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HELP-Preis 2011
Am 6. August 2010 hat sich Frau Hänggi mit ihrem Ehemann in der Nähe eines Restaurants verabredet. Auf dem Weg dorthin und knapp vor dem Treffpunkt bricht der 41-Jährige zusammen. Sein Sohn, der ihn begleitet, tut dann das einzig richtige: Er läuft sofort ins nahe gelegene Restaurant, ruft nach Hilfe und alarmiert die Ambulanz. Frau Hänggi, der Wirt Thomi Karrer sowie Ruud und Gwendolyn Janssen reagieren ebenfalls sofort und eilen dem Opfer entgegen, um Hilfe zu leisten. Als die Vierergruppe Minuten später beim Patienten eintrifft, setzt bei diesem bereits die Atmung aus. Rasch beginnen die Preisträger mit der Reanimation. Thomi Karrer übernimmt die Herzdruckmassage und die Ehefrau des Opfers beatmet. Gwendolyn Janssen löst nach einer Weile die Ehefrau ab und Ruud Janssen ersetzt später Thomi Karrer bei der Herzdruckmassage, damit dieser die alarmierte REGA vor Ort einweisen kann. Telefonisch wird den Rettern zudem die Anweisung erteilt, die Beatmung und die Herzdruckmassage im Verhältnis von 30:2 anzuwenden, was sie sogleich umsetzen. Zwischenzeitlich treffen die Polizei und wenig später die alarmierte Ambulanz am Unfallort ein und die medizinischen Fachpersonen übernehmen ab dann die weitere Behandlung des Patienten. Etwas später landet ein Helikopter der REGA und das Notfall-Team übernimmt nach rund 20 Minuten die weitere Reanimation. Der Patient wird mehrmals defibrilliert. Als sich sein Zustand stabilisiert, wird er nach Basel in die Universitätsklinik geflogen. Nach einem stationären Aufenthalt sowie einer fast viermonatigen Rehabilitation ist das Opfer seit Dezember 2010 wieder zu Hause bei seiner Familie, wo er sein Leben ohne Folgeschäden geniessen kann.