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Zeitlich abgestimmt mit den Nachbarstaaten überprüft das BAZL jährlich die Luftraumstruktur in der Schweiz. Jeweils im Frühling tritt der Luftraum für das entsprechende Jahr in Kraft. Im Spätsommer zuvor führt das Amt bei den fliegerischen Kreise eine Vernehmlassung zu den vorgesehenen Änderungen durch und informiert die betroffenen Kantone über die Anpassungen. Die Vernehmlassung für den Luftraum 2008 beginnt in diesen Tagen und dauert bis Ende Oktober.
Die Anpassung an der Luftraumstruktur betrifft die beiden Flugplätze Grenchen und Friedrichshafen. In Grenchen ist beabsichtigt, den Luftraum um einige hundert Meter nach Südwesten zu verschieben und damit einer leichten Anpassung des Abflugverfahren zu entsprechen.
Beim Flugplatz Friedrichshafen ist vorgesehen, den von der Flugsicherung kontrollierten Luftraum auf der Schweizer Seite von der Mitte des Bodensees bis auf die Höhe der Gemeinde Amriswil auszudehnen. Motiv für diese Massnahme sind Sicherheitsüberlegungen. Die Erweiterung verhindert künftig, dass in Friedrichshafen an- und abfliegende Maschinen zu nahe an andere, in Eigennavigation verkehrende Flugzeuge geraten können, die sich im unkontrollierten Luftraum frei bewegen dürfen. Die Flugwege der in Friedrichshafen startenden und landenden Flugzeuge bleiben dadurch unverändert. Obwohl in Deutschland gelegen, ist die Schweizer Flugsicherung Skyguide zuständig für die Abwicklung des Flugverkehrs von und nach Friedrichshafen.