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Hierunter werden Behandlungsverfahren zusammengefasst, die die Ausscheidung von abgelagerten Stoffwechsel-Endprodukten („Schlacken“) über Haut, Darm und Nieren fördern. Als Ableitungsverfahren bezeichnet man therapeutische Anwendungen, die die Ausscheidung von Stoffwechselendprodukten über die normalen (physiologischen) Ausscheidungsorgane anregen (Haut, Darm, Leber-Galle-System, Nieren). Zur Anregung der Ableitung über die genannten inneren Organe werden meist pflanzliche oder niedrig potenzierte homöopathische Arzneimittel verwendet. Für die Ableitung auf die Haut kommen mechanische Verfahren hinzu, ohne Verletzung der Haut. Beispiele dafür: Trockenes Schröpfen, Baunscheidtverfahren, Massagen, Wickel… Bei Ausleitungsverfahren wird die Haut verletzt, wodurch ein künstlicher Ausscheidungsort geschaffen wird, über den der Organismus Säfte mit krankhafter Qualität ausscheiden kann, die (aus vielfältigen Gründen) über die natürlichen Wege nicht eliminiert werden können. Beispiele für Ausleitungsverfahren: Blutiges Schröpfen, Cantharidenpflaster, Blutegel, Aderlass.
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