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(Montifringilla nivalis)
Der Schneesperling ist hart im Nehmen. Selbst bei sehr rauem Winterwetter weicht er kaum in Lagen unter 1500 m aus. Diese Standfestigkeit wird dem Schneesperling heutzutage durch hoch gelegene Tourismuseinrichtungen und Bergrestaurants erleichtert, wo er von den Speiseresten angezogen wird und recht zutraulich ist. Er entwickelt sich immer mehr zum Kulturfolger. Hauptnahrungsquelle sind aber Sämereien von Alpenkräutern, Insekten und Spinnen.
Mit seiner Länge von 16,5 bis 19 cm ist er deutlich grösser als der Haussperling. Die Flügel sind weiß, nur die Handschwingen und der Daumenfittich (Siehe Beispielbild) sind schwarz. Der Schwanz ist weiß mit einer dünnen schwarzen Endbinde, nur die innersten beiden Schwanzfedern sind schwarz. Dadurch entsteht ein kontrastreiches, auffälliges Flugbild.
Die Brutzeit leitet das Männchen mit spiralig gleitenden Singflügen ein, wobei die entfalteten weissen Flügel auffallen. Einen geeigneten Nistplatz preist das Männchen in Sperlingsmanier durch Einschlüpfen in die Höhle, Singen im Innern und häufiges Herausschauen an. Schneesperlinge kann man in den Alpen in höheren Lagen das ganze Jahr über sehen.
(Quellen: https://www.vogelwarte.ch/de/voegel/voegel-der-schweiz/schneesperling, https://www.nabu.de/tiere-und-pflanzen/voegel/portraets/schneesperling/
https://de.wikipedia.org/wiki/Schneesperling)