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Der im Tourismusbereich tätige spanische Konzern Iberostar Group hat auf der Ocean Conference der Vereinten Nationen, die vergangene Woche in Lissabon stattfand, ihren ambitionierten Fahrplan zum Schutz der Ozeane vorgestellt. Mit diesem Plan will die Gruppe zur Verbesserung der Küstengesundheit in allen Reisezielen, in denen sie tätig ist, beitragen.
Gloria Fluxà, Vice President und CSO der Iberostar Group, präsentierte ihre Lösungen und Visionen in einer Debatte über nachhaltigen Küsten- und Meerestourismus im Rahmen des High Level Panel for a Sustainable Ocean Economy.
Sie betonte, dass „der Schutz der Ozeane unabdingbarer Bestandteil für jede Art von Tourismus sein muss, der an den Küsten stattfindet. Reisende wollen den Strand, das Meer und die dortigen Freizeitangebote genießen und unsere Aufgabe hierbei ist es, sicherzustellen, dass Besucher den lokalen Gemeinden respektvoll begegnen und der Tourismus zum Wohl der lokalen Wirtschaft beiträgt.“
Während der Tagung der Vereinten Nationen präsentierte die Hotelgruppe Lösungen für die großen Herausforderungen rund um den Meeresschutz, die den Tourismus stärken und aufzeigen, dass der Privatsektor in der Lage ist, solche Maßnahmen voranzutreiben. Langfristiges Ziel ist eine krisenfeste Tourismusbranche und die Regeneration der Reiseziele.
Die fünf Ziele zur Wiederherstellung der Küstengesundheit
Neben der Pflege und dem Schutz von Korallenriffen, Mangroven, Dünen und Seegras hat sich das Unternehmen fünf Ziele gesetzt, um die Ökosysteme am Meer und an den Küsten zu schützen.
Dazu zählen die CO2-Neutralität bis 2030, die Minderung der Klimaeffekte durch die Umsetzung naturbasierter Lösungen sowie die Regenerierung und qualitative Verbesserung der Strände und des Meeres. Außerdem will man die Grünflächen sämtlichen Iberostar-Hotels vergrößern sowie durch die Einbindung der lokalen Gemeinden und Förderung alternativer Lebensgrundlagen einen sozial gerechten Tourismus fördern.
Dieser Plan soll durch verschiedene wissenschaftlich fundierte Maßnahmen umgesetzt werden, darunter die Verpflichtung der Hotelgruppe, in allen ihren Häusern Projekte zum Küstenschutz durchzuführen, mit lokalen Interessengruppen in den Zielgebieten zusammenzuarbeiten, die Auswirkungen des Klimawandels abzuschwächen, ca. 500.000 Tonnen CO2-Emissionen aufzufangen, das Bewusstsein der Reisenden für den Schutz der Strände zu schärfen und mindestens 25 % der Flächen in allen Iberostar-Hotels in Grünflächen umzuwandeln.
Das Unternehmen kooperiert mit bedeutenden Partnern im In- und Ausland und berücksichtigt in seinem Aktionsplan sämtliche Bereiche der Wertschöpfungskette und das Wohl seiner Mitarbeiter und Kunden.
(Iberostar Group/SAKL)