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Die ersten Menschen aus Europa, die in die Karibik kamen, trafen hier auf die Wildheit des Urwalds und auch auf die noch “wilden” Einheimischen. Später machten den Spaniern und Engländern vor allem die Piraterie in der Karibik große Probleme. Doch dieses Problem besteht heute nicht mehr! Stattdessen kämpfen die Inseln der Karibik vor allem damit, dass sie untereinander stark konkurrieren müssen, da es inzwischen viele Vorzeige-Destinationen für den Tourismus in der Karibik gibt. Je westlicher diese dabei orientiert sind, desto bessere Chancen auf einen großen Touristenstrom haben sie. Vor allem die Touristenorte an der Küste des Karibischen Meers profitieren natürlich von dem Zustrom der Touristen.
Urlaub in Punta Cana
Zu den besten Beispielen, dass der Ausbau des Tourismus wirklich gelungen ist in der Karibik ist vermutlich Punta Cana im äußersten Osten der Dominikanischen Republik. Hier ganz im Osten der Karibikinsel Hispaniola, auf der sich die Dominikanische Republik und Haiti befinden, ist die Infrastruktur besonders gut ausgebaut. Die Touristen haben hier die Möglichkeit direkt mit dem Flieger aus Europa zu landen. Anfang der 1980er Jahre genehmigte die dominikanische Regierung nämlich einen Flughafen für die Touristendestination, die ab den 1970er Jahren entstanden ist. Ausländische Investoren hatten im äußersten Osten des Inselstaates 1969 Land erworben, es teils gerodet und Hotels errichtet. Der Ausbau ging seither stetig voran und es ist in Punta Cana ein Ferienort entstanden, das sowohl Familien anlockt – hauptsächlich im Sommer und im Frühling Studenten aus den USA und Kanada und im Herbst und Winter Urlaubsort von vielen Senioren ist.