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Am Largo do Pelourinho befindet sich das Museu da Cidade, das Aspekte der Stadtgeschichte und -kultur darstellt. Im Bild oben die Kleidungen in den Farben der Orixas, blauweiss ist z.B. Iemanjá bzw. Yemayá.
Ausgestellt sind auch viele Cordel-Literatur-Hefte: Pamphlete, Groschenromane, Verherrlichungen von Politikern, Poesie. Auch Antonio de Castro Alves, der sich als Dichter der Romantik auch für die Abschaffung der Sklaverei und für die Republik engagierte, ist mit verschiedenen Exponaten im Museum vertreten.
Gleich im Nebenhaus dann die Fundação Casa de Jorge Amado mit der Darstellung seines Lebens und all seinen Büchern samt Entstehungsperiode und -geschichte. Amado hat Salvador wohl das bleibendste Denkmal gesetzt. Seine Bücher waren auch ein Motivator für diese Reise.Den Museumstag wollen wir nicht beenden ohne einen Besuch in der Stiftung des berühmtesten Fotografen Salvadors, Pierre Verger, der seine Werke hier einer Stiftung hinterlassen hat. Die Taxifahrt führt uns zuerst aber lediglich zur Stiftung, in der keine Fotos zu sehen sind, erst im zweiten Anlauf finden wir an der Praça da Sé ein kleines Museum. Die Irrfahrt hat sich aber gelohnt, wir haben ein Quartier ausserhalb des historischen Zentrums kennengelernt und die Schwarzweiss-Bilder sind sehr eindrücklich. (Bild Pierre Verger: Quelle)