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Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich IV.2016.01274 III. Kammer Sozialversicherungsrichter Gräub, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Annaheim Sozialversicherungsrichterin Fehr Gerichtsschreiberin E. Stocker Urteil vom 19. Dezember 2017 in Sachen X.___ Beschwerdeführerin vertreten durch Fortuna Rechtsschutz-Versicherungs-Gesellschaft AG Rechtsdienst, lic. iur. Samuel Rüegg Soodmattenstrasse 2, 8134 Adliswil 1 gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin Sachverhalt: 1. Die 1980 geborene X.___ arbeitete zuletzt als Serviceangestellte und meldete sich am 1 3. November 2014 unter Hinweis auf eine Rücken wirbel fraktur sowie einen Fussbruch bei der Invalidenversicherung zum Leistungs bezug an ( Urk. 11/2). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, führte mit der Versicherte n am 5. September 2014 ein Standortg espräch ( Urk. 11/5), zog einen Auszug aus dem individuellen Konto (IK; Urk. 11/6), Aus künfte des letzten Arbeitgebers ( Urk. 11/9), die Akten des Unfall- und Taggeld versicherers ( Urk. 11/10 -11, Urk. 11/31 ), ein en Polizeirapport ( Urk. 11/13) und Bericht e der behandelnden Ärzte ( Urk. 11/14, Urk. 11/39, Urk. 11/44 ) bei. Mit Vorbescheid vom 3 0. Juni 2016 ( Urk. 11/47) stellte die IV-Stelle der Versicher ten die Abweisung des Leistungsbegehrens in Aussicht, wogegen diese am 1 8. Juli 2016 ( Urk. 11/48 ) vorsorglich Einwand erhob, den sie a m 1 4. September 2016 begründete ( Urk. 11/53). Mit Verfügung vom 1 2. Oktober 2016 ( Urk. 2) wies die IV-Stelle das Leistungsbegehren ab. 2. Dagegen erhob die Versicherte am 1 4. November 2016 Beschwerde ( Urk. 1) und beantragte, es sei ihr ab wann rechtens eine halbe Invalidenrente zuzusprechen. Eventualiter sei die IV-Stelle zu verpflichten, die gesetzlich vorgeschriebenen notwendigen medizinischen Abklärungen über den Gesundheitszustand bezieh ungs weise über die Arbeits- beziehungsweise die Erwerbsfähigkeit vorzunehmen oder zu veranlassen. Mit Beschwerdeantwort vom 1 1. Januar 2017 beantragte die IV-Stelle die Abweisung der Beschwerde ( Urk. 10), wovon der Beschwer de - führerin am 1 3. Januar 2017 Kenntnis gegeben wurde ( Urk. 12). Das Gericht zieht in Erwägung: 1. 1.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG ). Sie kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung, IVG ). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beein trächtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursach te und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommen den ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesund heitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG). 1.2 Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 IVG Versicherte, die: a. ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betä tigen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können; b. während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich min des tens 40 % arbeitsunfähig ( Art. 6 ATSG) gewesen sind; und c. nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid ( Art. 8 ATSG) sind. Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertels rente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (Art. 28 Abs. 2 IVG in der seit 1. Januar 2004 geltenden Fassung). 1.3 Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gege benenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeits unfähig ist (BGE 125 V 256 E. 4). Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person noch zugemutet werden können (BGE 125 V 256 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E. 4b/cc). 2. 2.1 Die Beschwerdegegnerin begründete die Ablehnung des Leistungsbegehrens damit, dass die Beschwerdeführerin gemäss ärztlicher Beurteilung seit Juli 2015 eine leichte Tätigkeit zu 100 % ausüben könne, respektive aufgrund vermehrter Pausen ein 80 % -Pensum leisten könne. Der Einkommensvergleich ergebe einen Invaliditätsgrad von 10 %. Inzwischen sei die Beschwerdeführerin auch als Serviceangestellte wieder zu 100 % arbeitsfähig, womit sich keine Erwerbsein busse mehr ergebe ( Urk. 2) 2.2 Die Beschwerdeführerin stellte sich demgegenüber auf den Standpunkt, sie könne in angepasster Tätigkeit maximal in einer 50%-Anstellung ein en tspre - chendes 80%-Pensum leisten, dies entspreche einer 40 %-Anstellung ( Urk. 1 S.3 ). 3. 3.1 Gemäss Unfallmeldung vom 6. August 2014 (Urk. 11/10/22) zog sich die Be schwerdeführerin am 13. Juli 2014 bei einem Sprung aus dem Fenster aus etwa fünf Metern Höhe eine Leberlazeration, eine instabile Fraktur des Len den - wirbelkörpers (LWK) 1, Rippenfrakturen 5-7 und eine Trümmelfraktur des Os naviculare am linken Fuss zu (Urk. 11/10/16, Urk. 11/10/24). Im Rahmen der Hospitalisation im Stadtspital Y.___ erfolgten am Unfalltag sowie am 15. und am 21. Juli 2014 operative Versorgungen (Urk. 11/10/25-29). 3.2 Im Bericht des Stadtspital s Y.___ vom 2 4. Juli 2014 ( Urk. 11/10/32) wurden folgende Diagnosen festgehalten: - Berstungsfraktur L1 mit Zerreissung der posterioren Elemente und Stenose sowie epidurales Hämatom - Lisfranc -Luxationsfraktur links mit Fraktur Os Naviculare Fuss links - Rippenfrakturen 5-7 ventral beidseitig gering disloziert - initial Pneumothorax rechts - Lungenkontusionen beidseitig - Computertomographisch nebenbefundlich Hypodensität des linken Leberlappens Differenzialdiagnose fokale Mehrverfettung 3. 3 In einem undatierten Bericht (Eingang 1 3. Januar 2015; Urk. 11/14) wiederholte p ract. med. Z.___, Facharzt FMH für Allgemeine Innere Medizin, die von den Ärzten des Stadtspitals Y.___ gestellten Diagnosen. Er bescheinigte eine 100% ige Arbeitsunfähigkeit bis auf Weiteres. 3.4 Laut Austrittsbericht des Stadtspitals Y.___ vom 3. Februar 2015 wurde am Vortag bei gestellter Diagnose das Osteosynthesematerial im linken Fuss ent fernt (Urk. 10/31/4). 3.5 Im Bericht vom 19. April 2016 (Urk. 11/39/1) erwähnte Prof. Dr. med. A.___, Chef arzt im Stadtspital Y.___, Restbeschwerden und nannte erneut die in den Vorberichten erwähnten Diagnosen. Dazu führte er aus, die Beschwerdeführerin sei im Gastgewerbe weiterhin zu 50 % arbeitsunfähig geschrieben aktuell bis 1 0. Juli 201 6. Die Steigerung der Arbeitsfähigkeit sei bei gehendem Beruf (Service) wenig realistisch, da nach dieser vierstündigen Arbeitszeit Schmerzen aufträten, die lediglich durch Ruhepausen wieder reduziert werden könnten. Er hielt behinderungsangepasste Arbeiten maximal für vier Stunden pro Tag für zumutbar, vorwiegend im Gehen ausgeübte Tätigkeiten seien maximal zwei Stunden pro Tag zumutbar. Heben und Tragen seien mit einer Gewichtslimite von fünf Kilogramm zumutbar. Konzentrations- und Auffassungsvermögen seien uneingeschränkt, ebenso die Anpassungsfähigkeit. Die Belastbarkeit sei durch Schmerzen (Rücken/Fuss) nach vier Stunden eingeschränkt. Diese Angaben würden ab 1. Juli 2015 gelten (Urk. 10/39/2). 3. 6 RAD-Arzt Dr. med. B.___, Facharzt Orthopädische Chrirurgie und Traumato logie, be scheinig te gestützt auf den Bericht von Prof. Dr. A.___ vom 1 9. April 2016 und den undatierten Bericht von p ract. med. Z.___ in der bisherigen Tätigkeit eine Arbeitsunfähigkeit von 100 % vom 1 5. Juli 2014 bis 3 0. Juni 2015 und von 50 % seit 1. Juli 2015 auf Dauer. In einer angepassten Tätigkeit beurteilte er sie als zu 100 % arbeitsunfähig vom 1 5. Juli 2014 bis 3 0. Juni 2015 und zu 20 % arbeitsunfähig (wegen vermehrten Pausenbedarfs) seit 1. Juli 2015 ( Urk. 11/43 S. 4 f.). Unter Berücksichtigung der Bewegungs- und Belastungseinschränkung der Wirbel säule und des linken Fusses formulierte er folgendes Belastungsprofil: körperlich leichte, wechselbelastende Tätigkeit, ohne regelmässige Hebe- und Tragebelastungen über 5 kg, ohne Arbeiten auf Leitern und Gerüsten, ohne wirbelsäulenbelastende Zwangshaltungen und Tätigkeiten (wie längeres Arbei ten in weiter Armvorhalte oder gebückter Stellung, repetitive Rotationsbe we gungen, Überkopfarbeit), ohne den linken Fuss belastende Zwangshaltungen und Tätigkeiten (Bücken, Hocken, Kauern, Knien, häufiges Gehen auf unebenem Gelände). Andauernde Vibrationsbelastungen und Nässe -/Kälteexposition seien ebenfalls zu vermeiden (Urk. 11/43/4). 3.7 Pract. med. Z.___ erwähnte im Verlaufsbericht vom 30. Mai 2016 (Urk. 11/44) die bekannten Diagnosen und hielt fest, der Gesundheitszustand habe sich ver bessert (Ziff. 1.1) und es bestehe eine 100%ige Arbeitsfähigkeit in der bisherigen und in einer angepassten Tätigkeit (Ziff. 2.1). 3.8 Im von der Beschwerdeführerin im Vorbescheidverfahren aufgelegten Bericht vom 18. Juli 2016 kritisierte Prof. Dr. A.___ die vom RAD festge haltene Arbeits unfähigkeit. Er, Prof. Dr. A.___, habe die Beschwerdeführerin im Gastrono mie gewerbe nach wie vor (bis 31. März 2017) zu 50 % arbeitsunfähig geschrieben (vgl. Urk. 11/52). Dem von ihm ausgefüllten Fragebogen sei zu entnehmen, dass auch bei leichterer Arbeit eine deutlich verminderte Belastbarkeit bestehe. Er wisse nicht, woher die Annahme komme, dass die Beschwerdeführerin für leichtere Arbeiten zu 100 % arbeitsfähig sei. Zudem wies er darauf hin, dass es sich nicht nur um eine Fussverletzung, sondern auch um eine Verletzung der Lendenwirbelsäule handle mit Instrumentierung dorsal und ventral mit Lami nek tomie. Er empfahl eine Neubeurteilung (Urk. 11/51). 4. 4.1 Nach Lage der Akten leidet die Beschwerdeführerin an Rücken- und Fuss be - schwerden nach einem Polytrauma vom 13. Juli 2014. Prof. Dr. A.___ und RAD-Arzt Dr. B.___ gehen nach anfänglich vollständiger Arbeitsunfähigkeit von einer 50%igen Arbeitsunfähigkeit in der bisherigen Tätigkeit als Serviceange stellte aus. Diese Steigerung der Arbeitsfähigkeit hielt Dr. B.___ ab 1. Juli 2015 für zumutbar, während nicht gänzlich klar wird, ab welchem Zeitpunkt Prof. Dr. A.___ von einer Arbeitsfähigkeit von 50 % ausging. Letztlich kann dies offen bleiben, da für die Invaliditätsbemessung jedenfalls auf die Arbeitsfähig keit in einer leidensangepassten Tätigkeit Bezug zu nehmen ist. Diesbezüglich gehen die ärztlichen Einschätzungen auseinander. RAD-Arzt Dr. B.___ attestierte bis am 30. Juli 2016 eine vollständige Arbeitsunfähigkeit; seither betrage die Arbeitsunfähigkeit in einer im Detail beschriebenen ange passten Tätigkeit wegen des vermehrten Pausenbedarfs 20 % (E. 3.6 hievor ). Er weicht damit von der zurückhaltenderen Einschätzung des behandelnden Prof. Dr. A.___ ab, der hinsichtlich einer Verweistätigkeit seit 1. Juli 2015 von einer Arbeitsfähigkeit von maximal vier Stunden pro Tag ausging (E. 3.5 hievor ). Dr. B.___ führte zur Begründung seiner abweichenden Beurteilung aus, Prof. Dr. A.___ habe den Arztbericht gemeinsam mit der Beschwerdeführerin ausge füllt. Es sei auf die subjektiven Beschwerdeschilderungen abgestellt worden, somit liege keine objektive ärztliche Einschätzung vor. Dies würde erklären, dass die Behinderung in einer optimal angepassten Tätigkeit gleich eingeschätzt werde wie die bisherige Tätigkeit im Service (Urk. 11/43/5). 