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Die wichtigsten Kurznews aus der weiten Welt des Sports.
Das Schweizer Männer-Team gewinnt in St. Moritz gleich beide Europacup-Super-Gs. Im zweiten Rennen gibt es sogar einen Schweizer Dreifach-Erfolg. Der sechsmalige Junioren-Weltmeister Marco Odermatt war der erfolgreichste Fahrer im Engadin. Der 21-jährige Nidwaldner gewann den ersten Super-G und belegte beim zweiten mit drei Hundertstel Rückstand den 2. Platz hinter dem Bündner Stefan Rogentin. Das Schweizer Podest komplettierte Gino Caviezel. Auch Ralph Weber und der 21-jährige Marco Kohler überzeugten mit Top-10-Plätzen in beiden Rennen.
Genauso wie der 24-jährige Rogentin wird Odermatt nun zum Schweizer Speed-Team stossen, das am Freitag (Super-G) und am Samstag (Abfahrt) beim Weltcup im Einsatz steht. Dass er auch auf höchster Stufe mit den Besten mithalten kann, bewies er zuletzt am Samstag, als er beim Riesenslalom von Val d'Isère Siebter wurde. (pre/sda)
Die UEFA hat heute einen Bericht der «Sport Bild» über eine mögliche Verlegung der Champions-League-Spieltage dementiert. Pläne, Partien ab 2024 nicht mehr am Dienstag- und Mittwochabend, sondern am Wochenende auszutragen, gäbe es nicht. «Die UEFA und ihr Präsident haben nie darüber gesprochen», hiess es in einer Mitteilung. «Wir würden uns wünschen, dass einige Medien die Richtigkeit ihrer Informationen bei uns überprüfen würden, bevor sie solche Geschichten veröffentlichen.»
Laut «Sport Bild» habe sich die UEFA bessere Erträge erhofft. Spiele am Samstag und Sonntag würden weitaus mehr Zuschauer vor den Fernseher locken als unter der Woche. Laut UEFA-Präsident Aleksander Ceferin würden zwei Expertengruppen derzeit an einer Reform der Königsklasse arbeiten, eine Entscheidung könne vielleicht schon 2019 fallen. (pre)
Der Amerikaner Travis Ganong fährt im ersten Training für die Weltcup-Abfahrt in Val Gardena Bestzeit.
Bestklassierter Schweizer war mit Mauro Caviezel. Der Bündner, der mit drei Podestplätzen aus Lake Louise und Beaver Creek heimgekehrt war, belegte mit 1,4 Sekunden Rückstand Platz 12. Drei Zehntel langsamer als sein Teamkollege war Carlo Janka. Janka, der es im Normalfall im ersten Training ruhiger angehen lässt, klassierte sich als Neunzehnter. Beat Feuz verlor über zwei Sekunden.
Ganong führt das Klassement vor dem Österreicher Max Franz, dem Sieger der Abfahrt in Lake Louise und des Super-G in Beaver Creek, und seinem Landsmann Bryce Bennett an. Ganong kehrte in diesem Winter nach einer schweren Knieverletzung zurück. Vor knapp einem Jahr hatte er in der Abfahrt in Bormio einen Kreuzbandriss erlitten. (abu/sda)
Auch für das kommende Wochenende sind bereits wieder zwei Partien der französischen Ligue 1 wegen der Strassenproteste der so genannten «gelben Westen» verschoben worden. Nice – Saint-Etienne und Nantes – Montpellier werden nicht wie vorgesehen am Freitag – respektive Samstagabend stattfinden.
Das Spiel in Nizza soll allenfalls am Sonntagnachmittag über die Bühne gehen, da diese beiden Klubs bereits am 17. Spieltag von einer Verschiebung betroffen waren und damit zwei Spiele in Rückstand geraten würden. (abu/sda/afp)
Norwegens Langläufer Petter Northug zieht sich aus dem professionellen Skisport zurück. Der 32-Jährige sagte am Mittwoch bei einer Pressekonferenz in Trondheim: «Langlauf ist mein Leben und es ist schwer, das aufzugeben. Aber gleichzeitig fühlt es sich gut an.»
Northug gehört mit zweimal Olympia-Gold und 13 WM-Titeln zu den grossen Stars im Langlaufsport. Doch die letzten zwei Jahre liefen nicht so gut. «In den letzten Wochen habe ich gemerkt, dass es nicht ausreicht, um auf dem Niveau zu sein, das für den Kampf um die Weltmeisterschaft erforderlich ist. Mein Körper kann mit der Belastung nicht mehr umgehen», sagte Northug unter Tränen. Konkrete Pläne für die Zukunft äusserte Northug nicht. (abu/sda/dpa)
Die Zukunft des britischen Team Sky ist ungewiss. Der Hauptsponsor, TV-Konzern Sky, zieht sich nach der Saison 2019 zurück. Die Equipe hofft, einen neuen Geldgeber zu finden, um weiter existieren zu können. Das Budget wurde zuletzt auf rund 40 Millionen Franken geschätzt, wovon Sky etwa drei Viertel beisteuerte. Es zählte damit zu den teuersten Teams der Pro Tour.
