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Die Chance der Prävention in Bezug auf das Phänomen der Trink-Fahr-Problematik
Eine empirische Untersuchung der Prävalenz von Alkoholproblemen bei Erst-FiaZ-Teilnehmenden sowie eine FiaZ-Kursevaluation in den Kantonen Schwyz und Uri
Die Trink-Fahr-Problematik hat im Verlaufe der letzten Jahrzehnte stetig zugenommen und ist bis zum heutigen Zeitpunkt weit verbreitet. Alkoholkonsum hat in der Schweiz einen hohen Stellenwert und gilt als gesellschaftliches «Schmiermittel». Das Lenken eines Motorfahrzeugs ist für die Mehrheit der Schweizer Bevölkerung kaum mehr aus dem Alltag wegzudenken. In Verbindung mit dem Alkoholkonsum treten jedoch erhebliche Gefahren im Strassenverkehr auf, die schwerwiegende Folgen nach sich ziehen können. Die Bachelorarbeit befasst sich mit dieser Problematik und hat zum Ziel, die Chance der Prävention in Bezug auf das Fahren in angetrunkenem Zustand (FiaZ) zu beleuchten. Hierfür bestimmen die Autorinnen mittels einer quantitativen Forschung die Untergruppen mit ihren spezifischen Trink- und Verhaltensmustern in den Erst-FiaZ-Kursen. Das Ziel ist, eine Prävalenz von risikohaftem Alkoholkonsum bei Erst-FiaZ-Teilnehmenden zu bestimmen. Zudem evaluieren die Autorinnen anhand einer qualitativen Forschung die Erst-FiaZ-Kurse in den Kantonen Schwyz und Uri. Die Bachelorarbeit zeigt auf, dass eine Mehrheit der Erst-FiaZ-Delinquenten einen riskanten Alkoholkonsum aufweist. Die Soziale Arbeit nützt anhand der Erst-FiaZ-Kurse bereits ihre Chance und begegnet der Trink-Fahr-Problematik durch Rückfallprävention. Diese verfolgt das Ziel, Trinken und Fahren zu trennen. Um das Bewusstsein der Trink-Fahr-Problematik bei der Bevölkerung zu verstärken, ist es wichtig, dass die Soziale Arbeit den Diskurs darüber in der Öffentlichkeit fördert.