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Argentinien will die Abtreibung nicht legalisieren. Wie sieht es eigentlich sonst auf der Welt aus? Welches Land erlaubt was? Eine Übersicht:
In der Schweiz ist die Abtreibung seit 2002 erlaubt – sofern dies in den ersten zwölf Wochen nach Beginn der letzten Regelblutung geschieht und die Frau ihren Wunsch schriftlich bestätigt. In Ausnahmefällen ist auch eine spätere Abtreibung möglich.
Anders sieht dies in Argentinien aus. Das Parlament des südamerikanischen Staates lehnte eine Liberalisierung des Gesetzes ab. Somit gilt dort weiterhin: Abtreibungen sind nur erlaubt bei Vergewaltigungsopfern oder wenn das Leben oder die Gesundheit der Mutter oder des Kindes auf dem Spiel steht.
Die Regelungen sind also für jedes Land unterschiedlich. Grob kann in diese vier Kategorien unterteilt werden:
Innerhalb dieser «Obergruppen» kann es zudem grössere Unterschiede geben. In den USA, Australien und Mexiko können sich die Gesetze von Staat zu Staat unterscheiden. In der Karte haben wir uns für die Regelung im Grossteil des Landes entschieden.
So ist in einigen Ländern Abtreibung im Falle von Vergewaltigung oder bei Inzest explizit erlaubt, in China darf nicht aufgrund des Geschlechts abgetrieben werden, manchmal spielt das Alter der Frau eine Rolle oder teilweise braucht es die Zustimmung des Erzeugers. Alle Details sind hier ersichtlich.
Die Angaben stammen alle von der Nonprofit-Organisation Center for Reproductive Rights, welche seit 1992 besteht und seit 1998 die Weltkarte der Abtreibungsgesetze (worldabortionlaws.com) publiziert. Die Daten dafür stammen, wo immer möglich, direkt aus offiziellen Staatsquellen, andernfalls von der WHO oder der Harvard School of Public Health.
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