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Ab April sollen die landesweit ca. 46'000 Betriebe unterstützt werden, die weniger als 700 Tonnen Getreide oder Ölsaaten pro Jahr produzieren, wie Agra-Europe berichtet. Der dafür vorgesehene Fonds umfasst umgerechnet 286 Millionen Franken. Die Gelder sollen pro Tonne produzierter Ware ausbezahlt werden, wobei mit zunehmender Betriebsgrösse die Summe pro Tonne sinkt.
Die Massnahme wurde getroffen, weil die Agrarpreise gesunken sind und es in der Landwirtschaft Argentiniens zunehmend zu einer Konzentration kommt. Argentiniens Regierung steht seit längerem in der Kritik von landwirtschaftlichen Kreisen, da sie hohe Exportabgaben verlangt. Kritiker sehen laut Agra-Europe das neue Hilfsprogramm denn auch eher als Wahlkampf-Manöver. Die Wahlen finden im Oktober statt. Der Regierung sei es mit dem neuen Programm gelungen, die Agrarbranche in zwei Lager zu spalten, so die Kritiker.