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Mit einer Fläche von 188 ha und rund 415 Einwohnern ist Zumholz die kleinste Gemeinde im Sensebezirk. Der höchste Punkt befindet sich am Waldrand vom Berghölzli mit 943 m über Meer und der tiefste im Sensebett mit 773 m über Meer. Das Dorf liegt auf 867 m über Meer.
Zumholz war bis in die zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts ein vorwiegend durch die Landwirtschaft geprägtes Dorf. Noch heute haben Milchwirtschaft und Viehzucht einen wichtigen Stellenwert in der Erwerbsstruktur der Bevölkerung.
Weitere Arbeitsplätze sind im lokalen Kleingewerbe und im Dienstleistungssektor vorhanden. Zum Gewerbe von Zumholz gehören eine Garage, ein Carrosseriebetrieb, ein Restaurant, eine Bäckerei, ein Reise- sowie zwei Architekturbüros. Es sind auch Betriebe des Holz- und Maschinenbaus ansässig. Das Wohnheim Sonnegg für behinderte Menschen dient auch als Kurszentrum.
Das Gemeindewappen tritt erstmals in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts in Erscheinung. Es besteht aus einer silbernen Lilie mit überhöhtem silbernen Stern auf blauem Grund.
Zumholz ist stolze Sitzgemeinde einer für das Sense-Oberland wichtigen Infrastruktur-Einrichtung: der ARA Guggersbach. Am 12. Februar 1968 finden erste Gespräche für ein Gesamtprojekt mit Erstellung einer Abwasserreinigungsanlage im Sense-Oberland statt. Bis 1985 treten die Gemeinden Guggisberg, Plaffeien, Oberschrot, Zumholz und Brünisried dem öffentlich-rechtlichen Mehrzweckverband "Abwasserverband der Region Sense-Oberland" bei. Nach etlichen Schwierigkeiten hinsichtlich der Standortbewilligung wird am 7. November 1994 mit dem Bau der ARA Guggersbach in Zumholz begonnen. Gleichzeitig genehmigen die Gemeindeversammlungen die Anpassungen der Statuten sowie das Kreditbegehren von CHF 26.8 Mio. Am 22. Juni 1998 schliesslich kann die ARA Guggersbach in Betrieb genommen werden. Bereits 1996 sind sämtliche Liegenschaften der Gemeinde Zumholz am Abwasserkanal angeschlossen oder anschliessbar.
Die Beteiligung der einzelnen Verbandsgemeinden an den Baukosten ist in den Statuten festgehalten. Der Betriebsaufwand hingegen wird prozentual zu den angeschlossenen hydraulischen und biologischen Einwohnergleichwerten verrechnet.
Die Kanäle und Zuläufe der Ara Guggersbach erstrecken sich über eine Länge von total 14.5 km und erlauben einen maximalen Zufluss von 110 l/s. Diese ARA verfügt über zwei Abwasserstrassen, welche 2003 rund 650’000m3 behandelten. Dies sind rund 110’000m3 weniger als im Vorjahr, was auf den überaus trockenen Sommer zurückzuführen ist. Mit Entscheid des Bundesrates vom 26. März 2003 werden alle Bemühungen, den Klärschlamm als guten, kontrollierten und günstigen Dünger weiterhin zu verwerten, zunichte gemacht, denn dieses Verbot sieht einen schrittweisen Ausstieg aus der landwirtschaftlichen Verwertung bis ins Jahr 2006 vor. Ab 2005 wird der Klärschlamm der ARA Guggersbach in dem eigens für die Entsorgung von Klärschlamm gebauten Verbrennungsofen in Châtillon entsorgt.