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Der im Januar zurückgetretene CEO Max Chuard hat für 2022 Entschädigungen in Höhe von 7,77 Millionen Dollar zugesprochen erhalten nach 8,84 Millionen im Jahr davor, wie aus dem am Donnerstag veröffentlichten Geschäftsbericht hervorgeht. Mit erneut 6,24 Millionen bewertet machten aktienbasierte Vergütungen (LTI) den Grossteil des Salärs aus.
Insgesamt wurden der Geschäftsleitung 27,9 Millionen Dollar für 2022 an Salär zugesprochen. Im Jahr davor waren es 36,9 Millionen gewesen. Allerdings hatte es zahlreiche Veränderungen, insbesondere Abgänge, in der Geschäftsleitung gegeben. Im Berichtsjahr beziffert Temenos die durchschnittliche Zahl von Geschäftsleitungsmitglieder auf sieben gegenüber gut zehn Mitglieder im 2021.
Verwaltungsratspräsident Andreas Andreades, der seit dem Abgang von Chuard Mitte auch als interimistischer CEO amtet, wurde im vergangenen Jahr mit insgesamt 6,01 Millionen Dollar entschädigt nach 6,68 Millionen im 2021. Bei seinem Einkommen wird die LTI-Komponente mit zum Vorjahr kaum veränderten 5,15 Millionen Dollar angegeben.
Andreades tritt an der kommenden GV Anfang Mai zurück, zum Präsidenten soll der Vize Thibault de Tersant gewählt werden. Den CEO-Posten will Temenos bis spätestens Ende 2023 neu besetzen. Chuard war Mitte Januar überraschend zurückgetreten, nachdem wichtige Aktionäre Druck ausgeübt hatten. Sie forderten nicht nur neue Köpfe in der Unternehmensspitze, sondern auch eine umfassende Überprüfung der Strategie.
mk/rw
(AWP)