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Aktuelle Stücke:
Ruedi Häusermann, 1948 in Lenzburg geboren, studierte Ökonomie und klassische Querflöte. Ausgehend von seiner engen Verbundenheit mit dem Jazz und der freien Improvisation entwickelte er erste szenische Arbeiten und begann damit, seine eigene theatrale Sprache im Zwischenraum von Konzert und Theater zu entwickeln. 1993 stellte er seine Musik mit seinem Soloprogramm „Der Schritt ins Jenseits“ erstmals in einen theatralen Zusammenhang. Der Maler Giuseppe Reichmuth und der Regisseur Christoph Marthaler gehören zu den wichtigsten künstlerischen Weggefährten des Komponisten, Regisseurs und Musikers. Ruedi Häusermann arbeitete u.a. am Theater Neumarkt in Zürich, am Theater Basel (Bayerischer Theaterpreis für „Das Beste aus: Das Menschliche Versagen (Folge I)“ 1999), an der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz Berlin, am Staatstheater Hannover, am Burgtheater Wien und bei den Münchner Opernfestspielen. 2010 kam am Schauspielhaus Zürich „Der Hodler“ zur Uraufführung und 2011 war im Rahmen der Zürcher Festspiele seine Stuttgarter Inszenierung „Randolph’s Erben: Blas- und Streichinstrumente An- und Verkauf“ als Gastspiel im Schiffbau zu erleben.
Im Schauspielhaus Zürich brachte er 2011/12 „Vielzahl leiser Pfiffe. Umwege zum Konzert“ im Schiffbau, 2013/14 „Robert Walser“ im Pfauen und 2015/16 „pia-no forte – Über das Abschweifen der Gedanken beim Hören der Musik“ erneut im Schiffbau zur Uraufführung. 2011 wurde Ruedi Häusermann mit dem Zürcher Kunstpreis ausgezeichnet, 2018 mit dem Schweizer Theaterpreis.