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Der chinesische ICT- und Smartphone-Riese Huawei mit Sitz in Shenzhen rechnet für das Jahr 2021 mit einem Umsatzeinbruch in Höhe von 30 Prozent. In einem Neujahrsbrief an die Angestellten des Konzerns liess der rotierende Vorstandsvorsitzende Guo Ping wissen, dass der Umsatz des Unternehmens 2021 voraussichtlich 634 Milliarden Yuan (87,8 Milliarden Euro) betragen werde. Dies entspricht gegenüber 2020 einem Minus von exakt 28,9 Prozent. Die detaillierte Jahresbilanz will Huawei im März veröffentlichen.
Guo Ping verweist in seinem Schreiben auf ein "unberechenbares Geschäftsumfeld" und eine "Politisierung der Technologie", ohne jedoch näher darauf einzugehen.
Zur Erinnerung: Die US-Regierung unter dem damaligen Präsidenten Donald Trump hatte 2019 weitreichende Handelssanktionen gegen Huawei verhängt, die mit Gefahren für die nationale Sicherheit der Vereinigten Staaten begründet wurden. Huawei ist seither untersagt, kritische Technologieprodukte aus den USA zu kaufen. Auch in anderen Ländern wurde die Zusammenarbeit mit dem chinesischen Konzern stark eingeschränkt.
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