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Der Ursprung des Hackbrettes liegt in Persien. Dort ist es als wichtiges, klassisches Instrument (Santur) seit dem frühen Mittelalter bekannt.
Von dort kam es nach China und Korea sowie nach Nordindien. Es ist durchaus möglich, dass das trapezförmige Hackbrett denselben Ursprung hat, denn die frühen, mit zwei Klöppeln gespielten Instrumente auf italienischen Gemälden um 1430 waren rechteckig und hatten nur wenige Saiten. In der Schweiz erstmals 1447 in einem Zürcher Ratsbuch erwähnt, ranken sich viele Geheimnisse um das Instrument. Es soll an Königshöfen gespielt worden sein.
Später als Tanzinstrument abgewertet und eher verachtet, blieb es vor allem im Appenzellerland und im Toggenburg, aber auch im Oberwallis erhalten. Das Hackbrett wurde, und wird natürlich auch heute noch, vor allem in der Volksmusik eingesetzt.
Zunehmend erfreut sich das Hackbrett grosser Beliebtheit und findet auch Einzug in die klassische und moderne Musikwelt. Viele der Tradition verbundenen Hackbrettspieler sprengen die Grenzen der appenzellischen Volksmusik, wagen Neues und bringen andere Elemente ein.
In Osteuropa ist es als Instrument für Zigeuner und Wandermusikanten bekannt. Man kennt das Hackbrett unter verschiedenen Namen: Psalter, Salterio, Pantaleon, Cymbalon, Tympanon.