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by bank zweiplus
Ständerat beschliesst Atomausstieg
Dieser verbietet neue Kernkraftwerke in der Schweiz, will aber explizit kein Technologieverbot erlassen. Der Bundesrat wird zudem beauftragt, periodisch über technologische Entwicklungen und die Umsetzung der Energiestrategie zu berichten sowie allfällige Gesetzesänderungen vorzuschlagen.
Dieser verbietet neue Kernkraftwerke in der Schweiz, will aber explizit kein Technologieverbot erlassen. Der Bundesrat wird zudem beauftragt, periodisch über technologische Entwicklungen und die Umsetzung der Energiestrategie zu berichten sowie allfällige Gesetzesänderungen vorzuschlagen.
Ein guter Entscheid
_Falls Gott1 willens, aber nicht fähig ist, Böses zu verhindern, ist er nicht allmächtig2 fähig, aber nicht willens ist, Böses zu verhindern, ist er nicht gut3 willens und fähig ist, Böses zu verhindern, warum gibt es dann das Böse?
Quote:Ständerat beschliesst Atomausstieg
Dieser verbietet neue Kernkraftwerke in der Schweiz, will aber explizit kein Technologieverbot erlassen. Der Bundesrat wird zudem beauftragt, periodisch über technologische Entwicklungen und die Umsetzung der Energiestrategie zu berichten sowie allfällige Gesetzesänderungen vorzuschlagen.
Ein guter Entscheid
Ohne nochmals in die endlose Diskussion einzusteigen: Selbstverständlich ist es möglich, dass in X Jahren eine echte und nachhaltige Lösung des Strahlungsproblems gefunden wird. Dann bin ich sofort bereit, wieder AKW's oder wie sie auch dann heissen werden zu akzeptieren.
ABER VORHER NICHT.
Und auch nicht wenn mir finanziell abhängige Wissenschafter irgendwelche Theorien vorgaukeln ohne Beweise zu liefern. Und soweit sind wir heute, nicht weiter!
Da wir nicht weiter sind gilt nur eine Lösung. So schnell wie möglich abschalten. Jeder Tag mehr erzeugt den von Dir (und mir) so verdammten Abfall.
........und es kam schlimmer
Ohne nochmals in die endlose Diskussion einzusteigen
Am 13.05.2011 - 17:13 schreibst du zum Thema Transmutation
Kein Thema. Es wäre DIE Lösung.
http://www.cash.ch/forum/viewtopic.php?p=408935&highlight=transmutation#...
Die Diskussionen werden eben genau darum endlos, weil du nicht mehr weisst, wie du dich zu einzelnen Themen geäussert hast. In dieser Beziehung bist du nicht der einzige hier im Forum.
CrashGuru wrote:Ohne nochmals in die endlose Diskussion einzusteigen
Am 13.05.2011 - 17:13 schreibst du zum Thema Transmutation
CrashGuru wrote:Kein Thema. Es wäre DIE Lösung.
http://www.cash.ch/forum/viewtopic.php?p=408935&highlight=transmutation#...
Die Diskussionen werden eben genau darum endlos, weil du nicht mehr weisst, wie du dich zu einzelnen Themen geäussert hast. In dieser Beziehung bist du nicht der einzige hier im Forum.
Aber hallo Elias, jetzt machst Du dich aber lächerlich. Wenn Du schon aus alten postings zitierst, dann versuch wenigstens ehrlich zu zitieren und nicht passende Sequenzen heraus zu schneiden. Auch wir anderen, können altes Geschreibsel wieder zurück holen!
Ich habe in der damaligen Diskussion um die gleichen Themen genau die gleiche Haltung eingenommen.
1. Abschalten
2. Zur Entsorgung weiter forschen (mit wenig Hoffnung auf ein sinnvolles Verfahren)
3. Sollte eine Technologie nachgewiesenermassen funktionieren, welche SAUBEREN Atomstrom liefert, so habe ich nichts dagegen, diese einzusetzen
Hier die Zitate im Zusammenhang, damit klar wird, wie Du manipulierst (es ging überigens auch noch um die hohen Kosten, s. link):
Ja eben. Ich bin da pessimistisch. In den 80ern entdeckt. Seit 30 Jahren bekannt und geforscht und nun dauert es immer noch 20 Jahre.... Ist halt wieder einmal aktuell, dank der Ereignisse. Und früher nie irgend ein Sterbenswort davon gehört.
Es dauert mir zu lange. Wäre das realistisch und ökonomisch, so würden schon lange in der Richtung an X Orten Projekte lanciert. Denn die Strahlung/Entsorgung ist doch das grösste Problem.
Ich wiederhole: bitte, wenn's funktioniert, nichts dagegen........
Ja eben. Ich bin da pessimistisch. In den 80ern entdeckt. Seit 30 Jahren bekannt und geforscht und nun dauert es immer noch 20 Jahre.... Ist halt wieder einmal aktuell, dank der Ereignisse. Und früher nie irgend ein Sterbenswort davon gehört.
Es dauert mir zu lange. Wäre das realistisch und ökonomisch, so würden schon lange in der Richtung an X Orten Projekte lanciert. Denn die Strahlung/Entsorgung ist doch das grösste Problem.
Ich wiederhole: bitte, wenn's funktioniert, nichts dagegen........
Kein Thema. Es wäre DIE Lösung. Geld dürfte da eigentlich keine Rolle spielen. Hier der Auszug aus Wikipedia. Wenn ich da diese Zahlen betrachte so scheint mir eine Investition von 1 Mia. in eine Technologie, welche gleich mehrere Probleme lösen soll, kaum relevant.......
