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Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich IV.2012.00639 III. Kammer Sozialversicherungsrichter Gräub, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Daubenmeyer Sozialversicherungsrichterin Fehr Gerichtsschreiber Schetty Urteil vom 11. November 2013 in Sachen X.___ Beschwerdeführer vertreten durch Rechtsanwältin Christina Ammann Sautter & Ammann Rechtsanwälte Bahnhofstrasse 12, Postfach 25, 8610 Uster gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin Sachverhalt: 1. Der im Jahre 1964 geborene X.___ stürzte am 2 2. April 1999 bei der Arbeit gut sieben Meter in die Tiefe und zog sich dabei multiple Verletzungen zu (Schädel-Hirntrauma, distale multifragmentäre intraartikuläre Radiusfrak turen beidseits, extra a rtikuläre Abrissfraktur am medialen Femurkondylus links, Fraktur des Os maxillare mit Zahnschäden, Thoraxkontusion ; Urk. 8/4, Urk. 8/48). Am 1 2. August 1999 meldete sich der Versicherte bei der Sozialver sicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zum Leistungsbezug an ( Urk. 8/1). Mangels Erfüllens der Wartezeit wies diese das Rentenbegehren mit Verfügung vom 1 5. Dezember 1999 ab ( Urk. 8/18). Mit Verfügung vom 1 4. Juni 2002 und Wirkung ab 1. April 2000 sprach die IV Stelle dem Versicherten in der Folge eine ganze IV-Rente zu ( Urk. 8/90). Im November 2003 sowie Januar 2007 in die Wege geleitete Revisionsverfahren führten zu keiner Veränderung des Rentenanspruchs ( Urk. 8/95 - 98, Urk. 8/102 107). Im Rahmen einer weiteren revisionsweisen Rentenüberprüfung im April 2009 wurde der Versicherte polydisziplinär abgeklärt ( Y.___ -Gutachten vom 1 8. Januar 2011, Urk. 8/136). Gestützt auf die dabei gewonnenen Erkenntnisse stellte die IV-Stelle dem Versicherten mit Vorbescheid vom 13. Juli 2011 die Einstellung der Rente in Aussicht ( Urk. 8/146). Im Rahmen des Vorbescheidverfahrens wurden in der Folge beim Y.___ ergänzende Stellungnahmen eingeholt (Berichte vom 5. Und 2 6. März 2012, Urk. 8/171). Mit Verfügung vom 1 1. Mai 2012 hielt die IV-Stelle an der in Aussicht gestellten Renteneinstellung fest ( Urk. 8/176 = Urk. 2). 2. Dagegen erhob die Vertreterin des Versicherten am 1 3. Juni 2012 Beschwerde und beantragte, es sei dem Beschwerdeführer weiterhin ab 1. August 2012 eine ganze Rente zuzusprechen; alles unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zu Lasten der Beschwerdegegnerin ( Urk. 1 S. 2). Mit Beschwerdeantwort vom 9. August 2012 beantragte die Beschwerde gegnerin die Abweisung der Beschwerde ( Urk. 7). Mit Replik vom 2 1. November 2012 hielt die Vertreterin des Beschwerdeführers ihrerseits an den gestellten Anträgen fest und reichte ergänzende medizinische Unterlagen ein ( Urk. 13 f.). Mit Schreiben vom 1 2. Dezember 2012 verzichtete die Beschwerdegegnerin auf das Ei nreichen einer Duplik ( Urk. 17), wovon dem Beschwerdeführer am 1 8. Dezember 2012 Kenntnis gegeben wurde ( Urk. 18). Das Gericht zieht in Erwägung: 1. 1.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit ( Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts; ATSG). Die Invalidität kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein ( Art. 4 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung; IVG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt ( Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist ( Art. 7 Abs. 2 ATSG). Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit können in gleicher Weise wie körperliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 8 ATSG bewirken. Nicht als Folgen eines psychischen Gesundheitsschadens und damit invalidenversicherungsrechtlich nicht als relevant gelten Einschränkungen der Erwerbsfähigkeit, welche die versicherte Person bei Aufbietung allen guten Willens, die verbleibende Leistungsfähigkeit zu verwerten, abwenden könnte; das Mass des Forderbaren wird dabei weitgehend objektiv bestimmt. Festzustellen ist, ob und in welchem Umfang die Ausübung einer Erwerbstätigkeit auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt mit der psychischen Beeinträchtigung vereinbar ist. Ein psychischer Gesundheits schaden führt also nur soweit zu einer Erwerbsunfähigkeit ( Art. 7 ATSG), als angenommen werden kann, die Verwertung der Arbeitsfähigkeit ( Art. 6 ATSG) sei der versicherten Person sozial-praktisch nicht mehr zumutbar (BGE 131 V 49 E. 1.2 mit Hinweisen). 1.2 Die seit dem 1. Januar 2004 massgeblichen Rentenabstufungen geben bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 Prozent Anspruch auf eine Viertelsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 Prozent Anspruch auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 Prozent Anspruch auf eine Dreiviertelsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 Prozent Anspruch auf eine ganze Rente ( Art. 28 Abs. 2 IVG). 1.3 Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalidenein kommen ), in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre (sog. Valideneinkommen ). Der Einkommensvergleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die beiden hypothetischen Erwerbseinkommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegenübergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditätsgrad bestimmen lässt (allgemeine Methode des Einkommens vergleichs ; BGE 130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen). 1.4 Ändert sich der Invaliditätsgrad einer Rentenbezügerin oder eines Renten bezügers erheblich, so wird die Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin für die Zukunft entsprechend erhöht, herabgesetzt oder aufgehoben ( Art. 17 Abs. 1 ATSG). Anlass zur Rentenrevision gibt jede wesentliche Änderung in den tat sächlichen Verhältnissen, die geeignet ist, den Invaliditätsgrad und damit den Rentenanspruch zu beeinflussen. Insbesondere ist die Rente nicht nur bei einer wesent lichen Änderung des Gesundheitszustandes, sondern auch dann revidierbar, wenn sich die erwerblichen Auswirkungen des an sich gleich ge bliebenen Gesundheitszustandes erheblich verändert haben (BGE 130 V 343 E. 3.5 mit Hinweisen). Eine Veränderung der gesundheitlichen Verhältnisse liegt auch bei gleich gebliebener Diagnose vor, wenn sich ein Leiden in seiner Intensität und in seinen Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit verändert hat (Urteile des Bundesgerichts 9C_261/2009 vom 1 1. Mai 2009 E. 1.2 und I 212/03 vom 28. August 2003 E. 2.2.3). Dagegen stellt die bloss unterschiedliche Beurteilung der Auswirkungen eines im Wesentlichen unverändert gebliebenen Gesundheitszustandes auf die Arbeitsfähigkeit für sich allein genommen keinen Revisionsgrund im Sinne von Art. 17 Abs. 1 ATSG dar. Zeitliche Vergleichsbasis für die Beurteilung einer anspruchserheblichen Änderung des Invaliditätsgrades bilden die letzte rechtskräftige Verfügung oder der letzte rechtskräftige Einspracheentscheid, welche oder welcher auf einer materiellen Prüfung des Rentenanspruchs mit rechtskonformer Sachverhaltsabklärung, Beweiswürdigung und Invaliditätsbemessung beruht (BGE 133 V 108; vgl. auch BGE 130 V 71 E. 3.2.3; Urteil des Bundesgerichts 9C_438/2009 vom 26. März 2010 E. 1 mit Hinweisen). 1.5 Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gegebenenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeitsunfähig ist (BGE 125 V 256 E. 4). Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person noch zugemutet werden können (BGE 125 V 261 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E. 4b/cc). Das Gericht hat den Sachverhalt von Amtes wegen festzustellen und demnach zu prüfen, ob die vorliegenden Beweismittel eine zuverlässige Beurteilung des strittigen Leistungsanspruches gestatten. Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange um fassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfol gerungen des Experten begründet sind (BGE 125 V 352 Erw. 3a, 122 V 160 f. Erw. 1c, je mit Hinweisen). 2. 2.1 Die Beschwerdegegnerin begründete die ange fochtene Verfügung damit, dass gestützt auf das Y.___ -Gutachten vom 1 8. Januar 2011 in einer behinde rungs angepassten Tätigkeit von einer 100%igen Arbeitsfähigkeit auszugehen sei, was bei Gewährung eines leidensbedingten Abzuges von 15 % zu einem ren ten ausschliessenden Invaliditätsgrad von 29 % führe ( Urk. 2). Selbst bei Annahme eines monatlichen Valideneinkommens von Fr. 5‘200.-- x 13 ergebe sich lediglich ein Invaliditätsgrad von 34 % ( Urk. 7). 2.2 Demgegenüber machte die Vertreterin des Beschwerdeführers im Wesentlichen geltend, dass die neuropsychologische Fachperson des Y.___ das schlechte Abschneiden bei der verbalen Erfassungs s panne auf ein Testartefakt zurück führe, was nicht nachvollziehbar sei. So sei bereits am 1 3. Mai 1999 bei der Unter suchung an der Rehaklinik Z.___ eine Reduktio n des sprachlichen Frisch gedäch tnisses festgestellt worden, eine solche ergebe sich auch aus den Verlaufsuntersuchungen am C.___ vom 1 3. Juni und 3. Sep tember 200 1. Weiter könne das langsame Bearbeitungstempo nicht mit einer besonders sorgfältigen Arbeitsweise erklärt werden und es sei nicht nachvoll ziehbar, dass sich die Verdachtsdiagnose organisches Psychosyndrom nach Schädel-Hirntrauma nicht auf die Arbeitsfähigkeit auswirken solle. Im Übrigen sei es unerlässlich, die Leistungsfähigkeit im Rahmen einer ganztägigen Leistungsprüfung zu ermitteln, wie dannzumal im A.___. Widersprüchlich sei auch das psychiatrische Fach gutachten, welches einen Medikamentenentzug (mehrmonatige Abstinenz) fordere, um überhaupt den Psychostatus des Beschwerdeführers ermitteln zu können. Insgesamt könne auf das Y.___ -Gutachten nicht abgestellt werden. Gestützt auf die Abklärungen im B.___ sei vielmehr auch in einer leidensangepassten Tätigkeit von einer vollständigen Arbeitsunfähigkeit auszugehen. Selbst wenn man von einer 100%igen Arbeits fähigkeit in einer leidensangepassten Tätigkeit ausginge, ergäbe sich bei einem Valideneinkommen von Fr. 5‘200.-- x 13 sowie einem leiden s bedingten Abzug von 25 % ein Invaliditätsgrad von 41 %. 2.3 Vergleichsbasis im vorliegenden Revisionsverfahren bildet die Verfügung der Beschwerdegegnerin vom 1 4. Juni 2002, mit welcher dem Beschwerdeführer ab 1. April 2000 eine ganze IV-Rente zugesprochen wurde ( Urk. 8/90). In medi zinischer Hinsicht stützt e sich die genannte Verfügung im Wesentlichen auf die neuropsychologische Verlaufsuntersuchung vom 1 3. Juni und 3. September 2001 am C.___. Die für den Bericht vom 8. November 2001 verantwortlichen Fachärzte stellten dabei die folgende Diagnose: Leichte bis mittelschwere Hirnfunktionsstörung im mentalen Bereich, die sich vor allem in einer deutlichen Aufmerksamkeitsstörung (eingeschränkte Daueraufmerksam keit, instabiles, inkonstantes Aufmerksamkeitsvermögen) und einer leicht einge schränkte n Aufnahmekapazität im sprachlichen Bereich zeig e, gut zwei Jahre nach traumatischer Hirnverletzung am 2 2. April 199 9. Neben den körperlichen Einschränkungen komme eine massivste Schmerzproblematik dazu, welche sich seinerseits zusätzlich negativ auf das Aufmerksamkeitsverhalten sowie die mentale Leistungsfähigkeit auswirke, so dass eine zeitlich relevante berufliche Partizipation unmöglich erscheine (Urk. 8/59). 3. 3.1 Die für das Y.___ -Gutachten vom 1 8. Januar 2011 verantwortlichen Fachärzte diagnostizierten mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit ein chronisches Zerviko vertebral -/ Zervikozephalsyndrom (ICD - 10 M54.2 und M53.0) bei leichter Bewegungseinschränkung der oberen HWS und konventionell radiologisch unauffälliger HWS sowie eine leichtgradige Funktionseinschränkung beider Handgelenke und leichte Belastungsschmerzen rechts (ICD 10 S52.5 und T92.2) bei Status nach distaler intraartikulärer plurifragmentärer Radiusfraktur beidseits mit Verdacht auf skapholunärer Dastase -Deslokation links und Abrissfraktur Os triquetrum links 04/1999, osteosynthe tis ch versorgt, in leichter Fehlstellung abgeheilt und leichter Radiocarpalarthrosen sowie beginnender STT-Arthrose rechts. Ohne Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit leide der Beschwerdeführer an einer i atrogenen Opiatabhängigkeit, einer low -dose Ben zodiazepinabhängigkeit, einem Cannabismissbrauch, chronischen Spannungs kopf schmerzen, einer episodischen Migräne mit visueller Aura, einem Verdacht auf organisches Psychosyndrom nach Schädelhirntrauma, einem rezidi vieren de n Lumbovertebralsyndrom sowie einem Status nach Polytra u ma im Rahmen eines Sturzereignisses aus sieben Meter Höhe infolge eines Arbeitsunfalles am 2 2. April 1999 ( Urk. 8/136 S. 22). Aufgrund der rheumatologischen Befunde seien dem Beschwerdeführer mittel schwere und schwere Tätigkeiten nicht mehr zuzumuten. Insgesamt bestehe aus somatischer Sicht eine Diskrepanz zwischen dem Ausmass der subjektiv angegebenen Beschwerden und den objektivierbaren Befunden. Aufgrund der Akten bleibe unklar, wie der Beschwerdeführer zu einer derart ausgebauten Analgetika-Medikation einschliesslich Opiatpflaster komme. Es bestehe ein aus ge prägter Kontrast zwischen völlig unbehindertem Motilitätsbild mit dem Eindruck eines kaum schmerzgeplagten Exploranden mit einer ausgesprochen hohen transdermalen Opiatmedikation. Im Rahmen der neuropsychologischen Abklärung habe sich im Vergleich zu den Voruntersuchungen vom 1 3. Juni und 3. September 2001 insbesondere bei der Belastbarkeit eine deutliche Ver besserung gezeigt, zudem hätten sich die vorbeschriebenen Auf merk samkeits - und Gedächtnisdefizite nicht mehr nachweisen lassen, so dass nun von einem kognitiven Normalbefund ausgegangen werden könne. In einer körperlich leichten, wechselbelastenden Tätigkeit ohne allzu hohe Anfor derungen an kognitive Funktionen sei sowohl aus somatischer wie auch aus psychiatrischer Sicht eine volle Arbeitsfähigkeit zuzumuten, so fern repetitive Kraftanwendung mit den Händen, Zwangshaltung der HWS, längerdauernde Rückenflexion sowie Hantieren mit Gewichten über 10 kg vermieden werden könne ( Urk. 8/136 S. 25). 