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Auf der Betonrampe im Pekinger Industrieviertel fanden sich die Ski-Freestyler bei ihrem Olympia-Einstand nicht zurecht. Vor allem Ragettli und Bösch flogen unter den Erwartungen. Wie Gubser und Wili blieben die Swiss-Ski-Trümpfe in der Qualifikation hängen.
Ragettli und Bösch gingen in der Folge auf Tauchstation. Ob und wie lange der Dämpfer nachhallte, ist nicht überliefert. Wobei Ragettli nach dem Transfer ins Freestyle-Quartier von Zhangjiakou auf seinen sozialen Kanälen verlauten liess, dass er bereit sei für den Slopestyle und der Olympia-Kurs im Genting Snow Park Spass bereite.
Ragettli dürfte in seiner Paradedisziplin besonders auf eine Kurswende aus sein. Der 23-jährige Bündner verfolgt das Ziel Olympia-Gold seit Jahren mit enormer Entschlossenheit und reihte auf den anderen Wettkampfbühnen seit den letzten Winterspielen Erfolg an Erfolg. In Pyeongchang und Peking erlebte er aber bislang Enttäuschungen. Vor dem Auftakt in China und nach dem geglückten Comeback im Januar nach schwerer Knieverletzung und Komplikationen bei der Genesung schätzte er seine Chancen im Slopestyle am grössten ein.
Der ein Jahr ältere Bösch ist zweifacher Weltmeister. Er nimmt zum dritten Mal an Olympischen Spielen teil. In die Top 15 schaffte es das einstige Alpin-Talent aus Engelberg im wichtigsten aller Wettkämpfe noch nicht.