Zitat aus Wikipedia:
https://secure.wikimedia.org/wikipedia/de/wiki/Kernkraftwerk
Kein Thema. Es wäre DIE Lösung. Geld dürfte da eigentlich keine Rolle spielen. Hier der Auszug aus Wikipedia. Wenn ich da diese Zahlen betrachte so scheint mir eine Investition von 1 Mia. in eine Technologie, welche gleich mehrere Probleme lösen soll, kaum relevant.......
Zitat aus Wikipedia:
https://secure.wikimedia.org/wikipedia/de/wiki/Kernkraftwerk
Solltest Du nicht an Wahrnehmungs-Problemen leiden, dürftest Du eigentlich bemerkt haben, dass ich meine Haltung in keinster Weise geändert habe.
Hier noch ein Zitat von damals, das ich gleich nochmals unterschreibe:
Ja vielleicht gibt es irgendeinmal sogar ein Endlager. Oder das "Wundermittel" das die Strahlung vernichtet oder, oder, oder...
aber was kümmert uns das, wenn wir erstmal selber strahlen......
Vogel Strauss und Augen zu und durch funktioniert bei der Gefahr die von A-Anlagen ausgehen nun mal nicht. Auch wenn einige, die damit ihr Geld verdienen meinen, dass sie mit ihren Argumenten genug Sand aufwirbeln, der den Menschen den Verstand vernebelt.....
Kann es sein, dass zu viel A-Strahlung das Gehirn aufweicht
aber was kümmert uns das, wenn wir erstmal selber strahlen......
Vogel Strauss und Augen zu und durch funktioniert bei der Gefahr die von A-Anlagen ausgehen nun mal nicht. Auch wenn einige, die damit ihr Geld verdienen meinen, dass sie mit ihren Argumenten genug Sand aufwirbeln, der den Menschen den Verstand vernebelt.....
Kann es sein, dass zu viel A-Strahlung das Gehirn aufweicht
Und damit Du nicht wieder vom Thema ablenken kannst: Es geht hier nicht um die A-Teilchen sondern um Atom-Strahlung. Populär ausgedrückt, damit es alle verstehen......
Und noch eine Bemerkung: 70 Jahre Halbwertzeit kann durchaus mit 20-30 Jahren addiert werden. Wenn man die Zeit für den Bau einer Anlage von 20 Jahren nimmt, so fängt die Halbwertzeit für den Abfall (!), welcher dabei dannzumal anfällt eben erst von da an zu zählen. Comprende???? Falls nicht: Der Strahlungszerfall erreicht damit das erste Mal nach genau 90 Jahren 50%. Danach geht es dann wieder 70 Jahre. Muss ich es aufzeichnen
Solltest Du es dabei belassen, können wir den unsinnigen Dialog gerne beenden.
Du hast in Sachen Transmutation nicht mehr die gleiche Haltung.
Kein Thema. Es wäre DIE Lösung. Geld dürfte da eigentlich keine Rolle spielen. Hier der Auszug aus Wikipedia. Wenn ich da diese Zahlen betrachte so scheint mir eine Investition von 1 Mia. in eine Technologie, welche gleich mehrere Probleme lösen soll, kaum relevant.......
Da war Transmutation bei dir noch aussichtsreich, jetzt ist sie es offenbar nicht mehr bei dir. Man darf die Meinung ändern, da habe ich keine Probleme damit.
Und noch eine Bemerkung: 70 Jahre Halbwertzeit kann durchaus mit 20-30 Jahren addiert werden.
man kann auch subtrahieren, dividieren, radizieren. Es macht keinen Sinn. Es dauert jeweils 70 Jahre, bis sich der Wert ein weiteres mal wieder halbiert hat. (50%, 25%, 12.5% 6.25% usw.) Darum heisst es Halbwertzeit.
Nach 280 Jahren strahlt es noch mit 1/16 der ursprünglichen Strahlung.
Das Eidgenössische Nuklearsicherheitsinspektorat (Ensi) bekommt von einer Expertengruppe der Internationalen Atomenergieagentur (IAEA) gute Noten. Diese hat nach einer zweiwöchigen Kontrolle insgesamt 19 Punkte gelobt und 13 Empfehlungen abgegeben.
(sda) Das Ensi halte generell die IAEA-Standards ein, sagte am Freitag vor den Medien in Brugg Jean Christophe Niel, Missionsleiter der kontrollierenden «Integrated Regulatory Review Service» (IRRS) - er ist auch Chef der französischen Aufsichtsbehörde ASN. Speziell gelobt wurde die Reaktion auf den Unfall in Fukushima.
Im Fokus der IRRS-Kontrolle, die vom 20. November bis am 2. Dezember lief, standen Strukturen und Abläufe. Im Wesentlichen wurden ENSI-Verantwortliche und -Personal befragt; daneben nahmen die Kontrolleure auch an Werksinspektionen teil, unter anderem beim AKW Leibstadt und in Würenlingen.
Quelle: www.nzz.ch
MY life is MY game with MY rules!!!
stromnetz in deutschland
ab minute 20 ca. wird ein ausblick in die zukünftige stromversorgung gewährt.
http://www.youtube.com/watch?v=Y4knU0b3UiU
Blackout in Zürich-Seefeld
In Teilen von Zürich ist die Stromversorgung zusammengebrochen. Betroffen ist die Gegend vom Zoo bis zum Bellevue. Die Trams stehen still, in den Läden und Bürogebäuden ist das Licht aus, ud die Kassen sind ausser Betrieb. Betroffen ist auch die Redaktion der NZZ.
Das Atomkraftwerk Mühleberg ist nach dem Ausfall des Speisewassersystems abgeschaltet worden. Radioaktivität wurde nach Angaben des Energiekonzerns BKW keine freigesetzt.
