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6A. Helioda I
1. Das Empfindungsvermögen
Carl Huter hat das Empfindungsvermögen auf experimentellen Weg nachgewiesen und war überzeugt, dass das Empfindungsvermögen nicht als Erscheinung von Kraft und Stoff erklärt werden könne. Demnach müsse es sich bei der Fähigkeit des Menschen, empfinden zu können, um ein Grundelement handeln.
- Carl Huter vermochte aus «toten» Gegenständen, die ein Mensch getragen hatte, durch Hellfühlen die Eigenschaften dieser Person zu beschreiben und ebenso besondere Ereignisse zu erfühlen, welche diese Person erlebt hatte als sie diesen Gegenstand auf sich trug. Für dieses Registrierungsvermögen der Materie bleibt absolut keine andere Erklärungsmöglichkeit als jene, dass die Materie ein Empfindungsvermögen besitzt, d.h. die Registrierung erfolgt gänzlich ohne eine erkennbare Veränderung des chemischen (Stoff) und energetischen (Kraft) Zustandes der Materie. Die Materie kann die Eindrücke registrieren ohne dass zuerst eine Registrierungsvorrichtung geschaffen muss. Die Registrierungsfähigkeit ist eine Grundeigenschaft der Materie!
- Carl Huter hat an vielen öffentlichen Vorträgen nachgewiesen, dass die Materie ganz offensichtlich ein Erinnerungsvermögen besitzt. Er liess über seine Experimente Protokolle erstellen und die anwesenden Personen die Richtigkeit des Inhalts bezeugen. Da sich das Erinnerungsvermögen weder als eine physikalische Erscheinung (z.B. als Schwingung) noch als ein chemischer Prozess (z.B. eine stoffliche Umbildung) erklären lässt - was schon Carl Huter überzeugend dargelegt hat - muss in unserer Welt, nebst Kraft (Physik) und Stoff (Chemie) ein weiteres, drittes Element vorhanden sein. Carl Huter nannte dieses dritte Element "Empfindungsvermögen". In seinen weiteren Forschungen kommt er zum Ergebnis, dass das Empfindungsvermögen in der Materie lediglich in einer passiven, schlummernden Form vorliegt. In den Lebewesen liegt es in jeder einzelnen Zelle in einer aktiven, wachen Form vor.
- Aus der Tatsache eines weiteren, dritten Grundelements (Empfindungsvermögens) als Grundbestandteil unserer Welt ergibt sich zwingend, dass unsere heutige Vorstellung über die Welt und insbesondere über das Leben überarbeitet werden muss, denn unsere heutige Vorstellung berücksichtigt dieses dritte, ganz wichtige Grundelement noch nicht.
a. Die neuen Vorstellungen über die Welt findet man in der
Rubrik 5 Neue Physik.
b. Die neuen Vorstellungen über das Leben findet man unten und in der Rubrik 8 Neue Evolution / neue Schöpfung.
2. Was versteht Carl Huter unter "Helioda"?
Das nachfolgende ist als Vorbereitung zum Verständnis der nächsten Seite zu verstehen.
Carl Huter beobachtete als junger Mann als er sich im Halbdunkeln aufhielt ein eigenartiges Leuchten und Strahlen, das er besonders in der Gesichtshaut, in den Augen und an den Fingerspitzen feststellte. Er bezeichnet diese Strahlung mit dem Wort "Helioda".
Er begann darüber zu forschen und kam zu folgenden Ergebnissen:
- Diese Strahlung ist ein Produkt der Empfindungsenergie.
- Die Empfindungsenergie und die Helioda haben ihren Sitz im Zentrosoma der lebenden Zelle, vgl. mit der Rubrik C. Biologische Zelle Sie sind aber in allen Teilen der Zelle vorhanden und wirksam, d.h. lediglich der Sitz, also die stärkste Konzentration und das Zentrum, befindet sich im Zentrosoma.
