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Zunächst wird die Zahl der Lastwagen, die durch die Schweiz fahren, zunehmen.
Das Abkommen sieht vor, dass die Schweiz schrittweise mehr 40-Tönner durchs Land fahren lässt. Das bedeutet auch mehr Lärm und mehr Luftverschmutzung. Und Mehrkosten für die Kantonsbehörden.
Langfristig aber sollte der Schwerverkehr dank der Verlagerung auf die Schiene, welche durch die neue Schwerverkehrsabgabe mitfinanziert wird, abnehmen.
Daneben erhalten Schweizer Bahnunternehmen durch das Abkommen Zugang zum EU-Schienennetz. Und sie können gegebenenfalls für Transporte über sehr grosse Distanzen Allianzen eingehen.
Durch dieses Abkommen wird das Prinzip einer koordinierten Transportpolitik zwischen der Schweiz und der EU eingeführt. Konkret bedeutet das, dass Bern seinen Standpunkt verteidigen, sich für eine umweltfreundliche Politik einsetzen und die Bahn fördern kann.
Barbara Speziali