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Als ich in der Früh wach werde, ist es noch dunkel und still. Ich schäle mich aus dem Schlafsack und setze Wasser auf. Einige Minuten später höre ich wie der Harvester gestartet wird und zu arbeiten beginnt. Aber er bleibt nicht dort, wo er gestern abend war, sondern rollt in unsere Richtung. Ich wecke die beiden Frauen und erkläre ihnen, dass wir uns beeilen müssten. Der Harvester ist nun in Sichtweite und arbeitet fällt Bäume auf der anderen Seite der Lichtung, wo unsere Pferde stehen. Wir brechen alle Rekorde und sind nach 90 Minuten im Sattel. Der Weg führt uns wieder auf eine Anhöhe hinauf und von dort können wir sehen, welche Aussmasse die Rodungen hier haben. Es sind km in jede Richtung, die komplett abgeholzt sind.
Auf einem langezogenen Mountainbike Trail geht es bergab zur Interstate, die wir queren müssen. Wir reiten auf dem Fahrradweg bis zur nächsten Siedlung und fragen einen Hundehalter, ob er wüsste wo wir Kaffee bekommen könnten. Er meint es seien nur 8 km bis zum nächsten Ort, und dort gäbe es Kaffee.
Wir lehnen dankend ab und reiten durch die Siedlung. Ich spreche einen Mann, an der gerade dabei ist sein Fahrrad zu besteigen, ob wir von ihm einen Kaffee bekommen könnten und werden auch sofort eingeladen.
Wir reiten noch etwa 2 h und kommen dann gegen Mittag am Camp an, wo wir auf Lukas und die Kinder warten. Karin wird uns heute verlassen.