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Ein Schweizer Arzt bittet uns, folgende Informationen zur aktuellen Situation
zu publizieren, um unseren Lesern eine realistische Risikobeurteilung zu ermöglichen. (Tägliche Updates siehe unten)
Laut den Angaben des
italienischen Nationalen Gesundheitsinstituts ISS liege das Durchschnittsalter der positiv-getesteten Verstorbenen in Italien derzeit bei circa 81 Jahren. 10% der Verstorbenen seien über
90 Jahre alt. 90% der Verstorbenen seien über 70 Jahre alt.
80% der Verstorbenen hatten zwei oder mehr chronische Vorerkrankungen. 50% der Verstorbenen hatten drei oder mehr chronische Vorerkrankungen. Zu den chronischen Vorerkrankungen zählen
insbesondere Herz-Kreislauf-Probleme, Diabetes, Atemprobleme und Krebs.
Bei weniger als 1% der Verstorbenen habe es sich um gesunde Personen gehandelt, d.h. um Personen ohne chronische Vorerkrankungen. Nur circa 30% der Verstorbenen seien Frauen.
Das italienische Gesundheitsinstitut unterscheide zudem zwischen
Verstorbenen durch das und Verstorbenen mit dem Coronavirus. In vielen Fällen sei noch nicht klar, ob die Personen am
Virus starben oder an ihren chronischen Vorerkrankungen oder an einer Kombination davon.
Bei den zwei italienischen Verstorbenen unter 40 Jahren (beide 39 Jahre alt) habe es sich um einen Krebspatienten sowie um einen Diabetes-Patienten mit weiteren Komplikationen gehandelt. Auch
hier sei die genaue Todesursache noch nicht klar (d.h. ob am Virus oder an den Vorerkrankungen).
Die Überlastung der Kliniken ergebe sich durch den allgemeinen Andrang an Patienten sowie durch die erhöhte Anzahl an Patienten, die besondere oder intensive Betreuung benötigen. Dabei gehe
es insb. um die Stabilisierung der Atemfunktion sowie in schweren Fällen um anti-virale Therapien.
(Update: Das Nationale Gesundheitsinstitut hat inzwischen einen statistischen
Bericht zu den testpositiven Patienten und Verstorbenen publiziert, der die obigen Angaben bestätigt.)
Der Arzt weist außerdem auf folgende Aspekte hin:
Norditalien habe eine der ältesten Bevölkerungen sowie die schlechteste Luftqualität Europas,
was bereits in der Vergangenheit zu einer erhöhten
Anzahl an Atemwegserkrankungen und dadurch bedingter Todesfälle geführt habe. Dies sei als zusätzlicher Risikofaktor zu sehen.
Südkorea beispielsweise habe einen deutlich milderen Verlauf als Italien erlebt und den Höhepunkt der Epidemie bereits überschritten. In Südkorea sei es bisher zu lediglich ca. 70 Todesfällen
mit positivem Test gekommen. Betroffen waren wie in Italien hauptsächlich Risikopatienten.
Bei den bisherigen testpositiven Schweizer Todesfällen habe es sich ebenfalls um Risikopatienten mit Vorerkrankungen und einem Medianalter von über 80 Jahren gehandelt, deren genaue
Todesursache, d.h. ob am Virus oder an den Vorerkrankungen, noch nicht bekannt sei.
Ferner könnten die weltweit verwendeten Viren-Testkits laut einer ersten chinesischen Studie offenbar in einigen Fällen ein falsches positives Resultat ergeben, d.h. die Personen wären in
diesen Fällen nicht am neuen Coronavirus erkrankt, sondern
womöglich an einem der bisherigen Coronaviren, die Teil der jährlichen (und aktuellen) Erkältungs- und Grippewelle sind. (1)
Zur Beurteilung der Gefährlichkeit der Krankheit sei daher nicht die oft genannte Anzahl der testpositiven Personen und Verstorbenen
entscheidend, sondern die Anzahl der tatsächlich und unerwartet an einer
Lungenentzündung Erkrankten oder Verstorbenen (sog. Übersterblichkeit).
Für die gesunde Allgemeinbevölkerung im Schul- und Arbeitsalter sei nach allen bisherigen Erkenntnissen bei Covid-19 mit einem milden bis moderaten Verlauf zu rechnen. Senioren und Personen
mit bestehenden chronischen Erkrankungen seien besonders zu schützen. Die medizinischen Kapazitäten seien optimal vorzubereiten.
