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Härtel,
Robert, Bildhauer, geb. 1831 zu Weimar, war dort im Zeichnen Schüler von Preller und lernte dann die Goldschmiedekunst, durch welche er allmählich zu den höhern Aufgaben der Plastik geführt wurde. Nachdem er manche in jenes Fach einschlagende Arbeiten für den Großherzog von Weimar gemacht und sich in München und Berlin weiter darin ausgebildet hatte, gelang es ihm, Hähnels Schüler zu werden und sich in der höhern Plastik gründlich auszubilden, worin er fast ganz der klassisch-idealistischen Richtung seines Lehrers folgte.
Sein erstes größeres Werk war der im Museum zu Weimar befindliche Fries der Hermannsschlacht mit den Seitenfriesen aus dem Jugendleben der Germanen und der Aufnahme der Helden in Walhalla (1863). Nach dieser bis jetzt bedeutendsten unter seinen Arbeiten folgten erst nach längerer Pause ein Bronzeschild mit einer Darstellung des Kriegs, die eherne Porträtbüste des Philosophen Fries in Jena, eine der acht Sandsteingruppen an den Seitenfronten des neuen Theaters in Dresden und der infolge einer Aufforderung der ¶
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Goethe-Stiftung angefertigte Entwurf zu einem Kriegerdenkmal, der, eine Germania darstellend, wie sie einem an einer Mitrailleuse hingefallenen Krieger den Lorbeerkranz reicht, zwar den Preis erhielt, aber weder von geistreicher Erfindung noch von monumentaler Wirkung im Aufbau ist.