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Alexander Iwanowitsch,
Fürst, russ.
Feldmarschall, Nachkomme eines hochansehnlichen
Geschlechts, welches, von
Rurik stammend, eine Zeitlang im Tschernigowschen Teilfürstentum herrschte, ward 1814 geboren und
mit dem nachmaligen
KaiserAlexander II. erzogen. Als junger
Offizier im Gardehusarenregiment ward er wegen eines Liebesverhältnisses
mit einer Großfürstin in den
Kaukasus versetzt. In fortwährenden
Kämpfen stieg er rasch empor, erfocht 1850 und 1851 nicht
unbedeutende Vorteile über
Schamil und ward daher 1852 zum
Generalleutnant und
Chef des linken
Flügels der Kaukasuslinie befördert.
Nach drei beschwerlichen
Feldzügen wurde auch Weden, die Hauptfestung
Schamils, von dem
GeneralJewdokimow
erobert, und Barjatinskij selbst stürmte im
September 1859 das Bergschloß Ghunib.
Schamil fiel dem
Sieger in die
Hände, womit die Unterwerfung
der Bergvölker vollendet war. Diese Erfolge brachten Barjatinskij die Feldmarschallswürde. Die noch folgenden
Aufstände konnte Barjatinskij nicht
selbst unterdrücken, da er durch schwere
Krankheit genötigt wurde, in einem deutschen
Bad
[* 4]
Heilung zu suchen.
Im
Sommer 1862 kehrte er nach dem
Kaukasus zurück; allein unterwegs erkrankte er von neuem und lebte seitdem nach Niederlegung
seines Statthalterpostens meist im
Ausland. Er starb in Genf.
[* 5]
Wenn auch nur von kleinen, versiegenden Küstenflüssen durchschnitten, ist es doch mit ergiebigen, reichlich fließenden
Quellen versehen, empfängt häufigen
Regen und bildet daher einen für üppige
Vegetation geeigneten
Boden.
Die
Berge sind mit majestätischen Thujawäldern bestanden,
Palmen- und Olivenhaine befinden sich in der
Ebene, herrliche
Triften
und reiche Jagdreviere gehen nach dem
Meer zu in fruchtbares Ackerland über. Gegenwärtig ist Barka, wenn auch nicht schwach
bevölkert, doch wenig kultiviert.
Lieder, welche die venezian. Barkenführer (barcajuoli oder barcaruoli) bei ihrer
Arbeit¶
mehr
oder beim Herumschiffen auf dem Wasser singen (oder ehedem sangen). Sie sind meist im 6/8-Takt, von sanfter, eigentümlicher
und einfacher Melodie und mäßiger Bewegung, doch nicht ohne einzelne leidenschaftliche Accente, und vorherrschend in der Mollweise.
Gewöhnlich wurden die Gesänge von der Guitarre, der Zither, der Bandole etc. begleitet. Eine der ältesten
Barkarolen (im 2/4-Takt) ist das bekannte Lied »Un pescator dell' onda«. Auber, Hérold u. a. haben die Form der in die Oper aufgenommen,
von wo sie in das Instrumentale überging. Dahin gehören die Gondellieder in Mendelssohns »Liedern ohne Worte«.