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Allgemeine Informationen
Im Herbstsemester 2019 tritt die Studienreform Bologna 2020 in Kraft. Allgemeine Informationen zur Reform finden Sie hier.
Am Dienstag, 26. Februar 2019 fand eine Informationsveranstaltung (PDF, 3501 KB)des Historischen Seminars statt, in der wichtige Neuerungen zu Bologna 2020 präsentiert wurden.
Für individuelle Fragen, die nicht auf der Website oder mithilfe der Präsentation der Informationsveranstaltung geklärt werden können, steht Ihnen unsere Studienberatung per Mail, Telefon oder in einem persönlichen Gespräch zur Verfügung.
Informationen zum Übergang
Studienprogramme
Für Studierende, die sich vor dem Herbstsemester 2019 eingeschrieben und das Studium bis Frühjahrssemester 2019 nicht abgeschlossen haben, gilt Folgendes:
Nachfolgerprogramme
Sie belegen momentan ein Studienprogramm, das in ein gleichnamiges Nachfolgerprogramm überführt wird:
Wenn das bisherige und das neue Programm denselben Umfang aufweisen, werden Sie automatisch in das entsprechende Nachfolgerprogramm überführt.
Beispiel: Wenn Sie das Bachelor-Major-Studienprogramm Geschichte 120 ECTS Credits belegen, werden Sie automatisch ins gleichnamige neue Studienprogramm überführt.
Wenn der Umfang des neuen Programms von Ihrem bisherigen Programm abweicht, können Sie
- entweder in ein neues Studienprogramm wechseln
- oder Sie studieren Ihr Programm gemäss auslaufender Studienordnung zu Ende
Beispiel: Wenn Sie das Bachelor-Major-Studienprogramm Geschichte 90 ECTS Credits belegen, können Sie entweder ins Bachelor-Major-Studienprogramm Geschichte 120 ECTS Credits bzw. ins Bachelor-Minor-Studienprogramm Geschichte 60 ECTS Credits wechseln oder Sie studieren Ihr altes Programm mit 90 ECTS Credits bis zum Bachelorabschluss zu Ende.
Bei jedem Wechsel in ein inhaltlich entsprechendes Nachfolgerprogramm werden Ihre bereits erbrachten Studienleistungen automatisch und vollumfänglich angerechnet.
Auslaufende Programme
Auslaufende Programme sind Programme, die Sie ab Herbstsemester 2019 nur dann zu Ende studieren können, wenn Sie
im Frühjahrssemester 2019 bereits darauf eingeschrieben sind. Für den Abschluss stehen Ihnen bestimmte Fristen zur Verfügung. Nach dem Frühjahrssemester 2019 ist die Zulassung oder die Rückkehr in ein auslaufendes Programm ausgeschlossen.
Der Abschluss ist jeweils bis zum nächsten akademischen Grad möglich: Bachelorstudierende können also noch den Bachelorabschluss erwerben, Masterstudierende den Masterabschluss.
Studienleistungen
Anrechnung von alten Studienleistungen
Bei einem Wechsel von einem bisherigen Programm in ein Nachfolgerprogramm werden bereits absolvierte Studienleistungen automatisch und vollumfänglich angerechnet.
Ein neues Programm wird grundsätzlich neu begonnen. In Einzelfällen können alte Studienleistungen allenfalls individuell angerechnet werden.
In auslaufenden Programmen bleiben alle bereits absolvierten Studienleistungen an den Abschluss anrechenbar.
Neue Module
Ab Herbstsemester 2019 gilt in allen Programmen ein neuer Modulkatalog. Das bedeutet, dass Sie ab dann ausschliesslich neue Module absolvieren werden. Für jedes auslaufende Programm und jedes Nachfolgerprogramm gibt es Übergangsbestimmungen, die erläutern, welche neuen Module als Ersatz für die bisherigen Module absolviert werden müssen. Sie werden Ihr Studium also
ab Herbstsemester 2019 mit einer Kombination von bereits erreichten alten und neuen Studienleistungen abschliessen.
Modultypen
Jedes Studienprogramm umfasst unterschiedliche Module: Pflichtmodule, Wahlpflichtmodule und Wahlmodule. Die Pflichtmodule sind für alle Studierenden eines Studienprogramms obligatorisch; Wahlpflichtmodule können aus einer vorgegebenen Liste, Wahlmodule aus einem breiteren Angebot gewählt werden.
Freiwahlbereich
In der neuen Studienordnung gibt es einen Freiwahlbereich, in dem Sie zwischen den angebotenen Modulen eines Programms (Vorlesung, Kolloquium, Seminar) wählen können, um die geforderte Anzahl ECTS Credits zu erzielen.
