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Seit knapp einem Jahr nimmt UPC Cablecom am Lohngleichheitsdialog des Bundes teil. Die daraus entstandene Vereinbarung hat das Ziel, Frauen und Männer für gleichwertige Arbeit gleich hoch zu entlöhnen. Das Telekommunikationsunternehmen verkündete in einer Mitteilung vom Freitag, dass man dieses Ziel bereits erreicht habe.
Das Bundesgesetz über die Gleichstellung von Mann und Frau soll die Diskriminierung von Frauen verhindern. Um die Einhaltung des Gesetzes bezüglich des Einkommens zu überprüfen, lancierten der Bund und einige Arbeitnehmer- und Arbeitgeberverbände den Lohngleichheitsdialog. Im Dezember 2011 unterzeichnete UPC Cablecom zusammen mit der betriebseigenen Arbeitnehmervertretung diese Vereinbarung. Der Lohngleichheitsdialog beauftragt das Unternehmen, bei einer allfälligen Lohndiskriminierung Massnahmen zu ergreifen, um die Ungleichheit zu beheben.
Für die Analyse wird jährlich eine Lohnüberprüfung der Mitarbeitenden von UPC Cablecom durchgeführt. Von Relevanz für die Bewertung der Daten sind Kriterien wie Alter, Ausbildung, Berufserfahrung, Dienstalter und Anforderungsniveau. UPC Cablecom hat sich bereit erklärt, den Verantwortlichen des Lohngleichheitsdialogs in den kommenden drei Jahren diese Auswertung zur Verfügung zu stellen.
Das Resultat der ersten Auswertung sei für UPC Cablecom sehr erfreulich, heisst es in der Mitteilung: «Die geschlechterspezifische Lohndifferenz ist minimal und liegt weit unter der Toleranzgrenze des Lohngleichheitsdialogs.» Damit erfülle UPC Cablecom die Anforderungen der Vereinbarung, wolle aber jährlich diese Vorgaben überprüfen, um die Lohngleichheit zu erhalten.