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Die polnische Pianistin Kasia Wieczorek wurde als Kind einer Musikerfamilie in Jelenia Góra geboren. Ihren ersten Klavierunterricht erhielt sie ab 1989 von Irina Oleszkiewicz, später studierte sie dann in Hannover an der Hochschule für Musik und Theater bei Martin Dörrie und Matti Raekallio. Die mehrfache Preisträgerin nationaler und internationaler Wettbewerbe, darunter der Karl-Bergemann-Blattspielwettbewerb in Hannover, arbeitet als Kammermusikerin mit Künstlern wie den Geigern Ana Chumachenco, Guy Braunstein und Julian Rachlin, den Cellisten Sol Gabetta, Frans Helmerson und Steven Isserlis, der Bratschistin Nobuko Imai, dem Trompeter Reinhold Friedrich oder der Mezzosopranistin Grace Bumbry zusammen. Ihre Konzerttätigkeit führte sie durch ganz Europa, aber auch nach Südamerika, Asien und in die USA. So ist Kasia Wieczorek etwa bei den Ludwigsburger Schlossfestspielen aufgetreten, beim Rheingau Musik Festival, beim Bonner Beethovenfest, beim Båstad Chamber Music Festival, bei der Internationalen Sommerakademie in Cervo und der Kronberg Academy, beim Maarnicher Festival in Luxemburg, beim IKIF Festival New York, beim Malibu SongFest und beim Braunschweiger Classix Festival. Als offizielle Klavierbegleiterin ist sie dem Internationalen Musikwettbewerb der ARD in München, dem Aeolus Wettbewerb in Düsseldorf, der Buenos Aires Violin Competition, dem Prager Frühling und dem Wieniawski-Wettbewerb in Posen verbunden. Neben ihren Auftritten gibt Kasia Meisterkurse in Europa, Asien und den USA und arbeitet als Dozentin an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Frankfurt am Main. Als Mitglied des Limes Trios widmet sich sie auch Grenzgängen zwischen Klassik, Jazz und Improvisation. Seit 2011 engagiert sie sich für das von Lars Vogt initiierte, edukative Projekt «Rhapsody in School».
August 2017