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Die globale Automobilproduktion habe sich seit dem Sommer schneller erholt als erwartet, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit. Entsprechend rechne das Management nun im zweiten Semester mit einem Umsatzrückgang von «nur» 5 Prozent. Nach einem Minus um 37 Prozent im ersten Halbjahr rechne Autoneum nun für das gesamte Jahr mit einem um rund 20 Prozent tieferen Umsatz in Lokalwährungen.
Die EBIT-Marge wird im zweiten Halbjahr in einer Spanne von 4 bis 5 Prozent erwartet und für das Gesamtjahr wird eine leicht positive Marge prognostiziert. Im ersten Semester hatte Autoneum noch einen Betriebsverlust 31,8 Millionen Franken ausgewiesen.
Leichte Reduktion der Verschuldung
Bei der Profitabilität nennt Autoneum die im Zuge der Covid-19-Krise eingeleiteten die Kostensenkungsmassnahmen und die planmässigen Fortschritten beim Turnaround in Nordamerika als Faktoren. Der Free Cashflow werde ferner im höheren zweistelligen Millionenbereich liegen. Das werde eine leichte Reduktion der Verschuldung ermöglichen.
Laut Prognosen werde die globale Fahrzeugproduktion auch 2021 nicht das 2019er-Niveau erreichen, heisst es mit Blick auf das kommende Jahr. Die Aussichten für 2021, und insbesondere für das erste Halbjahr, seien weiterhin stark von der Pandemieentwicklung abhängig, betont Autoneum.
(awp/gku)