Missverständnis - AKW Mühleberg abgeschaltet
08.02.2012 17:01
Die Schnellabschaltung des AKW Mühleberg vom Mittwoch geht auf ein Missverständnis bei einer Messung zurück. Die Messvorrichtung wurde nicht dort angebracht, wo erwartet.
Die Messungen betrafen das Speisewassersystem durchgeführt. Dieses führt Wasser in den Reaktor. Der Kommandoraum sei über die Messungen an einem Strang des Systems informiert gewesen, sagte Antonio Sommavilla, Sprecher des Energiekonzerns BKW, am Mittwoch auf Anfrage.
Die Mitarbeitenden brachten das Messgerät aber an einem anderen als dem im Kommandoraum erwarteten Strang an. Darauf habe der Reaktor bestimmungsgemäss mit einer Schnellabschaltung reagiert. Der Vorfall sei also nicht etwa wegen eines Defekts aufgetreten, betonte Sommavilla.
Die letzte Schnellabschaltung des AKW Mühlebergs ereignete sich 2007. Damals löste das Einsetzen einer neuen Reinigungseinheit im Speisewasserkreislauf die Abschaltung ein.
(SDA)
Besser reich und gesund als arm und krank!
Na, solange wir die nicht schlucken müssen im Kanton Bern...
http://www.kaliumiodid.ch/
Schnellabschaltungen passieren ja hin und wieder. Aber heute hat mich die Meldung schon etwas stutziger gemacht.
Wegen der aktuellen Kälte hätte es etwas Ernsteres sein können...Rohre mit Kühlwasser geborsten, wichtige Leitungen vereist oder so. Wars zum Glück nicht.
Hmmm Donuts. There are three ways to make a living in this business: be first, be smarter, or cheat.
Kapitalist hat am 08.02.2012 - 17:43 folgendes geschrieben:
Missverständnis - AKW Mühleberg abgeschaltet
Die Messungen betrafen das Speisewassersystem durchgeführt. Dieses führt Wasser in den Reaktor.
Der Unfall vom 28. März 1979 Kernkraftwerk Three Mile IslandAm 28. März 1979 um 4:36 Uhr Ortszeit schloss während Arbeiten an der Kondensatreinigungsanlage durch eine Fehlfunktion der pneumatischen Steuerung ein Ventil in der Speiseleitung vom Kondensator zu den beiden Hauptspeisepumpen im sekundären Kreislauf. http://www.youtube.com/watch?v=zGgRkM-UAQY
Strom für Frankreich wurde diese Woche zu Spitzenpreisen von 1983 Euro je Megawattstunde gehandelt. Zum Vergleich: dieser Strompreis würde einem Preis 24 Franken für einen Liter Heizöl oder Benzin entsprechen.«Alle verfügbaren Kraftwerke laufen derzeit im Vollbetrieb»
http://www.20min.ch/finance/news/story/Kaeltewelle-laesst-die-Strompreis...
Soeben hörte ich folgende Werbung am Radio: LED statt AKW! Denke auch, dass die LED-Technologie sehr wichtig für unsere Zukunft ist! Gibt es Aktien von LED-Unternehmen? Wer kennt sich aus?
bonobolio hat am 22.02.2012 - 17:24 folgendes geschrieben:
Atomausstieg ja => Alles auf Fuel Cell Energy (FCEL) setzenCheckt mal die neuesten News von FCEL:-)))) Auch die Europäer kommen immer mehr auf den Geschmack:-))) Zudem Grossauftrag von Apple (ja APPLE!!!) in Reichweite...http://finance.yahoo.com/q?s=FCELhttp://www.google.com/finance?q=NASDAQ%3AFCEL#Das ist die angewandte Zukunft!!! Wo steht wohl der Aktienkurs von FCEL in 2-3 Jahren....
Atomausstieg ja => Alles auf Fuel Cell Energy (FCEL) setzen
Checkt mal die neuesten News von FCEL:-)))) Auch die Europäer kommen immer mehr auf den Geschmack:-))) Zudem Grossauftrag von Apple (ja APPLE!!!) in Reichweite...
http://finance.yahoo.com/q?s=FCEL
http://www.google.com/finance?q=NASDAQ%3AFCEL#
Das ist die angewandte Zukunft!!! Wo steht wohl der Aktienkurs von FCEL in 2-3 Jahren....
Hallo bonobolio! Was macht denn FCEL? LED? Wenn ja, dann wäre eine Anlage hier sicher interessant! Da würde ich auf Long setzten und bestimmt fette Gewinne machen!
Im AKW Takahama in der Präfektur Fukui wird am Montag der Reaktor Nummer 3 für eine routinemässige Sicherheitskontrolle heruntergefahren. Damit sind in Japan nur noch 2 von 54 Atomreaktoren in Betrieb, im AKW Kashiwazaki-Kariwa und im AKW Tomari auf Hokkaido im Norden des Landes. http://asienspiegel.ch/2012/02/nur-noch-zwei-reaktoren-in-betrieb/
Erstaunlich. Wozu haben sie die AKW's gebraucht?
Elias hat am 05.03.2012 - 20:43 folgendes geschrieben:
Erstaunlich. Wozu haben sie die AKW's gebraucht?
Irgendjemand muss doch das Uran Lagern
Habe gehört es gäbe viele Stromausfälle. Aus diesem Grund können dann viele GWH gar nicht erst verbraten werden. Wobei die Anzahl erstaunt schon etwas.
Diversifiziert auch in flüssiges Gold! (Whisky)
Es gibt LED Aktien. Eine wäre Aixtron. Siehe Aktien Ausland. Ich denke auch: LED könnte die Beleuchtung der Zukunft werden. Sehr sparsam. Der Energieverbrauch durch Licht ist allerdings nicht so gross. Da gibts Verbraucher die richtiggehend Strom fressen. Irgendwo muss aber angefangen werden. Es stimmt, in Japan sind nur noch 2 oder 3 AKWs von 53 in Betrieb. Japan weicht hauptsächlich auf Gas- und Oelkraftwerke aus. Dazu natürlich auch, aber klein beginnend, auf Sonnen- und Windkraftwerke.
