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Die Corona-Pandemie erfasst immer mehr die Ankerländer in Asien, Afrika und Südamerika. Dadurch schwächt das Coronavirus nicht nur Länder mit einer grossen Bevölkerung wie Russland, Indien, Mexiko, Indonesien und Pakistan. Da diese Länder eine grosse wirtschaftliche Bedeutung für umliegende Länder haben, könnten ganze Regionen in die Krise geraten. So weist Russland bereits rund 75’000 registrierte Krankheitsfälle auf, Brasilien 59’000. In beiden Ländern sind zuletzt mehr als 5’000 Neuinfektionen pro Tag gemeldet worden, Tendenz steigend.
Als Ankerländer werden Entwicklungs- und Schwellenländer bezeichnet, die für ihre Umgebung eine herausragende wirtschaftliche, politische und kulturelle Bedeutung haben. Ein Straucheln der Ankerstaaten könnte ein Rückschlag für die Bekämpfung von Armut, Hunger und Krankheiten in der Dritten Welt nach sich ziehen.