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Dazu seien gemeinsame Patrouillen mit den USA sowie Militärmanöver mit weiteren regionalen Anrainern geplant, sagte die japanische Verteidigungsministerin Tomomi Inada am Donnerstag in Washington.
Wenn die Welt Versuche stillschweigend hinnehme, die geltende Ordnung zu verändern und bestehende Gesetze zu beugen, könne dies weltweite Folgen haben, warnte die Ministerin. Sie unterstütze daher die demonstrative Politik der US-Marine, in der Region Flagge zu zeigen und auf der vollen Bewegungsfreiheit trotz chinesischer Gebietsansprüche zu bestehen.
China erhebt Anspruch auf weite Teile des Südchinesischen Meeres. Diese waren von einem internationalen Schiedsgerichtshof als nicht berechtigt zurückgewiesen worden. Unter dem Südchinesischen Meer werden reiche Öl- und Gasvorkommen vermutet. Ausserdem ist das Gebiet für die Fischerei wichtig und liegt auf der direkten Schifffahrtsroute zwischen Europa und Ostasien. China untermauert seine Ansprüche unter anderem mit der Schaffung künstlicher Inseln.
(Reuters)