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In der Schweiz besteht eine grosse Wertschätzung für Grün- und Wasserflächen. Zudem gewinnt das Bedürfnis nach einer qualitativ hochstehenden und natürlichen Umwelt durch die zunehmende Urbanisierung weiter an Relevanz. Die Lage und Umgebung eines Hauses spielt demnach eine massgebliche Rolle bei der Preisgestaltung.
Das Ziel dieser Studie ist es, anhand des Schweizer Immobilienmarktes mithilfe der hedonischen Methode den Wert von Hausstrukturen, Nachbarschaftsbezogenen Charakteristiken sowie verschiedenen Annehmlichkeiten in der natürlichen Umwelt zu beurteilen. Die hedonische Methode zeigt dabei auf, in welchem Ausmass jede der Charakteristiken die Unterschiede in den Immobilienpreisen erklären kann. Dabei werden verschiedene neue wasserbezogene Umweltgüter berücksichtigt, namentlich der vorhandene Trinkwasser Überschuss, die Distanz zum nächstgelegenen Gewässer sowie die Distanz zur nächstgelegenen Bademöglichkeit und Abwasserkläranlage. Indem die Daten mit eindeutigen Ortsangaben versehen werden ist es möglich, eine räumlich explizite Version des hedonischen Preismodells zu benutzen. Letztendlich gibt die Studie Aufschluss darüber, welche relative Rolle Wasser bei der Gestaltung des Kapitalwertes von Schweizer Immobilien spielt.
In einer Folgestudie wird der Fokus auf mehrere Regionen in der Schweiz gelegt, die sich in Bezug auf ihre Biographie, ihren Überschuss an Wasser sowie ihre sozio-ökonomischen Charakteristiken unterscheiden. Mithilfe der Benefit-Transfer Methode wird getestet, ob die ortsbezogenen hedonischen Preisfunktionen innerhalb der und zwischen den verschiedenen Regionen übertragbar sind. Die Methode erlaubt es ausserdem, die Rolle von räumlichen Effekten auf die Übertragbarkeit festzustellen.