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Bildquelle: Pixabay
Neue Studie
Ein Forschungsteam hat das Schlafverhalten von zwölf jungen Paaren untersucht. Die Ergebnisse versprechen eine längere Traumphase.
Bei den Paaren wurden die Gehirnwellen, Atmung, Muskelverspannungen und Körperbewegungen der Versuchspersonen beobachtet, während diese geschlafen haben. Anschliessend befragten die Forscher sie zu ihrer Beziehung.
Es zeigte sich: Wenn die Paar zusammen in einem Bett schliefen, war ihr REM-Schlaf – also die Traumphase – länger und weniger gestört. Die Forschenden glauben, dass ein guter REM-Schlaf für mehr emotionale Ausgeglichenheit sorgen kann. Das könne auch die Kreativität verbessern, sowie soziale Interaktionen und Problemlösungen vereinfachen. Ausserdem stellten die Forschenden fest, dass Paare mit einer gefestigten Beziehung ihren Schlaf stärker aufeinander abstimmen.
Trotz dieser ersten Erkenntnisse gibt es noch ungeklärte Fragen. So bleibt zum Beispiel offen, ob diese Effekte auch bei älteren Paaren zutreffen oder welche Auswirkungen beispielsweise das Schnarchen auf die beiden Partner hat.
Erstellt am: 26. Juni 2020