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Deutschland
29.5.1901, Saarbrücken (D) - 17.2.1987, Barcelona (E)
Malerei, Grafik
Will Faber besuchte die Grundschule in Saarbrücken, anschliessend studierte er 1924/1925 in München Malerei. Während dieser Zeit brachte er eine Mappe mit 10 Lithografien «Der Schrei» heraus.
1926 zog er nach Berlin, wo er Käthe Kollwitz und Willi Jäckel kennen und schätzen lernte und 1927 Emma Käser heiratete.
1932 wanderte er nach Barcelona aus. 1934 zog Will Faber auf der Flucht vor dem spanischen Bürgerkrieg und Hitler-Deutschland nach Ibiza, wo er bis zu seinem Tode mehrheitlich lebte.
Während des Aufenthalts in Berlin und Chemnitz, orientierte sich Will Faber stark am Expressionismus. Mit seinem Umzug 1932 nach Barcelona fing ein neues Kapitel seiner Malerei an. Er bediente sich wie die Kubisten, Futuristen und Dadaisten einzelner Buchstaben, die in die Bilder eingeflochten wurden. Dies nannte er sein «kosmisch-ernsthaft-spielerisches Alphabet». Er trennte sich jedoch von der schablonenartigen Verwendung einzelner Lettern, sie wurden Bestandteil aller kalligraphischen und malerischen Details, die sich zu einem Ganzen schlossen.
Der Kosmos, das geordnete Weltall, die Frucht des Chaos, die von innen und aussen gesprengt, zerrissen und zerstückelt wurde, waren für Will Faber Anreiz, Bilder nachzuschaffen und die Bruchstücke des Kosmos von A bis Z wieder zusammen zu setzen. Schon als Knabe bewunderte er 1910 den Kometen Halley. Die Faszination des Universums sollte Ihn nie mehr los lassen.
Er beteiligte sich erfolgreich an vielen Ausstellungen im In- und Ausland, wurde auch in den USA berühmt und mit Preisen und Auszeichnungen beehrt. Seine Werke sind in zahlreichen Museen und Privaten Sammlungen vertreten
Quellen: Zeitschrift «Die Kunst und das schöne Heim«, 1971
Katalog der Ausstellung «Will Faber», Casino Gran Madrid, 1986