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Auch im letzten Riesenslalom der Saison zeigte Ted Ligety, wer in dieser Disziplin die klare Nummer 1 ist. Der Amerikaner siegte auf der Lenzerheide vor dem Österreicher Marcel Hirscher (+0,37) und dem Franzosen Alexis Pinturault (+1,16). Der Dreifach-Weltmeister von Schladming feierte damit den 6. Sieg in diesem Winter. Ausserdem stand er in jedem Riesenslalom auf dem Podest.
«Mir lief es von Beginn an richtig gut», fand Ligety eine Erklärung für seine überragende Saison. «Nach dem schockierend deutlichen Sieg zum Auftakt in Sölden hatte ich einen Lauf.» Darauf angesprochen, ob er sich noch verbessern könne, meinte er: «Man kann immer besser werden. Selbstverständlich ist es jedoch sehr schwierig, diese tolle Saison zu übertreffen.»
Défago auf Rang 14
Ganz anders sieht die Situation im Schweizer Team aus: Didier Défago, der sich als einziger Swiss-Ski-Fahrer für den Weltcup-Final qualifizieren konnte, büsste 3,73 Sekunden ein und beendete das Rennen an 14. Stelle. Der 35-Jährige fuhr in diesem Winter nur zweimal in die Top 10 (Sölden und Kranjska Gora). Immerhin fuhr er im 2. Lauf gemeinsam mit Ligety die zweitbeste Zeit.
Svindal ausgeschieden
Nicht auf Touren kamen Aksel Svindal und Ivica Kostelic: Der Norweger schied im 1. Lauf aus und erlebte damit am Ende einer überragenden Saison mit dem Gewinn von Abfahrts- und Super-G-Weltcup eine Enttäuschung. Für den Kroaten, der sich in der kommenden Woche einer weiteren Knie-Operation unterziehen muss, resultierte Platz 17.