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Der Sphinx von Giza ist ein Symbol, das das
Wesentliche von Ägypten für tausende Jahre dargestellt hat (es heisst
wirklich "der Sphinx").
Geschnitzt aus dem Grundgestein der Hochebene
Giza, ist der Sphinx ein geheimnisvolles Wunder aus den Tagen
des alten Ägypten. Der Körper eines Löwen mit dem Kopf eines Königs oder
des Gottes, der Sphinx symbolisiert Stärke und Schönheit.
Von der Nordseite zeigt das Profil des Sphinx
den Anteil des Körpers zum Kopf auf. Es scheint, als wenn der Kopf im
Verhältnis zum Körper zu klein ist. Wegen den Landschaftsveränderungen
der Wüste ist der Körper des Sphinx mehrmals während der letzten paar
tausend Jahre vom Sand begraben worden.
Erst etwa 1905 wurde der Sphinx wieder einmal
ausgegraben und vom Sand befreit, und die Grösse und die Schönheit des
Sphinx konnte wieder bewundert werden.
Die gesamte Länge des Körpers beträgt etwa 45
m, die Höhe des Kopfes 10 m, seine Breite etwa 4 m. Sogar die Tatzen
des Sphinx sind 15 m lang. Weil bestimmte Schichten des Steins sehr
weich sind, gibt es einen hohen Abnutzungsgrad, die das ursprüngliche
Detail der geschnitzten Abbildung verändert hat.
Da die ägyptische Regierung heute um den Wert
der Altertümer weiss, haben sie angefangen diese sehr vorsichtig zu
restaurieren. Mit Absicht ist eine solche Restauration - auch bei den
Gemälden in den Gräbern - stets als solche zu erkennen.
Die populärste und aktuellste Theorie des
Erbauers des Sphinx besagt, dass sie durch den Pharao Khafre aus der 4.
Dynastie in Auftrag gegeben worden war. Khafre war einer der Söhne von
Khufu (auch: Cheops) der als der Erbauer der grossen Pyramide angesehen
wird.
Die Mammeluken, ein türkisches Volk aus dem sechsten Jahrhundert, haben
die Nase des Sphinx auf dem Gewissen, sie waren die ersten, die bei
Schiessübungen den Sphinx zum Ziel machten. Fälschlicherweise werden
Napoleons Leute dafür verantwortlich gemacht (obwohl: Die waren auch
nicht besser). Zeichnungen aus dem 18. Jahrhundert zeigen aber den
Sphinx schon ohne seine Nase.
Die Mammeluken waren auch die ersten die
einen Gang in die grosse Pyramide schlugen. Die erhofften Goldschätze
fanden sie jedoch nicht.