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Ein Erdgasfahrzeug, auch Erdgasauto, Natural Gas Vehicle (NGV), CNG Vehicle (Compressed Natural Gas Vehicle) oder Gaz Naturel pour Véhicules (GNV) genannt, ist ein Fahrzeug, das mit Erdgas als Kraftstoff betrieben wird und mit einem Verbrennungsmotor als Antriebsaggregat ausgestattet ist. Der Motor entspricht einem herkömmlichen Ottomotor. Anstatt eines Benzin-Luft-Gemisches wird ein aufbereitetes Erdgas-Luft-Gemisch in den Zylindern verbrannt. Die Fahrzeuge verfügen somit über eine alternative Antriebstechnik.
Die Energiedichte von Erdgas mit dem Hauptbestandteil Methan beträgt etwa 50 MJ/kg und ist damit um ca. 20 % größer als die von herkömmlichen Kraftstoffen aus Rohöl (Diesel, Benzin ca. 41,9 MJ/kg). Aufgrund seiner erheblich geringeren Dichte bei atmosphärischem Druck wird das Erdgas auf etwa 200 bar komprimiert (CNG = Compressed Natural Gas), um eine ausreichende Energiemenge in einem vertretbaren Volumen im Fahrzeug mitführen zu können. Das Erdgas als heute wichtigster Energieträger im Haushaltsbereich wird über das bereits bestehende Erdgasnetz direkt zu den Tankstellen transportiert und dort komprimiert und steht so auch dem Autoverkehr zur Verfügung.
Durch die kurzkettigen Kohlenwasserstoffmoleküle von Methan (CH4) im Vergleich zu Diesel- oder Ottokraftstoffen wird eine deutliche Reduktion des Kohlenstoffdioxidausstoßes erreicht, da die chemische Reaktion bei der Verbrennung vollständiger abläuft. Die Verbrennung von CNG erfolgt quasi feinstaubfrei und mit einer deutlichen Verminderung von Stickoxiden im Vergleich zum Diesel.
Schweiz und Liechtenstein
In der Schweiz und in Liechtenstein fuhren Ende Dezember 2006 insgesamt rund 3.500 Erdgasfahrzeuge. Bis 2010 wird ein Anstieg auf 30.000 Fahrzeuge erwartet. Das öffentliche Tankstellennetz umfasste Ende Dezember 2006 rund 85 Stationen, darunter auch Biogastankstellen. Bis Ende 2007 soll das Netz auf 100 Erdgas- bzw. Biogastankstellen ausgebaut werden.
Im Januar 1996 testeten die Basler Verkehrs-Betriebe (BVB) den Mercedes-Benz O 405 N2 CNG auf ihren zwei längsten Buslinien. Als Pilotprojekt folgte eine Bestellung von insgesamt 12 Erdgasbussen mit den Nummern 801-812, die noch heute in Betrieb sind. Bei der Busgarage an der Rankstraße befindet sich eine öffentliche Erdgas-Tankstelle. Später beschafften sich weitere Busbetriebe mit Erdgas betriebene Linienbusse. Ab 2010 sind in Basel 38 Erdgasbusse in Betrieb.
Das Fürstentum Liechtenstein verfügte 2005 über 39 Erdgasbusse, die von LIEmobil betrieben wurden. Fahrzeughalter von Erdgasfahrzeugen sind in Liechtenstein von der Motorfahrzeugsteuer befreit.
Erdgasantrieb: Ist das die Alternative zum Elektroauto?
„Gib Gas!“, heißt es seit Jahrzehnten – doch nur wenige tun es wirklich. Das Gaspedal ist in Wahrheit ein Benzin- oder Dieselpedal. Das wird sich in den nächsten Jahren ändern müssen, denn die fossilen Treibstoffe sind endlich. Langfristig könnten Elektrofahrzeuge eine neue Automobilära einläuten. Kurzfristig betrachtet, könnte sich der Erdgasantrieb durchsetzen.
