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Die Geschichte des Weines in der Italien
Bis heute kann kein Datum für den Beginn des Weinanbaus im heutigen Italien bestimmt werden. Man fand jedoch Beweise, dass man die Rebe schon in der prähistorischen Zeit kannte.
Angeblich sollen griechische Kolonisten schnell erkannt haben, dass Sizilien und Kalabrien ideale Anbaugebiete waren. Sie gaben den Gebieten den Namen "Oenotria", was soviel bedeutet wie: Land des Weins. Der Wein galt damals als Grundnahrungsmittel in der Region.
Der spätere Aufstieg der Römer zur Weltmacht, sorgte für die Verbreitung des Weinbaus. Der Anspruch an Qualitäsweine ist gestiegen und der Handel ist geboren - allerdings nur bis zum Zusammenbruch des Römischen Reiches.
Die Herstellung von Wein kam natürlich nicht zum Erliegen. Jedoch wurde der Wein hauptsächlich für den Eigengebrauch hergestellt und nicht mehr für den Handel.
Wie in vielen anderen Ländern Europas, ist es auch in Italien den Klöstern zu verdanken, dass das Wissen um den Wein und die Rebe nicht verloren gingen. Falls Sie bereits die Geschichte anderer Länder gelesen haben, wissen Sie, dass im 19. Jahrhundert ganz Europa von der Reblaus heimgesucht wurde. Der grösste Teil der Weinstöcke fiel ihr auch in Italien zum Opfer. Erst durch den Import amerikanischer Weinstöcke, welche resistent waren, konnte die Weinproduktion wieder aufgenommen werden.
Italien verabschiedete nach dem zweiten Weltkrieg neue Gesetze für eine kontrollierte Ursprungsbezeichnung. Da die Ansprüche an Herkunft und Qualität wieder stiegen, gelangte der italienische Wein so wieder zu Popularität.