Wenige, die dafür sorgen, dass etwas geschiehtViele, die zuschauen was geschiehtGrosse Masse, die nicht merkt was geschieht!
Stimmt die Preise explodierten an der EEX Börse in Leipzig. Die Schweiz produzierte auf Volllast. Sicher, der Verbrauch stieg in der Schweiz deutlich an. Aber sehr viel Energie wurde über die Wasserkraftwerke ins Ausland verkauft. Die Kassen der CH Energielieferanten (Axpo, EGL, CKW, Alpiq, SN, Repower, EWZ, BKW und wie die alle heissen) die klingelten. Aber: Nicht alles glauben was diese Mediensprecher erzählen. Es gab noch Reserven. Die neuen Dienstleistungen SDL lassen grüssen. Für teures Geld sind gewisse Kraftwerke auf Standby bereit zusätzliche Energie zu produzieren. (Tertiär Energie positiv).
PS In der kalten Jahreszeit können die Überlandleitung stärker belastet werden (Leitungen werden gekühlt)
Die Kühlwasserleitungen werden im Betrieb bestimmt nie zufrieren. Ist wirklich dumm gelaufen. Da wurden Auslösungen durchgeprüft. Solche Tests werden systematisch durchgeführt um die Auslösungen zu überprüfen. Im Speisewassersystem sind die Temp. Auslösungen 2 strangig und testbar. Nun hat der Leittechniker am falschen Strang rummanipuliert oder der Reaktoroperateur hat den falschen Kanal überbrückt. Und zack, durch eine manipulierte Auslösungstemperatur wurde ein scharfer Scram produziert. Zeigt: Die Systeme funktionierten. Nur das am falschen Kanal getestet wird sollte nicht passieren. Solche Pannen können an testbaren Systemen immer passieren und hat eigentlich nichts im eigentliche Sinne mit einem AKW zu tun.
Dachverband A EE gegen Gaskraftwerke als Mühleberg-Ersatz
Mit dem entsprechenden politischen Willen sei es möglich, den Strom aus den AKWs Mühleberg sowie Beznau I und II durch erneuerbare Energien zu ersetzen, ist sich der Energie-Branchenverband A EE sicher. Gaskraftwerke brauche es keine. http://www.nzz.ch/nachrichten/politik/schweiz/drei_quadratmeter_sonnenpa...
http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/1601034/Strom-ohne-Atom---Die-ganze-Sendung#/beitrag/video/1601034/Strom-ohne-Atom---Die-ganze-Sendung
Billiges Versprechen, teure Quittung?
Die von vielen Energieversorgern angekündigten Strompreiserhöhungen sind nach Ansicht von E.ON-Vorstandschef Johannes Teyssen nicht zwingend eine Folge der Energiewende. "Was die Energiewende kostet, stellen wir nicht im ersten Jahr fest", sagte Teyssen in der ZDF-Sendung "maybrit illner" und fügte hinzu: "Ob im ersten Jahr jetzt Preisveränderungen besonders mit der Energiewende zusammenhängen, da hätte auch ich selbst höchste Zweifel."
Die Energiewende sei ein langfristiges Projekt, dessen Chancen und Risiken erst auf lange Distanz sichtbar würden, so der E.ON-Chef bei Maybrit Illner. Jetzt schon ihr Gelingen zu feiern, sei ebenso falsch wie "Alarmismus". Gelingen könne die Wende jedoch nur mit Klugheit und Effizienz. Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) wies Kritik zurück, die Energiewende werde nur halbherzig und nicht durchdacht genug vollzogen. "Wir arbeiten wirklich, es geht gut voran, wir sind im Zeitplan", sagte der Minister.
Röttgen ließ sich im Verlauf der Sendung von der Kritik nicht beirren: Der Spitzenkandidat der CDU für die Wahl in Nordrhein-Westfallen bleibt bei seiner Entscheidung, die Option Oppositionsführer im Düsseldorfer Landtag erst nach dem Urnengang zu prüfen. Er kämpfe nicht um die Frage, wer Opposition wird, sondern um die Frage, wer Regierung wird, sagte der CDU-Spitzenkandidat bei Maybrit Illner. Nach dem Votum der Bürger werde man sich zusammensetzen und für den Fall, dass "es anders ausgegangen ist", entscheiden, kündigte Röttgen an. Ein Sportler, der schon mit dem Gedanken an den zweiten Platz in einen Wettkampf gehe, könne nicht gewinnen. Nordrhein-Westfalen brauche aber eine Regierung, die "moderne Zukunftspolitik macht und dafür trete ich an", sagte Röttgen.
"Stromrebell" Michael Sladek, Gründer der Elektrizitätswerke Schönau (EWS), betonte, dass nach seiner Einschätzung sehr viel Menschen "bei der Energiewende mit gehen". Diese seien auch bereit zu investieren, jedoch nur, wenn damit auch ein grundsätzlicher Strukturwandel einhergehen werde. Die "große Möglichkeit der Dezentralisierung" der Energiegewinnung sei noch nicht wirklich in Angriff genommen worden. Dort aber liege die Zukunft, so Sladek. Mit der Erforschung und Erprobung neuer Speicher- bzw. Energieumwandlungstechnologie - wie zum Beispiel von Strom zu Gas und im heimischen Blockkraftwerk wieder zurück zu Strom, würden auch Stromleitungs- und Netzprobleme gelöst werden können.
