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Der Treffpunkt für die Klassische Moderne
26 Okt. 2019 - 19:30 Uhr
Dohnányi galt als Pianist und Komponist als eines der grossen Wunderkinder des Jahrhunderts. Bartók hingegen war noch Gymnasiast in Pressburg, als sie sich kennenlernten. Später setzt sich Dohnányi für seine Werke ein. Die Freundschaft kühlt nach dem 1. Weltkrieg ab, Bartók sieht die politische Entwicklung im Land zunehmend kritischer, Dohnányi bleibt hingegen das Aushängeschild der ungarischen Kulturpolitik. Die Freundschaft zu Kodály war ganz anders geartet: Sie beide verband die Liebe und Leidenschaft zur Volksmusik, die sie zu Tausenden sammelten und katalogisierten.
Hinweis: Vorkonzert der Musikschule Luzern um 18:30. Eintritt frei
Werke von: Béla Bartók (1881-1945) , Ernst v. Dohnányi (1877-1960), Zoltán Kodály (1882-1967)
Mit Béla Bartók (1881-1945) behandeln wir nicht nur einen der grössten Komponisten der Moderne, sondern thematisieren mit ihm eine wichtige Strömung in der Musik des 20. Jahrhunderts: den Neofolklorismus, dessen prominentester Vertreter er war. Seine zunächst an die Tradition gebundenen Werke der frühen Jahre, die grosse Kehrtwende mit der Entdeckung der echten ungarischen und nicht-ungarischen Volksmusik, die Radikalität seiner Tonsprache der 20erJahre, sowie die durch die Emigration und sein Heimweh wieder versöhnlicheren Klänge der Kompositionen : das alles bietet eine grosse Palette an Möglichkeiten interessanter Programme und Querverbindungen.