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Vor allem im Winter bildet sich häufig Kondenswasser an den Fenstern. Besonders morgens kondensiert die Luftfeuchtigkeit hier an den kalten Fenstern.
Dies kann nicht nur an kalten Tagen passieren, sondern auch nach dem Duschen oder beim Kochen.
In geringen Mengen ist dieses Kondenswasser kein Problem. Wenn der Zustand jedoch dauerhaft oder regelmäßig auftritt, so führt dies zu Schimmelbildung. Zudem sind Schäden an den Bauteilen des Fensters, wie an der umliegenden Fassade dann sehr wahrscheinlich.
Die Raumluftfeuchtigkeit kommt vor allem durch die Bewohner selber (Raumklima). Ein Mensch produziert mit Duschen und Kochen ca. zwei bis drei Liter Wasserdampf. Das sind ca. 2000 g bis 3000 g Wasserdampf pro Tag.
Richtig Lüften im Winter
Voraussetzung für eine gute Raumluftqualität ist ein ausreichender Luftwechsel. Beim Lüften werden
Gerüche, Wasserdampf und Schadstoffe vom Gebäudeinneren nach aussen abgeführt.
Bei luftdichter Bauweise und dichten Fenstern muss ohne Komfortlüftung in der Heizsaison
gezielt gelüftet werden.
Richtig Lüften im Sommer
Im Sommer soll die Sonneneinstrahlung durch Schliessen der äusseren Jalousien oder Fensterläden eingeschränkt werden. Wer richtig lüftet, kann auf eine Klimaanlage verzichten und geniesst dennoch ein behagliches Raumklima.