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Chris Amon Racing, war ein Formel-1-Team, welches vom neuseeländischen Fahrer Chris Amon gegründet wurde. Es trat 1966 als Privatteam beim Großen Preis von Italien an, dann in der Formel-1-Saison 1974 als eigenständiger Konstrukteur.
Chris Amon debütierte 1963 in der Formel 1 und fuhr für das Team von Reg Parnell. Nachdem er 1966 ohne Vollzeitbeschäftigung unterwegs war, trat er beim Großen Preis von Italien unter dem Namen "Chris Amon Racing" mit einen Brabham BT11 mit 2-Liter-BRM-Motor an. Da die meisten anderen Autos mit 3-Liter-Motoren ausgestattet waren, scheiterte Amon im Qualifying und schaffte es nicht ins Rennen.
Von 1967 bis 1972 fuhr Amon für Ferrari, March und Matra und gewann mehrere Nicht-Meisterschafts-F1-Rennen, während er sich einen Ruf als Pechvogel bei Weltmeisterschafts-Events erwarb. 1973 kämpfte er dann mit dem kleinen italienischen Tecno-Team. Aber ermutigt durch das Potenzial des unterentwickelten Gordon Fowell-Chassis, versuchte Amon 1974, sein eigenes Formel-1-Auto zu fahren. Die finanzielle Unterstützung kam von John Dalton, und das von Fowell entworfene Auto, hatte eine ausgeklügelte Aufhängung mit Drehstabfederung und die Kühler waren seitlich angebracht.
Das Vorhaben scheiterte völlig: Amon schied im ersten Rennen, Amon schied im zweiten Rennen aus, und das Auto konnte für zwei weitere Grand Prixs qualifizieren, bevor das Team wegen finanzieller Probleme schloss.