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Archiv: Aktuelles 2008
4. Januar 2008
Mitteilung: Seit anfangs Jahr lebe ich getrennt von meinem Vermögen.
12. Januar 2008
Gestern habe ich einen Mann angetroffen, den ich gut mag. Er hat einen Hund, zwei Kinder, eine Frau und eine Schwiegermutter. Es scheint ihm gar nicht schlecht zu gehen.
6. Februar 2008, 11:03 Uhr, sonnig
Vor kurzem sollen sie durch eine neue Methode der Teleskoptechnologie
Galaxien entdeckt haben, die Tausende von Lichtjahren von der Erde entfernt
ihr unbekanntes Dasein fristen.
7. Februar 2008, 08:09 Uhr, sonnig
Sind in Grossbritannien die Grossmütter grossmütiger als in Kleinasien?
Ist die Grossmut der Vater der Grossmutter?
5. März 2008, 07:13 Uhr, bewölkt
Toni sagte vor ein paar Tagen: "Such doch mal im Internet etwas zum Thema Freitod ... über allfällig angebotene Mittel, die wir zur Anwendung bestellten könnten. Wenn ich so etwas zu Hause hätte, würde mich das sehr beruhigen, weil das Gefühl des Grauens angesichts des Alltagslebens relativiert würde. Vielleicht könnten wir auch mit einer Schar von Freundinnen und Freunden eine Sterbeparty organisieren - in einem tiefen, abgelegenen Wald oder an einem Inselstrand, wo die Flut unsere Leichnahme wegspülte."
Ich halte Euch auf dem Laufenden ...
8. März 2008, 15:46
Das Buch über den Freitod ist eingetroffen. Ich habe im Restaurant "Zum Alte Schluuch" darin zu lesen begonnen. Seither ist es verschwunden. Ich weiss nicht, ob ich es liegen gelassen habe oder ob es entwendet worden ist, als ich auf der Toilette war. Jetzt muss ich das zuerst abklären, bevor ich weiterfahren kann mit meinem Bericht. Etwas ist mir jedenfalls aufgefallen: Der Autor beklagt sich darüber, dass er auf der Welt und diese so beschissen ist. Eigentlich beklagt er sich über alles, was mit dem Leben zu tun hat. Was mir dabei nicht einleuchtet: Wie kann man sich ohne Adressat beklagen? Er ist Atheist und glaubt nicht an Gott. Wer aber ist dann die Anlaufstelle für seine Wut? Irgendwelche undefinierbaren Kräfte oder eine personifizierte Energie wie Gott, Allah oder der Grosse Manitou. Ich halte die Idee des Freitodes für eine faszinierende Alternative zum Weiterleben bis zur geistigen und körperlichen Verkrüppelung und zum Verlöschen als Greis, aber einigermassen plausibel sollte das Nachher schon gezeichnet sein. Ist es das Paradies - das totale Verlöschen oder einfach der Übergang von einer Jahrmarktgeisterbahn zur nächsten?
Wer diesbezüglich originelle Ideen hat, soll sie hier einbringen. Vielleicht kommen wir gemeinsam zu einer Lösung ...
17.März 2008, 14.58, regnerisch, grau, deprimierend
Zwar habe ich in dem Buch über den Freitod zu lesen begonnen, aber ich habe
mir noch keine Meinung zu bilden vermocht. Das Problem liegt darin, dass die
Verantwortlichkeiten darin noch nicht geklärt sind. Wer, zum Teufel, trägt
die Schuld daran, dass das Leben so beschissen und die Menschenbrut ein
einziger Mafiasumpf der Lebensbejahung ist? Stehen diejenigen, die das nicht
mitmachen möchten, tatsächlich unter einem satanischen Zwang der Verführung,
wie Professor Unrat im Blauen Engel? Aber - wie wären wir dann in diese Lage
hinein geraten. Sind wir a priori Idioten, die sich leicht verführen lassen,
fallen wir leicht auf Versprechungen herein; und wenn ja - wer oder was hat
uns verführt?
