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Die Schweizerin Sandra Frei hat in Arosa die gesamte Snowboardcross-Elite besiegt. In allen Runs dominierte die 24-jährige Flimserin die Konkurrenz und feierte den dritten Weltcup-Erfolg ihrer Karriere.
Vor knapp zwei Jahren hatten sich die Schweizer Boarder die WM-Auszeichnungen im Akkord gesichert. Frei kam damals auf den zweiten Rang.
Nun frischte sie die positiven Erinnerungen wieder auf. Derweil die Gegnerinnen mit den Tücken des engen Kurses zu kämpfen hatten, fand sie bei Dauerschneefall ausnahmslos die ideale Linie.
Beherzt und mit grossem Selbstvertrauen übernahm Frei in jedem Durchgang sofort die Spitzenposition. Den Raum für Überholmanöver schränkte sie geschickt, aber im regulären Bereich ein.
In Positionskämpfe liess sich die Schnellstarterin gar nie verwickeln. Und im Gegensatz zur amerikanischen Top-Favoritin Lindsey Jacobellis, die nach einem Fahrfehler bereits in der Startrunde gescheitert war, dosierte sie das Risiko smarter.
Seit rund einem Jahr und nach dem Abschluss der Schule für Pädagogik setzt Frei vollumfänglich auf den Snowboardsport. "Reich werde ich nicht, aber fürs Überleben reicht es", erklärte sie.