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Das Mazedonisch-Orthodoxe Kirchengebäude in ist auch in der "Dokumentation Kuppel - Tempel - Minarett" des Religionswissenschaftlichen Seminars aufgeführt. Dort können Sie dieses und andere Gebäude genauer betrachten und mehr über ihre Baugeschichte, beteiligte Personen und allfällige Konflikte in Erfahrung bringen.
Im 9. Jahrhundert christianisierten Mönche das heutige mazedonische Territorium. Das neu entstandene Erzbistum ordnete sich unter die orthodoxe Ostkirche ein, wurde jedoch 1767 aufgelöst. Erst 1967 wurde die mazedonisch-orthodoxe Kirche wieder für "autokephal" (eigenständig) erklärt. Mitte der 1980er Jahre kamen die ersten mazedonischen Arbeiter und Familien in die Schweiz. 1992 gründeten sie die mazedonisch-orthodoxe Kirchengemeinde Triengen und feierten ihre Gottesdienste in einer Halle.An wichtigen orthodoxen Feiertagen reisen über 1'000 Gläubige aus der ganzen Schweiz nach Triengen zu den Gottesdiensten an.
2007 begann der Bau für die Kirche "Sveti Naum Ohridski", die als neu errichtetes Gebäude in mazedonisch-orthodoxem Baustil entstand. Im September 2010 konnte unter grosser Beteiligung die neue Kirche eingeweiht werden. Der Sekretär der Kirchgemeinde, Solarov Vanco, schätzt, dass bis zu 15'000 mazedonisch-orthodoxe Christen in der Schweiz leben. Mit der neu erbauten Kirche in Triengen, die nach dem dem Hl. Naum von Ohrid benannt wurde, haben die mazedonischen Christen nun einen neuen Mittelpunkt im Kanton Luzern und der Schweiz.
«Religionsvielfalt im Kanton Luzern» (www.unilu.ch/rel-LU) ist ein Projekt des Religionswissenschaftlichen Seminars der Universität Luzern.
Letzte Aktualisierung: 28.08.2018