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Gemeinschaftsalpen sind ein beliebtes Studienobjekt für kollektives Wirtschaften, wenn auch nur sehr wenig empirisches Material für diesen Zweck zur Verfügung steht. Um eine breitere empirische Grundlage zu schaffen, wurden fünf Alpen besucht, auf denen mittels teilnehmender Beobachtung und Befragungen Organisation und ökonomische Abläufe nachverfolgt wurden. Dabei ergab sich eine grosse organisatorische Breite. Es gibt nicht nur Genossenschaften und Korporationen, sondern auch unterschiedliche Verknüpfungen dieser zwei Organisationsformen. Unterschiede bestehen auch bei der Mitgliederstruktur, die teilweise alle Bewohner eines bestimmten Ortes umfasst, teilweise deutlich exklusiver ist. Gerade im Handlungsfeld der angestellten Hirten ergeben sich im Ergebnis von Aushandlungsprozessen gut funktionierende Anreizstrukturen, die sowohl das Verhalten der Hirten als auch dasjenige der Ganzjahresbetriebe lenken. Die grössten Probleme erleben die Akteure meist, wenn Investitionsbedarf zu decken ist.
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Gemeinschaftsalpen zwischen Allmende und Anreiz