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Auf der Verwaltung herumhacken kann jeder. Zu sagen, wo genau nun bei der Verwaltung gespart werden kann, getraut sich kaum ein Politiker. Ich mache hier ein paar Vorschläge: Die Drittaufträge an Berater können gekürzt werden, da in der Verwaltung meist genug Know-how vorhanden ist. Der Interpretationsspielraum bei Rechtsvorschriften soll möglichst gering gehalten und ihr Vollzug so organisiert werden, dass sie nicht umgangen werden können. Der Adressatenkreis von Vernehmlassungen soll eingeschränkt und die Auswertung auf die wichtigsten Punkte beschränkt werden. Eingeschränkt werden sollen im Weiteren: die Vorstossflut der Parlamentarier durch Kontingente; die Repräsentationsanlässe und Informationsreisen der Exekutiven und der Verwaltung; die Zahl der Kommunikatoren und persönlichen Mitarbeiter in den Departementen; Zahl von und Teilnehmerkreis an Sitzungen, insbesondere an auswärtigen Sitzungen, an denen die Verwaltung teilnimmt.
Wenn nach konkreten Sparmöglichkeiten gesucht werden soll, liegt die schnellste und billigste Lösung darin, dass man die einzelnen Verwaltungsleute auffordert anonym zu sagen, wo sie sparen würden, wenn z. B. 10% des Budgets ihrer Abteilung oder ihres Departements gestrichen würden. Wenn man zum Sparen auswärtige Berater anstellt, machen diese das nämlich auch so, da sie in den meisten Fällen nichts vom Geschäft und den Abläufen der zu beratenden Verwaltung verstehen.