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"Der Zugang zu sauberem Trinkwasser verändert das Leben der Leute!", sagt Idrissa Moussa, der für SWISSAID im Niger als Wasserbauingenieur tätig ist. Er machte es möglich, dass Gemeinden wie Méhanna in der Region Tillabéry über Wasser verfügen. Vier Dörfer dieser grossen Gemeinde oder über 3000 Männer, Frauen und Kinder können heute sauberes Brunnenwasser trinken. "Vorher war die Situation in Méhanna dramatisch", so Moussa. "Die Frauen mussten das kostbare Nass kilometerweit vom Fluss Niger ins Dorf schleppen. Sechs Stunden zu Fuss für Wasser, das dreckig ist und sogar Krankheiten wie Cholera verursacht!"
Auch Schulen profitieren
Dass im Sahelland Niger die Hauptsorge der Bevölkerung dem Wasser gilt, spiegelt sich auch im Länderprogramm, das einen Schwerpunkt auf die Wasserversorgung legt. SWISSAID kann dabei auf ein Wasserkonsortium bestehend aus acht Schweizer Hilfswerken zählen, darunter SWISSAID, wobei die Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit dem Hilfswerk-Zusammenschluss 14 Millionen Franken für neue Wasserprojekte zusprach.
Vor diesem Hintergrund konnte SWISSAID letztes Jahr in 21 Dörfern der Gemeinden von Mantakari und Torodi Projekte für 26 000 Menschen lancieren. Auch Schulen, Gesundheitszentren und Märkte werden dank den sechs geplanten Brunnen, fünf Wassertürmen und Leitungssystemen Zugang zu Wasser erhalten.
Dank neuen Brunnen 5 Stunden weniger lang Wasser schleppen
Projektcode: NI 01/14/01
Projektdauer: 36 Monate
Begünstigte: 26'023 Frauen, Männer und Kinder
Projektkosten Anteil SWISSAID: 277'207 Franken