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Das Wichtigste in Kürze
- Raul Fernandez gewinnt das letzte Rennen der Moto2-Saison 2021.
- Den WM-Titel holt sich jedoch sein Teamkollege Remy Gardner.
- Der 21-Jährige ist frustriert über den zweiten Platz in der WM-Wertung.
In der Moto2 fiel die Entscheidung um den Titelkampf erst im letzten Rennen. Trotz des Sieges im letzten Rennen in Valencia musste sich Raul Fernandez im Titelrennen geschlagen geben. Mit einem zehnten Platz kürte sich sein Ajo-Teamkollege, Remy Gardner, zum Weltmeister.
In einem Interview gegenüber «Motorsports.es» lässt der Spanier seinem Frust freien Lauf. «Meine gesamte Crew hatte kaum Erfahrung und es gab niemanden, der uns geführt hat. Deshalb sind wir jetzt nicht Weltmeister», so Fernandez im Interview.
Fernandez weiter: «Die Resultate zeigen aber, dass ich der beste Fahrer war. Ich habe die meisten Siege, Pole Positions und Schnellste Rennrunden geholt.» Tatsächlich gewann der 21-Jährige mit acht Siegen in der Moto2 dreimal mehr als Gardner.
Zudem holte er sieben Pole Positions und sieben schnellste Runden – Gardner nur je drei. Die beiden Teamkollegen standen je zwölfmal auf dem Podium. Schlussendlich entschieden jedoch die Ausfälle den Ausgang der Saison und da leistete sich Gardner nur einen Fehltritt.
Im Vergleich mit seinem australischen Teamkollegen sieht Fernandez sich «als moralischen Sieger. Unsere Leistung in diesem Jahr war beeindruckend», so Fernandez. «Uns wurden Steine und Hindernisse in den Weg gelegt, sodass wir nicht gewinnen.»
Pikant: Fernandez teilt sich wie schon in der Moto2 auch im kommenden Jahr in der MotoGP die Box mit Gardner. Und der Weltmeister hat eine klare Meinung zur scharfen Kritik seines Teamkollegen. «Das ist ein bisschen Bullshit, meiner Meinung nach», so Gardner.