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Beim zweitletzten Slalom der Saison holt sich Henrik Kristoffersen seinen zweiten Saisonsieg. Der Norweger gewinnt vor Giuliano Razzoli und Mattias Hargin. Daniel Yule schrammt nur knapp an den Top 10 vorbei und wird Elfter, Luca Aerni fährt als 24. ebenfalls in die Punkte.
Der erst 20-jährige Henrik Kristoffersen, nach dem ersten Lauf noch auf Platz 3 gelegen, stellt im entscheidenden Durchgang eine Zeit auf, die keiner seiner Konkurrenten zu unterbieten weiss. Nach seinem Sieg zum Saisonauftakt in Levi ist dies bereits der zweite Triumph des Norwegers. Kristoffersen strotzt nach den beiden Goldmedaillen in Slalom und Riesenslalom an der Juniorenweltmeisterschaft nur so vor Selbstvertrauen und steht bereits zum vierten Mal in seiner noch jungen Karriere zuoberst auf dem Treppchen.
Hinter Kristoffersen schaffen auch Giuliano Razzoli und Mattias Hargin den Sprung aufs Podest. Der Schwede Hargin liegt nach dem ersten Lauf noch an der Spitze, kann jedoch im zweiten Durchgang nicht mehr an dieser Leistung anknüpfen und fällt auf den dritten Rang zurück. Razzoli hält seine Platzierung aus dem ersten Lauf und muss sich Kristoffersen nur um 24 Hundertstelsekunden geschlagen geben. Nachdem er sowohl in Adelboden als auch in Kitzbühel als Vierter das Treppchen nur knapp verpasst hat, ist es für den Italiener der erste Podestplatz dieser Saison.
Von insgesamt neun gestarteten Schweizern schaffen es nur Luca Aerni und Daniel Yule in den zweiten Lauf. Aerni kann sich nicht steigern und klassiert sich auf dem 26. Schlussrang. Diese Platzierung bringt ihm zu wenige Punkte ein, sodass er nächste Woche beim Finale in Meribel nicht dabei sein kann. Yule zeigt einen ansprechenden zweiten Lauf und wird am Ende Elfter. Nur 13 Hundertstel fehlen ihm für einen Platz unter den besten Zehn.
Bereits im ersten Lauf sorgt Marcel Hirscher mit der Startnummer 1 für einen veritablen Aufreger. Im Kampf um die Slalomwertung 66 Punkte hinter Neureuther gelegen, will er in gewohnter Manier angreifen, scheidet jedoch beinahe aus. Daraus resultiert ein grosser Zeitverlust, der ihm nach dem ersten Durchgang nur Rang 19 einbringt. Im zweiten Lauf dreht er dann aber auf, realisiert die klare neue Bestzeit und schiebt sich noch bis auf den 6. Platz vor. Weil Neureuther in beiden Durchgängen nicht zu überzeugen weiss und schlussendlich nur Neunter wird, macht Hirscher trotz des Fehlers noch elf Punkte gut. Im Kampf um den Gesamtweltcup baut er seine Führung aus und liegt neu 164 Punkte vor Kietjl Jansrud.