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| Athanasius (295-373) - Des hl. Athanasius Schutzschrift gegen die Arianer (Apologia contra Arianos [seu Apologia secunda])

81.
Das war es, worüber ich mit meinem Herrn Flacillus sprach, daß Athanasius Beschwerde führte und sagte, daß die abgesendet würden, die er abgelehnt habe, und über erlittenes Unrecht und Rechtsverkümmerung schrie. Das hat mir auch Alexander, der Herr meiner Seele, geschrieben, und damit ihr einsehet, daß das, was mir von seiner Güte geschrieben wurde, vernünftig sei, habe ich es beigelegt, damit ihr es lesen könnet. Denn ihr erinnert euch dessen, was ich früher schrieb. Ich schrieb nämlich an euere Güte, o Herren, daß die Abgesandten nach gemeinsamem Urtheil und Beschluß abgesendet werden sollen. Seht also zu, daß das, was geschieht, keine Schuld mit sich führe, und daß wir denen, die uns anschuldigen wollen, keine Veranlassung zu gerechtem Tadel geben. Denn wie der Partei der Kläger nicht wehe geschehen soll, so auch nicht der der Angeklagten. Ich glaube aber, daß es keine geringe Veranlassung zum Tadel gegen uns sei, wenn es den Anschein gewinnt, daß mein Herr Alexander mit dem, was vorgeht, nicht übereinstimmt.