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Spezifische regionale Risiken
Bei der Beschreibung von Gefahrenzonen handelt es sich um ungefähre Angaben; Risiken lassen sich nicht auf exakt umrissene Gebiete einschränken.
Nagorno-Karabakh, angrenzende Bezirke und armenisch-aserbaidschanisches Grenzgebiet: Im Zusammenhang mit dem Konflikt um die aserbaidschanische Region Nagorno-Karabach (mehrheitlich von ethnischen Armeniern bewohnt) kam es zwischen Aserbaidschan und Armenien regelmässig zu Zwischenfällen mit Toten und Verletzten. Vom 27. September bis 9. November 2020 kam es zu schweren bewaffneten Zusammenstössen, hauptsächlich in Nagorno-Karabach und den angrenzenden Bezirken. Eine von Aserbaidschan, Armenien und Russland unterzeichnete Erklärung führte am 10. November 2020 zur Einstellung der Kampfhandlungen. Die vom Konflikt betroffenen Gebiete sind teilweise stark vermint.
Wer ohne Genehmigung der aserbaidschanischen Behörden nach Nagorno-Karabakh einreist, macht sich nach aserbaidschanischem Recht strafbar. Die Schweiz hat nur begrenzte oder je nach Situation gar keine Möglichkeiten zur Hilfe in Notfällen. Die Grenzen zwischen Aserbaidschan und Armenien sind geschlossen.
Es wird abgeraten von Reisen nach Nagorno-Karabakh sowie in die umliegenden Bezirke (Kelbajar, Lachin, Gubadli, Zangilan, Jabrayil, Fuzuli und Agdam) und allgemein ins armenisch-aserbaidschanische Grenzgebiet.