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Umweltgenehmigung für Yeelirrie-Uranprojekt
Das Uranprojekt Yeelirrie hatte im Januar 2017 eine bedingte Genehmigung der Regierung von Western Australia erhalten. Simon Williamson, General Manager der Cameco Australia, erklärte am 24. April 2019, das zweijährige Umweltprüfungsverfahren sei «rigoros und umfangreich» gewesen. Er fügte hinzu, das Unternehmen habe mit dem Umweltministerium zusammengearbeitet, um aufzuzeigen, wie es Umweltrisiken verringern und bewältigen könne. Sowohl die Zulassung von Westaustralien sowie von Australien enthalten umfassende Auflagen, um sicherzustellen, dass Mensch und Umwelt geschützt bleiben und das Projekt verantwortungsvoll verwaltet wird, so die Cameco Australia
Jedwelchen Entscheid, das Uranprojekt Yeelirrie voranzutreiben, hänge von den Marktbedingungen ab. «Wir begrüssen zwar diese Genehmigung, aber die derzeitigen Marktbedingungen sind herausfordernd, und wir erwarten, dass dies auch in naher Zukunft so bleibt», so Williamson. Das Yeelirrie-Projekt umfasst eine Tagebaumine, ein Hüttenwerk und die dazugehörige Infrastruktur. Die Mine wird etwa 9 km lang, bis zu 1,5 km breit und etwa 10 m tief sein. Es wird erwartet, dass das Projekt über die 15-jährige Erzabbauphase jährlich durchschnittlich 3850 t U3O8 (3265 t U) produziert.
Die Cameco Australia besitzt zwei Vorzeige-Uranprojekte in Westaustralien: Kintyre, ein fortgeschrittenes Explorationsprojekt in der Region East Pilbara, das 2008 von Rio Tinto erworben wurde, und Yeelirrie in der abgelegenen Region Northern Goldfields, das 2012 von BHP Billiton übernommen wurde. Ausserdem hält die Cameco Australia Explorationsprojekte im Northern Territory. Die Cameco Australia beschreibt Yeelirrie als eines der grössten unentwickelten Uranlagerstätten Australiens.