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BMW nimmt einen weiteren Spitzenmanager von der Konkurrenz an Bord: Der frühere Ferrari -Technikchef Roberto Fedeli komme im November zum Konzern, sagte ein BMW-Sprecher am Mittwoch, wollte aber nicht verraten, welchen Posten der Experte für die Entwicklung von Sportwagen und Hybridtechnik in München übernehmen soll.
Das Fachblatt «Automobilwoche» und dessen Schwesterpublikation «Automotive News Europe» spekulierten, Fedeli könne künftig für die BMW-Tuning-Tochter M arbeiten oder für den zum ebenfalls zum Konzern gehörenden Luxuslimousinenhersteller Rolls-Royce. Nach mehr als 25 Jahren beim Sportwagenbauer Ferrari, der fast komplett im Besitz von Fiat ist, habe der Italiener die Brocken hingeworfen, weil Fiat-Chef Sergio Marchionne ihn vertrieben habe.
BMW hatte erst im September angekündigt, dass der ehemalige Audi -Manager Franciscus van Meel ab 1. Januar 2015 die Tuning-Tochter leiten wird. In Medienberichten hiess es, der Fahrzeugtechniker sei im Unfrieden bei Audi ausgeschieden. Vom Ingolstädter Konkurrenten kam zudem im Jahr 2013 der ehemalige Vertriebschef Peter Schwarzenbauer zu BMW und zog in München in den Vorstand ein.
(reuters/ccr)