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Frühlingszeit = Heuschnupfenzeit?
In der Schweiz sind rund 1,2 Millionen Menschen, also ca. 20% der Bevölkerung, von Pollenallergien betroffen.
Die Pollenallergie ist die häufigste allergische Erkrankung unserer Gesellschaft und wird durch typische Symptome begleitet. Die Beschwerden beginnen in der Regel im Schulalter, können aber auch erst im Alter erscheinen. Meist ist die Veranlagung vererbt und die Reaktion ist auf mehr als eine Pollenart möglich. Auslöser dafür sind die harmlosen Eiweisse der Pollen auf die unser Immunsystem reagiert. Durch das Einatmen oder den direkten Kontakt mit den Pollen wird das allergiebetroffene Histamin ausgeschüttet, das zu einer Entzündung der Bindehaut der Augen und der Nasenschleimhaut führt. Zu den genannten Symptomen kommen noch andere hinzu, wie zum Beispiel Juckreiz im Gaumen, juckende Augen usw. Wenn die Pollenallergie über eine längere Zeit unbehandelt bleibt, kann sich ein allergisches Asthma entwickeln. Zur Behandlung der Symptome können Medikamente wie Nasensprays, Tabletten oder Augentropfen eingesetzt werden. Bis heute ist die wirksamste Behandlung eine Desensibilisierung, diese bedingt aber eine allergologische Abklärung durch einen Facharzt.
Wichtig: Die Pollenallergie ist nicht vergleichbar mit den Symptomen von Covid-19. Zu den Symptomen zählt das BAG Husten (meist trocken), Halsschmerzen, Kurzatmigkeit, Brustschmerzen, Fieber sowie den plötzlichen Verlust des Geruchs- und/ oder Geschmackssinns. Weitere mögliche Symptome sind: Kopf- und Muskelschmerzen, allgemeines Unwohlsein, Schnupfen, Magen-Darm-Symptome und Hautausschläge.
Wer jedoch unsicher ist, soll besser telefonisch einen Arzt oder eine Ärztin konsultieren.
Weitere Infos unter: www.aha.ch