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Die Luzerner ihrerseits handeln weiterhin nach ihrer Regel, wonach sie entweder gewinnen oder verlieren. Nach zwölf Runden, nach dem ersten Drittel der Meisterschaft, weisen sie sieben Niederlagen und nunmehr fünf Siege vor. Ihnen muss der Erfolg auf der Maladière guttun, hatten sie doch vier der vorangegangenen fünf Spiele verloren. Die Ausnahme war das Ausnahmespiel in Bern gegen YB (3:2).
Der 21-jährige Charles Pickel, zu Beginn der Saison von den Grasshoppers ausgeliehen, erzielte nach knapp einer halben Stunde mit einem platzierten Schuss aus grösserer Distanz die Neuenburger Führung und sein erstes Tor in der Super League. Goalgetter Raphaël Nuzzolo leistete mit einem langen Lauf auf der linken Seite und mit viel Übersicht beim Rückpass die blendende Vorarbeit. Nuzzolo, der erstaunliche 35-jährige Routinier, hat elf Tore erzielt oder vorbereitet. Erfolgreicher als er sind nur Miralem Sulejmani und Guillaume Hoarau. Die beiden sind bei den Young Boys in eine Offensive integriert sind, die wesentlich mehr Torchancen erarbeitet als die der Neuenburger.
Beim Stand von 1:1 in der zweiten Halbzeit hatten die Neuenburger die beste Chance auf das mögliche Siegestor. Aber Gaëtan Karlen liess in der 63. Minuten einen flachen Pass in günstigster Position über den Fuss gleiten. In der Nachspielzeit drückte die Mannschaft von Trainer Michel Decastel mit aller Kraft aus den Ausgleich, der längstens verdient gewesen wäre.
So aber durften sich die Luzerner für ihre exemplarische Effizienz rühmen. Zwei wirklich grosse Chancen führten zu zwei Toren, mit Kopfbällen auf weite Flanken erzielt von Pascal Schürpf und dem eingewechselten Christian Schneuwly. Die dritte grosse Chance eröffnete sich erst nach dem späten 2:1. Schneuwly traf von ausserhalb des Strafraums den Pfosten.