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Worum geht es?
Nach der verschwenderischen Hofhaltung seines Vaters ordnet König Friedrich Wilhelm I. grosse Zurückhaltung bei den Staatsfinanzen an. Dafür gibt er Geld für die Beschaffung seiner «Langen Kerls» aus, die Riesen für seine Leibgarde, die in ganz Europa zusammengeraubt werden.
Wer ist der Autor?
Thomas Meyer ist ein Zürcher Schriftsteller, Texter und Aktionskünstler. 2012 erschien sein Debütroman «Wolkenbruchs wunderliche Reise in die Arme einer Schickse», der für den Schweizer Buchpreis 2012 nominiert war.
Ein Satz?
«‹Annähernd sieben Fuss›, flüsterte Friedrich Wilhelm versunken, stellte die Tasse hin und trat zum Fenster, vor dem sich der einundzwanzigste April siebzehnhundertsechzehn nicht entscheiden mochte, ob er nun gewittrig werden wollte oder doch lieber heiter.»
Was soll man nicht erwarten?
Eine Biografie von Friedrich Wilhelm I., denn der Roman stellt den preussischen Soldatenkönig als Sammler von langen Kerlen für seine Leibgarde dar. Was er auch war. Aber nicht nur.
Was macht das Buch aus?
Die Erzählung kommt leichtfüssig daher, die Schreibweise ist der Epoche angepasst, die Redewendungen sind kurz und knapp gehalten. Und der Witz blitzt immer wieder auf.
Und hier können Sie das Buch bestellen.