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Giorgio Pardini, Präsident der Volkshausgenossenschaft Luzern, bestätigt am Dienstag gegenüber der Nachrichtenagentur sda entsprechende Medienberichte. Der Entscheid sei grossmehrheitlich gefallen. Bei über 70 Anwesenden hätten lediglich 8 dagegen gestimmt.
Der markante Bau am Pilatusplatz wurde 1913 als Stammhaus der Arbeiterklasse erbaut. Im Generalstreik von 1918 war es das Luzerner Hauptquartier. Bis heute hielten SP und Gewerkschaften ihre Versammlungen vorwiegend im Volkshaus ab. Bereits 1974 allerdings wurde bei einem umfassenden Umbau der Name verabschiedet. Seither firmierten Hotel und Restaurant unter dem Namen Anker.
Zum Verkauf entschloss sich die Volkshausgenossenschaft Luzern, weil eine grössere Sanierung ansteht. Dazu fehlt der Genossenschaft das Geld. Was mit dem Verkaufspreis geschieht, steht laut Pardini noch nicht fest. Man werde an der ordentlichen Generalversammlung im kommenden Jahr darüber entscheiden. Möglich wäre es, die Volkshausgenossenschaft in eine Stiftung mit einem neuen Zweck umzuwandeln. (npa/sda)