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1922 gründetete Rudolf Lehni senior die Bauspenglerei unweit des Kunst- und Schauspielhauses. Die Geschichte der Firma Lehni ist seit ihren Anfängen mit Kunst und Kultur verbunden. 1932 liess Max Bill sein berühmt gewordenes Wellrelief bei Lehni anfertigen.
1956 übernahm Rudolf Lehni junior die Leitung der Firma und baute diese stark aus. Die Firma Lehni war ein gesuchter Partner bei der Realisierung anspruchscoller Bauspenglerarbeiten mit namhaften Arbeiten. Daneben unterrichtete Rudolf Lehni Materialkunde und Metallverarbeiten an der Kunstgewerbeschule Zürich.
1964 Dort lernte Rudolf Lehni auch Andreas Christen kennen. Der entscheidende Schritt zur Herstellung von Möbeln war das Aluminium-Regal für die Expo 1964 in Lausanne.
Max Bill als Verantwortlicher für den Sektor Bilden und Gestalten empfahl dem Buchhändler- und Verlegerverband für dessen Pavillon explizit das Tandem Christen/Lehni für die Entwicklung eines zum Stand passenden Bücherregals.
1975 wurde das neue Firmengebäude in Dübendorf bezogen, entworfen von Architekt Ernst Gisel. Die Fabrik steht heute noch wie ein Solitär im Industriegebiet in Dübendorf.
Die Aktivität bewegte sich nun immer deutlicher in Richtung industrielle Manufaktur. Die Möbelkollektion wurde von Lehni zusammen mit Andreas Christen kontinuierlich erweitert.
1981 Nach dem frühen Tod von Rudolf Lehni im Jahr 1981 übernahm seine Frau Doris Lehni-Quarella die Firmenleitung, ihre Leidenschaft für das Fortführen des eingeschlagenen Richtung widerspiegelt sich auch in der fotografischen Dokumentation der Lehni Möbel.
1984 Auf die Präzision der Metallverbeitung wurde auch der Amerikanische Minimal Art Künstler Donald Judd aufmerksam, der anlässlich eines Besuches 1984 in Dübendorf, das Regal von Andreas Christen sah. Donald Judd liess sich dadurch zu einer eigenen Möbelkollektion inspirieren. Es entstanden wahlweise 15 verschiedene Möbeltypen wahlweise in Aluminium oder Kupferblech. Alle Möbeltypen sind nummeriert und gestempelt.
1998 verstarb Doris Lehni-Quarella unerwartet. Sie hinterliess die Firma ihrem Neffen Antonio Monaci. Als Absolvent der Architekturfakultät der Universität Florenz, hatte er immer schon eine hohe Affinität zu Design und Fotografie, was zu Entwürfen für die Lehni Kollektion führte. So zum Beispiel das Lehni Sofa 2008. Einige Lehni Fotoaufnahmen tragen ebenfalls seine Handschrift.
Die Geschwister Ursula und Heinz Menet führen operativ die Lehni AG im Sinn und Geist der Gründergeneration fort. Entscheidend für die Weiterentwicklung der Firma war das Heranziehen neuer Designer, die den künstlerischen Esprit des Unternehmens aufgreifen. Sie haben mit ihren Entwürfen bewiesen, wie klare Formensprache und Eigenständigkeit’Lehni möbel entsehen lassen.
Massanfertigungen für nationale und internationale Firmen, die Lehni zusammen mit Architekten, Grafikern und Bauherrn reussieren, gewinnen zunehmend an Bedeutung in der Diversifizierung der Firma.
2014 präsentiert Lehni – die Aluminium-Küche. Seit Anfang ist unsere Manufaktur dafür bekannt, dass sie innovative Lösungen mit reduziertem Design umsetzt. Mit dem langjährigen Knowhow in der Aluminium-Verarbeitung und der intensiven Zusammenarbeit mit Architekten und führenden Küchengeräteherstellern, planen wir gerne Ihre Wunschküche.