3.2 Dr. med. D.___, Facharzt FMH für Psychiatrie und Psychotherapie B.___, diagnostizierte in seinem Bericht vom 2 7. Oktober 2011 – unter Hinweis auf die im Y.___ -Gutachten gestellten Diagnosen – eine Anpassungsstörung (ICD-10 F43.2) sowie eine anhaltende soma to forme Schmerzstörung (ICD-10 F45.4). Angezeigt sei eine Aktivierung und Beschäftigung des Beschwerdeführers im Rahmen einer stationären oder ambulanten Therapie ( Urk. 8/158). 3.3 In seiner Stellungnahme vom 5. März 2012 führte Dr. med. E.___, Facharzt FMH für Psychiatrie und Psychotherapie beim Y.___ aus, dass die Diagnosen Anpassungsstörung und anhaltende somatoforme Schmerzstörung nicht nach voll zogen werden könnten. Es handle sich um eine unkritische Wiedergabe von subjektiven Beschwerden des Beschwerdeführers. Hinsichtlich des vordiagnosti zierten posttraumatische n Psychosyndroms sei ein günsti ger Verlauf festzu stellen gewesen. Der Beschwerdeführer habe in der psychiatri schen Unter suchung deutlich demonstriert, dass seine Fähigkeit, sein Verhalten gemäss den Anforderungen der Umwelt anzupassen, nicht in einem IV rele vanten Umfang negativ beeinträchtigt sei. Dies würden die klinischen Befunde wie auch die anamnestischen Angaben, wie beispielsweise problem loses Auto fahren, demon strieren. Weiter hätten auch in der psychiatrischen Untersuchung keine Anhalts punkte für Ermüdungserscheinungen festgestellt werden können ( Urk. 8/171 S. 3). Lic. Phil. F.___, Fachpsychologe für Neuropsychologie FSP beim Y.___, führte in seiner Stellungnahme vom 2 6. März 2012 aus, dass die verbale Erfassungs spanne auch Bestandteil des VLMT sei, bei welchem im ersten Lerndurchgang ebenfalls die Erfassungsspanne gemessen werde. In dieser Teil aufgabe habe der Beschwerdeführer einen guten Wert erzielt, so dass in Anbe tracht des gesamten kognitiven Leistungsprofils die Annahme, dass es sich beim Ergebnis der verbalen (Zahlen-)Erfassungsspanne wahrscheinlich um ein Arte fakt handl e, begründet sei. Zudem würden keine hirnorganischen Gründe vorliegen, die einen solchen selektiven und fokalen Ausfall hinreichend begrün den könnten. Ausgehend von einer durchschnittlich guten Fehler kontrolle habe der Beschwerdeführer kein neuropsychologisches Defizit auf Grund einer Ver langsamung ( Urk. 8/171 S. 1 f.). 3.4 In der Folge wurde am B.___ eine interdisziplinäre Schmerzbehandlung durch geführt. Ausgehend von den bereits bekannten Diagnosen hielten die für den Bericht vom 1 7. Oktober 2012 verantwortlichen Fachärzte fest, dass aus schmerz therapeutischer Sicht von einer 30%igen Arbeitsfähigkeit bei ausge prägten kognitiven Schwankungen unter geistiger Belastung auszugehen sei. Aufgrund der somatischen und neuropsychologischen Beschwerden sei dem Beschwerdeführer derzeit auch angepasst keine Tätigkeit mehr zuzumuten. Für den Haushalt sei eine 80%ige Arbeitsfähigkeit gegeben ( Urk. 14/1). 3.5 Die für das Y.___ -Gutachten verantwortlichen Fachärzte legen den medizi nischen Sachverhalt grundsätzlich in einer schlüssigen und nachvoll ziehbaren Weise dar. Auf die von der Vertreterin des Beschwerdeführers geltend ge machten Einwände (verbale Erfassungsspanne, Verlangsamung, Psychosyn drom ) wird dabei in den Stellungnahmen vom 5. und 2 6. März 2012 über zeugend eingegangen. Verglichen mit dem Bericht des C.___ vom 8. November 2001, welcher noch von einer massiv eingeschränkten Belastbarkeit des Beschwerdeführers ausging (Aufteilung der Untersuchung, Urk. 8/59 S. 2), ist aufgrund der Ergebnisse des Y.___ -Gutachtens insbesondere in diesem Bereich, welcher massgeblich für die ursprünglich angenommene Arbeitsunfähigkeit verantwortlich war, eine wesentliche Verbesserung des Zustandes anzunehmen. Die neuropsychologische Testung konnte dabei von 13.30 Uhr bis 17.00 Uhr ohne grössere Pause erfolgen ( Urk. 8/136 S. 52), wobei anzumerken ist, dass die Testsituation dem Beschwerdeführer in kognitiver Hinsicht einiges mehr abverlang t e als eine behinderungsangepasste Tätigkeit. So muten die Y.___ -Gutachter dem Beschwerdeführer keineswegs alle Tätigkeiten zu, sondern nehmen im Rahmen des Beschriebs einer leidens angepassten Tätigkeit auf die somatische und kognitive Situation Rücksicht. Ebenfalls nicht zu beanstanden ist das psychiatrische Teilgutachten. Die Vertreterin des Beschwerdeführers erwähnt zwar richtig, dass der Teilgutachter eine mehrmonatige Drogen- und Medikamentenabstinenz erwähnt ( Urk. 8/136 S. 64). Diese steht aber nicht im Zusammenhang mit der Einschätzung der ver bleibenden Restleistungsfähigkeit des Beschwerdeführers, sondern im Zu sammen hang mit der diagnostischen Frage, inwiefern sich der Drogen- und Medikamentenmissbrauch auf das vordiagnostizierte posttraumatische Psycho syndrom auswirkt. Da sich diese r aber ohnehin nicht in erheblichem Masse auf die Arbeitsfähigkeit auswirkt, kann diese auch ohne Einhaltung einer mehr monatige Drogen- und Medikamentenabstinenz verlässlich beurteilt werden. An der Einschätzung der Y.___ -Gutachter vermögen auch die neueren Berichte des B.___ sowie jene von Dr. med. G.___, Facharzt FMH für Chirurgie, Wirbelsäulenleiden, Schleudertrauma und orthopädische Chirurgie (30%ige Arbeitsfähigkeit aus somatischer Sicht), und m ed. pract. H.___, Fachärztin FMH für Psychiatrie und Psychotherapie (Arbeitsfähigkeit von 50 % ), nichts zu ändern ( Urk. 8/158, Urk. 14/1-3). Dabei ist vorab anzumerken, dass das Gericht in Bezug auf Berichte von Hausärztinnen und Hausärzten der Erfahrungs tatsache Rechnung tragen darf und soll, dass diese mitunter im Hinblick auf ihre auftragsrechtliche Vertrauensstellung in Zweifelsfällen eher zu Gunsten ihrer Patientinnen und Patienten aussagen (BGE 125 V 351 E. 3b/cc). Zudem erscheint es im vorliegenden Fall aufgrund des erlittenen Polytraumas unerlässlich, die Sachlage aus polydisziplinärer Sicht einzuschätzen, so dass dem Y.___ -Gutachten als umfassendere Abklärung ein grösseres Gewicht zukommt. Was den Bericht von Dr. D.___ betrifft ist überdies von Belang, dass gemäss ICD-10 die Symptome einer Anpassungsstörung meist nicht länger als 6 Monate anhalten, ausser bei einer lä ngeren depressiven Reaktion. Eine solche wird von Dr. D.___ aber nicht diagnostiziert, so dass der genannte Bericht schon allein deshalb als nicht stimmig erscheint und nicht darauf abgestellt werden kann. Darüber hinaus führt Dr. E.___ nachvollziehbar aus, dass die gestellten Diagnosen gestützt auf die Ausführungen des Berichts nicht nach vollzogen werden könn t en; diese würden vielmehr eine unkritische Wiedergabe von subjektiven Beschwerden des Beschwerdeführers darstellen ( Urk. 8/171 S. 4). Was den Bericht der Interdisziplinären Schmerzbehandlung vom 1 7. Oktober 2012 angeht, ist nicht nachvollziehbar, dass der Beschwerde führer im Bereich Haushalt zu 80 % arbeitsfähig sein soll, während ansonsten auch in einer leichten Tätigkeit von einer vollständigen Arbeitsunfähigkeit auszugehen ist. Geht man davon aus, dass eine Haushalttätigkeit eher im mittelschweren denn im leichten Bereich anzusiedeln ist, wird der Widerspruch in der Leistungsbeurteilung umso deutlicher, so dass auch auf diesen Bericht nicht abgestellt werden kann. Zuletzt erscheint die Einschätzung der Y.___ -Gutachter auch unter Berück sichtigung des Tagesablaufs des Beschwerdeführers als schlüssig. So gab der Beschwerdeführer anlässlich der neuropsychologischen Abklärung an, dass er zu Hause so weit als möglich im Haushalt mithelfe und das Abendessen koche. Er sei für die Reinigung des Autos zuständig und übernehme leichte Garten arbeiten und Aufgaben im Aussenbereich. Irgendwie könne er alle Arbeiten erledigen, doch sei für ihn einfach alles erschwert. Das Administrative und Finanzielle habe er früher selber erledigt, heute mache di es seine Frau. Die Freizeit verbringe er am PC, wobei er dafür mehr Zeit investieren möchte, um technisch auf dem Laufenden zu sein. Er mache Spaziergänge mit den Hunden oder sei im Club (Bogenschiessen) aktiv. Generell versuche er möglichst aktiv zu sein, wobei er vom Umstand profitiere, die Z eit frei einteilen zu können (Urk. 8/136 S. 51). Insgesamt ist damit gestützt auf die Einschätzung der Y.___ -Gutachter in einer körperlich leichten, wechselbelastenden Tätigkeit ohne allzu hohe Anfor derungen an kognitive Funktionen und unter Vermeidung von repetitiver Kraft anwendung mit den Händen, Zwangshaltung der HWS, längerdauernde n Rückenflexion sowie Hantieren mit Gewichten über 10 kg von einer 100%igen Arbeitsfähigkeit auszugehen. 4. 4.1 Hinsichtlich des Valideneinkommens hielt die Beschwerdegegnerin zutreffend fest, dass der ehemalige Arbeitgeber unterschiedliche Angaben gemacht hat ( Urk. 8/6, Urk. 8/63 S. 4). Aufgrund des Lohnbuchauszuges ( Urk. 8/63 S. 4) erscheint es dabei gerechtfertigt, vom für den Beschwerdeführer günstigeren monatlichen Einkommen von Fr. 5‘200.-- auszugehen (vgl. auch Urk. 1 S. 8). Die vom Arbeitgeber für die Jahre 2000 und 2001 angegebenen fiktiven Einkommen ( Fr. 5‘400.--, Fr. 5‘500.--, Urk. 8/63 S. 3) stellen demgegenüber reine Mutmassungen dar, so dass ein Einkommen in der genannten Höhe nicht als überwiegend wahrscheinlich erscheint. Per 1999 führt dies zu einem Jahreseinkommen von Fr. 67‘600.--, was nach Berücksichtigung der seither eingetretenen Nominallohnentwicklung (Schweizerischer Lohnindex insgesamt [1939 = 100], Männer, Stand 1999: 1835, Stand 2012: 2188; www.bfs.admin.ch, Arbeit und Erwerb, Löhne/Erwerbseinkommen, detaillierte Daten, Lohnent wick lung ) einem Einkommen von rund Fr. 80‘604.-- entspricht. 4.2 Praxisgemäss ist das Invalideneinkommen anhand der statistischen Durch schnitts werte der Schweizerischen Lohnstrukturerhebung (herausgegeben vom Bun desamt für Statistik, Neuchâtel 2012; LSE) zu ermitteln. Der monatliche Brutto lohn (Zentralwert) männlicher Arbeitskräfte im privaten Sektor betrug im Jahre 2010 für einfache und repetitive Tätigkeiten im Gesamtdurchschnitt Fr. 4'901.-- (LSE 2010, S. 26, Tabelle TA1). Nach Berücksichtigung der durch schnittlichen Arbeitszeit von 41,7 Stunden pro Woche ergibt sich ein Einkom men von Fr. 5' 109.30 (Die Volkswirtschaft, 10 -2013, S. 9 0 ), nach Berück sichtigung der Nominallohnentwicklung (Schweizerischer Lohnindex insgesamt [1939 = 100], Männer, Stand 2010: 2151, Stand 2012: 2188 ; www.bfs.admin.ch, Arbeit und Erwerb, Löhne/Erwerbseinkomm en, detaillierte Daten, Lohnent wicklung ) per 2012 ein solches von Fr. 5'197.2 0, was einem jährlichen Ein kommen von Fr. 62'366.4 0 entsprich t. Davon ist aufgrund der Tatsa che, dass der Beschwerdeführer auch in einer leichten Tätigk eit gewisse Belastung en vermeiden sollte, entsprechend den Ausführungen der Beschwerdegegnerin e in leidensbedingter Abzug von 15 % vor zunehmen, was zu einem zumutbar en Invalideneinkommen von Fr. 53‘011.45 und einem Invaliditätsgrad von 34 % führt ([Fr. 80‘604.-- - Fr. 53‘011.45] x 100 / Fr. 80‘604.-- = 34.23 ). Selbst wenn man von einem sehr grosszügigen leidensbedingten Abzug von 20 % ausginge, würde dies noch immer zu einem rentenausschliessenden Invaliditätsgrad von 38 % führen ([Fr. 80‘604.-- - Fr. 49 ‘ 893. 10 ] x 100 / Fr. 80‘604.-- = 38.10). Für einen weitergehenden Abzug besteht angesichts der noch mannigfaltigen Einsetzbarkeit des Beschwerdeführers kein Raum. Zusammenfassend führt dies zur Bestätigung der angefochtenen Verfügung sowie zur Abweisung der Beschwerde. 5. Da es im vorliegenden Verfahren um die Bewilligung oder Verweigerung von IV-Leistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen (Art. 69 Abs. 1 bis IVG) und auf Fr. 800.-- anzusetzen. Entsprechend dem Aus gang des Verfahrens sind sie dem Beschwerdeführer aufzuerlegen. Das Gericht erkennt: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 800.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein werden dem Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt. 3. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Rechtsanwältin Christina Ammann - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle - Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an: - Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft) 4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesgesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu ent halten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber GräubSchetty

