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Die UCI hatte eine eigene dreiköpfige Kommission eingesetzt. Sie sollte auch prüfen, inwieweit die UCI von den Dopingaktivitäten Armstrongs wusste. Die Kommission wurde von verschiedenen Seiten als nicht unabhängig kritisiert. So hatte sich die US-Anti-Doping-Agentur USADA geweigert, mit dieser zusammenzuarbeiten.
Neue Kommission soll gebildet werden
Auch die WADA habe ihm gesagt, dass sie kein Vertrauen in die Kommission habe, erklärte UCI-Präsident Pat McQuaid an einer Medienkonferenz. «Daher haben wir beschlossen, diese Kommission nicht mehr zu finanzieren und mit sofortiger Wirkung aufzulösen.»
Damit soll der Weg für eine neue «Wahrheits- und Schlichtungskommission» freigemacht werden. Die WADA habe ihre Bereitschaft zur Zusammenarbeit bestätigt, so McQuaid.