Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03335.jsonl.gz/2514

Untersucht wurde, wie viele kariöse, fehlende oder gefüllte Zähne die Kinder und Jugendliche haben, wie das Baselbieter Volkswirtschafts- und Gesundheitsdirektion am Dienstag mitteilte. Zudem wurde der Grad der Mineralisierung der Zähne - der Fachbegriff dazu lautet Schmelzhypomineralisation - erfasst.
Bei den Kindern der ersten Primarschulklasse stellte die Untersuchung einen Anteil der kariesfreien Milchzahngebisse von 58 Prozent fest. Bei den Schülerinnen und Schülern der sechsten Primarschulklasse hatten rund Dreiviertel der Betroffenen ein kariesfreies Gebiss. Bei den Neuntklässlerinnen und -klässlern waren 69 Prozent der Gebisse kariesfrei.
Bei allen untersuchten Gruppen war gemäss Communiqué die Zahngesundheit um einiges oder gar sehr viel besser als bei der letzten Studie aus dem Jahr 2011. Allerdings war die Zahl der unversorgten Löchern in den Zähnen der Schülerinnen und Schüler der ersten und sechsten Primarschulstufe nicht besser als bei der letzten Untersuchung - bei den Sekundarschülerinnen und -schülern lag diese Zahl sogar höher.
Wie schon bei den früheren Untersuchungen war die Zahngesundheit bei den ausländischen Schülerinnen und Schülern schlechter. So hätten ausländische Schülerinnen und Schüler aller drei Schulstufen eine höhere Kariesprävalenz und mehr unversorgte Karies als Schweizer Schülerinnen und Schüler aufgewiesen, heisst es weiter.
Die repräsentative Studie hatte das Universitäre Zentrum für Zahnmedizin Basel (UZB) 2021 bei 1400 Kindern durchgeführt.