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World Vision Schweiz leistet mit den Entwicklungsprojekten Harobanda Est und Karadjé Banguey-do nachhaltige Hilfe in Niger.
Niger ist gemäss des Human Development Index der UNO das ärmste Land der Welt.
In der Hauptstadt Niamey führt World Vision westlich des Flusses Niger seit 2000 das Entwicklungsprojekt Harobanda Est durch. Zahlreiche Familien haben nicht das ganze Jahr über genug zu essen. Das Bildungswesen ist kaum ausgebaut und nur die Hälfte der Kinder schliesst die Primarschule erfolgreich ab. Häufige Überschwemmungen, mangelnde Trinkwasserversorgung, fehlende sanitäre Anlagen und eine schlechte Gesundheitsversorgung tragen zu vielen Krankheiten sowie zu einer hohen Kindersterblichkeit bei – jedes 9. Kind stirbt vor seinem fünften Geburtstag. Seit World Vision eine Gesundheitsstation eingerichtet und Gesundheitshelfer ausgebildet hat, können werdende Mütter besser betreut werden.
Seit 2000 führt World Vision in der Hauptstadt Niamey das Entwicklungsprojekt Harobanda Est durch, um der Bevölkerung besseren Zugang zu Gesundheit und zur Bildung zu verschaffen. Dank Hygieneschulungen, Kursen für werdende Mütter und dem Bau einer Gesundheitsstation konnte die Kindersterblichkeit schon deutlich gesenkt werden. Jedoch stirbt immer noch jedes 9. Kind vor seinem 5. Geburtstag. Um die Bildungssituation zu verbessern, investiert World Vision in Weiterbildungen für Lehrer und Schulkommissionen. Frauengruppen lernen, wie sie ihr Familieneinkommen verbessern können.