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Stefan Jäger wurde 1970 in Uster geboren. Er studierte an der Filmakademie Baden-Württemberg in Ludwigsburg Drehbuch und Regie und schloss die Ausbildung im Januar 1997 mit Diplom ab. Seit sieben Jahren ist er selber als Dozent für Regie an der Filmakademie tätig. Während seiner Erstausbildung am Lehrerseminar in Luzern hat sich Jäger als freischaffender Dokumentar- und Kurzfilm-Regisseur an zahlreichen Festivals etabliert. Mit seinem zweiten Kinospielfilm "Birthday" (2000) gewann er am Max Ophüls-Festival den Publikums- und den Drehbuchpreis; der Film wurde mit dem Prädikat „Besonders wertvoll" versehen. "Birthday" lief in Deutschland und in der Schweiz in den Kinos, nachdem er auf mehreren internationalen Festivals weitere Erfolge feiern konnte, u.a. auch am A-Festival in Karlsbad, wo der Film als offizieller Beitrag im Internationalen Wettbewerb lief.
|2011 Schweizer Filmpreis für Bester TV Film "Hunkeler" und "der Fall Livius"|
|2007 Interfilm-Preis am Max-Ophüls-Festival in Saarbrücken für "Hello Goodbye"|
|2001 Publikums- u. dem Drehbuchpreis am Max-Ophüls-Festival in Saarbrücken, m. dem Preis des Landesverbandes Filmkommunikation am FilmKunstFest Schwerin, Grossen Preis am Int. Filmfestival in Seoul für „Birthday“|
Geboren 1963 in Zürich. 1982–1983 Studium am ICP (International Center of Photography) in New York. 1983–1984 Studium der Soziologie und Linguistik an der Universität Zürich. 1984–1985 Praktikum als Filmtechniker. Seit 1985 Kameraassistent und Fotograf. Fotoreportagen für zahlreiche Zeitungen und Zeitschriften. 1990 Mitgründer der Bildagentur Lookat Photos in Zürich. Hat als Regisseur diverse Kurzfilme realisiert. Seit 1992 als Kameramann für über 40 Filme verantwortlich.
Peter Reichenbach wurde 1954 in Zürich geboren. Nach der Matura arbeitete er als Regieassistent u.a. bei Jean-Pierre Ponnelle, Peter Stein, Peter Beauvais, Michael Hampe und Imo Moszkowicz . Bei seinem Onkel François Reichenbach sammelte er erste Kino- und Fernseh-Erfahrungen (u.a. «Le Japon insolite», «Houston Texas», «Salzburg, Portrait einer Festspielstadt», «Lettres de Paris et d'ailleurs»).
Er war mehrjähriger Spielleiter und Regiemitarbeiter an der Frankfurter Oper und an den Salzburger Festspielen. Zusammenarbeit u.a. mit Virginio Puecher, Jürgen Flimm, Hans Neuenfels, August Everding.
Von 1981–1989 hatte Peter Reichenbach Wohnsitz in West-Berlin und arbeitete als freier Theater- und Opernregisseur u.a. am Schillertheater, an den Berliner Kammerspielen, am Theater der Freien Volksbühne Berlin, am Theater des Westens, an der Frankfurter Oper, am Opernhaus Zürich, an der Oper Bonn, der Lyric Opera Chicago, am Staatstheater Saarbrücken und an der Long Beach Opera.
Als Filmregisseur realisierte er Filmporträts über den Pianisten Géza Anda und den Filmregisseur Arthur Maria Rabenalt. Seit 1989 hat Peter Reichenbach seinen Wohnsitz wieder in Zürich. Bis 1999 arbeitete er als Filmproduzent bei der Condor Films (wo er u.a. als Regisseur und Produzent der Sitcom „Boxershorts“ verantwortlich zeichnete), 1998 war er Produzent von „Fiddlefest in Central Park“ (Time Warner). 1999 gründete er, zusammen mit Peter-Christian Fueter und Edi Hubschmid, die C-FILMS AG. Die Filme der C-FILMS AG gewannen zahlreiche Auszeichnungen und Qualitätsprämien im In- und Ausland, darunter drei Schweizer Filmpreise für „Bester Spielfilm“ („Der Goalie bin Ig“, „Azzurro“, „Mein Name ist Eugen“), zahlreiche Publikumspreise und Auszeichnungen an internationalen Festivals (u.a. Auszeichnungen in diversen Kategorien des Deutschen Fernsehpreises für „Das Mädchen aus der Fremde“, „Die Manns – Ein Jahrhundertroman“ und „In the Name of God“) sowie den International Emmy Award für die Koproduktionen „In the Name of God“ und „Die Manns – Ein Jahrhundertroman“. Die C-FILMS Produktionen „Nachtzug nach Lissabon“, „Der Goalie bin Ig“, „Akte Grüninger“, „Der Verdingbub“, „Grounding – Die letzten Tage der Swissair“ und „Mein Name ist Eugen“ zählen zu den grössten Box-Office-Erfolgen der neuen Schweizer Filmgeschichte. Peter Reichenbach ist Mitglied der International Academy of Television Arts&Sciences, der Schweizer und der Deutschen Filmakademie.
