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Fragen und Antworten
Sind Briefe auf deutsch sinnvoll, wenn die Adressaten deutsch nicht verstehen?
Ja: Zu einem UA-Fall werden weltweit in verschiedenen Sprachen Briefe geschrieben, so dass die Adressaten Briefe in ihrer Sprache erhalten und wissen, was Amnesty International fordert. In einem deutsch geschriebenen Brief ist wegen der Namen der Personen, für die geschrieben wird klar, um was es geht. Heben Sie daher diese Namen in Ihrem Brief hervor.
In wenigen Fällen werden Briefe auch übersetzt.
Wichtig ist, dass Sie verstehen, was Sie schreiben, und ein korrekter Brief in Deutsch ist besser als ein fehlerhafter in der Sprache der Adressaten.
Brief, E-Mail oder Fax: Was ist am besten?
Eine generell gültige Antwort darauf gibt es nicht: E-Mails sind zu Beginn einer Aktion wichtig, Fax auch; Briefe sind das sichtbarste Zeichen von Protest:
- E-Mail: Ist am schnellsten geschrieben und vor allem bei Beginn einer Aktion sinnvoll. E-Mails sind aber vom Empfänger auch schnell gelöscht oder weggefiltert. Wenn Sie von einer E-Mail Adresse wiederholt eine Fehlermeldung erhalten, melden Sie es uns (mit der UA-Nummer oder Link auf die UA).
- Fax: Sind auch schnell und „hinterlassen“ (in der Regel) ein Blatt Papier. Sie sind jedoch oft rasch überlastet oder ausserhalb von Bürozeiten in anderen Zeitzonen abgestellt. Daher oft zeitaufwendig und unter Umständen auch teurer als ein Brief.
- Briefe per Post: Wenn auch langsamer, sind Briefe grundsätzlich der sicherste Weg. Sie gelten auch als das sichtbarste Zeichen des Protestes, da Umschläge geöffnet geöffnet werden Ihr Schriftstück, das Sie selber in den Händen gehalten haben, vorliegt.
In seltenen Fällen sind Briefe nicht geeignet (z. B. während der Anthrax Anschläge 2001: Postkarten statt Briefe oder während des syrischen Bürgerkriegs (seit 2011): keine funktionierende Post
Kann ich meine Briefe auch über die jeweilige Botschaft an die Empfänger schicken lassen?
Ja das ist grundsätzlich möglich. Sie müssen die Botschaft klar darum bitten, dass Ihr Brief an die entsprechende Person/Stelle weitergeleitet werden soll.
Botschaften sind grundsätzlich verpflichtet, Informationen weiter zu leiten und ihr Herkunftsland zu informieren.
Wir können jedoch keine Aussagen darüber machen, wie zuverlässig dies befolgt wird.
Was tun, wenn ich eine Antwort auf meine Briefe bekomme?
Selten kommt es vor, dass Ihre Briefe beantwortet werden (z. B. von mexikanischen Behörden). Wir sind an diesen Antworten interessiert und leiten Sie an die VerfasserInnen der entsprechenden UA weiter. Sie können uns eine
- gescannte Version übers Webformular schicken oder
- per Post schicken an Amnesty International, Urgent Actions, Speichergasse 33, Postfach, 3001 Bern
- Fax schicken an 031 307 22 33
Gehe ich ein Risiko ein, wenn ich Briefe schreibe? Könnte mir z. B. ein Touristenvisum verweigert werden?
Amnesty International sind keine Fälle bekannt, in denen UA-Schreibende Restriktionen bei Reisen oder Visumanträgen hinnehmen mussten. Diese Aussage basiert auf langjähriger Erfahrung, dennoch kann Ihnen Amnesty International keine Garantie dafür geben.
Ich habe keine Zeit zum selber schreiben. Gibt es Briefvorlagen?
