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Vielleicht betrachtest du dich kritisch im Spiegel und findest «Da stimmt gar nichts!». Vielleicht entwickelt sich dein Körper während der Pubertät nicht genau, wie du es wünschst, vielleicht vergleichst du dich mit den retuschierten Fotos der Stars, die du in den Zeitschriften siehst. Wenn man sich mit manipulierten Fotos vergleicht, dann schneidet jeder normale Mensch schlecht ab!
Egal wie komisch für dich dein Körper aussehen mag, du kannst lernen ihn zu mögen. Und wenn du ihn magst, fühlst du dich sicherer, strahlst mehr Selbstvertrauen aus und kannst besser entscheiden und mitteilen, was dir recht ist und was nicht.
Was hilft dir dabei, deinen Körper allmählich mehr zu mögen? Zum Beispiel…
- Wenn du dich streicheln oder massieren lässt – und auch wenn du selbst streichelst oder massierst.
- Wenn du im warmen Bett oder in der Badi (Sonnencrème!) faulenzt.
- Wenn du unter der warmen Dusche stehst oder in der heissen Badewanne liegst.
- Wenn du dich mit duftenden Crèmes und Ölen einschmierst. Das gilt auch für Männer!
- Wenn du tanzt, schwimmst, bikest, snowboardest oder irgendeinen anderen Sport treibst. Dann fühlst du dich kräftig und bekommst Energie - und du kannst deine Beweglichkeit geniessen. Such dir deine Sportart aus!
- Wenn du dich in einer Umarmung kuschelst.
- Wenn du genussvolle Selbstbefriedigung machst oder heissen Sex mit jemandem hast, den oder die du magst und auf den oder die du Lust hast.
Es lohnt sich, dass du dir Zeit für angenehme Körpergefühle nimmst. Körperteile, die sich gut anfühlen, magst du eher! So lernst du, deinen eigenen Körper und dich selbst zu schätzen.