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SCHWEIZERISCHE
NORDOSTBAHN
Fluelen 15 Oct. 1863.
Hochgeachteter Herr Präsident!
Ich beehre mich, Sie zu benachrichtigen, daß ich gestern früh mit den Herren Gyger und Horlacher hier eingetroffen bin. Herr Stocks folgte Nachmittags. Ich habe mein ambulantes Bureau im Adler aufgeschlagen. Herr Horlacher und Hr. Stocks sind in voller Thätigkeit. Herr Gyger mußte nach Zürich zurückkehren, da es sich fand, daß seine Instrumente nicht vollständig sind, und er selbst seiner Aufgabe nicht gehörig gewachsen ist. Ich habe ihm empfohlen nicht ohne gehörig in den Stand gesetzt zu sein zurück zu kehren. Eine Vervollständigung der Horizental-Curven für meine obere Linie links der Reuß von Amsteg bis gegen Wasen ist unerläßlich; sonst werden nirgends derlei Ergänzungen nöthig werden – soweit ich wenigstens bis jetzt die Sache überschaue.
Mit Herrn Landammann Müller habe ich mich wegen seines weiteren Beistandes in Angelegenheiten der Lawinen und Schuttstürze pp in Verbindung gesetzt, und ihn auch | um eine Empfehlung an einen kundigen Ingenieur auf der Südseite ersucht. Da ich hoffe, mein Bureau heute Abend oder morgen früh nach Amsteg verschieben zu können, so habe ich ihn ersucht, hievon auch Herrn Reg.Rath Zingg Kenntniß zu geben. Über Herrn Pressel bin ich noch ohne Nachricht.
Mit der erneuerten Versicherung meiner ausgezeichnetsten Hochachtung verharre ich, Herr Präsident,
Ihr
ergebenster
A Beckh.