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Projektbeschrieb
Ørestad City - Spiele in der Peripherie
Anfang der Neunziger Jahre erkannte die Stadtverwaltung Kopenhagens, dass die zunehmende Suburbanisierung durch Einfamilienhaussiedlungen auf der eher landwirtschaftlich geprägten Insel Amager für die Zukunft Kopenhagens nur wenig zuträglich sein wird. So wurde beschlossen, auf einem ehemaligen militärischen Übungsgelände die fünf Kilometer lange Bandstadt Ørestad zu entwickeln. Über 20`000 Menschen sollen hier in Zukunft leben, bis 80`000 hier arbeiten. Dazu entsteht eine komplexe Infrastruktur mit Einkaufszentren, Schulen und Universitäten, Museen, Grünanlagen und Metrolinien. Erst in etwa 20 Jahren wird der Gesamtplan komplett umgesetzt sein. Heute sind viele Brachen noch unberührt und neue Strassen führen ins Leere.
Wie werden sich die heutigen Leerräume strukturell und ästhetisch verändern? -Wie lässt sich das Phänomen einer Stadtwerdung sichtbar machen?
Mich interessiert in dieser städtebaulichen Situation der Prozess der Transformation, die unentschiedenen Momente zwischen Fiktion und neu gebauten Wirklichkeiten.