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Seit heute Nacht ist LeBron James der erfolgreichste Skorer der NBA-Geschichte. Mit nun 38'390 Zählern hat er mehr Punkte erzielt als jeder andere Basketballer in der besten Liga der Welt. Zuvor war Kareem Abdul-Jabbar 39 Jahre lang der Rekordhalter. Es war einer der ältesten Rekorde der Sportwelt, aber es gibt noch viele andere Marken, die schon seit vielen Jahren bestehen und für viele als «uneinholbar» gelten.
Am 2. März 1962 erzielte Wilt Chamberlain 100 Punkte in einer einzigen NBA-Partie. Eine Marke, die bisher niemand je mehr erreichte. Kobe Bryant kam ihr mit 81 Punkten im Jahr 2006 noch am nächsten. Über die gesamte Saison 1961/62 gerechnet, erzielte Chamberlain für die Philadelphia Warriors in 80 Spielen im Schnitt über 50 Punkte. Im Jahr 1960 stellte Chamberlain mit 55 zudem die Rekordmarke für die meisten Rebounds in einer Partie auf.
Der erfolgreichste Basketballer der Geschichte ist ohne Frage Bill Russell. Die Legende der Boston Celtics gewann in ihrer 13 Jahre dauernden Karriere, die von der Saison 1956/57 bis zum Sommer 1969 dauerte, elfmal den Titel.
Als einziger Tennisspielerin in der Open Era gelang es Steffi Graf 1988, alle vier Grand-Slam-Turniere sowie olympisches Gold innerhalb eines Kalenderjahres zu gewinnen. Damit gelang der Deutschen der sogenannte «Golden Slam».
Bei den Männern schaffte nie jemand den «Golden Slam». Der Einzige, dem der «Grand Slam» gelang, war Rod Laver. Der Australier gewann 1969 das Australian Open, Roland Garros, Wimbledon und das US Open. Novak Djokovic gewann zwar einmal auch vier Grand-Slam-Turniere nacheinander, aber nicht in einem Jahr. Der Serbe sicherte sich 2015 den Triumph in Wimbledon und am US Open und 2016 dann die Titel am Australian Open und in Paris.
74 Spiele in Folge entschied Martina Navratilova im Jahr 1984 für sich. Eine unglaubliche Serie der US-Amerikanerin, welche in jenem Jahr das French Open, Wimbledon und das US Open gewann. Ausserdem gewann die damals 27-Jährige in jenem Jahr im Doppel alle vier Grand-Slam-Turniere.
Graf hält noch einen weiteren Rekord. Mit 377 Wochen ist sie die Tennisspielerin, die am längsten an der Spitze der Weltrangliste stand. Während Novak Djokovic bald an ihr vorbeiziehen wird, ist bei den Frauen keine Konkurrenz auszumachen. Die im letzten Jahr zurückgetretene Serena Williams war während 319 Wochen die Nummer 1.
Er nahm nur an einer WM teil, doch was Just Fontaine dort zeigte, ist bis heute unerreicht. 13 Tore erzielte der Franzose bei der Weltmeisterschaft 1958 in Schweden. Zwei Jahre später trat Fontaine aus der Nationalmannschaft zurück, bevor er seine Karriere 1962 28-jährig endgültig beendete.
270 Mal hat Lew Jaschin in seiner Karriere die weisse Weste behalten. Der sowjetische Goalie stand jahrelang im Tor von Dynamo Moskau und dem Nationalteam der UdSSR. Zudem gewann er 1963 als einziger Goalie der Geschichte den Ballon d'Or.
Nur ein Fussballer gewann als Spieler drei WM-Titel. Dabei handelt es sich natürlich um Pelé. Der Brasilianer gewann mit seinem Land 1958, 1962 und 1970 die Weltmeisterschaft.
Die meisten Tore in der besten Eishockeyliga der Welt schoss Wayne Gretzky, wer sonst? Der Kanadier erzielte in 1487 Spielen für Edmonton, Los Angeles, St. Louis und die New York Rangers 892 Tore. Alexander Owetschkin rückt ihm aber immer näher. Der 37-jährige Russe steht bei 812 Toren. Bei den meisten Assists hat Gretzky mit einer Anzahl von 1963 über 1000 Vorlagen Vorsprung auf den besten aktiven Spieler Sidney Crosby.
