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Blätter für angewandte okkulte Lebenskunst, 1960
Fraternitas Saturni
GOTOS - 1960
Mister Spock
Star Trek - 1966
Dieses Kunstwerk ist einmalig und von ganz gewaltiger lebendiger und magischer Wirkung.
Die Photographie davon ist in dem Studienheft April 1960 von uns gebracht.
Die Bildhauerin und Künstlerin hat sich bereit erklärt, auf Wunsch von Interessenten davon einen Abguss herzustellen.
Preis M: 75.-
Die Büste eignet sich besonders zum Schmuck des Logenraumes der Ortslogen.
Allerdings dürfte der Transport der Büste sehr schwierig sein und wäre es anzuraten, diese gelegentlich eines Besuches in Berlin mitzunehmen.
Anfertigungsdauer 4-6 Wochen. Bestellungen an das Logensekretariat erbeten.
Von oben genannter Photographie kann auch eine sehr gute viel hellere im Ton gehaltene Vergrösserung 22:30 zum Preise von M. 6.- bezogen werden, als Wandschmuck sehr geeignet."
|Die Büste GOTOS auf dem Vertiko in Grosches Arbeitsraum, der auch als Logenraum diente, stehend daneben Karl Wedler (Giovanni), Eugen Grosche (Gregor A Gregorius und Johannes Maikowski (Immanuel).|

Als Adolf Hemberger versuchte, den Begriff Egregor 1971 in seinem ersten Band über die Fraternitas Saturni zu beschreiben, bezog er die GOTOS–Büste in seine Überlegungen mit ein.|
"'Magisch' arbeitende Logen stellen ihre Arbeit unter den Schutz und die Anleitung eines Logendaimonions oder sie bilden imaginativ eine so genannte Gruppenseele aus, der sie ihre Arbeit weihen. Die Sozialpsychologie weiss, dass solche 'Überichs', 'Man'–Begriffe und 'Wir'–Ideale als Egregoren oder 'Gruppengeist' erschaffbar sind. Um einen solchen handelt es sich bei der in Berlin im Logentempel zu Gregorius' Amtszeit aufgestellten Büste des Mstr. Gothos [sic], Egregor der saturnischen Sphäre."
Hemberger fuhr anschliessend fort, den katholischen Rechtsgelehrten Alec Mellor zu zitieren, der in seinem Handbuch der Freimaurer "Logen, Rituale, Hochgrade" von einem "Eggregore [sic] des Ordens" sprach, "welches von manchen okkultistisch gesinnten Meistern vom Stuhl [der regulären Freimaurerei] im Augenblick der Einweihung durch das Schwert insgeheim ausgerufen wird." [Alec Mellor, französischer Originaltitel: "La Franc–Maçonnerie à l'heure du choix", Tours 1963; deutsch Graz 1967. Zitat von Seite 313]

Der Logen-Dämon1928 wurde erstmals versucht, den Logen–Dämon der Fraternitas Saturni in Farbe auf Papier festzuhalten. Eugen Grosche drückte damals eine Warnung aus: "Wer tiefer in die ausübende praktische Magie eingedrungen ist, weiß, daß die Imaginations–Fähigkeit mancher besonders magisch–positiv veranlagter Menschen wohl imstande ist, sichtbar werdende Gedankenwesen zu schaffen, ja, unter besonders günstigen Konstellationen sogar kosmische Intelligenzen zu verkörpern. Daß diese Wesenheiten größtenteils aus dem Astrallicht stammen und dämonenhaften Charakter tragen, weiß der eingeweihte Magus genau. Es wird an anderer Stelle hierüber mehr gesagt werden.
Das der Nummer I der Zeitschrift beigegebene Originalbild 'Saturn Dämon' ist die bildliche Wiedergabe einer solchen Gestalt gewordenen magischen Schöpfung, die ein Bruder in mehreren Monaten imaginär durch Spiegelmagie erzeugte. Der Dämon wurde jedoch so stark und odzehrend, daß seine Bannung unsererseits erfolgen mußte. Seine ätherische Schwingung hörte auf sichtbar zu werden in dem Moment, als das Original–Gemälde in Farben entstand. Es ist nicht zu verwundern, daß man dann u. a. auch an das 'Bildnis von Dorian Gray' von Oscar Wilde denkt und diesen Roman nun auch unter magischen Gesichtspunkten betrachtet?" [Abbildung aus "Saturn–Gnosis" 1, Berlin Juli 1928]

