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"Das ist ein Meilenstein", erklärte Abteilungschef Yngve Slyngstad. Der Marktwert des Fonds sei atemberaubend gewachsen, hiess es. Grund für die zuletzt starke Wertsteigerung seien stetig steigende Kurse an den weltweiten Aktienmärkten und die Stärke der wichtigen Währungen gegenüber dem US-Dollar. Die norwegische Zentralbank gibt den Wert des Fonds, der auch Ölfonds genannt wird, auf ihrer Internetseite an. Dort konnte man am Dienstag zusehen, wie er sekündlich weiter stieg.
Norwegens Staatsfonds wird seit rund 20 Jahren gefüllt: Im Mai 1996 floss die ersten Einnahmen aus der Ölindustrie hinein. Damals habe niemand geglaubt, dass einmal eine Billion Dollar erreicht würde, sagte Slyngstad.
65 Prozent des Geldes sind in Aktien angelegt, rund 32 Prozent in Anleihen vor allem von Staaten und 2,5 Prozent in Immobilien. Der Staatsfonds investiert nach Angaben der Zentralbank in fast 9000 Unternehmen und in 77 Ländern. Ein Teil der Erträge kann jedes Jahr in den norwegischen Staatshaushalt abgeführt werden - mit dem Hintergedanken, dass die Öl-Einnahmen die gesamte norwegische Wirtschaft stützen und eine bessere Infrastruktur ermöglichen sollen./tam/DP/men
(AWP)