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Bei Nanni Moretti kollidieren die hehren Ideale mit der profanen Wirklichkeit.
Sophia Coppola zeichnet die Unfreiheit im Traumleben Priscilla Presleys als Lethargie.
Nicolas Philibert zeigt den Alltag einer psychiatrischen Tageseinrichtung in Paris.
Während der Papst seine Felle davonschwimmen sah, setzte er ein Machtexempel.
Barbet Schroeder ergründet das Wesen seinen alten Freundes und Malers Ricardo Cavalli.
Ein Bericht vom Winterthurer Tanzfestival in drei Stücken.
Ohne Bewegtbild findet weder ein Kinderlied noch eine Menschheitsrettung Beachtung. «Lieder die du sehen musst» von Riklin & Schaub ist bewährt trefflich unbequem.
Die Neuinszenierung der Sammlung Bührle im Kunsthaus Zürich erinnert an eine Gesprächssituation, in der ein Gegenüber nach bereits längerer Debatte den eigenen Aussagen plötzlich einen fragenden Tonfall verleiht.
Die dritte Bühnenarbeit über die Tätigkeit als Dolmetscherin für das Staatssekretariat für Migration im Asylbereich von Zarina Tadjibaeva weist eine ungemein gesteigerte Raffiniertheit auf.
Reflexe altern schlecht, respektive bleiben in ihrer Entwicklung während der Pubertät stehen. Mike Müller lädt zum «Klassentreffen» und zelebriert das allseitige Bemühen, eine bella figura abzugeben. Wider Erwarten gereicht dies häufig nicht zum eigenen Vorteil.