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Anlässlich des 6. Jubiläums von Taiko Zürich begleiten Sie uns bitte zu einem Abend mit spannendem Taiko-Trommeln, während wir die Geschichte von Momotarō (桃太郎) dem Pfirsichknaben erzählen, der vom Himmel in einem riesigen Pfirsich zur Erde kam!
Unsere jährlichen Konzerte sind kostenlos, aber sehr beliebt. Also reservieren Sie jetzt Ihre Tickets, um sich einen Platz zu sichern.
Die japanische Trommel, Wadaiko oder Taiko, wird schon seit Urzeiten als Kommunikationsmittel über weite Strecken, als Mutmacher auf Schlachtfeldern oder in zahllosen spirituellen Ritualen gebraucht. Im sechsten Jahrhundert wurden verschiedene Musikinstrumente wie auch die buddhistische Lehre aus China nach Japan gebracht. Menschen begannen, die Taiko in shintoistischen und in buddhistischen Ritualen zu integrieren. Die Taiko wird in Japan heute noch als heilig betrachtet. Verschiedene buddhistische Schulen entwickelten ihren eigenen Taiko-Stil. Diese sakralen Rituale wurden während des japanischen Mittelalters popularisiert. So entwickelte und verbreitete sich Taiko als eine darstellende Kunst auf Volksfesten. Seit der Moderne blühen Kunstformen wie das Noh Theater, Kabuki Theater und Bunraku Puppenspiel in ganz Japan auf, und die Taiko als Begleitinstrument erhält viel Aufmerksamkeit. Kumidaiko, wo ein Ensemble zusammen auf verschiedenen Taiko-typen spielt, wurde erst in der zweiten Hälfte des letzten Jahrhundert geboren. Seither hat diese Kunstform, die auf kraftvolle und mitreissende Art die Seele von Japan verkörpert, die Welt im Sturm erobert.