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PERU 07/2022
Perù 07/2022
Ein Auto für eine Pfarrei in den Anden
Die DIözese Huancavelica gehört zu den ärmsten Diözesen in Peru. Sie liegt auf bis zu 4.000 Metern Höhe in den Anden. Sie besteht aus 28 Pfarreien, die von 49 Priestern betreut werden.
Die Pfarrgemeinde von Acombamba setzt sich aus mehr als 90 Dörfern zusammen. Von den etwas mehr als 10.000 Einwohnern ist rund die Hälfte katholisch. Die Gläubigen leben weit verstreut, und es ist schwer für die beiden Priester, zu ihnen zu gelangen.
Denn fast alle Zufahrtsstrassen sind unbefestigte Wege, was bei ungünstigen Wetterbedingungen in diesen Höhenlagen zu Schwierigkeiten führt. In der Regenzeit sind die Wege fast unpassierbar. Auch die tiefen Schluchten, die Täler und die Steine machten die Fahrten schwierig und gefährlich. Es gibt keine öffentlichen Verkehrsmittel. Pfarrer Guido Molina Letona und sein Mitbruder besitzen zwar ein Fahrzeug, dieses ist aber bereits mehr als zwölf Jahre alt ist und stark abgenutzt, so dass sie es nicht mehr benutzen können, so dass sie ihre Besuche mit dem Gütertransport oder manchmal zu Fuss machen.