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Die tibetische Schrift gehört zu den indischen Schriften. Die Erfindung der tibetischen Schrift wird traditionell Thonmi Sambhota zugeschrieben. Dieser soll im Jahr 632 n. Chr. auf Befehl des Königs von Tibet Songtsen Gampo nach Nordindien geschickt worden sein, um die dortige Schrift zu erlernen und an die tibetische Sprache anzupassen.
Sie ist auch die Schrift, in der die heiligen Texte der tibetischen Buddhisten abgefasst sind. Weit verbreitet ist die Silbe "Om" welches in der Hinduismus wie auch in der Buddhismus eine heilige Bedeutung hat.
Viele Mantras beginnen deshalb mit "Om" wie beispielsweise "Om Mani Padme Hum". Für den tibetischen Buddhismus sind diese sechs Silben Ausdruck der grundlegenden Haltung des Mitgefühls. In ihrem Rezitieren drückt sich der Wunsch nach Befreiung aller Lebewesen aus dem Kreislauf der Wiedergeburten aus.