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Eine Person gilt dann als allein arbeitend, wenn ihr nach einem Unfall oder in einer kritischen Situation nicht sofort Hilfe geleistet werden kann, weil sie beispielsweise ausser Sicht- und Rufweite zu anderen Personen arbeitet. Dies ist z. B. der Fall, wenn eine Person ohne Sichtkontakt zu anderen Personen oder außerhalb der Hörweite arbeitet. Allein arbeitende Personen sind in den verschiedensten Betrieben, Branchen und Berufen anzutreffen. Die technische Entwicklung und die fortschreitende Rationalisierung (Automatisierung) führen besonders bei Arbeiten in der Produktion immer mehr dazu, dass eine einzelne Person mehrere Maschinen oder Anlagen betreut. Es ist damit zu rechnen, dass solche Alleinarbeitsplätze in Zukunft zunehmen werden.
Wenn jemand allein arbeitet erhöht sich die Wahrscheinlichkeit, dass eine Mitarbeiterin oder ein Mitarbeiter Fehlhandlungen begeht. Zudem besteht die spezifische Gefahr, dass allein arbeitende Personen nach einem Unfall oder einer kritischen Situation nicht rechtzeitig Hilfe erhalten. Diesen Gefahren müssen Betriebe, die allein arbeitende Personen beschäftigen, mit geeigneten Massnahmen entgegenwirken, indem sie sicherstellen, dass bestimmte Grundsätze eingehalten werden.
Um den Arbeitgebern und ihren Sicherheitsbeauftragten, insbesondere im industriellen und gewerblichen Bereich, die Arbeit zu erleichtern, hat die Schweizerische Unfallversicherungsanstalt (SUVA) eine Broschüre zum Thema Alleinarbeit herausgegeben. Sie kann hier heruntergeladen werden.