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Im Brennpunkt der Not, wo das Elend am grössten ist, wo die Ärmsten der Armen leben – dort zu helfen ist ein Hauptanliegen der Inter-Mission. Auf vielfältige Weise geschieht dies in den 130 Schulen in Dörfern oder in den Slums der Grossstädte. Neben dem Schulunterricht kann das zum Beispiel durch eine tägliche, warme Mahlzeit, Kleidung, Hausaufgabenbetreuung und medizinische Versorgung sein. Die Kinder erfahren von den Lehrerinnen persönliche Zuwendung sowie individuelle Betreuung in einer guten und fröhlichen Atmosphäre.
Mehr als 20‘000 Kinder, hauptsächlich in Indien, aber auch in Ruanda und Brasilien werden auf diese Weise gefördert. Von der Vorschulstufe bis zur Matura. Meist haben diese Schulen weitherum einen äusserst guten Ruf und sind sehr beliebt. Die Eltern wissen, dass die Tagesschulen die einzige Möglichkeit für ihre Kinder sind, eine gute Ausbildung zu erhalten. Das Interesse an christlichen Schulen ist so gross, dass an manchen Orten die “Mauern“ zwischen Menschen verschiedener Kasten fallen, und unter Umständen ein Kind aus der hohen Kaste neben einem Kind aus der niedrigen Kaste sitzt, was sonst in Indien undenkbar wäre. So wird an den Schulen auch das Zusammengehörigkeitsgefühl und der Gemeinschaftssinn gefördert.