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Geboren in Tschechien, gelebt in der Schweiz und gestorben wohl in Bari (eine Küstenstadt im südöstlichen Teil Italiens). Im Jahre 1966 wurde er in der damaligen Tschechoslowakei geboren und kurze Zeit später ist er nach Schaffhausen umgezogen, wo Jaks mit seinem jüngeren Bruder, Pauli, einen Weggefährten in seinem Hockeyleben erhalten sollte.
Nach einem erneuten Umzug, diesmal ins Tessin, lernte Peter Jaks beim HC Ascona das Hockeyspiel und durchlief diverse Juniorenstufen, ehe er im Jahre 1983 zum HC Ambri-Piotta wechselte, der damals in der zweiten Stärkeklasse in der Schweiz spielte. Zwei Jahre später erlebt Peter den ersten Karrierehöhepunkt, er stieg mit Ambri in die Nationalliga A auf und startete dort gleich durch mit 34 Punkten aus 36 Spielen.
Nach einer weiteren Spielzeit in der Leventina kehrte der Flügelspieler Ambri den Rücken zu und wechselte zum Kantonsrivalen Lugano. Was natürlich in Ambri für viel Unverständnis sorgte, brachte den Stürmer einen weiteren Schritt nach vorne in seiner Karriere. In der ersten Saison mit dem HCL feierte der damals erst 21-jährige seine erste Meisterschaft und wurde sogleich Topskorer in der NLA.
Doch auf die Spielzeit 1989/90 besann sich Peter Jaks wieder auf seine Wurzeln und kehrte zu Ambri zurück. Wohl auch weil nun sein Bruder Pauli ebenfalls in der Leventina spielte. Während neun Saisons in Folge punktete er nun für Ambri-Piotta und erlebte in seiner vorerst letzten Saison (1997/98) ein kleines Highlight, denn Ambri sicherte sich mit Platz 4 das Heimrecht und besiegte im Viertelfinal gleich den SC Bern. In einer dramatischen Halbfinalserie gegen den EV Zug scheiterten die Tessiner dann aber im siebten Spiel.
Seine letzte Station in der aktiven Karriere war der ZSC. Zwischen 1998 und 2003 stürmte er im Zürcher Hallenstadion und erlebte dabei seine erfolgreichste Zeit. Er wurde zweimal Schweizermeister (2000 und 2001) und gewann jeweils auch den Continental-Cup. Im Jahre 2003, Peter Jaks war damals 37, beendete er seine Karriere als aktiver Hockeyspieler mit dem Ausscheiden im Halbfinal gegen den HC Lugano.
Doch genug vom Hockey hatte er nicht. Er wurde direkt als Sportdirektor von Ambri-Piotta engagiert. Schlecht machte er seinen Job nicht, denn Ambri qualifizierte sich direkt nach seiner Einstellung dreimal für die Playoffs, was nicht unbedingt selbstverständlich ist. Doch es folgten drei magere Jahre und Peter Jaks geriet, wie das üblich ist als Teil der sportlichen Führung, unter Druck und musste 2009 seinen Job als Sportchef abgeben.
Es war der Anfang von Peter Jaks traurigem Ende. In der Folge musste er noch die Scheidung von seiner Frau hinnehmen, kombiniert mit dem Verlust seines Jobs in Ambri machte er eine schwere Zeit durch. Zwar wird er von seinen ehemaligen Bekannten als starke Person mit einer klaren Meinung beschrieben.
Doch wenn der negative Druck aus dem privaten Bereich, dem beruflichen Umfeld und möglicherweise noch aus anderen Faktoren zu gross wird, dann kann es auch die stärkste Persönlichkeit treffen.
Peter Jaks – „Du bisch immer eine vo Eus, en grosse Hockeyspieler wo immer positiv i eusne Erinnerige blibt“. Ruhe in Frieden…