Document ID: /curiavista/filtered/00000.jsonl.gz/267595

<h2>SubmittedText<h2><p>Der Bund steckt fast 300 Millionen Franken in ein Update für ihr Identify- und Access-Management (IAM-Lösungen). Dabei gehen 110 Millionen Franken freihändig an einen einzigen Anbieter, 180 Millionen Franken werden optional ausgeschrieben. Laut dem federführenden Bundesamt für Informatik (BIT) geht es dabei um eines der wichtigsten und am intensivsten genutzten IT-Systeme der Bundesverwaltung. Angesichts der knappen Bundesfinanzen und der gewaltigen Summe für dieses Update stellen sich verschiedene Fragen.</p><p>&nbsp;</p><p>1. Wäre es nicht möglich gewesen, das ganze Update für weniger Geld zu bekommen, wird hier nicht eine überteuerte Luxuslösung angestrebt?</p><p>&nbsp;</p><p>2. Von der Gesamtsumme werden 110 Millionen Franken freihändig &nbsp;vergeben. Ist dies überhaupt zulässig, wurde ernsthaft nach billigeren Varianten gesucht?</p><p>&nbsp;</p><p>3. Wie haben sich die Gesamtausgaben der Bundesverwaltung für die Informatik in den vergangenen fünf Jahren entwickelt?</p><p>&nbsp;</p><p>4. Wie viele Personen sind in der Bundesverwaltung für die Informatik beschäftigt, wie hoch ist die entsprechende Lohnsumme?</p><p>&nbsp;</p><p>5. Ist eine optimale Koordination zwischen den Departementen und Bundesämtern für den Informatikbereich sichergestellt?</p><p>&nbsp;</p><p>6. Was gedenkt der Bundesrat zu unternehmen, um Doppelspurigkeiten und Leerläufe im Informatikbereich der Bundesverwaltung zu beseitigen?</p>