Kritisch zeigte sich der Journalist Dirk Maxeiner. Die Kosten der Wende werden die Gesellschaft spalten, prophezeite er. Bald könne niemand mehr verstehen, warum "Studenten und Rentner" Solaranlagen auf Millionärsvillen mitbezahlen sollten. Dieser Ausstieg sei eine Panikreaktion gewesen, die nun dazuführe, dass für Windparks Naturschutzgebiete weichen müssten, so Maxeiner.
"Signalwirkung"
Vertrauen in die Machbarkeit des Atomausstieges zeigte dagegen Kernkraftgegnerin Hiltrud Schwetje. Mit den traurigen Erfahrungen aus Tschernobyl und Fukushima sei ein Zurück auch nicht mehr möglich. In der Diskussion um die Energiewende dürften die berechtigten Sorgen der Bürger vor Atomkraft und die sozialen Probleme der anfallenden Kosten nicht gegeneinander ausgespielt werden. Das sei "Schwachsinn", so Schwetje. Deutschland können nun viel mehr anderen Industrienationen zeigen, dass die Energiewende möglich ist, "das es geht."
http://maybritillner.zdf.de/ZDFde/inhalt/6/0,1872,8501318,00.html
Solarstromproduktion mit 16 Gigawatt neuer Deutscher Rekord und zugleich Weltrekord
Die Leistungen der Solarteure und das Geld der Investoren haben es möglich gemacht: Am 22. März 2012 wurde in Deutschland ein neuer Rekord aufgestellt - in der Spitze erzeugten die Solaranlagen mit 16 Gigawatt Strom. Viel mehr als die Atomkraftwerke. Das war zugleich Weltrekord. http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/007293.html
Das Atomkraftwerk Mühleberg muss Ende Juni 2013 vom Netz. Daran ändert auch eine Beschwerde der Betreiberin BKW nichts, die eine aufschiebende Wirkung für die Abschaltung geltend machen wollte. http://www.20min.ch/schweiz/dossier/atomenergie/story/Bundesgericht-hael...
In der luzernischen Ortschaft Inwil soll das grösste Solarkraftwerk der Schweiz entstehen. Auf 20 Fussballfeldern wird ab 2014 der Strom für 2200 Haushalte produziert.
Eines von sechs geplanten CKW-Projekten
http://www.20min.ch/schweiz/dossier/atomenergie/story/Riesen-Solaranlage...
Es tut sich was. Solaranlagen wie Windräder werden nicht ewig bestehen bleiben. Effizientere und vorallem dezentere Bauteile wie Solarziegel auf Dächern oder stromproduzierende Fassaden in allen Farben werden sie ersetzen. Es gab mal Zeiten, da gab es auf jedem Dach eine Fernsehantenne. Sah auch hässlich aus.
Vor vier Jahren griff der Landmaschinenverkäufer Franz Held erstmals nach den Sternen. Heute versorgen seine Anlagen schon mehr als 140 Haushalte mit Solarstrom. http://www.20min.ch/finance/news/story/Der-Sonnenkoenig-aus-dem-Emmental...
Sicherheitskräfte haben bei der Durchsuchung eines Lastwagens auf dem Weg zum Atomkraftwerk Ringhals in Schweden Sprengstoff entdeckt. Das Material werde von Experten untersucht, teilte der Energiekonzern Vattenfall am späten Mittwochabend mit. Ein Zünder sei nicht vorhanden gewesen, erklärten die Behörden.
Das Atomkraftwerk Ringhals an der Küste im Südwesten des Landes besteht aus vier Reaktoren. Es produziert fast ein Fünftel des schwedischen Stroms. Das Werk gehört zu 70 Prozent Vattenfall. Der deutsche Konzern E.ON ist mit fast 30 Prozent beteiligt.
Wenn beim Ersatz von Air-Force One, dem Flugzeug des amerikanischen Präsidenten, ein Modell evaluiert wird, das auch mit Gas betrieben werden kann, dann hat sich im Erdölland USA etwas Grundlegendes verändert. Dank neu erschlossenen Erdgasvorkommen scheinen sich die Energieprobleme der USA in Luft aufzulösen – und nebenbei wird die oft propagierte Reindustrialisierung des Landes eingeleitet. Dieses «Wunder» ist dank einem neuen Förderverfahren für Erdgas, dem sogenannten Fracking (Hydraulic Fracturing), möglich, mit dem Gasvorkommen, die tief unter der Erde im Schiefergestein gebunden sind, dank horizontaler Tiefenbohrtechnik erschlossen werden.
Aus grosser Tiefe
Noch vor weniger als zehn Jahren bestand der Konsens, dass die Erdgasreserven in den USA in Bälde erschöpft seien. Doch dann folgte der Siegeszug von Fracking, das die ökonomische Förderung von riesigen Vorkommen möglich macht, die in mehreren tausend Metern Tiefe lagern. Während bei konventionellen Erdgaslagerstätten ein grosser Gasdruck herrscht, muss dieser beim Fracking erst erzeugt werden.
Zu diesem Zweck wird eine wässrige Flüssigkeit mit Quarzkügelchen (Sand) und verschiedenen Chemikalien in das Bohrloch gepresst. Dadurch öffnen sich die Gesteinsspalten. Der Sand sorgt dafür, dass sich die Spalten nicht mehr schliessen: In 1000 bis 2000 Metern Tiefe leben Bakterien, die sich sehr heftig vermehren, sobald ihr Lebensraum angebohrt wird. Auf Dauer würden sie alles verstopfen und die Förderung blockieren. Deswegen mischt man Biozide in die Bohrflüssigkeit.
