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Ein Kunde bringt seinen Fiat Punto 1.2 in die Werkstatt und berichtet von Startproblemen am Morgen. Der Motor geht aus, bevor er warmlaufen kann. Der Kunde erwähnte jedoch nicht, dass die Motorkontrolleuchte leuchtet. Dies ist ein Hinweis darauf, dass ihm der Fehler seit einiger Zeit bekannt ist. So sieht eine mögliche Vorgehensweise aus:
Schritt 1: Fehlercode prüfen
Der Techniker schliesst ein Diagnosegerät an und findet einen gespeicherten Fehlercode: P0115. Der gespeicherte Code wird gelöscht. Wenn der Motor neu gestartet wird, leuchtet die Warnleuchte wieder auf, und das Scan-Werkzeug zeigt erneut denselben Fehlercode an.
Schritt 2: Fehlercode-Suche in HaynesPro
Der Techniker wählt in HaynesPro das gewünschte Fahrzeug durch Eingabe des Kennzeichens aus. Er gibt dann den Fehlercode (P0115) in das Suchfeld ein und WorkshopData ruft die Fehlercode-Beschreibung „Sensor Kühlmitteltemperatur 1 offener Stromkreis“ ab. Er/sie fährt mit der Auswahl des richtigen Motormanagementsystems fort.
Der Techniker weiss, dass die Fehlercode-Beschreibung nur ein Teil des Puzzles ist. Der eigentliche Mehrwert von WorkshopData liegt in der Art und Weise, wie es diese Informationen nutzt. Das System tut zwei Dinge: Es gibt dem Techniker einen logischen Ausgangspunkt für das Untersuchungsprozess mit Schritt-für-Schritt-Diagnose, und es durchsucht seine umfangreiche Bibliothek bekannter Fehlerbehebungen (SmartPACK™), um zu prüfen, ob der Fehlercode in irgendwelchen Bulletins referenziert wurde. In diesem Fall findet das System den Fehlercode P0115 in einem Bulletin für dieses Fahrzeug.
Schritt 3: Bulletin mit Sachlage vergleichen
Der Techniker öffnet das Bulletin und stellt fest, dass viele der aufgeführten Fehlersymptome mit den Beschreibungen des Kunden übereinstimmen. Die Störung wird laut Bulletin verursacht durch den MAP-/Ansauglufttemperatursensor, was von der Fehlercodebeschreibung abweicht, die darauf hindeutet, dass der Kühlmitteltemperatursensor defekt ist. Der Techniker überprüft den Kühlmitteltemperatursensor und stellt fest, dass er kürzlich erneuert wurde.
Schritt 4: Diagnose des Temperatursensors ausführen
Die Werkstatt beschliesst, den im Bulletin gegebenen Empfehlungen zu folgen und den im MAP-Sensor integrierten Temperatursensor zu testen. Der Techniker sucht in WorkshopData und wählt den Ansauglufttemperatursensor. Er folgt den Diagnoseschritten und kommt zum Schluss, dass die Leitungen zum Sensor korrekt und in gutem Zustand sind. Es wird jedoch festgestellt, dass der Innenwiderstand des Temperatursensors ausserhalb des zulässigen Bereichs liegt.
Schritt 5: Temperatursensor erneuern und testen
Entsprechend den Hinweisen im SmartCASE™-Bulletin erneuert der Techniker den Sensor. Nachdem er den gespeicherten Code gelöscht hat, startet er den Motor neu. Der Motor läuft normal, und die Warnleuchte bleibt aus. Die Erneuerung des Sensors nimmt wenig Zeit in Anspruch und ist relativ einfach. Dies wird durch eine vom Hersteller angegebene Zeit von 0.10 Std. bestätigt, wie die Arbeitswerte von HaynesPro WorkshopData anzeigen. Auf der Rechnung fügt die Werkstatt zusätzlich 1 Std. Diagnosezeit plus 0.25 Std. für eine Testfahrt hinzu.
Der Kunde ist mit der Schlussrechnung zufrieden und schätzt die Kompetenz der Garage bei der Fehlersuche und -behebung. Dank HaynesPro WorkshopData ist die Durchlaufzeit für die Diagnose und Reparatur kurz, was sowohl dem Kunden als auch der Garage Zeit und Geld spart.