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich IV.2012.00639 III. Kammer Sozialversicherungsrichter Gräub, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Daubenmeyer Sozialversicherungsrichterin Fehr Gerichtsschreiber Schetty Urteil vom 11. November 2013 in Sachen X.___ Beschwerdeführer vertreten durch Rechtsanwältin Christina Ammann Sautter & Ammann Rechtsanwälte Bahnhofstrasse 12, Postfach 25, 8610 Uster gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin Sachverhalt: 1. Der im Jahre 1964 geborene X.___ stürzte am 2 2. April 1999 bei der Arbeit gut sieben Meter in die Tiefe und zog sich dabei multiple Verletzungen zu (Schädel-Hirntrauma, distale multifragmentäre intraartikuläre Radiusfrak turen beidseits, extra a rtikuläre Abrissfraktur am medialen Femurkondylus links, Fraktur des Os maxillare mit Zahnschäden, Thoraxkontusion ; Urk. 8/4, Urk. 8/48). Am 1 2. August 1999 meldete sich der Versicherte bei der Sozialver sicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zum Leistungsbezug an ( Urk. 8/1). Mangels Erfüllens der Wartezeit wies diese das Rentenbegehren mit Verfügung vom 1 5. Dezember 1999 ab ( Urk. 8/18). Mit Verfügung vom 1 4. Juni 2002 und Wirkung ab 1. April 2000 sprach die IV Stelle dem Versicherten in der Folge eine ganze IV-Rente zu ( Urk. 8/90). Im November 2003 sowie Januar 2007 in die Wege geleitete Revisionsverfahren führten zu keiner Veränderung des Rentenanspruchs ( Urk. 8/95 - 98, Urk. 8/102 107). Im Rahmen einer weiteren revisionsweisen Rentenüberprüfung im April 2009 wurde der Versicherte polydisziplinär abgeklärt ( Y.___ -Gutachten vom 1 8. Januar 2011, Urk. 8/136). Gestützt auf die dabei gewonnenen Erkenntnisse stellte die IV-Stelle dem Versicherten mit Vorbescheid vom 13. Juli 2011 die Einstellung der Rente in Aussicht ( Urk. 8/146). Im Rahmen des Vorbescheidverfahrens wurden in der Folge beim Y.___ ergänzende Stellungnahmen eingeholt (Berichte vom 5. Und 2 6. März 2012, Urk. 8/171). Mit Verfügung vom 1 1. Mai 2012 hielt die IV-Stelle an der in Aussicht gestellten Renteneinstellung fest ( Urk. 8/176 = Urk. 2). 2. Dagegen erhob die Vertreterin des Versicherten am 1 3. Juni 2012 Beschwerde und beantragte, es sei dem Beschwerdeführer weiterhin ab 1. August 2012 eine ganze Rente zuzusprechen; alles unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zu Lasten der Beschwerdegegnerin ( Urk. 1 S. 2). Mit Beschwerdeantwort vom 9. August 2012 beantragte die Beschwerde gegnerin die Abweisung der Beschwerde ( Urk. 7). Mit Replik vom 2 1. November 2012 hielt die Vertreterin des Beschwerdeführers ihrerseits an den gestellten Anträgen fest und reichte ergänzende medizinische Unterlagen ein ( Urk. 13 f.). Mit Schreiben vom 1 2. Dezember 2012 verzichtete die Beschwerdegegnerin auf das Ei nreichen einer Duplik ( Urk. 17), wovon dem Beschwerdeführer am 1 8. Dezember 2012 Kenntnis gegeben wurde ( Urk. 18). Das Gericht zieht in Erwägung: 1. 1.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit ( Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts; ATSG). Die Invalidität kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein ( Art. 4 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung; IVG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt ( Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist ( Art. 7 Abs. 2 ATSG). Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit können in gleicher Weise wie körperliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 8 ATSG bewirken. Nicht als Folgen eines psychischen Gesundheitsschadens und damit invalidenversicherungsrechtlich nicht als relevant gelten Einschränkungen der Erwerbsfähigkeit, welche die versicherte Person bei Aufbietung allen guten Willens, die verbleibende Leistungsfähigkeit zu verwerten, abwenden könnte; das Mass des Forderbaren wird dabei weitgehend objektiv bestimmt. Festzustellen ist, ob und in welchem Umfang die Ausübung einer Erwerbstätigkeit auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt mit der psychischen Beeinträchtigung vereinbar ist. Ein psychischer Gesundheits schaden führt also nur soweit zu einer Erwerbsunfähigkeit ( Art. 7 ATSG), als angenommen werden kann, die Verwertung der Arbeitsfähigkeit ( Art. 6 ATSG) sei der versicherten Person sozial-praktisch nicht mehr zumutbar (BGE 131 V 49 E. 1.2 mit Hinweisen). 1.2 Die seit dem 1. Januar 2004 massgeblichen Rentenabstufungen geben bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 Prozent Anspruch auf eine Viertelsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 Prozent Anspruch auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 Prozent Anspruch auf eine Dreiviertelsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 Prozent Anspruch auf eine ganze Rente ( Art. 28 Abs. 2 IVG). 1.3 Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalidenein kommen ), in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre (sog. Valideneinkommen ). Der Einkommensvergleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die beiden hypothetischen Erwerbseinkommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegenübergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditätsgrad bestimmen lässt (allgemeine Methode des Einkommens vergleichs ; BGE 130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen). 1.4 Ändert sich der Invaliditätsgrad einer Rentenbezügerin oder eines Renten bezügers erheblich, so wird die Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin für die Zukunft entsprechend erhöht, herabgesetzt oder aufgehoben ( Art. 17 Abs. 1 ATSG). Anlass zur Rentenrevision gibt jede wesentliche Änderung in den tat sächlichen Verhältnissen, die geeignet ist, den Invaliditätsgrad und damit den Rentenanspruch zu beeinflussen. Insbesondere ist die Rente nicht nur bei einer wesent lichen Änderung des Gesundheitszustandes, sondern auch dann revidierbar, wenn sich die erwerblichen Auswirkungen des an sich gleich ge bliebenen Gesundheitszustandes erheblich verändert haben (BGE 130 V 343 E. 3.5 mit Hinweisen). Eine Veränderung der gesundheitlichen Verhältnisse liegt auch bei gleich gebliebener Diagnose vor, wenn sich ein Leiden in seiner Intensität und in seinen Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit verändert hat (Urteile des Bundesgerichts 9C_261/2009 vom 1 1. Mai 2009 E. 1.2 und I 212/03 vom 28. August 2003 E. 2.2.3). Dagegen stellt die bloss unterschiedliche Beurteilung der Auswirkungen eines im Wesentlichen unverändert gebliebenen Gesundheitszustandes auf die Arbeitsfähigkeit für sich allein genommen keinen Revisionsgrund im Sinne von Art. 17 Abs. 1 ATSG dar. Zeitliche Vergleichsbasis für die Beurteilung einer anspruchserheblichen Änderung des Invaliditätsgrades bilden die letzte rechtskräftige Verfügung oder der letzte rechtskräftige Einspracheentscheid, welche oder welcher auf einer materiellen Prüfung des Rentenanspruchs mit rechtskonformer Sachverhaltsabklärung, Beweiswürdigung und Invaliditätsbemessung beruht (BGE 133 V 108; vgl. auch BGE 130 V 71 E. 3.2.3; Urteil des Bundesgerichts 9C_438/2009 vom 26. März 2010 E. 1 mit Hinweisen). 1.5 Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gegebenenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeitsunfähig ist (BGE 125 V 256 E. 4). Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person noch zugemutet werden können (BGE 125 V 261 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E. 4b/cc). Das Gericht hat den Sachverhalt von Amtes wegen festzustellen und demnach zu prüfen, ob die vorliegenden Beweismittel eine zuverlässige Beurteilung des strittigen Leistungsanspruches gestatten. Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange um fassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfol gerungen des Experten begründet sind (BGE 125 V 352 Erw. 3a, 122 V 160 f. Erw. 1c, je mit Hinweisen). 2. 2.1 Die Beschwerdegegnerin begründete die ange fochtene Verfügung damit, dass gestützt auf das Y.___ -Gutachten vom 1 8. Januar 2011 in einer behinde rungs angepassten Tätigkeit von einer 100%igen Arbeitsfähigkeit auszugehen sei, was bei Gewährung eines leidensbedingten Abzuges von 15 % zu einem ren ten ausschliessenden Invaliditätsgrad von 29 % führe ( Urk. 2). Selbst bei Annahme eines monatlichen Valideneinkommens von Fr. 5‘200.-- x 13 ergebe sich lediglich ein Invaliditätsgrad von 34 % ( Urk. 7). 2.2 Demgegenüber machte die Vertreterin des Beschwerdeführers im Wesentlichen geltend, dass die neuropsychologische Fachperson des Y.___ das schlechte Abschneiden bei der verbalen Erfassungs s panne auf ein Testartefakt zurück führe, was nicht nachvollziehbar sei. So sei bereits am 1 3. Mai 1999 bei der Unter suchung an der Rehaklinik Z.___ eine Reduktio n des sprachlichen Frisch gedäch tnisses festgestellt worden, eine solche ergebe sich auch aus den Verlaufsuntersuchungen am C.___ vom 1 3. Juni und 3. Sep tember 200 1. Weiter könne das langsame Bearbeitungstempo nicht mit einer besonders sorgfältigen Arbeitsweise erklärt werden und es sei nicht nachvoll ziehbar, dass sich die Verdachtsdiagnose organisches Psychosyndrom nach Schädel-Hirntrauma nicht auf die Arbeitsfähigkeit auswirken solle. Im Übrigen sei es unerlässlich, die Leistungsfähigkeit im Rahmen einer ganztägigen Leistungsprüfung zu ermitteln, wie dannzumal im A.___. Widersprüchlich sei auch das psychiatrische Fach gutachten, welches einen Medikamentenentzug (mehrmonatige Abstinenz) fordere, um überhaupt den Psychostatus des Beschwerdeführers ermitteln zu können. Insgesamt könne auf das Y.___ -Gutachten nicht abgestellt werden. Gestützt auf die Abklärungen im B.___ sei vielmehr auch in einer leidensangepassten Tätigkeit von einer vollständigen Arbeitsunfähigkeit auszugehen. Selbst wenn man von einer 100%igen Arbeits fähigkeit in einer leidensangepassten Tätigkeit ausginge, ergäbe sich bei einem Valideneinkommen von Fr. 5‘200.-- x 13 sowie einem leiden s bedingten Abzug von 25 % ein Invaliditätsgrad von 41 %. 2.3 Vergleichsbasis im vorliegenden Revisionsverfahren bildet die Verfügung der Beschwerdegegnerin vom 1 4. Juni 2002, mit welcher dem Beschwerdeführer ab 1. April 2000 eine ganze IV-Rente zugesprochen wurde ( Urk. 8/90). In medi zinischer Hinsicht stützt e sich die genannte Verfügung im Wesentlichen auf die neuropsychologische Verlaufsuntersuchung vom 1 3. Juni und 3. September 2001 am C.___. Die für den Bericht vom 8. November 2001 verantwortlichen Fachärzte stellten dabei die folgende Diagnose: Leichte bis mittelschwere Hirnfunktionsstörung im mentalen Bereich, die sich vor allem in einer deutlichen Aufmerksamkeitsstörung (eingeschränkte Daueraufmerksam keit, instabiles, inkonstantes Aufmerksamkeitsvermögen) und einer leicht einge schränkte n Aufnahmekapazität im sprachlichen Bereich zeig e, gut zwei Jahre nach traumatischer Hirnverletzung am 2 2. April 199 9. Neben den körperlichen Einschränkungen komme eine massivste Schmerzproblematik dazu, welche sich seinerseits zusätzlich negativ auf das Aufmerksamkeitsverhalten sowie die mentale Leistungsfähigkeit auswirke, so dass eine zeitlich relevante berufliche Partizipation unmöglich erscheine (Urk. 8/59). 3. 3.1 Die für das Y.___ -Gutachten vom 1 8. Januar 2011 verantwortlichen Fachärzte diagnostizierten mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit ein chronisches Zerviko vertebral -/ Zervikozephalsyndrom (ICD - 10 M54.2 und M53.0) bei leichter Bewegungseinschränkung der oberen HWS und konventionell radiologisch unauffälliger HWS sowie eine leichtgradige Funktionseinschränkung beider Handgelenke und leichte Belastungsschmerzen rechts (ICD 10 S52.5 und T92.2) bei Status nach distaler intraartikulärer plurifragmentärer Radiusfraktur beidseits mit Verdacht auf skapholunärer Dastase -Deslokation links und Abrissfraktur Os triquetrum links 04/1999, osteosynthe tis ch versorgt, in leichter Fehlstellung abgeheilt und leichter Radiocarpalarthrosen sowie beginnender STT-Arthrose rechts. Ohne Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit leide der Beschwerdeführer an einer i atrogenen Opiatabhängigkeit, einer low -dose Ben zodiazepinabhängigkeit, einem Cannabismissbrauch, chronischen Spannungs kopf schmerzen, einer episodischen Migräne mit visueller Aura, einem Verdacht auf organisches Psychosyndrom nach Schädelhirntrauma, einem rezidi vieren de n Lumbovertebralsyndrom sowie einem Status nach Polytra u ma im Rahmen eines Sturzereignisses aus sieben Meter Höhe infolge eines Arbeitsunfalles am 2 2. April 1999 ( Urk. 8/136 S. 22). Aufgrund der rheumatologischen Befunde seien dem Beschwerdeführer mittel schwere und schwere Tätigkeiten nicht mehr zuzumuten. Insgesamt bestehe aus somatischer Sicht eine Diskrepanz zwischen dem Ausmass der subjektiv angegebenen Beschwerden und den objektivierbaren Befunden. Aufgrund der Akten bleibe unklar, wie der Beschwerdeführer zu einer derart ausgebauten Analgetika-Medikation einschliesslich Opiatpflaster komme. Es bestehe ein aus ge prägter Kontrast zwischen völlig unbehindertem Motilitätsbild mit dem Eindruck eines kaum schmerzgeplagten Exploranden mit einer ausgesprochen hohen transdermalen Opiatmedikation. Im Rahmen der neuropsychologischen Abklärung habe sich im Vergleich zu den Voruntersuchungen vom 1 3. Juni und 3. September 2001 insbesondere bei der Belastbarkeit eine deutliche Ver besserung gezeigt, zudem hätten sich die vorbeschriebenen Auf merk samkeits - und Gedächtnisdefizite nicht mehr nachweisen lassen, so dass nun von einem kognitiven Normalbefund ausgegangen werden könne. In einer körperlich leichten, wechselbelastenden Tätigkeit ohne allzu hohe Anfor derungen an kognitive Funktionen sei sowohl aus somatischer wie auch aus psychiatrischer Sicht eine volle Arbeitsfähigkeit zuzumuten, so fern repetitive Kraftanwendung mit den Händen, Zwangshaltung der HWS, längerdauernde Rückenflexion sowie Hantieren mit Gewichten über 10 kg vermieden werden könne ( Urk. 8/136 S. 25). 