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David de la Cruz gehörte einer zwölfköpfigen Ausreissergruppe an, die sich auf dem Weg von Cistierna nach Oviedo vom Feld abgesetzt hatte. Die Entscheidung um den Etappensieg fiel erst im 5,7 km langen Schlussanstieg, als sich De la Cruz 700 Meter vor dem Ziel von seinem letzten Fluchtgefährten absetzen konnte und bei der Bergankunft auf dem Alto del Naranco seinen bisher grössten Erfolg seiner Karriere feierte.
27 Sekunden hinter De la Cruz erreichte Dries Devenyns von der Schweizer IAM-Equipe das Ziel als Zweiter. Der Belgier hatte bei seiner ersten Vuelta-Teilname seinen sechsten Saisonsieg und den 17. für das Team IAM damit nur knapp verpasst. Auch Devenyns Teamkollege Mathias Frank wusste erneut zu überzeugen. Nach Platz 7 am Donnerstag wurde der Luzerner und IAM-Captain in Oviedo guter Fünfter.
Die Favoriten auf den Gesamtsieg mit dem bisherigen Leader Nairo Quintana aus Kolumbien erreichten das Ziel mit fast drei Minuten Rückstand. Im Gesamtklassement führt De la Cruz 22 Sekunden vor Quintana, als Dritter weisst der Spanier Alejandro Valverde einen Rückstand von 41 Sekunden auf seinen Landsmann aus.
Vor dem ersten Ruhetag am Dienstag warten auf die Fahrer in der 10. Etappe vom Montag nochmals zwei harte Steigungen. Gerade der 6,2 km lange Schlussanstieg mit durchschnittlich 11,5 Steigungsprozenten könnte den Kampf ums rote Leadertrikot erneut entfachen.
(SDA)