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Für viele Amerikaner war der Sonntag ein doppelter Feiertag: Mit dem Football-Finale stand das Top-Sportereignis des Jahres an - und zugleich wurde der 100. Geburtstag des 2004 gestorbenen Ex-Präsidenten Ronald Reagan begangen.
Neben zahlreichen Privatpartys zu Ehren des noch immer enorm populären Reagan gab es eine lange Reihe von offiziellen Gedenkfeiern, mit einer Zeremonie an der Grabstätte in Südkalifornien als Höhepunkt.
Reagan ist auf dem Gelände seiner Präsidentenbibliothek in Simi Valley beigesetzt. Ehemalige Mitarbeiter und Freunde versammelten sich hier um Witwe Nancy Reagan, die nach einer Kranzniederlegung vor den Gästen ausrief: "Happy Birthday, Ronnie!"
Schüsse zu Ehren des Ex-Präsidenten
Es gab 21 Salutschüsse zu Ehren des Ex-Präsidenten, und Reagans einstiger Stabschef, Ex-Aussenminister James Baker, würdigte dessen Wirken - als Mensch und als Präsident: "Er machte uns stolz darauf, Amerikaner zu sein."
Und damit nicht genug gefeiert: Vor Beginn der Übertragung des Football-Endspiels am Abend (Ortszeit) sollte eine Videohommage an den 40. Präsidenten der USA ausgestrahlt werden, auch auf anderen Fernsehkanälen gab es Rückblicke und Würdigungen. In vielen Zeitungen waren ganzseitige Anzeigen verschiedener Organisationen zu Ehren Reagans geschaltet.
Der einstige Schauspieler und Gouverneur von Kalifornien war von 1981 bis 1989 Präsident. Er starb am 5. Juni 2004 im Alter von 93 Jahren, nachdem er rund zehn Jahre lang an Alzheimer gelitten hatte. Laut Umfragen hält jeder dritte US-Bürger Reagan für einen historisch herausragenden Präsidenten. Von den Amtsträgern der jüngeren Geschichte hat nur John F. Kennedy ein besseres Ansehen.