3.2 Dr. med. D.___, Facharzt FMH für Psychiatrie und Psychotherapie B.___, diagnostizierte in seinem Bericht vom 2 7. Oktober 2011 – unter Hinweis auf die im Y.___ -Gutachten gestellten Diagnosen – eine Anpassungsstörung (ICD-10 F43.2) sowie eine anhaltende soma to forme Schmerzstörung (ICD-10 F45.4). Angezeigt sei eine Aktivierung und Beschäftigung des Beschwerdeführers im Rahmen einer stationären oder ambulanten Therapie ( Urk. 8/158). 3.3 In seiner Stellungnahme vom 5. März 2012 führte Dr. med. E.___, Facharzt FMH für Psychiatrie und Psychotherapie beim Y.___ aus, dass die Diagnosen Anpassungsstörung und anhaltende somatoforme Schmerzstörung nicht nach voll zogen werden könnten. Es handle sich um eine unkritische Wiedergabe von subjektiven Beschwerden des Beschwerdeführers. Hinsichtlich des vordiagnosti zierten posttraumatische n Psychosyndroms sei ein günsti ger Verlauf festzu stellen gewesen. Der Beschwerdeführer habe in der psychiatri schen Unter suchung deutlich demonstriert, dass seine Fähigkeit, sein Verhalten gemäss den Anforderungen der Umwelt anzupassen, nicht in einem IV rele vanten Umfang negativ beeinträchtigt sei. Dies würden die klinischen Befunde wie auch die anamnestischen Angaben, wie beispielsweise problem loses Auto fahren, demon strieren. Weiter hätten auch in der psychiatrischen Untersuchung keine Anhalts punkte für Ermüdungserscheinungen festgestellt werden können ( Urk. 8/171 S. 3). Lic. Phil. F.___, Fachpsychologe für Neuropsychologie FSP beim Y.___, führte in seiner Stellungnahme vom 2 6. März 2012 aus, dass die verbale Erfassungs spanne auch Bestandteil des VLMT sei, bei welchem im ersten Lerndurchgang ebenfalls die Erfassungsspanne gemessen werde. In dieser Teil aufgabe habe der Beschwerdeführer einen guten Wert erzielt, so dass in Anbe tracht des gesamten kognitiven Leistungsprofils die Annahme, dass es sich beim Ergebnis der verbalen (Zahlen-)Erfassungsspanne wahrscheinlich um ein Arte fakt handl e, begründet sei. Zudem würden keine hirnorganischen Gründe vorliegen, die einen solchen selektiven und fokalen Ausfall hinreichend begrün den könnten. Ausgehend von einer durchschnittlich guten Fehler kontrolle habe der Beschwerdeführer kein neuropsychologisches Defizit auf Grund einer Ver langsamung ( Urk. 8/171 S. 1 f.). 3.4 In der Folge wurde am B.___ eine interdisziplinäre Schmerzbehandlung durch geführt. Ausgehend von den bereits bekannten Diagnosen hielten die für den Bericht vom 1 7. Oktober 2012 verantwortlichen Fachärzte fest, dass aus schmerz therapeutischer Sicht von einer 30%igen Arbeitsfähigkeit bei ausge prägten kognitiven Schwankungen unter geistiger Belastung auszugehen sei. Aufgrund der somatischen und neuropsychologischen Beschwerden sei dem Beschwerdeführer derzeit auch angepasst keine Tätigkeit mehr zuzumuten. Für den Haushalt sei eine 80%ige Arbeitsfähigkeit gegeben ( Urk. 14/1). 3.5 Die für das Y.___ -Gutachten verantwortlichen Fachärzte legen den medizi nischen Sachverhalt grundsätzlich in einer schlüssigen und nachvoll ziehbaren Weise dar. Auf die von der Vertreterin des Beschwerdeführers geltend ge machten Einwände (verbale Erfassungsspanne, Verlangsamung, Psychosyn drom ) wird dabei in den Stellungnahmen vom 5. und 2 6. März 2012 über zeugend eingegangen. Verglichen mit dem Bericht des C.___ vom 8. November 2001, welcher noch von einer massiv eingeschränkten Belastbarkeit des Beschwerdeführers ausging (Aufteilung der Untersuchung, Urk. 8/59 S. 2), ist aufgrund der Ergebnisse des Y.___ -Gutachtens insbesondere in diesem Bereich, welcher massgeblich für die ursprünglich angenommene Arbeitsunfähigkeit verantwortlich war, eine wesentliche Verbesserung des Zustandes anzunehmen. Die neuropsychologische Testung konnte dabei von 13.30 Uhr bis 17.00 Uhr ohne grössere Pause erfolgen ( Urk. 8/136 S. 52), wobei anzumerken ist, dass die Testsituation dem Beschwerdeführer in kognitiver Hinsicht einiges mehr abverlang t e als eine behinderungsangepasste Tätigkeit. So muten die Y.___ -Gutachter dem Beschwerdeführer keineswegs alle Tätigkeiten zu, sondern nehmen im Rahmen des Beschriebs einer leidens angepassten Tätigkeit auf die somatische und kognitive Situation Rücksicht. Ebenfalls nicht zu beanstanden ist das psychiatrische Teilgutachten. Die Vertreterin des Beschwerdeführers erwähnt zwar richtig, dass der Teilgutachter eine mehrmonatige Drogen- und Medikamentenabstinenz erwähnt ( Urk. 8/136 S. 64). Diese steht aber nicht im Zusammenhang mit der Einschätzung der ver bleibenden Restleistungsfähigkeit des Beschwerdeführers, sondern im Zu sammen hang mit der diagnostischen Frage, inwiefern sich der Drogen- und Medikamentenmissbrauch auf das vordiagnostizierte posttraumatische Psycho syndrom auswirkt. Da sich diese r aber ohnehin nicht in erheblichem Masse auf die Arbeitsfähigkeit auswirkt, kann diese auch ohne Einhaltung einer mehr monatige Drogen- und Medikamentenabstinenz verlässlich beurteilt werden. An der Einschätzung der Y.___ -Gutachter vermögen auch die neueren Berichte des B.___ sowie jene von Dr. med. G.___, Facharzt FMH für Chirurgie, Wirbelsäulenleiden, Schleudertrauma und orthopädische Chirurgie (30%ige Arbeitsfähigkeit aus somatischer Sicht), und m ed. pract. H.___, Fachärztin FMH für Psychiatrie und Psychotherapie (Arbeitsfähigkeit von 50 % ), nichts zu ändern ( Urk. 8/158, Urk. 14/1-3). Dabei ist vorab anzumerken, dass das Gericht in Bezug auf Berichte von Hausärztinnen und Hausärzten der Erfahrungs tatsache Rechnung tragen darf und soll, dass diese mitunter im Hinblick auf ihre auftragsrechtliche Vertrauensstellung in Zweifelsfällen eher zu Gunsten ihrer Patientinnen und Patienten aussagen (BGE 125 V 351 E. 3b/cc). Zudem erscheint es im vorliegenden Fall aufgrund des erlittenen Polytraumas unerlässlich, die Sachlage aus polydisziplinärer Sicht einzuschätzen, so dass dem Y.___ -Gutachten als umfassendere Abklärung ein grösseres Gewicht zukommt. Was den Bericht von Dr. D.___ betrifft ist überdies von Belang, dass gemäss ICD-10 die Symptome einer Anpassungsstörung meist nicht länger als 6 Monate anhalten, ausser bei einer lä ngeren depressiven Reaktion. Eine solche wird von Dr. D.___ aber nicht diagnostiziert, so dass der genannte Bericht schon allein deshalb als nicht stimmig erscheint und nicht darauf abgestellt werden kann. Darüber hinaus führt Dr. E.___ nachvollziehbar aus, dass die gestellten Diagnosen gestützt auf die Ausführungen des Berichts nicht nach vollzogen werden könn t en; diese würden vielmehr eine unkritische Wiedergabe von subjektiven Beschwerden des Beschwerdeführers darstellen ( Urk. 8/171 S. 4). Was den Bericht der Interdisziplinären Schmerzbehandlung vom 1 7. Oktober 2012 angeht, ist nicht nachvollziehbar, dass der Beschwerde führer im Bereich Haushalt zu 80 % arbeitsfähig sein soll, während ansonsten auch in einer leichten Tätigkeit von einer vollständigen Arbeitsunfähigkeit auszugehen ist. Geht man davon aus, dass eine Haushalttätigkeit eher im mittelschweren denn im leichten Bereich anzusiedeln ist, wird der Widerspruch in der Leistungsbeurteilung umso deutlicher, so dass auch auf diesen Bericht nicht abgestellt werden kann. Zuletzt erscheint die Einschätzung der Y.___ -Gutachter auch unter Berück sichtigung des Tagesablaufs des Beschwerdeführers als schlüssig. So gab der Beschwerdeführer anlässlich der neuropsychologischen Abklärung an, dass er zu Hause so weit als möglich im Haushalt mithelfe und das Abendessen koche. Er sei für die Reinigung des Autos zuständig und übernehme leichte Garten arbeiten und Aufgaben im Aussenbereich. Irgendwie könne er alle Arbeiten erledigen, doch sei für ihn einfach alles erschwert. Das Administrative und Finanzielle habe er früher selber erledigt, heute mache di es seine Frau. Die Freizeit verbringe er am PC, wobei er dafür mehr Zeit investieren möchte, um technisch auf dem Laufenden zu sein. Er mache Spaziergänge mit den Hunden oder sei im Club (Bogenschiessen) aktiv. Generell versuche er möglichst aktiv zu sein, wobei er vom Umstand profitiere, die Z eit frei einteilen zu können (Urk. 8/136 S. 51). Insgesamt ist damit gestützt auf die Einschätzung der Y.___ -Gutachter in einer körperlich leichten, wechselbelastenden Tätigkeit ohne allzu hohe Anfor derungen an kognitive Funktionen und unter Vermeidung von repetitiver Kraft anwendung mit den Händen, Zwangshaltung der HWS, längerdauernde n Rückenflexion sowie Hantieren mit Gewichten über 10 kg von einer 100%igen Arbeitsfähigkeit auszugehen. 4. 4.1 Hinsichtlich des Valideneinkommens hielt die Beschwerdegegnerin zutreffend fest, dass der ehemalige Arbeitgeber unterschiedliche Angaben gemacht hat ( Urk. 8/6, Urk. 8/63 S. 4). Aufgrund des Lohnbuchauszuges ( Urk. 8/63 S. 4) erscheint es dabei gerechtfertigt, vom für den Beschwerdeführer günstigeren monatlichen Einkommen von Fr. 5‘200.-- auszugehen (vgl. auch Urk. 1 S. 8). Die vom Arbeitgeber für die Jahre 2000 und 2001 angegebenen fiktiven Einkommen ( Fr. 5‘400.--, Fr. 5‘500.--, Urk. 8/63 S. 3) stellen demgegenüber reine Mutmassungen dar, so dass ein Einkommen in der genannten Höhe nicht als überwiegend wahrscheinlich erscheint. Per 1999 führt dies zu einem Jahreseinkommen von Fr. 67‘600.--, was nach Berücksichtigung der seither eingetretenen Nominallohnentwicklung (Schweizerischer Lohnindex insgesamt [1939 = 100], Männer, Stand 1999: 1835, Stand 2012: 2188; www.bfs.admin.ch, Arbeit und Erwerb, Löhne/Erwerbseinkommen, detaillierte Daten, Lohnent wick lung ) einem Einkommen von rund Fr. 80‘604.-- entspricht. 4.2 Praxisgemäss ist das Invalideneinkommen anhand der statistischen Durch schnitts werte der Schweizerischen Lohnstrukturerhebung (herausgegeben vom Bun desamt für Statistik, Neuchâtel 2012; LSE) zu ermitteln. Der monatliche Brutto lohn (Zentralwert) männlicher Arbeitskräfte im privaten Sektor betrug im Jahre 2010 für einfache und repetitive Tätigkeiten im Gesamtdurchschnitt Fr. 4'901.-- (LSE 2010, S. 26, Tabelle TA1). Nach Berücksichtigung der durch schnittlichen Arbeitszeit von 41,7 Stunden pro Woche ergibt sich ein Einkom men von Fr. 5' 109.30 (Die Volkswirtschaft, 10 -2013, S. 9 0 ), nach Berück sichtigung der Nominallohnentwicklung (Schweizerischer Lohnindex insgesamt [1939 = 100], Männer, Stand 2010: 2151, Stand 2012: 2188 ; www.bfs.admin.ch, Arbeit und Erwerb, Löhne/Erwerbseinkomm en, detaillierte Daten, Lohnent wicklung ) per 2012 ein solches von Fr. 5'197.2 0, was einem jährlichen Ein kommen von Fr. 62'366.4 0 entsprich t. Davon ist aufgrund der Tatsa che, dass der Beschwerdeführer auch in einer leichten Tätigk eit gewisse Belastung en vermeiden sollte, entsprechend den Ausführungen der Beschwerdegegnerin e in leidensbedingter Abzug von 15 % vor zunehmen, was zu einem zumutbar en Invalideneinkommen von Fr. 53‘011.45 und einem Invaliditätsgrad von 34 % führt ([Fr. 80‘604.-- - Fr. 53‘011.45] x 100 / Fr. 80‘604.-- = 34.23 ). Selbst wenn man von einem sehr grosszügigen leidensbedingten Abzug von 20 % ausginge, würde dies noch immer zu einem rentenausschliessenden Invaliditätsgrad von 38 % führen ([Fr. 80‘604.-- - Fr. 49 ‘ 893. 10 ] x 100 / Fr. 80‘604.-- = 38.10). Für einen weitergehenden Abzug besteht angesichts der noch mannigfaltigen Einsetzbarkeit des Beschwerdeführers kein Raum. Zusammenfassend führt dies zur Bestätigung der angefochtenen Verfügung sowie zur Abweisung der Beschwerde. 5. Da es im vorliegenden Verfahren um die Bewilligung oder Verweigerung von IV-Leistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen (Art. 69 Abs. 1 bis IVG) und auf Fr. 800.-- anzusetzen. Entsprechend dem Aus gang des Verfahrens sind sie dem Beschwerdeführer aufzuerlegen. Das Gericht erkennt: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 800.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein werden dem Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt. 3. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Rechtsanwältin Christina Ammann - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle - Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an: - Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft) 4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesgesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu ent halten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber GräubSchetty

