Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03556.jsonl.gz/2872

"The Stand" ist ein absolut faszinierendes Buch. Das Buch ist in 3 Abschnitte unterteilt. Im ersten Abschnitt beschreibt King wie eine tödliche Grippe, vom Militär gezüchtet, durch eine unglückliche Aneinanderreihung von Zufällen ausbricht. Dabei führt King die grandiosen Charaktere ein und beschreibt wie diese den Ausbruch der Grippe, welche... "The Stand" ist ein absolut faszinierendes Buch. Das Buch ist in 3 Abschnitte unterteilt. Im ersten Abschnitt beschreibt King wie eine tödliche Grippe, vom Militär gezüchtet, durch eine unglückliche Aneinanderreihung von Zufällen ausbricht. Dabei führt King die grandiosen Charaktere ein und beschreibt wie diese den Ausbruch der Grippe, welche über 99% der Menschheit auslöscht, erleben. Diese Charaktere sind allesamt immun gegen die Grippe. Der erste Teil ist sehr realistisch und könnte ein durchaus potentielles reales Szenario beschreiben, was durchaus möglich ist. Der zweite Teil im Buch beschreibt wie die Überlebenden sich in zwei Gruppen (Gut und Böse) aufteilen und organisieren. Hier lässt King erstmal Horror, aber auch Fantasy Aspekte, einfließen. Die Gruppe der Guten versammelt sich um eine 108jährige Farbige Frau (Mutter Abigail) in Nebraska. Die Gruppe der Bösen versammelt sich in Las Vegas um den dunklen Mann, den man Randall Flagg nennt. Beide erscheinen den Überlebenden jeweils in Träumen und so versuchen sie (Abigail und Flagg) die Überlebenden zu sich zu lotsen. Der dritte Teil beschreibt "das letzte Gefecht" - wie "Gut" und "Böse" aufeinander treffen und sich bekämpfen. Nun... Die Geschichte des Buches ist konstant gut. Sie ist sogar überdurchschnittlich gut und sehr einfallsreich! Das Ende dürfte nicht Jedem gefallen, aber es ist sehr einfallsreich, stichwort: Mülleimermann. Meiner Meinung aber glänzt das Buch nicht durch seine Geschichte, sondern durch seine unfassbar vielen und unterschiedlichen Charakteren. Ich habe selten ein Buch gelesen, welches mit solchen starken Charakteren glänzt. Am Anfang des Buches hat King ein Vorwort verfasst. Dort schreibt er, dass dieses Edition des Buches 400 Seiten länger ist, als die ehemalige Ausgabe. Das liegt daran, dass dem Verlag damals das Buch zu lang war. Erst 1990 konnte er das Buch in vollem Umfang veröffentlichen. Dabei hat er es auch überarbeitet. Diese Überarbeitung hat sich gelohnt. King musste damals eine ganze Passage streichen, in dem der Charakter "The Kid" vorkommt. "The Kid" ist meiner Meinung nach der stärkste Charakter im Buch. Leider widmet das Buch diesem Charakter nur einen kurzen Abschnitt. Ich bin der Meinung, dass "The Kid" ein eigenes Buch verdient hätte. Aber davon muss sich jeder selbst überzeugen. Was noch interessant ist: King lässt soziologische Aspekte in das Buch einfließen und zeigt, abseits der Horror- und Fantasy-Aspekte, sehr realistische Darbietungen auf, auf welche Art und Weise sich Menschen nach einer derartigen Katastrophe wieder organiseren, sprich: Gesellschaftsform, vorhandenes Wissen, Waffen, Krieg etc.. Also: Lesen und genießen !