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Letalität (die) bedeutet „Tödlichkeit“.
Der Begriff wird im medizinischen Bereich gebraucht. Die Letalität ist eine Größe aus der Epidemiologie, die angibt, wie häufig eine Krankheit tödlich verläuft. Genauer gesagt bezeichnet sie den Anteil aller Erkrankten, der aufgrund der Krankheit sterben wird. Die Letalität kann also als Wahrscheinlichkeit, an einer Krankheit zu sterben, interpretiert werden.
Die Letalität wird berechnet, indem die Anzahl der Todesfälle durch die Gesamtzahl der Personen mit dieser Erkrankung dividiert wird. Da die Zahl der Toten nur mit der Zahl der Erkrankten in ein Verhältnis gesetzt wird, kann mithilfe der Letalität keine Aussage über die Sterblichkeit der Gesamtbevölkerung getroffen werden.
Mit der Letalitätsrate meint man hingegen das Verhältnis der Menschen aus einer ausgewählten Population, die an einer bestimmten Krankheit in einem bestimmten Zeitraum verstorben sind, zur Anzahl neu auftretender Krankheitsfälle innerhalb derselben Population und desselben Zeitraums.
Der Begriff geht auf das lateinische letalis (tödlich, todbringend) zurück, was wiederum vom lateinischen Verb letare (töten) herrührt.
Aussprache
Lautschrift (IPA): [letaliˈtɛːt]
Verwendungsbeispiele
Die Letalität ist wichtig, um Prognosen machen zu können.
Die Weltgesundheitsorganisation schätzt die Letalität bei Infektionen mit dem neuen Coronavirus für China auf 0,7 Prozent.
– Alexander Kekulé (2020): „Die zweite Meinung“. Die ZEIT. 19.03.2020.