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Schule für Strassenkinder in Madagaskar:
Langjähriges SI-Projekt wird am Governors Meeting ausgezeichnet
Am Governors Meeting in Sofia im Juli durfte die Schweizer Union den “Best Practice Award – Project of the year 2016“ die wichtigste Auszeichnung der Europäischen Föderation entgegen nehmen. Ausgezeichnet wurde das Projekt „Construction of an education centre and orphanage for street children in Antananarivo“ der Clubs Luzern, Bad Ragaz, Vevey und Schwyz.
Für die Schweizer Union nahmen Unionspräsidentin Catherine Scheurer, die beiden Governors Claudia Bosia und Ursula Jutzi und als Silent observer die beiden Deputy Governors Nathascha Berberat und Brigitte Cron am Meeting teil. Der Governors-Bericht aus Sofia wird im nächsten SI-Forum publiziert.
Hilfe weiterhin notwendig
Das nun ausgezeichnete Projekt wurde unter 4’500 eingegebenen Projekten ausgewählt. Es unterstützt seit mehreren Jahren die Schule für Strassenkinder in einem armen Quartier im Norden der madegassischen Hauptstadt. Der Leiter der Schule ist selbst ein früheres Strassenkind und setzt sich seit über 10 Jahren mit grossen Anstrengungen dafür ein, die Schule zu entwickeln und zu betreiben. Wichtige Unterstützer sind die Soroptimists des Clubs Antananarivo Mandrosoa. Die Baukosten für ein neues Schulgebäude wurden von den Soroptimist Clubs Luzern und Bad Ragaz übernommen, die Kosten für Bettzeug und -Wäsche vom Club Schwyz sowie die Kosten für die Kochöfen vom Club Vevey. Nach wie vor besteht grosser Bedarf an Geld, um die 300 Primar- und die 75 Sekundarschülerinnen und -schüler mit Nahrungsmitteln zu versorgen.