Doch warum sollte man auf einen weiteren fossilen Brennstoff umsteigen? Hin und wieder sieht man zwar einen Stadtbus mit dem Erdgasetikett durch die Straßen rollen. Außerhalb einer größeren Stadt ist die nächste Tankstelle jedoch oft ungewiss. Beim Thema Sicherheit scheiden sich ebenfalls immer wieder die Geister. Dabei bietet Erdgas einige Vorteile gegenüber klassischen Brennstoffen und kann sowohl preislich als auch umwelttechnisch leicht mit aktuellen Elektrofahrzeugen mithalten. In Anbetracht der Rohstoffknappheit kann Erdgas außerdem etwas, was Benzin und Diesel nicht können: Der gasförmige Treibstoff kann künstlich hergestellt werden.
Warum der Dieselskandal Erdgas attraktiv macht
Der Abgasskandal hat im Jahr 2015 weltweite Empörung ausgelöst.
Autokonzerne haben bei Dieselfahrzeugen verschiedener Marken Manipulationen in der Software zu verantworten, die zu einem deutlich höheren Ausstoß von Stickoxiden geführt haben, als angegeben wurde. Weltweit betrifft die Dieselaffäre ca. elf Millionen Fahrzeuge, allein in Deutschland sollen es über zwei Millionen sein.
Dadurch, dass bis heute weder Politik noch Autoindustrie eine verbraucherfreundliche Lösung gefunden haben, macht sich eine allgemeine Verunsicherung breit. Viele Dieselbesitzer fragen sich, ob sie Anspruch auf Umtausch, Umbau oder Geldzurückerstattung haben. Das drohende Fahrverbot von Dieselautos verstärkt das Unsicherheitsgefühl zusätzlich. Die Autohersteller bieten lediglich ein Software-Update an, das sich jedoch negativ auf den Verbrauch auswirken soll. Eine technische Nachrüstung lehnen die Hersteller, aber auch Bundesverkehrsminister Scheuer bisher ab. Dieselbesitzer verkaufen daher ihre Fahrzeuge zunehmend oder sehen sich nach Alternativen um. Immer häufiger geraten dabei Erdgasautos in den Vordergrund. Ein Grund ist mit Sicherheit der günstige Preis, der durchschnittlich etwa bei der Hälfte im Vergleich zu Benzin liegt und damit sogar den sonst preiswerteren Dieseltreibstoff schlägt. Ehemalige Dieselfahrer schauen allerdings nicht nur auf den Spritpreis, sondern wollen ein Auto, das die Umwelt weniger belastet. Auch hier kann der Erdgasantrieb punkten.
Erdgas gehört zwar – wie auch Benzin und Diesel – zu den fossilen Brennstoffen und pustet somit auch CO2 in die Umgebung. Der CO2-Ausstoß liegt aber deutlich niedriger als bei einem Benziner und die Stickoxide bei ca. 90 Prozent weniger als bei einem vergleichbaren Dieselfahrzeug. Auch beim Thema Feinstaub punktet der Erdgasantrieb mit niedrigeren Werten als bei den flüssigen Brennstoffen.
Unterschied zwischen CNG und LPG
Man muss dennoch zwischen zwei Gasantriebsarten differenzieren, weil diese völlig verschiedenen Grundlagen und Auswirkungen auf die Umwelt haben. Beim Treibstoff LPG handelt es sich um das Liquified Petroleum Gas – ein bei Raumtemperatur und unter niedrigem Druck verflüssigtes Gas, das bei der Erdölraffinierung anfällt. LPG wird unter anderem auch als Brenngas für Gasherde und Bunsenbrenner verwendet.
Das „echte“ Erdgasfahrzeug fährt dagegen mit CNG, Compressed Natural Gas, das dem tatsächlichen Erdgas aus den unterirdischen Depots entspricht. Dieses geförderte Erdgas wird dann unter hohem Druck komprimiert und in die Druckbehälter der Erdgasautos gefüllt.
