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Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich AL.2015.00247 II. Kammer Sozialversicherungsrichter Mosimann als Einzelrichter Gerichtsschreiber P. Sager Urteil vom 23. Juni 2016 in Sachen X.___ Beschwerdeführer vertreten durch Rechtsanwalt Silvan Meier Rhein advokatur rechtsanker Ankerstrasse 24, Postfach 9822, 8036 Zürich gegen Amt für Wirtschaft und Arbeit (AWA) Abteilung Arbeitslosenversicherung Stampfenbachstrasse 32, Postfach, 8090 Zürich Beschwerdegegner Sachverhalt: 1. X.___, geboren 19 88, war seit dem 1. September 20 10 bei der Y.___, in der Produktion angestellt, als die Arbeitgeberin das Arbeitsverhältnis unter Einhaltung der Kündigungsfrist am 8. April 2013 auf den 3 1. Juli 201 3 auflös te ( Urk. 7 / 40 Ziff. 2-3, Ziff. 10-11). In der Folge meldete sich d er Versicherte am 1 0. Februar 201 4 beim Regionalen Arbeitsver mittlungszentrum (RAV) Uster zum Leistungsbezug an und stellte sich der Arbeitsv ermittlung zur Verfügung ( Urk. 7 / 36 ). Daraufhin stellte das Amt für Wirtschaft und Arbeit (AWA) den Versicherte n mit Verfügung vom 1 4. Mai 201 4 ( Urk. 7 / 29 ) wegen ungenügender persönlicher Arbeitsbemühungen ab 1 0. Februar 201 4 für die Dauer von 15 Tagen in der Anspruchsberechtigung ein. Mit Verfügungen vom 2 0. November 2014 ( Urk. 7/31-32) stellte das AWA den Versicherten wegen ungenügender persön licher Arbeitsbemühungen ab 1. Oktober 201 4 für die Dauer von 13 Tagen und ab 1. November 2014 für die Dauer von 25 Tagen in der Anspruchsbe rechtigung ein. Mit Verfügungen vom 6. Mai 2015 ( Urk. 7/16-17 = Urk. 3/3-4) stellte das AWA den Versicherten erneut wegen ungenügender persönlicher Arbeitsbemühungen ab 1. Dezember 2014 für die Dauer von 37 Tagen und ab 1. Januar 2015 für die Dauer von 46 Tagen in der Anspruchsberechtigung ein. Dagegen erhob der Versicherte am 8. Juni 2015 Einsprache ( Urk. 7/18 = Urk. 3/5), welche das AWA mit Einspracheentscheid vom 3 0. September 2015 abwies ( Urk. 7/20-21 = Urk. 5 / 9 = Urk. 2). 2. Der Versicherte erhob am 3 0. Oktober 2015 gegen den Einspracheentscheid vom 3 0. September 2015 ( Urk. 2) Beschwerde und beantragte, dieser sei aufzuheben und von einer Einstellung in der Anspruchsberechtigung sei abzusehen, even tuell sei die Dauer der Einstellung angemessen zu reduzieren (S. 2 ). Mit Beschwerdeantwort vom 3 0. November 2015 ( Urk. 6 ) beantrag te das AWA die A bweisung der Beschwerde, was dem Beschwerdeführer am 4. Dezember 2015 zur Kenntnis gebracht wurde ( Urk. 8 ). Mit Replik vom 2 2. Januar 2016 hielt der Beschwerdeführer an seinen bisherigen Anträgen fest ( Urk. 10), worauf der Beschwer degegner auf eine weitere Stellungnahme verzichtete ( Urk. 12. Der Einzelrichter zieht in Erwägung: 1. 1.1 Da der Streitwert Fr. 20’000.-- nicht übersteigt, fällt die Beurteilung der Be schwerde in die einzelrichterliche Zuständigkeit ( § 11 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht). 1.2 Nach Art. 17 Abs. 1 AVIG muss die versicherte Person, die Versicherungs leistungen beanspruchen will, mit Unterstützung des zuständigen Arbeit samtes alles Zumutbare unterneh men, um Arbeitslosigkeit zu vermeiden oder zu ver kürzen. Insbe sonde re ist sie verpflichtet, Arbeit zu suchen, nötigenfalls auch ausserhalb ihres bisherigen Berufes. Sie muss ihre Bemühun gen nachweisen können. Gemäss Art. 30 Abs. 1 lit. c AVIG ist die versicherte Person i n der Anspruchsberechtigung ein zustellen, wenn sie sich per sönlich nicht genügend um zumut bare Arbeit bemüht. Gemäss Art. 26 Abs. 2 Satz 1 der Verordnung über die obligatorische Arbeits losenversicherung und die Insolvenzentschädigung (AVIV) muss die versicherte Person den Nachweis der Arbeitsbemühungen für jede Kontrollperiode spätes tens am fünften Tag des folgenden Monats oder am ersten auf diesen Tag folgenden Werktag einreichen. Als Kontrollperiode gilt jeder Kalendermonat ( Art. 27a AVIV). Die Arbeitsbemühungen werden nach Art. 26 Abs. 2 Satz 2 AVIV nicht mehr berücksichtigt, wenn die versicherte Person die Frist verstrei chen lässt und keinen entschuldbaren Grund geltend macht. Die Einstellung erfolgt, ohne dass eine zusätzliche Frist gewährt werden müsste. Unerheblich ist, dass die Nachweise später erbracht werden, zum Beispiel in einem Einsprache verfahren ( vgl. BGE 139 V 164 E. 3.2). 1.3 Bei der Beurteilung de r Frage, ob sich eine versicher te Person genügend um zu mutbare Arbeit bemüht hat, ist nicht nur die Quantität, sonder n auch die Quali tät ihrer Bewer bungen von Bedeutung (BGE 139 V 524 E. 2.1.4, und 124 V 225 E. 4a je mit Hinweis en ). Dabei kommt es nicht auf den Erfolg der Arbeitsbemühungen an, sondern viel mehr auf die Tatsache und Intensität der selben ( BGE 124 V 225 E. 6; Urteil des Bundesgerichts C 16/07 vom 2 2. Februar 2007 E. 3.1 ). Die Ar beitsbemühungen müssen zudem um so intensiver sein, je weniger Aussicht eine versicherte Person hat, eine Stelle zu finden ( vgl. Barbara Kupfer Bucher, Bundesgesetz über die obligatorische Arbeitslosenversicherung und die Insolvenzent schädi gung, 4. Auflage, Zürich 2013, S. 104). Betreffend Quantität der persönlichen Arbeitsbemühungen können zwar keine eindeutigen Zahlenwerte angegeben werden, in der Regel müssen aber mindes tens zehn bis zwölf geeignete Arbeitsbemühungen je Kontrollperiode nachge wiesen werden ( BGE 139 V 524 E. 2.1.4; Urteil des Bundesgerichts 8C_917/2013 vom 4. März 2014 E. 2.2 ). Eine in qualitativer Hinsicht genügende Suchbemühung setzt voraus, dass mit dem möglichen Arbeitgeber tatsächlich ein Kontakt zustande kommt. Ist eine telefonische Kontaktnahme nicht möglich, hat zwingend eine schriftliche Bewerbung zu erfolgen oder die versicherte Person hat selber im Betrieb vorzu sprechen (Urteil des Bundesgerichts C 275/05 vom 6. November 2006 E. 3.2). Qualitativ nicht genügend ist die blosse Anmeldung bei einem Stellenvermitt lungsbüro ( vgl. Barbara Kupfer Bucher, a.a.O., S. 174 mit Hinweis). Qualifizierte Berufsleuten dürfen zudem ihre Suchbemühungen nur zu Beginn der Arbeits losigkeit auf den bisherigen Berufszweig beschränken (BGE 139 V 524 E. 2.1.3). 1.4 Die Dauer der Einstellung bemisst sich nach dem Grad des Verschuldens ( Art. 30 Abs. 3 AVIG) und beträgt 1 bis 15 Tage bei leichtem, 16 bis 30 Tage bei mittelschwerem und 31 bis 60 Tag e bei schwerem Verschulden ( Art. 45 Abs. 3 AVIV ). 2. 2.1 Der Beschwerdegegner begründete seinen Einspracheentscheid ( Urk. 2) damit, es sei unbestritten und durch die Akten erstellt, dass der Versicherte in der Kon trollperiode November 2014 keine Arbeitsbemühungen nachgewiesen habe (S. 3 Mitte). Die fehlenden Arbeitsbemühungen würden sich nicht mit dem Hinweis auf das ärztliche Zeugnis vom 1 0. Januar beziehungsweise den Bericht vom 1 9. Juni 2015 von Dr. med. Z.___ rechtfertigen lassen (S. 3 unten). Die Pflicht der Versicherungsleistungen beanspruchenden Person zur Arbeitssu che - als Teil der Schadenminderungspflicht - ergebe sich direkt aus dem Gesetz ( Art. 17 Abs. 1 AVIG). Gemäss AVIG-Praxis ALE Oktober 2012 Rz B 320 sei nur bei bestimmten Personenkategorien und Sachverhaltskonstellationen auf den Nachweis von Arbeitsbemühungen zu verzichten (S. 3 unten f.). G emäss Formu lar „Angaben der versicherten Person für den Monat November 2014“ habe im November 2014 keine Arbeitsunfähigkeit bestanden. So sei es dem Ver sicherten im November 2014 auch möglich gewesen, einen Zwischenverdienst im Umfang von rund Fr. 1‘121.-- zu erzielen. Nachdem Dr. Z.___ dem Ver sicher ten im fraglichen Zeitraum keine Arbeitsunfä higkeit bescheinigt habe, sei nicht nachvollziehbar, warum der Versicherte bei voller Arbeitsfähigkeit nicht auch in der Lage gewesen sein soll, sich im No vember 2014 im verlangten Umfang um Arbeitsstellen zu bewerben. Indem der Versicherte in der Kontroll periode November 2014 keine Arbeitsbemühungen nachzuweisen vermag, sei er der ihm obliegenden Schadenminderungspflicht nicht nachgekommen (S. 4 Mitte). Nachdem der Versicherte bereits in der 2. Rahmenfrist für den Leistungs bezug befindet, hätte ihm das System der Ar beitslosenversicherung somit ver traut sein müssen und ihm seine Pflicht zur rechtsgenüglichen Stellensuche kennen müssen. Erschwerend wirke der Um stand, dass der Versicherte bereits wegen fehlender Arbeitsbemühungen in den Kontrollperioden Juli, August, September sowie Oktober 2014 vorübergehend in der Anspruchsberechtigung habe ein ge stellt werden müssten, letztmals mit 25 Einstelltagen. Die vorüber gehende Ein stellung in der Anspruchsberechtigung erfolge im unteren Bereich des schweren Verschuldens und trage somit den konkreten Umständen ange messen Rech nung (S. 5 oben). 2.2 Dagegen machte der Beschwerdeführer in seiner Beschwerde ( Urk. 1) im Wesent li chen geltend, die Problematik des vorlie genden Falls liege darin, dass er in der Fähigkeit, Stellenbewerbungen zu tätigen und Arbeit zu suchen, aus gesund heit lichen Gründen eingeschränkt sei (S. 3 unten). Infolge Krankheit treffe ihn an der Nichteinhaltung der Vorgaben betreffend Stellenbe mühungen kein Ver schulden, weshalb sich die Einwände nicht gegen die auch ihm oblie genden Kontrollvorschriften, sondern gegen die bei deren Verletzung verfügten Sank tionen richte (S. 4 oben). Wie mit Bericht vom 1 0. Januar 2015 von Dr. med. Z.___ belegt, bestehe aufgrund des psychischen Leidens ein Unver mö gen, sich um die geforderte Anzahl Bewerbungen zu kümmern. Wie dem AWA bereits bekannt gemacht worden sei, leide er seit Kindheit an einer Autismus-Spektrum-Störung (ASS), Typ Asperger. Selbst wenn er grundsätzlich bei Aus übung einer angepassten Arbeit als arbeitsfähig betrachtet werde und dement sprechend nicht von der Invalidenversicherung zu berenten sei, seien seine Fä higkeiten bezüglich der Stellensuche, des Sich-Bewerbens, des Sich-Vorstellens wie auch des diesbezüglich initiativen Verhaltens sowie des struk turierten Vor gehens gesundheitlich bedingt beeinträchtigt. Es sei nicht mang eln der Wille oder etwa Faulheit, welche ihm vorzuwerfen seien. Er sei sich durchaus bewusst, dass er die Kontrollvor s chriften mit entsprechend genügen den Arbeitsbe müh ungen zu erfüllen hätte, auch sei er hierzu motiviert. Er sei aber dazu aus me di zinischen Gründen nicht imstande, wie Dr. med. Z.___ in ihrem Bericht vom 1 0. Januar 2015 bestens dargelegt habe. Sie beschreibe darin das Un vermögen, sich um die geforderte Anzahl an Bewer b ungen zu kümmern, wobei es sich um einen Ausdruck der Auswirkungen eines sehr komplexen Störungsbildes handle (S. 5). Nach Art. 43 ATSG sei das AWA als Durch füh rungs stelle der Arbeitslosenversicherung verpflichtet, den Sachver halt rechtsge nüg lich und objektiv von Amtes wegen abzuklären. Sollte das AWA den Bericht von Dr. med. Z.___ für nicht genügend erachten, so wäre es ent spre chend gehalten, weitere medizinische Abklärungen einzu holen, gegebenen falls auch ein Gutachten (S. 6 oben). Es werde nochmals fest gehalten, dass er nicht in der Lage sei, sich hinsichtlich der Arbeitsbemühungen zu organisieren (S. 6 unten). Nach dem Gesagten stehe fest, dass eine Beein trächtigung bei der Erfüllung der Kontrollvorschriften bestehe. Er sei jedoch grundsätzlich arbeits- und vermittlungsfähig. Von der Erfüllung der Kon troll vorschriften sei er denn auch nicht zu entbinden, benötige aber intensive Unterstützung, die nicht per manent von den Eltern gefordert werden könne. Die Nichterfüllung der Kon trollvorschriften könne ihm daher nicht zum Vorwurf gemacht werden, es treffe ihn kein Verschulden, weshalb die verhängte Sank tion der Einstellung unzuläs sig sei (S. 8 unten). 