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Bekannt ist Panama City vor allem als Finanzzentrum und Steueroase. Über 100 Banken – der Grossteil internationale Geldhäuser – haben ihren Sitz oder zumindest eine Niederlassung in der Stadt. Und Panama City boomt nach wie vor, sowohl in wirtschaftlicher als auch in kultureller Hinsicht. Umso weniger verwundert es, dass unter den mittlerweile rund eine Million Einwohnern auch immer mehr Europäer, Nordamerikaner und Asiaten sind.
Mit rund 2 Millionen Einwohnern ist Quito die zweitgrösste Stadt des Landes nach Guayaquil und zugleich die Hauptstadt der Provinz Pichincha, die nach dem gleichnamigen Vulkan und Hausberg von Quito benannt ist. Die Lage in einem Tal am Fuss des Vulkans prägt das Stadtbild vor allem in den zentralen Stadtteilen, deren steile, verschlungene Strassen Quito einen ganz eigenen Charakter verleihen.
São Paulo, die Hauptstadt des gleichnamigen brasilianischen Bundesstaates, ist eine unglaublich reiche und vielschichtige Stadt. Unter den rund 20 Millionen Einwohnern in der Metropolregion finden sich Nationalitäten aus aller Welt, darunter die grösste japanischstämmige Gemeinde ausserhalb Japans, die grösste italienischstämmige Gemeinde ausserhalb Italiens sowie ein hoher Anteil arabischstämmiger Einwohner. Neben der schier endlosen kulturellen Vielfalt trägt auch die grösste Mittelschicht Brasiliens ihren Teil dazu bei, São Paulo zur kulturellen Wiege des Landes zu machen.
Die Atacama-Wüste verläuft etwa in paralleler Richtung zwischen den Anden und der chilenischen Pazifikküste und ist trotz ihrer extremen Trockenheit bereits seit mehreren Zehntausend Jahren besiedelt. Die mit bis zu 20.000 Jahren ältesten Mumien, die weltweit jemals gefunden wurden, stammen vom einstmals hier siedelnden Volk der Chinchorros. Die Atacameños lebten vor über 10.000 Jahren an den Oasen unweit des heutigen San Pedro de Atacama und bewohnen bis heute kleine Dörfer in der Wüste, ebenso wie das Andenvolk der Aymara und die Diaguitas im Süden.
Rund zweitausend Jahre reichen die Ursprünge von Tikal zurück, und beim Gang über die alten Prachtstrassen, vorbei an prunkvollen Palasttempeln und über symbolische Plätze scheint der Glanz dieses alten Volkes wieder zum Leben zu erwachen. Die eigentliche Stadt von Tikal nahm ab dem 2. Jahrhundert unserer Zeitrechnung Gestalt an und entwickelte sich schnell zu einem der mächtigsten Orte der Region, dessen Herrscher benachbarte Staaten unterwarfen und sich selbst in filigran gearbeiteten Stelen verewigten.
Naturwunder mitten im Urwald: die Iguazú-Wasserfälle
Die Iguazú-Fälle liegen am gleichnamigen Fluss Iguazú, auf Portugiesisch Iguaçu, und verbinden die argentinische Provinz Misiones mit dem brasilianischen Bundesstaat Paraná. Das atemberaubende Spektakel der unzähligen grossen und kleinen Wasserfälle ist der Lage in einer Flusswindung zu verdanken, in der sich im Laufe der Zeit mehrere Inseln gebildet haben. Als unbestrittenes Highlight bildet der von beiden Seiten sichtbare Teufelsschlund den Mittelpunkt der Iguazú-Fälle.
Für lernwillige Besucher gibt es genügend Möglichkeiten, sich den Tanz anzueignen, z.B. im Museo Casa Carlos Gardel, benannt nach dem wohl berühmtesten Interpreten aus der klassischen Tango-Zeit, der leider auf dem Höhepunkt seiner Karriere bei einem Flugzeugunglück ums Leben kam. Oder man geht in eine der unzähligen Tango-Shows, die nahezu täglich stattfinden.
Die Galapagos Inselgruppe besteht aus rund 50 Inseln, von denen nur die grösseren auch ein touristisches Ziel sind. Wegen ihrer isolierten Lage 800 km vor der Küste Ecuadors, direkt auf dem und unterhalb des Äquators, konnte sich hier eine Fauna und Flora entwickeln, welche einzigartige Charakteristiken und Spezies aufweist.
Schon ihr Name verheisst Besonderes. Kolumbus entdeckte 1498 auf der Insel gewaltige Vorräte an Muschelperlen – und taufte sie margarita, die Perle. Die glänzenden Kügelchen sind zwar eine Seltenheit geworden auf Margarita, dafür aber gibt es andere Attraktionen, sei es sportlicher oder kultureller Art. Einzigartig ist wohl der landschaftliche Mix aus karibischen Tropen und südamerikanischer Steppe.
Wer an Urlaub in der Karibik denkt, hat meist zunächst die Dominikanische Republik oder Kuba im Sinn. Curaçao kann genauso wie diese beiden Inseln mit traumhaften Stränden aufwarten – jedenfalls in der Qualität -, hat jedoch noch ein paar einzigartige Eigenschaften, die eine Reise dorthin besonders interessant machen.