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Am 9. März 2018 berichtete barfi.ch über drei Chemiemülldeponien im Kleinbasler Klybeck-Quartier (Artikel). Aus einem auf der Website der "Ärztinnen und Ärzte für Umweltschutz (AefU)" veröffentlichten Plan der Ciba-Geigy und des "Ingenieur- und Geologieberatungsbüros CSD" (vgl. Plan), geht hervor, dass sich diese drei Chemiemülldeponien unter Strassen auf der Allmend und teilweise mitten im Wohngebiet befinden:
−"Chemieschlamm" unter Altrheinweg, auf der Höhe und teilweise unter dem Kinderspielplatz vor dem Schulhaus Ackermätteli
−"Chemieschlamm" unter Altrheinweg, beim Uferplatz
−"Chemieschlamm" unter Unterer Rheinweg, unterhalb der Dreirosenbrücke
In diesem Zusammenhang bittet der Unterzeichnende -in Ergänzung zu der von Sebastian Kölliker am 12.3.2018 eingereichten Interpellation (18.5080.01 "Interpellation betreffend Chemiemülldeponien im Kleinbasel") - den Basler Regierungsrat um die Beantwortung folgender Fragen:
1. Seit wann hat der Regierungsrat Kenntnis von diesen drei Chemiemülldeponien auf der Allmend, die im Plan als "Chemieschlamm" bezeichnet sind?
2. Ist der Kanton im Besitz einer historischen und technischen Untersuchung zu diesen drei Chemiemülldeponien?
3. Hat der Regierungsrat Kenntnis davon, wie viel Chemiemüll in den einzelnen Deponien liegt?
4. Wurden die Deponien inklusive Grundwasser im Rahmen einer technischen Untersuchung beprobt? Wenn ja, von wem und wann? Wo genau liegen die Probenstellen?
5. Welche Substanzen wurden in diesen drei Chemiemülldeponien gefunden und von wann datiert die letzte Analyse?
6. Welche Substanzen wurden im Grundwasser gesucht (Analysemethode) und welche wurden im Abstrom gefunden?
7. Ist die Regierung bereit, Berichte und Analysenresultate zu diesen drei Chemiemülldeponien offen zu legen?
8. Wie beurteilt der Regierungsrat die Sachlage, dass sich die Deponien teilweise mitten im Wohnquartier befinden?
9. Ist der Regierungsrat bereit, die verantwortlichen Firmen aufzufordern, diesen Chemiemüll sachgerecht auszuheben und zu entsorgen?
Harald Friedl