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Am 8. Mai 2010 nahm ich mit meiner Shagya-Araberstute Rózsa zum ersten Mal an einem Distanzritt teil. Das 5-jährige Pferd war sehr aufgeregt wegen der vielen Pferde rundherum und liess den Tierarzt bei der Voruntersuchung kaum an sich herankommen. Der Tierarzt eröffnete mir, dass mein Pferd nicht „untersuchbar“ sei und er mich deshalb nicht starten lassen könne. Da ich jedoch unbedingt starten wollte, bat ich darum, Rózsa eine homöopathische Arnei geben zu dürfen. Der Tierarzt willigte glücklicherweise in den homöopathischen Behandlungsversuch ein – und als ich mit Rozsa zurückkam, war sie kaum wiederzuerkennen: Die eben noch so nervöse Stute liess sich nun anstandslos und in völlig entspannter Haltung vom Veterinär untersuchen. Der Tierarzt interessierte sich nun für den Namen dieses „Wundermittels“. Ich erklärte ihm, dass das homöopathische Mittel konstitutionell gewählt war, d.h. es passte sowohl auf den Gemütstyp (lauffreudig, schreckhaft, lieb und gerne Streicheleinheiten) als auch auf die wiederkehrenden körperlichen Symptome (allergischer Husten) dieses Pferdes. Ich wies darauf hin, dass man nicht einfach allen schwer untersuchbaren Distanzpferden dasselbe Mittel quasi zur Beruhigung geben könne.
Die Stute liess sich übrigens auch bei der folgenden Untersuchung nach dem Distanzritt und an allen weiteren Distanzritten problemlos untersuchen. In den vergangenen sechs Jahren musste das Mittel drei Mal wiederholt werden, v.a. um einen Rückfall des Hustens zu behandeln. Die Nervosität der Stute hat sich komplett gelegt. Mein 9-jähriger Sohn kann sie problemlos im Gelände reiten.