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Die Kommission für Bildung und Kultur des Großen Rats hat die Botschaft der Regierung zur Totalrevision des Gesetzes über die Mittelschulen im Kanton Graubünden vorberaten.
Sie unterstützt den Gesetzesentwurf großmehrheitlich.
Die Kommission konnte sich nach einer inhaltlichen Auseinandersetzung mit der Botschaft davon überzeugen, daß eine Totalrevision des heutigen Mittelschulgesetzes angezeigt ist.
Aus diesem Grund trat sie einstimmig auf die Vorlage ein.
Die Detailberatung zeigte anschließend, daß die Mehrheit der Kommission den vorgelegten Gesetzesentwurf unterstützt. Es wurden nur wenige, formale Änderungen beantragt.
Informatikmittelschule erneut thematisiert
Die Regierung hatte bei der Teilrevision des Mittelschulgesetztes 2014 die Informatikmittelschule im Gesetzesentwurf vorgesehen. Der Große Rat lehnte diese aber in der Oktobersession 2014 mit einem äußerst knappen Entscheid ab.
Daraufhin verzichtete die Regierung darauf, dem Großen Rat die Einführung der Informatikmittelschule erneut zu beantragen.
Eine Kommissionsminderheit will nun einen zweiten Anlauf nehmen und beantragt dem Großen Rat, daß die Informatikmittelschule als mögliche Abteilung einer Mittelschule ins Gesetz aufgenommen wird.
Im Übrigen werden seitens einer Kommissionsminderheit noch Anträge zum Festhalten am Glaubensbekenntnis, zum Anspruch auf Erteilung eines Leistungsauftrags zur Führung einer Mittelschule und zum Anspruch auf Ausrichtung der Talentpauschale gestellt.
Das Geschäft stand unter der Leitung von Kommissionspräsident Christian Kasper. An der Sitzung haben zudem Regierungsrat Martin Jäger und der Leiter des Amts für Höhere Bildung, Hans Peter Märchy, teilgenommen. Der Große Rat wird das Geschäft in der Oktobersession 2018 behandeln.