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Autor: Nicole Jegerlehner
Granges-Paccot Im August 2005 hat die Gesellschaft «Chamblioux-Parc» ein Baugesuch eingereicht: Sie will in Granges-Paccot, gleich an der Grenze zu Freiburg, vier Wohnhäuser mit insgesamt 56 Wohnungen bauen. Nun, fünf Jahre später, hat sie die Baubewilligung erhalten.
Bereits vor Kantonsgericht
Carl-Alex Ridoré, Oberamtmann des Saanebezirks, hat alle Einsprachen – darunter eine der Stadt Freiburg – abgewiesen. Die Einsprecher hätten sich mit den gleichen Argumenten auch gegen die Zonenplanänderung und den Detailbebauungsplan gewehrt, sagt Ridoré den FN. Das Freiburger Kantonsgericht habe alle diese Einsprachen abgelehnt. «Und da im Baubewilligungsverfahren nichts Neues dazugekommen ist, liegt es auf der Hand, die Baubewilligung zu erteilen», sagt Ridoré.
Fünf Jahre für die Erteilung einer Baubewilligung sei eine lange Zeit, sagt Ridoré. Das liege vor allem daran, dass die Einsprecher vor Kantonsgericht gegangen seien.
40 Millionen Franken
Architekt Dominique Rosset will nun so rasch als möglich mit dem Bau beginnen. Im Herbst sollen die Bagger auffahren; eineinhalb Jahre später wird das erste Gebäude einzugsbereit sind, drei Jahre später sollen alle vier Wohnhäuser fertig sein. «Wir bauen eins nach dem andern», sagt Dominique Rosset. 40 Millionen Franken investiert die Gesellschaft «Chamblioux-Parc». Die Wohnungen werden im Stockwerkeigentum verkauft.