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Folgt nach Brexit der Calexit? Kalifornien sammelt Unterschriften zur Abspaltung des Bundesstaats vom Rest der USA und zur Gründung einer eigenen Nation.
Die Kampagne zur Unabhängigkeit darf ab sofort Unterschriften sammeln. Der kalifornische Innenminister Alex Padilla hat offiziell grünes Licht für den Startschuss der Kampagne gegeben.
Die Yes-Californa-Kampagne muss nun insgesamt 585'407 Unterschriften sammeln (bis Ende Juli 2017), um zustande zu kommen.
Das sind 8 Prozent der in Kalifornien registrierten Wählerinnen und Wähler.
Sollte dies gelingen, käme es im November 2018 zu einer ersten entsprechenden Abstimmung im Westküstenstaat. Und danach zu einem Unabhängigkeits-Referendum im Jahr 2019.
Die kalifornische Unabhängigkeits-Kampagne hat durch den Wahlsieg von Präsident Donald Trump neuen Auftrieb und grossen Zulauf bekommen.
Allein in Kalifornien betrug der Vorsprung der Clinton-Wähler 4,2 Millionen Stimmen mehr gegenüber den Trump-Wählern.
Die Unabhängigkeitskämpfer betonen die enorme Wirtschaftskraft des Bundestaats Kaliforniens und kritisieren die "Subventionierung" schwächerer Bundestaaten. Der Kampagne werden bislang allerdings geringe Chancen eingeräumt.
Innenminister Padilla warnt denn auch: Allein die Abstimmung werde Kosten in Millionenhöhe verursachen. Sollten die Kalifornier tatsächlich für den Calexit stimmen, stehe die Regierung nicht nur vor "rechtlichen Herausforderungen", sondern auch vor riesigen finanziellen Problemen.
Die Republik Kalifornien war ein Staat, der am 14. Juni 1846 in Sonoma von US-amerikanischen Siedlern während des Mexikanisch-Amerikanischen Krieges gegründet und am 9. Juli desselben Jahres von den Vereinigten Staaten annektiert wurde.
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Autor: Schweiz - Redaktion
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(Last updated: 28.01.2017, 15:48 Uhr)