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Gegen die UBS hat ein belgischer Untersuchungsrichter Ermittlungen wegen des Verdachts auf Beihilfe zur Steuerhinterziehung eingeleitet. Die Ermittlungen gegen die UBS sollen laut Medienberichten bereit seit 2013 laufen.
Die im Online-Trading tätige Saxo Bank hat ein Büro in Abu Dhabi eröffnet. Das von der Zentralbank der Vereinigten Arabischen Emirate zugelassene Büro leitet Filippo De Rosa, der von Moody's Analytics zur Saxo Bank wechselte. Er berichtet an Jakob Beck Thomsen, CEO der Saxo Bank (Dubai).
Der Postfinance flossen im ersten Quartal 2014 netto neue Kundengelder von 1,3 Milliarden Franken zu. Die verwalteten Vermögen stiegen seit Ende 2013 um 1,2 Prozent auf 115,2 Milliarden Franken. Der Personalbestand verringerte sich um 49 auf 3'405 Vollzeitstellen.
Der neue Immobilienfonds Credit Suisse Real Estate Fund LogisticsPlus ist der erste Schweizer Immobilienfonds, der gezielt in Logistikliegenschaften und logistiknahe Bauten in der Schweiz investiert. An der für das dritte Quartal 2014 geplanten Lancierung können ausschliesslich qualifizierte Anleger teilnehmen.
ZKB
Die Zürcher Kantonalbank (ZKB) darf endgültig kein Geld von Privaten aufnehmen. Der Zürcher Kantonsrat hat dies am Montag in der zweiten Behandlung des Kantonalbankgesetzes so entschieden. Die BDP versuchte mit einem Rückkommensantrag erfolglos, der Staatsbank die Ausgabe von Partizipationsscheinen zu erlauben.
Die Bank wurde von der britischen Regulierungsbehörde mit 26 Millionen Pfund (29 Millionen Franken) gebüsst, weil sie es versäumt hatte, mit Kontrollen die Manipulationen im Gold-Fixing zu verhindern. Ausserdem erhielt der Trader Daniel James Plunkett ein lebenslanges Berufsverbot.
Die Grossbank hat drei Anleihen im Gesamtwert von 5 Milliarden Dollar platziert. Eine der Emissionen in der Höhe von 1,75 Milliarden läuft über drei Jahre mit einem Zins von 1,375 Prozent. Zum Vergleich: Die Deutsche Bank legte eine Anleihe mit gleicher Laufzeit und einem Zins von 1,35 Prozent auf. Ihre Bonität ist von Standard & Poor's etwas besser bewertet als jene der Credit Suisse.
Die «International Tax Review» hat Deloitte in der Schweiz zum zweiten Mal in Folge zur Steuerfirma des Jahres gekürt. Und wie schon 2012 wurde Deloitte als «Transfer Pricing Firm of the Year» ausgezeichnet.
Moody's senkt den Ausblick der Credit Suisse auf «Negativ». Das A-Rating wurde hingegen nicht geändert. Die Ratingagentur sieht wegen der Milliarden-Busse die Eigenkapitalziele der CS in Gefahr. Ausserdem glaubt sie, dass auch Kunden negativ reagieren werden.
Der Bundesrat will mit der EU über den automatischen Informationsaustausch verhandeln. Er hat am Mittwoch den Entwurf für das Verhandlungsmandat verabschiedet. Mit den USA will er zudem Verhandlungen über einen Wechsel bei Fatca zum Modell1 aufnehmen.
Der Schweizer Fondsmarkt hat im April leicht zugelegt. Gemäss Statistik von Swiss Fund Data und Morningstar lagen die Vermögen Ende Monat bei 785 Milliarden Franken, was ein Prozent höher als im Vormonat ist. Die Nettomittelzuflüsse beliefen sich auf 3,2 Milliarden Franken.
Der Ex-Chef des Investment Banking in China bei J.P. Morgen wurde in Hongkong vorübergehend festgenommen. Die Verhaftung steht im Zusammenhang mit der «Sons and Daughters»-Politik ausländischer Banken, die zur Beförderung des Geschäfts Kinder einflussreicher Chinesen anstellten.
Business Travel
Die Airline Etihad Regional fliegt künftig ab Zürich täglich nach Linz, Lyon und Verona, ferner viermal wöchentlich nach Florenz und zweimal pro Woche nach Düsseldorf.
DealMarket ist vom «Corporate LiveWire Magazin» als die «Global Private Equity Platform des Jahres 2014» ausgezeichnet worden. Der Wettbewerb im Private-Equity-Markt habe DealMarket zu einem wichtigen Erfolgsfaktor gemacht. Die Plattform vernetze die Marktteilnehmer und ermögliche effizientes Management im gesamten Investmentzyklus.
Der Dachverband der Schweizer Banken erwartet, dass die anderen, von einer Untersuchung des US-Justizdepartements betroffenen Banken ebenfalls rasch zu einer Einigung kommen, welche auch dem Prinzip der Fairness und Verhältnismässigkeit entsprechen sollte.
