Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03176.jsonl.gz/1206

Elon Musk leitet Tesla, Twitter und das Raumfahrtunternehmen SpaceX. Mit letzterem ist er zum dominantesten Akteur im Weltraum geworden, da er stetig Macht über den strategisch wichtigen Bereich des Satelliteninternets angehäuft hat. Angesichts der geringen Regulierung und Aufsicht beunruhigt sein unberechenbares Geschäftsgebaren Militärs und politische Führer auf der ganzen Welt. Das schreibt eine Autorengruppe um den Technologieredaktor Adam Satariano in der New York Times vom 15. August 2023.
Seit 2019 hat Elon Musk fast jede Woche SpaceX-Raketen ins All geschickt, die Dutzende von Satelliten in Sofagrösse in die Umlaufbahn bringen. Die Satelliten kommunizieren mit Terminals auf der Erde, so dass sie Hochgeschwindigkeits-Internet in fast jeden Winkel der Erde übertragen können. Heute befinden sich mehr als 4‘500 dieser Starlink-Satelliten am Himmel, was mehr als 50 Prozent aller aktiven Satelliten ausmacht. In den kommenden Jahren solle die Starlink-Flotte auf rund 42‘000 Satelliten anwachsen, prognostiziert die NYT.
Starlink dominiert das Satelliten-Internet weltweit
Die Leistungsfähigkeit der Technologie, die dazu beitrug, den Wert von SpaceX auf fast 140 Milliarden US-Dollar zu steigern, sei deutlich zutage getreten. In Kriegsgebieten sei Starlink oft die einzige Möglichkeit, abgelegenen Gebieten und Orten, die von Naturkatastrophen heimgesucht werden, Zugang zum Internet zu erhalten, schreibt die NYT.
Das US-Verteidigungsministerium ist ein grosser Starlink-Kunde, während andere Militärs, wie beispielsweise in Japan, die Technologie noch testen würden. Die Ukraine setzt es zur Koordinierung von Drohnenangriffen und zur Sammlung von Informationen ein. Aktivisten im Iran und in der Türkei hätten versucht, den Dienst als Absicherung gegen staatliche Kontrollen zu nutzen, berichtet Adam Satariano.
Unkontrollierte Machtkonzentration bei Privatmann Elon Musk
Der 52-Jährige Elon Musk ist eine schillernde Persönlichkeit. Seine Loyalitäten sind undurchsichtig. Während Elon Musk als genialer Innovator gefeiert werde, könne er allein entscheiden, den Starlink-Internetzugang für einen Kunden oder ein Land abzuschalten. Zudem habe er die Möglichkeit, sensible Informationen zu nutzen, die der Dienst sammelt. Kein Unternehmen und keine Regierung könne auch nur annähernd mit dem mithalten, was er aufgebaut hat, stellt Technologieredaktor Adam Satariano klar.
Elon Musk wisse genau um die Fähigkeiten von Starlink und um seinen Vorsprung auf die Konkurrenz. «Zwischen Tesla, Starlink und Twitter habe ich vielleicht mehr globale Wirtschaftsdaten in Echtzeit in einem Topf als jeder andere zuvor», habe er im April getwittert.
Einige Befürchtungen über diese Machtakkumulation hätten sich in der Ukraine bewahrheitet. Personen, die mit der Situation vertraut seien, hätten berichtet, dass Musk den Zugang zu Starlink während des Krieges mehrmals eingeschränkt habe. So habe er die Bitte des ukrainischen Militärs abgelehnt, Starlink in der Nähe der russisch besetzten Krim einzuschalten, was sich auf die Schlachtfeldstrategie ausgewirkt habe. Das passe zum Umstand, dass Musk Im vergangenen Jahr öffentlich einen «Friedensplan» für den Krieg vorgestellt habe, der weitgehend mit den russischen Interessen übereingestimmt und einige Empörung ausgelöst habe.
Aus Sorge vor einer übermässigen Abhängigkeit von Musks Technologie hätten ukrainische Beamte mit anderen Satelliten-Internetanbietern gesprochen. Doch sie hätten einräumen müssen, dass keiner mit der Reichweite von Starlink mithalten könne. «Starlink ist jetzt in der Tat das Blut unserer gesamten Kommunikationsinfrastruktur», habe Mykhailo Fedorov, der ukrainische Digitalminister, in einem Interview gesagt.
Das Misstrauen gegen Starlink steigt weltweit
Mindestens neun Länder – darunter in Europa und im Nahen Osten – hätten das Thema Starlink in den letzten 18 Monaten ebenfalls bei US-Beamten zur Sprache gebracht, wobei einige die Macht von Elon Musk über die Technologie kritisiert hätten. Dies habe Satariano bei zwei US-Geheimdienstbeamten in Erfahrung gebracht, die über die Gespräche informiert gewesen seien. «Nur wenige Nationen werden öffentlich über ihre Bedenken sprechen, aus Angst, Musk zu verprellen», zitiert Satariano von ihm befragte Geheimdienst- und Cybersicherheitsbeamte.
