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Die Einführung des Cassis-de-Dijon-Prinzips ist ein wichtiger Teil der Strategie der Bundesrat zum Abbau technischer Handelshemmnisse, die - durch die gegenseitige Anerkennung von Vorschritten und Konformitätsbewertungen sowie die Harmonisierung schweizerischer Vorschriften mit dem EU-Recht, die Senkung des hohen Kostenniveaus und die Stärkung der internationalen Wettbewerbsfähigkeit der Schweiz verfolgt. Das Prinzip wurde im Jahre 2010 in der Schweiz autonom eingeführt. Dadurch können bestimmte Produkte, welche in einem Mitgliedstaat der EU oder des EWR rechtmässig in Verkehr sind, ohne zusätzliche Auflagen ebenfalls auf den Schweizer Markt gebracht werden.
Im gleiche Jahr förderte die Parlamentarische Initiative 10.538 «Bundesgesetz über die technischen Handelshemmnisse. Lebensmittel vom Cassis-de-Dijon-Prinzip ausnehmen» eine Revision des Bundesgesetzes über die technischen Handelshemmnisse (THG). Dies wäre so zu ändern, dass die Lebensmittel vom Geltungsbereich des Cassis-de-Dijon-Prinzips ausgenommen sind.
scienceindustries lehnt die Revision des Bundesgesetzes über die technischen Handelshemmnisse (THG) und somit den Ausschluss der Lebensmittel vom Geltungsbereich des Cassis-de-Dijon-Prinzips entschieden ab. Eine Rückkehr zum alten System ist nicht im Interesse der Konsumenten und schwächt die internationale Wettbewerbsfähigkeit der Schweiz.
Link zur vollständigen scienceindustries-Stellungnahme.