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Historie
Der Ursprung der DRG-Systeme entstand 1967 in einem Auftrag an eine Forschungsgruppe der Yale University, ein reines Patientenklassifikationssystem zu erstellen, um Messung, Evaluierung und Steuerung der Behandlungen im Spital zu ermöglichen. Es war ursprünglich demnach kein Vergütungssystem.
1983 wurde erstmalig ein prospektives Vergütungssystem in den USA in einem Medicare-Programm eingesetzt, das die Leistungen von über 65-Jährigen und wirtschaftlich Schwachen erfasste.
1992 wurde eine adaptierte Version in Australien im Bundesstaat Victoria freigegeben. Diese Fassung diente als Referenz für die Implementierung des DRG-Systems in Deutschland. Seither wurde darauf aufbauend eine Vielzahl von DRG-Systemen entwickelt.
In der Schweiz wurde 2005 der Entscheid zur Einführung eines DRG-Systems auf Grundlage des deutschen Modells mit Helvetisierung gefällt. Am 18.1.2008 wurde die SwissDRG AG in Bern gegründet durch H+, FMH, GDK, Santésuisse und MTK. Am 18.6.2010 wurde der Vertrag über die Einführung von SwissDRG durch den Bundesrat genehmigt. Seit dem 1.1.2012 rechnen wir in der Schweiz im stationären Bereich nun mit SwissDRG ab.
Glossar
In diesem Dokument sind Grundbegriffe wie SwissDRG, Fallpauschalenkatalog, CHOP oder MCD erklärt. Ausserdem finden Sie dort Informationen zum Aufbau von DRG (mit Grafik und typischen Abkürzungen), Erläuterungen zum Thema Multimorbidität sowie weitere wichtige Begriffe (z. B. Zusatzentgelte (ZE), ATC-Kode, MFZ, DB I und DB II).
Detailliertere Beschriebe zu einigen erwähnten Themen wie auch weitere spannende Artikel finden Sie im Leitfaden «Die oberärztliche Tätigkeit - eine neue Herausforderung».