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Luftwellen: Töne und Geräusche bringen Luftteilchen in Bewegung. Diese Bewegungen erzeugen in der Luft unsichtbare Wellen, die in alle Richtungen schwappen. Erreichen solche Wellen unser Ohr, dann hören wir die Geräusche und Töne. Alles, was wir hören, nennen die Experten Schall. Schallgeschwindigkeit: Schallwellen breiten sich in der Luft mit einem Tempo von 343 Metern pro Sekunde aus. Das entspricht 1235 Stundenkilometer, was mehr als drei Mal so schnell wie ein Formel-1-Auto ist. Prallen sie auf ein Hindernis wie etwa eine Felswand auf, so werden die Schallwellen zurückgeworfen, sodass wir das Geräusch sehr schnell erneut hören. Physiker sagen, die Felswand habe den Schall reflektiert. Und den reflektierten Schall bezeichnen sie als Echo. Schall oder Hall? Ein Echo ist umso deutlicher hörbar, je weniger reflektierende Flächen vorhanden sind, also beispielsweise Felswände. Bei vielen reflektierenden Flächen wie etwa in einer Kirche, in einer Höhle oder unter Brücken werden die Schallwellen so schnell hin und her geworfen, dass wir fast alles gleichzeitig hören. Es hallt dann einfach nur. Experten sprechen hierbei nicht mehr von einem Echo, sondern von einem Nachhall. Auch der Abstand von einem Hindernis spielt eine Rolle: Damit eine Wortsilbe reflektiert wird, muss man in mindestens 17 Metern Abstand von der Wand stehen, damit ein ganzes Wort geechot wird, braucht es mindestens 50 Meter Abstand.