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Interpolation vRd und hRd erfolgt linear.
Das Versagen des Ortbetons auf Schub wurde nicht berücksichtigt. Dieser Nachweis ist vom Ingenieur zu führen.
* Der dreidimensionale Druckspannungszustand ist vom Ingenieur sicherzustellen. Mit der einzulegenden Spreizarmierung (siehe Zeichnung) ist dies im Regelfall sicher gestellt.
** Aufgrund der geringen Wanddicke muss dem dreidimensionalen Druckspannungszustand besondere Aufmerksamkeit gewidmet werden. Bei einer Eisenüberdeckung kleiner als 40 mm wird dieser Zustand im Regelfall durch das Einlegen der Spreizarmierung erreicht.
*** Der dreidimensionale Druckspannungszustand kann nur bei einer Eisenüberdeckung von 20 mm und der Einlage der Spreizarmierung (siehe Zeichnung) erreicht werden. Höhere Eisenüberdeckungen oder das Weglassen der Spreizarmierung führen zu einem eindimensionalen Spannungszustand!
Wenn sich aufgrund von Aussparungen, speziellen Geometrien oder fehlender Spreizarmierung ein räumlicher Druckspannungszustand nicht ausbilden kann, müssen unten stehende 1-axiale Übertragungswerte angewendet werden. Die Werte bestimmen sich durch NRd = Ac* fcd . Hierbei ist die Pressungsfläche Ac zum Ortbeton mit 150* 100 mm zu berücksichtigen.