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Für einen Wachstums- und Stoffwechselversuch mit männlichen Broilern (Ross PM3) wurden drei Alleinfuttermischungen hergestellt. Jeweils 40 % davon bestanden aus Weizen, geschältem Buchweizen oder rohem Buchweizen. Je 24 der als Eintagsküken eingestallten Tiere wurden mit diesen Rationen vom 8. bis zum 35. Lebenstag gemästet. Dabei wurden Mast- und Schlachtleistungsdaten erhoben sowie die Nährstoffverwertung bestimmt. Trotz eines deutlich höheren Fasergehaltes im rohen Buchweizen im Vergleich zu Weizen und zu geschältem Buchweizen erwiesen sich die drei Varianten als vollständig gleichwertig hinsichtlich Umsetzbarkeit der Bruttoenergie und Verwertung des Stickstoffs, sowie im Bezug auf Futteraufnahme, Gewichtszuwachs, Futterverwertung und Schlachtgewicht der Tiere. Buchweizen stellt somit eine potentielle Alternative zum Weizen im Broilermischfutter dar, was positive Nebeneffekte für einen nachhaltigen Ackerbau haben könnte.
Nutztiere sind in der Lage, Grasland und Nebenprodukte in wertvolle Lebensmittel umzuwandeln. Doch wie viele Tiere braucht die Schweiz noch, wenn die Ackerflächen statt für Futtermittel primär für die Produktion von Lebensmitteln genutzt würden?
Welche Akteure der Milchwirtschaft haben Einfluss auf die Nutzungsdauer von Milchkühen? Forschungsergebnisse von FiBL und Agroscope legen nahe, dass es eine breit abgestützte Kooperation braucht, um Strukturen für eine längere Nutzungsdauer zu schaffen.
Die Landwirtschaft hat zum Ziel, Treibhausgas- und Ammoniakemissionen zu reduzieren. Agroscope zeigte für Milchviehställe, dass für diese Emissionen neben Wind und Temperatur auch die Zusammensetzung des Futters eine Rolle spielt.