Document ID: /entscheidsuche_html/filtered/documents_0428.jsonl.gz/895

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich IV.2020.00172 III. Kammer Sozialversicherungsrichter Gräub, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Daubenmeyer Sozialversicherungsrichterin Grieder-Martens Gerichtsschreiber Frischknecht Urteil vom 1 0. Juni 2020 in Sachen X.___ Beschwerdeführerin vertreten durch Rechtsanwalt Tomas Kempf Schlegel Kempf Rechtsanwälte Webernstrasse 5, Postfach, 8610 Uster gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin Sachverhalt: 1. 1.1 X.___, geboren 1959, meldete sich am 3. November 2006 unter Hinweis auf Schmerzen in der Halswirbelsäule (Unfall), Schmerzen in den Schul tern, Rücken- und Knieschmerzen, Schlafstörungen sowie Depressionen (Angst zustän de) bei der Eidgenössischen Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an (Urk. 2/6/ 4). Nach Abklärung der beruflich-erwerblichen und medizinischen Ver hält nisse (unter anderem Beizug der Akten der S uva [Urk. 2/6/ 28/1-104] und Ein holung eines psychiat risch-psycho the rapeutischen Gutachtens bei Dr. med. Y.___, Facharzt FMH für Psychiatrie und Psychotherapie [Urk. 2/6/ 51]) sowie nach Durchführung des Vor bescheidver fah rens (vgl. Urk. 2/6/ 58-76) sprach die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV Stelle, der Versicherten mit Verfügungen vom 6. Januar 2011 (Urk. 2/6/ 90-92) mit Wir kung ab 1. November 2006 bis 31. März 2007 und ab 1. März bis 31. August 2008 eine ganze Rente sowie ab 1. September 2008 eine halbe Rente der Eid ge nössischen Invalidenversicherung zu. 1.2 Anfang 2013 leitete die IV Stelle von Amtes wegen ein Rentenrevisionsverfah ren ein (vgl. Urk. 2/6/ 123-125). Nach Einholung diverser Arztberichte (vgl. Urk. 2/6/ 126 und 2/6/ 129) und durchgeführtem Vorbescheidverfahren (Urk. 2/6/ 136-137 ) hob die IV Stelle die bis her aus gerich tete halbe Invalidenrente mit Ver fügung vom 28. August 2013 (Urk. 2/6/ 145) gestützt auf die Schlussbe stimmungen zur Än derung des Bundesgesetzes über die Invaliden versicherung (IVG) vom 18. März 2011 ( SchlB IVG; 6. IV-Revision, erstes Massnahmenpaket) auf den ers ten Tag des zweiten Monats nach Zustellung der Verfügung auf. Die dagegen geführte Beschwerde hiess das hiesige Gericht mit Entscheid vom 29. Juni 2015 (Urk. 2/6/ 189) teilweise gut und wies die Sache zur Einholung eines polydisziplinären Gutachtens und anschliessender Neu beurteilung an die IV Stelle zurück (Prozess -Nr. IV.2013.0879). 1.3 In der Folge veranlasste die IV-Stelle in Umsetzung des vorgenannten Entscheides eine polydisziplinäre Begutachtung durch die Z.___ (Expertise vom 18. Juli 2016; Urk. 2/6/ 225). Nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren (Urk. 2/6/ 238, Urk. 2/6/ 269) hob die IV-Stelle die Invalidenrente mit Verfügung vom 9. November 2017 (Urk. 2/ 2) erneut auf den ers ten Tag des zweiten Monats nach Zustellung der Verfügung auf. 2. Hiergegen erhob die Versicherte mit Eingabe vom 11. Dezember 2017 (Urk. 2/ 1) wiederum Beschwerde und beantragte, die Verfügung der Beschwerdegegnerin vom 9. November 2017 sei aufzuheben (1.), eventualiter sei die Verfügung der Beschwerdegegnerin aufzuheben und die Sache zur weiteren Abklärung und Neu beurteilung an die Beschwerdegegnerin zurück zu weisen (2.); unter Kosten- und Entschädigungsfolgen (zzgl. MWSt. ) zu Lasten der Beschwerdegegnerin (S. 2). Die IV-Stelle schloss am 30. Januar 2018 (Urk. 2/ 5) auf Abweisung der Beschwerde. Mit Urteil vom 13. August 2019 (Prozess-Nr. IV.2017.1353; Urk. 2/10) hiess das Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich die Beschwerde gut und stellte einen unveränderten Anspruch der Beschwerdeführerin auf eine halbe Rente fest. Dabei erwog es, dass eine Verbesserung des Gesundheitszustandes nicht ausge wiesen sei (E. 4.3) und auch keine zweifellose Unrichtigkeit der ursprünglichen Rentenzusprache vorliege, was bereits im Urteil vom 2 9. Juni 2015 festgestellt worden sei (E. 4.4). Zudem habe die Beschwerdegegnerin keine Eingliederungs massnahmen durchgeführt, weshalb sich auch aus diesem Grund keine Renten aufhebung rechtfertige (E. 4.5.4). Die von der IV-Stelle dagegen erhobene Beschwerde hiess d as Bundesgericht mit Urteil 8C_652/2019 vom 18. Februar 2020 (Urk. 1) gut, hob den angefochtenen Entscheid auf und wies die Sache zu neuer Entscheidung an das hiesige Gericht zurück. Das Gericht zieht in Erwägung: 1. 1.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allge meinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG ). Sie kann Folge von Geburts gebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 IVG ). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgegliche nen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beein trächtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG). 1.2 Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertelsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente ( Art. 28 Abs. 2 IVG). 1.3 Unabhängig von einem materiellen Revisionsgrund kann die IV-Stelle auf formell rechtskräftige Verfügungen, welche nicht Gegenstand materieller richterlicher Überprüfung gebildet haben, zurückkommen, wenn diese zweifellos unrichtig sind und wenn – was auf periodische Dauerleistungen regelmässig zutrifft (BGE 119 V 475 E. 1c mit Hinweisen) – ihre Berichtigung von erheblicher Bedeu tung ist (Art. 53 Abs. 2 und 3 ATSG; BGE 141 V 405 E. 5.2, 138 V 147 E. 2.1; Urteil des Bundesgerichts 9C_819/2017 vom 13. Februar 2017 E. 2.2). Die Wieder erwägung im Sinne von Art. 53 Abs. 2 ATSG dient der Korrektur einer anfänglich unrichtigen Rechtsanwendung einschliesslich unrichtiger Feststellung im Sinne der Würdigung des Sachverhaltes (statt vieler: Urteil des Bundesgerichts 8C_121/2017 vom 5. Juli 2018 E. 8.2). Die Wiedererwägung nach Art. 53 Abs. 2 ATSG setzt voraus, dass kein ver nünftiger Zweifel an der Unrichtigkeit der Verfügung möglich, folglich nur dieser einzige Schluss denkbar ist. In diesem Sinne qualifiziert unrichtig ist eine Verfü gung, wenn eine Leistung aufgrund falscher Rechtsregeln beziehungsweise ohne oder in unrichtiger Anwendung der massgeblichen Bestimmungen zugesprochen wurde (BGE 141 V 405 E. 5.2, 140 V 77 E. 3.1 mit Hinweis). Gleiches gilt bei einer klaren Verletzung des Untersuchungsgrundsatzes, insbesondere wenn die notwendigen fachärztlichen Abklärungen überhaupt nicht oder nicht mit der erforderlichen Sorgfalt durchgeführt wurden (vgl. Art. 43 ATSG; BGE 141 V 405 E. 5.2; Urteil des Bundesgerichts 8C_717/2017 vom 2. August 2018 E. 3.2 mit Hinweisen). Soweit ermessensgeprägte Teile der Anspruchsprüfung vor dem Hin tergrund der Sach- und Rechtslage einschliesslich der Rechtspraxis im Zeitpunkt der rechtskräftigen Leistungszusprechung in vertretbarer Weise beurteilt worden sind, scheidet die Annahme zweifelloser Unrichtigkeit aus (BGE 141 V 405 E. 5.2 mit Hinweisen; vgl. statt vieler: Urteil des Bundesgerichts 9C_76 2/6/ 2016 vom 3. April 2017 E. 1.1.2 mit Hinweisen). Nach ständiger Rechtsprechung kann das Gericht eine zunächst auf Art. 17 ATSG gestützte Rentenaufhebung oder -herabsetzung gegebenenfalls mit der (substitu ierten) Begründung schützen, dass die ursprüngliche (bzw. die letzte auf einer umfassenden materiellen Prüfung beruhende, vgl. BGE 140 V 514, 133 V 108) Rentenverfügung oder Mitteilung zweifellos unrichtig und die Berichtigung von erheblicher Bedeutung sei (BGE 144 I 103 E. 2.2, 140 V 85 E. 4.2, 125 V 368 E. 2, je mit Hinweisen; vgl. Meyer/Reichmuth, Bundesgesetz über die Invaliden ver sicherung, 3. Auflage 2014, R n 77 zu Art. 30–31). 2. 2.1 Die Beschwerdegegnerin erwog in der angefochtenen Verfügung vom 9. Novem ber 2017 (Urk. 2/ 2) im Wesentlichen, vorliegend sei im Vergleich zum Zeitpunkt der Rentenzusprache eine Verbesserung des psychischen Gesundheitszustandes ausgewiesen und somit ein Revisionsgrund gegeben. Da die Beschwerdeführerin gestützt auf das Gutachten der Z.___ in der angestammten Tätigkeit zu 80 % arbeitsfähig sei, werde auf einen Einkommensvergleich verzichtet. Die Erwerbseinbusse von 20 % entspreche dem IV Grad. Zum heutigen Zeitpunkt bestehe daher kein Anspruch mehr auf eine Rente der Invalidenversicherung (S. 3). Die Beschwerdegegnerin führte weiter aus, die damalige RAD-Stellungnahme habe in keiner Weise den rechtsprechungsgemässen Kriterien entsprochen, um als beweistaugliche Grundlage für eine rechtmässige Beurteilung der Invalidität zu dienen. Zur Beurteilung hätte daher nicht ohne Weiteres auf die RAD Stellung nahme abgestellt werden dürfen. Dies stelle eine willkürliche Beweiswür digung dar. Die damalige Rentenzusprache sei daher zweifellos unrichtig gewe sen, wes halb vorliegend auch ein Wiedererwägungsgrund gegeben sei (S. 4). 2.2 Dagegen wendet die Beschwerdeführerin (Urk. 2/ 1) ein, dass hinsichtlich des aktu ellen Gesundheitszustandes nicht auf das Gutachten der Z.___ abgestellt werden könne. Eine Verbesserung des Gesundheitszustandes sei somit nicht aus gewiesen. Dass die Rentenzusprache unter anderem aus psychischen Gründen erfolgt sei, sei ebenfalls nicht erstellt, weshalb selbst eine Verbesserung des psychi schen Gesundheitszustandes keinen Revisionsgrund darstellen würde. Weiter habe das hiesige Gericht bereits in seinem Urteil vom 29. Juni 2015 fest gestellt, dass vorliegend nicht ohne Weiteres davon ausgegangen werden könne, dass die ursprüngliche Rentenzusprache zweifellos unrichtig im Sinne von Art. 53 Abs. 2 ATSG gewesen sei. Die Beschwerdegegnerin könne sich deshalb auch nicht auf einen Wiedererwägungsgrund berufen (S. 13 f.). 2.3 Mit Rückweisungsentscheid vom 18. Februar 2020 (Urk. 1) hielt das Bundesge richt fest, dass der kantonale Entscheid vom 29. Juni 2015 (Prozess-Nr. IV.2013.0879; Urk. 2/6/ 189) im strittigen Punkt der zweifellosen Unrichtig keit der ursprünglichen Rentenzusprache vom 6. Januar 2011 nicht in materielle Rechtskraft erw a chs en sei (vgl. Urk. 1 E. 4.2) und wies das hiesige Gericht an zu prüfen, ob die am 6. November 2011 verfügte Zusprache einer halben Invaliden rente ab 1. September 2008 zweifellos unrichtig im Sinne von Art. 53 Abs. 2 ATSG war (E. 5.1) und allenfalls den Eingliederungsbedarf neu zu prüfen (E. 5.2.2). 3. Der am 6. Januar 2011 verfügten Invalidenrente lagen nachstehende ärzt liche Beurteilungen zugrunde: 3. 1 PD Dr. med. A.___, Facharzt für Neurologie, vom Regionalen Ärztlichen Dienst (RAD) der Beschwerdegegnerin erklärte am 12. Juni 2008, dass sich in zusam men fassender Beurteilung der vorliegend en Befunde bei nur niedriggradi gen skeletta len Degenerationen sowohl aus neurologischer als auch aus rheuma to logischer Sicht kein IV-relevanter Gesund heitsschaden ergebe. Mit der diagnos tizierten Depression sei aber ein IV-relevanter Gesundheitsschaden ausgewiesen, wobei es aber zuletzt zu einer namhaften Besserung gekommen sei (Urk. 2/6/ 57/3-4). Am 11. Dezember 2008 empfahl PD Dr. A.___ die Einholung eines psychiatrischen Gutachtens (Urk. 2/6/ 57/5). 3. 2 Dr. Y.___ stellte in seinem Gutachten vom 20. September 2009 (Urk. 2/6/ 51) fol gende Diagnosen (S. 14): Neurasthenie (ICD-10 F48.0) sowie (als weitere Diagnosen): - anamnestisch depressive Episode, gegenwärtig remittiert (ICD-10 F32.4) - Konsum von Tabak und Cannabinoiden (Z72.0 und Z72.2) - akzentuierte Persönlichkeitszüge (Z73.1) Aufgrund der aktuellen Untersuchungsergebnisse, der Akten und der Angaben de r Beschwerdeführerin anlässlich der Untersuchung könne mit überwiegender Wahrscheinlichkeit von einer Neurasthenie, bestehend seit der Kindheit, ausge gangen werden, die bis 2005/2006 die soziale, berufliche, persönliche und part nerschaftliche Integration der Beschwerdeführerin objektiv nicht wesentlich beein trächtigt habe (S. 17). Im Fall der Beschwerdeführerin lägen aus psychia trisch-psychotherapeutischer Sicht keine besonderen Hinweise vor, die auf schwe re De fizite aufgrund eines Gesundheitsschadens und/oder eine Unzumut barkeit zu de ren Überwindung (beispielsweise durch fehlende krankheitsbe dingte Ressourcen) deuteten (S. 18 f.). Bei der Beschwerdeführerin bestünden invali di tätsfremde Ge sichtspunkte (Hinweise auf eine Verdeutlichungstendenz sowie psy chosoziale As pekte) mit einer allfälligen therapeutischen Relevanz; diese Aspekte gingen je doch nicht in die Beurteilung der medizinisch-theoretischen Zu mutbar keit einer Tätigkeit aus psychiatrisch-psychotherapeutischer Sicht ein. Eine Neu rasthenie begründe (auch unter Berücksichtigung der Rechtsprechung) aus versi cherungs medizinischer Sicht keine relevante längerfristige Arbeitsun fähigkeit. Die Wil lensanstrengung zur Überwindung der Defizite sei der Be schwerdeführerin zu mutbar (S. 19). 3.3 Die Physiotherapeutin B.___, der Ergotherapeut C.___, die Psychologin lic. phil. D.___, Assistenzarzt Dr. med. E.___ und der Leitende Arzt Prof. Dr. med. F.___ von der Rheumaklinik und dem Institut für Physikalische Medi zin des Uni versitätsspitals G.___ diagnostizierten in ihrem B ericht vom 25. März 2010 (Urk. 2/6/ 69) ein chronisches zerviko -thorakales Schmerzsyndrom mit/bei Kypho sie rung C3-6, Osteochondrosen C4/5 und C5/6 und muskulärer Insuffizienz der Brustwirbelsäule sowie einen Status nach Arthroskopie der rech ten Schulter bei Tendinopathia calcarea (ohne residuelle Beschwerden) und eine Depression. Die Beschwerdeführerin habe im Rahmen des Ambulanten In terdis ziplinären Schmerz- P rogramms (AISP) an physiotherapeutisch, psycholo gisch, ergothera peu tisch und ärztlich geleiteten Gruppen- und Einzeltherapien teilge nommen mit dem Ziel der Steigerung der Schmerz- und Belastungstole ranz. Aus psy chiatri scher Sicht seien Hinweise auf eine Angststörung und eine Depression zu erken nen. Die Resultate der funktionellen Testbatterie zeigten trotz der schon anfäng lich guten Werte eine zusätzliche Steigerung. Leicht an gestiegen sei die Schmerzintensität, was durch die Mehrbelastung des Pro gramms auf körper li cher und psychischer Ebene erklärt werden könne. Auch die Schlaf qualität habe ab genommen. Die Auswertungen am Ende des Programms hätten ergeben, dass die Beschwerdeführerin weniger depressiv sei; auch die Ängste hätten abge nommen. Aus physiotherapeutischer Sicht sei keine Einzel therapie notwendig. Aus psycho logischer Sicht wäre eine Weiterführung der psycho therapeutischen Behandlung sinnvoll, um eine Stabilität in der psychi schen Befindlichkeit bei zu behalten. 3. 4 Prof. Dr. med. H.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, vom RAD der Beschwerdegegnerin führte am 14. Juli 2010 aus, dass ein chronischer physischer und psychischer Gesundheitsschaden von Krankheitswert (somatisch: Schulter-Nackenbeschwerden mit Schmerzentwicklung nach dem Unfall vom Mai 2005; psychisch: ICD-10 F45.41 [chronische Schmerzstörung mit somati schen und psychischen Faktoren]) aktuell die volle Ausschöpfung der funktio nellen Leis tungsfähigkeit für beruflich zu verwertende Tätigkeiten verhindere. Im Mit tel punkt der verhaltenseinschränkenden Beschwerden stehe eine thera peu tisch bis lang schwer zu beeinflussende Schmerzentwicklung mit negativer Aus wirkung auf den geregelten Tagesablauf und das subjektive Befinden und Erle ben. Die Beschwerdeführerin erlebe sich krankheitsbedingt verändert und bis in die Fähig keit zur Bewältigung alltäglicher Verrichtungen hinein einge schränkt. Sie zeige sich motiviert, ihren Zustand zu verändern und die Schmer zent wick lung positiv zu beeinflussen. Eine störungsspezifische Behandlung finde lege artis ambulant durch Hausarzt und Psychiater statt mit erfolgreicher Unter stützung einer schmerztherapeutisch orientierten Physiotherapie. Aus ver siche rungsmedizini scher Sicht könne vor dem Hintergrund des festgestellten Gesund heitsschadens eine beruflich zu verwertende Restarbeitsfähigkeit in an gestam m ter und ange passter Tätigkeit von 50 % postuliert werden unter den Beding ungen einer ange messenen therapeutischen und beruflic hen Eingliede rungshilfe (Urk. 2/6/ 7 6/ 1 2). 4. 4.1 Vornehmlich gestützt auf die Stellungnahme des RAD vom 14. Juli 2010 gelangte die Beschwerdegegnerin zum Schluss, dass vom 1. November 2005 bis 31. Dezember 2006 eine 100%ige, vom 1. Januar 2007 bis 8. Dezember 2007 eine 25%ige, vom 9. Dezember 2007 bis 16. Mai 2008 wiederum eine 100%ige und schliesslich ab 17. Mai 2008 eine 50%ige Arbeitsunfähigkeit ausgewiesen ist (vgl. Urk. 2/6/ 76 /3 ). Diese Auffassung findet in de n medizinischen Akten keine Stütze. Namentlich lässt in somatischer Hinsicht lediglich der Operations bericht vom 17. November 2005 (Urk. 2/6/ 28/104-105 ), wonach sich die Beschwerde führerin am 11. November 2005 im Stadtspital I.___ einer Schulter - arthroskopie rechts, einer Bursoskopie mit partieller Bursektomie und einem Débridement der Kalkherde unterzog, zumindest eine vorübergehende Ein schrän kung der Leistungsfähigkeit erkennen. Dementgegen erschliesst sich weder aus den aufliegenden ärztlichen Zeugnisse n (vgl. Urk. 2/6/ 10/5 ff., Urk. 2/6/ 23, Urk. 2/6/ 28/58, Urk. 2/6/ 28/64, Urk. 2/6/ 28/72 ff., Urk. 2/6/ 28/85 ff., Urk. 2/6/ 28/97, Urk. 2/6/ 28/102 ) noch den übrigen Arz tberichten der Unfallver sicherung (vgl. Urk. 2/6/ 28/ 20-21, Urk. 2/6/ 28/35, Urk. 2/6/ 28/61, Urk. 2/6/ 28/78 f., Urk. 2/6/ 28/94) m angels nachvollziehbarer Befundnennung sowie Darstellung der medizinischen Zusammenhänge und der daraus abgeleite ten funktionellen Einschränkungen eine länger dauernde Arbeitsun fähigkeit. So verneinte denn auch der Unfallversicherer mit Verfügung vom 8. Januar 2008 ( Urk. 2/6/28/3-4) den Anspruch auf weitere Leistungen mit der Begründung, die noch geklagten Beschwerden seien mit Blick auf die neurologischen Untersu chungsergebnisse organisch als Folge des Unfalls vom 13. Mai 2005 nicht erklär bar, es seien psychische Gründe verantwortlich. Hierbei diagnostizierte insbesondere Dr. med. J.___, Facharzt Psychiatrie und Psychotherapie FMH, im Bericht vom 21. März 2007 (Urk. 2/6/ 15) zwar mit Aus wirkung auf die Ar beitsfähigkeit eine depressive Reaktion, c hronische Schulter beschwerden, ein HWS-Schleudertrauma, Nackenschmerzen und eine Persönlich keit mit histrionischen Zügen, erhob indes keine die attestierte 100%ige Arbeits unfähigkeit von November 2005 bis Januar 20 07 sowie die 25%ige Arbeitsunfä higkeit von Januar 2007 bis auf weiteres (S. 1) erklärenden Befunde beziehungs weise unterliess eine nachvollziehbare Darstellung der daraus resultierenden Funktionsein schränkungen und deren Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit. Vielmehr hielt er unter den angegebenen Beschwerden fest, die Beschwerden in der Schul ter hätten sich soweit gebessert, dass sich die Beschwerdeführerin dadurch kaum noch eingeschränkt fühle. Die Kopf- und Nackenschmerzen waren jedoch weiter hin sehr unangenehm (S. 2). Dr. J.___ resümierte, dass es vor dem Hintergrund der beschwerdeführerischen Persönlichkeit durch die somatischen Probleme (Schleu dertraum a, Schulter beschwerden) zu einer psychischen Dekompensation und Schmerzver arbeitungsstörung gekommen sei (S. 2). 4.2 Bezüglich der Befundlage grundsätzlich übereinstimmend bestätigte Dr. med. K.___, Spezialarzt FMH für physikalische Medizin speziell Rheuma erkrankun gen, im Bericht vom 11. März 2008 (Urk. 2/6/ 26 /7-8 ) bei bekannter Rücken prob lematik keine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit wobei bei freier Wirbelsäulen beweglichkeit mittels konventioneller Therapie eine massive Besserung der Beschwerden erreicht wurde. Auch aus n eurologischer Sicht erhob Prof. Dr. med. L.___, Neurologie FMH, keine die Leistungsfähigkeit einschränkenden Befunde und stellte in seinem Bericht vom 18. Juli 2007 (Urk. 2/6/ 28/11 ff.) bei subjektiv angegebenen Schmerzen im Nacken links überhaupt keine Schonhaltung fest. Alle Bewegungen waren unumschränkt möglich, d ie HWS-Beweglichkeit beinahe voll ständig mit etwa 70º Rotation und Retroflexion über 50º mit Endphasen schmerzen. Es bestand eine minimale Druckschmerzhaftigkeit der Nacken musku latur und es erfolg t e keine Abwehrreaktion. Prof. Dr. L.___ gelangte zur Beur teilung, dass zweifelsohne die psychische Problematik im Vordergrund stand (S. 2). Schliesslich ge langte auch RAD Arzt Dr. A.___ in seiner Stellung nahme vom 12. Juni 2008 (E. 3.1) zur Ansicht, dass sowohl aus neurologischer als auch aus rheumatologischer Sicht kein IV-rel evanter Gesundheitsschaden vorla g. Nichts anderes ergibt sich aus dem Bericht der Ärzte der Rheumaklinik und dem Institut für Physikalische Medi zin des Uni versitätsspitals G.___ vom 25. März 2010 (E. 3.3 ), welche in somatischer Hinsicht ebenfalls nur geringgradige funktionelle Einschränkungen feststellten, wobei sich die Diskrepanz zwischen den objektiven Testergebnissen und der subjektiven Einschätzung der Beschwerdeführerin nur teilweise erklären liess (S. 1). Zudem zeigten auch die Resultate der funktionellen Testbatterien trotz schon anfänglich guter Werte eine zusätzliche Steigerung (S. 2). Die Experten empfanden denn auch aus physiotherapeutischer Sicht eine Einzeltherapie als nicht notwendig (S. 3). Alsdann ist in diesem Zusammenhang zu berücksichtigen, dass in Bezug auf Schmerzen naturgemäss Beweisschwierigkeiten bestehen und die subjektiven Schmerzangaben der versicherten Person für die Begründung einer (teilwei sen) Arbeitsunfähigkeit allein nicht genügen, sondern die Schmerzangaben durch damit korrelierende, fachärztlich schlüssig feststellbare Befunde hinreichend erklärbar sein müssen (BGE 143 V 124 E. 2.2.2). Wie hiervor festgehalten, traf dies vorliegend gerade nicht zu. Demnach bleibt auch unklar, inwiefern die von der Beschwerdeführerin geschilderten Kopf- und Nackenschmerzen, welche keinem organischen Korrelat zugeordnet werden können, eine Einschränkung der Leistungsfähigkeit zu begründen vermöchten beziehungsweise ist eine diesbezüg lich ärztlich attestierte Leistungseinschränkung nicht ersichtlich. 4.3 Vor diesem Hintergrund ist erstellt, dass zumindest ab Mai 2008 die psychische Symptomatik klar im Vordergrund stand. Jedoch attestierte Dr. med. M.___, Spezialarzt FMH für Psychiatrie und Psychotherapie, bereits in seiner Expertise vom 17. Mai 2008 (Urk. 2/6/ 29/6-1 6 ) bei diagnostizierter depressiver Episode, gegenwärtig leicht (ICD-10 F32.0; S. 8) keine länger dauernde Arbeitsunfähigkeit und hielt eine Präsenzzeit von acht Stunden täglich für möglich (S. 9, S. 11). Namentlich zeigten sich die erhobenen Befunde, abgesehen von einer gewissen Weitschweifigkeit der Erzählungen und des Denkens, unauffällig (S. 8) und eine vorübergehende Einschränkung der Leistungsfähigkeit begründete der Experte unter anderem auch mit einer beruflichen Dekonditionierung (S. 10). Darüber hinaus wies er ebenso auf den Verlust der Arbeitsstelle als Auslöser der psychi schen Probleme hin, was als psychosozialer Faktor k einen invalidisierenden psychischen Gesundheitsschaden zu begründen vermag, soweit sich die Proble matik darin erschöpft ( BGE 127 V 294 E. 5a; Urteil des Bundesgerichts 8C_730/2008 vom 23. März 2009 E. 2 ; S. 9 f.), wie auf die Diskrepanz zwischen der selbst empfundenen Arbeitsunfähigkeit und dem erfolgreichen Absolvieren eines Feng Shui Kurses (S. 9). In diesem Sinne und mit vorzitiertem Gutachten im Einklang stehend stellte auch Dr. Y.___ im Gutachten vom 20. September 2009 (E. 3.2; Urk. 2/6/ 51) keine die Leistungsfähigkeit beeinträchtigende Diagnose und wies ebenfalls auf psychosoziale Aspekte (insbesondere Abstinenz vom und Lage am Arbeitsmarkt; S. 19) hin. Darüber hinaus erkannte er noch verstärkt Verdeut lichungstendenzen (S. 1 9 ), was sich wiederum mit der vorstehend dargelegten somatischen Problematik und den organisch nicht hinreichend erklärbaren Leiden in Einklang bringen lässt. Dementgegen fällt auf, dass die behandelnde Psychiaterin Dr. med. N.___, Fachärztin FMH für Psychiatrie und Psychotherapie, in den Berichten vom 4. Februar (Urk. 2/6/ 29/19 f.) und 2. April 2008 (Urk. 2/6/ 29/17 f.) zwar eine voll ständige Arbeitsunfähigkeit attestiert e, sich diesbezüglich jedoch ausschliesslich auf die subjektiven Angabe n der Beschwerdeführerin berief. Die attestierte Arbeitsunfähigkeit erweist sich denn auch ob der fehlenden Nennung der die Leistungsfähigkeit konkret beeinträchtigenden Einschränkung en als nicht nach vollziehbar und eine Diskussion der psychosoziale n Faktoren samt deren Einfluss fand – gerade hinsichtlich der festgehaltenen lange dauernden Arbeitslosigkeit, welche der Beschwerdeführerin zusetz t e (vgl. Urk. 2/6/ 29/19) – nicht statt. Nichts anderes lässt sich aus dem Bericht vom 26. November 2008 (Urk. 2/6/ 37) ablei ten. Weder setzte sich Dr. N.