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Ein starkes Erdbeben der Stärke 6,6 hat am frühen Samstagmorgen die philippinische Hauptstadt Manila und die umliegenden Regionen erschüttert. Das Zentrum des Bebens lag in der Provinz Batangas, knapp 93 Kilometer südlich von Manila, in einer Tiefe von rund 100 Kilometern, wie das Institut für Seismologie und Vulkanologie mitteilte. Kurz nach dem ersten Erdstoss folgte ein Nachbeben der Stärke 5,5.
Nach Angaben des Katastrophenschutzes wurden bislang nur geringe Sachschäden gemeldet. Viele Menschen seien inmitten des starken Monsunregens aus Furcht aus ihren Häusern gerannt. Wegen der Wassermassen waren etwa 14'000 Einwohner rund um Manila in Sicherheit gebracht worden.
«Wenn das Zentrum des Bebens so tief liegt, gehen wir von keinen schweren Schäden oder gar einem Tsunami aus», sagte Renato Solidum, Direktor des Instituts für Seismologie und Vulkanologie, im Rundfunk.
Die zentralen Philippinen waren zuletzt 2013 von einem schweren Beben der Stärke 7,1 erfasst worden. Damals starben in dem südostasiatischen Land 220 Menschen. (viw/sda/dpa)
Bei einem Bombenanschlag auf eine Bildungseinrichtung in der afghanischen Hauptstadt Kabul sind mindestens 19 Menschen getötet worden. 27 weitere wurden bei der Explosion am Freitagmorgen Ortszeit verletzt, wie ein Polizeisprecher berichtete. Der Anschlag ereignete sich im Stadtteil Dashte Barchi, der mehrheitlich von den schiitischen Hazara bevölkert wird. Nach Angaben der Bildungseinrichtung absolvierten die Schüler und Schülerinnen der Bildungseinrichtung gerade eine Aufnahmeprüfung für die Universität.