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(Kt. Wallis,
Bez. Leuk).
2950-2800 m.
Gletscher, in dem am N.-Fuss des
Torrenthornes eingeschnittenen öden Kar. Im obern
Abschnitt ein kleiner Gletschersee. Sein Bach mündet unterhalb der
Hütten auf der Majingalp von links in die
Dala. Wird beim
Uebergang über den
Majingpass oder den Ober
Ferdenpass hie und da begangen. 900 m lang und im Mittel ebenso
breit.
(La) (Kt. Waadt,
Bez. Vevey).
Bach; entspringt nw. von
Tercier, durchfliesst fast ausschliesslich die rote Molasse und mündet
nach 2,5 km langem
Lauf beim Landgut La Maladaire (s. der Station
Burier der Simplonbahn) in den
Genfersee.
oder Cobassières(Les) (Kt. Wallis,
Bez. und Gem. Sitten).
574 m. Isolierter Felsrücken
w. von
Sitten, vom Hang von
Montorge durch eine schmale
Ebene getrennt, durch die die grosse Strasse des
Rhonethales zieht. Erhebt
sich bis um etwa 80 m über die Thalsohle. Zieht auf eine Länge von 2 km von O. nach W. und wird an dieser Richtung allmählig
breiter und höher, um an der Stelle, wo der Mündungslauf der
Morge von
Conthey um ihn herumbiegt, abzubrechen. Den Fuss des
Rückens umrahmen einzelne
Häuser und
Höfe, die zu den Weilern Châteauneuf und
Pont de la Morge gehören. Die terrassierten
Gehänge mit Weinreben und Aeckern bestanden. In einer
Lücke zwischen dem eigentlichen
Rücken und einem
ihm nach O. vorgelagerten kleinen Hügel (hier der
Puits du Géant. S. diesen Art.) steht seit kurzer Zeit das Schulhaus für
die beiden genannten
Weiler. Da der schmale Gürtel ebenen Landes zwischen den Maladeires und dem Fuss des
Hanges von
Montorge
stark versumpft ist und in seinem tiefsten Punkt zeitweise ein ganzer
Weier sich zu bilden pflegte, hat
man vor einigen Jahren quer durch den Felsrücken von N. nach S. einen
Stollen gebrochen, durch den die
Wasser zu den sog.
Iles, d. h. zu dem grossen Sumpfgebiet längs der Eisenbahnlinie abfliessen.
einander getrennt, an der alten Strasse nach Genf
und 2,3 km w. Lausanne. 10 reform. Ew. Beim Haus am rechten Bachufer steht eine
alte Kapelle, in der die im nahen Vidy hinzurichtenden Verbrecher ihre letzte Andacht zu verrichten pflegten und wo man die
zur Hinrichtung notwendigen Gerätschaften aufbewahrte.