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- Das Minimalziel: Was ist das absolute Minimum, um zum Beispiel in die nächste Klassenstufe versetzt zu werden? Was muss man dafür tun?
- Das «Es wäre schön-Ziel»: Welche Leistung, Bewertung, welches Ergebnis wäre erfreulich? Welche Schritte sind dafür nötig?
- Das Traum-Ziel: Welches Ergebnis wäre toll, wenn das Leben ein Wunschkonzert wäre? Was wäre nötig, um dorthin zu gelangen?
Meist stellt man bei dieser Übung fest, dass die Minimalanforderungen relativ problemlos zu schaffen sind und man mit weniger Aufwand als ursprünglich angenommen auf der sicheren Seite ist.
Ist dies nicht der Fall, wird rasch klar, dass die Aufgabe im Moment zu komplex ist und man sich Hilfe organisieren muss. Gleichzeitig weitet sich das Denken, indem man Qualitätsabstufungen definiert, anstatt in Extremen wie «perfekt» oder «schlecht» zu denken. Die Methode fühlt sich nach Selbstbestimmung an, denn sie zeigt: «Ich darf mitbestimmen, welche Massstäbe ich anlege.»
Die Videos der Serie «Stress nicht rum» der Psychologen Stefanie Rietzler und Fabian Grolimund entstehen in Kooperation mit der Stiftung Elternsein - Herausgeberin des Schweizer Elternmagazin Fritz+Fränzi. Und mit Unterstützung von Pro Familia sowie des Bundesamts für Gesundheit.