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Im Kanton Bern fehlen noch viele Asylunterkünfte
Der Kanton müsse sich darauf vorbereiten 3000 zusätzliche Flüchtlinge zu empfangen, sagte der zuständige Regierigsrat Pierre-Alain Schnegg heute in Bern. Für diese Prognose stützte er sich auf Zahlen des Bundes. Aktuell gebe es Unterbringungsreserven für etwa 800 Personen.
Der Kanton sei im Austausch mit der Stadt Bern für die Nutzung des ehemaligen Tiefenauspitals als Kollektivunterkunft. Dies würde die Lage im Asylwesen entspannen, erhoffte sich Manuel Michel, Vorsteher des Amts für Integration und Soziales. In der Immobilie könnten rund 800 Personen untergebracht werden.
Im Kanton Bern suchten insgesamt rund 15’800 Menschen Schutz, 8700 Personen aus der Ukraine mit Status S und 7100 Personen aus dem regulären Asylwesen. Es sei realistisch, dass viele aus der Ukraine geflüchteten Personen nicht zurückkehren würden, sagte der bernjurassische Regierungsrat.
Die Kinder würden Deutsch oder Französisch lernen, hier zur Schule gehen oder hätten eine Lehrstelle. Etwa 20 Prozent der Personen zwischen 16 und 65 Jahren würden einer Arbeit nachgehen. Es gelte, diese Personen in die Gesellschaft zu integrieren. Dies könne zu sozialen Problemen und Spannungen führen, befürchtete der SVP-Politiker.
(text:sda/bild:pd)
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