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Neue Saison, altes Bild an der Spitze in Levi: Petra Vlhova gewinnt wie im Vorjahr den Slalom-Auftakt in Finnland vor Mikaela Shiffrin. Wendy Holdener wird Siebte, unmittelbar vor Michelle Gisin.
Holdener, die ihren verspäteten Saison-Einstand gab, griff nach dem 8. Zwischenrang nach dem ersten Lauf zwar an, mehr als einen Platz schob sich die Schwyzerin aber nicht nach vorne. Ihr Positionsgewinn ging auf Kosten von Gisin, die nach dem Morgen-Pensum noch an 5. Stelle und in Tuchfühlung zu den Podestplätzen gelegen hatte.
Es überraschte kaum, dass Holdener und Gisin im ersten von zwei Slaloms in Levi nicht einen der vordersten Plätze belegten. Gisin litt im Sommer schwer am Pfeifferschen Drüsenfieber, Holdener hatte sich in der Vorbereitung im Krafttraining Brüche in den Händen zugezogen und war in Sölden (und im Parallelrennen in Lech/Zürs) noch nicht am Start gewesen. Die beiden Schweizerinnen trennten 13 Hundertstel. Zum Podest, das die Deutsche Lena Dürr komplettierte, fehlten deutlich mehr als eine halbe Sekunde.
Die fünf weiteren Schweizerinnen scheiterten allesamt im ersten Lauf. Camille Rast (37.) und Mélanie Meillard (44.) kamen nicht auf Touren und verloren mehr als zweieinhalb Sekunden auf die Schnellsten. Auch Elena Stoffel (48.), Nicole Good (52.) und Carole Bissig (ausgeschieden) waren am Nachmittag nicht mehr mit von der Partie.
Für Vlhova, die Gesamtweltcupsiegerin der letzten Saison, war es der 13. Triumph im Slalom und der vierte in Levi. Mikaela Shiffrin verpasste ihren 46. Slalomsieg, mit dem sie den Rekord von Ingemar Stenmark für die meisten Weltcup-Erfolge in einer einzelnen Disziplin egalisieren würde, um 31 Hundertstel. Bereits am Sonntag bietet sich der Amerikanerin, die das Training aufgrund von Rückenproblemen nach Sölden reduzieren musste, in Levi die nächste Gelegenheit.
Katharina Liensberger musste sich nach zwei verhaltenen Läufen mit Platz 6 begnügen. Die 24-jährige österreichische Weltmeisterin hatte sich im Verlauf der letzten Saison an die Spitze der Slalom-Hierarchie geschoben und auch dank ihren zwei ersten Weltcupsiegen die kleine Kristallkugel geholt.