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Filmkritik: Out of the box78. Mostra Internazionale d'Arte Cinematografica 2021
Der Teenager Hatzin (Hatzín Navarrete) soll die sterblichen Überreste seines Vaters abholen, die in einer Grube im Norden Mexikos gefunden wurden. Diese werden ihm in einer metallenen Box überreicht. Auf dem Weg zurück nach Hause zu seiner Grossmutter begegnet Hatzin einem Mann (Hernán Mendoza), der ihn an seinen verstorbenen Vater erinnert. Überzeugt, dass es sich tatsächlich um seinen Vater handelt, folgt Hatzin ihm. Der Mann namens Mario aber will nichts davon wissen und versucht, den Jungen möglichst schnell wieder loszuwerden.
Doch Hatzin bleibt hartnäckig. So nimmt Mario sich schliesslich des Teenagers an und bietet ihm einen Job an. Gemeinsam reisen sie durch Chihuahua und suchen Arbeitskräfte für die örtlichen Textilfabriken. Da Hatzin gut rechnen, lesen und schreiben kann, wird er schnell zu einem wertvollen Mitarbeiter für Mario. Doch nach und nach wird dem Teenager bewusst, dass sein Mentor die Fabrikarbeiter ausbeutet. Auch vor Einschüchterung und Bedrohung schreckt er nicht zurück. Hatzin muss entscheiden, wie weit er selbst gehen würde, um seiner Vaterfigur Mario weiterhin nahe sein zu können.