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Schweizer Illustrierte: Sara Bachmann, was für ein Hintergrundbild hat Ihr Smartphone?
Sara Bachmann: Eines meiner wilden, sechseinhalb Jahre alten Jack-Russell-Terrierdame Aria.
Sie dürfen Ihren Wohnort neu designen: Aus welchen Städten, Dörfern und Landschaften setzen Sie ihn zusammen?
Ideal wäre ein schöner Berg, aber nicht zu steil. Oben ein warmer Bergsee – und am Fuss des Berges sämtliche Annehmlichkeiten einer Grossstadt.
Wie hätten Sie als Bub geheissen?
Ich glaube Alexander. Mein zweiter Rufname lautet Alexandra.
Welches Gemüse gehört verboten?
Ist Knoblauch ein Gemüse? Den sollte man verbieten, der stinkt so.
Und was für eine Frucht wären Sie?
Eine Grapefruit. Süss bis sauer – dazu sehr gesund.
Um wie viel Prozent müssten Sie Ihr Arbeitspensum reduzieren, damit Sie massiv glücklicher wären?
Ich bin absolut zufrieden, so wie es ist. Als selbstständige Unternehmerin teile ich mir mein Pensum selber ein.
Als Sie Kind waren, was hat Ihre Mutter Ihnen da immer gesagt?
«Werd besser in Mathe, das ist megawichtig fürs Leben.»
Wann haben Sie zuletzt etwas Selbstgebasteltes geschenkt?
Ich bastle jedes Jahr Weihnachtskarten für Familie und Freunde.
Wo am Körper tuts Ihnen weh?
Am Rücken – seit meiner Kindheit leide ich an Skoliose, einer Wirbelsäulenverkrümmung.
Haben Sie ein schlechtes Gewissen, wenn Sie den Teller nicht leer essen?
Kommt drauf an, was drauf ist: Bei Essen, das irgendwie Tiere beinhaltet, habe ich ein schlechtes Gewissen und schimpfe auch mit Leuten, die nicht aufessen.
Haben Sie einen Organspendeausweis?
Ja, weil ich selbst froh wäre, wenn es einen Spender gäbe, sollte ich mal ein Organ benötigten. Allerdings habe ich im Ausweis meine Augen und Teile der Haut ausgenommen.
Welche Musik soll an Ihrer Beerdigung gespielt werden?
Etwas von James Blunt – fröhlich sollte es sein und widerspiegeln, dass ich eine Lebefrau war.
Können Sie sich vorstellen, Sterbehilfe in Anspruch zu nehmen?
Auf jeden Fall. Eine der schlimmsten Vorstellungen ist für mich, in einem Pflegeheim dahinzuvegetieren, statt friedlich einzuschlafen, wie wir es uns alle wünschen.
Über welche Tat oder Aussage von Ihnen wird man noch lange nach Ihrem Ableben reden?
Vielleicht darüber, wie ich mich am TV verabschiedete: «Bis zum nächsten Mal – und tschüss!»
Die bisher beste Idee Ihres Lebens?
Das Konzept von «Sara machts».
Und Ihre dümmste?
Mein Zungenpiercing. Ich trug es vier Jahre, es machte mein Zahnfleisch total kaputt.
Welchen Wunsch haben Sie endgültig begraben?
Einen Auftritt bei Stefan Raabs «TV total».
Was würden Sie Ihren Kindern mit auf den Weg geben wollen?
Ich möchte gar keine Kinder.
Angenommen, der liebe Gott würde Sie neu erschaffen: Mit den Eigenschaften welcher Berühmtheiten soll er Sie ausstatten?
Ich hätte gern Heidi Klums Körper, Jennifer Anistons Haare und Sarah Jessica Parkers Muskeln.
Welches Buch hat Ihr Leben massiv beeinflusst?
Roger Schawinskis «Die TV-Falle» öffnete mir die Augen für die TV-Welt und machte mir Mut, selbst was auf die Beine zu stellen.
Welche Pille gehört erfunden?
Eine, mit der ich mich morgen auf die Malediven beamen kann.
Ihr Spitzname als Kind?
Stinki! Ich fuhr damals total auf ein Parfum ab, das extrem nach Vanille roch …
Als Sie 16 Jahre alt waren, wie sah da Ihr Zimmer aus.
Ein kleines Bett und Pult, kleiner Kleiderschrank – und die Wände waren übersät mit Bravo-Postern.
Falls Ihr Leben verfilmt wird, welche Schauspielerin soll die Hauptrolle spielen?
Emma Stone – obwohl sie optisch total das Gegenteil von mir ist.
Was in Ihrem Alltag müssten Sie aus ökologischer Sicht dringend verändern?
Ich fahre zu viel Auto, sollte öfter mal den ÖV nehmen. Allerdings finde ich das mit Hund schwierig.
Bei wie viel Franken pro Liter Benzin wäre für Sie die Schmerzgrenze erreicht?
Da gibts ehrlich gesagt keine.
Haben Sie ein Tattoo?
Zwei! An der Leiste ein Muster, das ich als Schülerin während der Mathestunden malte. Und neu eines am Fuss – den Schriftzug Aria, der Name meiner Hündin.
Der beste Ratschlag, den Sie je bekommen haben?
«Bleib immer authentisch, und sei nett zu allen Menschen.»
Erinnern Sie sich an Ihren ersten Schulschatz?
Klar, Sämi. Ich war 13, wir gingen in dieselbe Klasse und schmusten heimlich auf dem Pausenplatz.
Über welches Geschenk haben Sie sich zuletzt gefreut?
Vegane Schuhe.