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Wie ein optimales Bauchmuskeltraining aussehen soll, darüber gibt es die unterschiedlichsten Vorstellungen. Unter dem Titel “Intelligentes Bauchmuskeltraining” erschien 2011 im Haug Verlag ein Buch von K. Albrecht. Zu diesem Buch verfasste der Schreibende kurz nach dessen Erscheinen bei Amazon eine Rezension verfasst, die hier mit dem aktuellen Stand aller übrigen Rezensionen gelesen werden kann.
Die Rezension kam mehrheitlich gut an, sie war hilfreich, obwohl meine Bewertung nur mit einem Stern bewertet wurde.
Nicht gut angekommen ist die Rezension bei der Autorin, die sehr diffamierend und beleidigend reagierte und meine Kompetenz anderen gegenüber aufs Übelste in Frage stellte.
Daraufhin habe ich meine eigene Rezension in allen Punkten noch einmal kritisch überprüft und jedes Statement ausführlich begründet. Das Fazit war, dass jeder der Kritikpunkte dieser Überprüfung standgehalten hatte.
Leider wurde diese Arbeit von der Autorin ignoriert. Leider deshalb, weil die 2. Auflage des Buches die genau gleichen Denkfehler enthält wie die erste.
Sollten sich Leser dieser Website für dieses Thema interessieren, können an dieser Stelle die vertiefenen Erklärungen zur Buchrezension gelesen werden.
Damit der in meiner Rezension erwähnte Artikel von E. Ledermann “The myth of core Stability” dem kritischen Leser zugänglich ist, wird dieser ebenfalls online gestellt.
Passend zum Thema ist auch der folgende Artikel über “Paläopatholgische Befunder der Wirbelsäule im frühen Mittelalter“. Man erfährt dabei, dass es die gleichen Wirbelsäulenerkrankungen in einer ähnlichen Häufigkeit schon immer gab. Damit wird die häufig vertretene Meinung, dass es sich bei den heutigen Wirbelsäulenerkrankungen um reine “Zivilsationserkrankungen”, die mit einem Bewegungsmangel des modernen Menschen zu tun haben, relativiert. Zu jener Zeit, haben die Menschen körperlich schwer gearbeitet und wohl über diese Arbeit genügend Trainingsreize für Ihre Muskulatur erhalten.
Dr. Axel Gottlob, einer der renomiertesten Experten auf dem Gebiet der Trainingswissenschaften, hat zum gleichen Thema ebenfalls einen kontroversen Artikel publiziert.
Im nächsten Artikel relativiert Dr. Gottlob den Aussagewert von elekromyographischen Studien. Ein EMG sagt nichts aus über die Funktion eines Muskels, es zeigt lediglich, dass diese aktiv ist.
Das Fazit der ganzen Geschichte ist einmal mehr dasjenige, dass es kein absolutes Schwarz-weiss Denken gibt, sondern dass vorallem die Grautöne die Realität ausmachen. Deshalb muss man sich wie immer, differenziert mit einem Thema auseinandersetzen.
Kommerzielle Überlegungen sollten dabei völlig nebensächlich sein.
Zum Schluss dieses Beitrags zwei eindrückliche Videos, welche die Beanspruchbarkeit der Wirbelsäule unter extremen Belastungen zeigen. Rotation, Streckung und Beugung sind die Bewegungen, die hier in Ihrer höchsten Beanspruchung gefordert werden. (Hinweis zu Video 1 freundlicherweise von Dr. A. Gottlob).