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• Fehde zwischen Tesla-Chef und Microsoft-Gründer besteht schon länger
• Musk kritisiert Gates' Tesla-Shorts
• Bill Gates verteidigt sich in BBC-Interview
Zwischen Tesla-Chef Elon Musk und Microsoft-Gründer Bill Gates ist keine Liebe verloren gegangen. Immer wieder kommt es zu kleineren und grösseren Auseinandersetzungen zwischen den beiden Visionären, wobei Musk mit unterschiedlichen Memes öfter Mal auch unter die Gürtellinie austeilt. Dabei erreichte die Fehde zwischen den beiden jüngst eine neue Stufe, als der Tesla-CEO Gates via Twitter beschuldigte Tesla-Aktien zu shorten und gleichzeitig zu behaupten, er würde gegen den Klimawandel kämpfen.
Hintergrund sind Spekulationen, dass der Microsoft-Gründer Tesla-Aktien im Wert von 500 Millionen US-Dollar leerverkauft habe. Auf diese Gerüchte hin habe Musk Gates via Privatnachricht gefragt, ob die Gerüchte der Wahrheit entsprechen würden. Die Nachrichten wurden mittlerweile geleakt und von Musk in einem Tweet als echt bestätigt.
Der Microsoft-Gründer bestätigte daraufhin Tesla-Shorts zu besitzen und bot Musk an bei philanthropischen Projekten zusammenzuarbeiten, was der Tesla-CEO jedoch laut der geleakten Nachrichten ablehnte mit den Worten: "Sorry, aber ich kann deine Philanthropie beim Klimawandel nicht ernst nehmen, wenn du gleichzeitig eine riesige Short-Position gegen Tesla besitzt, das Unternehmen welches am meisten unternimmt, um den Klimawandel zu bekämpfen".
Gates wehrt sich gegen Vorwürfe von Elon Musk
Gegen diese Anschuldigung wehrte sich Gates nun jedoch seinerseits in einem Interview mit der BBC. So antwortete der Microsoft-Gründer auf Nachfrage zu den Tesla-Shorts, die er besitze: "Das hat nichts zu tun mit dem Klimawandel. Ich habe Wege und Möglichkeiten zur Diversifizierung". Dementsprechend sei es auch nicht richtig, dass sich seine Shortposition auf Tesla negativ auf den Kampf gegen den Klimawandel auswirken würde: "Die Beliebtheit von Elektroautos wird zu mehr Wettbewerb beim Verkauf dieser Autos führen. Es besteht also ein Unterschied zwischen der Annahme von elektrischen Autos und Unternehmen, deren Bewertungen ins Endlose steigen".
Gelassen zeigte sich Bill Gates gegenüber den Beleidigungen, die er des Öfteren durch den Tausendsassa erfährt: "Er muss nicht nett zu mir sein". Unentschlossen äusserte sich der Philanthrop jedoch angesichts der wahrscheinlichen Übernahme Twitters durch den Tesla-CEO: "Wissen Sie, Elon, ich denke, es ist möglich, dass Twitter schlechter werden könnte. Aber es könnte auch besser werden … Also meine Einstellung ist erst einmal abwarten".
Redaktion finanzen.ch