Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03437.jsonl.gz/1363

Die Finanzierung des öffentlichen Verkehrs ist eine gemeinsame Aufgabe von Bund und Kantonen
Die Finanzierung des öffentlichen Verkehrs ist eine gemeinsame Aufgabe von Bund und Kantonen. Die finanziellen Beiträge an die Kosten der Investitionen und des Transportbetriebs werden gemäss Eisenbahngesetz vom 20. Dezember 1957 des Bundes (EBG) und kantonalem Verkehrsgesetz von 20. September 1994 (VG) gewährt.
2017 finanzierte die öffentliche Hand den öffentlichen Regionalverkehr mit etwa 82 Millionen Franken, davon trug der Kanton Freiburg 37 Millionen Franken (45%).
Die Gemeinden beteiligen sich zu 16,7 Millionen Franken (45%) an der vom Kanton Freiburg gewährten Betriebsabgeltung für den Regionalverkehr.
2017 richtete die öffentliche Hand für den Betrieb der von einem Regionalverbund in Auftrag gegebenen Linien (Agglomeration Freiburg und Mobul) Beiträge in der Höhe von etwa 23,8 Millionen Franken aus.
Anteil des Kantons: 13,6 Millionen Franken (57,5%)
Anteil der regionalen Verkehrsverbünde: 10,2 Millionen Franken (42,5%)
Kanton und Transportunternehmen erfassen den Investitionsbedarf. Auf der Grundlage der angemeldeten Projekte weist der Bund die Mittel für die Kantone und Transportunternehmen zu.
Gestützt auf den Rahmenkredit des Bundes erlässt der Grosse Rat des Kantons Freiburg einen Verpflichtungskredit für die Finanzierung des Kantonsanteils. Das Engagement der öffentlichen Hand erfolgt im Rahmen der Abwicklung des Rahmenkredits.
Dem ist anzufügen, dass die Eisenbahninfrastruktur ab dem 1. Januar 2016 über den Bahninfrastrukturfonds (BIF), dessen Schaffung am 9. Februar 2014 vom Schweizer Stimmvolk angenommen wurde, finanziert ist. 2017 betrug der kantonale Beitrag zum BIF 14,5 Millionen Franken. Der Beitrag der Gemeinden zum kantonalen Anteil belief sich auf 2 Millionen Franken (13,78%).