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Am Wochenende vom 3. und 4. Februar werden in Valkenburg die Weltmeistertitel im Radquer vergeben. Swiss Cycling schickt 14 Athleten an den Start. Die besten Perspektiven werden Junioren-Europameister Loris Rouiller eingeräumt.
Am Wochenende vom 3. und 4. Februar werden in Valkenburg die Weltmeistertitel im Radquer vergeben. Swiss Cycling schickt 14 Athleten an den Start. Die besten Perspektiven werden Junioren-Europameister Loris Rouiller eingeräumt.
Radquer ist, wenn Wout van Aert und Mathieu van der Poel um den Sieg kämpfen. Der Belgier und der Holländer seien der Konkurrenz entrückt, sagt der Schweizer Nationaltrainer Bruno Diethelm. Von seinem Männer-Elite-Quartett erwartet der Berner Oberländer am Wochenende anlässlich der Weltmeisterschaften im holländischen Valkenburg «im Idealfall Top-Ten-Plätze»; insbesondere Landesmeister Lars Forster und Simon Zahner haben sich zuletzt in ausgezeichneter Verfassung präsentiert. Wobei Zahner am vergangenen Wochenende im Weltcuprennen von Hoogerheide stürzte, dabei an Schulter und Bein Prellungen erlitt. Noch lässt sich nicht genau abschätzen, ob und falls ja in welchem Mass die Blessuren den Zürcher beeinträchtigen werden. In der Elite-Kategorie der Frauen ist Swiss Cycling wegen des verletzungsbedingten Ausfalls von Mountainbike-Weltmeisterin Jolanda Neff nicht vertreten.
Derweil Diethelm in der U23-Kategorie der Männer in Anbetracht der hohen Leistungsdichte Top-15- Klassierungen als sehr gute Resultate einstufen würde, rechnet er bei den Junioren mit einem Spitzenplatz. Die Prognose beruht auf dem Leistungsvermögen von Loris Rouiller, dem Vorjahresvierten aus Belmont im Kanton Waadt, der im November an den Europameisterschaften in Tschechien Gold gewann und einen Monat später in Belgien seinen ersten Weltcupsieg realisierte. Der 17-Jährige gilt als grösster Schweizer Hoffnungsträger des Quersports, insbesondere im Hinblick auf das Jahr 2020, wenn die Radquerweltmeisterschaften auf dem Flugplatz Dübendorf stattfinden.
Das Schweizer Aufgebot
Männer Elite
Lars Forster (Neuhaus SG/VC Eschenbach),
Severin Sägesser (Niedergösgen/VC Gränichen),
Marcel Wildhaber (Galgenen/ VC Eschenbach),
Simon Zahner (Dürnten/VC Meilen).
Männer U23
Johan Jacobs (Berg am Irchel/VC Steinmaur),
Kevin Kuhn (Gibswil/VC Eschenbach),
Timon Rüegg (Oberweningen/VC Steinmaur), Mauro Schmid (Steinmaur/VC Steinmaur).
Frauen U23
Lara Krähenmann (Egg bei Zürich/VC Meilen),
Noemi Rüegg (Oberweningen/VC Steinmaur).
Männer U19
Noé Barras (Corin-de-la-Crête/Cyclophile Sédunois),
Rémi Premand (Choex/UC Montheysanne),
Loris Rouiller (Belmont-sur-Lausanne/VC Echallens),
Felix Stehli (Gibswil/IG Radquer Mettmenstetten).
WM-Programm
Samstag, 3. Februar
11 Uhr: Männer U19.
13 Uhr: Frauen U23.
15 Uhr: Frauen Elite.
Sonntag, 4. Februar
11 Uhr: Männer U23.
15 Uhr: Männer Elite.