Document ID: /curiavista/filtered/00000_business.jsonl.gz/163383

<h2>SubmittedText<h2><p>Bezugnehmend auf die Antwort des Bundesrates auf die Interpellation Lombardi 14.4281 und das Postulat Regazzi 13.3632:</p><p>- Bestätigt der Bundesrat, dass gemäss heutigem Wissensstand eine Zwischensanierung des Gotthard-Strassentunnels unter Umständen sowohl bei der Variante mit Bau eines Sanierungstunnels wie auch bei der Variante mit Vollsperrung und provisorischer Rola geprüft werden muss, das Risiko einer vorübergehenden Vollsperrung also in beiden Fällen existiert?</p><p>- Welche sind die wichtigsten Risikofaktoren?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Nach dem Willen des Bundesrates und des Parlamentes soll die Sanierung des Gotthard-Strassentunnels mittels Bau einer zweiten Tunnelröhre ohne Kapazitätserweiterung und mit anschliessender Sanierung des bestehenden Tunnels erfolgen. Im Rahmen der Umsetzung dieser Sanierungsvariante sind Überbrückungsmassnahmen notwendig, namentlich aufgrund der Zwischendecke. In seiner Botschaft ging der Bundesrat gestützt auf das Erhaltungskonzept Gotthard von 2010 davon aus, dass hierfür der heutige Tunnel während insgesamt 140 Tagen vollständig gesperrt werden müsste. Vertiefte Untersuchungen, die seither vom Astra im Zusammenhang mit der anstehenden Sanierung durchgeführt wurden, haben nun jedoch ergeben, dass die bis zur Gesamtsanierung für einen sicheren Betrieb nötigen Arbeiten voraussichtlich im Rahmen der regulären Sperrnächte ausgeführt werden können. Es sollte damit möglich sein, die Überbrückungsmassnahmen ohne Vollsperrung zu realisieren. Dies gilt auch für allfällige Rola-Sanierungsvarianten.</p>