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Der 26-Jährige schloss mit seinem Erfolg vom Freitag eine Lücke in seinem Palmarès, aus dem die WM-Goldmedaille 2012 im Sprint bei den Titelkämpfen in Lausanne herausragt. Erstmals hat er nun an internationalen Titelkämpfen als Einzelläufer eine Medaille in einer Wald-Disziplin geholt. “Auf diesen Moment habe ich in den letzten Jahren hart hingearbeitet”, betonte Kyburz, der vor allem im urbanen Gelände erfolgreich ist.
Die Schweizer Delegation gewann an den diesjährigen Europameisterschaften bereits die vierte Goldmedaille – nach Kyburz (Sprint), Wyder (Sprint) und Daniel Hubmann (Langdistanz). Am Freitag kamen die Medaillengewinne Nummer 6 und 7 hinzu. Die Schweizer Männer holten alle Titel in den Einzeldisziplinen und untermauerten ihren Nummer-1-Status im OL. Die Titelkämpfe werden am Samstag mit den Staffeln abgeschlossen.
Kyburz setzte sich mit einer Siegerzeit von 31:56 Minuten ungefährdet durch. Ab Rennhälfte lag er bei den Zwischenzeiten jeweils in Führung. 34 Sekunden hinter dem Schweizer lief der Schwede Gustav Bergman zu Silber, Bronze sicherte sich der Franzose Lucas Basset.
Wyder büsste auf die Siegerin Tove Alexandersson 2:13 Minuten ein. Die Bernerin hatte sich einen Grossteil des Rückstandes bereits zu Beginn des Rennens eingehandelt. Im steinigen Gelände beging sie zum ersten und zum dritten Posten gleich zwei Fehler: “Natürlich habe ich mich im ersten Moment über diese Unsicherheiten genervt, jetzt überwiegt aber die Freude über den Gewinn der Medaille”, sagte die 27-Jährige. Auch ohne Fehler hätte sie wohl Mühe gehabt, die Schwedin zu bezwingen, meinte Wyder, die in ihrem dritten Rennen nach Bronze in der Mixed-Staffel und Gold im Sprint den EM-Medaillensatz komplettierte.
(SDA)