Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03462.jsonl.gz/3265

Für die Schweizer Aerials-Athleten ist der Olympia-Final nach der ersten von drei Finalrunden vorbei. Mischa Gasser und Dimitri Isler belegen die Ränge 11 und 12. Das Problem ist ein altbekanntes.
Bereits mit der überstandenen Qualifikation vom Samstag erreichten Gasser und Isler etwas, das sie in der bereits abgeschlossenen Weltcup-Saison nur je einmal geschafft hatten: Sie gehörten zu den Finalisten. Ab diesem Stadium verlangt der Wettkampf-Modus drei verschiedene Tricks, das Feld wird erst auf neun, dann auf sechs Athleten reduziert; in der Regel setzt sich im so genannten Super-Final also der vielseitigste Springer durch.
Das Ärgerliche für die beiden Mittelländer war, dass sie - wie so oft in den letzten zwei Saisons - bei der Landung patzten. Sowohl Gasser als auch Olympia-Debütant Isler legte es nach der Landung kurz auf den Rücken, die Folge waren die tiefsten Punktezahlen der zwölf Finalteilnehmer.
Der Chinese Jia Zongyang, der Olympia-Dritte von Sotschi, wähnte sich nach seinem dritten Final-Sprung in falscher Sicherheit. Die Juroren bewerteten seinen Trick etwas überraschend "nur" mit 128,05 Zählern und damit um 0,46 weniger als denjenigen des ukrainischen Olympiasiegers Alexander Abramenko.