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Artikel MAZ
Das Industrieunternehmen Moser-Glaser & Co. wurde am 19. März 1914 in Basel gegründet mit dem Ziel der Entwicklung und Produktion von Kleintransformatoren. Am 20. Dezember 1946 erfolgte der Umzug von Basel in das neu errichtete Werk an der Hofackerstrasse in Muttenz. Erwähnenswert ist der 1947 erfolgte Durchbruch in der Isolationstechnologie mit der weltweit ersten Lieferung von giessharzisolierten Messwandlern, eine Eigenentwicklung von Moser-Glaser (MGC)em.
Moser-Glaser entwickelte sich in den 1980er-Jahren zu ein Vorzeigeunternehmen, welches sich aus der Produktion von Transformatoren zu einem Hightech-Unternehmen entwickelte. Noch 1990 wurde ein Plasma-Ofen zur Verbrennung toxischer Abfälle gebaut.
Ende der 1990er Jahre geriet die Firma in akute finanzielle Schieflage mit der Folge, dass eine Entlassungswelle etwa 350 Mitarbeiter umfasste. 2000 ging die Firma in Nachlassliquidation über. Die Pfiffner Messwandler AG übernahm 2001 die Moser-Glaser. Im Jahr 2004 erfolgte der Standortwechsel nach Kaiseraugst.
Mehrere Jahre blieb das Areal eine Industrieruine. 2011 wurden die Gebäude abgerissen. Später baute man auf dem Areal im Rahmen der Arealentwicklung Polyfeld die Fachhochschule Nordwestschweiz, welche 2018 eröffnet wurde.
Helen Liebendörfer und Hanspeter Meier in Zusammenarbeit mit den Museen Muttenz
Weitere Einzelheiten findet man unter
Moser-Glaser