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Alles begann im Fitness-Studio mit sich steigernden Kopfschmerzen, wie die heute 32-Jährige dem Portal "bluewin.ch" erzählte. Anscheinend hatte sie ein unentdecktes angeborenes Aneurysma, ein erweitertes Gefäss im Hirn, das durch die Anstrengung beim Sport platzte.
Die Behandlung hört sich entsetzlich an: Nachdem die Blutung im Hirn gestoppt war, wurde die Patientin in ein künstliches Koma versetzt. Wegen einer Hirnschwellung wurde ihr ein Teil des Schädelknochens entfernt und eingefroren. Vier Wochen später wurde das Teil wieder eingesetzt. "Letztlich hatte ich fünf OPs. Das hat sich über drei Monate gezogen. Heute kann ich sagen: Ich hatte unfassbar viel Glück."
Sie habe zwar wieder laufen lernen müssen, aber wenigstens sprechen habe sie gekonnt. Allerdings mussten Gesichtsmuskeln gedehnt werden, damit sie den Mund so weit öffnen konnte, wie sie es beim Singen benötigt. Ausserdem ist Abdieski jetzt Epileptikerin.
Mittlerweile kann sie wieder vom Singen leben. "Das konnte ich bereits vor 'X Factor'", sagt sie. "Ich bin nach Köln gezogen, weil ich in der Schweiz viel kellnern musste, aber in Deutschland kann man sehr gut von Musik leben." Wenn nur die Luft sauberer, das Trinkwasser reiner und der öffentliche Verkehr pünktlicher wäre!