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Nachdem verschiedene Twitter-Accounts gehackt wurden, war auf mehreren Profilen zu lesen, dass diese einen gespendeten Bitcoin-Betrag verdoppeln würden. Auch Joe Biden war eines der Opfer des Hackerangriffes und auch auf seinem Profil wurden Bitcoin versprochen. Danach schrieb er jedoch, dass er keine Bitcoin hat und veröffentlichte im selben Tweet einen Link zum Spenden für seine Kampagne.
Mehr Spenden als Trump im zweiten Quartal
Biden hat in letzter Zeit eine Menge Geld für seine Kampagne erhalten, laut eines Berichts von Bloomberg sogar mehr als Donald Trump. Der demokratische Präsidentschaftskandidat erhielt im zweiten Quartal 282 Millionen Dollar (248 Millionen Euro), um bei den US-Präsidentschaftswahlen gegen Trump zu kämpfen. Medienberichten zufolge ist es das erste Mal, dass der Demokrat in einem Quartal einen größeren Betrag an Spenden gesammelt hat als sein republikanischer Rivale. Trump erhielt für seine Kampagne im selben Zeitrahmen nur 266 Millionen Dollar.
Wenn man sich die Gesamtsumme ansieht, hat der amtierende Präsident immer noch einen großen Vorsprung. Trump hat bereits mehr als 947 Millionen Dollar für seine Wiederwahlkampagne gesammelt, Biden konnte nur 563 Millionen Dollar einnehmen.
Diese Summe wäre eventuell größer, wenn Biden oder Trump Bitcoin als Spenden akzeptieren würden.
Andrew Yang als Vorbild
Im vergangenen Jahr machte ein anderer Präsidentschaftskandidat der Demokraten Schlagzeilen, da er sich mehrmals positiv über Kryptowährungen äußerte. Zur Enttäuschung vieler amerikanischer Krypto-Fans schied Andrew Yang jedoch schon früh aus dem Wahlkampf aus. Yang akzeptierte sogar Spenden in Bitcoin über das Lightning-Netzwerk.
Wenn Biden sich plötzlich doch dafür entscheiden würde, Bitcoin zu akzeptieren, könnte er seine Bitcoin-Adresse jedoch nicht mehr auf Twitter veröffentlichen. Twitter hat das Teilen von Bitcoin-Adressen als Folge des Hackerangriffes nämlich eingeschränkt.
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Corinna ist die Chefredakteurin von Coinwelt. Seit 2016 dreht sich ihre Welt um Kryptowährungen und die Blockchain. Es vergeht kein Tag, an dem Corinna sich nicht darüber ärgert, dass sie nicht gleich am ersten Tag in Bitcoin investiert hat. Besonders spannend findet sie die internationale Rechtslage für Währungen wie Bitcoin. Für die Zukunft hofft sie auf eine positive Haltung der Gesetzgeber und klare Gesetze im Umgang mit digitalen Coins.