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Ich gebe dieses Buch jedem als Tipp, denn ich glaube, dass Wolf (der Hauptdarsteller) ein Spiegel vieler Männer ist. Alina (seine Frau) weiß, sie verliert ihren Mann, wenn sie ihm nicht diese Freiheit (eine Geliebte zu haben) währt. Charlotte (die Geliebte) sieht sich irgendwann als Opfer, obwohl sie nie in einer festen Partnerrolle funktionieren könnte (sie selbst hat mehrere Liebhaber). Interessant ist auch ihre Sichtweise: "Sie macht Wolf deutlich, dass seine Ehe wohl nur noch funktionieren würde, da eine Geliebte im Spiel ist", dies bricht zornig aus ihr raus, nachdem Wolf wieder einmal seine Alina lobt, für ihr Veständnis. Wolf stellt die Verbindung zu Charlotte immer wieder in Frage kommt aber nicht los von ihr. Immer wieder lässt er sich auf das Abenteuer ein, flüchtet aber gerne wieder zu Alina, die viel gefühlvoller und liebenswerter ist.
Alina will ein Kind, Wolf nicht. Alina weint öfter heimlich. Teilweise bekommt Wolf die Tränen mit, er führt es auf die Verbindung zur Charlotte zurück. Dieser Punkt wird jedoch nie angesprochen. Das die Tränen wegen etwas anderem sind, erfährt der Leser am Ende des Buches.
Schockierend fand ich das Kapitel, indem er sich duscht, rasiert und schick macht, um zu Charlotte zu gehen. Es gibt keine Geheimnisse mehr und Alina weiss, wann sich Wolf und Charlotte treffen.
Das Ende überrascht. Die immer wieder deutlich werdende Traurigkeit von Alina, interpretiert der Leser, mit der Situation, der Geliebten. Am Schluß begeht sie Selbstmord, da Sie unheilbar krank ist. Ein Abschiedsbrief hat sie ihrem Wolf auf den Schreibtisch gelegt.
Fragen bleiben offen: "Warum akzeptiert Alina das Nein zum Kind, Warum erträgt sie die festgelegten Rituale mit der Geliebten, Warum redet Sie mit Wolf nicht über ihre Krankheit, Warum ist Wolf an vielen Stellen so geheimnisvoll seiner Frau gegenüber, Warum enthält er ihr soviele liebensnotwendige Dinge"
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