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Hotel-Gäste profitieren in der Ferienregion Engadin St. Moritz von unschlagbaren Skipass-Preisen: Mit der zweiten aufeinanderfolgenden Übernachtung im selben Hotel erhalten sie den Skipass für 25 Franken pro Person und Tag während der gesamten Aufenthaltsdauer.
Olympische Stätten
St. Moritz gilt als Wiege des Wintertourismus in den Bergen (1864) und des modernen Wintersports (1885). Und: Hier fanden 1928 und 1948 die einzigen Olympischen Spiele der Schweiz statt. Davon zeugen noch folgende Olympische Stätten:
Olympiaschanze St. Moritz
Die 90-Meter-Schanze wurde 1926 auf die Olympischen Winterspiele 1928 hin gebaut. Bis vor wenigen Jahren fanden darauf nationale und internationale Wettkämpfe statt, heute wird sie mehrheitlich als Trainingsschanze verwendet.
Ca. 2 Autominuten vom Eingang von St. Moritz Bad, beim Lej Marsch.
Olympia Bob Run St. Moritz-Celerina
Der 1612 Meter lange Eiskanal von St. Moritz nach Celerina ist die einzige Natureis-Bobbahn der Welt. Von Ende Dezember bis Anfang März finden täglich nationale und internationale Wettbewerbe (über 30 Bob-WMs) oder Trainings- und Taxifahrten statt.
St. Moritz Dorf, nähe Kulm Hotel.
Olympiastadion
Das Olympiastadion der Olympischen Spiele 1928 und 1948. Der Möbeldesigner Rolf Sachs, ein mit St. Moritz eng verbundener Sport- und Kulturfreund, hat das seit zwei Jahrzehnten nicht mehr genutzte Gebäude restauriert und zu einem Wohnhaus gemacht.
St. Moritz Dorf, hinter Carlton Hotel.
II. Olympische Winterspiele 1928
Nach dem Erfolg der "Internationalen Wintersportwoche" 1924 in Chamonix, die erst im Nachhinein als I. Olympische Winterspiele deklariert wurden, bewarb sich St. Moritz bereits am 28. Januar 1925 um die Spiele von 1928. Am 7. Mai 1926 war es soweit: Das Olympische Komitee übertrug die Winterspiele 1928 an St. Moritz. Die Begeisterung war riesig, denn St. Moritz wollte den Beweis erbringen, dass das Interesse an Wintersport wirklich enorm war und zudem träumte man vom grossen Geschäft. Allerdings waren auch noch einige Investitionen nötig und so wurde sofort mit den Vorbereitungen begonnen. So musste beispielsweise die Olympiaschanze und das Gebäude des Eisstadions gebaut und der Bahnhof umgebaut werden.
Am 11. Februar 1928 wurden die II. Olympischen Winterspiele (die ersten eigenständigen Spiele) im Hauptzentrum der Spiele, dem Eisstadion Badrutts Park in St. Moritz Dorf, vom damaligen Bundespräsidenten Edmund Schulthess offiziell eröffnet. 464 Athleten aus 25 Nationen waren bereit, sich in den nächsten 9 Tagen in 6 Sportarten zu messen und um die begehrten Medaillen zu kämpfen. Auf dem Programm standen Bobsport, Skeleton, Eiskunstlauf, Eisschnelllauf, Ski nordisch und Eishockey. 330 Journalisten aus 27 Ländern waren akkreditiert, um von den Spielen zu berichten. Darunter war erstmals auch ein Rundfunkjournalist.
Trotz des etwas unter den Erwartungen gebliebenen Zuschaueransturms waren die Olympischen Winterspiele 1928 in St. Moritz ein voller Erfolg. St. Moritz hatte sich als Wintersportort noch weiter etabliert und für den Wintersport im Allgemeinen, der damals noch nicht so populär war, stellten die Spiele eine wertvolle und wichtige Präsentationsplattform dar.
V. Olympische Winterspiele 1948
Nachdem die Olympischen Winterspiele von 1940 in Sapporo und 1944 in Cortina d'Ampezzo dem 2. Weltkrieg zum Opfer gefallen waren, war es 1948 wieder an St. Moritz die V. Olympischen Winterspiele zu organisieren. Nach den dunklen Kriegsjahren war die neutrale Schweiz eigentlich dazu prädestiniert, diesen Anlass erneut durchzuführen. Die Infrastruktur war nach 1928 glücklicherweise vorhanden und musste nur noch in Ordnung gebracht werden.
Mit vielen freiwilligen Helfern und dem kleinstmöglichen administrativen Aufwand wurden die Spiele organisiert. Am 30. Januar eröffnete Bundespräsident Enrico Celio im Olympiastadion offiziell die V. Olympischen Winterspiele. 28 Nationen mit insgesamt 669 Athleten waren angereist, um im sportlichen Wettkampf um die begehrten Medaillen zu kämpfen. Deutschland und Japan hingegen waren von den Nachkriegsspielen ausgeschlossen. Auf dem Programm standen 7 Sportarten (seit 1936 auch Ski Alpin) mit insgesamt 22 Wettbewerben.
Infolge der Wetterkapriolen waren die Zuschauerzahlen nicht überwältigend. Dennoch waren auch diese Winterspiele ein Erfolg auf der ganzen Linie. Schliesslich hatten viele Sportler ihr Land infolge des Krieges schon lange nicht mehr beziehungsweise noch nie verlassen, geschweige denn sich in einem internationalen Wettkampf gemessen. In St. Moritz fand somit gewissermassen ein Neubeginn statt, und dies nicht nur für die Sportler, sondern für die ganze Welt.