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Zwölf Fahrer sitzen 2021 im Cockpit ihres bisherigen Arbeitgebers. Vier Piloten haben innerhalb der Formel 1 einen Wechsel vollzogen. Dazu kommen drei Neulinge und ein Rückkehrer. Das Weltmeister-Team Mercedes vertraut wie Alfa Romeo und Williams auf die gleiche Fahrer-Paarung wie im letzten Jahr.
Mit Weltmeister-Sohn
Gleich mit zwei frischen Kräften steigt das Team Haas in die neue Saison. Der Genfer Roman Grosjean und der Däne Kevin Magnussen mussten den Rookies Mick Schumacher und Nikita Masepin Platz machen. Nach dem Gewinn der Formel-2-Meisterschaft geht es für den 22-jährigen Filius von Rekordweltmeister Michael Schumacher in der Königsklasse vorerst darum, seinen gleichaltrigen russischen Teamkollegen in Schach zu halten. Wunderdinge sind von den beiden Neulingen im amerikanischen Auto mit Ferrari-Power keine zu erwarten.
Der dritte Newcomer heisst Yuki Tsunoda und ist der erste Japaner in der Formel 1 seit 2014. Der 20-Jährige, der die vergangene Formel-2-Meisterschaft als Dritter beendet hat, entstammt dem Nachwuchsprogramm von Red Bull und ersetzt bei dessen Schwesterteam AlphaTauri den nicht mehr erwünschten Russen Daniil Kwjat.
Vettels Neuanfang und die Kettenreaktion
Besonders Bewegung in den Fahrermarkt brachte die Personalie Sebastian Vettel. Dass sich die Wege des Wahl-Thurgauers und Ferrari nach sechs Jahren trennten, wirkte sich am Ende auf die Hälfte der zehn Team aus. Als Vettels Nachfolger wurde Carlos Sainz präsentiert. Auf den Abgang das Spaniers reagierten sie bei McLaren mit der Verpflichtung von Daniel Ricciardo. Das dadurch frei gewordene Cockpit im Team Renault, das neu Alpine heisst, erhielt Fernando Alonso. Der Champion von 2005 und 2006 kehrt nach einer zweijährigen Pause im Alter von 39 Jahren noch einmal in die Formel 1 zurück.
Vettel seinerseits will seiner Karriere bei Aston Martin neuen Schwung verleihen. Der vierfache Weltmeister folgt beim vormaligen Racing-Point-Team auf den Mexikaner Sergio Perez, der bei Red Bull den glücklosen Alexander Albon ersetzt.
Hamilton und seine «Mission 8»
Das emsige Sesselrücken bei der Konkurrenz dürfte Lewis Hamilton kaum beeindruckt haben. Der unersättliche Engländer macht sich auf, mit seinem achten WM-Titel Michael Schumacher zu überflügeln und damit zum alleinigen Rekordweltmeister aufzusteigen. Die Bestmarke für die meisten Pole-Positions (98) hat Hamilton dem Deutschen längst entrissen, seit letztem Herbst ist er auch derjenige Fahrer mit den meisten GP-Siegen (95). Schlägt Hamilton in der neuen Saison eine ähnlich hohe Kadenz an, wird er in diesen Statistiken schon bald die Hunderter-Schallmauer durchbrechen.