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Der frühere Coach von Roger Federer und Pete Sampras, der das Betreuerteam des Lausanners durch die kurze Rasensaison begleiten wird, erlebte einen unglücklichen Einstand. Der Schwerpunkt der Zusammenarbeit bildet aber ohnehin das am 3. Juli beginnende Wimbledon, das einzige Grand-Slam-Turnier, das Wawrinka noch nicht gewinnen konnte.
Wawrinka hatte durchaus seine Chancen gegen den 35-jährigen Lopez, der in der letzten Woche beim Rasenturnier in Stuttgart erst im Final verloren hatte. In den wenigen entscheidenden Momenten der Partie war Wawrinkas Gegenüber etwas sicherer. Der Romand leistete sich im Tiebreak des ersten Satzes zur Unzeit einen von zwei Doppelfehlern (zum 3:5). Und im zweiten vergab er die zwei einzigen Breakchancen des Matches, ehe er zum 5:7 zum einzigen Mal seinen Aufschlag abgeben musste. Den Matchball verwertete Lopez mit einem Netzroller.
Wie im Vorjahr geht Wawrinka damit ohne Sieg auf Rasen nach Wimbledon. Seit der Viertelfinal-Niederlage gegen Richard Gasquet 2015 hat er auf Rasen nur noch einen Match gewonnen: im letzten Jahr in Wimbledon gegen den Amerikaner Taylor Fritz.
Neben dem als Nummer 2 gesetzten Wawrinka scheiterten in London am Dienstag auch der topgesetzte Andy Murray und die Nummer 3 Milos Raonic (ATP 6) in der 1. Runde. Der Weltranglistenerste Murray, der nach einem schwierigen ersten Halbjahr beim French Open erst im Halbfinal an Wawrinka gescheitert war, unterlag dem 23-jährigen Australier Jordan Thompson (ATP 90) 6:7 (4:7), 2:6.
Raonic, der im letzten Jahr sowohl in Queen’s als auch in Wimbledon im Final Murray unterlagen war, verlor gegen Thompsons Landsmann Thanasis Kokkinakis (ATP 698) in zwei Tiebreaks. Der 21-jährige Kokkinakis war im Mai nach 22-monatiger Verletzungspause auf die Tour zurückgekehrt.
(SDA)