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2. BASIS DER ABSCHLUSSERSTELLUNG UND SONSTIGE WESENTLICHE RECHNUNGSLEGUNGSMETHODEN
2.1 Wichtigste Grundsätze der Rechnungslegung
Die konsolidierte Halbjahresrechnung der Züblin Gruppe wurde in Übereinstimmung mit dem International Financial Reporting Standard IAS 34 zur Zwischenberichterstattung und Art. 17 der Richtlinie Rechnungslegung der SIX Swiss Exchange erstellt. Die konsolidierte Halbjahresrechnung enthält nicht alle Informationen und Erläuterungen, die am Ende des Geschäftsjahres erforderlich sind, und sollte deshalb in Verbindung mit der konsolidierten Jahresrechnung der Züblin Gruppe vom 31. März 2020 gelesen werden.
Die vorliegende konsolidierte Halbjahresrechnung der Züblin Gruppe per 30. September 2020 wurde am 4. November 2020 vom Verwaltungsrat genehmigt.
2.2 Änderungen der Rechnungslegungsgrundsätze
2.2.1 Vorgenommene Änderungen im laufenden Geschäftsjahr
Für die vorliegende konsolidierte Halbjahresrechnung gelten die gleichen Rechnungslegungs- und Bewertungsgrundsätze wie für die Konzernrechnung per 31. März 2020.
Das International Accounting Standards Board (IASB) hat am 28. Mai 2020 eine Änderung zu IFRS 16 Leasingverhältnisse veröffentlicht, um Leasingnehmern die Bilanzierung von Mietzinserlassen im Zusammenhang mit COVID-19 zu erleichtern. Die Erleichterung betrifft ausschliesslich den Leasingnehmer.
Ansonsten traten in 2020 keine neuen für die Züblin relevanten Rechnungslegungsstandards in Kraft.
2.2.2 Zukünftige Änderungen der Rechnungslegungsgrundsätze
Es bestehen neue oder geänderte IFRS-Standards und -Interpretationen, welche durch das IASB verabschiedet wurden, aber erst in einer späteren Rechnungsperiode in Kraft treten werden. Es wird nicht erwartet, dass diese neuen oder geänderten Standards und Interpretationen wesentliche Auswirkungen auf die Finanzberichterstattung der Züblin Gruppe haben werden. Eine systematische Analyse wird zu einem späteren Zeitpunkt durchgeführt werden.
2.3 Wesentliche Einschätzungen und Annahmen
Die Erstellung der konsolidierten Halbjahresrechnung erfordert von der Gruppenleitung Einschätzungen und Annahmen. Diese Einschätzungen und Annahmen haben einen Einfluss auf den Ausweis und die Bewertung der Vermögenswerte, Verbindlichkeiten, Erträge und Aufwendungen, auf die Offenlegungen von Eventualverbindlichkeiten sowie auf andere Angaben in der konsolidierten Halbjahresrechnung. Die tatsächlichen Werte können von diesen Annahmen und Schätzungen abweichen. Für den Fall, dass die getroffenen Annahmen nachfolgend von den tatsächlichen Umständen abweichen, werden die ursprünglichen Einschätzungen und Annahmen revidiert und im entsprechenden Geschäftsjahr in der konsolidierten Jahresrechnung erfasst. Wesentliche Einschätzungen und Annahmen sind für die Züblin Gruppe hauptsächlich bei der Bewertung der Anlageliegenschaften sowie den Steuern notwendig. Die im konsolidierten Jahresabschluss dargestellten Ausführungen zu wesentlichen Einschätzungen und Annahmen sind unverändert gültig.
In der Berichtsperiode gab es keine Anpassungen bei den Bewertungskriterien oder -prozessen im Zusammenhang mit IFRS 13 und es fanden keine Umklassierungen innerhalb der Kategorien statt. Die per 30. September 2020 zum Fair Value bilanzierten Anlageliegenschaften qualifizieren sich unverändert zum 31. März 2020 als Fair Value der Kategorie 3.
2.4 Konsolidierungsgrundsätze
2.4.1 Konsoldierungskreis
Im ersten Halbjahr 2020/21 gab es keine Veränderungen im Konsolidierungskreis.