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Ein Mann aus China, der als Kleinkind entführt worden war, hat laut einem Medienbericht nach 32 Jahren wieder seine Eltern in die Arme schliessen können.
Wie Chinas staatliche Nachrichtenagentur unter Berufung auf die Polizei berichtete, war Mao Yin in seiner Heimatstadt Xi'an im Alter von zweieinhalb Jahren verschwunden.
Nach mehr als drei Jahrzehnten soll ein Hinweis Ende April schliesslich für die Eltern zum lang ersehnten Wiedersehen geführt haben. Die Polizei erhielt laut Xinhua Informationen über einen Jungen aus Xi'an, der für 6000 Yuan (rund 820 Franken) an eine mehr als 600 Kilometer entfernt lebende Familie verkauft worden war. Bildabgleiche und ein DNA-Test halfen schliesslich bei der Identifikation.
Für die Eltern endete mit der Rückkehr ihres Sohns eine jahrzehntelange Suchaktion. Nachdem Mao Yin verschwunden war, kündigte seine Mutter ihren Job und startete eine Kampagne, die anderen Familien half, ihre eigenen vermissten Kinder zu finden.
Der Handel mit Babys und Kleinkindern ist ein weit verbreitetes Problem in China. Laut Xinhua seien durch DNA-Abgleiche seit dem vergangenen Jahr 6300 einst Entführte wieder mit ihren Familien zusammengebracht werden. (aeg/sda/dpa)