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Das Mehrfamilienhaus an der Oberwilerstrasse sollte aufgrund einer vorgängigen Zustandsanalyse umfassend saniert werden. Die Vorgabe war die Zertifizierung nach Minergie "Modernisierung".
Die Liegenschaft aus dem Jahr 1981 entspricht einem damals gängigen Architekturtyp, bestehend aus 3 horizontal zueinander versetzten Gebäudeteilen mit je einem separaten, innenliegenden Treppenhaus. Im EG befinden sich die Neben- und Bastelräume sowie eine Einliegerwohnung mit Garten. Im 1.-3. OG gibt es je eine 3.5 Z'WHG und eine 4.5 Z'WHG pro Treppenhaus mit jeweils zwei Nasszellen und separatem Réduit, im DG je 4 Attikawohnungen mit attraktiven Dachterrassen. Im mittleren Haus wurde mittels statischen Eingriffen eine offenere Gestaltung der Wohn-Essbereiche erreicht. Die nordseitigen Minibalkone der Kinderzimmer wurden zugunsten von mehr Wohnfläche aufgelöst. Die Generalplaner-Leistungen umfassten die energetische Sanierung der Gebäudehülle, brandschutz- und sicherheitstechnische Anpassungen, die Erneuerung von Haustechnik und Oberflächen, Grundrissoptimierungen, die Schaffung hindernisfreier Zugänge sowie die generelle Aufwertung der Umgebung. Auf dem Dach entstand die bisher grösste PV-Anlage bei einer Wohnbausiedlung im Kanton Baselland.