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Rio de Janeiro glänzt mit seinen beiden Postkartenmotiven “Zuckerhut” und “Corcovado”, der “Tuiuiu-Storch“ ist das Wahrzeichen des Pantanal, die “Baianas“ sind die Symbolfiguren von Salvador, Jericoacoara in Ceará hat die schönsten Strände des Landes, die Inselgruppe Fernando de Noronha ist ein Tauchparadies, Foz do Iguaçu präsentiert seine gigantischen Wasserfälle, der Nationalpark “Lençois Maranhenses“ ist ein Dünenparadies und Manaus gebührt die Ehre, Tor für Expeditionen in den Amazonas-Regenwald zu sein.
Neben den inzwischen international bekannten Top-Sehenswürdigkeiten hat Brasilien natürlich noch viel mehr attraktive Charakteristika zu bieten!
Hätten Sie gewusst, wo in Brasilien die nachfolgenden Fotos gemacht wurden?
Wenn Sie sich in Brasilien schon ein bisschen auskennen, dann werden Sie die historischen, architektonischen, kulturellen oder folkloristischen Sehenswürdigkeiten aus dem Land wie ein Kontinent erkannt haben!
João Pessoa (PB)
Sonne das ganze Jahr über, sind gemeinsame Eigenschaften aller Küsten des Nordostens Brasiliens. Aber die erste Sonne des Kontinents überhaupt, gibts nur hier in João Pessoa, beziehungsweise an der Stelle, die “Ponta do Seixas” genannt wird, der orientalischste Punkt Südamerikas! Gesäumt von Kokospalmen und einem Teil des Strandes noch in originaler Unverfälschtheit, ist “Seixas” einer der vielen wunderschönen Strände der 130 km langen paraibanischen Küste, die einladen zum Relax wie zum Vergnügen.
Búzios (RJ)
Dank umweltschützerischer Initiativen konnte die Entwicklung des ursprünglichen Fischerdorfs Búzios zu einer Hotel- und Bettenburg rechtzeitig verhindert werden, zum Beispiel darf kein Haus mehr als zwei Stockwerke haben, und auf jedem Grundstück darf nur eine begrenzte Fläche bebaut sein. Brigitte Bardot, das inoffizielle Wahrzeichen von Búzios, posiert auf fast jedem Prospekt, schliesslich war sie es, mit der 1964 der ganze “Rummel” begonnen hat – oder genauer gesagt: mit einer Marketing-Idee des damals in Paris lebenden und mit einer Französin verheirateten Finanziers Luis Reis. Nachdem er halb Búzios aufgekauft hatte, brauchte er nur noch die Bardot dorthin in den bezahlten Urlaub zu schicken, um das internationale Tourismusgeschäft kräftig auf Touren zu bringen.
Serra da Capivara (PI)
Seit 1991 hat der Nationalpark Serra da Capivara seinen Platz in der UNESCO-Liste des Kulturerbes der Menschheit. Er befindet sich im Südosten des Bundesstaates Piauí, 530km von der Hauptstadt Teresina entfernt, und erfasst die Munizipien São Raimundo Nonato, João Costa, Coronel José Dias und Canto do Buriti. Er wurde im Juni 1979 gegründet, mit einer Fläche von 130.000 Hektar. Internationales Interesse an einem solchen Park entstand 1975, als Frankreich einen Betrag für Forschungen zur Verfügung stellte, und sich derselbe Fall 1978 wiederholte. Dann gewann man auch brasilianische Institutionen als Sponsoren. Dank einer Gruppenarbeit wurde 1981 die Existenz einer mehr als 48.000 Jahre alten Carbon-Schicht entdeckt.
São Paulo (SP)
Viele Jahrhunderte lang war São Paulo eine gemütliche Kleinstadt. Das änderte sich ganz plötzlich mit dem Eintreffen grosser Einwanderungswellen gegen Ende des 19. Jahrhunderts und durch weitere Einwanderer während des gesamten folgenden Jahrhunderts. Sie wurden einerseits angelockt von den Arbeitsmöglichkeiten in den Kaffee-Plantagen und danach von der sich entwickelnden Industrie und dem Dienstleistungssektor. Die Stadt wuchs und neue Traditionen schlugen in ihr Wurzel.
>Heute ist São Paulo der industrielle und wirtschaftliche Motor in Lateinamerika und mit seinen rund 20 Millionen Einwohnern zählt die Megastadt zu einer der grössten Metropolen auf der Welt.
