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Mediensprecher Markus Hügli sagte auf Anfrage, die BLS habe noch nicht definiert, welche Linien für sein Unternehmen in Frage kämen. Die BLS wolle zuerst wissen, welche Bedingungen das Bundesamt für Verkehr (BAV) aufstelle.
"Dann entscheiden wir, ob die BLS mitbietet. Wir machen das nicht um jeden Preis", sagte Hügli weiter. "Es muss in unser Konzept passen". Der BLS-Mediensprecher bestätigte mit diesen Aussagen eine Meldung der "Schweiz am Sonntag".
Bekannt war bisher nach einem Artikel der "Neuen Zürcher Zeitung" vom August 2016, dass das BAV mit der SBB, der BLS und der Schweizerischen Südostbahn (SOB) Gespräche mit Blick auf die Erneuerung der Fernverkehrskonzession führt. Diese Konzession, die derzeit nur auf die SBB ausgestellt ist, läuft Ende 2017 aus.
Die Südostbahn interessiert sich für den Betrieb der Gotthard-Bergstrecke, wie das Unternehmen im Juli 2016 mitteilte. Die BLS äusserte sich bisher nicht zum Fernverkehr.
BAV-Mediensprecherin Florence Pictet sagte am Sonntag zu diesen Gesprächen auf Anfrage, Ziel sei eine weitere Verbesserung des Kundennutzens. Aufgrund der Differenzen zwischen den drei Bahnen sei im Oktober 2016 ein Prozess mit Workshops gestartet worden, an denen Vertreter der drei Bahnen teilnähmen. Dies mit dem Ziel, eine Konsenslösung herbeizuführen.
"Die Arbeiten verlaufen konstruktiv und in guter Atmosphäre", sagt Pictet weiter.
(SDA)