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Russland hält konsequent an seiner Linie fest. Der lebenslang für Olympia gesperrte Vize-Regierungschef Witali Mutko versteht nicht, weshalb er als OK-Chef der WM 2018 in Russland zurücktreten sollte.
Mutko lehnt trotz des Entscheids des Internationalen Olympischen Komitees gegen seine Person einen Rücktritt ab. Im Doping-Skandal hatte das IOC am Dienstag Russland als organisierte Sportnation von den Winterspielen in Südkorea ausgeschlossen. Mutko war Sportminister während der heimischen Winterspiele in Sotschi 2014, bei denen Russland nach IOC-Erkenntnissen systematisch betrogen hat. «Mögen andere Leute zurücktreten, aber ich bleibe bei den Sportlern», sagte Mutko am Donnerstag in Moskau laut der Agentur TASS. Die lebenslange Sperre ändere nichts und habe keine Auswirkungen auf die Weltmeisterschaft.
Auch die UEFA sieht derzeit keine Veranlassung für eine Intervention bei der FIFA. «Das Thema stand heute nicht auf der Tagesordnung», sagte UEFA-Präsident Aleksander Ceferin nach der Sitzung des Exekutivkomitees am Donnerstag in Nyon. Die Entwicklungen nach dem IOC-Urteil gegen Mutko vom Dienstag seien «noch zu frisch», um konkret Stellung zu beziehen.
Die FIFA hatte ihre Haltung bereits kurz nach dem IOC-Entscheid am Dienstagabend kund getan: «Dieser Entscheid hat keinen Einfluss auf die Vorbereitungen für die FIFA Weltmeisterschaft 2018, da wir weiterhin daran arbeiten, die bestmögliche Veranstaltung zu liefern. In Bezug auf mögliche disziplinarische oder ethische Angelegenheiten, die bestimmte Personen betreffen, obliegt es den jeweiligen FIFA-Organen, diese zu bewerten.»