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Einen Zusammenhang zwischen Weichmachern und allergischen Symptomen bei Kindern hat eine schwedisch-dänische Forschergruppe nachgewiesen. In der häuslichen Umgebung von Kindern mit Allergien bzw. Asthma finden sich demnach deutlich höhere Konzentrationen bestimmter Weichmacher als im Umfeld nicht betroffener Kinder.
„Zahlreiche Produkte und Oberflächenmaterialien enthalten Weichmacher aus der Gruppe der Phthalate“, erläutert Carl-Gustaf Bornehag von der Universität Karlstad (siehe auch zweiten Eintrag). Die weltweite Produktion dieser Substanzen, die Kunststoffe wie PVC weich und elastisch machen und auch in Kosmetika und Körperpflegemitteln eingesetzt werden, sei seit den 50er-Jahren auf 3,5 Millionen Tonnen pro Jahr gestiegen. Im gleichen Zeitraum seien auch Asthma und Allergien immer häufiger geworden.
Die Studie zeigte, dass insbesondere Butylbenzylphthalat (BBzP) in der Umgebung von Kindern mit allergischen Symptomen in höheren Konzentrationen vorhanden war. Betrachteten die Forscher einzelne Symptome, so fand sich ein klarer Zusammenhang zwischen der BBzP-Konzentration und Rhinitis bzw. Ekzemen sowie zwischen Di-(2-ethylhexyl)-phthalat (DEHP) und Asthma. Für vier weitere Phthalate fanden sie dagegen keinen Zusammenhang zwischen Exposition und Erkrankung.