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Wer die CIA den Axel Springer Verlag mit umgerechten 80 Millionen Dollar aufbaute.
Einführung
Im Juni 1982 veröffentlichte das amerikanische Wochenmagazin The Nation einen Bericht des Journalisten Murray Waas, in dem erstmals beschrieben wurde, wie der deutsche Medienkonzern Axel Springer in den 1950er-Jahren von der CIA mit damals rund sieben Millionen bzw. Heute wurden 80 Millionen Dollar gebaut, um „den geopolitischen Interessen Amerikas“ zu dienen.
Waas berief sich dabei auf vier Quellen, darunter zwei ehemalige Geheimdienstmitarbeiter, sowie auf dokumentarische Belege. Laut diesen Informationen bestand Springers Verbindung zur CIA bis spätestens in den frühen 1970er-Jahren hinein (also bis zum Church Committee von 1975), doch es gebe „keinen Grund anzunehmen, dass die Beziehung irgendwann gebogen werden wird.“
Springer antwortete mit einem überspezifischen Dementi (siehe unten) – die Gelder kämen kaum direkt von der CIA oder der US-Regierung –, ergriff aber keine rechtlichen Schritte.