Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03522.jsonl.gz/1798

«Zeitzeugnisse» entstand 2013 zum 500. Jahrestag der Aufnahme des Standes Appenzell in die Eidgenossenschaft.
Wir laden Sie ein, in der Appenzeller Geschichte zu stöbern oder ganz gezielt nach Themen, Orten oder Jahren zu suchen.
Appenzeller Geschichten in Wort und Bild
«Zeitzeugnisse» entstand 2013 zum 500. Jahrestag der Aufnahme des Standes Appenzell in die Eidgenossenschaft.
Lassen Sie sich inspirieren! Tauchen Sie ein in die Geschichte der beiden Kantone im Nordosten der Schweiz!
Zufallsartikel (1/446)
Bild
Titel:
Melioration der Forren
Beschreibung:
Schwarz-weisse Fotografie der Umbrucharbeiten auf dem Boden der Korporation Forren im Herbst 1937. Im Oktober 1936 hatte die Schweiz. Vereinigung für Innenkolonisation und industrielle Landwirtschaft Pläne für die Melioration des Gebietes eingereicht, das im Bezirk Schwende oberhalb des linken Sitterufers liegt. 27 ha ertragsarme Riedböden wurden von März bis Juli 1937 mit Drainage-Leitungen ausgerüstet und von September bis Novemberg gleichen Jahres umgepflügt. Für die Umbrucharbeiten kam ein Raupentraktor der Marke 'Stock' zum Einsatz. Dieser war in der Lage, auch in unebenem Gelände einen Rodungspflug zu ziehen. Die Korporation hatte den Pflug bei der Strafanstalt Saxerriet, wo ebenfalls melioriert worden war, ausgeliehen. Im Frühjahr 1938 konnte der Boden planiert und mit frischen Wiesengräsern angepflanzt werden. Friedrich Traugott Wahlen, Direktor der eidg. landwirtschaftliche Versuchsanstalt und als späterer Bundesrat Initiant der so genannten Anbauschlacht, hatte der Korporation Forren persönlich eine Empfehlung zur Ansaat gegeben: zur Hauptsache engliches Raigras mit einer Beimischung von Rotschwingel, Mattenklee und weiteren Gräsern.