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E-Voting in anderen Staaten
Einige Länder haben sich dazu entschieden, E-Voting nicht einzuführen, in anderen Fällen wurden laufende Projekte gestoppt. Die Gründe dafür sind von Land zu Land unterschiedlich und abhängig von der Ausgangslage im Bereich der politischen Rechte. In der Schweiz ist dank langjähriger Erfahrung mit der brieflichen Stimmabgabe zum Beispiel etabliert und akzeptiert, dass die Stimmabgabe in einer nicht behördlich kontrollierten Umgebung, sondern im privaten Bereich stattfindet. In anderen Staaten, welche die briefliche Stimmabgabe nicht kennen, bedeutet E-Voting einen weit grösseren Paradigmenwechsel und das Risiko beispielsweise von Stimmenkauf wird höher eingestuft. Die politischen Voraussetzungen für die Einführung von E-Voting sind ebenfalls sehr unterschiedlich, wenn man bedenkt, dass in der Schweiz Urnengänge mehrere Male pro Jahr stattfinden, im Ausland möglicherweise nur alle vier Jahre.