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Obwohl die Erfolgsquote in den Hochschulen oft als Indikator zur internen Effizienz des Bildungssystems betrachtet wird, können keine Schlüsse zur Qualität oder Beschaffenheit der Lehre gezogen werden. Die Erfolgsquote wird nämlich auch von Faktoren wie beispielsweise persönlichen oder familiären Eigenschaften oder vom sozioökonomischen Hintergrund der Studierenden beeinflusst, die ausserhalb des Bildungssystems liegen.
An den UH haben bis ins Jahr 2015, 66% der Bacheloreintritte aus dem Jahr 2005 einen Abschluss, in einer mit dem Studieneintritt identischen Fachbereichsgruppe erworben. Weitere 10% dieser Kohorte haben einen Abschluss in einer anderen Fachbereichsgruppe erworben.
An den FH haben bis ins Jahr 2015, 82% der Bacheloreintritte aus dem Jahr 2006 einen Abschluss, in einem mit dem Studieneintritt identischen Fachbereich erworben. Im Gegenteil zu den UH sind die in einem anderen Fachbereich erworbenen Abschlüsse bei den Studierenden der Fachhochschulen marginal (ca. 1%) und werden hier nicht weiter dargestellt.
Tabellen
Methodologie
Berechnungsmethode
Dieser Indikator zeigt für jeden Hochschultyp (UH, FH, PH) den Anteil der Studierenden einer Eintrittskohorte, die einen Abschluss auf der beobachteten Studienstufe erwerben.
Der Indikator der Studienerfolgsquote wird auf der Grundlage einer Analyse der Ströme gemäss einem prospektiven Ansatz berechnet. Ausgehend von einer Eintrittskohorte, wird der Anteil der Studierenden gemessen, die einen Abschluss auf der beobachteten Studienstufe erwerben. Für die jüngeren Kohorten, wird ein Teil der Dauer auf der Basis der letzten zur Verfügung stehenden Beobachtungen geschätzt.
Berücksichtigt werden ferner nur Studierende bei denen die Studienstufe, der Hochschultyp und der Fachbereich zwischen Eintritt und Abschluss des Studiums unverändert geblieben ist, ohne die Eintritte von Personen mit ausländischer Nationalität, die im Ausland geboren sind und einen vorherigen Wohnsitz im Ausland hatten.
Die Fachbereichsgruppe Medizin und Pharmazie der UH wurde von den Berechnungen ausgeschlossen. Gleiches gilt für die Teilzeitstudierenden an den FH, die eine wesentlich längere Studiendauer als Vollzeitstudierende aufweisen, und in der hier vorgestellten Studiendauer nicht berücksichtigt wurden.
Andere Eigenschaften des Indikators
Unter Berücksichtigung der unterschiedlichen Einführungszeitpunkte und Geschwindigkeiten der Bologna-Struktur (Bachelor/Master), hängen die hier dargestellten Eintrittskohorten des Indikators von der Studienstufe und dem Hochschultyp ab.
Dieser Indikator muss jedoch mit Vorsicht interpretiert werden. Die Studierenden, die gemäss dem Indikator keinen Erfolg verzeichnen, haben nicht unbedingt ihr Studium aufgegeben. Die Grundgesamtheit der Studierenden, die in die Berechnungen der Erfolgsquote einbezogen wurden, beschränkt sich unter anderem auf Personen, bei denen die Studienstufe, der Hochschultyp und der Fachbereich zwischen Eintritt und Abschluss des Studiums unverändert geblieben ist.
Periodizität
Jährlich
Nächste Aktualisierung
Januar 2020
Definitionen
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Publikationen
Quellen