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Die Schule Neuheim hat sich in den letzten 40 Jahren stark entwickelt. Die erste offizielle Schulstatistik wurde vom damaligen Schulpräfekten Anton Demarmels per Stichtag 1. September 1969 erstellt. Diese weist 99 Schüler/innen in 6 Primarklassen aus. Die Oberstufenschüler/innen besuchten dannzumal den Unterricht in Baar und in Menzingen. So gingen 1970 total 28 Schüler/innen wahlweise an die Sekundar- und Abschlussschulen in den beiden Gemeinden.
Die Primarschüler/innen in Neuheim wurden von 3 Lehrschwestern und 1 Lehrer unterrichtet. Die Statistik weist zudem zwei Fachlehrpersonen (Handarbeit) aus. Es wurden 4 Klassen (1. Primarklasse, 2./3. Primarklasse, 4. – 6. Klasse Knaben und Mädchen) geführt. Die Schulräume befanden sich im heutigen Gemeindehaus.
1974 wurde das Schulhaus Dorf eingeweiht. Im Schuljahr 1975/76 wurde im Gemeindehaus eine Kindergartenklasse geführt. 21 Schüler/innen machten von diesem Angebot Gebrauch. 1975 wurde im Schulhaus Dorf eine Sekundar- und Realschule eröffnet.
Das Lehrer/innen- Kollegium wuchs mit den Fachlehrpersonen auf 12.
Die Schulleitung wurde vom Schulpräfekten Anton Demarmels bis zu seiner Pensionierung im Jahre 1987 von ihm im Nebenamt wahrgenommen. Er unterrichtete ein Vollpensum und erledigte nebenamtlich die Schulleitungsaufgaben. Die Lehrerschaft traf sich pro Schuljahr in der Regel zu zwei Gesamtsitzungen (Schuljahreseröffnung und Organisation Schulsporttag).
Am 16. August 1976 wurde Werner Grond als Sekundarlehrer phil II. von den Gemeinden Neuheim und Menzingen gewählt. Infolge Platzmangels in Menzingen kam die 3. Sekundarklasse während 5 Jahren nach Neuheim. Am 9. März 1987 wurde Werner Grond vom Gemeinderat zum Nachfolger des Schulpräfekten gewählt. Die Bezeichnung „Schulpräfekt“ wechselte mit der Einführung des neuen Schulgesetzes 1990 zu „Schulrektor“. Die grossen Gemeinden kannten diese Bezeichnung schon länger, Präfekturen gab es nur noch in Walchwil und Neuheim. Anfänglich war die Schulleitung ein Nebenamt ohne Unterrichtsentlastung.
Auf Beginn des Schuljahres 1989/90 erhielt der Rektor eine Unterrichtsentlastung von 7 Zeiteinheiten für die Erfüllung der Rektorenpflichten. Ursprünglich war das Rektorat im Schulzimmer des Rektors integriert. Ein Telefonanschluss und eine Schreibmaschine waren die Büroutensilien. 1990 bewilligte der Gemeinderat die Einrichtung eines Rektorates im heutigen Schulzimmer Nr. 38. 1992 wurde in der Schulkommission wieder über das Unterrichtspensum des Rektors debattiert. Auf Beginn des Schuljahres 1993/94 wurde das Unterrichtspensum mit 14 Zeiteinheiten festgelegt. Das entspricht einem 50 Prozent-Pensum und hatte bis zur Pensionierung von Werner Grond im Jahre 2005 Gültigkeit.
1998/99 wurde eine 4-köpfige Schulleitung eingesetzt. Eine Vertreterin/ein Vertreter jeder Stufe (PS, OS, SHP) bildete zusammen mit dem Rektor die Schulleitung. Bedingt durch Vorbehalte der Lehrerschaft gegen einzelne Personen wurde nach einer Supervision die Schulleitung umbesetzt und die Funktionen neu verteilt. Nach der Kündigung einer Lehrperson, die Mitglied der Schulleitung war, konnte kein Ersatz gefunden werden. Die Schulleitung bestand also aus 3 Personen.