Team Sky wurde 2010 aus der Taufe gehoben und stieg rasch zur dominierenden Mannschaft des Jahrzehnts auf. Mit Bradley Wiggins (2012), Chris Froome (2013, 2015, 2016, 2017) und Geraint Thomas gewannen die Briten sechs der letzten sieben Austragungen der Tour de France. Froome triumphierte im Sky-Trikot im vergangenen Jahr auch am Giro d'Italia und vor zwei Jahren an der Vuelta. (ram)
Nach drei Niederlagen kehren Clint Capela und Houston in der NBA zum Siegen zurück. Die Rockets bezwingen die Portland Trail Blazers 111:104.
Zunächst sah es alles andere als gut aus für die Rockets, die 12:27 in Rückstand gerieten. Nach dem 77:78 kurz vor dem Ende des dritten Viertels zog das Heimteam dann aber auf 88:78 davon und liess nichts mehr anbrennen.
Capela erwischte mit 13 Punkten, sieben Rebounds, zwei Assists und einer Minus-7-Bilanz nicht den besten Abend. 5:15 Minuten vor dem Ende musste der 24-jährige Genfer nach dem sechsten Foul das Parkett verlassen. Bester Werfer der Rockets war mit 29 Punkten einmal mehr James Harden. (abu/sda)
YB muss für längere Zeit auf Miralem Sulejmani verzichten. Der serbische Mittelfeldspieler hat sich beim 3:2-Sieg gegen Thun am Samstag den Fuss gebrochen. Sulejmani fällt rund zehn Wochen aus. (ram)
Die AS Monaco empfängt heute Abend in der Champions League Borussia Dortmund. Zwar sind die Monegassen schon ausgeschieden, doch Trainer Thierry Henry war am Abend vor dem Spiel natürlich trotzdem ein gefragter Mann. Mit ihm bei den Reportern: Loic Badiashile. Der 20-jährige Goalie wurde vom Weltmeister 1998 daran erinnert, dass es sich gehört, nicht einfach aufzustehen und vom Tisch wegzulaufen. Sondern dass man bitteschön den Stuhl wieder gerade rückt. (ram)
Das Szenario, dass die NBA-Playoffs ohne Schweizer Beteiligung über die Bühne gehen, wurde in der Nacht auf Dienstag um eine weitere Niederlage wahrscheinlicher. Thabo Sefolosha verlor mit den Utah Jazz beim Conference Leader Oklahoma City Thunder 113:122. Sefolosha stand bei Utah während gut 16 Minuten auf dem Parkett und kam auf sechs Punkte und sechs Rebounds.
Durch die 15. Niederlage im 28. Spiel rutschte die Franchise aus Salt Lake City in der Western Conference auf den drittletzten Platz ab. Die Houston Rockets mit dem Genfer Clint Capela liegen nach zuletzt drei Niederlagen in Folge noch einen Rang dahinter. (ram/sda)
Das katalanische Derby zwischen dem FC Barcelona und dem FC Girona wird nicht in Miami stattfinden. Barça hat die Teilnahme an diesem ersten im Ausland geplanten Spiel der spanischen Meisterschaft abgesagt.
Die Liga liess verlauten, man akzeptiere den Entscheid. Von Anfang an sei klar gemacht worden, dass die Teilnahme an dieser für den 26. Januar 2019 geplanten Auslands-Partie freiwillig sei. Dennoch werde in absehbarer Zeit ein offizielles Spiel in den USA absolviert, das Projekt schreite weiter voran. (ram)
Seit einer Woche ist klar, dass Arjen Robben Bayern München im nächsten Sommer verlassen wird. Der 34-jährige Niederländer schliesst nun auch ein mögliches Karriereende nicht aus. Es sei noch nicht «100-prozentig klar», ob er weiter Fussball spielen wolle, sagte Robben im «Kicker»-Interview und stellte fest: «Vielleicht höre ich ganz auf.»
Robben hatte am Sonntag vor einer Woche das Ende seiner Zeit beim FC Bayern verkündet. «So etwas ist natürlich ein grosser Schritt. Das entscheidest du nicht an einem Tag, einfach mal so», sagte Robben. Nun wartet der Niederländer auf das optimale Angebot. «Die Lage ist für mich so: Wir schauen und warten, was es an Möglichkeiten gibt.»
