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Saure Zeltlein (aus Kochbuch von 1927):
Frischer Himbeer- oder Johannisbeersaft wird mit soviel Zucker gemischt, dass er ganz dick ist. Dann löst man die Masse auf dem Feuer, kocht sie etwas ein, füllt einen Löffel mit dem Saft und macht damit runde, schöne Zeltli auf ein geöltes Blech.
Pfefferminzzeltli (aus Kochbuch von 1901):
500g Zucker werden mit 1/4 Liter Wasser zum Bruch eingekocht, darauf rührt man den Zucker, vom Feuer gehoben, dem Rande der Pfanne nach, bis er etwas weich und dicklich ist. Alsdann rührt man alles untereinander, bis die Masse flüssig ist, rührt 5g Pfefferminzöl darunter, giesst mit einem Löffel den Zucker tropfenweise auf ein mit Mandelöl bestrichenes Blech und lässt die Zeltli erstarren. Man verwahrt sie in Gläsern.
(Sie wirken bei Schwächezuständen belebend)
Saure Zeltli (aus Kochbuch von 1901):
Man nimmt Berberitzen-, frischen Himbeer-, Johannisbeer- oder Zitronensaft. Behandlung wie Pfefferminzzeltli.
Sauerkleezeltli (aus Kochbuch von 1901):
In 4 dl Wasser kocht man 3 Handvoll Sauerklee so lange ab, bis die Hälfte Wasser eingedampft ist. Alsdann stellt man dieses über Nacht an die Kühle, siebt die Flüssigkeit durch und giesst diese an 500g gestossenen Zucker, den man damit zum Bruch einkocht. Im übrigen verfährt man wie bei Pfefferminzzeltli.
(Diese Zeltli sind namentlich für Brustkranke eine Erquickung)
Zuckermandeln (undatiert): 1 dl Wasser mit 150g Zucker aufkochen, 200g Mandeln beigeben und rühren bis der Zucker zuerst trocken und dann beginnt glasig zu werden, auf ein Blech geben und erkalten lassen.
siehe auch Nidelzeltli