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Im Abwasser gelöste Stoffe und feine Feststoffe werden in der biologischen Stufe durch eine Vielzahl von aeroben Bakterien (Belebtschlammflocken) als Nahrung aufgenommen. Der von den Bakterien benötigte Sauerstoff wird durch das Einblasen von grossen Luftmengen am Beckenboden eingetragen. Durch das 1996 erstmals in der Schweiz angewandte A/I-Verfahren können aus dem Abwasser, neben Kohlenstoffverbindungen, auch ein grosser Teil der Stickstoffverbindungen entfernt werden.
Im Nachklärbecken setzen sich die Schlammflocken am Boden ab und werden wieder in das Belüftungsbecken zurückgepumpt. Durch die Vermehrung der Bakterien muss täglich Belebtschlamm (Ueberschussschlamm) dem System entnommen werden und zusammen mit dem Schlamm aus dem Vorklärbecken in die Schlammbehandlung gepumpt werden.