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Bei ihrem zweiten Weltcupsieg nach St. Moritz vor drei Jahren setzte sich Puchner drei Hundertstel vor Viktoria Rebensburg und acht Hundertstel vor der zweifachen WM-Medaillengewinnerin Suter durch. Die 26-Jährige, die in dieser Saison von einer langen Verletzungspause zurückgekehrte ist, ging als Viertletzte und nach einem längeren Unterbruch ins Rennen, was sich nicht als Nachteil erwies.
Das österreichische Duell um die kleine Kristallkugel entschied Nicole Schmidhofer gegen Ramona Siebenhofer für sich. Der 29-Jährigen, die eine Reserve von 90 Punkten ins letzte Rennen mitnahm, reichte ihr 11. Platz. Um ihre Teamkollegin noch von der Spitze zu verdrängen, hätte Siebenhofer einen Sieg sowie einen Ausrutscher Schmidhofers benötigt. Das Unterfangen verpasste sie unter anderem wegen eines groben Fahrfehlers. Schmidhofer ist die erste österreichsche Abfahrts-Disziplinensiegerin seit Renate Götschl vor zwölf Jahren.
Die weiteren Schweizerinnen neben Suter schafften es nicht in die Punkte, welche beim Finale den ersten 15 vorbehalten sind. Junioren-Weltmeisterin Juliana Suter wurde unmittelbar vor Jasmine Flury Sechzehnte, Joana Hählen schied aus.
Wie die beiden Trainings wurde auch das Rennen von einem Sturz überschattet. Nach Lara Gut-Behrami am Montag und Ragnhild Mowinckel am Dienstag erwischte es diesmal Cornelia Hütter. Auch die Österreicherin, die in dieser Saison schon zweimal wegen Verletzungen ausgefallen war, musste mit dem Schlitten abtransportiert werden.
(sda)
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