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Reformierte Kirchgemeinde Frick
Die ersten Gottesdienste für die protestantische Bevölkerung des oberen Fricktals fanden 1881 im damaligen Bezirksschulhaus in Frick statt. Anfänglich waren die Pfarrer von Bözen für die Betreuung der weitläufigen Diaspora-Gemeinde zuständig. 1894 wurde die evangelisch-reformierte Genossenschaft von Frick und Umgebung gegründet. 1899 unternahm diese Genossenschaft erste Anstrengungen zum Bau einer eigenen Kirche und erwarb zu diesem Zweck ein Grundstück auf dem Ebnet. Als 1907 erste Bauprojekte vorlagen, erkannte man, dass der Bauplatz auf dem Ebnet zu schmal war und erwarb 1908 ein Nachbargrundstück. 1909 ergab sich die Möglichkeit, einen Bauplatz an einzigartiger Lage oberhalb der Mühlehalde zu sichern. Dort konnte die Kirche nach einem Projekt der Firma Vischer & Sohn, Basel, gebaut und am 3. Juli 1910 festlich eingeweiht werden. Aus der schweizerischen Reformationskollekte von 1908 für die Kirchenbauten in Frick und Mellingen wurde ein Anteil von 35'500 Franken an die Gesamtkosten von 56'000 Franken geleistet. Abgeschlossen wurde das Bauwerk mit der Orgeleinweihung am 3. Juli 1911 und der Glockenweihe vom
16. Juni 1912.
1922 wurde die Schaffung eines eigenen Pfarramts beschlossen und 1923 das Pfarrhaus gebaut. Mit Dekret des Grossen Rates vom 12. Januar 1937 erfolgte die Umwandlung der Genossenschaft in eine selbstständige Kirchgemeinde. Der Reformierten Kirchgemeinde Frick gehören die zehn politischen Gemeinden Eiken, Frick, Gipf-Oberfrick, Herznach, Oberhof, Oeschgen, Schupfart, Ueken, Wittnau und Wölflinswil an.
Der letzte grosse Ausbauschritt konnte mit der Einweihung des Kirchgemeindehauses vom 17./18. Juni 1972 abgeschlossen werden.
Über das kirchliche Leben informiert die Homepage der Reformierten Kirche Frick
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