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Swisscom begrüsst den Entwurf des UVEK zur künftigen Telecom-Grundversorgung
06. April 2001
Der Vorschlag des UVEK, die Preise für den Telefonanschluss zu erhöhen, wird dem Aspekt der Kostenorientierung gerecht. Swisscom weist seit längerem darauf hin, dass der Analoganschluss mit der heute fixierten Preisobergrenze von 25.25 Franken nicht kostendeckend ist. Zufrieden zeigt sich Swisscom auch mit dem Vorschlag zur Berechnung der ungedeckten Kosten in der Grundversorgung. Kriterien wie die Leistungserbringung einer effizienten Anbieterin, angemessener Kapitalertrag, Wiederbeschaffungskosten und Abschreibungsmethode entsprechen einer wirtschaftlichen Betrachtungsweise und orientieren sich zudem am Ansatz zur Berechnung von Interkonnektionskosten.
Im Entwurf enthaltene Punkte wie die Qualitätsvorschriften, Konsumentenvorschriften und Verzeichnisse müssen von Swisscom noch im Detail geprüft werden. So scheint die Festlegung von Preisobergrenzen für den Sprachverkehr in Anbetracht des starken Wettbewerbes als überflüssig; in den letzten Jahren sind die Preise bis zu 80% gesunken.
Swisscom erfüllt den Grundversorgungsauftrag ohne Abgeltung der ungedeckten Kosten bis Ende 2002. Als führende Vollsortiment-Anbieterin will Swisscom auch in Zukunft die Grundversorgung flächendeckend mit erstklassigem Telekommunikationsdienstleistungen sicherstellen und wird sich für die Grundversorgungskonzession 2003 bewerben.