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Beschreibung:
Die Hirschkäfer leben ausschließlich in alten Eichenwäldern. Bereits heute können nur noch sehr wenige Menschen behaupten, jemals einen Hirschkäfer lebend gesehen zu haben. Sie kommen zwischen Juni und August vor. Als ausgewachsene Käfer leben die Tiere maximal einen Monat lang. Sie können fliegen und schwärmen besonders in der Dämmerung. Die Männchen können ihr Geweih nicht zur Nahrungsaufnahme beziehungsweise zum Beißen und Kauen verwenden, sie saugen und lecken lediglich Pflanzensäfte. Die Weibchen helfen ihnen dabei meist an Nahrung zu gelangen, indem sie mit ihren Mandibeln Wunden an der Rinde von Eichen vergrößern, an denen sie auch selbst lecken.Danach legen die Weibchen etwa 20 Eier bis zu 75 Zentimeter tief in den Boden an die Wurzeln von toten oder kranken Bäumen. Die Larven der Hirschkäfer brauchen für ihre Entwicklung durch Pilzbefall zermürbtes Totholz, insbesondere von Eichen. Selten werden auch andere Laubbäume, wie etwa Linden, Buchen oder Weiden ausgewählt. Die Larven benötigen je nach Qualität des Holzes zwei bis fünf Jahre für ihre Entwicklung und werden bis zur letzten Häutung oft über 10 Zentimeter lang. Sie verpuppen sich in einer faustgroßen Kammer im Erdboden.