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Dem US-Unternehmen 21st Century Fox gehören schon jetzt 39 Prozent des Londoner Sky-Konzerns. Für die übrigen Papiere bietet Fox nun jeweils 10,75 Pfund. Das sind 36 Prozent mehr als zum Börsenschluss von Donnerstag zuvor, als Sky das Gebot öffentlich gemacht und ihm zugestimmt hatte. Fox hatte sich da noch bedeckt gehalten. Allerdings hatte Murdochs Unterhaltungskonzern nie ein Geheimnis daraus gemacht, dass er seine Sky-Beteiligung gerne ausbauen würde. Das nun bestätigte Gebot würde Sky insgesamt mit etwa 18,5 Milliarden Pfund bewerten.
Murdoch hatte bereits 2011 versucht, die volle Kontrolle bei Sky zu übernehmen. Damals hatte ein Abhörskandal bei der zu seinem Medien-Imperium gehörenden Sonntagszeitung "News of the World" den Plan scheitern lassen. Unter dem öffentlichen Druck der Affäre um abgehörte Telefonate und bestochene Polizisten spaltete Murdoch seinen Konzern News Corp 2012 auf und trennte das Film- und Fernsehgeschäft in die neue Gesellschaft 21st Century Fox ab./stw/stk
(AWP)