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Der erste Schritt hierzu liegt in der Beurteilung des Zustandes der Bauwerke und des sich daraus ergebenden Handlungsbedarfs. Da Angaben zu den konstruktiven Eigenschaften dieser alten Bauwerke meist fehlen, jedoch bei der Beurteilung von grosser Bedeutung sind, war es im Rahmen dieses Projektes das Ziel, eine Messmethodik auf der Basis von zerstörungsfreien Messverfahren zu entwickeln, die eine einfache und kostengünstige Bestimmung von konstruktiven Eigenschaften der Bauwerke, d.h. dem Querverband des Mauerwerks und der Wandstärke beziehungsweise der Querschnittsform der Stützbauwerke erlaubt.
Im Rahmen des Forschungsprojekts, welches von der Gebert Rüf Stiftung und dem Kanton Uri gefördert wird, wurden Messverfahren mit akustischen Wellen – Ultraschall-Impuls-Messverfahren mit s-Wellen, Impact Echo-Verfahren mit p-Wellen, Spektralanalyse von Oberflächenwellen mit Rayleigh-Wellen sowie das Georadar mit elektromagnetischen Wellen – bezüglich ihrer Tauglichkeit für diese Aufgabenstellung untersucht.
Auf dem Campus der Hochschule Luzern – Technik & Architektur ist für diese Messungen extra ein Mauerwerksprobekörper nach historischem Vorbild erstellt worden. Abschluss des Projektes bilden Messungen an einer bestehenden Stützmauer, um die als geeignet befundenen Verfahren auch in situ zu testen.