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> SUISA/IFPI Label-Code
SUISA
Die Schweizerische Gesellschaft für die Rechte der Urheber musikalischer Werke.
Die SUISA (von Suisse Auteurs), 1923 gegründet, ist die Genossenschaft der über 20'000 KomponistInnen, TextautorInnen und MusikverlegerInnen der Schweiz und Liechtensteins. Dank Gegenseitigkeitsverträgen mit über 100 ausländischen Schwestergesellschaften vertritt die SUISA das Weltrepertoire der Musik von weltweit 1,7 Millionen UrheberInnen, TextautorInnen und VerlegerInnen. Für die Aufnahme von musikalischen und literarischen Werken, die noch urheberrechtlichen Schutz geniessen, ist vorgängig die Zustimmung der Urheber (Komponist, Autor etc.) dieser Werke einzuholen.
Die SUISA kümmert sich um die sog. kleinen Rechte, im Gegensatz zu den grossen Rechten, welche Opern oder Musicals umfassen und von der SSA (Société Suisse des Auteurs) wahrgenommen werden. Zu den kleinen Rechten gehören u.a.: nichttheatralische Musikwerke, Konzertfassungen theatralischer Werke, Musikwerke in Kino- und Fernsehfilmen. Die SUISA erteilt an rund 90'000 Kunden (Konzertveranstalter, Plattenproduzenten, Radio- und Fernsehstationen etc.) die Bewilligung zum Aufführen, Senden, Weiter-verbreiten und Vervielfältigen von Musik. Das Urheberrechtsgesetz legt Kriterien fest für die Höhe der finanziellen Entschädigungen der Werknutzung: höchstens zehn Prozent des Nutzungsertrages oder –aufwandes für die Urheberrechte. Die Tarife der SUISA unterliegen der Kontrolle der Eidgenössischen Schiedskommission und des Preisüberwachers.
Der jährliche Umsatz der SUISA beträgt rund CHF 140 Mio. Den gesetzlichen Rahmen für ihre Tätigkeit bildet das Bundesgesetz über das Urheberrecht von 1992. Die Aufsicht übt das Institut für Geistiges Eigentum (IGE) aus. Die SUISA beschäftigt rund 200 MitarbeiterInnen in Zürich, Lausanne und Lugano.
Die Anmeldung muss mindestens 10 Tage vor der Herstellung des Tonträgers bei der SUISA eintreffen. Die Anmeldung erfolgt durch das Label EURO-DISC.IFPI
International Federation Of Producers Of Phonograms And Videograms
IFPI International mit Sitz in Zürich und Geschäftsstellen in London, Brüssel, Hong Kong, Moskau und Miami wurde 1933 mit dem Zweck gegründet, die Rechte und Interessen der Produzenten und Hersteller von Tonträgern, später auch von Videogrammen zu wahren und zu fördern; in nationalen Bereichen durch Einflussnahme auf die Gesetzgebung und auf die Praxis der Behörden und Gerichte, international durch Mitwirkung beim Aufbau und der Weiterentwicklung von internationalen Konventionen (z.B. die Rom-Konvention zur Bekämpfung der Tonträgerpiraterie).
IFPI International ist die einzige übernationale Instanz, welche sich laufend und mit steigendem Erfolg für die Anliegen der Ton- und Videoträgerbranche einsetzt. Sie ist für ihre Mitglieder, was die Autorenorganisationen - in der Schweiz die SUISA (Schweizerische Gesellschaft für die Rechte der Urheber musikalischer Werke) - für die Urheber und Verleger darstellen. IFPI International ist Konsultativorgan bei der UNESCO, bei der OMPI (Organisation Mondiale de la Propriété Intellectuelle), bei den EU-Behörden und beim Europarat. IFPI verfolgt keine kommerziellen Zwecke. Sie verfolgt insbesondere eine organisierte Bekämpfung der internationalen Tonträger- und Tonbildträgerpiraterie. IFPI arbeitet mit Interpretenorganisationen (FIM) und mit Interpol zusammen. IFPI hat 46 nationale Gruppen und eine angeschlossene Organisation, die RIAA (Recording Industry Association of America).IFPI Schweiz
ist ebenfalls in den Dreissigerjahren als Verein zur Wahrnehmung spezifisch schweizerischer Anliegen der Branche gegründet worden. Es ging anfänglich im besonderen um die rechtlichen Beziehungen zum Radio, zu den ausübenden Künstlern und ihren Organisationen sowie zu SUISA, welche die Urheberrechte der Komponisten und Textautoren verwaltet. Im Verlauf der Zeit hat IFPI Schweiz mehr und mehr an Bedeutung gewonnen. Sie ist heute eine nationale Instanz, welche die Interessen der Produzenten in allen Belangen des Urheberrechts, der Leistungsschutzrechte, der Bekämpfung von Missbräuchen (insbesondere der Tonträgerpiraterie, des Bootleggings, der Markenfälschung, der unerlaubt ausgestatteten Nachproduktionen, usw.) vertritt, mit den gesetzgebenden Instanzen sowie mit Kreisen, die ähnliche Interessen verfolgen, zusammenarbeitet und als Konsultativorgan bei der nationalen Gesetzgebung in der einschlägigen Materie anerkannt ist. IFPI Schweiz war in der Kommission zur Erarbeitung des revidierten Urheberrechtes massgeblich vertreten und ist Gründungsmitglied der SWISSPERFORM, der Schweizerischen Gesellschaft für Leistungsschutzrechte.
IN ALLEN AUSLÄNDISCHEN RADIOSTATIONEN WERDEN CD’S NUR ABGESPIELT, WENN SIE EINEN LABEL-CODE AUFWEISEN.
Für weitere Auskünfte stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.