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Am 3. Juni 2019 erreichten wird Bardstone in Kentucky, das auch Bluegrass Staat genannt wird. Woher der Name? Im Frühling wächst in Kentucky ein Gras mit bläulichem Schimmer. (Bluegrass wird auch eine Stilrichtung der Country Musik genannt.)
Kentucky und vor allem die Region um Bardstone, sind für zwei Dinge bekannt. Da ist der Bourbon Whiskey, der hier seine Heimat hat. 1789 zum ersten Mal gebrannt wurde er im angrenzenden Bourbon County, das den Namen der französischen Adelsfamilie trägt. Seit dieser Zeit wird dieses Getränk, das neben Rogge und Gerste mindestens 51 % Mais enthält, Bourbon Whiskey genannt. Im Gegensatz zu Jack Daniels, der in Tennessee produziert wird, wird der Bourbon Whiskey in Kentucky nicht durch Holzkohle filtriert. Von den vielen Brennereien (u.a. Jim Beam, Wild Turkey, Four Roses und Woodford) haben wir die malerisch gelegene von Maker’s Mark besichtigt. Hier wird der Flaschenhals zum Schluss in Siegelwachs getaucht, was dem Produkt eine besondere Anmutung gibt.
Noch mehr als Bourbon interessierten uns die Vollblüter oder Thoroughbred, wie sie hier genannt werden. Die bekanntesten Pferdezuchten weltweit befinden sich in dieser Region. Hier findet auch das berühmteste Pferderennen der Welt statt: das Kentucky-Derby. Das verpassten wir um ein paar Wochen. Doch es gibt auch sonst noch genug zu sehen. Zum Beispiel den Kentucky Horse Park. Hier steht das Pferd im Mittelpunkt. Wir konnten die früheren Champions bestaunen, die das Kentucky Derby und andere wichtige Rennen (und Millionen von Preisgeldern) gewannen. Hier sahen wir, wie Pferde liebevoll mit Shampoo und von Hand gewaschen werden. Hier möchte man ein Pferd sein…
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