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Dunkles Rubingranat, opaker Kern, violette Reflexe, feiner Wasserrand. Süße tabakige Nuancen, saftige schwarze Beerenfrucht, zart nach Cassis und Lakitze, feiner Edelholztouch, rotbeerige Noten unterlegt, öffnet sich gut mit etwas Luft. Saftig, reife Herzkirschen, Brombeerkonfit, seidige, tragende Tannine, rotbeerig und mit einer bezaubernden Frische ausgerüstet, salzig-mineralisch, zeigt sich bereits sehr zugänglich, verführerische Frühphase, sicheres Entwicklungspotenzial.
Terroir
Ohne diese leidenschaftliche Arbeit und die Aufmerksamkeit der Menschen würde ein Kieshügel niemals ein so privilegierter Weinberg werden. Es war notwendig, die am besten geeigneten Rebsorten auszuwählen, ihre Anbaubedingungen zu definieren und die Techniken der Weinbereitung und des Ausbaus zu verfeinern. Diese Arbeit dauert nun schon seit fast fünfhundert Jahren an.
Vinifikation / Ausbau
Ausbau in Holzfässern und anschliessend in Barriques.
Geschichte
Das Weingut, das seit dem XII. Jahrhundert bekannt ist, wurde "La Mothe de Margaux" (der Margaux-Hügel) genannt und hatte damals noch keine Reben. Der alte Name kommt nicht von ungefähr, denn in einer flachen Region wie dem Médoc ist der kleinste "Hügel" leicht zu erkennen, und die besten Weine werden immer in Hanglagen erzeugt, die eine gute Drainage gewährleisten.