Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03367.jsonl.gz/1583

Die Untersuchung betreffe die Verträge über die Gründung und den Betrieb von FiberCop sowie die Lieferverträge mit Fastweb und Tiscali, teilte die AGCM am Dienstag mit. Es werde untersucht, ob die Vereinbarungen mittel- und langfristig keine Hindernisse für den Wettbewerb zwischen den Betreibern von Telekommunikationsnetzen darstellten.
Die italienische Swisscom-Tochter Fastweb betreibt zusammen mit Telecom Italia (TIM) bereits das Gemeinschaftsunternehmen Flash Fiber, an dem Fastweb 20 Prozent der Anteile hält. Geplant ist, dass Fastweb diesen Anteil in das neue Unternehmen FiberCop einbringt und dafür als Gegenleistung einen Anteil von 4,5 Prozent am neuen Joint Venture erhält.
Fastweb und TIM teilten derweil mit, sie würden die Prüfung durch die Behörde begrüssen. Das Ziel sei es, das Joint Venture im ersten Quartal 2021 auf den Weg zu bringen.
FiberCop hat gemäss der Mitteilung die schnelle Entwicklung von Glasfaser (FTTH) und insbesondere die Abdeckung von 76 Prozent der sogenannten grauen und schwarzen Gebiete zum Ziel. In den grauen Zonen soll bis in drei Jahren mindestens ein Ultrabreitbandnetz und in den schwarzen Gebieten mindestens deren zwei vorhanden sein.
Das Unternehmen werde nach dem Modell der offenen Co-Investition entwickelt, wie es der neue europäische Kommunikationskodex vorschreibe. Dadurch könnten alle interessierten Betreiber auf unterschiedliche Weise und im Hinblick auf maximalen Wettbewerb an dem Projekt teilnehmen.
(AWP)