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Am Mittwoch will der Bundesrat über die nächsten Schritte in der Pandemie-Bekämpfung diskutieren. Politik und Wirtschaft bringen sich mit ihren Forderungen in Position. Dabei nimmt die SVP besonders die freisinnigen Bundesratsmitglieder ins Visier.
RADIO BERN1-Moderator Philipp Sommerhalder im Gespräch mit Reporter Tobias Karlen:
11. April 2021 - 12:13
TOP-THEMA: Diskussionen um neue Öffnungsschritte entbrannt
Anmod: Me merkt, dass dr Bundesrat scho bald wieder d Chöpf zämestreckt: Vo allne Site wärde d Forderige nach Öffnige lüter. BERN1-Reporter Tobias Karlen, d SVP, die isch wie immer zvorderscht drbi? >>> Diskussionen um nächste Öffnungsschritte - TK 1 Ja genau, dr SVP-Präsident Marco Chiesa macht da Druck ufe Bundesrat - und er zielt drbi bsunders uf d FDP. Imene Video uf Twitter seit är: >>> CHIESA Süsch wärdi sech das bi de nägschte Wahle rääche - d FDP chönnti ihri Bundesratssitze verliere, so Drohig vom SVP-Präsident. Dr Twitter-Account vor FDP kommentiert das ganze rächt troche: Zitat „Liebi SVP, Gratis Staatskundelektion: Was bürgerlechi Politik isch, entscheidet nid d SVP“. Was forderet de d SVP konkret? >>> Diskussionen um nächste Öffnungsschritte - TK 2 Schnälleri Öffnige - sie wot ir Wirtschaftskommission vom Nationalrat no grad entsprächendi Aträg iigä. Eine drvo: Alli Restaurants und Kultur-Betriebe sölle am 19. April wieder uftue. O us dr Wirtschaft si Stimme nach schnällere Lockerige ufcho. Zum Bispiel isch ja dr Präsident vom Arbeitgeberverband dr Meinig, dass d Schwiz söll vorwärts mache, sobald d Risiko-Gruppe gimpft isch. >>> Diskussionen um nächste Öffnungsschritte - TK 3 Ja denn chönni d Schwiz 20 - 30‘000 Neu-Asteckige pro Tag verchrafte, het är ja am Fritig ir Tageschau gseit. Die Haltig wird das Wuchenend heftig diskutiert - und hüüfig kritisiert. Dr Grüenliberal Martin Bäumle schribt uf Twitter, er sigi SCHOCKIERT. INAKZEPTABEL sigs, kommentiert d SP-Frou Jacqueline Badran. Und o verschiednigi Wüsseschaftler hei sech güsseret: D Spitäler chönne sövel Neu-Asteckige uf ke Fall stemme, o we d Risikopatiente gimpft si. Well: Scho hüt sige ganz viel vo de Corona-Patiente jünger als 60i. D Diskussione loufe also wieder heiss - dr Bundesrat, dä entscheidet de am Mittwuch über di nägschte Schritte.