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Die Eskimos konnten nicht schwimmen – vor allem wegen des lebensgefährlich kalten Eismeeres. Für sie war diese Technik nach einer Kenterung überlebenswichtig.
Die Eskimorolle war zwar aus den Expeditionsberichten von Fridtjof Nansen in Europa bekannt, doch gelang es erst am 30. Juli 1927 dem Österreicher Edi Hans Pawlata, die „Fähigkeit des Sichwiederaufrichtens“ zu erlernen. Er veröffentlichte 1928 ein Lehrbuch zur Eskimorolle mit dem Titel „Kipp, Kipp, Hurra! Im reinrassigen Kajak“, in dem er seine Technik beschreibt.
Die technische Ausgefeiltheit und Vielfalt der Kentermanöver der Eskimos ist weiterhin von den in Europa und den USA üblichen Techniken unerreicht. Für die Teilnahme an den Grönländischen Kajakmeisterschaften müssen ca. 30 verschiedene Kentermanöver beherrscht werden. Zur Vorbereitung auf die Kentermanöver in arktischen Gewässern wird als Trockenübung Seilgymnastik praktiziert, die in Grönland ebenfalls Bestandteil der nationalen Kajakmeisterschaften ist.