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Üblicherweise fügen Präsidenten ihrem Entwurf ein sogenanntes "Green Book" ("Grünbuch") bei, in dem sie Details ihrer Steuerpolitik aufschlüsseln. Die Trump-Regierung tat dies nicht. "Für mich ist das ganz einfach: Kein Steuer-Plan ist gleich kein 'Green Book'", sagte Donald Marron von der liberalen Denkfabrik Urban Institute.
Ein Sprecher des Finanzministeriums verwies am letzten Donnerstag in einer E-Mail auf laufende Verhandlungen mit dem Kongress über eine grossangelegte Reform. Ein "Green Book" hätte diese Bemühungen nur belastet. Trump hatte in Wahlkampf angekündigt, dem Kongress innerhalb seiner ersten 100 Tage im Amt einen Gesetzentwurf zur "massiven Senkung und Vereinfachung der Steuern" vorzulegen. Dies tat er nicht. Von der Steuerreform des Republikaners verspricht sich die US-Wirtschaft deutliche Entlastungen.
(Reuters)