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Schwingen ist ein Schweizer Nationalsport. Früher war es ein Kräftemessen der Älpler und Bauern an Alpfesten. In Beckenried hat der Schwinger-Sport eine lange Tradition. Die Schwingersektion Beckenried besteht seit 1947.
Der Kampf wird auf einer kreisförmigen, 7-14 m durchmessenden, mit 23 m3 Sägemehl gepolsterten Fläche ausgetragen.
Die zwei Gegner tragen über ihren Kleidern eine kurze, aus Jute gearbeitete Hose. Die beiden Kontrahenten greifen sich nun an dieser Hose und versuchen den Gegner durch «Schwünge» auf den Rücken zu zwingen. Das Schwingen kennt verschiedene Hauptschwünge, die Namen wie «Kurz», «Übersprung», «Brienzer», «Hüfter», «Buur» oder «Wyberhaagge» tragen.
Der Sieg ist gültig, wenn der überlegene Schwinger den Unterlegenen mit mindestens einer Hand an der Schwinghose festhält und der Unterlegene den Boden mit beiden Schulterblättern oder mindestens zwei Dritteln des Rückens berührt. Nach dem Ende des Kampfes wischt traditionsgemäss der Sieger dem Verlierer die Sägemehlspäne vom Rücken. Geht eine Runde unentschieden aus, so ist der Kampf «gestellt».
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Die wichtigsten Schwing-Anlässe in Beckenried: