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Schweizer Bischofskonferenz | Mediencommuniqué | 28.04.2009
Caritas Schweiz hilft den Opfern des Bürgerkrieges in Sri Lanka
Nothilfebeitrag von 400 000 Franken
Caritas Schweiz hat für die vertriebene Zivilbevölkerung im Norden Sri Lankas 400 000 Franken gesprochen. Mit dem Betrag soll Not- und Überlebenshilfe geleistet wird. Die Glückskette beteiligt sich an der Finanzierung des Hilfsprogrammes.
Caritas arbeitet mit ihrer Schwesterorganisation, der Caritas Sri Lanka, zusammen. Diese hat Zugang zur Zivilbevölkerung sowohl im umkämpften Distrikt Vanni als auch in jenen Regionen, wo Flüchtlinge und intern Vertriebene Zuflucht gefunden haben. Nach ihren Angaben muss zur Zeit davon ausgegangen werden, dass rund 175 000 Menschen aus der Kampfzone geflüchtet sind. Etwa 20 000 Zivilisten dürften noch im Gebiet, das von den Tamil Tigers kontrolliert wird, eingeschlossen sein.
Caritas Sri Lanka will in den kommenden Wochen rund 25 000 Flüchtlinge mit dem Lebensnotwendigsten versorgen. Dazu gehören Grundnahrungsmittel, Wasser und Medikamente. Bisher haben zahlreiche Menschen in Kirchen und Gemeindezentren ein Obdach gefunden. Der Direktor von Caritas Sri Lanka, Damian Fernando, bezeichnete die Lage als äusserst dramatisch. Die Menschen seien schwach und unterernährt.
Mit dem Beitrag der Caritas Schweiz und der Glückskette sollen Reis, Gemüse und Trockenfisch an die hungernde Bevölkerung abgegeben werden. Nach Bedarf finanziert die Caritas auch weitere Notunterkünfte.
Caritas dankt für Spenden auf das Konto 60-7000-4, Vermerk "Sri Lanka".