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Früher fälschlicherweise mit "Spaltungsirresein" bezeichnete, endogene Psychose, bei der anzunehmen ist, dass verschiedenste Faktoren (Disposition) wie Familie, Vererbung, hormonelle Veränderungen (Pubertät o. ä.), Veranlagungen und traumatische Ereignisse als Ursache in Frage kommen. Sie äussert sich darin, dass während der aktiven Phase Denken und Fühlen sowie das Verhalten des Betroffenen ernsthaft verändert sind.
Im Laufe der Geschichte wurde die Krankheit missverstanden, wenn überhaupt beachtet, und die Erkrankten wurden stigmatisiert und von der Gesellschaft ausgeschlossen, was zum Teil auch heute noch geschieht.
Schizophrene Störungen sind relativ häufig: Sie kommen bei Männern und Frauen etwa gleich oft vor, nämlich bei einem von 100 Menschen (1 %). Das Haupterkrankungsalter liegt zwischen der Pubertät (ca. 16. Lebensjahr) und dem 30. Lebensjahr. Ab einem Alter von 30 Jahren ist eine Ersterkrankung an Schizophrenie ungewöhnlich, nach dem 40. Lebensjahr sogar selten.
Bei Menschen mit Schizophrenie kommt es zu psychotischen Episoden mit einer Veränderung der bisher vertrauten Persönlichkeitszüge und des Alltagsverhaltens, wie z. B. gestörtes Denken, Sprechen und Verhalten; Phantasie und Realität verschwimmen miteinander oder die Wirklichkeit nimmt andere Züge an.
Man vermag Schizophrenie in vielen Fällen zwar nicht zu heilen, dennoch verspricht eine adäquate Behandlung bei vielen Patienten guten Erfolg.