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Schiesslärm
Nach Art.13 der Lärmschutzverordnung (LSV) müssen Anlagen, die Immissionsgrenzwerte (IGW) überschreiten, saniert werden.
Wie bei allen Anlagen ist dabei der Anlagehalter in der Pflicht. Bei militärischen Anlagen ist dies das Militär, bei zivilen Schiessanlagen in den meisten Fällen die jeweilige Gemeinde.
Der Schiesslärm setzt sich aus der Summe der Lärmbelastung der einzelnen Waffenkategorien gemäss Anhang 7 der Lärmschutzverordnung zusammen:
Waffenkategorie a. Sturmgewehre und Handfeuerwaffen vergleichbaren Kalibers
Waffenkategorie b. Fausfeuerwaffen mit Zentralfeuerpatronen, namentlich Ordonnanzpistolen (Grosskaliber-Pistolen)
Waffenkategorie c. Fausfeuerwaffen mit Randfeuerpatronen (Kleinkaliber-Pistole)
Waffenkategorie d. Handfeuerwaffen mit Randfeuerpatronen (Kleinkaliber-Gewehre; Sportschützen)
Waffenkategorie f. Schrotflinten
Waffenkategorie g. weitere Feuerwaffen
Weitere Ausführungen zur Akustik des Schiesslärms:
Der Kanton Zürich hat einen Leitfaden erarbeitet, in dem Vorgaben zur Erstellung eines Gutachtens mit sonARMS gemacht werden.
In den 1990er-Jahren wurden bereits erste Sanierungen der 300m-Teilanlagen durchgeführt.