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Der Nikkei-Index der 225 führenden Werte notierte am Montag 1,4 Prozent höher mit 17.135 Punkten. Beflügelt wurde er von steigenden Siegchancen von Hillary Clinton bei der US-Präsidentenwahl am Dienstag. Auslöser war, dass die Bundespolizei FBI nach weiteren Ermittlungen in Clintons E-Mail-Affäre keine Anhaltspunkte für eine Anklage fand. "Wenn sie nicht noch für einen anderen unerwarteten Skandal sorgt, wird sie wahrscheinlich das Rennen machen", sagte Anlagestratege Norihiro Fujito vom Handelshaus Mitsubishi UFJ Morgan Stanley Securities.
Clinton gilt an der Börse als Kandidatin des Status quo, ihr Rivale Donald Trump wegen seiner Unberechenbarkeit dagegen als Investorenschreck. Auch an anderen Aktienmärkten in Asien ging es bergauf. Der MSCI-Index für die Region Asien/Pazifik unter Ausschluss Japans stieg 0,7 Prozent.
Im fernöstlichen Devisenhandel trieb die FBI-Mitteilung den Dollar nach oben. Zum Yen legte er um mehr als ein Prozent zu auf 104,23 Yen. Der Euro verlor um 0,6 Prozent auf 1,1074 Dollar. Der Schweizer Franken notierte bei rund 0,9760 Franken je Dollar und bei etwa 1,0809 Franken je Euro.
(Reuters)