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Das Luzerner Kriminalgericht hat einen 58-jährigen Deutschen unter anderem wegen gewerbsmässigen Betrugs und Geldwäscherei schuldig gesprochen. Der Beschuldigte betrog mehrere hundert Personen aus diversen europäischen Ländern um insgesamt über 10 Millionen Franken. Die Richter verurteilten den Mann zu einer Freiheitsstrafe von sieben Jahren.
Das Geld der Anleger steckte er in die eigene Tasche
Den grössten Schaden richtete der Verurteilte mit einer Firma in Luzern an. Er forderte die Anleger auf, in Edelmetalle wie Gold und Silber zu investieren, beispielsweise in Münzsammlungen. Das meiste Geld der gutgläubigen Anleger investierte er aber nicht, sondern steckte es in die eigene Tasche.
Gerichtskosten von 280'000 Franken
Neben der Freiheitsstrafe von sieben Jahren verurteilte das Gericht den 58-jährigen, die Kosten von rund 280‘000 Franken für das Untersuchungs- und Gerichtsverfahren zu übernehmen Hinzu kommen eine bedingte Geldstrafe von 18‘000 Franken und ein fünf Jahre dauerndes Berufsverbot für den Finanzunternehmer.
Rund die Hälfte der Strafe hat der Beschuldigte bereits verbüsst, den grössten Teil davon in Untersuchungshaft. Das Urteil des Kriminalgerichts ist noch nicht rechtskräftig.