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Im Jahr 2017 leiden in der Schweiz 4,8% der Bevölkerung an asthmatischen Beschwerden und 2% an einer symptomatischen COPD. Männer sind etwas weniger häufig von Asthma betroffen (4,2%) als Frauen (5,3%). Chronische Bronchitis/COPD/Emphysem nehmen mit dem Alter zu.
Dieser Indikator ist Teil des Monitoringsystems Sucht und NCD (MonAM) des Bundesamts für Gesundheit (BAG).
Eine verbreitete chronische Atemwegs-Erkrankung ist das Asthma bronchiale. Es beginnt oft schon im Kindesalter und zeichnet sich aus durch Atemnot, oft verbunden mit pfeifender Atmung und Husten. Die Erkrankung ist auf eine Überempfindlichkeit der Atemwege zurückzuführen.
Chronisch obstruktive Lungenerkrankung COPD (Chronic Obstructive Pulmonary Disease) ist ein übergeordneter Begriff für Atemwegs-Erkrankungen, die mit Husten, Auswurf und Atemnot einhergehen. Oft führen die chronische Bronchitis und das obstruktive Emphysem zu einer COPD. Betroffen von COPD sind insbesondere Personen, die über längere Zeit geraucht haben, daher wird die Krankheit umgangssprachlich auch «Raucherlunge» genannt.
Nach Angaben der Lungenliga Schweiz erkranken 7-10% der Schweizer Bevölkerung im Laufe des Lebens an Asthma und rund 400'000 Personen an einer COPD. Diese Häufigkeit der COPD wurde ausgehend von den erhobenen Daten der SAPALDIA-Studie hochgerechnet (siehe Referenzen: Bridevaux et al.).
Definition
In den Befragungen vor 2017 wurden diese Fragen schriftlich erhoben und zudem anders formuliert. Seit der Befragung von 2017 werden sie mündlich gestellt.
Eine Erklärung der soziodemographischen Variablen findet sich im Dokument: Beschreibung der Dimensionen
Quellen, Referenzen und weiterführende Informationen
Medienauskünfte
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