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Magnetresonanztomographie
Die Magnetresonanztomographie hat einen sehr hohen Stellenwert in der bildgebenden Diagnostik erreicht und stellt heute das diagnostische Hauptinstrument der Neuroradiologie dar. Um der stetig wachsenden Nachfrage nachzukommen, verfügt heute die Klinik für Neuroradiologie über drei Hochfeld-Magnetresonanz-Tomographen der neuesten Generation, die rund-um-die-Uhr betrieben werden. Der hohe Weichteilkontrast, die Möglichkeit der funktionellen Bildgebung und die Einführung von Modalitäten zur Untersuchung und Darstellung der Hirnperfusion, der Hirngefässe, der Nervenfasern (sog. Traktographie) und des Hirnmetabolismus mit der Magnetresonanz-Spektroskopie, haben ungeahnte neue Möglichkeiten in der Diagnostik der Erkrankungen des Gehirns und Rückenmarks eröffnet. Die Methode ist essenziell für die Abklärung von Hirntumoren, der Gefässerkrankungen des Gehirns, von neuroimmunologischen Erkrankungen, wie z. B. der multiplen Sklerose, von entzündlichen und infektiösen Erkrankungen des Gehirns und Rückenmarks oder der neurodegenerativen Erkrankungen, wie z. B. der verschiedenen Formen der Demenz.
Die Klinik für Neuroradiologie ist eines der wenigen Zentren weltweit, welches ein Intraoperatives 3T System betreibt.