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Zusammengestellt durch Peter von Däniken aus Clubchronik, Ruderblättern, Jubiläumsschriften und ergänzt von René Monteil mit zusätzlichen Informationen. Für neuere Einträge zeichnen auch andere, teilweise nicht genannt sein wollende, Autoren.
Achter Yole de mer
Finanziert durch die Bootshausgesellschaft. Kauf circa 1932, Taufe 1934. Lateinisch benannt nach der Aare. Vater Bertrand Monteil war damals Präsident der Bootshausgesellschaft. Sohn René musste nachforschen und fand heraus: Laut Prof. Tatarinoff ist Aare abgeleitet von keltisch Ara für fliessendes Gewässer, geht auf das indogermanische *er- / *or- „sich bewegen“ zurück. Alle abgeleiteten Varianten: Ararim, Arura, Arola, Arula als Suffixbezeichnungen aus ARA entstanden, verwandt dem Althochdeutschen AHA („Wasser“). Taufe bei einem Anrudern, gleichzeitig mit der Taufe des W.Fr.sen. Gotte: Frau von Bertrand: Hedwig Monteil >> später 2x „Hedy“, das Vater Monteil zum Gedenken an sie spendete. Auf einem Transport an die Vogalonga in Venedig kippte der Bootsanhänger und die zuoberst liegende „Arula“ verlor dabei den ganzen Bug bis zum ersten Ruderplatz. Der Verlust führte zur Beschaffung des „otto grappa„.
Achter C-Gig
Nach dem Crash der Arula wurde der Kauf des Schellenbacher-Holz-Achters mit Skull und Riemenauslegern inklusive Ruder vom Versicherungsgeld gekauft. Es waren zwei Clubversammlungen nötig, weil die erste zu spät eingeladen wurde. Der Name rührt auf den Arula-Unfall zurück: Als die wartende Mannschaft in Venedig mehrmals „otto grappi“ bestellte. Grosse Diskussion – auch unter Italienern – ob „otto grappe“ oder „otto grappa“ richtig ist. Patin ist die gebürtige Italienerin Georgette Adam, Gattin des Kassiers Heinz Adam. Taufe Ende Jahr (Gnagiabend?) mit Grappagläschen auf jedem Rollsitz.
Outrigger-Achter
Dr. Walter Frölicher-Lack, Präsident in den dreissiger Jahren und Sohn des „W.Fr. sen.“ starb im Frühjahr 1959. Zur Erinnerung an den redegewandten Anwalt und sportlichen Artillerieoberst sammelte der Club bei seinen Freunden für einen Achter. Der Name des Bootes stammt von seinem Haus, dem Höfli der Familie Lack auf der Anhöhe jenseits der Aare. Von dort hat er jeweils mit dem Feldstecher die Aare inspiziert – und wehe, wenn er dabei eine Allotria-treibende Juniorenmannschaft entdeckte. Taufe am Anrudern 1960, Patin Mathilde Käch, die Frau des damaligen Bootshauschefs Bernhard Käch. Das Boot wurde 1994 der Bootswerft Stämpfli übergeben zu Handen der Ruderer-Entwicklungshilfe, um Platz für den Vovo Max zu schaffen.
Am Sylvesterabend 1965 sass nach einer Achterfahrt eine fröhliche Runde Ruderclübler in der Sonne in der Vorstadt. Zu der gesellte sich Emilio Metzner, Chef der ZETTER AG. Es wurden Erinnerungen an den Erbonkel des Emilio Metzner, Emil R. Zetter ausgetauscht, der vor Jahrzehnten ein „gewichtiges“ Mitglied des SRC gewesen war. Emilio Metzner wurde von einer plötzlichen Spenderlaune erfasst und erklärte, dem Club zu Ehren seines Onkels einen Achter zu schenken.
Emil R. Zetter war ebenfalls ein befehlsgewaltiger Oberst, der erste Kommandant des Gebirgs-Füsilier-Bataillons 90, das während des Generalstreiks 1918 in Zürich für Ordnung sorgen musste. Er war Fischer, Jäger und Bonvivant, der im Zetterpalais (heute Zentralbibliothek) einen üppigen Junggesellenhaushalt führte. Das Boot zu seinen Ehren wurde 1966 durch die Tochter des Spenders, Beatrix Metzner getauft.
Verkauf für 1000 Franken nach Zürich – Endete als Bardekoration?
