Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03489.jsonl.gz/505

Das Familienwappen der „Boder - Bieri“ von Schangnau
In einem Artikel über die Bieri, erschienen am 7. Dezember 1926 in der Beilage „Zeitglocken“ der Luzerner Zeitung heisst es: Ein Wappen des Geschlechts zeigt, wohl in Anlehnung an das Wappen der Familie de Bière, in Gold mit silbernem Schildrand eine grüne Tanne.
Auf einem Wappenteller meines Grossvater von ca. 1927 findet sich ebendieses Familienwappen. Nach mündlicher Überlieferung anderer Familienangehöriger ist das „unser Familienwappen“.
Die Nachkommen des Christian Bieri 1744 - 1823 und der Maria Klötzli 1746 - 1818 werden im Bürgerregister von Schangnau als Boders-Peti, Boders-Ueli und Boders-Sami aufgeführt. Demnach sind ihre Brüder Christian und Hans ebenfalls Boders-Christe resp. Boders-Hans.
Die Nachkommen des ersten Ehemannes der Maria Klötzli, Niklaus Bieri 1730 - 1773, werden auch als vom Geschlecht der Boder bezeichnet.
Leider sind die Kirchenbücher von Schangnau vor 1700 nicht mehr vorhanden, so dass ein verwandtschaftlicher Zusammenhang zwischen Niklaus und Christian Bieri nicht nachweisbar ist. Wir wissen aber, dass sie nicht Brüder waren, aber möglicherweise Cousins ersten Grades.
Blasonierung
In Gold mit silbernem Schildrand eine grüne ausgerissene Tanne mit rotem Wurzelstock.
Nach den heraldischen Regeln sollte Metall nicht auf oder neben Metall, Farbe nicht auf oder neben Farbe stehen. Ausnahmen sind allerdings möglich und auch öfters vorhanden, siehe Kantonswappen Tessin oder z.B. die Länder Deutschland und Portugal.
Daher ist auch dieses Bieri-Wappen eine Ausnahme der Regel und nicht völlig unheraldisch und demnach tolerierbar.
Nachkommen des Christian Bieri und der Maria Klötzli sowie des Niklaus Bieri und der Maria Klötzli können, wenn sie es denn wollen, dieses Wappen als das „ihrige“ Familienwappen führen.
Bitte Quelle zitieren:
bieri-schangnau.ch / Manuel P. Bieri und Fritz Bieri, 14.02.2022