Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03327.jsonl.gz/4062

Externer Inhalt
Den folgenden Inhalt übernehmen wir von externen Partnern. Wir können nicht garantieren, dass dieser Inhalt barrierefrei dargestellt wird.
Eine Woche vor der Stichwahl in Brasilien hat Ex-Präsident Luiz Inacio Lula da Silva für seine Nachfolgerin Dilma Rousseff Partei ergriffen. Den Gegenkandidaten Aécio Neves griff er heftig an. Der Bewerber der Sozialdemokratischen Partei PSDB sei ein "Papa-Söhnchen".
Das sagte der frühere Staatschef am Samstag auf einer Wahlkampfveranstaltung in Belo Horizonte. Neves stammt aus einer wohlhabenden Familie und begann seine politische Karriere als persönlicher Referent seines Vaters, eines Abgeordneten.
Ausserdem warf Lula dem PSDB-Kandidaten mangelnden Respekt vor der Amtsinhaberin und Frauenfeindlichkeit vor. "Ich weiss nicht, ob er auch so unverschämt wäre, wenn sein Gegner ein Mann wäre", sagte er über Neves Auftritt bei einer Fernsehdebatte am Donnerstag.
Die Stichwahl um das Präsidentenamt am 26. Oktober dürfte in einem Kopf-an-Kopf-Rennen entschieden werden. Laut der jüngsten Umfrage kommt Neves derzeit auf 51 Prozent der Stimmen, Rousseff auf 49 Prozent.
SDA-ATS