Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03180.jsonl.gz/2175

Das Nein der Stimmbürger zum Gripen im Jahr 2014 zeigt nun definitiv seine Folgen für die Luftwaffe der Schweizer Armee: Die 20 Jahre alten Flugzeuge müssen saniert werden, damit sie bis 2030 im Einsatz bleiben können.
Doch nun meldet die Ruag Probleme: Ein erstes Flugzeug konnte zwar im letzten Sommer innerhalb von vier Monaten überholt werden. Bei den nächsten fünf Flugzeugen dauern diese Arbeiten jedoch wesentlich länger als erwartet.
«Ursache dafür sind bisher nicht bekannte und erst teilweise gelöste Probleme aus der Produktionszeit Ende der 90er Jahre. Zum Beispiel sind bei gewissen Ersatzteilen die Bohrungen für die Befestigung nicht identisch mit der vorhandenen Struktur», heisst es in der Medienmitteilung des VBS.
Deswegen stehen der Luftwaffe weniger Flugzeuge für den Flugdienst zur Verfügung. Aktuell sind es zehn der insgesamt 30 F/A-18. Gemäss VBS werden diese Einschränkungen noch bis 2024 dauern. «Die flugbereiten F/A-18 genügen jedoch, um den Luftpolizeidienst sowie Konferenzschutz-Operationen jederzeit sicher zu stellen.»
Die Luftwaffe verfügt über insgesamt 30 F/A-18-Kampfjets. 34 Maschinen - 26 Einsitzer und 8 Doppelsitzer - wurden ab 1997 in den Dienst genommen. Vier gingen bei Abstürzen verloren, wie die Armee auf ihrer Webseite schreibt, darunter drei Zweisitzer.
(red./SDA)