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Die Geschichte hört sich an wie ein Roman, ist aber wahr. Sie handelt vom Churer Pfarrerssohn Andreas Walser (1908-1930), der in die Kunst- und Sehnsuchtsmetropole der damaligen Zeit zog, um Künstler und «ganz französisch» zu werden – Paris. Walser war hochbegabt, hypersensibel, morphiumsüchtig und Liebling des Pariser Kunstbetriebs. In Davos lebte zur gleichen Zeit Ernst Ludwig Kirchner. Seit 1927 schickte Walser dem bedeutenden deutschen Expressionisten Briefe mit Fotos eigener Arbeiten. Kirchner erkannte Walsers Begabung auf Anhieb und antwortete ihm: «Sie sind der erste Schweizer, den ich kenne, der wirklich das neue Sehen, das in der Kunst heute lebt, ahnt.» Graziella Rossi und Helmut Vogel tragen Teile des sich daraus ergebenen Breifwechsels vor, begleitet von unzähligen Zeichnungen und Skizzen Walsers.
Theater mit Musik
Graziella Rossi, Eriko Kagawa, Daniel Fueter, Peter Schweiger