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Das schweizerische nationale FAO-Komitee (CNS-FAO) ist ein Konsultativorgan des Bundesrats. Es wurde 1947 im Anschluss an den Beitritt der Schweiz zur FAO gegründet.
Das Komitee tagt in der Regel viermal jährlich. Zurzeit wird es von Martijn Sonnevelt, dem Exekutivdirektor des World Food System Center der ETH Zürich, präsidiert. Die 15 Mitglieder kommen aus verschiedenen interessierten Kreisen (Zivilgesellschaft, Privatwirtschaft, Forschungsinstitute, landwirtschaftliche Organisationen usw.). Sie werden für eine Amtsdauer von vier Jahren gewählt. Ihre Amtszeit ist auf zwölf Jahre beschränkt.Das CNS-FAO berät über Mittel und Wege zur Bekämpfung des Welthungers und seiner Ursachen, zur Verbesserung der globalen Ernährungssicherheit und zur Förderung einer nachhaltigen Entwicklung von Landwirtschaft und Ernährungssystemen.
Die aktuelle Legislaturperiode (2020–2023) konzentriert sich auf die folgenden Bereiche: die Jugend und die Arbeit, die Transformation der Ernährungssysteme, die Agrarökologie sowie den Klimawandel einschliesslich nachhaltiger Tierzucht. Die Arbeiten rund um diese Bereiche werden im Rahmen von Querschnittsthemen wie beispielsweise des Biodiversitätsverlusts oder der Digitalisierung stattfinden.
Das CNS-FAO nimmt seine Aufgaben wahr in seiner Eigenschaft als:
- beratendes Organ des Bundesrates für Fragen zur Ernährungssicherheit und nachhaltigen Landwirtschaft
- Initiativorgan und Diskussionsforum
- Informationsorgan / Organ für Öffentlichkeitsarbeit: Informieren und Sensibilisieren in der Schweiz
- Kommunikationsorgan: Durchführung von eigenen Aktivitäten, beispielsweise in Form von Seminaren und Symposien usw.
Weiterführende Informationen
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Dokumentation
Letzte Änderung 12.10.2022