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Hydrologie: Die Bavona entspringt am Lago dei Cavagnöö auf 2539 m.ü.M., ist 21 km lang und mündet bei Bignasco in die Maggia. Sie hat ein Einzugsgebiet von 121.3 km² und bei der Mündung eine Wasserführung von 6.5 m³ pro Sekunde.
Urkundlich überlieferte Namen: Noch nichts gefunden.
Namensentwicklung: noch offen
Etymologie: Ich fand bis jetzt noch keine wissenschaftlich anerkannte Deutung für den Flussnamen. In Fachbüchern findet man meist den Hinweis: Etimo oscuro.
Bavona leitet sich vielleicht vom lombardischen/italienischen oder keltischen Flussnamen-Suffix -ona und italienisch bava = Schaum ab und könnte als 'die Schäumende' interpretiert werden. Attinger spricht im GLS Bd. 1, Seite 175 denn auch von einem weissschäumenden Bach. Das Bavonatal wurde erst ab etwa dem Jahr 1000 besiedelt, doch da die Bavona auch ein Stück weit im Maggiatal fliesst, könnte der Flussname schon früher entstanden sein. Der heutige Name scheint eher jünger zu sein. Ohne ältere urkundlich überlieferte Namen ist er daher nicht möglich, den Namen klar zu deuten.
Flussnamentyp: noch offen
Geologie:
Flussgeschichte: Das Tal wurde nach einer klimatischen Erwärmung ab etwa dem Jahr 1000 besiedelt. Nach der Klimaverschlechterung um etwa 1600 zogen sich die Bewohner wieder zurück und betrieben ihre Höfe nur noch als Maiensässe in der wärmeren Jahreszeit.