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Zürich ist die Geburtsstätte einer Künstler-Bewegung namens Dada. Sie griff jene kulturellen Werte an, die gemäss ihren Schöpfern zum Ersten Weltkrieg geführt hatten. Alles begann im Februar 1916 im Cabaret Voltaire in der Altstadt von Zürich.
Die Schweiz war während des I. Weltkriegs ein neutrales Land, und viele europäische Künstler suchten hier Zuflucht. Dazu gehörte auch der Gründer des Cabaret Voltaire, Hugo Ball.
Die Dadaisten publizierten Bücher und schufen Gemälde und Skulpturen, doch der wahre Geist des Dada kam in Veranstaltungen zum Tragen: Performances, Demonstrationen, Deklarationen, Konfrontationen, die Verteilung von Flugblättern und kleiner Magazine und Zeitungen sowie Aktionen, die wir heute als Guerilla-Theater bezeichnen würden.
Als Hans Arp und Richard Huelsenbeck zur Gruppe stiessen, begann diese mit Collagen und Holzskulpturen. Doch die Künstler des Cabaret Voltaire beschränkten sich nicht darauf, Maler, Schriftsteller, Tänzer oder Musiker zu sein. Die meisten nutzten verschiedene Kunstformen und rissen die Grenzen ein, welche die Künste unterschieden.
Das Gebäude des Cabaret Voltaire wurde liebevoll restauriert und in ein Museum umgewandelt. Es ist ein Denkmal für die Dadaisten, deren Aktivitäten einen grossen Einfluss auf die Entwicklung der Kunst im 20. Jahrhundert hatten.
(SRF/Julie Hunt)