São Luis (MA)
São Luís ist ein Kulturschatz der Menschheit. Seine Geschichte ist durch die Kunst geschildert, die ihren Ausdruck in den restaurierten und erhaltenen Patrizierhäusern, in seiner begeisterten Architektur, sowie wie in seinen mit Pflastersteinen belegten Abhängen, den steinernen Treppen und denen mit Kacheln belegten Fassaden findet. Nicht nur hier ist der Reichturm seiner Kultur, sondern man trifft ihn in allen Einzelheiten dieser Gegend an. Ein Reichtum, der vor vielen Jahren begann, als die Indianer, die Schwarzen und die Portugiesen sich vermischten und ihre Traditionen vereinigten.
Rio Negro bei Santarem (PA)
Die Stadt Santarém liegt zwischen zwei grossen Flüssen, dem Amazonas und dem Rio Tapajós. Letzterer mündet hier in den Vater aller Ströme – und ähnlich wie an der Mündung des Rio Negro (unterhalb von Manaus), fliessen die lehmtrüben Fluten des Amazonas und die smaragdgrünen des Tapajós einige Kilometer weit nebeneinander her, ohne sich zu vermischen.
710 km weit weg von Belém, bietet das historische Santarém dem Besucher eine ganze Reihe interessanter Sehens- und Erlebenswürdigkeiten. Auch eine recht gute touristische Infrastruktur, mit Hotels, Restaurants und Bars, mit Geschäften und Reiseagenturen, mit denen man Ausflüge zu allen interessanten Zielen der Region organisieren kann, wird man in Santarém finden.
Memorial da América Latina(SP)
Das Monument Lateinamerikas wurde am 18. März 1989 im Stadtteil Barra Funda eingeweiht, geschaffen, um die lateinamerikanischen Manifeste der Kreativität und des Wissens zu verankern – stets mit dem Ziel, kulturelle, politische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Relationen untereinander aufrecht zu erhalten und auszutauschen.
Auf einer Fläche von 84.480 Quadratmetern hat der Architekt Oscar Niemeyer den Raum über einem Kulturprojekt des brasilianischen Soziologen Darcy Ribeiro gestaltet, der stets die Integration Lateinamerikas verteidigt hat.
Fernando de Noronha (PE)
Das Archipel Fernando de Noronha, aufgeteilt in Meeresnationalpark und Naturschutzgebiet, besteht aus 16 Stränden mit klarstem Wasser, von denen alle eine unzählige Artenvielfalt (Fische, Meeresschildkröten, Korallen und Delfine) aufweisen. Von der UNESCO als Weltnaturerbe eingestuft, können Sie hier die paradiesischsten Strände, eine unglaubliche Flora und Fauna und unvergleichliche Landschaften bewundern. Der Zugang wird streng kontrolliert und die Anzahl der Personen pro Tag in diesem Paradies ist begrenzt. Deshalb müssen Sie hier Ihre Reise bereits weit im Voraus reservieren.
Paraty (RJ)
Paraty ist architektonisch einzigartig. Seine Gebäude zeichnen sich durch einfache Linien und erdige Farben aus – die einzelnen Gebäude mögen schön sein – aber die Stadt als Ganzes ist von ganz besonderem Reiz. In den mit Kopfstein gepflasterten Gassen ist kein Autoverkehr erlaubt. Die Fahrzeuge werden auf Parkplätzen vor dem Ort abgestellt.
Rundherum gibt es viele empfehlenswerte und zum grössten Teil noch einsame, primitive Strände. Die besten liegen rund um den kleinen Flecken “Trindade” – kurz vor der Grenze zum Bundesstaat São Paulo. Um dort hin zu gelangen, fährt man die BR-101 bis “Patrimônio” und zweigt dann links ab zum Meer – nach 7 km erreicht man “Trindade”.
MASP – Museu de Arte São Paulo (SP)
Im Oktober 1947 eröffnet von Assis Chateaubriand, ist das Museu de Arte (Museum der Kunst) von São Paulo (MASP) das Ergebnis eines Abenteuers zweier Personen mit einer für ihre Epoche ungewöhnlichen Weitsicht – unterstützt wurden sie von einer Gruppe ihrer Freunde.
Das MASP bietet eine Pinakothek, Bibliothek, Fotothek, Cinemathek, Videothek, Kunstkurse und einen edukativen Service zur Unterstützung der Ausstellungen, Präsentation von Filmen und musikalischen Konzerten von künstlerischem und kulturellem Interesse. Und so hat es sich zum bedeutendsten Kulturzentrum unseres Landes entwickelt.
