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Der Bundesrat wollte für das sogenannte Sweet-Programm (Swiss Energy Research for the Energy Transition) Mittel in Höhe von 136,4 Millionen Franken für die nächsten zwölf Jahre, also bis 2032, zur Verfügung stellen. Die Räte verkürzten die Laufzeit nun bis 2028.
Im Ständerat war dies nicht umstritten; die kleine Kammer folgte am Dienstag oppositionslos dem Nationalrat. Forschungsprojekte mit Förderung können aber bis 2032 fertiggestellt werden.
Nicht gekürzt wurde der vom Bundesrat beantragte Verpflichtungskredit, der in in zwei Tranchen freigegeben werden soll. Der Ständerat hiess das Programm mit 36 zu 0 Stimmen ohne Enthaltungen gut.
Bewerben für das Energieforschungsprogramm können sich Konsortien, die beispielsweise aus Hochschulen, nicht gewinnorientierten Einrichtungen, Privaten, Städten und Gemeinden oder bundesnahen Betrieben bestehen.
Anwenderorientierte Forschung
Schwerpunkt von Sweet ist anwenderorientierte Forschung in den Bereichen Energieeffizienz und Vermeidung von Treibhausgasemissionen, erneuerbare Energien, Energiespeicherung und Netze. Zudem werden sozioökonomische oder soziopsychische Forschung und die Sicherheit von kritischen Energieinfrastrukturen unterstützt.
Die Projekte müssen sich mit Themen der Energiestrategie 2050 befassen. Zum nun bewilligten Verpflichtungskredit von 136,4 Millionen Franken kommen 11,9 Millionen Franken Aufwand für Personal und Vollzug - die Kosten für Sweet belaufen sich damit auf 148,3 Millionen Franken. Sie werden bei Bildung und Forschung kompensiert.