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Du fragst dich, wie du deinen Welpen an seine Schlafbox gewöhnen kannst?
Wenn du dir erst kürzlich keinen Welpen gekauft hast, dann ist Kisten-Training wahrscheinlich das Beste für dich. Egal, ob du damit deinen kleinen Fellball stubenrein bekommen möchtest oder ihm einfach nur helfen willst, sich zu beruhigen, Hundeboxen können unglaublich nützlich sein, um deinen Welpen zu einem braven und ruhigen Hund zu erziehen.
Hunde lieben Routine mehr als alles andere. Deshalb ist es eine sehr gute Idee, so früh wie möglich mit der Umsetzung einer täglichen Routine zu beginnen. Und der beste Weg, damit anzufangen, ist, einen Kisten-Trainingsplan aufzustellen.
In diesem Artikel erfährst du also, wie ein guter Kisten-Trainingsplan für einen Welpen aussehen könnte.
Wie man einen Welpen an seine Schlafbox gewöhnen kann
Hundeboxen haben oftmals einen schlechten Ruf. Viele Hundebesitzer weigern sich, ihre Hunde in Kisten zu stecken, weil sie Angst haben, dass es grausam ist.
Die Realität sieht so aus: Solange du deinen Welpen langsam an seine Schlafbox gewöhnen kannst, sind es grossartigee Werkzeuge für dich und deinen Hund! Sie geben deinem Hund einen sicheren Platz zum Verstecken, und wenn dein Hund dort „versorgt“ ist, während du unterwegs bist, brauchst du dir keine Sorgen zu machen, dass er etwas anstellt, das er nicht sollte.
Wie sieht das Training also genau aus? Lass uns anfangen.
Was ist die beste Box für einen Welpen?
Das erste, was du tun musst, ist sicherzustellen, dass du die richtige Kiste auswählst. Sie sollte sowohl für dich als auch für deinen Hund funktionieren.
Vergiss nicht, auf die richtige Grösse zu achten. Als allgemeine Faustregel gilt, dass dein Hund gerade genug Platz haben sollte, um aufzustehen und sich vollständig umzudrehen.
Wenn du deinen Welpen trainierst, musst du wahrscheinlich eine kleinere Kiste kaufen und später, wenn er ausgewachsen ist, aufrüsten.
Für einige Tipps zur Auswahl der richtigen Kiste und einige der besten Kisten auf dem Markt, schau dir meinen Artikel über die 6 besten Kisten für Hunde zum Schlafen an.
Tipps für das Training von Hundeboxen
Wenn du anfängst, deinen Welpen an seine Schlafbox zu gewöhnen, solltest du an etwas Wichtiges denken. Jeder Hund ist anders, und manche nehmen das Kisten-Training besser an als andere.
Es kann manchmal frustrierend sein, aber denk daran, geduldig und konsequent zu sein und lass deinen Hund das Tempo bestimmen. Du möchtest, dass seine Kiste ein positiver Raum ist, in dem er sich sicher und ruhig fühlt, und es sollte für ihn niemals stressig sein, dort hineinzugehen!
1. Stelle die Kiste auf
Wenn du mit dem Boxen-Training beginnst, ist das allererste, was du natürlich tun musst, die Kiste aufzustellen. Stelle sie an einen belebten Ort auf, wo er sich immer noch als Teil des Geschehens fühlen kann.
Mach seine Kiste einladend und bequem, indem du ein schönes, kuscheliges Bett oder eine Decke hineinlegst. Wenn er bereits ein Lieblingsbett oder eine Lieblingsdecke hat, hilft ihm etwas, mit dem er bereits vertraut ist und das er liebt, noch schneller positive Assoziationen mit der Kiste zu entwickeln!
2. Ermutige deinen Hund dazu, die Kiste zu untersuchen
Wenn du sie einmal aufgebaut hast, könnte dein Hund neugierig darauf sein. Ermutige ihn dazu, die Box zu erforschen, und lobe ihn, wenn er es tut.
Um ihn zu ermutigen und dafür zu sorgen, dass er sich in seiner neuen Kiste wohl fühlt, kannst du ein paar Leckerlis hineinwerfen. Benutze ein verbales Stichwort wie “Geh in die Box!”, während du die Leckerlis hinein wirfst. Auf diese Weise musst du, sobald er es verstanden hat, nur noch “Geh in die Box” sagen, um ihn in seine Kiste zu schicken.
3. Belohne gutes und ruhiges Verhalten
Lass positive Assoziationen entstehen, indem du ihn in seiner Box fütterst. Wenn er sich damit wohler fühlt, gib ihm ein Leckerli oder ein Spielzeug, während er drinnen ist und schliesse die Tür für eine Sekunde.
