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Für Timea Bacsinszky ist das Australian Open bereits nach der 2. Runde zu Ende. Die 26-jährige Lausannerin scheitert mit 2:6, 3:6 an Annika Beck. Bacsinszky ist gegen die deutsche Weltnummer 55 absolut chancenlos, schlägt schwach auf und leistet sich viel zu viele Fehler. Bereits nach 1:16 Stunden ist die Partie zu Ende.
Für Bacsinszky ist es die erste Niederlage gegen eine Gegnerin von ausserhalb der Top 50 seit acht Monaten. Zuletzt hatte sie im Mai 2015 am grossen Turnier von Rom gegen die Australiern Daria Gavrilova, damals die Nummer 78 der Welt, verloren. Gegen Annika Beck befindet sich Bacsinszky fast permanent in Rücklage. Sie bekundet fast in jedem Aufschlagspiel Mühe. Vom 2:2 im ersten Satz bis zum 2:6, 0:3 geinnt die Deutsche sieben Spiele hintereinander. Danach folgt Bacsinszkys kurzes Aufbäumen.
Bacsinszky wehrt einen Breakball zum 0:4 im zweiten Satz ab und schaffte danach, auch dank gütiger Mithilfe der Gegnerin (zwei Doppelfehler zum Break zum 2:3), den 3:3-Ausgleich. Annika Beck fängt sich aber wieder auf. Zuletzt gewinnt sie elf der letzten 13 Ballwechsel. Nach 79 Minuten gratuliert Bacsinszky ihrer Gegnerin zum Sieg.
Damit ist der Versuch, nach einer Knieverletzung im Oktober bereits in Australien wieder voll mitzuspielen, gescheitert. Timea Bacsinszky feierte an den drei Turnieren in Brisbane, Sydney und Melbourne bloss einen Sieg, gegen die Tschechin Katerina Siniakova in Melbourne letzten Dienstag. Immerhin bereitet ihr das Knie während der drei Wochen in Australien kaum Probleme.
Mit Martina Hingis, die im Doppel mit Sania Mirza antritt, hat am dritten Tag des Australian Open auch die letzte Schweizerin ins Geschehen eingegriffen. Das schweizerisch-indische Doppel liess Teliana Pereira (Brasilien) und Mariana Duque Marino (Kolumbien) keine Chance und gewann 6:2, 6:3. Das Duo ist seit nunmehr 31 Spielen ungeschlagen.
Ebenfalls weitergekommen in der Doppelkonkurrenz ist Belinda Bencic. Die junge Ostschweizerin schlug mit ihrer slowakischen Partnerin Magdalena Rybarikova das australische Duo Paterson/Rogowska 6:4, 7:5. (ada/pre/trs)