Document ID: /curiavista/filtered/00000.jsonl.gz/52450

<h2>SubmittedText<h2><p>Wie kürzlich bekannt wurde, hat der Journalist Lorenz Wolffers im "SonntagsBlick", in der "NZZ am Sonntag" und allenfalls in weiteren Zeitungen gefälschte Artikel publiziert. Dieses verwerfliche und unethische Verhalten ist umso beunruhigender, als es sich bei Lorenz Wolffers um den früheren Sprecher des Schweizer Holocaust-Fonds handelt.</p><p>Dieser Fonds wurde vom Bundesrat beaufsichtigt und dessen Leitungsmitglieder wurden vom Bundesrat gewählt. Auch alimentierten Bundesrat und Parlament den Holocaust-Fonds mit 100 Millionen Franken aus der Nationalbank, mithin also aus Volksvermögen.</p><p>In diesem Zusammenhang ersuche ich den Bundesrat um die Beantwortung folgender Fragen:</p><p>Kann er ausschliessen, dass sich Lorenz Wolffers auch als Sprecher des Schweizer Holocaust-Fonds Unregelmässigkeiten zu schulden kommen liess?</p><p>Ist er bereit, eine Untersuchung über die Tätigkeit von Lorenz Wolffers für den Schweizer Holocaust-Fonds und allfällige Unregelmässigkeiten zu veranlassen, falls ein solcher Verdacht nicht absolut ausgeschlossen werden kann?</p>