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Reviewed 1.8.04
|Vietnam / Frankreich 1995||Ho Chi
Minh Stadt (Saigon): "Cyclo" (Le Van Loc) verdient ein wenig Geld als
Fahrrad-Taxi-Fahrer und bringt so seinen Grossvater (Le
Dinh Huy), seine kleine
Schwester (Pham
Ngoc Lieu), die als
Schuhputzerin dazuverdient, und seine grössere Schwester (Tran
Nu Yên-Khê), die als Köchin
arbeitet, halbwegs finanziell durch. Doch eines Tages wird Cyclo beim
Pinkeln das Gefährt geklaut, die Diebe verprügeln ihn zu allem Übel auch
noch. Der 18-Jährige wird bei seiner Chefin (Nguyen
Nhu Quynh) vorstellig, die aber keine Zeit für Cyclos Sorgen hat, da sie
sich um ihren verrückten Sohn (Huy Bui Hoang ) kümmern muss. Sie delegiert die
Sache an ihren Mitarbeiter, den "Poeten" (Tony Leung Chiu-Wai), der als
Zuhälter und Killer arbeitet. Er bringt Cyclo in einem abbruchreifen Zimmer
unter und reisst sich seine ältere Schwester unter den Nagel, die er als
Fetisch-Prostituierte rekrutiert. Während der Poet sich mehr und mehr in die
Schwester verliebt, fasst Cyclo den Entschluss, selbst Killer zu werden.

Nach seinem liebreizenden The Scent of the Green Papaya wechselte Regisseur Tran Anh Hung radikal die Richtung und präsentierte diesen fiebrigen Albtraum, der prompt mehrere Preise abräumte. Der wichtigste davon war der "Goldene Löwe" in Venedig. Tatsächlich ist "Cyclo" einer der besten vietnamesischen Filme. Und einer, der die Zuschauer mal abschrecken, mal faszinieren kann. Und der ständig Überraschungen parat hat. Er beginnt im neorealistischen Stil eines Vittorio de Sica - kein Zufall also, dass sein Velo geklaut wird und der Film "Cyclo" heisst. Es braucht nicht viel Fantasie, um dabei an "Ladri di biciclette" zu denken. Doch danach taucht Tran ins Surreale ab. Am ehesten vergleichbar sind die späteren Sequenzen des Films mit einer Mischung aus "Taxi Driver" und "Apocalypse Now". Besonders zu Letzterem orte ich einige Affinität. Die Momente von Cyclo in seinem Zimmer sind nicht unähnlich zu Martin Sheens Rausch am Anfang von "Apocalypse Now" - und das nicht nur, weil beide in Saigon spielen. Die späteren Exzesse von Cyclo tragen eher die Handschrift der höllenhaften Ereignisse um Col. Kurtz zum Schluss von "Apocalypse Now".
Cyclos Reise ins Herz der Finsterniss ist aber nicht zusammengeklaut, sondern entwickelt eine eigene Dynamik. Die Geschichte gerät in den Hintergrund, dafür mehren sich höllenhafte und brutale Bilder. Einem gefesselten Mann wird etwa à la "Reservoir Dogs" die Halsschlagader durchgeschnitten. Und Tiere müssen dran glauben - ein Gecko verliert den Schwanz, Fische bluten und Schweine verbluten. Am Ende steht, keine Tiere kamen zu Schaden. Gut zu wissen, denn es sieht nicht so aus.
Auch die Zuschauer leiden. Die Szenen etwa, in denen Cyclo zum Strobo-Licht in einen Pillenrausch eintaucht, sind fürs Auge schmerzhaft. Das passt zu einer aktiven Involvation der Zuschauer, die der Film vorantreibt. Man sieht die Stadt, hört sie und meint fast, sie zu riechen. Während beinahe jeder Passage ist der Lärm der Stadt zu hören und Tran dreht die Kamera stets so zur Seite, dass die belebten Strassen Saigons ins Bild kommen. Die schwitzenden Menschen, der enorme Wasservbrauch suggerieren die Hitze, die sterbenden Tiere, die kaputten Menschen und dreckigen Strassen suggerieren Gestank. All dies wird beinahe real - dpch dazu gesellen sich surreale Ereignisse. Ein bizarrer Mix. "Cyclo" hat einige Schwächen. So nahm ich dem gut spielenden Hongkong-Star Tony Leung den niedergeschmetterten Charakter nie ganz ab. Er ist eine dieser "Papi hat mich nicht lieb, deshalb bin ich schwermütig"-Menschen, die es nur im Arthaus-Kino gibt. Laiendarsteller Le Van Hoc macht einen besseren Eindruck, einen realistischeren. Und Tran Nu Yên-Khê, die in allen Filmen ihres Gatten Tran Ahn Hung mitspielt, ist einmal mehr betörend schön. Damit ist es vielleicht angetönt: "Cyclo" erhält seine Empfehlung wegen seiner visuellen Erfahrung, wegen seiner Fähigkeit, alle Sinne zu aktivieren. Die Story halte ich für dünner, als es die meisten Kritiker tun und ihre Flüssigkeits-Metaphern sind auch visuell interessanter als inhaltlich. Doch all dies dient als idealer Aufhänger für ein grotesk-faszinierendes Grossstadtporträt.
Hier auf DVD erhältlich (SK)
Hier auf DVD erhältlich (US)
Meine Disk (SK): Code 3 NTSC. Vietnamesisch 2.0 mit englischen Untertiteln. Anamorphic Widescreen.
Alternativer Titel: Xich lo
|Regie: Tran Ahn Hung|

