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Geschlossene Fonds sind beliebte Formen der Investition: Sie bieten Anlegern die Möglichkeit, Risiken der Investition in einem diversifizierten Portfolio breit zu streuen. Der Fonds dient der Bündelung von Investoren und der Bündelung von Kapital. Reichen die seitens der Kapitalanleger zur Verfügung gestellten Mittel nicht aus, um das zu finanzierende Wirtschaftsgut zu erwerben, wird zusätzlich Fremdkapital aufgenommen. Das Investitionsobjekt, das vom Fonds erworben wird, wird einem Dritten entgeltlich überlassen, wodurch die Kosten der Finanzierung getragen werden und Gewinn erwirtschaftet werden soll. Wird jedoch der Dritte, dem das Wirtschaftsgut überlassen worden ist, insolvent oder geschieht dies mit der Fondsgesellschaft, so fragt es sich, wie sich diese Insolvenz eines an der Finanzierung Beteiligten auf den geschlossenen Fonds auswirkt. Diese Frage untersucht der Verfasser in dieser Arbeit.
Autorentext
Der Autor: Kai Niemann wurde 1974 in Northeim geboren und studierte nach Abschluss einer Bankausbildung Rechtswissenschaften an der Universität Würzburg. Während des Studiums wurden Praktika u. a. bei einer Bank in Chicago und einer Kanzlei in Düsseldorf abgeleistet. Der Verfasser ist ehemaliger Kollegiat der Eberle-Butschgau-Stiftung des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes sowie ehemaliger Mitarbeiter des Lehrstuhls für Wirtschafts- und Steuerrecht der Universität Würzburg. Während des juristischen Vorbereitungs- dienstes für das Zweite Staatsexamen 2003/2004 war er in der Rechtsabteilung einer Sparkasse in Würzburg tätig. Seit 2005 ist der Autor bei einer wirtschaftsrechtlich orientierten Sozietät in Würzburg als Rechtsanwalt tätig.
Inhalt
Aus dem Inhalt: Auswirkungen der Eröffnung des Insolvenzverfahrens auf Leasingverträge überbewegliche und unbewegliche Wirtschaftsgüter Struktur geschlossener Immobilien-, Schiffs-, Flugzeug-, Medien- und Containerfonds Aufgabe der Erlöschenstheorie durch den BGH Rechtsfolgen der Insolvenz auf gegenseitige Schuldverhältnisse.