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Vergangenen Montag ist das vorläufige Ende der kleinen Seegfrörni der laufenden Wintersaison eingezogen. Kleinseen wie der Katzensee in Zürich Nord waren genau zwei Tage zur Begehung freigegeben.Die tiefen Temperaturen vom 2. bis 18. Januar 2009 haben die Hoffnung auf ein Zugefrieren geweckt. Auch wenn dies in den ersten Januartagen nicht immer so wahrgenommen wurde, die Winter in den letzten Jahren sind immer wärmer geworden. Die Chancen für das Zufrieren von Seen stehen und standen nicht gut.
Streiff-Becker, Rudolf. Panorama, Seegfrörni 1929. Schwarz-weiss Abzug 9 x 30 cm (Ans 972)
Zum letzten Mal gefror der Zürichsee im Winter 1963. Zuvor geschah dies in den Jahren 1829/30, 1880, 1891, 1895, 1907 und 1929. Für das Entstehen einer solchen Seegfrörni braucht es günstige klimatische Bedingungen. So sollte der Prozess der Abkühlung möglichst früh beginnen. Die Seegfrörni wird zudem durch kalte und kräftige Winde und durch klare Nächte gefördert. Ein See muss auf 4 Grad Celsius abkühlen, bevor er gefrieren kann. Erst wenn diese Temperatur über einen längeren Zeitraum erreicht ist, kann der See von oben her zufrieren. Wasser hat dann nämlich seine grösste Dichte und sinkt auf den Grund ab. Während kleinere Seen in kalten Wintern öfters gefrieren, kommt es bei grösseren Seen wie dem Zürichsee nur selten zu einer Seegfrörni. Im Winter 1962/63 war es so kalt, dass sogar der Bodensee gefror.
Das Panoramabild in Schwarz-weiss zeigt Schlittschuhläufer auf dem zugefrorenen Zürichsee während der Seegfrörni von 1929.
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Weitere Bilder der Seegfrörni des Zürichsees aus den Jahren 1891, 1929 und 1963 können im BildarchivOnline mit dem Stichwort „Seegfrörni“ recherchiert und näher betrachtet werden.