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Das vorgestellte System steht am Instituto Tecnológico PET (ITP) in Madrid und zeichnet sich durch seine hohe Sicherheit, geringe Unterhaltskosten sowie grosse Robustheit aus.
Radiopharmazeutika, wie sie unter anderem in der Positronenemissionstomographie (PET) zur Anwendung kommen, werden in einem aufwändigen Prozess hergestellt. Hierzu werden in einem Cyclotron Radionuklide mit kurzer Halbwertszeit produziert, anschliessend isoliert und je nach Anwendungszweck in diverse chemische Verbindungen eingebaut. Bevor die auf diesem Weg hergestellten Radiotracer an die Patienten verabreicht werden, müssen sie einer chemischen und radiochemischen Reinheitskontrolle unterzogen werden.
Das Ionenchromatographie-System am ITP in Madrid übernimmt die Qualitätskontrolle von gleich drei PET-Medikamenten. Dazu wird die jeweilige Probe nach der Injektion automatisch in einen von drei Kanälen geleitet. Durch die Kombination von diversen Säulen, mobilen Phasen sowie Detektoren lässt sich nicht nur die Konzentration des Radionuklids [18F]Fluorid, sondern auch die der beiden daraus synthetisierten Radiotracer [18F]FDG und [18F]Fluorocholine mit hoher Präzision und Richtigkeit bestimmen.
Die Sicherheit der Anwender wird durch den modularen Aufbau des Metrohm-Systems gewährleistet, welches die Installation eines Bleimantels ermöglicht. Das Injektionsventil des Systems steckt in einem mit 5 cm starkem Blei ummantelten, massgeschneiderten Gehäuse. Die Strahlung, welche von den Radiotracern in den Trennsäulen ausgeht, wird durch eine entsprechend dicke Bleischicht auf ein vertretbares Mass reduziert.