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Das Wichtigste in Kürze
- In der Nähe des Inselreichs Tonga ist ein unterseeischer Vulkan ausgebrochen.
- Erste Satellitenbilder zeigen das Ausmass der Zerstörung.
- Die Asche sorgt zudem dafür, dass Hilfsflugzeuge nicht landen können.
Nach dem Unterwasservulkan-Ausbruch in der Südsee sind weite Teile des Inselreichs Tonga von der Aussenwelt abgeschnitten. Hilfsflugzeuge aus dem Ausland können derzeit nicht auf die Inselgruppe fliegen.
Gemäss der UNO-Nothilfe-Koordination gäbe es erste Berichte über erhebliche Schäden auf der Hauptinsel Tongatapu. Der ausgelöste Tsunami habe zudem vor allem die tiefliegenden Inseln Mango und Fonoi beschädigt. Bei den Erkundungsflügen der neuseeländischen Luftwaffe seien auf den beiden Inseln erhebliche Sachschäden festgestellt worden.
Erste Bilder zeigen Verwüstung durch Vulkanausbruch
Bisher wurden zwei Todesfälle bestätigt: Nach Angaben der neuseeländischen Regierung ist eines der Opfer eine Britin, die von einer Flutwelle erfasst wurde. Über den anderen Toten gab es noch keine Angaben.
Nun zeigen erste Bilder das Ausmass der Verwüstung durch den Vulkanausbruch. Auf diversen Satellitenbildern ist zu erkennen, wie ganze Strassen und Häuser der Hauptinsel Tongatapu von einer Ascheschicht bedeckt sind.
Diese würde auch die Hilfslieferungen für den pazifischen Inselstaat verzögern, teilte das neuseeländische Militär mit. Wegen der dicken Ascheschicht auf einer Flughafen-Landebahn könne dringend benötigtes Trinkwasser nicht zu den Menschen gebracht werden.
Der Hauptflughafen sei zwar nicht beschädigt, aber es könne noch dauern, bis die Landebahn wieder frei ist, sagen die Behörden. Frühestens am Mittwoch soll die Asche weg sein.