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Theorie der "Whole Body Vibration" (Ganzkörpervibration durch Vibrationsplatten)
Die Verabreichung mechanischer Vibrationen an den Körper durch ein Gerät. Die Vibrationen verursachen eine mechanische Belastung verschiedener Körpergewebe, wie zum Beispiel Knochen, Muskeln, Haut, Nerven usw. Die Vibration wird in erster Linie durch das unbewusste aktive An- und Entspannen der Muskeln gedämpft (myotatischer Reflex oder Dehnreflex). Jeder Muskel hat einen Dehnreflex, und hiervon wird beim Vibrationstraining Gebrauch gemacht. Der Dehnreflex findet abhängig von der eingestellten Frequenz statt. Beim Training verwendet man im Allgemeinen eine schnelle Vibration (30 Hz oder höher), wodurch besonders die schnellen („fast twitch" oder weiße) Muskelfasern aktiviert werden.
Bei einer Frequenz von 30 Hz (dann erfolgt 30 Mal pro Sekunde ein Dehnreflex, wodurch sich der Muskel mehr oder weniger kontinuierlich kontrahiert) wird die Reflexaktivität auch Tonischer Vibrations-Reflex oder TVR genannt, das ist ein wiederholter Dehnreflex. Dieses Prinzip sorgt für eine optimale Kraftzunahme. Der Reflex kann dadurch verstärkt werden, dass man den Muskel mehr auf Länge bringt.
Der Aufbau des Vibrationstrainings ist mit dem anderer Trainingsformen vergleichbar; durch einen logischen Aufbau in der Schwere der Übung, in der Frequenz, aktiven Zeit, Ruhezeit und Wiederholung des Trainings passt sich der Körper an die geforderte Trainingsarbeit an, und die Leistungsfähigkeit des Körpers steigt.