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Mit dem Sieg in Moskau konnte sich Usain Bolt für die Schlappe vor 2 Jahren in Daegu (SKor) rehabilitieren. Damals wurde der Sprint-Superstar aus Jamaika nach einem Fehlstart disqualifiziert und musste zusehen, wie sich Landsmann Yohan Blake den Weltmeister-Titel über 100 m holte. Blake fehlte in Moskau verletzungsbedingt.
Weltrekord klar verpasst
Mit seiner Zeit von 9,77 Sekunden bei Gegenwind von 0,3 m/s und einsetzendem Regen verpasste Bolt seine Weltrekord-Zeit von 9,58 deutlich, die er vor 4 Jahren in Berlin aufgestellt hatte. Der sechsfache Olympiasieger und nun auch sechsfache Weltmeister lag nach einem schwachen Start lange im Hintertreffen und setzte sich erst nach rund 80 Metern an die Spitze. «Eigentlich hätte ich noch schneller laufen wollen, aber das Wetter liess dies nicht zu. Mein Rennen war nicht perfekt, auch der Start nicht», konstatierte Bolt.
Dennoch war in diesem Jahr nur der des Dopings überführte Amerikaner Tyson Gay (9,75) schneller gelaufen. Platz 2 sicherte sich Justin Gatlin. Der Amerikaner verlor 8 Hundertstel auf Bolt. Nesta Carter aus Jamaika holte sich in 9,95 Bronze.
Bolt strebt zweites WM-Triple an
Bolt hat mit dem Sieg einen ersten Schritt zum zweiten WM-Triple nach 2009 in Berlin gemacht. Am kommenden Samstag will der 26-Jährige über 200 m seinen dritte WM-Goldmedaille in Serie gewinnen, ehe er am Sonntag auch mit der Staffel das gleiche Kunststück anstrebt.