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Die wichtigsten Kurznews aus der weiten Welt des Sports.
Nur eine Woche nach der erfolgreichen Qualifikation für die WM-Endrunde 2018 in Russland tritt Ange Postecoglou nach vier Jahren als Trainer des australischen Nationalteams zurück. «Ich habe entschieden, dass für mich die Reise als Coach der Socceroos endet», sagte der 52-Jährige in Sydney. Den Job als Nationaltrainer bezeichnete er als «grösstes Privileg meines Lebens».
Australien hatte sich vor einer Woche im Interkontinental-Playoff gegen Honduras mit dem Gesamtskore von 3:1 durchgesetzt und sich zum fünften Mal für eine WM-Endrunde qualifiziert. 2015 führte Postecoglou die «Socceroos» zum Titelgewinn beim Asien-Cup. (pre/sda)
Die Seattle Sounders stehen in der Major League Soccer (MLS) vor dem erneuten Einzug in den Playoff-Final. Der Titelverteidiger siegt bei Houston Dynamo 2:0. Zum erwarteten Schweizer Duell kam es anlässlich des Halbfinal-Hinspiels nicht. Seattles Goalie Stefan Frei verpasste die Begegnung kurzfristig aufgrund einer Oberschenkelzerrung. Sein Coach Brian Schmetzer hofft jedoch, im Rückspiel am 30. November wieder auf den St. Galler setzen zu können.
Philippe Senderos erlebte derweil einen Abend zum Vergessen. Der 32-jährige Genfer in der Innenverteidigung von Houston musste nach einer Stunde beim Stand von 0:2 verletzungsbedingt ausgewechselt werden. Die Gastgeber hatten zu diesem Zeitpunkt nach einer Roten Karte gegen Jalil Anibaba bereits während einer halben Stunde in Unterzahl agieren müssen. Seattles Gustav Svensson und Will Bruin trafen in der ersten Halbzeit jeweils per Kopf. (pre/sda
Der FC Basel leiht seinen rechten Aussenverteidiger Omar Gaber für ein Jahr in die amerikanische Major League Soccer aus. Der 25-jährige Ägypter wird auf Beginn des nächsten Jahres zum neu gegründeten Los Angeles Football Club wechseln. Gaber stiess im Sommer 2016 aus seiner Heimat zum FCB und besitzt beim Schweizer Meister einen Vierjahresvertrag. (fox/sda)
Die Swiss Football League eröffnet nach den Vorfällen in der Super-League-Partie zwischen Basel und Sion ein Verfahren gegen beide Teams. Der zuständige Disziplinarrichter im Sicherheitswesen wird innerhalb von vier Wochen seinen Entscheid bekannt geben. Er kann den Fall unter Umständen an die Disziplinarkommission übergeben.
Am letzten Samstag entwendeten drei Basler Fans während der Pause dem Sittener Anhang eine Fahne, tauchten in der Muttenzerkurve unter und verbrannten die Beute, worauf einige Anhänger des FC Sion den Platz stürmten. Mit Hilfe der herbeigerufenen Polizei konnten die Stewards die Lage unter Kontrolle bringen. Die zweite Halbzeit konnte nach den Vorfällen erst mit rund 25 Minuten Verspätung angepfiffen werden. (fox/sda)
Zlatko Dalic bleibt Nationaltrainer von Kroatien. Der 51-Jährige unterschrieb einen Vertrag bis 2020. Dalic, der den entlassenen Ante Cacic Anfang Oktober ersetzt hatte, führte die Kroaten via Playoffs gegen Griechenland an die WM 2018 und empfahl sich damit für eine Weiterverpflichtung. (fox/sda/dpa)
Die Grand-Slam-Turniere haben für das nächste Jahr kleinere Änderungen angekündigt. Beim kommenden, am 15. Januar beginnenden Australian Open wird ein Countdown zwischen den Punkten laufen, um zu verhindern, dass der Aufschläger das 25-Sekunden-Limit überschreitet. Die sogenannte «shot clock» war beim diesjährigen US Open in der Qualifikation und bei den Junioren getestet worden. Besonders Rafael Nadal wehrte sich immer wieder gegen eine Begrenzung. Er ist bekannt dafür, dass er sich vor Aufschlägen immer viel Zeit liess.
Weiter entschied das Grand Slam Board, das in London zwei Tage lang tagte, dass Spieler, die innerhalb von vier Tagen vor dem Turnierauftakt Forfait erklären, die Hälfte des Preisgeldes für ein Erstrunden-Out erhalten. Die andere Hälfte geht an den Lucky Loser, der vom Ausfall profitiert. Damit wollen die vier Majors verhindern, dass angeschlagene Spieler bloss antreten, um sich das Preisgeld zu sichern, und dann im Match aufgeben.
