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Gerüchte-Wirrwarr um «M2»-Chip, neue MacBook Air, Mac mini und Mac Pro sowie «Studio Display Pro»
Nach dem letztwöchigen Apple Event haben sich die Gerüchte rund um künftige Computer und Displays von Apple regelrecht überschlagen.
Analyst Ming-Chi Kuo zufolge wird noch in diesem Jahr ein komplett neues MacBook Air mit neuem Design und einer grösseren Auswahl an Farben eingeführt. Die Massenproduktion soll Ende zweites Kalenderquartal starten, damit das Gerät im dritten Quartal in den Handel kommen kann. Als Herz soll weiterhin ein «M1»-Chip im neuen MacBook Air arbeiten, indes sieht Kuo kein mini-LED-Display im neuen MBA.
Bisher wurde spekuliert, dass schon länger erwartete neue MacBook Air könnte mit einem neuen «M2» lanciert werden.
In die gleiche Kerbe schlägt das Gerüchteportal 9to5Mac, welches erfahren haben will, dass Apple noch in diesem Jahr ein neues MacBook Air (und ein neues 13-Zoll MacBook Pro) mit «M2» vorstellen wird.
9to5Mac will zudem wissen, dass Apple auch für die nächste Mac-mini-Generation auf diesen neuen «M2» setzen wird. Apple arbeite angeblich an zwei Versionen des Mac mini – ein Modell mit einem normalen «M2»-Chip und eines mit einem «M2 Pro»-Chip.
Teils schon ältere Gerüchte zu einem «M2» erwarten übrigens, dass dieser auf dem A15 Bionic basiert (der M1 basiert auf dem A14 Bionic) und wie der A15 über eine CPU mit 8 Cores verfügt. Bei der GPU werden 9 oder 10 Cores erwartet (M1: 7 oder 8 Cores). Zum spekulierten «M2 Pro» erwartet 9to5Mac, dass dieser über eine 12-Core CPU verfügt. Der aktuelle «M1 Pro» hat eine 10-Core CPU und eine 16-Core GPU. Womöglich wird der M2 Pro auch bei der GPU weitere Cores dazu erhalten.
Der Taiwanesischen DigiTimes zufolge werden die kommenden «M2»-Chips auf TSMCs 4-Nanometer-Herstellungsprozess beruhen. Die Chips sollen «später in diesem Jahr» lanciert werden.
Einer weiteren Aussage von Kuo zufolge, sollen sich sowohl Mac Pro wie auch iMac Pro und auch ein neuer Mac mini verspäten. Konkret sei nicht vor nächstem Jahr damit zu rechnen: Kuo erwartet die neuen Macs erst 2023.
Der Mac mini übrigens dürfte sein Äusseres behalten – erwartet Kuo keinen anderen Formfaktor für die nächste Mac-mini-Generation.
Display-Analyst Ross Young berichtet derweil, dass Apple in diesem Monat die Produktion eines 27-Zoll grossen Display-Panels mit mini-LED und «ProMotion» (dynamische Bildwiederholfrequenz bis 120Hz) gestartet haben soll. Young erwartet entsprechend so etwas wie ein «Studio Display Pro» für womöglich im Sommer.
Ming-Chi Kuo sieht das jedoch anders und sagt, Apple werde «aus Kostengründen» in diesem Jahr keine neuen mini-LED-Produkte mehr auf den Markt bringen.
Neben dem ganzen Hin-und-Her zu schon früher oder erst später erscheinenden neuen Macs und Apple-Displays sind in den letzten Tagen auch noch Gerüchte rund um künftige iPhone, iPad Pro und das ewig-spekulierte «Apple Auto» herumgereicht worden.
Ross Young zufolge wird das erwartete Punch-Hole-Design für Face ID heuer auf die Pro-Modelle des kommenden «iPhone 14» beschränkt sein. Ab nächstem Jahr und dem dann erwarteten «iPhone 15» werden dann aber angeblich alle iPhone-Modelle mit dem «löchrigen» Display ausgestattet sein.
Ebenfalls Young will wissen, dass das für irgendwann in diesem Jahr erwartete, aktualisierte 11-Zoll iPad Pro nicht mehr, wie bisher vermutet, mit mini-LED ausgestattet sein wird (wie es das 12.9-Zoll-Modell seit letztem Jahr ist). Das 12.9-Zoll-iPad-Pro «laufe richtig gut», sodass Apple die mini-LED-Technologie nicht mehr in diesem Jahr auch im kleineren Modell bringen müsse.
Kuo schreibt derweil zur nächsten iPhone-Generation, dass deren vier Modelle auf die Namen «iPhone 14» (6.1-Zoll), «iPhone 14 Max» (6.7-Zoll), «iPhone 14 Pro» (6.1-Zoll) und «iPhone 14 Pro Max» (6.7-Zoll) hören werden. Das Mini wird es beim iPhone 14 wie schon länger in der Gerüchteküche vermutet nicht mehr geben.
Ausserdem werden wohl nur die Pro-Modelle den erwarteten neuen «A16»-Chip erhalten und die Nicht-Pro-Modelle auf dem «A15 Bionic» bleiben. Demnach werde Apple ab diesem Jahr die Pro- und Nicht-Pro-Modelle des iPhone nicht nur mehr primär durch Kamera-, Display- und Gehäuse-Spezifikationen, sondern auch durch den Prozessor unterscheiden.