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Der entnommene Hautstreifen wird durch unser Team mikrochirurgisch in kleinste Einheiten (follikuläre Units) von 1 bis 3 Haaren aufgeteilt. Durch die perfekte Präparierung der einzelnen Transplantate (Grafts) wird kein zusätzliches Gewebe verpflanzt, wir achten sehr darauf, dass die Grafts wie sie im vorherigen Umfeld, also im Spenderareal, gewachsen sind, so zu transplantieren, dass ihr natürliches Erscheinungsbild im Empfängerareal erhalten bleibt.
Die Transplantate werden bei der FUE und der FUT–Methode in einer bestimmten Nährlösung gehalten, damit sie nicht absterben. Nach Betäubung des Empfängerareals werden mit speziellen Mikroskalpellen die Inzisionen (feinste Schnitte) vorgenommen, in welche die follikulären Einheiten eingepflanzt werden, sie haften, wie bei der FUE-Methode sofort durch körpereigenes Serum. Demzufolge ist bei beiden Methoden der Eigenhaartransplantation das Tragen eines grossflächigen Verbandes nicht erforderlich. Nur das Spenderareal wird mittels eines kleinen Verbandes abgedeckt. Bei der FUT-Methode werden zwischen dem 10. und 14. Tag eine Kontrolle und die Fadenentnahme durchgeführt. Die Krusten, welche sich nach der Haartransplantation auf den behandelten Stellen bilden, lösen sich nach 5 - 7 Tagen. Nach Abschluss der oberflächlichen Wundheilungsphase produzieren die transplantierten Haarwurzeln neue gesunde und kräftige Haare, die ein Leben lang erhalten bleiben. Auf Wunsch können zur Verdichtung der Haare Folgebehandlungen durchgeführt werden.