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Schröpfen ist ein über 2000 Jahre altes Heilverfahren. Die Behandlung wird mit dem trockenen Schröpfen gemacht, das heisst die Haut wird nicht angeritzt. Das Glas wird mit dem Feuer erhitzt und auf die Haut gesetzt, dadurch entsteht ein Vakum, das Glas saugt sich am Körper fest. Das Glas ist nicht heiss, es bleibt 10-20 Minuten auf der Haut. Es kann blaue Flecken geben, die bis zu einer Woche bleiben.
Ist man starker Raucher, gehen die Flecken langsamer weg. Da der Körper ein Sauerstoffmangel hat ist die Verarbeitung schlechter und deshalb langsamer.
Die Behandlung kann 1x in der Woche gemacht werden.
Warum Schröpfen?
- Es lindert Muskelschmerzen, Verspannungen, verklebtes Gewebe wird gelockert, Blockaden werden gelöst, die Durchblutung im Gewebe gefördert.
- Der Stoffwechsel in den Zellen wird angeregt und unterstützt die Entgiftung des Körpers, die Schlacken werden leichter abtransportiert. Die Poren der Haut werden geöffnet und über die Schweissbildung kommt es zur inneren Entgiftung.
- Die Sauerstoff und Nährstoffversorgung des geschröpften Gebiets steigt.
- Das Immunsystem wird gestärkt.
- Die Selbstheilungskräfte werden angeregt und innere Organe wie zb. Lunge, Darm, Magen Niere werden gestärkt.
- Schmerzlinderung bei Rückenschmerzen, Bandscheibenvorfall, Hexenschuss
- Hilft hervorragend bei Kreuzschmerzen von PMS, Menstruation
- Gegen depressive Verstimmungen, Verdauungsstörungen, Chronische Müdigkeit
Wann darf man nicht Schröpfen?
- Einnahme von Blutverdünner
- Nicht über Muttermale, Krampfadern, Besenreisser
- Bei Erkältung, Fieber, Grippesymptome
- Herzschrittmacher, Herzrythmusstörung
- Ohnmachtsneigung, niedriger Blutdruck
- Krebs
- Offene Wunden, frische Naht
- Sonnenbrand
- Schwangerschaft nicht in den ersten 4 Monaten oder bei Abortgefahr