4.2 Die RAD stehen den IV-Stellen zur Beurteilung der medizinischen Voraus setzungen des Leistungsanspruchs zur Verfügung. Sie setzen die für die Inva lidenversicherung nach Art. 6 ATSG massgebende funktionelle Leistungsfähig keit der Versicherten fest, eine zumutbare Erwerbstätigkeit oder Tätigkeit im Aufgabenbereich auszuüben. Sie sind in ihrem medizinischen Sachentscheid im Einzelfall unabhängig (Art. 59 Abs. 2 bis IVG). Nach Art. 49 der Verordnung über die Invalidenversicherung (IVV) beurteilen die RAD die medizinischen Voraus setzungen des Leistungsanspruchs. Die geeigneten Prüfmethoden können sie im Rahmen ihrer medizinischen Fachkompetenz und der allgemeinen fachlichen Weisungen des Bundesamtes frei wählen (Abs. 1). Die RAD können Versicherte bei Bedarf selber ärztlich untersuchen. Sie halten die Untersuchungsergebnisse schriftlich fest (Abs. 2; Urteil des Bundesgerichts 9C_406/2014 vom 31. Oktober 2014 E. 3.5 mit Hinweis auf BGE 135 V 254 E. 3.5). Die Funktion interner RAD-Berichte besteht darin, aus medizinischer Sicht – gewissermassen als Hilfestellung für die medizinischen Laien in Verwaltung und Gerichten, welche in der Folge über den Leistungsanspruch zu entscheiden haben – den medizinischen Sachverhalt zusammenzufassen und zu würdigen, wozu namentlich auch gehört, bei widersprüchlichen medizinischen Akten eine Wertung vorzunehmen und zu beurteilen, ob auf die eine oder die andere Ansicht abzustellen oder aber eine zusätzliche Untersuchung vorzunehmen sei. Sie würdigen die vorhandenen Befunde aus medizinischer Sicht (Urteil des Bundes gerichts 9C_406/2014 vom 31. Oktober 2014 E. 3.5 mit Hinweisen). Praxisgemäss kommt einer reinen Aktenbeurteilung des RAD im Vergleich zu einer auf allseitigen Untersuchungen beruhenden Expertise, welche auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Beurteilung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und die Schluss folgerungen widerspruchsfrei begründet, nicht der gleiche Beweiswert zu (Urteil des Bundesgerichts 8C_971/2012 vom 11. Juni 2013 E. 3.4). Der Beweiswert von RAD-Berichten nach Art. 49 Abs. 2 IVV ist mit jenem externer medizinischer Sachverständigengutachten vergleichbar, sofern sie den praxisgemässen Anforderungen an ein ärztliches Gutachten ( BGE 134 V 231 E. 5.1) genügen und die Arztperson über die notwendigen fachlichen Qualifika tionen verfügt ( BGE 137 V 210 E. 1.2.1). Allerdings kann auf das Ergebnis versicherungsinterner ärztlicher Abklärungen – zu denen die RAD-Berichte ge hören – nicht abgestellt werden, wenn auch nur geringe Zweifel an ihrer Zu ver lässigkeit und Schlüssigkeit bestehen (Urteil des Bundesgerichts 8C_197/2014 vom 3. Oktober 2014 E. 4.2 mit Hinweisen auf BGE 139 V 225 E. 5.2; 135 V 465 E. 4.4 und E. 4.7). 4.3 Die Schlussfolgerungen des RAD-Arztes Dr. B.___ beruhen auf der Würdigung eines umfassend abgeklärten Sachverhaltes. Seine Beurteilung stützt sich auf die Berichte der behandelnden Ärzte. Von deren Diagnose geht er aus, beurteilt jedoch die zumutbare Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit anders. In Anbetracht der ausgewiesenen und unstrittigen medizinischen Verhältnisse ist nicht zu beanstanden, dass Dr. B.___ auf eine persönliche Untersuchung der Beschwerdeführerin verzichtete und lediglich eine Würdigung der Akt enlage aus medizinischer Sicht vornahm. Dieses Vorgehen deckt sich mit der dem RAD rechtsprechungsgemäss zufallenden Aufgabe (Urteil des Bundesgerichts 9C_406/2014 vom 31. Oktober 2014 E. 3.5). Der RAD hat unter Berücksichtigung der Einschränkungen an der Wirbelsäule und am linken Fuss nachvollziehbar dargelegt, dass detailliert beschriebene Verweistätigkeit en (vgl. E. 3.6) im Umfang von 80 % zumutbar sind. Dr. B.___ wies mit Blick auf das von Prof. Dr. A.___ formulierte Zumutbarkeitsprofil (Urk. 11/39/2) darauf hin, dass dieser den Bericht mit der Beschwerdeführerin ausgefüllt (vgl. Urk. 11/33) und somit auf deren subjektive Beschwerde schilde rungen abgestellt habe, statt eine objektive ärztliche Beurteilung vorzunehmen, was nicht von der Hand zu weisen ist. Es leuchtet auch nicht ein, dass Prof. Dr. A.___ zwar für die angestammte Tätigkeit im Service, die zweifelsohne erheb liche Anforderungen unter anderem an die Gehfähigkeit stellt, eine Arbeits fähigkeit von 50 % attestiert, aber gleichzeitig auch für angepasste Tätigkeit en - ausser Knien und Gehen, das nur zu 20 % zumutbar sei - höchstens eine Arbeitsunfähigkeit von 50 % bescheinigt (Urk. 11/39/2). Die von Prof. Dr. A.___ am 18. Juli 2016 an der Arbeitsfähigkeitsbeurteilung durch den RAD erhobene Kritik, dass neben der Fuss- auch eine mit Instru mentierung versorgte LWS-Verletzung vorliege, geht ins Leere. Offenbar lag dem behandelnden Arzt der Bericht des RAD gar nicht vor, denn daraus geht unzweifelhaft hervor, dass der RAD den gesamten Gesundheitsschaden in seine Beurteilung einbezogen hat. Die Einschätzung von Prof. Dr. A.___, die recht sprechungsgemäss mit Zurückhaltung zu würdigen ist, da die behandelnden Ärzte mitunter eher zu Gunsten ihrer Patientinnen und Patienten aussagen (BGE 135 V 465 E. 4.5, 125 V 351 E. 3b/cc), ist unter diesen Umständen nicht geeignet, auch nur geringe Zweifel an der fachärztlichen Beurteilung durch den RAD zu erwecken. Dessen Zumutbarkeitsbeurteilung wird auch gestützt durch den Bericht von pract. med. Z.___, der aufgrund der letzten Kontrolle vom 26. Juni 2015 eine Arbeitsfähigkeit von 100 % für zumutbar erachtete (E. 3.7). Die beschwerdeweise geäusserte Behauptung, die Beschwerdeführerin könne lediglich in einer 50%-Anstellung ein 80%-Pensum leisten, was eine r 40% An stellung entspreche (Urk. 1 S. 3), kann von vornherein nicht gefolgt werden, da sie jeglicher medizinischer Grundlage entbehrt. 4.4 Nach dem Gesagten steht fest, dass der Beschwerdeführerin die bisher ausgeübte Tätigkeit im Umfang von wenigstens 50 % nicht mehr zumutbar ist, sie aber aus medizinischer Sicht in einer Verweistätigkeit zu 80 % arbeitsfähig ist. 5. 5.1 Zu prüfen bleibt, wie sich das reduzierte Leistungsvermögen der Beschwer de - führerin in erwerblicher Hinsicht auswirkt. Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbs einkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliede rungs massnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei aus geglichener Arbeits marktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkommen), in Bezie hung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht in valid gewor den wäre (sog. Valideneinkommen ). Der Einkommensvergleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die beiden hypothetischen Erwerbseinkommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegenübergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditätsgrad bestimmen lässt (sog. allgemeine Methode des Einkommensvergleichs; BGE 130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen). 5.2 5.2.1 Gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung ist für die Ermittlung des Validen einkommens entscheidend, was die versicherte Person im Zeitpunkt des frühest möglichen Rentenbeginns nach dem Beweisgrad der überwiegenden Wahr scheinlichkeit als Gesunde tatsächlich verdient hätte. Dabei wird in der Regel am zuletzt erzielten, nötigenfalls der Teuerung und der realen Einkommens ent wicklung angepassten Verdienst angeknüpft, da es empirischer Erfahrung ent spricht, dass die bisherige Tätigkeit ohne Gesundheitsschaden fortgesetzt worden wäre. Ausnahmen müssen mit überwiegender Wahrscheinlichkeit erstellt sein (BGE 139 V 28 E. 3.3.2; BGE 135 V 58 E. 3.1; BGE 134 V 322 E. 4.1 mit Hinweis). 5.2.2 Gemäss Arbeitgeberbericht erzielte die Beschwerdeführerin in der am 10. Juni 2014 aufgenommenen Tätigkeit einen Jahreslohn von Fr. 48‘100.-- (Urk. 11/9). A ngepasst an die Nominallohnentwicklung für das Jahr 2015 (Bundesamtes für Statistik, T 39 Entwicklung der Nominallöhne 1976-2016; Frauen; Stand 2014: 2673, Stand 2015: 2686) ergibt dies ein massgebendes Einkommen von Fr. 48‘334.-- (Fr. 48‘100.-- / 2673 x 2686). Die Beschwerdegegnerin zog w egen der kurzen Dauer des Arbeitsverhältnisses die vom Bundesamt für Statistik periodisch herausgegebenen Lohnstrukturer heb ungen (LSE ) 2014 ( Tabelle TA1, Gastgewerbe Ziff. 55-56, Frauen, Kompetenzniveau 1) heran (Urk. 11/46) und ermittelte davon ausgehend einen Jahreslohn als Serviceangest ellte für das Jahr 2015 von Fr. 48‘281.30 (Urk. 11/46). Allerdings sind keine Anhaltspunkte dafür ersichtlich, dass die Beschwerdeführerin diese Stelle im Gesundheitsfall verloren hätte, weshalb trotz der kurzen Dauer des Arbeitsverhältnisses für das Anwenden der LSE kein Raum bleibt. 5.3 5.3.1 Für die Bestimmung des Invalideneinkommens können nach der Recht sprechung Tabellenlöhne gemäss LSE herangezogen werden (BGE 139 V 592 E. 2.3, BGE 135 V 297 E. 5.2; BGE 129 V 472 E. 4.2.1; BGE 126 V 75 E. 3b). Dabei sind grundsätzlich die im Verfügungszeitpunkt aktuellsten veröffent lichten Tabellen der LSE zu verwenden (Urteile des Bundesgerichts 9C_699/2015 vom 6. Juli 2016 E. 5.2, 8C_78/2015 vom 10. Juli 2015 E. 4 und 9C_526/2015 vom 11. September 2015 E. 3.2.2; zur Verwendung der aktuellsten statistischen Daten bei Rentenrevisionen vgl. BGE 142 V 178 E. 2.5.8.1 und BGE 133 V 545 E. 7.1). Der Beizug der Lohnstatistik erfolgt nur, wenn eine Ermittlung des Inva lideneinkommens aufgrund und nach Massgabe der konkreten Gegebenheiten des Einzelfalles nicht möglich ist (vgl. BGE 142 V 178 E. 2.5.7; BGE 139 V 592 E. 2.3, BGE 135 V 297 E. 5.2; vgl. auch Meyer/ Reichmuth, IVG, 3. Aufl., N 55 und 89 zu Art. 28a, mit weiteren Hinweisen auf die Rechtsprechung). 5.3.2 Die Beschwerdeführerin hat seit der Kündigung keine neue Erwerbstätigkeit aufgenommen. Das Invalideneinkommen ist demzufolge gestützt auf die Tabellen löhne der LSE 2014 zu ermitteln. Für Hilfsarbeiten beträgt der Monatslohn Fr. 4‘300.-- (Tabelle TA1, Total Frauen, Kompetenzniveau 1). A ngepasst an die betriebsübliche Arbeitszeit von 41.7 Stunden (Betriebsübliche Arbeitszeit nach Wirtschaftsabteilungen, herausgegeben vom Bundesamt für Statistik, T03.02) und angepasst an die Nominallohnentwicklung für das Jahr 2015 (Bundesamtes für Statistik, T 39 Entwicklung der Nominallöhne 1976-2016; Frauen; Stand 2014: 2673, Stand 2015: 2686) ergibt dies ein Jahres ein kommen von Fr. 54‘055.-- (Fr. 4‘300.-- x 12 : 40 x 41.7 : 2673 x 2686), was b ei einem zumutbaren Pensum von 80 % Fr. 43‘243.-- entspricht. Da selbst bei einem - in diesem Ausmass zweifellos nicht gerechtfertigten - leidensbedingter Abzug vom Tabellenlohn von 25 % ein rentenausschliessender Invaliditätsgrad resul t iert (vgl. E. 5.4), erübrigen sich Weiterungen zu dieser Frage. 5.4 Bei einem Valideneinkommen von Fr. 48‘ 334.-- und einem um 25 % vermin derten Invalideneinkommen von Fr. 32‘432.-- (Fr. 43‘242.-- x 0.75) resultiert eine Einkommenseinbusse von Fr. 15‘ 902.--, was einen Invaliditätsgrad von rund 33 % ergibt. Damit besteht kein Anspruch auf eine Rente der Invali den versicherung, weshalb sich die Verfügung vom 12. Oktober 2016 (Urk. 2) als rechtens erweist, was zur Abweisung der Beschwerde führt. 6. Das Verfahren ist kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Ver fahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen (Art. 69 Abs. 1 bis IVG) und ermessensweise auf Fr. 8 00.-- anzusetzen. Ausgangsgemäss sind sie der Beschwerdeführerin aufzuerlegen. Das Gericht erkennt: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 8 00.-- werden der Beschwerde führ erin auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein werden der Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt. 3. Zustellung gegen Empfangsschein an: - lic. iur. Samuel Rüegg - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle - Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an: - Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft) 4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin GräubE. Stocker

