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Bei der Frau besteht das Genitalsystem aus den Eierstöcken, den Eileitern, der Gebärmutter und der Scheide.
In ihrer anatomisch korrekten Lage im kleinen Becken werden diese Organe durch Haltebänder und die Beckenbodenmuskulatur fixiert. Die Beckenbodenmuskulatur wird dabei von der Harnröhre und vom Enddarm sowie von der Scheide durchbrochen.
Die Eierstöcke sind paarweise angelegt
In ihnen reifen die bereits vor der Geburt gebildeten Eizellen heran. Die Reifung der Eizellen findet in den sogenannten Eibläschen (Follikel) statt. Diese geben etwa alle vier Wochen eine reife Eizelle in die Eileiter ab (Eisprung). Dieser Vorgang beginnt bei der Frau in einem Alter von etwa 11 bis 15 Jahren und endet nach den Wechseljahren, der sogenannten Menopause. Die Befruchtung der reifen Eizelle findet dann im Eileiter statt.
Die Eileiter münden in die Gebärmutter (Uterus), ein muskuläres Hohlorgan. Zwischen dem 14. und 21. Tag des Menstruationszyklus beginnt unter hormonellem Einfluss die Ausbildung einer gut durchbluteten Schleimhaut als Voraussetzung für die Einnistung einer befruchteten Eizelle. Die Gebärmutter verschlankt sich nach unten zum Gebärmutterhals und endet mit dem Muttermund, der in die Scheide hineinragt.
Die Scheide ist eine muskuläre Röhre und dient als Geburtskanal
Die Scheidenöffnung liegt unmittelbar hinter der Harnröhrenmündung und vor dem After. Die äusseren weiblichen Geschlechtsorgane bestehen aus den inneren und äusseren Schamlippen und dem Kitzler (auch Klitoris genannt).
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