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Die Kurlandschaft
Montana-Vermala (mit Sanatorien und Hotels) umfasst eine direkt südwärts exponierte, prachtvolle
Bergterrasse mit einem der schönsten Panoramen der
Schweiz (vom
Simplon bis zum
Mont Blanc, mit den die Landschaft beherrschenden
Gruppen des
Weisshorns und des
Zinal Rothorns).
(Bois du)(Kt. Waadt,
Bez. Nyon).
1330-1500 m. Ziemlich umfangreiche Waldung und Teil des grossen Waldkomplexes
um den
Kamm des
Noirmont im Waadtländer
Jura. Dehnt sich sö. vom Noirmontkamm aus; 4 km nw.
Saint Cergue und 2 km n. der Strasse
nach Les Rousses. Nordöstl. vom
Wald befindet sich der Sennberg Le Vermelliay mit einer
Hütte in 1323 m,
südl. der Sennberg La Genollière mit
Hütte in 1351 m. Etwa 200-250 ha Fläche.
Vermes ist ein tief zwischen die
Berge gebettetes und schlecht gebautes Dorf von ärmlichere Aeussern.
Landwirtschaft. Holzhandel. Seidenweberei als Hausindustrie. Vorzügliche Forellen. Südl. vom Dorf steht am
N.-Hang des Mont
Raimeux eine Burgruine. Urkundliche Namensformen: 769 Verteme;
849 Vertima;
1308 Vermunt;
1317 Vermont;
1325 Vertemen. In
der deutschen Mundart der Gegend lautet der Name «Färdme».
Römersiedelung mit zahlreichen Münzfunden. Ein in dieser Gegend seit dem 7. Jahrhundert als Filiale des Benediktinerstiftes
Moutier-Grandval bestehendes St. Paulskloster wurde im Jahr 962 zusammen mit dem Mutterstift von den Söhnen des
Grafen Luitfrid
zerstört. Zur Zeit des 30 jährigen Krieges hatte das Dorf 1636 unter dem Einfall der Kaiserlichen stark
zu leiden. Die Kirche zeugt von gutem Geschmack und ist 1722 den h. Peter und Paul geweiht worden. Das Thal von Vermes bildet
eine Mulde im obern Jurakalk und enthält noch tertiäre Gebilde.
380 m.
Quartier der Gemeinde
Plainpalais
mit Landgütern und der ehemaligen Irrenheilanstalt des sog. Hospice des Vernaies. 1446 kaufte die Republik Genf
dem
Richard de
Ternier die Domäne Les Vernets ab, auf deren Boden zahlreiche Kämpfe zwischen den Genfern und den Truppen Savoyens sich
abspielten, so namentlich 1589, im Verlauf welchen Gefechtes die
Genfer die Ernte der hiesigen Felder
einzubringen vermochten.
oder Vernamièze (Kt. Wallis,
Bez. Hérens).
1320 m. Gem. und Dorf am stark geneigten
W.-Hang des
Mont Gauthier und rechts über
der Mündungsschlucht der
Borgne, gegenüber
Vex und 8 km s. der Station
Saint Léonard der Simplonbahn. Postablage. 30
Häuser, 244 kathol.
Ew. Kirchgemeinde
Nax. Ackerbau und Viehzucht. Das Dorf liegt an dem die Ortschaften am rechtsseitigen
Gehänge des Eringerthales bedienenden Saumpfad und ist auf diesem Weg von
Brämis
(Bramois) und
Grône im
Rhonethal erreichbar.
Der Bau einer Fahrstrasse bis nach
Saint Martin wird geplant.
Urkundliche Namensformen: um 1100 Vernamesia;
nach 1250 Vernamyesy.
Von verne =
Erle und dem altfranzös. mège, miège = Mitte herzuleiten.
Grab aus der ersten Eisenzeit
mit Skelett und Bronzefibeln, die den sog.
Walliser Schmuck (Kreise mit einem Punkt in der Mitte) aufweisen.