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Hochgeachteter Herr!
Ich befreue mich, Ihnen in Beilage die Abschrift eines Briefes1 v. Sybel's2 übermitteln zu können, aus welchem hervorzugehen scheint, daß die Angelegenheit der Bildung der Gesellschaft eine bessere Wendung nehmen dürfte.3
In Zürich wird nach Kräften für den Splügen gewühlt & zwar genau nach der Melodie, welche in zwei gegen mich gerichteten Artikeln des «freien Rhätier's»4, in welchen ich unter anderm auch als von Ihnen düpirt dargestellt5 | werde, angestimmt worden ist.
Haben Sie das letzte Cursblatt der Eidgenössischen Bank (im gestrigen «Bund» abgedruckt)6 gelesen, in welchem Hr. Stämpfli in perfidester Weise die Maaßregeln der Gotthardconferenz vom 24/25 dss. Mon. zum Behufe der Beschaffung der noch fehlenden Fr. 950,000, sowie die Herbeiziehung der Aargauischen Eisenbahnen zur Übernahme der von den Bahnen zu leistenden Subventionen7 zu vereiteln sucht? Welche fruchtbringende & edle Wirksamkeit!
In freundschaftlicher Hochachtung
Ihr
Dr A Escher
Zürich
28 Januar 1870.