10. April, 2008
Am Ball bleiben! Viele sagen, man müsse am Ball bleiben. Koste es, was es wolle! Was für ein Ball, zum Teufel nochmal? Bin ich denn ein Fussballer? Oder ein Korbballer, Handballer, Faustballer, Arschballer? Wenn schon bin ich ein Hirnballer. Meine Bewegung findet im Kopf statt. Und das ist amüsant. Und wisst Ihr warum? Weil es dort keine Regeln gibt - kein Offside, keinen Netzball und kein Out. Ich denke, was ich will. Und heute denke ich zum Beispiel, dass ich nie an irgend einem Ball bleiben wollte, nicht mal am Sauf-Ball, denn auch der geht mir ab und zu auf die Nerven. Sogar Frauen oder Cordon Bleus, Champagner, Beethoven, Sepp Trütsch...Ja, sogar Sepp Trütsch geht mir ab und zu auf den Wecker. Es ist nicht zu ändern. Das Leben ist ein Spiel, bei dem man sich von Geburt an täglich mehr und mehr vom Ball entfernt - und sei es bloss der Ball der Mamaaaaaaaaaaaaaaaaaaa mit dem Nippel in der Mitte, an dem man saugt, um sich mit Nahrung zu versorgen. Ich freu mich ehrlich auf die Theaterkantine; das ist der Ort, wo meinesgleichen sich trifft, sobald man 'den Schirm zugemacht' hat. Meine Güte, wie konnte ich mich je für eine Existenz inmitten einer solchen Brut von Blödianen entscheiden, wie es die Menschen sind. Aber schon François Vuillon hat gesagt: La vie n'épargne personne - das Leben verschont niemanden. Und das war vor vielen Hundert Jahren. Nasdarowje.
12. April 2008, 16:04 Uhr
Soeben ist unten ein blaues Auto vorbei gefahren. Ich habe es am Dach erkannt.
13. April 2008, 21:28 Uhr
Heute bin ich mir nicht mehr sicher, ob das Auto tatsächlich blau war. Vielleicht war ich es auch bloss und habe mich getäuscht. Ich werde der Sache nachgehen und Sie zu gegebener Zeit informieren. Ich vermute fast, dass es vielleicht ein dunkles Grün war, das mir wegen der Lichtverhältnisse blau vorgekommen ist.
20. April 2008, 15:47 Uhr
Soeben ist schon wieder ein Auto unten vorbei gefahren. Diesmal war es rot und hatte eine andere Form als das erste. Könnte es sein, frage ich mich, dass der Inhaber es hat umspritzen und in der Form umbauen lassen - nur um mich in den Wahnsinn zu treiben? Aber so leicht kriegt der mich nicht. Wenn ich will, kann ich aussehen wie ein Gangster. Da lässt er besser die Finger davon, der arme und bedeutungslose Knilch. Ich lasse mir von dem sicher auch nicht die Europameisterschaft vergällen. Vermutlich haue ich sowieso ab - in die Vogesen oder so, wo die Autos noch anständig sind und keine braven Bürger in die geistige Irre treiben.
29. Mai 2008
Heute nur eine kleine Nachricht: Am 1. November findet in Basel das zehnjährige Jubiläum von HUMOR CARE SCHWEIZ statt (siehe unter www.humor.ch ==> humor care). Mir soll an diesem Anlass als Erstem die Würde eines "Doktors humoris a la casa" für meine Aufbauarbeit in Bezug auf die Kongresse "Humor in der Therapie", deren erster im Oktober 1996 im Kongresshaus der Messe Basel stattfand, verliehen werden. Ich hoffe auf einen Applaus mit starker gesundheitsfördernder Wirkung.
17. Juni 2008, 12:39 Uhr, ein paar Stunden vor Frankreich - Italien
Die Geiss ist heiss
16. Juli 2008, warm und schön
Vor etwas mehr als zwei Wochen bin ich beim Gang vom Wohnzimmer in die Küche über den Teppich im Corridor gestolpert und habe mir zwei Rippen gebrochen. Das war sehr schmerzhaft. Ich konnte kaum schlafen. Jetzt ist es viel besser, ausser beim Liegen; da wache ich jeweils mitten in der Nacht auf und muss mich hinsetzen, um den Schmerz abflauen zu lassen. Vorgestern ist mir das Gedicht Gier in den Sinn gekommen, als ich über den Sinn meines weiteren Dahinsiechens nachgedacht habe. Am 27. werde ich 65. Welch ein Ärger! Und ich weiss noch nicht mal, was ich unternehmen soll. Vielleicht mache ich alleine eine Schifffahrt auf dem Rhein und lasse mir etwas Hervorragendes auftischen. Menschen, die ich einladen könnte, kenne ich keine. Wenn ich an die Kläffer denke, schrumpft mein Hirn - was eigentlich eine weitere Überlegung und Überprüfung wert wäre!
