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Oberflächengewässer
Wasser, die Wiege des Lebens, ist ein unschätzbares Gut. Wasser wird auf vielfältige Weise genutzt: Es ist zum Beispiel für unsere Ernährung und deren Produktion unerlässlich, unterstützt unsere täglichen Aktivitäten insbesondere bei der Reinigung und ist eine unserer wichtigsten erneuerbaren Energiequellen. Der Kanton Wallis liegt, mit Ausnahme der Region südlich des Simplon, am Kopf des Rhone-Einzugsgebiets und ist Teil des Wasserschlosses von Europa.
Zusammen mit den Gemeinden und anderen kantonalen Dienststellen wacht die DUW über den Schutz des Wassers und setzt sich für eine koordinierte Bewirtschaftung dieser Ressource ein.
Rolle der Dienststelle für Umwelt (DUW)
Gemäss der eidgenössischen und kantonalen Gewässerschutzgesetzgebung setzt die DUW Prioritäten, legt Aktionspläne fest und koordiniert die Aktivitäten im Bereich der Oberflächengewässer. Die Gruppe "Oberflächengewässer" der DUW nimmt insbesondere folgende Aufgaben wahr:
- überwacht die Qualität der Walliser Gewässer (die anhand zahlreicher Parameter und einer vom Bundesamt für Umwelt vorgeschlagenen Methode beurteilt wird: das Modul-Stufen-Konzept (MSK);
- sorgt in Zusammenarbeit mit den anderen betroffenen Dienststellen dafür, dass die Wasserfassungen saniert und die Spülungen und Entleerungen so durchgeführt werden, dass ihre Auswirkungen auf die Umwelt möglichst gering sind;
- legt in enger Zusammenarbeit mit den Gemeinden den Bedarf an Abwasserentsorgungs- und -behandlungsanlagen fest;
- koordiniert und subventioniert den Bau solcher Anlagen;
- kontrolliert die Qualität des Abwassers, das in den kommunalen und industriellen Kläranlagen behandelt wird;
- sorgt für die korrekte Lagerung von wassergefährdenden Flüssigkeiten (z. B. Lösungsmittel oder Heizöl) sowie von Hofdünger;
- beurteilt und begutachtet Projekte, die Oberflächengewässer betreffen, und stellt Sondergenehmigungen aus (Bohrungen, Wasserentnahmen, Einleitungen usw.);
- erstellt und aktualisiert Verordnungen im Zusammenhang mit Oberflächenwasser.