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Das Los bescherte Stan Wawrinka am French Open einen happigen Einstieg. Der als Nummer 16 gesetzte Lausanner trifft an dem am Sonntag beginnenden Grand-Slam-Turnier in Paris in seinem Startspiel auf die ehemalige Weltnummer 1 Andy Murray. Der im Ranking derzeit an 111. Stelle geführte Brite profitiert nach seiner Hüftoperation im Frühjahr und dem schrittweisen Comeback von einer Wildcard.
Im allfälligen Achtelfinal könnte sich Wawrinkas Weg mit jenem von Mitfavorit und US-Open-Sieger Dominic Thiem kreuzen. Thiem, der es zum Auftakt mit Marin Cilic bekommt, und Wawrinka befinden sich in der Tableauhälfte von Rekordsieger Rafael Nadal - wie auch Sandhase Fabio Fognini, der Nadal im Achtelfinal fordern könnte, sowie Nadals Rom-Bezwinger Diego Schwartzman und US-Open-Finalist Alexander Zverev. Novak Djokovics vergleichsweise kleinen Stolpersteine auf dem Weg in den 27. Grand-Slam-Final heissen Daniil Medwedew, Stefanos Tsitsipas, Matteo Berrettini, Roberto Bautista Agut oder Pablo Carreño Busta.
Bei den Frauen erklärte Belinda Bencic (WTA 10) kurz vor der Auslosung am Donnerstagabend Forfait. Die Ostschweizerin, die auch am US Open gefehlt hatte, wäre in Paris als Nummer 7 gesetzt gewesen. Letzte Woche ist sie im Rom in ihrem Startspiel sang- und klanglos gegen die Qualifikantin Danka Kovinic ausgeschieden (3:6, 1:6). In einem kurzen Statement teilte Bencic mit, dass sie eine Blessur am rechten Arm behindere. Vor ihr hatten mit Ashleigh Barty, Naomi Osaka und Bianca Andreescu schon drei andere Top-10-Spielerinnen abgesagt.
Somit verbleiben Jil Teichmann und Stefanie Vögele als Schweizerinnen im Haupttableau der Frauen. Beiden stellen sich Hürden aus Rumänien in den Weg. Die Weltranglisten-54. Teichmann trifft in ihrem Startspiel auf Irina-Camelia Begu (WTA 72), danach bekäme sie es wohl mit der topgesetzten Simona Halep zu tun. Vögeles Gegnerin in Runde 1 ist Patricia Maria Tig (WTA 58).