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Grégoire Monnat
Rue du Carro 10
1896 Vouvry (Schweiz)
<email-pii>
Tel. +41 79 704 72 73
Grégoire Monnat wurde 1976 im Kanton Jura in der französischsprachigen Schweiz geboren. Er lebt heute immer noch in der Schweiz, am Genfersee. Schon seit frühester Jugend hört und spielt er klassische Musik (Strawinski, Bach, Prokofjew) sowie Pop-Musik (Pink Floyd, Frank Zappa). Als Jugendlicher spielte er Barockmusik. Nach der Matura am Gymnasium studiert er Elektrogitarre an der Musikhochschule École de Jazz et de Musique Actuelle (EJMA, mit aktuellem Namen HEMU) in Lausanne. 2002 schliesst er das Studium mit Diplom ab und beginnt als Gitarrist mit einigen Sängern und Komponisten zusammen zu arbeiten, darunter einige von internationalem Ruf (wie z. B. der Kanadier Martin Ferron oder die Jazz-Sängerin Sylvie Bourban). Im selben Jahr 2002 legt er seinen Schwerpunkt auf die Komposition: Er studiert Orchestrierung und beginnt, beeindruckende Werke für verschiedenste Instrumente zu schreiben. Er komponiert ebenfalls Filmmusik. Ende 2012 erscheint sein Gitarrenalbum Grégoire Monnat Trio mit originellen Kompositionen, die sowohl von Bach, Goran Bregović, Schubert als auch von Pink Floyd inspiriert sind.
Filmmusik / Musik für Bilder
Grégoire Monnat ist begeistert von Film- und Theatermusik, und er ist von deren narrativen Bedeutung überzeugt. Er liebt „Bilder“-Musik, bei denen man sich Szenen vorstellen kann (z. B. Strawinski, Pink Floyd.
Die Musik von Grégoire Monnat wird wegen ihrer suggestiven Kraft geschätzt. So ist es ganz selbstverständlich, dass der Komponist auf diesem Terrain auf Entdeckungsreise geht!
Unter seinen Kompositionen für „bewegte Bilder“ sind folgende Werke hervorzuheben:
Im Jahre 2013 komponierte er klangliche Illustrationen für die Filmportraits der Preisträger der Fondation Leenaards (Produktion Le Flair, Regie: Lila Ribi). Weitere Musikstücke komponierte er insbesondere für den Sinologen Jean-François Billeter, den Comic-Autor Alex Baladi, den Industriedesigner Christophe Guberan und die visuelle Künstlerin Elisa Larvego.
Eine Ausnahme, da mit unbewegten Bildern, bildet:
Der Comic Barbochard: la porte bleue, von Julien Cachemaille (www.chaussette.populus.ch), für den Grégoire Monnat einen „Soundtrack“ von zwanzig Minuten Dauer komponiert hat, eine einzigartige Erfahrung in der Welt des Comics ! (2011)
Die Musik zum Kurzfilm Le téméraire von Lila Ribi, der für das Filmfestival von Locarno im Jahre 2009 selektioniert wurde.
Die Musik des Kurzfilms L’homme du trait d’union von Pascal Parizot für das TPC (Öffentliches Verkehrsunternehmen von Chablis) im Jahre 2009.
Die Musik des Kurzfilms Evastrasse von Veronika Karyuk für den Movie Marathon-Wettbewerb in Zürich (2009).
Die Musik des Kurzfilms Shabbat, Dieu merci ! von Jean-Guillaume Sonnier, der den Preis Action light 2011 am Filmfestival von Locarno erhielt.
Regelmässige Zusammenarbeit mit dem Filmemacher Dominique Othenin-Girard (zum Beispiel die Musik für den Kurzfilm „L’éveil au goût“ im Jahr 2011).
Die Komposition zum Musikstück Une saison en enfer (2006) nach Arthur Rimbauds schicksalshaften und letzten Meisterwerk in einer Theaterinszenierung von Pascale Güdel.
Gitarrentrio
Grégoire Monnat Trio – Die CD
Die Musik von Grégoire Monnat liest sich mit geschlossenen Augen. Die Noten gehen ineinander über und antworten sich gegenseitig; es entstehen Bilder und es werden Geschichten erzählt. Hier ein Spaziergang durch verzauberte Landschaften. Dort der Schmerz der menschlichen Konflikte.
Sie können mit den Ohren sehen und ihrem Gehör vertrauen! Sie werden alle Bilder hörend erfassen. Die Musik kommt ohne Texte aus, es gibt jedoch Titel zu den Stücken, dazu kommt die Kraft der Melodien…
In den zwölf Stücken für Gitarren-Trio vereinigt der Schweizer Komponist und Interpret Grégoire Monnat melodische Linien mit vielseitigen Rhythmen, öffnet die Türe zu seiner musikalischen Welt und lädt zum Flanieren durch Orte, Zeiten und Emotionen ein. Das Album ist eine Einheit, aber es ist nicht aus einem Stück! Die Einflüsse sind vielfältig und zahlreich sind die Anklänge – oder auch Hommage – an Bach, Schubert, Strawinski, Robert Fripp, Pink Floyd, Goran Bregović und andere. Dieser zeitgenössische Komponist schöpft aus allem, was er liebt, mischt viele seiner Einflüsse und schafft so ein gelungenes Album, das mit viel Sensibilität komponiert und interpretiert ist.
Ein Album für Gitarren
Ob akustisch oder elektrisch, ob 6 oder 12 Saiten, ob mit Fingern oder Plektrum gespielt – die Gitarren zeigen hier alle Spielmöglichkeiten; sie erinnern dabei sowohl an den metallischen Klang eines Cembalos als auch an den sanften Ton einer Blockflöte. Die melodischen Linien überkreuzen sich und antworten einander. Die einzelnen Titel geben sich bewusst modern oder auch wunderbar barock!
