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Als die australischen Architekten des Büros Chenchow Little Architects den Auftrag für dieses Haus bekamen, mussten Sie ein Giebeldach einbauen, damit es in die Umgebung passt. Natürlich wollten Sie kein klassisch biederes Haus konstruieren und haben das Giebeldach neu interpretiert. Das Resultat ist modern, verspielt und führt im Zickzack in und um das Haus.
Architektur: Chenchow Little Architects
Auch so kann ein Giebeldach aussehen: Verschiedene, spitz zusammenlaufende Linien scheinen das Haus in Bewegung zu halten.
Durch die schräg zulaufenden Linien sind verschiedene Dreieckflächen entstanden, die aufeinander zu zu tanzen scheinen.
Ein Holzsteg führt als privater Weg zum Haus. Nachts wird er beleuchtet. Hier sind die aufeinander geschachtelten Dreiecksformen, die das Gestaltungskonzept des Hauses ausmachen, ebenfalls gut erkennbar.
Im oberen Geschoss, unter dem neuinterpretierten Giebeldach, befindet sich der Wohn-Essraum. Die Verstrebungen rahmen die Dreiecke wie dicke, schwarze Linien ein und unterstützen die Puzzlewirkung.
Der grosse Wohn-Essraum zeigt ein Spiel von Licht und Schatten, Formen und Linien.
Den lokalen Vorschriften entsprechend musste ein Haus mit Giebeldach gebaut werden. Das hat das Architektenteam von Chenchow Little Architects – ganz unorthodox – erfüllt.