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Geschichte: Tänzerin 77 (1)

Innerlich bin und werde ich immer ich selbst, auch wenn ich nicht ich selbst sein darf!
Ich öffnete die Augen. Heute ist mein letzter Tag als Amber Davids. Ich will es nicht, dachte ich mir. Im Bett auf der anderen Seite des kargen Zimmers regte sich etwas. „Morgen“, murmelte eine verschlafene Stimme. Ich antwortete nicht, ich will nicht aufstehen, ich möchte ich selbst bleiben, meine jetzige Identität behalten. „Amber komm schon, ich möchte das doch auch nicht, aber wir müssen es, also los, genieße den heutigen Tag, wer weiß, ob wir uns jemals Wiedersehen werdenund Caro und die anderen?!“ Ich schlüpfte unter meiner dünnen, weißen Bettdecke hervor und fröstelte, ich hätte doch in meinem warmen, weichen und kuscheligen Bett liegen bleiben sollen. Aber wenn ich mich jetzt zurück legen würde, würde es nicht mehr so schön warm, weich und kuschelig sein und ich würde mir nur Gedanken Morgen machen.
Ich tapste über den kalten Steinboden des Zimmers and andere Ende des Zimmers und schaute durchlas Fenster nach draußen und atmete die frische Luft ein.
Ich warte auf Vortsetznug
Hm...
Meine Vermutung ist, dass es sich um eine Agenten-Geschichte oder Ähnliches handelt und Amber den Code-Namen (Tänzerin) 77 erhält.
Was mir als Erstes aufgefallen ist: du springst zwischen den Zeiten. Wenn dieser erste Satz, der eine Art Grundeinstellung der Hauptfigur darstellt, im Präsens ist, ist das nicht schlimm, aber die Gedanken sollten teilweise in Präteritum stehen (außer sowas wie:“ ich will das nicht, dachte ich“)
Du hast sehr viele “und“s und “ich“s da, versuch, ein wenig für Abwechslung zu sorgen.
Im vorletzten Satz, zwischen “Gedanken“ und “Morgen“ fehlt glaube ich ein “um“.
Der Anfang ist schön, dieses “heute ist mein letzter Tag als Amber Davids“. Das wirft sofort die Frage auf, warum die Protagonistin nicht weiterhin sie selbst sein kann und wer sie stattdessen sein wird.
Das “ich will es nicht“ darauf klingt komisch, weil man “es“ sagen würde, wenn man etwas bekommt, so wie:“ ich wollte es nicht. Ihr Mitleid, das sowieso nur geheuchelt war“
Es ist ein bisschen schade, dass du den Raum nicht mehr beschreibst. Er ist karg, gut. Ist er hell? Schmutzig? Sauber? Modern oder mittelalterlich?
Auch den oder die Gesprächspartner/in könnte man mehr beschreiben - je nachdem, ob es für die Geschichte wichtig ist, dass der Leser sein Aussehen nicht kennt oder nicht. Grundsätzlich sind mehr Beschreibungen meist besser, weil man dem Leser ein genaues Bild und eine Stimmung vermitteln kann.
Wie auch immer, ich freue mich, dich hier begrüßen zu dürfen und deine Geschichten lesen zu können! Gib nicht auf und schreib weiter, dann wirst du schnell immer besser!
Erstens stimme ich nightdragon zu. Die Sprünge zwischen den Zeiten sind mir auch als Erstes aufgefallen. So etwas ist schade, weil es die Leser verwirrt und es schwerer macht, sich in die Geschichte hineinzufinden. Dabei ist das schnell behoben, spätestens beim Korrekturlesen müsste das einem auffallen.
Zweitens kommt mir das alles irgendwie hastig geschrieben vor, weil hier und da ein Leerzeichen oder sogar ein ganzes Wort fehlt. Der Eindruck wird noch verstärkt durch die langen Reihen von Hauptsätzen, die durch Kommata aneinandergefügt sind. Wenn du die Sätze ein wenig auftrennen würdest, wären sie vielleicht schöner zu lesen. So zum Beispiel: "Ich antwortete nicht. Ich wollte nicht aufstehen. Ich wollte ich selbst bleiben und meine jetzige Identität behalten."
Der Parallelismus von "Ich wollte nicht aufstehen" und "Ich wollte ich selbst bleiben" verstärkt die Aussage recht effektvoll. Statt "Ich antwortete nicht" würde ich dann aber etwas Anderes schreiben, das nicht mit "Ich" beginnt, um zu starke Wiederholung zu vermeiden. So etwas wie: "Unwillig setzte ich mich auf."
Trotz allem verspricht diese Geschichte, interessant zu werden. Ich freue mich auf die Fortsetzung!