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Schwerpunkte der Forschung von Antonios Valavanis waren die Entwicklung von bildgebenden Untersuchungsverfahren und endovaskuläre Techniken zur Behandlung zerebraler und spinaler Gefässmissbildungen und gefässreicher Tumore der Schädelbasis.
Antonios Valavanis studierte von 1970 bis 1977 Medizin an der Universität Zürich und legte 1977 das medizinische Staatsexamen ab. Danach absolvierte er von 1977 bis 1983 eine Ausbildung in medizinischer Radiologie und eine Zusatzausbildung in Neuroradiologie am Röntgendiagnostischen Zentralinstitut des USZ. In dieser Zeit, genauer 1981, wurde er mit einer Arbeit zum Thema «Computertomographische Diagnostik des Akustikusneurinomes» an der UZH promoviert. Auf Beginn des Wintersemesters 1983/84 habilitierte er sich dann mit der innovativen Studie «Computertomographische Diagnostik pathologischer Prozesse des Kleinhirnbrückenwinkels» für das Gebiet der medizinischen Radiologie. Im Mai 1984 hielt Valavanis seine Antrittsvorlesung über «lnterventionelle Neuroradiologie» in der Aula der Universität Zürich-Zentrum. Zwei Jahre nach der Ernennung zum Privatdozenten wurde er zum Professor auf das neu geschaffene Extraordinariat für Neuroradiologie berufen. Auf das Sommersemester 1994 erfolgte die Beförderung zum Ordinarius, wobei er gleichzeitig zum Direktor des Instituts für Neuroradiologie ernannt wurde. 2017 wurde Antonios Valavanis emeritiert.
Schwerpunkte der Forschung von Antonios Valavanis waren die Entwicklung von bildgebenden Untersuchungsverfahren und endovaskuläre Techniken zur Behandlung zerebraler und spinaler Gefässmissbildungen und gefässreicher Tumore der Schädelbasis. Nicht zuletzt dank seinem exzellenten Wissen zu diagnostischen und therapeutischen Problemen bei Erkrankungen des Zentralnervensystems und seiner Anhangsorgane erzielte er in beiden Bereichen wichtige Pionierleistungen. Ohne diese wären viele Fortschritte auch in verschiedenen chirurgischen Disziplinen nicht möglich gewesen. Unter der kompetenten Führung von Antonios Valavanis entwickelte sich das Institut beziehungsweise die Klinik für Neuroradiologie zu einem führenden akademischen Zentrum für Neuroradiologie und insbesondere für interventionelle Neuroradiologie.
Valavanis‘ wegweisende Beiträge zur diagnostischen und interventionellen Neuroradiologie wurden in namhaften Journals publiziert und stiessen weltweit auf grosses Interesse. Als brillanter Wissenschaftler avancierte Antonios Valavanis früh zum gefragten Referenten und nahm zahlreiche Einladungen zu Kongressen und Tagungen im In- und Ausland wahr. Von seinem wissenschaftlichen Ansehen zeugen neben Ehrenmitgliedschaften in renommierten Gesellschaften auch viele Auszeichnungen und Preise, darunter die Ehrendoktorwürde der Universität seiner Heimatstadt Athen.