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Wenn es nicht wahr ist, ist es doch gut erfunden
Zum 90. Geburtstag seines Vaters hat Jürg Arquint ein Buch über die Geschichte einer Engadiner Familie geschrieben, die im Jahr 1816 beginnt und in der Neuzeit endet. «Ignatius» ist soeben erschienen.
Ich war der Jüngste, der Jüngste von elf Geschwistern. Diesem Umstand verdanke ich auch meinen etwas kuriosen Namen. Als ich am 31. Juli 1929 geboren wurde, war bei meinen Eltern der Vorrat an wohlklingenden, romanischen Namen aufgebraucht, nach zehn Kindern. Bap, mein Vater, hatte den Chalender Ladin konsultiert und die Seiten mit den Namenstagen aufgeschlagen. ‘Wir könnten ihn Ignatius nennen’ , schlug er vor.»