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Die Zuckerrübensaat erfolgt normalerweise ab ca. 10. März. Grundsätzlich gilt, je früher, desto höher ist das Ertragspotenzial. Jedoch sollte auf keinen Fall der Bodenzustand ausser Acht gelassen werden. Ab einer Bodentemperatur von 5 Grad keimen die Rübenpillen, bei höheren Bodentemperaturen geht der Keimvorgang schneller voran. Gesät wird in einer Tiefe von 2–3 cm mit einem Reihenabstand von 45–50 cm.
Bevorzugt werden nährstoffreiche, tiefgründige, humose Böden mit guter Durchlüftung und guter Wasserführung.
Da Zuckerrüben nicht selbstverträglich sind, wird eine Anbaupause von mindestens 3 Jahren vorgeschrieben. Grund dafür sind unter anderem Wurzelbrand sowie Blattpilze und Nematoden. Als ideale Vorfrucht gilt Getreide mit einer anschliessenden Gründüngung.
Zu den wichtigsten Schädlingen zählen die Erdflöhe und die Blattläuse. Ebenfalls sollte ab der Saat eine Kontrolle auf Schnecken erfolgen. Die wichtigsten Krankheiten sind Cercospora-Blattflecken, Wurzelbrand, Rizomania, Ramularia-Blattflecken, Mehltau sowie das Vergilbungsvirus.
Der Nährstoffbedarf liegt bei 100 kg/ha N, 92 kg/ha P2O5, 383 kg/ha K2O und 70 kg/ha Mg.
Die Ernte der Zuckerrüben erfolgt im Herbst zwischen September und Jahresende. Entscheidend ist der Liefertermin der Rübenfabrik sowie der Bodenzustand und allfällige Folgekulturen. Je später geerntet werden kann, desto höher sind im Normalfall die Zuckergehalte und die Erträge.