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Aus meiner mittlerweile 7-jährigen Praxiserfahrung mit Miso-phonikern, den bislang noch wenigen seriösen Studien zur Misophonie wie auch meinem eigenen Lebensweg, zeigt sich der Beginn dieser Belastung sehr auffällig. Bei fast allen Miso-phonikern war der Start entweder in der Kindheit oder im jugendlichen Alter.
Bei fast allen begann es in der Familie, Geräusche, die mit einer vertrauten Person, Vater, Mutter oder Geschwister starteten. Bei mehr als der Hälfte der Klienten in meiner Praxis begann es am Esstisch und die Trigger gingen in einem größeren Teil von den Vätern aus.
Die meisten Misophoniker in meiner Praxis «starteten» mit Ess-/
Schluckgeräuschen. Was nach meinen Erfahrungen ebenfalls auffällig ist, dass ein Teil der Misophoniker hochsensibel (HSP) ist, jedoch nicht jeder Hochsensible entwickelt eine Misophonie. Ein kleinerer Teil der Misophoniker entwickelte im Laufe der Zeit ebenfalls eine Depression. Misophonie könnte, aber muss nicht, ursächlich sein, wenn man sich den Grad der täglichen Belastung anschaut. Zu vermuten ist, dass es sich je nach Stärke der Belastung, in emotionalen Verstimmungen äussern könnte.
Wenn Sie sich gute Unterstützung wünschen, wäre Misophonie-Therapie in meiner Praxis eine gute Möglichkeit, um Ihr Leben zu erleichtern.