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Zuerst durchschwimmt Ernst Bromeis den 64 Kilometer langen Lago Maggiore. Nach 20 weiteren Kilometern im Fluss Ticino erreicht er den Kanal Naviglio Grande, der nach 50 Kilometern Mailand erreicht. « Auf diesem Wasserweg wurde einst von der Schweiz Baumaterial für den Bau des Mailänder Doms transportiert», erinnert Bromeis an die Bedeutung dieser Wasserstrasse.
Partner des Projekts ist die eidgenössische Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (Deza) und ihr Programm «solidarit'eau suisse», bei dem die Gemeindesolidarität für Trinkwasser in Entwicklungsländern im Zentrum steht.
Bromeis hofft, in etwa zwei Tagen Mailand zu erreichen. «Das hat im Kontext mit dem Blauen Wunder auch symbolischen Charakter, wer keinen Zugang zu sauberem Wasser hat, den beschäftigt das rund um die Uhr.»