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Im Gespräch mit den Besuchern tauchte fast zwangsläufig die Frage auf, warum man bei der Rechtschreibreform nicht die gemäßigte Kleinschreibung, wie sie bei unseren europäischen Nachbarn üblich ist, eingeführt habe. Dazu erklärte Mackowiak, zunächst habe die Angst vor massiven Reaktionen der Öffentlichkeit dies verhindert, mittlerweile sei man jedoch ganz froh darüber, es nicht getan zu haben, weil es neue Erkenntnisse gebe. In den USA hätten breit angelegte Untersuchungen zu diesem Sachverhalt gezeigt, dass das Textverständnis wie die Fähigkeit, den Text wiedergeben zu können, bei Großschreibung, wie sie im Deutschen üblich ist, signifikant verbessert würden.
Dann sind wir ja gespannt, welche sprache als erste (bzw. zweite) die substantivgrossschreibung einführt.