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Wenn ihr Nashörner sehen wollt müsst ihr unbedingt diesen Park besuchen. Wir sahen mehr Nashörner als Elefanten, Zebras und Giraffen hier zusammen. Im Gegensatz zum Krüger ist es hier um einiges grüner, hügeliger und für uns irgendwie schwerer die Tiere zu entdecken.
Unterkunft in St. Lucia
Wir nächtigten in der Monzi Safaris Lodge in einem kleinen Safari-Zelt mit zwei Einzelbetten. Die Lodge bietet auch diverse Zimmer und Chalets aber auch Dorms an. Zudem gibt's hier zwei Swimmingpools – die wir nicht nutzten da es einfach zu kalt war - zwei super eingerichtete Küchen mit Grillmöglichkeiten. Ein kleines Träumchen, denn man musste nach dem kochen nicht mal selber abwaschen, dies übernahmen die Angestellten. Diese Unterkunft können wir sehr gerne weiterempfehlen.
Hluhluwe-iMfolozi-Park
Der Hluhluwe-iMfolozi-Park ist der älteste Nationalpark Afrikas. Mit seinen 960 km² umfasst er meist hügeliges Gelände.
Hluhluwe und Imfolozi wurden 1895 als getrennte Reservoirs gegründet, als die Population diverser Tiere durch übermässige Jagd gefährdet war. Anfang der 1960er Jahre war das Breitmaulnashorn vom Aussterben bedroht. In Imfolozi existierten weltweit die letzten bekannten Vorkommen und so fing man Exemplare ein und schickte sie an Reservate und Zoos in der ganzen Welt, so dass sich inzwischen die weltweiten Bestände erholt haben. Heute finden ähnliche Bemühungen mit dem Spitzmaulnashorn statt.
Im Laufe der Zeit wurden den Parks weitere Gebiete zugeordnet, 1964 Schutzzäune errichtet und 1989 die beiden Hauptgebiete und der trennende Korridor zum heutigen Park vereint.
Der IMfolozi Teil ist sehr hügelig und wir sehen dort nur sehr selten einige Tiere. Man muss jedoch sagen das wir diesen Teil am Nachmittag auf dem Weg nach St. Lucia unserer Unterkunft besuchten und somit nicht ganz so fest auf Tiersuche aus waren.
Im Hluhluwe Teil, den wir Tags darauf besuchten, sahen wir dann schon wesentlich mehr Tiere und es war auch einiges flacher.
Im Gegensatz zum Krüger NP war es hier grüner und teilweise nervten uns die Büsche und Sträucher schon sehr. Ein höher sitzendes Auto wäre hier von Vorteil gewesen. Trotzdem sahen wir duzende Nashörner, jedoch nur das Breitmaul. Denn es gibt hier zwei verschiedene, das White Rhino (Breitmaulnashorn) und das Black Rhino (Spitzmaulnashorn).
Das Breitmaulnashorn ist neben Elefanten und dem Flusspferden eines der grössten Landsäugetiere und die grösste aller heute lebenden Nashornarten. Es bevorzugt Grasnahrung, die breiten Lippen und die Zähne sind hervorragende Anpassung an diese Ernährungsweise. Dabei nimmt die Nahrungsaufnahme fast 50% der Tagesaktivitäten ein.
Das Spitzmaulnashorn ist die zweitgrösste Nashornart. Ein weibliches Tier bringt wie bei allen Nashörnern üblich pro Wurf ein einzelnes Junges zur Welt, das bis zu zwei Jahre gesäugt wird. Es bevorzugt weiche Pflanzennahrung wie Blätter, Äste, Zweige oder Rinde. Darum und weil es auch viel weniger Spitz- als Breitmailnashörner hier im Park hat, ist es schwerer zu sichten im Gebüsch.
Somit haben wir nun 4 der Big Five's gesehen. Die Raubkatzen konnten wir leider auch hier nicht entdecken. Dafür brachten uns die Elefanten, Zebras, Giraffen und Antilopenarten ein wenig Abwechslung für die Kamera.
iSimangaliso Wetland Park
Tags darauf machten wir einen Break Day. Einfach mal wieder nix tun, die vielen Fotos ordnen und der weiter Reiseverlauf planen war angesagt. Doch das hätten wir besser auf den Tag danach verschoben. Wir schauten natürlich nicht auf den Wetterbericht und so regnete es am dritten Tag als wir den Wetland Park besuchen wollten. Dazu kam das die Wild Card für diesen Park nicht galt und Eintritt gezahlt hätten. Wären wir gratis kein gekommen wären wir auch für eine Stunde rein nur um zu schauen. So aber bei ständigem Regen natürlich nicht. Von anderen, die ihn an diesem Tag besuchten bekamen wir aber die Bestätigung, dass wir bei diesem Wetter definitiv nichts verpasst hätten. Phuuu Glück gehabt...
Somit liessen wir diesen Park aus, denn die nächste Unterkunft hatten wir schon gebucht und es war eine lange Fahrt bis dort hin.
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