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Gemäss dem Bundesgesetz über die Unfallversicherung (UVG) und dem Bundesgesetz über die Arbeit in Industrie, Gewerbe und Handel (Arbeitsgesetz) ist der Arbeitgeber (Betrieb) verpflichtet, zur Verhütung von Berufsunfällen und Berufskrankheiten alle Massnahmen zu treffen, die nach Erfahrung notwendig, nach dem Stand der Technik anwendbar und den gegebenen Verhältnissen angemessen sind. Die Arbeitnehmer sind zur Mitwirkung heranzuziehen. Die Arbeitnehmer müssen den Arbeitgeber in der Durchführung der Vorschriften unterstützen und insbesondere die Schutzausrüstungen und Sicherheitseinrichtungen auch richtig gebrauchen.
Gemäss Verordnung 3 zum Arbeitsgesetz muss der Arbeitgeber alle Massnahmen treffen, die nötig sind, um den Gesundheitsschutz zu wahren und zu verbessern und die physische und psychische Gesundheit der Arbeitnehmer zu gewährleisten.
Im Rahmen der allgemeinen Pflichten ermitteln alle Arbeitgeber die in ihren Betrieben auftretenden Gefährdungen für die Sicherheit und Gesundeit der Arbeitnehmenden und treffen die erforderlichen Schutzmassnahmen und Anordnungen nach den anerkannten Regeln der Technik.
Der Arbeitgeber hat die getroffenenen Schutzmassnahmen und Schutzeinrichtungen regelmässig zu überprüfen, insbesondere bei betrieblichen Veränderungen.
Jeder Betrieb ist verpflichtet, Unfallverhütung und Gesundheitsschutz aktiv zu betreiben und muss die Erfüllung dieser gesetzlichen Anforderungen nachweisen können.