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Rund 20 Meter des imposanten Bauwerks seien bislang freigelegt worden, teilte das Tessiner Raumdepartement am Mittwoch mit. Das Mauerstück habe sich unter mehreren Erdschichten befunden.
Einige Keramik- und Metallelemente in den Mauerresten hätten eine Datierung ermöglicht: Die Schutzmauer sei im 4. bis 3. Jahrhundert vor Christi Geburt errichtet worden und gehöre damit zur späteren Eisenzeit. Vermutlich habe sie dazu gedient, eine Siedlung in der Nähe vor Überschwemmungen durch Flusswasser zu bewahren.
Schon in der Vergangenheit wurden in der Nähe des Fundorts Siedlungsreste aus der Bronzezeit entdeckt. Der kantonale archäologische Dienst will nun gemeinsam mit der Fachhochschule SUPSI die Funde dazu nutzen, um die Anfänge der Besiedelung im Tessin besser zu verstehen. Dabei spiele auch eine Rolle, wie es dem Mensch damals gelungen sei, sich vor dem Fluss Ticino und dessen Zuflüssen zu schützen.
(SDA)