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Am Sonntag startete ich zu meinem dritten Querrennen in dieser Saison, welches in Eschenbach, im Kanton St.Gallen, stattfand. Das Rennen in Eschenbach wurde im Rahmen der EKZ Crosstour durchgeführt. Zudem war es das Schlussrennen dieses Cups, aber da ich vorher noch keines dieser Rennen gefahren bin, war für mich nicht die Platzierung im Schlussklassement wichtig, sondern das Resultat dieses Rennens.
Die Strecke in Eschenbach war technischer als andere Querrennen und hatte auch relativ viele Höhenmeter. Ich fühlte mich auf der Strecke aber sofort wohl und freute mich sehr auf das Rennen, obwohl ich mir nicht wirklich sicher war, ob ich genug Power besitze, um meinen Gegnern beim Anstieg folgen zu können.
Da ich in Sion und in Madiswil schon einige Punkte für das Swiss Cycling-Jahresklassement gesammelt habe, konnte ich glücklicherweise bereits aus der zweiten Startreihe starten. Am Start kam ich sehr gut weg und lag nach den ersten Metern an der 6. Stelle. Da es noch einen Sturz gab, welchem ich zum Glück ausweichen konnte, konnte ich als vierter in den langen Aufstieg gehen. Dort folgte schon der erste Angriff, denn oben konnte man in der ersten Runde eine Prämie von 100.- gewinnen. Ich konnte den beiden Ausreissern jedoch nicht folgen, konnte aber als dritter Fahrer in die technische Abfahrt gehen. Nach der ersten Runde konnte ich mich mit einigen Fahrern zusammenschliessen und diese Gruppe bestand bis in die letzte Runde, obwohl immer wieder Fahrer versuchten, sich von unserer Gruppe loszureissen.
Auf der letzten der sieben Runden, attackierte ich kurz vor der technischen Abfahrt und ich riskierte dabei sehr viel. Ich kam ohne einen Sturz und mit viel Vorsprung unten an. Also nahm ich noch meine letzten Kraftreserven hervor und versuchte meinen Vorsprung noch grösser werden zu lassen, welches mir schlussendlich auch gelang.
Etwa einen Kilometer vor dem Ziel sah ich den Fahrer, welcher auf dem 5. Zwischenrang lag vor mir und ich versuchte ihn einzuholen, um ihn auf der Zielgeraden zu übersprinten. Diesen Fahrer einzuholen, gelang mir dann auch. Kurz vor dem Ziel stürzte er sogar noch und ich witterte meine Chance. Leider ging ich in der Kurve ein bisschen zu viel Risiko ein und stürzte dann ebenfalls. Somit beendete ich das Rennen, mit einigen Kratzern zwar, auf dem guten 6. Rang.
Ich bin zufrieden mit meinem Rennen, da ich mit Radquer-Fahrern aus der Nationalmannschaft mithalten konnte. Es gibt noch einige Dinge, welche ich verbessern kann und ich freue mich bereits jetzt auf die Schweizermeisterschaft am 11. Januar 2015 in Aigle. Zu den Ranglisten Zu den Fotos
Wie in den letzten Jahren begann ich die neue Saison mit dem GurtenClassic in Wabern. In diesem Jahr war es aber ein spezielles Rennen, da ich wegen meinen Knieschmerzen etwa drei Monate nicht wirklich trainieren konnte. Dementsprechend war ich natürlich sehr aufgeregt, da ich keine Ahnung hatte, wie meine momentane Form ist.
Die Strecke führte von Wabern über 16 km auf den Berner Hausberg, den Gurten. Natürlich machte die Strecke noch einen Abstecher auf den Ulmizberg und danach musste man noch zwei Mal den Gurten passieren. Das ganze Rennen bestand aus 711 Höhenmetern und diese wurden auf drei lange Aufstiege verteilt. Die einzigen Abfahrten, welche es bei diesem Rennen gab, waren Kiesstrassen, welches ich jedoch sehr schade fand, denn am Gurten hätte es super Trails.
