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Was ist eine Liposuktion und was ist eine Tumeszenzanästhesie? Wie kann das Fettgewebe sanft entfernt werden?
Häufig angewendet wird die Tumeszenzanästhesie.
Was ist das Tumeszenzanästhesie-Verfahren?
Dabei handelt es sich um eine regionale Anästhesie bei der ein Lokalanästhetikum mit einem Gemisch aus sterilen, isotonen Wasser, oft Cortison und/oder Natriumbicarbonat in das subkutane Fettgewebe eingespritzt wird.
Dadurch wird die behandelte Körperzone betäubt und gleichzeitig die Fettzellen vorbereitet, da sich die Fettzellen damit leichter aus dem Bindegewebe herauslösen lassen.
Fettemulsionen sanft entfernen
Das injizierte Gemisch verbindet sich mit dem Fettgewebe zu einer Art Emulsion, das nach einer Wartezeit mit speziellen Kanülen und einen sanften Sog abgesaugt wird.
Bei diesem Verfahren werden die Bindegewebsstrukturen sowie die Gefässe und Nerven nicht verändert. Nach dem Absaugen müssen die Stellen, an denen die Kanülen angesetzt wurden und in die Haut eingedrungen sind, vernäht werden.
Minimale Narbenbildung
Hier wird versucht die Durchmesser der Absaugkanülen zu minimieren um die Gewebeschnitte ebenfalls möglichst klein zu halten. Diese verheilen schneller und es entstehen oft nur minimale, sichtbare Narben.
Nach der Liposuktion mittels Tumeszenzanästhesie muss ein Kompressionsmieder über einen bestimmten Zeitraum getragen werden. Die Zeit, von wenigen Tagen bis zu sechs Wochen richtet sich nach der Körperzone der Fettabsaugung, der Menge der abgesaugten Fettzellen und anderen Faktoren.