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Der Ex von LaToya Jackson hat von der 92-jährigen Mutter des Jackson-Clans eine eidesstattliche Erklärung verlangt, um sich gegen die Anschuldigungen zu wehren, er habe Erinnerungsstücke im Wert von 1 Million Dollar gestohlen. Doch Katherine Jackson möchte nicht in den Prozess involviert werden – der Tod ihres Sohnes sei zu aufwühlend für sie.
Jeffre Phillips verlangte vom Gericht, dass alle zukünftigen Anhörungen aufgeschoben werden, bis er die erhofften Aussagen von Michael Jacksons Mutter habe.
Wir hatten hier berichtete, wie das MJ Estate im Sommer 2022 eine Klage gegen Jeffree Phillips einreichte, als dieser angeblich versucht hatte, einige nach Michael Jacksons Tod entwendeten Gegenstände bei einer Auktion zu verkaufen. Gemäss den Gerichtsakten sind darunter „ungefähr 109 CDs/DVDs, von denen die meisten entweder handschriftliche Notizen enthalten oder private Sonderausgaben sind“, persönliche und juristische Papiere, handschriftliche Notizen, 5 Festplatten, ein Mikrofon-Set, ein Fotoalbum mit Jackson auf dem Cover, 3 silberne Mac-Laptops, zwei iPods, zwei Diktiergeräte mit 2 Mikrokassetten und 3 Standardkassetten. Zudem eine schwarze Tasche mit einem Totenkopf, ein signiertes, gerahmtes Foto von MJ, eine Michael-Jackson-Puppe und etwa 11 gerahmte Platin-/Gold-Schallplattenauszeichnungen und weiteres im Wert von mindestens 1 Million Dollar.
Phillips, der von 1995 bis 2015 mit LaToya in einer Beziehung war, bestreitet, die Gegenstände gestohlen zu haben und sagt, Michaels Mutter Katherine habe ihn angewiesen, die Andenken mitzunehmen, bevor die Villa in Carolwood geräumt werde.
„Ich habe nie einen einzigen Carolwood-Gegenstand verkauft oder öffentlich ausgestellt“, sagte er. „Ich habe nie gelogen, dass ich die Carolwood-Gegenstände besitze, oder die Tatsache verheimlicht, dass ich die Carolwood-Gegenstände aufbewahre. Jacksons Familienmitglieder wussten, dass ich diese Gegenstände hatte“.
„Hätte der Nachlass einfach nur nach den Gegenständen gefragt und nicht auf die vorsätzliche Intrige und Einschüchterungstaktik zurückgegriffen, hätte ich La Toya angerufen, um sie darüber zu informieren, dass der Nachlass die Gegenstände anfordert, und wir beide hätten dann ihre Mutter angerufen. Wenn Frau Jackson mich angewiesen hätte, den Besitz an den Nachlass zurückzugeben, hätte ich das getan. Obwohl das Eigentum mir gegeben wurde und mir gehört, hätte ich eine Anfrage der Jackson-Familie nach dem Eigentum nicht abgelehnt.“
Diese Woche sind Katherine Jacksons Anwälte vor Gericht erschienen, um gegen den Antrag von Jeffre Phillips Einspruch zu erheben. Ihr Team argumentiert, Jeffre habe zu lange mit der Einreichung seines Antrags gewartet und weist darauf hin, dass er Monate Zeit hatte.
Katherine Jackson habe bereits eine Erklärung eingereicht, in der sie angibt, dass Jeffre nicht die Wahrheit sagt. In dem Antrag heißt es: „Es ist (gelinde gesagt) beunruhigend, dass Phillips, der behauptet, Mrs. Jackson und der Jackson-Familie sehr nahe gestanden zu haben, versucht, seine Anwälte dazu zu bringen, die ältere Mrs. Jackson über ihre Einwände hinweg über das zu befragen, was wir als die schmerzhaftesten Wochen und Monate in ihrem langen Leben verstehen. Es ist offensichtlich, dass Phillips Mrs. Jackson als Druckmittel in dieser Angelegenheit benutzt.“
In einer Erklärung, die von Taj Jackson eingereicht wurde, sagte er, dass er nicht mit seiner Großmutter über Jeffres Behauptungen gesprochen hat und erklärt:
„Der Grund, warum ich mit meiner Großmutter nicht über dieses Thema gesprochen habe, ist einfach. Meine Großmutter war und ist immer noch sehr betroffen von dem Tod meines Onkels, ihres Kindes. Das war bei weitem das traurigste Ereignis, das ich in ihrem Leben erlebt habe. Verständlicherweise fällt es ihr sehr schwer, über die letzten Jahre meines Onkels und auch über die sehr traurigen Wochen und Monate nach seinem plötzlichen und unerwarteten Tod zu sprechen. Das Letzte, was ich tun möchte, ist, sie aufzuregen und ihr Fragen über diese sehr schwierigen Wochen und Monate zu stellen.“
„Es fällt mir sehr schwer zu glauben, dass meine Großmutter Herrn Phillips die Aufbewahrung der persönlichen Gegenstände meines Onkels aus dem Haus in Carolwood anvertraut hat. Wie meine Großmutter wusste, hatte mich mein Onkel vor seinem Tod persönlich mit der Aufbewahrung vieler seiner persönlichen Gegenstände betraut.“
Taj Jackson erwähnte in seiner Erklärung ausserdem, dass ein weiterer Gegenstand angeblich aus einem Brief entwendet wurde, den Prince an Michael geschrieben hatte und der den Titel „Daddy“ trug.
Die Entscheidung eines Richters steht noch aus. Die Nachlassverwalter von Michael Jackson beantragten, den Antrag Phillips abzulehnen.
Quelle: jackson.ch, radaronline.com