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Japan und seine Schutzmacht USA wollen in der Nordkorea-Krise zusammen mit Südkorea eng kooperieren. Darauf verständigten sich US-Vizepräsident Mike Pence und der japanische Ministerpräsident Shinzo Abe am Mittwoch bei einem Treffen in Tokio.
Die USA würden weiterhin "Schulter an Schulter" mit Japan, Südkorea und anderen Verbündeten in der gesamten Region stehen, bis das globale Ziel einer Denuklearisierung der koreanischen Halbinsel erreicht und die Provokationen und Drohungen Nordkoreas beendet seien, sagte Pence zu Beginn der Gespräche laut japanischen Medien.
Die USA wie auch Japan hegen Bedenken, dass Südkorea im Vorfeld der Olympischen Spiele eine allzu versöhnliche Haltung gegenüber dem Norden einnimmt. Vor Beginn der Winterspiele in Südkorea warnte auch der deutsche Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier bei einem Besuch in Tokio davor, Signale der Annäherung zwischen Nord- und Südkorea zu überschätzen.
Das Regime in Nordkorea wolle nach wie vor seine Kernwaffenbestände zur Abschreckung einsetzen als Mittel, um die Menschen in Ostasien und darüber hinaus in Angst und Schrecken zu versetzen.
Die USA und Japan wollen deshalb den maximalen Druck auf Nordkorea aufrechterhalten. Die Sicherheitsallianz mit Japan sei ein "Grundpfeiler" für Frieden, Wohlstand und Sicherheit in der Region, so Pence.
Er und Abe wollten nach Südkorea reisen, um am Freitag an der Eröffnungsfeier der Winterspiele teilzunehmen. Zudem wollen sich beide jeweils mit dem südkoreanischen Präsidenten Moon Jae In treffen. Südkorea ist wie Japan ein enger Verbündeter der USA.