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Niggli-Luder und Hubmann holen OL-Gesamtweltcup
Simone Niggli-Luder ist ein Jahr nach der Geburt ihrer Tochter Malin wieder die Königin des Orientierungslaufs. Mit dem Sieg im Sprint beim Saisonfinale in Zürich sicherte sich die Schweizerin den sechsten Sieg im Gesamt-Weltcup.
Nach dem Triumph von Niggli-Luder schaffte es auch der Schweizer Daniel Hubmann bei den Männern. Er siegte im Sprint in der verkehrsfreien Innenstadt 16 Sekunden vor David Schneider und schaffte somit die erfolgreiche Titelverteidigung im Gesamt-Weltcup.
Die Schweizer Ausnahmekönnerin Niggli-Luder war mit mässigem Erfolg in die Saison eingestiegen. Sie fand erst im letzten Monat wieder zu der Form ihrer besten Tage.
Mit dem Sieg an den Weltmeisterschaften über die Langdistanz, dem Erfolg über die Mitteldistanz am Samstag in Buch am Irchel und dem Triumph beim Sprint gewann sie die letzten drei zum Weltcup zählenden Läufe und vermochte das Blatt noch zu wenden.
Nigglis härteste Konkurrentin im Kampf um den Gesamtweltcup war am Sonntag die Schwedin Helena Jansson. Doch die Sprint-Weltmeisterin lief durch Sperrgebiet und warf sich mit der Disqualifikation selbst aus dem Rennen.
swissinfo.ch und Agenturen
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