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Aronson Simon H.
Simon Aronson wuchs als älterer von zwei Söhnen in Vororten von New York auf. Sein Vater war für Menschenrechtsorganisiationen tätig, seine Mutter war Malerin. Mit acht Jahren begann Simon anhand von Zauberkästen zu zaubern, mit 11 gab er seine erste Vorstellung bei einer Geburtsgasparty, mit 13 trat er in einer Fernsehshow auf. 1957-1960 war er Mitglied einer talentierten Gruppe von Teenagern, die mit Varietéprogrammen für Wohltätigkeitsorganisationen auftraten. Zu dieser Zeit war Lou Tannen sein Mentor. Simon wurde Mitglied der Future American Magical Entertainers, einem New Yorker Club für Teenager. Er wurde ebenfalls inspiriert von Künstlern wie Dai Vernon, Harry Lorayne, Ken Krenzel und Howie Schwarzman, die er am legendären runden Tisch in der 42nd Street in Ney York traf.
1961 zog er nach Chicago, wo er an der Uni einen Abschluss in Philosophie machte. 1970 wechselte er zur juristischen Fakultät und trat nach seinem Abschluss in einer Anwaltskanzlei ein, wo er während 26 Jahren als Jurist für ImMoblienrecht arbeitete. 1955 zog er sich mit 55 aus dem Beruf zurück.
Vom Beginn seiner Ankunft in Chicago war Simon Aronson häufig in Irelands Magic Store anzutreffen und wurde Mitglied des Chicago Mazda Mystic Ring, wo er bei dessen jährlichen Vorstellungen auftrat. Er wurde inspiriert von Chicagoer Zauberkünstlern wie Matt Schulien, Jim Ryan und Harry Riser. 1965 traf er bei Irelands David Solomon und begann sich wöchentlich mit diesem zu treffen. Diese Treffen wurden während mehr als vier Jahrzehnte weitergeführt.
In den späten Sechzigerjahren lernten Simon Aronson und David Salomon Ed Marlo kennen und wurden zusammen mit anderen Kartenkünstlern regelmässige Besucher des wöchentlich stattfindenden "Marlo Table".
1990 zog John Bannon nach Chicago, wo er Simon Aronson und David Solomon kennenlernte: Als Ed Marlo starb, beschlossen die drei, die Treffen weiterzuführen und trafen sich dazu wöchentliche in Aronsons Wohnung zu den “Chicago Sessions”.
Simon Aronson war bekannt dafür, Kartenkunststücke zu entwickeln, die Subtilitäten, mathematische Prinzipien, Legeordnungen und Handfertigkeit miteinander kombinierten. Sein gelegtes Spiel, der Aronson Stack, ist eine der bekanntesten Legeordnungen.
Ausserdem führte er während über 40 Jahren unter dem Titel "It's the Thought that Counts" zusammen mit seiner Frau Ginny (Virginia Lee Cook), die er 1974 geheiratet hatte, eine Zweipersonen-Gedankenlesenummer vor.
Sein erstes Kunststück veröffentlichte Simon Aronson bereits 1959 in Genii. Weitere Tricks in Hierophant, Kabbala, Genii, Linking Ring, M-U-M und Sticks and Stones folgten.
Simon Aronson publizierte die Bücher"The Card Ideas of Simon Aronson" (1978)
"A Stack to Remember" (1979)
"Sessions" (1982, mit David Solomon)
"The Aronson Approach" (1990)
"Bound to Please" (1994)
"Simply Simon" (1995)
"Try the Impossible" (2001)
"Art Decko" (2014)
Zahlreiche seiner Kunststücke wurden auch auf drei DVDs "Sessions with Simon, The impossible Magic of Simon Aronson" veröffentlicht.