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Eine Cohiba ist nicht nur eine Zigarre
Cohiba. Das ist Kuba, Geschmack, Stil. Kubanischer als diese exquisite Zigarre ist nur Fidel Castro. Für Männer, die Genuss mit Qualität schwören, ist die Cohiba ein absolutes Muss!
Wie es sich für die Göttin der Zigarren gehört, ranken sich um die Entstehung mehrere Legenden. Ein populärer Mythos lautet, dass die Zigarre 1966 von Che Guevara selbst eingeführt wurde. Die wahre Entstehungsgeschichte liegt im Dunkeln, eine weithin anerkannte Version lautet, dass Fidel Castro von seinem Leibwächter die Zigarren eines privaten Torcedors empfohlen wurden. Dieser begnadete Zigarrenroller, Eduardo Rivera, beeindruckte Castro derart, dass seine Zigarren von da an in der Manufaktur El Laguito hergestellt wurden und Rivera zum Leiter der Produktion bestellt wurde. Dass die Manufaktur in einem der elegantesten Vororte Havannas beheimatet war, färbte wohl auch ein wenig auf die Exklusivität der Zigarren ab.
1968 startete die Zigarre, damals noch namenlos, so richtig durch. Unter der Leitung von Avelino Lara, der von 1968 bis 1994 El Laguito leitete, begann der Siegeszug mit vorerst drei Formaten: Lancero, Panatela und Corona Especiale. Erst 1982, anlässlich der Fussball WM in Spanien, wurde die Cohiba am freien Markt eingeführt. Anfangs war der Nachschub noch ziemlich beschränkt, die Lage besserte sich aber Anfangs der 1990er Jahre. Auch die Entwicklung der Formate schritt zügig voran. 1989 kam die Linea Clasica mit den Formaten Exquisito, Robusto und Explendido auf den Markt, 1992 die Siglo Reihe mit weiteren 5 Formaten. 2002 wurde die Reihe um ein weiteres Siglo Format, das Format VI, erweitert.
Was macht nun die überragende Qualität der Cohiba aus? In der Herstellung geniesst die Qualität höchste Priorität. Für höchsten Genuss sorgt, dass nur die besten Blätter von fünf Plantagen für die Produktion in Frage kommen. Im Gegensatz zu anderen Produktionen werden die Blätter einer dreimaligen Fermentation ausgesetzt, dies erzeugt den charakteristisch-würzigen Geschmack. Die letzte Reifung erfolgt in Fässern und dauert rund 18 Monate. Gerollt dürfen Cohibas nur von den besten Torcedors werden, die gesamte Herstellung erfolgt in reiner Handarbeit.
Wie geniesst man seine Cohiba nun richtig? Der Genuss beginnt schon bei der richtigen Lagerung. Wenn man bei Zigarren nicht spart, so soll man auch beim Humidor nicht sparen. Echte Männer setzen auf hochwertige Produkte aus Zedernholz, Hygrometer und Thermometer sind ebenfalls unverzichtbar. Auch der Zigarrenschneider muss ein Qualitätsprodukt sein, nichts ist schlimmer als ein fransiger Schnitt. Ob Lippschnitt, Cut oder Anbohren mit einem Zigarrenbohrer ist Geschmackssache. Entzündet wird eine Zigarre entweder mit einer Gasflamme, wobei nur kohlegefiltertes Gas verwendet werden soll, oder klassisch mit Zedernspänen. Die Flamme darf die Zigarre nie berühren, ein Abstand von 1 bis 1,5 Zentimeter ist ausreichend, die Zigarre wird dabei gedreht um eine gleichmässige Glut zu erhalten. Während des Rauchens hält man die Zigarre zwischen Daumen und Zeigefinger, zwischen Zeige- und Mittelfinger ist absolut verpönt, nur Winston Churchill durfte seine Zigarre so halten. Eine Cohiba raucht man bedächtig, langsam und mit Genuss, man läuft mit ihr, so wie mit keiner Zigarre, auf der Strasse. Den Rauchgenuss begleitet man idealerweise mit Havanna Club Rum, einem edlen Cognac oder einem kräftigen Espresso. Kein perlendes Mineralwasser oder Soda dazu, nur stilles Wasser um den Geschmack nicht zu beeinträchtigen.
Berühmte Männer die Cohibas lieben sind zum Beispiel der ehemalige deutsche Kanzler Gerd Schröder, der Terminator Arnold Schwarzenegger und natürlich Fidel Castro. Man befindet sich also in bester Gesellschaft.
Weitere Informationen oder für Bestellungen: https://fumar.ch/herkunft/kuba/
Bildquelle: w.r.wagner / pixelio.de