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Gegenüber dem Vorjahr entsprach das einem leichten Plus von 0,7%. Der Verband wertet das als ein Zeichen für die anhaltende Stabilisierung der heimischen Nachfrage.
Mit Ausnahme des Jahres 2017, als eine bevorstehende Änderung des EU-Rechts zu Verwerfungen geführt habe, seien im Zeitraum 2014 bis 2019 jeweils etwa 18'400 Schlepper jährlich verkauft worden. Der italienische Markt habe sich nach der wirtschaftlichen Krise von 2008, mit der allerdings ein drastischer Strukturbruch verbunden gewesen sei, in den letzten Jahren stabilisiert.
Von 2000 bis 2007 waren nach Angaben von FederUnacoma noch gut 30'000 Traktoren pro Jahr abgesetzt worden. Deutlich gesteigert werden konnten im vergangenen Jahr die Verkäufe von Teleskopladern. Laut dem Landtechnikverband wurden insgesamt 897 derartige Maschinen veräussert. Das entsprach einem Zuwachs von 23,5%.
Rückläufig war hingegen der Absatz von Mähdreschern, und zwar um 4,9% auf 310 Maschinen. Weniger gefragt waren auch Kleintraktoren mit Ladefläche sowie Anhänger, von denen 12,9% beziehungsweise 2,2% weniger als 2018 verkauft werden konnten.
Grundsätzlich ist der Landmaschinenbestand in Italien nach Einschätzung von FederUnacoma weitgehend veraltet. Es bestehe ein hoher Modernisierungsbedarf. Die fortschreitende Verringerung der landwirtschaftlichen Einkommen und die immer noch unzureichende Nutzung von Fördermitteln stünden aber einer Belebung des Marktes entgegen.