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Das Sturmgewehr 90 (abgekürzt Stgw90) wurde, wie der Name sagt, im Jahre 1990 in der Schweizer Armee als Ablösung für das aus dem Jahre 1957 stammende Sturmgewehr 57 eingeführt und ist auch für den Schiesssport zugelassen. Es ist eines der präzisesten Sturmgewehre der Welt.
Bis heute wurden etwa 450‘000 Sturmgewehre 90 an die Schweizer Armee geliefert. Die französische Bezeichnung der Waffe lautet Fusil d’assaut 90, die italienische Fucile d’assalto 90, abgekürzt wird sie in beiden Sprachen als Fass 90 bezeichnet.
Die manuell verstellbare Gasdüse hat zwei Einstellungen, eine für den Normalbetrieb und die zweite für den Einsatz bei starker Verschmutzung oder Vereisung.
SIG hat neben der Standardausführung noch drei weitere Modelle der SIG SG 550 hergestellt.
Bei der SIG 551 SWAT wurde der Lauf verkürzt und wird optional mit einer Picatinny-Schiene zum montieren eines Zielfernrohrs geliefert. Sie verfügt über einen beidseitigen Sicherungshebel, wird rostträge hergestellt. Das Gewicht der Waffe mit leerem Magazin beträgt 3,4 kg, die Gesammtlänge ist 833 mm (eingeklappt 607 mm). Der Lauf hat eine Länge von 363 mm.
Die SIG SG 552 Commando hat einen noch kürzeren Lauf als die SIG 551 und gleicht eher einer Maschinenpistole als einem Sturmgewehr. Die Läge beträgt bei geklappter Schulterstütze nur 504 mm. Ausserdem soll der Korrosionsschutz gegenüber der verbessert sein.
Das SIG 550-1 ist ein Scharfschützengewehr dessen Lauf verlängert wurde. Der Pistolengriff wurde abgeändert und der Handschutz verkleinert.
Wer hat’s erfunden? Die Schweizer! Vielleicht führen genau deshalb viele Spezialeinheiten das Sturmgewehr aus der Alpenrepublik.