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Benötigt der Täter Betreuung oder Behandlung, wird eine Schutzmassnahme angeordnet. Handelt die Täterin schuldhaft, das heisst sie sieht das Unrecht der Tat ein und handelt trotzdem falsch, bekommt sie eine Strafe.
Straftaten von Jugendlichen können laut Jugendstraf-gesetz mit Schutz-massnahmen und mit Strafen geahndet werden.
Ergeben die Abklärungen, dass ein Täter eine besondere Betreuung oder Behandlung notwendig hat, wird ihm als Schutzmassnahme beispielsweise eine Aufsichtsperson zur Seite gestellt. Oder es wird eine Behandlung bei einem Psychologen, einer Therapeutin oder in einer Erziehungseinrichtung angeordnet.
Auch die Art einer Strafe kann sehr verschieden sein. Möglich ist etwa ein Verweis, Schriftlich teilt die Justiz dem/-r Täter/-in mit, dass ein bestimmtes Verhalten von der Gesellschaft nicht toleriert wird (z.B. Befahren eines Feldwegs mit absolutem Fahrverbot) und das der/die Täter/-in aufgefordert wird, dieses Verhalten in Zukunft nicht mehr zu wiederholenein persönlicher Arbeitseinsatz, Verpflichtung zu einer persönlichen Leistung bis max. 10 Tage für Jugendliche unter 15, ab 15 bis max. 3 Monate, zu Gunsten von sozialen Einrichtungen, von Werken im öffentlichen Interesse, von hilfsbedürftigen Personen oder des/der Geschädigte/-neine Geldbusse festgelegt unter Berücksichtigung der persönlichen Verhältnisse (=Verdienst resp. Vermögen) der jugendlichen Person, ab 15 Jahren, bis max. 2‘000 Frankenoder Freiheitsentzug. 15- bis 16-Jährige zwischen einem Tag und einem Jahr, 16-Jährige und Ältere bis zu vier Jahren
Bei Bedarf bekommt die Familie der Täterin Unterstützung. Häufig muss die Täterin die verursachten Schäden ersetzen.