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Aktionär im Dreieckshandel, Bank- und Kreditgeschäfte
Frankreich
Bank- und Kreditgeschäfte
Antoine Bertrand kam mit seinem Vater Antoine und seinem Bruder Etienne als hugenottische Flüchtlinge aus Montpellier nach Genf. Ab 1704 war er Bankier in Paris und spekulierte mit Aktien der französischen „Compagnie de la Louisiane ou d'Occident“, der sogenannten „Mississippi-Gesellschaft“ von John Law, die der Erschliessung der französischen Kolonien in Nordamerika mit Siedlern und Sklaven diente. Nachdem er sich bei einer weiteren Investition während dem Spanischen Erbfolgekrieg verspekulierte, hatte er Glück mit einer Investition bei der „Compagnie des Indes“, wodurch er sein Vermögen zurück gewinne konnte. Sein Sohn Jean Antoine (1726-1780) wurde 1764 Händler in Dominica. 1775 folgte ihm sein Bruder Charles( 1716-), welcher zuvor in London als Händler tätig war. Auf Dominica kaufte er sich eine Plantage in Bourg du Roseau.
Fässler Hans, Reise in Schwarz-Weiss. Schweizer Ortstermine in Sachen Sklaverei, Zürich 2005, S. 241, S. 252.
Streckeisen Sylvie, La Place de Genève dans le Commerce avec les Amériques aux XVIIe et XVIIIe siècles, in: Mémoires d'esclaves, Musée d'ethnographie, Genève 1997, S. 35.
Lüthy Herbert, La Banque Protestante en France, Zürich 2005.