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Die Anpassung der Soja an unsere klimatischen Bedingungen kann nicht gelingen, ohne dass die Blattfläche bedeutend reduziert wird. Dieses Ziel wird erreicht durch die Selektion von Pflanzen mit kleinen Blättern und durch Kreuzungen mit Genotypen, die lanzettförmige Blattformen zeigen. Im Allgemeinen bleibt die Einkreuzung des ln Allels, das die lanzettförmige Blätter exprimiert, ohne Einfluss auf den Ertrag, verkleinert hingegen die Blattfläche. In dieser Studie wurden neun lanzettförmige/ovale Isolinienpaare (ln/ov) auf dem Feld verglichen. Zwei davon wurden ausserdem auf ihre Jugendentwicklung untersucht. Der ovale Blatttyp zeigte eine kräftigere Jugendentwicklung. Beim lanzettliche Blatttyp liessen sich eine Reduktion der Blattfläche, eine bessere Lichtdurchlässigkeit des Bestandes, eine höhere photosynthetische Aktivität tieferer Blätter sowie eine bessere Ertragsstabilität beobachten. Das ln-Allel trägt folglich positiv zur Anpassung der Soja an das schweizerische Klima bei.
Herbizidresistenzen bei Unkräutern sind weltweit ein zunehmendes Problem. Das Herbizidresistenz-Monitoring in der Schweiz soll dazu beitragen, die Mechanismen, die zu diesen Resistenzen führen, besser zu verstehen und den Herbizideinsatz besser zu steuern.
Agroscope hat Pflanzenschutzstrategien im Apfelanbau verglichen. Durch die Reduktion von Pflanzenschutzmitteln verminderten sich die lokalen ökotoxikologischen Risiken, es ergaben sich aber andere Zielkonflikte bezüglich Umwelt und Wirtschaftlichkeit.
Bt-Mais ist durch Eiweisse des Bakteriums Bacillus thuringiensis vor Frass durch bestimmte Insekten geschützt. Eine neue, systematische Auswertung von weltweiten Felddaten bestätigt, dass Nichtzielorganismen in Bt-Mais weitgehend geschont werden.