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Cory Finleys Regiedebüt „Thoroughbred“ war einer der letzten Filme, bei dem Schauspieler Anton Yelchin kurz vor seinem Tod im Juni 2016 noch mitwirkte. Der Thriller wurde im Mai 2016 in Boston gedreht und feierte seine Premiere schliesslich im Januar 2017 auf dem Sundance Film Festival. In „Thoroughbred“ lassen zwei Teenagerinnen aus gutem Hause, Amanda (Olivia Cooke) und Lily (Anya Taylor-Joy), in Conneticuts Vorstadt ihre eingeschlafene Freundschaft wieder neu aufleben. Während Lily als Jugendliche der Oberschicht ein teures Internat besucht und renommierten Praktika für ihren Lebenslauf hinterherjagt, hat Amanda einen anderen Weg eingeschlagen: Mit ihrer Intelligenz hat sie eine sehr eigene Einstellung zum Leben und der Gesellschaft entwickelt und sich damit selbst ins soziale Aus befördert. Beim erneuten Näherkommen müssen die jungen Frauen feststellen, dass die alte Bekannte nicht diejenige ist, für die sie sie bisher gehalten haben, und dass sie grundverschieden sind. Dennoch schweisst vor allem eine Gemeinsamkeit die zwei schliesslich zusammen: Ihre Verachtung für Lilys gewalttätigen Stiefvater. Im Umgang miteinander bringen sie der jeweils anderen langsam deren dunkelste Seiten zum Vorschein, sodass auch ein Mord plötzlich kein Tabu mehr zu sein scheint, um so die eigenen Probleme zu lösen. Also beschliessen sie, den örtlichen Gauner Tim (Anton Yelchin) anzuheuern.