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Das Parlament hatte 2018 mit einem Postulat vom Regierungsrat verlangt, dass er die externe Schulevaluation überprüfe, weil diese politisch nicht unumstritten war und deren Effizienz angezweifelt wurde. Sogar ihre Abschaffung war diskutiert worden. Im Juli legte die Kantonsregierung ihren Bericht vor.
Dieser Bericht stellte der seit 2005 alle paar Jahren durchgeführten Schulevaluation insgesamt ein gutes Zeugnis aus. Die externe Schulevaluation löse im Kanton Luzern eine Schulentwicklung aus und sei deswegen wirksam, hiess es in dem Überprüfungsbericht. Die Praxis habe sich in den letzten Jahren stetig weiterentwickelt.
Die Kosten der externen Schulevaluation belaufen sich jährlich auf 750000 Franken. Insgesamt kosten die Luzerner Volksschulen 750 Millionen Franken.
Luzern habe eine gute, wirksame und effiziente Schulevaluation, sagte Rahel Estermann (Grüne) als Sprecherin der vorberatenden Kommission. Dort, wo Verbesserungen möglich seien, handle es sich um Details.
CVP, Grüne und GLP nahmen vom Bericht zustimmend Kenntnis. SVP, FDP und SP zeigten sich kritischer und nahmen von dem Papier nur in neutraler Form Kenntnis.
Urban Sager (SP) kritisierte etwa, dass im Bericht von einer Aufbruchstimmung für eine Weiterentwicklung des Qualitätsmanagements nichts zu spüren sei. Lisa Zanolla (SVP) sagte, Gründe, dass es ohne Schulevaluation nicht gehe, seien dem Bericht nicht zu entnehmen.
Der Kantonsrat nahm schliesslich neutral vom Bericht Kenntnis.
(sda)