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Herbst 1944. Deutschland hat noch nicht kapituliert, die Schweiz bleibt daher wachsam. Dennoch zieht der Kommandoposten der Schweizer Armee, vom sicheren Reduit in den Bergen, ins Schloss Jegenstorf. Von nun an leitet der General, zusammen mit seinem Stab, von hier aus die Geschicke der Armee und des Landes.
Was sich hingegen an diesem Tag im Schloss im Laufe des Tages alles abspielt, davon ahnt der General, der auf einer Inspektionstour im Jura weilt, absolut nichts. Fieberhaft wird nach einem flüchtigen, amerikanischen Bomberpiloten gesucht. Pläne der Armee sind auf seltsame Weise spurlos verschwunden. Die Offiziere geraten wegen unterschiedlicher Einschätzung der Kriegssituation aneinander. Die eintreffenden Frauen des neuen Militärischen Frauenhilfsdienstes bemächtigen sich selbstsicher des Schlosses und lösen bei einigen hohen Herren rote Köpfe aus. Und dann trifft die Meldung im Schloss ein, dass im Jura eine französische Granate eingeschlagen ist.