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Kuba Hotels und Meer
Kuba ist eine große Insel mitten in der Karibik. Im Norden grenzt die Insel an den Golf von Mexiko und den Atlantischen Ozean. Im Süden liegt das Karibische Meer. Die Hauptstadt von Kuba ist Havanna. Das Land hat eine Fläche von circa 110.000 km² und eine Einwohnerzahl von 11.163.934 (Stand 2012). Kuba ist in 14 unterschiedliche Provinzen und ein spezielles Sonderverwaltungsgebiet aufgeteilt. Als Touristenwährung wurde 1994 der Peso Cubano Convertible (CUC) eingeführt. Für Touristen ist dieses Ferienland sehr teuer. Die Kubaner selbst zahlen mit dem Kubanischen Peso (CUP), der wesentlich günstiger ist als die Touristenwährung.
Anreise und Transfer zu den Hotels auf Kuba
Reisende erreichen ihr Ferienziel per Flugzeug. Das Land hat verschiedene Verkehrsflughäfen. Diese sind Havanna José Marti International Airport (HAV), Varadero International Airport Juan Gualberto Gomez, der wird von vielen deutschen Fluggesellschaften angeflogen wird. Der Holguin Airport Frank Pais (HOG) liegt im Inneren des Landes von Kuba. Wer aus den USA einreisen möchte, sollte dies über Mexiko oder Kanada tun, es gibt nur vereinzelte Direktflüge aus den USA. Grund hierfür ist das von den USA ausgesprochene Embargo. Am Flughafen hat der Urlauber die Möglichkeit, einen eigenen Mietwagen zu ordern. Aber Vorsicht, die Straßen sind sehr schlecht. Sollte der Reisende in einen Unfall verwickelt werden, droht ein Ausreiseverbot bis zur Verhandlung. Dies kann Menschen an den Rand des Ruins bringen, da sich der Zeitpunkt bis zur Verhandlung lange hinziehen kann. Sicherer ist es in Kuba, ein Taxi zu nehmen. Die Taxifahrten in Kuba sind viel billiger als in Europa, da die Taxifahrer über den Preis für die Fahrten verhandeln können und auch wollen. Natürlich steht es dem Reisenden auch frei, mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu fahren. Diese sind aber meist überfüllt, sehr unbequem und Reisende sollten sich vor Dieben schützen. Für kurze Strecken bieten sich ein Fahrrad oder Motorroller an. Wer den unkonventionellen Transport bevorzugt, kann auf der Ladefläche eines LKW mitfahren.
Informationen vor der Abreise und Infos zu Unterkünften
In den Hotels werden keine amerikanischen Kreditkarten angenommen, auch nicht, wenn sie in Deutschland ausgestellt wurden. Auch USD und Reiseschecks, die in USD ausgestellt wurden, werden nicht angenommen. Reisende sind am besten bedient, wenn sie in Kuba etwas Bargeld bei sich haben. Der Geldumtausch ist bei jeder Bank möglich, solange es sich nicht um USD handelt. Für die Kubaner ist das Trinkgeld eine wichtige Einnahme. So sollten dem Kofferträger 0,5 CUC pro Koffer gegeben werden, dem Zimmermädchen 3 CUC für die Woche. Vergessen sollte der Reisende nicht den Gärtner, Kellner und die Animateure mit Trinkgeldern zu bedenken.
Kuba - Erleben und Genießen
Wer eine Reise nach Kuba macht, sollte sich die Zeit nehmen, einige der Sehenswürdigkeiten von Kuba zu besichtigen:
- Havanna, die Hauptstadt von Kuba, gilt schon seit einiger Zeit als Weltkulturerbe der Menschheit. Für Touristen sehenswert sind der alte Waffenplatz und das Revolutionsmuseum.
- Eine Mischung aus Unterhaltung und Kultur bietet die Tropicana Show, die unter freiem Himmel stattfindet.
- Ein Besuch im Baconao-Park in Santiago de Cuba lohnt sich immer. Auch die Kubaner besuchen gerne diesen wunderschön angelegten Botanischen Garten. In diesem Garten gibt es außerdem 200 nachgebildete Dinosaurier und andere frühzeitige Lebensformen in Lebensgröße zu bestaunen.
- In der Stadt Santa Clara befindet sich das Mausoleum, welches den Gefallenen der Revolution gewidmet ist. Die Grabstätte von Che Guevara ist ebenfalls hier zu finden.
- Trinidad - die spanischen Bauten im Zentrum dieser kleinen Stadt, gehören zum Weltkulturerbe.
- Granma mit dem höchsten Berg des Landes dem Pico Turquino (1.974 m).
Kultur und Geschichte des Landes
Kuba wurde 1492 von Christof Kolumbus für Europa entdeckt und auf den Namen Juana getauft. 1511 eroberten die Spanier das Land. Die indigene Bevölkerung wurde versklavt. Einige der Überlebenden der Eroberung verstarben kurz darauf an Krankheiten oder den schlechten Lebensbedingungen der Sklaverei. Von Kuba aus eroberten die Spanier den weiteren amerikanischen Kontinent. Mit Hilfe der USA wurde Kuba 1898 eigenständig, die USA behielten aber einen großen Einfluss auf Kuba. Im Jahre 1962 kam es zur Kubakrise nach der Schaffung einer sozialistischen Ordnung unter Fidel Castro und anschließenden Versuchen der USA für militärische Eingriffe. In der Folge verhängten die USA ein bis heute dauerndes Embargo. Kuba war ein beliebtes Ferienziel für kommunistische Länder des einstigen Ostblocks, wie die DDR, Russland und viele weitere Länder. Der Zusammenbruch der kommunistischen Ordnungen brachte für das Land wirtschaftliche Schwierigkeiten, sodass Kuba sich auch stärker im internationalen Tourismus öffnete.
Kulinarisches aus diesem Land
Typische Gerichte des Landes sind moros y cristianos oder aroz con frijoles. Hierbei handelt es sich um Reis mit schwarzen Bohnen. Fleisch, Fisch und Geflügel werden gern frittiert und recht fettig serviert. Als Beilage werden Bananenchips gereicht. Diese sind in Scheiben geschnittene frittierte Bananen, also nichts für Kalorienzähler. In den meisten Hotelanlagen werden Ferien „all inklusive“ angeboten. Dabei sind im Preis für den Gast der Hotelanlage inbegriffen: Frühstück, Mittagessen und Abendessen. Ebenfalls inklusive sind alle Getränke (alkoholisch und alkoholfrei). Das bekannteste alkoholische Getränk der Insel ist der kubanische Rum in allen Variationen. Zum Rum kann dann genüsslich eine bekannte kubanische Zigarre geraucht werden. Außer Rum werden auch andere alkoholische Getränke angeboten.
Informationen zu Unterkünften
Es gibt in Kuba Unterkünfte in verschiedensten Preiskategorien, so gibt es Strandhotels, Stadthotels, welche aber nicht so gut ausgestattet sind. Für Reisende, die mit den Kubanern in Kontakt kommen möchten, gibt es die Möglichkeit, ein Privatzimmer bei mieten. Die Vermieter haben gewöhnlich auch eine staatliche Lizenz zum Vermieten. Allerdings ist die Lizenz sehr teuer, und von den Einnahmen werden hohe Abgaben gefordert. So gibt es auch viele Vermieter, die ihre Zimmer illegal, ohne Lizenz, vermieten.