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Von 2006 bis 2012 trug der 34-jährige Oliver Vogt das Trikot von Freiburg Olympic. Nach einer Saison bei Genf wechselte der Center 2013 auf die Komoren zu Mayotte, welches an den französischen Basketball-Verband angeschlossen ist. Seit einigen Wochen fungiert der gebürtige Basler als Team-Manager der Schweiz.
Oliver Vogt, welche Rolle erfüllen Sie als Team-Manager der Schweizer Basketball-Nationalmannschaft?
Grundsätzlich bin ich erst einmal der zweite Assistent von Trainer Petar Aleksic und eben Team-Manager. Ich versuche in dieser Funktion, das Verbindungsglied zwischen Coach und Mannschaft zu sein. Ich kenne die meisten Spieler gut, habe ich doch mit vielen noch zusammengespielt. Ich versuche, mit gutem Beispiel voranzugehen und für eine positive Stimmung in der Kabine zu sorgen. Ich motiviere die jungen Spieler und zusammen mit den älteren ziehen wir die Mannschaft mit.
Am Sonntag (16 Uhr) wird in Freiburg in der EM-Qualifikation gegen Russland gespielt. Während der Vorbereitung standen Sie bei Testspielen auf dem Parkett. Besteht die Möglichkeit, dass Sie am Sonntag nicht nur Team-Manager, sondern auch Spieler sind?
Während der Vorbereitung hat mich der Trainer um Unterstützung gebeten, weil wir nicht viele Innenspieler zur Verfügung hatten. Ich habe mich physisch gut gefühlt und spürte, dass ich mit meiner Erfahrung eine Hilfe sein kann. Eigentlich habe ich als Team-Manager und Assistent schon genug Verpflichtungen, aber wenn mich das Team gegen Russland braucht, bin ich auf dem Feld. Ich bin qualifiziert, und wenn Aleksic wünscht, dass ich spiele, dann mache ich das.
Vergangene Saison waren Sie bei Mayotte von den Komoren engagiert. Werden Sie weiter als Spieler, möglicherweise in der Schweiz, aktiv sein?
Noch ist nichts sicher, aber so wie es momentan aussieht, starte ich mit keiner Mannschaft in die Saison. Zu einem späteren Zeitpunkt aber ist alles möglich. fs