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Auf vielen Praxisbetrieben gibt es Probleme mit dem Verfilzen von Weidebeständen durch das ausläuferbildende Straussgras (Agrostis stolonifera).
In einem während drei Jahren laufenden Versuch wurden verschiedene Varianten mit Striegeleinsatz und Übersaaten, sowie einem Wechsel zwischen Weide- und Mähnutzung untersucht. Bei den Verfahren mit Striegel und Übersaat konnte kein Effekt gemessen werden. Eine deutliche Verbesserung brachten hingegen jene Versuchsverfahren, bei denen die Bewirtschaftung geändert wurde. Wenn die Weidefläche für 3 bis 4 Wochen weggezäunt wird, damit das Gras darin aufwachsen kann, wird das niedrig wachsende Ausläuferbildende Straussgras zurück gedrängt.
Im beschriebenen Versuch zeigte sich, dass die Weidebestände am ausgewogensten waren, wenn sie nach dem Aufwachsen gemäht anstatt geweidet wurden. Wie häufig und wann eine mit Ausläuferbildendem Straussgras durchsetzte Weide so behandelt werden muss, damit sie möglichst rasch wieder in einen ertragreichen und gehaltvollen Grasbestand zurück geführt werden kann, ist zur Zeit Gegenstand weiterer Untersuchungen im Rahmen eines Feldversuches auf zwei Standorten.
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