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Morsezeichen sind der Ursprung aller Kommunikation über elektromagnetische Wellen und werden von Funkamateuren auch heute noch verwendet. Ihr Vorteil ist, daß mit Morsezeichen bei nur kleinem Aufwand (ein Morsesender ist der einfachste Sender, den es gibt) und kleinen Leistungen sehr hohe Entfernungen überbrücken lassen. Spezialisten können etwa 300 Zeichen pro Minute morsen (als "Geben" bezeichnet) und verstehen ("Hören").
Hörprobe: Bild unten anklicken.
Mit deutlichem wenig Aufwand sind weltweite Verbindungen in Morsetelegraphie möglich. Da es wesendlich leichter ist, aus dem Rauschen das Vorhandenen- oder Nichtvorhandenen sein eines Tone herauszuhören als z.B. Sprachen zu verstehen, kann man mit nur 1W Sendeleistung um die ganze Welt funken. Die benötigten Sender können selbst gebaut werden. Einige Enthusiasten beherrschen die Telegraphie mit mehr als 200Buchstaben pro Minute. Zwar kommen heute oft elektronische Morsetaster zum Einsatz, die Kenntnis der Morsezeichen können sie aber nicht ersetzen.
Morsetabelle
Der Morsecode oder Morsekode, manchmal auch Morsealphabet genannt, ist ein Verfahren zur Übermittlung von Buchstaben und Zeichen. Dabei wird ein konstantes Signal ein- und ausgeschaltet.
Der Code kann als Tonsignal, als Funksignal, als elektrischer Puls mit einer Morsetaste über eine Telefonleitung, mechanisch oder optisch (etwa mit blinkendem Licht) übertragen werden – oder auch mit jedem sonstigen Medium, mit dem zwei verschiedene Zustände (wie etwa Ton oder kein Ton) eindeutig und in der zeitlichen Länge variierbar dargestellt werden können. Man spricht auch von Morsetelegrafie.