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Die ganze Installationskontrolle hat den Sinn, dass der Zustand des PROFIBUS für die Inbetriebnahme dokumentiert wird. Dies kann auch nach Jahren im Betrieb noch hilfreich sein, um Veränderungen in der Installation feststellen zu können. Die modernen Busanalyser erlauben eine fast automatische Erstellung der Dokumentation der Installationskontrolle.
Sobald ein PROFIBUS Netzwerk mehr als ein Segment umfasst, müssen bei einer Abnahme die Pegel und Signalformen auf allen Segmenten gemessen werden. Hier eine kurze Zusammenstellung, wie dies in der Praxis aussehen könnte.
Wir haben als Ausgangslage ein PROFIBUS Netzwerk mit zwei Segmenten, verbunden über einen Repeater wie in Bild 79 dargestellt.
Bild 79: Prinzipschema des zu messenden Netzwerkes
Wir messen das erste Segment an einem definiert Punkt. Hier liegt die Steuerung am Ende des Segments und ist somit ein idealer Messpunkt. Dank dem Diagnosestecker kann der Busmonitor angeschlossen werden ohne den Bus zu unterbrechen. Wir können die Topologie gemäss Bild 81 bestimmen. Dabei übernimmt eine Station vom zweiten Segment den Platzhalter (Alias) für den nicht sichtbaren Repeater.

Bild 80: Anschluss des Busanalysers

Bild 81: Messung am ersten Segment
Nur verschieben wir das Messgerät auf das zweite Segment. Idealerweise hat hier der Repeater einen Diagnosebuchse auf dem zweiten Segment. Dieser Anschluss wird jetzt als Alias mit dem Master ausgeprägt.
Bild 82: Messung am zweiten Segment
Als Dokumentation erstellt der Busmonitor eine pdf Datei die archiviert werden kann.
Bild 83: Auszug aus dem automatisch erstellten Messbericht
Mit diesem Abnahmeprotokoll wird es möglich später, nach ein paar Jahren Betrieb mit einer Vergleichsmessung Veränderungen in der Installation fest zu stellen, bevor es zu Beeinträchtigungen im Betrieb kommt.