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Kanton Luzern:
Der Gegenentwurf des Bundesrates zur Volksinitiative «Keine Massentierhaltung in der Schweiz» wird von der Luzerner Regierung «grundsätzlich begrüsst». Dieser will in der Verfassung den Grundsatz verankern, dass alle Tiere während ihres Lebens tiergerecht gehalten werden. Wie der Bundesrat lehnt auch der Luzerner Regierungsrat die Massentierhaltungsinitiative selbst ab. «Diese würde die landwirtschaftliche Produktion zu stark einschränken und wäre mit den internationalen Verpflichtungen nicht vereinbar», so die Haltung des Regierungsrats. In seiner Vernehmlassungsantwort weist er jedoch darauf hin, dass die Vorschriften des Gegenentwurfs auch für importierte Produkte zu gelten hätten, um die Schweizer Landwirtschaft nicht zu benachteiligen.
Des Weiteren betont der Regierungsrat den Zielkonflikt zwischen Tierwohl und Umweltemissionen. Er fordert den Bundesrat auf, die Ausweitung der tierfreundlichen Unterbringung und des regelmässigen Auslaufs auf die Vereinbarkeit mit den steigenden Ammoniakemissionen zu überprüfen und hierfür geeignete Massnahmen aufzuzeigen.