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Für die meisten Leute ist klar: Sie mögen entweder Katzen oder Hunde lieber. Die Vorliebe ist oft derart ausgeprägt, dass man von Hunde- oder Katzenmenschen spricht – denen dann gern unterschiedliche Eigenschaften nachgesagt werden.
Diese scharfe Zweiteilung gibt es aber nicht nur auf der individuellen Ebene, sondern auch bei ganzen Ländern, wie die «Washington Post» schreibt. Indien, zum Beispiel, ist ein extremes Hundeland: Es werden dort zehnmal mehr Hunde gehalten als Katzen. Auch in China, Japan und den meisten anderen asiatischen Staaten sind Hunde beliebter als Katzen.
Katzen-Territorium ist dagegen klar die Schweiz, wo es gut dreimal mehr Samtpfoten als Hunde gibt: Schätzungsweise 1,5 Millionen Katzen stehen nur 0,4 Millionen Hunde gegenüber. Nahezu dasselbe Verhältnis gilt auch für Österreich und die Türkei. Nord- und Westeuropa sind überwiegend Katzengebiet, ebenso Nordamerika. Südamerika dagegen ist eindeutig Hunde-Territorium; genau so wie auch Spanien und Portugal.
Die Gründe für diese Zweiteilung sind unklar. Bevölkerungsdichte, Urbanisierungsgrad und Lebensstandard könnten mögliche Faktoren sein. Gemäss der «Washington Post» weisen höher entwickelte Staaten tendentiell eine ausgeglichenere Hunde-Katzen-Verteilung auf. Gerade die Schweiz mit ihrer Katzen-Dominanz ist da aber ein klares Gegenbeispiel.
Die einen fordern ein Importverbot von Stopfleber, die anderen bessere Arbeitsbedingungen für Chauffeure und Chauffeusen, die dritten wollen der SRG die Gelder kürzen, die vierten bezahlbare Kitas. Sie alle setzen auf das gleiche Instrument: die Volksinitiative. Und sie sind nicht die Einzigen.