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Die Zusagen garantierten, dass die Übernahme nicht zu höheren Preisen oder weniger Auswahl und Innovation für diese Produkte führten. Die Genehmigung sei unter der Bedingung ausgesprochen worden, dass sich die LSE an diese Verpflichtungen halte.
Die London Stock Exchange hatte im August 2019 mitgeteilt, Refinitiv für 27 Milliarden Dollar (damals rund 24 Mrd. Euro) übernehmen und damit unabhängiger vom Geschäft mit Aktien werden zu wollen. Auch die Deutsche Börse war an Teilen des Refinitiv-Devisenhandels interessiert.
Die EU-Kommission hatte vergangenes Jahr unter anderem Bedenken daran geäussert, dass das entstehende Unternehmen einen "sehr hohen Marktanteil im Bereich des elektronischen Handels mit europäischen Staatsanleihen" hätte. Für einen neuen Handelsplatz könne es schwierig sein, "ausreichend Kunden zu gewinnen und sich zu einer echten Alternative zu den etablierten Handelsplätzen zu entwickeln"./mjm/DP/mis
(AWP)