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Die Finanzwirtschaft zahlt in der Schweiz nach wie vor die höchsten Löhne. Im vergangenen Jahr verdienten die Bankangestellten im Schnitt 9357 Franken im Monat. Der Medianlohn über alle Branchen hinweg betrug derweil 5979 Franken.
Dies geht aus der Lohnstrukturerhebung 2010 des Bundesamts für Statistik (BFS) hervor. Gemäss dieser verzeichneten in den letzten zehn Jahren vor allem Stellen mit hohem Anforderungsniveau das stärkste Lohnwachstum. Es betrug zwischen 2000 und 2010 12,3 Prozent. Im gleichen Zeitraum stiegen die Löhne für Stellen mit tiefem Anforderungsprofil um 9 Prozent.
Gleichzeitig nahm der Anteil jener Stellen, die mit weniger als 4000 Franken entgolten werden, von 12,4 Prozent im Jahr 2008 auf 10,7 Prozent im vergangenen Jahr ab.
Verringert hat sich der Lohnunterschied zwischen Männern und Frauen. Dieser ging zwischen 2008 und 2010 von 19,3 auf 18,4 Prozent zurück. Das Ungleichgewicht sei teilweise durch strukturelle Unterschiede, beispielsweise im Bezug auf das Ausbildungsniveau, zu erklären, schrieb das BFS. Es lasse sich jedoch feststellen, dass auch bei gleichen Stellenprofilen das Lohnniveau der Frauen häufig unter demjenigen der Männer liege.
(vst/kgh/sda)