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Wie jeden Donnerstag haben wir heute Frauchens Papa und Mischa besucht. Da Frauchen heute nicht arbeiten musste konnten wir den ganzen Nachmittag bei Frauchens Papa verbringen. Juhu!
Mischa war nicht ganz auf der Höhe, äusserst ruhig und müde. Der arme hat eine Narkose hinter sich. Dabei wurde er gestern kastriert. Mischa hat alles gut überstanden, braucht aber noch etwas bis er wieder ganz fit ist.
Am Hals wurde während der Narkose zusätzlich ein Hot Spot freigelegt.
Was ist ein „Hot Spot“?
Lange Zeit ging man davon aus, dass „Hot spots“ als Folge einer verminderten Belüftung der Hautoberfläche und hoher Umgebungstemperatur auftreten, da sie bevorzugt in der warmen Jahreszeit und bei Hunden mit dichtem, langem Fell gesehen werden. Da aber auch Kurzhaarrassen wie Rottweiler und Labrador für derartige Veränderungen prädisponiert sind, muss es noch weitere Gründe für die Entstehung von „Hot spots“ geben.
Welche Ursachen sind bekannt?
- Allergische Reaktionen auf Flöhe (Flohspeichel) → „Hot spots“ meist im Bereich von Kruppe und Oberschenkeln, oft mehrere hintereinander, häufigste Form.
- Allergische (?) Reaktionen auf schmerzhafte, juckende oder entzündliche Prozesse in der unmittelbaren Nachbarschaft, beispielsweise Entzündungen der Ohren (→ „Hot spot“ an Backe, evtl. Hals) oder der Analbeutel (→ „Hot spot“ an Kruppe, Ober- oder Innenschenkeln).
- Reaktion auf mechanische Probleme: Fremdkörper oder reizende Substanzen im Fell (auch Reste von Medikamenten, Shampoos etc.), verschmutztes, verfilztes Fell etc. → „Hot spots“ in der Nähe derartiger Bezirke, unter Plattenverfilzungen auch grossflächig.
- Allergische Reaktion auf andere Parasiten, z.B. Milben (v.a. Cheyletiellen), Zecken.
- Reaktion auf kleine Verletzungen (Schürfwunden etc.) oder Irritationen (Scheren).
- Untypische Manifestationsart einer anderen Allergie (atopische Dermatitis oder Futterallergie, v.a. bei rezidivierenden Fällen).
Die Stelle sieht nicht schön aus und scheint zu jucken. Sie muss nun mehrmals täglich eingecremt werden und wird dann bald verheilen. Ganz entgegen Mischas Meinung, darf er vorerst nicht baden. Einerseits wegen der Kastrationsnarbe und bis der Hot Spot verheilt ist gilt stricktes Badeverbot. Das macht Mischa ganz und gar nicht glücklich.
Gemeinsam haben wir einen keinen Spaziergang unternommen, ganz ohne Abstecher in den Bach, und haben die gemeinsame Zeit genossen. Frauchen hat sich gefreut ihren Papa zu sehen und Zeit mit ihm zu verbringen.
Heute war Frauchen wieder im Spital Münsterlingen um Herrchen zu besuchen. Leider muss ich während den Besuchen immer warten. Allerdings weiss ich, dass wir nach dem Besuch immer an den Bodesee gehen um zu baden. Das ist mein Highlight.
Heute allerdings war es noch besser: Mischa, Cyra, Helene und Frauchens Papa haben auch Herrchen besucht und wir sind fast alle (leider ohne Herrchen) zusammen zum See.
- Cyra und Frauchen haben abwechselnd unmengen Fotos gemacht
- Mischa hat geplanscht und abwechselnd Cyra und Frauchen tropfnass gemacht
- Helene und Max haben die Seesicht genossen
- ich habe gebadet, geschnüffelt und mich vernachlässigt gefühlt (neben einem süssen Labbi-Welpen habe ich einfach keine Chance)
Hier die Beweisfotos:
Diesen Samstag durfte ich mit Frauchen und Frauchens Papa den kleinen Mischa besuchen. Mischa ist unterdessen schon fast 2 Monate alt und zu einem neugierigen, verspielten, kleinen Labrador herangewachsen.
Nach 2 langen Stunden Fahrt ins grüne, bernerische Oberbalm waren wir alle froh und die Füsse zu vertreten. Ich war mir da noch gar nicht bewusst, dass ich gleich auf viele kleine und grosse Labradore treffen werde.
Wir alle haben den Tag genossen. Die Begegnung mit so vielen Labradoren war toll. Natürlich war auch Mischas Züchterin sehr sympathisch und es war toll sie kennen zu lernen.
Naja, nicht ganz (auch wenn Frauchen die Bilder ganz neidisch ansieht). Klein Mischa wird in einigen Wochen bei Frauchens Papa einziehen. Dadurch werden wir nicht ganz zu Brüdern, aber hoffentlich zu guten Freunden. Wenn Mischa gross ist, wird er mal ein Labrador 😉
Heute Nachmittag haben wir Evelyne mit Floyd und Bailey’s kennen gelernt. Wir haben uns hier getroffen:
Es war ganz schön kalt. Aber wir haben uns alle gefreut, dass wir Evelyne mit Floyd und Bailey’s kennen lernen durften. Frauchen hat einiges neues über Cocker erfahren (von erfahrenen Cocker-Besitzern kann man eben immer etwas lernen).
Ich habe den Schnee genossen und ganz neue Erfahrungen mit anderen Cocker Rüden gemacht: Bailey’s ist seeeeeeeehr verspielt, nur wusste ich nicht so ganz was ich damit anfangen sollte. Einerseits wollte ich ja auch mit Bailey’s spielen, aber trotzdem war ich unsicher ob ich nicht besser den Macho raushängen lassen soll. Floyd dagegen war richtig verschmust und hat sich sogar von Frauchen streicheln lassen (so etwas kennt sie von mir gar nicht). Es war toll, aber eben unheimlich kalt.
Frauchen hat leider den Fotoapparat vergessen und so ist sie um so dankbarer, dass Evelyne einige schöne Fotos gemacht hat….