Am Start merkte ich schon, dass meine Form nicht besonders gut war, aber ich wollte trotzdem wie im letzten Jahr gewinnen und ich gab alles. Beim zweiten langen Aufstieg, bei welchem wir das erste Mal den Gurten passierten, „war bei mir die Luft draussen“, aber ich lag immer noch an zweiter Stelle und konnte den Führenden 20 Meter vor mir sehen. Wie befürchtet hatte ich aber plötzlich keine Kraft mehr und das fehlende Training machte sich bemerkbar, zu alle dem wurde es mir auch noch übel. Ich wollte zuerst aufgeben, aber ich habe bisher noch nie ein Rennen aufgegeben und damit wollte ich unter keinen Umständen beginnen, sonst wird dies plötzlich noch zur Gewohnheit. Kurz vor dem Ziel überholten mich noch zwei andere Fahrer aus meiner Kategorie und somit beendete ich das Rennen auf dem enttäuschenden 4. Rang mit einer Zeit von 48min 08sec.
Zu Hause realisierte ich erst, dass ich fast zwei Minuten schneller gewesen war als im letzten Jahr, aber ich denke es lag auch daran, dass es letztes Jahr geregnet hatte und es damals auch extrem kalt war.
Nach dem diesjährigen Rennen weiss ich nun, wo ich stehe. Um wieder an die Spitze zu kommen, liegt noch eine Menge Arbeit vor mir ... glücklicherweise dauert es aber noch einige Zeit bis zum richtigen MTB- Saisonstart. Zu den Ranglisten Zu den Fotos
Ich fühlte mich vor dem Rennen in Lostorf sehr gut. ausser dass ich leichte Rückenschmerzen hatte. Nach einem Besuch beim Chiropraktiker waren diese aber wieder weg. Die Strecke in Lostorf lag mir auch sehr, denn schon im letzten Jahr fuhr ich auf dieser Strecke ein Rennen und damals fuhr ich auf den 2. Rang. Für die Schweizermeisterschaft haben die Veranstalter noch zwei grosse Holzsprünge gebaut und vor dem Ziel einen coolen Pumptrack. So stieg ich voller Freude und Selbstvertrauen in dieses wichtige Rennen!
Beim Start konnte ich in der ersten Startreihe einstehen, denn ich hatte die Startnummer drei. Der Start gelang mir dann auch sehr gut und ich kam am besten weg. Alle Fahrer preschten in Richtung des sehr langen Startaufstieges, welchen wir im Rennen noch weitere fünf mal bewältigen mussten. Schon an diesem Aufstieg konnten sich etwa sechs Fahrer von den restlichen Fahrern absetzen. Ich fühlte mich sehr gut und machte Tempo, um als erster in die Abfahrt zu stechen, welches mir auch gelang. Noch in der gleichen Runde griffen zwei Fahrer an, an welchen ich daran zu bleiben versuchte, was mir jedoch nicht gelang. Einige von uns versuchten in den nächsten zwei Runden diese Fahrer wieder zu stellen. Leider gelang es uns aber nur einen Fahrer wieder einzuholen, der andere fuhr alleine seine Runden und wurde verdienter Schweizermeister.
Kurz vor der vierten Runde konnte ich plötzlich dem Tempo der Fahrer, welche um Platz zwei und drei kämpften, nicht mehr folgen und mein Rücken meldete sich wieder. Ich konnte einfach keine Kraft mehr auf die Pedale bringen, obwohl ich in den vorherigen Runden selten am Limit fahren musste. Die vierte und fünfte Runde war für mich katastrophal und mich überholten noch einige Fahrer. Kurz vor der letzten Runde wollte ich einem Fahrer, der mich überholte, anhängen und ich schaltete in einen grösseren Gang und drückte voll auf die Pedale, genau in diesem Moment sprang mir die Kette vom Zahnkranz, obwohl ich eine Kettenführung hatte. Genau wegen dieser Kettenführung hatte ich danach sehr grosse Mühe, die Kette wieder auf den Zahnkranz zu bekommen und ich verlor noch einmal drei Plätze. Dies war echt ärgerlich!
