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Seit 2006 führt die Arbeitsgruppe für „Climatology of Extreme Environments“ klimatologische Untersuchungen in der Schellenberger Eishöhle am Untersberg (Berchtesgadener Alpen) durch. Im Rahmen der Forschungstätigkeit wurde die Arbeit immer wieder durch die limitierte Energieversorgung am Standort eingeschränkt. Auch traten über die Jahre vermehrt Fragen während der Datenanalyse auf, welche wir mit Standardmethoden nicht klären konnten. Da diese Schwierigkeiten auch für viele weitere Eishöhlenstandorte gilt, begannen wir im Zuge meiner Dissertation die calcFlow-Methode zu entwickeln, welche unter Nutzung von Lufttemperaturmessung die Luftströmung in der Eishöhle bestimmt. In der Präsentation stellen wir die Methode sowie erste Ergebnisse zur Bestimmung der Energiebilanz von einem Gangabschnitt vor.
In der Schrattenhöhle mit einer Gesamtlänge von 20 km und einer Höhendifferenz von 570 m läuft seit 28 Jahren (seit 1990) ein Langzeit-Temperaturmessprogramm. In dieser Karsthöhle im Übergang von der subalpinen zur alpinen Zone der zentralschweizerischen Alpennordseite wurden im Abstand von jeweils 150 Höhenmetern insgesamt vier Logger eingerichtet, die im Stundentakt die Lufttemperatur registrieren. „Langzeit-Temperaturmessungen in der Schrattenhöhle“ weiterlesen
Anhand von systematischen Messungen der Fels-, Wasser- und Lufttemperaturen im gesamten Gebiet des Hölloch-Silberen Karstsystems über eine Fläche von ca. 4 x 10 km können einige Merkmale der Temperaturverteilung in verkarsteten Gebirgen charakterisiert werden. Die Interpretation weist auf Auswirkungen von Schmelzwasser und Luftzirkulation in grossen Höhlensystemen hin und zeigt, dass in Folge der Kombination mehrerer Entwässerungen und Luftströmungen sogar negative Temperaturgradienten auftreten können. Aus dem Vergleich der Tagesganglinien der Lufttemperatur in Abhängigkeit der Höhenlage und den Höhlentemperaturen werden erste Folgerungen zu täglichen Wechseln in den Luftströmungen gezogen.
Cinq cavités de Suisse romande ont été équipées du système Cavelink : grotte de Môtiers, grottes de Vallorbe, réseau de Covatannaz, la source de la Chaudanne, et la source du Jaun. Des mesures de température et de niveau d’eau sont effectuées depuis plusieurs années. Des comparaisons sont effectuées entre les cavités. La variation de température de l’eau à la Grotte de Vallorbe est de plus de 10° entre l’été et l’hiver.