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Das Projekt in der Hauptstadtregion Schweiz untersucht in einem ersten Schritt die wirtschaftlichen Verflechtungen im Handlungsraum. Im Fokus stehen die Beiträge der ländlichen Räume zu den Zielen der Hauptstadtregion. Diese werden primär durch die städtischen Gebiete geprägt, die wichtigen Beiträge der ländlichen Räume gingen dabei bisher etwas unter. Darauf aufbauend werden verschiedene Teilprojekte umgesetzt. Die für den Handlungsraum gewonnenen Erkenntnisse werden anschliessend zur Überprüfung der Strategie der Hauptstadtregion Schweiz verwendet. Das Projekt wird im Rahmen des Pilotprogramms Handlungsräume Wirtschaft (PHR Wirtschaft) umgesetzt, welches sich der wirtschaftlichen Bedeutung der im Raumkonzept Schweiz definierten Handlungsräume widmet.
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Das im Handlungsraum Hauptstadtregion Schweiz durchgeführte Projekt verfolgt nachstehende Ziele:
- Analyse der Funktionen, die ländliche Regionen und grenzüberschreitende Gebiete in den wirtschaftsgeprägten Schlüsselthemen der Hauptstadtregion (Gesundheitsstandort, Smart Capital Region, Cluster Food & Nutrition) wahrnehmen können.
- Identifikation der wirtschaftlichen und funktionalräumlichen Potenziale der ländlichen Räume und der grenzüberschreitenden Gebiete, deren bessere Nutzung zur Optimierung der Tätigkeiten im gesamten Handlungsraum beitragen können.
Anpassung der Strategie und der Ausrichtung der Hauptstadtregion, um den Beitrag der Stadt-Land-Verflechtungen zur Wertschöpfungssteigerung langfristig zu erhöhen.
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Der Ablauf des gesamten Projekts ist in drei Phasen gegliedert: Die Erkundungs- und Analysephase, die Testphase sowie die Evaluations- und Umsetzungsphase.
Erkundungs- und Analysephase (2017)
Die erste Phase entspricht einem Vorprojekt. Sie soll Erkenntnisse zur wirtschaftlichen Verflechtung und zum Potenzial der ländlichen Räume sowie der grenzüberschreitenden Gebiete in den Schlüsselthemen im Handlungsraum liefern. Die Fragestellung soll konkretisiert und die Planung von verschiedenen Teilprojekten eingeleitet werden. Die Ergebnisse der Erkundungs- und Analysephase zeigen, dass die grössten Potenziale in den Themenbereichen «Erlebniswirtschaft» (Food, Landwirtschaft, Tourismus) und «Digitalisierung/Automatisierung» liegen. Für den Themenbereich «Erlebniswirtschaft» wurden erste konkrete Projektvorschläge erarbeitet und priorisiert. Für den Themenbereich «Digitalisierung/Automatisierung» sind keine neuen Projekte vorgesehen. Die Erkenntnisse sollen aber in die laufenden Aktivitäten der Schlüsselthemen «Smart Capital Region» und «Gesundheitswirtschaft» einfliessen.
Test- und Aufbauphase (2017-2019)
In der Testphase sollen – unter Einbezug von Unternehmen und Regionen – die allgemeinen Erkenntnisse aus der Analysephase auf ein bis drei konkrete, von Unternehmen oder Regionen getragene Teilprojekte übertragen und vertieft werden, die im Themenbereich «Erlebniswirtschaft» liegen. Ziel ist es, dass diese Teilprojekte nach der Projektphase (ab 2020) selbsttragend sind. Mögliche Teilprojekte könnten beispielsweise die Schaffung einer physischen und digitalen Plattform zur Vernetzung lokaler (peripherer) Produzentinnen und Produzenten mit den städtischen Konsumentinnen und Konsumenten in der Hauptstadtregion oder die Erweiterung von Produkten und Wertschöpfungsketten im «Bereich Food & Nutrition» sein.
Evaluations- und Umsetzungsphase (2019)
Das Gesamtprojekt wird mit der Evaluation der Teilprojekte abgeschlossen. Dabei werden die Erkenntnisse und Auswirkungen für die Hauptstadtregion systematisch erarbeitet, damit diese in die entsprechende Strategie einfliessen.
Erwarteter Mehrwert für den Handlungsraum gemäss Raumkonzept
Anhand der durchzuführenden Teilprojekte werden Funktionsbeziehungen innerhalb des Handlungsraums anhand von Schlüsselthemen beleuchtet. Auf Basis dieser Erkenntnisse kann die Strategie der Hauptstadtregion bei Bedarf überarbeitet werden. Die Einbindung der ländlichen Räume wird verbessert.
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Verein Hauptstadtregion Schweiz: Gesamtleitung des Projekts
Ecopo und FH Nordwestschweiz: Analyse wirtschaftlicher Verflechtungen
Regionen innerhalb der Hauptstadtregion: Mitwirkung an den Teilprojekten
Unternehmen / Projektpartner: Mitwirkung an den Teilprojekten
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Das Pilotprogramm Handlungsräume Wirtschaft (PHR Wirtschaft) widmet sich der wirtschaftlichen Bedeutung der im Raumkonzept Schweiz definierten Handlungsräume. Über stadt-land-übergreifende wirtschaftsorientierte Projekte sollen Erkenntnisse zur Bedeutung der Handlungsräume aus wirtschaftlicher Sicht gewonnen werden. Das Pilotprogramm wird im Rahmen der Neuen Regionalpolitik (NRP) in enger Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Raumentwicklung (ARE) umgesetzt.
Handlungsräume gemäss Raumkonzept Schweiz
Das PHR Wirtschaft ist eine gemeinsame Massnahme der «Agglomerationspolitik des Bundes 2016+» (AggloPol) und der «Politik des Bundes für die ländlichen Räume und Berggebiete» (P-LRB), mit deren Umsetzung der Bundesrat das ARE und das Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO) im Februar 2015 beauftragt hat. Es ist somit eine Massnahme zur kohärenten Raumentwicklung. In den sechs Handlungsräumen Metropolitanraum Zürich, Métropole lémanique, Hauptstadtregion Schweiz, Trinationaler Metropolitanraum Basel, Luzern und Jurabogen werden im Rahmen des PHR Wirtschaft konkrete Projekte durchgeführt.
Das PHR Wirtschaft wird im Rahmen der NRP umgesetzt und fokussiert daher auf wirtschaftliche Zielsetzungen.
Neben dem Ziel, Impulse für die wirtschaftliche Weiterentwicklung der Region zu liefern, will das PHR Wirtschaft anhand konkreter Projekte prüfen, welche Bedeutung wirtschaftliche Fragestellungen in den skizzierten Handlungsräumen haben. Die Projekte sollen der Frage nachgehen, welche Herausforderungen und Aufgaben in den Handlungsräumen des Raumkonzepts Schweiz besonders gut bewältigt werden können.
Zudem sollen die Schnittstellen zu anderen Themenbereichen angegangen werden. Der Nutzen des PHR Wirtschaft muss mehrheitlich den ländlichen Räumen, Berggebieten und den Grenzregionen zugutekommen (Fördergebiet der NRP).
Kontakt beim SECO: Sabine Kollbrunner (<email-pii>, 058 462 22 64), Cyril Lyner (<email-pii>, 058 464 73 50). Kontakt beim ARE. Alessia Daouk (<email-pii>, 058 463 39 38)