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Die Wölfe verlieren die Cup-Partie gegen den Genève RHC mit 2:5. Nach einer 2:0 Führung des HCMW wendete sich die Partie Zugunsten des NLA-Vertreters und ging entgegen dem Spielverlauf zu deutlich verloren.
Die Münsinger starteten gegen einen Gegner, der auf dem Papier klarer Favorit ist, gut in die Partie. In der Defensive stand man im Lager der Münsinger über 25 Minuten sehr sicher, man liess nur wenige Chancen der Calvinstädter zu und liess den Ball in der Offensive gut laufen. Plötzlich hatte der HCMW mehr Spielanteile und kreierte gegen vorne viele gute Chancen - ein Tor wollte jedoch noch nicht fallen. Mit dem Pausenresultat von 0:0 zeigte sich Spielertrainer Jonas Schädeli äusserst zufrieden.
Einbruch nach fragwürdiger blauen Karte
Die Münsinger starteten mit viel Selbstvertrauen in die zweite Halbzeit. Nach einer blauen Karte gegen Juan Agustin Cerezo tratt Schädeli zum Punkt an und verwertete gekonnt zur 1:0 Führung des Gastgebers (30‘). Genf agierte nun teils verunsichert, was Schädeli eiskalt ausnützte und das verdiente 2:0 erzielte (32‘). Die Wölfe in Folge sehr stabil unterwegs, was den Genfern nicht viel Freiheit gewehrte. Mit Schüssen aus der eigenen Hälfte versuchte man, die Defensive der Münsinger zu brechen. Nach einer blauen Karte gegen Genf, in der Person von Louis Forel, tratt Schädeli erneut zum Punkt an, scheiterte jedoch an Timothé Riotton im Tor der Gäste. In Überzahl dann eine spezielle und spielentscheidende Situation. Tobias Cebulla fuhr in Richtung Bande, um den Ball zu sichern, während ihn Juan Agustin Cerezo unter Druck setzte. Plötzlich hielt sich der zweitgenannte Genfer am Kopf, vermutlich prallte er mit dem Kopf leicht gegen die Bande. Die Unparteiischen haben den Stock von Cebulla, welcher sich am Boden befand, auf Kopfhöhe des Genfers (nicht) gesehen und bestraften den Münsinger Spieler mit einer blauen Karte. So hiess es anstelle von Powerplay Münsingen, Direkter Freistoss für Genf. Dieser verwertete Juan Agustin Cerezo mit einem strammen Schuss zum Anschluss auf 2:1 (36‘). Folglich zeigten sich die Münsinger Akteure verunsichert und liessen den Genfer Spielern mehr Platz. Es folgten verheerende letzte 10 Minuten, welche eine Rückkehr des NLA-Clubs ermöglichten. Juan Agustin Cerezo erzielte innert 9 Minuten drei weitere Treffer zur 2:4 Führung (40‘, 44‘, 49‘). Die Wölfe gaben sich nicht kampflos geschlagen und ersetzten Torhüter Walther durch einen fünften Feldspieler. So konnte man noch einmal mächtig Druck erzeugen. Timothé Riotton parierte sämtliche Abschlüsse, wenn teils auch mit etwas Glück gekonnt und liess die Hoffnungen auf den Cup-Sieg sterben. Den 2:5 „Empty-Netter“ erzielte dann sinnbildlich für die Partie wiederum Juan Agustin Cerezo und markierte seinen persönlichen 5. Treffer.
Spielertrainer Schädeli zeigte sich dennoch erfreut über die Leistung seiner Mannschaft: „Wir konnten über 40 Minuten ein sensationelles Spiel zeigen, was unsere Qualität wiederspiegelte. Nach einem Gegentreffer sind wir oft mental gefordert, diese Verunsicherungen müssen wir in den folgenden Spielen ablegen können, um uns weiter auf unser Spiel konzentrieren zu können, denn dann sind wir eine Top-Mannschaft."
Nächste Woche steht das NLB-Spitzenspiel gegen den RHC Wolfurt an. 3 Punkte sind gefordert, um an der Tabellenspitze zu bleiben. #GOHCMW
H.C. Münsingen Wölfe – Genève RHC 2:5 (0:0)
Ort: Münsingen Schiedsrichter: Jordi Steff/Grossniklaus Markus Zuschauer: 30
H.C. Münsingen Wölfe: Walther Remo, Rubin Lukas; Gottwald Andrin, Schädeli David, Briggen Severin, Cebulla Tobias Lukas, Schädeli Jonas (2), Lanz Yannic, Leichtnam Marc, Brand Silas
Genève RHC: Riotton Timothé, Cosme David, Cerezo Juan Agustin (5), Coll Ramada Guillem, Forel Louis, Waridel Fabien, Waridel Jonathan, Duverney Justin, Antunes Julien, Tercier Matteo