Übergangsbestimmungen
Die Übergangsbestimmungen gelten für Studierende, die ihr Studium bis Frühjahrssemester 2019 nicht abgeschlossen haben und danach ein auslaufendes oder ein Nachfolgerprogramm belegen. Die Übergangsbestimmungen stellen sicher, dass Ihnen beim Übergang möglichst keine ECTS Credits verloren gehen, die Sie im Rahmen Ihres bisherigen Studiums in den entsprechenden Programmen erworben haben. Sie regeln, welche Studienleistungen für den Abschluss noch erworben werden müssen.
Links zu den Übergangsbestimmungen der BA-Studienprogramme:
- Geschichte 120 ECTS Credits, Geschichte 90 ECTS Credits, Geschichte 60 ECTS Credits
- Geschichte der Neuzeit 60 ECTS Credits, Geschichte des Mittelalters 60 ECTS Credits
- Schweizer Geschichte 60 ECTS Credits, Schweizer Geschichte 30 ECTS Credits
- Osteuropastudien 120 ECTS Credits, Osteuropäische Geschichte 90 ECTS Credits,
Osteuropäische Geschichte 60 ECTS Credits, Osteuropäische Geschichte 30 ECTS Credits
Links zu den Übergangsbestimmungen der MA-Studienprogramme:
- Geschichte 90 ECTS Credits, Geschichte 75 ECTS Credits, Geschichte 30 ECTS Credits
- Alte Geschichte 30 ECTS Credits, Geschichte des Mittelalters 30 ECTS Credits,
Geschichte der Neuzeit 30 ECTS Credits
- Wirtschaftsgeschichte 90 ECTS Credits, Wirtschaftsgeschichte 30 ECTS Credits
- Internationale Osteuropastudien 90 ECTS Credits, Osteuropäische Geschichte 90 ECTS Credits,
Osteuropäische Geschichte 30 ECTS Credits
Im Folgenden wird am Beispiel des Bachelor-Studienprogramms Geschichte 120 ECTS Credits erläutert, wie die Studienpläne
und Äquivalenztabellen zu lesen sind.
Lateinobligatorium
Ab Herbstsemester 2019 wird in Bachelorprogrammen mit Lateinobligatorium der Lateinerwerb als Pflichtmodul im Curriculum verankert. Studierende, die mit ihrem Maturzeugnis keine Lateinkenntnisse nachweisen können, erwerben diese im Verlaufe des Bachelorstudiums. Studierende, die vor Herbstsemester 2019 bereits an der UZH Lateinkenntnisse erworben haben, können die entsprechenden ECTS Credits bei einem Wechsel in ein inhaltlich äquivalentes Nachfolgerprogramm an den Abschluss anrechnen.
Studierenden in den bisherigen Programmen Geschichte 60 ECTS Credits oder Geschichte 120 ECTS, die in die Nachfolgerprogramme Geschichte 60 ECTS Credits oder Geschichte 120 ECTS überführt werden, werden also die ECTS Credits
für bereits an der UZH erworbene Lateinkenntnisse vollumfänglich angerechnet. Die Überführung und die Anrechnung erfolgen automatisch.
Studierenden in auslaufenden Programmen mit Lateinobligatorium (z. B. Bachelor-Major-Studienprogramm Geschichte 90 ECTS Credits), die in ein inhaltlich äquivalentes Nachfolgerprogramm wechseln, werden alle bereits erbrachten Studienleistungen, also auch allfällige ECTS Credits für an der UZH erworbene Lateinkenntnisse, angerechnet.
Studierende in auslaufenden Programmen, die ihr bisheriges Programm zu Ende absolvieren und bis Herbstsemester 2019 noch keine Lateinkenntnisse vorweisen, müssen das Modul Grundlagen Latein zu 6 ECTS Credits absolvieren. Sowohl vor als auch
nach Herbstsemester 2019 erworbene Lateinkenntnisse sind nicht Teil der curricular anrechenbaren Leistungen.
Studium generale
In der neuen Studienordnung gibt es das Studium generale im Bachelorstudienprogramm Geschichte 120 ECTS Credits nicht mehr. Studierenden im bisherigen Programm Geschichte 120 ECTS Credits, das in das Nachfolgerprogramm Geschichte 120 ECTS Credits überführt wird, werden maximal 12 ECTS Credits angerechnet, die sie vor Herbstsemester 2019 im Rahmen des Studium generale erworben haben. Beachten Sie aber bitte, dass Sie für den Abschluss eines Studienprogramms nicht nur eine bestimmte Anzahl ECTS Credits erzielen, sondern auch noch weitere Bedingungen erfüllen müssen.