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Aus dem Märchenschatz des Waldecker Landes
Dreißig zauberhafte Märchen, gesammelt und aufgezeichnet von Louis Curtze, Gustav Grüner und Rudolf Nord
Das Waldecker Land liegt in der GrimmHeimat NordHessen und an der Deutschen Märchenstrasse. Drei Persönlichkeiten prägen auch heute noch die Waldecker Märchen- und Sagenwelt: Louis Curtze (1807-70), Rudolf Nord (1904-44) und Gustav Grüner (1924-88). Curtze, etwa zwanzig Jahre jünger als Jacob und Wilhelm Grimm, hatte brieflich Kontakt mit den Brüdern Grimm und gehörte zu den Zulieferern von Jacob Grimms Weistümern. Die Brüder Grimm waren für Curtze bei seiner Beschäftigung mit Waldeckischen Märchen und Sagen (Volksüberlieferung aus dem Fürstentum Waldeck, 1860) ebenso ein Vorbild wie für Rudolf Nord, dessen Volksmärchen aus Waldeck 1932 und Plattdeutsche Volksmärchen 1939 erschienen. Die Arbeit Nords setzte Grüner fort, der in den 60er-Jahren des 20. Jahrhunderts mithilfe des Tonbands über 700 Sagen, Märchen, Schwänke, Schnurren u.a.m. im Waldecker Land aufzeichnete; unter dem Titel Waldeckische Volkserzählungen wurden sie im Jahre 1963 veröffentlicht. Der vorliegende Band „Aus dem Märchenschatz des Waldecker Landes“ enthält dreissig zauberhafte Märchen, die von Louis Curtze, Gustav Grüner und Rudolf Nord im Waldecker Land gesammelt und aufgezeichnet wurden. Nach langer Zeit gibt es nun wieder ein Waldecker Märchenbuch. Möge dieser Märchenschatz Jung und Alt viel Freude bereiten.