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Mein trommlerischer Werdegang
Hier meine trommlerischer Werdegang:
Ich trommle seit Februar 1989. Mein Vater war damals ein aktiver Tambour und zugleich Präsident des Tambourenvereins Steinen. So bin wahrscheinlich durch mein Vater zum Trommeln gekommen oder weil mich der Narrentanz der Steiner Tambouren oder sonst ein Konzertauftritt gepackt hat. Dieser Anfängerkurs wurde von Annen Josef geleitet. Ein Jahr nach mir, begann mein Bruder mit dem Erlernen des Trommelspiels.
Nach 2 Jahren konnten wir unseren ersten Auftritt bestreiten. Am Jungtambourenfest in Emmen trommelten wir an unserem ersten Wettkampf. Am Fasnachtsumzug 1992 konnten wir zum ersten Mal den Steiner Narrentanz trommeln. Unser Repetoir wurde immer anspruchsvoller und interessanter, so machte es noch mehr Spass. Nach längerer Absenz bei den Jungtambourensektionswettspielen startete der Tambourenverein Steinen 1993 in Sissach wieder. Man hatte keine Ahnung wo man im Vergleich stand. Beim Wettspiel liessen wir alle Vereine hinter uns und erreichten den 1. Rang in der Kategorie B (Leiter Josef Annen) (Vorsprung von 0,2 Punkten). Im Einzelwettspiel erreichte ich zum ersten Mal einen Zweig. 1994 begann der zweite Bruder mit dem Trommeln. In Langenthal konnten wir unseren Titel erfolgreich verteidigen und das mit einem Rekordvorsprung von 1,9 Punkten. Im Einzelwettspiel holte ich wieder den begehrten Zweig.
Anfangs 1995 wurde unser Kurs aufgelöst. Wir hatten die Ehre zu den aktiven (grossen) Tambouren zu wechseln. Am Jungtambourenfest in Rothrist 1995 trommelten, wie im Vorjahr die gleichen Jungtambouren. Diesmal erreichten wir den zweiten Platz (0,3 Punkte hinter dem Sieger). Im Einzelwettspiel war ich wiederum im ersten Drittel der Rangliste. An der Generalversammlung wurde ich ins Kandidatenjahr aufgenommen.
Am zentralschweizerischen Tambourenfest 1996 in Olten (Leitung Ivo Annen) durfte ich beim Sektionswettspiel auch mittrommeln. Im Einzelwettspiel ertrommelte ich erstmals einen Kopfkranz. In Steinen fand zum ersten Mal ein Priis-Trummele statt, da konnte man zum ersten Mal vor heimischen Publikum auftreten. Anfangs Dezember konnte ich beim Solothurner Jungtambourengrandprix starten. Ich wurde auf dem letzten Platz rangiert. Am gleichen Tag bei der Generalversammlung wurde ich als Aktivmitglied in den Verein aufgenommen. Zudem wurde ich als Nachfolger von Beat Iten als Materialverwalter gewählt. Am Ostschweizerischen Tambourenfest 1997 in Domat-Ems hatten wir im Sektionswettspiel namhafte Vereine hinter uns gelassen. Am Jungtambourenfest in Biberist machten es die Jungtambouren nach. Wir erreichten den 3. Rang in der höchsten Kategorie. 1998 war mein erstes Eidgenössische Tambourenfest. Im Sektionswettspiel erreichten wir zum ersten Mal einen Top-Ten Rang in der Kategorie S1. Im Einzelwettspiel erreichte ich den 50. Rang. Beim Jungtambourenfest in Bern fand nur ein Einzelwettspiel statt. Danach hatte ich nur ein Ziel: Militärtambour. Im November stand ein Eignungstest statt, wo man sein Können dem Tamboureninstruktor beweisen konnte. Ich bestand den Test und konnte mich mit zwei anderen Steiner Tambouren, die ebenfalls bestanden, freuen.
1999 feierte der TV Steinen das 30jährige Jubiläum mit einer Neuinstrumentierung. Wir wurden mit einer Holztrommel ausgerüstet .Dies wurde mit einem hochstehenden Galakonzert umrahmt. Anfangs Juli fand in Savièse das Westschweizerische Tambourenfest statt. Ich versuchte mich, bei grosser Hitze, im Einwettspiel und spielte zum ersten Mal eine Komposition mit dem höchsten Schwierigkeitsgrad. Anfangs Juli hatte ich meine erste Komposition fertig geschrieben (Let's Go 3.Klasse). Im Sommer absolvierte ich die Tambourenrekrutenschule in Birmensdorf.
