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15. Juni 2002: Bockkäfer und Glasflügler
als eindrückliche Beifänge
Auf meiner Ringelnatter-Tour
in Fläsch brachte ich es heute auf vier Ringelnattern und eine Schlingnatter.
Ein durchschnittliches Ergebnis.
Dreimal zückte ich meine
Kamera aber auch wegen auffälligen, gelbschwarzen Insekten. Sie alle kommen
oder besser fliegen ja in einer Art Wespentracht daher, um allfällige Feinde
abzuschrecken. Fachleute sprechen von Mimikry.
Zwei Bockkäfer, links
wahrscheinlich der Gefleckte Schmalbock (Strangalia maculata) und
rechts wohl ein weiterer Bockkäfer, der mit einem feinen Pelzchen
überzogen ist, welchen ich aber mit meiner dürftigen Käferliteratur nicht
bestimmen konnte:
Ja, und dann entdeckte ich
eine Hornisse auf einem Blatt und nehme rasch meinen Fotoapparat aus dem
Rucksack. Dass diese Hornisse einfach so auf dem Blatt verharrt! Irgendwie
eigenartig sieht sie aus... Wie ich genauer hinschaue, merke ich es: Das ist gar
keine Hornisse, sondern eine überaus gelungene Nachahmung!
Gibt's einen
Hornissen-Schwärmer oder so etwas Ähnliches? Zu Hause konnte ich das Rätsel
mit Hilfe meiner Fotos und dritten Band von "Schmetterlinge und ihre
Lebensräume" sehr schnell lösen. Der Falter gehört nicht zur Gruppe der
Schwärmer, sondern es handelt sich um ein Weibchen des Hornissen-Glasflügers
(Sesia apiformis).
Ort: Fläsch, 490 m ü.
M.
Zeit: um die Mittagszeit
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