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»Am 15. Tag des 7. Monats, wenn ihr die Ernte eingebracht habt, sollt ihr sieben Tage lang das Laubhüttenfest zu meiner Ehre feiern. Der erste und der achte Tag sind Ruhetage. Am ersten Tag sammelt ihr schöne Baumfrüchte, Palmwedel, Zweige von Laubbäumen und von Bachpappeln. Feiert sieben Tage lang ein fröhliches Fest für mich, YAH euren Elohim. Jedes Jahr sollt ihr im siebten Monat eine Woche lang feiern! Diese Ordnung gilt für alle Generationen, wo immer ihr auch lebt. Während der Festwoche sollt ihr in Laubhütten wohnen; das gilt für alle Israeliten im Land. So behalten eure Nachkommen im Gedächtnis, dass ich, YAH, euch Israeliten in Laubhütten wohnen ließ, als ich euch aus Ägypten führte. Ich bin, YAH, euer Elohim!»3. Mose 23, 39-43;
Das Sukkot, Laubhüttenfest, ist ein Erntedankfest, am Ende des Ernte-Jahres. Neben Passah und Shavuot auch eines der drei Wallfahrtsfeste die in der Thora erwähnt werden. Während der ganzen Festwoche wird vorwiegend in der Sukkah, der Laubhütte, gewohnt. Die Hütte wird bereits kurz nach dem Jom Kippur, dem Versöhnungstag, gebaut. Doch die Feiertage beginnen bereits mit dem Rosch ha-shanah, dem Posaunentag. Dieser Tag läutet mit einem Posaunenstoss das Erntedankfest ein.
Die Entscheidung, ob das ,,Siegel des Lebens" letztendlich verliehen wird, fällt in den zehn Tagen die zwischen Rosch ha-Schana und Jom Kimpur liegen. Durch Rückbesinnung auf das Gute und die innere Umkehr während den sogenannten Tagen der Reue, ist es den Juden schließlich doch möglich den Segen Gottes zu erhalten. Trotz der ehrfürchtigen Ausstrahlung von Rosch ha-Schana, als Tag des Gerichts, ist dieser ein Grund zur Freude. Man soll dankbar für die Barmherzigkeit Yahs sein.
Während sich die jüdischen Männer bereits am Vorabend von Rosch ha shanah zu einem Gottesdienst versammeln, bereiten die Frauen zu Hause ein besonderes Festmahl vor. Beim jüdischen Volk gibt es heute noch während dem Festessen einige traditionelle Bräuche und Symboliken die dazugehören. Zum Beispiel das rituelle Händewaschen. Es symbolisiert, sich von Sünden reinzuwaschen. Es gibt einen Segensspruch für die Früchte von den Bäumen. Äpfel oder rundes, gewundenes Weissbrot, ähnlich einem Zopf, werden in Honig eingetaucht. Dazu wünscht man sich: Das neue Erntejahr soll ebenso versüsst und zu guten Zeiten werden.
Der Apfel ist ein Symbol der Fruchtbarkeit und der Honig isst man in der Hoffnung, dass das neue Jahr süss wird. Es symbolisiert die Verknüpfung von Vergangenem, Zukünftigem und Erinnerungen an den Jahreskreislauf. Das Trinken von süssem Wein ist ein Symbol der Freude. Essen von Granatapfelkernen in Verbindung mit einem Spruch: «Möge Dein Wille sein, dass unsere Rechte sich wie Kerne der Granatäpfel mehren.»
Da gibt es noch den traditionellen Feststrauss, der Luva. Man nennt ihn auch der Strauss der vier Arten. Er verbirgt eine Symbolik die durch unterschiedliche Pflanzen und Früchte gekennzeichnet ist. Der Luva enthält vier Arten, die die Vegetation im biblischen Israel darstellen sollen und ausserdem die Persönlichkeit der Menschen. Man schwenkt diesen Feststrauss während des Segens in alle vier Himmelsrichtungen. Eine Zeichenhandlung der Dankbarkeit gegenüber Yah elohim für die reichen Gaben in allen Bereichen der Natur. Der Feststrauss besteht aus einem Palmzweig, Zitrusfruchtblätter, Myrtenzweigen und Bachweidenrute. Die gesamten Festtage werden beendet mit den Worten: «Hoschana na!» Bitte hilf uns auch im kommenden Erntejahr.
