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Außenkamin
Der Außenkamin ist schon ein paar Jahre alt un hat inzwischen Patina angesetzt. Er wurde zum Betreiben eines Wohnzimmer-Holzofens am Giebel des Hauses montiert. Auf seinem Hut brachte ich eine Wetterfahne an, die sich schon nach der ersten Heizperiode nicht mehr drehte. Die beiden Kugellager waren vor dem Regen geschützt in einem oben geschlossenen Messingrohr eingebaut. Woran ich nicht dachte, waren die feuchten Abgase aus dem Kamin, denen sie ausgesetzt waren und die sie zu je einen Rostklumpen verwandelten.
Kugellager aus nicht rostendem Metall wären diesen erschwerenden Bedingungen wahrscheinlich gewachsen gewesen. Bei der jetzt vorgenommenen Reparatur ging ich aber zu Gleitlagern aus Teflon® über. Für oben fertigte ich eine Pfanne, die sich auf einer M6-Hutmutter mit Kugelkopf dreht, für unten eine einfache Hülse, die den glatten Teil des Stützstabes umschließt. Der Stab ist unten verlängert, wo er sich über ein Kreuz an der Rohrinnenwand abstützt, was im Bild unter die noch spiegelnde Hutunterseite zu sehen ist..
Die Bauordnung verlangte bereits 2005, dass der Kamin den First des Daches zu überragen hat. Das ergab bei unserem Kamin eine freie Länge über der obersten Befestigungsmöglichkeit an der Hauswand von etwa 3½ Metern. Ich konnte die freie Länge auf das erträgliche Maß von etwa 2½ Metern mit Hilfe einer Doppelschiene verringern. Diese an der Hauswand befestigte Schiene ist zusammen mit dem Kaminrohr durch das vorspringende Dach bis unter den Regenwasser-Schirm geführt. Dort ist das Rohr mit eine Schelle an ihr befestigt. Die Befestigung wird noch von der Dachdurchführungs-Haube umschlossen.Siegfried Wetzel, CH 3400 Burgdorf, April 2011
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