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Gerber, Hans 1910 - 1978
Schweizer Bildhauer, Collagist und Zeichner
Geboren in Steffisburg, verstorben in Bouchillon
Hans Gerber durchlief das Kirchenfeldgymnasium in Bern und erlangte 1930 die Maturität. 1930 bis 1932 begann er an den Universitäten Bern, Lausanne und München das Studium der Anglistik. Unter dem Eindruck der Kunst Wilhelm Lehmbrucks entdeckte er die eigene künstlerische Begabung und trat ins Atelier des Bildhauers Prof. Hans Stangl in München ein. 1934 liess er sich in Ascona nieder und schuf erste Portrait- und Kleinplastiken. 1934 übersiedelte er nach Zürich, wo er dem Bildhauer Hermann Haller begegnete. Er wurde Mitglied der Gesellschaft Schweizerischer Maler, Bildhauer und Architekten und beteiligt sich an den Ausstellungen „Die junge Schweiz“ im Kunsthaus Zürich und „Junge Berner Künstler“ in der Kunsthalle Bern. Es folgten erste persönliche Ausstellungen in der Galerie Palette in Zürich. 1950 übersiedelte er mit seinen Lebensgefährten, dem Schriftsteller, Aquarellisten und Zeichner, Hans Walter, nach Buchillon an den Genfersee. 1950 bis 1954 wandte er sich von der figürlichen Skulptur ab und schuf fortan reine Formenplastik. Begleitet wurde dieser Wandel durch ein reges zeichnerisches Schaffen. Ab 1954 fand Hans Gerber zu einer künstlerischen Ausdrucksform, die er bis zu seinem Tod variantenreich weiterentwickeln wird: zur abstrakten Collage. Hans Gerber hat seine Werke regelmässig an Gemeinschafts- und Einzelausstellungen im In- und Ausland präsentiert.