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Der grösste Formel 1-Fahrer aller Zeiten, ob wir da wohl einen finden? Hat nicht jeder Fahrer unseren Respekt verdient? Doch gehen wir erstmal einen Schritt zurück…
Die Formel 1 ist die Königsklasse des Rennsports und begeistert seit vielen Jahrzehnten Fans und Rennfahrer gleichermaßen. Denn nicht nur der Nervenkitzel beim Fahren, sondern auch das Anfeuern der Favoriten ist ein Grund dafür, dass diese Rennklasse nach wie vor sehr hohe Einschaltquoten hat.
Dabei gibt es immer wieder Ausnahmefahrer, die nicht nur kurzfristig in Erinnerung bleiben, sondern auch lange nach dem Ausscheiden aus der Formel 1 noch fest mit dieser Rennklasse verbunden sind. Dies hat sowohl mit der Anzahl der Fahrertitel als auch dem Charisma der Fahrer wie Michael Schumacher, Ayrton Senna oder Niki Lauda zu tun.
Letztlich sind es jedoch auch oft die besonderen Geschichten hinter den Weltmeisterschaften, die dafür sorgen, dass diese Fahrer in aller Munde bleiben.
Juan Manuel Fangio ist noch heute ein fester Begriff in der Welt der Formel 1
Ein Weltmeister, dessen Name für immer in den Geschichtsbüchern der Formel 1 Bestand hat, ist Juan Manuel Fangio.
Der Argentinier, der 1950 zum ersten Mal in der Formel 1 gefahren ist, konnte bis zu seinem letzten Rennen im Jahr 1958 insgesamt 5 Weltmeistertitel gewinnen! Damit hat er einen Rekord aufgestellt, der erst im Jahre 2003 durch Michael Schuhmacher nach fast 50 Jahren eingestellt wurde.
Selbst ein Teamwechsel innerhalb der Saison 1954 konnte Fangio nicht davor stoppen, in diesem Jahr einen Weltmeistertitel zu holen. Das ebenfalls ein Punkt ist, der nie von einem anderen Fahrer erreicht werden konnte.
Ein weiterer Fahrer, dessen Weltmeisterschaften unter einem besonderen Aspekt standen, welcher den Fahrer zu den grössten Weltmeistern der Formel 1 avancieren liess, ist Niki Lauda.
Denn nach einem schweren Unfall in der Saison 1976, bei der er schwere Brandverletzungen erlitt, kehrte Lauda nicht nur noch in derselben Saison wieder ins Rennauto zurück, sondern konnte schon in der kommenden Saison seinen zweiten Weltmeistertitel erzielen und letztlich sogar im Jahr 1983 den dritten Titel gewinnen.
Damit zählt Lauda bis heute zu einem von nur 6 Fahrern in der Geschichte der Formel 1, die den Titel ganze 3 Mal gewonnen haben.
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Ayrton Senna – für immer einer der grössten Weltmeister der Formel 1
Dass es in der Formel 1 leider auch zu Tragödien kommen kann, zeigt die Geschichte des Brasilianers Ayrton Senna da Silva. Oder kurz: Ayrton Senna.
In seiner 10 Jahre andauernden Karriere in der Formel 1 gewann er 3 Weltmeistertitel. Er war auf dem besten Wege den vierten Titel zu gewinnen, als er beim grossen Preis von San Marino im Jahr 1994 von der Strecke abkam und durch den Aufprall so schwere Kopfverletzungen erlitt, dass er noch am selben Tag in einem nahe gelegenen Krankenhaus verstarb.
Dass Senna noch heute zu den ganz Grossen in der Formel 1 gehört, zeigt auch, dass er 2004 zum schnellsten Rennfahrer aller Zeiten gewählt wurde.
Nach seinem Tod herrschte in seiner Heimat eine 3-tägige Staatstrauer und selbst heute werden noch Dokumentationen und Filme über das Leben dieser Ikone der Rennwelt gedreht. Der Mythos Ayrton Senna ist noch heute so gross und gefragt wie zu seinen Lebzeiten.
Michael Schumacher – der unangefochtene Weltmeister der Weltmeister
Es gibt in jeder Sportart immer wieder Ausnahmetalente, die nicht nur durch Leistung, sondern auch Charisma überzeugen. Dazu zählt in jedem Fall auch der Deutsche Michael Schumacher, der in seiner Karriere insgesamt 7 Mal den Weltmeistertitel gewinnen konnte.
Damit hält er bis heute einen Rekord , der seinesgleichen sucht. Doch es war auch die Einstellung des Rekord-Weltmeisters, die bis heute von sich Reden macht.
Denn Schumacher war immer involviert in alle Aspekte des Renngeschäfts, um so aktiv an der Verbesserung der Leistung seines Rennwagens beteiligt zu sein und damit das bestmögliche Ergebnis zu erzielen. Dabei war er dennoch immer für einen Spass mit den Kollegen, Ingenieuren und Reportern an der Rennstrecke zu haben.
Von 1991 bis 2006 war Schumacher durchgehend in der Formel 1 zunächst bei Jordan, dann Benetton und letztlich Ferrari als Pilot unterwegs. Nach vier Jahren Pause kehrte er dann 2010 für 2 Jahre in die Formel 1 zurück, ehe er 2012 seine Karriere beendete.
Dass Rennfahren in der Familie liegt, zeigt nicht nur, dass auch sein Bruder Ralf ein Formel 1 Fahrer gewesen ist, sondern auch, dass nun sein Sohn Mic ein Rennfahrer ist, der früher oder später auch seinen Weg in die Formel 1 finden wird.
Die grössten Formel 1-Fahrer, die nicht nur mit ihren Erfolgen für Aufsehen sorgen
Dass die Formel 1 nicht nur ein Platz ist, in den man durch seine Erfolge in die Schlagzeilen kommen kann, haben ebenfalls einige Weltmeister bewiesen.
So wurde der Belgier Jackie Ickx zum Beispiel nicht nur wegen seiner Erfolge auf den Rennstrecken in den Medien gefeiert, sondern machte ebenso durch seinen Ruf als Playboy viele Schlagzeilen.
Der Kanadier Jacques Villeneuve wurde vor allem durch sein Temperament bekannt.
Kimi Raikkönen, ein Weltmeister, der noch heute in der Formel 1 ist, machte vor einigen Jahren Schlagzeilen, als er sichtlich angetrunken von einem Boot ins Hafenbecken fiel, was seinen Ruf als Bad Boy der Formel 1 nur weiter verstärkte.
In jedem Fall muss gesagt werden, dass die Formel 1 eine Rennklasse ist, die noch heute genauso fasziniert wie zu ihren Anfängen und immer wieder gibt es Ausnahmetalente wie Lauda, Schumacher, Senna, Fangio.
Ganz aktuell Sebastian Vettel, die dafür sorgen, diese Faszination zu erhalten, sodass es immer wieder neue Generationen von Fans gibt, die Ihre Helden der Rennstrecke anfeuern und mit ihnen auf den großen Titel hoffen.