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Ursula Kägi wurde am 19. Oktober 1913 in Winterthur als Tochter der Emma Kägi-Ahl und des Hans Kägi geboren. Sie besuchte die Schulen in Winterthur bis zur Matura Typus A. Anschliessend wollte sie den Beruf der Fürsorgerin ergreifen. Dies war aber für ihren Vater, den Schriftsteller und Redaktor des Winterthurer Tagblattes unvorstellbar, und so entschied sie sich zum Studium der Theologie. In der schnellst möglichen Zeit schloss sie mit dem Staatsexamen in Zürich ab.
Da es ihr zu jener Zeit als Frau nicht erlaubt war, eine eigene Gemeinde zu führen, war sie von 1938 bis 1942 als Gemeindehelferin und Stellvertreterin des gewählten Pfarrers Karl Zimmermann an der Neumünstergemeinde in Zürich angestellt.
In diese Zeit fällt auch ihre Tätigkeit beim Frauenhilfsdienst der Schweizer Armee.
Ursula Kägi wurde 1942 als erste Pfarrerin ans Kantonsspital Zürich und die angeschlossenen Krankenhäuser gewählt.
1943 heiratete sie ihren Schulkollegen Walter Wuhrmann und zog 1944 mit ihm nach Schaffhausen. Ihr Gatte war an die hiesige Kantonsschule gewählt worden. 1945,47 und 52 wurden dem Paar zwei Söhne und eine Tochter geboren.
Eine grosse Freude für Ursula Wuhrmann-Kägi war, als sie 1963 mit elf weiteren Theologinnen in Zürich ordiniert wurde.
Von 1963 bis 1974 arbeitete sie als Fürsorgerin in der psychiatrischen Klinik Breitenau in Schaffhausen.
1974 war sie Mitbegründerin der Familien- und Schwangerschaftsberatungsstelle Schaffhausen, in welcher sie bis 1978 mitarbeitete.
Nach dem Tode ihres Gatten 1978 zog sie sich aus dem öffentlichen Leben zurück und leistete noch gelegentlich Sterbebegleitung am Kantonsspital Schaffhausen.
Sie starb am 11. Oktober 1996 und wurde im Waldfriedhof Schaffhausen bestattet.
Regula Külling-Wuhrmann