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Am 12. November stimmen wir über das erste Paket der Entflechtung der Aufgaben zwischen Staat und Gemeinden (DETTEC) ab. Dieses erste Paket hat zum Ziel, die Entscheidungskompetenzen und die Finanzierung von Leistungen zwischen den Gemeinden und dem Kanton zu klären. Es umfasst vier Bereiche: familienergänzende Betreuungseinrichtungen (Krippenplätze), Hilfe und Pflege zu Hause, spezialisierte, sozialpädagogische Einrichtungen und professionelle Pflegefamilien sowie Betreuung von älteren Menschen in Pflegeheimen.
Dieses Paket wird vom Staatsrat als ausgewogen dargestellt, ist es aber nach Ansicht der Gegner nicht. Es zwingt die Gemeinden, enorme finanzielle Lasten allein zu tragen, die in den nächsten Jahren explodieren werden (Ergänzungsleistungen, häusliche Pflege und Kinderkrippen). Dieser Transfer stellt durch die vorhersehbare Kostenexplosion für die Gemeinden ein Risiko für die Pflegeleistungen, für die Arbeitsbedingungen des medizinischen Personals, für die Gleichbehandlung und für die Schaffung neuer Krippenplätze dar.
Da die GRÜNEN für die Logik einer besseren Verteilung der Aufgaben und Kosten empfänglich sind, aber von einem schlecht geschnürten Paket, das erhebliche Risiken birgt, wenig überzeugt sind, sind sie der Ansicht, dass dieses Projekt zur Verbesserung an den Staatsrat zurückgewiesen werden muss. So beschloss die ausserordentliche Generalversammlung der GRÜNEN Freiburg vom 25. Oktober mit grosser Mehrheit, am 12. November ein NEIN zum DETTEC zu empfehlen.