P.C. Fueter kam über einige Semester Germanistikstudium und Regieassistenzen an Schauspiel- und Opernhäusern in Europa und den USA zum Film. Von 1966– 1972 bildete sich der spätere Oscar-Preisträger bei der Condor Film AG seines Vaters schrittweise zum Produzenten aus. Von 1972–1998 gehörte er der Geschäftsleitung und dem Verwaltungsrat dieser bedeutenden schweizerischen Filmgesellschaft an.
Er produzierte national und international namentlich Corporate-, Dokumentar- und Kunstfilme sowie immer wieder Fernseh- und Spielfilme, darunter REISE DER HOFFNUNG von Xavier Koller (Academy Award for best foreign Film 1991). Zwischen 1999 und 2009 produzierte Fueter für die von ihm und zwei Partnern gegründete C-Films zahlreiche TV-Movies und -Serien, Dokumentationen und Spielfilme, darunter GROUNDING – DIE LETZTEN TAGE DER SWISSAIR“ (2006) oder „MEIN NAME IST EUGEN“ (2005), die zu den erfolgreichsten Schweizer Spielfilmen gehören, und die Schweizer TV-Serie „LÜTHI UND BLANC“, die zwischen 1999 und 2007 wöchentlich über den Bildschirm flimmerte. Fueter diente dem Schweizer Film über Jahrzehnte national und international als Präsident, Mitglied und Schweizer Repräsentant in zahlreichen Berufs- und Standesorganisationen.
Im Auftrag des Bundesrats verantwortete er zusammen mit Yves Yersin 1991 die Herstellung von 220 Kurzfilmen und eine audiovisuelle Ausstellung für die 700-Jahr-Feier der Schweizerischen Eidgenossenschaft. Zusätzlich zu zahlreichen Preisen für viele seiner Filme wurde er 2012 am Internationalen Festival del Film Locarno mit dem “Pardo alla Carriera” für sein Lebenswerk ausgezeichnet. P.C. Fueter ist mit der Künstlerin Claudia Corti verheiratet und hat zwei Söhne, die in der dritten Generation ebenfalls in der Filmbranche tätig sind.
Ditti Bürgin-Brook wurde am 19. Februar 1965 in Chur geboren und ist in Flims und Basel aufgewachsen. Nach einer Lehre als Bauspengler absolvierte er eine Zweitweg-Matura mit dem Ziel, Medizin zu studieren. Als er sich 1993 für das Hilfswerk „Menschen für Menschen“ des Schauspielers Karlheinz Böhm engagierte, kam er erstmals mit den Medien in Kontakt. In der Folge verantwortete Bürgin-Brook die Medien- und Öffentlichkeitsarbeit von Karlheinz Böhm in der Schweiz. 1995 übernahm Ditti Bürgin-Brook das weltweite Tournee-Management von DJ BoBo, das Management von Martin Schenkel und Andru Donalds. Als Produzent realisierte er ab Ende 1999 in Köln und Zürich TV-Sendungen, Einspieler und Multimedia-Inhalte für RTL, ProSieben, SRF und Swisscom Bluewin TV. 2005 wurde Ditti Bürgin-Brook Redaktionsleiter und Mitglied der Geschäftsleitung von Betty TV der Swisscom Fixnet AG und verantwortet dabei auch die Drehbuchentwicklung von interaktiven TV- und Filmformaten. Parallel dazu gründete er die La Siala Entertainment GmbH für Filmproduktion und erwarb die Filmrechte für die Kinderbücher „Schellen Ursli“, „Flurina“ und „Der grosse Schnee“.
Ende 2007 wurde Bürgin-Brook Studiengangsleiter an der HTW Chur für den Bachelor und Masterstudiengang Multimedia Produktion und Journalismus. Ferner leitete er den Aufbau und die Führung der HTW Bundeshausredaktion in Kooperation mit den SRG Bundeshaus Studios und dem Eidgenössischen Departement des Innern, mit direkter nationaler Berichterstattung aller Sessionen durch die Studierenden der HTW Chur. In den Jahren 2007 und 2008 absolvierte er die Master Class of Filmproduction der Filmschule Hamburg & Berlin. 2013 war Ditti Bürgin-Brook nominiert für den Drehbuch- und Treatmentpreis des Zürich Film Festivals mit dem Drehbuch „Ein Stück vom Glück“.
Seit 2011 unterrichtet er in Berlin und München an der Fachhochschule MHMK Event- und Kulturmanagement.