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Die Schweizer Skispringer stehen nach 3 Wettkämpfen immer noch ohne einen einzigen Weltcuppunkt da. Gregor Deschwanden verpasste in Kuusamo/FIN den Finaldurchgang, zuvor war Dominik Peter bereits in der Qualifikation gescheitert. Anze Lanisek (SLO) feierte auch den 2. Weltcupsieg seiner Karriere in Kuusamo.
Nadine Fähndrich zeigte in Kuusamo beim 10-km-Lauf mit Einzelstart wie schon im Sprint eine ordentliche, aber keine starke Leistung. Die Luzernerin belegte im Lauf in klassischer Technik Platz 17. Immerhin hielt sie den Rückstand auf Siegerin Ebba Andersson (SWE) knapp unter einer Minute.
Für das Schweizer Langlauf-Team hat es beim Weltcup-Auftakt in Kuusamo/FIN nichts zu holen gegeben. Im Klassisch-Sprint schieden Nadine Fähndrich und Valerio Grond in den Viertelfinals aus.
Der Davoser und die Luzernerin weckten im hohen Norden mit der sechst- und siebtbesten Zeit in der Qualifikation Erwartungen. In der ersten K.o.-Runde verpassten aber beide das Weiterkommen. Am Ende belegten Fähndrich und Grond die Ränge 17 respektive 21.
Als erste Sieger dieses Weltcup-Winters liessen sich die Schwedin Emma Ribom und der Norweger Johannes Kläbo feiern.
Den am ersten Dezember-Wochenende in Lillehammer geplanten Weltcup-Veranstaltungen im Langlauf, Skispringen und in der Nordischen Kombination steht nach einer durch die FIS durchgeführten Schneekontrolle nichts im Weg.
Allerdings kommt es im Langlauf aufgrund der kritischen Schneeverhältnisse zu einer Programmänderung. Anstelle eines Skiathlons wird am Sonntag, 4. Dezember, in der norwegischen Olympiastadt von 1994 ein Massenstart- Rennen über 20 km in klassischer Technik ausgetragen.
Die Langlauf-Weltcuprennen, die am 21./22. Januar in Mailand vorgesehen gewesen wären, werden in die Berge nach Livigno nahe der Schweizer Grenze verlegt. Die Stadt Mailand und das Organisationskomitee verzichten in Anbetracht der Energiekrise darauf, Kunstschnee für Weltcuprennen im Unterland zu produzieren. Das Programm mit Sprintrennen und Team-Sprint bleibt in Livigno unverändert.
Dawid Kubacki heisst der grosse Gewinner des Weltcup-Auftakts der Skispringer in Wisla. Der Pole flog am Sonntag zum 2. Mal innert 24 Stunden vor Heimpublikum zum Sieg.
Für die Schweizer lagen die Punkteränge erneut ausser Reichweite. In Abwesenheit von Killian Peier und Simon Ammann war Gregor Deschwanden erneut der Einzige, der sich für das Springen der Top 50 qualifizieren konnte.
Nach Platz 42 am Samstag verpasste der Luzerner mit einem Sprung auf 117 Meter als 48. den Finaldurchgang der besten 30 wieder deutlich.
Für die Schweizer Skispringer verlief der Auftakt in den längsten Weltcup-Winter der Geschichte ernüchternd. Beim Heimsieg des Polen Dawid Kubacki schaffte es im 1. Springen in Wisla keiner in die Punkteränge.
Gregor Deschwanden belegte mit einem Flug auf 116,5 m bei schwierigen Windverhältnissen nur den 42. Platz und verpasste den Finaldurchgang der besten 30 klar. Er war der einzige Schweizer, der am Samstag über den Bakken ging.
Dominik Peter und Sandro Hauswirth waren in der Quali gescheitert, Killian Peier und Simon Ammann fehlten.
Der Auftakt in den Weltcup-Winter der Skispringer geht am kommenden Wochenende im polnischen Wisla ohne Killian Peier über die Bühne. Dem 27-jährigen WM-Dritten von 2019 auf der Grossschanze macht eine Entzündung der Patellasehne am Knie zu schaffen. Bereits im Sommertraining konnte er deswegen nur bedingt trainieren.