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Die Vereinigten Staaten von Amerika (USA) gelten als ein vermögendes Land mit gewaltigen Ressourcen und exorbitanten Chancen. Aber ein Grossteil des Wohlstands basiert auf einem abenteuerlichen Schuldenberg. Die amerikanische Nationalbank (Fed) sieht es als ihre eigene Aufgabe die Wirtschaft mit allen Mitteln zu unterstützen. Sie gibt deshalb Staatsanleihen im grossen Stil aus, die von anderen Ländern als Reservewährung in ihren Tresoren gehortet werden.
Die grösste Volkswirtschaft der Welt ist daher weitgehend auf Pump finanziert. Die ausgegebenen Papiere belaufen sich inzwischen auf über 15 Billionen US- Dollar.
China bisher der grösste Abnehmer
Bisher war China der grösste Abnehmer dieser Finanzierungstitel, um die eigene Währung vor einer Aufwertung zu schützen. Da das Wirtschaftswachstum nicht mehr im Reich der Mitte so prosperierend läuft, ist die Regierung gezwungen, amerikanische Anleihen verstärkt zu verkaufen. Diese flüssigen Mittel werden nun vermehrt in die rückläufige chinesische Wirtschaft investiert. Peking will wieder die früheren Wachstumszahlen von sieben bis acht Prozent erreichen.
An die Stelle von China ist jetzt Japan getreten, die nun in wachsendem Masse US-Anleihen aufkaufen. Sie sind inzwischen zum grössten Gläubiger der USA geworden. Die getätigten Investitionen liegen bei über 1,2 Billionen US Dollar. Es kann durchaus sein, dass Tokyo wegen der schwachen Konjunktur mit einem Ansteigen der Zinsen in den USA rechnet. Die Zinserträge könnten den japanischen Haushalt besser ausgleichen und ein Anschwellen der Währung verhindern.
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