Wichtige Referenzwerte sind die Anzahl der jährlichen Grippetoten, die in der Schweiz bei bis zu 1000, in Italien bei bis zu 8000 und in Deutschland bei rund 10 000 mit Spitzen bis 25 000
Personen liegt; die normale Gesamtsterblichkeit, die in Italien bei bis zu 2000 Personen pro Tag liegt; sowie die durchschnittliche Anzahl an Lungenentzündungen pro Jahr, die in Italien
bei über 120 000 liegt.
Die aktuelle Gesamtmortalität in Europa und in Italien liegt weiterhin im Normalbereich oder sogar darunter. Eine erhöhte Mortalität sollte im europäischen
Monitoring sichtbar werden.
Nachträge
17. März 2020 (I)
Einige Schweizer Notfallstationen seien bereits überlastet
allein aufgrund der hohen Anzahl an Personen, die sich testen lassen
möchten. Dies deute auf eine zusätzliche psychologische und logistische Komponente der aktuellen Situation hin.
Das Sterblichkeitsprofil sei aus virologischer Sicht weiterhin
rätselhaft, da im Unterschied zu Grippeviren Kinder verschont und ältere Männer etwa doppelt so häufig betroffen seien wie ältere Frauen. Dieses Profil entspreche andererseits
der natürlichen
Sterblichkeit, die bei Kindern nahe null und bei 75-jährigen Männern fast doppelt so hoch wie bei gleichaltrigen Frauen liege.
Bei den jungen testpositiven Verstorbenen handle es sich
weiterhin größtenteils oder sogar ausschließlich um Personen mit schwersten Vorerkrankungen. So sei ein 21-jähriger spanischer Fußballtrainer testpositiv verstorben. Die
Ärzte stellten indes eine unerkannte Leukämie fest, zu deren typischen Komplikationen eine schwere Lungenentzündung gehöre.
Entscheidend zur Beurteilung der Gefährlichkeit der Krankheit
sei daher nicht die in den Medien oft genannte Anzahl der
testpositiven Personen und Verstorbenen, sondern die Anzahl der tatsächlich und unerwartet an einer Lungenentzündung Erkrankten oder Verstorbenen (sog.
Übersterblichkeit). Dieser Wert liege in den meisten Ländern bisher sehr tief.
17. März 2020 (II)
Der italienische Immunologie-Professor Sergio Romagnani der
Universität Florenz kommt in einer Studie an 3000 Personen zum Ergebnis, dass 50 bis 75% der testpositiven Personen aller Altersgruppen vollständig
symptomfrei bleiben – deutlich mehr als bisher angenommen.
Die Belegung der norditalienischen Intensivstationen betrage
in den Wintermonaten typischerweise bereits 85 bis 90%. Einige
oder viele dieser bestehenden Patienten könnten inzwischen auch testpositiv sein. Zur Anzahl der zusätzlichen unerwarteten Lungenentzündungen gebe es indes noch keine offiziellen Angaben.
Eine Krankenhausärztin in der spanischen Stadt
Málaga schreibt auf
Twitter, dass die Menschen derzeit eher an der Panik und am Systemkollaps sterben als am Virus. Das Krankenhaus werde von Personen mit Erkältungen, Grippe und womöglich Covid19 überrannt
und die Abläufe seien zusammengebrochen.
18. März 2020
Eine neue epidemiologische
Studie (Vorabdruck) kommt zum Ergebnis, dass die Fatalität von Covid19 selbst in der chinesischen Stadt Wuhan bei nur 0.04% bis 0.12% gelegen habe und somit eher geringer sei als bei
der saisonalen Grippe, deren Fatalität bei ca. 0.1% liegt. Als Grund für die offenbar stark überschätzte Fatalität von Covid19 vermuten die Forscher, dass in Wuhan ursprünglich nur ein
kleiner Teil der Fälle erfasst worden sei, da die Krankheit bei vielen Personen wohl symptomlos oder mild verlief.
Chinesiche Forscher argumentieren, dass extremer Wintersmog
in der Stadt Wuhan eine ursächliche Rolle beim Ausbruch der Lungenentzündungen gespielt haben könnte. Im Sommer 2019 kam es in Wuhan bereits zu öffentlichen
Protesten wegen der schlechten Luftqualität.
Neue Satellitenbilder zeigen, wie Norditalien die
europaweit stärkste
Luftverschmutzungaufweist, und wie diese Luftverschmutzung durch die Quarantäne stark zurückging.
