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1999
Politische Einsätze
… von Verein und Einzelmitgliedern
Das Jahr 1999 war geprägt von der Petition "Gleiche Rechte für gleichgeschlechtliche Paare", die der schwule Dachverband Pink Cross und die Lesben-Organisationen LOS zusammen mit dem Elternverein fels am 9. Januar 1995 im Bundeshaus in Bern eingereicht hatten. Unter der Regie der neu gewählten Justizministerin Ruth Metzler kam die Petition endlich aus der Schublade und wurde dem Parlament vorgelegt. (Zuvor hatten die drei Organisationen gegen die Schubladisierung im Justizdepartement protestiert: am 6. Januar 1996 mit der Demo "Lange Bank" und am 17. August 1998 mit der "Wecker-Aktion".)
Im Vorfeld lobbyierte Network erfolgreich bei bürgerlichen Politikern - bei einer SP-Politikerin erfolglos - und schuf so nützliche persönliche Kontakte.
Für den 18. September riefen alle schwul-lesbischen Organisationen samt fels zur entscheidenden Grosskundgebung in Bern auf. Damit sollte Druck ausgeübt und die Entschlossenheit der Betroffenen öffentlich gemacht werden. Zugleich wollte man medienwirksam jene Politiker im Parlament unterstützen, die für ein Partnerschaftsgesetz eintraten.
An der Generalversammlung in Luzern wählte Network einen neuen Präsidenten.
Ein Monat später entstand die Regionalgruppe Basel.
Zu den Parlamentswahlen vom Herbst stellten sich vier Networker-Kandidaten den Mitgliedern vor.
Ernst Ostertag, Novemer 2011