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Der Transporter vom Typ Progress dockte automatisch am Aussenposten der Menschheit an, wie die Flugleitzentrale bei Moskau am Dienstag mitteilte. Derzeit arbeiten drei Russen, zwei US-Amerikaner und ein Japaner auf der ISS rund 400 Kilometer über der Erde.
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Der Transporter war am Sonntag vom Weltraumbahnhof Baikonur im zentralasiatischen Kasachstan gestartet. An diesem Mittwoch soll zudem der private US-Frachter «Dragon» an der ISS festmachen.
«Falcon 9 ist auf dem Weg», sagte ein Kommentator in der Zentrale am US-Weltraumbahnhof Cape Canaveral im US-Bundesstaat Florida am Montag um 00:45 Uhr (Ortszeit, 06:45 Uhr MESZ). Nach dem Start wurde das Transportmodul «Dragon» von der Trägerrakete abgetrennt, um seinen Weg allein zur ISS fortzusetzen, während die Rakete zur Erde zurückkehrte.
Sicher gelandet
In der Zentrale in Cape Canaveral brach Jubel aus, als die Trägerrakete heil und sicher wieder auf der Erde landete. Es war das zweite Mal nach einer Landung im Dezember 2015, dass es gelang, die Trägerrakete unbeschadet auf die Erde zurückzubringen.
Damit sollen die Kosten der Raketen reduziert werden. Bei anderen Raketentypen stürzt die Trägerrakete ins Meer, nachdem sie die Transportkapsel auf den Weg ins All gebracht hat. An Bord der «Dragon»-Kapsel sind 2300 Kilogramm Ladung für die ISS, darunter ein Andockmodul, das Raumfrachtern künftig erlauben wird, automatisch an der ISS anzudocken.
SpaceX und Boeing gegen Sojus
Eine frühere Version des Moduls war im Juni 2015 bei der Explosion einer SpaceX-Rakete kurz nach dem Start zerstört worden. Grund für das Unglück war damals eine fehlerhafte Strebe, die dazu führte, dass sich ein Heliumtank löste.
Die «Dragon»-Kapsel soll am Mittwoch bei der ISS ankommen, wo sie mit Hilfe eines Greifarms an der Station angedockt wird. SpaceX arbeitet ebenso wie der Flugzeughersteller Boeing an der Entwicklung eines Raumtransporters für die Beförderung von Astronauten ins Weltall.
(sda/gku/mbü)