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Hergestellt von Trio-Kenwood.
Ende der Siebzigerjahre brachte Kenwood mit dem R-820 einen hervorragenden Amateurbandempfänger heraus, der auch einige Kurzwellen - Rundfunkbänder abdeckt.
Mit dem R-820 brachte Kenwood zu Ende der Siebzigerjahre einen Amateurfunkempfänger auf den Markt, der zum Leidwesen der Kurzwellenhörer keine durchgehende Frequenzabdeckung hatte, sondern nur die wichtigsten Kurzwellen - Rundfunkbänder abdeckt. Der Empfänger verfügt nicht nur über eine analoge und digitale Frequenzanzeige, sondern über eine Vielfalt von Möglichkeiten, zur Nachbearbeitung der Kurzwellensignale.
Das Tischgerät mit den Abmessungen 333 x 153 x 335 mm und einem Gewicht von 12 kg kann vom Netz mit 110 / 220 V und von ca. 12 V Gleichstrom betrieben werden. Auf der Rückseite findet sich der SO 239-Anschluss für die Antenne und ein Multipolkonnektor zur Verbindung mit dem passenden Sender TS-820S, mit den Komponenten wird eine Amateurfunkstation vervollständigt.
Auf der Frontplatte finden sich in der rechten unteren Ecke der Netzschalter und der Umschalter für Standalone - Empfängerbetrieb und Betrieb in Zusammenwirken mit einem Sender.
Gleich daneben sind die Bandschalter angeordnet, mit dem rechten können die Rundfunkbänder von 49 bis 16 m und in Position NORM die mit dem linken Schalter zu wählenden Amateurfunkbänder gewählt werden, in Stellung WWV (Zeitzeichensender auf 15 MHz wird der Bereich mit den 19m-Rundfunkband gewählt.
Darüber liegen die Drehregler für das Notchfilter, eine Empfängerfeinabstimmung (RIT), „IF Shift“ (um das Passband der ZF-Filter zu verschieden) und der als Doppelpotentiometer ausgeführte Lautstärke- und HF-Verstärkungsregler (RF Gain).
Ganz oben finden sich der Betriebsschalter für den Empfangs- und Sendeempfangsbetrieb, der Bandbreitenschalter, der auch über eine Funktion für eine stufenlose Regelung der ZF-Bandbreite verfügt und der Preselektor.
In der Mitte liegt der Abstimmknopf mit einer feinen und groben Analogskala und darüber die digitale Frequenzanzeige.
Zur Linken neben den Kopfhörer- und Line Out-Buchsen die Schalter für die Betriebsarten, den Antennenabschwächer und verschiedene Schalter für spezielle Funktionen wie Störaustaster, Standby/Receive und Monitor zum Mithören des eigenen Ausgangssignals.
Mit seinen zahlreichen Möglichkeiten der Signalnachbearbeitung war der R-820 zum Zeitpunkt seines Erscheinens einer der besten semiprofessionellen Amateurfunkempfänger, wenn auch die Bedienung aufgrund der zahlreichen Zusatzfunktionen nicht ganz ohne Tücken ist. Grösse Einschränkung ist die Beschränkung der Abdeckung nur der Amateurfunk- und einiger Rundfunkbänder, mit einer durchgehenden Abdeckung des gesamten Kurzwellenspektrums wäre dem Empfänger wohl noch ein grösserer Erfolg beschieden gewesen. Wer gezielt einen Amateurband- Empfängerisucht, ist mit einem gebrauchten funktionstüchtigen R-820 auch heute noch gut beraten.
Das Gerät ist halbleiterbestückt.