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Das Zielerreichungsinstrument wird gemeinsam mit dem Jugendlichen, basierend auf einem partizipativ-konstruktiven Dialog durchgeführt.
Es beinhaltet zwei Komponenten:
- Acht bis elf (drei sind optional) vorgegebene allgemeine Kompetenzen: Es wird eingeschätzt, wo der Jugendliche bezüglich dieser allgemeinen Kompetenzen gerade steht, d.h. wie sich der IST-Zustand darstellt.
- individuelle Ziele: Die Formulierung der individuellen Ziele ermöglicht, die spezifische Situation des Jugendlichen sowie Charakteristika der jeweiligen Einrichtung bzw. Massnahme zu berücksichtigen. So können sowohl die für den Jugendlichen besonders relevanten Ziele beschrieben werden als auch Gegebenheiten der spezifischen Einrichtung, wie etwa eine geschlossene Abteilung, eine Durchgangsstation oder auch charakteristische pädagogische Konzepte bzw. Angebote, aufgegriffen werden. Für die individuellen Ziele gilt: Es wird neben der momentanen Ausprägung des Zielverhaltens (IST-Zustand) zusätzlich die realistisch zu erwartende Ausprägung des Verhaltens bis zum zweiten Messzeitpunkt (SOLL-Zustand) ausformuliert und eingeschätzt.
Die allgemeinen Kompetenzen wie auch die individuellen Ziele sind jeweils durch ihre Extrempole definiert:
Der Negativpol beschreibt die schlimmste Ausprägung des Verhaltens bezüglich der jeweiligen allgemeinen Kompetenz bzw. des individuellen Ziels.
Der Positivpol beschreibt entsprechend die Ideal-Ausprägung des Verhaltens.
Beide Pole sind dabei möglichst verhaltensnah formuliert.
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