Document ID: /curiavista/filtered/00000_business.jsonl.gz/172460

<h2>SubmittedText<h2><p>Am 27. September 2013 wurde mein Postulat 13.3639, "Weiterbildung von älteren Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern sicherstellen", angenommen. Der Bundesrat hatte sich dabei bereiterklärt, "die geforderte Überprüfung gezielt in die laufenden Projekte einfliessen zu lassen".</p><p>- Welche Projekte wurden seither hinsichtlich einer besseren Qualifizierung älterer Arbeitnehmerinnen und -nehmer lanciert oder dementsprechend angepasst?</p><p>- Bis wann liegen die Schlussfolgerungen des Bundesrates zur vorliegenden Fragestellung vor?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Im April 2016 haben Bund, Kantone und Sozialpartner an der zweiten Konferenz zum Thema ältere Arbeitnehmende eine positive Bilanz der bisher ergriffenen Massnahmen gezogen. So räumt die Bundesverwaltung beispielsweise seit Mitte 2015 den bei einem RAV gemeldeten Stellensuchenden einen prioritären Zugang zu ausgeschriebenen Stellen ein. Die Kantone haben zahlreiche Projekte zur Wiedereingliederung älterer Arbeitnehmender in den Arbeitsmarkt am Laufen. Das WBF (SBFI) hat 2015 zwei Studien zum Thema Berufsabschluss und Berufswechsel für Erwachsene in Auftrag gegeben. Diese haben zum Ziel, das Profil und Potenzial der Zielgruppe genauer zu bestimmen. Die Resultate sollen es erlauben, die Angebote bedarfsgerecht und bedürfnisorientiert auszurichten. Erste Zwischenberichte werden noch in diesem Jahr erwartet. Zur Verstärkung der Fachkräfte-Initiative hat der Bundesrat Ende 2015 zudem das SBFI beauftragt, vertiefte Abklärungen zur Finanzierung der Weiterbildung von älteren Arbeitnehmenden vorzunehmen. Der Expertenbericht wurde am 12. September 2016 am nationalen Spitzentreffen Fachkräfte Schweiz präsentiert; die entsprechenden Schlussfolgerungen des Bundesrates werden folgen.</p>