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Momente im Leben verpasst?
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Kennst du die Ursachen deiner Migräne?
Was eine Migräne verursacht, konnte bis heute wissenschaftlich nicht vollständig geklärt werden. Was wir aber wissen ist, dass bestimmte Faktoren eine Migräneattacke auslösen können.
Die Auslöser einer Migräne können individuell ganz unterschiedlich sein. In den meisten Fällen fallen sie aber in eine der unten aufgeführten Kategorien.
Was hast du vor deinem letzten Migräneanfall gegessen? Wie hast du dich während deiner letzten Migräne gefühlt? Behalte im Auge, welchen Einflüssen du rund um die Migräne ausgesetzt bist. Das hilft dir dabei, die Auslöser deiner Migräne zu erkennen.
Klicke eine der Kategorien an und finde mehr heraus.
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Einige Frauen leiden häufig um den Zeitpunkt ihrer Periode an einer Migräne. Das lässt sich wahrscheinlich auf den in diesem Zeitraum veränderten Östrogenspiegel zurückführen.
Die menstruelle Migräne tritt meist in einem Zeitraum zwischen zwei Tagen vor Beginn und während der ersten drei Tage der Menstruation auf. Ist die Migräne genau auf diesen Zeitraum beschränkt, wird dies als „rein menstruelle Migräne” bezeichnet. Die meisten betroffenen Frauen haben aber auch ausserhalb ihrer Periode Migräneanfälle. Diese Form wird als „menstruationsassoziierte Migräne” bezeichnet.
Bei vielen Frauen bessert sich die Migräne nach der Menopause, bei einigen Frauen kann die Menopause aber auch der Auslöser für eine Migräne sein oder diese noch verstärken.
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Die häufigsten Auslöser einer Migräne sind emotionale Faktoren, wie zum Beispiel Stress, sei es am Arbeitsplatz, in der Beziehung oder bei der Bewältigung der täglichen Aufgaben. Nachfolgend findest du weitere emotionale Migräne-Auslöser:
- Stress
- Angstzustände
- Anspannung, Nervösität
- Schockzustände
- Aufregung, Begeisterung
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Häufig braucht es nicht viel, um einer Migräne vorzubeugen. Sorge zum Beispiel für einen besseren Schlaf oder arbeite an deiner Körperhaltung. In der Liste findest du einige körperliche Auslöser, die mit Migräne in Zuammenhang gebracht werden:
- Müdigkeit
- Schlafprobleme
- Schichtarbeit
- Haltungsfehler
- Nacken- oder Schulterverspannung
- Jet-Lag
- Niedriger Blutzuckerspiegel (Hypoglykämie)
- Körperliche Anstrengung, wenn man diese nicht gewohnt ist
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Ernähre dich gesund und ausgewogen. Damit kannst du nicht nur einer Migräne vorbeugen, sondern auch insgesamt für einen gesünderen Lebensstil sorgen. Ein Ernährungs-Tagebuch kann dir dabei helfen, die ernährungsbedingten Auslöser deiner Migräne zu ermitteln, wie beispielsweise:
- Ausgelassene, verzögerte oder unregelmässige Mahlzeiten
- Dehydrierung
- Alkoholkonsum
- Tyramin-Zusatz in der Nahrung
- Koffeinhaltige Getränke
- Bestimmte Genuss- bzw. Nahrungsmittel, wie Schokolade, Zitrusfrüchte und Käse
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Auch Veränderungen deines Lebensumfeldes können mit deiner Migräne verknüpft sein. Starke Gerüche oder Lichtveränderungen können Migräne-auslösende Faktoren sein. Es macht daher Sinn, sich auch solche allgemeinen Umwelteinflüsse zu notieren:
- Helles Licht
- Flackerlicht auf Bildschirmen
- Rauchen oder Aufenthalt in einem Raucherraum
- Laute Geräusche
- Klimaveränderungen
- Starke Gerüche
- Stickige Raumatmosphäre
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Manchmal können auch Medikamente eine Migräne auslösen, sowohl rezeptpflichtige als auch freiverkäufliche. Nachfolgend findest du einige Medikamentengruppen, die mit einer Migräne in Zusammenhang gebracht werden:
- Schlafmittel
- Kombinationspille zur Empfängnisverhütung
- Hormonersatztherapie (HRT)
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Hast du noch nicht die richtige Therapie für dich gefunden?Wenn du der Meinung bist, dass mit deiner derzeitigen Migräne-Therapie noch nicht die gewünschte Wirkung erzielt werden konnte, solltest du mit deinem Arzt über alternative Behandlungsmöglichkeiten sprechen. Beispielsweise, wenn:
