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Bereits am Vortag hatten die Preise deutlich nachgegeben, weil der Dollar durch gestiegene Zinserhöhungserwartungen in den USA Auftrieb bekommen hatte. Am Freitag profitierte der Dollar am Nachmittag von besser als erwartet ausgefallen Zahlen zu den Eigenheimverkäufen in den USA. Ein starker Dollar drückt auf die Ölpreise, weil er das in Dollar gehandelte Öl für Anleger aus anderen Währungsräumen teurer macht.
Anhaltende Kursverluste erwarten Anleger jedoch nicht. "Die weiterhin hohen ausserplanmässigen Produktionsausfälle in Kanada und Nigeria stehen einem stärkeren und länger anhaltenden Preisrückgang derzeit entgegen", kommentiert Eugen Weinberg, Analyst bei der Commerzbank.
Der Preis für Rohöl der Organisation erdölexportierender Länder (Opec) ist deutlich gefallen. Das Opec-Sekretariat meldete am Freitag, dass der Korbpreis am Donnerstag 43,84 US-Dollar je Barrel (159 Liter) betragen habe. Das waren 1,04 Dollar weniger als am Mittwoch. Die Opec berechnet ihren Korbpreis auf Basis der 13 wichtigsten Sorten des Kartells./jsl/he
(AWP)