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Cannabidiol erklärt: was ist CBD?
Cannabis besteht aus hunderten von chemischen Bestandteilen, von denen insbesondere zwei schon seit Jahrzehnten erforscht und studiert werden: THC und CBD. Dies jedoch aus gänzlich unterschiedlichen Gründen.
Tetrahydrocannabinol
THC oder Tetrahydrocannabinol, ist das Berühmtere (oder vielleicht auch Berüchtigtere) von beiden. Es ist eine psychoaktive Verbindung, die mit dem angenehmen ‚High‘ in Verbindung steht, das Konsumenten nach dem Einnehmen oder Rauchen von Cannabis empfinden. Wenn sie es ohne wöchentliche oder tägliche Dosis Marihuana absolut nicht aushalten, THC ist der Schuldige.
Cannabidiol (CBD)
CBD wurde bereits im Jahre 1940 zum ersten Mal von der chemischen Struktur von Cannabis Sativa isoliert. Archaische Gesetze in Zusammenhang mit Marihuana und medizinischem Cannabis machten jedoch Forschungsarbeiten extrem schwierig. So blieb CBD für lange Zeit ein Mysterium. Das galt zumindest solange, bis eine klinische Versuchsreihe aus dem Jahr 1974 offenbarte, dass reines CBD den Effekt von Tetrahydrocannabinol (THC) beim Menschen einschränken kann. Anders gesagt: CBD hat eine antipsychotische Wirkung.
Es zeigte sich, dass sich außer dem aufregenden Hochgefühl, das THC seinen Konsumenten verschafft, auch noch ein paar unangenehme Nebenerscheinungen einschleichen. So etwa eine Tendenz zu nicht zusammenhängende Gedankengängen. Weiter wurden eine Beeinträchtigung des Kurzzeitgedächtnisses und sogar Angstzustände als Nebenwirkungen von TCB festgestellt. CBD hilft dabei, diese Nebenerscheinungen einzudämmen.
Was ist CBD (Cannabidiol) und THC?
Darüber haben wir bereits kurz gesprochen. CBD ist die Abürzung für Cannabidiol. CBD ist eines der vielen Cannabinoiden, die sich in der Pflanze Cannabis Sativa finden. Es ist nicht-psychotrop, was bedeutet, dass es bei der Aufnahme in den Körper keine ‚Euphorie‘ und kein High auslöst, wie es Konsumenten von Marihuana erleben. Stattdessen hat es erstaunlichen therapeutischen Nutzen gezeigt. Beispiele sind bei der Behandlung von Krankheiten wie Epilepsie, Depressionen, sowie Angstzuständen zu finden. Aber auch bei psychotischen Störungen, sowie Übelkeit durch Chemotherapie. Weiterhin zeigt Cannabidiol sehr gute therapeutische Wirkung bei posttraumatischen Belastungsstörungen, Schlaflosigkeit, multipler Sklerose, Morbus Crohn, Leberschäden, sowie sogar bei Parkinson. Allerdings muss man sagen, dass dies noch nicht einmal die halbe Liste ausmacht.
CBD oder Cannabidiol
Cannabidiol wurde bereits 1940 erstmals aus der chemischen Struktur von Cannabis Sativa isoliert. Arkane Gesetze in Bezug auf Marihuana machten die Forschung jedoch extrem schwierig. Dies war der Grund, warum CBD schon immer von Geheimnissen umhüllt war. Das war so lange der Fall, bis eine in 1974 durchgeführte klinische CBD-Studie die Fähigkeiten von CBD aufzeigte. Darunter erwies sich unter anderem, daß CBD die negativen Auswirkungen von THC (9 "" Tetrahydrocannabinol) beim Menschen reduziert.
THC oder Tetrahydrocannabinol
THC verleiht den Anwendern nicht nur ein berauschendes Hochgefühl, sondern bewirkt auch einige unerwünschte Symptome. Zu diesen Symptomen gehören die Entstehung wirrer, nicht zusammenhängender Gedanken oder Störungen des Kurzzeitgedächtnisses sowie Angstzustände. CBD hilft, diese Nebenwirkungen zu begrenzen. Dies ermöglicht es Forschern und Wissenschaftlern, THC und medizinisches Marihuana ohne diese negativen Eigenschaften einzusetzen. Nun konnten sie THC auch in Dosen einsetzen, die ansonsten unmöglich zu verabreichen gewesen wären.
Die Forschung und Cannabidiol
Damit ermöglicht CBD oder Cannabidiol Forschern und Wissenschaftlern, das THC ausschließlich mit seinen vorteilhaften Eigenschaften einzusetzen. Dies auch in Dosen, die ohne Cannabidiol unmöglich verabreicht werden könnten.
Folglich wurde CBD zum „go to“ der medizinischen Forschergemeinschaft. Es wurden zahlreiche klinische Tests durchgeführt, um das Potential von Cannabidiol zu ergründen, welches der Wirkstoff in einer stetig wachsenden Bandbreite an medizinischen Anwendungen an den Tag legt. Zum Beispiel:
eine weiter klinische Studium “Evaluation of the Effects of Cannabidiol (CBD) Compared to Delta-9-Tetrahydrocannabinol (THC) and Alprazolam” von der National Institute of Drug Abuse (NIDA) in Amerika.
Unterschied zwischen CBD Hanf und Marijuana
Wir können es Ihnen nicht übelnehmen. Es kann wirklich etwas verwirrend sein. Besonders, zumal es zur Unterscheidung der beiden nur eine dünne und undeutliche Trennlinie gibt. Hanf und Marihuana gehören beide zur selben Spezies der Pflanze Cannabis Sativa. Aus diesem Grund wird der Name oft synonym verwendet, besonders von Laien, die keine Taxonomie studiert haben. Deshalb wird Hanf als Marihuana bezeichnet und Marihuana (fehlerhaft) als Hanf. Und beide können auch Cannabis genannt werden und CBD enthalten. Hört sich kompliziert an? Kommen Sie noch mit? Nein? Großartig! Hier ist eine etwas logischere Erklärung.
Hanf oder Hanfstängel
Hanf oder Hanfstängel, beziehungsweise landwirtschaftlicher Hanf ist ein Typ von Cannabis Sativa. Dieser Typ wird speziell für industrielle Anwendungen gezüchtet. Darunter fallen CBD-ÖlSamen, Fasern, Papier und Stoff. Die Hanfpflanze hat einen extrem geringen Anteil an THC im Vergleich zu Marihuana. Sie wächst höher (fast sechs Meter) und hat eine leicht zu erkennende dünne und bambusartige Erscheinung. Sie ist sehr anpassungsfähig und wächst ohne großen Aufwand unter verschiedensten klimatischen Bedingungen.
Marihuana
Marihuana dagegen ist ein niedriger, sowie stämmiger Busch, der kaum höher als eineinhalb Meter ist. Dieser muss behutsam in einer kontrollierten Umgebung angebaut werden. Er wird gezüchtet, um Drüsen oder Trichome zu gewinnen. Diese wachsen auf den Blättern. Auch die Knospen werden geerntet. Aus beiden wird dann Gras, Hasch, oder wie auch immer man es nennen möchte, gewonnen. Der größte Unterschied besteht im chemischen Aufbau. Die Marihuana Pflanze hat erhebliche Anteile an THC, enthält jedoch nur wenig CBD.
Hanf
Niedriger THC Gehalt
vier bis sechs Meter hohe
gezüchtet für industrielle Anwendungen und insbesondere Hanföl.
Wird hauptsächlich zur Herstellung von CBD-Hanföl verwendet
Marihuana
Hoher THC Gehalt,
ein bis eineinhalb Meter hoher,
gedrungener Busch, gezüchtet wegen seiner harzreichen Drüsen und aromatischen Trichome.
Nachdem wir das geklärt haben, lassen Sie uns über die Klassifizierung von aus Hanf extrahiertem CBD und Marihuana reden. In den USA werden hanf-basierendes CBD als Produkt aus Cannabis Sativa ohne psychoaktive Eigenschaften definiert.
Dagegen wird in Europa hanf-basierendes Cannabidiol als Produkt aus Cannabis Sativa mit weniger als 0,2 oder 0,3% THC definiert. In der Schweiz beträgt der gesetzlich zulässige Anteil an THC in CBD-haltigen Produkten 1%. Alles darüber gilt als unerlaubter Besitz von Marihuana. Andere Länder haben unter Umständen weitere, davon abweichende Klassifizierungen und Definitionen.
Fürs Erste genügt es, wenn wir sagen, dass der Anteil an THC und die Art der Züchtung der Pflanze bestimmen, ob es sich um legalen Hanf oder illegales Marihuana handelt.
Fürs Erste genügt es, wenn wir sagen, dass der Anteil an THC und die Art der Züchtung der Pflanze bestimmen, ob es sich um legalen Hanf oder illegales Marihuana handelt.
Verwendung von CBD, Cannabidiol und THC bei Erkrankungen
Cannabidiol oder CBD ist eines der am häufigsten vorkommenden und wichtigsten Cannabinoide. CBD hat eine sehr ähnliche chemische Formel wie THC, aber die Atome sind leicht unterschiedlich angeordnet, wodurch CBD nicht psychotrop wird und nicht das bekannte „Hoch“ verursacht, das mit THC verbunden ist.
CBD ist wahrscheinlich eines der am meisten erforschten Cannabinoide und hat sich als wirksames Behandlungsprotokoll für eine Vielzahl von Symptomen und Krankheiten erwiesen. Einige davon sind:
Diese Prozesse beeinflussen unsere täglichen Erfahrungen, wie z.B. unsere Stimmung, sowie auch unser Energieniveau. Weiterhin beeinflussen sie unsere Darmfestigkeit, Immunaktivität, Blutdruck, sowie Knochendichte. Selbst unser Glukosestoffwechsel und wie wir Schmerzen, Stress, sowie Hunger und mehr erleben werden von ihnen beeinflusst.
Cannabidiol bzw. CBD und andere Cannabinoide
Wenn dem Körper THC zugeführt wird, interagiert dieses mit CB1-Cannabinoid-Rezeptoren im Gehirn und zentralen Nervensystem. Dadurch werden die Zellantworten in diesen Systemen beeinflusst. Davon werden das Lustgefühl und die Euphorie verursacht. Und natürlich auch die allseits bekannten Bewusstseinsverändernden Effekte.
CBD (Cannabidiol) hingegen wirkt völlig anders
Cannabidiol interagiert nicht direkt mit diesen Rezeptoren. Die Einnahme von CBD (Cannabidiol) stimuliert stattdessen die Produktion von zusätzlichen Endocannabinoiden im Körper. So entstehen mehr Verbindungshotspots mit dem Potential für eine Vielzahl zellulärer Reaktionen.
Es beeinflusst auch die beiden zuvor genannten Rezeptoreinheiten (CB1 und CB2). Es tut dies jedoch indirekt und bindet sich nicht unmittelbar an sie. Deshalb verursacht es keine bewusstseinsverändernden Effekte.
Es wirkt auch an Nicht-Cannabinoid-Rezeptoren. So etwa an Opioidrezeptoren, die mit der Schmerzregulation in Zusammenhang stehen. Dies könnte bei der Behandlung der Abhängigkeit von Schmerzmitteln und Opioiden wie Morphin und Fentanyl sehr nützlich sein. wie Morphin und Fentanyl.
Ein Trend, der von der Zugabe von CBD Tropfen in Tee oder Salat bis hin zum Inhalieren, sowie dem Genuss in Gummibärchen mit CBD reicht. Cannabidiol kann, wie sie sehen, auf vielseitige Weise konsumiert werden. Und die Benutzer machen damit durchweg großartige Erfahrungen.
Arten von CBD bzw. Cannabidiol - Produkten und ihre Verwendung
CBD gibt es in einer Vielzahl von verschiedenen CBD-Produkttypen. Sie decken eine Vielzahl von Lebensstilen, Bedingungen und Bedürfnissen ab. Die gängigsten Produkttypen und ihre Verwendungsmöglichkeiten sind in der folgenden Tabelle zusammengefasst.
Geben Sie ein paar Tropfen unter die Zunge und halten Sie sie 30-60 Sekunden lang
- Erhältlich in einer Vielzahl von Typen, Stärken und Konzentrationen
- Wirksam bei akuten und chronischen Symptomen
Ideal als Ergänzung für allgemeine Gesundheit und Wohlbefinden
Schlucken Sie eine Kapsel mit Wasser
- Leicht in der Applikation
- Wirksam bei akuten und chronischen Symptomen
Ideal als Ergänzung für allgemeine Gesundheit und Wohlbefinden
Genießen wie jedes andere Süß- oder Backprodukt.
- Leicht in der Applikation
- Wirksam bei akuten und chronischen Symptomen
- Ideal als Nahrungsergänzung für allgemeine Gesundheit und Wohlbefinden
Das Produkt direkt auf die betroffene Stelle auftragen und wenn nötig mit einem Verband abdecken.
- Wirksam bei akuten Zuständen wie Schmerzen und Verletzungsbelastungen
- Ideal für chronische Erkrankungen wie rheumatoide Arthritis
Das Produkt direkt auf die Haut auftragen.
Vape-Produkte sind entweder als Konzentrat oder in "Tankform" erhältlich und können entweder wegwerfbar oder nachfüllbar sein.
- Wirksam bei akuten Zuständen wie neuropathischen Schmerzen, Angstzuständen, Zittern und Krampfanfällen
Rauchen, Tupfen oder Vapieren
Wirksam bei akuten Zuständen wie neuropathischen Schmerzen, Angstzuständen, Zittern und Krampfanfällen