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Sekundar- und Ergänzungsschule. Waisenhaus der Gemeinden des
Thales von
Tavannes,
La Ruche geheissen. Blühendes
industrielles Dorf mit elektrischer Beleuchtung, einer Reihe von schönen modernen
Häusern und einem einheitlich gebauten
Arbeiterviertel. Uhrenfabriken, eine
Fabrik für Uhrenrohbestandteile, eine Messinggiesserei und eine
Wollweberei. Landwirtschaft.
Drei grosse Jahrmärkte (im Mai, September und Oktober), Foires de
Chindon geheissen. 884: Reconisvillare;
1161: Recunvilare;
1267: Recumvilier;
1285: Reconvilier;
1403: Reconvilier. Hier wurde 1486 zwischen der Republik Bern
und dem
Bischof von Basel
ein Friedensvertrag abgeschlossen.
Vom 12.-15. Jahrhundert erscheint ein Edelgeschlecht derer
von Reconvilier, deren Burg nahe dem Dorf stand. In einer Urkunde der Abtei
Bellelay werden 1181 Rudolf und Burkhard von Reconvilier
genannt, 1291 verkauft ein Hermann von Reconvilier dem Kloster
Bellelay seinen
Rebberg in Nugerolle, 1308 erscheint ein Peter
genannt Boucherel von Reconvilier und 1339 ein Jakob von Reconvilier. Diese Edeln waren Guttäter der
im Liber Marcarum 1441 erwähnten St. Leonhardskirche zu Reconvilier. Ehemaliger Abbau von Eisenerz.
Viehzucht. Im Winter beschäftigen sich die Bewohner mit Uhrenmacherei.
Nördl. der
Höfe ein über die
Schlucht des
Doubs aufragender Felskopf (Aussichtspunkt des Alpenklubs genannt), der einen
umfassenden Ausblick gewährt und oft besucht wird. Er ist zugänglich entweder von dem von
Les Brenets herkommenden Fussweg
aus, oder vom Weg quer über den
Pouillerel und am
MeierhofBeauregard vorbei, oder vom Fussweg her, der von
Les Planchettes
dem obern Rand der
Côtes du
Doubs folgt.
Der
Vallon von Les Recrettes ist die Fortsetzung der Mulde von
Le Villers, die bei
Les Brenets noch Urgon, Hauterivien und Valangien enthält, während diese Schichten gegen Les Recrettes
der Reihe nach allmählig verschwinden, da die Mulde sich hebt und gegen NO.
(Les Planchettes) in eine einfache Terrasse am
Hang der Pouillerelfalte übergeht.
Hahnenmoospass zum Ammertengrat ziehenden Kamm. Am NO.-Hang die Geilsalp, nach der Thom. Schöpf in seiner Inclytae Bernatumurbis... delineatio chorograph. (Manuskript Bern
1577) den Gipfel Geilshorn nennt. Es sind ihm vorgelagert nach SO. der Pommerngrat,
nach SW. das Metschhorn (1902 m) und nach WNW. der Metschstand (2093 m).