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Als Saatgut wurde Arabidopsis (Ackerschmalwand) und Sorghum ausgewählt, weil bereits eine grosse Anzahl wissenschaftlicher Daten zum Vergleich zur Verfügung steht.
Die DNA des zurückgekehrten Saatguts wird nun im gemeinsamen FAO-/IAEO-Labor in Seibersdorf, Österreich, extrahiert und sequenziert, um die Veränderungen zwischen dem Saatgut zu vergleichen, das in einem Labor bestrahlt wurde, demjenigen, das sich in der ISS befand, und demjenigen, das sich ausserhalb der ISS befand und der kosmischen Strahlung, der Mikrogravitation und den extremen Temperaturen voll ausgesetzt war. Diese Auswertungen werden zusammen mit der vergleichenden Analyse der Pflanzenbiologie dazu beitragen, zu verstehen, ob die rauen Weltraumbedingungen einen einzigartigen Nutzen zur Verbesserung von Kulturpflanzen haben und möglicherweise den Menschen auf der Erde zugutekommen könnten.
«Dies ist die erste Machbarkeitsstudie der FAO und der IAEO zur Ermittlung der Auswirkungen von kosmischer Strahlung, Mikrogravitation und extremen Temperaturen auf das Pflanzengenom und die Pflanzenbiologie mit dem Ziel, eine ausreichende genetische Variation für eine bessere Anpassung an den Klimawandel zu erzeugen», sagte Shoba Sivasankar, Abteilungsleiterin für Pflanzenzüchtung und Genetik am Gemeinsamen Zentrum von FAO und IAEO.
Quelle
M.A. nach IAEO, Medienmitteilung, 15. April 2023