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Beschreibung
Manlio Rho beginnt 1918 mit der Malerei und beschäftigt sich auch mit Plakaten und Grafikdesign. Zwischen 1933 und ’34, unter Abkehr von den anfänglichen Trends des zwanzigsten Jahrhunderts, nähert er sich 1935 der Abstraktion und nimmt mit Radice an einer Ausstellung in der Galerie Milione in Mailand teil. Im Jahr 1936 organisiert er in Como mit Sartoris Radice die Ausstellung der modernen italienischen Malerei. 1938 schließt er sich der Gruppe Valori Primordiali an und unterzeichnet in den 40er Jahren das Manifest der Gruppo Primordiale Futuristi Sant’Elia mit Badiali, Cattaneo, Licini, Lingeri, Nizzoli, Prampolini, Radice und Sartoris. Er liebte seine Heimat, wo er geboren wurde und für immer lebte, aber er war auch sehr bewusst und sensibel für neue künstlerische Trends, die aus dem Ausland kamen. Wichtige Anregungen erhielt er durch das Beispiel des Bauhauses in Weimar und Dessau, aber auch durch den Neo-Plastizismus von Mondrian, mit dem er nicht nur den ethischen und theosophischen Überbau teilte, sondern auch das Konzept, Kunst durch reine Beziehungen von Formen und Farben zu machen.