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Zudem sei auch der Bau des Schwerwasserreaktors Arak nicht fortgesetzt worden, hiess es am Freitag im ersten IAEA-Bericht seit dem Inkrafttreten des Abkommens am 16. Januar.
Damit kann die Umsetzung des Abkommens fortgesetzt werden. Dabei geht es vor allem um die weitere Normalisierung der internationalen Wirtschaftsbeziehungen zu dem Land mit seinen grossen Erdöl- und Erdgasvorkommen.
Das Abkommen war im Juli 2015 in Wien zwischen dem Iran und der 5+1-Gruppe aus den UNO-Vetomächten und Deutschland geschlossen worden. Teheran sagte zu, seine Zentrifugen zur Urananreicherung deutlich zu verringern, einen Schwerwasserreaktor zu modifizieren und umfassende Kontrollen seiner Atomanlagen zuzulassen.
Im Gegenzug sollten die gegen den Iran verhängten umfangreichen Strafmassnahmen aufgehoben werden. Allerdings können sie jederzeit wieder verhängt werden, sollte Teheran gegen das Abkommen verstossen.
Israel, die USA und andere westliche Länder verdächtigen Teheran, heimlich am Bau einer Atombombe zu arbeiten. Der Iran weist die Vorwürfe zurück und pocht auf sein Recht zur friedlichen Nutzung der Atomenergie. Israel drohte mehrfach mit einem militärischen Angriff gegen das iranische Atomprogramm.
(SDA)