Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03111.jsonl.gz/1084

»Es ergibt sich, daß ohne eine einschränkende
Macht der Zustand der Menschen ein solcher sei, wie er zuvor beschrieben
wurde, nämlich ein Krieg aller gegen alle. Denn der Krieg
dauert ja nicht etwa nur so lange wie faktische Feindseligkeiten,
sondern so lange, wie der Vorsatz herrscht, Gewalt mit Gewalt
zu vertreiben. Beim Krieg kommt es wie beim Wetter allein auf
die Dauer an. Sowenig wie ein heftiger Regen schon nasses Wetter
ist, wird irgendein einzelnes Gefecht Krieg genannt werden können.
Die Zeit aber, in der kein Krieg herrscht, heißt Frieden.
«
Thomas Hobbes