Doch viele Regierungen sind mittlerweile misstrauisch geworden:
- Taiwan, das über eine Internetinfrastruktur verfügt, die im Falle einer chinesischen Invasion anfällig sein könnte, zögert, den Starlink-Dienst zu nutzen, zum Teil wegen der Geschäftsbeziehungen von Elon Musk zu China, sagten taiwanesische und amerikanische Beamte.
- China hat seine eigenen Sorgen. Musk sagte letztes Jahr, Peking habe Zusicherungen einholen wollen, dass er Starlink nicht innerhalb des Landes einschalten würde, wo das Internet vom Staat kontrolliert und zensiert wird. Im Jahr 2020 meldete sich China bei einem internationalen Gremium für den Start von 13’000 eigenen Internetsatelliten an.
- Die Europäische Union, teilweise getrieben von Bedenken gegenüber Starlink und Elon Musk, hat im vergangenen Jahr 2,4 Milliarden Euro für den Bau einer Satellitenkonstellation für zivile und militärische Zwecke bereitgestellt.
«Dies ist nicht nur ein Unternehmen, sondern eine Person. Du bist seinen Launen und Wünschen völlig verpflichtet», zitiert die NYT Dmitri Alperovitch, einen Cybersicherheitsexperten, der den Think Tank Silverado Policy Accelerator mitbegründet und Regierungen zum Satelliteninternet beraten hat.
Wiederverwendbare Raketen sichern Musks Vorsprung
Mit SpaceX brachte Elon Musk 2019 seine ersten Starlink-Satelliten in die Umlaufbahn. Damals habe Satelliten-Internet noch als Irrweg gegolten. Denn andere Unternehmen vor ihm seien regelmässig an den Kosten und den raketentechnischen Schwierigkeiten gescheitert. Doch Elon Musk habe sich von Anfang an mit wiederverwendbaren Raketen einen gewichtigen Vorteil verschafft, analysiert Satariano. Damit habe er eine Art «Schnellzug» geschaffen, der ständig Satelliten in den Weltraum bringt, manchmal Dutzende auf einmal.
Jetzt startet fast jede Woche eine mit Starlink-Satelliten beladene SpaceX-Rakete von einem Standort in Kalifornien oder Florida aus. Jeder Satellit ist für eine Betriebsdauer von etwa dreieinhalb Jahren ausgelegt. Es gebe so viele im Orbit, dass sie oft mit Sternschnuppen verwechselt würden. Astronomen hätten vor der Gefahr von Kollisionen gewarnt und nachgewiesen, wie die Geräte Forschungsteleskope stören.
Starlink hängt jede Konkurrenz ab
Starlink bietet Internet-Download-Geschwindigkeiten um die 100 Megabit pro Sekunde, vergleichbar mit vielen Festnetzdiensten. SpaceX berechnet Einzelkunden in der Regel etwa 600 US-Dollar für jedes Terminal, das eine Verbindung aus dem Weltraum erhält, zuzüglich einer monatlichen Servicegebühr von etwa 75 US-Dollar, wobei die Kosten für Unternehmen und Regierungen höher sind. Das Unternehmen kenne den Standort, die Bewegung und die Höhe jedes einzelnen Starlink-Terminals, hätten Experten laut NYT bestätigt.
Der Dienst, der 2021 offiziell in einer Handvoll Länder eingeführt wurde, ist jetzt in mehr als 50 Ländern und Territorien verfügbar, darunter in den USA, Japan und in einem grossen Teil Europas sowie in Teilen Lateinamerikas. In Afrika, wo der Internetzugang dem Rest der Welt hinterherhinkt, ist Starlink in Nigeria, Mosambik und Ruanda verfügbar. Mehr als ein Dutzend weitere Länder sollen laut der Website von Starlink bis Ende 2024 folgen.
«Überall auf der Welt wird es ein Internet mit hoher Bandbreite und geringer Latenz geben», hatte Musk bereits im Jahr 2020 prognostiziert. Heute zählen Militärs, Telekommunikationsunternehmen, Fluggesellschaften, Kreuzfahrtgesellschaften und Seeverlader zur Starlink-Kundschaft, die nach eigenen Angaben aus mehr als 1,5 Millionen Abonnenten besteht.
Die Rivalen haben zu kämpfen, obwohl der Wettbewerb zunimmt. OneWeb, ein britisches Unternehmen, war derart von finanziellen Schwierigkeiten geplagt, dass es von der britischen Regierung gerettet und an eine Gruppe von Investoren verkauft werden musste. Amazon, gegründet von Jeff Bezos, dem die Raketenfirma Blue Origin gehört, plant einen Starlink-Konkurrenten, Project Kuiper. Er hat aber bisher noch keinen einzigen Satelliten ins All gebracht.
