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Die Gemeinden Le Mouret und Treyvaux werden seit einigen Monaten mit Fernwärme versorgt. Gestern wurden die beiden neuen Fernwärmeanlagen offiziell eingeweiht. Sie sollen in Zukunft zahlreiche öffentliche und private Gebäude sowie Liegenschaften der Kirchgemeinde mit Wärme versorgen.
Minus 400 Tonnen CO2
Die neuen Fernwärmeanlagen von Groupe E Celsius und der Partnerunternehmen Favorol Papaux SA und Vial Charpentes SA werden vorwiegend mit Holz aus der Region betrieben. Indem sie ältere, mit fossilen Brennstoffen betriebene Heizanlagen ersetzen, werden die zwei neuen Fernheizungen jährlich den Ausstoss von 400 Tonnen CO2 in die Atmosphäre verhindern und so zum Klimaschutz beitragen, wie Groupe E Celsius mitteilt.
Sägespäne, Öl und Erdgas
Die im März in Betrieb genommene Fernwärmeanlage in Treyvaux verteilt derzeit 1,3 Millionen Kilowattstunden pro Jahr. Ein Holzheizkessel, der jährlich rund 2000 Kubikmeter Sägespäne verbraucht, produziert 80 Prozent dieser Energie. Ein Grossteil des dafür benötigten Brennstoffs stammt aus den umliegenden Wäldern. Ein zweiter Heizkessel, der mit Öl betrieben wird, dient als Back-up-Lösung bei extremer Kälte oder bei Revisionen des Holzheizkessels.
Die seit Oktober 2015 in Betrieb stehende Fernwärmeanlage von Le Mouret ist mit zwei Heizkesseln ausgestattet. Der erste davon wird mit Sägespänen aus regionalem Holz betrieben und produziert 80 Prozent der 1,6 Millionen Kilowattstunden, die jährlich verteilt werden. Der zweite Heizkessel, der Erdgas nutzt, ermöglicht die Deckung im Winter sowie in Produktionsspitzen.