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Konservieren
Die Konservierung von Funden, die bei den Ausgrabungen geborgen werden, ist ein wesentlicher Aspekt der Archäologie. Frisch ausgegrabene Funde, speziell solche aus Metall, Glas und Textil, sind meist schlecht erhalten und sehr fragil. Oftmals sind die Objekte auch schwer zu bestimmen, da ihre Oberflächen von Erdkrusten und Korrosionsprodukten bedeckt sind. Das Ziel der Konservierung ist zum einen die weitere Zerstörung der Funde z.B. durch chemische Zersetzungsprozesse zu verhindern und zum anderen möglichst viele Informationen über die Art der Objekte herauszufinden. Dies ist die Aufgabe gut ausgebildeter Spezialisten, die man Konservatoren nennt.
Konservatoren arbeiten meistens in ihrem Atelier oder Labor. Mit Hilfe von Röntgen- oder Computertomographie-Aufnahmen und dem Mikroskop erstellen sie dort einen detaillierten Zustandsbericht zu den einzelnen Funden und entwickeln Konzepte für deren Reinigung und Behandlung. Mit diversen Chemikalien und Werkzeugen führen sie die Behandlung aus. Schliesslich verpacken sie die Objekte für eine weitere optimale Aufbewahrung im Funddepot.
Zur Aufgabe von Konservatoren gehört nicht nur die Arbeit im Labor, sondern auch die Hilfe bei der Bergung von besonders fragilen oder besonders bedeutsamen Funden auf Ausgrabungen (z.B. bei Blockbergungen).