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Symptome
Symptome bei Kindern
Ein von Dyskalkulie betroffenes Kind weist in verschiedenen Bereichen Defizite auf:
- Es verfügt über einen mangelhaften Zahlensinn (welche Beziehungen bestehen zwischen den verschiedenen Zahlen? Wie sind sie zusammengesetzt?).
- Es kann Zahlen auf dem Zahlenstrahl schlecht einordnen.
- Es kann das Einsundeins und das Einmaleins nur teilweise oder gar nicht auswendig. Es benutzt die Finger oder andere Hilfsmittel über das Alter von 8 Jahren hinaus (eingeschränkte Speicherfähigkeit).
- Es hat eine nur wenig ausgeprägte bis keine Vorstellung von Massen.
- Es zählt fehlerhaft, vor allem bei den Zehner- und Hunderterübergängen (vor- und/oder rückwärts).
- Bei Textaufgaben versteht es nicht, welche Grundrechenoperationen anzuwenden sind und es hilft sich mit raten.
Symptome bei Erwachsenen
Erwachsene mit Dyskalkulie sind oft geprägt von ihren negativen Lernerfahrungen und von Misserfolgen in der Schule. Gefühle von Hilflosigkeit, Scham und Abneigung gegenüber Mathematik können zu Vermeidungsverhalten führen.
In Alltag und Beruf haben Betroffene oft Probleme mit dem Budgetieren, beim Bezahlen mit Bargeld, beim Einschätzen und Einhalten eines Zeitplans, beim Messen und Wägen oder bei einfachen Berechnungen. Die Konfrontation mit Zahlen und Berechnungen löst vielfach Ängste aus.