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Offene Kinder- und Jugendarbeit und Schulsozialarbeit unter einem Dach
Analyse und Empfehlungen der Praxis anhand von drei Fachstellen im Kanton Bern
Anna Bekoschwili und Viktoria Szelestenyi untersuchen die Offene Kinder- und Jugendarbeit [OKJA] und die Schulsozialarbeit [SSA] innerhalb derselben Fachstelle und leiten daraus Empfehlungen für die Praxis der Sozialen Arbeit ab. Die Relevanz der Thematik zeigt sich in der Praxisentwicklung der letzten Jahre. Immer mehr Fachstellen im Kanton Bern führen die OKJA und SSA inzwischen unter einem Dach. Basierend auf Fachbüchern, neusten Studienerkenntnissen und Grundlagenpapieren der Praxis, werden die Fragestellungen zur Definition der OKJA und SSA, zur Überschneidung und Abgrenzung der beiden Arbeitsfelder sowie zur interprofessionellen Zusammenarbeit beantwortet. Dabei lässt sich ein Mangel an Fachliteratur feststellen. Begründet durch die Aktualität der Thematik in der Praxis und dem ausgewiesenen Mangel an Fachliteratur, ergibt sich eine Wissenslücke, welche den Forschungsbedarf der vorliegenden Arbeit aufzeigt. Anhand von drei Fachstellen wird eine aktuelle Situationsanalyse der beschriebenen Praxisform im Kanton Bern durchgeführt. Diese verfolgt das Ziel, die Ausgestaltung, Beurteilung und Zukunftsplanung der verschiedenen Fachstellen hinsichtlich der Zusammenarbeit von OKJA und SSA zu erfassen. Die Untersuchung wird in Form einer qualitativen Forschung durchgeführt, welche anhand von Expert*inneninterviews das Professionswissen der Fachpersonen aus der Praxis erfasst. Aufbauend auf den theoretischen Grundlagen und den Forschungserkenntnissen werden Schlussfolgerungen formuliert, welche interessierten Personen eine Orientierung und Hilfestellung für die Ausgestaltung einer Zusammenarbeit der OKJA und SSA innerhalb derselben Fachstelle bieten.