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Lust, später im Weltcup mitzufahren? Als erstes Treppchen zum Erfolg bietet sich eine Teilnahme am Grand Prix Migros geradezu an. Von allen Podestfahrerinnen und -fahrern zwischen 1998 und 2013 startete nämlich jede/r Fünfte später auf höchster Stufe.
Wendy Holdener, Daniel Yule, Beat Feuz, Corinne Suter, Lara Gut-Behrami: Sie alle haben nicht nur eine erfolgreiche Karriere auf Weltcup-Stufe sowie an Grossanlässen vorzuweisen, sondern auch denselben Ursprung ihres Erfolgs. So starteten alle von ihnen in Kindheitstagen am Grand Prix Migros – und sind damit nur eine Handvoll Aushängeschilder von ehemaligen Teilnehmenden, die einen Grossteil vergangener und aktueller Weltcup-Cracks ausmachen.
Beeindruckende Bilanz
Und was diese alles geleistet haben, lässt sich sehen – so am Beispiel der Podestfahrerinnen und -fahrern des grössten Kinderskirennens der Welt, die zwischen 1998 und 2013 am Finale in die Top 3 gefahren sind. 1998 bis 2001 noch unter dem Namen Grand Prix Caran d'Ache, ab 2002 dann unter der Flagge Grand Prix Migros haben diese Ski-Cracks später 302 Podestplätze im Weltcup geholt, wovon 85 Siege waren. Am erfolgreichsten sind die ehemaligen GPM-Teilnehmenden im Speed-Bereich unterwegs: 28 Abfahrts- und 31 Super-G-Siege haben sie gemeinsam zu Buche stehen. Erfolgreichste ehemalige GPM-Podestfahrerin ist in Sachen Weltcup-Podestplätzen übrigens Lara Gut-Behrami. Sie holte deren 52 (26 Siege, 12x Zweite, 14x Dritte)!
Des Weiteren steht jede/r 5. Athlet/in, der/die beim Grand Prix Migros Finale aufs Podest fährt, später mindestens einmal am Start eines Weltcup-Rennens. Und jede/r achte Gewinner/in am Grand Prix Migros darf später mindestens einmal auf ein Weltcup-Podest steigen! Insgesamt nehmen 28,5 % GPM-Gewinner später an mindestens einem Weltcup-Rennen teil.
Grossanlass-Hamsterer
Doch auch abseits der Weltcup-Pisten vermochten die ehemaligen Stars von morgen zu Stars von heute zu werden. Die Podestfahrer/innen des Grand Prix Migros haben so insgesamt 74 Einzel-Medaillen an Junioren-Weltmeisterschaften gewonnen, holten 21 Einzel-Medaillen an alpinen Weltmeisterschaften und ergatterten elf Einzel-Medaillen an Olympischen Spielen. Eine davon steuerte der Skicrosser Marc Bischofberger bei, der in Kindheitstagen auch dem alpinen Skisport frönte.
Erfolgsjahr 2010
Bischofberger ist nicht der Einzige, der sich später einem anderen Skisport zugewandt hat. So sind unter den erfolgreichen Athletinnen und Athleten von damals auch solche, die heute ebenfalls im Skicross, im Skispringen, im Grasski oder im Freeski im Weltcup-Einsatz stehen oder kürzlich standen.
Einer davon trägt einen ganz grossen Namen der Grand Prix Migros Geschichte: Fabian Bösch. Der heutige Freeskier feierte gleich acht Siege am Grand Prix Migros. Zwei davon fuhr er im Jahr 2010 heraus, als er sowohl im Combirace als auch im Riesenslalom triumphieren konnte. In jenem Jahr feierten gleich drei andere junge Skicracks einen Doppelsieg, die heute im Weltcup unterwegs sind. Bei den Mädchen mit Jahrgang 1998 räumte Mélanie Meillard ab, ihr Bruder Loïc reüssierte bei den Buben mit Jahrgang 1996 zweifach. Auch im Jahrgang 1995 wurde ein Doppelsieg erzielt: Dafür verantwortlich zeichnete Jasmina Suter.
Zehn Jahre später war aufgrund der raschen Ausbreitung des Coronavirus keine Wiederholung des Erfolgsjahres möglich. Ob das Jubiläum ein Jahr später nachgeholt wird? Du hast es in der Hand. Ab Oktober kannst du dich für eines der Qualifikationsrennen anmelden.