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HEKS im Libanon
Die humanitäre Hilfe von HEKS passt sich ständig den sich ändernden Bedürfnissen im Land an. Von 2012 bis 2020 konzentrierten sich die umgesetzten Projekte auf Wohnraum und Erwerbsmöglichkeiten für Palästinenser:innen, die vor dem Krieg in Syrien geflohen waren. Für die aus Palästina und Syrien stammenden Personen ist der Zugang zum Arbeitsmarkt stark eingeschränkt, sie können sich kaum eine ausreichende Existenzgrundlage aufbauen und sind daher besonders von Armut betroffen.
Nach der Explosion in Beirut im Jahr 2020 leistete HEKS schnell humanitäre Hilfe und unterstützte für anderthalb Jahre 3000 hauptsächlich libanesische Haushalte, die ihre Existenzgrundlage verloren hatten, mit Bargeldzahlungen. Das umfangreiche Projekt richtete sich vor allem an die Bedürftigsten, das heisst an von Frauen und älteren Menschen geführte Haushalte.
Mitte 2022 wurden die Prioritäten neu eingestuft. HEKS leistet nun über die Partnerorganisation Najdeh finanzielle Unterstützung für vorwiegend syrische Familien, um ihre Lebensgrundlagen zu stabilisieren. So müssen die Kinder nicht mehr arbeiten, wie zum Beispiel vorher PET-Flaschen aus dem Müll sammeln, sondern können weiter zur Schule gehen.
Ein neues Projekt ist in Planung, bei dem palästinensische Geflüchtete eine Berufsbildung erhalten, die ihnen den Zugang zum Arbeitsmarkt verschafft.