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Das Traumwetter über Weihnachten sorgte für einen Grossandrang auf den Skipisten. Aber auch die Rega-Helikopterbesatzungen standen während der Feiertage insbesondere für Skiunfälle im Einsatz. Gleichzeitig weilten die Crews zweier Ambulanzjets über Weihnachten im kalten Moskau und im warmen Südindien. In Moskau nahm die Jetcrew eine Patientin an Bord, in Südindien organisierte die Einsatzleitung einen Kombinationsjetflug mit zwei Patientinnen.
Air-Ambulance der REGA (Foto: rega.ch)
Die Jetbesatzung mit zwei Piloten, einem Arzt und einer Pflegefachperson, flog mitten in der Weihnachtsnacht Richtung Moskau, um eine erkrankte Schweizerin zurück in die Heimat zu bringen. Eine weitere Jetbesatzung mit drei Piloten und dem medizinischen Team verbrachte die Weihnachtstage in Südindien, um eine verunfallte Frau in Kochi und eine erkrankte Frau in Mysore an Bord zu nehmen und zurück in die Schweiz zu fliegen.
Die Rettungshelikopter flogen über die Weihnachtstage insbesondere verunfallte Skifahrer in die Spitäler, vor allem am Weihnachts- und am Stephanstag. Am 25. handelte es sich um etwa ein Duzend Skiunfälle, am 26. waren es doppelt so viele.
Unter anderem standen in Flims gleich zwei Helikopter von Untervaz und Mollis im Einsatz, um zwei verletzte Frauen nach einer Kollision auf der Piste zu bergen. Glück im Unglück hatte ein Variantenfahrer unterhalb dem Piz Nair im Engadin. Er geriet in ein Schneebrett im Val Schlattain, aktivierte seinen Airbag und konnte sich nach einiger Zeit soweit befreien, dass die Alarmierung möglich war. Nach einem Suchflug ortete die Rega-Rettungscrew von Samedan dank Handykontakt den unterkühlten Touristen, bargen ihn und flogen ihn zur Abklärung ins Spital.