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New York - Über 40 US-Milliardäre haben sich bislang bereit erklärt, mindestens die Hälfte ihres Vermögens für wohltätige Zwecke zu spenden. Sie schlossen sich einer Kampagne an, die Microsoft-Gründer Bill Gates und Investor Warren Buffett im Juni ins Leben gerufen hatten.
Allerdings handle es sich dabei um eine "moralische Verpflichtung" und nicht um eine rechtlich bindende Zusage, teilte die Gruppe "The Giving Pledge", in der sich die Milliardäre zusammengefunden haben, am Mittwoch mit.
Zu den willigen Spendern zählen der Medienmogul Ted Turner, New Yorks Bürgermeister Michael Bloomberg, Oracle-Mitbegründer Larry Ellison, David Rockefeller und Investor Ronald Perelman.
Gates und Buffett wollen hunderte Superreiche überzeugen, einen Grossteil ihres Vermögens zu Lebzeiten oder nach ihrem Tod zu spenden und dies öffentlich in einer Absichtserklärung zu geloben. Laut dem US-Magazin "Forbes" leben in den USA mehr als 400 Milliardäre, so viel, wie in keinem anderen Land.
Gates und Buffet belegen in der "Forbes"-Liste die Plätze zwei und drei der reichsten Leute der Welt. Gates unterhält zusammen mit seiner Frau Melinda eine Stiftung, die zu den grössten karitativen Einrichtungen der Welt zählt. Bislang überliessen die beiden mehr als 28 Milliarden Dollar der Stiftung. Buffet hat angekündigt, er wolle nach seinem Tod 99 Prozent seines Vermögens für wohltätige Zwecke hinterlassen.
SDA-ATS