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Vielleicht erinnert ihr euch an die Geschichte von Ryan Leslie’s verlorenem MacBook. Dieses kam ihm auf Tour in Köln abhanden und da sich darauf noch unveröffentlichte Songs befanden, schrieb er eine Belohnung von 20’000 Dollar aus. Diese erhöhte er später auf nicht weniger als eine Million.
Er glaubte wohl selbst nicht mehr daran, dass sein Laptop auftauchen würde, doch tatsächlich fand ihn der Automechaniker Armin Augstein bei einem Spaziergang mit seinem Hund. Obwohl er Ryan Leslie den Laptop zurückgab sah er das Geld nie und zog schliesslich in New York vor Gericht. Dieses hat nun entschieden, dass Ryan Leslie die ausgeschriebene Belohnung von 1 Million bezahlen muss.
Leslie hatte sich geweigert den Finderlohn zu überweisen, da er einerseits glaubte, Augstein sei in den Raub des Laptops verwickelt gewesen und auch, weil viele der Musikfiles nicht mehr funktionierten. Die Jury sah dies aber ganz offensichtlich anders. Ryan Leslie twitterte daraufhin: „Don’t believe everything you read in the f*ckin news. Even though it’s very entertaining!“ Er wird wohl zudem Berufung einlegen.
Ryan Leslie’s Album „Les Is More“ steht in den Läden. Womöglich muss er nun einige Exemplare mehr verkaufen, um einen deutschen Automechaniker bezahlen zu können…