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Die weltweit erste autonom fahrende, elektrisch angetriebene Personenfähre "Milliampere 2" transportiert Menschen über den Hauptkanal der norwegischen Stadt Trondheim. Entwickelt worden ist sie von Forschern der Norwegian University of Science and Technology (NTNU). Die Fähre bietet 20 Passagieren Platz, darf aber derzeit nur zwölf Personen befördern. Sie ist Nachfolgerin der viel kleineren Fähre "Milliampere 1", deren Betrieb die technische Ausrüstung der Nachfolgerin entscheidend beeinflusst hat.
Autonomes Fahren
Forscher der Technischen Universität München (TUM) haben zusammen mit Industriepartner Valeo im Projekt "Providentia++" eine neue Technologie entwickelt, welche die Fahrzeugperspektive auch autonomer Autos auf Basis von Bordsensoren durch eine Sicht aus der Vogelperspektive ergänzt. Das erhöhe laut den Ingenieuren die Sicherheit im Verkehr.
Der Elektroautohersteller Tesla schliesst sein Büro im kalifornischen San Mateo komplett. 195 der insgesamt 276 bisher dort arbeitenden Personen wurden gekündigt, der Rest wird auf andere Standorte aufgeteilt. Für Verwunderung sorgt nun aber, um welche Jobs es sich dabei handelt. Die Betroffenen waren nämlich fast alle für die Klassifizierung von Daten angestellt – und zwar für die selbst fahrenden Systeme von Tesla.
Im Rahmen des von der Europäischen Kommission finanzierten Projekts 5G-Carmen sind die Ergebnisse eines Pilotprojekts zum autonomen Fahren vorgestellt worden. "Carmen" steht für "Connected and Automated Road Mobility in the European Union". Basierend auf 5G-Netzen wurden automatisierte Fahrzeugfunktionen entwickelt, die über 5G-basierte Sensoren die Verkehrssituation erfassen. Die Tests wurden innerhalb einzelner Länder sowie grenzübergreifend in Österreich, Italien und Deutschland durchgeführt.
Kisten, Fahrräder, Mülleimer und Verkehrskegel können ein fahrerloses Fahrzeug abrupt stoppen, sodass der nachfolgende Verkehr gefährdet wird. Zudem wird so die Lieferung von Passagieren und Gütern beeinträchtigt, betont der Informatiker Qi Alfred Chen von der University of California, Irvine. Fahrzeuge könnten nicht zwischen Objekten unterscheiden, die sich rein zufällig auf der Strasse befinden, und solchen, die absichtlich platziert werden.
Dass er eine starke Meinung hat, kann man Elon Musk wahrlich nicht absprechen. Dass er damit in der Vergangenheit immer wieder richtig gelegen ist, auch nicht. Gleichzeitig gibt es gewisse Bereiche, wo seine Trefferquote doch eher überschaubar ist – oder seine Aussagen eher von Wunschdenken bestimmt sind. Bei einem Besuch in Brasilien liefert Musk nun einen weiteren Eintrag in dieser Kategorie ab.
Daimler Truck will noch im Laufe dieses Jahrzehntes selbstfahrende Serien-Lkw für den Fernverkehr auf die Strasse bringen. Die Tochterfirma Torc Robotics arbeite in den USA inzwischen mit grossen Logistikunternehmen zusammen, um autonome Lastwagen zu testen, gab der Hersteller in Leinfelden-Echterdingen bei Stuttgart bekannt.
Okan Atalar, Elektrotechniker der Stanford University, hat ein radarähnliches Lidar-System entwickelt, das so klein ist wie die Kamera eines Smartphones. Autonom fahrende Autos tasten ihre Umgebung mit Lidar ab, das mit nicht sichtbarem Licht arbeitet. Aus der Zeit, die der Laserstrahl braucht, um ein Hindernis zu treffen, reflektiert zu werden und wieder am Ausgangsort anzukommen, lässt sich die Entfernung millimetergenau errechnen, und das praktisch in Echtzeit. Die nun erzielte Miniaturisierung eröffnet viele weitere Anwendungsbereiche.