Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03494.jsonl.gz/1761

Im Januar hatte Klub-Präsident Stav Jacobi erklärt: «Ab nächster Saison wird Volero im Ausland spielen». Nun ist die angekündigte Übernahme des Teams von Le Cannet offiziell. Die Zürcherinnen beziehen ab 2018/19 an der Côte d'Azur Quartier.
In der Schweiz unterfordert – in den letzten 13 Jahren holte Volero je 12 Mal Meisterschaft und Cup – blieb dem Team aus Zürich der ersehnte Champions-League-Titel stets verwehrt. RC Cannes, der Lokalrivale von Le Cannet, konnte die «Königsklasse» hingegen schon zweimal für sich entscheiden.
Ein wichtiger Vorteil gegenüber der Schweiz: Volero muss nicht mehr 3 «lokal ausgebildete Spielerinnen» auf dem Matchblatt führen (mindestens 2 davon müssen immer auf dem Feld stehen).
Talentschule soll in Zürich ausgebaut werden
Jacobi will aber nur das Profi-Team auslagern. Voleros Nachwuchs soll künftig in der NLB antreten. Auf einen Lizenzantrag für die NLA wurde verzichtet. Nach dem freiwilligen Abstieg von Köniz verliert die höchste Schweizer Liga im Frauen-Volleyball so ein weiteres Aushängeschild.
Déjà-vu in der «Königsklasse»
Am Freitag wurde auch Voleros nächster CL-Gegner bekannt. Die Zürcherinnen treffen in den Viertelfinals wie schon in den letzten zwei Jahren auf Vakifbank Istanbul.