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Mein Professor gab mir den Auftrag, mich mit der Pädagogikgeschichte vertraut zu machen. Über die ersten Monate dieses Jahres habe ich wohl zwei Dutzend Bände zur Pädagogikgeschichte gelesen, teilweise gelesen oder überflogen. (Seit dieser Zeit frage ich mit schelmischem Lächeln Lehrkräfte, ob sie mit der Geschichte ihrer Profession vertraut seien. Ich stelle hier wie auch in anderen Bereichen eine gelebte „Geschichtslosigkeit“ fest.) Einen hilfreichen Überblick über verschiedene Strömungen des 20. Jahrhundert gab mir Hans Berner, Überblicke Einblicke. Eine grundsätzlichere Auseinandersetzung mit der Philosophie der Erziehung lieferte mir der Band „The Messianic Character of American Education“ von R. J. Rushdoony. Eine Auseinandersetzung mit der aktuelleren Erziehungswissenschaft bot mir Jürgen Oelkers, Einführung in die Theorie der Erziehung. Wichtige Einblicke erhielt ich durchdas „Handbuch der Erziehung und Bildung in der Antike“. Die grossen Bände der geisteswissenschaftlichen Pädagogikgeschichte waren mir zu ausführlich und zu schwer, ich habe mir u. a. Albert Reble nochmals zum intensiveren Studium vorgenommen.