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| Irenäus († um 200) - Gegen die Häresien (Contra Haereses)

Fünftes Buch
16. Kapitel: Das menschgewordene Wort ist das Urbild des ersten Menschen
2.
Damals aber zeigte sich dieses Wort, als das Wort Gottes Mensch geworden ist, indem es sich dem Menschen und den Menschen sich assimilierte, damit der Mensch durch seine Ähnlichkeit mit dem Sohne kostbar werde. In den früheren Zeiten wurde gesagt, daß der Mensch nach dem Bilde Gottes erschaffen sei, aber es wurde nicht gezeigt. Denn noch unsichtbar war das Wort, nach dessen Bilde der Mensch gemacht worden war. Deshalb verlor er auch so leicht die Ähnlichkeit Als aber das Wort Gottes Fleisch geworden war, befestigte es beides: Es zeigte das wahre Bild, indem, es das wurde, was sein Bild war; und es stellte die Ähnlichkeit sicher, indem es den Menschen dem unsichtbaren Vater durch das sichtbare Wort ähnlich machte.