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Hunderte Mitglieder der Nichtregierungsorganisation Jal Jan Jodo – etwa: “Gemeinsam für Wasser” – forderten von der Regierung einen besseren Umgang mit natürlichen und künstlichen Wasserreservoirs. Die Zeit werde knapp, bis der nächste Monsun beginne. Wenn die Politik jetzt nicht handle, alte Flussbetten wiederbelebe und bessere Staumöglichkeiten schaffe, komme die nächste Gelegenheit dazu erst wieder in einem Jahr.
Jal Jan Jodo wird angeführt vom bekannten indischen Wasser-Aktivisten Rajendra Singh. Der Träger des Stockholmer Wasserpreises setzt sich seit Jahrzehnten für einen nachhaltigeren Umgang mit Wasser in Indien ein. Die meisten Demonstranten kamen aus der Region Bundelkhand, die zurzeit unter extremem Wassermangel leidet.
Aktuell herrscht in Indien eine der schlimmsten Dürren seit Jahrzehnten. Laut Regierungsangaben sind rund 330 Millionen Menschen davon betroffen, mehr als ein Viertel der Bevölkerung.
(SDA)