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Pergolen bestehen aus Stützen oder Pfosten mit daraufgelegten Traghölzern oder Pfetten, auf die Auflagehölzer oder Sparren montiert werden. Die Pfetten können längs der Hauswand verlaufen und die Sparren in Querrichtung oder umgekehrt.
Eine interessante Variante ist die Verdoppelung von Bauteilen. In die Doppelstütze aus zwei oberseits abgeschrägten Hölzern wird das Tragholz eingespannt. Darauf liegen die Sparren.
Wenn Sie die Stütze aus 4 Dachlatten bilden, können Sie sowohl die Traghölzer als auch die Sparren einspannen. Darunter eine Kantholzpergola mit Traghölzern als Zangenkonstruktion. Die beiden Holme werden beiderseits der Stütze angeschraubt oder durch eine Schlossschraube verbunden. Der Pfostenkopf ist pyramideförmig ausgebildet, damit das Regenwasser rasch abfliessen kann.
Eine Alternative zur Auflagepergola ist die Rahmenpergola.
Stützen und Traghölzer sind auf einer Höhe miteinander verbunden und bilden einen Rahmen, worauf die Sparren montiert werden.
Zwischen die Pergolastützen können Rankgitter eingesetzt werden. Sie gewinnen dadurch zusätzliche Begrünungs- und Schutzfunktion gegen Wind, Sonne und neugierige Einblicke von aussen.
Pergolen sind mit 2,30 bis 2,50 m ausreichend hoch. Gemauerte Pfeiler müssen höher sein (3,00-3,50 m). Mit aufliegenden Hölzern lassen sich maximale Spannweiten von 3,00 bis 3,50 m erzielen. Metallkonstruktionen erlauben grössere Spannweiten, ebenso Doppelholmpfetten mit Verstrebungen und Holzkonstruktionen in Kassettenbauweise. Möglich sind auch zusätzliche Stützen im Sitzplatzbereich.
Wichtig für die Stabilität der Pergola ist die Wahl der richtigen Profilstärke. Rundholzpergolen (Querschnitte): Stützen und Pfetten 10 bis 16 cm; Oberhölzer 6 bis 10 cm im Abstand von 40 bis 80 cm; Kantholzpergolen: Stützen quadratisch, Kantenlängen 10 bis 12 cm; Pfetten rechteckig 10/12 cm bis 12/18 cm; Oberhölzer 8/10 cm bis 10/16 cm Abstand von 60 bis 100 cm, meist hochkant Verbauen Sie Betonfertigteile nur sehr schmal dimensioniert. Ein Querschnitt von 20 x 20 cm ist ausreichend für die Stützen. Für ein ansprechendes Grössenverhältnis sollten die Auflagehölzer (Kant- oder Rundhölzer) mindestens 15 cm Durchmesser haben. Pfetten lassen sich auch zangenartig am Pfosten befestigen. Verwenden Sie dafür Latten oder Kanthölzer von geringer Breite (bis zu 4 cm), die aber mindestens so hoch sind wie die Stütze breit ist. Gemauerte Pergolenpfeiler besitzen einen Mindestquerschnitt von 36 bis 40 cm mit entsprechender Eisenarmierung in der Pfeilermitte. Verzinkte Metallrohre (0 5 cm) als Pergolastützen bleiben auf der Unterseite offen.
Oberseits wird eine Lasche in der Breite des Rohrdurchmessers aufgeschweisst, die beidseitig 5 bis 8 cm übersteht. Die Oberstände erhalten je 2 Bohrlöcher, um die Holzauflage mit der Stütze zu verschrauben. Reine Metallkonstruktionen lassen sich aus Vierkantprofilen (50/50 oder 50/80) zusammenschweissen.
Die Verbindung von Holzpfetten und Holzpfosten lässt sich auf verschiedene Weise herstellen Sie können die Pfetten auf dii Pfosten aufnageln, mit Winkelei sen daran festschrauben ode Stütze und Pfette verzapfen.
Über Eck gebaute Pergolen sind gegen Winddruck relativ stabil. Stark berankt besitzen sie jedoch ein hohes Gewicht. Sorgen Sie also für eine sichere Verankerung der Pfosten. Betonpfosten oder NatursteinstÜtzen werden direkt in ein Betonfundament (30 x 30 x 80 cm) eingebaut. Rechnen Sie bei der Länge der Stützen die Einbautiefe mit ein. Holzpfosten werden nicht in die Erde eingelassen, sondern auf Pfostenschuhe aus feuerverzinktem Flacheisen gesetzt.
Zwischen Pfosten und Erd- oder Plattenanschluss soll ein Abstand von 5 cm verbleiben; diese müssen Sie von der Pfostenlänge abrechnen. Stützpfosten, die aus Lattenkonstruktionen bestehen, befestigt man an einem Kantholz und setzt sie dann auf Pfostenschuhe. Den Pfosten können Sie durch Schlossschrauben mit dem Schuh verbinden.