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Doug Wilson beschreibt in seinem Buch „Future Men“ fünf permanente Aufgabenfelder in der Erziehung von Jungen. Beim ersten Lesen empfand ich diese Sicht etwas „altbacken“, doch beim Nachdenken wurde mir bewusst, wie ausgewogen diese Sicht ist.
- Herrschaft: Der Mann wurde geschaffen, um über die Erde zu herrschen (siehe Schöpfungsbericht, 1. Mose 1,26-28; der Auftrag wurde nach der Sintflut wiederholt, 1. Mose 9,1). Jungs wollen immer etwas haben, das sie erobern und beherrschen können. Die entscheidende Aufgabe ist nun, sie anzuleiten ihre Energie in Gehorsam zu diesem Mandat zu kanalisieren. Frage: Was haben deine Jungs, was sie erobern können?
- Ehemänner: Männer wurden von Gott nicht nur dazu geschaffen, Dinge zu entdecken und zu erobern, sondern auch das Eroberte zu verwalten und zum Blühen zu bringen. Frage: Was haben deine Jungs, was sie verwalten und pflegen können?
- Retter: Männer haben auch den tiefen Wunsch zu retten. Jungs haben deshalb das Bedürfnis, jemanden zu haben, den sie verteidigen und im Kampf vertreten können. Frage: Wen könnnen deine Jungs schützen, retten, verteidigen?
- Weise: Jungs sollen weise werden. Wir müssen ihnen also beibringen zu sutideren, zu lernen, Bücher zu lesen, zu diskutieren, zu disputieren. Zu leicht geben wir uns mit den „Outdoor“-Aktivitäten zufrieden. Dabei brauchen sie auch Futter für ihren Geist. Frage: Welche Inhalte haben deine Jungs zu verfügen, um geistig zu wachsen?
- Träger von Gottes Herrlichkeit: Jungs müssen angeleitet werden, wie sie ihre Verantwortung leben können. Sie sollen, so sagt es Paulus, Gottes Herrlichkeit repräsentieren. Frage: Welches Lernfeld haben deine Jungs, um ihrem Herrn ähnlicher zu werden?