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Das oben dargestellte, quantitative Computertomographie-System wurde vor einigen Jahren an unserem Institut für Biomedizinische Technik im Auftrag der französischen Weltraumbehörden in Zürich entwickelt und gebaut. Konstruktion und Ausführung entsprechen dem damaligen Stand der Hochtechnologie. Das System wurde unter anderem in Baikonur eingesetzt sowie auch in unseren neueren, klinischen Osteoporosestudien am peripheren Skelett. Als Strahlenquelle wurde eine Röntgenröhre verwendet, deren Photonen eine Energie von 45 keV aufweisen. Dank der Möglichkeit, den Photonenstrom, d.h. die Intensität der Röntgenstrahlung innerhalb gewisser Schranken wählen zu können, gewährleistet das System eine ausreichende Signaldynamik, unabhängig von den Abmessungen der Extremitäten. Die Strahlung wird auf 8 kollimierte Bündel verteilt, womit gleichzeitig 8 Projektionen erfasst werden und die für die Erstellung der Tomogramme von 1 mm dicken Schichten erforderliche Zeit um einen Faktor 8 verkürzt wird.
Dank der Entwicklung einer hochpräzisen, zweidimensionalen Anordnung
von äusserst engkalibrigen Kollimatoren und der zugehörigen Sensoren
konnten zudem Stapelserien von Spongiosaschichtbildern mit je einer Schichtdicke
von 160 Mikrometer erzeugt, und ausgehend davon dreidimensionale Rekonstruktionen
der Spongiosastrukturen, wie unten im Bild dargestellt, generiert werden.