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Was ist mit dem einzigen Kind, das in der Sperrzone von Tschernobyl geboren wurde?
Mariechen Savenko wurde von neunzehn Jahren geboren. Bis zum Schuleintritt lebte sie auf dem verstrahlten Gebiet des havarierten Atomkraftwerks Tschernobyl in der Ukraine. Die Eltern des Mädchens hatten sich zunächst geweigert ihr Haus zu verlassen, obwohl die Behörden der Familie eine Unterkunft in einem anderen Ort versprochen hatten.
Die Mutter von Mariechen war schon 47, als Sie zum dritten Mal schwanger wurde. Die Ärzte sagten damals, dass sie ein Krebsgeschwür hätte. Nach neun Monaten stellte sich dann heraus, dass das «Geschwür» im Magen einen ganz anderen Grund hatte.
Das Mädchen wuchs, musste kontaminierte Lebensmittel essen und badete in einem radioaktiven Fluss. Trotzdem ist sie heute völlig gesund. Als sie dann sieben Jahre alt wurde, entschieden sich die Eltern für den Umzug, da es in der Nähe keine funktionierende Schule gab.
Jetzt hat Mariechen eine Hochschulbildung in Kiew begonnen. «Ich studiere und arbeite. Mir geht es gut», so die junge Frau gegenüber ukrainischen Medien.