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Die Herden werden grösser, die Kühe vom Roboter gemolken. Da kann es vorkommen, dass gewisse Tiere in der Masse verschwinden. Ist im Roboter nicht gleich ein Programm integriert, welches Gesundheitsparameter der Kuh über die Milch misst, kann es für die Betriebsleiter schwierig werden, kranke Tiere früh genug zu erkennen.
So ging es Ueli Kuhn aus Bisikon (ZH). Nach dem Einbau eines Melkroboters von DeLaval merkte er, dass gewisse Kühe aus seinem Blickfeld verschwanden. Damit wurde es schwierig, die Gesundheit der Herde optisch zu beurteilen. Vor gut drei Jahren wandte er sich mit diesem Problem an DeLaval. Die brachte damals eine Kamera auf den Markt, die diese Problematik mittels Beurteilung des Body Condition Score (BCS) entschärfen soll.
Referenzwerte von Experten
Von oben filmt die Kamera die Kuh beim Passieren eines Smartgates oder beim Verlassen des Melkroboters respektive Melkstandes. Die Kamera modelliert eine 3-D-Abbildung. Aufgrund dessen kann das Gerät der besagten Kuh dank Tiererkennung den passenden BCS zuordnen. Die Kamera arbeitet mit Referenzwerten, welche in der Entwicklungsphase der Kamera erhoben wurden. Experten beurteilten den BCS von Tausenden Kühen verschiedener Rassen, liessen diese von der Kamera scannen und lehrten diese, die Bilder mit dem richtigen BCS zu verbinden. So entstanden vier Modelle...