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Das Projekt für den Umbau des Bahnhofs Châtel-Saint-Denis wird gemeinsam von den Freiburgischen Verkehrsbetrieben (TPF) von der Gemeinde Châtel-Saint-Denis sowie von der Raumplanungs-, Umwelt- und Baudirektion (RUBD) verwirklicht. Ein wichtiger Bestandteil des Grossprojekts ist die Versetzung des Bahnhofs Châtel-Saint-Denis. Denn mit dem Bau des neuen Bahnhofs und der neuen Gleise kann der Halbstundentakt zwischen Bulle und Palézieux eingeführt und die Fahrzeit um drei Minuten verkürzt werden. Die Inbetriebnahme des neuen Bahnhofs ist für November 2019 vorgesehen. Während acht Monaten, zwischen Frühjahr und Herbst 2019, wird die Bahnlinie zwischen Châtel-Saint-Denis und Palézieux wegen der Bauarbeiten vollständig gesperrt werden müssen. Während dieser Periode werden Ersatzbusse verkehren. Der neue Bahnhof wird zudem die Zugänglichkeit für Personen mit Behinderungen gewährleisten und somit die Vorgaben des Bundesgesetzes über die Beseitigung von Benachteiligungen von Menschen mit Behinderungen (BehiG) erfüllen. Ganz allgemein können mit dem neuen Bahnhof die Sicherheit und der Komfort der Reisenden verbessert werden.
Ausbau für den Langsamverkehr
Das Strassenbauprojekt ist in zwei Abschnitte (KS1 und KS2) unterteilt. Der Teilabschnitt KS1 besteht im Bau einer neuen Kantonsstrasse und ist integrierender Bestandteil des Bahnprojekts. Dieser Abschnitt hat eine Länge von 700 m und wird zwei je 1,5 m breite Radstreifen umfassen. Die Bauarbeiten werden von 2017 bis 2020 (Abschlussarbeiten) dauern. Für den Teilabschnitt KS2 wird zwischen 2019 und 2020 die Avenue de la Gare ausgebaut und saniert werden. Dieser zweite, 185 m lange Abschnitt wird den Teilabschnitt KS1 bis zur Einmündung in die Route de Vevey (Kantonsstrasse) verlängern. Die Versetzung und Revitalisierung des Bachs Le Tatrel gehören ebenfalls zum Projekt; der Bau der verschiedenen Infrastrukturen erfordert die Einrichtung und Anpassung eines komplexen Netzes von kommunalen, kantonalen und privaten Kanalisationen. Und schliesslich wird zwischen der Orientierungsschule (OS) und dem neuen Bahnhof eine grüne Verbindung verwirklicht werden. Dadurch ist insbesondere die Sicherheit der Schülerinnen und Schüler von Châtel-Saint-Denis gewährleistet.
Das Projekt wurde mit rund 60 Millionen Franken veranschlagt, die zwischen den Bauherren aufgeteilt werden: Die Kosten für das Bahnprojekt werden über den FABI-Fonds (Finanzierung und Ausbau der Bahninfrastruktur) finanziert. Das Strassenprojekt wird hauptsächlich vom Kanton getragen, während die Gemeinde die Kosten für die neue grüne Verbindung übernimmt. Die Revitalisierung des Bachs Le Tatrel wiederum wird von allen drei Partnern finanziert.
In der Stadt Châtel-Saint-Denis wurden Tafeln aufgestellt, um die Einwohnerinnen und Einwohner der Gemeinde in knapper Form über das Projekt zu informieren. Die Tafeln befinden sich auf der Avenue de la Gare, bei der Kreuzung der beiden Bahngleise sowie auf der Route de Palézieux.
Heute Morgen, am Mittwoch, 30. August 2017, haben Vertreter der drei Bauherren, Staatsrat Jean-François Steiert, Gemeindeammann Damien Colliard, TPF-Verwaltungsratspräsident Georges Godel und TPF-Generaldirektor Vincent Ducrot den Startschuss zum Umbau des Bahnhofs Châtel-Saint-Denis gegeben, der drei Jahre dauern wird. Die Bauarbeiten beginnen am 4. September 2017 mit der Einrichtung der Baustelle. Die letzten Abschlussarbeiten werden im Sommer 2020 erfolgen.
Châtel-Saint-Denis, 30. August 2017