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Pritzker-Preis geht an britischen Architekt Chipperfield
Der Brite David Chipperfield erhält den diesjährigen Pritzker-Preis für Architektur.
Der Brite David Chipperfield erhält den diesjährigen Pritzker-Preis für Architektur.
«Subtil und doch kraftvoll, gedämpft und doch elegant, ist er ein produktiver Architekt, der radikal in seiner Zurückhaltung ist und seine Ehrfurcht vor Geschichte und Kultur demonstriert», teilte die Jury am Dienstag mit. Der Pritzker-Preis ist die renommierteste Auszeichnung der Architektur-Branche und ist mit 100 000 Dollar dotiert.
Chipperfield teilte demnach mit: «Ich bin so überwältigt, diese aussergewöhnliche Ehre zu erhalten und mit den früheren Empfängern verbunden zu sein, die alle so viel Inspiration für den Beruf gegeben haben». Chipperfield ist in Deutschland vor allem für die Sanierung der Neuen Nationalgalerie und für den Wiederaufbau des Neuen Museums bekannt.
Frühere Preisträger waren unter anderem Zaha Hadid, Rem Koolhaas, Norman Foster und Peter Zumthor. Vergangenes Jahr wurde der im westafrikanischen Burkina Faso geborene und in Berlin lebende Architekt Francis Kéré mit dem Preis geehrt.