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Tesla-Chef Elon Musk (50) und Hollywood-Star James Franco (44) werden im Verleumdungsprozess von Johnny Depp (58) und Amber Heard (36) angeblich doch nicht aussagen. Die beiden Promis sollen von Heards juristischem Team als mögliche Zeugen genannt worden sein.
Die beiden Männer sollten US-Medienberichten zufolge per Video in den Gerichtssaal in Virginia zugeschaltet werden. Mit Musk war Amber Heard angeblich etwa für ein Jahr nach ihrer Trennung von Johnny Depp liiert. Franco war offenbar ein enger Vertrauter der Schauspielerin.
Wie «The Independent» nun unter Berufung auf Insider berichtet, werden aber weder Musk noch Franco aussagen, wenn Heards Anwaltsteam nächste Woche Zeugen aufruft. Gründe dafür wurden nicht genannt. Auch laut «New York Post» erscheinen die beiden Männer nicht in dem Prozess. Musks Anwalt Alex Spiro hat dem Bericht zufolge bestätigt, dass der Unternehmer nicht aussagen wird.
Zweiter Prozess von Johnny Depp
Johnny Depp hat Amber Heard auf 50 Millionen Dollar (46 Millionen Euro) verklagt - wegen eines Beitrags, den sie 2018 in der «Washington Post» veröffentlichte. Darin behauptete sie, Opfer von häuslicher Gewalt zu sein. Ihren Ex-Mann hat sie nicht namentlich erwähnt. Depp behauptet, der Beitrag habe dennoch seine Karriere ruiniert, seinen Ruf beschädigt und dadurch viel Geld gekostet. Heard soll laut «Variety» Gegenklage gegen ihren Ex eingereicht haben, in Höhe von 100 Millionen Dollar (92 Millionen Euro).
Depp und Heard begannen ihre Beziehung Anfang 2012. Kennengelernt hatten sie sich zuvor am Set von «The Rum Diary». 2015 heirateten die Hollywood-Stars. Die Ehe hielt nur 15 Monate. Einen Verleumdungsprozess gegen die Zeitung «The Sun» in Grossbritannien hat der Schauspieler 2020 verloren. Das Blatt hatte Depp in einem Artikel als «Ehefrauenschläger» bezeichnet. Depp hat alle Anschuldigungen häuslicher Gewalt zurückgewiesen.