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Cristiano Ronaldo wurde Anfang Woche zum besten Fussballer des Jahres gekürt. Die Fifa-Gala fand in London statt in Zürich statt. Und sie war massiv viel günstiger als der Event in der Limmatstadt.
Für die Vergabe des Fifa Football Award im Londoner Palladium-Theater stellte die Fifa gemäss «Handelszeitung»-Recherche ein Budget in der Höhe von rund 5 Millionen Franken bereit – das sind 2 Millionen weniger als in Zürich. Für den Vorläufer der Preisvergabe an die Besten im Fussball, den Fifa Ballon d’ Or in Zürich, gab die Fifa jeweils rund 7 Millionen aus.
Von den 5 Millionen waren 2,5 Millionen für das Guest Management reserviert. Weitere 2,5 Millionen für die Produktion der Show, die in fünf Kontinente live übertragen wurde. In London waren 1200 Gäste geladen, im Zürcher Kongresshaus 1000.
Vertrag ausgelaufen
Der Fifa Ballon d’Or in Zürich basierte auf einer Kooperation mit der französischen Mediengruppe France Football. 2016 lief dieser Vertrag aus.
In London wurde Ronaldo als Weltfussballer des Jahres ausgezeichnet. Der Portugiese setzte sich gegen Lionel Messi und Neymar durch. Er brillierte im laufenden Jahr mit 45 Toren in 48 Einsätzen, 34-mal traf er für Real Madrid und elfmal für die portugiesische Nationalmannschaft, mit der er sich für die WM in Russland qualifiziert hat.
Zidane als Trainer des Jahres
Ronaldo ist nun genauso oft als Weltfussballer ausgezeichnet worden wie Messi. Er hatte die Trophäe schon 2008, 2014, 2016 und 2017 gewonnen.
Als bester Trainer wurde Real Madrids Zinédine Zidane ausgezeichnet. Der Franzose setzte sich gegen die Italiener Antonio Conte (Chelsea) und Massimiliano Allegri (Juventus Turin) durch. Die Auszeichnung als Spielerin des Jahres erhielt die Niederländerin Lieke Martens vom FC Barcelona.