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Die Ethos Stiftung veröffentlicht die 18. Ausgabe ihrer Richtlinien zur Ausübung der Stimmrechte und Grundsätze zur Corporate Governance. Die Ausgabe 2019 unterstreicht insbesondere die Erwartungen von Ethos bezüglich der Veröffentlichung von extra-finanziellen Informationen im Rahmen der Verabschiedung des Geschäftsberichts.
Seit Inkrafttreten der Verordnung gegen übermässige Vergütungen (Minder-Initiative) sind die verschiedenen Abstimmungen über die Vergütungen der Führungsinstanzen die am stärksten umstrittenen Anträge bei den Aktionären. Dies schlägt sich in einer Stabilisierung der Vergütungen in sämtlichen SPI-Unternehmen und einem leichten Rückgang bei den grössten börsenkotierten Unternehmen nieder.
Die Versammlung der Mitstifter der Ethos Stiftung und die Generalversammlung von Ethos Services fanden heute in Freiburg statt. Alle Traktanden wurden genehmigt. Dr. Rudolf Rechsteiner wurde einstimmig zum Präsidenten der Ethos Stiftung und Beth Krasna einstimmig zur Präsidentin von Ethos Services gewählt. Sie treten die Nachfolge von Dr. Dominique Biedermann an, der sich nach 21 Jahren ununterbrochenen Engagements für die Entwicklung von Ethos nicht mehr zur Wiederwahl stellte.
Ethos unterzeichnet Brief an die Financial Times, in dem die Öl- und Gasunternehmen aufgefordert werden, sich auf eine kohlenstoffarme Zukunft vorzubereiten
Ethos nimmt mit grosser Genugtuung zur Kenntnis, dass zwischen dem Sika-Verwaltungsrat, der Familie Burkard und Saint-Gobain eine gütliche Einigung erzielt wurde, welche im Interesse aller Beteiligten liegt und die Unabhängigkeit des Unternehmens gewährleistet. Als nebenintervenierende Partei im Rechtsstreit an der Seite der nicht mit der Familie Burkard verbundenen Verwaltungsratsmitglieder hat die Ethos Stiftung die Bemühungen um den Erhalt der Unabhängigkeit von Sika stets unterstützt. Die Stiftung begrüsst die Entscheidung des Verwaltungsrats, für den 11. Juni 2018 eine ausserordentliche Generalversammlung einzuberufen, um die Gleichbehandlung der Aktionäre wiederherzustellen.
Ethos fordert Investoren auf, an der Generalversammlung von Royal Dutch Shell am 22. Mai 2018 FÜR den von der holländischen Aktionärsvereinigung «Follow this» eingereichten Aktionärsantrag zu stimmen (Traktandum 19 der Tagesordnung). Der Aktionärsantrag fordert Shell auf, Ziele zur Reduzierung der Treibhausgasemissionen festzulegen, welche mit der Absicht des Pariser Übereinkommens vereinbar sind, die globale Erwärmung auf maximal 2 Grad Celsius gegenüber der vorindustriellen Ära zu begrenzen. Der Verwaltungsrat von Shell hat seinen Aktionären geraten, gegen den Aktionärsantrag zu stimmen, da der Antrag nicht im besten Interesse des Unternehmens und seiner Aktionäre sei.
In einer Stellungnahme an der heutigen Generalversammlung von LafargeHolcim fordert Ethos-Direktor Vincent Kaufmann den Verwaltungsrat auf, zusätzliche Massnahmen zur Verbesserung der Corporate Governance sowie der Umwelt- und Sozialverantwortung zu ergreifen. Drei Jahre nach der Fusion zwischen Lafarge und Holcim lässt die versprochene zusätzliche Wertschöpfung noch immer auf sich warten.
Credit Suisse: Ethos erwartet Verbesserungen bei Corporate Governance und Umwelt- und Sozialverantwortung
In einer Stellungnahme von Direktor Vincent Kaufmann an der heutigen Credit Suisse-Generalversammlung empfiehlt Ethos den Aktionärinnen und Aktionären, die verschiedenen Vorschläge des Verwaltungsrats in Bezug auf die Vergütungen der Führungsinstanzen abzulehnen und gegen die Wiederwahl des Verwaltungsratspräsidenten zu stimmen. Zudem verlangt Ethos, dass die Bank ihre Umwelt- und Sozialverantwortung verbessert.
Im Rahmen der «Climate Action 100» Initiative meldet sich Ethos heute an der Nestlé-Generalverammlung zu Wort, um den Verwaltungsrat zur Ergreifung zusätzlicher Massnahmen gegen klimabedingte Risiken anzuhalten. Ausserdem fordert Ethos den Verwaltungsrat auf, alles zu unternehmen, um die derzeitigen Spannungen mit verschiedenen Stakeholdern des Unternehmens abzubauen.
Die Ethos Stiftung veröffentlicht die 17. Ausgabe ihrer Richtlinien zur Ausübung der Stimmrechte und Grundsätze zur Corporate Governance. Die Ausgabe 2018 verdeutlicht insbesondere die Erwartungen von Ethos in Bezug auf die Genehmigung der Vergütungsberichte bei börsenkotierten Unternehmen. Ethos erwartet von den Unternehmen vor allem mehr Transparenz über die variablen Vergütungen, welche mehrere Jahre nach ihrer Zuteilung am Ende der Leistungsbemessungsperiode ausbezahlt wurden.