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Die argentinische Justiz ermittelt gegen die Witwe und den Sohn des Drogenbosses Pablo Escobar wegen des Verdachts der Geldwäscherei im Drogenmilieu. Die staatliche Aufsichtsbehörde verdächtigt Maria Isabel Santos und ihren Sohn Sebastián Marroquín, Kontakt zur Drogenmafia zu haben.
Das berichteten lokale Medien am Donnerstag (Ortszeit) unter Berufung auf das Justizministerium. Dem Ministerium sollen demnach Dokumente vorliegen, aus denen hervorgeht, dass die beiden als Mittelspersonen zwischen einem kolumbianischen Drogenhändler und einem argentinischen Geschäftsmann agierten.
Escobars Witwe und Sohn waren bereits 1999 von argentinischen Behörden wegen des Verdachts der Geldwäscherei festgenommen worden. Später wurden sie aus Mangel an Beweisen wieder freigelassen. Nach dem Tod des mächtigen Drogenbosses Escobar 1993 wanderte seine Witwe Santos Mitte der 1990er Jahre mit ihren beiden Kindern nach Argentinien aus. (nfr/sda/dpa)
Verheerende Brände im Nordosten Argentiniens haben einen weltweit bekannten Nationalpark des südamerikanischen Landes erreicht und bedrohen dessen Tierwelt. «Wir zählen derzeit viele Brandherde an verschiedenen Orten der Provinz Corrientes», sagte am Freitag (Ortszeit) Talía Zamboni, Koordinatorin der Wiederansiedlung gefährdeter Tierarten bei der Stiftung «Rewilding Argentina», der Deutschen Presse-Agentur. Demnach habe sich die Situation im Iberá-Nationalpark seit Januar besonders in Cambyretá und San Nicolás verschärft. Verschiedene Teams versuchten, die Brände unter Kontrolle zu bringen.