24. Juli 2008, sonnig und warm
Am Sonntag, 27. Juli habe ich Geburtstag, meinen fünfundsechzigsten. Das
Verblüffende daran ist, dass mir nichts einfällt, was ich an diesem Tag
unternehmen könnte. Da ich bescheidene finanzielle Mittel habe, jedoch von
den Krankenkasse eine mehrhundertfränkige Rückerstattung zu erwarten habe,
dachte ich daran, einen Freund oder eine Freundin zu einem guten Essen
einzuladen - Vielleicht ins Restaurant Spitzwald, dessen Patron ich kenne
und welches weit und breit allein in der Natur steht. Das Problem ist: Ich
habe keine Freunde und Freundinnen mehr, die mir wirklich nahe stehen. Sie
haben entweder das Zeitliche gesegnet, leben weit weg in der Fremde oder
sind mir sonst fremd geworden ...
Dienstag, den 2. September 2008, 14:18 Uhr
Wetter: gemischt sonnig, leicht
derb, vom Odeur her an Brombeerenkonfitüre und Zedernholzrauch erinnernd.
Jetzt, da ich im Ruhestand bin und ab und zu mein Leben Revue passieren
lasse, stelle ich fest, dass ich mich auf dieser Welt immer fremd gefühlt
habe, immer wie ein Schiffbrüchiger, der sich nach der Rückkehr in seine
Heimat sehnt.
14. September 2008, ein grauer Sonntag nachmittag
Am Donnerstag Abend, den 11. September, habe ich vor dem Schiefen Eck
plötzlich das Bewusstsein verloren und bin vom Stuhl gefallen. Die Sanität
kam angedüst und hat mich wie einen Säugling auf die Pritsche gestemmt, in
den Wagen geschoben und mit einem kindlichen Tüüütaaatooo in die
Notfallstation gefahren. Als ich erwachte, hatte ich eine per Einstich
geöffnete Blutbahn mit Drehschalter. Vermutlich hatte man mir was gespritzt
und dann den Schalter zugemacht und zur Not in meiner Hand stecken gelassen,
um auf Überraschungen bereit zu sein, die eine weitere Ladung des belebenden
Medikamentes nötig gemacht hätte.
24. September 2008, 00:29 Uhr
Nehmen wir mal ein Beispiel: Bei der Geburt oder kurz danach, wenn man erst
Bähbläbla machen kann, wird der Mensch eingespannt, angeschirrt wie ein
Maultier, um mit allen anderen seiner Brut den Menschheitskarren durch den
Pflotsch des Lebens zu ziehen.
Fortsetzung folgt!
29.9.2008, 01:58 Uhr
Und wenn man dann in einer weiteren solchen Nacht einfach so daliegt und dem
Gedanken an den Tod nachhängt, weil man zu nichts anderem mehr Lust hat und
fähig ist, dann denkt man zurück an den Tag der Einschulung mit seiner
Illusion, es würde besser, wenn man dann später etwas wisse ...wenn einem
die Spaziergänge am Rheinufer mit dem obligaten Fernweh in den Sinn kommen -
und der Hafen mit dem fremdländischen Touch; und später die Bummel zum
fernen Walde hin mit einem Mädchen, von dem man nicht wusste, was es wollte,
weil man noch Schüler und die Liebe etwas Rätselhaftes und Geheimnisvolles
war - wenn man so daliegt, leer und doch nicht ganz, dann fragt man sich:
Wieso gibt es nicht einfach wie beim Licht oder dem Kochherd einen Schalter,
den man knipsen oder umdrehen kann, um die Verbindung zum Leben zu kappen?
