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Die Zeitrechnung Paradons teilt sich in zwei grosse Etappen, die Erste und die Zweite Welt: Die Erste Welt war eine Äonen andauernde, finstere Zeit, über die es keine Aufzeichnungen gibt. Menschen existierten in der Ersten Welt noch nicht, nur Dämonen und andere Undinge, die hier nicht genannt werden sollen.
Mit Auftauchen des Einen Wesens begann die Zweite Welt, deren erster Zyklus geprägt blieb von Überbleibseln aus der dämonischen Vorzeit, dem Wirken von Magie, Zauberwesen und anderen Geschöpfen. Erst im Lauf der Jahrtausende verschwanden diese mystischen Kreaturen und Fähigkeiten immer weiter vom Angesicht des Kontinents, bis schliesslich die Menschen als einzige und herrschende Rasse übrigblieben. Lange Zeit in verfeindete Völker gegliedert, wurden sie schliesslich durch die Eroberungen des Hauses Caderéth unter einem Banner vereint.
Vom Jahr 0 bis zum Jahr 1073 des zweiten Zyklus herrschten die Caderéth als Grosskönigsdynastie über den gesamten Kontinent, wobei jedes Land eine eigene Regierung als untergeordnete Lehnsmänner beibehalten durfte. Nach dem Tod der letzten Grosskönigin brach die Einheitsregierung auseinander und sämtliche Länder kehrten in ihre festgelegten Grenzen zurück. Das Gremium des Hohen Rates wurde gegründet und legte fest, dass die jeweiligen Regierungen der Länder keine Ansprüche auf weitere Gebiete stellen dürfen – ein Bruch dieses Vertrages bedeutet Krieg gegen den Schuldigen.