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Der Wahl-Tessiner Luca De Nicola, 20, hat seine Chance auf die Titelnachfolge von Jan Bühlmann verpasst: Weil er keinen Schweizer Pass besitzt - sein Vater ist Italiener und seine Mutter Holländerin - darf er an der Mister-Schweiz-Wahl 2011 nicht auf der Bühne stehen. Und das, obwohl er während der letzten drei Tage mit den anderen elf Kandidaten auf seinen grossen Auftritt hin übte.
Doch SI online weiss, dass dies nicht Lucas letzte Chance auf den Titel war: Weil ihm dieses Jahr der Auftritt auf der Bühne verwehrt bleibt, darf er sich im kommenden Jahr wieder bewerben - im Gegensatz zu den anderen Kandidaten: Das Reglement der Mister-Schweiz-Organisation besagt, dass sich diejenigen Männer nochmals anmelden dürfen, die nicht in der Liveshow auftraten. Geschäftsführer der Mister-Schweiz-Organisation Urs Brülisauer bestätigt: «Solange ein Kandidat nicht am Wettbewerb - das heisst an der Show - teilnimmt, darf er sich wieder bewerben.»
Auch der diesjährige Kandidat Omar Ahatri, 25, wählte diesen Weg: Er versuchte sein Glück bereits 2008 am Casting. Jetzt, drei Jahre später, schaffte er es, unter die Finalisten zu kommen.
SI online fragt bei De Nicola nach, will wissen, ob er sich nächstes Jahr wieder bewirbt. «Das ist für mich definitiv eine Option, die ich mir aber noch genau überlegen muss!», meint er. Mittlerweile hat er das Vorbereitungscamp in Kreuzlingen verlassen. Auf die Frage, wo er sich zurzeit aufhält und ob er die Wahl als Zuschauer live verfolgen wird, antwortet Luca: «Private Sache, private Sache!»