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Analoge Pentax Kameras
Das japanische Unternehmen Pentax wurde im Jahr 1938 gegründet und kann auf eine lange Firmentradition zurückblicken. Insbesondere im Fotobereich, im Bereich der Ferngläser, Teleskope und Okulare und in der Überwachungstechnik konnte sich das Unternehmen einen Namen machen. Die Pentax Corporation wurde im März 2008 von dem japanischen Grosskonzern Hoya aufgekauft. Der Markenname sollte jedoch erhalten bleiben. Zwischenzeitlich werden Überlegungen angestrengt, ob dieser bekannte Fotohersteller an die Firma Ricoh weiterverkauft werden soll.
Ausgehend des Ursprungsunternehmens wurden in den Gründerjahren Brillen und Objektive für die Kameraindustrie hergestellt. Mit der 1952 entwickelten Asahiflex I wurde in Japan die allererste Spiegelreflexkamera vorgestellt. 1954 wurde erstmals auch ein automatischer Rückschwingspiegel entwickelt. Drei Jahre später wurde in der Pentax Asahi Spiegelreflexkamera auch der erste Pentaprisma eingebaut und löste den bis dahin genutzten Lichtschachtsucher ab. Zeitgleich nutzte Pentax in seinen Kameras fortan den bewährten M42-Schraubanschluss für seine Objektive.
Die erste Belichtungsmessung durch das Objektiv, die sogenannte TTL-Messung wurde 1964 entwickelt. Mit dieser Neuerung revolutionierte Pentax den japanischen und internationalen Kameramarkt und stieg zu einem der führenden Kamerahersteller auf. Profifotografen konnten die Mittelformatkamera Pentax 6x7 nutzen. Diese analogen Kameras erfreuten sich unter Fotografen einer grossen Beliebtheit. Ein weiterer Meilenstein war die Mehrschichtvergütung der Objektive, mit denen nun die Reflexionen des Lichtes auf 0,2 Prozent verringert werden konnte. Damit zählten die Pentax-Objektive zur absoluten Spitzenklasse.
Als würdiger Nachfolger des M42-Schraubgewindes führte der Hersteller seit 1975 das K-Bajonett ein. Die Lizenz für diesen Anschluss gab Pentax frei, so dass auch andere Objektivhersteller sich daran orientieren konnten und ebenfalls hierfür Objektive anbieten konnten. Legendäre analoge Pentax Spiegelreflexkameras waren die K1000, die M-Serie und die LX-Serie. Sehr interessant war die Entwicklung der Auto 110 im Jahr 1979. Es war die kleinste Spiegelreflexkamera der Welt.
Selbst im Bereich der analogen Sucherkameras konnte der Hersteller überzeugen. Bei der Zoom70 handelte es sich um eine kompakte Zoomkamera mit einer Brennweite von 35 bis 70 mm. Aus dieser analogen Zeit hat sich bis heute die Espio-Serie gehalten. Mit der Optio-Serie wurde 2001 bei Pentax auch die Digitalfotografie eingeläutet.
In der Schweiz kann man beim Auktionshaus ricardo.ch noch etliche analoge Kameras dieses Herstellers zu günstigen Preisen kaufen.
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