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Wir reisten erst zwei Tage vor unserem ersten Rennen in die Türkei nach Erzurum. Am Sonntag fühlte ich mich dann auch noch ziemlich müde von der 12 Stündigen Reise, da wir aber in einem super Hotel sind konnten wir uns gut Erholen und waren am Montag bereit für den Skating Sprint. Mein Ziel für den Sprint war es in die ersten 30 zu kommen und mich damit für die Viertelfinals zu qualifizieren, als ich mich beim Einlaufen aber nicht so super fühlte, dachte ich das es schwer werden würde. Als nach dem Prolog mein Name an 11ter Stelle aufleuchtete war ich dann auch ziemlich überrascht. Ich hatte mich also locker für die Viertelfinals an der WM qualifiziert. Im Viertelfinale traf ich auf den späteren russischen Sieger, einen weiteren Russen, zwei Franzosen und einem Österreicher. Ich lief einen taktisch sehr guten Viertelfinal und qualifizierte mich als zweiter hinter dem Russen für die Halbfinals. Dort traf ich auf die Creme de la Creme der Junioren Sprinter, der Russe Sergey Ustiugov (Weltmeister im letzten Jahr) und der Norweger Sondre Turvoll Fossli (Vizeweltmeister im letzten Jahr). Ich konnte voll mithalten und wir bogen zu viert auf die Zielgerade ein, ich kam als vierter und hatte noch die Chance über die Zeit ins Finale vorzustossen. Als der zweite Halbfinal im Ziel war sah ich, dass mein Teamkollege Erwan Käser genau die gleiche Zeit gelaufen war wie ich, nämlich 2:53,9 min. Somit mussten die HUNDERTSTELL entscheiden wer weiterkommt. Erwan war 7 Hundertstell schneller und war somit im Finale und ich musste mich leider mit dem B Finale begnügen. Schlussendlich lief ich auf den 10ten Rang unter den 92 besten Sprintern der Welt im Junioren Bereich. Das ist viel mehr als ich mir im Sprint erträumt hätte und ich bin sehr zufrieden mit diesem Ergebnis. Damit aber nicht genug, denn die Schweizer waren ein mal mehr die beste Nation! Wir stellten drei Athleten in den Top 10, neben mir als 10ter waren Erwan Käser als 6ter und Roman Schaad als 4ter noch weiter vorne platziert und mit Fabian Schaad war ein weiterer Athlet unter den besten 30, auf Platz 21 klassiert. Nicht die Norweger, nicht die Russen, sondern wir Schweizer waren die einzigen die das geschafft haben.
Wir freuen uns alle auf die nächsten Rennen und hoffen, dass es ähnlich weitergeht. Morgen steht der 10km Klassisch Wettkampf auf dem Programm.