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Als ich 1972 als junge Psychomotorik-Therapeutin meine berufliche Tätigkeit aufnahm, begegnete ich Kindern, die sich weigerten zu schreiben oder überhaupt einen Stift in die Hand zu nehmen. In meiner Not begann ich mit den Kindern mit einem Kartonbatzen und umgekehrten Farbstift auf dem Blatt Fussball zu spielen. Mit der Zeit drehten wir den Stift um. Auf dem Blatt entstanden durch unsere Spielbewegungen z. T. wilde Spuren. Diese Spuren konnten schreibenderweise verbunden werden oder abwechslungsweise slalomartig umfahren werden. Im Dialog ergab eine Idee die andere.
Mit der Zeit entwickelte sich die Methode der dialogischen Grafomotorik, mit der die Kinder, die Schreibbewegungsschwierigkeiten haben, die Grundlagen der Schrift trainieren können. Auf lustvolle Art, ohne zu werten, werden die Themen Dranbleiben, Bremsen, Zielen und Umschalten geübt. Die Dialogische Grafomotorik orientiert sich von Augen- Zielbewegungen an den Grundlagen des Schreibens und setzt Kommunikationssituationen und -regeln durch Bewegung um.
Die Dialogische Grafomotorik kann zu Zweit oder in Gruppen durchgeführt werden.
Sie eignet sich: