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Knappe Niederlage gegen den Tabellenführer
Der FC Aarau muss erstmals seit Ende Oktober 2019 auswärts einen Gegentreffer hinnehmen und verliert beim Tabellenführer FC Lausanne-Sport mit 0:1.
Aarau Einige Minuten in der Mitte der zweiten Hälfte genügten, um den Unterschied zwischen den beiden Kontrahenten in einem ausgeglichenen Kräftemessen zu untermalen: So stand Marco Schneuwly nach einem öffnenden Zuspiel von Donat Rrudhani plötzlich alleine vor LS-Keeper Thomas Castella, entschied sich jedoch von linksaussen für den uneigennützigen Querpass vor das leere Gehäuse, wo seine Mitspieler Raoul Giger und Petar Misic gleichermassen verpassten; stattdessen kam der Leader in der 66. Minute zu einem von zahlreichen Cornern, getreten durch Stjepan Kukuruzovic, und sorgte mit dem Kopfball von Innenverteidiger Noah Loosli für den siegbringenden Treffer bei der Aarauer Dernière auf der altehrwürdigen Pontaise.
Der Nachmittag war mit einem ersten Abschluss von Rrudhani (3.) lanciert worden, ehe der Tabellenführer FC Lausanne-Sport – in der Rückrunde weiter ohne Gegentreffer – immer stärker wurde. Nach einer Viertelstunde wurde es erstmals gefährlich, als Aarau-Keeper Nicholas Ammeter beim Abschluss von Aldin Turkes mit einer Fussabwehr zur Stelle war. Kurze Zeit später scheiterte dessen Sturmpartner Andi Zeqiri mit einem Schuss am linken Pfosten (19.). Auch der Ex-Aarauer Igor Nganga sah seinen Kopfstoss durch Ammeter entschärft (25.), ehe sich der FCA mit eigenen Offensivaktionen aus dieser Umklammerung zu lösen vermochte. Dabei sah Schneuwly seinen noch leicht abgefälschter Schussversuch – nach der Vorarbeit von Miguel Peralta bei dessen Comeback nach 469 Tagen – von Torhüter Castella in extremis um den rechten Pfosten gelenkt (27.).Am Ende der ersten Halbzeit drückte der Leader nochmals auf den Führungstreffer, wusste aber nicht zu reüssieren.
Einmal setzte Turkes seinen Kopfball knapp am rechten Lattenkreuz vorbei (38.), dann war erneut Goalie Ammeter nach einem der unzähligen Angriffe über rechts beim Kopfstoss von Zeqiri zur Stelle (42.). Nach dem Seitenwechsel folgten weitere Versuche durch Turkes (50./53.), bevor Giger mit seinem Direktschuss an Castella scheiterte (60.). Nach dem heimischen Führungstreffer durch Loosli, als sich Keeper Ammeter erstmals seit über 400 Spielminuten in der Fremde wieder bezwingen lassen musste, war die Schlussoffensive der Rahmen-Elf nicht mehr von Erfolg gekrönt; stattdessen wusste sich Ammeter bei den Versuchen von Zeqiri (74.) und Joao Oliveira (87.) erneut auszuzeichnen.
Patrick Haller