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich IV.2016.01274 III. Kammer Sozialversicherungsrichter Gräub, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Annaheim Sozialversicherungsrichterin Fehr Gerichtsschreiberin E. Stocker Urteil vom 19. Dezember 2017 in Sachen X.___ Beschwerdeführerin vertreten durch Fortuna Rechtsschutz-Versicherungs-Gesellschaft AG Rechtsdienst, lic. iur. Samuel Rüegg Soodmattenstrasse 2, 8134 Adliswil 1 gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin Sachverhalt: 1. Die 1980 geborene X.___ arbeitete zuletzt als Serviceangestellte und meldete sich am 1 3. November 2014 unter Hinweis auf eine Rücken wirbel fraktur sowie einen Fussbruch bei der Invalidenversicherung zum Leistungs bezug an ( Urk. 11/2). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, führte mit der Versicherte n am 5. September 2014 ein Standortg espräch ( Urk. 11/5), zog einen Auszug aus dem individuellen Konto (IK; Urk. 11/6), Aus künfte des letzten Arbeitgebers ( Urk. 11/9), die Akten des Unfall- und Taggeld versicherers ( Urk. 11/10 -11, Urk. 11/31 ), ein en Polizeirapport ( Urk. 11/13) und Bericht e der behandelnden Ärzte ( Urk. 11/14, Urk. 11/39, Urk. 11/44 ) bei. Mit Vorbescheid vom 3 0. Juni 2016 ( Urk. 11/47) stellte die IV-Stelle der Versicher ten die Abweisung des Leistungsbegehrens in Aussicht, wogegen diese am 1 8. Juli 2016 ( Urk. 11/48 ) vorsorglich Einwand erhob, den sie a m 1 4. September 2016 begründete ( Urk. 11/53). Mit Verfügung vom 1 2. Oktober 2016 ( Urk. 2) wies die IV-Stelle das Leistungsbegehren ab. 2. Dagegen erhob die Versicherte am 1 4. November 2016 Beschwerde ( Urk. 1) und beantragte, es sei ihr ab wann rechtens eine halbe Invalidenrente zuzusprechen. Eventualiter sei die IV-Stelle zu verpflichten, die gesetzlich vorgeschriebenen notwendigen medizinischen Abklärungen über den Gesundheitszustand bezieh ungs weise über die Arbeits- beziehungsweise die Erwerbsfähigkeit vorzunehmen oder zu veranlassen. Mit Beschwerdeantwort vom 1 1. Januar 2017 beantragte die IV-Stelle die Abweisung der Beschwerde ( Urk. 10), wovon der Beschwer de - führerin am 1 3. Januar 2017 Kenntnis gegeben wurde ( Urk. 12). Das Gericht zieht in Erwägung: 1. 1.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG ). Sie kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung, IVG ). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beein trächtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursach te und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommen den ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesund heitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG). 1.2 Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 IVG Versicherte, die: a. ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betä tigen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können; b. während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich min des tens 40 % arbeitsunfähig ( Art. 6 ATSG) gewesen sind; und c. nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid ( Art. 8 ATSG) sind. Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertels rente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (Art. 28 Abs. 2 IVG in der seit 1. Januar 2004 geltenden Fassung). 1.3 Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gege benenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeits unfähig ist (BGE 125 V 256 E. 4). Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person noch zugemutet werden können (BGE 125 V 256 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E. 4b/cc). 2. 2.1 Die Beschwerdegegnerin begründete die Ablehnung des Leistungsbegehrens damit, dass die Beschwerdeführerin gemäss ärztlicher Beurteilung seit Juli 2015 eine leichte Tätigkeit zu 100 % ausüben könne, respektive aufgrund vermehrter Pausen ein 80 % -Pensum leisten könne. Der Einkommensvergleich ergebe einen Invaliditätsgrad von 10 %. Inzwischen sei die Beschwerdeführerin auch als Serviceangestellte wieder zu 100 % arbeitsfähig, womit sich keine Erwerbsein busse mehr ergebe ( Urk. 2) 2.2 Die Beschwerdeführerin stellte sich demgegenüber auf den Standpunkt, sie könne in angepasster Tätigkeit maximal in einer 50%-Anstellung ein en tspre - chendes 80%-Pensum leisten, dies entspreche einer 40 %-Anstellung ( Urk. 1 S.3 ). 3. 3.1 Gemäss Unfallmeldung vom 6. August 2014 (Urk. 11/10/22) zog sich die Be schwerdeführerin am 13. Juli 2014 bei einem Sprung aus dem Fenster aus etwa fünf Metern Höhe eine Leberlazeration, eine instabile Fraktur des Len den - wirbelkörpers (LWK) 1, Rippenfrakturen 5-7 und eine Trümmelfraktur des Os naviculare am linken Fuss zu (Urk. 11/10/16, Urk. 11/10/24). Im Rahmen der Hospitalisation im Stadtspital Y.___ erfolgten am Unfalltag sowie am 15. und am 21. Juli 2014 operative Versorgungen (Urk. 11/10/25-29). 3.2 Im Bericht des Stadtspital s Y.___ vom 2 4. Juli 2014 ( Urk. 11/10/32) wurden folgende Diagnosen festgehalten: - Berstungsfraktur L1 mit Zerreissung der posterioren Elemente und Stenose sowie epidurales Hämatom - Lisfranc -Luxationsfraktur links mit Fraktur Os Naviculare Fuss links - Rippenfrakturen 5-7 ventral beidseitig gering disloziert - initial Pneumothorax rechts - Lungenkontusionen beidseitig - Computertomographisch nebenbefundlich Hypodensität des linken Leberlappens Differenzialdiagnose fokale Mehrverfettung 3. 3 In einem undatierten Bericht (Eingang 1 3. Januar 2015; Urk. 11/14) wiederholte p ract. med. Z.___, Facharzt FMH für Allgemeine Innere Medizin, die von den Ärzten des Stadtspitals Y.___ gestellten Diagnosen. Er bescheinigte eine 100% ige Arbeitsunfähigkeit bis auf Weiteres. 3.4 Laut Austrittsbericht des Stadtspitals Y.___ vom 3. Februar 2015 wurde am Vortag bei gestellter Diagnose das Osteosynthesematerial im linken Fuss ent fernt (Urk. 10/31/4). 3.5 Im Bericht vom 19. April 2016 (Urk. 11/39/1) erwähnte Prof. Dr. med. A.___, Chef arzt im Stadtspital Y.___, Restbeschwerden und nannte erneut die in den Vorberichten erwähnten Diagnosen. Dazu führte er aus, die Beschwerdeführerin sei im Gastgewerbe weiterhin zu 50 % arbeitsunfähig geschrieben aktuell bis 1 0. Juli 201 6. Die Steigerung der Arbeitsfähigkeit sei bei gehendem Beruf (Service) wenig realistisch, da nach dieser vierstündigen Arbeitszeit Schmerzen aufträten, die lediglich durch Ruhepausen wieder reduziert werden könnten. Er hielt behinderungsangepasste Arbeiten maximal für vier Stunden pro Tag für zumutbar, vorwiegend im Gehen ausgeübte Tätigkeiten seien maximal zwei Stunden pro Tag zumutbar. Heben und Tragen seien mit einer Gewichtslimite von fünf Kilogramm zumutbar. Konzentrations- und Auffassungsvermögen seien uneingeschränkt, ebenso die Anpassungsfähigkeit. Die Belastbarkeit sei durch Schmerzen (Rücken/Fuss) nach vier Stunden eingeschränkt. Diese Angaben würden ab 1. Juli 2015 gelten (Urk. 10/39/2). 3. 6 RAD-Arzt Dr. med. B.___, Facharzt Orthopädische Chrirurgie und Traumato logie, be scheinig te gestützt auf den Bericht von Prof. Dr. A.___ vom 1 9. April 2016 und den undatierten Bericht von p ract. med. Z.___ in der bisherigen Tätigkeit eine Arbeitsunfähigkeit von 100 % vom 1 5. Juli 2014 bis 3 0. Juni 2015 und von 50 % seit 1. Juli 2015 auf Dauer. In einer angepassten Tätigkeit beurteilte er sie als zu 100 % arbeitsunfähig vom 1 5. Juli 2014 bis 3 0. Juni 2015 und zu 20 % arbeitsunfähig (wegen vermehrten Pausenbedarfs) seit 1. Juli 2015 ( Urk. 11/43 S. 4 f.). Unter Berücksichtigung der Bewegungs- und Belastungseinschränkung der Wirbel säule und des linken Fusses formulierte er folgendes Belastungsprofil: körperlich leichte, wechselbelastende Tätigkeit, ohne regelmässige Hebe- und Tragebelastungen über 5 kg, ohne Arbeiten auf Leitern und Gerüsten, ohne wirbelsäulenbelastende Zwangshaltungen und Tätigkeiten (wie längeres Arbei ten in weiter Armvorhalte oder gebückter Stellung, repetitive Rotationsbe we gungen, Überkopfarbeit), ohne den linken Fuss belastende Zwangshaltungen und Tätigkeiten (Bücken, Hocken, Kauern, Knien, häufiges Gehen auf unebenem Gelände). Andauernde Vibrationsbelastungen und Nässe -/Kälteexposition seien ebenfalls zu vermeiden (Urk. 11/43/4). 3.7 Pract. med. Z.___ erwähnte im Verlaufsbericht vom 30. Mai 2016 (Urk. 11/44) die bekannten Diagnosen und hielt fest, der Gesundheitszustand habe sich ver bessert (Ziff. 1.1) und es bestehe eine 100%ige Arbeitsfähigkeit in der bisherigen und in einer angepassten Tätigkeit (Ziff. 2.1). 3.8 Im von der Beschwerdeführerin im Vorbescheidverfahren aufgelegten Bericht vom 18. Juli 2016 kritisierte Prof. Dr. A.___ die vom RAD festge haltene Arbeits unfähigkeit. Er, Prof. Dr. A.___, habe die Beschwerdeführerin im Gastrono mie gewerbe nach wie vor (bis 31. März 2017) zu 50 % arbeitsunfähig geschrieben (vgl. Urk. 11/52). Dem von ihm ausgefüllten Fragebogen sei zu entnehmen, dass auch bei leichterer Arbeit eine deutlich verminderte Belastbarkeit bestehe. Er wisse nicht, woher die Annahme komme, dass die Beschwerdeführerin für leichtere Arbeiten zu 100 % arbeitsfähig sei. Zudem wies er darauf hin, dass es sich nicht nur um eine Fussverletzung, sondern auch um eine Verletzung der Lendenwirbelsäule handle mit Instrumentierung dorsal und ventral mit Lami nek tomie. Er empfahl eine Neubeurteilung (Urk. 11/51). 4. 4.1 Nach Lage der Akten leidet die Beschwerdeführerin an Rücken- und Fuss be - schwerden nach einem Polytrauma vom 13. Juli 2014. Prof. Dr. A.___ und RAD-Arzt Dr. B.___ gehen nach anfänglich vollständiger Arbeitsunfähigkeit von einer 50%igen Arbeitsunfähigkeit in der bisherigen Tätigkeit als Serviceange stellte aus. Diese Steigerung der Arbeitsfähigkeit hielt Dr. B.___ ab 1. Juli 2015 für zumutbar, während nicht gänzlich klar wird, ab welchem Zeitpunkt Prof. Dr. A.___ von einer Arbeitsfähigkeit von 50 % ausging. Letztlich kann dies offen bleiben, da für die Invaliditätsbemessung jedenfalls auf die Arbeitsfähig keit in einer leidensangepassten Tätigkeit Bezug zu nehmen ist. Diesbezüglich gehen die ärztlichen Einschätzungen auseinander. RAD-Arzt Dr. B.___ attestierte bis am 30. Juli 2016 eine vollständige Arbeitsunfähigkeit; seither betrage die Arbeitsunfähigkeit in einer im Detail beschriebenen ange passten Tätigkeit wegen des vermehrten Pausenbedarfs 20 % (E. 3.6 hievor ). Er weicht damit von der zurückhaltenderen Einschätzung des behandelnden Prof. Dr. A.___ ab, der hinsichtlich einer Verweistätigkeit seit 1. Juli 2015 von einer Arbeitsfähigkeit von maximal vier Stunden pro Tag ausging (E. 3.5 hievor ). Dr. B.___ führte zur Begründung seiner abweichenden Beurteilung aus, Prof. Dr. A.___ habe den Arztbericht gemeinsam mit der Beschwerdeführerin ausge füllt. Es sei auf die subjektiven Beschwerdeschilderungen abgestellt worden, somit liege keine objektive ärztliche Einschätzung vor. Dies würde erklären, dass die Behinderung in einer optimal angepassten Tätigkeit gleich eingeschätzt werde wie die bisherige Tätigkeit im Service (Urk. 11/43/5). 