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Auch wenn Fußball die Hauptsportart Brasliens ist, gewinnen die Handballer immer mehr an Gewicht. Jetzt wurde die Brasilianerin Duda Amorim zur besten Handballerin der Welt gewählt. Sie ist nach Alexandra Nascimento die zweite Brasilianerin, der dieser Titel zugedacht worden ist. Alexandra Nascimento hatte den Titel im Jahr 2012 inne.
Ausgelobt wurde die Abstimmung vom Internationalen Handballbund (IHF). Etwa 55.000 Experten und Fans haben zwischen dem 13. und 20. Februar ihre Stimmen abgegeben. Eduarda Amorim vereinte dabei mit 35,2 Prozent die meisten auf sich, während die Rumänin Christina Neagu 25,8 Prozent der Stimmen erhielt und die Norwegerin Heide Loke 16,8 Prozent.
Schon im Dezember 2014 wurde der 28-Jährigen Eduarda (Duda) Amorim vom brasilianischen Olympia-Komitee (COB) in Rio de Janeiro der Titel der besten, brasilianischen Handballerin überreicht. Den hatte sie schon einmal im Jahr 2012 erhalten. Auch auf sportliche Trophäen kann Amorim verweisen. 2013 erzielte sie gemeinsam mit der brasilianischen Nationalmannschaft und ihrer Kollegin Alexandra Nascimento den Weltmeistertitel. Grund zum Feiern gab es ebenso bei den olympischen Spielen 2012. Zwar holten sich die Handballerinnen kein Gold, sie erzielten allerdings mit dem sechsten Platz die bisher beste Position des südamerikanischen Landes beim Handball der Frauen. Beim internationalen Ranking des IHF stehen die brasilianischen Frauen derzeit auf dem 13. Platz.
Die in der südbrasilianischen Stadt Blumenau geborene Duda Amorim spielt seit 2006 in Europa. Derzeit ist sie für das ungarische Team Györi Audi ETO KC aktiv, das im vergangenen Jahr die eurpäische Champions League gewonnen hat.