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Die produktive Landwirtschaft und die Landschaftspflege erbringen für die Gesellschaft verschiedene gemeinwirtschaftliche Leistungen ökologischer, ästhetischer und kultureller Art. Die Nachfrage der Bevölkerung nach diesen Leistungen lässt sich allerdings nicht wie bei privaten Gütern auf Märkten beobachten. Vor diesem Hintergrund haben wir ein Befragungsexperiment durchgeführt, welches die Wertschätzung für verschiedene Landnutzungen im Kanton Zürich in Form von Zahlungsbereitschaften erfasst. Die Mehrheit der Befragten wäre bereit, für mehr Hecken und Bäume, Extensivflächen und Naturschutzgebiete auf Kosten von intensivem Grünland mehr Steuern zu bezahlen, während sie eine Abnahme der Ackerfläche negativ bewertete. Gegenüber einer moderaten Zunahme der Waldfläche zeigte sich die Bevölkerung indifferent. Aus dem Vergleich der Zahlungsbereitschaften mit den Kosten alternativer Landnutzungsmuster lassen sich Folgerungen für eine verstärkt an der Nachfrage der Bevölkerung orientierte Landwirtschaftspolitik ableiten. Ein Validitätstest relativiert die absolute Höhe der ermittelten Zahlungsbereitschaften. Hingegen sind die relativen Bewertungen der verschiedenen Landnutzungen mit Präferenzäusserungen in sachverwandten Volksabstimmungen konsistent.
Bei der Agri-Photovoltaik wird dieselbe Fläche für die Energieerzeugung und die landwirtschaftliche Produktion genutzt. Das Interesse an diesem Ansatz wächst, aber der Erfolg hängt von vielen Faktoren ab und es muss noch geklärt werden, welche Kulturen sich am besten dafür eignen.
Wie nehmen Landwirtinnen und Landwirte die soziale Nachhaltigkeit ihrer Betriebe wahr? Eine Agroscope-Studie zeigt, dass die Einschätzung von deren Identität und dem Betriebstyp abhängt.
Käse zählt zu den wichtigsten offensiven Interessen des Schweizer Agrarhandels. Ausserhalb der EU sind die USA ein wichtiges Exportziel. Mit dem CAPRI-Modell lassen sich die Auswirkungen eines Freihandelsabkommens für Käse zwischen den USA und der Schweiz abschätzen.