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Ein Augenzeuge habe «drei ältere Menschen» mit ihrem Nissan Micra über eine Wiese bei Minchinhampton Common, südlich der Stadt Gloucester im Südwesten Englands, rasen sehen. «Der Kofferraum war offen, eine Frau sass drin, lachte und hielt Karotten raus», sagt der Anwohner gegenüber GloucestershireLive.co.uk. Mit den Rüebli wurden frei lebende Kühe im Naturschutzgebiet angelockt. Die Tiere jagten dem Auto nach.
Der Fahrer sei entlang der Strasse gefahren, die Kühe hinterher getrabt. «Der Fahrer, die Beifahrerin und die Frau im Kofferraum sahen so um die 60 aus. Alle waren am lachen. Die Kühe sahen gestresst aus, schlugen aus und rannten direkt neben dem Auto her. Es war richtig gefährlich», berichten mehrere Leute.
Mark Dawkings, der sich um die Tiere kümmert, sagte, dass die Kühe zwar Rüebli mögen, die Tiere jedoch nicht gefüttert werden sollten. Auf dem nicht eingezäunten Gebiet seien in diesem Jahr bereits sechs Tiere nach Kollisionen mit Autos gestorben.
Auf dem Gebiet leben rund 300 Kühe, einige Pferde und ein Esel. Sie können sich dort nach einem alten Recht völlig frei bewegen. Autos dürfen bei Minchinhampton Common zwar durchfahren, allerdings sich nicht weiter als rund 14 Meter von der Strasse entfernen.