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Ob an den Olympischen Spielen, im Weltcup, im Europacup oder an den Weltmeisterschaften der Juniorinnen und Junioren: Die Schweizer Alpinen traten im vergangenen Winter wiederum sehr erfolgreich in Erscheinung – allen voran Marco Odermatt, der nach seinem Olympiasieg die grosse Kristallkugel für den Gewinn des Gesamtweltcups in die Höhe stemmen durfte.
Zwölf Jahre musste die Schweiz warten, ehe sie bei den Alpinen wieder einen männlichen Gesamtweltcup-Sieger in ihren Reihen bejubeln durfte. Pünktlich auf die Saison des Rücktritts des bisher letzten Gewinners Carlo Janka hat Marco Odermatt nun seine Nachfolge angetreten. Der Nidwaldner sammelte während des Saisonverlaufs 1639 Zähler – und damit 467 Punkte mehr als der zweitplatzierte Norweger Aleksander Aamodt Kilde. Odermatt ist der fünfte Schweizer nach Peter Lüscher (1979), Pirmin Zurbriggen (1984, 1987, 1988, 1990), Paul Accola (1992) und Carlo Janka (2010), dem es gelang, die grosse Kristallkugel für den Gesamtsieg im alpinen Ski-Weltcup in seinen Besitz zu bringen. Und er ist erst der dritte Schweizer Alpin-Athlet, dem es während seiner Karriere gelang, sowohl den Gesamtweltcup als auch Olympia-Gold zu gewinnen. Vor ihm ist dies einzig Pirmin Zurbriggen und Carlo Janka gelungen.
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Neben der grossen Kugel sicherte sich Odermatt auch deren kleines Pendant für seine dominante Riesenslalom-Saison. Seine schlechteste Klassierung im vergangenen Winter in dieser Disziplin war der 3. Platz in Kranjska Gora – eine schlichtweg phänomenale Bilanz. Insgesamt fuhr Odermatt in der abgelaufenen Saison 16-mal auf ein Weltcup-Podest, davon siebenmal aufs oberste Treppchen. Er ist der erste Schweizer, der in jedem Weltcup-Riesenslalom einer Saison stets unter den besten drei zu finden war.
Odermatt beschreibt den vergangenen Winter für ihn denn auch als «perfekte Saison»: «Angefangen mit dem Auftaktsieg in Sölden, dem Triumph in Adelboden, Olympia-Gold in Peking, den zwei angestrebten Kugeln im Gesamt- und Riesenslalom-Weltcup, dann beim Weltcup-Finale in Courchevel und Méribel nochmals drei Podestplätze und zum Abschluss nochmals ein Sieg – es hat alles so funktioniert, wie ich es mir erhofft hatte.»