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OFFBEAT SERIES PRESENTS IN 2023
06.10.2023 Volkshaus Basel - «Jazzlegends»
JOHN MC LAUGHLIN & THE 4th DIMENSION
John McLaughlin arbeitete zunächst im Bluesrockbereich mit Brian Auger und Georgie Fame. Mit Ginger Baker und Jack Bruce spielte er ab 1963 in der Graham Bond Organization. 1967 gehörte er zu den Nighttimers von Herbie Goins. Zur gleichen Zeit machte er erste Jazzerfahrungen; er spielte mit Ian Carr, John Stevens und Jeff Clyne bzw. dem Kontrabassisten Danny Thompson und dem Saxophonisten Tony Roberts. Nachdem McLaughlin u. a. Mitglied in der Gruppe des deutschen Vibraphonisten Gunter Hampel geworden war und eine erste Solo-LP ("Extrapolation") eingespielt hatte, ging er auf Einladung des damaligen Miles-Davis-Bassisten Dave Holland in die USA. Dort wirkte er zunächst auf den wichtigen Alben In A Silent Way und Bitches Brew von Miles Davis mit, der ihn als "the one, the killer" bezeichnete. Schon vor den Aufnahmen für Bitches Brew gründete er mit dem ehemaligen Davis-Schlagzeuger Tony Williams und dem Organisten Larry Young (Khalid Yasin) das Trio Lifetime, dessen erstes Album Emergency! im Mai 1969 aufgenommen wurde.[2] Anfang 1970 wurde Lifetimes zweites Album Turn It Over (mit Jack Bruce) aufgenommen, einen Monat später das Miles Davis-Album A Tribute to Jack Johnson. McLaughlin wirkte auch - wie Bruce - an Carla Bleys richtungweisendem Werk Escalator over the Hill (aufgenommen 1968-71) mit. Mit Larry Coryell war er auf dessen Album Spaces (1969) zu hören, mit Miroslav Vitou auf dessen Infinite Search (1969). Jeff Beck, selbst ein Ausnahmegitarrist, bezeichnet ihn als größten lebenden Gitarristen.
Der Erfolg kam für John McLaughlin mit seinem 1971 gegründeten eigenen Mahavishnu Orchestra, in dem er mit Jerry Goodman, Jan Hammer, Billy Cobham & Rick Laird zusammen spielte. Die Fusion aus Jazz und Rock war wegweisend für die (u. a. von Miles Davis eingeleitete) Fusion-Musik Anfang der 1970er.
Das anschließende - lediglich aus akustischen Instrumenten bestehende und stark anklassischer indischer Musik orientierte - Projekt Shakti mit dem Geiger L. Shankar und dem Tabla-Spieler Zakir Hussain war ein Schub für die Popularität indischer Musik im Westen.
Am 5. Dezember 1980 (veröffentlicht 1981) nahm er zusammen mit den Gitarristen Al Di Meola (Larry Coryell als vormaliges Mitglied des Gitarrentrios ersetzend) und Paco de Lucía das berühmte Live-Album Friday Night in San Francisco auf, welches über zwei Millionen Mal verkauft wurde.
John Mc Laughlins Bandprojekt «The 4th Dimension» vereint Musiker aus unterschiedlichen Kulturen und musikalischen Traditionen zu einer Allstar Band. Die Musik dieser Gruppe integriert auf einzigartige Weise all diese kulturellen Einflüsse und bewahrt sich gleichzeitig die Spontaneität des Jazz.
Gary Husband ist ein wahrhaft vielfältiger Instrumentalist, er wechselt mit erstaunlicher Leichtigkeit vom Keyboard zum Schlagzeug und hat mit zahlreichen bekannten Musikern wie Jeff Beck oder Gary Moore zusammengearbeitet. Ranjit Barot - gebürtiger Inder und in Mumbai lebend ist seit Jahren als ein weltweit aktiver Schlagzeuger (für u.a. Bill Evens, Scott Kinsey) bekannt. Seit 2011 ist er Mitglied der 4th Dimension. Étienne M'Bappé zählt heute zu den weltbesten Bassisten. Er trat auf mit Ray Charles, Salif Keita, Joe Zawinul und vielen anderen.
Die beeindruckende musikalische Vita von John McLaughlin ist viel zu lang, als dass man sie in einer kurzen Zusammenfassung angemessen darstellen könnte. Am 4.1.2022 feiert er seinen 80.Geburtstag!
Line-up:
John McLaughlin - guitar
Etienne Mbappe - bass
Ranjit Barot drums, perc.
Gary Husband - keyboards,
Türöffnung: 19:20 Uhr
Beginn: 20:15 Uhr
Ende: 22:15 Uhr
Altersbeschränkung: keine
Rollstuhlplätze: Rollstuhlfahrer benötigen ein normales Ticket, die Lokalität ist rollstuhlgängig.
Weitere Informationen:
www.offbeat-concert.ch
(jhub)
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