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Ende Januar 2005 waren im Kanton Freiburg 4258 Personen als arbeitslos gemeldet, wie das Amt für den Arbeitsmarkt (AAM) am Freitag mitteilte. Gegenüber dem Vormonat sind das 221 Personen mehr. Der Anstieg der Arbeitslosenquote lässt sich gemäss AAM insbesondere auf saisonbedingte Veränderungen im Bau- und Gastgewerbe zurückführen.
Der Sensebezirk ist weiterhin der einzige Bezirk, in dem die Arbeitslosenquote unter zwei Prozent liegt, nämlich bei 1,8. Anschliessend folgen die Bezirke Broye (2,7%) und See (2,8%), während der Saanebezirk mit 4,5 Prozent weiterhin an der Spitze liegt. In diesem Bezirk sind 2038 Personen arbeitslos. Die Zahl der Arbeitslosen hat in allen Bezirken zugenommen.
Jüngere stärker betroffen
Die Zahl der Stellensuchenden ist ihrerseits um 114 auf 6800 gestiegen. Diese Quote bleibt unverändert bei 5,3 Prozent. Im Sensebezirk ist die Zahl der Stellensuchenden um 17 auf 703 Personen zurückgegangen (3,3%). In allen anderen Bezirken erfuhr auch die Zahl der Stellensuchenden eine Zunahme.
Die Altersgruppen der 20- bis 29-Jährigen und der 40- bis 49-Jährigen sind am stärksten von der Arbeitslosigkeit betroffen. Sie zählen 49, respektive 37 neu angemeldete Stellensuchende. 375 Stellensuchende sind unter 20-jährig. Davon ist fast die Hälfte im Saanebezirk wohnhaft.
Im Januar wurden gemäss Pressemitteilung des AAM 207 offene Stellen gemeldet. Das sind drei weniger als im Vormonat.