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Domaine François de Givry
Im Spätherbst 2020 erlebten wir wieder einmal eine Geschichte, die fast zu schön ist, um wahr zu sein. Wir besuchten zum ersten Mal dieses kleine Weingut und haben uns unsterblich in diese Weine verliebt. Alles begann Anfang 2009, als dass Burgund einen Exportrückgang von mehr als 50% verschmerzen musste. François wurden zwei Parzellen in Auxey-Duresses angeboten, die damals niemand wollte, Eine deckte etwa die Hälfte von «Les Riames» ab, die zweite war grösser (mehr als 1 ha). Ein Jahr und einige Transaktionen später war er der alleinige Besitzer der kleinsten Monopollage an der Côte de Beaune. Und der alleinige Besitzer eines leeren Grundstücks, das in den 1930er-Jahren wegen der Reblaus aufgegeben und somit nie durch Chemikalien belastet wurde. Ein kleines Juwel also! François hatte nochmals Glück: Er traf Anne-Claude Leflaive. Weil sie in den Ort verliebt war, half sie mit bei der Umstellung auf biodynamische Bewirtschaftung unter Aufsicht der Domaine Leflaive, Sie überzeugte ihn, die Trauben der grösseren Parzelle in einem langfristigen Vertrag zu verkaufen und bot an, sich um die Vinifizierung von «Les Riames» auf der Domaine Leflaive zu kümmern, sobald die bepflanzte Parzelle Reben tragen würde. Bald war es soweit: 2014 wurde der erste Jahrgang von «Les Riames»! Er wurde sofort ein grosser Erfolg, die grossen Restaurants von Paris wollten den Wein unbedingt auf ihren Karten. Die Monopollage «Les Riames»: Les Riames liegt oberhalb des Weilers Melin auf 370 m ü. M. und besteht aus zwei steilen Parzellen mit Süd/Südost-Ausrichtung auf einem überwiegend mergelig-kalkhaltigen Boden mit guter, natürlicher Bewässerung («Riames» bedeutet «kleine Bäche»). Die Gesamtfläche dieser beiden Parzellen beträgt weniger als einen halben Hektar (4’713 m2) und ist damit die kleinste Monopollage an der Côte de Beaune.