2.3 Strittig und zu prüfen ist, ob der Beschwerdeführer für die Kontrollperiode November 2014 zu Recht für die Dauer von 37 Tagen in der Anspruchsberechti gung eingestellt wurde. Soweit der Beschwerdeführer vorbringt, dass er hinsichtlich der mit Einsprache vom 8. Juni 2015 ebenfalls angefochtenen Verfügung Nr. B.___ über die Kontrollperiode Dezember 2014 (vgl. Urk. 3/4 = Urk. 7/17) keinen Einsprache entscheid erhalten habe, ist i h m nach Lage der Akten zu folgen. Der vorlie gend angefochtene Einspracheentscheid vom 2 8. September 2015 betrifft ledig lich die Verfügung Nr. A.___ über die Kontrollperiode November 2014 (vgl. Urk. 2). Der Beschwerdegegner bringt diesbezüglich vor, gemäss Geschäftskontrolle der Arbeitslosenversicherung ( Urk. 7/34) seien dem Rechtsvertreter des Beschwer deführers am 3 0. September 2015 die Einspracheentscheide beider Verfügungen zugestellt worden (vgl. Urk. 6). Der blosse Verweis auf eine interne Geschäfts kontrolle vermag keinen Nachweis der erfolgten Zustellung zu begründen und ist dementsprechend unbehelflich. Der Beschwerdegegner wird dies folglich noch nachzuholen ha ben. Soweit der Beschwerdeführer folglich die Aufhebung der Verfügung Nr. B.___ über die Kontrollperiode Dezember 2014 beantragt, ist darauf man gels Anfechtungsgegenstandes nicht einzutreten. 3. 3.1 Zunächst ist festzuhalten, dass die Vermittlungsfähigkeit - als eine der gesetzli chen Voraussetzungen für den Anspruch auf Arbeitslosenentschädigung ( Art. 8 Abs. 1 lit. f AVIG) - vorliegend unbestritten ist (vgl. Urk. 1, Urk. 2 S. 8 Ziff. 13) und deren Annahme nach Lage der Akten zu keinen Beanstandungen Anlass gibt, womit sich weitere Ausführungen hierzu erübrigen. 3.2 Nach Lage der Akten steht fest und ist ebenfalls u nbestritten, dass der Be schwerdeführer in der Kontrollperiode November 2014 überhaupt keine und damit in quantitativer Hinsicht ungenügende Arbeitsbemühungen nachgewiesen hat. Einen entschuldbaren Grund hie r für gibt es, entgegen der Ansicht des Be schwerdeführers, nicht. Grundsätzlich sanktioniert Art. 30 Abs. 1 lit. c AVIG eine Verletzung der in Art. 17 Abs. 1 AVIG statuierten Schadenminde rungs pflicht, ins besondere der Pflicht, sich genügend um Arbeit zu bemühen. Diese Verknüp fung soll Arbeitslose zur Stellensuche anspornen und eine missbräuch liche Beanspruchung der Arbeitslosenversicherung verhindern. Die Einstellung in der Anspruchsberechtigung bezweckt eine angemessene Mitbeteiligung der versi cherten Person an jenem Schaden, den sie durch ihr pflichtwidriges Ver halten der Arbeitslosenversicherung natürlich und adäquat kausal verursacht hat (BGE 124 V 225 E. 2b S. 227). Der Beschwerdeführer befindet sich aktenkundig schon in der zweiten Rahmen frist für den Leistungsbezug (vgl. Urk. 2 S. 5 oben ) und hatte somit Kenntnis von seiner Pflicht zur Stellensuche. Nachdem der Be schwerdeführer bereits in früheren Kontrollperioden in der Anspruchsberechti gung eingestellt wurde, musste ihm ebenso bewusst sein, dass weiteres pflicht widriges Verhalten mit einer erneuten Einstellung einhergehen wird. Indem der Beschwerdeführer den noch (überhaupt) keine Stellenbemühungen unternahm, nahm er das Risiko, einer längerdauernden Arbeitslosigkeit, in Kauf. Aus dem Umstand, dass der Arztbericht von Dr. Z.___ (vgl. Urk. 7/8) bestätigt, dass der Beschwerdeführer an einer sogenannten Autismus-Spektrum-Störung leidet, kann der Beschwerdeführer nichts zu seinen Gunsten ableiten. Zum einen lässt sich e ine entsprechende krankheitsbedingte Arbeitsunfähigkeit, welche einen Verzicht auf den Nachweis von Arbeitsbemühungen nach sich ziehen würde, daraus nicht entnehmen. Zum anderen ist zwar durchaus mög lich, d ass die gesundheitlichen Beeinträchtigungen die Stellensuche erschweren. Mit Bezug auf das ärztliche Zeugnis von Dr. Z.___ ist hingegen nicht nachvollziehbar, dass es dem Beschwerdeführer gänzlich unmöglich gewesen sein soll, in der entsprechenden Kontrollperiode Stellenbemühungen zu unter nehmen. Die von Dr. Z.___ genannten Schwierigkeiten vermögen den Beschwerdeführer nicht von Pflicht befreien, entsprechende Arbeitsbemühungen zu erbringen. Hinsichtlich der genannten Schwierigkeit einer Störung der Kommunikationsfähigkeit (nonverbal/paraverbal) der Wahrnehmung sowie Wech sel / Flexibilität ist zu bemerken, dass Bewerbungen in aller Regel schrift lich ein gereicht werden, ohne dass vorgängig zwingend ein persönlicher Kontakt nötig ist. Des Weiteren brauchen sowohl Motivationsschreiben als auch Lebens lauf in der Regel für unterschiedliche Bewerbungen lediglich angepasst und nicht jedes Mal neu aufgesetzt zu werden. 3.3 Soweit der Beschwerdeführer geltend macht, dass das RAV in der Pflicht stehe, ihn aktiv im Rahmen der Beratung zu unterstützen (vgl. Urk. 1 S. 7 unten f.), verkennt er, dass es vor dem Hintergrund der Schadenminderungspflicht in erster Linie in der Pflicht der Versicherungsleistungen beanspruchenden Person liegt, alles Zumutbare zu unternehmen, um Arbeitslosigkeit zu verkürzen (vor stehend E. 1.2). Inwiefern das RAV den Beschwerdeführer konkret (mehr) hätte unterstützen sollen, wird nicht weiter dargelegt. Es ist davon auszugehen, dass die vom Beschwerdeführer vor und nach der entsprechenden Kontrollperiode getätigten Stellenbemühungen in qualitativer Hinsicht in Ordnung gewesen waren, womit eine diesbezügliche üblicherweise von dem RAV angebotene Unter stützung im Sinne einer Beratung offenbar nicht notwendig war. Etwas Gegen teiliges ergibt sich auch nicht aus dem prozessorientierten Beratungs protokoll des Beschwerdegegners (vgl. Urk. 7/26). Es bleibt letztendlich in der Pflicht der versicherten Person, entsprechende Stellenbemühungen zu unternehmen, das RAV kann dies der versicherten Person nicht abnehmen. Aus dem zur Erfüllung ihrer Schadenminderungs pflich ten bestehenden Anspruch auf Unterstützung der zuständigen Amtsstellen kann indes kein Rechtsanspruch auf Arbeitsvermitt lung abgeleitet werden ( Kreis schrei ben des Staatssekretariats für Wirtschaft über die Arbeitslosenent schädi gung, AVIG-Praxis ALE, gültig ab Oktober 2012, R z B314 ). Im Weiteren geht aus dem prozessorientierten Beratungsprotokoll hervor, dass sich der Beschwer deführer beim Beratungsgespräch vom 1 7. November 2014 dahingehend äusserte, dass er einen „riesen Anschiss“ habe und total de motiviert sei. Zudem brachte der Beschwerdeführer keine Unterlagen zum Be ratungsgespräch mit ( Urk. 7/26 S. 7). Eine entsprechende Unterstüt zung/Beratung von Seiten des RAV gestaltet sich bei solchem eher unkooperati ven Verhalten entsprechend schwierig. Angesichts dieses Verhaltens erweist sich die Rüge nach aktiver Beratung als unbegründet. Nach dem Gesagten ist nicht ersichtlich, inwiefern das RAV weiterführende Unterstützung hätte leisten sollen und müssen, weshalb auf die Vorbringen zur diesbezüglichen Unterstüt zung durch die Organe der Arbeits losenversicherung nicht weiter ein zugehen ist. Im Übrigen könnte sich der Be schwerdeführer im Sinne einer weitergehen den Unterstützung auch von einer Beratungsstelle helfen lassen. 3.4 Ins Leere stösst schliesslich die Kritik des Beschwerdeführers, wonach vorlie gend keine einzelfallspezifische Beurteilung seiner Beeinträchtigungen stattge funden habe oder eine solche dem Beschwerdegegner nicht bekannt zu sein scheine (vgl. Urk. 1 S. 3 Ziff. 2). Wiederum lässt sich dem prozessorientierten Beratungsprotokoll entnehmen, dass die entsprechende Beratungsperson unter Berücksichtigung der beim Beschwerdeführer vorliegenden Umständen - an stelle der von der Rechtsprechung üblicherweise geforderten zehn bis zwölf Be werbungen je Kontrollperiode (BGE 139 V 524 E. 2.1.4) - eine entsprechend tiefere Anzahl im Umfang von sechs bis acht Stellenbemühungen definierte ( Urk. 7/26 S. 6 f.). 3.5 Zusammenfassend ist nach dem Gesagten nicht zu beanstanden, dass der Beschwerdegegner den Beschwerdeführer wegen ungenügender persönlicher Arbeitsbemühungen in der Anspruchsberechtigung eingestellt hat. 4. Die verfügte Einstellung in der Anspruchsberechtigung für die Dauer von 37 Tagen liegt im unteren Bereich des schweren Verschu ldens (vgl. vorstehend E. 1.4). Wird die versicherte Person wiederholt in der Anspruchsberechtigung einge stellt, so wird die Einstellungsdauer gemäss Art. 45 Abs. 5 AVIV angemessen verlängert, wobei die Einstellungen der letzten zwei Jahre berücksichtigt werden. Der Beschwerdegegner stellte den Beschwerdeführer wegen fehlender Ar beitsbemühungen in den Kontrollperioden Juli, August, September, sowie Okto ber 2014 bereits vorübergehend in der Anspruchsberechtigung ein (7 Tage für die Kontrollperiode Juli und August 2014, 13 Tage für September 2014 und 25 Tage für Oktober 2014; vgl. Urk. 7/29-32). Wie die vorliegend angefochtene erfolgten auch die früheren Einstellungen immer mit der Begründung, dass der Beschwerdeführer gar keine persönlichen Arbeitsbemühungen nachgewiesen hat. Nachdem der Beschwerdegegner die gesundheitlichen Umstände des Beschwer de führers bei der Definition der Anzahl Stellenbemühungen ab Januar 2015 schliesslich doch berücksichtigte und der Beschwerdeführer gemäss pro zess orientiertem Beratungsprotokoll seinen Pflichten ab diesem Zeitpunkt ta dellos nachkam, erscheint eine erneuten Verlängerung der Einstellungsdauer als nicht mehr angemessen. Das einstellungsrelevante und auf derselben Pflicht ver letz ung basierende Verschulden in Form von ungenügenden Arbeitsbemü hungen kann ohne Überprüfung der Vermittlungsfähigkeit nicht ohne weiteres erhöht werden. Vor diesem Hintergrund ist eine Einstellung in der Anspruchs berech ti gung im Umfang von 25 Tagen angemessen. Der angefochtene Einsprachee ntscheid ist somit dahin abzuändern, dass in teil weiser Gutheissung der Beschwerde die Zahl der Einstelltage auf 25 reduziert wird. 5. Nach Art. 61 lit. g ATSG in Verbindung mit § 34 des Gesetzes über das Sozial versicherungsgericht hat die obsiegende beschwerdeführende Person Anspruch auf den vom Gericht ohne Rücksicht auf den Streitwert nach der Bedeutung der Streitsache und nach der Schwierigkeit des Prozesses, dem Zeitaufwand und den Barauslagen festzusetzenden Ersatz der Parteikosten. Die teilweise obsiegende und anwaltlich vertretene Beschwerdeführerin hat Anspruch auf eine Partei entschädigung, die beim praxisgemässen Stundenansatz von Fr. 2 20.-- (zuzüg lich Mehrwertsteuer) ermessensweise auf Fr. 2‘ 000.-- (inklusive Barauslagen und Mehrwertsteuer) festzusetzen und von der Beschwerdegegnerin zu bezahlen ist. Der Einzelrichter erkennt: 1. In teilweiser Gutheissung der Beschwerde wird der Einspracheentscheid des Amtes für Wirtschaft und Arbeit (AWA) vom 2 8. September 2015 dahin abgeändert, dass die Einstellung in der Anspruchsberechtigung auf 25 Tage reduziert wird. 2. Das Verfahren ist kostenlos. 3. Die Beschwerdegegnerin wird verpflichtet, dem Beschwerdeführer eine Prozessent schädigung von Fr. 2 ‘ 000.-- (inkl. Barauslagen und MWSt) zu bezahlen. 4. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Rechtsanwalt Silvan Meier Rhein - Amt für Wirtschaft und Arbeit (AWA) - seco - Direktion für Arbeit - Arbeitslosenkasse des Kantons Zürich, Winterthur 5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der EinzelrichterDer Gerichtsschreiber MosimannP. Sager

