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Ordnerverwaltung für Bevölkerung und Raum; Passerelle
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Defintionen Leben in Megastädten:
Slums: Elendsviertel in Megastädten der Entwicklungsländer an oft exponierten, unattraktiven Lagen mit provisorischen Behausungen und schlechter Infrastruktur. ->Favelas: Begriff für Slums in Brasilien / Barrios: Begriff für Slums in Venezuela
Metropolisierung: Bevölkerungskonzentration in wenigen führenden städtischen Agglos, oft identisch mit der Hauptstadt eines Landes.
Die grossen Umweltbelastungen und -risiken, denen die Bevölkerung in Megastädten ausgesetzt ist, nennen
Verkehr: Verursacht in allen Megastädten grosse Schwierigkeiten (sowohl EL als auch IL)
EL: Massive Einschränkung Mobilität durch mangelndes Angebot / verhältnismässig hohe Kosten.
Wasser Bei Wasserversorgung bestehen in vielen Megastädten zwei Hauptprobleme:
Trinkwasserversorgung hinkt oft weit den grundlegendsten Bedürfnissen hinterher
Andererseits bilden durch Unwetter ausgelöste Hochwasser und Erdrutsche tödliche Gefahr für improvisierte Slums.
Unzureichende Abwasserklärung und unkontrollierte Ablagerungen von Abfällen führen bei Entsorgung zu enormen Belastungen wiederum der ärmsten Bevölkerungsschichten.
Ausserdem ist Trinkwasser ein rares Gut. Gemäss UNO leiden 20% der Weltbevölkerung unter Wassermangel. Auch der Grundwasserspiegel sinkt vielerorts dramatisch.
Darlegen, wie desolat die Ver- und Entsorgungslage in vielen Megastädten ist und mit welchen Massnahmen u.a. das lokale Kleingewerbe versucht, diesen Missständen zu begegnen
Der Informelle Sektor springt vielerorts in Lücken der staatlichen Infrastruktur und übernimmt beispielsweise Aufgaben der Abfallentsorgung. -> Führt jedoch zu vielen Problemen, da vielmals Abfall einfach auf Strassen / Flüsse gekippt wird oder verbrennt wird.
-> Lösungsansätze: Sensibilisierung der Bevölkerung auf Abfallproblematik. / Zusammenarbeit informeller mit formellen Diensten. / Recycling: Einbau organische Abfälle in lokale Kreisläufen.
Erklären mit welchen Modellvorstellungen die Stadtgeografie versucht, räumliche Ordnung ins komplexe System Stadt zu bringen
Geht davon aus, dass sich Zonen verschiedener formaler & funktionaler Nutzung von Ortskern aus zwiebelschalenartig aneinanderreihen Dieses führt zur Ausbildung diverser symmetrischer Ringe mit Unterschiedlichen Funktionen.
z.B.: Erkennbar in Geschosszahl amerikanischer Städten à Hohe Wolkenkratzer im Stadtzentrum --> Geschäftszentrum (CBD = Central Business District) Nach aussen hin nimmt Geschosszahl ab.
Erklären mit welchen Modellvorstellungen die Stadtgeografie versucht, räumliche Ordnung ins komplexe System Stadt zu bringen
Sektoren-Modelle sind häufig in Zusammenhang mit Bevölkerungs- & Wirtschaftsstrukturen anzutreffen. Beispielsweise Kuchenstückartige Einteilung des Gebietes um Vierwaldstättersee bei Luzern oder Verteilung ethnischer Gruppen in nordamerikanischen Städten.
Erklären mit welchen Modellvorstellungen die Stadtgeografie versucht, räumliche Ordnung ins komplexe System Stadt zu bringen
Geht von einer mehrkernigen Gliederung der Stadt aus , die sich z.T. durch sektorale Entwicklungen in der Kernstadtund durch Suburbanisierung bzw. Überwachsen von engeren Umlandgemeinden ergibt. Um ursprünglich selbstständige Siedlungskerne lagern sich Stadtteile unterschiedlicher raumfunktionaler Prägung an.
Kombination beider erster Modelle --> wiederspiegelt am ehesten die Realität.
Darlegen, weshalb europäische und amerikanische Städte unterschiedlich aufgebaut sind
Der Grund liegt hauptsächlich im Alter der Städte. Amerikanische Städte fanden ersten in den letzten 100-200 Jahren zu ihrer heute eindrücklichen Grösse, während europäische Grossstädte schon viel länger existierten und entsprechend auch nach anderen Funktionalitäten aufgebaut wurden.
So sind europäische Städte viel dichter als amerikanische (Paris: 22'000/km2, NY: 10500/km2), oder die Erreichbarkeit wichtiger Orte war in europäischen Städten wichtiger, da man anfangs ohne grosse Transportmöglichkeiten auskommen musste, während man in den USA bereits möglichkeiten moderner Transportmittel hatte.