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Ich bin ein grosser Fan und obsessiver Sammler von Zitaten. Aber sie treiben mich gelegentlich auch in den Wahnsinn. Vor allem wenn sie als «heimtückische Memes» durchs Internet geistern.
Ich möchte dem Quote Investigator Garson O’Toole keine (oder nur ein bisschen) Konkurrenz machen. Denn hin und wieder bereitet mir das ungenaue und quellenlose Zitieren schon Kopfzerbrechen. Vielleicht hat mich ja die wissenschaftliche Arbeit verdorben.
Gestern habe ich das wunderschön gestaltete Buch Schreibwelten von Alex Johnson gekauft. Als Erstes schlage ich zufällig Seite 47 auf und treffe auf das Zitat von Agatha Christie.
Im Original lautet es: «The best time to plan a book is while you’re doing the dishes.»
Das kommt mir bekannt vor, denn ich habe es im Dezember 2020 bereits für meinen Essay über Musenküsse und Inspiration beim Schreiben recherchiert (erschienen im Februar 2021).
Wie der Quote Investigator zeigt, gibt es durchaus Hinweise darauf, dass die Krimiautorin in der Badewanne ihre Plots ausgeheckt hat und beim Abwasch auf gute Einfälle kam. Einen direkten Beleg liefert hingegen eine Passage, die ich in Agatha Christies Autobiografie aufgespürt habe und in der sie lustigerweise den Schriftsteller Robert Graves als Quelle nennt: