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Wer von einer Zecke gestochen wird, sollte sie möglichst rasch entfernen. Dadurch verhindern Sie, dass mögliche Krankheitserreger wie Borrelien in den Körper eindringen können. Die Wahrscheinlichkeit der Borrelien-Übertragung steigt mit jeder Stunde.
So geht es der Zecke an den Kragen
1. Idealerweise fassen Sie den Blutsauger mit einer in der Drogerie erhältlichen Zeckenpinzette oder Zeckenkarte: Setzen Sie diese nah an der Haut und am Kopf der Zecke an, und ziehen Sie das Tier vorsichtig nach oben hinaus. Ist kein Instrument zur Hand, sollten Sie die Zecke mit den Nägeln entfernen. Bleibt der Kopf zurück, ist das nicht gefährlich. Diesen können Sie später entfernen.
2. Desinfizieren Sie die Einstichstelle mit einem herkömmlichen Insektenstift. Für die Nachbehandlung empfehlen Drogistinnen und Drogisten die innerliche und äusserliche Anwendung von spagyrischen Essenzen.
3. Zeckenstich in der Zecken-App der ZHAW erfassen, Zecke zu Forschungszwecken einschicken oder töten: Zecke in ein Papier einwickeln und verbrennen oder auf Klebband kleben und im Hausmüll entsorgen.
4. Notieren Sie das Datum des Zeckenbisses für den Fall, dass Sie zum Arzt müssen.
5. Überwachen Sie die Stichstelle auf Borreliose- oder Frühsommer-Meningoenzephalitis-Symptome. Wenn eine Schwellung oder Rötung um die Einstichstelle oder Grippesymptome wie Fieber, Glieder- und Kopfschmerzen auftreten, sollten Sie zum Arzt. Manche Symptome zeigen sich erst Wochen nach dem Stich.