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Am 21. März erschien im Bund ein Interview mit Martina King. Die Professorin am Lehrstuhl Medical Humanities und kooptierte Wissenschaftlerin im Departement Germanistik berichtet darin, wie die Entdeckung der Mikroben in den 1880er Jahren einen ähnlichen Medienhype auslöste wie heute die Coronapandemie. Auch Wissenschaftsskepsis war schon früher verbreitet und wurde teilweise literarisch verarbeitet. Dichtung spielte schon bei der allerersten Impfung eine Rolle: Da damals ein Grossteil der Bevölkerung nicht lesen konnte, versuchte man sie mit Impf-Dramen und Impf-Oden vom Nutzen der Pockenimpfung zu überzeugen.