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Aldi, Netto Lidl Co.: Warum fast alle Discounter auf exakt 199 Quadratmeter achten
Discounter wie Aldi, Lidl, Netto oder Penny müssen nur PET-Einwegflaschen zurücknehmen. Wer mit Glasflaschen oder Mehrwegflaschen beim Discounter auf der Matte steht, wird vor allem bei Aldi und Lidl abgewiesen und muss sein Pfand wieder nach Hause tragen. Penny und Netto nehmen in Einzelfällen Flaschen zurück, wenn im Sortiment Glasflaschen (mit Pfand) verkauft werden. Grund dafür ist die "dritte Verordnung zur Änderung der Verpackungsverordnung". Sie sieht vor, dass Einzelhändler mit einer insgesamten Getränke-Verkaufsfläche von unter 200 Quadratmetern nur die Getränkeverpackungen zurücknehmen müssen, die sie auch verkaufen.In der Regel räumen Aldi, Lidl und Co. maximal 199 Quadratmeter für Getränke (Wasser, Bier, Säfte) in ihren Filialen frei. Sobald ein Wühlkorb oder Regal die Fläche erheblich vergrößern würde, müssten sie - laut Verordnung - auch Glas- oder Metallflaschen mit Pfand zurücknehmen.Genau deshalb verzichten Discounter etwa in Sommermonaten darauf, gekühlte Wasserflaschen oder Erfrischungsgetränke - wie es viele Supermärkte tun - an der Kasse zu verkaufen. Denn damit kämen sie über zusammengerechnet mit ihrer üblichen Getränkeverkaufsfläche auf über 199 Quadratmeter.
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