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Strom… Hä?!
Strom sparen gut und schön, aber was ist das eigentlich, Strom? Und was genau meinen wir, wenn wir Sätze sagen wie: "Da kommt Strom aus der Steckdose"?
So unbekümmert wir Strom im Alltag nutzen – das Phänomen als solches ist komplex. Erstmals wurde es in der Antike vom griechischen Philosophen Thales von Milet beobachtet, als er ca. 600 v.Chr. Katzenfell an Bernstein rieb (warum er das tat, ist leider nicht überliefert, auf die Idee muss man ja erst mal kommen). Folgerichtig leitet sich das Wort Elektrizität vom griechischen „elektron“ für „Bernstein“ ab.
Strom ist ein Thema, das uns alle bewegt. Denn Elektrizität im Sinne von elektrischer Energie ist für die moderne Gesellschaft unentbehrlich geworden. Immer mehr Geräte benötigen Strom, um zu funktionieren. Als elektrischen Strom bezeichnet man in der Physik die Bewegung von Ladungsträgern durch einen Stoff oder durch einen luftleeren Raum (Vakuum). Ladungsträger sind zum Beispiel Elektronen oder Ionen. Bewegen sich also Elektronen zum Beispiel durch einen Kupferdraht, spricht man von Stromfluss. Damit Strom fliessen kann, werden auch Spannung und Widerstand benötigt – diese drei Elemente sind unabdingbar miteinander verknüpft. Eine detaillierte wissenschaftliche Erklärung zu elektrischem Strom findest Du z.B. hier: Wikipedia/Elektrizität.
Die Namen der Wissenschaftler, deren Entdeckungen den Weg zur industriellen Stromerzeugung und -nutzung ebneten, ist lang – vielleicht kennst auch Du den einen oder anderen Namen ?
Benjamin wies 1752 nach, dass Elektrizität auch in der Natur vorkommt und erfand in der Folge den Blitzableiter.
James ist Erfinder der ersten Dampfmaschine, der Kopierpresse sowie u.a. des Dampfkondensators.
Luigi entdeckte am 8. November 1780 die Galvanik, eine Technik bei der ein Gegenstand mithilfe elektrischen Stroms mit Gold oder Silber überzogen wird. Damit schuf er die technischenVoraussetzungen für die gezielte Nutzung des elektrischen Stroms.
Alessandro gelang es 1780 mithilfe der Galvanik erstmals, eine Batterie zu bauen. Er entwickelte auch die Theorie vom elektrischen Strom und entdeckte die Elektrolyse von Wasser.
Michael formulierte die Grundgesetze der Elektrolyse und legte mit seinen Entdeckungen den Grundstein zur Herausbildung der Elektroindustrie. Erfunden hat er auch den faradayschen Käfig: Ein metallischer Käfig, in dessen Inneren keine Elektrizität fliesst, selbst wenn dieser unter Strom gesetzt wird. Autos sind faradaysche Käfige und schützen die Insassen bei einem Gewitter noch sicherer vor einem Blitzeinschlag als Häuser: Warum sind wir bei einem Gewitter im Auto sicher?
Werner von stellte 1867 auf der Pariser Weltausstellung seinen elektrischen Generator vor.
Unter Thomas Alva zahlreichen Erfindungen ist die Glühlampe (Kohlenfadenlampe) die bekannteste.
Die Geschichte der LED-Stromsparlampen begann bereits vor 110 Jahren. Als offizielle Geburtsstunde der industriell gefertigten LEDs gilt allerdings 1962: In diesem Jahr kommen die ersten roten Lumineszenzdioden (Typ GaAsP) auf den Markt, entwickelt von dem Amerikaner Nick Holonyak.
Eine ausführliche chronologische Übersicht der Meilensteine der Stromgeschichte findest Du hier oew-energie.de Geschichte-des-stroms.