Document ID: /curiavista/filtered/00000_business.jsonl.gz/195096

<h2>SubmittedText<h2><p>Staatssekretär Dell'Ambrogio trat an der Nationalen Konferenz gegen Armut vom 7. September 2018 unter dem Titel "Kontinuierliche Förderung von Bildungschancen" auf. Mit Massnahmen im Bildungsbereich kann die Armut nachhaltig bekämpft werden. Den Aussagen des Staatssekretärs musste man erstaunt entnehmen, dass sich das Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation (SBFI) nicht sonderlich stark im Kampf gegen die Armut engagiert.</p><p>Was hat das SBFI konkret im Rahmen des Nationalen Programms zur Prävention und Bekämpfung von Armut unternommen?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Es ist unbestritten, dass Bildung zur Bekämpfung von Armut beiträgt und Bildungsmassnahmen Armut verhindern können. So wirkt sich das bildungspolitische Ziel von Bund und Kantonen, dass 95 Prozent aller 25-Jährigen über einen Abschluss auf Sekundarstufe II verfügen, positiv auf die Integration in den Arbeitsmarkt aus und kann damit das Armutsrisiko vermindern. In der Zuständigkeit des Staatssekretariats für Bildung, Forschung und Innovation (SBFI) läuft eine Vielzahl von Massnahmen, die die Integration in den Arbeitsmarkt über Bildung fördern. Namentlich das Case Management Berufsbildung, das Projekt "Berufsabschluss für Erwachsene" und die Förderung von Grundkompetenzen Erwachsener sind Bildungsmassnahmen, die mithelfen, Armut zu vermeiden. Diese wurden aber nicht im Rahmen des Nationalen Programms zur Prävention und Bekämpfung von Armut (NPA) initiiert. Bei der konkreten Umsetzung von Massnahmen des NPA hat das SBFI sein Fachwissen eingebracht und in Steuer-, Begleit- und Arbeitsgruppen mitgewirkt. Auch umgekehrt ist die Abstimmung sichergestellt; in der Begleitgruppe des SBFI-Projekts "Berufsabschluss und Berufswechsel für Erwachsene" hat zum Beispiel eine Vertretung von NPA-Mitarbeitenden aus dem Bundesamt für Sozialversicherungen (BSV) mitgewirkt.</p>