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Erleichterungen
Nachteilsausgleich für Menschen mit Behinderung in der Berufsbildung
Chancengleichheit für Menschen mit Behinderung in der Berufsbildung
Auch Lernende mit Behinderung können eine berufliche
Grundbildung absolvieren, sofern sie die kognitiven und fachlichen
Anforderungen des jeweiligen Berufs erfüllen. Legasthenie und Dyskalkulie
sind in juristischem Sinn auch Behinderungen.
Damit die Lernenden mit Legasthenie, Dyskalkulie oder einer anderen Behinderung während dem Ausbildungsprozess und bei den Qualifikationsverfahren nicht benachteiligt sind, haben sie einen gesetzlich verankerten Anspruch auf Massnahmen des Nachteilsausgleichs.
Die Publikation "Nachteilsausgleich für Menschen mit Behinderung in der Berufsbildung" ist ein Projektbericht, bei dem Vertreterinnen des Verbandes Dyslexie Schweiz aus der Deutschen, der Französischen und der Italienischen Schweiz mitgearbeitet haben. Der Bericht soll den vielen Fachpersonen/Fachstellen, die sich mit der konkreten Umsetzung von Nachteilsausgleichsmassnahmen beschäftigen, als Arbeitsgrundlage dienen. Es ist nun Aufgabe der zuständigen Personen, Institutionen und Behörden, mit entsprechenden Verordnungen, Richtlinien und Empfehlungen Verbindlichkeit herzustellen.
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