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Prüfungen und Abschluss
Du wirst nach der Hälfte des Schulblocks in BWL, Rechnungswesen, Recht und VWL schriftlich und am Ende des Schulblocks mündlich geprüft. In Online-Marketing gibt es ebenfalls eine schriftliche Prüfung nach der Hälfte und dazu kommen im Fach Kommunikation Leistungsnachweise während dem zweiten Quartal. In Informatik wird eine interne Prüfung am Ende des Schulblocks durchgeführt. In Englisch findet gegen Ende des Schulblocks die externe Prüfung statt. Die dortige Leistung wird in eine PWA-Note umgerechnet.
Du absolvierst in Englisch eine Cambridge-Prüfung in Business English auf deinem persönlichen Niveau.
Du bestehst den Schulteil mit einem Durchschnitt von mindestens einer 4 und nicht mehr als zwei Noten unter 4. Bei Nichtbestehen kann die Prüfung einmal wiederholt werden. In der Wiederholungsprüfung müssen alle ungenügenden Fächer absolviert werden. Die internen Fächer werden nur mündlich geprüft, bei den externen kann man zwischen einer internen Prüfung oder Wiederholung der externen (auf eigene Kosten) wählen.
Mit dem bestandenen Schulteil bekommst du das PWA-Zertifikat. Dieses wird im Rahmen der Zertifikatsfeier übergeben. Nach dem absolvierten Praktikum schliesslich gibt es das Diplom zur Wirtschaftsfachfrau KSZH oder zum Wirtschaftsfachmann KSZH.
Prüfungstipps
- Nutze den Unterricht: Wenn es Präsenzunterricht gibt, nutze ihn! Am Schluss von jeder Lektion solltest du in der Lage sein, die wichtigsten Punkte der Lektion zu erklären. Mach Notizen in der Qualität, die du brauchst, um später wieder drauszukommen. Falls dies nicht möglich ist, frag sofort nach.
- Achtsam lesen: Beim Lesen von Artikeln oder Büchern müssen ebenso die wichtigsten Punkte rausgezogen werden.
- Erkläre es anderen: Wer erklärt, hat schon halb gewonnen. Zur Not kann man es auch dem Hund erklären, Hauptsache, man bringt die wichtigsten Zusammenhänge auf den Punkt.
- Lerne alleine und in kleinen Gruppen: Nur alleine ist nicht zu empfehlen, da man in die eigene Welt abdriftet, ohne es zu merken. Nur in der Gruppe ist zwar lustig, aber ineffizient. Die Gruppe sollte nicht grösser sein als vier Leute.
- Sich in die Lage des Prüfenden versetzen: Sich überlegen, WAS überhaupt gefragt werden kann. Überlege dir, wie DU die Prüfung machen würdest.
- Erstelle selber Aufgaben: Dies ist zwar anstrengend, bringt aber die vertiefte Beschäftigung mit den Inhalten. Man versetzt sich 1:1 in die Lage des Prüfenden. Wenn man zweimal das gleiche Ergebnis bekommt und die Kollegen auch, darf man davon ausgehen, dass es stimmt. Die fehlende Gewissheit soll durch Selbstvertrauen ersetzt werden.
schriftliche Prüfung
- Überall etwas schreiben: Dies ist das Wichtigste bei schriftlichen Prüfungen. Die Prüfenden wollen gerne Punkte verteilen, gib ihnen die Möglichkeit dazu! Es ist wie im Fussball: Ohne Abschlüsse erzielt man keine Tore. Falls dir zu einer Frage nichts Spezifisches einfällt, nutze den gesunden Menschenverstand. Hauptsache, es besteht die Möglichkeit, Punkte zu kriegen. Also lieber zunächst überall etwas hinschreiben und dann nochmals die Prüfung durchgehen, anstatt bei Aufgabe 1 hängen zu bleiben.
- Prüfungsfragen genau lesen: Schreibe nur hin, was gefragt ist. Alles andere ist Zeitverschwendung. Widerstehe dem Drang, zu zeigen, was du alles gelernt hast.
- Strukturiere die Antwort: Bei offenen Fragen empfielt sich anstatt eines zweiseitigen Aufsatzes, der mühsam zu korrigieren ist, eine Struktur mit Aufzählungszeichen.
mündliche Prüfung
- Nervös sind alle: Du kannst deine eigene Nervosität entspannt hinnehmen. Der Mensch, der völlig ruhig zu mündlichen Prüfung erscheint, wurde noch nicht geboren.
- Nachfragen, wenn die Fragestellung unklar ist: Der Vorteil mündlicher Prüfungen ist, dass es keine Missverständnisse gibt. Es ist absolut legitim, nachzufragen, bevor die eigentliche Antwort beginnt.
- Mass halten beim Antworten: Einerseits soll man dir nicht jedes Wort aus der Nase ziehen müssen, es muss also das eine oder andere von dir selber kommen. Man kann durchaus nachfragen, ob man an einen weiterführendes Thema anknüpfen dürfe. Andererseits darf man auch nicht ohne Punkt und Komma reden. Du führst nicht das Gespräch; man sollte also wieder anhalten und dem Prüfenden die Möglichkeit geben, die nächste Frage zu stellen. Man kann nicht alles zeigen, was man gelernt hat, das ist so.
- Theorie und Aktuelles verknüpfen: Das blosse Abfragen von Inhalten ist nicht Zweck einer mündlichen Prüfung. Es empfiehlt sich, als Vorbereitung den Lerninhalt mit Aktualitäten zu verknüpfen und dieses Wissen in der Prüfung vorzubringen.
- Nicht widersprechen: Wenn du anderer Meinung bist als der Prüfende, behalte es für dich. Widerspruch ist ja etwas Schönes, aber spare es dir für andere Lebenssituationen auf.