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Probleme mit Druckern gehören auf der Windows-Plattform zum Alltag, und meist steht das Problem im Zusammenhang mit dem Druckertreiber. Microsoft
hat deshalb angekündigt, keine Druckertreiber von Drittanbietern mehr mit Windows Updates verteilen zu wollen. Wie der Konzern mitteilt
, bietet Microsoft mit der Veröffentlichung von Windows 10 21H2 über den Microsoft IPP Class Driver Unterstützung für Mopria-konforme Druckergeräte über Netzwerk- und USB-Schnittstellen. Damit seien die Druckerhersteller nicht mehr gezwungen, eigene Installationsprogramme und Treiber bereitzustellen. Microsoft bezieht sich dabei auf die vor zehn Jahren initialisierte Mopria-Allianz, der mitunter HP, Canon, Samsung oder Xerox angehören, und die es sich zum Ziel gesetzt hat, das Drucken über mobile Geräte zu vereinfachen ("Swiss IT Magazine" berichtete
).
Microsoft will die Neuerung aber nicht mit einem Schlag einführen und hat einen Fahrplan veröffentlicht, der sich über mehrere Jahre hinziehen wird. So will man im Jahr 2025 keine neuen Druckertreiber im Rahmen der Windows Updates mehr veröffentlichen. Bestehende Treiber sollen weiterhin aktualisiert werden. Im Jahr darauf sollen die standardisierten IPP-Class-Treiber priorisiert und bevorzugt werden und 2027 will man dann gar keine Aktualisierungen von Drittanbieter-Druckertreiber mehr zulassen mit Ausnahme von sicherheitsrelevanten Korrekturen.
(rd)