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Der jemenitische Staatschef Ali Abdallah Saleh ist nach Riad gereist, um dort einen Plan zur Beilegung des Konflikts mit der Opposition zu unterzeichnen. Saleh sei am Mittwochmorgen in der saudi-arabischen Hauptstadt eingetroffen, erfuhr die Nachrichtenagentur AFP aus offizieller Quelle in Sanaa.
Am Vortag hatte ein UNO-Gesandter erklärt, die jemenitische Führung und die Regierungskritiker hätten ein Abkommen zur Machtübergabe besiegelt. Grundlage ist ein Plan der Golfstaaten, wonach Saleh im Gegenzug für seinen Rücktritt Immunität für sich und seine Angehörigen zugesichert werden soll. Es blieb unklar, wann das Abkommen unterzeichnet werden sollte.
Im Jemen protestiert die Opposition seit Januar gegen Saleh, der das arabische Land seit 33 Jahren regiert. Seit Beginn der Proteste wurden mehrere hundert Menschen getötet. Saleh, dem Korruption und Vetternwirtschaft vorgeworfen werden, hatte sich bislang geweigert, den Krisenplan zu unterzeichnen.