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Ich bin für 'Chillen'. Es entspricht der Bedeutung des altgriechischen Grundwortes von Schule 'scholé, nämlich 'Musse' - die Musse, die man braucht, um sich den wirklich wichtigen Dingen des Lebens zu widmen: den schönen Künsten, der Philosophie, der Bewegung oder ganz einfach dem, was einem Freude bereitet.
Auf welche Zukunft glaubt man die Kinder mit diesem wahnwitzigen, System vorzubereiten? - Wie sagt doch Heraklit: "Lehren heisst nicht, einen leeren Kessel zu füllen, sondern ein Feuer zu entfachen." Leistungsdruck wirkt dabei in etwa wie eine Löschdecke.
Das Beispiel der Offenen Schule zeigt eindrücklich, dass eine Privatschule ein Labor für eine zeitgemässe Schule sein kann, von der die Regelschulen viel lernen könnten. Solche Labore zu gefährden, ist einfach nur kurzsichtig.
Der Grundton dieser Beurteilung ist mir zu negativ. Der Auftritt des FCB war in vielen Hinsichten ganz ordentlich. Auch wenn es nicht immer gelangt, so wurde doch in vielen Situationen (vor allem in HZ 2) versucht, beim riesigen gegnerischen Druck nicht nur die Bälle nach vorne zu dreschen, sondern konstruktive Lösungen zu suchen. Man muss sich vergegenwärtigen, wer der Gegner war. Das MU von heute ist ein ganz anderes Kaliber als das MU, gegen das unter Fink ein 3:3 erspielt und erkämpft wurde.
Das ist Sporar gegenüber etwas respektlos. Fünf gute Torchancen muss man sich erst erarbeiten. Sporar erinnert mich an den jungen Hitzfeld in seinem ersten Jahr in Basel. Der hatte auch massenhaft Chancen und begann erst mit der Zeit, diese zu verwerten.
Vielleicht nicht mehr derselbe, aber und immer noch konsequent 'systemisch' unterwegs. Dabei beschäftige ich mich neben der Psyche und dem Sozialen zunehmend auch mit der Systemebene des Körpers. Dass der Text reduktionistisch erscheint, hängt vor allem mit der Zeichenzahl zusammen, die bei dieser Art von Text nicht überstrapaziert werden sollte. - Kurz zusammengefasst könnte man vielleicht formulieren, dass die sozio-kulturelle Entwicklung (Ebene des Sozialen), unseren Psychen (Ebene des Psychischen) Informationsmöglichkeiten zur Verfügung stellt, deren unreflektierte und ungehemmte Realisierung durch die langsame Anpassungsfähigkeit der Gene (Ebene des Körpers) wahrscheinlich gemacht wird. Das hat Auswirkungen auf der Ebene des Körpers (z.B. steigendes Durchschnittsgewicht der Bevölkerung), der Psyche (z.B. Reduktion des Wohlbefindens durch andauernden Vergleich mit andern) und des Sozialen (z.B. Veränderung der Kommunikationsmuster durch zunehmende Fokussierung auf internet-fähige Technologien). Klar ist, dass jede dieser beispielhaft aufgeführten Entwicklungen weitere Folgen innerhalb und ausserhalb der jeweiligen Systemebenen hat. Richtig systemisch eben.
Der Kommentar bringt die Sache auf den Punkt. Vielen Dank! - Warum denkt man in Basel-Stadt schon wieder über Steuersenkungen nach? Die Investition in die familienergänzende Kinderbetreuung ist eine Investition in die Zukunft. Setzen wir unser Geld dafür ein. Dank der beklagenswerten Zustände in der Deutschschweiz wäre diese Strategie auch eine Investition in den Standort Basel. - Dass es neben dieser ökonomischen Argumentation noch viele ethische Gründe für ein verstärktes Engagement des Staates in diesem Bereich gibt, braucht nicht eigens betont zu werden.