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Zur Verbesserung der Datengrundlage für Emissionsinventare wurden Feinstaub( PM10)-Emissionen in einem Laufstallhaltungssystem bestimmt, das in der Schweiz am weitesten verbreitet ist. Dazu wurden in sechs freigelüfteten Liegeboxenställen für Milchvieh mit planbefestigten Laufflächen und Laufhof jeweils in zwei von drei Jahreszeiten (Sommer, Übergangszeit, Winter) Emissionsmessungen durchgeführt. Die Beprobung von PM10 erfolgte über 72 Stunden anreichernd mit Impaktoren (Partikelabscheidern) an insgesamt 9 bis 14 Positionen in Stall und Laufhof sowie an einer Hintergrund-Position. Zur Bestimmung der Emissionen wurde eine Tracer-Ratio-Methode mit zwei Tracergasen (SF6, SF5CF3) verwendet. Die PM10-Konzentrationen im Tierbereich lagen meist knapp über beziehungsweise im Bereich der Hintergrundkonzentration. Über alle Betriebe hinweg variierten die PM10-Emissionen zwischen 0,02 und 2,1 g pro Grossvieheinheit und Tag. Der abgeleitete PM10-Emissionsfaktor liegt mit 0,64 g pro Kuh und Tag deutlich tiefer als die Emissionsfaktoren, die bisher in den Inventaren verwendet werden.
Ein Vergleich unterschiedlicher Verfahren für die Stickstoffdüngung von Winterweizen zeigte, dass sich mittels ortsspezifischer, variabler Stickstoffdüngung die Stickstoffüberschüsse deutlich reduzieren lassen.
Umwelt
Fabian Y., Roberti G., Jacot K., Gramlich A., Benz R., Szerencsits E., Churko G., Prasuhn V., Leifeld J., Zorn A., Walter T. (ꝉ), Herzog F.
Viele Drainagen von Ackerflächen sind erneuerungsbedürftig. Nun erhalten Kantone und Betroffene eine Entscheidungshilfe, um solche Flächen umfassend zu beurteilen und nachhaltige Lösungen zu finden.
Die Ammoniakemissionen der Schweizer Landwirtschaft haben in den letzten 20 Jahren wenig abgenommen. Denn die Faktoren, die zu einer Emissionszunahme bzw. -abnahme führen, haben sich zwischen 2000 und 2020 weitestgehend gegenseitig aufgehoben.