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Auf der diesjährigen Comic Con in San Diego wurde eine neue Animationsserie für Disney Plus angekündigt, in der Spider-Man im Mittelpunkt stehen wird. Diese soll vor den Ereignissen aus "Spider-Man: No Way Home" spielen und trotzdem kommen Figuren wie Daredevil oder Norman Osborn in ihr vor. Nun wurde aufgelöst, wie es dazu kommen kann.
Seit "Spider-Man: No Way Home" das Multiversum im MCU einführte, ist Disney nicht mehr zu halten. Schon vorher gab es in Marvel-Serien und -Filmen sehr viele Cameos, Anspielungen und Crossovers, doch seit es die Möglichkeit gibt, Figuren ganze Universen wechseln zu lassen, treffen noch viel mehr Charaktere aufeinander. Das beste Beispiel ist die kommende Animationsserie "Spider-Man: Freshman Year", die Peter Parkers erstes Jahr der Highschool zeigen wird.
Die Handlung setzt noch vor "Captain America: Civil War", also auch vor der Spider-Man-Trilogie ein. Trotzdem werden die Figuren Matt Murdock aka Daredevil, Norman Osborn und Otto Octavius in der Serie vorkommen. Nachdem Fans bereits spekulierten, dass dies etwas mit dem Multiversum zu tun haben könnte, bestätigte Brad Winderbaum, Chef der Animationsabeitlung bei Marvel, dass die Serie nicht auf Erde 616 spielen wird, sondern in einem Paralleluniversum.
So gibt es in "Civil War" eine Szene, in der Tony Stark zu Hause auf Peter Parker wartet, um ihm ein Angebot zu machen. In "Spider-Man: Freshman Year" wird dies aber nicht Tony Stark sein, sondern Norman Osborn. Damit ändert sich das Leben von Peter Parker eindeutig und wir werden sehen, was für ein Superheld daraus resultiert.
Bis wir die Serie endlich zu Gesicht bekommen, wird es aber noch eine Weile dauern. Die Serie ist für 2024 geplant, ein konkretes Datum gibt es leider noch nicht.