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Vimala Thakar
Die Inderin Vimala Thakar (15. April 1921 bis 11. März 2009) entstammte einer gut situierten Familie aus Akola. Von frühester Jugend an beschäftigte sie mit Meditation und spirituellen Praktiken. Das Studium schloss sie in östlicher und Westlicher Philosophie ab. Thakar engagierte sich - unter der Führung von Vinoba Bhave - für ein Umverteilungsprogramm, bei dem indische Grossgrundbesitzer der ärmeren Landbevölkerung Land abgaben. Bis Ende der 1950er Jahre wurden so mehrere Millionen Hektaren Land umverteilt. 1958 traf sie Jiddhu Krishnamurti. Diese Begegnung veränderte ihr Leben. In der Folge reiste sie durch Indien, die USA und Europa und lehrte Meditation und östliche Philosophie. Nach ihrer Rückkehr im Jahre 1979 gründete sie Zentren in Indien, die zum Ziel hatten, der ländlichen Bevölkerung ein selbstbestimmtes und spirituelles Leben zu ermöglichen.