Salvador Capoeira (BA)
Es gibt in der brasilianischen Geschichtsforschung bis heute keinerlei Beweise dafür, dass der Capoeira aus Afrika stammt. Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit wurde er von Sklaven in Brasilien (vor allem in Salvador da Bahia, da in diesem Bundesstaat die meisten Sklaven herbeigeschifft wurden) entwickelt. Und deshalb ist der Capoeira absolut echt und berechtigterweise brasilianisch! Aufzeichnungen, die Daten seiner Ersterscheinung festgehalten haben, schwanken zwischen 1578 und 1632 – es gibt also dafür auch keine präzisen Angaben. Man weiss jedoch, dass der Capoeira als ein Instrument der Befreiung gegen ein herrschendes Unterdrückungssystem entstand.
Manaus (AM)
Die Altstadt mit ihren antiken Gebäuden im Stil der “Art Noveau”, errichtet am Anfang des 20. Jahrhunderts aus Teilen, die per Schiff aus Europa kamen, kontrastiert mit den modernen Gebäuden der Neuzeit, die einen Reflex des neuen Industrie-Zyklus der Freihandelszone darstellen. Der Hafen von Manaus ist ein bestaunenswertes Werk englischer Ingenieurskunst. Die Docks schwimmen in ihrer Gesamtheit auf den schwarzen Wassern des Rio Negro und können so dem wechselnden Wasserstand des Flusses Rechnung tragen – dieser Unterschied kann mehr als 10 m betragen! So können auch grosse Überseeschiffe in Manaus das ganze Jahr über sicher anlegen.
Parque do Ibirapuera (SP)
Der Parque do Ibirapuera – der berühmteste Park São Paulos – sollte eigentlich am 25. Januar 1954 fertig werden, dem 400 Jahrestag der Stadtgründung – aber erst am 21. August desselben Jahres öffneten sich seine Tore zu einer Erstbesichtigung der Bürger.
Auch dieses Projekt entstand unter der Beteiligung des renommierten Architekten Oscar Niemeyer, zusammen mit dem gleichfalls berühmten Landschaftsgestalter Roberto Burle Marx. Anlässlich seiner Einweihung wurde die “Comissão Executiva do IV Centenário” von dem Dichter Guilherme de Almeida präsidiert.
Das Pantanal (MT)
Die prächtige Wildnis in Brasiliens freundlicher Wärme, ist kein starres Gebilde. Flora, Fauna, Farben, sogar Strassen verändern sich und verlangen oft spontanes Umdenken. Der lebendige Pantanal braucht landeskundige Reisebegleitung und einen taktvollen Tourismus. Diese Destination bietet also kein stures Erlebnis-Schema, dafür eine Welt voller Wunder und Überraschungen.
Machen Sie sich auf, diese einmalige urtümliche Wildnis zu erleben. Es erwartet Sie ein unvergleichbares Naturereignis, ein unvergessliches Ferienerlebnis und das Gefühl, endlich ein Abenteuer mit Haut und Herz zu erleben.
Ilhéus (BA)
In Ilhéus werden 65% von Bahias Kakao produziert und vom eigenen Hafen aus exportiert. In Ilhéus spielt “Jorge Amados” weltberühmter Roman “Gabriela wie Zimt und Nelken” – der hier auch verfilmt wurde. Wenn Sie sich für eine der Originalkulissen interessieren, dann besuchen Sie die “Bar Vesúvio”, wo die Bar-Szenen gedreht wurden. Und noch immer hat sich hier etwas von diesem Charme und der Eigenwilligkeit des Romans gehalten, denn die Stadt ist bisher vom grossen Tourismus verschont geblieben. Der kleine koloniale Stadtkern ist durch seine ausgefallene Anlage und die eigenartigen Gebäude etwas Besonderes. Wer sich dafür interessiert, etwas mehr über das wichtigste Exportprodukt dieser Gegend zu erfahren, der sollte das interessante “Museu do Cacau” besuchen.
Igreja de São Francisco de Assis (MG)
Ein der vielen Schöpfungen des Architekten “Oscar Niemeyer”. Die “Igreja de São Francisco de Assis” (Kirche) wurde eingeweiht 1943 und beherbergt in ihrem Innern die ausdrucksvollsten Paineele des Malers “Cândido Portinari” und ist aussen verkleidet mit vom gleichen Künstler bemalten Kacheln. Die Gärten vor dem Gebäude wurden vom Garten-Architekten “Burle Marx” angelegt. Infolge einer zwiespältigen Diskussion zwischen Künstlern und Klerikern wurde die Kirche bisher nur ein einziges Mal für eine Messe geöffnet – im Jahr 1956.
