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Von heute an bis zum 7. September ist im Raum der Stille der Bahnhofkirche ein Kunstwerk ausgestellt, das der Künstler Roland Heini für diesen Ort geschaffen hat. Heini hat sein Werk «Archimedische Schraube» genannt. Der griechische Mathematiker, Physiker und Ingenieur Archimedes, der im 3. Jahrhundert vor Christus lebte, soll diese Art von Schraube erfunden haben.
Schrauben dienen gewöhnlich dazu, zwei Werkstücke miteinander zu verbinden. Zweck der archimedischen Schraube ist es aber, Wasser oder eine Flüssigkeit nach oben zu befördern.
Die Archimedische Schraube von Roland Heini dient keinem technischen Zweck. Sie ist reines Anschauungsobjekt. Fest verankert dreht sie sich einmal in die eine, einmal in die andere Richtung. Die Rillen des Schraubengewindes wandern nur scheinbar nach oben oder nach unten. Dieser Eindruck entsteht durch die Drehung.
In sich ruhend bewegt sich die Skulptur. Ruhe und Bewegung bedingen und durchdringen sich.