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Ein Wolf hat im Gebiet Guggital bei Erstfeld acht Schafe gerissen. Ob es sich beim Tier um einen bereits gesichteten Wolf handelt, ist noch unklar.
Der Erstfelder Wildhüter Peter Indergand bestätigte am Montag auf Anfrage eine entsprechende Meldung des Regionaljournals Zentralschweiz von Radio SRF1.
Ob es sich um den Wolf handelt, der Ende April in der Gemeinde Seelisberg in eine Fotofalle getappt war, oder um jenen, der bereits im Mai im Isenthal mehrere Schafe gerissen und verletzt hatte, wisse man noch nicht, sagte Indergand weiter.
Der in Seelisberg gesichtete Wolf ist männlich und stammt aus Italien, wie eine DNA-Analyse ergab. Das Tier wurde vorher noch nie in der Schweiz nachgewiesen. Er erhielt die Bezeichnung M68. (sda)
Im Kanton Wallis hat sich die Zahl der identifizierten Wölfe innert Jahresfrist von neun auf 18 verdoppelt. Trotzdem wurden weniger Nutztiere gerissen. Der Grund könnte ein verbesserter Herdenschutz sein.
Die Walliser Dienststelle für Jagd, Fischerei und Wildtiere (DJFW) hat für die Zeit zwischen dem 1. Januar und dem 31. Oktober 2019 eine Bilanz der Auswirkungen der Wolfpräsenz im Wallis erstellt. Demnach wurden in diesem Zeitraum 18 verschiedene Wölfe identifiziert, darunter zehn neue Individuen.
Im Chablais wurde, wie bereits bekannt, die Geburt von sieben Wolfswelpen nachgewiesen. Hinzu kommen zwei bis drei Jungwölfe im Vallon de Rechy und im Val d'Anniviers.
Im gleichen Zeitraum des Vorjahres …