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Befürchten die Amerikaner eine Revolution in Deutschland und wollen Angela Merkels Macht mit einer massiven Erhöhung der Anzahl ihrer Soldaten erhalten?
Die Vereinigten Staaten schicken weitere 1.500 Soldaten nach Deutschland, trotz der Andeutungen von Trump, Truppen aus Deutschland abziehen zu wollen.
Die neuen Einheiten sind nach Grafenwöhr in der Oberpfälz unterwegs und werden Feldartillerie und Raketenbataillone einschliessen. Weitere Einheiten werden nach Ansbach und Baumholder geschickt.
Amerikanische Armeeoffiziere gaben eine Erklärung ab, in der sie sagten, dass die Stationierung «unser fortwährendes Engagement für die NATO und unsere kollektive Entschlossenheit, die europäische Sicherheit zu unterstützen, beweist».
Trump hatte lange Probleme mit Deutschland, weil er nicht mehr für sein eigenes Militär ausgegeben wollte. Offenbar hat Angela Merkel sich aber bereit erklärt, auch die Kosten für weiteres amerikanisches Militär zu übernehmen.
Deutschland übernimmt etwa 968 Millionen Franken (865 Millionen Euro) oder 18 Prozent der Gesamtkosten des amerikanischen Militärs im Land. Das umfasst auch Steuererleichterungen und mietfreie Nutzung von Einrichtungen sowie den Bau von Strassen und anderer Infrastruktur in Gemeinden, in denen sich amerikanische Militäranlagen befinden.
Im Jahr 2015 hatten die Amerikaner 179 militärische Einrichtungen in Deutschland. Derzeit umfasst die amerikanische Besatzungsmacht 35.000 Soldaten.