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Rauchen erhöht das Multiple-Sklerose-Risiko, Snus nicht
Eine Forschungsarbeit aus Schweden, die auch im Fachjournal Neurology veröffentlicht wurde, ergab, dass das Rauchen von Tabak das Risiko an Multiple-Sklerose (MS) zu erkranken erhöht. Beim Konsum von Snus hingegen besteht dieses erhöhte Risiko nicht.
Multiple-Sklerose ist eine chronisch-entzündliche Erkrankung des zentralen Nervensystems. Weltweit leiden circa 2,5 Millionen Menschen an der Krankheit. Das typische Erkrankungsalter liegt zwischen 20 und 40 Jahren. Die Ursachen für eine MS-Erkrankung konnten noch nicht eindeutig bestimmt werden. Fest steht jedoch, dass Umweltfaktoren und Erbanlagen eine Rolle spielen.
In der schwedischen Studie unter der Leitung von Dr. Anna K. Hedström vom Karolinska Institutet wurde untersucht, ob der Konsum des schwedischen Oraltabaks Snus das Risiko an MS zu erkranken beeinflusst. Die Forschungsergebnisse haben dies nicht bestätigen können. Sie belegen, dass ein Snus-Konsum unter einer Dauer von 15 Jahren keine signifikanten Auswirkungen hat.
Beim Rauchen sieht das schon anders aus: Acht von neun Studien haben den Zusammenhang von Rauchen und einem erhöhten MS-Risiko bestätigt.
Weitere Informationen zur Studie liest man HIER.