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Abstimmungsprozess mit InDesign und Adobe Reader
Das Annotations-Plugin nutze ich regelmäßig (in InDesign CS6).
Vor allem bei Korrekturen in Zeitschriften mit Autoren aus den USA oder dem Nahen Osten hat sich der Einsatz des Plugins und dieses Workflows bewährt.
Die Qualität der PDF-Kommentare und die bewiesene Sorgfalt der Autoren aus Übersee haben mich positiv überrascht: Sie kommen mit den Anweisungen zur differenzierten Verwendung von PDF-Kommentaren sehr gut zurecht und halten sich größtenteils wie Musterschüler dran.
Nach meinen Erfahrungen gehen deutschsprachige Bearbeiter eher kreativ (oder ignorant) mit den Anweisungen um: Da gibt es öfters längere, von einem Menschen (aber nicht von Annotations) zu interpretierende Umschreibungen für einen einfachen Änderungswunsch.
In der Regel kann ich nach Übernahme der PDF-Kommentare einfach "Accept All Text Edits" klicken und die Nachkontrolle auf die Prüfung von überflüssigen oder fehlenden Leerzeichen bei den Löschungen/Ersetzungen von Text fokussieren.
Mit Hilfe eines Ausdrucks der PDF-Kommentare ist eine weitere Sichtkontrolle der Korrekturen möglich, aber nach meinen Erfahrungen in der Regel nicht nötig.
Die Anweisung zur Verwendung von PDF-Kommentaren hatte ich übrigens in Acrobat Pro X erstellt - mit exemplarischen Korrekturen (über Kommentare). Die Übernahme der Korrekturen mit Annotations hatte damals funktioniert.
Außerdem habe ich die Kombination Acrobat Pro X - Annotations in InDesign CS6 soeben nochmals mit Erfolg getestet.
Warum die mit Acrobat Pro eingearbeiteten Kommentare bei matmax nicht übernommen werden kann ich nicht sagen. Grundsätzlich sollte dem jedoch nichts im Wege stehen.
Viele Grüße
Martin
als Antwort auf: [#554353]