Weitere insgesamt 70’000 Satelliten in den kommenden Jahren
Starlink ist nicht das einzige Unternehmen, das im erdnahen Orbit arbeitet. Sieben Unternehmen haben Pläne bei der Internationalen Fernmeldeunion eingereicht, um in den kommenden Jahren über 70’000 Satelliten zu starten. Davon betreffen allerdings 41’000 allein Starlink.
Starlink-Satelliten kreisen in viel geringeren Höhen als diejenigen herkömmlicher Satelliten-Internetdienste. Infolgedessen ist der Bereich, den jeder Starlink-Satellit abdeckt, kleiner, sodass die Terminals am Boden ständig eine Verbindung mit dem nächstgelegenen vorbeifliegenden Satelliten herstellen müssen.
Game changer auf dem Schlachtfeld
Kein Ereignis hat die Macht von Starlink – und den Einfluss von Elon Musk – mehr unter Beweis gestellt als der Krieg in der Ukraine. Im Februar 2022, als Russland einmarschierte, legte ein Cyberangriff – der später Russland zugeschrieben wurde – ein Satellitensystem des Hochgeschwindigkeits-Kommunikationsunternehmens Viasat lahm, das vom ukrainischen Militär genutzt wurde. Plötzlich waren Truppen und Kommandeure offline. Der ukrainische Digitalminister Mychajlo Fedorov richtete einen Hilferuf an Elon Musk. Dieser habe Starlink in der Ukraine innerhalb weniger Stunden aktiviert. Tage später seien die Starlink-Terminals eingetroffen. «Ohne Starlink können wir nicht fliegen, wir können nicht kommunizieren», habe ein stellvertretender ukrainischer Kommandant mit dem Spitznamen Zub kommentiert.
Die Technologie, die in Wäldern, Feldern, Dörfern und auf den Dächern von Militärfahrzeugen zu finden ist, habe der ukrainischen Armee einen grossen Vorteil gegenüber den russischen Streitkräften verschafft. Sie ermögliche Artillerieteams, Kommandanten und Piloten, Drohnenaufnahmen gleichzeitig anzusehen, während sie online chatten. Die Reaktionszeiten von der Suche nach einem Ziel bis zum Treffer seien von fast 20 Minuten auf etwa eine Minute verkürzt worden, hätten Soldaten berichtet.
Mehr als 42’000 Starlink-Terminals würden in der Ukraine inzwischen von Militär, Krankenhäusern, Unternehmen und Hilfsorganisationen genutzt, schreibt die NYT. «Die grosse Anzahl von Leben, die Starlink gerettet hat, kann in die Tausende gehen», meinte Digitalminister Mychajlo Fedorov. «Das ist einer der elementaren Bestandteile unseres Erfolgs.»
Musks Interessenverflechtungen sind ein globales Risiko
Die Besorgnis ukrainischer und westlicher Beamter über Musks Einfluss auf die Technologie sei gewachsen und habe sich im vergangenen Herbst zugespitzt, als er wiederholt Kommentare über den Krieg äusserte, die Fragen zu seinem Engagement mit dem Dienst von Starlink in der Ukraine aufwarfen. Im September habe Musk bei einer privaten Veranstaltung zu Welt- und Wirtschaftsangelegenheiten in Aspen, Colorado, einen Friedensplan für die Ukraine vorgestellt, der die Annexion ukrainischen Landes durch Russland legitimiert hätte, berichtet Satariano. Der Vorschlag habe viele Anwesende empört.
Zu dieser Zeit habe sich die Frage gestellt, wer für den Dienst von Starlink in der Ukraine bezahlen soll. SpaceX habe anfangs einen Teil der Kosten übernommen, auch die USA und andere Verbündete hätten zur Finanzierung beigesteuert. Doch dann habe SpaceX dem US-Verteidigungsministerium mitgeteilt, dass es die Vereinbarung nicht fortsetzen könne. Elon Musk habe den Zugang für etwa 1’300 Starlink-Terminals in der Ukraine deaktiviert, nachdem die ukrainische Regierung die monatliche Gebühr von jeweils 2500 US-Dollar nicht habe zahlen können, hätten zwei mit der Angelegenheit vertraute Personen gesagt.
