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Verschiedene Systemerkrankungen, insbesondere rheumatische Erkrankungen, können unter anderem die Lunge befallen. Das Lungengerüst wird zunehmend verändert, es wird steif, man spricht im Endstadium von einer Lungenfibrose. Einmal entstandene Veränderungen sind nicht mehr rückgängig zu machen, eine Lungenfibrose ist somit nicht heilbar. Das Ziel der Behandlung besteht darin, das Fortschreiten der Fibrosierung zu verlangsamen oder gar zu stoppen und die Beschwerden zu lindern. Somit ist eine frühzeitige Diagnose entscheidend für die Lebensqualität. Denn je früher der Organbefall erkannt wird, desto geringer sind die bereits aufgetretenen Schäden an der Lunge. Die ersten, sehr feinen Veränderungen sind nur in der Computertomographie erkennbar, welche somit die Methode der Wahl für die Diagnose darstellt. Hierbei wir die Lunge sowohl nach maximaler Einatmung sowie nach maximaler Ausatmung untersucht. Eine gute Kooperation des Patienten während der Untersuchung ist hier entscheidend. Die Untersuchung wird während des Krankheitsverlaufes in definierten Abständen wiederholt werden, um die Wirksamkeit der Therapie überprüfen zu können. Um die Strahlenbelastung auf ein Minimum zu reduzieren, werden bei den Folgeuntersuchungen nur noch bestimmte, klar definierte Bereiche der Lunge abgebildet.
Bild: CT-Darstellung einer idiopatischen Lungenfibrose mit retikulären Veränderungen und Traktionsbronchiektasen.