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Seit 1995 setzt sich der Zoo Zürich in der Region Masoala in Madagaskar für den Naturschutz ein. Auch im vergangenen Jahr wurde, mit der Unterstützung des Zoo Zürich, in Madagaskar viel unternommen, um sowohl den Naturschutz als auch die Bildung voranzutreiben.
Eines der Kernprojekte ist die nachhaltige Kakaoproduktion, die eine Alternative zur Waldrodung darstellt. Die Kakaoproduktion soll in Zukunft die finanzielle Abhängigkeit der Bevölkerung vom Holz des Waldes und dessen Abholzung verringern. Aus diesem Grund findet in Masoala mit Hilfe der Wildlife Conservation Society WCS eine konstante Weiterbildung der Farmer im Umgang mit Kakaopflanzen statt. So konnten 2019 bereits 4000 neue Kakaosetzlinge gepflanzt werden. In Zukunft sollen viele weitere folgen.
Ein weiteres Projekt ist die Wiederherstellung der Waldbrücke von Anjanaharibe in der ländlichen Gemeinde Manambolo. Sie ist ihrerseits Teil des Programms zum Wiederaufbau des Waldkorridors im Makira-Naturpark. Die Waldbrücke erstreckt sich über eine Länge von gut 3 Kilometern und über eine Breite von 1,8 Kilometern. Im Jahr 2019 konnten in diesem Korridor über 24'000 Jungpflanzen auf rund 78,2 Hektaren gepflanzt werden.
Nebst den oben genannten Massnahmen wird in Madagaskar auch weiterhin in die Bildung investiert. Dank des Bildungszentrums und des WCS-Umwelterziehungsteams war es möglich, junge Menschen aus der gesamten MaMaBay-Landschaft zu erreichen.
In den vergangenen acht Jahren, von 2012 bis 2019, hat die Vereinigung Freunde Masoalas die Entwicklung und den Betrieb des Zentrums grosszügig unterstützt, einschliesslich der Bereitstellung von Bildungsmaterialien. Dank dieser Unterstützung konnten fast 5000 Kinder und Jugendliche vom Bildungsprogramm, den Ausstellungen und anderen pädagogischen und interaktiven Aktivitäten profitieren.