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Die Wettbewerbskommission (Weko) wird das Zusammenschlussvorhaben der Schweizerischen Post und Quickmail vertieft prüfen. Das teilte sie am Donnerstag mit. Die Kommission sieht Anhaltspunkte, dass der Zusammenschluss auf verschiedenen Märkten eine marktbeherrschende Stellung begründet oder verstärkt.
Die Quickmail-Gruppe mit ihren beiden Tochterunternehmen Quickmail und Quickpac stellt schweizweit Briefe, unadressierte Sendungen (zum Beispiel Werbeflyer), Zeitungen und Zeitschriften sowie Pakete zu. Der Kernbereich der Schweizerischen Post.
Die Post macht geltend, dass es sich vorliegend um eine Sanierungsübernahme handle. Die Weko kann eine solche selbst dann zulassen, wenn sie zwar aus wettbewerblicher Sicht problematisch ist, aber sich die negativen Auswirkungen auf den Wettbewerb auch ohne den Zusammenschluss ergeben würden. Ob diese Voraussetzungen erfüllt sind, beurteilt die Weko innerhalb der gesetzlich vorgesehenen vier Monate.
Im Juli 2023 wurde die Schieflage von Quickmail bekannt. Da ein eigenständiger Fortbestand der Holding finanziell nicht mehr möglich war, hatten sich die bisherigen Aktionäre entschieden, nicht weiter zu investieren und aus dem Geschäft auszusteigen.