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Oratorium zum Genozid an den Armeniern
In der Aram Khatschaturian Concert Hall in Yerevan kommt am 30. April ein Oratorium des russisch-schweizerischen Komponisten Alexander Brincken zur Uraufführung, das ein Jahrhundert nach dem Genozid an den Armeniern an die Tragödie erinnert.
Das abendfüllende Werk mit einer Dauer von 75 Minuten verlangt ein grosses Sinfonieorchester, armenische Volksinstrumente, einen grossen Chor und zwei Sprecher in west- und ostarmenischer Sprache. Es wird in Anwesenheit des Schweizer Botschafters Lukas Gasser präsentiert.
Der Komponist Alexander Brincken stammt aus St. Petersburg, war von 1977 bis 1991 Mitglied des Komponistenverbandes der UdSSR und lebt seit 1992 in Luzern. Seit August 1993 ist er als Klavierlehrer an den Musikschulen Ennetbürgen und Beckenried und als Hauptorganist an der katholischen Pfarrei St. Martin Buochs (Nidwalden) tätig. Sein kompositorisches Schaffen umfasst unter anderem vier Sinfonien für grosses Orchester, ein Ballett sowie Werke für Streichorchester, Kammermusik und Chorwerke.