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ARVIS 4.0 Datenauswertung
Statistik: Kontinuität der Branche im Jahr 2019 für die erfassten Bauabfallmengen
Im Jahr 2020 wurden Materialdaten von 426 Betrieben aus dem Jahr 2019 mit ARVIS 4.0 aufgenommen.
Trotz eines leichten Rückgangs der Anzahl erfasster Betriebe (426 im Jahr 2020 im Vergleich zu 435 im Jahr 2019) ist die Menge behandelter Abfälle im Vergleich zum Vorjahr stabil geblieben: mehr als 12,7 Millionen Tonnen.
Der überwiegende Anteil der RC-Produkte, die von den Recycling- und Bauunternehmen verkauft oder direkt eingesetzt werden, sind für die stoffliche Verwertung auf Baustellen bestimmt (56%). Verschiedene andere Abfälle wie Holz, Metall, Papier/Karton, Glas oder Kunststoff (insgesamt 20%) werden ebenfalls einer stofflichen Verwertung zugeführt. 1,1 Millionen Tonnen Abfall (12%) wurden thermisch verwertet. Dies entspricht in etwa der Menge der deponierten Abfälle (hauptsächlich Typ B).
98% der 3,4 Millionen Tonnen Lagerbestände setzen sich aus mineralischen Bauabfällen (Beton, Mischabbruch, Fräs- und Ausbauasphalt usw.) und Produkten daraus zusammen. Wir hoffen, dass sie im Jahr 2020 einen Abnehmer auf den Baustellen gefunden haben, wie dies in den Vorjahren der Fall war.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass sich der Branchentrend 2019 entsprechen den Erwartungen kontinuierlich weiterentwickelt hat und von den Vorjahren nicht signifikant abweicht. Dies ist ein gutes Zeichen dafür, dass sich das Recycling von Bauabfällen als eine feste Grösse in der Schweizer Bauwirtschaft etabliert hat.
Die untenstehende Abbildung zeigt die ausgehenden Mengen pro Anlagentyp sowie die Lagerbestände am Jahresende für alle Anlagen.