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Mit der Einnahme von Phnom Penh durch die Guerilla-Armee der Roten Khmer am 17. April 1975 begann in Kambodscha das Jahr Null. In diesem Sinn titelte der Franzose François Ponchaud sein Buch. Es war eines der ersten, welche die Welt über die Gräueltaten des Jahres 1977 aufklärten.
Dieser Inhalt wurde am 17. April 2015 - 16:30 publiziert
Angetrieben von meiner Leidenschaft für die menschlichen Gesellschaften und die Kunst, über diese zu berichten – eine Neugier, die durch Reisen, Begegnungen und Lektüre beflügelt wird – befasse ich mich vor allem mit den Hauptthemen der internationalen Organisationen, die hier in Genf angesiedelt sind. Kürzel: fb
Unmittelbar nach der Einnahme der Hauptstadt räumten die jungen ultra-maoistischen Widerstandskämpfer die gesamte Hauptstadt mit ihren zwei Millionen Einwohnerinnen und Einwohnern. Dies unter dem Vorwand des Risikos einer Bombardierung durch die US-Streitkräfte. Ein Grossteil dieser Menschen kehrte nie mehr zurück.
Während der 3 Jahre, 8 Monate und 20 Tage des Regimes Pol Pot verloren fast 2 Millionen Kambodschanerinnen und Kambodschaner ihr Leben (ein Viertel der damaligen Bevölkerung), hauptsächlich Stadtbewohner, Intellektuelle und Mitglieder von Minderheiten, besonders der muslimischen und vietnamesischen.
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