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Es ist hier Gelegenheit, kurz auf das Wappen der Feldschützen Bettingen einzugehen. Der Bettinger Becher, allgemein als Hinweis auf den früher hier betriebenen Rebbau bekannt, ist eigentlich ein Erbe der Truchsessen von Wolhusen. Das Wappen der Feldschützen enthält aber noch ein zweites, spezifisch geschichtsbezogenes Symbol, nämlich den schwarzen Bären auf drei roten Bergen (Felsen) vor goldenem Hintergrund. Es ist das Wappen der Familie Bärenfels, das an die Frühgeschichte von Bettingen erinnert, wie sie in der Dorfchronik von L.E. Jselin beschrieben ist.
Das Geschlecht der Bärenfels, das ein Schloss bei Wehr bewohnte, war mehr als 160 Jahre Eigentümer von Twing (Bezirk) und Bann in Bettingen. Diese Grundrechte waren möglicherweise durch die Heirat des Johann von Bärenfels mit Margareta von Hertenberg, einer Tochter des ehemaligen Vogtes von Riehen, Konrad von Hertenberg, im Jahr 1311 erworben worden. Der Urenkel, Arnold II von Bärenfels, trat seine Lehnsrechte in Bettikon 1392 an die Stadt Basel ab, und sein Sohn Arnold III von Bärenfels, Bürgermeister von Basel, bekam 1437 wieder die “hohen Gerichte zu Bettiken” vom Bischoff als Lehen übertragen. 1472 verkauften drei Brüder von Bärenfels ihren Besitz und die Rechte an Arnold Truchsess von Wolhusen.