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Darsteller
Masha Karell
als Anna Göldi
Die gebürtige Frankfurterin und Wahlbernerin wurde in Israel, Wien und London ausgebildet. Ihr Schauspielrepertoire umfasst unter anderem Helena in «Ein Sommernachtstraum», Brigitte in «Der zerbrochene Krug» oder Nina in «Die Möwe». Im Musiktheater spielte sie neben vielen weiteren in «Sekretärinnen», Pegleg in «Black Rider», Ottilie in «Im weissen Rössl», Dorothy in «42nd Street», Donna in «Mamma Mia!», Norma Desmond in «Sunset Boulevard», Grizabella in «Cats», Madame Giry in «Liebe stirbt nie», Ida Straus in «Titanic» oder Jessica Tandy in «The Birds of Alfred Hitchcock». In der Schweiz war sie unter anderem am Theater Biel Solothurn als Aldonza in «Man of La Mancha» und als Frau Ill und Claire Zachanassian in «Der Besuch der alten Dame» auf der Thuner Seebühne zu sehen. Ab Herbst verkörpert sie in Stuttgart und Hamburg die Miss Andrew in «Mary Poppins».
Simon Schnorr
als Dr. Johann Jakob Tschudi
Der Schweizer Simon Schnorr studierte in Freiburg, Leipzig und Karlsruhe und war Meisterschüler bei Ernst Haefliger und Dietrich Fischer-Dieskau. Nach seinem Studium war er langjähriges Ensemblemitglied am Salzburger Landestheater, wo er sich zentrale Partien seines Fachs erarbeitete wie «Don Giovanni» oder «Eugen Onegin». Daneben führten ihn Gastengagements unter anderem an die Staatsoper Hamburg, an das Staatstheater am Gärtnerplatz/München, zu den Salzburger Festspielen, dem Glyndebourne Festival und dem Verbier Festival. An der Seite von John Malkovich war er in dessen Musiktheaterprojekt «The Giacomo Variations» als Giacomo II zu erleben. Gleichzeitig etablierte sich Simon als vielseitiger Konzertsänger und arbeitete unter anderem mit den Berliner Philharmonikern, den Wiener Philharmonikern und dem Mozarteumorchester zusammen.
Eveline Suter
als Elsbeth Tschudi
Vielen Fans ist Eveline Suter von der Sat1-Serie «Anna und die Liebe» als Fanny Lanford bekannt oder aus «Soko Kitzbühl» und der «Landarzt». Ihre Ausbildung zur Schauspielerin und Sängerin absolvierte sie an der Performing Arts Studios in Wien. Zu Beginn ihrer Karriere war sie neben vielen anderen Shows in Deutschland, Österreich und der Schweiz in «Wiener Blut», «Mamma Mia» oder «Die Päpstin» zu sehen. Mit einem Stipendium studierte sie dann für ein Jahr Schauspiel und Gesang am Lee Strasberg Theater and Film Institute in New York. Zurück in der Schweiz wurde sie im Musical-Genre bald zu einer der gefragtesten Darstellerinnen. So war sie in Hauptrollen von «Evita», «Alpenrose», «Bibi Balu» oder dem «Lachner Wiehnachtszauber» mit Carlo und Maja Brunner zu sehen. Auch auf der Walenseebühne stand Eveline Suter in «Tell», «My Fair Lady» oder «Titanic» als Hauptrolle auf der Bühne. Eines ihrer erfolgreichsten Musical-Projekte war die Tournee durch die Schweiz als Edith Piaf im Stück «Spatz und Engel». Besonders am Herzen liegt Eveline Suter ihr Sprecher-Engagement bei der Schweizerischen Bibliothek für Blinde, Seh- und Lesebehinderte für die sie jährlich mehrere Hörbücher einliest. Seit 2016 pendelt Eveline Suter zwischen Europa und New York. In NYC arbeitet sie vor allem als Sprecherin und steht für Werbespots und Printwerbung vor der Kamera. Ihr aktuellstes Musicalprojekt in Europa war «Johnny Blue» mit der Musik von Ralph Siegel, welches Anfang des Jahres in Deutschland aufgeführt wurde.