Wenn es ihm dabei gut geht, kannst du die Zeit, die er bei geschlossener Tür drin ist, verlängern. Belohne sein gutes Benehmen, indem du ihm Leckerchen gibst, während er in der Kiste sitzt oder ruhig liegt.
Um deinen Hund davon abzuhalten, in seiner Kiste Lärm zu machen, solltest du die Tür nur öffnen, wenn er ruhig ist.
Wenn es deinem Hund bei geschlossener Tür gut geht, gehe ein paar Schritte von seiner Box weg. Während er sich daran gewöhnt, dass du weggehst, versuche langsam ausser Sichtweite zu gehen. Bleibe zunächst nur für ein paar Sekunden ausser Sichtweite, wobei du auch da langsam die Zeit erhöhst, in der er dich nicht sehen kann.
Mit Übung, Geduld und Konsequenz wird dein Hund mit der Zeit lernen, dass seine Kiste ein sicherer Ort ist, an dem er sich entspannen kann.
Für weitere Informationen über das Kisten-Training und einen tieferen Einblick in den Prozess, lies diesen Artikel über Kisten-Training!
Wie man einen Welpen nachts an seine Schlafbox gewöhnen kann
Deinen Hund tagsüber an seine Box zu gewöhnen, während du wach bist, ist eine Sache. Aber vielleicht ist es etwas ganz anderes, wenn es Nacht ist.
Am besten fängst du nachts mit dem Kisten-Training deines Welpen an, indem du ihn tagsüber auch schon trainiert hast. Auf diese Weise hat er, wenn er in sein Bett geht, bereits positive Assoziationen mit seiner Kiste.
Zu Beginn solltest du seine Kiste in deinem Zimmer aufstellen, damit er dich sehen kann. Auf diese Weise erlebt er keine Trennungsangst gleich nach dem Schlafengehen.
Denk auch daran, dass du, je nachdem, wie alt dein Welpe ist, wahrscheinlich einige Toilettenpausen während der Nacht einplanen musst. Als allgemeine Regel gilt, dass dein Welpe seine Blase für sein Alter in Monaten plus eins halten kann. Das bedeutet, dass ein 8 Wochen alter Welpe seine Blase normalerweise 3 Stunden lang halten kann.
Es ist wichtig, dass du derjenige bist, der deinen Welpen aufweckt, und nicht umgekehrt. Du willst nicht, dass dein Welpe denkt, dass er dich kontrolliert, egal ob er in seiner Kiste ist oder nicht!
Denk auch daran, ihn mindestens eine Stunde vor dem Schlafengehen nicht mehr zu füttern und ihm auch kein Wasser zu geben. Hilf ihm auch, seine überschüssige Energie zu verbrennen, indem du ihn vor dem Schlafengehen ein bisschen spielst oder seine Nase arbeiten lässt.
Am besten führst du auch eine Schlafenszeit-Routine ein. So weiss dein Hund besser, was ihn wann erwartet, was die Ängste, die er während des Trainingsprozesses verspüren könnte, verringert.
Wie lange dauert das Kisten-Training eines Welpen?
Es wäre schön, eine universelle Antwort auf diese Frage zu haben, aber die Wahrheit ist, dass das immer etwas variiert! Jeder Hund ist anders, und einigen fällt es leichter zu lernen, in ihrer Kiste zu sein als anderen.
Abhängig von den bisherigen Erfahrungen deines Hundes mit einer Kiste und seiner Persönlichkeit, kann es ein paar Tage oder Wochen dauern. Wenn du das Gefühl hast, dass er zu lange braucht, mach dir keine Sorgen. Er geht einfach in seinem eigenen Tempo, und du solltest ihn nie in seine Box hineinzwingen.
Sei ruhig, geduldig, konsequent und positiv, egal wie lange das Kisten-Training dauert.
Wann man das Kisten-Training eines Welpen stoppen sollte
Du hast also deinen Welpen trainiert, und alles scheint gut zu laufen… wann hörst du also am besten damit auf?
Wenn du dich fragst, ob es Zeit ist, mit dem Kisten-Training deines Welpen aufzuhören, gibt es ein paar Faktoren, die darauf hinweisen, dass du ihm eine Pause gönnen kannst.
Wenn das Kisten-Training Teil des Stubenrein werdens war, ist eine Möglichkeit zu sagen, dass es in Ordnung ist, mit dem Training aufzuhören, wenn er ein paar Monate lang keine „Pipi-Unfälle“ hatte.
Während des Trainings sind kleine Missgeschicke und Rückschläge vorprogrammiert. Wenn dein Welpe sein Geschäft in seiner Box verrichtet, solltest du ihn nicht bestrafen. Alles, was du tun musst, ist, öfter mit ihm raus zu gehen.
