Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03565.jsonl.gz/1561

Trainings Tipps für Bodybuilding und Fitness
Trainings Tipps für Bodybuilding und Fitness
Die grosse Frage, die sich jeder Sportler bzw. Bodybuilder stellt, ist 'Wie trainiere ich optimal?"
Nun, da jeder Mensch in seiner physischen Veranlagung unterschiedlich ist, kann man auch kein allgemeines Schema für ein optimales Training angeben. Tatsache ist aber, dass sich eine Verallgemeinerung finden lässt, die in ihren Grundsätzen für die meisten Athleten gilt.
Die meisten Sportsfreunde stehen sich bei ihrem Ziel, Masse und Gewicht zu 'machen' selbst im Wege, weil sie ihr Training meistens falsch angehen. Oft wird der Begriff des Hardcore Bodybuilders benutzt. Hardcore heisst aber nicht, 10-mal pro Woche wie ein Blöder, ins Studio zu rennen und dabei dann Dorian Yates Wettkampftraining nachzuahmen. Solche 'Experten' haben, einfach gesagt, irgendetwas nicht ganz richtig verstanden.
Ziel sollte vielmehr eine sinnvolle Trainingsgestaltung sein, die man dann auch über einen längeren Zeitraum einhalten sollte. Bodybuilding ist nicht nur das Bewegen von Gewichten, in popigen Venice-Beach Klamotten, sondern auch das Zusammenspiel von Ernährung, Training und Erholung. Die Erholung ist mindestens so wichtig wie das Training, denn nur in der Erholungsphase können sich die Muskeln entwickeln, d. h., wer jeden Tag die gleiche Muskelgruppe trainiert und seinem Körper nie eine "richtige Erholung" gönnt, wird vielleicht mehr Kraft bekommen, die Muskel aber beim Aufbau hindern.
Training mit hoher Intensität:
Der menschliche Organismus sträubt sich gegen jede unnötige Veränderung, da er sich in einem gleichbleibenden Zustand (Homöostase) am wohlsten fühlt. Das Signal, dass der Körper nun zum Aufbau von Kraft und Muskelmasse benötigt, wird durch schwere, härte und intensive Trainingseinheiten ausgelöst. Diese sollten sich aus relativ wenigen Sätzen zusammensetzen. Jeder Satz sollte bis zum Muskelversagen ausgeführt werden.
Training mit relativ niedrigen Wiederholungszahlen:
Der Körper besitzt zwei unterschiedliche Muskelfasertypen. Da die Muskelhypertrophie fast ausschliesslich in den schnell kontrahierenden weissen Muskelfasern des zweiten Typs stattfindet, sollten diese auch ausreichend stimuliert werden. Dafür eignet sich ein Training mit relativ wenigen aber schweren Wiederholungszahlen im Bereich von 6 bis 10 Wiederholungen.
Training mit immer schwerer werdenden Gewichten:
Durch Überbelastung der Muskeln durch ständig höhere Widerstände zwingt man sie zum 'Wachsen'. Dies lässt sich erreichen, indem man ständig die Gewichte erhöht, je stärker man wird. Dabei sollte man aber nie vergessen, dass Sehnen dreimal langsamer wachsen und man das Training folge, dessen nicht übertreiben sollte. Zudem ist auf die korrekte und langsame Ausführung der Bewegungen zu achten, um Verletzungen zu vermeiden.
Ausreichend lange Erholungszeiten:
Muskeln werden zwar durch ein Training stimuliert, wachsen aber erst in der Erholungsphase. Je höher die Intensität, desto grösser die Schädigung in der Muskelzelle und um so länger die benötigte Erholungsphase. Ruhe und Erholung sind ein wichtiger Faktor zum Erfolg. Achten Sie darauf, dass Sie die trainierte Muskelgruppe mindesten 48 - 72 Stunden ruhen lassen.