Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03462.jsonl.gz/1201

«Wir haben einen Fehler gemacht, da stehen wir auch dazu. Weil uns entgangen war, dass die FIS ihr Reglement an den internationalen WADA-Code nicht angepasst hat», sagte der deutsche Alpinchef Wolfgang Maier.
Was ist passiert? Der deutsche Riesenslalom-Sieger von Beaver Creek, Stefan Luitz, hatte zwischen den beiden Läufen Sauerstoff durch eine Maske aufgenommen. Dies ist gemäss dem Fis-Reglement verboten. Die Welt-Anti-Doping-Agentur Wada hingegen erlaubt seit diesem Jahr die Aufnahme von zusätzlichem Sauerstoff.
Wir akzeptieren, wenn man sagt, wir hätten einen Regelverstoss gemacht. Aber nicht, dass wir gedopt haben.
Gemäss Fis-Reglement hätte der Verstoss die automatische Disqualifikation zur Folge. Eine Untersuchung wurde eingeleitet. Wann jedoch die Entscheidung fällt, ist noch offen.
«Wir akzeptieren, wenn man sagt, wir hätten einen Regelverstoss gemacht. Aber nicht, dass wir gedopt haben. Wir betrügen nicht», sagte Maier.
Luitz hatte in Beaver Creek überraschend seinen ersten Weltcup-Sieg gefeiert. Thomas Tumler fuhr auf Platz 3, er könnte also gar noch auf Platz 2 vorrücken.