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Nahrungsmittel aus ökologischer und tiergerechter Produktion
Potential des Standortes Schweiz
Die Studie wurde im Auftrag von Greenpeace Schweiz durchgeführt und analysiert die Potentiale einer ökologisch nachhaltigen Landwirtschaft und ethischen Tierhaltung in der Schweiz. Die Studie vergleicht dabei ein Basisszenario, das der Situation im Jahr 2015 entspricht mit einem Referenzszenario für Jahrs 2015 und einem Szenario für das Jahr 2050. Die letzteren beiden basieren auf den Richtlinien des tiergerechten und ökologischen Produktionssystems (TOP).
- Autor: Priska Baur, Stefan Flückiger
- Herausgeber: Greenpeace
- Jahr: 2018
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Die Richtlinien für ein tiergerechtes und ökologisches Produktionssystem (TOP) beinhalten strenge Schutzmassnahmen für die Ökologie und das Tierwohl. Sie verbieten eine Verfütterung von Ackerfrüchten an Tiere und gehen von einer verringerten Produktion tierischer Nahrungsmittel aus. Dafür werden zusätzliche pflanzliche Kulturen für die direkte Ernährung des Menschen angebaut.
In den TOP-Szenarien verringert sich die Menge an produzierten tierischen sowie pflanzlichen Nahrungsmitteln. Die Folge ist eine weniger intensiv bewirtschaftete Bodenfläche, was positive Auswirkungen auf die Biodiversität und Landschaft hat. Zudem sinkt in den TOP-Szenarien die Anzahl geschlachteter Tiere markant.
Die Studie vertritt die Ansicht, dass es vorzuziehen ist, Nahrungsmittel dort zu produzieren, wo entsprechende Ressourcen verfügbar sind. Daher wird in den TOP-Szenarien mehr Fleisch importiert, als dies im Referenzszenario der Fall ist. Die bisherige Agrarpolitik hat dazu beigetragen, dass die Schweizer Produktion tierischer Nahrungsmittel auf ein fragwürdiges Niveau gesteigert wurde.
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Letzte Änderung 20.01.2020
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