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Ende Februar erlebte man in der Schweiz an verschiedenen Orten starke Windböen des Sturms “Roxana”. So wurden Gebäude beschädigt und Flugzeuge konnten teils erst verzögert landen. Der Wind ist ein fester Bestandteil des wilden Wetters. Doch woher kommt er eigentlich?
Das Wichtigste in Kürze
Wenn es einfach schnell gehen soll, dann findest du in diesem Kasten die Hauptaussagen des Artikels:
- Wind entsteht durch Differenzen im Luftdruck.
- Man kann den Wind in verschiedene Kategorien einteilen.
- Die Stärke des Windes ist für viele Bereiche ein wichtiger Fakto
Es “zieht”, “chutet” oder windet - den Wind kennt man (je nach Dialekt) unter vielen Namen. Der Wind beeinflusst unsere Welt und uns auf verschiedene Wege: Er trocknet unsere Kleider, lässt uns an kalten Wintertagen schlottern, stösst Schiffe durchs Wasser, transportiert Hitze und Feuchtigkeit - die Liste ist lang. Wir schauen uns an, wieso es den Wind überhaupt gibt - und warum er wichtig ist.
Differenz in der Atmosphäre
Vereinfacht gesagt wird der Wind durch Differenzen im Luftdruck geboren. Am Äquator wärmt die Sonne das Wasser und die Erdoberfläche mehr als anderorts - diese warme Luft steigt in unsere Atmosphäre und so ergibt sich eine Differenz im Luftdruck. Allgemein weht der Wind von Hochdrucksystemen (mit kälterer Luft) in Richtung der Tiefdrucksysteme (mit wärmerer Luft). Dies passiert auch, weil sich Wasser schneller erwärmt als Erdoberflächen.
Windarten
Es gibt viele verschiedene Arten Wind - so kann man nach diversen Faktoren wie Richtung, Temperatur und Entstehung unterscheiden. Eine Windart, die auch du vielleicht schon mal erlebt und davon gehört hast, ist der Alpenföhn - ein warmer Wind, der an der Nord- oder Südseite der Alpen vorkommt. Dieser trockene und warme Wind kann ziemlich heftig werden und Stürme auslösen.
Auch kann man den Wind je nach seiner Steigung kategorisieren: Aufwind und Abwind. Wenn sich die Luft durch den warmen Boden erwärmt, steigt sie auf - aber kühlt dabei ab. Durch diese Abkühlung gibt die Luft Wasser ab, da sie in kälterer Form weniger Wasser speichern kann. Dieser Prozess bildet eine spezielle Art Wolken: die Schäfchenwolken. Diese sind für Segelflieger nützlich, da sie anhand von ihnen einen Aufwind erkennen können, der sie nach oben steigen lässt. Abwinde erkennt man in der Fliegerei auch - und zwar am “Luftloch”-Phänomen, wo absteigende Luft ein Flugzeug nach unten zieht.
Windstärke
Die Wissenschaft misst den Wind, wie bei einem Auto, in Kilometer pro Stunde (in der See- und Luftfahrt nutzt man eine andere Einheit, die Knoten pro Stunde). Die visuelle Einschätzung des Windes nennt man die “Beaufort-Skala”-Messung. So wird zum Beispiel anhand der Wellen im Meer oder der Bewegung der Bäume geschätzt, wie fest - oder schwach - ein Wind ist. Ebenfalls hast du vielleicht am Flughafen bei den Landebahnen die rot-weissen “Windsäcke” gesehen, die wie eine Fahne aussehen (siehe Bild oben). Diese geben für den Flughafen visuelle Informationen wie die Richtung und ungefähre Stärke des Windes.
Arbeitsmaterial
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