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Bild: Sebastian Ervi - pexels.com
Aufgrund ihrer aufputschenden und euphorisierenden Wirkung sind Designerdrogen wie Speed vor allem in Klubs und auf Partys beliebt. Doch auf den Rausch folgt oft das Down – eine unangenehme Phase, die häufig mit dem Konsum weiterer Substanzen bekämpft wird.
Unter dem Begriff Speed wird meist eine Mischung aus Koffein und Amphetamin angeboten. Amphetamin gehört zur Gruppe der Stimulanzien und erscheint als weisses, beiges bis gelbliches Pulver oder als Paste. Selten wird Speed auch in Kapseln abgefüllt oder in Pillenform verkauft.
Amphetamine setzen wichtige Botenstoffe im Gehirn frei, zum Beispiel Noradrenalin - ein Stresshormon - und Dopamin, das auf das Belohnungszentrum des Hirns wirkt. Das steigert die körperliche und geistige Leistungsfähigkeit und verleiht dem Betreffenden ein Gefühl von starker Energie und glasklaren Gedanken. Es stellt sich Euphorie ein bis hin zu Halluzinationen. Zudem unterdrücken die Drogen das Hunger- und Durstgefühl sowie das Schlafbedürfnis.
Werden Amphetamine in höheren Dosierungen konsumiert, kann es zu einer akuten Amphetamin-Vergiftung kommen. Damit einhergehen können Angstzustände, ein starker Anstieg des Blutdrucks mit erhöhter Gefahr von Hirnblutungen, Blutdruckabfall oder Krampfanfällen. Eine Amphetamin-Vergiftung kann zu Atemlähmung, Kreislaufkollaps und Tod infolge Herzversagens führen. Der Konsum von Amphetamin führt zudem zu einer erhöhten Körpertemperatur. Dies kann zu einer Überhitzung und Austrocknung des Körpers führen. Amphetamine wirken zusätzlich appetithemmend. Diese Wirkung gekoppelt mit der Überstimulierung durch die Droge und der chronischen Müdigkeit durch Schlafmangel kann zur Erschöpfungszuständen bei Konsumierenden führen.
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Häufiger Konsum von Amphetamin führt dazu, dass die Dosis für die gleiche Wirkung gesteigert werden muss (Toleranzbildung). Eine Abhängigkeit mit psychischen Symptomen kann sich rasch einstellen, da Amphetaminkonsum das Belohnungssystem im Gehirn aktiviert und Dopamin freisetzt. Langanhaltender Speedkonsum zehrt den Körper aus und kann zu Organ- und Herzschäden führen. Sichtbare Veränderungen wie Entzündungen der Haut («Speedpickel») und Zahnprobleme sind möglich, ebenso Schädigung der Nase und Magenbeschwerden. Psychische Probleme wie Depression, Paranoia bis hin zur Psychose können sich entwickeln. Nicht zu unterschätzen sind die psychischen und körperlichen Auswirkungen des gestörten Schlafs.
Wenn Sie selbst konsumieren oder jemanden kennen, der konsumiert, können Sie sich hier Hilfe holen, um der Sucht den Kampf anzusagen: