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Die Regeln treten gestaffelt in Kraft, wie der Bundesrat am Freitag mitteilte. Am 1. April 2022 jene zum Fahren mit Licht, am 1. April 2024 die Ausrüstpflicht mit einem Geschwindigkeitsmesser. Fahrzeuge, die man bereits besitzt, müssen bis am 1. April 2027 nachgerüstet werden.
Der Bundesrat will zudem den Wechsel auf klimafreundlichere Lastwagen und andere Nutzfahrzeuge erleichtern und die Verbreitung dieser Technologie fördern. Diese seien oft schwerer als Fahrzeuge mit Verbrennungsmotoren, schreibt die Regierung. Zudem könne es sich auf die Länge der Fahrzeuge auswirken, wenn Hersteller die Bauweise für eine bessere Aerodynamik anpassen.
Aus diesem Grund erhöht der Bundesrat das höchstzulässige Gewicht sowie grössere Längen zulassen. Die entsprechende Verordnung tritt am 1. April 2022 in Kraft. Konkret werden die höchstzulässigen Gewichte von emissionsfreien schweren Nutzfahrzeugen und Fahrzeugkombinationen um das zusätzliche Gewicht der emissionsfreien Technologie erhöht - höchstens aber um zwei Tonnen. Für alternative Antriebe wie Erd- oder Flüssiggas beträgt die Mehrgewichtskompensation bis zu einer Tonne.
Bei der Länge dürfen der Bundesrat für schwere Sachentransportfahrzeuge mit aerodynamisch optimierten Führerkabinen neu mit einziehbaren Heckspoilern ausgerüstet werden, die hinten über die sonst zulässige Höchstlänge des Fahrzeugs herausragen, wenn sie ausgeklappt sind.