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Das Wichtigste in Kürze
- Die Bundesregierung hatte am Samstag entschieden, den ukrainischen Streitkräften 1000 Panzerabwehrwaffen sowie 500 Boden-Luft-Raketen vom Typ «Stinger» aus Bundeswehrbeständen so schnell wie möglich zu liefern.
Ausserdem wurde den Nato-Partnern Niederlande und Estland die Lieferung von Waffen an die Ukraine genehmigt, die aus deutscher Produktion oder DDR-Beständen stammen.
Die Ukraine hatte zuvor monatelang vergeblich Waffenlieferungen gefordert. Die Bundesregierung hatte das aber mit der Begründung abgelehnt, dass es sich um ein Krisengebiet handelt. Melnyk sagte, er hoffe, dass es jetzt nicht zu spät sei. «Jetzt gilt es, die deutschen Waffensysteme schnellstens an die ukrainischen Verteidiger zu liefern.» Die Ukraine hoffe auch auf weitere Rüstungshilfen Deutschlands. «Dieser Krieg könnte noch lange dauern. Wir alle brauchen noch einen langen Atem», sagte Melnyk.
Ausserdem wünscht er sich weitere wirtschaftliche Hilfe von Deutschland. «Wir brauchen sofort auch einen umfassenden wirtschaftlichen Rettungsplan für die Ukraine, bei dem Deutschland eine führende Rolle spielen sollte.»