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Herzlich gelacht haben wir über die Bildunterschrift in der NZZ am Sonntag vom vergangenen Wochenende. Dort wurde im Rahmen eines ganzseitigen Artikels über die Fischzucht auf dem Areal der AVA Altenrhein berichtet und nebenbei unser kleiner Pavillon abgebildet – und in der Bildunterschrift machte sich jemand die Mühe, darauf hinzuweisen, dass unser Pavillon nicht „Drei Zuchtbecken à 12 Kubikmeter“ ist, sondern dass diese links davon zu finden sind…
Die Bauherrschaft wünschte im Wettbewerbsprogramm den Abbruch des denkmalgeschützten Riegelhauses von 1841 – eines Gebäudes, dass laut Schutzverordnung im Erhaltungsziel A mit besonderer Qualität eingestuft wird. Der im Programm als „baufällig“ bezeichnete Bau zeigte sich beim Augenschein in einem recht ordentlichen Zustand, der eine Sanierung mit verhältnismässigen Mitteln problemlos ermöglicht.
So sind wir – wie auch der andere 2.Preis und ein weiteres Büro – dem Wunsch nach einer Zerstörung dieses Baudenkmals nicht nachgekommen.
Die Jury zeichnete einen Ersatzneubau mit dem 1.Rang/1.Preis aus: Das bestehende Gebäude wird abgerissen und durch einen volumetrisch fast identischen Neubau ersetzt. Auf dem 2.Rang/2.Preis findet sich ein Projekt, dass den Altbau saniert und das Raumprogramm mit einem Neubau an einem anderen Ort erfüllt. Unser Projekt, das auf dem 3.Rang rangiert und ebenfalls einen 2.Preis gewinnt, schlägt einen Anbau an das bestehende Riegelhaus vor.
(Schulraumerweiterung Niederwil, SG)
Auch mal schön: Wenn ein Planungsfehler des Unternehmers dazu führt, dass die Toiletten Türfutter aus massiver Esche bekommen.
(Umbau Hauptgebäude Ekkharthof)