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Vergleicht man die Branchenstruktur der Stadt St.Gallen mit dem Total der zehn grössten Städte der Schweiz, so zeigt sich eine vergleichsweise hohe Bedeutung mehrerer Branchen aus dem primären (Land-, Forstwirtschaft) und sekundären Sektor (Industrie und Gewerbe). Die Textilindustrie hat sogar einen Beschäftigungsanteil, der fast zehn Mal so hoch ist wie im Städtetotal. Mit Ausnahme des Baugewerbes und des Maschinen- und Fahrzeugbaus liegt das Beschäftigungsvolumen dieser Branchen aber jeweils deutlich unter 1000 rechnerischen Vollzeitstellen. Abgesehen von Handel, Gesundheits- und Sozialwesen sowie Verkehr und Lagerei sind die Branchen des Dienstleistungssektors maximal so stark vertreten wie im 10-Städtetotal, in den meisten Fällen aber untervertreten. Hierbei sticht neben Chemie/Pharma das Gastgewerbe heraus, dessen Beschäftigungsanteil in der Stadt St.Gallen gerade einmal 70 Prozent des Anteils im Städtetotal entspricht.
Der Standortquotient für eine Raumeinheit bildet deren Branchenprofil ab. Er zeigt für einzelne Wirtschaftszweige, in welchem Ausmass ihre relative Bedeutung am Beschäftigungsvolumen der Gesamtwirtschaft abweicht von der Situation in einer anderen Raumeinheit.
Der Standortquotient für eine Wirtschaftsbranche in einer bestimmten Raumeinheit A im Vergleich zur Raumeinheit B (Vergleichsraum) wird wie folgt berechnet: Anteil der Branche X am gesamten Beschäftigungsvolumen von Raumeinheit A geteilt durch den Anteil der Branche X am gesamten Beschäftigungsvolumen im Vergleichsraum.
Nächste Aktualisierung bis spätestens: 31.08.2022
Die Infografik und die Zahlen, die ihr zugrunde liegen,...