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2007
Eine erfolgreiche Saison!
Der Wechsel zu MGM Racing war für Yannick eine neue Herausforderung, nachdem er 3 Jahre im Schweizer Team KART-IN verbracht hatte. Vor allem am Anfang war es jedoch nicht leicht, da es einige Kommunikationsprobleme gab (das Team stammt aus Italien). Mit der Zeit fand Yannick aber die richtigen Leute um ihn herum und die Zusammenarbeit funktionierte richtig gut.
Es sollte die bisher erfolgreichste Saison werden. Der Speed war von Anfang an da, nur am Umsetzen hatte Yannick anfangs etwas Mühe. Doch die "italienische Schule" brachte ihn bald auf den richtigen Weg, was eine hervorragende zweite Saisonhälfte zur Folge hatte: In Biesheim (F) fuhr er seinen ersten grossen Sieg in der Landesmeisterschaft ein und an der EM-Qualifikation in Essay (F) war er ebenfalls der schnellste Schweizer. Für das EM Final sollte es dann aber auf Grund eines technischen Defekts leider nicht reichen, wodurch auch der letzte Hoffnungsträger der Schweiz ausgeschieden war. In Lodrino (CH - TI) zeigte Yannick nach dem Pech in den Vorläufen eine tolle Aufholjagt (obwohl es dort nur sehr schwierig ist zu überholen) und beendete das Rennen auf dem starken 4. Rang. Beim Finallauf in Wohlen reichte es nach einer langen Führung im Final für den 2. Rang und somit für den 4. Rang in der Gesamtwertung der Schweizermeisterschaft.
Nebenbei bestritt Yannick noch einige "kleinere" Rennen, bei welchen er jedes Mal aufs Podest fuhr und zwei Rennen der WSK Series (momentan die höchste Kartserie überhaupt), bei welchen er sich einmal für das Final qualifizieren konnte und vor allem viel lernen konnte. Alles in Allem eine grandiose Saison für Yannick! Dafür gab es ende Jahr auch eine Auszeichnung des Lugano Kart Teams, nämlich die Krönung zum drittbesten Fahrer des Schweizer Kartsports (über alle Kategorien). Nach der Nominierung gab es einen spannenden Wettkampf, bei dem sowohl Talent als auch Sympathie eine Rolle spielten. Bei dieser Wahl den "Casco di bronzo" zu gewinnen, war für Yannick eine grosse Ehre.
Weiter konnte Yannick - zum ersten Mal überhaupt und früher als je erwartet - an einer Talentsichtung mit Formel-Rennautos teilnehmen. Mit 17 Jahren war er jedoch bereits zu alt für eine mögliche Förderung, so dass es für ihn einfach ein tolles Erlebnis darstellte. Dass Yannick trotzdem zu den schnellsten Piloten zählte, erfüllte ihn einerseits mit Stolz, andererseits aber auch mit Bedauern, da er zu gerne um die Förderung gekämpft hätte.
Das mit dem Formelsport kann bestimmt noch ein, zwei Jahre warten. Mit 19 ist noch niemand zu alt für den Formelsport und Yannick möchte auch selbst nochmals eine Kartsaison bestreiten, um das Gelernte von Anfang an umzusetzen. Ausserdem wird es 2008 und 2009 auf Grund des Schulabschlusses ein etwas reduziertes Programm geben, denn die Schule hat Priorität. Dies wird Yannick jedoch nicht daran hindern, schnell zu sein...