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45jähriger ehemaliger Klient gestorben. Warum?
Gestern abend rief mich Frau M. an und teilte mir mit, dass Ihr Mann letzte Woche gestorben sei.
Kurz seine Geschichte:
Herr M. erkankte mit 15 Jahren an Diabetes-Typ-2. Für die ersten Jahre bekam er keine Medikamente, ab 20 die üblichen, die er täglich einnahm. In den letzten Jahren immer mehr Ins.-Spritzen.
Mit 30 Jahren erkrankte er an Polyarthritis, ein paar Jahre später kam Psoriasis hinzu. Mit 37 Jahren kam er in unsere Sprechstunde – sein Gewicht 130 Kilo bei 170 cm Körpergrösse. Wir haben ihm aufgezeichnet, was er selber tun kann, damit der Zuckerwert zurückgeht und normal wird und die Psoriasis-Arthritits ebenfalls zurückgeht und komplett abklingt. Bluthochdruck, zu hohe Cholesterinwerte und das massive Übergewicht würden dann auch automatisch gesenkt werden. Er könnte nach ärztlicher Kontrolle auf Medikamente verzichten.
Mit 44 stellten die Ärzte nach einer Darmspiegelung und Biopsie fest, dass er fortgeschrittener Darmkrebs hat. Kurze Zeit später, die Hiobsbotschaft Metastasen im ganzen Körper. Sein Vater starb auch zu früh an Krebs, bei ihm war die Lunge betroffen. Operation, mehrere Chemotherapien und Bestahlungen folgten. Ergebnis: Er ist danach jämmerlich gestorben. Mit Morphin… immer wieder gespritzt. Pflaster wirkten zu wenig schmerzlindernd.
Seine Frau berichtete, dass er nach seinem Besuch in unserer Sprechstunde nichts geändert hat. Er kam nach Hause, berichtete kurz über das Gespräch mit Ihnen und sagte, dass mache er nicht. Daraufhin habe sie Bücher gekauft und gelesen und ihm immer wieder gesagt, er soll gesünder essen.
Er liess sich weiter von seinem Arzt behandeln mit allen üblichen Diabetes- und Arthritis-Medikamenten. Besser wurde es nie. Mit 40 wurde er von seinem Arzt zu einer neuen Immun-Therapie gegen Arthritis eingeladen. Wahrscheinlich der Auslöser für seinen Krebs?