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Der Einweihung des Luzerner Quais entlang der sogenannten Hausermatte ermöglichte vor 40 Jahren die Schaffung einer durchgehenden Promenade entlang der Wasserlinie. Daran wird jetzt erinnert.
Die Organisation Fussverkehr Schweiz FVS erinnert mit einer Standaktion am Samstag, 25. August, am Schwanenplatz an die Schaffung der Promenade.
Der Eröffnung des Luzerner Quais entlang der Hausermatte am 18. April 1978 durch Stadtpräsident Hans-Rudolf Meyer und Baudirektor Matthias Luchsinger war die Krönung einer langjährigen politischen und gesellschaftlichen Anstrengung. Rund 20 Jahre vorher bemühte sich die Stadt Luzern erstmals, die Hausermatte käuflich zu erwerben, um eine Verbindung zwischen General-Guisan-Quai und Carl-Spitteler-Quai entlang dem Seeufer zu ermöglichen. Die Eigentümer des damaligen Concours-Platzes hatten aber die Absicht, stattdessen einen Yachthafen und ein modernes Seehotel zu erstellen. Um die Fortführung des Quais am Seeufer zu verhindern, wandten sie sich ohne Erfolg auch an das Bundesgericht.
In der Volksabstimmung vom 26. September 1976 wurde eine in den See auskragende Aufschüttung rund um die Hausermatte von der Luzerner Stimmbevölkerung mit 15’483 gegen 4’773 Stimmen gutgeheissen. Im Folgejahr wurden die Bauarbeiten vergeben und im Februar 1978 wurden die Ufermauern betoniert. Am 18. März 1978 konnte die Bevölkerung den neuen Quai-Abschnitt erstmals begehen, einen Monat später erfolgte die Einweihungsfeier.
Mit der Standaktion am Samstag, 25. August, am Schwanenplatz will Fussverkehr Schweiz an die seit 40 Jahren bestehende Uferpromenade erinnern. Gleichzeitig will die Organisation Unterschriften sammeln für die nationale Petition «Rettet das Trottoir». Diese verlangt die Freihaltung der Trottoirs für zu Fuss Gehende und getrennte Wege innerorts für Fussgänger und Velofahrer. Sie will damit gegen die Bestrebungen arbeiten, den Quai zusätzlich für den Veloverkehr zu öffnen.
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