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|Beschreibung|
Mit dem Neubau von 1433 ersparen sich die Bauern den vor allem bei Hochwasser mühsamen Weg über die Emme zur Mühle von Alchenflüh.
Als Mühlebesitzer wird 1549 der Ammann Bendicht Iseli genannt. 1696 verkaufte die Familie Iseli die Mühle an Niklaus Schönauer, der sie seinem Sohn Hans übergab. Dieser verschwendete mit vollen Händen. Als ihm die Schulden über den Kopf wuchsen, flieht er bei Nacht und Nebel ins Ausland. Die Mühle war verlottert. Sie kam unter den Hammer. Aus der Versteigerung übernahm Johannes Aeby 1738 die Mühle. Zwischen 1775 und 1777 wird das aktuelle Gebäude errichtet.
Im Laufe der Zeit wird der Komplex vergrössert und modernisiert: 1838 entsteht die noch bestehende Scheune. 1890 muss das Wasserrad einer Turbine weichen, welche 1924 anlässlich der Errichtung des neuen Anbaus auf der Südseite durch die aktuelle Turbine ersetzt wird. Der strassenseitige Anbau wird 1936 nach einem Brand gebaut. In den Kaufbriefen von 1768 und 1815 werden ein Mühlegebäude mit Wohnhaus und Scheune, Stock und Speicher, dazu Reibe, Stampfe und Röndle genannt. Von all diesen Gebäuden und Einrichtungen sind heute noch das Mühlegebäude und der Mühlestock erhalten. Südlich des Stockes steht ein kleines, achteckiges Gartenaus aus dem 19. Jahrhundert. Unter diesem Ständerbau fliesst der Mühlebach.
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