Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03277.jsonl.gz/2858

Seit dem Ende des Kalten Krieges ist die Welt nicht übersichtlicher und auch nicht friedlicher geworden. Die Erweiterung und Krise der Europäischen Union, der 11. September, die Kriege in Afghanistan und Irak, die globale Finanzkrise, der „arabische Frühling“, der Konflikt um die Ukraine und die Bedrohung durch den „Islamischen Staat“ – das sind nur einige Themen des Bandes „Die Zeit der Gegenwart“, mit dem Heinrich August Winkler seine „Geschichte des Westens“ abschliesst. Nirgendwo sonst wird so kenntnisreich und fesselnd das politische Geschehen der Gegenwart dargestellt wie in diesem einzigartigen Werk.
Portrait
Heinrich August Winkler, geb. 1938 in Königsberg, studierte Geschichte, Philosophie und öffentliches Recht in Tübingen, Münster und Heidelberg. Er habilitierte sich 1970 in Berlin an der Freien Universität und war zunächst dort, danach von 1972 bis 1991 Professor in Freiburg. Seit 1991 war er bis zu seiner Emeritierung Professor für Neueste Geschichte an der Humboldt-Universität zu Berlin. Sein berühmtes Werk „Der lange Weg nach Westen“ (2005), eine deutsche Geschichte des 19. und 20. Jahrhunderts, hat sich mehr als 90.000 mal verkauft und wurde in sechs Sprachen übersetzt. Bei C.H.Beck ist auch erschienen: „Weimar 1918–1933. Die Geschichte der ersten deutschen Demokratie“ (2005).