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Als junge Mutter arbeitete sich Margareta Gaille durch Candis Briefe an Tschü. Diese Texte aus den Neue Züricher Nachrichten waren auch für ihren Vater wichtig. Wenn sie etwas Zeit hatte, kaufte sie ein weiteres Buch und lernte es von der ersten bis zur letzten Seite. Es waren die Bücher von Abbé Mermet und Anton Stangl Das grosse Pendelbuch. Bis heute empfiehlt sie diese Werke an ambitionierte Einsteiger weiter.
Ihre aktive Radi-Karriere begann mit der Mitgliedschaft in der Studienvereinigung für Radiästhesie Zürich SRZ. Gaille: «Das waren alles eigenartige Leute. Wenn aus heiterhellem Himmel ein Blitz und ein Donner gekommen wären, hätte es mich nicht gewundert. Die meisten der älteren Teilnehmer haben nichts gesagt, nichts gemacht und geheimnisvoll getan.» Sie dachte: «Aha, dann muss ich spionieren» und tat es zuerst bei Fridolin Jecker. Er bot einen Übungsabend an. Zuvor entfernte er am Ort der Veranstaltung die Objekte zur Harmonisierung des Raumes, damit die Teilnehmer die örtlichen geologischen Belastungen spüren konnten. Nach der Übung sagte er: «Jetzt gehe ich die Harmonisierung wieder installieren.» Sie folgte ihm und schaute ihm über die Schulter. Die Harmonisierung erfolgte durch eine mehrfache Drahtwicklung rund um ein ausgerichtetes Stück Holz. Mit einer Kollegin probierte sie die Harmonisierung selbst aus und stellte fest, dass mit der Wicklung des Drahtes in die andere Richtung, das Gegenteil bewirkt wird. Gaille: «Ich merkte, dass ich nichts wissen muss und einfach alles abfragen kann.»
Margareta Gaille auf Schneeschuh-Tour oberhalb Ennetbühl SG: Abenteuerlustig, grenzüberschreitend.
Foto: Paul Gaille
Wünschen und Energetisieren
Eine Unternehmensberaterin bat sie, ihr zu helfen, den Kontakt zu einem Industriellen herzustellen. Dieser rotierte in seinem Betrieb, hatte viele Gedanken im Kopf und war kaum ansprechbar. Margareta Gaille: «Ich habe den Wunsch genau formuliert: Sie möge im richtigen Moment den Kontakt zu ihm finden, ihn inhaltlich erreichen und ihr Angebot platzieren können.» Als sich Gaille auf das Thema einliess, nahm sie den Industriellen in einem Zylinder wahr. Der Zylinder hatte einen Riss und drehte sich um sich selbst. Die Unternehmensberaterin musste daher auf den Moment warten, wo der Riss bei ihr vorbeikommt, um mit dem Industriellen in Kontakt zu treten. Mit diesem Vorstellungsmodell erreichte sie ihn und erhielt die gewünschten Aufträge von seiner Firma.
Margareta Gaille merkte, dass sie die Befriedigung eigener Bedürfnisse steuern kann. Übermüdet kam sie zum Englischkurs. Sie genehmigte sich vorher in der Mensa einen Kaffee und fragte nach dem besten Platz, um Energie zu tanken. Dabei schaute sie unscharf in die Runde. Ein Stuhl leuchtete leicht. Sie setzte sich auf diesen Platz, der rund 10.000 Boviseinheiten aufwies: «Nach dem Kaffee auf diesem Sitzplatz konnte ich aufgeladen in den Sprachkurs gehen.»
Wesenheiten
«Es ist nicht alles von alleine zu mir gekommen. Ich erhielt Hinweise.» Am Standort ihres Hauses stand zuvor ein Bauernhaus. Bevor das Bauernhaus abgebrochen wurde, hat sie es ausgeräuchert: «Ich habe die Hausgeister alle rausgeschickt, auf die Bäume rund um den Weiher.» Bevor sie mit der Familie in den Neubau eingezog, räucherte sie diesen aus und bat die guten Hausgeister herein. Dabei hat sie einen zurückgeholt, der vorher eine Aufgabe innehatte und im Neubau nun ohne Aufgabe war. Er fing an, sie zu stören. Durch zwei Rutengänger entdeckte sie die Ursache. Sie machten sie darauf aufmerksam: «Da drin sitzt jemand.» Es war der Hausgeist, der im Bauernhaus die Aufgabe hatte, auf das Vieh aufzupassen. Gaille fragte den Hausgeist, ob er sich nun um die Katzen kümmern wolle? Das war für ihn wie eine Beleidigung. Der zweite Rutengänger meinte dazu: «Diese Wesenheit schicken wir weg!» Danach war alles gut.
