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«Moutier-Résiste» vertrete die Stimmen all jener, welche am 18. Juni des vergangenen Jahres Nein gestimmt hätten, sagte Elisabeth Greppin, Mitglied des fünfköpfigen Komitees am Samstag vor den Medien in Moutier. Es gebe mittlerweile auch viele, die ihr Ja beim Urnengang bereuten. «Auch deren Interessen vertreten wir.»
Die Mitglieder der Bewegung, welche Ende Januar gegründet wurde, bezweifeln die Rechtmässigkeit der Abstimmung vom Sommer 2017. Damals hatten sich 51,7 Prozent der Einwohner dafür ausgesprochen, den Kanton Bern zu verlassen und sich dem Kanton Jura anzuschliessen.
Gegen diesen Entscheid sind derzeit noch eine Reihe von Beschwerden hängig. Keiner der fünf Mitglieder des Komitees «Moutier-Résiste» steht jedoch hinter diesen Einsprachen, wie die Bewegung am Samstag betonte. Man wolle aber alle demokratischen, politischen und juristischen Mittel für den Kampf einsetzen.
Geteilte Stadt
«Wir wollen vor allem jene unterstützen, die in den vergangenen Monaten entmutigt wurden», sagte Komitee-Mitglied Muriel Käslin. Man werde nicht das Wort kampflos den Gegner und Behörden überlassen. «Wir möchten weitere Gegner mobilisieren.»
Die autonomistische Mehrheit des Stadtparlaments und auch die Stadtregierung drängen nämlich auf einen raschen Wechsel des Städtchens vom Kanton Bern zum Kanton Jura. Die Stimmung in Moutier sei nicht gut, sagte Käslin. «Die Stadt ist geteilt, und das geht nicht.»
Das Komitee hat deshalb für die kommende Zeit verschiedene Aktionen geplant. «Welche das sind, verraten wir noch nicht», sagte Francis Pellaton. Der Parteilose war 2016 dem Autonomisten Marcel Winistoerfer (CVP) bei der Wahl ums Stadtpräsidium unterlegen.