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Schon bei 7-jährigen Mädchen wachsen Brüste
Viel zu frühe Pubertät schadet der physischen und psychischen Gesundheit. Es ist eine Fehlentwicklung unserer Zivilisation.
In den USA wachsen bereits bei 7-jährige Mädchen die Brüste und deren Pubertät beginnt Jahre zu früh. Es sind nicht wenige: Bei den weissen Mädchen (ohne aus Süd- ud Mittelamerika eingewanderte) ist jedes zehnte Mädchen betroffen, bei den Hispanos jedes siebte und bei den schwarzen sogar jedes fünfte. Das geht aus einer fortlaufenden Studie hervor, das die Entwicklung von 1200 Mädchen seit 2005 beobachtet.
Die Studienleiterinnen Louise Greenspan von der HMO-Versicherung «Kaiser Permanente» und Anna Deardorff von der University of California in Berkeley haben für die verfrühte Pubertät von Mädchen folgende drei Hauptursachen ausgemacht:
- Starkes Übergewicht. Fett ist eine Quelle für Östrogen, das die Geschlechtsentwicklung fördert.
- Emotionaler Stress in der Familie. Ursachen für den Stress sind viele schlecht ausgetragene Konflikte sowie sexueller Missbrauch. Mädchen, die ohne ihren biologischen Vater aufwachsen, bekommen die Periode doppelt so häufig bereits vor dem 12. Geburtstag.
- Hormonaktive Chemikalien. Sie können wie Östrogene wirken. Sie werden u.a. in Kunststoffprodukten als Weichmacher verwendet und sind seit langem umstritten. Wahrscheinlich sei nicht eine bestimmte Chemikalie entscheidende, sondern das Zusammenwirken vieler. Mädchen seien heute Hunderten von Chemikalien ausgesetzt.
Gesundheitliche Folgen
Die gesundheitlichen Folgen zu früher Pubertät sind vielfältig: Sie erhöht das Risiko für Akne, Essstörungen, Depressionen, Missbrauch von Psychopharmaka und andern Drogen, Bluthochdruck und später im Leben von Brustkrebs und Eierstockkrebs.
2013 berichtete die «Welt», dass eine frühzeitige Geschlechtsreife bei Mädchen «bedeutende psychosoziale und biologische» Auswirkungen haben könne. Und im 2005 hatte «NBC-News» über den Zusammenhang von Übergewicht und verfrühte Pubertät berichtet.
Tipps, um einer vorzeitigen Pubertät vorzubeugen
Die beiden Autorinnen der Studie gaben in der «New York Times» folgende Tipps:
- Die Mutter soll vor und während der Schwangerschaft nicht stark übergewichtig sein.
- Babys möglichst lange mit der Brust ernähren.
- Zu Hause ein warmes emotionales Umfeld schaffen.
- Vermehrt Soya-Produkte wählen.
- Auf gesunde Ernährung achten. Möglichst wenig Süssgetränke. Sich für qualitativ gute Schulmahlzeiten einsetzen.
- Erwachsene sollten Vorbild sein, nicht stark übergewichtig, sich viel bewegen und Stress vermeiden.
Die Kinder sind später dankbar dafür.
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Es stellt sich die gesellschaftspolitische Frage, ob stark übergewichtigen Müttern verboten werden soll, Kinder zur Welt zu bringen.
Themenbezogene Interessen (-bindung) der Autorin/des Autors
Keine
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8 Meinungen
Hier die Verfasserinnen: «Work by our team also shows that consuming soy foods may delay puberty, which is contrary to the widely held belief that all soy-based products accelerate it."
http://ihtbd.com/ihtuser/print/old%20THT/06-02-2015/a0602x09xxxxxxxxx.pdf
Tierische Östrogene hingegen wirken weitgehend gleich wie unseres, und vielleicht ist das der Grund für den Soja-Tipp. Denn wer z.B. mehr Sojamilch konsumiert, wird weniger Tiermilch trinken, die aus naheliegenden Gründen sehr hormonhaltig ist. Entgegen den Klischees könnte Soja also Teil der Lösung sein, während Tiermilch Teil des Problems ist.
Ein gutes Zeichen ist das urbane Gärtnern - schön, das Bewusstsein wächst. Die Werbung geht in eine andere Richtung und erreicht Menschen, welche sich nicht genügend informieren wollen oder können.
Reis, bespielweise ist ein wunderbares Lebensmittel, das wir seit Jahrzehnten als Vollreis geniessen. Sehr schmackhaft und gesund. Doch die meisten Menschen essen den faden, entwerteten Reis, das nährt einseitig und schlecht, erzeugt Hunger, weil es die doppelte Menge zur «Sättigung» braucht.
es gibt Möglichkeiten, und glücklicherweise sind nicht alle Gärten an stark befahrenen Strassen. Interessant ist auch, dass «Gemüse aus dem Supermarkt» insgesamt nicht besser dasteht, laut diesen Untersuchungen...
Dann gibt es noch ganz erstaunliches... http://www.agnikultur.de/
Tatsache aber bleibt, dass wir ein fundamentales Problem haben, die über Jahrtausende gelebte Art der genetischen Generations-Planung ist einem Erlebens-Narzismus gewichen, Fortpflanzung geschieht nach dem Zufalls-Prinzip, und das ehedem 'natürliche' Familie-Bild ist daran, vom Einpersonen-Haushalt mit Angang ersetzt zu werden.
Das Problem bleibt, dass Erziehung der Nachkommenschaft so nicht funktioniert. Sie kann gar nicht, in den allermeisten Fällen, ist/war ja Krieg der Grund dazu, dass Nachkommen 'ehedem Kriegender' als faktische Halbwaisen aufwachsen müssen, geschädigt und beeinflusst durch Geschehnisse, die sie selber dann auch noch zeitlebens mit sich schleppen müssen.
Heute abend war in den CH-TV Nachrichten APPLE ein Hauptthema. Wäre es nicht APPLE, hätte niemand darüber in den Nachrichten gesprochen. Weil aber jeder Redaktor gern auch Eines hat, ist man lieb, und bringt es in den Nachrichten. Als Dank dafür wird man dann eingeladen, ins Ressort, mit Business-Flug, und Gratis Muster. Später mal... Oder auch nur ein Muster, zumindest.
Wir sind durchdrungen von Eindrücken, die man uns ununterbrochen reinbläst. Dass unsere Kinder damit nicht fertigwerden können, wenn sie zuhause auch nicht mal ein Zuhause, mit Eltern, Beiden, vorfinden, ist mir klar.
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