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Heute gibt es in der Schweiz nicht weniger als 89 anerkannte Gross-Rassen und 58 Zwerg-Rassen. Diese Rassen werden aber nur noch als Hobby gezüchtet. All diese Rassen stammen vom ostasiatischen Dschungelhuhn ab. Früher hielten die Bauern für die Eier- und Geflügelproduktion Rassen mit Namen wie "Weisses Leghorn", "Rebhuhnfarbiger Italiener" oder "Appenzeller Barthuhn". Heute arbeiten die Profis mit Kreuzungstieren, sogenannten Hybriden, die zumeist aus ausländischen Kükenzuchten stammen.
In der Geflügelzucht wird zwischen Legelinien für die Eierproduktion und den Mastlinien für die Fleischproduktion unterschieden. Die Leistung eines Masthuhns ist erstaunlich: Ein Küken von 40 Gramm wächst innerhalb von fünf Wochen zu einem zwei Kilogramm schweren Poulet heran. Um ein Kilogramm Körpergewicht zuzulegen, frisst ein Poulet 1,8 Kilogramm Futter. Dies ist deutlich weniger als alle anderen Nutztiere.