Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03556.jsonl.gz/31

Verbessern Sie Ihren SchreibstilEine Bewerbung muss so formuliert sein, dass beim Leser das Interesse geweckt wird und er den nächsten Satz lesen will. Die Bewerbung muss aus diesem Grund klar verständlich und flüssig lesbar sein.
Verwenden Sie keine Ausdrücke aus der Beamtensprache und keine zu blumige Sprache wie in einem Roman.
Der Mittelweg ist der beste Schreibstil.
Wenn Sie nachfolgende Hinweise berücksichtigen, können Sie ihren Schreibstil verbessern und sich damit von den Mitbewerbern abheben.
Tipp: Erstellen Sie Ihre Bewerbung mit dem online Bewerbungsmanager mit integrierter
|Satzlänge|
Achten Sie darauf, dass Sie keine allzu lange Sätze bilden die zahlreiche Kommas enthalten. Sätze mit einer Länge von 12 - 25 Worten sind gut verständlich. Alles darüber ist in der Regel schwer verständlich.
Zu kurze Sätze wirken hingegen abgehackt und kommen einer Aufzählung nahe.
"Momentan arbeite ich bei der Firma Hagenbach AG in der Produktionsabteilung und bin verantwortlich für die Endmontage unserer Produkte sowie die Endkontrolle, bevor diese verpackt und ausgeliefert werden an unsere Kunden."
"Momentan arbeite ich bei der Firma Hagenbach AG in der Produktionsabteilung. In meine Verantwortung fällt die Endmontage und Endkrontrolle, damit die Produkte in einwandfreiem Zustand an unsere Kunden ausgeliefert werden."
Schachtelsätze
Vermeiden Sie Schachtelsätze mit zahlreichen Kommas. Es besteht die Gefahr, dass am Ende des Satzes der Leser nicht mehr weiss womit der Satz begonnen hat. Oft müssen solche Sätze zweimal gelesen werden um den Inhalt zu verstehen. Machen Sie lieber zwei oder drei Sätze und erzählen Sie den Sachverhalt der Reihe nach.
"Ich wohne in Madrid, in einem Haus, und fahre jeden Tag, ausser Mittwochs, mit dem Fahrrad, ausser wenn es regnet mit dem Bus, zur Arbeit."
"Ich wohne in einem Haus in Madrid. Ich fahre jeden Tag mit dem Fahrrad zur Arbeit. Am Mittwoch oder wenn es regnet, nehme ich den Bus."
Abkürzungen
Verzichten Sie auf Abkürzungen, dies erhöht die Lesbarkeit und gibt auch keine Missverständnisse.
Schreiben Sie die Worte aus oder lassen Sie diese weg wenn sie zum Inhalt nichts beitragen.
"z.Z. arbeite ich zu Hause und erledige z.B. den Haushalt."
"Zurzeit arbeite ich zu Hause und erledige den Haushalt."
Bemerkungen in Klammern
Wenn Sie Bemerkungen in Klammern setzten müssen, haben Sie das Wesentliche im voranstehenden Satz weggelassen oder der Satz war nicht verständlich genug dass eine Erklärung in Klammern nötig ist. Lassen Sie Bemerkungen in Klammern lieber weg und überarbeiten Sie den Satz, damit dieser verständlich wird.
"Letzte Woche war ich im Urlaub (in Griechenland) und melde mich deshalb erst heute."
"Letzte Woche war ich im Urlaub und melde mich deshalb erst heute."
Füllwörter
Mit Füllwörtern wird der Text länger, der Inhalt und die Aussage ändert sich jedoch nicht. Verzichten Sie auf eine übermässige Anzahl von Füllwörtern und lassen Sie diese weg. Einige Füllwörter können sogar den Sinn verändern und sie könnten falsch verstanden werden. Manchmal ist weniger mehr.
Beispiel: dann, eigentlich, gar, grundsätzlich, irgendwie, jedoch, mehr oder weniger, überhaupt, ziemlich
"Diese Arbeit macht mir grundsätzlich Freude und ich habe ziemlichen Spass daran."
"Diese Arbeit macht mir Freude und ich habe Spass daran."
Wiederholungen
Vermeiden Sie Wiederholungen, dies bringt ausser mehr Worten keine weitere Informationen.
"Momentan arbeite ich bei der Firma ABC und bin in der Produktionsabteilung tätig."
"Momentan arbeite ich bei der Firma ABC in der Produktionsabteilung."
Konjunktivsätze / Relativierung
Vermeiden Sie Konjunktivsätze und Relativierungen. Schreiben Sie was Sie können und nicht was Sie vielleicht könnten. Dies zeigt ein gewisses Mass an Selbstbewusstsein; stehen Sie zu Ihren Fähigkeiten und was Sie erreichen wollen.
Meiden Sie deshalb Sätze mit: hätte, könnte, müsste, sollte, würde, vielleicht oder möglicherweise.
"Zurzeit wohne ich in Wien und könnte vielleicht problemlos nach Berlin ziehen."
"Zurzeit wohne ich in Wien und kann problemlos nach Berlin ziehen."
Positiv schreiben
Schreiben Sie nicht was Sie nicht können, schreiben Sie lieber was Sie können. Lassen Sie Wörter wie nicht, unmöglich oder kein weg und formulieren Sie den Satz mit positiven Wörtern.
"Es ist mir nicht möglich am Montag zu arbeiten, ansonsten ist es möglich."
"Dienstag bis Freitag kann ich gut arbeiten."
Einfache Sprache
Verwenden Sie eine einfache, gut verständliche Sprache die eingänglich und gut lesbar ist. Verzichten Sie auf lange oder komplizierte Wörter. Der Leser soll den Inhalt zügig lesen und rasch verstehen.
"Meinen alljährlichen Urlaub verbringe ich mit meiner Ehegattin auf einer spanischen Insel Names Mallorca."
"Meinen Urlaub verbringe ich mit meiner Ehefrau auf der Insel Mallorca."
Vollständigkeits- und Stilprüfung.
nach oben