Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03562.jsonl.gz/154

Bei Rindrassen, die nicht primär für die Milchproduktion gezüchtet werden, wurden Untersuchungen über Melkbarkeit und Milchflussverlauf beim Maschinenmelken bisher kaum durchgeführt. Die Eringerkühe, bei denen die Milchproduktion züchterisch nicht im Mittelpunkt steht, deren Milch aber in der Regel für die Käseproduktion verwendet wird, haben den Ruf, dass sie nur durch sehr intensive Stimulation gemolken werden können. Ein Teil der Tiere ist offenbar für das Maschinenmelken nicht geeignet und muss von Hand gemolken werden. Die vorliegende Untersuchung liefert Grunddaten über die Melkbarkeit der Eringerkühe und zeigt überraschende Unterschiede gegenüber den etablierten Milchviehrassen bezüglich des Einflusses der Vorstimulation auf die Milchabgabe beim Maschinenmelken.
Nutztiere
Pontiggia A., Münger A., Ammer S., Philipona C., Bruckmaier R. M., Keil N.M., Dohme-Meier F.
Selbst in Regionen mit gemässigtem Klima kann ein Anstieg der Umgebungstemperatur und die Sonneneinstrahlung zu Hitzestress bei weidenden Milchkühen führen. Agroscope untersuchte bei Kühen physiologische Veränderungen aufgrund zunehmender Hitzebelastung.
Umwelt
Lazzari G., Münger A., Heimo D., Seifert S., Camarinha-Silva A., Borda-Molina D., Zähner M., Schrade S., Kreuzer M., Dohme-Meier F.
Auf Gras basierende Rationen für Milchvieh führen häufig zu erhöhten Stickstoffausscheidungen. Tanninhaltige Esparsette und Akazienextrakt können die Stickstoffausscheidungen über den Harn und somit die Ammoniakfreisetzung aus der Gülle verringern.
Zu hohe Stickstoffeinträge aus der Luft führen zu einer Überdüngung von sensiblen Ökosystemen. Durch eine stete Optimierung der Fütterung kann ein wichtiger Beitrag zur Reduktion der Ammoniakverluste und damit der Stickstoffeinträge geleistet werden.