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Die Fondation Oskar Kokoschka wird 1988 auf Initiative der Witwe des Künstlers, Olda Palkovská (1915–2004), gegründet. Die Sammlung, die Werke aus allen Schaffensphasen Kokoschkas (1886–1980) von seiner Studienzeit an der Wiener Kunstgewerbeschule bis zu seinen letzten Jahren in Villeneuve umfasst, spiegelt ein breites Spektrum an Techniken. Der Bestand, der ständig weiter wächst, zählt heute mehr als 2 300 Gemälde, Aquarelle und Zeichnungen, zu denen fast das gesamte lithografische Oeuvre hinzukommt.
Zur Sammlung gehört zudem ein umfangreiches Ensemble von Objekten aus dem Besitz des Künstlers, die ihm als Inspirationsquelle für verschiedene Arbeiten dienten. Seit 2012 verfügt die Fondation über Ausstellungsräume im Musée Jenisch. Zwei Räume für die Dauerausstellung und ein Raum für Wechselausstellungen ermöglichen eine Präsentation von Kokoschkas Werken rund um die Hauptthemen, die ihn in mehr als 70 Jahren seines Schaffens beschäftigt haben, darunter Porträts, Landschaften, Akte, Stillleben, Reisen, Theater, Oper und Musik.
Die Aufgaben der Fondation Oskar Kokoschka sind die Erhaltung, Dokumentation und Erforschung seiner Werke. Zu diesem Zweck organisiert sie Ausstellungen in Zusammenarbeit mit Museen sowie privaten und öffentlichen Institutionen in der Schweiz und im Ausland und fördert Forschungsprojekte, Publikationen und Vorträge über Kokoschka.
Präsident: Lukas Gloor
Konservatorin: Aglaja Kempf