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Das Anwaltsbüro im Epizentrum der Enthüllungen rund um die «Panama Papers» ist von den Folgen des Offshore-Erdbebens eingeholt worden. Aufgrund eines «irreparablen Schadens» wird Mossack Fonseca die Geschäftstätigkeiten Ende des Monats einstellen.
Die Kanzlei hat unter anderem Diktatoren und Sportverbänden dabei geholfen, ihr Geld über sogenannte Briefkastenfirmen zu verstecken. Aufgedeckt wurden die dubiosen Aktivitäten von der «Süddeutschen Zeitung» und weiteren Partnermedien, darunter der «Tages-Anzeiger».
Gemäss Mossack Fonseca hätten «der Rufschaden, die Medienkampagne, die finanziellen Folgen und die unüblichen Handlungen der Behörden Panamas einen irreversiblen Schaden verursacht», der die Beendigung der Geschäftstätigkeiten notwendig mache. Dies erklärte die Firma in einem Statement am Mittwochabend.
Ein Grundgerüst an Mitarbeitern soll in den nächsten Monaten noch Anfragen der Behörden und anderer öffentlicher und privater Gruppierungen beantworten.
In zahlreichen Ländern wird weiterhin gegen Mossack Fonseca ermittelt. Nichts desto trotz werde die Anwaltskanzlei «weiter für Gerechtigkeit kämpfen».