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die romanische Kirche Sankt Peter und Paul
Die Kirche wurde im 12. Jahrhundert (1132-1168) erbaut. Der Grundriss ist ein Kreuz in Ost/West Orientierung bestehend aus einem dreischiffigen Langhaus mit einem ausladenden Querhaus. In seinem Mittelpunkt ragt ein hoher oktogonaler Turm in den Himmel. Der Rest eines nicht vollendeten Vorgängerturms ist im Winkel zwischen südlichem Querhaus und Chor eingeschlossen. Der Tambour des Glockenturms mit vier Spitzbogenfenstern wurde Ende des 13. Jahrhunderts aufgestockt. Zwei kauernde männliche Figuren schmücken den Zwickel am Fuss des romanischen Vierungsturmes. Auf der S/O Seite des Turmes zerreist ein Löwe gerade ein Lamm.
Im Inneren der Kirche befindet sich eine Silbermann Orgel aus dem Jahre 1733.
Die Apsis mit dem grossen Mittelfenster, links davon: Stier (Lukas), Johannes (Adler), rechts: Löwe (Markus). Beachtenswert das Würfelmuster am Fries über dem Fenster.
Die Figuren am Dach sollen Dämonen vertreiben.
romanisches Eingangsportal
Der schlichte Innenraum der Kirche. Säulen wechseln mit Pfeilern ab.
Dieses Foto entstand im September 2016 bei strahlendem Sonnenschein. Auch in der Kirche war es heller. Dass die Fenster so schön leuchten war allerdings nur mit Nachbearbeitung am PC möglich.
Die massiven Rundsäulen sind mit verschiedenartigen Kapitellen geschmückt. Eine Säule trägt 21 Köpfe, deren verschiedene Gesichtsausdrücke die Vielfältigkeit des Lebens widerspiegeln.
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Die ursprüngliche Kirche wurde 1132 durch ein Feuer zerstört. Die Stadt war damals im Besitz der Hohenstaufer, deren Macht die Errichtung einer neuen Kirche ermöglichte. In der Romanik reisten die Baumeister von einer Baustelle zur anderen, was eine Ähnlichkeit der Bauwerke hinsichtlich des Architekturstils oder der Auswahl des Dekors erklärt.