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Anlageresearch von UBS hat eine Untersuchung zum Thema Inflation mit Bezug auf die Wahl zwischen Kapitalbezug und Rente publiziert. UBS schreibt:
Einerseits bietet die berufliche Vorsorge eine Absicherung gegen das Langlebigkeitsrisiko – also das Risiko, länger zu leben als die finanziellen Mittel ausreichen – und andererseits Hinterbliebenenleistungen. Die Langlebigkeitsrisikoversicherung ist insofern mangelhaft, dass die Renten vertraglich nicht an die Inflation angepasst werden, auch wenn sie von Zeit zu Zeit nach oben korrigiert werden können. Somit erodiert ihre Kaufkraft, was in Zeiten stark steigender Preise schneller geschieht.
Auf der anderen Seite ermöglicht der Kapitalbezug, das nach dem Tod des Rentners verbleibende Vermögen auf andere zu übertragen. Das Vermögenserhaltungspotenzial eines Kapitalbezugs wird jedoch in Zeiten erhöhten Preisdrucks gemindert. Ausserdem ist bei hoher Inflation das Langlebigkeitsrisiko im Falle eines Kapitalbezugs höher.
Konkret vergleichen wir, wie sich Renten und Vermögen aus dem Kapitalbezug in einem unterschiedlichen Inflationsumfeld entwickelt hätten, wenn die Leistungen der 2. Säule in ihrer heutigen Form seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs existiert hätten. (…)