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Keine Artemisia-Produkte in der Schwangerschaft
- Verfasst von: Urspeter Masche
- Datum: 15. Dezember 2020
Verschiedene Arten der Pflanzengattung Artemisia werden vor allem in der Komplementärmedizin oder als Gewürze genutzt, so zum Beispiel Wermut (Artemisia absinthium), Gemeiner Beifuss (Artemisia vulgaris) oder Einjähriger Beifuss (Artemisia annua). Auch bei der Synthese von Artemether, das in Kombination mit Lumefantrin als Malariamittel verwendet wird (Riamet®), stammt der Ausgangsstoff von Artemisia annua. Die australische Arzneimittelbehörde hat kürzlich eine Warnung publiziert, dass in der Schwangerschaft (insbesondere im ersten Trimenon) keine Artemisia-Produkte eingenommen werden sollten. Aus Tierversuchen gäbe es klare Hinweise, dass Artemisia-Produkte den Embryo schädigen und Aborte verursachen können.
Mitteilung der australischen «Therapeutic Goods Administration»: Listed medicines containing Artemisia species: Safety advisory - potential risk during pregnancy
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