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Schon früh galt Jon Pult als der politische Shootingstar im Kanton. Erstmals aktiv geworden ist Jon Pult bei der Gründung der JUSO Graubünden. Später folgten Mandate im Churer Gemeinderat, im Grossen Rat und das Präsidium der kantonalen SP. Der 34-Jährige ist ausserdem Präsident der Alpeninitiative.
Jon Pult
National- und Ständeratskandidat
- Jon Pult wurde 1984 als schweizerisch-italienischer Doppelbürger in Graubünden geboren und ist in Guarda, Mailand, Domat und Chur dreisprachig aufgewachsen.
- In Chur besuchte er die Primarschule und die Kantonsschule.
- In Zürich studierte Jon Pult Allgemeine Geschichte, Wirtschafts- und Sozialgeschichte und Philosophie.
- Mit 19 Jahren wurde Jon Pult in den Churer Gemeinderat gewählt und mit 24 Jahren wurde er Präsident der SP Graubünden.
- Von 2010 bis 2018 war er Mitglied des Kantonsparlaments, des Grossen Rats Graubünden.
Bereits zum vierten Mal tritt er für die SP bei nationalen Wahlen an. In diesem Jahr aber zum ersten Mal als Spitzenkandidat bei den Nationalratswahlen sowie als Kandidat für den Ständerat.
Politische Ziele
Jon Pult sagt von sich selbst, er trete zu den Ständeratswahlen an, um eine Alternative zu bieten. «Ich will, dass es eine Auswahl und dass es eine Auseinandersetzung um Themen und Personen gibt», sagt Pult.
Der SP-Kandidat positioniert sich im Wahlkampf unter anderem als Kämpfer für den Klimaschutz. Es brauche neue, saubere Energieformen, im Zentrum stehe für ihn die Sonnenenergie. Man müsse wegkommen vom Erdöl.
Man muss Anreize schaffen und Förderungen einführen, damit die Energiewende schneller vonstatten geht
Wahlchancen
Als Favoriten für die beiden Bündner Sitze im Ständerat gelten die Bisherigen Martin Schmid und Stefan Engler. Jon Pult hat sich in den vergangenen 15 Jahren allerdings einen Namen im Kanton gemacht. Möglich, dass Pult von der Klimadiskussion profitiert und für eine Überraschung sorgt.