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Die frühesten Zeugnisse der Anwesenheit des Menschen auf dem Gemeindegebiet von Biberist stammen bereits aus der Jungsteinzeit, als auf dem Altisberg eine erste Siedlung errichtet wurde. Während dieser Zeit entwickelten sich die Menschen aus den Jäger- und Sammlerkulturen zu sesshaften Bauern mit domestizierten Tieren und Pflanzen. Die erste urkundliche Erwähnung des Ortes erfolgte im Jahr 763 n. Chr. unter dem Namen „Biberussa“. Der Name ist auf einen keltischen Ursprung zurückzuführen und seine Endung „-ussa“ bedeutet so viel wie kleines Wasser oder Bach. Das Wasser hatte schon immer eine grosse Bedeutung für Biberist. Oftmals von martialischer Gewalt, veränderte die Emme immer wieder ihren Lauf und prägte so das Aussehen des Dorfes über Jahrhunderte hinweg. Im Jahr 1578 wurde bereits der erste Emmensteg gebaut. Das Wasser zog auch wichtige Industrien an. 1863 wurde die Papierfabrik Biberist entlang dem Ufer der Emme gebaut und mit der Papierfabrik fanden auch andere wichtige Industrien den Weg nach Biberist. Die Ansiedlung der Industrie und die darauf folgende verkehrstechnische Erschliessung durch die Eisenbahn führte zu einem markanten Bevölkerungszuwachs.
Während langer Zeit bestand Biberist aus zwei Dorfteilen, und zwar aus Niederbiberist (heute Unterbiberist) und dem Weiler Oberbiberist. Um 1650 entstand in Biberist eine erste Schule. Der Schulmeister hielt jedoch nur im Winter Schule und zwar im Wohnzimmer eines privaten Hauses. Mit dem kantonalen Schulgesetz vom 20. Dezember 1832 wurde der Unterricht für alle Kinder obligatorisch.
Der Name unseres Dorfes taucht zum ersten Mal in einer Urkunde aus dem Jahre 762 auf. Bis heute hat er natürlich viele Veränderungen erfahren.
Es zeigt zwei gekreuzte Bundhaken, die man beim Flössen gebraucht hatte, um die Baumstämme zusammenzuhalten.
Das ursprüngliche Biberist ist das Unterbiberist. Es ist der älteste Teil unseres Dorfes. Oberbiberist wird in den Urkunden erst im 15. Jahrhundert erwähnt. Der Emmebezirk ist neueren Ursprungs. Das Schöngrün und das Zieglerareal grenzen mittlerweile an die Stadt Solothurn an.
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