Jemand, der sich gestört und unwohl fühlt, gehört meistens zu den Personen, die auch helfen könnten, wenn sie wüssten, wie es funktioniert. Gaille: «Diejenigen, die noch nicht gehen konnten, zeigen sich den feinfühligen Personen.»
Die Brille
«Das mit den Leuten ist sehr interessant.» Der Bruder von Margareta Gaille ist Drogist, wie sein Vater. Er übernahm eine Lehrtochter für das dritte und vierte Lehrjahr. Schon bald wandte er sich an seine Schwester: «Du musst mir helfen. Ich gebe sie sonst wieder ab. Sie treibt mich die Wände hoch.» Margareta hat sich hingesetzt. Über ihren Bruder hat sie sich mental auf die Wesenheit der Lehrtochter eingelassen, fragte diese ab und rief den Bruder zu sich: «Ich kann dir alles über deine Lehrtochter erzählen.» Gaille hatte sich in die Privatsphäre der Lehrtochter begeben. Die Intention war, es für den Bruder zu tun, in der Absicht, dass er die Lehrtochter besser versteht und sie bei ihm ihre Lehre absolvieren kann. Gaille: «Die Intention ist sehr wichtig.» Diese Art der Befragung muss zum Wohle aller Beteiligten geschehen.
Über den Bruder ging sie mental auf die Wesenheit der Lehrtochter.
Sie erzählte ihrem Bruder, dass irgendetwas an einem Augenmuskel der Lehrtochter nicht stimmte. Der Bruder: «Aha. Wahrscheinlich deshalb, weil sie die Brille nicht tragen will. Sie hat Probleme, die Dinge richtig zu sehen.» Künftig brauchte er sich nicht mehr aufzuregen, wenn die Lehrtochter die Dinge nicht sah. Er konnte einfach sagen: «Zieh bitte deine Brille an.»
Gaille bemerkte, dass der Lehrtochter etwas auf den Nacken drückte. Der Bruder verstand auch diesen Hinweis. Das sei deren Mutter, die, in einer Freikirche tätig, grosse Vorstellungen auf ihre Tochter projiziere. Diese Erkenntnisse brachten dem Lehrbetrieb gegenseitiges Verständnis, Mitgefühl und Entspannung.
Gruppenarbeit
Margareta Gaille gründete eine Gruppe mit sechs weiteren Radis. Sie sassen zu Hause an ihrem Tisch oder machten zusammen Ausflüge zu besondere Orten. Gaille: «Jeder hat andere und eigene Begabungen. Meistens sind die Begabungen dort, wo die persönlichen Interessen sind.» Bei einer Zusammenarbeit können sich die verschiedenen Begabungen zu einem Ganzen fügen. Wenn die Vielfalt zugelassen wird, kann Grosses entstehen.
Bei einem Treffen der Gruppe schauten sie gemeinsam zum Fenster hinaus auf die Tanne des Nachbarn. Eine Frau sagte: «Ich sehe zwei Auras. Neben der grossen sehe ich eine kleinere Tanne.» Die kleinere Tanne wurde Jahre zuvor gefällt, und ihr abgesägter Stamm stand noch im Garten. Die Frau konnte den weiter bestehenden Energiekörper der Tanne sehen.
Gerne arbeitet Margareta Gaille mit dem Energetiker Hans-Peter Mettler zusammen: «Er will nicht selber brillieren und erzählen, was er alles drauf hat.» Sie interessierte sich für das Ablösen von Belastungen. Gemeinsam schrieben sie das Thema aus und arbeiteten 2021 in einer Gruppe von sechs Personen daran. Es wurde ein Pendel mit den Qualitäten hergestellt, die es zum Auflösen von Belastungen braucht. Alles Erforderliche wurde sorgfältig auf ein Blatt Papier notiert und auf den Pendel übertragen. Auch Themen aus früheren Leben können damit aufgelöst werden. Gaille: «Ich möchte bei einer Auflösung nicht den ganzen Text runterbeten. Ich lasse einfach den Pendel laufen. Ich bin es ja nicht, die das macht, ich bin nur die Vermittlungsstelle.» Unter den Teilnehmenden wurden Themen gegenseitig und solche für Klienten aufgelöst.
