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Champagner und Schaumweine - für Aperos und festliche Anlässe
Die Herstellungsmethoden von Schaumweinen und Champagner unterscheiden sich grundsätzlich in der Herkunft der Kohlensäure (CO2). Bei der günstigsten Methode wird das CO2 im Imprägnierverfahren dem fertigen Wein zugefügt. Bei der zweiten Methode entsteht das CO2 während der alkoholischen Gärung - auch erste Gärung genannt. Dabei werden Traubenmoste durch Hefeentfernung und/oder Kaltstabilisierung natursüss gehalten, bevor durch die alkoholische Gärung aller Zucker vergoren ist. Der junge, noch immer zuckerhaltige Wein, wird im Drucktank oder Gefäss – das kann auch in der Flasche sein – zum höchstmöglichen Druck weitervergoren. Wie lecker das sein kann zeigt sich herausragend beim Moscato d'Asti "Ciombo" DOCG von Falchetto. Beim dritten Verfahren entsteht das Co2 während der zweiter Gärung: Dem vergorenen jungen Wein wird Zucker und Hefe beifügt bevor er für die zweite Gärung in die druckfeste Flasche kommt. Durch die zweite Gärung wird CO2 produziert, das sich während der Lagerung ganz fein mit dem Wein verbindet. Je länger der Wein auf der Hefe gelagert ist, umso feiner die Kohlensäure-Perlung (Perlage). Darin unterscheiden sich der Piot-Sévillano Champagne „Brut“ vom Piot-Sévillano Champagne „Prestige“, wenngleich auch die Grundweine nicht identisch sind und bei Prestige auch fassgereifte Grundweine verarbeitet werden. Ebenfalls sehr gute Tropfen produziert das Weingut Champagne Pommery, sowie das Haus Champagner Bollinger in Aÿ. Der Champagner ist ein Schaumwein, der in dem Weinbaugebiet Champagne in Frankreich, nach streng festgelegten Regeln angebaut und gekeltert wird. Die französische Bezeichnung „Champagne“ ist markenrechtlich geschützt. Andere Schaumweine müssen nach deutschem Lebensmittelrecht, je nach Herstellung und Herkunftsland, als Sekt bezeichnet werden.