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- Aus Sicht der Vereinten Nationen ist Venezuelas Präsident Nicolas Maduro wohl persönlich für Verbrechen gegen die Menschlichkeit verantwortlich.
- Seit 2014 sollen der autoritär regierende Maduro und seine Minister zahlreiche Menschenrechtsverletzungen wie willkürliche Tötungen und systematischen Gebrauch der Folter geplant und ausgeführt haben.
Venezuelas Präsident Nicolas Maduro ist aus Sicht der Vereinten
Nationen wohl persönlich für Verbrechen gegen die Menschlichkeit
verantwortlich.
Eine UNO-Untersuchungskommission hat nach eigenen Angaben zahlreiche Anhaltspunkte dafür gefunden, dass Maduro und seine Minister Menschenrechtsverletzungen geplant und ausgeführt haben.
Maduro sowie der Innen- und der Verteidigungsminister wussten laut UNO von den Verbrechen. «Sie gaben Befehle, koordinierten die Aktionen und stellten Mittel zur Förderung der Pläne und der Politik zur Verfügung, unter denen die Verbrechen begangen wurden», hiess es.
Die Kommission untersuchte 223 Fälle, von denen 48 in ihrem mehr als 400-seitigen Report im Detail geschildert werden. Ausserdem habe das Gremium zusätzlich fast 2900 Fälle auf ähnliche Muster von Gewalt und Verbrechen analysiert.
Der Internationale Strafgerichtshof in Den Haag solle sich im Interesse der Opfer zeitnah mit den Vorwürfen befassen. Einen Vorstoss zur gerichtlichen Untersuchung des Verdachts hatten 2018 bereits sechs amerikanische Staaten unternommen.