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Allgemeine Daten der Sambaschule Império Serrano
Gegründet: 23. Dezember 1947
Vereinsfarben: Grün/Weiss
Symbol: eine Krone
Aus dem Stadtteil: “Madureir“
Präsident: Sandro Avela
Karnevalist/In: Leandro Vieira
Karnevalsdirektor: Alex de Souza
Sänger: Ito Melodia
Leiter der Perkussions-Gruppe (Mestre de bateria): Mestre Vitinho
Königin der Perkussion (Rainha da Bateria): Valeska Reis
Samba-Enredo 2023 (Themen-Samba)
Lugares de Arlindo
Arlindos Schauplätze
Zahlen Karneval 2022
Mitwirkende: –
Alas (Themen-Gruppen zu Fuss): –
Allegorische Wagen: –
Tripe: –
Karnevalssieger Grupo Especial
–
Impression Karnevalsparade 2022
Aus der Vereinsgeschichte
Zurück in der “Grupo Especial“, bringt die Sambaschule “Império Serrano“ eine Geschichte, die auf dem Erfolg von Arlindo Cruz, „Meu Lugar“ (Mein Platz), basiert. In einer Homage an den Sänger wird die Sambaschule die Momente und Räume durchlaufen, welche die Karriere des Künstlers geprägt haben. Der Karnivalist Alex de Souza nimmt seine erste Arbeit für die Schule an.
Alle Sambaschulen haben eine Geschichte: Sie wurden entweder von einer Person oder einer Gruppe gegründet. Alle hatten anfangs Schwierigkeiten, dann wuchsen sie, etablierten sich und gewannen Titel… Aber ich kenne keine schönere Geschichte als die des “Império Serrano“, denn sie ist verbunden mit dem Wunsch nach Gerechtigkeit, Demokratie und Anteilname. Alles begann bei “Prazer da Serrinha“.
Unsere Leute defilierten in dieser Schule, die von „Seu“ Alfredo Costa geleitet wurde. Alfredo war der Besitzer, befahl und lehnte ab – und im Karneval von ’46 ging er sogar so weit, den “Samba Conferência de São Francisco“, von Silas de Oliveira und Mano Décio da Viola, zu miskreditieren – die im Voraus geprobt und speziell für die „Erzählung“ der Handlung des entsprechenden Films erstellt worden waren – was damals eine Neuheit war. Alfredo hatte seinerseits plötzlich die Idee, einen alten “Terreiro-Samba“ singen zu lassen – “No alto da colina“ – und der war schuld am schlechten Abschneiden unserer Schule, die in diesem Jahr eigentlich zu den Favoriten gehörte.
Unsere Leute fanden das einfach zu viel. Sebastião de Oliveira, bekannt als “Molequinho“, mit seinem Bruder, den Kameraden und Freunden, beschlossen, eine Sambaschule zu gründen, die innovativ sein sollte in allem. Und vor allem in der Frage, dass niemand Befehle erteilen konnte, dieses oder jenes nicht zuzulassen, niemand musste sein Haupt neigen, auch wenn er nicht einverstanden war. Auf Wiedersehen, Herr Alfredo Costa. Auf Wiedersehen, “Prazer da Serrinha“ – jetzt kann jeder mitreden, jeder wird gehört werden.
“Império Serrano“ wurde geboren. Es war der 23. März 1947. Im Haus von Dona Eulália, in der Rua Balaiada, im Herzen des Serrinha-Hügels, entstand die Idee von Molequinhos und wurde Wirklichkeit: Er sammelte in einem Notizbuch die Unterschriften derjenigen, die ihn unterstützten.
Der Name wurde von ihm vorgeschlagen, aber bei der Wahl der Farben war er der Verlierer – es war schließlich die Demokratie, die jetzt herrschte – und die Anregung des Komponisten Antenor setzte sich durch, der die Grün und Weiß vorschlug, welche die Slums von Serrinha, den Vorort Madureira zum Carioca-Karneval in Grün und Weiß darstellen sollten.
Die Unterstützung und Erfahrung von Elói Antero Dias war ebenfalls für das Bestehen der neuen Schule von grundlegender Bedeutung, der für die Konsolidierung der brasilianischen Kultur in unserer Stadt von großer Bedeutung ist. Als sein Schwiegersohn João de Oliveira, bekannt als “João Gradim“, Bruder von Eulália – er war der erste Präsident der neuen Vereinigung, Mano Elói, wie er genannt wurde, scheute keine Mühe, um das “Império Serrano“ von der Masse abzuheben, als etwas Neues und Anderes. Aber niemand konnte zu diesem Zeitpunkt voraussehen, dass die Schule, die geboren wurde, neunmal Meister werden würde.
Meister des Karnevals von Rio de Janeiro und haben eine weitaus größere kulturelle Bedeutung als einfache Ergebnisse der Parade. “Império Serrano“ wurde unter dem Zeichen der Meinungsfreiheit geboren. Und dieser Kampf dauert bis heute an. Jeder will sich zu Wort melden, jeder kämpft, wenn ein despotischer Kandidat versucht, unsere Stimme zum Schweigen zu bringen.
Die Imperiums-Serrancy“ spricht lauter und niemand lässt den Kopf hängen. Deshalb hatten wir auch nie einen Eigentümer oder Mäzen, wie es heutzutage üblich ist, und die so vielen unserer Schwesterunternehmen zu ihrem Wachstum verholfen haben. Aber wir haben viele Besitzer: die Mitglieder, die Stammgäste, die Fans, die Bewunderer dieser Freiheit nicht ohne Schwierigkeiten – Demokratie hat ihren Preis – aber mit viel Leidenschaft, an der es uns in diesem gesegneten Land nicht mangelt.