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Bei der Auswertung einer Beobachtung im Team haben wir die Hypothese erstellt, dass Nina im Moment den Kreis ihrer sozialen Kontakte
erweitert und auch mit Kindern in Kontakt tritt, mit denen sie sonst weniger zu tun hat. Um Nina bei der Kontaktaufnahme zu unterstützen,
überlegten wir uns ein Angebot für sie, bei welchem sie die Sympathie zu den Kindern des Kleinkindergartensektors in Stufen visuell darstellen kann – ein Kreis-Soziogramm.
Das Angebot habe ich mit den anderen Angeboten in unserem Nachmittagskreis vorgestellt. Nina wählte mein Angebot aus, was mich darin bestärkte, dass wir bei der Auswertung auf der richtigen Spur gewesen sind. Sie war damit einverstanden, dass Emilia beim Angebot zusieht, als diese das Bedürfnis äusserte.
Während des Angebots sahen wir uns Fotos der Kinder aus dem vorderen Sektor an und Nina durfte jeweils sagen, ob sie das jeweilige Kind „Sehr gern“, „Gern“ oder „Nicht so gern“ hat. Die Kinder, welche sie „sehr gern“ hatte, legte sie dann zu ihrem Foto in den inneren Kreis. Die Kinder, welche sie „gern“ hatte, legte sie in den mittleren Kreis und die Kinder, die sie „nicht so gern“ hatte, legte sie in den äusseren Kreis.
Bei einigen Kindern, sagte Nina, dass sie diese nicht kennt. Diese Fotos legten wir auf die Seite. Tatsächlich bearbeiteten wir alle Kinder des vorderen Sektors, die an den gleichen Tagen wie Nina in der Kita sind.
Im nächsten Schritt möchte ich versuchen, Nina dabei zu unterstützen vermehrt mit den Kindern ins Spiel zu finden, die sie mit „sehr gern“
bewertet hat.
Verfasser: Ronald