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Eine Rekonstruktion des abgegangenen Teils erwies sich als schwierig, da das nasse und rutschige Gelände in diesem Bereich keine dauerhafte Weganlage ermöglicht hätte. So entstand die Idee, die erhaltenen Wegspuren auf beiden Seiten des Tobels mit einer Brücke zu verbinden und damit die problematischen Geländepartien zu umgehen. Im Jahr 1996 wurde diese Idee mit dem Bau des Ersten Traversiner Stegs verwirklicht.
Wegen der abgelegenen Lage wurde der Unterbau der Brücke vorgefertigt und mit dem damals stärksten Helikopter der Schweiz an seinen Bestimmungsort geflogen. Dieser unterbau bestand aus einem 47m langen und 4.2 Tonnen schweren Dreigurtfachwerk aus Lärchenholz, Edelstahlseilen und Stahlstangen. Diese filigrane Tragkonstruktion wurde durch einen Gehweg mit vollwandigen Brüstungen ergänzt.