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Autor: Patrick Pugin/La Liberté
Er sei sich bewusst, dass man nicht alles gleichzeitig verwirklichen könne, betonte Oberamtmann Maurice Ropraz am Donnerstag an der Delegiertenversammlung des Regionalverbandes des Greyerzbezirks. Er forderte die Gemeindedelegierten aber auf, mutig und weitsichtig zu den Projekten für die zukünftige Entwicklung zu stehen. Gleich über drei wichtige Geschäfte war zu entscheiden: über Investitionskredite für die Erneuerung der Bergbahnen und die Einführung eines Pyjama-Buses sowie über einen Planungskredit für ein regionales Sportzentrum.
Der Kanton gewährt seine Hilfe für die Erneuerung der Bergbahnen nur, wenn auch die Regionen ihren Beitrag dazu leisten (vgl. dazu FN vom 6. November). Für den Greyerzbezirk würde diese Hilfe 25 Millionen Franken betragen. «Der Greyerzbezirk muss geschlossen auftreten und dem Kantonsparlament, das über dieses Geschäft im Dezember beschliesst, eine klare Botschaft übermitteln», hielt der Oberamtmann fest. Einstimmig beschlossen die Delegierten denn, das Bergbahnen-Projekt mit 25 Prozent oder 11,2 Millionen Franken zu unterstützen. Mit diesem Betrag soll garantiert werden, dass die Anlagen von Jaun, Charmey, La Berra und Moléson gesichert werden können. 70 Prozent dieses Betrages oder 7,83 Millionen Franken werden dem regionalen Investitionsfonds entnommen. Der restliche Betrag wird einerseits auf die Sitzgemeinden der Anlagen (20 Prozent oder 2,2 Millionen Franken) und andererseits auf alle Greyerzer Gemeinden aufgeteilt (10 Prozent oder 1,1 Millionen Franken).
Auch die Stadt Bulle zeigte sich solidarisch. Ihr Finanzchef Raoul Girard wies aber auf die grosse finanzielle Belastung hin, die diese Investition für die Stadt bedeutet; es handelt sich um 500 000 Franken.
Die Delegierten bewilligten auch 270 000 Franken für die Planung eines regionalen Sportzentrums. Sie stimmten auch einem Kredit von 67 200 Franken während drei Jahren zu, um auf fünf Linien am Wochenende einen Pyjamabus zu betreiben. bearbeitet von ja/FN