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(St. Petersburg 1891 - 1956 Moskau)
Der Sohn eines Theaterrequisiteurs schreibt sich 1910 an der Kunstschule in Kasan ein, wo er 1914 seine spätere Ehefrau Warwara Stepanowa kennen lernt. 1915 Übersiedlung nach Moskau, Studium der Bildhauerei und Architektur an der Stroganow-Schule. 1916 beteiligt er sich an avantgardistischen Ausstellungen. 1917, nach dem Sturz des Zaren im März, Gründungsmitglied und Sekretär der Kunstmaler-Gewerkschaft Profsojus, ab 1918 Tätigkeit im Auftrag der Abteilung für bildende Künste des Volkskommissariates für kulturelle Bildung. 1918 entsteht neben konstruktiven Kompositionen eine Reihe von schwarzen Gemälden als polemische Antwort auf Malewitschs Serien von weissen Bildern. 1918-1921 Arbeit an Raumkonstruktionen. 1920-24 Mitbegründer und Mitglied des Instituts für künstlerische Kultur INcHUK, 1920-1930 Professor an den Höheren Technischen Lehranstalten für Bildende Kunst WcHUTEMAS und WcHUTEIN. Nach 1923 vorläufige Abwendung von der Malerei bis Mitte der 1930er Jahre, stattdessen Beschäftigung mit Typographie, Photographie, Film, Plakatkunst und Design. Als einer der wenigen konstruktiven Künstler setzt er auch unter Stalin seine gestalterische Tätigkeit fort.