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1951 bildeten die sechs Gründungsmitglieder Deutschland, Frankreich, Italien und die Beneluxstaaten die Europäische Gemeinschaft für Kohle und Stahl, aus der 1958 die Europäische Wirtschaftsgemeinschaft hervorging. Damit entstand ein Grosswirtschaftsraum mit rund 160 Millionen Einwohnern.
1973 akzeptierte die Sechsergruppe erstmals neue Mitglieder: Die Gemeinschaft wurde mit Dänemark, Grossbritannien und Irland zum Europa der Neun und wuchs um rund 60 Millionen Einwohner.
1981 wurde Griechenland mit 10 Millionen Einwohnern Mitglied der Europäischen Gemeinschaft - der erste Schritt hin zu einer Süderweiterung.
1986 traten Portugal und Spanien bei. Die Gemeinschaft wuchs damit um rund 50 Millionen Einwohner auf 320 Millionen und wurde so zum größten wirtschaftlichen Zusammenschluss der Welt.
Mit dem 1992 unterzeichneten Vertrag von Maastricht wurde aus der hauptsächlich wirtschaftlich orientierten EG die wirtschaftlich- und politisch definierte Europäische Union.
1995 traten schliesslich Finnland, Schweden und Österreich mit rund 22 Millionen Einwohnern der EU bei, die zur heutigen Gemeinschaft der 15 wurde. Derzeit hat die EU rund 400 Millionen Einwohner und umfasst eine Gesamtfläche von 3,2 Millionen Quadratkilometer.
2004 sollen nach offizieller Bekanntgabe der Europäischen Kommission zehn Länder der Union beitreten: Polen, Ungarn, Tschechien, Slowakei, Slowenien, Malta, Zypern sowie die drei baltischen Staaten Estland, Lettland und Litauen. Die EU wird damit 75 Millionen neue Einwohner in ihre Gemeinschaft integrieren.
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