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Burgen und Schlösser
Am Mittwoch 4. Mai fahren wir am Abend nach Deutschland.
Wir wollen auf dem Stellplatz beim Schwimmbad in Emmendingen übernachten. Der Platz war schon ziemlich voll, ist doch ein langes Auffahrts - Wochenende angesagt.
An nächsten Tag fahren wir ins nördliche Elsass nach Wissembourg. Das schmucke Städtchen hat viele Fachwerkhäuser.
An diesem Auffahrtstag sind viele Leute unterwegs und die Strassencafes sind dementsprechend gut besetzt.
Am folgenden Tag geht's nach Bitche. Zufällig finden wir einen Top Stellplatz direkt unterhalb der Citadelle.
Am Nachmittag besichtigen wir die imposante Citadelle de Bitch.
Die Garnisonsfähigkeit dieser Burganlage zwischen dem 16. und 17. Jahrhundert betrug über 1000 Männer, 5 Kasernen, Kapellen, eine eigene Bäckerei,
10 Wachen und verschiedene Zisternen. Dazu Belagerungsausrüstung und einen Schutzbunker in 3000m2 unterirdischen Gängen.
Heute ist die Burg für Touristen zugänglich und am Nachmittag werden täglich Ritterspiele durchgeführt.
Nach einem gemütlichen Grillabend vor dem Wohnmobil und einer ruhigen Nacht fahren wir weiter zum Schiffshebewerk in Arzwiller.
Es gibt auf der Welt nur gerade 3 dieser Hebewerke für Schiffe.
In Arzwiller, in Krasnorjask, Russland und in Ronquères in Belgien.
Wovon in Arzwiller das einzige ist, welches quer angelegt wurde. Die Beiden anderen sind längs gelegt.
Wir haben eine interessante Führung durch die Technikhallen gemacht, und einige Schiffe beobachtet, welche das Hebewerk benutzt haben.
Mit einer Höhe von knapp 45 Meter werden faktisch 17 Schleusen überwunden und die Schiffe sparen einen ganzen Tag zwischen Strassbourg und Paris.
Am 5. Tag fahren wir weiter nach Obernai und besichtigen das Städtchen.
Unterwegs besuchen wir einige der vielen Burgen und Schlösser im nördlichen Elsass.
Viele dieser Anlagen wurde auf bestehende hohe Felsen gebaut, und anschliessend wurde der Fels von innen auch noch ausgehöhlt.
So entstanden kleine, aber Strategisch gut gelegene Verteidigungsanlagen.
Unterwegs besuchen wir auch die Felsenhäuser im Grauftal.
Familien haben früher den riesigen Felsüberhang im 18. Jahrhundert zum Wohnungsbau benutzt.
Frau Ottermann war die letzte Bewohnerin einer Höhlenwohnung. Sie hatte einen Legendären Ruf und starb im Jahr 1958.
Seither sind die Felsenhäuser als Museum eingerichtet und den Besuchern zugänglich gemacht worden.
Wir fahren weiter ins Mittlere Elsass wo wir nun wieder auf die Weinstrasse treffen. Für die letzte Nacht quartieren wir uns auf dem Stellplatz in Riquewihr ein.
Nach einen Spaziergang durch das schöne Weindorf und einem feinen Nachtessen gehen wir zeitig ins Bett, weil es am folgenden Tag leider schon wieder nach Hause geht.