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Geschiebeablagerungen in der Nähe des Zusammenflusses der Kempt in die Töss. Modellsituation mit festem Flussbett
Geschiebeablagerungen in der Nähe des Zusammenflusses der Kempt in die Töss. Modellsituation mit festem Flussbett
Infolge des Ausbaus der SBB-Linie Zürich-Winterthur muss der Unterlauf der Kempt umgelegt werden. Eine breitangelegte, vertiefte Variantenstudie hat die Variante V3 als Bestvariante erkoren. Diese Variante ist allerdings gekennzeichnet durch recht komplexe Strömungsbedingungen am Unterlauf der Kempt und bei der neuen Einmündung in die Töss, welche die Analyse und Optimierung der Bauwerke anhand von physikalischen Modellversuchen unabdingbar machen.
Ziele der durchgeführten Modellversuche waren die konstruktive Optimierung der Bauwerke, die Dimensionierung der Stabilisierungsmassnahmen sowie die Überprüfung des Systemverhaltens in Dimensionierungs- und in Überlastsituationen.
Zentrales Element des zu untersuchenden Fluss- und Wasserbauprojektes war die neue Querung der SBB-Linie sowie die damit verbundenen ober- und unterwasserseitigen Anschlüsse an die Kempt bzw. an die Töss. Die anhand von Modellversuchen zu erzielenden Optimierungen des Projektes waren demzufolge hauptsächlich bei der Gestaltung der Geometrie der neuen Linkskurve zwischen Autobahndurchlass und neuer SBB-Querung, bei der Wahl der Sohlengestaltung (Geometrie und Materialisierung) zwischen Autobahn und Töss sowie bei der Gestaltung des Einlaufbauwerks der SBB-Querung (Druckbrücke, Zuschlagen, Treibholzverklausung).
Für die Untersuchungen der hydrodynamischen und geschiebetechnischen Verhältnisse im vorgegebenen Projektperimeter wurde ein physikalisches Modell im Massstab 1:27 realisiert. Die Prozesse wurden mit dem Ähnlichkeitsgesetz nach Froude skaliert.