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Allein seit 2004 gab es in den USA über 400 Meldungen zu angeblichen Ufo-Sichtungen. Aus Sicherheitsgründen wolle man die Phänomene nun endlich aufklären, wie es in einer Anhörung im amerikanischen Kongress hiess.
Dabei versicherte der Vizedirektor des Marine-Geheimdienstes (Oni), Scott Bray, dass die Behörden keinerlei Hinweise dafür hätten, dass unter den bisher ungeklärten Erscheinungen am Himmel auch solche ausserirdischen Ursprungs seien. «Solche Phänomene sind unerklärlich, das ist wahr. Aber sie sind real. Sie müssen untersucht werden», hiess es weiter.
Keine Hypothese ausschliessen
Keiner wisse, ob es ausserirdisches Leben gebe, fügte Andre Carson, Vorsitzende des Unterausschusses für Spionageabwehr im Repräsentantenhaus, hinzu. «Es ist ein grosses Universum. Und es wäre ziemlich anmassend, eine eindeutige Schlussfolgerung zu ziehen.»
Noch im Juni 2021 hatten die US-Geheimdienste einen Bericht vorgestellt, aus welchem hervorgeht, dass es keine Erklärungen für rund 140 Himmelserscheinungen aus den vergangenen zwei Jahrzehnten hab. Seit dem Bericht seien weitere 400 hinzugekommen.
Besonders spannend wurde es, als die Befragten zwei Videos vorstellten, die solche Flugobjekte zeigten. Auf einem Video war ein kugelförmiges Objekt zu sehen, das am Cockpit eines Kampfjets vorbeifliegt. Auf dem anderen ein dreieckiges schwebendes Objekt, das man durch ein Nachtsichtgerät gefilmt hatte. Einige Jahre später soll die Marine ähnliche Beobachtungen gemacht haben
Oder doch russische Flugzeuge?
Zusammenstöße von US-Kampfjets mit den unbekannten Objekten habe es bislang nicht gegeben. «Wir hatten aber mindestens elf Beinahe-Zusammenstöße», so Scott Bray. Auch eine Kommunikation oder ein bewaffnete Auseinandersetzung mit den Flugobjekten habe nicht stattgefunden. Den Behörden zufolge könnten auch China, Russland, ein Privatunternehmen oder auch ein geheimes Projekt der US-Regierung hinter den fliegenden Objekten stecken.