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1064 wurde «Ramingen», ein kleines Dorf am Fusse des Geissbergs, erstmals urkundlich erwähnt. Erste Siedlungsspuren fand man auf dem heutigen Gemeindegebiet von Remigen aus der Jungsteinzeit. Erst unter Klosterherrschaft, schliesslich als Teil der Berner Herrschaft, konnte sich Remigen zu Beginn des 19. Jahrhunderts als Gemeinde im neuen Kanton Aargau konstituieren.
Das bäuerlich geprägte Dorf pflegte aufgrund der günstigen Hanglagen den Rebbau. Das frühe 20. Jahrhundert stand in Remigen im Zeichen des Infrastrukturausbaus – Bachkorrektionen, Wasserversorgung, Elektrizität. Der wirtschaftliche Boom der Nachkriegsjahre bescherte Remigen einen kräftigen Bevölkerungszuwachs, der das Siedlungsbild nachhaltig veränderte.