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Emanuele Zanforlin | SUI | *1994
DAVOS FESTIVAL Camerata | Violine
Emanuele Zanforlin wurde in Mendrisio im Tessin geboren. Mit elf Jahren bekam er seinen ersten Geigenunterricht am Conservatorio della Svizzera Italiana. An der Hochschule für Musik Freiburg studierte er bei Sebastian Hamann und Julia Schröder, bevor er 2018 nach Zürich wechselte, wo er bei Rudolf Koelman 2021 den Master in Performance mit Auszeichnung abschloss. Flankierende Studien bei Christian Ostertag und Meisterkurse bei Valery Gradow, Pavel Berman, Klaidi Sahatci, Alexander Kerr und Hagai Shaham rundeten seine Ausbildung ab. Als leidenschaftlicher Barockgeiger bildete er sich im Bereich der historischen Aufführungspraxis bei Monika Baer weiter.
In den letzten Jahren pflegte Emanuele Zanforlin eine rege Konzertmeistertätigkeit in verschiedenen Formationen, u.a. im Orchestra of Europe, im Schweizer Jugend-Sinfonie-Orchester, aber auch in kleineren Klangkörpern wie die Resonart Camerata oder das Orchestra Arte Frizzante. Als Konzertmeister arbeitete er im engen Kontakt mit Persönlichkeiten wie Daniel Schnyder, Christoph Croisé, Teo Gheorghiu, Gabriel Esteban, Lena-Lisa Wüstendörfer, Kai Bumann und Jonas Bürgin zusammen. Auftritte im Musikverein Wien, in der Tonhalle Zürich, im Festspielhaus Baden-Baden, im Kulturkasino Bern, in der Opéra de Lausanne oder im Rahmen von Festivals wie Ticino Musica oder Swiss Chamber Music Festival gehören zu seinem Curriculum. Solistisch ist er Preisträger des internationalen Tartini-Wettbewerbs in Piran und ist mit dem Orchestre de Chambre de la Gironde im Rahmen des Festival de Gensac aufgetreten.
Von 2018 bis 2021 war Emanuele Zanforlin Mitglied im Modulor Quartett. Wichtige kammermusikalische Impulse erhielt er von Thomas Grossenbacher, Cobus Swanepoel, Pawel Zalejski und Wendy und Matthias Enderle.
Foto © Andrea Basileo
Stand: Juni 2022