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Definiere die Politische Partei.
Verein, in dem sich gleichgesinnte Menschen zusammenschliessen, mit dem Zweck, an der Meinungs- und Willensbildung des Volkes mitzuwirken und wichtige Bereiche des öffentlichen Lebens nach ihren Vorstellungen und Interessen zu gestalten.
Was sind Aufgaben einer Partei?
Sie wählen Bundesräte.
Sie rekrutieren Kandidaten für öffentliche Ämter.
Sie tragen zur öffentlichen Meinungsbildung bei.
Sie vernehmlassen Gesetze.
Sie fassen viele Einzelinteressen zusammen und bündeln sie.
Nenne die 5 grössten Parteien im Bundesparlament.
Schweizerische Volkspartei (SVP), Sozialdemokratische Partei (SP), Freisinnig-Demokratische Partei (FDP), Christlich-demokratische Volkspartei (CVP), Grüne Partei (GPS)
Definiere grob die Ziele der SVP und wen sie vertritt.
Rechtsbürgerlich, gegen einen EU-Beitritt, für die Souveränität der Schweiz, für die Senkung der Steuern, bekämpft die Einwanderung ins Land, für mehr Sicherheit, stärkste Partei der Schweiz, vertritt Gewerbetreibende, Bauern und Unternehmer.
Definiere grob die Ziele der SP und wen sie vertritt.
Linke, nichtbürgerliche Partei, für sichere Renten, faire Löhne, gerechte Steuern, moderne Familienpolitik, Chancengleichheit, Ökologie, für einen EU-Beitritt, zweitgrösste Partei, vertritt Arbeitnehmer, Menschen mit kleinen Einkommen.
Definiere grob die Ziele der FDP und wen sie vertritt.
Bürgerliche Partei, für Freiheit, Chancengleichheit, Wirtschaftswachstum, vertritt Arbeitgeber, Gewerbetreibende, Kaderleute, Leute mit hohem Einkommen.
Definiere grob die Ziele der CVP und wen sie vertritt.
Bürgerliche Partei, für ein familienfreundliches Land, soziale Sicherheit, Wirtschaftsstandort Schweiz, vertritt eine breite Wählerschicht wie Arbeitnehmer, Arbeitgeber, Bauern, Gewerbetreibende.
Definiere grob die Ziele der Grünen Partei und wen sie vertritt.
Linke Partei, für eine ökologische, soziale, weltoffene Schweiz, vertritt Menschen mit ökologischer Gesinnung.
Müssen Parteien in der Schweiz offen legen, wer ihnen Geld spendet?
Ja
Nein
Nenne die eidgenössischen Räte und ihre Mitgliederzahl.
Nationalrat, 200 Mitglieder
Ständerat, 46 Mitglieder
Was ist die „Zauberformel“?
Die ausgeglichene Besetzung der linken und rechten Parteien im Nationalrat.
Die Vertretung der Parteien in den Räten analog zur Anhängerschaft im Volk.
Aufteilung der 7 Bundesratssitze gemäss ihrer Stärke im Nationalrat.
Nenne die Hauptunterschiede zwischen Verbänden und Parteien.
Eine Partei kümmert sich um alle gesellschaftlichen Bereiche, während ein Verband sich nur für ein begrenztes Interessengebiet einsetzt.
Eine partei darf eine Parlamentarische Initiative lancieren, ein Verband nicht.
Eine Partei arbeitet an der Gesetzgebung mit, während der Verband an Vernehmlassungen teilnimmt.
Wer hat in der Schweiz das Stimm- und Wahlrecht?
Menschen, die das Schweizer Bürgerrecht besitzen, mindestens 18 Jahre alt sind, nicht wegen Geisteskrankheit oder Geistesschwäche bevormundet und somit vom Aktivbürgerrecht ausgeschlossen sind.
Definiere ein „Relatives Mehr“.
Wer am meisten Stimmen erhält, ist gewählt.
Stimmt die nachfolgende Aussage? Wenn nein, was ist falsch? Damit das Ständemehr (Mehrheit der Kantone) erreicht wird, muss die Summe der Standesstimmen, die die Vorlage bejahen, mindestens 13 betragen.
Nein, die Aussage stimmt nicht ganz. Die Summe der Standesstimmen, die für das Durchsetzen einer Vorlage nötig sind, ist 12.
Was ist ein Majorzwahlverfahren?
Wahlverfahren, bei dem die Mehrheit entscheidet, wer gewählt ist, während die Minderheit nicht berücksichtigt wird.
Was ist ein Proporzwahlverfahren?
Wahlverfahren, bei dem die Sitze annähernd im Verhältnis zu den erzielten Parteistimmen auf die Parteien verteilt werden.
Wahlverfahren, bei dem die Sitze im Verhältnis der abgegebenen Stimmen auf die Parteien verteilt werden.
Definiere den Staat.
Ein Volk schliesst sich innerhalb eines bestimmten Gebietes zusammen, stellt Regeln für das Zusammenleben auf, vollstreckt diese und ahndet Zuwiderhandlungen.
Was sind die Vorteile des Föderalismus?
- Jeder Kanton kann seine Interessen zur Geltung bringen.
- Es kann mehr Rücksicht auf Minderheiten genommen werden.
- Die Verwaltung ist persönlicher, volksnaher und übersichtlicher.
Was sind die Nachteile des Föderalismus?
- Die Vielfalt ist kompliziert (Schulsysteme) und wird manchmal auch als ungerecht empfunden (Steuernsysteme).
- Insgesamt ist ein Staat langsamer, schwerfälliger, und es müssen Kompromisse gemacht werden.
Was ist eine Präambel?
Die prähistorische Form eines Staates.
Eine würdevolle Einleitung zur Verfassung, die „ihren Geist“ zeigt.
Ein vom Parlament festgelegter Verfassungsparagraf.
Ein Gesetz, das vor allen anderen Gesetzen Vorrang hat.
Zu was dient die Gewaltenteilung?
Die Gewaltenteilung dient dazu, die Ansammlung von zu grosser Machtfülle in der Hand einer einzelnen Person zu verhindern, indem die Staatsgewalt aufgeteilt wird.
Der Volksmund redet von einer „4. Gewalt“ im Staat. Wie heisst sie?
Massenmedien
Die Schweizer Politik findet auf mehreren Ebenen statt.
Bund, Gemeinde, Kanton
Parlamentarier haben verschiedene Werkzeuge, um Anstösse für Massnahmen oder neue Rechtsbestimmungen zu geben. Wie heissen die einzelnen parlamentarischen Vorstösse?