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Auf dem Resultatblatt aber stand es 0:0. Pius Suter brachte die Zürcher im zweiten Drittel schliesslich doch noch in Führung (38.), Zug aber steigerte sich nach dem verhaltenen Start kontinuierlich. Der Ausgleich durch Verteidiger Santeri Alatalo (48.) war deshalb nicht unverdient.
Die ZSC Lions machten zu Beginn zu wenig aus ihren Möglichkeiten und wurden deshalb am Ende mit einem Punktverlust bestraft – dem ersten notabene im Hallenstadion gegen den EVZ seit vier Jahren. Im Penaltyschiessen sicherten Chris Baltisberger und Roman Wick mit ihren erfolgreich verwerteten Versuchen dem ZSC den Zusatzpunkt und den vierten Sieg in Serie.
Der ZSC-Sieg im Penaltyschiessen ist insofern mehr als eine Randnotiz wert, weil die die Zürcher ihre letzten acht «Shootouts» verloren haben. Den letzten Erfolg nach Penaltyschiessen hatten die Lions am 31. Januar 2015 beim 1:0-Sieg in Davos gefeiert. Dank dem seltenen Erfolgserlebnis hielten sich die Lions, bei denen der Nordamerika-Rückkehrer Jonas Siegenthaler trotz anderslautender Ankündigungen noch nicht auflief, in der Tabelle an der Spitze.
Die Zentralschweizer demonstrierten aber durchaus, weshalb sie die ersten Verfolger der Zürcher sind. Vor allem defensiv vermochten die Zuger, die zum dritten Mal auf den offiziell am Oberkörper verletzten Raphael Diaz verzichten mussten, zu überzeugen.
(SDA)