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Im Zentrum stehen heute Leistung und materieller Wohlstand, nicht das Leben.
Das erkennen wir daran, dass wir uns gegenüber andern damit rechtfertigen, was wir geleistet haben und gegenüber uns selbst, was wir alles erledigt haben.
Und nicht damit, dass wir ein gutes, erfülltes Leben führen.
Ich habe kürzlich eine Gruppe von Kaderleuten gefragt, wer am Morgen heiter und fröhlich aufgestanden sei. Ein einziger hat mit «ja» geantwortet; und das ausgerechnet, weil er aufgrund der Lektüre meines Buches wusste, was ihn im Kurs in etwa erwarten würde …
Zufriedenheit ergibt sich für uns aus erbrachter Leistung und nicht aus einem erfüllten Leben.
Für diese Fehlorientierung nehmen wir enorme Einschränkungen in Kauf. Die wir nur deshalb ertragen, weil wir vergessen haben, bzw konsequent ignorieren oder einfach nicht für möglich halten, was tatsächlich möglich wäre.