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- Eine Serie von Erdbeben hat die Bewohner rund um den Vulkan Ätna auf Sizilien in der Nacht aufgeschreckt.
- Der heftigste Erdstoss hatte die Stärke 4,8.
- Gebäude in der Stadt Catania wurden beschädigt, mindestens zehn Menschen wurden verletzt.
Der Ätna war am Montagmorgen ausgebrochen, seither erschütterten hunderte, vor allem leichtere Beben die Region. Durch die Eruption des Ätna habe sich am Vulkan ein zwei Kilometer langer Spalt aufgetan, aus dem sich Lava ergoss, erklärte das Nationale Institut für Geophysik und Vulkanologie. Der stärkste Erdstoss ereignete sich laut den Experten in nur einem Kilometer Tiefe.
In der Gemeinde Zafferana Etnea ging Ascheregen nieder. In der Ortschaft Santa Venerina stürzten Teile der Fassade der Kirche ein.
Ein Teil einer Autobahn wurde sicherheitshalber gesperrt. Der nahe am Vulkan gelegene Flughafen von Catania blieb aber zunächst geöffnet, wie die Behörden mitteilten.
Der 3300 Meter hohe Ätna gehört zu den aktivsten Vulkanen der Welt. Es kommt immer wieder zu kleineren und grösseren Eruptionen. Zuletzt war er im Frühjahr 2017 ausgebrochen. Auch der Vulkan Stromboli auf den Äolischen Inseln nahe Sizilien stösst derzeit Lava aus. Experten sehen einen Zusammenhang bei der Aktivität beider Vulkane.