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Buchs
Wuchs: dicht kompakt in einer dunkelgrünen, bisweilen glänzenden Farbe. Blatt ist eiförmig, manchmal schmal, sonst breit rundlich, spitz, im Mai hellgrün mit leichtem hellblauen Schimmer und glanzlos; im Schatten glänzt es nach der Reife dunkelgrün; unter Sonne und Hitze bläulich dunkel ohne Glanz; Blätter auf Trieben mit Blütenansätzen sind schmaler, stehen weiter vom Zweig ab und sind heller. Schnitt verhindert Blütenansatz. hervorragend geeignet für eine Einzelstellung als ungeschnittenes und geschnittenes Exemplar. Basis für glatte Hecken in vielen repräsentativen Gärten und Parkanlagen. konkurrenzlos im Figurenschnitt.
Die wahre Herkunft des Buchsbaumes ist nicht bekannt. Der Name Buxus wurde ihm von den Römern gegeben. Schon damals wurde er als Heckenpflanze gezogen.
Buxus wurde früher häufig in der Medizin verwendet, gegen vielerlei Krankheiten.
Nach Europa kam der Buxus mit der Gründung der Klöster, ebenso sein Name. Daher ist der Name für Buchsbaum in allen europäischen Sprachen fast gleich, eine Seltenheit in der Pflanzenwelt.
Der Buchsbaum besitzt ein sehr hartes und schweres Holz, das früher zum Gravieren und für Drechselarbeiten Verwendung fand. In katholischen Gegenden werden am Palmsonntag die Kreuze mit geweihten Zweigen des Buchsbaumes geschmückt.
Buchs