Drama
|Gewalt * * *|
|Spannung * * *|

E a t i n g A i r
|Singapur 1999||Ausführliche Kritik: hier.|

O n e E v e n i n g A f t e r t h e W a r
|Kambodscha 1998||Ausführliche Kritik: hier.|

Reviewed 10.6.06
|Kambodscha / F / D / CH 1994||
Yong Poeuv (Mom
Soth) und seine Frau Yim Om (Peng Phan) haben sieben Töchter zu ernähren.
Deshalb mühen sie sich tagtäglich auf ihren Reisfeldern ab. Eines Tages wird
Om beinahe von einer Schlange gebissen, kurz darauf tritt Poeuv in einen
Dorn - und stirbt. Nunmehr auf sich alleine gestellt, kämpfen die Frauen für
den Erhalt der Familie. Die Anstrengungen und das Fehlen ihres Mannes sind
aber zuviel für Om: Sie wird immer verrückter und von den Dörflern bald wie
eine Aussätzige behandelt. Das Zepter auf der Reisfarm nimmt deshalb ihre
älteste Tochter Sakha (Chhim Naline) in die Hand.

Rithy Pan wurde 1979 von den Roten Khmer aus Kambodscha vertrieben und studierte danach in Paris. Ende der 80er begann er seine Filmkarriere als Dokumentarfilmer, wobei das Thema der Roten Khmer ihn immer wieder beschäftigte. Auch "Rice People" sollte erst als Dok-Film entstehen, doch die Geschichte der Yim Om, die Panh getroffen hat, bot sich als Spielfilm an. Deshalb entstand sie als halb-dokumentarisches Drama. Vor allem die erste Filmhälfte bietet beeindruckende Einblicke in das Alltagsleben auf den Reisfeldern. Mit einfacher Bildsprache, erdigen Dialogen und natürlichen Akteuren hält Panh die Balance aus nüchterner Doku und bewegendem Familiendrama. Für kurzes Schmunzeln sorgen Weisheiten wie "die Zunge hat keine Knochen, darum flattert sie leicht".
Surrealere Elemente schleichen sich in die Story, wenn etwa Gefahr droht. Eine Invasion von hunderten von Krabben erweist sich als beinahe teuflische Plage und selbst Spatzen werden zur Gefahr. Früh im Film greift einmal eine Schlange an, die darauf hin tot geschlagen wird - darauf, Tiere für Kunst zu töten, bin ich nicht gerade scharf, doch es ist schwer zu sagen, ob das Reptil hier wirklich getötet wurde oder ob Panh sogar nur das Töten einer Schlange, die eh von Dorfbewohnern gekillt worden wäre, abfilmte. Wie dem auch sei: Szenen wie diese machen deutlich, wie fragil das harte Leben in den Reisfeldern ist und wie schnell eine Familie allen Halt verlieren kann.
Das führt den Film in die weniger geglückte zweite Hälfte. Der Abstieg der Mutter in den Wahnsinn ist teilweise etwas langweilig und bedient sich stereotyper Bildsprache. An Kraft verliert der Film derweil nur marginal. Da er inhaltlich nicht ganz ausgereift ist und mit der Zeit auch Wiederholungen aufweist, entwickelt er nicht dieselbe Faszination des vietnamesischen Buffalo Boy. Der handelt auch vom harten Leben auf dem Land - oder sogar im Wasser. "Rice Peple" ist realitätsnäher, etwas weniger albtraumhaft, aber immer noch beachtlich.
Hier auf DVD erhältlich
Meine Disk (US): Code 0 NTSC. Khmer 2.0 mit engl. und franz. Untertiteln. Anamorphic Widescreen.
Alternative Titel: Neak sre; Les gents de la rizière; Das Reisfeld
|Regie: Rithy Panh|

