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Fertiggestellter Spielhof
Spielhof 27, Glarus
Der zweigeschossige murale Bau entstand nach dem Brand von Glarus im Jahre 1886 durch den Seckelmeister J. Streiff. Das Haus wurde damals anscheinend zweigeschossig ausgeführt um den Sonnenentzug für das private Wohnhaus des Seckelmeisters auf der gegenüberliegenden Strassenseite zu minimieren und ihm die Sicht auf die Kirchenuhr nicht zu nehmen. Die letzten 129 Jahre wurde das Gebäude nicht bewohnt.
Das Objekt wurde sanft renoviert, der Bestand mit seinen Raum- und Fenstereinteilungen mit gezogenen Gläsern wurden erhalten. Das gesamte Projekt wurde in enger Zusammenarbeit mit der Denkmalpflege erarbeitet. Der Verandaraum wird fachgerecht gereinigt und kleinere Ergänzungen an den Malerarbeiten werten den Raum wieder auf. Der Einbau von antiken Gussradiatoren lassen den Raum auch im Winter benutzen. Die bestehenden Holzbalken und Naturholztüren wurden gereinigt und zweifarbig in Anlehnung des Verandaraumes gestrichen. Der Ausbau der Obergeschossräume wurde im Kontrast zu den Räumen im EG modern und klar in Struktur und Farbe ausformuliert.