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Ziel der Zusammenarbeit ist es, das spezifische Fachwissen der Ansaldo-Energia-Gruppe, von EDF und Edison zu nutzen, um die Möglichkeiten einer industriellen Zusammenarbeit bei der Entwicklung der Kernenergie in Europa, insbesondere im Bereich der kleinen, modularen Reaktoren (SMR), zu evaluieren. Die vier Unterzeichner verpflichten sich ausserdem, das Potenzial für die Entwicklung und den Einsatz neuer Kernkraftwerke in Italien zu bewerten, da das italienische Stromsystem zunehmend auf Sicherheit und Energieunabhängigkeit angewiesen ist.
Die vier Unternehmen sind der Ansicht, dass die Kernenergie eine ergänzende Rolle zu den erneuerbaren Energien spielen kann. Sie gewährleiste Stabilität und trage zur ökologischen Nachhaltigkeit des Stromsystems bei. Dies sei im Hinblick auf die ehrgeizigen Nachhaltigkeitsziele der EU und Italiens, die das Jahr 2050 als Enddatum für die Erreichung der CO2-Neutralität festlegen, unabdingbar. «Die Erzeugung von Kernenergie ist nämlich eine der Energien mit den geringsten CO2-Emissionen, hat im Verhältnis zur installierten elektrischen Leistung einen begrenzten Flächenbedarf und ermöglicht eine optimale Steuerung der Erzeugung. Darüber hinaus weisen kleine, modulare Reaktoren (SMR) sehr hohe Sicherheitsmerkmale auf, erfordern nur geringe Investitionen und können zur Erzeugung von Strom und Wärme eingesetzt werden, wodurch sie auf vielseitige Weise den Bedürfnissen des Stromsystems und der Regionen gerecht werden», schreiben die vier Unternehmen in einer Mitteilung.
«Mit dieser Vereinbarung legen wir den Grundstein für eine konkrete und offene Diskussion über die Rolle der Kernenergie bei der Energiewende», sagte Nicola Monti, CEO von Edison.
Vakis Ramany, verantwortlich für die internationale Entwicklung neuer Kernenergieprojekte bei EDF, sagte: «Wir sind von den Vorteilen einer verstärkten Zusammenarbeit mit der italienischen Industrie überzeugt, und die Unterzeichnung dieses Abkommens mit Ansaldo Energia, Ansaldo Nucleare und Edison ist ein erster wichtiger Schritt in Richtung einer stärkeren und nachhaltigeren Partnerschaft. Dies wird es uns insbesondere ermöglichen, die europäische Lieferkette für unsere Technologien zu stärken, in einem Kontext, in dem viele europäische Länder neue Atomprogramme planen.»
Quelle
M.A. nach Ansaldo Energia und EDF, Medienmitteilungen, 6. März 2023
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