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Bestimmte Spiele spiele ich am Computer. Der Computer spielt dabei verschiedenen Rollen. Es gibt Computerspiele, bei welchen der Computer keine Spielfunktion übernimmt. Beim Solitär/Patience (Kartenlegen) etwa macht der Computer keine Spielzüge, er ersetzt einfach das haptische Setting, etwa die Spielkarten und das Mischen der Karten. Dann gibt es Computerspiele, bei welchen der Computer als Mitspieler fungiert. Der Schachcomputer etwa repräsentiert die Spielzüge eines gegnerischen Mitspielers, das heisst, ich spiele - vermittelt durch die Maschine - mit einem Spielpartner, der vorab als Programmierer des Spiels festlegte, wie er sich aufgrund meiner Spielzüge verhält. Diese Computerspiele sind keine Simulationen, sondern gewöhnliche Spiele.
Computerspiele im engeren Sinne wie etwa "Tomb Raider" sind Spiele, in welchem ich mich als Spieler in einer "realistischen" Umwelt voller Gefahren und Aufgaben bewähren muss. Der Computer fungiert nicht als Mitspieler, sondern als virtuelle Welt, in welcher ich nicht gegen andere Spieler spiele, sondern gegen Menschen, Tiere und Monster kämpfe, wobei unwesentlich ist, ob hinter diesen Atavaren Menschen oder oder Maschinen wie Schachcomputer verborgen sind. In solchen Spielen wird eine Exploration einer Wirklickeit simuliert. Es gibt also keine Spielregeln, es gelten sozusagen die "Regeln" des wirklichen Lebens - beispielsweise ist eine Figur tot, wenn man sie erschossen hat, und wenn man sie nicht schnell genug trifft, wird man selbst erschossen . Beim Computerschach gelten dagegen die Regeln des Schachs, das heisst, der Computer erscheint als gegenrischer Spieler, der sich wie ich an die Spielregeln halten muss, während bei "Tomb Raider" der Computer eine Welt repräsentiert, in welcher alle Figuren durch die Bedingungen der Wirklickeit bestimnt sind, die im Spiel unterstellt wird.