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Laut heise.de stoppt IBM die Cell-Weiterentwicklung. Damit wird die nächste PlayStation wohl keinen Cell-Chip enthalten, und es ist unklar, ob der aktuelle Cell-Chip weiterhin verkleinert werden kann oder nun ebenfalls nicht mehr verbessert wird.
Mitte 2000 starteten IBM, Toshiba und Sony gemeinsam die Entwicklung des Cell-Chips. Der Chip basiert auf der PowerPC-Technologie von IBM. Ursprüngliche Idee war, einen Chip mit vier Prozessoren mit je acht Processing Elements herzustellen. Der Chip würde so stark sein, meinte Sony, dass eine Grafikkarte nicht nötig sei.
Statt mit geplanten 32 Processing Elements kam die PS3 dann mit 7 aktiven Processing Elements auf den Markt, und Sony war recht kurzfristig dazu gezwungen, doch noch eine Grafikkarte in die Konsole einzubauen. Das Endresultat war eine eher schwierig zu programmierende Konsole, deren Architektur komplexer ist als die von vergleichbaren Systemen.
Cell-Chips wurden in verschiedenen anderen Systemen verwendet, unter anderen im Blade-Servern von IBM, und in MPEG-Encoding-Karten von Leadtek. Wirklich erfolgreich wurde der Chip aber nie. Toshiba hat zwar Fernseher mit Cell-Prozessoren vorgestellt, auf den Markt gekommen sind diese bisher jedoch nicht.
Nun hat IBM offiziell angekündigt, dass der geplante Nachfolger vom Cell-Chip nicht erscheinen wird. Heise.de schreibt:
Teile vom Cell-Design werden laut IBM in anderen Chips auftauchen.
Damit ist klar dass die Nachfolge-Konsole der PS3 keinen Cell-Chip enthalten wird. Die wahrscheinlichste Lösung für Sony wäre, wie Nintendo und Microsoft ebenfalls auf einen weniger komplexen PPC-Chip umzusteigen. Was das für Auswirkungen auf die Rückwärtskompatibilität hat ist unklar.
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