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Dieser von der EU empfohlene Indikator ist einer der wichtigsten im Arbeitsmarktbereich. Eine Arbeitsmarktbeteiligung auf einem stabilen Niveau trägt erheblich zur Integration bei. Eine Angleichung der Erwerbsquoten von Personen verschiedener Bevölkerungsgruppen würde – zumindest zahlenmässig und unabhängig von einer branchenspezifischen Betrachtung – eine Angleichung der Teilhabe am Arbeitsmarkt anzeigen. Grosse Unterschiede der Erwerbsquote können dabei als Zeichen mangelnder Anpassung an übliche Erwerbsnormen in der Schweiz interpretiert werden.
Tabellen
Definitionen
Die Erwerbsquote (siehe Definition auf dieser Seite) drückt die Beteiligung am Arbeitsmarkt der 15- bis 64-Jährigen nach Migrationsstatus aus. Sie unterscheidet allerdings nicht zwischen Vollzeit- und Teilzeitbeschäftigten. Die Erwerbsquote in Vollzeitäquivalenten ergänzt diese Informationen, indem sie den Beschäftigungsgrad einbezieht.
Als Erwerbspersonen gelten die erwerbstätigen und die erwerbslosen (gemäss ILO) Personen. Erwerbspersonen werden mit dem Arbeitsangebot gleichgesetzt. Grundgesamtheit ist die ständige Wohnbevölkerung zwischen 15 und 64 Jahren.
Die Erwerbsquote der 15- bis 64-Jährigen gibt den Anteil der Erwerbspersonen an der Grundgesamtheit an.