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Reiner Wein.
Bruno, der „Chef de police“ in dem verschlafenen Kleinstädtchen Saint-Denis im schönen Périgord, ermittelt nunmehr in seinem sechsten Fall. Und
wieder einmal weckt der schottische Autor und Wahlfranzose Martin Walker bei mir Fernweh nach dieser Wohlfühlregion mit ihrer Kultur, den grünen Wiesen, klaren Flüssen und dem guten Essen, für das diese Gegend bekannt ist.
Die Touristen-Saison im Vèzere-Tal hat gerade begonnen, und damit erwachen auch die Langfinger … mehraus dem Winterschlaf. Ferienhäuser, die reiche Beute versprechen, werden aufgebrochen und die sich darin befindenden Wertgegenstände und Gemälde gestohlen. Als schließlich
bei einem Einbruch ein bekanntermaßen homosexueller Antiquitätenhändler brutal ermordet wird, ist es mit der Beschaulichkeit in Saint-Denis vorbei und Bruno muss bei seinen Ermittlungen auf die Hilfe von Kollegen zurückgreifen. Bald erhärtet sich der Verdacht,
dass der Enkel eines ehemaligen Widerstandskämpfers in diesen Fall verwickelt sein muss, der seinem kürzlich verstorbenen Großvater behilflich sein sollte, die verschwundene Millionenbeute aus einem spektakulären Eisenbahnraub im Sommer 1944 ausfindig zu machen.
Über den Verbleib des Geldes kann bisher nur spekuliert werden, aber wertvolle Hinweise bekommt der Chef de police von einer befreundeten Historikerin, deren Nachforschungen brisantes Material zu Tage fördern. Es scheint, als hätte die französische Politik
die Finger in einem schmutzigen Geschäft von internationalem Ausmaß… weniger