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Am 15. Juni 2013 wird in St. Pölten, Österreich, anlässlich des 560. Jahrestages die Eroberung und Plünderung Konstantinopels durch Sultan Mehmed II. gefeiert, auch unter dem Beinamen Fatih (türk.: Fetih: der Eroberer oder der Öffner) oder Eb? ?l-Fet? (Vater der Eroberung) bekannt, da nach klassischer islamischer Lehre die gewaltsamen Dschihadzüge der islamischen Expansionsphase als Futuhat (Öffnungen) bezeichnet werden, da die unterworfenen Gebiete für die wahre Rechtleitung (Islam) geöffnet wurden und die unterworfenen Nichtmuslime die Gelegenheit zur Konversion erhielten.
Stellt diese symbolträchtige Veranstaltung im Grunde eine Provokation für den Westen dar, da hier das Ende Ostroms gefeiert und Sultan Mehmed II. als Sieger über die christlichen Kuffar (Ungläubigen) gehuldigt wird, wird diese Veranstaltung zudem nach Aussage des Flyers unter anderem auch von der Islamischen Föderation Wien (IFW) unterstützt, deren Logo (unten, zweites von rechts) dort mit abgebildet ist.
Zur IFW, die beim 3. Donaufest 2010 eine „kulturelle“ Darbietung mit der Kriegsflagge des osmanischen Imperiums und Darstellern in der Kleidung der militärischen Elitetruppe der osmanischen Janitscharen veranstaltete, siehe den Anhang (S. 17) des Scriptes von Dr. Thomas Tartsch über den Islam in Österreich:
https://www.box.com/s/155c90zuik0o0tw2wvr2
Von Dr. Thomas Tartsch