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FIFA-Präsident Sepp Blatter hat erneut eine Quotenregelung ins Gespräch gebracht, die den Einsatz sechs einheimischer Spieler zu Beginn jeder Partie im Klubfussball vorsieht. Der Weltverband hatte die sogenannte 6+5-Regel nicht durchsetzen können, weil sie mit dem Arbeitsrecht in der Europäischen Union nicht vereinbar war.
«Das letzte Wort ist allerdings nicht gesprochen», schrieb Blatter in seiner Kolumne für das wöchentliche FIFA-Magazin. Er begründete dies mit einem Gutachten, wonach eine Quotenregelung mit geltendem Recht vereinbar sei.
Blatter erläuterte, welche Vorteile eine 6+5-Regel aus seiner Sicht bieten würde. Er nannte die Verbesserung der Balance zwischen Klub- und Nationalmannschaften, die Wahrung der nationalen Identität der Klubs und die Steigerung der Motivation bei Vereinen, auf eigene Nachwuchsspieler zu setzen.
Wenn es so weit komme, «dass hoffnungsvolle Nachwuchsspieler keine Bewährungschance erhalten, weil ihnen ausländische Arbeitskräfte den Platz im Team wegnehmen, geht es zu weit», schrieb der FIFA-Präsident. (pre/si)
Wurden bei der WM Spiele manipuliert? Wilson Raj Perumal ist ein bekannter Wettbetrüger, er kündigte für die WM-Partie zwischen Kamerun und Kroatien eine 0:4-Niederlage der Afrikaner sowie einen Platzverweis an. Beides trat ein.
Der Wettbetrüger Wilson Raj Perumal glaubt, dass Spiele der Nationalmannschaft Kameruns möglicherweise manipuliert waren. Dies behauptete er in einem Facebook-Chat gegenüber «Spiegel online».
Einige Stunden vor der Partie Kamerun gegen Kroatien schrieb Perumal in einer Nachricht, dass die Afrikaner das Spiel 0:4 verlieren würden und dass in der ersten Halbzeit einer ihrer Spieler die Rote Karte bekäme. Tatsächlich verlor Kamerun die Begegnung mit diesem Ergebnis, in der 40. Minute flog Alex …