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Vor einigen Tagen ist Nina Burri 42 geworden. Entsprechend viele private Fragen hat der Bärnerbär der Schlangenfrau gestellt.
Wie lautete Ihr Spitzname als Kind?
«Sip». Es gab aber auch noch andere kuriose Namen
In wen waren Sie in der Schule verliebt?
Unsterblich in Marc H. in der 7. Klasse.
Wie lange brauchen Sie am Morgen im Badezimmer?
Rein privat 30 Minuten, wenn etwas ansteht und ich mich zurecht machen muss, dann länger.
Wann haben Sie den letzten Brief geschrieben?
Für den Geburtstag eines Kollegen vor zwei Wochen.
Mit wem verbringen Sie die meiste Zeit?
Mit meiner Yogamatte fürchte ich…
Wann haben Sie zum letzten Mal gelogen?
Gestern – eine kleine Notlüge.
Wann und weshalb haben Sie das letzte Mal geweint?
Abschiedstränen, vor drei Wochen.
Wann und worüber haben Sie sich zuletzt richtig geärgert?
Über eine unsäglich schlechte Zusammenarbeit, die ich so ganz anders erwartet hatte. Vor ein paar Tagen.
Finden Sie persönlich, dass Sie Ihr Honorar wert sind?
Ja.
Wer ist für Sie die meistüberschätze Persönlichkeit?
Wohl jeder, der einen Titel gewinnt und von da an als angesehene Persönlichkeit/VIP gilt, ohne wirklich etwas geleistet zu haben.
Worauf möchten Sie im Leben nicht verzichten?
Schokolade.
Was ist für Sie der romantischste Platz für ein Rendezvous in Bern?
Im Sommer gibt es ein bestimmtes Plätzchen an der Aare, das ich liebe.
Ihre nervigsten Eigenschaften?
Ich vergesse nie, das nervt andere wohl…
Wofür haben Sie kein Verständnis?
Untreue und schlechte Ausreden.
Was bereuen Sie am meisten in Ihrem Leben?
Nichts, im Nachhinein macht selbst die schlechteste Entscheidung Sinn!
Worin sind Sie richtig schlecht?
Ich kann keinen einzigen Klimmzug.
Für welche Eigenschaften an Ihnen bekommen Sie oft Komplimente?
Meine Beweglichkeit.
Was war Ihre folgenschwerste Entscheidung?
Der Sprung auf die Bühne, das war vor 32 Jahren und ich bin da nicht wegzukriegen 😉
Was war das Gemeinste, das Sie je getan haben?
Als 14-Jährige bekam eine unbegabte Kollegin eine Rolle in einem Musical; meine Freundin und ich wollten diese auch und sind einfach zu den Proben mitgegangen. Der Regisseur war ein Schussel und merkte gar nicht, dass eigentlich nur eine dafür vorgesehen war.
Was war das Peinlichste, das Ihnen je passiert ist?
Ein aufgesprungener Reissverschluss am Kostüm an meinem ersten Wettbewerb als Schlangenfrau…ich dachte: «Jetzt ist alles aus :-)»
Wie viel Aufmerksamkeit schenken Sie Ihrem Aussehen?
Ich muss mich zwangsläufig beruflich täglich damit auseinandersetzen, das heisst: ja, viel!
Finden Sie sich schön?
Ich kenne meine Unpässlichkeiten und kann easy damit leben. Wenn ich glücklich bin, finde ich mich auch schön.
Welches ist Ihr schönstes Körperteil?
Man sagt meine Augen, aber das sollten andere beurteilen.
Was mögen Sie an Ihrem Körper gar nicht?
Meine Hände sind nicht gerade die zartesten.
Würden Sie Geld ausgeben für Schönheits-Operationen?
Höchstens für die Zähne, falls das mal nötig wird.
Wofür würden Sie Ihre letzten 100 Franken ausgeben?
Für eine Riesen-Toblerone, dann bin ich arm und glücklich.
Was ist Ihr liebstes Schimpfwort?
Shit…
Was haben Sie am liebsten in Ihrem Kühlschrank?
Obst und Babyfood…bestimmte Sorten davon sind wie Smoothies.
Wie viel Alkohol trinken Sie?
Ich trinke nie, denn ich mochte Alkohol nie.
Nehmen Sie Shampoos und Bodylotions aus Hotels mit?
Ich musste damit aufhören, weil ich zeitweise ja nur in Hotels wohne und die Menge meine Schrankkapazitäten überstieg!
Wie häufig haben Sie derzeit Sex?
So was erfährt nicht mal der Flüsterer …
Mit wem würden Sie gerne im Lift steckenbleiben?
Mit einem Liebhaber, der dazu noch technisch begabt ist, damit er uns da wieder rausholen kann.
Wem möchten Sie gerne mal richtig die Meinung sagen?
Bei den meisten, bei denen ich das möchte, hätte es gar keinen Sinn…das würde dann höchstens mein Ego befriedigen, aber nichts ändern.
Möchten Sie mal Kinder?
Ja.
Was sollte unbedingt erfunden werden?
Die Yogapflicht im Schulunterricht.
Befürworten Sie Sterbehilfe?
Ja.
Welchen Traum möchten Sie sich gerne erfüllen?
Ich bin immer dran, und zu viel sei hier nicht verraten.
Wie lautet Ihre Lebensweisheit?
Live and let go!
Yves Schott