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Das Wort „Lingam“, das aus dem indischen Sanskrit stammt, wird heute oft gleichbedeutend mit „Penis“ gebraucht. Dabei bedeutet es ursprünglich viel mehr – „Zeichen“, „Symbole“, „Geschlecht“ oder „Markierung“. Es stellt das schöpferische und erhaltende Element dar. Auch ich verstehe mehr darunter. Eine Lingam-Massage umfasst den gesamten Unterleib des Mannes, einschließlich des Beckenbodens, des empfindlichen Damms, der Leistenregion sowie des Hodens. Die sexuelle Lust wird mit der Lingam-Massage geweckt. Es geht nicht um das Erreichen von Entspannung durch eine zielstrebig herbeigeführte Ejakulation. Die Massage stimuliert den ganzen Körper. Ich führe meine Gäste sanft zu einem bewussten Atmen. Die Lust verteilt sich vom Unterleib im ganzen Körper. Das Lustempfinden hält länger an. Oft beschreiben Gä ;ste hinterher ihre Körperwahrnehmung als ein Gefühl einer angenehmen, sich stetig intensivierenden Schwingung, die sich bis in die Fingerspitzen ausbreitet. Der Orgasmus kann sich dann wie ein Feuerwerk entfalten und wird im ganzen Körper erlebt. Darauf folgt eine als besonders tief und anhaltend empfundene Entspannung.