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» Die Soziale Gruppenarbeit «
Die Soziale Gruppenarbeit ist eine von mehreren möglichen Maßnahmen, die Erziehungsberechtigte in Absprache mit den Jugendämtern in Anspruch nehmen können, sofern das Wohl des Kindes nicht gewährleistet ist.
Verankert ist die Soziale Gruppenarbeit im Paragraph 29 des achten Sozialgesetzbuches.
Dieser besagt, dass die Teilnahme von Kindern und Jugendlichen an Sozialer Gruppenarbeit älteren Kindern und Jugendlichen bei deren Überwindung von diversen Problemen im Entwicklungsstadium helfen soll.
Auf der Grundlage der Gruppenpädagogik soll die Entwicklung der Teilnehmer positiv gefördert werden.
Ziel dieser Maßnahme ist es also, die soziale Kompetenz der Kinder und Jugendlichen zu fördern.
Dies wird insbesondere durch gemeinsame Aktivitäten sowie der Vermittlung von Bildungsinhalten auf spielerischer Art und Weise erreicht.
Die Methoden der Durchführung der Sozialen Gruppenarbeit sind dabei sehr vielfältig. Sie reichen von Elterngesprächen, Rollenspielen, Diskussionen bis hin zu Konfrontation und Reflexion durch Filme und andere Medien.
Neben der Sozialen Gruppenarbeit gemäß § 29 SGB VIII gibt es selbige gemäß § 27 Absatz 3 SGB VIII im Hinblick auf das Jugengerichtsgesetz. Diese Form der Hilfe greift bei jungen Volljährigen sowie Jugendlichen, insbesondere in Fällen von Drogenkonsum oder Gefängnisaufenthalt.
Wesentlicher Unterschied zur Sozialen Gruppenarbeit gemäß § 29 SGB VIII ist, dass diese insbesondere nach Gefängnisaufenthalt der Jugendlichen richterlich angeordnet werden kann.
Prinzipiell ist die Teilnahme an der Sozialen Gruppenarbeit auf freiwilliger Basis.