Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03391.jsonl.gz/774

Die Deutsche Post DHL lieferte im ersten Quartal aufgrund der Koronapandemie weitere Pakete aus, litt jedoch in anderen Geschäftsbereichen unter dem weltweiten Virusausbruch. Zum Beispiel transportierte der deutsche Logistikriese aufgrund von Beschränkungen an vielen Landesgrenzen und Sperrungen viel weniger Fracht. Infolgedessen war der Gewinn des Unternehmens erheblich niedriger.
In den ersten drei Monaten des Jahres stieg der Umsatz um knapp 1 Prozent. Bei dem Teil, der Pakete ausliefert, stieg die Menge der zu liefernden Pakete Ende März rapide an. Dieser Anstieg setzte sich nach dem Berichtszeitraum fort und erreichte seinen Höhepunkt um Ostern. DHL warnte in den Niederlanden bereits vor längeren Lieferzeiten aufgrund der Menschenmenge.
Ein Großteil des Wachstums bei der Paketzustellung ging aufgrund rückläufiger Frachtmengen verloren. So ging die Luftfracht der Deutschen Post DHL im ersten Quartal um mehr als ein Zehntel zurück. Die Menge der zugestellten Post ging ebenfalls zurück, teilweise weil Werbetreibende weniger Flugblätter und anderes Werbematerial verschickten.
Das Betriebsergebnis halbierte sich gegenüber dem Vorjahr auf 592 Millionen Euro. Der Nettogewinn betrug 335 Millionen Euro gegenüber 776 Millionen Euro im ersten Quartal 2019.