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Auf die Frage, ob Meyer Burger eine weitere Kapitalerhöhung brauche, antwortete Greber: "Ja. Wie kann man sonst die Schulden aus der Bilanz bereinigen?" Das Unternehmen besitze eine chancenreiche Technologie, sei aber von Grossaufträgen abhängig und unterliege daher grosser Ungewissheit. In dieser Situation dürfte Meyer Burger eigentlich keine Verschuldung haben. Die Kapitalerhöhung müsse genügend gross sein, damit eine Refinanzierung der beiden Obligationen und die Sicherung der Unternehmensführung mit der Erreichung der ambitiösen Ziele gesichert wäre.
Meyer Burger sei als Aktien-Investment zwar riskant, erklärte Greber weiter. Doch die Gesellschaft mache vorwärts mit dem schmerzlichen, aber nötigen Kostenabbau. Das vergangene Woche präsentierte Programm sei ein Schritt in die richtige Richtung.
Veraison hatte vergangenen Juli eine Wandelanleihe von Meyer Burger gekauft. "Das war ein Fall von asymmetrischem Chancen-Risiko-Profil. Die Wandelanleihe bot markante Gewinnchancen bei gleichzeitig deutlich weniger Risiko als die Aktien", erklärt Greber.
cf/ra
(AWP)