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Biographie
Am 29. März 1901
in Gelterkinden, seinem Heimatort, geboren. Nach der Primarschule
Gelterkinden Besuch der Bezirksschule in Böckten. Fritz
Pümpin ist schon damals leidenschaftlicher Zeichner.
1916/17
Welschlandaufenthalt. Mal- und Zeichenunterricht beim Maler
Janet in Colombier. Nach der Rückkehr Besuch einer
Handelsschule in Basel, da er Kaufmann werden sollte.
1919
Eintritt in das väterliche Geschäft, eine Weinhandlung.
Er verharrt jedoch im Banne der Malerei und obliegt, wenn
immer möglich, der beglückenden künstlerischen
Betätigung. Dazwischen zeitweiser Besuch der Gewerbeschule
in Basel. Eifriges Studium von Ausstellungen und Museen
im In- und Ausland. In hohem Masse beschäftigt ihn
auch die Urgeschichte seiner engeren Heimat. Erwähnt
sei seine Entdeckung und Ausgrabung des keltischen Töpferdorfes
"Sissiacum". Fritz Pümpin ist Mitglied der
kantonalen Altertumskommission Baselland.
1936
Heirat mit Rösli Gerster aus Gelterkinden. Gemeinsam
wagen sie den Aufbau einer ausschliesslichen Malerexistenz.
Geburt zweier Söhne, Volkmar (1937) und Cuno (1939).
1939-45
Bewaffneter HD-Soldat im Grenzschutz. Es entstehen eine
Reihe von Soldatenbildern. Faszinierend sind seine historisch
bedeutungsvollen skizzierten Reportagen von der Ankunft
der Allierten an der Schweizer Grenze bei Basel, dem Übertritt
der Elsässer Kinder in die Schweiz und vom Bombardement
von Basel in März 1945.
1945-1972
Nur unterbrochen durch Studienreisen ins Ausland, so nach
Frankreich, Italien, Spanien und Holland, malt er in seiner
schönen und geliebten Baselbieter Heimat.
Am 5. Juli 1972 stirbt Fritz Pümpin in Gelterkinden,
im Alter von 72 Jahren.