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Unter den Opfern waren 27 Männer, sechs Frauen und vier Kinder, wie die Schweizerische Lebensrettungs-Gesellschaft (SLRG) in der am Montag veröffentlichten Zwischenbilanz zum Ende der Badesaison 2018 schreibt. Nach der Badesaison 2017 waren 34 Personen ertrunken - unter anderem ein Kind.
14 Menschen verunfallten in Flüssen oder Bächen, 19 in Seen. Zwei tödliche Unfälle ereignete sich in einem Bad, einer in einem privaten Pool und einer in einem Teich. Insgesamt ertranken 12 Personen mit ausländischer Staatsbürgerschaft.
Die Lebensrettungs-Gesellschaft betont, dass es in überwachten Bädern praktisch keine tödlichen Badeunfälle gebe. "Den Hotspot stellen die offenen Gewässer dar", heisst es in der Mitteilung weiter. 33 der 37 Todesfälle ereigneten sich nämlich in offenen Gewässern.
Mit zielgruppengerechter Präventionsarbeit will die SLRG diesem Trend entgegenwirken. Beispielsweise, indem sie die Baderegeln bekannter macht, Plakate und Flyer Empfangszentren und Asylkoordinatoren zur Verfügung stellt oder mit dem Programm "Wassersicherheit macht Schule", mit dem sie Kinder und Jugendliche früh für die Wassersicherheit gewinnen und Lehrpersonen bei ihrer Arbeit entlasten will.
(SDA)