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Hier finden Sie Informationen zur Beschulung von Kindern und Jugendlichen, die aus der Ukraine geflüchtet sind.
FAQ
Wir haben für Sie Antworten auf Fragen im Zusammenhang mit der Beschulung von Kindern und Jugendlichen aus der Ukraine zusammengestellt.
Schülerinnen und Schüler mit Migrationshintergrund sollen möglichst rasch ausreichende Kompetenzen in der deutschen Sprache erwerben, um dem Unterricht in allen Fachbereichen folgen zu können und sich im Alltag zurecht zu finden. Wann dieser Zeitpunkt erreicht ist, ist stufen- und systemspezifisch unterschiedlich und liegt in der Verantwortung der Schule. Nebst der Möglichkeit Kinder und Jugendliche direkt in die Regelklassen zu integrieren, sollte in der Regel nach einem Jahr in der Integrationsklasse der Übertritt in eine Regelklasse erfolgen.
Eine allfällige Rückversetzung aufgrund ungenügender Entwicklungsvoraussetzungen soll erst nach mehreren Monaten erfolgen, damit die Schülerin, der Schüler ausreichend Zeit zur Angewöhnung hat. Bei einer Verkürzung dieser Beobachtungszeit wird der Einbezug des Schulpsychologischen Dienstes empfohlen.
Schülerinnen und Schüler, die aufgrund ihres Migrationshintergrundes keine oder nur unzureichende Deutschkenntnisse haben, sind bei Bedarf während bis zu vier Jahren in der Standardsprache Deutsch zusätzlich zu fördern. Im Zentrum steht die gezielte und qualitativ hochstehende Sprachförderung.
Für einen Übertritt in eine Kleinklasse, für das Verfügen von individuellen Lernzielen sowie für die Dispensation von Fächern ist das Verfahren gemäss kantonaler Vorgaben anzuwenden. [1]
[1] Vgl. Handreichung Schullaufbahn, Kapitel 8, Urlaub, Absenz, Dispensation; sowie: Sonderpädagogik-Konzept für die Regelschule, Kapitel 5.5