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Nach der vierten Niederlage im fünften Spiel sinken die Chancen der Schweizer Curlerinnen um Skip Silvana Tirinzoni im Olympia-Turnier stark. Sie unterliegen Kanada nach einer 7:4-Führung 8:10.
Um noch einigermassen realistische Aussichten zu haben weiterzukommen, müssten Marlene Albrecht, Manuela Siegrist, Esther Neuenschwander und Silvana Tirinzoni vom CC Aarau ihre vier ausstehenden Partien allesamt gewinnen - was nach den bisherigen Leistungen der Schweizerinnen sehr schwer werden dürfte. Sie müssten beispielsweise auch Europameister Grossbritannien mit der ehemaligen Weltmeisterin Eve Muirhead bezwingen.
Im Match gegen die Topfavoritinnen und aktuellen Weltmeisterinnen aus Kanada um Skip Rachel Homan verschafften sich die Schweizerinnen bis nach dem 6. End einen schönen Vorsprung von 7:4. Aber ähnlich wie beim Debakel gegen Schweden, als sie sich nach einer 4:2-Führung sechs Steine in Folge hatten stehlen lassen, mussten sie die Kanadierinnen in der Schlussphase an sich vorbeiziehen lassen. Fatal war ein Dreierhaus im 9. End, durch das die Schweizerinnen nach dem Zwischenstand von 8:6 plötzlich 8:9 zurücklagen.
Abermals war Tirinzoni auf der wichtigen vierten Position die Schwächste im Team. Im Vergleich zu ihrer Gegenspielerin Rachel Homan büsste sie eine Quote von zehn Prozent an gelungenen Steinen ein.
SDA-ATS