Ein Hersteller des Covid19-Testkits gibt an, dass
dieses nur für
Forschungszwecke und nicht für diagnostische Anwendungen einzusetzen ist, da noch nicht klinisch validiert.
19. März 2020 (I)
Das italienische ISS hat einen neuen
Bericht zu den testpositiven Verstorbenen publiziert:
Das Medianalter liegt bei 80.5 Jahren (79.5 bei den Männern,
83.7 bei den Frauen).
10% der Verstorbenen waren über 90 Jahre alt; 90% waren über
70 Jahre alt.
Höchstens 0.8% der Verstorbenen hatte keine chronischen
Vorerkrankungen.
Ca. 75% der Verstorbenen hatten zwei oder mehr
Vorerkrankungen, ca. 50% hatten drei oder mehr Vorerkrankungen, darunter insb. Herzkrankheiten, Diabetes und Krebs.
Fünf Verstorbene waren 31 bis 39 Jahre alt, alle mit schweren
Vorerkrankungen.
Das Gesundheitsinstitut lässt weiterhin offen, woran die
untersuchten Patienten starben, und spricht allgemein von »Covid19-positiven Verstorbenen«.
Der deutsche Virologe Hendrik Streeck vermutet in einem
Interview, dass Covid19 die Gesamtsterblichkeit in Deutschland nicht erhöhen werde, die normalerweise bei rund 2500 Personen pro Tag liege. Streeck erwähnt den Fall eines 78 Jahre alten Mannes mit
Vorerkrankungen, der an einem Herzversagen starb, nachträglich positiv auf Covid19 getestet und deshalb in die Statistik der Covid19-Todesfälle aufgenommen wurde.
Laut Stanford-Professor John P.A. Ioannidis gebe es für die
derzeit beschlossenen Maßnahmen keine ausreichende
medizinische Datengrundlage. Das neue Coronavirus sei womöglich selbst bei älteren Personen nicht gefährlicher als einige der üblichen Coronaviren.
Laut den neusten
Zahlen aus Deutschland liegt das Median-Alter der testpositiven Todesfälle bei circa 83 Jahren, die meisten davon mit chronischen Vorerkrankungen.
Eine von Stanford-Professor John Ioannidis
angeführte kanadische Studie von
2006 zeigt am Fall eines Pflegeheims, dass auch gewöhnliche Coronaviren (Erkältungsviren) in Risikogruppen eine Sterblichkeit von bis zu 6% hervorrufen können, und dass Virentestkits
zunächst fälschlicherweise eine Infektion mit dem SARS-Coronavirus angaben.
21. März 2020 (I)
Spanien meldet bisher nur drei testpositive
Todesfälle unter 65
Jahren (von total ca. 1000). Deren Vorerkrankungen und tatsächliche Todesursache sind bisher nicht bekannt.
Italien meldete am 20.
März landesweit 627 testpositive Todesfälle an einem Tag. Die normale Sterblichkeit liegt in Italien bei ca. 1800 Todesfällen pro Tag. Seit dem 21. Februar meldete Italien insgesamt ca. 4000
testpositive Todesfälle. Im selben Zeitraum hatte Italien eine natürliche Gesamtmortalität von ca. 50.000 Todesfällen. Es ist noch nicht klar, um wie viel die Gesamtmortalität zunahm oder
aber einfach testpositiv wurde. Italien und Europa hatten zudem eine sehr milde Grippesaison 2019/2020, die viele ansonsten gefährdete Personen verschonte.
Laut italienischen
Medienberichten verstarben in der Region Lombardei bisher ca. 90% der testpositiven Todesfälle nicht auf der Intensivstation, sondern größtenteils zuhause oder in der
Allgemeinabteilung. Die Todesursachen und die mögliche Rolle der Quarantänemaßnahmen sind noch nicht klar. Nur 260 von 2168 testpositiven Todesfällen seien auf Intensivstationen erfolgt.
Bloomberg berichtet, dass 99%
der italienischen Todesfälle andere Erkrankungen hatten.
21. März 2020 (II)
Die Japan Times fragt: Japan erwartete eine
Coronaviren-Explosion. Wo bleibt sie? Obschon Japan als eines der ersten Länder positive Testresultate hatte und keinen „Lockdown“ einführte, ist es bisher eines der am wenigsten
betroffenen Länder. Es gebe keine Zunahme an Lungenentzündungen und keine erhöhte Krankenhausbelegung.
Italienischen Forscher argumentieren, dass
die extreme Luftverschmutzung in Norditalien – die stärkste in ganz Europa – eine ursächliche Rolle bei der aktuellen lokalen Zunahme an Lungenentzündungen spielen könnte, ähnlich wie zuvor
im chinesischen Wuhan (s.o.)
