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Frühlingskonzert
Sonntag, 21. Mai 2017, 17.00 Uhr
Stadtkirche Zofingen
Benjamin Heim, Cello
Markus J. Frey, Leitung
Programm
Carl Maria von Weber, Ouvertüre zu Preciosa op. 78
Camille Saint-Saëns, Cellokonzert d-Moll op. 119
Ludwig van Beethoven, Symphonie Nr. 1 C-Dur op. 21
Benjamin Heim
Benjamin Heim absolvierte die Schulen bis Quarta in Bern und anschliessend das Musikstudium an der Hochschule der Künste in Bern bei Prof. Conradin Brotbek, Patrick Jüdt, Ulrich Eichenauer und Elena Casoli. Er erwarb das Konzertdiplom "mit Auszeichnung" mit Schwerpunkt Kammermusik des 19. bis 21. Jahrhunderts und bildete sich weiter bei bei Louise Hopkins (GB) und Benjamin Schmid (Oesterreich). Er besuchte Meisterkurse bei Peter Hörr (D), Pieter Wispelwey (NL) und Tomasz Strahl (Polen) und ist Preisträger des Ellenberger-Wettbewerbs in Thun und des Schweizerischen Jugendmusikwettbewerbs.
Benjamin Heim entfaltet eine reiche Tätigkeit als Solist, Kammermusiker und Musikpädagoge. Er trat in den vergangenen Jahren namentlich mit dem Orchestre de Chambre Lausanne, dem Jugend-Sinfonieorchester Arabesque, dem Medizinerorchester Bern, dem Ensemble St. Martin u. a. auf. Sein besonderes Interesse gilt der Musik der Romantik und des 20. und 21. Jahrhunderts. Er pflegt auch das E-Cello und unternimmt gelegentlich Ausflüge in Rock, Jazz und Volksmusik. 2011 und 2012 hatte er eine Gast-Professur beim Chiang Rai Youth Orchestra (Thailand) inne.
Sanit-Saëns: Cellokonzert d-Moll op. 119
Camille Saint-Saëns wurde am 9. Oktober 1935 in Paris geboren. Seine Mutter förderte ihn von der frühen Kindheit an. Mit sechs Jahren schrieb er die ersten Kompositionen und tart mit elf Jahren in der Salle Pleyel in Paris auf. Er galt als Wunderkind und neuer Mozart. Mit sechzehn Jahren studierte er in Paris Orgel und Komposition. Er war mit Franz Liszt befreundet. Wagner mochte er hingegen nicht. Beliebt sind vor allem seine Violin-, Violoncello- und Klavierwerke. Stilistisch gilt er als Klassizist auf der Schwelle zur Romantik. Besonders bekannt ist seine zoologische Fantasie «Karneval der Tiere».
Saint-Saëns komponierte sein zweites Cellokonzert 1902, 30 Jahre nach dem ersten Cellokonzert. Die beiden Konzerte haben viele Gemeinsamkeiten in der Form und im Aufbau, beide stellen hohe Anforderungen an die Virtuosität des Cellisten. Das zweite Konzert ist in vieler Hinsicht aber eine noch feinere Schöpfung, größer im Gesamtkonzept und mit noch edleren Melodien.