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Amateurfunk ist ein internationaler Funkdienst und darf nur mit einer Lizenz und einer Konzession betrieben werden. In der Schweiz kann diese Prüfung beim BAKOM abgelegt werden. Diese Behöre stellt einem auch das Rufzeichen aus, sofern man eine Sendekonzession hat. Diese kostet in HB-Land 120.- pro Jahr. Wer nur eine Lizenz hat, darf aber an Clubstationen funken oder die Station eines befreundeten Amateurfunkers (mit dessen Rufzeichen und als Zusatz seinen eigene Name) benutzen.
Jedes Rufzeichen gibt es weltweit nur einmal, es besteht auf dem Prefix als Landeskenner und dem Sufix als persönlichem Kenner. Bei uns ist somit HB9 der Prefix und TPT der Sufix.
Jedes Land hat seine eigenen Prefix, die bereits einiges über die Station aussagen. In der Schweis ist der Prefix für den Amateurfunk HB3, HB4 oder HB9. Manchmal aber gibt es sonderregelungen wie die im Jahr 2000 der Fall war. Da durften HB9 Stationen auch mit dem Prefix HB2 arbeiten. Da konnte also HB9TPT oder HB2TPT gegeben werden. HB3 Stationen sind die Einsteiger (Novice-Licence), HB4 sind militärische Amaterfunkstationen und HB9 sind die, die alle Frequenzbänder und hohe Sendeleistungen (in der Schweiz bis 1000Watt) nutzen dürfen.
Der Amateurfunkdienst gilt als experimentaler Funkdienst und dient nebst dem experimentieren, testen und Selbststudien auch zum Austausch persönlicher Nachrichten. Nicht zulässig sind rechtsgeschäftliche Abwicklungen. Politik und Religion sind im Amateurfunk nicht erwünscht. Leider wird das aber von wenigen Amateuren nicht beachtet.
Bis vor einigen Jahren musste, um auf Kurzwelle funken zu dürfen, eine Prüfung über Morsen abgelegt werdern. Seit dem Jahr 2004 ist dies aber nicht mehr nötig und alle HB9 Stationen dürfen alle Kurzwellenbänder nutzen plus alle anderen natürlich auch. HB3 Stationen dürfen nebst dem 2m- & dem 70cm Band auf Kurzwelle die ersten und letzten zwei Bänder mit maximal 100Watt nutzen. Somit sind dies die beiden Nachtbänder 160m und 80m sowie die Tagesbänder 10m und 15m, wobei die letzten beiden sehr gute Frequenzen für Weitverbindungen, also DX Bänder, sind.