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Der Logistik- und KEP-Dienstleister UPS verbessert im ersten Quartal 2020 seinen Konzernumsatz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum zwar von 17,160 Milliarden US-Dollar auf 18,035 Milliarden US-Dollar. Hauptgrund für das Umsatzwachstum bei UPS ist die gute Entwicklung in den Bereichen B2C und Pharma. Der Nettogewinn ging jedoch von 1,111 Milliarden US-Dollar auf 965 Millionen US-Dollar zurück.
Des Weiteren gab UPS bekannt, dass der Konzern seine Gewinnprognose für das Jahr 2020 zurücknimmt. Zum jetzigen Zeitpunkt sei noch keineswegs klar, wie sehr die Corona-Pandemie das Geschäft beeinflussen werde, so UPS. Der Logistikdienstleister hat laut eigenen Angaben Massnahmen ergriffen, um sicherzustellen, dass das Unternehmen sicher durch die Krise komme. Dazu gehören folgende Punkte:
- Das Unternehmen rechnet damit, dass der Investitionsaufwand 2020 ungefähr 1 Milliarde US-Dollar niedriger sein wird als in früheren Schätzungen
- UPS setzt Aktienrückkäufe für 2020 aus und senkt sein geplantes Rückkaufziel für das gesamte Jahr um ungefähr 783 Millionen US-Dollar
Im internationalen Paket-Geschäft ging das Tagesvolumen im kommerziellen Bereich um 1,8 Prozent zurück. Das Sendungsvolumen aus und nach China erholte sich im März 2020 wieder und konnte so Verluste aus dem Januar und Februar zum Teil auffangen. Auch das Segment «Supply Chain and Freight» entwickelte sich negativ, da die Industrie vielerorts stillsteht.