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Dieses Buch beschreibt die Krisis des Strafrechts aus der Perspektive der sogenannten Frankfurter Schule des Strafrechts im Vergleich mit der Kritischen Theorie. Eine komparatistische und rechtsphilosophische Untersuchung über Sklaverei, Diktatur, Imperialismus und Nationalsozialismus, Menschenrechte und unmenschliche Behandlung.
Wie gelangen wir in einen Zustand des Strafrechts, den viele Spezialisten mit guten Gründen für unmöglich halten? Das Buch Zur Möglichkeit des unmöglichen Strafrechts beschäftigt sich mit dieser Frage und versucht auf sie anhand einer vergleichenden Analyse eine Antwort zu geben: Die Krisis des Strafrechts aus der Perspektive der sogenannten Frankfurter Schule des Strafrechts steht dabei der Kritischen Theorie gegenüber. Ausgewählte Beispiele aus der deutschen sowie der brasilianischen Geschichte, wie Sklaverei, Diktatur, Imperialismus und Nationalsozialismus, sprechen dafür, dass Wissenschaft und Barbarei oft Hand in Hand gehen können. Die üblichen Erklärungen über diesen Zustand verdeutlichen die Notwendigkeit einer radikalen Selbstkritik.
Autorentext
Frederico Figueiredo, Studium der Rechtswissenschaft an der Universidade do Estado do Rio de Janeiro (Brasilien); LL.M. und Promotion an der Universität Frankfurt am Main.