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Skispringen - Gregor Deschwanden verpasst im Sommer-Grand-Prix seine erste Klassierung unter den Top Ten. Der Luzerner belegt in Almaty (Kas) Platz 11. Der Norweger Anders Bardal siegt überlegen.
Deschwanden war der bestplatzierte Schweizer, die trotz der Absenz von Simon Ammann zu viert angetreten waren. Für den Luzerner hatte sich die Ausgangslage nach dem ersten Durchgang noch besser präsentiert; im Zwischenklassement wurde er als Neunter geführt. Mit Rang 11 egalisierte Deschwanden seine Bestleistung in dieser Wettkampf-Serie. Die gleiche Platzierung hatte er Anfang August in Wisla (Pol) erreicht.
Einen Rückfall in der Rangliste mussten auch Pascal Kälin und Marco Grigoli hinnehmen. Der Einsiedler Kälin, der vor einer Woche in Nischni Tagil (Russ) mit Rang 9 hatte aufhorchen lassen, rutschte vom 17. in den 23. Rang ab, der Engadiner Grigoli gar vom 10. auf den 30. Platz. Der Grabser Pascal Egloff verpasste den Finaldurchgang mit den besten 30 deutlich.
Bardal, der schon auf der Normalschanze in Nischni Tagil dominierte hatte, gewann die Konkurrenz mit zwölf Punkten Vorsprung vor dem Slowenen Jernej Damjan. Dritter wurde der Tscheche Antonin Hajek.
Bei den Frauen sicherte sich die Japanerin Sara Takanashi mit ihrem dritten Sieg in Folge im laufenden Sommer-Grand vorzeitig den Gesamtsieg. Bigna Windmüller, die einzige Schweizer Teilnehmerin, belegte Platz 22. Die Springerinnen beschliessen ihr Pensum am Sonntag mit einem zweiten Wettkampf in Almaty.
SDA-ATS