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Ideales wissenschaftliches Arbeiten
Folgendes Szenario kennst Du sicherlich, wenn Du für Schule, Studium oder Ausbildung wissenschaftliche Texte verfassen musst: Dein Thema steht fest, Umfang und Abgabetermin der Ausarbeitung auch. Jetzt kann es losgehen mit dem Schreiben - dachtest Du. Denn schnell wird Dir klar, dass Du einen wichtigen Arbeitsschritt fällig vergessen hast: Die Suche nach passender Literatur. Ohne Fachbücher, aus denen sich zitieren lässt, kann keine wissenschaftliche Arbeit entstehen, die den Kriterien und Ansprüchen von Lehrern, Ausbildern oder Dozenten entspricht. Aber wie und wo findet man Bücher und andere Quellen und wie lässt es sich bewerkstelligen, den Überblick über die Literatur zu behalten, die Du möglicherweise brauchst, um wissenschaftliche Thesen aufzustellen, um zu zitieren und schliesslich eigene Argumente und Gedankengänge zu entwickeln, auf denen Deine Arbeit basiert?
Wie ist die wissenschaftliche Quellenlage?
Bevor Du in die nächste Bibliothek rennst, solltest Du zunächst online deren Bestand einsehen. So kannst Du Dir von zu Hause aus ein guter Überblick darüber verschaffen, welche Bücher und andere Quellen die Grundlage Deiner Arbeit bilden könnten. Finde zunächst heraus, welche Literatur überhaupt zu Deinem Thema erschienen ist. Manchmal musst Du auch auf fremdsprachliche Texte zurückgreifen - viele Wissenschaftler verfassen ihre Werke nicht in ihrer Muttersprache, sondern direkt auf Englisch. Mithilfe von Suchmaschinen findest Du heraus, wie die Quellenlage sich darstellt. Plane aber bereits für diesen Schritt genügend Zeit ein, wahrscheinlich wirst Du Dir nicht innerhalb eines Tages einen Überblick über die Situation verschaffen können.
Nutze ein Zitierprogramm, um Deine Literatur zu ordnen
Wenn Du weisst, welche Bücher sich hauptsächlich mit Deinem Thema beschäftigen, kannst Du diese in Universitätsbibliotheken einsehen und ausleihen. Werfe einen Blick in das Literaturverzeichnis und achte darauf, aus welchen Büchern der jeweilige Autor zitiert. So findest Du vielleicht noch weitere Ausarbeitungen, die für Dich interessant sein könnten.
Nun beginnt die eigentlich Literaturrecherche. Du überfliegst die wichtigsten Werke, indem Du Dich an deren Inhaltsverzeichnis orientierst. Es gibt PC-Programme, die Dir dabei helfen Deine Literatur zu ordnen. Gib die relevanten Bücher mit Titel, Autor, Thema, Verlag, Erscheinungsjahr usw. ein. Wenn Du auf Zitate stösst, die auf jeden Fall verwenden möchtest, kannst Du diese ebenfalls speichern. Das Programm erstellt Dir auf der Basis Deiner Angaben später ein Literaturverzeichnis und Du hast immer einen guten Überblick über Deine Quellen. Das spart viel Zeit, die Du auf das eigentliche Schreiben verwenden kannst. Wenn Deine Literaturliste umfangreich genug ist, kannst Du in einem nächsten Schritt Deine Gliederung erstellen. Gehe dabei so vor, dass sich ein "roter Faden" durch Deine Arbeit zieht - so hat es der Leser später leichter, Deinen Ausführungen zu folgen.
Tipp: Veraltete Literatur meiden
Wenn Du zu einem medizinischen, politischen oder gesellschaftswissenschaftlichen Thema schreibst, solltest Du darauf achten nur Literatur zu verwenden, die den neuesten Stand der Forschung aufgreift. Bücher, die bereits zehn Jahre alt sind, sind als Informationsquellen häufig nicht mehr gut geeignet.
Bildquelle: klimkin / pixabay.com