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Die Geschichte der langen Haare
Die Geschichte zu unseren langen Haaren, ist so alt wie die Geschichte der Menscheit selbst. Denn unsere Vorfahren hatten die gleichen Probleme, wie wir in der heutigen Zeit.Beispielsweise dass sich die Haare kräuselten, dass die Haare Spliss bekamen, dass man zu wenig Volumen hatte oder sie, ausfielen.
In der Antike wurden Götter, und darunter auch viele Göttinen, mit gesunden, prächtigen, oftmals auch sehr langen Haare dargestellt. Wenn man sich die Mythologie und die alten griechischen Sagen ansieht, finden sich oft Fabelwesen, die nur ein wenig mit dem Menschen gemeinsam hatten, zum Beispiel die Medusa. Und selbst solche Wesen wie Medusa hatten lange Haare, nebst Schlangen am Kopf. Bekannter als Medusa sind sicher die Nymphen, die durch die Odysee berühmt wurden, oder die Amazonen, tapfere Kriegerinnen die dennoch weiblich wirkten dank ihrer langen Haare. Die Römer und andere Kulturen haben die langen Haare ebenfalls als äußerst sinnlich und wertvoll betrachtet, so kam es auch, dass in römischen Wandmalereien, wie in Bädern und privaten Villen, Frauen mit langen Haaren dargestellt wurden.
Bevor die Modernen Haarverlängerungen die Welt eroberten, war die erste Form der Verlängerung eigentlich keine Verlängerung. Unsere Vorfahren mussten die Haare zu Perücken verarbeiten, die sie dann tragen konnten. Oftmals wurden wertvolle Perücken aus dem Orient über die Seidenstrasse importiert, wenn man es sich leisten konnte. Wenn Du dich dafür interessierst, wie diese Perücken waren, so findest Du vor allem in Europa zahlreiche Museen, in denen Du bestaunen kannst, wie sich der weibliche Adel für Feste von seiner schönsten Seite präsentierte.
Die Ablöse der Perücken erfolgte in der Renaissance durch Hochsteckfrisuren. Die vornehme Gesellschaft verstärkte diese mit Schnüren, es wurde dabei gerne Eigenhaar verwendet. Manchmal erfolgte die Verstärkung auch mittels Zöpfen oder Haarteilen. Ganz und gar nicht vergleichbar zum Rokoko, denn hier wurde statt rohem Eigenhaar rohes Büffel haar benutzt.
Jenes das wir heute als Extensions kennen, die Techniken die wir zur Fixierung benutzen, kamen erst mit der industriellen Revolution. Beispielswiese die Bondingmethode. Hier werden die Haare mittels Spezialkleber (Keratin) mit dem Eigenhaar verschweisst, ein Wärmegerät verfestigt die Verbindung. Für jene Frauen, die die Verlängerung rückgängig machen wollen, gibt es ein Alkoholspray, der den Kleber wieder auflöst.
Nicht jede Frau wollte einen Klebstoff im Haar tragen. So kam die Microring Technik, bei welcher kleine Metallringe, die mit einer farbigen schützenden Kunststoffschicht überzogen sind, benutzt werden. Bei dieser Methode werden die Haare meist mit einer Nadel durch die Ringe gezogen, dann wird mit einer Zange der Ring zusammengepresst. Die Verbindung hält über viele Monate, denn sie ist sehr robust.
Eine andere und stetig wachsende Methode zur Haarverlängerung ist jenes mit der Tape Methode. Großartig für dünne feine Haare –die Extensions werden ohne Wärme, mit einer Sandwich Technik schnell ins Eigenhaar eingebracht. Super dünne Verbindungsstellen garantieren, dass es keine Einschränkungen bei der Auswahl deiner Frisur und dem Haar Styling gibt.