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Das Problem in der Führungsschwäche des Bundesrates liegt nich in ihrer Organisation sondern an ihren Vertretern. Vielleicht wäre es mal von Vorteil, dass z.B. das Wirtschaftsdepartement von jemanden aus der Wirtschaft geführt wird statt von einer Scheidungsanwältin.
Ebenso stellt sich die Frage, warum das Parlament nicht neue Köpfe wählen kann/will, wenn ein Bundesrat als inkompetent erwiesen hat. Hier verweise ich auf die dürftige Bilanz von UVEK-Chef Moritz Leuenberger, der ja bereits seit 15 Jahren in der Regierung sitzt und selbst in der eigenen Partei schon mehrmals zum Rücktritt aufgefordert wurde.
Es scheint mir, dass Bundesratswahlen immer mehr zu einem Intriganten-Stadl verkommen ist. Man siehe nur die Manöver zur Blocher-Abwahl bzw. den Versuch, Hansjörg Walter gegen Ueli Maurer auszuspielen.
Wenn nun Bundesräte klönen, sie seien überfordert oder haben keine Zeit, dann sollen sie zurück treten. In der Privatwirschaft werden CEOs und Verwaltungsräte schnell vor diese Wahl gestellt. Vielleicht würde es den Bundesräten behilflich sein, die Zahl der Feste und Bankette zu gunsten der Arbeitsleistung zu reduzieren.