Wieder ist es soweit. Am Freitag, den 18. September nach greg. Kalender und nach bibl. Schöpfungskalender der 1. Tag des 7. Monats, dem Neumondtag, ist der Posaunentag. 10 Tage später der Versöhnungstag. Während dieser Zeit bauen einige jüdischen Gläubige ihre eigene Laubhütte. Sei es mit Tüchern oder mit Zeltblachen, die sie je nach Wohnsituation auf den Balkonen oder im Garten aufschlagen. Das Dach der Hütte sollte so gedeckt werden, dass man den Sternenhimmel hindurch noch sehen kann. Es erinnert an die Zeit, wo das Volk Gottes YAHUAH während der Wüstenwanderung unter Seinem Schutz geborgen blieb. Dieselbe Verheissung bleibt erhalten bis am Ende der Zeit.
Das Laubhüttenfest, genau so wie eine jüdische Hochzeit, ist ein 7-tägiges Freudenfest. Die meisten biblischen Feste dauern 7 Tage. Ein Fest an welchem man mit dem Bräutigam und der Braut feiert und gemeinsam an den Abenden das Mahl einnimmt. Ein Typus, Antitypus für das bevorstehende Hochzeitsmahl des Lammes. Kinder YAHUAHs feiern dies ebenso, als Vorgeschmack auf das kommende Hochzeitsmahl mit dem Bräutigam Yahushuah Hamashiach und weil sie sehnsüchtig auf Seine baldige Rückkehr warten. Sie wollen bereit sein und bis dahin mutig und getrost die Welt überwinden.
Welche tiefgründige Bedeutung doch auch dieses letzte Jahresfest beinhaltet. Es ist das Letzte von den drei biblischen Erntedankfesten. Diese sind alle Hinweise auf unseren König aller Könige Yahushuah HaMashiach und auf Seine Ernte, die Er am Ende der Zeit heimholen wird.
So spricht Er zu der Gemeinde Laodizea: Sie sollen Gold von Ihm kaufen, das geläutert ist und weisse Kleider und vor allem Augensalbe, damit Du siehst. Unser himmlischer Vater zeigt Seine Liebe zu Seinen Kindern in dem ER sie erzieht. Darum sollten wir nicht zögern IHM den Zugang, die Türe unseres Herzens zu öffnen, damit Er ganz eintreten kann. Lassen wir es zu und hören auf Seine Stimme, werden wir auch überwinden, wie Yahushuah überwunden hat. Er verheisst uns, wie Er sich mit dem Vater auf Seinen Thron gesetzt hat, will Er auch uns dasselbe Recht geben mit Ihm auf Seinen Thron zu sitzen. Wer überwindet wird Er zum Pfeiler im Tempel Gottes machen, so wird Er dann für immer im himmlischen Tempel Gottes bleiben. Man wird den Namen Gottes YAHUAH auf ihn schreiben und den Namen der neuen himmlischen Stadt Jerusalem/YAHrushalom, der Stadt Gottes, die vom Himmel herabkommt und den neuen Namen von Yahushuah.
Was für eine grossartige wunderbare Verheissung die diejenigen Gerechten Kinder Gottes erwartet, welche am Wort Gottes festhalten und es bewahrt haben. Welche den Namen Yahushuah nicht verleugnet und das Wort vom ausdauernden Warten auf Ihn bewahrt haben. Sie haben den Siegeskranz und halten ihn fest, damit niemand ihn wegnimmt! Yahushuah sagt:
«SIEHE ICH KOMME BALD!»
Aus Offenbarung 3,7-21