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Wettswil a.A. stellt sich vor
Wettswil a.A. heute und früher - ein Kurzporträt
|Ansicht Dorfmitte 2001||Ansicht Dorfmitte 1962|
Wettswil a.A. ist eine attraktive Agglomerationsgemeinde der Stadt Zürich, hingebettet am Abhang eines kurzen Höhenzuges, der die weite Talsohle von Bonstetten vom schmalen Reppischtal trennt. Der sonnige Südwesthang der steuergünstigen Gemeinde wird als ruhige, stadtnahe Wohnlage am Rande von Naherholungsgebieten geschätzt. Wettswil a.A. ist gut mit dem öffentlichen Verkehr erschlossen und verfügt im Grenzbereich zu Birmensdorf über einen Anschluss an die Nationalstrasse A4/A20.
Die Bevölkerung stieg von 1950 (380 Einwohner) bis 1980 (3'384 Einwohner) um das Neunfache. Seit 1981 stagnierte die Einwohnerzahl im Bereich von 3'500, bevor nun seit 1999 wieder ein Wachstum eingesetzt hat (Ende 2006 4'211 Personen). Wettswil a.A ist somit längst nicht mehr das Bauerndorf, das es vor 50 Jahren noch war, doch ist es ebenso wenig eine graue, charakterlose Agglomerationsgemeinde. Zahlreiche Vereine und Institutionen tragen mit ihren Aktivitäten zu einer lebendigen Dorfgemeinschaft bei.
In der Gemeinde befinden sich insgesamt rund 150 Betriebe, in denen rund 700 Personen beschäftigt werden, davon rund 300 in der Gewerbezone.
Im hübschen alten Dorfkern sticht das Türmlihaus ins Auge, welches 1782 als erstes Schulhaus erbaut wurde und heute Vereinen und Organisationen sowie auch Privaten für Veranstaltungen zur Verfügung steht.
Repräsentanten von verschiedenen Naturschönheiten sind die romantischen Ziegeleiweiher und das Naturschutzgebiet Beerimoos (Hochmoor).
Wettswil a.A. wurde im Jahre 1184 als "Wettiswilare" erstmals urkundlich erwähnt, doch reicht die eigentliche Gründung des Dorfes in die stürmische Zeit der Völkerwanderung zurück, als die Alemannen unser Land besiedelten. Ein Stammeshäuptling namens Wetto oder Wettin, der hier mit seiner Sippe sesshaft geworden ist, dürfte dem Dorf seinen Namen gegeben haben. Neben dem Rebbau erlebten um 1850 das Lehmstechen und die Ziegelfabrikation eine gewisse Blütezeit; in der Gemeinde gab es damals nicht weniger als drei Handziegeleien. Näheres über die Geschichte der Gemeinde lässt sich im Buch "Aus 800 Jahren Wettswiler Geschichte" nachlesen, welches 1984 anlässlich der Jubiläumsfeier erschienen und auf der Gemeindeverwaltung erhältlich ist.