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Die Disziplinarkammer von Swiss Olympic sperrt einen Fussballspieler und -trainer wegen Anwendung und Besitz der verbotenen Substanz Testosteron für vier Jahre und verurteilt ihn zu einer Geldzahlung.
Ein 39-jähriger Amateur-Fussballspieler ist von der Disziplinarkammer für Dopingfälle von Swiss Olympic wegen Anwendung und Besitz von Testosteron für vier Jahre gesperrt worden. Die Sperre gilt seit dem 26. Juni 2019, dem Beginn der provisorischen Sperre, und ist für sämtliche Sportarten wirksam.
Aufgrund einer Meldung der Kantonspolizei Zürich führte die Stiftung Antidoping Schweiz auf der Grundlage des Sportförderungsgesetzes ein verwaltungsrechtliches Verfahren zur Einziehung und Vernichtung von Dopingmitteln durch. Im anschliessend eröffneten Verfahren vor der Disziplinarkammer für Dopingfälle gab der Fussballspieler und -trainer zu, die im Sport jederzeit verbotene Substanz Testosteron angewendet zu haben. Der Verurteilte muss neben den Verfahrenskosten auch eine Entschädigung an Antidoping Schweiz im Gesamtbetrag von 1'200 Franken übernehmen.
Antidoping Schweiz erinnert alle Sportlerinnen und Sportler daran, dass unabhängig von Zeitpunkt oder Zweck die Anwendung von im Sport jederzeit verbotenen Substanzen bestraft wird. Für die Anwendung solcher Substanzen werden – wie in diesem Fall ersichtlich – auch Amateursportler gesperrt.