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Die Settimane Musicali, die internationalen Musikwochen von Ascona, wurden im Jahre 1946 gegründet, auf Initiative des Asconeser Juristen Leone Ressiga Vacchini, unterstützt vom Pianisten Alessandro Chasen und später auch vom in Ascona wohnhaften russischen Komponisten Wladimir Vogel.
In den ersten Jahren fand die Veranstaltung im Frühling statt. Die damals sechs bis sieben Konzerte wurden alle im Laufe einer Woche durchgeführt, meist in einem Tanzsaal. Mit der Eröffnung des neuen Schulhauses im September 1949, wurden die Musikwochen bis 1967 in dessen Aula verlegt und die Aufführungen vom Frühling auf den Herbst verschoben.
1968 erfuhr die Veranstaltung einen qualitativen Sprung, da dank der Bereitwilligkeit des Collegio Papio und der Kirche San Francesco die Konzerte von nun an in diesen beiden Kirchen stattfinden konnten.
Es handelt sich hierbei um zwei beeindruckende Baudenkmäler mit hervorragender Akustik, die Künstlern und Publikum für die Konzerte eine so inspirierende wie intime Atmosphäre bieten. Schon in den ersten Jahren deutete sich an, was seit jeher die Besonderheit der Konzerte von Ascona war: Großartige Musik mit bedeutenden Interpreten. Man kann ohne Übertreibung sagen, dass mittlerweile die berühmtesten Künstler der Klassikszene in Ascona zu Gast waren, und viele von ihnen sogar mehrfach.
Ein wichtiger Beitrag für das Festival war auch die stete Mitwirkung des Orchesters der Italienischen Schweiz, um das sich die Musikwochen entwickelt haben. Noch heute ist dieses Ensemble in jeder Edition mit drei Konzerten präsent. Der Ansatz des Programms, in dem alle Genres der klassischen Musik vertreten sind, ist immer konstant und erlaubt die Präsentation von 6 bis 7 Sinfoniekonzerten, 2 oder 3 Konzerten mit Kammerorchester oder Chor und 5 bis 6 Recitals von Solisten oder Kammermusikformationen.