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hmm macht durchaus Sinn und funktioniert auch bestens
vielen dank Sacha!
btw: auch wenn mir das nun vollkommen reicht, würde es mich doch sehr wunder nehmen, ob es auch die Möglichkeit gibt im XML eine Formatvorlage/Zeichenvorlage zu erstellen in der man Schrifgrösse, -farbe, -art etc. definieren kann?
M.W. ist die pstyle/cstyle Methode das einzige was man direkt mitgeben kann. Du musst immer daran denken dass es sich bei der XML-Technologie um Strukturierungsinformationen handelt. Diese sagen nichts über deren Aussehen aus und ist auch nicht der Sinn von XML. In InDesign sind es die Formatvorlagen die das Aussehen bestimmen, im Web sind es die Cascading Style Sheets (CSS). Prinzip der Trennung von Inhalt und Aussehen. Man ist so halt flexibler.
Denn was machst du wenn auf einmal z.B. die Headlines anders formatiert werden sollen? Du musst das ganze XML abändern. Wenn das Design aber getrennt ist, brauchst du nur den Stil abzuändern, In InDesign genauso wie in Dreamweaver z.B.
Nach dem Import der XML-Datei einfach die Tags entsprechend auf ein Absatzformat und Zeichenformat mappen. Also XML-Tag <text> einem Absatzformat zuweisen und dem XML-Tag <fett> ein Zeichenformat für "fett" zuweisen.
Schwieriger wird es, wenn man "ineinander verschachtelte Formate" hat, wie z.B.:
(sup = hochgestellt)
Hier müsstest Du mehrere ZF anlegen: Eines für "fett", eines für "hochgestellt" und eines für "fett + hochgestellt". Per XSLT oder per Script müsste dem Tag <sup>, wenn es innerhalb eines <fett>-Tags steht dann das ZF "fett + hochgestellt" zugewiesen werden und den anderen <sup>-Tags das ZF "hochgestellt".
Zu diesem Thema gab es auch schon ein paar Postings auf HDS
wenn Du Deine XML-Datei richtig anlegst (alles was formatiert werden soll muss eben entsprechend getagged werden), kannst Du diese XML-Datei auch in jeder anderen Anwendung (die mit XML arbeiten kann) verwenden.
Deshalb ist in einem XML ja i.d.R. keine Formatierung gespeichert sondern es werden nur die jeweiligen XML-Elemente mit bestimmten XML-Tags versehen.
Nein, besser nicht. Matthias hat das doch völlig richtig erklärt: Es ist das Prinzip von XML (und SGML), eben keine Formatanweisungen zu transportieren. Was du hier versuchst zu basteln, ist das, was mit den ersten Versionen von HTML (was ja eigentlich auch ein SGML-Derivat ist) so gründlich schiefgelaufen ist. Ein Konglomerat aus Struktur und Formaten.
Besser ist wirklich die völlige Trennung dieser beiden Dinge. Du kannst dann (und genau dann) die gleiche XML-Datei für alle möglichen Zwecke verwenden: