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Ballaststoffe sind ein wichtiger Bestandteil unserer Ernährung. Es gibt sie in wasserlöslicher und wasserunlöslicher Form. So wirken sie auf unseren Organismus.
Ballaststoffe – oder populärer ausgedrückt: Nahrungsfasern – wirken sich positiv auf Stoffwechsel und Verdauungsorgane aus. Sie fördern die Gesundheit und sind ein wichtiger Aspekt einer ausgewogenen Ernährung. Es gibt zwei Typen von Ballaststoffen: wasserunlösliche und wasserlösliche.
Zellulose oder Lignin können sehr viel Wasser binden, bis zu sechzig Milliliter pro Gramm. Im Darm quellen sie auf, vergrössern das Stuhlvolumen und regen die Verdauung an. Aufgrund ihres Quellverhaltens sollte bei einer Ernährung mit einem hohen Anteil an wasserunlöslichen Ballaststoffen stets ausreichend Flüssigkeit konsumiert werden, um eine Verstopfung des Darms zu vermeiden. Sie sind in Blattgemüse, Hülsenfrüchten oder Vollkornprodukten zu finden.
Pektin, Guar, Betaglucan oder Psyllin bilden beim Kontakt mit Wasser eine Art Gel, weshalb sie beispielsweise bei Durchfall helfen können, da sie den zu weichen Stuhl gelieren. Sie haben eine metabolische Wirkung auf den Körper, beeinflussen also zum Beispiel den Blutzucker- und den Cholesterinspiegel im Blut positiv. Gleichzeitig dienen sie den Darmbakterien als Nahrung und sorgen so für eine gesunde Darmflora. Sie sind unter anderem in Äpfeln, Bananen und Haferkleie zu finden.