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Die Speditionsunternehmen Kühne+Nagel und Panalpina sind zusammen mit weiteren internationalen Konkurrenten von der eidgenössischen Wettbewerbskommission (Weko) gebüsst worden.
Die Bussen belaufen sich auf insgesamt 6,2 Millionen Franken, wie die Weko mitteilt. Die vier betroffenen Luftfrachtspediteure hätten Gebühren und Zuschläge im Bereich Luftfahrtspedition abgesprochen, so der Vorwurf der Weko.
Die im Oktober 2007 eröffnete Untersuchung habe ergeben, dass sich die verschiedenen Luftfrachtspediteure im Zeitraum 2003 bis 2007 bei bestimmten Gebühren und Zuschlägen im Bereich der internationalen Luftfrachtspedition abgesprochen und koordiniert hätten.
Deutsche Post nach Selbstanzeige straffrei
Die grösste Busse erhält Panalpina mit 3,1 Millionen Franken, gefolgt von Kühne+Nagel mit über 1,2 Millionen Franken. Weiter büsste die Weko Agility Logistics International BV mit 0,9 Millionen und Deutsche Bahn/Schenker mit 1 Million Franken.
Ebenfalls beteiligt an den Absprachen sei die Deutsche Post/DHL gewesen, welche allerdings das Verfahren durch Selbstanzeige ausgelöst habe und deshalb straffrei bleibe. Weiter Selbstanzeigen seien durch die Deutsche Bahn und Agility eingereicht worden, was deren Sanktionen substantiell gemildert habe.
Mit allen Unternehmen sowie mit dem Verband Spedlogswiss seien zudem einvernehmliche Regelungen genehmigt worden.
(muv/tno/sda/awp)