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"Werde ich einen fiesen Experten haben?"
|Name:
|Livia 28, (weiblich)
|Kategorie:
|Kat. B (Auto)
|Strassenverkehrsamt:
|Prüfstelle Chur (Kanton GR)
|Prüfungsergebnis:
|Bestanden am 16.10.2013 beim 1. Versuch
|Experte:
|Castelberg
|Fairness des Experten:

|Fahrlehrer:
|Fahrschule Tino Item in Chur
Wer wird wohl erscheinen? Werde ich einen "fiesen" Experten haben? Wo werde ich durchfahren müssen? Welche Manöver wird der Experte von mir erwarten? All diese Fragen schossen mir durch den Kopf, als mein Fahrlehrer und ich im Wartezimmer des MfK auf den Prüfungsexperten warteten.
Als der Experte erschien, schlug mein Herz noch schneller als zuvor. Jetzt ist es wohl so weit - ein zurück gab es nicht. Als mein Fahrlehrer mit dem Experten scherzte, war ich ein wenig erleichtert. Der Experte wird schon nicht so schlimm sein. Als ich im Auto mich bereit machte, scherzten der Experte und mein Fahrlehrer miteinander. Als er dann endlich ins Auto stieg, erklärte er mir die Regeln. Er informierte mich, was mich alles erwarten wird und welche Kompetenzen ich erfüllen musste (z.B. an Wegweiser folgen, etc.). Er versprach mir, dass er mich nicht herausfordern möchte, d.h. wenn er sagt, dass ich links abbiegen soll, dann wird dort auch kein Fahrverbot stehen. Er riss noch einen Witz. Dies lockerte die Situation ein wenig auf. Ich war froh, dass ich das Auto vor der Prüfung rückwärts auf den Parkplatz platziert hatte.
Die Prüfung startete. Der Experte lenkte mich über die Ringstrasse zum "Masanserkreisel" (Achtung 60 km/h erst ausserhalb von Chur). Danach musste ich Richtung Trimmis/Says fahren. Der Experte lenkte mich durch Trimmis. Ich dachte, jetzt ist die Prüfung vorbei, denn ich fuhr in keiner Fahrstunde durch das enge Dörflein. Ich raffte mich noch einmal zusammen und achtete gut auf die Rechtsvortritte der Strassen. Das Tempo passte ich an, wenn Kinder auf Fahrrädern mir entgegenkamen. Schlussendlich landete ich in der Industriezone. Dort musste ich zweckmässig Wenden und dann auf der Gerade einen "Notstopp" machen. Der Experte sagte mir immer, ob ich es gut gemacht hatte und so wurde ich ein wenig sicherer. Ich punktete bei ihm, da ich wusste, wo man überall in Graubünden die Theorie- sowie die Fahrprüfung ablegen konnte.
Dann ging es weiter Richtung Zizers. Bei der Turnhalle durfte ich selber einen Parkplatz aussuchen, auf welchen ich rückwärts parkieren musste. Ich war ein wenig schief drin und der Experte bat mich zu korrigieren. Als ich dies erfolgreich gemeistert hatte, bat er mich, auf den schnellsten Weg nach Chur zu fahren. Ich nahm die Autobahn und achtete, dass ich nie mehr als 120 km/h fuhr.
Bei Chur Nord musste ich die Autobahn verlassen und er bat mich, den Wegweiser "Transit" zu folgen. Wegen einer Baustelle musste ich einer Umleitung folgen (der Experte wies mich nicht darauf hin). Bim Sunshine Pub musste ich noch seitlich einparkieren. Nach dem ich einmal nachkorrigiert und der Experte mir bestätigt hatte, dass ich dies korrekt gemacht hatte, schaute ich auf die Uhr. Nur noch 10 Minuten. Ich war erleichtert. Nun musste ich selber auf den schnellsten Weg zum MfK fahren. Nachdem ich dort vorwärts einparkiert hatte, war es vorbei. Erwartungsvoll schaute ich den Experten an. Der Fahrlehrer spannte mich nicht extra auf die Folter und gratulierte mir zur bestandenen Fahrprüfung. Er wollte jedoch noch, dass ich eine korrekte Beobachtung durchführe. Denn er wusste, dass ich es konnte. Ich würde es nicht immer anwenden.
Einen riesen Brocken viel mir vom Herzen. Endlich hatte ich es geschafft. :)
Mein Fahrausweis auf Probe war 2 Tage später schon bei mir angekommen.
Tipp an alle:
Schaut, dass ihr alle Manöver einigermassen beherrscht. Einen Fehler darf passieren. Wenn ihr sonst korrekt fährt, dann hat der Experte nicht aussetzten und drückt ein Auge zu.
Viel Erfolg!
Schwierige Stellen:
Erst ab hier ist Tempo 60!!!
Auf Rechstvortritt achten
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