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»Freiheit bedeutet die Freiheit, zu sagen, dass zwei und zwei vier ist. Gilt dies, ergibt sich alles übrige von selbst.«
Der Klassiker über einen allmächtigen Überwachungsstaat ist und bleibt beklemmend aktuell: Mit 1984 schuf George Orwell eines der einflussreichsten Bücher des 20. Jahrhunderts.
Mit einem Nachwort von Daniel Kehlmann
Portrait
Orwell,
George Orwell, geboren 1903 in Motihari, Indien, verdingte sich zunächst bei der indischen Polizei in Birma. Er gab den Dienst aber 1927 aus Protest gegen die britischen Kolonialherren auf. Danach lebte er in London und Paris, und schlug sich als Tellerwäscher, Vagabund und Lehrer durchs Leben. Er schriebe zahlreiche Romane, Erzählungen, Essays und Gedichte. Orwell starb 1950.
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Ein Buch welches von Orwell im Jahre 1949 publiziert wurde, welches dennoch nicht so fernab unserer heutigen Realität scheint.
Ein Klassiker, den jeder gelesen haben sollte, welcher zum Nachdenken anregt und einen so schnell nicht mehr loslässt.
Spannend, beklemmend und aktuell wie eh und je!
von einer Kundin/einem Kunden am 13.02.2018
Orwell hat diesen Roman Ende der 40er Jahre verfasst und dabei einen erschreckenden Blick in die Zukunft geworfen. Sein Hauptcharakter Winston lebt in einem totalitären System, in dem die über allem stehende, unfehlbare Partei alle Bereiche des Lebens kontrolliert und jeder Bürger nonstop überwacht wird. Beim bloßen Verdacht auf...
Orwell hat diesen Roman Ende der 40er Jahre verfasst und dabei einen erschreckenden Blick in die Zukunft geworfen. Sein Hauptcharakter Winston lebt in einem totalitären System, in dem die über allem stehende, unfehlbare Partei alle Bereiche des Lebens kontrolliert und jeder Bürger nonstop überwacht wird. Beim bloßen Verdacht auf regimekritische Gedanken werden die Menschen inhaftiert und gefoltert.
In erster Linie kontrolliert die Partei die Bevölkerung mithilfe manipulierter Berichterstattung. Auch das Archivmaterial wird laufend umgeschrieben, ein Lernen aus der Vergangenheit wird so unmöglich gemacht. Sprache wird auch im Allgemeinen ein Machtmittel der Partei, die darum bemüht ist, den Wortschatz so zu reformieren, dass letztendlich Wörter wie "Freiheit" und "Gleichheit" ihre politische Bedeutung verlieren. Gibt es keine Sprache, um Kritik in Worte zu fassen, wird demnach auch der kritische Gedanke verhindert.
Man muss gar nicht an Diktaturen z.B. in Nordkorea denken, um Parallelen in unserer heutigen Zeit zu finden. Täglich werden wir von "alternativen Fakten" überschwemmt (die Ausgabe aus dem Ullstein Taschenbuch Verlag enthält ein sehr treffendes Nachwort zu dieser Thematik), die Unterscheidung zwischen Wahrheit und Lüge ist auf den ersten Blick kaum erkennbar. Daher ist Orwells Roman nach wie vor aktuell. Dazu ist er einfach unglaublich spannend geschrieben und erzeugt eine beklemmende Atmosphäre, die auf jeder Seite spürbar ist.
von einer Kundin/einem Kunden am 26.01.2018
Bewertet: anderes Format
Der Klassiker unter den Dystopien. 1948 erstmalig erschienen und noch immer so aktuell!