Serra da Capivara (PI)
Mit Landschaften von überraschender szenischer Schönheit, mit privilegierten Aussichtspunkten, besitzt dieses Gebiet zahlreiche Anreize für einen kulturellen und ökologischen Tourismus und stellt damit eine Alternative für die Entwicklung dieser Region dar, deren natürliche Ressourcen durch die jährlich wiederkehrende Trockenperiode begrenzt sind. Sämtliche Infrastruktur des Parks wurde mit Spendengeldern von französischen und japanischen Banken installiert.
Búzios (RJ)
Búzios (Armacão dos Búzios), ein kleiner Ort auf einer nur 8 x 2 km grossen Halbinsel mit 27 Stränden, liegt 176 km nördlich von Rio – man erreicht den Ort auf einer ganz neu ausgebauten, doppelbahnigen Schnellstrasse – und ist der internationale Badeort Brasiliens. In der Saison kommen auf jeden der 17.000 Einheimischen zwei Besucher aus ca. 50 verschiedenen Ländern, vor allem aus Europa und den USA, nur etwa die Hälfte sind Brasilianer.
Pernambuco (PE)
Virgulino Ferreira da Silva (volkstümlich “Lampião“) wurde am 4. Juni 1898 in Passagem das Pedras, im Distrikt Villa Bella (heute Serra Talhada), einem kleinen Flecken des nordöstlichen Sertão im Bundesstaat Pernambuco, geboren. Durch den Mord an seinem Vater, dessen Schuldige er in Stücke hackte und den Geiern zum Frass vorwarf, wurde er ins kriminelle Abseits gedrängt und entwickelte sich zum gefürchtetsten “Cangaceiro” aller Zeiten (der Name stammt aus dem nordöstlichen Volksvokabular und bezeichnet Gesetzesbrecher, die in organisierter Form, am Anfang des vergangenen Jahrhunderts, den brasilianischen Nordosten unsicher machten). Lampião und seine Bande durchstreiften sieben Bundesstaaten der Nordost-Region während der 20er und 30er.
Canavieiras (BA)
Canavieiras ist eine ökologische Gegend die im südlichen Teil der Küste Bahias an der Kakao-Küste liegt und aus sieben Inseln besteht. In der Stadt, mit ihren breiten Strassen und einem historischen Platz aus Anfang des vorigen Jahrhunderts, fliesst der Pardo-Fluss vorbei.
Die Atalaia-Insel, die gegenüber der Stadt liegt, hat einen ununterbrochenen 14 Km langen Strand, Kokospalmenwälder und Mangrovenwälder die Reiher, Papageie, Sittiche und Schwalben beherbergen und somit den natürlichen Lebenszyklus von verschiedenen Fluss- und Meereslebewesen erhält.
Fussball-Museum (SP)
São Paulo, die Hauptstadt der Kultur Lateinamerikas erneuert und eröffnet noch einmal das einzige Museum der Welt, welches exklusiv dem Fussball gewidmet ist und in keinerlei Verbindung zu einem bestimmten Club steht. Die Multimedia-Einrichtungen, der futuristische Aspekt der Installationen und die Referenzen bezüglich der grossen Geschehnisse in der brasilianischen Geschichte des 20. Jahrhunderts sind Garanten eines interessanten Besuchs auch für die weniger Fanatischen dieses Metiers. 32,5 Millionen Reais wurden in das Projekt investiert und es ist zu einer der grössten touristischen Attraktionen der Stadt geworden.
Botanischer Garten (RJ)
Auf 140 Hektar Terrain, mit über 7.000 Pflanzenarten, ist das brasilianische Zentrum für Studien des Atlantischen Urwalds und ein Erlebnis besonderer Güte. Man kann ihn von Ipanema aus, über die erwähnte “Rodrigo de Freitas-Lagune” leicht erreichen.
