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Die endgültigen Wegerechte für die zu sanierenden bzw. zu erneuernden Bauwerke (Schutzbauten gegen Naturgefahren, Bahnhofbrücke Tüscherz und Stützmauer in La Neuveville) sind identisch mit den Wegerechten der bestehenden Bauwerke. Die Arbeiten werden keine langfristigen Auswirkungen auf die natürliche Umgebung, Fauna und Flora haben. Um eine positive Ökobilanz des Projekts zu gewährleisten, werden Wiederherstellungsmassnahmen (Bepflanzung, Ansaat, Schaffung reptilienfreundlicher Umgebungen) durchgeführt. Das UPlaNS-Projekt an der N05 stellt somit eine Möglichkeit dar, Naturschutzmassnahmen, insbesondere den Schutz von Reptilien, umzusetzen. Die Arbeiten in den empfindlichsten Bereichen, die aus einem Mosaik von trockenen Umgebungen bestehen, werden im Detail überwacht. Dort vorhandene geschützte und/oder gefährdete Arten werden vor den Arbeiten identifiziert und umgesiedelt.
Mosaik aus xerothermophilen natürlichen Umgebungen, einschließlich buschiger Eichenwälder, trockener Wiesen und Felsplatten
Das Mosaik aus trockenen Umgebungen stellt einen bevorzugten Lebensraum für Reptilien (8 erfasste Arten) wie die Kreuzotter dar. Natternpopulationen sind vor allem an Waldrändern oder in buschigen Gebieten neben Strassen zu finden. Um ihre Auswirkungen zu minimieren und ihren Lebensraum zu verbessern, werden am Ende der Arbeiten in Abstimmung mit einem Spezialisten kleine Strukturen (steinerne Nischen, Murgier oder Holzpfähle) auf dem Projektperimeter angelegt.
Die Kreuzotter ist eine gefährdete Art auf Schweizer Boden
Beispiel für eine Entwicklung, die zur Erhaltung der Natternpopulationen beiträgt