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Der Räbevater herrscht als irdischer Stellvertreter seiner Majestät des Räbechüng über das Baarer Räbevolk. Alljährlich wird ein Baarer Einwohner zum Räbevater ernannt. Der Geheimrat schlägt den versammelten Räbevätern jedes Jahr am Freitag nach Martini (11. November) einen für dieses hohe Amt geeigneten und dem Reglementum entsprechenden Kandidaten vor.
Im Jahr 2021 ist aber alles anders: Wegen der Corona-Pandemie müssen alle Grossanlässe wie die Inthronisation, die Umzüge, die Aamuesetä oder die Räbechüngverbrennung abgesagt werden. Erstmals seit 1966 wird kein Räbevater inthronisiert. Damals verunmöglichte die Maul- und Klauenseuche die Durchführung der Fasnacht. Auch 1957 gab es kein Fasnachtsoberhaupt – wegen Differenzen zwischen den Wirten und der Fasnachtsgesellschaft.