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Polygonalplatten sind, entgegen vielfacher Meinung, nicht Platten aus einem bestimmten Material, sondern, wie der griechische Ursprungsname «Polygon» – Vieleck, vermuten lässt, Platten von ungleichmässiger Form, also 'vieleckig'. Mit dem Ausdruck oder der Bezeichnung «Polygonal» wird also nicht das Material, sondern die Form beschrieben.
Man verwendet diese Steinplatten nahezu ausschliesslich zur Gestaltung von Gärten und Terrassen, wo sie überwiegend im Sandbett im sogenannten 'wilden Verband' verlegt werden.
Inhalt:
Werden die Platten in Aussenbereichen verlegt, in denen die Polygonalplatten den Witterungsverhältnissen ausgesetzt sind, so sollte darauf geachtet werden, dass anfallende Niederschläge in ausreichendem Mass aus der Tragschicht abgeleitet werden.
Die Aussenränder der verlegten Platten sollten mit einer geeigneten Einfassung versehen werden, wohingegen darauf zu achten ist, dass bei Wandanschlüssen das Gefälle vom Gebäude weg geführt wird (Nässestau!).
Die ersten drei Platten werden mit den stumpfen Enden zusammen gefügt, wobei eine Fugenbreite von 8 bis 10 mm zu beachten ist. Sodann werden in die Ecken drei weitere Platten mit den spitzen Ecken eingepasst und so fort.
Unterschiede bei der Höhe werden mit Sand ausgeglichen, wobei ein Gummihammer zum Anklopfen der Platten zum Einsatz kommt.
Bei einer Verlegung auf festem Untergrund auf einer Terrasse beispielsweise, ist auch hier dafür zu sorgen, dass eintretendes Wasser zuverlässig wieder abgeführt wird.
Dazu wird ein fester Untergrund benötigt, welcher ein leichtes Gefälle weg vom Gebäude aufweisen muss.
Die zu verlegenden Platten sollten mit einer Drahtbürste gereinigt werden, damit lose Teile von der Unterseite verschwinden.
Ein sogenannter 'Drainage-Mörtel' wird, nachdem der Untergrund mit Dichtschlämme und Drainage-Matten vorbereitet wurde, in etwa 4 bis 5 Zentimetern Stärke gleichmässig aufgebracht.
Die Platten werden im noch frischen Mörtel verlegt und wiederum mit einem Gummihammer angeklopft.