Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03561.jsonl.gz/2174

Wochenbettpsychose ist eher eine selten auftretende Erkrankung nach der Geburt (ca. 1 von 1000 Müttern ist betroffen). Postnatale Psychosen beginnen in der Regel während der ersten zwei Wochen nach der Entbindung.
Bei einer Wochenbettpsychose verlieren die betroffenen Frauen den Kontakt zur Wirklichkeit. Die Erkrankung kann abrupt auftreten mit manisch-depressiven Erscheinungen, die das Persönlichkeitsbild der betroffenen Frauen vollständig verändern. In manischen Phasen können starke motorische Unruhe, Wahnvorstellungen, Verworrenheit und starke Antriebssteigerungen auftreten.
Eine Wochenbettpsychose wird mit einer Pyschotherapie und stationär behandelt (spezielle Mutter-Kind-Behandlungen).