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Sonnenlicht beeinflusst das Risiko, an Multipler Sklerose (MS) zu erkranken, und die Form der Beschwerden. Das geht aus einer Studie des Sonderforschungsbereichs MS der Deutschen Forschungsgemeinschaft hervor.
Für die Untersuchung wurden die Patientendaten von knapp 2’000 Betroffenen analysiert. Das Ergebnis zeigt, dass das Risiko, an MS zu erkranken, mit der Intensität der Sonneneinstrahlung korreliert. Grund ist das natürliche ultraviolette Licht: Die UV-Strahlung regt die Produktion von Vitamin D an, das die für MS typischen Entzündungsherde im Gehirn und Rückenmark reduziert.
Dennoch sollte die Haut zur Vorsorge oder Milderung von Multipler Sklerose nur mässig von der Sonne beschienen werden. Sonnenbaden gefährdet die Gesundheit der Haut und kann auch dem Kreislauf schaden. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfiehlt, sich täglich eine halbe Stunde an der Sonne aufzuhalten.