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Das "Berner Kammerorchester" (BKO) wurde 1938 auf Initiative von Hermann Müller gegründet, der das Orchester während 35 Jahren leitete. Nach seinem altersbedingten Rücktritt stand das BKO von 1973 bis 1992 unter der Leitung des Westschweizers Jean-Pierre Moeckli, dann wurde es während zwei Jahren von Olivier Cuendet betreut. Seit 1995 steht nun Johannes Schlaefli an der Spitze des Berner Kammerorchesters. Unter seiner Leitung hat das BKO neuen Aufschwung genommen.
Das BKO ist heute ein junges, dynamisches Profiensemble, das den Platz Bern mit vielfältigen kammermusikalischen Projekten engagiert bereichert. Es pflegt bewusst seine Tradition, neben bekannten auch unbekannte Kompositionen vom Barock bis zur Moderne vorzustellen sowie Kompositionen aus der Gegenwart aufzuführen und Kompositionsaufträge zu erteilen. So hat das Orchester bisher ca. 70 Uraufführungen und über 200 bernische oder schweizerische Erstaufführungen vorzuweisen.
Ein Anliegen des Berner Kammerorchesters ist es, einheimischen Musikerinnen und Musikern ein Podium zum Auftritt zu geben und jungen Solistinnen und Solisten ein künstlerisches Sprungbrett zu bieten. Daneben lädt das BKO immer wieder auch bekannte Grössen ein und vertieft erfolgreiche Zusammenarbeiten.
Katrin Frauchiger
: Lontano
für Kammerensemble (1,1,1,0 - 0,0,0,0 - Klav - 1,1,1,1,1)