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Romy Tschopp verpasst im Snowboardcross nach einem Sturz beim Sprung kurz nach dem Start und einer hervorragenden Aufholjagd knapp die Halbfinals. Die Baslerin klassiert sich am Ende auf Rang 10. Am Samstag startet sie im Banked Slalom.
Romy Tschopp schaffte es an den Paralympics nicht in die Cross-Halbfinals. Der Respekt war da vor dem anspruchsvollen Start, prompt stürzte die Snowboarderin beim zweiten Sprung. Damit war der Traum vom Vorrücken in die Halbfinals vorbei, “ich bin schon sehr enttäuscht”, sagt die Baselbieterin, “ich wollte unbedingt eine Runde weiterkommen.” In der Videoanalyse mit Nationalcoach Silvan Hofer wird sich ihre Laune wohl etwas aufhellen, denn dessen Fazit fällt sehr positiv aus: “So gut ist Romy noch gar nie gefahren.” Sie machte nach dem Sturz kontinuierlich derart viel Zeit gut, dass es am Ende noch sehr knapp wurde um den zweiten Rang, der in die Halbfinals geführt hätte.
Gold geht schliesslich an die Französin Céline Hernandez, sie gewinnt vor Lisa Dejong (Kanada) und Brenne Huckaby (USA). Für Tschopp geht es nun darum, die nötige Erholung zu finden, “meine Beine haben das bitter nötig”, sagt sie. Als einzige in der gesamten Konkurrenz ist sie auf den Rollstuhl angewiesen, weshalb sie im Wettkampf ungleich mehr Energie verbraucht als die anderen Athletinnen. Dann beginnt bald schon das Training für den zweiten Wettbewerb, den Banked Slalom am kommenden Samstag.
Fotos: Goran Basic