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CESAR home - Lesen und Schreiben
2.-4. Klasse - Lernspiele für Kinder mit Lese-Rechtschreibproblemen.

Artikel-Nr: A1160
Ist das Erkennen von Buchstaben noch unsicher oder kann das Kind die Buchstaben noch nicht automatisch aussprechen, so wird es auch Schwierigkeiten beim Lesen ganzer Wörter haben. Wenn die Buchstabenerkennung und ihre Umsetzung in Laute nicht innerhalb von Bruchteilen einer Sekunde ablaufen, das heißt als automatisierte Routine verfügbar sind, kann das Kind nicht fließend lesen. Diese zeitliche Verzögerung kann das Kernproblem bei Störungen des Leseerwerbs in den ersten Grundschuljahren darstellen.
Das Erkennen der Raum-Lage ist eine Fähigkeit der visuellen Wahrnehmungsentwicklung. Bis zu einem Alter von 6 bis 7 Jahren identifiziert das Kind einen Gegenstand aus verschiedensten Blickwinkeln bedeutend besser als der Erwachsene. Der sprunghafte Zuwachs der Raum-Lage-Wahrnehmung - in der Regel innerhalb des ersten Schuljahres - bedeutet, dass das Kind die Ausrichtung der Buchstaben nun wichtig nimmt und einsetzen kann. Das Kind, das gestern noch mühelos in Spiegelschrift schrieb und Buchstaben verdrehte, benutzt jetzt die Buchstaben richtig, die von der Form her identisch, von der Ausrichtung und damit ihrer Bedeutung aber völlig unterschiedlich sind (z. B.: b d p q).
Bei Kindern mit Lese-Rechtschreibproblemen verläuft dieser Prozess deutlich verzögert. Daher wird in ALPHABET mit "verkehrten" Buchstaben gespielt. Die eingebauten Fehler können nicht auswendig gelernt werden, da der Computer sie nach dem Zufallsprinzip immer neu generiert. Mit Fehlern spielen, heißt mit Fehlern umgehen lernen.
In dem Spiel STÖRENFRIEDE geht es darum, auch ähnliche Buchstaben voneinander unterscheiden zu lernen, selbst unter Zeitdruck. So kann sich auf die Dauer eine automatisierte Erkennungsleistung erreichen lassen.
HONIGBUCHSTABEN sorgt dafür, dass Einzelbuchstaben oder Buchstabenkombinationen immer wieder aufs Neue und in unterschiedlichster Buchstabenumgebung in ihrer Signalwirkung erkannt und als gleich identifiziert werden. Hier wird das Kind angeregt, die Aussprache des angebotenen Lautes immer wieder an sich selbst auszuprobieren.
Das reine Übersetzen des Alphabets kann in KREUZWÖRTER spielerisch geübt werden.
In FROSCH BEFREIEN beobachtet das Kind nach und nach einen Wortaufbau, welchen es hinterher eigentlich nur nachvollziehen kann, wenn es sich sowohl die Buchstaben in seiner Reihenfolge merkt wie auch die Bedeutung der Buchstabenfolge entdeckt. So wird es mit der Schreibweise eines Wortes konfrontiert.
Auf dem Weg zur Orthografie stoßen die Kinder immer wieder an Stellen im Wort, wo die Schreibweise als solche nicht hörbar ist. Dieses erfordert eine neue Strategie, will das Kind auch hier die Rechtschreibung richtig anwenden. Wichtig ist , dass sich dem Kind die Rechtschreibbesonderheit einprägt und sie ihm im richtigen Moment einfällt. Dazu braucht es andere Gedächtnisstrategien, z.B. muss es die bestimmte Schreibweise in Form eines inneren Wortbildes präsent haben, um sie dann selber anwenden zu können.
Um Wörter richtig laut zu lesen, muss das Kind auch die Anordnung der Buchstaben beachten. Vertauscht es sie, verwechselt es sie oder lässt es gar einen aus, kann eine unsinnige Botschaft oder ein Missverständnis entstehen. So wird aus "Tor" "rot" oder "Ort". Es zeigt sich, dass Kinder mit Leseproblemen in der Regel nicht in der Lage sind, die Symbolfunktion einzelner Buchstaben und deren Reihenfolge einem Wort mit bestimmter Bedeutung zuzuschreiben. Oft verliert es dann den roten Faden beim Lesen und versteht nicht mehr, was es da gerade liest, wird müde und lenkt ab. In der Sehnsucht nach Bedeutung werden die Kinder in dieser Lernspielgruppe herausgefordert, kleine Buchstabensequenzen zu meistern.
