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An den Badminton-Weltmeisterschaften in Basel scheiterte die grösste Schweizer Hoffnungsträgerin, die Neuenburgerin Sabrina Jaquet, bereits in der ersten Runde. Sie unterlag der Niederländerin Soraya de Visch Eijbergen in zwei Sätzen mit 17:21 und 15:21.
Jaquet, die nach einem 13:20-Rückstand im ersten Satz noch etwas aufholte, war als Weltnummer 49 gegen die Nummer 72 eigentlich favorisiert gewesen. Jaquet verpasste durch die Niederlage ein Duell mit der ehemaligen Weltranglisten-Ersten Saina Nehwal aus Indien.
Die siegreiche Soraya de Visch Eijbergen trainiert seit letztem Herbst in der Schweiz. Das letzte Duell zwischen den beiden endete vor zwei Monaten in den Achtelfinals der Europa-Spiele in Minsk mit einem Dreisatzsieg der Schweizerin. Im Head-to-Head steht es nun noch 4:3 für Jaquet; die vorangegangenen drei Direktduelle hatte die Schweizerin gewinnen können.
Die zweifache Olympia-Teilnehmerin Jaquet galt als Schweizer WM-Teamleaderin. Seit dem Gewinn von EM-Bronze vor zwei Jahren wurde die 32-jährige Neuenburgerin aber wiederholt durch Verletzungen ausgebremst, weshalb sie im letzten Jahr auch die WM in China verpasste.
Schaller/Künzi ausgeschieden
Die WM ist auch für das Schweizer Männerdoppel Oliver Schaller/Tobias Künzi in der ersten Runde zu Ende gegangen. Die beiden verloren gegen das indische Duo M. R. Arjun/Ramchandran Shlock in nur 32 Minuten mit 14:21, 16:21.
Im ersten Satz hatten der Schmittner Schaller und sein Aargauer Doppelpartner 8:5 geführt, und auch bei 12:10 lagen sie noch vorne. Danach gewannen sie aber nur noch zwei Punkte. Im zweiten Durchgang konnten die Schweizer nie in Führung gehen, blieben bis zum Stand von 14:14 aber immer in Schlagweite. Im Endspurt zogen sie dann aber erneut den Kürzeren.
Für Schaller war es das letzte internationale Turnier. Er gibt seinen Status als Nationalspieler auf und wird sich beruflich neu orientieren.sda/ms