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Von Beat Sprenger
Nach der Schweizermeisterschaft 2007 trete ich als (selbsternannter)
Präsident des SXV zurück. Da der Verband in den fünf Jahren seiner
Existenz nie die kritische Masse an Mitgliederzahlen hat erreichen
können, und die Teilnehmerzahl bei der Schweizermeisterschaft in den
letzten Jahren rückläufig war, ist es nicht verwunderlich, dass bislang
kein Nachfolger hat gefunden werden können.
Unter anderem hat mich dieser Mangel an Interesse am Xiangqi dazu
bewegt, mit dem Projekt aufzuhören. Daneben haben aber auch andere
Hobbys mehr und mehr Zeit in Anspruch genommen, so dass ich nicht mehr
mit Herzblut beim Xiangqi war. Natürlich fand ich die fünf Jahre dennoch
sehr interessant (siehe Abspann).
Dass momentan niemand mehr Zeit und Musse findet, die Präsidentschaft
des Schweizerischen Xiangqi-Verbandes
auszuführen, muss nicht bedeuten, dass diese Meisterschaft für immer
gestorben ist. Ich wäre hoch erfreut, wenn sich jemand dazu bereit
erklären würde, die Schweizermeisterschaft wieder ins Leben zu rufen.
Und sei dies auch erst in 20 Jahren.
Ich werde ausserdem versuchen, diese Website am Laufen zu halten, um
potentielle Nachfolger zu motivieren und dafür zu achten, dass die
bisherigen Schweizermeister bei einer allfälligen Neuaustragung eine
Einladung erhalten. Ich werde Einladungen unter <email-pii>
entgegennehmen und sie weiterleiten.
Ich möchte mich bei allen Menschen bedanken, die geholfen haben, das
Xiangqi-Spiel in die Schweiz zu importieren. Dazu eine kurze
chronologische Dankes-Auflistung, die nicht als abschliessend zu
betrachten ist.
Der Hamburger Schach-Journalist René Gralla platzierte einige
Artikel über Xiangqi in der Schweiz in verschiedenen Medien. Die
Hauptstory war die erste Schweizermeisterschaft in Hockenheim 2003. Das
dortige Turnier hat Do Tuyet Ha perfekt organisiert, und ich wurde von den deutschen Xiangqi-Stars Michael Nägler, Bastian Gollmar und Reinhard Knab sehr nett in die Szene eingeführt. Zurück in der Schweiz traf ich Zhong Qing,
der die SXV-Webseite gestaltete, die Domain SXV sponserte und die erste
in der Schweiz stattfindende Meisterschaft mitorganisierte. Diese wurde
von Luca Rusconi gewonnen, dem (neben mir) treusten SXV-Mitglied.
Martin Müller begleitete Luca und mich 2005 zum
Bundesliga-Turnier nach Nürnberg, wo wir zu dritt für den grössten
Aufmarsch an Schweizer Spieler an einem Bundesligaturnier sorgten. Zudem
fand im Jahre 2005 erstmals ein Xiangqi-Turnier in Basel statt. Der
Bebbi Becher wurde von Siegfried Huber gewonnen, der ausserdem seit langer Zeit für die internationalen Rating-Berechnungen zuständig ist. Das Turnier hatte mit Oliver Börner und Benno Frauchiger zwei grosse Gastgeber und Organisatoren. Bei der Schweizermeisterschaft 2005 begann die grosse Zeit von Seriensieger Laurent Schneider. Zweimal gewann er vor Urs Trinkner, einmal vor Luca. Und 2006 konnten wir mit Norbert Schäfer sogar einen Gast aus Norddeutschland willkommen heissen.
Ich wünsche allen eine gute Erholungszeit...