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Die von der UNO geführten Jemen-Konsultationen in Schweden, die am 13. Dezember 2018 in Anwesenheit von UNO-Generalsekretär Antonio Guterres zu Ende gingen, stellen einen Durchbruch im Hinblick auf die Wiederaufnahme des Friedensprozesses dar. Die Gespräche führten zum Abschluss von drei Erklärungen, namentlich zu einem Waffenstillstand in der Hafenstadt Hodeidah, zur Schaffung eines gemischten Komitees in der Stadt Taiz sowie zu einem Gefangenenaustausch.
Die Schweiz ruft die beiden Seiten auf, alles zu tun, um diese Vereinbarung so rasch wie möglich umzusetzen. Die für Ende Januar 2019 geplante Fortsetzung der Gespräche bietet eine Gelegenheit, sich auf weitere vertrauensbildende Massnahmen und ein Rahmenwerk für einen umfassenden und inklusiven Friedensprozess zu einigen.
Die Schweiz steht mit ihrem Sitzstaatdispositiv zur Verfügung, um Gespräche über Jemen in Genf oder Umgebung zu beherbergen. Sie ist ein bedeutender Geberstaat im Bereich der Humanitären Hilfe und war 2017 und 2018 zusammen mit der UNO und Schweden Gastgeberin der humanitären Geberkonferenzen für den Jemen. In den letzten drei Jahren hat sie mehr als CHF 37 Mio. zur Linderung der Not im Jemen aufgewendet.
Im politischen Prozess der UNO ist der humanitäre Zugang eines der wichtigsten verhandelten Themen. Mit den Geberkonferenzen der UNO werden die nötigen Mittel für humanitäre Aktionen zusammengetragen. Die nächste ist für den 26. Februar 2019 in Genf geplant.
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