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Am 31. März 2002 wurde der erste Beton für das Kernkraftwerk Kudankulam mit zwei WWER-1000-Blöcken (2 x 1000 MW) russischer Bauart gegossen. Der Liefervertrag zwischen Russland und Indien war am 12. Februar 2002 abgeschlossen worden.
Der Bau von Kudankulam-1 war bereits im März 2011 vollendet. Kurz nach dem Reaktorunfall in Fukushima-Daiichi bildete sich eine starke Opposition und verzögerte die Inbetriebnahme der Einheit. Im Mai 2013 entschied ein Gericht, dass die Kernenergie für das Wohlbefinden der Öffentlichkeit und der indischen Bevölkerung nötig sei. Es betonte, die von einigen Kreisen geäusserten Befürchtungen seien haltlos. Daraufhin erhielt die NPCIL von der indischen Kernenergie-Sicherheitsbehörde AERB die Freigabe für erstmalige Auslösung einer sich selbsterhaltenden Kettenreaktion. Die erste Stromabgabe ans Netz wird in 30–45 Tagen erwartet.
Quelle
M.A. nach NPCIL, Medienmitteilung, 14. Juli 2013