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Die wichtigsten Ergebnisse aus den Kapiteln des Sozialberichts sind nachfolgend aufgeführt.
Die Zunahme der Inanspruchnahme finanzieller Hilfen setzt sich nur bei einzelnen Sicherungssystemen – wie z.B. bei den Ergänzungsleistungen oder der Sozialhilfe – fort.
Der Bezug von finanziellen Transfers reicht in weite Kreise der Bevölkerung. Dies gilt (zunehmend) auch für bedarfsabhängige Sozialleistungen.
Die finanzielle Situation in den unteren Einkommensklassen hat sich nicht verbessert: Ein Sechstel der Bevölkerung gilt als armutsgefährdet.
Die Ausgaben für die Soziale Wohlfahrt nehmen weiter zu, allerdings stärker bei den Einwohnergemeinden als beim Kanton.
Der Aufwand für die Soziale Wohlfahrt auf Ebene Gemeinden und Kanton bleibt im Kanton Solothurn im gesamtschweizerischen Vergleich unter dem Durchschnitt.
Die Entwicklung des Nettoaufwands für die Soziale Wohlfahrt variiert stark zwischen den Einwohnergemeinden. Es findet aber eine Angleichung statt.
Die Arbeitslosigkeit ist insbesondere bei den ausländischen Jugendlichen markant zurückgegangen.
Die Anzahl strafrechtlich verurteilter Jugendlicher sinkt.
Die Zahl der Beistandschaften bei Kindern und Jugendlichen steigt an.
Die Integration der Ausländer/innen hat sich teilweise verbessert.
Die Integration von neuzugezogenen Personen wird durch den Kanton unterstützt und eingefordert.
Ausländer/innen leben weiterhin unter schlechteren Wohnbedingungen im Vergleich zu Personen schweizerischer Nationalität.
Die Zahl der vom Bund neu zugewiesenen Asylsuchenden im Jahr 2012 ist mehr als doppelt so hoch wie noch 2004.
Asylsuchende, vorläufig aufgenommene Personen (mit weniger als sieben Jahren Aufenthalt in der Schweiz) und Flüchtlinge sind in starkem Ausmass von der Sozialhilfe abhängig.
Der Anteil der bewilligten Asylgesuche (Anerkennungsquote) ist im Jahr 2012 höher als noch 2004.
Die Zahl der Aussteuerungen bleibt weiterhin hoch.
Eine geringe berufliche Qualifikation oder geringe schulische Ausbildung stellt weiterhin ein höheres Risiko dar, arbeitslos zu werden.
Der Anteil der Langzeitarbeitslosigkeit steigt mit zunehmendem Alter deutlich an.
Rund ein Sechstel der Bevölkerung gilt aufgrund des Einkommens als armutsgefährdet.
Die Zahl der von Armut betroffenen Erwerbstätigen bleibt im gesamtschweizerischen Vergleich überdurchschnittlich hoch.
Ein besonders hohes Risiko für einen Sozialhilfebezug tragen Alleinerziehende, Personen mit ausländischer Nationalität sowie Kinder und Jugendliche.
Tabak- und Alkoholkonsum betreffen weiterhin einen grossen Teil der Bevölkerung.
Die Belastung der nichtrauchenden Bevölkerung mit Passivrauch hat abgenommen.
Neben Angeboten für die Behandlung der Folgen illegalen Drogenkonsums bestehen vermehrt Angebote zur Alkohol- und Tabakprävention.
Trotz mehr Selbstbestimmung bleibt die soziale Integration von Menschen mit Behinderungen eine grosse Herausforderung.
Die berufliche Integration in den primären Arbeitsmarkt ist weiterhin eine Herausforderung.
Leistungen der Sicherungssysteme nehmen weiterhin zu. Bei den IV-Renten ist der Anstieg gestoppt.
Die Jugendkriminalität ist rückläufig, zudem sinkt der Anteil ausländischer Jugendlicher an den Verurteilten.
Schwere Delikte kommen weiterhin selten vor.
Die Zahl der registrierten Straftaten bei häuslicher Gewalt bleibt seit 2008 relativ gleich.
Die Zunahme der Zahl an Pflegebedürftigen setzt sich fort, dies stärker im ambulanten als im stationären Bereich.
Dem steigenden Bedarf an professioneller Pflege wird durch einen Ausbau der Infrastruktur in der ambulanten und stationären Pflege begegnet.
Die Pflegekosten steigen weiterhin an.
Die finanzielle Situation ist im Alter weiterhin gut, eine zunehmende Zahl der Älteren ist aber auf Ergänzungsleistungen angewiesen.
Das hohe soziale Engagement älterer Menschen setzt sich fort; die soziale Integration gilt für einen Grossteil der Älteren.
Infrastruktur und politische Strukturen im Altersbereich haben sich auf Gemeindeebene kaum verändert.