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Der Genève Aéroport begab am 30. August 2017 eine Anleihe von CHF 175 Mio. mit einem Bond von 0,400 % und einer Laufzeit von 10 Jahren (bis 20. September 2027).
Zum ersten Mal seit seinem Bestehen beschloss der Genève Aéroport, sich über den Kapitalmarkt zu finanzieren. Die Transaktion, die zuerst in Genf und danach in Zürich vorgestellt wurde, stiess bei einem breiten Spektrum von Anlegern auf reges Interesse.
Die Anleihebegebung gehört zur neuen Anlagestrategie des Genève Aéroport. Auf diese Weise kann der Flughafen als unabhängige öffentliche Institution die Laufzeit seiner Schulden zu den vorteilhaften Bedingungen eines festen Zinssatzes verlängern.
Die Anleihebegebung erfolgte unter der gemeinsamen Federführung der Credit Suisse, der Zürcher Kantonalbank und der Banque Cantonale de Genève.
Laut André Schneider, Generaldirektor des Genève Aéroport, „widerspiegelt der Erfolg dieser ersten Anleihe das Vertrauen, das die Anleger in die Strategie für die nachhaltige Entwicklung des Genève Aéroport haben, die den Flughafen zum Wirtschaftsmotor der Region machen und gleichzeitig seine schädlichen Auswirkungen auf die Umwelt und die Region und ihre Anwohner eindämmen soll. Mit dieser Kapitalaufnahme kann der Flughafen weiterhin grosse Investitionsprojekte zu günstigeren Konditionen finanzieren, namentlich den Ostflügel, in dem die Abflughallen für Langstreckenflüge untergebracht werden und der 2020 eingeweiht werden soll. 2030 werden wahrscheinlich 25 Millionen Passagiere den Flughafen benutzen, gegenüber den erwarteten 17 Millionen für 2017. Dementsprechend ist es wichtig, ihnen die bestmöglichen Bedingungen punkto Sicherheit und Komfort bieten zu können, während die Umweltbelastung gering gehalten wird.“