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Ab März/April bis in den Juni führen die polygamen Birkhähne ihre Balztänze auf. Diese finden auf traditionell genutzten Balzplätzen statt, die sich durch niedrige Vegetation und freie Sicht auszeichnen. Mehrere Hähne tragen dort ritualisierte Schaukämpfe aus. Bei dieser Gruppenbalz besetzen die ältesten und ranghöchsten Tiere die Zentren der Balzarenen. Die einzelnen Hähne bewegen sich in kleinen Individual-Territorien mit gesträubten Schwanzfedern und nach vorn geneigtem Körper, dabei geben sie abwechselnd „kullernde“ und zischende Laute von sich. Es werden Drohposen eingenommen. Die Hennen beobachten diese Vorführungen zunächst von erhöhten Positionen (Sträucher, Bäume) am Rand der Balzarena. Später begeben sie sich an das Balzterritorium des Hahns ihrer Wahl bzw. des stärksten Hahns. Bald nach der Paarung setzen die Hähne ihre Schaukämpfe fort und werben um andere Weibchen. Die Hähne verweilen noch bis in den Juni hinein auf den Balzplätzen. Auch später können noch gelegentlich Balztänze und Paarungen beobachtet werden. Die Hähne unterscheiden nicht zwischen Birkhennen und ähnlichen Hennen anderer Hühnervögel. Bei gemeinsamen Vorkommen kann es daher zu Fehlpaarungen und Hybridisierungen z. B. mit Auerhühnern und Fasanen kommen. Hybride zwischen Auerhuhn und Birkhuhn werden als Rackelhühner bezeichnet. Quelle dieses Textes und weiteres Wissenswertes zum Thema Birkhähne und Birkhühner: http://de.wikipedia.org/wiki/Birkhuhn
Dieser Graureiher hat sich einen grossen Fisch geschnappt. Ich staunte nicht schlecht, als ich ihm zusah, wie er diesen im Eiltempo verschlungen hat. Beim letzten Bild sieht man, dass der Fisch noch mitten im Hals steckt. Wie lange diese Mahlzeit wohl hinhalten wird? Die Nahrung des Graureihers besteht vorwiegend aus Fisch. Ferner zählen zum Nahrungsspektrum Lurche, Krebstiere, Insekten, Schlangen, kleine Nagetiere, kleine Vögel und auch Pflanzen.
Über die letzten Tage konnten wir einen Bergfinken beobachten, welcher unsere Futterstelle entdeckt hatte. Allerdings musste er sich das Recht bei den Buchfinken, Spatzen, Grünfinken, Rotkehlchen und den Meisen erkämpfen, sich dort bedienen zu dürfen. Bergfinken leben in Nord- und Nordosteuropa. Sie brüten in Nadel-, Erlen- und Birkenwäldern in Skandinavien. Der Bergfink wird auch Nordfink genannt. Bergfinken sieht man bei uns in der Schweiz nur als Wintergast oder Durchzügler. Bergfinken gehören zu den Zugvögeln und ihr Überwinterungsgebiet liegt im Mittelmeerraum und in Nordafrika. Wenn Bergfinken auf dem Zug sind, sind es riesige Schwärme. Es können einige Hunderttausend zusammenkommen. Im Sommer sieht man die Vögel nur in kleinen Gruppen. Mit ihren 15 cm sind sie genauso groß wie der Buchfink. Die Nahrung der Bergfinken besteht aus Insekten, Würmern, Spinnen, Sämereien und Beeren. Die Nahrung der Altvögel besteht überwiegend aus Sämereien.
