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Ein derartiges Filetieren des Gesprochenen beanspruchte atemberaubend viel Zeit und führte möglicherweise zu keiner Klärung dessen, was im Inneren gesagt wurde. Für die Draussen wäre das Drinnen jener Schallmischmasch geblieben, nach dem das Drinnen für jene aussah, welche von Aussen hinein blickten. Vermutlich wären zudem beim Dechiffrieren Stimmen und Voten Personen zugeordnet worden, denen sie nicht gehörten. Ordnung kennt bekanntlich seine Grenzen, wenn diese nicht streng nach Rastern und Regeln gezogen werden.
Ein Weg zur Klärung von dem, was drinnen gesagt wurde, bestand darin, zu warten, bis sich alle Personen auf ihren Platz am Tisch niederliessen, und erst dann in die Gespräche einzudringen. Diesen Versuch galt es zu wagen. Die Tischordnung erleichterte die Übersicht. Aufgrund der klar zugewiesenen, beziehungsweise besetzten Plätze, waren die Stimmen leicht zu identifizieren. Doch niemand machte Anstalt, sich auf seinem Stuhl bequem zu machen.
Drinnen ging die Party erst richtig ab und draussen, weil keine Information von drinnen dorthin drangen, verlief sich doch langsam Volk, wobei die Zahl der Neugierigen stagnierte, wenig zu nahmen und dann wieder etwas zurück ging, sich aber trotzdem auf einem beachtlichen Niveau hielt. Doch von dem, was drinnen gesprochen wurde, gelangte kein Ton nach dem Draussen.
Es hätte der mythischen Kunstfertigkeit bedurft, sich in eine Mücke zu verwandeln, um als sechzehnte Person dem habhaft zu werden, was drinnen an Neuem ausgetauscht wurde. Eine umher sirrende Fliege, die alles aufnahm, was man sprach.
Wenn fünfzehn Personen beisammen sind, gestaltet es sich äusserst schwierig, auseinander zu halten, was sie sagen, und zwar mit jener Präzision, die jedem Einzelnen und jeder Einzelnen gerecht wird. Nur eine kluge Fliege vermag eine solche Aufgabe zur Zufriedenheit aller bewältigen.