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Die Notenbank müsse dies gegen die Bewertung zuletzt überwiegend positiver US-Konjunkturdaten abwägen, wenn auch der Brexit für die USA vermutlich weniger wichtig als für andere Länder sei. Im Juli werde man ein besseres Bild von der Lage haben, sagte der Währungshüter.
Die meisten US-Daten seit Mai hätten gut ausgesehen, sagte Fischer. Allein die schwachen Beschäftigtenzahlen vom Mai seien ein Grund zur Sorge gewesen. Das Hauptziel der Fed sei, das Richtige für die US-Wirtschaft zu tun.
Die US-Wahlen seien eine Quelle von Unsicherheit, sie würden die Fed aber nicht daran hindern, das Richtige zu tun, sagte der Notenbanker. Man müsse zudem einen längerfristigen Blick haben als nur über einen Zeitraum von ein paar Monaten. Wichtig sei, etwas gegen das schwache Produktivitätswachstum zu tun. Die Geldpolitik könne die Produktivität nicht direkt anheben.
Fischer sagte, es gebe innerhalb der Fed derzeit keine Pläne, Negativzinsen einzuführen. Wertpapierkäufe und "Forward Guidance", also langfristige Ankündigungen geldpolitischen Handelns, gehörten zwar zu geldpolitischen Instrumenten, er hoffe aber, dass die Fed sie nicht brauchen werde./tos/jsl/jha/
(AWP)