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Der Astronom Willhelm Herrschel entdeckte 1789 den Saturnmond Enceladus. Er besteht grössenteils aus Eis und seine Dichte beträgt 1,61 Gramm pro Kubikzentimeter. Die Raumsonde Cassini untersuchte ihn ab 2005 mehrmals. 2006 stellten WissenschaftlerInnen der NASA fest, dass sich auf Enceladus flüssiges Wasser befindet. Die Sonde stellte ausserdem fest, dass Enceladus über eine Wärmequelle und organisches Material verfügt. Er erfüllt damit wichtige Voraussetzungen damit Leben entstehen kann oder einmal entstanden ist.
Titan heisst Titan - nach dem Göttergeschlecht der Titanen-, weil er der grösste Mond des Saturns ist. Der niederländische Astronom Christiaan Huygens entdeckte ihn 1655. 1980 besuchte ihn die Raumsonde Voyager 1 und 2005 landete die Raumsonde Huygens der Mission Cassini-Huygens auf dem Mond und ermöglichte neue Erkenntnisse. Er ist der erdähnlichste Himmelskörper in unserem Sonnensystem mit einer stickstoffreichen Atmosphäre und dem Vorkommen von Flüssigkeit, allerdings viel geringerer Dichte: nur 1,88 Gramm pro Kubikzentimeter statt 5,51 wie die Erde. Und er befindet sich ausserhalb der habitablen - für Lebewesen bewohnbaren - Zone, denn er ist viel zu weit von der Sonne entfernt. Seine äusserste Schicht besteht denn auch aus Eis und Methanhydrat.