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Gemäss Gästebuch und weiteren, bilateralen Rückmeldungen gelte ich gemeinhin als Experte, als wahre Koryphäe auf dem Gebiet der Militärfahrräder. Vielleicht drängt sich in Anbetracht des nachfolgendes Bildes eine Revision jener Aussagen auf 🙂 Denn dieser Siluma-Dynamo ist keine Internet-Trouvaille, sondern wurde von mir höchstpersönlich so zusammengebaut. Finde den Fehler.
Weitere News aus der Werkstatt
Dass die Ordonnanzräder für lange Menschen eher zu klein konzipiert sind, ist hinlänglich bekannt. Der umgekehrte Fall ist seltener, erstaunlicher, aber trotzdem möglich: Die Teile wurden für einen «ganz kurzen Mann» zurechtgestutzt 🙂 Der Besitzer war wirklich Radfahrer und im vergangenen Jahr in hohem Alter verstorben.
Rekordverdächtig
Die Ursache für die «Niederschlagsmenge» war schnell gefunden …
Alte Stempelung
Alte Schwalbe-Vorderradachse (wohl von 1915).Leider weiss ich nicht, was die Stempelung B S bedeutet, weiss aber, dass diese bei nur ganz alten Teilen vorkommt.
Torpedo-Nabe Fichtel & Sachs aus dem Jahre 1929: Das Jahr 1929 bescherte einerseits wegen des erneuten Weltmeisterschaftsgewinns von 1928 den neuen Sonderstempel „Sieger 1927 u 28 Weltmeisterschaft“ und andererseits einen neuen Adler als Firmenzeichen. Dieser neue Adler, der bereits doppelt mit einem Kreis eingerahmt ist, bedeutet die Abkehr von der naturalistischen Darstellung zur stilisierten Abbildung hin.
Und wieder eine Neu-Entdeckung: Gebirgsreifen «Phoenix Harburg».
Auszug von Wikipedia: «Die Phoenix AG war ein 1856 in Hamburg-Harburg gegründetes Unternehmen der Gummi-Industrie. Es stellte Autoreifen, Schläuche, Dichtungen, Förderbänder und anderes her. Nach 148 Jahren wurde die Phoenix AG 2004 von einem Konkurrenten, der Continental AG, Hannover aufgekauft und im Januar 2007 mit der Continental-Tochter ContiTech verschmolzen.»
Dass die Schwalbe-Prägung der Firma Rüegg innerhalb des Lenkerrohrs zu finden ist, wusste ich bislang nicht. Allerdings muss an dieser Stelle gesagt sein, dass die Vorkommnisse sehr marginal sind! In meinem Fundus befinden sich gerade mal zwei Exemplare mit einer solchen Prägung.