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Dank der Aufmerksamkeit eines Lastwagenfahrers gelang es der spanischen Polizei am Samstag in Almoradí das Leben eines Neugeborenen zu retteten. Der Lastwagenfahrer hatte nämlich gemeldet, dass er eine Frau mit blutverschmierten Beinen dabei beobachtet habe, wie sie ein Kind zwischen ein paar Tonnen am Wegrand deponierte, wie Euroweekly schreibt.
Als die Polizisten das Baby aufgestöbert hatten, habe es an Dehydrierung gelitten – ansonsten sei es wohlauf gewesen, obwohl es in der prallen Sonne gelegen habe. Das Baby wurde in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht.
Die Polizei twitterte, dass die Mutter – eine Schweizerin – das Kind in den verlassenen Ruinen eines alten Hauses zur Welt gebracht habe, bevor sie es aussetze.
Die 39-jährige Mutter wurde mittlerweile verhaftet und in Untersuchungshaft genommen, doch sie bestritt die Zeugenaussage des Lastwagenfahrers.
Die Frau weigerte sich, sich von den Gesundheitsbehörden untersuchen zu lassen, wie Euroweekly schreibt.
Das ausgesetzte Neugeborene hat vom Krankenhauspersonal den Namen Noa bekommen.
(yam)
Nachdem das spanische Gesundheitsministerium am Freitagabend den Tod eines mit dem Affenpockenvirus (MPXV) infizierten Patienten mitgeteilt hatte, wurde am Samstag ein zweiter Todesfall bekannt. Beide Patienten waren demnach mit einer durch die Infektion bedingten Gehirnentzündung in Krankenhäuser eingewiesen worden.