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Es begann mit Robert Walsers «Liebestraum». Da stand Max Hubacher mit 13 Jahren bereits auf der Bühne des Zürcher Schauspielhauses. So richtig in Fahrt kam seine Karriere fünf Jahre später mit der Hauptrolle im Kinofilm «Der Verdingbub». Hubacher hatte zu diesem Zeitpunkt noch nicht einmal eine Schauspielschule besucht. In den folgenden Jahren wurde er für weitere Filme besetzt, in denen es um politisch oder sozial kontroverse Themen ging. In «Mario» spielte er einen schwulen Fussballer, in «Der Läufer» einen Serienmörder und in «Der Hauptmann» einen Nazischergen.
Inzwischen hat Max Hubacher die Hochschule für Musik und Theater in Leipzig absolviert und gehört zu den gefragtesten Darstellern in der Schweiz und in Deutschland. Seine Hauptrolle in der SRF-Serie «Frieden» vor wenigen Monaten wurde wiederum von der Presse und vom Publikum hoch gelobt.
Röbi Koller unterhält sich mit Max Hubacher über die Arbeit an seinen Rollen, die er allesamt als «kämpferische Figuren» bezeichnet, über den Stellenwert von Erfolg, über dessen Alltag in Bern und Berlin, den beiden Städten, in denen er aktuell lebt, und über die Musik, die ihn in verschiedenen Phasen seines Lebens begleitet hat: vom Berner Chansonnier Mani Matter bis zum Berliner Rapper Pashanim.