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ICD-11 nennt sich die 11. Revision der «internationalen statistischen Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme» der Weltgesundheitsorganisation WHO. Diese sieht neu vor, dass trans* nicht mehr als Verhaltensstörung bezeichnet wird.
Dabei bleibt der Behandlungsbedarf von Transmenschen bestehen – trans* wird aber von der Liste der psychischen Störungen gestrichen. ICD-11 soll 2017 in Kraft treten.
Die ICD (International Classification of Diseases) der WHO führt seit der Gründung 1948 systematisch Krankheiten und Todesursachen auf und weist ihnen einen bestimmten Code zu. Damit können Ärzte ihre Diagnosen international verständlich verschlüsseln. Noch bis in der bis 1992 gültigen ICD-9 war übrigens Homosexualität noch als eigene Krankheit aufgeführt.