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Zahlreiche Bundesräte stehen seit 1848 für eine liberale Wirtschafts- und Gesellschaftspolitik ein. Dass die FDP der langjährige Garant des Erfolgsmodells Schweiz ist, stellten unter anderem die nachfolgenden Volksvertreter sicher. Interessant dabei ist: Die Schweiz hatte nicht immer eine Mehrparteienregierung wie heute. Nach der Gründung des Bundesstaates 1848 regierten die Freisinnigen 43 Jahre lang allein. 1891 kam ein erstes Mitglied der Katholisch-Konservativen (später CVP, heute Die Mitte) in die Regierung. Bis heute wurden verschiedene politische Kräfte in den Bundesrat integriert. Um zu der heute gültigen Formel zu gelangen (2 SVP, 2 SP, 2 FDP und 1 Die Mitte). Insgesamt stellte die FDP 72 der gesamt 119 Bundesräte. Die Kantone Waadt und Zürich stellten jeweils je 14 Bundesräte.
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Bundesrat
Robert Haab (8. August 1865 in Wädenswil ZH; † 15. Oktober 1939 in Zürich). Ohne je Mitglied des National- oder Ständerates gewesen zu sein, wurde der Zürcher Regierungsrat 1919 mit 163 von 208 gültigen Stimmen im ersten Wahlgang in den Bundesrat gewählt. Haab ersetzte Bundesrat Ludwig Forrer. Bis 1929 stand er dem Post- und Eisenbahndepartement vor. In diesem Amt trieb er die Elektrifizierung des SBB-Streckennetzes voran und baute die Post-, Telefon- und Telegrafenbetriebe aus. Per 31.12.1929 trat Haab zurück.