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Der Internationale Flughafen Genf (GVA) hat das Geschäftsjahr 2009 mit einem Umsatz von über 295 Millionen Franken und einem Gewinn von nahezu 40 Millionen Franken abgeschlossen. Dank der guten finanziellen Verfassung ist es den Flughafenbehörden möglich, die Umsetzung ihres Investitions- und Entwicklungsplans für die Flughafenplattform weiter voranzutreiben.
Verwaltungsratspräsident François Longchamp und Flughafendirektor Robert Deillon gaben am Montag, 3. Mai 2010, anlässlich einer Pressekonferenz die Finanzergebnisse für das Geschäftsjahr 2009 bekannt.
Das als schlimmstes Krisenjahr der Luftfahrtindustrie angekündigte Jahr konnte mit einer zufriedenstellenden Bilanz abgeschlossen werden, welche die solide Finanzlage der Infrastruktur unter Beweis stellt.
Der Jahresumsatz 2009 beläuft sich auf CHF 295'132'000.-, der Reingewinn auf CHF 39'631'000.-. Davon geht ein Anteil von CHF 19'815'000.- an den Staat zurück. Die Investitionen betrugen CHF 73'537'000.-.
Der geringfügige Rückgang des Flugverkehrs (-1,7%), der im Vergleich zum ausgezeichneten Vorjahr verbucht wurde, die Neugestaltung der Einkaufs- und Gastronomiebereiche am Flughafen, die allgemeine Wirtschaftskrise und die Verteuerung des Schweizer Frankens gegenüber dem Pfund Sterling hatten 2009 einen Rückgang der Einnahmen im kommerziellen Bereich zur Folge: Diese belaufen sich auf 21,4% der Gesamteinnahmen des GVA (gegenüber 24,9% im Vorjahr). Damit sind die Einnahmen aus dem Fluggeschäft (Landegebühren, Passagiergebühren usw.) erstmals seit mehreren Jahren höher als die Einnahmen aus dem Nicht-Fluggeschäft. Das Gleichgewicht zwischen den Einnahmen aus dem Fluggeschäft (50,2%) und dem Nicht-Fluggeschäft (49,8%) ermöglicht es dem GVA, attraktive und wettbewerbsfähige Tarife anzubieten.
«Dank der guten finanziellen Verfassung steht der weiteren Umsetzung unseres Investitions- und Entwicklungsplans für die Flughafenplattform nichts im Weg», bestätigen VR-Präsident Longchamp und Flughafendirektor Deillon.