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Dauer 98 Minuten
Anne (Olivia Colman) ist in grosser Sorge um ihren Vater Anthony (Anthony Hopkins). Als lebenserfahrener, stolzer Mann, lehnt er trotz seines hohen Alters jede Unterstützung durch eine Pflegekraft ab und weigert sich standhaft, seine komfortable Londoner Wohnung zu verlassen.
Obwohl ihn sein Gedächtnis immer häufiger im Stich lässt, ist er davon überzeugt, auch weiterhin allein zurechtzukommen. Doch als Anne ihm plötzlich eröffnet, dass sie zu ihrem neuen Freund nach Paris ziehen wird, ist er verwirrt. Wer ist dann dieser Fremde in seinem Wohnzimmer, der vorgibt, seit über zehn Jahren mit Anne verheiratet zu sein? Und warum behauptet dieser Mann, dass Anthony als Gast in ihrer Wohnung lebt und gar nicht in seinem eigenen Apartment?
Anthony versucht, die sich permanent verändernden Umstände zu begreifen und beginnt mehr und mehr zu zweifeln: an seinen Liebsten, an seinem Verstand und schliesslich auch an seiner eigenen Wahrnehmung.
Der Film schildert das Geschehen fast ausnahmslos aus der persönlichen Perspektive Anthonys. Was man auf der Leinwand sieht, stellt exakt das dar, was Anthony wahrnimmt. Und dem ist nicht immer zu trauen.
Regisseur Florian Zeller setzte dieses Mittel bewusst ein, um damit die Desorientierung am eigenen Leibe erfahrbar zu machen.
Anthony Hopkins erhielt für die höchst stimmige Darbietung einen Oscar als Bester Hauptdarsteller, als ältester Schauspieler, der je mit einem Oscar ausgezeichnet wurde. Christopher Hampton und Florian Zeller erhielten einen für das Beste adaptierte Drehbuch.
Es gelten die aktuellen Bestimmungen des BAG.
Der Eintritt ist frei, freiwilliger Unkostenbeitrag.
Herzliche Einladung
Ulrike von Allmen (ref. Kirchgemeinde), Lucia Reinecke (kath. Pfarrei St. Antonius) und das ökumenische Vorbereitungsteam
Eine Tochter versucht ihrem an Demenz erkrankten Vater zu helfen (2020)