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E-Bikes sind Fahrräder mit einem Elektromotor, der beim Treten anspringt und somit unterstützend wirkt. Dies ermöglicht, mit geringem Kraftaufwand hohe Geschwindigkeiten zu erreichen oder locker eine Steigung zu bewältigen. Die höheren Geschwindigkeiten und das höhere Gewicht im Vergleich zu herkömmlichen Fahrrädern führen jedoch zu einem längeren Anhalteweg. Andere Verkehrsteilnehmende unterschätzen oft die Geschwindigkeit von E-Bikes, da sich diese optisch nicht von herkömmlichen Fahrrädern unterscheiden lassen. Das Tragen eines Velohelms ist für Lenkende von E-Bikes, die eine Geschwindigkeit von mehr als 25 km/h erreichen (gelbe Plakette), obligatorisch. Auch wenn es für klassische Velos und langsamere E-Bike-Modelle von bis zu 25 km/h nicht obligatorisch ist, hält die BFU das Tragen des Velohelms für unerlässlich.
Hochrechnungen der bfu zeigen, dass jährlich rund 26 000 Velofahrende auf Schweizer Strassen verunfallen. Davon wird etwa ein Achtel gemeldet und registriert, vor allem die schweren Ereignisse. Die Sicherheit der Velofahrenden lässt sich durch Massnahmen der Verhältnisprävention (Optimierung der baulichen Verhältnisse, der Signalisation und Markierung usw.) und der Verhaltensprävention (Kommunikation und Instruktion des korrekten und sicheren Verhaltens, insbesondere beim Linksabbiegen, korrekte Ausrüstung usw.) verbessern.