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Der Aufsteiger wird Meister
Der Grasshopper Club Zürich konnte in der Saison 1951/52 die lateinische Dominanz der Vierziger- und Fünfzigerjahre erstmals wieder durchbrechen. Nach zwei Jahren National-Liga B setzten sich die Zürcher im Finish gegen den Erzrivalen FC Zürich durch und holten mit einem Punkt Vorsprung sensationell den Titel.
Noch 1949 war der Schock gross, als der Liga-Krösus GC nach der letzten Runde einen Punkt weniger als Stadtrivale Young Fellows aufwies und den Abstieg in die National-Liga B antreten musste. Nach zwei Jahren im Unterhaus gelang den Zürchern aber 1951 auf bemerkenswerte Art und Weise mit 50 von 52 möglichen Punkten und einer Tordifferenz von 116:21 der Wiederaufstieg.
Im darauf folgenden Jahr setzte sich der Grasshopper Club im Finish gegen den Erzrivalen FC Zürich durch und holte sich mit einem Punkt Vorsprung den Meistertitel. In den folgenden Jahren konnten sich die Grasshoppers in der oberen Tabellenhälfte der NLA behaupten, lieferten sich packende Duelle mit La Chaux-de-Fonds und holten in der Saison 1955/56 nochmals den Meistertitel nach Zürich.
Von 1952 bis 1955 begeisterte ein GC-Innentrio (Robert Ballaman, Hans Hagen und Roger Vonlanthen) zusammen mit den Flügeln Fredy Bickel und dem jugoslawischen Regisseur Branislav Vukosavljevic, kurz «Vuko» genannt, die Schweizer Fussballszene. Was Josef «Seppe» Hügi zu dieser Zeit für Basel war, war Fredy Bickel für die Grasshoppers – ein Musterbeispiel an Treue. «Goldfuss» Fredy wirkte während 21 Saisons in der ersten Mannschaft, holte siebenmal die Meisterschaft (408 NLA-Spiele, 203 Tore), achtmal den Schweizer Cup und fünfmal das Double.