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Aktuelles
Familienkommission legt Kostenschätzung zur Schweizer Elternzeit vor
15´000 Franken beträgt die maximale Investition pro Kind, so die Eidgenössische Kommission für Familienfragen EKFF zu ihrem Elternzeitmodell. Wenn der Grossteil der Mütter und Väter die verfügbare Zeit in Anspruch nimmt.
Die EKFF habe die Kosten ihres Elternzeitmodellvorschlages neu berechnen lassen, heisst es in einer Medienmitteilung der Kommission. Sie komme auf eine maximale Investition von 15´000 Franken pro Kind, respektive 1,3 Milliarden Franken pro Jahr.
Die Summe ergebe sich bei einer Inanspruchnahme ähnlich derjenigen wie in Island und Norwegen. In diesen beiden Ländern nehmen laut Mitteilung Mütter 92 Prozent der für sie verfügbaren und Väter zwischen 74 und 86 Prozent der für sie reservierten Zeit in Anspruch.
Zusätzlich zu 14 Wochen Mutterschafts- und 2 Wochen Vaterschaftsurlaub schlage die Kommission 22 Wochen Elternzeit vor, um einen grösstmöglichen Nutzen für Gesundheit, Gleichstellung und Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu ziehen.
Für möglichst realistische Szenarien sei auf Länder mit ähnlichen Modell-Mechanismen zurückgegriffen worden. Dazu gehörten Island und Norwegen. Auf das Modell der EKFF übertragen entspreche die Inanspruchnahme bei Müttern 15 der maximal 16 verfügbaren Wochen und bei Vätern knapp 5 der für sie reservierten Wochen. Die Kosten belaufen sich laut Mitteilung bei dieser Anspruchnahme auf rund 1,3 Milliarden Franken pro Jahr. Derzeit liegen die Kosten bei rund 1 Milliarde Franken.