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In Argentinien machte die wirtschaftliche Situation Probleme, dort hätte das Umsatzwachstum des Konzerns ohne die starke Inflation 4,5 Prozent betragen. Wegen des enormen Preisanstiegs floss der Beitrag jedoch nicht in die Berechnungen ein. Gleichzeitig erholte sich der Hersteller von Magnum-Eis, Knorr-Suppen und Dove-Seife von einem Streik der Lkw-Fahrer in Brasilien. Die Verkäufe in dem wichtigen Absatzmarkt stiegen um 10 Prozent. Ärger gab es hingegen mit der brasilianischen Regulierungsbehörde Cade. Wegen wettbewerbswidriger Massnahmen beim Eisverkauf soll der Konzern eine Strafe von 7,9 Millionen US-Dollar zahlen.
In Europa legte Unilever moderat zu und konnte dank des guten Wetters seine Eisverkäufe kräftig steigern, besonders in Deutschland und den Niederlanden. Auch in Asien kletterten die Verkäufe.
Konzernchef Paul Polman bestätigte die Jahresprognose mit einem bereinigten Umsatzwachstum von 3 bis 5 Prozent. "Wir bleiben auf Kurs für unsere 2020 Ziele", sagte Polman. Bis dahin will Unilever etwa 6 Milliarden Euro einsparen und die bereinigte operative Marge auf 20 Prozent heben./elm/tav/fba
(AWP)