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich AL.2015.00247 II. Kammer Sozialversicherungsrichter Mosimann als Einzelrichter Gerichtsschreiber P. Sager Urteil vom 23. Juni 2016 in Sachen X.___ Beschwerdeführer vertreten durch Rechtsanwalt Silvan Meier Rhein advokatur rechtsanker Ankerstrasse 24, Postfach 9822, 8036 Zürich gegen Amt für Wirtschaft und Arbeit (AWA) Abteilung Arbeitslosenversicherung Stampfenbachstrasse 32, Postfach, 8090 Zürich Beschwerdegegner Sachverhalt: 1. X.___, geboren 19 88, war seit dem 1. September 20 10 bei der Y.___, in der Produktion angestellt, als die Arbeitgeberin das Arbeitsverhältnis unter Einhaltung der Kündigungsfrist am 8. April 2013 auf den 3 1. Juli 201 3 auflös te ( Urk. 7 / 40 Ziff. 2-3, Ziff. 10-11). In der Folge meldete sich d er Versicherte am 1 0. Februar 201 4 beim Regionalen Arbeitsver mittlungszentrum (RAV) Uster zum Leistungsbezug an und stellte sich der Arbeitsv ermittlung zur Verfügung ( Urk. 7 / 36 ). Daraufhin stellte das Amt für Wirtschaft und Arbeit (AWA) den Versicherte n mit Verfügung vom 1 4. Mai 201 4 ( Urk. 7 / 29 ) wegen ungenügender persönlicher Arbeitsbemühungen ab 1 0. Februar 201 4 für die Dauer von 15 Tagen in der Anspruchsberechtigung ein. Mit Verfügungen vom 2 0. November 2014 ( Urk. 7/31-32) stellte das AWA den Versicherten wegen ungenügender persön licher Arbeitsbemühungen ab 1. Oktober 201 4 für die Dauer von 13 Tagen und ab 1. November 2014 für die Dauer von 25 Tagen in der Anspruchsbe rechtigung ein. Mit Verfügungen vom 6. Mai 2015 ( Urk. 7/16-17 = Urk. 3/3-4) stellte das AWA den Versicherten erneut wegen ungenügender persönlicher Arbeitsbemühungen ab 1. Dezember 2014 für die Dauer von 37 Tagen und ab 1. Januar 2015 für die Dauer von 46 Tagen in der Anspruchsberechtigung ein. Dagegen erhob der Versicherte am 8. Juni 2015 Einsprache ( Urk. 7/18 = Urk. 3/5), welche das AWA mit Einspracheentscheid vom 3 0. September 2015 abwies ( Urk. 7/20-21 = Urk. 5 / 9 = Urk. 2). 2. Der Versicherte erhob am 3 0. Oktober 2015 gegen den Einspracheentscheid vom 3 0. September 2015 ( Urk. 2) Beschwerde und beantragte, dieser sei aufzuheben und von einer Einstellung in der Anspruchsberechtigung sei abzusehen, even tuell sei die Dauer der Einstellung angemessen zu reduzieren (S. 2 ). Mit Beschwerdeantwort vom 3 0. November 2015 ( Urk. 6 ) beantrag te das AWA die A bweisung der Beschwerde, was dem Beschwerdeführer am 4. Dezember 2015 zur Kenntnis gebracht wurde ( Urk. 8 ). Mit Replik vom 2 2. Januar 2016 hielt der Beschwerdeführer an seinen bisherigen Anträgen fest ( Urk. 10), worauf der Beschwer degegner auf eine weitere Stellungnahme verzichtete ( Urk. 12. Der Einzelrichter zieht in Erwägung: 1. 1.1 Da der Streitwert Fr. 20’000.-- nicht übersteigt, fällt die Beurteilung der Be schwerde in die einzelrichterliche Zuständigkeit ( § 11 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht). 1.2 Nach Art. 17 Abs. 1 AVIG muss die versicherte Person, die Versicherungs leistungen beanspruchen will, mit Unterstützung des zuständigen Arbeit samtes alles Zumutbare unterneh men, um Arbeitslosigkeit zu vermeiden oder zu ver kürzen. Insbe sonde re ist sie verpflichtet, Arbeit zu suchen, nötigenfalls auch ausserhalb ihres bisherigen Berufes. Sie muss ihre Bemühun gen nachweisen können. Gemäss Art. 30 Abs. 1 lit. c AVIG ist die versicherte Person i n der Anspruchsberechtigung ein zustellen, wenn sie sich per sönlich nicht genügend um zumut bare Arbeit bemüht. Gemäss Art. 26 Abs. 2 Satz 1 der Verordnung über die obligatorische Arbeits losenversicherung und die Insolvenzentschädigung (AVIV) muss die versicherte Person den Nachweis der Arbeitsbemühungen für jede Kontrollperiode spätes tens am fünften Tag des folgenden Monats oder am ersten auf diesen Tag folgenden Werktag einreichen. Als Kontrollperiode gilt jeder Kalendermonat ( Art. 27a AVIV). Die Arbeitsbemühungen werden nach Art. 26 Abs. 2 Satz 2 AVIV nicht mehr berücksichtigt, wenn die versicherte Person die Frist verstrei chen lässt und keinen entschuldbaren Grund geltend macht. Die Einstellung erfolgt, ohne dass eine zusätzliche Frist gewährt werden müsste. Unerheblich ist, dass die Nachweise später erbracht werden, zum Beispiel in einem Einsprache verfahren ( vgl. BGE 139 V 164 E. 3.2). 1.3 Bei der Beurteilung de r Frage, ob sich eine versicher te Person genügend um zu mutbare Arbeit bemüht hat, ist nicht nur die Quantität, sonder n auch die Quali tät ihrer Bewer bungen von Bedeutung (BGE 139 V 524 E. 2.1.4, und 124 V 225 E. 4a je mit Hinweis en ). Dabei kommt es nicht auf den Erfolg der Arbeitsbemühungen an, sondern viel mehr auf die Tatsache und Intensität der selben ( BGE 124 V 225 E. 6; Urteil des Bundesgerichts C 16/07 vom 2 2. Februar 2007 E. 3.1 ). Die Ar beitsbemühungen müssen zudem um so intensiver sein, je weniger Aussicht eine versicherte Person hat, eine Stelle zu finden ( vgl. Barbara Kupfer Bucher, Bundesgesetz über die obligatorische Arbeitslosenversicherung und die Insolvenzent schädi gung, 4. Auflage, Zürich 2013, S. 104). Betreffend Quantität der persönlichen Arbeitsbemühungen können zwar keine eindeutigen Zahlenwerte angegeben werden, in der Regel müssen aber mindes tens zehn bis zwölf geeignete Arbeitsbemühungen je Kontrollperiode nachge wiesen werden ( BGE 139 V 524 E. 2.1.4; Urteil des Bundesgerichts 8C_917/2013 vom 4. März 2014 E. 2.2 ). Eine in qualitativer Hinsicht genügende Suchbemühung setzt voraus, dass mit dem möglichen Arbeitgeber tatsächlich ein Kontakt zustande kommt. Ist eine telefonische Kontaktnahme nicht möglich, hat zwingend eine schriftliche Bewerbung zu erfolgen oder die versicherte Person hat selber im Betrieb vorzu sprechen (Urteil des Bundesgerichts C 275/05 vom 6. November 2006 E. 3.2). Qualitativ nicht genügend ist die blosse Anmeldung bei einem Stellenvermitt lungsbüro ( vgl. Barbara Kupfer Bucher, a.a.O., S. 174 mit Hinweis). Qualifizierte Berufsleuten dürfen zudem ihre Suchbemühungen nur zu Beginn der Arbeits losigkeit auf den bisherigen Berufszweig beschränken (BGE 139 V 524 E. 2.1.3). 1.4 Die Dauer der Einstellung bemisst sich nach dem Grad des Verschuldens ( Art. 30 Abs. 3 AVIG) und beträgt 1 bis 15 Tage bei leichtem, 16 bis 30 Tage bei mittelschwerem und 31 bis 60 Tag e bei schwerem Verschulden ( Art. 45 Abs. 3 AVIV ). 2. 2.1 Der Beschwerdegegner begründete seinen Einspracheentscheid ( Urk. 2) damit, es sei unbestritten und durch die Akten erstellt, dass der Versicherte in der Kon trollperiode November 2014 keine Arbeitsbemühungen nachgewiesen habe (S. 3 Mitte). Die fehlenden Arbeitsbemühungen würden sich nicht mit dem Hinweis auf das ärztliche Zeugnis vom 1 0. Januar beziehungsweise den Bericht vom 1 9. Juni 2015 von Dr. med. Z.___ rechtfertigen lassen (S. 3 unten). Die Pflicht der Versicherungsleistungen beanspruchenden Person zur Arbeitssu che - als Teil der Schadenminderungspflicht - ergebe sich direkt aus dem Gesetz ( Art. 17 Abs. 1 AVIG). Gemäss AVIG-Praxis ALE Oktober 2012 Rz B 320 sei nur bei bestimmten Personenkategorien und Sachverhaltskonstellationen auf den Nachweis von Arbeitsbemühungen zu verzichten (S. 3 unten f.). G emäss Formu lar „Angaben der versicherten Person für den Monat November 2014“ habe im November 2014 keine Arbeitsunfähigkeit bestanden. So sei es dem Ver sicherten im November 2014 auch möglich gewesen, einen Zwischenverdienst im Umfang von rund Fr. 1‘121.-- zu erzielen. Nachdem Dr. Z.___ dem Ver sicher ten im fraglichen Zeitraum keine Arbeitsunfä higkeit bescheinigt habe, sei nicht nachvollziehbar, warum der Versicherte bei voller Arbeitsfähigkeit nicht auch in der Lage gewesen sein soll, sich im No vember 2014 im verlangten Umfang um Arbeitsstellen zu bewerben. Indem der Versicherte in der Kontroll periode November 2014 keine Arbeitsbemühungen nachzuweisen vermag, sei er der ihm obliegenden Schadenminderungspflicht nicht nachgekommen (S. 4 Mitte). Nachdem der Versicherte bereits in der 2. Rahmenfrist für den Leistungs bezug befindet, hätte ihm das System der Ar beitslosenversicherung somit ver traut sein müssen und ihm seine Pflicht zur rechtsgenüglichen Stellensuche kennen müssen. Erschwerend wirke der Um stand, dass der Versicherte bereits wegen fehlender Arbeitsbemühungen in den Kontrollperioden Juli, August, September sowie Oktober 2014 vorübergehend in der Anspruchsberechtigung habe ein ge stellt werden müssten, letztmals mit 25 Einstelltagen. Die vorüber gehende Ein stellung in der Anspruchsberechtigung erfolge im unteren Bereich des schweren Verschuldens und trage somit den konkreten Umständen ange messen Rech nung (S. 5 oben). 2.2 Dagegen machte der Beschwerdeführer in seiner Beschwerde ( Urk. 1) im Wesent li chen geltend, die Problematik des vorlie genden Falls liege darin, dass er in der Fähigkeit, Stellenbewerbungen zu tätigen und Arbeit zu suchen, aus gesund heit lichen Gründen eingeschränkt sei (S. 3 unten). Infolge Krankheit treffe ihn an der Nichteinhaltung der Vorgaben betreffend Stellenbe mühungen kein Ver schulden, weshalb sich die Einwände nicht gegen die auch ihm oblie genden Kontrollvorschriften, sondern gegen die bei deren Verletzung verfügten Sank tionen richte (S. 4 oben). Wie mit Bericht vom 1 0. Januar 2015 von Dr. med. Z.___ belegt, bestehe aufgrund des psychischen Leidens ein Unver mö gen, sich um die geforderte Anzahl Bewerbungen zu kümmern. Wie dem AWA bereits bekannt gemacht worden sei, leide er seit Kindheit an einer Autismus-Spektrum-Störung (ASS), Typ Asperger. Selbst wenn er grundsätzlich bei Aus übung einer angepassten Arbeit als arbeitsfähig betrachtet werde und dement sprechend nicht von der Invalidenversicherung zu berenten sei, seien seine Fä higkeiten bezüglich der Stellensuche, des Sich-Bewerbens, des Sich-Vorstellens wie auch des diesbezüglich initiativen Verhaltens sowie des struk turierten Vor gehens gesundheitlich bedingt beeinträchtigt. Es sei nicht mang eln der Wille oder etwa Faulheit, welche ihm vorzuwerfen seien. Er sei sich durchaus bewusst, dass er die Kontrollvor s chriften mit entsprechend genügen den Arbeitsbe müh ungen zu erfüllen hätte, auch sei er hierzu motiviert. Er sei aber dazu aus me di zinischen Gründen nicht imstande, wie Dr. med. Z.___ in ihrem Bericht vom 1 0. Januar 2015 bestens dargelegt habe. Sie beschreibe darin das Un vermögen, sich um die geforderte Anzahl an Bewer b ungen zu kümmern, wobei es sich um einen Ausdruck der Auswirkungen eines sehr komplexen Störungsbildes handle (S. 5). Nach Art. 43 ATSG sei das AWA als Durch füh rungs stelle der Arbeitslosenversicherung verpflichtet, den Sachver halt rechtsge nüg lich und objektiv von Amtes wegen abzuklären. Sollte das AWA den Bericht von Dr. med. Z.___ für nicht genügend erachten, so wäre es ent spre chend gehalten, weitere medizinische Abklärungen einzu holen, gegebenen falls auch ein Gutachten (S. 6 oben). Es werde nochmals fest gehalten, dass er nicht in der Lage sei, sich hinsichtlich der Arbeitsbemühungen zu organisieren (S. 6 unten). Nach dem Gesagten stehe fest, dass eine Beein trächtigung bei der Erfüllung der Kontrollvorschriften bestehe. Er sei jedoch grundsätzlich arbeits- und vermittlungsfähig. Von der Erfüllung der Kon troll vorschriften sei er denn auch nicht zu entbinden, benötige aber intensive Unterstützung, die nicht per manent von den Eltern gefordert werden könne. Die Nichterfüllung der Kon trollvorschriften könne ihm daher nicht zum Vorwurf gemacht werden, es treffe ihn kein Verschulden, weshalb die verhängte Sank tion der Einstellung unzuläs sig sei (S. 8 unten). 2.3 Strittig und zu prüfen ist, ob der Beschwerdeführer für die Kontrollperiode November 2014 zu Recht für die Dauer von 37 Tagen in der Anspruchsberechti gung eingestellt wurde. Soweit der Beschwerdeführer vorbringt, dass er hinsichtlich der mit Einsprache vom 8. Juni 2015 ebenfalls angefochtenen Verfügung Nr. B.___ über die Kontrollperiode Dezember 2014 (vgl. Urk. 3/4 = Urk. 7/17) keinen Einsprache entscheid erhalten habe, ist i h m nach Lage der Akten zu folgen. Der vorlie gend angefochtene Einspracheentscheid vom 2 8. September 2015 betrifft ledig lich die Verfügung Nr. A.___ über die Kontrollperiode November 2014 (vgl. Urk. 2). Der Beschwerdegegner bringt diesbezüglich vor, gemäss Geschäftskontrolle der Arbeitslosenversicherung ( Urk. 7/34) seien dem Rechtsvertreter des Beschwer deführers am 3 0. September 2015 die Einspracheentscheide beider Verfügungen zugestellt worden (vgl. Urk. 6). Der blosse Verweis auf eine interne Geschäfts kontrolle vermag keinen Nachweis der erfolgten Zustellung zu begründen und ist dementsprechend unbehelflich. Der Beschwerdegegner wird dies folglich noch nachzuholen ha ben. Soweit der Beschwerdeführer folglich die Aufhebung der Verfügung Nr. B.___ über die Kontrollperiode Dezember 2014 beantragt, ist darauf man gels Anfechtungsgegenstandes nicht einzutreten. 3. 3.1 Zunächst ist festzuhalten, dass die Vermittlungsfähigkeit - als eine der gesetzli chen Voraussetzungen für den Anspruch auf Arbeitslosenentschädigung ( Art. 8 Abs. 1 lit. f AVIG) - vorliegend unbestritten ist (vgl. Urk. 1, Urk. 2 S. 8 Ziff. 13) und deren Annahme nach Lage der Akten zu keinen Beanstandungen Anlass gibt, womit sich weitere Ausführungen hierzu erübrigen. 3.2 Nach Lage der Akten steht fest und ist ebenfalls u nbestritten, dass der Be schwerdeführer in der Kontrollperiode November 2014 überhaupt keine und damit in quantitativer Hinsicht ungenügende Arbeitsbemühungen nachgewiesen hat. Einen entschuldbaren Grund hie r für gibt es, entgegen der Ansicht des Be schwerdeführers, nicht. Grundsätzlich sanktioniert Art. 30 Abs. 1 lit. c AVIG eine Verletzung der in Art. 17 Abs. 1 AVIG statuierten Schadenminde rungs pflicht, ins besondere der Pflicht, sich genügend um Arbeit zu bemühen. Diese Verknüp fung soll Arbeitslose zur Stellensuche anspornen und eine missbräuch liche Beanspruchung der Arbeitslosenversicherung verhindern. Die Einstellung in der Anspruchsberechtigung bezweckt eine angemessene Mitbeteiligung der versi cherten Person an jenem Schaden, den sie durch ihr pflichtwidriges Ver halten der Arbeitslosenversicherung natürlich und adäquat kausal verursacht hat (BGE 124 V 225 E. 2b S. 227). Der Beschwerdeführer befindet sich aktenkundig schon in der zweiten Rahmen frist für den Leistungsbezug (vgl. Urk. 2 S. 5 oben ) und hatte somit Kenntnis von seiner Pflicht zur Stellensuche. Nachdem der Be schwerdeführer bereits in früheren Kontrollperioden in der Anspruchsberechti gung eingestellt wurde, musste ihm ebenso bewusst sein, dass weiteres pflicht widriges Verhalten mit einer erneuten Einstellung einhergehen wird. Indem der Beschwerdeführer den noch (überhaupt) keine Stellenbemühungen unternahm, nahm er das Risiko, einer längerdauernden Arbeitslosigkeit, in Kauf. Aus dem Umstand, dass der Arztbericht von Dr. Z.___ (vgl. Urk. 7/8) bestätigt, dass der Beschwerdeführer an einer sogenannten Autismus-Spektrum-Störung leidet, kann der Beschwerdeführer nichts zu seinen Gunsten ableiten. Zum einen lässt sich e ine entsprechende krankheitsbedingte Arbeitsunfähigkeit, welche einen Verzicht auf den Nachweis von Arbeitsbemühungen nach sich ziehen würde, daraus nicht entnehmen. Zum anderen ist zwar durchaus mög lich, d ass die gesundheitlichen Beeinträchtigungen die Stellensuche erschweren. Mit Bezug auf das ärztliche Zeugnis von Dr. Z.___ ist hingegen nicht nachvollziehbar, dass es dem Beschwerdeführer gänzlich unmöglich gewesen sein soll, in der entsprechenden Kontrollperiode Stellenbemühungen zu unter nehmen. Die von Dr. Z.___ genannten Schwierigkeiten vermögen den Beschwerdeführer nicht von Pflicht befreien, entsprechende Arbeitsbemühungen zu erbringen. Hinsichtlich der genannten Schwierigkeit einer Störung der Kommunikationsfähigkeit (nonverbal/paraverbal) der Wahrnehmung sowie Wech sel / Flexibilität ist zu bemerken, dass Bewerbungen in aller Regel schrift lich ein gereicht werden, ohne dass vorgängig zwingend ein persönlicher Kontakt nötig ist. Des Weiteren brauchen sowohl Motivationsschreiben als auch Lebens lauf in der Regel für unterschiedliche Bewerbungen lediglich angepasst und nicht jedes Mal neu aufgesetzt zu werden. 3.3 Soweit der Beschwerdeführer geltend macht, dass das RAV in der Pflicht stehe, ihn aktiv im Rahmen der Beratung zu unterstützen (vgl. Urk. 1 S. 7 unten f.), verkennt er, dass es vor dem Hintergrund der Schadenminderungspflicht in erster Linie in der Pflicht der Versicherungsleistungen beanspruchenden Person liegt, alles Zumutbare zu unternehmen, um Arbeitslosigkeit zu verkürzen (vor stehend E. 1.2). Inwiefern das RAV den Beschwerdeführer konkret (mehr) hätte unterstützen sollen, wird nicht weiter dargelegt. Es ist davon auszugehen, dass die vom Beschwerdeführer vor und nach der entsprechenden Kontrollperiode getätigten Stellenbemühungen in qualitativer Hinsicht in Ordnung gewesen waren, womit eine diesbezügliche üblicherweise von dem RAV angebotene Unter stützung im Sinne einer Beratung offenbar nicht notwendig war. Etwas Gegen teiliges ergibt sich auch nicht aus dem prozessorientierten Beratungs protokoll des Beschwerdegegners (vgl. Urk. 7/26). Es bleibt letztendlich in der Pflicht der versicherten Person, entsprechende Stellenbemühungen zu unternehmen, das RAV kann dies der versicherten Person nicht abnehmen. Aus dem zur Erfüllung ihrer Schadenminderungs pflich ten bestehenden Anspruch auf Unterstützung der zuständigen Amtsstellen kann indes kein Rechtsanspruch auf Arbeitsvermitt lung abgeleitet werden ( Kreis schrei ben des Staatssekretariats für Wirtschaft über die Arbeitslosenent schädi gung, AVIG-Praxis ALE, gültig ab Oktober 2012, R z B314 ). Im Weiteren geht aus dem prozessorientierten Beratungsprotokoll hervor, dass sich der Beschwer deführer beim Beratungsgespräch vom 1 7. November 2014 dahingehend äusserte, dass er einen „riesen Anschiss“ habe und total de motiviert sei. Zudem brachte der Beschwerdeführer keine Unterlagen zum Be ratungsgespräch mit ( Urk. 7/26 S. 7). Eine entsprechende Unterstüt zung/Beratung von Seiten des RAV gestaltet sich bei solchem eher unkooperati ven Verhalten entsprechend schwierig. Angesichts dieses Verhaltens erweist sich die Rüge nach aktiver Beratung als unbegründet. Nach dem Gesagten ist nicht ersichtlich, inwiefern das RAV weiterführende Unterstützung hätte leisten sollen und müssen, weshalb auf die Vorbringen zur diesbezüglichen Unterstüt zung durch die Organe der Arbeits losenversicherung nicht weiter ein zugehen ist. Im Übrigen könnte sich der Be schwerdeführer im Sinne einer weitergehen den Unterstützung auch von einer Beratungsstelle helfen lassen. 3.4 Ins Leere stösst schliesslich die Kritik des Beschwerdeführers, wonach vorlie gend keine einzelfallspezifische Beurteilung seiner Beeinträchtigungen stattge funden habe oder eine solche dem Beschwerdegegner nicht bekannt zu sein scheine (vgl. Urk. 1 S. 3 Ziff. 2). Wiederum lässt sich dem prozessorientierten Beratungsprotokoll entnehmen, dass die entsprechende Beratungsperson unter Berücksichtigung der beim Beschwerdeführer vorliegenden Umständen - an stelle der von der Rechtsprechung üblicherweise geforderten zehn bis zwölf Be werbungen je Kontrollperiode (BGE 139 V 524 E. 2.1.4) - eine entsprechend tiefere Anzahl im Umfang von sechs bis acht Stellenbemühungen definierte ( Urk. 7/26 S. 6 f.). 3.5 Zusammenfassend ist nach dem Gesagten nicht zu beanstanden, dass der Beschwerdegegner den Beschwerdeführer wegen ungenügender persönlicher Arbeitsbemühungen in der Anspruchsberechtigung eingestellt hat. 4. Die verfügte Einstellung in der Anspruchsberechtigung für die Dauer von 37 Tagen liegt im unteren Bereich des schweren Verschu ldens (vgl. vorstehend E. 1.4). Wird die versicherte Person wiederholt in der Anspruchsberechtigung einge stellt, so wird die Einstellungsdauer gemäss Art. 45 Abs. 5 AVIV angemessen verlängert, wobei die Einstellungen der letzten zwei Jahre berücksichtigt werden. Der Beschwerdegegner stellte den Beschwerdeführer wegen fehlender Ar beitsbemühungen in den Kontrollperioden Juli, August, September, sowie Okto ber 2014 bereits vorübergehend in der Anspruchsberechtigung ein (7 Tage für die Kontrollperiode Juli und August 2014, 13 Tage für September 2014 und 25 Tage für Oktober 2014; vgl. Urk. 7/29-32). Wie die vorliegend angefochtene erfolgten auch die früheren Einstellungen immer mit der Begründung, dass der Beschwerdeführer gar keine persönlichen Arbeitsbemühungen nachgewiesen hat. Nachdem der Beschwerdegegner die gesundheitlichen Umstände des Beschwer de führers bei der Definition der Anzahl Stellenbemühungen ab Januar 2015 schliesslich doch berücksichtigte und der Beschwerdeführer gemäss pro zess orientiertem Beratungsprotokoll seinen Pflichten ab diesem Zeitpunkt ta dellos nachkam, erscheint eine erneuten Verlängerung der Einstellungsdauer als nicht mehr angemessen. Das einstellungsrelevante und auf derselben Pflicht ver letz ung basierende Verschulden in Form von ungenügenden Arbeitsbemü hungen kann ohne Überprüfung der Vermittlungsfähigkeit nicht ohne weiteres erhöht werden. Vor diesem Hintergrund ist eine Einstellung in der Anspruchs berech ti gung im Umfang von 25 Tagen angemessen. Der angefochtene Einsprachee ntscheid ist somit dahin abzuändern, dass in teil weiser Gutheissung der Beschwerde die Zahl der Einstelltage auf 25 reduziert wird. 5. Nach Art. 61 lit. g ATSG in Verbindung mit § 34 des Gesetzes über das Sozial versicherungsgericht hat die obsiegende beschwerdeführende Person Anspruch auf den vom Gericht ohne Rücksicht auf den Streitwert nach der Bedeutung der Streitsache und nach der Schwierigkeit des Prozesses, dem Zeitaufwand und den Barauslagen festzusetzenden Ersatz der Parteikosten. Die teilweise obsiegende und anwaltlich vertretene Beschwerdeführerin hat Anspruch auf eine Partei entschädigung, die beim praxisgemässen Stundenansatz von Fr. 2 20.-- (zuzüg lich Mehrwertsteuer) ermessensweise auf Fr. 2‘ 000.-- (inklusive Barauslagen und Mehrwertsteuer) festzusetzen und von der Beschwerdegegnerin zu bezahlen ist. Der Einzelrichter erkennt: 1. In teilweiser Gutheissung der Beschwerde wird der Einspracheentscheid des Amtes für Wirtschaft und Arbeit (AWA) vom 2 8. September 2015 dahin abgeändert, dass die Einstellung in der Anspruchsberechtigung auf 25 Tage reduziert wird. 2. Das Verfahren ist kostenlos. 3. Die Beschwerdegegnerin wird verpflichtet, dem Beschwerdeführer eine Prozessent schädigung von Fr. 2 ‘ 000.-- (inkl. Barauslagen und MWSt) zu bezahlen. 4. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Rechtsanwalt Silvan Meier Rhein - Amt für Wirtschaft und Arbeit (AWA) - seco - Direktion für Arbeit - Arbeitslosenkasse des Kantons Zürich, Winterthur 5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der EinzelrichterDer Gerichtsschreiber MosimannP. Sager

