Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03531.jsonl.gz/1514

Lewis Hamilton gewann zum dritten Mal den Grand Prix von Belgien. Der Engländer siegte im Mercedes in Francorchamps in seinem 200. Formel-1-Rennen vor WM-Leader Sebastian Vettel im Ferrari.
Hamiltons Sieg steht am Ende eines perfekt verlaufenen Wochenendes. Auf dem Weg zu seinem 58. Sieg in der Formel 1 hatte der Engländer lediglich einen heiklen Moment zu überstehen, als er sich zwölf Runden vor Schluss am Ende einer Safety-Car-Phase eines Angriffs Vettels zu erwehren hatte. Das Rennen musste nach einem Techtelmechtel der Fahrer in den Force India, Sergio Perez und Esteban Ocon, durch den Führungswagen neutralisiert werden, um Trümmerteile von der Strecke zu räumen.
Platz 3 sicherte sich Daniel Ricciardo im Red Bull vor Kimi Räikkönen und Valtteri Bottas, den Teamkollegen von Vettel beziehungsweise von Hamilton. Für Räikkönen lag nicht mehr drin. Er hatte wegen einer sogenannten Stop-and-Go-Strafe einen zusätzlichen Halt von zehn Sekunden Dauer vor der Box einzulegen, weil er die durch geschwenkte gelbe Flaggen signalisierte Aufforderung zur Temporeduktion nach dem Ausfall von Max Verstappen im Red Bull ignoriert hatte.
Der Niederländer, der im zwölften Grand Prix zum sechsten Mal ausfiel, musste das Auto zur Enttäuschung seiner gigantischen Fangemeinde. 80'000 Verstappen-Fans wurden am Sonntag an der Strecke gezählt.
Vom Sauber-Duo sah nur Marcus Ericsson die Zielflagge. Der Schwede belegte ohne Aussicht auf einen Punktgewinn den 16. Platz. Für Ericssons Teamkollege Pascal Wehrlein war das Rennen schon nach zwei Runden zu Ende. Der Deutsche wurde von der streikenden Technik gestoppt. (pre/sda)