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Die spektakuläre und sehr schwierige Piste von Sevlievo/Bulgarien stellte die Bühne für die fünfte Runde der MX2- Weltmeisterschaft. Rund 20’000 Zuschauer verfolgten die Rennläufe und die Fahrer wurden auf der anspruchsvollen hügligen Piste hart geprüft. Nach den heftigen Regenschauern der vergangenen Woche war die Piste am Samstag ein grosses Schlammfeld und es bildeten sich viele tiefe Rillen, die die Piste für die Rennläufe am Sonntag unberechenbar machten.
Jeremy Seewer gelang es, seine guten Resultate von Italien zu bestätigen. Obwohl die Starts nicht optimal verliefen, bewies Seewer eine gute Kondition und dass seine Rundenzeiten für eine weitere Top-Ten Klassierung gut sind.
Jeremy Seewer: „Mit meinem Speed war ich in beiden Rennläufen sehr zufrieden. Leider waren meine Starts nicht die Besten. Zwar kam ich noch einigermassen gut vom Startgatter weg, aber in der ersten Kurve gab es wegen dem Schlamm nur eine gute Linie. Hier wurde ich im ersten Durchgang vom Feld abgedrängt und musste hinten anstehen. Im zweiten Lauf kam es zum Crash und ich ging kurz zu Boden. Trotzdem fand ich den Anschluss an die Top-Ten in beiden Läufen wieder.“
Er konnte das erste Rennen auf dem neunten Rang beenden und fuhr im zweiten Lauf auf dem zehnten Rang vor. Im Tagesklassement belegte der junge Bülacher den zehnten Rang. Im Gesamtklassement der WM-MX2 (12. Zwischenrang) trennen Jeremy Seewer nur noch wenige Punkte von den Top-Ten, wenn er die Geschwindigkeit in den nächsten Rennen halten kann, ist es eine Frage der Zeit, bis er diese erreicht. Das ist eine enorm gute Leistung im ersten Jahr seiner Grand Prix Karriere!
Nächster Termin: ADAC Fürstlich Drehna