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(Kt. und Amtsbez. Bern).
Es ist unrichtig, dass über die Wasserstände und Abflussmengen der
Aare bei Bern
keine genauen
Messungen vorliegen. An zwei Pegeln
(Marzili- und Altenbergbrücke) wird seit längerer Zeit im Dienste
des eidg. hydrometrischen Amtes beobachtet.
Der höchste Wasserstand innerhalb des
Termins genauerer Messungen fiel auf den und
ergab bei 2,81 m über dem Nullpunkt des
Altenberg-Pegels eine Abflussmenge von 406 m3 per Sek. Gegenwärtig ist ein neues
städtisches Kraftwerk in Bau begriffen, indem die
Aare östl. der Aeussern
Enge gestaut und z. T. durch
einen gemauerten
Stollen zum 1,25 m tiefer gelegenen Turbinenwerk
Felsenau durch den dortigen engen
Hals der Halbinsel geleitet
wird.
Maximale Wassermenge 50 m3, Kraftergebnis 6000 PS.
(Bezirk des Kantons Graubünden).
Dieser Bezirk wird von N. nach S. von der elektrischen Berninabahn durchzogen,
die von
St. Moritz und
Pontresina nach
Puschlav und von da nach Tirano in Italien fährt. Die letzten Viehzählungen haben folgende
Ziffern ergeben:
(Ruisseaude) (Kt. Freiburg,
Bez. Saane).
700-648 m. Bach von 2,5 km Länge, der im W. der Stadt
Freiburgvon S. nach N. fliesst. Er hiess früher der
Stadtbach und speiste die Teiche, die zur Bewässerung der Stadt und zur
Bekämpfung der Feuersbrünste angelegt waren. Er mündet in den Teich vonBonnesfontaines oder la
Chassotte.
(Kt. Wallis,
Bez. Visp).
2800 m.Hütte, die 1894 und 1895 das Zentralkomite des
Schweiz. Alpenklubs
aus dem Geld erbaute, das ihm aus dem Legat des Ingenieur-Kartographen Bétemps zufloss, wozu es noch einen Beitrag aus der
Zentralkasse fügte. Sie bietet für 25-30 Personen
Platz. Ein Pächter hat die Aufsicht und liefert den Touristen nach festem
Tarife Speisen und Getränke. Im Hochsommer wird sie ungemein häufig besucht, sei es als Ausflugspunkt
vom
Riffelberg aus, sei es als Ausgangspunkt zur Besteigung der verschiedenen
Spitzen des
Monte Rosa und seiner Gruppe, oder
zur Ueberschreitung der wichtigsten Pässe, die sich zwischen der
Cima di Jazzi und dem
Lyskamm befinden. Man gelangt
dahin vom
Riffelberg, Station der Gornergratbahn, auf einem guten Saumweg und über den
Gornergletscher, den man überschreiten
muss, in 2 Stunden oder von
Zermatt in 4½ Stunden.
503 m. Anstalt für Epileptische in der ehemaligen Besitzung der Familie
Steiger;
2,6 km nö. der Station
Gampelen der Linie
Bern-Neuenburg. 140 reform. Ew. Kirchgemeinde
Erlach. Im Jahre 1893 erwarb
die Anstalt die
Güter und das
Schloss um Fr. 50000. Heute hat diese Domäne infolge wiederholter Vergrösserungen einen Wert
von Fr. 180000. Besondere Schule für schwachsinnige, doch bildungsfähige Kinder.
(Kt. Wallis,
Bez. Goms).
2400-1200 m.
Wildbach, der in zwei Seelein entspringt, von denen sich das obere am N.-Abhang des
Kammes der
Aernengalen verbirgt; von da stürzt sich der Bach durch Wälder der
Rhone entgegen, in die er 500 m
s. vom Dorfe
Niederwald von links mündet.
1991 m. Seine Oberfläche beträgt 98 ha, seine grösste
Tiefe 17 m.
Man glaubt, dass Gremaud von diesem
See¶
mehr
spricht, wenn er sagt, der Bischof Tavelli habe den in Fiesch wohnenden Geistlichen im Jahre 1344 erlaubt, «zweimal wöchentlich
in seinem am Berg von Mörel liegenden See zu fischen, ausser in der Zeit, da er sich selbst in Naters oder Goms aufhalte.»