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Ich sehe das so: Diese lächerlichen Nachrichten animieren die wackeligen Aktionäre zu verkaufen. Wenn ich die Aktien nachkaufe, dann biete ich weniger als der aktuelle Kurs. Commulierend wird der Kurs dann nach unten gehen...
Der Kurs geht nicht runter weil du weniger bietest, sondern weil mehr weniger als mehr bieten.
Und wie nennt man das? Genau! "Angebot und Nachfrage"-Prinzip.
Wäre nämlich die Nachfrage größer als das Angebot, dann würdest du mit deinem Gebot das unter denen der anderen ist nix mehr bekommen. Du müßtest also mehr bieten als das Angebot von t_0, was wiederum ein neues Angebot nach deinem Kauf nach sich ziehen würde, nämlich das von t_1.
t_1 wäre somit größer als t_0 und somit würde der Kurs trotz Verkauf steigen.
2. Der Kurs steigt weiter, insofern sich die Rahmenbedingungen nciht geändert haben.
3. Du mußt dein Gebot erhöhen oder Du bist aus dem Markt getrieben worden.
Falls Du nun aber dein Gebot nicht erhöhst, dann spekulierst du wie jemand der ein Put setzt, nämlich auf fallende Kurse. Dies ist aber irrational, wenn Du zum pot. Kaufzeitpunkt von einen überproportionalen Anstieg ausgegangen bist und auch der erhöhte Kurs nicht an deine Marge of Safety kabbert.
Bist Du aber zu dem pot. Kaufzeitpunkt von bald fallenden Kursen ausgegangen und hast deine marge of Safty zu eng gezogen, dann hast du Roulett gespielt und das mit weniger Gewinnwahrscheinlichkeit als im Casino, da Gebühren und Steuern deinen zu erwartenden Gewinn schmälern bzw. Verlust erhöhen.
Natürlich mußt du zum pot. Kaufzeitpunkt auch eine fundierte Analyse durchgeführt haben und somit besser als zufällig kaufen oder verkaufen. Weiter ist eine längere Spekulationsphase im aktuellen Marktumfeld auch weniger Risikoreich, da kurzfristige Marktbewegungen (1-2 Stunden oder Tage) von aktuellen Kurs-Analyseprogrammen berechnet und eingeschätzt werden, wo kein Kleinanleger unter 1 Mrd. Euro mitkommen kann. Erst ab so 10 Mrd. (nein keine Mio) Euro und einer richtig guten Ausstattung kann man da bei Unternehmen wie DB mitspielen.
Bei marktkapitalisierten Unternehmen mit 100% Streubesitz unter 100 Mio. Euro ist sicherlich auch schon ein Betrag von 1-5 Mio. Euro eine Hausnummer, aber dafür ist der Markt nicht so liquide und erhöht somit unnötig das Risiko.
Warum krampfhaft? Vielleicht haben Einige Etwas in DeB investiert. Und es ist grundsolides Investment. Ist nur eine Frage der Zeit, das es steigt...Verstehe nicht...Vielleicht kannst Du ja etwas Niveau hineinbringen, wenn Du alles hier niveaulos findest..
Internetweber: Mit "ha ha ha" wollte ich zum Ausdruck bringen, das ich beim Lesen Deines Postings gelacht habe...:)
ich finde das geschickt, wie das die DB macht, sich selbst vom Gärtner zum Bock machen lassen: Die Meldung ist zwar schon etwas älter, vom 18.5. , irgendwo habe ich aber auch gelesen dass die DB Griechenland generell bei der Privatisierung berät, mal sehen wo dann die griechische Postbank hingerät, 1 - 2 Flughäfen wären doch auch nicht schlecht, oder?
Im Kampf gegen die Schuldenkrise treibt Griechenland seine Privatisierungsprojekte voran. Heute beauftragte das Finanzministerium unter anderem die Deutsche Bank damit, die Regierung beim Verkauf von Staatsbesitz zu beraten. Das größte deutsche Finanzinstitut sowie die National Bank stehen Griechenland beim Verkauf der 34-prozentigen Beteiligung an dem börsennotierten Wettbüro OPAP zur Seite.
Nach aktuellen Marktpreisen ist dieser Anteil rund 1,5 Mrd. Euro wert. Insgesamt hat das Finanzministerium in Athen Berater für 15 verschiedene Privatisierungsprojekte benannt. Diese sollen beispielsweise dabei helfen, die Aktienbestände beim Versorger PPC, der Deutsche-Telekom-Tochter OTE und der ATEbank zu reduzieren.
