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<h2>SubmittedText<h2><p>Die Uno-Generalversammlung stimmte am 25. Juli 2016 einem Abkommen zu, damit die Internationale Organisation für Migration (IOM) in das Uno-System integriert wird.</p><p>- Wird die Schweiz dieses Abkommen anlässlich des Uno-Migrationsgipfels vom 19. September 2016 unterzeichnen?</p><p>- Welche Erwartungen verbindet der Bundesrat mit diesem Vertrag?</p><p>- Welche weiteren Massnahmen plant er, um die bisher nur schwach ausgebildete Uno-Gouvernanz in Bezug auf globale Migrationsfragen zu stärken?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>1. Die Uno-Generalversammlung hat am 25. Juli 2016 im Konsens und damit auch mit der Unterstützung der Schweiz einer Resolution zugestimmt, welche die Uno und die Internationale Organisation für Migration (IOM) zur Unterzeichnung des besagten Abkommens auffordert. Anlässlich des Uno-Gipfels zu Flucht und Migration vom 19. September 2016 werden der Generalsekretär der Vereinten Nationen und der Generaldirektor der IOM dieses Abkommen unterzeichnen.</p><p>2. Mit dem Abkommen erhält die IOM den Status einer "verwandten Organisation". Diese engere und formalisierte Zusammenarbeit kommt beiden Organisationen in ihren jeweiligen Aufgaben zugute. Der Bundesrat misst der daraus resultierenden Stärkung der globalen Gouvernanz im Bereich Migration, angesichts der wachsenden globalen Migration und der damit verbundenen Herausforderungen, grosse Bedeutung bei. Eine stärkere Rolle der Uno in Migrationsfragen drängt sich auch deshalb auf, weil die Migration ein wichtiger Bestandteil der Agenda 2030 ist.</p><p>3. Am Uno-Gipfel zu Flucht und Migration soll das Mandat erteilt werden, um in den nächsten zwei Jahren zwei sogenannte Global Compacts auszuarbeiten. Einer der Global Compacts soll sich auf Flüchtlinge konzentrieren, der zweite auf "sichere, reguläre und geordnete Migration". Dabei sollen Fragen der Gouvernanz sowie die Modalitäten der zukünftigen internationalen Zusammenarbeit genauer definiert und ausgearbeitet werden. Die Schweiz beabsichtigt, sich auch in diesen Prozessen aktiv zu engagieren, und wird sich dafür einsetzen, dass Genf als Sitz der IOM und Knotenpunkt für Migrationsthemen weiterhin eine starke Rolle spielen wird.</p>