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Sozialversicherungsgericht

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

des Kantons Zürich AL.2015.00247 AL.2015.00247

AL.2015.00247 II. Kammer

Sozialversicherungsrichter Mosimann als Einzelrichter

Gerichtsschreiber P. Sager

Urteil vom 23. Juni 2016

Urteil vom 23. Juni 2016 in Sachen

in Sachen X.___

X.___ Beschwerdeführer

Beschwerdeführer vertreten durch Rechtsanwalt Silvan Meier Rhein

vertreten durch Rechtsanwalt Silvan Meier Rhein advokatur rechtsanker

advokatur rechtsanker Ankerstrasse 24, Postfach 9822, 8036 Zürich

Ankerstrasse 24, Postfach 9822, 8036 Zürich gegen

gegen Amt für Wirtschaft und Arbeit (AWA)

Amt für Wirtschaft und Arbeit (AWA) Abteilung Arbeitslosenversicherung

Abteilung Arbeitslosenversicherung Stampfenbachstrasse 32, Postfach, 8090 Zürich

Stampfenbachstrasse 32, Postfach, 8090 Zürich Beschwerdegegner

Beschwerdegegner Sachverhalt:

Sachverhalt: 1. X.___, geboren 19 88, war seit dem 1. September 20 10 bei der Y.___, in der Produktion angestellt, als die Arbeitgeberin das Arbeitsverhältnis unter Einhaltung der Kündigungsfrist am 8. April 2013 auf den 3 1. Juli 201 3 auflös te ( Urk. 7 / 40 Ziff. 2-3, Ziff. 10-11). In der Folge meldete sich d er Versicherte am 1 0. Februar 201 4 beim Regionalen Arbeitsver mittlungszentrum (RAV) Uster zum Leistungsbezug an und stellte sich der Arbeitsv ermittlung zur Verfügung ( Urk. 7 / 36 ).