___ mit dem Gutachten des Dr. M.___ vom 17. Mai 2008 auseinander, noch lassen die erhobenen Befunde ( b ewusstseinsklar, orientiert, Gedächtnis intakt, Aufmerksamkeit bisweilen reduziert, manchmal ohne Befund, Denken bisweilen sprunghaft, unkonzentriert, weitschweifig, manchmal gut, Intelligenz gut, Grundstimmung verschieden je nach Zustand, affektiver Rapport manchmal gut, manchmal äusserst schwierig herstellbar, ab und zu so distanziert, dass schlechter Rapport, keine Wahnvorstellungen, Suizid gedanken indirekt öfters geäussert, keine konkreten Vorstellungen dazu; S. 2) eine längerdauernde Arbeitsunfähigkeit in der Höhe von 50 % (S. 1) nachvoll ziehbar erscheinen. Angesichts der geschilderten gutachterlichen Grundlage bleibt schliesslich auch unverständlich, wie Dr. H.___ (E. 3.4) zum Schluss einer 50%igen Arbeitsunfähigkeit ab Januar 2008 gelangen konnte. Eine begrün dete kritische Auseinandersetzung mit den Expertenmeinungen erfolgte ebenso wenig, wie eine Diskussion des verdeutlichenden Verhaltens. Er begründete die attestierte Arbeitsunfähigkeit einzig mit der Schmerzproblematik, was bereits zur Zeit der Rentenzusprache nicht ausreichte und nicht im Einklang mit der Recht sprechung stand. 4.4 Nach dem Gesagten entbehren die von der Beschwerdegegnerin jeweils ange nommenen Grade der Arbeitsunfähigkeit einer nachvollziehbaren medizinischen Grundlage. Eine auf keiner nachvollziehbaren ärztlichen Einschätzung der mass geblichen Arbeitsfähigkeit beruhende Invaliditäts bemessung ist nicht rechtskon form und die entsprechende Verfügung vom 6. Januar 2011 demnach zweifellos unrichtig im wiedererwä gungsrechtlichen Sinne (Urteil des Bundesgerichts 8C_947/2010 vom 1. April 2011 E. 2.2.1 mit weiteren Hinweisen ). Deren Beri ch tigung ist, da es sich um eine periodische Dauerleistung hande lt, von erheblicher Bedeutung (E. 1.3). 4.5 Zusammenfassend ist festzuhalten, dass die Verfügung vom 6. Januar 2011 zufolge zweifelloser Unrichtigkeit aufzuheben ist. Nachfolgend ist daher recht sprechungsgemäss in freier Beurteilung die Anspruchsberechtigung und alle nfalls der Umfang des Anspruchs der Beschwerdeführer in pro futuro unter Berücksich tigung der aktuellen Rechtsprechung zu prüfen (vgl. etwa Urteil des Bundesge richts 9C_868/2015 vom 22. Dezember 2015 E. 2.2 mit Hinweisen). Für die Ver hältnisse im Zeitpunkt der Rentenaufhebung am 9. November 2017 ergibt sich Folgendes: 5. 5.1 Im Rahmen eines für die Deutsche Rentenversicherung erstellten Gutachtens vom 30. August 2012 (Urk. 2/6/ 139/9-17) diagnostizierte Dr. med. O.___, Arzt für Orthopädie, Chirotherapie und Sportmedizin, ein chronisches HWS Syndrom bei Hypermobilität im Rahmen einer chronischen Schmerz krank heit, eine leichte Skoliose und eine Calcaneodynie beidseits. Die geschil derten Nacken- Schulterschmerzen seien im Wesentlichen glaubhaft und recht komple xer Natur. Zum chronischen Schmerzgeschehen hinzu komme sicher die be glei tende psy chische Veränderung im Sinne einer zu vermutenden chronischen Schmerz krankheit. Aus orthopädischer Sicht sei die allgemeine Hypermobilität mit lokaler rönt geno lo gisch nachweisbarer pathologischer Beweglichkeit der Segmente C2-3 und C4-5 zu erwähnen. Die anamnestische Angabe der Schmer zen bei gleich förmiger Hal tung und die daraus sich ergebende Notwendigkeit des Positions wechsels passe als Schmerzerklärung in diese Betrachtung. Die beidseitige Cal ca neodynie stelle auch bei längerem Gehen nur eine geringe Behinderung dar. Es entstehe nicht der Eindruck einer alkoholischen Persönlich keitsveränderung. Auch Zeichen ei ner sensiblen Polyneuropathie der Unter schen kel seien nicht feststellbar. Die bis herige halbtägige Arbeit erscheine vor läufig durchaus sinn voll, auch weil sie keine wesentliche körperliche Belastung dar stelle. Einschrän kungen bestünden auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt wegen der Intoleranz von gleichförmigen Hal tungen und Bewegungen. Von schwerem Heben und T r agen von Lasten über 10 kg sei abzuraten (S. 8 f.). 5.2 Dr. med. P.___, Facharzt für Neurologie und Psychiatrie, der die Beschwerdeführerin ebenfalls im Auftrag der Deutschen Rentenversi cherung begutachtet hatte, führte in seiner Expertise vom Dezember 2012 (Urk. 2/6/ 139/1-7) aus, dass neurologisch ein WRS C5-8 links vorliege, das im Zusammenhang mit den geschilderten orthopädischen Beschwerden (Schmerzen im Nacken- und Schul terbereich) durchaus nachvollziehbar sei. Es lägen allge mein toxische Zei chen für Alkohol- und Cannabiskonsum vor sowie eine sen sible toxische Poly neuropathie der Beine, die ebenfalls durch den Alkohol her vorgerufen werde. We sentliche psychische Störungen seien bei der Exploration und Diagnostik nicht zutage getreten. Die geäusserten Beschwerden stünden durchaus im Zu sammen hang mit der Missbrauchssymptomatik sowie mit dem orthopädischen Schmerzsyndrom, das nicht von psychiatrischer Seite zu beur teilen sei (S. 6). 5.3 Dr. N.___, welche die Beschwerdeführerin ab dem 9. Dezember 2007 behan delte, äusserte sich in ihrem Bericht vom 11. April 2013 (Urk. 2/6/ 129) dahinge hend, dass zwar eine mit telgradige depressive Episode (ICD-10 F32.2) bestehe, dass diese aber keine Aus wirkung auf die Arbeitsfähigkeit habe. Es bestehe auch keine andere psy chi sche Krankheit mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit. Die 50%ige Arbeitsunfähigkeit begründete sie mit der Schmerzsymptomatik. 5.4 Med. pract. Q.___, Facharzt FMH für Neurologie, vom RAD äusserte sich am 22. Juli 2013 dahingehend, dass der Bericht von Dr. P.___ äusserst kritisch zu hinterfragen sei, insbesondere was die Polyneuropathie angehe. Die entspre chend zu erwartenden Befunde (Missempfindungen in den Beinen oder Mus kel schwä che, typischerweise an der Fusshebermuskulatur ) seien nicht erhoben worden. Es wür den als Hinweise auf eine Polyneuropathie lediglich ein redu ziertes Vibra tionsemp finden und reduzierte Reflexe an den Beinen bei Alkohol konsum angeführt. Diese Befunde wären zwar passend, stimmten aber nicht mit dem Untersuchungsbefund von Dr. O.___ überein. Dieser habe ein normales Vibrationsempfinden und normale Reflexe angegeben. Im Übrigen ergäbe sich aus einer Polyneuropathie (sollte sie denn nachträglich doch noch lege artis zu diagnostizieren sein) ohnehin keine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit (Urk. 2/6/ 144/2-3). 5.5 Der stellvertretende Oberarzt Dr. med. R.___ und Chefärztin Dr. med. S.___ von der Klinik T.___ stellten in ihrem Bericht vom 24. Juli 2014 (Urk. 2/6/ 172/5-8 ) folgende Hauptdiagnosen (S. 1): - Chronisches zervikothorakales Schmerzsyndrom - schmerzhafte Facettengelenke C2/3 und C3/4 links - belastungsverstärkter Dauerschmerz - DD myofasziale Komponente - Tarsaltunnelsyndrom mit Reizung des Musculus abductor digiti quinti bds. links > rechts - geplante operative Behandlung - Femoropatellarsyndrom rechts > links bei - Vd. a. mildes Torsional Malalignement - St. n. einmaliger Viscosupplementation 24.03.2014 mit 100%igem An sprechen über 2 Wochen - Multiple Arthralgien - aktuell betont Schulter bds.; Knie bds. rechts > links - St. n. Tendinitis calcarea rechts; operative Versorgung Objektivierbar bestehe ein linksseitig betonter facettogener Schmerz. Im aktuel len Röntgenbild zeigten sich multisegmentale degenerative Veränderungen der Hals wirbelsäule. Die Schultern seien im Wesentlichen unauffällig (S. 3). 5.6 Im Bericht des Muskulo -Skelettal Zentrums der K linik T.___ vom 21. August 2014 (Urk. 2/6/ 172/9 ) wurde ein chronisches multilokuläres Schmerzsyn drom (Stadium II nach Gerbeshagen ) mit/bei segmentaler Kyphose C4/5 bei multi seg men taler Osteochondrose diagnostiziert. 5.7 Dr. R.___ führte am 25. August 2014 aus, dass die durchgeführte MRI-Untersu chung mehrsegmentale degenerative Veränderungen dokumentiere. Diese Ver än derungen der Halswirbelsäule und die segmentale Kyphosierung seien mög li ch erweise als beschwerdeauslösend zu werten. Die weitere Behandlung bezüg lich dieser Beschwerden werde durch die Wirbelsäulenchirurgie fortgeführt (Urk. 2/6/ 172/10-11 ). 5.8 Ihre rentenaufhebende Verfügung vom 9. November 2017 erliess die Beschwer degegnerin insbesondere gestützt auf das polydisziplinäre Gutachten der Z.___ vom 18. Juli 2016 (Urk. 2/6/ 225). Darin nannten die verantwortlich zeich nenden Ärzte Dr. med. U.___, Fachärztin für Orthopädi sche Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates FMH, Dr. med. V.___, Eidge nössischer Facharzt FMH für Psychiatrie und Psychothera pie, Dr. med. W.___, Fachärztin Allgemeine Innere Medizin FMH, sowie Dr. med. AA.___, Facharzt Neurologie, folgende Diagnosen mit Auswir kun gen auf die Arbeitsfähigkeit (S. 59): - Chronische Cervikocephalgien bei Status nach dreimaliger Halswirbelsäu len (HWS)-Distorsion - Muskuläre Dysbalance Nacken-/Schultergürtel - Fersenschmerzen und Metatarsalgie beidseits bei - Fussfehlstatik, Knick-Senk-Spreizfuss beidseits - Status nach erfolgloser Tarsaltunnel -OP links (18. November 2014) - Klinisch leichtgradige Bandinstabilität oberes Sprunggelenk links - Rezidivierende subacromiale Schmerzen rechts bei AC-Gelenksarthrose - Status nach Schulterarthroskopie bei Tendinosis calcarea 2005 Als ohne Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit diagnostizierten die Gutachter (S. 59 f.): - Chronische Kopfschmerzen - Migräne mit Aura - Akzentuierte emotional instabile, dependente und histrionische Persön lichkeitszüge (ICD-10 Z73.1) - Schädlicher Alkoholkonsum (ICD-10 F10.25) - Psychogene Überlagerung der somatischen Beschwerden (ICD-10 F54) - Status nach Cannabiskonsum (ICD-10 F12.220) - Status nach depressiven Episoden schwankenden Ausmasses, gegenwärtig remittiert (ICD-10 F32.4) - Nasenatmungsbehinderung linksseitig mit/bei - Status nach Septumturbinoplastik August 2008, Universitätsspital G.___ - Struma multinodosa und ektope Nebenschilddrüsengewebe links - Abklärung und sonographische Kontrolle (Mai 2015), Hals-Nasen-Ohren Klinik, Universitätsspital G.___ - Aktuell: euthyreote Stoffwechselsituation Betreffend die erhobenen Befunde notierte der psychiatrische Gutachter, bei der Beschwerdeführerin handle es sich um eine 57-jährige, gepflegte Explorandin in gutem Allgemein- und Ernährungszustand. Sie sei bewusstseinsklar und allseits orientiert. Sie sei freundlich und kooperativ. Sie sei redselig, das formale Denken sei etwas umständlich, jedoch insgesamt gut nachvollziehbar. Die mnestischen und kognitiven Funktionen wiesen keine groben Auffälligkeiten auf. Insbeson dere keine Störung des Gedächtnisses, des Konzentrationsvermögens oder der Aufmerksamkeit. Auf die gestellten Fragen könne sie ohne Zögern und geordnet eingehen. Inhaltliche Denkstörungen wie Wahnstörungen, Sinnestäuschun gen/Halluzinationen oder Ich-Störungen seien nicht eruierbar. Sie sei stimmungs mässig aufgestellt, sei auch gut modulationsfähig. Sie wirke offen, der affektive Rapport lasse sich gut aufnehmen. Es bestehe eine lebhafte Mimik und Gestik. Der Antrieb sei etwas angehoben. Psychomotorisch sei sie unauffällig. Es bestün den keine Hinweise auf Suizidalität (S. 38 f.). Es könne derzeit keine psychiatrische Diagnose mit einer anhaltenden Auswir kung auf die Arbeitsfähigkeit gestellt werden. Früher, i m Zusammenhang mit Lebenskrisen, habe sie depressive Phasen gehabt, die auch aktenkundig seien und zu einer vorübergehenden psychiatrisch-psychotherapeutischen Behandlung geführt hätten (S. 41). Eine Veränderung des Gesundheitszustandes der Beschwer deführerin habe es aus psychiatrischer Sicht seit der letzten Revision nicht gege ben. Es lägen keine psychiatrischen Diagnosen vor, die mit einer Einschränkung der Arbeitsfähigkeit einhergehen würden (S. 43). In allgemein-internistischer Hinsicht führte die beurteilende Expertin aus, es fän den sich keine Erkrankungen von Relevanz und mit Einfluss auf die Arbeits fä higkeit (S. 47). Zu den früheren internistischen Einschätzungen hielt sie fest, aus den vorliegenden Unterlagen seien keine Stellungnahmen bezüglich der Arbeits unfähigkeit aus rein allgemein-internistischer Sicht ersichtlich (S. 48). Aus neurologischer Sicht wies der Experte darauf hin, dass sich keine Handicaps ergäben. An neurologischen Leiden liege im Wesentlichen nur die Kopf schmerz symptomatik vor. Diese wirke sich bei geringer Ausprägung und ohne Not wen digkeit zu einer medikamentösen Therapie nicht auf die Arbeitsfähigkeit aus. Ressourcen seien bei der Beschwerdeführerin aus neurologischer Sicht vor han den. Sie habe keine motorischen Funktionsdefizite oder Sinnesbehinderungen und zeige eine normale neurokognitive Leistungsfähigkeit. Sie lebe zwar allein, habe aber ein gutes soziales Netzwerk, insbesondere Rückhalt durch die Familie, mit der sie eng verbunden sei (S. 57). Auf dem orthopädischen Fachgebiet bestünden zusammenfassend nur leichtgra dige myofasciale Symptome im Bereich der Hals- und Brustwirbelsäule sowie fussfehlstatische Beschwerden bei Knick-Senk-Spreizfuss beidseits und begin nendem Hallux valgus linksbetont. Die beklagte Beschwerdesymptomatik habe nur teilweise objektiviert werden können. Radiologisch nachweisbare Patholo gien, die eine Beschwerdeursache erklären könnten, fänden sich nicht. Die belas tungsabhängigen Fussbeschwerden würden als Folge der Fussfehlstatik und der muskulären Dysbalance angesehen. Differentialdiagnostisch könnte ein venöses Problem bestehen. Dies aber eher leichtgradig bei möglichen venösen Abflussstö rungen. Als Indikator dafür würden die anamnestische Angabe der Beschwerde führerin gesehen, die eine Besserung beim Hochlagern der Beine angegeben habe (S. 63). Zum Verlauf hielten sie fest, der Grad der Arbeitsunfähigkeit habe sich verändert. Der Gesundheitszustand mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit der Be schwerdeführerin sei aufgrund der klinischen Untersuchungen und der vorhan denen Aktenlage anders beurteilt worden (S. 66). 6. 6.1 Die Gutachter der Z.___ stellten in ihrer Expertise vom 18. Juli 2016 (E. 5.8) lediglich in orthopädischer Hinsicht die Leistungsfähigkeit beschlagende Diagnosen und gelangten zum Schluss, dass die Beschwerdeführerin aus orthopädischer Sicht in adaptierter und in der vorangegangenen Tätigkeit zu 80 % arbeitsfähig ist. Hiergegen wendet die Beschwerdeführerin vornehmlich ein, dass auf das Gutachten der Z.___ zumindest insofern nicht abgestellt werden kann, als dass mit dem Gutachten eine Rentenaufhebung begründet werden soll. Auf jeden Fall müsse zu Gunsten der Beschwerdeführerin wenn schon davon aus gegangen werden, dass nur der gleiche Sachverhalt anders als noch zum Zeit punkt der Rentenzusprache beurteilt w urde ( Urk. 2/1 S. 9 f.). Wie es sich damit im Einzelnen v erh ält, kann vorliegend indes offen bleiben. Namentlich lassen die gutachterlich erhobenen Befunde nicht auf eine 20 % übersteigende Ein schränkung der Leistungsfähigkeit schliessen. Der Beschwerdeführerin ist inso fern zuzustimmen, dass die Befunde im Wesentlichen den im Zeitpunkt der Rentenszusprache vorgelegenen entsprechen. So lagen bereits bei der erstmalige n Rentenzusprache e ine Kyphosierung C3-6 sowie Osteochondrosen C4/5 (E. 3.1.3) vor und auch bei der Rentenaufhebung wurden mehrsegmentale degenerative Veränderungen im Sinne einer Kyphosierung im Hals wirbelsäulenbereich festge stellt (E. 5. 7 ). Zwar muss basierend auf den medizinischen Akten neu auf eine Fussproblematik mit entsprechendem Schmerzgeschehen geschlossen werden ( Tarsaltunnelsyndrom mit anschliessender Operation, Fussfehlstatik, Knick-Senk- Spreizfuss beidseits; vgl. E. 5. 5 und E. 5.8). Jedoch lassen die diesbezüglichen Befunde nicht auf signifikante Pathologie s chliessen (Urk. 2/6/ 225 S. 35 f.), ver mögen sie denn auch die vorgetragene Beschwerdesymptomatik nur teilweise zu objektivieren (E. 5. 8 hiervor). Die damalige Rentenzusprache erfolgte vorweg aus psychischen Gründen respektive aufgrund der Schmerzproblematik, welche nicht nachweisbar war. Die bereits damals bestehenden objektivierbaren somatischen Beschwerden bildeten keine Grundlage für die Rentenzusprache. Dies tun sie auch pro futuro nicht. 6. 2 Die Beschwerdeführerin bemängelte eine Widersprüchlichkeit des Gutachtens in Bezug auf das Vorliegen eines Revisionsgrundes ( Urk. 2/1 S. 10). Die zusammen fassende Feststellung der Gutachter, der Grad der Arbeitsunfähigkeit habe sich verändert und der Gesundheitszustand mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit sei aufgrund der klinischen Untersuchungen und vorhandenen Aktenlage anders beurteilt worden ( Urk. 2/6/225/66), ist indes offenkundig so zu verstehen, dass sich der Gesundheitszustand nicht verändert hat. Dass sich die Arbeitsunfähigkeit verändert hat, bezieht sich einzig auf die numerische Schätzung, nicht auf eine faktische Veränderung. Eine Rentenrevision ist bei dieser Ausgangslage nicht möglich, vorliegend steht aber eine Wiedererwägung im Raum, weshalb die feh lende Veränderung irrelevant ist. 6. 3 Ansonsten bestritt die Beschwerdeführerin die Beweiswertigkeit des Gutachtens nicht substantiiert. Dieses entspricht denn auch den praxisgemässen Anforderun gen an den Beweiswert einer Expertise. So ist diese umfassend, gibt sie doch Auskunft über die vorliegenden Pathologien und die Restarbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin. Die Resultate beruhen auf allseitigen Untersuchungen und berücksichtigen detailliert die geklagten Beschwerden. Das Gutachten wurde in Kenntnis der Vorakten abgegeben und nimmt Bezug darauf. Es leuchtet in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medi zinischen Situation ein und die Schlussfolgerungen der Experten sind begründet (BGE 134 V 231 E. 5.1). So überzeugt, dass angesichts der diskreten Befunde und der remittierten Depression nur eine leichte Einschränkung der Arbeitsfähigkeit von 20 % besteht, welche sich mit einem erhöhten Pausenbedarf aufgrund der Schmerzchronifizierung begründet. Sodann ist nachvollziehbar, dass die Beschwerdeführerin wegen der ( untherapierten ) Fussfehlstatik, Instabilität des linken OSG sowie Status nach erfolgloser Tarsaltunnel -Operation am linken Fuss auf eine Tätigkeit angewiesen ist, welche nicht überwiegend im Stehen und Gehen zu verrichten ist ( Urk. 2/6/225/64). 6. 4 Die Beschwerdeführerin war zuletzt in einem 40 bis 50%igen Pensum als All rounderin für die AB.___ tätig. Dieses Arbeits verhältnis wurde 2015 aus wirtschaftlichen Gründen aufgelöst (Urk. 2/6/ 225 S. 52 und S. 64). Da die somatisch bedingte Einschränkung der Leistungsfähigkeit zudem in jeglicher Tätigkeit attestiert wurde, sind sowohl Validen- als auch Invalideneinkommen anhand der identischen Tabellenwerte zu bestimmen (zum «Prozentvergleich» vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_131/2011 vom 5. Juli 2011 E. 10.2.1 mit Hinweis auf BGE 114 V 310 E. 3a). Der Invaliditätsgrad entspricht damit dem Grad der Arbeitsunfähigkeit und beträgt maximal 20 %, womit in jedem Fall ein rentenbegründender Invaliditätsgrad zu verneinen ist. 7. 7.1 Bei diesem Ergebnis bleiben allfällige Eingliederungsmassnahmen zu prüfen. Denn nach der Rechtsprechung des Bundesgerichts besteht ein beson derer Schutzbedarf der Versicherten nach langjährigem Leistungsbezug (mehr als 15 Jahre) oder bei fortgeschrittenem Alter (zurückgelegte 55 Jahre). Dem wird insofern Rechnung getragen, als diesfalls die Frage der zumutbaren Selbst ein gliederung bei der Revisions- oder wiedererwägungsweisen Rentenaufhebung besonders zu prüfen ist (Urteile des Bundesgerichts 8C_680/2017 vom 7. Mai 2018 E. 4.1.3.2 und 9C_920/2013 vom 20. Mai 2014 E. 4.4 mit Hinweisen). Die Annahme der grundsätzlichen Selbsteingliederungsfähigkeit hat das Bundes gericht im Urteil 9C_228/2010 vom 26. April 2011 dahingehend eingeschränkt, dass die revisions- oder wiedererwägungsweise Herabsetzung oder Aufhebung der Invalidenrente bei versicherten Personen, die das 55. Altersjahr zurückgelegt oder die Rente seit mehr als 15 Jahren bezogen haben, nur zulässig ist, wenn die Verwaltung zuvor die Notwendigkeit von Eingliederungsmassnahmen geprüft hat (E. 3.3). Damit wird dem Umstand Rechnung getragen, dass diese Personen auf grund ihres fortgeschrittenen Alters oder der langen Rentendauer und der daraus folgenden langjährigen Arbeitsabstinenz in der Regel nicht selber in der Lage sind, sich dem Arbeitsmarkt zu stellen und sich dort selbständig wieder einzu gliedern. Die Übernahme der beiden Abgrenzungskriterien bedeutet jedoch nicht, dass die Betroffenen einen Besitzstandsanspruch geltend machen können. Es wird ihnen lediglich, aber immerhin zugestanden, dass die Selbsteingliederung nicht mehr zumutbar ist (vgl. erwähntes Urteil 9C_228/2010 E. 3.5). 7.2 Wie bereits im Entscheid vom 1 3. August 2019 (Prozess-Nr. IV.2017.1353; Urk. 2/10) erwogen, war d ie 1959 geborene Beschwerdeführerin im mass geben den Zeitpunkt des Erlasses der rentenaufhebenden Verfügung am 9. November 2017 (Urk. 2/ 2 ) mehr als 55 Jahre alt und fällt damit grundsätzlich unter den vom Bundesgericht besonders geschützten Bezügerkreis ( BGE 141 V 5 E. 4). Dass die Beschwerdegegnerin den bundesgerichtlich geforderten Voraus setzungen zur Aufhebung von Renten von über 55-Jährigen G enüge tat, brachte sie auch im bundegerichtlichen Verfahren nicht vor. Dahingegen stellte sie sich unter Verweis auf das Urteil des Bundesgerichts 8C_394/2017 vom 8. August 2017 (dort E. 4.3) auf den Standpunkt, es bestehe eine nicht invali ditäts bedingte arbeitsmarktliche Desintegration, weshalb vor der Rentenauf hebung kein Anspruch auf Abklärung beziehungsweise Durchführung von Eingliederungsmassnahmen gegeben sei (Urk. 2/12). Hierbei übersieht die Beschwerdegegnerin, dass eine nichtinvalidi tätsbedingte arbeitsmarktliche Desintegration, aus welcher kein Anspruch auf Abklärung bzw. Durchführung beruflicher Eingliederungsmassnahmen abgeleitet werden kann, nur vorliegt, wenn einer versicherten Person die Verwertung der Restarbeitsfähigkeit seit Jahren zumutbar war und die berufliche Selbstintegra tion seither allein aus IV-fremden Gründen unterblieben ist (Urteil des Bundes gerichts 9C_661/2014 vom 1 7. September 2015 E. 3.3 mit Hinweisen). Dies ist bei der Beschwerdeführerin nicht der Fall. Sie bemühte sich um Arbeit und war zuletzt bis Mitte 2015 zumindest teilerwerbstätig. Von einer langjährig unter bliebenen zumutbaren Verwertung der Restarbeitsfähigkeit kann demnach nicht gesprochen werden. Die vorliegende Zeitspanne von knapp zweieinhalb Jahren reicht angesichts der Umstände – Alter von b ereits 58 Jahren und subjektives Schmerzerleben – nicht aus. Vor der Rentenaufhebung sind damit Eingliede rungs massnahmen durchzu führen, wozu die Sache an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen ist. 8. Gemäss Art. 69 Abs. 1 bis IVG ist das Beschwerdeverfahren bei Streitigkeiten um die Bewilligung oder die Verweigerung von IV-Leistungen vor dem kantonalen Versicherungsgericht kostenpflichtig. Die Kosten werden nach dem Verfahrens-aufwand und unabhängig vom Streitwert im Rahmen von Fr. 200.-- bis Fr. 1'000.-- festgelegt. Vorliegend sind die Kosten des Verfahrens auf Fr. 1’0 00. - festzusetzen und beim vorliegenden Ausgang des Prozesses den Parteien je zu r Hälfte aufzuerlegen. Die Beschwerdegegnerin ist sodann zu verpflichten, der Beschwerdeführerin eine um die Hälfte gekürzte Prozessentschädigung von Fr. 1'400.-- (inkl. Barauslagen und MWSt ) zu bezahlen. Das Gericht erkennt: 1. Die Beschwerde wird in dem Sinne teilweise gutgeheissen, dass die angefochtene Ver fügung vom 9. November 2017 aufgehoben und die Sache an die Beschwerde gegnerin zurückgewiesen wird, damit sie - vor der grundsätzlich rechtmässigen Renten aufhe bung - berufliche Eingliederungsmassnahmen durchführe und anschliessend über die Aufhebung des Rentenanspruchs neu verfüge. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 1‘000.-- werden den Parteien je zu Hälfte auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein werden den Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt. 3. Die Beschwerdegegnerin wird verpflichtet, der Beschwerdeführerin eine gekürzte Pro zessentschädigung von Fr. 1‘400.-- (inkl. Barauslagen und MWSt ) zu bezahlen. 4. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Rechtsanwalt Tomas Kempf - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle - Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an: - Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft) 5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesge setzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind bei zulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber GräubFrischknecht

