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Im südrussischen Ferienort Krasnaja Poljana sollte ein Resort mit verschiedenen Nutzungen geplant werden. Die Steinvolumen erinnern an die freistehenden frühzeitlichen Dolmen, die im Westen des Kaukasus in grosser Zahl anzutreffen sind.
Krasnaja Poljana ist ein Dorf in der südrussischen Region Krasnodar, etwa 40 Kilometer vom Zentrum der Schwarzmeerstadt Sotschi entfernt in den Bergen des Kaukasus gelegen. Das beliebte Ferienziel für Wanderer wurde im Zuge der Olympischen Winterspiele 2014 zu einem exklusiven Zentrum für Wintersport ausgebaut. So war das «New Dolmens Resort» als Anlage mit Hotel und Apartmentgebäuden, Wellnessbereichen, Businesscenter und Shoppingbereich geplant.
Die Strukturen des Orts sind vor allem durch die gestreute Einzelbebauung des Talbodens geprägt. Im eher dörflichen Gefüge fehlen klassische städtische Bezüge. Die freie Setzung der neuen Volumen zueinander wird bewusst als Gestaltungsprinzip gewählt, um Plätze und Wege, offene Räume und enge Gassen zu bilden. Das Resort soll von seinen Bewohnern als Abfolge von Plätzen und Wegen durch eine Parklandschaft wahrgenommen werden.
Die steinernen Baukörper erinnern an frühzeitliche Dolmen, alte Steingräber, die im Kaukasus schon vor Jahrtausenden errichtet wurden. Die Fassaden der «neuen Dolmen» werden durch zwei Materialien geprägt: Die Wände bestehen aus geschichtetem Bruchstein, die Fenster, Loggien, Balkone und Erker aus Holz.
Situation
Erdgeschoss
Regelgeschoss
Schnitt
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