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Zur Arbeitsgruppe gehören Mitglieder der Industriekommissionen beider parlamentarischer Räte, Vertreter verschiedener Ministerien und Behörden, der Gewerkschaften, der Kernkraftwerksstandorte, der Umwelt- und Konsumentenorganisationen sowie Energieexperten.
Die erste Paneldiskussion zum Thema der Behandlung und Entsorgung radioaktiver Abfälle hat im Januar 2006 stattgefunden. Dabei stand auch die Errichtung eines zentralen Zwischenlagers zur Diskussion, das einige Gemeindebehörden auf ihrem Gemeindegebiet befürworten würden. Weitere Treffen werden die Themen öffentliche Mitwirkung und Meinungsbildung, Rechtsgrundlagen sowie die Rolle der Kernenergie in der Stromversorgung behandeln.
Die gegenwärtige sozialistische Regierung Spaniens hatte 2004 im Wahlkampf den mittelfristigen Ausstieg aus der Kernenergie angekündigt. In ihrem Bericht zur Energiepolitik Spaniens hatte die Internationale Energieagentur (IEA) im Oktober 2005 der Regierung hingegen empfohlen, eine quantitative Analyse der Konsequenzen für Versorgungssicherheit, Umweltschutz und Wirtschaftswachstum durchzuführen und öffentlich zu diskutieren, bevor sie einen Entscheid über einen Ausstieg aus der Kernenergie fällt. Zurzeit deckt die Kernenergie knapp ein Viertel des spanischen Strombedarfs ab.
Quelle
M.A. nach NucNet, 1. Februar 2006, und Foro de la Industria Nuclear Espanola, 2. Februar 2006