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Bagge,
Magnus Thulstrup von, norweg. Landschaftsmaler, geb. zu Christiansund, fand gegen die Wahl der Künstlerlaufbahn viele Hindernisse, ging deshalb zur See, wurde Steuermann und machte als solcher große Seereisen, auf denen er dreimal Schiffbruch litt. Als er auf diesen Reisen 1842 nach Nantes kam, gab er den Seemannsberuf auf und ging nach Kopenhagen, wo er zwei Jahre lang den Unterricht Thorwaldsens genoß. Dann arbeitete er selbständig in Christiania und ging nach Düsseldorf, wo er unter der persönlichen Leitung von Andreas Achenbach, Gude und Leu stand und auf Empfehlung des erstern ein norwegisches Stipendium erhielt.
Bis 1866 machte er mehrere Studienreisen nach Norwegen und Schweden, dem Harz, Oberbayern und der Schweiz. Dann ließ er sich in Berlin nieder, wo er meistens norwegische Landschaften von großer Naturtreue, sehr detaillierter Zeichnung und feinem Silberton malt, z. B.: zwei größere norwegische Landschaften (im Besitz des Königs von Schweden), Sonnenuntergang am Bygdinsee in Norwegen, Mondaufgang (im Besitz des deutschen Kaisers) u. v. a., die in Privatbesitz kamen.