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Wer fossile Brennstoffe einkauft, bezahlt automatisch die CO²-Abgabe.
Diese CO²-Abgabe ist ein zentrales Instrument zur Erreichung der gesetzlichen Klimaschutzziele. Sie ist eine Lenkungsabgabe und wird auf fossilen Brennstoffen wie Heizöl oder Erdgas erhoben.
Treibhausgasintensive Unternehmen können sich von der CO²-Abgabe befreien lassen, wenn sie sich im Gegenzug zu einer Verminderung ihrer Treibhausgasemissionen verpflichten
Jährlich werden rund zwei Drittel der Abgabeerträge verbrauchsunabhängig an Bevölkerung und Wirtschaft zurückverteilt. Ein Drittel (max. 450 Mio. Franken) fliesst in das Gebäudeprogramm zur Förderung CO²-wirksamer Massnahmen wie z.B. energetischer Sanierungen oder erneuerbarer Energien.
Die Rückverteilung an die Bevölkerung und die Wirtschaft erfolgt über die Krankenversicherer und die AHV-Ausgleichskassen.
Die AHV-Ausgleichskassen verteilen die Gelder im Auftrag des Bundesamtes für Umwelt, indem sie den jeweiligen Betrag verrechnen oder auszahlen.
Die Rückverteilung basiert auf die deklarierte AHV-Lohnsumme. Der Verteilfaktor beträgt im 2023 0.662‰. Somit erhalten die Arbeitgeber pro CHF 100'000 abgerechneter AHV-Lohnsumme des Jahres 2021 CHF 66.20 rückverteilt. Massgebend für die Lohnsummenerhebung des Jahres 2021 ist die am 31. Oktober 2022 deklarierte Lohnsumme. Nachträglich korrigierte Lohnsummen aus Arbeitgeberkontrollen werden nicht berücksichtigt.
Die Ausgleichskassen nehmen die Verteilung der Gelder in der Regel im September vor.