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Beschreibung:

Die Stadt Ayutthaya liegt in Zentralthailand und war als Hauptstadt des siamesischen Königreichs
Ayutthaya eine der wichtigsten Städte Südostasiens. Weltweite Handelsbeziehungen und
interkultureller Austausch mit Menschen aus aller Herren Länder machten Ayutthaya schon im 17.
und 18. Jahrhundert zu einer Metropole im heutigen Sinne. Am 7. April 1767 ereilte die Stadt ein
schlimmes Schicksal von dem sie sich nicht mehr erholen sollte – sie wurde von den Birmanen
erobert, geplündert und fast vollständig zerstört.
Die vorliegende Komposition beschreibt die Geschichte der Stadt in anachronistischer Reihenfolge.
Am Beginn des Stückes wird die trostlose Situation nach der Zerstörung durch die Eroberer
dargestellt („Die zerstörte Stadt). Die Menschen erinnern sich an die Anfänge Ayutthayas („Erinnerung
an den Aufbau“), die Errungenschaften ihrer Vorfahren und die Pracht ihrer Heimat („Erinnerung an
die Schönheit“). Aber sie können auch die furchtbaren Ereignisse während der Eroberung nicht
vergessen („Erinnerung an die Zerstörung“). Letztlich besinnen sich die Menschen allerdings wieder
der einstigen Blüte Ayutthayas („Wiederauferstehung der Stadt“). Eine schlichte, aber wichtige
musikalische Figur, die sich durch das ganze Stück zieht, ist ein Klagemotiv, ausgedrückt durch einen
Halbtonschritt von der kleinen Sexte zur Quinte. Dies sollte vom Dirigent in besonderer Weise
herausgearbeitet werden. Ganz am Ende des Stückes erklingt diese Figur in Dur.