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Laut Zahlen des Pariser Tourismus- und Kongressbüros sind die Besucherzahlen in der Hauptstadt Frankreichs im letzten Jahr um total 6% zurückgegangen. Im Grossraum Paris wurden demnach satte 10% weniger Hotelbuchungen durch ausländische Gäste getätigt ; im französischen Heimmarkt gingen die Zahlen hingegen nur um 2% zurück. Das Resultat aufgebessert haben Geschäftsreisende, welche 28% mehr Hotelnächte gebucht hätten.
Nach den Terroranschlägen in Paris – auf Charlie Hebdo im Januar 2015 und im Club Bataclan im November 2015 - war für 2016 allgemein eine schwächere touristische Nachfrage erwartet worden. Obwohl Frankreich weiterhin auf terroristische Anschläge vorbereitet sein muss – man denke an das Attentat in Nizza im vergangenen Juli – erholt sich die Nachfrage inzwischen. Offenbar verzeichne Frankreich wachsende Besucherzahlen aus China, Nahost und Mexiko, derweil wichtige Quellmärkte wie die USA oder Benelux-Staaten nur moderate Rückgänge verzeichneten. Grosse Einbrüche gab es dagegen bei Touristen aus Italien (-31,9%), Russland (-65,5%, was aber auch währungsbedingt ist) oder Japan (-46,9%).
Sollten weitere Anschläge ausbleiben, rechnet man in Paris damit, bis Ende Jahr wieder an die Zahlen von 2014 anknüpfen zu können.