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Mit der AS Saint-Étienne bekam der FCB einen der traditionsreichsten Vereine unseres westlichen Nachbarlandes zugelost. Die Grünweissen aus der Hauptstadt des Département Loire sind mit zehn Meistertiteln nicht nur französischer Rekordmeister sondern auch Endspielteilnehmer im Pokal der Landesmeister, dem Vorgänger der UEFA Champions League. Im Final der Saison 1975/76 traf Saint-Étienne auf den FC Bayern München, verlor aber gegen ein mit Welt- und Europameistern gespicktes Team mit 0:1.
Zuletzt waren die Grünweissen nicht mehr so erfolgreich. Zwar gewannen sie im Jahr 2013 den französischen Ligapokal, auf einen Meistertitel wartet der Verein aber schon seit 1981, der letzte Gewinn des Coupe de France datiert aus dem Jahr 1977. Insgesamt gewann die AS Saint-Étienne den französischen Pokal sechsmal.
"Mannschaft mit grosser Vergangenheit"
Die letzte Saison schloss Saint-Étienne auf dem fünften Platz der Ligue 1 ab. In der Qualifikation für die Europa League setzten sich die Franzosen gegen die Rumänen von ASA Targu Mures und den FC Milsami aus Moldawien durch.
Urs Fischer sagte folgendes zum kommenden Gegner: „Saint-Étienne ist eine Mannschaft mit einer grossen Vergangenheit. Vom aktuellen Team ist mir aber nicht so viel bekannt. Ich weiss, dass der Schweizer Nationalspieler Gelson Fernandes vor ein paar Jahren für die AS Saint-Étienne gespielt hat. Das Team hat sich in einer starken Gruppe mit Lazio Rom, Rosenborg Trondheim und dem letztjährigen Finalisten Dnipro Dnipropetrowsk durchgesetzt. Im 1/16-Final der Europa League gibt es keine einfachen Gegner, aber wir haben ein Los bekommen, das Hoffnungen auf eine Achtelfinalqualifikation zulässt.“
Neben Gelson Fernandes haben auch die Schweizer Nationalspieler Alain Geiger und Christophe Ohrel, sowie die ehemaligen FCB-Spieler Nestor Subiat und Antonio Esposito die Schuhe für den französischen Traditionsclub geschnürt.