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Die Heimat des Zwerg-Bleizwurz oder Ceratostigma plumbaginoides ist in China, wo er am sonnigen Gehölzrand wächst. Bei uns wird er als Bodendecker an heissen und trockenen Standorten verwendet. Er ist der Einzige in seiner Gattung der absolut winterhart ist. An diesen Standorten bildet er mit Hilfe seinen kleinen unterirdischen Ausläufern mit der Zeit eine dichte, bis zu 20cm hohe Matte, die das Aufkommen eines Beikrauts verunmöglicht. Da er spät austreibt, lässt er sich hervorragend mit kleinen Zwiebelpflanzen kombinieren, deren einziehendes Laub vom Bleiwurz nach der Blüte verdeckt wird.
Der Bleiwurz erreicht seinen Höhepunkt im Herbst, wo er ab Mitte September seine zahlreichen enzianfarbigen Blüten zum Vorschein bringt. Als ob die nicht schon genug ist, bereichert er die Herbstrabatte mit einer ausgeprägten roten Herbstfärbung.
Auf Grund seiner Wuchskraft sollte er in der Pflanzfläche nur mit konkurrenzstarken Pflanzen, wie dem Brandkraut, der Eberraute oder einem Federborstengras kombiniert werden.
Foto F. Betschart