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Der aus Luzern stammende Tenor Mauro Peter studierte Gesang an der Hochschule für Musik und Theater München bei Fenna Kügel-Seifried und war Mitglied der Liedklasse von Helmut Deutsch.
Den Beginn seiner Karriere machte er als Mitglied der Bayerischen Theater Akademie, wodurch eine rege Zusammenarbeit mit dem Dirigenten Ulf Schirmer und dem Münchner Rundfunkorchester entstand. 2012 debütierte er als Teilnehmer am YSP unter Ivor Bolton bei den Salzburger Festspielen. Im selben Jahr gewann er den ersten Preis sowie den Publikumspreis des Internationalen Robert-Schumann-Wettbewerbs in Zwickau.
Als Liedsänger hatte er 2012 mit Schuberts Die schöne Müllerin, begleitet von Helmut Deutsch, sein Debüt bei der Schubertiade in Hohenems, sang diesen Zyklus im selben Herbst noch einmal in Schwarzenberg und wurde von einem internationalen Publikum gefeiert. Das Jahr beschloss er mit Liederabenden in Tokyo, auf Schloss Elmau und beim Schumannfest Bonn.
2013 debütierte er als Knappe in Wagners Parsifal bei den Salzburger Osterfestspielen unter Christian Thielemann sowie als Tamino in Mozarts Zauberflöte an der Opéra de Lyon. Im Rahmen der Salzburger Festspiele war er im Sommer 2013 unter Gustavo Dudamel in Mozarts C-moll Messe, unter Sir John Eliot Gardiner in der Mozartbearbeitung von Händels Alexanderfest und unter Nikolaus Harnoncourt in Haydns Il ritorno di Tobia zu hören.
Seit Herbst 2013 ist Mauro Peter Ensemblemitglied am Zürcher Opernhaus, wo er in Ludwig van Beethovens Fidelio und Claudio Monteverdis Il ritorno d?Ulisse in patria zu sehen. Im Juni 2014 sang er am Zürcher Opernhaus Franz Schuberts Winterreise, begleitet von seinem musikalischen Partner, Helmut Deutsch.
Unter der musikalischen Leitung von Nikolaus Harnoncourt übernahm er am Theater an der Wien alle Tenorpartien in Mozarts Da Ponte Zyklus (Don Giovanni, Così fan tutte). Gleich im Anschluß hat ihn der Dirigent eingeladen, im Wiener Musikverein, bei der Matthäuspassion die Tenor Arien zu singen.
Sein Debüt in Berlin gab Mauro Peter im Mai 2014 mit der Partie des Alessandro in Mozarts Il re pastore in einer Konzertanten Aufführung an der Komischen Oper.
Im Juni 2014 kehrt er mit Schuberts Winterreise zur Schubertiade nach Schwarzenberg zurück. Den Abschluß der Saison bildet sein Debüt an der Bayerischen Staatsoper während der Münchner Opernfestspiele als Apollo in Claudio Monteverdis L?Orfeo, unter der musikalischen Leitung von Ivor Bolton und in der Inszenierung von David Bösch.
In der Spielzeit 2014/15 folgte nach Liederabenden an der Schubertiade eine neue Produktion der Zauberflöte am Opernhaus Zürich, bei der er den Tamino gesungen hat. Mit dieser Partie war er auch im Frühjahr 2015 an der Opéra de Bastille in Paris zu Gast.
Im Sommer 2015 sang er in Bachs Matthäus-Passion unter Thomas Quasthoff beim Verbier-Festival.
Die Opernsaison 2015/16 begann mit Wozzeck am Opernhaus Zürich beginnen (Partie des Andres). In Zürich wird Mauro Peter auch King Arthur (Purcell), Tamino und Ferrando in Così fan tutte singen. Mit dieser Partie wurde der Sänger auch an die Salzburger Festspiele 2016 engagiert.