4.2 Die RAD stehen den IV-Stellen zur Beurteilung der medizinischen Voraus setzungen des Leistungsanspruchs zur Verfügung. Sie setzen die für die Inva lidenversicherung nach Art. 6 ATSG massgebende funktionelle Leistungsfähig keit der Versicherten fest, eine zumutbare Erwerbstätigkeit oder Tätigkeit im Aufgabenbereich auszuüben. Sie sind in ihrem medizinischen Sachentscheid im Einzelfall unabhängig (Art. 59 Abs. 2 bis IVG). Nach Art. 49 der Verordnung über die Invalidenversicherung (IVV) beurteilen die RAD die medizinischen Voraus setzungen des Leistungsanspruchs. Die geeigneten Prüfmethoden können sie im Rahmen ihrer medizinischen Fachkompetenz und der allgemeinen fachlichen Weisungen des Bundesamtes frei wählen (Abs. 1). Die RAD können Versicherte bei Bedarf selber ärztlich untersuchen. Sie halten die Untersuchungsergebnisse schriftlich fest (Abs. 2; Urteil des Bundesgerichts 9C_406/2014 vom 31. Oktober 2014 E. 3.5 mit Hinweis auf BGE 135 V 254 E. 3.5). Die Funktion interner RAD-Berichte besteht darin, aus medizinischer Sicht – gewissermassen als Hilfestellung für die medizinischen Laien in Verwaltung und Gerichten, welche in der Folge über den Leistungsanspruch zu entscheiden haben – den medizinischen Sachverhalt zusammenzufassen und zu würdigen, wozu namentlich auch gehört, bei widersprüchlichen medizinischen Akten eine Wertung vorzunehmen und zu beurteilen, ob auf die eine oder die andere Ansicht abzustellen oder aber eine zusätzliche Untersuchung vorzunehmen sei. Sie würdigen die vorhandenen Befunde aus medizinischer Sicht (Urteil des Bundes gerichts 9C_406/2014 vom 31. Oktober 2014 E. 3.5 mit Hinweisen). Praxisgemäss kommt einer reinen Aktenbeurteilung des RAD im Vergleich zu einer auf allseitigen Untersuchungen beruhenden Expertise, welche auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Beurteilung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und die Schluss folgerungen widerspruchsfrei begründet, nicht der gleiche Beweiswert zu (Urteil des Bundesgerichts 8C_971/2012 vom 11. Juni 2013 E. 3.4). Der Beweiswert von RAD-Berichten nach Art. 49 Abs. 2 IVV ist mit jenem externer medizinischer Sachverständigengutachten vergleichbar, sofern sie den praxisgemässen Anforderungen an ein ärztliches Gutachten ( BGE 134 V 231 E. 5.1) genügen und die Arztperson über die notwendigen fachlichen Qualifika tionen verfügt ( BGE 137 V 210 E. 1.2.1). Allerdings kann auf das Ergebnis versicherungsinterner ärztlicher Abklärungen – zu denen die RAD-Berichte ge hören – nicht abgestellt werden, wenn auch nur geringe Zweifel an ihrer Zu ver lässigkeit und Schlüssigkeit bestehen (Urteil des Bundesgerichts 8C_197/2014 vom 3. Oktober 2014 E. 4.2 mit Hinweisen auf BGE 139 V 225 E. 5.2; 135 V 465 E. 4.4 und E. 4.7). 4.3 Die Schlussfolgerungen des RAD-Arztes Dr. B.___ beruhen auf der Würdigung eines umfassend abgeklärten Sachverhaltes. Seine Beurteilung stützt sich auf die Berichte der behandelnden Ärzte. Von deren Diagnose geht er aus, beurteilt jedoch die zumutbare Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit anders. In Anbetracht der ausgewiesenen und unstrittigen medizinischen Verhältnisse ist nicht zu beanstanden, dass Dr. B.___ auf eine persönliche Untersuchung der Beschwerdeführerin verzichtete und lediglich eine Würdigung der Akt enlage aus medizinischer Sicht vornahm. Dieses Vorgehen deckt sich mit der dem RAD rechtsprechungsgemäss zufallenden Aufgabe (Urteil des Bundesgerichts 9C_406/2014 vom 31. Oktober 2014 E. 3.5). Der RAD hat unter Berücksichtigung der Einschränkungen an der Wirbelsäule und am linken Fuss nachvollziehbar dargelegt, dass detailliert beschriebene Verweistätigkeit en (vgl. E. 3.6) im Umfang von 80 % zumutbar sind. Dr. B.___ wies mit Blick auf das von Prof. Dr. A.___ formulierte Zumutbarkeitsprofil (Urk. 11/39/2) darauf hin, dass dieser den Bericht mit der Beschwerdeführerin ausgefüllt (vgl. Urk. 11/33) und somit auf deren subjektive Beschwerde schilde rungen abgestellt habe, statt eine objektive ärztliche Beurteilung vorzunehmen, was nicht von der Hand zu weisen ist. Es leuchtet auch nicht ein, dass Prof. Dr. A.___ zwar für die angestammte Tätigkeit im Service, die zweifelsohne erheb liche Anforderungen unter anderem an die Gehfähigkeit stellt, eine Arbeits fähigkeit von 50 % attestiert, aber gleichzeitig auch für angepasste Tätigkeit en - ausser Knien und Gehen, das nur zu 20 % zumutbar sei - höchstens eine Arbeitsunfähigkeit von 50 % bescheinigt (Urk. 11/39/2). Die von Prof. Dr. A.___ am 18. Juli 2016 an der Arbeitsfähigkeitsbeurteilung durch den RAD erhobene Kritik, dass neben der Fuss- auch eine mit Instru mentierung versorgte LWS-Verletzung vorliege, geht ins Leere. Offenbar lag dem behandelnden Arzt der Bericht des RAD gar nicht vor, denn daraus geht unzweifelhaft hervor, dass der RAD den gesamten Gesundheitsschaden in seine Beurteilung einbezogen hat. Die Einschätzung von Prof. Dr. A.___, die recht sprechungsgemäss mit Zurückhaltung zu würdigen ist, da die behandelnden Ärzte mitunter eher zu Gunsten ihrer Patientinnen und Patienten aussagen (BGE 135 V 465 E. 4.5, 125 V 351 E. 3b/cc), ist unter diesen Umständen nicht geeignet, auch nur geringe Zweifel an der fachärztlichen Beurteilung durch den RAD zu erwecken. Dessen Zumutbarkeitsbeurteilung wird auch gestützt durch den Bericht von pract. med. Z.___, der aufgrund der letzten Kontrolle vom 26. Juni 2015 eine Arbeitsfähigkeit von 100 % für zumutbar erachtete (E. 3.7). Die beschwerdeweise geäusserte Behauptung, die Beschwerdeführerin könne lediglich in einer 50%-Anstellung ein 80%-Pensum leisten, was eine r 40% An stellung entspreche (Urk. 1 S. 3), kann von vornherein nicht gefolgt werden, da sie jeglicher medizinischer Grundlage entbehrt. 4.4 Nach dem Gesagten steht fest, dass der Beschwerdeführerin die bisher ausgeübte Tätigkeit im Umfang von wenigstens 50 % nicht mehr zumutbar ist, sie aber aus medizinischer Sicht in einer Verweistätigkeit zu 80 % arbeitsfähig ist. 5. 5.1 Zu prüfen bleibt, wie sich das reduzierte Leistungsvermögen der Beschwer de - führerin in erwerblicher Hinsicht auswirkt. Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbs einkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliede rungs massnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei aus geglichener Arbeits marktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkommen), in Bezie hung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht in valid gewor den wäre (sog. Valideneinkommen ). Der Einkommensvergleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die beiden hypothetischen Erwerbseinkommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegenübergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditätsgrad bestimmen lässt (sog. allgemeine Methode des Einkommensvergleichs; BGE 130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen). 5.2 5.2.1 Gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung ist für die Ermittlung des Validen einkommens entscheidend, was die versicherte Person im Zeitpunkt des frühest möglichen Rentenbeginns nach dem Beweisgrad der überwiegenden Wahr scheinlichkeit als Gesunde tatsächlich verdient hätte. Dabei wird in der Regel am zuletzt erzielten, nötigenfalls der Teuerung und der realen Einkommens ent wicklung angepassten Verdienst angeknüpft, da es empirischer Erfahrung ent spricht, dass die bisherige Tätigkeit ohne Gesundheitsschaden fortgesetzt worden wäre. Ausnahmen müssen mit überwiegender Wahrscheinlichkeit erstellt sein (BGE 139 V 28 E. 3.3.2; BGE 135 V 58 E. 3.1; BGE 134 V 322 E. 4.1 mit Hinweis). 5.2.2 Gemäss Arbeitgeberbericht erzielte die Beschwerdeführerin in der am 10. Juni 2014 aufgenommenen Tätigkeit einen Jahreslohn von Fr. 48‘100.-- (Urk. 11/9). A ngepasst an die Nominallohnentwicklung für das Jahr 2015 (Bundesamtes für Statistik, T 39 Entwicklung der Nominallöhne 1976-2016; Frauen; Stand 2014: 2673, Stand 2015: 2686) ergibt dies ein massgebendes Einkommen von Fr. 48‘334.-- (Fr. 48‘100.-- / 2673 x 2686). Die Beschwerdegegnerin zog w egen der kurzen Dauer des Arbeitsverhältnisses die vom Bundesamt für Statistik periodisch herausgegebenen Lohnstrukturer heb ungen (LSE ) 2014 ( Tabelle TA1, Gastgewerbe Ziff. 55-56, Frauen, Kompetenzniveau 1) heran (Urk. 11/46) und ermittelte davon ausgehend einen Jahreslohn als Serviceangest ellte für das Jahr 2015 von Fr. 48‘281.30 (Urk. 11/46). Allerdings sind keine Anhaltspunkte dafür ersichtlich, dass die Beschwerdeführerin diese Stelle im Gesundheitsfall verloren hätte, weshalb trotz der kurzen Dauer des Arbeitsverhältnisses für das Anwenden der LSE kein Raum bleibt. 5.3 5.3.1 Für die Bestimmung des Invalideneinkommens können nach der Recht sprechung Tabellenlöhne gemäss LSE herangezogen werden (BGE 139 V 592 E. 2.3, BGE 135 V 297 E. 5.2; BGE 129 V 472 E. 4.2.1; BGE 126 V 75 E. 3b). Dabei sind grundsätzlich die im Verfügungszeitpunkt aktuellsten veröffent lichten Tabellen der LSE zu verwenden (Urteile des Bundesgerichts 9C_699/2015 vom 6. Juli 2016 E. 5.2, 8C_78/2015 vom 10. Juli 2015 E. 4 und 9C_526/2015 vom 11. September 2015 E. 3.2.2; zur Verwendung der aktuellsten statistischen Daten bei Rentenrevisionen vgl. BGE 142 V 178 E. 2.5.8.1 und BGE 133 V 545 E. 7.1). Der Beizug der Lohnstatistik erfolgt nur, wenn eine Ermittlung des Inva lideneinkommens aufgrund und nach Massgabe der konkreten Gegebenheiten des Einzelfalles nicht möglich ist (vgl. BGE 142 V 178 E. 2.5.7; BGE 139 V 592 E. 2.3, BGE 135 V 297 E. 5.2; vgl. auch Meyer/ Reichmuth, IVG, 3. Aufl., N 55 und 89 zu Art. 28a, mit weiteren Hinweisen auf die Rechtsprechung). 5.3.2 Die Beschwerdeführerin hat seit der Kündigung keine neue Erwerbstätigkeit aufgenommen. Das Invalideneinkommen ist demzufolge gestützt auf die Tabellen löhne der LSE 2014 zu ermitteln. Für Hilfsarbeiten beträgt der Monatslohn Fr. 4‘300.-- (Tabelle TA1, Total Frauen, Kompetenzniveau 1). A ngepasst an die betriebsübliche Arbeitszeit von 41.7 Stunden (Betriebsübliche Arbeitszeit nach Wirtschaftsabteilungen, herausgegeben vom Bundesamt für Statistik, T03.02) und angepasst an die Nominallohnentwicklung für das Jahr 2015 (Bundesamtes für Statistik, T 39 Entwicklung der Nominallöhne 1976-2016; Frauen; Stand 2014: 2673, Stand 2015: 2686) ergibt dies ein Jahres ein kommen von Fr. 54‘055.-- (Fr. 4‘300.-- x 12 : 40 x 41.7 : 2673 x 2686), was b ei einem zumutbaren Pensum von 80 % Fr. 43‘243.-- entspricht. Da selbst bei einem - in diesem Ausmass zweifellos nicht gerechtfertigten - leidensbedingter Abzug vom Tabellenlohn von 25 % ein rentenausschliessender Invaliditätsgrad resul t iert (vgl. E. 5.4), erübrigen sich Weiterungen zu dieser Frage. 5.4 Bei einem Valideneinkommen von Fr. 48‘ 334.-- und einem um 25 % vermin derten Invalideneinkommen von Fr. 32‘432.-- (Fr. 43‘242.-- x 0.75) resultiert eine Einkommenseinbusse von Fr. 15‘ 902.--, was einen Invaliditätsgrad von rund 33 % ergibt. Damit besteht kein Anspruch auf eine Rente der Invali den versicherung, weshalb sich die Verfügung vom 12. Oktober 2016 (Urk. 2) als rechtens erweist, was zur Abweisung der Beschwerde führt. 6. Das Verfahren ist kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Ver fahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen (Art. 69 Abs. 1 bis IVG) und ermessensweise auf Fr. 8 00.-- anzusetzen. Ausgangsgemäss sind sie der Beschwerdeführerin aufzuerlegen. Das Gericht erkennt: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 8 00.-- werden der Beschwerde führ erin auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein werden der Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt. 3. Zustellung gegen Empfangsschein an: - lic. iur. Samuel Rüegg - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle - Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an: - Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft) 4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin GräubE. Stocker

