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Dynamisierung der Operationstechnik zur Verbesserung der Nasenatmung
Unregelmässigkeiten der Nasenscheidewand (Septumdeviation) sind der häufigste Grund für eine Behinderung der Nasenatmung. Seit einigen Jahren wechseln weltweit viele Kliniken zu einem Operationskonzept, das von PD Dr. med. Berndt Mayer in den 90-er Jahren entwickelt wurde, um die alte Operationstechnik nach Cottle aus den 50-er Jahren zu verbessern. Die Operationszeit wird dadurch halbiert und das Auftreten unerwünschter Formveränderungen und Komplikationen erheblich reduziert.
Der erste wissenschaftliche Vortrag hierzu wurde von PD Dr. med. Berndt Mayer 1989 auf dem ISAPS-Kongress in Zürich gehalten. Es folgten schriftliche Publikationen in Fachzeitschriften 1990 und 1995 (siehe Publikationen).
Ästhetisch-plastische Rekonstruktion von Weichteildefekten der seitlichen Wangenpartie im Gesicht
PD Dr. med. Berndt Mayer führte den SMAS-Lappen zur Füllung kleiner bis mittlerer Weichteildefekten ein, die nach Operationen der Ohrspeicheldrüse (Parotis-Tumor) entstehen. Der SMAS-Lappen schützt ausserdem vor dem "gustatorischen Schwitzen" (Auriculotemporales Syndrom, Frey-Syndrom). SMAS-Lappen wurden davor lediglich bei Techniken des Face liftings benutzt. Siehe Publikationsliste.
Bei grossen Defekten im lateralen Gesichtsbereich nach ausgedehnten Tumoroperationen oder bei der Erkrankung Hemiatrophia faciei operierte PD Dr. Berndt Mayer weltweit erstmals im Jahre 1991 mit Erfolg den mikrochirurgischen Latissimus dorsi - Serratus anterior- Fasziendoppellappen.
Vereinfachung und Beschleunigung des Transfers gefässgestielter Gewebelappen
Berndt Mayer entwickelte mit Heparin beschichtete Interpositionskonnektoren, mit denen die Venen und Arterien des transplantierten Gewebelappens mit den Gefässen des Defektbereichs verbunden werden (siehe Publikationen). Diese Technologie etablierte sich in Japan und auch in den USA.
Bahnbrechende Forschungsergebnisse in der rekonstruktiven Chirurgie mit internationaler Patentierung
Es wurden Verfahren und Vorrichtungen zur Konservierung von freien, mikrochirurgisch verpflanzbaren Gewebelappen entwickelt, die nicht nur im Kopf- und Halsbereich, sondern auch auf Organe und Extremitäten (Beine, Arme) anwendbar sind. Mit diesem von Berndt Mayer entwickelten Verfahren kann Gewebe, das mit den bisherigen Kühlungsmethoden ("cold storage") maximal 20 Stunden lang haltbar ist, bei Raumtemperatur bis zu 165 Stunden lang vital konserviert werden.
Mit dieser Methode lässt sich in der Grundlagenforschung auch der Verbrauch an Versuchstieren vermeiden oder zumindest deutlich vermindern.
Berndt Mayer erhielt dafür die Patente in der Schweiz, der Europäischen Union, den USA, Japan und Russland.