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Wie wird man schwerhörig?
Die Schwerhörigkeit hat verschiedene Auslöser und Ursachen. So kann ein Hörsturz oder ein lauter Knall zu einem Hörverlust führen. Auch Erkrankungen im Bereich des Gehörs oder der schallverarbeitenden Gehirnzentren können schwerhörig machen, ebenso Arzneimittel.
Hinzu kommt die sog. Altersschwerhörigkeit (Presbyakusis), die schon im Alter von 50 Jahren schleichend einsetzen kann. Jeder Dritte ab 65 Jahren ist schwerhörig. Vielfach ist auch eine Vererbung Ursache schlechten Hörens.
Eher selten wird das Gehör durch einen Propfen im Ohr (Ohrenschmalz) beeinträchtigt. Diesen sollten Sie von einem Facharzt entfernen lassen. Besser ist es, gar nicht mit Ohrenstäbchen zu hantieren. Sie können das Trommelfell verletzen. Trommelfellverletzungen können auch von spitzen Gegenstände herrühren, die Kinder beim Spielen in den Gehörgang einführen.
Hörtests
Hörspezialisten führen Hörtests durch, um den Grad der Schwerhörigkeit zu ermitteln. Meist werden die Ergebnisse der Tests in Form von Audiogrammen dargestellt. Die Hörschwelle, dargestellt in verschiedenen Frequenzen, zeigt an, wie schwach ein Ton werden kann, bevor er nicht mehr zu hören ist. Als normal gilt eine Hörschwelle von 0 bis 25 Dezibel.
Wie gut man hört, zeigt das Audiogramm
Ein Tonschwellenaudiogramm oder auch Tonaudiogramm dient zur subjektiven Erfassung des Hörvermögens eines Menschen. Für Laien ist es nicht ganz einfach, ein Audiogramm zu lesen. Das Audiogramm wird zumeist vom HNO-Arzt, vom Kinderarzt oder vom Hörgeräte-Akustiker für beide Ohren einzeln aufgenommen. In das Tonaudiogramm werden die Ergebnisse der über geeichte Kopfhörer und Knochenleitungshörer erfolgten Hörschwellen-Messung eingetragen. Lesen Sie mehr zu diesem Thema im folgenden Artikel.