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WEINBAUREGION PANNONHALMA
Die sich im Jahre 996 auf dem Heiligen Berg Pannoniens angesiedelten Benediktinermönche standen von Beginn an immer in engem Kontakt mit dem Weinbau und der -Fertigung, was in der Region sogar aufs Zeitalter der Römer zurückgreift. Jahrhundertelang übten sie die Rebe- und Weinkultur der jeweiligen Epoche auf höchstem Niveau aus.
Am Anfang der 1900-er Jahre mögen die Besitztümer der Erzabtei etwa 100 Hektar in der direkten Umgebung von Pannonhalma ausgemacht haben, wobei das Kloster auch über Weinberge in Somló und Tokaj-Hegyalja verfügte.
Bereits damals wurden die Weiss- und Rotweinsorten in Flaschen verkauft, die auch über die historischen Grenzen geliefert wurden.
Die politische und gesellschaftliche Umordnung nach dem Zweiten Weltkrieg machte die Fortsetzung der Tradition mehrerer Jahrhunderte unmöglich, da sowohl das Weingut als auch die Kellerei in staatlichen Besitz kamen. In den darauf folgenden Jahrzehnten verzichteten jedoch die in Pannonhalma lebenden Mönche nicht auf die Wiederbelebung dieser Erbschaft. Im Jahre 2000 wurden die Pläne konkretisiert, nach denen die Abteikellerei Pannonhalma im Jahre 2003 mit dem Mehrheitsbesitz der Erzabtei Pannonhalma und dem Minderheitsbesitz der MKB Bank AG auf einer Grundfläche von 2000 m² und mit einer Speicherkapazität von 3000 Hektolitern aufgebaut wurde.