Das Zentralschweizerische Tambourenfest (2000) in Basel wird mir immer in Erinnerung bleiben. Die Stimmung an diesem Fest war super. Im Sektionswettspiel ertrommelten wir den ausgezeichneten 3. Rang. Im September fand ein super Konzert mit der Tambouren-RS statt. Auf dem Dorfplatz, vor einer riesigen Zuschauerkulisse, fand das wahrscheinlich beste Tambourenkonzert aller Zeiten statt. Im August startete ich mit einem Anfängerkurs. Ich zeigte den 17 jungen Tambouren, mit meinem ehemaligen Leiter, die Schönheit des Trommelspiels.
Im Jahr 2001 komponierte ich den Marsch d'Fälichutzeler (2. Klasse). Am Ostschweizerischen Tambourenfest in Lüchingen bestätigten wir unser grosses Können mit zwei Höchstklasskompositionen. Das Eidgenössische Tambourenfest (2002) war auch einmalig. Im Sektionswettspiel erreichten wir den bisher besten Rang (6.). Im Einzelwettspiel spielte ich eine Eigenkomposition (d'Fälichutzeler) und eine Höchstklasskomposiotion (Furioso). Die Vorträge gelangen mir gut. Die Jury klassierte mich auf dem 17. Rang (in der Gruppe A, 87 Teilnehmer). Ich hatte mir einen Kopfkranz ertrommelt. Ich war zudem nur 0,8 Punkte hinter der Finalteilnahme.
2003 fand das westschweizerische Tambourenfest in Cossonay statt, dort wurde ich auf dem 7. letzten Rang klassiert.
In Jahre 2004 wurde das zentralschweizerische Tambourenfest in Langenthal ausgetragen. Im Sektionswettspiel erreichten wir den 3. Rang, bei welchem wir viele hoffnungsvolle Jungtambouren in unseren Verein einbauten. Mit der höchsten Punktzahl beim zweiten Juryplatz konnten wir zeigen, zu was wir fähig sind. Im Einzelwettspiel erreicht ich den 18. Rang. Zur Finalteilnahme fehlten mir 0.9 Punkte.
Im Jahr 2005 fand das ostschweizerische Tambourenfest in Wil statt.Wir klassierten uns auf dem 4. Rang mit nur 0.7 Punkten auf den Festsieger Laupersdorf-Thal. Auf die 3 Juryplätze verteilt ist dieser Abstand sehr minim, und die Vereine sind sich ebenbürtig. Zudem konnten wir im Vergleich zum eidg. Tambourenfest in Sierre, mit Domat-Ems, (Schweizermeister 1998), einen weiteren erstklassigen Verein hinter uns lassen. Im Einzelwettspiel erreichte ich meine beste Rangklassierung. Mit dem 13. Rang war ich nur drei Ränge hinter dem Final. Für eine Kranzauszeichnung reichte es aber nicht, da dieser Verband eine spezielle Regelung hat.
Im 2006 fand das eidgenössische Tambourenfest in Basel statt. Wir erreichten den famosen dritten Rang mit nur gerade 0,4 Punkten hinter den beiden Punktgleichen Vereinen Ryburg und Laupersdorf. Martin Grätzer konnte bei den Jungtambouren den Schweizermeistertitel erreichen. Im Einzelwettspiel erreichte ich den 38. Rang und verpasste den eidgenössischen Kranz um 0.4 Punkte.
Im Jahr 2007 absolivierte ich den Jurykurs des Schweizerischen Tambourenverbandes und war am Jungtambourenfest in Laupersdorf erstmals in der Jury. Es ist sehr interessant auch einmal auf der anderen Seite zu stehen und man wird sich bewusst, dass man als Juror auch stark gefordert wird und den ganzen Tag Fitness braucht.
In Biberist 2008 konnten wir unseren ersten Festsieg feiern. Dies war ein einmaliges Erlebniss. Im Einzelwettspiel reichte es nicht für die Kranzauszeichnung. Bis zur Sommerferien habe ich Jungtambouren ausgebildet.
In Winterthur 2009 wurden wir hinter den Ostschweizervereinen Domat Ems und Gossau auf dem dritten Rang klassiert. Im Einzelwettspiel erreichte ich ein Mittelfeldplatz.
Im Jahr 2010 übernahm ich einen Jungtambourenkurs und bringe ihnen das Trommelspiel bei.
Am Eidgenössischen Tambourenfest in Interlacken, wurden wir nache einem guten Wettspiel auf dem entäuschenden 6. Rang klassiert.
An der Generalversammlung wurde ich für meine 15 jährige Vereinsmitgliedschaft zum Ehrenmitglied vom Tambourenverein Steinen ernannt.