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Alles begann mit der Herstellung verschiedener Porzellanteile für die heimische Elektroindustrie. Lichtschalter, Steckdosen oder auch Lampenfassungen aus Porzellan waren damals Hauptbestandteil der Produktion.
Ab 1925 wurde parallel eine Kunstharzpresserei aufgebaut, wodurch es möglich wurde, die Elektroindustrie zusätzlich mit Formteilen aus Duroplast (Bakelit) zu beliefern. Mit der Entwicklung hellfarbener und leuchtenden Pollopas-Pressmassen in den 1930er Jahren entstand ein eigenes Sortiment aus Haushalts- und Gebrauchsgegenständen, welche aus Kunststoff gefertigt waren. Um das Material auch in hellen und freundlichen anbieten zu können, begann Waca mit der Herstellung der Haushalts- und Gebrauchsgegenständen aus Duroplast.
Zu Beginn der 50er Jahre stellte Waca die Porzellanproduktion schliesslich ein, da diese sich inzwischen als unrentabel erwies. So wurde aus der Westfälischen Porzellanfabrik die Heinrich Walch KG, welche sich nun voll und ganz der Kunststoffverarbeitung widmete. Zu diesem Zeitpunkt traten die beiden Söhne des Firmengründers, Rolf und Heinrich Walch, in das Unternehmen ein. Neben der Duroplastproduktion begann man nun, eine Kunststoff-Spritzerei aufzubauen, in welcher bis heute thermoplastische Kunststoffe verarbeitet werden. Unter der Leitung der beiden Söhne konnte sich Waca zu einem erfolgreichen Anbieter von Nischenprodukten entwickeln. Bis heute ist das Unternehmen einer der grössten Melaminverarbeiter Europas.
Inzwischen wird das Familienunternehmen in der dritten Generation von Markus Walch, dem Sohn von Heinrich Walch Junior, geführt und seit 2005 bietet Waca die Möglichkeit, individuelle Melaminartikel mit eigenen Fotos oder Texten zu gestalten.