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Creatine HCl
Creatin HCl ist die Kurzform für Creatin Hydrochlorid. Wie der Name bereits vermuten lässt, handelt es sich dabei um keine grosse Zauberei, sondern lediglich um die Kombination einer Hydrochlorid-Gruppe mit einem Creatin-Molekül. Das entstehende Salz soll im Vergleich zum herkömmlichen Monohydrat vor allem einen Effekt haben: es soll für eine bessere Löslichkeit und somit eine effektivere Resorption sorgen. Als Resultat versprechen die Hersteller, dass eine geringe Menge des Supplements genügt, um die gleiche Wirkung einer wesentlich höheren Monoydrat-Dosierung zu erreichen. Doch ist diesen Worten Glaube zu schenken oder handelt es sich dabei um leere Marketingphrasen?
Creatin HCl wird innerhalb von 10-25 Minuten im Blutkreislauf aufgenommen. Das Supplement bleibt im Körper stabil, was bedeutet, dass es sich auch nicht in einem übersäuerten oder alkalischen Zustand verändert.
Creatin HCl besitzt eine hohe Wasserlöslichkeit und soll über die beste Bioverfügbarkeit aller Kreatin-Supplements verfügen. Der Körper kann das Creatin HCl vollständig in den Blutkreislauf integrieren, ohne dass das Supplement vorab seine Wirkung verliert. Ferner reicht aufgrund dieser Eigenschaften eine wesentliche geringere Dosis von Creatin HCl für denselben muskelaufbauenden Effekt wie zum Beispiel durch Creatin Monohydrat.
Creatin HCl ist gegenüber dem Creatin Monohydrat insgesamt 59 mal wasserlöslicher, was zur Folge hat, dass das Supplement schneller vom Blutkreislauf aufgenommen werden kann.
Creatin HCl verursacht laut Herstellern keine unschönen Wasserspeicherungen unter der Haut, sondern soll nur das Muskelzellvolumen mit Wasser vergrössern, was besonders für einen raschen Muskelaufbau vorteilhaft ist.