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Mit einer Verlängerung der Weideperiode im Spätherbst kann teures Winterfutter eingespart werden. Während drei Jahren wurde an je drei Standorten das Ertragspotential von zehn Stoppelrübensorten zusammen mit Vergleichskulturen geprüft. Die Stoppelrüben lieferten mit durchschnittlich 65 dt TS/ha deutlich höhere Erträge als die Standardmischung 200 (29 dt TS/ha) und waren auch anderen Brassica-Arten wie Chinakohlrübsen überlegen (43 dt TS/ha). Mit 14 grossflächigen Weideversuchen auf Praxisbetrieben in der Region Bern-Solothurn wurde die Beweidbarkeit von Stoppelrüben getestet. Die Weideverluste betrugen im Mittel 33 %, der verzehrte Nettoertrag lag bei 43 dt TS/ha. Trotz Trittschäden ergaben sich keine Hinweise auf eine längerfristige Bodenschädigung. Die Tiergesundheit, die Milchgehalte und der Milchgeschmack wurden nicht negativ beeinflusst. Die Verschmutzung der Kühe erhöhte das Risiko einer Kontamination der Milch mit anaeroben Sporen.Aufgrund aller untersuchten Kriterien und der Befragung von 32 Landwirten mit Anbauerfahrung wird die Stoppelrübe als geeignete Kultur für die Beweidung im Spätherbst beurteilt.
Die botanische Zusammensetzung, der Vegetationszyklus und das Entwicklungsstadium sind nicht die einzigen Faktoren, die die Qualität von Grassilage aus intensiv genutzten Dauerwiesen beeinflussen.
Durch die Fütterung von Schweinen mit Lebensmittelabfällen wird weder die Wachstumsleistung noch die Zusammensetzung des Schlachtkörpers beeinträchtigt. Eine vielversprechende Lösung zur Verringerung von Food Waste.
Pferde werden auf verschiedenen Böden bewegt, welche die Aufprallkräfte auf Hufe, Gliedmassen und den gesamten Pferdekörper unterschiedlich aufnehmen. Die objektive Messung funktioneller Eigenschaften von Reitplatzböden ist daher sehr wichtig.