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Zum Buch:
Gründung und Aufbau des Frauenhilfsdienstes während der Aktivdienstzeit des Zweiten Weltkriegs ist das Thema. Das Werk ist eine reine Quellenarbeit, die im wesentlichen auf den Aktenbeständen des Bundesarchivs fusst, aber auch Quellen anderer Archive miteinbezieht. Ziel der Arbeit war es zu untersuchen, wie und warum der militärische Frauenhilfsdienst gegründet wurde und wie er sich im Laufe der Aktivdienstzeit entwickelte.
Zum einen wird hier Ereignisgeschichte dargestellt, insbesondere was die Gründungsphase betrifft. Es stellte sich die Frage, wer eigentlich die Initiative ergriffen hatte. Gab es irgendwelche Vorbilder? Wie wurde der Frauenhilfsdienst in die Armee integriert? Wie verwaltet?
Zum anderen Befasst sich diese Untersuchung auch mit Sachproblemen wie Werbung, Ausbildung, Einsatz, Image und ausserdienstliche Tätigkeit von FHD währen des Zweiten Weltkriegs. Welche Erwartungen und Anforderungen wurden an die weiblichen Hilfsdienstpflichtigen gestellt und welche Schwierigkeiten und Probleme mussten bewältigt werden?
Und nicht zuletzt: Wie wirkte sich der Einsatz von Frauen, die sich freiwillig für wehrpflichtig erklärt hatten, auf die Diskussion um das Frauenstimmrecht in der damaligen Schweiz aus?
Zur Autorin:
Barbara SIGNER, 1963 in Basel geboren, wuchs in St. Gallen auf. Nach der Matura an der Kantonsschule St. Gallen studierte sie an der Universität Zürich Geschichte, englische Literatur und Kunstgeschichte. Seit 1988 ist sie als Englischlehrerin am Zentrum für berufliche Weiterbildung in St. Gallen tätig. Ihre militärische Karriere begann 1984, als sie als FHD ausgehoben und dann 1986 in einer der ersten MFD-Rekrutenschulen für den Einsatz im Fliegerbeobachtungs- und Meldedienst ausgebildet wurde. Heute leistet sie in der Luftwaffe als Nachrichtenoffizier Dienst.
kartoniert - broschiert | 292 S. | 2000