In der sechsten und letzten Runde hatte ich plötzlich wieder Kraft und ich konnte noch einen Fahrer einholen. Zusammen versuchten wir dann noch weitere Fahrer einzuholen, aber da diese zu weit weg waren, gelang es uns nicht. Den Zielsprint verlor ich leider gegen den Fahrer, welchen ich in dieser letzten Runde noch eingeholt hatte.
Dieser Renntag ist für mich einer zum Vergessen, denn mein Maximalziel war es, eine Medaille zu holen und mein Minimalziel ein Top-10 Resultat zu erzielen, denn bei den vorherigen Rennen war ich von den Schweizern meistens auch in den Top-10. Leider gelang es mir nicht mein Ziel zu erreichen und deshalb war ich enttäuscht. Ein 13. Rang an der Schweizermeisterschaft war nicht das, was ich mir vorgestellt hatte.
Das einzig Positive an diesem Rennen war, dass ich sah, dass ich eigentlich wieder vorne mitfahren kann. Jetzt gilt es, mich von den letzten drei harten Rennwochen vollkommen zu erholen und mich optimal auf das Schlussrennen des BMC-Racing-Cups vorzubereiten, welches in vier Wochen in Muttenz stattfinden wird. Zu den Fotos Zu den Ranglisten
Da wir momentan Ferien haben, reisten wir schon am Donnerstag morgen in die Lenzerheide, um einige Tage unserer Ferien dort zu verbringen und um die Strecke optimal besichtigen zu können. Leider regnete es aber die meiste Zeit und so konnten wir diese geplanten Ferientage nicht so richtig geniessen. Mir gefiel die neue Strecke auf Anhieb sehr gut. Diese hat der Mountainbikefahrer Ralf Näf mit seinem Team gebaut und somit freute ich mich riesig auf das Rennen am Sonntag.
Ich freute mich auch so sehr auf diesen Wettkampf, weil es meine erste Gelegenheit in diesem Jahr war, um UCI-Punkte zu sammeln. Die einzige Bedingung, zu diesen Punkten zu kommen, war, in die Top-20 zu fahren. Ein weiterer Grund, weshalb ich mich auf das Rennen freute, war auch, dass ich von der Nationalmannschaft aufgeboten wurde. Dies bedeutete für mich auch, dass ich in den Nati-Kleidern starten durfte.
Am Sonntag war endlich schönes Wetter und ich bereitete mich wie gewohnt auf den Rennstart vor. Ich war etwas aufgeregt, denn ich bin noch nie an einem Rennen gestartet, an welchem 110 Fahrer am Start waren und von diesen 110 Fahrern kamen etwa 1/4 aus dem Ausland. Sogar der aktuelle Europameister aus Dänemark, Simon Andreassen, war am Start.
Da ich noch keine UCI-Punkte hatte, konnte ich nicht wie gewohnt in der ersten oder zweiten Reihe starten, sondern etwa in der sechsten. Da der Startaufstieg sehr lang und hart war, wusste ich, dass ich dort sehr viele Fahrer überholen kann. Der Startschuss fiel und die Positionskämpfe für die erste enge Abfahrt begannen. Ich persönlich kam sehr gut weg und konnte bis zur Einfahrt in die erste Abfahrt sehr viele Fahrer überholen. Die erste Abfahrt glich aber eher einer "Massenschlägerei" als einem Bikerennen, denn der Trail war für 110 Biker einfach zu schmal und somit entschied ich mich mit meinem Bike den Abhang hinunter zu rennen und nicht zu fahren. Leider fuhr ein Fahrer in mich hinein und ich ging zu Boden, somit verlor ich einige Ränge, aber ich konnte schnell wieder aufstehen und weiter rennen. Unten angekommen, konnte ich endlich auf mein Bike steigen und die ersten Fahrer überholen. Da es auf der Strecke wenige Überholmöglichkeiten gab, war es sehr schwierig viele Fahrer auf einmal zu überholen.
