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Der Preis für ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im September fiel zwischenzeitlich bis auf 44,28 US-Dollar und damit auf den niedrigsten Stand seit Mai. Zuletzt kostete das Nordseeöl am Mittag mit 44,42 Dollar 29 Cent weniger als am Vortag.
Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel zwischenzeitlich bis auf 42,59 Dollar und damit auf den niedrigsten Stand seit April. Zuletzt lag der Preis bei 42,69 Dollar und damit 44 Cent niedriger als am Vortag.
Die Sorgen um ein weiter hohes Überangebot seien zuletzt durch Zahlen des Analysehauses Genscape zu US-Öllagerbeständen wieder verstärkt worden, heisst es von der Commerzbank. Am Abend werden noch Daten des privaten Instituts API veröffentlicht, bevor am Mittwoch die offiziellen Zahlen zu den US-Rohölreserven des Energieministeriums anstehen.
Gespanntes Warten auf Zahlen zu US-Ölreserven
Experten gehen derzeit davon aus, dass die Ölreserven die zehnte Woche in Folge gesunken sind. Dies wäre ein Hinweis für ein geringeres Angebot oder eine stärkere Nachfrage nach Rohöl und könnte die Preise stützen. Wenn aber der Rückgang schwächer als erwartet ausfällt oder wenn die Bestände sogar zulegen, dann könnte zusätzlicher Druck auf die Preise entstehen.
Der Preis für Rohöl der Organisation erdölexportierender Länder (Opec) ist weiter gefallen. Das Opec-Sekretariat meldete am Dienstag, dass der Korbpreis am Montag 41,35 US-Dollar je Barrel (159 Liter) betragen habe. Das waren 36 Cent weniger als am Freitag. Die Opec berechnet ihren Korbpreis auf Basis der 14 wichtigsten Sorten des Kartells.
(AWP)