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Der Rohstoff für Naturlatex stammt vom tropischen Gummi- oder Kautschukbaum "Hevea brasiliensis", der vor allem in Südost-Asien wächst. In der Rinde des glatten bis zu 20m hohen Stammes befinden sich die Milchröhrchen, die den Kautschuksaft entfalten. Die Rinde wird bogenförmig angeschnitten, damit die Latexmilch ausfließt und in kleinen Bechern aufgefangen werden kann.
Der Milchsaft wird zu feinporigem Schaum geschlagen, anschließend in eine Form gegossen und bei Temperaturen um 100° C vulkanisiert.
Im Deckel und in der Wanne der Stahlformen befinden sich Stifte, die neben der Hitzebildung zur Ausbildung unterschiedlicher Härtezonen und Ausfräsungen dienen, daher auch der Name "Stiftlatex".
Diese Hohlräume verbessern aus orthopädischer Sicht den Liegekomfort und haben Auswirkung auf den Gebrauchswert und die Qualität der fertigen Matratze.