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Hier findest Du Antworten zu häufig gestellten Fragen rund um den geplanten Löwenkäfig:
Wann wird die neue Arena eröffnet?
Am Sonntag, den 25. September 2016, sagte die Bevölkerung der Stadt Zürich mit 56.6% Ja zum Stadionprojekt. Zuvor hatten bereits der Stadtrat, der Gemeinderat sowie die SP, SVP, FDP, GLP und CVP die ZSC Lions in ihrem Vorhaben unterstützt. Der Baubeginn ist für 2019/2020 und die Eröffnung der Arena für Mitte 2022 vorgesehen.
Wo soll die neue Arena gebaut werden?
Die Eishockey- und Sportarena soll auf dem Areal «Untere Isleren» in Zürich-Altstetten entstehen.
Wie viele Plätze hat die neue Arena?
Die Hauptarena umfasst 11’600 Plätze, davon 2’500 Stehplätze, sowie eine Trainingshalle mit 250 Sitzplätzen.
Wie wird die neue Arena genutzt?
Die neue Spielstätte wird als Eishockey- und Sportarena genutzt. Sie ist das Zuhause der National League A-Mannschaft, die dort bis zu 40 nationale und internationale Spiele austragen wird. Darüber hinaus werden auch Spiele weiterer Mannschaften der ZSC/GCK Lions Organisation in der Halle abgehalten. Konzerte und ähnliche Veranstaltungen sind aus Gründen der Nutzungsbeschränkung ausgeschlossen. Die Durchführung von anderen Sportevents, Generalversammlungen oder Ausstellungen wird jedoch möglich sein.
Wie gestaltet sich der Innenraum der Hauptarena?
Die Zuschauer sind nahe am Spielfeld, wodurch die Stimmung enorm verbessert wird. Über dem Eis wird ein moderner «Würfel» mit allen spielrelevanten Angaben sowie LED-Technik angebracht. Zudem bietet ein LED-Ring im Inneren der Halle verschiedene Informations- und Unterhaltungsmöglichkeiten. Alle 12 bis 14 Logen sind auf der Längsseite angebracht.
Inwiefern profitieren die verschiedenen Mannschaften von der neuen Arena?
Die neue Arena wird die «Homebase» für die National League A-Mannschaft der ZSC Lions, die Junioren Elite und die Novizen Elite sein. Die Frauenteams sowie der Nachwuchs- und Breitensport werden über bessere Trainings- und Spielmöglichkeiten verfügen. Somit werden in Zukunft allen Mannschaften genügend Trainingszeiten zur Verfügung stehen.
Wie wird die neue Arena finanziert?
Die Gesamtkosten für die neue Eishockey- und Sportarena belaufen sich auf CHF 169 Mio., wovon 30 Mio. durch Eigenkapital, 19 Mio. durch Dritte und 120 Mio. durch ein zu verzinsendes und rückzahlungspflichtiges Darlehen der Stadt Zürich finanziert werden. Die Investoren stellen weitere CHF 6 Mio. als Kapital für den Betrieb zur Verfügung. Die Erstellung der gesamten Infrastruktur in der Höhe von CHF 169 Mio. geht nicht zu Lasten des Steuerzahlers.
Wie wird der Betrieb finanziert?
Zusätzlich zu den ordentlichen Betriebseinnahmen werden die ZSC Lions einen städtischen Betriebsbeitrag von CHF 2 Mio. pro Jahr erhalten. Allfällige Gewinne werden zur rascheren Amortisation des Fremdkapitals und zur Stärkung des Eigenkapitals verwendet. Die Aktionäre verzichten auf eine Gewinnausschüttung. Der Betriebsbeitrag ist zudem nicht nur als Zuschuss in laufende Infrastrukturkosten, sondern auch als gesellschaftlicher Beitrag in die Nachwuchsförderung und den Breitensport zu verstehen. Darüber hinaus erhält die Stadt die Möglichkeit, die Trainingshalle während zehn Tagen pro Jahr für andere sportliche und nichtkommerzielle Zwecke zu nutzen.
Warum bleiben die ZSC Lions nicht im Hallenstadion, das vor einigen Jahren saniert wurde?
Die Stadt Zürich und deren Bevölkerung beteiligten sich im Jahr 2003 nicht nur aus sportpolitischen, sondern insbesondere auch aus wirtschaftlichen sowie standort- und kulturpolitischen Gründen an der Hallenstadion-Sanierung. Eine Gesamterneuerung war nötig aufgrund sicherheitstechnischer Auflagen und um den veränderten Anforderungen an die Veranstaltungsstätte sowohl im Sport- als auch im Kulturbereich gerecht zu werden. Inzwischen ist das Hallenstadion eine der weltweit erfolgreichsten Multifunktionshallen. Es kann den Bedürfnissen der ZSC Lions nur noch bedingt gerecht werden: Zu viele Terminkollisionen, limitierte Vermarktungs- und Gastronomierechte, keine eigene Homebase, zu wenig Stimmung aufgrund architektonischer Gegebenheiten. Längerfristig ist die Situation im Hallenstadion für den Traditionsverein weder wirtschaftlich noch organisatorisch tragbar.
Was passiert mit den Familiengärten?
Das Areal «Untere Isleren», auf dem die neue Arena gebaut werden soll, ist umgeben von Industrie, Autobahn und Geleisen. Derzeit befinden sich an diesem Standort jedoch auch Familiengärten, die teilweise dem Neubau weichen müssten. Die Stadt hat auf den Verlust an Grünräumen bereits reagiert und bietet auf mehreren Hektaren neue Gartenflächen an: Das «Dunkelhölzli» in Altstetten hat sich in einer Evaluation als geeigneter Standort erwiesen und wurde bereits entsprechend umgezont. Laut Grün Stadt Zürich wird auf dem «Dunkelhölzli» eine gemeinschaftliche Form des Gärtnerns gepflegt, bei der mehr Menschen mit der Natur in Kontakt kommen und der soziale Austausch intensiver ist. Das Betreiben herkömmlicher Familiengärten ist jedoch auch hier möglich.