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«Kein Mensch sollte sterben, nur weil er sich das Leben nicht leisten kann», sagt der gebürtige Südafrikaner Thomas Lines (61) und kritisiert damit die aktuelle Medikamentenpreispolitik. Das von ihm geführte Biotech-Unternehmen Quercis Pharma entwickelt ein Medikament gegen tödliche Blutgerinnsel bei Krebspatienten. Das Mittel könne auch gegen weitere Krebserkrankungen eingesetzt werden, sagt Lines. Auf den Markt soll das Medikament in jedem Land zu erschwinglichen Preisen kommen.
In einigen Jahren sieht Lines einen milliardenschweren Börsengang: «Das mache ich aber nur, wenn ich 51 Prozent meines persönlichen Anteils in eine wohltätige Stiftung geben kann», sagt Lines. Geld anhäufen könne jeder, mit dem Vermögen Verantwortung übernehmen sei dagegen eine Herausforderung.
Diese Verantwortung sieht der 61-Jährige auch im Steuernzahlen. Er werde bald Schweizer und nicht mehr pauschalbesteuert sein: «Der Staat braucht volle Kassen, um seine Aufgaben erfüllen zu können.» Thomas Lines ist nicht nur Herr über Quercis, er besitzt ausserdem noch Farmen, Getränke- sowie Lebensmittelunternehmen.
(Stand: November 2022)