Grégoire Monnat hat nicht etwa von klein auf schon immer Gitarre gespielt. Erst mit 17 Jahren, nachdem er bereits 10 Jahre Blockflöte gespielt hatte, begann er damit, als beim Eintritt in die Basler Schola Cantorum das Erlernen eines zweiten Instruments nötig wurde. Das zweite ersetzte dann sehr rasch das erste Instrument. Auf dieser neuen Grundlage richtete er sein Musikstudium aus und besuchte die Musikhochschule EJMA (École de Jazz et de Musique Actuelle, mit aktuellem Namen HEMU) in Lausanne, wo er 2002 sein Berufsabschlusszeugnis erhielt.
In diesem ersten Gitarrenalbum spielt Grégoire Monnat alle Stimmen selber. Mit der modernen Technik des Re-Recordings überlagert er Stimmen, mischt einmal 3 Spuren mit Folkgitarre, 12-saitiger Gitarre und Elektrogitarre, ein ander Mal alle drei zusammen, und fügt hier und da eine vierte Stimme als kleinen Farbtupfer hinzu.
Das Grégoire Monnat Trio im Konzert
Bei Konzerten nimmt Grégoire Monnat zwei talentierte klassische Gitarristen als Begleiter hinzu: Mathieu Constantin und Dimitar Ivanov.
Mathieu Constantin wurde 1987 in Siders geboren. Er war in einer Berufsklasse von George Vassilev am Konservatorium von Sitten. Im Jahre 2011 schloss er mit einem Master für Interpretation ab und ist heute Professor für Gitarre am kantonalen Konservatorium in Sitten und an der pädagogischen Hochschule von Sankt Moritz (VS). Er leitet zudem zwei Chöre und ein Ensemble für traditionelle Musik.
Dimitar Ivanov wurde 1986 im bulgarischen Silistra geboren. Er ist ebenfalls ein Schüler von George Vassilev. 2012 machte er seinen Master für Interpretation. Er ist erhielt mehrere internationale Preise als Solist oder als Musiker in Kammerensembles.
Ein neues Stück des Grégoire Monnat Trio wurde als Hommage an die Musik des Balkans geschrieben. Es heisst „ Balkanska igra “ (Balkanisches Spiel); es wird hier von Grégoire Monnat, Dimitar Ivanov und Mathieu Constantin interpretiert.
Weitere Kompositionen
Portrait von 30 Minuten auf RFJ
Grégoire Monnat begann im Wesentlichen ab 2002, nach seinem Abschluss an der École de Jazz et de Musique Actuelle de Lausanne (EJMA, mit aktuellement Namen HEMU), die Komposition zu seiner künstlerischen Haupttätigkeit zu machen.
Der Komponist hört seit seiner Kindheit (dank seiner Eltern!) leidenschaftlich gerne die unterschiedlichsten Musikstile, die ihn sein Leben lang prägen: Prokofjew, Strawinski, Andrzej Panufnik, John Coltrane, J. S. Bach. Aber auch Pink Floyd, Genesis), King Crimson, Magma), Frank Zappa usw.
Er interessiert sich auch für bestimmte Jazzrichtungen wie das Mahavishnu Orchestra, Miles Davis, Thelonius Monk, Helen Merrill usw.
Er ist ein grosser Anhänger von Arvo Pärt und findet auch Gefallen an der „Neuen Musik“ von Philip Glass, sowie auch an Balkan-Folk-Musik (Goran Bregović).
Grégoire Monnat „verdaut“ alle diese Musikstile und beginnt mit ständig wachsender Begeisterung Musik in seinem eigenen Stil zu komponieren, wo alle unterschiedlichen Musikeinflüsse natürlich zusammenfliessen.
Die Werke des Komponisten sind für sehr unterschiedliche Besetzungen geschrieben:
Es gibt zahlreiche Stücke für Gitarren-Ensembles, die in einer eigenen Rubrik zusammen gefasst sind.
Sowie die „Bandes Originales“, Kompositionen für Filmmusik.
Aber es gibt auch:
La vie continue (Das Leben geht weiter): ein ausgedehntes Stück in mehreren Sätzen für Holzbläser (Flöte, Oboe, Klarinette, Bassklarinette und Fagott/Kontrafagott), komponiert im Jahre 2011.
Mehrere Stücke für Vibraphon, Marimba und Flöte (insbesondere „Temps immarcescible“ ein Auftragswerk für das Ensemble Ovale trio, „Argo“ oder „Satte tango“), komponiert im Jahre 2011.
Fata Morgana für Geige und akustische Gitarre, ein Stück von 20 Minuten in 4 Sätzen (2011).
Einige Kompositionen für Orchester : Kassiopeïa für Klavier und Orchester, Capitulation für Orchester.
Ein breites Repertoire an Stücken für Akkordeon – Gitarre – Alt-Saxophon und Klavier (Ensemble Circeïa).
Les retrouvailles du catoblépas (Wiedersehen mit dem Katoblepas) für Holz- und Blechbläser: 2 Flöten, 1 Klarinette, 1 Alt-Saxophon, 1 Althorn und 1 Baritonhorn (2007)
Mehrere Kompositionen für Streichtrios (Geige, Bratsche und Cello), komponiert im Jahre 2007.
Mehrere Kompositionen für klassische Solo-Gitarre mit „ungewöhnlicher“ Stimmung (2003).
Einige Stücke „Popmusik“ für Sängerinnen und Sänger, insbesondere für Onésia Rithner und P’tit Greg (2008).
Mehrere Kompositionen im „Elektro“-Stil (2005).