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Die Schweiz ist unter den zehn Ländern der Welt mit der meisten Globalisierung. Das geht aus dem aktuellen Index der KOF hervor. In einem Punkt sticht die Eidgenossenschaft besonders hervor.
Die Schweiz ist eines der zehn globalisiertesten Länder der Welt. Dies geht aus dem am Donnerstag publizierten, aktuellen Globalisierungsindex der Konjunkturforschungsstelle KOF der ETH Zürich hervor.
Die Schweiz machte damit gegenüber dem Vorjahr zwei Plätze gut. Der Globalisierungsindex misst die wirtschaftliche, soziale und politische Dimension der Globalisierung in 187 Ländern mit Daten aus dem Zeitraum von 1970 bis 2012.
Persönliche Kontakte
Bei der sozialen Dimension der Globalisierung lag die Schweiz noch etwas weiter vorne, nämlich auf Platz vier hinter Singapur, Irland und Österreich. Die soziale Globalisierung misst grenzüberschreitende persönliche Kontakte der Einwohner eines Landes, grenzüberschreitende Informationsflüsse sowie die kulturelle Nähe zum globalen Mainstream.
Weltweit sei der Grad der Globalisierung im Jahr 2012 leicht angestiegen. Dies besonders in Süd- und Ostasien sowie in Afrika südlich der Sahara. Das am stärksten globalisierte Land war wie bereits im Vorjahr Irland. Wo genau die Schweiz steht, sehen Sie in der Bildergalerie (siehe oben).
USA und Deutschland im Mittelfeld
Die Salomonen waren laut dem Index am wenigsten globalisiert, gefolgt von Somalia, Kiribati, Laos und Eritrea. Die grossen Volkswirtschaften der Welt wie die USA, China, Japan und Deutschland liegen im Mittelfeld. Diese Staaten seien wegen ihrer Marktgrösse stärker nach innen gerichtet, erklärte die KOF.