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Auch die Schweiz hatte einen sehr bekannten und erfolgreichen Vertreter des Kyokushin-Stils: Andy Hug. Geboren 1964 begeisterte er sich zuerst für Fussball, begann aber im Alter von 11 Jahren mit dem Karate. Sein erster Internationaler Erfolg kam 1981, als er die holländische Kyokushin-Meisterschaft gewann. 1983 nahm er das erste mal an der Weltmeisterschaft teil, wo er es bei 80 Teilnehmern unter die ersten 16 schaffte. Erst 1987 nahm er an einer weiteren Weltmeisterschaft teil und schaffte es dort als erster nicht-Japaner in den Final, den er aber verlor.
Er kämpfte weiterhin in Japan und wurde sehr populär. 1992 wechselte er vom Kyokushin-Stil zum Saidokaikan-Stil. Der Saidokaikan-Stil wurde von Kazuyoshi Ishii gegründet und basiert teils auf dem Kyokushin Stil, erlaubt aber auch das Halten des Gegners. Damit komplettierte er auch den Schritt vom Amateur zum Profi. Kazuyoshi Ishii war es auch, der 1993 die K-1-Organisation gründete. Beim K-1 treten zahlreiche Gegner aus verschiedenen Stilrichtungen und Kampfsportarten gegeneinander an. Hier erlebte Andy Hug seine grössten Erfolge. Er konnte diverse K-1-Wettbewerbe gewinnen und 1996 wurde er gar K-1 Grand-Prix-Champion. In der Schweiz eher unbekannt, war er vor allem in Japan ein gefeierter Star. Er war sehr bekannt für seinen Axe-Kick und für seine physische Präsenz sowie taktische Cleverness. Sein letzter Kampf, den er gewann, bestritt er am 7. Juli 2000.
Andy Hug starb viel zu früh im Alter von 35 Jahren am 24. August 2000 an akuter Leukämie.
Quelle: Wikipedia