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Indikationen
Ab 45 Jahren oder nach langer Cortisonbehandlung
Eine Osteodensitomietrie wird in folgenden Fällen empfohlen: Bei
Verdacht auf Osteoporose
- Vorhandensein von mindestens einem Risikofaktor für Osteoporose
- familiärer Osteoporosebelastung (mind. 2 Familienmitglieder mit manifester Osteoporose)
- Frauen nach Eintritt der Wechseljahre (Menopause)
- Hypogonadismus (auch bei Männern)
- pHPT (primärer Hyperparathyreoidismus)
- Personen über 65 Jahre
- Hochrisikogruppen, z.B. Patienten unter Kortison- und Immunsuppresivatherapie nach Organtransplantation
Die erste Knochendichtemessung ist ab einem Alter von 45 Jahren empfehlenswert. Bei einer langfristigen Behandlung mit Cortison, einer Schilddrüsenerkrankung, Rheuma oder anderen Risikofaktoren ist die Messung auch früher ratsam.
Um den Erfolg einer eingeleiteten Osteoporosetherapie zu überprüfen, sollte nach einem Zeitraum von 1 Jahr eine Kontrolle erfolgen. Grundsätzlich ist eine Kontrolluntersuchung nur am gleichen Gerät und möglichst beim gleichen Untersucher sinnvoll, um einen Vergleich der Messergebnisse zu gewährleisten.
Bis auf die geringe Strahlenbelastung gibt es keine Nebenwirkungen. Die Methode ist als komplikationslos und ungefährlich einzustufen.