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Gebühren
CO2-Abgabe
Die CO2-Abgabe wird auf alle fossilen Brennstoffe (z.B. Heizöl, Erdgas) erhoben. Sie beträgt 96 Franken (Stand 2019) pro Tonne CO2. Ein Drittel (max. 450 Mio. Franken) fliesst in das Gebäudeprogramm zur Förderung CO2-wirksamer Massnahmen, wie z. B. energetischer Sanierungen. Weitere 25 Mio. Franken kommen dem Technologiefonds zu.
Wie viel der Abgabe wird an die Bevölkerung zurückbezahlt?
Im Jahr 2019 werden für jede Person in der Schweiz 76.80 Franken an die jeweilige Krankenkasse überwiesen und von dieser mit der Prämie der Grundversicherung verrechnet. In diesem Betrag ist auch noch ein kleiner Teil der Lenkungsabgabe für flüchtige organische Verbindungen, die Ozonschäden verursachen, enthalten.
Wie werden CO2-Abgaben an Unternehmen rückverteilt?
Die Rückverteilung erfolgt proportional zur abgerechneten AHV-Lohnsumme. Die Verteilung wird durch die Ausgleichskassen im Auftrag des Bundesamtes für Umwelt (BAFU) übernommen.
Wie hängen CO2-Abgabe und Emissionshandel zusammen?
Treibhausgasintensive Unternehmen müssen, mittlere Unternehmen können freiwillig Verschmutzungsrechte erwerben: Ein einzelnes solches Zertifikat berechtigt zum Ausstoss von einer Tonne CO2. Sobald das Unternehmen dank Sanierungsmassnahmen weniger CO2 ausstösst, kann es Zertifikate auf dem freien Markt verkaufen. Dieses System soll die Reduktion des Kohlendioxidausstosses mit marktwirtschaftlichen Methoden reduzieren. Unternehmen, die am Handel mit Emissionsrechten teilnehmen, sind von der CO2-Abgabe befreit.