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Es ist der erste Riesen-Deal mit Beteiligung einer britische Firma nach der Brexit-Entscheidung. Nach Angaben der Unternehmen müssen die Aufsichtsbehörden dem Übernahmeplan nicht zustimmen. Softbank will aber mindestens 75 Prozent der Aktien für sich gewinnen. Der Verwaltungsrat von ARM sprach sich für die Übernahme aus.
Gelingt Softbank der Kauf, wäre es ein Aufschlag von 43 Prozent zum Börsenwert gemessen am Freitagsschlusskurs - und es wäre der grösste Zukauf des japanischen Konzerns überhaupt. Vor drei Jahren hatte sich Softbank für rund 22 Milliarden Dollar die Mehrheit am US-Mobilfunker Sprint gesichert. Die Japaner sind zudem am chinesischen Internetkonzern Alibaba beteiligt. Erst Anfang Juni hatte Softbank allerdings einen Teil der Alibaba-Aktien für rund 10 Milliarden Dollar verkauft.
ARM entwirft Designs für Halbleiter, deren Baupläne Kunden lizenzieren können - ARM verdient dann über Lizenz- und Nutzungsgebühren an den verkauften Chips der Hersteller mit. Prozessoren auf Basis der ARM-Technologie arbeiten sehr stromsparend. Das hat ihnen den Platz in den meisten Smartphones und Tablets gesichert. Sie stecken unter anderem in den Verkaufsschlagern von Apple und Samsung . Softbank-Chef Masayoshi Son sagte, mit der Übernahme wolle sein Konzern vor allem vom "Internet der Dinge" profitieren, also der Vernetzung von Milliarden von Mobilgeräten./men/zb/das
(AWP)