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Bekannter Stör-Metzger war August Meier vom Frohloch, dem Vater von Gärtner August Meier. Er lebte in der Zeit um 1890 bis 1960 und war ab und zu in der Gemeindemetzg beim Schlachten einer Kuh zu sehen.
Weitere Stör-Metzger waren ein Streuli und ein Gossweiler. Von Gossweiler schrieb Emma Schulthess-Meier, dass er Totengräber war und im alten Flarzhaus auf der Buhn wohnte und zwar in jenem, welches 1933 abgetragen wurde. Sie schreibt ferner, dass sie ihn als Totengräber fürchtete. Ferner soll er immer eine grosse weisse Schürze getragen haben und in seinem Gürtel hätte ein grosses Messer gesteckt, wenn er auf die Stör gegangen sei.
Die Störmetzger waren solange aktiv, als es das Schlachthüsli am Katzenbach, offiziell Gemeindemetzg genannt, noch gab. Es wurde 1956 abgetragen, sodass die Störmetzger in Seebach ab 1956 keine Arbeit mehr fanden, es sei denn bei den wenigen verbliebenen Seebacher Bauern hätte es noch gelegentlich eine Hausschlachtung gegeben. Solche Hausschlachtungen waren noch 1956 ganz üblich und der OGS ist noch die Beschreibung eines Buben in Erinnerung, welcher dabei zuschauen konnte.
Im Jahre 1954 hatte ich zufällig Gelegenheit, selber zuschauen zu können, wie zwei Stör-Metzger eine Kuh im Schlachthüsli am Katzenbach in ihre Einzelteile zerlegten. Mädchen, die gelegentlich auch reinschauten, grauste es. Es blieben nur die Buben, aber auch nicht alle. Was mir bis heute in Erinnerung blieb, war die Wärme, welche von den Eingeweiden verströmt wurde und dass die offenen Tierleibe dampften.