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Die Schweizer Curlerinnen haben an der EM in Lillehammer im 8. Spiel die 3. Niederlage hinnehmen müssen. Gegen die Leaderinnen aus Schottland gab das Team um Skip Silvana Tirinzoni nach 8 Ends beim Stand von 2:7 auf. Damit kann das Quartett nur noch mit fremder Hilfe die Halbfinals erreichen. Während Tirinzoni und Co. gegen Italien siegen müssen, sind sie weiter darauf angewiesen, dass die Tschechinnen Deutschland schlagen.
Zum Verhängnis wurden den Schweizerinnen die Ends 5 und 6. Zunächst musste sich die Schweiz einen Stein stehlen lassen. Zwei weitere kamen dazu, weil Fourth Alina Pätz der letzte Stein im 6. End missriet. Das Team um Skip Eve Muirhead zog auf 5:1 davon, liess sich diesen Vorsprung nicht mehr nehmen und feierte wenig später den 7. Sieg in Norwegen.
Auch Genfer auf fremde Hilfe angewiesen
Wie die Schweizer Frauen werden auch die Männer des CC Genf um Skip Peter De Cruz nicht mehr aus eigener Kraft weiterkommen können. Einen eigenen Sieg im letzten Round-Robin-Umgang vom Donnerstagmittag gegen Deutschland vorausgesetzt, kommen die Schweizer nur dann in die Halbfinals, wenn die Italiener gegen die ambitionslosen, als Absteiger feststehenden Finnen verlieren. Die Wahrscheinlichkeit dafür ist gering. Die Genfer würden an ihrem 10. grossen Turnier (WM, EM, Olympia) zum 2. Mal eine Medaille verpassen.
Am Mittwoch zeigte das Team mit Valentin Tanner, Peter De Cruz, Sven Michel und Benoît Schwarz 2 Gesichter. So unterlegen die Schweizer den WM-Zweiten aus Schottland um Skip Bruce Mouat bei der 1:7-Niederlage waren, so überlegen waren sie am Abend dem von Mikkel Krause angeführten dänischen Team. Im 5. End stahlen die Schweizer 5 Steine, im 6. End gaben die Dänen beim Stand von 2:12 auf.