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Rechtzeitig zum Jubiläum sind auch die Renovationen in der St. Jakobshalle beendet, und mit Steve Guerdat wird ein Schweizer als Weltnummer 1 einreiten. Der gebürtige Jurassier führt seit Jahresbeginn das Ranking an.
Guerdat liegt nicht nur in der Weltrangliste an der Spitze, sondern auch in der Zwischenwertung der Weltcup-Qualifikation. Auch Martin Fuchs als Elfter dürfte die Qualifikation für den Final im April in Göteborg geschafft haben. Der Weltcup der Springreiter wird in den Wintermonaten ausgetragen und gilt als Hallen-Weltmeisterschaft. Basel bildet die 10. von insgesamt 13 Stationen, die ein Weltcupspringen anbieten. Für die Reiter aus Westeuropa gelangen die besten sieben Resultate in die Wertung, die Top 18 qualifizieren sich für Göteborg.
Neun Prüfungen für Weltrangliste
Das Weltcupspringen vom Sonntagnachmittag ist mit 210’000 Franken dotiert und bildet den Höhepunkt der viertägigen Veranstaltung am Rheinknie. Basel schreibt nun zwei ganz grosse Prüfungen aus, denn der ehemalige Grand Prix vom Sonntag wird auf den Freitagabend vorgezogen. Diese Prüfung mit einmaligem Stechen ist mit 200’000 Franken dotiert. Bei den insgesamt neun Prüfungen, die für die Weltrangliste von Bedeutung sind, wird ein Preisgeld von 703’000 Franken ausbezahlt. Mit Guerdat (Nummer 1), dem Deutschen Marcus Ehning (3), dem Schweden Peder Fredricson (5) und dem Zürcher Martin Fuchs (10) geht ein Quartett aus den Top Ten der Weltrangliste in Basel an den Start.
Fuchs blickt wie Guerdat auf ein äusserst erfolgreiches Jahr 2018 zurück. Die beiden gewannen unter anderem an den Weltmeisterschaften in Tryon die Silber- und Bronzemedaille. Fuchs hatte vor einem Jahr im Sattel von Clooney als erster Schweizer den Grossen Preis in Basel gewonnen. Der 26-Jährige tritt am Freitagabend im Grand Prix als Titelverteidiger an.