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Im Ende August abgelaufenen Geschäftsquartal stieg zwar der Umsatz um 6 Prozent auf 56,8 Milliarden Kronen (6,4 Milliarden Franken). Dagegen schrumpfte der Reingewinn um 9 Prozent auf 4,8 Milliarden Kronen (545 Millionen Franken). Der Rückgang fiel stärker aus als von Analysten erwartet. Grund dafür sind unter anderem höhere Kosten für Einkauf, Transport und Herstellung der Kleidung.
In der Schweiz sackte der Umsatz gar um 8 Prozent auf 1,6 Milliarden Kronen (186 Millionen Franken) ab. Hierzulande betreibt H&M 97 Läden. Ein Geschäft wurde im abgelaufenen Quartal geschlossen, eines neu eröffnet. Die Schweiz ist der zehntgrösste Markt für den schwedischen Konzern.
Im September dürften die konzernweiten Umsätze nach Angaben des Managements kaum zugelegt haben. Dies lag auch daran, dass H&M mit Preisnachlässen auf die gedämpfte Nachfrage reagierte. An der Stockholmer Börse notierte die Aktie des Unternehmens 1,6 Prozent im Minus.
Der schwedische Konzern leidet auch unter dem starken Dollar. Denn er zahlt seine vor allem asiatischen Lieferanten in US-Währung, während die Erlöse grösstenteils in Euro erzielt werden. Hier ist der wichtigste Rivale Zara im Vorteil, der vor allem in Europa fertigen lässt. Die spanische Zara-Mutter Inditex hatte zuletzt einen Anstieg des Halbjahresgewinns bekanntgegeben.
H&M bekräftigte seine Absicht, seine Präsenz bis zum Ende des Geschäftsjahres 2015/16 Ende November weltweit um 425 Läden ausbauen. Ende August hatte der Konzern 4135 Filialen.
(SDA)