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Kritiker rühmen nicht nur die stupenden technischen Fertigkeiten des jungen Franzosen, sondern auch seine gestalterische Reife und die Natürlichkeit seines Spiels. Alle großen Cellokonzerte gehören bereits zu seinem Repertoire.
Sein erstes Konzert mit Orchester gab Edgar Moreau im Alter von neun Jahren am Teatro Regio in Turin. In der Saison 2016/17 war er als „Rising Star“ der European Concert Hall Organisation in den führenden europäischen Konzerthallen zu Gast.
Renommierte Orchester haben ihn seither als Solisten eingeladen, darunter die Münchner Philharmoniker, die Sinfonieorchester des HR, MDR und WDR, das Mahler Chamber Orchestra, Orchestre de Paris, Orchestre National de France, Orchestre Philharmonique de Radio France, London Symphony, London Philharmonia, Royal Philharmonic, Los Angeles Philharmonic, Philadelphia Orchestra, Seattle Symphony, Orchestra Filarmonica della Scala, Orchestra Accademia di Santa Cecilia, Israel Philharmonic, Sankt Petersburg Philharmonic, Simon Bolivar Orchestra, Malaysian Philharmonic Orchestra und das Tokyo Metropolitan Orchestra.
Er arbeitet mit berühmten Dirigenten zusammen wie Marin Alsop, Alain Altinoglu, Pablo-Heras, Casado, Myung-Whun Chung, Gustavo Dudamel, Mikko Franck, Manfred Honeck, Jakub Hrůša, Joanna Mallwitz, Andris Poga, Vasily Petrenko, François- Xavier Roth, Jukka-Pekka Saraste, Lahav Shani und Tugan Sokhiev.
In der Saison 2023/24 ist Edgar Moreau im deutschsprachigen Raum beim MDR Sinfonieorchester unter Markus Stenz mit dem Cellokonzert von Antonín Dvořák, bei den Symphonikern Hamburg unter Charles Dutoit mit Joseph Haydns Cellokonzert und beim Luzerner Sinfonieorchester unter Michael Sanderling mit Tschaikowskys Rokoko-Variationen zu hören. Weitere Höhepunkte der Saison sind Rezitals mit Martha Argerich in Paris und Bordeaux (Oktober 2023) sowie Konzerte mit dem Swedish Radio Symphony Orchester unter Nathalie Stutzmann (Schumann, November 2023) und mit dem New York Philharmonic Orchestra unter Andres Orozco-Estrada (Haydn, Dezember 2023).
Edgar Moreau ist zudem ein engagierter Kammermusiker und konzertiert regelmäßig mit Martha Argerich, Renaud Capuçon und David Kadouch.
Mit seinen jüngeren Geschwistern Raphaëlle, David und Jéremie Moreau bildet er ein Quartett, „A Family Affair“.
Er trat beim Schleswig-Holstein Festival, Mozartfest Würzburg, Gstaad Festival, Edinburgh Festival sowie bei der Schubertiade in Schwarzenberg auf und war im Wiener Musikverein, Concertgebouw Amsterdam, der Wigmore Hall, am Théâtre des Champs-Élysées sowie in der Suntory Hall und Carnegie Hall zu Gast.
Edgar Moreau studierte bei Philippe Muller am Conservatoire national supérieur de musique in Paris und bei Frans Helmerson an der Kronberg Academy. Er spielt auf einem Cello von David Tecchler (1711) und mit einem Bogen von Dominique Peccatte.
Bei seinem Exklusivlabel ERATO sind mittlerweile sieben Aufnahmen erschienen. Sein neuestes Album mit Cello-Konzerten von Korngold, Bloch und Bruch wurde im Januar 2022 veröffentlicht.
Edgar Moreau bekam 2015 den Arthur Waser Preis.