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Kontaktiere zunächst eine*n Dozierende*n, die/der bereit ist, dich während der Doktorarbeit zu betreuen. Möchtest du an einem Doktoratsprogramm teilnehmen, so informiere dich beim jeweiligen Programm über das Bewerbungsverfahren.
Das Doktorat besteht aus der Anfertigung einer Dissertation sowie curricularen Anteilen. Es soll für eine weitere wissenschaftliche Karriere oder die Übernahme von anspruchsvollen Aufgaben in Gesellschaft und Wirtschaft qualifizieren.
Die Zulassung zum Doktorat erfordert in der Regel einen universitären Masterabschluss oder eine äquivalente Vorbildung. Sie kann von weiteren inhaltlichen, aber auch von formalen Kriterien (z.B. Notendurchschnitt, Qualifikationsphasen etc.) abhängig gemacht werden.
Die Zulassungskriterien und die Zulassungsverfahren sind in den Promotionsverordnungen der Fakultäten geregelt. In einigen Fakultäten besteht im Einzelfall die Möglichkeit, Master und Doktorat integriert, d.h. in einem fast track Doktorat, zu absolvieren. Die Aufnahme in Doktoratsprogramme erfolgt häufig in kompetitiven Verfahren, welche die Doktoratsprogramme selbst festlegen.
Doktorierende müssen während der ganzen Doktoratszeit bis zum Abschluss des Promotionsverfahrens immatrikuliert sein. Die Kanzlei unterstützt Sie in administrativen Belangen:
Zulassung und Bewerbung zum Doktoratsstudium
Bewerbungsfristen
Das Kernstück des Doktorats ist die Dissertation: das Verfassen einer eigenständigen wissenschaftlichen Arbeit. Diese kann als Monographie ausgestaltet sein oder mehrere zu einem Themenbereich verfasste und in anerkannten Fachzeitschriften veröffentlichte Publikationen umfassen (kumulative Dissertation). In den Doktoratsordnungen der einzelnen Fächer finden sich Angaben zur verlangten Form. Das Dissertationsprojekt sollte so angelegt sein, dass es grundsätzlich in drei Jahren abgeschlossen werden kann.
Die curricularen Anteile dienen der Stärkung individueller Kompetenzprofile, sowohl fachlich als auch überfachlich. Die erbrachten Leistungen werden in den Abschlussdokumenten im Academic Record ausgewiesen. Curriculare Anteile können mit Kursen im Fachbereich, mit zentral angebotenen überfachlichen Kursen (überfachliche und hochschuldidaktische Kompetenzen) und teilweise auch extern erbracht werden. Darüber hinaus wird empfohlen, dass sich Doktorierende in geeigneter Form in der Lehre qualifizieren.
Viele Fachrichtungen der UZH bieten nebst dem Allgemeinen Doktorat auch Doktoratsprogramme an. Neben den institutseigenen existieren auch interdisziplinäre und -universitäre Promotionsstrukturen, die zum Teil durch Drittmittel gefördert werden. Unter Doktoratsprogramme findet sich eine Übersicht dieser Programme.
Entsprechend der Vielfalt der fakultären Kulturen sind an der Universität Zürich die Fakultäten für die Ausgestaltung ihrer Verfahren und Promotionsverordnungen zuständig.
Informieren Sie sich frühzeitig über die Promotionsbedingungen an Ihrer Fakultät.