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Das Thema Verbraucherschutz ist in Bezug auf das Internet aus zwei Gründen interessant: Die herkömmlichen Rechtsinstrumente müssen an die neue, virtuelle Umgebung angepasst werden. Außerdem ist das Internet aufgrund seiner Grenzenlosigkeit ein ideales Medium zur Verwirklichung des europäischen Binnenmarkts. Die relevanten Rechtsbereiche sind durch europäische Richtlinien weitgehend harmonisiert. Die Umsetzung der Bestimmungen in Frankreich und Deutschland ist jedoch nicht immer einheitlich. Zu Beginn dieser rechtsvergleichenden Untersuchung werden allgemeine Kriterien zur Bewertung verbraucherschützender Bestimmungen entwickelt. Auf der Grundlage der Untersuchungsergebnisse stellt der Autor Lösungsansätze für eine Verbesserung des Verbraucherschutzes im Binnenmarkt vor.
Autorentext
Der Autor: Lutz Aye wurde 1975 in Lüneburg geboren. Er studierte Rechtswissenschaft an den Universitäten Würzburg und Poitiers. Nach dem Ersten juristischen Staatsexamen im Jahr 2000 war er als Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Internationales Recht - Europäisches und Internationales Wirtschaftsrecht der Ludwig-Maximilians-Universität München tätig. Nach Abschluss des Promotionsstudiums in München und Paris und des Referendariats in München begann der Autor im Jahr 2004 ein LL.M.-Studium am University College London.