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Erhebung und Sichtbarmachung der wirtschaftlichen Wertschöpfung im Kulturbereich der Stadt Aarau
Best Practice Beispiele aus den Städten Lausanne und Zürich illustrieren die wirtschaftliche Bedeutung des Kultursektors. Die Nutzung der Input Output Tabelle (IOT) und die klare Abgrenzung der Kultursparten sind entscheidend für die Erhebung der Wertschöpfung.
Lukas Glur & Attila Kobrehel & Manuel Imboden & Daniel Schöni & Shendrit Haxhiaj, 2024
Art der Arbeit Projektarbeit/Praxisprojekt
Auftraggebende Stadt Aarau
Betreuende Dozierende Binswanger, Mathias
Keywords Wertschöpfung
Views: 19
Die Ausgangslage in Aarau ist durch eine besondere Herausforderung gekennzeichnet. Es fehlt ein klar definierter Ansatz zur Erfassung und Sichtbarmachung der wirtschaftlichen Wertschöpfung im Kulturbereich. Dies steht im Gegensatz zum Engagement der Stadt, das Potenzial dieses Sektors zu maximieren. Eine weitere Herausforderung ist der Mangel an Best Practice-Beispielen aus anderen Städten, die als Orientierungshilfe dienen könnten.
Die methodische Vorgehensweise beginnt mit einer umfassenden Einführung in den Kulturbereich von Aarau. Es werden kulturelle Institutionen, Veranstaltungen und die Rolle der Kulturabteilung der Stadt analysiert. Durch die Kategorisierung der verschiedenen Kultursparten wird ein fokussierter Blick auf ökonomische Zusammenhänge ermöglicht. Bei dieser Arbeit sind bewährte Konzepte wie der Primär- und Sekundäreffekte, der Spillover-Effekt und die IOT verwendet.
Die Projektarbeit empfiehlt die Kultursparten nach der allgemeinen Systematik der Wirtschaftszweige (NOGA) zu kategorisieren, wobei Kulturerbe, Archive und Bibliotheken, Buch und Presse, Bildende Künste sowie Darstellende Künste als bedeutende Sparten für Aarau herausstechen. Die Suche nach Best Practice Beispielen in anderen Städten ergibt, dass nur Lausanne und Zürich vergleichbare Studien durchgeführt haben. Die Input Output Tabelle (IOT) wurde dabei zur Analyse der Subventionseffekte auf die Wertschöpfung angewendet. Abschliessend wird betont, dass eine umfassende Erhebung Aspekte wie die Wahl des Kooperationspartners, die künftige Organisation der Kulturabteilung, die geeignete Erhebungsmethode sowie Kosten- und Zeitaufwand berücksichtigen sollte. Eine erfolgreiche Wertschöpfungserhebung könnte Aarau als Vorbild für andere Städte positionieren und die Bedeutung des Kulturbereichs unterstreichen.
Studiengang: Betriebsökonomie (Bachelor)
Vertraulichkeit: öffentlich