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- Im US-Bundesstaat New Mexico sind mehrere grössere Wald- und Buschbrände ausgebrochen.
- Die Feuer würden durch trockenes und heisses Wetter sowie durch zum Teil starke Winde begünstigt, wie die Feuerwehren mitteilen.
- Der US-Wetterdienst sieht für die betroffenen Gebiete für die kommenden Tage keinen Wetterwechsel voraus.
In weiten Teilen des Westens der USA häuften sich in den letzten Jahren anhaltende Trockenperioden. Expertinnen und Experten sagen, das hänge mit dem Klimawandel zusammen. Insgesamt zählt der Bundesstaat New Mexico aktuell sechs Wald- und Buschbrände.
Feuerwehrleute hatten am Samstag aus der Luft versucht, die wütenden Waldfeuer in New Mexico einzudämmen. Doch Nachmittagsstürme bliesen teilweise bis zu 96 Kilometern pro Stunde und hatten den Einsatz zum Erliegen gebracht. Insgesamt kämpfte New Mexico gegen mindestens sechs Waldbrände.
Gouverneurin Michelle Lujan Grisham sagte: «Das sind die schlimmstmöglichen Bedingungen für die Feuer.» Nach offiziellen Angaben verbrannte allein im Gebiet von Hermits Peak und Calf Canyon am Samstag eine Fläche von über 697 Quadratkilometern, was etwa der Grösse des Kantons Glarus entspricht. Dabei seien mindestens 170 Häuser zerstört und etwa 16'000 Menschen evakuiert worden, so die Behörden.