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Zürich, 25.11.2017
Bei einem Feuer in einem Luxushotel des georgischen Badeorts Batumi am Schwarzen Meer sind elf Personen ums Leben gekommen. Zudem seien 21 Menschen mit Verletzungen ins Spital gebracht worden, teilte das Innenministerium am Samstag in Tiflis mit.
Der Brand war am Freitagabend aus ungeklärter Ursache ausgebrochen. Augenzeugen berichteten, binnen weniger Minuten sei das gesamte Hotel mit seinen 22 Etagen voller Rauch gewesen. Die Stromversorgung sei unterbrochen worden und alle automatischen Türen hätten blockiert.
Zehn Georgier und ein Iraner seien an Rauchvergiftung gestorben, teilte das Innenministerium weiter mit. Unter den 21 Verletzten waren nach Angaben des regionalen Gesundheitsministers Saal Mikeladse auch mehrere Türken und ein Israeli.
Strenge Bestrafung
Acht der Toten wurden laut georgischen Medienberichten in einem Lift, zwei im Fitnessraum und einer im Pool gefunden. In dem Hotel hielten sich auch 20 Teilnehmerinnen des Schönheitswettbewerbs Miss Georgien auf. Sie blieben unverletzt. Der Wettbewerb, der am Samstag in der zweitgrössten Stadt des Landes stattfinden sollte, wurde verschoben.
An den Löscharbeiten am Freitag waren laut Innenministerium 120 Feuerwehrleute und 200 Helfer beteiligt. 17 Feuerwehrfahrzeuge waren im Einsatz.
Ministerpräsident Georgi Kwirikaschwili, der auf dem Rückweg aus Brüssel in Batumi zwischengelandet war, kündigte eine strenge Bestrafung aller Schuldigen dieser Katastrophe an. Das betroffene Hotel "Leo Grand" in der Nähe der Grenze zur Türkei war erst 2015 eröffnet worden.