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Liberal-soziale Marktwirtschaft: Die CVP steht für liberal-soziale Politik. "Liberal" heisst, dass die Wirtschaft grundsätzlich ohne Einmischung des Staates funktionieren soll. Wenn dies aber zu einer ungerechten Verteilung des Geldes führt, muss der Staat eine "soziale" Verantwortung wahrnehmen: Der Staat muss weniger leistungsfähigen Menschen unterstützend zur Seite stehen. Liberal-soziale Politik ist somit wirtschaftsorientiert, aber mit sozialem Fundament.
Soziale Sicherheit und Eigenverantwortung: Die CVP engagiert sich für soziale Sicherheit und Eigenverantwortung. "Soziale Sicherheit" bedeutet, dass allen Mitgliedern einer Gesellschaft ein menschenwürdiges Leben ermöglicht wird. Wer beispielsweise seine Arbeit verliert, einen Unfall hat oder krank wird, braucht Unterstützung. Diese Unterstützung garantieren Sozialwerke wie die AHV, IV, ALV etc. Die Finanzierung der Schweizer Sozialwerke ist jedoch eine grosse Herausforderung. Die CVP ist deshalb gegen unbezahlbare Ausbaupläne. Die CVP unterstützt weiter die Eigenverantwortung eines jeden Menschen. Wer nicht bereit ist zu arbeiten, darf keinen Anspruch auf staatliche Hilfe haben.
Solidarität: Solidarität ist einer der Grundsätze der CVP-Politik. Wer Hilfe braucht, soll nicht alleine gelassen werden. Die CVP engagiert sich deshalb für eine gegenseitige Hilfe und Unterstützung in unserer Gesellschaft. Solidarität bedeutet, sich nicht nur für das Eigenwohl, sondern auch das Wohl anderer einzusetzen.
Föderalismus: Die Schweiz ist ein föderalistisch organisiertes Land. Dies bedeutet, dass die Kantone und Gemeinden eine sehr grosse Eigenständigkeit haben. So kann beispielsweise jeder Kanton eigene Gesetze beschliessen. Föderalismus ist die Voraussetzung für Subsidiarität. In der Schweiz gehören Föderalismus und Subsidiarität zu den Grundprinzipien des Bundesstaates seit seiner Gründung 1848.
Subsidiarität: Subsidiarität bedeutet, dass Aufgaben wenn immer möglich auf der untersten politischen Ebene, also von der Gemeinde – und damit möglichst nah bei den Bürgerinnen und Bürgern – angepackt werden sollen. Nur jene Aufgaben, die eine Gemeinde nicht selbst erledigen kann, werden den oberen politischen Ebenen, dem Kanton oder dem Bund übertragen.