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Space Invaders
arcade
Neben Pac-Man war «Space Invaders» eines der Spiele, die die frühe Entwicklung der Videospiele geprägt haben.
Der Spieler muss Alienraumschiffe abschiessen und dadurch möglichst viele Punkte sammeln, um den Highscore zu knacken.
Der Spieler steuert eine Kanone, die er am unteren Bildschirmrand nach links und rechts fahren kann. Jedes Level beginnt mit mehreren Reihen regelmässig angeordneter Aliens, die sich ständig horizontal und dabei nach und nach abwärts bewegen und den Spieler mit Geschossen angreifen. Der Spieler selbst hat einen unbegrenzten Munitionsvorrat, kann aber erst dann ein neues Geschoss abfeuern, wenn das vorige vom Bildschirm verschwunden ist. Wenn es einem der Aliens gelingt, den unteren Bildschirmrand zu erreichen und neben der Kanone zu landen, verliert der Spieler eines seiner Leben. Als Deckung stehen dem Spieler «Blöcke» zur Verfügung, hinter denen er sich so lange verstecken kann, bis der Block von den Aliens oder von ihm selbst zerschossen wird. Gelegentlich taucht ein Bonus-Raumschiff auf. Wenn der Spieler es trifft, erhält er zusätzliche Punkte.
Videospiele gab es schon vor Space Invaders. Tatsächlich existierte das Spiel Pong von Atari schon mehrere Jahre, aber «Space Invaders» zog die Aufmerksamkeit des Publikums auf sich, wie es noch kein Spiel vorher geschafft hatte – genau in dieser Zeit waren viele Leute im Star-Wars-Fieber und von der Raumschiff- und Aliens-Thematik begeistert. «Space Invaders» wurde nach seinem Erscheinen 1978 in den japanischen Spielhallen sogar so populär, dass nach kurzer Zeit die 100-Yen-Münzen im ganzen Land knapp wurden. «Space Invaders» war eines der ersten Arcade-Spiele mit farbigen Darstellungen; diese wurden durch Overlay-Folien erzeugt. Ausserdem wurde in diesem Spiel das erste Mal ein durchgängiger und adaptiver Soundtrack verwendet: Vier sich ständig wiederholende Bass-Noten werden umso schneller wiederholt, je weiter das Spiel voranschreitet beziehungsweise die Aliens sich dem Spieler nähern. Die 1979 erschienene Umsetzung des Spiels auf die bis dahin eher schleppend laufende Spielkonsole «Atari 2600» brachte den Durchbruch der Videospiele im Heimmarkt. Viele Familien kauften ein Atari-Videospiel, nur um «Space Invaders» spielen zu können. Dem Spiel war eine Single mit einem gleichnamigen Popsong beigelegt.
Space Invaders gehörte zur zweiten Riege von Computerspielen, die das «Museum of Modern Art» am 28. Juni 2013 in seine Dauerausstellung aufnahm.
Wenn ein Invader abgeschossen wird, bewegen sich die übrigen Invaders schneller.
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Jahr1978
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FirmaMidway Games
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Preis der ErstausgabeUSD 2'000 - 3'500
Geburtsstunde des E-Sports
Das erste Videospielturnier fand im Spiel «Space Invaders» statt. Gewonnen hatte dieses Turnier Rebecca Heineman am 10. November 1980.
Doppelfeuer
Bei der «Atari 2600»-Version von «Space Invaders» konnte man beim Aufstarten die Reset-Taste gedrückt halten. Dies hatte zur Folge, dass man anstelle von einem Schuss nun zwei Schüsse gleichzeitig schiessen konnte, solange bis diese vom Bildschirm verschwanden.