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Suchtprävention hat eine optimistische Grundhaltung und stellt positive Aspekte in den Vordergrund. Sie motiviert, stärkt und fördert. Prävention will nicht verbieten, ängstigen oder moralisieren. Sie muss sich an der Frage orientieren, was zur Förderung von Wohlbefinden, Gesundheit, Lebensfreude und Lebenssinn getan werden kann.
Im Bereich der Sucht wird zwischen unspezifischer und substanzbezogener Prävention unterschieden, welche sich in der Praxis oft ergänzen. Der Schwerpunkt der Suchtprävention liegt bei Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen.
Im Bereich der unspezifischen Prävention stehen die Förderung der Ressourcen und sozialen Netze (Stärkung von Schutzfaktoren) und die Minderung von Risikofaktoren im Zentrum der Bemühungen.
In der substanzbezogenen Prävention wird unter anderem über das jeweilige Suchtmittel und dessen Konsumfolgen informiert und sensibilisert. Es werden Projekte in den Bereichen Alkohol-, Tabak- und Cannabiskonsum umgesetzt.