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Für mich steht nicht die Verlängerung der Überlebenszeit um jeden Preis, sondern die Lebensqualität.
Also die Wünsche, Ziele und das Befinden des Patienten im Vordergrund der ärztlichen Behandlung.
Ein Mensch mit unerträglichen Schmerzen und vor der durch Demenz verursachten totalen geistigen Verwirrung soll in seinem stimmigen Umfeld würdevoll sterben können.
Menschen die von lebensverlängernden Maßnahmen abhängig sind, können jederzeit heute schon entscheiden dass die Apparate abgeschaltet werden. Sterbenskranke Patienten, die etwa unter Multipler Sklerose leiden und sich immer weniger bewegen können, oder Krebskranke im Endstadium haben weniger Möglichkeiten. Sie können in der Schweiz den begleitenden Suzid gehen. Diese Lösung ist aber aus meiner Sicht nicht optimal. Da in diesem Fall auch Menschen bei denen mit Medizin die Lebensqualität erhöht werden könnte oder in einer tiefen Depression befinden, sich das Leben nehmen. Aus diesem Grund bin gegen diese passive und für die aktive Sterbehilfe durch einen Arzt. Diese darf nur durch einen speziell ausgebildeten Arzt gemäss definierten Sorgfaltskriterien erfolgen. Die aktive Sterbehilfe ist die letzte Massnahmen die dieser staatliche Arzt ergreifen darf.
Mit dieser Massnahme wird der Sterbehilfe Tourismus unterbunden und Menschen mit Multipler Sklerose sowie Krebskranken im Endstadium ein würdiger Tod gewährt.