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München, Deutschland (ots/PRNewswire)
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- Laut Cátenon Worlwide Executive Search ist Lateinamerika eine
aufstrebende Quelle neuer Fachkräfte und stellt 10 % der
Spitzenkräfte in diesen Niederlassungen
60 % der US-amerikanischen Unternehmen mit Auslandsrepräsentanz
setzen lieber einheimische Fachkräfte als Bindeglied zwischen dem
Mutterhaus und deren Filialen ein, als dass sie ihre Führungskräfte
in ein Land mit anderen Geschäftsgewohnheiten und Kulturen entsenden.
Dies ist das Ergebnis einer Studie, die Cátenon Worldwide Executive
Search, eine europäische Headhunter-Firma, durchgeführt hat.
Dem europäischen Unternehmen zufolge hat sich diese Trendwende im
Personalmanagement bei den US-amerikanischen multinationalen
Unternehmen in den letzten Jahren noch verstärkt, was hauptsächlich
auf die Bedeutung zurückzuführen ist, die die neuen Akteure in der
internationalen Wirtschaft gewinnen, so z.B. China oder Indien, die
die traditionelle Führungsrolle der Vereinigten Staaten bedrohen.
Auf diese Weise zwingt der neue internationale Kontext die
US-Unternehmen dazu, ihre Geschäftsstrategien umzuorientieren und
Fachkräfte in den Ländern anzustellen, in denen sie tätig sind, um
ihre Wettbewerbsfähigkeit sicherzustellen und um Kosten zu
reduzieren.
Die Studie zeigt auch, dass die berufliche Leistungsfähigkeit der
einheimischen Führungskräfte die der "entsandten Führungskräfte"
übertrifft. Diese kann durch verschiedene Faktoren beeinträchtigt
sein, so z.B. durch kulturelle oder sprachliche Schwierigkeiten, oder
durch fehlendes Wissen, z.B. bzgl. des gesetzlichen oder
steuerrechtlichen Rahmens im jeweiligen Land. Das kann zu
Hindernissen führen und den Geschäftserfolg erschweren.
Die Analyse von Cátenon Worlwide Executive Search zeigt, dass der
Hauptgrund, warum die Vereinigten Staaten keine Arbeitsplätze im
eigenen Lande schaffen, nicht so sehr an der Auslagerung der
Produktion liegt, sondern eher mit der Tatsache zusammenhängt, dass
bei der Auswahl von Fachleuten die Nationalität gegenüber der
persönlichen Eignung eine immer geringere Rolle spielt. In der Tat
waren nach jüngsten Untersuchungen nur 300.000 der 2,7 Million
Arbeitsplätze, die in den USA verloren gingen, auf dieses Phänomen
zurückzuführen.
Lateinamerika, aufkommende Quelle qualifizierter Fachkräfte
Der Report von Catenon Worldwide Executive Search stellt auch
fest, dass Länder wie Chile, Mexiko und Argentinien nicht nur
Zielgebiete für die Produktionsauslagerung der multinationalen
Unternehmen sind, sondern zunehmend auch eine aufkommende Quelle auf
die Suche nach Führungskräften.
Wenn man die jüngsten verfügbaren Zahlen betrachtet, so hat die
Integration lateinamerikanischer Fachkräfte in US-amerikanische
Unternehmen in den letzten fünf Jahren um 370 % zugenommen. Darüber
hinaus wandern z.Zt. 10 % der hochqualifizierten Fachkräfte aus
Lateinamerika ab.
Als Antwort auf diese Situation bauen europäische Business Schools
Allianzen mit Spitzenzentren in Lateinamerika auf, um den Anteil
qualifizierter Fachkräfte aus dieser Region in ihren MBA-Programmen
zu erhöhen. Die europäischen Business Schools erhöhen auch zunehmend
den Anteil lateinamerikanischer Studenten in ihren postgraduierten
Kursen, so dass bereits 30 % der eingeschriebenen Studenten aus
Lateinamerika kommen.
Redaktionelle Hinweise: Für weitergehende Informationen wenden Sie
sich an Pablo Herreros, E-Mail: <email-pii>
ots Originaltext: Catenon Worldwide Executive Search
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