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Welche Probleme gibt es im Alltag, wenn man nicht hört und spricht, sondern gebärdet und Gebärdensprache am besten versteht? Heutzutage sind zahlreiche Spracherkennungen für das Diktieren von Text z.B. auf dem Smartphone auf dem Markt problemlos erhältlich. Aber was machen Gehörlose und hochgradig Schwerhörige? Sie möchten auch gerne Geräte benutzen, aber lieber mit der Gebärdensprache. Sie bevorzugen die visuell-gestische Sprache, eine Sprache, die sie mit den Händen, dem Gesicht und dem Körper formen, die also aus Gebärden besteht. Wie genau funktioniert eine solche Gebärdensprache? Können alle Gehörlosen sich mit Gebärdensprache verständigen? Welche technischen und elektronischen Hilfsmittel und Erfindungen helfen Gehörlosen und hochgradig Schwerhörigen? Nicht nur zum Diktieren, sondern auch für die automatische Übersetzung in barrierefreier Kommunikation?
Leider gibt es noch keine ausgereiften Angebote dafür. Deshalb ist die maschinelle Verarbeitung von Gebärdensprachen ein junges Forschungsgebiet. Wie kann ein Computer die Gebärdensprache überhaupt erkennen? Wie lernt und trainiert ein Computer dank den modernen Lernverfahren wie «Machine Learning» und «Deep Learning»? Wir setzen einen Algorithmus zur Bildverarbeitung und Mustererkennung ein. Ihr werdet die Videokamera und das Anwendungsprogramm für die Erkennung der Gebärdensprache kennenlernen und sehen, wie sie funktionieren. Und ihr werdet lernen, ein paar Dinge selbst auf Gebärdensprache zu «sagen».