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich IV.2020.00172 III. Kammer Sozialversicherungsrichter Gräub, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Daubenmeyer Sozialversicherungsrichterin Grieder-Martens Gerichtsschreiber Frischknecht Urteil vom 1 0. Juni 2020 in Sachen X.___ Beschwerdeführerin vertreten durch Rechtsanwalt Tomas Kempf Schlegel Kempf Rechtsanwälte Webernstrasse 5, Postfach, 8610 Uster gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin Sachverhalt: 1. 1.1 X.___, geboren 1959, meldete sich am 3. November 2006 unter Hinweis auf Schmerzen in der Halswirbelsäule (Unfall), Schmerzen in den Schul tern, Rücken- und Knieschmerzen, Schlafstörungen sowie Depressionen (Angst zustän de) bei der Eidgenössischen Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an (Urk. 2/6/ 4). Nach Abklärung der beruflich-erwerblichen und medizinischen Ver hält nisse (unter anderem Beizug der Akten der S uva [Urk. 2/6/ 28/1-104] und Ein holung eines psychiat risch-psycho the rapeutischen Gutachtens bei Dr. med. Y.___, Facharzt FMH für Psychiatrie und Psychotherapie [Urk. 2/6/ 51]) sowie nach Durchführung des Vor bescheidver fah rens (vgl. Urk. 2/6/ 58-76) sprach die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV Stelle, der Versicherten mit Verfügungen vom 6. Januar 2011 (Urk. 2/6/ 90-92) mit Wir kung ab 1. November 2006 bis 31. März 2007 und ab 1. März bis 31. August 2008 eine ganze Rente sowie ab 1. September 2008 eine halbe Rente der Eid ge nössischen Invalidenversicherung zu. 1.2 Anfang 2013 leitete die IV Stelle von Amtes wegen ein Rentenrevisionsverfah ren ein (vgl. Urk. 2/6/ 123-125). Nach Einholung diverser Arztberichte (vgl. Urk. 2/6/ 126 und 2/6/ 129) und durchgeführtem Vorbescheidverfahren (Urk. 2/6/ 136-137 ) hob die IV Stelle die bis her aus gerich tete halbe Invalidenrente mit Ver fügung vom 28. August 2013 (Urk. 2/6/ 145) gestützt auf die Schlussbe stimmungen zur Än derung des Bundesgesetzes über die Invaliden versicherung (IVG) vom 18. März 2011 ( SchlB IVG; 6. IV-Revision, erstes Massnahmenpaket) auf den ers ten Tag des zweiten Monats nach Zustellung der Verfügung auf. Die dagegen geführte Beschwerde hiess das hiesige Gericht mit Entscheid vom 29. Juni 2015 (Urk. 2/6/ 189) teilweise gut und wies die Sache zur Einholung eines polydisziplinären Gutachtens und anschliessender Neu beurteilung an die IV Stelle zurück (Prozess -Nr. IV.2013.0879). 1.3 In der Folge veranlasste die IV-Stelle in Umsetzung des vorgenannten Entscheides eine polydisziplinäre Begutachtung durch die Z.___ (Expertise vom 18. Juli 2016; Urk. 2/6/ 225). Nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren (Urk. 2/6/ 238, Urk. 2/6/ 269) hob die IV-Stelle die Invalidenrente mit Verfügung vom 9. November 2017 (Urk. 2/ 2) erneut auf den ers ten Tag des zweiten Monats nach Zustellung der Verfügung auf. 2. Hiergegen erhob die Versicherte mit Eingabe vom 11. Dezember 2017 (Urk. 2/ 1) wiederum Beschwerde und beantragte, die Verfügung der Beschwerdegegnerin vom 9. November 2017 sei aufzuheben (1.), eventualiter sei die Verfügung der Beschwerdegegnerin aufzuheben und die Sache zur weiteren Abklärung und Neu beurteilung an die Beschwerdegegnerin zurück zu weisen (2.); unter Kosten- und Entschädigungsfolgen (zzgl. MWSt. ) zu Lasten der Beschwerdegegnerin (S. 2). Die IV-Stelle schloss am 30. Januar 2018 (Urk. 2/ 5) auf Abweisung der Beschwerde. Mit Urteil vom 13. August 2019 (Prozess-Nr. IV.2017.1353; Urk. 2/10) hiess das Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich die Beschwerde gut und stellte einen unveränderten Anspruch der Beschwerdeführerin auf eine halbe Rente fest. Dabei erwog es, dass eine Verbesserung des Gesundheitszustandes nicht ausge wiesen sei (E. 4.3) und auch keine zweifellose Unrichtigkeit der ursprünglichen Rentenzusprache vorliege, was bereits im Urteil vom 2 9. Juni 2015 festgestellt worden sei (E. 4.4). Zudem habe die Beschwerdegegnerin keine Eingliederungs massnahmen durchgeführt, weshalb sich auch aus diesem Grund keine Renten aufhebung rechtfertige (E. 4.5.4). Die von der IV-Stelle dagegen erhobene Beschwerde hiess d as Bundesgericht mit Urteil 8C_652/2019 vom 18. Februar 2020 (Urk. 1) gut, hob den angefochtenen Entscheid auf und wies die Sache zu neuer Entscheidung an das hiesige Gericht zurück. Das Gericht zieht in Erwägung: 1. 1.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allge meinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG ). Sie kann Folge von Geburts gebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 IVG ). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgegliche nen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beein trächtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG). 1.2 Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertelsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente ( Art. 28 Abs. 2 IVG). 1.3 Unabhängig von einem materiellen Revisionsgrund kann die IV-Stelle auf formell rechtskräftige Verfügungen, welche nicht Gegenstand materieller richterlicher Überprüfung gebildet haben, zurückkommen, wenn diese zweifellos unrichtig sind und wenn – was auf periodische Dauerleistungen regelmässig zutrifft (BGE 119 V 475 E. 1c mit Hinweisen) – ihre Berichtigung von erheblicher Bedeu tung ist (Art. 53 Abs. 2 und 3 ATSG; BGE 141 V 405 E. 5.2, 138 V 147 E. 2.1; Urteil des Bundesgerichts 9C_819/2017 vom 13. Februar 2017 E. 2.2). Die Wieder erwägung im Sinne von Art. 53 Abs. 2 ATSG dient der Korrektur einer anfänglich unrichtigen Rechtsanwendung einschliesslich unrichtiger Feststellung im Sinne der Würdigung des Sachverhaltes (statt vieler: Urteil des Bundesgerichts 8C_121/2017 vom 5. Juli 2018 E. 8.2). Die Wiedererwägung nach Art. 53 Abs. 2 ATSG setzt voraus, dass kein ver nünftiger Zweifel an der Unrichtigkeit der Verfügung möglich, folglich nur dieser einzige Schluss denkbar ist. In diesem Sinne qualifiziert unrichtig ist eine Verfü gung, wenn eine Leistung aufgrund falscher Rechtsregeln beziehungsweise ohne oder in unrichtiger Anwendung der massgeblichen Bestimmungen zugesprochen wurde (BGE 141 V 405 E. 5.2, 140 V 77 E. 3.1 mit Hinweis). Gleiches gilt bei einer klaren Verletzung des Untersuchungsgrundsatzes, insbesondere wenn die notwendigen fachärztlichen Abklärungen überhaupt nicht oder nicht mit der erforderlichen Sorgfalt durchgeführt wurden (vgl. Art. 43 ATSG; BGE 141 V 405 E. 5.2; Urteil des Bundesgerichts 8C_717/2017 vom 2. August 2018 E. 3.2 mit Hinweisen). Soweit ermessensgeprägte Teile der Anspruchsprüfung vor dem Hin tergrund der Sach- und Rechtslage einschliesslich der Rechtspraxis im Zeitpunkt der rechtskräftigen Leistungszusprechung in vertretbarer Weise beurteilt worden sind, scheidet die Annahme zweifelloser Unrichtigkeit aus (BGE 141 V 405 E. 5.2 mit Hinweisen; vgl. statt vieler: Urteil des Bundesgerichts 9C_76 2/6/ 2016 vom 3. April 2017 E. 1.1.2 mit Hinweisen). Nach ständiger Rechtsprechung kann das Gericht eine zunächst auf Art. 17 ATSG gestützte Rentenaufhebung oder -herabsetzung gegebenenfalls mit der (substitu ierten) Begründung schützen, dass die ursprüngliche (bzw. die letzte auf einer umfassenden materiellen Prüfung beruhende, vgl. BGE 140 V 514, 133 V 108) Rentenverfügung oder Mitteilung zweifellos unrichtig und die Berichtigung von erheblicher Bedeutung sei (BGE 144 I 103 E. 2.2, 140 V 85 E. 4.2, 125 V 368 E. 2, je mit Hinweisen; vgl. Meyer/Reichmuth, Bundesgesetz über die Invaliden ver sicherung, 3. Auflage 2014, R n 77 zu Art. 30–31). 2. 2.1 Die Beschwerdegegnerin erwog in der angefochtenen Verfügung vom 9. Novem ber 2017 (Urk. 2/ 2) im Wesentlichen, vorliegend sei im Vergleich zum Zeitpunkt der Rentenzusprache eine Verbesserung des psychischen Gesundheitszustandes ausgewiesen und somit ein Revisionsgrund gegeben. Da die Beschwerdeführerin gestützt auf das Gutachten der Z.___ in der angestammten Tätigkeit zu 80 % arbeitsfähig sei, werde auf einen Einkommensvergleich verzichtet. Die Erwerbseinbusse von 20 % entspreche dem IV Grad. Zum heutigen Zeitpunkt bestehe daher kein Anspruch mehr auf eine Rente der Invalidenversicherung (S. 3). Die Beschwerdegegnerin führte weiter aus, die damalige RAD-Stellungnahme habe in keiner Weise den rechtsprechungsgemässen Kriterien entsprochen, um als beweistaugliche Grundlage für eine rechtmässige Beurteilung der Invalidität zu dienen. Zur Beurteilung hätte daher nicht ohne Weiteres auf die RAD Stellung nahme abgestellt werden dürfen. Dies stelle eine willkürliche Beweiswür digung dar. Die damalige Rentenzusprache sei daher zweifellos unrichtig gewe sen, wes halb vorliegend auch ein Wiedererwägungsgrund gegeben sei (S. 4). 2.2 Dagegen wendet die Beschwerdeführerin (Urk. 2/ 1) ein, dass hinsichtlich des aktu ellen Gesundheitszustandes nicht auf das Gutachten der Z.___ abgestellt werden könne. Eine Verbesserung des Gesundheitszustandes sei somit nicht aus gewiesen. Dass die Rentenzusprache unter anderem aus psychischen Gründen erfolgt sei, sei ebenfalls nicht erstellt, weshalb selbst eine Verbesserung des psychi schen Gesundheitszustandes keinen Revisionsgrund darstellen würde. Weiter habe das hiesige Gericht bereits in seinem Urteil vom 29. Juni 2015 fest gestellt, dass vorliegend nicht ohne Weiteres davon ausgegangen werden könne, dass die ursprüngliche Rentenzusprache zweifellos unrichtig im Sinne von Art. 53 Abs. 2 ATSG gewesen sei. Die Beschwerdegegnerin könne sich deshalb auch nicht auf einen Wiedererwägungsgrund berufen (S. 13 f.). 2.3 Mit Rückweisungsentscheid vom 18. Februar 2020 (Urk. 1) hielt das Bundesge richt fest, dass der kantonale Entscheid vom 29. Juni 2015 (Prozess-Nr. IV.2013.0879; Urk. 2/6/ 189) im strittigen Punkt der zweifellosen Unrichtig keit der ursprünglichen Rentenzusprache vom 6. Januar 2011 nicht in materielle Rechtskraft erw a chs en sei (vgl. Urk. 1 E. 4.2) und wies das hiesige Gericht an zu prüfen, ob die am 6. November 2011 verfügte Zusprache einer halben Invaliden rente ab 1. September 2008 zweifellos unrichtig im Sinne von Art. 53 Abs. 2 ATSG war (E. 5.1) und allenfalls den Eingliederungsbedarf neu zu prüfen (E. 5.2.2). 3. Der am 6. Januar 2011 verfügten Invalidenrente lagen nachstehende ärzt liche Beurteilungen zugrunde: 3. 1 PD Dr. med. A.___, Facharzt für Neurologie, vom Regionalen Ärztlichen Dienst (RAD) der Beschwerdegegnerin erklärte am 12. Juni 2008, dass sich in zusam men fassender Beurteilung der vorliegend en Befunde bei nur niedriggradi gen skeletta len Degenerationen sowohl aus neurologischer als auch aus rheuma to logischer Sicht kein IV-relevanter Gesund heitsschaden ergebe. Mit der diagnos tizierten Depression sei aber ein IV-relevanter Gesundheitsschaden ausgewiesen, wobei es aber zuletzt zu einer namhaften Besserung gekommen sei (Urk. 2/6/ 57/3-4). Am 11. Dezember 2008 empfahl PD Dr. A.___ die Einholung eines psychiatrischen Gutachtens (Urk. 2/6/ 57/5). 3. 2 Dr. Y.___ stellte in seinem Gutachten vom 20. September 2009 (Urk. 2/6/ 51) fol gende Diagnosen (S. 14): Neurasthenie (ICD-10 F48.0) sowie (als weitere Diagnosen): - anamnestisch depressive Episode, gegenwärtig remittiert (ICD-10 F32.4) - Konsum von Tabak und Cannabinoiden (Z72.0 und Z72.2) - akzentuierte Persönlichkeitszüge (Z73.1) Aufgrund der aktuellen Untersuchungsergebnisse, der Akten und der Angaben de r Beschwerdeführerin anlässlich der Untersuchung könne mit überwiegender Wahrscheinlichkeit von einer Neurasthenie, bestehend seit der Kindheit, ausge gangen werden, die bis 2005/2006 die soziale, berufliche, persönliche und part nerschaftliche Integration der Beschwerdeführerin objektiv nicht wesentlich beein trächtigt habe (S. 17). Im Fall der Beschwerdeführerin lägen aus psychia trisch-psychotherapeutischer Sicht keine besonderen Hinweise vor, die auf schwe re De fizite aufgrund eines Gesundheitsschadens und/oder eine Unzumut barkeit zu de ren Überwindung (beispielsweise durch fehlende krankheitsbe dingte Ressourcen) deuteten (S. 18 f.). Bei der Beschwerdeführerin bestünden invali di tätsfremde Ge sichtspunkte (Hinweise auf eine Verdeutlichungstendenz sowie psy chosoziale As pekte) mit einer allfälligen therapeutischen Relevanz; diese Aspekte gingen je doch nicht in die Beurteilung der medizinisch-theoretischen Zu mutbar keit einer Tätigkeit aus psychiatrisch-psychotherapeutischer Sicht ein. Eine Neu rasthenie begründe (auch unter Berücksichtigung der Rechtsprechung) aus versi cherungs medizinischer Sicht keine relevante längerfristige Arbeitsun fähigkeit. Die Wil lensanstrengung zur Überwindung der Defizite sei der Be schwerdeführerin zu mutbar (S. 19). 3.3 Die Physiotherapeutin B.___, der Ergotherapeut C.___, die Psychologin lic. phil. D.___, Assistenzarzt Dr. med. E.___ und der Leitende Arzt Prof. Dr. med. F.___ von der Rheumaklinik und dem Institut für Physikalische Medi zin des Uni versitätsspitals G.___ diagnostizierten in ihrem B ericht vom 25. März 2010 (Urk. 2/6/ 69) ein chronisches zerviko -thorakales Schmerzsyndrom mit/bei Kypho sie rung C3-6, Osteochondrosen C4/5 und C5/6 und muskulärer Insuffizienz der Brustwirbelsäule sowie einen Status nach Arthroskopie der rech ten Schulter bei Tendinopathia calcarea (ohne residuelle Beschwerden) und eine Depression. Die Beschwerdeführerin habe im Rahmen des Ambulanten In terdis ziplinären Schmerz- P rogramms (AISP) an physiotherapeutisch, psycholo gisch, ergothera peu tisch und ärztlich geleiteten Gruppen- und Einzeltherapien teilge nommen mit dem Ziel der Steigerung der Schmerz- und Belastungstole ranz. Aus psy chiatri scher Sicht seien Hinweise auf eine Angststörung und eine Depression zu erken nen. Die Resultate der funktionellen Testbatterie zeigten trotz der schon anfäng lich guten Werte eine zusätzliche Steigerung. Leicht an gestiegen sei die Schmerzintensität, was durch die Mehrbelastung des Pro gramms auf körper li cher und psychischer Ebene erklärt werden könne. Auch die Schlaf qualität habe ab genommen. Die Auswertungen am Ende des Programms hätten ergeben, dass die Beschwerdeführerin weniger depressiv sei; auch die Ängste hätten abge nommen. Aus physiotherapeutischer Sicht sei keine Einzel therapie notwendig. Aus psycho logischer Sicht wäre eine Weiterführung der psycho therapeutischen Behandlung sinnvoll, um eine Stabilität in der psychi schen Befindlichkeit bei zu behalten. 3. 4 Prof. Dr. med. H.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, vom RAD der Beschwerdegegnerin führte am 14. Juli 2010 aus, dass ein chronischer physischer und psychischer Gesundheitsschaden von Krankheitswert (somatisch: Schulter-Nackenbeschwerden mit Schmerzentwicklung nach dem Unfall vom Mai 2005; psychisch: ICD-10 F45.41 [chronische Schmerzstörung mit somati schen und psychischen Faktoren]) aktuell die volle Ausschöpfung der funktio nellen Leis tungsfähigkeit für beruflich zu verwertende Tätigkeiten verhindere. Im Mit tel punkt der verhaltenseinschränkenden Beschwerden stehe eine thera peu tisch bis lang schwer zu beeinflussende Schmerzentwicklung mit negativer Aus wirkung auf den geregelten Tagesablauf und das subjektive Befinden und Erle ben. Die Beschwerdeführerin erlebe sich krankheitsbedingt verändert und bis in die Fähig keit zur Bewältigung alltäglicher Verrichtungen hinein einge schränkt. Sie zeige sich motiviert, ihren Zustand zu verändern und die Schmer zent wick lung positiv zu beeinflussen. Eine störungsspezifische Behandlung finde lege artis ambulant durch Hausarzt und Psychiater statt mit erfolgreicher Unter stützung einer schmerztherapeutisch orientierten Physiotherapie. Aus ver siche rungsmedizini scher Sicht könne vor dem Hintergrund des festgestellten Gesund heitsschadens eine beruflich zu verwertende Restarbeitsfähigkeit in an gestam m ter und ange passter Tätigkeit von 50 % postuliert werden unter den Beding ungen einer ange messenen therapeutischen und beruflic hen Eingliede rungshilfe (Urk. 2/6/ 7 6/ 1 2). 4. 4.1 Vornehmlich gestützt auf die Stellungnahme des RAD vom 14. Juli 2010 gelangte die Beschwerdegegnerin zum Schluss, dass vom 1. November 2005 bis 31. Dezember 2006 eine 100%ige, vom 1. Januar 2007 bis 8. Dezember 2007 eine 25%ige, vom 9. Dezember 2007 bis 16. Mai 2008 wiederum eine 100%ige und schliesslich ab 17. Mai 2008 eine 50%ige Arbeitsunfähigkeit ausgewiesen ist (vgl. Urk. 2/6/ 76 /3 ). Diese Auffassung findet in de n medizinischen Akten keine Stütze. Namentlich lässt in somatischer Hinsicht lediglich der Operations bericht vom 17. November 2005 (Urk. 2/6/ 28/104-105 ), wonach sich die Beschwerde führerin am 11. November 2005 im Stadtspital I.___ einer Schulter - arthroskopie rechts, einer Bursoskopie mit partieller Bursektomie und einem Débridement der Kalkherde unterzog, zumindest eine vorübergehende Ein schrän kung der Leistungsfähigkeit erkennen. Dementgegen erschliesst sich weder aus den aufliegenden ärztlichen Zeugnisse n (vgl. Urk. 2/6/ 10/5 ff., Urk. 2/6/ 23, Urk. 2/6/ 28/58, Urk. 2/6/ 28/64, Urk. 2/6/ 28/72 ff., Urk. 2/6/ 28/85 ff., Urk. 2/6/ 28/97, Urk. 2/6/ 28/102 ) noch den übrigen Arz tberichten der Unfallver sicherung (vgl. Urk. 2/6/ 28/ 20-21, Urk. 2/6/ 28/35, Urk. 2/6/ 28/61, Urk. 2/6/ 28/78 f., Urk. 2/6/ 28/94) m angels nachvollziehbarer Befundnennung sowie Darstellung der medizinischen Zusammenhänge und der daraus abgeleite ten funktionellen Einschränkungen eine länger dauernde Arbeitsun fähigkeit. So verneinte denn auch der Unfallversicherer mit Verfügung vom 8. Januar 2008 ( Urk. 2/6/28/3-4) den Anspruch auf weitere Leistungen mit der Begründung, die noch geklagten Beschwerden seien mit Blick auf die neurologischen Untersu chungsergebnisse organisch als Folge des Unfalls vom 13. Mai 2005 nicht erklär bar, es seien psychische Gründe verantwortlich. Hierbei diagnostizierte insbesondere Dr. med. J.___, Facharzt Psychiatrie und Psychotherapie FMH, im Bericht vom 21. März 2007 (Urk. 2/6/ 15) zwar mit Aus wirkung auf die Ar beitsfähigkeit eine depressive Reaktion, c hronische Schulter beschwerden, ein HWS-Schleudertrauma, Nackenschmerzen und eine Persönlich keit mit histrionischen Zügen, erhob indes keine die attestierte 100%ige Arbeits unfähigkeit von November 2005 bis Januar 20 07 sowie die 25%ige Arbeitsunfä higkeit von Januar 2007 bis auf weiteres (S. 1) erklärenden Befunde beziehungs weise unterliess eine nachvollziehbare Darstellung der daraus resultierenden Funktionsein schränkungen und deren Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit. Vielmehr hielt er unter den angegebenen Beschwerden fest, die Beschwerden in der Schul ter hätten sich soweit gebessert, dass sich die Beschwerdeführerin dadurch kaum noch eingeschränkt fühle. Die Kopf- und Nackenschmerzen waren jedoch weiter hin sehr unangenehm (S. 2). Dr. J.___ resümierte, dass es vor dem Hintergrund der beschwerdeführerischen Persönlichkeit durch die somatischen Probleme (Schleu dertraum a, Schulter beschwerden) zu einer psychischen Dekompensation und Schmerzver arbeitungsstörung gekommen sei (S. 2). 4.2 Bezüglich der Befundlage grundsätzlich übereinstimmend bestätigte Dr. med. K.___, Spezialarzt FMH für physikalische Medizin speziell Rheuma erkrankun gen, im Bericht vom 11. März 2008 (Urk. 2/6/ 26 /7-8 ) bei bekannter Rücken prob lematik keine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit wobei bei freier Wirbelsäulen beweglichkeit mittels konventioneller Therapie eine massive Besserung der Beschwerden erreicht wurde. Auch aus n eurologischer Sicht erhob Prof. Dr. med. L.___, Neurologie FMH, keine die Leistungsfähigkeit einschränkenden Befunde und stellte in seinem Bericht vom 18. Juli 2007 (Urk. 2/6/ 28/11 ff.) bei subjektiv angegebenen Schmerzen im Nacken links überhaupt keine Schonhaltung fest. Alle Bewegungen waren unumschränkt möglich, d ie HWS-Beweglichkeit beinahe voll ständig mit etwa 70º Rotation und Retroflexion über 50º mit Endphasen schmerzen. Es bestand eine minimale Druckschmerzhaftigkeit der Nacken musku latur und es erfolg t e keine Abwehrreaktion. Prof. Dr. L.___ gelangte zur Beur teilung, dass zweifelsohne die psychische Problematik im Vordergrund stand (S. 2). Schliesslich ge langte auch RAD Arzt Dr. A.___ in seiner Stellung nahme vom 12. Juni 2008 (E. 3.1) zur Ansicht, dass sowohl aus neurologischer als auch aus rheumatologischer Sicht kein IV-rel evanter Gesundheitsschaden vorla g. Nichts anderes ergibt sich aus dem Bericht der Ärzte der Rheumaklinik und dem Institut für Physikalische Medi zin des Uni versitätsspitals G.___ vom 25. März 2010 (E. 3.3 ), welche in somatischer Hinsicht ebenfalls nur geringgradige funktionelle Einschränkungen feststellten, wobei sich die Diskrepanz zwischen den objektiven Testergebnissen und der subjektiven Einschätzung der Beschwerdeführerin nur teilweise erklären liess (S. 1). Zudem zeigten auch die Resultate der funktionellen Testbatterien trotz schon anfänglich guter Werte eine zusätzliche Steigerung (S. 2). Die Experten empfanden denn auch aus physiotherapeutischer Sicht eine Einzeltherapie als nicht notwendig (S. 3). Alsdann ist in diesem Zusammenhang zu berücksichtigen, dass in Bezug auf Schmerzen naturgemäss Beweisschwierigkeiten bestehen und die subjektiven Schmerzangaben der versicherten Person für die Begründung einer (teilwei sen) Arbeitsunfähigkeit allein nicht genügen, sondern die Schmerzangaben durch damit korrelierende, fachärztlich schlüssig feststellbare Befunde hinreichend erklärbar sein müssen (BGE 143 V 124 E. 2.2.2). Wie hiervor festgehalten, traf dies vorliegend gerade nicht zu. Demnach bleibt auch unklar, inwiefern die von der Beschwerdeführerin geschilderten Kopf- und Nackenschmerzen, welche keinem organischen Korrelat zugeordnet werden können, eine Einschränkung der Leistungsfähigkeit zu begründen vermöchten beziehungsweise ist eine diesbezüg lich ärztlich attestierte Leistungseinschränkung nicht ersichtlich. 4.3 Vor diesem Hintergrund ist erstellt, dass zumindest ab Mai 2008 die psychische Symptomatik klar im Vordergrund stand. Jedoch attestierte Dr. med. M.___, Spezialarzt FMH für Psychiatrie und Psychotherapie, bereits in seiner Expertise vom 17. Mai 2008 (Urk. 2/6/ 29/6-1 6 ) bei diagnostizierter depressiver Episode, gegenwärtig leicht (ICD-10 F32.0; S. 8) keine länger dauernde Arbeitsunfähigkeit und hielt eine Präsenzzeit von acht Stunden täglich für möglich (S. 9, S. 11). Namentlich zeigten sich die erhobenen Befunde, abgesehen von einer gewissen Weitschweifigkeit der Erzählungen und des Denkens, unauffällig (S. 8) und eine vorübergehende Einschränkung der Leistungsfähigkeit begründete der Experte unter anderem auch mit einer beruflichen Dekonditionierung (S. 10). Darüber hinaus wies er ebenso auf den Verlust der Arbeitsstelle als Auslöser der psychi schen Probleme hin, was als psychosozialer Faktor k einen invalidisierenden psychischen Gesundheitsschaden zu begründen vermag, soweit sich die Proble matik darin erschöpft ( BGE 127 V 294 E. 5a; Urteil des Bundesgerichts 8C_730/2008 vom 23. März 2009 E. 2 ; S. 9 f.), wie auf die Diskrepanz zwischen der selbst empfundenen Arbeitsunfähigkeit und dem erfolgreichen Absolvieren eines Feng Shui Kurses (S. 9). In diesem Sinne und mit vorzitiertem Gutachten im Einklang stehend stellte auch Dr. Y.___ im Gutachten vom 20. September 2009 (E. 3.2; Urk. 2/6/ 51) keine die Leistungsfähigkeit beeinträchtigende Diagnose und wies ebenfalls auf psychosoziale Aspekte (insbesondere Abstinenz vom und Lage am Arbeitsmarkt; S. 19) hin. Darüber hinaus erkannte er noch verstärkt Verdeut lichungstendenzen (S. 1 9 ), was sich wiederum mit der vorstehend dargelegten somatischen Problematik und den organisch nicht hinreichend erklärbaren Leiden in Einklang bringen lässt. Dementgegen fällt auf, dass die behandelnde Psychiaterin Dr. med. N.___, Fachärztin FMH für Psychiatrie und Psychotherapie, in den Berichten vom 4. Februar (Urk. 2/6/ 29/19 f.) und 2. April 2008 (Urk. 2/6/ 29/17 f.) zwar eine voll ständige Arbeitsunfähigkeit attestiert e, sich diesbezüglich jedoch ausschliesslich auf die subjektiven Angabe n der Beschwerdeführerin berief. Die attestierte Arbeitsunfähigkeit erweist sich denn auch ob der fehlenden Nennung der die Leistungsfähigkeit konkret beeinträchtigenden Einschränkung en als nicht nach vollziehbar und eine Diskussion der psychosoziale n Faktoren samt deren Einfluss fand – gerade hinsichtlich der festgehaltenen lange dauernden Arbeitslosigkeit, welche der Beschwerdeführerin zusetz t e (vgl. Urk. 2/6/ 29/19) – nicht statt. Nichts anderes lässt sich aus dem Bericht vom 26. November 2008 (Urk. 2/6/ 37) ablei ten. Weder setzte sich Dr. N.___ mit dem Gutachten des Dr. M.___ vom 17. Mai 2008 auseinander, noch lassen die erhobenen Befunde ( b ewusstseinsklar, orientiert, Gedächtnis intakt, Aufmerksamkeit bisweilen reduziert, manchmal ohne Befund, Denken bisweilen sprunghaft, unkonzentriert, weitschweifig, manchmal gut, Intelligenz gut, Grundstimmung verschieden je nach Zustand, affektiver Rapport manchmal gut, manchmal äusserst schwierig herstellbar, ab und zu so distanziert, dass schlechter Rapport, keine Wahnvorstellungen, Suizid gedanken indirekt öfters geäussert, keine konkreten Vorstellungen dazu; S. 2) eine längerdauernde Arbeitsunfähigkeit in der Höhe von 50 % (S. 1) nachvoll ziehbar erscheinen. Angesichts der geschilderten gutachterlichen Grundlage bleibt schliesslich auch unverständlich, wie Dr. H.___ (E. 3.4) zum Schluss einer 50%igen Arbeitsunfähigkeit ab Januar 2008 gelangen konnte. Eine begrün dete kritische Auseinandersetzung mit den Expertenmeinungen erfolgte ebenso wenig, wie eine Diskussion des verdeutlichenden Verhaltens. Er begründete die attestierte Arbeitsunfähigkeit einzig mit der Schmerzproblematik, was bereits zur Zeit der Rentenzusprache nicht ausreichte und nicht im Einklang mit der Recht sprechung stand. 4.4 Nach dem Gesagten entbehren die von der Beschwerdegegnerin jeweils ange nommenen Grade der Arbeitsunfähigkeit einer nachvollziehbaren medizinischen Grundlage. Eine auf keiner nachvollziehbaren ärztlichen Einschätzung der mass geblichen Arbeitsfähigkeit beruhende Invaliditäts bemessung ist nicht rechtskon form und die entsprechende Verfügung vom 6. Januar 2011 demnach zweifellos unrichtig im wiedererwä gungsrechtlichen Sinne (Urteil des Bundesgerichts 8C_947/2010 vom 1. April 2011 E. 2.2.1 mit weiteren Hinweisen ). Deren Beri ch tigung ist, da es sich um eine periodische Dauerleistung hande lt, von erheblicher Bedeutung (E. 1.3). 4.5 Zusammenfassend ist festzuhalten, dass die Verfügung vom 6. Januar 2011 zufolge zweifelloser Unrichtigkeit aufzuheben ist. Nachfolgend ist daher recht sprechungsgemäss in freier Beurteilung die Anspruchsberechtigung und alle nfalls der Umfang des Anspruchs der Beschwerdeführer in pro futuro unter Berücksich tigung der aktuellen Rechtsprechung zu prüfen (vgl. etwa Urteil des Bundesge richts 9C_868/2015 vom 22. Dezember 2015 E. 2.2 mit Hinweisen). Für die Ver hältnisse im Zeitpunkt der Rentenaufhebung am 9. November 2017 ergibt sich Folgendes: 5. 5.1 Im Rahmen eines für die Deutsche Rentenversicherung erstellten Gutachtens vom 30. August 2012 (Urk. 2/6/ 139/9-17) diagnostizierte Dr. med. O.___, Arzt für Orthopädie, Chirotherapie und Sportmedizin, ein chronisches HWS Syndrom bei Hypermobilität im Rahmen einer chronischen Schmerz krank heit, eine leichte Skoliose und eine Calcaneodynie beidseits. Die geschil derten Nacken- Schulterschmerzen seien im Wesentlichen glaubhaft und recht komple xer Natur. Zum chronischen Schmerzgeschehen hinzu komme sicher die be glei tende psy chische Veränderung im Sinne einer zu vermutenden chronischen Schmerz krankheit. Aus orthopädischer Sicht sei die allgemeine Hypermobilität mit lokaler rönt geno lo gisch nachweisbarer pathologischer Beweglichkeit der Segmente C2-3 und C4-5 zu erwähnen. Die anamnestische Angabe der Schmer zen bei gleich förmiger Hal tung und die daraus sich ergebende Notwendigkeit des Positions wechsels passe als Schmerzerklärung in diese Betrachtung. Die beidseitige Cal ca neodynie stelle auch bei längerem Gehen nur eine geringe Behinderung dar. Es entstehe nicht der Eindruck einer alkoholischen Persönlich keitsveränderung. Auch Zeichen ei ner sensiblen Polyneuropathie der Unter schen kel seien nicht feststellbar. Die bis herige halbtägige Arbeit erscheine vor läufig durchaus sinn voll, auch weil sie keine wesentliche körperliche Belastung dar stelle. Einschrän kungen bestünden auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt wegen der Intoleranz von gleichförmigen Hal tungen und Bewegungen. Von schwerem Heben und T r agen von Lasten über 10 kg sei abzuraten (S. 8 f.). 5.2 Dr. med. P.___, Facharzt für Neurologie und Psychiatrie, der die Beschwerdeführerin ebenfalls im Auftrag der Deutschen Rentenversi cherung begutachtet hatte, führte in seiner Expertise vom Dezember 2012 (Urk. 2/6/ 139/1-7) aus, dass neurologisch ein WRS C5-8 links vorliege, das im Zusammenhang mit den geschilderten orthopädischen Beschwerden (Schmerzen im Nacken- und Schul terbereich) durchaus nachvollziehbar sei. Es lägen allge mein toxische Zei chen für Alkohol- und Cannabiskonsum vor sowie eine sen sible toxische Poly neuropathie der Beine, die ebenfalls durch den Alkohol her vorgerufen werde. We sentliche psychische Störungen seien bei der Exploration und Diagnostik nicht zutage getreten. Die geäusserten Beschwerden stünden durchaus im Zu sammen hang mit der Missbrauchssymptomatik sowie mit dem orthopädischen Schmerzsyndrom, das nicht von psychiatrischer Seite zu beur teilen sei (S. 6). 5.3 Dr. N.___, welche die Beschwerdeführerin ab dem 9. Dezember 2007 behan delte, äusserte sich in ihrem Bericht vom 11. April 2013 (Urk. 2/6/ 129) dahinge hend, dass zwar eine mit telgradige depressive Episode (ICD-10 F32.2) bestehe, dass diese aber keine Aus wirkung auf die Arbeitsfähigkeit habe. Es bestehe auch keine andere psy chi sche Krankheit mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit. Die 50%ige Arbeitsunfähigkeit begründete sie mit der Schmerzsymptomatik. 5.4 Med. pract. Q.___, Facharzt FMH für Neurologie, vom RAD äusserte sich am 22. Juli 2013 dahingehend, dass der Bericht von Dr. P.___ äusserst kritisch zu hinterfragen sei, insbesondere was die Polyneuropathie angehe. Die entspre chend zu erwartenden Befunde (Missempfindungen in den Beinen oder Mus kel schwä che, typischerweise an der Fusshebermuskulatur ) seien nicht erhoben worden. Es wür den als Hinweise auf eine Polyneuropathie lediglich ein redu ziertes Vibra tionsemp finden und reduzierte Reflexe an den Beinen bei Alkohol konsum angeführt. Diese Befunde wären zwar passend, stimmten aber nicht mit dem Untersuchungsbefund von Dr. O.___ überein. Dieser habe ein normales Vibrationsempfinden und normale Reflexe angegeben. Im Übrigen ergäbe sich aus einer Polyneuropathie (sollte sie denn nachträglich doch noch lege artis zu diagnostizieren sein) ohnehin keine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit (Urk. 2/6/ 144/2-3). 5.5 Der stellvertretende Oberarzt Dr. med. R.___ und Chefärztin Dr. med. S.___ von der Klinik T.___ stellten in ihrem Bericht vom 24. Juli 2014 (Urk. 2/6/ 172/5-8 ) folgende Hauptdiagnosen (S. 1): - Chronisches zervikothorakales Schmerzsyndrom - schmerzhafte Facettengelenke C2/3 und C3/4 links - belastungsverstärkter Dauerschmerz - DD myofasziale Komponente - Tarsaltunnelsyndrom mit Reizung des Musculus abductor digiti quinti bds. links > rechts - geplante operative Behandlung - Femoropatellarsyndrom rechts > links bei - Vd. a. mildes Torsional Malalignement - St. n. einmaliger Viscosupplementation 24.03.2014 mit 100%igem An sprechen über 2 Wochen - Multiple Arthralgien - aktuell betont Schulter bds.; Knie bds. rechts > links - St. n. Tendinitis calcarea rechts; operative Versorgung Objektivierbar bestehe ein linksseitig betonter facettogener Schmerz. Im aktuel len Röntgenbild zeigten sich multisegmentale degenerative Veränderungen der Hals wirbelsäule. Die Schultern seien im Wesentlichen unauffällig (S. 3). 5.6 Im Bericht des Muskulo -Skelettal Zentrums der K linik T.___ vom 21. August 2014 (Urk. 2/6/ 172/9 ) wurde ein chronisches multilokuläres Schmerzsyn drom (Stadium II nach Gerbeshagen ) mit/bei segmentaler Kyphose C4/5 bei multi seg men taler Osteochondrose diagnostiziert. 5.7 Dr. R.___ führte am 25. August 2014 aus, dass die durchgeführte MRI-Untersu chung mehrsegmentale degenerative Veränderungen dokumentiere. Diese Ver än derungen der Halswirbelsäule und die segmentale Kyphosierung seien mög li ch erweise als beschwerdeauslösend zu werten. Die weitere Behandlung bezüg lich dieser Beschwerden werde durch die Wirbelsäulenchirurgie fortgeführt (Urk. 2/6/ 172/10-11 ). 5.8 Ihre rentenaufhebende Verfügung vom 9. November 2017 erliess die Beschwer degegnerin insbesondere gestützt auf das polydisziplinäre Gutachten der Z.___ vom 18. Juli 2016 (Urk. 2/6/ 225). Darin nannten die verantwortlich zeich nenden Ärzte Dr. med. U.___, Fachärztin für Orthopädi sche Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates FMH, Dr. med. V.___, Eidge nössischer Facharzt FMH für Psychiatrie und Psychothera pie, Dr. med. W.___, Fachärztin Allgemeine Innere Medizin FMH, sowie Dr. med. AA.___, Facharzt Neurologie, folgende Diagnosen mit Auswir kun gen auf die Arbeitsfähigkeit (S. 59): - Chronische Cervikocephalgien bei Status nach dreimaliger Halswirbelsäu len (HWS)-Distorsion - Muskuläre Dysbalance Nacken-/Schultergürtel - Fersenschmerzen und Metatarsalgie beidseits bei - Fussfehlstatik, Knick-Senk-Spreizfuss beidseits - Status nach erfolgloser Tarsaltunnel -OP links (18. November 2014) - Klinisch leichtgradige Bandinstabilität oberes Sprunggelenk links - Rezidivierende subacromiale Schmerzen rechts bei AC-Gelenksarthrose - Status nach Schulterarthroskopie bei Tendinosis calcarea 2005 Als ohne Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit diagnostizierten die Gutachter (S. 59 f.): - Chronische Kopfschmerzen - Migräne mit Aura - Akzentuierte emotional instabile, dependente und histrionische Persön lichkeitszüge (ICD-10 Z73.1) - Schädlicher Alkoholkonsum (ICD-10 F10.25) - Psychogene Überlagerung der somatischen Beschwerden (ICD-10 F54) - Status nach Cannabiskonsum (ICD-10 F12.220) - Status nach depressiven Episoden schwankenden Ausmasses, gegenwärtig remittiert (ICD-10 F32.4) - Nasenatmungsbehinderung linksseitig mit/bei - Status nach Septumturbinoplastik August 2008, Universitätsspital G.___ - Struma multinodosa und ektope Nebenschilddrüsengewebe links - Abklärung und sonographische Kontrolle (Mai 2015), Hals-Nasen-Ohren Klinik, Universitätsspital G.___ - Aktuell: euthyreote Stoffwechselsituation Betreffend die erhobenen Befunde notierte der psychiatrische Gutachter, bei der Beschwerdeführerin handle es sich um eine 57-jährige, gepflegte Explorandin in gutem Allgemein- und Ernährungszustand. Sie sei bewusstseinsklar und allseits orientiert. Sie sei freundlich und kooperativ. Sie sei redselig, das formale Denken sei etwas umständlich, jedoch insgesamt gut nachvollziehbar. Die mnestischen und kognitiven Funktionen wiesen keine groben Auffälligkeiten auf. Insbeson dere keine Störung des Gedächtnisses, des Konzentrationsvermögens oder der Aufmerksamkeit. Auf die gestellten Fragen könne sie ohne Zögern und geordnet eingehen. Inhaltliche Denkstörungen wie Wahnstörungen, Sinnestäuschun gen/Halluzinationen oder Ich-Störungen seien nicht eruierbar. Sie sei stimmungs mässig aufgestellt, sei auch gut modulationsfähig. Sie wirke offen, der affektive Rapport lasse sich gut aufnehmen. Es bestehe eine lebhafte Mimik und Gestik. Der Antrieb sei etwas angehoben. Psychomotorisch sei sie unauffällig. Es bestün den keine Hinweise auf Suizidalität (S. 38 f.). Es könne derzeit keine psychiatrische Diagnose mit einer anhaltenden Auswir kung auf die Arbeitsfähigkeit gestellt werden. Früher, i m Zusammenhang mit Lebenskrisen, habe sie depressive Phasen gehabt, die auch aktenkundig seien und zu einer vorübergehenden psychiatrisch-psychotherapeutischen Behandlung geführt hätten (S. 41). Eine Veränderung des Gesundheitszustandes der Beschwer deführerin habe es aus psychiatrischer Sicht seit der letzten Revision nicht gege ben. Es lägen keine psychiatrischen Diagnosen vor, die mit einer Einschränkung der Arbeitsfähigkeit einhergehen würden (S. 43). In allgemein-internistischer Hinsicht führte die beurteilende Expertin aus, es fän den sich keine Erkrankungen von Relevanz und mit Einfluss auf die Arbeits fä higkeit (S. 47). Zu den früheren internistischen Einschätzungen hielt sie fest, aus den vorliegenden Unterlagen seien keine Stellungnahmen bezüglich der Arbeits unfähigkeit aus rein allgemein-internistischer Sicht ersichtlich (S. 48). Aus neurologischer Sicht wies der Experte darauf hin, dass sich keine Handicaps ergäben. An neurologischen Leiden liege im Wesentlichen nur die Kopf schmerz symptomatik vor. Diese wirke sich bei geringer Ausprägung und ohne Not wen digkeit zu einer medikamentösen Therapie nicht auf die Arbeitsfähigkeit aus. Ressourcen seien bei der Beschwerdeführerin aus neurologischer Sicht vor han den. Sie habe keine motorischen Funktionsdefizite oder Sinnesbehinderungen und zeige eine normale neurokognitive Leistungsfähigkeit. Sie lebe zwar allein, habe aber ein gutes soziales Netzwerk, insbesondere Rückhalt durch die Familie, mit der sie eng verbunden sei (S. 57). Auf dem orthopädischen Fachgebiet bestünden zusammenfassend nur leichtgra dige myofasciale Symptome im Bereich der Hals- und Brustwirbelsäule sowie fussfehlstatische Beschwerden bei Knick-Senk-Spreizfuss beidseits und begin nendem Hallux valgus linksbetont. Die beklagte Beschwerdesymptomatik habe nur teilweise objektiviert werden können. Radiologisch nachweisbare Patholo gien, die eine Beschwerdeursache erklären könnten, fänden sich nicht. Die belas tungsabhängigen Fussbeschwerden würden als Folge der Fussfehlstatik und der muskulären Dysbalance angesehen. Differentialdiagnostisch könnte ein venöses Problem bestehen. Dies aber eher leichtgradig bei möglichen venösen Abflussstö rungen. Als Indikator dafür würden die anamnestische Angabe der Beschwerde führerin gesehen, die eine Besserung beim Hochlagern der Beine angegeben habe (S. 63). Zum Verlauf hielten sie fest, der Grad der Arbeitsunfähigkeit habe sich verändert. Der Gesundheitszustand mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit der Be schwerdeführerin sei aufgrund der klinischen Untersuchungen und der vorhan denen Aktenlage anders beurteilt worden (S. 66). 6. 6.1 Die Gutachter der Z.___ stellten in ihrer Expertise vom 18. Juli 2016 (E. 5.8) lediglich in orthopädischer Hinsicht die Leistungsfähigkeit beschlagende Diagnosen und gelangten zum Schluss, dass die Beschwerdeführerin aus orthopädischer Sicht in adaptierter und in der vorangegangenen Tätigkeit zu 80 % arbeitsfähig ist. Hiergegen wendet die Beschwerdeführerin vornehmlich ein, dass auf das Gutachten der Z.___ zumindest insofern nicht abgestellt werden kann, als dass mit dem Gutachten eine Rentenaufhebung begründet werden soll. Auf jeden Fall müsse zu Gunsten der Beschwerdeführerin wenn schon davon aus gegangen werden, dass nur der gleiche Sachverhalt anders als noch zum Zeit punkt der Rentenzusprache beurteilt w urde ( Urk. 2/1 S. 9 f.). Wie es sich damit im Einzelnen v erh ält, kann vorliegend indes offen bleiben. Namentlich lassen die gutachterlich erhobenen Befunde nicht auf eine 20 % übersteigende Ein schränkung der Leistungsfähigkeit schliessen. Der Beschwerdeführerin ist inso fern zuzustimmen, dass die Befunde im Wesentlichen den im Zeitpunkt der Rentenszusprache vorgelegenen entsprechen. So lagen bereits bei der erstmalige n Rentenzusprache e ine Kyphosierung C3-6 sowie Osteochondrosen C4/5 (E. 3.1.3) vor und auch bei der Rentenaufhebung wurden mehrsegmentale degenerative Veränderungen im Sinne einer Kyphosierung im Hals wirbelsäulenbereich festge stellt (E. 5. 7 ). Zwar muss basierend auf den medizinischen Akten neu auf eine Fussproblematik mit entsprechendem Schmerzgeschehen geschlossen werden ( Tarsaltunnelsyndrom mit anschliessender Operation, Fussfehlstatik, Knick-Senk- Spreizfuss beidseits; vgl. E. 5. 5 und E. 5.8). Jedoch lassen die diesbezüglichen Befunde nicht auf signifikante Pathologie s chliessen (Urk. 2/6/ 225 S. 35 f.), ver mögen sie denn auch die vorgetragene Beschwerdesymptomatik nur teilweise zu objektivieren (E. 5. 8 hiervor). Die damalige Rentenzusprache erfolgte vorweg aus psychischen Gründen respektive aufgrund der Schmerzproblematik, welche nicht nachweisbar war. Die bereits damals bestehenden objektivierbaren somatischen Beschwerden bildeten keine Grundlage für die Rentenzusprache. Dies tun sie auch pro futuro nicht. 6. 2 Die Beschwerdeführerin bemängelte eine Widersprüchlichkeit des Gutachtens in Bezug auf das Vorliegen eines Revisionsgrundes ( Urk. 2/1 S. 10). Die zusammen fassende Feststellung der Gutachter, der Grad der Arbeitsunfähigkeit habe sich verändert und der Gesundheitszustand mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit sei aufgrund der klinischen Untersuchungen und vorhandenen Aktenlage anders beurteilt worden ( Urk. 2/6/225/66), ist indes offenkundig so zu verstehen, dass sich der Gesundheitszustand nicht verändert hat. Dass sich die Arbeitsunfähigkeit verändert hat, bezieht sich einzig auf die numerische Schätzung, nicht auf eine faktische Veränderung. Eine Rentenrevision ist bei dieser Ausgangslage nicht möglich, vorliegend steht aber eine Wiedererwägung im Raum, weshalb die feh lende Veränderung irrelevant ist. 6. 3 Ansonsten bestritt die Beschwerdeführerin die Beweiswertigkeit des Gutachtens nicht substantiiert. Dieses entspricht denn auch den praxisgemässen Anforderun gen an den Beweiswert einer Expertise. So ist diese umfassend, gibt sie doch Auskunft über die vorliegenden Pathologien und die Restarbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin. Die Resultate beruhen auf allseitigen Untersuchungen und berücksichtigen detailliert die geklagten Beschwerden. Das Gutachten wurde in Kenntnis der Vorakten abgegeben und nimmt Bezug darauf. Es leuchtet in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medi zinischen Situation ein und die Schlussfolgerungen der Experten sind begründet (BGE 134 V 231 E. 5.1). So überzeugt, dass angesichts der diskreten Befunde und der remittierten Depression nur eine leichte Einschränkung der Arbeitsfähigkeit von 20 % besteht, welche sich mit einem erhöhten Pausenbedarf aufgrund der Schmerzchronifizierung begründet. Sodann ist nachvollziehbar, dass die Beschwerdeführerin wegen der ( untherapierten ) Fussfehlstatik, Instabilität des linken OSG sowie Status nach erfolgloser Tarsaltunnel -Operation am linken Fuss auf eine Tätigkeit angewiesen ist, welche nicht überwiegend im Stehen und Gehen zu verrichten ist ( Urk. 2/6/225/64). 6. 4 Die Beschwerdeführerin war zuletzt in einem 40 bis 50%igen Pensum als All rounderin für die AB.___ tätig. Dieses Arbeits verhältnis wurde 2015 aus wirtschaftlichen Gründen aufgelöst (Urk. 2/6/ 225 S. 52 und S. 64). Da die somatisch bedingte Einschränkung der Leistungsfähigkeit zudem in jeglicher Tätigkeit attestiert wurde, sind sowohl Validen- als auch Invalideneinkommen anhand der identischen Tabellenwerte zu bestimmen (zum «Prozentvergleich» vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_131/2011 vom 5. Juli 2011 E. 10.2.1 mit Hinweis auf BGE 114 V 310 E. 3a). Der Invaliditätsgrad entspricht damit dem Grad der Arbeitsunfähigkeit und beträgt maximal 20 %, womit in jedem Fall ein rentenbegründender Invaliditätsgrad zu verneinen ist. 7. 7.1 Bei diesem Ergebnis bleiben allfällige Eingliederungsmassnahmen zu prüfen. Denn nach der Rechtsprechung des Bundesgerichts besteht ein beson derer Schutzbedarf der Versicherten nach langjährigem Leistungsbezug (mehr als 15 Jahre) oder bei fortgeschrittenem Alter (zurückgelegte 55 Jahre). Dem wird insofern Rechnung getragen, als diesfalls die Frage der zumutbaren Selbst ein gliederung bei der Revisions- oder wiedererwägungsweisen Rentenaufhebung besonders zu prüfen ist (Urteile des Bundesgerichts 8C_680/2017 vom 7. Mai 2018 E. 4.1.3.2 und 9C_920/2013 vom 20. Mai 2014 E. 4.4 mit Hinweisen). Die Annahme der grundsätzlichen Selbsteingliederungsfähigkeit hat das Bundes gericht im Urteil 9C_228/2010 vom 26. April 2011 dahingehend eingeschränkt, dass die revisions- oder wiedererwägungsweise Herabsetzung oder Aufhebung der Invalidenrente bei versicherten Personen, die das 55. Altersjahr zurückgelegt oder die Rente seit mehr als 15 Jahren bezogen haben, nur zulässig ist, wenn die Verwaltung zuvor die Notwendigkeit von Eingliederungsmassnahmen geprüft hat (E. 3.3). Damit wird dem Umstand Rechnung getragen, dass diese Personen auf grund ihres fortgeschrittenen Alters oder der langen Rentendauer und der daraus folgenden langjährigen Arbeitsabstinenz in der Regel nicht selber in der Lage sind, sich dem Arbeitsmarkt zu stellen und sich dort selbständig wieder einzu gliedern. Die Übernahme der beiden Abgrenzungskriterien bedeutet jedoch nicht, dass die Betroffenen einen Besitzstandsanspruch geltend machen können. Es wird ihnen lediglich, aber immerhin zugestanden, dass die Selbsteingliederung nicht mehr zumutbar ist (vgl. erwähntes Urteil 9C_228/2010 E. 3.5). 7.2 Wie bereits im Entscheid vom 1 3. August 2019 (Prozess-Nr. IV.2017.1353; Urk. 2/10) erwogen, war d ie 1959 geborene Beschwerdeführerin im mass geben den Zeitpunkt des Erlasses der rentenaufhebenden Verfügung am 9. November 2017 (Urk. 2/ 2 ) mehr als 55 Jahre alt und fällt damit grundsätzlich unter den vom Bundesgericht besonders geschützten Bezügerkreis ( BGE 141 V 5 E. 4). Dass die Beschwerdegegnerin den bundesgerichtlich geforderten Voraus setzungen zur Aufhebung von Renten von über 55-Jährigen G enüge tat, brachte sie auch im bundegerichtlichen Verfahren nicht vor. Dahingegen stellte sie sich unter Verweis auf das Urteil des Bundesgerichts 8C_394/2017 vom 8. August 2017 (dort E. 4.3) auf den Standpunkt, es bestehe eine nicht invali ditäts bedingte arbeitsmarktliche Desintegration, weshalb vor der Rentenauf hebung kein Anspruch auf Abklärung beziehungsweise Durchführung von Eingliederungsmassnahmen gegeben sei (Urk. 2/12). Hierbei übersieht die Beschwerdegegnerin, dass eine nichtinvalidi tätsbedingte arbeitsmarktliche Desintegration, aus welcher kein Anspruch auf Abklärung bzw. Durchführung beruflicher Eingliederungsmassnahmen abgeleitet werden kann, nur vorliegt, wenn einer versicherten Person die Verwertung der Restarbeitsfähigkeit seit Jahren zumutbar war und die berufliche Selbstintegra tion seither allein aus IV-fremden Gründen unterblieben ist (Urteil des Bundes gerichts 9C_661/2014 vom 1 7. September 2015 E. 3.3 mit Hinweisen). Dies ist bei der Beschwerdeführerin nicht der Fall. Sie bemühte sich um Arbeit und war zuletzt bis Mitte 2015 zumindest teilerwerbstätig. Von einer langjährig unter bliebenen zumutbaren Verwertung der Restarbeitsfähigkeit kann demnach nicht gesprochen werden. Die vorliegende Zeitspanne von knapp zweieinhalb Jahren reicht angesichts der Umstände – Alter von b ereits 58 Jahren und subjektives Schmerzerleben – nicht aus. Vor der Rentenaufhebung sind damit Eingliede rungs massnahmen durchzu führen, wozu die Sache an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen ist. 8. Gemäss Art. 69 Abs. 1 bis IVG ist das Beschwerdeverfahren bei Streitigkeiten um die Bewilligung oder die Verweigerung von IV-Leistungen vor dem kantonalen Versicherungsgericht kostenpflichtig. Die Kosten werden nach dem Verfahrens-aufwand und unabhängig vom Streitwert im Rahmen von Fr. 200.-- bis Fr. 1'000.-- festgelegt. Vorliegend sind die Kosten des Verfahrens auf Fr. 1’0 00. - festzusetzen und beim vorliegenden Ausgang des Prozesses den Parteien je zu r Hälfte aufzuerlegen. Die Beschwerdegegnerin ist sodann zu verpflichten, der Beschwerdeführerin eine um die Hälfte gekürzte Prozessentschädigung von Fr. 1'400.-- (inkl. Barauslagen und MWSt ) zu bezahlen. Das Gericht erkennt: 1. Die Beschwerde wird in dem Sinne teilweise gutgeheissen, dass die angefochtene Ver fügung vom 9. November 2017 aufgehoben und die Sache an die Beschwerde gegnerin zurückgewiesen wird, damit sie - vor der grundsätzlich rechtmässigen Renten aufhe bung - berufliche Eingliederungsmassnahmen durchführe und anschliessend über die Aufhebung des Rentenanspruchs neu verfüge. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 1‘000.-- werden den Parteien je zu Hälfte auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein werden den Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt. 3. Die Beschwerdegegnerin wird verpflichtet, der Beschwerdeführerin eine gekürzte Pro zessentschädigung von Fr. 1‘400.-- (inkl. Barauslagen und MWSt ) zu bezahlen. 4. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Rechtsanwalt Tomas Kempf - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle - Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an: - Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft) 5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesge setzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind bei zulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber GräubFrischknecht

