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Typisch für das Sommerhalbjahr 2008 waren rasch wechselnde Ozonbelastungen. Länger andauernde, grossräumige Ozonanreicherungen konnten sich aufgrund der instabilen Witterung mit häufigen Luftmassenwechseln nicht aufbauen. Deshalb lagen 2008 die gemessenen Belastungsspitzen wie auch die Häufigkeit der Grenzwertüberschreitungen unter dem Mittel der Vorjahre. Dennoch wurde zwischen März und Mitte September der Kurzzeit-Grenzwert der LRV von 120 µg/m3 an bis zu 50 Tagen überschritten, wobei die gemessenen Belastungsspitzen bis zu einem Drittel über dem Grenzwert lagen.
Dies zeigt, dass die Dauerbelastung der Luft mit Schadstoffen, welche bei sonnig-warmer Witterung die Ozonbildung verstärken, noch immer deutlich zu hoch ist. Zur Verminderung der Risiken hoher Ozonbelastungen bedarf es einer dauerhaften und grossräumigen Abnahme der für die Ozonbildung verantwortlichen Vorläufersubstanzen. Zu diesen Ozonbildnern gehören flüchtige organische Verbindungen und die hauptsächlich aus Verbrennungsmotoren stammenden Stickoxide. Diese sind auch für sich alleine betrachtet gesundheitlich <media 632>problematisch </media>und tragen zu den übermässigen Feinstaubbelastungen bei winterlichem Hochdruckwetter bei.