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Die fachspezifische Taskforce wurde aufgebaut, um Massnahmen zu erarbeiten, Wissen zu vertiefen und die notwendigen Netzwerke zu intensivieren. Zusammen mit den Staatsanwaltschaften werden komplexe, meist internationale Geldwäschereiverfahren geführt. Dabei agieren die involvierten Behörden besonders gegen professionelle Strukturen, die Geldwäscherei als kriminelle Dienstleistung anbieten und dazu den Finanzplatz Zürich missbrauchen.
Die Taskforce Geldwäscherei wurde organisatorisch dem ebenfalls zur Ermittlungsabteilung Wirtschaftskriminalität zählenden Dienst Vermögensabschöpfung angegliedert. Dieser zieht mit fünf Spezialisten und zwanzig nebenamtlichen Funktionären deliktisch erlangte Vermögenswerte ein. Sind diese nicht mehr vorhanden, kann auch in legales Vermögen der Täterschaft eingegriffen werden. Die eingezogenen Vermögenswerte gehen, wenn möglich, zurück an die Geschädigten und werden zur Deckung von Verfahrenskosten verwendet. Andernfalls werden sie der Staatskasse zugeführt.
Im Jahr 2020 konnten so in Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft rund 56 Millionen Franken sichergestellt werden. Dies entspricht einer Zunahme von 17,2 Millionen Franken im Vergleich zum Vorjahr. Ein beachtlicher Teil dieser Summe stammt aus Geldwäschereiverfahren. Durch die thematische Nähe von Geldwäscherei und Vermögensabschöpfung werden die Kräfte mit dieser Organisationsanpassung gebündelt, Synergien genutzt und flexible Schwerpunkte gebildet.