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Liechtenstein reist mit «Grossdelegation» nach Tokio
Liechtenstein reist mit fünf Athletinnen und Athleten zu den Olympischen Sommerspielen nach Tokio. Es ist die grösste Delegation seit Jahren.
Liechtenstein reist mit fünf Athletinnen und Athleten zu den Olympischen Sommerspielen nach Tokio. Es ist die grösste Delegation seit Jahren.
Liechtenstein ist mit rund 39'000 Einwohnern in etwa gleich gross wie die Stadt Chur. Dass gleich drei Athletinnen und zwei Athleten die Qualifikation für die Olympischen Spiele geschafft haben, erstaunt diesbezüglich.
Stark vertreten sind die Liechtensteiner in den Wassersportarten Schwimmen und Synchronschwimmen. Ergänzt wird die Delegation von einem Judoka.
Lichtensteins Team
Julia Hassler und Christoph Meier treten im Schwimmen an, für die beiden ist es bereits die dritte Teilnahme an Olympischen Sommerspielen nach London 2012 und Rio de Janeiro 2016. Alle anderen betreten olympisches Neuland: Lara Mechnig und Maluce Schierscher bilden ein Duett im Synchronschwimmen. Raphael Schwendinger wird im Judo antreten.
Die sportlichen Erwartungen und Ziele der Olympioniken seien unterschiedlich, so der Liechtensteinische Olympische Sportverband.
Beste Chancen auf ein Olympisches Diplom habe insbesondere Schwimmerin Julia Hassler. Bei allen anderen gehe es um das Verbessern der eigenen Bestleistungen.
Liechtenstein knapp vor Chur
Einen grossen Erfolg hat der Kleinstaat indes schon vor den Spielen in Japan erreicht. Mit fünf Teilnehmenden dürfte Lichtenstein zu den Staaten gehören, die die grösste Dichte an Olympioniken aufweist bezüglich der Einwohnerzahl.
Auf 7600 Einwohner kommt eine olympische Teilnehmerin oder Teilnehmer. Zum Vergleich: In der Schweiz sind es 74'300 Einwohner pro Olympionikin oder Olympionike. Damit ist die «Olympiadichte» im Ländle rund zehnmal höher. Chur hat mit seinen Athleten William Reais und Nino Schurter indes ebenfalls eine hohe Dichte mit rund 19'000 Einwohner pro Olympia-Athlet.
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