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1999-2001
Zwei Golfplatzprojekte (Migros, Golfclub) auf der Tägermatt, dem Gutsbetrieb des Psychiatrischen Zentrums Münsingen, scheitern. Das Rubiger und Münsinger Stimmvolk verwerfen im September 2001 eine Zonenplanänderung.
2002
Im Mai 2002 reichen die Initianten des bioschwand im Rahmen eines Wettbewerbs das Projekt „biohof@taegermatt“ ein, das bisher nicht umgesetzt werden konnte.
Während der Tägermatt-Projektarbeit wird bekannt, dass der Kanton Bern die Landwirtschaftsschule Schwand schliessen will. Die Initianten setzten sich für ein Gesamtkonzept Schwand-Tägermatt ein.
2003
Im Sommer 2003 interessiert sich das renommierte Forschungsinstitut für biologischen Landbau FiBL für den Schwand und die Tägermatt, entscheidet sich dann aber für den Verbleib in Frick AG.
Ende 2003 schreibt der Kanton Bern die Liegenschaft Schwand samt Landwirtschaftsbetrieb zum Verkauf aus.
2004
bioschwand reicht im Februar 2004 eine Kaufofferte ein, die im Juli 2004 konkretisiert und als Projekt „Zentrum bioschwand“ eingereicht wird.
Im Herbst 2004 präsentiert der Kanton das Projekt einer privaten internationalen Universität, das unter anderem aufgrund von Schwierigkeiten bei der Umzonung nicht zustande kommt.
2005
Im Sommer 2005 gibt der Kanton Bern den Schulbetrieb am Inforama Schwand auf.
Im November 2005 reichten die Initianten ein weiteres, verfeinertes Projekt unter dem Titel „bioschwand“ ein, das durch die Berner Regierung kurz vor Weihnachten 2005 gutgeheissen wurde.
2006
Detailverhandlungen zwischen der Bio Schwand AG und dem Kanton Bern. Suche und Evaluation von Partnern, die ein eigenständiges Projekt im Rahmen der Idee bioschwand aufbauen wollen. Die Bio Schwand AG wird gegründet. Die Verhandlungen mit dem Kanton münden in einen Rahmenvertrag, in dem alle Eckwerte der Übernahme festgehalten sind. Der Rahmenvertrag wird am 18. Oktober von der Regierung gutgeheissen. Am 13. November übernimmt die Vatter Gastro AG als erstes bioschwand Projekt die Kantinenküche.
2007
Die Sativa Genossenschaft übernimmt die Gärtnerei mit Gewächshaus und einem vernachlässigten, völlig verunkrauteten Bauerngarten. Innert weniger Wochen wurde dieser Garten zum blühenden Aushängeschild der bioschwand und erfreut die Besucher und Spaziergänger. Die Fachausbildung für biologisch-dynamische Landwirtschaft nimmt den Unterricht an der bioschwand auf, in Blockkursen. Die Bioschule der Bio Suisse beschliesst ebenfalls, an die Schwand zu kommen und wird ab August 2007 hier unterrichten. Die Bio Schwand AG schreibt den Landwirtschaftsbetrieb zur Pacht aus. Die Vatter Gastro AG bietet an Werktagen einen Mittagstisch an.
2008
Die Verhandlungen mit den Kanton Bern geraten ins Stocken. Uneinigkeit über die Zukunft des Landwirtschaftsbetriebs veranlassen den Investor Coopera sich zurückzuziehen. Die Bio Schwand AG arbeitet ein angepasstes Konzept aus und tritt erneut mit dem Kanton in Verhandlung.
2009
Im Juni 2009 legt die Bio Schwand AG dem Kanton ein neues Finanzierungskonzept vor.