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Friedrich Dürrenmatts umfangreicher literarischer Nachlass liegt im Schweizerischen Literaturarchiv in Bern, die Privatbibliothek und das Bildwerk befinden sich im Centre Dürrenmatt in Neuchâtel.
Friedrich Dürrenmatt hat durch einen Erbvertrag seinen literarischen Nachlass der Schweizerischen Eidgenossenschaft vermacht, die im Gegenzug 1991 das Schweizerische Literaturarchiv (SLA) als Abteilung der Schweizerischen Nationalbibliothek in Bern geschaffen hat. Dürrenmatts Bildwerk ging in eine Stiftung ein, die den Zweck hatte, diese der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Die Trennung des literarischen Werkes vom künstlerischen hat sich jedoch in der Zwischenzeit als problematisch erwiesen.
Mit der Gründung des Centre Dürrenmatt als Aussenstelle der Schweizerischen Nationalbibliothek und durch die enge Zusammenarbeit mit dem Schweizerischen Literaturarchiv wurde gewährleistet, dass das Bildwerk in seinem engen Zusammenhang mit dem literarischen Werk präsentiert und erforscht werden kann.
Der über 400 Archivschachteln umfassende literarische Nachlass von Friedrich Dürrenmatt mit den Manuskripten zu den meisten seiner Werke, einer umfangreichen Korrespondenz (v.a. Briefe an Friedrich Dürrenmatt) sowie einer reichen Dokumentation insbesondere zu seinem Theater ist in ausführlichen Inventarlisten erschlossen und im Schweizerischen Literaturarchiv konsultierbar.
Online zugänglich sind heute auch die Verzeichnisse des Bildwerks von Friedrich Dürrenmatt und Teile seiner Privatbibliothek.