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Am 1. Oktober warnte die World Socialist Web Site: „Es liegt auf der Hand, dass die Frage, ob eine Eskalation der Intervention in Syrien noch bis nach der US-Wahl vom 8. November warten kann, im herrschenden Establishment der USA heiß umstritten ist.“
Kaum eine Woche hat es gedauert, bis diese Einschätzung klar bestätigt wurde. Ohne Zweifel wird genau diese Debatte jetzt in der Obama-Regierung geführt.
Am Mittwoch traf sich das so genannte Principals Committee im Weißen Haus, um Vorschläge zu erörtern, ob man mit Cruise Missiles und anderen Langstreckenwaffen syrische Regierungstruppen angreifen sollte. Dem Komitee gehören der Außen- und der Verteidigungsminister, der Generalstabschef und der CIA-Direktor an, sowie hohe Berater des Präsidenten.
Die CIA und der Generalstab haben sich offenbar für eine solche Eskalation ausgesprochen. Sie birgt die reale Gefahr einer direkten bewaffneten Konfrontation zwischen den USA und Russland, den beiden größten Atommächten der Welt.
Wichtige Teile der Medien, darunter die New York Times, das Wall Street Journal und die Washington Post haben sich auf die Seite des Flügels des militärischen und geheimdienstlichen Apparats geschlagen, der eine...