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Sozialversicherungsgericht

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

des Kantons Zürich IV.2016.01274 III. Kammer Sozialversicherungsrichter Gräub, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Annaheim Sozialversicherungsrichterin Fehr Gerichtsschreiberin E. Stocker Urteil vom 19. Dezember 2017

IV.2016.01274

IV.2016.01274

IV.2016.01274 III. Kammer

III. Kammer

Sozialversicherungsrichter Gräub, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Annaheim Sozialversicherungsrichterin Fehr Gerichtsschreiberin E. Stocker

Sozialversicherungsrichter Gräub, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Annaheim Sozialversicherungsrichterin Fehr Gerichtsschreiberin E. Stocker

Urteil vom 19. Dezember 2017

Urteil vom 19. Dezember 2017 in Sachen

in Sachen X.___

X.___ Beschwerdeführerin

Beschwerdeführerin vertreten durch Fortuna Rechtsschutz-Versicherungs-Gesellschaft AG

vertreten durch Fortuna Rechtsschutz-Versicherungs-Gesellschaft AG Rechtsdienst, lic. iur. Samuel Rüegg

Rechtsdienst, lic. iur. Samuel Rüegg Soodmattenstrasse 2, 8134 Adliswil 1

Soodmattenstrasse 2, 8134 Adliswil 1 gegen

gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle

Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich

Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin

Beschwerdegegnerin Sachverhalt:

Sachverhalt: 1. Die 1980 geborene X.___ arbeitete zuletzt als Serviceangestellte und meldete sich am 1 3. November 2014 unter Hinweis auf eine Rücken wirbel fraktur sowie einen Fussbruch bei der Invalidenversicherung zum Leistungs bezug an ( Urk. 11/2). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, führte mit der Versicherte n am 5. September 2014 ein Standortg espräch ( Urk. 11/5), zog einen Auszug aus dem individuellen Konto (IK; Urk. 11/6), Aus künfte des letzten Arbeitgebers ( Urk. 11/9), die Akten des Unfall- und Taggeld versicherers ( Urk. 11/10 -11, Urk. 11/31 ), ein en Polizeirapport ( Urk. 11/13) und Bericht e der behandelnden Ärzte ( Urk. 11/14, Urk. 11/39, Urk. 11/44 ) bei. Mit Vorbescheid vom 3 0. Juni 2016 ( Urk. 11/47) stellte die IV-Stelle der Versicher ten die Abweisung des Leistungsbegehrens in Aussicht, wogegen diese am 1 8. Juli 2016 ( Urk. 11/48 ) vorsorglich Einwand erhob, den sie a m 1 4. September 2016 begründete ( Urk. 11/53). Mit Verfügung vom 1 2. Oktober 2016 ( Urk. 2) wies die IV-Stelle das Leistungsbegehren ab.

1. Die 1980 geborene X.___ arbeitete zuletzt als Serviceangestellte und meldete sich am 1 3. November 2014 unter Hinweis auf eine Rücken wirbel fraktur sowie einen Fussbruch bei der Invalidenversicherung zum Leistungs bezug an ( Urk. 11/2). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, führte mit der Versicherte n am 5. September 2014 ein Standortg espräch ( Urk. 11/5), zog einen Auszug aus dem individuellen Konto (IK; Urk. 11/6), Aus künfte des letzten Arbeitgebers ( Urk. 11/9), die Akten des Unfall- und Taggeld versicherers ( Urk. 11/10 -11, Urk. 11/31 ), ein en Polizeirapport ( Urk. 11/13) und Bericht e der behandelnden Ärzte ( Urk. 11/14, Urk. 11/39, Urk. 11/44 ) bei. Mit Vorbescheid vom 3 0. Juni 2016 ( Urk. 11/47) stellte die IV-Stelle der Versicher ten die Abweisung des Leistungsbegehrens in Aussicht, wogegen diese am 1 8. Juli 2016 ( Urk. 11/48 ) vorsorglich Einwand erhob, den sie a m 1 4. September 2016 begründete ( Urk. 11/53). Mit Verfügung vom 1 2. Oktober 2016 ( Urk. 2) wies die IV-Stelle das Leistungsbegehren ab. 2. Dagegen erhob die Versicherte am 1 4. November 2016 Beschwerde ( Urk. 1) und beantragte, es sei ihr ab wann rechtens eine halbe Invalidenrente zuzusprechen. Eventualiter sei die IV-Stelle zu verpflichten, die gesetzlich vorgeschriebenen notwendigen medizinischen Abklärungen über den Gesundheitszustand bezieh ungs weise über die Arbeits- beziehungsweise die Erwerbsfähigkeit vorzunehmen oder zu veranlassen. Mit Beschwerdeantwort vom 1 1. Januar 2017 beantragte die IV-Stelle die Abweisung der Beschwerde ( Urk. 10), wovon der Beschwer de - führerin am 1 3. Januar 2017 Kenntnis gegeben wurde ( Urk. 12).

2. Dagegen erhob die Versicherte am 1 4. November 2016 Beschwerde ( Urk. 1) und beantragte, es sei ihr ab wann rechtens eine halbe Invalidenrente zuzusprechen. Eventualiter sei die IV-Stelle zu verpflichten, die gesetzlich vorgeschriebenen notwendigen medizinischen Abklärungen über den Gesundheitszustand bezieh ungs weise über die Arbeits- beziehungsweise die Erwerbsfähigkeit vorzunehmen oder zu veranlassen. Mit Beschwerdeantwort vom 1 1. Januar 2017 beantragte die IV-Stelle die Abweisung der Beschwerde ( Urk. 10), wovon der Beschwer de führerin am 1 3. Januar 2017 Kenntnis gegeben wurde ( Urk. 12). Das Gericht zieht in Erwägung:

Das Gericht zieht in Erwägung: 1.

1. 1.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG ). Sie kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung, IVG ). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beein trächtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursach te und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommen den ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesund heitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).

1.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG ). Sie kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung, IVG ). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beein trächtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursach te und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommen den ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesund heitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG). 1.2 Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 IVG Versicherte, die:

1.2 Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 IVG Versicherte, die: a. ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betä tigen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können;

a. ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betä tigen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können; b. während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich min des tens 40 % arbeitsunfähig ( Art. 6 ATSG) gewesen sind; und

b. während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich min des tens 40 % arbeitsunfähig ( Art. 6 ATSG) gewesen sind; und c. nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid ( Art. 8 ATSG) sind. c. nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid ( Art. 8 ATSG) sind. Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertels rente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (Art. 28 Abs. 2 IVG in der seit 1. Januar 2004 geltenden Fassung).

Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertels rente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (Art. 28 Abs. 2 IVG in der seit 1. Januar 2004 geltenden Fassung). 1.3 Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gege benenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeits unfähig ist (BGE 125 V 256 E. 4). Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person noch zugemutet werden können (BGE 125 V 256 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E. 4b/cc).

1.3 Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gege benenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeits unfähig ist (BGE 125 V 256 E. 4). Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person noch zugemutet werden können (BGE 125 V 256 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E. 4b/cc). 2.

2. 2.1 Die Beschwerdegegnerin begründete die Ablehnung des Leistungsbegehrens damit, dass die Beschwerdeführerin gemäss ärztlicher Beurteilung seit Juli 2015 eine leichte Tätigkeit zu 100 % ausüben könne, respektive aufgrund vermehrter Pausen ein 80 % -Pensum leisten könne. Der Einkommensvergleich ergebe einen Invaliditätsgrad von 10 %. Inzwischen sei die Beschwerdeführerin auch als Serviceangestellte wieder zu 100 % arbeitsfähig, womit sich keine Erwerbsein busse mehr ergebe ( Urk. 2)

2.1 Die Beschwerdegegnerin begründete die Ablehnung des Leistungsbegehrens damit, dass die Beschwerdeführerin gemäss ärztlicher Beurteilung seit Juli 2015 eine leichte Tätigkeit zu 100 % ausüben könne, respektive aufgrund vermehrter Pausen ein 80 % -Pensum leisten könne. Der Einkommensvergleich ergebe einen Invaliditätsgrad von 10 %. Inzwischen sei die Beschwerdeführerin auch als Serviceangestellte wieder zu 100 % arbeitsfähig, womit sich keine Erwerbsein busse mehr ergebe ( Urk. 2) 2.2 Die Beschwerdeführerin stellte sich demgegenüber auf den Standpunkt, sie könne in angepasster Tätigkeit maximal in einer 50%-Anstellung ein en tspre - chendes 80%-Pensum leisten, dies entspreche einer 40 %-Anstellung ( Urk. 1 S.3 ).

2.2 Die Beschwerdeführerin stellte sich demgegenüber auf den Standpunkt, sie könne in angepasster Tätigkeit maximal in einer 50%-Anstellung ein en tspre chendes 80%-Pensum leisten, dies entspreche einer 40 %-Anstellung ( Urk. 1 S.3 ). 3.

3. 3.1 Gemäss Unfallmeldung vom 6. August 2014 (Urk. 11/10/22) zog sich die Be schwerdeführerin am 13. Juli 2014 bei einem Sprung aus dem Fenster aus etwa fünf Metern Höhe eine Leberlazeration, eine instabile Fraktur des Len den - wirbelkörpers (LWK) 1, Rippenfrakturen 5-7 und eine Trümmelfraktur des Os naviculare am linken Fuss zu (Urk. 11/10/16, Urk. 11/10/24). Im Rahmen der Hospitalisation im Stadtspital Y.___ erfolgten am Unfalltag sowie am 15. und am 21. Juli 2014 operative Versorgungen (Urk. 11/10/25-29).

3.1 Gemäss Unfallmeldung vom 6. August 2014 (Urk. 11/10/22) zog sich die Be schwerdeführerin am 13. Juli 2014 bei einem Sprung aus dem Fenster aus etwa fünf Metern Höhe eine Leberlazeration, eine instabile Fraktur des Len den wirbelkörpers (LWK) 1, Rippenfrakturen 5-7 und eine Trümmelfraktur des Os naviculare am linken Fuss zu (Urk. 11/10/16, Urk. 11/10/24). Im Rahmen der Hospitalisation im Stadtspital Y.___ erfolgten am Unfalltag sowie am 15. und am 21. Juli 2014 operative Versorgungen (Urk. 11/10/25-29). 3.2 Im Bericht des Stadtspital s Y.___ vom 2 4. Juli 2014 ( Urk. 11/10/32) wurden folgende Diagnosen festgehalten:

3.2 Im Bericht des Stadtspital s Y.___ vom 2 4. Juli 2014 ( Urk. 11/10/32) wurden folgende Diagnosen festgehalten: - Berstungsfraktur L1 mit Zerreissung der posterioren Elemente und Stenose sowie epidurales Hämatom

Berstungsfraktur L1 mit Zerreissung der posterioren Elemente und Stenose sowie epidurales Hämatom - Lisfranc -Luxationsfraktur links mit Fraktur Os Naviculare Fuss links

Lisfranc -Luxationsfraktur links mit Fraktur Os Naviculare Fuss links - Rippenfrakturen 5-7 ventral beidseitig gering disloziert

Rippenfrakturen 5-7 ventral beidseitig gering disloziert - initial Pneumothorax rechts

initial Pneumothorax rechts - Lungenkontusionen beidseitig

Lungenkontusionen beidseitig - Computertomographisch nebenbefundlich Hypodensität des linken Leberlappens Differenzialdiagnose fokale Mehrverfettung

Computertomographisch nebenbefundlich Hypodensität des linken Leberlappens Differenzialdiagnose fokale Mehrverfettung 3. 3 In einem undatierten Bericht (Eingang 1 3. Januar 2015; Urk. 11/14) wiederholte p ract. med. Z.___, Facharzt FMH für Allgemeine Innere Medizin, die von den Ärzten des Stadtspitals Y.___ gestellten Diagnosen. Er bescheinigte eine 100% ige Arbeitsunfähigkeit bis auf Weiteres.

3. 3 In einem undatierten Bericht (Eingang 1 3. Januar 2015; Urk. 11/14) wiederholte p ract. med. Z.___, Facharzt FMH für Allgemeine Innere Medizin, die von den Ärzten des Stadtspitals Y.___ gestellten Diagnosen. Er bescheinigte eine 100% ige Arbeitsunfähigkeit bis auf Weiteres. 3.4 Laut Austrittsbericht des Stadtspitals Y.___ vom 3. Februar 2015 wurde am Vortag bei gestellter Diagnose das Osteosynthesematerial im linken Fuss ent fernt (Urk. 10/31/4).

3.4 Laut Austrittsbericht des Stadtspitals Y.___ vom 3. Februar 2015 wurde am Vortag bei gestellter Diagnose das Osteosynthesematerial im linken Fuss ent fernt (Urk. 10/31/4). 3.5 Im Bericht vom 19. April 2016 (Urk. 11/39/1) erwähnte Prof. Dr. med. A.___, Chef arzt im Stadtspital Y.___, Restbeschwerden und nannte erneut die in den Vorberichten erwähnten Diagnosen. Dazu führte er aus, die Beschwerdeführerin sei im Gastgewerbe weiterhin zu 50 % arbeitsunfähig geschrieben aktuell bis 1 0. Juli 201 6. Die Steigerung der Arbeitsfähigkeit sei bei gehendem Beruf (Service) wenig realistisch, da nach dieser vierstündigen Arbeitszeit Schmerzen aufträten, die lediglich durch Ruhepausen wieder reduziert werden könnten.

