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Die Vereinbarung unterzeichnet haben die chinesische Association for Relations Across the Taiwan Straits und die taiwanesische Straits Exchange Foundation. Im Rahmen des Abkommens sollen Vorschriften und Normen zur nuklearen Sicherheit ausgetauscht werden sollen bei der Notfallberichterstattung und der Überwachung der Strahlenbelastung zusammengearbeitet werden. Zudem sollen gemachte Erfahrungen gemeinsam analysiert und bewertet werden.
China und Taiwan planen, innert zwei Monaten ein erstes Treffen abzuhalten, um detaillierte Fragen zum Informationsaustausch und zu verschiedenen Austauschprogrammen zu diskutieren. Die Vereinbarung könne den Weg zu einem Informationsberichterstattungs-System ebnen.
Im August 2011 erklärten taiwanesische Beamte gegenüber der nuklearen Nachrichtenagentur NucNet, Taiwan wünsche sich eine grössere Rolle in der internationalen nuklearen Zusammenarbeit und sei besorgt über die Auswirkungen, die eine «unzureichende Kooperation und Kommunikation» bei einem Unfall in einem taiwanesischen Kernkraftwerk haben könnten. Der Taiwan Atomic Energy Council wies darauf hin, dass «alle Länder im internationalen Austausch von Informationen und Technologien eingebunden werden müssen, damit allgemein gültige Sicherheitsstandards eingehalten werden können».
Weil China sich weigerte, Taiwan als unabhängigen souveränen Staat zu anerkennen, wurde Taiwan 1971 aus den Vereinten Nationen ausgeschlossen. Seither ist die Zusammenarbeit Taiwans mit der Internationalen Atomenergie-Organisation auf nukleare Safeguard-Kontrollen beschränkt.
Quelle
M.A. nach NucNet, 20. Oktober 2011