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Index:

Spielzeugklassiker. Barbie ist ein eingetragenes Warenzeichen der Firma Mattel und
bezeichnet die Produktionsreihe von Modepuppen im Massstab 1:6.
Auch Ken ist daher eine Barbie-Puppe. Im allgemeinen Sprachgebrauch steht sie nicht
nur fuer die Puppen von Mattel, sondern ist praktisch schon zum Synonym fuer
Modepuppen geworden.
Bereits vor Barbie
gab es Modepuppen; von den ersten wurde aus dem Frankreich des
Gestaltung der Puppe Barbie
Schwerpunkt Kleidung
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1959
Erschien die erste Barbie-Puppe und 1961 die Ken-Puppe (Barbies Freund).
1966
Gruendete Mattel GmbH die erste europaeische Niederlassung.
Die ersten Hot-Wheels-Spielzeugauto-Modelle erschienen.
1968
Drei Jahre spaeter 1971 dann das erfolgreiche an Mau-Mau angelehnte Kartenspiel UNO.
1972
Kam die Action-Figur Big Jim auf den US-Markt.
1975
Verliess das Ehepaar Handler Mattel.
1978
Begann Mattel mit der Entwicklung der ersten 16-Bit-Videospielkonsole, des Intellivision, welches zwei Jahre spaeter veroeffentlicht wurde.
1982
Wurden die ersten Masters of the Universe-Figuren veroeffentlicht.
1993
Uebernahm Mattel den Hersteller von Baby- und Kleinkindspielzeug Fisher-Price und fusionierte.
1997
Mit Tyco Toys unter der gleichzeitigen Uebernahme der Marken Matchbox, Tyco R/C und View-Master.
2000
Wurde Mattel zum Haupt-Lizenznehmer der Harry-Potter-Spielzeugserie.
2006
Gab Mattel die Uebernahme des auf Elektronik-Spielzeug spezialisierten Herstellers Radica Games Ltd. bekannt.
2008
Verklagte Mattel den Konkurrenzkonzern MGA, bekannt durch die Bratz-Puppen, auf mehrere Millionen Dollar Entschaedigung, wegen einer Urheberrechtsverletzung. Ein Barbie-Designer hatte dem Puppenhersteller Entwuerfe verkauft, obwohl er noch bei Mattel unter Vertrag war.
Rueckrufaktion
und Strafe
Anfang August 2007 ruft Mattel weltweit 1,5 Millionen in China hergestellte Spielzeuge zurueck, weil sie mit einer Farbe bemalt sind, die einen zu hohen Bleigehalt aufweist. Der Chef des chinesischen Subunternehmens begeht daraufhin Selbstmord. Die Gewinnbelastung beziffert der Konzern auf 30 Millionen US-Dollar. Knapp zwei Wochen spaeter, am 14. August 2007, startet der Spielwaren-Hersteller die groesste Rueckruf-Aktion der Firmengeschichte. Er nimmt mehr als 18 Millionen Puppen, Spielzeugautos und andere wiederum in China produzierte Spielwaren vom Markt. An den Produkten, so etwa an Teilen des Spielsets Barbie & Hund Tanner sind nach Aussage der Firmenleitung kleine Magneten angebracht, die Kinder verschlucken koennen. Mattel-Aktien verlieren kurz nach dem New Yorker Boersenbeginn mehr als 3,3 Prozent ihres Wertes. Im Juni 2009 wurde gegen Mattel und dessen Tochterunternehmen Fisher-Price eine Strafe von der amerikanischen Verbraucherschutzkommission CPSC in Hoehe von 2,3 Millionen US-Dollar verhaengt. Die Unternehmen hatten wissentlich Spielzeug aus China mit zu hohem Bleigehalt importiert und vermarktet.
Kritik
Im Schwarzbuch Markenfirmen – Die Machenschaften der Weltkonzerne wird dem Konzern die Ausbeutung seiner Lieferanten vorgeworfen, z.B. Stundenloehne von nur 11 Cent bei 16-Stunden-Arbeitstagen und ohne Gewerkschaftsrechte in China.
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