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Donald Trump hat die Kongresswahlen in den USA überstanden - mit nur moderaten Verlusten. Den wichtigen Senat konnten seine Republikaner halten. Das Repräsentantenhaus geht an die Demokraten - doch die Trendwende bleibt aus.
US-Präsident Donald Trump hat bei den Kongresswahlen in den USA die Mehrheit im Repräsentantenhaus eingebüsst, kommt aber mit vergleichsweise moderaten Verlusten davon. Seine Republikaner konnten die Mehrheit im Senat dank günstiger Voraussetzungen klar halten. Die genau künftig Sitzverteilung in beiden Kammern stand zunächst noch nicht fest.
Im Abgeordnetenhaus werden künftig die Demokraten - erstmals seit acht Jahren - das Sagen haben. Dies wird Trump das Regieren erschweren. Der Präsident resümierte dennoch auf Twitter: «Grossartiger Erfolg heute Abend.»
Die nach der Parteifarbe der Demokraten benannte und von der Opposition beschworene «blaue Welle» ist nach den bisherigen Ergebnissen trotz einer hohen Wahlbeteiligung weitgehend ausgeblieben. Befragungen nach der Stimmabgabe bestätigten, dass die Wahlen in hohem Masse ein Referendum über die Amtsführung des Präsidenten waren. Die bis zum späten Dienstagabend (Ortszeit) vorliegenden Ergebnisse zeigten jedoch, dass die Anti-Trump-Welle offenbar weniger wuchtig ausfiel als von den Demokraten erhofft.
Besonders ermutigend dürfte für den Präsidenten sein, dass in den insgesamt 470 Rennen um Plätze im Repräsentantenhaus und im Senat vor allem Bewerber seiner Partei positiv abschnitten, die er selbst unterstützte.