteilen. Zu diesen medizinischen Ausführungen und Vora k ten bezog Dr. Z.___ in seinem Gutachten nicht näher Stellung. Seine Darlegung der medizinischen Befund e sowie deren Beurteilung sind weder plausibel begründet noch ein leuchtend und auch die Schlussfolgerungen von Dr. Z.___ können nicht nachvollzogen werden.

Zu diesen medizinischen Ausführungen und Vora k ten bezog Dr. Z.___ in seinem Gutachten nicht näher Stellung. Seine Darlegung der medizinischen Befund e sowie deren Beurteilung sind weder plausibel begründet noch ein leuchtend und auch die Schlussfolgerungen von Dr. Z.___ können nicht nachvollzogen werden. Vor diesem Hintergrund vermögen die Ausführungen von Dr. Z.___ die in nachvollziehbarer Weise aufgezeigten Beurteilungen und Schlussfolgerungen von Dr. B.___ nicht in Frage zu stellen, zumal sie auch keine massgeblichen Kausalitätsaussagen enthalten. Insgesamt vermag das Gutachten von Dr. Z.___ an der fehlenden überwiegend wahrscheinlichen Kausalität der geltend gemachten Knieverletzung zum Ereignis vom 3. September 2008 somit nichts zu ändern.

Vor diesem Hintergrund vermögen die Ausführungen von Dr. Z.___ die in nachvollziehbarer Weise aufgezeigten Beurteilungen und Schlussfolgerungen von Dr. B.___ nicht in Frage zu stellen, zumal sie auch keine massgeblichen Kausalitätsaussagen enthalten. Insgesamt vermag das Gutachten von Dr. Z.___ an der fehlenden überwiegend wahrscheinlichen Kausalität der geltend gemachten Knieverletzung zum Ereignis vom 3. September 2008 somit nichts zu ändern. So führen die vorhandenen Akten und deren Würdigung zum Schluss, dass eine Verursachung der im September 2009 festgestellten Meniskusverletzung durch den Unfall vom 3. September 2008 nicht mit dem erforderlichen Beweisgrad der überwie genden Wahrscheinlichkeit angenommen werden kann.

So führen die vorhandenen Akten und deren Würdigung zum Schluss, dass eine Verursachung der im September 2009 festgestellten Meniskusverletzung durch den Unfall vom 3. September 2008 nicht mit dem erforderlichen Beweisgrad der überwie genden Wahrscheinlichkeit angenommen werden kann. 3.3 Da die blosse Möglichkeit der unfallbedingten Verursachung nicht genügt, und der erforderliche Beweisgrad der überwiegenden Wahr scheinlichkeit nicht gege ben ist (vgl. vorstehend E. 3.2), besteht keine rechtliche Grundlage für eine Leistungspflicht der Beschwerdegegnerin.

3.3 Da die blosse Möglichkeit der unfallbedingten Verursachung nicht genügt, und der erforderliche Beweisgrad der überwiegenden Wahr scheinlichkeit nicht gege ben ist (vgl. vorstehend E. 3.2), besteht keine rechtliche Grundlage für eine Leistungspflicht der Beschwerdegegnerin. Mangels überwiegend wahrscheinlichen Kausalzusammenhangs zwischen dem Ereignis vom 3. September 2008 und der geltend gemachten Meniskusverlet zung sind auch die im Zusammenhang mit der Teilmeniskektomie gemachten Ausführungen und folglich die Angaben von Dr. A.___ vorliegend nicht zu berücksichtigen.

Mangels überwiegend wahrscheinlichen Kausalzusammenhangs zwischen dem Ereignis vom 3. September 2008 und der geltend gemachten Meniskusverlet zung sind auch die im Zusammenhang mit der Teilmeniskektomie gemachten Ausführungen und folglich die Angaben von Dr. A.___ vorliegend nicht zu berücksichtigen. 3.4 Dem Antrag des Beschwerdeführers, ihm seien die Honorarkosten von Dr. Z.___ in der Höhe von Fr. 2‘750.-- zu entschädigen ( Urk. 2/10 S. 2 Ziff. 2), kann nach dem Gesagten nicht entsprochen werden.

3.4 Dem Antrag des Beschwerdeführers, ihm seien die Honorarkosten von Dr. Z.___ in der Höhe von Fr. 2‘750.-- zu entschädigen ( Urk. 2/10 S. 2 Ziff. 2), kann nach dem Gesagten nicht entsprochen werden. So hat die Beschwerdegegnerin die ihr obliegende Abk lärungspflicht nicht ver letzt. Dass sie in antizipierter Beweiswürdigung auf die Vornahme weiterer me dizinischer Abklärungen verzichtet hat, kann bei der vorliegenden medizini schen Aktenlage sowie auch unter Berücksichtigung des Umstandes, dass aus dem bei Dr. Z.___ eingeholte n Privatgutachten keine neuen Erkenntnisse gewonnen werden konnten, nicht bemängelt werden. Das Privatgutachten von Dr. Z.___ trug demnach nichts zur Entscheidfind ung bei. Es handelt sich somit um unnötige Prozesskosten, welche derjenige zu bezahlen hat, der sie verursacht hat, mithin der Beschwerdeführer ( § 28 lit. a GSVGer in Verbindung mit Art. 108 der Schweizerischen Zivilprozessordnung).

So hat die Beschwerdegegnerin die ihr obliegende Abk lärungspflicht nicht ver letzt. Dass sie in antizipierter Beweiswürdigung auf die Vornahme weiterer me dizinischer Abklärungen verzichtet hat, kann bei der vorliegenden medizini schen Aktenlage sowie auch unter Berücksichtigung des Umstandes, dass aus dem bei Dr. Z.___ eingeholte n Privatgutachten keine neuen Erkenntnisse gewonnen werden konnten, nicht bemängelt werden. Das Privatgutachten von Dr. Z.___ trug demnach nichts zur Entscheidfind ung bei. Es handelt sich somit um unnötige Prozesskosten, welche derjenige zu bezahlen hat, der sie verursacht hat, mithin der Beschwerdeführer ( § 28 lit. a GSVGer in Verbindung mit Art. 108 der Schweizerischen Zivilprozessordnung). Das Gericht erkennt:

Das Gericht erkennt: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Das Verfahren ist kostenlos.

2. Das Verfahren ist kostenlos. 3. Zustellung gegen Empfangsschein an:

3. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Rechtsanwalt Tobias Figi

Rechtsanwalt Tobias Figi - AXA Versicherungen AG

AXA Versicherungen AG - Bundesamt für Gesundheit

Bundesamt für Gesundheit 4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundes gericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).

4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundes gericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen.

Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu ent hal ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Ur kunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).

Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu ent hal ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Ur kunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin

MosimannSchüpbach