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Beim Cabling Management handelt es sich um das Management der Kabel. Diese befinden sich im Rahmen elektrischer Dienstleistungen innerhalb eines Gebäudes. Zur Anwendung gelangt dieses Management in der Energieverteilung, der Kommunikation sowie der Informationstechnologie.
Die IT-Branche und Datenkabel
Gerade in dieser Branche gelangen im Rahmen vom Cabling Management besonders viele Kabel zum Einsatz. Schließlich gibt es immer mehr PC-Arbeitsplätze. Dabei kommt es oft zur Verschiebung oder zur Entfernung von Datenkabeln. Zur Vereinfachung bei der Arbeit mit den verschiedenen Kabeln tragen Schränke bei, in denen diese ihren Anfang nehmen. Von dort nehmen die Kabel ihren Verlauf bis zu den Schreibtischen. Hinsichtlich der Anforderungen am jeweiligen Ende kann es zu Unterschieden kommen. In diesem Fall ist von einer strukturierten Verkabelung die Rede.
Eine strukturierte Verkabelung
Bekannt ist diese Form der Verkabelung als universelle Gebäudeverkabelung. Bezogen auf Verkabelungen, die für unterschiedliche Dienste ausgelegt sind, handelt es sich um einen einheitlichen Aufbauplan. Diese Form der Verkabelung stellt innerhalb einer Liegenschaft einen Teil der technischen Infrastruktur dar. Bei dieser Verkabelungsform erfolgt eine Unterteilung in Tertiär-, Primär- und Sekundärbereich. Während es sich bei der Tertiärverkabelung um eine vertikale Stockwerkverkabelung handelt, stellt die Verkabelung im Primärbereich die Verkabelung eines kompletten Gebäudes dar. Die Rede ist dabei von einer Geländeverkabelung oder einer Campusverkabelung. Maßgebend sind in diesem Bereich beim Cabling Management hohe Übertragungsraten bei den Daten sowie große Entfernungen. Als Idealfall erweist sich dabei das Glasfaserkabel. Im Sekundärbereich wird zugleich von einer vertikalen Stockwerkverkabelung gesprochen. Gemeinsam haben diese drei Bereiche bei den Lichtwellenleitern in Abhängigkeit vom LWL-Typ ihre Länge von 2000 Metern.
Die Normen für die Verkabelung
Mittlerweile greifen in dem Gebiet vom Cabling Management mehrere Normen wie die europäische Norm für anwendungsneutrale Kabelanlagen im Kommunikationsbereich. Veröffentlicht wurde diese Norm als EN 50173-1 sowie als DIN-Norm. Ferner sind die unter TIA/EIA bekannte nordamerikanische Norm und die internationale Norm ISO/IEC 11801 von Bedeutung.
Die verwendeten Elemente beim Cabling Management
Als besonders wichtig erweisen sich die Verteilerschränke, in denen sich mitunter Geräte befinden. Diese dienen als Schaltschränke auf Etagen und in Gebäuden. In der Regel kommt es zu einer Ausführung in 19-Zoll-Systemtechnik. Zusätzlich befinden sich in diesen Verteilerschränken die zur aktiven Netztechnik gehörenden Elemente. Neben Hubs handelt es sich um Switches. Des Weiteren werden im Rahmen vom Cabling Management Patchpanel in Verbindung mit Rangierungen innerhalb eines Verteilerschranks eingesetzt. Die Ausarbeitung der mit unterschiedlichen Anschlüssen ausgestatteten Patchpanel als unterschiedlich große Verteilerfelder erfolgt für Glasfaser- und Kupferkabel.
Weitere Details zum Kabelmanagement
Der Vorteil des richtigen Managements der Kabel in einer Anlage erleichtert spätere Änderungen oder Wartungen. Zur Unterstützung von Kabeln gelangen Kabelkörbe, Kabelleitern und Kabeltrassen zum Einsatz. Verwendet werden außerdem Anschlussdosen der unterschiedlichsten Kategorien sowie Kupfer- oder Glasfaserkabel. Die Rede ist in diesem Fall von dem Primärkabel, dem Sekundärkabel und den Tertiärkabeln beziehungsweise der entsprechenden Verkabelungsform.