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In tiefer Trauer müssen wir mitteilen, dass Laurent Rebeaud in der Nacht vom 10. auf den 11. Dezember 2015 nach einem Unfall gestorben ist. Laurent arbeitete seit einem Jahr mit uns als Mitglied des Koordinationsteams für die eidgenössische Initiative. Kürzlich noch zeigte sich sein Engagement als er bei der Stadt Lausanne ein Postulat einreichte für die Einführung eines Pilotversuchs für das Grundeinkommen.
Das Thema des TEDxLaRochelle war in diesem Jahr “die Krisen, welche Krisen?”
Eine schöne Gelegenheit, über das Grundeinkommen zu sprechen! Anne-Béatrice Duparc, Aktivistin in der Schweizer Bewegung, war eingeladen und realisierte eine Talkshow über das Thema.
Stolz bin ich, das was gewisse als Utopie bezeichnen zu unterstützen. Denn nur Utopien verändern unsere Welt. Frauenstimmrecht, Ende der Sklaverei, bezahlter Urlaub waren einst Utopien, die dank Leute wie Sie und ich heute Realitäten worden sind. Heute spreche ich über diese nächste Utopie, die unsere Gesellschaft verändern könnte: Das bedingungslose Einkommen.
Dem Stadtrat von Lausanne wurde vorgeschlagen, sich mit dem Versuch eines „Bedingungslosen Grundeinkommens (BGE)“ zu befassen.
Laurent Rebeaud, Stadtrat von Lausanne, reichte am 6. Oktober 2015 ein Postulat ein, mit welchem er die Gemeinde bat, eine Studie über Zweckmässigkeit und Machbarkeit eines BGE-Pilotprojekts im Hinblick auf das bedingungslose Einkommen auf lokaler Ebene zu veranlassen, wie das auch in rund dreissig holländischen Städten, darunter Utrecht, gemacht wurde. [+]
„Was fehlt, wenn alles da ist?“ So heisst ein soeben erschienenes Buch über das BGE; es wurde von Daniel Häni und Philip Kovce verfasst.
Warum das bedingungslose Grundeinkommen die richtigen Fragen stellt.
Das bedingungslose Grundeinkommen stellt die Frage nach der Selbstbestimmung des Menschen radikal: Was würdest du arbeiten, wenn für dein Grundeinkommen gesorgt wäre? Was traust du dir zu und was den anderen? [+]
Laut einer (nicht repräsentativen) Umfrage von Tagesanzeiger/Newsnet befürworten 49% der 3112 befragten Personen die Initiative; nur 42% sind dagegen. Nun stellt sich die Frage, wie hoch ein solches optimal angesetzt würde. Für 2500 Franken haben sich die Initianten entschieden. In der Umfrage halten 35% der Befragten diesen Betrag als angemessen, 14% sind für einen Betrag zwischen Fr. 1000.- und 2000.-, 7% für einen Betrag zwischen 3000.- und 4000.- und 4% wissen es nicht (39% sind gegen jegliche Idee eines Einkommens, das unabhängig von der Arbeit ist).
Sie finden auf der Website des Tagesanzeigers die Antworten auf weitere interessante Fragen.
Es ist interessant festzustellen, dass sich die Initiative schon heute grosser Zustimmung in der Bevölkerung erfreut, dies im Gegensatz zu unseren Bundesparlamentariern. Das erstaunt nicht, weil sie echten Erwartungen des Volkes entspricht, wie wir es bei der Unterschriftensammlung feststellten. [+]