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Woher kommt Seide?
Seide (von mittellateinisch seta) ist eine feine Faser, die aus den Kokons der Seidenraupe, der Larve des Seidenspinners (Bombyx mori), gewonnen wird. Sie ist die einzige in der Natur vorkommende textile Endlos-Faser und besteht hauptsächlich aus Protein und ist damit unserer Haut sehr ähnlich. Sie kommt ursprünglich vermutlich aus China und war eine wichtige Handelsware, die über die Seidenstrasse nach Europa transportiert wurde.
Es gab noch andere Seidenarten, die sich aber gegen die unvergleichlichen Eigenschaften der Maulbeerseide nicht durchsetzen konnten.
Wer produziert Seide
Neben China, wo heute noch der Hauptanteil produziert wird, sind Japan und Indien weitere wichtige Erzeugerländer. Bei uns in Europa gilt Seide als Luxusartikel und ist entsprechend teuer und wenig verbreitet.
feldfrauen importiert Seide und Seidenprodukte direkt aus deren Ursprungsländern bei ausgewählten Produzenten, welche schweizerische Standards erfüllen. Dies erlaubt uns, Ihnen dieses hochwertige Produkt zu sehr günstigen Konditionen anzubieten. Seine hervorragenden Eigenschaften werden Sie überzeugen – gönnen Sie Ihrer Haut diesen unvergleichlichen Luxus…
SEIDE – EIN KLEINES MÄRCHEN AUS LÄNGST VERGANGENEN TAGEN
Vor ungefähr 2600 Jahren vor Christi Geburt bestieg der Kaiser Huang Di den Thron eines grossen Reiches im Land der Mitte. Man nannte ihn den „Gelben Kaiser“, und er wurde der Begründer der chinesischen Kultur. Er soll sehr intelligent und praktisch gewesen sein; man sagt ihm nach, er habe das Rad, die Töpferei, das Boot und viele andere sehr nützliche Sachen erfunden.
Seine Gattin Lei Zu stand ihm in Sachen Intelligenz keineswegs nach. Sie interessierte sich sehr für die Natur und entdeckte bei ihren Beobachtungen unter anderem die Seide.
Als sie eines Morgens im kaiserlichen Garten in der Ebene des Gelben Flusses spazieren ging, wurde sie von einer Schlage bedroht und flüchtete auf einen Maulbeerbaum. Als sie so im Geäst des Baumes sass, entdeckte sie kleine Eier, die an den Blättern klebten und die sie noch nicht zuordnen konnte. Jeden Tag kehrte sie deshalb zu dem Baum zurück und beobachtete, wie aus den Eiern kleine Räupchen schlüpften, die sich über die Maulbeerblätter hermachten. Als die Raupen eine beachtliche Grösse erreicht hatten, umwickelten sie sich mit einem Faden, bis nichts mehr von ihnen zu sehen war und stattdessen viele ovale, weissliche Gebilde an Fäden von den Blättern hingen. Die Kaiserin kam auf die Idee, diesen feinen Fäden abzuwickeln, daraus ein Garn zu spinnen und es zu einem Stoff für den Kaiser zu verweben. Als sie damit fertig war, lag das schönste und edelste Gewebe vor ihr, das sie je gesehen hatte. Sie befand es ihres Gatten würdig und beschenkte ihn damit.
Das Geheimnis der Seidenproduktion
Das Know-How der Seidengewinnung war in China streng geheim. Es war auch verboten, Seidenspinner ausser Landes zu schaffen. Erst viel später gelangte Seide zu uns nach Europa und aufgrund der grossen Nachfrage entstand ein reger Handel mit diesem Produkt, welches später über die Seidenstrasse in aller Herren Länder transportiert wurde.
EIGENSCHAFTEN DER SEIDE:
– Sehr hautfreundlich
– Kühlend im Sommer, wärmend im Winter
– Edles Aussehen
WARUM SEIDE?
Mancher von Ihnen mag sich fragen: «Warum gerade Seide? Was macht Seidenbettwäsche besser als traditionelle Bettwäsche?»
Seide gehört zu den besonderen Dingen im Leben, ist ein wahrer Luxus und bringt viele Vorteile mit sich. Technisch gesehen, besteht Seide aus Protein und kommt als spezifische Kette von Aminosäuren daher. Weil Seide unserer Haut sehr ähnlich ist, kann sie beim Schlafen zu einer Reduktion von Stress und zur Verzögerung von Alterungsprozessen führen. Die Seidenfasern erlauben es der Haut, während des Schlafs ihre optimale natürliche Feuchtigkeit zu bewahren.
