Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03650.jsonl.gz/1827

Am Samstag Abend bekamen wir Besuch von einem ehemaligen Arbeitskollegen meines Mannes. Er hat sein Teleskop mitgebracht, denn wir wollten die diversen Planeten Konstellationen ansehen wie Venus, Jupiter und die Mondsichel sowie natürlich auch den Mars im Löwen. Leider hatte es an diesen Abend immer wieder vereinzelt ein paar Wolkenfelder, doch auch ohne Teleskop waren sie sehr gut sicht- und erkennbar. Schon während des Aufbaus des Teleskops waren wir der Blickpunkt in unserer Überbauung, nachher natürlich noch mehr. Da viele Fragen bezüglich der diversen Planeten auftauchten, dachte ich ich könnte ja etwas darüber in meinem Blog schreiben und ein paar Fakten sammeln, was jedoch nicht wirklich leicht war. Fündig wurde ich bei Wikipedia wie bei Astrolexikon.
Mars am Winter- und Frühlingshimmel 2011 / 2012
Im Februar durchläuft der Planet Mars den sonnenfernsten Punkt seiner Bahn um die Sonne. Mitte des Monats durchläuft er seine „heisse“ Phase was bedeutet, das Mars neben Jupiter und Sirius das auffälligste punktförmige Himmelsobjekt am nächtlichen Horizont ist. Im März überholt die Erde auf ihrer sonnennäheren Bahn jedoch den Mars und somit befinden sich Sonne, Erde und Mars nahezu auf einer Linie. In der ersten Jahreshälfte dominiert er den Nachthimmel und hält sich in den Sternbildern von Jungfrau (südlich vom Löwenstern Denebola) und Löwe sowie dem Stern Regulus auf.
Die Umlaufbahn des Planeten Mars ist stark elliptisch und kommt daher alle 780 Tage der Erde recht nahe. Findet dieser Aspekt im August statt, kann der Mars sogar heller als der Planet Jupiter leuchten. Der Mars lässt sich jedoch am besten im Herbst oder Winter beobachten, da er dann recht hoch am Himmel steht.