Die Glarner Kantonalbank plant die Kotierung ihrer Aktien an der SIX für Ende Juni 2014. Im Rahmen des Börsengangs können bis zu 3,5 Millionen neue Namenaktien von je 10 Franken Nennwert ausgegeben werden. Angestrebt wird ein Platzierungsvolumen von 50 bis 70 Millionen Franken.
Die UBS verlängert die Sponsoring-Verträge mit Athletissima Lausanne, Weltklasse Zürich, UBS Kids Cup und dem Leichtathletik-Verband Swiss Athletics um weitere vier Jahre. Neu unterstützt Bank auch die Galà dei Castelli in Bellinzona. Diese Leichtathletik-Engagements bilden gemäss Firmenangaben wichtige Eckpfeiler der aktuellen Sponsoring-Aktivitäten der UBS.
Die Nationalbank hat ihr Engagement in US-Aktien reduziert. Namentlich verkaufte sie Bestände bei Apple, Exxon und Johnson & Johnson. Die SNB hat einen Teil ihrer Währungsreserven von rund 440 Milliarden Franken in Aktien angelegt, davon rund 25 Milliarden in US-Titeln.
Die Zahl der US-Bürger, die im ersten Quartal 2014 ihre Staatsbürgerschaft aufgaben, stieg auf 1001. Im Vorjahresquartal waren 679 Pässe zurückgegeben worden.
Pictet
Die Bank legt zwei US-Aktien-Fonds zusammen, den Growth- und den Value-Fonds. Die Anlagesumme im neuen US Equity Selection Fonds erreicht rund 540 Millionen Dollar. Gemäss Pictet erfolgte die Fusion aus Kundenüberlegungen.
Die Apps der UBS haben im globalen Ranking von «MyPrivateBanking» in diesem Jahr den dritten Platz erreicht. Letztes Jahr war es noch Platz 13 gewesen. Die besten Apps hat BNP Paribas, gefolgt von DBS.
Die Immobilienfirma steigerte ihren Gewinn im ersten Quartal gegenüber der Vorjahresperiode um 11,5 Prozent auf 52,3 Millionen Franken. Zu beachten ist aber, dass das Segment «Leben und Wohnen im Alter» im Vorjahr nicht enthalten war. Der EBIT stieg um 2,5 Prozent auf 88 Millionen Franken.
Der Mikrofinanz-Spezialist steigt als Minderheits-Aktionär in eine neue Firma mit Fokus auf erneuerbare Energien in Ostafrika ein. Hauptaktionär ist die deutsche Entwicklungsbank KfW. Die Responsability Renewable Energy Holding zielt darauf ab, Wasser- und Biomasse-Kraftwerke zu bauen.
Die Baloise Bank SoBa setzt auf die neuste E-Banking-Generation des Bankensoftware-Unternehmens Crealogix und löst damit ihre seit zehn Jahren bestehende Crealogix-Lösung ab. Jüngst wurde zudem bekannt, dass Crealogix den langjährigen Kunden BLKB an den Konkurrenten Avaloq verloren hat.
Antoinette Hunziker-Ebneter, die an der letzten Generalversammlung in den Verwaltungsrat der BEKB gewählt wurde, wird sich in einem Jahr zur Wahl als Präsidentin stellen. Der derzeitige VR-Präsident Jürg Rieben tritt wegen der Amtszeitbegrenzung nicht mehr an.
Die SIX eröffnet eine Untersuchung gegen die Credit Suisse Funds AG wegen allfälliger Verletzung der Regelmeldepflicht. Die Untersuchung steht im Zusammenhang mit einer im Januar 2014 allfällig verspätet erfolgten Ausschüttungsmeldung für bestimmte ETF.
Die Berner Kantonalbank BEKB hat ihre Ziele auf zehn Jahre ausgerichtet. Ende 2012 hatte sie ihren zweiten Zehnjahresplan abgeschlossen und einen dritten lanciert: Sie will von 2013 bis 2022 einen Free-Cash-Flow von 900 Millionen bis 1,1 Milliarden Franken erwirtschaften.
Der Genfer Vermögensverwalter integriert die RiskMetrics HedgePlatform von MSCI, um eine höhere Tranparenz für seine Anlagen und Portfolios zu erlangen. Das Überwachungstool liefert Daten von mehr als 1'400 Hedge Funds.
Die Basellandschaftliche Kantonalbank ersetzt ihr bestehendes Online-Banking-System mit der Frontlösung von Avaloq. Diese Lösung nutzen bereits die Luzerner sowie die Tessiner Kantonalbank.
J.P. Morgan
Der frühere italienische Finanzminister Vittorio Grilli steigt bei J.P. Morgan ein, wo er als Chairman der «Corporate & Investment Banking Division» in der Marktregion Europa, Naher Osten und Afrika tätig sein wird. Dabei wird er an den Abteilungschef Daniel Pinto rapportieren, wie einer internen Mitteilung zu entnehmen ist. Grilli war Finanzminister von Juli 2012 bis Februar 2013 in der Regierung von Mario Monti.
