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Julia Mancuso ist vom Skirennsport zurückgetrten. Bei der Abfahrt von Cortina d'Ampezzo ging sie als «Wonder Woman» verkleidet zum letzten mal an den Start eines Weltcuprennens. Mit 18,19 Sekunden wurde sie schliesslich 41. und Letzte.
Doch die Hauptsache war, dass sie gesund im Zielraum ankam. Die vierfache Olympia-Medaillengewinnerin plagte sich nicht erst seit einer Operation im Frühjahr 2015 mit Hüftproblemen herum. Die fünfte Teilnahme an Olympischen Spielen hatte Mancuso mangels zählbarer Resultate verpasst.
«Leider habe ich nicht so viele Fortschritte gemacht, um mit den Besten der Welt wieder mithalten zu können», teilte die 33-jährige Amerikanerin mit. «Aber ich bin stolz, dass ich bis zum Schluss gekämpft habe. Ich sage schweren Herzens, aber aus ganzem Herzen auf Wiedersehen.» Nach Pyeongchang wird Mancuso trotz verpasster Olympia-Selektionskriterien reisen. Sie ist Teil des TV-Expertenteams von NBC.
Anfang Dezember hatte Mancuso im Super-G von St. Moritz ihr Comeback nach 33 Monaten gegeben. Seither bestritt sie drei weitere Weltcup-Rennen, in die Punkte schaffte sie es nie.
Ihr Abschiedsrennen eingerechnet bestritt Mancuso 399 Weltcup-Wettkämpfe. Es resultierten 36 Podestplätze - der erste Ende Januar 2006 in Cortina d'Ampezzo, der letzte im Dezember 2014 in der Abfahrt von Lake Louise - mit sieben Siegen. An vier Weltmeisterschaften (2005, 2007, 2011 und 2013) holte die mit dem Surfer Dylan Fish verheiratete Kalifornierin fünf Medaillen in den Disziplinen Super-G, Kombination und Riesenslalom.
💪🏼🌟 @JuliaMancuso went out in style!! These 3 have been through a lot together-all born in ‘84, they’ve pushed each other to ski fast for years AND they shared a podium sweep at Lake Louise in ‘14. 1st ever for 🇺🇸! @lindseyvonn @staceycookusa #worldcupcortina #superjules pic.twitter.com/apKYicCT6U— U.S. Ski & Snowboard Team (@usskiteam) 19. Januar 2018
Ein WM-Titel blieb Mancuso im Gegensatz zu Olympia-Gold vergönnt. 2006 in Sestriere stand sie nach dem Riesenslalom zuoberst auf dem Podest. Dazu kamen Silber 2010 (in Abfahrt und in der Kombination) und Bronze 2014 (Kombination). (sda)
Da war wohl einer in Topform: Yordan Alvarez von den Houston Astros schlägt beim lockeren 15:0-Sieg gegen die Oakland Athletics gleich zwei Homeruns – und vor allem der zweite hatte es in sich. Den Pitch von Oaklands Paul Blackburn traf er mit voller Wucht und so flog der Ball in hohem Bogen in Richtung Tribüne. Weiter, immer weiter, über den ersten Stadionrang hinaus, über den zweiten Stadionrang hinaus. Erst auf der dritten Etage landete die kleine weisse Kugel schliesslich.
Ein Kunststück …