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Wer keinen Spaß am Denken hat, für den ist dieser Beitrag nichts.
Wie die meisten aus den deutschen Medien wohl wissen, ist in den USA ein Streit um Briefwahlen ausgebrochen. Dabei geht es um so genannte in-mail ballots, die Wählern pro-forma zugeschickt werden und zur Wahl genutzt werden können. Diese Praxis steht in krassem Gegensatz zu der bisherigen Form der Briefwahl des “absentee ballots”, das von Wähler beantragt werden muss und nur genehmigt wird, wenn ein Wähler am Wahltag seine Stimme nicht in Person abgeben kann, weil er z.B. in Übersee ist.
Nun verbinden sich mit Briefwahlen und insbesondere mit in-mail ballots erhebliche Probleme.
Regelmäßig werden tausende von Briefwahlen zurückgewiesen, weil der entsprechende Wähler seine Identität nicht korrekt nachgewiesen hat, weil der Brief zu spät angekommen ist oder der Wahlzettel nicht korrekt verpackt wurde – es gibt viele Gründe.
CBS hat die Briefwahlen der letzten Präsidentschaftswahl stichpunktartig für absentee ballots und damit die unproblematischere Form der Briefwahl genauer untersucht
- In Wisconsin wurden 22.401 Briefwahlen zurückgewiesen, von of 1.182.201 “absentee ballots” Das sind 1.9%. Der Wahlgewinner hatte einen Vorsprung von 22.748 Stimmen.
- In Michigan wurden 6.606 von 876.060 “absentee ballots”…..