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Der Zürichsee hat die Form einer Banane. Er ist bis Rapperswil rund 28 Kilometer lang, zusammen mit dem Obersee rund 42 Kilometer. An der breitesten Stelle zwischen Stäfa und Richterswil ist der See 3,85 Kilometer breit. Seine tiefste Stelle liegt bei 136 Metern zwischen Herrliberg und Oberrieden. Die Uferlänge beträgt 87,6 Kilometer.
Die Gesamtfläche des Zürichsees beträgt 88,17 km², wobei auf den Kanton Zürich 59,79 km², auf den Kanton Schwyz 17,46 km² und auf den Kanton St. Gallen 10,92 km² entfallen.
An den Zürichsee und den Obersee grenzen 31 Ortschaften: Zum Kanton Zürich gehören 20 (alle am Zürichsee) und acht zum Kanton Schwyz, davon drei am Obersee, Pfäffikon und Hurden teilweise. Zwei der drei St. Galler Zürichsee-Gemeinden liegen vollständig am Obersee, wobei das Gemeindegebiet von Rapperswil-Jona mehrheitlich dem Obersee zuzuzählen ist.
In den Anrainergemeinden des Zürichsees leben schätzungsweise 1,2 Mio. Menschen
Der Zürichsee weist bei Rapperswil eine Verengung auf, gebildet durch die Halbinsel Hurden. Der durch den Seedamm von Rapperswil abgegrenzte Seeteil zwischen Rapperswil und Schmerikon wird Obersee genannt. Bei Tuggen in der Linthebene existierte bis ins Mittelalter als weiterer Seeteil der Tuggenersee. Er verlandete um 1550.
Zwischen Rapperswil und Pfäffikon SZ liegen zwei Inseln, die bewohnte Ufenau und die unbewohnte, unter Naturschutz stehende Lützelau. Das InselchenSchönenwerd vor Richterswil ist die drittgrösste natürliche Insel im See.
Entstanden ist der Zürichsee nach der letzten Eiszeit, als die Linth durch die Erdmoräne des Linthgletschers gestaut wurde.