Im Vergleich zum Jahr 2007 ist die Erdgasproduktion in den Vereinigten Staaten um 23% gestiegen. Für die Energieindustrie ist das ein Quantensprung – diese Entwicklung haben auch die optimistischsten Gas-Anhänger nicht vorhergesehen. Die Goldgräberstimmung im Sektor hat zu einem Überangebot geführt, die Speicher gefüllt und die Preise purzeln lassen. In den Vereinigten Staaten ist der Preis für Erdgas von 10 $ (je Million British Thermal Units) im Jahr 2008 auf unter 2 $ im April dieses Jahres gesunken. Derzeit tendiert die Notierung gegen 3 $. Trotz sinkenden Erdölpreisen hat sich das Preisverhältnis von einem Barrel Erdöl der Sorte WTI zu Erdgas annähernd auf 30 eingependelt. Bis vor wenigen Monaten galt ein Verhältnis von 6 bis 10 als angemessen.
Strom vor allem aus Gas
Die meisten amerikanischen Erdgas-Unternehmen förderten zu 4 $ bis 5 $ Vollkosten und zu 3 $ bis $ 3.50 Grenzkosten, so rechnet Andreas Schneller von EIC Partners in Zürich vor. Die Verkaufspreise für das laufende Jahr hätten die meisten Förderer abgesichert. Ab 2013 sei dann nur noch ein Teil der Produktion «gehedgt». Weil die Banken kaum Kredite gewährten, müssen die Ausbauinvestitionen aus dem eigenen Cashflow finanziert werden. Deshalb dürfte sich das Wachstum des Produktionsvolumens etwas verlangsamen.
Trotzdem dürfte die Gasförderung in den USA bis ins Jahr 2020 nochmals um 25% zunehmen. Am unmittelbarsten können vorerst die Stromhersteller vom günstigen Gaspreis profitieren (vgl. Grafik). Der Kapazitätsausbau der US-Kraftwerke wird in den kommenden 20 Jahren von Erdgas dominiert. Die amerikanischen Versorger haben im Februar 2012 um 34% mehr Erdgas zur Stromproduktion verfeuert als im Vorjahresmonat. Sogar der in Atlanta domizilierte Versorger Southern, historisch einer der grössten US-Kohlekraftwerk-Betreiber, wird im Jahr 2012 zum ersten Mal mehr Strom mit Gas als mit Kohle produzieren. Der Stromproduzent Calpine hat die Auslastung seiner Gaskraftwerke von 30% auf 60% gesteigert und konnte so Margen und Gewinn kräftig ausweiten.
Kohle-Revival am Ende
Das sind schlechte Nachrichten für die Betreiber von Kohlekraftwerken und Hiobsbotschaften für die Kohleförderer, die selbst vor einem Jahrzehnt ein Revival erlebten und von der Energiewende Richtung Kohle träumten. Der Marktanteil der Kohle am US-Energiemix nimmt rasch ab. Die Privathaushalte an der Ostküste Amerikas rüsten zudem im grossen Stil auf Gasheizungen um – meist weg von Ölheizungen. Aber auch die Kernkraft hat langfristig ausgedient. Der CEO vom Versorger Next Era Energy gab jüngst zu Protokoll, egal, wie man auch rechne, die Atomenergie bleibe «grob unökonomisch».
Hohe Investitionen wird jedoch auch der Ausbau eines Gas-Pipelinesystems erfordern. An abgelegenen Förderstellen beispielsweise im US-Gliedstaat North Dakota wird ein grosser Teil des geförderten Gases einfach abgefackelt. Es fehlt an Transportkapazitäten für den voluminösen Energieträger. Die Verschiebung mit Tanklastwagen ist aufwendig und teuer. Langfristig wird der «Energie-Verschwender» USA sich sogar zum Gas-Exporteur wandeln. Die Hafenterminals, die vor kurzem gebaut wurden, um Flüssiggas zu importieren und die Abhängigkeit vom Erdöl zu reduzieren, werden teilweise für den Gasexport umgebaut. Das Unternehmen Sempra Energy, der grösste Gasversorger Kaliforniens, hat kürzlich einen 20-jährigen Liefervertrag mit französischen und japanischen Gas-Versorgern abgeschlossen. Insbesondere Japan ist fieberhaft auf der Suche nach einer Kernkraft-Alternative.
Im US-Gliedstaat Louisiana wird von Sempra bereits ein Terminal umgebaut – Speichertanks, Anlagestellen und Pumpanlagen stehen bereits. Die Anlagen wurden für Milliarden erstellt, um verflüssigtes Erdgas, das aus Afrika und Trinidad angeliefert werden sollte, in der Neuen Welt zu verteilen. Teuer und aufwendig wird bei dieser Metamorphose der Terminals der Bau einer Gasverflüssigungsanlage, die auf bis zu 6 Mrd. $ zu stehen kommt. Das Terminal von Sempra dürfte 2016 fertiggestellt sein. Ein Terminal des Konkurrenten Cheniere dürfte aber bereits 2015 betriebsbereit sein.
Die Industrie kommt zurück
Bis dahin bleibt der Erdgas-Boom ein US-Phänomen. Im Gegensatz zu Erdöl finden im Gasmarkt Förderung, Vertrieb und Preisbildung meist regional statt. Sollte langfristig der Energie-Importeur USA zum Exporteur aufsteigen, wird das auch geopolitisch Veränderungen nach sich ziehen. Denn sinkt die Abhängigkeit der Supermacht vom Öl, werden sich auch politische Abhängigkeiten und die Zusammenarbeit mit heutigen Bündnispartnern verändern.
Vorderhand verändert sich der Produktionsstandort USA. Günstige Energie ist ein gewichtiger Standortvorteil. In Louisiana baut der Basis-Chemiekonzern Dow Chemical ein neues Polyäthylen-Werk. Für die Herstellung dieses Kunststoffs ist Erdgas die Grundlage. Für die Chemiebranchen ist Erdgas nicht nur Energieträger, sondern auch ein wichtiger Grundstoff.
