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Zur Übernahme von Landis+Gyr durch den Toshiba-Konzern werden Details zur Finanzierung bekannt. So übernimmt ein japanischer Wirtschaftsfonds einen Minderheitsanteil am Zuger Unternehmen.
Weniger als ursprünglich angenommen: Toshiba zahlt für die Übernahme des Stromzähler-Herstellers Landis+Gyr nicht 2,3 Milliarden Dollar, sondern nur rund 1,6 Milliarden. Den Rest leistet ein von Japans Staat und Wirtschaft finanzierter Fonds.
Als Toshiba den Kauf von Landis+Gyr im Mai bekannt gab, machte der Konzern keine Angaben zur Finanzierung der Transaktion. In einer Mitteilung schreibt Toshiba nun, dass das Innovationsnetzwerk Japan (Innovation Network Corporation of Japan) über eine Schweizer Zweckgesellschaft 40 Prozent von Landis+Gyr kaufe.
Toshiba selbst kostet die Übernahme von Landis+Gyr inklusive Schuldenübernahme damit nur noch 1,62 Milliarden Dollar. Gemäss Toshiba ist die Übernahme von Landis+Gyr Anfang Juli von allen Behörden genehmigt worden, der Kauf selbst soll noch diese Woche über die Bühne gehen.
(cms/rcv/awp)