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Vor dem Roden wurde noch für einen Zaun ausgemessen. Dazu sind Simpson und Moa in die Büsche gegangen. Simpson ist der Watchman und Moa ist eine Schwedische Volontärin. Simpson hat mit einer Machete eine Schneise durchs Dickicht geschlagen und Moa hat anschliessend die Schritte gezählt. Zum Glück wurde die Klapperschlange erst später entdeckt, die in diesem Dickicht gehaust hat.
Nach dem Ausmessen hat Simpson angefangen mit Roden aber schnell gemerkt, da kommen sie nicht sehr weit, es muss schwereres Gerät her. Der erste Versuch mit einem Traktor war fehlgeschlagen, zu wenig Power und kein gutes Ergebnis. Die Wurzeln waren immer noch im Erdreich. Es musste ein grösseres Teil her. Damit wurde dann rasch gute Ergebnisse erzielt und neben dem Roden auch noch gleich das Gelände ausgeebnet.
Die Aufnahme der Arbeiten war nicht ohne Nebengeräusche abgelaufen. Der Baggerführer hat sich geweigert, in Vellimalai zu arbeiten. Der Besitzer der Baggers wollte schon und es hat viele Tage gedauert, bis der Baggerführer doch noch die Arbeit aufgenommen hat.
Mit dem Bagger sind 3 Arbeiter gekommen. Einer ist der Baggerführer (eben jener Verweigerer), sitzt in der Kabine und bedient die Instrumente und Hebel. Der Zweite gibt Anweisungen, wo es lang geht und was gemacht werden muss. Er sitzt ebenfalls in der Kabine. Der dritte ist für die Reinigung der Schaufeln des Baggers zuständig und er muss alles aus dem Weg räumen, was der Bagger nicht selber beseitigen kann. Alle 3 Arbeiter schlafen in der Kabine des Baggers! Sie schlafen da unter anderem auch, weil sie Angst haben, jemand würde den Bagger beschädigen.
Während der Arbeiten hat es so stark geregnet, dass die Arbeiten eingestellt werden mussten. Damit sie ihren Lohn erhalten, müssen die Arbeiter aber auf der Baustelle anwesend sein. Sie wurden dann in das Schulhaus eingeladen, dass sie einen trockenen Platz vorgefunden haben und sie durften in der Bibliothek spielen.
Nachdem der Regen aufgehört hatte und die Arbeiten abgeschlossen werden konnten, hat das Grundstück viel grösser ausgesehen als vorher mit dem Gestrüpp und den Stufen. Mit dem neu gewonnenen Gelände kann wieder ganz neu geplant werden. Seit ein paar Tagen wird nun auch am Zaun gebaut, damit der „Durchgangsverkehr“ unterbunden werden kann und damit weniger Material verschwindet.
So geht das Unternehmen INTACT SCHWEIZ Campus in Vellimalai Schritt für Schritt vorwärts, mindestens so lange wie das Geld reicht.
28.12.2008/Sepp Scacchi
PS: Die Handskizze gibt ungefähr die Situation um das Schulhaus wieder. Unterhalb der Skizze gibt es noch weitere Bilder.
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