Bei über drei Viertel aller Urgent Actions finden Sie Musterbriefe. Diese werden von einer Gruppe von freiwilligen MiterbeiterInnen mit langjährigem Engagement und professionellem Hintergrund geschrieben und auf der Website aufgeschaltet. Musterbriefe sind also nicht immer und unmittelbar nach der Veröffentlichung einer UA verfügbar.
Sie können in der UA-Liste die Fälle mit Musterbrief herausfiltern. > Musterbrief. Klicken Sie diese an und wählen Sie das Feld finden Sie über dem grauen Balken (unterhalb Titel URGENT ACTIONS) die Auswahl Musterbriefe aus.
Sind Urgent Actions erfolgreich, bringt mein Engagement etwas?
Ja: Von der letzten systematischen Auswertung der Urgent Actions weiss man, dass in gut einem Drittel der Fälle auf die erste Forderung einer Urgent Action eingegangen wird. Die Situation der Betroffenen verbessert sich dadurch oft in einem wichtigen Aspekt. Briefe sind ein wichtiges Zeichen der Solidarität nicht nur für die Betroffenen selber, sondern auch für deren Familien und ihr Umfeld. Beispiele von Erfolgen finden Sie hier.
Siehe auch: UA Good News
Was ist der Unterschied zwischen «Urgent Actions» und «Briefen gegen das Vergessen»?
Urgent Actions
- Dauern normalerweise 6 Wochen
- Werden systematisch nachverfolgt und je nach Verlauf des Falles spezifische Updates, sog. Further Information verfasst. Sie können sich für diese Further Information für jede Urgent Action «abonnieren».
- Ein bis drei Fälle pro Tag
- In der Regel mit Musterbriefen nach ein paar Tagen
- Erscheinen zuerst in englisch, Übersetzungen nach ein paar Tagen
- Sie können sich aus «abonnieren» nach Länder und Themen
Briefe gegen das Vergessen
- Dauern normalerweise ein Jahr
- Gelegentlich Informationen zum Verlauf, keine Möglichkeit sich spezifisch bei einem Fall auf dem laufenden halt zu lassen
- Keine spezifische Abonnementsfunktionen. Sie können sich ein E-Mail schicken lassen, wenn die neuen Fälle publiziert sind (hier abonnieren).
- Zwei bis drei Fälle pro Monat
- Werden immer zusammen mit Musterbriefen veröffentlicht
- Werden nur deutsch veröffentlicht
Warum muss ich mich auf dieser Website registrieren?
Sie brauchen sich nur zu registrieren, wenn Sie von einer bestimmten Urgent Action über den weiteren Verlauf direkt informiert werden möchten (bei etwa einem Drittel der Urgent Actions gibt es «Further Information» (FI), die Sie dann direkt per E-Mail bekommen).
Als registrierte/r User/in können Sie sich zudem Themen, Länder und UA-Sprache (englisch, deutsch, französisch) in Ihrem Profil einstellen, und bekommen entsprechende neue UA-Fälle per E-Mail zugeschickt.
Ich habe meinen Benutzernamen vergessen.
Ihr Benutzername ist Ihre E-Mail-Adresse, an die Sie die E-Mail Hinweise auf neue aus bekommen. Wenn Sie schon lange keine solche Hinweise bekommen haben oder sonst unsicher sind, fragen Sie uns!
(Wenn Sie sich ein zweites Mal registrieren, können wir Ihre beiden Profile nicht zusammenführen).
Ich habe mein Passwort vergessen.
Sie können sich ein neues Passwort setzen über den folgenden Link: http://ua.amnesty.ch/de/mail_password_form?userid=
Ich kann nicht einloggen, bin aber sicher, dass ich registriert bin.
Dann können Sie sich über diesen Link ein neues Passwort setzen und sollten sich damit wieder einloggen können.
Ich habe eine neue E-Mail-Adresse. Kann ich den Username selbst ändern?
Nein, das ist (noch) nicht möglich. Schicken Sie uns Ihre alte und neue E-Mail Adresse. Kontakt