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Abstract
Ausgrenzung hat viele Facetten und geschieht sowohl auf institutioneller und politischer als auch sozialer Ebene. Das wirkt sich auf das Funktionieren des Sozialstaates aus. Trotz des Bekenntnisses, die Menschenwürde universell zu achten, setzt er dabei selektiv unter- schiedliche Massstäbe an. Zentrale Kriterien dafür sind die Nationalität und der Aufenthaltsstatus, was Ausgrenzungsmechanismen verstärkt: Domopolitik und Wohlfahrtschauvinismus schreiben die Armut fort, statt sie zu bekämpfen.