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Der australische Rennstall machte jedoch einen Fehler des Teamarztes für das Vergehen von Yates verantwortlich. Dieser habe es versäumt, eine notwendige Ausnahmegenehmigung für das Asthmamittel zu beantragen. “Simon Yates hat nichts falsch gemacht”, versicherte die Orica-Teamleitung.
Es ist offen, ob der Radsport-Weltverband UCI dieser Darstellung folgt und der Fahrer um eine möglicherweise lange Sperre herumkommt. Simon Yates gilt als eine der Zukunftshoffnungen der Briten. Er hatte 2013 bei der Bahn-WM Gold im Punktefahren gewonnen. Im Vorjahr beendete er die Tour de Romandie im 6. Schlussrang.
Trotz dieses positiven Dopingtests kann Simon Yates vorerst weiter an Rennen teilnehmen, da Terbutalin gemäss UCI-Reglement keine vorläufige Sperre zur Folge hat. Yates könne zunächst noch die Öffnung der B-Probe beantragen, liess der Weltverband verlauten. Erst danach soll über Sanktionen entschieden werden.
(SDA)