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Die Organisation der Impfungen werde in der Verantwortung der Kantone liegen, dabei gebe es verschiedene Varianten, erklärte Rudolf Hauri, Zuger Kantonsarzt und Präsident der Vereinigung der Kantonsärztinnen und -ärzte, am Dienstag vor den Bundeshausmedien.
Kantone müssten eine geschützte Lagerung in den Kantonen sicherstellen und die Verteilung in den Kantonen selber organisieren. Bei der Organisation der Impfung gibt es laut Hauri verschiedene Varianten.
Spezielle Impfzentren seien einzurichten oder einem Spital oder Testzentrum anzugliedern. Mobile Impf-Equipen sehe man beispielsweise für Heime vor. Sobald genügend Impfungen vorhanden seien, könnten unter Umständen Impfungen in Arztpraxen stattfinden. Später könne man die Einbeziehung von Apotheken in Betracht ziehen.
Hauri stellte fest, die Organisation von Impfzentren sei sehr aufwändig. Als Stichworte dazu nannte er: die Anzahl Impfungen pro Tag, die Verkehrslage, die Betriebsdauer, den Personalbestand oder auch die Registrierung der Geimpften. Zwischen den Kantonen bestehe hierzu ein reger Austausch.
Die Kantone hätten mit den Planungsarbeiten im Sommer/Herbst begonnen. Die Umsetzung sei auf Anfang 2021 geplant, stellte Hauri fest. Krankenkassen-Versicherte sollen eine kostenlose Impfung erhalten.