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Trotz Regen war der April zu trocken
Mit dem beginnenden Wochenende geht ein kühler und trockener April zu Ende.
Schweizweit setzte sich die Niederschlagsarmut trotz des Regens in den vergangenen Tagen fort, wie der staatliche Wetterdienst Meteo Schweiz am Freitag mitteilte. Bis zum 19. April gab es auf der Alpensüdseite nur zwei Tage mit Niederschlag. Das letzte Monatsdrittel brachte drei, lokal auch vier Tage mit Niederschlag. Die Monatssummen bewegten sich verbreitet zwischen 50 und 80 Prozent der Norm der Jahre 1991 bis 2020, wie es bei Meteo Schweiz, dem Bundesamt für Meteorologie und Klimatologie, hiess.
Auf der Alpennordseite und im Wallis blieben die Monatssummen trotz vieler Tage mit Niederschlag in einigen Gebieten ebenfalls unterdurchschnittlich. Durchschnittliche oder überdurchschnittliche Mengen erhielten derweil die Zentral- und Ostschweiz und ein Teil des westlichen Alpennordhangs.
Die Witterungsbedingungen im April zeigten sich - wie so oft - ausgesprochen wechselhaft. Die Tagesmitteltemperatur lag nördlich der Alpen und in den Alpen bis zum 26. April meist mehr als 1,5 Grad Celsius unter der Norm der Jahre 1991 bis 2020. Die Höchstwerte bewegten sich zwischen unter zehn und bis zu 18 Grad.
Temperatur unter langjähriger Norm
Auf der Alpensüdseite blieb die Tagesmitteltemperatur indes nur an wenigen Tagen deutlich unterdurchschnittlich. Die Werte sanken an diesen zwei bis vier Grad unter die Norm der Jahre 1991 bis 2020. Die Tageshöchstwerte stiegen hier an 17 Tagen über 18 Grad und an zehn Tagen gar über 20 Grad. Wie so oft wurden die milden Verhältnisse im Süden durch den Nordföhn gefördert.
Insgesamt lag die April-Temperatur im schweizweiten Mittel 1,1 Grad unter der Norm der Jahre 1991 bis 2020, wie Meteo Schweiz verlauten liess. Nur die April-Monate von 2021 und 2001 waren kälter. 2001 lagen die Temperaturen 2,5 Grad unter der Norm. Sitten im Wallis beispielsweise erlebte mit Temperaturen von 1,4 Grad unter der Norm den kältesten April seit 2001.