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Der u.a.-amerikanische Hersteller Hammarlund brachte 1931 den ersten kommerziell vertriebenen Superhet auf den Markt und war bis zum Ende der Sechzigerjahre ein bekannter Hersteller von Amateur- und kommerziellen Kurzwellenempfängern.
Wie weitere amerikanische Hersteller wurde auch die Firma Hammarlund zunächst zur Herstellung von zum Radio-(eigen)bau notwendigen Komponenten gegründet, erst 1931 wurde der erste Empfänger, der „Comet“ vertrieben, dieser und der Nachfolger „Comet Pro“ waren die ersten kommerziell angebotenen Superhetempfänger.
Als „Comet Super Pro“ wurde 1936 der ultimative Kurzwellenempfänger vorgestellt, dieser kurz Super Pro bezeichnete Empfänger vom Prototyp SP 10 und dem regulären Modell SP-110 schrittweise weiterentwickelt, der SP-600 als Abschluss der Modellserie wurde in zahlreichen Varianten bis 1972 hergestellt. Die charakteristische Front mit der in zwei Ausschnitten sichtbaren Haupt- und Bandspreiz - Abstimmskala wurde über die Jahre nur wenig umgestaltet.
Im mittleren Preissegment kam eine zweite Empfängerreihe dazu, die 1938 mit dem HQ-120 resp. HQ-120X (mit Quartzfilter) begann und ebenfalls über Jahrzehnte zum HQ-140, HQ-160 bis HQ-180 weiterentwickelt wurde, der bis 1973 angeboten wurde. Die Frontplatte dieser Empfängerreihe ist mit den zwei Skalenausschnitten, dem dazwischenliegenden S-Meter und der optional einsetzbaren Stationsuhr ebenfalls unverkennbar.
Nach einem wenig erfolgreichen Versuch, mit dem transistorisierten Amateurfunkempfänger HQ-215 im solid state - Bereich Fuss zu fassen wurde die Empfängerfertigung zu Beginn der 70er Jahre eingestellt und die Firma mehrfach u.a. an die Cardwell Gruppe verkauft.