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Zum ersten Mal konkurrierte die Feldmusik am eidgenössischen Musikfest in Luzern im Jahre 1935. In der dritten Klasse errang die Feldmusik mit dem Selbstwahlstück „Nabuco“ von 46 Gesellschaften mit 91 Punkten den 2. Preis. Bei der Marschmusik triumphierte sie bei einem Maximum von 40 Punkten mit 39 Punkten.
Grosser Jubel bemächtigte sich der ganzen Bevölkerung, als die hocherfreuliche Nachricht vom glänzenden Erfolg der Feldmusik eintraf. Nach einem gut arrangierten Empfang durch die befreundeten Vereine – auch die etwas früher heimgekehrte „Harmonie“, die in der vierten Klasse mit dem dritten Lorbeer ausgezeichnet worden war, nahm daran teil – zog man später in die Gasthäuser „Sonne“ und „Löwen“, wo die Erfolge der beiden Gesellschaften gefeiert wurden.
Durch die am 2. September 1939 vom Bundesrat angeordnete allgemeine Mobilmachung der Schweizerarmee musste sozusagen der letzte Mann einrücken, was eine Vereinstätigkeit praktisch unmöglich machte. Das Vereinsleben war vorläufig besiegelt. Am 8. Mai 1945 holten die Musikanten ihre Instrumente nach dem 6 jährigen Krieg wieder aus den Koffern und spielten zur Ehre des denkwürdigen Tages Marschmusik durch das Dorf.
Nach erfolgreichen Besuchen an kantonalen Musiktagen und den Organisationen von mehreren gelungenen Fasnachtsumzügen wurde an der Generalversammlung vom 10. Juli 1948 über eine neu anzuschaffende Uniform abgestimmt.
Am 20. Juni 1949 nahm das ihren Anfang, was lange Zeit jedes Jahr im Sommer von der Feldmusik organisiert wurde, das Waldfest. Hans Obertüfer vom Krauerhus in Neuenkirch erlaubte es der Feldmusik auf seiner Parzelle im Geisselermoos eine Waldhütte aufzubauen und dort alljährlich ihr Waldfest durchzuführen. Dadurch ging ein langjähriger Wunsch in Erfüllung.
Fähnrich Alfred Bachmann schlug unermüdlich die Werbetrommel für eine neue Fahne. Am 13. April 1950 war es endlich soweit. Von der Firma Siegrist, Langenthal, konnte er das in jeder Beziehung tadellos ausgeführte neue Banner in Empfang nehmen. Eifrige Sammler und Sammlerinnen durften für ihre selbstlose Arbeit den wärmsten Dank entgegennehmen.
Am 20. und 21. Mai 1950 bewies sich die Feldmusik Neuenkirch mit einer Besetzung von 55 Mann ohne fremden Zuzug am kantonalen Musikfest in Hochdorf. Die angestrengte und seriöse Vorbereitung der klassischen Ouvertüre „Egmont“ von Ludwig van Beethoven wurde belohnt. Die Feldmusik errang in der 1. Klasse mit 86 Punkten im 1. Rang den Goldlorbeer.