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Eine öffentliche Anhörung im Abgeordnetenhaus des mexikanischen Parlaments hat in der vergangenen Woche für weltweites Medieninteresse gesorgt, aber auch für Kritik aus den Reihen der UFO-Forschung. Der Grund: Die Veranstaltung wurde von einigen Teilnehmern dazu genutzt, das eigentliche Thema "Unidentifizierte Flugobjekte und Phänomene im mexikanischen Luftraum" mit fragwürdigen Behauptungen rund um angebliche "nichtmenschliche Mumien" zu vermengen.
Dieses Vorgehen stieß selbst bei einigen der eingeladenen Teilnehmer auf Irritation und Unverständnis. Einige UFO-Forscher sprachen sogar von einem herben Rückschlag in ihrem Bemühen um einen seriösen und wissenschaftlichen Umgang mit ihrem Thema.
Am 12. September hatte das mexikanische Abgeordnetenhaus, die Cámera de Diputados, eine öffentliche Anhörung zum Thema eingeladen. Anwesend waren Experten aus Wissenschaft und Luftfahrt aus den USA und Mexiko.
Sie alle waren darum bemüht, die jüngsten Ergebnisse ihrer Untersuchungen und laufenden Forschungsprojekte zu unidentifizierten Flugobjekten und anomalen Phänomenen im Luftraum möglichst sachlich zu präsentieren. "Das Ziel der Anhörung war es, Piloten, Abgeordnete und Wissenschaftler anzuhören, um Gesetzgebungsmaßnahmen in Mexiko im Hinblick auf die sichere Luft- und Raumfahrt zu ändern", so der brasilianische Journalist Ronny Vernet.
Gegen Ende der Veranstaltung nahm die Veranstaltung jedoch eine selbst für einige der anwesenden Gäste unerwartete Wendung, als der mexikanische UFO-Journalist Jaime Maussan, unterstützt durch Vorträge seines Kollegen Jois Mantilla, des Forensikers José Benitez und Ricardo Rangel Martinez, eines Experten für Immunogenetik und Histokompatibilität, zwei angeblich mumifizierte Körper kleiner, humanoider, aber offensichtlich nicht menschlicher Wesen präsentierte.