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Die Anzahl herbizidresistenter Unkräuter nimmt weltweit ständig zu. Auch die Schweiz bleibt nicht verschont, wenn auch die Lage im Vergleich zu einigen unserer Nachbarländer beneidenswert ist. Der vorliegende Artikel schildert die Entwicklung der Herbizidresistenz in der Schweiz, die sich zurzeit auf Triazine und Harnstoffderivate beschränkt. Er zeigt die Risiken der Sulfonylharnstoffe auf und skizziert die weltweite Lage der Resistenz gegenüber Glyphosaten. Des Weiteren werden die Vorsichtsregeln in Erinnerung gerufen, die es einzuhalten gilt, um die allgemeine Entwicklung von Herbizidresistenzen zu begrenzen.
Pflanzenbau
Stucky T., Hochstrasser M., Meyer S., Segessemann T., Ruthes A. C., Ahrens C. H., Dahlin P., Pelludat C.
Der Wurzelgallennematode Meloidogyne incognita verursacht Schäden in Feld- und Gewächshauskulturen. Agroscope-Forschende entwickelten einen neuen Screening-Test, um Bakterien zur Bekämpfung dieser Agrarschädlinge zu identifizieren.
Bei der CULTAN-Düngung wird Stickstoff als Ammoniumlösung in den Boden injiziert. Mehrjährige Versuche von Agroscope zeigen, dass das Verfahren die Stickstoffauswaschung um durchschnittlich 38 % reduziert, ohne die Erträge zu beeinträchtigen.
Die Tomatenminiermotte Tuta absoluta gehört zu den grössten Schädlingen in Nachtschattengewächsen. Agroscope hat ein statistisches Modell entwickelt, das die Populationsdynamik des Schädlings und einer parasitierenden Schlupfwespe nachbildet und erlaubt, Interventionen optimal zu planen.