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Mehr als 660 Paare haben bei einer Massenhochzeit am Valentinstag in Mexiko-Stadt geheirat.
Laut der Sekretärin der Stadtverwaltung des Stadtteils Ciudad Nezahualcoyotl im Osten der mexikanischen Hauptstadt, María Darinka Rendón, war die Zeremonie ein emotionales Ereignis für die Teilnehmenden, für die Familien und die Standesbeamtinnen.
Die ältesten Ja-Sager waren die Witwer Francisco Calvo, ein 74-jährigen Ladenbesitzer, und Rosalba Silva, 67, die sich vor fünf Jahren kennengelernt und vergangenes Jahr beschlossen hatten, zu heiraten. «Ich dachte, es gäbe keine Gelegenheit mehr für mich, aber die Liebe ist gekommen», sagte Rosalba.
Die Massenzeremonie wird seit 2013 jedes Jahr von der Stadtverwaltung organisiert. Was den Paaren dabei an Intimität fehlen könnte, wird laut Darinka Rendón durch einige geldwerte Vorteile wie die kostenlose Ausstellung der Heiratsurkunde ausgeglichen. (saw/sda/afp)
Die erste Frau am Obersten Gerichtshof der USA, Sandra Day O’Connor, ist mit 93 Jahren gestorben. Die einstige Richterin starb am Freitagmorgen (Ortszeit) in Phoenix im US-Bundesstaat Arizona, wie der Supreme Court im Washington mitteilte. Demnach erlag sie den Komplikationen einer fortgeschrittenen Demenz und einer Atemwegserkrankung. O'Connor hat in den USA Geschichte geschrieben, als sie 1981 als erste Frau Richterin am Supreme Court wurde. Bei vielen Urteilen gab sie die entscheidende Stimme ab und stimmte teils mit den liberalen, teils mit den konservativen Kollegen. Daher galt sie während ihrer Zeit am Obersten Gericht als eine der einflussreichsten Frauen der USA.