Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03186.jsonl.gz/1928

Das syphilitische Miasma ist gemäss Hahnemann das dritte und "aggressivste" Miasma. Dabei finden wir vor allem zerstörerische Prozesse und Krankheiten die sehr schnell und destruktiv voran gehen.
Wenn man die drei Miasmen am selben Körperorgan vergleichen würde, würde das psorische Miasma eine Rötung oder Entzündung hervorrufen, das sykotische Miasma eine langwierige Eiterung oder Narben die nicht oder unschön verheilen, und beim syphilitischen Miasma würden wir die Zerstörung des Gewebes beobachten können. Natürlich, können diese Zustände stark abweichen, das Beispiel sollte aber nur helfen, die Unterschiede der verschiedenen Miasmen zu erklären.
Geburtsschäden oder angeborene Störungen und Missbildungen, sowie Süchte, Aggressionen, Drogen- und Alkoholmissbrauch, etc. werden auch als syphilitisch betrachtet. Alles was auf körperlicher oder seelischer Ebene ausser Kontrolle gerät oder zerstörerisch wird, gehört zum syphilithischen Miasma. Diese Symptome sind für den Homöopathen besonders wichtig, weil sie für das Fallverständnis und die Repertorisation von grösster Bedeutung sind.
Hahnemann's vergleichende Pathologie dazu war die Syphilis.
Als Hauptmittel zur Syphilis wird Mercurius genannt. Die Nosode zu diesem Miasma ist Syphilinum.
Öffnungszeiten:
Montag bis Freitag 9 bis 11.30 Uhr und 13.30 bis 18 Uhr
Dienstags geschlossen