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Heute beginnt die Klimakonferenz in Paris. Klar ist: Die industrielle Tierhaltung produziert mehr Klimagase als alle Autos, Lastwagen, Flugzeuge und Schiffe zusammen – weltweit! Industrielle Tierhaltung bedeutet Schmerz und Leid für die Tiere und Gefahr für unser Klima.
Industrielle Tierhaltung: Schmerz und Leid für die Tiere – Gefahr für uns und unser Klima.
Einige Fakten dazu:
- Die industrielle Tierhaltung ist für 18% der Treibhausgas-Emissionen verantwortlich.
- Europa produziert jährlich 42 Millionen Tonnen Fleisch wobei die europäischen Nutztiere mehrheitlich mit aus Südamerika importiertem Futtersoja gefüttert werden (Argentinien, Brasilien, Paraguay). Oft fällt dafür Regenwald.
- 70 Prozent der Agrarfläche wird bereits heute von der Fleischindustrie genutzt. Der in Südamerika angebaute Futtersoja zerstört dort die bäuerlichen Strukturen und der Pestizideinsatz vergiftet die Böden; Missbildungen bei Babys sind die Folge.
- Der weltweite Fleischkonsum hat sich in den letzten 50 Jahren verfünffacht. In den Industrieländern werden heute jährlich durchschnittlich 80 kg Fleisch pro Kopf gegessen. Dabei wird vermutet, dass der Konsum von zu viel rotem Fleisch Rheuma, Gicht, Krebs usw. zur Folge haben kann.