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Der Pop-Superstar Prince ist tot. Der 57-Jährige, der als einer der bedeutendsten Künstler der Musikgeschichte gilt, sei am Donnerstag in seinem Anwesen in Minnesota gestorben, sagte eine Sprecherin des Sängers: «Mit grosser Trauer bestätige ich, dass die legendäre Sänger-Ikone Prince Rogers Nelson in seinem Anwesen in Paisley Park gestorben ist. Es gibt bislang noch keine weiteren Informationen über die Todesursache.»
Laut Polizei wurde Prince «leblos in einem Lift» seiner Paisley-Park-Studios aufgefunden. Die Wiederbelebungsversuche seien erfolglos geblieben, erklärte Sheriff Jim Olson. Um 10.07 Uhr (Ortszeit; 17.07 Uhr MESZ) sei Prince für tot erklärt worden.
Wegen einer Grippe im Spital
Zuvor hatte die Polizei im Bundesstaat Minnesota per Kurznachrichtendienst Twitter mitgeteilt, dass es im Anwesen des Sängers, Gitarristen und Songwriters einen Todesfall gegeben habe. Einsatzkräfte seien vor Ort.
Vergangenen Freitag war Prince laut Medien wegen einer Grippe ins Spital gebracht worden. Demnach fühlte er sich nach einem Konzert in Atlanta, Georgia, derart unwohl, dass sein Privatjet in Moline, Illinois, zwischenlanden musste. Prince kämpfte bereits seit Wochen mit der Grippe und hatte zuletzt zwei Konzerte abgesagt.
Das «beste Album der Pop-Geschichte»
Mit seinem einzigartigen Stil zwischen R&B, Funk, Rock und Soul galt Prince als einer der bedeutendsten Musiker der Geschichte und wurde mit seiner innovativen und virtuosen Musik zum Weltstar. Vor allem in den 1980er-Jahren landete er Hit auf Hit, darunter «When Doves Cry», «Kiss» oder «1999». Sein Album «Purple Rain» von 1984 gilt vielen als eines der besten Alben der Pop-Geschichte.
Prince nahm aber auch hunderte Titel auf, die bis heute unveröffentlicht sind. Immer wieder experimentierte er mit verschiedenen Stilen und band diese zu einem unverwechselbaren Werk zusammen.