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Die Samnaunerstrasse soll etappenweise ausgebaut werden. Vier Tunnels, Lehnenbrücken sowie teilweise eine neue Linienführung werden für eine wesentliche Erhöhung der Winter- und Verkehrssicherheit sorgen. Rund 1,5 Jahre nach dem traditionellen Anschiessen des Tunnels “Val Pischöt” kann dieser als erste Ausbauetappe heute feierlich dem Verkehr übergeben werden.
Anfang des 20. Jahrhunderts erstellte der Kanton Graubünden etappenweise die heutige Samnaunerstrasse. Nach der Verkehrsübergabe im Jahre 1912 wurde diese nur noch punktuell ausgebaut oder instandgesetzt. Die Bausubstanz der Strasse entspricht daher nicht mehr den heutigen Anforderungen an eine kantonale Verbindungsstrasse.
Insbesondere der Strassenabschnitt zwischen “S-chalun” und “Acla da Fans” vermag hinsichtlich Strassenbreite und -geometrie den heutigen Ansprüchen nicht mehr zu genügen. Zudem ist die Samnaunerstrasse im Sommer sowie im Winter Naturgefahren ausgesetzt. Sie muss demzufolge vor allem in den Wintermonaten jeweils an mehreren Tagen geschlossen werden. Ein Ausbau zur Erhöhung der Verkehrs- und Betriebssicherheit war somit dringend angezeigt.
Daher wurde in einer ersten von vier Etappen die kurvenreiche, schmale und unübersichtliche Teilstrecke im Gebiet des “Val Pischöt” mit veranschlagten Kosten von rund 16 Millionen Franken ausgebaut. Um eine möglichst hohe Verkehrs- und Betriebssicherheit zu erzielen, wurde zudem die Strassenführung im Bereich der Galerie “Pischöt” angepasst und mit dem rund 325 Meter langen Tunnel “Val Pischöt” die Gefahrenzone bergeseitig umfahren.