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Neuseelands Regierungschefin Jacinda Ardern hat einer gestressten Mutter an der Supermarktkasse ausgeholfen. Die sozialdemokratische Regierungschefin bezahlte für eine Mutter von zwei Kindern, die ihr Portemonnaie vergessen hatte.
Das berichtete das neuseeländische Online-Nachrichtenportal Stuff am Donnerstag. Nachdem sich die Frau auf ihrer Facebook-Seite überschwänglich bedankt hatte, bestätigte Ardern eher widerstrebend den Bericht. Auf die Frage von Journalisten, warum sie der Frau geholfen habe, sagte sie am Donnerstag nur knapp, «weil sie eine Mutter war».
Die 38-jährige Regierungschefin ist selbst Mutter eines kleinen Mädchens. Neve kam im vergangenen Juni auf der Welt und besuchte bereits als drei Monate altes Baby gemeinsam mit ihrer Mutter die Uno-Vollversammlung in New York.
Der Eintrag wurde inzwischen gelöscht. Wie teuer der Einkauf war, ist nicht bekannt.
Ardern ist seit 2017 Premierministerin. Zuletzt hatte sie viel Anerkennung für ihre Reaktion auf die Anschläge in Christchurch Mitte März bekommen. In den Krisentagen nach dem Tod von 50 Muslimen bei den Angriffen eines rechtsextremen Attentäters auf zwei Moscheen von Christchurch traf Ardern den richtigen Ton - so konterte sie auf den Hass mit einer Botschaft der Toleranz und des Respekts und setzte gleichzeitig sofort schärfere Waffengesetze um. (sda/dpa)
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