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Bis zu dem Zeitpunkt, als die Arbeiten eingestellt wurden, habe sich die Maschine bereits etwa 24 Meter durch den Schutt gebohrt, hiess es weiter. Die Arbeiter sitzen seit einer Woche aber hinter etwa 60 Metern Schutt fest. Über bereits bestehende Rohre würden sie mit Sauerstoff, Medikamenten, Essen und Wasser versorgt, hiess es. Ausserdem stehe man in Kontakt mit den Eingeschlossenen.
Experten suchten nach weiteren Wegen zur Rettung der Arbeiter. Eine zweite Hochleistungsbohrmaschine aus der Stadt Indore sei bereits auf dem Weg zur Unglücksstelle, aber zunächst noch nicht im Einsatz, berichteten indische Medien am Samstag. Auch werde geprüft, ob eine vertikale Bohrung vom Gipfel des Berges aus möglich sei, berichtete die Zeitung «India Today».
Während Angehörige zu Beginn noch auf eine schnelle Rettung hofften, werde ihre Verzweiflung nun immer grösser, schrieb PTI. Die Stimmen der Eingeschlossenen würden von Stunde zu Stunde schwächer. Behörden kündigten am Samstag indes an, sich um Unterkunft, Verpflegung und die medizinische Betreuung von wartenden Familienmitgliedern zu kümmern, wie die Nachrichtenagentur ANI berichtete.
Der im Bau befindliche Autobahntunnel war am Sonntagmorgen nach einem Erdrutsch teilweise eingestürzt. Der etwa 4,5 Kilometer lange Autobahntunnel wird nahe der Kleinstadt Uttarkashi im Himalaya-Bundesstaat Uttarakhand gebaut - eine Region mit vielen hinduistischen Tempeln, die Pilger anzieht.