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Auch im achten Anlauf gab es keinen Schweizer Sieg im Longines Grand Prix am CSI Basel. Wohl schnitten die einheimischen Reiter mit Rang fünf für Martin Fuchs, neun für Steve Guerdat und elf für Paul Estermann zufriedenstellend ab, der Siegercheck von 100'000 Franken ging aber erneut an einen Ausländer – diesmal an den 33-jährigen Belgier Niels Bruynseels auf der Stute Gancia de Muze.
Bruynseels wurde für seinen forschen Ritt in der Siegerrunde belohnt. Der zweifache Familienvater aus Bonheiden verwies in einer spannenden Entscheidung den britischen Altmeister John Whitaker mit Ornellaia und die australische Amazone Edwina Tops-Alexander mit Lintea Tequila mit fast einer Sekunde Vorsprung auf die weiteren Podestplätze.
Als einziger Schweizer blieb der im Thurgau ansässige Martin Fuchs mit Clooney auch in der Entscheidungsrunde ohne Fehler. Der Schweizermeister 2016 war auf dem Schimmel trotz klugem Ritt zu langsam, um in Podestnähe zu kommen. Rang Fünf ist aber ein schöner Erfolg für den Olympia-Neunten, der Nervenstärke zeigte.
Steve Guerdat scheiterte mit seinem zwölfjährigen Westfalen-Fuchs Big Red in der Siegerrunde mit einem Vorhandfehler an der Rathaus-Mauer. Paul Estermann scheiterte mit Lord Pepsi als Letztstartender im Stechen am Schlusssprung. Hätte der Luzerner den letzten Satz ohne Abwurf überwunden, wäre er der beste Schweizer gewesen.
Vor einigen Jahren hat der CSI Basel das Quintett von Schweizer Springreitern geehrt, das in den 70er-Jahren ins internationale Rampenlicht trat und innert weniger Jahre eine aussergewöhnliche...
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