Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03537.jsonl.gz/1579

Auch die Kiosk-Betreiberin Valora bekommt die Auswirkungen der Corona-Krise zu spüren: Das Unternehmen hat Kostenreduktionen eingeleitet und wird per 1. April Kurzarbeit einführen. Der Verwaltungsrat wird ausserdem ein einmaliges Aussetzen der Dividende beantragen.
Die behördlichen Anordnungen zur Eindämmung des Coronavirus und die «damit einhergehenden Frequenzverluste und Verkaufsstellenschliessungen» führen bei der Valora-Gruppe zu «deutlichen Umsatzeinbussen», heisst es in einer Mitteilung vom Donnerstag. Seit Anfang März verzeichnet die Kiosk-Betreiberin einen Umsatzverlust von zehn Prozent, im Bereich Food-Service betrage der Rückgang 30 Prozent.
Aus diesen Gründen hat Valora «in erster Linie» Massnahmen zur Reduktion von Kosten und Investitionen eingeleitet. Mit den «wichtigsten Vermietern» konnte eine Stundung der Mietzahlungen vereinbart werden.
Die Gruppe plane ausserdem, «sämtliche zur Verfügung stehenden Unterstützungsleistungen der Regierungen in Anspruch zu nehmen». Zusätzlich wird der Varola-Verwaltungsrat an der Generalversammlung beantragen, die Dividende für das Geschäftsjahr 2019 auszusetzen.
Für Mitarbeitende im Verkauf, in der Produktion und in der Logistik sowie für einen grossen Teil der Angestellten in der Verwaltung wird Valora per 1. April Kurzarbeit beantragen. Im Monat März soll allen Mitarbeitenden der volle Lohn ausbezahlt werden. Zudem wird die Gruppe «vorerst für den Monat April» Lohneinbussen ihrer Mitarbeitenden aufgrund von Kurzarbeit «vollständig» kompensieren.