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Der Bau des Wasserreservoirs Tschenett oberhalb von Courtepin ist auf Kurs, wie der Vorstand an der Delegiertenversammlung des Trinkwasserverbunds Bibera (TWB) betonte. Doch die vorgesehenen zwei Millionen Franken für die Realisierung reichten nicht. Der Verbund benötigt nochmals Kapital, um die Arbeiten seines Projekts weiterführen zu können. Deshalb schiesst er eine Million Franken ein, indem er ein Darlehen aufnimmt. «Wir wollen damit die Mitgliedgemeinden entlasten, so dass sie ihren Investitionsbedarf für das Projekt vorerst einhalten können», erklärte Ueli Minder, Präsident der Delegiertenversammlung am Mittwochabend. Das Darlehen ist auf eine Laufzeit von fünf Jahren beschränkt. Die Delegierten stimmten dem Antrag ohne Diskussion zu.
Die Bauarbeiten wurden wegen archäologischer Funde aus der Zeit der Römer und Kelten etwas verzögert (die FN berichtet). Trotz Rettungsgrabungen könne der Zeitplan des Bauprojekts voraussichtlich eingehalten werden, sagte TWB-Präsident Bernhard Hostettler. Auch für die nächste Etappe, das Erstellen der Transportleitungen von Cordast Richtung Gurmels, sei man auf gutem Weg. Die Baueingabe wird im Frühjahr 2016 und die Umsetzung im Herbst 2016 erfolgen.
Wegen der Trockenheit und der gleichzeitig stattfindenden Teilsanierung der Trinkwasserquelle Gurmels stiess der TWB an die Grenze seiner Lieferkapazitäten. Im Monat Juli musste er fast die Hälfte seiner Produktion aus Freiburg beziehen. Die Versammlung genehmigte das Budget 2016 mit einem Investitionsaufwand von 5,87 Millionen Franken, das eine Investition von 60 000 Franken für den Austausch der Hochdruckpumpen im Pumpenhaus Jeuss enthält. mkc