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Die Autorin
Journalistin Gila Blau beschäftigte sich in ihren Recherchen intensiv mit der Thematik der Schweiz im Zweiten Weltkrieg. Die Israelitische Cultusgemeinde Zürich vermittelte ihr deshalb im Januar 1997 den Kontakt zu Whistleblower Christoph Meili, der mit seinem brisanten Aktenfund an die Öffentlichkeit wollte. Danach schrieb sie erst für die «Jüdische Rundschau» eine Reportage über Meili und später auch für andere Publikationen. Sie steht Meili seit mehr als 20 Jahren kritisch, aber freundschaftlich als eine Art private Medienberaterin zur Seite. Ihr persönliches Archiv über den Fall Christoph Meili und die gesamte Staatskrise der späten Neunzigerjahre umfasst mehrere Laufmeter an Akten und Artikeln. Sie überliess ihre Dokumentation vor ein paar Jahren für Forschungszwecke dem Archiv für Zeitgeschichte der ETH Zürich.