ExorialAbbildungen spielten in der Geschichte der F.S. immer schon eine grosse magische Rolle. Guido Wolther inspirierte Horst Kropp/Orpheus. Im Mai 1966 versuchte dieser, das Wesen auf dem Umschlag des von Eugen Grosche sechs Jahre zuvor publizierten Erzählbands "Exorial", auf dem eine junge Frau abgebildet ist, zu beschwören.
In der gleichnamigen, fragmentarisch wirkenden Kurzgeschichte wird Exorial, ein weiblicher Dämon und Vampir, mithilfe "eine[r] magische[n] Arbeit im Gradus pentagrammatus, dem magischen Grade des Ordens des O.T.O." in einem Spiegel zur Erscheinung gebracht und "zur Manifestation" gezwungen. Der evozierende Magier erliegt bald darauf einem Herzschlag. Die am Ritual beteiligte Frau begeht Selbstmord. Der Maler, der das Wesen Exorial während des Rituals gezeichnet hat, stirbt, in der Kurzgeschichte, in einem Konzentrationslager.
Kropp suchte Anweisungen bei Wolther: "Wie ist es welche dinge macht ein Wesen geneigt das es sich bei einer Beschwörung zeigt liegt es auch oft am Magier, denn meistens arbeitet doch ein Magier ohne ein Medium. Nun wie ich weis kann man das Wesen nicht zwingen zu erscheinen man kann nur die günstigen voraussetzungen schafen. Was mich besonders interesiert, ist, läst sich überhaupt ohne einen Pakt mit einem Wesen etwas erreichen? Wie verhandeln Sie dann? Meistens verlangt doch ein Wesen auch seine Freiheit und das muss man halten? Also praktisch gesehen kann man nur soviel erreichen als man selbst auch dan Freiheit zahlen kann oder? Ein Pakt ist doch auch nichts anders als das man die geleistete arbeit vom Wesen selbst akzpetiert. Ist es möglich das ich mich so isolieren kann das mich Exorial nicht belästigt? Ein Pentagram an Kopfend des Betes hilft nicht! An was mag das liegen? Das Bild hängt in meinem Schalraum [Schlafraum?] und ist mit schwarze Kunstseide mit Pentagramm Isoliert! In diesen Zimmer kommt aber sonst niemand rein ich mache es selbst sauber." Kropp (geboren am 24.7.1933) und Johannes Göggelmann/Saturnius (geboren am 10.7.1905) arbeiteten magisch zusammen. Bald (es ist immer noch 1966) machte sich Kropp Sorgen: "Was ist mit Br. Saturnius los. Er ist jetzt ganz anders u. schreibt so merkwürdig. Wahrscheinlich wird bald einer sterben, vielleicht haben wir dann ruhe."
Dasselbe galt für Karl Wedler: "Mit Giovanni ist nichts gutes mehr Er ist irgendwie in Angst u. fühlt sich nicht wohl in seiner Haut." Wolther schickte Kropp daraufhin Meskalin. Das schien mit Verzögerung zu helfen: Bei einer späteren Evokation 1968, durchgeführt zusammen mit Walter Jantschik, lernte Kropp mehr über seinen Besuch aus einer anderen Welt: "Nun das Wesen tut Deinen Körper ablecken, es verrichtet gewissermassen eine Arbeit an Dir. Dadurch bist du denn gut geschütz gegen andere einflüsse, immer ruhig bleiben dabei." Jantschik selber hatte ein Jahr zuvor schon Rat von Kropp in Sachen Exorial erhalten: "Das mit Exorial ist wohl eine Tauchung, es sei denn Sie haben Exorial gerufen! An erotischen erlebnisen können viele Ursachen schuld habe, meistens sind es die Gedanken als einfallstor. Ebenso gestaute Geschlechtskraft die sich dann den weg frei mach durch Pulotine [Pollution?]. Das Betasten ist harmlos u. ist noch lange kein Angriff. Ein richtiger Angriff findet meist nur auf der Astral–Ebene stat und dann müssen Sie schon grauenhafte Schmerzen fühlen. Das Betasten ist ein zeichen von erwachen bestimmter Seelen–kräfte."
[Auszüge aus Peter-R. Koenig: "In Nomine Demiurgi Homunculi" und "Der O.T.O. Phänomen RELOAD"]

Rudolf Steiner und der Kopf des Ahriman in Holz
1914 kam Edith Maryon nach Dornach und wurde Rudolf Steiners persönliche Mitarbeiterin bei der Ausführung seiner Konzeption für die neuneinhalb Meter hohe Holzskulptur "Der Menschheitsrepräsentant zwischen Luzifer und Ahriman", die im ersten Goetheanum an zentraler Stelle aufgestellt werden sollte. Aus dieser Skulptur wurde der Kopf Ahrimans erschaffen.