Aber wenn nun längere Zeit alles glatt lief, kannst du mit dem Boxen-Training aufhören.
Ebenso, wenn dein Welpe mit destruktivem Verhalten zu kämpfen hatte, als er ausserhalb seiner Kiste war, aber er diese Zeichen nun nicht mehr zeigt, dann ist das auch ein gutes Zeichen.
Eine andere Sache, für die Kisten-Training super nützlich ist, ist die Arbeit mit Trennungsangst. Wenn dein Hund keine Anzeichen von Trennungsangst mehr zeigt, dann ist es wahrscheinlich sicher, mit dem Kisten-Training aufzuhören.
Kursempfehlung
Jeder frischgebackene Welpenbesitzer wünscht sich, dass sich sein Hund bestmöglich entwickelt. Doch einen Welpen “auf eigene Faust” zu erziehen, kann manchmal ganz schon anstrengend sein. Die Startrampe für Welpen von der Tierärztin Celina del Amo ist ein vielseitiger Videokurs bestehend aus 13 Modulen und über 90 Video-Lektionen.
Hundehalter wünschen sich Unterstützung, mit der sie etwas anfangen können. Der Online-Videokurs punktet durch seine Praxisnähe. Die Kursinhalte sind nicht gestellt, sondern es handelt sich um echte Trainingszenen aus einem Welpenkurs. Im Kurs werden auch Trainingsfehler und Probleme wie beispielsweise Scheueverhalten thematisiert und jeweils direkt die Lösungsansätze präsentiert.
Wichtig: Während der Coronazeit wird der Kurs zum Rabattpreis von 49,- EUR (statt 130 EUR) angeboten. Dieses Sonderangebot kannst du mit einem Gutscheincode nutzen, der auf der Website aufgeführt ist.
Was ist ein guter Kisten-Trainingsplan für einen Welpen?
Okay, jetzt kommen wir zum eigentlichen Thema dieses Artikels: Was ist ein guter Kisten-Trainingsplan um einen Welpen an seine Schlafbox zu gewöhnen?
Warum ist es wichtig, einen Trainingsplan für einen Welpen zu haben?
Ein Kisten-Trainingsplan wird sowohl für dich als auch für deinen Welpen von Vorteil sein. Hunde lieben es, eine Routine im Leben zu haben, weil sie dann wissen, was sie wann zu erwarten haben. Das wiederum hilft ihnen, Selbstvertrauen aufzubauen!
Ein Zeitplan wird auch dir helfen, beim Kisten-Training engagiert zu bleiben! Es bedeutet auch, dass dein Kisten-Training beständig ist, was deinem Hund hilft, sich schneller daran zu gewöhnen.
Beispiel Kisten-Trainingsplan für einen 8 Wochen alten Welpen
Um deinen Welpen tagsüber zu trainieren, muss du ihn in regelmässigen Abständen zu seiner Box bringen. Der Mittagsschlaf deines Welpen ist eine tolle Zeit für ihn, um in seiner Kiste zu sein.
6:00 – 8:00 Uhr: Als erstes lässt du deinen Welpen raus und fütterst ihn. Kurz danach muss er wieder raus, dann kann er mit der Spielzeit etwas Energie verbrennen.
8:00 – 12:00 Uhr: 8 Wochen ist ziemlich früh für das Töpfchentraining, also wirst du in dieser Phase hauptsächlich arbeiten, um Pipi-Unfälle im Haus zu vermeiden. Für den Rest des Morgens wird er abwechselnd ein Nickerchen machen und ca. alle 2 bis 3 Stunden nach draussen gehen müssen.
12:00 Uhr: Zeit für das Mittagessen! Sobald du ihn gefüttert hast, lässt du ihn für eine weitere Toilettenpause raus. Danach etwas Spielzeit oder einfach nur seine Pipi-Pause.
13:00 Uhr – 18:00 Uhr: Zuerst Mittagsschlaf, dann wieder nach draussen.
18:00 – 21:00: Zeit fürs Abendessen! Füttere ihn, geht mit ihm nach draussen und verbringe den Rest des Abends damit, Spielzeit und Nickerchen in seiner Kiste abwechselnd zu wiederholen.
21:00 Uhr: Schlafenszeit. Nachts solltest du daran denken, einen Wecker zu stellen, da dein Welpe nicht in der Lage sein wird, die ganze Nacht seine Blase zu halten. Denke daran, dass du derjenige sein musst, der deinen Welpen aufweckt, wenn du ihn nach draussen bringst. Bleib ganz ruhig und still und bringe ihn gleich wieder in seine Kiste, wenn du drinnen bist.
