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Die Ackerbegleitflora gehört zu den am meisten gefährdeten Pflanzengruppen der Schweiz. Das ökologische Ausgleichselement Ackerschonstreifen war entwickelt worden, um die Vielfalt der Ackerbegleitpflanzen zu erhalten und zu fördern. Um die Wirkung der Massnahme zu überprüfen, wurden 28 Ackerschonstreifen untersucht. In den Ackerschonstreifen wuchsen signifikant mehr Pflanzenarten und Rote-Liste-Arten als in der benachbarten Kultur. Allerdings wurden insgesamt nur 12 Rote-Liste-Arten gefunden. Um gefährdete Ackerbegleitpflanzen wirkungsvoll zu fördern, sollten die Streifen deshalb mit einer Ackerbegleit-Pflanzenmischung angesät werden. Eine Befragung von Landwirtschaftsbetrieben mit Ackerschonstreifen wies die Richtung, wie die Streifen verbessert und für die Landwirtschaft attraktiver gestaltet werden könnten. Die Landwirte wünschten bessere Beratung, eine erweiterte Palette an erlaubten Hauptkulturen und dass ganze Schläge als Ackerschonstreifen angemeldet werden können. Dass die Anlage von Ackerschonstreifen finanziell lohnend sein kann, haben Vergleiche mit dem Getreideanbau gezeigt. Als Alternative zu den herkömmlichen Ackerschonstreifen innerhalb der Kultur wurden drei ausschliesslich aus Ackerbegleitpflanzen bestehende Samenmischungen auf ihre Eignung zur Anlage von Ackerschonstreifen neben der Kultur geprüft. Bis auf eine wurden alle angesäten Arten in diesen Streifen gefunden; einige Arten etablierten sich jedoch schlecht. Deshalb sind weitere Untersuchungen geplant.
Herbizidresistenzen bei Unkräutern sind weltweit ein zunehmendes Problem. Das Herbizidresistenz-Monitoring in der Schweiz soll dazu beitragen, die Mechanismen, die zu diesen Resistenzen führen, besser zu verstehen und den Herbizideinsatz besser zu steuern.
Agroscope hat Pflanzenschutzstrategien im Apfelanbau verglichen. Durch die Reduktion von Pflanzenschutzmitteln verminderten sich die lokalen ökotoxikologischen Risiken, es ergaben sich aber andere Zielkonflikte bezüglich Umwelt und Wirtschaftlichkeit.
Bt-Mais ist durch Eiweisse des Bakteriums Bacillus thuringiensis vor Frass durch bestimmte Insekten geschützt. Eine neue, systematische Auswertung von weltweiten Felddaten bestätigt, dass Nichtzielorganismen in Bt-Mais weitgehend geschont werden.