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Geboren wurde Margot Werner am 8. Dezember 1937 in Salzburg. Ihre schillernde Karriere beginnt früh. Mit 17 ist sie Tänzerin im Ballett der Bayerischen Staatsoper in München. Ein paar Jahre später wird sie dessen Primaballerina.
Von der Ballett- auf die Showbühne
In den 1970er-Jahren startet Margot Werner eine Karriere als Sängerin. Mit «So ein Mann, so ein Mann» verbucht sie 1977 ihren grössten Hit. Zwei Jahre zuvor eroberte sie bereits das Fernsehpublikum mit der «Margot-Werner-Show». Als «interessanteste Neuentdeckung» wurde sie 1975 mit der «Goldenen Europa» ausgezeichnet.
Danach ist Margot Werner häufig zu Gast in grossen Fernsehshows wie «Dalli-Dalli», «Am laufenden Band», Kulenkampffs «Feuerabend» sowie in Shows von Max Greger, Peter Weck, Karel Gott oder Roberto Blanco.
Eine ausgeprägte Persönlichkeit
Was ihr Talent als Entertainerin betraf, gingen die Meinungen auseinander. In einem Punkt waren sich die Kritiker allerdings einig: Sie attestierten der Sängerin mit der tiefen Stimme und dem Vamp-Charme eine ausgeprägte Persönlichkeit.
Auf der Bühne und am Fernsehen gefeiert, ging Margot Werner privat durch schwierige Zeiten. Ihre erste Ehe mit Schauspieler Peter Pasetti wurde geschieden. 1975 starb ihr damaliger Lebensgefährte Heinz Bosi. Er wurde nur 27 Jahre alt. Ihre zweite Ehe mit Gastronom Jochen Litt wurde von einem Privat-Konkurs überschattet. In den letzten Jahren ihres Lebens litt die Künstlerin an Depressionen und erhielt kaum noch Aufträge. Am 1. Juli 2012 starb die österreichische Entertainerin durch Suizid.
Archivperlen
Aufnahmen mit Margot Werner finden sich auch im Archiv von Schweizer Radio und Fernsehen. Am 18. November 1977 war sie zusammen mit ihrem Produzent und Manager Abi Ofarim zu Gast bei Peter, Sue und Marc im «Fernseh-Kleintheater» aus dem Basler Cliquentheater (siehe Video).
Unter dem Titel «Vom Tütü zum langen glitzrigen Schwarzen» zeichnete die Radiosendung «Mosaik» 1990 ein facettenreiches Porträt der österreichischen Entertainerin. Damals schilderte Margot Werner unter anderem ihre ersten 25 Lebensjahre im Telegramm-Stil.