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Die 100 Königreiche befinden sich im äussersten Osten des Kontinents. Gut ein Jahr benötigt man, um die Reiche per Landweg zu durchwandern.
Im Norden der Königreiche thront das wuchtige Gebirgsmassiv des Drôl, welches die Reiche vom restlichen Kontinent absondert. Ansonsten grenzen die 100 Königreiche an die stürmischen und gefährlichen Meere dieser Welt.
Bild: Gelgia
Die 100 Königreiche des Ostens sind ein Hinterbleibsel des Dayrenischen Kaiserreiches. Nach dem Tod des letzten Kaisers - Anbor der Weise - versank die ehemalige Ostprovinz über 200 Jahre lang in permanenten Krieg. Schliesslich jedoch entwickelte sich ein instabiler Friede und die 100 Königreiche bildeten sich. Vieles an Wissen war während der Kriegsjahre verloren gegangen. Die Kultur war um Jahrhunderte zurückgeworfen worden, und auch die Bevölkerung beträgt gerade noch 1/3 der Zeit des Dayrenischen Kaiserreiches. Was währenddessen ausserhalb der 100 Königreiche geschah, ist kaum bekannt. Das wenige verbliebene Wissen über diese Länder ist bereits über 400 Jahre alt. Praktisch alles davon sind kaum mehr als vage Erzählungen und wilde Geschichten.
Im Jahre 994 n.RG jedoch kamen die Invasoren. Vom Nordwesten kamen die Orks, aus dem Südwesten die Kobolde. Sie überrannten die Hälfte des Kontinents und wurden erst am Goldenen Wall gestoppt, wo die Armeen der Freien Reiche inzwischen eine effektive Verteidigung aufgebaut hatten.
Doch wie lange vermag der Wall die Schwarzen Horden noch zurückzuhalten?