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Pucken ist eine Wickeltechnik, bei der Säuglinge in den ersten Wochen ihres Lebens fest in ein Tuch eingewickelt werden.
Das Baby wird fest in ein weiches Tuch eingewickelt. Nur wenige Handgriffe sind hierfür nötig. Man verspricht sich vom festen Einwickeln, dass das Kind ruhiger schläft.
Als Ursache des Effektes nennen Ärzte und Hebammen die enger am Körper anliegenden Arme, die unkontrollierte Reflexe verhindern. In einigen Studien konnte belegt werden, dass gerade Schreibabys und Neugeborene von der Wickeltechnik profitieren.
Dünne Babydecken aus Baumwolle und Stoffwindeln (idealerweise 80 × 80 cm) sind hierfür am besten geeignet.
Bei den ersten Malen kann es für Eltern recht schwierig sein, ihr Kind so fest einzuwickeln, dass es sich nicht mehr bewegen kann. Man entwickelt automatisch Widerstände dagegen, weil es ein wenig unnatürlich erscheint.
So kommt es zu dem typischen Fehler, das Kind zu locker einzuwickeln. Das hat zur Folge, dass es sich in kurzer Zeit frei strampelt und das Wickeln ohne Effekt bleibt. Damit es überhaupt Sinn macht, muss sehr eng gewickelt werden.
Babys sollten maximal bis zum 4. oder 5. Monat gepuckt werden. Sobald sich das Baby selbst drehen kann, sollten Sie es unterlassen. Es ist auch nicht angebracht, das Kind tagsüber durch Pucken ruhigzustellen.
Das feste Einwickeln unterdrückt den Moro-Effekt. Das Kind wird kuschelig eingehüllt und fühlt sich behütet. Bei richtiger Anwendung schläft es ruhiger und schreit weniger.
Es besteht das Risiko, die Wickeltechnik falsch auszuführen. Durch zu enges Wickeln können Nerven eingeklemmt werden. Viele Mediziner sehen mittlerweile auch das Risiko für eine Hüftgelenksfehlstellung (Hüftdysplasie) erhöht. Sie befürchten auch, dass sich das enge Wickeln negativ auf die Atmung und die Entwicklung der Lungen auswirkt.
Säuglinge, die eine Spreizhose tragen müssen, und an Fieber erkrankte Säuglinge dürfen grundsätzlich nicht gepuckt werden. Bei der hohen Körpertemperatur kann es zu einem Hitzestau kommen.