- Die Wirkung der Helioda besteht in einer milden, schönen Strahlung, die man beim Menschen vorallem im Gesicht findet, besonders im Auge, in der Haut des Mittelgesichts (seitlich der Nase) und im Mundbereich. - Beispiel-Bilder, weitere Erläuterungen und Huter-Zitate: siehe folgende Seite
- Die Helioda ist eine astrale, lebendige Substanz.
- Die Helioda ist in der lebenden Zelle und in jedem Lebewesen, also bei Pflanze, Tier und Mensch, das organisierende Element. Sie ist dort leitend, schöpferisch und formbildend tätig.
- Wenn die Helioda besonders stark wirksam ist, bringt sie Formen hervor, die der Mensch üblicherweise als "schön", "zart", "fein", "wundervoll", "gut proportioniert", etc. empfindet.
- Die Helioda ist nicht nur konzentrierte Empfindungskraft, sondern auch die eigentliche Lebenskraft und die eigentliche Liebeskraft, letzteres insbesondere in seelisch-geistiger Art. Die Lebens- und die Liebeskraft sind im Gesicht des Menschen ersichtlich, seitlich der Nase (plastische Mittelgesichtspartie) und seitlich der Naseflügel abwärts zu den Mundwinkeln (Nasen-Wangen-Zug), im Auge und am Mund. Man vergleiche mit den Bildern auf der Seite B. Helioda II; Zitate I und mit den Lehrbüchern.
- Die Helioda, d.h. die strahlende Empfindungsenergie, erzeugt auf eine «magische Weise» das Bewusstsein und das Gewissen. - Eine nähere Erläuterung hat er nicht gegeben.
- Die Helioda ist die eigentliche Geistes- und Seelenkraft.
3. Anmerkungen
Das nachfolgende ist als Vorbereitung zum Inhalt der nächsten Seite zu verstehen und ebenso als Anmerkung dazu.
3.1 Das Empfindungsvermögen: Nur eine Erscheinungsform von Stoff (chemische Materie) und Kraft (physikalische Energie)? Huter besass eine sehr genaue und feine Beobachtungsfähigkeit und ein Denkvermögen, wie es nur ganz selten anzutreffen ist. Er kam zur klaren Erkenntnis, dass
a. sich das Empfindungsvermögen niemals als auf Stoff und Kraft zurückführen lässt
b. das Empfindungsvermögen in den Lebewesen in stark konzentrierter Form auftritt und dort besondere Wirkungen entfaltet. Eine dieser Wirkungen besteht darin, dass die Oberfläche des Lebewesens gestaltet wird und zwar aufgrund der inneren Disposition des Lebewesens, d.h. derart, dass das Äussere in zuverlässiger Korrespondenz mit dem Innern des Lebewesens steht, also als ein charakteristisches Abbild des körperlichen, seelischen und geistigen Zustandes ist.
Nach Carl Huter gibt es demnach in unserer Welt 3 Grundelemente
a. Stoff (chemische Materie),
b. Kraft (physikalische Energie)
c. Empfinden
Dieses dritte Element wurde bisher übersehen, u.a. da die naturwissenschaftlichen Fachleute seit Jahrzehnten überzeugt sind, dereinst alle Phänomene mittels Kraft und Stoff erklären zu können. Diese Überzeugung verbietet es, alternative zur Erklärung der vielen noch nicht restlos erklärbaren physikalischen, biologischen, seelischen und geistigen Erscheinungen überhaupt nur in Betracht zu ziehen!
Carl Huter hat seine Demonstrationsvorträge so konzipiert, dass seine Experimente als Nachweis des Empfindungsvermögens betrachtet werden können. Es sei daran erinnert, dass beim Nachweis von physikalischen Kräften und von physikalischen Energien auch auf deren Besonderheit Rücksicht genommen werden muss und dies kein Anlass ist, an ihrer Existenz zu zweifeln. - Man vergleiche mit der Schwerkraft (Gravitation): Sie lässt sich nicht direkt beobachten, nicht direkt anfassen, nicht direkt riechen, nicht direkt schmecken. Aber wir sind überzeugt von ihrer Existenz, wenn wir ihre Wirkung sehen, z.B. ein Gegenstand fällt zu Boden, wenn man ihn in der Luft hält und dann loslässt, oder sie sie indirekt spüren, z.B. das Gewicht eines Gegenstandes, den wir ihn in der Hand halten.
