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ZUM TOD DES BERNER FOTOGRAFEN UND VERLEGERS FERNAND RAUSSER
30.03.2016 Der am 24. August 1926 in Bern-Bümpliz geborene Schweizer Fotograf und Verleger Fernand "Sepp" Rausser (Bild) ist am 25. März 2016 in Bolligen bei Bern gestorben.
Fernand Rausser war einer der vielseitigsten Fotografen der Schweiz. Er veröffentlichte zahlreiche Bildbände und machte als einer der ersten Luftaufnahmen von Bern.
Mit dem eigenen Verlag schenkte sich der Fotograf im Alter von 77 Jahren die Freiheit. Etwas Schönes zu schaffen, ohne Bevormundung durch "Analphabeten der Bildsprache", das war sein Ziel. Veröffentlichen, was gefällt, und nicht, was rentieren muss. Rund dreissig Bücher erschienen seither im Wegwarte-Verlag.
Maria Künzli
Fernand Rausser liebte den Austausch
mit anderen Menschen. Er hatte einen grossen Freundeskreis und traf sich oft
mit Grafikern und Kollegen in der Stadt, um Ideen auszutauschen.
Was ich von ihm gelernt habe? Die Neugierde und den Humor nie zu verlieren.
Stefan Anderegg
Als freischaffender Fotograf illustrierte Rausser ab den 1950er-Jahren eine Vielzahl von Fotobänden, etwa auch im Mondo-Verlag, und fotografierte für grosse Schweizer Firmen wie SBB, Nestlé und Swissair. Für seine Fotografien wurde er mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Paul-Haupt-Preis.
sda
Er veröffentlichte über 40 Bildbände mit Fotos aller Genres - auch Fotomontagen, Collagen und Cartoons - und wurde dafür mehrfach mit dem Preis für die schönsten Schweizer Bücher ausgezeichnet. Ab 1949 zeigte er seine Werke an zahlreichen Ausstellungen. Er illustrierte sieben Mondo-Bildbände sowie das schweizweit bekannte Kochlehrbuch Tiptopf. 2003 gründete er seinen eigenen Buchverlag.
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