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Vor allem im urbanen Zentrum, aber auch sonst in allen Schulregionen und Gemeindetypen im Oberwallis ist eine Zunahme der Siedlungsflächen auf Kosten der Landwirtschaftsflächen erkennbar. Die Waldflächen haben leicht zugenommen, während die unproduktiven Flächen gleich geblieben sind. Diese Entwicklungen prägen die Landschaft im Oberwallis. Wie kann eine gesunde Balance aus Siedlungs-, Produktions- und Naturfläche sichergestellt werden?
Die Zweitwohnungsinitiative hatte vor allem in den Gemeinden der Talflanken und Seitentäler sowie in den Tourismusgemeinden einen Bauboom ausgelöst. Heute wird vor allem in der Talebene gebaut. Was bedeutet diese Entwicklung für die Zukunft der Berggemeinden?
Die Rhonekorrektion ist ein Jahrhundertprojekt, das die Landschaft im Rhonetal verändern wird. Wie stellen wir sicher, dass neben dem Hochwasserschutz auch das Potenzial für mehr Naherholungsgebiete für die ganze Talebene genutzt wird?
Die vergangenen 30 Jahren waren im Kanton Wallis die wärmsten des Jahrhunderts. Das Gletschervolumen in der Schweiz hat seit 1850 um 60% abgenommen. Unter 800 m. ü. M. sind die Schneetage um 50%, über 2000 m.ü.M. um 20% zurückgegangen. Gleichzeitig nehmen Starkniederschlag und Hitzewellen zu. Wie gehen wir mit den Risiken (Schnee nur in hohen Lagen, schwindender Permafrost, Naturgefahren etc.) und Chancen (Sommertourismus, bessere Bedingungen für Solarenergie etc.) des Klimawandels um?