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Ryan Giggs sieht die Verantwortung für Englands EM-Niederlage gegen Island vor allem bei der jungen Spieler-Generation. Als neuen Nationaltrainer wünscht sich die Man-United-Legende Gareth Southgate.
Manchester Uniteds Legende Ryan Giggs hat die junge Generation englischer Spieler und ihr Umfeld kritisiert. Es gebe ein «generelles Problem» mit dem Nationalteam, «es ist diese ganze Kulturbeutel-Kultur», sagte der walisische TV-Experte nach der peinlichen Niederlage im EM-Achtelfinale gegen Island. «Ich wollte nicht berühmt sein, ich wollte erfolgreich sein. Spieler werden inzwischen belohnt, bevor sie etwas erreichen – sie haben nette Autos, nette Uhren. Sie sind Roboter, nur Roboter.»
Giggs sprach sich ausserdem für U21-Trainer Gareth Southgate als Nachfolger des zurückgetretenen Roy Hodgson aus. Southgate soll jedoch übereinstimmenden Medienberichten zufolge weder übergangsweise noch dauerhaft zur Verfügung stehen wollen. Unter anderem der frühere England-Coach Glenn Hoddle ist als Interimstrainer im Gespräch. Arsenals Arsène Wenger soll der bevorzugte langfristige Kandidat des Verbands FA sein, auch Jürgen Klinsmann wird in England gehandelt.
Der ebenfalls gehandelte Alan Pardew erklärte, dass er sich zunächst auf seine Aufgabe bei Crystal Palace konzentrieren wolle. «Ich will England-Trainer werden. Es ist ein Job, den ich anstrebe. Aber nicht im Moment.» (jwe/krä/dpa)