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Freud und Leid liegen manchmal nahe beieinander. Diese schmerzliche Erfahrung muss nun Prinzessin Eugenie, 31, machen. Die Tochter von Prinz Andrew, 61, feierte erst am Sonntag die Taufe ihres Sohnes August, neun Monate. Damit kam die Familie nur drei Tage nach einem schweren Schicksalsschlag zusammen: Wie jetzt bekannt wurde, ist am 18. November Eugenies Schwiegervater George Brooksbank verstorben.
George Brooksbank (1949-2021)
Der Tod des Papas von Eugenies Ehemann Jack Brooksbank, 35, war zunächst in der «Daily Mail» vermeldet worden, die sich auf die Informationen eines Palast-Insiders berufen hatte. Nun wurde von der Familie selbst eine Anzeige in der britischen Tageszeitung «Daily Telegraph» geschaltet, in der die traurige Nachricht bestätigt wurde. Demnach ist der pensionierte Wirtschaftsprüfer und Unternehmensleiter am vergangenen Donnerstag 72-jährig verstorben. «Er liebte alle schönen Dinge des Lebens, vor allem aber seine Frau, seine Freunde, seine Söhne, Schwiegertöchter und Enkelkinder», ist im Leitzirkular zu lesen. Die Einäscherung habe im Kreise der Familie stattgefunden, «Einzelheiten zur Trauerfeier werden noch bekanntgegeben».
Welche Ursache zum Tod des einstigen Unternehmers geführt haben, ist nicht bekannt. Allerdings soll sich George Brooksbank nie mehr von seiner Corona-Erkrankung erholt haben. Vergangenes Frühjahr hatte sich Brooksbank mit dem Coronavirus infiziert und lag daraufhin mit Covid-19 auf der Intensivstation. Er musste zu diesem Zeitpunkt beatmet werden. Sein Zustand sei «ernst, aber stabil» gewesen, berichtete die «Daily Mail» damals. Auch Ehefrau Nicola, 67, hatte sich mit dem Virus infiziert, erlebte aber einen weitaus milderen Verlauf. Ein Freund des Paares sprach damals von einer «traumatischen Zeit» für Jack und Eugenie. «George ist sehr krank, aber die ganze Familie ist zusammengekommen, um zu helfen.»
Nach insgesamt neun Wochen im Spital und fünf Wochen an der Beatmungsmaschine konnte George Brooksbank das Krankenhaus wieder verlassen. Allerdings ging er als anderer Mensch, als der er eingeliefert worden war. «George war mit Husten im Krankenhaus und war danach nicht mehr derselbe», sagt nun eine Quelle zur «Daily Mail». «Es ging ihm schon seit einiger Zeit nicht gut.»
Vor seinem Tod hat George Brooksbank sein Erbe in die Wege geleitet. Wie die «Daily Mail» im August berichtete, soll Jack Brooksbank die Buchhaltungsfirma seines Vaters übernehmen. Dieser hatte sich im Juni in Pension begeben, nachdem er wegen der Erkrankung wochenlang ausgefallen war.
Derzeit wird die Buchhaltungsfirma Pangaea Land and Property Limited noch von Co-Geschäftsführer William Legge geleitet. Doch an Georges zunächst wegen Pensionierung frei werdende Position soll sein Sohn Jack rutschen, wie die «Daily Mail» von einem Insider erfahren haben wollte. «Jetzt, da sein Vater pensioniert ist, ist es Zeit für Jack, das Ruder zu übernehmen und eine ernsthaftere Rolle zu übernehmen, um seine Familie zu unterstützen.» Wann Jack Einsitz in die Geschäftsleitung des in London angesiedelten Unternehmens haben wird, ist derweil noch unklar.
Der Tod von George Brooksbank erfolgte nur drei Tage vor der Taufe seines Enkelsohns August am Sonntag. Trotz der grossen Trauer um das verstorbene Familienmitglied hätten sich Eugenie und Jack dazu entschieden, die Taufe stattfinden zu lassen, weiss die «Daily Mail». Augusts grosser Tag fand als Doppel-Event mit der Taufe von Zara Tindalls Sohns Lucas statt. Queen Elizabeth II., 95, die Eltern von Prinzessin Eugenie sowie Prinz William, 39, und Herzogin Kate, 39, sollen dabei ebenfalls vor Ort gewesen sein. Ob sich Jacks Mutter Nicola Brooksbank nach dem Tod ihres Ehemannes imstande fühlte, der Taufe beizuwohnen, ist nicht bekannt.
Für Jack sei es eine «schwierige Zeit», so berichtet die «Daily Mail», «seinen Vater vor der Taufe verloren zu haben». Auch wenn George den Meilenstein seines Enkelsohnes knapp verpasst hat: Tröstend für die Familie dürfte sein, dass er es stets als Geschenk erachtet hat, seinen kleinen Enkel überhaupt kennengelernt haben zu dürfen. Eine Quelle berichtete der «Daily Mail», dass es ein «Wunder» gewesen sei, dass George nach fünf Wochen am Beatmungsgerät überlebt habe. «Es war wunderschön, dass er miterleben konnte, wie August geboren wurde.»