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Waadtländer Polizei rettet jungen Luchs
Die Polizei hat im Kanton Waadt einen jungen Luchs gerettet. Die Raubkatze wurde am Strassenrand bei Les Clées in der Nähe von Vallorbe geborgen, wo ein weiterer Luchs tot aufgefunden wurde.
Dies teilte die Kantonspolizei Waadt am Freitag in den sozialen Netzwerken mit. «Es war höchstwahrscheinlich seine Mutter, die beim Überqueren der Strasse von einem Fahrzeug angefahren und getötet wurde», sagte ein Sprecher der Waadtländer Polizei.
Eine Polizeipatrouille wurde an den Ort des Geschehens gerufen und fand das am Boden liegende, aber unverletzte Jungtier am Strassenrand. Er wurde dem Erminea-Tierpflegezentrum in Chavornay anvertraut. Nach Angaben des Sprechers fand die Rettungsaktion bereits Mitte Dezember statt.
Luchsjunge bleiben in der Regel etwa 10 bis 11 Monate bei ihrer Mutter, bevor sie selbständig werden. Die Sterblichkeit bei jungen Luchsen ist hoch: Nur etwa die Hälfte der Jungtiere erreicht das zweite Lebensjahr. Die Zahl der Luchse in der Schweiz wird auf rund 300 Tiere geschätzt.
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