Von der ersten Runde kam ich als 28. zurück, dies hat mir meine Mutter, die mir in der Tech- und Feedzone eine Trinkflasche gab, zugerufen. Jetzt war mein Ehrgeiz gepackt, denn ich wollte wie gesagt in die Top-20 fahren um UCI-Punkte zu bekommen. Ich fühlte mich sehr gut und konnte bis in die letzte Runde noch einige Fahrer überholen. Nachdem ich eine Gruppe mit etwa vier Fahrern überholt hatte, sah ich vor mir keine Fahrer mehr, der Abstand zu den auf dem Trail vor mir liegenden Fahrern war leider zu gross geworden und ich hatte somit keine Chance noch weitere Fahrer einzuholen.
Die letzten zwei Runden versuchte ich zwar noch mit einem Kollegen aus der Nationalmannschaft die vordere Gruppe einzuholen, aber vergeblich. Auf den letzten Kilometern der Runde gelang es mir nur noch einen Fahrer einzuholen und den Nati-Kollegen abzuhängen.
Im Ziel angekommen, vernahm ich, dass es leider nur für Platz 22 gereicht hat und ich somit keine UCI-Punkte bekomme. Darüber war ich ein wenig enttäuscht. Im Nachhinein bin ich aber doch super zufrieden mit meinem Rennen, welches ich gefahren bin und auf der Rangliste sah ich, dass ich sogar sechstbester Schweizer war und somit bin ich sehr optimistisch für die Schweizermeisterschaft am kommenden Wochenende in Lostorf. Ich werde alles daran setzen, ein Top- Resultat zu erreichen. In Lostorf werde ich auch nicht mit dem Startplatz zu kämpfen haben, denn dort werde ich voraussichtlich mit der Nummer 3 an den Start gehen. Zu den Fotos Zu den Ranglisten
Am Freitag Abend, als wir in Montsevelier ankamen, fing es an zu stürmen und zu regnen. Es regnete die ganze Nacht und am nächsten Tag war die Strecke durchnässt und extrem rutschig. Zum Glück hatte ich erst am Sonntag Rennen, denn einige Kollegen, welche in der Hard Kategorie starteten, sagten, dass die Strecke wegen des Regens fast unfahrbar sei und kein Fahrer konnte diese Strecke ohne einen Sturz beenden.
Da es am Samstag aber wieder warm und sonnig war, trocknete die Strecke sehr gut ab und am Abend, als ich auf die Strecke ging, waren nur noch die Teile im Wald rutschig, aber auch diese waren fahrbar. Mir gefiel die Strecke sehr gut, aber das Fahren war auch sehr hart, denn man konnte sich nirgends erholen. Die Streckenbauer haben jedoch wieder einmal mehr sehr gute Arbeit geleistet und die Abfahrten so technisch wie möglich gemacht. Die Strecke war mit einer Distanz von ungefähr 5 Kilometern etwas zu lang für eine Cross-Country Runde und deshalb hatten wir am Renntag auch nur eine kleine und drei grosse Runden zu absolvieren. Wie sich während des Rennens aber herausstellte, war dies mehr als genug.
In der Nacht von Samstag auf Sonntag hat es glücklicherweise nicht mehr geregnet und das Wetter am Sonntag war auch sehr gut. Wie an jedem BMC-Racing-Cup Rennen startete ich schon um 9.30 Uhr und somit hatte ich keine Zeit mehr die Strecke noch einmal abzufahren um die optimale Bereifung zu wählen. Somit pokerte ich ein wenig mit meiner Reifenwahl und wählte die Reifen mit dem feineren Profil, um auf dem Teerstück einen Vorteil gegenüber meinen Konkurenten zu haben. Ich hatte Glück und die Reifen passten perfekt zum momentanen Zustand der Strecke.
Beim Einfahren fühlte ich mich nicht wirklich gut, denn ich brachte keine Kraft auf die Pedale und mir war übel. Die Kraft in den Beinen kam gegen Ende des Einfahrens langsam zurück, aber noch am Start ging es meinem Magen nicht wirklich besser. Am Start hatte ich somit gar nicht die Kraft, mich an der Spitze einzureihen und ich kam als siebzehnter aus der ersten Runde zurück. Nach dieser ersten Runde aber fühlte ich mich wieder besser und mir war auch nicht mehr schlecht, also griff ich an und liess zehn Fahrer hinter mir und ich konnte zur vorderen Gruppe aufschliessen.