Paul Erkamp
als Dr. Melchior Zwicky
Der gebürtige Holländer ist Sänger, Pianist und Songwriter und unterrichtet Gesang in seinem Studio in Winterthur. Paul Erkamp studierte bei Maria Rondèl (NL), Roberta Cunningham (Berlin) und Neil Semer (New York). Als Tenor mit warmem Timbre wurde er zum international gefragten Sänger. Er beschäftigt sich vor allem mit Musicals, singt aber auch gerne klassische Musik und begleitet berührende Zeremonien. Während seiner über dreissigjährigen Bühnenkarriere war er in viele Projekte involviert. So verkörperte er unter anderem den Geiger Igor in Marco Rima’s «Die Patienten», Lord Chatwell in «Heidi», Chagal in «Tanz der Vampire», Brankov in «Silk Stockings», Barquentine in «Gormenghast» sowie Clopin in Disney’s «Der Glöckner von Notre Dame». Aktuell singt Paul bei «Männergesang», das Schubert & Lang Quartett.
Roland Herrmann
als Johann Melchior Kubli
Auf Schweizer Bühnen und auch im TV ist Roland Herrmann seit 1995 kein Unbekannter. Vielen ist er als quirliger und frecher Kellner aus der SF DRS Serie «Café Bâle» oder aus der TV-Soap «Lüthi & Blanc», wo er den Paul Nyffenegger verkörperte, bekannt. Im April gab es ein Wiedersehen des «Café Bâle»-Teams in der TV-Serie «im Heimatland» auf verschiedenen Schweizer Fernsehsendern. Auf eine klassische Gesangsausbildung folgten eine Schauspielausbildung in Basel und eine Masterclass bei Bernard Hiller in Berlin und Los Angeles. Er ist auf den Bühnen der ganzen Schweiz unterwegs: Man sah ihn im Demokrat Läppli in «Die Panne» von Friedrich Dürrenmatt, als Puck im «Sommernachtstraum», als Heiri in der Basler «Rhygassopere», er spielte den Jerry in «Manche mögen’s heiss» sowie bei den Thunerseespielen den Hirschi in «Dällebach Kari» und in «Titanic» den Edgar Beane. Zuletzt war er als Leopold in der Operette «Im weissen Rössl» zu sehen.
www.rolandherrmann.com
Raphaël Tschudi
als Heinrich Ludewig Lehmann
Als Lehmann rollt Raphaël Tschudi den Kriminalfall journalistisch auf. Sein Nachname „Tschudi“ stammt tatsächlich von Vorfahren aus dem Glarnerland ab. Besiegelte Fünferrichter Tschudi vor 235 Jahren noch Annas Todesurteil, setzt sich Raphaël Tschudi als Lehmann heute für Annas Ehrenrettung ein. Raphaël Tschudi ist bekannt aus diversen Theaterrollen, so zum Beispiel als Romeo in «Romeo und Julia auf dem Dorfe» (Seeburg-Park, Kreuzlingen) und Kurzfilmen wie «Swiss Maker». Der bereits mehrfach ausgezeichnete Master-Absolvent der Zürcher Hochschule der Künste hat schon im Kurzfilm «Herbsterwachen» und im Freilichtspektakel «1476» (Murten) mit Mirco Vogelsang, Autor und Regisseur von «Anna Göldi – Das Musical», zusammengearbeitet. Auch in zwei Kinofilmen «Verso» und «Sweet Girls» ist Raphaël Tschudi zu sehen.
www.raphael-tschudi.ch
Marc «Cuco» Dietrich
als Rudolf Steinmüller
Der Vollblut-Stadtberner hatte das Glück, dank einer Bilderbuchkarriere als Marc von der Musikgruppe «Peter, Sue & Marc» in den 60ern, 70ern und 80ern eine überaus erfolgreiche Laufbahn zu erleben. Im Jahr 2012 fand er dank Regisseur Mirco Vogelsang nach über 30 Jahren nochmals den Weg auf die Bühne und spielte eine Hauptrolle im Musical «Alperose» mit den Hits von Polo Hofer. Zwei Jahre später ging es auf dem Original-Schlachtfeld in Murten mit einer Hauptrolle im Freilichtschauspiel «1476 – die Schlacht bei Murten» weiter. 2015 durfte Cuco als stolzer Zuschauer die Erstaufführung und ein Jahr später die Wiederaufnahme des erfolgreichen Musicals «Io Senza Te» mit den Hits von Peter, Sue & Marc in Zürich geniessen. Heute ist Cuco glücklicher Rentner, macht Stadtführungen für bernTourismus, führt seinen Fasnachtskeller «Zunft zur füfte Jahreszyt» in der Berner Altstadt und geniesst das Leben. Zudem spielte er im Frühling 2017 die skurrile Rolle des Herrn Lieberherr in der Wiederaufnahme des erfolgreichen Schweizer Musicals «Ewigi Liebi» in Zürich, welches ab nächsten November weitergeht. Zuvor steht Cuco im September und Oktober aber als Rudolf Steinmüller, ein Leidensgenosse, Wegbegleiter und Freund der Anna Göldi in Neuhausen am Rheinfall auf der Musicalbühne.
