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Zurückhaltung und Bescheidenheit kennzeichnen diese klar gegliederte Besteckform. Im Vergleich zur schwungvolleren, üppigeren Formensprache der 50er Jahre erscheint es fast puristisch in der absoluten Verknappung der Formelemente. Carl Pott schrieb über dieses Besteck an einen Freund: „Es soll ein ganz braves, konventionelles Muster werden, womit man löffeln, gabeln, schneiden kann."
Die Verleihung des Staatspreises Nordrhein-Westfalen für dieses Besteck war für Carl Pott einer der Höhepunkte seiner künstlerischen Laufbahn. Das Preisgericht bezeichnete diesen Entwurf „wegen seiner schlichten zeitlosen Form als bespielhafte Arbeit".