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Der Tag, der dem Vollmondtag im Juli folgt, bedeutet bereits seit der Zeit des Buddha den Beginn der traditionellen klösterlichen Regenzeit, in Asien also während des Monsuns. An diesem Tag verpflichten sich die Klosterbewohner, während der darauf folgenden drei Monate im Kloster zu verweilen. Nur zu besonderen Anlässen (z.B. Lehrtätigkeit, Pflege der Eltern, Unterstützung eines wackligen Mönchs) ist es gestattet, für ein paar Tage das Kloster zu verlassen. Das Hauptaugenmerk sollte während dieser Zeit die Praxis der Meditation haben. Aufgrund der klimatischen Unterschiede zwischen Europa und Asien findet allerdings Dhammapalas dreimonatige klösterliche Klausurzeit im Winter statt. Genau genommen also eine Schneezeit anstatt einer Regenzeit. Nichtsdestotrotz finden Gäste des Klosters von Juli bis Oktober meist die vollzählige Klosterbesatzung vor.
Da es sich an diesem Tag um eine rein interne Angelegenheit der Klostergemeinschaft handelt, findet an diesem Tag keine besondere Veranstaltung im Kloster statt.