Musks persönliche «rote Linien» verärgern die Westmächte
Elon Musk habe rote Linien, die er nicht überschreiten wolle, schreibt Satariano. So solle Starlink zum Beispiel nicht für Langstrecken-Drohnenangriffe auf die russische Schwarzmeerflotte verwendet werden. Im Gegensatz zu traditionellen Rüstungsunternehmen, deren Waffenverkäufe ins Ausland in der Regel über die US-Regierung abgewickelt werden, ist Starlink ein kommerzielles Produkt. Das ermögliche es Elon Musk, auf eine Weise zu handeln, die manchmal nicht mit den Interessen der US-Regierung übereinstimme, habe Gregory C. Allen gesagt, ein ehemaliger Beamter des Verteidigungsministeriums. «Es ist sicherlich lange her, dass wir gesehen haben, dass ein Unternehmen und eine Person wie diese mitten in einem Krieg ziemlich offen gegen die US-Aussenpolitik vorgehen», zitiert die NYT Gregory Allen, der jetzt am Center for Strategic and International Studies tätig ist.
Doch Musks Entscheidungen gehen nicht alle in eine Richtung. Als die Ukraine im November unter schwerem Beschuss stand und mit grösseren Stromausfällen konfrontiert war, half Musk dabei, die Lieferung von rund 10’000 Starlink-Terminals zu beschleunigen.
Taiwan misstraut Musk wegen dessen China-Engagements
Im Februar wurden zwei unterseeische Internetkabel, die zwischen Taiwans Hauptinsel und den vorgelagerten Inseln Matsu verlaufen, von chinesischen Schiffen durchtrennt. Der Vorfall unterbrach den Online-Zugang in Matsu und verstärkte die Besorgnis, dass Taiwans Kommunikationsinfrastruktur anfällig war. Taiwan wäre ein idealer Ort, um Starlink einzuführen, schreibt die NYT. Aber Taiwan zögert. Wie auch anderen Regierungen scheine Taiwan das Risiko einer Zusammenarbeit mit Elon Musk zu gross, wegen dessen finanziellen Interessen in China. Da schätzungsweise rund 50 Prozent der neuen Tesla-Autos in Shanghai hergestellt werden, vertraue Taiwan nicht darauf, dass Musk den Starlink-Zugang garantiert, wenn Peking Druck ausübe, den Dienst abzuschalten.
Auch die EU misstraut Elon Musk
Die Besorgnis über die Dominanz von Starlink veranlasste die EU im vergangenen Jahr 2,4 Milliarden Euro für eine «souveräne» Satellitenkonstellation bereitzustellen, die bereits 2027 starten soll. «Die Raumfahrt ist zu einem höchst umstrittenen Bereich geworden, in dem die Europäische Union ihre vitalen Interessen wahren muss», sagte Thierry Breton, der EU-Kommissar, der das Projekt beaufsichtigt. «Die EU kann es sich nicht leisten, von anderen abhängig zu sein.»
Um dagegenzuhalten und den Anforderungen der Regierungen gerecht zu werden, habe SpaceX im vergangenen Jahr den Starlink-Dienst Starshield eingeführt, der eine höhere Sicherheit für den Umgang mit als geheim eingestuftem Material und die Verarbeitung sensibler Daten biete, schreibt die NYT.
Starlink liegt auch im Clinch mit autoritären Regierungen
Als im vergangenen Jahr im Iran Proteste gegen die Regierung ausbrachen, stellte Musk Starlink dort zur Verfügung, um Aktivisten zu helfen, online zu bleiben. Die iranische Regierung warf SpaceX vor, seine Souveränität verletzt zu haben.
China beschwerte sich in diesem Jahr vor einem Gremium der Vereinten Nationen, dass SpaceX so viele Satelliten in die Umlaufbahn bringe, dass es andere daran hindern würde, Zugang zum Weltraum zu erhalten.
Die Türkei lehnte Im Februar das Angebot von Elon Musk ab, Starlink-Zugang nach dem schweren Erdbeben zu gewähren. Zivilgesellschaftliche Gruppen betrachteten dies als Versuch der Regierung, die Verbreitung ungünstiger Nachrichten im Internet zu verhindern. «Die Regierung hatte Angst, dass Starlink nicht unter ihrer Kontrolle steht und eine Bedrohung darstellen könnte», sagte Chérif El Kadhi, ein politischer Analyst, der die Türkei für Access Now, eine Organisation für digitale Rechte, beobachtet.
Mit SpaceX fliegt Musk allen Konkurrenten davon
Es sei unwahrscheinlich, dass Musks Dominanz im Weltraum in absehbarer Zeit gebrochen werden könne, bilanziert die NYT. Im Mai bereitete sich Amazon darauf vor, seine ersten beiden Satelliten in die Umlaufbahn zu bringen, aber der Start sei auf Eis gelegt worden, nachdem bei Raketentests ein Problem entdeckt wurde. Elon Musk hingegen habe seither mindestens 595 weitere Starlink-Satelliten ins All geschickt, berichtet der NYT-Technologieredaktor Satariano.
Themenbezogene Interessenbindung der Autorin/des Autors
Keine
_____________________
Meinungen in Beiträgen auf Infosperber entsprechen jeweils den persönlichen Einschätzungen der Autorin oder des Autors.