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Lewis Hamilton startet in Silverstone aus der Pole-Position zum ersten Formel-1-Sprintrennen. Der Weltmeister entscheidet das Duell im Qualifying gegen Max Verstappen mit knappem Vorsprung für sich.
Die Rollen waren verteilt vor dem Grand-Prix-Wochenende in Silverstone. Max Verstappen war als Favorit nach England gereist, Lewis Hamilton mit der Hoffnung, auf «seiner» Strecke vor Heimpublikm, auf der er schon sieben Mal als Erster abgewunken wurde, die Wende im Titelkampf herbeiführen oder zumindest dem zuletzt dominierenden Niederländer leistungsmässig wieder näherrücken zu können.
Nach dem freien Training, dem einzigen am Freitag, schien sich die Hoffnung in Luft aufzulösen. Um fast acht Zehntel hatte Verstappen mit seiner Bestzeit seinen Rivalen distanziert – ein Fazit, das beim Titelverteidiger Verwunderung und noch mehr Enttäuschung auslöste.
Verstappen sah lange wie der sichere Sieger aus
Verstappen war auch im ersten Teil der Qualifikation unantastbar. Mit immer noch vier Zehnteln Abstand auf seinen ersten Verfolger war er der Schnellste. Doch dann leitete Hamilton mit der Tagesbestzeit im zweiten Abschnitt die Wende ein. Und auch in der entscheidenden Phase war es wie schon so oft in den vergangenen Jahren. Als es zählte, war der Titelverteidiger zur Stelle. Am Ende behielt Hamilton das bessere Ende mit 75 Tausendsteln Vorsprung für sich. Teamkollege Valtteri Bottas musste sich als Dritter um knapp zwei Zehntel geschlagen geben, Charles Leclerc im Ferrari komplettiert die zweite Startreihe.
Antonio Giovinazzi entschied das interne Duell der Fahrer des Teams Alfa Romeo gegen Kimi Räikkönen ein weiteres Mal für sich. Der Italiener startet von Platz 14, der Finne von Platz 17.
Das Sprintrennen am früheren Samstagabend wird über eine Distanz von rund 100 Kilometern führen. In Silverstone sind dafür 17 Runden zu absolvieren. Der Sieger erhält drei Punkte, der Zweite zwei, und der Dritte einen Punkt. Aufgrund des Klassements wird die Startaufstellung für den Grand Prix vom Sonntag erstellt.