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Erfahrungen, "Stein-Erleben", Studien und Problemstellungen
In diesem Register finden Sie Beiträge zu folgenden Forschungsbereichen:
► A. Ich schildere meine Sicht auf mögliche Beobachtungsstufen des "Stein-Erlebens" klicken Sie auf den Link (es öffnet sich bei allen Links ein neues Fenster)
► B Fragestellungen und Untersuchungsmethoden zum Thema "Steinheilkunde"
► B1. Analytik, das heisst die Materie nach seinen Bestandteilen zergliedern: Der Zusammenhang geht verloren!
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► B2. Michael Gienger, der Begründer der Steinheilkunde Was war sein "Stein-Erleben" und sein "Stein-Wissen"
► B3. Analytische Steinheilkunde. Fallbeispiel anhand von Allalin-Gabbro
► B4. Die Bestandteile eines Steines können nur in Volumenanteilen (in %) geschätzt werden, aber auf den Zusammenklang und Harmonie seiner Bestandteile kommt es gerade an. Als Beispiel soll hierzu der Bereich QAPF 16 vom Streckeisendiagramm gelten. Ich zeige die fliessenden Übergänge im Gestein Ultramafitolit, von Peridotit über die Pyroxene zu den Serpentinite. Anschliessend werde ich auch Beispiele vom Stein-Erleben anfügen.
Hier sehen Sie Bilder vom Ultramafitit: hier
Weitere Untersuchungen des Stein-Erlebens
► C. Stein-Erleben: Granat, Granat-Peridotit, Serpentinit, Labradorit
C.1 Granat-Erleben Der abgebildete Granat ist 13 mm hoch. Er lag einmal vor mir auf dem Tisch (2012). Es war Winter. Die Sonne stand niedrig und beleuchtete den Tisch und den Granat. Ich beobachtete, wie das Sonnlicht an einer Stelle durch ein hellrot leuchtendes Fensterchen hindurchschien. Ich war begeistert von dieser Farbe.
Ich steckte diese Steinchen in die Hosentasche und trug es bei mir. Im Verlauf der Woche fühlte ich mich immer mehr in die Enge getrieben. Meine Arbeitsziele wurden mir ungeheuer wichtig. Es entstand der Wunsch, diese Ziele möglichst rasch zu erreichen. Mir war eindeutig, dass ich eine "Furie" eingesteckt hatte. Der Stein wirkte wie ein "Vergrösserungsglas". So, wie man beim Blick durchs Okular eines Feldstechers nicht mehr die direkte Umgebung wahrnimmt und nur gerichtet ist auf eine Sache.
So steigerte sich der Drang Tag für Tag, bis ich es ende der Woche nicht mehr aushielt. Das einseitige Verlangen hatte sich nur gesteigert und nicht verwandelt. Ich legte den Stein weg und in wenigen Stunden hatte ich meine Ausgeglichenheit wieder zurückerlangt.
Die emotionalen Komponenten dieses Stein-Erlebens verblüfften mich. Ich notierte mir: dieser Granat macht "fanatisch" und "einäugig".
Ich wollte verstehen, warum dieses Stein-Erleben so negativ ausgefallen war. Ich besuchte den Edelsteintherapeuten Giuseppe Vogler (Meggen bei Luzern) und schilderte ihm meine Erlebnisse. Er kannte den Granat gut und schätzte ihn. Meine Schilderungen passten offensichtlich nicht zu seinem Bild des Granats und so fragte er mich, ob ich diese persönlichen Erlebnisse auch ohne den Granat von mir kannte. Ich musste diese Frage bejahen. Darauf waren seine Worte etwa diese: Dieser Stein wirkt wie ein "Verstärker". "Sich selber treu bleiben", "die eigene Überzeugung in den Vordergrund stellen", das alles sind Eigenschaften dieses Steines, die deutlicher empfunden werden, wenn man mit diesem Stein in Berührung ist.
Mir wurde klar, dass offensichtlich die Begegnung mit diesem dreizehnmillimeter-kleinen Stein die Möglichkeit hatte, mein persönlich-seelisches Gefüge zu spiegeln, bis es mir unerträglich wurde.
C.2 Granat-Peridotit (Alpe Arami) - Erleben Ein Rohstein der Alpe Arami habe ich zu einem Anhänger geschliffen. Die übergeordnete Bezeichnung Peridotit ist gewiss zutreffend. Wieviel % dieses Steines Pyroxen ist, weiss ich nicht, aber gewiss ist es kein Dunit.
In diesem Stein gab es Granat-Einschlüsse (Pyrop), die schön rot aufleuchteten.
