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Eine Familie bestehend aus Vater, Mutter und 3 Kindern wird durch die Schulschliessung, eine Massnahme der Schweizer Regierung in der Corona-Krise, mit Homeschooling konfrontiert.
Samstag, 14. März 2020 Beim Frühstück steht der Sohn plötzlich vom Tisch auf und holt seinen Schulrucksack. In den tiefen seines erweiterten Zimmers (jaaa, ich übertreibe nicht), holt er den gesamten Inhalt seines Schulpultes hervor. Er habe gestern vorsichtshalber schon mal alles eingepackt, damit er Daheim gerüstet sei. Dies ist die Initialzündung für eine grosse Diskussion in der Familie, wie es wohl in den nächsten Wochen weitergehen wird. Den Kindern scheint klar zu sein, dass sie nun Daheim lernen werden. Nach dem Frühstück werden sie gleich tätig und räumen mit dem Vater einen grossen Tisch ins Spielzimmer im OG, ein gefangener Raum, in welchen alle drei Kinderzimmer münden. Es wird sogar gemessen und angezeichnet, wem wie viel Arbeitsfläche zusteht. Als ich das ganze begutachte und den Hocker sehe, der eindeutig für mich hingestellt worden ist, wird mir kurz schwindlig. Vor mir stehen meine drei Kinder, eine 3. Klässlerin, ein 5. Klässler und eine 8. Klässlerin. Zwei davon mit einem eher schwierigen Lernverhalten (besonders was Motivation und Aufmerksamkeit anbelangt) und eine die vor lauter Ehrgeiz kaum zu bremsen ist. Alle drei schauen mich erwartungsvoll an. Kurze Zeit später, allein in der Küche, gönne ich mir einen Schnaps.