Die Regierung in Athen soll bis 2015 über den Verkauf von Staatsbesitz 50 Mrd. Euro eintreiben. Griechenland hinkt mit einem Fehlbetrag im Haushalt von schätzungsweise gut neun Prozent in diesem und im kommenden Jahr dem vereinbarten Schuldenabbau hinterher.
Da verneine ich nicht. Als Kleinanleger sehe ich die Tendenzen der Charts auf Intraday Level und kann meistens abschätzen, ob der Kurs noch etwas über Tagesverlauf runtergeht oder nicht. Meistens klappt das..und das reicht für mich...
die divivdende ist erstmal eine einnahme, der abschlag am nächsten tag ist erstmal nur ein "buchwertverlust". solange du nicht verkaufst hast du auch keinen verlust.
aber selbst wenn du verkaufst, kannst du den verlust gegenrechnen und dir die abgeltungssteuer auf die dividende wiederholen, womit hättest du faktisch 100% dividende.
in deinem rechenbeispiel würde da also + - null rauskommen
also ich würde ganz bestimmt eine aktie kaufen, wenn die dividendenrendite 50% wäre
und in sachen db....nun ja, wegen der divivdene würde ich diese auch nicht kaufen...aber gerade weil sie so extrem niedrig ist, würde ich die definitiv mitnehmen...im gegensatz zu anderen unternehmen mit höheren dividenden z.b. dt. telekom, sind die 75 cent schnell wieder aufgeholt, gerade weil sie so lächerlich gering is und die volatilität insbesondere bei bankaktien extrem ist
"'Die Euro-Staaten bereiten einem niederländischen Zeitungsbericht zufolge im Hintergrund einen Zahlungsaufschub für das hoch verschuldete Griechenland vor. Beamte in den Euro-Ländern arbeiteten an der technischen Vorbereitung einer sanften Umschuldung, wie einer kurzzeitigen Verlängerung von Rückzahlungsfristen, berichtete die Zeitung ?Het Financieele Dagblad? am Dienstag unter Berufung auf Diplomaten in Brüssel."
Dies zu deinen Ausführungen, dass es keine Umschuldung gibt. Man sollte immer vorsichtig mit Behauptungen sein. Du hast damals auch immer vehement gepostet , dass es keinen RS bei der Citi gibt. Mittlerweile hat sie in durchgezogen.......
Also willst du Kursverluste durch Dividende erzeugen um mit der Rückzahlung der gezahlten Steuern auf die Dividende deine Verluste aus anderen Aktien Aktiengeschäften auszugleichen?
Na toll, dann kannst Du ja gleich deine andere Aktie oder Aktien mit Verlust verkaufen, das Geld nehmen und versuchen wo anders damit Gewinn zu machen um diese dann mit den Verlusten verrechnen zu lassen, weil nichts anderes ist das was du beschrieben hast.
Aber zum einen kann man nicht als jeder Staatsbürger Dividendengewinne mit Aktienkursverlusten gegenrechnen und zum anderen will man Gewinne machen und nicht Verluste mit Dividendenbesteuerungen gegenrechnen.
Aber so oder so ist dein Modell schlechter als ein Nullsummenspiel, da dir der Zinses-Zins-Effekt für mindestens 2-3 Tage flöten geht, da dies die benötigte Zeit ist bis die Dividende auf deinem Konto ist und zum anderen ist es nur ein erhöhter Verwaltungsaufwand, da man dies alles auch überprüfen muß und da Zeit Geld ist, kostet dies nochmals zusätzlich.
Natürlich muss man sich von Aktien trennen können. Ich kaufe und verkaufe und kaufe nach, wenn der Zeitpunkt günstig ist. Bei der
DeB Aktie funktioniert das wunderbar. Und wenn es mal runtergeht, dann eben etwas abwarten bis es nach oben geht und mit Gewinn verkaufen. Bei der DeB kann ich langfristig dabei auch gut schlafen. Wenn wir Morgen eine Finanzkrise haben sollten wie zuvor, dann weiss ich, das diese Aktie nicht 95 % seines Wertes verlieren wird wie andere Aktien. Es ist nur eine Position im Portfolio. Es ist eine gute Position! Mehr nicht!