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Im Erdgeschoss befand sich das Schulzimmer, das bis zu 50 Schülern platz bot. Im obersten Geschoss stellte der Lehrer seinen Schülerinnen zusätzlich Platz für den Handarbeitsunterricht zur Verfügung. Er selber benützte die mittlere Etage als Lehrerwohnung. Doch bald war das Haus zu klein und die Schule musste umziehen. Darum verkaufte die Gemeinde das Haus im Jahr 1887 an den Primarlehrer Johann Gisler.
Das Museum
Das Wohnhaus von Marta, der Tochter von Johann Gisler, wurde zum Geburtshaus des Uhrenmuseums. Es entpuppte sich sich als perfekter Standort für die gemeinsame Idee der beiden Stiftungsgründer Hans Neufeld und Martha Gisler, die beide leidenschaftliche Uhrenfans sind.
Um das Projekt zu verwirklichen, baute das Baugeschäft Neubag von Hans Neufeld das "Röslihaus" im Jahr 2005 um und renovierte es von Grund auf.
Das Haus zum Rösli
Bereits im Jahr 1803 stand an der Röslistrasse 46 ein Ökonomiegebäude. Dieses Haus gehörte dem damaligen Gemeindepräsidenten und Kantonsrat Zangger. Weil er das Haus verkaufen wollte, baute er es 1856 zu einem Schulhaus um und offertierte das Gebäude der Stadt zu einem Preis von CHF 11'000. Da die Gemeinde nicht über genügend Geld verfügte, wurde eine AG gegründet, die 220 Namensaktien an CHF 50 hervorbrachte.
Stiftung Uhrenmuseum Neufeld/Gisler
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Die Stiftungsgründer
In Marta Gisler fand Hans Neufeld eine ebenbürtige Kennerin antiker Uhren und die beiden erfreuten sich der gemeinsamen Leidenschaft. Sie wollten ihre Sammlung der Öffentlichkeit zugänglich machen und Uhrenliebhaber sollten ihre Freude mit ihnen teilen können. So gründeten sie im Jahr 2003 die Stiftung "Uhrensammlung Hans Neufeld und Marta Gisler".
Leider durfte Hans Neufeld die Eröffnung seines Museums nicht mehr erleben. Er verstarb an einem Herzversagen hier an der Röslistrasse inmitten seiner geliebten Uhren. Seine Söhne Peter und Ronni Neufeld sowie Marta Gisler, die über der Ausstellung lebt, vollendeten mit grosser Unterstützung der Firma Zeit.Zone Zürich gemeinsam das Uhrenmuseum.