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Das Podest
- 1. Corinne Suter (SUI) 1:44,62
- 2. Sofia Goggia (ITA) +0,11
- 3. Breezy Johnson (USA) +0,20
Die Disziplinensiegerin der letzten Saison erwischt den perfekten Start in die neue Speedsaison. Corinne Suter zeigt in der ersten von zwei Abfahrten in Val d'Isère eine eindrückliche Leistung und feiert in den französischen Alpen ihren insgesamt dritten Weltcupsieg, den zweiten in der Abfahrt.
Obschon die 26-jährige Schwyzerin im unteren Streckenteil zuweilen etwas von der Ideallinie abkam, erreichte Suter das Ziel mit 11 Hundertstelsekunden Vorsprung auf Sofia Goggia. Die Italienerin war zuvor ebenfalls nicht fehlerfrei durchgekommen. Komplettiert wurde das Podest durch die US-Amerikanerin Breezy Johnson, die bereits in den Trainings aufhorchen lassen hatte.
Die weiteren Schweizerinnen
- 8. Lara Gut-Behrami +1,32
- 13. Priska Nufer +2,63
- 19. Michelle Gisin +2,03
- 20. Jasmine Flury +2,10
- 29. Juliana Suter +2,61
- 31. Luana Flütsch +2,64
- 33. Jasmina Suter +2,91
- 40. Rahel Kopp +3,50
Als zweitbeste Schweizerin kam Lara Gut-Behrami ins Ziel. Die Tessinerin verzichtete auf das grosse Risiko und zeigte eine solide Fahrt, die ihr den 8. Schlussrang einbrachte. Durchaus zufrieden kann Priska Nufer sein. Die Obwaldnerin erreichte mit Rang 13 ihr drittbestes Abfahrtsresultat.
Schmidhofer mit Horror-Sturz
Für das Lowlight des Rennens sorgte ein schlimmer Sturz von Nicole Schmidhofer. Die Österreicherin verlor im unteren Streckenteil nach einem Sprung die Kontrolle und raste mit voller Geschwindigkeit in die Auffangnetze. Das Tempo der 31-Jährigen war derart hoch, dass sie mit ihren Skis das Netz zerriss.
Das Rennen wurde anschliessend für längere Zeit unterbrochen. Gemäss Informationen des ORF befand sich Schmidhofer jederzeit bei vollem Bewusstsein. Sie musste auf einem Schlitten abtransportiert werden.
ÖSV-Damenchef Christian Mitter äusserte sich nach dem Rennen zum Horror-Sturz seines Schützlings: «Es war bekannt, dass es da eng wird. Aber sie hat die Einfahrt eigentlich gut erwischt. Das erste Netz hat sie durchschnitten, aber im zweiten war sie dann zum Glück gefangen. Sie hat Schmerzen im linken Knie, mehr wird man nach den Untersuchungen wissen.»
Nach Schmidhofer kam es an der exakt selben Stelle zu zahlreichen weiteren Stürzen. Unter anderem landete auch die Schweizerin Joana Hählen in den Netzen. Anders als Schmidhofer konnte Hählen zeitnah Entwarnung geben.
So geht's weiter
Bereits in 24 Stunden steht in Val d'Isère eine weitere Abfahrt auf dem Programm. Am Sonntag wird das erste Speed-Wochenende der Saison bei den Frauen mit einem Super-G abgeschlossen.
Nach den Rennen in Frankreich rücken die Technikerinnen wieder in den Fokus. In einer Woche gastiert der Ski-Tross der Frauen im österreichischen Semmering, wo je ein Slalom und ein Riesenslalom auf dem Programm stehen.