3.5 Im Bericht vom 19. April 2016 (Urk. 11/39/1) erwähnte Prof. Dr. med. A.___, Chef arzt im Stadtspital Y.___, Restbeschwerden und nannte erneut die in den Vorberichten erwähnten Diagnosen. Dazu führte er aus, die Beschwerdeführerin sei im Gastgewerbe weiterhin zu 50 % arbeitsunfähig geschrieben aktuell bis 1 0. Juli 201 6. Die Steigerung der Arbeitsfähigkeit sei bei gehendem Beruf (Service) wenig realistisch, da nach dieser vierstündigen Arbeitszeit Schmerzen aufträten, die lediglich durch Ruhepausen wieder reduziert werden könnten. Er hielt behinderungsangepasste Arbeiten maximal für vier Stunden pro Tag für zumutbar, vorwiegend im Gehen ausgeübte Tätigkeiten seien maximal zwei Stunden pro Tag zumutbar. Heben und Tragen seien mit einer Gewichtslimite von fünf Kilogramm zumutbar. Konzentrations- und Auffassungsvermögen seien uneingeschränkt, ebenso die Anpassungsfähigkeit. Die Belastbarkeit sei durch Schmerzen (Rücken/Fuss) nach vier Stunden eingeschränkt. Diese Angaben würden ab 1. Juli 2015 gelten (Urk. 10/39/2).

Er hielt behinderungsangepasste Arbeiten maximal für vier Stunden pro Tag für zumutbar, vorwiegend im Gehen ausgeübte Tätigkeiten seien maximal zwei Stunden pro Tag zumutbar. Heben und Tragen seien mit einer Gewichtslimite von fünf Kilogramm zumutbar. Konzentrations- und Auffassungsvermögen seien uneingeschränkt, ebenso die Anpassungsfähigkeit. Die Belastbarkeit sei durch Schmerzen (Rücken/Fuss) nach vier Stunden eingeschränkt. Diese Angaben würden ab 1. Juli 2015 gelten (Urk. 10/39/2). 3. 6 RAD-Arzt Dr. med. B.___, Facharzt Orthopädische Chrirurgie und Traumato logie, be scheinig te gestützt auf den Bericht von Prof. Dr. A.___ vom 1 9. April 2016 und den undatierten Bericht von p ract. med. Z.___ in der bisherigen Tätigkeit eine Arbeitsunfähigkeit von 100 % vom 1 5. Juli 2014 bis 3 0. Juni 2015 und von 50 % seit 1. Juli 2015 auf Dauer. In einer angepassten Tätigkeit beurteilte er sie als zu 100 % arbeitsunfähig vom 1 5. Juli 2014 bis 3 0. Juni 2015 und zu 20 % arbeitsunfähig (wegen vermehrten Pausenbedarfs) seit 1. Juli 2015 ( Urk. 11/43 S. 4 f.).

3. 6 RAD-Arzt Dr. med. B.___, Facharzt Orthopädische Chrirurgie und Traumato logie, be scheinig te gestützt auf den Bericht von Prof. Dr. A.___ vom 1 9. April 2016 und den undatierten Bericht von p ract. med. Z.___ in der bisherigen Tätigkeit eine Arbeitsunfähigkeit von 100 % vom 1 5. Juli 2014 bis 3 0. Juni 2015 und von 50 % seit 1. Juli 2015 auf Dauer. In einer angepassten Tätigkeit beurteilte er sie als zu 100 % arbeitsunfähig vom 1 5. Juli 2014 bis 3 0. Juni 2015 und zu 20 % arbeitsunfähig (wegen vermehrten Pausenbedarfs) seit 1. Juli 2015 ( Urk. 11/43 S. 4 f.). Unter Berücksichtigung der Bewegungs- und Belastungseinschränkung der Wirbel säule und des linken Fusses formulierte er folgendes Belastungsprofil: körperlich leichte, wechselbelastende Tätigkeit, ohne regelmässige Hebe- und Tragebelastungen über 5 kg, ohne Arbeiten auf Leitern und Gerüsten, ohne wirbelsäulenbelastende Zwangshaltungen und Tätigkeiten (wie längeres Arbei ten in weiter Armvorhalte oder gebückter Stellung, repetitive Rotationsbe we gungen, Überkopfarbeit), ohne den linken Fuss belastende Zwangshaltungen und Tätigkeiten (Bücken, Hocken, Kauern, Knien, häufiges Gehen auf unebenem Gelände). Andauernde Vibrationsbelastungen und Nässe -/Kälteexposition seien ebenfalls zu vermeiden (Urk. 11/43/4).

Unter Berücksichtigung der Bewegungs- und Belastungseinschränkung der Wirbel säule und des linken Fusses formulierte er folgendes Belastungsprofil: körperlich leichte, wechselbelastende Tätigkeit, ohne regelmässige Hebe- und Tragebelastungen über 5 kg, ohne Arbeiten auf Leitern und Gerüsten, ohne wirbelsäulenbelastende Zwangshaltungen und Tätigkeiten (wie längeres Arbei ten in weiter Armvorhalte oder gebückter Stellung, repetitive Rotationsbe we gungen, Überkopfarbeit), ohne den linken Fuss belastende Zwangshaltungen und Tätigkeiten (Bücken, Hocken, Kauern, Knien, häufiges Gehen auf unebenem Gelände). Andauernde Vibrationsbelastungen und Nässe -/Kälteexposition seien ebenfalls zu vermeiden (Urk. 11/43/4). 3.7 Pract. med. Z.___ erwähnte im Verlaufsbericht vom 30. Mai 2016 (Urk. 11/44) die bekannten Diagnosen und hielt fest, der Gesundheitszustand habe sich ver bessert (Ziff. 1.1) und es bestehe eine 100%ige Arbeitsfähigkeit in der bisherigen und in einer angepassten Tätigkeit (Ziff. 2.1).

3.7 Pract. med. Z.___ erwähnte im Verlaufsbericht vom 30. Mai 2016 (Urk. 11/44) die bekannten Diagnosen und hielt fest, der Gesundheitszustand habe sich ver bessert (Ziff. 1.1) und es bestehe eine 100%ige Arbeitsfähigkeit in der bisherigen und in einer angepassten Tätigkeit (Ziff. 2.1). 3.8 Im von der Beschwerdeführerin im Vorbescheidverfahren aufgelegten Bericht vom 18. Juli 2016 kritisierte Prof. Dr. A.___ die vom RAD festge haltene Arbeits unfähigkeit. Er, Prof. Dr. A.___, habe die Beschwerdeführerin im Gastrono mie gewerbe nach wie vor (bis 31. März 2017) zu 50 % arbeitsunfähig geschrieben (vgl. Urk. 11/52). Dem von ihm ausgefüllten Fragebogen sei zu entnehmen, dass auch bei leichterer Arbeit eine deutlich verminderte Belastbarkeit bestehe. Er wisse nicht, woher die Annahme komme, dass die Beschwerdeführerin für leichtere Arbeiten zu 100 % arbeitsfähig sei. Zudem wies er darauf hin, dass es sich nicht nur um eine Fussverletzung, sondern auch um eine Verletzung der Lendenwirbelsäule handle mit Instrumentierung dorsal und ventral mit Lami nek tomie. Er empfahl eine Neubeurteilung (Urk. 11/51).

3.8 Im von der Beschwerdeführerin im Vorbescheidverfahren aufgelegten Bericht vom 18. Juli 2016 kritisierte Prof. Dr. A.___ die vom RAD festge haltene Arbeits unfähigkeit. Er, Prof. Dr. A.___, habe die Beschwerdeführerin im Gastrono mie gewerbe nach wie vor (bis 31. März 2017) zu 50 % arbeitsunfähig geschrieben (vgl. Urk. 11/52). Dem von ihm ausgefüllten Fragebogen sei zu entnehmen, dass auch bei leichterer Arbeit eine deutlich verminderte Belastbarkeit bestehe. Er wisse nicht, woher die Annahme komme, dass die Beschwerdeführerin für leichtere Arbeiten zu 100 % arbeitsfähig sei. Zudem wies er darauf hin, dass es sich nicht nur um eine Fussverletzung, sondern auch um eine Verletzung der Lendenwirbelsäule handle mit Instrumentierung dorsal und ventral mit Lami nek tomie. Er empfahl eine Neubeurteilung (Urk. 11/51). 4.

4. 4.1 Nach Lage der Akten leidet die Beschwerdeführerin an Rücken- und Fuss be - schwerden nach einem Polytrauma vom 13. Juli 2014. Prof. Dr. A.___ und RAD-Arzt Dr. B.___ gehen nach anfänglich vollständiger Arbeitsunfähigkeit von einer 50%igen Arbeitsunfähigkeit in der bisherigen Tätigkeit als Serviceange stellte aus. Diese Steigerung der Arbeitsfähigkeit hielt Dr. B.___ ab 1. Juli 2015 für zumutbar, während nicht gänzlich klar wird, ab welchem Zeitpunkt Prof. Dr. A.___ von einer Arbeitsfähigkeit von 50 % ausging. Letztlich kann dies offen bleiben, da für die Invaliditätsbemessung jedenfalls auf die Arbeitsfähig keit in einer leidensangepassten Tätigkeit Bezug zu nehmen ist.

4.1 Nach Lage der Akten leidet die Beschwerdeführerin an Rücken- und Fuss be schwerden nach einem Polytrauma vom 13. Juli 2014. Prof. Dr. A.___ und RAD-Arzt Dr. B.___ gehen nach anfänglich vollständiger Arbeitsunfähigkeit von einer 50%igen Arbeitsunfähigkeit in der bisherigen Tätigkeit als Serviceange stellte aus. Diese Steigerung der Arbeitsfähigkeit hielt Dr. B.___ ab 1. Juli 2015 für zumutbar, während nicht gänzlich klar wird, ab welchem Zeitpunkt Prof. Dr. A.___ von einer Arbeitsfähigkeit von 50 % ausging. Letztlich kann dies offen bleiben, da für die Invaliditätsbemessung jedenfalls auf die Arbeitsfähig keit in einer leidensangepassten Tätigkeit Bezug zu nehmen ist. Diesbezüglich gehen die ärztlichen Einschätzungen auseinander. RAD-Arzt Dr. B.___ attestierte bis am 30. Juli 2016 eine vollständige Arbeitsunfähigkeit; seither betrage die Arbeitsunfähigkeit in einer im Detail beschriebenen ange passten Tätigkeit wegen des vermehrten Pausenbedarfs 20 % (E. 3.6 hievor ). Er weicht damit von der zurückhaltenderen Einschätzung des behandelnden Prof. Dr. A.___ ab, der hinsichtlich einer Verweistätigkeit seit 1. Juli 2015 von einer Arbeitsfähigkeit von maximal vier Stunden pro Tag ausging (E. 3.5 hievor ).

Diesbezüglich gehen die ärztlichen Einschätzungen auseinander. RAD-Arzt Dr. B.___ attestierte bis am 30. Juli 2016 eine vollständige Arbeitsunfähigkeit; seither betrage die Arbeitsunfähigkeit in einer im Detail beschriebenen ange passten Tätigkeit wegen des vermehrten Pausenbedarfs 20 % (E. 3.6 hievor ). Er weicht damit von der zurückhaltenderen Einschätzung des behandelnden Prof. Dr. A.___ ab, der hinsichtlich einer Verweistätigkeit seit 1. Juli 2015 von einer Arbeitsfähigkeit von maximal vier Stunden pro Tag ausging (E. 3.5 hievor ). Dr. B.___ führte zur Begründung seiner abweichenden Beurteilung aus, Prof. Dr. A.___ habe den Arztbericht gemeinsam mit der Beschwerdeführerin ausge füllt. Es sei auf die subjektiven Beschwerdeschilderungen abgestellt worden, somit liege keine objektive ärztliche Einschätzung vor. Dies würde erklären, dass die Behinderung in einer optimal angepassten Tätigkeit gleich eingeschätzt werde wie die bisherige Tätigkeit im Service (Urk. 11/43/5).

Dr. B.___ führte zur Begründung seiner abweichenden Beurteilung aus, Prof. Dr. A.___ habe den Arztbericht gemeinsam mit der Beschwerdeführerin ausge füllt. Es sei auf die subjektiven Beschwerdeschilderungen abgestellt worden, somit liege keine objektive ärztliche Einschätzung vor. Dies würde erklären, dass die Behinderung in einer optimal angepassten Tätigkeit gleich eingeschätzt werde wie die bisherige Tätigkeit im Service (Urk. 11/43/5). 4.2 Die RAD stehen den IV-Stellen zur Beurteilung der medizinischen Voraus setzungen des Leistungsanspruchs zur Verfügung. Sie setzen die für die Inva lidenversicherung nach Art. 6 ATSG massgebende funktionelle Leistungsfähig keit der Versicherten fest, eine zumutbare Erwerbstätigkeit oder Tätigkeit im Aufgabenbereich auszuüben. Sie sind in ihrem medizinischen Sachentscheid im Einzelfall unabhängig (Art. 59 Abs. 2 bis IVG). Nach Art. 49 der Verordnung über die Invalidenversicherung (IVV) beurteilen die RAD die medizinischen Voraus setzungen des Leistungsanspruchs. Die geeigneten Prüfmethoden können sie im Rahmen ihrer medizinischen Fachkompetenz und der allgemeinen fachlichen Weisungen des Bundesamtes frei wählen (Abs. 1). Die RAD können Versicherte bei Bedarf selber ärztlich untersuchen. Sie halten die Untersuchungsergebnisse schriftlich fest (Abs. 2; Urteil des Bundesgerichts 9C_406/2014 vom 31. Oktober 2014 E. 3.5 mit Hinweis auf BGE 135 V 254 E. 3.5).