Ich testete diesen Stein. In Kürze wurde ich auf dieselbe Art und Weise wie oben beschrieben "in die Enge getrieben". Das "Einäugige", das "Fanatische" bemächtigte sich mir erneut. Ich erlebte diese Erfahrung als eine Enttäuschung und Frustration zugleich. Ich erkannte, dass hier nicht der Peridotit, sondern die eingelagerten Granate zum selben Ergebnis führten.
C.3 Granat-Erleben - Wandlung Auf einer Exkursion nach Finero kamen wir durchs Städtchen Re, das auf der italienischen Seite des Centovalli liegt. Mitten im Zentrum lag ein Mineraliengeschäft direkt an der Hauptstrasse. Hier fand ich die oben abgebildeten Granate (Almandin, 23 mm, aus Afrika). Ohne die Grundform zu ändern habe ich die Steine geschliffen, damit sie in der Hosentasche keinen Schaden anrichteten und sie beim Betasten angenehm anfühlten. Einen Granat formte ich als Anhänger.
Ich konnte jetzt (nach etwa drei Jahren Unterbruch) den Testvorgang nochmals aufnehmen.
Nicht der Granat hatte sich geändert, der war über die tausenden Jahre seiner Existenz noch immer derselbe. Bei mir hatte sich offenbar einen Wandel vollzogen. Nachdem ich die Steine geprüft hatte, notierte ich: "ich erlebe die Eigenschaft des "Sich Zentrierens", "einen neuen Halt" erlebe ich." Ab diesem Zeitpunkt konnte ich mich mit dem Granat neu anfreunden.
Auch notierte ich: "Umso mehr ich die Steine erlebe, umso besser lerne ich mich kennen. Die Steine wurden mir ein Weg zur Selbsterkenntnis.
Hier ist es entscheidend, einen Moment innezuhalten. Wie konnte sich das Granat-Erleben wandeln? Was habe ich denn unternommen in dieser Zwischenzeit? Ich habe mich intensiv mit dem Granat auseinandergesetzt. Wenn Sie lesen wollen wie, dann lesen Sie die Ergänzung hierzu und klicken auf den folgenden Link "eine kleine Übung".
Eine Auswertung zu diesem Thema folgt später.
C.4 Serpentinit-Erleben Meine Erfahrung lehrt, dass ich mich genau an den "Prüf-Steinen" halten muss. Serpentinit ist ein Gestein, das sich umgewandelt hat. Wo und wie es sich gebildet hat, spielt, meiner Ansicht nach, eine bedeutende Rolle. Die abgebildeten Anhänger fand ich als Rohsteine auf einer Exkursion auf dem Gornergrat und im Saastal (Mattmark). Zu Serpentinit werde ich ein Extra-Seite mit Bildern verfassen (Hilfreich ist auch die Seite: "Gestein"/"Serpentinit" und schauen Sie ebenso das Fotoarchiv Serpentintit an).
Erleben dieses Serpentinits Ich erlebte immer wieder, wie Steine bestimmte, seelische Bereiche stärker ins Bewusstsein hoben, vor allem wenn ich sie als Anhänger trug. Es sind Seelenqualitäte, die mir gut bekannt sind. Sie treten beim Tragen stärker in den Vordergrund.
Sprach ich beim Allalin-Gabbro von einer Gesinnung, so wähle ich für den Serpentinit den Ausdruck Stimmung. Eine Stimmung, die ich als Wärme, Erdenhaftes, Geborgenheit erlebte.
Wurde beim Allalin-Gabbro der Denk-Pol, die bewusste "Übersicht" deutlicher hervorgehoben, so trat beim Serpentinit vielmehr der Willensbereich in den Vordergrund. Wie durch ein "Vergrösserungsglas" konnte ich die Handlungsabläufe beobachten.
Im Vordergrund lag also der Bereich des Handelns, dh. der Zusammenhang der Handlungen - über Tage hinweg - sie wurden bewusster und gebündelter. Vor allem wurde der Wunsch nach Kontinuität des Handelns intensiver.
Als ich einen zweiten Teststein versuchte, war ich überrascht, dass dieser Serpentinit zu genau denselben Resultaten führte. Wiederum wurde der seelische Blick stärker auf den Willensbereich gerichtet. Die Handlungsabläufe, die Auseinandersetzung mit den Aufgaben, alles erschien mir "kompakter", "dichter", "gewollter".
Diese Arbeit werde ich hier nicht weiterführen. Bis April 2023 sind die hier entwickelten Gesichtpunkte noch zu lesen. Ab Juni / Juli 2023 werde ich diese Inhalte überarbeitet neu veröffentlichen. Wer Interesse hat sie zu lesen, kann sich über das Kontaktformular bei mir melden.
Nachschlage-Register besprochener Steine