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Beim nachhaltigen Wachstum ist die Schweiz noch Musterknabe, wie die jüngste Studie aus der Reihe "Wirtschaft und Gesellschaft" der Zürcher Kantonalbank (ZKB)zeigt. Bei den untersuchten Kantonen liegt Zug an der Spitze, Zürich am Schluss.Dieser Inhalt wurde am 10. Juni 2000 - 11:09 publiziert
Um das nachhaltige Wachstum in vier Ländern (USA, Schweiz, Deutschland und Frankreich) zu untersuchen, haben die Autoren der am Donnerstag (08.06.) vorgestellten Studie eine Reihe von Indikatoren der UNO, der EU und des Bundes verwendet. Ausgewertet wurden in der Studie die vier Bereiche Wirtschaft, Umwelt, Gesellschaft und Institutionen.
Die Schweiz belegt dabei noch mit Abstand den ersten Rang, hat aber in den 90-er Jahren an Vorsprung verloren. Neben der schlechteren wirtschaftlichen Performance haben gemäss der Studie auch der Umweltbereich und die höhere Arbeitslosigkeit zum Rückgang beigetragen.
Auf Aufholjagd befinden sich dagegen die USA, die neben der wirtschaftlichen Entwicklung auch bei der Bekämpfung der Arbeitslosigkeit Fortschritte erzielt haben. Gemeinsam auf dem zweiten Platz befindet sich Deutschland, das bei der Bekämpfung der Umweltbelastung den Rückstand gegenüber der Schweiz verringern konnte. An letzter Stelle liegt Frankreich, wo das tiefe Durchschnitteinkommen negativ zu Buche schlägt.
Städte verschlechtern das Bild
Zum erstenmal wurden die Nachhaltigkeits-Indikatoren auch regional angewandt. Im Vergleich einzelner Kantone liegen Zug, Luzern und Basel auf den ersten drei Plätzen. Im zweiten Teil des Feldes sind die Kantone Bern und Graubünden angesiedelt, während der Kanton Zürich den Schluss belegt.
Vor allem unter Berücksichtigung der ökologischen und gesellschaftlichen Dimension würden die grossen Städte das Bild verschlechtern, heisst es in der Studie. Die Untersuchung lasse den Schluss zu, dass die Städte einen Grossteil der sozialen und ökologischen Kosten zu tragen hätten.
swissinfo und Agenturen
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