Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03424.jsonl.gz/186

Ein Anrufer habe am Donnerstag gewarnt, dass er das Marmormonument in die Luft gehen lassen werde, sagte der zuständige Polizeichef der Deutschen Presse-Agentur. Ein Bombenentschärfungsteam habe anschliessend nach einem Sprengsatz auf dem Gelände des Unesco-Weltkulturerbes gesucht, dabei aber nichts gefunden. Deshalb behandle die Polizei die Warnung als Scherzanruf, sagte der Polizeichef. Mittlerweile sei der Taj Mahal wieder für Touristen geöffnet.
Der Anruf sei zurückverfolgt worden, hiess es. Örtliche Medien berichteten, dass es sich um einen Mann handle, der nicht für den Militärdienst ausgewählt worden sei. Er soll gesagt haben, dass die Bombe bald explodieren werde, schrieb die indische Narichtenagentur ANI.
Das Monument Taj Mahal hatte ein Mughal-Herrscher im 17. Jahrhundert für seine Lieblingsfrau bauen lassen. Normalerweise besuchen es sieben bis acht Millionen Menschen pro Jahr. Im vergangen Frühjahr wurde das Denkmal wegen Corona zunächst ein halbes Jahr geschlossen. Inzwischen ist es mit bestimmten Corona-Sicherheitsmassnahmen wieder geöffnet. Indien stellt jedoch wegen Corona seit gut einem Jahr keine Visa an ausländische Touristen aus.