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Wie die Kantonspolizei Graubünden mitteilt, seien alle 20 Personen beim Absturz ums Leben gekommen. Acht Paare und vier Einzelpersonen waren im Flugzeug. Die 11 Männer und 9 Frauen kommen aus den Kantonen Thurgau, Zürich, Luzern, Schwyz, Zug und Waadt. Auch ein Paar mit Sohn aus Österreich war dabei.
Die Opfer sind zwischen 42 und 84 Jahre alt, die Angehörigen konnten bis auf eine Person alle informiert werden. Derzeit laufen noch die Bergungsarbeiten, die Absturzursache ist noch nicht klar. Das Flugzeug ist fast senkrecht und mit hoher Geschwindigkeit auf den Boden geprallt. Eine Kollision mit einem Hindernis könne ausgeschlossen werden, die Maschine sei auch vor dem Absturz nicht auseinandergefallen und habe keine Teile verloren. Ein Notruf sei nicht registriert worden. Da das Flugzeug keine Blackbox hatte, werde sich die Suche nach der Absturzursache schwierig gestalten.
Kurt Waldmeier, CEO der Ju-Air, spricht vom «schwierigsten und schmerzlichsten Tag in der Geschichte der Ju-Air». Das Flugzeug hatte über 10’000 Flugstunden und werde alle 35 Flugstunden gewartet, zuletzt im Juli.
Die Piloten seien sehr erfahren gewesen. Ein Kapitän war 61 Jahre alt und seit 30 Jahren Linienpilot bei der Swiss. Seit 2004 flog er regelmässig mit der Ju-52. Der zweite Kapitän war 62-jährig und ebenfalls Linienpilot bei der Swiss.
Waldmeier erklärt, dass die Maschinen nach Sicht fliegen. Die Route ändere sich entsprechend nach Wetter, Temperatur oder Gewicht der Maschine.
(red.)