1. X.___, geboren 19 88, war seit dem 1. September 20 10 bei der Y.___, in der Produktion angestellt, als die Arbeitgeberin das Arbeitsverhältnis unter Einhaltung der Kündigungsfrist am 8. April 2013 auf den 3 1. Juli 201 3 auflös te ( Urk. 7 40 Ziff. 2-3, Ziff. 10-11). In der Folge meldete sich d er Versicherte am 1 0. Februar 201 4 beim Regionalen Arbeitsver mittlungszentrum (RAV) Uster zum Leistungsbezug an und stellte sich der Arbeitsv ermittlung zur Verfügung ( Urk. 7 36 ). Daraufhin stellte das Amt für Wirtschaft und Arbeit (AWA) den Versicherte n mit Verfügung vom 1 4. Mai 201 4 ( Urk. 7 / 29 ) wegen ungenügender persönlicher Arbeitsbemühungen ab 1 0. Februar 201 4 für die Dauer von 15 Tagen in der Anspruchsberechtigung ein. Mit Verfügungen vom 2 0. November 2014 ( Urk. 7/31-32) stellte das AWA den Versicherten wegen ungenügender persön licher Arbeitsbemühungen ab 1. Oktober 201 4 für die Dauer von 13 Tagen und ab 1. November 2014 für die Dauer von 25 Tagen in der Anspruchsbe rechtigung ein.

Daraufhin stellte das Amt für Wirtschaft und Arbeit (AWA) den Versicherte n mit Verfügung vom 1 4. Mai 201 4 ( Urk. 7 29 ) wegen ungenügender persönlicher Arbeitsbemühungen ab 1 0. Februar 201 4 für die Dauer von 15 Tagen in der Anspruchsberechtigung ein. Mit Verfügungen vom 2 0. November 2014 ( Urk. 7/31-32) stellte das AWA den Versicherten wegen ungenügender persön licher Arbeitsbemühungen ab 1. Oktober 201 4 für die Dauer von 13 Tagen und ab 1. November 2014 für die Dauer von 25 Tagen in der Anspruchsbe rechtigung ein. Mit Verfügungen vom 6. Mai 2015 ( Urk. 7/16-17 = Urk. 3/3-4) stellte das AWA den Versicherten erneut wegen ungenügender persönlicher Arbeitsbemühungen ab 1. Dezember 2014 für die Dauer von 37 Tagen und ab 1. Januar 2015 für die Dauer von 46 Tagen in der Anspruchsberechtigung ein.

Mit Verfügungen vom 6. Mai 2015 ( Urk. 7/16-17 = Urk. 3/3-4) stellte das AWA den Versicherten erneut wegen ungenügender persönlicher Arbeitsbemühungen ab 1. Dezember 2014 für die Dauer von 37 Tagen und ab 1. Januar 2015 für die Dauer von 46 Tagen in der Anspruchsberechtigung ein. Dagegen erhob der Versicherte am 8. Juni 2015 Einsprache ( Urk. 7/18 = Urk. 3/5), welche das AWA mit Einspracheentscheid vom 3 0. September 2015 abwies ( Urk. 7/20-21 = Urk. 5 / 9 = Urk. 2).

Dagegen erhob der Versicherte am 8. Juni 2015 Einsprache ( Urk. 7/18 = Urk. 3/5), welche das AWA mit Einspracheentscheid vom 3 0. September 2015 abwies ( Urk. 7/20-21 = Urk. 5 9 = Urk. 2). 2. Der Versicherte erhob am 3 0. Oktober 2015 gegen den Einspracheentscheid vom 3 0. September 2015 ( Urk. 2) Beschwerde und beantragte, dieser sei aufzuheben und von einer Einstellung in der Anspruchsberechtigung sei abzusehen, even tuell sei die Dauer der Einstellung angemessen zu reduzieren (S. 2 ).

2. Der Versicherte erhob am 3 0. Oktober 2015 gegen den Einspracheentscheid vom 3 0. September 2015 ( Urk. 2) Beschwerde und beantragte, dieser sei aufzuheben und von einer Einstellung in der Anspruchsberechtigung sei abzusehen, even tuell sei die Dauer der Einstellung angemessen zu reduzieren (S. 2 ). Mit Beschwerdeantwort vom 3 0. November 2015 ( Urk. 6 ) beantrag te das AWA die A bweisung der Beschwerde, was dem Beschwerdeführer am 4. Dezember 2015 zur Kenntnis gebracht wurde ( Urk. 8 ). Mit Replik vom 2 2. Januar 2016 hielt der Beschwerdeführer an seinen bisherigen Anträgen fest ( Urk. 10), worauf der Beschwer degegner auf eine weitere Stellungnahme verzichtete ( Urk. 12.

Mit Beschwerdeantwort vom 3 0. November 2015 ( Urk. 6 ) beantrag te das AWA die A bweisung der Beschwerde, was dem Beschwerdeführer am 4. Dezember 2015 zur Kenntnis gebracht wurde ( Urk. 8 ). Mit Replik vom 2 2. Januar 2016 hielt der Beschwerdeführer an seinen bisherigen Anträgen fest ( Urk. 10), worauf der Beschwer degegner auf eine weitere Stellungnahme verzichtete ( Urk. 12. Der Einzelrichter zieht in Erwägung:

Der Einzelrichter zieht in Erwägung: 1.

1. 1.1 Da der Streitwert Fr. 20’000.-- nicht übersteigt, fällt die Beurteilung der Be schwerde in die einzelrichterliche Zuständigkeit ( § 11 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht).

1.1 Da der Streitwert Fr. 20’000.-- nicht übersteigt, fällt die Beurteilung der Be schwerde in die einzelrichterliche Zuständigkeit ( § 11 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht). 1.2 Nach Art. 17 Abs. 1 AVIG muss die versicherte Person, die Versicherungs leistungen beanspruchen will, mit Unterstützung des zuständigen Arbeit samtes alles Zumutbare unterneh men, um Arbeitslosigkeit zu vermeiden oder zu ver kürzen. Insbe sonde re ist sie verpflichtet, Arbeit zu suchen, nötigenfalls auch ausserhalb ihres bisherigen Berufes. Sie muss ihre Bemühun gen nachweisen können. Gemäss Art. 30 Abs. 1 lit. c AVIG ist die versicherte Person i n der Anspruchsberechtigung ein zustellen, wenn sie sich per sönlich nicht genügend um zumut bare Arbeit bemüht.

Nach Art. 17 Abs. 1 AVIG muss die versicherte Person, die Versicherungs leistungen beanspruchen will, mit Unterstützung des zuständigen Arbeit samtes alles Zumutbare unterneh men, um Arbeitslosigkeit zu vermeiden oder zu ver kürzen. Insbe sonde re ist sie verpflichtet, Arbeit zu suchen, nötigenfalls auch ausserhalb ihres bisherigen Berufes. Sie muss ihre Bemühun gen nachweisen können. Gemäss Art. 30 Abs. 1 lit. c AVIG ist die versicherte Person i n der Anspruchsberechtigung ein zustellen, wenn sie sich per sönlich nicht genügend um zumut bare Arbeit bemüht. Gemäss Art. 26 Abs. 2 Satz 1 der Verordnung über die obligatorische Arbeits losenversicherung und die Insolvenzentschädigung (AVIV) muss die versicherte Person den Nachweis der Arbeitsbemühungen für jede Kontrollperiode spätes tens am fünften Tag des folgenden Monats oder am ersten auf diesen Tag folgenden Werktag einreichen. Als Kontrollperiode gilt jeder Kalendermonat ( Art. 27a AVIV). Die Arbeitsbemühungen werden nach Art. 26 Abs. 2 Satz 2 AVIV nicht mehr berücksichtigt, wenn die versicherte Person die Frist verstrei chen lässt und keinen entschuldbaren Grund geltend macht. Die Einstellung erfolgt, ohne dass eine zusätzliche Frist gewährt werden müsste. Unerheblich ist, dass die Nachweise später erbracht werden, zum Beispiel in einem Einsprache verfahren ( vgl. BGE 139 V 164 E. 3.2).

Gemäss Art. 26 Abs. 2 Satz 1 der Verordnung über die obligatorische Arbeits losenversicherung und die Insolvenzentschädigung (AVIV) muss die versicherte Person den Nachweis der Arbeitsbemühungen für jede Kontrollperiode spätes tens am fünften Tag des folgenden Monats oder am ersten auf diesen Tag folgenden Werktag einreichen. Als Kontrollperiode gilt jeder Kalendermonat ( Art. 27a AVIV). Die Arbeitsbemühungen werden nach Art. 26 Abs. 2 Satz 2 AVIV nicht mehr berücksichtigt, wenn die versicherte Person die Frist verstrei chen lässt und keinen entschuldbaren Grund geltend macht. Die Einstellung erfolgt, ohne dass eine zusätzliche Frist gewährt werden müsste. Unerheblich ist, dass die Nachweise später erbracht werden, zum Beispiel in einem Einsprache verfahren ( vgl. BGE 139 V 164 E. 3.2). 1.3 Bei der Beurteilung de r Frage, ob sich eine versicher te Person genügend um zu mutbare Arbeit bemüht hat, ist nicht nur die Quantität, sonder n auch die Quali tät ihrer Bewer bungen von Bedeutung (BGE 139 V 524 E. 2.1.4, und 124 V 225 E. 4a je mit Hinweis en ).

Bei der Beurteilung de r Frage, ob sich eine versicher te Person genügend um zu mutbare Arbeit bemüht hat, ist nicht nur die Quantität, sonder n auch die Quali tät ihrer Bewer bungen von Bedeutung (BGE 139 V 524 E. 2.1.4, und 124 V 225 E. 4a je mit Hinweis en ). Dabei kommt es nicht auf den Erfolg der Arbeitsbemühungen an, sondern viel mehr auf die Tatsache und Intensität der selben ( BGE 124 V 225 E. 6; Urteil des Bundesgerichts C 16/07 vom 2 2. Februar 2007 E. 3.1 ). Die Ar beitsbemühungen müssen zudem um so intensiver sein, je weniger Aussicht eine versicherte Person hat, eine Stelle zu finden ( vgl. Barbara Kupfer Bucher, Bundesgesetz über die obligatorische Arbeitslosenversicherung und die Insolvenzent schädi gung, 4. Auflage, Zürich 2013, S. 104).

Dabei kommt es nicht auf den Erfolg der Arbeitsbemühungen an, sondern viel mehr auf die Tatsache und Intensität der selben ( BGE 124 V 225 E. 6; Urteil des Bundesgerichts C 16/07 vom 2 2. Februar 2007 E. 3.1 ). Die Ar beitsbemühungen müssen zudem um so intensiver sein, je weniger Aussicht eine versicherte Person hat, eine Stelle zu finden ( vgl. Barbara Kupfer Bucher, Bundesgesetz über die obligatorische Arbeitslosenversicherung und die Insolvenzent schädi gung, 4. Auflage, Zürich 2013, S. 104). Betreffend Quantität der persönlichen Arbeitsbemühungen können zwar keine eindeutigen Zahlenwerte angegeben werden, in der Regel müssen aber mindes tens zehn bis zwölf geeignete Arbeitsbemühungen je Kontrollperiode nachge wiesen werden ( BGE 139 V 524 E. 2.1.4; Urteil des Bundesgerichts 8C_917/2013 vom 4. März 2014 E. 2.2 ).

Betreffend Quantität der persönlichen Arbeitsbemühungen können zwar keine eindeutigen Zahlenwerte angegeben werden, in der Regel müssen aber mindes tens zehn bis zwölf geeignete Arbeitsbemühungen je Kontrollperiode nachge wiesen werden ( BGE 139 V 524 E. 2.1.4; Urteil des Bundesgerichts 8C_917/2013 vom 4. März 2014 E. 2.2 ). Eine in qualitativer Hinsicht genügende Suchbemühung setzt voraus, dass mit dem möglichen Arbeitgeber tatsächlich ein Kontakt zustande kommt. Ist eine telefonische Kontaktnahme nicht möglich, hat zwingend eine schriftliche Bewerbung zu erfolgen oder die versicherte Person hat selber im Betrieb vorzu sprechen (Urteil des Bundesgerichts C 275/05 vom 6. November 2006 E. 3.2). Qualitativ nicht genügend ist die blosse Anmeldung bei einem Stellenvermitt lungsbüro ( vgl. Barbara Kupfer Bucher, a.a.O., S. 174 mit Hinweis). Qualifizierte Berufsleuten dürfen zudem ihre Suchbemühungen nur zu Beginn der Arbeits losigkeit auf den bisherigen Berufszweig beschränken (BGE 139 V 524 E. 2.1.3).