Der neue Renn-Achter, eine der ersten englischen Janouschek-Waben-Kunststoffschalen mit Innenausbau der Firma Stämpfli, wurde von Marianne Portmann-Karli gespendet (aus dem Erbe von ihrem Vater Max Karli, Zuchwil). Taufe am 24.10.1994 vor dem Achterrennen durch Valéria Fonseca, der Brasilianischen Schwägerin von Marianne Portmann, deren Kinder den Grossvater Max Karli eben „Vovo“ Max (= Grossvater Max) nannten. Marianne steuerte in zahlreichen Achterrennen eine Mastersmannschaft in einem der alten und seither im neuen Achter.
Im Vorfeld des Jubiläumsjahres ergriffen die Jung-Masters-Ruderer die Initiative zur Beschaffung eines neuen Rennachters. Vor allem im Internet wurde nach einem guten Boot gesucht und schliesslich konnte ein gebrauchtes Rennboot kanadischen Ursprungs der Marke „Hudson“ gefunden werden. Der Achter konnte dank grosszügiger Unterstützung des Sponsor-Clubs 111 beschafft werden. Getauft wurde das Boot am tt.mmm.jj durch die Gotte NNNN auf den Namen „Pendragon“ nach dem Namen der Vaters von König Artus. Die neuen Riemen dazu wurden vom Chef Leistungssport Peter Moser gesponsert. In den Jahren 2010 und 2013 erlitt das Boot jeweils kurz vor einem Renneinsatz (Jubiläumsregatta und Solothurner Achterrennen) zwei Havarien: Einmal brach die Trennstelle in der Mitte in den Wellen des Kursschiffes „Stadt Solothurn“ und einmal wurden 2 Ausleger stark beschädigt beim Wendemanöver ums Inseli, als das Boot in der starken Strömung mit einem Signalpfosten kollidierte. Dank schneller fachmännischer Reparaturarbeiten konnte der „Pendragon“ jeweils innert Wochenfrist wieder rennmässig eingesetzt werden.
Vierer Yole de mer
1913: Börsengeschäft durch die Gründer des SRC. Sie beschlossen, den Gewinn in eine Vierer Yole italienischer Herkunft anzulegen. Bug und Heck abmontierbar. Fahrten mit René Monteil etc.: Mosel 1959, Rhone 1961 und 1971, Saône 1977. Seither bei Hansueli Aeschlimann in Lüsslingen gelagert. („Leukoplastbomber“). Im Jahr 2000 dort geholt und entsorgt.
Beschaffung und Taufe zusammen mit der Arula 1934. Walter Frölicher senior war Artillerieoberst und Ingenieur bei der von Roll. Er ruderte mit seinen drei Töchtern (jeweils im Zweier HOE). Eine Tochter (Hedy) heiratete Paul Burkard senior (Vice-Präsident SRC), Vater von Paul, Willi, Urs und Peter Burkard.
Der Sohn des W.Fr.sen. war Dr. Walter Frölicher-Lack, Präsident in den dreissiger Jahren, Anwalt und ebenfalls Artillerieoberst, gestorben 1959 (s. unter Höfli). Nicht homologierte Yole, da kürzer als vorgeschrieben.
Fahrt Nr. 1314 vom 18. Sept. 1968 des W.Fr.sen. von 18.40 bis 00.30 Uhr, die unten stehenden Verse aus dem Postheiri schildern die Rückfahrt. Siehe Balade im nächsten Toggle-Panel.
Das Boot blieb während 10 Jahren unbenutzt in einem Schuppen in Bellach eingelagert und wurde 2013 aus dem Verkehr gezogen und abgetakelt, nachdem es an der Clubregatta noch einmal zum Einsatz kam.
tun den Koronarien wohl! (Herzkranzgefässe)
Denn dem Mann, ob fett, ob hager,
dräut die Krankheit vom Manager:
Herzinfarkt! Dann ins Spital!
Dann Professor! Und dann zahl ….
deshalb ruderet und trinkt,
wer nicht gern zu Grabe sinkt.
Auch Herr Wacek, Freund der Frauen,
rudert fleissig seinen Nauen.
Mit dem Oberrichter Brobsi
(Verstorbenes Ehrenmitglied Dr. Max Brosi)
zieht er jeden Muttwuch obsi.
Doktor Dobler darf nicht fehlen!
(Verst. Vorstandsmitglied Dr. Albert Dobler)
(Schwer fällt’s ihm, sich fortzustehlen:
Eskapaden ihres Herrn
sieht Frau Dobler drum nicht gern.)
Auch Fritz Läng, Dir. Autophon,
(Verstorbenes Ehrenmitglied Fritz Läng)
läuft der Seinen gern davon.
Bizeps schwill! und Wade, schaff!
Fern in Altreu winkt der Aff.
Nach der langen, harten Fahrt
wird mit Fendant nicht gespart.
