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Die meisten Hausbesitzer sind über die Gebäudeversicherung kaum gegen die Schäden eines Erdbebens versichert, obwohl diese aufgrund der dichten Besiedlung und der hohen Konzentration an Sachwerten die Naturgefahr mit dem grössten Zerstörungspotenzial darstellen (Quelle SVV).
Je nach Stärke des Bebens können Risse im Mauerwerk und an der Fassade, geborstene Leitungen, Statik-Schäden und Schäden durch Hangrutsch mögliche Folgen eines Erdbebens sein. Im schlimmsten Fall, verlieren Sie Ihr Haus und somit Ihre gesamte Vorsorge.
Als Stockwerkeigentümer oder Hausbesitzer bezahlt Ihre Gebäudeversicherung nur einen geringen Teil, z.B. 10% der Kosten. Bei einem Hauswert von 900'000 Franken müssten Sie in diesem Fall 810'000 Franken selber bezahlen.
Wo bebt die Erde am meisten?
Laut dem Schweizerischen Erdbebendienst ist die Schweiz ein Land mit moderater Erdbebengefährdung, wobei aber das finanzielle Erdbebenrisiko aufgrund der hohen Bebauungsdichte und der Konzentration an Sachwerten relativ hoch ist. Das Risiko konzentriert sich somit insbesondere auf die Ballungszentren. Grundsätzlich ist jede Region in der Schweiz erdbebengefährdet, aber regional gibt es grosse Unterschiede. Die Gefahr eines Erdbebens ist vor allem in der Region Wallis sehr hoch, darauf folgt die Region Basel, Graubünden, das St. Galler Rheintal und die Zentralschweiz. Neben Stromengpässen und Pandemien gelten Erdbeben laut Risikobericht 2015 des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz als grösstes Risiko für die Schweiz.