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Was hat der Autor zu sagen Letztes, vorweihnachtliches Modell, Baujahr 1978, Vorname ist bekannt, Nachname tut nichts weiter zur Sache. Wer den Autoren kennt, dürfte wissen, wer diese Zeilen geschrieben hat. Wer ihn nicht kennt, braucht dies auch nicht zwingend zu tun. Im Zweifel ist der Autor ersetzbar wie jeder andere auch zu kompliziert, als dass ihn jemand wirklich verstehen möchte und zu langweilig, um auf einen spannenden Fussball-Fernsehabend zu verzichten, sofern man Fussball mag. Der Autor mag keinen Fussball. Dem Vernehmen seiner Texte nach geht er offenbar schon länger keiner geregelten Arbeit mehr nach, wofür er sich explizit weder entschuldigt, rechtfertigt noch schämt. Seine Ausdrucksweise lässt den Verdacht aufkommen, dass er an einer Form von Geisteserkrankung leidet, was er nicht abstreitet, allerdings zeitgleich darauf hinweist, vor der Beurteilung des Geisteszustand anderer erst einmal ein ernstes Wort mit dem Vis-à-vis im morgendlichen Spiegel zu wechseln, bei welchem meist wesentlich mehr im Argen liegt als nur einige schlecht rasierte Stopeln oder unzureichend abgewaschenes Makeup des Vortages. Berechtigerweise darf man annehmen, dass er ein ausgesprochen negatives Weltbild pflegt, wobei er sich Verwendung des Verbs ‚pflegen‘ verwehrt, indem er darauf hinweist, dass es heute schwerer denn je falle, der Welt etwas Positives abzuringen. Bei allem Pessimismus, so lässt er ausrichten, schätze er Flüsse und Seen (sofern diese badetauglich sind) und Berge, wobei er selbige heute nicht mehr mit dem Ergeiz erklimme wie in früheren Jahren, auch er werde schliesslich nur noch älter, grauer und wackeliger auf den Beinen (das rechte Knie ist schon hinüber). Er sagt, er möge gutes Essen, einfaches, vorzugsweise italienisches aber auch slowakisches oder einheimische Käsespeisen. Er ist gerne zuhause, im Schutz der eigenen vier Wände, hört und macht Musik, verzichtet aber schon seit Jahren auf TV, welches man nur noch hirnamputiert nennen könne. Auch wenn er schon lange keiner regulären Erwerbsarbeit mehr nachgeht, ist er dem Metier Informatik verwachsen geblieben, wenn auch nur aus Interesse und Lust an der Sache, allerdings, so insistiert er vehement, sei er kein Gamer. Länger als 3 Monate Gameboy in den frühen 90er habe sein Interesse am Gamen nicht gedauert. Vielleicht, könnte man behaupten, grübelt er zuviel, über alles. In der Tat, er nennt dies pathopsychologisch korrekt fruchtloses Grübeln, kein Wunder also, dass es mit seiner Geistesverfassung nicht zum Besten steht. Entschuldigend, so möchte er hier anmerken, sei es schwierig angesichts des Zustandes der heutigen Welt nicht ins Grübeln zu kommen, was, so betont er, selbstverständlich bedinge, allen Widrigkeiten zum Trotz, sich seiner Sinne und seines Verstandes bedienen zu können, oder eher: sich derselben bedienen zu wollen, was keine Gottesgabe sondern schwere Mühe sei. In der Tat nennt er es ein ‚Kranken an der Welt‘. Aber auch wenn er das Interesse am Makrokosmos während der letzten Jahre zugunsten seines eigenen Mikrokosmos reduzieren musste, hat er das grosse Ganze immer mit auf dem Schirm; denn verstehen zu wollen, was die Dinge im Inneresten zusammenhielte, war schon immer sein Hauptinteresse an der Welt.