Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03324.jsonl.gz/2313

Der Grossteil aller Menschen auf dieser schönen Erde bestreitet seinen Lebensunterhalt durch das Erwerbseinkommen, welches ja nun einmal zwangsläufig mit der Arbeitstätigkeit verbunden ist. Bedingt durch den Umstand, dass Corona die Wirtschaft weltweit stark belastet hat und auch in absehbarer Zeit noch stark belasten wird, haben bereits sehr viele Arbeitnehmer global betrachtet ihren Job verloren. Das Ende dieser Spirale ist noch nicht in Sicht und auch die Schweiz ist hiervon sehr stark betroffen.
Die Weltbank hat nunmehr die Befürchtung geäussert, dass durch diese Entwicklung nunmehr auch die extreme Armut weiter zunehmen wird. Was sich zunächst nach einer logischen Entwicklung anhört muss jedoch differenzierter betrachtet werden. Der Unterschied zwischen "normaler" Armut und extremer Armut ist hierbei entscheidend.
Das Hauptunterscheidungsmerkmal zwischen der "normalen" Armut und der "extremen" Armut liegt darin, dass Menschen in einer "normalen" Armut lediglich unterhalb einer gewisse Finanzgrenze liegen. Diese Menschen sind jedoch noch dazu in der Lage, ihren minimalsten Lebensunterhalt zu bestreiten. Teurer Luxus ist jedoch für diese Menschen nicht denkbar.
Menschen in extremen Armutslagen jedoch verfügen nicht über die finanziellen Mittel, ihren minimalsten Lebensunterhalt aus eigenen Mitteln zu leisten. Dies dürfte die Schweiz nicht direkt betreffen, da in der Alpenrepublik die Armutsquote minimal ist. Dies wird sich aller Voraussicht nach auch durch Corona nicht ändern.