Drama
|Spannung *|
|Anspruch * *|

Reviewed 8.8.04
|Frankreich / Vietnam 1993||Mit zehn
Jahren kommt Mui (Lu Man San) als Dienerin in ein Herrenhaus im Saïgon des
Jahres 1951. Der Vater (Tran Ngoc Trung) ist geistig etwas abwesend, seine
Mutter (Vo Thi Hai) lebt abgeschieden im Obergeschoss. Die Hausherrin (Truong
Thi Loc) ist ausgesprochen nett zu Mui, ihre beiden Söhne Tin (Gérard
Neth) und Lam (Do Nhat) weniger. Die Familie ist in einer Art Trauer, seit
vor sieben Jahren die Tochter gestorben ist, die jetzt etwa so alt wäre wie
Mui. Das erzählt jedenfalls die alte Dienerin Thi (Nguyen Anh Hoa), die Mui
in ihre Pflichten einführt. Mui fühlt sich schnell wohl im Haushalt. Doch 10
Jahre später soll Mui (Tran
Nu Yên-Khê)
das Haus verlassen und
dem Musiker Khuyen (Vuong Hoa Hoi) dienen.

"The Scent of the Green Papaya" ist Poesie für die Sinne. Die wunderschön komponierten Bilder, die beruhigende Stimmung, die der Film aussendet, die trotz Rückschlägen freundlichen Leute und der Mangel an Plot machen das "Oscar"-nominierte Werk des 31-jährigen Tran Ahn Hung (Cyclo) wahrhaft unvergesslich. Eine Handlung im eigentlichen Sinne gibt es nicht, was viele Zuschauer bereits abschrecken dürfte. Vielmehr sehen wir den Alltag, die Details, die Schönheit im Kleinen. Da das Bild des kolonialen Vietnam so authentisch wirkt, ist es umso erstaunlicher, dass Regisseur Tran Ahn Hung alle Drehorte im Studio in Paris aufbaute! Ja, das ist alles ein Set. Das ermöglicht Tran jedoch, jedes Element zu steuern und manipulieren. Mit maximalem Effekt.
Die erste Stunde mit der jungen Mui ist gelungener. Die damals 12-jährige Lu Man Su, die davor und danach nie mehr Filme drehte, ist unglaublich. Mit kleinsten Gesten und scheinbar geringem Einsatz strömt sie Liebreiz, Schlichtheit und Ehrlichkeit aus. Es ist das vielverwendete Klischee von der lieben Magd, aber auf ganz neue Art dargeboten. Die Kleine spielt so naunciert, dass man gar nicht merkt, dass sie spielt. Sie geht leicht gebückt, wenn sie einem Mitglied der Herrenfamilie begegnet, sie lächelt, wenn sie die Natur beobachtet, sie studiert, wenn die ältere Dienerin das Essen kocht.