Der Wertpapierhändler Mirelis hat die Übernahme der Hyposwiss Private Bank Genève abgeschlossen. Alle Aktivitäten werden nun unter dem Namen Hyposwiss geführt. Die Transaktion wurde bereits im vergangenen Sommer angekündigt, als die bisherige Besitzerin der Hyposwiss, die St. Galler Kantonalbank, bekanntgab, sich von der Hyposwiss zu trennen.
Das Finanzhaus der Post bleibt im Steuerstreit mit den USA offenbar gelassen. Das Institut fürchte keine Anklage und habe daher auf Rückstellungen für allfällige Bussen verzichtet und bloss 2,5 Millionen Franken für Anwaltskosten zurückgestellt. Dies sagte Post-Verwaltungsratspräsident Peter Hasler gegenüber der Westschweizer Tageszeitung «Le Temps» (Artikel kostenpflichtig).
Inzwischen ist auch das Wealth Management von Merrill Lynch in Holland in die Julius-Bär-Gruppe integriert worden. Insgesamt läuft der Übernahmeprozess weltweit nach Plan ab und sollte bis Mitte 2015 abgeschlossen sein.
Das Tessin ist der klimafreundlichste Kanton der Schweiz. Es folgen Freiburg und Waadt. Luzern ist der umweltfreundlichste Kanton der Deutschschweiz. Das besagt die erste Klimapreis-Studie der Zurich-Versicherung, die mit einem neuen Online-Verfahren gearbeitet hat.
Die Société Générale hebt das Kursziel für die UBS von 23 auf 23.50 Franken; die Einstufung bleibt auf «Buy». Der wichtigste Aspekt beim Quartalsausweis sei der verbesserte Kostenausblick gewesen. Man könne nun eher geringere Kosten im Corporate Center prognostizieren und die Dividendenschätzungen anheben.
76 Prozent der Schweizer Finanzchefs haben im ersten Quartal 2014 optimistische Konjunktur-Erwartungen. 47 Prozent finden, es sei ein guter Zeitpunkt, um grössere Risiken einzugehen. Das ist der höchste Wert seit Beginn der Umfrage vor vier Jahren. Dies ergab die CFO-Umfrage von Deloitte.
Das Genfer Private Investment Office PSA Advisors fusioniert mit Nicolas Salloum von Niyasa Capital. Das neue Unternehmen startet mit Kundenvermögen von gut 1 Milliarde Dollar unter dem Namen CdR Capital und einer Niederlassung in Genf.
J.P. Morgan kündigt in den USA rund 3'500 ausländischen Diplomaten das Konto und allenfalls die Kreditkarte. Grund: die steigenden Compliance-Kosten, die mit solchen Konti verbunden sind.
Die angekündigte Fusion der beiden Asset-Management-Gesellschaften von LGT wird per 1. Juni 2014 abgeschlossen. Das Asset Management tritt künftig unter dem Namen LGT Capital Partners auf, LGT Capital Management wird integriert.
Alibaba
Beim Milliarden-Börsengang der chinesischen E-Commerce-Plattform zählt die Credit Suisse zu den Konsortialführern. Mit dabei sind auch die Deutsche Bank, Goldman Sachs, J.P. Morgan, Morgan Stanley und Citigroup.
Die Raiffeisen-Bank darf ihre Eigenmittel nicht wie geplant mit der Ausgabe von Partizipationsscheinen aufstocken. Das Gesetz sieht eine solche Beteiligung bei Genossenschaften nicht vor, hat das Bundesgericht entschieden.
51 Prozent der amerikanischen Millionäre glauben, dass die Ungleichheit ein «major problem» sei. Fast zwei Drittel unterstützen höhere Steuern für Vermögende, ebenso viele würden sich hinter einen höheren Mindestlohn stellen. Dies ergab eine Millionärs-Umfrage von «CNBC».
Die britische Finanzmarktaufsicht FCA hat den früheren UBS-Banker John Hughes wegen Fehlern im Fall Adoboli mit einem Berufsverbot belegt. Hughes werde von jeglicher Tätigkeit in der Finanzbranche ausgeschlossen, teilte die FCA mit. Er sei «not a fit and proper person» für die Finanzindustrie.
Der vom Schweizer Milliardär und früheren UBS-Verwaltungsrat Ernesto Bertarelli kontrollierte britische Asset Manager Northill Capital hat die Mehrheit am Konkurrenten Longview Partners übernommen. Das ebenfalls in London ansässige Unternehmen verwaltet knapp 20 Milliarden Franken an Kundengeldern.
Die Verantwortlichen der Banque Cantonale de Genève haben an der Generalversammlung den Ausblick bestätigt, im laufenden Jahr rentabler als 2013 zu werden.