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Zwischen dem 13. und 15. August wurde über den gesamten Längsverlauf des Alpenrheins, von Graubünden bis zum Bodensee, eine Erhebung des Fischbestands durchgeführt. Das Ergebnis ist bedenklich: eine Vielfalt an Fischarten existiert nicht. Dass der Alpenrhein als Lebensraum nach wie vor einen sehr schlechten Zustand aufweist, wurde dadurch bestätigt, dass selbst einzelne wahrscheinliche Fischarten nicht nachzuweisen waren. Neben einem mittelmässigen Bestand an Strömern war nur die Seeforelle, die derzeit vom Bodensee zur Fortpflanzung in die Alpenrheinzuflüsse zieht, in erfreulicher Anzahl vertreten. Die Erhebung war die erste systematische Befischung innerhalb eines Gross-Befischungsprogramms, das im Auftrag der Fischereifachstellen Graubünden/CH, Liechtenstein, St. Gallen/CH und Vorarlberg/A durchgeführt wird. Anhand des Fischbestandes sollen Rückschlüsse auf den ökologischen Zustand des Alpenrheins gezogen werden. Die Untersuchung soll auch Aufschluss über den Erfolg der bisherigen Massnahmen geben, die zur Verbesserung der Flussökologie verwirklicht wurden. Die nächste Untersuchung wird voraussichtlich im Oktober 2005 durchgeführt werden.
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- Lichtensteinische Verwaltung