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Rauchen verboten, ISO 7010
Verbotszeichen "Rauchen verboten" nach SN EN ISO 7010
Verbotszeichen "Rauchen verboten" zur Verbotsbeschilderung nach SN EN ISO 7010. Rauchverbote dienen dem Schutz von Nichtrauchern vor Passivrauch, dem Jugendschutz, der Hygiene oder der Sicherheit vor Brandgefahren. In öffentlichen Bereichen herrscht allgemeines Rauchverbot. Schildern Sie Rauchverbote allgemein verständlich aus. Das internationale Rauchverbotsschild zeigt das durchgestrichene Piktogramm einer Zigarette. Sie erhalten bei uns Rauchverbotsschilder "Rauchen verboten" zur internationalen Kennzeichnung nach SN EN ISO 7010 als Selbstklebefolie, als Aluschild oder als Kunststoffschild.
Rauchverbot Schweiz (Quelle Wikipedia, Stand November 2016)
In der Schweiz gilt seit 1. Mai 2010 das Bundesgesetz zum Schutz vor Passivrauchen. Alle geschlossenen Räume müssen rauchfrei sein, wenn sie öffentlich zugänglich sind oder mehreren Personen als Arbeitsplatz dienen. Erlaubt bleibt das Rauchen in abgetrennten Raucherräumen, im Freien und in privaten Haushalten. Eine strengere Regelung für alle Arbeitsplätze durch eine Volksinitiative war am 23 September 2012 abgelehnt worden.
Öffentliche Verkehrsmittel sind bereits seit dem 11. Dezember 2005 rauchfrei, in Teilen der meisten Bahnhöfe darf aber weiterhin geraucht werden. Das Rauchverbot gilt auch für internationale Züge, wenn sie in der Schweiz fahren, wie auch für international verkehrende Züge mit Schweizer Rollmaterial im Ausland.
Die Kantone dürfen strengere Vorschriften erlassen. In 15 Kantonen ist der Nichtraucherschutz strenger geregelt, die kantonalen Gesetze bleiben deshalb geltend für: Appenzell Ausserrhoden, Bern, Basel-Stadt, Basel-Landschaft, Freiburg, Genf, Graubünden, Neuenburg, St. Gallen, Solothurn, Tessin, Uri, Waadt, Wallis und Zürich.
In einer Umfrage im Auftrag der Krebsliga Schweiz, die im November 2005 durchgeführt wurde, plädierten drei von vier Schweizer Bürgern für ein allgemeines Rauchverbot in öffentlichen Räumen. Zwei von drei befragten Schweizern wollen ein solches Rauchverbot auch auf alle Cafés und Restaurants ausgeweitet sehen. In den kantonalen Volksabstimmungen gab es meist eine sehr deutliche Mehrheit für ein (strenges) Rauchverbot, so z. B. am 27. September 2009 in Genf, wo über 81 % für das Rauchverbot stimmten. Der Gastronomieverband GastroSuisse, der grösste gastgewerbliche Arbeitgeberverband in der Schweiz, der sich zuvor schon lange gegen ein Rauchverbot ausgesprochen hatte, setzt sich nun ein für «bediente Fumoirs und eigentliche Raucherbetriebe». Der Verband appelliert an die Mitglieder, wo immer möglich rauchfreie Bereiche einzurichten, statt unmissverständlich eine Politik für rauchfreie Gastrobetriebe zu verfolgen. Hotel & Gastro Union, die führende Organisation für Arbeitnehmer im Schweizer Gastgewerbe, hingegen fordert einen umfassenden Gesundheitsschutz vor Passivrauchen für alle Arbeitnehmenden sowie gleiche Regeln ohne Ausnahmen für alle Gastrobetriebe.
Der Begriff „Rauchverbot“ wurde in der Deutschschweiz zum Wort des Jahres 2006 gewählt.
Link Bundesgesetz zum Schutz vor Passivrauchen