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Für Björndalen ist es die 7. Goldmedaille an Olympischen Spielen. Erstmals triumphierte er 1998 in Nagano, wo er ebenfalls im Sprint Gold gewann. Damit fehlt ihm noch ein Sieg, um mit dem erfolgreichsten Winter-Olympioniken aller Zeiten, dem norwegischen Langläufer Björn Dählie, gleichzuziehen.
Die beiden Siegesanwärter Martin Fourcade (Fr) und Emil Hegle Svendsen (No) verpassten die Medaillenränge. Silber ging an den Österreicher Dominik Landertinger (1,3 Sekunden Rückstand), Bronze holte sich der Tscheche Jaroslav Soukup (5,7 Sekunden zurück).
Schweizer zurück
Benjamin Weger blieb im Kampf um Edelmetall chancenlos. Mit einem Fehler im 1. Schiessen klassierte sich der Walliser schliesslich auf Platz 63 und verpasste die Qualifikation für das Verfolgungsrennen am Montag. «Ich hatte relativ rasch keine Power mehr, brachte nicht genügend Druck auf die Skis», ortete Weger die Probleme.
Bester Schweizer war Serafin Wiestner, der trotz zwei Schiessfehlern auf Rang 40 lief. Der 23-jährige Bündner hatte in dieser Saison in Oberhof sein Debüt im Weltcup gegeben. «Es war nicht einfach, vor dieser Kulisse zu laufen. Ich war schon nervös», meinte Wiestner nach seiner Olympia-Feuertaufe.