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Auf der Insel Berk gehört der Kampf gegen Drachen zum täglichen Leben, und jeder Wikinger lernt schon früh, wie man die schuppigen Monster um die Ecke bringt. Der junge Hiccup (Jay Baruchel) fällt da aus der Reihe, denn er hat zwar jede Menge Grips, ist aber weder stark noch mutig. Seinem Vater Stoick (Gerard Butler), der zu allem Unglück Anführer der Wikinger ist, gefällt Hiccups schwarzer Humor gar nicht; viel lieber hätte er einen Muskelprotz als Sohn, der keine Fragen stellt und Drachen vermöbelt.
Eines Nachts gelingt es Hiccup, mit einer seiner Erfindungen einen der gefährlichsten Drachen abzuschiessen, einen Night Fury. Weil ihm das aber niemand glauben will, geht er auf eigene Faust auf die Suche nach der Bestie. Der Drache hat den Absturz sogar überlebt, Hiccup kann sich aber nicht dazu überwinden, ihn zu töten. Stattdessen kümmert er sich heimlich um das verletzte Tier, das er Toothless nennt, und freundet sich allmählich mit ihm an.
Als Stoick mit seinen Kriegern lossegelt, um das Nest der Drachen zu finden und zu zerstören, bekommt Hiccup unangenehme Hausaufgaben: Er soll mit den Teens Astrid (America Ferrera), Snotlaut (Jonah Hill), Fishlegs (Christopher Mintz-Plasse) und den Zwillingen Ruffnut (Kristen Wiig) und Tuffnut (T. J. Miller) unter der Aufsicht vom Schmied Gobber (Craig Ferguson) lernen, wie man Drachen tötet...
Dreamworks Animation hat sich in den letzten Jahren hervorragend entwickelt und ist inzwischen mehr als nur eine "Alternative" zu Pixar. So haben denn die Computerzauberer auch dieses Jahr mit How to Train your Dragon einen flotten, frechen und actionreichen Animationsfilm in die Kinos gebracht, der weltweit an den Kinokassen fast 500 Millionen Dollar einspielen konnte. Und das zu Recht, denn dieses Abenteuer mit den Drachen, dem kleinen Wikinger und den bärtigen Kriegern ist toll geworden.
Die kleine Hauptfigur des Hiccup (im Original von The Sorcerer's Apprentice-Darsteller Jay Baruchel gesprochen) ist wunderbar animiert und wird als "Schwächling" zum Helden des ganzen Abenteuers. Da können die grossen Wikinger noch so "männlich" sein, gegen das Team Hiccup/Drache gehen sie alle unter. Womit wir beim Thema der fliegenden Feuerspucker wären. Die kommen in höchst ungewöhnlichen Formen und Arten daher, verleihen dem Film ein bisschen Grusel, sind aber gleichzeitig richtig witzig. Zumal nicht jede Art mit einem funktionierenden Gehirn ausgestattet zu sein scheint.
"Unser" Schweizer Simon Otto hatte grossen Anteil am Kinohit und macht uns doch ein bisschen Stolz. Im damaligen Interview hatte er zudem einiges zur Produktion zu sagen.
Fazit: How to Train your Dragon macht Spass, ist laut und fetzig. Die Geschichte ist schön erzählt und gefällt mit ausgearbeiteten Charakteren und fantastischen Drachen. Zu Lachen gibt's einiges und die Flüge auf den Viechern sorgen für Action. Ein optimaler Animationsfilm für Gross und Klein.
Die DVD zu How to Train your Dragon hat einen interessanten Audiokommentar zu bieten, der Infos über die Produktion und die Machart gibt. Definitiv einen Blick wert. Auch die anderen Features über die Besetzung der Sprecher (viele Stars) und die Machart der Drachen sind informativ und für Freunde des Animationsfilms sowieso empfehlenswert. Denn wie wir wissen, ist das Zeichnen nur ein kleiner Teil des Prozesses. Computer sei Dank.
Technisch macht How to Train your Dragon Spass. Sehr schön transferiertes Bild ohne Schmierereien oder Flecken, sowie glasklarer Ton machen aus dem eh schon guten Film einen tolle Sache. Das ist mal wieder eine DVD, die definitiv ins Regal muss.
Dani Maurer [muri]
Muri ist als Methusalem seit 2002 bei OutNow. Er mag (fast) alles von Disney, Animation im Allgemeinen und Monsterfilme. Dazu liebt er Abenteuer aus fremden Welten, Sternenkriege und sogar intelligentes Kino. Nur bei Rom-Coms fängt er zu ächzen an. Wobei, im IMAX guckt er auch die!
So cool, und wirklich herzig, mit geilen szenen, ner soliden Story und die drachen sind wirklich der Burner :) Endlich mal wieder ein aminierter Film, der auch mit Tiefe und liebe zum Detail punkten kann. Setzt sich erfreulich vom Einheitsmüll ab, soooo drachig-cool
Wirklich ein herziger Film. Passt natürlich perferkt zur Weihnachtszeit um mit der Familie einen netten Filmabend zu machen. Nach den etlichen Animationsstreifen mag How to Train Your Dragon sich aber nicht wirklich von den anderen guten Filmen abheben. Ein paar tolle Witze sind dabei und der Drache sieht toll aus. Mehr aber auch nicht...