In einem neuen
Interview erklärt Professor Sucharit Bhakdi, einer der meistzitierten Experten auf dem Gebiet der medizinischen Mikrobiologie, dass es „falsch“ und „gefährlich irreführend“ sei, das
neue Coronavirus für die Todesfälle hauptverantwortlich zu machen, da Vorerkrankungen und die Luftverschmutzung in chinesischen und norditalienischen Städten eine wichtigere Rolle
spielten. Die derzeit diskutierten oder beschlossenen Maßnahmen bezeichnet Professor Bhakdi als „grotesk“, „sinnlos“, „selbstzerstörerisch“ und „kollektiven Selbstmord“, der die
Lebenserwartung der Senioren verkürzen werde und von der Gesellschaft nicht akzeptiert werden dürfe.
22. März 2020 (I)
Bezüglich der Situation in Italien: Die meisten Medien berichten inkorrekt, dass Italien bis zu 800 Todesfälle pro Tag durch das Coronavirus habe. In Wirklichkeit betont der Präsident des
italienischen Zivilschutzes, dass es sich um Todesfälle „mit
dem Coronavirus und nicht durch das Coronavirus“
handelt (Minute 03:30 der Pressekonferenz).
Mit anderen Worten, diese Personen starben, während sie zusätzlich positiv getestet wurden.
Wie die beiden Professoren Ioannidis und Bhakdi aufzeigten, haben Länder wie Südkorea
und Japan, die keine Sperrmaßnahmen eingeführt haben, im
Zusammenhang mit Covid-19 eine Übersterblichkeit von fast null erlebt, während das Kreuzfahrtschiff Diamond Princess eine hochgerechnete Sterblichkeitszahl im Promillebereich hatte, d.h. auf oder unter dem Niveau der saisonalen
Grippe oder einer starken Erkältung.
Die aktuellen testpositiven Sterbezahlen in Italien liegen immer noch unter 50% der normalen täglichen Gesamtsterblichkeit in Italien, die bei etwa 1800 Todesfällen pro Tag liegt. Daher ist
es möglich, vielleicht sogar wahrscheinlich, dass ein großer Teil der normalen täglichen Mortalität jetzt einfach als „Covid19“-Todesfälle gezählt
wird (da sie positiv getestet werden). Dies ist der Punkt, den der Präsident des italienischen Zivilschutzes betont hat.
Inzwischen ist jedoch bekannt, dass bestimmte Regionen in Norditalien, d.h. diejenigen, die mit den härtesten
Sperrmaßnahmen konfrontiert sind, deutlich erhöhte Tagessterblichkeitszahlen aufweisen. Es ist auch bekannt, dass in der Region Lombardei 90% der testpositiven
Todesfälle nichtauf der Intensivstation, sondern meist zu
Hause auftreten. Und mehr als 99% dieser Todesfälle haben schwere gesundheitliche Vorerkrankungen (z.B. Herzprobleme, Atemprobleme, Krebs).
Professor Sucharit Bhakdi hat die Sperrmaßnahmen als „nutzlos“, „selbstzerstörerisch“ und als „kollektiven Selbstmord“ bezeichnet. Daher
stellt sich die äußerst beunruhigende Frage, inwieweit die erhöhte Sterblichkeit dieser älteren, isolierten, stark gestressten Menschen mit mehreren Vorerkrankungen womöglich durch die noch
immer geltenden wochenlangen Sperrmaßnahmen verursacht worden sein könnte.
Es wäre dann einer jener Fälle, in denen die Behandlung schlimmer als die Krankheit ist. (Siehe Update unten: Nur 12% der Todeszertifikate geben das Coronavirus als eine Ursache an.)
22. März 2020 (II)
In der Schweiz gebe es bisher 56 test-positive Todesfälle. Bei
allen habe es sich aufgrund von Alter und/oder Vorerkrankungen um „Risikopatienten“ gehandelt.
Zur genauen Todesursache, das heißt ob am oder nur mit dem Virus, gibt es weiterhin keine Angaben.
Die Schweizer Regierung behauptete, die Situation in der
Südschweiz (direkt neben Italien) sei „dramatisch“, aber lokale Ärzte widersprechen: die
Situation sei keineswegs dramatisch.
Laut Presseberichten drohe
ein Engpass bei den Sauerstoffflaschen. Der Grund sei aber nicht ein derzeit erhöhter Bedarf, sondern die Hortung aus Angst vor Knappheit.
