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EYE MOVEMENT INTEGRATION (EMI). Es handelt sich hierbei um eine neuro-therapeutische Behandlungsmethode und hat ihren Ursprung im Neurolinguistischen Programmieren (NLP). Die Gründerin dieser Behandlungsart ist Danie Beaulieu. Sie definiert Trauma als "jede Erfahrung, die Spuren hinterlässt, die weiterhin negative Auswirkungen haben und darin münden, dass etwas Negatives in einem oder anderen sensorischen, emotionalen, somatischen und kognitiven Systeme eines Menschen immer wieder auftritt."
Im Prozess werden neuronale Netzwerke zur aktiviert. EMI ermöglicht einen raschen Zugang zu den multisensorischen, affektiven und somatischen Markern von traumatischen Erfahrungen. Mit geführten Augenbewegungen wird der Zugang zu fragmentierten Erinnerungen erleichtert. Die Fragmente eines Traumas werden integriert, indem sie mit neuen Informationen ergänzt (z.B. neue Erinnerungen, ressourcenreiche Informationen etc.) und so zu einem Ganzen vervollständigt werden. Während des Prozesses kann es nicht nur zu einer körperlichen Entladung (z.B. Zittern) kommen. Auch Flucht- und Verteidigungsimpulse können aktiviert und bearbeitet werden. Je nach Schweregrad des Traumas kann es bereits nach einer EMI Intervention zu einer vollständigen Auflösung der Symptome kommen. EMI eignet sich für Monotraumata, Entwicklungs- und Bindungstraumata sowie für diverse psychische Störungen.
Weitere Informationen finden Sie unter AcadamieImpact: Eye Movement Integration