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Verbund-Aufsichtsrat genehmigt den Ausbau der strategischen Partnerschaft zwischen Verbund und der Sabanci Gruppe in der Türkei - Verbund erwirbt 49,99 % Anteile an der Produktionsgesellschaft EnerjiSA
Die Verbundgesellschaft, Österreichs größter Stromdienstleister, und die Sabanci Gruppe, eines der größten Finanz- und Industriekonglomerate in der Türkei, gehen in einem höchst attraktiven Wachstumsmarkt ein exklusives Joint-venture ein. Ziel der strategischen Partnerschaft mit der Sabanci Gruppe ist der Aufbau eines gemeinsam kontrollierten, vertikal integrierten Unternehmens für alle Tätigkeiten im Elektrizitätssektor in der Türkei. Bis 2015 soll ein Marktanteil von zumindest 10 % am türkischen Markt erzielt werden. Dazu werden Gesellschaften für die Bereiche Stromerzeugung, Stromverteilung und Stromvertrieb sowie Stromhandel errichtet. Die Gesellschaften unterliegen der gemeinsamen Kontrolle durch die Partner, d.h. alle strategischen, finanziellen und operativen Entscheidungen bedürfen der Zustimmung beider Partner.
Die Partner vereinbaren weiters, daß Verbund 49,99 % der Aktien an der EnerjiSA, der bestehenden Stromerzeugungs- und Energiehandelsgesellschaft der Sabanci Gruppe, erwirbt. Die Beteiligungshöhe der Verbundgesellschaft und der Sabanci-Gruppe in der EnerjiSA wird gleich hoch sein und stellt sicher, daß beide Partner die volle, gemeinsame Kontrolle über die Gesellschaft ausüben. Die EnerjiSA verfügt derzeit über Gaskraftwerke mit einer Erzeugungskapazität von 370 MW, einem Braunkohlefeld für 450 MW Stromerzeugung sowie Wasserkrafterzeugerlizenzen im Ausmaß von 268 MW. Der Erwerb der Anteile erfolgt simultan durch einen Aktienkauf und teilweise im Wege einer einseitig vom Verbund gezeichneten Kapitalerhöhung in der EnerjiSA zu einem Gesamtbetrag von USD 326,2 Mio. Die Mittel der Kapitalerhöhung des Verbund in Höhe von USD 242,4 Mio. werden für die gemeinsame Akquisition weiterer Wasserkraft und die Umsetzung der Stromerzeugungsprojekte der EnerjiSA verwendet.
Der türkische Strommarkt, der in den kommenden Jahren sukzessive liberalisiert wird, ist einer der weltweit stärksten Wachstumsmärkte mit 6,5 Prozent Stromverbrauchszuwachs p.a. während der letzten zehn Jahre. Der Stromverbrauch des Landes soll sich bis 2020 vervierfachen. Das erfordert neue Kraftwerkskapazitäten von 60.000 Megawatt, das ist mehr als dreimal so viel wie die Gesamtleistung aller Kraftwerke in Österreich. Zugleich ist die Wasserkraft in der Türkei derzeit nur zu knapp mehr als einem Drittel ausgebaut.
Verbund und Sabanci haben daher ehrgeizige Ziele: Bis 2015 sollen Wasser-, Kohle- und Windkraftwerke mit einer Gesamtkapazität von 5.000 Megawatt errichtet werden. Zusätzlich haben die Partner die Absicht, an den von der türkischen Regierung angekündigten Privatisierungen in der Stromverteilung und in der Stromerzeugung teilzunehmen.
Mag. Andreas Wollein Leiter Finanzmanagement und Investor Relations T.: +43 (0)5 03 13 - 52604 F.: +43 (0)5 03 13 - 52694 mailto:<email-pii>
Österreich will Deutschland mit Pumpspeicherkraftwerken helfen
Wenn bis jetzt auch nur Absichtserklärungen von seiten der Politik und noch einige techinsche Hürden zu überwinden sind, wäre dies vor allem für Verbund meiner Meinung nach ein sehr lohnendes Geschäft. Bleibt nur zu hoffen, dass sich hier die nationalen Grenzen als nicht zu dicht erweisen.
ý nur meine subjektive Meinung, keine Aufforderung zu irgendwas,...
Gerne auch andere Meinungen bzw. weitere Kommentare erwünscht.
ich bin an der Aktie interessiert. was mich aber interessiert ist, wie das mit den Dividenden funktioniert da es ja eine "ausländische" Aktie ist. Muss ich da erst die ausländische Quellensteuer zahlen und dann noch ggf. unsere Kapitalertragssteuer oben drauf?
in Grenzen. woher jetzt dieser massive Rückgang des Kurses, ohne begründete Änderungen der Unternehmenssituation. Oder gibt es doch Neuigkeiten? Wenn jemand etwas wissen sollte..........................., würde mich freuen was zu lesen!
in Kärnten, Tirol und auch in der Steiermark sehr gut sind. Dies ist schon eine solide Basis für gute Erträge der Wasserkraftwerke, welche sich ja hauptsächlich in diesen Regionen befinden. Darüber hinaus werden auch die EON-Erlöse aus der Türkei mit in das Geschäftergebnis einfließen. Alles in allem gute Aussichten wie ich finde!
einige Jahre mit der Verbundaktie und mich würde es interessieren warum du die Aktie als "katastrophalst" überbewertet hältst? Etwa nur das KGV ??? Bei einer Aktie zählen wohl noch andere Dinge!
