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Wie aus dem am Mittwoch veröffentlichten Urteil des Bundesgerichts hervor geht, kündigten die Funke Medien zwei aus den 80er-Jahren stammende Vereinbarungen, in denen die Rechtsverhältnisse zwischen den Parteien festgehalten sind. Ziel der Funke Medien ist seit Jahren, die Erlangung der Mehrheit an der einflussreichen Kronen Zeitung.
Ein Schiedsgericht in Zürich kam im Mai vergangenen Jahres zum Schluss, dass die beiden Verträge nach wie vor gültig seien. Würden die Funke Medien die Verträge kündigen, hätte dies auch die Auflösung der eigentlichen Gesellschaft zur Folge. Die Funke Medien müssten dann ihre Anteile an der Kronen Zeitung zu einem günstigen Buchwert der Witwe des Zeitungsgründers Hans Dichand und seinen drei Kindern überlassen.
Vor Bundesgericht rügte das unterlegene Medienunternehmen, das Schiedsgericht sei nicht korrekt zusammengesetzt gewesen und ihr rechtliches Gehör sei verletzt worden. Beide Kritikpunkte wies das Bundesgericht ab. (SDA)