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Der amerikanische 3-D-Animationsfilm «Cars 3 – Evolution» (s. auch AR 35/2017, S. 15) ist die zweite Fortsetzung des Films «Cars». Regie geführt hat Brian Fee, u. a. bekannt für seine Arbeiten an Animationsfilmen wie «Cars 2» (2011), «Wall-E» (2008), «Ratatouille» (2007) und «Cars» (2006). In «Cars 3» gibt es ein Wiedersehen mit den verrückten und liebenswerten Stars der beiden ersten Filme, plus coolen neuen Charakteren. Von den Kritikern wird der Film durchwegs positiv bewertet – definitiv besser als der Vorgänger «Cars 2» – mit seiner emotionalen Story und gelungenen Animation.
«Cars 3 – Evolution» startet morgen in den Schweizer Kinos im englischen Original mit deutsch-französischen Untertiteln sowie Deutsch synchronisiert, mit einer kleinen Überraschung.
Die Handlung von «Cars 3»
Völlig unvorbereitet wird der siebenfache Piston-Cup-Champion Lightning McQueen von einer neuen Generation rasend schneller Rookies aus seinem geliebten Sport verdrängt. Seine Freundin Sally Carrera tröstet und motiviert ihn, nicht aufzugeben. Um mit seinem Hauptkonkurrenten, den futuristischen und arroganten Jackson Storm, wieder mithalten zu können, ist er auf die Hilfe der ehrgeizigen jungen Renntechnikerin Cruz Ramirez angewiesen, die ein wenig an Dori in «Findet Nemo» erinnert. Gegen den anfänglich als grosszügigen Sponsor auftretenden Sterling hat Cruz auch schon einen Plan, wie sie Lightning zurück an die Spitze bringen will. Der in die Jahre gekommene McQueen tut sich allerdings schwer mit den avantgardistischen Trainingsmethoden und Simulator-Sessionen in Sterlings ultramodernem Training-Center «Rust-eze» und zeigt seiner übermotivierten Trainerin, wie das im richtigen Rennwagenleben funktioniert. Es folgt ein amüsanter und teilweise emotionaler Roadtrip in die Vergangenheit von Lightning. Unter den Fittichen von Smokey, ein früherer Teambesitzer auf dem Thomasville Speedway, soll Lightning mithilfe von Cruz und vielen skurrilen Charakteren für das alles entscheidende Comeback-Rennen fit gemacht werden. Dabei hat auch Doc Hudson, McQueens verstorbener ehemaliger Mechaniker, seinen mystischen Auftritt. Am «Florida 500» will Lightning McQueen beweisen, dass die Startnummer #95 noch nicht zum alten Eisen gehört. Nach dem Start aus der letzten Reihe läuft es für den Veteranen aber alles andere als rund, sausen ihm doch die jungen Hightech-Rennboliden gnadenlos um die Ohren. Das Blatt wendet sich erst, als plötzlich ein unkonventioneller Einfall die Kräfteverhältnisse auf dem Florida Speedway zu verschieben beginnt … oder doch nicht?
Anspruch
«Cars 3 – Evolution» ist ein Gute-Laune-Film für die ganze Familie. Humoristische Dialoge, spassig und rasant animiert sowie mit fetziger Musik unterlegt, wechseln sich mit emotionaleren, etwas mehr Tiefgründigkeit vermittelnden Passagen ab. Die Story ist «leicht verdaulich» und in der Essenz dem typisch amerikanischen Kämpfer-Plot à la «Rocky» bzw. dem klassisch- griechischen Helden-Epos à la «Ilias/Odyssee» nachempfunden: Der erfolgreiche Held wird unvermittelt aus seiner wohlorganisierten Welt herausgerissen, entscheidet sich nach kurzer Depressionsphase dann aber mithilfe einer rastlosen Unterstützerschar mutig zum Kampf gegen seine Gegner. Nachdem er eine Reihe schier unüberwindlicher Herausforderungen und Rückschläge – sowohl physischer als auch emotionaler Art – hat durchkämpfen und durchleiden müssen, schafft er es mit allerletzter Kraft doch wieder zu alter Glorie aufzusteigen. «Cars 3» durchbricht dieses Erzählmuster ganz am Ende allerdings auf unerwartete Art und Weise, was durchaus seinen Reiz hat und alles für einen «Cars 4» offenlässt – was für eine Überraschung …
Der gewiefte Kino-Fan wird sich wundern, wie der im Jahr 2008 verstorbene Hollywood-Star Paul Newman (26.01.1925 – 26.09.2008) den Doc Hudson erneut hat einsprechen können. Während der Arbeit für den ersten «Cars» (2006) unterhielt sich Newman zwischen den Tonaufnahmen oft mit Regisseur John Lasseter über den Rennsport. Diese Gespräche wurden aufgezeichnet und so kann der Mentor Doc Hudson mit weisen Worten mit Newmans Originalstimme die Rennleidenschaft seines Schülers Lightning McQueen wieder entfachen.
