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Conrad Meyer: M. Heinricus Bullingerus, [Zürich], 1660.
Zentralbibliothek Zürich, Bullinger, Heinrich I, 19.
Die nächsten Bände der Edition seiner theologischen Schriften sind projektiert und werden im Folgenden kurz vorgestellt.
Katechetische Schriften
Summa christlicher Religion (1556), Edition
Die Summa christlicher Religion ist die «kleine Schwester» der Dekaden. Dieses katechetische Werk war für eine breitere Leserschaft gedacht. Bullinger veröffentlichte die Summa auf Frühneuhochdeutsch im Jahre 1556. Die Summa fand schnell einen breiten Anklang in der reformierten Welt und erreichte vielfache Auflagen in verschiedene Sprachen. Die erste Auflage von 1556 wird anhand der zweiten Auflage von 1558 und mit Berücksichtigung der lateinischen Übersetzung von Josias Simler aus dem Jahre 1556 historisch-kritisch ediert. Zusammen mit dem katechetischen Werk Catechesis pro adultioribus (1559) soll sie in einem Band der Reihe "Heinrich Bullinger Werke, 3. Abteilung: Theologische Schriften" erscheinen.
Compendium Christianae Religionis (1556), Edition
Bei dem Compendium Christianae Religionis handelt es sich um das gleiche Projekt bzw. Werk wie bei der Summa christlicher Religion (siehe oben).
Pierrick Hildebrand, Projektverantwortlicher beider Editionen
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Catechesis pro adultioribus (1559), Edition
Nach den deutschen und lateinischen Katechismen Leo Juds aus den dreissiger Jahren des sechzehnten Jahrhunderts ist Bullingers Catechesis pro adultioribus (1559) die erste katechetische Publikation aus der reformierten Kirche Zürichs. Das Werk gewährt Einblick in die Unterrichtspraxis der Zürcher Lateinschulen sowie in die Entwicklung der Theologie des Zürcher Kirchenleiters. Inhaltlich interessant ist die Zentralität des Bundesgedankens, auf den zwar im Anschluss an die Katechismen Juds, aber in der veränderten theologischen Konstellation der fünfziger Jahre zurückgegriffen wird. Das Projekt zielt auf die erstmalige wissenschaftliche Ausgabe von einem Zürcher Katechismus aus der Reformationszeitalter ab.
Daniël Timmerman, Projektverantwortlicher
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Programmatische Schriften
De prophetae officio (1532), Edition
De prophetae officio ist die erste öffentlichkeitswirksame Schrift Heinrich Bullingers nach den Wirren des Zweiten Kappeler Krieges und nach seiner Amtsübernahme als Antistes der Zürcher Kirchen. In dieser vor dem Zürcher Rat am Karlstag am 28. Januar 1532 gehaltenen und nachträglich schriftlich fixierten Rede beschreibt Bullinger die fein austarierten Aufgaben des „Propheten“, also des Predigers, im spannungsvollen Zueinander von Bürger- und Kirchengemeinde. Dieses bei dem Zürcher Buchdrucker Christoph Froschauer erschienene Werk gehört zu einer der wichtigsten Schriften des Zwingli-Nachfolgers und markiert den Beginn seiner öffentlichen Wirksamkeit.
Gergely Csukás, Projektverantwortlicher
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De testamento (1534), Edition
De testamento ist eine der wichtigsten Quelle zur Theologie Bullingers und zugleich die erste Schrift in der Theologiegeschichte überhaupt, die den Bund Gottes mit dem Menschen monographisch abhandelt. Sie wird anhand der ersten (1534) und der zweiten Auflage (1537) mit Berücksichtigung der frühneuhochdeutschen Übersetzung von 1534 historisch-kritisch ediert. Sie soll in einem Band der Reihe "Heinrich Bullinger Werke, 3. Abteilung: Theologische Schriften" zusammen mit zwei weiteren programmatischen Abhandlungen des Zürcher Antistes erscheinen: De prophetae officio (1532) und Assertio utriusque in Christo naturae (1534).
Pierrick Hildebrand, Projektverantwortlicher
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Assertio utriusque in Christo naturae (1534), Edition
Diese frühe und wichtige Schrift Bullingers wird anhand der ersten (1534) und der zweiten Auflage (1537) historisch-kritisch ediert. Sie soll in einem Band der Reihe "Heinrich Bullinger Werke, 3. Abteilung: Theologische Schriften" zusammen mit zwei weiteren programmatischen Abhandlungen des Zürcher Antistes erscheinen: De prophetae officio (1532) und De testamento seu foedere Dei (1534).
Luca Baschera, Projektverantwortlicher
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