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Kibera
Nairobi ist die grösste Stadt Kenias, hier wohnen rund 4 Millionen Einwohner. Kibera ist der grösste Slum Nairobis und der zweit-grösste in ganz Afrika. Der Name ist abgeleitet von Kibra, was Wald oder Dschungel bedeutet. Wo heute Kibera steht, war früher tatsächlich nur Wald und Dschungel. Es gibt keine genauen Zahlen, aber es wird geschätzt, dass hier etwa eine halbe Million Menschen leben.
Spenden
Alle Bewohner versuchen mit ihren eigenen Fähigkeiten Geld zu verdienen. Es gibt unendlich viele Geschäfte, die immer direkt
vor ihren Lehm- oder Blechhütten aufgestellt sind. Oft werden Früchte, Bohnen, Reis oder andere Nahrungsmittel verkauft. Beliebte Gerichte sind das Nationalgericht Ugali, das aus Wasser und Maismehl besteht und Chabatti, ein Fladenbrot. Es gibt aber auch viele Dienstleister wie Schreiner, Mechaniker, Autowascher, Coiffeur etc. die ihre Arbeit anbieten. Die Armut ist so riesengross.
Die Häuser sind aus Lehm, Holz und Wellblech gebaut. Sie stehen alle in einer unendlichen Reihe aneinander. Die meisten Hütten sind einstöckig, sind nicht grösser als 10m2 und bestehen aus einem Raum. Oft hat nicht viel mehr darin Platz als ein Bett ein Tisch und ein paar Stühle. Meistens schläft die ganze Familie in einem Bett. Toiletten gibt es jeweils in verschiedenen Quartieren. Sie werden meistens von etwa 50 Personen genutzt und die Menschen müssen 5 Schilling bezahlen um sie zu benützen.
Es gibt kein fliessendes Wasser in Kibera. Es liegt unendlich viel Abfall herum. Das Wasser ist verseucht. Regenwasser wird in Tanks gesammelt und auf eine Art gefiltert. Da es keine Müllabfuhr gibt, liegt der ganze Abfall auf der Strasse, in den Flüssen oder wird einfach auf einen Haufen geworfen und angezündet. In den Häusern wird auf offenem Feuer gekocht, womit auch die Brandgefahr immens ist und der Rauch der entsteht ist ungesund. Aufgrund all dieser Umstände und Verschmutzungen werden viele Bewohner krank.
Die Menschen die wir unterstützen
Wir wollen, dass Sandra, gemeinsam mit Prerawin bei Eric leben kann. Ebenso möchten wir die beiden unterstützen, damit sie in die Schule gehen können. Eine Spende von CHF 50.— ermöglicht den gesamten Lebensunterhalt eines der Mädchen (inkl. Schulgebühren) für einen Monat abzudecken.
Sandra und Prerawim Amata, die beiden Schwestern sind Vollwaisen und leben bei ihrer alkoholkranken Tante. Tags-über sind sie allein und können im Moment nicht in die Schule, da das Geld für die Schulgebühren fehlt. Die Tante kümmert sich nicht um die Mädchen. Sie kochen selbst aus den wenigen Sachen, die da sind. Die Tante ist in ihrem Alkoholrausch oft gewalttätig. Prerawim rannte darum des öftern Nachts durch die Slums von Kibera und suchte Schutz bei Eric Ochieng, dem Leiter des Cuijper Projektes von UCESCO. Er hat sie nun vorübergehend bei sich und seiner Familie aufgenommen. Obwohl sein Haus lediglich 15 Quadratmeter gross ist, hat er neben seinem eigenen Sohn auch noch 4 verwaiste Mädchen aufgenommen. Aktuell kann er Sandra leider nicht auch aufnehmen. Nicht etwa aus Platzmangel, sondern aus finanziellen Gründen.