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Die Gründung der Pfadi
Die Pfadfinderbewegung wurde 1907 vom Engländer Robert Baden-Powell gegründet, um Kindern und Jugendlichen eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung zu bieten. Auf diese Idee kam er, als es für einen Kriegeinsatz zu wenig Soldaten hatte und als Notlösung Knaben zur Hilfe holte. Den Jungen teilte er Aufgaben zu und Baden-Powell merkte bald, dass auch Jugendliche dazu bereit waren, Verantwortung zu übernehmen. Und sie taten dies sogar gerne, wenn es von Erwachsenen anerkannt wurde. Also gründete Baden-Powell diese Jugendbewegung und führe 1907 das erst Pfadilager mit 22 Jugendlichen durch. Die Pfadfinderidee verbreitete sich mit grosser Geschwindigkeit auch bei Mädchen. Also gründete Baden-Bowell und seine Schwester Agnes eine Mädchenpfadi. Schnell wuchsen die Pfadfinderinnen und Pfadfinder zur grössten Jugendorganisation Grossbritanniens, und der Pfadigedanke wurde in die Welt getragen. Heute ist die Pfadi eine weltweite Bewegung mit rund 38 Millionen Mitgliedern.
Der Grundgedanke der Pfadibewegung Schweiz
Die Pfadi in der Schweiz ist nach den Pfadigrundlagen aufgebaut, welche die Kinder in ihren Fähigkeiten und Bedürfnissen unterstützt. Die 5 Beziehungen ergänzen sich gegenseitig und werden mit den 7 Methoden erarbeitet. Mehr Informationen zu den pädagogischen Grundlagen der Pfadi gibt’s hier.
Das Pfadigesetz