Gemäss dem Branchenverband American Chemistry Council (ACC) sind derzeit rund dreissig Neu- oder Ausbauten von Chemiewerken für insgesamt 25 Mrd. $ geplant. Die US-Produktionskapazitäten dürften sich so um fast einen Drittel erhöhen. Aber auch die Stahlproduktion und andere energieintensive Industrien profitieren von der tiefen Erdgas-Notierung. In der Herstellung von Stahl kann der Einsatz von Kohle teilweise durch Gas ersetzt werden – eine weitere Hiobsbotschaft für die Kohleindustrie.
Revolution auf der Strasse
Die Firma Westport hat sich auf Gas-Motoren für die typisch grossen US-Trucks spezialisiert. Ein derartiges Aggregat für einen Lastwagen kostet 55 000 $ mehr als ein Dieselmotor. Die Einsparungen machen dabei jedoch für einen durchschnittlich genutzten Lastwagen 30 000 $ im Jahr aus. Auch der Baumaschinenhersteller Caterpillar hat jüngst eine Zusammenarbeit mit Westport vereinbart. Zukünftig sollen grosse Baumaschinen in Minen mit Erdgas betrieben werden. Die Energiedichte von Gas ist viel tiefer als jene von Öl. Deshalb werden für die gleiche Leistung viel grössere Tankvolumen benötigt. Für Eisenbahn, Lastwagen und Baumaschinen ist dies kein Problem, für Autos vorerst schon. Trotzdem sind zahlreiche Marktbeobachter überzeugt, dass sich in den Vereinigten Staaten das Gas-Auto vor dem Elektromobil durchsetzen wird. Gas weist eine deutlich bessere Umweltbilanz auf als Benzin und Diesel.
Vom Öl- zum Gaskonzern
Auch die Ölkonzerne sind vom Erdgas-Potenzial überzeugt. Vor zwei Jahren kaufte Exxon für 41 Mrd. $ das Gas-Unternehmen XTO Energy. Hauptgrund für den Kauf: die Erfahrung, die XTO im Fracking besitzt. Heute erzielt Exxon die Hälfte des Umsatzes mit Erdgas, und die Hälfte der nachgewiesenen Reserven sind mittlerweile ebenfalls gasförmig. Aus Erdgas lassen sich hochwertige Produkte herstellen.
Der Erdölkonzern Shell ist der führende Betreiber von Gas-to-Liquids-Produktionsstätten (GTL), in denen Erdgas chemisch in Diesel, Schmierstoffe und chemische Grundstoffe umgewandelt wird. Shell betreibt in Katar die grösste GTL-Produktionsstätte der Welt und eine kleinere in Malaysia. Die Beiträge dieser beiden GTL-Produktionsstätten waren einer der Hauptgründe dafür, dass Shell im abgelaufenen Quartal mit einem Gewinn von 7,4 Mrd. $ die Erwartungen übertreffen konnte.
Nun will der Erdölgigant auch in den USA, in Louisiana und Texas GTL-Raffinerien aufbauen. Diese Installationen sind jedoch sehr teuer und benötigen eine Bauzeit von gegen zehn Jahren. Es besteht das Risiko, dass sich in diesem Zeitraum die Rahmenbedingungen wieder fundamental ändern. Zur Erinnerung: Der beschriebene Gas-Boom läuft erst seit fünf Jahren.
Der mehrfach preisgekrönte Film «Gasland» von Regisseur Josh Fox fasst die Kritik und die Gefahren des Fracking zusammen. Im Gedächtnis haften bleibt eine Szene, in der ein Hausbesitzer seinen Wasserhahn öffnet, Wasser fliessen lässt und das Wasser mit einem Streichholz entzündet.
Im Gleichschritt mit dem Erfolg von Schiefergas hat auch die Kritik am Förderverfahren zugenommen. Beanstandet werden mögliche Verunreinigungen des Grundwassers durch Methan und Chemikalien, die zum Aufsprengen des Schiefers gebraucht werden. Einige Experten weisen darauf hin, dass die Bohrungen das Erdbebenrisiko erhöhen. In einem Strategiepapier thematisiert die Swiss Re den Transport und die Lagerung von Abwasser aus den Schieferstein-Bohrungen. Für das Aufbrechen einer Schieferschicht für eine Förderstelle werden 4 bis 30 Mio. Liter Fracking-Flüssigkeit, die aus Wasser und Sand besteht, und 80 bis 300 t Chemikalien verwendet. Rund 60 bis 90% der chemischen Flüssigkeit verbleiben im Bohrloch. Die Flüssigkeit, die wieder an die Oberfläche tritt, ist zusätzlich mit natürlichen Ingredienzen wie Radon, Metallen, Mineralien und Erdgas «verschmutzt». Dabei ist es gemäss Swiss Re möglich, dass dieses Abfallwasser krebserregend ist, das Atem- und das Nervensystem schädigt.
Zahlreiche europäische Staaten, darunter Frankreich und Bulgarien, haben die Fracking-Technologie verboten oder wie Polen auf Eis gelegt. In den USA wurde mit dem Energie Policy Act 2005 das Fracking vom Safe Drinking Water Act ausgenommen. Mittlerweile müssen die Unternehmen jedoch die Zusammensetzung ihrer Fracking-Chemikalien publik machen. Für Andreas Schneller von EIC Partners ist die Entwicklung in den USA nicht mehr umkehrbar – das Land habe bereits eine Energiewende vollzogen. Die Technologie mache laufend Fortschritte, und die Risiken seien bereits heute überblickbar. http://www.nzz.ch/aktuell/wirtschaft/wirtschaftsnachrichten/schiefergas-...
