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Die Hauts sind alle Infanteriewerke sowie die Berghütten, die sich im Allgemeinen auf der Achse des St. Bernhard befinden.
Diese Werke stellten Ergänzungen zu den Artilleriewerken von Champex und Commeire dar: Château Roc (3 Kasematten mit je 2 Maschinengewehren und ein Munitions- und Truppenunterstand), Manoday (2 Kasematten mit Minenwerfer, 1 Beobachtungsposten und 1 Munitionsmagazin), Biolley supérieur et inférieur (3 Festungen mit zwei Maschinengewehren und 2 Festungen mit einem Festungsmaschinengewehr), Pont-Sec (2 Festungen mit zwei Maschinengewehren und einem Festungsmaschinengewehr). Die Truppe (Maschinengewehrschützen und Minenwerfer) wurde in die Belegschaft des Forts eingegliedert, das sie verteidigte, und der Kommandant (Artilleriehauptmann) dieser äußeren Verteidigungsanlagen war der Kommandant der Festungskompanie von Champex oder Commeire. Die Soldaten kehrten zum Schlafen oder sogar zum Essen in das Hauptwerk zurück.
Andere Werke konnten ebenfalls von Champex abhängen, wie Prayon Ost (4 Festungsmaschinengewehre) und Prayon West (2 Festungsmaschinengewehre), aber die Soldaten dieser Werke verließen am Tag ihres Einsatzes die Festung Champex (mit Waffen und Gepäck sowie Verpflegung) und blieben in Prayon, wo sie sich ausruhen konnten (Schlafraum für die Truppe und ihr Kader). Diese Stellungen wurden zu den Stützpunkten der Infanterietruppen des Sektors. Die Männer in diesen Stellungen unterstanden dem Kommandeur der Kompanie, die den Sektor verteidigte.
Andere Werke wie das Nid d’Aigle, das verminte Werk unter dem Fort, wurden während eines Einsatzes von Soldaten der Fliegertruppen oder der Pioniertruppen bedient, die dem Kommandanten des Forts Champex für Unterkunft, Unterbringung und Organisation zugewiesen wurden.
Zur Unterbringung der auf den Höhen des St-Bernard-Dispositivs stationierten Truppen, insbesondere um zu verhindern, dass feindliche Truppen zu Fuß vom St-Bernard ins Val de Bagnes oder gar ins Val Ferret übersetzen, wurden zwischen den Tälern an folgenden Orten 21 Hütten errichtet: Monts-Teilliers (Col du St-Bernard, Alpes de la Pierre und Ars-Dessous), Six-Rodzes inférieur (alpage d’Erra) und supérieur (alpage d’Erra), La Vouardetta (alpage d’Erra), La Chaudière (alpage d’Erra), Sommet du Rogneux (alpes de Mille und alpes d’Erra), Signal du Rogneux (alpes de Mille und d’Erra), Mont-Brûlé inférieur( alpes de Mille und d’Erra), Mont-Brûlé supérieur (alpes de Mille, d’Erra und des Arpalles), Plan de Mille (alpe de Mille), Tête de la Payanne (alpe de Mille, Six-Blanc) und Col du Chargerat (Moay, Six-Blanc).
Die Hälfte dieser Hütten wurde 1996 von der Association Pro Forteresse erworben. Sie wurden renoviert und vermietet.