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Die beiden Newcomer setzen ihren sensationellen Lauf auch in den Halbfinals fort und duellieren sich am Samstag um den ersten Grand-Slam-Titel.
Sie schrieben die Story an diesen US Open: Leylah Fernandez und Emma Raducanu. Als Nummer 73 und 150 des WTA-Rankings zum Turnier angetreten, spielten sich die beiden spektakulär und unbekümmert durchs Tableau und schrieben ein Tennis-Märchen. Mit ihren Auftritten sorgte sie in Flushing Meadows für Begeisterungsstürme, nun kommt es am Samstag im Arthur Ashe Stadion zum Duell der beiden Publikumslieblinge.
Raducanu schrieb Tennis-Geschichte, erreichte die 18-Jährige doch als erste Qualifikantin überhaupt einen Grand-Slam-Final. Auf dem Weg in diesen gab die Tochter eines Rumänen und einer Chinesin keinen Satz ab und bezwang unter anderen auch Stefanie Vögele (1. Runde) und Belinda Bencic (Viertelfinals).
Im Halbfinal blieb auch die Griechin Emma Sakkari ohne Chance gegen Raducanu, die erneut keinen Hauch von Nervosität zeigte und 6:1, 6:4 siegte. Bereits bei ihrem Grand-Slam-Debüt in Wimbledon hatte die in Toronto geborene Britin die Achtelfinals erreicht. Im Ranking wird sie nach dem Turnier bereits in die Region der Top 30 vorstossen.
Mindestens so imposant wie Raducanus Weg war jener von Leylah Fernandez. Die 19-jährige Kanadierin schlug in ihrem Halbfinal Aryna Sabalenka, die Weltnummer 2 aus Belarus, 7:6 (7:3), 4:6, 6:4. Es war Fernandez› dritter Sieg in drei Sätzen gegen eine Top-5-Spielerin nach den Erfolgen gegen Titelverteidigerin Naomi Osaka (WTA 3) und Jelina Switolina (WTA 5). Das zuvor beste Grand-Slam-Ergebnis der Tochter eines Ecuadorianers und einer Filipino-Kanadierin war das Erreichen der 3. Runde 2020 in Roland Garros gewesen.