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Das Nauentor-Areal wird zum Wohn- und Arbeitsgebiet
Die beiden Grundeigentümer, die Post und die SBB, planen direkt am Bahnhof Basel SBB drei Neubauten sowie einen Sockelbau. Projektiert ist ein attraktiver Ort für Wohnen, Arbeiten und Dienstleistungsgewerbe.
Wo sich heute das Postbetriebsgebäude an zentraler Lage am Bahnhof Basel SBB befindet, soll bis 2030 ein attraktiver Ort für Wohnen, Arbeiten und öffentlichkeitsorientierte Nutzungen entstehen. Die beiden Grundeigentümer, die Post und die SBB, planen auf einer Fläche von 12’000 Quadratmetern einen das Gleisfeld überspannenden Sockelbau sowie drei Hochbauten auf einer Geschossfläche von rund 130’000 Quadratmetern. Die Bauten sollen sich optimal in das bestehende Städtebild einfügen. Das Projekt namens Nauentor will die ans Gleisfeld angrenzenden Stadtteile miteinander verknüpfen und einen direkten Zugang zu den Bahnperrons bieten.
Der Bebauungsplan wurde im März 2021 durch den Grossen Rat des Kantons Basel Stadt genehmigt. Das Areal befindet sich in unmittelbarer Nähe zum Bahnhof Basel SBB und grenzt im Norden an die Nauenstrasse im St. Alban-Quartier sowie im Süden an die Hochstrasse und Meret- Oppenheim-Strasse im Gundeldingen-Quartier. Die Peter-Merian-Brücke befindet sich im Osten, während im Westen die sekundären Zugänge zu den Bahnperrons liegen.
In den oberen Geschossen sollen nebst Wohnungen im normalen Marktsegment auch auf einem Anteil von 12’000 Quadratmetern Wohnungen im preisgünstigen Segment gebaut werden. Die restlichen Flächen sind für Dienstleistungsbetriebe, Gastronomie und Büroräumlichkeiten vorgesehen. Rampen, Aufzüge sowie Treppen gleichen die Niveauunterschiede aus. Die Öffentlichkeit kann den Sockelbau komp-lett durchqueren. Die Fussgänger- und Veloverbindungen entlang der Postpassage (Ost-West) wie auch zwischen der Hochstrasse/Solothurnerstrasse und der Gartenstrasse (Nord-Süd) sollen darüber hinaus sicherer und attraktiver gestaltet werden.
Das Areal ist in zwei Projektperimeter eingeteilt: Der Bereich der Post umfasst zwei Hochhäuser und eine Grundfläche von rund 20’000 Quadratmetern. Der andere Planungsperimeter obliegt der Hoheit der SBB. Zurzeit läuft das Dialogverfahren – die Realisierung ist ab 2024 vorgesehen.