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Was ich beim Reisen am meisten liebe, ist das Erstaunen bei der Rückkehr. Es verklärt die albernsten Menschen und die nichtigsten Dinge.
Henri Stendhal (1783 - 1842), eigentlich Marie Henri Beyle, französischer Novellist
Tunesien ist ein Staat in Nordafrika, der im Norden und Osten an das Mittelmeer, im Westen an Algerien und im Süd-Osten an Libyen grenzt. Sein Name ist von dem Namen seiner Hauptstadt Tunis abgeleitet. Tunesien gehört zu den Maghreb-Ländern. Die größte vorgelagerte Insel ist Djerba (514 km²). Das Land ist mit 163.610 km² ungefähr doppelt so groß wie Österreich. Es wird von mehr als zehn Millionen Menschen bewohnt.
Das Land unterlag im Laufe seiner Geschichte dem Einfluss mehrerer Völker. Ursprünglich war es von den Berbern besiedelt. Um 800 v. Chr. gründeten die Phönizier erste Niederlassungen im tunesischen Küstenstreifen. Die Römer gliederten es in ihre Provinz Africa ein. Das Christentum herrschte in der Folge bis zur Arabisierung ab dem 7. Jahrhundert vor. Eine kulturelle Blütezeit erlebte die Region im 12. Jahrhundert. Im 16. Jahrhundert begann die Herrschaft des Osmanischen Reiches, die bis zum Ende des 19. Jahrhunderts andauerte, als das Land französisches Protektorat wurde. Seine Unabhängigkeit erlangte Tunesien 1956, von 1956 bis 2011 war es immer autoritär von der Einheitspartei Neo Destour/RCD regiert. Bis zur Wahl im Oktober 2011 wurde Tunesien von einer Übergangsregierung regiert, die die Wahlen am 23. Oktober 2011 vorbereitet hatte.
In Tunesien haben wir schlechte Erfahrungen gemacht. Die Männer sind den Frauen gegenüber sehr aufdringlich. Und in den an und für sich sehr schönen Souks (Basare) konnte man nicht ohne aufdringliche Anmache die Auslagen anschauen.