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Ein italienischer Wanderer hat nach einem Absturz sieben Tage ohne Essen und fast ohne Wasser überlebt. Der 31-Jährige wurde am Samstag von den Rettungskräften in einer Felsspalte am Berg Matajur an der Grenze zu Slowenien entdeckt und geborgen. Er war sieben Tage zuvor bei einer Solo-Exkursion in die Spalte gestürzt, wobei er seinen Rucksack mit dem Handy, Proviant und Wasser verlor.
Er war zwar nur leicht verletzt, konnte aus der Spalte aber nicht heraus klettern. In der Zeit trank er lediglich Wasser, das nach einem Gewitter durch ein kleines Rinnsal floss. «Mir geht es gut, ich bin nicht verletzt», sagte er laut «Corriere della Sera» (Sonntag). Die Feuerwehr veröffentlichte nach der Rettung auf Twitter ein Foto des Mannes an Bord eines Helikopters, auf dem er den Daumen hebt.
Den Angaben zufolge waren die Rettungskräfte mit Hubschraubern und Drohnen in der vergangenen Woche mehrmals über die Absturzstelle geflogen, konnten den Mann inmitten von Bäumen und Pflanzen aber nicht lokalisieren. Er habe die Tour eigentlich mit einem Freund machen wollen, dieser habe dann aber kurzfristig abgesagt. «Das ist ein Wunder, wir haben nicht mehr dran geglaubt», sagte die Mutter des Mannes dem «Corriere» nach der Rettung. Ihr Sohn sei etwas abgemagert und sehe wegen der Sonneneinstrahlung aus wie eine Languste. (sda/dpa)
Bei den Parlamentswahlen in Italien am 25. September ist die rechte Koalition Favoritin. Sie besteht aus den Parteien Fratelli d'Italia, Lega und Forza Italia, die von Giorgia Meloni, Matteo Salvini und Silvio Berlusconi angeführt werden. Doch welche Ansichten und Positionen verbergen sich hinter diesen Namen? Der französische Politik-Professor und renommierte Experte für italienische Politik, Marc Lazar, erklärt, weshalb das rechte Bündnis in Italien trotz unterschiedlicher Ansichten zum Krieg in der Ukraine und faschistischer Tendenzen einiger Exponenten geeint auftritt. Und: Weshalb die anderen Teile der italienischen Polit-Landschaft die potenzielle Chancenlosigkeit bei den Wahlen auch sich selbst zuzuschreiben haben.