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Hans Wehrli, Vorsteher des Schul- und Sportdepartements von 1992 bis 1998, ist im Alter von 81 Jahren in Zürich verstorben, wie die Stadt Zürich schildert.
Alt Stadtrat Hans Wehrli sei am 13. Mai im Alter von 81 Jahren in Zürich verstorben. Hans Wehrli war von 1992 bis 1998 Mitglied des Stadtrats von Zürich und Vorsteher des Schul- und Sportdepartements.1992 trat Hans Wehrli nach einer Ersatzwahl infolge des Rücktritts von alt Stadtrat Jürg Kaufmann sein Amt als Vorsteher des Schul- und Sportdepartements an.
1998 verfehlte er seine Wiederwahl knapp. Während seiner Amtszeit setzte er sich mit diversen Massnahmen für eine familienverträgliche Schulstruktur ein.
Unter seiner Vorsteherschaft wurden Blockzeiten für die erste bis dritte Primarklasse einschliesslich der Anpassung der Unterrichtszeiten des Kindergartens sowie die Fünftagewoche eingeführt. Auch wurden städtische Tagesschulversuche fortgesetzt und Job-Sharing in Kindergärten und Horten eingeführt.Unter Hans Wehrlis Amtsführung wurden erste Quartierschulen betrieben, die von einer Schulleitung und unter Beteiligung der Eltern geführt stärker auf die quartierspezifischen Bedürfnisse ausgerichtet waren als die regulären Volksschulhäuser.
Schulhäuser mit «besonderen Verhältnissen», die einen hohen Anteil fremdsprachiger oder ausländischer Schülerinnen und Schüler verzeichneten, wurden mit gezielten Massnahmen gefördert. So wurden Stütz- und Förderinstrumente intensiviert, Lehrmittel angepasst, ergänzendes Unterrichtsmaterial angeschafft und Übersetzungsdienste organisiert.
Hans Wehrli setzte sich dafür ein, dass die Suchtprävention gefördert und der schulpsychologische Dienst ausgebaut wurde. Während seiner Vorsteherschaft wurde ein Projekt zur Begabtenförderung lanciert, das unter anderem ausserschulische Kursangebote und Ferienkurse beinhaltete.Hans Wehrlis Amtszeit war von Sparmassnahmen geprägt.
So wurden Klassengrössen erhöht, jedoch konnten die ausserschulischen Betreuungsangebote dank gezielter Sparmassnahmen schliesslich ausgebaut werden. Die Schule für Gestaltung wurde in eine Fachhochschule umgewandelt, wodurch die Stadt finanziell entlastet wurde.Der Stadtrat werde dem Verstorbenen ein ehrendes Andenken bewahren.
Wegen der Corona-Pandemie und dem Wunsch der Familie, eine öffentliche Trauerfeier stattfinden zu lassen, solle diese auf einen späteren Zeitpunkt gelegt werden. .
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