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Warum ein Ja zur No Billag-Initiative?
Es gibt kein Thema, bei dem linksstehende Mitmenschen so patriotisch und gar nationalistisch werden, wie wenn es um ihre geliebte SRG geht. Da ist auf einmal der «Zusammenhalt der Nation» gefährdet, oder eine Volksinitiative wird sogleich als «unschweizerisch» bezeichnet. Ein Medienkonzern wird zur alleinigen «Klammer der Nation» überhöht, als hätte es die Schweiz vor dem Fernsehen nicht gegeben.
von Samuel Hofmann, Junge FDP, Argumentationschef des Komitees «No Billag»
Dass dies kaum etwas mit einer plötzlichen Vaterlandsliebe der Linken zu tun hat, sondern vielmehr mit der Tatsache, dass die Linken die SRG-Berichterstattung als tendenziell in ihrem Sinne betrachten, dürfte jedem unabhängigen Beobachter klar sein.
Durch die Zwangsgebühren, die 75 Prozent der Einnahmen der SRG ausmachen, ist diese weitgehend vom Staat beziehungsweise vom Bundesrat abhängig, der die Höhe der Gebühren sowie zwei Mitglieder des Verwaltungsrates direkt bestimmt.
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