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Die Lukaskirche wurde zwischen 1933 und 1935 von den renommierten Luzerner Architekten Alfred Möri (1880-1936) und Karl-Friedrich Krebs (1880-1945) erbaut.
Die sachliche und klare Architektursprache der Lukaskirche ist ein qualitätsvolles Beispiel für den Übergang vom neoklassizistisch geprägten Historismus zur frühen Moderne. Im Werk der Architekten Möri und Krebs stellt die Lukaskirche einen bedeutenden Bau an der Schwelle zur frühen Moderne dar. Das architektonische Werk dieser Architekten umfasst zahlreiche Kirchen, Schulhäuser, Geschäftshäuser, Villen und Hotels, darunter befindet sich auch das Hotel Montana in Luzern. Nebst der Lukaskirche gilt die 1931-1933 in Hertenstein für den russischen Komponisten Rachmaninow realisierte Villa Senar als ihr Hauptwerk der frühen Moderne.
Die Lukaskirche gehört zu den Hauptwerken des modernen evangelischen Kirchenbaus in der deutschen Schweiz. Sie ist städtebaulich subtil in das schachbrettartige Gefüge des Hirschmattquartiers eingefügt. Lukaskirche, Park und die benachbarte Zentral- und Hochschulbibliothek bilden heute ein einzigartiges städtebauliches Ensemble mitten in der Stadt Luzern.