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Mit Beschluss vom 22. April 2020 hat der Bundesrat im Hinblick auf die schrittweise Lockerung der Massnahmen zur Bekämpfung des Coronavirus und der damit eingehenden Wiederöffnung von Betrieben am 27. April und am 11. Mai 2020 eine Übergangsregelung für die Ausrichtung des Corona-Erwerbsersatzes beschlossen und die COVID-19-Verordnung Erwerbsausfall entsprechend angepasst.
Nachstehend finden Sie die verschiedenen Auswirkungen dieser Verordnung nach Kategorie der Corona-Erwerbsersatzentschädigung.
EO - Betriebsschliessungen
Die Corona-Erwerbsersatzentschädigung für Betriebsschliessungen wird Selbständigerwerbenden, die nach Artikel 2, Absatz 3 der Verordnung über Massnahmen bei Erwerbsausfall im Zusammenhang mit dem Coronavirus (COVID-19) anspruchsberechtigt sind, in jedem Fall automatisch bis zum 16. Mai 2020 gewährt.
Wenn eine selbstständig erwerbende Person ihren Betrieb nicht öffnen kann, weil kein Schutzkonzept gemäss den Vorgaben des Bundes eingehalten werden kann, bleibt der Anspruch auf die Corona-Erwerbsersatzentschädigung über den 16. Mai 2020 hinaus bestehen.
Um die Aufrechterhaltung dieses Anspruchs beantragen zu können, erhalten die betroffenen Selbständigerwerbenden zusammen mit der Abrechnung der Corona-Erwerbsersatzentschädigung für die erste Maihälfte 2020 per Post einen Zusatzfragebogen, der ausgefüllt und an uns zurückgeschickt werden muss.
EO - Härtefälle
Der Anspruch auf Corona-Erwerbsersatzentschädigung für Härtefälle endet automatisch am 16. Mai 2020. Infolgedessen besteht keine Möglichkeit, eine Verlängerung der Zahlung zu beantragen.
EO - Veranstaltung
Der Anspruch auf Entschädigungen infolge des Veranstaltungsverbotes besteht weiterhin.
EO - Quarantäne
Die Entschädigung für Personen in Quarantäne wird weiterhin ausgerichtet, wenn die entsprechenden Voraussetzungen erfüllt sind.
EO - Kinderbetreuung
Ab dem 11. Mai 2020 wird der Schulbesuch grundsätzlich wieder möglich sein, weshalb die Voraussetzungen für die Gewährung der Entschädigung nicht mehr gegeben sein werden. Das Recht bleibt jedoch bestehen, wenn das Kind oder der Jugendliche mit einer Behinderung die Schule nicht oder nur teilweise besuchen kann. Der Anspruch auf die Corona-Erwerbsersatzentschädigung bleibt auch dann bestehen, wenn die Personen, die zuvor für die Kinder gesorgt haben, schutzbedürftig sind oder wenn die Kinderkrippe oder Kindertagesstätte geschlossen bleibt. Jeder Person, die bereits einen Erstantrag gestellt hat, wird ein zusätzliches Formular zugesandt, um ihre Situation nach dem 11. Mai 2020 zu ermitteln und festzustellen, ob der Anspruch weiter besteht.
EO - Neue Anmeldung
Wenn Sie noch keine Anmeldung für die Corona-Erwerbsersatzentschädigung eingereicht haben, verwenden Sie bitte das offizielle Formular.