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C. G. Jung - Biografische Zeittafel
Die folgende Zeittafel zeigt die wichtigsten Stationen und Ereignisse in C. G. Jungs Leben - von seiner Geburt 1875 in Kesswil bis zu seinem Tod 1961 in Küsnacht.
1875
Geboren am 26. Juli in Kesswil, Kanton Thurgau, als Sohn des evangelisch-reformierten Pfarrers Johann Paul Achilles Jung und seiner Ehefrau Emilie Preiswerk
1879
Pfarrer Jung zieht mit seiner Familie nach Kleinhüningen bei Basel.
1879
Pfarrer Jung zieht mit seiner Familie nach Kleinhüningen bei Basel.
1900
Abschluss des Medizinstudiums in Basel. Danach Tätigkeit als Psychiater an der von Prof. Bleuler geleiteten Klinik Burghölzli in Zürich bis 1909. Danach eigene Praxis im neu erbauten Haus in Küsnacht.
1903
Heirat mit Emma Rauschenbach (1882-1955) von Schaffhausen. Der Ehe entstammen vier Töchter und ein Sohn.
1905-1913
Privatdozent an der Medizinischen Fakultät der Universität Zürich.
1907-1912
Zusammenarbeit mit Sigmund Freud. Im Werk „Wandlungen und Symbole der Libido,“ markiert Jung seine von Freud abweichenden Anschauungen.
1916
Gründung des Psychologischen Clubs in Zürich
1920-1925
Reise nach Nordafrika, nach Nordamerika zu den Pueblo-Indianern, nach Ostafrika zu den Elgonyis, Reise nach Ägypten.
1933
Gründung der Basler Psychologischen Gesellschaft (PGB)
1933
Präsident der „allgemeinen ärztlichen Gesellschaft für Psychotherapie“. Privatdozent an der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich. Ernennung zum Titularprofessor 1935.
1933-1952
Teilnahme und Vorträge an den Eranos-Tagungen in Ascona.
ab 1935
Verschiedene Vorlesungen im In- und Ausland und Verleihung von Ehrendoktoraten an mehreren Universitäten (Indien, USA, England, Schweiz).
1943
Lehrauftrag für Psychologie an der Universität Basel. Rücktritt 1944 infolge Herzinfarkts.
1945
Gründung und Vorsitz der Schweizerischen Gesellschaft für praktische Psychologie.
1948
Gründung des C.G. Jung-Instituts in Zürich.
1961
Am 6. Juni. stirbt C.G. Jung in seinem Heim in Küsnacht.
C.G. Jungs Wohnhaus in Küsnacht
2018 wurde von der Stiftung C.G. Jung Küsnacht in diesem Haus ein Museum eingerichtet. Neu können angemeldete Personen das Anwesen – es versteht sich sowohl als Gelehrtenhaus wie auch als Wohnmuseum – im Rahmen von Führungen besuchen. Es besteht so die Möglichkeit als «Gast bei C.G. und Emma Jung-Rauschenbach» deren Arbeits- und Familienleben nachzuempfinden. Das Haus möchte eine Stätte der Begegnung und des Austauschs im Geiste von C.G. Jung sein.
Wohnhaus und Hinweistafel
Zugangsweg
Eingangstür mit dem Spruch "Gerufen oder ungerufen, Gott ist da."
Bibliothek
Ganghalle EG
Wohnzimmer OG
"Was ich Ihnen über das Jenseits und über ein Leben nach dem Tod erzähle, sind alles Erinnerungen. Es sind Bilder und Gedanken, in denen ich gelebt habe, und die mich umgetrieben haben. In gewisser Hinsicht gehören sie auch zum Fundament meiner Werke, denn diese sind im Grunde genommen nichts anderes als immer erneute Versuche, eine Antwort auf die Frage nach dem Zusammenspiel von "Diesseits" und "Jenseits" zu geben."
C. G. Jung "Erinnerungen, Träume, Gedanken", S. 302