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Gemäss Augenzeugen wich der Wolf einer sich nähernden Spaziergängerin auf das Wiesland aus und flüchtete nach einer weiteren Begegnung mit dem Beobachter in hohem Tempo hangaufwärts in Richtung Wald.
Das Amt für Jagd und Fischerei, Graubünden, schätzt das Verhalten als unerwünscht gemäss Konzept Wolf Schweiz ein. Ob es sich um einen Einzelwolf oder um ein Mitglied des Stagiasrudels handelt, ist zurzeit unklar.
Mit der Verschiebung des Schalenwildes in die Wintereinstände sind auch vermehrte Beobachtungen von Wölfen in Siedlungsnähe zu erwarten. Die Wildhut verfolgt die weitere Entwicklung eng und unternimmt in Siedlungsnähe wenn immer möglich Vergrämungsaktionen. Die Bevölkerung kann zur Konfliktvermeidung beitragen, indem sie Futterquellen für Schalenwild oder Wölfe im Siedlungsgebiet konsequent entfernt und Beobachtungen von Wölfen, die sich in Siedlungen oder in der Nähe von Siedlungen aufhalten, umgehend der lokalen Wildhut meldet.