Document ID: /curiavista/filtered/00000.jsonl.gz/173096

<h2>SubmittedText<h2><p>Gestützt auf Vollmachten hat die türkische Regierung Wirtschaftsunternehmen mit dem Vorwurf enteignet, sie stünden der Gülen-Bewegung nahe.</p><p>- Betrifft diese Verstaatlichungswelle auch Schweizer Interessen bzw. Unternehmen?</p><p>- Gibt es Forderungen an die Schweizerische Exportrisikoversicherung (Serv), nachdem die Türkei im Juli 2016 der Bank Asya die Lizenz entzog? Falls ja: Wie hoch sind die Forderungen?</p><p>- Führten bzw. führen die jüngsten Entwicklungen in der Türkei zu weiteren Schadenfällen bei der Serv?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Als Konsequenz der Ereignisse im Juli wurden zahlreiche türkische Firmen, darunter auch grosse Holdinggesellschaften, unter das Management eines staatlichen Organs (Savings Deposit Insurance Fund) gestellt.</p><p>- Nach unserer Information sind aktuell keine Schweizer Firmen direkt betroffen.</p><p>- Im Zusammenhang mit der Bank Asya erwartet die Serv Schäden von maximal 7,3 Millionen Franken. Davon sind 1 Million Franken bereits entschädigt worden. Die Aussichten in Bezug auf die Wiedereinbringung werden als gut beurteilt.</p><p>- Es gibt derzeit keine weiteren Schadenfälle. Informationen variieren: zwischen 255 und 571 Firmen.</p>