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Weddellmeer
(& Kaiserpinguine)
2021
Reisedaten
14. Nov. - 24. Nov. 2021
— 10 Nächte —
einschiffung
Ushuaia
Ausschiffung
Ushuaia
bordsprachen
Englisch
Reiseverlauf
Eine echte Expedition, unsere Weddellmeer-Reise, mit dem Ziel die Kaiserpinguine in der Nähe von Snow-Hill-Island zu beobachten. Wir werden die Gegend mit dem Helikopter aufsuchen und auf diesem Weg auch eine Vielzahl anderer Vögel und weitere Pinguinarten einschließlich Adélie- und Eselspinguine sehen.
Ihre Reise beginnt dort, wo die Welt zu Ende geht. Ushuaia, Argentinien, die angeblich südlichste Stadt des Planeten, liegt an der äußersten Südspitze Südamerikas. Ab dem Nachmittag schiffen Sie sich in diesem kleinen Ort auf Feuerland, das den Spitznamen “Das Ende der Welt” trägt, ein und segeln den Rest des Abends durch den von Bergen gesäumten Beagle-Kanal.
Während der nächsten zwei Tage in der Drake-Passage, bekommen Sie einen Einblick in das Leben aus der Perspektive der Polarforscher, die diesen Regionen zuerst trotzten: kühle Salzbrisen, rauschende Meere, vielleicht sogar ein Finnwal, der zwischen den Wellen auftaucht. Nachdem Sie die Antarktische Konvergenz, welche die natürliche Grenze der Antarktis darstellt, passiert haben, befinden Sie sich in der zirkum-antarktischen Auftriebszone.
Diese entsteht, wenn nordwärtsfließendes kaltes Wasser mit wärmeren subantarktischen Wassermassen kollidiert. Nicht nur das marine Leben, sondern auch die Vogelwelt verändern sich dadurch. Wanderalbatrosse, Graukopf Albatrosse, Schwarzbrauenalbatrosse, Rußalbatrosse, Kapsturmvögel, südliche Eissturmvögel, Buntfuß-Sturmschwalben, Blausturmvögel und Antarktissturmvögel sind nur einige der Vögel, die Sie sehen können.
Wir können über den Antarctic-Sound in das Weddellmeer fahren. Hier kündigen riesige Tafeleisberge unsere Ankunft an der Ostseite der Antarktischen Halbinsel an. In diesem Gebiet sind die Kaiserpinguine zu Hause und diese wollen wir finden. Die Suche erfolgt sowohl mit dem Schiff als auch mit den an Bord befindlichen Hubschraubern – somit haben wir gute Chancen diese Tiere auch tatsächlich zu finden. Während der Helikopterflüge kann die wunderschöne Landschaft aus einer anderen Perspektive genossen werden. Wenn die Bedingungen es zulassen können Helikopterlandungen an Orten erfolgen, die sonst zu dieser Jahreszeit unerreichbar sind.
Helikopterflüge bereichern die Reise extrem und können Sie zu folgenden Orten führen:
Die Westflanke des Antarctic Sound – Die westliche Seite dieses Gebietes ist nur selten aus der Luft zu sehen, aber diese Landschaft ist einen Flug wirklich wert: Geschichtete Sandsteine, Lavaströme, Gletscher, Eisberge und Packeis erstrecken sich soweit das Auge reicht. Auf den Eisschollen befinden sich oft einzelne Kaiser- und Adéliepinguine sowie Dominikanermöwen, Skuas und verschiedene Sturmvogelarten. Zerklüftete Berggipfel blicken durch den Schnee und riesige Eiswälle liegen an den Hängen darunter.
Duse-Bay – Ein Hubschrauber kann Sie auf einem felsigen Hügel in der Nähe einer alten Schutzhütte mit Blick auf die Bucht absetzen. Es gibt immer noch viel Schnee und Eis, aber ein Großteil des Weges führt über erodierten Fels, welcher mit Flechten in allen Formen und Farben bedeckt ist.
Seymour Island – Hier hat die schwedische Antarktisexpedition von 1901 – 1904 unter erschütternden Umständen überwintert. Sedimentgesteine, Fossilien und großartige Ausblicke charakterisieren diesen Ort.
Wenn die Bedingungen eine Einfahrt tiefer in das Weddell-Meer zulassen, können Zodiac-Ausflüge in folgende Gebiete durchgeführt werden:
Devil Island – Heimat einer großen Kolonie von Adeliepinguinen, außerdem können Wanderungen zum Gipfel dieser Insel durchgeführt werden, von wo aus man einen herrlichen Ausblick hat. Schmelzendes Eis bildet manchmal einen Wasserfall an den Klippen in der Nähe von Cape Well-met.
Brown Bluff – Vielleicht der landschaftlich schönste Ort an der gesamten Nordspitze des Antarktischen Kontinents: gigantische Steinwände, Felsbrocken, wunderschöne Formationen vulkanischen Urspungs, welche mit Eis bedeckt sind. Hier ist eine große Adelie-Pinguinkolonie beheimatet, in der auch Eselspinguine und Schneesturmvögel zu finden sind.
Gourdin Island – Zügel-, Esels- und Adeliepinguine sind hier zu finden – eine weitere Möglichkeit für ein weiteres Abenteuer in der Antarktis.