Eine in qualitativer Hinsicht genügende Suchbemühung setzt voraus, dass mit dem möglichen Arbeitgeber tatsächlich ein Kontakt zustande kommt. Ist eine telefonische Kontaktnahme nicht möglich, hat zwingend eine schriftliche Bewerbung zu erfolgen oder die versicherte Person hat selber im Betrieb vorzu sprechen (Urteil des Bundesgerichts C 275/05 vom 6. November 2006 E. 3.2). Qualitativ nicht genügend ist die blosse Anmeldung bei einem Stellenvermitt lungsbüro ( vgl. Barbara Kupfer Bucher, a.a.O., S. 174 mit Hinweis). Qualifizierte Berufsleuten dürfen zudem ihre Suchbemühungen nur zu Beginn der Arbeits losigkeit auf den bisherigen Berufszweig beschränken (BGE 139 V 524 E. 2.1.3). 1.4 Die Dauer der Einstellung bemisst sich nach dem Grad des Verschuldens ( Art. 30 Abs. 3 AVIG) und beträgt 1 bis 15 Tage bei leichtem, 16 bis 30 Tage bei mittelschwerem und 31 bis 60 Tag e bei schwerem Verschulden ( Art. 45 Abs. 3 AVIV ).

1.4 Die Dauer der Einstellung bemisst sich nach dem Grad des Verschuldens ( Art. 30 Abs. 3 AVIG) und beträgt 1 bis 15 Tage bei leichtem, 16 bis 30 Tage bei mittelschwerem und 31 bis 60 Tag e bei schwerem Verschulden ( Art. 45 Abs. 3 AVIV ). 2.

2. 2.1 Der Beschwerdegegner begründete seinen Einspracheentscheid ( Urk. 2) damit, es sei unbestritten und durch die Akten erstellt, dass der Versicherte in der Kon trollperiode November 2014 keine Arbeitsbemühungen nachgewiesen habe (S. 3 Mitte). Die fehlenden Arbeitsbemühungen würden sich nicht mit dem Hinweis auf das ärztliche Zeugnis vom 1 0. Januar beziehungsweise den Bericht vom 1 9. Juni 2015 von Dr. med. Z.___ rechtfertigen lassen (S. 3 unten). Die Pflicht der Versicherungsleistungen beanspruchenden Person zur Arbeitssu che - als Teil der Schadenminderungspflicht - ergebe sich direkt aus dem Gesetz ( Art. 17 Abs. 1 AVIG). Gemäss AVIG-Praxis ALE Oktober 2012 Rz B 320 sei nur bei bestimmten Personenkategorien und Sachverhaltskonstellationen auf den Nachweis von Arbeitsbemühungen zu verzichten (S. 3 unten f.). G emäss Formu lar „Angaben der versicherten Person für den Monat November 2014“ habe im November 2014 keine Arbeitsunfähigkeit bestanden. So sei es dem Ver sicherten im November 2014 auch möglich gewesen, einen Zwischenverdienst im Umfang von rund Fr. 1‘121.-- zu erzielen. Nachdem Dr. Z.___ dem Ver sicher ten im fraglichen Zeitraum keine Arbeitsunfä higkeit bescheinigt habe, sei nicht nachvollziehbar, warum der Versicherte bei voller Arbeitsfähigkeit nicht auch in der Lage gewesen sein soll, sich im No vember 2014 im verlangten Umfang um Arbeitsstellen zu bewerben. Indem der Versicherte in der Kontroll periode November 2014 keine Arbeitsbemühungen nachzuweisen vermag, sei er der ihm obliegenden Schadenminderungspflicht nicht nachgekommen (S. 4 Mitte). Nachdem der Versicherte bereits in der 2. Rahmenfrist für den Leistungs bezug befindet, hätte ihm das System der Ar beitslosenversicherung somit ver traut sein müssen und ihm seine Pflicht zur rechtsgenüglichen Stellensuche kennen müssen. Erschwerend wirke der Um stand, dass der Versicherte bereits wegen fehlender Arbeitsbemühungen in den Kontrollperioden Juli, August, September sowie Oktober 2014 vorübergehend in der Anspruchsberechtigung habe ein ge stellt werden müssten, letztmals mit 25 Einstelltagen. Die vorüber gehende Ein stellung in der Anspruchsberechtigung erfolge im unteren Bereich des schweren Verschuldens und trage somit den konkreten Umständen ange messen Rech nung (S. 5 oben).

2.1 Der Beschwerdegegner begründete seinen Einspracheentscheid ( Urk. 2) damit, es sei unbestritten und durch die Akten erstellt, dass der Versicherte in der Kon trollperiode November 2014 keine Arbeitsbemühungen nachgewiesen habe (S. 3 Mitte). Die fehlenden Arbeitsbemühungen würden sich nicht mit dem Hinweis auf das ärztliche Zeugnis vom 1 0. Januar beziehungsweise den Bericht vom 1 9. Juni 2015 von Dr. med. Z.___ rechtfertigen lassen (S. 3 unten). Die Pflicht der Versicherungsleistungen beanspruchenden Person zur Arbeitssu che - als Teil der Schadenminderungspflicht - ergebe sich direkt aus dem Gesetz ( Art. 17 Abs. 1 AVIG). Gemäss AVIG-Praxis ALE Oktober 2012 Rz B 320 sei nur bei bestimmten Personenkategorien und Sachverhaltskonstellationen auf den Nachweis von Arbeitsbemühungen zu verzichten (S. 3 unten f.). G emäss Formu lar „Angaben der versicherten Person für den Monat November 2014“ habe im November 2014 keine Arbeitsunfähigkeit bestanden. So sei es dem Ver sicherten im November 2014 auch möglich gewesen, einen Zwischenverdienst im Umfang von rund Fr. 1‘121.-- zu erzielen. Nachdem Dr. Z.___ dem Ver sicher ten im fraglichen Zeitraum keine Arbeitsunfä higkeit bescheinigt habe, sei nicht nachvollziehbar, warum der Versicherte bei voller Arbeitsfähigkeit nicht auch in der Lage gewesen sein soll, sich im No vember 2014 im verlangten Umfang um Arbeitsstellen zu bewerben. Indem der Versicherte in der Kontroll periode November 2014 keine Arbeitsbemühungen nachzuweisen vermag, sei er der ihm obliegenden Schadenminderungspflicht nicht nachgekommen (S. 4 Mitte). Nachdem der Versicherte bereits in der 2. Rahmenfrist für den Leistungs bezug befindet, hätte ihm das System der Ar beitslosenversicherung somit ver traut sein müssen und ihm seine Pflicht zur rechtsgenüglichen Stellensuche kennen müssen. Erschwerend wirke der Um stand, dass der Versicherte bereits wegen fehlender Arbeitsbemühungen in den Kontrollperioden Juli, August, September sowie Oktober 2014 vorübergehend in der Anspruchsberechtigung habe ein ge stellt werden müssten, letztmals mit 25 Einstelltagen. Die vorüber gehende Ein stellung in der Anspruchsberechtigung erfolge im unteren Bereich des schweren Verschuldens und trage somit den konkreten Umständen ange messen Rech nung (S. 5 oben). 2.2 Dagegen machte der Beschwerdeführer in seiner Beschwerde ( Urk. 1) im Wesent li chen geltend, die Problematik des vorlie genden Falls liege darin, dass er in der Fähigkeit, Stellenbewerbungen zu tätigen und Arbeit zu suchen, aus gesund heit lichen Gründen eingeschränkt sei (S. 3 unten). Infolge Krankheit treffe ihn an der Nichteinhaltung der Vorgaben betreffend Stellenbe mühungen kein Ver schulden, weshalb sich die Einwände nicht gegen die auch ihm oblie genden Kontrollvorschriften, sondern gegen die bei deren Verletzung verfügten Sank tionen richte (S. 4 oben). Wie mit Bericht vom 1 0. Januar 2015 von Dr. med. Z.___ belegt, bestehe aufgrund des psychischen Leidens ein Unver mö gen, sich um die geforderte Anzahl Bewerbungen zu kümmern. Wie dem AWA bereits bekannt gemacht worden sei, leide er seit Kindheit an einer Autismus-Spektrum-Störung (ASS), Typ Asperger. Selbst wenn er grundsätzlich bei Aus übung einer angepassten Arbeit als arbeitsfähig betrachtet werde und dement sprechend nicht von der Invalidenversicherung zu berenten sei, seien seine Fä higkeiten bezüglich der Stellensuche, des Sich-Bewerbens, des Sich-Vorstellens wie auch des diesbezüglich initiativen Verhaltens sowie des struk turierten Vor gehens gesundheitlich bedingt beeinträchtigt. Es sei nicht mang eln der Wille oder etwa Faulheit, welche ihm vorzuwerfen seien. Er sei sich durchaus bewusst, dass er die Kontrollvor s chriften mit entsprechend genügen den Arbeitsbe müh ungen zu erfüllen hätte, auch sei er hierzu motiviert. Er sei aber dazu aus me di zinischen Gründen nicht imstande, wie Dr. med. Z.___ in ihrem Bericht vom 1 0. Januar 2015 bestens dargelegt habe. Sie beschreibe darin das Un vermögen, sich um die geforderte Anzahl an Bewer b ungen zu kümmern, wobei es sich um einen Ausdruck der Auswirkungen eines sehr komplexen Störungsbildes handle (S. 5). Nach Art. 43 ATSG sei das AWA als Durch füh rungs stelle der Arbeitslosenversicherung verpflichtet, den Sachver halt rechtsge nüg lich und objektiv von Amtes wegen abzuklären. Sollte das AWA den Bericht von Dr. med. Z.___ für nicht genügend erachten, so wäre es ent spre chend gehalten, weitere medizinische Abklärungen einzu holen, gegebenen falls auch ein Gutachten (S. 6 oben). Es werde nochmals fest gehalten, dass er nicht in der Lage sei, sich hinsichtlich der Arbeitsbemühungen zu organisieren (S. 6 unten). Nach dem Gesagten stehe fest, dass eine Beein trächtigung bei der Erfüllung der Kontrollvorschriften bestehe. Er sei jedoch grundsätzlich arbeits- und vermittlungsfähig. Von der Erfüllung der Kon troll vorschriften sei er denn auch nicht zu entbinden, benötige aber intensive Unterstützung, die nicht per manent von den Eltern gefordert werden könne. Die Nichterfüllung der Kon trollvorschriften könne ihm daher nicht zum Vorwurf gemacht werden, es treffe ihn kein Verschulden, weshalb die verhängte Sank tion der Einstellung unzuläs sig sei (S. 8 unten).

2.2 Dagegen machte der Beschwerdeführer in seiner Beschwerde ( Urk. 1) im Wesent li chen geltend, die Problematik des vorlie genden Falls liege darin, dass er in der Fähigkeit, Stellenbewerbungen zu tätigen und Arbeit zu suchen, aus gesund heit lichen Gründen eingeschränkt sei (S. 3 unten). Infolge Krankheit treffe ihn an der Nichteinhaltung der Vorgaben betreffend Stellenbe mühungen kein Ver schulden, weshalb sich die Einwände nicht gegen die auch ihm oblie genden Kontrollvorschriften, sondern gegen die bei deren Verletzung verfügten Sank tionen richte (S. 4 oben). Wie mit Bericht vom 1 0. Januar 2015 von Dr. med. Z.___ belegt, bestehe aufgrund des psychischen Leidens ein Unver mö gen, sich um die geforderte Anzahl Bewerbungen zu kümmern. Wie dem AWA bereits bekannt gemacht worden sei, leide er seit Kindheit an einer Autismus-Spektrum-Störung (ASS), Typ Asperger. Selbst wenn er grundsätzlich bei Aus übung einer angepassten Arbeit als arbeitsfähig betrachtet werde und dement sprechend nicht von der Invalidenversicherung zu berenten sei, seien seine Fä higkeiten bezüglich der Stellensuche, des Sich-Bewerbens, des Sich-Vorstellens wie auch des diesbezüglich initiativen Verhaltens sowie des struk turierten Vor gehens gesundheitlich bedingt beeinträchtigt. Es sei nicht mang eln der Wille oder etwa Faulheit, welche ihm vorzuwerfen seien. Er sei sich durchaus bewusst, dass er die Kontrollvor s chriften mit entsprechend genügen den Arbeitsbe müh ungen zu erfüllen hätte, auch sei er hierzu motiviert. Er sei aber dazu aus me di zinischen Gründen nicht imstande, wie Dr. med. Z.___ in ihrem Bericht vom 1 0. Januar 2015 bestens dargelegt habe. Sie beschreibe darin das Un vermögen, sich um die geforderte Anzahl an Bewer b ungen zu kümmern, wobei es sich um einen Ausdruck der Auswirkungen eines sehr komplexen Störungsbildes handle (S. 5). Nach Art. 43 ATSG sei das AWA als Durch füh rungs stelle der Arbeitslosenversicherung verpflichtet, den Sachver halt rechtsge nüg lich und objektiv von Amtes wegen abzuklären. Sollte das AWA den Bericht von Dr. med. Z.___ für nicht genügend erachten, so wäre es ent spre chend gehalten, weitere medizinische Abklärungen einzu holen, gegebenen falls auch ein Gutachten (S. 6 oben). Es werde nochmals fest gehalten, dass er nicht in der Lage sei, sich hinsichtlich der Arbeitsbemühungen zu organisieren (S. 6 unten). Nach dem Gesagten stehe fest, dass eine Beein trächtigung bei der Erfüllung der Kontrollvorschriften bestehe. Er sei jedoch grundsätzlich arbeits- und vermittlungsfähig. Von der Erfüllung der Kon troll vorschriften sei er denn auch nicht zu entbinden, benötige aber intensive Unterstützung, die nicht per manent von den Eltern gefordert werden könne. Die Nichterfüllung der Kon trollvorschriften könne ihm daher nicht zum Vorwurf gemacht werden, es treffe ihn kein Verschulden, weshalb die verhängte Sank tion der Einstellung unzuläs sig sei (S. 8 unten). 2.3 Strittig und zu prüfen ist, ob der Beschwerdeführer für die Kontrollperiode November 2014 zu Recht für die Dauer von 37 Tagen in der Anspruchsberechti gung eingestellt wurde.

