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Tierische Nebenprodukte dürfen wieder für Tierfutter verwendet werden. Die EU hat das Verbot aufgehoben.
Tierische Nebenprodukte dürfen wieder für Tierfutter verwendet werden. Die EU hat das Verbot aufgehoben.
Ohne die rund 534'000 Schweizer Milchkühe müssten wertvolle Nährstoffe anderweitig verwendet werden. Diese fallen bei der Verarbeitung von pflanzlichen Urprodukten zu Lebensmitteln an und können nicht direkt in der Humanernährung eingesetzt werden. Werden diese Nährstoffe nicht als Nebenprodukte in der Nutztierfütterung verwendet, kann der natürliche Nährstoffkreislauf nicht geschlossen werden und es entsteht Feed-Waste. Ein sehr wesentlicher Anteil des "Kraftfuttereinsatzes" bei den Milchkühen fällt unter diese Kategorie "Anti-Feed-Waste". Abgesehen davon stammt 92 Prozent des Futters für die Schweizer Milchkühe aus dem Inland.
In der Lebensmittelverarbeitung fallen viele pflanzliche Nebenprodukte an, die zu einem Grossteil an Nutztiere verfüttert werden. In einer Studie wurde die Bedeutung der Schweizer Nutztiere für die Verwertung dieser Produkte abgeschätzt. Wie sich dabei zeigt, ist nebst der Verfütterung an Schweine und Geflügel auch das Verabreichen an Rindvieh unverzichtbar.
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