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Sozialversicherungsgericht

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

des Kantons Zürich IV.2012.00639 IV.2012.00639

IV.2012.00639 III. Kammer

Sozialversicherungsrichter Gräub, Vorsitzender

Sozialversicherungsrichterin Daubenmeyer

Sozialversicherungsrichterin Fehr

Gerichtsschreiber Schetty

Urteil vom 11. November 2013

Urteil vom 11. November 2013 in Sachen

in Sachen X.___

X.___ Beschwerdeführer

Beschwerdeführer vertreten durch Rechtsanwältin Christina Ammann

vertreten durch Rechtsanwältin Christina Ammann Sautter & Ammann Rechtsanwälte

Sautter & Ammann Rechtsanwälte Bahnhofstrasse 12, Postfach 25, 8610 Uster

Bahnhofstrasse 12, Postfach 25, 8610 Uster gegen

gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle

Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich

Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin

Beschwerdegegnerin Sachverhalt:

Sachverhalt: 1. Der im Jahre 1964 geborene X.___ stürzte am 2 2. April 1999 bei der Arbeit gut sieben Meter in die Tiefe und zog sich dabei multiple Verletzungen zu (Schädel-Hirntrauma, distale multifragmentäre intraartikuläre Radiusfrak turen beidseits, extra a rtikuläre Abrissfraktur am medialen Femurkondylus links, Fraktur des Os maxillare mit Zahnschäden, Thoraxkontusion ; Urk. 8/4, Urk. 8/48). Am 1 2. August 1999 meldete sich der Versicherte bei der Sozialver sicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zum Leistungsbezug an ( Urk. 8/1). Mangels Erfüllens der Wartezeit wies diese das Rentenbegehren mit Verfügung vom 1 5. Dezember 1999 ab ( Urk. 8/18). Mit Verfügung vom 1 4. Juni 2002 und Wirkung ab 1. April 2000 sprach die IV Stelle dem Versicherten in der Folge eine ganze IV-Rente zu ( Urk. 8/90). Im November 2003 sowie Januar 2007 in die Wege geleitete Revisionsverfahren führten zu keiner Veränderung des Rentenanspruchs ( Urk. 8/95 - 98, Urk. 8/102 107). Im Rahmen einer weiteren revisionsweisen Rentenüberprüfung im April 2009 wurde der Versicherte polydisziplinär abgeklärt ( Y.___ -Gutachten vom 1 8. Januar 2011, Urk. 8/136). Gestützt auf die dabei gewonnenen Erkenntnisse stellte die IV-Stelle dem Versicherten mit Vorbescheid vom 13. Juli 2011 die Einstellung der Rente in Aussicht ( Urk. 8/146). Im Rahmen des Vorbescheidverfahrens wurden in der Folge beim Y.___ ergänzende Stellungnahmen eingeholt (Berichte vom 5. Und 2 6. März 2012, Urk. 8/171). Mit Verfügung vom 1 1. Mai 2012 hielt die IV-Stelle an der in Aussicht gestellten Renteneinstellung fest ( Urk. 8/176 = Urk. 2).

1. Der im Jahre 1964 geborene X.___ stürzte am 2 2. April 1999 bei der Arbeit gut sieben Meter in die Tiefe und zog sich dabei multiple Verletzungen zu (Schädel-Hirntrauma, distale multifragmentäre intraartikuläre Radiusfrak turen beidseits, extra a rtikuläre Abrissfraktur am medialen Femurkondylus links, Fraktur des Os maxillare mit Zahnschäden, Thoraxkontusion ; Urk. 8/4, Urk. 8/48). Am 1 2. August 1999 meldete sich der Versicherte bei der Sozialver sicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zum Leistungsbezug an ( Urk. 8/1). Mangels Erfüllens der Wartezeit wies diese das Rentenbegehren mit Verfügung vom 1 5. Dezember 1999 ab ( Urk. 8/18). Mit Verfügung vom 1 4. Juni 2002 und Wirkung ab 1. April 2000 sprach die IV Stelle dem Versicherten in der Folge eine ganze IV-Rente zu ( Urk. 8/90). Im November 2003 sowie Januar 2007 in die Wege geleitete Revisionsverfahren führten zu keiner Veränderung des Rentenanspruchs ( Urk. 8/95 98, Urk. 8/102 107). Im Rahmen einer weiteren revisionsweisen Rentenüberprüfung im April 2009 wurde der Versicherte polydisziplinär abgeklärt ( Y.___ -Gutachten vom 1 8. Januar 2011, Urk. 8/136). Gestützt auf die dabei gewonnenen Erkenntnisse stellte die IV-Stelle dem Versicherten mit Vorbescheid vom 13. Juli 2011 die Einstellung der Rente in Aussicht ( Urk. 8/146). Im Rahmen des Vorbescheidverfahrens wurden in der Folge beim Y.___ ergänzende Stellungnahmen eingeholt (Berichte vom 5. Und 2 6. März 2012, Urk. 8/171). Mit Verfügung vom 1 1. Mai 2012 hielt die IV-Stelle an der in Aussicht gestellten Renteneinstellung fest ( Urk. 8/176 = Urk. 2). 2. Dagegen erhob die Vertreterin des Versicherten am 1 3. Juni 2012 Beschwerde und beantragte, es sei dem Beschwerdeführer weiterhin ab 1. August 2012 eine ganze Rente zuzusprechen; alles unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zu Lasten der Beschwerdegegnerin ( Urk. 1 S. 2).

2. Dagegen erhob die Vertreterin des Versicherten am 1 3. Juni 2012 Beschwerde und beantragte, es sei dem Beschwerdeführer weiterhin ab 1. August 2012 eine ganze Rente zuzusprechen; alles unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zu Lasten der Beschwerdegegnerin ( Urk. 1 S. 2). Mit Beschwerdeantwort vom 9. August 2012 beantragte die Beschwerde gegnerin die Abweisung der Beschwerde ( Urk. 7). Mit Replik vom 2 1. November 2012 hielt die Vertreterin des Beschwerdeführers ihrerseits an den gestellten Anträgen fest und reichte ergänzende medizinische Unterlagen ein ( Urk. 13 f.). Mit Schreiben vom 1 2. Dezember 2012 verzichtete die Beschwerdegegnerin auf das Ei nreichen einer Duplik ( Urk. 17), wovon dem Beschwerdeführer am 1 8. Dezember 2012 Kenntnis gegeben wurde ( Urk. 18).

Mit Beschwerdeantwort vom 9. August 2012 beantragte die Beschwerde gegnerin die Abweisung der Beschwerde ( Urk. 7). Mit Replik vom 2 1. November 2012 hielt die Vertreterin des Beschwerdeführers ihrerseits an den gestellten Anträgen fest und reichte ergänzende medizinische Unterlagen ein ( Urk. 13 f.). Mit Schreiben vom 1 2. Dezember 2012 verzichtete die Beschwerdegegnerin auf das Ei nreichen einer Duplik ( Urk. 17), wovon dem Beschwerdeführer am 1 8. Dezember 2012 Kenntnis gegeben wurde ( Urk. 18). Das Gericht zieht in Erwägung:

Das Gericht zieht in Erwägung: 1.

1. 1.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit ( Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts; ATSG). Die Invalidität kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein ( Art. 4 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung; IVG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt ( Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist ( Art. 7 Abs. 2 ATSG).

1.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit ( Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts; ATSG). Die Invalidität kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein ( Art. 4 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung; IVG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt ( Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist ( Art. 7 Abs. 2 ATSG). Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit können in gleicher Weise wie körperliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 8 ATSG bewirken. Nicht als Folgen eines psychischen Gesundheitsschadens und damit invalidenversicherungsrechtlich nicht als relevant gelten Einschränkungen der Erwerbsfähigkeit, welche die versicherte Person bei Aufbietung allen guten Willens, die verbleibende Leistungsfähigkeit zu verwerten, abwenden könnte; das Mass des Forderbaren wird dabei weitgehend objektiv bestimmt. Festzustellen ist, ob und in welchem Umfang die Ausübung einer Erwerbstätigkeit auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt mit der psychischen Beeinträchtigung vereinbar ist. Ein psychischer Gesundheits schaden führt also nur soweit zu einer Erwerbsunfähigkeit ( Art. 7 ATSG), als angenommen werden kann, die Verwertung der Arbeitsfähigkeit ( Art. 6 ATSG) sei der versicherten Person sozial-praktisch nicht mehr zumutbar (BGE 131 V 49 E. 1.2 mit Hinweisen).

Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit können in gleicher Weise wie körperliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 8 ATSG bewirken. Nicht als Folgen eines psychischen Gesundheitsschadens und damit invalidenversicherungsrechtlich nicht als relevant gelten Einschränkungen der Erwerbsfähigkeit, welche die versicherte Person bei Aufbietung allen guten Willens, die verbleibende Leistungsfähigkeit zu verwerten, abwenden könnte; das Mass des Forderbaren wird dabei weitgehend objektiv bestimmt. Festzustellen ist, ob und in welchem Umfang die Ausübung einer Erwerbstätigkeit auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt mit der psychischen Beeinträchtigung vereinbar ist. Ein psychischer Gesundheits schaden führt also nur soweit zu einer Erwerbsunfähigkeit ( Art. 7 ATSG), als angenommen werden kann, die Verwertung der Arbeitsfähigkeit ( Art. 6 ATSG) sei der versicherten Person sozial-praktisch nicht mehr zumutbar (BGE 131 V 49 E. 1.2 mit Hinweisen). 1.2 Die seit dem 1. Januar 2004 massgeblichen Rentenabstufungen geben bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 Prozent Anspruch auf eine Viertelsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 Prozent Anspruch auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 Prozent Anspruch auf eine Dreiviertelsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 Prozent Anspruch auf eine ganze Rente ( Art. 28 Abs. 2 IVG).

1.2 Die seit dem 1. Januar 2004 massgeblichen Rentenabstufungen geben bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 Prozent Anspruch auf eine Viertelsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 Prozent Anspruch auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 Prozent Anspruch auf eine Dreiviertelsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 Prozent Anspruch auf eine ganze Rente ( Art. 28 Abs. 2 IVG). 1.3 Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalidenein kommen ), in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre (sog. Valideneinkommen ). Der Einkommensvergleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die beiden hypothetischen Erwerbseinkommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegenübergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditätsgrad bestimmen lässt (allgemeine Methode des Einkommens vergleichs ; BGE 130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen).

1.3 Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalidenein kommen ), in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre (sog. Valideneinkommen ). Der Einkommensvergleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die beiden hypothetischen Erwerbseinkommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegenübergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditätsgrad bestimmen lässt (allgemeine Methode des Einkommens vergleichs ; BGE 130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen). 1.4 Ändert sich der Invaliditätsgrad einer Rentenbezügerin oder eines Renten bezügers erheblich, so wird die Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin für die Zukunft entsprechend erhöht, herabgesetzt oder aufgehoben ( Art. 17 Abs. 1 ATSG). Anlass zur Rentenrevision gibt jede wesentliche Änderung in den tat sächlichen Verhältnissen, die geeignet ist, den Invaliditätsgrad und damit den Rentenanspruch zu beeinflussen. Insbesondere ist die Rente nicht nur bei einer wesent lichen Änderung des Gesundheitszustandes, sondern auch dann revidierbar, wenn sich die erwerblichen Auswirkungen des an sich gleich ge bliebenen Gesundheitszustandes erheblich verändert haben (BGE 130 V 343 E. 3.5 mit Hinweisen). Eine Veränderung der gesundheitlichen Verhältnisse liegt auch bei gleich gebliebener Diagnose vor, wenn sich ein Leiden in seiner Intensität und in seinen Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit verändert hat (Urteile des Bundesgerichts 9C_261/2009 vom 1 1. Mai 2009 E. 1.2 und I 212/03 vom 28. August 2003 E. 2.2.3). Dagegen stellt die bloss unterschiedliche Beurteilung der Auswirkungen eines im Wesentlichen unverändert gebliebenen Gesundheitszustandes auf die Arbeitsfähigkeit für sich allein genommen keinen Revisionsgrund im Sinne von Art. 17 Abs. 1 ATSG dar. Zeitliche Vergleichsbasis für die Beurteilung einer anspruchserheblichen Änderung des Invaliditätsgrades bilden die letzte rechtskräftige Verfügung oder der letzte rechtskräftige Einspracheentscheid, welche oder welcher auf einer materiellen Prüfung des Rentenanspruchs mit rechtskonformer Sachverhaltsabklärung, Beweiswürdigung und Invaliditätsbemessung beruht (BGE 133 V 108; vgl. auch BGE 130 V 71 E. 3.2.3; Urteil des Bundesgerichts 9C_438/2009 vom 26. März 2010 E. 1 mit Hinweisen).

1.4 Ändert sich der Invaliditätsgrad einer Rentenbezügerin oder eines Renten bezügers erheblich, so wird die Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin für die Zukunft entsprechend erhöht, herabgesetzt oder aufgehoben ( Art. 17 Abs. 1 ATSG). Anlass zur Rentenrevision gibt jede wesentliche Änderung in den tat sächlichen Verhältnissen, die geeignet ist, den Invaliditätsgrad und damit den Rentenanspruch zu beeinflussen. Insbesondere ist die Rente nicht nur bei einer wesent lichen Änderung des Gesundheitszustandes, sondern auch dann revidierbar, wenn sich die erwerblichen Auswirkungen des an sich gleich ge bliebenen Gesundheitszustandes erheblich verändert haben (BGE 130 V 343 E. 3.5 mit Hinweisen). Eine Veränderung der gesundheitlichen Verhältnisse liegt auch bei gleich gebliebener Diagnose vor, wenn sich ein Leiden in seiner Intensität und in seinen Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit verändert hat (Urteile des Bundesgerichts 9C_261/2009 vom 1 1. Mai 2009 E. 1.2 und I 212/03 vom 28. August 2003 E. 2.2.3). Dagegen stellt die bloss unterschiedliche Beurteilung der Auswirkungen eines im Wesentlichen unverändert gebliebenen Gesundheitszustandes auf die Arbeitsfähigkeit für sich allein genommen keinen Revisionsgrund im Sinne von Art. 17 Abs. 1 ATSG dar. Zeitliche Vergleichsbasis für die Beurteilung einer anspruchserheblichen Änderung des Invaliditätsgrades bilden die letzte rechtskräftige Verfügung oder der letzte rechtskräftige Einspracheentscheid, welche oder welcher auf einer materiellen Prüfung des Rentenanspruchs mit rechtskonformer Sachverhaltsabklärung, Beweiswürdigung und Invaliditätsbemessung beruht (BGE 133 V 108; vgl. auch BGE 130 V 71 E. 3.2.3; Urteil des Bundesgerichts 9C_438/2009 vom 26. März 2010 E. 1 mit Hinweisen). 1.5 Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gegebenenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeitsunfähig ist (BGE 125 V 256 E. 4). Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person noch zugemutet werden können (BGE 125 V 261 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E. 4b/cc).