Seide hat heilende Eigenschaften
Seide heilt ausserdem verschiedene Hautprobleme wie Psoriasis und Ekzeme. Es ist wissenschaftlich bewiesen, dass Seidenfasern Bettwanzen und Hausstaubmilben abweisen. Sie helfen im Vergleich zu Baumwolle, sowohl luftübertragene Allergien, als auch Asthma zu lindern.
Mit seinen anschmiegsamen und atmungsaktiven Eigenschaften wirkt reine Seidenbettwäsche temperaturausgleichend und hält Sie im Winter kuschlig warm und in heissen Sommernächten angenehm kühl. Lassen Sie sich von unserer wunderbaren Bettwäsche verwöhnen…
Seidensatin fühlt sich auf der Haut unvergleichlich sanft und weich an – man nimmt dieses Gewebe wie eine zweite haut wahr – ein Gefühl, das wir unterbewusst aus unserer Zeit im Mutterleib kennen.
SECHS GUTE GRÜNDE, IN REINER SEIDE ZU SCHLAFEN:
- jugendlicher und strahlender Teint – Wenn Sie nach einer in unserer Seidenbettwäsche durchschlafenen Nacht aufstehen, wird Ihre Haut weniger ausgetrocknet sein, als wenn Sie in Baumwollbettwäsche geschlafen hätten. Seidefasern nehmen 40% ihres Gewichts an Feuchtigkeit auf und lassen Ihre Haut atmen, während Sie schlafen. So wird der Haut die natürliche Feuchtigkeit nicht entzogen und sie sieht am Morgen frischer und glatter aus.
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Linderung bei Hautirritationen – Die 18 einzigartigen Aminosäuren in der reinen Seide haben die erstaunliche Eigenschaft, den hauteigenen Schutzfilm zu bewahren. Dies hilft Menschen mit trockener Haut und Ekzemen. Dank seinen langen, weichen, ineinander verwobenen Fäden hilft Seide bei krankhaftem Feuchtigkeitsverlust der Haut und wird von unserer DNA weit besser akzeptiert, als alle anderen natürlichen Fasern.
- Linderung bei luftübertragenen Allergien und Asthma – Seide ist eine natürlich entstandene Faser, die mit Sericin ummantelt ist. Sie weist Staubmilben und anderes Ungeziefer ab und hilft bei Allergien und Asthma, was oft von Baumwolle und anderen organischen wie auch synthetischen Fasern gefördert wird. Durch das Verdrehen äusserst langer einzelner Seidenfäden wirken Seidengewebe hypoallergen. Kürzere Fasern wie Baumwolle erzeugen durch Reibung kleinste Staubpartikel, die bei vielen Menschen allergische Reaktionen hervorrufen, wenn sie eingeatmet werden.
- Gesünderes, glänzenderes Haar – Jeder einzelne Seidenfaden ist mit Sericin ummantelt. Es ist wissenschaftlich bewiesen, dass Maulbeerseide das Haarwachstum anregt, indem es seine natürliche Feuchtigkeit bewahrt und so die Zellerneuerung fördert. Im Gegensatz zu Baumwolle besteht Seide aus Protein, welches unsere DNA heilt und erneuert. Ebenso ist erwiesen, dass Seide nicht nur Stress und Erschöpfung mindert, sondern auch die Haut glättet. [Journal of Scientific & Industrial Research Vol. 63, April 2004]
- Linderung bei Wechseljahresbeschwerden und schlaflosen Nächten – Frauen, die an Hitzewallungen leiden, sollten in leichten, atmungsaktiven Seidenpyjamas oder in Seidenbettwäsche schlafen, da Seide die Körperwärme reguliert. Diese Eigenschaft ermöglicht es Ihnen, im Winter kuschlig warm und im Sommer angenehm kühl zu liegen. Seidensatin schmiegt sich so eng an den Körper wie Wasser und eliminiert so in der Nacht sowohl heisse als auch kühle Stellen in Ihrer Bettdecke.
- Grossartig durchgeschlafen – Seide mit all ihren vorgehend erwähnten Vorteilen, ist der Stoff, der Ihr Bett für den süssesten Schlaf ausstattet. Andere Bettwaren können Ihre Haut irritieren, quellen durch Feuchtigkeit auf, ziehen Staubmilben an und verhindern so eine gesunde Erholung.
