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Zentrale Befunde
In der Schweiz existieren verschiedene Angebote, die es Nachwuchsathlet/innen erlauben, eine Sportkarriere mit der schulischen oder beruflichen Bildung zu verbinden.
Die folgende Abbildung zeigt, dass seit der Einführung im Jahr 2005 61 Schulen ein formelles Label als „Sport School“ oder als „Partner School“ von Swiss Olympic erhalten haben. Die Schulen verfügen über ein spezielles Angebot, welches den Schüler/innen eine sportliche Karriere ermöglicht. Während die Zahl der Schulen zwischen den frühen 2000er und den frühen 2010er Jahren deutlich angewachsen ist, hat sich ihre Zahl seither stabilisiert. Im Schuljahr 2018/19 besuchten knapp 5'000 Personen die Label-Schulen. Aktuell verfügt etwas über die Hälfte aller mit dem Label ausgezeichneten Schulen über ein Angebot der Sekundarstufe I (Volksschule), etwas über ein Drittel über ein Angebot der Sekundarstufe II (Gymnasium, Berufsmatura) und bei einem knappen Fünftel handelt es sich um Berufsfachschulen.
Weitere Informationen zum Indikator finden sich in einem PDF-Dokument.
Swiss Olympic: Angaben zu den Label-Schulen und den Lehrbetrieben (interne Dokumente)
Swiss Olympic vergibt seit Ende 2004 Labels für Schulen mit einem Bildungsangebot, das eine optimale Verknüpfung von Training, Wettkampf und Ausbildungsanforderungen erlaubt. Beim Label wird unterschieden zwischen „Sport School“ (Bedingungen: spezielle Sportklassen, Anstellungen von sportartspezifischen Trainern, qualifizierte Ausbildung, sportförderndes Umfeld, Internat) und „Partner School“ (flexibles und koordiniertes Ausbildungsangebot).
Seit dem Jahr 2009 zeichnet Swiss Olympic zudem leistungssportfreundliche Lehrbetriebe mit einer Vignette aus. Eine solche Vignette erhalten jene Lehrbetriebe, die ihren Auszubildenden parallel zur beruflichen Grundbildung eine Leistungssportkarriere ermöglichen.
Weitere Informationen sind in einem gesonderten PDF-Dokument verfügbar.
Die zusätzlichen Analysen zeigen unter anderem:
- Neben rund 5000 Schüler/innen in den Label-Schulen absolvieren aktuell über 500 Personen eine Lehre in einem der über 360 «leistungssportfreundlichen Lehrbetriebe».
- Sowohl bei den Schüler/innen als auch den Lernenden sind Fussball, Eishockey und Skifahren als Sportarten am verbreitetsten. In den Label-Schulen werden diese Sportarten von 44 Prozent, in den Lehrbetrieben von 54 Prozent der Auszubildenden ausgeübt.
- Fast 80 Prozent der Schüler/innen in den Labelschulen verfügen über eine Swiss Olympic (Talent) Card. Bei den Lernenden in den sportfreundlichen Lehrbetrieben beträgt dieser Anteil fast 100 Prozent.
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