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10.09.2018
Acht Medaillen für den Leichtathletik Klub Zug
Vergangenes Wochenende bildeten die beiden Schweizermeisterschaften der Kategorien U16, U18 in Frauenfeld und U20, U23 in Aarau den Saisonhöhepunkt für die Nachwuchsathleten. Der Leichtathletik Klub Zug schickte insgesamt 15 Athleten in die beiden Wettkämpfe. Mit den gesammelten acht Medaillen darf man zufrieden sein.
Frey und Lemmens mit je zwei Medaillen
Géraldine Frey und Silke Lemmens, die beiden Aushängeschilder des LK Zug, welche beide auch schon an internationalen Grossanlässen für die Schweiz starten durften, waren die fleissigsten Medaillensammler. Beiden gelang es am Samstag in ihrer Kategorie über die prestigeträchtigste Sprintdistanz von 100m die Silbermedaille zu ergattern. Tags darauf lief Frey über 100m Hürden in 14.13s (PB) genauso wie Lemmens in 24.71s über 200m als Dritte auf das Podest. Nach 2017 gelang den beiden Sprintspezialistinnen in diesem Jahr der Doppelschlag bereits zum zweiten Mal in Folge. Für eine Überraschung sorgte Elina Magaldi. Die 20-jährige Chamerin ist eigentlich eher als Langsprintspezialistin bekannt. Gewillt etwas Neues auszuprobieren, startete Magaldi im Dreisprung und gewann mit einer Weite von 11.34m sensationell die Silbermedaille. Ebenfalls Silber resultierte für Jon Paul de Vera. Der letztjährige U20-Schweizermeister lag, neu eine Kategorie höher startend, mit geworfenen 43.03m bis zum letzten Versuch an der Spitze der Konkurrenz ehe ihn Matthieu Demierre vom LC Zürich noch abfangen konnte.
Tiefenauer mit dem ersten Schweizermeistertitel
Genau gegenteilig verlief der Wettkampf von Speerwerferin Fabienne Tiefenauer. Die U18-Athletin lag bis zum letzten Versuch an zweiter Stelle, ehe sie Nervenstärke bewies und mit 42.25m die bislang führende Athletin um 5cm übertraf und sich damit den Schweizermeistertitel sichern konnte. Es ist dies der erste nationale Titel für die FMS-Schülerin aus Menzingen. Ebenfalls in der U18-Kategorie trat Ronja Wengi an. Die Steinhauserin war im Stabhochsprung eine der Mitfavoritinnen und lieferte sich mit Leonie Moll aus Aarau einen spannenden Wettkampf, welche beide mit übersprungenen 3.50m beendeten. Aufgrund von mehr Fehlversuchen musste Wengi mit Silber vorliebnehmen. Der LK Zug schaffte es die Ausbeute vom Vorjahr (10 Medaillen) auf hohem Niveau zu bestätigen.