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Sommernachtstraum
- 50
Programm:
Paul Dukas Fanfare aus "La Péri", op. 50
Wolfgang Amadeus Mozart Serenata notturna Nr. 6 D-Dur, KV 239
Johann Nepomuk Hummel Konzert für Trompete und Orchester E-Dur
Felix Mendelssohn Bartholdy Aus der Musik zum Schauspiel "Ein Sommernachtstraum"
Bereits als Teenager las Mendelssohn begeistert Shakespeare. Im Sommer 1826 verriet er seiner Schwester Fanny, dass er soeben eine Ouvertüre zu Shakespeares "Sommernachtstraum" komponiert habe. Ein Geniewurf sondergleichen, mit dem der 17-Jährige die Bühne der musikalischen Welt betrat. 17 Jahre später erweiterte er diese Ouvertüre, und zwar in allerhöchstem Auftrag des preussischen Königs, zu einer mehrsätzigen Bühnenmusik. Sie gilt als Inbegriff der deutschen Romantik und Mendelssohn als "der Mozart des 19. Jahrhunderts". Das zeigt auch die Gegenüberstellung mit Mozarts Serenata notturna, einem heiter experimentierenden Werk voller launiger Einfälle, die bereits in die Romantik vorauszuweisen scheinen. Hummel hatte die seltene Ehre, zwei volle Jahre lang in Mozarts Haushalt leben und Tag für Tag bei ihm Unterricht nehmen zu dürfen. So gelang es ihm wie keinem anderen, den spezifisch Mozart'schen Tonfall in die Romantik hinüberzuführen. Vollends in die märchenhafte Spätromantik führt Paul Dukas mit seinem Ballett "La Péri", wo sich ein persischer Prinz aufmacht, um jene Lotosblume zu finden, die den Menschen unsterblich machen kann.