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Wie immer im letzten Viertel des Jahres stehen hier in der Arbeit so einige Veränderungen an. Kollegen gehen, Rollen werden neu verteilt, Budgets werden verhandelt und gekürzt, Ziele versucht man noch auf den letzten Drücker zu erreichen…
Da derartige Veränderungen sich auch auf den normalen Mitarbeiter auswirken, bleiben einen eigentlich nur zwei Möglichkeiten, diese Informationen zu bekommen:
- Exzessive Besuche in den Kaffeeküchen mit den unterschiedlichsten Kollegen.
- Das Lesen von konzerninternen Newslettern und Emails
Ich persönlich bevorzuge die erste Variante, da die Informationen dort schneller vorhanden und zuverlässiger sind. Vergleicht man die dort erhaltenen Informationen dann mit den Emails, die in der Regel mit zwei Wochen Verspätung den Flurfunk bestätigen, höre ich immer wieder die Frage: “Warum kommuniziert man das erst jetzt? Das weiss doch eh schon jeder.” Oder mein persönlicher Liebling (und auch der Auslöser zu diesem Eintrag): “Wie schlecht kann man eigentlich kommunizieren?!”
Warum regen sich eigentlich immer alle über Kommunikation auf? Kann man eigentlich richtig kommunizieren? Ist der Mensch überhaupt dafür geschaffen zu kommunizieren, wenn alle darüber meckern, dass es keiner kann?
Ich, für meinen Teil, habe beschlossen, das Thema Kommunikation mit Samthandschuhen anzufassen, da ich es als ein sehr mächtiges Instrument ansehe, mit dem man lernen muss umzugehen. Sicherlich stelle ich mich in manchen Situationen immer noch sehr blöd an (Cindy wird das bedingungslos bestätigen), aber wie bei jedem Instrument gilt … Übung macht den Meister