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Wir haben eine Katze und suchen einen Nachmieter. Nun hätten wir einen Geeigneten gefunden, jedoch wurde diesem von der Verwaltung eine Absage erteilt, weil er auch eine Katze besitzt und sie bei uns eine Ausnahme gemacht hätten. Darf der Vermieter den Nachmieter auf Grund der Katze ablehnen?
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Wenn ich mir die Informationen auf der Website des Mieterverbands anschaue, sieht es eher schlecht für Sie aus.
Der Schweizerische Mieterinnen- und Mieterverband bietet eine kostenpflichtige Rechtsberatung um 4.40 Franken pro Minute durch Fachjuristen an.
Informationen zu Haustieren:
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Hallo,
generell ist es so das der Mietvertrag vom Vermieter so gestaltet werden kann wie er das möchte, solange es im Rechtlich vorgesehenen Rahmen bleibt. Wenn euer Nachmieter gegen diesen Vertrag verstoßen würde, durch das mitbringen eines nicht geduldeten Haustieres ist es ihm überlassen das Mietverhältnis gar nicht erst entstehen zu lassen.
Der Vermieter hat bei euch eine Ausnahme gemacht und das ist der springende Punkt, eine "Ausnahme" somit ist es Ihm überlassen ob er es bei einem neuen Mieter auch dulden möchte oder nicht, da er die Nachfrage des Nachmieters abgelehnt hat kann man davon ausgehen das euer Vermieter nicht erneut Haustiere im Haus haben möchte und das ist legitim.
Rechtlich sollte das auch unbedenklich für Ihn sein, da er meines Wissens nach nicht gegen geltendes Recht verstoßen hat.
Lieben Gruß
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Da bin ich nicht so sicher. Der Vermieter ist verpflichtet, einen potenziellen Nachmieter zu akzeptieren, wenn dieser bereit ist, einen Mietvertrag zu denselben Konditionen abzuschliessen wie derjenige des bisherigen Mieters. Hiervon leite ich ab, dass der Vermieter den Bewerber mit Haustier nur dann ablehnen kann, wenn der bisherige Vertrag oder die Hausordnung als integrierender Bestandteil das Halten von Katzen oder allgemein von Haustieren ausdrücklich verbietet (d.h. der Vermieter hat die Katze trotz der vertraglichen Bestimmung auf Zusehen hin geduldet). Sieht hingegen der Vertrag keinen solchen Verbot vor, würde ich die Rückweisung des Bewerbers nicht ohne weiteres akzeptieren, zumindest nicht ohne beim Mieterverband eine entsprechende Auskunft eingeholt zu haben.
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@Infosouter
Es ist tatsaechlich so, dass ein Vermieter grundsaetzlich dazu verpflichtet ist, einen Nachmieter zu akzeptieren, welcher bereit und in der Lage ist, in den zuvor bestehenden Vertrag einzutreten. Zu gleichen Konditionen.
Wenn es nicht nachweisbar ist, dass es einen entsprechend befristete Nebenabrede zum bestehenden Vertrag gab... Dann kann der Nachmieter auf eine Weiterfuehrung des bestehenden Vertrags des Vormieters beharren.
Sehe ich jedenfalls mal so. Und wuerde mich hier auch noch auf einen Prozess einlassen. Obwohl ich das eigentlich hasse...