Bei der Setzliste ist eine Änderung für 2019 geplant. Dann soll es nur 16 anstatt wie bisher 32 Gesetzte geben. (sda)
Der frühere Finanzchef des Schwägalp-Schwinget soll 290'000 Franken veruntreut haben. Der Beschuldigte, ein Treuhänder und ehemaliger St.Galler SVP-Kantonsrat, muss sich deswegen im kommenden Januar vor dem Kreisgericht Wil verantworten.
Die Staatsanwaltschaft wirft ihm Veruntreuung, Urkundenfälschung und Verleumdung vor und fordert eine bedingte Freiheitsstrafe sowie eine eine Busse. Der Fall wird im abgekürzten Verfahren verhandelt. Für den Beschuldigten gilt die Unschuldsvermutung. (fox/sda)
Die rechtsprechende Kammer der Ethikkommission des Weltverbands FIFA hat drei Funktionäre wegen Bestechung und Korruption lebenslang gesperrt. Dabei handelt es sich um Richard Lai, den Ex-Präsidenten des Fussballverbandes der Pazifikinsel Guam, Julio Rocha, den ehemaligen Verbandschef in Nicaragua, und Rafael Esquivel, den früheren Präsidenten des venezolanischen Verbandes. Die Sperre gilt für alle fussballbezogenen Aktivitäten auf nationaler und internationaler Ebene.
Im Zuge der Ermittlungen der US-Justiz haben die drei Ex-Funktionäre zugegeben, in verschiedenen Fällen Schmiergelder angenommen zu haben. Die FIFA verhängte ausserdem Geldstrafen gegen das Trio, machte jedoch keine genauen Angabe zur jeweiligen Höhe. (abu/sda)
Zwei Spieler der SCL Tigers fallen wegen Verletzungen unterschiedlich lange aus. Bis zu sechs Wochen muss der Tabellen-Vorletzte der National League auf Emanuel Peter verzichten, der schon länger über Beschwerden klagte. Eine genaue Untersuchung ergab nun, dass sich der 33-jährige Center eine Sprunggelenkverletzung zugezogen hat.
Für rund eine Woche fehlt der Stürmer Benjamin Neukom, der unglücklich von einer Schlittschuhkufe im Gesicht getroffen wurde und sich die Wunde nähen lassen musste. (abu/sda)
Udinese trennt sich zwei Tage nach der 0:1-Heimniederlage gegen Cagliari von Trainer Luigi Delneri. Der Tabellen-14. der Serie A verlor in dieser Saison acht von zwölf Partien. Nachfolger des 67-jährigen Delneri, der den Klub seit Anfang Oktober 2016 trainierte, soll gemäss Medienberichten Massimo Oddo werden. Bei Udinese sind mit Valon Behrami und Silvan Widmer auch zwei Schweizer Internationale engagiert. (pre/sda)
America's-Cup-Verteidiger Neuseeland hat erstmals die Boote für das 36. Duell um die wichtigste Trophäe der Segelwelt vorgestellt. Nach drei Cup-Auflagen (2010, 2013, 2017) mit Katamaranen wird 2021 vor Auckland wieder auf einem Rumpf um den Cup gesegelt.
Die Hightech-Boote haben allerdings nicht mehr viel mit herkömmlichen Einrumpf-Yachten zu tun, sondern haben futuristische Kraken mit spitzer Nase und langen, seitlich hochklappbaren und gebogenen Schwertern. Sie sollen künftig wie zuletzt die Katamarane auf ihren Tragflächen über das Wasser mehr fliegen als segeln können.
Die genauen Spezifikationen der knapp 23 Meter langen Boote sollen erst im März 2018 veröffentlicht werden. Die möglichen Herausforderer der Neuseeländer reagierten interessiert. Ben Ainslie, mit vier olympischen Goldmedaillen dekorierter Skipper des britischen America's-Cup-Teams, sagte: «In den richtigen Bedingungen werden diese Boote so schnell oder noch schneller sein als die Katamarane im letzten America's Cup.» (pre/sda)
Thabo Sefolosha verliert in der NBA mit den Utah Jazz zum achten Mal in den letzten zehn Spielen. Bei den Philadelphia 76ers setzt es eine 86:107-Niederlage ab.
Nach dem ersten Viertel lag Utah bereits 15:25 zurück. Näher als bis auf vier Punkte kamen die Gäste in der Folge nicht mehr heran. Sefolosha verzeichnete sieben Punkte und drei Rebounds.
