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Letztes Jahr gewann sie mit dem Jugenddrama «Blue My Mind» den Schweizer Filmpreis, nun ist schon ein Emmy - der wichtigste Fernsehpreis der USA - in greifbarer Nähe.
Lisa Brühlmann, 38, gehört zu den Nominierten in der Kategorie «Outstanding Directing for a Drama Series». Die Zürcher Regisseurin verantwortete zwei Folgen der BBC-Serie «Killing Eve». Für den Emmy vorgeschlagen wurde sie für die Episode «Desperate Time».
Die 38-Jährige tritt damit gegen Konkurrenten von renommierten Serien an. «Es ist schon krass, jetzt mit meiner Folge aus ‹Killing Eve› neben Folgen aus ‹Game of Thrones› oder ‹The Handemaid's Tale› eingereiht zu sein, neben Serien also, die ich grossartig finde», sagt Brühlmann im Interview mit der Aargauer Zeitung.
Brühlmann kannte die Serie nicht
Sie sei sehr glücklich und sehr stolz, allerdings habe sie die Serie «Killing Eve» vor einem Jahr selber noch gar nicht gekannt. Als sie aber alle Folgen gesehen hatte, spürte sie, «dass ich da mit meinen Mitteln einen Platz finde.»
Die Emmy Awards werden am 23. September verliehen. Mit den meisten Nominationen geht dieses Jahr das epische Drama «Game of Thrones» ins Rennen. Ganze 32 Trophäen stehen für die Serie in Aussicht. Unter anderem sind Emilia Clarke, 32, und Kit Harington, 32, als beste Hauptdarsteller nominiert. Das, obwohl letzte Staffel HBO-Serie Fans weltweit schwer enttäuschte.