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Im Rahmen des Forschungsprojekts NFP 65 «Urbane Potentiale und Strategien in metropolitanen Territorien» untersuchte die Professur Günther Vogt im Modul «Urbaner Raum» die im Metropolitanraum Zürich vorhandenen und relevanten Massstäbe urbanisierter und urbaner Landschaften und Freiräume. Auf der Ebene der Metropolitanregion wurden die landschaftlichen Grossräume wie Zürichsee und Seerücken betrachtet und auf der Ebene des städtischen Teilraumes wurden innerhalb der drei Fallstudien exemplarisch verschiedene Typen urbaner Freiräume – Park, Platz, Strasse – untersucht.
Die landschaftlichen Grossräume und die urbanen Freiräume stellen eine wichtige Ressource der Metropolitanregion dar und stehen immer in einem urbanen Nutzungsverhältnis. Steht die Frage nach der Nutzung dieser Ressource im Vordergrund, könnte man diese Räume auch als «common ground» lesen, als Räume, die gemeinschaftlich genutzt werden und deren Nutzung immer einem bestimmten Regulativ (gemeinschaftlich bestimmt oder staatlich vorgegeben) unterworfen ist. Ausgehend von diesem Ressourcen-Verständnis fokussierten die Untersuchungen primär auf die Akteursperspektive und somit auf den einzelnen Nutzer. Dabei ging es darum, die effektive Nutzung des öffentlichen Freiraumes und das diese Nutzung bestimmende Regulativ zu analysieren.
In einem ersten Schritt wurde überprüft, ob die betrachteten Landschafts- und Freiräume als Ressource im Sinne einer urbanen Qualität potentiell genutzt werden können. Das heisst ob die gebaute Urbanität (der physische, gebaute Raum) eine solche Nutzung überhaupt zulässt oder ermöglicht. Zu diesem Zweck wurden umfangreiche morphologische Aufnahmen angefertigt. In einem zweiten Schritt wurde nach der gelebten Urbanität (der effektiven Nutzung und mentalen Konzipierung) der untersuchten Räume gefragt. Dabei stand die Akteursperspektive im Zentrum der Betrachtung und die einzelnen Nutzer wurden mit unterschiedlichen Instrumenten nach ihrer individuellen Aneignung und Nutzung der Räume befragt.