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Was, wenn das Geld, das heute in fossile Energieunternehmen fliesst, anders investiert würde?
Die Gelder könnten viel sinnvoller investiert werden, beispielsweise in Energieeffizienz, biologische Landwirtschaft, Gebäudedämmung oder Recycling. Alleine für die erneuerbaren Energien besteht ein gigantisches Investitionspotenzial, das für Pensionskassen enorme Chancen bietet.
Die Pensionskasse des Bundes PUBLICA investiert gemäss eigenen Angaben gut 2% ihres Anlagevermögens von CHF 38 Milliarden in fossile Energieunternehmen. Wie viel Geld würde frei, wenn alle Pensionskassen der Schweiz ihre Gelder aus den fossilen Energien abziehen würden? Und welche positiven Effekte könnten erzielt werden, wenn diese Gelder in Erneuerbare investiert würden?
Das gesamte Anlagevolumen der Schweizer Pensionskassen beträgt heute rund CHF 767 Milliarden. Rechnen wir einmal mit der Annahme, dass der Anteil fossile Investitionen der PUBLICA dem Durchschnitt aller Schweizer Pensionskassen entspricht, und dass das Ziel, 2% in Erneuerbare zu investieren innerhalb von fünf Jahren erreicht wird.
CHF 15 340 000 000 würden investiert in erneuerbare Energien
Die Aufteilung der Investitionen auf die verschiedenen Technologien:
27% Wasserkraft, 6% Bioenergie, 36% Wind, 1% Geothermie, 28% Photovoltaik, 2% Solarthermie
Die neu installierte Kapazität entspricht der installierten Kapazität von 1'819 Windturbinen oder 20 Kohle-Kraftwerken.
Die neu ermöglichte Stromproduktion beträgt 13'707'158'459 KWh jährlich, und dies jedes Jahr über 55 Jahre. Das ist genug Strom, um 2'302'983 EuropäerInnen jedes Jahr während 55 Jahren zu versorgen.
Über 55 Jahre können 469'340'600 t CO2eq durch Investitionen in Erneuerbare statt in fossile Energien vermieden werden. Dies entspricht beinahe dem Zehnfachen der jährlichen Treibhausgasemissionen der Schweiz.
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