Bodo Krumwiede
als Rudolf Steinmüller
Bodo Krumwiede ist in Celle, Norddeutschland geboren und lebt in Zürich. Er studierte Theaterwissenschaften und absolvierte das Schauspieldiplom in München. Von 1981 bis 1993 war Bodo Krumwiede festes Ensemblemitglied beim Theater 58 in Zürich.
Seit 1993 ist er als freischaffender Schauspieler auf verschiedenen Bühnen in der Schweiz tätig. So spielte er im Sommer 2016 «Romulus der Grosse» aus dem gleichnamigen Stück von Friedrich Dürrenmatt beim Shpektakel in Schaffhausen und im darauffolgenden Herbst verkörperte er Henry Higgins in «My Fair Lady» bei der Fricktaler Bühne in Rheinfelden Er verkörperte die Rolle des Niklaus von Flüe, „Bruder Klaus“, in der Uraufführung 1476 - Bedroht. Entschlossen. Vereint.“ in Murten. Gegenwärtig ist er mit dem Stück «Nimm mich mir» von Hannes Glarner, einem Projekt der Zürcher Kirchen für das diesjährige Bruder-Klaus-Gedenkjahr, auf Gastspielreise.
www.bodokrumwiede.ch
Heidy Suter
im Ensemble
Die gebürtige Schweizerin steht schon seit Kindesalter auf der Bühne, damals noch jodelnd zusammen mit Vater, Mutter und Geschwistern als volkstümliche Familienkapelle. Heidy Suter absolvierte ihr Musicalstudium an der American Musical and Dramatic Academy in New York. Zu ihren Musicalengagements zählen Produktionen wie «Cabaret» (New York City), «Fame» (Schwyz), «Die letzten 5 Jahre» (Bern/Zürich), «Rebecca» (Theater St. Gallen), «Moses – Die 10 Gebote» (Theater St. Gallen), «Shrek – Das Musical» (DE/AT/CH Tour) und «Sugar – Manche mögen’s heiss» (Thun), sowie die Schweizer Uraufführungen «Der Besuch der alten Dame» (Thun und Wien), «Dällebach Kari» (Thun/Zürich/Bern), «Gotthelf» (Thun), «Alperose» (Bern), «Io Senza Te» (Zürich) und «Mein Name ist Eugen» (Zürich). Heidy sang in der Schweiz als Backgroundsängerin für «Florian Ast», «George» oder «Lovebugs».
www.heidysuter.ch
Marlen Oberholzer
im Ensemble
Marlen Oberholzer schloss 2011 die StageArt Musical & Theatre School in Adliswil mit dem Profi-Diplom ab. Bereits 2007 debütierte sie in «Die Schwarzen Brüder» in Schaffhausen und es folgten Engagements in den Theater-Produktionen «Wie es euch gefällt», «Romulus der Grosse» und «Die Frau des Bäckers» im Sihlwald. Im Erfolgsmusical «Alperose» stand Marlen 2012 als Cover von Emma auf der Bühne und 2013 wirkte sie im Performance Stück «Drop Dead, Gorgeous!» in Basel, Luzern, Zürich und Berlin mit. Marlen verkörperte im Musical «Spamalot» die weibliche Hauptrolle als Zweitbesetzung von Sandra Studer und stand in Zürich sowie Hamburg auf der Bühne.
