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Dies im Gegensatz zu Weltmeisterin Shelly-Ann Fraser-Pryce bei ihrem 100-m-Debüt in dieser Saison.
Einen tollen Lauf zeigte Lore Hoffmann über 800 m. Die EM-Vierte aus dem Wallis senkte ihre Saisonbestzeit auf 2:00,48 Minuten. Dies ergab beim Sieg von Peninah Mutisya (1:58,76) Platz 3. Die Genferin Rachel Pellaud, die an den Olympischen Spielen in Tokio 2021 mit der 4x400-m-Staffel Schweizer Rekord lief, senkte ihre Bestzeit über zwei Bahnrunden auf 2:00,95 Minuten.
Auch die 20,42 Sekunden von William Reais über 200 m stimmen für den weiteren Saisonverlauf zuversichtlich. Der Zürcher Tom Elmer verpasste den Sieg über 1500 m in 3:37,84 nur knapp.
Nicht auf Touren kam hingegen die Stabhochspringerin Angelica Moser, die sich mit 4,45 m begnügen musste. Der Hochspringer Loïc Gasch ist nach einer mehrwöchigen von Fussschmerzen ausgelösten Wettkampfpause noch nicht in Top-Form. Der Mann aus Yverdon überquerte 2,14 m.
Über 400 m entschied Lionel Spitz, Zweiter an der U23-EM letzte Woche in Espoo, das Schweizer Duell gegen Ricky Petrucciani, den EM-Zweiten, für sich. Allerdings lieferten die beiden in 45,90 beziehungsweise 46,76 Sekunden nicht die erhofften Werte in der Nähe des Schweizer Rekords von Mathias Rusterholz (44,99) aus dem Jahr 1996.
Für das Highlight aus internationaler Sicht sorgte Shelly-Ann Fraser-Price, die bei nahezu Windstille die 100 m in 10,82 Sekunden durchmass. Die 36-Jährige aus Jamaika, die 2008 bei den Olympischen Spielen in Peking ihren ersten und 2022 bei der WM in Eugene ihren bislang letzten grossen Titel holte, liess auch Mujinga Kambundji, die in 11,24 Sekunden ihren Trainingsrückstand nicht kaschieren konnte, keine Chance.
Den Sprint der Männer gewann Julian Forte aus Jamaika in 9,99 Sekunden. Der 30-jährige egalisierte bei leichtem Rückenwind seine persönliche Bestzeit.
Stimmung kam auch im 3000-m-Rennen der Männer auf. Dominic Lobalu, der in der Ostschweiz lebende Weltklasseläufer aus dem Südsudan, setzte sich in einem international gut besetzten Feld durch.