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Einige PSM können aufgrund ihrer toxischen Wirkung ein Risiko für Bienen darstellen, wenn sie nicht fachgemäss angewendet werden. In der Risikobeurteilung an Agroscope geht es darum, die erwartete Konzentration der PSM im behandelten Feld und den Nahrungsressourcen der Bienen abzuschätzen, die so genannte Exposition, und mit der Bienentoxizität ins Verhältnis zu setzen. Von der gesuchstellenden Firma werden Studien eingereicht, die die Bienentoxizität in verschiedenen Versuchen nach vorgeschriebenen Standardtests ermittelt haben. Zusätzlich kann die gesuchstellende Firma Informationen über Rückstände von PSM in Pollen und Nektar ermitteln. Bei Verdacht auf eine mögliche negative Wirkung müssen weiterführende Halbfreiland- und Freilandversuche durchgeführt werden. Untersucht werden je nach Versuch Sterberate, Flugintensität, Verhalten der Bienen, Brutentwicklung und Volksentwicklung. Im Rahmen der Zulassung für Pflanzenschutzmittel in der Schweiz werden seit 2019 für Gesuche mit neuen Wirkstoffen nicht nur Studien mit Honigbienen, sondern auch mit Hummeln verlangt.