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Gut zwei Wochen nach dem Ende der Digital Humanities Konferenz in Lausanne sind im Internet bereits viele Berichte, Videos, Präsentationen, Visualisierungen, gesammelte Tweets und weitere Materialien zur Konferenz zu finden.1 Auch infoclio.ch beteiligt sich an der Dokumentation der Konferenz. In den nächsten Tagen werden wir die Tagungsberichte unseres Reporting-Teams aufschalten.
In einem spannenden Vortrag im Rahmen der Reihe Library Science Talks erläuterte am vergangenen Dienstag Max Kaiser, Leiter der Abteilung für Forschung und Entwicklung der Österreichischen Nationalbibliothek ÖNB, das bislang grösste Buch-Digitalisierungsprojekt Österreichs und beschrieb die Zusammenarbeit mit dem Partner Google.
Der Begriff Information Literacy (deutsch: Informationskompetenz) tauchte in den siebziger Jahren erstmals im englischen und amerikanischen Bibliothekswesen vor dem Hintergrund einer ständig wachsenden Informationsmenge auf. Harald Gapski und Thomas Thekster definieren Information Literacy als „die Fähigkeit, bezogen auf ein bestimmtes Problem den Informationsbedarf zu erkennen, die relevanten Informationen zu ermitteln und zu beschaffen sowie gefundene Informationen zu bewerten und effektiv zu nutzen“.