Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03544.jsonl.gz/521

In dem Gericht „Falscher Hase“, auch „Heuchelhase“, ist nichts von einem Hasen enthalten. Der Name ist vermutlich entstanden, als in früheren Zeiten ein Hackbraten in einer Hasenbratform geschmort wurde. Häufig wurde er auch so geformt, dass er wie ein Hasenrücken aussah. Seit Mitte des 19. Jahrhunderts wird der Begriff auch in Kochbüchern verwendet.
Zutaten
- 250 Gramm Hackfleisch
- 4 Brötchen
- 1 Ei
- 1 halber Hering
- 1 Esslöffel gehackte Kräuter
- 1 Esslöffel Senf
- Salz
- Paniermehl
- Fett zum Braten
Der Hering kann je nach Geschmack auch weggelassen werden.
Zubereitung
Die Brötchen werden eingeweicht und gut ausgedrückt. Der Hering wird fein gehackt. Aus allen Zutaten wird ein Teig bereitet, dieser wird oval geformt. Dann wird er in Paniermehl gewälzt. Auf beiden Seiten wird er in heissem Fett, unter regelmässigem Begiessen, braun gebraten.
Wenn man den Hackbraten in wenig Fett anbrät, Brühe nachgiesst und ihn dann weichdämpft, braucht man weniger Fett. Dazu muss der Teig aber etwas fester sein.
Als Variante kann man den Teig auch breitdrücken, zwei hartgekochte und geschälte Eier darauflegen und den Teig dann zusammenrollen. Die weitere Zubereitung ist genauso wie beim Grundrezept.
Zu dem „Falschen Hasen“ schmecken Erbsen mit jungen Mohrrüben und Salzkartoffeln. Man kann den „Falschen Hasen“ auch kalt, in Scheiben geschnitten, mit Bratkartoffeln als Beilage und mit Radieschen garniert, geniessen.