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Weitere Luftaufnahmen von Blonay
Das Schloss Blonay ist seit seiner Konstruktion das Eigentum der gleichen Familie (ausser 1752 bis 1806). Die Familie von Blonay war am Anfang eine abhängige savoyische Familie von Peter II aus Savoyen.
Zuvor hatten die ersten Herren von Blonay vom Bischof von Lausanne die Stadt Vevey und das Dorf Corsier erhalten, und vom Bischofs von Sion die Bewachung des Schlosses Chillon. Gegen 1150 sah der Herr von Blonay, der an einen Kreuzzug ins Heilige Land teilnahm, bei seiner Rückkehr das Haus Savoyen, das sich in Chillon niederliess, das sie soeben vom Bischof von Sion gestohlen hatte. Somit bauten die Blonay ihr eigenes Schloss, um einen sicheren Ort auf ihren Ländereien zu haben (1184).
Herrliberger (18e siècle)
Der Konflikt mit dem Haus von Savoyen ging in 1267 mit einem Kompromiss zu Ende, der den Blonay wichtige Funktionen in der savoyischen Verwaltung vermittelte: Vogt vom Waadtland, Schlossherr über Moudon, kaiserlicher Richter in Lausanne, Botschafter bei den Eidgenossen, usw. Ausserdem beherrschte die Familie über fünfundzwanzig Gemeinden und bereicherte sich genug, um das Schloss bis zu ihrer heutigen Form zu vergrössern.
Während der Reform teilten sich die Blonay in zwei Zweigen: einer, die katholisch blieb, liess sich in Savoyen, bei Tourronde in der Nähe von Evian, nieder. Der andere blieb der Waadtländischen Erde treu und konvertierte sich zum Protestantismus und akzeptierte die Beherrschung aus Bern.
Sie akzeptierte es, aber ohne je mitarbeiten zu wollen, entgegen den anderen Waadtländischen Herren. Auch wurde sie während der gesamten Berner Zeit von jeder politischen, militärischen oder administrativen Funktion ausgeschlossen.
Die Blonay beschränkten sich darauf, ihre Erde zu kultivieren und eine glänzende, aber kostspielige Gesellschaft zu unterhalten. So kostspielig, dass sie sich nach und nach von Saint-Légier, vom Schloss Hauteville losmachen und den Rest belasten mussten. In 1752 waren die Erben der Familie von Blonay gezwungen, das Schloss an Richard von Graffenried zu verkaufen, um sich in Vevey niederzulassen.
Fünfzig Jahre später konnte die Familie den Besitz der patrizier Berner Familie von Graffenried zurückkaufen.
Die Graffenried hatten die Zeit genutzt, das Innere des Schlosses zu restaurieren, um es komfortabeler zu machen.
Wie alle Schlösser hat das von Blonay im Laufe der Jahrhunderte Umbauten erfahren, um es an die Fortschritte der Militärkunst anzupassen. Von der primitiven Festung bleibt nur der viereckige Wachtturm, dessen obere Fenster in Kreisform gewiss später hinzugefügt worden, um das Innere besser zu beleuchten.
Archeologen gehen davon aus, dass das Schloss als unregelmässiges Rechteck früher vier Winkeltürme hatte, von denen zwei noch bis heute stehen.
Was die vier Strebepfeiler betrifft, so waren sie früher notwendig, wo der steile Abhang einen Graben nicht zuliess.
Die vorstehende Türe, den man im Norden sieht, und den man durchquert, um auf die Terrasse des Schlosses hineinzugehen, stammt aus Bern.
Der Wachturm
Aussicht auf das Dach und auf den Dent von Jaman
Unter den Dächern, das Zimmer der Fräuleins
Der innere Hof, wunderbar restauriert
Das Schloss gehört zur Zeit der Stiftung von Blonay.
Eine Nachtaufnahme des Schlosses von Erica Humbert-Droz
Site officiel de Blonay
Pages de la famille de Blonay
Bibliographie