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Weh, weh, weh… Das World Wide Web war bereits drei Jahre alt, als die Welt es zur Kenntnis nahm. Bereits im März 1989 tippte Tim Berners-Lee einen Aufsatz unter dem Titel: «Informationsmanagement. Ein Vorschlag» über seine Vision des Web. 1993 waren laut statista.com 130 Websites online. Ende 1993 waren es 600, ein Jahr später schon an die 10.000. Dann kam richtig Leben in die Datenstrassen. 1994 machte der erste kommerzielle Browser von Netscape das Web massentauglich. Zwischen 1994 und 1997 kamen Suchmaschinen auf den Markt – Lycos, Yahoo, AltaVista. 1995 verkaufte der spätere Internetgigant Amazon sein erstes Buch. 1996 waren die ersten Handys im Umlauf. 1996 war zur Eröffnung der Solothurner Literaturtage die Solothurner Zeitung als eine der ersten Schweizer Tageszeitungen im Web präsent, 1997 wurde die Zahl der Websites auf über einer Million veranschlagt. 1998 folgte Google; Facebook begann seinen Siegeszug 2004.
Im Jahr 2012 betrug das Datenaufkommen im festverkabelten, öffentlich zugänglichen Internet mehr als 26,7 Exabyte (1 Exabyte = 1 Mrd. Gigabyte) pro Monat, was einem täglichen Datenaufkommen von annähernd einem Exabyte entspricht. Die Datenmenge von einem Exabyte ist vergleichbar mit der mehr als 2500-fachen Datenmenge aller Bücher, die je geschrieben wurden.Das mobile Datenaufkommen (Datenaustausch über Mobilfunknetze) belief sich im Jahr 2012 auf über 1,1 Exabyte Daten monatlich.Im Herbst 2014 wurden über eine Milliarde Seiten gezählt. Und heute?
Heute ist das WWW/Web insofern zu einer Nischengeschichte geworden, als dass Webbrowser obsolet geworden sind und Krethi und Plethi mit Apps aller Art auf Social Media & Co auf Teufel komm raus um die Wette chatten.