Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03303.jsonl.gz/920

Catherines Onkel Gary Goldsmith sorgte in der Vergangenheit mit wenig schmeichelhaften Schlagzeilen für Aufsehen. Mit Drogen- und Sexpartys soll er Millionen gemacht haben, berichtete damals die «News of the World». Seine Villa auf Ibiza trägt dementsprechend den Namen «Maison de la Bang Bang». Und genau in diesem Haus sollen Herzogin Catherine, 31, und Prinz William, 30, vor Jahren Urlaub gemacht haben, erzählt Goldsmith nun im Interview mit dem britischen Magazin «Hello!». «Ein Freund von mir zeigte Prinz William, wie man am DJ-Pult mixt und er performte für die ganze Familie, als diese im Pool schwamm.» Sie hätten ausserdem einen Bootsausflug gemacht, im Schlamm gebadet und in einer Diskothek gefeiert.
Was bewegt Catherines Onkel dazu, diese privaten Sachen auszuplaudern? Will er sein Image als schwarzes Schaf der Familie loswerden, indem er sich mit seiner berühmten Nichte schmückt? Goldsmith sagt im Gespräch mit dem Magazin, er sei in den vergangenen Jahren von der Presse unfair porträtiert worden. Er wolle nun seinen Teil der Geschichte erzählen. Und der handelt hauptsächlich von Prinz William, Herzogin Catherine und deren Schwester Pippa Middleton.
So beschreibt er etwa die beiden Schwestern als zwei unterschiedliche Charaktere. «Kate arbeitet sehr hart an allem. Sie ist brilliant bei allem, was sie in die Hand nimmt. Sie hängt sich immer voll rein. Bei Pip wirkt es, als ob ihr alles leicht gelingen würde.» Und er fügt an: «Pippa wird dafür angegriffen, nicht zu arbeiten und wenn sie dann doch einen Job hat, wird sie dafür auch attackiert. Das arme Mädchen kann einfach nicht gewinnen.» Natürlich hat er auch für die zukünftige Königin Englands nur wohlwollende Worte übrig: «Sie ist so ein selbstbewusstes, cleveres, fürsorgliches Mädchen, das die Verantwortung für Ehe und Job immer sehr ernst genommen hat.»
Das Interview gab Goldsmith in seiner Villa auf Ibiza. Mit seiner elfjährigen Tochter Tallulah im Arm posiert er am Pool vor dem Haus. Ob er wohl Geldsorgen hat? In England kommt es durchaus vor, dass Zeitungen für Interviews Geld bezahlen. Erst recht, wenn dabei eine hübsche Geschichte rund um den royalen Nachwuchs herauskommt.