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Die Gottfried Keller-Stiftung (GKS) wurde 1890 von Lydia Welti-Escher ins Leben gerufen, der Tochter und Erbin des Politikers, Wirtschaftsführers und Eisenbahnunternehmers Alfred Escher. Sie vermachte der Eidgenossenschaft einen grossen Teil ihres Vermögens mit dem Auftrag, aus den Erträgen bedeutende Werke der bildenden Kunst zugunsten der Schweizer Museen anzukaufen. Seit ihrer Gründung erinnert der Name der Stiftung an den berühmten Schweizer Dichter und Maler Gottfried Keller, der ein Freund der Familie Escher war.
Über den Erwerb der Kunstwerke entscheidet die Eidgenössische Kommission der Gottfried Keller-Stiftung. Ihre fünf Mitglieder werden alle vier Jahre vom Bundesrat ernannt. Die Ankäufe sind Eigentum der Eidgenossenschaft und werden als Dauerleihgaben in Schweizer Museen deponiert.
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