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Das Wichtigste in Kürze
- Entkoffeinierter Kaffee darf höchstens 0,1 Prozent Koffein enthalten.
- Menschen mit Bluthochdruck sollten koffeinfreien Kaffee bevorzugen.
- Die positiven Wirkungen der Antioxidantien bleiben bei entkoffeiniertem Kaffee erhalten.
Zu Beginn des 20. Jahrhunderts entwickelte Ludwig Roselius erstmals ein Verfahren, um entkoffeinierten Kaffee herzustellen. Um das Koffein aus den Kaffeebohnen zu lösen, wurde Salzwasser und Benzol genutzt. Das Benzol diente dabei als Lösungsmittel.
Heute wird Benzol nicht mehr verwendet, da es sich als gesundheitsschädlich erwiesen hat. Stattdessen kommen natürliche Lösungsmittel zum Einsatz. Wenn Sie ganz sichergehen möchten, dass keine schlechten Inhaltsstoffe enthalten sind, sollten Sie dem Bio-Kaffee den Vorzug geben.
Kaffeebohnen enthalten annähernd 1000 verschiedene Antioxidantien. Diese dienen unter anderem dem Zellschutz und regulieren den Blutzuckerspiegel. Diese positiven Eigenschaften bleiben auch nach dem Entkoffeinieren erhalten.
Koffeinfreier Kaffee ist verträglicher
Koffein hat die Eigenschaft, das zentrale Nervensystem anzuregen. Das kann manchmal durchaus nützlich und wünschenswert sein. Koffein steigert die Herzfrequenz und macht und kurzfristig leistungsfähiger.
Doch durch das Koffein verengen sich die Blutgefässe, dies hat ein Anstieg des Blutdrucks zur Folge. Wenn Sie also unter Bluthochdruck leiden, kann sich der Kaffeekonsum negative auswirken.
In diesem Falle ist die koffeinfreie Variante eine gute Alternative. Auch für Menschen, die empfindlich auf Kaffee reagieren und mit dem Konsum häufig Beschwerden wie Magenprobleme oder Herzrasen einhergehen, ist dies eine gute Wahl. Bei koffeinfreiem Kaffee sind diese Reaktionen nicht zu befürchten.
Für Schwangere ist entkoffeinierter Kaffee ebenfalls eine Option. Es ist noch nicht ausreichend erforscht, inwiefern sich Koffein auf das ungeborene Baby auswirkt.
Experten Empfehlen, nicht mehr als 200 mg Koffein täglich zu konsumieren. Dies entspricht ungefähr zweieinhalb Tassen Kaffee.