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Neuer Status für nachhaltige Unternehmen
Die Debatte darüber, wie Schweizer Unternehmen die regulatorischen Herausforderungen der Nachhaltigkeit antizipieren und gleichzeitig ihre Wettbewerbsfähigkeit erhalten und die Erwartungen der Konsumenten und Investoren erfüllen können, gewinnt an Intensität. In diesem Zusammenhang hat eine Gruppe von Parlamentarier:innen in der vergangenen Woche ihre Unterstützung für die Anerkennung von Schweizer Unternehmen, die sich proaktiv für einen nachhaltigen Wandel einsetzen, zum Ausdruck gebracht.
Der Vorstoss von Sophie Michaud Gigon von wird von 27 weiteren Mitgliedern des Nationalrats mit unterschiedlicher Parteizugehörigkeit unterstützt. Ziel der parlamentarischen Initiative ist es, die schweizerische Gesetzgebung zu ändern, um die Einführung eines freiwilligen Rechtsstatus einer „Nachhaltigen Unternehmung“ zu ermöglichen. Dieser Status würde hohe Anforderungen an die Unternehmensverantwortung und Nachhaltigkeit stellen, sowie die Pflicht zur Berichterstattung und zur Durchführung unabhängiger Prüfungen (Audit) mit sich bringen. Josef Dittli, Mitglied der FDP im Ständerat, reichte seinerseits ein Postulat ein, in dem er den Bundesrat aufforderte, die Auswirkungen der europäischen und internationalen ESG-Standards auf Schweizer KMU zu analysieren und geeignete Unterstützungsmassnahmen vorzuschlagen.
Die Initiative für einen neuen Rechtsstatus wird von der Allianz für nachhaltige Unternehmen getragen. Diese Koalition umfasst 500 in der Schweiz tätige Unternehmen und Unterzeichner:innen sowie Dachorganisationen wie Swiss Leaders und Der Gewerbeverein. Koordiniert wird das Ganze von der gemeinnützigen Stiftung B LabSuisse. Der vorgeschlagene Rechtsrahmen ist das Ergebnis der Zusammenarbeit mit renommierten unabhängigen Rechtsexpert:innen und wurde nach Konsultationen mit mehr als 200 Unternehmen aus den verschiedensten Bereichen ausgearbeitet.