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Etat de siège
Frankreich/Italien/BRD 1972, 130', DCP, F/e. Regie Costa-Gavras. Drehbuch Franco Solinas, Costa-Gavras. Mit Yves Montand, Renato Salvatori, O.E. Hasse, Jacques Weber, Jean-Luc Bideau, Maurice Teynac.
Ein amerikanischer Beamter befindet sich mit seiner Frau und seinen Kindern auf einer technischen Mission in einem südamerikanischen Land. Er wird von den Tupamaros, die ihn gegen politische Gefangene austauschen wollen, als Geisel genommen. Der dank der Unterstützung des – kurz darauf gestürzten – Präsidenten Salvador Allende in Chile gedrehte und von Jacques Perrin produzierte Film beruht auf wahren Begebenheiten und schliesst die mit Z und L'Aveu begonnene Trilogie über Diktaturen ab.
«Lateinamerika ist der Ort, an dem in jenen Jahren der amerikanische Imperialismus zunehmend auf Schwierigkeiten stösst, an dem die Diktaturen am sichtbarsten sind. Ich will dann zeigen, wie die Techniker der Konterrevolution eine Macht etablieren. Die extreme Linke ist in diesem Fall ein bisschen wie Robin Hood, nur dass sie in ihrer eigenen Falle gefangen ist.» Costa-Gavras im Interview von François Forestier für «Le Nouvel observateur»