Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03613.jsonl.gz/198

Pop, Grisons
– Biographie
Als Kind träumte der am 8. Mai1975 in Schiers (GR) geborene Salvatore Ciccone aka Cigi noch von einer Karriere als Fussball-Profi....Read Biography
Biography
Biographie
Als Kind träumte der am 8. Mai1975 in Schiers (GR) geborene Salvatore Ciccone aka Cigi noch von einer Karriere als Fussball-Profi. Tagtäglich verbrachte der aus Avellino (Campania) stammende Italiener unzählige Stunden auf dem Fussballplatz. Mit der Zeit musste er aber feststellen, dass der Traum einer grossen Fussballkarriere für immer ein Traum bleiben wird. Stattdessen ist aus Cigi inzwischen der bekannteste Italo-Rapper der Schweiz geworden.
1990 während seiner Ausbildung näherte sich Cigi dem Hip Hop an und knüpfte die ersten Kontakte zu Leuten aus der schweizer Hip Hop Szene (u.a. Leeroy PRC, Spooman, Lou Geniuz) mit denen er sich langsam der Hip Hop Szene anvertraute. 1991-1993 performte Cigi zusammen mit seinen Kumpels unter dem Namen Tha Checkaz aus Chur (Lou Geniuz, Tolis, Franco, Cigi).
Ab 1994 nahm er seine ersten Tracks mit Spooman und Inspirin auf (AOH-Family). Drei Jahre später gewann Cigi mit der Lou Geniuz Band MO-SHIBA die Music-Masters an der Musikmesse in Luzern (ein national durchgeführter Wettbewerb für Nachwuchsbands). Noch im selben Jahr erschien das Solo-Debüt «The Premier» von Lou Geniuz, auf dem Cigi unter dem Namen G Blu einen Gastauftritt hatte.
Im September des Jahres 2000 veröffentlichte Cigi schliesslich sein erstes Solo-Projekt «Mondo Blu». Bei der AOH-Family hatte er seine Texte teilweise noch auf Schweizerdeutsch geschrieben, nun waren aber alle Tracks auf Italienisch. Zwei Jahre später folgte «Figlio del Sud» und im November 2004 erschien sein drittes Album «Resisto...». Bei diesen beiden Alben wurde Cigi von Lou Geniuz als Produzent unterstützt und schon damals wurden erste Grundsteine für den heutigen Sound gelegt.
Um eine musikalisch abwechslungsreiche Live-Show zu bieten, trat Cigi auf der «Resisto...»-Tour erstmals mit der Live-Band straight outta mama auf. Aufgrund der ausgezeichneten Zusammenarbeit entschieden sich MC und Band zu einer Kooperation für das vierte Album. Im Oktober 2006 erschien «un giorno nella vita di...» und im Januar 2007 wurden cigi & straight outta mama von DRS3 zur Swiss Top Band gekürt. Die Radio Hits «Siamo Soli» und «Face Calle» brachten cigi & straight outta mama bis auf die Bühnen von Zofingen, Frauenfeld und dem Blue Balls Festival.
Im 2008 machte Cigi dann als Mitglied von OBK (Oschtblock Kuabuaba) von sich reden. Gimmas Chaos-Truppe knackte mit dem Album «America is Back» die Top20 der Albumcharts, trat mit dem Trio Eugster bei «Die grössten Schweizer Hits» auf und sprengte bei der interaktiven Show «Bands on Tour» die Internet-Quoten. Im Juli veröffentlichten Cigi und Lou Geniuz den Sommerhit «L'estate che balla», welcher den ganzen Spätsommer über auf diversen Radiostationen gespielt wurde.
Nach der OBK-Auszeit begann Cigi wieder seinen Soloprojekten nachzueifern und veröffentlichte im 2009 sein fünftes Album «Ridendo o Piangendo» (lachend oder weinend). Im gleichen Jahr war Cigi und seine Band auch am Montreux Jazz Festival und anderen Bühnen live zu sehen.
Das 6. Album in 20 Jahren Musikerleben erschien im Sommer 2011. „L’ultimo sballo“ den Soundtrack für jede Party. Ein Funkfeuerwerk, das klarmacht, welche Musiksparten ihn auf die Bühnen eines Jazzfestival Montreux oder eines Openair Frauenfeld gebracht haben.
Nach 3 Jahren veröffentlicht der Prättigauer nun sein 7. Werk „Sette“.
Es entstand in einer eher kurzen aber intensiven Studio-Session mit seinem langjährigen Freund und musikalischen Begleiter, Lou Zarra. Ob Club-Banger, radiotaugliche Lieder, Balladen oder kompromisslose Rap-Songs, die beiden erschufen eines der solidesten Cigi-Releases bis anhin. „Sette“ beinhaltet alles, was Cigi ausmacht und siedelt sich auch produktionstechnisch am Puls der Zeit!
Cigi bleibt seiner Tradition treu, in jeden Tonträger ein Konzept einzuflechten. Auf seinem aktuellsten Streich war es Cigi’s Ziel, all seine eigenen Musikgeschmäcker auf einer Scheibe zu vereinen.