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Eigentlich sieht es so aus, als würde das Leben es endlich einmal gut meinen mit dem 15jährigen Daniel Feuerbach. Nach einer von Gewalt geprägten Kindheit und ein paar harten Monaten auf der Strasse nehmen Dörthe und Hans ihn auf. Daniel gibt sich grosse Mühe, ihren Erwartungen zu entsprechen. Aber auf einer Geburtstagsfete trinkt er viel zu viel, es kommt zum Streit mit seiner Pflegemutter und er haut wieder einmal ab. Und dann steht in der Bildzeitung, dass am Bahnhof in Leer ein Penner erstochen wurde – mit Daniels Messer. Hat er wirklich einen Mord begangen? Er kann sich nicht erinnern. Hauptkommissar Thomas Weber leitet die Untersuchungen. Ihm wäre Daniel als Täter sehr recht, denn es mehren sich die Anzeichen, dass sein eigener Sohn Johannes in den Mord verwickelt sein könnte. Weber setzt alles daran, Daniel zu überführen.
Portrait
Barbara Wendelken wurde 1955 in der Nähe von Bremen geboren. Sie hat viele Jahre als Kinderkrankenschwester gearbeitet, bevor sie Anfang der Neunziger Jahre mit dem Schreiben begann. 1993 wurde ihr erstes Buch, ein Märchen, veröffentlicht. Seither sind zahlreiche Titel für Kinder und Erwachsene sowie diverse Kurzgeschichten in Anthologien erschienen. Sie wurde in mehrere Sprachen übersetzt. Im Leda-Verlag ist sie aktuell in den Anthologien “Unsere Ems“ und „Friesisches Mordkompott“ vertreten. Barbara Wendelken ist Mitglied im Verband deutscher Schriftsteller (VS) und im Syndikat, wo sie seit 1999 die Jury leitet, die den Hansjörg-Martin-Preis vergibt. Ihr Kinderbuch „Und alles wegen Laura“ erhielt 2007 den Literaturpreis Das neue Buch. Wenn sie nicht schreibt, geniesst sie mit ihrer Familie das Landleben in Ostfriesland.