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Die für von der islamistischen Hamas verschleppten Geiseln vorgesehenen Medikamente sind nach Angaben des katarischen Aussenministeriums im Gazastreifen angekommen. In den vergangenen Stunden seien Medikamente sowie Hilfslieferungen für die Zivilbevölkerung und Geiseln in den abgeriegelten Küstenstreifen gebracht worden, teilte Ministeriumssprecher Madschid al-Ansari am Mittwochabend bei X (vormals Twitter) mit. Katar vermittelte zuvor zwischen Israel und der Hamas, um die Medizin-Lieferung zu ermöglichen.
Israel kontrollierte Lieferungen vor Einfuhr nach Gaza
Nach der Übereinkunft kamen die Hilfsgüter am Mittwoch zunächst in Ägypten an. Diese wurden Medienberichten zufolge später an den israelischen Grenzübergang Kerem Schalom zur Kontrolle gebracht. Danach konnten sie wieder zurück nach Ägypten und letztlich nach Gaza gebracht werden. Ob die Geiseln wirklich Medikamente erhalten werden oder in welchem Ausmass, war zunächst unklar.
Bei dem Terrorangriff der islamistischen Hamas und anderer extremistischer Gruppen am 7. Oktober 2023 wurden 1200 Menschen getötet und etwa 250 Menschen als Geiseln in den Gazastreifen verschleppt. Nach israelischen Angaben befinden sich noch 132 Geiseln in dem Küstengebiet. Ein Regierungssprecher teilte zudem mit, ein Drittel der verbliebenen Geiseln sei chronisch krank und benötige Medizin.
Der katarische Ministeriumssprecher teilte mit, dass das Emirat mit seinen regionalen und internationalen Partnern die Vermittlungsbemühungen sowohl auf politischer als auch humanitärer Ebene fortsetze.