Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03140.jsonl.gz/1183

AUTONOSODEN
Seit langer Zeit ist es in gewissen Kreisen üblich, aus der Plazenta eines neugeborenen Kindes ein persönliches homöopathisches Heilmittel herzustellen. Diese Globuli werden ihm auf den Lebensweg mitgegeben und haben sich bewährt, um Akutkrankheiten und andere Unpässlichkeiten sanft und schnell zu überwinden.
In der Zwischenzeit sind weitere Substanzen mit Bezug zu Schwangerschaft, Geburt und Stillzeit geprüft und mit Erfolg in die Homöopathie eingeführt worden*. Dabei hat sich gezeigt, dass insbesondere auch die potenzierte Muttermilch (Lac humanum) über ein grosses Heilungspotenzial verfügt.
In der Homöopathie wird stets versucht, dasjenige Heilmittel zu finden, welches die grösstmögliche Ähnlichkeit mit der Wesensart und des Patienten aufweist. Diese Ähnlichkeit wird natürlich grösser, wenn im Falle von Plazenta oder Muttermilch nicht ein im Handel gekauftes Präparat eingenommen wird, sondern Globuli, die aus dem eigenen Mutterkuchen hergestellt wurden, respektive aus der Milch, mit der man selbst gestillt wurde. Deshalb darf erwartet werden, dass diese sogenannten Autonosoden vermutlich sanfter und tiefer wirken als die Kügelchen aus dem Arzneimittelschrank ihrer Homöopathin oder ihres Homöopathen.
* Die wichtigsten dieser Arzneien sind Plazenta, Nabelschnur, Fruchtwasser, Käseschmiere, das Wehen und Milcheinschuss auslösende Hormon Oxytocin sowie Muttermilch
(siehe auch: Heinz Wittwer, "Muttermittel in der täglichen Praxis").
ANWENDUNG
Dank den homöopathischen Prüfungen von Muttermilch und Plazenta kann auch abgeschätzt werden, wie sich die beiden Autonosoden in der Anwendung unterscheiden:
Plazenta
ist geeignet um Verstimmungen oder körperliche Probleme in Lebenslagen zu beheben, in denen man sich unerwünscht, abgelehnt oder von oben herab behandelt fühlt; wenn Türen verschlossen bleiben und man vergeblich dagegen anrennt; wenn man Prüfungen nicht besteht oder eine Klasse repetieren muss; wenn man verlassen wird, sich übergangen oder ausgeschlossen fühlt.
Lac humanum
passt auf Schwierigkeiten und körperliche Beschwerden, welche durch Unsicherheit, Überforderung und Gefühle von Verlassenheit bedingt sind; wenn man überlastet ist und zu wenig Zeit findet, den eigenen Bedürfnissen und Interessen nachzugehen, wenn man sich den Anforderungen des Alltags nicht mehr gewachsen fühlt.
Bei ernsthaften Störungen wenden Sie sich bitte immer an eine Fachperson.
FÜR DIE HERSTELLUNG VON AUTONOSODEN EMPFEHLEN WIR: