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Wir müssen bei uns selbst anfangen, um neue Arbeitsweisen zu entwerfen. Die Technologie liefert die Werkzeuge, aber es sind die Menschen, die „smart“ sind.
Im Jahr 2020 wurde viel über „Servant Leadership“ gesprochen und darüber, wie wichtig es für Führungskräfte ist, für ihre Mitarbeiter da zu sein, ihnen zuzuhören und sie zu fragen, wie sie helfen können.
Laut der Harvard Business Review wird 2021 das Jahr der „Compassionate Leadership“ sein, einer Führung, die auf Mitgefühl und Weisheit beruht. Im beruflichen Bereich bedeutet Mitgefühl, positive Absichten und eine echte Sorge um andere zu haben. Weitere Studien zeigen, dass mitfühlende Führungskräfte als stärker und kompetenter wahrgenommen werden.
Vielleicht ist es sogar richtiger, von „Empathetic Leadership“ zu sprechen, also einer Person, die sich wirklich mit ihren Mitarbeitern identifizieren will, um deren Bedürfnisse und Potenziale zu verstehen, mit dem Ziel, ihnen zu helfen, kontinuierlich zu wachsen.
74 % der von Zenefits für Deloitte befragten Arbeitnehmer erkannten, wie wichtig es ist, einfühlsame und unterstützende Führungskräfte zu haben.
Vor der Pandemie stellte das Wall Street Journal fest, dass nur eines von fünf Unternehmen Trainingsmöglichkeiten anbot, um zu lernen, wie man ein „Empathetic Leader“ ist.
Empathische Führung bedeutet, in der Lage zu sein, zu kommunizieren, dass man traurig, verwirrt oder wütend ist.
Laut einem Artikel, der im The Journal of Behavioral Science veröffentlicht wurde, geben 70 % der erfolgreichen Menschen an, von Zeit zu Zeit unter dem Hochstapler-Syndrom zu leiden. Erstmals 1978 identifiziert, ist das Hochstapler-Syndrom das Gefühl, dass man nur aufgrund von Glück erfolgreich ist und nicht aufgrund der eigenen Fähigkeiten und Erfahrungen.
Das Mitteilen dieser Gefühle an das Team hilft, die Führungskraft zu „vermenschlichen“ und einen authentischen Dialog zu eröffnen.
Die Herausforderungen:
1. Führungskräfte in Kommunikation und Empathie schulen
Empathie schafft stärkere Verbindungen zwischen Menschen, verbessert die Zusammenarbeit, erhöht das Vertrauen und die Loyalität.
Diejenigen, die von einfühlsamen Führungskräften geführt werden, kommen besser mit Stress zurecht, während diejenigen, die mit Managern arbeiten, die „business as usual“ agieren, sich möglicherweise weniger für das Unternehmen engagieren.
2. Führungskräften helfen, den Menschen zuzuhören
Kontinuierliches Zuhören ermöglicht es, ein tiefes Verständnis für die Motivatoren der Menschen zu erlangen, ein zentrales Element, um jeden in die Lage zu versetzen, sein Bestes zu geben und gleichzeitig seine berufliche Erfüllung – oder sein Glück – zu erreichen.
Schlussfolgerungen
HR kann und sollte Führungskräfte dabei unterstützen, ihren Mitarbeitern zuzuhören.
Wie wird das gemacht? Es ist ratsam, diese Fähigkeiten zu bewerten und ein maßgeschneidertes Training zu implementieren, um Führungskräfte anzuleiten, mit Empathie zu führen.
Wir empfehlen 3 spezifische Tests zu diesem Thema:
1. Autoritärer Führungsstil: Wer diese Fähigkeit besitzt, hat einen positiven Einfluss auf seine Arbeitsgruppe.
2. Empathie-Test: Die Fähigkeit, eine Situation aus der Sicht der anderen Person zu erleben, wodurch Sie deren Gefühle, Ideen, Wünsche und Emotionen verstehen können.
3. Zuhören-Test: Zuhören bedeutet, sich auf die andere Person einzustellen und auf nonverbale Signale zu achten.
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