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Die Kakao- und Kaffee-Kooperative El Quinacho in Peru
Aufgrund von Armut, Krankheiten und Gewalt waren viele Landwirte gezwungen, die Bergregion von Ayacucho zu verlassen und auf der Suche nach einem besseren Leben in das Apurimac-Tal zu ziehen.
Die abgelegene Lage des Tales zwang die Bäuerinnen und Bauern zur Selbstverpflegung und stimulierte eine rasante Entwicklung von Kokaplantagen.
So haben sich die Mitglieder der Organisation schnell in diesem Gebiet spezialisiert. Durch die Kooperative sind sie zudem besser organisiert. Seit die Strasse nach Ayacucho Ende 2014 wieder aufgebaut wurde, ist das Tal innerhalb von 5 Stunden erreichbar.
Wie viele andere Kooperativen kämpft auch El Quinacho mit der Finanzierung der Ernte. Deshalb sind sie stark von guten Preisen und der Fairtrade-Prämie abhängig.
Ort/Land
Huanta, Peru PE
FLO-ID
2661
Organisationsform
Kooperative
Fläche
2323.00 ha
Gründung
1970
Zertifizierung
2003
Bäuerinnen / Bauern
560
Aus Fairtrade-Prämie realisierte Projekte
Die Fairtrade-Prämie wurde unter anderem in folgende Bereiche investiert:
Bildung: - Workshops für Mitglieder von ausgebildeten Agronomen
Infrastruktur: - Bau einer zentralisierten Fermentierungs- und Trocknungsanlage
Fonds und Kredite: - Errichtung diverser Sozialfonds - Mikrokredite für die Vorfinanzierung der Ernte
"Weil die Bauern dank Fairtrade jetzt vom Kakaoanbau leben können und nicht mehr Koka anbauen, ist es hier weniger gefährlich"