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Die Aussichten der Exportwirtschaft haben sich nach einem pandemiebedingten Rekordtief im letzten Jahr wieder deutlich erholt, erläutern Credit Suisse und Switzerland Global Enterprise (S-GE) in einer Mitteilung zu einer gemeinsamen Studie. Den Erhebungen der Grossbank und der nationalen Standortförderung zufolge rechnen 59 Prozent der exportorientierten KMU des Landes damit, ihre Exporte im ersten Semester des laufenden Jahres wieder steigern zu können. Für das gesamte laufende Jahr gehen sogar 72 Prozent der exportierenden Unternehmen von steigenden Geschäften aus.
Für die Studie zur Exportstimmung hatte S-GE zwischen Mitte November und Mitte Dezember rund 200 Unternehmen aus den Wirtschaftssektoren Pharma und Chemie, Maschinenbau, Konsumgüter, Metall, Papier, Präzisionsinstrumente, ICT, Lebensmittel und Dienstleistungen befragt. Der grösste Teil der teilnehmenden Unternehmen habe dabei zum Industriesektor gehört, erläutern die Analysten von Credit Suisse und S-GE in der Mitteilung.
«Die globale Industrie ist bis anhin im Gegensatz zum Dienstleistungssektor von der zweiten Covid-19-Welle weitgehend verschont geblieben», wird Tiziana Hunziker, Ökonomin bei der Credit Suisse, in der Mitteilung zitiert. Laut Alberto Silini, Leiter Beratung bei S-GE, bestätigt die von der Standortförderung durchgeführte Umfrage, «dass es den KMU in den letzten Monaten gelungen ist, ihr internationales Geschäft zu stabilisieren, Marktanteile zu halten und ihre Geschäftsmodelle den neuen Gegebenheiten anzupassen.»