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Im Rennen um die Präsidentschaftskandidatur der US-Demokraten hat Ex-Vizepräsident Joe Biden am «Super Tuesday» eine unerwartete Siegesserie hingelegt. Nach Prognosen von TV-Sendern gewann er in 9 der 14 Bundesstaaten, in denen es am Dienstag Vorwahlen gab.
Bei der wichtigsten Vorwahl im Bundesstaat Kalifornien sahen Berechnungen allerdings den linken Senator Bernie Sanders vorne. Der Sender Fox News prognostizierte dort schon nach Auszählung weniger Stimmen einen Sieg Sanders'. Sein Wahlkampfteam erklärte den 78-Jährigen in einer E-Mail ebenfalls zum Gewinner in Kalifornien.
Damit ist im Rennen um die Präsidentschaftskandidatur der Demokraten auch nach dem «Super Tuesday» weiterhin alles offen. Biden gewann nach Prognosen von TV-Sendern in den Bundesstaaten Alabama, Arkansas, Massachusetts, Minnesota, North Carolina, Oklahoma, Tennessee, Virginia und am frühen Mittwochmorgen schliesslich sogar in Texas.
Sanders sagten Fernsehsender Siege in seinem Heimat-Bundesstaat Vermont, in Colorado, in Utah und womöglich in Kalifornien voraus. Alleine in Kalifornien werden 415 Delegiertenstimmen vorgeben - von 1344, die bei den Vorwahlen am «Super Tuesday» in 14 Bundesstaaten insgesamt zu holen sind.