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Die Evangelisch-reformierte Kirche Schweiz hat sich seit den Anfängen der gesellschaftlichen Debatten um gleichgeschlechtliche Liebe und Partnerschaft mit dem Thema befasst. Die theologische Kommission des damaligen Kirchenbunds hat diese Diskussionen in einer grundlegenden Studie zusammengefasst (Unterwegs zu neuen Horizonten. Gleichgeschlechtlichkeit. Überlegungen und Gesprächsanstösse zu Stellungnahmen der Evangelischen Kirchen der Schweiz, Bern 2001). Vor der Volksabstimmung über das sogenannte Partnerschaftsgesetz hat der Rat SEK seine Stellungnahme publiziert (Gleichgeschlechtliche Paare. Ethische Orientierung zum ‹Bundesgesetz über die eingetragene Partnerschaft gleichgeschlechtlicher Paare›, Bern 2005).
Für die politischen und gesellschaftlichen Debatten über die Einführung der «Ehe für alle» wurden die bestehenden Äusserungen vom Rat überarbeitet und konkretisiert (Abgeordnetenversammlung vom
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Partnerschaftsgesetz
Am 5. Juni 2005 kam das «Bundesgesetz über die eingetragene Partnerschaft gleichgeschlechtlicher Paare» zur Abstimmung, das eine Verbesserung der rechtlichen Situation homosexueller Lebensgemeinschaften zum Ziel hat. Der Rat des damaligen Kirchenbundes hat das Gesetzgebungsverfahren von Anfang an intensiv begleitet und in drei Stellungnahmen (1996, 2000 und 2002) dem Partnerschaftsgesetz ausdrücklich zugestimmt. In einer vierten ethischen Orientierungshilfe «Gleichgeschlechtliche Paare. Stellungnahme zum ‹Bundesgesetz über die eingetragene Partnerschaft gleichgeschlechtlicher Paare›» hat der Rat des Kirchenbundes seine positive Haltung vor dem Hintergrund der aktuellen Einwände des Referendums noch einmal ausführlich theologisch-ethisch begründet.