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Einer der beiden französischen Experten habe das Dossier zum Fall erst an dem Tag erhalten, an dem er den Angeklagten befragte, sagte die Gerichtspräsidentin am Donnerstag zum Auftakt der Gerichtsverhandlung.
Nach Ansicht des Gerichts könnten ihm damit gewisse Elemente entgangen sein, die seine Einschätzung möglicherweise beeinflusst hätten. Das Gericht gibt nun ein drittes Gutachten in Auftrag, das erneut von einer Gruppe erstellt werden soll.
Bereits das erste Gutachten aus der Schweiz wurde von zwei Psychiatern erstellt, genau wie die französische Expertise. Am vierten Prozesstag werden noch wie geplant die vorgeladenen Zeugen befragt.
Auskunft geben sollen vor allem die Angehörigen des Opfers. Danach wird der Prozess ausgesetzt, bis das dritte Gutachten vorliegt.
(SDA)