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Sozialversicherungsgericht

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

des Kantons Zürich IV.2020.00172 III. Kammer Sozialversicherungsrichter Gräub, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Daubenmeyer Sozialversicherungsrichterin Grieder-Martens Gerichtsschreiber Frischknecht Urteil vom 1 0. Juni 2020

IV.2020.00172

IV.2020.00172

IV.2020.00172 III. Kammer

III. Kammer

Sozialversicherungsrichter Gräub, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Daubenmeyer Sozialversicherungsrichterin Grieder-Martens Gerichtsschreiber Frischknecht

Sozialversicherungsrichter Gräub, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Daubenmeyer Sozialversicherungsrichterin Grieder-Martens Gerichtsschreiber Frischknecht

Urteil vom 1 0. Juni 2020

Urteil vom 1 0. Juni 2020 in Sachen

in Sachen X.___

X.___ Beschwerdeführerin

Beschwerdeführerin vertreten durch Rechtsanwalt Tomas Kempf

vertreten durch Rechtsanwalt Tomas Kempf Schlegel Kempf Rechtsanwälte

Schlegel Kempf Rechtsanwälte Webernstrasse 5, Postfach, 8610 Uster

Webernstrasse 5, Postfach, 8610 Uster gegen

gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle

Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich

Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin

Beschwerdegegnerin Sachverhalt:

Sachverhalt: 1.

