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Um einer allfälligen Massierung von Überflügen der Arteplages zu begegnen, ist zudem der Luftraum um die Anlagen in Murten, Yverdon, Neuenburg und Biel in einem Durchmesser von 5 Kilometern und bis zu einer Höhe von 3000 Fuss (915 Meter über Meer) als zu meidender Luftraum definiert worden. Im Weiteren gilt in einem zusammenhängenden Gebiet zwischen den Arteplages eine so genannte Fluginformationszone. Die Piloten sind aufgefordert, beim Durchfliegen dieser «Expo-Zone» auf der Flugfrequenz 130.050 Megahertz Verkehrshinweise auszustrahlen. Die Hinweise sollen das Rufzeichen, die Position, die Flughöhe und die Absicht des Piloten enthalten. Diese Art Verfahren kommt seit geraumer Zeit mit Erfolg auch auf den schweizerischen Gebirgslandeplätzen zur Anwendung.
Generell gilt schliesslich für alle in die Nähe der Expo-Gelände fliegenden Piloten eine erhöhte Aufmerksamkeitspflicht nach dem Motto «sehen und gesehen werden». Sämtliche verfügten Sicherheitsmassnahmen sind mit einem Luftfahrtinformationsblatt (AIC) und per Luftfahrtkarte bereits veröffentlicht worden. Informationen über die im Rahmen der Expo vorgesehenen rund 20 Flugveranstaltungen erfolgen über entsprechende Nachrichten zuhanden der in der Luftfahrt aktiven Kreise.