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Chinas oberster Preiswächter wehrt sich gegen den Vorwurf, ausländische Konzerne wie Volkswagen und Microsoft zu benachteiligen. «Solche Anschuldigungen sind ohne Grundlage», sagte Xu Kunlin, Generaldirektor der Preisaufsicht und des Anti-Monopol-Büros in der Nationalen Entwicklungs- und Reformkommission NDRC, der amtlichen Zeitung «China Daily».
«Einige der Monopol-Ermittlungen der NDRC schliessen multinationale Konzerne aus dem Ausland ein, das bedeutet aber nicht, was wir auf sie abzielen.» Manche allerdings hätten ihre Geschäftspraktiken noch nicht in Einklang mit dem Kartellgesetz gebracht.
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Ausländische Firmen im Visier?
Xu wies Protektionismusvorwürfe entschieden zurück. Seine Behörde gehe gegen ausländische Firmen genauso vor wie gegen einheimische. Sie verfolge auch Fälle von chinesischen Staats- und Privatunternehmen, sagte Xu. Er widersprach damit etwa der EU-Handelskammer, die jüngst eine Ungleichbehandlung beklagt hatte.
Die NDRC wirft ausländischen Fahrzeugbauern und Zulieferern vor, zu viel Geld für neue Autos, Ersatzteile und Werkstatt-Service zu verlangen. Zudem hatten die chinesischen Behörden zuletzt die Korruptionsermittlungen gegen den Volkswagen-Partner FAW ausgeweitet. Auch Microsoft wird in der Volksrepublik vorgeworfen, gegen Anti-Monopol-Gesetze zu verstossen.
(sda/gku/dbe)