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Jean Tinguely
Requiem pour une feuille morte
1967
Material/Technik: Bleistift, schwarzer Kugelschreiber und Filzstift, Kohle auf drei zusammengeklebten, weissen Blättern
Masse (HxBxT): 31,3 x 74,2 cm
Inventarnummer: 3978
Creditline: Museum Tinguely, Basel, Schenkung Galerie Ziegler, Zürich
1966 geht Tinguely an die Ausführung des Werks «Requiem pour une feuille morte» für den Schweizer Pavillon an der Weltausstellung in Montreal. Nach der Pariser Bühnenerfahrung von «Eloge de la folie» konstruiert er ein demontierbares Relief für Ausstellungen. Dazu benutzt er die gesamte Wandfläche seines Ateliers in Soisy-sur-Ecole. Er schneidet aus Holzplatten Radformen von unterschiedlichsten Dimensionen und Musterungen aus, malt diese schwarz an und befestigt sie in rhythmischer Abfolge an einem langen, von der Wand in einigem Abstand gehaltenen Rahmengestell aus acht Sektoren. Die Distanz zur Wand erleichterte dem Baumeister die Montage. Die teils hintereinanderliegenden, teils nebeneinanderhängenden Kreisformen bilden ein transparentes Ensemble von geometrischen Figuren. Und das ganze gigantische Räderwerk bringt ein winziges, weiss gestrichenes Blatt aus Metall zur Rotation.
Bildverwendungen in der Sammlung
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Das Museum Tinguely besitzt keine Urheberrechte an Werken von Jean Tinguely und weiteren Künstler:innen in der Sammlung. Die Abklärung und Abgeltung dieser Rechte ist Sache des Antragstellers oder der Antragsstellerin. Hierfür ist in der Schweiz die Verwertungsgesellschaft ProLitteris, Zürich (link Webseite www.prolitteris.ch) zuständig. Das Museum Tinguely haftet nicht für Ansprüche Dritter aus Verletzung von Urheber- und Persönlichkeitsrechten.
Sammlung Museum Tinguely
In der Sammlung des Museum Tinguely sind Arbeiten aller Phasen und Werkgruppen von Jean Tinguely vertreten. Zusammen mit temporären Leihgaben ermöglichen sie den Museumsbesuchenden einen umfangreichen Überblick über das Schaffen des Künstlers. Neben den Skulpturen befindet sich eine Vielzahl von Zeichnungen und Briefzeichnungen, Dokumenten, Ausstellungsplakaten, Katalogen und Dokumentationen sowie Fotografien in der Sammlung des Museums. Alle Bestände sind – soweit möglich – öffentlich zugänglich und werden regelmässig sowohl in der permanenten Ausstellung im Museum Tinguely wie auch als Leihgaben in Ausstellungen auf der ganzen Welt gezeigt.
Die Museumssammlung entstammt einer grosszügigen Gründungsschenkung der Witwe des Künstlers Niki de Saint Phalle, aus der Sammlung von Roche, grösseren und kleineren Schenkungen sowie verschiedenen Ankäufen.
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