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Wie funktioniert die Nations League?
Die Nations League wird in die 4 Ligen A, B, C und D gegliedert. In Liga A treffen die 12 bestplatzierten Teams Europas aufeinander – darunter auch die Schweiz. Jede der Ligen ist noch einmal in vier Gruppen unterteilt. Die Gruppensieger der Liga A spielen im Juni 2019 um den Nations-League-Titel. Die Gruppensieger der übrigen Ligen steigen in die nächsthöhere Liga auf. Die schlechtesten Teams jeder Gruppe in den Ligen A bis C steigen ab.
Gegen wen muss die Schweiz ran?
Jedenfalls nicht gegen die ebenfalls in Topf 2 eingeteilten Nationen Frankreich, England und Italien. Wie die beiden Kontrahenten der Petkovic-Elf lauten, wird am Mittwoch klar: Die Auslosung findet um 12 Uhr in Lausanne statt (live in der SRF Sport App).
Ersetzt die Nations League die EM-Quali?
Nein, der neue Wettbewerb der Uefa ergänzt die Qualifikation. Hingegen soll die Anzahl an Testspielen verringert werden. 4 der insgesamt 24 Startplätze für die EM werden über die Nations League vergeben.
In jeder Liga spielen die 4 Gruppensieger in Playoffs jeweils untereinander mit Halbfinals und Final einen EM-Startplatz aus. Sollten sich die Gruppensieger bereits über die reguläre Qualifikation für die EM qualifiziert haben, rückt das jeweils nächstbeste Team in die Playoffs nach.
Da sich auch ein Team der untersten Liga D qualifiziert, winkt einem Fussballzwerg die Teilnahme an der EM.
Wann wird die Nations League ausgetragen?
Der Kernteil des neuen Fussballturniers wird vor der EM-Quali gespielt, die Playoffs der Nations League danach. Einen zeitlichen Überblick verschafft folgender Tweet der Uefa:
Gibt es keine kritischen Stimmen?
Oh doch. Bayern-Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge meinte etwa: «Die Spieler sind körperlich absolut am Limit. Wenn es keine Nations League geben würde, dann würde sie wohl auch niemand vermissen.»
BVB-Sportdirektor Michael Zorc pflichtete ihm bei: «Ich empfinde das als ein weiteres Drehen an der Schraube, wo man zu dem Punkt kommt, ob es nicht doch zu viel wird.»
Sendebezug: SRF 3, Morgengespräch, 24.1.2018, 6:20 Uhr