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- Der Schweizer Elektrotechnikkonzern ABB strafft sein Geschäft mit Transformatoren. Betroffen davon ist auch der Standort ABB Sécheron In Meyrin (GE).
- 100 Stellen fallen dem Entscheid zum Opfer. Hinzu kommen 50 Temporär-Arbeitsplätze, die ebenfalls nicht mehr angeboten werden, teilt ABB mit.
Bei ABB Sécheron in Genf sollen aber trotz des Stellenabbaus weiterhin Prototypen und kleinere Stückzahlen von Eisenbahn-Transformatoren gebaut werden, teilte der Konzern mit. Bei ABB Sécheron arbeiten derzeit rund 250 Mitarbeiter, davon etwa 50 Temporär-Angestellte.
Die Gewerkschaft Syna fordert, dass der Entscheid überdacht werde. Der Standort Genf sei seit mehr als 15 Jahren hochprofitabel und es würden dort Spitzenprodukte produziert. Nach Angaben der Gewerkschaft Unia soll die Verlagerung bis Mitte 2019 über die Bühne gehen.
Konsolidierung in Europa und Nordamerika
In Europa wird der Bau von Transformatoren im polnischen Lodz konzentriert. Damit werde der Standort zur Produktionsdrehscheibe für Bahnkunden in der Region. In Lodz würden auch die Kapazitäten für Leistungs- und Verteiltransformatoren erweitert. Das Reparaturgeschäft für Bahn-Transformatoren wird ins deutsche Halle übersiedelt.
Auch in den USA wird ABB den Bau von Leistungstransformatoren konsolidieren und in die Standorte South Boston und Crystal Springs investieren, teilte ABB weiter mit. In St. Louis, Missouri, werde die Produktion eingestellt, aber weiterhin Engineering und Service angeboten.
Im kanadischen Varennes werde das Werk für Mittel- und Hochspannungs-Transformatoren ausgebaut.