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In Europa wird zur elektrischen Energieversorgung mittels Wechselspannung eine Netzfrequenz von 50 Hertz verwendet. In Nordamerika und Japan, Eisenbahnen und Flugzeugen verwendet man davon abweichende Netzfrequenzen. Die Einheit Hertz ist nach dem deutschen Physiker Heinrich Hertz benannt.
Damit die Frequenz stabil bleibt, muss das Gleichgewicht zwischen Produktion und Verbrauch elektrischer Leistung immer gegeben sein. Kommt es zu Abweichungen, führt dies zu einer Veränderung der Netzfrequenz. Sinkt oder steigt die Frequenz im Netz, können elektrische Geräte aber auch Generatoren beschädigt werden.
Aufgabe von Swissgrid ist es, Netzüberlast oder Netzunterlast rechtzeitig zu erkennen. Hierzu dient die sehr genaue Messung der Netzfrequenz. Schon bei minimalen Abweichungen der Netzfrequenz vom Sollwert werden Massnahmen ergriffen, um die Last im Netz auszugleichen.
Dazu müssen gewisse Kraftwerkskapazitäten jederzeit bereitstehen. Im Störungsfall können Nachbarnetze helfen, die Frequenz des Gesamtnetzes zu stabilisieren, indem sie in erhöhtem Masse Leistung bereitstellen oder abnehmen.