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Indianerbanane
Indianerbanane: Winterharter Exot
Die Indianerbanane oder Pawpaw ist eine exotische Frucht für experimentierfreudige Hobbygärtner. Das schmackhafte und vitaminreiche Obst wird in Nordamerika seit Jahrtausenden geschätzt.
Die Früchte der Indianerbanane erinnern an Papayas
Die Indianerbanane (Asimia triloba) wird von den nordamerikanischen Indianern Pawpaw (gesprochen „Paupau“) genannt und gehört zur Gattung der Rahmapfelgewächse (Annonaceae). Der laubabwerfende, bis acht Meter hohe Baum stammt aus dem östlichen Nordamerika. Er wächst mit rund 30 Zentimeter pro Jahr relativ langsam und trägt große, gut 20 Zentimeter lange, längliche Blätter mit goldgelber Herbstfärbung. Der Baum bildet eine relativ geschlossene, hochovale Krone mit etwa 2,5 Metern Durchmesser. Die purpur- bis rostroten Glockenblüten mit leicht nach außen umgebogenen Blütenblättern erscheinen im Mai und besitzen mehrere Fruchtknoten. Die Früchte reifen von August bis Anfang Oktober. Sie sitzen zu mehreren Exemplaren quirlartig an kurzen Fruchtstielen und lassen sich im reifen Zustand durch leichtes Drehen vom Baum lösen.
Damit die Früchte gut ausreifen, brauchen sie einen langen, warmen Spätsommer, wie er im Weinbauklima vorherrscht. Der richtige Erntezeitpunkt ist gekommen, wenn sich die Schale gelbgrün verfärbt. Da nicht alle Früchte gleichzeitig reif werden, sind in der Regel mehrere Pflückdurchgänge nötig. Legen Sie die geernteten Früchte vorsichtig in einen Korb, denn sie bekommen sehr leicht Druckstellen.