1. 1.1 X.___, geboren 1959, meldete sich am 3. November 2006 unter Hinweis auf Schmerzen in der Halswirbelsäule (Unfall), Schmerzen in den Schul tern, Rücken- und Knieschmerzen, Schlafstörungen sowie Depressionen (Angst zustän de) bei der Eidgenössischen Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an (Urk. 2/6/ 4). Nach Abklärung der beruflich-erwerblichen und medizinischen Ver hält nisse (unter anderem Beizug der Akten der S uva [Urk. 2/6/ 28/1-104] und Ein holung eines psychiat risch-psycho the rapeutischen Gutachtens bei Dr. med. Y.___, Facharzt FMH für Psychiatrie und Psychotherapie [Urk. 2/6/ 51]) sowie nach Durchführung des Vor bescheidver fah rens (vgl. Urk. 2/6/ 58-76) sprach die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV Stelle, der Versicherten mit Verfügungen vom 6. Januar 2011 (Urk. 2/6/ 90-92) mit Wir kung ab 1. November 2006 bis 31. März 2007 und ab 1. März bis 31. August 2008 eine ganze Rente sowie ab 1. September 2008 eine halbe Rente der Eid ge nössischen Invalidenversicherung zu.

1.1 X.___, geboren 1959, meldete sich am 3. November 2006 unter Hinweis auf Schmerzen in der Halswirbelsäule (Unfall), Schmerzen in den Schul tern, Rücken- und Knieschmerzen, Schlafstörungen sowie Depressionen (Angst zustän de) bei der Eidgenössischen Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an (Urk. 2/6/ 4). Nach Abklärung der beruflich-erwerblichen und medizinischen Ver hält nisse (unter anderem Beizug der Akten der S uva [Urk. 2/6/ 28/1-104] und Ein holung eines psychiat risch-psycho the rapeutischen Gutachtens bei Dr. med. Y.___, Facharzt FMH für Psychiatrie und Psychotherapie [Urk. 2/6/ 51]) sowie nach Durchführung des Vor bescheidver fah rens (vgl. Urk. 2/6/ 58-76) sprach die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV Stelle, der Versicherten mit Verfügungen vom 6. Januar 2011 (Urk. 2/6/ 90-92) mit Wir kung ab 1. November 2006 bis 31. März 2007 und ab 1. März bis 31. August 2008 eine ganze Rente sowie ab 1. September 2008 eine halbe Rente der Eid ge nössischen Invalidenversicherung zu. 1.2 Anfang 2013 leitete die IV Stelle von Amtes wegen ein Rentenrevisionsverfah ren ein (vgl. Urk. 2/6/ 123-125). Nach Einholung diverser Arztberichte (vgl. Urk. 2/6/ 126 und 2/6/ 129) und durchgeführtem Vorbescheidverfahren (Urk. 2/6/ 136-137 ) hob die IV Stelle die bis her aus gerich tete halbe Invalidenrente mit Ver fügung vom 28. August 2013 (Urk. 2/6/ 145) gestützt auf die Schlussbe stimmungen zur Än derung des Bundesgesetzes über die Invaliden versicherung (IVG) vom 18. März 2011 ( SchlB IVG; 6. IV-Revision, erstes Massnahmenpaket) auf den ers ten Tag des zweiten Monats nach Zustellung der Verfügung auf. Die dagegen geführte Beschwerde hiess das hiesige Gericht mit Entscheid vom 29. Juni 2015 (Urk. 2/6/ 189) teilweise gut und wies die Sache zur Einholung eines polydisziplinären Gutachtens und anschliessender Neu beurteilung an die IV Stelle zurück (Prozess -Nr. IV.2013.0879).

1.2 Anfang 2013 leitete die IV Stelle von Amtes wegen ein Rentenrevisionsverfah ren ein (vgl. Urk. 2/6/ 123-125). Nach Einholung diverser Arztberichte (vgl. Urk. 2/6/ 126 und 2/6/ 129) und durchgeführtem Vorbescheidverfahren (Urk. 2/6/ 136-137 ) hob die IV Stelle die bis her aus gerich tete halbe Invalidenrente mit Ver fügung vom 28. August 2013 (Urk. 2/6/ 145) gestützt auf die Schlussbe stimmungen zur Än derung des Bundesgesetzes über die Invaliden versicherung (IVG) vom 18. März 2011 ( SchlB IVG; 6. IV-Revision, erstes Massnahmenpaket) auf den ers ten Tag des zweiten Monats nach Zustellung der Verfügung auf. Die dagegen geführte Beschwerde hiess das hiesige Gericht mit Entscheid vom 29. Juni 2015 (Urk. 2/6/ 189) teilweise gut und wies die Sache zur Einholung eines polydisziplinären Gutachtens und anschliessender Neu beurteilung an die IV Stelle zurück (Prozess -Nr. IV.2013.0879). 1.3 In der Folge veranlasste die IV-Stelle in Umsetzung des vorgenannten Entscheides eine polydisziplinäre Begutachtung durch die Z.___ (Expertise vom 18. Juli 2016; Urk. 2/6/ 225). Nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren (Urk. 2/6/ 238, Urk. 2/6/ 269) hob die IV-Stelle die Invalidenrente mit Verfügung vom 9. November 2017 (Urk. 2/ 2) erneut auf den ers ten Tag des zweiten Monats nach Zustellung der Verfügung auf.

1.3 In der Folge veranlasste die IV-Stelle in Umsetzung des vorgenannten Entscheides eine polydisziplinäre Begutachtung durch die Z.___ (Expertise vom 18. Juli 2016; Urk. 2/6/ 225). Nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren (Urk. 2/6/ 238, Urk. 2/6/ 269) hob die IV-Stelle die Invalidenrente mit Verfügung vom 9. November 2017 (Urk. 2/ 2) erneut auf den ers ten Tag des zweiten Monats nach Zustellung der Verfügung auf. 2. Hiergegen erhob die Versicherte mit Eingabe vom 11. Dezember 2017 (Urk. 2/ 1) wiederum Beschwerde und beantragte, die Verfügung der Beschwerdegegnerin vom 9. November 2017 sei aufzuheben (1.), eventualiter sei die Verfügung der Beschwerdegegnerin aufzuheben und die Sache zur weiteren Abklärung und Neu beurteilung an die Beschwerdegegnerin zurück zu weisen (2.); unter Kosten- und Entschädigungsfolgen (zzgl. MWSt. ) zu Lasten der Beschwerdegegnerin (S. 2). Die IV-Stelle schloss am 30. Januar 2018 (Urk. 2/ 5) auf Abweisung der Beschwerde.

2. Hiergegen erhob die Versicherte mit Eingabe vom 11. Dezember 2017 (Urk. 2/ 1) wiederum Beschwerde und beantragte, die Verfügung der Beschwerdegegnerin vom 9. November 2017 sei aufzuheben (1.), eventualiter sei die Verfügung der Beschwerdegegnerin aufzuheben und die Sache zur weiteren Abklärung und Neu beurteilung an die Beschwerdegegnerin zurück zu weisen (2.); unter Kosten- und Entschädigungsfolgen (zzgl. MWSt. ) zu Lasten der Beschwerdegegnerin (S. 2). Die IV-Stelle schloss am 30. Januar 2018 (Urk. 2/ 5) auf Abweisung der Beschwerde. Mit Urteil vom 13. August 2019 (Prozess-Nr. IV.2017.1353; Urk. 2/10) hiess das Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich die Beschwerde gut und stellte einen unveränderten Anspruch der Beschwerdeführerin auf eine halbe Rente fest. Dabei erwog es, dass eine Verbesserung des Gesundheitszustandes nicht ausge wiesen sei (E. 4.3) und auch keine zweifellose Unrichtigkeit der ursprünglichen Rentenzusprache vorliege, was bereits im Urteil vom 2 9. Juni 2015 festgestellt worden sei (E. 4.4). Zudem habe die Beschwerdegegnerin keine Eingliederungs massnahmen durchgeführt, weshalb sich auch aus diesem Grund keine Renten aufhebung rechtfertige (E. 4.5.4). Die von der IV-Stelle dagegen erhobene Beschwerde hiess d as Bundesgericht mit Urteil 8C_652/2019 vom 18. Februar 2020 (Urk. 1) gut, hob den angefochtenen Entscheid auf und wies die Sache zu neuer Entscheidung an das hiesige Gericht zurück.

Mit Urteil vom 13. August 2019 (Prozess-Nr. IV.2017.1353; Urk. 2/10) hiess das Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich die Beschwerde gut und stellte einen unveränderten Anspruch der Beschwerdeführerin auf eine halbe Rente fest. Dabei erwog es, dass eine Verbesserung des Gesundheitszustandes nicht ausge wiesen sei (E. 4.3) und auch keine zweifellose Unrichtigkeit der ursprünglichen Rentenzusprache vorliege, was bereits im Urteil vom 2 9. Juni 2015 festgestellt worden sei (E. 4.4). Zudem habe die Beschwerdegegnerin keine Eingliederungs massnahmen durchgeführt, weshalb sich auch aus diesem Grund keine Renten aufhebung rechtfertige (E. 4.5.4). Die von der IV-Stelle dagegen erhobene Beschwerde hiess d as Bundesgericht mit Urteil 8C_652/2019 vom 18. Februar 2020 (Urk. 1) gut, hob den angefochtenen Entscheid auf und wies die Sache zu neuer Entscheidung an das hiesige Gericht zurück. Das Gericht zieht in Erwägung:

Das Gericht zieht in Erwägung: 1.

1. 1.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allge meinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG ). Sie kann Folge von Geburts gebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 IVG ). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgegliche nen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beein trächtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).

1.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allge meinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG ). Sie kann Folge von Geburts gebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 IVG ). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgegliche nen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beein trächtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG). 1.2 Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertelsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente ( Art. 28 Abs. 2 IVG).

1.2 Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertelsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente ( Art. 28 Abs. 2 IVG). 1.3 Unabhängig von einem materiellen Revisionsgrund kann die IV-Stelle auf formell rechtskräftige Verfügungen, welche nicht Gegenstand materieller richterlicher Überprüfung gebildet haben, zurückkommen, wenn diese zweifellos unrichtig sind und wenn – was auf periodische Dauerleistungen regelmässig zutrifft (BGE 119 V 475 E. 1c mit Hinweisen) – ihre Berichtigung von erheblicher Bedeu tung ist (Art. 53 Abs. 2 und 3 ATSG; BGE 141 V 405 E. 5.2, 138 V 147 E. 2.1; Urteil des Bundesgerichts 9C_819/2017 vom 13. Februar 2017 E. 2.2). Die Wieder erwägung im Sinne von Art. 53 Abs. 2 ATSG dient der Korrektur einer anfänglich unrichtigen Rechtsanwendung einschliesslich unrichtiger Feststellung im Sinne der Würdigung des Sachverhaltes (statt vieler: Urteil des Bundesgerichts 8C_121/2017 vom 5. Juli 2018 E. 8.2).

1.3 Unabhängig von einem materiellen Revisionsgrund kann die IV-Stelle auf formell rechtskräftige Verfügungen, welche nicht Gegenstand materieller richterlicher Überprüfung gebildet haben, zurückkommen, wenn diese zweifellos unrichtig sind und wenn – was auf periodische Dauerleistungen regelmässig zutrifft (BGE 119 V 475 E. 1c mit Hinweisen) – ihre Berichtigung von erheblicher Bedeu tung ist (Art. 53 Abs. 2 und 3 ATSG; BGE 141 V 405 E. 5.2, 138 V 147 E. 2.1; Urteil des Bundesgerichts 9C_819/2017 vom 13. Februar 2017 E. 2.2). Die Wieder erwägung im Sinne von Art. 53 Abs. 2 ATSG dient der Korrektur einer anfänglich unrichtigen Rechtsanwendung einschliesslich unrichtiger Feststellung im Sinne der Würdigung des Sachverhaltes (statt vieler: Urteil des Bundesgerichts 8C_121/2017 vom 5. Juli 2018 E. 8.2). Die Wiedererwägung nach Art. 53 Abs. 2 ATSG setzt voraus, dass kein ver nünftiger Zweifel an der Unrichtigkeit der Verfügung möglich, folglich nur dieser einzige Schluss denkbar ist. In diesem Sinne qualifiziert unrichtig ist eine Verfü gung, wenn eine Leistung aufgrund falscher Rechtsregeln beziehungsweise ohne oder in unrichtiger Anwendung der massgeblichen Bestimmungen zugesprochen wurde (BGE 141 V 405 E. 5.2, 140 V 77 E. 3.1 mit Hinweis). Gleiches gilt bei einer klaren Verletzung des Untersuchungsgrundsatzes, insbesondere wenn die notwendigen fachärztlichen Abklärungen überhaupt nicht oder nicht mit der erforderlichen Sorgfalt durchgeführt wurden (vgl. Art. 43 ATSG; BGE 141 V 405 E. 5.2; Urteil des Bundesgerichts 8C_717/2017 vom 2. August 2018 E. 3.2 mit Hinweisen). Soweit ermessensgeprägte Teile der Anspruchsprüfung vor dem Hin tergrund der Sach- und Rechtslage einschliesslich der Rechtspraxis im Zeitpunkt der rechtskräftigen Leistungszusprechung in vertretbarer Weise beurteilt worden sind, scheidet die Annahme zweifelloser Unrichtigkeit aus (BGE 141 V 405 E. 5.2 mit Hinweisen; vgl. statt vieler: Urteil des Bundesgerichts 9C_76 2/6/ 2016 vom 3. April 2017 E. 1.1.2 mit Hinweisen).

Die Wiedererwägung nach Art. 53 Abs. 2 ATSG setzt voraus, dass kein ver nünftiger Zweifel an der Unrichtigkeit der Verfügung möglich, folglich nur dieser einzige Schluss denkbar ist. In diesem Sinne qualifiziert unrichtig ist eine Verfü gung, wenn eine Leistung aufgrund falscher Rechtsregeln beziehungsweise ohne oder in unrichtiger Anwendung der massgeblichen Bestimmungen zugesprochen wurde (BGE 141 V 405 E. 5.2, 140 V 77 E. 3.1 mit Hinweis). Gleiches gilt bei einer klaren Verletzung des Untersuchungsgrundsatzes, insbesondere wenn die notwendigen fachärztlichen Abklärungen überhaupt nicht oder nicht mit der erforderlichen Sorgfalt durchgeführt wurden (vgl. Art. 43 ATSG; BGE 141 V 405 E. 5.2; Urteil des Bundesgerichts 8C_717/2017 vom 2. August 2018 E. 3.2 mit Hinweisen). Soweit ermessensgeprägte Teile der Anspruchsprüfung vor dem Hin tergrund der Sach- und Rechtslage einschliesslich der Rechtspraxis im Zeitpunkt der rechtskräftigen Leistungszusprechung in vertretbarer Weise beurteilt worden sind, scheidet die Annahme zweifelloser Unrichtigkeit aus (BGE 141 V 405 E. 5.2 mit Hinweisen; vgl. statt vieler: Urteil des Bundesgerichts 9C_76 2/6/ 2016 vom 3. April 2017 E. 1.1.2 mit Hinweisen). Nach ständiger Rechtsprechung kann das Gericht eine zunächst auf Art. 17 ATSG gestützte Rentenaufhebung oder -herabsetzung gegebenenfalls mit der (substitu ierten) Begründung schützen, dass die ursprüngliche (bzw. die letzte auf einer umfassenden materiellen Prüfung beruhende, vgl. BGE 140 V 514, 133 V 108) Rentenverfügung oder Mitteilung zweifellos unrichtig und die Berichtigung von erheblicher Bedeutung sei (BGE 144 I 103 E. 2.2, 140 V 85 E. 4.2, 125 V 368 E. 2, je mit Hinweisen; vgl. Meyer/Reichmuth, Bundesgesetz über die Invaliden ver sicherung, 3. Auflage 2014, R n 77 zu Art. 30–31).

Nach ständiger Rechtsprechung kann das Gericht eine zunächst auf Art. 17 ATSG gestützte Rentenaufhebung oder -herabsetzung gegebenenfalls mit der (substitu ierten) Begründung schützen, dass die ursprüngliche (bzw. die letzte auf einer umfassenden materiellen Prüfung beruhende, vgl. BGE 140 V 514, 133 V 108) Rentenverfügung oder Mitteilung zweifellos unrichtig und die Berichtigung von erheblicher Bedeutung sei (BGE 144 I 103 E. 2.2, 140 V 85 E. 4.2, 125 V 368 E. 2, je mit Hinweisen; vgl. Meyer/Reichmuth, Bundesgesetz über die Invaliden ver sicherung, 3. Auflage 2014, R n 77 zu Art. 30–31). 2.

2. 2.1 Die Beschwerdegegnerin erwog in der angefochtenen Verfügung vom 9. Novem ber 2017 (Urk. 2/ 2) im Wesentlichen, vorliegend sei im Vergleich zum Zeitpunkt der Rentenzusprache eine Verbesserung des psychischen Gesundheitszustandes ausgewiesen und somit ein Revisionsgrund gegeben. Da die Beschwerdeführerin gestützt auf das Gutachten der Z.___ in der angestammten Tätigkeit zu 80 % arbeitsfähig sei, werde auf einen Einkommensvergleich verzichtet. Die Erwerbseinbusse von 20 % entspreche dem IV Grad. Zum heutigen Zeitpunkt bestehe daher kein Anspruch mehr auf eine Rente der Invalidenversicherung (S. 3).

2.1 Die Beschwerdegegnerin erwog in der angefochtenen Verfügung vom 9. Novem ber 2017 (Urk. 2/ 2) im Wesentlichen, vorliegend sei im Vergleich zum Zeitpunkt der Rentenzusprache eine Verbesserung des psychischen Gesundheitszustandes ausgewiesen und somit ein Revisionsgrund gegeben. Da die Beschwerdeführerin gestützt auf das Gutachten der Z.___ in der angestammten Tätigkeit zu 80 % arbeitsfähig sei, werde auf einen Einkommensvergleich verzichtet. Die Erwerbseinbusse von 20 % entspreche dem IV Grad. Zum heutigen Zeitpunkt bestehe daher kein Anspruch mehr auf eine Rente der Invalidenversicherung (S. 3). Die Beschwerdegegnerin führte weiter aus, die damalige RAD-Stellungnahme habe in keiner Weise den rechtsprechungsgemässen Kriterien entsprochen, um als beweistaugliche Grundlage für eine rechtmässige Beurteilung der Invalidität zu dienen. Zur Beurteilung hätte daher nicht ohne Weiteres auf die RAD Stellung nahme abgestellt werden dürfen. Dies stelle eine willkürliche Beweiswür digung dar. Die damalige Rentenzusprache sei daher zweifellos unrichtig gewe sen, wes halb vorliegend auch ein Wiedererwägungsgrund gegeben sei (S. 4).

Die Beschwerdegegnerin führte weiter aus, die damalige RAD-Stellungnahme habe in keiner Weise den rechtsprechungsgemässen Kriterien entsprochen, um als beweistaugliche Grundlage für eine rechtmässige Beurteilung der Invalidität zu dienen. Zur Beurteilung hätte daher nicht ohne Weiteres auf die RAD Stellung nahme abgestellt werden dürfen. Dies stelle eine willkürliche Beweiswür digung dar. Die damalige Rentenzusprache sei daher zweifellos unrichtig gewe sen, wes halb vorliegend auch ein Wiedererwägungsgrund gegeben sei (S. 4). 2.2 Dagegen wendet die Beschwerdeführerin (Urk. 2/ 1) ein, dass hinsichtlich des aktu ellen Gesundheitszustandes nicht auf das Gutachten der Z.___ abgestellt werden könne. Eine Verbesserung des Gesundheitszustandes sei somit nicht aus gewiesen. Dass die Rentenzusprache unter anderem aus psychischen Gründen erfolgt sei, sei ebenfalls nicht erstellt, weshalb selbst eine Verbesserung des psychi schen Gesundheitszustandes keinen Revisionsgrund darstellen würde. Weiter habe das hiesige Gericht bereits in seinem Urteil vom 29. Juni 2015 fest gestellt, dass vorliegend nicht ohne Weiteres davon ausgegangen werden könne, dass die ursprüngliche Rentenzusprache zweifellos unrichtig im Sinne von Art. 53 Abs. 2 ATSG gewesen sei. Die Beschwerdegegnerin könne sich deshalb auch nicht auf einen Wiedererwägungsgrund berufen (S. 13 f.).

2.2 Dagegen wendet die Beschwerdeführerin (Urk. 2/ 1) ein, dass hinsichtlich des aktu ellen Gesundheitszustandes nicht auf das Gutachten der Z.___ abgestellt werden könne. Eine Verbesserung des Gesundheitszustandes sei somit nicht aus gewiesen. Dass die Rentenzusprache unter anderem aus psychischen Gründen erfolgt sei, sei ebenfalls nicht erstellt, weshalb selbst eine Verbesserung des psychi schen Gesundheitszustandes keinen Revisionsgrund darstellen würde. Weiter habe das hiesige Gericht bereits in seinem Urteil vom 29. Juni 2015 fest gestellt, dass vorliegend nicht ohne Weiteres davon ausgegangen werden könne, dass die ursprüngliche Rentenzusprache zweifellos unrichtig im Sinne von Art. 53 Abs. 2 ATSG gewesen sei. Die Beschwerdegegnerin könne sich deshalb auch nicht auf einen Wiedererwägungsgrund berufen (S. 13 f.). 2.3 Mit Rückweisungsentscheid vom 18. Februar 2020 (Urk. 1) hielt das Bundesge richt fest, dass der kantonale Entscheid vom 29. Juni 2015 (Prozess-Nr. IV.2013.0879; Urk. 2/6/ 189) im strittigen Punkt der zweifellosen Unrichtig keit der ursprünglichen Rentenzusprache vom 6. Januar 2011 nicht in materielle Rechtskraft erw a chs en sei (vgl. Urk. 1 E. 4.2) und wies das hiesige Gericht an zu prüfen, ob die am 6. November 2011 verfügte Zusprache einer halben Invaliden rente ab 1. September 2008 zweifellos unrichtig im Sinne von Art. 53 Abs. 2 ATSG war (E. 5.1) und allenfalls den Eingliederungsbedarf neu zu prüfen (E. 5.2.2).

2.3 Mit Rückweisungsentscheid vom 18. Februar 2020 (Urk. 1) hielt das Bundesge richt fest, dass der kantonale Entscheid vom 29. Juni 2015 (Prozess-Nr. IV.2013.0879; Urk. 2/6/ 189) im strittigen Punkt der zweifellosen Unrichtig keit der ursprünglichen Rentenzusprache vom 6. Januar 2011 nicht in materielle Rechtskraft erw a chs en sei (vgl. Urk. 1 E. 4.2) und wies das hiesige Gericht an zu prüfen, ob die am 6. November 2011 verfügte Zusprache einer halben Invaliden rente ab 1. September 2008 zweifellos unrichtig im Sinne von Art. 53 Abs. 2 ATSG war (E. 5.1) und allenfalls den Eingliederungsbedarf neu zu prüfen (E. 5.2.2). 3. Der am 6. Januar 2011 verfügten Invalidenrente lagen nachstehende ärzt liche Beurteilungen zugrunde:

3. Der am 6. Januar 2011 verfügten Invalidenrente lagen nachstehende ärzt liche Beurteilungen zugrunde: 3. 1 PD Dr. med. A.___, Facharzt für Neurologie, vom Regionalen Ärztlichen Dienst (RAD) der Beschwerdegegnerin erklärte am 12. Juni 2008, dass sich in zusam men fassender Beurteilung der vorliegend en Befunde bei nur niedriggradi gen skeletta len Degenerationen sowohl aus neurologischer als auch aus rheuma to logischer Sicht kein IV-relevanter Gesund heitsschaden ergebe. Mit der diagnos tizierten Depression sei aber ein IV-relevanter Gesundheitsschaden ausgewiesen, wobei es aber zuletzt zu einer namhaften Besserung gekommen sei (Urk. 2/6/ 57/3-4). Am 11. Dezember 2008 empfahl PD Dr. A.___ die Einholung eines psychiatrischen Gutachtens (Urk. 2/6/ 57/5).

3. 1 PD Dr. med. A.___, Facharzt für Neurologie, vom Regionalen Ärztlichen Dienst (RAD) der Beschwerdegegnerin erklärte am 12. Juni 2008, dass sich in zusam men fassender Beurteilung der vorliegend en Befunde bei nur niedriggradi gen skeletta len Degenerationen sowohl aus neurologischer als auch aus rheuma to logischer Sicht kein IV-relevanter Gesund heitsschaden ergebe. Mit der diagnos tizierten Depression sei aber ein IV-relevanter Gesundheitsschaden ausgewiesen, wobei es aber zuletzt zu einer namhaften Besserung gekommen sei (Urk. 2/6/ 57/3-4). Am 11. Dezember 2008 empfahl PD Dr. A.___ die Einholung eines psychiatrischen Gutachtens (Urk. 2/6/ 57/5). 3. 2 Dr. Y.___ stellte in seinem Gutachten vom 20. September 2009 (Urk. 2/6/ 51) fol gende Diagnosen (S. 14):

3. 2 Dr. Y.___ stellte in seinem Gutachten vom 20. September 2009 (Urk. 2/6/ 51) fol gende Diagnosen (S. 14): Neurasthenie (ICD-10 F48.0)

Neurasthenie (ICD-10 F48.0) sowie (als weitere Diagnosen):

sowie (als weitere Diagnosen): - anamnestisch depressive Episode, gegenwärtig remittiert (ICD-10 F32.4)

anamnestisch depressive Episode, gegenwärtig remittiert (ICD-10 F32.4) - Konsum von Tabak und Cannabinoiden (Z72.0 und Z72.2)

Konsum von Tabak und Cannabinoiden (Z72.0 und Z72.2) - akzentuierte Persönlichkeitszüge (Z73.1)

akzentuierte Persönlichkeitszüge (Z73.1) Aufgrund der aktuellen Untersuchungsergebnisse, der Akten und der Angaben de r Beschwerdeführerin anlässlich der Untersuchung könne mit überwiegender Wahrscheinlichkeit von einer Neurasthenie, bestehend seit der Kindheit, ausge gangen werden, die bis 2005/2006 die soziale, berufliche, persönliche und part nerschaftliche Integration der Beschwerdeführerin objektiv nicht wesentlich beein trächtigt habe (S. 17). Im Fall der Beschwerdeführerin lägen aus psychia trisch-psychotherapeutischer Sicht keine besonderen Hinweise vor, die auf schwe re De fizite aufgrund eines Gesundheitsschadens und/oder eine Unzumut barkeit zu de ren Überwindung (beispielsweise durch fehlende krankheitsbe dingte Ressourcen) deuteten (S. 18 f.). Bei der Beschwerdeführerin bestünden invali di tätsfremde Ge sichtspunkte (Hinweise auf eine Verdeutlichungstendenz sowie psy chosoziale As pekte) mit einer allfälligen therapeutischen Relevanz; diese Aspekte gingen je doch nicht in die Beurteilung der medizinisch-theoretischen Zu mutbar keit einer Tätigkeit aus psychiatrisch-psychotherapeutischer Sicht ein. Eine Neu rasthenie begründe (auch unter Berücksichtigung der Rechtsprechung) aus versi cherungs medizinischer Sicht keine relevante längerfristige Arbeitsun fähigkeit. Die Wil lensanstrengung zur Überwindung der Defizite sei der Be schwerdeführerin zu mutbar (S. 19).

