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Spinnen besitzen besondere Körpermerkmale, die je nach Art des Beuteerwerbes ganz unterschiedlich geformt sind. Suche sie auf der Abbildung und präge sie dir ein.
Spinnen besitzen meist 8 Punktaugen, die Grösse und Anordnung ist ein wichtiges Unterscheidungsmerkmal. Spinnen mit grossen, nach vorne gerichteten Augen sehen ausgezeichnet und können auch wie wir je nach Distanz zum Objekt fokussieren.
Kopf (mit Giftklauen und Kiefertastern) und Brust (mit den 8 Beinen) sind miteinander verschmolzen und stark gepanzert.
Der Hinterleib ist meist weich. Er enthält neben dem Verdauungssystem und den Spinndrüsen die Fächerlunge und die Geschlechtsorgane. Bei reifen Weibchen ist er vor der Eiablage oft verdickt.
Die Kiefertaster sind aus umgewandelten Beinen entstanden. Sie dienen als Tastorgan und zum Erfassen der Beute. Bei den Spinnenmännchen ist das letzte Glied verdickt, bei den Springspinnen sind sie oft auffällig gefärbt.
Die Giftkiefer bestehen aus einem Grundglied und den beweglichen Giftklauen. An deren Ende münden unterhalb der Spitze die Giftdrüsen. Bei den Vogelspinnen und ihren Verwandten sie die Klauen in Längsrichtung angeordnet; die Spinnen beissen also von oben nach unten. Bei fast allen einheimischen Spinnen sind die Giftklauen wie bei einer Zange seitwärts gerichtet.
Die Laufbeine sind aus je 7 Gliedern zusammengesetzt. Die Füsse tragen 2 oder 3 gezähnte Krallen. Springspinnen können auch an Fensterscheiben klettern, während zum Beispiel Hauswinkelspinnen auf Grund ihrer Fussform keine steilen, glatten Flächen bewältigen können.
Die Spinnwarzen sind bei manchen Spinnen kaum sichtbar, bei anderen aber recht lang.
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Zur Unterscheidung der Spinnenarten musst du auf verschiedene Merkmale achten:
Bist du sicher, dass das zu bestimmende Tier eine echte Spinne ist und nicht etwa ein Weberknecht? Versichere dich im Zweifelsfall mit Hilfe des Bestimmungsschlüssels für Spinnentiere:
Spinnen wissenschaftlich korrekt zu bestimmen ist anspruchsvoll. Viele Unterscheidungsmerkmale sind nur mit einem Binokular oder Mikroskop zu erkennen, oft muss man die Tiere dazu betäuben oder gar töten. Der vorliegende Schlüssel ist stark vereinfacht; er beschränkt sich auch auf die häufigsten Formen in unserer Schulumgebung.
Hier lernst du den digitalen Bestimmungsschlüssel kennen: