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Das Anfangs des 20. Jahrhunderts erbaute Fabrikgebäude zur Seidenbandproduktion wurde einer gesamthaften Sanierung unterzogen und dient nun als Büronutzung dem Spital. Wie schon zu früherer Zeit wurde analog zum Nachbargebäude ein begrünter, mit einem Gitter abgetrennter Vorhof geschaffen. Die historische Fassade und deren bestehende Oberflächen wurden zurückhaltend saniert, die bestehenden Fenster wurden im Rauminnern ergänzt mit einfachen Kastenfenstern. Unmittelbar angrenzend an das heutige Treppenhaus fügt sich ein neuer kompakter Infrastruktur-Kern mit Liftschacht, Toiletten und Steigzonen. Gestalterisches Leitthema war die ursprüngliche Funktion des Gebäudes als Fabrikationsort von Seidenbändern.
Abgeleitet von Bändern und deren Muster wurden so die Gitterstäbe, bedruckte Tapeten und Vollkernplatten gestaltet. Die Materialisierung richtete sich ebenso am Einsatz für einen Produktionsort, so wurden Holzzementböden und Lärchenholzfenster als prägende Elemente eingesetzt.