2.3 Strittig und zu prüfen ist, ob der Beschwerdeführer für die Kontrollperiode November 2014 zu Recht für die Dauer von 37 Tagen in der Anspruchsberechti gung eingestellt wurde. Soweit der Beschwerdeführer vorbringt, dass er hinsichtlich der mit Einsprache vom 8. Juni 2015 ebenfalls angefochtenen Verfügung Nr. B.___ über die Kontrollperiode Dezember 2014 (vgl. Urk. 3/4 = Urk. 7/17) keinen Einsprache entscheid erhalten habe, ist i h m nach Lage der Akten zu folgen. Der vorlie gend angefochtene Einspracheentscheid vom 2 8. September 2015 betrifft ledig lich die Verfügung Nr. A.___ über die Kontrollperiode November 2014 (vgl. Urk. 2).

Soweit der Beschwerdeführer vorbringt, dass er hinsichtlich der mit Einsprache vom 8. Juni 2015 ebenfalls angefochtenen Verfügung Nr. B.___ über die Kontrollperiode Dezember 2014 (vgl. Urk. 3/4 = Urk. 7/17) keinen Einsprache entscheid erhalten habe, ist i h m nach Lage der Akten zu folgen. Der vorlie gend angefochtene Einspracheentscheid vom 2 8. September 2015 betrifft ledig lich die Verfügung Nr. A.___ über die Kontrollperiode November 2014 (vgl. Urk. 2). Der Beschwerdegegner bringt diesbezüglich vor, gemäss Geschäftskontrolle der Arbeitslosenversicherung ( Urk. 7/34) seien dem Rechtsvertreter des Beschwer deführers am 3 0. September 2015 die Einspracheentscheide beider Verfügungen zugestellt worden (vgl. Urk. 6). Der blosse Verweis auf eine interne Geschäfts kontrolle vermag keinen Nachweis der erfolgten Zustellung zu begründen und ist dementsprechend unbehelflich. Der Beschwerdegegner wird dies folglich noch nachzuholen ha ben.

Der Beschwerdegegner bringt diesbezüglich vor, gemäss Geschäftskontrolle der Arbeitslosenversicherung ( Urk. 7/34) seien dem Rechtsvertreter des Beschwer deführers am 3 0. September 2015 die Einspracheentscheide beider Verfügungen zugestellt worden (vgl. Urk. 6). Der blosse Verweis auf eine interne Geschäfts kontrolle vermag keinen Nachweis der erfolgten Zustellung zu begründen und ist dementsprechend unbehelflich. Der Beschwerdegegner wird dies folglich noch nachzuholen ha ben. Soweit der Beschwerdeführer folglich die Aufhebung der Verfügung Nr. B.___ über die Kontrollperiode Dezember 2014 beantragt, ist darauf man gels Anfechtungsgegenstandes nicht einzutreten.

Soweit der Beschwerdeführer folglich die Aufhebung der Verfügung Nr. B.___ über die Kontrollperiode Dezember 2014 beantragt, ist darauf man gels Anfechtungsgegenstandes nicht einzutreten. 3.

3. 3.1 Zunächst ist festzuhalten, dass die Vermittlungsfähigkeit - als eine der gesetzli chen Voraussetzungen für den Anspruch auf Arbeitslosenentschädigung ( Art. 8 Abs. 1 lit. f AVIG) - vorliegend unbestritten ist (vgl. Urk. 1, Urk. 2 S. 8 Ziff. 13) und deren Annahme nach Lage der Akten zu keinen Beanstandungen Anlass gibt, womit sich weitere Ausführungen hierzu erübrigen.

3.1 Zunächst ist festzuhalten, dass die Vermittlungsfähigkeit als eine der gesetzli chen Voraussetzungen für den Anspruch auf Arbeitslosenentschädigung ( Art. 8 Abs. 1 lit. f AVIG) vorliegend unbestritten ist (vgl. Urk. 1, Urk. 2 S. 8 Ziff. 13) und deren Annahme nach Lage der Akten zu keinen Beanstandungen Anlass gibt, womit sich weitere Ausführungen hierzu erübrigen. 3.2 Nach Lage der Akten steht fest und ist ebenfalls u nbestritten, dass der Be schwerdeführer in der Kontrollperiode November 2014 überhaupt keine und damit in quantitativer Hinsicht ungenügende Arbeitsbemühungen nachgewiesen hat.

3.2 Nach Lage der Akten steht fest und ist ebenfalls u nbestritten, dass der Be schwerdeführer in der Kontrollperiode November 2014 überhaupt keine und damit in quantitativer Hinsicht ungenügende Arbeitsbemühungen nachgewiesen hat. Einen entschuldbaren Grund hie r für gibt es, entgegen der Ansicht des Be schwerdeführers, nicht. Grundsätzlich sanktioniert Art. 30 Abs. 1 lit. c AVIG eine Verletzung der in Art. 17 Abs. 1 AVIG statuierten Schadenminde rungs pflicht, ins besondere der Pflicht, sich genügend um Arbeit zu bemühen. Diese Verknüp fung soll Arbeitslose zur Stellensuche anspornen und eine missbräuch liche Beanspruchung der Arbeitslosenversicherung verhindern. Die Einstellung in der Anspruchsberechtigung bezweckt eine angemessene Mitbeteiligung der versi cherten Person an jenem Schaden, den sie durch ihr pflichtwidriges Ver halten der Arbeitslosenversicherung natürlich und adäquat kausal verursacht hat (BGE 124 V 225 E. 2b S. 227).

Einen entschuldbaren Grund hie r für gibt es, entgegen der Ansicht des Be schwerdeführers, nicht. Grundsätzlich sanktioniert Art. 30 Abs. 1 lit. c AVIG eine Verletzung der in Art. 17 Abs. 1 AVIG statuierten Schadenminde rungs pflicht, ins besondere der Pflicht, sich genügend um Arbeit zu bemühen. Diese Verknüp fung soll Arbeitslose zur Stellensuche anspornen und eine missbräuch liche Beanspruchung der Arbeitslosenversicherung verhindern. Die Einstellung in der Anspruchsberechtigung bezweckt eine angemessene Mitbeteiligung der versi cherten Person an jenem Schaden, den sie durch ihr pflichtwidriges Ver halten der Arbeitslosenversicherung natürlich und adäquat kausal verursacht hat (BGE 124 V 225 E. 2b S. 227). Der Beschwerdeführer befindet sich aktenkundig schon in der zweiten Rahmen frist für den Leistungsbezug (vgl. Urk. 2 S. 5 oben ) und hatte somit Kenntnis von seiner Pflicht zur Stellensuche. Nachdem der Be schwerdeführer bereits in früheren Kontrollperioden in der Anspruchsberechti gung eingestellt wurde, musste ihm ebenso bewusst sein, dass weiteres pflicht widriges Verhalten mit einer erneuten Einstellung einhergehen wird. Indem der Beschwerdeführer den noch (überhaupt) keine Stellenbemühungen unternahm, nahm er das Risiko, einer längerdauernden Arbeitslosigkeit, in Kauf.

Der Beschwerdeführer befindet sich aktenkundig schon in der zweiten Rahmen frist für den Leistungsbezug (vgl. Urk. 2 S. 5 oben ) und hatte somit Kenntnis von seiner Pflicht zur Stellensuche. Nachdem der Be schwerdeführer bereits in früheren Kontrollperioden in der Anspruchsberechti gung eingestellt wurde, musste ihm ebenso bewusst sein, dass weiteres pflicht widriges Verhalten mit einer erneuten Einstellung einhergehen wird. Indem der Beschwerdeführer den noch (überhaupt) keine Stellenbemühungen unternahm, nahm er das Risiko, einer längerdauernden Arbeitslosigkeit, in Kauf. Aus dem Umstand, dass der Arztbericht von Dr. Z.___ (vgl. Urk. 7/8) bestätigt, dass der Beschwerdeführer an einer sogenannten Autismus-Spektrum-Störung leidet, kann der Beschwerdeführer nichts zu seinen Gunsten ableiten. Zum einen lässt sich e ine entsprechende krankheitsbedingte Arbeitsunfähigkeit, welche einen Verzicht auf den Nachweis von Arbeitsbemühungen nach sich ziehen würde, daraus nicht entnehmen. Zum anderen ist zwar durchaus mög lich, d ass die gesundheitlichen Beeinträchtigungen die Stellensuche erschweren. Mit Bezug auf das ärztliche Zeugnis von Dr. Z.___ ist hingegen nicht nachvollziehbar, dass es dem Beschwerdeführer gänzlich unmöglich gewesen sein soll, in der entsprechenden Kontrollperiode Stellenbemühungen zu unter nehmen. Die von Dr. Z.___ genannten Schwierigkeiten vermögen den Beschwerdeführer nicht von Pflicht befreien, entsprechende Arbeitsbemühungen zu erbringen. Hinsichtlich der genannten Schwierigkeit einer Störung der Kommunikationsfähigkeit (nonverbal/paraverbal) der Wahrnehmung sowie Wech sel / Flexibilität ist zu bemerken, dass Bewerbungen in aller Regel schrift lich ein gereicht werden, ohne dass vorgängig zwingend ein persönlicher Kontakt nötig ist. Des Weiteren brauchen sowohl Motivationsschreiben als auch Lebens lauf in der Regel für unterschiedliche Bewerbungen lediglich angepasst und nicht jedes Mal neu aufgesetzt zu werden.

Aus dem Umstand, dass der Arztbericht von Dr. Z.___ (vgl. Urk. 7/8) bestätigt, dass der Beschwerdeführer an einer sogenannten Autismus-Spektrum-Störung leidet, kann der Beschwerdeführer nichts zu seinen Gunsten ableiten. Zum einen lässt sich e ine entsprechende krankheitsbedingte Arbeitsunfähigkeit, welche einen Verzicht auf den Nachweis von Arbeitsbemühungen nach sich ziehen würde, daraus nicht entnehmen. Zum anderen ist zwar durchaus mög lich, d ass die gesundheitlichen Beeinträchtigungen die Stellensuche erschweren. Mit Bezug auf das ärztliche Zeugnis von Dr. Z.___ ist hingegen nicht nachvollziehbar, dass es dem Beschwerdeführer gänzlich unmöglich gewesen sein soll, in der entsprechenden Kontrollperiode Stellenbemühungen zu unter nehmen. Die von Dr. Z.___ genannten Schwierigkeiten vermögen den Beschwerdeführer nicht von Pflicht befreien, entsprechende Arbeitsbemühungen zu erbringen. Hinsichtlich der genannten Schwierigkeit einer Störung der Kommunikationsfähigkeit (nonverbal/paraverbal) der Wahrnehmung sowie Wech sel Flexibilität ist zu bemerken, dass Bewerbungen in aller Regel schrift lich ein gereicht werden, ohne dass vorgängig zwingend ein persönlicher Kontakt nötig ist. Des Weiteren brauchen sowohl Motivationsschreiben als auch Lebens lauf in der Regel für unterschiedliche Bewerbungen lediglich angepasst und nicht jedes Mal neu aufgesetzt zu werden. 3.3 Soweit der Beschwerdeführer geltend macht, dass das RAV in der Pflicht stehe, ihn aktiv im Rahmen der Beratung zu unterstützen (vgl. Urk. 1 S. 7 unten f.), verkennt er, dass es vor dem Hintergrund der Schadenminderungspflicht in erster Linie in der Pflicht der Versicherungsleistungen beanspruchenden Person liegt, alles Zumutbare zu unternehmen, um Arbeitslosigkeit zu verkürzen (vor stehend E. 1.2). Inwiefern das RAV den Beschwerdeführer konkret (mehr) hätte unterstützen sollen, wird nicht weiter dargelegt. Es ist davon auszugehen, dass die vom Beschwerdeführer vor und nach der entsprechenden Kontrollperiode getätigten Stellenbemühungen in qualitativer Hinsicht in Ordnung gewesen waren, womit eine diesbezügliche üblicherweise von dem RAV angebotene Unter stützung im Sinne einer Beratung offenbar nicht notwendig war. Etwas Gegen teiliges ergibt sich auch nicht aus dem prozessorientierten Beratungs protokoll des Beschwerdegegners (vgl. Urk. 7/26).

