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Dutzende Menschen werden in der südchinesischen Stadt Shenzhen vermisst, nachdem ein Erdrutsch mehrere Gebäude begraben oder zum Einsturz gebracht hat.
Das Unglück ereignete sich demnach gegen Mittag in einem Industriepark im Nordosten der Stadt. Wie die Behörden mitteilten, waren über 30 Gebäude betroffen, darunter auch mehrere Fabriken. Der Grund für den Erdrutsch blieb zunächst unklar.
Geröll-Lawine führt zu Explosion
Ein Anwohner, der vier Kilometer von der Unglücksstelle lebt, hat laut Xinhua eine laute Explosion gehört. «Es muss ein grosser Unfall gewesen sein, weil ich den Knall aus so weiter Entfernung gehört habe», zitierte die Nachrichtenagentur den Mann. Ein chinesischer Fernsehsender berichtete, dass es bei einer grösseren Gasleitung, die im Gebiet durchgeht, zu einer Explosion gekommen sei.
Laut Xinhua wurden rund 900 Menschen in dem rund 100'000 Quadratmeter grossen Gebiet in Sicherheit gebracht. 1500 Retter seien im Einsatz, um nach Überlebenden zu suchen.
Untersuchung angeordnet
Chinas Präsident Xi Jinping forderte die örtlichen Behörden auf, alles in ihrer Macht stehende zu tun, um die Zahl der Opfer so klein wie möglich zu halten und Verletzte und Angehörige zu versorgen.
Premier Li Keqiang ordnete eine Untersuchung zur Unglücksursache an. Chinas Kabinett schickte eine Arbeitsgruppe in die Millionenmetropole Shenzhen, um die Koordinierung der Rettungsarbeiten zu unterstützen.