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Duncan J. Watts [D]: Is Justin Timberlake A Product Of Cumulative Advantage?
Datum (JJJJ MM TT)
– 2007 04 15 [D]
Verlag
– New York Times (New York)
Links
–
Der Netzwerkforscher Duncan J. Watts leitete ein Experiment, in dem mittels einer Webplattform mit unbekannter Musik und verschiedenen Versuchsgruppen (mehr als 14000 Teilnehmende) der Einfluss der sozialen Einflusses auf das Musikhören untersucht wurde. Es gab zwei verschiedene Laborbedingungen: 1) Gruppen, die einfach Musik präsentiert bekamen und in denen jeder seine eigene Vorlieben entdecken musste (Independent Condition); 2) Gruppen, die sahen, wie viele andere einen Song gedownloadet haben (Social Influence Condition).
Es zeigt sich, dass a) die intrinsische Qualität eines Songs (gemessen in der IC) hilft, einen möglichen Erfolg unter SIC zu erklären und b) erfolgreiche Songs in der SIC erfolgreicher als bei IC (und nicht erfolgreiche noch weniger erfolgreich) sind. Es gilt die Cummulative Advantage Theory, die man mit der Formel umschreiben kann: «The Rich Get Richer».
Interessanterweise werden bei verschiedenen SICs verschiedene Tracks erfolgreich. Damit verhält es sich wie mit dem Schmetterlings Effekt in der Chaostheorie: Eine noch so kleine Fluktuation kann einen Prozess auslösen, in dem ein Songtitel extrem erfolgreich wird. Wenn man das Experiment mehrfach wiederholt, werden jeweils andere Songtitel von der Masse präferiert.
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