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Per 31. Juli 2014 ist mit Caspar Baader (SVP, BL) ein weiteres bekanntes und langjähriges Mitglied des Nationalrates zurückgetreten. Für ihn nachrücken wird Christian Miesch, der aber selbst bereits auf eine bewegte Karriere im Nationalrat zurückblicken kann.
Christian Miesch war schon von 1991 bis 1995 Mitglied des Nationalrates – damals allerdings noch für die FDP. Nach parteiinternen Differenzen stellte er 1995 eine eigene “Freie Bürgerliche Liste” auf, schaffte allerdings seine Wiederwahl nicht (Quelle: APS).
Nach seinem Eintritt in die SVP schaffte Christian Miesch 2003 die Wahl in den Nationalrat, dem er dann bis 2011 angehörte. Bei den Wahlen 2011 verlor er seinen Sitz an seinen Parteikollegen Thomas de Courten.
Im smartspider-Vergleich mit Caspar Baader zeigt sich deutlich, dass Christian Miesch in den zentralen Bereichen der SVP strikt auf der Parteilinie liegt. Er nimmt vor allem in den Bereichen der Migrationspolitik und beim Thema “Law & Order” klar extremere Positionen ein als sein Vorgänger.
Ein Blick auf Christian Mieschs Parlamentarische Vorstösse zeigt denn auch, dass er sich relativ stark auf das Thema “Migration” und auf Fragen der Sicherheitspolitik konzentriert. Das war nicht immer so: In zwei seiner ersten parlamentarischen Vorstösse aus den Jahren 1992 und 1993 – damals noch als FDP-Nationalrat – thematisierte er eine verbesserte Transparenz der Bundesratssitzungen (durch öffentliche Fernseh- und Radioübertragungen) und die Abhörsicherheit der Natel D-Mobiltelefone.