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Massgebend für Konzeption, Betrieb und Unterhalt der Siedlungsentwässerungsanlagen ist der Generelle Entwässerungsplan (GEP). Alle Ausserrhoder Gemeinden verfügen über einen GEP der ersten Generation.
Im Kanton sind rund 98 % der nichtlandwirtschaftlichen Liegenschaften an eine kommunale Kläranlage angeschlossen. In den übrigen Fällen wird das Abwasser in Kleinkläranlagen gereinigt oder gestapelt/abgeführt.
Die Ausserrhoder Gemeinden betreiben rund 320 km Schmutz- und Mischwasserleitungen und 50 km Meteorwasserleitungen. Im Kanton wird das Abwasser in acht grösseren Kläranlagen und 6 Gruppenkläranlagen gereinigt. Zudem wird rund ein Drittel des Ausserrhoder Abwassers in angrenzenden Kläranlagen des Kantons St. Gallen behandelt. Die Kontrolle der Reinigungsleistung der Kläranlagen erfolgt in Eigenkontrolle durch die Kläranlagenbetreiber sowie durch das Amt für Umwelt als Aufsichtsbehörde.
Unterhalt und Erneuerung der gesamten Abwasserinfrastruktur erfolgen spezialfinanziert, d.h. über Abwassergebühren.