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In Sri Lanka gibt es fünf Arten von Meeresschildkröten, die an der Küste ihre Eier ablegen und vergraben. Wenige Wochen später schlüpfen die Schildkrötenbabys und machen sich – im Kampf gegen die Wellen – auf den Weg zurück ins Meer. Viele der kleinen Schildkröten leben allerdings nicht lange.
Sie sind ein beliebtes Nahrungsmittel von Vögeln und Fischen. Auch Menschen verspeisen die Meeresschildkröten aufgrund ihrer angeblich aphrodisierenden Wirkung. Eierdiebe tun ihr Übriges und sorgen dafür, dass die Nachfrage nach Omelettes aus Schildkröteneiern gedeckt wird.
Die Überlebenschancen der Schildkröten sind aus diesen Gründen sehr begrenzt und Tierschützer in Sri Lanka haben sich auf die Fahnen geschrieben, die fünf Meeresschildkrötenarten zu schützen und deren Bestand zu sichern.
Die Schildkrötenfarmen, die vornehmlich an der Westküste, in Koskoda und Induruwa beheimatet sind, kaufen den Einheimischen die Schildkröteneier ab und zahlen diesen etwas mehr dafür, als sie auf dem Markt dafür erhalten würden.
Anschliessend werden die Eier wieder in der Schildkrötenfarm vergraben. Nachdem die Schildkrötenbabys frisch geschlüpft sind, werden sie zum Schutz gegen Parasiten eine kurze Zeit in einem Wasserbecken aufbewahrt, um dann schliesslich am Strand in die Freiheit entlassen zu werden.