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Der FC Allschwil war in den Anfängen des Schweizer Cup ein regelmässiger Teilnehmer und gewann sein allererstes Spiel in diesem Wettbewerb im Jahr 1925 in der Vorrunde gegen Stade Lausanne-Ouchy mit 2:1. Die besten Ergebnisse erzielte er in den Saisons 1929/1930 und 1946/1947 als man in die 1/16-Finals einzog, beim ersten Mal scheiterten die Allschwiler an GC Luganesi und beim zweiten Mal am Servette FC.
Wie der letzte Vorstoss in die 1/16-Finals fallen die beiden Begegnungen mit dem FCB im Schweizer Cup auch in die 1940er-jahre. Im Oktober 1940 gewann der FCB auf dem Landhof mit 2:1 und im Dezember 1944 auf dem Sportplatz Bankverein in Allschwil mit 6:0. Das letzte Mal in der ersten Hauptrunde (1/32-Final) des Schweizer Cups trat der FCA im Jahr 2019 an und unterlag dem FC Sion.
Und nun steht mit dem neuerlichen Duell mit dem FCB ein weiteres Cup-Highlight für den FC Allschwil an. Wobei das durchaus auch auf Gegenseitigkeit beruht, auch für den Stadtclub haben solche Derbys ihre schöne Seite und dass für die erste Runde im Cup nicht eine mehrstündige Reise nötig wird, ist auch begrüssenswert, nachdem Alex Freis Mannschaft erst am Freitag aus Sofia zurückgekehrt ist.
Salvi wird das Tor hüten
Auch aufgrund der momentan hohen Belastung wird der FCB-Trainer in dieser Begegnung einige Spieler aufstellen, die zuletzt nicht zum Zug gekommen sind. So kündigte Frei beim Vorschaugespräch am Freitagnachmittag an, dass Mirko Salvi das Tor hüten werde und Liam Chipperfield zu seinem Startelfdebüt im Cup komme. Auch einen Einsatz von Neuzugang Bradley Fink, der am Freitag erstmals mit dem Team trainierte, schloss Frei nicht aus.
Nicht mit dabei sein werden hingegen Michael Lang und Andi Zeqiri, die beide angeschlagen sind und schon in Sofia nicht zum Einsatz gekommen sind, wobei Frei dies als Vorsichtsmassnahme bezeichnete. Weiterhin fehlen werden zudem Jean-Kévin Augustin, Emmanuel Essiam und Kaly Sène, die sich allesamt im Aufbau befinden. Des Weiteren gab Frei noch Folgendes zur Aufstellung bekannt: «Der FC Allschwil verdient es, einer FCB-Mannschaft gegenüberzustehen, welche dieses Spiel ernst nimmt – einerseits aus Respekt vor dem FC Allschwil, aber auch vor unserer momentanen Situation.»
Seltenes Duell
Trotz der örtlichen Nähe sind Aufeinandertreffen der beiden Vereine eher eine Seltenheit. Seit den beiden weiter oben angesprochenen Cup-Begegnungen gab es fünf FCB-Siege in fünf Testspielen. Die letzte dieser Partien liegt nun aber auch bereits über 39 Jahre zurück. Der FCB gewann damals mit 10:2. Nun Ähnliches zu erwarten, wäre wohl vermessen, denn erstens geht es nun um mehr als bei einem Testspiel und zweitens taten sich die Basler zuletzt eher schwer mit dem Toreschiessen. Mehr als zwei Treffer gelangen dem FCB in dieser Saison noch in keinem Pflichtspiel. Die Chance das zu ändern, bietet sich nun gegen die Allschwiler, aber nur, wenn dieses Spiel mit der nötigen Ernsthaftigkeit angegangen wird.