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Die europäische Freihandelsassoziation hat sich in den Grundzügen über das Handelsabkommen mit Indien geeinigt.
Fast 16 Jahre nach Beginn der Verhandlungen über das Freihandelsabkommen der Efta-Staaten mit Indien ist es in den Grundzügen zu einer Einigung gekommen. Das teilte Wirtschaftsminister Guy Parmelin am Samstagabend auf der Onlineplattform X mit.
Parmelin sei auf kurzfristige Einlung seines Amtskollegen Piyush Goyal nach Mumbai in Indien gereist, teilte der Bundesrat weiter mit. Worüber sich die Staaten konkret geeinigt haben, nannte der Wirtschaftsminister in seinem Beitrag nicht.
Ein Abkommen mit Indien solle Arbeitsplätze für die junge Bevölkerung Indiens schaffen und den Werkplatz Schweiz sichern, sagte Parmelin im einem am Sonntag publizierten Interview mit der «SonntagsZeitung». Für Schweizer Unternehmen sei ein möglichst universeller Marktzugang lebenswichtig.
Freihandelsabkommen fördert Investitionen
Ein Freihandelsabkommen erleichtere zudem den besseren Zugang zu umweltfreundlichen Technologien und fördere Investitionen. «Davon werden auch Indiens Arme profitieren», antwortete Parmelin auf den von der Zeitung vorgebrachten Einwand von Entwicklungsorganisationen, wonach Indien trotz hoher Wachstumsraten ein sehr armes Land sei.
Parmelin leitet die Delegation der Europäischen Freihandelsassoziation (Efta). Neben der Schweiz gehören ihr Island, Liechtenstein und Norwegen an.
Bereits vergangenen Mai traf er Goyal. Damals hiess es, dass das Treffen ein positiver Schritt gewesen sei, um die Verhandlungen über ein Freihandelsabkommen voranzutreiben. Seit 2008 verhandeln die Efta-Staaten und Indien über ein Abkommen.