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Memorandum der Schweizer Gesandtschaft an die britischen Behörden. Kurz vor der Übermittlung des vorliegenden Memorandums hat die britische Regierung bekanntgegeben, dass sie Ausgaben an englische Touristen, die in die Schweiz reisen wollen, kürzen werden. Diese Sparmassnahmen, mit denen die Briten ihr Finanzdefizit gegenüber der Schweiz zu verringern versuchten, wurde von der Schweiz nicht akzeptiert. Nach den britischen Massnahmen wurden die Kredite, welche die Schweiz im Rahmen von Zusatzvereinbarungen zum Finanz- und Handelsabkommen vom 12.3.1946 gutgesprochen hatte, nicht wie vorgesehen für die Förderung des englischen Tourismuses in die Schweiz verwendet. Im Juni 1947 wurde die dafür vorgesehene Prämie auf £ 50 pro Person festgelegt. Aufgrund von Fehlkalkulationen musste diese Prämie schon im August 1947 auf £ 35 gekürzt werden und sollte per 1.10.1947 ganz gestrichen werden. Um die schweizerische Tourismusindustrie vor substantiellen Einkommeneinbussen zu bewahren und um die Wintertourismusindustrie gegenüber dem Sommerfremdenverkehr nicht zu benachteiligen, wandte sich die Schweiz mit obiger Note an Grossbritannien und verlangte eine nochmalige Überprüfung dieses Entscheides, der nach Meinung der Schweiz das schweizerisch-britische Finanzabkommen als ganzes gefährden könnte.