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Marktbeobachter sprachen von einer Gegenreaktion auf die Preisverluste in den vergangenen Handelstagen. Ausserdem hatte sich der Ölminister von Saudi-Arabien, Khalid Al-Falih, erneut für eine Verlängerung der bis kommenden März beschlossenen Produktionsbeschränkung wichtiger Ölstaaten ausgesprochen. Eine entsprechende Vereinbarung könnte auf dem Treffen der Organisation erdölexportierender Länder (Opec) am 30. November getroffen werden.
Trotz der aktuellen Erholung haben die Ölpreise unter dem Strich auf Wochensicht erstmals seit Anfang Oktober Verluste verzeichnet. Belastet hatten unter anderem jüngste Daten zur Ölproduktion in den USA. In der grössten Volkswirtschaft der Welt war die Fördermenge zuletzt auf 9,65 Millionen Barrel pro Tag gestiegen und damit auf ein neues Rekordhoch. Ausserdem waren die US-Ölreserven jüngst überraschend gestiegen.
Am Ölmarkt rückt das Opec-Treffen Ende des Monats immer stärker in den Fokus. Laut Medienberichten ist es dem Ölkartell aber noch nicht gelungen, Russland zu einer Verlängerung der Förderbegrenzung zu bewegen. Bei der derzeitigen Förderbegrenzung zur Stabilisierung der Ölpreise ist Russland als wichtiges Förderland eingebunden. Eine von wichtigen Opec-Staaten ins Spiel gebrachte Verlängerung der Beschränkung bis Ende 2018 hätte ohne die Beteiligung der grossen russischen Ölkonzerne weniger Einfluss auf die künftige Preisentwicklung am Ölmarkt./jsl/he
(AWP)