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Erstmals seit seiner Wahl im März hat Papst Franziskus mehrere Menschen heiliggesprochen. Bei einer Messe mit zehntausenden Teilnehmern auf dem Petersplatz erklärte das Oberhaupt der katholischen Kirche unter anderem Antonio Primaldo und seine Gefährten zu Heiligen.
Sie waren im Jahr 1480 als Märtyrer gestorben, als osmanische Truppen die Stadt Otranto im Südosten Italiens überfielen. Von Primaldo ist überliefert, dass sein Körper bei seiner Enthauptung nicht zusammensackte, was als Wunder anerkannt wurde. Zudem soll eine Ordensschwester nach Gebeten zu ihm von einer Krankheit geheilt worden sein.
Weiter sprach der 76-jährige Franziskus die Ordensschwestern und -gründerinnen Laura di Santa da Siena Montoya y Upegui aus Kolumbien und María Guadalupe García Zavala aus Mexiko heilig. Beide waren in den 1870er Jahren zur Welt gekommen und starben zur Mitte des vorigen Jahrhunderts.
Die Heiligsprechungen verfügte der zurückgetretene Papst Benedikt XVI. am 11. Februar unmittelbar vor der Ankündigung, zum Monatsende sein Amt niederzulegen.
SDA-ATS