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- Die Schweiz gewinnt das abschliessende WM-Hauptrundenspiel gegen Algerien mit 27:24 (15:13).
- Für die Handball-Nati ist es nach den Siegen gegen Österreich und Island der dritte Erfolg an den Titelkämpfen in Ägypten.
- Auf die Teilnahme an den Viertelfinals hatte das Team von Michael Suter bereits vor der Partie gegen die Nordafrikaner keine Chance mehr.
Die Schweizer Handballer warfen im letzten Spiel an der WM noch einmal alles in die Waagschale. Dass die Nati die K.o.-Phase nicht mehr erreichen konnte, spielte dabei keine Rolle. Die Mannschaft von Michael Suter wusste: Gewinnt sie gegen Algerien, schliesst sie die WM im 32-köpfigen Teilnehmerfeld in der ersten Ranglistenhälfte ab.
Und die Schweizer liessen nie Zweifel aufkommen, dass sie dieses Ziel erreichen. Nach einem 2-Tore-Vorsprung zur Pause vergrösserten die Schweizer ihr Polster bis zur 40. Minute auf 6 Tore.
Frankreich und Norwegen in den Viertelfinals
An der WM in Ägypten haben sich in der Schweizer Gruppe 3 Frankreich und Norwegen für die Viertelfinals qualifiziert. Die weiteren Teams in der Runde der letzten 8 sind:
- Gruppe 1: Ungarn, Spanien
- Gruppe 2: Dänemark, Argentinien
- Gruppe 4: Schweden, Ägypten
Weil ihnen danach während 8 Minuten kein Treffer mehr gelang, kamen die Nordafrikaner noch einmal bis auf 3 Tore heran. Wirklich in Gefahr geriet der Sieg letztlich aber nie.
Nur zu Beginn spannend
Die Algerier hatten das Spielgeschehen nur gerade zu Beginn der Partie ausgeglichen gestalten können. Bis zum 5:5 legte der Schweizer Gegner jeweils vor, ehe die Nati mit dem 6:5 erstmals in Führung ging. Bester Werfer bei den Schweizern war erneut Spielmacher Andy Schmid, der 9 Tore zum Erfolg beisteuerte, 6 davon vor der Pause.
Die Auszeichnung für den besten Spieler der Partie heimste einmal mehr Nikola Portner ein. Der Schweizer Keeper lieferte mit 14 Paraden erneut eine ausgezeichnete Leistung ab, nachdem er bereits in den Spielen zuvor geglänzt hatte.
Am Montag wird die Nati, die wegen coronabedingter Absagen anderer Nationen erst kurzfristig ins Teilnehmerfeld nachgerückt war, in die Schweiz zurückreisen.