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Spindelförmiger Körper mit kleinem Maul; Rücken bläulich oder grünlich, Flanken und Bauch silberglänzend; stark gegabelte Schwanzflosse; Flossen können dunkel sein; Pupille nach vorne zugespitzt; Felchen unterscheiden sich stark in Morphologie, Wachstum, Fortpflanzungszeit , Lebensräumen sowie dem Nahrungsspektrum und lassen sich nicht mit dem gängigen Artbegriff kategorisieren.
Schwarmfische, die sich in der Freiwasserregion von Seen aufhalten. Die Nahrung besteht hauptsächlich aus Zooplankton. Es werden aber auch Bodenorganismen oder aufsteigende Zuckmückenpuppen gefressen. Ursprünglich ein Wanderfisch. Heute jedoch sind die meisten Formen in mitteleuropäischen Seen sesshaft. Einige Populationen steigen zum Laichen in die grossen Zuflüsse der Seen auf, z.B. vom Bodensee in den Alpenrhein.
Kalte und sauerstoffreiche Seen und grosse Flüsse.
Kühle Gewässer in Europa, Asien und Amerika. In Europa im nördlichen Mittel- und Osteuropa, in Skandinavien und in der Alpenregion.
Zürichsee, Walensee, Bodensee, Linthkanal, Rhein.
Beliebter Speisefisch. Vielerorts werden intensive Besatzmassnahmen durchgeführt. Lokale Typen zum Teil gefährdet.
Eine Dienstleistung des Naturmuseums St.Gallen