Größe: 18 cm Zugtyp: Standvogel, vereinzelt auch als Wintergast Beobachtungszeitraum: ganzjährig Im Sommerhalbjahr bekommt man die scheuen Kernbeißer selten zu sehen, gerne halten sie sich oben in den Baumkronen auf. Im Winter dagegen suchen sie oft am Boden nach herabgefallenen Sämereien, auch kommen sie ans Futterhäuschen. Von Zurückhaltung ist dann wenig zu sehen, die Kernbeißer wissen sich gegenüber den anderen Vögeln zu behaupten und gehen selbst Raufereien nicht aus dem Weg. Kein Wunder also, dass der Kernbeißer früher auch Finkenkönig genannt wurde. Kernbeißer sind auf Samen und Fruchtkerne spezialisiert, darunter Bucheckern, Hainbuchensamen und Kirschen. Der Kernbeißerschnabel ist nicht nur auffällig groß, er ist auch ungewöhnlich aufgebaut. So befinden sich im Oberschnabel mehrere parallele Schneidekanten und der Unterschnabel ist fest im Schädel verwachsen. Um einen Kirschkern an der seitlichen Naht aufzuknacken, übt der Kernbeißer einen Druck von 40 bis 50 Kilogramm aus. Am Futterhäuschen bevorzugen Kernbeißer Sonnenblumenkerne und Erdnüsse. Kernbeißer sind bei uns in der Regel Standvögel, manche ziehen auch bis Italien oder Spanien, in harten Winter unternehmen sie zudem Ausweichbewegungen. Skandinavische und osteuropäische Brutvögel zieht es im Winter teils nach Mitteleuropa.
Der Eisvogel ist ein seltener und ganz besonders schöner, scheuer Vogel und lebt an Gewässern, in welchen Fische vorkommen. Er ernährt sich ausschliesslich von Fischen. Diese Eisvögel habe ich heute an der Aare bei Hinterkappelen gesehen. Sie sind dort als Durchzügler und Wintergast bekannt. 6.1.2015
Es freut mich besonders, dass ich als ersten Bericht ein so besonderes Tier vorstellen darf wie die Waldohreule. Bei den Bildern handelt es sich um ein Jungtier. Die Waldohreule ist eine mittelgroße (Länge: 35 – 37cm), schlanke Eule und etwa so groß wie die Schleiereule. Auffallend sind ihre feuergelben bis glutroten Augen und ihre langen, meist hoch aufgerichteten Federohren. Bei einem erwachsenen Tier beträgt die Spannweite der Flügel im Flug knapp einen Meter. Die Waldohreule jagt überwiegend im offenen Gelände, dort wo ihre Hauptbeute, die Feldmaus(80 – 90%), lebt. Zur Brut benötigt sie alte Krähen- oder Elsternnester, die sie an Waldrändern und in Feldgehölzen findet. Nachdem Elstern und Krähen immer mehr in unsere Siedlungen eindringen und dort ihre Nester bauen, kann auch die Waldohreule erfolgreich im Siedlungsbereich brüten. Leider ist diese Eulenart potenziell gefährdet. Der Bestand in der Schweiz ist 2‘500 bis 3‘000 Paare, letztmals erhoben, 2009. 28. Juni 2014
Zwei Junge sind bereits geschlüpft und werden für Ausflüge von der Mutter huckepack auf dem Rücken unter den Flügeln mitgenommen. Ab und zu sieht man einen kleinen Kopf rausschauen. Ein Ei wird immer noch gebrütet. Ob da wohl noch eine Junges schlüpfen wird? Haubentaucher sind 46 bis 51 cm lang und haben eine Flügelspannweite von 59 bis 73 cm. Sie werden zwischen 800 und 1400 g schwer. Sie brüten auf größeren, stehenden Gewässern mit Schilfgürtel im Flachland und benötigen fischreiche Gewässer, die mindestens fünf Hektar groß sind. Haubentaucher fressen hauptsächlich kleine Fische, die sie tauchend jagen. Überwiegend handelt es sich um Oberflächenarten, die eine mittlere Länge von 10 bis 15 Zentimeter erreichen. Die maximale Fischgröße, die Haubentaucher fressen, beträgt 25 Zentimeter. Haubentaucher bauen ihr Hauptnest vorzugsweise am Außenrand des Verlandungsgebietes eines Gewässers. Das Nest wird entweder am Boden oder an Pflanzen verankert. Haubentaucher bauen allerdings auch völlig offene Schwimmnester, die sich mitten in kleinen oder flachen Gewässern befinden. Am Nestbau sind beide Elternvögel beteiligt. Der Nestbau dauert in der Regel zwischen zwei und acht Tage, kann sich in Extremfällen aber auch über 28 Tage erstrecken. Das Nistmaterial finden Haubentaucher in unmittelbarer Umgebung des Neststandorts. Die Basis des Nestes sind Schilfhalme, die zwischen […]