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Einsiedler gewinnen Medaillen beim OL
Die Sprint-Schweizermeisterschaften im Orientierungslauf (SPM) wurden in diesem Jahr im kleineren Rahmen in Zwingen, Baselland, durchgeführt, ohne Senioren und ohne Zuschauer.
Mitg. Startberechtigt waren aufgrund der aktuellen Corona-Auflagen nur Kinder und Jugendlichen sowie die Eliteathletinnen und -athleten. Und Zwingen wurde dem eigentlich geplanten Austragungsort Laufen vorgezogen, da eine sehr grosszügige Schulhausanlage mit vielen Grünflächen das Verteilen der Läufer besser garantieren konnte als eine «enge Altstadt», wie sie in Laufen vorgesehen gewesen wäre.
Läuferische Komponente wichtig Allerdings wurde dadurch die läuferische Komponente wichtiger, bieten doch grossflächige neue Siedlungsgebiete weniger orientierungstechnische Schwierigkeiten als enggebaute mittelalterliche Stadtkerne (wie zum Beispiel Einsiedeln). Einzig Schloss Zwingen aus dem 13. Jahrhundert bot einige knifflige Passagen für die älteren Läufer.
Lavio Müller erfolgreich
Aus einheimischer Sicht am erfolgreichsten sprintete Lavio Müller, der schon im Winter internationale Medaillen im Ski OL und Schweizermeisterschaftsmedaillen im Biathlon gewonnen hatte. Er ärgerte sich zwar über mehrere kleine Fehler, dank seiner läuferischen Überlegenheit gelang es ihm trotzdem, die Silbermedaille bei den H14 zu ergattern.
Bronzemedaille für Bigna Hotz Bei den 12-jährigen Mädchen erkämpfte sich Bigna Hotz (im Winter sehr erfolgreich mit den Skifahrern unterwegs) mit einem stabilen Lauf die Bronzemedaille, ein einziger kleiner Fehler hatte sich eingeschlichen, der jedoch auf die Rangierung keinen Einfluss hatte. Pech hatte Florian Steiner bei den kleinsten Knaben, welcher den zweitletzten Posten verpasste, ansonsten er guter Vierter geworden wäre. Ebenfalls einen guten sechsten Rang gab es für Corsin Müller sowie Top-Fünfzehn-Rangierungen für Curdin Hotz, Gian-Andri Müller und Fabio Birrer (siehe Resultate).
Corsin Müller auf der Sprint-Strecke. Fotos: zvg
Bei den 12-jährigen Mädchen erkämpfte sich Bigna Hotz (rechts) die Bronzemedaille.
Gian-Andri Müller kam unter die ersten Fünfzehn.