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Es ist bekannt, dass ausgeschaffte oder abgelehnte Asylbewerber des Öfteren nach einiger Zeit unter anderem Grund oder anderem Namen einreisen und das Asylverfahren von vorne beginnt. Um diesen Missbrauch zu stoppen, habe ich folgenden Vorschlag an die Politiker: Egal, wie oft man als Nicht-US-Bürger in die USA einreist, bei der Passkontrolle werden jedesmal Fingerabdrücke genommen und möglicherweise wird auch ein biometrisches Bild erstellt. Die Schweiz soll mit allen Asylbewerbern, Flüchtlingen – oder wie man sie alle nennen mag – gleich verfahren.
Solche Personenerfassungen sollten gelegentlich auch an normalen Grenzübergängen, Demonstrationen, Verkehrskontrollen usw. erfolgen. Wenn dieses Verhalten nicht schengenkonform ist, so soll uns das egal sein, denn sogar die EU-Länder Dänemark und Frankreich sind schon aus den Schengen-Regeln ausgeschweift und haben betreffend Grenzkontrolle Ausnahmeregeln erstellt.
Über Fingerabdrücke und biometrische Bilder könnte ein Computer möglicherweise innert wenigen Minuten feststellen, dass diese Person kein sehr teures Asylverfahren und auch keinen Gratisaufenthalt in der Schweiz mehr braucht. Zudem wären die Kriminellen einfacher zu überführen.
Wenn die USA für ehrliche Touristen mit Ausweispapieren und Visum ein solches Grenzverfahren durchziehen können, wieso dann nicht auch die unabhängige Schweiz? Diese Massnahme würde in kurzer Zeit zu weniger Bewerbungen und Kosten führen. Die Einführung dieses Grenzverfahrens würde auch bei den Mitteparteien auf grössere Akzeptanz stossen und könnte schneller umgesetzt werden als die von der SVP zum Asylthema beabsichtigte, erneute Initiative.
Leo Mahler,
Oerlingen ZH