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Das Studium der historischen Karten zeigt, dass durch die Maiengasse zwischen 1900 und 1905 im Bereich des Bauplatzes, als nachträglich eingeführte Verbindung, eine bestehende Blockrandsituation durchschnitten wurde. Der Entwurf thematisiert diesen spannenden Aspekt und sucht ihn zu verstärken. Ein ausgreifender und unregelmässiger, «weich» in Holz materialisierter Baukörper versteht sich aus der Lektüre des Ortes und klärt die städtebauliche Situation. Es entstehen vielspännige Grundrisse mit interessanten räumlichen Verschränkungen, welche sich differenziert in den urbanen Kontext einschreiben.