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Giulia Steingruber zeigt an den Europameisterschaften in Montpellier eine starke Qualifikation. Die 21-jährige Ostschweizerin greift am Samstag nach ihrem dritten EM-Gold am Sprung.
Steingruber bietet sich zudem auch im Mehrkampffinal am Freitag sowie im Bodenfinal am Sonntag die Möglichkeit, eine Medaille zu gewinnen. In beiden Finals gehört die Schweizerin ebenfalls zu den Favoritinnen auf Gold. Überraschend ebenfalls im Final steht die Schweizerin am Stufenbarren, wo sie in der Quali Achte wurde. Einziger Wermutstropfen aus Sicht Steingrubers, die einen bärenstarken Wettkampf zeigte, war der Sturz am Schwebebalken, der ihr eine weitere Gerätefinalteilnahme und den Qualifikationssieg im Mehrkampf kostete.
Als zweite Schweizerin dürfte sich Jessica Diacci für den Mehrkampffinal qualifizieren. Mit 52,699 Punkten liegt sie vor der vierten und letzten Abteilung auf Finalkurs und könnte sich somit erstmals in ihrer Karriere für einen Final an internationalen Titelkämpfen bei der Elite qualifizieren. Einen verpatzten Auftritt legte Ilaria Käslin hin. Die 17-jährige Tessinerin kam wie bereits an den letzten Weltmeisterschaften in China nicht auf Touren und stürzte sowohl am Schwebebalken als auch am Boden.
Das für Donnerstag geplante Testspiel zwischen der USA und Belgien in Sao Paulo findet nach Absprache der beiden Trainer Jürgen Klinsmann und Marc Wilmots nicht statt. Die Partie sollte unter Ausschluss der Öffentlichkeit auf dem Trainingsgelände der Amerikaner in São Paulo ausgetragen werden.
Die Belgier hatten darauf gedrängt, das Spiel in ihrer Unterkunft, rund 50 Kilometer ausserhalb der Millionen-Metropole, durchzuführen. «Ich möchte nicht, dass meine Spieler wegen des grossen Verkehrs …