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In einer Rede vor dem Parlament hat Präsident Elbegdorj am letzten Donnerstag ein Moratorium zur Todesstrafe in der Mongolei angekündigt. Das Moratorium soll sofort in Kraft treten. Bisherige Todesurteile sollen gemäss der präsidialen Anweisung in Gefängnisstrafen von 30 Jahren umgewandelt werden. Die Schweiz begrüsst diesen Schritt, mit welchem die Mongolei in der ostasiatischen Region eine Vorreiterrolle einnimmt und ermutigt die Mongolei, das Moratorium in eine formelle Abschaffung der Todesstrafe umzuwandeln.
Die Abschaffung der Todesstrafe ist ein Schwerpunkt der schweizerischen Aussenpolitik im Rahmen des Schutzes und der Förderung der Menschenrechte. Dabei legt die Schweiz besonderes Gewicht auf den Respekt der Menschenwürde. Die Schweiz begrüsst somit die zunehmende Anzahl von Staaten, welche die Abschaffung der Todesstrafe veranlasst haben. Um diese Entwicklung weiter zu fördern, wird der nächste Weltkongress gegen die Todesstrafe vom 24. bis 26. Februar 2010 in Genf unter dem Patronat der Schweiz stattfinden.
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