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Ekloge
(griech., »Auswahl«),
ausgewähltes Stück, besonders ausgewähltes Gedicht, gleichviel welchen Inhalts;
dann eine Sammlung von mehreren Gedichten gleichen Inhalts, z. B. die Episteln und die Satiren des Horaz (Eclogae), bei den lateinischen Grammatikern besonders die Sammlungen der bukolischen Gedichte des Vergil und Calpurnius;
in der neulateinischen Poesie des Mittelalters die zahlreichen Gedichte, welche wohl der Form, aber nicht immer dem Inhalt nach der bukolischen Poesie angehören;
in der neuern Poesie der Italiener, Spanier und Deutschen s. v. w. Schäfer- und Hirtengedicht (s. Idyll).