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geb. --.--.----
Erythromycin und undefined beeinflussen sich gegenseitig
Kombination vermeiden
Risiko
Erhöhte Chinidinkonzentrationen - QT-Zeit-Verlängerung
Mechanismus
Erythromycin hemmt CYP3A4 und damit auch den Metabolismus von Chinidin [Damkier P, 1999]. Beide Substanzen können die QT-Zeit verlängern.
Effekt
Die AUC von Chinidin ist in Kombination mit Erythromycin um ca. 35% erhöht. Dadurch steigt das Risiko für eine verlängerte QT-Zeit und ventrikuläre Arrhythmien [Damkier P, 1999]. Durch die additive Verlängerung der QT-Zeit erhöht sich zudem ebenfalls die Wahrscheinlichkeit für das Auftreten von kardialen unerwünschten Wirkungen wie Arrhythmien, Torsades de pointes oder Herzstillstand [Lin JC, 1997].
Empfehlung
Die Kombination sollte vermieden werden. Gemäss Fachinformation für Erythromycin ist die Kombination mit Arzneimitteln, welche ebenfalls die QT-Zeit verlängern können, formal kontraindiziert. Falls die Kombination zwingend erforderlich ist, den Patienten klinisch auf verstärke Chinidinwirkung monitorisieren. Regelmässige EKG-Kontrollen sind indiziert. Bei Bedarf Dosis anpassen.
Literatur
Klassifikation
Die Grundlage für die Klassifikation ist die referenzierte Literatur und ein validiertes und nachvollziehbares Entscheidungsmodell. Die getroffenen Entscheidungen für die Einteilung des Schweregrads werden durch den Flowchart visualisiert.
Letzte Aktualisierung am 29.05.2018