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Der Titel des 25. James-Bond-Films scheint Programm: Der Kinostart von «Keine Zeit zu sterben» ist erneut verschoben worden.
Wie die Produzenten Michael G. Wilson und Barbara Broccoli vor dem Wochenende bekannt gegeben haben, soll der Agententhriller nun doch nicht am 12. November in die Kinos kommen.
Die neue Zeit zum Sterben ist jetzt auf den 2. April 2021 terminiert worden. Die Macher begründen die Verschiebung damit, dass der Film so «von einem weltweiten Kinopublikum» gesehen werden könne.
Die Verschiebung ist bereits die vierte von «No Time To Die». Die Premiere des letzten Bond-Films mit Daniel Craig als 007 war nach einem Wechsel des Regisseurs zunächst von Oktober 2019 auf Februar 2020 verlegt worden. Später haben die Produzenten die Premiere um weitere zwei Monate verschoben, weil das Drehbuch nachgebessert werden musste.
Wie dramatisch diese ständigen Verschiebungen sich für die Kinos auswirken, zeigt ein Bericht der Sunday Times von diesem ersten Oktober-Weekend. Demnach bereitet sich Cineworld, der zweitgrösste Kinobetreiber der Welt, bereits auf die Schliessung aller seiner Kinos in Grossbritannien und Irland vor.
Ohne mögliche Kassenschlager, wie dem neuen James-Bond-Film, sei die Branche nicht überlebensfähig, berichtete die Sunday Times unter Berufung auf ein Schreiben von Cineworld, das in diesen Tagen an die britische Regierung gehen soll.
Das Unternehmen, das in England und Irland 128 Kinos mit 1180 Leinwänden betreibt, wolle die Pläne bereits am Montag bekannt geben. Damit sind 5500 Arbeitsplätze gefährdet.
Neben dem Kinostart für den neuen James-Bond-Film wurden in den vergangenen Wochen die Starttermine für zahlreiche andere Kinofilme verlegt, darunter die Hollywood-Blockbuster «Wonder Woman 1984» und «The King's Man».
Auch «Top Gun» mit Tom Cruise, «West Side Story» von Steven Spielberg sowie die Comic-Verfilmung «Black Widow» mit Scarlett Johansson sind auf Frühling 2021 geschoben.