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Zürich - Das Zürcher Bezirksgericht hat einen 54-jährigen Ingenieur wegen Betrugs zu 20 Monaten bedingt verurteilt. Seine Firma soll beim Bau der Zürcher Westumfahrung mit gefälschten Arbeitsrapporten rund 1,5 Millionen Franken ertrogen haben.
Die Ingenieurfirma hatte der Zürcher Baudirektion sieben Jahre lang, zwischen 2000 und 2007, manipulierte Stundenrapporte eingereicht und auf diese Weise rund 12'000 Arbeitsstunden zu viel verrechnet. Dies entspricht einer Deliktsumme von 1,48 Millionen Franken, wie die Staatsanwaltschaft in ihrer Anklage schrieb.
Das Bezirksgericht verurteilte den damaligen Verwaltungsratspräsidenten, Geschäftsführer und Mehrheitsaktionär der Firma zu einer bedingten Freiheisstrafe von 20 Monaten. Vom Vorwurf der Urkundenfälschung wurde der Mann freigesprochen.
Als Hauptgrund für den Schuldspruch bezeichnete das Gericht die Tatsache, dass der Angeklagte ganz zu Beginn der Untersuchungen den Betrug gegenüber der Polizei gestanden habe. Er habe damals von "einer grossen Dummheit" gesprochen, hiess es. Später kam der Mann dann mit immer neuen Versionen und widerrief sein Geständnis.
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