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2009 posierte die Frau des US-Präsidenten in einem pinken Kleid zum ersten Mal für die Mode-Zeitschrift - vier Jahre und eine Amtszeit ihres Mannes später lächelt Michelle Obama, 49, wieder vom Cover der amerikanischen «Vogue». Das blaue Kleid des Designers Reed Krakoff stammt aus ihrem eigenen Kleiderschrank, weswegen die First Lady für ihr modisch geschicktes Händchen immer wieder mit Lob überhäuft wird. Doch in der Titelgeschichte spricht sie nicht über Kleidung, sondern über ihre beiden Töchter Sasha, 11, und Malia, 14 - sowie über ihren Mann Barack, 51.
«90 Prozent unserer Gespräche drehen sich um die Mädchen», sagt Michelle Obama im Interview in der April-Ausgabe. Sie und ihr Mann würden derzeit vor allem als Terminplaner und Chauffeur für ihre beiden Kinder da sein. «Was machen sie gerade? Welche Geburtstagsparty steht an? Haben wir für diese Person ein Geschenk? Es ist endlos und ziemlich erschöpfend», sagt sie. Die Bedürfnisse ihrer Töchtern hätten aber allerhöchste Priorität. Ihr Mann fände selbst neben politischen Themen wie Syrien und das Gesundheitssystem Zeit, um für die Kinder da zu sein.
Barack Obama höchstpersönlich posiert mit seiner Frau für ein Bild im «Red Room» des Weissen Hauses. Und meldet sich selber zu Wort: «Es gibt kein Zweifel, dass ich dank Michelle ein besserer Mensch bin. Aber ich würde nie sagen, dass Michelle die bessere Frau ist. Sie ist nur geduldiger geworden.» Doch wer ihre Beziehung als allzu romantisch ansieht, der täusche sich. «Wir sind ein Team», sagte US-Präsident Barack Obama stattdessen.