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Nach Berichten von britischen Medien ergreifen die Regulierungsbehörden „besondere Durchsetzungsmaßnahmen“ gegen Marktskeptiker und pessimistische Ansichten über Chinas Finanzsystem.
China hat Berichten zufolge damit begonnen, Finanzblogs und -daten zu sperren, was den Zugang zu zuverlässigen Informationen über die zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt einschränken könnte, berichtet die Financial Times.
Im vergangenen Monat startete China eine Kampagne mit „speziellen Korrekturmaßnahmen“, in deren Rahmen die Regulierungsbehörden Berichten zufolge gegen Marktskeptiker und pessimistische Ansichten über das chinesische Finanzsystem sowie gegen falsche Daten und Betrug durch Währungsinformationsunternehmen vorgehen, so die FT.
In Shanghai wurden im Rahmen der Maßnahmen der Aufsichtsbehörden bereits mehr als 17.000 angeblich gefährliche Daten entfernt. Soziale Netzwerke wie WeChat, Weibo und Douyin haben ebenfalls begonnen, Selbstregulierungsmaßnahmen zu ergreifen.
Die Medien erwähnen insbesondere die Verhaftung von Huang Sheng, einem Finanzanalysten mit mehr als 5 Millionen Abonnenten, dessen Konten bei WeChay und Weibo inaktiv zu sein scheinen. Auch Xu Xiaofeng, der 4 Millionen Abonnenten hat, hat seit Juli nichts mehr gepostet, während die Beiträge von Yi Wei gelöscht wurden.
Ein Analyst, der nicht namentlich genannt werden wollte, sagte der FT, dass diese Maßnahmen „eine große Bedrohung“ darstellten. „Ich mache mir Sorgen, ob wir erfahren werden, was wirklich vor sich geht“, beklagte er. Ein anderer Experte erklärte, dass China vor allem Personen blockiert, die nicht mit Pekings „Interpretation“ übereinstimmen.
Andererseits glaubt ein chinesischer Marktanalyst, dass nur „10 Menschen auf dem Planeten“, einschließlich des chinesischen Staatschefs Xi Jinping, wissen könnten, wohin China mit seinen drastischen Reformen steuert.