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Schweizer Unternehmen, die im Ausland Ressourcen aufbauen, sorgen auch im Inland für mehr Arbeitsplätze. So lautet eine der Schlussfolgerungen der Studie "Switzerland's Top500 – Creating a vision for sustainable growth"
von Accenture. Das Unternehmen, das mit Consulting für Firmen Geld verdient, hat die 500 grössten Unternehmen der Schweiz analysiert und kommt zum Schluss, dass 26 "Wachstumschampions" vor allem von einer erfolgreichen Expansion in asiatische Wachstumsmärkte profitieren.
Laut der Studie sorgt nicht nur eine Expansion im Ausland für Wachstum, sondern auch das Auslagern von Geschäftsprozessen. Die besten hiesigen Unternehmen steigern ihre Agilität und Kosteneffizienz laut Accenture "mit der durchdachten Auslagerung von Geschäftsprozessen ins Ausland". Gleichzeitig schufen die Wachstumschampions zwischen 2008 und 2012 rund 21 Prozent mehr Arbeitsplätze in der Schweiz, im Vergleich zu einem Abbau von 5,5 Prozent bei den restlichen 500 Spitzen-Unternehmen.
Die 26 "Champions" generierten im letzten Jahr 17 Prozent ihrer Einnahmen allein im Asien-Pazifik-Raum – ein Wachstum von rund 5 Prozent gegenüber 2008 und ein Vorsprung von rund 10 Prozent gegenüber den weniger erfolgreichen Top500-Unternehmen. Mit Richemont, Sonova, Swatch, Tamedia und dem Genfer Bankensoftware-Hersteller Temenos gelang es aber lediglich fünf Firmen, sich über drei Jahre hinweg in der Gruppe der Top-Performer zu behaupten.
Der Markt für das "Business Process Outsourcing" als "Erfolgsgeheimnis" der Top500 werde gemäss Analysten von Gartner in der Schweiz weiter wachsen, und zwar mit 7 bis 8 Prozent in den nächsten Jahren mehr als doppelt so schnell wie in Deutschland (4 bis 5 Prozent) und Österreich (2 bis 3 Prozent). (mim)