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Verschiedenen Online-Portalen war in diesen Tagen zu entnehmen, dass die WEKO (Schweizerische Wettbewerbskommission) Ermittlungen gegen die Deutsche Bank und eine Reihe weiterer Finanzkonzerne wegen des Verdachts illegaler Absprachen im Handel mit Edelmetallen eingeleitet hat.
Die Liste der betroffenen Banken ist lang, es sind auch Schweizer Banken darauf zu finden. Die WEKO geht Anhaltspunkten nach, wonach sich diese Banken im Handel mit Edelmetallen abgesprochen haben sollen. Im Verdacht stehen nebst der Deutschen Bank auch die UBS, Julius Bär, HSBC , Barclays , Morgan Stanley und das japanische Unternehmen Mitsui.
Insbesondere besteht der Verdacht, dass es Absprachen zu sogenannten Spreads gab. Darunter versteht man die Differenz zwischen Nachfrage- und Angebotskurs, oder auch Bid- und Offer-Preis. Als Edelmetalle gelten dabei laut WEKO Silber, Gold, Platin und Palladium.
Ein Sprecher der WEKO sagte, die Untersuchung dürfte 2016 oder 2017 abgeschlossen sein. Laut einer Online-Meldung will sich die Deutsche Bank zu den Vorwürfen nicht konkret äussern. „Wir kooperieren mit den Behörden“, sagte ein Sprecher in Frankfurt. Bereits im November 2014 hat Deutschlands grösstes Geldinstitut den Handel mit Edelmetallen eingestellt.