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182015
Jetzt muss es gesagt sein! Der Begriff «Homepage» wird im deutschsprachigen Raum von 99 Prozent derer, die den Begriff verwenden falsch verwendet. Mich ärgert das. Klar, eine lebendige Sprache wandelt sich. Das ist normal, unvermeidlich und oft erträglich. Wenn dieser Wandel aber einer klaren Ausdrucksweise schadet, so ist das bedauerlich.
Also, wir klären auf: Wenn das «Internet» eine Stadt ist, dann ist das «World Wide Web» in etwa ein Teil der Infrastruktur dieser Stadt. World Wide Web und Internet sind keine Synonyme. Das World Wide Web sind beispielsweise die Häuser in dieser Stadt. Diese Häuser sind die «Websites». Häuser bestehen meist aus mehreren Zimmern. Die einzelnen Zimmer sind die einzelnen «Webpages», zu deutsch «Webseiten». Wenn man ein Haus durch den Haupteingang betritt, kommt man in den ersten Raum, den Eingangsraum. DAS ist die «Homepage». Die Homepage ist die erste Webpage einer Website die man betritt. Eine Website besteht also aus einer bis vielen Webpages. Davon ist nur die Eingangsseite die Homepage.
Wenn es sich eingebürgert hat, dass man von seiner Homepage spricht und eigentlich seine Website meint, dann ist das so, wie wenn man sagte «Besuchen Sie doch mal unseren Eingang» oder «Weitere Informationen finden Sie in unserem Eingang». Es ist, wie wenn die Hoteldirektion nur vom Empfang spricht und gar nicht zu wissen scheint, dass es in ihrem Hotel Bars, Restaurants, eine Sauna, ein Hallenbad, Einzelzimmer, Suiten, Kellerräume und ein Casino gibt. Ein Hoteldirektor, der alles das meint, aber immer nur vom Eingang spricht, wirkt sehr sonderlich. Genau so komisch wirkt jeder, der den Begriff Homepage falsch verwendet.
Der Gebrauch des Begriffs «Homepage» als Synonym für «Website» ist falsch! Wenn nun Laien einen Begriff falsch verwenden ist das nur bedauerlich weil Zeugnis eines Bildungsstandes. Wenn aber Sprachprofis wie Journalisten, Redakteure, Moderatoren, Werbetexter, Inserateverkäufer … einen Begriff falsch verwenden, dann ist das ärgerlich, unprofessionell und entlarvend dazu.
Liebe Chefredaktoren und Chefredaktorinnen, liebe Schreiberlinge, Sprecher und alle, die ihr beruflich mit Sprache umzugehen habt: Verbessert das! Benützt den Begriff Homepage nie mehr als Synonym für Website und knechtet eure Mitarbeitenden dazu, es ebenso zu tun!
So, jetzt ist es gesagt!
112015
Auch wir bekommen immer wieder Anfragen von grossen Unternehmen, ob wir ihnen ein bestimmtes Bild zur Verfügung stellen würden. Wenn wir dann den Preis für die Nutzung dieser Fotografie nennen, wir am anderen Ende der Leitung nur leer geschluckt und die Sache hat sich erledigt. Liebe PR-Verantwortliche, Journalistinnen, Redakteure, Marketing-Spezialisten, Unternehmer und wer sonst noch kein Verständnis dafür hat, dass eine Fotografie einen Preis hat: Lest bitte den Artikel von Tony Wu (#tonywu) in der deutschen Übersetzung von Lutz Fischmann (#lutzfischmann). «Warum Berufsfotografen nicht kostenlos arbeiten können» https://photoprofessionals.wordpress.com/german/
122013
Wir haben unsere Fotoausrüstung etwas aufgerüstet. Eine Nikon D4 ist jetzt immer mit dabei. Die neue Blitzanlage lässt auch on location keine Wünsche mehr übrig. Zwei Akku-Blitzgeneratoren Pro-B4 von Profoto mit vier ProHead plus Blitzköpfen bringen bis zu 30 Blitzen pro Sekunde. Sie sind staub- und spritzwassergeschützt und können darum auch problemlos auf Baustellen oder Produktionsanlagen eingesetzt werden. Abgerundet wird die neue Blitzanlage von einem Profoto Giant Silver Reflektor mit 210 cm Durchmesser. Und auch in Sachen Farbmanagement sind wir jetzt auf der ganz sicheren Seite. Der neue Bildbearbeitungsmonitor Quato Intelli Proof 300 ist hardware-kalibriert und garantiert zertifizierte Farbwiedergaben von der Kamera bis zum finalen Druckerzeugnis.
Egal, welchen Bedarf an professionellem Bildmaterial Sie haben, seien es Corporate Business Portraits, Mitarbeiterpotraits, eine Reportage über Ihre Dienstleitungen oder Ihren Produktionsbetrieb: Wir freuen uns, Sie zuverlässig mit scharfem Blick und dank Geräten auf dem neusten Stand der Technik, mit professionellen Fotografien beliefern zu können.