1.5 Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gegebenenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeitsunfähig ist (BGE 125 V 256 E. 4). Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person noch zugemutet werden können (BGE 125 V 261 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E. 4b/cc). Das Gericht hat den Sachverhalt von Amtes wegen festzustellen und demnach zu prüfen, ob die vorliegenden Beweismittel eine zuverlässige Beurteilung des strittigen Leistungsanspruches gestatten. Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange um fassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfol gerungen des Experten begründet sind (BGE 125 V 352 Erw. 3a, 122 V 160 f. Erw. 1c, je mit Hinweisen).

Das Gericht hat den Sachverhalt von Amtes wegen festzustellen und demnach zu prüfen, ob die vorliegenden Beweismittel eine zuverlässige Beurteilung des strittigen Leistungsanspruches gestatten. Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange um fassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfol gerungen des Experten begründet sind (BGE 125 V 352 Erw. 3a, 122 V 160 f. Erw. 1c, je mit Hinweisen). 2.

2. 2.1 Die Beschwerdegegnerin begründete die ange fochtene Verfügung damit, dass gestützt auf das Y.___ -Gutachten vom 1 8. Januar 2011 in einer behinde rungs angepassten Tätigkeit von einer 100%igen Arbeitsfähigkeit auszugehen sei, was bei Gewährung eines leidensbedingten Abzuges von 15 % zu einem ren ten ausschliessenden Invaliditätsgrad von 29 % führe ( Urk. 2). Selbst bei Annahme eines monatlichen Valideneinkommens von Fr. 5‘200.-- x 13 ergebe sich lediglich ein Invaliditätsgrad von 34 % ( Urk. 7).

2.1 Die Beschwerdegegnerin begründete die ange fochtene Verfügung damit, dass gestützt auf das Y.___ -Gutachten vom 1 8. Januar 2011 in einer behinde rungs angepassten Tätigkeit von einer 100%igen Arbeitsfähigkeit auszugehen sei, was bei Gewährung eines leidensbedingten Abzuges von 15 % zu einem ren ten ausschliessenden Invaliditätsgrad von 29 % führe ( Urk. 2). Selbst bei Annahme eines monatlichen Valideneinkommens von Fr. 5‘200.-- x 13 ergebe sich lediglich ein Invaliditätsgrad von 34 % ( Urk. 7). 2.2 Demgegenüber machte die Vertreterin des Beschwerdeführers im Wesentlichen geltend, dass die neuropsychologische Fachperson des Y.___ das schlechte Abschneiden bei der verbalen Erfassungs s panne auf ein Testartefakt zurück führe, was nicht nachvollziehbar sei. So sei bereits am 1 3. Mai 1999 bei der Unter suchung an der Rehaklinik Z.___ eine Reduktio n des sprachlichen Frisch gedäch tnisses festgestellt worden, eine solche ergebe sich auch aus den Verlaufsuntersuchungen am C.___ vom 1 3. Juni und 3. Sep tember 200 1. Weiter könne das langsame Bearbeitungstempo nicht mit einer besonders sorgfältigen Arbeitsweise erklärt werden und es sei nicht nachvoll ziehbar, dass sich die Verdachtsdiagnose organisches Psychosyndrom nach Schädel-Hirntrauma nicht auf die Arbeitsfähigkeit auswirken solle. Im Übrigen sei es unerlässlich, die Leistungsfähigkeit im Rahmen einer ganztägigen Leistungsprüfung zu ermitteln, wie dannzumal im A.___. Widersprüchlich sei auch das psychiatrische Fach gutachten, welches einen Medikamentenentzug (mehrmonatige Abstinenz) fordere, um überhaupt den Psychostatus des Beschwerdeführers ermitteln zu können. Insgesamt könne auf das Y.___ -Gutachten nicht abgestellt werden.

2.2 Demgegenüber machte die Vertreterin des Beschwerdeführers im Wesentlichen geltend, dass die neuropsychologische Fachperson des Y.___ das schlechte Abschneiden bei der verbalen Erfassungs s panne auf ein Testartefakt zurück führe, was nicht nachvollziehbar sei. So sei bereits am 1 3. Mai 1999 bei der Unter suchung an der Rehaklinik Z.___ eine Reduktio n des sprachlichen Frisch gedäch tnisses festgestellt worden, eine solche ergebe sich auch aus den Verlaufsuntersuchungen am C.___ vom 1 3. Juni und 3. Sep tember 200 1. Weiter könne das langsame Bearbeitungstempo nicht mit einer besonders sorgfältigen Arbeitsweise erklärt werden und es sei nicht nachvoll ziehbar, dass sich die Verdachtsdiagnose organisches Psychosyndrom nach Schädel-Hirntrauma nicht auf die Arbeitsfähigkeit auswirken solle. Im Übrigen sei es unerlässlich, die Leistungsfähigkeit im Rahmen einer ganztägigen Leistungsprüfung zu ermitteln, wie dannzumal im A.___. Widersprüchlich sei auch das psychiatrische Fach gutachten, welches einen Medikamentenentzug (mehrmonatige Abstinenz) fordere, um überhaupt den Psychostatus des Beschwerdeführers ermitteln zu können. Insgesamt könne auf das Y.___ -Gutachten nicht abgestellt werden. Gestützt auf die Abklärungen im B.___ sei vielmehr auch in einer leidensangepassten Tätigkeit von einer vollständigen Arbeitsunfähigkeit auszugehen. Selbst wenn man von einer 100%igen Arbeits fähigkeit in einer leidensangepassten Tätigkeit ausginge, ergäbe sich bei einem Valideneinkommen von Fr. 5‘200.-- x 13 sowie einem leiden s bedingten Abzug von 25 % ein Invaliditätsgrad von 41 %.

Gestützt auf die Abklärungen im B.___ sei vielmehr auch in einer leidensangepassten Tätigkeit von einer vollständigen Arbeitsunfähigkeit auszugehen. Selbst wenn man von einer 100%igen Arbeits fähigkeit in einer leidensangepassten Tätigkeit ausginge, ergäbe sich bei einem Valideneinkommen von Fr. 5‘200.-- x 13 sowie einem leiden s bedingten Abzug von 25 % ein Invaliditätsgrad von 41 %. 2.3 Vergleichsbasis im vorliegenden Revisionsverfahren bildet die Verfügung der Beschwerdegegnerin vom 1 4. Juni 2002, mit welcher dem Beschwerdeführer ab 1. April 2000 eine ganze IV-Rente zugesprochen wurde ( Urk. 8/90). In medi zinischer Hinsicht stützt e sich die genannte Verfügung im Wesentlichen auf die neuropsychologische Verlaufsuntersuchung vom 1 3. Juni und 3. September 2001 am C.___. Die für den Bericht vom 8. November 2001 verantwortlichen Fachärzte stellten dabei die folgende Diagnose: Leichte bis mittelschwere Hirnfunktionsstörung im mentalen Bereich, die sich vor allem in einer deutlichen Aufmerksamkeitsstörung (eingeschränkte Daueraufmerksam keit, instabiles, inkonstantes Aufmerksamkeitsvermögen) und einer leicht einge schränkte n Aufnahmekapazität im sprachlichen Bereich zeig e, gut zwei Jahre nach traumatischer Hirnverletzung am 2 2. April 199 9. Neben den körperlichen Einschränkungen komme eine massivste Schmerzproblematik dazu, welche sich seinerseits zusätzlich negativ auf das Aufmerksamkeitsverhalten sowie die mentale Leistungsfähigkeit auswirke, so dass eine zeitlich relevante berufliche Partizipation unmöglich erscheine (Urk. 8/59).

2.3 Vergleichsbasis im vorliegenden Revisionsverfahren bildet die Verfügung der Beschwerdegegnerin vom 1 4. Juni 2002, mit welcher dem Beschwerdeführer ab 1. April 2000 eine ganze IV-Rente zugesprochen wurde ( Urk. 8/90). In medi zinischer Hinsicht stützt e sich die genannte Verfügung im Wesentlichen auf die neuropsychologische Verlaufsuntersuchung vom 1 3. Juni und 3. September 2001 am C.___. Die für den Bericht vom 8. November 2001 verantwortlichen Fachärzte stellten dabei die folgende Diagnose: Leichte bis mittelschwere Hirnfunktionsstörung im mentalen Bereich, die sich vor allem in einer deutlichen Aufmerksamkeitsstörung (eingeschränkte Daueraufmerksam keit, instabiles, inkonstantes Aufmerksamkeitsvermögen) und einer leicht einge schränkte n Aufnahmekapazität im sprachlichen Bereich zeig e, gut zwei Jahre nach traumatischer Hirnverletzung am 2 2. April 199 9. Neben den körperlichen Einschränkungen komme eine massivste Schmerzproblematik dazu, welche sich seinerseits zusätzlich negativ auf das Aufmerksamkeitsverhalten sowie die mentale Leistungsfähigkeit auswirke, so dass eine zeitlich relevante berufliche Partizipation unmöglich erscheine (Urk. 8/59). 3.

3. 3.1 Die für das Y.___ -Gutachten vom 1 8. Januar 2011 verantwortlichen Fachärzte diagnostizierten mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit ein chronisches Zerviko vertebral -/ Zervikozephalsyndrom (ICD - 10 M54.2 und M53.0) bei leichter Bewegungseinschränkung der oberen HWS und konventionell radiologisch unauffälliger HWS sowie eine leichtgradige Funktionseinschränkung beider Handgelenke und leichte Belastungsschmerzen rechts (ICD 10 S52.5 und T92.2) bei Status nach distaler intraartikulärer plurifragmentärer Radiusfraktur beidseits mit Verdacht auf skapholunärer Dastase -Deslokation links und Abrissfraktur Os triquetrum links 04/1999, osteosynthe tis ch versorgt, in leichter Fehlstellung abgeheilt und leichter Radiocarpalarthrosen sowie beginnender STT-Arthrose rechts. Ohne Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit leide der Beschwerdeführer an einer i atrogenen Opiatabhängigkeit, einer low -dose Ben zodiazepinabhängigkeit, einem Cannabismissbrauch, chronischen Spannungs kopf schmerzen, einer episodischen Migräne mit visueller Aura, einem Verdacht auf organisches Psychosyndrom nach Schädelhirntrauma, einem rezidi vieren de n Lumbovertebralsyndrom sowie einem Status nach Polytra u ma im Rahmen eines Sturzereignisses aus sieben Meter Höhe infolge eines Arbeitsunfalles am 2 2. April 1999 ( Urk. 8/136 S. 22).

3.1 Die für das Y.___ -Gutachten vom 1 8. Januar 2011 verantwortlichen Fachärzte diagnostizierten mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit ein chronisches Zerviko vertebral Zervikozephalsyndrom (ICD 10 M54.2 und M53.0) bei leichter Bewegungseinschränkung der oberen HWS und konventionell radiologisch unauffälliger HWS sowie eine leichtgradige Funktionseinschränkung beider Handgelenke und leichte Belastungsschmerzen rechts (ICD 10 S52.5 und T92.2) bei Status nach distaler intraartikulärer plurifragmentärer Radiusfraktur beidseits mit Verdacht auf skapholunärer Dastase -Deslokation links und Abrissfraktur Os triquetrum links 04/1999, osteosynthe tis ch versorgt, in leichter Fehlstellung abgeheilt und leichter Radiocarpalarthrosen sowie beginnender STT-Arthrose rechts. Ohne Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit leide der Beschwerdeführer an einer i atrogenen Opiatabhängigkeit, einer low -dose Ben zodiazepinabhängigkeit, einem Cannabismissbrauch, chronischen Spannungs kopf schmerzen, einer episodischen Migräne mit visueller Aura, einem Verdacht auf organisches Psychosyndrom nach Schädelhirntrauma, einem rezidi vieren de n Lumbovertebralsyndrom sowie einem Status nach Polytra u ma im Rahmen eines Sturzereignisses aus sieben Meter Höhe infolge eines Arbeitsunfalles am 2 2. April 1999 ( Urk. 8/136 S. 22). Aufgrund der rheumatologischen Befunde seien dem Beschwerdeführer mittel schwere und schwere Tätigkeiten nicht mehr zuzumuten. Insgesamt bestehe aus somatischer Sicht eine Diskrepanz zwischen dem Ausmass der subjektiv angegebenen Beschwerden und den objektivierbaren Befunden. Aufgrund der Akten bleibe unklar, wie der Beschwerdeführer zu einer derart ausgebauten Analgetika-Medikation einschliesslich Opiatpflaster komme. Es bestehe ein aus ge prägter Kontrast zwischen völlig unbehindertem Motilitätsbild mit dem Eindruck eines kaum schmerzgeplagten Exploranden mit einer ausgesprochen hohen transdermalen Opiatmedikation. Im Rahmen der neuropsychologischen Abklärung habe sich im Vergleich zu den Voruntersuchungen vom 1 3. Juni und 3. September 2001 insbesondere bei der Belastbarkeit eine deutliche Ver besserung gezeigt, zudem hätten sich die vorbeschriebenen Auf merk samkeits - und Gedächtnisdefizite nicht mehr nachweisen lassen, so dass nun von einem kognitiven Normalbefund ausgegangen werden könne. In einer körperlich leichten, wechselbelastenden Tätigkeit ohne allzu hohe Anfor derungen an kognitive Funktionen sei sowohl aus somatischer wie auch aus psychiatrischer Sicht eine volle Arbeitsfähigkeit zuzumuten, so fern repetitive Kraftanwendung mit den Händen, Zwangshaltung der HWS, längerdauernde Rückenflexion sowie Hantieren mit Gewichten über 10 kg vermieden werden könne ( Urk. 8/136 S. 25).

