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ZÜRICH (Reuters) – Die Schweizer Regierung prognostiziert am Donnerstag, dass die Wirtschaft in diesem Jahr um 3,3 Prozent und im Jahr 2022 um 3,0 Prozent wachsen wird, nachdem sie ihre vorherige Prognose angepasst hatte, da sich die Coronavirus-Situation verschlechtert und die Beschränkungen in ganz Europa verschärft wurden.
Die Regierung, die zuvor ein Wirtschaftswachstum von 3,2% in diesem Jahr und 3,4% im Jahr 2022 erwartet hatte, sagte, die wirtschaftliche Erholung werde sich verlangsamen, aber nicht stoppen, sofern sich die epidemiologische Situation nicht weiter verschlechtere.
Das Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO) rechnet in seiner ersten Prognose für 2023 mit einem Wachstum der Schweizer Wirtschaft von 2%, immer noch über der durchschnittlichen Wachstumsrate von rund 1,7%.
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„Versorgungsengpässe und verschärfte COVID-19-Maßnahmen werden die Wirtschaft im Winter 2021/202 international unter Druck setzen“, sagte das SECO.
Der Bericht sagte jedoch, dass die Faktoren, die die Erholung verlangsamten, bis 2022 weniger klar werden sollten, da sich die Konsumausgaben, die Investitionsrendite und die Exporte erholen.
«Vorausgesetzt, es gibt keine stark restriktiven gesundheitspolitischen Massnahmen, wie zum Beispiel grossflächige Betriebsschliessungen, ist mittelfristig nicht mit einem Stillstand der wirtschaftlichen Erholung zu rechnen», sagte das SECO.
Diese Prognosen sind die jüngsten Kürzungen des Schweizer Konjunkturausblicks nach Rückgängen des PMI und der KOF-Konjunkturanzeige.
Die Zahl der Coronavirus-Fälle in der Schweiz ist in den letzten Wochen gestiegen, während auch die Omicron-Variante eingetroffen ist, was die Regierung zu einer Verschärfung der Beschränkungen veranlasst hat. Weiterlesen
Das benachbarte Deutschland hat Beschränkungen für Ungeimpfte verhängt, während Österreich eine neue Ausgangssperre verhängt hat. Auch England hat strengere Beschränkungen verhängt, um die Ausbreitung der Coronavirus-Variante Omicron zu verlangsamen. Weiterlesen
Ein höherer Franken verteuert die Exporte, aber auch steigende Rohstoffkosten und Knappheiten bei Komponenten wie Halbleiterwafern belasten das Wachstum.
Die Schweizerische Nationalbank, die mit der Frankenaufwertung kämpft, wird nächste Woche ihre endgültige Zinsentscheidung treffen.
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John Revell berichtet
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