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Der Brillenhersteller EssilorLuxottica hat aufgrund des Ausbruchs des neuen Coronavirus alle Fabriken in Frankreich geschlossen. Das französisch-italienische Unternehmen, das bekannte Marken wie Ray-Ban und Oakley führt, gibt weiter an, dass seine zuvor geäußerten Erwartungen für 2020 in den Müll gehen können.
Laut EssilorLuxottica verzeichneten die Verkäufe im Januar und Februar ein solides Wachstum. Als sich das Virus im März weltweit weiter verbreitete, verzeichnete das Unternehmen einen raschen Umsatzrückgang. Dieser Rückgang wird sich voraussichtlich vorerst fortsetzen, was sich auch auf die Rentabilität auswirken wird. Für eine neue Jahresprognose ist es noch zu früh.
Trotz der Schließung der französischen Fabriken wird die Produktion fortgesetzt. Das Unternehmen verfügt über Produktionsstätten auf der ganzen Welt. Die Fabriken in China zum Beispiel laufen jetzt wieder auf Hochtouren und verfügen noch über freie Kapazitäten.
EssilorLuxottica ist der beabsichtigte neue Eigentümer des an der Amsterdamer Börse notierten optischen Unternehmens GrandVision, das Ketten wie Pearle und Eyewish betreibt. Aber diese Übernahme steht noch bevor. Die Europäische Kommission führt eine eingehende Untersuchung der Auswirkungen auf den Wettbewerb auf dem Brillenmarkt durch.