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Urkundlich ist die Existenz der Martinskirche erstmals im Jahre 769 festgehalten, Grabungen im Jahre 1917 brachten weitgehende Klarheit über die zuvor unbekannte Baugeschichte. Die erste Kirche, datiert aus der zweiten Hälfte des 8. Jahrhundert. Nach einem grossen Stadtbrand im Jahr 1464, bei dem die Kirche in Mitleidenschaft gezogen wurde, begann man sofort mit dem Wiederaufbau. Im Laufe der Jahre wurde der Kirchenturm mehrmals erneuert, nur im Jahr 1917 wurde der Spitzhelm zu einem eigentlichen Wahrzeichen von Chur gemacht. Auf einem kleinen Relief am Kirchturm wird der Schutzpatron der Kirche, der heilige Martin, dargestellt. Er erscheint als Ritter, der seinen Mantel zerschneidet und einem Bettler schenkt.
Kirche St. Martin, Rätisches Museum, Blick von der Treppe zum Hofeingang, Bogen der Hofkellerei.