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Kurzbeschreibung
Man kann eine Hypothese (oder deren Begründung) mittels empirischer und logischer Untersuchungen auf ihre Wahrheit hin überprüfen.
Funktionsweise und Leistung
Es ist zwischen einer empirischen und einer logischen Überprüfung einerseits sowie zwischen dem Verifizieren und dem Falsifizieren andererseits unterscheiden. Eine logische Überprüfung untersucht den logischen Zusammenhang (Konsistenz) innerhalb einer Theorie, insbesondere deren Begründungen. Eine empirische Überprüfung konfrontiert die Theorie mit der „Realität“, indem sie Erfahrungsdaten sammelt und deren Verträglichkeit mit der Theorie prüft.
Will man eine Theorie verifizieren, sucht man nach Begründungen und Belegen, die die Hypothese stützen. Eine empirische Theorie lässt sich jedoch grundsätzlich niemals abschliessend verifizieren, da theoretisch immer wieder entgegengesetzte Fälle auftreten können, die die Theorie widerlegen. Trotzdem kann eine Theorie plausibler werden, wenn sie durch eine Vielzahl von belegenden Fällen gestützt wird.
Für den Erkenntnisfortschritt sind jedoch Falsifizierungen (Widerlegungen) von grösserer Bedeutung, denn eine Theorie, die einmal widerlegt wurde, braucht man nicht länger zu verfolgen, was die Perspektive auf eine neue und bessere Hypothese eröffnet.
Die Widerlegung einer empirischen Theorie basiert auf einem deduktiven Schluss und einer Erfahrung, die der allgemeinen Hypothese der Theorie widerspricht (Bsp: „Alle Schwäne sind weiss.“). Denn da eine Theorie immer allgemeinen Gesetzescharakter aufweist, kann sie keine Ausnahmen dulden (ausser sie formuliert die Ausnahmen selber wieder in Gesetzesform). D.h. sobald die empirische Untersuchung einen Fall beobachtet, der dem Gesetz widerspricht („Ein schwarzer Schwan.“), ist die Theorie hinfällig.
Wenn man eine logische Begründung kritisieren möchte, kann man entweder die Wahrheit der Prämissen (Inhalt) oder die Gültigkeit des Arguments (Form) mit eigenen Argumenten angreifen. (Vgl. auch unten „Logische und andere Fehlschlüsse“)
Der Nachweis eines ungültigen Arguments besteht darin, zu zeigen, dass nicht notwendig von der Prämisse auf die Konklusion geschlossen werden kann.
Die Kritik einer Prämisse ist umständlich, da sie auf die interne Konsistenz (Widerspruchsfreiheit) und Kohärenz (logischen Zusammenhang) der kritisierten Position zielen muss: Beispielsweise indem man der zu kritisierenden Gegenposition nachweist, dass sie aufgrund anderer von ihr für wahr gehaltener Auffassungen zumindest eine Prämisse nicht für wahr halten kann, ohne in Widersprüche zu geraten. Dabei muss man häufig implizite Prämissen beiziehen, die bisher gar nicht thematisiert wurden, jedoch aus den genannten ableitbar sind. Am einfachsten ist hier der Nachweis eines missverständlichen und allenfalls sogar widersprüchlichen Gebrauchs von zentralen Begriffen.
Vorgehen
Konkretes Beispiel
Prominente TheoretikerInnen
Probleme
Verknüpft mit
- logisches Schliessen und Beweisen
- Gedankenexperiment anstellen
Übersicht über die Techniken
Vom Einfachen zum Komplexen
- Freies Assoziieren (Brainstorming)
- Mind Map
- Relevantes Auswählen
- Unterscheiden und Sortieren
- Relevantes Auswählen
- Definieren
- Grafisch Visualisieren
- Gestalt Finden
- Perspektive bzw. Standort Wechseln
- Objektivieren
- Zusammenfassen
- Paraphrasieren
- Beispiel Geben
- Metapher Bilden
- Narrativ Entwickeln
- Implizites explizit Machen
- Dogmen und Prämissen hinterfragen
- Ordnung Herstellen
- Logisches Schliessen und Beweisen
- Wissenschaftliches Erkennen
- Von Erfahrung zur Theorie und umgekehrt
- Top-down vs bottom-up Bewegen
- Hermeneutisches Verstehen