3.2 Neue Erklärungen im Bereich des Lebens: Es ist naheliegend, dass sich aus den Huterschen Lehren eine neue Erklärung über die Entstehung des Lebens, die Herkunft des Menschen und eine neue Weltanschauung ergibt. Huter nennt seine Weltanschauung die geistige Weltanschauung. Näheres in der Rubrik 8 Neue Evolution / neue Schöpfung.
3.3 Neue Erklärung im Bereich der Physik: Es ist naheliegend, dass Empfindungsvermögen bei der Erklärung von (einigen fundamentalen) physikalischen Erscheinungen einbezogen werden muss. Die physikalischen Erscheinungen werden schwerlich gänzlich ohne Beteiligung des Empfindungsvermögens vor sich gehen. Namentlich die Schwerkraft, die quantenmechanischen Erscheinungen und die relativistischen Erscheinungen lassen sich wohl erst bei besserem Verständnis des Empfindungsvermögens in nachvollziehbarer und plausibler Weise erklären lassen. Näheres in der Rubrik 5 Neue Physik.
3.4 Die Helioda resp. die Lebenskraft ist als Heilkraft verwendbar, denn sie lässt sich von einem Menschen mit starker Helioda auf einen Menschen mit geschwächter Helioda übertragen, wobei letzterer in Bezug auf seine Lebenskräfte gestärkt wird. Die Helioda ist nach Huter die höchste Heilkraft. Carl Huter hat mittels seiner eigenen Helioda-Kraft mehrfach Heilerfolge erzielt. Die Helioda zeigt sich nicht nur im Gesicht, sondern strömt aus den Fingerspitzen aus. Die Lebenskraftübertragung erfolgt, indem man die Fingerspitzen an den Körper des anderen Lebewesens bis auf eine Entfernung von 5-20 cm annähert.
3.5 Sichtbarkeit resp. Greifbarkeit des Empfindungsvermögens: Man kann sich die Frage stellen: Wie kann es ein Empfindungsvermögen überhaupt geben? Man hat so etwas noch nie mit den Händen berühren, mit den Augen sehen, mit dem Ohr hören können, auch nicht mit dem Geschmackssinn und dem Geruchssinn wahrnehmen können. Von den 3 Grundelementen in unserer Natur lässt sich nur der Stoff (die Materie) wirklich wahrnehmen. Die "Energie" (im 19. Jahrhundert oft auch als "Kraft" bezeichnet, z.B. bei Ludwig Büchner: Kraft und Stoff, 1855) vermögen wir ebenfalls nicht wahrzunehmen (sieht man davon ab, dass die Energie in Form von Masse auftreten kann und damit sichtbar wird. - Im Bereich der physikalischen Kraft und der physikalischen Energie gibt es eine Reihe von Erscheinungen, die wir ebenfalls nur aufgrund der Wirkung kennen:
a. Das magnetische Feld, das elektrische Feld, das Gravitationsfeld resp.
b. Die magnetische Kraft, die elektrische Kraft und die Gravitationskraft resp.
c. Die damit verbundenen Energien: magnetische Energie, elektrische Energie und Gravitationsenergie.
Fazit: Es spricht nicht gegen die Existenz des Empfindungsvermögens, wenn wir es nicht direkt feststellen können. Wir können aber die Existenz des Empfindungsvermögens indirekt feststellen: Indem wir durch Hellfühlen feststellen, dass gewisse Ereignisse in der Materie einen "Eindruck" hinterlassen haben. Das ist nur möglich, wenn die Materie ein Empfindungsvermögen besitzt. Durch (mechanische) Schwingungen wäre dies nicht zu erklären (was hier nicht näher erläutert werden soll.
History
Diese Seite wurde im Februar 2018 ausgearbeitet und am 1. März 2018 fertig gestellt. Sie wird regelmässig geprüft und angepasst, letztmals am 15. Januar 2019, am 23. April 2019 und am 4. August 2019.
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