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Ascochyta sp., Coelomycetes (Sphaeropsidales), Deuteromycetes.
Die Ascochyta-Blattdürrekrankheit wird durch mehrere Spezies verursacht:
Diese Pilze sind weit verbreitet und im allgemeinen von geringer ökonomischer Bedeutung. Allerdings wird dieser Krankheit in letzter Zeit vermehrt Bedeutung zugemessen.

Auf Blättern aller Getreidearten sowie auf Quecke gelbliche bis
grau-hellbraune längliche Flecken mit dunkler, scharf abgegrenzter
dünner Umrandung. An Spelzen ähnliche Symptome wie bei Fusarium nivale.
Bei Roggen eher rundliche Blattflecken mit wenig ausgeprägter
Umrandung. Auf Gerste sind meist Blattränder und -spitzen befallen.
Ältere Flecken, oft mit kleinen schwarzen Punkten, fliessen zusammen
und verursachen Blattdürre.

Ascochyta Arten sind Schwäche-Parasiten; sie treten oft als Sekundär-Parasiten auf im Bereich von alten Mehltau-, im Innern von Rhynchosporium-Läsionen oder in Herbizidschäden.

Angaben zur Biologie fehlen weitgehend. A. hordei und A. tritici überdauern wahrscheinlich in Pflanzenresten als Myzel oder in Pyknidien, A. sorghi
als Fruchtkörper der Hauptfruchtform (Fig.17). Die Weiterverbreitung
der Krankheit im Bestand geschieht wahrscheinlich über Pyknosporen (Fig. 16, 17). Die Erreger sind ziemlich kälteunempfindlich (Optimum für A. hordei: 15 Grad Celsius) und bevorzugen feuchte Witterung.

13.14.3 Bekämpfung
Keine spezifischen Bekämpfungsempfehlungen: Allgemein Fruchtfolge
beachten, Verzicht auf Pflanzenschutz- oder Pflegemassnahmen, die zu
Verbrennungen oder Verletzungen führen (z.B. Herbizid nach Ende der
Bestockung, Harnstoff, Flüssigstickstoff).
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