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Auch zum Franken gab die US-Währung im Verlauf des Nachmittags nach, wobei sie auch wieder unter die Parität zur Schweizer Landeswährung fiel. Am Abend wurde der Dollar zu 0,9945 Franken gehandelt. Der Euro kostete 0,9898 Franken und war damit leicht teurer als noch am Vorabend.
Ausschlaggebend für den schwächelnden Dollar war der US-Arbeitsmarktbericht. Beschäftigung und Löhne stiegen zwar stärker als erwartet, allerdings legte auch die Arbeitslosenquote zu. Die Daten deuten darauf hin, dass die US-Notenbank Fed langsam kleinere Zinsschritte machen kann, wie Chefvolkswirt Ian Shepherdson von Pantheon Economics kommentierte. Der Dollar profitiert grundsätzlich von steigenden Leitzinsen in den USA.
Diesseits des Atlantiks deuteten Daten auf eine leichte Entspannung bei der Teuerung hin. Der Anstieg der Erzeugerpreise in der Eurozone schwächte sich im September auf sehr hohem Niveau etwas ab. Besonders stark stiegen die Herstellerpreise erneut im Energiesektor. Diese wirken sich zeitverzögert auch auf die Verbraucherpreise aus, an denen die Europäische Zentralbank ihre Geldpolitik orientiert.
EZB-Präsidentin Christine Lagarde stellte unterdessen weitere Zinserhöhungen in Aussicht. Man müsse die Zinsen möglicherweise auf ein restriktives Niveau anheben - also ein Niveau, bei dem das Wirtschaftswachstum gebremst wird. "Unser Job ist noch lange nicht beendet", sagte sie im estnischen Tallinn.
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(AWP)