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Martina Strähl (28) ist seit Jahren eine der besten Läuferinnen des Landes. Die Spezialistin im Berglauf, die es in dieser Disziplin schon bis zum Europa- sowie Weltmeistertitel gebracht hat, ist auch auf der Strasse und der Bahn zu Bestleistungen fähig. So gewann die Solothurnerin unter anderem 2013 auch den Murtenlauf. In Kerzers war ihr bisher bestes Resultat der fünfte Rang aus dem Vorjahr. Eine Platzierung, die sie am Samstag wiederholte. «Ich bin mit meiner Leistung sehr zufrieden», erklärte Strähl, die nicht wunschgemäss ins Rennen fand. «Auf den ersten fünf Kilometern hatte ich Schwierigkeiten. Ich wollte zwar mit den Afrikanerinnen mitgehen, erkannte aber ziemlich rasch, dass das nicht möglich ist.» Ein Grund für den mässigen Start könnte sein, dass sie vor zehn Tagen krank war und Antibiotika einnehmen musste. «Ich weiss aber nicht, ob es wirklich an dem gelegen hat. Ab Kilometer fünf lief es mir dann immer besser, und ich konnte einige Afrikanerin überholen.» Schliesslich kam sie in der Zeit von 52:07 Minuten ins Ziel. Damit war sie deutlich schneller als 2015 (53:16 Minuten).
Für Strähl war der Kerzerslauf in erster Linie ein Test für ein Rennen von Anfang April in Portugal über die 10 000-m-Distanz, wo sie die Limite für die Leichtathletik-EM in Amsterdam laufen will. «Der Test ist sicher sehr positiv für mich verlaufen», fühlt sich die Heilpädagogin in ihrer Form bestätigt. «Das Laufgefühl war ab Kilometer fünf sehr gut. Und das Wetter war genial. Es hätte nicht besser sein können.»
Um sich für die Europameisterschaften vom Sommer zu qualifizieren, ist eine Zeit von 33:20 Minuten gefragt. Ihre PB liegt bei 33:12 Minuten.