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Eine Tonne CO2 entspricht dem Volumen eines Schwimmbeckens mit einer Länge von 25 Meter, einer Breite von 10 Meter und einer Tiefe von 2 Meter.
(Quelle: Swiss Climate)
Worte wie Klimaerwärmung, CO2-Emissionen oder auch CO2-Kompensationen sind zurzeit in aller Munde. Dabei kommt auch immer wieder zur Sprache, dass jede Schweizerin und jeder Schweizer im Jahr fast 5 Tonnen CO2-Emissionen verursacht. Doch was ist eine Tonne CO2 überhaupt und wie kommen die Emissionen zustande? Die folgenden Texte und Illustrationen sollen dabei helfen, diese Zahlen etwas greifbarer zu machen.
Eine Tonne CO2 entspricht dem Volumen eines Schwimmbeckens mit einer Länge von 25 Meter, einer Breite von 10 Meter und einer Tiefe von 2 Meter.
(Quelle: Swiss Climate)
2017 sind Herr und Frau Schweizer laut Bundesamt für Statistik durchschnittlich 3,3 Mal verreist (inklusive Übernachtungen), wobei zwei Drittel dieser Reisen ins Ausland führten. Die Wahl des Transportmittels beim Reisen hat tiefgreifende Auswirkungen aufs Klima: So entsteht bei einen Hin- und Rückflug nach Zypern knapp 1 Tonne CO2, während es bei einer Fahrt im TGV von Zürich nach Paris und zurück nur 4 Kilogramm CO2 sind.
Wie oben erwähnt, wird auf einem Hin- und Rückflug nach Zypern (Zürich–Larnaca) 1 Tonne CO2 verbraucht – also so viel, wie in ein Schwimmbecken passt. Grundsätzlich verursacht ein Hin- und Rückflug in der Economy-Klasse mit rund 5’000 Kilometer Flugdistanz 0,991 Tonnen CO2 pro Person.
(Quelle: My Climate)
Auf einer Fahrt von 5’800 Kilometer mit einem SUV, der pro 100 Kilometer 6,5 Liter Diesel verbraucht und ungefähr 2’500 Kilogramm wiegt, werden 1 Tonne CO2 ausgestossen.
3 Hin- und Rückfahrten nach Neapel mit einem SUV entsprechen 1 Tonne CO2.
(Quelle: Ecoconso)
Auf einer Fahrt von 8’300 Kilometer mit einem Kleinwagen, der pro 100 Kilometer 5 Liter Benzin verbraucht und ungefähr 1’150 Kilogramm wiegt, wird 1 Tonne CO2 ausgestossen.
4 Hin- und Rückfahrten nach Neapel mit einem Kleinwagen entsprechen 1 Tonne CO2.
(Quelle: Ecoconso)
Gemäss dem französischen Bahnunternehmen SNCF verursacht eine TGV-Reise 3,2 Gramm CO2 pro gefahrenem Kilometer. Dies entspricht einem CO2-Ausstoss von 1920 Gramm pro Fahrt Zürich–Paris pro Person.
(Quelle: SNCF)
Der Stand-by-Modus sollte bei Haushaltsgeräten vermieden werden. Werden sie komplett ausgeschaltet, können dadurch pro Jahr und Haushalt etwa 200 Kilogramm CO2 eingespart werden. Darüber hinaus könnten zusätzlich rund 180 Kilogramm CO2-Emissionen vermieden werden, wenn der Wäschetrockner nur im Winter benutzt wird. Nicht zuletzt können die CO2-Emissionen eines Vier-Personen-Haushalts um circa 350 Kilogramm reduziert werden, wenn man die Raumtemperatur um 1 Grad senkt.
2,5 Fass Erdöl (400 Liter) oder 380 Liter leichtes Erdöl entsprechen 1 Tonne CO2.
Für ein Einfamilienhaus mit Ölheizung werden jährlich etwa 1900 Liter Heizöl verbraucht und im Schnitt rund 5 Tonnen CO2 verursacht.
(Quelle: Swissclimate)
7’500 Kilowattstunden Strom (Schweizer Strommix) entsprechen 1 Tonne CO2.
So viel Strom wird in einem Fünfzimmerhaus mit Elektroherd, elektrischem Boiler und Wäschetrockner durchschnittlich pro Jahr verbraucht.
(Quelle: Swissclimate)
Ein Jahr lang heizen entspricht 1 Tonne CO2.
Die Beheizung einer Wohnfläche von 45 Quadratmeter – also eine 1,5-Zimmer-Wohnung oder die durchschnittliche Wohnfläche pro Schweizerin oder Schweizer – während eines Jahres verursacht rund 1 Tonne CO2.
(Quelle: Swissclimate)
Wir wissen es alle: Wer den Fleischkonsum reduziert, leistet einen positiven Beitrag für das Klima. Doch ebenso sollte auf Früchte und Gemüse verzichtet werden, die mit dem Flugzeug in die Schweiz importiert werden.
Die Herkunft der Produkte ist ausschlaggebend. 1 Tonne CO2 steckt in folgenden Mengen Obst und Gemüse:
(Quelle: Swissveg)
Die Herkunft der Produkte ist ausschlaggebend. 1 Tonne CO2 steckt in folgenden Mengen Geflügel:
(Quelle: Swissveg)
Die Herkunft der Produkte ist ausschlaggebend. 1 Tonne CO2 steckt in folgenden Mengen Schweinefleisch:
(Quelle: Swissveg)
Die Herkunft der Produkte ist ausschlaggebend. 1 Tonne CO2 steckt in folgenden Mengen Rindfleisch:
(Quelle: Swissveg)
Beim Surfen im Internet verbrauchen nicht nur unsere persönlichen Geräte Strom, sondern auch die Rechner, auf denen Webseiten gespeichert sind. Wer unnötige Newsletter abbestellt oder eine Website statt über eine Suchmaschine direkt ansteuert, kann dadurch einen kleinen Beitrag zum Umweltschutz leisten.
Ein Standcomputer mit Lautsprecher und Drucker und einem Stromverbrauch von 200 Watt pro Stunde, der während 5,7 Jahren täglich 8 Stunden läuft, verursacht 1 Tonne CO2.
(Quelle: Energyguide)
Ein Laptop mit einem Stromverbrauch von 75 Watt pro Stunde, der während 15,15 Jahren täglich 8 Stunden läuft, verursacht 1 Tonne CO2.
(Quelle: Energyguide)
Jede Webabfrage führt zu 0,8 Gramm CO2. So entsprechen 1,25 Millionen Webabfragen 1 Tonne CO2.
(Quelle: Energyguide)
Durch die Photosynthese nehmen Bäume CO2 auf. Es dauert jedoch sehr lange, bis ein Baum 1 Tonne CO2 gebunden hat. Wird er gefällt und das Holz verbrannt oder liegen gelassen, entweicht das CO2 wieder in die Atmosphäre.
Die CO2-Speicherung hängt von der Baumart und vom Alter der Bäume ab. Durchschnittlich werden in Schweizer Wäldern pro Baum über seine ganze Lebenszeit rund 260 Kilogramm CO2 gebunden. So braucht es drei bis vier Bäume, um 1 Tonne CO2 zu binden.
(Quelle: Almighty Tree)
Die Herstellung von 800 Kilogramm Frischfaser-Papier – also 150 000 A4-Blätter – führt zu 1 Tonne CO2-Emissionen.
(Quelle: Swiss Climate)