Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03309.jsonl.gz/3083

Mit ausführlichen Aufgabenbeschreibungen versteht man Leistungen konkreter, kann Qualifikation besser beurteilen und das Niveau und den Wert der Tätigkeiten ganzheitlicher erkennen. Folgende Fragen helfen, Aufgabenbeschreibungen umfassend und genau vorzunehmen.
Leider wird dieser Bereich in der Zeugnispraxis zuweilen etwas vernachlässigt. Einige Stichworte genügen nicht; sie sind für den Zeugnisleser oft nicht informativ genug und widerspiegeln Leistung und Tätigkeiten von Mitarbeitenden oft nur bruchstückhaft und ohne Aussagekraft. Zu beachten sind die folgenden Punkte
Umfassende und genaue Aufgabenbeschreibungen im Arbeitszeugnis
- Welches sind die Kernaufgaben und Haupttätigkeiten?
- Welche Aufgaben erfordern besonderes Wissen?
- Welche Aufgaben erfordern besondere Erfahrung?
- Welche dieser Aufgaben sind für das Unternehmen besonders
wichtig?
- Werden auch weiter zurückliegende Aufgaben genannt?
- Gab es auch Sonderaufgaben, und wenn ja, welche?
- War der Mitarbeiter in Projekten oder Taskforces tätig?
- Übernahm der Mitarbeiter Stellvertretungen?
- Wurden Job Rotations oder Job Sharings vorgenommen?
- Wer waren die externen Partner wie Lieferanten oder
Behörden?
- In welchen Fachgebieten war der Mitarbeiter Ansprechperson?
- Zu welchen Abteilungen bestanden regelmässige Kontakte?
- Vertrat der Mitarbeiter das Unternehmen extern?
- Erforderten seine Aufgaben Reisetätigkeiten?
- Stehen Aufgaben und Leistungsbeschreibungen im Zusammenhang?
- Hat der Mitarbeiter Wissen/Fähigkeiten weiter vermittelt,
z.B. in Work-shops?
- Wurde der Aufgabenkreis zuweilen erweitert? Wenn ja, womit?
- Sind die Ansprüche an Aufgaben nach Weiterbildungen
gestiegen?
- Fand eine Spezialisierung in den Aufgaben statt?
- Wo stimmen Talente/Kompetenzen mit Aufgaben besonders
überein?
- Wurde der Mitarbeiter in Förderkreise aufgenommen?Bei welchen Aufgaben wurden Fremdsprachen eingesetzt?