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Dort stieg der Hang-Seng-Index im Handelsverlauf um 2,7 Prozent. Chinas führender Index tendierte mit 2,6 Prozent im Plus. In Tokio ging der 225 Werte umfassende Nikkei mit einem Minus von 0,01 Prozent fast unverändert aus dem Handel.
Er bewegte sich damit aber weiter in der Nähe seines höchsten Stands seit einem halben Jahr. Händler sagten, Gewinnmitnahmen hätten eine weitere Aufwärtsentwicklung verhindert. Der MSCI-Index für die asiatischen Aktienmärkte ausserhalb Japans legte 1,3 Prozent zu.
Besonders in China profitierten viele Papiere von den angekündigten Reformen der Kommunistischen Partei, mit denen die Volksrepublik stärker auf Marktwirtschaft getrimmt werden soll. Sollten die Reformen erfolgreich umgesetzt werden, würde dies der chinesischen Wirtschaft positive Impulse liefern, sagten Analysten.
Die Pläne sehen unter anderem die Lockerung der Ein-Kind-Politik und Anreize für einen stärkeren Konsum vor. Vor allem Handelswerte legten deutlich zu. Das Reformpaket sei umfangreicher als vom Markt erwartet ausgefallen, sagte der Ökonom Haibin Zhu von der Grossbank JPMorgan.
Von den Gewinnmitnahmen in Tokio waren insbesondere Börsen-Schwergewichte wie Toyota betroffen. Die Aktien gaben 0,3 Prozent nach. Zu den Gewinnern in Tokio gehörte unter anderem Tepco. Die Aktien des Betreibers des Katastrophen-Reaktors in Fukushima legten 0,2 Prozent zu, nachdem das Unternehmen bekanntgab, mehr als 1000 Arbeitsplätze zu streichen.