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Demnach sei der Schutz der Biodiversität von grosser Bedeutung, um Herausforderungen der öffentlichen Gesundheit zu meistern, schreibt die Akademie der Naturwissenschaften (SCNAT) zur Publikation des Faktenblattes.
Das erhebliche präventive und therapeutische Potenzial der Biodiversität ist laut Studie zurzeit noch weitgehend ungenutzt. Der regelmässige Aufenthalt in der Natur habe zahlreiche positive Effekte auf die menschliche Gesundheit.
Grünräume spornten dazu an, körperlich aktiv zu sein, Zeit mit Freunden und Familie zu verbringen und sich zu entspannen und geistig zu erholen. Dies sei nicht nur angenehm, sondern wirke nachweislich gegen Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Stress, Müdigkeit, Angstzustände, Depressionen und Fettleibigkeit.
Als besonders relevant erachtet die SCNAT die "tägliche Dosis Natur" für die Stadtbevölkerung. So zeigt eine Studie aus Dänemark, dass Kinder, die kaum mit Grünflächen aufgewachsen sind, ein bis zu 55 Prozent höheres Risiko haben, eine psychiatrische Störung zu erleiden.