Für die CO2-Bilanz ist das sehr schlecht
Nach den Sommerferien wird der Bundesrat eine Vernehmlassungsvorlage zum Atomausstieg präsentieren. AKW-Befürworter schliessen nicht aus, den Ausstieg per Referendum zu bekämpfen.
Skeptische Bevölkerung
In der Atomfrage manövriert die Politik in einem engen Korsett. Zum einen hat der Bau eines neuen AKW in den nächsten Jahren an der Urne kaum Chancen. Zum andern ist die Bevölkerung skeptisch gegenüber Abgaben und Einschränkungen ihrer Freiheit. Dies hat das klare Nein des Berner Stimmvolks zwei Monate nach Fukushima zu entsprechenden Vorschlägen gezeigt. http://www.nzz.ch/aktuell/schweiz/akw-befuerworter-bringen-sich-in-stell...
Kernenergie (z.B. Fusion) hat vielleicht wieder mal eine Chance, wenn sie sehr wenig und kurzlebige Abfallprodukte produziert. Der technische Fortschritt wird sie vielleicht überflüssig machen. Windräder werden wieder verschwinden.
Jetstreams taugen nicht als Energiequelle
Sie gelten als mögliche Energiequelle der Zukunft: Jetstreams – schnelle Winde in der oberen Erdatmosphäre. Doch die Strahlströme liefern offenbar weniger erneuerbare Energie als bislang angenommen.
Düsseldorf: Der Energiemix der Zukunft muss wahrscheinlich anders zusammengesetzt sein, als es sich manche Visionäre derzeit vorstellen. Denn aus Jetstreams, die mit hohen Windgeschwindigkeiten durch die obere Atmosphäre fegen, lässt sich deutlich weniger Energie gewinnen, als bisher geschätzt. Zu diesem Ergebnis kommen Forscher des Max-Planck-Instituts für Biogeochemie in Jena.
In den Jetstreams bewegt sich die Luft in Höhen zwischen 7 und 16 Kilometern mit kontinuierlichen Geschwindigkeiten von über 90 Kilometer pro Stunde. Angesichts dieser hohen Geschwindigkeiten wurden diese Winde bislang als nahezu unerschöpfliche Quelle erneuerbarer Energie gehandelt. Bereits heute fließen umfangreiche Investitionen in Techniken, die diese Quelle anzapfen sollen.
Tatsächlich ist die Energie der Strahlströme aber eng begrenzt. Sie werden, wie auch die anderen Wind- und Wettersysteme der Erde, dadurch erzeugt, dass die Sonneneinstrahlung die Tropen stärker aufheizt als die Polargebiete. Ein Temperaturunterschied in der Atmosphäre bewirkt wiederum ein Gefälle im Luftdruck, das die Antriebskraft des Windes ist.
Aus der meteorologischen Forschung ist zudem bekannt, dass die Strahlströme so schnell sind, weil sie in der oberen Atmosphäre fern von der Erdoberfläche entstehen. Daher sind sie fast keiner Reibung ausgesetzt. Folglich braucht es nur wenig Energie, um sie anzutreiben und aufrecht zu erhalten.
„Genau dieser geringe Energiebedarf ist es, der das Potential zur Nutzung als erneuerbare Energiequelle begrenzt“, erklärt Axel Kleidon, Leiter der unabhängigen Max-Planck-Forschungsgruppe Biosphärische Theorie und Modellierung.
Das gesamte Klimasystem würde sich verlangsamen
Kleidons Gruppe berechnete mithilfe von Klimasimulationsmodellen die maximale Rate, mit der aus der globalen Atmosphäre Windenergie entzogen werden kann. Demnach erzeugen die Strahlströme nur eine Leistung von 7,5 Terawatt – 200-mal weniger als vorherige Studien ermittelten. Zum Vergleich: Der Primärenergiebedarf der gesamten Menschheit belief sich im Jahr 2010 auf rund 17 Terawatt.
Die Max-Planck-Forscher untersuchten auch, wie sich das Klima verändern würde, wenn Strahlströme im großen Stil als erneuerbare Energiequelle angezapft würden: Jede Windturbine baut einen Widerstand auf, um Windenergie letztlich in Strom umzuwandeln. Daher ändert sich die Kräftebilanz der Strahlströme, sobald diese Energie entzogen wird.
Würden die gesamten 7,5 Terawatt abgegriffen, verschwände das Druckgefälle zwischen der Äquatorregion und den Polen und das gesamte Klimasystem würde sich verlangsamen. „Wenn wir in der Atmosphärenschicht, in der die Strahlströme vorkommen, durch Windturbinen 7,5 Terawatt entnähmen, würden in der Atmosphäre insgesamt rund 300 Terawatt weniger Energie erzeugt“, erläutert Lee Miller, Erstautor der Studie. „Dies würde die Temperatur und das Wetter drastisch beeinflussen.“ http://www.handelsblatt.com/technologie/energie-umwelt/energie-technik/k...
scheint sich was zu tun:
Zusammen mit 13 europäischen Partnern hat die Empa ein EU-finanziertes Projekt zur Entwicklung preisgünstiger, effizienterer Solarzellen lanciert. Mit einem Gesamtbudget von 10 Millionen Euro will SCALENANO – so der Name des Projekts – einen Durchbruch erzielen bei der Kosteneffizienz von Photovoltaikanlagen und -modulen auf Basis fortschrittlicher Dünnschichttechnologien.
Zusammen mit 13 europäischen Partnern hat die Empa ein EU-finanziertes Projekt zur Entwicklung preisgünstiger, effizienterer Solarzellen lanciert. Mit einem Gesamtbudget von 10 Millionen Euro will SCALENANO – so der Name des Projekts – einen Durchbruch erzielen bei der Kosteneffizienz von Photovoltaikanlagen und -modulen auf Basis fortschrittlicher Dünnschichttechnologien.
http://idw-online.de/de/news488428
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