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Emotion im Lernen
Emotionen treten auf der Ebene des Körpers auch, Gefühle auf der Ebene des Geistes.
Spinoza verstand Triebe, Motivationen, Emotionen und Gefühle, die er Affekte nannte – als einen zentralen Aspekt der menschlichen Natur.
(Quelle: Antonio Damasio, Der Spinoza Effekt)
Emotionen sind "Teil der automatischen und grundlegenden Mechanismen der Steuerung unseres Lebens" (Damasio).
Jedes Lernen ist emotional. Emotionen und Gefühle sind überlebenswichtig. Emotion manifestiert sich im Körper: Scham äussert sich in der roten Färbung der Gesichtshaut z. B. Angst kann zu Schweissausbrüchen und Schockstarre führen. Das so genannte Blackout an der Prüfung wird durch einen emotionalen Zustand hervorgerufen. Wer kennt ihn nicht?
Auf der anderen Seite kennen wir den Flow, ein emotionaler Zustand, der es erlaubt, im Prozess selbst ganz in einer Sache aufzugehen, auch Glücksgefühle zu erleben .
e-Motional Learning beschäftigt sich mit der Frage, wie Gefühle und Emotionen motivierend in Lernmethoden eingebaut werden können. Können Bilder zum Beispiel einen Zugang zum Unbewussten öffnen? Können positive Emotionen geplant und methodisch genutzt werden?
Wie kann man im E-Learning positive Emotionen wecken und für ein gutes Lernerlebis genutzt werden?