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Zwei Tage später krönte der 32-jährige Zürcher seine überragende Saison mit dem Meistertitel in der besten Handball-Liga der Welt. Dank des ungefährdeten 35:23-Erfolgs beim Tabellenvorletzten TuS Nettelstedt-Lübbecke sind die Rhein-Neckar Löwen erstmals in ihrer Klubgeschichte deutscher Meister. Sie verwiesen Flensburg-Handewitt mit einem Punkt Vorsprung auf Platz 2.
Andy Schmid, der im letzten Saisonspiel acht Tore erzielte und damit bester Werfer seines Teams war, errang die ersehnte Trophäe in seinem sechsten Bundesliga-Jahr. Zweimal verpasste er den Titelgewinn mit den Mannheimern in den vergangenen 24 Monaten um Haaresbreite: 2014 am letzten Spieltag wegen zwei Plustoren zu wenig, eine Saison später fehlten zwei Punkte. Beide Male durfte der Rekordchampion THW Kiel feiern, der diese Saison im 3. Rang abschloss.
Mit dem Meistertitel der Rhein-Neckar Löwen war im Vorfeld dieser Bundesliga-Saison nicht zwingend zu rechnen gewesen. Die Mannheimer mussten finanziell zurückbuchstabieren und wirtschaften nicht mehr mit dem gleichen Volumen wie die beiden renommierten Handball-Organisationen Flensburg und Kiel.
(SDA)