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Nach der Nierentransplantation sind regelmässige Kontrollen bei den Patienten notwendig, damit Probleme mit der transplantierten Niere oder andere Gesundheitsstörungen rechtzeitig erkannt und behandelt werden können. Insbesondere in den ersten Monaten nach der Transplantation sind diese Kontrollen häufig.
In den ersten Monaten finden die Kontrollen ausschliesslich im Inselspital statt. Weitere Nachbehandlungen finden nach Wunsch des Patienten durch das Inselspital oder durch den erstbehandelnden Nephrologen statt.
Die Patienten werden anfangs 3x wöchentlich, dann je nach Verlauf in grösseren Abständen zu den ambulanten Kontrollen aufgeboten. Bei der Langzeitbehandlung sollte alle 4 - 6 Wochen eine Kontrolluntersuchung erfolgen.
Bei den Kontrollen werden die Vitalzeichen (Blutdruck, Puls, Temperatur usw.), das Wundgebiet und der Spiegel der Immunsuppression sowie die Blutwerte überprüft. Die Patienten kommen nüchtern zur Kontrolle und bringen ihre morgendliche Medikamentendosis mit. Nach der Blutentnahme können sie dann ihre Tabletten einnehmen. Falls die Dosierung der Immunsuppression nach dem aktuellen Blutspiegel verändert werden muss, wird dies den Patienten am Nachmittag des selben Tages telefonisch durch den behandelnden Arzt mitgeteilt. Sobald sich das Befinden der Patienten stabilisiert hat, werden die Kontrollen nach einigen Wochen vermehrt durch den Hausarzt übernommen.