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Die Ein-Kind-Politik wurde 1979/1980 eingeführt, um dem explosionsartigen Bevölkerungswachstum ab 1949 entgegenzuwirken. Wer sich nicht daran hielt, musste mit hohen Geldbussen rechnen. Augenzeugen berichteten gar von erzwungenen Schwangerschaftsabbrüchen. Es gab jedoch zahlreiche Ausnahmeregeln.
Die regierende Kommunistische Partei Chinas will nun diese Politik aufzuheben. Präsident Xi Jinping hat einen Entwurf vorgelegt, wie zukünftig die Wirtschaft zu einem langsameren, ausgeglicheneren Wachstum lenken soll. Dazu gehört auch die Familienpolitik. Laut der staatlichen Nachrichtenagentur Xinhua hat die Partei das entsprechende Komitee die Pläne, dass Chinesen bald zwei Kinder haben dürfen, bereits abgesegnet.
(red)