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Eine Arbeitnehmerin forderte nach Ende des Arbeitsverhältnisses vom Arbeitgeber den Ferienlohn. Diese wurde ihr zugesprochen, obwohl die Auszahlung mutmasslich bereits erfolgt war. Der Arbeitgeber stellte sich im erstinstanzlichen Verfahren, dass er nicht gehörig vorgeladen worden sei und blieb in der Folge der Verhandlung fern.
A. war Inhaber eines im Handelsregister eingetragenen Einzelunternehmens C. B war bis zum 30. November 2021 bei dem Beklagten A bzw. dessen Einzelunternehmen als Detailhandelsfachfrau angestellt.
B. erhob am 28. April 2022 Klage vor dem Arbeitsgericht Zürich und verlangte «vom Beklagten» den Ferienlohn in Höhe von CHF 25‘929.35 (brutto) sowie die Zustellung von Lohnabrechnungen während des ganzen Arbeitsverhältnisses. Der Beklagte liess sich innert Frist nicht vernehmen. Mit Abwesenheitsurteil vom 7. September 2022 hiess der Einzelrichter des Arbeitsgerichts Zürich die Klage gut.