Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03295.jsonl.gz/2416

Allgemeiner Gebrauch
Uroxatral ist ein Alpha-Blocker. Es ist in der Behandlung der benignen Prostatahyperplasie bei Männern mit einer vergrößerten Prostata eingesetzt. Es wirkt durch Hemmung der Rezeptoren in den unteren Harnwegen und entspannt die glatte Muskulatur von Blasenhals und Prostata.
Dosierung und Anwendung
Verwenden Sie Uroxatral genau so wie von Ihrem Arzt verordnet. Nehmen Sie es oral, jeden Tag zur gleichen Mahlzeit. Sie sollen die Tablette nicht zerschneiden, zerdrücken oder zerbrechen, schlucken sie sie als Ganzes.
Vorsichtsmaßnahmen
Verwenden Sie das Arzneimittel mit Vorsicht. Die Einnahme des Medikaments kann zum Schwindel, Schläfrigkeit oder Benommenheit führen. Sie sollen Alkohol vermeiden und sich langsam aufsetzen oder aufstehen. Vermeiden Sie Situationen, in denen Sie sich Verletzungen durch die Ohnmacht zufügen können. Wenn Schmerzen in der Brust auftreten oder sich verschlechtern, kontaktieren Sie Ihren Arzt. Wenn Ihnen eine Operation bevorsteht, insbesondere eine zahnärztliche oder eine Augenoperation wegen Katarakt, informieren Sie Ihren Arzt, dass Sie Uroxatral nehmen.
Uroxatral kann zu einer langen und schmerzhaften Erektion führen. Unbehandelt, kann dies zu Impotenz und anderen sexuellen Problemen führen.
Es ist nicht empfehlenswert, Uroxatral während der Schwangerschaft oder Stillzeit zu verwenden.
Kontraindikationen
Sie sollten diese Medizin nicht nehmen, wenn Sie allergisch gegen sie sind, Leberprobleme haben oder wenn Sie Alpha-Blocker, Makrolidantibiotika, Nefazodon, Azol-Antimykotika, HIV- Proteaseinhibitoren oder Telithromycin einnehmen.
Mögliche Nebenwirkungen
Die häufigsten Nebenwirkungen sind Benommenheit, Schwindel, Magenschmerzen, Schnupfen, Kopfschmerzen, Müdigkeit.
Zu schweren Nebenwirkungen zählen: schwere allergische Reaktionen (Hautausschlag, Nesselsucht, Juckreiz, Atembeschwerden, Engegefühl in der Brust, Schwellungen im Mund, im Gesicht, der Lippen oder der Zunge, ungewöhnliche Heiserkeit), Rückenschmerzen, Schmerzen in der Brust, dunkler Urin, verminderte sexuelle Fähigkeit, Ohnmacht, schneller oder unregelmäßiger Herzschlag, Fieber, Schüttelfrost, oder anhaltende Halsschmerzen, Gelenkschmerzen, schmerzhafte verlängerte Erektion; Lattenschemel; schwerer oder anhaltender Schwindel, schwere oder anhaltende Bauchschmerzen, ungewöhnliche Müdigkeit oder Schwäche, Gelbfärbung der Haut oder Augen. Suchen Sie medizinische Hilfe auf, wenn bei Ihnen eins der oben aufgeführten Symptome auftritt.
Arzneimittelwechselwirkungen
Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie eins der folgenden Medikamente einnehmen: Azol-Antimykotika, Makrolid-Antibiotika, Amiodaron, Alphabloker, HIV-Proteaseinhibitoren, Nefazodon, Nitrate, Phosphodiesterase Typ 5 (PDE5)-Hemmer (z.B. Sildenafil) oder Telithromycin, weil die gleichzeitige Einnahme dieser Medikamente mit Uroxatral das Risiko von schweren Nebenwirkungen, wie z.B. sehr niedriger Blutdruck, erhöhen kann.
Vergessene Dosis
Wenn Sie eine Dosis von Uroxatral vergessen haben, holen Sie sie so bald wie möglich nach. Wenn es fast die Zeit für Ihre nächste Dosis ist, überspringen Sie die vergessene Dosis und nehmen Sie das Medikament wieder nach Ihrem regelmäßigen Dosierungsschema. Nehmen Sie nicht 2 Dosen des Medikaments auf einmal.
Überdosierung
Symptome einer Überdosierung können, unregelmäßiger Herzschlag oder Ohnmacht sein., Wenn Sie eine Überdosis des Medikaments eingenommen haben, sollten Sie sofort einen Arzt aufsuchen.
AufLagerung
Lagern Sie Uroxatral bei 77 Grad Fahrenheit (25 Grad C°) in einem dicht geschlossenen Behälter, fern von Hitze, Feuchtigkeit und Licht. Das Medikament sollte nicht im Badezimmer aufbewahrt werden. Lagern Sie Uroxatral außerhalb der Reichweite von Kindern und Haustieren.
Haftungshinweis
Wir bieten Ihnen hier nur allgemeine Informationen über die Medikamente, die nicht alle Anweisungen, mögliche Wechselwirkungen oder Vorsichtmaßnahmen umfassen. Die auf dieser Seite veröffentlichten Informationen dürfen nicht zur Selbstbehandlung oder für die Eigendiagnostik verwendet werden. Alle spezifischen Anweisungen für einen bestimmten Patienten sollten mit dem zuständigen Arzt besprochen werden. Wir behalten uns vor, dass diese Informationen Fehler enthalten können. Wir lehnen jede Haftung für Schäden ab, die durch einen fehlerhaften Gebrauch von den auf dieser Seite veröffentlichen Informationen entstehen können. Wir übernehmen keine Haftung für direkte, indirekte, spezielle oder sonstige Schaden irgendwelcher Art, sowie für die Folgen möglicher Selbstbehandlung.