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Oscar + Michael = Love?
2005 sollen andere ran.
Michael Moore und der Oscar. Eine Liebesgeschichte, die nun ihre Fortsetzung und ihren Höhepunkt findet? Denn der hamburgergestählte Dokumentarfilmer will sein neues Anti-Bush-Werk Fahrenheit 9/11 nicht in der Kategorie "Bester Dokumentarfilm" laufen lassen. Nein, er will das Maximum. Er will den Oscar für den "Besten Film".
"Ich habe mich entschieden, den Film nicht am Wettbewerb um den besten Dokumentarfilm teilnehmen zu lassen, weil - und das habe ich auch meiner Filmcrew gesagt - ruhig jemand anders diesen Oscar haben kann. Wir haben ihn ja schon", begründete Moore diesen Entscheid. Es gäbe ja so viele gute Dokumentationen und drum wolle er Platz machen für solche Projekte und Kandidaten.
Allerdings steckt hinter dieser Absicht wohl auch folgender Hintergrund. Moore plant, den Film vor den amerikanischen Präsidentschaftswahlen im Fernsehen zeigen zu lassen, womit eine Nominierung in der Kategorie "Bester Dokumentarfilm" unmöglich geworden wäre. Für den "Besten Film" allerdings scheint solche frühen Veröffentlichungen keinen Einfluss zu haben.
Auf die Chance für einen eventuellen Gewinn des goldenen Männchens angesprochen, meinten die Chefs der produzierenden Firma Miramax: "Dokumentationen haben bisher noch nie die Goldene Palme in Cannes gewonnen oder in Nordamerika mehr als 100 Mio. Dollar eingespielt. Fahrenheit 9/11 hat diese Regeln durchbrochen, warum sollte dieser Trend nicht auch bei den Oscars anhalten."
Wir dürfen gespannt aufs nächste Frühjahr hoffen.
Kommentare zum Artikel
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18 Kommentare
denk mal dass man für titanic ungefähr die gleiche anzahl neuronen
[Editiert von 'papp' am 19 Sep 2004 00:16:08]
Zitat sj (20040911214018)
Zitat Regie (20040910165151)
Zitat Regie (20040910165151)
jaa, ich meinte es war eindrücklich zu sehen wie das schiff auseinander splitterte.