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Die erste Vereinsreise führte am 18. Mai 1904 nach Zürich. Im grossen Saal der Tonhalle konzertierten unsere Musikanten, nachher wurde das Landesmuseum besucht. Ab diesem Zeitpunkt folgten etwa alle zwei Jahre eine Vereinsreise, die unsere reiselustige Musikgesellschaft an viele schöne Orte in der Schweiz, aber auch ins Ausland führten. Der Bericht über die Reise nach Mailand vom 16./18. Mai 1909 füllt 24 Protokollseiten. Dem technischen Fortschritt nicht verschlossen, reiste der Verein bereits im Oktober 1910 mit dem Automobil nach Zürich.
Der Ausflug sechs Wochen vorher auf den Horben verlief indessen weniger gut, der entsprechende Protokolleintrag lautet: "Unfall des Präsidenten infolge Fussverstauchung. Der Choli ist durchgebrannt und hat mit dem Fuhrwerk ausgeleert."
Die Reise nach Venedig im Jahre 1936 kostete einschliesslich drei Übernachtungen mit Vollpension pro Musikant 70 Franken und 10 Rappen.
Der Aktivdienst im Zweiten Weltkrieg liess keine rege Reisetätigkeit zu, und so machte sich der Verein erst am 27.7.1948 wiederum auf eine Reise ins Tessin und ins Bündnerland. Wie gewohnt ergeht sich der Protokollführer in eine anschauliche Reiseschilderung. In Lugano fällt ihm auf, dass der Tambour offenbar einen günstigen Augenblick dazu benützt hat, sich mit einer Schönen von der Truppe zu entfernen. Diese Eskapade umschreibt der Aktuar im Protokoll mit folgendem Dichtervers: "Der Tambour flieht der Brüder wilde Reih'n, errötend folgt er ihrer Spur und ist von ihrer Lieb beglückt!"