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Das Bundesamt für Strassen erarbeitet das Generelle Projekt für das Gesamtsystem Bypass Luzern. EBP erarbeitet dazu den Umweltverträglichkeitsbericht 2. Stufe.
Das Projekt enthält als Kernelement den Tunnel Bypass mit zwei zweistreifigen Tunnelröhren im Richtungsverkehr, welche Luzern und die Reuss unterqueren. Der nördliche Anschluss des Bypasses an die Autobahn A2 erfolgt im Bereich Ibach nach der Verzweigung Rotsee, der südliche Anschluss im Bereich Nidfeld südlich des Anschlusses Luzern-Kriens. Beim Vollanschluss Lochhof erfolgt die Anbindung an die Spange Nord, welche durch den Kanton Luzern geplant und erstellt wird. Zwischen den Anschlüssen Buchrain und der Verzweigung Rotsee wird ein dritter Fahrstreifen hinzugefügt, der bestehende Rathausentunnel wird mit einer dritten Röhre ergänzt. Zwischen Luzern-Horw und Halbanschluss Hergiswil sieht das Projekt in beiden Fahrtrichtungen eine permanente Pannenstreifenumnutzung (PUN) vor, sodass in diesem Abschnitt zukünftig durchgehend zweimal drei Fahrstreifen zur Verfügung stehen.
EBP erarbeitete für dieses Projekt den Umweltverträglichkeitsbericht (UVB) 2. Stufe. Im Vordergrund stand dabei die Dimensionierung der notwendigen Lärmschutzmassnahmen und die Ermittlung und Beurteilung der lufthygienischen Auswirkungen des Projekts. Im Weiteren mussten aufgrund der Eingriffe des Projekts in den Lebensraum von Flora und Fauna die notwendigen Ersatzmassnahmen geplant werden.
Das Generelle Projekt wird im Januar 2015 ans UVEK eingereicht. Noch im gleichen Jahr geht der Antrag an den Bundesrat. Nach der Genehmigung des Generellen Projekts durch den Bundesrat kann ca. 2016 mit der Arbeit am Ausführungsprojekt begonnen werden.