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Sein Anwalt wird Asyl-Antrag einreichen
Auf SF1 (Deutsch-Schweizer Fernsehen) veröffentlicht, von sf/bucf, 19. Januar 2009.
Sein Schuhwurf auf George W. Bush an einer Pressekonferenz in Bagdad machte ihn weltberühmt. Jetzt fürchtet der irakische Journalist Montasser al-Saidi um sein Leben – und beantragt Asyl in der Schweiz.
Saidis Anwalt Mauro Poggia hat gegenüber der Genfer Tageszeitung Tribune de Genève gesagt, dass die Familie des Schuhwerfers über das Internationale Komitee des Roten Kreuzes mit ihm Kontakt aufgenommen hätte.
Saidi als Journalist in Genf?
Ich werde diese Woche dem Aussenministerium in Bern schreiben, um die Schweiz zu ermutigen, ihm politisches Asyl zu gewähren, so Poggia. Sein Mandant riskiere im Irak sein Leben, Extremisten hätten es auf ihn abgesehen.
Geht es nach seinem Anwalt, so könne Montasser al-Saidi in Genf als Journalist bei den Vereinten Nationen arbeiten. Eine Arbeit, welche er im Irak nicht mehr ausüben könne, ohne einem enormen Druck ausgeliefert zu sein: Da Saidi der irakischen Regierung sehr kritisch gegenüber steht, kann sein Leben im Irak zur Hölle werden … (der ganze Text auf SF/Tagesschau).