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Remembering Christo & Jeanne-Claude
13. März 2021 – 9 Januar 2022
n den ersten drei Räumen des Erdgeschosses wird eine Ausstellung den zwei unbestrittenen Meister der Land Art gewidmet, Christo und Jeanne-Claude. Bis zum 9. Januar 2022 bietet die Ausstellung mit dem Titel «Remembering Christo & Jeanne-Claude», die in Zusammenarbeit mit der Galleria Tega aus Mailand organisiert wurde, etwa 20 Werke an, die durch ihre künstlerische Laufbahn führen. Christo, der im Juni letzten Jahres verstorben ist, und Jeanne-Claude (im Jahr 2009 verstorben) finanzierten ihre Werke, die oft von grossen Ausmassen geprägt waren, selbst. Sie wurden nicht mit Beiträgen oder Sponsorengeldern unterstützt, sondern förderten den Verkauf von Arbeitsskizzen, Assemblagen, Entwürfen und Collagen. Die Ausstellung bei der Fondazione Ghisla wird genau aus diesen Werken zusammengestellt sein.
Nach seiner Ausbildung an der Kunstakademie Sofia, in Bulgarien, zog es Christo im Jahr 1958 nach Paris, wo er Jeanne-Claude kennen lernte. Die beiden begannen eine künstlerische und persönliche Beziehung und bildeten somit eine Partnerschaft, die das ganze Leben hielt.
Heute sind Christo und Jeanne-Claude weltweit für ihre “empaquetages” bekannt. Zu Beginn handelte es sich um einzelne, kleine bis mittelgrosse Gegenstände, die zur Ausstellung in Museen oder Galerien gedacht waren. Bald entschieden sie sich aber die Innenräume zu verlassen und in der Stadt- und Naturlandschaft zu arbeiten. Somit gaben sie ihren Werken gigantische Dimensionen und haben so eine Transition von den verhüllten Gegenständen zu monumentalen Projekten an der freien Luft vollzogen. Von den verhüllten Gegenständen zu monumentalen Projekten an der freien Luft. Ihre Werke gingen über die Grenzen der traditionellen Malerei, Bildhauerei und Architektur hinaus. Diese drei Disziplinen wissen es ihre Umgebung zu gestalten, währenddessen machten Christo und Jeanne-Claude ihre Umgebung zum Kunstwerk. Um ihre Kreationen zu verwirklichen, machten sie von den Materialien Gebrauch, die bereits zuvor in der Realität gebraucht wurden. Dazu gehörten auch banale Materialien, wie Industrieabfälle. Mit diesen unterstrichen sie die Aufdringlichkeit des Objekts innerhalb der Konsumgesellschaft.