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Das Ziel der Studie ist die Auswirkungen einer einmaligen Gabe von marktzugelassen Schmerzmitteln (Tramadol, Paracetamol) auf die Funktion von kleinen (RVA) und grossen Gefässen (FMD) bei Patienten mit Osteoarthritis sowie bei gesunden, gleichaltrigen Personen zu untersuchen. Zusätzlich wird der Blutdruck sowie die Herzfrequenz aufgezeichnet.
Ziel der Studie
Schmerzmittel, einschließlich nichtsteroidaler Antirheumatika (NSAIDs) und Opioide, haben unerwünschte Nebenwirkungen, und ihre Verwendung ist mit einer gut dokumentierten Häufung von zerebrovaskulären und kardiovaskulären Ereignissen verbunden. Dies ist besonders besorgniserregend für ein Viertel der Weltbevölkerung über 35 Jahre, die an chronischen Schmerzen leidet, insbesondere an Arthritis, von denen die Hälfte auch eine etablierte oder ein hohes Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen aufweist.
Wer kann teilnehmen?
Es können alle Personen teilnehmen, die über 18 Jahre alt sind und an einer ärztlich diagnostizierten Osteoarthritis leiden.
Bei Einnahme von Schmerzmedikamenten müssen Sie bereit sein, diese 2 Tage vor den Studienuntersuchungen zu pausieren.
Ablauf
Am Anfang wird ein Fragebogen ausgefüllt und eine Blutentnahme durchgeführt. Dann messen wir die Gefäss-Steifigkeit und die Erweiterung Ihrer Gefässe am Oberarm (Ultraschallgerät) und am Auge (Augenkamera). Die Messungen sind nicht-invasiv (kein Stechen, keine Punktion).
Im Anschluss an die 1. Gefässfunktions-Messung erhalten Sie eine Infusion über eine Ihrer Armvenen, welche das jeweilige Schmerzmittel gemäss Ihrer Gruppenzugehörigkeit enthält. Danach wird die gesamte Messung nochmals wiederholt (2.Gefässfunktions-Messung).
Die gesamten Untersuchungen finden an einem einzelnen Tag statt. Die Gesamtzeit aller Untersuchungen beträgt ca. 2 bis 4 Stunden
Entschädigung
Reisespesen werden rückvergütet, ansonsten keine weitere Entschädigung
Original Studienname
OPIOVASC: Effekte von Opioid-, NSAID-, Paracetamol-Behandlung auf die sympathische Nervenaktivität, Blutdruck, Herzfrequenz und Gefässfunktion bei Patienten mit Osteoarthritis
BASEC-Nummer
2018-02229
Finanzielle Unterstützung durch
Universität Zürich; SNF; Universität Zürich