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Produktionszeitraum: 1961–1974
Klasse: Sportwagen
Karosserieversionen: Kombicoupé, Roadster, Coupé
Motoren: Ottomotoren: 3,8–5,3 Liter (198–203 kW)
Länge: 4450–4780 mm
Breite: 1660–1664 mm
Höhe: 1220–1270 mm
Radstand: 2438/2667 mm
Leergewicht: 1250–1450 kg Vorgängermodell: Jaguar XK 150
Nachfolgemodell: Jaguar XJS
Der E-Type war von Anfang an als Strassensportwagen konzipiert. Über die neuentwickelte Hinterachse in Kastenbauweise und mit innenliegenden Scheibenbremsen hatten Sir William Lyons und sein Team eine spektakulär geformte Karrosserie gezeichnet. Der E-Type war sowohl als Coupé (FHC) wie als Roadster (OTS) lieferbar, und er war die Sensation schlechthin am Genfer Automobilsalon 1961. Die Fachpresse riss sich um die Testfahrzeuge und überschlug sich förmlich mit Lobpreisungen über die Neuerscheinung.
1964 wurde der 3.8 Liter XK-Reihensechszylinder durch eine neue Ausführung mit 4.2 Liter Inhalt ersetzt. Die Leistung blieb unverändert, aber das Drehmoment stieg um 10% auf nahezu 30 mkp. Gleichzeitig wuchs jedoch das Fahrzeuggewicht, somit blieben die Fahrleistungen praktisch unverändert. Gleichzeitig wurde das alte Moss-Getriebe durch ein vollsynchronisiertes Getriebe aus Jaguar-Fertigung ersetzt. Aufgrund neuer Vorschriften aus Kanada und den USA wurde 1968 die Stossstangenhöhe geändert. Die Blinker und Rückleuchten wurden grösser und wanderten unter die Stossstangen. Die Serie 2 war geboren. Durch verschärfte Abgasvorschriften mussten die 3 SU-Vergaser (u.a. in den USA) neu 2 Strombergvergasern weichen. Dadurch sank die Motorleistung spürbar.
Als 1971 bereits über einen möglichen Nachfolger des E-Types debattiert wurde, folgte ein wahrer Paukenschlag. Jaguar verwendete den E-Type zur Einführung des brandneuen V12-Motors. Endlich bot der E-Type wieder die ursprünglichen Fahrleistungen. Zusätzlich wurde die Karrosserie tiefgreifend verändert. Vom Coupé wurde nur noch die 2+2 Ausführung gebaut. Gleichzeitig erhielt der Roadster den längeren Radstand des 2+2. Diese Modifikationen zusammen mit dem neuen V12 5.3-Liter-Motor veränderten den Charakter des E-Type grundlegend. Mit der Serie 3 wurde der ehemalige Machosportwagen zum softeren, schnellen GrandTourer. Doch die Zeit kennt keine Gnade. 1973 wurde die Produktion des Coupés eingestellt. Der Roadster blieb noch bis 1974 in Produktion.