Aufgrund der rheumatologischen Befunde seien dem Beschwerdeführer mittel schwere und schwere Tätigkeiten nicht mehr zuzumuten. Insgesamt bestehe aus somatischer Sicht eine Diskrepanz zwischen dem Ausmass der subjektiv angegebenen Beschwerden und den objektivierbaren Befunden. Aufgrund der Akten bleibe unklar, wie der Beschwerdeführer zu einer derart ausgebauten Analgetika-Medikation einschliesslich Opiatpflaster komme. Es bestehe ein aus ge prägter Kontrast zwischen völlig unbehindertem Motilitätsbild mit dem Eindruck eines kaum schmerzgeplagten Exploranden mit einer ausgesprochen hohen transdermalen Opiatmedikation. Im Rahmen der neuropsychologischen Abklärung habe sich im Vergleich zu den Voruntersuchungen vom 1 3. Juni und 3. September 2001 insbesondere bei der Belastbarkeit eine deutliche Ver besserung gezeigt, zudem hätten sich die vorbeschriebenen Auf merk samkeits - und Gedächtnisdefizite nicht mehr nachweisen lassen, so dass nun von einem kognitiven Normalbefund ausgegangen werden könne. In einer körperlich leichten, wechselbelastenden Tätigkeit ohne allzu hohe Anfor derungen an kognitive Funktionen sei sowohl aus somatischer wie auch aus psychiatrischer Sicht eine volle Arbeitsfähigkeit zuzumuten, so fern repetitive Kraftanwendung mit den Händen, Zwangshaltung der HWS, längerdauernde Rückenflexion sowie Hantieren mit Gewichten über 10 kg vermieden werden könne ( Urk. 8/136 S. 25). 3.2 Dr. med. D.___, Facharzt FMH für Psychiatrie und Psychotherapie B.___, diagnostizierte in seinem Bericht vom 2 7. Oktober 2011 – unter Hinweis auf die im Y.___ -Gutachten gestellten Diagnosen – eine Anpassungsstörung (ICD-10 F43.2) sowie eine anhaltende soma to forme Schmerzstörung (ICD-10 F45.4). Angezeigt sei eine Aktivierung und Beschäftigung des Beschwerdeführers im Rahmen einer stationären oder ambulanten Therapie ( Urk. 8/158).

3.2 Dr. med. D.___, Facharzt FMH für Psychiatrie und Psychotherapie B.___, diagnostizierte in seinem Bericht vom 2 7. Oktober 2011 – unter Hinweis auf die im Y.___ -Gutachten gestellten Diagnosen – eine Anpassungsstörung (ICD-10 F43.2) sowie eine anhaltende soma to forme Schmerzstörung (ICD-10 F45.4). Angezeigt sei eine Aktivierung und Beschäftigung des Beschwerdeführers im Rahmen einer stationären oder ambulanten Therapie ( Urk. 8/158). 3.3 In seiner Stellungnahme vom 5. März 2012 führte Dr. med. E.___, Facharzt FMH für Psychiatrie und Psychotherapie beim Y.___ aus, dass die Diagnosen Anpassungsstörung und anhaltende somatoforme Schmerzstörung nicht nach voll zogen werden könnten. Es handle sich um eine unkritische Wiedergabe von subjektiven Beschwerden des Beschwerdeführers. Hinsichtlich des vordiagnosti zierten posttraumatische n Psychosyndroms sei ein günsti ger Verlauf festzu stellen gewesen. Der Beschwerdeführer habe in der psychiatri schen Unter suchung deutlich demonstriert, dass seine Fähigkeit, sein Verhalten gemäss den Anforderungen der Umwelt anzupassen, nicht in einem IV rele vanten Umfang negativ beeinträchtigt sei. Dies würden die klinischen Befunde wie auch die anamnestischen Angaben, wie beispielsweise problem loses Auto fahren, demon strieren. Weiter hätten auch in der psychiatrischen Untersuchung keine Anhalts punkte für Ermüdungserscheinungen festgestellt werden können ( Urk. 8/171 S. 3).

3.3 In seiner Stellungnahme vom 5. März 2012 führte Dr. med. E.___, Facharzt FMH für Psychiatrie und Psychotherapie beim Y.___ aus, dass die Diagnosen Anpassungsstörung und anhaltende somatoforme Schmerzstörung nicht nach voll zogen werden könnten. Es handle sich um eine unkritische Wiedergabe von subjektiven Beschwerden des Beschwerdeführers. Hinsichtlich des vordiagnosti zierten posttraumatische n Psychosyndroms sei ein günsti ger Verlauf festzu stellen gewesen. Der Beschwerdeführer habe in der psychiatri schen Unter suchung deutlich demonstriert, dass seine Fähigkeit, sein Verhalten gemäss den Anforderungen der Umwelt anzupassen, nicht in einem IV rele vanten Umfang negativ beeinträchtigt sei. Dies würden die klinischen Befunde wie auch die anamnestischen Angaben, wie beispielsweise problem loses Auto fahren, demon strieren. Weiter hätten auch in der psychiatrischen Untersuchung keine Anhalts punkte für Ermüdungserscheinungen festgestellt werden können ( Urk. 8/171 S. 3). Lic. Phil. F.___, Fachpsychologe für Neuropsychologie FSP beim Y.___, führte in seiner Stellungnahme vom 2 6. März 2012 aus, dass die verbale Erfassungs spanne auch Bestandteil des VLMT sei, bei welchem im ersten Lerndurchgang ebenfalls die Erfassungsspanne gemessen werde. In dieser Teil aufgabe habe der Beschwerdeführer einen guten Wert erzielt, so dass in Anbe tracht des gesamten kognitiven Leistungsprofils die Annahme, dass es sich beim Ergebnis der verbalen (Zahlen-)Erfassungsspanne wahrscheinlich um ein Arte fakt handl e, begründet sei. Zudem würden keine hirnorganischen Gründe vorliegen, die einen solchen selektiven und fokalen Ausfall hinreichend begrün den könnten. Ausgehend von einer durchschnittlich guten Fehler kontrolle habe der Beschwerdeführer kein neuropsychologisches Defizit auf Grund einer Ver langsamung ( Urk. 8/171 S. 1 f.).

Lic. Phil. F.___, Fachpsychologe für Neuropsychologie FSP beim Y.___, führte in seiner Stellungnahme vom 2 6. März 2012 aus, dass die verbale Erfassungs spanne auch Bestandteil des VLMT sei, bei welchem im ersten Lerndurchgang ebenfalls die Erfassungsspanne gemessen werde. In dieser Teil aufgabe habe der Beschwerdeführer einen guten Wert erzielt, so dass in Anbe tracht des gesamten kognitiven Leistungsprofils die Annahme, dass es sich beim Ergebnis der verbalen (Zahlen-)Erfassungsspanne wahrscheinlich um ein Arte fakt handl e, begründet sei. Zudem würden keine hirnorganischen Gründe vorliegen, die einen solchen selektiven und fokalen Ausfall hinreichend begrün den könnten. Ausgehend von einer durchschnittlich guten Fehler kontrolle habe der Beschwerdeführer kein neuropsychologisches Defizit auf Grund einer Ver langsamung ( Urk. 8/171 S. 1 f.). 3.4 In der Folge wurde am B.___ eine interdisziplinäre Schmerzbehandlung durch geführt. Ausgehend von den bereits bekannten Diagnosen hielten die für den Bericht vom 1 7. Oktober 2012 verantwortlichen Fachärzte fest, dass aus schmerz therapeutischer Sicht von einer 30%igen Arbeitsfähigkeit bei ausge prägten kognitiven Schwankungen unter geistiger Belastung auszugehen sei. Aufgrund der somatischen und neuropsychologischen Beschwerden sei dem Beschwerdeführer derzeit auch angepasst keine Tätigkeit mehr zuzumuten. Für den Haushalt sei eine 80%ige Arbeitsfähigkeit gegeben ( Urk. 14/1).

3.4 In der Folge wurde am B.___ eine interdisziplinäre Schmerzbehandlung durch geführt. Ausgehend von den bereits bekannten Diagnosen hielten die für den Bericht vom 1 7. Oktober 2012 verantwortlichen Fachärzte fest, dass aus schmerz therapeutischer Sicht von einer 30%igen Arbeitsfähigkeit bei ausge prägten kognitiven Schwankungen unter geistiger Belastung auszugehen sei. Aufgrund der somatischen und neuropsychologischen Beschwerden sei dem Beschwerdeführer derzeit auch angepasst keine Tätigkeit mehr zuzumuten. Für den Haushalt sei eine 80%ige Arbeitsfähigkeit gegeben ( Urk. 14/1). 3.5 Die für das Y.___ -Gutachten verantwortlichen Fachärzte legen den medizi nischen Sachverhalt grundsätzlich in einer schlüssigen und nachvoll ziehbaren Weise dar. Auf die von der Vertreterin des Beschwerdeführers geltend ge machten Einwände (verbale Erfassungsspanne, Verlangsamung, Psychosyn drom ) wird dabei in den Stellungnahmen vom 5. und 2 6. März 2012 über zeugend eingegangen. Verglichen mit dem Bericht des C.___ vom 8. November 2001, welcher noch von einer massiv eingeschränkten Belastbarkeit des Beschwerdeführers ausging (Aufteilung der Untersuchung, Urk. 8/59 S. 2), ist aufgrund der Ergebnisse des Y.___ -Gutachtens insbesondere in diesem Bereich, welcher massgeblich für die ursprünglich angenommene Arbeitsunfähigkeit verantwortlich war, eine wesentliche Verbesserung des Zustandes anzunehmen. Die neuropsychologische Testung konnte dabei von 13.30 Uhr bis 17.00 Uhr ohne grössere Pause erfolgen ( Urk. 8/136 S. 52), wobei anzumerken ist, dass die Testsituation dem Beschwerdeführer in kognitiver Hinsicht einiges mehr abverlang t e als eine behinderungsangepasste Tätigkeit. So muten die Y.___ -Gutachter dem Beschwerdeführer keineswegs alle Tätigkeiten zu, sondern nehmen im Rahmen des Beschriebs einer leidens angepassten Tätigkeit auf die somatische und kognitive Situation Rücksicht. Ebenfalls nicht zu beanstanden ist das psychiatrische Teilgutachten. Die Vertreterin des Beschwerdeführers erwähnt zwar richtig, dass der Teilgutachter eine mehrmonatige Drogen- und Medikamentenabstinenz erwähnt ( Urk. 8/136 S. 64). Diese steht aber nicht im Zusammenhang mit der Einschätzung der ver bleibenden Restleistungsfähigkeit des Beschwerdeführers, sondern im Zu sammen hang mit der diagnostischen Frage, inwiefern sich der Drogen- und Medikamentenmissbrauch auf das vordiagnostizierte posttraumatische Psycho syndrom auswirkt. Da sich diese r aber ohnehin nicht in erheblichem Masse auf die Arbeitsfähigkeit auswirkt, kann diese auch ohne Einhaltung einer mehr monatige Drogen- und Medikamentenabstinenz verlässlich beurteilt werden.

3.5 Die für das Y.___ -Gutachten verantwortlichen Fachärzte legen den medizi nischen Sachverhalt grundsätzlich in einer schlüssigen und nachvoll ziehbaren Weise dar. Auf die von der Vertreterin des Beschwerdeführers geltend ge machten Einwände (verbale Erfassungsspanne, Verlangsamung, Psychosyn drom ) wird dabei in den Stellungnahmen vom 5. und 2 6. März 2012 über zeugend eingegangen. Verglichen mit dem Bericht des C.___ vom 8. November 2001, welcher noch von einer massiv eingeschränkten Belastbarkeit des Beschwerdeführers ausging (Aufteilung der Untersuchung, Urk. 8/59 S. 2), ist aufgrund der Ergebnisse des Y.___ -Gutachtens insbesondere in diesem Bereich, welcher massgeblich für die ursprünglich angenommene Arbeitsunfähigkeit verantwortlich war, eine wesentliche Verbesserung des Zustandes anzunehmen. Die neuropsychologische Testung konnte dabei von 13.30 Uhr bis 17.00 Uhr ohne grössere Pause erfolgen ( Urk. 8/136 S. 52), wobei anzumerken ist, dass die Testsituation dem Beschwerdeführer in kognitiver Hinsicht einiges mehr abverlang t e als eine behinderungsangepasste Tätigkeit. So muten die Y.___ -Gutachter dem Beschwerdeführer keineswegs alle Tätigkeiten zu, sondern nehmen im Rahmen des Beschriebs einer leidens angepassten Tätigkeit auf die somatische und kognitive Situation Rücksicht. Ebenfalls nicht zu beanstanden ist das psychiatrische Teilgutachten. Die Vertreterin des Beschwerdeführers erwähnt zwar richtig, dass der Teilgutachter eine mehrmonatige Drogen- und Medikamentenabstinenz erwähnt ( Urk. 8/136 S. 64). Diese steht aber nicht im Zusammenhang mit der Einschätzung der ver bleibenden Restleistungsfähigkeit des Beschwerdeführers, sondern im Zu sammen hang mit der diagnostischen Frage, inwiefern sich der Drogen- und Medikamentenmissbrauch auf das vordiagnostizierte posttraumatische Psycho syndrom auswirkt. Da sich diese r aber ohnehin nicht in erheblichem Masse auf die Arbeitsfähigkeit auswirkt, kann diese auch ohne Einhaltung einer mehr monatige Drogen- und Medikamentenabstinenz verlässlich beurteilt werden. An der Einschätzung der Y.___ -Gutachter vermögen auch die neueren Berichte des B.___ sowie jene von Dr. med. G.___, Facharzt FMH für Chirurgie, Wirbelsäulenleiden, Schleudertrauma und orthopädische Chirurgie (30%ige Arbeitsfähigkeit aus somatischer Sicht), und m ed. pract. H.___, Fachärztin FMH für Psychiatrie und Psychotherapie (Arbeitsfähigkeit von 50 % ), nichts zu ändern ( Urk. 8/158, Urk. 14/1-3). Dabei ist vorab anzumerken, dass das Gericht in Bezug auf Berichte von Hausärztinnen und Hausärzten der Erfahrungs tatsache Rechnung tragen darf und soll, dass diese mitunter im Hinblick auf ihre auftragsrechtliche Vertrauensstellung in Zweifelsfällen eher zu Gunsten ihrer Patientinnen und Patienten aussagen (BGE 125 V 351 E. 3b/cc). Zudem erscheint es im vorliegenden Fall aufgrund des erlittenen Polytraumas unerlässlich, die Sachlage aus polydisziplinärer Sicht einzuschätzen, so dass dem Y.___ -Gutachten als umfassendere Abklärung ein grösseres Gewicht zukommt. Was den Bericht von Dr. D.___ betrifft ist überdies von Belang, dass gemäss ICD-10 die Symptome einer Anpassungsstörung meist nicht länger als 6 Monate anhalten, ausser bei einer lä ngeren depressiven Reaktion. Eine solche wird von Dr. D.___ aber nicht diagnostiziert, so dass der genannte Bericht schon allein deshalb als nicht stimmig erscheint und nicht darauf abgestellt werden kann. Darüber hinaus führt Dr. E.___ nachvollziehbar aus, dass die gestellten Diagnosen gestützt auf die Ausführungen des Berichts nicht nach vollzogen werden könn t en; diese würden vielmehr eine unkritische Wiedergabe von subjektiven Beschwerden des Beschwerdeführers darstellen ( Urk. 8/171 S. 4). Was den Bericht der Interdisziplinären Schmerzbehandlung vom 1 7. Oktober 2012 angeht, ist nicht nachvollziehbar, dass der Beschwerde führer im Bereich Haushalt zu 80 % arbeitsfähig sein soll, während ansonsten auch in einer leichten Tätigkeit von einer vollständigen Arbeitsunfähigkeit auszugehen ist. Geht man davon aus, dass eine Haushalttätigkeit eher im mittelschweren denn im leichten Bereich anzusiedeln ist, wird der Widerspruch in der Leistungsbeurteilung umso deutlicher, so dass auch auf diesen Bericht nicht abgestellt werden kann.

