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Urner Regierung will keine Lawinengalerie bei Hospental
- Freitag, 1. Februar 2013, 16:45 Uhr, aktualisiert um 17:01 Uhr
Eine Schutzgalerie im Gebiet der Böschenlaui würde zwar in diesem Gebiet eine Entlastung bringen, schreibt die Urner Regierung. Die Kosten von 30 Millionen Franken könne sich der Kanton Uri aber nicht leisten.
Die Strasse zwischen Hospental und Realp ist jeden Winter im Schnitt zwischen zwei und vier Tagen gesperrt wegen einem Lawinenniedergang. Würde man beim gefährlichsten Lawinenhang - der Böschenlaui - eine Galerie bauen, könnte man die Sperrzeit um einen Tag reduzieren, so die Urner Regierung.
Eine solche Schutzgalerie hat der Landrat verlangt. Sie würde aber 30 Millionen Franken kosten. Dies stehe in keinem Verhältnis zum späteren Nutzen, schreibt die Regierung. Mit der Galerie würde sich die Sperrdauer der Strasse nämlich um nur einen Tag pro Jahr vermindern. Die Urner Regierung macht dem Landrat deshalb beliebt, auf dieses Bauprojekt zu verzichten.
Der Kanton Uri solle sich dafür an den Lawinenschutzmassnahmen der Matterhorn-Gotthard-Bahn beteiligen, die diese für die Strecke zwischen Realp und Hospental plant. Wichtig sei, dass Realp grundsätzlich das ganze Jahr erreichbar sei. Ob auf der Strasse oder der Schiene sei nicht so relevant, schreibt die Regierung weiter.