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Migräne und Covid-19Fühlen Sie sich momentan auch angespannt? Die Covid-19-Pandemie hat unser Alltagsleben durcheinander gebracht. Viele Faktoren, die eine Folge der Pandemie sind, können ebenfalls Migräne auslösen – und Stress ist das offensichtlichste Beispiel. Beispielsweise das Arbeiten von zu Hause, während die Kinder versorgt werden müssen, weniger Sport und veränderte Ess- und Ernährungsgewohnheiten verändern derzeit nicht nur Ihren Alltag, sondern sind ganz bestimmt nicht hilfreich, um Ihre Migräneattacken in den Griff zu bekommen. Zerbrechen Sie sich nicht den Kopf darüber, ob Ihr Arzt in diesen Zeiten nicht verfügbar ist – Sie werden nach wie vor von Ihrem Arzt behandelt und beraten. Rufen Sie aber vorher an, anstatt die Praxis unangemeldet aufzusuchen. Es ist wichtig, dass Sie die aktuellen Therapiemassnahmen einhalten, damit Ihre Erkrankung sich nicht verschlimmert. Um das Beste aus Ihrer Migränebehandlung in diesen noch nie dagewesenen Zeiten zu machen, ist es wichtig, Ihre Auslöser zu dokumentieren und das was Sie herausgefunden haben, mit Ihrem Arzt zu besprechen. Wenn Sie Ihre Auslöser bereits kennen, versuchen Sie, diese so gut es geht zu vermeiden. Sie könnten möglicherweise aber auch feststellen, dass Ihre Arbeitssituation zu Hause Migräneattacke auslösen kann – wegen schlechter Körperhaltung am Arbeitsplatz oder schlechter Beleuchtung. Deshalb sollten Sie generell während der Covid-19-Pandemie besonders sorgfältig bei der Einrichtung Ihres häuslichen Arbeitsplatzes und bei Ihrer Organisation des Tages sein. Pausen sind sehr wichtig zur Vermeidung von Stress, der ein häufiger Migräneauslöser ist! Um Menschen zu helfen, sich an die neue Situation anzupassen, gibt es viele Online-Möglichkeiten - halten Sie Ausschau nach digitalen Angeboten zu Themen wie Entspannungsanleitungen und probieren Sie Meditations- oder Atemübungen zur Stressreduktion aus.
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Du leidest regelmässig an Migräne, obwohl du die bekannten Auslöser vermeidestWenn du immer noch Migräneattacken hast, obwohl du die dir bekannten Auslöser vermeidest, solltest du mit deinem Arzt über alternative Behandlungsmöglichkeiten sprechen. Ein Tipp: Notiere, was du vor deiner Migräne gegessen hast, welchen Umwelteinflüssen du davor ausgesetzt warst und wie du dich während der Migräne gefühlt hast. So hast du die möglichen Auslöser gleich parat, um sie mit deinem Arzt zu besprechen und um sicherzugehen, dass du nichts vergessen hast.
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Deine Migräne tritt häufig dann auf, wenn du unterwegs oder im Beruf eingespannt bistWenn deine Migräne häufig dann auftritt, wenn du unterwegs oder bei der Arbeit bist, dann kannst du möglicherweise von Schmelztabletten oder einem Nasenspray profitieren. Diese kannst du schnell und ohne Wasser oder andere Hilfsmittel anwenden und sie können daher eine bequeme Alternative zu Tabletten sein, wenn es um eine schnelle und einfache Anwendung unterwegs geht.
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Deine Migräne führt zu Übelkeit oder ErbrechenHäufig kommt es bei einer Migräne zu Übelkeit und Erbrechen und das erschwert oft die Tabletteneinnahme. Wenn das auch bei dir der Fall ist, brauchst du möglicherweise alternative Behandlungsoptionen, wie beispielsweise eine Injektion oder auch ein Nasenspray, um die Einnahme zu erleichtern und das Übelkeitsgefühl nicht weiter zu verstärken.
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Die Wirkung deiner derzeitigen Therapie tritt erst nach längerer Zeit einTriptane gegen Migräne gibt es in verschiedenen Anwendungsformen, wie z.B. als Injektion oder Nasenspray. Mit ihnen ist bereits innerhalb von 15 Minuten eine Schmerzlinderung möglich. Wenn du also der Meinung bist, dass deine Therapie nicht schnell genug wirkt oder wenn du denkst, dass du deine Beschwerden mit Tabletten nicht in den Griff bekommst, dann sprich mit deinem Arzt über alternative Behandlungsmöglichkeiten.
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Bei einer akuten Migräneattacke hast du Probleme mit der Einnahme von TablettenWenn du während einer akuten Migräne-Attacke Schwierigkeiten mit der Einnahme von Tabletten hast – wegen möglicher Nebenwirkungen oder weil du Probleme beim Schlucken hast – dann können für dich Schmelztabletten oder Nasensprays von Vorteil sein. Triptane, die am häufigsten verordneten Wirkstoffe bei Migräne, sind in vielen verschiedenen Anwendungsformen erhältlich. Somit kannst du gemeinsam mit deinem Arzt die für dich passende Therapieform finden.