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Geplant ist, das Volumen des SRF auf rund 180’000 m3 zu vergrössern. SKB hatte am 19. Dezember 2014 das Erweiterungsgesuch eingereicht. 2019 wurde es von der Swedish Radiation Safety Authority (SSM) und dem Land- und Umweltgericht genehmigt. Im April 2021 sprach sich auch die Gemeinde Östhammar für die SRF-Erweiterung aus. Jetzt wo sich die Regierung ebenfalls ihr Einverständnis gegeben hat, geht die Angelegenheit zurück an SSM und Gericht.
«Wir warten nun darauf, dass die schwedische Strahlenschutzbehörde und das Land- und Umweltgericht die Bedingungen für die Erweiterung festlegen, damit wir mit der Arbeit beginnen können. Wir gehen davon aus, dass der Ausbau etwa sechs Jahre in Anspruch nehmen wird», sagte Johan Dasht, Geschäftsführer von SKB.
Regierungsentscheid zum Tiefenlager für ausgediente Brennelemente noch hängig
SKB hatte im März 2011 ihre Gesuche zum Bau eines geologischen Tiefenlagers für ausgediente Brennelemente am Standort Forsmark und zum Bau einer Verkapselungsanlage am Standort Oskarshamn bei der SSM eingereicht und auf Anfrage der SSM noch Klarstellungen und Ergänzungen zu den Gesuchen nachgereicht. Der Regierungsentscheid ist wird Ende Januar 2022 erwartet.
«Mit dem Entscheid über das geologische Tiefenlager für ausgediente Brennelemente erhält Schweden auch die Voraussetzungen für eine umfassende Entsorgung und Endlagerung der radioaktiven Abfälle des Landes», meinte Dasht.
Diese Grossprojekte von SKB umfassen Investitionen in Höhe von rund SEK 19 Mrd. (CHF 1,9 Mrd.) und werden 1500 Arbeitsplätze schaffen.
Quelle
M.A. nach SKB, Medienmitteilung, 22. Dezember 2021