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Übrigens ist es klar, daß die Zeit und Dauer einer Bedeckung sowie die
Stelle des Ein- und
Austritts von der
Lage des Beobachtungsorts auf der Oberfläche der
Erde abhängen; ja, es kann für einen
Ort eine Bedeckung stattfinden, während für
einen andern die beiden
Gestirne nebeneinander vorbeigehen. Der Astronom hat daher bei den Berechnungen
der Bedeckungen die
Parallaxe
[* 7] (s. d.) zu berücksichtigen. Umgekehrt lassen sich
Beobachtungen von Bedeckungen zur Bestimmung
der geographischen
Länge des Beobachtungsorts gebrauchen. Nicht weniger dienen die Bedeckungen, welche der
Mond verursacht,
zur nähern Bestimmung seines
Laufs.
oder Occultation, in der Astronomie das Unsichtbarwerden eines Himmelskörpers durch das Vortreten eines
andern, der Erde näher stehenden, dadurch, daß letzterer so zwischen die Erde und den entferntem Himmelskörper tritt,
daß er in gerader Linie zwischen beiden steht. Am häufigsten kommen Bedeckung von Fixsternen durch den Mond
(Sternbedeckungen) als den nächsten aller Himmelskörper vor; ebenso können auch Planeten vom Mond bedeckt werden. Die Sonnenfinsternis
ist eine Bedeckung der Sonne durch den Mond.
Seltener kommen Bedeckung von Fixsternen oder Planeten durch einen Planeten, noch seltener die Bedeckung eines Fixsterns
durch einen Jupitermond vor, sehr häufig dagegen die des Jupiters und seiner Monde gegenseitig (nicht zu verwechseln mit
den Verfinsterungen der Jupitermonde durch den Jupiterschatten). Man unterscheidet bei der Beobachtung der Sternbedeckungen
zwei Momente, den des Eintritts (Anfang) und des Austritts (Ende). Der Eintritt ist der Augenblick des
Verschwindens des Sterns am Rande des bedeckenden Himmelskörpers, der Austritt das Wiedererscheinen desselben am andern Rande.
Bei Bedeckung von Fixsternen durch den Mond finden Ein- und Austritt vollständig momentan statt. Es ist dies ein Beweis dafür, daß
der Mond jedenfalls keine merkbare Atmosphäre hat, da diese sonst das Sternlicht schwächen und den Stern
beim Eintritt allmählich verschwinden, beim Austritt allmählich wieder aufleuchten lassen würde. Bei Bedeckung von Planeten ist
die Dauer des Ein- und Austritts von der Größe ihres scheinbaren Durchmessers abhängig. Die Beobachtungen der Sternbedeckungen
sind wegen der großen Schärfe, mit der sie erlangt werden können, wichtig zur Bestimmung der Entfernung
und des Durchmessers des Mondes und zur Bestimmung der geogr. Länge des Beobachtungsortes.
beim Militär eine größere oder kleinere Truppenabteilung, die zur Sicherung einzelner Personen (rekognoszierender
Offiziere, Kuriereu. dgl.) oder solcher Abteilungen bestimmt ist, die
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mehr
ent-620 weder überhaupt (Munitionskolonne, Transporte aller Art, Lazarette) oder zeitweilig (marschierende Artillerie) kampfunfähig
sind. Bedeckung von Gefangenentransporten haben gleichzeitig deren Bewachung zu besorgen.
Für Bedeckung sind auch die Ausdrücke Eskorte
und Convoi (s. d.) gebräuchlich.