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Gegenüber dem Schweizer Franken korrigierte der Euro nach dem Mittag die Verluste des Morgens. Er kletterte wieder über die Marke von 1,16 CHF und kostet am späten Nachmittag 1,1612 CHF. Der US-Dollar geht am späten Nachmittag bei 0,9957 um und damit leicht tiefer als noch am Morgen.
Der Handel zwischen Euro und Dollar verlief zu Wochenbeginn überwiegend ruhig. Der Dollar konnte zunächst etwas von dem Boden gut machen, den er in der vergangenen Woche verloren hatte. Bis zum Nachmittag schmolzen die Gewinne aber dahin. Auslöser der Verluste in der Vorwoche war die grosse Skepsis, die den Bemühungen der US-Regierung um eine Steuerreform entgegengebracht wird. Bisher haben sich die Republikaner im Kongress nicht auf einen gemeinsamen Entwurf einigen können.
Unter Druck stand hingegen das britische Pfund. Für Belastung sorgten politische Turbulenzen im Königreich. Zum einen hiess es in einem Medienbericht, 40 konservative Parlamentarier seien bereit, Premierministerin Theresa May das Misstrauen als Parteivorsitzende auszusprechen. Analyst Neil Wilson vom Handelshaus ETX Capital sprach von einer "Rebellion" gegen May. Zudem wurde ein Brief von Aussenminister Boris Johnson und Umweltminister Michael Gove bekannt, in dem May faktisch aufgefordert wird, einen "harten" Brexit ins Auge zu fassen. Das Schreiben wurde auch als Angriff gegen moderatere Regierungsmitglieder wie Schatzkanzler Philip Hammond gewertet.
Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,89018 (0,88370) GBP und 132,07 (132,08) JPY fest.
Die Feinunze Gold wurde in London am Nachmittag mit 1277,95 (1284,30) Dollar gefixt./bgf/he
(AWP)