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KISS Syndrom
Mögliche Ursache:Geburt / früheste Kindheit: Die erhebliche Belastung der Kopfgelenke findet bei der Geburt statt. Hierdurch kommt es zu Fehstellungen, insbesondere des Atlas. Bei Säuglingen spricht man vom Kiss-Syndrom, ab einem Alter von zwei Jahren vom Kidd-Syndrom.
Im Alter ab zwei Jahren zeigen sich häufig Probleme bei der Konzentration und Koordination, Lernstörungen, Kopfschmerzen und emotionale Auffälligkeiten (ADS/ADHS).
Der Halswirbelbereich ist ein sehr wichtiges Reflexzentrum. Dieses ist zum Beispiel für die Raumwahrnehmung zuständig und steuert die Spannung der Halsmuskulatur. Daneben bestehen enge Verbindungen zwischen Rezeptoren in diesem Gebiet und dem Sehzentrum, Hörzentrum sowie dem Gleichgewichtsorgan im Gehirn.
Oft tritt diese funktionelle Störung der Kopfgelenke in Kombination mit ISG (iliosakralgelenk) Blockaden im Becken auf. Diese Blockaden sind meist auf Stürze kleine Unfälle zurück zu führen.
Ohne Behandlung reagiert der kindliche Organismus im weiteren Verlauf der Erkrankung wie beschrieben mit Kompensationen, in deren Endstadium beim Kind meist das mehr oder weniger ausgeprägte KIDD Syndrom steht, die „Kopfgelenk induzierte Dysgnosie und Dyspraxie“.
Folgeschäden eines unbehandelten KISS-Syndroms können sein:
- Hyperaktivität (ADS, ADHD und ADHDS)
- Konzentrationsschwächen
- Schreib- und Leseschwächen
- Haltungsschwächen (Kinder stolpern häufig, sind „ungeschickt“)
- Kopfschmerzen, Migräne
- Wahrnehmungsstörungen
Funktionelle Blockaden im Becken oder an den Kopfgelenken werden vom ganzen Bewegungsapparat kompensiert und führen zu den verschiedensten Schmerzsyndromen am ganzen Körper.