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Stan Wawrinka (ATP 49) verlor gegen die Nummer 6 der Welt mit 3:6, 6:2, 4:6, 2:6. Bis zum 4:4 im dritten Satz war es ein Spiel auf Augenhöhe. Dann schlug Jannik Sinner «den Schlag des Spiels», einen herrlichen Konter mit der Vorhand. Dadurch verschaffte sich der Italiener einen Breakball, den er auch verwertete.
«Ich konnte mein Spielniveau erhöhen und lieferte einen schönen Kampf», sagte Stan Wawrinka am Mikrofon von RTS. «Auf der anderen Seite stand ein Spieler mit viel Selbstvertrauen, einer der stärksten momentan. Er setzt viel Intensität ein. Und er hört nie auf.»
Mit 38 Jahren noch immer in Form
Wie schon in Wimbledon, wo er in der gleichen Phase des Turniers von Novak Djokovic ausgeschaltet wurde, machte Stan Wawrinka seinem Rang als dreifacher Grand-Slam-Sieger alle Ehre. Mit 38 Jahren ist er immer noch ein sehr grosser Tennisspieler, der in der Lage ist, die Besten in Bedrängnis zu bringen. Bis zum letzten Punkt war Jannik Sinner auf der Hut.
Der Schützling von Darren Cahill wusste, dass er einem Mann gegenübersteht, der den Ball mit der gleichen Kraft schlagen kann wie er selbst. Ausserdem ist der Westschweizer immer in der Lage, mit seiner aussergewöhnlichen Rückhand grossartige Schläge zu landen. «Am Ende ist es eine echte Enttäuschung», sagte Wawrinka. «Ich konnte mit ihm konkurrieren, ihn herausfordern. Aber nicht mehr.»
Wawrinka will noch einen Gang höher schalten
Stan Wawrinka, der in Cincinnati auf dem Weg in den Achtelfinal mit Frances Tiafoe die Nummer 10 der Welt aus dem Turnier geworfen und sich beim US Open tapfer geschlagen hat, macht sich nicht wirklich etwas aus seinem Alter. «Ich bin überzeugt, dass mein Spielniveau in diesem Jahr bei jedem Grand-Slam-Turnier gestiegen ist», so der Waadtländer. «Ich hoffe, dass ich nächstes Jahr noch eine Stufe höher gehen kann.»