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Die Abhängigkeit unserer Gesellschaft von fossilen Energieträgern ist seit den 1970er Jahren ein brennendes Thema. Damals befürchtete man hauptsächlich ein rasches Versiegen der vorhandenen Ölquellen. Das heutige Problem aber ist nicht mehr die Endlichkeit der vorhandenen Ressourcen, sondern die Überlastung der natürlichen Senken. Der von den Menschen durch die Verbrennung fossiler Energieträger verursachte CO2-Ausstoss überlastet die globalen Ökoysteme. Und dies hat zum Klimawandel geführt.
Die Weltgemeinschaft hofft, durch die Senkung des CO2-Ausstosses auf Netto-Null bis 2050, das Klima zu stabilisieren. Ein solches Vorhaben bedingt ein grundsätzliches Umdenken und grosse gesellschaftliche Umwälzungen. Dieser Wandel wird als "Grosse Transformation" bezeichnet.
"Verändern werden sich unsere Gesellschaften vor dem Hintergrund ihres nicht nachhaltigen Stoffwechsels mit der aussermenschlichen Natur auf jeden Fall; die Frage ist nur, ob by design or by disaster" (Sommer, Welzer, 2017: 27). Wie die zitierten Autoren, die sich auf Mathis Wackernagel (2014), den Präsidenten des Global Footprint Networks beziehen, plädieren wir für by design.