Beispiel Kisten-Trainingsplan für einen 12 Wochen alten Welpen
Für einen 12 Wochen alten Welpen wird dein Kisten-Trainingsplan ziemlich ähnlich aussehen wie der eines 8 Wochen alten Welpen. Hier ist ein allgemeiner Trainingsplan.
6:00 – 12:00 Uhr: Am Morgen lässt du deinen Welpen sofort raus. Dann fütterst du ihn, lässt ihn wieder raus für eine Töpfchenpause, die du auch mit einem Spaziergang kombinieren kannst. Danach ist Nickerchen-Zeit in seiner Kiste. Er sollte während dieser Zeit nicht aufs Töpfchen gehen müssen.
12:00-18:00 Uhr: Am Nachmittag wiederholst du den gleichen Vorgang. Füttere ihn, geh mit ihm raus und dann Spielzeit und Powernap in seiner Box.
18:00 – 21:00: Abendessen, für eine weitere Pipi-Pause nach draussen gehen, dann bring ihn zurück für ein Nickerchen und ein wenig Spielzeit in seiner Box, bevor es dann endgültig Schlafenszeit ist.
21:00 Uhr: Dein 12 Wochen alter Welpe sollte in der Lage sein, seine Blase während der Nacht mindestens 5 Stunden lang zu halten. Also stell deinen Wecker und denk daran, ihn wieder ruhig in seine Kiste zu bringen, wenn er mit seinem Geschäft fertig ist. Du kannst auch ab und zu eine ganze Nacht von 7 bis 8 Stunden probieren und sehen, ob er es durchhält.
Kisten-Training für einen 8-Wochen alten Welpen
Zu guter Letzt hier noch ein paar Dinge, die man speziell für das Kisten-Training eines 8 Wochen alten Welpen beachten sollte.
Soll mein 8 Wochen alter Welpe die Nacht in einer Box verbringen?
Kisten-Training hat viele Vorteile, unter anderem hilft es beim Töpfchentraining deines Hundes und hilft ihm zu lernen, die Nacht durchzuschlafen. Es wird Arbeit und Geduld erfordern, aber mit der Zeit wird dein Welpe lernen, sich zu beruhigen und einzuschlafen, wenn er in seiner Kiste ist.
Und wenn er in seiner Kiste ist, dann hast du die Gewissheit, dass er nicht irgendwo anders in deinem Haus in Schwierigkeiten gerät. Denk nur an seine Pipi-Pausen, da er nicht in der Lage sein wird, seine Blase die ganze Nacht lang zu halten.
Wenn er am Ende doch einen kleinen Unfall in seiner Kiste hat, was, seien wir ehrlich, höchstwahrscheinlich passieren wird, ist das in Ordnung. Es bedeutet nur, dass du vielleicht die Häufigkeit, der Pipi-Pausen erhöhen musst.
Wie viel Zeit sollte ein 8-Wochen alter Welpe in einer Kiste verbringen?
Als allgemeine Faustregel gilt, dass dein Welpe seine Anzahl Lebensmonate plus 1 in seiner Kiste bleiben kann, bevor er seine Blase entleeren muss. Das bedeutet aber nicht, dass du deinen 8-Wochen alten Welpen alle 3 Stunden herausnehmen und ihn dann wieder in seine Kiste bringen kannst.
Achte darauf, dass du immer abwechselnd eine Kistensitzung von max. 3 Stunden mit Töpfchenpause, Spielzeit, Füttern oder Kuscheln auf dem Sofa machst.
Auf diese Weise kannst du leicht sechs oder sieben 3-stündige Kistensessions auf 24 Stunden verteilen.
Schlussfolgerung
Das Training eines Welpen kann anfangs wie eine monumentale Aufgabe erscheinen. Das gilt vor allem, wenn es deinem Hund schwer fällt, in seine Kiste zu gehen, was bei vielen Hunden der Fall ist!
Aber du wirst sehen, mit Geduld, Konsequenz und positiver Bestärkung kannst du deinen Welpen ganz leicht an seine Schlafbox gewöhnen. Mit der Zeit wird er anfangen, seine Kiste lieben zu lernen. Und, da du weisst, dass er sich so auch nicht anderweitig in Gefahr bringen kann, wirst du es genauso lieben!
Um das Kisten-Training so erfolgreich wie möglich zu gestalten, ist es am besten, einen Zeitplan aufzustellen, wenn du deinen Welpen trainierst. Das hilft ihm, sich an die neue Routine zu gewöhnen, was ihm mehr Selbstvertrauen gibt und es ihm leichter macht, sich zu entspannen.