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Das Anlagenkonzept
Die Laboranlage bestand aus zwei unabhängigen Kreislaufanlagen mit 12 resp. 10 Mastbecken und insgesamt 70 m3 Wasser. Das für die Anlage notwendige Bergwasser wurde direkt nach dem Tunnelaustritt in einer separaten Leitung zur Laboranlage geführt.
In der Versuchsanlage wurde das Kreislaufwasser zur kontinuierlichen Reinigung über einen zentralen Bodenablauf zu einem Trommelfilter geleitet, wo die Feststoffe ausgefiltert und anschliessend die Keime mittels UV-Strahlen abgetötet wurden. Ein belüfteter Wirbelbett-Reaktor hielt die Ammonium-Konzentration auf einem für Fische unbedenklichen Niveau. Bevor das gereinigte Wasser in die Becken zurückgelaufen ist, wurde es zusätzlich mit Sauerstoff angereichert. Die ausgefilterten Feststoffe gelangten via Kanalisation in die Kläranlage.