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Rund zwei Drittel der westeuropäischen Angestellten glauben, dass man sich mit langsamen Applikationen einfach arrangieren müsse.
Gemäss einer von CA in Auftrag gegebenen und von Redshift Research durchgeführten Umfrage in Westeuropa scheinen in Unternehmen überraschend oft Webapplikationen im Einsatz zu stehen, die so langsam sind, dass sie Mitarbeitende frustrieren. Gemäss der Umfarge ärgert sich knapp ein Viertel der Anwender in Grossbritannien, Deutschland, Spanien, Frankreich und Italien mindestens einmal täglich über die schlechte Performance von Applikationen. Dazu kommt ein weiteres Drittel, das mindestens einmal pro Woche frustriert ist – Insgesamt arbeiten also mehr als die Hälfte der Anwender ziemlich regelmässig mit Applikationen, die sie als zu langsam empfinden.
Das Problem hat sich in den letzten Jahren eher verschärft. Für fast 70 Prozent der User ist die Zahl der Applikationen, mit denen sie im Büro arbeiten, in den letzten 24 Monaten gestiegen. Gleichzeitig scheinen die User keine grundsätzlichen Verbesserungen bei der Performance festzustellen: Fast zwei Drittel erklärten, dass sie sich mittllerweile damit abgefunden hätten, dass einige Applikationen am Arbeitsplatz immer wieder mal eine schlechte Performance haben.
Was heisst eigentlich schlechte Performance? Wie andere Studien schon zeigten, können bereits Reaktionszeiten von mehr als etwa zwei Sekunden nerven. Die eigentliche "Halbwertszeit" scheint aber bei etwa 20 Sekunden zu liegen: Genau die Hälfte der Befragten gab an, dass sie eine Applikation spätestens nach 20 Sekunden verlassen, wenn diese nicht reagiert. Nur 13 Prozent ist geduldig genug, um auch einmal mehr als eine Minute lang zu warten. (hjm)