Und wie stets, will das Quartett
erst nach Mitternacht ins Bett.
Gottseidank, jetz geht es nidsi!
Solothurn kann nicht mehr wyt sy!
Aber wehe! Voller Tücke
bauten Sapper eine Brücke.
(Sappeure der Armee)
Jetzt! Ein Strudel fasst den Nachen.
Jetzt hat keiner mehr zu lachen.
Riesig naht die Pontonbrücke,
in der Brücke eine Lücke.
Schaurig wie in dunkler Nacht
Bordwand quer an Pfeiler kracht,
splittert, ächzt und … birst in Stücke!
Schwümmen, lieber Brosi, schwümmen!
Leider aber hat der Mann
seinen Überzieher an.
Glugluglu, er strampelt, sinkt ….
Ob der Richter nun er – trinkt?
Nein!
Fritzen Läng hat ihn errettet,
hin ans Ufer ihn gebettet.
Pudelnass und ziemlich schwach
trinkt er einen Cogniach.
Auch dem Dobler, der gern badet,
hat die Aare nicht geschadet.
Doktor Waceks Schlüsselbund
liegt zwar auf des Flusses Grund,
Weg sind Geld und Hut, und doch:
Gottseidank, sie leben noch!
Wie dem sei, wohl keiner wott
zu dem Schaden noch den Spott.
Sie beschliessen, statt zu klagen,
von dem Drama nichts zu sagen.
Und sie schlüpfen in die Betten
zu den Ehefraun, den netten,
um in deren lieben Armen
sich erst tüchtig zu erwarmen.
Rudersport und Alkohol,
tun zwar jedem Manne wohl.
Doch die Moral von der Geschicht:
ohne Brustschwumm geht es nicht!
Vierer C-Gigs
Getauft beim Anrudern 1993, Gotte Marianne Portmann. Gutes Holzboot der Firma Schellenbacher, Linz; umriggerbar auf 5x mit Fusssteuer oder 4x mit Steuerperson.
Jedem Solothurner ist die Bedeutung des Namens CpS (Chargé pour Soleure) bekannt. Noch heute wird im Welschland offen oder heimlich geschmunzelt, wenn sich einer zu seiner Heimatstadt Solothurn bekennt. Dabei sind es nicht die Solothurner, die trunken beim Landhaus entstiegen, sondern die Fährleute aus der Romandie! Im Zuge der Frauenemanzipation (seit 1981 dürfen Frauen mitrudern) und dem Ansturm an neuen Mitgliedern, war es notwendig, den Bootspark aufzurüsten. Am Mittwochabend standen für die vielen Wartenden nicht genügend Boote zur Verfügung, was zum Kauf des eleganten Vierers führte. Nach der Taufe und Inbetriebnahme des neuen Bootes erfolgte ein Jahr später die inoffizielle Umbenennung durch den Altherrenruderer und Altreuvater Gerhard Schaad in Cattin-Burki-Steiner. Ob diese Entweihung zum Absinken des Bootes im aufgewühlten Neuenburgersee und zum Bruch an der Zihlkanal Mole führte, wissen nur die Seegötter. Der Schaden war gross, die Trauer beträchtlich, eine Neuanschaffung erforderlich.
Eigentlich heisst das Boot ‚Chargé pour Solheure .
Getauft wurde CpS II am 11. Oktober 2017 von Gotte Gabi Hofer.
Das neue Boot soll ebenfalls den Namen CpS erhalten. Wir leben die Tradition. In der Taufrede betonte die Taufpatin die Wichtigkeit der Bootstaufe. Eine Fahrt ohne Taufe bringt Unglück, geschehen bei der „Titanic“, die ohne Taufe in See stach. Blöderweise war „CpS I“ ebenfalls getauft und ist doch abgesoffen….
Hersteller Swift, Kombi C-Gig 4/5 x/+ mit Riemen- und Skullauslegern, Qualität Club A für Mannschaften bis 95 kg.
Der rote Kunststoffvierer wurde als Occasion bei Stämpfli gekauft. C-Gig 4x+, Sponsoring Baloise Bank SoBa Taufe durch Fritz Arni, 2001. Vorher erlitt das Boot einen Schaden beim Transport an die Vogalonga. Weil das Geld im Jahr 2000 nicht vorhanden war, kauften die Senioren-Wanderruderer das Boot und verkauften es dem Club nach dem GV-Beschluss 2001 zurück. Der Name kommt von einem Sponsoring der Bâloise Bank SoBa, welche einen Vertrag für 2000 Franken pro Jahr für vorläufig zwei Jahre abschloss. Der Rondino musste in einen Schuppen in Bellach ausweichen, um der SoBa Platz zu machen. Bei der ersten Revision wurde das Boot weiss gespritzt.
