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Bei der Entwicklung des Schlackentrockenaustrages wurde der thermische Verwertungsprozess um die Verfahrensgrösse der Tertiärluft erweitert. Analog zur Primär- und Sekundärluft unterstützt die Tertiärluft einen optimalen Verbrennungsprozess und ist daher in die Feuerleistungsregelung integriert. Der Anteil der Tertiärluft an der gesamten Verbrennungsluft beträgt weniger als 10 %. Um die Verbrennungsluftmenge nicht unnötig zu erhöhen, wurde die Sekundärluft um den Anteil der Tertiärluft reduziert, ohne dabei die CO-Werte der Rohgase zu erhöhen. Die Tertiärluft erfüllt, bevor diese am Verbrennungsprozess teilnimmt, jedoch weitere wichtige Funktionen beim Schlackentrockenaustrag, nämlich die Schlackenabkühlung, die Nachverbrennung von organischen Bestandteilen und die Windsichtung der Schlacke.
Prozessbeschreibung:
Die Schlacke wird über die Schlackenwalze möglichst kontinuierlich dem Schlackentrockenaustrag zugeführt. Die herunterstürzende Schlacke wird auf den Prallplatten des Trockenentschlackers weiter zerkleinert. Auch werden Glutnester in den Schlackenagglomeraten dadurch aufgerissen. Die Vibrorinne transportiert die einzelnen Schlackenteile langsam zur Siebmaschine und unterstützt somit die Prozesse Schlackenabkühlung, Nachverbrennung, Windsichtung und Siebung.
Vorteile des Verfahrens: