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Die Schweiz stützt sich auf das Nachhaltigkeitsverständnis der Weltkommission für Umwelt und Entwicklung («Brundtland-Kommission»). Diese definiert Nachhaltige Entwicklung als eine „Entwicklung, die die Bedürfnisse der Gegenwart befriedigt, ohne zu riskieren, dass künftige Generationen ihre eigenen Bedürfnisse nicht befriedigen können“ (Brundtland, 1987).
Der Bericht betonte die Vernetztheit von wirtschaftlichen, gesellschaftlichen und ökologischen Vorgängen und bildete die Grundlage für das am Erdgipfel von Rio de Janeiro 1992 propagierte Drei-Dimensionen-Konzept. Das Konzept stützt sich auf die drei vernetzten Dimensionen „Umwelt“, „Gesellschaft“ und „Wirtschaft“. Der Bundesrat übernimmt das Konzept und ergänzt es mit einer räumlichen und zeitlichen Dimension. Künftige Generationen sollen ebenso ein Anrecht auf eine intakte Umwelt haben wie wir selbst.
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