2016 war sie als Franziska Romana in die «Helvetische Revolution» zu sehen und jüngstens spielte sie den Struwwelpeter, welcher von Oliver Kühn inszeniert wurde. Zudem ist Marlen Oberholzer eine gefragte Sängerin in verschiedenen Formationen.
www.marlen-oberholzer.ch
Pia Lustenberger
im Ensemble
Die Zugerin ist Schauspielerin und Sängerin und international tätig. Sie spielte in diversen Musicals u.a. in «Cabaret» unter der Regie von Sam Mendes in den Folies Bergère und dem Theâtre Marigny in Paris die Rolle der Lulu. In «Buddy Holly» am Colosseum Theater in Essen war sie unter der Regie von Stephanie Mohr zu sehen. Nebst ihren verschiedenen Engagements und Tourneen im Ausland steht Pia Lustenberger immer wieder auf Schweizerbühnen; An den Thuner Seespielen als Bethi in «Gotthelf» und auf der Walenseebühne als Hedwig Tell in «Tell» und als Mrs Bean in «Titanic». Sie drehte in Frankreich verschiedene TV-Serien und Kurzfilme. Die Künslterin lebt in Zürich und Paris.
www.pialustenberger.ch
Stephan Luethy
als Dr. Johannes Marti, Dance Captain und im Ensemble
In den ersten Jahren nach seinem Musicalstudium in Bern stand der gebürtige Uetendorfer vorrangig in der Heimat auf der Bühne, u.a. in den Uraufführungen von «Heidi» (Geissenpeter), «Die schwarzen Brüder» (Anselmo Rossi), «Ewigi Liebi» (Bert), «Alperose» (Michi) und «Dällebach Kari». In Deutschland konnte man ihn beispielsweise in Stuttgart als Moq in «Wicked» sehen, als Pinocchio an der Seite von «Shrek» auf Tournee sowie in Tecklenburg als «Peter Pan» oder als Skimbleshanks in «Cats». Für «Mein Name ist Eugen» kehrte Stephan vergangenes Jahr als Eglikurt und Cover der Titelpartie in die Schweiz zurück und war zudem in der St. Galler «West Side Story» als Baby-John und in Thun als Page in «Sugar» engagiert. Zuletzt kreierte er am Stadttheater Fürth die Rolle Mathis in «Luther – Rebell Gottes» und spielte diesen Sommer an den Bad Gandersheimer Domfestspielen den Bobby C in «Saturday Night Fever».
www.stephanluethy.ch
Wolfgang Postlbauer
als Camerarius Tschudi und im Ensemble
Wolfgang Postlbauer kommt aus Österreich und absolvierte seine Ausbildung an der Stage School in Hamburg. Daraufhin folgten Engagements unter anderem in «Joseph And The Amazing Technicolor Dreamcoat», «Hair» und «Evita» in einer Tourneeproduktion. Er war in «Jesus Christ Superstar» am Mainfranken Theater Würzburg, in «Anything Goes» bei den Schlossfestspielen Ettlingen und in «Elisabeth – Legende einer Heiligen» am Landestheater Eisenach zu sehen. Weiter stand er mehrfach bei den Freilichtspielen Tecklenburg auf der Bühne sowie in «Ich war noch niemals in New York» und «Elisabeth» am Raimund Theater und bei «Der Besuch der alten Dame» am Ronacher. Zuletzt hat man Wolfgang Postlbauer in «Don Camillo & Peppone» in St. Gallen und Wien erleben dürfen.
Vier Mädchen aus der Region
als Miggeli
Die einzige Kinderrolle der Produktion wird von vier Mädchen aus der Region Schaffhausen besetzt. Während den 47 Vorstellungen teilen sich die Geschwister Lina und Norah Lüthi aus Hallau, Giulia Gnädinger aus Ramsen und Lena Pallmann aus Hüttwilen die Besetzung von «Miggeli». Alle vier Darstellerinnen sind zwischen 8 und 11 Jahre alt und haben neben ihren musikalischen und sportlichen Hobbies bereits erste Bühnenerfahrungen im Schulchor- und theater sammeln können.
Künstler aus der Region
als Chor
Der Chor setzt sich zusammen aus den Künstlerinnen und Künstlern aus dem Kanton Schaffhausen Jeannine Allieri, Dorothée Hauser, Christian Kessler, Santina Krizanac und Werner Menet sowie Carina Kaiser und Rainer Lenz aus dem Thurgau, Anja Brühlmann und Rhea Seleger aus dem Kanton Zürich sowie Nathalie Ehrlicher, Mathias Mutter und Markus Störk aus Deutschland.