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Nachdem vorerst bloss alle Turnier bis Ende April abgesagt wurden, hat das Coronavirus jetzt drastischere Auswirkungen auf den Tenniskalender. Statt im Mai sollen die French Open erst im September stattfinden.
Wie der französische Tennisverband mitteilt, soll das Turnier zwischen dem 20. September und dem 4. Oktober gespielt werden. Nach aktuellem Spielplan wäre das bloss eine Woche nach dem Endspiel der US Open. Ausserdem sollte ab dem 25. September in Boston auch die vierte Ausgabe des Laver Cups über die Bühne gehen.
«Um die Gesundheit und Sicherheit aller Beteiligten zu gewährleisten, hat der französische Tennisverband beschlossen, die French Open Ausgabe 2020 vom 20. September bis zum 4. Oktober zu veranstalten.
Die Entscheidung sei sowohl im Interesse der Spieler als auch der Fans getroffen worden, da es keine Alternativen gab. «Wir haben eine schwierige, aber mutige Entscheidung getroffen. Wir handeln verantwortungsbewusst und müssen zusammenarbeiten, um die Gesundheit und Sicherheit aller Beteiligten zu gewährleisten», erklärt Bernard Giudicelli, Präsident des französischen Tennisverbandes.
Federer profitiert von Verschiebung
Für die WTA gilt derzeit ein Turnierstopp bis zum 2. Mai, für die ATP ein solcher bis zum 26. April.
Die Verschiebung des French Open bedeutet, dass Roger Federer trotz seiner im Februar vorgenommenen Knieoperation alle Grand-Slam-Turniere der Saison bestreiten könnte. Federer sollte bei normalem Heilungsverlauf ab Anfang Juni wieder spielen können.