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Davon entfallen SFr. 13,4 Mio. auf Verwaltungs- und Personalaufwendungen und SFr. 23,6 Mio. auf Fremdleistungen für Forschung und Projektbearbeitung. Die Beratungstätigkeit für Dritte konnte markant gesteigert werden, vor allem mit Aufträgen aus dem asiatischen Raum. Das Berichtsjahr war geprägt durch Arbeiten für die zentrale Inventarisierung radioaktiver Abfälle, das Bereitstellen zusätzlicher Entscheidungsgrundlagen für das weitere Vorgehen im Programm schwach- und mittelradioaktive Abfälle (Wellenberg), intensive Arbeiten im Untersuchungsprogramm hochradioaktive Abfälle in der Nordschweiz und die internationale Zusammenarbeit in den Felslabors Grimsel und Mont Terri.
Zu den bisherigen Resultaten kann zusammenfassend festgehalten werden, dass sie die technische Eignung des Standortes Wellenberg belegen. Diese Schlussfolgerung wurde in den vergangenen Jahren auch von den Sicherheitsbehörden des Bundes wiederholt bestätigt. Ein geologisches Tiefenlager für hochradioaktive und langlebige mittelradioaktive Abfälle ist erst um die Mitte des nächsten Jahrhunderts notwendig. Dafür erfolgen die Vorbereitungen der Nagra schrittweise. Die Arbeiten konzentrierten sich 1998 auf den Opalinuston im Zürcher Weinland, wo die Untersuchungen die günstigen Voraussetzungen im Untergrund überzeugend aufzeigen. Im September 1998 begann die Sondierbohrung in Benken, die inzwischen beendet wurde.
Quelle
M.E. nach Pressemitteilung der Nagra vom 23. Juni 1999