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Über diesen eindrücklichen „Friedmännern“ thront aber – nur virtuell zwar – ein Mann, der sie alle noch toppt. Es ist Milton Friedman. In einem seiner Bücher empfiehlt Paul Krugman der Leserschaft, sie sollten alte Bücher lesen, wenn sie das wirtschaftliche Denken von heute verstehen wollten. So bringt Krugman die Leute auf die richtige Spur, deren eine eben zu Milton Friedman führt.
Eigentlich tönt es recht unspektakulär, was der Mann zu Papier gebracht hat. Es sind Arbeiten zur Makroökonomie, und – besonders herausragend – zur Geldpolitik. Darin entwickelte er unter anderem die Vorstellung vom so genannten permanenten Einkommen. Die Menschen würden ihre Einkommen auf lange Sicht betrachten, weshalb sie nicht davon abzuhalten seien, wenigstens für eine gewisse Zeit, einen höheren Konsum zu tätigen, wenn sie konjunkturell getroffen worden sind. Miltons Antworten zu solcherlei Fragen sind auch in den Unternehmen von Belang: sollen sich die Unternehmen kurzfristig ausrichten und was handelt es sich dabei ein, und was geschieht, wenn sie sich einer langfristigen Perspektive verschreiben?
Kein Wunder, dass Milton Friedman auch kluge Anforderungen an einen funktionierenden Staat formulierte, zu denen unter anderem der Schutz der privaten Eigentumsrechte zählte. Ein eigentlicher Leuchtturm war er aber in der Geldpolitik. Seiner Zeit weit voraus, machte er die Vorteile flexibler Wechselkurse bekannt. Es sei einfacher, die Uhr auf jene umzustellen, nach denen sich alle ausrichten. Genauso sei es einfacher, einen einzigen Preis, den Wechselkurs, zu verändern, als darauf zu warten, bis das viele Leute gemacht haben. So machte er plausibel, was sich in der Realität bestätigte, dass es effizient sein musste, eine gemeinsame Währung zu halten. Die Kosten sinken und Unternehmensplanung kann aussagekräftigere Ergebnisse liefern.
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