Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03489.jsonl.gz/2882

Die Exporte europäischer Textilien und Bekleidung sind im Jahr 2021 erstmals gestiegen nachdem zu Beginn der Pandemie zurückgegangen sind, berichtet der Branchenverband Euratex in einem neuen Bericht. Die Exporte stiegen im Vergleich zu 2020 um 10,6 Prozent. Die Einfuhr von Textilien und Bekleidung sank dagegen um 7,5 Prozent.
Die Verschiebung der Importe und Exporte verbesserte das Handelsdefizit, also die Differenz zwischen Importen und Exporten. Nach Angaben von Euratex belief sich das Handelsdefizit im Jahr 2021 auf 48 Milliarden Euro. Insgesamt wurden Textilien und Bekleidung im Wert von 58 Millionen Euro exportiert und im Wert von 106 Millionen Euro importiert, so der Bericht.
Weniger Importe aus China und Großbritannien
Der Anstieg der Exporte ist hauptsächlich auf den schweizerischen, chinesischen und amerikanischen Markt zurückzuführen. Das Wachstum in diesen Märkten wurde jedoch teilweise durch einen Rückgang der Exporte in das Vereinigte Königreich aufgrund neuer Brexit-Regeln, Verzögerungen beim Zoll und einem Mangel an Lkw-Fahrern ausgeglichen, so Euratex. Die Ausfuhren in das Vereinigte Königreich gingen 2021 um 23 Prozent zurück.
Der Rückgang der Textil- und Bekleidungseinfuhren ist teilweise auf den Rückgang der Einfuhren aus China und dem Vereinigten Königreich zurückzuführen. Die europäischen Länder importierten 2021 28 Prozent weniger aus China und 48 Prozent weniger aus dem Vereinigten Königreich.
Dieser übersetzte Beitrag erschien zuvor auf FashionUnited.nl.