1808 bereits vom portugiesischen König Dom João IV. angelegt, wurde er 1922 erstmals seiner heutigen Bestimmung und der Öffentlichkeit übergeben. Seine zentralen Avenidas mit 30 Meter hohen und über 200 Jahre alten Königspalmen, der Victória Régia-See, ein Ausschnitt aus der Amazonas-Region, sein Herbarium und Aquarium, das Orchidarium, die 8.200 Pflanzenarten aus aller Welt, die 140 verschiedenen Vogelarten, die sich hier niedergelassen haben – unter ihnen 20 Kolibri-Arten – das alles lohnt einen Besuch bestimmt (Täglich zwischen 8:00 bis 17:00 geöffnet).
João Pessoa (PB)
João Pessoa besitzt ein reiches architektonisches Erbe aus seiner 400-jährigen Existenz, besonders an barocken Gebäuden. Die Präsenz religiöser Orden und der schnelle Reichtum der Zucker- und Baumwoll-Barone haben die Stadt mit impressionanten Monumenten bereichert, die heute noch Besucher wie Bewohner der Stadt mit Respekt und Stolz erfüllen.
Besonders die Religiosität der Kolonisatoren hat die Hauptstadt mit Tempeln von erlesener architektonischer und dekorativer Eleganz bestückt, unter denen sich besonders abheben: Der Komplex von “São Francisco”, der “Mosteiro de São Bento”, die “Igreja da Guia” und die “Capela da Ordem Terceira do Carmo”.
Rio de Janeiro (RJ)
Die Fussgängerzone der Avenida Atlântica am Strand der Copacabana ist mit ihren weissen und schwarzen portugiesischen Steinen – die ein schönes Mosaik in Wellenform bilden – eine der bekanntesten Postkartenansichten von Rio de Janeiro. Korrekt sind es zwei Strände: Leme und Copacabana. Der Strand wird sowohl am Tag wie auch in der Nacht aufgesucht. Er bietet Kioske, Fahrradwege, Rettungsschwimmer, Bars und Restaurants, sowie zwei Militärfestungen – einer an jeder Spitze – die einen schönen Panoramablick ermöglichen und für den Besuch geöffnet sind.
Maceió (AL)
Maceió, zwischen dem Meer und der “Mundaú-Lagune” gelegen, wird auch die “Stadt des Wassers” genannt. Die Tupi-Indianer, nannten diesen Ort “Maçai-o-k”: der die Lagune verstopft. Die Stadt hat sich auf einer natürlichen, vom Meer geschaffenen Terrasse ausgebreitet und langsam die Mündung des Rio Mundaú “verstopft” hinter dem Damm entstand die “Mundaú-Lagune” und der Fluss suchte sich einen anderen Weg ins Meer, am südlichen Ausläufer der Stadt, dem “Pontal”. Rund um die Stadt gibt es insgesamt 22 Lagunen. Die bekanntesten sind: “Mundaú, Manguaba, Roteiro” und “Jequiá”. Die ersten beiden sind durch einen Kanal miteinander verbunden und bilden zusammen den “grössten lagunaren Komplex Südamerikas”.
Belo Horizonte (MG)
Pampulha ist ein Stadtteil der brasilianischen Metropole Belo Horizonte im Bundesstaat Minas Gerais. Die Kirche São Francisco de Assis wurde nach dem Entwurf des Architekten Oscar Niemeyer im Jahre 1943 gebaut. Es ist das erste registrierte moderne architektonische Denkmal in. Die Kirche war vom Anfang umstritten. Der Bürgermeister Belo-Horizontes und spätere Präsident – Juscelino Kubitschek – puschte das Projekt. Niemeyer sagte, dass er durch des französischen Dichter-Paul Claudels die Aussage angespornt wurde: “Eine Kirche ist Hangar des Gottes auf Masse“.
Cuiaba (MT)
Es gibt, vergleichsweise mit anderen Städten, in Cuiabá nicht viel zu sehen, wofür es sich lohnen würde, hier ein paar Tage zu verbringen, bevor man sich ins Abenteuer mit der Natur einlässt – im “Pantanal” oder in der Chapada dos Guimarães. Cuiabá ist eher eine Durchgangsstadt für den Touristen, hat aber ein paar architektonische und kulturelle Sehenswürdigkeiten zu bieten, wie das heutige Kulturzentrum und ehemaliges Militär-Arsenal.
Florianópolis (SC)
Die Stadt ist in zwei Teile gespalten: der eine, mit 424,4 km² ist eine Insel, die Ilha de Santa Catarina, und der andere, mit 12,2 km² liegt auf dem Kontinent. Diese beiden Stadtteile sind durch die 842 Meter lange Hercílio-Luz-Brücke und die 1.330 Meter lange Colombo-Sales-Brücke verbunden. Der Stadtkern befindet sich auf der Insel – auf dem Festlandteil haben sich in erster Linie Industrien niedergelassen.
