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Der Rundschau-Beitrag stelle Zucker als grossen Subventionsempfänger und die Industrie als Profiteur dar, heisst es in einer Medienmitteilung der Schweizer Zucker AG (SZU). Diese Darstellung sei aus Sicht der SZU tendenziös, weil wichtige Themen wie die Versorgungssicherheit ausgeklammert oder nur am Rande behandelt worden seien.
Zucker gehöre zu den Grundnahrungsmitteln und sei in vielen Produkten des täglichen Bedarfes zentraler Rezeptbestandteil. Seit dem Ausbruch der Corona-Krise in der Schweiz liefere die SZU ein Mehrfaches höhere Zuckermengen an den Detailhandel und teilweise an die Industrie, um die Versorgung kurzfristig zu sichern.
Es sei allgemein bekannt, dass die Schweizer Landwirtschaft Unterstützungsbeiträge bekomme und dadurch die Industrie und die Konsumenten entsprechend günstigere Rohmaterialen erhielten, heisst es weiter. Dies gelte nicht nur für Zucker, sondern für praktisch alle landwirtschaftlichen Produkte. Die Industrie und der Konsument profitierten also indirekt von diesen Subventionen. Dies sei aus Sicht der Schweizer Zucker AG weit weniger störend als die Aussicht auf eine gefährdete Nahrungsmittelproduktion in der Schweiz.
Die Rundschau hatte in ihrem Beitrag insbesondere kritisiert, dass Red Bull einer der grossen Profiteure der Beiträge sei.