3.3 Soweit der Beschwerdeführer geltend macht, dass das RAV in der Pflicht stehe, ihn aktiv im Rahmen der Beratung zu unterstützen (vgl. Urk. 1 S. 7 unten f.), verkennt er, dass es vor dem Hintergrund der Schadenminderungspflicht in erster Linie in der Pflicht der Versicherungsleistungen beanspruchenden Person liegt, alles Zumutbare zu unternehmen, um Arbeitslosigkeit zu verkürzen (vor stehend E. 1.2). Inwiefern das RAV den Beschwerdeführer konkret (mehr) hätte unterstützen sollen, wird nicht weiter dargelegt. Es ist davon auszugehen, dass die vom Beschwerdeführer vor und nach der entsprechenden Kontrollperiode getätigten Stellenbemühungen in qualitativer Hinsicht in Ordnung gewesen waren, womit eine diesbezügliche üblicherweise von dem RAV angebotene Unter stützung im Sinne einer Beratung offenbar nicht notwendig war. Etwas Gegen teiliges ergibt sich auch nicht aus dem prozessorientierten Beratungs protokoll des Beschwerdegegners (vgl. Urk. 7/26). Es bleibt letztendlich in der Pflicht der versicherten Person, entsprechende Stellenbemühungen zu unternehmen, das RAV kann dies der versicherten Person nicht abnehmen. Aus dem zur Erfüllung ihrer Schadenminderungs pflich ten bestehenden Anspruch auf Unterstützung der zuständigen Amtsstellen kann indes kein Rechtsanspruch auf Arbeitsvermitt lung abgeleitet werden ( Kreis schrei ben des Staatssekretariats für Wirtschaft über die Arbeitslosenent schädi gung, AVIG-Praxis ALE, gültig ab Oktober 2012, R z B314 ). Im Weiteren geht aus dem prozessorientierten Beratungsprotokoll hervor, dass sich der Beschwer deführer beim Beratungsgespräch vom 1 7. November 2014 dahingehend äusserte, dass er einen „riesen Anschiss“ habe und total de motiviert sei. Zudem brachte der Beschwerdeführer keine Unterlagen zum Be ratungsgespräch mit ( Urk. 7/26 S. 7). Eine entsprechende Unterstüt zung/Beratung von Seiten des RAV gestaltet sich bei solchem eher unkooperati ven Verhalten entsprechend schwierig. Angesichts dieses Verhaltens erweist sich die Rüge nach aktiver Beratung als unbegründet. Nach dem Gesagten ist nicht ersichtlich, inwiefern das RAV weiterführende Unterstützung hätte leisten sollen und müssen, weshalb auf die Vorbringen zur diesbezüglichen Unterstüt zung durch die Organe der Arbeits losenversicherung nicht weiter ein zugehen ist. Im Übrigen könnte sich der Be schwerdeführer im Sinne einer weitergehen den Unterstützung auch von einer Beratungsstelle helfen lassen.

Es bleibt letztendlich in der Pflicht der versicherten Person, entsprechende Stellenbemühungen zu unternehmen, das RAV kann dies der versicherten Person nicht abnehmen. Aus dem zur Erfüllung ihrer Schadenminderungs pflich ten bestehenden Anspruch auf Unterstützung der zuständigen Amtsstellen kann indes kein Rechtsanspruch auf Arbeitsvermitt lung abgeleitet werden ( Kreis schrei ben des Staatssekretariats für Wirtschaft über die Arbeitslosenent schädi gung, AVIG-Praxis ALE, gültig ab Oktober 2012, R z B314 ). Im Weiteren geht aus dem prozessorientierten Beratungsprotokoll hervor, dass sich der Beschwer deführer beim Beratungsgespräch vom 1 7. November 2014 dahingehend äusserte, dass er einen „riesen Anschiss“ habe und total de motiviert sei. Zudem brachte der Beschwerdeführer keine Unterlagen zum Be ratungsgespräch mit ( Urk. 7/26 S. 7). Eine entsprechende Unterstüt zung/Beratung von Seiten des RAV gestaltet sich bei solchem eher unkooperati ven Verhalten entsprechend schwierig. Angesichts dieses Verhaltens erweist sich die Rüge nach aktiver Beratung als unbegründet. Nach dem Gesagten ist nicht ersichtlich, inwiefern das RAV weiterführende Unterstützung hätte leisten sollen und müssen, weshalb auf die Vorbringen zur diesbezüglichen Unterstüt zung durch die Organe der Arbeits losenversicherung nicht weiter ein zugehen ist. Im Übrigen könnte sich der Be schwerdeführer im Sinne einer weitergehen den Unterstützung auch von einer Beratungsstelle helfen lassen. 3.4 Ins Leere stösst schliesslich die Kritik des Beschwerdeführers, wonach vorlie gend keine einzelfallspezifische Beurteilung seiner Beeinträchtigungen stattge funden habe oder eine solche dem Beschwerdegegner nicht bekannt zu sein scheine (vgl. Urk. 1 S. 3 Ziff. 2). Wiederum lässt sich dem prozessorientierten Beratungsprotokoll entnehmen, dass die entsprechende Beratungsperson unter Berücksichtigung der beim Beschwerdeführer vorliegenden Umständen - an stelle der von der Rechtsprechung üblicherweise geforderten zehn bis zwölf Be werbungen je Kontrollperiode (BGE 139 V 524 E. 2.1.4) - eine entsprechend tiefere Anzahl im Umfang von sechs bis acht Stellenbemühungen definierte ( Urk. 7/26 S. 6 f.).

3.4 Ins Leere stösst schliesslich die Kritik des Beschwerdeführers, wonach vorlie gend keine einzelfallspezifische Beurteilung seiner Beeinträchtigungen stattge funden habe oder eine solche dem Beschwerdegegner nicht bekannt zu sein scheine (vgl. Urk. 1 S. 3 Ziff. 2). Wiederum lässt sich dem prozessorientierten Beratungsprotokoll entnehmen, dass die entsprechende Beratungsperson unter Berücksichtigung der beim Beschwerdeführer vorliegenden Umständen an stelle der von der Rechtsprechung üblicherweise geforderten zehn bis zwölf Be werbungen je Kontrollperiode (BGE 139 V 524 E. 2.1.4) - eine entsprechend tiefere Anzahl im Umfang von sechs bis acht Stellenbemühungen definierte ( Urk. 7/26 S. 6 f.). 3.5 Zusammenfassend ist nach dem Gesagten nicht zu beanstanden, dass der Beschwerdegegner den Beschwerdeführer wegen ungenügender persönlicher Arbeitsbemühungen in der Anspruchsberechtigung eingestellt hat.

3.5 Zusammenfassend ist nach dem Gesagten nicht zu beanstanden, dass der Beschwerdegegner den Beschwerdeführer wegen ungenügender persönlicher Arbeitsbemühungen in der Anspruchsberechtigung eingestellt hat. 4. Die verfügte Einstellung in der Anspruchsberechtigung für die Dauer von 37 Tagen liegt im unteren Bereich des schweren Verschu ldens (vgl. vorstehend E. 1.4).

4. Die verfügte Einstellung in der Anspruchsberechtigung für die Dauer von 37 Tagen liegt im unteren Bereich des schweren Verschu ldens (vgl. vorstehend E. 1.4). Wird die versicherte Person wiederholt in der Anspruchsberechtigung einge stellt, so wird die Einstellungsdauer gemäss Art. 45 Abs. 5 AVIV angemessen verlängert, wobei die Einstellungen der letzten zwei Jahre berücksichtigt werden. Der Beschwerdegegner stellte den Beschwerdeführer wegen fehlender Ar beitsbemühungen in den Kontrollperioden Juli, August, September, sowie Okto ber 2014 bereits vorübergehend in der Anspruchsberechtigung ein (7 Tage für die Kontrollperiode Juli und August 2014, 13 Tage für September 2014 und 25 Tage für Oktober 2014; vgl. Urk. 7/29-32). Wie die vorliegend angefochtene erfolgten auch die früheren Einstellungen immer mit der Begründung, dass der Beschwerdeführer gar keine persönlichen Arbeitsbemühungen nachgewiesen hat.

Wird die versicherte Person wiederholt in der Anspruchsberechtigung einge stellt, so wird die Einstellungsdauer gemäss Art. 45 Abs. 5 AVIV angemessen verlängert, wobei die Einstellungen der letzten zwei Jahre berücksichtigt werden. Der Beschwerdegegner stellte den Beschwerdeführer wegen fehlender Ar beitsbemühungen in den Kontrollperioden Juli, August, September, sowie Okto ber 2014 bereits vorübergehend in der Anspruchsberechtigung ein (7 Tage für die Kontrollperiode Juli und August 2014, 13 Tage für September 2014 und 25 Tage für Oktober 2014; vgl. Urk. 7/29-32). Wie die vorliegend angefochtene erfolgten auch die früheren Einstellungen immer mit der Begründung, dass der Beschwerdeführer gar keine persönlichen Arbeitsbemühungen nachgewiesen hat. Nachdem der Beschwerdegegner die gesundheitlichen Umstände des Beschwer de führers bei der Definition der Anzahl Stellenbemühungen ab Januar 2015 schliesslich doch berücksichtigte und der Beschwerdeführer gemäss pro zess orientiertem Beratungsprotokoll seinen Pflichten ab diesem Zeitpunkt ta dellos nachkam, erscheint eine erneuten Verlängerung der Einstellungsdauer als nicht mehr angemessen. Das einstellungsrelevante und auf derselben Pflicht ver letz ung basierende Verschulden in Form von ungenügenden Arbeitsbemü hungen kann ohne Überprüfung der Vermittlungsfähigkeit nicht ohne weiteres erhöht werden. Vor diesem Hintergrund ist eine Einstellung in der Anspruchs berech ti gung im Umfang von 25 Tagen angemessen.

Nachdem der Beschwerdegegner die gesundheitlichen Umstände des Beschwer de führers bei der Definition der Anzahl Stellenbemühungen ab Januar 2015 schliesslich doch berücksichtigte und der Beschwerdeführer gemäss pro zess orientiertem Beratungsprotokoll seinen Pflichten ab diesem Zeitpunkt ta dellos nachkam, erscheint eine erneuten Verlängerung der Einstellungsdauer als nicht mehr angemessen. Das einstellungsrelevante und auf derselben Pflicht ver letz ung basierende Verschulden in Form von ungenügenden Arbeitsbemü hungen kann ohne Überprüfung der Vermittlungsfähigkeit nicht ohne weiteres erhöht werden. Vor diesem Hintergrund ist eine Einstellung in der Anspruchs berech ti gung im Umfang von 25 Tagen angemessen. Der angefochtene Einsprachee ntscheid ist somit dahin abzuändern, dass in teil weiser Gutheissung der Beschwerde die Zahl der Einstelltage auf 25 reduziert wird.

Der angefochtene Einsprachee ntscheid ist somit dahin abzuändern, dass in teil weiser Gutheissung der Beschwerde die Zahl der Einstelltage auf 25 reduziert wird. 5. Nach Art. 61 lit. g ATSG in Verbindung mit § 34 des Gesetzes über das Sozial versicherungsgericht hat die obsiegende beschwerdeführende Person Anspruch auf den vom Gericht ohne Rücksicht auf den Streitwert nach der Bedeutung der Streitsache und nach der Schwierigkeit des Prozesses, dem Zeitaufwand und den Barauslagen festzusetzenden Ersatz der Parteikosten. Die teilweise obsiegende und anwaltlich vertretene Beschwerdeführerin hat Anspruch auf eine Partei entschädigung, die beim praxisgemässen Stundenansatz von Fr. 2 20.-- (zuzüg lich Mehrwertsteuer) ermessensweise auf Fr. 2‘ 000.-- (inklusive Barauslagen und Mehrwertsteuer) festzusetzen und von der Beschwerdegegnerin zu bezahlen ist.

5. Nach Art. 61 lit. g ATSG in Verbindung mit § 34 des Gesetzes über das Sozial versicherungsgericht hat die obsiegende beschwerdeführende Person Anspruch auf den vom Gericht ohne Rücksicht auf den Streitwert nach der Bedeutung der Streitsache und nach der Schwierigkeit des Prozesses, dem Zeitaufwand und den Barauslagen festzusetzenden Ersatz der Parteikosten. Die teilweise obsiegende und anwaltlich vertretene Beschwerdeführerin hat Anspruch auf eine Partei entschädigung, die beim praxisgemässen Stundenansatz von Fr. 2 20.-- (zuzüg lich Mehrwertsteuer) ermessensweise auf Fr. 2‘ 000.-- (inklusive Barauslagen und Mehrwertsteuer) festzusetzen und von der Beschwerdegegnerin zu bezahlen ist. Der Einzelrichter erkennt:

Der Einzelrichter erkennt: 1. In teilweiser Gutheissung der Beschwerde wird der Einspracheentscheid des Amtes für Wirtschaft und Arbeit (AWA) vom 2 8. September 2015 dahin abgeändert, dass die Einstellung in der Anspruchsberechtigung auf 25 Tage reduziert wird.

1. In teilweiser Gutheissung der Beschwerde wird der Einspracheentscheid des Amtes für Wirtschaft und Arbeit (AWA) vom 2 8. September 2015 dahin abgeändert, dass die Einstellung in der Anspruchsberechtigung auf 25 Tage reduziert wird. 2. Das Verfahren ist kostenlos.

2. Das Verfahren ist kostenlos. 3. Die Beschwerdegegnerin wird verpflichtet, dem Beschwerdeführer eine Prozessent schädigung von Fr. 2 ‘ 000.-- (inkl. Barauslagen und MWSt) zu bezahlen.

3. Die Beschwerdegegnerin wird verpflichtet, dem Beschwerdeführer eine Prozessent schädigung von Fr. 2 ‘ 000.-- (inkl. Barauslagen und MWSt) zu bezahlen. 4. Zustellung gegen Empfangsschein an:

4. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Rechtsanwalt Silvan Meier Rhein

Rechtsanwalt Silvan Meier Rhein - Amt für Wirtschaft und Arbeit (AWA)

Amt für Wirtschaft und Arbeit (AWA) - seco - Direktion für Arbeit

seco - Direktion für Arbeit - Arbeitslosenkasse des Kantons Zürich, Winterthur

Arbeitslosenkasse des Kantons Zürich, Winterthur 5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG).

5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen.

Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG).

Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der EinzelrichterDer Gerichtsschreiber

MosimannP. Sager