In vielen Ländern besteht bereits ein zunehmender
Mangel an Ärzten und Pflegern. Der Hauptgrund dafür ist, dass sich positiv-getestete Fachkräfte in Quarantäne begeben müssen, obschon sie in den meisten Fällen keine oder nur
leichte Symptome entwickeln.
22. März 2020 (III)
Ein Modell des Imperial College London prognostizierte für
Großbritannien 250,000 bis 500,000 Todesfälle „durch“ Covid-19. Die Autoren der Studie haben nun aber eingeräumt, dass
viele dieser Todesfälle nicht zusätzlich anfallen, sondern Teil der normalen jährlichen Sterblichkeit sind, die in Großbritannien bei 600,000 Personen pro Jahr liegt.
Dr. David Katz, der Gründungsdirektor des Yale University
Prevention Research Center, fragt in der New York Times: „Ist
unser Kampf gegen den Coronavirus schlimmer als die Krankheit? Es gibt gezieltere Mittel, die Pandemie zu besiegen.“
Laut dem italienischen Professor Walter
Ricciardi geben „nur 12% der Todeszertifikate das Coronavirus als einen Grund an“, während in öffentlichen Berichten „alle Todesfälle, die im Krankenhaus mit dem
Coronavirus sterben, als Todesfälle durch das Coronavirus gezählt werden.“ Somit müssen die in den Medien genannten italienischen Todeszahlen um mindestens einen Faktor acht reduziert werden um die tatsächlich durch
das Coronavirus verursachten Todesfälle zu erhalten. Dies ergibt höchstens einige dutzend Todesfälle pro Tag, verglichen mit einer normalen Gesamtsterblichkeit von 1800 pro Tag und bis zu
20,000 Grippetoten pro Jahr.
23. März 2020 (I)
Eine neue französische Studie mit dem Titel SARS-CoV-2: Angst versus
Daten kommt zum Ergebnis, dass „das Problem durch SARS-CoV-2 vermutlich überschätzt wird“, da sich „die Mortalität von SARS-CoV-2 nicht wesentlich unterscheidet von gewöhnlichen
Coronaviren (Erkältungsviren), die in einem Krankenhaus in Frankreich untersucht wurden.“
Eine italienische Studie vom
August 2019 fand, dass es in Italien in den letzten Jahren zwischen 7000 und 25,000 Grippetote pro Jahr gegeben habe. Dieser Wert sei höher als in anderen europäischen Ländern
aufgrund der älteren Bevölkerung Italiens, und er ist sehr viel höher als alles, was bisher mit Covid-19 in Verbindung gebracht wurde.
In einem neuen Faktenblatt schreibt die WHO,
dass sich Covid-19 nach bisherigen Erkenntnissen langsamer als
die Influenza verbreite (um circa 50%), und dass die vorsymptomatische Übertragung von Covid-19 wesentlich tiefer liege als bei der Influenza.
Ein italienischer Chefarzt berichtet von „seltsamen Fällen von
Lungenentzündungen“ in der Lombardei bereits im November 2019. Dies wirft erneut die Frage auf, ob dafür das neue Virus verantwortlich ist (das offiziell erst im Februar 2020 in
Italien auftrat), oder andere Faktoren, wie etwa die starke
Luftverschmutzung in Norditalien.
Der dänische Forscher Peter Gøtzsche, Gründer der renommierten
Cochrane Collaboration, schreibt dass Corona eine „Epidemie der
Panik“ sei und „Logik eines der ersten Opfer“ war.
23. März 2020 (II)
Laut dem früheren israelischen Gesundheitsminister, Professor
Yoram Lass, ist das neue Coronavirus weniger gefährlich als die Grippe und die Ausgangssperren würden mehr Menschen töten als
das Virus. „Die Zahlen begründen keine Panik“, so Lass. Es sei bekannt, dass „Italien eine enorme Morbidität durch Atemwegserkrankungen habe, die mehr als drei Mal so hoch sei wie im
restlichen Europa.“
Laut Pietro Vernazza, ein Schweizer Spezialist für
Infektionskrankheiten, sind die verfügten Maßnahmen nicht
wissenschaftlich begründet und müssen neu überdacht werden. Laut Vernazza machen Massentests keinen Sinn, da bis zu 90% der Bevölkerung symptomlos bleiben werde, während
Ausgangssperren und Schulschließungen sogar „kontraproduktiv“ seien. Vernazza empfiehlt, nur die Risikogruppen zu schützen und Einschränkungen rückgängig zu machen.
