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Die Verbreitung von tragbaren Boden-Luft-Raketen in den Konfliktgebieten im Nahen Osten und in Nordafrika stellt einer Studie zufolge eine wachsende Gefahr für die zivile Luftfahrt dar. Die sogenannten Manpads stammen nicht selten aus geplünderten Waffenlagern in Libyen.
Das geht aus einem am Mittwoch veröffentlichten Bericht des in Genf ansässigen Forschungszentrums Small Arms Survey hervor. Das Risiko sei gross, dass die geschmuggelten Waffen in die Hände der Dschihadistenorganisation Islamischer Staat (IS) und anderer Extremistengruppen fallen.
Bewaffnete Gruppen im Irak und in Syrien hätten bereits mehrere Dutzend leicht transportierbare Boden-Luft-Raketen in ihrem Besitz, darunter Manpads vom Typ Ingla-S aus Russland sowie das chinesische System FN-6.
Besonders beunruhigt die Experten ein möglicher Einsatz der Waffen gegen Passagierflugzeuge. Selbst ein fehlgeschlagener Angriff auf eine zivile Maschine würde die Luftfahrt in der gesamten Region vorübergehend zum Erliegen bringen. Die Ergebnisse des Berichts wurden bei einer Konferenz in Washington vorgestellt. (tat/sda/afp)
Die Bundesregierung hat bereits im Sommer 2021 einen Mitarbeiter des russischen Generalkonsulats in München ausgewiesen. Das bestätigte das Auswärtige Amt am Freitagabend auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur. Zuvor hatte der «Spiegel» darüber berichtet. Zu den Hintergründen äusserte sich das Ministerium nicht. «Wir bestätigen, dass im Sommer 2021 ein Mitarbeiter des Generalkonsulats der Russischen Föderation in München zur persona non grata erklärt und zur Ausreise aufgefordert wurde», erklärte eine Sprecherin lediglich. «Persona non grata» bedeutet «unerwünschte Person».