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Der Schweizerische Israelitische Gemeindebund (SIG) hofft, dass der neu gewählte israelische Ministerpräsident Ariel Sharon wie angekündigt die Friedensverhandlungen mit den Palästinensern weiterführt.
In einer am Mittwoch (07.02.) veröffentlichten Mitteilung schrieb der SIG, die Organisation hoffe, dass die Verhandlungen "zum Abschluss eines gerechten und dauerhaften Friedens für Israel und seine Nachbarn führen werden".
Der Präsident des SIG, Alfred Donath, zeigte sich in einem Gespräch im Westschweizer Radio sogar zuversichtlich. Bisher seien es in Israel immer die Rechten gewesen, die im Friedensprozess die wichtigsten Fortschritte erzielt hätten. Er erinnerte dabei an Menachem Begin, der den Friedensvertrag mit Ägypten abgeschlossen hat.
Die Gesellschaft Schweiz-Israel (GSI) schrieb am Mittwoch, der souveräne Entscheid des israelischen Volkes sei zu respektieren. Laut der GSI werden die nächsten Wochen entscheidend sein für den Friedensprozess und es werde sich zeigen, ob die neue Regierung den Friedensdialog absichern könne.
Die Entwicklungen in der Region seit Ausbruch der neuen Unruhen im Herbst habe die GSI besorgt verfolgt. Die GSI machte deutlich, dass sie die unter dem abgewählten Regierungschef Ehud Barak erzielten Fortschritte als Grundlage für die Fortsetzung der Nahost- Gespräche betrachtet. Scharon hatte vor der Wahl dagegen angekündigt, zahlreiche Zugeständnisse Baraks zurückzunehmen.
swissinfo und Agenturen