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Das geplante Treffen des Ölkartells Opec in der kommenden Woche in der algerischen Hauptstadt Algier bleibt das wichtigste Thema am Ölmarkt. Der algerische Energieminister Noureddine Bouterfa sagte am Dienstag, dass die Bedeutung der Zusammenkunft von einem informellen Treffen zu einem ausserordentlichen Treffen aufgewertet werden könnte. In Algier geht es um eine mögliche Begrenzung der Ölförderung zwecks Preiskontrolle zwischen der Organisation erdölexportierender Länder (Opec) und anderen Produzenten wie Russland. Russland würde laut einer Meldung der amtlichen Nachrichtenagentur Interfax eine entsprechende Vereinbarung mit einer Laufzeit von einem Jahr unterstützen.
Viele Fachleute halten eine Vereinbarung allerdings nach wie vor für unwahrscheinlich. "Die Ausgangspositionen für die Verhandlungen beim Treffen in Algier kommende Woche bleiben denkbar schwierig", kommentierten Rohstoffexperten der Commerzbank. Bis zum Nachmittag waren die Ölpreise noch gesunken. Schätzungen, wonach Saudi-Arabien als eines der führenden Förderländer die Exporte kräftig erhöhte, hatten die Preise belastet. Seit geraumer Zeit werden die Ölpreise durch Sorgen vor einem anhaltend hohen Angebot auf dem Weltmarkt tendenziell belastet.
Der Preis für Opec-Rohöl ist zuletzt erneut gestiegen. Das Sekretariat des Kartells meldete am Dienstag, dass der Korbpreis am Montag 42,09 Dollar je Barrel betragen habe. Das waren 35 Cent mehr als am Freitag. Die Opec berechnet ihren Korbpreis auf Basis der 14 wichtigsten Sorten des Kartells./jkr/jsl/jha/
(AWP)