Wie lange soll diese Monotonie noch andauern, wie lange die allnächtlichen
Albträume und täglichen Depressionsschübe? Habe ich etwas falsch gemacht im
Leben? Oder vielleicht etwas zu richtig? Oder war alles nur von A bis Z ein
simpler Selbstbetrug, entstanden in der Atmosphäre der Kindheit, wo der
Vater pokern ging und die Mutter sich mit Handelsreisenden vergnügte,
während man auf den Spielplatz verbannt wurde?
Umba umba
14. Oktober 2008, 14:36 Uhr, die Zeit, da die Putzfrau herumgambuliert
Ich habe einen Verleger, der hatte am Samstag sein zehnjähriges Schubiläum - im Theater La Fourmi in Luzern am Vierwaldstättersee beim Pilatus hinter den sieben Bergen bei den sieben Zwuckeln. Es ging hauptsächlich um Slam Poetry und Spoken Word-Artisten, die neue Hoffnung aller Verzweifelten. Deren CDs bilden nebst meinem Best of-Buch das Hauptgeschäft seines Verlages. Als ich ihn, begeistert von den Darbietungen, fragte, was denn so alles erlaubt sei auf diesen beiden Gebieten, sagte er, Doppelpunkt: 'Alles'! Und ein paar junge Schönheiten stimmten ihm bei und zu und leuchteten mich dabei mit ihren Juwelenaugen an. Jetzt arbeite ich bereits daran, das Rezept für Zwetschgenkonfitüre meiner Grossmutter väterlicherseits niederzuschreiben. Bei der erstbesten Gelegenheit werde ich es dann vorlesen und dazu auf einer Weltkarte ab und zu auf irgend etwas deuten, was sich in Afrika oder Australien oder im Stillen Ozean oder sonstwo auf dem Erdball befindet. Als nächstes Projekt nehme ich mir dann die Erdbeerkonfitüre meiner Grossmutter mütterlicherseits vor und werde beim Vorlesen auf diverse Gegenden auf einer Karte des Universums deuten. 'Alles' ist halt ziemlich viel, würde ich mal sagen.
Über den Tod können wir ja dann ein anderes Mal wieder reden ... wenn vielleicht die Luft mal wieder rein ist.
Sonntag, den 19. Oktember zwootausendundach-ach-acht, hoppelidu
Am Freitag war der Michael hier, der Michael Titze, Doktor der Soziologie,
Psychotherapeut und erfolgreicher Buchautor - zum Beispiel 'Die
Humorstrategie'. Wir haben 1996 gemeinsam den ersten Basler Humorkongress
auf die Beine gestellt, er als wissenschaftlicher Leiter, ich unter anderem
als Organisator eines Patronats aus Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens
aus Bümpliz, Arizona und den beiden Basel. Der Bluemefritz war leider
unabkömmlich, weshalb wir uns mit Hannelore Pfusch, einer Nachgeburt von
Johann Peter Knebel, zufrieden geben mussten. Sie hat dann an der Eröffnung
eine Ihrer Arschbacken entblösst und wurde mit einem Riesenapplaus von der
Männerseite und eher verhaltenem von den anwesenden Evas belohnt.
Der erste Kongress wurde dann etwa vier-, fünfmal wiederholt und hat die
Grundlagen für die heute grassierende Lachbewegung in den deutschsprachigen
Gegenden geschaffen.
So, jetzt bin ich zu faul zum Weiterschreiben. Die Sonne lockt mit ihrem Scheine und ihrem verhaltenen Grinsen, und ich gebe dieser Verführung nach, stürze mich ins Schiefe Eck und dröhne mich mit Flaschenbier der Marke Calanda zu. Petri Heil!
25. Oktopussy 2008, Blablahausen
Ich weiss, dass ich weitererzählen sollte; aber ich habe halt keine Lust. Zudem bin ich im Ruhestand, und Leonardo da Vinci ist gestorben - alles Dinge, die mich um den Verstand bringen, den ich zwar gar nicht mehr habe, wenn man's genau nimmt. Michael Titze wird auch nicht jünger, wenn ich erzähle, wie der Abend weiter gegangen ist. Ich bin faul, alt, fett und träge - die besten Voraussetzungen für ein erfülltes Leben. Mehr geht im Moment einfach nicht, ich muss einkaufen gehen, denn es ist Samstag und schon 16:15 Uhr. Man stelle sich das mal vor ... 16 Uhr 15 an einem Samstag im Oktober 2008. Wenn man da nicht wahnsinnig wird ...
