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Viele Wege führten im Lauf der Jahrhunderte nach Basel. Ob als adeliger Bildungsreisender oder unfreiwillig in Basel Gestrandete/r - die Fremden prägten das Leben und Forschen an der Universität und in der Stadt.
Zu den Bildungsmigranten, die aus sozialen und konfessionellen Gründen nach Basel kamen, gehörten im 16. Jahrhundert die Söhne wohlhabender und einflussreicher polnischer Familien, die hier ihren «grand tour» begannen oder beendeten. Ihnen folgten im 18. Jahrhundert ungarische Studierende, die sich aus dem protestantischen akademischen Nachwuchs Ungarns rekrutierten. Die Verbindungen zu den Bildungsinstitutionen beider Länder setzen sich bis heute fort.
Dagegen war die erste Professorin in Basel, Elsa Mahler, zunächst nicht freiwillig in Basel geblieben, sondern nach einer Reise aufgehalten worden und machte hier dann auf Umwegen Karriere. Sie steht - wie auch einige Professoren des 19. Jahrhunderts und der Jahre 1933-1945 - exemplarisch für eine ganze Reihe von Flüchtlingen und ImmigrantInnen, die nachhaltigen Einfluss auf die Universität hatten.