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Die Gruppendiskussion kommt in der Marktforschung dann zum Einsatz, wenn Erfahrungen und Wissen von Gruppen erfragt werden sollen – wichtig dabei: Wenn bereits gemachte Erfahrungen oder bereits erlangtes Wissen abgefragt werden soll – also im Gegensatz zu Fokus-Gruppen eher für Post-Tests geeignet.
Gruppendiskussionen bestehen aus Realgruppen, also aus einer Gruppe von Menschen, die sich untereinander bereits kennt oder zumindest die gleichen Voraussetzungen hat – man spricht hier von „Gemeinsamkeit der Erlebnisschichtung“ (Der Begriff stammt von Bohnsack). Die Leute haben also ähnliche Erfahrungen, ähnliche Ausbildungen – sie sind quasi ein Cluster.
Gruppendiskussionen sind viel weniger strukturiert als Fokusgruppen, sie sind entsprechend offener.
Gruppendiskussionen beziehen sich auf die zweite Sinnebene (Gefühle), Fokusgruppen auf die erste (Informationen)