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Mit ihrem Bestseller «The Handmaid’s Tale», der unterdessen als TV-Serie zu sehen ist, erlangte Margaret Atwood internationalen Ruhm. Das Filmporträt begleitet die kanadische Schriftstellerin bei ihrer Arbeit und privat und zeigt sie als präzise Beobachterin und Meisterin des hintersinnigen Humors.
Die 1939 in Ottawa geborene Margaret Atwood galt schon als junge Autorin als warnende Stimme, die unbequeme Wahrheiten aufgreift: sei es die Diskriminierung der Frau, das Erstarken radikaler politischer Strömungen oder die Naturzerstörung durch den Menschen. Internationalen Ruhm erlangte Margaret Atwood 1985 mit ihrem Bestseller «The Handmaid’s Tale» («Der Report der Magd»), einem beklemmend realen Zukunftsszenario, in der eine elitäre Sekte die letzten fruchtbaren Frauen in einer atomar verseuchten Welt als Gebärmaschinen versklavt. Der 2019 erschienene Fortsetzungsroman «Die Zeuginnen» löste sogar einen weltweiten Hype aus.
Die Filmemacher Nancy Lang und Peter Raymont haben Margaret Atwood und ihren kurz nach den Dreharbeiten verstorbenen Ehemann, den Schriftsteller Graeme Gibson, ein Jahr lang begleitet. Dabei haben sie auch langjährige Weggefährten und engste Freunde interviewt. Entstanden ist ein berührendes Porträt der ebenso kritischen wie humorvollen Schriftstellerin.