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Ein Rückfall - was nun?
Es ist ein bekanntes Phänomen: Manchmal beginnen Personen, die eine Abhängigkeit überwunden haben, wieder mit dem Konsum von Suchtmitteln. Erfolgt eine länger andauernde Rückkehr in das alte, süchtige Konsumverhalten, spricht man von einem Rückfall. Bleibt es bei einem begrenzten Ereignis, spricht man von einem Vorfall oder Ausrutscher. Besonders häufig sind Rückfälle im ersten halben Jahr nach einer erfolgten Beendigung oder Reduktion des Konsums.
Dieser Umstand unterscheidet Sucht nicht von anderen chronischen Krankheiten und psychischen Problemen. Bei Depressionen oder Angststörungen beispielsweise kommen Rückfälle ähnlich häufig vor wie bei Suchtproblemen. Die Möglichkeit von Rückfällen besteht bei jeder angestrebten Verhaltensänderung.
Rückfälle und Ausrutscher sind also keine Schande und kein Zeichen des Versagens, vor allem aber kein Grund, das Handtuch zu werfen. Sie können aufzeigen, dass die bisherigen Bemühungen für eine dauerhafte Verbesserung noch nicht ausreichend waren und man diese intensivieren oder ergänzende Strategien suchen und nutzen muss.
Es lohnt sich, gerade in solchen Situationen professionelle Hilfe zu holen. Nehmen Sie mit uns Kontakt auf für ein Beratungsgespräch. Wir beraten Sie und suchen mit Ihnen zusammen nach Lösungen.