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Bei der Einweihungsfahrt am Donnerstag musste das Schiff in Lausanne dem garstigen Wetter mit Wind und Regen trotzen. Die Compagnie générale de navigation sur le Lac Léman (CGN) feierte die offizielle Rückkehr des Schiffes in ihre Flotte.
Von einem "mystischen Schiff" und einem "Schmuckstück" sprach die Waadtländer Staatsrätin Nuria Gorrite (SP). Der Kanton steuerte drei Millionen Franken zum Projekt bei, der Rest wurde von der Vereinigung der Freunde der Genfersee-Dampfschiffe bezahlt.
Die "Italie" wurde nach dem Vorbild ihres Schwesterschiffes "Vevey" restauriert. Sie verfügt über einen Dieselmotor, der auf die heutigen Standards angepasst wurde. Der Vortrieb erfolgt weiterhin über die beiden seitlichen Schaufelräder.
Mit der modernen Ausrüstung wird die "Italie" ganzjährig auf dem Genfersee verkehren können. Sie ist vor allem für touristische Rundfahrten vorgesehen und komplettiert die Flotte von insgesamt acht Belle-Epoque-Schiffen, die auf dem Genfersee verkehren.
(SDA)