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Diese wird auf Antrag der Aktionärsgruppe um die Sentis Capital PCC einberufen, welche die Zuwahl von Mark Kerekes in den Verwaltungsrat beantragt. Der Verwaltungsrat von Meyer Burger lehnt die Wahl weiter ab.
Man habe sich intensiv mit dem Antrag von Sentis auseinandergesetzt und empfehle den Aktionären einstimmig, die Zuwahl von Kerekes abzulehnen, hiess es in einer Mitteilung vom Freitag. Er würde die Partikularinteressen des aktivistischen Aktionärs Sentis vertreten, der wiederholt die strategische Entscheidungen der Gesellschaft und des CEO angegriffen habe.
Damit wiederholte der Verwaltungsrat bereits zuvor vertretene Positionen. Auch der Unternehmenschef lehnt die Wahl ab. Meyer-Burger-CEO Hans Brändle hatte Ende September angekündigt, dass er zurücktreten werde, falls Kerekes in den Verwaltungsrat gewählt wird.
Sentis hatte sich in den vergangenen Monaten mehrfach kritisch zur Strategie von Meyer Burger geäussert und forderte auch schon den Rücktritt von Brändle. Gemäss jüngsten Informationen hält Sentis einen Aktienanteil von 8 Prozent an Meyer Burger. Zusammen mit weiteren Aktionären wurde eine Aktionärsgruppe gebildet, die früheren Angaben zufolge rund 11 Prozent des Meyer-Burger-Kapitals auf sich vereinen.
(AWP)