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Saronsberg, Tulbagh
Im Jahr 2002 wurde das landwirtschaftliche Gut "Van Waveren" in Tulbagh übernommen, um es anschließend in ein Weingut umzuwandeln. Nicht nur wegen seiner Schönheit entschied man sich für das Tulbagh Tal, sondern auch um das bis damals ignorierte Potential dort hervorragende Weine zu produzieren, hervorzuheben. Die Tatsache, dass mit Ausnahme der weltweit bekannten Anbaugebiete Südafrikas, die kleineren Regionen in den Marketingkampagnen der Weinindustrie stark vernachlässigt wurden, erschien die Arbeit um Anerkennung zu verdienen, doppelt so schwer.
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Saronsberg besteht aus zwei landwirtschaftlichen Betriebsteilen, ursprünglich bekannt unter den Namen Waveren und Welgegund. Für das Weingut den Namen Saronsberg zu wählen fiel nicht schwer. Einerseits trägt einer der Weinberge diesen Namen, zum anderen war Waveren bereits als Markenname vergeben.
Anfangs war es nicht vorgesehen, eine Weinkellerei zu erbauen. Viel mehr lag die Absicht darin, die Zeit mit dem Neuanbau der Weinberge zu verbringen. Nur zwei Monate nachdem die Farm übernommen wurde, zerstörte ein großer Brand nahezu die gesamte Fläche der Wein- und Obstplantagen. Es war also das Schicksal, dass sie dazu zwang im Jahr 2003 einen weiter reichenden Neuanbau in Angriff zu nehmen: eine Fläche von 12 Hektar Weinreben war der Anfang des Wiederaufbaus, gefolgt von neun Hektar im Jahr 2004, zweieinhalb Hektar in 2005, weiteren neun Hektar 2006 und abschließend einem Hektar in 2007. Mit den für 2008 geplanten vier Hektaren und den dreieinhalb vorhanden Hektar auf Welgegund, bringt es das Weingut auf eine Gesamtfläche von 40 Hektar.
Im Oktober 2003 schloss sich Dewaldt Heyns als Verantwortlicher für Weinherstellung und landwirtschaftlichen Betrieb an. Gerade rechtzeitig zur Jungfernernte die am 25. Januar 2004 begann, wurde der Kellerbau fertig gestellt. Die erste Ernte waren Sauvignon Blanc Trauben. Zu diesem Anlass gaben sie zwei Wochen später eine große Ernteparty und wie sich herausstellte, blieb der Enthusiasmus nicht unbegründet. Der Erfolg und die zahlreichen Prämierungen unserer Rotweine des ersten Jahrgangs überraschte Dewald.