Aufgrund der aktuellen Untersuchungsergebnisse, der Akten und der Angaben de r Beschwerdeführerin anlässlich der Untersuchung könne mit überwiegender Wahrscheinlichkeit von einer Neurasthenie, bestehend seit der Kindheit, ausge gangen werden, die bis 2005/2006 die soziale, berufliche, persönliche und part nerschaftliche Integration der Beschwerdeführerin objektiv nicht wesentlich beein trächtigt habe (S. 17). Im Fall der Beschwerdeführerin lägen aus psychia trisch-psychotherapeutischer Sicht keine besonderen Hinweise vor, die auf schwe re De fizite aufgrund eines Gesundheitsschadens und/oder eine Unzumut barkeit zu de ren Überwindung (beispielsweise durch fehlende krankheitsbe dingte Ressourcen) deuteten (S. 18 f.). Bei der Beschwerdeführerin bestünden invali di tätsfremde Ge sichtspunkte (Hinweise auf eine Verdeutlichungstendenz sowie psy chosoziale As pekte) mit einer allfälligen therapeutischen Relevanz; diese Aspekte gingen je doch nicht in die Beurteilung der medizinisch-theoretischen Zu mutbar keit einer Tätigkeit aus psychiatrisch-psychotherapeutischer Sicht ein. Eine Neu rasthenie begründe (auch unter Berücksichtigung der Rechtsprechung) aus versi cherungs medizinischer Sicht keine relevante längerfristige Arbeitsun fähigkeit. Die Wil lensanstrengung zur Überwindung der Defizite sei der Be schwerdeführerin zu mutbar (S. 19). 3.3 Die Physiotherapeutin B.___, der Ergotherapeut C.___, die Psychologin lic. phil. D.___, Assistenzarzt Dr. med. E.___ und der Leitende Arzt Prof. Dr. med. F.___ von der Rheumaklinik und dem Institut für Physikalische Medi zin des Uni versitätsspitals G.___ diagnostizierten in ihrem B ericht vom 25. März 2010 (Urk. 2/6/ 69) ein chronisches zerviko -thorakales Schmerzsyndrom mit/bei Kypho sie rung C3-6, Osteochondrosen C4/5 und C5/6 und muskulärer Insuffizienz der Brustwirbelsäule sowie einen Status nach Arthroskopie der rech ten Schulter bei Tendinopathia calcarea (ohne residuelle Beschwerden) und eine Depression. Die Beschwerdeführerin habe im Rahmen des Ambulanten In terdis ziplinären Schmerz- P rogramms (AISP) an physiotherapeutisch, psycholo gisch, ergothera peu tisch und ärztlich geleiteten Gruppen- und Einzeltherapien teilge nommen mit dem Ziel der Steigerung der Schmerz- und Belastungstole ranz. Aus psy chiatri scher Sicht seien Hinweise auf eine Angststörung und eine Depression zu erken nen. Die Resultate der funktionellen Testbatterie zeigten trotz der schon anfäng lich guten Werte eine zusätzliche Steigerung. Leicht an gestiegen sei die Schmerzintensität, was durch die Mehrbelastung des Pro gramms auf körper li cher und psychischer Ebene erklärt werden könne. Auch die Schlaf qualität habe ab genommen. Die Auswertungen am Ende des Programms hätten ergeben, dass die Beschwerdeführerin weniger depressiv sei; auch die Ängste hätten abge nommen. Aus physiotherapeutischer Sicht sei keine Einzel therapie notwendig. Aus psycho logischer Sicht wäre eine Weiterführung der psycho therapeutischen Behandlung sinnvoll, um eine Stabilität in der psychi schen Befindlichkeit bei zu behalten.

3.3 Die Physiotherapeutin B.___, der Ergotherapeut C.___, die Psychologin lic. phil. D.___, Assistenzarzt Dr. med. E.___ und der Leitende Arzt Prof. Dr. med. F.___ von der Rheumaklinik und dem Institut für Physikalische Medi zin des Uni versitätsspitals G.___ diagnostizierten in ihrem B ericht vom 25. März 2010 (Urk. 2/6/ 69) ein chronisches zerviko -thorakales Schmerzsyndrom mit/bei Kypho sie rung C3-6, Osteochondrosen C4/5 und C5/6 und muskulärer Insuffizienz der Brustwirbelsäule sowie einen Status nach Arthroskopie der rech ten Schulter bei Tendinopathia calcarea (ohne residuelle Beschwerden) und eine Depression. Die Beschwerdeführerin habe im Rahmen des Ambulanten In terdis ziplinären Schmerz- P rogramms (AISP) an physiotherapeutisch, psycholo gisch, ergothera peu tisch und ärztlich geleiteten Gruppen- und Einzeltherapien teilge nommen mit dem Ziel der Steigerung der Schmerz- und Belastungstole ranz. Aus psy chiatri scher Sicht seien Hinweise auf eine Angststörung und eine Depression zu erken nen. Die Resultate der funktionellen Testbatterie zeigten trotz der schon anfäng lich guten Werte eine zusätzliche Steigerung. Leicht an gestiegen sei die Schmerzintensität, was durch die Mehrbelastung des Pro gramms auf körper li cher und psychischer Ebene erklärt werden könne. Auch die Schlaf qualität habe ab genommen. Die Auswertungen am Ende des Programms hätten ergeben, dass die Beschwerdeführerin weniger depressiv sei; auch die Ängste hätten abge nommen. Aus physiotherapeutischer Sicht sei keine Einzel therapie notwendig. Aus psycho logischer Sicht wäre eine Weiterführung der psycho therapeutischen Behandlung sinnvoll, um eine Stabilität in der psychi schen Befindlichkeit bei zu behalten. 3. 4 Prof. Dr. med. H.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, vom RAD der Beschwerdegegnerin führte am 14. Juli 2010 aus, dass ein chronischer physischer und psychischer Gesundheitsschaden von Krankheitswert (somatisch: Schulter-Nackenbeschwerden mit Schmerzentwicklung nach dem Unfall vom Mai 2005; psychisch: ICD-10 F45.41 [chronische Schmerzstörung mit somati schen und psychischen Faktoren]) aktuell die volle Ausschöpfung der funktio nellen Leis tungsfähigkeit für beruflich zu verwertende Tätigkeiten verhindere. Im Mit tel punkt der verhaltenseinschränkenden Beschwerden stehe eine thera peu tisch bis lang schwer zu beeinflussende Schmerzentwicklung mit negativer Aus wirkung auf den geregelten Tagesablauf und das subjektive Befinden und Erle ben. Die Beschwerdeführerin erlebe sich krankheitsbedingt verändert und bis in die Fähig keit zur Bewältigung alltäglicher Verrichtungen hinein einge schränkt. Sie zeige sich motiviert, ihren Zustand zu verändern und die Schmer zent wick lung positiv zu beeinflussen. Eine störungsspezifische Behandlung finde lege artis ambulant durch Hausarzt und Psychiater statt mit erfolgreicher Unter stützung einer schmerztherapeutisch orientierten Physiotherapie. Aus ver siche rungsmedizini scher Sicht könne vor dem Hintergrund des festgestellten Gesund heitsschadens eine beruflich zu verwertende Restarbeitsfähigkeit in an gestam m ter und ange passter Tätigkeit von 50 % postuliert werden unter den Beding ungen einer ange messenen therapeutischen und beruflic hen Eingliede rungshilfe (Urk. 2/6/ 7 6/ 1 2).

3. 4 Prof. Dr. med. H.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, vom RAD der Beschwerdegegnerin führte am 14. Juli 2010 aus, dass ein chronischer physischer und psychischer Gesundheitsschaden von Krankheitswert (somatisch: Schulter-Nackenbeschwerden mit Schmerzentwicklung nach dem Unfall vom Mai 2005; psychisch: ICD-10 F45.41 [chronische Schmerzstörung mit somati schen und psychischen Faktoren]) aktuell die volle Ausschöpfung der funktio nellen Leis tungsfähigkeit für beruflich zu verwertende Tätigkeiten verhindere. Im Mit tel punkt der verhaltenseinschränkenden Beschwerden stehe eine thera peu tisch bis lang schwer zu beeinflussende Schmerzentwicklung mit negativer Aus wirkung auf den geregelten Tagesablauf und das subjektive Befinden und Erle ben. Die Beschwerdeführerin erlebe sich krankheitsbedingt verändert und bis in die Fähig keit zur Bewältigung alltäglicher Verrichtungen hinein einge schränkt. Sie zeige sich motiviert, ihren Zustand zu verändern und die Schmer zent wick lung positiv zu beeinflussen. Eine störungsspezifische Behandlung finde lege artis ambulant durch Hausarzt und Psychiater statt mit erfolgreicher Unter stützung einer schmerztherapeutisch orientierten Physiotherapie. Aus ver siche rungsmedizini scher Sicht könne vor dem Hintergrund des festgestellten Gesund heitsschadens eine beruflich zu verwertende Restarbeitsfähigkeit in an gestam m ter und ange passter Tätigkeit von 50 % postuliert werden unter den Beding ungen einer ange messenen therapeutischen und beruflic hen Eingliede rungshilfe (Urk. 2/6/ 7 6/ 1 2). 4.

4. 4.1 Vornehmlich gestützt auf die Stellungnahme des RAD vom 14. Juli 2010 gelangte die Beschwerdegegnerin zum Schluss, dass vom 1. November 2005 bis 31. Dezember 2006 eine 100%ige, vom 1. Januar 2007 bis 8. Dezember 2007 eine 25%ige, vom 9. Dezember 2007 bis 16. Mai 2008 wiederum eine 100%ige und schliesslich ab 17. Mai 2008 eine 50%ige Arbeitsunfähigkeit ausgewiesen ist (vgl. Urk. 2/6/ 76 /3 ). Diese Auffassung findet in de n medizinischen Akten keine Stütze. Namentlich lässt in somatischer Hinsicht lediglich der Operations bericht vom 17. November 2005 (Urk. 2/6/ 28/104-105 ), wonach sich die Beschwerde führerin am 11. November 2005 im Stadtspital I.___ einer Schulter - arthroskopie rechts, einer Bursoskopie mit partieller Bursektomie und einem Débridement der Kalkherde unterzog, zumindest eine vorübergehende Ein schrän kung der Leistungsfähigkeit erkennen. Dementgegen erschliesst sich weder aus den aufliegenden ärztlichen Zeugnisse n (vgl. Urk. 2/6/ 10/5 ff., Urk. 2/6/ 23, Urk. 2/6/ 28/58, Urk. 2/6/ 28/64, Urk. 2/6/ 28/72 ff., Urk. 2/6/ 28/85 ff., Urk. 2/6/ 28/97, Urk. 2/6/ 28/102 ) noch den übrigen Arz tberichten der Unfallver sicherung (vgl. Urk. 2/6/ 28/ 20-21, Urk. 2/6/ 28/35, Urk. 2/6/ 28/61, Urk. 2/6/ 28/78 f., Urk. 2/6/ 28/94) m angels nachvollziehbarer Befundnennung sowie Darstellung der medizinischen Zusammenhänge und der daraus abgeleite ten funktionellen Einschränkungen eine länger dauernde Arbeitsun fähigkeit. So verneinte denn auch der Unfallversicherer mit Verfügung vom 8. Januar 2008 ( Urk. 2/6/28/3-4) den Anspruch auf weitere Leistungen mit der Begründung, die noch geklagten Beschwerden seien mit Blick auf die neurologischen Untersu chungsergebnisse organisch als Folge des Unfalls vom 13. Mai 2005 nicht erklär bar, es seien psychische Gründe verantwortlich.

4.1 Vornehmlich gestützt auf die Stellungnahme des RAD vom 14. Juli 2010 gelangte die Beschwerdegegnerin zum Schluss, dass vom 1. November 2005 bis 31. Dezember 2006 eine 100%ige, vom 1. Januar 2007 bis 8. Dezember 2007 eine 25%ige, vom 9. Dezember 2007 bis 16. Mai 2008 wiederum eine 100%ige und schliesslich ab 17. Mai 2008 eine 50%ige Arbeitsunfähigkeit ausgewiesen ist (vgl. Urk. 2/6/ 76 /3 ). Diese Auffassung findet in de n medizinischen Akten keine Stütze. Namentlich lässt in somatischer Hinsicht lediglich der Operations bericht vom 17. November 2005 (Urk. 2/6/ 28/104-105 ), wonach sich die Beschwerde führerin am 11. November 2005 im Stadtspital I.___ einer Schulter arthroskopie rechts, einer Bursoskopie mit partieller Bursektomie und einem Débridement der Kalkherde unterzog, zumindest eine vorübergehende Ein schrän kung der Leistungsfähigkeit erkennen. Dementgegen erschliesst sich weder aus den aufliegenden ärztlichen Zeugnisse n (vgl. Urk. 2/6/ 10/5 ff., Urk. 2/6/ 23, Urk. 2/6/ 28/58, Urk. 2/6/ 28/64, Urk. 2/6/ 28/72 ff., Urk. 2/6/ 28/85 ff., Urk. 2/6/ 28/97, Urk. 2/6/ 28/102 ) noch den übrigen Arz tberichten der Unfallver sicherung (vgl. Urk. 2/6/ 28/ 20-21, Urk. 2/6/ 28/35, Urk. 2/6/ 28/61, Urk. 2/6/ 28/78 f., Urk. 2/6/ 28/94) m angels nachvollziehbarer Befundnennung sowie Darstellung der medizinischen Zusammenhänge und der daraus abgeleite ten funktionellen Einschränkungen eine länger dauernde Arbeitsun fähigkeit. So verneinte denn auch der Unfallversicherer mit Verfügung vom 8. Januar 2008 ( Urk. 2/6/28/3-4) den Anspruch auf weitere Leistungen mit der Begründung, die noch geklagten Beschwerden seien mit Blick auf die neurologischen Untersu chungsergebnisse organisch als Folge des Unfalls vom 13. Mai 2005 nicht erklär bar, es seien psychische Gründe verantwortlich. Hierbei diagnostizierte insbesondere Dr. med. J.___, Facharzt Psychiatrie und Psychotherapie FMH, im Bericht vom 21. März 2007 (Urk. 2/6/ 15) zwar mit Aus wirkung auf die Ar beitsfähigkeit eine depressive Reaktion, c hronische Schulter beschwerden, ein HWS-Schleudertrauma, Nackenschmerzen und eine Persönlich keit mit histrionischen Zügen, erhob indes keine die attestierte 100%ige Arbeits unfähigkeit von November 2005 bis Januar 20 07 sowie die 25%ige Arbeitsunfä higkeit von Januar 2007 bis auf weiteres (S. 1) erklärenden Befunde beziehungs weise unterliess eine nachvollziehbare Darstellung der daraus resultierenden Funktionsein schränkungen und deren Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit. Vielmehr hielt er unter den angegebenen Beschwerden fest, die Beschwerden in der Schul ter hätten sich soweit gebessert, dass sich die Beschwerdeführerin dadurch kaum noch eingeschränkt fühle. Die Kopf- und Nackenschmerzen waren jedoch weiter hin sehr unangenehm (S. 2). Dr. J.___ resümierte, dass es vor dem Hintergrund der beschwerdeführerischen Persönlichkeit durch die somatischen Probleme (Schleu dertraum a, Schulter beschwerden) zu einer psychischen Dekompensation und Schmerzver arbeitungsstörung gekommen sei (S. 2).

Hierbei diagnostizierte insbesondere Dr. med. J.___, Facharzt Psychiatrie und Psychotherapie FMH, im Bericht vom 21. März 2007 (Urk. 2/6/ 15) zwar mit Aus wirkung auf die Ar beitsfähigkeit eine depressive Reaktion, c hronische Schulter beschwerden, ein HWS-Schleudertrauma, Nackenschmerzen und eine Persönlich keit mit histrionischen Zügen, erhob indes keine die attestierte 100%ige Arbeits unfähigkeit von November 2005 bis Januar 20 07 sowie die 25%ige Arbeitsunfä higkeit von Januar 2007 bis auf weiteres (S. 1) erklärenden Befunde beziehungs weise unterliess eine nachvollziehbare Darstellung der daraus resultierenden Funktionsein schränkungen und deren Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit. Vielmehr hielt er unter den angegebenen Beschwerden fest, die Beschwerden in der Schul ter hätten sich soweit gebessert, dass sich die Beschwerdeführerin dadurch kaum noch eingeschränkt fühle. Die Kopf- und Nackenschmerzen waren jedoch weiter hin sehr unangenehm (S. 2). Dr. J.___ resümierte, dass es vor dem Hintergrund der beschwerdeführerischen Persönlichkeit durch die somatischen Probleme (Schleu dertraum a, Schulter beschwerden) zu einer psychischen Dekompensation und Schmerzver arbeitungsstörung gekommen sei (S. 2). 4.2 Bezüglich der Befundlage grundsätzlich übereinstimmend bestätigte Dr. med. K.___, Spezialarzt FMH für physikalische Medizin speziell Rheuma erkrankun gen, im Bericht vom 11. März 2008 (Urk. 2/6/ 26 /7-8 ) bei bekannter Rücken prob lematik keine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit wobei bei freier Wirbelsäulen beweglichkeit mittels konventioneller Therapie eine massive Besserung der Beschwerden erreicht wurde. Auch aus n eurologischer Sicht erhob Prof. Dr. med. L.___, Neurologie FMH, keine die Leistungsfähigkeit einschränkenden Befunde und stellte in seinem Bericht vom 18. Juli 2007 (Urk. 2/6/ 28/11 ff.) bei subjektiv angegebenen Schmerzen im Nacken links überhaupt keine Schonhaltung fest. Alle Bewegungen waren unumschränkt möglich, d ie HWS-Beweglichkeit beinahe voll ständig mit etwa 70º Rotation und Retroflexion über 50º mit Endphasen schmerzen. Es bestand eine minimale Druckschmerzhaftigkeit der Nacken musku latur und es erfolg t e keine Abwehrreaktion. Prof. Dr. L.___ gelangte zur Beur teilung, dass zweifelsohne die psychische Problematik im Vordergrund stand (S. 2). Schliesslich ge langte auch RAD Arzt Dr. A.___ in seiner Stellung nahme vom 12. Juni 2008 (E. 3.1) zur Ansicht, dass sowohl aus neurologischer als auch aus rheumatologischer Sicht kein IV-rel evanter Gesundheitsschaden vorla g. Nichts anderes ergibt sich aus dem Bericht der Ärzte der Rheumaklinik und dem Institut für Physikalische Medi zin des Uni versitätsspitals G.___ vom 25. März 2010 (E. 3.3 ), welche in somatischer Hinsicht ebenfalls nur geringgradige funktionelle Einschränkungen feststellten, wobei sich die Diskrepanz zwischen den objektiven Testergebnissen und der subjektiven Einschätzung der Beschwerdeführerin nur teilweise erklären liess (S. 1). Zudem zeigten auch die Resultate der funktionellen Testbatterien trotz schon anfänglich guter Werte eine zusätzliche Steigerung (S. 2). Die Experten empfanden denn auch aus physiotherapeutischer Sicht eine Einzeltherapie als nicht notwendig (S. 3).

4.2 Bezüglich der Befundlage grundsätzlich übereinstimmend bestätigte Dr. med. K.___, Spezialarzt FMH für physikalische Medizin speziell Rheuma erkrankun gen, im Bericht vom 11. März 2008 (Urk. 2/6/ 26 /7-8 ) bei bekannter Rücken prob lematik keine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit wobei bei freier Wirbelsäulen beweglichkeit mittels konventioneller Therapie eine massive Besserung der Beschwerden erreicht wurde. Auch aus n eurologischer Sicht erhob Prof. Dr. med. L.___, Neurologie FMH, keine die Leistungsfähigkeit einschränkenden Befunde und stellte in seinem Bericht vom 18. Juli 2007 (Urk. 2/6/ 28/11 ff.) bei subjektiv angegebenen Schmerzen im Nacken links überhaupt keine Schonhaltung fest. Alle Bewegungen waren unumschränkt möglich, d ie HWS-Beweglichkeit beinahe voll ständig mit etwa 70º Rotation und Retroflexion über 50º mit Endphasen schmerzen. Es bestand eine minimale Druckschmerzhaftigkeit der Nacken musku latur und es erfolg t e keine Abwehrreaktion. Prof. Dr. L.___ gelangte zur Beur teilung, dass zweifelsohne die psychische Problematik im Vordergrund stand (S. 2). Schliesslich ge langte auch RAD Arzt Dr. A.___ in seiner Stellung nahme vom 12. Juni 2008 (E. 3.1) zur Ansicht, dass sowohl aus neurologischer als auch aus rheumatologischer Sicht kein IV-rel evanter Gesundheitsschaden vorla g. Nichts anderes ergibt sich aus dem Bericht der Ärzte der Rheumaklinik und dem Institut für Physikalische Medi zin des Uni versitätsspitals G.___ vom 25. März 2010 (E. 3.3 ), welche in somatischer Hinsicht ebenfalls nur geringgradige funktionelle Einschränkungen feststellten, wobei sich die Diskrepanz zwischen den objektiven Testergebnissen und der subjektiven Einschätzung der Beschwerdeführerin nur teilweise erklären liess (S. 1). Zudem zeigten auch die Resultate der funktionellen Testbatterien trotz schon anfänglich guter Werte eine zusätzliche Steigerung (S. 2). Die Experten empfanden denn auch aus physiotherapeutischer Sicht eine Einzeltherapie als nicht notwendig (S. 3). Alsdann ist in diesem Zusammenhang zu berücksichtigen, dass in Bezug auf Schmerzen naturgemäss Beweisschwierigkeiten bestehen und die subjektiven Schmerzangaben der versicherten Person für die Begründung einer (teilwei sen) Arbeitsunfähigkeit allein nicht genügen, sondern die Schmerzangaben durch damit korrelierende, fachärztlich schlüssig feststellbare Befunde hinreichend erklärbar sein müssen (BGE 143 V 124 E. 2.2.2). Wie hiervor festgehalten, traf dies vorliegend gerade nicht zu. Demnach bleibt auch unklar, inwiefern die von der Beschwerdeführerin geschilderten Kopf- und Nackenschmerzen, welche keinem organischen Korrelat zugeordnet werden können, eine Einschränkung der Leistungsfähigkeit zu begründen vermöchten beziehungsweise ist eine diesbezüg lich ärztlich attestierte Leistungseinschränkung nicht ersichtlich.

Alsdann ist in diesem Zusammenhang zu berücksichtigen, dass in Bezug auf Schmerzen naturgemäss Beweisschwierigkeiten bestehen und die subjektiven Schmerzangaben der versicherten Person für die Begründung einer (teilwei sen) Arbeitsunfähigkeit allein nicht genügen, sondern die Schmerzangaben durch damit korrelierende, fachärztlich schlüssig feststellbare Befunde hinreichend erklärbar sein müssen (BGE 143 V 124 E. 2.2.2). Wie hiervor festgehalten, traf dies vorliegend gerade nicht zu. Demnach bleibt auch unklar, inwiefern die von der Beschwerdeführerin geschilderten Kopf- und Nackenschmerzen, welche keinem organischen Korrelat zugeordnet werden können, eine Einschränkung der Leistungsfähigkeit zu begründen vermöchten beziehungsweise ist eine diesbezüg lich ärztlich attestierte Leistungseinschränkung nicht ersichtlich. 4.3 Vor diesem Hintergrund ist erstellt, dass zumindest ab Mai 2008 die psychische Symptomatik klar im Vordergrund stand. Jedoch attestierte Dr. med. M.___, Spezialarzt FMH für Psychiatrie und Psychotherapie, bereits in seiner Expertise vom 17. Mai 2008 (Urk. 2/6/ 29/6-1 6 ) bei diagnostizierter depressiver Episode, gegenwärtig leicht (ICD-10 F32.0; S. 8) keine länger dauernde Arbeitsunfähigkeit und hielt eine Präsenzzeit von acht Stunden täglich für möglich (S. 9, S. 11). Namentlich zeigten sich die erhobenen Befunde, abgesehen von einer gewissen Weitschweifigkeit der Erzählungen und des Denkens, unauffällig (S. 8) und eine vorübergehende Einschränkung der Leistungsfähigkeit begründete der Experte unter anderem auch mit einer beruflichen Dekonditionierung (S. 10). Darüber hinaus wies er ebenso auf den Verlust der Arbeitsstelle als Auslöser der psychi schen Probleme hin, was als psychosozialer Faktor k einen invalidisierenden psychischen Gesundheitsschaden zu begründen vermag, soweit sich die Proble matik darin erschöpft ( BGE 127 V 294 E. 5a; Urteil des Bundesgerichts 8C_730/2008 vom 23. März 2009 E. 2 ; S. 9 f.), wie auf die Diskrepanz zwischen der selbst empfundenen Arbeitsunfähigkeit und dem erfolgreichen Absolvieren eines Feng Shui Kurses (S. 9). In diesem Sinne und mit vorzitiertem Gutachten im Einklang stehend stellte auch Dr. Y.___ im Gutachten vom 20. September 2009 (E. 3.2; Urk. 2/6/ 51) keine die Leistungsfähigkeit beeinträchtigende Diagnose und wies ebenfalls auf psychosoziale Aspekte (insbesondere Abstinenz vom und Lage am Arbeitsmarkt; S. 19) hin. Darüber hinaus erkannte er noch verstärkt Verdeut lichungstendenzen (S. 1 9 ), was sich wiederum mit der vorstehend dargelegten somatischen Problematik und den organisch nicht hinreichend erklärbaren Leiden in Einklang bringen lässt.

4.3 Vor diesem Hintergrund ist erstellt, dass zumindest ab Mai 2008 die psychische Symptomatik klar im Vordergrund stand. Jedoch attestierte Dr. med. M.___, Spezialarzt FMH für Psychiatrie und Psychotherapie, bereits in seiner Expertise vom 17. Mai 2008 (Urk. 2/6/ 29/6-1 6 ) bei diagnostizierter depressiver Episode, gegenwärtig leicht (ICD-10 F32.0; S. 8) keine länger dauernde Arbeitsunfähigkeit und hielt eine Präsenzzeit von acht Stunden täglich für möglich (S. 9, S. 11). Namentlich zeigten sich die erhobenen Befunde, abgesehen von einer gewissen Weitschweifigkeit der Erzählungen und des Denkens, unauffällig (S. 8) und eine vorübergehende Einschränkung der Leistungsfähigkeit begründete der Experte unter anderem auch mit einer beruflichen Dekonditionierung (S. 10). Darüber hinaus wies er ebenso auf den Verlust der Arbeitsstelle als Auslöser der psychi schen Probleme hin, was als psychosozialer Faktor k einen invalidisierenden psychischen Gesundheitsschaden zu begründen vermag, soweit sich die Proble matik darin erschöpft ( BGE 127 V 294 E. 5a; Urteil des Bundesgerichts 8C_730/2008 vom 23. März 2009 E. 2 ; S. 9 f.), wie auf die Diskrepanz zwischen der selbst empfundenen Arbeitsunfähigkeit und dem erfolgreichen Absolvieren eines Feng Shui Kurses (S. 9). In diesem Sinne und mit vorzitiertem Gutachten im Einklang stehend stellte auch Dr. Y.___ im Gutachten vom 20. September 2009 (E. 3.2; Urk. 2/6/ 51) keine die Leistungsfähigkeit beeinträchtigende Diagnose und wies ebenfalls auf psychosoziale Aspekte (insbesondere Abstinenz vom und Lage am Arbeitsmarkt; S. 19) hin. Darüber hinaus erkannte er noch verstärkt Verdeut lichungstendenzen (S. 1 9 ), was sich wiederum mit der vorstehend dargelegten somatischen Problematik und den organisch nicht hinreichend erklärbaren Leiden in Einklang bringen lässt. Dementgegen fällt auf, dass die behandelnde Psychiaterin Dr. med. N.___, Fachärztin FMH für Psychiatrie und Psychotherapie, in den Berichten vom 4. Februar (Urk. 2/6/ 29/19 f.) und 2. April 2008 (Urk. 2/6/ 29/17 f.) zwar eine voll ständige Arbeitsunfähigkeit attestiert e, sich diesbezüglich jedoch ausschliesslich auf die subjektiven Angabe n der Beschwerdeführerin berief. Die attestierte Arbeitsunfähigkeit erweist sich denn auch ob der fehlenden Nennung der die Leistungsfähigkeit konkret beeinträchtigenden Einschränkung en als nicht nach vollziehbar und eine Diskussion der psychosoziale n Faktoren samt deren Einfluss fand – gerade hinsichtlich der festgehaltenen lange dauernden Arbeitslosigkeit, welche der Beschwerdeführerin zusetz t e (vgl. Urk. 2/6/ 29/19) – nicht statt. Nichts anderes lässt sich aus dem Bericht vom 26. November 2008 (Urk. 2/6/ 37) ablei ten. Weder setzte sich Dr. N.___ mit dem Gutachten des Dr. M.___ vom 17. Mai 2008 auseinander, noch lassen die erhobenen Befunde ( b ewusstseinsklar, orientiert, Gedächtnis intakt, Aufmerksamkeit bisweilen reduziert, manchmal ohne Befund, Denken bisweilen sprunghaft, unkonzentriert, weitschweifig, manchmal gut, Intelligenz gut, Grundstimmung verschieden je nach Zustand, affektiver Rapport manchmal gut, manchmal äusserst schwierig herstellbar, ab und zu so distanziert, dass schlechter Rapport, keine Wahnvorstellungen, Suizid gedanken indirekt öfters geäussert, keine konkreten Vorstellungen dazu; S. 2) eine längerdauernde Arbeitsunfähigkeit in der Höhe von 50 % (S. 1) nachvoll ziehbar erscheinen. Angesichts der geschilderten gutachterlichen Grundlage bleibt schliesslich auch unverständlich, wie Dr. H.___ (E. 3.4) zum Schluss einer 50%igen Arbeitsunfähigkeit ab Januar 2008 gelangen konnte. Eine begrün dete kritische Auseinandersetzung mit den Expertenmeinungen erfolgte ebenso wenig, wie eine Diskussion des verdeutlichenden Verhaltens. Er begründete die attestierte Arbeitsunfähigkeit einzig mit der Schmerzproblematik, was bereits zur Zeit der Rentenzusprache nicht ausreichte und nicht im Einklang mit der Recht sprechung stand.

