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"Der milde Hörverlust", eine neue schweizerische Studie
Aus „SWISS MEDICAL FORUM – SCHWEIZERISCHES MEDIZIN-FORUM“
Eine Arbeitsgruppe* erstellt eine medizinische-audiologische Empfehlung zum „Milden Hörverlust“ und wird durch die „Kommission für Audiologie und Expertenwesen“ der Schweizerischen Gesellschaft für Oto-Rhino-Laryngologie, Hals- und Gesichtschirurgie (SGORL) offiziell verabschiedet und zur Publikation empfohlen.
Hier möchte ich nur auf die wichtigsten Punkte eingehen:
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Ein Nichtversorgter Hörverlust hat mittel- und langfristig Auswirkungen – am Nervensystem (Störung der zentralen Hörbahn), auf der Wahr-nehmungsebene und im psychosozialen Bereich.
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Bereits ein milder Hörverlust kann die Sprach-verständlichkeit und die Kommunikationsfähigkeit beeinträchtigen, so dass er von den Betroffenen als Behinderung im Alltag empfunden wird.
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Audiologisch abgeklärt werden sollten alle Patienten mit einem Hörverlust, den der Patient selbst bemerkt oder von Dritten festgestellt wird.
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Weisen beide Ohren einen Hörverlust auf, sollte eine binaurale (beide Ohren) Versorgung angestrebt werden. Eine monaurale (ein Ohr) Versorgung ist bei einseitiger Schwerhörigkeit angezeigt.