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"Die in der Nacht veröffentlichten robusten chinesischen Konjunkturdaten geben zusätzlich Rückenwind", hiess es in einer Analyse von Rohstoffexperten der Commerzbank. Diese habe auf eine weiterhin robuste Ölnachfrage in China hingedeutet. Zu Beginn des Jahres war Chinas Wirtschaft trotz negativer Auswirkungen durch den Handelskonflikt mit den USA etwas stärker als erwartet gewachsen. Mit einem Anstieg der Wirtschaftsleistung im ersten Quartal um 6,4 Prozent im Jahresvergleich hielt sich das Wachstumstempo stabil. Analysten hatten für die Monaten Januar bis März ein etwas geringeres Wachstum um 6,3 Prozent erwartet.
Wegen der etwas besser als erwartet ausgefallenen Wachstumsdaten nahmen am Markt Zweifel an weiteren konjunkturstützenden Massnahmen durch die Regierung in Peking zu. Nach Einschätzung von Marktbeobachtern habe dies den Anstieg der Ölpreise gebremst. China ist die zweitgrösste Volkswirtschaft der Welt und verbraucht dementsprechend viel Rohöl.
Die Ölpreise seien ausserdem durch die Entwicklung der Ölreserven in den USA gestützt worden, hiess es weiter von der Commerzbank. Am Vorabend war bekannt geworden, dass der Interessenverband American Petroleum Institute (API) einen Rückgang der Lagerbestände an Rohöl in der vergangenen Woche um 3,1 Millionen Barrel registriert hatte. Die offiziellen Daten der US-Regierung werden am Nachmittag erwartet./jkr/jsl/fba
(AWP)