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Das Wichtigste in Kürze
- Axel Weber tritt als VR-Präsident der UBS per April 2022 zurück.
- Der Ire Colm Kelleher soll seine Nachfolge antreten.
- Die UBS bestätigte am Samstagnachmittag entsprechende Medienberichte.
Der Ire Colm Kelleher wird der Nachfolger von Axel Weber an der Spitze der Grossbank UBS. Die UBS bestätigte die Meldung am Samstagnachtmittag.
Der designierte neue Präsident Kelleher hat Jahrgang 1957. Er war bis 2019 bei der US-Investmentbank Morgan Stanley tätig.
Dort war er zuletzt als Präsident für das Institutional Securities Business und das Wealth Management verantwortlich. Dies schrieb die UBS am Samstag in einer Mitteilung. Er besitzt einen Masterabschluss in Modern History der Universität Oxford und ist Fellow am Institute of Chartered Accountants (FCA).
Die UBS sei ein dynamischer Finanzdienstleister mit starken Schweizer Wurzeln und einer sehr starken globalen Kundenfranchise in den wichtigsten Märkten. Dies sagte Kelleher in der Mitteilung. «Es ist für mich ein grosses Privileg, die Zukunft der Bank mitgestalten zu dürfen.» Die Aktionäre der UBS müssen Kelleher an der Generelaversammlung nächsten April ins Amt wählen.
Noch-VR-Präsident Weber freut sich, Colm Kelleher als Mitglied des Verwaltungsrats und künftigen Präsidenten vorzuschlagen. Dieser verfüge über ein tiefes Verständnis der globalen Bankenlandschaft.
Axel Weber wird als langjähriger VR-Präsident im April 2022 zurücktreten. Dies, weil er die statutarisch festgelegte Amtszeitbegrenzung von zehn Jahren erreicht hat