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Baugesuche jeglicher Art werden direkt bei der Gemeinde eingereicht. Bei einem Bauprojekt in der Landwirtschaftszone wird das Baugesuch unter anderen durch die Abteilung Landwirtschaft beurteilt.
Für bauliche Eingriffe in der Landwirtschaftszone muss ein Baugesuch bei der Gemeinde eingereicht werden. Diese überweist das vollständige Dossier an die Abteilung Baugesuche der Dienststelle Raum und Wirtschaft (rawi), welche diese zur Bearbeitung nach Thematik an die zuständigen kantonalen Stellen weiterleitet. Die Verwaltungsstellen geben ihre Stellungnahme zurück an die Abteilung Baugesuche, welche eine Zusammenstellung der Gemeinde zukommen lässt. Die Gemeinde teilt den Gesamtentscheid danach dem Bauherrn mit.
Arbeitsaufkommen (Standardarbeitskräfte SAK)
Eine wichtige Grösse bei der Beurteilung der Baugesuche ist die Frage, ob es sich um ein landwirtschaftliches Gewerbe handelt.
Ein Landwirtschaftsbetrieb erfüllt die Bedingungen für ein landwirtschaftliches Gewerbe nach Art. 5 BGBB, wenn er in der Talzone ein Arbeitsaufkommen von 1.0 SAK und in der Hügel und Bergzone von 0.8 SAK aufweist. Das Arbeitsaufkommen regelt die Möglichkeiten zum Bau von Wohnraum. Im Weiteren sind bauliche Massnahmen für einen Nebenbetrieb nur möglich, wenn der Landwirtschaftsbetrieb die Bedingungen für ein landwirtschaftliches Gewerbe erfüllt.