Ihre Ruhe wird jedoch erst im Kontrast hervorgehoben. Sie liebt die Tiere, beobachtet Ameisen und freut sich über Grillen - die zwei Buben das Hauses lynchen Eidechsen und verbrennen Ameisen - ihre Seelen sind nach dem Verlust der Schwester und dem schleichenden Verlust des Vaters nicht im Gleichgewicht. Und während Mui arbeitet, faulenzt die Familie. Tran drückt dies nicht als Sozialkritik aus, sondern zeigt, dass es Menschen gibt, die überall das Positive sehen. Man kann das als Aussage deuten, Feudalherrschaft sei nichts Schlimmes, da Bedienstete es ja gut hätten - doch so allgemein ist es nicht gemeint. Es geht ganz speziell um Mui. Um ihre natürliche Art der Zufriedenheit. Sie ist kein Energievampir, sie ist ein Energiespender. Nicht zuletzt deshalb ist das Anschauen dieses Films so erbaulich.
Später wird Mui von Ahn Hung Trans damaliger Verlobter Tran Nu Yên-Khê gespielt. Sie verkörpert die Rolle immer noch kindlich, aber auf eine einstudiertere Art. Die Natürlichkeit der frühen Jahre ist weg. Der Film bleibt schön, wirkt aber kalkulierter. Und wenn zum Schluss dann doch noch etwas Plot kommt, wirkt er beinahe aufgesetzt. Immer noch schön, aber doch leicht forciert. "The Scent of the Green Papaya" bleibt dennoch ein berauschendes Filmerlebnis. Berauschend nicht durch Überwältigungstaktik, sondern dank der Freude am Leben, an der Natur, am Dasein. Ein Film zum Verlieben.
Hier auf DVD erhältlich (D)
Hier auf DVD erhältlich (GB)
Hier auf DVD erhältlich (US)
Meine Disk (GB): Code 0 PAL. Vietnamesisch 2.0 mit englischen Untertiteln. Anamorphic Widescreen.
Alternative Titel: Mui du du xanh; L'odeur de la papaye verte; Der Duft der grünen Papaya
|Regie: Tran Ahn Hung|

Drama
|Gefühl * * *|
|Humor *|

T r a v e l l i n g C i r c u s
|Vietnam 1988||Ausführliche Kritik: hier.|

Reviewed 8.8.04
|Vietnam / Frankreich 2000||
Sommer in Hanoi: Zum Jahrestag des Todes ihrer Mutter treffen sich
vietnamesische Geschwister und ihre Familien. Da ist Lien (Tran
Nu Yên-Khê), die mit ihrem älteren Bruder Hai (Ngo Quang Hai) in einer
möglicherweise inzestuösen Beziehung lebt. Sie hat einen Zwillingsbruder
namens Toan (Hoang Lan Tung), den sie "älterer Bruder" nennt. Da niemand
weiss, wer zuerst geboren ist, spricht er sie als "ältere Schwester" an.
Suong (Nguyen Nhu Quynh, die Madame aus
Cyclo) ist mit dem
Fotografen Quoc (Chu
Hung) verheiratet. Sie ist sexuell unerfüllt und hat eine Affäre mit dem
jüngeren Tuan (Le Tuan Anh ). Sie ahnt nicht, dass auch Quoc fremdgeht - und
ein Kind mit einer anderen Frau hat. Die dritte Schwester Khanh (Le Khanh)
ist verheiratet mit dem Schriftsteller Kien (Tran Manh Cuong), den sie des
Fremdgehens verdächtigt. Nun ist sie schwanger.
Bis zum Todestag ihres Vaters, der einen Monat nach der Mutter gestorben
ist, offenbaren sich für die drei Schwestern noch manche Geheimnisse ...

