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Viel Speicher auf wenig Platz
zu steuern. Mit Hilfe dieser Technik soll es möglich sein, 5 Terabit auf einem Chip von der Grösse einer Münze zu speichern.
Die Idee, Nanodots zur Speicherung von Daten zu verwenden, ist nicht neu, aber erst ein neues Verfahren zur Steuerung der Anordnung dieser Gruppen von Atomen hat es möglich gemacht, die Grösse der Nanodots auf einen Zehntel der ursprünglichen Ausmasse zu schrumpfen. Die Technik basiert auf dem sogenannten Laserablations-Impulsverfahren. Dabei wird ein variabler Laserstrahl verwendet, um die selbständige 3D-Anordnung von Nickel-Nanodots präzise innerhalb einer Aluminiumoxid- und Titannitrid-Matrix zu steuern, was bei derart dünnen Nanostrukturen unverzichtbar ist. Die sich selber einsortierenden Nanodots sind zudem nicht mehr unterschiedlich gross, sondern messen alle 7 Nanometer im Durchmesser. Dies wurde erst durch die Laserpuls-Molekularstrahl-Epitaxie erreicht, denn die Natur versucht Nanodots in unterschiedlicher Grösse zu erzeugen und zu verteilen, da so die Energie in der Matrix niedriger gehalten werden kann, als wenn alle Nanodots gleich gross sind. Jeder dieser nach oben oder nach unten ausgerichteten Nanodots kann einen magnetischen Zustand annehmen, womit er in der Lage ist, ein Bit zu speichern.
Die Forscher erhoffen sich damit, extrem hohe Speicherdichten zu erreichen. So könnte ein 1-Zoll-Chip bis zu 10 TB an Daten speichern. Die gesamte Bibliothek des amerikanischen Kongresses könnte damit in eine Hosentasche voll Kleingeld passen, frohlockten die Forscher.
Aber die Nanodot-Technologie lässt sich nicht nur zur Speicherung von Daten, sondern auch zur Effizienzsteigerung von LEDs einsetzen. Dazu experimentieren die Forscher mit verschiedenen Materialien und der Selbstanordnung von leuchtenden Gallium-Indium-Nitrid-Nanodots in einer Matrix aus Zinkoxid- und Gallium-Nitrid-Atomen.