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<h2>SubmittedText<h2><p>Der Bundesrat wird beauftragt, zusammen mit der EDK und den Kantonen die entsprechende Gesetzesgrundlage anzupassen, dass&nbsp;in allen 7. Klassen der Sekundarstufe 1 und mindestens im ersten Jahr aller Klassen der Sekundarstufe 2 eine systematische und umfassende Drogen-Prävention durch medizinische und psychiatrische Gesundheitsfachpersonen durchgeführt wird. Wenn möglich sollen zur eindrücklichen Veranschaulichung ehemalige Drogensüchtige beigezogen werden, die aus ihren einschneidenden, ihr Leben verändernden Erfahrungen berichten.</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><div><p style="margin-top:0pt; margin-bottom:0pt; line-height:150%; widows:0; orphans:0; font-size:11pt"><span style="font-family:Arial">Bei der Drogenprävention setzt der Bund den Schwerpunkt auf umfassende Präventionsmassnahmen, welche auf gesundheitsförderliche Rahmenbedingungen und auf die Förderung von Lebenskompetenzen zielen. Im Rahmen der Nationalen Strategie Sucht und der Nationalen Strategie zur Prävention nichtübertragbarer Krankheiten (NCD) werden entsprechende Massnahmen umgesetzt. Um die Drogenprävention in den Schulen zu stärken, unterstützt der Bund Kantone und Schulen beispielsweise durch die Unterstützung von «éducation21», des «Schulnetz21 – schweizerisches Netzwerk gesundheitsfördernder und nachhaltiger Schulen» oder des «bildung+gesundheit Netzwerk Schweiz».</span></p><p style="margin-top:0pt; margin-bottom:0pt; line-height:150%; widows:0; orphans:0; font-size:11pt"><span style="font-family:Arial">Der Bund hat jedoch keine Kompetenzen in Bezug auf den Inhalt des Schulunterrichts. Die Zuständigkeit für die Volksschulen liegt bei den Kantonen (Art. 62 BV). Die Lehrpläne werden für jede der drei Sprachregionen erstellt (Plan d'études romand in der Westschweiz, Piano di studio im Kanton Tessin und Lehrplan 21 in der Deutschschweiz) und richten sich nach den nationalen Bildungszielen, die von der Konferenz der kantonalen </span></p><p style="margin-top:0pt; margin-bottom:0pt; line-height:150%; widows:0; orphans:0; font-size:11pt"><span style="font-family:Arial">Erziehungsdirektorinnen und -direktoren (EDK) festgelegt werden. In den gymnasialen Maturitätsschulen und den Fachmittelschulen beruht der Unterricht auf den von den Kantonen erlassenen Lehrplänen, die wiederum auf den entsprechenden Rahmenlehrplänen der EDK basieren. In der beruflichen Grundbildung orientieren sich die Schulen bei der Erarbeitung ihrer Lehrpläne am vom Bund erlassenen Rahmenlehrplan für den allgemeinbildenden Unterricht. Die Umsetzung der Lehrpläne, d. h. der Unterricht im Klassenzimmer (z. B. Auswahl des Lehrmaterials, allfällige Einladung eines Experten oder einer Expertin zu einer Unterrichtsstunde usw.), liegt im Ermessen der Schulen oder sogar der Lehrkräfte.</span></p></div><br><br>Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.