DIE VORTEILE VON SEIDE IN KÜRZE:
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Die Seidefaser ist natürlich hypoallergen und weist aufgrund ihrer langfädigen Konsistenz Ungeziefer ab
- Seide hat natürliche temperaturausgleichende Eigenschaften und fördert so in jeder Jahreszeit Ihr Wohlbefinden
- Seide kann 40% ihres Gewichts an Feuchtigkeit aufnehmen und erlaubt Ihrer Haut zu atmen, während Sie schlafen
- Seide mit ihren einzigartigen Fasern, die aus 13 Aminosäuren und Sericin bestehen, hilft Ihrer Haut, überschüssige Feuchtigkeit abzugeben und so trockene Haut und Ekzeme zu heilen
- Das Sericin in den anschmiegsamen Seidenfasern verjüngt Ihr Haar und regt sein Wachstum und seine Widerstandsfähigkeit an
- Seide reduziert Stress und Erschöpfung und glättet die Haut
(Quelle: Journal of Scientific & Industrial Research, Vol. 63, April 2004 [http://www.niscair.res.in/sciencecommunication/researchjournals/rejour/Jsir/Fulltextsearch/2004/April%202004/JSIR-vol%2063-April%202004-pp%20323-329.htm])
WIE PFLEGT MAN SEIDE?
Seidengewebe kann problemlos gewaschen werden, wenn folgende Hinweise beachtet werden. Normalerweise haben Waschmaschinen ein spezielles Programm, welches sich für die Pflege von Seide und anderen empfindlichen Geweben eignet. Wichtig ist dabei, ein geeignetes Waschmittel zu benützen. Amytis Seidenwaschmittel oder BEALIN Fein- Wollwaschmittel wie auch die Feinwaschmittel von Woolite oder Perwoll können bedenkenlos empfohlen werden. Von Babyshampoos oder anderen Körperpflegemitteln sollte hingegen abgesehen werden. Sie sind auch nicht für die Waschmaschine geeignet, da sie zu stark schäumen.
Auf keinen Fall darf das Waschmittel optische Aufheller, Bleichmittel oder Enzyme enthalten. Diese Hilfsmittel machen die Seidenfasern brüchig und können schon während des Waschens zu irreparablen Schäden führen. Bitte auch keine Weichspüler benutzen. Wer seine Seidenprodukte noch besser pflegen möchte, kann ins Weichspülerfach etwas Essig geben. Das verhindert Kalkrückstände, verleiht der Seide ihren ursprünglichen Glanz und macht sie schön weich. Um die Seide zusätzlich zu schützen, verwenden Sie bitte ein Waschnetz, oder, wenn Sie kein ausreichend Grosses haben, können Sie auch einen ausgedienten Kissenbezug mit Reissverschluss verwenden.
Seide ist von Hand waschbar. Dafür verwendet man am besten ein mildes Handwaschmittel, eine sehr milde Seife oder ein ph-hautneutrales Baby-Shampoo. Das Wasser sollte möglichst kalt, auf keinen Fall wärmer als 30°C sein. Bitte die Wäschestücke vorsichtig darin bewegen und zwischen den Händen drücken und kneten. Nicht rubbeln oder wringen. Stoffe mit dunklen Farben sollten nicht zu lange im Wasser bleiben, da sie sonst ausbluten.
Nach dem Waschen gut spülen bis das Spülwasser klar ist. Um der Seide etwas Gutes tun, kann ins letzte Spülwasser wenig Essig gegeben werden. Die verhindert Kalkrückstände an dem Gewebe und macht die Seide geschmeidig und glänzend. Nicht auswringen, sondern nur etwas drücken. Bekleidungsstücke aus Seide sollten auf einem Frotteetuch liegend getrocknet werden. Bettwäsche kann man an der Leine trocknen. Man sollte dabei darauf achten, dass sie vorsichtig aufgehängt wird, da nasses Seidengewebe sehr zugempfindlich ist. Pralle Sonne sollte dabei vermieden werden.
Seide sollte nur von der linken Seite und mit wenig Hitze gebügelt werden. Bitte beim Bügeln kein Wasser auf das Gewebe spritzen. Bei Bedarf kann beim Bügeln ein feuchtes Tuch auf die Seide gelegt werden, um sie etwas anzufeuchten.
Mit Seide gefüllte Duvets sollten nicht gewaschen werden. Die Füllung könnte dabei klumpen und so das Duvet unbrauchbar machen. Hängen Sie Ihr Duvet so oft wie möglich für ca. ein bis zwei Stunden zum Lüften an die Sonne. So werden die Fasern aufgefrischt.
Wenn Ihr Duvet Flecken hat, können Sie diese punktuell behandeln. Gehen Sie dabei wie oben beschrieben vor (Handwäsche) und machen Sie wirklich nur soviel vom Duvet nass, wie unbedingt nötig ist. Übrigens: Blut entfernt man am besten mit kaltem Wasser.