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Das gefallene Radsport-Idol Lance Armstrong gibt sich im Vorfeld der Entscheidung über sein sportliches Vermächtnis betont gelassen.
"Es ging mir schon besser, aber auch schon schlechter", sagte der Amerikaner am Freitag in Austin. Der Anlass war eine Gala zum 15. Geburtstag der von ihm 1997 gegründeten Krebsstiftung Livestrong.
"Es waren schwere Wochen für mich und meine Familie, meine Freunde und diese Stiftung", sagte Armstrong, der am Mittwoch seinen Rücktritt als Chairman von Livestrong verkündet hatte. Die Stiftung hat für den 41-Jährigen dennoch hohe Priorität.
"Wir werden uns nicht abschrecken lassen. Wir werden weitermachen. Die Mission muss weitergehen", sagte er im Beisein von Prominenten wie Schauspieler Sean Penn und Sängerin Norah Jones.
Zuvor hatte der Radsport-Weltverband UCI angekündigt, am Montag in Genf sein Urteil über die mögliche Abererkennung der sieben Tour-de-France-Siege von Armstrong bekannt zu geben und sich zum Bericht der US-Antidoping-Agentur USADA zu äussern.
Die USADA, die gegen Armstrong bereits Ende August eine lebenslange Sperre ausgesprochen hatte, stellte in ihrem Bericht die Dopingpraktiken des Ex-Weltmeisters dar. Darin werden dem Texaner und einigen seiner Weggefährten unter anderem der Missbrauch sowie der Handel mit Dopingmitteln vorgeworfen.
Im Zuge der Enthüllungen hatten zahlreiche Sponsoren, darunter der Sportartikelhersteller Nike und der Radhersteller Trek, die Zusammenarbeit mit Armstrong beendet.
Wie Livestrong in einem Statement mitteilte, fliessen die Spenden trotz des Skandals weiter. Allein zwischen Mittwoch und Freitag hätten sich die Online-Spenden auf fast 240.000 Dollar belaufen.
Die Gala sollte schätzungsweise noch einmal 2,5 Millionen Dollar in die Kassen spülen.