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Ich hatte die grossartige Möglichkeit, den Vater von Java bei Sun in Zürich zu treffen. Wir waren ca. 20 Gäste versammelt in einem kleinen Konferenzraum.
JavaOne
Ein schweizer Sun Kollege moderierte das Referat von James. Das erste und auch dominierende Thema des Treffens war JavaOne. Da ich nicht an der diesjährigen JavaOne war, empfand ich James’ Rückblick als sehr spannend.
James Gosling: “The real money is in games.”
Embedded
Er erzählte eine Menge über Embedded Systems und Mobiltelefone. James erwähnte den kommenden Java Store, der dem Apple Store ähnlich sein wird, sich aber in der Lizenzierung und dem Deployment unterscheidet. Er meinte, es werde die Möglichkeit geben, mehrere Lizenzen pro Produkt zu führen.
Dass der Java Store “deploy to anything”, also plattformunabhängiges Deployen unterstützt, scheint naheliegend. Das “deploy to anything” Prinzip hat durchaus seine Tücken, indem z.B. bereits die Auflösung verschiedener Systeme ganze User Interfaces unbrauchbar machen kann.
Java ME und jdk7
Zum Schluss liess uns James wissen, dass Sun Java ME aus dem Programm nehmen und mit jdk7 mehr Modularität einführen werde. Als ihn jemand fragte, was er von all den zusätzlichen Sprachen für die JVM halte, antwortete er: Es ist gut viele Sprachen zu haben. Dem kann ich nur zustimmen.
James Gosling: “Scala is pretty high on my list.”
Eine englische Version dieses Posts finden Sie in meinem persönlichen Blog.