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Die Nutzungspläne mitsamt der zugehörigen Reglemente und Vorschriften sowie erläuternden Berichte definieren die Art und Weise der Nutzung des Bodens innerhalb und ausserhalb des Siedlungsgebietes einer Gemeinde.
- Bauzonenplan: Er zeigt die Nutzung innerhalb des Siedlungsgebiets einer Gemeinde auf.
- Gesamtplan: Er legt die Nutzung des Bodens ausserhalb des Siedlungsgebiets einer Gemeinde fest.
- Zonenreglement: Als Ergänzung zum Gesamt- und Bauzonenplan erlässt jede Gemeinde ein Zonenreglement, worin die verschiedenen Zonen und die darin geltenden Nutzungs- und Gestaltungsvorschriften beschrieben sind.
- Erschliessungsplan: Er regelt die Erschliessung der Bauzone und legt meistens auch die Strassenkategorie sowie die Baulinien fest.
- Gestaltungspläne bezwecken eine architektonisch und hygienisch gute, der baulichen und landschaftlichen Umgebung angepasste Überbauung, Gestaltung und Erschliessung zusammenhängender Flächen. Sie können die Zahl, die Art, die Lage, die äusseren Abmessungen, die Geschosszahl, die Durchmischung der Nutzung und weitere bauliche Einzelheiten bestimmen (§ 44 Planungs- und Baugesetz).
Im Rahmen der Gestaltungspläne kann von baupolizeilichen Vorschriften abgewichen werden (§ 45 Planungs- und Baugesetz, z.B. Gebäudeabstände unterschreiten, Terrainveränderungen etc.). Der Plan muss sich jedoch an der im Zonenplan festgelegten Grundnutzung orientieren (§ 44 Abs. 4 Planungs- und Baugesetz).
In den zum Gestaltungsplan zugehörigen Sonderbauvorschriften wird detailliert die Überbauung, Gestaltung und Erschliessung eines festgelegten Perimeters geregelt.
Ein Gestaltungsplan ist vorgeschrieben für: Bauten mit 7 und mehr Geschossen oder mehr als 20 Metern Höhe, Bauten und Anlagen, für welche eine Umweltverträglichkeitsprüfung erforderlich ist (mit gewissen Ausnahmen), Verkehrsintensive Anlagen gemäss kantonalem Richtplan (§ 46 Planungs- und Baugesetz).