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Wasser ist nicht nur unser Lebenselixier, sondern dient uns auch zur Fortbewegung, wenn wir beispielsweise mithilfe eines Bootes eine längere Strecke zurücklegen. Doch Wasser ist nicht nur lebensspendend, sondern kann uns auch die Arbeit erleichtern. Das erkannten die Menschen bereits in der Antike, als sie sich vor 6.000 Jahren die Kraft des Wassers zunutze machten, indem sie Schöpfräder einsetzten. Auch die alten Römer beschäftigten sich viel mit Wasser, wobei ihren Ingenieure die brillante Idee kam, das gesamte Reich mithilfe von sogenannten Aquädukten mit Wasser zu versorgen.
Erfindungsreichtum in der Antike
Die Menschen nutzten neben der Windkraft auch die Wasserkraft schon seit Jahrtausenden, um sich das Leben zu erleichtern. Historische Spuren in China und Mesopotamien belegen, dass erste Schöpfräder zur Nutzung der Wasserkraft aus Gefäßen aus Bambus oder Ton gebaut wurden. Auch die alten Ägypter nutzten das Wasser für ihre Zwecke, wie sich anhand von Abbildungen von Segelbooten belegen lässt.
Innerhalb Europas waren es die Griechen, die in der Antike erste Pumpen und Wasserräder entwickelten und diese sogar als Antrieb für Arbeitsmaschinen einsetzten. In Deutschland konnte die erste Wassermühle in der Zeit um Christi Geburt nachgewiesen werden, doch danach dauerte es noch 1.000 Jahre, bis die Wassermühlen auch in Europa verbreitet waren. Sie wurden vor allem zum Mahlen von Getreide und zum Schleifen von Steinen eingesetzt.
Das Mittelalter
Ab dem 9. Jahrhundert etablierten sich auch in Deutschland Wasserräder, wobei es sich bei den hier genutzten Modellen um neue und leistungsstärkere Arten handelte. Sie dienten den Menschen zur Unterstützung bei körperlicher Schwerstarbeit, wie der Verarbeitung von Erzen sowie der Formung von Werkstücken in Hammerschmieden. In den folgenden Jahrhunderten wurden die Wasserräder weiter perfektioniert und die Erfindung des Kehrrads eröffnete dabei neue Möglichkeiten und diente vor allem im Bergbau zum Materialtransport.