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Das Wallis bietet ideale Voraussetzungen für die Herstellung qualitativ herausragender Weine: viel Sonne, geringer Niederschlag, eine markante Topografie und last but not least ein Know-how, das von Generation zu Generation überliefert, verfeinert und an die sich verändernden Konsumgewohnheiten angepasst wurde. Der Rhône entlang flussaufwärts, zwischen Sion und Sierre, befindet sich an der steil abfallenden Bergflanke die Rebbaugemeinde Flanthey, wo die Winzerfamilie Cordonier heimisch ist. Heute führt Jacques Cordonier das Weingut mit viel Geschick und Weitsicht in zweiter Generation.
Das Wallis produziert rund ein Drittel aller inländischen Weine. Das günstige, sonnenreiche, trockene Klima und die mit jeder Parzelle wechselnde Bodenbeschaffenheit ergeben im Wallis eine riesige Weinauswahl. Dank der «Schutzbarriere» der Alpen hat das Wallis das bei weitem trockenste Klima aller Schweizer Weinbauregionen. Auch der Föhn, der die Reifung der Trauben beschleunigt, ist ein bedeutender klimatischer Faktor. Die grosse Vielfalt der Böden ist durch geologische Verwerfungen, die sich zurückziehenden Gletscher und Schwemmland der Rhône und Bäche der Alpen entstanden. Die Rebberge erstrecken sich von Westen nach Osten über hundert Kilometer auf beiden Seiten der Rhône. Das rechte Ufer bildet den grössten Bereich. Er verläuft mit nach Süden ausgerichteten Hängen durchgehend von den Orten Fully und Chamoson im Westen über Conthey und Sion im Zentralwallis bis nach Salgesch im Osten. Am linken Ufer liegen kleinere Weinberge verstreut zwischen Genfersee, Martigny, Riddes und Siders. Im Oberwallis findet man Weinberge, die tief in die Seitentäler eindringen, und die Rebberge von Visperterminen zählen zu den höchstgelegenen in Europa.