Beide Gas-Brennstoffe werden in einem herkömmlichen Ottomotor verbrannt. Wenn das Gas also ausgehen sollte, kann der Fahrer immer alternativ und für eine kurze Strecke auf Diesel bzw. Benzin umsteigen. Das Erdgas (CNG) ist im Preis noch einmal günstiger und bezüglich Umwelt sauberer als das Autogas (LPG). Auch weil die Steuererleichterung für LPG ab 2019 wegfällt und für CNG weiter erhalten bleibt. Und trotzdem ist Erdgas nicht annähernd so verbreitet und erfolgreich wie andere fossile Brennstoffe.
Mehr Infos finden Sie hier: https://www.erdgas.ch/mobilitaet/
Sparpotenzial
Die Treibstoffkosten für ein Erdgas/Biogas-Auto liegen im Schweizer Durchschnitt rund 25 Prozent tiefer als für ein vergleichbares Benzin- oder Dieselauto. Das liegt unter anderem daran, dass der Bund klimafreundliche Treibstoffe durch finanzielle Anreize fördert. So ist die Mineralölsteuer auf Erdgas-Treibstoff reduziert und Biogas ist ganz von der Mineralölsteuer befreit.
Viele Erdgasversorgungsunternehmen unterstützen Käufer von Gasfahrzeugen. Zudem ist in einigen Kantonen die Motorfahrzeugsteuer für umweltschonende Fahrzeuge reduziert oder wird gar erlassen. Und schliesslich gewähren mehrere Versicherungsgesellschaften Rabatte. Dies alles ermöglicht ein bedeutendes Sparpotenzial.
Zu wenig Tankstellen und schlechtes Image
Das hat mehrere Gründe. Zum einen ist das Tankstellennetz in Schweiz viel zu schwach ausgebaut, weshalb Verbraucher schon vor dem Kauf abgeschreckt werden. Wer will schon in den Urlaub fahren und nach 300 oder 400 Kilometer panisch nach der nächsten Tankmöglichkeit suchen? Dagegen spricht allerdings, dass jedes Erdgasauto auch über eine alternative Antriebsart wie z. B. Benzin verfügt. Im Notfall kann man also noch gut mehrere hundert Kilometer vorwärtskommen und muss dafür nichts tun, denn die Umschaltung geschieht in modernen Fahrzeugen ganz automatisch.
Neben dem Tankstellen-Problem gibt es in der Gesellschaft eine flächendeckende Angst vor den Drucktanks, da diese unter sehr hohem Druck stehen und immerhin hochentzündliches Material enthalten. Horrorszenarien mit meterhohen Explosionen sind aber eher Stoff für Hollywood als für die alltägliche Realität. Längst werden solche Druckbehälter mehrfach mit Ventilen abgesichert, die im Falle eines Unfalls ein kontrolliertes Abbrennen ermöglichen. Der ADAC hat CNG-Autos außerdem im Rahmen seiner Crashtests gründlich untersucht und festgestellt, dass „das Brandrisiko bei Erdgasfahrzeugen nicht erhöht“ ist. Die Testfahrzeuge verhielten sich bei Unfällen demnach nicht anders als Benzin- oder Dieselmodelle.
Verfügbare Tankstellen
In der Schweiz gibt es momentan 145 Gastankstellen. Der Tankvorgang ist zwar anders als bei Benzin oder Diesel, aber ebenfalls sehr sicher und einfach in der Handhabung. Auch andere europäische Länder verfügen über ein gut ausgebautes Gastankstellennetz..
