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Nach dreizehn Jahren intensiver Nutzung hat das Camp Casablanca, am Rande der Ortschaft Suva Reka, ausgedient. Mit der Reduktion des österreichischen Kosovo-Kontingents und dem bereits erfolgten Auszug deutscher Truppenteile wurde die Belegung des Lagers zu gering, um einen technisch und wirtschaftlich sinnvollen Betrieb zuzulassen.
Vergangene Woche wurde das Lager aufgehoben und das Gelände über die UNMIK (United Nations Interim Administration Mission in Kosovo) der Gemeinde Suva Reka übergeben, welche auf dem Areal einen Industrie- und Gewerbepark, Schuleinrichtungen und einen Marktplatz plant.
Im Kosovo-Einsatz der Schweizer Armee hat damit ein neues Kapitel begonnen, auch wenn sich am Auftrag der SWISSCOY nur wenig geändert hat. Die bisher im Camp Casablanca stationierten SWISSCOY-Soldaten wurden ins KFOR-Hauptquartier nach Pristina respektive ins Feldlager Prizren verschoben. Neben logistischen Leistungen zugunsten der KFOR, engagiert sich die Schweiz auch vermehrt mit Personal in den „Liaison und Monitoring Teams" (LMT). Die Soldaten dieser Teams wohnen ausserhalb der Militärcamps. Durch die Nähe zur Bevölkerung haben sie unmittelbaren Einblick in die aktuelle Lage im Land.