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Dieser Fall sei etwas speziell, sagte die Energiedirektorin Carmelia Maissen (Mitte) im Gespräch mit der Nachrichtenagentur Keystone-SDA am Donnerstag. Das Kraftwerk Tiefencastel West sei eingebettet in eine Gruppe von anderen Kraftwerken. Diese hätten alle noch Konzessionen bis 2050, weshalb man nun dem EWZ für diesen «kurzen Zeitraum» die Konzession erneuert habe. Danach wolle man den Heimfall prüfen.
Im Zuge der Wasserkraftstrategie, die das Bündner Parlament im Februar 2022 beschlossen hatte, will der Kanton Graubünden bis 2050 die Beteiligung der öffentlichen Hand an Wasserkraftwerken auf bis zu 80 Prozent erhöhen. Dies soll mit Heimfällen gelingen. Das bedeutet, dass Kraftwerke nach Ablauf der Konzessionsdauer an das Gemeinwesen zurückgehen. Danach sollen die Werke unter neu ausgehandelten Bedingungen wieder konzessioniert werden mit dem Kanton und den Gemeinden als Mehrheitsaktionären.