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Experten sagen, dass die Zahl der Neuerkrankungen an Covid-19 in der Schweiz auf hohem Niveau stagniert, während die Lage in den Spitälern angespannt bleibt.
Nach Angaben von Virginie Massiri vom Bundesamt für Gesundheit befanden sich am Dienstag insgesamt 287 COVID-19-Patienten auf der Intensivstation.
Sie sagte, 90% aller Krankenhauseinweisungen im Zusammenhang mit Covid seien von ungeimpften Personen, insbesondere von Patienten im Alter zwischen 30 und 50 Jahren. Masry sagte auch, dass die Schweiz derzeit nach Großbritannien die zweithöchste Covid-Infektionsrate pro 100.000 Einwohner in Europa habe.
Laut Andreas Stettbacher, dem koordinierenden Delegierten der Bundesregierung für die Inanspruchnahme medizinischer Leistungen, seien 84 Prozent aller voll genehmigten Betten auf Intensivstationen belegt, etwa die Hälfte davon von Covid-Patienten. Die neuesten Daten von Spitälern und kantonalen Behörden zeigten, dass die Situation immer schwieriger werde.
Die Kommentare gehen den Entscheidungen der Regierung am Mittwoch über mögliche neue Maßnahmen zur Eindämmung der Ausbreitung des Virus voraus. Es wird viel spekuliert, dass die Verwendung der Covid-Zertifizierung ausgeweitet werden könnte, was eine solche Zertifizierung für den Zugang zu Restaurants und kleineren Kultur- und Sportveranstaltungen erforderlich macht.
Die rechte Schweizerische Volkspartei hatte bereits erklärt, dass eine solche Verschärfung der Regeln auf Schweizer Boden “inakzeptabel” sei und die Regierung stattdessen Grenzkontrollen durchführen solle.
Letzte Woche hat die Regierung eine Entscheidung verschoben, da es schwer vorherzusagen sei, wie schnell die jüngste Infektionswelle zunehmen könnte.swissinfo.ch/urs
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