Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03098.jsonl.gz/763

Er ist schneller als die Queen: Während die Welt noch immer auf eine Reaktion der britischen Royals auf das explosive Oprah-Interview wartet, nahm Herzogin Meghans, 39, Vater Thomas Markle, 76, bereits Stellung zu den Aussagen seiner Tochter. Im britischen Fernsehen verpasste er seinem Schwiegersohn Prinz Harry, 36, zudem einen Seitenhieb.
«Wir machen alle Fehler. Ich habe nie wie Harry nackt Billiard gespielt oder mich wie Hitler angezogen.» Mit diesen Worten rechtfertigte sich der 76-jährige US-Amerikaner am Dienstagmorgen in der Sendung «Good Morning Britain» und bezog sich der «Daily Mail» zufolge auf einen Vorfall, bei dem Harry im Alter von 20 Jahren zu einer Party in einer Nazi-Uniform erschienen war. 2012 waren zudem Fotos des Prinzen aufgetaucht, die ihn in einem Hotelzimmer in Las Vegas beim Billiardspielen zeigen – nur mit einer Halskette bekleidet.
«Ich habe mich mindestens hundert Mal entschuldigt»
In ihrem Interview mit Talk-Legende Oprah Winfrey (67), das am Sonntagabend im US-TV gesendet wurde und seitdem für Schlagzeilen sorgt, hatte Herzogin Meghan erklärt, es als schwierig zu empfinden, sich mit ihrem Vater zu versöhnen, nachdem er sie «verraten» habe. Markle hatte sich 2018 kurz vor der Hochzeit seiner Tochter mit Prinz Harry für Paparazzi-Fotos bezahlen lassen und offen mit der Presse über seine Tochter gesprochen.
Nun zeigt er sich allerdings von der anhaltenden Verbitterung des Paares «enttäuscht». «Ich habe mich mindestens hundert Mal entschuldigt für das, was passiert ist... Meghan und Harry haben sich nie auf irgendeine Weise zurückgemeldet», sagte er den Fernsehmoderatoren.
«Es wurde diskutiert, wie dunkel Archies Haut sein würde»
Thomas Markle droht Meghan und Harry
Anschließend sprach der ehemalige Kameratechniker noch eine Art Drohung gegen Meghan und Harry aus: «Was ich tun werde, ich gebe der Presse eine Geschichte. Wenn ich in 30 Tagen nichts von ihnen höre, gebe ich der Presse noch eine Geschichte.» Als Grund für sein Verhalten nannte Markle die Tatsache, «dass sie nicht mit mir sprechen». «Wenn sie sich dazu entschließen, mit mir zu sprechen, höre ich auf, mit der Presse zu reden.»
Auch zu den Rassismus-Vorwürfen gegen das britische Königshaus, die als Folge des brisanten Interviews im Raum stehen, äußerte sich der US-Amerikaner. Die Frage eines nicht näher identifizierten Royals, wie «dunkel» die Haut von Meghans und Harrys erstem Kind wohl sein würde, nannte er eine «bescheuerte Frage». Die Behauptungen seiner Tochter und seines Schwiegersohnes seien «Schwachsinn».