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Die Zahl 12 gilt seit Urzeiten als mythisches Symbol. Seien es zwölf Monate, zwölf Stunden, die verdoppelt einen Tag ergeben, seien es die zwölf Apostel im Neuen Testament oder die zwölf Halbtöne einer reinen Oktave, die zwölf Sterne in der Flagge der Europäischen Union: Diese Zahl bedeutet vollkommene Harmonie.
Ein zwölf-köpfiges Ensemble, das aus identischen Klangquellen besteht, ist per se aber kein Garant auf Erfolg. Wesentlich ist auch das Instrument selbst: Yehudi Menuhin anerkannte neidlos, dass das Cello «auf tiefer, unergründlicher Ebene an unser Gefühl» anrührt. Das Instrument besticht mit einer grossen lyrischen Qualität des Tons und einer Farbigkeit des Klangs von sanfter Tiefe bis hin zu bedrohlich schriller Höhe und bildet so ein weites Klangspektrum ab.
Auch die Spielweise an sich ist speziell, denn es wird beim Spielen quasi umarmt – es ist unmöglich, das Cello nicht zu lieben! Dieses unglaublich vielseitige Instrument , vervielfacht mit 12, verspricht ein Klangformat, das es mit einem ganzen Orchester aufnehmen kann. Gespannt darf man auch auf die gespielten Werke sein. Originalkompositionen wie Julius Klengels «Hymnus» oder Arvo Pärts Fratres gesellen sich zu Richard Wagners «Liebestod» oder Maurice Ravels «Boléro».
Werke von Ravel, Strauss, Wagner, Pärt, Klengel und weiteren
Violoncello: Maximilian Hornung, Jens-Peter Maintz, Andrei Ionita, Chiara Enderle, Andreas Fleck, und weitere