Die Dienstleistungs-, Unterhaltungs- und Freizeit-Struktur ist komplett und perfekt. Grosse Shopping-Center, Tanzlokale, Bars und Restaurants aller Stil- und Geschmacksrichtungen lassen keinen Wunsch offen – die lokale Gastronomie basiert auf Meeresfrüchten, aber die ganze internationale Küche ist in dieser Stadt vertreten. Selten findet man eine vergleichbare Vielfalt von Ökosystemen in einem einzigen Gebiet, wie das auf der Santa-Catarina-Insel der Fall ist.
Fortaleza (CE)
Das Kulturzentrum “Dragão do Mar“ in Fortaleza wurde am 7. August& 1998 eingeweiht und besitzt eine Fläche von 30’000 Quadratmeter in der man die Kunst und die Kultur aus Ceará erleben kann. Es gibt viele Sehenswürdigkeiten wie das Memorial der Cultura Cearense, das Kunstmuseum, das Kino, das Amphitheater, die Werkstatt und das Planetarium.
João Pessoa (PB)
João Pessoa ist die drittälteste Stadt Brasiliens, mit einer Geschichte von mehr als 400 Jahren. João Pessoa besitzt ein reiches architektonisches Erbe aus seiner 400-jährigen Existenz, besonders an barocken Gebäuden. Die Präsenz religiöser Orden und der schnelle Reichtum der Zucker- und Baumwoll-Barone haben die Stadt mit impressionanten Monumenten bereichert, die heute noch Besucher wie Bewohner der Stadt mit Respekt und Stolz erfüllen.
Schöne Strände< und Sonne das ganze Jahr über, sind gemeinsame Eigenschaften aller Küsten des Nordostens. Aber die erste Sonne des Kontinents überhaupt, gibts nur hier in João Pessoa, beziehungsweise an der Stelle, die "Ponta do Seixas" genannt wird, der orientalischste Punkt Südamerikas! Gesäumt von Kokospalmen und einem Teil des Strandes noch in originaler Unverfälschtheit, ist "Seixas" einer der vielen wunderschönen Strände der 130 km langen paraibanischen Küste, die einladen zum Relax wie zum Vergnügen.
Macapá (AP)
Macapá, die Hauptstadt am Äquator, liegt auf dem linken Ufer des nördlichen Amazonas-Kanals, der der Stadt einen Flussstrand von rund 6 km Länge beschert. Die Stadt Macapá, heute Hauptstadt des Bundesstaates Amapá, wurde schon mit einem gewissen kriegerischen Instinkt gegründet. Ihre ersten Bewohner waren Familien von den Azoren, die 1751 an der “Küste von Macapá” – wie der nördliche Arm des Amazonas damals genannt wurde – landeten. Diese “Azorianer” hatten eine lange und beschwerliche Reise hinter sich und ausser ihrem Mut brachten sie die feste Entschlossenheit mit sich, die Herrschaft der portugiesischen Krone in der von ihnen kolonisierten Region zu festigen und gegen Holländer, Iren, Engländer und besonders die französischen Eindringlinge zu verteidigen. Zu ihrem Schutz wurde 13 Jahre später das “Fort São José” angelegt. Die Bauarbeiten dauerten 18 Jahre (1764-1782) und der Architekt, Henrique Gallúcio, starb 1796, während der Bauarbeiten.
Manaus (AM)
Ausgangspunkt für Ausflüge und Entdeckungen in den Amazonas-Regenwald – dem grössten Sauerstoff-Reservoir und der grössten Pflanzenvielfalt des Planeten. Als Freihandelszone gegründet um den Fortschritt der westlichen Amazonas-Gegend zu fördern, wurde die Freihandelszone von Manaus schnell zum Pol intensiver geschäftlicher und industrieller Aktivität. Hier konzentrieren sich die wichtigsten Brasilianischen Industrien, die den Markt mit elektroelektronischen Geräten, Uhren, Fahrräder, Rechner, Spielzeuge, Jet-Skis, Brillen und Motorräder bedienen. Anspruchsvolle Technik wird zu erschwinglichen Preisen.Ebenfalls in Manaus steht das Amazonas-Theater, gebaut 1896, in der Zeit der Gummi-Barone. Seine architektonische und dekorative Schönheit ist ein Fall für sich. Das Gebäude bietet insgesamt Sitzplätze für 700 Personen.