Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03217.jsonl.gz/1797

Bundesstrafgericht
Das Herz des Neubaus bilden vier im Innern angeordnete Säle. Der grösste Saal ist der Grosse Gerichtssaal mit einer Abmessung von ca. 13.25×13.25m. Gleich angrenzend daran befindet sich der Besuchersaal mit einer Abmessung von ca. 8.70×8.70m. Beidseitig des Besuchersaals befinden sich schliesslich der Pressesaal bzw. der Kleine Gerichtssaal mit Abmessungen von ca. 8.70×8.00m.
Die Säle werden eingegrenzt durch Ortbetonwände in Sichtbeton. Darauf lagert die hybride Struktur aus vorfabrizierten Betonelementen und aussen liegenden Rippen in Ortbeton als Fugenschluss. Vorfabrizierte Betonelemente bilden die Deckenuntersicht, diese werden mit Hilfe eines Lehrgerüsts versetzt und nachträglich mittels der oben beschriebenen Betonrippen zu einer monolithischen Struktur vergossen.
Wegen der geringen Zwischenräume von Element zu Element und der anspruchsvollen Geometrien bedarf es eines gut durchdachten Montageablaufs. Die Herausforderung besteht sowohl in den Erhöhten Anforderungen an die Genauigkeit mit wenig Toleranzen wie auch in eine möglichst geringfügige Beschädigung der Sichtbetonoberflächen und -kanten der vorfabrizierten Elemente.
Architekten
RGE Bearth & Deplazes Architekten, Chur,
Durisch + Nolli Architekten, Lugano
INGE-Partner
Edy Toscano AG