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HISTORIE DES HOTEL PIZ MITGEL
Von 1870 bis heute
Eine zeitlose Reise:
DIE HISTORISCHE ENTWICKLUNG DES HOTELS IN SAVOGNIN
Das Piz Mitgel Hotel, ein fesselndes historisches Wahrzeichen, ist auf komplexe Weise mit dem Dorf Savognin im Bezirk Sursés der Schweiz verflochten und präsentiert eine bemerkenswerte Chronik der Verwandlung und kulturellen Bedeutung. Dieses angesehene Hotel war ein zentraler Punkt in der Geschichte von Savognin und die Quelle vieler faszinierender Geschichten.
Im Jahr 1868 unternahmen die unternehmungslustigen Brüder Wasescha das ehrgeizige Vorhaben, das „Kurhaus Piz Mitgel“ zu errichten, nicht nur um den Postkutschenverkehr von Chur über den Julierpass ins Engadin zu bedienen, sondern auch um der wachsenden Gästezahl des aufstrebenden Kurbadpublikums des späten 19. Jahrhunderts gerecht zu werden. Savognin befand sich zu dieser Zeit im Aufstieg und wurde zu einem erstklassigen Reiseziel, das perfekt mit den Ambitionen des Hotels harmonierte.
Die Ursprünge des Piz Mitgel Hotels sind in die Mystik der Vergangenheit gehüllt, mit begrenzten Aufzeichnungen über seine frühen Jahre. Der ursprüngliche Fussabdruck des Hotels lässt sich bis zum Kauf von Schmieden und Wasserwerken durch Major Sebastian Wasescha im Jahr 1870 zurückverfolgen. Ein eindrucksvolles Foto aus dem Jahr 1873 zeigt das Hotel während des Baus und spiegelt seine Expansion in dieser Zeit wider. Die genauen Ursprünge des Gebäudes, ob es ursprünglich ein Familienhaus war, das später in ein Hotel umgewandelt wurde, bleiben in der Geschichte verborgen.
Mit dem Wachstum von Savognin wuchs auch das Piz Mitgel Hotel, und die Gegend durchlief erhebliche Veränderungen. Diese Entwicklung wurde durch das Auf und Ab wirtschaftlicher Faktoren vorangetrieben, darunter die Viehwirtschaft, Verbesserungen der Reiserouten und Wettbewerb in der Region.
Die Eigentumsverhältnisse des Hotels unterlagen im Laufe der Jahre Veränderungen, wobei die Familie Waldegg 1961 das Ruder übernahm, gefolgt von Sepp und Regina Waldegg-Noseda. Trotz verschiedener Direktoren und Managementwechsel beharrte das Hotel.
Der entscheidende Moment in der Geschichte des Piz Mitgel Hotels kam mit dem Bau des ersten Skilifts und der längsten Seilbahn der Welt im Jahr 1969, der das Hotel auf neue Höhen hob.
Im April 2021 erwarb die Stiftung „Piz Mitgel Val Surses“ der Hotelkomplex und begann eine behutsame Renovierungsreise, um das historische Juwel zu erhalten und fortzusetzen. Die Mission der Stiftung ist es, das Erbe des Hotels Piz Mitgel zu schützen und seine Zukunft als Unterkunftseinrichtung zu gewährleisten, wobei der Jugendstilsaal als Veranstaltungsort für kulturelle Ereignisse erhalten bleibt.
Das Piz Mitgel Hotel verkörpert, wie auch Savognin selbst, eine fesselnde Verwandlung von einer vergangenen Ära zu einem modernen Touristenziel, ein Zeugnis seines anhaltenden kulturellen und historischen Werts. Seine Geschichte spiegelt die zyklische Natur der Zeit und die geschätzten Erinnerungen unzähliger Familien, Vereine und Gemeindeveranstaltungen wider, die im Laufe der Jahre innerhalb seiner Mauern stattgefunden haben. Das Piz Mitgel Hotel bleibt ein Symbol für historische Kontinuität und Tradition, während es die Zukunft mit offenen Armen begrüsst.
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Hotel Piz Mitgel
Geschichte & Geschichten
Autoren:
Peder Plaz ist in Savognin 1972 geboren und aufgewachsen. Er ist derzeit als Politik- und Unternehmensberater in der ganzen Schweiz tätig und wohnt mit seiner Familie in Wettingen AG. Als abgewanderter Zweitwohner verbringt er nach wie vor sehr viel Zeit in Savognin und geniesst insbesondere seinen Lieblingssport Snowboarden in Savognin. Peder Plaz beschäftigt sich beruflich unter anderem mit den Herausforderungen des alpinen Tourismus und der alpinen Gemeinden/Kantone in der Schweiz.
Romano Plaz ist in Savognin 1941 zur Welt gekommen und hat sein Leben in Savognin verbracht. Er ist im Nachbarhaus des Hotel Piz Mitgel als Sohn des Lebensmittel- und Getränkehändlers Pius Plaz aufgewachsen. Er hat eine Epoche des Hotels Piz Mitgel aus nächster Nähe miterlebt. Vor seiner Pensionierung hat Romano Plaz nahezu sein ganzes Erwerbsleben lang die lokale Niederlassung der Graubündner Kantonalbank geführt. Romano Plaz hat sich in seiner Freizeit intensiv mit der Geschichte der Val Surses beschäftigt. Unter anderem hat er das Ortsmuseum «Museum Regiunal Savognin», das Geschichtsbuch zu Savognin, die Veia digl Pader und die Via Sett ins Leben gerufen und wesentlich mitgeprägt.
Sepp Waldegg ist 1945 in einem jüdischen Flüchtlingslager, dem Hotel Mirador auf dem Mont Pélerein geboren, in Adliswil getauft, mit ein paar Wochen im Hotel Cresta Palace in Celerina gelandet, auf dem Beatenberg in einer Wäschezaine gelegen und dann 5 Jahre mon Repos in Davos erlebt. Er war seit 1961 als Sohn der Besitzer des Hotels Piz Mitgel und Stand ab 1984 zusammen mit seiner Frau Regina als Eigentümer in der Führungsverantwortung des Hauses. Seppi Waldegg gilt als richtiges «Original» mit eigenen kreativen Ideen und Lebensweisheiten. Im Unterschied zu 250 Hotelierskollegen, die ihre Hotels in den letzten 30 Jahren in Graubünden aufgeben mussten, hat er allen Stürmen getrotzt und es geschafft, sein Hotel in neue Hände zu übergeben, damit es auch den 150igsten Geburtstag feiern möge.