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...wenn du dich unbesiegbar fühlst, weil du weisst, dass dich nichts mehr tiefer hinunter ziehen kann.
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Es klingt paradox, aber es gibt auch im Zustand des Armseins immer wieder auch das positive, schon fast erhebende Gefühl, dass dich nichts mehr aus der Bahn werfen oder dir Angst einflössen kann. Das ist besonders dann der Fall, wenn man an die östlichen Auffassungen zu Leben, Tod und Wiedergeburt, dem Karma-Kreislauf, teilt und das Dasein nicht als eine einmalige Gelegenheit versteht, erfolgreich zu sein oder zu scheitern (so wie das insbesondere in der Schweiz, die in der Max Weber'schen protestantischen Arbeitsethik in der unheiligen Verbindung mit dem religiösen Protestantismus tief verwurzelt ist). Diese Ethik dieses Materialismus verbunden mit dem Gebot, in diesem - und nur diesem! - Leben "es recht machen zu müssen", kann sozial schwache Menschen bedrücken und den Pfad der eigenen Ausweglosigkeit besonders schmerzhaft erscheinen lassen. Wer sich aber davon emanzipiert und sich mit den östlichen Philosophien und Schriften des Buddhismus und der indischen Veden (insbes. "Bhagavadgita") beschäftigt, wird daraus für den Alltag viel Kraft schöpfen lernen.