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Als Titelverteidiger in China durfte Roger Federer für das Spielerrestaurant eine Pizza entwerfen. Für ihn war dies «ein Privileg und eine aufregende Sache.» Weil es schon viele klassische Sorten gibt, entschied er sich für eine exotischere Variante mit dem Namen «Figalicious». Sein Rezept: «Eine Pizza, belegt mit Feigen, Rucolasalat, Schinken, Crème fraîche sowie einer Extra-Portion Mozzarella.»
Hinter dem Baselbieter liegt eine 3-wöchige Turnierpause. Zuerst ging es in die Ferien. «Es tat gut, einmal von allem wegzukommen: von Fans, Medien, Sponsoren.» Danach trainierte er eine Woche in Dubai bei 37 Grad.
Ich studiere das Tableau jeweils sehr genau – fast schon wie ein Fan.
In Schanghai bestritt Federer ein Training mit Leonardo Mayer – auf einem überfüllten Platz 5 und unter tosendem Szenenapplaus. Den Argentinier hatte er im Vorjahr in der Startrunde nach 5 abgewehrten Matchbällen niedergerungen.
Die neue Weltnummer 3 verriet zudem dies: Entgegen der Gewohnheiten der meisten Gegner studiere er im Vorfeld das Tableau immer sehr genau. «Fast schon wie ein Fan, dazu mache ich mir meine Gedankenspiele.»
Ramos-Vinolas als 1. Gegner
Nach einem Freilos wird Roger Federer zunächst auf Qualifikant Albert Ramos-Vinolas (ATP 70) treffen. Beim bisher einzigen Direktvergleich, in der Auftaktrunde von Wimbledon 2012, hatte die Weltnummer 3 dem Spanier lediglich 3 Games überlassen.