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Funde aus der Bronzezeit, ein Schalenstein am Crap Alv und diverse andere Funde und Hypothesen lassen darauf schliessen, dass Bergün und der Passübergang schon sehr früh besiedelt und begangen waren. Eine der ersten bekundeten Jahrzahlen ist 1188. Sie weist auf den Bau der Kirche hin.
Der Platzturm "La tuor" prägt das Dorfbild. Über den Bau des Römerturms ist wenig bekannt. Als Flucht- und Wehrturm gebaut, wurde er zur Zeit des Bahnbaus sogar als Gefängnis umfunktioniert. 1323 brannte er mit dem ganzen Dorf bis auf die Mauern ab. Die Bischöfliche Zeit dauerte bis 1537, als das Gericht von Greifenstein sich für 2300 Gulden vom Bistum Chur loskaufte. Neben der Säumerzeit begann 1868 die Zeit des Postkutschenverkehrs über den Albulapass. Sie brachte auch die ersten Touristen nach Bergün. 1903, am 1. Juli fährt der erste Zug ins Engadin. Die Zeit der Postkutsche ist vorbei, der Betrieb wird eingestellt.
Bergün/Bravuogn