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Karten versprechen Orientierung und prägen unseren Blick auf die Welt. Manchmal bringen sie uns etwas bei – und manchmal bringen sie uns auch nur zum Lachen.
Dass Katzen die Welt regieren, das wussten wir schon lange. Jetzt sehen wir auch, dass sich dies in der Weltkarte widerspiegelt. Fragt sich nur, ob die Australier sich mit der Rolle ihres Kontinents als Spielball abfinden.
(via boredpanda.com)
Hier müssen wir ein wenig ausholen: Da der britische Monarch gemäss dem Common Law kein Unrecht begehen kann und es nicht möglich ist, ihn in seinem eigenen Namen anzuklagen, kann die Queen als Privatperson nicht vor Gericht gezogen werden. Dies gilt auch für jene Staaten ausserhalb des Vereinigten Königreiches, in denen Elisabeth II. als Staatsoberhaupt fungiert. Zugleich geniesst sie als Staatsoberhaupt in allen Staaten, die das Wiener Übereinkommen über diplomatische Beziehungen unterzeichnet haben, diplomatische Immunität. Daher geniesst sie in jenen Staaten, deren Staatsoberhaupt sie ist, doppelte Immunität. Die einzige Ausnahme sind die Salomonen, die das Wiener Übereinkommen nicht unterzeichnet haben.
Vor Gericht gezerrt werden kann sie nur in jenen Ländern, in denen sie nicht Staatsoberhaupt ist und die das Wiener Übereinkommen nicht unterzeichnet haben. Das sind derzeit Südsudan, Palau, Vanuatu und Kosovo (auf der Karte farblich hervorgehoben). Zivilklagen gegen den Monarchen in seiner öffentlichen Funktion – also gegen die Regierung – sind dagegen erlaubt.
(via Terrible Maps)
Wer jetzt ungeduldig darauf gewartet hat, dass diese Karte endlich lädt, kann sich entspannen: Das ist wirklich alles, was es zu sehen gibt. Weiss auf weiss. In Saudi-Arabien gibt es keine ständig wasserführenden Flüsse. Es gibt nur Wadis, also Flussläufe, in denen nur vorübergehend Wasser fliesst. Saudi-Arabien ist übrigens nicht das einzige Land ohne Flüsse. Es teilt dieses trockene Los mit Ländern wie Libyen, Nauru oder Monaco.
(via boredpanda.com)
Du hast noch nie eine amerikanische Datumsangabe falsch verstanden, weil dort aus komplett unerfindlichen Gründen der Monat vor dem Tag genannt wird? Glückwunsch!
(via me.me)
Alle Wege führen nach Rom. So ist es. Und wenn man am geografischen Südpol steht, führen alle Wege nach Norden.
(via Terrible Maps)
Hier haben wir eine Welt vor Augen, die in 7 Zonen von je annähernd 1 Milliarde Menschen aufgeteilt ist. Ganz genau ist die Aufteilung natürlich nicht. Zum einen hat die Zahl der Menschen weltweit schon vor Jahren die 7-Milliarden-Marke überstiegen; aktuell sind wir rund 7,6 Milliarden. Würden in jeder Zone genau gleich viel Menschen leben, hätte jede rund 1,09 Milliarden Einwohner.
Zum andern sind die Zonen in Bezug auf die Einwohnerzahl tatsächlich nicht gleich gross; Afrika zum Beispiel hat aktuell rund 1,2 Milliarden Einwohner, also bedeutend mehr als 1,09 Milliarden. Bis zum Jahr 2050 werden es noch viel mehr sein.
(via zmescience.com)
Die Grenzen der Schweiz sind eine ziemlich stabile Angelegenheit. Zumindest in den letzten zwei Jahrhunderten – zuvor war dem nicht unbedingt so. Wie gross die Schweiz heute wäre, wenn die alten Eidgenossen jedes Gebiet, das sie einmal vorübergehend besetzt hielten, hätten behalten können, siehst du hier:
(via reddit.com)
Bosnien: «Ich will an den Strand!»
Kroatien: «Nein.»
In Wirklichkeit ist Kroatien aber nicht ganz so unnachgiebig mit seinem Nachbarland. Bosnien ist kein Binnenland, weil es bei Neum einen kurzen Abschnitt der dalmatischen Küste und damit einen kleinen, aber feinen Zugang zur Adria besitzt:
(via boredpanda.com)
Im Gegensatz zu gewissen Zeiten im Mittelalter gibt es heute nur einen Papst – sofern man von Gourmetpäpsten oder Ähnlichem absieht. Das Oberhaupt der römisch-katholischen Kirche residiert in Rom, und zwar im kleinsten Staat der Welt. Da der Stato della Città del Vaticano nur gerade 0,44 km2 gross ist, ergibt sich dort rechnerisch eine Dichte von 2,27 Päpsten pro Quadratkilometer. In allen anderen Staaten der Welt ist die Papstdichte kleiner als 1/km2, auch wenn der Papst gerade dort zu Besuch weilt.
(via Terrible Maps)
Dies ist eine Karte der römischen Luftwaffenstützpunkte im 2. Jahrhundert n. Chr. Aber nur auf den ersten Blick, denn eigentlich ist die Karte multifunktional – sie bildet ebenso zuverlässig die Anzahl der Telegrafenstationen im 12. Jahrhundert ab. Oder die Internetanschlüsse um 1750. Oder das Byzantinische Reich um 1455. Computernutzung um 55 v. Chr. Kartoffelproduktion pro Hektare um 1492. Wir sind sicher, du findest auch zwei , drei Verwendungszwecke heraus. Schreib sie in die Kommentare!
(via: Terrible Maps)
Was für ein Wunderwerk ist doch das menschliche Gehirn! Es ergänzt fehlende Informationen in Windeseile und erkennt so Dinge, die nur rudimentär angedeutet sind. Wie diese Karte, die einzig aus den Grenzen der Zeitzonen besteht und trotzdem deutlich als Weltkarte zu erkennen ist.
(via Terrible Maps)
(via runt-of-the-web.com)