1. Ist der Verbund mit seiner Spezielisierung auf Wasserkraft einzigartig in Europa (abgesehen von der norweg. Statkraft - die leider nicht an der Börse notieren)
2. Muß man aufgrund der hohen Investitionskosten bei Wasserkraftwerke (hier vor allem Pumspeicherkraftwerke) eine eigene Ertragsrechnung aufstellen. Denn Wasserkraftwerke können im Vergleich zu anderen Kraftwerken 100 Jahre und länger betrieben werden. Es fallen nur mehr die Investitionskosten für die Revitalisierung der Anlage an. Somit ist die Retabilität eines Wasserkaftwerks in der Zukunft für die Betrieber besonders lukrativ!!
3. Die Bilanz ist grundsolide und es gibt kaum einen Versorger in Europa der mit einer EK-Quote von über 42% glänzen kann.
4. Zeig mir einen Europäischen Versorger mit einer EBITDA-Marge von fast 39% !!
5. Operativer Cashflow liegt bei ca. 1/3 des Umsatzes !!
6. Aufgrund der Pumpspeicherkraftwerke hat der Verbund den riesen Vorteil enorme Energiereserven zu parken. Ein weiterer Vorteil, der bis jetzt noch überhaupt nicht diskutiert wurde, sind die riesigen Wasserreserven in den Speicherbecken. Und das Thema "Wasser" wird an den Börsen bestimmt in der Zukunft gespielt.
7. Darf mann nicht vergessen, das der CO2-Zertifikatemarkt derzeit komplett tot ist und der Verbund daher mit dem Verkauf von Zertifikaten kaum Ertäge lukriert.
8. Im Vergleich zu anderen europ. Versorgern hat der Verbund nicht nach Risiko von Atomkraftwerken, keine Probleme mit der Endlagerung von Atommüll und ist kaum abhängig von den internationalen Rohstoffmärkten (Kohle, Öl, Uran, ...)
Ich glaube auch dass wir den Boden bei den Versorgern noch nicht gesehen haben, daher bin ich noch nicht investiert. Für mich allerdings ist der Verbund einer der Top-Picks im Sektor. Ich werde bei Kursen um 11,50-12,50 einsteigen.
dass die Aktienmärkte im Allgemeinen ziemlich hoch stehen und es bei einem schärferen Rückgang schnell mal zu Kursverlusten von bis zu 25% bei Einzelaktien kommen kann (siehe Verbund im Juli 2012) - falls das geschieht bin ich dabei. Natürlich erholt sich die Aktie sofort wieder, jedoch sehe ich diese Marke als langfristigen Einstieg. Kann auch sein, dass ich mirt schon auf einem höheren Level (14,50) eine kleine Position zulege
xpfuture
: Deutsche Bahn fährt mit Verbund-Wasserkraft-Strom
Die Deutsche Bahn fährt künftig mit Wasserkraft-Strom vom Verbund. Österreichs größter Stromkonzern beliefert die Deutsche Bahn ab 2013 bis 2015 mit jährlich 300 Mio. Kilowattstunden (kWh) Wasserkraft aus Österreich, teilten die beiden Unternehmen heute, Mittwoch, mit. Das entspreche dem durchschnittlichen Jahresbedarf von rund 85.000 Haushalten. Gedeckt werden damit rund 3 Prozent des Bahnstrombedarfs des Deutsche-Bahn-Energiedienstleisters DB Energie GmbH. Der Verbund-Strom für die deutsche Schiene komme aus den TÜV SÜD zertifizierten österreichischen Wasserkraftwerken.
xpfuture
: Verbund: "Keine Verkauspläne für ital. Sorgenia"
Die italienische Verbund-Beteiligung Sorgenia wird nicht verkauft. Der österreichische Stromkonzern dementierte auf Anfrage der APA kursierende Gerüchte in italienischen Medien, nach denen das Mailänder Gemeinschaftsunternehmen veräußert werden könnte. "Es gibt keine Verkaufspläne. Wir versuchen Sorgenia bei ihren Bemühungen zur Verbesserung ihrer wirtschaftlichen Situation zu unterstützen", sagte Verbund-Sprecherin Beate McGinn. Die römische Tageszeitung "Il Messaggero" berichtete, dass die Mailänder Industrieholding CIR, die die Mehrheit an Sorgenia hält, die Tochter an eine chinesische Gruppe verkaufen könnte.
Sorgenia, an der der österreichische Verbund mit 45 Prozent beteiligt ist, hatte das Gesamtjahr 2012 mit einem Verlust von 196,8 Mio. Euro abgeschlossen. Im Jahr 2011 hatte das Mailänder Unternehmen noch einen Gewinn von 15,6 Mio. Euro erzielt.
Das negative Ergebnis ist unter anderem Abschreibungen zuzuschreiben, hatte Sorgenia bereits berichtet. Der Umsatz stieg um 21,3 Prozent auf 2,6 Mrd. Euro. Das operative Ergebnis vor Abschreibungen (EBITDA) fiel von 192,2 Mio. Euro auf 101,4 Mio. Euro.
Eigentlich würde ich den Verkauf der Beteiligung an Sorgenia begrüßen, da man damit wahrscheinlich ca. 500-700 Mio Eur lukrieren könnte und somit weiter den Ausbau der Wasserkraft des Kernmarktes Österreich/Deutschland vorantreiben könnte bzw. weitere Kraftwerke zukaufen könnte. Auch eine Sonderauschüttung an die Aktionäre (wie schon beim Türkei-Deal) wäre denkbar.
(siehe heutige ad hock-Meldung). im Tausch gegen Wasserkraftwerke von Eon. Damit ist dieser thread wohl obsolet geworden. Trotzdem noch eine Frage: Ist das ein so schlechter Tausch, das der Kurs heute über 4% nachgeben muß?