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Flüchtlinge zu uns oder Drittwelthilfe?
Die Schweizer Bevölkerung spendet mehr als jedes andere Land an Entwicklungshilfe, wenn man nicht nur die staatliche, sondern auch die private Hilfe mitrechnet (z.B. "Glückskette"). Aber das zur Verfügung stehende Geld wird viel zu oft falsch verwendet.
Das Flüchtlingsrecht orientiert sich am Bild Nazideutschlands des zweiten Weltkriegs: Nur wenn es ein Verfolgter schaffte, ins Ausland zu flüchten, konnte er überleben. Die heutige Welt ist anders. Heute besteht praktisch immer die Möglichkeit, den Betroffenen an Ort und Stelle oder zumindest in unmittelbarer Nähe der Krisenherde zu helfen.
Auch für die Schweiz stellt sich somit die Frage, ob man die zur Verfügung stehenden Mittel für Leute einsetzen will, die in unser Land flüchten oder ob man sie an Ort und Stelle einsetzt, wo jeder ausgegebene Franken ungleich mehr Hilfe und Humanität bringt. Die Schweiz gibt Milliarden für wenige Privilegierte aus, die es geschafft haben, in die Schweiz zu kommen. Wie falsch verstanden "grosszügig" sich unser Land verhält, zeigt die Rechtssprechung der Asylrekurskommission (heute Bundesverwaltungsgericht). Demgegenüber ist die Hilfe vor Ort mangelhaft (vgl. "Sieben Fehler in der Entwicklungshilfe"). Die Gelder können und müssen künftig besser verwendet werden.
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