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An den Junioren-Weltmeisterschaften im norwegischen Hafjell gewann der Schweizer Niels Hintermann in der Abfahrt der Männer die Bronzemedaille. Der 19-Jährige vom Skiclub Hausen am Albis verlor auf den Sieger Henri Battilani aus Italien 0.34 Sekunden, zur Silbermedaille, die Marcus Monsen aus Norwegen holte, fehlte Hintermann nur eine Hundertstelsekunde.
Loïc Meillard, der in dieser Woche schon Gold (Super-Kombi), Silber (Riesenslalom) und Bronze (Super-G) gewonnen hatte, schied aus.
Bei den Juniorinnen verpasste die Sarganserin Rahel Kopp, die in Norwegen schon Gold (Super-Kombi) und Bronze (Super-G) gewann, das Podest deutlich. Als 11. wars sie mit 1,43 Sekunden Rückstand auf Siegerin Mina Holtmann (No) die beste der drei Fahrerinnen aus dem Swiss-Ski-Team.
Die Schweiz liegt im Medaillenspiegel nach Abschluss aller Wettkämpfe mit fünfmal Edelmetall (2/1/2) hinter Norwegen (4/3/2) auf Rang 2. (pre/si)
14. Januar 1939: Mit Karl Molitor betritt einer der grössten Schweizer Skistars bei seinem Heimrennen am Lauberhorn die grosse Bühne. Den ersten seiner elf Siege in Wengen ergaunert sich das Schlitzohr auch dank einer geheimen Abkürzung.
Länger, schneller, Lauberhorn. Die Abfahrt von Wengen sprengt mit 4,5 Kilometern Länge und Spitzengeschwindigkeiten bis zu 161 Stundenkilometern alle Rekorde. Nur komplette Rennfahrer haben auf dem Teufelskurs vor der majestätischen Kulisse mit Eiger, Mönch und Jungfrau eine Chance. Ob Hundschopf, Kernen-S oder der Canadian Corner: Die knüppelharten Schikanen des Klassikers verzeihen kein Defizit an Muskelkraft, Kondition und blitzschnellen Reflexen.
Das Spektakel und der Nervenkitzel locken die …