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Was bedeutet Eierstockkrebs?
Die Eierstöcke, auch Ovarien genannt, gehören zu den primären weiblichen Geschlechtsorganen. Dort wachsen die Eizellen heran. Die Eierstöcke produzieren auch die Geschlechtshormone Weibliches Geschlechtshormon, das in den Eierstöcken produziert wird. und Weibliches Geschlechtshormon, das in den Eierstöcken produziert wird., die sämtliche Abläufe im weiblichen Körper beeinflussen.
(1) Gebärmutter
(2) Eileiter
(3) Eierstock
(4) Gebärmutterhals
(5) Vagina
Bei Eierstockkrebs kommt es zu einer Entartung und unkontrollierten Teilung von Zellen der Eierstöcke. Eine Krebsgeschwulst kann an den Eierstöcken, an den Eileitern (Tuben), am oder im Gebärmutterkörper (Corpus) oder am primären Bauchfell (Peritoneum) entstehen. Es werden bei allen Formen dieselben Behandlungsmethoden eingesetzt.
Acht von zehn Frauen, die an Eierstockkrebs erkrankt sind, sind zum Zeitpunkt der Diagnose älter als 50 Jahre.
Wie entsteht Eierstockkrebs?
Bösartige Tumoren oder Karzinome sind Gewebegeschwulste, die in umliegendes Gewebe wachsen und es zerstören können. Anders als gesunde Zellen halten sie sich nicht an die natürlichen Grenzen der Organe, sondern teilen sich immer weiter. Ausgehend von den Eierstöcken kann sich der Tumor in den Bauchraum ausbreiten. Zu Beginn der Erkrankung verursacht Eierstockkrebs keine oder wenige Symptome. In der Regel wird Eierstockkrebs erst bemerkt, wenn Druck auf andere Organe entsteht. Frühere Diagnosestellungen sind daher meist Zufallsbefunde.
Risikofaktoren für Eierstockkrebs
Eindeutige Risikofaktoren für Eierstockkrebs gibt es nicht. Dennoch können verschiedene Gegebenheiten zusammenspielen:
- Fortgeschrittenes Alter
- Kinderlosigkeit
- Frühes Einsetzen der Regel sowie späte Wechseljahre
- Hormonbehandlungen in den Wechseljahren
- Bestehende Brustkrebserkrankung
- Genetische Veranlagung
- Diabetes oder starkes Übergewicht