4.2 Die RAD stehen den IV-Stellen zur Beurteilung der medizinischen Voraus setzungen des Leistungsanspruchs zur Verfügung. Sie setzen die für die Inva lidenversicherung nach Art. 6 ATSG massgebende funktionelle Leistungsfähig keit der Versicherten fest, eine zumutbare Erwerbstätigkeit oder Tätigkeit im Aufgabenbereich auszuüben. Sie sind in ihrem medizinischen Sachentscheid im Einzelfall unabhängig (Art. 59 Abs. 2 bis IVG). Nach Art. 49 der Verordnung über die Invalidenversicherung (IVV) beurteilen die RAD die medizinischen Voraus setzungen des Leistungsanspruchs. Die geeigneten Prüfmethoden können sie im Rahmen ihrer medizinischen Fachkompetenz und der allgemeinen fachlichen Weisungen des Bundesamtes frei wählen (Abs. 1). Die RAD können Versicherte bei Bedarf selber ärztlich untersuchen. Sie halten die Untersuchungsergebnisse schriftlich fest (Abs. 2; Urteil des Bundesgerichts 9C_406/2014 vom 31. Oktober 2014 E. 3.5 mit Hinweis auf BGE 135 V 254 E. 3.5). Die Funktion interner RAD-Berichte besteht darin, aus medizinischer Sicht – gewissermassen als Hilfestellung für die medizinischen Laien in Verwaltung und Gerichten, welche in der Folge über den Leistungsanspruch zu entscheiden haben – den medizinischen Sachverhalt zusammenzufassen und zu würdigen, wozu namentlich auch gehört, bei widersprüchlichen medizinischen Akten eine Wertung vorzunehmen und zu beurteilen, ob auf die eine oder die andere Ansicht abzustellen oder aber eine zusätzliche Untersuchung vorzunehmen sei. Sie würdigen die vorhandenen Befunde aus medizinischer Sicht (Urteil des Bundes gerichts 9C_406/2014 vom 31. Oktober 2014 E. 3.5 mit Hinweisen).

Die Funktion interner RAD-Berichte besteht darin, aus medizinischer Sicht – gewissermassen als Hilfestellung für die medizinischen Laien in Verwaltung und Gerichten, welche in der Folge über den Leistungsanspruch zu entscheiden haben – den medizinischen Sachverhalt zusammenzufassen und zu würdigen, wozu namentlich auch gehört, bei widersprüchlichen medizinischen Akten eine Wertung vorzunehmen und zu beurteilen, ob auf die eine oder die andere Ansicht abzustellen oder aber eine zusätzliche Untersuchung vorzunehmen sei. Sie würdigen die vorhandenen Befunde aus medizinischer Sicht (Urteil des Bundes gerichts 9C_406/2014 vom 31. Oktober 2014 E. 3.5 mit Hinweisen). Praxisgemäss kommt einer reinen Aktenbeurteilung des RAD im Vergleich zu einer auf allseitigen Untersuchungen beruhenden Expertise, welche auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Beurteilung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und die Schluss folgerungen widerspruchsfrei begründet, nicht der gleiche Beweiswert zu (Urteil des Bundesgerichts 8C_971/2012 vom 11. Juni 2013 E. 3.4).

Praxisgemäss kommt einer reinen Aktenbeurteilung des RAD im Vergleich zu einer auf allseitigen Untersuchungen beruhenden Expertise, welche auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Beurteilung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und die Schluss folgerungen widerspruchsfrei begründet, nicht der gleiche Beweiswert zu (Urteil des Bundesgerichts 8C_971/2012 vom 11. Juni 2013 E. 3.4). Der Beweiswert von RAD-Berichten nach Art. 49 Abs. 2 IVV ist mit jenem externer medizinischer Sachverständigengutachten vergleichbar, sofern sie den praxisgemässen Anforderungen an ein ärztliches Gutachten ( BGE 134 V 231 E. 5.1) genügen und die Arztperson über die notwendigen fachlichen Qualifika tionen verfügt ( BGE 137 V 210 E. 1.2.1). Allerdings kann auf das Ergebnis versicherungsinterner ärztlicher Abklärungen – zu denen die RAD-Berichte ge hören – nicht abgestellt werden, wenn auch nur geringe Zweifel an ihrer Zu ver lässigkeit und Schlüssigkeit bestehen (Urteil des Bundesgerichts 8C_197/2014 vom 3. Oktober 2014 E. 4.2 mit Hinweisen auf BGE 139 V 225 E. 5.2; 135 V 465 E. 4.4 und E. 4.7).

Der Beweiswert von RAD-Berichten nach Art. 49 Abs. 2 IVV ist mit jenem externer medizinischer Sachverständigengutachten vergleichbar, sofern sie den praxisgemässen Anforderungen an ein ärztliches Gutachten ( BGE 134 V 231 E. 5.1) genügen und die Arztperson über die notwendigen fachlichen Qualifika tionen verfügt ( BGE 137 V 210 E. 1.2.1). Allerdings kann auf das Ergebnis versicherungsinterner ärztlicher Abklärungen – zu denen die RAD-Berichte ge hören – nicht abgestellt werden, wenn auch nur geringe Zweifel an ihrer Zu ver lässigkeit und Schlüssigkeit bestehen (Urteil des Bundesgerichts 8C_197/2014 vom 3. Oktober 2014 E. 4.2 mit Hinweisen auf BGE 139 V 225 E. 5.2; 135 V 465 E. 4.4 und E. 4.7). 4.3 Die Schlussfolgerungen des RAD-Arztes Dr. B.___ beruhen auf der Würdigung eines umfassend abgeklärten Sachverhaltes. Seine Beurteilung stützt sich auf die Berichte der behandelnden Ärzte. Von deren Diagnose geht er aus, beurteilt jedoch die zumutbare Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit anders. In Anbetracht der ausgewiesenen und unstrittigen medizinischen Verhältnisse ist nicht zu beanstanden, dass Dr. B.___ auf eine persönliche Untersuchung der Beschwerdeführerin verzichtete und lediglich eine Würdigung der Akt enlage aus medizinischer Sicht vornahm. Dieses Vorgehen deckt sich mit der dem RAD rechtsprechungsgemäss zufallenden Aufgabe (Urteil des Bundesgerichts 9C_406/2014 vom 31. Oktober 2014 E. 3.5).

4.3 Die Schlussfolgerungen des RAD-Arztes Dr. B.___ beruhen auf der Würdigung eines umfassend abgeklärten Sachverhaltes. Seine Beurteilung stützt sich auf die Berichte der behandelnden Ärzte. Von deren Diagnose geht er aus, beurteilt jedoch die zumutbare Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit anders. In Anbetracht der ausgewiesenen und unstrittigen medizinischen Verhältnisse ist nicht zu beanstanden, dass Dr. B.___ auf eine persönliche Untersuchung der Beschwerdeführerin verzichtete und lediglich eine Würdigung der Akt enlage aus medizinischer Sicht vornahm. Dieses Vorgehen deckt sich mit der dem RAD rechtsprechungsgemäss zufallenden Aufgabe (Urteil des Bundesgerichts 9C_406/2014 vom 31. Oktober 2014 E. 3.5). Der RAD hat unter Berücksichtigung der Einschränkungen an der Wirbelsäule und am linken Fuss nachvollziehbar dargelegt, dass detailliert beschriebene Verweistätigkeit en (vgl. E. 3.6) im Umfang von 80 % zumutbar sind. Dr. B.___ wies mit Blick auf das von Prof. Dr. A.___ formulierte Zumutbarkeitsprofil (Urk. 11/39/2) darauf hin, dass dieser den Bericht mit der Beschwerdeführerin ausgefüllt (vgl. Urk. 11/33) und somit auf deren subjektive Beschwerde schilde rungen abgestellt habe, statt eine objektive ärztliche Beurteilung vorzunehmen, was nicht von der Hand zu weisen ist. Es leuchtet auch nicht ein, dass Prof. Dr. A.___ zwar für die angestammte Tätigkeit im Service, die zweifelsohne erheb liche Anforderungen unter anderem an die Gehfähigkeit stellt, eine Arbeits fähigkeit von 50 % attestiert, aber gleichzeitig auch für angepasste Tätigkeit en - ausser Knien und Gehen, das nur zu 20 % zumutbar sei - höchstens eine Arbeitsunfähigkeit von 50 % bescheinigt (Urk. 11/39/2).

Der RAD hat unter Berücksichtigung der Einschränkungen an der Wirbelsäule und am linken Fuss nachvollziehbar dargelegt, dass detailliert beschriebene Verweistätigkeit en (vgl. E. 3.6) im Umfang von 80 % zumutbar sind. Dr. B.___ wies mit Blick auf das von Prof. Dr. A.___ formulierte Zumutbarkeitsprofil (Urk. 11/39/2) darauf hin, dass dieser den Bericht mit der Beschwerdeführerin ausgefüllt (vgl. Urk. 11/33) und somit auf deren subjektive Beschwerde schilde rungen abgestellt habe, statt eine objektive ärztliche Beurteilung vorzunehmen, was nicht von der Hand zu weisen ist. Es leuchtet auch nicht ein, dass Prof. Dr. A.___ zwar für die angestammte Tätigkeit im Service, die zweifelsohne erheb liche Anforderungen unter anderem an die Gehfähigkeit stellt, eine Arbeits fähigkeit von 50 % attestiert, aber gleichzeitig auch für angepasste Tätigkeit en - ausser Knien und Gehen, das nur zu 20 % zumutbar sei - höchstens eine Arbeitsunfähigkeit von 50 % bescheinigt (Urk. 11/39/2). Die von Prof. Dr. A.___ am 18. Juli 2016 an der Arbeitsfähigkeitsbeurteilung durch den RAD erhobene Kritik, dass neben der Fuss- auch eine mit Instru mentierung versorgte LWS-Verletzung vorliege, geht ins Leere. Offenbar lag dem behandelnden Arzt der Bericht des RAD gar nicht vor, denn daraus geht unzweifelhaft hervor, dass der RAD den gesamten Gesundheitsschaden in seine Beurteilung einbezogen hat. Die Einschätzung von Prof. Dr. A.___, die recht sprechungsgemäss mit Zurückhaltung zu würdigen ist, da die behandelnden Ärzte mitunter eher zu Gunsten ihrer Patientinnen und Patienten aussagen (BGE 135 V 465 E. 4.5, 125 V 351 E. 3b/cc), ist unter diesen Umständen nicht geeignet, auch nur geringe Zweifel an der fachärztlichen Beurteilung durch den RAD zu erwecken. Dessen Zumutbarkeitsbeurteilung wird auch gestützt durch den Bericht von pract. med. Z.___, der aufgrund der letzten Kontrolle vom 26. Juni 2015 eine Arbeitsfähigkeit von 100 % für zumutbar erachtete (E. 3.7).

Die von Prof. Dr. A.___ am 18. Juli 2016 an der Arbeitsfähigkeitsbeurteilung durch den RAD erhobene Kritik, dass neben der Fuss- auch eine mit Instru mentierung versorgte LWS-Verletzung vorliege, geht ins Leere. Offenbar lag dem behandelnden Arzt der Bericht des RAD gar nicht vor, denn daraus geht unzweifelhaft hervor, dass der RAD den gesamten Gesundheitsschaden in seine Beurteilung einbezogen hat. Die Einschätzung von Prof. Dr. A.___, die recht sprechungsgemäss mit Zurückhaltung zu würdigen ist, da die behandelnden Ärzte mitunter eher zu Gunsten ihrer Patientinnen und Patienten aussagen (BGE 135 V 465 E. 4.5, 125 V 351 E. 3b/cc), ist unter diesen Umständen nicht geeignet, auch nur geringe Zweifel an der fachärztlichen Beurteilung durch den RAD zu erwecken. Dessen Zumutbarkeitsbeurteilung wird auch gestützt durch den Bericht von pract. med. Z.___, der aufgrund der letzten Kontrolle vom 26. Juni 2015 eine Arbeitsfähigkeit von 100 % für zumutbar erachtete (E. 3.7). Die beschwerdeweise geäusserte Behauptung, die Beschwerdeführerin könne lediglich in einer 50%-Anstellung ein 80%-Pensum leisten, was eine r 40% An stellung entspreche (Urk. 1 S. 3), kann von vornherein nicht gefolgt werden, da sie jeglicher medizinischer Grundlage entbehrt.

Die beschwerdeweise geäusserte Behauptung, die Beschwerdeführerin könne lediglich in einer 50%-Anstellung ein 80%-Pensum leisten, was eine r 40% An stellung entspreche (Urk. 1 S. 3), kann von vornherein nicht gefolgt werden, da sie jeglicher medizinischer Grundlage entbehrt. 4.4 Nach dem Gesagten steht fest, dass der Beschwerdeführerin die bisher ausgeübte Tätigkeit im Umfang von wenigstens 50 % nicht mehr zumutbar ist, sie aber aus medizinischer Sicht in einer Verweistätigkeit zu 80 % arbeitsfähig ist.

4.4 Nach dem Gesagten steht fest, dass der Beschwerdeführerin die bisher ausgeübte Tätigkeit im Umfang von wenigstens 50 % nicht mehr zumutbar ist, sie aber aus medizinischer Sicht in einer Verweistätigkeit zu 80 % arbeitsfähig ist. 5.

