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Zwei langgestreckte und am Ende leicht abgewinkelte Baukörper entwickeln sich in die Tiefe des Baufeldes. Sie liegen diagonal zueinander versetzt und besetzen jeweils eine Ecke des Grundstückes. Dabei entstehen unterschiedlich intensive Aussenräume. In der Grundstückmitte überschneiden sich die langen Schenkel und die räumliche Dichte erinnert mehr an eine Gassensituation oder an einen Pier im Hafen. Sanft geneigte Rampen führen jeweils an den Gebäudeenden auf das Pierniveau.
Die Gebäude sind mit einem im Erdgeschoss schwebenden und umlaufenden Balkondeck versehen. Diese Schicht bildet einen Filter zu den Wohnungen und soll besonders für die Erdgeschosswohnungen einen Schutz gewähren. Stützen und Geländer bilden die äusserste Hülle. Die eigentliche Gebäudehülle verläuft zum Grünraum hin parallel zur Parzellengrenze, während zum Pier hin die Fassade leicht abgewinkelt den erweiterten privaten Aussenraum für die einzelnen Wohnungen aufspannt.
Die Wohnungen sind mindestens zweiseitig ausgerichtet, so dass sowohl die Eingangsseite wo die Gemeinschaft, der nachbarschaftliche Kontakt und eine gewisse Nähe erlebt werden kann, als auch die Sicht ins Grüne, dem Ort des Rückzuges und der Individualität. Die Nutzungen sind innerhalb der Wohnung entsprechend aufgeteilt. Die Struktur der Grundrisse lässt eine grosse Nutzungsflexibilität zu. Insgesamt entstehen 44 Wohnungen.
Studienauftrag 2014
Auftraggeber:
Ortsbürgergemeinde Aarau
Mitarbeit:
Andras Kiss
Visualisierung:
Iris Tripet Architektur & Visualisierungen,
Zürich