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Bombardier gab bekannt, dass es mit Alstom SA und der Caisse de dépôt et placement du Québec (‚la Caisse‘) einen endgültigen Kaufvertrag (SPA) für den Verkauf seines Transportgeschäfts an Alstom unterzeichnet hat.
Im Rahmen des SPA werden Bombardier und die Caisse ihre Beteiligungen an Bombardier Transportation an Alstom auf der Grundlage eines Unternehmenswertes von 8,4 Milliarden USD (7,15 Mrd. EUR) verkaufen, was einer Preissenkung von 350 Millionen USD (300 Millionen EUR) gegenüber der zuvor angekündigten Absichtserklärung (MOU) entspricht, die durch die Auswirkungen eines günstigeren Wechselkurses ausgeglichen wird.
Basierend auf der aktuellen Betriebsleistung und den Marktbedingungen von Bombardier Transportation wird der Gesamterlös nach Abzug der schuldenähnlichen Posten, der übertragenen Verbindlichkeiten und der geschätzten Abschlusskorrekturen voraussichtlich 6,2 Mrd. USD betragen, basierend auf dem unteren Ende der in der Absichtserklärung vereinbarten Spanne.
Nach Abzug der Eigenkapitalposition der Caisse in Höhe von 2,2 Mrd. USD erwartet Bombardier einen Nettoerlös von rund 4,0 Mrd. USD. In diesem Betrag sind 585 Mio. USD (500 Mio. EUR) Alstom-Aktien zu einem festen Zeichnungspreis von 47,50 EUR pro Aktie enthalten, die nach einer dreimonatigen Sperrfrist nach Abschluss der Transaktion monetarisiert werden können.
«Die Ankündigung ist ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zur Erreichung unserer kurzfristigen Prioritäten und zur Neupositionierung von Bombardier als reines Geschäftsflugzeugunternehmen», sagte Éric Martel, Präsident und Chief Executive Officer, Bombardier Inc.
«Der Erlös aus dieser Transaktion wird es uns ermöglichen, mit der Umgestaltung unserer Kapitalstruktur zu beginnen und unsere Bilanz durch Schuldentilgung zu sanieren, so dass wir das volle Potenzial unserer unglaublich talentierten Mitarbeiter und unseres branchenführenden Geschäftsflugzeug-Portfolios ausschöpfen können», sagte Éric Martel, Präsident und Chief Executive Officer, Bombardier Inc.
Die Unterzeichnung der SPA folgt auf den Abschluss der erforderlichen Betriebsratsberatungen.
Mit den behördlichen Genehmigungen verschiedener rechtlicher Organisationen einschliesslich der Europäischen Kommission wird der Abschluss der Transaktion nun für das erste Quartal 2021 erwartet, vorbehaltlich des Abschlusses der verbleibenden behördlichen Prüfungen und anderer üblicher Abschlussbedingungen sowie der Zustimmung der Alstom-Aktionäre auf der bevorstehenden ausserordentlichen Aktionärsversammlung des Unternehmens am 29. Oktober 2020.