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Die Elektrische Widerstandstomographie (Electrical Resistivity Tomograhy, ERT) nutzt die unterschiedlichen elektrischen Widerstände der unterirdischen Komponenten. Mit Hilfe dieser Methode kann zwischen gefrorenen und ungefrorenen Untergrund unterschieden werden, da sie empfindlich auf das Vorhandensein von flüssigem Wasser im Untergrund reagiert. Durch wiederholte ERT-Untersuchungen mit denselben Konfigurationen können Veränderungen im Flüssigwasser- und damit im Eisgehalt festgestellt werden.
Abnehmende elektrische Widerstände deuten auf schmelzendes Bodeneis hin. Umgekehrt zeigen steigende elektrische Widerstände eine Zunahme des Bodeneisgehalts.
Eine typische ERT-Messinstallation umfasst 48–55 Elektroden (kleine Edelstahlstangen), die im Boden oder zwischen Steinen befestigt werden und mit einem Kabel untereinander und mit einem Messgerät verbunden sind. Die Messungen werden typischerweise einmal im Jahr am Ende des Sommers durchgeführt. Die gemessenen Widerstände werden anschliessend mit einer Software am Computer in ein leserliches Profil umgewandelt.