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An der Eishockey-WM droht Ungarn der sofortige Wiederabstieg. Die Ungarn unterlagen Frankreich 2:6. Nach nur fünf WM-Tagen bleibt den Ungarn bloss noch die Hoffnung auf einen Coup gegen Weissrussland.
Im Kampf gegen den Abstieg tat sich am Dienstag auch sonst Wesentliches. Frankreich mit dem Erfolg gegen Ungarn und Deutschland dank eines 5:1-Sieges gegen die Slowakei legten die Basis, um den Klassenerhalt aus eigener Kraft zu schaffen. Frankreich holte bereits fünf, Deutschland vier Punkte.
Als Organisatoren der WM 2017 in Köln und Paris sind beide Nationen für die nächste A-WM ohnehin gesetzt. Dass Frankreich und Deutschland den Klassenerhalt jedoch aus eigener Kraft und ohne die Wildcard des Internationalen Verbandes IIHF schaffen, ist auch für das Schweizer Team von Wichtigkeit. Denn wäre eine der beiden Veranstalter-Nationen von 2017 in der Gruppe B am Ende auf dem letzten Platz, könnten sogar zwei Teams aus der Schweizer Gruppe A absteigen.
In der Schweizer Gruppe etablierte sich Norwegen mit einem 4:2-Erfolg über Kasachstan auf dem 4. Platz, der für die Viertelfinals berechtigt. Die Norweger holten bislang fünf Punkte, einen mehr als die Schweiz (5.) und Dänemark (6.). Über eine vielversprechende Ausgangslage verfügt auch noch Lettland (7.) mit zwei Punkten. Die Letten treffen noch der Reihe nach auf die Schweiz, Dänemark, Kasachstan und Norwegen. (pre/sda)