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Einige Fragen und Antworten rund um die Auswirkungen der Verbote des Bundesrats für Kirchgemeinden:
Aufgrund der Einstufung des Bundesrates der Situation als «ausserordentliche Lage» und seiner Entscheide vom 16. März dürfen bis zum 19. April keine öffentlichen und privaten, d. h. auch keine kirchlichen Veranstaltungen mehr durchgeführt werden. Das bedeutet, dass neben den Gottesdiensten mit versammelter Gemeinde und Gruppenveranstaltungen (Vorträge, Gebetstreffen, Hauskreise, Lager usw.) auch die Kasualien (Taufen, Trauungen) ausgesetzt und verschoben werden müssen.
Beerdigungen sind vom Veranstaltungsverbot ausgenommen, dürfen jedoch nur im engsten Familienkreis stattfinden. Dabei sind die gesundheitlichen Vorsorgemassnahmen streng zu beachten. Eine Gedenkfeier im grösseren Rahmen kann später durchgeführt werden.
Im Falle einer Kremierung ist zu prüfen, ob die Abdankung auf einen späteren Zeitpunkt verschoben werden kann.
Nach Möglichkeit ist die Abdankung nur auf dem Friedhof durchzuführen, damit die Teilnehmenden untereinander den erforderlichen Abstand einhalten können.
Unsere Kapellen dürfen geöffnet bleiben, damit Menschen sie zum Gebet und zur persönlichen Andacht aufsuchen können.
Es ist jedoch sicherzustellen, dass keine spontanen «Schattenveranstaltungen» stattfinden.
Seelsorge geschieht in erster Linie telefonisch oder mittels anderer elektronischer Medien. Ausnahmsweise (z.B. Todesfall und andere Notsituationen) können Seelsorgegespräche mit physischer Anwesenheit stattfinden, sofern die massgebenden Anordnungen und Empfehlungen der staatlichen Behörden eingehalten werden.
Die Gemeindeglieder sollen über die Erreichbarkeit und die Kontaktdaten der Pfarrpersonen und ev. weiterer Personen informiert werden. Wir empfehlen diese Angaben auch an einem leicht auffindbaren Ort auf den Webseiten zu publizieren.
Die Produktion von Livestreams ist eine gute Möglichkeit, die genutzt werden soll. Allerdings dürfen nicht mehr als 3-4 Personen daran beteiligt sein. Alle massgebenden Vorsorgemassnahmen, insbesondere auch die Abstandsregeln, sind bei der Durchführung einzuhalten.
Beim Streaming gibt es mehrere Möglichkeiten:
(1) Das ausdrückliche Recht dazu wurde von der/dem Urheber/in eingeholt.
(2) Während der Zeit der Coronakrise hat die SUISA eine Ausnahmeregelung verfügt, die das Streamen von Musik erlaut, deren Rechteinhaber durch die SUISA vertreten werden.
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Die CCLI-Lizenz hingegen deckt das Streamen von Liedern nicht ab!
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In Aufzeichnungen von Gottesdiensten, die als Video in einem YouTube-Kanal oder auf der Webseite von Gemeindebezirken zugänglich gemacht werden, dürfen Musikstücke und Lieder NICHT enthalten sein.
Detailliertere rechtliche Informationen finden sich im Merkblatt.
Sitzungen unter physischer Anwesenheit von Personen dürfen nur stattfinden, soweit sie aus zeitlichen und sachlichen Gründen zwingend sind, nicht mehr als 5 Personen umfassen und die Einhaltung der Abstandsregeln gewährleistet ist.
Online-Meetings bieten eine Alternative. Hinweise auf Apps und Tools für die Durchführung von Online-Meetings finden sich in einer Anleitung.
Um die Mitarbeitenden zu schützen, insbesondere aber auch um Fahrten mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zu vermeiden, verlagert möglichst viele Arbeiten ins Homeoffice. Dieses Vorgehen empfiehlt sich besonders, wenn mehrere Mitarbeitende gemeinsam in einem Raum arbeiten.
Auf den Webseiten der Bezirke soll deutlich sichtbar darüber informiert werden, dass sicher bis zum 19. April alle Veranstaltungen ausgesetzt werden. Einladungen oder Hinweise zu Veranstaltungen oder Verlinkungen zu Agenden mit Veranstaltungshinweisen sollten entfernt bzw. mit dem Hinweis «abgesagt» versehen werden. Der Bereich Kommunikatin stellt zur grafischen Kennzeichnung eine Bilddatei zur Verfügung, die sich auch im Internen Bereich der EMK Schweiz findet.
Auch in Schaukästen und bei Zeitungsinseraten sind entsprechende Änderungen vorzunehmen oder Hinweise anzubringen.