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Der Stein stand immer im Mittelpunkt der Geografie, der Geschichte und der Wirtschaft der Riviera. Entdecken Sie die stillen Zeugen der landwirtschaftlichen und gesellschaftlichen Veränderungen, die sich zwischen Bellinzona und den „Drei ambrosianischen Tälern“ vollzogen haben.
Von der Hauptstadt bis in das untere Bleniotal, überquert der lange Weg „Mit dem Stein leben“ die ganze Riviera und erlaubt die Überschneidung mit den zwei anderen thematischen Wegen „Die Natur des Steins“ und „Den Stein bearbeiten“. Hierbei werden zwei Varianten vorgeschlagen, welche das Benediktinerkloster von Santa Maria Assunta oberhalb von Claro und den Weg zwischen der Kirche von SS. Pietro e Paolo und Santa Petronilla entdecken lassen. Der Blenioweg führt, hauptsächlich zu Fuss über 13 km in 4h30, in einem Rundweg zwischen historischen Monumenten, traditionellen Weinbergen und Felsarchäologie.
Der Region Via della Pietra, welche der Riviera, den unteren Teil der Leventina und des Bleniotal sowie den nördlichen Teil des Raums um Bellinzona umschliesst, ist in der Tat in doppelter Hinsicht mit dem Stein verbunden, sowohl in seiner naturalistischen Bedeutung als auch hinsichtlich der historischen und sozialen Aspekte, die mit dieser natürlichen Ressource verbunden sind.
Aus rein geologischer Sicht befindet sich das Gebiet im Herzen der Alpen. Schon in der Urzeit hat das Gestein diese Region tief geprägt, seit dem späten Mittelalter lag es an der „Via delle Genti“, und seit der Neuzeit wird es mit der Verwendung als Baumaterial in Verbindung gebracht. Noch heute ist der Riviera das bedeutendste Gebiet für die Naturgesteingewinnung der Schweiz, was die Menge des abgebauten Materials betrifft.
Mit dem Bau der Gotthardbahn Ende des 19. Jahrhunderts gelangte das Naturgestein der Riviera in die ganze Schweiz. Monumente und öffentliche Gebäude – insbesondere Bahnhöfe, Banken und Amtsgebäude – sind mit Gneis aus der Riviera oder Marmor aus den Steinbrüchen von Castione verziert. Man findet sie in der ganzen Schweiz. Das Gestein der Riviera hat sogar Ozean, Steppen und Wüsten überquert. Dementsprechend findet man das Gestein sowohl in New York, Moskau und Saudi-Arabien, in dem nur schwer zugänglichen Kasachstan aber auch in zahlreichen anderen europäischen Ländern.
La Via della Pietra: Alle Details, die Beschreibungszettel der Routen und eine Vertiefung bezüglich dieses Weges: http://www.viadellapietra.ch/.
Tipps
Wir empfehlen den Kauf von offiziellen Karten des Bundesamtes für Landestopografie Swisstopo. Darüber hinaus bietet die Website map.geo.admin.ch regelmässig aktualisierte Daten.
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Montagnepulite: Dieses Projekt wurde ins Leben gerufen, um eine effiziente und nachhaltige Führung der Berghütten im Tessin zu erreichen, insbesondere die Abfallentsorgung. Die verantwortungsbewusste Entsorgung von Abfällen ist eine Frage des gesunden Menschenverstands. Wir alle können eine Beitrag leisten: https://www.montagnepulite.ch/de/goldene-regeln
Varianten
Entdecken Sie die anderen zwei Routen des Projekts La Via della Pietra:
Den Stein bearbeiten: Dieser Weg begeht das untere Leventinatal und ein Teil der rechten Seite der Riviera.
Die Natur des Steins: Zwischen Castione und Biasca erlaubt dieser Weg die Entdeckung einer der wertvollsten naturalistischen Orte der Riviera.