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Auch bei seiner 8. Austragung kann der Schweizerische Dirigentenwettbewerb eine hochkarätige Jury präsentieren. Es sind dies:
- Franco Cesarini, Schweiz
- Rolf Schumacher, Schweiz
- Jan de Haan, Niederlande
Franco Cesarini, Schweiz
Franco Cesarini wurde 1961 geboren. Seine Musikstudien hat er am Konservatorium Mailand begonnen (Klavier und Querflöte) und an der Musikakademie der Stadt Basel fortgesetzt. Er studierte bei Peter-Lukas Graf (Flöte), bei Felix Hauswirth (Blasorchersterdirektion) und bei Robert Suter und Jacques Wildberger (Theorie und Komposition). Abschluss mit den Diplomen als Lehrer für Flöte und als Konzertflötist, als Blasorchesterdirigent und als Lehrer für Theorie und Komposition.1989 wurde er an der Musikhochschule nach Zürich berufen, wo er bis 2006 Blasorchesterdirektion unterrichtet hat. Seit 2001 lehrt er dieses Fach ebenfalls an der Musikhochschule Lugano. Seit 2004 ist er Professor für Musiktheorie und Komposition an der Musikhochschule in Lugano. Im Jahr 2001 ist er als "Composer-in-Residence" an der "Southeast Missouri State University" in Cape Girardeau, Missouri (USA) berufen worden. Seit 1998 ist er künstlerischer Leiter des Blasorchesters "Civica filarmonica di Lugano" und Leiter der Musikschule Lugano. Cesarini ist ein vielseitiger Komponist. Neben seinen Kompositionen für Blasorchester, hat er Werke für Bläserensemble, verschiedene Soloinstrumente, Klavier, Streichquartett, Singstimme, Streichorchester und Sinfonieorchester geschrieben. Zahlreiche Werke wurden bereits auf Tonträgern eingespielt. Konzertreisen führten ihn als Gastdirigent in zahlreichen Länder Europas und in den USA. Nebst der umfangreichen Dirigententätigkeit ist er als Experte an nationalen und internationalen Musikwettbewerben tätig.
Rolf Schumacher, Schweiz
wurde in Bern geboren. Der Gründer und Leiter des Sinfonischen Blasorchesters Bern begann 1980 das Berufsstudium als Dirigent bei Albert Benz am Konservatorium in Luzern, welches er 1985 mit Erfolg abschloss.
Von 1979 bis 1983 nahm er Dirigierunterricht bei Dr. Ewald Körner, 1. Kapellmeister am Stadttheater Bern. Er nahm an internationalen Dirigentenseminaren teil und wurde im Februar 1998 zum Dirigenten der renommierten Feldmusik Sarnen berufen. 2002 erfolgte die Wahl in die Musikkommission des Schweizerischen Blasmusik Verbandes. Darüber hinaus wirkt Rolf Schumacher als Gastdirigent und Musikpädagoge.
Weiter amtet Rolf Schumacher als Experte für Blasmusik an Musikfestivals und Musikhochschulen. Von 2005 bis 2015 war er künstlerischer Leiter des „Jungfrau Music Festival“. 2009 wurde er als Board Member in den Vorstand von WASBE International (World Association for Symphonic Bands and Ensembles) gewählt. Seit 2010 unterrichtet er als Dozent in der Jurorenausbildung an der Bundesakademie in Trossingen. Lehrtätigkeiten für Dirigieren u. a. an der Hochschule der Künste in Bern, wo er im Herbst 2014 die Leitung Studiengang Dirigieren Blasmusik übernommen hat, runden sein Betätigungsfeld ab.
Jan de Haan, Niederlande
Jan de Haan wurde 1951 im friesischen Warns (Niederlande) geboren.
In den Jahren 1969 bis 1973 studierte er Musikpädagogik, Posaune und Klavier an der Musikpädagogischen Akademie in Leeuwarden. Am Utrechter Konservatorium erwarb er 1976 bei Henk van Lijnschooten sein Diplom in Dirigieren. Bis 1994 war Jan de Haan Dirigent verschiedener Ensembles, darunter der Brass Band Soli Brass. Daneben war er Gastdirigent zahlreicher Profi- sowie Amateurorchester. In dieser Funktion bereiste er nahezu alle westeuropäischen Länder, die USA, den Iran und Japan. Bekannte Orchester wie das Tokyo Kosei Wind Orchestra, die Desford Colliery Brass Band, die Brighouse and Rastrick Brass Band, alle niederländischen Militärblasorchester, das Radio-Bläserensemble der Niederlande und viele mehr standen bereits unter seiner Leitung.
Neben seinen Aktivitäten als Gastdirigent, Komponist und internationalem Jurymitglied gründete Jan de Haan 1983 den Musikverlag De Haske. Er verkaufte seine Anteile 25 Jahre später um sich erneut voll und ganz dem Komponieren, Arrangieren und Dirigieren zu widmen.