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Um Dispositionsszenarien zu erstellen, Prozessstudien mit unterschiedlicher und moderner Messtechnik im Feld zu realisieren oder Umfragen zur Erfassung von sozio-ökonomischen Aspekten durchzuführen bedarf es innerhalb von CCAMM mehrerer Forschungsstandorte.
Unsere Studien werden derzeit an 32 unterschiedlichen Forschungsstandorten in der Schweiz sowie an einem Standort in Deutschland (Zugspitze) durchgeführt.
Prozessspezifische und angewandte Forschung findet an Standorten statt, an denen die WSL bereits über mehrjährige Datenreihen und entsprechende Messeinrichtungen verfügt. Dazu gehören unter anderem das Testgelände für Murgänge im Illgraben (VS), das Vallée de la Sionne (VS) und die Landschaft Davos (GR) für Lawinen oder das Oberengadin (GR) und der Gemsstock (UR) zur Untersuchung eisreicher Sedimente (Blockgletscher) und Felswände (Permafrost).
CCAMM ist an zwei zentralen Forschungsstandorten tätig: in der Region Kandersteg und in Davos. Diese beiden Schlüsselstandorte oder Hauptuntersuchungsgebiete verbinden die einzelnen Aspekte von CCAMM und ermöglichen es, Prozesskaskaden im Detail zu untersuchen sowie eine ganzheitliche Perspektive auf die Kernziele von CCAMM zu aufzuzeigen. Die Region Kandersteg, insbesondere das Gebiet "Spitze Stei", steht im Mittelpunkt der beiden Arbeitspakete Prozesskaskaden (WP4) und Frühwarnung (WP5). Die Region Davos steht im Mittelpunkt von Task 2.5 (FORISK) und untersucht die Auswirkungen von Schutzwäldern auf alpine Massenbewegungen und die damit verbundenen Risiken.