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3. August 2006
19. August 2006: Reeves bestraft für heimliche Videoaufnahmen von Michael Jackson
Der Bezirksstaatsanwalt von Los Angeles, A. Howard Matz, hat Arvel Jett Reeves zu acht Monaten in einem Staatsgefängnis und sechs Monaten in einem Übergangshaus mit Suchtberatung verurteilt.
Reeves war dafür verantwortlich, dass Michael Jackson und sein Anwalt Mark Geragos im November 2003 in einem gecharterten Jet von Las Vegas nach Santa Barbara gefilmt wurden [jackson.ch berichtete]. Richter Matz betonte die Schwere dieses Verbrechens.
Reeves und Jeffrey Borer hatten sich schuldig bekannt, zwei Sony Mini-Camcorder im Jet installiert zu haben, in der Hoffnung, Material zu erhalten, dass man den Medien „für eine große Summe“ verkaufen könnte. Borer war der Besitzer von XtraJet, Reeves war der Besitzer von Executive Aviation, die sich um die Instandhaltung der Flugzeuge von XtraJet kümmerten.
Borer und Reeves haben sich beide zum Straftatbestand der Verschwörung schuldig bekannt. Dafür verzichtete die Staatsanwaltschaft auf die zwei anderen Klagepunkte – die Bemühung, eine mündliche Unterhaltung abzuhören, und Zeugenbeeinflussung.
Reeves hatte die Video- und Audio-Ausrüstung gekauft und die Rekorder mit Hilfe einer dritten Partei in der Flugzeugkabine angebracht. Sie waren nicht in der Lage, die Mikrofone anzubringen, weil Reeves nicht die richtigen Anschlüsse besorgt hatte; daher wurden die beiden Aufnahmen ohne Ton gemacht. Michael Jackson konnte also auf den zwei während des Fluges aufgenommenen Videos gesehen, aber nicht gehört werden.
Borer soll am 4. Oktober 2006 verurteilt werden. Es war seine Aufgabe, „die Medien zu kontaktieren, mit ihnen zu verhandeln und die Aufnahmen an den Höchstbietenden zu verkaufen“.
Quelle: MJFC
17. August 2006: Verschwörung gegen Michael Jackson aufgedeckt
Es könnte die größte Verschwörung in der Geschichte der Unterhaltung sein: Michael Jackson und seine Repräsentanten haben Dokumente erhalten, die einen ausgefeilten Plan früherer Anwälte, Angestellter und Berater aufdecken, um Michael Jackson in den Bankrott zu treiben.
Die Dokumente enthüllen, dass frühere Anwälte aktiv andere Anwälte, Verkäufer und Kreditgeber darum gebeten haben, „an einer Petition teilzunehmen, um den Mandanten in den unfreiwilligen Bankrott zu treiben“.
Mr. Jackson, der am 26. Juni 2006 weitreichende Änderungen angekündigt hatte, hat sein Rechts-Team beauftragt, die Verantwortlichen dieser Verschwörung zu untersuchen und Klagen gegen sie einzureichen, wegen Täuschungsabsicht und In-sich-Geschäft. Diese Bemühungen können zu zivil- und/oder strafrechtlichen Verfahren führen, wenn nötig. Außerdem ist es sehr wahrscheinlich, dass diese Dokumente zur Durchsicht und eventuellen Beteiligung an den Oberstaatsanwalt weitergeleitet werden.
„Mr. Jackson ist von diesen Enthüllungen weder schockiert noch überrascht“, so Raymone K. Bain, Michael Jacksons General-Managerin. Er sei schon länger misstrauisch gewesen, ob die Personen, denen er vertraut hatte, wirklich in seinem Interesse handelten.
Quellen: MJJForum, Raymone K. Bain