Die zwei Spitzenfahrer jedoch waren schon weg, ich konnte aber die Gruppe, welche um Platz drei kämpfte vor mir sehen und somit nahm ich in der zweitletzten Runde all meine Kraft zusammen, um zu dieser Gruppe aufzuschliessen. Kurz bevor ich zu dieser Gruppe aufschliessen konnte, meldete sich mein Magen wieder und ich musste Tempo rausnehmen. Ich ging mit Platz sieben auf die letzte Runde und konnte diesen bis ins Ziel halten.
Ich denke es wäre mehr möglich gewesen, aber mein Magen spielte leider nicht ganz mit. Mit dem Resultat bin ich aber trotzdem zufrieden, denn es ist mein erstes Top-10 Resultat nach meiner Verletzungspause an einem nationalen Rennen. Jetzt bin ich bereit für das UCI Junior Series Rennen in der Lenzerheide und die Schweizermeisterschaft in Lostorf. Ich freue mich darauf!!! Zu den Fotos Zu den Ranglisten
Da ich in Gränichen merkte, dass ich nach meiner Verletzungspause noch in keinen richtigen Rhythmus kam und auch meine Rennhärte verloren ging, entschied ich mich, vor den nächsten wichtigen Wettkämpfen noch ein Rennen zu fahren, um mich wieder in Topform zu bringen. So entschied ich mich, ein regionales Rennen des Garmin-Bike-Cups in Les Rasses/VD zu fahren.
Da ich nach meiner Gipsabnahme sofort mit Kraftübungen für mein Handgelenk begonnen habe und ich gute Fortschritte machte, hatte ich ein super Gefühl für dieses Rennen. Ich hoffte natürlich, dieses Rennen gewinnen zu können, um mir eine Bestätigung für mein Aufbautraining zu holen. Ich wusste aber auch, dass es schwierig wird, denn es waren auch zwei Top-Fahrer des BMC-Racing-Cups am Start.
Als wir frühmorgens in Les Rasses ankamen, regnete es extrem stark. Da ich die Strecke noch nicht kannte, musste ich bei diesen misslichen Bedingungen noch auf die 7.8km lange Strecke. Die Strecke gefiel mir gut, denn die Abfahrten waren sehr technisch und dank dem Regen auch sehr rutschig. Die Streckenbauer haben sich sehr grosse Mühe gegeben und sogar einen Rockgarden gebaut, welcher während dem Rennen leider geschlossen wurde. Da die Strecke sehr lang war, mussten wir nur drei Runden absolvieren.
Von den Argovia-Cup- und BMC-Racing-Cup- Rennen war ich es gewohnt, dass die Fahrer nach ihrer Startnummer aufgerufen werden. Aber bei diesem Rennen war es anders, jeder konnte dort hinstehen, wo er wollte. Somit kam es am Start zu einem grossen Durcheinander. Wir starteten auch noch mit den Damen, den Elite-Herren und den Masters zusammen, die Elite-Herren machten aber vier Runden.
Am Start kam ich sehr gut weg und konnte gleich vorne mitfahren und das Tempo machen. Nach dem etwa zwei Kilometer langen Startaufstieg kam ich als dritter Fahrer in die technische Abfahrt. Leider konnte ich den ersten zwei Elite-Fahrern nicht folgen und ich musste abreissen lassen. Da ich auf dieser Strecke zu viel Kraft brauchen würde, wenn ich alles alleine fahren würde, habe ich mich zurückfallen lassen. Dort waren zwei weitere Elitefahrer und mit diesen fuhr ich meine letzten zwei Runden fertig. In den Aufstiegen fand ich im Gegensatz zu Gränichen den Rhythmus gut, aber in den rutschigen Abfahrten hätte ich sehr viel Risiko eingehen müssen, um dem Radquerfahrer Anthony Grand zu folgen. In meiner letzten Runde kam ich als vierter Fahrer von allen Startenden ins Ziel und von den Junioren als erster mit einem Vorsprung von 2min20sec.
