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Wie Sie Ihren Rasen im Herbst vorsorglich vertikutieren und kalken
Der Herbst zieht ein ins Schweizer Land und färbt die Blätter bunt. Doch wie sieht es mit dem Rasen aus? Übersteht er den kalten Winter gesund? Falls die Grasdichte im Laufe des Sommers ab- und der Moos- und Unkrautbefall zugenommen hat, ist es Zeit, den Rasen zu vertikutieren und zu kalken.
Den Rasen vertikutieren
Das Vertikutieren erfolgt nach dem Rasenmähen und bezeichnet das Entfernen von Moos, Unkraut und Rasenfilz. Das zum Rasen vertikutieren empfohlene Werkzeug (Vertikutierer) schneidet durch eine Walze mit rotierenden Messern in die Grasnarben bis zu einer Tiefe von etwa drei Millimetern. Dies lockert den Boden auf und befreit den Rasen von unerwünschtem Bewuchs, womit die Wasser- und Nährstoffaufnahme und somit das Rasenwachstum (vor dem Rasen kalken) optimiert wird. Falls kein Vertikutierer zur Verfügung steht, genügt auch der gründliche Einsatz eines gewöhnlichen Rechens, um den Rasen zu vertikutieren.
Den Rasen kalken
Vor allem saurer Boden benötigt Kalk, der dem Rasen Gutes tut und dem Moos den Garaus macht. Die meisten Rasenflächen wachsen auf saurem Boden, was sich prinzipiell durch das säureliebende Moos und genauer durch einen pH-Wert-Test feststellen lässt. (Ein untrügliches Indiz für einen zu hohen, sprich basischen Boden ist reichlich wachsender Klee – in diesem Fall wirkt Rasen kalken eher schädlich.)
Für das optimale Wachstum des Rasens gilt je nach Beschaffenheit des Bodens ein pH-Wert zwischen 5,3 und 7,0. Ist dieser zu niedrig und der Boden somit übersäuert, fördert das den Mooswuchs, während der Rasen nur schlecht gedeiht. Den Rasen kalken Sie am besten mit Kalkpulver aus dem Gartencenter, wobei dies unmittelbar nach dem Rasen vertikutieren erfolgen sollte.
Nach dem Rasen kalken gönnen Sie ihm ein paar Tage Erholung, um ihn abschliessend zu düngen, bevor er in den “wohlverdienten Winterschlaf fällt“.