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Seit wann in der Französischen Kirche eine Orgel steht, ist nicht bekannt. Denis de Rougement (1759-1839) offerierte der Kirchgemeinde gegen die Konzession einer Kirchenbank mehrmals eine Orgel. Die Schenkung kam samt neuer Empore erst im Todesjahr des Schenkers zustande. Den Auftrag erhielt die Firma des Orgelbauers Aloiys Mooser (1770-1863), die die Orgel 1842 einbaute. Nach verschiedenen Reparaturen erhielt Henri Wolf-Giusto 1931 den Auftrag, das Instrument von neun auf vierzehn Register zu erweitern. Das Gehäuse wurde beibehalten und nur der Spieltisch ersetzt.
1970/71 wurde das Instrument durch die Firma Kuhn rekonstruiert. Sieben von neuen Registern wurden im Pfeifenbestand wiedergefunden. Das Eichengehäuse samt Schnitzerei ist erhalten.
Es handelt sich um eine Brüstungsorgel aus Eiche mit fünfteiligem klassischem Prospekt von 3,7 m Breite, konvexen Türmen und flachen, lyrenförmig geschweiften Zwischenfeldern. Die Brüstung schliesst mit geschnitzten und vergoldeten Draperien, Eichenlaub , Blatt- und Blütenrosetten, die Turmkonsolen mit Pinienzapfen.
Orgeldisposition Französische Kirche Murten