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Eine inklusive (Bild-)Sprache in Stellenprofilen verhindert die (oftmals unbeabsichtigte) Benachteiligung bestimmter Diversitätsgruppen. Insbesondere die Stellenbezeichnung im Titel und Fliesstext sollte geschlechtsneutral formuliert sein. Bei der Formulierung können elektronische Hilfsmittel oder ein Leitfaden für inklusive Sprache als Unterstützung dienen. Das Stellenprofil sollte in allen Sprachen zur Verfügung stehen, deren Beherrschung von den Kandidat:innen verlangt wird.
In Abbildungen ist auf eine ausgewogene Darstellung von Diversität im Hinblick auf sichtbare Merkmale wie Alter, Geschlecht, Ethnie und körperliche Einschränkungen zu achten. Grundsätzlich sollte die Darstellung tätigkeitsbezogen sein und den tatsächlichen Anforderungen und Bedingungen im Betrieb entsprechen. Wenn Bewerbungen von unterrepräsentierten Gruppen besonders erwünscht sind, kann sich die Darstellung aber auch zu einem gewissen Grad an den gewünschten Merkmalen orientieren.
Als erster Schritt im Rekrutierungsprozess ist die interne und externe Ausschreibung von Stellen essentiell, um freie Stellen mit den besten Talenten besetzen zu können und eine möglichst diverse Team-Zusammensetzung sicherzustellen. Die Gestaltung von Stellenprofilen hat einen entscheidenden Einfluss auf die Vielfalt und Qualität von Bewerbungen. Durch die konsequente Verwendung einer inklusiven (Bild-)Sprache und die Verbreitung über diverse Rekrutierungskanäle lässt sich der grösstmögliche Pool an Kandidat:innen ansprechen.