Document ID: /curiavista/filtered/00000_business.jsonl.gz/237054

<h2>SubmittedText<h2><p>- Mit welchen Ct (Cycle Threshold) Werten werden aktuell in Schweizer Labors die PCR-Tests für Sars-Cov2 durchgeführt?</p><p>- Ist in der Schweiz ein einheitlicher Schwellenwert für einen "positiven" Test vorgeschrieben?</p><p>- Welcher?</p><p>- Was sagt dieser aus?</p><p>- Wurde dessen Verbindlichkeit an alle betroffenen Labore kommuniziert und wird dessen Einhaltung überwacht?</p><p>- Welche Ct-Werte sind in der Fachliteratur als tatsächlich aussagekräftig für Infektiosität belegt?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Mit einem PCR-Test lässt sich feststellen, ob ein Erreger in einer Probe vorhanden ist. Wo die genaue Nachweisgrenze liegt, hängt vom Ursprung der Probe (nasopharyngealer Abstrich, Speichel etc.) und der eingesetzten Methode ab. Das Definieren von Grenzwerten liegt in der Verantwortung der Labore. Es gibt somit keinen fixen Grenzwert. Labore werden von Swissmedic bewilligt und inspiziert. Daher wird die PCR- Diagnostik in den in der Schweiz bewilligten Laboratorien, welche einem sehr hohen Standard genügen müssen, als sehr zuverlässig eingestuft. Die Ct-Werte der getesteten Personen werden im Meldesystem nicht an das Bundesamt für Gesundheit (BAG) übermittelt. Der Zusammenhang zwischen Infektiosität und Ct-Wert sollte mit Vorsicht interpretiert werden. Das Stadium der Infektion spielt eine wichtige Rolle. Eine kürzlich infizierte (präsymptomatische) Person kann trotz eines hohen Ct-Wertes infektiös sein. Umgekehrt ist eine post-symptomatische Person, die einen ähnlichen Wert aufweist, wahrscheinlich weniger ansteckend. Der Ct-Wert ist eine Information, die nur mit klinischen oder epidemiologischen Daten in Verbindung gebracht werden kann. </p>