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Verdunstung: Wenn wir heiss haben, beginnen wir zu schwitzen. Unser Körper versucht damit, die angestaute Wärme loszuwerden. Dies geschieht über die Poren unserer Haut. Das gelingt besser, wenn Wind auf die verschwitzte Haut trifft. So verdampft mehr Feuchtigkeit, was dem Körper Wärme entzieht. Empfindung: Mit einem Fächer bringen wir die uns umgebende Luft in Bewegung. Sie ist nicht kälter, es erscheint uns aber so.Durch die Fächerbewegung wird frische Luft zugeführt und die aufgestaute, warme Luft über unserer Haut abtransportiert. Wir haben lediglich das Empfinden, dass es kühler wird. Benutzung: Schon die alten Ägypter wussten Fächer zu schätzen. Sie liessen sich von ihren Dienern mit grossen Wedeln Luft zufächeln und sich dadurch Abkühlung verschaf-fen. In Europa traten Handfächer erst im 16.Jahr-hundert bis zu Beginn des 20.Jahrhunderts in Erscheinung. Man begann, sie prachtvoll zu bemalen, zu schnitzen und zu verzieren. Ausstattung: Zunächst bildete man historische Motive ab. Später wurden sie zu einem wichtigen, teils kostbarem, modischen Accessoire. Handfächer wurden aus Pergament, Schwanenhaut, edlem Holz oder auch aus Elfenbein hergestellt. Ausser beim Flamenco haben sie heutzutage nur noch in Asien grosse Tradition.