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Der Gebäudekomplex des Stadttheater Basel wurde 1979 vom Architekturbüro Gutmann und Pfister erbaut. Dasselbe Büro unterzog der Passage unter dem Theaterplatz einer Gesamtrenovation. Einige Ladenlokale wurden verschoben, der bestehende Kinobetrieb wurde um zwei weitere Kinos erweitert, ein Gastronomie-Konzept für ein vielfältiges Publikum sollte die neue Struktur ergänzen. Der niedrige Raum mit wenig Tageslicht bot schwierige Voraussetzungen für ein Restaurant-Betrieb von 9 bis 24 Uhr.
Eingriffe:
Als verbindendes Element zwischen Kino, Foyer und Res-taurant zieht sich die Kinotheke vom Foyer ins Restaurant hinein. Sie verändert sich von der funktionellen Aufgabe fürs Kino, zur sozialen im Restaurant, in dem sie sich zu verformen beginnt (Starr-Bewegung-Film schwarz/weiss). Der Lichterkranz aus einfachen Badezimmerleuchten an der Kante von Decke und Wand soll den Raum optisch erhöhen, indem die glänzend weisse Decke Lichtreflexe nach oben wirft. Das Flaschenregal hinter der Bar ist gegen die Küche transparent ausgebildet, um dem Personal eine gute Kommunikation zu ermöglichen. Diese Wand ist dunkel gestrichen, damit das Licht, welches aus der Küche durch die Flaschen leuchtet, intensiver erscheint.