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https://www.hausdoc.com/medizin-blog/das-wichtigste-vitamin.html...
Vitamin D3 hat keinerlei Wirkung im Körper. Sie muss zuerst in in der Leber in eine Speicherform Calcidiol und dann in ein aktives Hormon Calcitriol in alle Körperzellen (am meistens in den Nieren) umgewandelt werden. Das Vitamin D3 gelangt also aus der Nahrung oder Haut in das Blut und wird dort an das Vitamin-D-bindende Protein (DBP) gebunden zur Leber transportiert. In der Leber wird das Vitamin D3 hydroxyliert und zu 25(OH)Vitamin D3 (Calcidiol) umgewandelt. Calcidiol ist eine Speicherform des Vitamin D3. Über die Messung des Blutspiegels Vitamin D(25OH) läßt sich am besten die Vitamin-D-Versorgung beurteilen. Aus der Leber wird an die DBP-gebundene 25(OH)-Vitamin D3 in die Nieren transportiert und in ein aktives Hormon, 1,25-Dihydroxycholecalcalferol (Calcitriol) umgewandelt. Erst das Calcitriol bindet an die Vitamin-D-Rezeptoren in allen Zellmembranen und Zellkernen (VDR) und ist an der Funktion von über 3000 menschlichen Genen beteiligt.
Menschen mit chronischer Niereninsuffizienz oder ohne Nieren können das Calcidiol in das Calcitriol schlechter oder gar nicht umwandeln und müssen deshalb ständig die aktive Form von Vitamin D3 (Calcitriol) und nicht Vitamin D3 (Cholecalciferol) substituieren. Weil das substituierte Vitamin D3 bei Nierenerkankungen schlechter oder gar nicht umgewandelt werden kann, kann es bei diesen Patienten unter Substitution von Vitamin D3 zu einer Überdosierung kommen. Auf die Umwandlung von Calcidiol in Calcitriol in den Nieren haben Einfluß unter anderem Spiegel von Calcium, Parathormon, Phosphat, Östrogen, Cortisol, Calcitonin, Somoatotropin und Prolactin. Deshalb auch führt Vitamin-D-Mangel zur Störungen der Organe die diese Hormone produzieren(Schilddrüse, Nebenschilddrüsen, Nebennieren, Ovarien, Hypophyse).
Es gibt auch Vitamin D2 (Ergocalciferol), die ähnliche Veränderungen wie Vitamin D3 im Körper erfährt und führt die gleiche Funktion wie Vitamin D3. Ein weiteres Vitamin D1 (Luminsterol) ist ohne klinische Relevanz.
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Vitamin D-Substitution soll immer nach Überprüfung der Blutwerte von Vitamin D und Vitamin A erfolgen. Vitamin A kann man als direktes Vitamin A aus tierischer Nahrung oder als Provitamin A(Carotinoide) aus den pflanzlichen Nahrungsmittel aufnehmen.
Bei Dosierungen über 10.000 IE Vitamin D pro Tag soll immer Vitamin K2 (Mk7) 200mcg und Magnesium 400-500mg eingenommen werden.
Vielleicht liegt es also auch an den Nieren(erkrankukngen), wenn die VD-Einnahme nicht zum Erfolg führt sondern zu Beschwerden?
Welche Nierenwerte sollten dann bestimmt werden, um zu wissen, ob die Nieren ok sind?
Grüsse,
Oregano
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