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Der zweite Band der Auswanderergeschichte von Iny Lorentz. Konnte ich auch gut lesen, ohne "Das goldene Ufer" vorher gelesen zu haben. Der weiße Stern spielt Anfang, Mitte des neunzehnten Jahrhunderts in Texas, damals noch Tejas, was erst von Seiten der mexikani-schen Regierung besiedelt wurde, auch mit Europäern. Etwas später kamen dann auch Nordamerikaner dazu und hier wird anhand der Geschichte der Auswanderer Walther und Gisela, die aus Preußen stammen, die Geschichte von der Entstehung von Texas erzählt. Mit den Problemen mit verschiedenen Indianerstämmen, der mexikanischen Regierung und dem Krieg mit Santa Ana. Auch persönliches kommt nicht zu kurz, und mit gesundheitlichen Schwierigkeiten sind die Siedler zu der Zeit und mit den Bedingungen ziemlich hart dran.
Ein historischer Roman, mit dem Thema hat mich sehr interessiert. Und Der weiße Stern führt die historischen Ereignisse gut an, mit den real existenten Personen und den fiktiven Hauptpersonen Walther und Gisela gut zusammen. Es ist eine gelungene Mischung entstan-den, die in einem gut zu lesenden Stil geschrieben wurde.
Ein "gut" von mir, wenn mir persönlich auch noch etwas fehlte, was mich mehr mit Walther mit fiebern ließ, denn die Personen, die Hauptpersonen wirkten ein wenig gefühllos geschildert, tiefere Emotionen fehlen.
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