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Die Umfrage wurde in Deutschland, Frankreich, Grossbritannien und den Niederlanden durchgeführt. Zum Zeitpunkt der Befragung waren in Deutschland alle Verkaufskanäle offen. Die Niederlande befanden sich in einem Teil-Lockdown, Grossbritannien war bereits im zweiten, vollständigen Lockdown und Frankreich begab sich während der Studie in den zweiten, vollständigen Lockdown, bei dem alle Geschäfte des nicht alltäglichen Bedarfs geschlossen wurden.
Wie das Blumenbüro Holland (BBH) schreibt, gaben 60% der Befragten an, dass Wohnung und Homeoffice durch Blumen angenehmer werden, vor allem jetzt, wo man sich mehr Zuhause aufhält. Rund 50% der Konsumentinnen und Konsumenten (Millennials 57%) finden zudem, dass ihr Homeoffice durch Zimmerpflanzen angenehmer wird. Diese Zahlen liegen laut BBH durchschnittlich 10% über den Angaben in einer vergleichbaren Umfrage vor der Corona-Krise.
Eine von fünf befragten Personen gab in der Studie an, seit Beginn der Corona-Krise zum ersten Mal Blumen und/oder Pflanzen online gekauft zu haben. 27% liessen sich Blumen und Pflanzen nach Hause liefern lassen. Und ungefähr die Hälfte der Befragten findet es gut, dass Blumengeschäfte und Gartencenter einen Lieferdienst anbieten. Auch bei diesen Fragen zeigte sich, dass die Millennials bezüglich Blumen und Pflanzen positiver reagieren als der Durchschnitt: Sie bestellen öfter online und kaufen auch mehr als der Durchschnitt.
In Hinblick auf die erwartete finanzielle Situation in den nächsten sechs Monaten gaben ca. 60% der Befragten an, weiterhin gleich viele Blumen wie bisher (sowohl für sich selbst als auch für andere) kaufen zu wollen. 18% werden weniger kaufen und 10% äusserten die Absicht, in Zukunft öfter Blumen zu erwerben. Bezüglich Zimmer- und Outdoorpflanzen zeigte sich dieselbe Tendenz. Wie BBH schreibt, wird die Studie Mitte Februar 2021 wiederholt.