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Das höchste Gericht in London hat entschieden: Die Briefe, die Prinz Charles an die Regierung geschrieben hat, dürfen veröffentlicht werden, wie der Guardian berichtet. Seit Jahren hat die britische Zeitung dafür gekämpft. Konkret geht es um 27 Mitteilungen, die zwischen September 2004 und April 2005 zwischen Charles und insgesamt sieben Ministerien ausgetauscht wurden.
Kritiker werfen dem Prinzen vor, mit den Briefen Einfluss auf politische Entscheidungen zu nehmen. Als Thronfolger sollte er sich eigentlich neutral verhalten. Die Briefe von Charles, die wegen seiner krakeliger Handschrift «Schwarze-Spinnen-Memos» genannt werden, sollen laut britischer Medien oftmals äusserst emotional geschrieben sein.
Charles' Büro zeigte sich in einer Mitteilung enttäuscht über die Entscheidung. Laut BBC hat die Regierung jetzt etwa vier Wochen Zeit für die Veröffentlichung. (whr/sda)