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Die Schweiz setzt ihre Entwicklungshilfe in Südafrika bis 2004 im Umfang von rund 50 Millionen Franken fort. Aussenminister Deiss (links) und seine südafrikanische Kollegin Nkosazana Zuma (rechts) unterzeichneten in Pretoria ein entsprechendes Abkommen.Dieser Inhalt wurde am 13. Oktober 1999 - 07:49 publiziert
Die Schweiz setzt in den nächsten fünf Jahren ihre Entwicklungshilfe in Südafrika im Umfang von rund 50 Millionen Franken fort. Aussenminister Joseph Deiss (links) und seine südafrikanische Kollegin Nkosazana Zuma (rechts) unterzeichneten am Dienstag (12.10.) in Pretoria ein entsprechendes Abkommen.
Darin sagt die Schweiz der Kaprepublik im Zeitraum von 2000 bis 2004 35 Millionen Franken Entwicklungshilfe, zwischen 5 und 10 Millionen Franken Finanzhilfe und 7,5 Millionen Franken für Konfliktverhütung zu.
In der Fünfjahres-Phase bis 1999 hatte sich die Schweiz noch mit 20 Millionen Franken in der Prävention von Konflikten in Südafrika engagiert. Fortan unterstützt der Bund verstärkt regionale Entwicklungsprojekte. Der Schwerpunkt der Schweizer Hilfe wird in den Bereichen Bildung, Landwirtschaftsreform und Unterstützung der Zivilgesellschaft, der Dezentralisierung und des Justizsystems liegen.
Mit der Agrarreform sollen Schwarze wieder in den Besitz ihres während der Apartheid enteigneten Bodens gelangen. Die Reform nimmt aber offensichtlich mehr Zeit in Anspruch als geplant. In den letzten fünf Jahren wechselten nicht wie vorgesehen 30, sondern bloss zehn Prozent der nutzbaren Fläche den Besitzer.
Bundesrat Deiss sagte nach Treffen mit Aussenministerin Zuma und Präsisent Thabo Mbeki, sein Besuch in Südafrika unterstreiche die Bedeutung der Schweizer Präsenz in Südafrika. Der Schweizer Aussenminister zeigte sich zudem erfreut, als erstes Mitglied des Bundesrates mit der neuen südafrikanischen Regierung zusammengetroffen zu sein. Thabo Mbeki hatte im Sommer Nelson Mandela als Präsident abgelöst.
SRI und Agenturen
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