Sauber wie Elektroauto und synthetisch herstellbar
Die Politik und der große Teil der Autoindustrie machen Erdgas ebenfalls kaum zum Thema. Sie konzentrieren sich aktuell vor allem auf die Entwicklung und Etablierung von Elektrofahrzeugen, weil diese, langfristig gesehen, angeblich die besseren Chancen hätten. Dabei ist das Erdgas im Vergleich zum Elektroantrieb in Sachen Umwelt und Nachhaltigkeit ein ebenbürtiger Gegner. Denn Elektromotoren haben trotz Nullausstoß das Problem mit der Beschaffung der elektrischen Energie. Ein Großteil der elektrischen Energie kommt heute nämlich immer noch aus den Braunkohlekraftwerken und das wird sich vermutlich nicht so schnell ändern. Der CO2-Ausstoß bei der Kohleverbrennung bleibt also weiterhin extrem hoch und nimmt dadurch den größten Einfluss auf die Klimaerwärmung. Im Bereich des Erdgasantriebs werden dagegen schon jetzt Versuchsanlagen getestet, bei denen künstliches Erdgas – das wie auch das natürliche Erdgas aus Methan besteht – zum Einsatz kommt. Verlaufen diese Tests in den nächsten Jahren positiv, könnte das sogenannte E-Gas aus Strom, CO2 und Wasserstoff synthetisch hergestellt werden. Dann wäre Erdgas in puncto Nachhaltigkeit vielen Treibstoffen deutlich überlegen.
Erdgas – ewig in der Nische?
Hat Erdgas also eine reelle Chance oder bleibt es ein Nischenprodukt für experimentierfreudige Autofahrer? Trotz geringer Popularität in der Bevölkerung hat ausgerechnet Volkswagen letztes Jahr angekündigt, seinen Bestand in relativ kurzer Zeit zu verzehnfachen. So sollen aus aktuell etwa
100 000 Erdgasfahrzeugen bis 2025 eine stolze Million werden. Der Vorstand sieht die Vorteile des Treibstoffs und will Erdgas in der Zukunft mehr fördern. Wie VW das tatsächlich umsetzen kann, bleibt abzuwarten. Eine echte Alternative zum Elektromotor, und aktuell vor allem zum Diesel, ist der Erdgasantrieb allerdings schon jetzt.
Erdgas statt Benzin: Vorteile und Nachteile von Erdgas-Antrieb
An den meisten Tankstellen wird bereits Erdgas angeboten, Erdgas ist zur handfesten Alternative zum Benzin- oder Diesel-betriebenen Auto. Lohnt sich der Umstieg?
Seit immer mehr Tankstellen Erdgas anbieten, stellt dieses als Antrieb für ein Kombi-Auto eine durchaus überlegenswerte Alternative dar. Eine Abwägung der Vor- und Nachteile hilft bei der Entscheidung für oder gegen eine Umrüstung.
Erdgas fürs Auto – leicht, sauber, günstig
Der deutlichste Unterschied zum Benzin- oder Dieselantrieb liegt im Rohstoff – während die Erdölvorkommen auf der Welt aufgrund der immer weiter steigenden Nachfrage unausweichlich zur Neige gehen, herrscht beim Erdgas noch kein erkennbarer Mangel. Viele Abbaugebiete sind noch nicht erschlossen – die geschätzte Nutzbarkeitsdauer liegt bei über 60 Jahren. Um Erdgas als Antrieb in Ihrem Kombi-Auto nutzen zu können, ist wie bei Autogas ein entsprechender Umbau nötig. Einige Hersteller bieten serienmäßig Fahrzeuge mit Erdgasantrieb an. Ob Neuwagen oder Umrüstung – der Anschaffungspreis ist um ein paar Franken höher als bei einem Benziner.
Vorteile bieten sich vor allem bei den Haltungskosten. Durch den wesentlich niedrigeren Preis im Vergleich zu Benzin und Diesel sowie Steuervergünstigungen kann man im Jahr etwa die Hälfte an- laufenden Kosten sparen. Gerade bei einem größeren Kombi-Auto lohnt sich diese Rechnung. Wer ein großes Auto fahren und dennoch so wenig wie möglich die Umwelt belasten möchte, fährt mit Erdgas ebenfalls am besten. Bei der Verbrennung entsteht kein Feinstaub und deutlich weniger Kohlendioxid.
Erdgas bedeutet: tanken, tanken, tanken
Wichtigste Voraussetzung für den Erdgasantrieb ist der Tank des Autos. Bei der Nachrüstung muss er aus Spargründen zusätzlich angebracht werden, wodurch Stauraum im Auto verloren geht. Erdgas-Neuwagen haben den Tank in der Regel im Bodenbereich des Autos integriert und somit das gleiche Platzangebot wie vergleichbare Fahrzeuge.
