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Zurzeit lasse sich nicht nachweisen, dass Länder mit einem erhöhten Mindestrentenalter in der Invalidenversicherung bei der beruflichen Eingliederung erfolgreicher sind, meint das BSV in einer Mitteilung zu einem von ihm in Auftrag gegebenen Forschungsberichts. Dies sei eines der Resultate des Vergleichs rentenvermeidender Reformen in fünf europäischen Ländern.
Die Ergebnisse würden hingegen das Ziel der Revision «Weiterentwicklung der IV» stützen: Je jünger eine Person ist, desto intensiver müssten die Anstrengungen sein, um sie einzugliedern. Der Forschungsbericht zeige zudem die Übereinstimmung der grundsätzlichen Reformziele in den Vergleichsländern und in der Schweiz auf. Die koordinierte Eingliederung werde vorangetrieben, um gleichzeitig Renten nur wenn wirklich notwendig und so spät als möglich zuzusprechen.