Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03115.jsonl.gz/2566

Schmerzen müssen mit geeigneten Medikamenten behandelt werden. Die erste Regel ist, nicht zu warten, bis der Schmerz die maximale Intensität erreicht oder sehr stark wird, bevor man nach einem Schmerzmittel fragt.
Wen es sich um einen anhaltenden oder chronischen Schmerz handelt oder wenn die verschriebene Dosis an Schmerzmitteln diesen nicht angemessen lindert, teilen Sie dies bitte dem Pflegepersonal mit. Der Arzt wird informiert und er wird die Verordnung ändern. Teilen Sie Ihrem Arzt mit, welche Medikamente in der Vergangenheit den Schmerz gelindert haben und welche Schmerzmittel Sie aktuell einnehmen. Bei leichten oder mittelstarken Schmerzen können Medikamente wie Paracetamol ausreichen. Bei stärkeren, anhaltenden Schmerzen werden Schmerzmittel wie Morphin und dessen Derivate verabreicht. Die Verwendung dieser Analgetika wird von der Weltgesundheitsorganisation empfohlen. Die Medikamente werden zu festen Zeiten verabreicht. Wenn Sie dazwischen Schmerzen haben, wenden Sie sich an das Pflegepersonal, das Ihnen weitere Schmerzmittel zur Ergänzung der laufenden Therapie verabreichen wird.
Morphium ist ein wirksames, gut erforschtes Medikament. Es gibt keinen Grund, zu leiden aus Angst, davon oder von anderen Medikamenten abhängig zu werden. Morphium führt nicht zu psychischer Abhängigkeit, es kann jedoch möglicherweise zu Beschwerden wie Darmträgheit oder Ekelgefühl führen; diese Beschwerden werden entsprechend behandelt, um eine Weiterführung der Schmerztherapie zu ermöglichen. In einigen Fällen macht Morphium schläfrig. Dieses Symptom ist vorübergehend und verschwindet nach 2 - 3 Tagen.
Neben Analgetika gibt es physikalische Therapien und weitere Massnahmen zur Schmerzlinderung. Sprechen Sie mit ihrem Arzt und mit den Therapeuten darüber. Man muss sich nicht mit Schmerzen abfinden. Viele Menschen haben Schmerzen oder fürchten, Schmerzen zu bekommen, wenn sie ins Spital oder in eine Reha-Klinik kommen. Man muss nicht unnötig leiden. Heutzutage ist eine wirksame Schmerzbekämpfung möglich, auch wenn niemand garantieren kann, dass nie wieder Schmerzen auftreten werden.
Sie sind ein "Alarmzeichen" und weisen darauf hin, dass etwas in unserem Körper nicht in Ordnung ist. Im Allgemeinen verschwinden sie, sobald man geheilt ist.
Sie treten oft in Verbindung mit einer chronischen Erkrankung auf und sind anhaltend, manchmal auch ohne erkennbaren Grund.
Schmerzen können auf wirksame Weise gelindert werden. Ärzte, Pfleger und Therapeuten können Ihnen helfen, aber dazu benötigen sie ihre Kooperation: Sprechen Sie über Ihre Schmerzen und beschreiben Sie sie. Es gibt effiziente Bewertungsmethoden, mit denen man den Schmerz allgemeinsprachlich beschreiben kann, um ihn so gut wie möglich zu behandeln. Schmerzen sind eine individuelle, subjektive Erfahrung, die auf ganz unterschiedliche Art erlebt wird. Um Schmerzen auszudrücken, kann man ein Lineal (oder Dolorimeter) mit einer Skala mit Werten von 0 bis 10 verwenden, die die Intensität des Schmerzes ausdrücken. Bei Patienten, die kognitive Störungen aufweisen, wird das Personal die Schmerzen mit Hilfe von geeigneten Instrumenten bewerten. Aufgrund der Aufzeichnung Ihrer Schmerzen durch das Pflegepersonal wird der Arzt
schneller die richtige Dosis und die Häufigkeit der Verabreichung der Medikamente sowie die am besten geeignete unterstützende Therapie festlegen können.
BACK
Clinica Hildebrand
Centro di riabilitazione Brissago
Via Crodolo 18
CH-6614 Brissago
SVIZZERA
Telefon Rezeption: +41 91 786 86 86
Planungsbereich Therapien, Sitz Brissago: +41 91 786 87 02
Planungsbereich Therapien, Sitz Locarno: +41 91 786 87 03
Sekretariat Ärzteabteilung von 10.00 bis 12.00 und von 14.00 bis 16.00: +41 91 786 86 32/33
E-mail: <email-pii>
Über uns
Rehabilitationsangebot
Unsere Reha-Abteilungen
Kooperationen und Partner
Kontakt
Sitemap
Informationen
Sprachen