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vom Papierhersteller angebotenen ICC-Profile
vielleicht dies noch als Entscheidungshilfe nachgereicht:
"Korrektes" Farbmanagement in den beteiligten Programmen und ein prooffähiger Monitor vorausgesetzt, sollte das Munken-Profil zumindest in der Proofvorschau gewählt dann näher an der gedruckten Wahrheit liegen, als eine softproof-Ansicht von PSO-Uncoated-Daten mit PSO-Uncoated-Profil.
Hierfür macht das Munken-Profil dann in jedem Fall Sinn.
In welchem Mass sich dann aber ein Druck tatsächlich übereinstimmend vergleichen lässt mit dieser Vorschau sei einmal dahin gestellt. (Messtechnik hin oder her, ich meine damit alleine das GrundProblem eines Vergleichs von subtraktiver und additiver Farbmischung...)
Kontraproduktiv für pingeligste Genauigkeit jedweder Simulationen/Vorhersagen vor dem tatsächlichen Druck ist aber möglicherweise der Sachverhalt auf den Thomas noch anspielte: Eine (gute) Druckerei hat möglicherweise eine standardisierte Belichtungstrecke mittels spezieller Kalibrierung auf die Tonwertzuwächse der C- und D-Kurve (19% + 22% in den Mitten) optimiert, ob diese dann allerdings nicht doch noch etwas anders ausfallen in der Realität bei Druck auf dem Munken-Papier, wird sich - abhängig auch vom Volumen des Papiers - zeigen. Es sollte sich dann aber durchaus auch noch "reagieren" lassen, um diesbezüglich etwaige Unterschiede zu einem für die Kalibration verwendetem Papier wieder auszugleichen.
Der farbliche "Gesamteindruck" bei Druck auf dem Munken-Papier wird sehr sehr gleich sein, egal, ob die Motive nun mit PSO-Uncoated-Daten oder Munken-Profil-Daten belichtet werden.
Für das Druck-Ergebnis auf demselben Papier mit denselben Druckfarben ist es unherheblich, ob irgendwelche belichteten CMYK-Werte wie z.B. 15-40-50-5 oder 60-80-70-90 einer PSOUncoated- oder einer MunkenPolar-Separation entstammen ;-)
Das Munken-Profil scheint mir in der 3D-Ansicht in den dunkleren Bereichen etwas differenzierter und das PSOUncoated in den helleren Partien zu sein.
Grundsätzlich teile ich diese Meinung von Thomas:
möchte das aber bislang auf Munken (und Heaven42) einschränken.
Im Zweifel drucken wir dann mit einem speziellen Profil separierte Daten in der Maschine an, bevor die vollständige Produktion eines umfangreicheren Produkts anläuft.
Gruß,
Ulrich
als Antwort auf: [#508291]