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Der Araber
Der Begriff Araber ist umgangssprachlich ein Überbegriff für Pferde die dem Erscheinungsbild und der Herkunft nach arabischen Ursprungs sind, gleichgültig ob sie von der World Arabian Horse Organisation anerkannt sind oder nicht. Im engeren Sinn bezeichnet der Begriff eine eigene Rassegruppe innerhalb der arabischen Pferde[2]. In die Rassegruppe Araber werden die Pferde eingeordnet, deren Blut nicht rein genug ist, um als Vollblutaraber zu gelten, deren Anteil an Fremdblut jedoch zu gering ist, um einer der drei anderen Rassen (Shagya-Araber, Anglo-Araber oder Arabisches Halbblut) zugeordnet zu werden.
Jede Sparte der Arabischen Pferde hat andere Körpermerkmale, die je nach Zuchtziel, Anteil geführten Arabischen Vollbluts (AV) und Prägung des jeweiligen AV-Elterntieres, denen des Arabischen Vollblutes mehr oder weniger nahekommt.
Die Rassegruppe des Arabers hat kein spezielles Zuchtziel, weshalb hier auch keine konsolidierten Exterieur- und Interieurmerkmale zu finden sind. Da jedoch Vertreter dieser Rassegruppe häufig höher im Blut stehen als die der anderen Rassengruppen, weisen die Merkmale nicht selten Ähnlichkeiten mit denen des Arabischen Vollblutes auf. Diese sind in dem Artikel über das Arabische Vollblut beschrieben.
Araber sind oftmals sehr temperamentvoll. Für Wanderreiten oder Distanzritte sind sie durch ihre hohe Arbeitswilligkeit und Härte sehr beliebt. Araber vertragen hohe Temperaturen und große Luftfeuchtigkeit und wurden für Ausdauerleistungen gezüchtet. Die Geschichte der Arabischen Pferde erklärt ihren Erfolg: Jahrhundertelang waren sie die Reittiere der Beduinen, lebten in heißem Klima, bewegten sich auf schwierigem Terrain und mussten bei knappen Rationen lange Strecken zurücklegen. Von Natur aus haben Araber unverwüstliche Beine und sind extrem ausdauernd.
Quelle: Wikipedia
Bild: Von Trescastillos - Eigenes Werk, GFDL, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=3734135