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Der Peloponnes ist eine Halbinsel im Süden des griechischen Festlands mit etwa einer Million Bewohnern. Die größte Stadt ist Patras im Norden; historisch am bedeutendsten sind jedoch Korinth im Osten, Sparta im Süden und Olympia im Westen. Die Halbinsel hat eine Fläche von ca. 21’500 km² und wird durch drei Gewässer umgeben, den Golf von Korinth, das ionisches Meer und das ägäische Meer. Die Westküste Pelo-ponnes gehört zweifelsohne zu den schönsten und abwechslungsreichsten Landschaften Griechenlands: lange, mit Dünen gesäumten Sandstrände, wuchtig aufragende Gebirgszüge im Landesinne-ren und historische Ausgrabungsstätten wie Olympia und Sparta (Karte mit Mausklick öffnen).
Landschaftlich besteht ein scharfer Kontrast zwischen den rauen, unbewohnten Gebirgen (bis 2400 m hoch) und den fruchtbaren, dicht besiedelten Tälern bzw. dem Flachland am Meer. In diesem Beschrieb werden vorwiegend die Küstenorte von Nord nach Süd, welche von maritimer Bedeutung sind, beschrieben. Sehenswür-digkeiten in Küstennähe sind ebenfalls aufgeführt.
MARITIMES
Killini Der Stadthafen an der Nordspitze des Peloponnes ist für einen Zwischenstopp aus allen Richtungen kommend gut geeignet.
Katakolou (Katakolon) kann als Standort für einen Ausflug zu den Ausgrabungen von Olympia dienen, ein Vermächtnis an die Menschheit des antiken Griechenlands.
Kiparissia Marina, zwischen 28 nm Katkolou und Pilos gelegen. Bei gutem Wetter kann auch ein Stopp bei der Insel Proti oder vor dem kleinen nahegelegenen Fischerhafen von Marathopolis eingelegt werden.
Pilos ist eine stark vernachlässigte ehemalige Marina aber für einen Rast zu empfehlen. Man kann die Ruinen des mykenischen Palastes von Nestor oder das Pylos Castel besichtigen. In der Bucht von Navarinou fand um 1827 eine Seeschlacht zwischen vereinigten europäischen Kriegsschiffen und der türkischen Flotte statt.
Methoni ist eine kleine Bucht, die bei gutem Wetter zum Ankern einlädt. An der Ladspitze lohnt sich ein Besuch des Festungsturms von Methoni (der Burtzi).
Agios Andreas hat einen neuen kleinen Hafen, auf halber Strecke nach Kalamata, der aber meist von Fischerbooten belegt ist. In der Nebensaison können Plätze ergattert werden.
Kalamata war früher die Hauptstadt des Pelopon-nes ist aber das wirt-schaftliche Zentrum seiner Region geblieben. In Kalamata erwartet den Besucher viel histori-sches und die Marina lädt zu längerem Verweilen ein. Von hier lässt sich die Gegend mit ihren Sehens-würdigkeiten erforschen; Antike archäol. Messene, Bergdorf Mani und das antike Sparta.
Ormos Limeni ist auf dem Weg nach Süden ca. 28 nm lädt eine einladende Bucht mit sicheren Ankerplätze ein.
Porto Kagio liegt an einer kleinen Bucht vor dem Lakonischen Golf und ist etwa 3 nm nördlich von Kap Matapan resp. Südlich der Spitze der Mani-Halbinsel. Bei Meltemi-Lage muss in der Bucht mit Fallböen gerechnet werden.
Githio, im lakonischen Golf, lädt mit seinen Meeresfarben hinge-streckt vor grünen Hügeln und Ebenen ein. Einheimische nennen es auch “Landstadt mit lnselcharakter“. Maritime Infos mit diesem Link. Auf dem südlich gelegenen Inselchen Kranae ist das burg-ähnliche Gebäude Tzanetakis und der Leuchtturm von Gythio zu finden. In der Stadt hat es auch ein römisches Theater.
Geraki Schloss etwas im Landesinneren auf einem Hügel gelegen ist einen Ausflug wert. Nebst den Ruinen hat man einen überwäl-tigenden Ausblick auf Berge und Täler der Gegend.
Plitra in der Ankerbucht (Ormos) von Xylis liegt auf halbem Weg nach Elafonisos. Für einen Ruhestopp bei guter Witterung geeig-net. Mit Glück kann man am äußeren Ende des Piers anlegen.
Elafonisos am Südlichen Ende des Lakonischen Golfes. Ob ein Platz an der Mole ergattert werden kann, wissen die Götter, wo der Anker hält, findet man in den Handbüchern.
Neapolis liegt in der Nähe des südlichen Endes der Halbinsel Malea in der Nähe des Kaps Maleas. Im inneren Bereich des Hafens kann man anlegen und sollte gut geschützt sein. Dies ist die letzte Gele-genheit für Landgang und Proviant vor der Überfahrt nach Kythira oder in die Kykladen.
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Seegebiet Kalamata – Peloponnes Süd-Ionisches Meer.