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Nicole Gillet ist Generaldelegierte des Festival International du Film Francophone de Namur (FIFF). Sie kam 1992 zum Team des Festivals und setzte bald darauf eigene Akzente in der Programmgestaltung. 2009 löste sie Dominique Jamar als Generaldelegierte ab. Heute führt sie ebenfalls die Entwicklung der unter dem Label FIFF Pro zusammengefassten professionellen Treffen fort. Mit ihrem Team gelingt es Nicole Gillet Jahr für Jahr, dieses Festival zu einem Must für Fachpersonen und seine zahlreichen Zuschauer zu machen. Nicole Gillet ist ausserdem Gründungsmitglied der Académie André Delvaux, die dem Magritte du Cinéma, dem nationalen Filmpreis Belgiens, zugrunde lag. Ferner ist sie neben Alain Rocca, Samuel Faure und Henri Welsh Gründerin der Trophées Francophones du Cinéma.
Claudia Maci hat in Perugia Filmgeschichte und -kritik studiert und sich an der Universität Jean Moulin Lyon 3 auf die «Kommunikation von Organisationen» spezialisiert. 2005 begann sie ihre Tätigkeit beim Festival dei Popoli als Leiterin der Programmabteilung. 2006 und 2007 war sie Kuratorin des italienischen Wettbewerbs. Seit 2012 ist sie Mitglied des Auswahlkomitees. Für das Festival dei Popoli kuratierte sie die folgenden Sektionen und Retrospektiven: Etudes sur une ville: Paris (2013); Journeys to Italy with Vincent Dieutre (2014); The Trades of Cinema: Homage to Dominique Auvray (2014); The Trades of Cinema: Homage to Wojciech Staroń (in Zusammenarbeit mit Sandra Binazzi, 2015), Ali in the City. Contemporary Migrations Patterns: Drifts and Destinations (in Zusammenarbeit mit Vittorio Iervese, 2015). Seit 2017 ist sie die stellvertretende künstlerische Leiterin des Festival dei Popoli.
Eugenia Mumenthaler, eine in Argentinien geborene Produzentin mit Schweizer Staatsangehörigkeit, hat einen Master in Anthropologie und eine Weiterbildung in Kulturmanagement und -politik gemacht. 2008 gründete sie mit David Epiney die Produktionsgesellschaft Alina film. Ihr erster Film Abrir puertas y ventanas von Milagros Mumenthaler wurde unter anderem mit dem Goldenen Leoparden und dem FIPRESCI-Preis beim Locarno Festival ausgezeichnet. Danach produzierten sie den Dokumentarfilm La Clé de la chambre à lessive von Floriane Devigne und Frédéric Florey, der bei Visions du Réel im internationalen Wettbewerb vorgestellt wurde und den Grossen Preis SRG-SSR gewann. Ihre anschliessende Koproduktion Une jeunesse allemande von Jean-Gabriel Périot eröffnete die Sektion Panorama bei der Berlinale und gewann bei Visions du Réel den Preis des innovativsten Schweizer Films. 2016 wird La idea de un lago von Milagros Mumenthaler im internationalen Wettbewerb beim Locarno Festivals sowie bei den Festivals von San Sebastian und Rotterdam präsentiert. 2017 wird Autour de Luisa von Olga Baillif im Wettbewerb bei der Mostra internationale von São Paulo vorgestellt.