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Das Testament wird auch als letztwillige Verfügung bezeichnet. Es ist im Gegensatz zum Erbvertrag ein einseitiges Rechtsgeschäft. Der Erblasser setzt es allein auf und kann es jederzeit ändern, aufheben oder widerrufen. Das Erbrecht kennt drei Formen, wie ein Testament gültig errichtet werden kann.
1) Das eigenhändige Testament muss von Anfang bis Schluss selber handschriftlich niedergeschrieben, mit dem genauen Datum versehen und unterzeichnet sein.
2) Das öffentliche Testament wird unter Mitwirkung einer Urkundsperson und vor zwei Zeugen errichtet.
3) In einer Notsituation kann ein mündliches Testament von zwei Zeugen errichtet werden, die das Gehörte schriftliche festhalten und sofort bei einer Gerichtsbehörde hinterlegen.
Ohne ein Testament oder einen Erbvertrag findet die gesetzliche Erbfolge Anwendung.