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Bis heute wurden über 3300 Arzneimittel geprüft. Die Ergebnisse aus diesen Prüfungen wurden in den letzten 200 Jahren gesammelt und so den heutigen Homöopathen zugänglich gemacht.
Ausgangssubstanzen werden aus dem Mineral-, Pflanzen-, Pilz- und Tierreich, sowie aus Sarkoden und Nosoden entnommen. Jedes Arzneimittel enthält nur eine einzige Ausgangssubstanz und wird nach dem Ähnlichkeitsgesetz nach der Anamnese vom Homöopathen ausgearbeitet.
Die Ausgangssubstanz wird bei der Herstellung bis zur Potenz C 3 in Milchzucker verrieben und danach mit Wasser und Ethanol verdünnt und verschüttelt, also potenziert. Die Anzahl der Potenzierungsschritte wird mit Zahlen bezeichnet (z. B. C30, C200, C1000 oder Q3, Q5, Q7, Q9).
Es werden grundsätzlich drei Arten der Herstellung unterschieden.
Die C-Potenzen kurz für Centismalpotenz und die Q-Potenzen (Quinquagintamillesima-Potenzen). Die D-Potenzen (Dezimal-Potenzen) spielen in der Klassischen Homöopathie eine geringere Rolle und sind häufig Bestandteil von Komplexmitteln (Mischungen von mehreren Substanzen), welche der homöopathischen Lehre widersprechen.