Tankgröße ist beim Erdgas der große Nachteil
Mit einem Volumen um die 25 Kilogramm ist der häufige Boxenstopp unausweichlich. Hier offenbart sich im Grunde der größte Nachteil beim Kombi-Auto mit Erdgasantrieb. Für den Stadtverkehr ist Erdgas sicher bestens geeignet, weshalb auch viele Busunternehmen auf Erdgas umsteigen. Dennoch ist bisher an noch zu wenigen Tankstellen Erdgas erhältlich, um ohne Umwege überregional unterwegs zu sein.
Bevor Tankstellen Erdgas anbieten können, muss es aus den tieferen Erdschichten gefördert werden. Über die viel diskutierten Bedenken der Erdgasgewinnung durch das sogenannte Fracking sollte sich jeder Nutzer im Klaren sein.
Die Nachteile und Vorteile von Erdgas sind vielschichtig. Einer der Vorteile von Erdgas ist, dass es im Vergleich zu anderen Brennstoffen energieeffzienter ist, sauber ohne Ruß und Asche verbrennt und damit geringere Emissionswerte aufweist.
Da Erdgas nicht wie Kohle oder Öl gelagert werden muss, fallen keine weiteren Kosten für die Lagerung an. Zudem regeln Erdgasheizungen – je nach Tageszeit und Außentemperatur – die jeweilige Wärmezufuhr automatisch oder können individuell eingestellt werden. Der Energieverbrauch lässt sich darüber hinaus durch zusätzlich an den Heizkörpern angebrachte Thermostatventile weiter optimieren und reduzieren. Somit können mit Erdgasheizungen erheblich die Kosten gesenkt werden.
Einer der wesentlichen Nachteile von Erdgas ist, dass es ein hochexplosiver Energieträger ist, und Gasexplosionen zumindest potenziell nicht völlig ausgeschlossen werden können.
Nachteile und Vorteile von Erdgas-Fahrzeugen
Auch bei der Verwendung als Treibstoff lassen sich eine Reihe von Nachteilen und Vorteilen von Erdgas ausmachen. Die ersten Erdgasfahrzeuge in Serie wurden im Jahr 1993 produziert. Seitdem erfreut sich Erdgas als Kraftstoff immer größerer Beliebtheit. In vielen Städten haben diverse Fuhrunternehmen wie Taxibetriebe ihre Fahrzeuge bereits für den Antrieb mit Erdgas umgerüstet.
Bei den Nachteilen und Vorteilen von Erdgas als Treibstoff überwiegen aus umweltpolitischer Sicht die Vorteile. Erdgas ist um Einiges schadstoffärmer als Benzin, da es sich aus natürlich brennbaren organischen Bestandteilen zusammensetzt. Erdgasautos verursachen bis zu einem Viertel weniger Kohlendioxid als herkömmliche Fahrzeuge.
Für die meisten Autofahrer spielt im Hinblick auf die Nachteile und Vorteile von Erdgas die Preisfrage die wichtigste Rolle. Da ein Kilogramm Erdgas im Durchschnitt ein Drittel weniger kostet als ein Liter Benzin, lassen sich im Jahr mitunter mehrere hundert Franken sparen.
Einer der wesentlichen Nachteile von Erdgas jedoch ist, dass eine Umrüstung des Fahrzeuges für den Betrieb mit Erdgas viel kosten kann. Experten haben errechnet, dass sich bei einer jährlichen Laufleistung von etwa 15.000 Kilometern die Kosten für die Nachrüstung erst nach rund drei Jahren amortisiert haben. Der Neukauf eines mit Erdgas betriebenen Fahrzeuges ist dagegen meist rentabler. Sowohl bei der Umrüstung auf eine Erdgasheizung als auch bei einer Fahrzeug-Nachrüstung sollten die Nachteile und Vorteile von Erdgas im Hinblick auf die Anschaffungskosten berücksichtigt werden.