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Dass die vom Freiburger Spital in Auftrag gegebeneMachbarkeitsstudie für dienächsten zehn Jahre eine Reduktion von 250 Vollzeitstellen vorsieht (die FN berichteten), bereitet der Freiburger Sektion des Verbandes des Personals öffentlicher Dienste (VPOD) grosse Sorgen. Die Gewerkschaft hat sich deshalb am Donnerstag mit einer schriftlichen Forderung an die Generaldirektion des HFR gewandt, wie ihr Sekretär Gaétan Zurkinden gestern mitteilte. Darin fordert der VPOD die Spitaldirektion inständig dazu auf, eine Garantie zu gewähren, dass sie keine Kündigungen aussprechen und die angestammten Rechte der Spitalangestellten respektieren werde. Denn die Reduktion von 250 Vollzeitstellen könne die Arbeitsbedingungen des Personals nur verschlechtern.
Jedes Jahr neu verhandeln
Der VPOD wünscht sich von der HFR-Leitung des Weiteren, dass sie in Bezug auf den geplanten Stellenabbau jedes Jahr mit den Gewerkschaften über die Anzahl der betroffenen Stellen verhandelt und in der Folge darüber informiert, welche Stellen nun gestrichen werden sollen. Die Forderung, dass kein Personal entlassen werden dürfe, gelte auch für das Personal der Geburtenabteilung in Riaz, schreibt die Gewerkschaft VPOD.
Die Gewerkschaft zeigt sich in ihrer Medienmitteilung zudem erstaunt darüber, dass die Strategie des HFR in zehn Jahren einen jährlichen Gewinn von 35 Millionen Franken vorsieht. Der VPOD findet, es sei nicht die Rolle eines öffentlichen Spitals, Gewinne zu prognostizieren. Er fordert, dass dieses Geld zugunsten des Personals eingesetzt wird. ak