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Wenn die elektrische Energie von vielen verschiedenen Punkten in das Netz eingespeist wird, so hat das Einflüsse auf das Netz. Diese können sowohl positiv als auch negativ sein. Die Frage stellt sich hier: wie kann man das Netz positiv beeinflussen und was hält das Netz aus.
Als Basis zum Thema wurden zuerst die 7 Netzebenen in der Schweiz beschrieben (von Nieder- über Mittelspannung bis zu Hoch- und Höchstspannung mit Umwandlungsebenen dazwischen). Dann wurden Gleich- und Wechselstrom beschrieben. Für die Beschreibung des Phasenwinkels wurde der Vergleich mit einem Bierglas gezogen (Bier = Wirkleistung, Schaum = Blindleistung, alles zusammen = Scheinleistung). Diese drei Leistungen bilden ein rechtwinkliges Dreieck, dessen einer Winkel der Phasenwinkel „Phi“ ist.
Da der Windstrom über Wechselrichter ins Netz eingespeist wird, kann Phi aktiv beeinflusst werden und so die Qualität des Netzstromes verbessert werden.
Im Weiteren wurden harmonische und unharmonische Oberschwingungen, Resonanzerscheinungen, Klirrfaktoren, Flickereffekte und auch Kurzschlussspannungen betrachtet. Interessant ist hier, dass das Zusammenwirken von vielen Windkraftwerken die Auswirkungen ausgleicht und auch aktiv zum Ausgleich beitragen kann.
In Deutschland benennen die Stromversorger klare Bedingungen für all diese möglichen Einflüsse, sodass die Einbindung der dezentralen Stromproduktion auch vom regulatorischen Weg her problemlos umsetzbar ist.
In der anschliessenden Diskussion wurde auch darauf hingewiesen, dass mit Spannung der Anlass erwartet wird, der vom Gemeinderat Reitnau versprochen wurde.