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In aller Regel entstehen Gewässerverschmutzungen durch Unfälle, Unachtsamkeit oder fahrlässiges Verhalten mit wassergefährdenden Flüssigkeiten in Gewässernähe. Viele Verschmutzungen führen nicht zu sichtbaren Folgen und werden gar nicht erst bemerkt. Grosse Beachtung finden vor allem Vergiftungen, die ein Fischsterben zur Folge haben und bei welchen ganze Fischbestände zerstört werden.
Die Zahl der gemeldeten Schadenfälle zeigt langfristig in den meisten Kantonen des Sittereinzugsgebiets eine rückläufige Tendenz. Doch schon ein einzelner schwerwiegender Schadenfall kann langandauernde Auswirkungen auf das Leben in der Sitter haben. Am häufigsten gehen Gewässerverschmutzungen von Industrie- oder Gewerbebetrieben und von landwirtschaftlichen Aktivitäten aus. Hier steht insbesondere die Abschwemmung von Gülle im Fokus, die unsachgemäss oder zur falschen Zeit ausgebracht wurde.
Der generelle Rückgang von Gewässerverschmutzungen kann als Erfolg der Sensibilisierung für einen sorgfältigen Umgang mit wassergefährdenden Flüssigkeiten gewertet werden. Dieser Effort muss weiterhin konsequent betrieben werden.