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Was passiert in «Top Gun 3»? Alte Story-Idee würde wunderbar passen
23. April 2023 Online Geld verdienen 0 Comments
23.04.2023 19:30
Das Original dieses Beitrages ist zuerst erschienen auf TV Spielfilm*
«Top Gun 3» mag noch nicht angekündigt sein, allerdings ist das wohl nur noch Formsache. Doch wovon könnte die Fortsetzung handeln?
Mit dem sensationellen Erfolg von «Top Gun: Maverick», der im Frühjahr 2022 mehr als eine Milliarde US-Dollar an den Kinokassen einspielte, hatte kaum jemand gerechnet. Die Fortsetzung kam immerhin 36 Jahre nach dem originalen «Top Gun» und war seit Jahrzehnten immer wieder in der Mache gewesen. Jetzt dürfte ein dritter Teil deutlich zeitnaher folgen. Aber wovon sollte «Top Gun 3» da handeln?
Der ursprüngliche «Top Gun»-Regisseur Tony Scott hatte schon über 15 Jahre vor «Top Gun: Maverick» eine Idee für eine Fortsetzung, die letztlich nie verwendet wurde und die perfekt für den dritten Teil der Reihe passen würde. Ob man sie wieder aufgreifen wird? Tony Scott selbst ist nicht mehr am Leben, er beging im Jahr 2012 Suizid. Teil 2 wurde daher von Joseph Kosinski inszeniert.
«Top Gun: Maverick» bei Paramount+ streamen
Moderne Kriegstechnologie für «Top Gun 3»
Tony Scott plante, in einer eigenen «Top Gun»-Fortsetzung die Rolle von Maverick im Ruhestand zu zeigen, wie er für ein Drohnenprogramm angeworben wird. Piloten, die in der Realität unbemannte Drohnen fliegen, sind meist Piloten mit langjähriger Flugerfahrung – also würde dies sehr gut zur Rolle von Maverick passen. Was Tony Scott an dieser Idee faszinierte, war die neue Art der Kriegsführung durch die Drohnentechnologie: Immerhin kann der Pilot theoretisch daheim irgendwo in einer Gartenlaube hocken und von dort aus in Kriegsgebieten Bomben abwerfen.
Von diesem technologischen Durchbruch der Militärtechnologie fehlte in «Top Gun: Maverick» jede Spur, stattdessen wurde ein Szenario konstruiert, in dem unbedingt bemannte Flugzeuge eingesetzt werden mussten. Unter anderem mag dies auch damit zusammenhängen, dass 2005 der damals immens teure Blockbuster «Stealth – Unter dem Radar», in dem tatsächlich Drohnenpiloten eine Rolle spielten, floppte und das Thema für einige Jahre in Hollywood beerdigte.
Für einen dritten «Top Gun»-Film wäre es aber ein logischer Schritt, die Figur des mittlerweile 60-jährigen Tom Cruise in den Ruhestand zu schicken und als Drohnenpilot aktiv sein zu lassen – vielleicht als Unterstützung für bemannte Flugzeuge, in denen dann wiederkehrende Stars aus Teil 2 wie Miles Teller und Glen Powell auftreten. Bislang wurde «Top Gun 3» noch nicht offiziell angekündigt, aber sollte Paramount bereits die Zukunft der Reihe planen, lohnt sich der Blick in diesen Handlungsentwurf aus der Vergangenheit.
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