Solche Wortbilder können sich umso besser einprägen, je mehr man sie, wie in einer Werkstatt, selbst konstruiert, indem man den Buchstaben ihre stimmige Raum-Lage selbst
Gibt, wie in ZAUBERWÖRTER.
Bei REIMQUARTETT wird das Kind animiert, durch Auswechseln des ersten Buchstabens eines Wortes möglichst vielen Bedeutungen auf die Spur zu kommen.
Die Wichtigkeit ganzer Wortbilder erlebt das Kind bei BLITZ-PUZZLE und BLITZ-WÖRTER und entwickelt damit ein Gefühl für ihre richtige Schreibweise, ähnlich wie dieses im Leseprozess geschieht. Hier sieht das Kind nur für sehr kurze Zeit ein-, zwei oder dreisilbige Wörter und muss diese durch ganzheitliches Erfassen ihrem Bild zuordnen.
Im Spiel WÖRTERSUCHE fordern Bilder dazu auf, das richtige Wort aus einer vorgegebenen Auswahl an Worten bzw Silben zu finden. Sind die Lösungen richtig, wird das Bild farbig.
Die erste und wichtigste Schreibstrategie besteht in der Fähigkeit, Wörter auf ihre Lautfolge hin abzuhören und diese in eine Buchstabenfolge zu übersetzen. Dieses nennt man lautgetreue Schreibung. Wenn die Kinder dies beherrschen, können sie etwa die Hälfte aller Wörter ohne größeren Gedächtnisaufwand niederschreiben. Das heißt, bei etwa 150 000 Wörtern und Wortformen brauchen sie nichts weiter zu tun, als das Wort deutlich auszusprechen und in die lautgetreue Buchstabenfolge zu übersetzen. Erst wenn dieser Prozess mit einer gewissen Leichtigkeit vollzogen werden kann, wird genug Aufmerksamkeit frei, um auch schwierigere Rechtschreibregeln anzuwenden. Für viele Kinder ist die Zeit des systematischen Übens der lautgetreuen Schreibung in der Schule zu kurz, um zu einem automatisierten Ablauf zu finden, was zur Folge haben kann, dass sie eine Rechtschreibunsicherheit entwickeln.
TIERE ANZIEHEN lehrt die Kinder mit Unsinnsilben, das Gehörte in Buchstabenfolgen zu übersetzen. Dabei kann der Schwierigkeitsgrad mit zunehmender Konsonantenhäufung variiert werden.
KLEINER UNTERSCHIED bearbeitet die zwei hartnäckigen Probleme der Konsonantenverdopplung und der Auslautverhärtung.
Bei LAUTQUARTETT liegt der Schwerpunkt auf der genauen Wahrnehmung der Reihenfolge der Laute eines Wortes. Ziel ist es, die Stelle im Wort zu bestimmen, wo durch Einsetzen eines anderen Buchstabens eine neue Bedeutung herbeigeführt wird.
Das MEMORY besteht aus Kartenpaaren, die zum einen ein Wort und zum anderen dessen gemaltes Sinnbild beinhalten. Beim Aufdecken des Bildes hört das Kind das gesuchte Wort. Es gibt jeweils zwei ähnlich klingende und damit auch ähnlich geschriebene Begriffe mit ganz verschiedenen Bedeutungen. Das Kind muss der Provokation der Verwechslung widerstehen und erfährt den Erfolg durch ein gewonnenes Kartenpaar.
In PUZZLE-DIKTAT werden ganze Wörter aus verschiedenen Bedeutungsfeldern diktiert unter Berücksichtung von Wortmaterial zur Bearbeitung von Doppelkonsonanten und Auslautverhärtung.
KURZ INFO
- Der CD-ROM liegt ein Eltern-Ratgeber der Autorin zum Verständnis der Lese-Rechtschreibproblematik und zum Umgang mit betroffenen Kindern bei.
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- CESAR fördert den Lese- und Schreiberwerb mit einem einzigartigen Konzept zur Bildung hilfreicher Strategien. Der Spiele-Baukasten ist lernpsychologisch durchdacht und fördert schwerpunktmäßig das differenzierte Hören und den routinierten Umgang mit Buchstaben und Lauten.
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- CESAR ist lehrplanorientiert, kinderleicht zu navigieren, bietet unmittelbare Fehlerrückmeldungen und Hilfen und motiviert zusätzlich durch lustige, sinnunterstreichende handgemalte Künstlerbilder.
Windows 95/NT 4.0, Pentium Prozessor ab 133 MHz, 32 MB RAM, 4x CD-ROM-Laufwerk, Grafikkarte 16bit 600x800 Auflösung mit Soundkarte.
ISBN-Nr: 3-933651-03-4 ° Medium: CD ° CES Verlag