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«Als ich der FDP beigetreten bin, dachte ich, dass ich einer liberalen, staatstragenden Partei beitreten würde», schreibt David Noser auf X, ehemals Twitter. Nun habe er aber feststellen müssen, «dass die Liberalen innerhalb der FDP schon längst den Lobbyisten und Rechtskonservativen unterlegen sind». Wie seine politische Zukunft aussehen werden, könne Noser noch nicht sagen.
Aufgrund unüberbrückbarer Differenzen zwischen meinen Ansichten und den Positionen von JF/FDP sowie der illiberalen Handhabung anderer Meinungen innerhalb der Parteien habe ich mich entschieden, aus der Partei auszutreten. Als ich der FDP beigetreten bin, dachte ich, dass ich…— David Noser (@NoserDavid) November 6, 2023
Noser und Mörgeli gifteten sich an
Noser kritisierte jüngst die Kandidatur von Gregor Rutz (SVP) für den Ständerat und widersprach damit der Meinung seiner Partei und auch der seines Vaters. Christoph Mörgeli nahm diese Kritik zum Anlass für einen Artikel bei der Weltwoche. Er unterstellte Noser, dass er seinem Vater in den Rücken falle und schrieb, dass Noser junior hoffentlich nie Politiker werde. David Noser selbst stichelte in einem Beitrag von «20 Minuten» zurück, dass er froh sei, dass Mörgeli selbst nicht mehr Politiker sei.
David Noser politisierte bei den Jungfreisinnigen. Bei den vergangenen Nationalratswahlen stand er auf der Liste der FDP-Jungpartei.
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(lib)