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Marit Björgen verfügte im Schlusssprint auf der Zielgeraden über die grösseren Kräftereserven und liess Justyna Kowalczyk keine Chance. Für die bald 33-Jährige ist es bereits die 12. WM-Goldmedaille, die 4. im Val die Fiemme.
«Ich bin sehr glücklich. Ich wollte diese Goldmedaille unbedingt, nachdem ich den 1. Platz in Oslo und an Olympia in Vancouver verpasste hatte», freute sich die Weltmeisterin.
Endlich Medaille für Kowalczyk
Weltcup-Leaderin Kowalczyk holte ihr erstes Edelmetall an der diesjährigen WM. Die Polin zeigte sich im Ziel aber nicht restlos zufrieden mit der Silbermedaille. «Der 2. Platz ist zwar okay, aber wirklich glücklich bin ich nicht. Aber immerhin habe ich endlich meine erste Medaille hier gewonnen», so die 29-Jährige.
Kowalczyk hatte vor dem Schlussspurt vergeblich versucht, ihre beiden Konkurrentinnen abzuschütteln. Erst im Schlussaufstieg musste Therese Johaug, die vor 2 Jahren den Titel über 30 km in der freien Technik geholt hatte, abreissen lassen. Auch wenn sie ihren Titel nicht verteidigen konnte, freute sich Johaug über Rang 3: «Ich reise hier mit 4 Medaillen ab. Es war die beste WM für mich überhaupt.»
Johaug verschärft Tempo
Das Trio hatte sich kurz vor dem 2. Ski-Wechsel bei der 20-km-Marke abgesetzt. Johaug verschärfte das Tempo, woraufhin nur Kowlaczyk und Björgen folgen konnten. Das Trio lief schnell einen Abstand von mehreren Sekunden heraus und liess den Verfolgerinnen keine Chance mehr.
Schweizerinnen waren keine am Start.