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Werner Arn vertrat theologisch erzkonservative Ansichten. So stemmte er sich beispielsweise gegen die Gleichberechtigung von Mann und Frau und er hielt Schläge in der Kindererziehung für angemessen.
Landesweit für Schlagzeilen sorgte Arn mit diversen Immobilenkäufen: In einer ehemaligen Sockenfabrik in Wattwil richtete er sein Pflegheim «Adullam» und seine Zentrale ein. In der Liegenschaft «Sonnegg» in Ebnat-Kappel schuf er eine Missionarsschule.
Kritik gab es, als er den Gasthof «Traube» in Ebnat-Kappel erwarb. Weil dazu ein grosser Saal gehörte und Arn ein Tanz- und Alkoholverbot erliess, boykottierten viele Vereine das Lokal. Seine Käufe finanzierte der Prediger vor allem mit dem «Zehnten», den seine Anhänger an ihn zahlten.
Wer erbt die Immobilien?
Nach dem Tod von Werner Arn ist offen, wer seine Rolle in der Gemeinschaft übernehmen wird. Unklar ist auch, wer die millionenschweren Immobilien erbt. Werner Arn war privater Besitzer der Immobilien.