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Am Tatort des 1308 ermordeten Königs Albrecht I. liess die Königwitwe Elisabeth eine Kapelle und ab 1310 mit Unterstützung ihrer Tochter Agnes, Witwe des früh verstorbenen Ungarnkönigs Andreas III., das Doppelkloster Königsfelden bauen. Die habsburgische Gedenkstätte ging 1415 an die Berner über, die eine Landvogtei errichteten, das Kloster 1528 anlässlich der Reformation aufhoben und das Langhaus der Kirche zu einem mehrstöckigen Magazin umbauten. Ab 1803 diente Königsfelden dem neuen Kanton Aargau als Heil- und Pflegeanstalt. 1869 wurde das zerfallende Franziskaner-Kloster abgerissen. Teile des Frauenklosters und die Vogtei sowie die Klosterkirche blieben bestehen und wurden um 1900 und 1982 gründlich restauriert.