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Die Häuser sind im laufenden Monat durchschnittlich mit 641.116 Pfund (752.124 Euro) um 0,4 Prozent billiger angeboten worden als im Vorjahreszeitraum, wie die Website Rightmove Plc angab. Das ist der erste Rückgang im Jahresvergleich seit April 2011. Zwar stiegen die Preise gegenüber Januar um 2,6 Prozent, doch ist das der geringste monatliche Anstieg für einen Februar seit der Rezession 2009.
Der Londoner Wohnimmobilienmarkt hat sich 2016 schlechter entwickelt als der Markt im restlichen Land, da die Erschwinglichkeit an Grenzen stiess. Auch die Entscheidung der Briten, die Europäische Union zu verlassen, sowie Steuererhöhungen für Investoren zu Anfang des Jahres dämpften die Nachfrage.
Landesweit ist der Anstieg der Preise im Februar gegenüber dem Vorjahr der schwächste seit fast vier Jahren. Das signalisiert, dass potenzielle Käufer preissensibler werden, zumal die Inflation die realen Einkommen untergräbt und der Ausblick umwölkt ist, wie Rightmove schreibt.
"Vielleicht nähern wir uns dem Bereich, bei dem viele Käufer unfähig oder unwillig sind, das zu bezahlen, was die Verkäufer fordern - angesichts der negativen Kombination aus steigenden Lebenshaltungskosten, strengeren Regeln für die Kreditvergabe und einer Dosis Brexit-Unsicherheit", erklärte Rightmove-Direktor Miles Shipside.
Am stärksten war die Preisabschwächung im Februar in Central London. Hierfielen die Preise der Anbieter um 2,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Dagegen erhöhten sich die Preise in weiter auswärts liegenden Vororten um 1,4 Prozent.
(Bloomberg)