Weitere Texte zum Thema GOTOS-BüsteWalter Jantschik: Die GOTOS-Belebung
In Nomine Demiurgi Nosferati: History and protagonists
Tradução Portuguesa: In Nomine Demiurgi Nosferati
Versiune romana: Fraternitas Saturni. Istorie si protagonisti
In Nomine Demiurgi Homunculi.
The third volume on the Fraternitas Saturni. Johannes Maikowski: Fremdenlegionär, Gefangener im Stasi-Gefängnis Berlin Rummelsburg, Zweimal Grossmeister, Communitas Saturni und Communitas Solis, Grossloge Gregor A. Gregorius/GAG. Eugen Grosche: Bittere Nachkriegszeit, Die Stasi-Akten, Alt-Nazis in der Loge. Karl Wedler: Der Kelch, Die Palastrevolution, Die Kopiermaschine. Sexualmagische Unruhen um den 18°. Experimente mit Johannes Göggelmann und Horst Kropp. Der Ordo Saturni von Dieter Heikaus. Grossmeister und Stagnation: Guido Wolther, Walter Jantschik, Stanislaus Wicha, Joachim Müller, Heinz Conrad, Hartmut B., Ralph-Peter T. Zusammenschluss der GAG mit der F.S. Die Logendämonen: Der Meister GOTOS - Egregor? Exorial.
Und: Wolf Rösler, Wilhelm Uhlhart, Richard Tschudi, die Elixiere des Teufels, die Tropfsteinhöhle in Frankreich, Walter Englert, der Berg Ipf, Horst Knaut, Adolf Hemberger, das Saturn-Kloster, Michael Gebauer, Martin S., Federico Tolli, Calix Borealis
Myth: The central concept in F.S. lodges is that of the lodge Egregore (group spirit). GOTOS by name and created as a bust. This is also the highest rank in the F.S. (from 'Gradus Ordo Templi Orientis Saturni').
Truth: Johannes Maikowski, Grandmaster of the Fraternitas Saturni, appointed as successor by Eugen Grosche in December 1963, speaks with Peter-R. Koenig in August 2011.

Johannes Maikowski berichtet über die Büste GOTOS.
Was geschah damit nach dem Tode von Eugen Grosche?
Wofür interessierten sich die Mitglieder?
Warum der Name Saturn?
Eugen Grosche ernennt Johannes Maikowski am 23.12.1963 zu seinem Nachfolger als Grossmeister der Fraternitas Saturni.
Wie erfolgte die Erhebung in den 18°?
Was war mit Walter Englerts 18°?
Johannes Maikowski erinnert sich an Walter Englert, Margarete Berndt, Karl Spiesberger, Herman Wagner, Walter Jantschik, Horst Kropp, Guido Wolther und an den Putsch 1962, angezettelt von Karl Wedler und Wolf Rösler
Bis vor seinem Tode war Eugen Grosche (1888-1964), der Gründer der Fraternitas Saturni, völlig gesund.
Es gab keinen Logenraum.
Wilhelm Reichs ORGANON-Kasten.
Was hat Grosche am meisten interessiert?
Was wusste Johannes Maikowski / Immanuel von Grosche?
Ria Grosche war immer alleine.
Gregorius war der Über-Papa.
Eugen Grosche war Mitglied der Evangelischen Kirche.

Eugen Grosche hat nie über seine Emigration in die Schweiz und Italien gesprochen.
Er hat sich auch nie über seine politischen Ansichten geäussert.
Grosche lebte von seiner Buchhandlung und den Mitgliederbeiträgen.
Warum hat Grosche Nazis in der Fraternitas Saturni geduldet?
Es fiel niemals ein antisemitisches Wort.
Miriam Wolther, eine ehemalige jüdische KZ-Insassin, hat sich ebenfalls nie geäussert.
|Johannes Maikowski, member since 1950/1955 was appointed as his successor and Grand Master of the Fraternitas Saturni by Eugen Grosche in December 1963. He was re-elected by his own adherents in 1964/65. 1983 there was an election of a new Grandmaster by a competing F.S. which forced him to abandon the name of the lodge in the same year. So in 1993 he founded several lodges, for example the Communitas Saturni and the Grossloge Gregor A. Gregorius der FS in Kaiserslautern (GAG). There were dual memberships with the Ordo Templi Orientis and regular Freemasonry. Maikowski declared his own lodge foundations soon to be null and void. Yet, some of these lodges remain to exist. In 2003 the GAG united with the formerly competing Fraternitas Saturni in Berlin. Maikowski still continues to consider himself the only legitimate Grandmaster.|

Autogenes Training - Yoga für den Westen - Johannes Heinrich Schultz - Rückverbindung mit der Gottheit - Anbindung an Gott - Geistseele - Hypnose - Fraternitas Saturni - Traumexerzitien von Gregorius / Eugen Grosche