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Kibori no Kuma heisst "der geschnitzte Bär" und ist die Volkskunst-Schnitzerei Hokkaidos. Das typische Design ist ein Bär mit einem Lachs im Mund. Während einer Europareise in den Jahren 1921 und 1922 erwarb Tokugawa Yoshichika, Mitglied des Owari-Klans, einen geschnitzten Holzbär in Bern. Ab 1923 siedelte der Owari-Klan in die Gegend von Yakumo in Hokkaido um. Dort wurden die Farmer in der Holzschnitzerei mit dem Bärenmotiven gefördert um sich so eine neue Einkommensquelle (während der harten Wintersaison) zu sichern. 1924 wurde an der 1. Kunst- und Handwerksmesse in Yakumo die ersten Bärenschnitzerein ausgestellt. Der Bekanntheitsgrad weitete sich auf ganz Japan aus und Anfangs der 1930er Jahre wurden jährlich bis zu 5'000 "Bären" produziert.