"Vertical Ray of the Sun" ist der dritte und bisher schwächste Film des in Frankreich lebenden Vietnamesen Tran Ahn Hung - aber was heisst schon "schwach", wenn die beiden vorhergegangenen Filme der wunderschöne The Scent of the Green Papaya und der verstörende Cyclo waren? "Vertical Ray of the Sun", ebenso bekannt unter seinem britischen ("At the Height of the Summer") und seinem französischen ("À la verticale de l'été") Titel, ist für Tran eine kleine Kurskorrektur. Waren seine beiden vorherigen Filme extrem dialogarm und vor allem visuell ausgericht, so ist dieses Werk angereichert mit teils witzigen, teils verführerischen und tragischen Dialogen. Eine Einreihung in ein Genre fällt mir schwer - zumal der Film für ein Drama zu leichtfüssig ist und für eine Komödie zu wenig lustig.
Er ist aber zweifellos amüsant. Und Tran spielt genüsslich mit unseren Erwartungen. Am besten wird dies anhand der Beziehung von Lien und Hai deutlich. Die beiden erscheinen am Anfang wie ein Pärchen, doch schnell wird klar, dass sie Bruder und Schwester sind, die zusammen wohnen, zusammen tanzen - und immer mal wieder im gleichen Bett schlafen. Einer inzestuösen Erklärung dafür wird immer wieder ausgewichen, doch selbst Trans "Auflösung", dass Lien auf der Suche ist nach einem Mann, der so ist wie ihr Vater - und in dem Fall auch wie ihr Bruder - löst die Spannung nicht auf. Man erwartet jeden Moment einen Kuss, eine "zu" zärtliche Berührung. Aber sie kommt nie. Damit bleibt die Frage jedoch bis zum Schluss im Raum. Ich persönlich glaube, sie haben kein inzestös-sexuelles Verhältnis, aber eine Bruder-Schwester-Beziehung, die sehr intensive, ja spielerisch-sinnliche Momente nicht ausschliesst. Aber eine Interpretation überlässt Tran weitgehend den Zuschauern.
Die anderen Beziehungen sind klarer - und langweiliger. Hai und Quoc sind zu reissbrettartige Männerfiguren und ihre Probleme in der Ehe eher gewöhnlich im Vergleich zu Liens Story. Die Frauen in den beiden Plots sind besser und bekommen auch ein paar genüssliche Dialoge in den Mund gelegt, die die männliche Leistung im Bett ansprechen. In einer amüsanten, doch für männliche Zuschauer wohl nicht ganz unbedrohlichen Szene, sinniert die eine, sie fände das männliche Geschlechtsteil etwas sehr Schönes - und sie überlege manchmal, wie es wohl gebraten aussehen würde. Die anderen gigeln, denn sie haben eine andere Aussage erwartet. Dem Publikum dürfte es ähnlich gehen.
Unter den Akteuren muss man natürlich auch Tran Nu Yên-Khê hervorheben. Die schöne Lebenspartnerin des Regisseurs ist bedeutend besser als in The Scent of the Green Papaya und wirkt ebenso sinnlich wie geheimnisvoll - und doch offen wie ein Buch. Hört sich nach Widerspruch an, doch ihr Charakter ist so ausgelegt. Es braucht solch interessante Figuren, denn an Plot bietet "Vertical Ray of the Sun" nicht viel. Bei The Scent of the Green Papaya hatte dieser Mangel an Handlung System. Hier lässt er etwas orientierungslos zurück. Man weiss am Schluss nicht alles, was man wissen möchte - man hat also nur einen kleinen Einblick in das Leben dieser Sippe bekommen. Aber dieser Einblick ist verführerisch gefilmt in Hanoi, zärtlich gespielt und geschmackvoll vertont mit Musik von Lou Reed, Velvet Underground und vietnamesischen Künstlern. Für die Sinne einmal mehr ein gelungener Tran-Ahn-Hung-Film. Und einer, der zeigt, dass auch der schlechteste Film in einer superben Reihe noch immer toll sein kann ...
Hier auf DVD erhältlich (GB)
Hier auf DVD erhältlich (US)
Meine Disk (GB): Code 0 PAL. Vietnamesisch 2.0 mit englischen Untertiteln. Anamorphic Widescreen.
Alternative Titel: At the Height of the Summer; Mua ha chieu thang dung; Mûa hê chiêu thâng dûng; À la verticale de l'été
|Regie: Tran Ahn Hung|

Drama
|Humor * *|
|Erotik *|
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