Weiterhin nicht zu stoppen sind die Boston Celtics. Allerdings musste der 17-fache NBA-Champion gegen die Dallas Mavericks (110:102 n.V.), das schlechteste Team der Liga, härter kämpfen als erwartet, ehe der 16. Sieg in Serie feststand. Fünf Minuten vor dem Ende der regulären Spielzeit lag Dallas noch 89:79 in Führung. In der Overtime erzielte Boston die letzten zehn Punkte. (abu/sda)
Shaqiri glänzt bei Stoke derzeit als Vorlagengeber par excellence - mit nun fünf Assists in der Liga ist der Schweizer für seinen Klub an sieben der bislang 13 erzielten Punkte direkt beteiligt. Trotz einer erneut starken Leistung des 26-Jährigen reichte es Stoke gegen den Aufsteiger nicht zum Sieg. Trotz zweimaligem Rückstand steckte Brighton nicht auf und kam zum verdienten Punktgewinn. (sda)
Der FC Vaduz reiht erstmals in der laufenden Challenge-League-Saison drei Siege aneinander. Der Absteiger aus der Super League gewann das Verfolger-Duell gegen Schaffhausen mit 2:0 und stiess dadurch in den 4. Rang vor.
Beide Tore von Vaduz bereitete Rechtsverteidiger Nils von Niederhäusern vor. Tomislav Puljic (47.) und Nicolas Jüllich (29.) vollendeten jeweils die Vorlagen des Abwehrspielers. Vaduz überzeugte trotz mehreren Absenzen wie dem gesperrten Captain Philipp Muntwiler mit einer kompakten Teamleistung und setzte sich gegen den ehemaligen Leader sicher durch. (sda)
Belinda Bencic kehrt nach zwei Turniersiegen in Asien in die Top 100 zurück. Nach ihrer Rückreise spricht sie über ihr starkes Comeback, ihre Erwartungen und Lehren aus der Vergangenheit.
Einen Business-Class-Flug gab es auf der Heimreise aus Asien nicht. «Ich war ja noch nicht Top 100», meint sie lachend. «Das hatte ich noch nicht verdient.» Das ehemalige Wunderkind ist sichtlich erwachsener geworden und reist jetzt schon Mal alleine durch die Welt. Der neue Coach Iain Hughes und ihr Sparringpartner flogen vom Zwischenstopp in Dubai nach London respektive Wien. Das letzte Stück der Rückreise machte sie alleine. Bei einem Grüntee im Flughafen-Café sprach Bencic über die letzten Wochen und Fehler in der Vergangenheit. (fox/sda)
Eine Woche nach der verpassten Qualifikation für die WM-Endrunde von 2018 in Russland trat Italiens Verbandspräsident von seinem Amt zurück. Carlo Tavecchio gab seinen Entscheid an einer Sitzung des Verbandes in Rom bekannt.
Die Meldung kommt wenig überraschend. Der 74-Jährige Tavecchio stand nach dem Scheitern in den Playoffs unter grossem Druck. Der von ihm portierte Nationaltrainer Giampiero Ventura war schon am vergangenen Mittwoch abgesetzt worden
Tavecchio hatte das Präsidium im August 2014 übernommen, nachdem Italien an der WM-Endrunde in Brasilien in der Vorrunde ausgeschieden war. Erst im März war er wiedergewählt worden. Damals hatte allerdings niemand daran geglaubt, dass Italien in der Qualifikation scheitern könnte. (pre/sda)
Die Verteidiger Jesse Zgraggen und Miro Zryd spielen ab der nächsten Saison für den EV Zug. Zgraggen wechselt mit einem Dreijahres-Vertrag von Ambri-Piotta zu den Zentralschweizern. Der 24-Jährige ist in Kanada aufgewachsen, besitzt aber einen Schweizer Pass. Er spielte bis 2014 in Nordamerika, ehe er sich den Leventinern anschloss.
Der 23-jährige Zryd ist seit 2014 bei den SCL Tigers tätig. Er unterschrieb für zwei Saisons. «Wir holen diese Spieler als potentielle Leistungsträger», sagte der Zuger Sportchef Reto Kläy. «Wir werden aber auch in Zukunft auf junge Verteidiger aus unseren eigenen Reihen setzen.» (pre/sda)
West Bromwich Albion, das in der englischen Premier League nach zuletzt vier Niederlagen in Folge als 17. nur noch einen Punkt vor den Abstiegsrängen liegt, entlässt Trainer Tony Pulis.
Der 59-Jährige war beim Verein aus dem Grossraum Birmingham fast drei Jahre tätig. In 25 Jahren als Manager ist er noch mit keinem seiner Klubs abgestiegen, doch nun wurden ihm die zunehmend schlechten Ergebnisse dennoch zum Verhängnis. Interimistisch übernimmt dessen bisheriger Assistent Gary Megson. (pre/sda)
Die Tschechin Jana Novotna, 1998 Gewinnerin in Wimbledon, ist am Sonntag im Alter von 49 Jahren gestorben. Die ehemalige Weltranglisten-Zweite, die an der Seite von Martina Hingis auch ein sehr erfolgreiches Doppel gebildet hatte, verlor ihren Kampf gegen den Krebs. Novotna sei in ihrer Heimat in Tschechien im Beisein ihrer Familie gestorben, teilte die Spielerinnen-Organisation WTA am Montag mit. (pre/sda)