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Der Spanier muss damit weiter auf seinen ersten Hartplatz-Titel seit Januar 2014 (Doha) warten. Er zeigte zwar auf seiner Asien-Tour in Peking (Finalniederlage gegen Djokovic) und Schanghai (Siege gegen die Top-Ten-Spieler Stan Wawrinka und Milos Raonic) klare Aufwärtstendenz, erwischte jedoch gegen Tsonga einen schlechten Start. Nachdem er den zweiten Satz überlegen für sich entschieden hatte, verfügte der Franzose am Ende mit einem Break zum 6:5 im dritten Durchgang den längeren Atem.
“Ich war bis zum Schluss dran”, stellte Nadal fest. “Aber heute war nicht mein Tag, um zu gewinnen.” Der 29-jährige Mallorquiner hielt jedoch fest: “Mein Selbstvertrauen ist eindeutig viel grösser als noch vor ein paar Monaten.” Tsonga hingegen zeigte sich nach einer durchzogenen Saison mit nur einem Final (Turniersieg in Metz) selber überrascht von seiner Leistung. Er verbessert sich im Jahresranking auf Platz 9 und darf sich wieder Chancen auf die ATP-Finals ausrechnen. Nadal, der am Montag in einer Woche die Swiss Indoors lanciert, ist praktisch sicher für London qualifiziert.
Im Final trifft Tsonga wenig überraschend auf Novak Djokovic. Die Weltnummer 1 ist derzeit praktisch unschlagbar und deklassierte seinen ersten Verfolger Andy Murray in nur etwas mehr als einer Stunde 6:1, 6:3. Er ist in dieser Glanzform am Sonntag haushoher Favorit.
(SI)