Jeder wisse, dass er bei Bayern aufhöre. «Wenn ein Angebot vorbeikommt, von dem ich wirklich zu 100 Prozent überzeugt bin und sage, das ist noch mal was Schönes, das will ich machen, dann spiele ich weiter. Wenn das ideale Angebot nicht kommt, dann kann auch Schluss sein.» Auch eine Rückkehr in die Heimat sei für ihn vorstellbar.
Nationaltrainer Patrick Fischer hat Noah Road (22) für das Vierländerturnier vom 11. bis 14. Dezember in Luzern nachnominiert. Der Captain von Genève-Servette ersetzt Biels Stürmer Jason Fuchs, der nach einer am Samstag erlittenen Kehlkopf-Fraktur sechs Wochen pausieren muss. Mit der Nachnomination von Rod stehen nun zwölf Silbermedaillengewinner der vergangenen WM in Kopenhagen im Schweizer Kader für das Heimturnier. (pre/sda)
Florian Kohler (44) hat seinen Job als CEO von Swiss Ice Hockey Ende November aufgegeben. Nun tritt er auch als Verwaltungsrats-Präsident der WM 2020 ab.
Die Eishockey-WM 2020 wird in Zürich und Lausanne durchgeführt. Juristisch ist der Organisator nicht der Verband, sondern eine eigens dafür gegründete Aktiengesellschaft, an der sich der Verband und die Sportmarketing-Agentur Infront beteiligen. WM-Geschäftsführer ist, wie bei der WM 2009 in Kloten und Bern, Gian Gilli. Verwaltungsrats-Präsident dieser AG – also letztlich oberster Boss und Repräsentant der WM, der beim Eröffnungsspiel sicherlich im Schwenkbereich der TV-Kameras neben einem Bundesrat sitzen wird – ist Florian Kohler.
Dieses Amt wollte er auch nach seiner Demission als Verbands-Geschäftsführer behalten. Daraus wird nichts. In den nächsten Tagen wird der Verband mitteilen, dass Florian Kohler auch den obersten Sessel in der WM-Organisation unfreiwillig freiwillig geräumt hat. Um seine Nachfolge wird in Hockey-Helvetien noch geschachert. (kza)
Arminia Bielefeld trennt sich per sofort von Trainer Jeff Saibene. Dem früheren Super-League-Coach wird beim Klub aus der 2. Bundesliga eine Serie von zehn sieglosen Spielen zum Verhängnis. Das 1:1-Unentschieden am Sonntag gegen den Tabellenvorletzten SV Sandhausen brachte das Fass zum Überlaufen. Bielefeld ist nur auf Rang 14, der Vorsprung auf die Abstiegsplätze beträgt lediglich vier Punkte.
Saibene war im März 2017 von Thun nach Bielefeld gewechselt und hatte den Verein vor dem Abstieg gerettet. Die letzte Saison schloss die Arminia im 4. Rang ab. (ram/sda)
Pascal Meier wurde eine grosse Ehre zuteil. Der Torhüter der Unihockey-Nationalmannschaft wurde als erster Schweizer zum MVP und zum besten Goalie der WM 2018 in Prag gewählt. Neben dem Keeper von NLA-Leader Grasshoppers schafften es die schwedischen Verteidiger Emil Johansson und Robin Nilsberth sowie im Sturm der Tscheche Adam Delong, der Finne Joonas Pylsy und der Schwede Kim Nilsson (die letzten beiden mit Vergangenheit in der NLA) ins Allstar-Team.
Der 28-Jährige Meier liess die Schweiz mit zahlreichen starken Paraden im Halbfinal gegen Rekord-Weltmeister Schweden lange am grossen Coup schnuppern. Letztlich verpassten die Schweizer den zweiten Finaleinzug nach 1998 erst im Penaltyschiessen. Mit einem Sieg gegen Gastgeber Tschechien im Spiel um Platz 3 sicherten sie sich die Bronzemedaille. (zap/sda)
Wir kennen weder Liga, noch Spielstand, noch Goalie. Aber was er macht, zeugt nicht von grosser Überzeugung in die eigenen Fähigkeiten. Als gleich drei Gegenspieler ohne Verteidiger im Weg auf sein Tor zustürmen, verschiebt er einfach sein Tor. Der Goalie nimmt eine Zwei-Minuten-Strafe in Kauf – offenbar sieht er im Boxplay eine grössere Chance, keinen Treffer zu kassieren, als in dieser Situation. Weshalb die Gegner den Torhüter für diese grobe Unsportlichkeit nicht einmal ein bisschen körperlich angehen, bleibt ihr Geheimnis. (ram)