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Der Vorstand des EHC Uzwil hat in zwei Verfahren Berufung gegen Entscheide des Einzelrichters eingelegt. Anlässlich des Spiels zwischen dem EHC Uzwil und den Pikes Oberthurgau vom 3. Dezember 2011, hatten die Pikes zwei Proteste eingelegt. In erster Instanz hat der Einzelrichter des Verbandes dabei entschieden, dass der Uzwiler Spieler Simon Scherrer für ein Foul gegen Christian Strasser mit zwei Spielsperren belegt wird - dies für einen aus Sicht des EHC Uzwil korrekten Check, wie die Videoanalyse ergab.
Ebenfalls in erster Instanz hat der Einzelrichter entschieden, dass das Spiel wiederholt werden muss. Den Penalty, der in der 29. Minute wegen eines Stockwurfs durch den Pikes-Spieler Daniel Peer verursacht wurde, hätte gemäss Reglement ein Spieler schiessen sollen, der sich zum Zeitpunkt des Foulspiels auf dem Eis befunden hätte. Der Schiedsrichter hatte Coach Bader aufgefordert, irgendeinen Spieler für die Ausführung des Strafstosses zu benennen, worauf René Stüssi, der zur Tatzeit auf der Bank sass, den Penalty schoss und verwandelte.
Der Einzelrichter wertete in seiner Begründung für die Sanktion (Spielwiederholung) diesen regeltechnischen Fehler als matchentscheidend, obwohl der Penalty schon in der ersten Spielhälfte ausgeführt wurde und obwohl auch ein anderer Spieler den Strafstoss hätte verwandeln können.
3. Dezember 2011:
EHC Uzwil - PIKES Oberthurgau 4:3