8. November 2008, ein Alltag im Wochenende.
Das Leben geht weiter. Ungefragt. Was vor ein paar Tagen oder Wochen nicht
erledigt worden ist, wird es vermutlich nie werden. Vielleicht immerhin
noch dies: Michael Titze (siehe unten) hat mich besucht, weil er mit mir
zusammen ein neues Buch auf den Humormarkt bringen will. Arbeitstitel:
Therapeutisches Blödeln. Da geht es darum, bei seelisch blockierten Menschen
die Verkrampfungen zu lösen, zum Beispiel mit einem Indianertanz um einen selbst
produzierten Marterpfahl herum. Stellen Sie sich mal vor, wie das die
Verspannungen löst. Besser als autogenes Training oder eine Flasche Kentucky
Bourbon.
Vergesst das weise Wort von François Villon nicht: 'La vie n'épargne personne', das Leben verschont niemanden.
9. Dezember im Jahre des Herrn Jesus Christus von Nazareth und Bethlehem 2008; und jenem des Herrn Fritz Bökelmeier aus Worms ebenfalls 2008.
Vielleicht fange ich bald, noch dieses Jahr, mit dem Fortführen einiger
Projekte an, die in meinem Innern rumoren und mich trotz des Ruhestandes
nicht in Ruhe lassen.
01:19, Samstag, den 13. Ditschember 2008
Wenn ich wüsste, was ich sagen will, hätte ich das vermutlich längst getan. Vielleicht habe ich es ja auch getan und erinnere mich nicht mehr daran. Womöglich will man im Leben heute dies undbedingt und morgen unbedingt das sagen und merkt dabei nicht, dass es nichts gibt, was wirklich und einmalig endgültig gesagt werden soll, kann oder muss. Ich könnte jetzt natürlich noch Vieles sagen, eventuell sogar alles, aber dann bräuchte ich unendlich viel Zeit und die will ich gar nicht, denn: Zeit enerviert mich je länger ich sie kenne und ihr unterstehe. Vielleicht kann man aber ALLES auch zusammengefasst in einem Ausdruck oder Wort sagen, zum Beispiel: Amen; oder Prost; oder Allah, dada, GAGA, Blatzenmurk, Schöwalimbi oder Uff, Hugh, Görk, Münk und Seppli. Zum Beispiel: Schacher Seppeli ... ich bin dr Schacher Seppelii, bekannt im ganze Land. Oder Ave Maria, Jesses Gott, Huersiech. Oder Bluwurst mit Sauerkraut ... Wem ist es jetzt noch nicht langweilig? Gut, die andern können gehn und erhalten beim Abwart einen Kaugummi. Sagt einfach: Das geht auf das Konto vom Heiland aus dem vierten Stock.
28. Dezember 2008, 10:48
Der Himmel ist bedeckt. Ich habe nichts vor, die Weihnachtstage langweilen
mich. Ich wollte nicht ins Wallis fahren. Ingrid, meine Ex, hat volles Haus
mit Baby, Hund und Katzen. Das liegt mir nicht besondes, insbesondere das
Babygeschrei nicht.
Immer noch der 28. Dezember im Jahre der Zuckerbäckereien von Budapest, 18:16 Uhr
Mein Webmaster ist halt schon verdammt schnell, wenn er Lust dazu hat. Er erinnert mich an ein Rennpferd oder einen Windhund. Jetzt habe ich da noch einen Text, den ich für die Rubrik VITA einfügen will. Falls jemand diese Webseite einer Dissertation für würdig erachtet, hätte ich nichts dagegen, davon zu erfahren. Ich werde langsam träge und könnte eine interessierte Studentin oder einen Studenten der Künste gut gebrauchen, zumal da noch ein Wust an Material rumliegt, den ich in meiner vermutlich verbleibenden Zeit in diesem Theater kaum mehr bewältigen kann; und vielleicht habe ich ja Lust, ein paar der Ideen noch wirklich seriös und mit professioneller Hilfe an die Hand zu nehmen.
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