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1786 wandte sich der Bucher Müller Hans Jakob Storrer an den Schaffhauser Rat mit dem Gesuch um Erstellung einer Sägemühle.
Nach einem vergeblichen Einspruch der Schaffhauser Säger gestattete ihm der Rat den Bau. Die Säge wurde 1786/87 gebaut und in deren Untergeschoss eine Hanfreibe.
1799 starb Hans Jakob Storrer, der Besitzer von Mühle und Säge. Der umfangreiche Besitz wurde versteigert. Die Mühle ging an der Gant an Ulrich Müller, Landrichter von Thayngen. Die Säge mit Hanfreibe ging an der gleichen Gant an Hans Jacob Storrer, einem Sohn des verstorbenen Müllers, über.
1854 Johannes und Jacob Storrer werden Miteigentümer von Säge und dazugehörigem Wohnhaus. Johannes Storrer betreibt die Säge.
1875 Stilllegung der Hanfreibe
1899 Johannes Storrer stirbt. Mit seinem Ableben wird auch der Sägebetrieb eingestellt.
1975 Dr. Herbert Brütsch, ein in Winterthur lebender Bucher Bürger, schenkt das von ihm erworbene Sägegebäude samt Umschwung der Heimatvereinigung Buch-Hemishofen-Ramsen mit der Auflage, das Gebäude zu einem der Öffentlichkeit zugänglichen Freilichtmuseum auszubauen.
1975–76 Renovation des vom Einsturz bedrohten Sägeschopfes. Einbau einer Einfachgattersäge mit Wasserrad. (Der Antrieb erfolgt allerdings durch einen Elektromotor). Ausgestaltung zu einem Freilichtmuseum mit Waldarbeits- und Sägewerkzeugen.
1977-79 Restaurierung der Hanfreibe im Untergeschoss, wobei der Reibstein von 1737 und ein halber Reibetisch aus der Ramser Mühle wieder verwendet werden können.
1980 Einbau eines unterirdischen Wassertanks und einer Umwälzpumpe, um dem Wasserrad Wasser zuzuleiten.
Die Säge – Aus dem Film: «Rundgang durch Buch mit Ernst Feser 2007»