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Die Welt könnte es schaffen schon in 20 Jahren komplett von nachhaltigen Energien zu leben. Zu diesem Schluss sind zwei amerikanische Naturwissenschaftler gekommen. Um dieses Ziel zu erreichen, müssten 3,8 Millionen Windräder aufgestellt, auf 1,7 Milliarden Häusern Solaranlagen montiert und 90'000 Photovoltaik- und Solarthermie-Kraftwerke gebaut werden. Mit diesen Massnahmen soll es im Jahr 2030 möglich sein, den weltweiten Energiebedarf von 11,5 Billionen Watt decken zu können. 51 Prozent der Energie käme dann aus der Wind-, 40 Prozent aus der Solar- und 9 Prozent aus der Wasserkraft. Die Umgestaltung der Energieversorgung würde Kosten von 100 Billionen Dollar mit sich bringen. Laut der Studie gleichen sich diese Ausgaben mit dem Verkauf von Strom und Energie wieder aus.
Skeptiker von erneuerbaren Energien bringen wiederholt das Argument vor, dass auf Sonne und Wind, sprich auf stetiges Wetter, kein Verlass sei. Laut einer Studie des Deutschen Umweltbundesamts haben Wetterschwankungen jedoch keinen Einfluss auf eine nachhaltige Energieversorgung. Entscheidend ist eine intelligente und flexibel einsetzbare Infrastruktur.
Erneuerbare Energien in der Schweiz
Das Potenzial an erneuerbaren Energien wird in der Schweiz heute noch nicht genügend genutzt. Beispielsweise mit Solarkollektoren auf den bestehenden Häusern könnte ein Drittel des Eigenbedarfs an Strom gedeckt werden. Für solche Investitionen, die sich längerfristig sicherlich auch finanziell lohnen, sollte es in der Schweiz nicht an Geld fehlen.
Quelle: www.solarmedia.blogspot.com, Text: Marco Stocker