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Educa, die Fachagentur für ICT an Schweizer Schulen, hat einen weiteren Rahmenvertrag abgeschlossen. Man habe mit Classtime einen Rahmenvertrag für die Schulen in der Schweiz und im Fürstentum Liechtenstein für den Bezug von Schullizenzen unterzeichnet. Dies habe zur Folge, dass die Schullizenzen in der Summe teurer werden als im bisherigen Bezugsmodell, heisst es in einer Mitteilung. Im März 2021 hatte Educa
bereits Rahmenverträge mit Microsoft, Google und Threema abgeschlossen.
Classtime wurde 2016 gegründet und ist ein Bildungsunternehmen mit Niederlassungen in der Schweiz, der Ukraine und den USA. Die webbasierte Partizipations- und Prüfungsplattform erlaube es, die Interaktion zwischen Lehrperson und Lernenden zu intensivieren, erhöhe die Transparenz zum Lernfortschritt und spare der Lehrperson Zeit, zum Beispiel mit Auto-Korrektur von Hausaufgaben und Prüfungen, verspricht das Unternehmen. Dazu kommen weitere Anwendungen für den Unterricht.
"Der Rahmenvertrag hält rechtliche und kommerzielle Bedingungen fest und bietet teilnahmeberechtigten Bildungseinrichtungen einheitliche Bezugskonditionen. Damit sind die vertraglichen Grundlagen für eine rechtskonforme Nutzung von Classtime geschaffen worden", schreibt Educa.
Die Konferenz der schweizerischen Datenschutzbeauftragten Privatim sei Educa im Rahmen der Verhandlungen mit Classtime eng beratend zur Seite gestanden. Ihre Empfehlungen habe man vollumfänglich umgesetzt. Dazu gehören erstmals auch Anforderungen, die aus dem Schrems-II-Urteil resultieren. In der Folge habe Classtime zusätzliche technische und organisatorische Massnahmen getroffen, um die Anforderungen sicherzustellen. Classtime verzichtet namentlich auf die Auswertungen von Nutzungsdaten. Stattdessen bezahlen Schulen neben den üblichen Lizenzkosten eine jährliche Pauschale für die Produktentwicklung.