Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03279.jsonl.gz/1339

Der südliche Teil des Zentrums von Mett ist heute weitgehend überbaut. Es hat Wohnungen, grösstenteils im Eigentum von Wohnbaugenossenschaften, und diverse Geschäfte wie der Coop-Supermarkt an der Mettstrasse sowie weitere Gewerbebetriebe an der Orpundstrasse. Verschiedene Gebäude sind am Ende ihres Lebenszyklus angelangt und müssen mittel- bis langfristig durch Neubauten ersetzt werden.
Zudem birgt besonders der Bahnhof Mett Potenzial, welches heute noch nicht ausgeschöpft wird. Durch eine bessere Anbindung an den städtischen Raum könnte der Bahnhof seiner Bedeutung als Mobilitätshub gerecht werden und das Zentrum von Mett stärken. Die mittel- bis langfristig voraussehbaren Entwicklungen im ganzen Quartier Mett erfordern gegenwärtig gesamthafte Überlegungen zur zukünftigen Gestaltung des Quartierzentrums.
Es soll als Lebensraum und Ort des Austausches gestärkt werden und neben Wohnraum auch ein vielseitiges Dienstleistungsangebot bereithalten, um den alltäglichen Bedürfnissen der Quartierbevölkerung gerecht zu werden. In diesem Zusammenhang ist die Frage der Erreichbarkeit von zentraler Bedeutung.
Den Bereich als Quartierzentrum stärken
Der zwischen Mettstrasse, Mühlestrasse, Orpundstrasse und Bahnhof Mett gelegene Sektor mit dem Namen «Mett-Zentrum Süd» wird deshalb einer städtebaulichen Studie unterzogen. Sie hat das Ziel, einerseits diesen Bereich als Quartierzentrum zu stärken und andererseits eine bessere Verbindung des Bahnhofs Mett zum gleichnamigen Quartier zu erreichen, indem der Zugang für den Langsamverkehr erleichtert und die Anbindung an die Buslinien vereinfacht wird.
In einem ersten Schritt wird eine Planungszone geschaffen. Diese wird im Rahmen des Auflageverfahrens vom 28. Juni bis 27. Juli 2022 bei der Stadtplanung öffentlich aufgelegt. Nach einer vertieften Überprüfung des städtebaulichen Potenzials des Sektors wird der Gemeinderat über das weitere Vorgehen entscheiden.