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Giuseppe Motta
Giuseppe Motta, geboren am 29. Dezember 1871 in Airolo (TI), hat, nach der Mittelschule im „Collegio Papio“ in Ascona und im „Collegio Saint Michel“ in Freiburg, Jura an den Universitäten Freiburg (CH), München und Heidelberg studiert. Im Jahre 1893 erwarb er das Lizenziat in Rechtswissenschaft. Als Anwalt und Notar war er danach in Airolo tätig.
Er verstarb im Amt am 23. Januar 1940. Mit einem Werk von Remo Rossi wurde 1971 Giuseppe Motta im Friedhof von Airolo geehrt.
Bereits 30 Jahre zuvor sollte nach einer Geldsammlung durch den Verein „Pro Ticino“ in Bern ein Denkmal aufgestellt werden. Die in einem Wettbewerb siegreiche Skulptur von Remo Rossi, eine 4 Meter grosse nackte Helvetia aus Castione Granit, blieb vorerst für fast 15 Jahre verborgen, schliesslich fand sie am 15, September 1957 vor dem Bahnhof in Bellinzona ihren Platz.
Die Stiftung
Am 1. Juni 1947 unterzeichnete Ernesto Ballinari stellvertretend für das Komitee „Motta Monument in Bern und Schweizer Stiftung Giuseppe Motta“ die Gründungsstatuten der „Schweizerischen Guiseppe Motta-Stiftung“ mit Sitz in Bern und dem Zweck, Schweizer Familien bei der Erziehung und Bildung ihrer Kinder zu helfen. Der Fehler in der Orthographie im Stiftungsnamen entstammt dem Original des Notars Carl Hertig.
Die Stiftung erlebte wechselnde Perioden: nach einem vielversprechenden und erfolgreichen Anfang, in welchem zahlreiche Spenden sich ergaben und viele Studierende aus der ganzen Schweiz unter- stützt werden konnten, kam es zu Jahren der Inaktivität.
Im Jahre 2000 änderte der Stiftungsrat auf Vorschlag der Eidgenössischen Aufsichtsbehörde für Stiftungen die Statuten vom 1.6.1947 und passte sie den neuen Bedürfnissen an. Mit den neuen Statuten vom 11.1.2001 wurde auch der Sitz der Stiftung von Bern nach Bellinzona verlegt.
Giuseppe Motta