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Schiefertafelfabrik Elm
Inmitten der heimeligen Holzhäuser in der Sandgasse 13, nahe der Kirche Elm, befindet sich die Schiefertafelfabrik. Nach Einstellung der Schiefertafelproduktion im Jahre 1983 erwarb die «Stiftung pro Elm» die historischen Fabrikgebäude mit dem Ziel, die letzten Zeugen des einst im Sernftal blühenden Schiefergewerbes der Nachwelt zu erhalten. Sämtliche Werkzeuge, die einzigartigen und speziellen Gerätschaften und die mit Transmissionsriemen angetriebenen Maschinen sind noch vorhanden und vollkommen funktionstüchtig.
Landesplattenberg Engi
Der Landesplattenberg Engi war nicht nur von wirtschaftlicher Bedeutung für Engi, er zog auch immer wieder Geologen und Paläontologen aus der ganzen Welt an. Im Jahre 1565 wurde der Landesplattenberg Engi erstmals urkundlich erwähnt und bildete im 17. Jahrhundert eine bedeutende Einkommensquelle für das Land Glarus und das Dorf Engi. Ab dem 18. Jahrhundert wurden Schiefertafeln und Steintische nachweislich bis nach Holland und England exportiert, manch ein Schieferprodukt fand von dort auch den Weg bis nach Ost- und Westindien, wie es in alten Dokumenten heisst. Auf den 1. Januar 1834 wurde der Handel mit Schiefer unter staatliche Aufsicht gestellt. Seither führt der Plattenberg in Engi den Namen «Landesplattenberg Engi». Er erlebte sehr gute, aber auch schwierige Zeiten. Im Jahr 1961 musste der Betrieb aus wirtschaftlichen Gründen eingestellt werden.