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Das Wichtigste in Kürze
- Letzten März erlitt Jules Collett aus England eine Herzattacke.
- Bis die Ambulanz eintraf, leistete sein 13-jähriger Sohn Henry Erste Hilfe.
- Deswegen wurde Henry nun ein Award verliehen.
Ohne seinen Sohn wäre Jules Collett aus Hipperholme (E) nun vermutlich nicht mehr hier. Im März kollabierte der 56-Jährige beim Joggen mit seinem Sohn Henry. Dieser reagierte sofort – und erhält dafür nun sogar einen Award.
Sein Vater sei während dem Rennen bewusstlos geworden, sagte Henry gegenüber «BBC». Bereits zuvor habe sich sein Vater «nicht so gut» gefühlt. Kurz nachdem er dies seinem Sohn gesagt hatte, fiel er in Ohnmacht.
«Ich ging zu ihm und er atmete sehr komisch», erzählt Henry. Sofort rief der 13-Jährige die Ambulanz. Diese wies ihn an, die Herz-Lungen-Wiederbelebung zu starten.
Der Druck ist riesig: «Was du in den nächsten zehn Minuten machst, könnte ihn retten», sei Henry durch den Kopf gegangen.
«Wäre er nicht gewesen, wäre ich nicht hier»
In der Nähe befand sich ein Rugby-Club, wo er einen Defibrillator holte. Bis die Ambulanz kam, leistete er dann erste Hilfe. Sein Vater ist ihm dafür unglaublich dankbar.
«Ich lebe dank Henry. Wäre er nicht gewesen, wäre ich nicht hier», sagt er gegenüber der «BBC». Es sei «wirklich unglaublich», was sein Sohn an diesem Tag leistete.
Dieser Meinung ist scheinbar auch die British Heart Foundation. Sie verlieh dem Teenager den Heart Hero Award. «Es fühlt sich unglaublich an, diesen Award zu bekommen», meint der Held des Tages dazu.