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Zum Abschluss der ersten Woche am US Open in New York werden die einheimischen Hoffnungsträger den Erwartungen gerecht. Sloane Stephens, Serena Williams und John Isner stehen in den Viertelfinals.
Titelverteidigerin Sloane Stephens setzte sich zum Auftakt der Night-Session gegen die Belgierin Elise Mertens, gegen die sie vor zwei Wochen in Cincinnati noch verloren hatte, ohne Probleme 6:3, 6:3 durch und erreichte ebenso wie zuvor Serena Williams die Runde der letzten acht.
Williams gewann die Partie gegen die Estin Kaia Kanepi 6:0, 4:6, 6:3 und spielt nun gegen Karolina Pliskova, die der 23-fachen Grand-Slam-Siegerin vor zwei Jahren die bislang letzte Niederlage in New York zugefügt hat. Die US-Open-Finalistin von 2016 aus Tschechien setzte sich gegen die Australierin Ashleigh Barty durch. Stephens und Pliskova sind die beiden einzigen im Tableau verbliebenen Top-10-Spielerinnen.
Bei den Männern schaffte der letzte im Turnier verbliebene Amerikaner John Isner den Sprung in die Viertelfinals. Der Wimbledon-Halbfinalist gewann das Duell der beiden Aufschlag-Giganten gegen den Wawrinka-Bezwinger Milos Raonic aus Kanada in fünf Sätzen.
Im Viertelfinal trifft Isner in seinem zweiten US-Open-Viertelfinal nach 2011 auf Juan Martin Del Potro. Der Argentinier stellte auch gegen Borna Coric seine exzellente Form unter Beweis und siegte gegen den Kroaten 6:4, 6:3, 6:1. Der US-Open-Sieger von 2009 hat noch keinen Satz abgegeben.
Rafael Nadal zog als erster der Topfavoriten in die Viertelfinals ein. Der Titelverteidiger wurde im Achtelfinal erneut hart gefordert und setzte sich gegen Nikolos Basilaschwili erst nach 3:19 Stunden 6:3, 6:3, 6:7 (6:8), 6:4 durch.
Wie der Russe Karen Chatschanow in der Runde zuvor bot auch Basilaschwili dem topgesetzten Nadal erbitterte Gegenwehr. Beim ersten Aufeinandertreffen der beiden am French Open 2017 hatte der Spanier dem Georgier nur ein Game überlassen, in New York begegnete der 26-Jährige aus Tiflis der Weltnummer 1 nun über weite Strecken auf Augenhöhe.
Dank einem überragenden Tiebreak entschied Basilaschwili (ATP 37) den dritten Satz für sich. Und im vierten Durchgang kämpfte er sich nach einem frühen Breakrückstand noch einmal zurück, ehe Nadal erneut ein Break schaffte und wenig später mit seinem siebten Ass die Partie beendete.
In Nadals achtem Viertelfinal in New York kommt es zur Neuauflage des French-Open-Finals gegen Dominic Thiem. Der Niederösterreicher zeigte am Tag vor seinem 25. Geburtstag gegen den Vorjahresfinalisten Kevin Anderson (ATP 5) eine beeindruckende Vorstellung und siegte 7:5, 6:2, 7:6 (7:2).
Thiem erreichte damit erstmals die Viertelfinals in Flushing Meadows, nachdem er 2014, 2016 und 2017 jeweils in den Achtelfinals gescheitert war. «Das war einer meiner besten Matches überhaupt», so der Österreicher, der keinen einzigen Breakball abzuwehren hatte. (zap/sda)