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Geschichten können komplexe Zusammenhänge manchmal viel besser erklären, als detaillierte Analysen. Deshalb beginnt «Die Strategie der friedlichen Umwälzung» mit einem Spaziergang von zwei Aliens zu einer blauben Kugel.
Zwei Wesen spazieren durch das All, ein älteres und ein jüngeres. Man könnte, wenn es dem Bild hilft, die beiden als Aliens bezeichnen. Aber im Grunde ist das bereits zu konkret. Diese beiden Wesen betrachten Sonnen, wundern sich über Pulsare, weichen schwarzen Löchern aus und rätseln, was auf den vielen Himmelskörpern wohl so läuft. Unvermittelt stoßen sie auf einen wunderbaren blauen Planeten, der freundlich zu ihnen herüberschimmert.
«Da gehen wir hin!» ruft das Jüngere. «Das ist die Erde», erklärt das Ältere. «Da möchtest du nicht hingehen.» «Warum nicht? Sie ist so schön.» «Ja, sie ist wunderbar. Aber sie hat Menschen.» Weiterlesen
Die Überschuldung, die zur Finanzkrise führte, wurde bekanntlich nicht gelöst – durch einen Schuldenerlass zum Beispiel –, sondern mit Garantien der Steuerzahler, Nullzinsen und sehr viel frischem Zentralbankgeld zugedeckt. Als Folge hat sich Verschuldung seit der Finanzkrise um 50 Prozent erhöht, gleichzeitig ist die Produktivität nach Berechnungen des Int. Währungsfonds nur um durchschnittlich 0,2 Prozent pro Jahr gestiegen. Das Problem ist also grösser geworden, und «die Zentralbanken haben fast keine Munition mehr, wenn überhaupt», wie sich Philipp Hildebrand, Ex-Nationalbankpräsident und Vize des mit sieben Billionen Dollar weltgrössten Geldverwalters Blackrock kürzlich in einem Interview mit Bloomberg ausdrückte. «We need to change the game», sagte im August Mark Carney, damals noch Präsident der Bank of England, jetzt Klimaberater des englischen Premiers Boris Johnson und zusammen mit dem Chef der Banque de France, François Villeroy de Galhau, Gründer des «Network for Greening the Financial System» (NGFS)
Die meisten meiner Freunde, fast alle Politiker und viele sehr reiche Menschen begrüssen die heftigen Proteste der weltweiten Klimajugend. Ich nicht. Für mich sind sie ein Zeichen, dass etwas ganz grundsätzlich aus dem Ruder gelaufen ist, nicht nur das Wetter.
Es ist eine mittlere Finanzbombe, die das italienische Parlament am 28. Mai gezündet hat. Nicht einmal die Opposition hat die Brisanz erkannt und der Einführung von Schuldscheinen mit Nennwerten ab fünf Euro zugestimmt. Der Clou: Diese sog. «Mini-Bots» können auch als Zahlungsmittel dienen. Eine Paralellwährung liegt in der Luft.
Ein Indikator, der in den letzten 50 Jahren zuverlässig Rezessionen ankündigte, steht auf rot.
(Foto: CC_flickr.com)
Wie entwickelt sich die Wirtschaft? Das interessiert fast alle, ganz besonders die professionellen Anleger. Die Börsianer haben Dutzende von Indikatoren entwickelt, die mehr oder weniger zuverlässige Prognosen ermöglichen. Einer ragt dabei heraus. Er hat in den letzten 50 Jahren zuverlässig jede Rezession angekündigt und lag kein einziges Mal falsch: das Verhältnis der Erträge zwischen dreimonatigen und zehnjährigen US-Staatspapieren.
Die Reformen, die unser Planet so dringend braucht, werden alle verwässert, verzögert oder ins Gegenteil verkehrt. Wenn wir Zukunft haben wollen, müssen wir uns den Mächten stellen, die Frieden und Gerechtigkeit verhindern.
Das Buch führt durch die illusionäre Konstruktion unseres Geldes und seiner Zwänge, die porentief auf Welt und Menschen wirken.
Die Strategie der friedlichen Umwälzung identifiziert den großen Gegner und entwickelt Werkzeuge zu seiner Entmachtung. Das Gute daran: Bereits die ersten Schritte bringen Befriedigung und Freiheit. Es braucht keine Mehrheit und auch nicht viele. Aber es braucht dich!
Christoph Pfluger: Die Strategie der friedlichen Umwälzung – eine Antwort auf die Machtfrage. edition Zeitpunkt, 2019. 122 Seiten, Fr. 12.00/€ 11.00. Bestellung.
Buchvernissage «Strategie der friedlichen Umwälzung»
Das nächste Geld
In diesem Buch erkläre ich eingängig und scharf, wo die Systemfehler des Geldes liegen, wie sie in der Geschichte wirkten und wie sie behoben werden können. Die Überwindung des kollektiven Irrtums ist möglich, aber es braucht ein breites Verständnis des Geldes und einen demokratischen Aufbruch. Dieses Buch liefert die Grundlagen.
Das nächste Geld – die zehn Fallgruben des Geldsystems und wie wir sie überwinden. 2. Aufl. 2016. 252 S. Fr. 23.–/€ 21.–. Bestellung hier: http://edition.zeitpunkt.ch/das-naechste-geld
Gelderkenntnis ist wie tauchen: grundsätzlich einfach. Je tiefer man taucht, desto besser lernt man das Meer kennen. Aber ohne geeignetes Gerät kann man sich leicht verirren. Als Einstieg ins Thema können Sie hier ein kostenloses e-book bestellen, in dem die Funktionsweise unseres Geldsystems in einfachen Worten beschrieben ist. Ich wünsche Ihnen viel Spass beim ersten Tauchgang. Christoph Pfluger