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Die ¿Hymnen an die Kirche¿ von Gertud von le Fort eröffnen in dieser Zeit der Krise einen neuen und unerwarteten Blick auf die Kirche. Die Dichterin ergründet in ihrem 1924 veröffentlichten Werk die Geheimnisse der Kirche und entfaltet sie mit der Kraft ihrer bildreichen und wortgewaltigen Sprache. Mit ihrer Interpretation gelingt es der Sprecherin Christine Vries, die berühmten Texte von Gertrud von le Fort dem Hörer von heute aufzuschliessen und zugänglich zu machen.
Portrait
Gertrud Freiin von Le Fort, 11. 10. 1876 Minden - 1. 11. 1971 Oberstdorf. Die aus einer hugenottischen Offiziersfamilie stammende L. erhielt eine strenge Erziehung; nach dem Tod des Vaters reiste sie viel - v. a. nach Rom - und begann 1908 mit dem Studium der protestantischen Theologie und der Geschichte in Heidelberg; 1925 gab sie nach eigenen Vorlesungsnachschriften 'Die Glaubenslehre' ihres Lehrers Ernst Troeltsch heraus. 1926 zog sie die Konsequenz aus ihrer mit jedem Romaufenthalt wachsenden Affinität zum Katholizismus. Ihre Konversion, auf die die 'Hymnen an die Kirche' bereits zwei Jahre vorher verwiesen, verstand sie als Aufhebung der Kirchenspaltung. 1922-41 lebte sie in Baierbrunn bei München, danach meist in Oberstdorf. Der Grossteil ihres Werkes entstand nach ihrem Übertritt zum Katholizismus, wenn sie auch bereits seit 1893 Gedichte in Zeitschriften veröffentlicht hatte. Johann Sebastian Bach (1685-1750) war ein deutscher Komponist des Barock. Er gilt heute als einer der grössten Tonschöpfer aller Zeiten, der die spätere Musik wesentlich beeinflusst hat und dessen Werke im Original und in zahllosen Bearbeitungen weltweit präsent sind.