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Royal Enfield
„Cab Moto Works“ ist nun bald 40ig Jahre mit Motorrädern eng verbunden. Dabei spielte die Marke Royal Enfield immer eine besondere Rolle. Ob beim Verkauf von Neufahrzeugen, Servicearbeiten, Reparaturen, der Realisierung von Umbauten oder Restaurationen. All diese Arbeiten wurden und werden mit grosser fachlicher Kompetenz und Engagement ausgeführt.
Ob es die klassischen Modelle sind oder eine 535 Continetal GT, ob Sie sich einen Flattracker oder einen Scrambler wünschen, bei uns sind Sie immer richtig.
Die Verbindung nach Indien
Royal Enfield Motorräder wurden in Indien seit 1949 verkauft. Im Jahre 1955 suchte die indische Regierung ein für Polizei und Armee geeignetes Motorrad, mit dem die Grenzen des Landes kontrolliert werden konnten. Die Bullet 350 wurde als dafür geeignet ausgewählt. Die indische Regierung bestellte 800 dieser 350 ccm Motorräder, zu der Zeit ein enormer Auftrag für Royal Enfield. Zur Realisierung des Auftrags schloss sich das Unternehmen aus Redditch mit der indischen Firma Madras Motors zusammen und gründete das Unternehmen „ Enfield Indien“, das diese 350 ccm Motorräder in Lizenz in Madras (jetzt Chennai) zusammenbaute. Gemäss dem bestehenden Vertrag war Madras Motors der Mehrheitsgesellschafter mit mehr als 50% des Unternehmens. Im Jahre 1957 wurde das gesamte Produktionswerkzeug von England zu Enfield Indien verkauft, damit konnte die Herstellung von allen Komponenten in Indien vorgenommen und auch die gesamte Montage der Motorräder in Indien durchgeführt werden. Die Enfield Bullet beherrschte bald das indische Straßenbild und wurde mit den Jahren immer beliebter.
Ausverkauf im Vereinigten Königreich
Gleichzeitig fuhr Royal Enfield UK damit fort, Motorräder in England zu erzeugen und brachte einige innovative und leistungsstarke Maschinen heraus, genannt sei Royal Enfield Meteor, Constellation und schliesslich Interceptor 700. Im Jahre 1968 verkaufte man an Norton-Triumph Villiers (NVT). Die Produktion wurde 1971 gänzlich eingestellt, das Unternehmen im selben Jahr aufgelöst. Der verbleibende Bestand an Werkzeugen und Ausstattungen in den Redditch Betriebsstätten wurden versteigert. In der Zwischenzeit wurde aber die Bullet 350 weiterhin in Indien produziert und ab 1980 wurden die Motorräder von Indien aus nach Europa exportiert. Lediglich eine Maschinenbauabteilung und eine kleine Fahrradproduktion wurden in England noch eine geraume Zeit nach der Einstellung der weitergeführt.
Das Kapitel Eicher
1990 schloss sich Enfield Indien zu einer strategischen Allianz mit der Eicher Gruppe zusammen. Die Fusion mit der Eicher Gruppe erfolgte im Jahre 1994. Während der Fusion änderte Enfield Indien seinen Namen in Royal Enfield. Die Eicher Gruppe ist eine der führenden Automobilgruppen in Indien mit verschiedenen Beteiligungen an Produktionsbetrieben für Traktoren, Nutzfahrzeuge, Automobilgetriebe, Exportfirmen, Bekleidung, Managementberatung und Motorradproduktion. Das Unternehmen hat beträchtliche Investitionen bei der Modernisierung seiner Herstellungstechnologie und Systeme vorgenommen. Im Jahre 1996 legte die Regierung strickte Normen für Emissionen fest und Royal Enfield war einer der ersten Hersteller von Motorrädern, der diese Normen erfüllte. Seitdem legt das Unternehmen besonderes Augenmerk auf Einhaltung der Emissionsvorschriften.
Infrastruktur und Technologie
Zur Herstellung von Qualitätsmotorrädern, die weltweit für ihre Zuverlässigkeit geschätzt werden, ist eine robuste hochmoderne Infrastruktur notwendig, eine Tatsache, die Royal Enfield in ihrer Betriebsstätte in Chennai umgesetzt hat. Ein aktiver, firmeneigener Forschungs- und Entwicklungsflügel ist immer besetzt, um den wechselnden Vorlieben der Kunden zu begegnen sowie den Herausforderungen der indischen und internationalen Umweltschutzmassnahmen. Bei der Neueinführung eines Produktes übernimmt das Team die Planung, einschliesslich eines strengen Kundenkontaktprogramms, Entwürfen und den begleitenden Maschinenbau- und Testprozessen. Das Team für Motorradentwürfe von Royal Enfield ist bestens ausgestattet mit CAD/CAM Arbeitsplätzen und der neuesten Modullierungssoftware. Ausgezeichnete Designer arbeiten unermüdlich daran, innovative Motorraddesigns zu entwerfen, die den Erwartungen des Marktes entsprechen. Fortlaufende strenge Tests von Motorrädern und Komponenten erfolgen im Versuchslabor der Abteilung Produktentwicklung, um weitere Verbesserungen der Kundenzufriedenheit zu schaffen.