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Titel
Schultz,
1) Friedrich, Schlachtenmaler in Berlin, malt Scenen aus dem Siebenjährigen Krieg, den Freiheitskriegen und den Kämpfen der letzten Jahrzehnte, meistens mit Figuren in großem Maßstab, Bilder von übersichtlicher Komposition, aber matt im Kolorit, z. B.: das Requisitionskommando Zietenscher Husaren (1854), Friedrich d. Gr. bei Torgau, Friedrich d. Gr. bei Hohenfriedberg; später auch: König Wilhelm übergibt dem Kronprinzen auf dem Schlachtfeld von Königgrätz den Orden pour le mérite, die erste Granate bei Königgrätz und Übergang ¶
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nach Alsen. Genrehaft-Humoristisch ist sein Bild: Amor und Psyche.
2) Hermann Theodor, Historien- und Genremaler, geb. 1816 zu Wittstock, Schüler von Wach in Berlin, stellte 1836 eine wahrsagende Nixe aus, deren technische Vorzüge sehr gerühmt wurden. Später bildete er sich unter Blechen auch in der Landschaftsmalerei aus. In der Schloßkapelle zu Berlin malte er zwei von den Propheten und Erzvätern in den Archivoltendreiecken (Samuel und Jesaias) und die zwölf Könige und Priester des Alten Testaments an den Pfeilern der dritten Nische, beteiligte sich bei der Ausmalung der Vorhalle des Alten Museums nach Schinkels Skizzen und malte unter diesen Wandbildern nach eignen Entwürfen vier Bilder aus der Sage des Herkules und des Theseus. Unter seinen nicht zahlreichen Genrebildern ist eine Italienerin mit einem blinden Knaben vor einem Altar der heil. Jungfrau zu nennen.