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30 Grad und nur wenig Wind
29.11.2010 - Mit der Eröffnungsfeier und dem freien Training über 300m/25m hat in Rio di Janeiro (Br) die CISM-WM begonnen. Die Schweizer fühlen sich in Südamerika bereit für die Wettkämpfe.
Nach 13 Stunden Flugzeit wohnen die Schweizer in klimatisierten 6er-Zimmern mit zweistöckigen Betten und guten sanitären Einrichtungen. "Das Wetter ist bedeckt bis schön, knapp über 30 Grad und es herrscht nur sehr wenig Wind", meldet Teamchef Urs Weibel aus Brasilien. Die Verschiebungen zur Schiessanlage werden immer von Sicherheitsleuten, Polizisten auf Motorrädern, bewaffnetem Militär auf Lastwagen und Helikoptern begleitet. "Die Strasse wird während der Durchfahrt des Konvois gesperrt", schreibt Urs Weibel in seinem Tagesbericht.
Im ersten Gewehr-Wettkampf (3x20) dürften Marcel Bürge, Rafael Bereuter und Olivier Schaffter im Kampf um eine Teammedaille vor allem durch Österreich, Norwegen, Finnland und Dänemark gefordert werden. Aussenseiterchancen besitzt mit Schweden eine weitere europäische Nation. Tschechien oder Frankreich sind nicht oder nur mit Einzelschützen vertreten.
Bei den Pistolenschützen treffen Christoph Schmid, Michael Hofmann und Steve Demierre auf eine noch grössere Konkurrenz. China, die Ukraine, die Türkei oder Polen gehören zum engsten Favoritenkreis.