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Am letzten Tag der viertägigen Europawahl wird in 21 Mitgliedstaaten abgestimmt. Knapp 430 Millionen Bürger von Sizilien bis Helsinki sind dazu aufgerufen, 751 Abgeordnete für das Brüsseler Parlament zu bestimmen.
Umfragen zufolge dürften vor allem europaskeptische Parteien dazugewinnen. Erwartet werden zudem Verluste bei Christ- und Sozialdemokraten im Vergleich zur Wahl 2014. Zugewinne werden obendrein Liberalen und Grünen vorhergesagt.
Vom Ausgang der Europawahl hängt auch ab, wer Nachfolger von EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker wird. Hier bewirbt sich EVP-Fraktionschef Manfred Weber. Herausforderer des Deutschen ist der niederländische Sozialdemokrat Frans Timmermans.
Die nationalen Wahlbehörden müssen mit der Veröffentlichung von offiziellen Ergebnissen warten, bis in allen Staaten die Wahllokale geschlossen sind. Dies ist um 23.00 Uhr am Sonntag der Fall, wenn auch in Italien die Wahl vorbei ist. Ab 20.15 Uhr gibt es von der EU erste Prognosen für das Europaparlament auf Basis von Nachwahlbefragungen und Umfragen vor der Wahl.
Um 23.15 Uhr veröffentlicht das Europaparlament dann eine erste Hochrechnung, in die offizielle Endergebnisse und vorläufige Ergebnisse aus den meisten der 28 EU-Staaten einfliessen. Die Europawahl hatte am Donnerstag mit den Abstimmungen in Grossbritannien und den Niederlanden begonnen. (sda/afp/dpa/reu)