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Ich kenne die Faktoren, mit denen ich umweltschonendes Wohnen beeinflussen kann.
Ich gestalte Garten und Balkon naturnah und mit einheimischen Pflanzen.
Ich lasse möglichst viele Flächen rund um mein Haus unversiegelt und begrüne sie.
Ich plane einen Neubau in verdichteter Bauweise und schone dadurch Siedlungsfläche sowie die Biodiversität des Bodens.
Ich wähle einen Wohnort, der bereits bebaut ist und verzichte auf ein Haus auf der grünen Wiese.
Ich achte darauf, dass meine Wohnfläche den effektiven Bedürfnissen entspricht.
Ich wohne an einem Ort mit guter Anbindung an den öffentlichen Verkehr und bestehender Infrastruktur wie Schulen und Einkaufsmöglichkeiten etc.
UND AUSSERDEM
20%
des Schweizer Bauvolumens werden im Kanton Zürich realisiert.
1/4
der gesamten Biodiversität ist im obersten Meter der Erdschicht angesiedelt.
1,5 kg
Lebewesen tummeln sich unter jedem Quadratmeter intaktem Boden.
2015
hat die UNO mit dem Internationalen Jahr des Bodens auf die Gefährdung der Ressource Boden durch Flächenversiegelung, Abholzung, Ausbreitung von Wüsten, Versalzung und Wirkung von Schadstoffen aufmerksam gemacht.
85’000
Hektaren Kulturland sind zwischen 1985 und 2009 verloren gegangen, 2/3 davon sind überbaut worden. Dies entspricht der Fläche des Kantons Jura.
30%
der Landesfläche sind in der Schweiz für Siedlungen geeignet.
23,4%
haben die Siedlungsflächen zwischen 1978 und 2009 zugenommen. Der höchste Anteil geht dabei mit 37’016 Hektaren auf den Bau von Gewerbefläche zurück.
-5,4%
resp. -85’071 Hektaren Landwirtschaftsfläche ist in denselben 24 Jahren verloren gegangen.
zwischen 1985-2009
ist die überbaute Fläche in der Schweiz schneller gewachsen als die Bevölkerung.
11,3%
aller Gebäude mit Wohnnutzung stehen ausserhalb der Bauzonen.
500
Neubauten mit Wohnnutzung wurden zwischen 2001 und 2010 ausserhalb der Bauzonen erstellt.
16’000
überwiegend kleinere Landwirtschaftsbetriebe sind seit der Jahrtausendwende verschwunden.
54’000
Bauernhöfe gibt es in der Schweiz (2019).
2011
wurde das Raumplanungsgesetz revidiert. Wichtigste Neuerungen dieser ersten Etappe fordern einen haushälterischen Umgang mit dem Boden und eine Siedlungsentwicklung nach innen.
2018
entscheidet der Bundesrat über die zweite Etappe des Raumplanungsgesetzes. Der darin enthaltene Planungs- und Kompensationsschutz soll dem Bauen ausserhalb der Bauzonen mehr Spielraum verschaffen.
1’920 km²
resp. 4,7% der Landesfläche wurden in den Jahren 2004-2009 versiegelt.
< 75%
der bebauten Flächen ausserhalb der Bauzonen finden sich im Mittelland und der Alpennordflanke.
84m²
beträgt der Wohnflächenverbrauch der Einpersonenhaushalte in der Schweiz. Personen mit Migrationshintergrund beanspruchen durchschnittlich 71m².
35m²
Wohnfläche pro Kopf werden in Mehrpersonenhaushalten gerechnet.
170 Mio. m²
ungenutztes Potenzial schlummert in ehemaligen Industrieanlagen.