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Das Energiegesetz hat einen Ja-Stimmenanteil von 58 Prozent erzielt. Der Prognosemarkt hat eine Annahme in dieser Grössenordnung seit März durchgehend vorhergesagt. Und dies obwohl die Umfragen zuletzt auf ein knappes Ergebnis gedeutet haben.
Seit dem 27. Februar 2017 wurden auf dem Prognosemarkt von 50plus1 Vorhersagen über den Abstimmungsausgang zum Referendum über das Energiegesetz (EnG) gemacht. Die Grafik oben zeigt die Vorhersagen, welche über den gesamten Zeitraum live dargestellt wurden. Die vertikale Achse gibt dabei die Wahrscheinlichkeit an, dass ein bestimmtes Stimmenintervall eintritt. Die horizontale Achse beschreibt die Zeitdimension, wobei jeder Datenpunkt den Durchschnittspreis während einer Stunde zeigt. Der letzte Datenpunkt beschreibt die Vorhersage zur letzten Veränderung und gibt damit die aktuellste Vorhersage wieder.
Seit Beginn des Prognosemarktes wurde die Wahrscheinlichkeit für einen Ja-Stimmenanteil von 50-59% am höchsten gehandelt. Das einzige was sich über die Zeit änderte, war die Sicherheit über diesen Ausgang. Lag die Wahrscheinlichkeit im März noch bei zwischen 60% und 70%, kletterte sie im April auf 70% bis 80%, um am Tag vor der Abstimmung bei 89% zu landen. Interessanterweise hat sich an dieser Einschätzung auf dem Prognosemarkt auch nichts geändert, als die letzten Umfragen von GfS und Tages-Anzeiger publiziert wurden. Diese hatten auf einen Negativtrend aufmerksam gemacht. Wie auf dem Blog politan gezeigt wurde, haben Extrapolationen der Umfragewerte Ja-Stimmenanteile von ca. 53% (GfS) 50% (Tages-Anzeiger) erwarten lassen.