Mit diesem Resultat bin ich super zufrieden und werde voller Selbstvertrauen in Montsevelier (06.07.14) an den Start gehen, denn ich hatte auch keine Schmerzen mehr an meiner Hand. Zu den Fotos Zu den Ranglisten
Nach langem Hin und Her zwischen dem Rennen in Nals und Tesserete, entschied ich mich doch in Tesserete zu starten.
Ich freute mich schon riesig auf dieses Rennen, weil ich die Strecke dort sehr mag und mit der Startnummer fünf ins Rennen zu gehen, ist auf der startlastigen Strecke optimal.
Ich fühlte mich sehr gut und konnte schon beim Start an der Spitze bleiben, obwohl ich nicht so ein super Starter bin. Nach der kurzen Startrunde war ich an zweiter Stelle und setzte mich mit drei weiteren Fahrern ein wenig ab. Da ich als erster in den Trail einstechen konnte, bestimmte ich somit das Tempo der Abfahrt.
In der zweiten Runde steigerte ich meine Geschwindigkeit auf dem technischen Trail noch einmal und konnte mich von meiner Gruppe alleine absetzen. Diesen Vorsprung versuchte ich dann auf den letzten zwei Runden auszubauen. Auf die letzte Runde ging ich mit einem Vorsprung von etwa 30 Sekunden, aber ich konnte ihn bis ins Ziel noch fast verdoppeln, obwohl ich nur noch auf sicher fuhr, damit ich nicht noch mit einem Sturz oder einer Panne in der Abfahrt meine Führung abgeben musste.
Im Ziel freute ich mich rieseig über meinen ersten Sieg im jüngeren Jahrgang der Junioren und meinen ersten Sieg beim BMC-Racing-Cup überhaupt. Dies war auch schon der zweite Sieg in dieser Saison im Tessin, denn ich gewann vor zwei Wochen auch schon das MTB Eröffnungsrennen auf dem Monte Tamaro mit einer Minute Vorsprung. Irgendwie liegen mir die Strecken und das Klima im Tessin. Zu den Fotos Zu den Ranglisten
Da ich es in der letzten Woche in der Schule sehr streng hatte, fand ich zwischen Training und Schule gar keine Zeit, um einen Rennbericht zu schreiben. Deshalb also kommt mein Bericht nun etwas verspätet.
Wir reisten bereits am Freitagabend nach Buchs, um noch genügend Zeit zu haben die Strecke zu besichtigen. Da wir aber noch ca. eine Stunde im Stau steckten, reichte es mir nur noch eine Runde in der Dämmerung zu fahren.
Am Samstag ging ich nochmals auf die Strecke, aber eigentlich brachte dies nicht so viel, denn in der Nacht von Samstag auf Sonntag meldeten sie Regen und Schnee. Am Samstagabend, nach den Kids-Rennen, kam wie angekündigt der Regen, es regnete die ganze Nacht über und auch den ganzen Sonntag. Mit dem Regen selbst hätte ich kein Problem gehabt, aber dazu war es noch sehr, sehr kalt. Mit dieser Nässe und der unangenehmen Kälte war das Rennen eine grosse Herausforderung, vor allem für die Finger und Füsse der Fahrer. Wenigstens wurde die sonst eher einfache aber anstrengende Runde durch den Regen ein wenig technischer.
Nach dem Warm-up ging ich gut eingepackt zum Start, so dass ich noch nicht durchgefroren und nass auf die erste Runde musste. Ich hatte die Startnummer 24 und das bedeutete für mich, dass ich in der vierten Startreihe starten musste. Ich wusste, dass ich viele Fahrer auf dem langen Startaufstieg überholen muss, um an die Spitze zu kommen. Leider gelang mir der Start aber nicht wie geplant, denn vor mir verhakten sich einige Fahrer aus den vorderen Reihen und ich musste abbremsen. Als ich die Verfolgung der Spitze wieder aufnehmen wollte, fuhr mir noch jemand in mein Vorderrad und ich musste am steilsten Stück des Aufstieges wieder neu anfahren. Dies brauchte sehr viel Kraft und es dauerte einige Zeit, bis ich den Tritt wieder fand, aber dann konnte ich die Verfolgung aufnehmen und Fahrer für Fahrer überholen.
