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Paul Suter wurde 1899 in Oberdorf geboren. Nach dem Besuch der Primarschule seiner Heimatgemeinde und der Bezirksschule Waldenburg besuchte er das Realgymnasium in Basel, erwarb das Primarlehrerpatent des Kantons Basel-Stadt und studierte in Basel und Lausanne Deutsch, Französisch, Englisch und Geschichte und absolvierte das Bezirkslehrerexamen des Kantons Solothurn. 1925 legte er an der naturwissenschaftlichen Fakultät der Universität Basel die Dissertation «Beiträge zur Landschaftskunde des Ergolzgebietes» vor. Im Jahre 1926 heiratete er Louise Roth von Reigoldswil und arbeitete als Lehrer an der Sekundarschule Reigoldswil. Von 1947 bis 1964 war Suter Rektor der Sekundarschule.
Neben zahlreichen Ehrenämtern (Kantonaler Experte für Realschulen, Mitglied der Lehrmittelkommission, Aktuar der Kantonallehrerkonferenz, Gründer und Verwalter des kantonalen Schularchivs, Vorstandsmitglied des Lehrervereins, etc.) forschte er zur Geschichte seiner Heimat. Paul Suter war ab 1934 Mitglied und ab 1937 Präsident der kantonalen Kommission zur Erhaltung von Altertümern. Er schrieb zahlreiche Publikationen zur Baselbieter Geschichte, Volkskunde, Siedlungsgeographie und Geologie. Ab 1936 erschien die Reihe Baselbieter Heimatblätter. 1942 folgte als Jahrbuch das Baselbieter Heimatbuch. Er war Präsident der Kommission «Quellen und Forschungen zur Geschichte und Landeskunde des Kantons Basel». Daneben schrieb er Aufsätze und Beiträge in Zeitungen.
Paul Suter war ab 1961 Konservator des Kantonsmuseums. Die Gemeinde Reigoldswil ernannte ihn 1964 zum Ehrenbürger. Im Jahre 1969 erhielt er den Kulturpreis des Kantons Basel-Landschaft.
Der erfolgreiche Heimatforscher starb 1989 in Reigoldswil.