Die Stimme von Cruz‘ Analyse-Computer Sebastian übernimmt ausserdem kein Geringerer als der vierfache Formel-1-Weltmeister Sebastian Vettel (im englischen Original ist es Lewis Hamilton).
Tolle Preise zu gewinnen!
Beantworten Sie uns bitte die unten stehende Wettbewerbsfrage und gewinnen Sie mit etwas Glück einen dieser tollen «Cars»-Preise: 5 «Cars»-Jackets, 5 «Cars»-Modellautos, 5 «Cars»-Stickers, 10 Autogrammkarten von Bligg.
Wie heisst der grosse Herausforderer von Lightning McQueen in «Cars 3 – Evolution»?
E-mailen Sie uns bis am 8. Oktober 2017 Ihre Antwort sowie Ihren vollständigen Namen samt Adresse an <email-pii>. In die Betreffzeile schreiben Sie bitte das Stichwort «Cars 3». Die glücklichen Gewinner werden von uns direkt benachrichtigt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen und es wird keine Korrespondenz geführt.
RAPPER BLIGG WIRD DISNEY-STAR
In der deutschen Synchronfassung dürfen sich die Fans des Zürcher Rappers und Musikers Bligg (bürgerlicher Name Marco Bliggensdorfer, 40) auf dessen Kurzauftritt in der Rolle des Ronald Steadfast, eines Trainingspartners des Haupt-Cars Lightning McQueen, freuen. Als einzige deutsche Stimme darf Bligg für sein Car dabei übrigens auf Schweizerdeutsch sprechen.
«Mit Lightning McQueen kann ich mich ganz klar identifizieren.»
«Automobil Revue»: Hallo Bligg, wie kam es dazu, dass Du Ronald Steadfast in «Cars 3» synchronisiert hast?
Bligg: Ich wurde von Disney Schweiz angefragt und musste keine zwei Sekunden lang überlegen, ob ich dieses Angebot annehme. Ich bin ein Fan von Animationsfilmen und mit den Figuren von Walt Disney aufgewachsen.
Wer ist denn «Dein» Ronald Steadfast genau?
Ronald Steadfast ist ein Hightech-Auto der neuen Generation und Trainingspartner von Lightning McQueen bei Rust-eze. Er ist leicht ängstlich und nicht immer so cool, wie er gerne wäre.
Mit welchem Auto in «Cars 3» kannst Du Dich am besten identifizieren und wieso?
Ganz klar mit Lightning McQueen. Er ist wie ich schon sehr lange dabei und musste sich über die Jahre mit all den technischen Fortschritten und neuen Entwicklungen immer wieder ein wenig neu definieren.
Wie hast Du diesen für Dich ersten Synchronsprecher-Job erlebt, und wie hast Du Dich darauf vorbereitet?
Es war eine sehr spannende und lustige Erfahrung. Gross darauf vorbereiten konnte ich mich nicht, da ich den Film resp. die Rolle von meinem Charakter ein paar Minuten vor den Synchronaufnahmen zum ersten Mal gesehen habe.
Sind weitere solche oder ähnliche Jobs geplant?
Zurzeit ist nichts geplant, ich könnte mir aber schon vorstellen, weitere Projeke in dieser Richtung zu machen.
Was hast Du persönlich für ein Verhältnis zu Autos?
Da ich beruflich viel unterwegs bin, verbringe ich sehr viel Zeit im Auto. Ich bin aber kein Sammler, resp. besitze ich nicht mehr als ein Auto, das reicht völlig.
Gibt es ein Traumauto für Dich?
Da gibt es viele Modelle, die mir gefallen. Ich finde z. B. Porsche faszinierende Autos (wie Sally Carrera), aber eigentlich bin ich mit meinem Auto mehr als zufrieden.