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Die römisch-katholische Landeskirche des Kantons Luzern unterstützt die Hurrikan-Opfer auf Haiti mit 10‘000 Franken. Der Synodalrat hat diesen Betrag für ein Caritas-Projekt gesprochen, das Sofort-Nothilfe leistet. Der Hurrikan Matthew traf am 4. Oktober mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 230 km/h auf die Südküste Haiti.
Eine exakte Einschätzung der Schäden ist zurzeit noch immer nicht möglich. Über 1000 Menschen kamen ums Leben, Hunderttausende verloren ihr Obdach. Gemäss den Vereinten Nationen sind 350’000 Haitianerinnen und Haitianer von humanitärer Hilfe abhängig. Etwa 60’000 Menschen lebten noch in den Notunterkünften, die nach dem Erdbeben erbaut wurden. Weitere Gefahr droht durch die Cholera.
Über ihre lokale Schwesterorganisation, Caritas Les Cayes, stellt Caritas Schweiz sauberes Trinkwasser, Lebensmittel und Hygieneartikel zur Verfügung. Eines der grössten Probleme ist die längerfristige Ernährungssicherung: Der Wirbelsturm hat die Aussaaten auf den Feldern zerstört. Deshalb plant Caritas Schweiz, Saatgut an Kleinbauernfamilien zu verteilen.
Schon 2010 geholfen
Die fünf grossen Schulzentren, die Caritas nach dem Erdbeben vom Januar 2010 erstellt hatte, hielten dem Hurrikan stand und wurden nicht beschädigt, wie das Hilfswerk mitteilt. 2500 Kinder können dort die Schule besuchen. Die Luzerner Landeskirche hatte den Wiederaufbau damals mit 100’000 Franken unterstützt, ebenfalls über die Caritas Schweiz.