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A card announcing the publication of Harald Szeemann with by through because towards despite Catalogue of all Exhibitions 1957-2005 by Tobia Bezzola and Roman Kurzmeyer. More information here
User Beitrag: “2001 hat Harald Szeemann die Venedig Biennale kuratiert. Wir wurden von ihm eingeladen und haben im Arsenale ausgestellt. Wir hatten ein Soundpiece und irgendwie hat dies Richard Long, der zusammen mit anderen Künstlern unsern Raum geteilt hat, gestört. Da hat Szeeman ihn angerufen und gesagt: “Richard, it’s a group show!” Johannes, Com&Com
Lawrence Weiner
Just Another Thing Taken and Changed (A Wood) (A Stone)/ Nau Em I Art Bilong Yumi,
Velin d`Arches, 125 Editionen, 1989.
Ausschlaggebend für die Produktion des Buches Just Another Thing Taken and Changed (A Wood) (A Stone)/ Nau Em I Art Bilong Yumi war Weiners Veröffentlichung neuer Bilder über Guinea. Beim Titel, welcher in Grossbuchstaben auf die Vorderseite gedruckt wurde, handelt es sich um ein sogenanntes Statement Weiners – hier ist es die Nummer 621. Bei den Statements handelt es sich um eine eigene Werkform in Weiner künstlerischer Produktion. Sie erschienen erstmals 1968, gesammelt in einer Publikation. Es wurde von Seth Siegelaub herausgegeben und in 12 generelle und 12 spezifische Statements unterteilt.[1] Das Buch fungierte dabei innerhalb einer Ausstellung zugleich als Werkkatalog wie Kunstwerk. Die Reihe der Statements führte Weiner von da an weiter und liess sie an verschiedenen Orten (Hausfassaden, Bücher, Einladungskarten) veröffentlichen. Als solche markieren sie eine Zäsur mit dem zu dieser Zeit vorherrschenden Ausstellungsformat von Werken in Galerien. An der Publikation Statements lässt sich aber auch ein Paradigmenwechsel ablesen, der für das Künstlerbuch in den 1960er Jahren auszumachen ist. Das Künstlerbuch wandelte sich von einem rein informativen, sekundären Medium zu einem primären und künstlerischen Oeuvre.[2]Read more...
In the early 1980s the Bern based Galerie Lydia Megert produced multifunctional invitation cards on folded A3 paper. Besides the basic information on when and where the exhibitions would take place, the leaflets also contained pictures of the artists and their artworks as well as biographical overviews and short texts.
The little circles suggest that all the sheets could be punched and collected in a folder (maybe similar to Harald Szeemanns catalogs When Attitudes Become Form, 1969, and documenta 5, 1972). This way, the invitation cards could function as single pages of a potential publication documenting the history of Galerie Lydia Megert.
Ringier Annual Report
Daniel Baumann. Interview mit Beatrix Ruf
erschienen in Englisch und Italienisch in MOUSSE, #19 – 2009
English version see below
Die Ringier Annual Reports, seit 1997 von namhaften Künstlern gestaltet, ist eine interessantesten, grosszügigsten, zweifelhaftesten und abgeklärtesten Publikationsreihen des Jahrzehnts. Jeder Annual Report des multinational tätigen Medienunternehmens ist Künstlerbuch und Werbebroschüre und Treffpunkt (oder Tanzfläche) für Widersprüche. Das Künstlerbuch als Ort der Selbstermächtigung und Selbstbestimmung wird hier zur Kommunikationsplattform eines Familienunternehmens, dem der Traum der Selbstbestimmung auch nicht fremd ist. Der freie Künstler trifft somit auf den freien Unternehmer, beide spiegeln sich in ihrem Wunsch nach Unabhängigkeit, wobei der Unternehmer für die Freiheit des anderen zahlt und dafür Kunst, Diskussion und Aufmerksamkeit kriegt. Clegg & Guttmann haben 1997 den Auftakt gemacht, ihnen folgten Sylvie Fleury, Christian Philipp Müller, Harald F. Müller, Liam Gillick, Aleksandra Mir, Christopher Williams, Matt Mullican, Richard Prince, Richard Phillips, Peter Fischli/David Weiss und nun Josh Smith.Read more...
Grösse, Idee, Erscheinung… das “andere Smartphone” im 2015. Schön!
Wo kann ich die Geschichte nachlesen?
Mo
Werkliste:
Andrin Bautz, unbetitelt, Wiedereintritte und Schrott.
Leonia Brenner, 1 Free Coffee, For more information call 078 739 25 88, Gutscheine und Informationskleber.
Céline Brunko, Am I real or am I ficiton? 5 Einladungskarten, Pressemitteilung, Drucke aus Privatarchiv.
Alice Giraldi, Anna Rita, 130 handangemalte, beschriftete und bestickte Kartonrondellen (Einladungskarten zum Instagram-Profil der Künstlerin, auf welchem demnächst die Arbeit Anna Rita erscheinen wird).
Naum Hirsl, Exhibition Gilbert & George, Robert Barry, Brunce Nauman, Sol Lewitt Sean Landers, Galerie Gmurzynska, Einladungskarten und Facebook-Ereignis.
Maurice Hitz, These ephemera want to be used, Serie wiederabgedruckte Ephemera.
Amélie Korzil, deconstructive diary, Konsum-Ephemera 2002-2015, transparenter LED-Leuchtkasten, 65 Seiten abgetippte Ephemera, DINA4- Archiv-Box.
Martina Mächler, Okay, they’re almost complete again, Ordner mit persönlicher Sammlung von Ephemera, 26-seitige Publikation DINA6. Natalia Malysheva, unbetitelt, Zeichnungen auf DINA6-Block, DINA3-Poster.
Marie Sutter, Un cauchemar, Einladungskarte, Pressemitteilung.
Moritz Schermbach, Honey, I made a catalogue, 384-seitiges Buch in Schwarz/Weiss-Laserprint.
Einar Thorbjörnsson, johnnychromesilver 19+89, 86 Zeichnungen auf DIN A5 Karton der Kunsthalle Zürich.
Nadine Wiederkehr, #ranawashere, or: see and be seen, Ranas Liebling, Instagram-Bilder mit Acryl.
NICHT IN VITRINE:
Sandra Schmid, Filter Bubble, redesign, Video-Loop, 10 Sek.
Carolin Schnider, Einladung Mikro-Vernissage They Printed It!, Video (www.facebook.com/caroline.chloe).