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Damals hatten zum gleichen Zeitpunkt 28,29 Prozent der Wahlberechtigten ihre Stimme abgegeben, am Ende lag die Wahlbeteiligung bei rund 79,5 Prozent. Die französischen Überseegebiete, die teils schon am Samstag votiert hatten, sind bei den Zwischenständen nicht eingerechnet. Sie machen aber nur einen sehr kleinen Teil der Wähler aus.
Fast 47 Millionen Staatsbürger sind aufgerufen, einen Nachfolger oder eine Nachfolgerin von Staatschef François Hollande zu bestimmen. Vielerorts bildeten sich Schlangen vor den Wahllokalen.
Zur Wahl stehen elf Kandidaten. Vier von ihnen haben nach Umfragen realistische Chancen, unter die beiden Bestplatzierten zu kommen und damit in die Stichwahl am 7. Mai einzuziehen: Der europafreundliche, parteilose Ex-Wirtschaftsminister Emmanuel Macron, die EU-feindliche Rechtspopulistin Marine Le Pen, der Konservative François Fillon und der Linkspartei-Gründer Jean-Luc Mélenchon.
Die Wahl findet angesichts der Terror-Gefahr unter hohen Sicherheitsvorkehrungen statt. Rund 50'000 Polizisten und Gendarmen sowie rund 7000 Soldaten sind im Einsatz. Die letzten Wahllokale schliessen um 20.00 Uhr, danach werden erste Hochrechnungen erwartet.
(AWP)