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Wenn eine medizinische Fachperson bei Ihnen einen Eisenmangel festgestellt hat, wird sie mit Ihnen gemeinsam die optimale Therapie auswählen.
Ernährungsumstellung
Ein leichter Eisenmangel kann mit einer Umstellung oder Anpassung der Ernährung behoben werden, vor allem dann, wenn keine Störung der Eisenaufnahme im Verdauungstrakt und keine chronische Erkrankung vorliegt. Häufig wird der Eisenmangel aber erst zu einem späten Zeitpunkt erkannt, sodass die Ernährungsumstellung allein vielfach nicht mehr ausreicht, um gegenzusteuern.
Eisentherapie zum Schlucken
Nach der Diagnose eines Eisenmangels ist, wenn keine triftigen Gründe dagegen sprechen, der erste Therapieansatz eine Behandlung mit Eisentabletten, -kapseln oder -säften, eine sogenannte orale Eisentherapie. Diese Präparate können den erhöhten Eisenbedarf abdecken, sollten aber über mehrere Wochen bis Monate eingenommen werden, um leere Eisenspeicher wieder aufzufüllen.
Intravenöse Eisentherapie
Die Gabe von Eisenpräparaten direkt in eine Vene ist auch eine Möglichkeit, die leeren Eisendepots wieder zu füllen, wenn eine orale Therapie nicht wirkt oder nicht möglich ist. Die medizinische Fachperson wird entscheiden, ob eine intravenöse Verabreichung in einem bestimmten Fall Sinn macht.
Was ist bei der Therapie zu beachten?
Neben der optimalen Eisendosis gilt es vor allem, die Ursachen des Eisenmangels abzuklären. Es kann eine Grunderkrankung vorliegen, die unbedingt mitbehandelt werden muss.
Eventuell muss nach der Eisentherapie eine Nachkontrolle gemacht werden, um den Erfolg der Therapie zu bewerten. Darauf basierend kann eine medizinische Fachperson über die weiteren Therapieschritte entscheiden. In vielen Fällen (wenn keine chronische Grunderkrankung vorliegt), kommt man mit einem Therapiezyklus für längere Zeit aus.