Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03191.jsonl.gz/1537

Manuelle Lymphdrainage – eine Entstauungstherapie
Geschichte
Das geheimnissvolle ”klare Wasser” hat Wissenschaftler schon vor Jahrhunderten beschäftigt. Als ester hat der Däne Thomas Bartholin im Jahr 1637 das Lymphsystem als Ganzes beschrieben. Dr Emil Vodder( 1896 -1986) ein Däne, der 1929 nach Frankreich übersiedelte um dort in seinem Institut für physikalische Therapie mit Patienten zu arbeiten, hat sich schon früh mit dem Lymphsystem und dessen Erforschung beschäftigt und die heutige Lymphdrainage entwickelt und bekannt gemacht. Das erste Mal stellte er seine Methode in Paris 1936 als ”Manuelle Lymphdrainage nach Dr Vodder”, der Welt vor. Erst nach dem 2. Weltkrieg hat er seine Methode mit Kursen und Vortäge bekannt machen können. Er hatte einige Gegner und der neue Anfang stand unter schwierigsten Verhältnissen bis Professor Mislin in den 70-Jahren gesagt hat :” Wenn Vodder seine Methode nicht in dieser Weise geschaffen hätte, müssten wir sie umgehend erfinden. Die von ihm geschaffene Methode ist einfach aber genial, schwierig zu lernen aber einzigartig in der Wirkung.”
Die Manuelle Lymphdrainage von Dr Vodder mit Hilfe Asdonks und Földi ist im physiotherapeutischen Bereich heute nicht mehr wegzudenken.
Wirkung
Die manuelle Lymphdrainage ist eine Entstauungstherapie. Mit sanften Techniken wird die gestaute Gewebsflüssigkeit zum abfliessen gebracht. MLD wirkt beruhigend auf das vegetative Nervensystem, es lindert Schmerzen und wird ausserhalb des Schmerzgebiets dh. ableitend appliziert, es normalisiert Muskeltonus und Muskelkater wird günstig beeinflusst, die Darmmotorik wird normalisiert, die Transportkapasität der Lymphgefässe wird erhöht und das Abwehrsystem gestärkt.