Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03272.jsonl.gz/279

Artikel
Teste deine Gedanken über andere und frage dich, ob du sensibel genug bist, hinter den Vorurteilen und dem Unangenehmen, das ins Auge sticht, noch den unsichtbaren, fragenden und auf Zuwendung hoffenden Menschen zu entdecken. Frage dich, ob du mit dem anderen nicht schon innerlich fertig bist, bevor du ihn offen fertigmachst.
Teste deine Sprache und frage dich, ob du sensibel genug bist, zwischen klaren und unverbindlichen Worten zu unterscheiden. Frage dich, ob man sich auf deine Zusagen verlassen kann, ob deine Worte offenlegen, was du denkst und fühlst, ob sie Brücken zum anderen sind.
Dieses Sensibilisierungsprogramm ist- unter der Überschrift «Bergpredigt»- im Matthäusevangelium zu finden. Je grösser die Zahl derer wird, die mit diesem Programm zu leben versuchen, desto gesünder könnte das Klima unseres mitmenschlichen Umgangs sein.
Pater Ben, SVD
Gedanken zur Zeit von Pater Ben
Omikron breitet sich rasant aus und gilt bereits als dominante Variante des Coronavirus. Das Gesundheitsamt appelliert deshalb dringend, alle Kontakte auf ein Minimum zu reduzieren, Abstand zu halten und konsequent Maske zu tragen. Und nun ist der Test wieder «GRATIS»
Viele unter uns leiden jedoch an Zivilisationskrankheit, die eine gerade entgegengesetzte Therapie erfordern: Gefühlskälte, Anonymität, Ellbogen-Mentalität, Mangel an Treue und Eindeutigkeit. Um diesen Krankheiten wirkungsvoll zu begegnen, wären «Sensibilisierungsprogramme» nötig: Man müsste die Reizschwelle langsam senken, damit wir auf immer kleinere Dosen von Unerheblichkeit, Untreue, Egoismus und Brutalität allergisch reagieren- so lange, bis Gewöhnung und Unempfindlichkeit ausgeschlossen sind.
Das beste Sensibilisierungsprogramm, das ich kenne, ist schon 2000 Jahre alt. Es hat unter anderem folgende Ratschläge zum Inhalt:
Artikel
Atme in mir, du Heiliger Geist, dass ich Heiliges denke. Treibe mich, du Heiliger Geist, dass ich Heiliges tue. Locke mich, du Heiliger Geist, dass ich Heiliges liebe. Stärke mich, du Heiliger Geist, dass ich Heiliges bewahre. Hüte mich, du Heiliger Geist, dass ich das Heilige niemals verliere.
Palmasche
Im Gottesdienst am Aschermittwoch wird den Gottesdienstbesucherinnen und Besuchern ein Aschekreuz auf die Stirn gestreut.
Diese Asche wird aus den Palmzweigen des vergangenen Jahres gewonnen. Sie sind herzlich eingeladen, Ihre alten Zweige in der Kirche in den Korb auf dem rechten Seitenaltar zu legen. Vielen Dank.
Firmung
Am 30. Januar findet die Firmung für die Schüler:innen der 3. Oberstufe statt. Wir freuen uns, Abt Urban Federer vom Kloster Einsiedeln in Unterägeri begrüssen zu dürfen. Er wird den 37 Jugendlichen das Sakrament der Firmung spenden. Wie schon letztes Jahr haben sich die Jugendlichen von den Pfarreien Unterägeri und Allenwinden gemeinsam auf ihren besonderen Tag vorbereitet.
Mit der Firmung sollen sie durch den Beistand des hl. Geistes bestärkt werden für ihren Lebens- und Glaubensweg.
Aus der Pfarrei Allenwinden empfängt Michelle Andermatt und Severin Wisler das Sakrament der Firmung.
Wir freuen uns mit ihnen dieses Fest zu feiern.
Fürs Firmteam
Margrit Küng, Gemeindeleiterin und
Yvonne Weiss, Firmwegbegleiterin
Pfarreizahlen 2021
|Taufen||7|
Erstkommunion
|8|
Firmungen
|8|
Trauungen
|3|
Verstorbene
|4|
Sonntagskollekten
|7'180.65|
Fastenopfer Kollekten
|1'050.60|
Beerdigungen Kollekten
|455.40|
Antoniuskasse
|363.65|
Opferlichtkasse
|2'966.53|
Messstipendien
|380.00|
die Umfrage zum synodalen Prozess ist im Bistum Basel abgeschlossen
Im September hat Papst Franziskus eine weltweite Umfrage zu zehn Themenfeldern lanciert. Die Deutschschweizer Bistümer adaptierten diese und lancierten die Kampagne «Wir sind Ohr»: Vom 17. 10. bis 30.11. konnte man in Gruppen von mindestens fünf Personen Fragen zu zehn Themenfeldern beantworten. Die Antworten wurden in eine Plattform des Forschungsinstituts gfs.bern eingegeben. Dieses wertet die Antworten aus und publiziert die Ergebnisse gemäss dem Bistum Basel am 13.Januar. Der Prozess geht daraufhin in Form von synodalen Versammlungen weiter. Diese finden im Januar und Februar statt, im Bistum Basel vom 20. bis 22. Januar. Hier werden die Resultate des Bistums diskutiert und verdichtet. Zu dieser Versammlung sind alle diözesanen Räte, Kommissionen und Gäste eingeladen. Der diözesane Abschluss wird im ersten Quartal 2022 sein. Weitere Schritte im weltweiten Prozess sind die Eingabe des Berichts der Schweizerischen Bischofskonferenz nach Rom und kontinentale Gespräche im Herbst 2022 und die Bischofssynode in Rom 2023, gemäss Information des Bistums Basel.