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Das haben der Geschäftsführer der Molkerei Dairy Crest, Mark Allen, der Präsident des britischen Bauernverbandes (NFU), Peter Kendall, der Direktor des Verbandes der Käsehersteller (BCB), Philip Ponsford, und der ehrenamtliche Schatzmeister des Milchwirtschaftsverbands (Dairy UK), Billy Keane, in einem Leserbrief an die konservative Tageszeitung „The Telegraph“ gefordert.
Den Autoren zufolge ist es häufig noch gängige Praxis, importierte Milchprodukte und vor allem Käse mit dem irreführenden Hinweis auf die britische Herkunft zu vermarkten. Um die heimischen Erzeugnisse von der ausländischen Konkurrenzware wirksam abzugrenzen, forderten sie die Europäische Kommission auf, ein obligatorisches Label für Milchprodukte einzuführen, das unmissverständlich auf die nationale Herkunft der verwendeten Milch und auf das Herstellungsland hinweise.
„Die Mitglieder von Dairy UK haben zwar eine freiwillige Vereinbarung über eine unmissverständliche Herkunftskennzeichnung getroffen“, erklärte der Leiter der NFU-Milchabteilung Rob Newbery der englischen Fachpresse. Allerdings gebe es immer wieder Unternehmen, die sich nicht an diese Abmachung hielten. Sie würden importierten Käse im Vereinigten Königreich verpacken und anschliessend die britische Herkunft ausloben.