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Der Vorstand behandelte an neun Sitzungen eine Vielzahl an Traktanden, fasste Beschlüsse und erledigte statutarisch vorgegebene Geschäfte. Die Grundlagen dazu erarbeiteten die Geschäftsleitung und ihre Geschäftsbereiche. Besonderen Stellenwert nahmen ein:
- Bekämpfung der Pflanzenschutzmittel-Initiativen
- Revision des Raumplanungsgesetzes (RPG II)
- Situation auf den Märkten
- Verabschiedung zahlreicher Stellungnahmen
- Parolenfassung zu Volksabstimmungen
- Aufsicht über die Umsetzung der im Tätigkeitsprogramm vorgesehenen Massnahmen
- Planung der Tätigkeiten im Jahr 2020
- Finanzielle Belange
- Ersatz- und Erneuerungswahlen
Spezielle Themen oder Beschlüsse der einzelnen Sitzungen:
Januar
Der Vorstand segnete die Position zum CO2-Gesetz ab, verabschiedete eine Stellungnahme zur Stromversorgung, erhielt Informationen zur Zersiedelungsinitiative und wurde über den Projektstand zur Bekämpfung der Pflanzenschutzmittel-Initiativen orientiert.
Februar
An der zweitägigen Sitzung in Brugg behandelte der Vorstand Vorstellungen, wie auch landwirtschaftlichen Organisationen ein Verbandsbeschwerderecht eingeräumt werden könnte und diskutierte den Entwurf der Stellungnahme zur AP22+. Weiter verabschiedete er seine Haltung zum Sachplan Fruchtfolgeflächen, lehnte die Aufhebung der Industriezölle ab und informierte sich zur Studie der HAFL über die Auswirkungen der Trinkwasser-Initiative. Zudem brachte er sich zum Projektstand von ADA und Barto sowie zur Entwicklung der Schweizer Agrarmedien AG auf den neusten Stand.
April
Der Vorstand genehmigte den Jahresbericht und die Rechnung 2018. Er beschloss die Ja-Parole sowohl zum Bundesgesetz über die Steuerreform wie auch zur AHV-Finanzierung und verzichtete auf eine Parole zur Umsetzung der EU-Richtlinie im Schweizer Waffenrecht. Er verabschiedete die Stellungnahme zum EU-Rahmenabkommen wie auch ein Positionspapier zur Änderung der Schweizer Patentgesetzgebung. Zudem erhielt er Informationen zur Luftreinhalteverordnung und zum Stand der RPG II-Revision. Zu guter Letzt hiess der Vorstand die SBV-Verbandsstrategie gut und setzte sich mit den Ergebnissen der Arbeitsgruppe Unfallverhütung auseinander.
Mai
Der Vorstand wurde über die Debatte des Jagdgesetzes und den Tag der offenen Türe zur Biodiversität in Kenntnis gesetzt, verabschiedete die Schwerpunktthemen des Tätigkeitsprogramms 2020 und befand über das weitere Vorgehen in Bezug auf die Restrukturierung von Agroscope. Zu diesem Zweck wählte er vier Vorstandsmitglieder des SBV in den Agrocope-Rat und bildete die neue Fachkommission «Forschung und Beratung».
Juni
In einem Brief an das Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen äusserte der Vorstand seine Bedenken zur Lebensmittel-Ampel. Er erhielt zudem aktuelle Informationen zum Projektstand «Bekämpfung der Pflanzenschutz-Initiativen», zur RPG II-Revision sowie zum Bundesgesetz über die Enteignung. Er entschied über die Aufnahme der «Lohnunternehmer Schweiz» und «Agrotourismus Schweiz» als neue Mitgliedorganisationen und über die Gründung eines Vereins zum Zweck der Verbandsbeschwerde.
August
Der Vorstand lehnte das Landschaftskonzept Schweiz ab, sprach sich für den Gegenvorschlag zur Fair-Preis-Initiative aus und verabschiedete die Stellungnahme zum Verordnungspaket zur Lebensmittel- und Gebrauchsgegenständeverordnung «Stretto 3». Zudem definierte er das Vorgehen in Bezug auf die RPG II-Revision und die AP22+ sowie deren «Regionale landwirtschaftliche Strategie». Er setzte sich mit den hängigen Freihandelsabkommen auseinander und verabschiedete im Rahmen der Bekämpfung der Trinkwasser-Initiative das «Green-Paper-Landwirtschaft» sowie das Tätigkeitsprogramm 2020.
September
Er hiess eine Stellungnahme zur Änderung des Umweltschutzgesetzes zu gebietsfremden Organismen gut, beschloss, die parlamentarische Initiative des Ständerates zu den Pflanzenschutzmittel-Initiativen zu unterstützen und diskutierte die Ergebnisse der zum selben Thema in Auftrag gegebenen Umfrage des Forschungsinstituts GfS. Er wurde über das Freihandelsabkommen mit den Mercosur-Staaten orientiert und verabschiedete das SBV-Kommunikationskonzept sowie die Wegleitung «soziale Dienstleistungen». Als Nachfolgerin der zurücktretenden Christine Bühler nominierte der Vorstand Anne Challandes zur Wahl als Vizepräsidentin des SBV.
November
Der Vorstand entschied, auf eine Unterstützung der Volksinitiative «Bedingungslose Nahrungsgrundversorgung» zu verzichten und wurde über den Inhalt der Massentierhaltungs-Initiative informiert. Er legte seine Haltung zur Finanzierung des Ressourcenprogramms und zu den risikobasierten Kontrollen fest, genehmigte das Konzept der Sensibilisierungskampagne zur Unfallverhütung und entschied, die Mitgliederzahl in der Fachkommission «Forschung und Beratung» zu erhöhen.
Dezember
Der Vorstand nominierte Martin Rufer als Nachfolger für den zurücktretenden Direktor Jacques Bourgeois und entschied, Francis Egger zum Vize-Direktor zu ernennen. Weiter legte er die Ja-Parole zum revidierten Jagdgesetz sowie den Beitritt in dessen Abstimmungskomitee fest. Hingegen beschloss er, zum Referendum «Kampf gegen die Diskriminierung aufgrund sexueller Orientierung» wie auch zur Initiative «mehr bezahlbare Wohnungen» keine Parole zu fassen. Im Rahmen der AP22+ behandelte er Düngungsfragen und die Ergebnisse der Arbeitsgruppe zum Sozialversicherungsschutz der Bäuerinnen. Zu guter Letzt genehmigte er das Budget und den Finanzplan 2020 und wird bei der Organisation Nutztiergesundheit Mitglied.