Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03341.jsonl.gz/2188

Jovian Hediger stösst zum Auftakt der nordischen Weltmeisterschaften in Oberstdorf im Sprint in klassischer Technik in den Halbfinal vor. Nadine Fähndrich, der grösste Schweizer Trumpf, sticht nicht.
Hediger hatte jenes Glück, das Laurien van der Graaff verwehrt blieb. Der Romand schaffte im Viertelfinal nach einem beherzten Lauf im Rücken von Alexander Bolschunow über die Zeit gerade noch den Vorstoss in die Vorschlussrunde. In den Halbfinals war der Tank aber leer. Die Norweger und Russen drückten derart aufs Tempo, dass der Schweizer bereits vor der Zielgeraden aus der Entscheidung gefallen war.
Laurien van der Graaff hingegen wurde für eine starke Vorstellung im Viertelfinal schlecht belohnt. In ihrer Serie mit den Medaillen-Anwärterinnen Linn Svahn und Anamarija Lampic war sie im Prinzip chancenlos, zumal die Bündnerin lieber auf Skating-Latten unterwegs ist. Dank eines couragierten Auftritts und perfekten Materials hielt Laurien Van der Graaff aber bis zum Endspurt mit und wurde erst kurz vor Schluss auf Platz 3 verbannt. In der Endabrechnung fehlten bloss 14 Hundertstel, um als Lucky Loser doch noch in den Halbfinal vorzustossen.
Fähndrich bitter enttäuscht
Für Nadine Fähndrich hatte es in der Qualifikation nicht bloss eine Enttäuschung, sondern eine Katastrophe abgesetzt. Die Luzernerin, in der klassischen Technik eine der besten Sprinterinnen, scheiterte in der Qualifikation als 33. um mehr als anderthalb Sekunden. Sie sprach von einer der grössten Niederlagen ihrer Karriere. Gescheitert waren auch Alina Meier (45.) sowie Valerio Grond (36.), Erwan Käser (52.) und Roman Schaad (53.) bei den Männern.
Im tiefen Sulzschnee feierte die Norweger angeführt vom erfolgreichen Titelverteidiger Johannes Hösflot Klaebo einen Dreifachsieg. Im Rennen der Frauen holte Schweden Gold, aber nicht wie erwartet durch Linn Svahn, die in den Halbfinals ausgeschieden war. Joanna Sundling lief bei frühlingshaften Temperaturen überlegen zum Triumph. Auch die Norwegerin Maiken Caspersen Falla als Titelverteidigerin oder Anamarija Lampic waren nicht unbedingt auf dem Podest erwartet worden.Zurück zur StartseiteZurück zum Sport
ck, sda