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Die Veröffentlichung von Michael Wolffs Fire and Fury – ein Insiderbericht über die ersten Monate der Trump-Regierung – hat einen Feuersturm in den Medien ausgelöst. Angeheizt wurde die Debatte durch die Behauptung, Trump sei geistig untauglich für das Amt des Präsidenten. Vertreter der Medien und Politiker der Demokratischen Partei fordern angesichts des Portraits Trumps in dem Buch, der Präsident solle für unzurechnungsfähig erklärt werden. In dem unwahrscheinlichen Fall, dass ein solches Manöver Erfolg hätte, wäre das Ergebnis die Ernennung von Mike Pence zum neuen Präsidenten.
Mit seiner Reaktion goss Trump, wie üblich, Öl ins Feuer. Zuerst drohte er dem Autor und dem Verlag und versuchte, die Veröffentlichung des Buchs zu verhindern. Danach machte er seinem ehemaligen Wahlkampfmanager und Berater Stephen Bannon, der mittlerweile das faschistische Nachrichtenportal Breitbart News leitet und Wolffs wichtigste Quelle war, schwerste Vorwürfe. Später prahlte er in idiotischen Tweets mit seinem angeblichen Intellekt und bezeichnete sich als „stabiles Genie“.
Wolff ist seit langem als Chronist der Marotten und Fabeln der Oberschicht von Manhattan bekannt. Fire and Fury ist ein typisches Beispiel für seine….