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Die Vereinten Nationen können nach eigenen Angaben nicht wie geplant in Syrien humanitäre Hilfe leisten. Eigentlich ist vereinbart worden, Verletzte aus mehreren Regionen des Bürgerkriegslandes zu evakuieren. Der Plan wurde unterstützt vom Iran und der Türkei.
Er liege nun aber wegen «verstärkter militärischer Aktivitäten» auf Eis, sagte eine UNO-Sprecherin am Freitag. Einen direkten Hinweis auf die jüngsten Luftangriffe Russlands in Syrien gab es nicht. Ein Insider sagte der Nachrichtenagentur Reuters jedoch, das russische Eingreifen gefährde die UNO-Hilfen.
Eine Sprecherin des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz sagte, die Versuche zur Evakuierung Verletzter seien ausgesetzt worden. Sie könnten aber wieder aufgenommen werden, sollte die Situation vor Ort dies zulassen. (sda/reu)