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1974: Erst 110 Jahre nach dem Untergang wurde mit der Suche nach der Bellevue begonnen. Zehn Jahre später, 1984 entsteht die Idee, die Bellevue systematisch zu suchen und abzuklären, ob das Wrack eventuell gehoben werden könnte.
Bereits im Frühjahr 1985 sucht die Seepolizei Zürich mit einer Unterwasserkamera ein 200x 400 Meter grosses Feld ab, muss aber erfolglos aufgeben.
Kurz darauf meldet sich ein Pendler, der meint die Position des Wracks bestimmen zu können. Erste Untersuchungen der bezeichneten Stelle verlaufen hoffnungsvoll, die Resultate können aber dann doch nicht bestätigt werden. Im Juli 1984 untersucht Klaus Keppler von der Nautik GmbH in Freiburg(D) die vom Pendler bezeichnete Stelle. An dieser Stelle liegt tatsächlich ein kleines Motorboot, nicht aber die Bellevue.
Daraufhin wurde das ganze Gebiet zwischen dem Hotel Bellevue in Hilterfingen und der Ländte Längenschachen grossflächig mit Echograph und Metalldetektor abgesucht. Gefunden hat man trotz der Überprüfung von potentiellen Fundorten mit einem ferngesteuerten Unterwasserfahrzeug leider nichts. Die Beteiligten waren ratlos.
Zitat aus einem Untersuchungsbericht:
“Wo ist denn die Bellevue? Denn :
Zu dieser Zeit konnte die Frage nach dem Verbleib der Bellevue nicht geklärt werden, sie blieb verschollen! 1989 versuchten dann bereits Mitglieder von Blue Water Search die Bellevue mit Hilfe eines kleinen Ein-Mann U-Bootes zu finden. Da die Suche ebenfallls erfolglos blieb, machte man sich mit Sidescan Sonar und Echolot ans Werk, um den See vor Oberhofen nochmals abzusuchen. Fast 400 Mannstunden dauerte die Suche, bis im August 2002 das erste Sidescan Bild der Bellevue auf dem Bildschirm zu sehen war:
Eine genaue Untersuchung der Fundstelle mit einem ferngesteuerten Unterwasserfahrzeug (ROV) überzeugte dann auch die letzten Zweifler im Blue Water Search Team vom Fund der Bellevue.