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Letzten September setzte sich die Stadt Bern aufgrund der drohenden Energiekrise das Ziel, rund 15 Prozent Energie zu sparen. Um diesen Vorsatz zu erfüllen, wurden mehrere Massnahmen im Hinblick auf das Sparen von Gas und Elektrizität umgesetzt.
In den Verwaltungsgebäuden und Schulen sowie in den öffentlichen Verkehrsmitteln wurde die Temperatur gesenkt, die Lichter in der Stadt wurden ab einer gewissen Zeit gedimmt oder bei historischen Gebäuden ganz ausgeschaltet. Auch die Wassertemperatur in den städtischen Hallenbäder wurde reduziert.
«Massnahmen zeigten Wirkung»
Um die Wirkung der Massnahmen zu überprüfen, habe die Stadt Bern bei verschiedenen städtischen Gebäuden Stichproben durchgeführt, erklärte die Stadt auf Anfrage von Keystone-SDA. Diese hätten gezeigt, dass die Stadt in den Monaten Oktober 2022 bis Februar 2023 im Vergleich zum selben Zeitraum im Winter 2019/2020 deutlich weniger Gas und Strom verbraucht habe.
«Die Stichproben lassen den Schluss zu, dass die Stadt Bern das freiwillige Energiesparziel von 15 Prozent erreicht hat und die Massnahmen Wirkung zeigten», schrieb der Informationsdienst. Präzise Aussagen seien jedoch aufgrund der kleinen Stichprobe und der Nicht-Berücksichtigung von anderen Faktoren – wie zum Beispiel dem Wetter – nicht möglich.
(sda/sst)
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