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Ein Amokläufer hat auf der Pazifikinsel Guam mindestens zwei japanische Touristen erstochen und rund ein Dutzend weitere verletzt. Der Mann raste am Dienstagabend mit seinem Wagen über einen Gehweg in ein Laden-Schaufenster der Ferienanlage Outrigger Guam Resort.
Dann sprang er aus dem Fahrzeug und begann sofort mit seiner Messerattacke, wie die Behörden des US-Aussengebiets am Mittwoch mitteilten. Mindestens zwei Touristinnen aus Japan wurden nach Angaben eines Spitals getötet, die örtliche Polizei sprach von drei Toten.
Rund ein Dutzend Touristen, darunter laut dem Spital ein drei Monate altes Baby und ein dreijähriges Kleinkind, wurden verletzt. Nach Angaben der Polizei wurde der mutmassliche Angreifer festgenommen. Das Motiv des 20-Jährigen war zunächst unklar.
Für die Insel mit seinen rund 180'000 Einwohner war die Tat ein schwerer Schock. Gouverneur Eddie Calvo sprach den Angehörigen der Opfer sein Beileid aus. Jeder, der die Menschen auf Guam kenne, wisse, dass ihnen derartige Gewalt fremd sei, sagte Calvo.
Die Pazifikinsel mit ihren rund 180'000 Einwohnern lebt vor allem vom Tourismus. Allein aus Japan kommen jährlich eine Million Touristen.
SDA-ATS