Schweiz: Trotz medialer Aufregung liegt die Übersterblichkeit
weiterhin bei oder nahe bei null: Die letzten beiden testpositiven „Todesopfer“ waren
ein 96jähriger in Palliativbehandlung und ein 97jähriger mit mehreren Vorerkrankungen.
Der Präsident des deutschen
Robert-Koch-Instituts bestätigte, dass das RKI alle
testpositiven Todesfälle, unabhängig von der wirklichen
Todesursache, als »Corona-Todesfälle« erfasse. Das Durchschnittsalter der Todesfälle liege bei 82 Jahren, die meisten mit Vorerkrankungen. Die Übersterblichkeit durch Covid19
dürfte somit auch in Deutschland nahe bei null liegen.
Großbritannien hat Covid19 von der Liste der gefährlichen
Infektionskrankheiten entfernt, da die
Mortalitätsrate »insgesamt tief« liege.
In Italien lag die nationale Gesamtmortalität der Altersgruppe
65+ bis zum 7. März noch tiefer als in den
Vorjahren; dies insb. wegen des milden Winters (siehe rote Kurve in der Grafik).
25. März 2020
Der deutsche Immunologe und Toxikologe Professor Stefan
Hockertz erklärt in
einem Interview, dass Covid19 nicht gefährlicher sei als die Influenza (Grippe), sondern nur viel genauer beobachtet werde. Gefährlicher als das Virus sei die Angst und Panik, die durch die
Medien ausgelöst wurden, sowie die „autoritäre Reaktion“ vieler Regierungen. Professor Hockertz betont zudem, dass viele der angeblichen „Corona-Toten“ in Wirklichkeit an anderen Erkrankungen
starben und zusätzlich positiv auf Coronaviren getestet wurden. Hockertz vermutet, dass bis zu zehnmal mehr Personen als berichtet Covid19 bereits hatten, davon indes kaum etwas merkten.
Der argentinische Virologe und Biochemiker Pablo
Goldschmidt erklärt, dass
Covid19 nicht gefährlicher sei als eine starke Erkältung oder die Grippe. Es sei sogar möglich, dass der Covid19-Erreger bereits in früheren Jahren zirkulierte, aber noch nicht entdeckt
wurde, da man nicht nach ihm suchte. Dr. Goldschmidt spricht von einem „globalen Terror“, der durch Medien und Politik erzeugt worden sei. Jedes Jahr würden weltweit drei Millionen
Neugeborene und 50,000 Erwachsene allein in den USA an einer Lungenentzündung sterben.
Professor Martin Exner, Leiter des Instituts für Hygiene an
der Universität Bonn, erklärt in einem
Interview mit dem Sender phoenix, warum das Gesundheitspersonal derzeit unter Druck steht, obschon es in Deutschland bisher kaum erhöhte Patientenzahlen gibt: Einerseits müssen
positiv-getestete Ärzte und Pfleger in Quarantäne und sind oft kaum zu ersetzen, andererseits können Pfleger aus Nachbarländern, die einen wichtigen Teil der Versorgung übernehmen, derzeit
aufgrund der Grenzschließungen nicht einreisen.
Professor Julian Nida-Rümelin, ehemaliger deutscher
Kulturstaatsminister und Professor für Ethik, weist
daraufhin, dass Covid19 für die gesunde Allgemeinbevölkerung kein Risiko darstelle und extreme Maßnahmen wie Ausgangssperren daher nicht zu rechtfertigen seien.
Stanford-Professor John Ioannidis zeigte anhand der Daten des
Kreuzfahrtschiffes Diamond Princess, dass die
alterskorrigierte Letalität von Covid19 bei 0.025% bis 0.625% liegt, das heißt im Bereich einer starken Erkältung oder einer Grippe. Eine japanische Studie zeigt zudem, dass
von allen positiv-getesteten Passagieren trotz des hohen Durchschnittsalters 48% vollständig symptomfrei blieben; selbst bei den 80-89 Jährigen blieben
48% symptomfrei, bei den 70 bis 79 Jährigen waren es sogar 60% die keine Symptome zeigten. Hier stellt sich somit erneut die Frage, ob nicht die Vorerkrankungen als Faktor entscheidender sind als das Virus selbst. Der Fall
Italiens zeigt, dass 99% der testpositiven
Verstorbenen eine oder mehrere Vorerkrankungen hatten, und selbst bei diesen nannten nur 12% der Totenscheine Covid19 als kausalen Faktor.