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<h2>InitialSituation<h2><p><b>Übersicht aus der Botschaft</b></p><p>Am 21. September 2012 wurde mit Peru ein Abkommen zur Vermeidung der Doppelbesteuerung auf dem Gebiet der Steuern vom Einkommen und vom Vermögen unterzeichnet.</p><p>Dieses Abkommen trägt zur weiteren positiven Entwicklung der bilateralen Wirtschaftsbeziehungen bei. Zwar sieht es relativ hohe Residualsteuersätze vor (10 Prozent auf den Dividenden bei einer Beteiligung ab 10 Prozent und 15 Prozent generell, 10 Prozent auf Zinsen von Bankdarlehen und 15 Prozent generell, 15 Prozent auf Lizenzgebühren), es konnte jedoch eine Meistbegünstigungsklausel vereinbart werden, falls Peru einem anderen Staat tiefere Residualsätze gewährt. Damit wird das Abkommen dazu beitragen, schweizerische Investitionen in Peru zu erhalten und zu fördern, ohne Investorinnen und Investoren aus der Schweiz der Gefahr einer allfälligen Benachteiligung gegenüber solchen aus anderen Staaten auszusetzen.</p><p>Das Abkommen folgt im Wesentlichen dem Musterabkommen der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) und der schweizerischen Abkommenspraxis auf diesem Gebiet.</p><p>Die Kantone und die interessierten Wirtschaftskreise haben den Abschluss dieses Abkommens begrüsst.</p>