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Frucht des Geistes: Friede
Die dritte Geistesfrucht in der Liste von Galater 5,22 ist Friede. Woran denkst du, wenn du «Frieden» hörst? Oftmals verbinden wir den Begriff mit der Abwesenheit von Krieg. Seit Mai 1945 (Ende des 2. Weltkrieges) ist Europa nicht mehr im Krieg. Aber haben wir deshalb Frieden? Man braucht nur die Zeitungen aufzuschlagen um festzustellen, dass an vielen Orten Unfriede herrscht. Zerrüttete Familien, Streit unter Geschwistern und Freunden, Krach mit Mitschülern …
Der deutsche Fernsehmoderator Peter Hahne schreibt: «Friede ist nicht die Abwesenheit von Krieg, sondern die Anwesenheit Gottes». Der Galaterbrief sagt uns, dass Friede eine Frucht des Heiligen Geistes, von Gott selber, ist. Echter Friede ist also ein übernatürlicher, von Gott geschenkter Zustand, der sich zuerst in unseren Herzen festsetzen muss. Der hebräische Begriff ist «Schalom», ein Wort, das man u. a. bei der Begrüssung benutzt. Es ist ein Zuspruch für das Gegenüber, heil und glücklich zu sein. Schalom soll sich auf der zwischenmenschlichen, aber auch in der vertikalen Ebene, in der Beziehung zu Gott, zeigen.
Jesus Christus sagt uns in Johannes 14, 27: «Meinen Frieden gebe ich euch». Nur Jesus kann und will dir echten Frieden schenken. Streitest du oft mit anderen Personen? Bist du unzufrieden mit gewissen Umständen in deinem Leben? Statt andere für die momentanen Schwierigkeiten zu beschuldigen, kannst du zu Jesus gehen und ihm dein Anliegen abgeben. Bitte ihn, dein Herz, deinen Willen und deine Gefühle zu verändern und dich mit seinem Frieden zu erfüllen.