252010
Sie wollen heiraten? Herzliche Gratulation zu diesem mutigen Schritt! Nun haben Sie also Abend für Abend mit der Vorbereitung Ihres Hochzeitsfestes zu tun. Sie freuen sich, die Planung macht Ihnen Spass und die Ernüchterung gesellt sich von alleine dazu. Heiraten ist teuer! Wenn Sie nur zivil heiraten wollen brauchen Sie diesen Artikel nicht zu lesen. Wenn Sie aber ein Fest für Freunde und Verwandte geben möchten und Sie über einen Hochzeitsfotografen nachdenken, dann sollten Sie weiter lesen.
Das Budget
Selbst wenn Sie ein Fest «im kleinen Rahmen» planen müssen Sie viel Geld ausgeben. Ein Brautkleid, einen Anzug für den Bräutigam, ein Apéro für 100 Gäste, ein Nachtessen für 40 geladene Gäste, Dekorationen, Attraktionen… Da sind Sie schnell bei 10’000 Franken. Und jetzt noch einen professionellen Hochzeitsfotografen für 3’500 oder mehr Franken? «Das kann doch auch Onkel Max machen!». Sind Sie sicher?
Gute Bilder bekommen
Warum wollen Sie Ihre Hochzeit in Bildern festhalten? Genau, Sie wollen eine Erinnerung an diesen speziellen Tag die Sie behalten können. Sie möchten die Stimmung, Ihre Gäste, die Überraschungen wieder sehen. Onkel Max kann das nicht! Eine Hochzeit in Bildern festhalten ist eine Aufgabe, die viel Erfahrung, beherrschte Technik und Stresstoleranz erfordert. Eine Hochzeit ist eine lückenlose Aneinanderreihung von Momenten, die nicht verpasst werden dürfen. Ein professioneller Hochzeitsfotograf kennt diese Situationen und ist darauf vorbereitet. Onkel Max schwimmt in der Menge und verpasst den richtigen Moment weil der Akku des Blitzes leer ist.
Viele Brautpaare unterschätzen den Zeitbedarf für Paar- und Gruppenaufnahmen. Onkel Max macht sich darüber keine Gedanken. Der Berufsfotograf recherchiert aber die Location, überlegt sich was für Lichtverhältnisse er am Hochzeitstag antreffen wird und klärt im Voraus Möglichkeiten ab, wie er eine Gruppe von 100 Personen fotografieren kann. Er befragt das Brautpaar über seine Bildvorstellungen und bereitet sich darauf vor. Im Gegensatz zu Onkel Max ist er in der Lage, ihm als Beispielbilder vorgelegte Fotografien die dem Brautpaar gefallen zu analysieren und zu reproduzieren.
Die Technik
Onkel Max macht mit seiner Kamera fixfertige Bilder im jpg-Format. Wenn da das Weiss des Brautkleides grün ist, kann man nicht mehr viel korrigieren. Der Profifotograf macht Bilder im RAW-Format, nackte, unbearbeitete Daten die alles einfangen, was die Kamera hergibt. Um daraus ein fertiges Bild zu entwickeln muss er es bearbeiten. Jedes einzeln! Eine Faustregel besagt, dass die Bearbeitungszeit das doppelte der Aufnahmezeit beträgt. Wer also professionelle Bilder erwartet, die diesen Anspruch auch erfüllen muss in Kauf nehmen, dass der Fotograf nach 12 Stunden Hochzeitsreportage noch 24 Stunden mit der Bearbeitung des Materials beschäftigt ist. Das hat seinen Preis.
Der Preis
Auf den ersten Blick erscheint ein beruflicher Hochzeitsfotograf sehr teuer zu sein. Das täuscht! Aus zwei Gründen. Erstens: Sie geben ja auch Geld aus um Ihre Gäste zu verköstigen und wahrscheinlich essen Sie zur Probe um sicher zu sein, dass das Essen gut wird. Sie wollen sich da also darauf verlassen können, dass Sie bekommen, was Sie erwarten. Richtig, so macht man das! Zweitens: Sagen wir, Ihr Hochzeitsfest dauert 10 Stunden und Sie geben dafür rund 15’000 Franken aus und Onkel Max fotografiert gratis. Das bedeutet, dass Sie pro Minute knapp 25 Franken bezahlen. Das ist wie Feuerwerk! Anzünden, puff, ahhh, ohhhh, weg! Ein Hochzeitsfest ist eine sehr effiziente Art der Kapitalvernichtung. Und was kostet es Sie, wenn Sie statt Onkel Max einen Berufsfotografen engagieren, der Ihr Fest für 4’000 Franken dokumentiert? 0.0000005 Franken pro Eheminute falls Sie eine Frau und bei Ihrer Hochzeit 30 Jahre alt sind. Scheidungsrate eingerechnet.
Fazit
Falls Sie wirklich ernsthaft heiraten wollen weil Sie jemanden lieben und dies mit einem grossen Fest zeigen möchten: Engagieren Sie den Profifotografen. Diese Bilder sind das Einzige, was Ihnen nach dem Fest bleibt! Und Onkel Max kann ja trotzdem ein paar Bilder machen.