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MUSIKPRODUKTIONS-
PHASEN & SOUNDS
Erfahre, welche Phasen eine Songproduktion durchläuft.
Höre, wie der Track "Metroplex" der Band Travelling Salesmen in jedem einzelnen Produktionsschritt ab der Recordingphase klingt.
MUSIKPRODUKTIONS-PHASEN
1. Inspiration / Songwriting
Alles beginnt zunächst mit der Inspiration des Künstlers. Aus dieser entstehen Melodien, Takte, Texte, Strophen und letztendlich ein Song, der für das Individuum oder gar die Welt aufgenommen werden will.
2. Vorproduktion (Pre-Production)
Bevor es ins Tonstudio geht, sollten alle künstlerischen und technischen Fragen geklärt sein. Hilfreich dabei sind Aufnahmen im Proberaum, spielen vor Publikum und ein Vorgespräch mit dem Tontechniker.
3. Recording
Tonaufnahme der verschiedenen Instrumente und Vocals (Sänger, Sängerin) im Tonstudio, Homestudio oder Livebereich. Ein professionell durchgeführtes Recording ist für eine Spitzenproduktion unabdingbar.
4. Rough Mix
Erster "grober" Mix i.d.R. ohne viele Spezialeffekte und sonstigen Bearbeitungen, der meist schon während der Recordingphase gemacht wird, um sich einen ersten Eindruck der Tonaufnahme zu verschaffen. Entwicklung einer Vision, in welche Richtung sich die Produktion entwickeln soll.
5. Mixing (Mixdown)
Mischen aller analog oder digital bearbeiteten Tonspuren zu einer Einheit (Summe). Enthält i.d.R. noch keine Summenbearbeitungen, jedoch Automatisierungen, Spurbearbeitungen und Effekte wie:
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Zeitbearbeitende (z.B. Hall, Delays, Chorus etc.)
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Frequenzbearbeitungen (EQs)
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Dynamische (z.B. Kompressionen, Limiter, Gates etc.)
6. Mastering
Beim Mastering geht es darum, dem vorliegenden Tonmaterial eine bessere Qualität zu verleihen und die Wiedergabe-Kompatibilität auf möglichst vielen technischen Geräten und Medien zu ermöglichen.
Dabei wird, vereinfacht ausgedrückt, zwischen dem sog.
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Audio-Mastering und dem
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technischen (Pre)Mastering unterschieden.
Beim Audio-Mastering findet die künstlerische End- bzw. Nachbearbeitung der Stereo-/ Raumklangsumme statt, beim technischen Mastering werden u.a. Titelreihenfolgen, Songinformationen, sowie bestimmte Zusatzinformationen wie ISRC, EAN-Codes oder auch CD-Text angelegt. Vor der eigentlichen Erstellung der Negativ-Pressvorlage für die CD-Herstellung wird noch eine Premaster-CD erstellt, die dem Red-Book-Standard für Audio-CDs entsprechen sollte.
Und los geht's - Kopfhörer auf bitte!
Achtung: Evtl. längere Ladezeiten, da hohe MP3-Auflösung (320 kbit/s)
1. Track OHNE Gitarren am Ende (Mono)
2. Gitarrenaufnahmen für Trackende
RECORDING
Im ersten Player hörst Du den Track in seiner Urform, d.h. wie dieser im Tonstudio ohne jegliche Bearbeitung in der Recording-Phase aufgenommen wurde. Auch wurden noch keine Einstellungen, wie bspw. Panorama (links, rechts) und Lautstärkeverhältnisse der einzelnen Instrumente vorgenommen.
Im zweiten Player hörst Du drei Gitarren für das Ende des Tracks, die im Anschluss an die erste Aufnahme noch separat aufgenommen wurden.
Kompletter Track (Stereo)
ROUGH MIX
In der Rough Mix-Phase hörst Du den gesamten Mix inkl. aller Gitarren. Es wurden lediglich die Lautstärkeverhältnisse und Panoramas der einzelnen Instrumente bzw. Spuren eingestellt. Keine Effekte und Summenbearbeitungen. Anhand dieses Mix wurden im Studio zusammen mit der Band erste Soundvorstellungen entwickelt.
MIXDOWN
Alles, was den Track positiv weiterbringt, wird in der Mixdown-Phase angewendet. Z.B. Frequenzbearbeitungen (EQing), um jedes einzelne Instrument so zum Klingen zu bringen, damit dieses auch im Gesamtmix seinen Platz hat. Im Weiteren wurden u.a. auch Hall, Delays, Simulation von Analogequipment mittels spezieller Software Plugins etc. eingesetzt und Spurautomatisierungen vorgenommen, um den Track in seiner Dynamik und Ausdrucksweise zu unterstützen.
Achtung:
Ab hier höhere Lautstärke durch Mastering!
1. DYNAMIC-Version
2. LOUD-WARM-Version
3. LOUD-BRIGHT-Version
MASTERING
Mastering-Phase:
Die Version im ersten Player ist die "DYNAMIC-Version", die zwar laut, aber am wenigsten komprimiert wurde und noch viel Dynamik enthält. Geeignet für Streamingdienste.
Im zweiten Player hörst Du die "LOUD-WARM-Version", die am lautesten ist und zusätzliche Frequenzbearbeitungen enthält, die den Track "warmer" klingen lässt. "LOUD" ist geeignet für den Club oder Privatgebrauch.
Im dritten Player hörst Du die "LOUD-BRIGHT-Version", die in etwa gleich laut wie die "LOUD-WARM-Version" ist, jedoch heller klingt. Ob WARM oder BRIGHT entscheidet Dein Geschmack und wo der Track gehört wird.
Im Mastering erstelle ich auf Wunsch mehrere Versionen*, um den verschiedenen Anwendungsmöglichkeiten (Streaming, Radio, Club etc.) und Deinen persönlichen Bedürfnissen gerecht zu werden.
*DYNAMIC-, LOUD, MEDIUM- und NEUTRAL-Versionen, sowie verschiedene Versionen der Klangfarbe betreffend (neutral, warm und hell).