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Der Orion gehört zu den bekanntesten Sternbildern. Im Winter findet man ihn leicht. Die drei hellen und blauen Sterne im Zentrum sind auffällig (1). Diese Sterne sind eine starke Bestätigung für biblische Schöpfung.
Die meisten Sterne erzeugen ihre Energie in ihrem Innern durch eine Verschmelzung von Wasserstoffatomen, wobei Helium entsteht. Das ist eine sehr wirksame Energiequelle. Theoretisch hat ein Stern wie die Sonne genug Wasserstoff in seinem Kern, um zehn Milliarden Jahre weiter zu brennen. Das ist allerdings bei blauen Sternen nicht so. Die blauen Sterne sind alle massiver als die Sonne. Das bedeutet, dass sie mehr Wasserstoff zur Verfügung haben. Denn blaue Sterne sind viel heller als die Sonne; einige davon sind mehr als 200‘000-mal heller (2). Sie verbrennen ihren Brennstoff viel schneller als die Sonne und können daher nicht Milliarden Jahre lang existieren. Auf Grund der beobachteten Helligkeit können die grössten blauen Sterne nicht einmal eine Million Jahre lang leuchten bevor ihnen der Brennstoff ausgeht.
Für ein biblisches Alter des Universums von 6‘000 Jahren ist dies kein Problem. Wenn aber das Universum 13,7 Milliarden Jahre alt wäre, wie es viele Wissenschaftler glauben, dürfte es keine blauen Sterne mehr geben. In allen bekannten Spiralgalaxien gibt es aber haufenweise blaue Sterne. Es scheint, dass diese Galaxien nicht einmal eine Million Jahre als sind.
Die weltlichen Astronomen müssen annehmen, dass sich neue blaue Sterne kürzlich gebildet haben um alle die zu ersetzen, die während den Milliarden Jahren ausgebrannt sind. Sie behaupten, dass Wasserstoff-Gaswolken möglicherweise unter ihrer eigenen Schwerkraft zusammengebrochen sind, um einen neuen Stern zu bilden. Einige Astronomie-Schulbücher haben sogar Bilder von Nebeln als „sternbildende Regionen“ oder „Stern-Kinderkrippe“ bezeichnet. Das macht den Anschein, als ob die Sternbildung eine beobachtete Tatsache sei. Aber sie ist es nicht. Sternbildung wurde noch nie beobachtet.
Die Sternentstehung ist nämlich ein Problem (3). Gas ist gegen Kompression sehr resistent. Auf der Erde füllt eingeschlossenes Gas seinen ganzen Behälter. Im Weltraum gibt es keinen Behälter. Daher kann sich das Gas unbegrenzt immer weiter ausdehnen. Wenn man das Gas in eine kleine Kugel einschliessen könnte (die sehr klein ist im Vergleich zum Nebel) wie zum Beispiel die Sonne, würde das Gas durch die eigene Schwerkraft zusammengehalten. Allerdings übersteigt in einem typischen Nebel der Gasdruck bei weitem die zu geringe Schwerkraft. Die weltlichen Astronomen glauben, dass externe Kräfte in den meisten Fällen nötig sind, so wie zum Beispiel Schockwellen, wie sie von einem explodierenden Stern ausgehen, um eine Sternentstehung einzuleiten (4). Die Beobachtungen zeigen, dass sich die Gaswolken im Weltraum ausdehnen; sie scheinen sich nicht zu Sternen zusammen zu ballen.
Wenn wir einen Nebel bis zu dem Punkt zusammenpressen könnten, bei dem er schliesslich durch die Schwerkraft zusammen gehalten wird, kommen noch andere Einflüsse hinzu, die eine Sternentstehung verhindern. Gaswolken haben immer ein schwaches magnetisches Feld. Dieses würde konzentriert sobald sich die Gaswolke zusammenballt. Das würde die Feldstärke dramatisch erhöhen. Der magnetische Druck würde eine schrumpfende Gaswolke an einer weiteren Zusammenballung hindern und sogar zu einer Wiederausdehnung führen (5). Es ist etwa so, wie wenn man versucht, die gleichen Pole zweier Magnete zusammenzudrücken.
Die Gaswolken haben zudem einen kleinen Drehimpuls. Sie rotieren, wenn auch nur ganz wenig. Aber wie ein Schlittschuhläufer, der seine Arme und Beine bei einer Pirouette zusammenzieht, würde eine sich zusammenziehende Gaswolke immer schneller und schneller drehen. Alle, Gasdruck, magnetisches Feld und Drehimpuls arbeiten so, dass eine Sternbildung nicht möglich ist. Von einer wissenschaftlichen Perspektive aus ist eine natürliche Sternbildung bestenfalls unwahrscheinlich. Die Beobachtungen scheinen mit der biblischen Geschichte besser übereinzustimmen – es scheint, dass die Sterne vor wenigen tausend Jahren auf übernatürliche Art gebildet wurden. Weil die blauen Sterne im ganzen Kosmos verstreut sind, sieht unser Universum sehr jung aus.
Dr. Lisle ist Direktor der Forschung am Institute für Schöpfungsforschung. Er erhielt seinen Doktortitel in Astrophysik von der Universität von Colorado, USA.
Lisle, J. 2012. Blue Stars Confirm Recent Creation. Acts & Facts. 41 (9): 16. Copyright (c) 2012 Institute for Creation Research, www.icr.org. Used by permission.
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Anmerkungen:
(1) Von Osten nach Westen ist Alnitak der erste, Alnilam der zweite und Minitaka der dritte.
(2) Alnilam ist ein blauer Supergigant, der 275‘000 mal heller ist als die Sonne.
(3) Wiebe, D. Z. et al. 2008. Probleme der Sternentwicklungstheorie und Möglichkeiten der Submillimeter Beobachtungen. Conell University Library. Postet on arxiv.org July 21, 2008, accessed July 13, 2012.
(4) Natürlich würde das einen bereits existierenden Stern voraussetzen. Daher kann man damit die Entstehung der ersten Sterne nicht erklären.
(5) Hartmann, L. 2008. Wachstumsprozess bei der Sternentstehung, 2. Auflage. Cambridge, United Kingdom, Cambridge University Press, 57-58.
Von Dr. Jason Lisle