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Aus der Spaltung der irregulären Loge «J.C. Lavater» ging im Jahr 1965 in Zürich die zunächst zum GLS (Grande Loge Suisse) und später zur GOS (Grand Orient Suisse) gehörende Loge «Diethelm Lavater» hervor. Als einzige deutschsprachige Loge des GOS ergaben sich geographische und sprachliche Schwierigkeiten. Die Brüder der Loge beauftragten darum ihren Meister vom Stuhl, Bruder Werner Schlegel, die Zugehörigkeit zur GLS zu kündigen und die Loge als unabhängig zu erklären. Das Bedürfnis nach Regularität, sowie bestehende freundschaftliche Bande zu Brüdern der SGLA führten dazu, dass die Loge um Aufnahme in die SGLA nachsuchte. Dem Ersuchen wurde am 23. Mai 1981 von der Delegiertenversammlung der SGLA in La Chaux-de-Fonds stattgegeben und die Loge unter dem Namen «Aurora Humanitatis» (Morgenröte der Menschheit) als Nr. 56 in die SGLA aufgenommen. Rektifikation und Lichteinbringung erfolgten am 18. Oktober 1981 durch den s. ehrw. GM Orazio Schaub. Die Patenschaft hatte die Loge «In Labore Virtus» mit ihrem Meister vom Stuhl Hans Bühler (einem späteren Grossmeister) übernommen. Die Loge «Aurora Humanitatis» arbeitet seither nach den Ritualen dieser Loge. Die Rituale wurden 2008 den Bedürfnissen der Loge angepasst und mit weiteren Ritualen ergänzt.
Die Lichteinbringung erfolgte am Sonntag, den 18. Oktober 1981 auf dem Lindenhof. Aufgrund eines Mitgliederschwundes konnte 1989 dank der Unterstützung einiger Mitglieder der Mutterloge In Labore Virtus (ILV) der ordentliche Logenbetrieb weitergeführt werden. 15 Brüder der ILV traten für eine befristete Zeit in die Loge ein, in der Regel für drei Jahre. Einige dieser Brüder sind fest in der Aurora Humanitatis geblieben. Die Loge hat sich kontinuierlich weiter entwickelt und konnte bald sämtliche Beamtungen mit eigenen Brüdern abdecken und somit unabhängig arbeiten. Die Zahl der Brüder hat sich von einst 18 auf durchschnittlich 40 erhöht. In den letzten Jahren konnten erfreulicherweise auch jüngere und aktive Brüder aufgenommen werden. Unser Ziel ist es, die Anzahl von 50 Brüdern zu erreichen, jedoch nicht zu überschreiten. Die Loge Aurora Humanitatis freut sich auf die 40-Jahr-Feier im Jahre 2021, bzw. auf die 50-Jahr-Feier im Jahre 2031.
Immer wieder setzt sich die Loge zum Ziel, auch über den eigenen
Konferenzraum hinaus Veranstaltungen zu organisieren, die eine breitere
Anzahl von Brüder ansprechen. Sie lädt darum zu Thematischen
Reihen auf dem Lindenhof ein. Die letzten beiden Themen waren:
- Freimaurerei und Weltreligionen mit Rednern der verschiedenen Religionen
- Die Erhaltung unserer Werte mit diversen Rednern
Die Aurora Humanitatis bemüht sich auch Wohltätigkeit zu üben. Jedes Jahr werden aus der Sammlung des Armenpflegers bedürftige oder sonstwie benachteiligte Menschen mit Spenden unterstützt. Dank einer kleinen und übersichtlichen Loge herrscht bei der Aurora Humanitatis eine gute Harmonie. Jeder Bruder kennt die anderen Brüder und der Umgang untereinander ist entsprechen sehr brüderlich und freundschaftlich geprägt.