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Beim Flugzeugunglück auf dem Flughafen der nepalesischen Hauptstadt Kathmandu sind am Montag mindestens 39 Menschen ums Leben gekommen. 31 Leichen seien in den Trümmern gefunden worden und acht Schwerverletzte im Spital gestorben, teilte ein Polizeisprecher mit.
Weitere 31 Menschen seien lebend gerettet worden. Zuvor hatte ein Sprecher des Flughafens gesagt, dass nach dem Unglück 20 Verletzte ins Spital gebracht worden seien.
An Bord waren nach einem Bericht der "Kathmandu Times" 67 Passagiere und vier Besatzungsmitglieder. Andere Quellen sprachen von bis zu 76 Menschen an Bord. Die aus Dhaka kommende Maschine gehörte der Gesellschaft US-Bangla.
Nach Angaben der Behörden war das aus Bangladesch kommende Linienflugzeug bei der Landung in der nepalesischen Hauptstadt nach rechts von der Landebahn abgekommen, in ein Fussballfeld gekracht und hatte dann Feuer gefangen. Im Online-Netzwerk Facebook veröffentlichte Live-Aufnahmen zeigten dichte Rauchwolken über dem Fussballfeld nahe der Rollbahn.
Ursache noch ungeklärt
Die Unglücksursache war zunächst nicht bekannt. Der Direktor der nepalesischen Luftfahrbehörde Sanjiv Gautam sagte, die Maschine habe vielleicht technische Probleme gehabt. "Sie hatte die Erlaubnis, von Süden her zu landen, aber sie ist von Norden her gelandet", sagte er. "Wir müssen noch den Grund für diese ungewöhnliche Landung ermitteln."
Bei der Unglücksmaschine handelte es sich um eine 17 Jahre alte Bombardier Dash 8 Q400 Turboprop, wie der Fluginformationsdienst Flightradar24 über den Kurzbotschaftendienst Twitter mitteilte. Der Flughafen von Kathmandu sei wegen des Absturzes geschlossen worden, Maschinen im Anflug müssten zu ihrem Start-Flughafen zurückkehren oder würden umgeleitet.
In Nepal gab es in den vergangenen Jahren immer wieder Flugzeugunglücke. Dies wird unter anderem auf schlechte Wartung der Maschinen und unerfahrene Piloten zurückgeführt. Die Fluggesellschaft US-Bangla war im Juli 2014 unter dem Motto "Flieg schnell, flieg sicher" auf den Markt gekommen. Sie fliegt mehrere Ziele in Südasien, Südostasien und im Nahen Osten an.