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Die aktuelle Studie „Revisiting Class-Size Effects: Where They Come From and How Long They Last“ von Simone Balestra und Uschi Backes-Gellner (Leading House Working Paper No. 102, 2014) zeigt, dass die Effekte kleiner Klassen sehr stark von der Leistungsfähigkeit der Schüler abhängen. Schüler im mittleren Teil des Leistungsspektrums gewinnen zwar durch kleinere Klassen aber Schüler am unteren Rand eher nicht. Lernschwächere Schüler profitieren dagegen sehr deutlich von der Bereitstellung zusätzlicher „Hilfslehrer“, die die Lehrer während des Unterrichts im Klassenraum unterstützen. Dieser Effekt ist besonders deutlich ausgeprägt für Schüler mit sozioökonomischen Nachteilen, wie z.B. solche aus einkommensschwachen Familien.