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Kinderheim Bediani
Bediani ist ein abgelegens Dorf in Südostgeorgien. Seit mehreren Jahren betreibt dort Zviad Khapava mit seiner Familie ein mit der Dorfschule verbundenes Heim für Kinder und Jugendliche, die in schwierigen Verhältnissen leben müssen. Inzwischen besteht das Heim aus mehreren kleinen Häusern, von denen einige anfangs nur beschränkt bewohnbar waren. Die Vereinigung unterstützte die Renovationsarbeiten, die Khapava zusammen mit Heimbewohnern vornahm, zweimal mit Geldbeträgen. Ausserdem gelangen regelmässig von einem Berner Mitglied der Vereinigung gesammelte Kinderkleider an die Kinder von Bediani.
Krankenpflegeschule des Vereins "Transfiguration Hospiz"
Die Krankenpflegeschule des Vereins Transfiguration Hospiz wurde vor ca. 10 Jahren von Marianna Krayer im Verklärungskloster in der Altstadt von Tbilisi zusammen mit dessen Äbtissin Deda Mariam aufgebaut. Seit 2008 haben bis jetzt mehr als 40 Absolventinnen die staatlich anerkannte, zweijährige Ausbildung erfolgreich mit einem Diplom abgeschlossen. Im Mai 2015 hat an der Schule ein Ausbildungskurs mit der anthroposophischen Krankenpflegerin Therese Beeri stattgefunden. Die Vereinigung, die seit langem mit dem Verein Transfiguration Monastery zusammenarbeitet, übernahm die Reisekosten der Referentin und die Materialkosten für den Kurs.
Festival der Zeitgenössischen Musik Close Encounters
Das Festival Close Encounters hat bereits dreimal in Tbilissi stattgefunden. Zu den ständigen Teilnehmern und Initianten des Festivals ist die in Zürich tätige georgische Pianistin Tamriko Kordzaia. Die Vereinigung unterstützt das Festival regelmässig.
Aufenthalt von Gabriel Margiani in der Gemeinschaft Themi in Kakhetien
Im August 2014 ist Gabriel Margiani, ein in der Schweiz lebender junger Mann, Sohn eines Georgiers und einer Deutschen, nach der Matur mit Unterstützung der Vereinigung für ein Jahr nach Georgien gefahren, um in der Gemeinschaft Themi in Kakhetien zu arbeiten. Die Gemeinschaft Themi kümmert sich um Weisen- und behinderte Kinder und bedürftige Kleinfamilien.
Das Gastschülerprojekt des Vereins "Ertad"
Mirjam Wenger, inzwischen Mitglied des Vorstands der Vereinigung, hat in Jvari nahe der megrelisch-abchasischen Grenze in einem Projekt des Deutschen Volkshochschulverbandes mitgemacht. Sie erteilte Kindern des Ortes sowie Kindern von intern aus Abchasien Vertriebenen Englischunterricht. Aus dieser Tätigkeit ist eine eigene Initiative erwachsen, für die sie den Trägerverein Namens „Ertad“ (Gemeinsam) gegründet hat. Dessen Ziel, Schülern aus einer eher abgelegenen Gegend Georgiens einen Bildungsaufenthalt in der Schweiz und umgekehrt Schweizer Mittelschülern einen Aufenthalt in Georgien zu ermöglichen hat sogleich die Unterstützung des Vorstands der Vereinigung gefunden.
Georgisch-Schweizerische Koproduktion mit dem Musikprojekt Brahms Requiem
Am 24. April 2015 kam es zu einem von der Vereinigung unterstützten georgisch-schweizerischen Musikprojekt. Der Georgische Staatschor, geleitet von Artschil Uschweridze, brachte zusammen mit dem Klavierduo Fueter-Kagawa und den Schweizer Sängern Niklaus Kost und Jeannine Hirzel das Deutsche Requiem von Johannes Brahms zur Aufführung.