Outrigger-Vierer
Ca. 1950. Vineta hiess das vom Polytechniker-Ruderclub geliehene Boot, das im ersten Clubjahr 1910 nach einer Altreufahrt an der alten Kreuzackerbrücke zerschellte, da nur jeder zweite Pfeiler beleuchtet war. Ein späterer Vierer mit Steuermann wurde nach dem Boot benannt. Gotte: Lisbeth Adam. Das Boot wurde an Stämpfli für Entwicklungshilfe gegeben.
Im Jahr 2001 kaufte eine Gruppe von Mitgliedern von Stämpfli einen Occasions Vierer ohne (John Waugh, Südafrika). René Monteil taufte das Boot wieder auf den Namen Vineta.
1964, Patin Elisabeth Aeschlimann. Der Name bezieht sich auf Roli Cattin. Als er früher noch regattierend zum Endspurt ansetzte, peitschte sein Schlachtruf: „füüret no es Briquet undere“ die letzten Reserven aus der Mannschaft. Höhepunkt des Bootes war der Sieg am Fünfländer-Juniorenwettkampf Vierer-ohne in Rom mit Schlagmann Franz Peter, Andrea Cadosch, Hanruedi Kölz und Hanspeter „Mützu“ Forster, trainiert von Bootschef Roli Cattin. Wurde im 2000 der Bootswerft Berlin mitgegeben, als der „Shark“ gebracht wurde, um Ausfuhr und Zollkosten zu sparen.
1967, Patin Graziella Kummer. In den 60er Jahren war es Brauch, dass der erweiterte Vorstand sich am Freitagabend nach dem Rudern in der „Sonne“ zum „gämblen“ – oder „bänklen“ traf. Einmal kletterten zu vorgerückter Stunde Einsätze und Übermut immer höher und man beschloss, diese allwöchentliche Stimmung im Namen Gambler festzuhalten. Die Ruder des Bootes, das 1993 dem neu gegründeten Ruderclub Rapperswil geschenkt wurde, waren von Dixie Dreier mit den Kartenbildern Karo, Herz, Kreuz und Schaufel „beschriftet“, Backbord rot, Steuerbord schwarz.
1995 von 23 Clubmitgliedern als Privatboot von der Firma Stämpfli (Melchior Bürgin) gekauft. Occasionboot, das von leichten Schweden gerudert wurde. Der Name stammt von der Primzahl 23. Gotte Rita Glutz, ehemalige Kassierin des SRC. Das Boot wurde später von den 23 Eigentümern, von denen für die Beschlussfassung nicht mehr alle auffindbar waren, an den Club verschenkt.
1999 bei der Bootswerft Berlin neu bestelltes Boot. Wurde von den Trainern (u.a. Philippe Benguerel, Michael Tuma, Lukas Schönholzer) dort geholt. Der Name wurde von den Jungen gewählt. Er passte vor allem älteren Mitgliedern nicht. Aus der ehemaligen „roten“ DDR-Werft gekauftes rotes Boot, das im Oktober geliefert wurde. So hiess auch das russische U-Boot im Film „Jagd auf Roter Oktober“ mit Sean Connery. Finanziert von Club und Sponsoren, v.a. Otto Bregger (gest. Jan. 2001) mit Fr. 5’000, Patin seine Enkelin Anja Bregger.
Sehr leichtes Riemen-Boot, 2000 vom Club für leichte Schüler- und Juniorinnen Mannschaften als Occasion gekauft. Sollte ursprünglich das Briquet ersetzen, war aber zu leicht. Taufe am 6.1.2001 durch die Juniorin Seline Kocher. Wurde später als zu leicht empfunden und verkauft nach Mulhouse (F). (unsicher).
Dreier
Mit dem eleganten Renn-Gig aus dem Hause Schellenbacher in Linz geht ein seit langem immer wieder geäusserter Wunsch unserer Mitglieder nach einem leichteren Dreier in Erfüllung! Es ist etwa 50 Kilogramm schwer, hat Flügelausleger, Schnellverschlüsse und ein Fusssteuer auf Position eins.
Warum die Wahl auf den Namen Terzettino fiel, weiss Gotte Mia Wild:
Alfred (Swami) ist ein grosser Mozart-Liebhaber und deshalb hat der Name mit <Cosi fan Tutte> zu tun. Die berühmte Mozart-Oper dreht sich um Liebe und Treue. Die Frauen Fiordiligi und Dorabella sowie Don Alfonso singen darin zu dritt die wunderschöne Arie <Soave sia il vento…> (<Weht leise, ihr Winde…>).» Das Wort Trio sei für Alfred aber natürlich zu profan, erläutert sie weiter, aus Trio sei Terzett und schliesslich Terzettino entstanden.
