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Mit der milliardenschweren Übernahme des US-Konzerns Chemtura hatte er den MDax -Konzern zuletzt auf eine deutlich breitere Basis gestellt. Die Geschäfte sollen nun "schnell" integriert werden, bekräftigte er. Die Anfang Mai nach einem starken Jahresstart erhöhte Prognose für das laufende Jahr bestätigte Zachert. "Sie sehen heute einen neu aufgestellten Konzern - profitabel, stabil, in den richtigen Märkten, mit den richtigen Produkten", betonte Zachert vor den Aktionären.
Zachert hatte den Konzern in den vergangenen Jahren neu ausgerichtet und den mit einem Kautschuk-Gemeinschaftsunternehmen geschaffenen finanziellen Spielraum im September für den grössten Zukauf in der Firmengeschichte genutzt. Die Kölner hatten die 2,4 Milliarden Euro schwere Chemtura-Übernahme Ende April abgeschlossen. Das Geschäft mit Zusätzen für Schmierstoffe und Flammschutzmittel wurde so deutlich ausgebaut.
Seit seinem Amtsantritt im April 2014 hat Zachert Lanxess mit harten Einsparungen saniert. Er reduzierte die Abhängigkeit des Konzerns mit inzwischen rund 19 200 Mitarbeitern vom kriselnden Kautschuk-Geschäft, in dem er es in ein Gemeinschaftsunternehmen mit dem grössten Öl- und Energiekonzern der Welt, der saudischen Saudi Aramco, einbrachte. Die starke Abhängigkeit von der Reifen- und Autoindustrie hatte Lanxess als weltgrössten Hersteller von synthetischem Kautschuk davor in arge Bedrängnis gebracht./jha/nas/stb
(AWP)