Der erste Eindruck
Margareta Gaille ist der Studienvereinigung für Radiästhesie Zürich SRZ dankbar. Sie durfte viel lernen und gestaltete später während einigen Jahren selbst die Inhalte des Vereins. Im Vorstand möchte sie jedoch nicht arbeiten: «Ich meine öfter, dass ich genau weiss, wie es zu laufen hat.» Sie fokussiert grundsätzlich auf ihre Interessen, dazu gehört das Weitergeben des Könnens und das am liebsten in einer Gruppe, mit Beteiligten auf Augenhöhe.
Margareta Gaille hat ihre Wahrnehmung durch das Arbeiten mit den Techniken der Radiästhesie geschärft: «Ich erfasse Menschen, die mir begegnen, auf den ersten Eindruck und der stimmt.» Ihr Mann Paul Gaille spricht milde Worte: «Du musst den Leuten eine zweite Chance geben.» Sie ist der Überzeugung, dass es die zweite Chance nicht braucht.
Finnenkerze und Blick zum Stockberg ob Ennetbühl SG:
Aura der Berge in der Vollmondnacht.
Foto: Margareta Gaille
Homöopathie
Im Kindergartenalter hatte Margareta viele kleine Warzen an den Händen. Sie erhielt vom Vater ein homöopathisches Mittel und die Warzen waren bald verschwunden. Bei den eigenen Kindern konnte sie ebenfalls mit Homöopathie helfen. Gaille: «Wir Pendler haben das Glück, dass wir nicht alles wissen müssen, denn wir können immer fragen. Ich muss nicht die ganze Homöopathie lernen, um sie nutzen zu können.» Sie hat sich die Listen der homöopathischen Mittel heruntergeladen. Bei einem gesundheitlichen Problem fragt sie: «Auf welcher Liste ist das Mittel, das ich jetzt für diesen Fall brauche?» Sie fragt sich durch, bis die entsprechende Seite gefunden ist. Gaille: «Ich drehe das Blatt um, damit meine Augen die Namen der Mittel nicht lesen und fahre auf der Rückseite der Liste entlang, bis der Pendel ausschlägt.»
Die Ärzte haben bei ihr Osteoporose diagnostiziert. Sie hat das homöopathische Mittel Hekla lava gefunden, das sie seither einnimmt. Gaille: «Es stammt von einem isländischen Vulkan. Die Struktur dieser Lava ist wie die innere Struktur der Knochen.»
«Ich lasse einfach den Pendel laufen.»
Margareta Gaille
Wenn ein Arzneimittel ausgeht, überträgt sie die Information des Mittels auf einen anderen Trägerstoff und kann diesen als Heilmittel einsetzen. Man kann Globuli mit den Informationen eines Heilmittels versehen. Mit derselben Methode kann ein Pendel zu einem Heilpendel gemacht werden, es ist derselbe Vorgang.
Es gibt beispielsweise den RN-Pendel mit geladenen, gegenläufigen Spiralen und dem Herkimer-Kristall. Ein radionisches Instrument. Man kann alles, was da drauf ist, mental auf einen anderen Träger übermitteln.
Für ihre Gelenke braucht Gaille das Mittel Atrosan von Vogel. Sie überträgt das Mittel auf Globuli oder auf einen Anhänger, den sie um den Hals trägt. Auf dieselbe Weise können beispielsweise Schutzfunktionen übertragen werden.
Herausforderungen der Zeit
Margareta Gaille ist der Meinung, dass nur das etwas bringt, was sie in ihrem engsten Umkreis bewirken kann: «Es ist das Einzige, das ich ändern kann.»
Sie setzt sich hin und öffnet auf dem Handy die geografische Schweizerkarte. Mental überträgt sie auf die Karte, worüber sie nicht reden möchte: «Es soll leichter werden und sich langsam auflösen. Zum Wohle aller Beteiligten.»
Praxis-Tipp von Margareta Gaille
«Ich stehe mit dem Kuchenteig in der Springform vor dem Backofen und frage ab: Wie ist die optimale Temperatur für diesen Kuchen? Muss die Temperatur zu Beginn höher sein? Wie lange? Wie lange muss der Kuchen im Backofen sein, bis er optimal geworden ist? Beim Kochen funktioniert das mit allem.»
Margareta Gaille
CH-8330 Pfäffikon ZH
<email-pii>
Mitglied Studienvereinigung für Radiästhesie Zürich SRZ.
Einstieg in das schamanische Reisen mit Margareta Gaille, Video siehe shop.radiaesthesieverband.at
Redaktor Daniel Linder
Veranstaltungen mit Margareta Gaille
Vortrag mit Übung und Praxis-Seminar 13. und 15. Oktober 2022 in Bern:
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