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Als Dave Ryding im Januar am Ganslernhang in Kitzbühel auf das Slalom Podest fuhr, fragten sich viele, was ein Engländer mit dem Skisport zu tun hat. Im Sportmuseum erfährt man, dass die Briten für den Schweizer Skisport eine zentrale Rolle spielten. Sie waren mitverantwortlich dafür, dass sich das Skifahren in den Alpen etablierte. Zuvor haben die Skandinavier zwar bereits den Skisport in die Schweiz gebracht, jedoch eher auf nordische Weise, zusammengesetzt aus Langlauf mit längeren Abfahrten und Skispringen. Durch den britischen Einfluss entstand die alpine Art des Skifahrens. In der Schweiz kam diese Entwicklung sehr gut an. So entwickelte sich über die Zeit der Weltkriege eine Begeisterung, die der Schweiz sogar die Austragung der ersten Ski-Weltmeisterschaft einbrachte. Diese fand 1931 in Mürren statt und wurde von den Schweizern noch sieglos gestaltet. Da anfangs die Wettkämpfe noch alljährlich ausgetragen wurden, mussten die Eidgenossen nur ein Jahr auf den ersten Triumph warten. Bei der Austragung in Cortina D’Ampezzo gewann Rösli Streiff die alpine Kombination bestehend aus Abfahrt und Slalom und holte somit den ersten Titel für die aktuell zweit erfolgreichste Skination der Geschichte bei Weltmeisterschaften.
Skigeschichte zum Anfassen
Neben dem Pokal von damals gibt es im Sportmuseum noch weitere interessante Ausstellungsstücke. Von den Handschuhen von Dominique Gisin über die Olympia-Startnummer von Didier Defago bis hin zur Abfahrtsweltcup-Kugel von Marie-Theres Nadig gibt es auch weniger geläufiges zu betrachten. Wie zum Beispiel eine «Slalomzwiebel», mit der in den Zwanziger Jahren die Slalomstangen befestigt wurden.