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Noemi Honegger hat im Jahrbuch für Moraltheologie einen Artikel zu narrativer Ethik publiziert.
Jahrbuch für Moraltheologie (Bd. 7): Ethisches Argumentieren. Reichweite und Grenzen zentraler Denkfiguren
Unübersichtlichkeit ist ein Kennzeichen gegenwärtiger ethischer Diskurse: Eine Vielzahl von Argumenten, Meinungen, Positionen und Urteilen ringen um Aufmerksamkeit und Anerkennung - unabhängig davon, ob es um assistierten Suizid, Impfpflicht, Panzerlieferung in Kriegsgebiete, Schwangerschaftsabbruch oder den Klimawandel geht. Der Band bietet in diesem vielschichtigen Feld Orientierung und beantwortet die Frage: Was ist ein ethisches Argument und wie kommt man zu einer gut begründeten Entscheidung? Aber auch: Welche Rolle kann dabei theologisches Denken spielen? Ausgelotet werden Reichweite und Grenzen einschlägiger Argumente wie Autonomie, Nutzen, Gerechtigkeit, Mitleid, Natur, Fürsorge, Nachhaltigkeit, Verhältnismäßigkeit und andere. An konkreten, aktuellen Fragestellungen wird veranschaulicht, welche angewandt-ethische Relevanz einzelnen Argumenten zukommt.
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