5. 5.1 Zu prüfen bleibt, wie sich das reduzierte Leistungsvermögen der Beschwer de - führerin in erwerblicher Hinsicht auswirkt. Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbs einkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliede rungs massnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei aus geglichener Arbeits marktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkommen), in Bezie hung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht in valid gewor den wäre (sog. Valideneinkommen ). Der Einkommensvergleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die beiden hypothetischen Erwerbseinkommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegenübergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditätsgrad bestimmen lässt (sog. allgemeine Methode des Einkommensvergleichs; BGE 130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen).

5.1 Zu prüfen bleibt, wie sich das reduzierte Leistungsvermögen der Beschwer de führerin in erwerblicher Hinsicht auswirkt. Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbs einkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliede rungs massnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei aus geglichener Arbeits marktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkommen), in Bezie hung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht in valid gewor den wäre (sog. Valideneinkommen ). Der Einkommensvergleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die beiden hypothetischen Erwerbseinkommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegenübergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditätsgrad bestimmen lässt (sog. allgemeine Methode des Einkommensvergleichs; BGE 130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen). 5.2

5.2 5.2.1 Gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung ist für die Ermittlung des Validen einkommens entscheidend, was die versicherte Person im Zeitpunkt des frühest möglichen Rentenbeginns nach dem Beweisgrad der überwiegenden Wahr scheinlichkeit als Gesunde tatsächlich verdient hätte. Dabei wird in der Regel am zuletzt erzielten, nötigenfalls der Teuerung und der realen Einkommens ent wicklung angepassten Verdienst angeknüpft, da es empirischer Erfahrung ent spricht, dass die bisherige Tätigkeit ohne Gesundheitsschaden fortgesetzt worden wäre. Ausnahmen müssen mit überwiegender Wahrscheinlichkeit erstellt sein (BGE 139 V 28 E. 3.3.2; BGE 135 V 58 E. 3.1; BGE 134 V 322 E. 4.1 mit Hinweis).

5.2.1 Gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung ist für die Ermittlung des Validen einkommens entscheidend, was die versicherte Person im Zeitpunkt des frühest möglichen Rentenbeginns nach dem Beweisgrad der überwiegenden Wahr scheinlichkeit als Gesunde tatsächlich verdient hätte. Dabei wird in der Regel am zuletzt erzielten, nötigenfalls der Teuerung und der realen Einkommens ent wicklung angepassten Verdienst angeknüpft, da es empirischer Erfahrung ent spricht, dass die bisherige Tätigkeit ohne Gesundheitsschaden fortgesetzt worden wäre. Ausnahmen müssen mit überwiegender Wahrscheinlichkeit erstellt sein (BGE 139 V 28 E. 3.3.2; BGE 135 V 58 E. 3.1; BGE 134 V 322 E. 4.1 mit Hinweis). 5.2.2 Gemäss Arbeitgeberbericht erzielte die Beschwerdeführerin in der am 10. Juni 2014 aufgenommenen Tätigkeit einen Jahreslohn von Fr. 48‘100.-- (Urk. 11/9). A ngepasst an die Nominallohnentwicklung für das Jahr 2015 (Bundesamtes für Statistik, T 39 Entwicklung der Nominallöhne 1976-2016; Frauen; Stand 2014: 2673, Stand 2015: 2686) ergibt dies ein massgebendes Einkommen von Fr. 48‘334.-- (Fr. 48‘100.-- / 2673 x 2686).

5.2.2 Gemäss Arbeitgeberbericht erzielte die Beschwerdeführerin in der am 10. Juni 2014 aufgenommenen Tätigkeit einen Jahreslohn von Fr. 48‘100.-- (Urk. 11/9). A ngepasst an die Nominallohnentwicklung für das Jahr 2015 (Bundesamtes für Statistik, T 39 Entwicklung der Nominallöhne 1976-2016; Frauen; Stand 2014: 2673, Stand 2015: 2686) ergibt dies ein massgebendes Einkommen von Fr. 48‘334.-- (Fr. 48‘100.-- / 2673 x 2686). Die Beschwerdegegnerin zog w egen der kurzen Dauer des Arbeitsverhältnisses die vom Bundesamt für Statistik periodisch herausgegebenen Lohnstrukturer heb ungen (LSE ) 2014 ( Tabelle TA1, Gastgewerbe Ziff. 55-56, Frauen, Kompetenzniveau 1) heran (Urk. 11/46) und ermittelte davon ausgehend einen Jahreslohn als Serviceangest ellte für das Jahr 2015 von Fr. 48‘281.30 (Urk. 11/46). Allerdings sind keine Anhaltspunkte dafür ersichtlich, dass die Beschwerdeführerin diese Stelle im Gesundheitsfall verloren hätte, weshalb trotz der kurzen Dauer des Arbeitsverhältnisses für das Anwenden der LSE kein Raum bleibt.

Die Beschwerdegegnerin zog w egen der kurzen Dauer des Arbeitsverhältnisses die vom Bundesamt für Statistik periodisch herausgegebenen Lohnstrukturer heb ungen (LSE ) 2014 ( Tabelle TA1, Gastgewerbe Ziff. 55-56, Frauen, Kompetenzniveau 1) heran (Urk. 11/46) und ermittelte davon ausgehend einen Jahreslohn als Serviceangest ellte für das Jahr 2015 von Fr. 48‘281.30 (Urk. 11/46). Allerdings sind keine Anhaltspunkte dafür ersichtlich, dass die Beschwerdeführerin diese Stelle im Gesundheitsfall verloren hätte, weshalb trotz der kurzen Dauer des Arbeitsverhältnisses für das Anwenden der LSE kein Raum bleibt. 5.3

5.3 5.3.1 Für die Bestimmung des Invalideneinkommens können nach der Recht sprechung Tabellenlöhne gemäss LSE herangezogen werden (BGE 139 V 592 E. 2.3, BGE 135 V 297 E. 5.2; BGE 129 V 472 E. 4.2.1; BGE 126 V 75 E. 3b). Dabei sind grundsätzlich die im Verfügungszeitpunkt aktuellsten veröffent lichten Tabellen der LSE zu verwenden (Urteile des Bundesgerichts 9C_699/2015 vom 6. Juli 2016 E. 5.2, 8C_78/2015 vom 10. Juli 2015 E. 4 und 9C_526/2015 vom 11. September 2015 E. 3.2.2; zur Verwendung der aktuellsten statistischen Daten bei Rentenrevisionen vgl. BGE 142 V 178 E. 2.5.8.1 und BGE 133 V 545 E. 7.1). Der Beizug der Lohnstatistik erfolgt nur, wenn eine Ermittlung des Inva lideneinkommens aufgrund und nach Massgabe der konkreten Gegebenheiten des Einzelfalles nicht möglich ist (vgl. BGE 142 V 178 E. 2.5.7; BGE 139 V 592 E. 2.3, BGE 135 V 297 E. 5.2; vgl. auch Meyer/ Reichmuth, IVG, 3. Aufl., N 55 und 89 zu Art. 28a, mit weiteren Hinweisen auf die Rechtsprechung).

5.3.1 Für die Bestimmung des Invalideneinkommens können nach der Recht sprechung Tabellenlöhne gemäss LSE herangezogen werden (BGE 139 V 592 E. 2.3, BGE 135 V 297 E. 5.2; BGE 129 V 472 E. 4.2.1; BGE 126 V 75 E. 3b). Dabei sind grundsätzlich die im Verfügungszeitpunkt aktuellsten veröffent lichten Tabellen der LSE zu verwenden (Urteile des Bundesgerichts 9C_699/2015 vom 6. Juli 2016 E. 5.2, 8C_78/2015 vom 10. Juli 2015 E. 4 und 9C_526/2015 vom 11. September 2015 E. 3.2.2; zur Verwendung der aktuellsten statistischen Daten bei Rentenrevisionen vgl. BGE 142 V 178 E. 2.5.8.1 und BGE 133 V 545 E. 7.1). Der Beizug der Lohnstatistik erfolgt nur, wenn eine Ermittlung des Inva lideneinkommens aufgrund und nach Massgabe der konkreten Gegebenheiten des Einzelfalles nicht möglich ist (vgl. BGE 142 V 178 E. 2.5.7; BGE 139 V 592 E. 2.3, BGE 135 V 297 E. 5.2; vgl. auch Meyer/ Reichmuth, IVG, 3. Aufl., N 55 und 89 zu Art. 28a, mit weiteren Hinweisen auf die Rechtsprechung). 5.3.2 Die Beschwerdeführerin hat seit der Kündigung keine neue Erwerbstätigkeit aufgenommen. Das Invalideneinkommen ist demzufolge gestützt auf die Tabellen löhne der LSE 2014 zu ermitteln. Für Hilfsarbeiten beträgt der Monatslohn Fr. 4‘300.-- (Tabelle TA1, Total Frauen, Kompetenzniveau 1). A ngepasst an die betriebsübliche Arbeitszeit von 41.7 Stunden (Betriebsübliche Arbeitszeit nach Wirtschaftsabteilungen, herausgegeben vom Bundesamt für Statistik, T03.02) und angepasst an die Nominallohnentwicklung für das Jahr 2015 (Bundesamtes für Statistik, T 39 Entwicklung der Nominallöhne 1976-2016; Frauen; Stand 2014: 2673, Stand 2015: 2686) ergibt dies ein Jahres ein kommen von Fr. 54‘055.-- (Fr. 4‘300.-- x 12 : 40 x 41.7 : 2673 x 2686), was b ei einem zumutbaren Pensum von 80 % Fr. 43‘243.-- entspricht.

5.3.2 Die Beschwerdeführerin hat seit der Kündigung keine neue Erwerbstätigkeit aufgenommen. Das Invalideneinkommen ist demzufolge gestützt auf die Tabellen löhne der LSE 2014 zu ermitteln. Für Hilfsarbeiten beträgt der Monatslohn Fr. 4‘300.-- (Tabelle TA1, Total Frauen, Kompetenzniveau 1). A ngepasst an die betriebsübliche Arbeitszeit von 41.7 Stunden (Betriebsübliche Arbeitszeit nach Wirtschaftsabteilungen, herausgegeben vom Bundesamt für Statistik, T03.02) und angepasst an die Nominallohnentwicklung für das Jahr 2015 (Bundesamtes für Statistik, T 39 Entwicklung der Nominallöhne 1976-2016; Frauen; Stand 2014: 2673, Stand 2015: 2686) ergibt dies ein Jahres ein kommen von Fr. 54‘055.-- (Fr. 4‘300.-- x 12 : 40 x 41.7 : 2673 x 2686), was b ei einem zumutbaren Pensum von 80 % Fr. 43‘243.-- entspricht. Da selbst bei einem - in diesem Ausmass zweifellos nicht gerechtfertigten - leidensbedingter Abzug vom Tabellenlohn von 25 % ein rentenausschliessender Invaliditätsgrad resul t iert (vgl. E. 5.4), erübrigen sich Weiterungen zu dieser Frage.

Da selbst bei einem - in diesem Ausmass zweifellos nicht gerechtfertigten - leidensbedingter Abzug vom Tabellenlohn von 25 % ein rentenausschliessender Invaliditätsgrad resul t iert (vgl. E. 5.4), erübrigen sich Weiterungen zu dieser Frage. 5.4 Bei einem Valideneinkommen von Fr. 48‘ 334.-- und einem um 25 % vermin derten Invalideneinkommen von Fr. 32‘432.-- (Fr. 43‘242.-- x 0.75) resultiert eine Einkommenseinbusse von Fr. 15‘ 902.--, was einen Invaliditätsgrad von rund 33 % ergibt. Damit besteht kein Anspruch auf eine Rente der Invali den versicherung, weshalb sich die Verfügung vom 12. Oktober 2016 (Urk. 2) als rechtens erweist, was zur Abweisung der Beschwerde führt.

5.4 Bei einem Valideneinkommen von Fr. 48‘ 334.-- und einem um 25 % vermin derten Invalideneinkommen von Fr. 32‘432.-- (Fr. 43‘242.-- x 0.75) resultiert eine Einkommenseinbusse von Fr. 15‘ 902.--, was einen Invaliditätsgrad von rund 33 % ergibt. Damit besteht kein Anspruch auf eine Rente der Invali den versicherung, weshalb sich die Verfügung vom 12. Oktober 2016 (Urk. 2) als rechtens erweist, was zur Abweisung der Beschwerde führt. 6. Das Verfahren ist kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Ver fahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen (Art. 69 Abs. 1 bis IVG) und ermessensweise auf Fr. 8 00.-- anzusetzen. Ausgangsgemäss sind sie der Beschwerdeführerin aufzuerlegen.

6. Das Verfahren ist kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Ver fahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen (Art. 69 Abs. 1 bis IVG) und ermessensweise auf Fr. 8 00.-- anzusetzen. Ausgangsgemäss sind sie der Beschwerdeführerin aufzuerlegen. Das Gericht erkennt:

Das Gericht erkennt: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 8 00.-- werden der Beschwerde führ erin auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein werden der Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 8 00.-- werden der Beschwerde führ erin auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein werden der Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt. 3. Zustellung gegen Empfangsschein an:

3. Zustellung gegen Empfangsschein an: - lic. iur. Samuel Rüegg

lic. iur. Samuel Rüegg - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle

Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle - Bundesamt für Sozialversicherungen

Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an:

sowie an: - Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)

Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft) 4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).

4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen.

Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).

Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin

GräubE. Stocker