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Ich wehre mich gegen die Behauptung, dass die Lebensqualität in einer gesättigten Gesellschaft mit einer wachsenden Wirtschaft erhöht
werden kann. Die Zuwanderung steigert zwar das Brutto-Sozialprodukt und damit den materiellen Wohlstand, nicht aber die Wohlfahrt. Politiker vermengen Wohlstand mit Wohlfahrt. Selbst die Grünen
sind mittlerweile unter der Führung von Regula Rytz zu Wachstumsfetischisten avanciert.
Politisch war ich schon grün, bevor die Altkommunisten das grüne Label beschlagnahmten. Seit der Gründung der Grünliberalen habe ich wieder eine politische Heimat. Parteimitglied bin ich nicht, noch nicht. Als Journalist bin ich undogmatisch. 1990 gründete ich zusammen mit Rudolf Burger die Wählervereinigung „Bolligen Parteilos“ (BP) und präsidierte in den ersten vier Jahren den Verein. Acht Jahre sass ich für BP in der Sozial- und Vormundschaftskommission der Gemeinde Bolligen. In der Gemeindepolitik ist mit ihren Kommissionen Sachverstand gefragt. Da spielen politische Überzeugungen eine untergeordnete Rolle. Heute bin ich gewöhnliches und nicht mehr engagiertes Mitglied bei BP. Als Mitarbeiter des Verlagshauses Tamedia ist mir die Bekleidung eines höheren politischen Amts oder die Mitarbeit in einem Parteivorstand untersagt.