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24 Making-Kompetenzen : Framework für schulische Maker Education mit Indikatoren zur Kompetenzüberprüfung (MakeComp4school)
Das folgende Making-Kompetenz-Framework besteht aus 24 Kompetenzen. Jede Kompetenz beinhaltet in Anlehnung an das Kompetenzverständnis von Weinert (2001) und an das Making-Verständnis von Maurer/Ingold (2023) Wissensbestände, Haltungen und Fertigkeiten, die im Framework jeweils in sechs Indikatoren abgebildet sind. Auf eine systematische Hierarchisierung der Indikatoren wird verzichtet, da Making-Aktivitäten gegenstandsbedingt über kognitive Operationen hinausgehen. Stattdessen sind die Formulierungen an Schüler:innen der Mittelstufe adressiert, so dass diese in Lage sind, anhand der Indikatoren auch Selbsteinschätzungen vorzunehmen. Bei den erstgenannten Indikatoren in jeder Kompetenz handelt es sich in der Regel um Wissensaspekte. Die nachfolgenden Indikatoren sind eher auf der Ebene von Haltungen und Fertigkeiten zu verorten. Die Wissensbestände sind jeweils Bestandteil und Voraussetzung für den Kompetenzerwerb, müssen aber nicht zwingend zuerst erworben werden. Die Einteilung in Personale Kompetenzen, Soziale Kompetenzen, Methodenkompetenzen und Fachkompetenzen orientiert sich an der Klassifizierung in gängigen Lehr-und Bildungsplänen.