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Opfer von schwerer Gasexplosion in Paris sollen entschädigt werden
Drei Jahre nach einer schweren Gasexplosion im Zentrum von Paris mit vier Toten und Dutzenden Verletzten sollen die Opfer eine Entschädigung bekommen. Die Stadt Paris wolle dafür 20 Millionen Euro bereitstellen, teilte das Rathaus am Dienstag mit.
Darauf habe man sich mit Opfervertretern geeinigt. Die Zusage stelle aber kein Schuldeingeständnis dar, betonte die Stadt. In Frankreich laufen bis heute Ermittlungen zur Frage, wer für das Unglück verantwortlich ist. Am kommenden Montag soll sich der Stadtrat mit dem ausgehandelten Vertrag befassen.
Die Explosion hatte sich am Morgen des 12. Januar 2019 in der Rue de Trévise ereignet, etwa einen Kilometer Luftlinie entfernt von der Pariser Oper. Ursache war ein Gasleck. Unter den Toten sind offiziellen Angaben zufolge zwei Feuerwehrleute und eine spanische Touristin.
Dutzende Menschen wurden verletzt, Hunderte verloren ihr Zuhause. Laut dem Sender Franceinfo beläuft sich der geschätzte Gesamtschaden auf das Zehnfache der nun zugesagten Entschädigungssumme.