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So lautet ein Artikel im April Heft von Sterne und Weltraum. Es geht um den Quasar OJ 287, den ich auch in meiner Jahresvorschau 2016 zum Thema gewählt habe. Bereits am 5. Dezember hat der Quasar seinen vorhergesagten Ausbruch erlebt, ausgelöst durch den Durchstoss des kleineren Schwarzen Lochs durch die Akkretionsscheibe um das grössere Schwarze Loch in einem Doppelsystem. Eine Akkretionsscheibe um ein Schwarzes Loch transportiert Materie durch Reibung und magnetische Kräfte bis hin zur letzten marginal stabilen Kreisbahn und von dort durch den Ereignishorizont. Die dabei frei werdende Gravitationsenergie wird in elektromagnetische Strahlung d.h. Licht umgesetzt. Die Existenz des Doppelsystems kann somit als gesicherte Erkenntnis betrachtet werden. Besonders interessant: da sich die Apsidenlinie der Bahn des kleineren Schwarzen Lochs wegen der relativistischen Bahnkorrekturen dreht, liegt die Hauptachse der Umlaufbahn des kleinen Schwarzen Lochs zur Zeit fast parallel zur Akkretionsscheibe des grossen Schwarzen Lochs. Dadurch sollte es bereits im Juli 2019 und Juli 2022 zu weiteren Durchstössen kommen, bevor das System im Jahr 2030 zum normalen 12-jährigen Rhythmus zurückfindet. Es bleibt also spannend und vielleicht gelingt auch dem einen oder anderen Amateurastronomen eine Beobachtung dieses interessanten Systems.