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Die weiteste Distanz akzeptieren die Befragten bei einem einmaligen chirurgischen, spezialisierten Eingriff: Nur 40 Prozent setzen hier die Grenze bei einer Stunde Reisezeit oder darunter an. Für 18 Prozent sind zwei Stunden, für weitere 16 Prozent über zwei Stunden pro Strecke akzeptabel. 26 Prozent geben an, dass die Entfernung bei einem solchen Eingriff unwichtig ist – so viele wie bei keiner der anderen abgefragten medizinischen Leistung. Die mittlere akzeptierte Entfernung (Median der Antwortkategorien) liegt hier bei maximal zwei Stunden.
Bei einer mehrwöchigen stationären Behandlung für eine Rehabilitation geben 26 Prozent der Stimmberechtigten 45 Minuten oder weniger und 41 Prozent eine Stunde als Obergrenze an. Bei einer mehrwöchigen stationären Behandlung in der Psychiatrie wünschen 20 Prozent eine Dreiviertelstunde oder kürzer und 40 Prozent eine Wegzeit von maximal einer Stunde. In beiden Kategorien liegt die mittlere akzeptierte Entfernung bei maximal einer Stunde, welche von allen befragten Subgruppen gewünscht wird.
Insgesamt werden bei mehrwöchigen stationären Behandlungen für eine Rehabilitation oder in der Psychiatrie auf tiefem Niveau verstärkt auch nähere Angebote gewünscht. Der Wunsch ist allerdings nicht so stark wie in den Jahren 2014 bis 2016.