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A couple of days ago, I once again had the joy to test an excellently prepared and waxed ski (highly recommendable: snow and rail, swiss rentasport flumserberg) – the meanwhile famous atomic gs:11m, this time with a length of 171 cm (conclusion: for my size of 1.77 m, a ski length of 176 cm offers a tad better stability while almost preserving the agility). this ski is definitely one of the best race carving/giant slalom skis i ever tried and i seriously consider buying it. compared to other carving and race carving skis i tried, it offers significantly better control due to its built-in magnesium power rods. with them i had enough pressure on the edges even for hard turns on icy slopes.
these experiences, combined with my recent experiences about stöckli skis would actually support the current lamentations about inferior skiing equipment by swiss-ski execs. the swiss-ski team members at the world cup in bormio either use stöckli or rossignol skis, whereas most winners use atomic. imho, this would be too simple of an excuse, for several reasons:
1) don’t confuse the amateur market with the racing pro market. all professional racing skis are top skis offering excellent control. from a technical point of view, for professional skis, the brand or whether the ski is based on a sandwich or a cap construction doesn’t matter too much (disclaimer: psychiologically it can make a big difference though, see later).
2) figures and numbers. the interims of the swiss team members, particularly on flattish slopes, aren’t much worse than those of other skiers. if the skis were prepared and waxed wrongly, the delays would be in the seconds, not in the tenth of seconds (note: difference between a waxed and an unwaxed ski: about 1 second per 18 seconds)
3) it’s the other way around, i.e. the money makes the difference. a big brand company like atomic can afford to sponsor the best of the best skiers whereas small brand companies like stöckli cannot. by assuring that the best skiers use atomic, the chances to win medals are much higher for atomic than for stöckli.
4) the role of psychology. as mentioned above, psychology plays a very important role in professional sports. for example, bode miller decided to join atomic as most of his direct competitors were with atomic already and bode simply wanted to minimize the psychological influence of the equipment/material.
i think that the main reason for the obvious weakness of the swiss skiing team rather lies in swiss-ski management deficits during the last decade, i.e. the insufficient support and promotion of young skiing talents, than in inferior equipment. perhaps we should ask bill marolt for some tips.. ;)
[addendum: interesting article about bode miller in today’s tages-anzeiger (in german only):
15 Kinder als wahrer Kick für Bode Miller
Ein Abend mit den Rennfahrern Bode Miller und Alex Zanardi und vielen neuen Erkenntnissen.
Von Christian Andiel, Bormio
Bode, Bode, Bode. Zwei Goldmedaillen hat der US-Amerikaner schon gewonnen hier in Bormio, heute Mittwoch beim Riesenslalom könnte es bereits das fünfte WM-Gold insgesamt sein, am Samstag gehört er auch im Slalom zu den Favoriten. Dementsprechend begehrt ist der Star, er wird herumgereicht von TV-Station zu Pressekonferenz und Autogrammstunde, von Sponsorenabend bei Ausrüster Atomic zu Nudelfabrikant Barilla. Man weiss mittlerweile, wie Miller diese Termine hasst.
Und dann folgt man abends tatsächlich der Einladung von Barilla, sitzt da und lauscht, und ist einmal mehr beeindruckt, wie professionell Miller auch diese Klippe wieder meistert. Aber was heisst schon «beeindruckt» und «professionell»? Miller läuft zu einer begeisternden Form auf. Irgendwann nimmt er Luc Alphand, der als Moderator auf dem Podium fungieren soll, das Mikrofon aus der Hand. Er wendet sich an Alex Zanardi, der neben ihm sitzt, richtet eine Frage an den ehemaligen Formel-1-Fahrer, der bei einem Unfall beide Beine verlor – und plötzlich entwickelt sich zwischen den beiden ein mehr als halbstündiger Dialog, der die Zuhörer in ihren Bann zieht.
Sie reden über Geschwindigkeit, das Ausloten von Grenzen, das Meistern von Schicksalsschlägen. Miller fragt direkt, er hört aufmerksam zu, hakt nach. Und als er Zanardi wegen dessen Comebacks nach dem schweren Unfall als «eines meiner grossen Vorbilder» bezeichnet, ist Zanardi gerührt.
Das Überschreiten der Grenzen
Schon reden sie über ihre Rolle als Vorbilder. Er habe sich immer gefragt, sagt Miller, ob sich diese Rolle im Lauf der Zeit ändert. Zanardi lächelt, er sagt: «Bei mir schon: Früher war ich ein Vorbild für die Leute, die gerne schnell Auto fahren. Jetzt eifern mir diejenigen nach, die auch ohne Beine aktiv am Leben teilnehmen wollen.» Und dann relativierte Zanardi die Frage nach dem ultimativen Kick bei der Geschwindigkeit. Mit dem Rennwagen sei er 400 km/h gefahren und wollte dieses Limit immer weiter schieben: «Heute freue ich mich, wenn ich mit meinen Prothesen 3 Kilometer in 40 Minuten schaffe, wofür ich noch vor einem Jahr eine Stunde gebraucht habe.»
