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Hintergrund ist ein Gesetz mit neuen Russland-Sanktionen, das der Kongress im Juli mit überwältigender Mehrheit verabschiedet hatte. Damit soll der Kreml für seine Rolle im Ukraine-Konflikt sowie für die mutmassliche Einflussnahme auf die US-Wahl abgestraft werden. Präsident Donald Trump unterzeichnete das Gesetz widerwillig. Er störte sich daran, dass das Parlament ihn mit der Massnahme unter Zugzwang gesetzt hatte.
Der Kongress hatte der Regierung eigentlich eine Frist bis zum 1. Oktober gesetzt, um die Liste mit den Unternehmen zusammenzustellen. Das Aussenministerium liess diese allerdings verstreichen. Nach wachsendem Druck von Abgeordneten verschickte das Ministerium das Papier am Donnerstag an einige Mitglieder des Kongresses./hma/DP/stb
(AWP)