Wie in der NBA liegt der Rekord auch in der NHL bei elf Titeln. Diese sicherte sich Henri Richard, der zwischen 1955 und 1975 20 Jahre für die Montreal Canadiens spielte. Das kanadische Team gewann ab der Saison 1955/56 bis 1978/79 15 NHL-Titel.
In der Schweizer Nationalliga A schaffte nie jemand mehr als neun Skorerpunkte in einer Partie. Dieser Rekord gehört Ross Yates und Jean-Francois Sauvé. Gemäss Nau schafften dies beide im Jahr 1988, Yates für Kloten, Sauvé für Fribourg.
In der Leichtathletik bestehen noch viele alte Rekorde. Der älteste bei den Männern stammt vom 6. Juni 1986, als Jürgen Schult aus der DDR seinen Diskus 74,08 Meter weit schleuderte. Knapp drei Monate später flog der Hammer vom Sowjet Jurij Sjedych 86,74 Meter weit. Rekorde mit einem etwas faden Beigeschmack, da der lockere Umgang mit Doping in diesen Nationen mittlerweile bekannt ist.
Mike Powell schaffte im Jahr 1991 einen Satz auf 8,95 Meter. Der US-Amerikaner hält den Weltrekord im Weitsprung noch immer. So auch der Kubaner Javier Sotomayor, der im Hochsprung 1993 eine Höhe von 2,45 Metern überwand. Weitere Leichtathleten, deren Bestmarken aus den 90er-Jahren weiterhin Bestand haben, sind unter anderem Jonathan Edwards (18,29 Meter im Dreisprung) und Jan Zelezny (98,48 Meter im Speerwurf).
Den ältesten Leichtathletik-Weltrekord bei den Frauen hält die Tschechin Jarmila Kratochvilova mit einer Zeit von 1:53,28 Minuten über 800 Meter. Der Rekord stammt aus dem Jahr 1983. Zwei Jahre später gelang der DDR-Athletin Marita Koch mit 47,6 Sekunden über die halbe Distanz ebenfalls ein bis heute gültiger Weltrekord. Im Kugelstossen (Natalja Lissowskaja, 1987, 22,63 Meter) und Weitsprung (Galina Tschistjakowa, 1988, 7,52 Meter) halten zwei Sowjet-Athletinnen die Rekordmarken. Wie bei den Männern gehört der Rekord im Diskuswerfen mit Gabriele Rensch (1988, 76,8 Meter) einer Athletin aus der DDR.
Florence Griffith Joyner hält gleich zwei Weltrekorde. Die US-Amerikanerin lief die 100 Meter (10,49 Sekunden) und 200 Meter (21,34 Sekunden) im Jahr 1988 schneller als alle vor und nach ihr.
Noch gilt der Rekord von Ingemar Stenmark, der zwischen 1974 und 1989 86 Weltcup-Rennen gewonnen hat. Bald wird ihn Mikaela Shiffrin jedoch überflügeln. Die 27-jährige US-Amerikanerin steht bei 85 Erfolgen. Bei den Männern droht dem Schweden so schnell keine Konkurrenz. Alexis Pinturault hat als bester aktiver Skifahrer 34 Weltcup-Siege auf dem Konto, Marco Odermatt steht bei 19.
Einer der ältesten Rekorde in der Sportwelt gehört Joe Louis. Der US-Boxer verteidigte seinen Titel zwischen Juni 1937 und März 1949 27 Mal in Folge. Damit hält er sowohl den Rekord für die längste Regentschaft als Schwergewichts-Weltmeister ohne Unterbruch als auch den für die meisten Titelverteidigungen überhaupt. Louis trat als Weltmeister zurück.
ÖSV-Cheftrainer Walter Mayer ist fassungslos, während im Ziel der TV-Reporter Robert Seeger als Platzspeaker derart laut ins Mikrofon brüllt, dass die Lautsprecheranlage den Geist aufgibt. Was ist da bloss geschehen?