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Der Sektor der Maschinen-, Elektro- und Metallindustrie ist der grösste industrielle Arbeitgeber und eine der grössten Exportbranchen des Landes. Er erzielt etwa drei Viertel des Umsatzes im Ausland, vor allem in der EU. Die Schweiz gehört zu den umsatzstärksten Maschinenexporteuren der Welt.
Maschinen-, Elektro- und Metallindustrie
Die Maschinen-, Elektro- und Metallindustrie (auch MEM-Industrie genannt) zählt über 300’000 Mitarbeitende, was 8% der Beschäftigten in der Schweiz entspricht. Auch im Ausland beschäftigt sie mehr als 500’000 Personen. Bei den über 10’000 MEM-Betrieben in der Schweiz handelt es sich meist um kleine und mittlere Unternehmen mit weniger als 250 Mitarbeitenden. Die MEM-Industrie bildet mit rund 70 Milliarden Franken, was einen Viertel der Schweizer Gesamtexporte ausmacht, den zweitgrössten Exportsektor der Schweiz. Über die Hälfte ihres Exports geht in die EU, hauptsächlich nach Deutschland. Die MEM-Industrie trägt jährlich ungefähr 5% zum schweizerischen BIP bei und erbringt die Hälfte der industriellen Wertschöpfung.
Maschinenbau
Der Maschinenbau stellt den stärksten Industriezweig der MEM-Industrie dar. Dieser hat seine Wurzeln in der Herstellung von Textilien im 19. Jahrhundert. Im Zuge der Mechanisierung der Produktion entwickelten die Schweizer Unternehmen eigene Maschinen, um der englischen Konkurrenz vorzubeugen.
Heute gehören diese Unternehmen weltweit zu den wettbewerbsfähigsten, allen voran im Bereich der Werkzeugmaschinen, aber auch bei Textil- und Druckmaschinen. Dies gelang nicht zuletzt dank erheblichen Investitionen in Forschung und Entwicklung und kontinuierlicher Verbesserung ihrer Produkte, Technologien und Verfahren. Die Schweiz gehört zu den grössten Maschinenexporteuren der Welt und belegt im Ländervergleich der Maschinenexporte pro Kopf der Bevölkerung einen Spitzenplatz. Insgesamt gibt es in der Schweiz rund 1900 Firmen in der Maschinenindustrie. Die grössten Akteure sind allen voran ABB, Liebherr und Schindler, ferner Georg Fischer, Bucher, Sulzer und Bühler.