Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03589.jsonl.gz/2908

Sony testet, ob es eine Nachfrage nach E-Paper- beziehungsweise E-Ink-basierten "Wearables", zum Beispiel Smartwatches, gibt. Wie ein Unternehmenssprecher bekannt gab, hat der japanische Konzern unter dem Namen eines erfundenen Unternehmens namens Fashion Entertainments ein entsprechendes Projekt auf die japanische Crowdfunding-Site Makuake
gestellt. Die Absicht sei es gewesen, die Nachfrage zu testen.
Der Clou der dort gezeigten Uhr (Foto) wäre, dass nicht nur das Zifferblatt, sondern auch das Armband als Display dienen könnte. Das würde einem User beispielsweise die Möglichkeit geben, das Armband-Design nach Lust und Laune zu wechseln.
Unklar ist allerdings, ob Sony die E-Ink-Uhr oder andere E-Paper-basierte Wearables tatsächlich auf den Markt bringen will. Auf der Crowdfunding-Site wird ein Launchtermin im nächsten Sommer versprochen. Eine Nachfrage scheint vorhanden, aber nicht überwältigend zu sein. Das angegebene Finanzierungsziel auf der Crowdfunding-Site lag bei bescheidenen zwei Millionen Yen (etwa 16'500 Franken), erreicht wurden bisher knapp 2,8 Millionen Yen. (hjm)