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“Zehn wichtige Arten von Wiesenpflanzen wurden an drei Orten mit unterschiedlicher Höhenlage als Reinbestände angebaut. Während zweier Jahre wurde deren chemische Zusammensetzung im Verlaufe der Vegetationsperiode analysiert. In diesem Artikel präsentieren wir den Gehalt an phenolischen Verbindungen und die Aktivität der sekundären Inhaltsstoffe sowie deren Entwicklung mit zunehmendem Alter. Bei den Gräsern vergrössert sich der Gehalt an veresterten Phenolsäuren mit zunehmendem Gehalt an Zellwandbestandteilen und übertrifft jenen der zweikeimblättrigen Pflanzen deutlich. Lösliche phenolische Verbindungen gibt es dagegen bei den zweikeimblättrigen Pflanzen mehr als bei den Gräsern. Sie sind eng mit dem Index der “”möglichen negativen Aktivität der sekundären Inhaltsstoffe”” (IANP) korreliert. Dieser Index misst die potentiell mögliche Hemmung der Aktivität der Enzyme, welche für den Abbau der Zellwände verantwortlich sind. Arten mit dem tiefsten IANP sind die Raigräser, der Weissklee und die Luzerne. Die höchsten Indexwerte wurden für Löwenzahn und für Wiesenkerbel beobachtet. Bei diesen beiden Arten kann ein negativer Einfluss auf die Verdaulichkeit der organischen Substanz nicht ausgeschlossen werden.”
Ein später Schnitt der Reben hat einen begrenzten Nutzen für die Laubarbeit im Weinbau. Die Auswirkungen auf das Wachstum der Seitentriebe und die Zusammensetzung des Mostes sind gering.
Pflanzenschutzmittel enthalten Wirkstoffe und sogenannte Beistoffe. Agroscope untersuchte erstmals die Rückstände von Beistoffen auf behandelten Pflanzen und liefert damit Grundlagen für die Beurteilung der Risiken für Konsumentinnen und Konsumenten.
Die Wirksamkeit einer Blattdüngung mit Stickstoff zum Zeitpunkt der Beerenreife hängt vom Stickstoffmangel der Rebe ab, wie eine Studie von Agroscope zeigt. Die Studie bestätigt die Schwellenwerte für einen Mangel an assimilierbarem Stickstoff im Most bei Chardonnay, für Sauvignon Blanc muss dies noch bestätigt werden.