Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03527.jsonl.gz/1183

- Die am häufigsten verwendeten Vornamen bei den 42'951 neugeborenen Mädchen im Jahr 2016 waren Mia, Emma und Elena.
- Bei den 44'932 neugeborenen Knaben lagen Noah und Liam auf den ersten Plätzen, dahinter belegen Gabriel und Luca gemeinsam den dritten Platz.
- Noah liegt schon seit 2013 an der Spitze, wie das Bundesamt für Statistik mitteilt. Mia besetzte 2016, 2015 und 2013 den ersten Rang.
Auch im vergangenen Jahr haben in der Schweiz neugeborene Mädchen und Buben am häufigsten die Namen Mia und Noah erhalten. Auf den Rängen zwei und drei der Vornamen-Hitparade 2016 folgen bei den Mädchen Emma und Elena, bei den Knaben Liam, Gabriel und Luca.
Dies zeigt die Auswertung des Bundesamtes für Statistik (BFS). Noah steht seit 2013 ununterbrochen an erster Stelle. 2016 erhielten von den 44'932 neugeborenen Knaben 477 diesen Namen. Bei den 42'951 Mädchen mit Jahrgang 2016 erhielten 488 den Namen Mia. Dieser Name besetzte bereits 2015 und 2013 den ersten Rang.
Entsprechend dürften nach den Sommerferien zahlreiche kleine Noahs und Mias erstmals in den Kindergarten gehen. Denn von den Kindern, im Jahr 2013 geboren wurden, werden die meisten in diesem Jahr eingeschult.
Gabriel und Emma dominieren in der Romandie
Gleichzeitig zeichnen sich teilweise klare Unterschiede nach Sprachregion ab. Noah und Mia sind in der Deutschschweiz die Lieblingsnamen; in der französischen Schweiz sind es hingegen die Namen Gabriel und Emma, welche dominieren.
In der italienischen Schweiz stehen Leonardo und Sofia zuoberst auf dem Podest, und im rätoromanischen Sprachgebiet waren im Jahr 2016 Laurin und Valentina auf dem ersten Rang.
Auch zwischen den Kantonen können die Vornamen sehr unterschiedlich ausfallen. Im Kanton Uri etwa standen 2016 Jan und Lena an erster Stelle. In Graubünden waren Mauro und Mia die häufigsten Vornamen und im Kanton Neuenburg fanden sich Liam und Emma an der Spitze.
Von Maria zu Mia
Die Vorlieben bei der Namensvergabe verändern sich über die Zeit stark, wie die Statistik zeigt. Obwohl die Vornamen Noah und Mia in jüngster Zeit sehr hoch im Kurs sind, waren sie vor fünfzig Jahren selten.
Umgekehrt werden die Vornamen, die vor fünfzig Jahren üblich waren, heute kaum noch vergeben. Nur Daniel, Thomas und Maria erreichen noch eine Anzahl von über 100.
Die einstigen Top-Männernamen Andreas, Peter oder Markus werden dagegen viel seltener vergeben. Auch die einst beliebten Frauennamen Claudia, Monika, Karin und Barbara haben bei den heutigen Eltern an Beliebtheit eingebüsst.
In der Gesamtbevölkerung sind gemäss Statistik Daniel und Maria die zwei häufigsten Vornamen. Wesensfremd sind sich die Namen Maria und Mia übrigens nicht: Mia ist nämlich eine Kurz- oder Koseform von Maria.
Hitparade der beliebtesten Vornamen
|Jungen 2016||Jungen 2017||Mädchen 2016||Mädchen 2017|
|1. Noah||1. Noah||1. Mia||1. Emma|
|2. Liam||2. Liam||2. Emma||2. Mia|
|3. Gabriel||3. Luca||3. Elena||3. Sofia|
|3. Luca||4. Leon||4. Sofia||4. Lina|
|5. Leon||5. Gabriel||5. Lena||5. Lena|
|6. Elias||6. David||6. Emilia||6. Lea|
|7. David||7. Elias||7. Lara||7. Lara|
|8. Samuel||8. Samuel||8. Ana||8. Emilia|
|9. Louis||9. Matteo||9. Laura||9. Nina|
|10. Julian||10. Ben||10. Mila||10. Anna|
30-jährige Forschung
Seit 30 Jahren publiziert das BFS diese Hitparade. Waren es 1987 76’505 Neugeborene, so waren es 2016 87'883 Geburten. Sowohl Forscher als auch Bürger interessieren sich für die Namen der Neugeborenen und zwar nicht nur für die Häufigkeit, sondern auch für die Eigenschaften, welche einer Person aufgrund des Vornamens zugewiesen werden könnten.