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Die Healthy Aging and Plasticity (h-CAP) Studie
Die Hauptziele dieses Projekts waren, den Einfluss von laborbasierten Interventionen (kognitives Training) und Alltagsaktivitäten (z.B. soziale oder körperliche Aktivität) auf die kognitive Funktion zu verstehen. Genauer gesagt zielten wir darauf ab, (1) die Effektivität einer Arbeitsgedächtnistrainingsintervention hinsichtlich Transfereffekten zu untersuchen, (2) den Einfluss individueller Unterschiede (z.B. Persönlichkeit, Überzeugungen) bei der Vorhersage der Trainingseffektivität zu verstehen und (3) den Zusammenhang zwischen Alltagsaktivitäten, Kognition und Funktionsfähigkeit im Alltag zu erforschen. Die h-CAP-Studie ist eine grosse Längsschnittstudie mit über 150 älteren Erwachsenen.
Projektstatus: abgeschlossen in 2018
Kontakt: Dr. Sabrina Guye
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Arbeitsgedächtnis–Training
Dieses Projekt untersucht, ob das intensive Trainieren von Arbeitsgedächtnisaufgaben, zu einer allgemeinen Verbesserung der Arbeitsgedächtniskapazität führt, die auf neue Arbeitsgedächtnisaufgaben sowie auf fluide Intelligenztests generalisierbar ist. In einer grossen randomisiert-kontrollierten Studie testeten wir dazu die Effektivität zweier Arbeitsgedächtnistrainings im Vergleich zu einer aktiven Kontrollgruppe. Beide Trainings führten zu einer verbesserten Leistung in den trainierten Aufgaben, aber es resultierte kein Transfer auf andere, nicht trainierte Aufgaben. Wir schliessen daraus, dass Arbeitsgedächtnistraining nicht effektiv ist.
Projektstatus: abgeschlossen in 2018
Kontakt: Dr. Claudia von Bastian
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Hotel Plastisse: Entwicklung eines iPad-basierten Spiels für kognitive Trainings im Alter
Unsere Forschungsgruppe verfolgte mit diesem Projekt das Ziel, eine effektive kognitive Trainingsintervention für gesunde ältere Menschen zu entwickeln. Dazu wurde das iPad-basierte Spiel «Hotel Plastisse» designt, welches den Vergleich zwischen dem kombinierten Training der räumlichen Orientierung, der visuomotorischen Funktion und der Inhibitionsleistung mit dem einzelnen Trainieren der genannten Fähigkeiten ermöglicht. Darauf wurde eine entsprechende Interventionsstudie mit 84 gesunden Erwachsenen im Alter von 64 bis 75 Jahren durchgeführt, wobei die Teilnehmenden zuhause per iPad 50 Trainingseinheiten dieses Spiels absolvierten. Im Vergleich zu den drei separaten Trainingsbedingungen zeigten sich bei der kombinierten Bedingung grössere ferne Transfereffekte hinsichtlich der Aufmerksamkeitskontrolle.
Projektstatus: completed in 2016
Kontakt: Dr. Christina Röcke
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Die Objekt-Lokations-Gedächtnis (OLM) Trainingsstudie
Diese Studie zeigt erstmals, dass ein prozessbasiertes Training bei gesunden Erwachsenen im Alter von 60 bis 75 Jahren die assoziative Gedächtnisleistung erhöhen und untrainierte Fähigkeiten wie das episodische Gedächtnis sowie das logische Schlussfolgerns verbessern kann. Dazu absolvierte die Experimentalgruppe (n=36) unserer Studie 30 prozessbasierte Objekt-Lokations-Gedächtnistrainingseinheiten, während die aktive Kontrollgruppe (n=31) mithilfe desselben Materials eine andere Aufgabe übte. Nahe (räumliches episodisches Gedächtnis), mittlere (verbales episodisches Gedächtnis) sowie ferne Transfereffekte (logisches Schlussfolgern) wurden anhand mehrerer Aufgaben zu vier Messzeitpunkten eingeschätzt. Anhand linearer gemischter Modelle konnten selbst 4 Monate nach dem Training Transfereffekte bezüglich des räumlichen episodischen Gedächtnisses sowie des logischen Schlussfolgerns gezeigt werden.
Projektstatus: abgeschlossen in 2014
Kontakt: Dr. Susan Mérillat