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Inselanlage oder netzgekoppelt?
Wo das öffentliche Stromnetz nicht verfügbar ist, also etwa in Berghütten und Ferienhäusern, erfolgt die Stromversorgung durch autonome Solarsysteme, sogenannte Inselanlagen. Diese Inselanlagen sind meist teurer als netzgekoppelte Anlagen, welche die erzeugte Energie in das Stromnetz zurückspeisen. Dies deshalb, weil für die Energiespeicherung Akkumulatoren (Batterien) benötigt werden. Der Betrieb einer Inselanlage erfolgt in der Regel mit 12 oder 24 V Gleichstrom, was bedeutet, dass spezielle Geräte und Leuchten zum Einsatz kommen. Inselanlagen lohnen sich daher nur, wenn ein Anschluss an das Stromnetz nicht möglich ist. Bei netzgekoppelten Anlagen muss der erzeugte Gleichstrom für die Rückspeisung ins Stromnetz in jedem Fall in Wechselstrom umgewandelt werden. Daher enthält eine netzgekoppelte Anlage nebst den Photovoltaik-Panelen auch einen oder mehrere Wechselrichter und Schaltgeräte für Betrieb, Unterhalt und Schutz im Störungsfall.
Wird die Solaranlage an das Stromnetz gekoppelt, ergeben sich zwei Möglichkeiten:
Da der Erhalt von Fördergeldern des Bundes (KEV) nur mit der zweiten Variante möglich ist, sind Anlagen ohne Einspeisungs-Stromzähler kaum sinnvoll.