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Statt dass man den Leuten einfach Geld gibt und sie selbst entscheiden dürfen, wofür sie es verwenden, werden Subventionen verteilt.
Das ist eine Art der Bevormundung.
Statt einfach zu sagen: «Hier hast Du 1000 Fr., damit Du besser überleben kannst.»
... Heisst es: «Wir subventionieren Dir Deine Wohnung um 700 Fr., das heisst wir geben Dir Geld, Du musst es aber zum Wohnen hier in diesem Haus brauchen! Zusätzlich bekommst Du 300 Fr. Krankenkassenprämienverbilligung, aber wirklich nur für die Krankenkasse, denn wir entscheiden für Dich, wofür Du das Geld einsetzt, dass wir Dir bezahlen.»
Ist das sinnvoll?
Beides kosten den Staat 1000 Fr., aber in einem Fall wird der Leistungsbezüger unnötig eingeschränkt.
Wenn einer lieber eine 500 Fr. billigere Wohnung haben will, dafür die 500 Fr. in ein Auto investiert, das er sich sonst nicht leisten könnte, dann soll er das doch tun können!
Vorschriften muss man höchstens denen machen, die mit Geld abolut nicht umgehen können, aber dann soll man halt einen Vormund bestellen.
Eigentlich sollte man das Problem bei der Wurzel packen: Für genügendes Einkommen sorgen, eventuell Mindestlöhne einführen, oder wenn jemand schon vom Staat abhängig ist und nicht aus eigener Kraft genug verdienen kann, dann soll man ihm genug Geld zum Leben geben, ohne dass man alles kontrolliert und vorschreibt, wofür das Geld zu verwenden ist. Auch Bedürftige sollen das Recht haben, ihre Finanzen selbst zu gestalten.
Darum «nein» zu sozialem Wohnungsbau, er geht das Problem von der falschen Seite her an.