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Mit durchschnittlich mehr als 2100 Sonnenstunden pro Jahr gilt der südlichste Kanton der Schweiz zurecht als «Sonnenstube der Schweiz», da er stark vom Mittelmeer beeinflusst wird. Dieses einzige Schweizer Weinbaugebiet auf der Alpensüdseite zeichnet sich aber auch durch ergiebige Niederschläge aus. Gesprochen wird in dieser Region italienisch. Der Monte Ceneri teilt das Tessin in zwei unterschiedliche Regionen. Den nördlich gelegenen Sopraceneri, der sich von Bellinzona bis zum Lago Maggiore und in die zahlreichen Alpentäler erstreckt und den nach Süden orientierten Sottoceneri, der von Lugano über Mendrisio bis nach Chiasso reicht und auch die Region von Castel San Pietro und Morbio einschliesst.