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Schweizer ziehen in den Teamfinal ein und sichern sich Diplom
Die Schweizer Kunstturner erreichen in der Qualifikation ihr grosses Ziel und ziehen in den olympischen Teamfinal vom Montag ein.
Im zweiten Anlauf schafften es Pablo Brägger, Christian Baumann, Eddy Yusof und Benjamin Gischard also doch noch. Dank einer bravourösen Teamleistung erreichten sie ihr grosses Ziel, einen Rang in den Top 8 an Olympischen Spielen, den sie vor fünf Jahren in Rio de Janeiro noch knapp verpasst hatten.
In der leeren Ariake Arena in Tokio holte das Quartett Verpasstes nach. Die Schweizer zeigten einen fast tadellosen Wettkampf. Nur zum Abschluss am Reck floss ein Sturz in die Wertung ein. Einen heiklen Moment hatte die STV-Riege am zweiten Gerät, dem Pauschenpferd, zu überstehen, als Yusof gleich zum Auftakt einen Sturz zu verzeichnen hatte. Am Schluss resultierte in der von Gastgeber Japan gewonnen Qualifikation der ausgezeichnete 7. Rang.
Im Kampf um die zwei pro Nation möglichen Plätze im Mehrkampf-Final der besten 24 boten sich die vier Schweizer ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Am Schluss setzten sich Gischard und Yusof im internen Vergleich durch. Brägger und Baumann vergaben beide mit einem Sturz am Reck ihre Chancen.
Baumann hatte bereits am Barren Pech bekundet. Ein kleiner Fehler beim letzten Element kostete dem EM-Dritten von Basel den Platz im Final, womit kein Schweizer in den Gerätefinals vertreten sein wird.
Einen bitteren Tag erlebte Kohei Uchimura, der Mehrkampf-Olympiasieger von 2012 und 2016. Der japanische Überturner der letzten Dekade, der nur am Reck startete, bekam nach einem Griffwechsel die Stange nicht zu fassen und stürzte.