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Zur Früherkennung von Gebärmutterhalskrebs oder seinen Vorstufen wird der Krebsabstrich (Pap-Test) eingesetzt. Dabei entnimmt die Frauenärztin oder der Frauenarzt mit einem Bürstchen oder Wattebausch einige Zellen vom Muttermund und Gebärmutterhals. Diese Zellen werden anschliessend im Labor auf krankhafte Veränderungen überprüft. So können bereits Krebsvorstufen erkannt werden. Diese Krebsvorstufen können mit geeigneten Methoden schonend entfernt werden, bevor aus ihnen Krebs entstehen kann.
Die Grundversicherung übernimmt die Kosten für die ersten zwei gynäkologischen Untersuchungen inklusive Krebsabstrich im Abstand von einem Jahr. Wird kein krankhafter Befund festgestellt, übernimmt die Grundversicherung die Kosten für weitere Krebsabstriche, die im Abstand von jeweils drei Jahren durchgeführt werden.
Die Grundversicherung übernimmt die Kosten für den Krebsabstrich auch dann, wenn er der Abklärung von Symptomen oder der Verlaufskontrolle bei auffälligen Befunden dient.
Die Krebsliga empfiehlt den Frauen, regelmässig einen Krebsabstrich durchführen zu lassen und den Zeitraum zwischen den Krebsabstrichen mit der Ärztin zu besprechen.