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Die Pflichtenhefte diverser traditioneller Schweizer Halbhart- und Hartkäse verbieten die Verfütterung von konserviertem Futter mit mehr als 18 % Wasser an Milchkühe. In zwei Versuchen wurde die Buttersäurebakterien- Belastung des Futters, des Kotes und der Milch bei der Verfütterung von Feuchtheu und Silagen untersucht. Zudem wurde aus der Milch Hartkäse hergestellt. Im ersten Versuch wurden vom gleichen Ausgangsmaterial Silagen mit 38 und 53 % Trockensubstanz (TS) sowie Belüftungsheu hergestellt. Im zweiten Versuch wurde Feuchtheu mit Propionsäure behandelt und Belüftungsheu hergestellt. Das Feuchtheu wies beim Pressen durchschnittlich 80 % und bei der Verfütterung 84 % TS auf. Die einzelnen Futter wurden jeweils während drei Wochen an Milchkühe verfüttert. Anhand regelmässig entnommener Futter-, Kot- und Milchproben wurde die Anzahl Buttersäurebakterien-Sporen bestimmt. In der dritten Versuchswoche wurde an zwei Tagen Hartkäse hergestellt. Das Futter wies tiefe Buttersäurebakterien- Sporengehalte auf. Bei den Grassilagen beziehungsweise der Variante mit Feuchtheu wies die Milch – im Vergleich zur Variante mit Belüftungsheu – leicht höhere Sporengehalte auf. Es traten jedoch keine Probleme bei der Käseherstellung auf.
Nutztiere
Pontiggia A., Münger A., Ammer S., Philipona C., Bruckmaier R. M., Keil N.M., Dohme-Meier F.
Selbst in Regionen mit gemässigtem Klima kann ein Anstieg der Umgebungstemperatur und die Sonneneinstrahlung zu Hitzestress bei weidenden Milchkühen führen. Agroscope untersuchte bei Kühen physiologische Veränderungen aufgrund zunehmender Hitzebelastung.
Umwelt
Lazzari G., Münger A., Heimo D., Seifert S., Camarinha-Silva A., Borda-Molina D., Zähner M., Schrade S., Kreuzer M., Dohme-Meier F.
Auf Gras basierende Rationen für Milchvieh führen häufig zu erhöhten Stickstoffausscheidungen. Tanninhaltige Esparsette und Akazienextrakt können die Stickstoffausscheidungen über den Harn und somit die Ammoniakfreisetzung aus der Gülle verringern.
Zu hohe Stickstoffeinträge aus der Luft führen zu einer Überdüngung von sensiblen Ökosystemen. Durch eine stete Optimierung der Fütterung kann ein wichtiger Beitrag zur Reduktion der Ammoniakverluste und damit der Stickstoffeinträge geleistet werden.