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Diese Storytelling-Beispiele sind aus dem Buch »Brandtelling – Storytelling, das Menschen und Marken verbindet«.
Informationen zum Buch finden Sie hier.
Der US-amerikanische Sportartikel- und Outdoorhändler REI schliesst am umsatzstärksten Verkaufstag des Jahres, dem Black Friday, seine Türen und generiert damit 2.7 Milliarden Medienaufrufe in 24 Stunden. Wie? Mit einer guten Geschichte! Der CEO des Outdoor-Ausrüsters gibt seinen Mitarbeitern per offenem Brief frei, damit diese den Tag nach Thanksgiving in der Natur verbringen können. Zudem rät er den Kunden, es ihnen gleich zu tun. REI kreiert dafür den Hashtag #OptOutside (etwa: Entscheide dich
für Draussen).
Der Apple-Gründer Steve Jobs war bekannt für seine gut aufgebauten und minutiös geprobten Produktpräsentationen. Er war daher auch als öffentlicher Redner sehr beliebt. Die wohl bekannteste Rede hielt er im Juni 2005 vor Absolventen der renommierten Stanford-Universität, unweit des Silicon Valleys. In der Rede geht er auf drei Dinge ein: Seine Adoption, den Rauswurf bei Apple und das Leben selbst.
»Don’t buy this Jacket« – »Kaufen Sie diese Jacke nicht«, wirbt oder eher rät der US-Kleiderhersteller Patagonia 2011 auf einer ganzseitigen Anzeige in der New York Times. Unter der Abbildung einer ihrer Jacken listen sie penibel die Gründe auf, weshalb man diese Jacke bitte nicht kaufen soll: Die Herstellung verbrauche 135 Liter Wasser und damit den Tagesbedarf von 45 Menschen. Der Transport ins Lagerhaus stosse das 24-fache des Jacken-Gewichts an CO 2 aus. Und weiter: »Wie bei den meisten Dingen, die wir herstellen und Sie kaufen können, sind die Umweltkosten dieser Jacke höher als ihr Preis.«
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Verizon ist einer der grössten US-amerikanischen Mobilfunkanbieter. Zum 53. Super Bowl (American Football Finale) am 3. Februar 2019, dem jährlich grössten Sportanlass der Welt, produzieren sie folgenden einminütigen TV Spot (die Ausstrahlung einer Minute kostete 2019
10.4 Mio US-Dollar).
Dollar Shave Club ist ein amerikanisches Unternehmen, das Nassrasierer und Bartpflegeprodukte per Post im Abonnement an Kunden versendet. Gegründet wird es 2011 von Mark Levine und Michael Dubin, die sich auf einer Party kennenlernen und sich über den Frust über zu teure Rasierklingen unterhalten. Dollar Shave Club bietet drei Abonnement-Pläne, die jederzeit herauf oder herabgestuft werden können. Der Service wird im März 2012 durch ein eigens produziertes YouTube-Video angepriesen. Dieses wird zum viralen Hit und beschert dem Unternehmen innert 48 Stunden 12.000 Bestellungen.
Vier Jahre später kaufte Unilever Dollar Shave Club für eine Milliarde Dollar. Das Unternehmen wird so zu einem Einhorn, einem Startup-Unternehmen mit einer Marktbewertung von über einer Milliarde US-Dollar.