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Sonntag der 14.03.13. Es sollte einer der ersten wirklich schönen Frühlingstage werden. Entsprechend motiviert war das Team der Grasshoppers Zürich heute bei diesen schönen Bedingungen auch ein schönes Spiel abzuliefern. Zudem sich zum heutigen Match eine veritable GC Fankurve zusammengefunden hatte. Es wartete allerdings auch eine grosse Aufgabe auf die Grasshoppers, die in Form des Servette HC aus Genf anreiste. Die Erfahrungen aus der zurückliegenden Saison liessen ein laufstarkes Team mit einem starken Mittelfeld und einem quirligen Sturm erwarten.
Nach einer intensiven Vorbereitung zeigte GC einen sicheren und soliden Start. Das Aufbauspiel funktionierte gut, im Gegenzug wurde das Aufbauspiel von Servette früh gestört. So konnten immer wieder Balleroberungen im Mittelfeld verzeichnet werden, die in erste Offensivbewegungen mündeten. Leider konnten diese zu Beginn grösseren Spielanteile nicht in Tore umgemünzt werden. Servette war in dieser Beziehung wesentlich cleverer in ihrer Chancenproduktion. So führte eine eigentlich schon abgewehrte Strafecke nach einigen Nachschüssen und Abwehrversuchen zum unglücklichen 1:0 für die Genfer. Zunächst liessen sich die Zürcher davon allerdings nicht unterkriegen. Weiterer Druck auf das Tor der Genfer führte unter anderem zu einer Strafecke für die Zürcher. Diese konnte aber, ebenso wie durchaus vorhandene Chancen aus dem Spiel heraus, nicht verwertet werden. Da auch die Genfer kein Glück mehr vor dem Tor hatten und der mitunter trockene Rasen Strafecken erschwerte, gingen die Grasshoppers mit einem Rückstand von einem Tor in die Pause.
Obwohl die Grasshoppers zu Beginn der zweiten Hälfte weiter dagegenhielten, gelang es in der Rückwärtsbewegung leider immer seltener kompakt zu stehen. Insgesamt verschoben sich daher die Spielanteile immer mehr in Richtung der Genfer, die dementsprechend mehr Strafraumszenen hatten. Aus einer solchen erhielten sie dann Mitte der zweiten Hälfte eine weitere Strafecke, die sie souverän verwerteten. Obwohl es darauffolgend auf beiden Seiten Chancen gab, erwiesen sich die Genfer vor allem vor dem Tor als bissiger. Während ein schön kombinierter Angriff des GC nach einem Freischlag kurz vor dem Tor geklärt werden konnte, sprang eine scharf in den GC Schusskreis geschlagene Flanke vom eigenen Schläger direkt in den Winkel. Ein nach einer unübersichtlichen und foulreichen Strafraumszene zunächst gegebenes Tor für Genf wurde jedoch nicht gezählt.
Durch den steigenden Druck der Genfer wurde es für GC immer schwieriger, das Mittelfeld zu überbrücken und den Ball bis vor das gegnerische Tor zu tragen. Wenn GC es schaffte. den Offensivblock der Genfer zu umspielen und aus dem Mittelfeld heraus den Ball nach vorne zu tragen, kam es noch zu den ein oder anderen hoffnungsvollen Szenen vor dem Tor der Genfer, jedoch leider immer ohne die letzte Konsequenz. Genf dagegen konnte durch frühes Stören den Ball über längere Zeiträume in der GC Hälfte halten und so die Distanz des Spielgeschehens zum eigenen Tor hoch halten. Das vierte Tor der Genfer war dann nur noch eine logische Konsequenz dieser Überlegenheit der Genfer in den letzten Minuten.
Obwohl diese unnötig hohe Niederlage natürlich weh tut, muss der Fokus nun auf dem Spiel gegen Lausanne liegen. Hier müssen die Grasshoppers endlich beweisen, dass sie Tore schiessen können und die ersten Punkte der Rückrunde holen.