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Kroatiens Verteidiger Domagoj Vida hätte für ein Video, welches er zusammen mit Ex-Profi Ognjen Vukojevic nach dem Spiel gegen Russland aufgenommen hat, von der FIFA gesperrt werden können. Vida ruft übersetzt «Der Ukraine zu Ehren!» in die Kamera und Vukojevic ergänzt «Dieser Sieg ist für Dynamo und für die Ukraine». Vida und Vukojevic spielten lange Jahre für Dynamo Kiew.
Der Fall wurde von der FIFA untersucht, in Kroatien wurde sogar befürchtet, dass Vida eine Sperre von bis zu zwei Spielen erhalten könnte. Damit wäre für Vida, der unumstrittener Stammspieler ist und gegen Russland das 2:1 erzielte, das Turnier zu Ende gewesen.
Doch die FIFA-Disziplinarkommission belässt es bei einer Verwarnung, die keine unmittelbaren Konsequenzen hat. Im Wiederholungsfall müsse Vida aber mit strikteren Sanktionen rechnen, hiess es.
Im Nachhinein versuchte Vida das Video zu entschärfen. Es habe sich nur um einen Witz gehandelt und er habe sich nicht politisch äussern wollen. «Ich habe dort Freunde, seitdem ich für Dynamo Kiew gespielt habe. Etwas anderes wollte ich gar nicht sagen», erklärte er gegenüber sports.ru.
Dass die FIFA auf politische Äusserungen reagiert, hat bereits die Doppeladler-Affäre um Granit Xhaka, Xherdan Shaqiri und Stephan Lichtsteiner gezeigt, die alle eine Geldstrafe erhielten. (zap)