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Förderung der Produktion
Der Kulturfonds SUISSIMAGE hat im Rahmen seines Förderprogramms Automatischer Herstellungsbeitrag von langen Kinofilmen CHF 2,6 Millionen für die Produktion von 42 Filmen bereitgestellt, von denen im Januar eine Liste unter der Rubrik «Förderung» veröffentlicht wurde.
Es waren 22 Projekte aus der Deutschschweiz, 15 aus der französischsprachigen Schweiz und 5 aus der italienischsprachigen Schweiz (Kriterium ist der Sitz der Produzentin). Es sind 29 Dokumentar- und 13 Spielfilme. Für die SUISSIMAGE-Förderung müssen Filme einen selektiven Herstellungsbeitrag des BAK und/oder von der SRG im Rahmen des «Pacte de l'audiovisuel» für das Kino (SRG SSR) gefördert worden sein; 29 Spielfilme wurden vom Bundesamt für Kultur und vom Pacte SRG gefördert; 3 Filme wurden vom BAK ohne SRG gefördert und 10 Filme nur vom Pacte SRG. 11 der 42 Filme wurden 2018 von Frauen realisiert.
Der Höhepunkt im Jahr 2018 war der Wettbewerb für Regisseurinnen. Am gleichen Tag am Filmfestival in Locarno wurde die Charta für die Gleichstellung der Geschlechter unterzeichnet und die Preise des Wettbewerbs für Regisseurinnen bekannt gegeben. Den Preis im Wert von CHF 1 Million erhielt Ursula Meier (Produktion Bandita Films) für ihr Projekt QUIET LAND und Carmen Jaquier den Preis von CHF 400'000 für ihr Projekt FOUDRE (Produktion Close Up Films). Die Beträge werden ausbezahlt, sobald die eigentliche Produktion beginnt.
Bezüglich der Produktionsunterstützung muss erwähnt werden, dass der Kulturfonds SUISSIMAGE wie jedes Jahr einen wichtigen Beitrag (CHF 600'000 im 2018) an den Teleproduktions-Fonds für die Produktion von Spielfilmen, Serien, Dokumentarfilmen für das Fernsehen gesprochen hat.
Weiter wird der Fondo Film Plus della Svizzera italiana mit einem jährlichen Beitrag von CHF 30'000 unterstützt.
Punktuelle Unterstützung
Die Kulturkommission erhielt im Jahr 2018 zahlreiche Gesuche für einzelne filmkulturelle Initiativen und Projekte. Sie hat insgesamt eine Summe von CHF 153'000 für 12 Projekte gesprochen, die sie als wichtig erachtet, womit die Summe deutlich höher ist als in den Vorjahren.
So erhielten einen Beitrag von CHF 20'000 oder mehr unter anderem der Verein Pro Short für seine Aktivitäten zugunsten von Kurzfilmen, Cinéforom für seine Studie über die wirtschaftlichen Auswirkungen von audiovisuellem Schaffen, die Lanterne Magique für die Lancierung «La petite Lanterne» für Kinder von 4 bis 6 Jahren und «Zürich für den Film» für die Kampagne zum Kino- und Medienfördergesetz.
Das «Festival international du film et forum international sur les droits humains» erhielt zum ersten Mal eine Unterstützung bei der Einrichtung eines Programms für Filmfachleute.
Neuigkeiten zu anderen Förderprogrammen
Zwischen 2015 und 2017 förderte das Programm für die Digitalisierung 34 Schweizer Filme mit einem Gesamtbetrag von CHF 570'208. Im Jahr 2018 wurden folgende Filme digitalisiert:
REISEN INS LANDESINNERE von Matthias von Gunten, ACHTUNG FERTIG CHARLIE von Mike Eschmann, TAGEDIEBE von Marcel Gisler, LES PETITES COULEURS und LE LIVRE DE CRISTAL von Patricia Plattner. Für die 9 noch nicht fertig erstellten Filme steht noch eine Summe von CHF 173'200 zur Verfügung.
Im Rahmen der Kreativen Projektentwicklung unterstützten die Kulturfonds SUISSIMAGE und SSA zwischen 2013 und 2017 insgesamt 18 Projekte mit jeweils CHF 50'000.
Bei 12 Projekten wurde die Entwicklung abgeschlossen; 3 Filme wurden in den Kinos gezeigt:
CHRIS THE SWISS von Anja Kofmel, PAPA MOLL von Manuel Hendry und DIE GÖTTLICHE ORDNUNG von Petra Volpe. 3 Filme werden zurzeit gedreht oder befinden sich in der Phase der Postproduktion und haben einen automatischen Herstellungsbeitrag von SUISSIMAGE erhalten:
KRIEGSPARADIES/PARADISE WAR von Niklaus Hilber, INSOUMISE von Laura Cazador und Fernando Perez, und SHIPBREAKER von Tim Fehlbaum. Die anderen Projekte befinden sich noch in der Entwicklung oder suchen nach Finanzierung, mit Ausnahme von 2, die aufgegeben wurden.
Ein Drittel der unterstützten Projekte wurde von Frauen realisiert, während sich der Anteil der weiblichen Regisseurinnen an der Anzahl der eingereichten Projekte auf ein Viertel belief.