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Gastritis beim Hund: BARFen, oder nicht ?
Eine unserer Kundinnen fragt, ob sie ihre Bulldogge, die unter Gastritis leidet, weiter BARFen darf, soll.
Man kann und soll den Hund auf jeden Fall weiter BARFen.
Hierbei ist auf den Fettgehalt des Futters zu achten, also darauf, eher trockenes, also magere Fleischsorten zu füttern und den Fettgehalt möglichst gering halten.
Dies vor allem bei Bulldoggen deshalb, da Bulldoggen sehr gute Futterverwerter sind und eher zu Über- als zu Untergewicht neigen.
Die Regel mager zu füttern betrifft aber auch jeden anderen Hund, egal welcher Rasse, der unter Gastritis leidet.
Das Anregen einer Magensäureproduktion durch Frischfleischfütterung ist auch für einen Hund, der unter Gastritis leidet überhaupt kein Problem.
Wichtig ist darauf zu achten, dass das Futter niemals kalt gefüttert, also nicht direkt aus dem Kühlschrank kommend verfüttert wird, sondern bei Zimmertemperatur verfüttert wird.
Gleiches gilt auch für das Trinkwasser. Auch hier sollte die Temperatur immer Zimmertemperatur betragen.
Der Calciumgehalt des Futters sollte durch Mahlzeiten, die mit Hühnerkrägen bestritten werden ausgeglichen werden und Knochen eher vermieden werden.
Weiters empfiehlt es sich, die Tagesfutterration auf mehrere Mahlzeiten am Tag auf zu teilen, also mehrmals am Tag zu füttern.
In jedem Fall sollte aber eine "Diäterstellung" immer in Absprache mit dem behandelnden Tierarzt erfolgen !