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Einbau eines Kühlflüssigkeit-Expansionsgefässes
beim TA 11BL[1]
Dieter Ackerknecht
Um dem Überlaufen des überhitzten Kühlers und dessen Verkalkung und Verschmutzung wegen des häufigen Nachfüllens entgegen zu wirken, erweist sich die Einrichtung eines geschlossenen Kühlwasserkreislaufes als äusserst sinnvoll. Es empfiehlt sich jedoch den Kühler vorher renovieren zu lassen.
Ein solches Gefäss lässt sich in eine Légère problemlos einbauen. Allerdings muss ein relativ kleines und schmales Gefäss verwendet werden. Zum Beispiel eignet sich dasjenige von „Leyland”, das in die „Mini“, „l300“ etc. eingebaut ist. Beim 11 BL bringt man es ohne weiteres auf der linken Kühlerseite unter (vom Fahrer aus gesehen). Auf dieser Seite stört die Hitze des Auspuffrohres nicht. Das Expansionsgefäss wird auf der einen Seite mit einem Schlitzeisenband an der bestehenden Schraube am Kühler (bzw. an der Lasche des Kühlergitters) aufgehängt und auf der anderen Seite mit einem unten abgewinkelten Schlitzeisenband abgestützt, das unter einer bestehende Karosserieschraube befestigt, bzw. geklemmt wird. Beide Schlitzeisenbänder sind leicht abzuwinkeln, damit das Einführröhrchen des Expansionsgefässes senkrecht zu stehen kommt und der Exp.gefässdeckel gut bedient werden kann. (Kühler und Exp.gefäss nie in heissem Zustand öffnen !!) Nunmehr kann der Schlauch zwischen Kühler und Exp.gefäss angebracht werden. Er lässt sich gut am Überlaufröhrchen des Kühlers mittels einer Bride befestigen und unten vor dem Kühler über dem Getriebe durchführen und schliesslich in einer Schleife von oben her am Exp.gefäss mit einer Bride anbringen. Der Kühler ist vollständig und das Exp.gefäss ca. zu einem Drittel mit Kühlfüssigkeit oder einem Frostschutz-Wasser-Gemisch zu füllen.
Material:
1 Expansionsgefäss „Leyland”, Grösse ca. 24x15x9 cm
1 starker Gummischlauch, Ø ca. 6 mm, Länge 90 cm
2 Briden, Ø ca 1,5 cm
2 Schlitzeisenbänder, verz., 25/3 mm, 20 cm, bzw 24 cm lang (vom Sanitär oder Elektriker), Schrauben und Muttern.
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