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Geschichte der CVP Feldbrunnen-St.Niklaus
Ein Blick auf die Geschichte der CVP Feldbrunnen-St.Niklaus
Die CVP Ortspartei hat sich seit vielen Jahren behauptet. Das ist in der schwierigen Parteienlandschaft von Feldbrunnen alles andere als selbstverständlich.
Die CVP im Kontext der Parteienlandschaft
In der ersten Hälfte des 20. Jhd. war unser Dorf noch klein und sehr überschaubar; die Parteipolitik dürfte in dieser Zeit eine sehr untergeordnete Rolle gespielt haben. Die CVP – damals die Schweizerische Konservative Volkspartei (auch „KK“, katholisch-konservativ, genannt) – stellte während eines halben Jahrhunderts die Gemeindepräsidenten: Georg Feier (1898 – 1928), Charles von Sury (1928 – 1949) und Theodor Strebel (1949 – 1957).
In der neueren Zeit ist die Freisinnig-demokratische Partei klar die dominierende Partei unserer Gemeinde. Seit 1985 stellt sie in der Regel im Gemeinderat die absolute Mehrheit.
Die CVP hat sich in all den Jahren im Gemeinderat und in den Kommissionen ununterbrochen einbringen können.
Seit den 70er-Jahren haben die folgenden Persönlichkeiten die CVP-Ortspartei im Gemeinderat vertreten: Hans Felder, Alois von Flüe, Helen Kiener, Jean-Pierre Simmen (Vizepräsident), Rolf Studer-Flückiger, Walter von Flüe, Ursula Felder, Anna Mannhart (Vizepräsidentin), Emanuel Weibel (Vizepräsident), Jürg Wölfli, René Deck, Andreas Felder, Susan von Sury. Unschätzbare Arbeit wurde auch von unseren Vertreterinnen und Vertretern in den Kommissionen geleistet.
Als Gemeindeschreiber / Gemeindeschreiberinnen stellte die CVP Paul Felder (1961-1973), René Morand (1977 – 1981), Margareta Spanner (1981 – 1986) und Karin Weibel (seit 1.11.2013).
Anna Mannhart vertrat unsere Ortspartei im Kantonsrat von 1993 bis 2003 (Fraktionschefin ab 1997), Susan von Sury seit 2007.
Helen Kiener und Jean-Pierre Simmen präsidierten den Haus- und Krankenpflegeverein der Gemeinden Feldbrunnen-St.Niklaus und Rüttenen.
Unsere Ortspartei
Bis 1987 leitete Hans Felder die Ortspartei. Man kann ihn mit guten Gründen als den Mann bezeichnen, der die Ortspartei mit seinem enormen Engagement in unserem Dorf etabliert hat. Nach einem Zwischenjahr mit Jean-Pierre Simmen haben Anna Mannhart (1988 – 2004), Emanuel Weibel (2004 – 2016) und Susan von Sury (seit 2017) das Präsidium übernommen.
Die Ortspartei konzentrierte sich seit jeher auf die Lösung zweier Probleme: Einerseits die Rekrutierung von Mitgliedern und Sympathisanten sowie anderseits Fundrising vor allem für die Kantons- und Gemeinderatswahlen. Es gab Zeiten, in denen die Ortspartei knapp überlebte, und es gab Zeiten, in denen abgesehen von den obligaten Parteiversammlungen vor der Budget- und der Rechnungsgemeinde weitere Veranstaltungen wie Familientreffen oder Ausflüge gemacht werden konnten.
Nichts desto trotz: Auch in einem schwierigen parteipolitischen Umfeld hat sich die CVP-Ortspartei
mit Erfolg durchgemausert – dank dem grossartigen Engagement von vielen überzeugten CVPlern in der Ortspartei und vor allem in den Räten und Kommissionen, und dank den vielen, die die Ortspartei finanziell unterstützt haben.
Aufbruch
Susan von Sury hat 2017 das Präsidium der Ortspartei übernommen. Der Vorstand hat als erste Amtshandlung neue Statuten geschaffen. So wurde aus einer juristisch informellen Gruppe Gleichgesinnter ein Verein. Damit hat unsere Ortspartei ein sehr deutliches Zeichen des Aufbruchs gesetzt!
Im April 2018, J.S.