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Nach einer Reihe von Turnieren – Stan Wawrinka spielte in Melbourne, Sofia, Rotterdam und Marseille – sei es für ihn am besten, eine Pause einzulegen, liess Wawrinka über sein Management verlauten.
«Eine solche Operation, wie ich sie hatte, ist eine heikle Angelegenheit», so Wawrinka. Der 32-jährige Lausanner musste sich im vergangenen Sommer wegen eines Knorpelschadens im linken Knie zweimal operieren lassen.
Schwieriges Comeback
Seit seinem Comeback im Januar beim Australian Open beteuerte Wawrinka stets auf dem richtigen Weg zu sein, und dass die Schmerzen, die er verspüre, normal seien. In der Tat gestaltete sich die Rückkehr auf die Tour in den letzten Wochen schwierig.
Wawrinka gewann in Melbourne, Sofia, Rotterdam und Marseille nur drei Spiele. In Rotterdam beispielsweise verlor er gegen die Weltnummer 259 Tallon Griekspoor aus der Niederlande, in Marseille musste er gegen den Weissrussen Ilja Iwaschka aufgeben, weil er das operierte Knie nicht mehr beugen konnte.
Rückschlag im Ranking droht
«Ich will wieder mein bestes Niveau erreichen, bin mir aber bewusst, dass dies Geduld erfordert», sagte Wawrinka. Mindestens einen Monat will sich der Romand nun Zeit lassen. Die Sandsaison beginnt am 9. April mit den Turnieren von Houston und Marrakesch. Das erste grosse Rendez-vous auf Sand ist dann ab dem 16. April das Masters-1000-Turnier in Monte Carlo.
Vor allem in Indian Wells droht Wawrinka, derzeit die Nummer 12 der Welt, ein weiteres markantes Abrutschen im Ranking. Vor einem Jahr hatte er dort in der kalifornischen Wüste den Final gegen Roger Federer erreicht. In Miami scheiterte Wawrinka in den Achtelfinals.
Sendebezug: Radio SRF 3, Abendbulletin, 22.02.2018, 17:40 Uhr