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Heute haben bestimmte Lebensmittel ein ehrgeizigeres Ziel, als nur den Bedarf zu decken und zugleich einen Überschuss bzw. Mangel an Nährstoffen zu vermeiden. Man spricht nun von Gesundheitsernährung und es lohnt sich, einen Blick auf bestimmte Nährstoffe zu werfen, die einen echten Mehrwert liefern können, um bestimmten Krankheiten vorzubeugen, degenerative Prozesse wie das Altern zu verlangsamen oder einfach das Wohlbefinden des Tieres zu verbessern.
Gelegentlich bezeichnet man diese Nährstoffe als Nutrazeutikum oder Gesundheitsnährstoff. Sie sind zwar nicht essenziell für das Tier, können aber das Wohlbefinden verbessern.
In dieser sehr heterogenen Familie (die im Zuge neuer Erkenntnisse in der Ernährung ständig wächst!) findet man so unterschiedliche Elemente wie: Antioxidanzien zur Bekämpfung freier Radikale, Substanzen für den Gelenkschutz, Pflanzenextrakte für den Schutz der Haut, Bakterien für die Balance der Darmflora usw.
Diese weiteren Nährstoffe können eine kurz- oder langfristige Wirkung haben. Kurzfristig zielen sie auf die Verbesserung der Funktionen des Organismus oder die Linderung von Leiden wie Gelenkschmerzen, Hautreizungen oder Verdauungsstörungen. Langfristig sollen sie Aggressionen von aussen begrenzen oder dem Alterungsprozess bestimmter Organe entgegenwirken.
Das Aktionsfeld dieser Nährstoffe betrifft den Körper wie auch die kognitiven Funktionen der Tiere. Zum Beispiel hilft eine frühzeitige Zufuhr von Antioxidanzien, die Entwicklung von grauem Star beim alternden Hund sowie das Auftreten bestimmter Verhaltensstörungen durch Verlust seiner Anpassungsfähigkeiten zu bekämpfen. Zahlreiche Studien am Menschen haben die Bedeutung der Antioxidanzien bei der Vorbeugung gegen bestimmte neurologische Krankheiten wie z.B. Parkinson oder Alzheimer aufgezeigt.