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Das sind die wichtigsten Argumente:
- Viele Menschen kommen mit ihrer Altersrente schlecht über die Runde. Die Initiative für eine 13. AHV-Rente verbessert das Einkommen von Rentner*innen und schafft eine würdige Rente.
- Besonders Frauen profitieren von einer leistungsfähigen AHV, denn die AHV ist die einzige Sozialversicherung, die nicht entlöhnte Care-Arbeit in die Rentenrechnung einbezieht.
- Die AHV ist der wichtigste Pfeiler unserer Altersvorsorge, denn sie schafft einen sozialen Ausgleich. Mit der Einführung einer 13. AHV-Rente wird die AHV gestärkt.
Die Unterschriftensammlung ist bis zum 31. Mai 2020 eingestellt.
Für eine würdige Rente
Für viele Menschen in der Schweiz reichen die Einkommen aus der ersten und der zweiten Säule nicht aus, um «die Fortsetzung ihrer gewohnten Lebenshaltung in angemessener Weise zu ermöglichen», wie es die Verfassung vorsieht. Ältere Menschen, die heute oder in den nächsten Jahren in Pension gehen, erhalten weniger Rente als die vorangehenden Generationen. Ihre Renten tragen den steigenden Lebenskosten nicht ausreichend Rechnung. Fast jede zehnte Person benötigt nach der Pensionierung Ergänzungsleistungen, weil die Rente nicht zum Leben reicht.
Mit der Einführung einer 13. AHV-Rente kann das Einkommen der Rentner*innen wesentlich verbessert werden. Aufgrund des ausgleichenden Charakters der AHV würden die tiefen und mittleren Einkommen am meisten von diesem Zuschlag profitieren. Zudem wären Beiträge an diese Zusatzrente für Haushalte mit tiefem und mittlerem Einkommen weniger kostspielig als Einzahlungen in die zweite oder dritte Säule.
Für EL-Bezüger*innen ist eine Besitzstandgarantie vorgesehen. Somit wird verhindert, dass Rentner*innen, welche Ergänzungsleistungen beziehen und eine Rentenerhöhung am dringendsten brauchen, nach Initiativannahme schlechtergestellt sind.
Für die Gleichstellung
Frauen profitieren ganz besonders von einer leistungsfähigen AHV. Ein Drittel von ihnen erhält nach der Pensionierung nur eine AHV-Rente. Zudem fallen die Pensionskassenrenten der Frauen aufgrund von Mutterschaft und unbezahlter Kinder- und Angehörigenbetreuung meist bescheidener aus als bei den Männern. Die AHV ist die einzige Sozialversicherung, welche die vorwiegend von Frauen erbrachte nicht entlöhnte Care-Arbeit in die Rentenberechnung miteinbezieht.
Für eine starke AHV
Die AHV ist der wichtigste Pfeiler unserer Altersvorsorge und unseres Sozialstaates. Sie ist die solidarischste soziale Institution in der Schweiz. Ihre Rentenformeln sorgen für einen Ausgleich zwischen Reich und Arm, zwischen den Generationen, zwischen kinderlosen Personen und Eltern, zwischen Frauen und Männern.
Die 13. AHV-Rente ist finanzierbar (geschätzte Kosten: ca. 3,5 Mia. Franken pro Jahr) – sei es über eine Erhöhung der Lohnbeiträge oder über andere solidarische Finanzierungsquellen. Nebst der Einführung der 13. AHV-Rente sind auch verstärkte Anstrengungen zur Beseitigung der Lohndiskriminierung und der Unterbeschäftigung, zur besseren Vereinbarkeit von Beruf und Familie oder zur Besserstellung von älteren Arbeitnehmenden dringend nötig.
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