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Der Topfavorit der Gruppe ist Schweden. Die Skandinavier holten an der EM 2018 unter der Regie von Turnier-MVP Jim Gottfridsson die Silbermedaille und belegten an der diesjährigen WM den 5. Platz. Die Bilanz der Schweizer gegen Schweden ist klar negativ: Sechs Siegen und einem Unentschieden stehen 31 Niederlagen gegenüber. Der letzte Erfolg datiert vom 25. Oktober 1992 (26:18). Danach verlor die SHV-Auswahl 16 Mal hintereinander.
Auch gegen Slowenien ist der direkte Vergleich wenig verheissungsvoll – die Schweizer gewannen einzig das erste von 13 Duellen im November 1996. Nach dem 34:34 an der EM 2002 setzte es zehn Niederlagen ab. Dennoch können sich die Schweizer durchaus Chancen ausrechnen. Nach dem 8. Platz an der EM 2018 verpassten die Slowenen die Teilnahme an der diesjährigen WM. Die EM-Qualifikation schlossen sie zwar im 1. Rang ab, sie unterlagen allerdings in Lettland.
Polen ist zwar ein klingender Name im Handball, allerdings haben die Osteuropäer einen Umbruch hinter sich. Die letzten drei Duelle entschieden die Schweizer allesamt für sich, zweimal siegten sie im Januar 2019 in Zug. Insofern stehen sie in Göteborg zwar vor schwierigen Aufgaben, dennoch ist das Erreichen der Hauptrunde durchaus realistisch. Dafür müssen die Schweizer mindestens Zweiter werden. Gelingt das, würden sie nach Malmö dislozieren. Die Finalspiele werden in Stockholm ausgetragen.
Die kommende Europameisterschaft wird erstmals mit 24 Nationen und in drei Ländern durchgeführt. Neben Schweden wird in Österreich und Norwegen gespielt.
(SDA)