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Entgegen ersten Befürchtungen bereitet der in finanzielle Nöte geratene FC Thun nun doch die Eingabe der Lizenz für die Super-League-Saison 2015/16 vor.
Die FC Thun AG benötigt für die Lizenzerteilung zwingend eine Lösung mit der Stadion-Genossenschaft bezüglich des Mietverhältnisses. Ein Zugeständnis von Seiten der Genossenschaft ist für die Lizenzeingabe essentiell, wie die AG in einem Communiqué schreibt.
Wenn diese Voraussetzung jedoch nachhaltig geschaffen werde, sei jedoch an einer erfolgreichen Lizenzbeschaffung für die kommende Saison nicht zu zweifeln.
Die Bewältigung der anstehenden heiklen Aufgaben der für den Betrieb des FC Thun Berner Oberland zuständigen Aktiengesellschaft wird aktuell durch die Demission des umtriebigen Verwaltungsrates Andreas Bernhard erheblich erschwert.
Gemäss dem Communiqué sah sich Bernhard zum sofortigen Rücktritt bewogen, weil die negative Berichterstattung über die wirtschaftliche Situation des Super-Ligisten seine beruflichen Tätigkeiten hätten beeinträchtigen können.
Die AG strebt nun vorderhand den Einbezug einflussreicher Persönlichkeiten an, um unter anderem eine ausserordentliche Generalversammlung durchzuführen, an der der Verwaltungsrat aufgestockt werden soll.
Die FC Thun AG sei sich bewusst, dass es in mancherlei Hinsicht unvorteilhaft sei, wenn der Verwaltungsrat ausschliesslich durch den heutigen Präsidenten Markus Lüthi repräsentiert werde. (si)
Den ganz grossen Sprung hat er nie geschafft: Gianluca Frontino, einst als Riesentalent gehandelt, verbrachte den Grossteil seiner Karriere in der Challenge League. Ein Gespräch über die Schönheit des Spiels, hinterhältige Manager und Horror-Löhne in der Challenge League.
Schaffhausen. Hier ist Gianluca Frontino zur Welt gekommen, hier hatte er beim FC Schaffhausen seine beste Zeit. Hier erzählt mir Frontino von seiner Karriere. Von einer paradoxen Welt in der Challenge League, wo man fussballerisch ein Niemand ist und dennoch von Fremden als «Hurensohn» bezeichnet wird. Eine Liga, in welcher die Vereine verlangen, sich als Musterprofi zu verhalten, und dennoch Löhne an der Grenze zum Existenzminimum bezahlen.
Im März hast du in einem Interview nach deinem …