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artist in residence
Pontus Pettersson ist der Artist in Residence der Protozone6. Während seiner Zeit in der Shedhalle für Are you coming? wird Pettersson seine Recherche auf sein laufendes Projekt Bodies of Water stützen. Dieses nutzt er als offenes Modell, um das Zürcher Publikum einzuladen, mit ihm in Kontakt zu treten.
Ausgehend von den Texten der russischen marxistischen Aktivistin Alexandra Kollontai über die Liebe und Astrida Neimanis’ Arbeit zum Hydrofeminismus versucht das Projekt, Wasser auf molekularer Ebene durch Sprache, genähte und getragene Objekte, Klang, Beziehungstaktiken und Tanz zu verkörpern und zu werden.
Bodies of Water ist Teil von Petterssons erweitertem Forschungsprojekt “All Departures Are Waves” (2019-), das die ökologischen, performativen, politischen, wirtschaftlichen, ethischen und narrativen Qualitäten, die Wasser mit sich bringt und freisetzt, in den Vordergrund stellt.
Pontus Pettersson (geb. 1983, Stockholm, Schweden) ist ein schwedischer Choreograf und Künstler mit Sitz in Stockholm. Seit seinem Abschluss an der Skolen for Moderne Dance in Kopenhagen (2007) arbeitet Pettersson professionell als Tänzer und hat eine vielseitige und breit gefächerte Karriere begonnen, in der er mit Choreograf*innen von Weltrang zusammenarbeitet. Pettersson hat während seiner gesamten Laufbahn an Situationen gearbeitet, in denen die Einladung anderer Künstler*innen ein entscheidender Aspekt war, um seine Arbeit in einem grösseren Ganzen zu verstehen und sich für ein breiteres Feld von Ausdrucksformen und Einbeziehung einzusetzen.
Projekte wie “The Poeticians” und “My Wild Flag” sowie sein jüngstes Workshop-Projekt “Delta”, bei dem Gastfreundschaft eines seiner wichtigsten konzeptionellen Anliegen ist, werden als choreografisches Prinzip für die Entstehung von Tanz/Kunst gesehen. Pettersson hat zwei Abschlüsse, einen in Choreografie an der SKH und einen in Bildender Kunst am Konstfack. Er ist assoziierter Künstler am Theater in Stockholm und am Forschungszentrum MARC in Knislinge, Schweden. Seine Arbeit wird vom Swedish Arts Grants Committee, dem Swedish Arts Council und dem Stockholm City Council of Culture unterstützt.