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Chiropraktik ist eine manuelle Behandlungsform in deren Zentrum die gestörte Funktion der Wirbelsäule steht. Eine Wirbelsäule, die sich nicht optimal bewegt, hat störende Auswirkungen auf die Funktion des Nervensystems und des Gesamtorganismus.
Chiropraktik ersetzt nicht die traditionelle Veterinärmedizin, sondern ist darin eingebunden.
In der Chiropraktik versteht man unter einer Blockade die funktionelle Störung eines Wirbels, bzw. die reduzierte Beweglichkeit eines Gelenkes. Die normale Beweglichkeit der Wirbelsäule wird eingeschränkt. Steifheit, Muskelverspannungen, Schmerzen und Beeinträchtigung der Leistungsfähigkeit sowie auch der Funktion innerer Organe sind die Folge.
Bei Blockaden versucht das Tier, die fehlende Flexibilität der Wirbelsäule zu kompensieren, indem es seine Bewegungen und die Körperhaltung verändert, um Schmerzen zu vermeiden. Dadurch werden andere Teile der Wirbelsäule oder die Gliedmaßen vermehrt belastet. Sekundär können so weitere Blockaden und eine Verschlimmerung des Zustandes hervorgerufen werden.
Bei der chiropraktischen Behandlung werden Gelenke (meist der Wirbelsäule) mit eingeschränkter Beweglichkeit diagnostiziert und mit einem schnellen kurzen Ruck (thrust) direkt am betroffenen Wirbel behandelt. Eine komplette chiropraktische Behandlung schliesst auch die Untersuchung und Behandlung der Gelenke der Gliedmassen und des Kiefergelenks mit ein.
Grundsätzlich kann jedes Tier mit einer Wirbelsäule von einer chiropraktischen Behandlung profitieren. Meist sind dies Pferde und Hunde, doch auch Katzen und Rinder können behandelt werden.
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