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Methotrexat: Hautkrebsrisiko im Kopf behalten
Die Behandlung mit Methotrexat erhöht das Risiko für Hautkrebs. In welchem Ausmass und für welche Formen das gilt, untersuchten dänische Forscher.
Für ihre Fall-Kontroll-Studie nutzte die Forschergruppe Daten aus dem dänischen Krebsregister (1).
Sämtlichen im Zeitraum von 2004–2018 aufgeführten Hautkrebsfällen stellten sie jeweils zehn gematchte Kontrollen gegenüber und berechneten den Einfluss von Methotrexat auf die verschiedenen Hautkrebstypen.
Basalzellkarzinom-Risiko stieg mit Methotrexat-Dosis an
Die kumulative Einnahme von 2,5 g Methotrexat oder mehr (entspricht einer Therapie mit 17,5 mg Methotrexat pro Woche über 2,7 Jahre) war nicht nur mit einem erhöhten Risiko für Plattenepithelkarzinome (Odds Ratio, OR, 1,61) verbunden. Auch Basalzellkarzinome und kutane maligne Melanome traten vermehrt auf (OR 1,21 bzw. 1,35).