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Am Dienstagmittag ist es bei Champéry zu einem Erdbeben der Stärke 2.8 auf der Richterskala gekommen. Bei Erdbeben dieser Kategorie kommt es in der Regel zu keinen Schäden.
Wie der Schweizerische Erdbebendienst über Twitter mitteilt, ereignete sich das Beben am Dienstag um 12:16 Uhr mit einer Stärke von 2.8 bei Mont Ruan bei Champéry im Unterwallis. Das Ereignis sei in der Region wohl spürbar gewesen, Schäden aber seien kein zu erwarten.
Mit seinem digitalen Messnetz registriert der Schweizerische Erdbebendienst in der Schweiz und im nahen benachbarten Ausland durchschnittlich zwei Erdbeben pro Tag beziehungsweise 500 und 800 Erdbeben pro Jahr. In der Regel sind ungefähr 10 bis 15 davon stark genug (ca. Magnitude 2.5 oder grösser), um von der Bevölkerung verspürt zu werden.
Im Vergleich mit anderen europäischen Ländern weist die Schweiz eine mittlere Erdbebengefährdungauf, wobei regionale Unterschiede bestehen: Das Wallis ist die Region mit der höchsten Gefährdung, gefolgt von Basel, Graubünden, dem St. Galler Rheintal, der Zentralschweiz und der übrigen Schweiz. Regionen ganz ohne Erdbebengefährdung gibt es in der Schweiz nicht.
Das stärkste historisch dokumentierte Erdbeben in der Schweiz mit einer Magnitude von ungefähr 6.6 ereignete sich 1356 in Basel Im Durchschnitt ist in der Schweiz alle 50 bis 150 Jahre mit einem Erdbeben mit einer Magnitude von etwa 6 zu rechnen. Ein Erdbeben dieser Stärke ereignete sich zum vorerst letzten Mal im Jahr 1946 bei Siders im Wallis. Ein solches Beben kann aber überall und jederzeit in der Schweiz auftreten. Das letzte starke Erdbeben, welches Schäden verursacht hat, ereignete sich 1991 bei Vaz im Kanton Graubünden mit einer Magnitude von 5.zen