Der Kick. Schon ist Miller wieder am Mikrofon. Er drückt einmal mehr seine Verwunderung über die Einstellung der Medien und der Öffentlichkeit über die Definition von Erfolg aus. Niemand würde es verstehen, wenn er nach einem Sieg unzufrieden sei, nach einem Sturz aber von einem «genialen Rennen» rede. Den Kick habe er nicht, wenn er mittelmässig hinunterfahre und doch der Schnellste ist. «Ich bin einmal in Val d’Isère im Riesenslalom nach drei Toren ausgeschieden, aber in diesen drei Toren bin ich zum ersten Mal die fast perfekte Kurve gefahren», sagt er. Dieses Herantasten ans Limit und letztlich das Überschreiten der Grenze, das habe ihn stolz gemacht, das werde ihm immer in Erinnerung bleiben.
Nun ist es wieder an Zanardi, der sich beim Thema Grenzüberschreitungen über Rennautos äussert, die immer weiter entwickelt werden. «Wie ist das bei euch Skifahrern?», will er von Miller wissen. Die Antwort ist etwas vom Erstaunlichsten, was man zu diesem Thema in den letzten Jahren gehört hat. «Wir haben Geräte an den Füssen», sagt Miller, «deren wirkliches Potenzial nicht einmal wir Spitzenfahrer ausschöpfen können.» Wenn er eine perfekte Kurve fahre, könne er höchstens die Hälfte davon den optimalen Druck auf die Kante ausüben. «Mehr liegt für den Menschen mit seiner Kraft momentan nicht drin», sagt er. Es werde dieser physische Bereich sein, in dem sich in den kommenden Jahren die grössten und einschneidendsten Fortschritte ergeben würden: «Wenn die Fis nicht wieder mal alles mit noch mehr Reglementen verhindert…»
Als Leiter im Tenniscamp
Am Nachmittag, bei der offiziellen Pressekonferenz des US-Teams, war keinem mehr eine Frage eingefallen. Alles schien über Miller gesagt oder geschrieben. Nur vier Stunden später eröffneten sich wieder ganz neue Welten. «Aber», sagte Miller, «das wundert mich nicht. Denn wer interessiert sich in diesem Geschäft schon für den Menschen hinter dem Sportler?» Dann wüsste man nämlich, was für ihn eine wirkliche Herausforderung sei. Im Tenniscamp seiner Eltern führt er jedes Jahr einen Monat lang sein Tenniscamp. «Dann sind jeweils 15 Kinder bei mir, sie kommen aus New York und Boston, aus Kroatien und Slowenien, aus Nevada und Kalifornien, manche haben noch nie einen Tennisschläger in der Hand gehalten.»
Respekt als wichtigster Wert
Mit diesen Kindern und Jugendlichen arbeite er intensiv, «ich betreue sie 24 Stunden am Tag, und ich kann Euch sagen: Das ist harte Arbeit, das ist der Kick.» Er liebe diese Arbeit enorm, sagte er, er könne so die für ihn wichtigen Werte vermitteln: Leidenschaft, Spass «und vor allem Respekt». Respekt? Der wichtigste Wert des Sonnyboys, des Hallodri, der seinen Job nicht immer so ernst nimmt, wie man sich das von einem Spitzensportler vorstellt? Miller bot gleich ein Beispiel. Geradezu liebevoll sprach er von seinem Konkurrenten Hermann Maier, wie er mit ihm nach dessen schwerer Beinverletzung darüber geredet hat, wie das einen Menschen verändere, wie er ihn für das Comeback bewundere. Und als Miller die 85-jährige Italienerin Celina Seghi vorgestellt wurde, eine ehemalige Olympia- und WM-Teilnehmerin, da lüpfte er verlegen lächelnd sogar seine Barilla-Mütze.
Bode, Bode, Bode. Der Hype geht weiter. Und auch wenn Miller selbst davon längst genug hat. Wir können von ihm nie genug bekommen.
of course, bode miller is in the lucky position that he can dare say what probably most athletes just think. likeable nonetheless.]
[addendum: a couple of pictures:
atomic gs:11m race carvers:
a paraglider preparing for take-off on top of the “maschgenkamm”:
me on top of the “leist” (in front of the “churfirsten”):
yipiieh, we caught the very last cable car up to the maschgenkamm! :)
]