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Eine Studie zur finanziellen Gesundheit älterer Menschen in der Schweiz zeigt, dass jede siebte Person über 65 Jahren nicht genug Geld hat, um über die Runden zu kommen.
Dieser Inhalt wurde am 02.10.2022 – 13:08 publiziert
swissinfo.ch/mga
Die Studie ergab, dass rund 46’000 Schweizer Rentner bereits in Armut geraten sind und weitere 295’000 von Armut bedroht sind. Die offizielle Armutsgrenze wurde bei 2.279 Franken (2.300 US-Dollar) pro Monat gezogen, um Miete, Krankenversicherung, Kleidung und Lebensmittel zu bezahlen.
Alexander Widmer von Pro Senectute, die sich für die Rechte älterer Menschen einsetzt, erzählt SonntagsZeitung.
Widmer fügte hinzu, dass das Stigma, in der wohlhabenden Schweiz um Hilfe zu bitten, das Armutsproblem verschlimmere, weil manche Menschen zu schüchtern seien, um Hilfe zu bitten.
Die Finanzstudie für Senioren wurde von Pro Senectute gemeinsam mit der Hochschule für Angewandte Wissenschaften in Zürich und der Universität Genf durchgeführt.
Es stellte sich heraus, dass die Armutsquoten je nach Kanton sehr unterschiedlich waren. Armut ist jedoch häufiger bei älteren Frauen, Menschen mit Migrationshintergrund und in ländlichen Gebieten.
Wir erwarten, dass die Armut im Alter zunehmen wird. «Wir leben länger, Teilzeit ist im Trend, und jetzt steigen auch die Preise», sagt Widmer.
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