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Anlässlich des 33. internationalen Museumstags wurde am Sonntag, 16. Mai 2010 die neu gestaltete Aussenanlage eröffnet. Auf der Nordseite des Museums wurde dafür mit Pflastersteinen, die ursprünglich den Boden im heutigen Museumsfoyer gebildet hatten, ein neuer Sitzplatz gepflästert. Um mehr Raum zu schaffen, wurde die Feuerstelle verlegt. Darüber hinaus fand der von Barbara Saner geschaffene Brunnen seinen endgültigen Platz, um den herum der Grünbereich in aufgelockerter Gruppierung mit Eiben und Vogelbeersträuchern beplanzt wurde. Die Planung wurde zusammen mit dem erfahrenen Gartengestalter Kurt Odermatt, „Naturgartenleben„, Münchenbuchsee, entwickelt.
Ein kurzer geschwungener Kiesweg führt die Besucher auf die ehemalige Kanalhöhe hinauf. Dort eröffnet sich auf einem weiteren Platz, versehen mit Sitzbänken, eine Rundsicht über das Fabrikareal. Informationsstelen geben Auskunft über die wechselvolle Geschichte des Fabrikareals. Auf der Kanalhöhe wurden zudem zwei Steintrog-Fragmente platziert, die beim Neubau der Fabrikbrücke in der Bachverbauung entdeckt wurden. Sie stammen noch aus der Zeit vor der Kammfabrik, als auf dem Areal eine Papiermühle tätig war. Diese geht auf das Jahr 1562 zurück und war bis Mitte des 19. Jahrhunderts in Betrieb.
Foto: J. C. Haefely