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Ziel der vorliegenden Regressionsanalyse ist es, die bestimmenden Faktoren für den Arbeitsverdienst in der Landwirtschaft zu finden. Dabei wurden soziale, strukturelle wie auch finanzielle Aspekte in die Berechnungen einbezogen. Datenbasis für die Analyse sind die Ergebnisse der Zentralen Auswertung von Buchhaltungsdaten der ART der Periode 1997-2001 von rund 3000 Schweizer Landwirtschaftsbetrieben. Die Resultate zeigen, dass die Heterogenität bzw. die Streuung der Ergebnisse zwischen den Betrieben sehr gross ist. Der höchste Arbeitsverdienst je Familienarbeitskraft wird von den grössten Betrieben erzielt. Ausserdem können in grösseren Betrieben durch Skaleneffekte und bessere Auslastung der Produktionsfaktoren höhere Einkommen erzielt werden. Die Ausbildung der Betriebsleiterin oder des Betriebsleiters hat ebenfalls einen deutlichen Einfluss auf den Betriebserfolg. Die höchsten landwirtschaftlichen Einkommen werden von den Betrieben der Gruppe „Meister- oder Hochschulabschluss“ erzielt. Wobei auch dieser Aspekt zu einem wesentlichen Teil mit der Betriebsgrösse zusammen hängt, die wiederum stark mit dem Arbeitsverdienst je Familienarbeitskraft korreliert. Schliesslich haben das Alter des Betriebsleiters, das Eigentum, die Verschuldung sowie die Anzahl der Familienarbeitskräfte einen signifikanten Einfluss.
Politische Massnahmen zur Verringerung der Treibhausgasemissionen aus der Landwirtschaft sind effektiver und effizienter, wenn sie auf regionaler anstatt einzelbetrieblicher Ebene festgelegt werden. Dies kann helfen, die Klimaziele kosteneffizienter zu erreichen.
Die weltweite Verfügbarkeit von Nahrungsmitteln dürfte mittelfristig stabil bleiben. Herausforderungen für die Ernährungssicherheit in der Schweiz sind die pro Kopf sinkende Agrarfläche, zunehmende Extremwetterereignisse und ein verstärkter Schaderregerdruck.
An der deutsch-französischen Sprachgrenze innerhalb der Schweiz werden Agrarumweltmassnahmen zur Förderung der Biodiversität unterschiedlich stark umgesetzt. Wirtschaftspolitische Anreize könnten diesen kulturbedingten Unterschied verringern.