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Gsang, Hintergass, Hizenberg, Kalberweid und Leumatt zusammen 190 Häuser, 2083 reform. Ew.;
Dorf: 70 Häuser, 672 Ew. Bildet zusammen mit Wissachengraben eine gemeinsame Kirchgemeinde.
Eriswil ist ein schönes Dorf;
Ausgangspunkt der namentlich zu Ende des 18. Jahrhunderts blühenden Emmenthaler Leinwandindustrie. Es stehen hier heute drei Leinwandwebereien in Betrieb;
daneben noch Webstühle in manchen Familien.
Hunderte von Frauen und Mädchen beschäftigen sich ausserdem mit der Herstellung von Wirkwaaren.
Zwei Käsereien. Ackerbau. In kirchlicher Hinsicht war
Eriswil einst vom Kloster St. Gallen,
in weltlicher von den Edeln von
Eriswil
abhängig, deren Burg heute völlig verschwunden ist.
Nach dem Aussterben dieses Geschlechtes zu Ende
des 14. Jahrhunderts ging
Eriswil der Reihe nach in den Besitz der Edeln von
Grünenberg, von
Mülinen und endlich an Rudolf
von
Luternau über, welch' letzterer, um seine Schulden bezahlen zu können, die
Herrschaft schliesslich an den Staat Bern
verkaufte.