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<h2>SubmittedText<h2><p>Der Bundesrat ist bestrebt, im Interesse des Weltfriedens - ein freundschaftliches Treffen zwischen Russland und den USA in Genf zu organisieren.</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Die sicherheitspolitische Lage Europas hat sich in den letzten Jahren verschlechtert. Es wird sich weisen müssen, welche Rolle die USA künftig in Bezug auf die globale und auf die europäische Sicherheitsordnung einnehmen werden. Ein diesbezüglich wichtiger Faktor ist das Verhältnis zwischen den USA und Russland. Eine Rückkehr zu mehr Zusammenarbeit würde Chancen zu einer Stärkung der europäischen Sicherheit bieten. Voraussetzung ist allerdings, dass dies auf der Basis von gemeinsam vereinbarten Prinzipien geschieht, wie etwa denjenigen von Helsinki und Paris. Für den Bundesrat sind hierbei namentlich der Gewaltverzicht, die Respektierung der Souveränität und der territorialen Integrität sowie die Menschenrechte von zentraler Bedeutung.</p><p>Gemäss ihrem verfassungsmässigen Auftrag und im Einklang mit der Aussenpolitischen Strategie 2016-2019 engagiert sich die Schweiz im Bereich Frieden und Sicherheit und setzt sich für eine friedliche und gerechte internationale Ordnung ein. Beispiele dafür sind der OSZE-Vorsitz 2014 oder die Aktivitäten im Bereich der Guten Dienste. In diesem Kontext war die Schweiz in den letzten Jahren Gastgeberin zahlreicher Runden von Friedensgesprächen zu Syrien, Jemen, Libyen und Zypern. Ausserdem unterstützte die Schweiz die Durchführung von Gesprächen in Genf und Lausanne, die 2015 zum Abschluss des Abkommens über das iranische Nuklearprogramm geführt haben. Solche Bemühungen erfolgen auf ausdrückliches Ersuchen der beteiligten Akteure und/oder der Vereinten Nationen.</p><p>Die Schweiz konnte dank ihrer eigenständigen und mitgestaltenden Aussenpolitik nützliche Beiträge an die Förderung von Frieden und Sicherheit leisten. Sie kann Brücken bauen, wo andere blockiert sind. Dieses Engagement wird von der internationalen Gemeinschaft einschliesslich der USA und Russland sehr geschätzt und nicht zuletzt aufgrund der Diskretion unseres Landes auch regelmässig in Anspruch genommen.</p><p>Die Schweiz ist bereit, ihre Guten Dienste zur Verfügung zu stellen und ein mögliches Treffen zwischen den Präsidenten der USA und Russlands zu unterstützen, sofern die Parteien die Schweiz darum ersuchen.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.