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Für ihren zweiten grossen Turniersieg nach dem US Open im letzten Herbst und den fünften einer Amerikanerin in Miami benötigte Stephens gut anderthalb Stunden. Insgesamt war es ihr sechster Titel auf Profistufe bei ebenso vielen Finalteilnahmen. Die beiden grössten Erfolge feierte sie, nachdem sie im letzten Sommer von einer Fuss-Operation zurückkehrte.
Im Ranking wird Stephens am Montag als Neunte erstmals zu den Top 10 gehören. Ostapenko, die ihren ersten Turniersieg auf Premier-Stufe auch im dritten Anlauf verpasste, verbleibt an fünfter Stelle.
Ausschlaggebend in dem nicht allzu hochstehenden Final war mitunter die hohe Fehlerquote bei der letztjährigen French-Open-Siegerin Ostapenko (WTA 5). Die 20-jährige Lettin beging in den zwei Sätzen nicht weniger als 48 unerzwungene Fehler, während sie mit ihrem Offensivspiel nur 25-mal erfolgreich war.