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Die Fassadensanierung der bestehenden Gewerbebauten an der Schwimmbadstrasse 41, 43 und 45 wurde im Auftrag von Piger Immobilien AG, Wettingen geplant und ausgeführt.
Die Gebäudehülle und Fenster der bestehenden Gewerbebauten wiesen teilweise Undichtigkeiten auf und entsprachen energetisch nicht mehr den heutigen Anforderungen. Nebst den technischen Verbesserungen war auch eine gestalterische Aufwertung der in die Jahre gekommenen Fassaden vorgesehen, um den Wert der Liegenschaften zu erhalten und ihre Attraktivität zu erhöhen.
Die bestehende Metallfassade und die Fenster der Schwimmbadstrasse 41/43 wurden ersetzt. Entsprechend der langgestreckten Proportion des bestehenden Gebäudevolumens ist die neue Fassadenverkleidung mit einem liegenden Sinusblech gestaltet und die Fenster sind zu Fensterbändern zusammengefasst. Der Charakter als Gewerbehaus wurde mit der neuen, dunklen Metallfassade beibehalten. Die über den Hauseingängen auskragenden Fassadenpartien sind mit silbernen Alucobond-Platten verkleidet, um die Gebäudestruktur durch die differenzierte Metallverkleidung klarer zur Geltung zu bringen. Das bestehende Haus 45 unterschied sich mit seiner Betonelementfassade sowohl beim Material, den Proportionen, der Lochfassadenstruktur und der Nutzung als Bürohaus schon immer wesentlich vom Gewerbe-Riegel Schwimmbadstrasse 41/43. Auf die Betonelemente der bestehenden Lochfassade wurde daher eine glatt verputzte Aussenwärmedämmung angebracht und die neuen Fenster mit umlaufenden Fensterzargen versehen, was dem Gebäude eine ruhige und elegante Erscheinung verleiht. Es erscheint als heller Kopfbau mit steinerner Aussenhülle gegenüber der dunklen Metallfassade des Gewerbe-Riegels. Die dunklen Metallfenster mit umlaufenden Fensterzargen sind ein gestalterisch verbindendes Element aller drei Häuser.
Zusammen mit der Fassadensanierung wurden auch die Treppenhäuser und Eingangsbereiche der Häuser saniert und mit behindertengerechten Hebebühnen versehen. Das Zugangsgeschoss und Parkgeschoss des Hauses an der Schwimmbadstrasse 45 steht heute in einer Senke und ist nur über Umwege behindertengerecht zugänglich. Ein neuer, zusätzlicher Eingang auf Strassenebene schliesst an der Südwestfassade den Graben der bestehenden Parkingfahrgasse und eine Glasfront im Parkgeschoss ergänzt die Südostfassade bis zum Boden. Das Gebäude konnte so als geschlossenes, auf dem Boden stehendes Volumen mit einladenden Eingangsfassaden gestaltet werden. Mit einer Rampe ist es behindertengerecht an die Unterführung des Bahnhofs Wettingen angeschlossen.
Projektteam: M. Haldimann, B. Riedle, I. Strufaldi, L. Meyer, J. Heide