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- Der französische Jazz-Geiger und Komponist Didier Lockwood ist im Alter von 62 Jahren gestorben.
- Noch am Samstagabend hatte Lockwood in Paris ein Konzert gegeben.
- Der Geiger hatte gerade erst ein Album mit seiner Frau, der Sopranistin Patricia Petibon, aufgenommen.
Lockwood gab in seinem Leben weltweit fast 4500 Konzerte und nahm mehr als 35 Alben auf. Er spielte mit zahlreichen bekannten Jazzgrössen wie Miles Davis und Herbie Hancock.
Frankreichs Kulturministerin Françoise Nyssen würdigte ihn auf Twitter als «gewaltigen französischen Jazz-Geiger, der ohne Unterlass neue musikalische Horizonte erforschte und sich mit Leidenschaft für die Förderung der künstlerischen und kulturellen Bildung engagierte».
Lockwood wurde am 11. Februar 1956 im nordfranzösischen Calais geboren. Als Sohn eines Musikprofessors entwickelte er früh Interesse an der Improvisation. Mit 17 Jahren wurde er Mitglied der französischen Rockgruppe Magma.
Im Laufe seiner Karriere engagierte er sich in zahlreichen Projekten und verschiedensten Jazzrichtungen. Als Komponist schrieb er unter anderem zwei Opern, mehrere Geigenkonzerte oder ein Konzert für Klavier und Orchester.