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Das Wichtigste in Kürze
- Eliud Kipchoge wird beim Marathon von Tokio nur Zehnter.
- Über viereinhalb Minuten fehlen dem Kenianer auf Landsmann Benson Kipruto.
- Manuela Schär siegt bei den Rollstuhl-Leichtathletinnen.
Eliud Kipchoge, der im Sommer in Paris die dritte olympische Goldmedaille im Marathon hintereinander holen will, muss beim Marathon von Tokio einen Rückschlag hinnehmen.
Kipchoge musste sich in diesem Stadtlauf in Japan, einem der sechs bedeutendsten Marathons der Welt, mit dem 10. Platz begnügen. Der 39-Jährige büsste auf den Sieger, seinen kenianischen Landsmann Benson Kipruto, mehr als viereinhalb Minuten ein.
«Etwas ist mitten im Rennen passiert», erklärte Kipchoge hinterher. Nach 15 Kilometern verlangsamte er in Führung liegend sein Tempo dramatisch und liess die übrigen Spitzenläufer alle vorbei.
Seine Ziele sieht Kipchoge aber noch nicht entschwinden: «Es ist einfach so, dass nicht an jedem Tag Weihnachten sein kann. Es ist zu früh, um zu sagen, in welcher Form ich bei den Spielen in Paris sein werde. Ich werde jetzt nach Hause fahren, mich entspannen und mit dem Training beginnen.»
Bei den Frauen siegte Sutume Asefa Kebede aus Äthiopien. Beide Sieger in Tokio stellten Streckenrekorde auf.
Einen Schweizer Sieg gab es bei den Rollstuhl-Leichtathletinnen. Manuela Schär aus Kriens wiederholte ihren Vorjahressieg, verpasste indes ihren eigenen Streckenrekord um rund dreieinhalb Minuten.