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Die kanadische Regierung hat am 4.2. beschlossen, dass das zuvor bis Ende Februar 2021 geltende Verbot für Kreuzfahrten in kanadischen Gewässern aufgrund der Corona-Pandemie um ein Jahr bis Ende Februar 2022 verlängert wird.
Die Bestimmung gilt für Vergnügungsschiffe, die mehr als 100 Passagiere transportieren können. Für die arktischen Regionen gilt das Verbot auch für kleinere Schiffe. Nicht betroffen sind Services wie Fähren oder Wassertaxis für den lokalen Verkehr.
Die Regelung der kanadischen Behörden trifft in erster Linie die wichtige, von Mai bis Oktober von vielen US-Reedereien hoffnungsvoll geplante Alaska-Saison und den Abfahrtshafen Vancouver.
Falls die US-Behörden es zulassen, könnten diesen Sommer allenfalls einzig kleinere, lokal operierende Anbieter und Fähren – ohne kanadische Häfen und Gewässer nutzend – in Alaska aktiv sein. Betroffen sind aber auch die beliebten herbstlichen ‚Indian-Summer-Routen entlang der Ostküste Kanadas, Kreuzfahrten auf den Grossen Seen oder Expeditionen in die kanadische Arktis.
Die kanadische Regierung erneuert zudem ihre Empfehlung für die Bevölkerung, weiterhin grundsätzlich auf Schiffsreisen ausserhalb Kanadas zu verzichten.
(Beat Eichenberger)