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Meinhart Volkamer, geboren 1936, ist seit 1969 Professor im Fachbereich Erziehungs- und Kulturwissenschaften der Universität Osnabrück. Er hat das Erste und Zweite Staatsexamen in den Fächern Sport und Deutsch und ist ausserdem Diplompsychologe; in diesem Fach hat er promoviert. Seit 2001 ist er emeritiert.
War er zu Beginn seiner beruflichen Tätigkeit pädagogisch denkender Psychologe, wurde er später zum psychologisch denkenden Pädagogen, der in vielen Vorträgen und Aufsätzen die Entwicklung der Sportpädagogik in Theorie und Praxis kritisch-konstruktiv begleitet hat (Dabei hat er sich nicht immer beliebt gemacht und ist auch häufig missverstanden worden).
Während seiner Berufstätigkeit hat er stets in allen drei für die Sportlehrerausbildung wesentlichen Bereichen gearbeitet: in der Sporttheorie, in der Sportpraxis und in schulpraktischen Studien.
Seine bekanntesten Veröffentlichungen sind "Messen und Zensieren im Schulsport" (1979), "Vom Mut, (trotzdem) Lehrer zu sein" (1982, zusammen mit Renate Zimmer) und "Von der Last mit der Lust im Schulsport" (1987).
Der vorliegende Band gibt einen Überblick über seine didaktische Position in (z.T. schon früher veröffentlichten) Aufsätzen, Episoden und Skizzen, die zum Weiterdenken anregen sollen. Der rote Faden, der die unterschiedlichen Texte verbindet, ist die Frage nach unserem Verständnis von Sport, nach unserem Selbstverständnis als Sportlehrer und nach dem Selbstverständnis, das wir Schülerinnen und Schülern im Sportunterricht vermitteln.