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Der Verkauf von Welpen hat unter Covid-19 geboomt, da sich die Menschen in Zeiten der sozialen Distanz Hunden als Gefährten zuwendeten. Das weckt die Befürchtung, dass Hunde für längere Zeit allein zu Hause bleiben müssen, wenn ihre Hundehalterinnen und Hundehalter wieder ins Büro zurückkehren. Es ist daher wichtig, dass jeder, der sich einen Welpen oder Hund geholt hat darüber nachdenkt, welche Betreuung sein Tier benötigt, wenn er wieder ins Büro oder in die Firma zurückmuss. Als soziale Tiere brauchen Hunde Gesellschaft, sie benötigen Auslauf und regelmässig Ausgang, um ihre Geschäfte verrichten zu können. Diese Bedürfnisse müssen berücksichtigt werden, und in einen Plan einfliessen für den Moment, wenn der Lockdown beendet ist und das normale Leben wieder zurückkehrt.
Um Ihnen bei der Vorbereitung auf die Rückkehr an den Arbeitsplatz zu helfen, haben wir im Folgenden einige tierfreundliche Optionen für die Betreuung Ihres Hundes aufgeführt, wenn Sie wieder an ihrem Arbeitsplatz sind, sowie Ratschläge, wie Sie Ihren Hund auf einen längeren Zeitraum des Alleinseins vorbereiten können.
- Nehmen Sie Ihren Hund mit zur Arbeit: Haben Sie einen tierfreundlichen Arbeitsplatz? Wenn ja, was hält Sie davon ab, Ihren Vierbeiner mitzunehmen? Sollte es hier und da noch an Manieren fehlen, trainieren Sie rechtzeitig mit Ihrem Hund, damit er niemanden an Ihrem Arbeitsplatz stört. Gibt es bislang noch keine hundefreundlichen Richtlinien an Ihrer Arbeitsstelle? Sprechen Sie mit Ihrem Arbeitgeber, um zu sehen, ob dies etwas ist, was er in Betracht ziehen würde. Zeigen Sie ihm die positiven Aspekte eines hundefreundlichen Arbeitsplatzes auf wie z.B. Reduzierung von Stress, Steigerung der kognitiven Fähigkeiten, Anstieg der sozialen Interaktion und das Entgegenwirken von Depressionen und Angstzuständen. Sobald Hunde an Ihrem Arbeitsplatz erlaubt sind, sollten Sie dafür sorgen, dass es einige Regeln gibt, so dass der Arbeitstag mit Hund reibungslos und störungsfrei verläuft.
Zur VIER PFOTEN Kampagne «Dogs on Board: für hundefreundliche Arbeitsplätze»
- Finden Sie einen Hundesitter: Wenn Sie Ihren Hund nicht mit zur Arbeit nehmen können, ist ein Hundesitter eine gute Option. Das kann ein Freund, Nachbar, jemand aus der Familie oder ein professioneller Hundesitter sein. Wenn Sie einen erfahrenen Hundesitter engagieren, überprüfen Sie dessen Referenzen und stellen Sie sicher, dass er sich gut mit Ihrem Hund versteht und dass Sie sich beide über Trainingsmethoden und Kommandos einig sind, um Verwirrung bei Ihrem Hund zu vermeiden. Wenn Sie keinen geeigneten Hundesitter finden können, sprechen Sie mit anderen Hundehaltern; es gibt immer jemanden, der jemanden kennt.
- Engagieren Sie einen Gassigeher: Heutzutage gibt es viele kompetente Gassigeh-Serviceanbieter, die Ihren Hund abholen und mit ihm spazieren gehen. Sie können wählen zwischen Dogwalkern, die nur mit Ihrem Hund gehen und solchen, die mit einem kleinen Rudel unterwegs sind (grosse Hundegruppen werden nicht empfohlen). Auch hier ist es wichtig, deren Referenzen zu prüfen, bevor sie mit Ihrem Hund spazieren gehen. Machen Sie die ersten paar Spaziergänge mit, um zu sehen, wie sie Ihren Hund beim Spaziergang führen.
- Hundetagestätte finden: Auf «Hutas» können Sie zurückgreifen, wenn Sie eine Tagesbetreuung für Ihren Hund suchen. Während Sie arbeiten, wird Ihr Hund zu keiner Zeit allein sein und jede Menge Interaktion mit anderen Vierbeinern haben. Suchen Sie nach einem seriösen Anbieter. Sein Personal ist geschult, kennt sich sehr gut mit Hunden aus, sorgt für Sicherheit im Rudel und berücksichtigt die individuellen Bedürfnisse der Tiere.
- Vernetzen Sie sich mit anderen Hundehalterinnen und Hundehaltern: Es gibt mehrere Optionen, aus denen Sie für Ihren Hund wählen können, damit er versorgt ist, während Sie auf der Arbeit sind. Einige können doch teurer sein als andere, daher ist es ratsam, dass Sie sich mit anderen Hundehaltern vernetzen, die Sie bei Bedarf unterstützen können. Eine Option für eine Hundetagesbetreuung kann z.B. sein, dass Sie und andere Hundefreunde sich die Verantwortung teilen. Vielleicht kann jeder von Ihnen ein paar Tage in der Woche von Zuhause aus arbeiten und sich an diesen Tagen um die Hunde der anderen kümmern. In einer stabilen Gemeinschaft mit Hundehaltern haben Sie mehrere hundefreundliche Freunde, die sich bei Bedarf gegenseitig helfen.
- Gewöhnen Sie Ihren Hund an das Alleinsein: Es ist grundsätzlich wichtig, dass ein Hund allein sein kann. Trainieren Sie Ihren Hund zunächst darauf, für eine kurze Zeit allein zu sein. Während des Lockdowns mussten die meisten Hunde nur selten alleine sein. Selbst, wenn sie es vorher gewöhnt waren, für sich zu sein, benötigen sie möglicherweise Zeit, um sich wieder daran zu gewöhnen. Fangen Sie rechtzeitig mit dem Training an, sobald Sie wissen, wann Sie wieder an Ihren Arbeitsplatz zurückmüssen. Schrauben Sie die Zeit der Aufmerksamkeit langsam herunter, reduzieren Sie die gemeinsame Zeit langsam und lassen Sie ihn immer mal wieder allein. Tipps zur Umsetzung finden Sie hier.
Ganz wichtig: Lassen Sie Ihren Hund nicht länger als vier Stunden am Stück allein!