Esperanza Base – Diese argentinische Forschungsstation, die das ganze Jahr über betrieben wird und eine von nur zwei zivilen Siedlungen in der Antarktis ist, könnte als alternative Landestelle dienen.
Alternatives Programm, wenn die Route nach Snow-Hill-Island frei von mehrjährigem Packeis ist – die Wahrscheinlichkeit dafür ist geringer als 50%.
Helikopter sind eine große Hilfe um die Kaiserpinguinkolonie zu erreichen, aber alles hängt von den lokalen Bedingungen ab. Wenn die Umstände günstig sind, verbringen Sie die ersten beiden Tage bei der Pinguinkolonie.
Die Aktivitäten mit dem Helikopter dauern einen ganzen Tag, die Flugdauer beträgt ca. 15 Minuten. Jeder Helikopter bietet Platz für 4 – 6 Passagiere pro Flug. Der Landeplatz ist sorgfältig ausgewählt, sodass die Kaiserpinguine nicht gestört werden.
Nach der Landung werden wir einen ca. 45-minütigen Spaziergang zur Kolonie machen. Aber bitte bedenken Sie, dass sich diese in der abgelegensten Gegend der Welt befinden: Es gibt keine Garantien. Die äußeren Bedingungen können sich abrupt ändern, was sich erheblich auf den Hubschrauberbetrieb auswirken kann. Bitte haben sie dafür Verständnis. Die Sicherheit steht an erster Stelle, und es können diesbezüglich keine Kompromisse gemacht werden.
Am Morgen fahren wir nach Deception-Island, wo wir den letzten Landgang der Reise machen werden – Pendulum-Cove oder Whalers-Bay stehen zur Auswahl. Die Bedingungen in der Drake Passage bestimmen die genaue Abfahrtszeit.
Unsere Rückreise ist alles andere als einsam. Während wir die Drake-Passage überqueren, werden wir wieder von einer Vielzahl von Seevögeln begrüßt, die uns an die Passage in Richtung Süden erinnern. Aber diesmal scheinen uns diese etwas vertrauter zu sein.
Jedes Abenteuer – egal wie groß – muss irgendwann zu Ende gehen. Jetzt ist es Zeit in Ushuaia von Bord zu gehen – aber mit Erinnerungen, die Sie überall dorthin begleiten werden, wo auch immer sich Ihr nächstes Abenteuer befindet.
BITTE BEACHTEN SIE: Alle Reiserouten dienen nur zur Orientierung. Die Programme können je nach lokalen Eis- und Wetterbedingungen variieren und um Gelegenheiten zur Tierbeobachtung zu nutzen. Der Expeditionsleiter an Bord bestimmt die endgültige Reiseroute. In den Reiseplänen können Orte erwähnt werden, für die eine Landeerlaubnis erforderlich ist, die von den zuständigen nationalen Behörden erteilt werden muss. Solche Genehmigungen werden nicht vor der Veröffentlichung dieser Reiserouten erteilt. Flexibilität ist bei Expeditionskreuzfahrten von größter Bedeutung. Die durchschnittliche Reisegeschwindigkeit von M/V Ortelius beträgt 10,5 Knoten.
In dieser Reise inbegriffen:
- Schiffsreise und Übernachtungen an Bord des gebuchten Schiffes gemäß der publizierten Reiseroute
- Alle Mahlzeiten während der gesamten Reise an Bord des Schiffes, einschließlich Snacks, Kaffee und Tee
- Alle Landausflüge und Aktivitäten während der Reise inkl. Zodiac-Exkursionen
- Fachkundige Vorträge und Führung eines internationalen Expeditionsteams an Bord und an Land
- Kostenlose Nutzung von Gummistiefeln und Schneeschuhen
- Gepäcktransfer zum Schiff am Tag der Abreise in Ushuaia
- Sammeltransfer am Tag der Ausschiffung vom Hafen bis Flughafen Ushuaia (direkt nach der Ausschiffung)
- Alle sonstigen Steuern und Hafengebühren rundum das Schiffsprogramm
- Umfangreiche Reiseunterlagen (Boarding Pass, Reiseinformationen)
In dieser Reise nicht inbegriffen:
- Jegliche Flugkosten, ob für Linien- oder Charterflüge
- Arrangements an Land vor und nach der Schiffsreise (z.B. Hotelübernachtungen an Land)
- Reisepass- und Visakosten
- Ein- und Ausreisegebühren
- Mahlzeiten an Land
- Reisegepäck-, Reiserücktritts- und Personenversicherungen (die dringend empfohlen werden)
- Gebühren für Übergepäck und alle persönlichen Ausgaben wie Wäscherei, Bar, Getränke und Telekommunikationsgebühren
- Das übliche Trinkgeld am Ende der Reise für Stewards und anderes Servicepersonal an Bord (Richtlinien auf Anfrage)
Hinweis: Die gesamte Verantwortung für diese Reise liegt bei Oceanwide Expeditions. PolarJournal hat keinerlei Einfluss auf die Art und Weise der Durchführung, die Kabinenbelegung und den Reisepreis.
M/V Ortelius
Die Ortelius diente als Spezialschiff der russischen Akademie der Wissenschaften. Es besitzt die höchste Eisklasse (UL1 gleichwertig mit 1A) und eignet sich damit perfekt für Fahrten in solidem Meereis und mehrjährigem Packeis.