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NEW YORK/LONDON (awp international) - Die Ölpreise haben sich am Dienstag von ihren jüngsten Kursverlusten erholt. Ein Barrel (159 Liter) der US-Referenzsorte West Texas Intermediate (WTI) zur Auslieferung im August kostete am späten Nachmittag 73,40 Dollar. Das sind 1,26 mehr als zum Handelsschluss am Vortag. Der Preis für ein Barrel der Nordseesorte Brent stieg um 1,37 Dollar auf 72,84 Dollar.
Vor allem die sehr freundliche Stimmung an den Aktienmärkten habe zur Erholung der Ölpreise beigetragen, sagten Händler. Nach Einschätzung der Commerzbank ist derzeit aber kein klarer Trend am Rohölmarkt zu erkennen. Noch immer würden die mehrheitlich enttäuschenden Konjunkturdaten der vergangenen Woche den Markt belasten. Unterstützung erhalte der Ölpreis jedoch von der sich abzeichnenden Bildung eines neuen Sturms in der Karibik, welcher Kurs auf den Golf von Mexiko nehmen könnte. Im Golf von Mexiko befinden sich wichtige Ölförderanlagen. Der am Nachmittag überraschend schwach ausgefallene US-Einkaufsmanagerindex für den Dienstleistungssektor belastete den Ölmarkt hingegen kaum.
Der Preis für Rohöl der Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) ist unterdessen erneut gesunken. Nach Berechnungen des Opec-Sekretariats vom Dienstag kostete ein Barrel am Montag im Durchschnitt 69,08 Dollar. Das waren 55 Cent weniger als am Freitag. Die Opec berechnet ihren Korbpreis täglich auf Basis von zwölf wichtigen Sorten des Kartells./jsl/fn
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