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Yverdon (awp) - Die Aktionäre des Batterieherstellers Leclanché haben an der Generalversammlung am Freitag über die geplante Bilanzstärkung des Unternehmens abgestimmt. Die vom Verwaltungsrat vorgeschlagene Umwandlung von Schulden in Höhe von rund 41,3 Millionen Franken in Aktien wurde abgesegnet.
Ausserdem genehmigten die Aktionäre eine Erhöhung des genehmigten Aktienkapitals bis zum 30. Juni 2024 auf maximal rund 167,6 Millionen Aktien, wie aus einer Mitteilung vom Freitagabend hervorgeht. Des Weiteren wurde demnach der Verwaltungsrat neu zusammengesetzt.
In den Umschuldungs-Deal eingewilligt hatten die Leclanché-Aktionäre Sefam und Golden Partner. Sefam hat gemäss früheren Angaben in den letzten sechs Jahren rund 400 Millionen Franken in das Unternehmen investiert. Lechanché erlitt im Geschäftsjahr 2021 einen Nettoverlust von 80 Millionen. Den Halbjahresbericht 2022 will die Gesellschaft verspätet bis Ende November vorlegen.
Mit der Generalversammlung hat der Mehrheitsaktionär Sefam eine Mehrheit im Verwaltungsrat übernommen. Sechs bisherige Mitglieder traten nicht mehr zu Wahl an: Stefan A. Müller, Lluís M. Fargas Mas, Toi Wai David Suen, Axel J. Maschka, Bénédict Fontanet und Tianyi Fan. Dafür wurden vier Sefam-Vertreter in das Gremium beordert: Alexander Rhea (Präsident), Shanu Sherwani, Marc Lepièce und Bernard Pons.
CEO Anil Srivastava sagte laut Mitteilung mit Blick auf den Geschäftsgang: Ein grosser und wachsender Auftragsbestand und eine wettbewerbsfähige Kostenbasis würden ein langfristiges profitables Wachstum untermauern.
ys/