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Office-Software wird von jedem Unternehmen, jeder Behörde und jedem privaten Anwender genutzt. Daher ist es besonders wichtig, auf die Qualität zu achten. Bei ideale gibt es eine sehr umfangreiche übersichtliche Office-Software mit Preisen. Ich habe an dieser Stelle die verbreitesten Produkte genauer unter die Lupe genommen.
Der Platzhirsch unter den Office-Paketen ist bereits seit mehr als 20 Jahren erhältlich und hat einen Marktanteil von über 90%. Die Software wird in unterschiedlichen Varianten für Windows und den Mac angeboten.
Die einfachste (und günstigste) Variante Home and Student enthält die Textverarbeitung Word, die Tabellenkalkulation Excel, die Präsentationssoftware PowerPoint sowie OneNote, ein Programm zur Verwaltung von Notizen. Diese Version ist ausschließlich für den Privatgebrauch bestimmt. In der knapp doppelt so teuren Variante Home and Business ist außerdem Outlook enthalten, eine Software, mit der sich E-Mails, Aufgaben und Termine verwalten lassen. Noch einmal fast doppelt so teuer ist die professionelle Variante, die zusätzlich das DTP-Programm Publisher und die Datenbanksoftware Access enthält. Darüber hinaus gibt es noch Programme wie Project oder Visio, die mit zu Microsofts Office-Familie gehören, aber separat verkauft werden.
In der Tabellenkalkulation Excel können Graphen und Diagramme wie diese erzeugt werden.
Allgemein arbeiten die einzelnen Office-Komponenten gut miteinander zusammen; so kann zum Beispiel aus einer OneNote-Notiz heraus auf die Aufgaben zugegriffen werden, die in Outlook gespeichert sind. Die Benutzeroberfläche der Office-Komponenten unterscheidet sich von herkömmlichen Windows-Programmen: Statt Menüs und Werkzeugleisten findet man hier die sogenannten Ribbons, die mit Office 2007 eingeführt wurden ― eine Neuerung, die unter Benutzern nicht unumstritten ist. Seit einigen Jahren versieht Microsoft mehr und mehr seiner Programme mit solchen Ribbons, beispielsweise Paint und WordPad in Windows 7 sowie den Explorer in Windows 8.
Die beliebteste Alternative zu Microsoft Office blickt auf eine ähnlich lange Geschichte zurück: Ursprünglich unter dem Namen StarOffice von der Hamburger Firma StarDivision auf den Markt gebracht, wurde das Programm später unter die GNU-Lizenz gestellt ― das bedeutet, dass Benutzer die Software nach Belieben verändern und weitergeben dürfen. Gleichzeitig wurde der Name in OpenOffice.org geändert. 2010 spaltete sich das Projekt in die Versionen LibreOffice und Apache OpenOffice auf, die seitdem getrennt weiterentwickelt werden.
Bis jetzt unterscheiden sich die beiden Varianten nur unwesentlich, und auch in Zukunft wird man problemlos Dokumente zwischen Libre- und OpenOffice austauschen können. Beide Office-Pakete bestehen aus der Textverarbeitung Writer, der Tabellenkalkulation Calc, der Präsentationssoftware Impress, der Datenbanksoftware Base, dem Formeleditor Math und dem Zeichenprogramm Draw. Das letzte Jahr über ging die Entwicklung von LibreOffice deutlich schneller voran, mit einer neuen Version von Apache OpenOffice kann aber noch vor Sommer 2012 gerechnet werden.
Im Gegensatz zu Microsoft Office enthalten die freien Alternativen keinen PIM (Personal Information Manager) wie Outlook. Daher setzen Benutzer häufig eine Kombination von Libre- oder OpenOffice, dem E-Mail-Programm Mozilla Thunderbird und von Lightning ein, einer Software, mit der sich Thunderbird um Kalender und Aufgabenlisten erweitern lässt. Mit dieser Kombination erhält man eine vollständig kostenlose und quelloffene Office-Alternative ― eine so nahtlose Zusammenarbeit der einzelnen Komponenten wie bei Microsoft Office kann man hier allerdings nicht erwarten.
Das Office-Paket von Google wird seit 2007 angeboten und läuft komplett in einem Webbrowser ab, lässt sich also auf jedem Computer benutzen, der über einen Internetanschluss verfügt. Besitzer eines Google-Accounts können die Software kostenlos benutzen; die damit erstellten Dokumente werden auf Googles Servern gespeichert. Das Paket besteht aus Textverarbeitung, Tabellenkalkulation und Präsentationssoftware, die sich gut mit Diensten wie Google Mail oder Google Calendar kombinieren lassen.
Die Office-Software der Nürnberger Firma SoftMaker ist seit 1994 auf dem Markt und wird für Windows und Linux angeboten. Ältere Programmversionen sind kostenlos erhältlich. Es handelt sich hier um eine deutlich schlankere ― und damit schnellere ― Alternative zu Microsoft und zu Libre-/OpenOffice, die sehr gut mit Microsofts Dateiformaten umgehen kann. SoftMaker Office besteht aus der Textverarbeitung TextMaker, der Tabellenkalkulation PlanMaker und dem Präsentationsprogramm Presentations. In der (bisher nur für Windows erhältlichen) Professional-Variante gibt es außerdem die Outlook-Alternative eM Client Pro. Eine Datenbanksoftware ist allerdings nicht enthalten.
Das schon seit über 30 Jahren erhältliche WordPerfect dürfte die älteste Textverarbeitung sein, die immer noch weiterentwickelt wird. Mittlerweile ist sie Bestandteil von WordPerfect Office, das in drei Varianten angeboten wird: Home and Student enthält neben WordPerfect die Tabellenkalkulation Quattro Pro, die Notizverwaltung Lightning, ein Adressbuch und die Präsentationssoftware Presentations. Daneben existieren eine Standard- und eine professionelle Variante, in denen unter anderem eine angepasste Version von Mozilla Thunderbird sowie (in der Professional Edition) die Datenbanksoftware Paradox enthalten sind. Die Preise für die drei verschiedenen Varianten liegen knapp unter denen der entsprechenden Microsoft-Produkte.