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In der Schweiz ist 2008 erneut bei allen Getränkeverpackungen die Recyclingquote erreicht worden. Die Verordnung über Getränkeverpackungen (VGV) legt fest, dass Getränkeverpackungen aus Glas, Aluminium und PET eine minimale Verwertungsquote von mindestens 75% erreichen müssen. Aluminiumdosen und Glasflaschen haben diese Zielvorgabe mit 90 und mehr Prozent immer deutlich übertroffen. Wie im Vorjahr gelang dies bei PET-Flaschen mit 78% nun auch im 2008 wiederum klar.
Dieses erfreuliche Resultat ist umso bemerkenswerter als im Erfassungszeitraum das Grossereignis EURO 2008 mit einem deutlich erhöhten Konsum von Getränken aus PET-Flaschen in der Schweiz stattgefunden hat. Im Hinblick darauf steigerte der in der Schweiz für die Sammlung von PET-Flaschen zuständige Verein PRS PET-Recycling Schweiz seine Sammelanstrengungen. Zudem wurde das Sammelstellennetz weiter ausgebaut.
Obwohl die VGV nur Händler, Hersteller und Importeure von Getränken zur Sammlung von Getränkeverpackungen verpflichtet, beteiligen sich immer mehr Städte und Gemeinden an der PET-Sammlung. Heute stammen bereits rund 20% der PET-Sammelmenge davon. Seit dem 1. Januar 2008 werden die Städte und Gemeinden besser für ihre Sonderleistungen entschädigt, was ihnen eine kostendeckende Sammlung ermöglichen soll. Die Zahl der Gemeinden, die als Service public für die Bevölkerung PET-Flaschen sammeln, wird daher vermutlich noch zunehmen.
Die Sammlung von Glasflaschen, Aluminiumdosen und PET-Flaschen konnte mit dem steigenden Verbrauch mithalten. Dadurch blieben die Recyclingquoten auf hohem Niveau konstant. Durch die separate Sammlung der Getränkeverpackungen wurde die Abfallmenge aus den Haushalten um über 270’000 Tonnen entlastet. Durch die Verwertung dieser Abfälle wurden auch Ressourcen geschont.