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Die Tennisfans und Experten staunten nicht schlecht, als sie das US-Open-Programm vom Mittwoch studierten. Als erste Partie war auf dem Center Court das Duell zwischen Eugenie Bouchard gegen Jewgenija Rodina angesetzt. Oder anders ausgedrückt: Die Weltnummer 76 gegen die Weltnummer 89.
Eine Spielerin, die nach einer Dopingsperre zurückkehrt, wird immer auf dem Center Court angesetzt. Das finde ich sehr fragwürdig.
Die zum Teil kuriosen Spielansetzungen sorgten vielerort für Kopfschütteln. Gar nicht zufrieden war auch Caroline Wozniacki, die ursprünglich auf Platz 5 hätte spielen müssen. Nach einer Intervention bei den Organisatoren durfte sie schliesslich auf dem grösseren Court 17 ran, wo sie gegen die frühere US-Open-Halbfinalistin Jekaterina Makarowa verlor.
Wozniacki findet deutliche Worte
In der anschliessenden Pressekonferenz verschaffte die Dänin ihrem Ärger Luft. «Dass die Weltnummer 5 das 5. Spiel auf Court 5 spielen muss, ist inakzeptabel. Und eine Spielerin, die nach einer Dopingsperre zurückkehrt, wird immer auf dem Center Court angesetzt. Das finde ich sehr fragwürdig», so die ehemalige US-Open-Finalistin.
Auch wenn sie ihren Namen nicht nannte, sprach Wozniacki Maria Scharapowa an. Die Russin, die in New York nur dank einer Wildcard am Start ist, durfte ihre ersten beiden Partien im grössten Stadion der Anlage bestreiten. Im Gegensatz zu Wozniacki ist sie noch im Turnier vertreten – es dürfte also nicht ihr letzter Auftritt im Arthur Ashe Stadium gewesen sein.
Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 30.08.2017, 19:00 Uhr