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Zwischen 3000 und 4000 Menschen haben am Samstag für das Spital in La Chaux-de-Fonds NE protestiert. Sie warfen der Neuenburger Regierung vor, den in der Abstimmung vom November 2013 geäusserten Volkswillen zu missachten.
In der damaligen Volksabstimmung war die neue Spitalplanung mit einem Ja-Stimmenanteil von über 63 Prozent gutgeheissen worden. Damit sollte dem Spital in La Chaux-de-Fonds die stationäre Chirurgie gesichert werden. Im Gegenzug trat es die Geburtenabteilung und die Kinderstation ab, die in einem Zentrum in der Kantonshauptstadt Neuenburg zusammengeführt werden.
Die Neuenburger Regierung hat nun aber im Januar die Investitionen für das Spital in La Chaux-de-Fonds suspendiert. Der Verwaltungsrat des Spitals in Neuenburg forderte zudem die Konzentration der Notfalloperationen und der Notfälle im Spital Pourtalès in Neuenburg.
Für die Menschen im oberen Kantonsteil stellt dies eine Missachtung des Volkswillens dar. Sie verlangten an der Kundgebung die Sanierung des Spitals, die Erhaltung der Notfallabteilung sowie der stationären Operationsabteilung im 24-Stunden-Betrieb.
Mit Rufen wie "Respektiert die Demokratie" und mit Schneeschaufeln, an denen Transparente mit Sprüchen wie "Das Volk ist wütend" oder "Respektiert unser Spital" angebracht waren, zogen sie durch die Strassen der Uhrenmetropole im oberen Kantonsteil.
SDA-ATS