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Der Monte Bisbino, seit vielen Jahrhunderten ein Durchgangsland, stand bis zur italienischen Militärbesetzung im Jahr 1916, während des Ersten Weltkriegs, nie im Mittelpunkt wichtiger historisch dokumentierter Fakten. Um den Gipfel zu befestigen, wurde eine Strasse gebaut, die teilweise die alten Saumpfade überdeckte. Auf dem Gipfel wurden auf einer Länge von zwei Kilometern Befestigungsanlagen errichtet, die eine Grenzlinie bildeten, die bis zur Wallfahrtskirche (1'325 m) anstieg und Teil der Cadorna-Linie war.
Die Route beginnt in Sagno (693 m), wo sich am Ortseingang ein grosser öffentlicher Parkplatz und eine PostAuto-Haltestelle (Haltestelle Sagno Paese) befinden.
Vom Dorfzentrum aus folgt man dem Strässchen, das zur Kirche San Michele Arcangelo führt, weiter auf der Asphaltstrasse, nach der die offiziellen Schilder einen alten gepflasterten Saumpfad anzeigen. Die Strasse steigt steil hinauf zum Grenzstein im Gebiet Crusètt, wo sich der hölzerne Wachpostenkasten der Grenzwache befindet. An diesem Punkt endet der Saumpfad und ab hier wird der Weg zu einem Trampelpfad; Sie werden auch einen Wechsel in der Vegetation bemerken, vorbei an Kastanienbäumen zu einem jüngeren Wald aus Birken und Flaumeichen.
Der Weg wird weniger steil und führt sehr schnell zu den Weiden, von denen man einen 360°-Blick auf die Alpen, das Muggiotal, den Monte Generoso und das untere Mendrisiotto geniessen kann.
Immer noch der offiziellen Beschilderung folgend, erreicht man die Sella Cavazza, wo die Wege, die von der Bruzella und der Alpe Loasa heraufkommen, ankommen. Wenn man aufsteigt und in Richtung Alpe Cavazza weitergeht und ins Tal hinunterschaut, kann man den Golf von Como und einen guten Teil der Lombardei bewundern.
Wenn man weiter aufsteigt, erreicht man in etwa zwanzig Minuten den Gipfel des Monte Bisbino, der sich auf 1'325 Metern Höhe auf italienischem Gebiet befindet. Auf dem Gipfel befinden sich neben dem Sanktuarium, das der Heiligen Jungfrau gewidmet ist, auch ein Restaurant und eine Wetterstation. Von hier aus kann man an klaren Tagen ein herrliches Panorama geniessen: im Osten das Muggiotal mit dem grünen Bergrücken von Dosso Bello und Caviano, der Monte Rosa, im Süden der Comer See, im Norden die Pyramide des Sasso Gordona und gleich dahinter die Weiden des Muggiotals, die den Gipfel des Monte Generoso erreichen.
Wir steigen zur Sella Cavazza (1'162 m) ab, folgen der Forststrasse rechts des Bergrückens und erreichen das Oratorium von San Martino und in wenigen Minuten den Parkplatz von Sagno und kehren zum Ausgangspunkt zurück.
Tipps
- Wanderschuhe
- Sonnenkappe
- Wasserflasche
- Sonnenbrille
- Sonnencreme
- Wanderkarte
- Fotoapparat
- Essen
Montagnepulite: Dieses Projekt wurde ins Leben gerufen, um eine effiziente und nachhaltige Führung der Berghütten im Tessin zu erreichen, insbesondere die Abfallentsorgung. Die verantwortungsbewusste Entsorgung von Abfällen ist eine Frage des gesunden Menschenverstands. Wir alle können eine Beitrag leisten: https://www.montagnepulite.ch/de/goldene-regeln
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