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Bei der Kurzsichtigkeit handelt es sich um einen weit verbreiteten Sehfehler, der meist schon in jungen Jahren auftritt. Die Bilder von fernen Objekten entstehen nicht auf der Netzhaut, sondern werden vor dieser abgebildet. Auf der Netzhaut selbst entsteht nur ein unscharfes Bild des betrachteten Gegenstandes.
Presbyopie
(Altersichtigkeit)
Die Augenlinse verliert mit der Zeit durch natürliche Vorgänge ihre Fähigkeit, sich auf nahe gelegene Gegenstände einzustellen. Dadurch entsteht eine Weitsichtigkeit. Die fehlenden Einstellungsmöglichkeiten müssen dann durch Brillen (z.B. Lese-, Arbeits- oder Mehrstärkenbrillen) behoben werden. Ca. ab dem 42. Lebensjahr werden alle Leute von den Auswirkungen der entwicklungsbedingten Weitsichtigkeit betroffen, also Normal-, Kurz- und Weitsichtige.
Hyperopie
(Übersichtigkeit)
Bei diesem Sehfehler wird ein betrachteter Gegenstand nicht auf der Netzhaut, sondern dahinter abgebildet. Mit Hilfe der Augenlinse kann das Auge kleine Fehler ausgleichen. Dabei ermüdet es aber, und es können weitere Beschwerden, z.B. Kopfschmerzen, entstehen. Eine Brille kann bei diesem Sehfehler grosse Erleichterung verschaffen.
Astigmatismus
(Hornhautverkrümmung)
Wenn die Hornhaut nicht gleichmässig (kugelförmig) gewölbt ist, sondern in verschiedene Richtungen unterschiedliche Krümmungen (Radien) aufweist, spricht man von einer Hornhautverkrümmung oder einem Astigmatismus. Dieser Sehfehler ist meistens mit einer Kurzsichtigkeit oder Weitsichtigkeit verbunden und kann mit einer Brille problemlos behoben werden.