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Vernetzungsprojekte sollen Qualität und Vernetzung der ökologischen Ausgleichsflächen (öAF) verbessern. Wir untersuchten die Auswirkungen eines solchen Projektes in der Wauwiler Ebene (LU) auf die Verbreitung der Feldgrille (Gryllus campestris) und der Grossen Goldschrecke (Chrysochraon dispar). Die Vorkommen beider Arten sowie acht Habitatvariablen wurden kartiert. Es zeigte sich, dass für beide Arten die Vernetzung der öAF wichtig war, besonders zu einer bereits von der Art besiedelten öAF. Feldgrillen bevorzugten wenig intensive und extensive Wiesen oder Flächen mit niedriger Vegetation und mieden feuchte Standorte mit dichtem, hohem Bewuchs. Zudem nahm die Wahrscheinlichkeit, Feldgrillen anzutreffen, mit der Flächengrösse zu. Für die Grosse Goldschrecke war wichtig, dass ein Teil der Vegetation über den Winter stehen gelassen wurde. Wir zeigen, dass wenig mobile Arten wie die Feldgrille und die Grosse Goldschrecke mit Vernetzungsprojekten gefördert werden können. Dabei sind je nach Art unterschiedliche Faktoren zu beachten.
Wer Biodiversität in der Landwirtschaft mittels ergebnisorientierter Programme fördern will, braucht aussagekräftige Indikatoren. Ein Überblick über vorgeschlagene und verwendete Indikatoren zeigt Entwicklungen und Herausforderungen auf.
Sind tierische Lebensmittel Freund oder Feind? Dies hängt von den Bedürfnissen der Konsumierenden und von den lokalen Produktionsbedingungen ab, wie eine grosse Übersichtsstudie mit Beteiligung von Agroscope aufzeigt.
Im Gemüsebau ist es üblich, Ernterückstände auf dem Feld zu belassen. Werden sie entfernt, so sinkt die Stickstoffauswaschung deutlich. Dies zeigen Messungen von Agroscope.