Nach einer Runde konnte ich mich schon auf den 13. Platz vorarbeiten, aber ich wusste, dass ich noch viel weiter nach vorne fahren kann. Am langen Aufstieg konnte ich aber noch einmal einige Fahrer überholen und mich einer Gruppe anschliessen, welche gleich hinter den vier Führenden war. Mit jeder Runde, welche wir machten, wurde unsere Verfolgergruppe kleiner.
In der letzten von fünf Runden merkte ich die Kälte an meinen Händen und Füssen und es fiel mir sehr schwer zu bremsen und zu schalten. Mittlerweile war unsere Gruppe auf drei Fahrer geschrumpft und direkt vor uns waren noch zwei andere Fahrer, welche um Platz drei und vier kämpften. Somit sah ich den dritten Platz vor mir, also gab ich noch einmal alles, aber leider reichte mir die Kraft nicht mehr bis zur vorderen Gruppe aufzuschliessen und es kam noch schlechter, ich musste mich sogar noch von den anderen zwei Fahrern, welche in meiner Gruppe fuhren, abhängen lassen. Also fuhr ich das Rennen auf dem 7. Rang bis ins Ziel. Dort angekommen, ging ich sofort in unser Wohnmobil unter die warme Dusche, denn die letzte Runde hat mich doch sehr ausgekühlt.
Ich bin nicht ganz so zufrieden mit dem 7. Rang, denn ich weiss, dass ich viel besser biken kann, als ich es in Buchs gezeigt habe. Aber glücklicherweise kann ich in Tesserete (06.04.14) dann mit der Nummer 7 ins Rennen gehen und ich hoffe, dass ich nicht wieder mit Startproblemen wie in Buchs zu kämpfen habe. Vor allem wünsche ich mir, dass es im Tessin ein wenig wärmer wird als in Buchs. Zu den Fotos Zu den Ranglisten
Vor meinem ersten Rennen in der Junioren Kategorie war ich sehr aufgeregt, da doch die besten Fahrer der Schweiz am Start waren. Ich wusste auch nicht, wie ich mit der längeren Renndistanz zurechtkomme und ob ich gut trainiert bin.
Als wir am Samstag morgen auf dem Monte Ceneri ankamen, ging ich gleich auf die Strecke und ich fand sie super cool. Denn die Strecke war mit vielen technischen Hindernissen versehen und sehr kompakt. Nach der Besichtigung merkte ich, dass dies eine super Strecke für mich ist, denn ich liebe technische Strecken. Aber da die Strecke sehr kompakt war, war sie auch sehr hart, denn man musste das Bike immer wider neu beschleunigen.
Am Sonntag bereitete ich mich wie gewohnt auf das Rennen vor und war auch sehr froh, dass ich mit meinem neuen Rennbike an den Start gehen konnte. Da die Startaufstellung nach Anmeldung gemacht wurde, konnte ich auf Platz 9 in der 2. Reihe starten.
Der Start war am Fusse eines sehr harten Aufstieges, bei welchem ich mich an der Spitze festsetzen konnte und dann als 5ter in die erste von fünf Runden ging. Schon nach einer halben Runde konnte der Lokalmatador Filippo und ich ein Loch reisen, welches wir immer mehr ausbauten. Am Anfang der dritten Runde merkte ich, dass Filippo langsamer wurde und dann griff ich an. Er konnte noch kurz hinter mir bleiben, bis er in einer Kurve stürzte und ich ein Loch reissen konnte. Dieses Loch konnte ich immer mehr ausbauen und das Rennen mit einem sicheren Vorsprung von 1min und 09s gewinnen.
Dieses Rennen bewies mir, dass ich im Winter gut trainiert hatte und dass ich beim BMC-Racing-Cup vorne mitmischen kann. Das erste Rennen des BMC-Racing-Cups findet am nächsten Wochenende in Buchs statt. Mein Ziel ist es, dort meine Leistung von diesem Wochenende noch einmal zu bestätigen. Das Rennen in Buchs ist zugleich das erste Qualifikationsrennen für die Europameisterschaft in St. Wendel. Zu den Fotos Zu den Ranglisten