Dementgegen fällt auf, dass die behandelnde Psychiaterin Dr. med. N.___, Fachärztin FMH für Psychiatrie und Psychotherapie, in den Berichten vom 4. Februar (Urk. 2/6/ 29/19 f.) und 2. April 2008 (Urk. 2/6/ 29/17 f.) zwar eine voll ständige Arbeitsunfähigkeit attestiert e, sich diesbezüglich jedoch ausschliesslich auf die subjektiven Angabe n der Beschwerdeführerin berief. Die attestierte Arbeitsunfähigkeit erweist sich denn auch ob der fehlenden Nennung der die Leistungsfähigkeit konkret beeinträchtigenden Einschränkung en als nicht nach vollziehbar und eine Diskussion der psychosoziale n Faktoren samt deren Einfluss fand – gerade hinsichtlich der festgehaltenen lange dauernden Arbeitslosigkeit, welche der Beschwerdeführerin zusetz t e (vgl. Urk. 2/6/ 29/19) – nicht statt. Nichts anderes lässt sich aus dem Bericht vom 26. November 2008 (Urk. 2/6/ 37) ablei ten. Weder setzte sich Dr. N.___ mit dem Gutachten des Dr. M.___ vom 17. Mai 2008 auseinander, noch lassen die erhobenen Befunde ( b ewusstseinsklar, orientiert, Gedächtnis intakt, Aufmerksamkeit bisweilen reduziert, manchmal ohne Befund, Denken bisweilen sprunghaft, unkonzentriert, weitschweifig, manchmal gut, Intelligenz gut, Grundstimmung verschieden je nach Zustand, affektiver Rapport manchmal gut, manchmal äusserst schwierig herstellbar, ab und zu so distanziert, dass schlechter Rapport, keine Wahnvorstellungen, Suizid gedanken indirekt öfters geäussert, keine konkreten Vorstellungen dazu; S. 2) eine längerdauernde Arbeitsunfähigkeit in der Höhe von 50 % (S. 1) nachvoll ziehbar erscheinen. Angesichts der geschilderten gutachterlichen Grundlage bleibt schliesslich auch unverständlich, wie Dr. H.___ (E. 3.4) zum Schluss einer 50%igen Arbeitsunfähigkeit ab Januar 2008 gelangen konnte. Eine begrün dete kritische Auseinandersetzung mit den Expertenmeinungen erfolgte ebenso wenig, wie eine Diskussion des verdeutlichenden Verhaltens. Er begründete die attestierte Arbeitsunfähigkeit einzig mit der Schmerzproblematik, was bereits zur Zeit der Rentenzusprache nicht ausreichte und nicht im Einklang mit der Recht sprechung stand. 4.4 Nach dem Gesagten entbehren die von der Beschwerdegegnerin jeweils ange nommenen Grade der Arbeitsunfähigkeit einer nachvollziehbaren medizinischen Grundlage. Eine auf keiner nachvollziehbaren ärztlichen Einschätzung der mass geblichen Arbeitsfähigkeit beruhende Invaliditäts bemessung ist nicht rechtskon form und die entsprechende Verfügung vom 6. Januar 2011 demnach zweifellos unrichtig im wiedererwä gungsrechtlichen Sinne (Urteil des Bundesgerichts 8C_947/2010 vom 1. April 2011 E. 2.2.1 mit weiteren Hinweisen ). Deren Beri ch tigung ist, da es sich um eine periodische Dauerleistung hande lt, von erheblicher Bedeutung (E. 1.3).

4.4 Nach dem Gesagten entbehren die von der Beschwerdegegnerin jeweils ange nommenen Grade der Arbeitsunfähigkeit einer nachvollziehbaren medizinischen Grundlage. Eine auf keiner nachvollziehbaren ärztlichen Einschätzung der mass geblichen Arbeitsfähigkeit beruhende Invaliditäts bemessung ist nicht rechtskon form und die entsprechende Verfügung vom 6. Januar 2011 demnach zweifellos unrichtig im wiedererwä gungsrechtlichen Sinne (Urteil des Bundesgerichts 8C_947/2010 vom 1. April 2011 E. 2.2.1 mit weiteren Hinweisen ). Deren Beri ch tigung ist, da es sich um eine periodische Dauerleistung hande lt, von erheblicher Bedeutung (E. 1.3). 4.5 Zusammenfassend ist festzuhalten, dass die Verfügung vom 6. Januar 2011 zufolge zweifelloser Unrichtigkeit aufzuheben ist. Nachfolgend ist daher recht sprechungsgemäss in freier Beurteilung die Anspruchsberechtigung und alle nfalls der Umfang des Anspruchs der Beschwerdeführer in pro futuro unter Berücksich tigung der aktuellen Rechtsprechung zu prüfen (vgl. etwa Urteil des Bundesge richts 9C_868/2015 vom 22. Dezember 2015 E. 2.2 mit Hinweisen). Für die Ver hältnisse im Zeitpunkt der Rentenaufhebung am 9. November 2017 ergibt sich Folgendes:

4.5 Zusammenfassend ist festzuhalten, dass die Verfügung vom 6. Januar 2011 zufolge zweifelloser Unrichtigkeit aufzuheben ist. Nachfolgend ist daher recht sprechungsgemäss in freier Beurteilung die Anspruchsberechtigung und alle nfalls der Umfang des Anspruchs der Beschwerdeführer in pro futuro unter Berücksich tigung der aktuellen Rechtsprechung zu prüfen (vgl. etwa Urteil des Bundesge richts 9C_868/2015 vom 22. Dezember 2015 E. 2.2 mit Hinweisen). Für die Ver hältnisse im Zeitpunkt der Rentenaufhebung am 9. November 2017 ergibt sich Folgendes: 5.

5. 5.1 Im Rahmen eines für die Deutsche Rentenversicherung erstellten Gutachtens vom 30. August 2012 (Urk. 2/6/ 139/9-17) diagnostizierte Dr. med. O.___, Arzt für Orthopädie, Chirotherapie und Sportmedizin, ein chronisches HWS Syndrom bei Hypermobilität im Rahmen einer chronischen Schmerz krank heit, eine leichte Skoliose und eine Calcaneodynie beidseits. Die geschil derten Nacken- Schulterschmerzen seien im Wesentlichen glaubhaft und recht komple xer Natur. Zum chronischen Schmerzgeschehen hinzu komme sicher die be glei tende psy chische Veränderung im Sinne einer zu vermutenden chronischen Schmerz krankheit. Aus orthopädischer Sicht sei die allgemeine Hypermobilität mit lokaler rönt geno lo gisch nachweisbarer pathologischer Beweglichkeit der Segmente C2-3 und C4-5 zu erwähnen. Die anamnestische Angabe der Schmer zen bei gleich förmiger Hal tung und die daraus sich ergebende Notwendigkeit des Positions wechsels passe als Schmerzerklärung in diese Betrachtung. Die beidseitige Cal ca neodynie stelle auch bei längerem Gehen nur eine geringe Behinderung dar. Es entstehe nicht der Eindruck einer alkoholischen Persönlich keitsveränderung. Auch Zeichen ei ner sensiblen Polyneuropathie der Unter schen kel seien nicht feststellbar. Die bis herige halbtägige Arbeit erscheine vor läufig durchaus sinn voll, auch weil sie keine wesentliche körperliche Belastung dar stelle. Einschrän kungen bestünden auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt wegen der Intoleranz von gleichförmigen Hal tungen und Bewegungen. Von schwerem Heben und T r agen von Lasten über 10 kg sei abzuraten (S. 8 f.).

5.1 Im Rahmen eines für die Deutsche Rentenversicherung erstellten Gutachtens vom 30. August 2012 (Urk. 2/6/ 139/9-17) diagnostizierte Dr. med. O.___, Arzt für Orthopädie, Chirotherapie und Sportmedizin, ein chronisches HWS Syndrom bei Hypermobilität im Rahmen einer chronischen Schmerz krank heit, eine leichte Skoliose und eine Calcaneodynie beidseits. Die geschil derten Nacken- Schulterschmerzen seien im Wesentlichen glaubhaft und recht komple xer Natur. Zum chronischen Schmerzgeschehen hinzu komme sicher die be glei tende psy chische Veränderung im Sinne einer zu vermutenden chronischen Schmerz krankheit. Aus orthopädischer Sicht sei die allgemeine Hypermobilität mit lokaler rönt geno lo gisch nachweisbarer pathologischer Beweglichkeit der Segmente C2-3 und C4-5 zu erwähnen. Die anamnestische Angabe der Schmer zen bei gleich förmiger Hal tung und die daraus sich ergebende Notwendigkeit des Positions wechsels passe als Schmerzerklärung in diese Betrachtung. Die beidseitige Cal ca neodynie stelle auch bei längerem Gehen nur eine geringe Behinderung dar. Es entstehe nicht der Eindruck einer alkoholischen Persönlich keitsveränderung. Auch Zeichen ei ner sensiblen Polyneuropathie der Unter schen kel seien nicht feststellbar. Die bis herige halbtägige Arbeit erscheine vor läufig durchaus sinn voll, auch weil sie keine wesentliche körperliche Belastung dar stelle. Einschrän kungen bestünden auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt wegen der Intoleranz von gleichförmigen Hal tungen und Bewegungen. Von schwerem Heben und T r agen von Lasten über 10 kg sei abzuraten (S. 8 f.). 5.2 Dr. med. P.___, Facharzt für Neurologie und Psychiatrie, der die Beschwerdeführerin ebenfalls im Auftrag der Deutschen Rentenversi cherung begutachtet hatte, führte in seiner Expertise vom Dezember 2012 (Urk. 2/6/ 139/1-7) aus, dass neurologisch ein WRS C5-8 links vorliege, das im Zusammenhang mit den geschilderten orthopädischen Beschwerden (Schmerzen im Nacken- und Schul terbereich) durchaus nachvollziehbar sei. Es lägen allge mein toxische Zei chen für Alkohol- und Cannabiskonsum vor sowie eine sen sible toxische Poly neuropathie der Beine, die ebenfalls durch den Alkohol her vorgerufen werde. We sentliche psychische Störungen seien bei der Exploration und Diagnostik nicht zutage getreten. Die geäusserten Beschwerden stünden durchaus im Zu sammen hang mit der Missbrauchssymptomatik sowie mit dem orthopädischen Schmerzsyndrom, das nicht von psychiatrischer Seite zu beur teilen sei (S. 6).

5.2 Dr. med. P.___, Facharzt für Neurologie und Psychiatrie, der die Beschwerdeführerin ebenfalls im Auftrag der Deutschen Rentenversi cherung begutachtet hatte, führte in seiner Expertise vom Dezember 2012 (Urk. 2/6/ 139/1-7) aus, dass neurologisch ein WRS C5-8 links vorliege, das im Zusammenhang mit den geschilderten orthopädischen Beschwerden (Schmerzen im Nacken- und Schul terbereich) durchaus nachvollziehbar sei. Es lägen allge mein toxische Zei chen für Alkohol- und Cannabiskonsum vor sowie eine sen sible toxische Poly neuropathie der Beine, die ebenfalls durch den Alkohol her vorgerufen werde. We sentliche psychische Störungen seien bei der Exploration und Diagnostik nicht zutage getreten. Die geäusserten Beschwerden stünden durchaus im Zu sammen hang mit der Missbrauchssymptomatik sowie mit dem orthopädischen Schmerzsyndrom, das nicht von psychiatrischer Seite zu beur teilen sei (S. 6). 5.3 Dr. N.___, welche die Beschwerdeführerin ab dem 9. Dezember 2007 behan delte, äusserte sich in ihrem Bericht vom 11. April 2013 (Urk. 2/6/ 129) dahinge hend, dass zwar eine mit telgradige depressive Episode (ICD-10 F32.2) bestehe, dass diese aber keine Aus wirkung auf die Arbeitsfähigkeit habe. Es bestehe auch keine andere psy chi sche Krankheit mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit. Die 50%ige Arbeitsunfähigkeit begründete sie mit der Schmerzsymptomatik.

5.3 Dr. N.___, welche die Beschwerdeführerin ab dem 9. Dezember 2007 behan delte, äusserte sich in ihrem Bericht vom 11. April 2013 (Urk. 2/6/ 129) dahinge hend, dass zwar eine mit telgradige depressive Episode (ICD-10 F32.2) bestehe, dass diese aber keine Aus wirkung auf die Arbeitsfähigkeit habe. Es bestehe auch keine andere psy chi sche Krankheit mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit. Die 50%ige Arbeitsunfähigkeit begründete sie mit der Schmerzsymptomatik. 5.4 Med. pract. Q.___, Facharzt FMH für Neurologie, vom RAD äusserte sich am 22. Juli 2013 dahingehend, dass der Bericht von Dr. P.___ äusserst kritisch zu hinterfragen sei, insbesondere was die Polyneuropathie angehe. Die entspre chend zu erwartenden Befunde (Missempfindungen in den Beinen oder Mus kel schwä che, typischerweise an der Fusshebermuskulatur ) seien nicht erhoben worden. Es wür den als Hinweise auf eine Polyneuropathie lediglich ein redu ziertes Vibra tionsemp finden und reduzierte Reflexe an den Beinen bei Alkohol konsum angeführt. Diese Befunde wären zwar passend, stimmten aber nicht mit dem Untersuchungsbefund von Dr. O.___ überein. Dieser habe ein normales Vibrationsempfinden und normale Reflexe angegeben. Im Übrigen ergäbe sich aus einer Polyneuropathie (sollte sie denn nachträglich doch noch lege artis zu diagnostizieren sein) ohnehin keine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit (Urk. 2/6/ 144/2-3).

5.4 Med. pract. Q.___, Facharzt FMH für Neurologie, vom RAD äusserte sich am 22. Juli 2013 dahingehend, dass der Bericht von Dr. P.___ äusserst kritisch zu hinterfragen sei, insbesondere was die Polyneuropathie angehe. Die entspre chend zu erwartenden Befunde (Missempfindungen in den Beinen oder Mus kel schwä che, typischerweise an der Fusshebermuskulatur ) seien nicht erhoben worden. Es wür den als Hinweise auf eine Polyneuropathie lediglich ein redu ziertes Vibra tionsemp finden und reduzierte Reflexe an den Beinen bei Alkohol konsum angeführt. Diese Befunde wären zwar passend, stimmten aber nicht mit dem Untersuchungsbefund von Dr. O.___ überein. Dieser habe ein normales Vibrationsempfinden und normale Reflexe angegeben. Im Übrigen ergäbe sich aus einer Polyneuropathie (sollte sie denn nachträglich doch noch lege artis zu diagnostizieren sein) ohnehin keine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit (Urk. 2/6/ 144/2-3). 5.5 Der stellvertretende Oberarzt Dr. med. R.___ und Chefärztin Dr. med. S.___ von der Klinik T.___ stellten in ihrem Bericht vom 24. Juli 2014 (Urk. 2/6/ 172/5-8 ) folgende Hauptdiagnosen (S. 1):

5.5 Der stellvertretende Oberarzt Dr. med. R.___ und Chefärztin Dr. med. S.___ von der Klinik T.___ stellten in ihrem Bericht vom 24. Juli 2014 (Urk. 2/6/ 172/5-8 ) folgende Hauptdiagnosen (S. 1): - Chronisches zervikothorakales Schmerzsyndrom

Chronisches zervikothorakales Schmerzsyndrom - schmerzhafte Facettengelenke C2/3 und C3/4 links

schmerzhafte Facettengelenke C2/3 und C3/4 links - belastungsverstärkter Dauerschmerz

belastungsverstärkter Dauerschmerz - DD myofasziale Komponente

DD myofasziale Komponente - Tarsaltunnelsyndrom mit Reizung des Musculus abductor digiti quinti bds. links > rechts

Tarsaltunnelsyndrom mit Reizung des Musculus abductor digiti quinti bds. links > rechts - geplante operative Behandlung

geplante operative Behandlung - Femoropatellarsyndrom rechts > links bei

Femoropatellarsyndrom rechts > links bei - Vd. a. mildes Torsional Malalignement

Vd. a. mildes Torsional Malalignement - St. n. einmaliger Viscosupplementation 24.03.2014 mit 100%igem An sprechen über 2 Wochen

St. n. einmaliger Viscosupplementation 24.03.2014 mit 100%igem An sprechen über 2 Wochen - Multiple Arthralgien

Multiple Arthralgien - aktuell betont Schulter bds.; Knie bds. rechts > links

aktuell betont Schulter bds.; Knie bds. rechts > links - St. n. Tendinitis calcarea rechts; operative Versorgung

St. n. Tendinitis calcarea rechts; operative Versorgung Objektivierbar bestehe ein linksseitig betonter facettogener Schmerz. Im aktuel len Röntgenbild zeigten sich multisegmentale degenerative Veränderungen der Hals wirbelsäule. Die Schultern seien im Wesentlichen unauffällig (S. 3).

Objektivierbar bestehe ein linksseitig betonter facettogener Schmerz. Im aktuel len Röntgenbild zeigten sich multisegmentale degenerative Veränderungen der Hals wirbelsäule. Die Schultern seien im Wesentlichen unauffällig (S. 3). 5.6 Im Bericht des Muskulo -Skelettal Zentrums der K linik T.___ vom 21. August 2014 (Urk. 2/6/ 172/9 ) wurde ein chronisches multilokuläres Schmerzsyn drom (Stadium II nach Gerbeshagen ) mit/bei segmentaler Kyphose C4/5 bei multi seg men taler Osteochondrose diagnostiziert.

5.6 Im Bericht des Muskulo -Skelettal Zentrums der K linik T.___ vom 21. August 2014 (Urk. 2/6/ 172/9 ) wurde ein chronisches multilokuläres Schmerzsyn drom (Stadium II nach Gerbeshagen ) mit/bei segmentaler Kyphose C4/5 bei multi seg men taler Osteochondrose diagnostiziert. 5.7 Dr. R.___ führte am 25. August 2014 aus, dass die durchgeführte MRI-Untersu chung mehrsegmentale degenerative Veränderungen dokumentiere. Diese Ver än derungen der Halswirbelsäule und die segmentale Kyphosierung seien mög li ch erweise als beschwerdeauslösend zu werten. Die weitere Behandlung bezüg lich dieser Beschwerden werde durch die Wirbelsäulenchirurgie fortgeführt (Urk. 2/6/ 172/10-11 ).

5.7 Dr. R.___ führte am 25. August 2014 aus, dass die durchgeführte MRI-Untersu chung mehrsegmentale degenerative Veränderungen dokumentiere. Diese Ver än derungen der Halswirbelsäule und die segmentale Kyphosierung seien mög li ch erweise als beschwerdeauslösend zu werten. Die weitere Behandlung bezüg lich dieser Beschwerden werde durch die Wirbelsäulenchirurgie fortgeführt (Urk. 2/6/ 172/10-11 ). 5.8 Ihre rentenaufhebende Verfügung vom 9. November 2017 erliess die Beschwer degegnerin insbesondere gestützt auf das polydisziplinäre Gutachten der Z.___ vom 18. Juli 2016 (Urk. 2/6/ 225). Darin nannten die verantwortlich zeich nenden Ärzte Dr. med. U.___, Fachärztin für Orthopädi sche Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates FMH, Dr. med. V.___, Eidge nössischer Facharzt FMH für Psychiatrie und Psychothera pie, Dr. med. W.___, Fachärztin Allgemeine Innere Medizin FMH, sowie Dr. med. AA.___, Facharzt Neurologie, folgende Diagnosen mit Auswir kun gen auf die Arbeitsfähigkeit (S. 59):

5.8 Ihre rentenaufhebende Verfügung vom 9. November 2017 erliess die Beschwer degegnerin insbesondere gestützt auf das polydisziplinäre Gutachten der Z.___ vom 18. Juli 2016 (Urk. 2/6/ 225). Darin nannten die verantwortlich zeich nenden Ärzte Dr. med. U.___, Fachärztin für Orthopädi sche Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates FMH, Dr. med. V.___, Eidge nössischer Facharzt FMH für Psychiatrie und Psychothera pie, Dr. med. W.___, Fachärztin Allgemeine Innere Medizin FMH, sowie Dr. med. AA.___, Facharzt Neurologie, folgende Diagnosen mit Auswir kun gen auf die Arbeitsfähigkeit (S. 59): - Chronische Cervikocephalgien bei Status nach dreimaliger Halswirbelsäu len (HWS)-Distorsion

Chronische Cervikocephalgien bei Status nach dreimaliger Halswirbelsäu len (HWS)-Distorsion - Muskuläre Dysbalance Nacken-/Schultergürtel

Muskuläre Dysbalance Nacken-/Schultergürtel - Fersenschmerzen und Metatarsalgie beidseits bei

Fersenschmerzen und Metatarsalgie beidseits bei - Fussfehlstatik, Knick-Senk-Spreizfuss beidseits

Fussfehlstatik, Knick-Senk-Spreizfuss beidseits - Status nach erfolgloser Tarsaltunnel -OP links (18. November 2014)

Status nach erfolgloser Tarsaltunnel -OP links (18. November 2014) - Klinisch leichtgradige Bandinstabilität oberes Sprunggelenk links

Klinisch leichtgradige Bandinstabilität oberes Sprunggelenk links - Rezidivierende subacromiale Schmerzen rechts bei AC-Gelenksarthrose

Rezidivierende subacromiale Schmerzen rechts bei AC-Gelenksarthrose - Status nach Schulterarthroskopie bei Tendinosis calcarea 2005

Status nach Schulterarthroskopie bei Tendinosis calcarea 2005 Als ohne Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit diagnostizierten die Gutachter (S. 59 f.):

Als ohne Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit diagnostizierten die Gutachter (S. 59 f.): - Chronische Kopfschmerzen

Chronische Kopfschmerzen - Migräne mit Aura

Migräne mit Aura - Akzentuierte emotional instabile, dependente und histrionische Persön lichkeitszüge (ICD-10 Z73.1)

Akzentuierte emotional instabile, dependente und histrionische Persön lichkeitszüge (ICD-10 Z73.1) - Schädlicher Alkoholkonsum (ICD-10 F10.25)

Schädlicher Alkoholkonsum (ICD-10 F10.25) - Psychogene Überlagerung der somatischen Beschwerden (ICD-10 F54)

Psychogene Überlagerung der somatischen Beschwerden (ICD-10 F54) - Status nach Cannabiskonsum (ICD-10 F12.220)

Status nach Cannabiskonsum (ICD-10 F12.220) - Status nach depressiven Episoden schwankenden Ausmasses, gegenwärtig remittiert (ICD-10 F32.4)

Status nach depressiven Episoden schwankenden Ausmasses, gegenwärtig remittiert (ICD-10 F32.4) - Nasenatmungsbehinderung linksseitig mit/bei

Nasenatmungsbehinderung linksseitig mit/bei - Status nach Septumturbinoplastik August 2008, Universitätsspital G.___

Status nach Septumturbinoplastik August 2008, Universitätsspital G.___ - Struma multinodosa und ektope Nebenschilddrüsengewebe links

Struma multinodosa und ektope Nebenschilddrüsengewebe links - Abklärung und sonographische Kontrolle (Mai 2015), Hals-Nasen-Ohren Klinik, Universitätsspital G.___

Abklärung und sonographische Kontrolle (Mai 2015), Hals-Nasen-Ohren Klinik, Universitätsspital G.___ - Aktuell: euthyreote Stoffwechselsituation

Aktuell: euthyreote Stoffwechselsituation Betreffend die erhobenen Befunde notierte der psychiatrische Gutachter, bei der Beschwerdeführerin handle es sich um eine 57-jährige, gepflegte Explorandin in gutem Allgemein- und Ernährungszustand. Sie sei bewusstseinsklar und allseits orientiert. Sie sei freundlich und kooperativ. Sie sei redselig, das formale Denken sei etwas umständlich, jedoch insgesamt gut nachvollziehbar. Die mnestischen und kognitiven Funktionen wiesen keine groben Auffälligkeiten auf. Insbeson dere keine Störung des Gedächtnisses, des Konzentrationsvermögens oder der Aufmerksamkeit. Auf die gestellten Fragen könne sie ohne Zögern und geordnet eingehen. Inhaltliche Denkstörungen wie Wahnstörungen, Sinnestäuschun gen/Halluzinationen oder Ich-Störungen seien nicht eruierbar. Sie sei stimmungs mässig aufgestellt, sei auch gut modulationsfähig. Sie wirke offen, der affektive Rapport lasse sich gut aufnehmen. Es bestehe eine lebhafte Mimik und Gestik. Der Antrieb sei etwas angehoben. Psychomotorisch sei sie unauffällig. Es bestün den keine Hinweise auf Suizidalität (S. 38 f.).

Betreffend die erhobenen Befunde notierte der psychiatrische Gutachter, bei der Beschwerdeführerin handle es sich um eine 57-jährige, gepflegte Explorandin in gutem Allgemein- und Ernährungszustand. Sie sei bewusstseinsklar und allseits orientiert. Sie sei freundlich und kooperativ. Sie sei redselig, das formale Denken sei etwas umständlich, jedoch insgesamt gut nachvollziehbar. Die mnestischen und kognitiven Funktionen wiesen keine groben Auffälligkeiten auf. Insbeson dere keine Störung des Gedächtnisses, des Konzentrationsvermögens oder der Aufmerksamkeit. Auf die gestellten Fragen könne sie ohne Zögern und geordnet eingehen. Inhaltliche Denkstörungen wie Wahnstörungen, Sinnestäuschun gen/Halluzinationen oder Ich-Störungen seien nicht eruierbar. Sie sei stimmungs mässig aufgestellt, sei auch gut modulationsfähig. Sie wirke offen, der affektive Rapport lasse sich gut aufnehmen. Es bestehe eine lebhafte Mimik und Gestik. Der Antrieb sei etwas angehoben. Psychomotorisch sei sie unauffällig. Es bestün den keine Hinweise auf Suizidalität (S. 38 f.). Es könne derzeit keine psychiatrische Diagnose mit einer anhaltenden Auswir kung auf die Arbeitsfähigkeit gestellt werden. Früher, i m Zusammenhang mit Lebenskrisen, habe sie depressive Phasen gehabt, die auch aktenkundig seien und zu einer vorübergehenden psychiatrisch-psychotherapeutischen Behandlung geführt hätten (S. 41). Eine Veränderung des Gesundheitszustandes der Beschwer deführerin habe es aus psychiatrischer Sicht seit der letzten Revision nicht gege ben. Es lägen keine psychiatrischen Diagnosen vor, die mit einer Einschränkung der Arbeitsfähigkeit einhergehen würden (S. 43).

Es könne derzeit keine psychiatrische Diagnose mit einer anhaltenden Auswir kung auf die Arbeitsfähigkeit gestellt werden. Früher, i m Zusammenhang mit Lebenskrisen, habe sie depressive Phasen gehabt, die auch aktenkundig seien und zu einer vorübergehenden psychiatrisch-psychotherapeutischen Behandlung geführt hätten (S. 41). Eine Veränderung des Gesundheitszustandes der Beschwer deführerin habe es aus psychiatrischer Sicht seit der letzten Revision nicht gege ben. Es lägen keine psychiatrischen Diagnosen vor, die mit einer Einschränkung der Arbeitsfähigkeit einhergehen würden (S. 43). In allgemein-internistischer Hinsicht führte die beurteilende Expertin aus, es fän den sich keine Erkrankungen von Relevanz und mit Einfluss auf die Arbeits fä higkeit (S. 47). Zu den früheren internistischen Einschätzungen hielt sie fest, aus den vorliegenden Unterlagen seien keine Stellungnahmen bezüglich der Arbeits unfähigkeit aus rein allgemein-internistischer Sicht ersichtlich (S. 48).

