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Auf der spanischen Kanareninsel La Palma ist am Sonntag im Bereich der Cumbre Vieja ein Vulkan ausgebrochen. Um 15.12 Uhr Ortszeit (16.12 Uhr MESZ) habe es mehrere heftige Explosionen in der Gemeinde El Paso im Süden der Insel gegeben, berichtete die Zeitung «El País». Anschliessend begann der Vulkan grosse Mengen braunen und weissen Rauchs sowie Gesteinsbrocken und rotglühende Lava in die Luft zu schleudern.
Der Vulkan habe mindestens vier Schlote, also verschiedene Stellen, an denen Asche, Rauch und Lava in die Höhe geschleudert würden, berichtete der staatliche Fernsehsender RTVE. In anderen Berichten war von drei bis sechs Schloten die Rede.
Hinweise auf Verletzte gab es zunächst nicht. Der Ausbruch liege in einem nicht besiedelten Bereich der Insel, die insgesamt 830'000 Einwohnende hat, berichtete der lokale Fernsehsender Canarias7 unter Berufung auf den regionalen Regierungschef der Kanaren, Ángel Víctor Torres. Mehr als 2000 Menschen mussten evakuiert werden. Bei 500 von ihnen habe es sich um Touristen gehandelt. Ob auch Deutsche darunter waren, wurde zunächst nicht bekannt.
Hinweise auf Verletzte gab es zunächst nicht. Der Ausbruch liege in einem nicht besiedelten Bereich der Insel, die insgesamt 83 000 Einwohner hat, berichtete der lokale Fernsehsender Canarias7 unter Berufung auf den regionalen Regierungschef der Kanaren, Ángel Víctor Torres.
Etwa 300 Menschen seien bisher evakuiert worden, berichtete die Zeitung «Diario de Canarias». Es sei noch nicht klar, in welche Richtung austretende Lava fliessen werde. Auch von einigen Bränden in der Nähe bewohnter Gegenden wurde berichtet. Die Behörden riefen die Bevölkerung auf, Ruhe zu bewahren. Der Ausbruch sei bisher nicht besonders explosiv.
Auf der spanischen Kanaren-Insel La Palma ist der Vulkan Cumbre Vieja ausgebrochen. Hoffentlich bricht nicht die Flanke der Insel ab, die könnte einen Mega-Tsunami auslösen. Davor hat man seit Jahren gewarnt. Evakuierungen in der Region wurden angeordnet. https://t.co/RY4aZM8axf— 🅰🅽🅽🅸🅺🅰 Quantensprungbanane 🍌 🚀🛸👽 (@Lanyihunter1) September 19, 2021
Der Ausbruch hatte sich in den vergangenen Tagen durch rund 6600 kleine und mittlere Erdbeben und eine leichte Anhebung des Erdbodens angekündigt. Die Behörden hatten die Menschen in der Nähe des Vulkangebiets aufgerufen, leichtes Gepäck mit ihrem Handy, wichtigen Dokumenten und eventuell benötigten Medikamenten vorzubereiten.
Auf der im Nordwesten der Kanaren gelegenen kleinen Insel hatte es zuletzt vor 50 Jahren einen Vulkanausbruch gegeben, als der Teneguía 1971 Lava in die Luft schleuderte. Massentourismus wie auf den bekannteren Inseln Gran Canaria, Fuerteventura, Lanzarote und Teneriffa gibt es auf La Palma nicht. (sda/dpa)