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Beschrieb des Bauwerks
Die Stützmauer und Brüstung entlang der Untertorbrücke und dem Feuerwehrmagazin an der Altenbergstrasse schliesst den Strassenraum gegen die Aare hin ab. Die langjährige Einwirkung von chloridbelastetem Wasser schädigte vorwiegend auf der Höhe des Gehwegbelags die Sandsteinquader der Brüstung. Aber auch die Mauerabdeckungen und das Postament zeigten massive Zerfallserscheinungen. Eingewachsene Sträucher zerstörten den Fugenmörtel zwischen Gurtungen und Quader auf der Aareseite.
Funktion innerhalb des Projektes
Projektleitung vom Bauprojekt bis zum Massnahmenkonzept sowie Ausführungsplanung. Submission und Bauleitung.
Besonderheiten im Projekt
Im Bauprojekt war zu entscheiden wie weit eine Instandsetzung möglich und sinnvoll ist und wie weit Bauteile ersetzt werden sollen. Ein Ersatz sollte nur dort erfolgen, wo alle übrigen Massnahmen keine dauerhaften Lösungen mehr erwarten lassen. Dazu galt es die Qualität der geschädigten Bausubstanz auf Grund von Erfahrungswissen und Materialprüfungen zu beurteilen. Danach konnte der Umfang der zu ersetzenden Steine in Absprache mit Bauherrschaft und Denkmalpflege festgelegt werden. Die Mauerabdeckungen und Gurtungen wurden nur teilweise ersetzt. Bei der Mauer selbst genügte ein sorgfältiger Abtrag bis auf den gesunden Stein wobei grobe Ausbrüche reprofiliert wurden. Ein verschiebbares Rollgerüst ermöglichte die Instandsetzung auf der Aussenseite. Das Quergefälle von Trottoir und Strasse wurde neu so gelegt, dass möglichst kein Strassenwasser mit der Sand-steinbrüstung in Berührung kommt.