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Der legendäre Pacific Coast Highway (Highway 1) beginnt in Nordkalifornien und führt, meist an der Küste entlang, über San Francisco bis südlich von Los Angeles.
Für die 740 km lange Strecke von Los Angeles nach San Francisco sollte man mindestens zwei Übernachtungen einplanen.
Jedoch wird empfohlen, die Strecke in Nord-Süd Richtung zu fahren. Also von San Francisco nach Los Angeles. Der Vorteil dabei ist, dass man dann auf der Meerseite fährt und somit eine bessere Aussicht hat. Man kann zum fotografieren einfacher mal rechts ranfahren. Das haben wir nicht getan, da wir zuerst die Nationalparks besuchten.
Wir starteten in San Francisco und besuchten die Nationalparks, wie oben erwähnt. Erst später, fuhren wir von San Diego nach Los Angeles und von dort aus nach Santa Barbara. Nach einer Übernachtung in Santa Barbara fuhren wir dem Highway 1 entlang nach San Francisco.
Anfangs waren wir etwas verwirrt. Unter Küstenstrasse stellten wir uns eine schöne Landstrasse vor. Diese beginnt aber erst weiter oben, etwas später. Unser erster Stop mit einer Übernachtung war Santa Barbara. Die Nacht war für uns ein Horrer, da unser Hotel gleich neben einem Bahnhof lag. Wer konnte das schon wissen, dass in Amerika die Züge jedesmal Hornen.
Santa Barbara
Das im spanischen Stil erbaute Städtchen liegt ca. zwei Autostunden nördlich von Los Angeles. Wegen des angenehmen Klimas, der guten Luft und den schönen Stränden ist Santa Barbara Domizil vieler Promis und Reichen, was sich auf die Hotelpreise auswirkt. In Strandnähe gibt es kaum günstige Übernachtungsmöglichkeiten. Sehr interessant ist der Farmers Market jeden Samstag und Dienstag (Mittwochs in Solvang).
Solvang
Eine dänisches Dorf mitten in Kalifornien. Windmühlen, Fachwerkhäuser, dänische Bäckereien und Restaurants. Solvang wurde 1911 von dänischen Einwanderern gegründet und noch heute wird hier dänisch gesprochen.
Morro Bay
Sowohl die kleine Hafenstadt als auch die Bucht erhielten Ihren Namen von dem Vulkankegel, der am Hafen 176 m aus dem Pazifik ragt. Der Morro Rock ist Naturschutzgebiet und Nistplatz vieler seltener Vögel, darunter der fast ausgestorbene Peregrin Falke.
Elephant Seal View Point
Kurz vor San Simeon (Piedras Blancas) hat sich am Strand eine grosse Kolonie von See-Elefanten angesiedelt. Es gibt dort einen Parkplatz und man kann die imposanten Tiere aus unmittelbarer Nähe beobachten.
Julia Pfeiffer Burns State Park
Eine Bucht fast wie in der Karibik, bekannt durch den knapp 25 Meter hohen McWay Wasserfall. Der Strand ist leider nicht zugänglich, aber auch von oben ergeben sich herrliche Perspektiven. Der Park ist 12 Meilen südlich von Pfeiffer Beach und 37 Meilen südlich von Carmel direkt am Highway1.
Auf der rund 90 Meilen langen Strecke bis San Simeon gibt es auch einige sehenswerte Strände:
Pfeiffer Beach
Nicht einfach zu finden ist der populäre Pfeiffer Beach. Etwa 7 Meilen hinter dem Postamt von Big Sur geht rechts eine befestigte Strasse ab (Sycamore Canyon Rd.). Nach ca. 2 Meilen ist ein Parkplatz, von dort aus führt ein kurzer Weg zum Stand.
Big Sur
Der wohl schönste Abschnitt des Highway 1 beginnt ein paar Kilometer südlich von Carmel. Es geht durch Eukalyptushaine und in zahlreichen Kurven und über Brücken direkt an der wilden Steilküste vorbei. Die 86 m hohe Bixby Bridge ist die höchste Einzelbogenbrücke der Welt. Einen schönen Blick auf die Brücke hat man vom Hurricane Point, einer Aussichtsstelle ca. 1,5 km südlich der Brücke.
Carmel
Die Künstlerkolonie Carmel ist eines der schönsten (und teuersten) Städtchen an der gesamten Westküste. Auf keinen Fall sollte man sich den Sonnenuntergang am Camel Beach (einem der schönsten Strände der USA) entgehen lassen. Die Unterkünfte in Carmel sind relativ teuer, im benachbarten Monterey kostet die Übernachtung höchstens die Hälfte.
Tipp: Falls Sie Monterey als Etappenziel festgelegt haben, am Nachmittag (über den 17-Miles-Drive) nach Carmel fahren und nach Sonnenuntergang über den Highway 1 oder SR 68 wieder zurück (5 km) nach Monterey zum Übernachten.
Monterey
Das 200 km südlich von San Francisco liegende Städtchen Monterey eignet sich ausgezeichnet als Etappenziel. Bekannt ist Monterey durch das sehenswerte Meerwasseraquarium (das grösste der USA) und den berühmten 17-Miles-Drive, einer direkt am Pacific vorbeiführenden Privatstrasse (kostenpflichtig), die Monterey mit dem Künstlerstädtchen Carmel verbindet.
Von San Francisco nach Monterey
Die Strecke führt an mehreren State Beaches vorbei, ansonsten ist der Highway 1 in diesem Abschnitt im Vergleich zu der Ecke um Big Sur landschaftlich nicht so reizvoll und nicht so lohnenswert. Aus Zeitgründen kann man also auch über die I-280 / Hwy17 bis Santa Cruz bzw. über den Hwy 101 bis kurz vor Monterey fahren.