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Es sind verschiedene Massnahmen geplant, welche den Hochwasserschutz, die ökologische Situation und die Möglichkeiten zur Erholung verbessern:
Hochwasserschutz
Verbreiterung des Gerinnes
Vor der SBB-Brücke trennt sich der Flusslauf künftig in ein bestehendes Hauptgerinne und eine Aufweitung im Reusszopfgebiet. Das Hauptgerinne wird auf rund 45 Meter vergrössert. Die zwei Flussläufe werden durch eine Mittelinsel getrennt, welche die Zufahrt zum Pumpwerk der KVA Luzern gewährleistet. Das Gerinne wird auf einen Abfluss von HQ2005 = 700 m3/s mit entsprechenden Freibordhöhen ausgebaut.
Neue Brücken
Die untere und obere Zollhausbrücke werden im Rahmen des neuen Verkehrssystems neu gebaut und um rund 15 Meter verlängert. Im Aufweitungsbereich entstehen eine neue SBB-Brücke sowie eine neue Radwegbrücke.
Ökologie
Die Aufweitung der Kleinen Emme ermöglicht die Gestaltung von flachen Uferbereichszonen. Diese Aufweitung unterliegt einer natürlichen Dynamik und schafft vor allem in den Randbereichen diverse Lebensräume. Die ökologische Situation wird gegenüber heute wesentlich verbessert, da eine unterschiedliche Formung der Uferbereiche viele neue und grössere Lebensräume für Flora und Fauna schafft.
Erholungsnutzung
Der gesamte Reusszopf wird besser erschlossen und kann dadurch zur Erholung genutzt werden. Der Uferweg wird aufgewertet und es werden neue Stufen entlang des Ufers geschaffen, die zum Verweilen einladen.