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Novak Djokovic ist als fairer Sportsmann bekannt. Das hat er auch dieses Jahr in Miami schon bewiesen: Im Achtelfinal gegen Tommy Robredo schenkte er dem Spanier nach einer unglücklichen Schiedsrichterentscheidung einen Punkt. Das hätte er auch gegen Andy Murray im Viertelfinal tun sollen.
Beim Stand von 6:5 und 0:0 im ersten Satz bringt der Schotte den Ball nach einer wuchtigen Djokovic-Vorhand gerade noch übers Netz. Der Serbe kommt nach vorne und volliert den Ball mühelos ins Feld. Doch die Weltnummer 2 spielt den Ball auf Murrays Seite des Netzes, was verboten ist und eigentlich mit dem Verlust des Punktes bestraft wird.
Dem Stuhlschiedsrichter entgeht allerdings Djokovics Faux-Pas und so kommt es zu einer hitzigen Diskussion, bei welcher der «Djoker» gegenüber Murray zwar zugibt, dass er mit dem Schläger über der Netzkante war, den Punkt gibt er aber nicht freiwillig ab. Ärgerlich für Murray: Der Serbe holt sich danach das entscheidende Break zum Gewinn des ersten Satzes. (pre)
Dank einem 4:0-Auswärtssieg in Tampa stehen die Washington Capitals zum ersten Mal seit 20 Jahren im Stanley-Cup-Final. Für Aufsehen sorgten während der Partie nicht nur die Torschützen – sondern auch zwei Faustkämpfe. Nach 13 Minuten kam es vor dem Tor der Lightning zu einer Keilerei, bei welcher Washingtons Jewgeni Kusnezow das Trikot ausgezogen wurde. Eine Schande, für die Tom Wilson den Übeltäter Braydon Coburn zur Rechenschaft ziehen wollte:
Die Schiedsrichter unterbanden einen Faustkampf …