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Gemäss dem von der NRC bisher verwendeten Vorgehen haben alle Betreiber die geforderten minimalen Rückstellungen gemacht. Das GAO geht in seinem konservativeren Bewertungsmodell unter anderem davon aus, dass die Stilllegungsarbeiten bereits fünf Jahre nach der endgültigen Abschaltung beginnen. Ferner werden die Rückstellungen je zur Hälfte in Optionen und nichtfestverzinslichen Wertpapieren mit einem durchschnittlichen Jahresertrag von 6,49% angelegt. Bei der Anwendung dieses Modells kann das GAO feststellen, dass die insgesamt getätigten Rückstellungen aller Kernkraftwerke im Jahr 2000 mit rund USD 26,9 Mrd. um 47% über dem geforderten Mindestwert für diesen Zeitpunkt lagen. Laut Schätzungen sind für die Stilllegungen in den USA Gesamtkosten von USD 33 Mrd. zu erwarten. In einem früheren Bericht, der sich auf das Jahr 1997 bezog, hatte das GAO noch eine mittlere Unterdeckung von 3% festgestellt. Als Gründe für die markante Verbesserung nennt das GAO die Vorauszahlung von Stilllegungsrückstellungen bei der Handänderung von 15 Einheiten und die Erneuerung der Betriebsbewilligungen von 16 Einheiten um 20 auf 60 Jahre, was den Eigentümern mehr Zeit für die Äufnung der geforderten Reserven gibt. Das gute Gesamtbild trüben 42 Einheiten im Besitz von 33 Eigentümern. Bei ihnen reichen laut der GAO-Überprüfung die bis 2000 getätigten Rückstellungen nicht aus. Die NRC soll diese Eigentümer nach Empfehlung des GAO dazu anhalten, ihre Rückstellungsraten künftig zu erhöhen.
Quelle
P.B. nach GAO, 1. Dezember 2003