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Filmkritik: Vive la revolution!
Im ländlichen Quebec leitet Mutter Augustine (Céline Bonnier) eine kleine Klosterschule für Mädchen. Mutter Augustines grosse Leidenschaft ist die Musik. Deshalb bemühte sie sich, dass ihre Schule eine ausgezeichnete Ausbildung in Musik bietet. Als sie in ihrer Nichte Alice (Lysandre Ménard) das musikalische Talent sieht, hofft Augustine, mit ihr den alljährlichen Musikwettbewerb zu gewinnen. Doch die rebellische Natur von Alice, die Augustine sehr an ihre eigene Jugend erinnert, sorgt für einigen Aufruhr in dem ruhigen Kloster.
Neben den Sorgen um ihre Nichte muss sich Mutter Augustine zudem um die sich ändernde Bildungspolitik Kanadas sorgen, welche die Schulen säkularisieren soll. Und gleichzeitig gerät sie in den Kampf zwischen dem konservativen Vatikan und dem fortschrittlichen Frauenkonvent. Um ihre Schule und vor allem ihren musikalischen Lehrplan zu retten, muss Mutter Augustine zu unkonventionellen Mitteln greifen und dabei sowohl den Bedürfnissen ihrer Klosterschwestern als auch ihrer Schülerinnen entsprechen.