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Am zweiten Wettkampftag der Olympischen Jugendspiele in Lausanne setzte Skirennfahrerin Amélie Klopfenstein mit Rang 3 in der Kombination ihre Erfolgsgeschichte fort. Das Curling Mixed Team war erneut siegreich. Hingegen gelang den Biathletinnen und Biathleten kein Exploit.
Amélie Klopfenstein bleibt die Überraschung aus Schweizer Sicht an den Olympischen Jugendspielen 2020 in Lausanne. Die Skirennfahrerin aus La Neuveville, die kurzfristig nachselektioniert worden war, gewann auch im zweiten Rennen, zu dem sie antrat, eine Medaille. Nach dem Sieg am Freitag im Super-G klassierte sie sich am Samstag in der Kombination auf Rang 3. Während sie auf die Siegerin Amanda Salzgeber (Tochter des ehemaligen österreichischen Skirennfahrers Rainer Salzgeber) über eine Sekunde verlor, lag Klopfenstein nach dem Kombinationsslalom 16 Hundertstel hinter der zweitplatzierten Israelin Noa Szollos. Allerdings hatte sie auch bloss zwei Hundertstel Vorsprung auf die Viertplatzierte. «Die Piste war sehr hart. Entsprechend schwierig war das Rennen, und bin überglücklich, hat es wieder zur Medaille gereicht», sagte Klopfenstein.
Luc Roduit mit Handicap
In der Kombination der Jungs verpasste Luc Roduit einen erneuten Medaillengewinn nur knapp. Einen Tag, nachdem er im Super-G auf den dritten Platz gefahren war, fehlten dem Walliser, der sich beim Einfahren leicht verletzt hatte und entsprechend handicapiert zum Slalom antrat, auf Platz 5 47 Hundertstel zum Podest. Der Bündner Silvano Gini erreichte Rang 10, der Berner Oberländer Sandro Zurbrügg wurde 14.
Nicht in den vorderen Rängen zu klassieren vermochten sich die Schweizer Biathletinnen und Biathleten zum Auftakt ihrer Wettbewerbe. Chiara Arnet wurde im Rennen über 10 km 23., Lara Berwert 24., Marlene Perren 46., und Yara Burkhalter beendete das Rennen als 71. Bei den Männern war Yannis Keller über 12,5 km als 14. der stärkste Schweizer. Mit einer etwas besseren Schiessleistung hätte sich der Zürcher unter den Top Ten klassiert. Die weiteren Schweizer am Start kamen auf Rang 45 (Jan Roth), 65 (Noé In-Albon) und 72 (Felix Ullmann).
Grandiose Stimmung beim Eiskunstlauf
Ebenfalls nicht für einen Spitzenplatz reichte es dem Eistanzpaar Gina Zehnder / Beda Sieber im ersten Teil ihres Wettbewerbs. Nach dem Rhythm Dance figurieren die beiden auf Platz zwölf des Klassements. In der vollbesetzten Vaudoise Arena herrschte grandiose Stimmung. Bei dieser ungewohnten Ambiance gelang es Zehnder / Sieber nicht ganz, ihr Potenzial auszuschöpfen. Die Chance, sich zu verbessern, erhält das Duo am Montag, wenn der freie Teil auf dem Programm steht. Die Freiburgerin Anaïs Coraducci beendete das Programm auf Rang 13 und freut sich nun auf die Kür von übermorgen.
Auch im zweiten Spiel des Turniers erfolgreich war hingegen das Schweizer Mixed Curling Team. Dem Auftaktsieg gegen China am Freitag, liessen Jan Iseli, Xenia Schwaller, Maximilian Winz und Malin Da Ros einen problemloses 8:2 gegen Aussenseiter Ungarn folgen.