Zweier
Wohl wie Miggi, etwas jünger? Geklinkerter Wanderzweier mit Steuermann. Ca. 1965 verkauft.
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1988 Geschenk von Fam. Wolfgang von Burg in der Klus (Ärzte und ehem. Kantonsratspräsidentin, Eltern von Thomas (Bänz) von Burg) getauft am 30.4.88 durch Ignaz Kamber (?). Wolfgang von Burg ruderte früher mit dem Boot auf dem Hallwilersee. 1997 verbreiteter Kiel. Im Jahr 2013 ging das Boot zurück an Thomas von Burg nach Biel, um einem neuen Zweier Platz zu machen.
Occasion vom Zürichsee, hiess ebenfalls Flitzer und wurde umbenannt. Eigentlich für den Clubbetrieb gekauft, aber im Regattabereich eingesetzt.
Renn-Doppelzweier/Zweier ohne mit Flügelausleger, als Occasion gekauft bei Stämpfli-Bootsbau (Melchior Bürgin). Nach seiner Aussage ist das Boot besonders robust, weil mehr Kohlefasern verbaut wurden. Diente zuerst als Trainings- und Rennboot für Nicolas Lätt und Patrick von Däniken, die damit Studentenweltmeister wurden. Sponsoring Johnson&Johnson, Kontaktlinsenhersteller vermittelt durch Stampfli Optiker Solothurn. Die Riemenausleger wurden später an Stämpfli Bootsbau zurück gegeben.
Döschwoo / Citroën 2 CV
Wie so oft gö anere Namesfindig für nes Boot einigi Diskussione, Idee und Gedankegäng vorus. Da s Boot vo China chunt, het me zersch mou dr chinesisch Dixer konsultiert und probiert, chinesischi Näme z finde, wo aber nume annähernd ussprächbar si. Nach langem Hin und her (und es paar brochnige Zunge) het me de aber doch müesse säge, dass mir hie schliesslich nid in China si, sondern in Solothurn a dr schöne Aare, oder wies mängisch so heisst, z Solothurn am Meer…
Offe für aues, het me sich uf Wikipedia gstürzt und isch me de fündig worde – i däm Sinn, dass me es Fahrzüg entdeckt het, wo nid nume e geniale Name het, sondern ou vor Konstruktion här üsem Boot sehr entspricht.
Das Fahrzüg isch 1934 vomene Unternähmer a si Konstrukteur in Uftrag gä worde und zwar mit dene Aforderige:
„Entwerfen Sie ein Auto, das Platz für zwei Bauern in Stiefeln und einen Zentner Kartoffeln oder ein Fässchen Wein bietet, mindestens 60 km/h schnell ist und dabei nur drei Liter Benzin auf 100 km verbraucht. Ausserdem soll es selbst schlechteste Wegstrecken bewältigen können und so einfach zu bedienen sein, dass selbst eine ungeübte Fahrerin problemlos mit ihm zurechtkommt. Es muss ausgesprochen gut gefedert sein, sodass ein Korb voll mit Eiern eine Fahrt über holprige Feldwege unbeschadet übersteht“.
I dänke, die Aforderige cha ou es Wanderboot sinngmäss und effektiv erfülle. Mir toufes aber nid «lahme Ente», wie me jetzt ou chönt meine, nei, mir toufes ufe Name «Döschwoo»… Léonie Wanner
Einer
<a name=“Rüebli“></a>Occasion von Biel, ca. 1994). Name wegen der Farbe.
<a name=“Pfupf“></a>Kunststoff Renneiner der Firma Stämpfli. Ein kleines Boot für leichte Juniorinnen. Dshalb „Pfupf“. Gotte Charlotte Sattler?, die das Boot als erste fuhr.
Occasion Renneiner der Firma Weitnauer für Lea Fluri und Spitzenruderer. Errang mit Michael Bänninger die Silbermedaille an der WM 1997 in Aiguebelette. Getauft im November 1997 an einer Sportlerehrung durch Regierungsrätin Ruth Gisi, Name zur Erinnerung an ihren Wohnort Hochwald oder Mundart „Hoobel“.
sind breite C-Einer aus Kunststoff, welche Privatbesitz von Hanspeter Frey und Fredy Wacek waren, bevor sie der Ruderclub für Anfängerkurse übernehmen konnte.