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Neben den beiden Vorlagen des Bundesrats zur Reform der Altersvorsorge stehen derzeit zwei Volksinitiativen zur Diskussion. Der Bundesrat lehnt beide Volksinitiativen ab und setzt auf die laufenden Reformen zur Altersvorsorge.
Eidgenössische Volksinitiative "Für eine sichere und nachhaltige Altersvorsorge (Renteninitiative)"
Die Renteninitiative der Jungfreisinnigen verlangt die Erhöhung des Rentenalters von Männern und Frauen auf 66 Jahre, anschliessend soll das Rentenalter mit der Lebenserwartung weiter steigen. Sie wurde Mitte Juli 2021 eingereicht.
Der Bundesrat empfiehlt die Ablehnung der Renteninitiative. Eine Koppelung des Rentenalters an die Lebenserwartung berücksichtigt weder die sozialpolitische noch die arbeitsmarktliche Situation.
Hintergrund
"Auswirkungen der Renteninitiative auf den Arbeitsmarkt" (Beitrag in: "Soziale Sicherheit CHSS", 22.6.2022)
Eidgenössische Volksinitiative "Für ein besseres Leben im Alter (Initiative für eine 13. AHV-Rente)"
Die Initiative für eine 13. AHV-Rente verlangt, dass alle Rentnerinnen und Rentner Anspruch auf eine 13. Rente haben. Sie wurde vom Schweizerischen Gewerkschaftsbund Ende Mai 2021 eingereicht.
Der Bundesrat spricht sich gegen die Initiative für eine 13. AHV-Rente aus. Er sieht finanziell keinen Spielraum für eine zusätzliche 13. AHV-Altersrente.
Letzte Änderung 23.06.2022