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Aufnahmegruppe
Der Eintritt eines Eingewiesenen erfolgt in die geschlossene Aufnahmegruppe oder bei Suchtproblematik in die Suchtgruppe. Die Aufnahmegruppe betreut in der Regel bis zu neun Eingewiesene, die tagsüber in der geschlossenen Abklärungswerkstatt in den Bereichen Holz und Metall sowie im Turnus in der Lingerie arbeiten.
Das Team von acht Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen ist einer Gruppenleitung unterstellt.
Die Betreuungsintensität durch das Personal ist auf dieser Gruppe 24-stündig (Pikett) und ganzjährig. Sobald die erforderlichen Ziele und Kriterien der ersten Stufe erreicht werden, in der Regel mindestens nach 12 Wochen, erfolgt der Übertritt in die nächste Konzeptstufe.
Ziele:
- Einführung in den Massnahmenvollzug und Erkennen von Möglichkeiten und Grenzen
- Einführung und Durchsetzung einer festen Tagesstruktur
- Drogenabstinenz
- Verhinderung von Fluchten und deliktischen Handlungen
- pädagogische, psychologische und psychiatrische Abklärung im persönlichen Bereich
- Eignungs- und Neigungsabklärung im beruflichen Bereich mit Schultest und Stellwerktest
- Bereitschaft, sich mit dem persönlichen Verhalten, das schliesslich zur Einweisung führte, auseinanderzusetzen, um alternative Perspektiven zu entwickeln
- Abschluss einer ersten Erziehungsplanung mit Grob- und Fernzielen
- Erreichen einer minimalen Belastbarkeit für den Übertritt in die 2. Konzeptstufe