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Eine ukrainische Familie, die letzten Januar bei ihrer illegalen Einreise in den Tessiner Bergen kurz vor dem Erfrieren gerettet wurde, muss die Schweiz definitiv verlassen.
Die Beschwerde der Familie ans Bundesverwaltungsgericht ist erfolglos geblieben. Die Familie - eine 48-jährige Mutter mit ihren fünf Kindern im Alter zwischen 9 und 21 Jahren - hatte Ende Januar 2008 versucht, über die Alpen illegal in die Schweiz einzureisen.
Leicht bekleidet und teilweise barfuss hatten sie sich auf dem verschneiten Monte Lema verirrt. Nach einer Suchaktion wurden sie von der Rega gerettet. Drei der Kinder hatten Erfrierungen erlitten.
Die Familie stellte später ein Asylgesuch, das vom Bundesamt für Migration (BFM) im vergangenen Juni abgewiesen wurde.
Das Bundesverwaltungsgericht hat auf Beschwerde der Familie nun definitiv bestätigt, dass die Wegweisung vollzogen werden kann.
Die Ukraine sei vom Bundesrat als "sicheres Land" anerkannt worden, die Familie verfüge dort über ein genügend grosses Verwandtschaftsnetz.
Soweit die Frau private Probleme mit ihrem Ex-Mann und ihrer religiösen Gemeinschaft geltend gemacht hatte, verweist das Gericht darauf, dass sie bei einer Rückkehr ausreichend Schutz erhalten werde.
Vor 2007 hatte die Mutter mit ihren Kindern sieben Jahre in Ungarn gelebt.