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Mit geschätzten 60 Stundenkilometer ist ein Schweizer Skateboarder in Melbourne auf einer Autobahn in einen Tunnel gerast und dort gestürzt. Der 21-jährige kam mit Schürfwunden davon. Er brachte aber den Berufsverkehr in der zweitgrössten australischen Stadt zum Erliegen.
Feuerwehrmann Alan Morton kam zufällig vorbei und holte den jungen Mann in sein Auto, wie er dem Onlineportal heraldsun.com.au berichtete. "Als ich ihn fragte, was er sich dabei bloss gedacht habe, meinte er nur: "Das sah doch nach einer netten Strasse aus"", berichtete Morton. Es grenze an ein Wunder, dass niemand verletzt worden sei.
Der Schweizer wurde ins Spital gebracht, wo seine Schürfwunden behandelt wurden. "Ich bin noch nie so schnell auf dem Skateboard gefahren" sagte er später dem Online-Portal. "Ich dachte, ich würde sterben." Er habe keine Ahnung gehabt, dass die Einfahrt in den Tunnel auf dem Skateboard verboten sei.
Der Burnley-Tunnel ist dreispurig und dreieinhalb Kilometer lang. Er verbindet in der Innenstadt zwei Stadtautobahnen. Es fahren jeden Tag 150'000 Autos hindurch. Wie der Schweizer mit seinem Skateboard überhaupt an die Einfahrrampe kam, ist unklar. Ihm drohen Anklagen wegen Missachtung der Verkehrszeichen und Gefährdung von Leben.