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Weil Felix Vallotton schon als Kind erstaunliches künstlerisches Talent zeigt, bringt ihn sein Vater – Drogist in Lausanne – bereits mit 17 Jahren zur weiteren Ausbildung nach Paris. Die ersten Erfolge feiert er mit seinen Holzschnitten, in denen er die Kunst des Reduzierens zur Meisterschaft treibt. Das klare Entweder-Oder dieser Technik wird später für Vallottons Malerei entscheidend. Nach seiner Heirat mit der Tochter eines reichen Kunsthändlers widmet er sich fast ausschliesslich der Ölmalerei. Neben Interieurszenen, einer Reihe detailgetreuer Stillleben und einer grossen Zahl weiblicher Akte entstehen viele Landschaftsbilder. Von mehrwöchigen Sommer-Aufenthalten in der Normandie und der Bretagne bringt er kleinformatige Skizzen nach Hause. Sie liefern ihm das Material für die viel später im Pariser Atelier entstehenden Bilder, freie Nachschöpfungen des intensiven Augeneindrucks, so genannte „Paysages composés“, die in groben Zügen die gesehene Landschaft darstellen, daneben aber vor allem dem künstlerischen Wollen des Künstlers gehorchen und seine Emotionen festhalten.
mehr Informationen unter: www.felix-vallotton.com