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Projekte werden unterstützt, wenn diese unseren Zielen und Grundsätzen entsprechen, auf die Bedürfnisse der Menschen vor Ort abgestimmt sind und mitgetragen werden.
Aktuelle Projekte
Unterstützung von Schulprojekten
In allen Entwicklungländern ist eine Grundausbildung die Basis für eine positive Entwicklung. Die öffentlichen Schulen sind oft schlecht geführt und die Schulklassen umfassen teilweise über 60 Kinder.
Sowohl der Staat, als auch die Eltern, begrüssen die Initiative von privaten Schulen mit guten Ausbildungsmöglichkeiten. In Zusammenarbeit mit den Missionaren der Franz von Sales Kongregation unterstützt SALESAN Schulprojekte in Ostafrika. Dabei ist uns die Integration von Waisen- und Strassenkindern ein wichtiges Anliegen.
SALESANs Hilfe ist auf den Aufbau und die Beteiligung am Betrieb von Schulprojekten ausgerichtet. Ziel ist, dass die Projekte innerhalb von ca. 3 Jahren selbsttragend geführt werden können.
Projekte in Kenia
Katani ist ein Vorort der Hauptstadt, ca. 25 km von Nairobi entfernt. Der Ort zählt 60'000 Einwohner. 45 % der Einwohner sind Kinder im Alter von 6 13 Jahren. Ziel der integrierenden Primarschule ist, wie der Name schon sagt, Waisen- und Strassenkinder in durch die Integration in die Klassen, wieder in die Gesellschaft einzuführen.
Integrierende Primarschule für Waisen- und Strassenkinder in Katani, Kenia
Die erste Klasse
Die Schule führt einen zweijährigen Kindergarten und eine Primarschule.
Zusätzlich zur Schulbildung werden die Kinder in der Pflege und dem Anbau des Gemüsegarens angeleitet.
Am 24. Januar 2006 wurde die Schule vom Erziehungsminister eröffnet. 80 Kinder besuchen 2 Kindergartenstufen, sowie die erste und zweite Primarschulklasse.
Projekte in Tansania
- St. Ann, Meyers Primary school Monduli (2015-04; PDF)
- St. Anna Hospital, Tabora (2015-04; PDF)
- St. Anna Hospital, Tabora, Entwicklungsbericht (2015-04; PDF)
- Heim für Strassenkinder in Tabora (nachfolgend)
- Primarschule in Kigurunyembe (nachfolgend)
Heim für Strassenkinder in Tabora Tansania
Tabora liegt im Zentrum von Tansania und ist ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt. Zur Zeit der deutschen Kolonialzeit war Tabora eines der bedeutendsten Handelszentren im Inland von Tansania.
Heute zählt Tabora ca. 210'000 Einwohner. Die wirtschaftliche Bedeutung beruht in der Funktion als Umschlagplatz für die in der Region erzeugten, vorwiegend landwirtschaftlichen Produkte, wie Tabak und der ausgezeichnete Bienenhonig, der aufgrund seiner Qualität „Königin von Afrika“ genannt wird. Des weiteren gibt es eine Baumwollgarnfabrik und lokales Gewerbe.
Die Zahl der Strassenkinder in Tabora wird auf 700 bis 1000 geschätzt. Es sind Waisenkinder oder Kinder lediger Mütter, die Grosseltern oder Verwandten einmal anvertraut wurden. Diese können entweder nicht mehr für die Kinder sorgen oder sind verstorben. Einmal auf der Strasse gelandet, leben diese Kinder ausserhalb der Gesellschaft. Die meisten sind unterernährt und gesundheitlich angeschlagen. Das Heim für Strassenkinder ist ein Projekt, das im August 2002 von Pater Kurian, Mitglied der Franz von Sales Missionskongregation ins Leben gerufen wurde.
Ziel des Heimes ist mit den Kindern Kontakt aufzunehmen und ihnen Schutz und Hilfe zu gewähren. Im Heim erhalten sie die nötige Pflege, Unterkunft und die Möglichkeit, eine Schule zu besuchen. Ein weiterer Schritt ist die Wiedereingliederung in Familien.
Die Primarschule in Tabora, Tansania ist Teil des FOSTER-Projektes (Fransalian Organisation für soziale Entwicklung von Waisen und Strassenkinder). Sie wurde dem Heim für Strassenkinder angegliedert, welches vor 3 Jahren eröffnet wurde. Die Schule wurde am 16. Januar 2006 eröffnet und zählt 240 Schüler in Kindergarten und Primarschule.
Kinder in der neuen Schule lernen nach Montessori Methode
Primarschule in Kigurunyembe, Tansania
Kigurunyembe ist 3 km von Mororgoro Zentrum entfernt und liegt am Fusse der Ulguru Hügel. Wie in andern Städten in Ostafrika lebt ein grosser Teil der Bevölkerung in Armut. Von 53000 Kindern besuchen nur etwa 37000 eine Schule.
Mit diesem Projekt wollen wir Kinder eine weitere Möglichkeit geben, eine Schule zu besuchen.