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Schweizer Skirennfahrerin
1983 gewann Michela Figini an der Ski-Junioren-WM in Sestriere die Bronzemedaille im Riesenslalom, wofür die Stiftung Schweizer Sporthilfe sie als Schweizer Nachwuchsathletin des Jahres 1983 auszeichnete. In den 1980er Jahren zählte die Spezialistin für die schnellen Disziplinen zu den stärksten Skirennläuferinnen. So gewann sie 26 Einzelrennen, davon 17 Abfahrtsläufe, 1985 und 1988 den Gesamtweltcup und viermal den Einzelweltcup in der Abfahrt sowie je einmal den Super-G- und den Riesenslalomweltcup.
Bei den Weltmeisterschaften holte sie 1985 in Santa Caterina in der Abfahrt Gold, zwei Jahre später gewann sie bei den Weltmeisterschaften in Crans-Montana die Silbermedaille in der Abfahrt und im Super-G.
Die Krönung ihrer Laufbahn war der Sieg in der Abfahrt bei den Olympischen Spielen 1984 in Sarajevo, wo sie Maria Walliser und Olga Charvátová knapp auf den zweiten und dritten Platz verweisen konnte. Bei den Olympischen Spielen 1988 in Calgary gewann sie im Super-G hinter Sigrid Wolf die Silbermedaille. Nach Differenzen mit Jan Tischhauser, dem Schweizer Nationalmannschaftstrainer, trat sie 1990 zurück.
Heute lebt Figini, die nach ihrer Karriere auch als TV-Kommentatorin tätig war, in Lugano. Aus der ersten Ehe mit dem Italiener Ivano Camozzi, einem ehemaligen Skirennläufer der 1980er Jahre, stammen zwei Kinder.
Quelle Biografie:

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