In allgemein-internistischer Hinsicht führte die beurteilende Expertin aus, es fän den sich keine Erkrankungen von Relevanz und mit Einfluss auf die Arbeits fä higkeit (S. 47). Zu den früheren internistischen Einschätzungen hielt sie fest, aus den vorliegenden Unterlagen seien keine Stellungnahmen bezüglich der Arbeits unfähigkeit aus rein allgemein-internistischer Sicht ersichtlich (S. 48). Aus neurologischer Sicht wies der Experte darauf hin, dass sich keine Handicaps ergäben. An neurologischen Leiden liege im Wesentlichen nur die Kopf schmerz symptomatik vor. Diese wirke sich bei geringer Ausprägung und ohne Not wen digkeit zu einer medikamentösen Therapie nicht auf die Arbeitsfähigkeit aus. Ressourcen seien bei der Beschwerdeführerin aus neurologischer Sicht vor han den. Sie habe keine motorischen Funktionsdefizite oder Sinnesbehinderungen und zeige eine normale neurokognitive Leistungsfähigkeit. Sie lebe zwar allein, habe aber ein gutes soziales Netzwerk, insbesondere Rückhalt durch die Familie, mit der sie eng verbunden sei (S. 57).

Aus neurologischer Sicht wies der Experte darauf hin, dass sich keine Handicaps ergäben. An neurologischen Leiden liege im Wesentlichen nur die Kopf schmerz symptomatik vor. Diese wirke sich bei geringer Ausprägung und ohne Not wen digkeit zu einer medikamentösen Therapie nicht auf die Arbeitsfähigkeit aus. Ressourcen seien bei der Beschwerdeführerin aus neurologischer Sicht vor han den. Sie habe keine motorischen Funktionsdefizite oder Sinnesbehinderungen und zeige eine normale neurokognitive Leistungsfähigkeit. Sie lebe zwar allein, habe aber ein gutes soziales Netzwerk, insbesondere Rückhalt durch die Familie, mit der sie eng verbunden sei (S. 57). Auf dem orthopädischen Fachgebiet bestünden zusammenfassend nur leichtgra dige myofasciale Symptome im Bereich der Hals- und Brustwirbelsäule sowie fussfehlstatische Beschwerden bei Knick-Senk-Spreizfuss beidseits und begin nendem Hallux valgus linksbetont. Die beklagte Beschwerdesymptomatik habe nur teilweise objektiviert werden können. Radiologisch nachweisbare Patholo gien, die eine Beschwerdeursache erklären könnten, fänden sich nicht. Die belas tungsabhängigen Fussbeschwerden würden als Folge der Fussfehlstatik und der muskulären Dysbalance angesehen. Differentialdiagnostisch könnte ein venöses Problem bestehen. Dies aber eher leichtgradig bei möglichen venösen Abflussstö rungen. Als Indikator dafür würden die anamnestische Angabe der Beschwerde führerin gesehen, die eine Besserung beim Hochlagern der Beine angegeben habe (S. 63).

Auf dem orthopädischen Fachgebiet bestünden zusammenfassend nur leichtgra dige myofasciale Symptome im Bereich der Hals- und Brustwirbelsäule sowie fussfehlstatische Beschwerden bei Knick-Senk-Spreizfuss beidseits und begin nendem Hallux valgus linksbetont. Die beklagte Beschwerdesymptomatik habe nur teilweise objektiviert werden können. Radiologisch nachweisbare Patholo gien, die eine Beschwerdeursache erklären könnten, fänden sich nicht. Die belas tungsabhängigen Fussbeschwerden würden als Folge der Fussfehlstatik und der muskulären Dysbalance angesehen. Differentialdiagnostisch könnte ein venöses Problem bestehen. Dies aber eher leichtgradig bei möglichen venösen Abflussstö rungen. Als Indikator dafür würden die anamnestische Angabe der Beschwerde führerin gesehen, die eine Besserung beim Hochlagern der Beine angegeben habe (S. 63). Zum Verlauf hielten sie fest, der Grad der Arbeitsunfähigkeit habe sich verändert. Der Gesundheitszustand mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit der Be schwerdeführerin sei aufgrund der klinischen Untersuchungen und der vorhan denen Aktenlage anders beurteilt worden (S. 66).

Zum Verlauf hielten sie fest, der Grad der Arbeitsunfähigkeit habe sich verändert. Der Gesundheitszustand mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit der Be schwerdeführerin sei aufgrund der klinischen Untersuchungen und der vorhan denen Aktenlage anders beurteilt worden (S. 66). 6.

6. 6.1 Die Gutachter der Z.___ stellten in ihrer Expertise vom 18. Juli 2016 (E. 5.8) lediglich in orthopädischer Hinsicht die Leistungsfähigkeit beschlagende Diagnosen und gelangten zum Schluss, dass die Beschwerdeführerin aus orthopädischer Sicht in adaptierter und in der vorangegangenen Tätigkeit zu 80 % arbeitsfähig ist. Hiergegen wendet die Beschwerdeführerin vornehmlich ein, dass auf das Gutachten der Z.___ zumindest insofern nicht abgestellt werden kann, als dass mit dem Gutachten eine Rentenaufhebung begründet werden soll. Auf jeden Fall müsse zu Gunsten der Beschwerdeführerin wenn schon davon aus gegangen werden, dass nur der gleiche Sachverhalt anders als noch zum Zeit punkt der Rentenzusprache beurteilt w urde ( Urk. 2/1 S. 9 f.). Wie es sich damit im Einzelnen v erh ält, kann vorliegend indes offen bleiben. Namentlich lassen die gutachterlich erhobenen Befunde nicht auf eine 20 % übersteigende Ein schränkung der Leistungsfähigkeit schliessen. Der Beschwerdeführerin ist inso fern zuzustimmen, dass die Befunde im Wesentlichen den im Zeitpunkt der Rentenszusprache vorgelegenen entsprechen. So lagen bereits bei der erstmalige n Rentenzusprache e ine Kyphosierung C3-6 sowie Osteochondrosen C4/5 (E. 3.1.3) vor und auch bei der Rentenaufhebung wurden mehrsegmentale degenerative Veränderungen im Sinne einer Kyphosierung im Hals wirbelsäulenbereich festge stellt (E. 5. 7 ). Zwar muss basierend auf den medizinischen Akten neu auf eine Fussproblematik mit entsprechendem Schmerzgeschehen geschlossen werden ( Tarsaltunnelsyndrom mit anschliessender Operation, Fussfehlstatik, Knick-Senk- Spreizfuss beidseits; vgl. E. 5. 5 und E. 5.8). Jedoch lassen die diesbezüglichen Befunde nicht auf signifikante Pathologie s chliessen (Urk. 2/6/ 225 S. 35 f.), ver mögen sie denn auch die vorgetragene Beschwerdesymptomatik nur teilweise zu objektivieren (E. 5. 8 hiervor). Die damalige Rentenzusprache erfolgte vorweg aus psychischen Gründen respektive aufgrund der Schmerzproblematik, welche nicht nachweisbar war. Die bereits damals bestehenden objektivierbaren somatischen Beschwerden bildeten keine Grundlage für die Rentenzusprache. Dies tun sie auch pro futuro nicht.

6.1 Die Gutachter der Z.___ stellten in ihrer Expertise vom 18. Juli 2016 (E. 5.8) lediglich in orthopädischer Hinsicht die Leistungsfähigkeit beschlagende Diagnosen und gelangten zum Schluss, dass die Beschwerdeführerin aus orthopädischer Sicht in adaptierter und in der vorangegangenen Tätigkeit zu 80 % arbeitsfähig ist. Hiergegen wendet die Beschwerdeführerin vornehmlich ein, dass auf das Gutachten der Z.___ zumindest insofern nicht abgestellt werden kann, als dass mit dem Gutachten eine Rentenaufhebung begründet werden soll. Auf jeden Fall müsse zu Gunsten der Beschwerdeführerin wenn schon davon aus gegangen werden, dass nur der gleiche Sachverhalt anders als noch zum Zeit punkt der Rentenzusprache beurteilt w urde ( Urk. 2/1 S. 9 f.). Wie es sich damit im Einzelnen v erh ält, kann vorliegend indes offen bleiben. Namentlich lassen die gutachterlich erhobenen Befunde nicht auf eine 20 % übersteigende Ein schränkung der Leistungsfähigkeit schliessen. Der Beschwerdeführerin ist inso fern zuzustimmen, dass die Befunde im Wesentlichen den im Zeitpunkt der Rentenszusprache vorgelegenen entsprechen. So lagen bereits bei der erstmalige n Rentenzusprache e ine Kyphosierung C3-6 sowie Osteochondrosen C4/5 (E. 3.1.3) vor und auch bei der Rentenaufhebung wurden mehrsegmentale degenerative Veränderungen im Sinne einer Kyphosierung im Hals wirbelsäulenbereich festge stellt (E. 5. 7 ). Zwar muss basierend auf den medizinischen Akten neu auf eine Fussproblematik mit entsprechendem Schmerzgeschehen geschlossen werden ( Tarsaltunnelsyndrom mit anschliessender Operation, Fussfehlstatik, Knick-Senk- Spreizfuss beidseits; vgl. E. 5. 5 und E. 5.8). Jedoch lassen die diesbezüglichen Befunde nicht auf signifikante Pathologie s chliessen (Urk. 2/6/ 225 S. 35 f.), ver mögen sie denn auch die vorgetragene Beschwerdesymptomatik nur teilweise zu objektivieren (E. 5. 8 hiervor). Die damalige Rentenzusprache erfolgte vorweg aus psychischen Gründen respektive aufgrund der Schmerzproblematik, welche nicht nachweisbar war. Die bereits damals bestehenden objektivierbaren somatischen Beschwerden bildeten keine Grundlage für die Rentenzusprache. Dies tun sie auch pro futuro nicht. 6. 2 Die Beschwerdeführerin bemängelte eine Widersprüchlichkeit des Gutachtens in Bezug auf das Vorliegen eines Revisionsgrundes ( Urk. 2/1 S. 10). Die zusammen fassende Feststellung der Gutachter, der Grad der Arbeitsunfähigkeit habe sich verändert und der Gesundheitszustand mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit sei aufgrund der klinischen Untersuchungen und vorhandenen Aktenlage anders beurteilt worden ( Urk. 2/6/225/66), ist indes offenkundig so zu verstehen, dass sich der Gesundheitszustand nicht verändert hat. Dass sich die Arbeitsunfähigkeit verändert hat, bezieht sich einzig auf die numerische Schätzung, nicht auf eine faktische Veränderung. Eine Rentenrevision ist bei dieser Ausgangslage nicht möglich, vorliegend steht aber eine Wiedererwägung im Raum, weshalb die feh lende Veränderung irrelevant ist.

6. 2 Die Beschwerdeführerin bemängelte eine Widersprüchlichkeit des Gutachtens in Bezug auf das Vorliegen eines Revisionsgrundes ( Urk. 2/1 S. 10). Die zusammen fassende Feststellung der Gutachter, der Grad der Arbeitsunfähigkeit habe sich verändert und der Gesundheitszustand mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit sei aufgrund der klinischen Untersuchungen und vorhandenen Aktenlage anders beurteilt worden ( Urk. 2/6/225/66), ist indes offenkundig so zu verstehen, dass sich der Gesundheitszustand nicht verändert hat. Dass sich die Arbeitsunfähigkeit verändert hat, bezieht sich einzig auf die numerische Schätzung, nicht auf eine faktische Veränderung. Eine Rentenrevision ist bei dieser Ausgangslage nicht möglich, vorliegend steht aber eine Wiedererwägung im Raum, weshalb die feh lende Veränderung irrelevant ist. 6. 3 Ansonsten bestritt die Beschwerdeführerin die Beweiswertigkeit des Gutachtens nicht substantiiert. Dieses entspricht denn auch den praxisgemässen Anforderun gen an den Beweiswert einer Expertise. So ist diese umfassend, gibt sie doch Auskunft über die vorliegenden Pathologien und die Restarbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin. Die Resultate beruhen auf allseitigen Untersuchungen und berücksichtigen detailliert die geklagten Beschwerden. Das Gutachten wurde in Kenntnis der Vorakten abgegeben und nimmt Bezug darauf. Es leuchtet in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medi zinischen Situation ein und die Schlussfolgerungen der Experten sind begründet (BGE 134 V 231 E. 5.1). So überzeugt, dass angesichts der diskreten Befunde und der remittierten Depression nur eine leichte Einschränkung der Arbeitsfähigkeit von 20 % besteht, welche sich mit einem erhöhten Pausenbedarf aufgrund der Schmerzchronifizierung begründet. Sodann ist nachvollziehbar, dass die Beschwerdeführerin wegen der ( untherapierten ) Fussfehlstatik, Instabilität des linken OSG sowie Status nach erfolgloser Tarsaltunnel -Operation am linken Fuss auf eine Tätigkeit angewiesen ist, welche nicht überwiegend im Stehen und Gehen zu verrichten ist ( Urk. 2/6/225/64).

6. 3 Ansonsten bestritt die Beschwerdeführerin die Beweiswertigkeit des Gutachtens nicht substantiiert. Dieses entspricht denn auch den praxisgemässen Anforderun gen an den Beweiswert einer Expertise. So ist diese umfassend, gibt sie doch Auskunft über die vorliegenden Pathologien und die Restarbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin. Die Resultate beruhen auf allseitigen Untersuchungen und berücksichtigen detailliert die geklagten Beschwerden. Das Gutachten wurde in Kenntnis der Vorakten abgegeben und nimmt Bezug darauf. Es leuchtet in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medi zinischen Situation ein und die Schlussfolgerungen der Experten sind begründet (BGE 134 V 231 E. 5.1). So überzeugt, dass angesichts der diskreten Befunde und der remittierten Depression nur eine leichte Einschränkung der Arbeitsfähigkeit von 20 % besteht, welche sich mit einem erhöhten Pausenbedarf aufgrund der Schmerzchronifizierung begründet. Sodann ist nachvollziehbar, dass die Beschwerdeführerin wegen der ( untherapierten ) Fussfehlstatik, Instabilität des linken OSG sowie Status nach erfolgloser Tarsaltunnel -Operation am linken Fuss auf eine Tätigkeit angewiesen ist, welche nicht überwiegend im Stehen und Gehen zu verrichten ist ( Urk. 2/6/225/64). 6. 4 Die Beschwerdeführerin war zuletzt in einem 40 bis 50%igen Pensum als All rounderin für die AB.___ tätig. Dieses Arbeits verhältnis wurde 2015 aus wirtschaftlichen Gründen aufgelöst (Urk. 2/6/ 225 S. 52 und S. 64). Da die somatisch bedingte Einschränkung der Leistungsfähigkeit zudem in jeglicher Tätigkeit attestiert wurde, sind sowohl Validen- als auch Invalideneinkommen anhand der identischen Tabellenwerte zu bestimmen (zum «Prozentvergleich» vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_131/2011 vom 5. Juli 2011 E. 10.2.1 mit Hinweis auf BGE 114 V 310 E. 3a). Der Invaliditätsgrad entspricht damit dem Grad der Arbeitsunfähigkeit und beträgt maximal 20 %, womit in jedem Fall ein rentenbegründender Invaliditätsgrad zu verneinen ist.

6. 4 Die Beschwerdeführerin war zuletzt in einem 40 bis 50%igen Pensum als All rounderin für die AB.___ tätig. Dieses Arbeits verhältnis wurde 2015 aus wirtschaftlichen Gründen aufgelöst (Urk. 2/6/ 225 S. 52 und S. 64). Da die somatisch bedingte Einschränkung der Leistungsfähigkeit zudem in jeglicher Tätigkeit attestiert wurde, sind sowohl Validen- als auch Invalideneinkommen anhand der identischen Tabellenwerte zu bestimmen (zum «Prozentvergleich» vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_131/2011 vom 5. Juli 2011 E. 10.2.1 mit Hinweis auf BGE 114 V 310 E. 3a). Der Invaliditätsgrad entspricht damit dem Grad der Arbeitsunfähigkeit und beträgt maximal 20 %, womit in jedem Fall ein rentenbegründender Invaliditätsgrad zu verneinen ist. 7.

7. 7.1 Bei diesem Ergebnis bleiben allfällige Eingliederungsmassnahmen zu prüfen. Denn nach der Rechtsprechung des Bundesgerichts besteht ein beson derer Schutzbedarf der Versicherten nach langjährigem Leistungsbezug (mehr als 15 Jahre) oder bei fortgeschrittenem Alter (zurückgelegte 55 Jahre). Dem wird insofern Rechnung getragen, als diesfalls die Frage der zumutbaren Selbst ein gliederung bei der Revisions- oder wiedererwägungsweisen Rentenaufhebung besonders zu prüfen ist (Urteile des Bundesgerichts 8C_680/2017 vom 7. Mai 2018 E. 4.1.3.2 und 9C_920/2013 vom 20. Mai 2014 E. 4.4 mit Hinweisen).

7.1 Bei diesem Ergebnis bleiben allfällige Eingliederungsmassnahmen zu prüfen. Denn nach der Rechtsprechung des Bundesgerichts besteht ein beson derer Schutzbedarf der Versicherten nach langjährigem Leistungsbezug (mehr als 15 Jahre) oder bei fortgeschrittenem Alter (zurückgelegte 55 Jahre). Dem wird insofern Rechnung getragen, als diesfalls die Frage der zumutbaren Selbst ein gliederung bei der Revisions- oder wiedererwägungsweisen Rentenaufhebung besonders zu prüfen ist (Urteile des Bundesgerichts 8C_680/2017 vom 7. Mai 2018 E. 4.1.3.2 und 9C_920/2013 vom 20. Mai 2014 E. 4.4 mit Hinweisen). Die Annahme der grundsätzlichen Selbsteingliederungsfähigkeit hat das Bundes gericht im Urteil 9C_228/2010 vom 26. April 2011 dahingehend eingeschränkt, dass die revisions- oder wiedererwägungsweise Herabsetzung oder Aufhebung der Invalidenrente bei versicherten Personen, die das 55. Altersjahr zurückgelegt oder die Rente seit mehr als 15 Jahren bezogen haben, nur zulässig ist, wenn die Verwaltung zuvor die Notwendigkeit von Eingliederungsmassnahmen geprüft hat (E. 3.3). Damit wird dem Umstand Rechnung getragen, dass diese Personen auf grund ihres fortgeschrittenen Alters oder der langen Rentendauer und der daraus folgenden langjährigen Arbeitsabstinenz in der Regel nicht selber in der Lage sind, sich dem Arbeitsmarkt zu stellen und sich dort selbständig wieder einzu gliedern. Die Übernahme der beiden Abgrenzungskriterien bedeutet jedoch nicht, dass die Betroffenen einen Besitzstandsanspruch geltend machen können. Es wird ihnen lediglich, aber immerhin zugestanden, dass die Selbsteingliederung nicht mehr zumutbar ist (vgl. erwähntes Urteil 9C_228/2010 E. 3.5).

Die Annahme der grundsätzlichen Selbsteingliederungsfähigkeit hat das Bundes gericht im Urteil 9C_228/2010 vom 26. April 2011 dahingehend eingeschränkt, dass die revisions- oder wiedererwägungsweise Herabsetzung oder Aufhebung der Invalidenrente bei versicherten Personen, die das 55. Altersjahr zurückgelegt oder die Rente seit mehr als 15 Jahren bezogen haben, nur zulässig ist, wenn die Verwaltung zuvor die Notwendigkeit von Eingliederungsmassnahmen geprüft hat (E. 3.3). Damit wird dem Umstand Rechnung getragen, dass diese Personen auf grund ihres fortgeschrittenen Alters oder der langen Rentendauer und der daraus folgenden langjährigen Arbeitsabstinenz in der Regel nicht selber in der Lage sind, sich dem Arbeitsmarkt zu stellen und sich dort selbständig wieder einzu gliedern. Die Übernahme der beiden Abgrenzungskriterien bedeutet jedoch nicht, dass die Betroffenen einen Besitzstandsanspruch geltend machen können. Es wird ihnen lediglich, aber immerhin zugestanden, dass die Selbsteingliederung nicht mehr zumutbar ist (vgl. erwähntes Urteil 9C_228/2010 E. 3.5). 7.2 Wie bereits im Entscheid vom 1 3. August 2019 (Prozess-Nr. IV.2017.1353; Urk. 2/10) erwogen, war d ie 1959 geborene Beschwerdeführerin im mass geben den Zeitpunkt des Erlasses der rentenaufhebenden Verfügung am 9. November 2017 (Urk. 2/ 2 ) mehr als 55 Jahre alt und fällt damit grundsätzlich unter den vom Bundesgericht besonders geschützten Bezügerkreis ( BGE 141 V 5 E. 4). Dass die Beschwerdegegnerin den bundesgerichtlich geforderten Voraus setzungen zur Aufhebung von Renten von über 55-Jährigen G enüge tat, brachte sie auch im bundegerichtlichen Verfahren nicht vor. Dahingegen stellte sie sich unter Verweis auf das Urteil des Bundesgerichts 8C_394/2017 vom 8. August 2017 (dort E. 4.3) auf den Standpunkt, es bestehe eine nicht invali ditäts bedingte arbeitsmarktliche Desintegration, weshalb vor der Rentenauf hebung kein Anspruch auf Abklärung beziehungsweise Durchführung von Eingliederungsmassnahmen gegeben sei (Urk. 2/12). Hierbei übersieht die Beschwerdegegnerin, dass eine nichtinvalidi tätsbedingte arbeitsmarktliche Desintegration, aus welcher kein Anspruch auf Abklärung bzw. Durchführung beruflicher Eingliederungsmassnahmen abgeleitet werden kann, nur vorliegt, wenn einer versicherten Person die Verwertung der Restarbeitsfähigkeit seit Jahren zumutbar war und die berufliche Selbstintegra tion seither allein aus IV-fremden Gründen unterblieben ist (Urteil des Bundes gerichts 9C_661/2014 vom 1 7. September 2015 E. 3.3 mit Hinweisen). Dies ist bei der Beschwerdeführerin nicht der Fall. Sie bemühte sich um Arbeit und war zuletzt bis Mitte 2015 zumindest teilerwerbstätig. Von einer langjährig unter bliebenen zumutbaren Verwertung der Restarbeitsfähigkeit kann demnach nicht gesprochen werden. Die vorliegende Zeitspanne von knapp zweieinhalb Jahren reicht angesichts der Umstände – Alter von b ereits 58 Jahren und subjektives Schmerzerleben – nicht aus. Vor der Rentenaufhebung sind damit Eingliede rungs massnahmen durchzu führen, wozu die Sache an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen ist.

7.2 Wie bereits im Entscheid vom 1 3. August 2019 (Prozess-Nr. IV.2017.1353; Urk. 2/10) erwogen, war d ie 1959 geborene Beschwerdeführerin im mass geben den Zeitpunkt des Erlasses der rentenaufhebenden Verfügung am 9. November 2017 (Urk. 2/ 2 ) mehr als 55 Jahre alt und fällt damit grundsätzlich unter den vom Bundesgericht besonders geschützten Bezügerkreis ( BGE 141 V 5 E. 4). Dass die Beschwerdegegnerin den bundesgerichtlich geforderten Voraus setzungen zur Aufhebung von Renten von über 55-Jährigen G enüge tat, brachte sie auch im bundegerichtlichen Verfahren nicht vor. Dahingegen stellte sie sich unter Verweis auf das Urteil des Bundesgerichts 8C_394/2017 vom 8. August 2017 (dort E. 4.3) auf den Standpunkt, es bestehe eine nicht invali ditäts bedingte arbeitsmarktliche Desintegration, weshalb vor der Rentenauf hebung kein Anspruch auf Abklärung beziehungsweise Durchführung von Eingliederungsmassnahmen gegeben sei (Urk. 2/12). Hierbei übersieht die Beschwerdegegnerin, dass eine nichtinvalidi tätsbedingte arbeitsmarktliche Desintegration, aus welcher kein Anspruch auf Abklärung bzw. Durchführung beruflicher Eingliederungsmassnahmen abgeleitet werden kann, nur vorliegt, wenn einer versicherten Person die Verwertung der Restarbeitsfähigkeit seit Jahren zumutbar war und die berufliche Selbstintegra tion seither allein aus IV-fremden Gründen unterblieben ist (Urteil des Bundes gerichts 9C_661/2014 vom 1 7. September 2015 E. 3.3 mit Hinweisen). Dies ist bei der Beschwerdeführerin nicht der Fall. Sie bemühte sich um Arbeit und war zuletzt bis Mitte 2015 zumindest teilerwerbstätig. Von einer langjährig unter bliebenen zumutbaren Verwertung der Restarbeitsfähigkeit kann demnach nicht gesprochen werden. Die vorliegende Zeitspanne von knapp zweieinhalb Jahren reicht angesichts der Umstände – Alter von b ereits 58 Jahren und subjektives Schmerzerleben – nicht aus. Vor der Rentenaufhebung sind damit Eingliede rungs massnahmen durchzu führen, wozu die Sache an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen ist. 8. Gemäss Art. 69 Abs. 1 bis IVG ist das Beschwerdeverfahren bei Streitigkeiten um die Bewilligung oder die Verweigerung von IV-Leistungen vor dem kantonalen Versicherungsgericht kostenpflichtig. Die Kosten werden nach dem Verfahrens-aufwand und unabhängig vom Streitwert im Rahmen von Fr. 200.-- bis Fr. 1'000.-- festgelegt. Vorliegend sind die Kosten des Verfahrens auf Fr. 1’0 00. - festzusetzen und beim vorliegenden Ausgang des Prozesses den Parteien je zu r Hälfte aufzuerlegen. Die Beschwerdegegnerin ist sodann zu verpflichten, der Beschwerdeführerin eine um die Hälfte gekürzte Prozessentschädigung von Fr. 1'400.-- (inkl. Barauslagen und MWSt ) zu bezahlen.

8. Gemäss Art. 69 Abs. 1 bis IVG ist das Beschwerdeverfahren bei Streitigkeiten um die Bewilligung oder die Verweigerung von IV-Leistungen vor dem kantonalen Versicherungsgericht kostenpflichtig. Die Kosten werden nach dem Verfahrens-aufwand und unabhängig vom Streitwert im Rahmen von Fr. 200.-- bis Fr. 1'000.-- festgelegt. Vorliegend sind die Kosten des Verfahrens auf Fr. 1’0 00. - festzusetzen und beim vorliegenden Ausgang des Prozesses den Parteien je zu r Hälfte aufzuerlegen. Die Beschwerdegegnerin ist sodann zu verpflichten, der Beschwerdeführerin eine um die Hälfte gekürzte Prozessentschädigung von Fr. 1'400.-- (inkl. Barauslagen und MWSt ) zu bezahlen. Das Gericht erkennt:

Das Gericht erkennt: 1. Die Beschwerde wird in dem Sinne teilweise gutgeheissen, dass die angefochtene Ver fügung vom 9. November 2017 aufgehoben und die Sache an die Beschwerde gegnerin zurückgewiesen wird, damit sie - vor der grundsätzlich rechtmässigen Renten aufhe bung - berufliche Eingliederungsmassnahmen durchführe und anschliessend über die Aufhebung des Rentenanspruchs neu verfüge.

1. Die Beschwerde wird in dem Sinne teilweise gutgeheissen, dass die angefochtene Ver fügung vom 9. November 2017 aufgehoben und die Sache an die Beschwerde gegnerin zurückgewiesen wird, damit sie - vor der grundsätzlich rechtmässigen Renten aufhe bung - berufliche Eingliederungsmassnahmen durchführe und anschliessend über die Aufhebung des Rentenanspruchs neu verfüge. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 1‘000.-- werden den Parteien je zu Hälfte auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein werden den Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 1‘000.-- werden den Parteien je zu Hälfte auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein werden den Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt. 3. Die Beschwerdegegnerin wird verpflichtet, der Beschwerdeführerin eine gekürzte Pro zessentschädigung von Fr. 1‘400.-- (inkl. Barauslagen und MWSt ) zu bezahlen.

3. Die Beschwerdegegnerin wird verpflichtet, der Beschwerdeführerin eine gekürzte Pro zessentschädigung von Fr. 1‘400.-- (inkl. Barauslagen und MWSt ) zu bezahlen. 4. Zustellung gegen Empfangsschein an:

4. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Rechtsanwalt Tomas Kempf

Rechtsanwalt Tomas Kempf - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle

Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle - Bundesamt für Sozialversicherungen

Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an:

sowie an: - Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)

Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft) 5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesge setzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG).

5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesge setzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen.

Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind bei zulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG).

Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind bei zulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber

GräubFrischknecht