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Das Ziel, ein olympisches Diplom (mindestens Rang acht) zu erreichen, hat das Schweizer CC-Team verfehlt. Das rückt aber nach dem gestrigen fatalen Unfall von Jet Set von Reiter Robin Godel so oder so in den Hintergrund.
Und dennoch: Mit Ersatzreiterin Eveline Bodenmüller mit Violine de da Brasserie, die im Springparcours fehlerfrei blieb, sowie Felix Vogg (Colero) mit acht Punkten und der ebenfalls tollen Blankorunde von Mélody Johner (Toubleu du Rueire) erobert die Schweiz den zehnten Schlussrang. Nimmt man die Penaltypunkte weg, wäre es der sechste Platz gewesen, eine den Umständen entsprechend tolle Leistung. Die Schweiz beendet den Wettkampf mit total 339.40 Strafpunkten.
Die Goldmedaille dürfen sich die Reiter aus Grossbritannien um den Hals legen. Das Trio mit Tom McEwen (Toledo de Kerser), Laura Collett (London) und Oliver Townend (Ballaghmor Class) siegt mit 86.30 Punkten überlegen vor Australien mit 100.20 und Frankreich mit 101.50. Deutschland folgt mit 114.20 auf dem vierten und Neuseeland mit 116.40 auf dem fünften Platz.
In der Einzelwertung führt nun Julia Krajewski (GER) mit Amande de B’Neville mit 25.60 vor Oliver Townend (GBR) mit 27.60. An dritter Stelle liegt Tom McEwen (GBR) mit 28.90.
Aus Schweizer Sicht erfreulich: Mélody Johner und Felix Vogg schafften den Einzug in den Einzelfinal (ab 13.45 Uhr Schweizer Zeit) für die Top 25. Johner liegt mit 36.50 an 14., Vogg mit 46.50 an 24. Stelle.
Im April 1922 bestritten sieben Schweizer Offiziere das «Championat du Cheval d’Armes» – eine internationale Military – die im Rahmen des CHI Militaire im südfranzösischen Nizza ausgetragen wurde....
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