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Im sibirischen Irkutsk soll ein Gebäudekomplex für Wohn-, Büro- und Gewerbenutzung die Entwicklung eines Quartiers vorantreiben. Die drei Hochhäuser, die aus einem gemeinsamen Sockel herauswachsen, vermitteln zwischen Stadt- und Flussraum und schaffen zwei neue Plätze mit je eigenen Identitäten.
Die sibirische Universitätsstadt Irkutsk liegt nahe dem Baikalsee an dessen Abfluss, der Angara. Östlich der Stadt erstrecken sich die Ausläufer des Baikalgebirges. Das Zusammenspiel von Flusslandschaft und Stadt, aber auch die geografische Lage an der Transsibirischen Eisenbahn bietet grosse Potenziale für zukünftige städtebauliche und wirtschaftliche Veränderungen.
Der Projektperimeter befindet sich direkt am Ufer der Angara auf dem Areal einer zu ersetzenden Teefabrik. Die gebaute Umgebung ist von alten Lagerhäusern sowie einzelnen Wohn- und Funktionsbauten geprägt. Das städtische Quartier befindet sich in einem Entwicklungsschub, zu dem auch der geplante Gebäudekomplex für Wohn-, Büro- und Gewerbenutzungen beitragen soll.
Die vorgeschlagenen zwei Wohnhochhäuser und ein Bürohochhaus – die «Baikaltowers» – wachsen aus einer gemeinsamen Sockelebene heraus. In diesem Sockel sind die Gewerbenutzungen mit einer Shopping-Mall untergebracht. Die Ladenreihe verbindet zwei öffentliche Plätze, die der Erschliessung des Komplexes dienen und gleichzeitig die Beziehung zum städtischen Raum wie auch zum Flussraum herstellen.
Die Plätze bieten zwei unterschiedliche räumliche Qualitäten mit eigenen Materialisierungen, Möblierungen und verschiedenen Nachbarschaften. Der Übergang von aussen nach innen wird durch die Arkaden definiert. Sie bilden einen Zwischenraum, der das Gebäude mit dem städtischen Kontext verbindet. Funktional erweitern die Arkaden die Flächen der Mall und ermöglichen den Kunden einen geschützten Weg um das Gebäude.
Situation
Erdgeschoss
Regelgeschoss
Schnitt
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