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Im 10. Jahrhundert entwickelte sich das Khmer-Reich zu einem regionalen Machtzentrum Südostasiens: Der Reichtum der Khmer versetzte sie in die Lage, große Städte und gewaltige Tempelanlagen zu errichten.
Jeder König ließ die Tempelanlagen in Angkor restaurieren und neue bauen.
Der Haupttempel Angkor Wat, den der König Suryavarman I. errichten ließ, war Vishnu gewidmet. Der ursprüngliche Name lautete vermutlich Vishnuloka, während der Name Angkor Wat erst Jahrhunderte später entstand, als der Tempelkomplex in ein buddhistisches Heiligtum umgewandelt wurde.