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Konzeptkuenstler, portraitiert von Max Küng im Magazin, Nr 20, 2006.
Ich mag die Arbeiten von Monk, ohne genau sagen zu können warum (mit Basquiat ist es mir ähnlich ergangen). Vielleicht nur deswegen:
1969 wurde er in Leicester geboren, in den Midlands am Fluss Soar, eine Stadt, die ihm auch heute noch viel abverlangt, respektive: seine genetische Liebe zum Fussball und die Treue zum Team seiner Stadt, dem Leicester City FC, auch The Foxes genannt. Die Füchse tummeln sich zurzeit auf Platz 16 der First Division, der zweiten britischen Liga. “Wir gewannen, wir verloren, wir hofften auf ein Zeichen – und am Ende der Saison stiegen wir immer ab.” Aber: “Meine Mannschaft ist nicht sehr gut, hat kein Geld, aber gelegentlich schlägt sie die reichen Teams, deren Fans nur singen, wenn sie gewinnen. Aus diesem Grund liebe ich Fussball.”
Für eine solche Erklärung muss man ihn lieben.
A Work in Progress (to be completed when the time comes) 1969–
“Siehst du, Momo”, sagte er dann zum Beispiel, “es ist so: Manchmal hat man eine sehr lange Strasse vor sich. Man denkt, die ist so schrecklich lang; das kann man niemals schaffen, denkt man.”
Er blickte eine Weile schweigend vor sich hin, dann fuhr er fort:
“Und dann fängt man an, sich zu beeilen. Und man eilt sich immer mehr. Jedes Mal, wenn man aufblickt, sieht man, dass es gar nicht weniger wird, was noch vor einem liegt. Und man strengt sich noch mehr an, man kriegt es mit der Angst, und zum Schluss ist man ganz ausser Puste und kann nicht mehr. Und die Strasse liegt immer noch vor einem. So darf man es nicht machen.”
Er dachte einige Zeit nach. Dann sprach er weiter:
“Man darf nie an die ganze Strasse auf einmal denken, verstehst du? Man muss nur an den nächsten Schritt denken, an den nächsten Atemzug, an den nächsten Besenstrich. Und immer wieder nur an den nächsten.”
Wieder hielt er inne und überlegte, ehe er hinzufügte:
“Dann macht es Freude; das ist wichtig, dann macht man seine Sache gut. Und so soll es sein.”
Und abermals nach einer langen Pause fuhr er fort:
“Auf einmal merkt man, dass man Schritt für Schritt die ganze Strasse gemacht hat. Man hat gar nicht gemerkt wie, und man ist nicht ausser Puste.”
Er nickte vor sich hin und sagte abschließend:
“Das ist wichtig.”
Aus dem Buch “Momo” von Michael Ende
Wir haben in unserer WG oft das Problem, viel Altbrot anzuhäufen, das wir oft monatelang in einem Papiersack auf unserem Balkon zwischenlagern, bevor wir es schliesslich ins Dählhoelzli karren, wo es den Enten verfüttert wird.
Der Ausweg: Pain perdu (zu deutsch: Fotzelschnitte), der Altbrotvernichter.
Zutaten:
2 Eier
1dl Milch
1EL Zucker
Zimt
Altes Brot
Zubereitung:
Eier mit Milch und Zucker vermengen. Ab in die Pfanne und mit dem Brot braten. Ins Teller und Zimt drueber. Fertig.
Powered by Laure
Sprechakrobaten gegen Bush:
Ich habe drei wichtige Softwarepakete auf meinen Server gehievt:
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WordPress
Schreiben, quatschen, Überlegungen ausschütten
Ich liebe diese lose Sammlung von PHP-Skripten. Sie sind der Grund, weshalb hier etwas wächst und gedeiht.
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Mediawiki
Wissenstank, für strukturiertes ernsthaftes Gedankengut
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Gallery 2
Bildersammlung, widerstrebt mir, bin kein Mensch der Bilder
Installation ist denkbar einfach (auch wenn mir mein Provider Hostpoint, dem ich immer noch die Treue halte, eine Shell verweigert):
Dankenbanken erstellen, source files hochladen (via FTP), Konfiguration starten und fertig.
Es ist an der Zeit, sich mit dem Thema “Globalisierung” zu beschäftigen. Zu wichtig, um es den Linken kampflos zu überlassen.
Drei Bücher müssen gelesen werden:
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Die Schatten der Globalisierung
Joseph Stiglitz
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Die Chancen der Globalisierung
Joseph Stiglitz
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Die Welt ist flach
Thomas Friedman
Alles populärwissenschaftlich, einfach zu verstehen, genau was ich brauche. Bücher, die auf dem Nachttisch liegen dürfen (hätte ich denn einen) und die mir das Tor zu meinen Träumen öffnen. Mach dich auf die Reise, alter Junge.
p.s. Ich halte Stiglitz für einen der klügsten und weitsichtigsten Denker unserer Zeit.
Ich war die letzten vier Wochen mehrheitlich in den Ferien in Singapur und Thailand. Sehr unterhaltsam, später dann mehr dazu.
In meiner Abwesenheit hat Didi mir ein Kathodenstrahl-Oszilloskop der Manufaktur Tektronix beschafft (einen T912, ein gewaltiges Monster, danke schön!), das meinen Elektronikhorizont unendlich erweitern wird. Erworben anlässlich der Keymile-Messgeräteparkreduktion. Jetzt brauche ich nur noch eine geeignete Sonde und los gehts. Die Jungs haben sich schon mächtig über mich lustig gemacht, weil ich mit dem Teufelsgerät nicht umgehen kann, aber abwarten und Tee trinken.