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Beim Blutdruck werden zwei Werte gemessen: der obere, systolische Wert, wenn mit dem Herzschlag das Blut in die Adern gepresst wird und der untere, diastolische Wert, wenn der Herzmuskel erschlafft. Die Blutdruckwerte werden in „Millimeter Quecksilbersäule“ (mm Hg) angegeben. Der obere, systolische Wert wird als erster angegeben, der untere, diastolische als zweiter, zum Beispiel 120/80 mm Hg.
Zu hoher Blutdruck (Hypertonie) ist ein Risiko
Liegt längerfristig Bluthochdruck vor, erhöht sich das Risiko für Hirnschlag, Herzinfarkt, Herzmuskelschwäche oder plötzlichen Herztod. Auch die Nierenfunktion lässt nach und Bein- oder Augengefässe verkalken schneller.
Bluthochdruck spürt man nicht. Regelmässige Messungen sind deshalb die einzige Möglichkeit zur Erkennung von Bluthochdruck. Gemessen wird der Blutdruck am Oberarm, also auf Herzhöhe.
Um die Grenzen des gesunden Mindest- sowie Höchstgewichts zu definieren hat sich international die Berechnungsformel des Bodymass-Index BMI (Körpermassenindex) durchgesetzt. Er stellt ein grössen- und geschlechtstunabhängiges Gewichtskriterium dar. Die Werte des BMI sind international standardisiert.
Wussten Sie schon, dass nicht Ihr Körpergewicht, sondern die Verteilung Ihres Körperfetts Ihr Risiko eines Herzinfarkts oder auch Schlaganfalls entscheidend beeinflusst?
In wissenschaftlichen Studien konnte gezeigt werden, dass das „Innere Bauchfett“ (= Fett im Bauchraum) im direkten Zusammenhang mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen steht. Eine Messung des Bauchumfangs gilt als einfachste Möglichkeit, um die Menge des Fettes im Bauchraum zu bestimmen. Ein Bauchumfang über 88 cm bei Frauen bzw. über 102 cm bei Männern weist auf ein erhöhtes Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen hin. Durch die Reduktion des Bauchumfangs wiederum kann das Risiko einer Herz-Kreislauf-Erkrankung erheblich minimiert werden.