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Vor allem die jüngeren Brühler Junioren spielen und trainieren fast nur noch auf Kunstrasen
Keine Gefahr droht den Sportlern, wenn sie auf den zwei Brühler Kunstrasen trainieren oder spielen. Dies haben Abklärungen der Brühler Vereinsleitung ergeben, nachdem die Boulevardzeitung «Blick» am Mittwoch von der Krebsgefahr geschrieben hatte, die von Kunstrasen ausgehen kann.
«Krebsfalle Kunstrasen?» titelte der Blick am Mittwoch (12. Oktober) gross und zitierte eine Studie aus Holland, wonach dort 90 Prozent aller Kunstrasenplätze ein Granulat enthielten, das unter dem Verdacht steht, krebserregend zu sein. 30 Spiele seien in Holland abgesagt worden. Weiter schrieb der Blick, dass dieses Granulat – das aus alten Pneus hergestellt wird – auch in Schweizer Kunstrasen vorhanden sei, vor allem dort, wo beim Bau gespart wurde.
Die Vereinsleitung des SC Brühl hat gleichentags beim Sportamt der Stadt St. Gallen nachgefragt – dieses ist für die Sportanlage PGS zuständig. Das Sportamt bestätigte, was mittlerweile auch als Pressemitteilung vorliegt: Die zwei Brühler Kunstrasen enthalten nicht das verdächtige Granulat, wie überhaupt alle fünf Kunstrasenplätze, die der Stadt gehören (zwei weitere im Gründenmoos, einer im Espenmoos). Der untere Kunstrasenplatz enthält ein Granulat mit dem Kürzel EPDM, das laut der holländischen Studie als unbedenklich gilt. «Der Halden-Platz ist als einziger in der Stadt ein unverfüllter Kunstrasen», sagt ausserdem Martin Bühler vom Sportamt, «das heisst, dass er gar kein Granulat enthält». fm