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Frauen als Präsidentinnen sind im TV en vogue. Auch in Staffel 2 von «Madame Secretary» zieht eine Dame ins Weisse Haus ein.
In der aktuellen Staffel von «Homeland» agiert eine Frau als «Madame President Elect», und auch in «Madame Secretary» gelingt Téa Leoni, was Hillary Clinton verwehrt geblieben ist: Sie wird – zumindest vorübergehend – die mächtigste Frau der Welt.
Leoni spielt in der CBS-Serie Elizabeth McCord, die scharfsinnige und neu ernannte Aussenministerin der Vereinigten Staaten. In dieser Funktion lenkt sie internationale Diplomatie und interne Machtkämpfe. Zudem agiert sie sowohl im Weissen Haus als auch als Ehefrau und Mutter mit viel Geschick. Die Professorin und ehemalige CIA-Analystin kehrte in der ersten Staffel auf Wunsch des Präsidenten ins öffentliche Amt zurück, nachdem ihr Vorgänger unter suspekten Umständen ums Leben kam. In der zweiten Staffel (aktuell auf SRF 2 und Teleclub) verschwindet das Flugzeug des US-Präsidenten über dem Pazifik.
Da der Vizepräsident zur selben Zeit operiert wird und der Präsident des Senats nicht amtsfähig ist, wird Elizabeth als amtierende Präsidentin vereidigt. Alles nur falscher Alarm oder übernimmt sie tatsächlich die Stelle des Präsidenten? Dass die US-Politserie nicht nur über gute Quoten, sondern auch über einiges an Ansehen verfügt, sieht man an den Gaststars: So wird in der zweiten Staffel keine Geringere als die ehemalige US-Aussenministerin Madeleine Albright einen Auftritt als Beraterin haben. Zudem spielt Hollywood-Star Morgan Freeman – er fungiert auch als Produzent der Serie – einen Richter am Supreme Court. Kein Wunder läuft in den USA bereits die dritte Staffel – mit bis zu zehn Millionen Zuschauern pro Folge.