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60% bewerteten die Sicherheit der Kernkraftwerke als hoch und 22% als niedrig. Von denjenigen, die selbst schon eine Anlage oder ein Informationszentrum besucht hatten, gaben sogar über drei Viertel die Sicherheitsbewertung "hoch". Zwei Drittel der Befragten befürworten die Kernenergie als eine der Optionen, die USA mit Strom zu versorgen, und 27% sind dagegen. Knapp zwei Drittel (64%) gaben an, sie würden den Bau eines neuen Blocks am nächstgelegenen Kernkraftwerksstandort akzeptieren, und 58% billigen den Betreibern zu, an diesen Standorten noch vor einem Bauentscheid Land für eine Neuanlage bereitzustellen. Gar 87% der Befragten befürworten die Erneuerung der Betriebsbewilligung von Kernkraftwerken, die die Sicherheitsanforderungen des Bundes erfüllen. Generell hatten Personen, in deren Staat ein Kernkraftwerk liegt oder deren Elektrizitätsversorger ein Kernkraftwerk betreibt, eine pronuklearere Einstellung als die anderen.
Zur Frage, ob neu der Bund mit Sicherheitskräften den Schutz der Kernkraftwerke gewährleisten soll, äusserten sich 56% ablehnend und meinten, diese Aufgabe soll weiterhin in der privaten Verantwortung der Werke bleiben. 37% waren für die Verstaatlichung der nuklearen Sicherung. Die Meinungsforscher fragten auch, welchen energie- und umweltpolitischen Themen Präsident und Kongress eine hohe Priorität einräumen sollten. 77% waren der Meinung, dies müsse bei der Sicherung einer zuverlässigen Energieversorgung sein, und 71% sagten, der vermehrten Unabhängigkeit von ausländischer Energie und der Verbesserung der Luftqualität sei hohe Priorität zu geben. Den Schutz der Umwelt stellten 69% in den Vordergrund und die Stabilisierung der Preise 54%.
Quelle
M.S. nach Mitteilung NEI