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Auch wenn in Südamerika die Wunden der Ausbeutung im Rahmen der Kolonialisierung durch die Spanier und der Militärdiktaturen nach dem Zweiten Weltkrieg noch lange nicht verheilt sind, zeichnet sich seit der Jahrtausendwende eine langsam wachsende Stabilität der Wirtschaft in einzelnen südamerikanischen Ländern ab.
Bestrebungen, den Subkontinent in eine stabilere soziale, politische und wirtschaftliche Lage zu versetzen, drücken sich vor allem in der Gründung der Union Südamerikanischer Staaten im Jahre 2008 aus. Orientierung für eine Verbesserung der Lebenssituation für die Menschen u.a. in Brasilien, Peru und Bolivien bietet ein Blick über die Landesgrenzen hinaus in die Europäische Union, an dessen Integrationskonzept die Union ihre eigenen Ziele festmacht. Dies betrifft vor allem die Schaffung einer gemeinsamen Währung und eines Parlaments bis 2025.
Wichtigster Faktor ist zudem die Beschäftigung aller Bevölkerungsgruppen, um die große Distanz zwischen Arm und Reich langfristig zu verringern. Wie ein Blick auf hiesige Jobportale wie Experteer zeigt, ist dazu vor allem eine gute Ausbildung nötig, die nur durch eine konsequente Bereitstellung von Bildungsmöglichkeiten erreicht werden kann.
Faire Kooperationen auf internationaler Ebene
Ein wichtiger Schritt zur Stabilisierung der südamerikanischen Wirtschaft ist die faire Kooperation Europas mit den südamerikanischen Staaten. Jüngstes Beispiel einer wirtschaftlichen Verbesserung für lateinamerikanische Länder ist das Inkrafttreten des sogenannten Bananenabkommens, mit dem der längste Streit zwischen Europa und Südamerika beendet ist. Nach zwei Jahrzehnten wurde nun entschieden, dass ab 2017 die Importzölle für Bananen drastisch gesenkt werden, was die Verkaufskonditionen für Bananen aus Ländern wie Kolumbien und Ecuador, die sonst gegenüber anderen Bananenlieferanten wie z.B. der Karibik benachteiligt waren, deutlich verbessern wird.
Auch medial hat Südamerika jetzt die Chance, für sich zu werben, denn die Fußballweltmeisterschaft findet im Jahre 2014 wieder in Brasilien statt. Für seinen temperamentvollen Fußball bekannt, kann das Land durch die Vermittlung eines Erfolgswillens auch neue Energien im eigenen Land freisetzen, die durch die richtigen Impulse wie beispielsweise in der Tourismusbranche oder im Marketing neue und alte Beschäftigungsfelder eröffnen und ausbauen können.