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30. Juni / 16. Juli '21
internationales
Kammermusikfestival
auf den UNESCO-Burgen von Bellinzona
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BEATRICE BERRUT Pianistin
Die Schweizer Pianistin Beatrice Berrut hat sich einen soliden Ruf als Liszt-Interpretin erarbeitet. So schrieb etwa Le Monde: „Das Programm ist eine Art Konzentrat der Lisztschen Galaxie, die Pianistin eine Inkarnation der wichtigsten Figuren des Olymp. Von der Jagdgöttin Diana, die mit ihrem Bösendorfer-Bogen kein einziges Ausdrucksziel verfehlt, bis zum nie fassbaren Merkur, der aus ihren virtuosen Händen aufsteigt.“
Ihr jüngstes Album, das Liszts Werken für Klavier und Orchester gewidmet ist und mit dem Czech National Symphony Orchestra unter der Leitung von Julien Masmondet augenommen wurde, ist ihre zweite Hommage an den ungarischen Komponisten. Das Album stiess auf grossen Anklangin der internationalen Kritik.
Beatrice Berrut ist eine vielseitige Musikerin, die auch symphonische Werke für Klavier transkribiert und daher mit originalen, unveröffentlichten Rezitalprogrammen auftritt.
In der Spielzeit 2018/2019 spielte sie erstmals mit dem Saarländischen Theater Saarbrücken unter der Leitung von Sébastien Rouland, mit dem English Chamber Orchestra unter der Leitung von Kaspar Zehnder sowie an den Festivals Printemps des Arts in Monte Carlo, Liszt Festival in Raiding (A), International Piano Series in Fribourg (CH) und Piano Festival in Lille (F).
Nächste Auftritte sind bei den Dortmunder Philharmonikern sowie als Dirigentin beim Saarländischen Staatsorchester vorgesehen. Als Solistin spielt Beatrice Berrut ausserdem regelmässig mit dem Orchestre National des Pays de la Loire, der Nordböhmischen Philharmonie, der Meininger Hofkapelle, der Krakauer Philharmonie und anderen. Aufgetreten ist sie u.a. in der Berliner Philharmonie, im Konzerthaus Dortmund, der Wigmore Hall in London, der Zürcher Tonhalle, dem Tianjin National Theatre, der Preston Bradley Hall in Chicago, am Ravinia Festival und im Teatro Coliseo in Buenos Aires.
Sie studierte an der Hochschule für Musik Hanns Eisler in Berlin bei Galina Iwanzowa – ihrerseits Schülerin von Heinrich Neuhaus – und liess sich von zahlreichen Begegnungen mit Musikern wie John O'Conor, Leon Fleisher, Menahem Pressler und Christian Zacharias inspirieren.
Beatrice Berrut spielt Bösendorfer.