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Spielfilm von
John Singleton
mit Laurence Fishburne, Cuba Gooding Jr., Ice Cube, Morris Chestnut, Nia Long, Angela Bassett, Tyra Ferrell u.a.
US 1991, 108', Digital HD, OV/d
Nach einer Schlägerei in der Schule wird Tré Styles (Cuba Gooding Jr.) zu seinem Vater Furious (Larry Fishburne) in das Ghetto South Central in Los Angeles abgeschoben. Die Umgebung ist geprägt von Bandenkriegen, Schiessereien und Kriminalität. Tré findet jedoch schnell Freunde und fühlt sich wohl. Die Stimmung lädt sich erst gefährlich auf, als sein Freund Ricky und der Bandenanführer Ferris (Raymond D. Turner) aneinandergeraten. Ferris sieht sich bis aufs Blut provoziert, was einen tödlichen Konflikt nach sich zieht. Ein zeitloses Plädoyer gegen Gewalt, das leider nichts an seiner Aktualität eingebüsst hat.
Um ein realistisches Bild vom Leben der «Hood» in L.A. zu zeichnen, drehte Singleton ausschliesslich an Originalschauplätzen in South Central, Los Angeles. Er engagierte drei lokale Gangmitglieder als Berater für Kleidung, Sprache und Dialoge. Der Film bietet einen faszinierenden Einblick in jene Zeit, als HipHop und Rap definitiv ihren Einzug im Mainstream fanden. Der Soundtrack zum Film schaffte es auf den ersten Platz der amerikanischen R&B-Charts. Singletons Mühe für grösstmögliche Authentizität zahlte sich aus: «Boyz n the Hood» wurde von den Kritiken für sein Drehbuch, die darstellerischen Leistungen und die Regiearbeiten gefeiert und erhielt zwei Oscar-Nominationen.