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Heinz: Berlin Vorkriegszeit; Sanitäter in der Ukraine; zwischen zwei Frauen/Wiederaufbau oder Gedenken - fragt sich Bernd nach dem Krieg/ Maria sucht nach ihrer Rückkehr Spuren der Vergangenheit.
Der Roman spielt in Berlin und der Ukraine in der Zeit von 1932 bis 1987. Im Mittelpunkt stehen Heinz und sein Vater, der Pfarrer Bernd Tempe. Heinz ist ein junger Student und Soldat, der sowohl die in Berlin lebende Elisabeth als auch die Ukrainerin Maria liebt und sich nicht entscheiden kann. Am letzten Kriegstag findet ihn sein Vater tot in der halb zerstörten Kirche. Der Vater kämpft in den folgenden Jahren einerseits für den Wie-deraufbau der Kirche, andererseits ahnt er, dass er nicht in der Lage sein würde, wieder dort zu predigen, wo er seinen Sohn gefunden hatte.
Elisabeth, die Heinz zu lieben nie aufgehört hat, findet in einer neuen Ver-bindung ihr Glück, bleibt aber immer die moralische Stütze für Pfarrer Tempe. Im eingeschlossenen West-Berlin müssen sich alle zurechtfinden und meistern gemeinsam die Probleme der Zeit.
Maria kommt Jahre später mit ihrer Familie als Aussiedlerin nach Deutsch-land. Um zusammenbleiben zu können, entscheiden sie sich für einen klei-nen Ort im Steigerwald. Durch Fleiß und Geschick stellt sich bald ein ge-wisser Wohlstand ein, so dass die Kinder ihr eine Reise nach Berlin zum Geburtstag schenken können. Mit großer Beharrlichkeit und etwas Glück findet sie die Kirche, die Heinz ihr geschildert hatte. Bei den Nachforschun-gen nach der Familie Tempe erfährt sie die Adresse von Elisabeth, die jah-relang beim Pfarrer gewohnt hatte. Beide Frauen treffen sich und es kommt für beide zu überraschenden Erkenntnissen.
Autorentext
Starus, Tom
In Berlin geboren und in einer bekannten Künstlerfamilie aufgewachsen, erlebt er die spannenden Jahre der Berliner Nachkriegszeit selbst und kann sie quasi als Augenzeuge schildern, ohne dabei aber Chronist zu sein. Während seines Studium entstand die Grundidee zu seinem ersten Roman, der aber nur in Skizzen entsteht und erst nach erfolgreichen Berufsjahren als Marketingdirektor in Angriff genommen und fertiggestellt wird. Zu den Ereignissen vor und während der Kriegszeit sowie den Geschehnis-sen in der Ukraine hat der Autor zahlreiche Quellen studiert und mit Augen-zeugen gesprochen. Etwaige historische Ungenauigkeiten in der Rahmen-handlung bittet der Autor als "künstlerische Freiheit" zu entschuldigen, sie sind in jedem Fall für den Verlauf der Handlung ohne Bedeutung.