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Steve Simon, der CEO der Womens Tennis Association (WTA), zeigt sich besorgt über das Wohlergehen der chinesischen Tennisspielerin Peng Shuai.
«Die heute von den chinesischen Staatsmedien veröffentlichte Erklärung zu Peng Shuai macht mich nur noch besorgter, was ihre Sicherheit und ihren Verbleib angeht», liess der Amerikaner am Mittwoch in einem Statement verlauten.
Zuvor war auf Twitter eine Nachricht aufgetaucht, den chinesische Staatsmedien angeblich im Namen von Peng abgesetzt haben. Darin erklärte die Spielerin, dass die von ihr gemachten Anschuldigungen wegen sexuellen Nötigung nicht wahr seien. Sie befinde sich zuhause und in Sicherheit.
Die 35-jährige Peng Shuai hatte letzte Woche auf dem chinesischen Netzwerk Weibo Missbrauchsvorwürfe gegen den früheren chinesischen Vize-Regierungschef Zhang Gaoli geäussert. Ihr Eintrag wurde später gelöscht; Peng tauchte seither nicht mehr in der Öffentlichkeit auf. Am Montag hiess es von Seite WTA, dass mehrere Quellen, darunter der chinesische Tennisverband, bestätigten, dass Peng in Sicherheit sei und nicht physisch bedroht werde.
Offensichtlich zweifelt Simon nun aber daran: «Die WTA und der Rest der Welt brauchen unabhängige und überprüfbare Beweise, dass Peng Shuai in Sicherheit ist. Ich habe wiederholt versucht, sie über zahlreiche Kommunikationsmittel zu erreichen, ohne Erfolg.» (saw/sda)
Inmitten wachsender Spannungen im Ukraine-Konflikt werden Russlands Staatschef Wladimir Putin und US-Präsident Joe Biden am Dienstag miteinander reden. Der Kreml und das Weisse Haus bestätigten den Online-Gipfel der beiden Staatsmänner.