An der Einschätzung der Y.___ -Gutachter vermögen auch die neueren Berichte des B.___ sowie jene von Dr. med. G.___, Facharzt FMH für Chirurgie, Wirbelsäulenleiden, Schleudertrauma und orthopädische Chirurgie (30%ige Arbeitsfähigkeit aus somatischer Sicht), und m ed. pract. H.___, Fachärztin FMH für Psychiatrie und Psychotherapie (Arbeitsfähigkeit von 50 % ), nichts zu ändern ( Urk. 8/158, Urk. 14/1-3). Dabei ist vorab anzumerken, dass das Gericht in Bezug auf Berichte von Hausärztinnen und Hausärzten der Erfahrungs tatsache Rechnung tragen darf und soll, dass diese mitunter im Hinblick auf ihre auftragsrechtliche Vertrauensstellung in Zweifelsfällen eher zu Gunsten ihrer Patientinnen und Patienten aussagen (BGE 125 V 351 E. 3b/cc). Zudem erscheint es im vorliegenden Fall aufgrund des erlittenen Polytraumas unerlässlich, die Sachlage aus polydisziplinärer Sicht einzuschätzen, so dass dem Y.___ -Gutachten als umfassendere Abklärung ein grösseres Gewicht zukommt. Was den Bericht von Dr. D.___ betrifft ist überdies von Belang, dass gemäss ICD-10 die Symptome einer Anpassungsstörung meist nicht länger als 6 Monate anhalten, ausser bei einer lä ngeren depressiven Reaktion. Eine solche wird von Dr. D.___ aber nicht diagnostiziert, so dass der genannte Bericht schon allein deshalb als nicht stimmig erscheint und nicht darauf abgestellt werden kann. Darüber hinaus führt Dr. E.___ nachvollziehbar aus, dass die gestellten Diagnosen gestützt auf die Ausführungen des Berichts nicht nach vollzogen werden könn t en; diese würden vielmehr eine unkritische Wiedergabe von subjektiven Beschwerden des Beschwerdeführers darstellen ( Urk. 8/171 S. 4). Was den Bericht der Interdisziplinären Schmerzbehandlung vom 1 7. Oktober 2012 angeht, ist nicht nachvollziehbar, dass der Beschwerde führer im Bereich Haushalt zu 80 % arbeitsfähig sein soll, während ansonsten auch in einer leichten Tätigkeit von einer vollständigen Arbeitsunfähigkeit auszugehen ist. Geht man davon aus, dass eine Haushalttätigkeit eher im mittelschweren denn im leichten Bereich anzusiedeln ist, wird der Widerspruch in der Leistungsbeurteilung umso deutlicher, so dass auch auf diesen Bericht nicht abgestellt werden kann. Zuletzt erscheint die Einschätzung der Y.___ -Gutachter auch unter Berück sichtigung des Tagesablaufs des Beschwerdeführers als schlüssig. So gab der Beschwerdeführer anlässlich der neuropsychologischen Abklärung an, dass er zu Hause so weit als möglich im Haushalt mithelfe und das Abendessen koche. Er sei für die Reinigung des Autos zuständig und übernehme leichte Garten arbeiten und Aufgaben im Aussenbereich. Irgendwie könne er alle Arbeiten erledigen, doch sei für ihn einfach alles erschwert. Das Administrative und Finanzielle habe er früher selber erledigt, heute mache di es seine Frau. Die Freizeit verbringe er am PC, wobei er dafür mehr Zeit investieren möchte, um technisch auf dem Laufenden zu sein. Er mache Spaziergänge mit den Hunden oder sei im Club (Bogenschiessen) aktiv. Generell versuche er möglichst aktiv zu sein, wobei er vom Umstand profitiere, die Z eit frei einteilen zu können (Urk. 8/136 S. 51).

Zuletzt erscheint die Einschätzung der Y.___ -Gutachter auch unter Berück sichtigung des Tagesablaufs des Beschwerdeführers als schlüssig. So gab der Beschwerdeführer anlässlich der neuropsychologischen Abklärung an, dass er zu Hause so weit als möglich im Haushalt mithelfe und das Abendessen koche. Er sei für die Reinigung des Autos zuständig und übernehme leichte Garten arbeiten und Aufgaben im Aussenbereich. Irgendwie könne er alle Arbeiten erledigen, doch sei für ihn einfach alles erschwert. Das Administrative und Finanzielle habe er früher selber erledigt, heute mache di es seine Frau. Die Freizeit verbringe er am PC, wobei er dafür mehr Zeit investieren möchte, um technisch auf dem Laufenden zu sein. Er mache Spaziergänge mit den Hunden oder sei im Club (Bogenschiessen) aktiv. Generell versuche er möglichst aktiv zu sein, wobei er vom Umstand profitiere, die Z eit frei einteilen zu können (Urk. 8/136 S. 51). Insgesamt ist damit gestützt auf die Einschätzung der Y.___ -Gutachter in einer körperlich leichten, wechselbelastenden Tätigkeit ohne allzu hohe Anfor derungen an kognitive Funktionen und unter Vermeidung von repetitiver Kraft anwendung mit den Händen, Zwangshaltung der HWS, längerdauernde n Rückenflexion sowie Hantieren mit Gewichten über 10 kg von einer 100%igen Arbeitsfähigkeit auszugehen.

Insgesamt ist damit gestützt auf die Einschätzung der Y.___ -Gutachter in einer körperlich leichten, wechselbelastenden Tätigkeit ohne allzu hohe Anfor derungen an kognitive Funktionen und unter Vermeidung von repetitiver Kraft anwendung mit den Händen, Zwangshaltung der HWS, längerdauernde n Rückenflexion sowie Hantieren mit Gewichten über 10 kg von einer 100%igen Arbeitsfähigkeit auszugehen. 4.

4. 4.1 Hinsichtlich des Valideneinkommens hielt die Beschwerdegegnerin zutreffend fest, dass der ehemalige Arbeitgeber unterschiedliche Angaben gemacht hat ( Urk. 8/6, Urk. 8/63 S. 4). Aufgrund des Lohnbuchauszuges ( Urk. 8/63 S. 4) erscheint es dabei gerechtfertigt, vom für den Beschwerdeführer günstigeren monatlichen Einkommen von Fr. 5‘200.-- auszugehen (vgl. auch Urk. 1 S. 8). Die vom Arbeitgeber für die Jahre 2000 und 2001 angegebenen fiktiven Einkommen ( Fr. 5‘400.--, Fr. 5‘500.--, Urk. 8/63 S. 3) stellen demgegenüber reine Mutmassungen dar, so dass ein Einkommen in der genannten Höhe nicht als überwiegend wahrscheinlich erscheint. Per 1999 führt dies zu einem Jahreseinkommen von Fr. 67‘600.--, was nach Berücksichtigung der seither eingetretenen Nominallohnentwicklung (Schweizerischer Lohnindex insgesamt [1939 = 100], Männer, Stand 1999: 1835, Stand 2012: 2188; www.bfs.admin.ch, Arbeit und Erwerb, Löhne/Erwerbseinkommen, detaillierte Daten, Lohnent wick lung ) einem Einkommen von rund Fr. 80‘604.-- entspricht.

4.1 Hinsichtlich des Valideneinkommens hielt die Beschwerdegegnerin zutreffend fest, dass der ehemalige Arbeitgeber unterschiedliche Angaben gemacht hat ( Urk. 8/6, Urk. 8/63 S. 4). Aufgrund des Lohnbuchauszuges ( Urk. 8/63 S. 4) erscheint es dabei gerechtfertigt, vom für den Beschwerdeführer günstigeren monatlichen Einkommen von Fr. 5‘200.-- auszugehen (vgl. auch Urk. 1 S. 8). Die vom Arbeitgeber für die Jahre 2000 und 2001 angegebenen fiktiven Einkommen ( Fr. 5‘400.--, Fr. 5‘500.--, Urk. 8/63 S. 3) stellen demgegenüber reine Mutmassungen dar, so dass ein Einkommen in der genannten Höhe nicht als überwiegend wahrscheinlich erscheint. Per 1999 führt dies zu einem Jahreseinkommen von Fr. 67‘600.--, was nach Berücksichtigung der seither eingetretenen Nominallohnentwicklung (Schweizerischer Lohnindex insgesamt [1939 = 100], Männer, Stand 1999: 1835, Stand 2012: 2188; www.bfs.admin.ch, Arbeit und Erwerb, Löhne/Erwerbseinkommen, detaillierte Daten, Lohnent wick lung ) einem Einkommen von rund Fr. 80‘604.-- entspricht. 4.2 Praxisgemäss ist das Invalideneinkommen anhand der statistischen Durch schnitts werte der Schweizerischen Lohnstrukturerhebung (herausgegeben vom Bun desamt für Statistik, Neuchâtel 2012; LSE) zu ermitteln. Der monatliche Brutto lohn (Zentralwert) männlicher Arbeitskräfte im privaten Sektor betrug im Jahre 2010 für einfache und repetitive Tätigkeiten im Gesamtdurchschnitt Fr. 4'901.-- (LSE 2010, S. 26, Tabelle TA1). Nach Berücksichtigung der durch schnittlichen Arbeitszeit von 41,7 Stunden pro Woche ergibt sich ein Einkom men von Fr. 5' 109.30 (Die Volkswirtschaft, 10 -2013, S. 9 0 ), nach Berück sichtigung der Nominallohnentwicklung (Schweizerischer Lohnindex insgesamt [1939 = 100], Männer, Stand 2010: 2151, Stand 2012: 2188 ; www.bfs.admin.ch, Arbeit und Erwerb, Löhne/Erwerbseinkomm en, detaillierte Daten, Lohnent wicklung ) per 2012 ein solches von Fr. 5'197.2 0, was einem jährlichen Ein kommen von Fr. 62'366.4 0 entsprich t. Davon ist aufgrund der Tatsa che, dass der Beschwerdeführer auch in einer leichten Tätigk eit gewisse Belastung en vermeiden sollte, entsprechend den Ausführungen der Beschwerdegegnerin e in leidensbedingter Abzug von 15 % vor zunehmen, was zu einem zumutbar en Invalideneinkommen von Fr. 53‘011.45 und einem Invaliditätsgrad von 34 % führt ([Fr. 80‘604.-- - Fr. 53‘011.45] x 100 / Fr. 80‘604.-- = 34.23 ). Selbst wenn man von einem sehr grosszügigen leidensbedingten Abzug von 20 % ausginge, würde dies noch immer zu einem rentenausschliessenden Invaliditätsgrad von 38 % führen ([Fr. 80‘604.-- - Fr. 49 ‘ 893. 10 ] x 100 / Fr. 80‘604.-- = 38.10). Für einen weitergehenden Abzug besteht angesichts der noch mannigfaltigen Einsetzbarkeit des Beschwerdeführers kein Raum.

4.2 Praxisgemäss ist das Invalideneinkommen anhand der statistischen Durch schnitts werte der Schweizerischen Lohnstrukturerhebung (herausgegeben vom Bun desamt für Statistik, Neuchâtel 2012; LSE) zu ermitteln. Der monatliche Brutto lohn (Zentralwert) männlicher Arbeitskräfte im privaten Sektor betrug im Jahre 2010 für einfache und repetitive Tätigkeiten im Gesamtdurchschnitt Fr. 4'901.-- (LSE 2010, S. 26, Tabelle TA1). Nach Berücksichtigung der durch schnittlichen Arbeitszeit von 41,7 Stunden pro Woche ergibt sich ein Einkom men von Fr. 5' 109.30 (Die Volkswirtschaft, 10 -2013, S. 9 0 ), nach Berück sichtigung der Nominallohnentwicklung (Schweizerischer Lohnindex insgesamt [1939 = 100], Männer, Stand 2010: 2151, Stand 2012: 2188 ; www.bfs.admin.ch, Arbeit und Erwerb, Löhne/Erwerbseinkomm en, detaillierte Daten, Lohnent wicklung ) per 2012 ein solches von Fr. 5'197.2 0, was einem jährlichen Ein kommen von Fr. 62'366.4 0 entsprich t. Davon ist aufgrund der Tatsa che, dass der Beschwerdeführer auch in einer leichten Tätigk eit gewisse Belastung en vermeiden sollte, entsprechend den Ausführungen der Beschwerdegegnerin e in leidensbedingter Abzug von 15 % vor zunehmen, was zu einem zumutbar en Invalideneinkommen von Fr. 53‘011.45 und einem Invaliditätsgrad von 34 % führt ([Fr. 80‘604.-- - Fr. 53‘011.45] x 100 / Fr. 80‘604.-- = 34.23 ). Selbst wenn man von einem sehr grosszügigen leidensbedingten Abzug von 20 % ausginge, würde dies noch immer zu einem rentenausschliessenden Invaliditätsgrad von 38 % führen ([Fr. 80‘604.-- - Fr. 49 ‘ 893. 10 ] x 100 / Fr. 80‘604.-- = 38.10). Für einen weitergehenden Abzug besteht angesichts der noch mannigfaltigen Einsetzbarkeit des Beschwerdeführers kein Raum. Zusammenfassend führt dies zur Bestätigung der angefochtenen Verfügung sowie zur Abweisung der Beschwerde.

Zusammenfassend führt dies zur Bestätigung der angefochtenen Verfügung sowie zur Abweisung der Beschwerde. 5. Da es im vorliegenden Verfahren um die Bewilligung oder Verweigerung von IV-Leistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen (Art. 69 Abs. 1 bis IVG) und auf Fr. 800.-- anzusetzen. Entsprechend dem Aus gang des Verfahrens sind sie dem Beschwerdeführer aufzuerlegen.

5. Da es im vorliegenden Verfahren um die Bewilligung oder Verweigerung von IV-Leistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen (Art. 69 Abs. 1 bis IVG) und auf Fr. 800.-- anzusetzen. Entsprechend dem Aus gang des Verfahrens sind sie dem Beschwerdeführer aufzuerlegen. Das Gericht erkennt:

Das Gericht erkennt: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 800.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein werden dem Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 800.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein werden dem Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt. 3. Zustellung gegen Empfangsschein an:

3. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Rechtsanwältin Christina Ammann

Rechtsanwältin Christina Ammann - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle

Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle - Bundesamt für Sozialversicherungen

Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an:

sowie an: - Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)

Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft) 4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesgesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG).

4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesgesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen.

Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu ent halten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG).

Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu ent halten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber

GräubSchetty