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Laura Dahlmeier gewinnt im Einzel über 15 km an den Weltmeisterschaften in Hochfilzen die Goldmedaille. Es ist dies ihre neunte WM-Medaille in Serie und die Elfte insgesamt.
Die erst 23-jährige Laura Dahlmeier setzte sich vor Gabriela Koukalova durch, die ebenfalls eine Strafminute für einen Schiessfehler auf die Laufzeit addiert erhielt. Bronze sicherte sich überraschend Alexia Runggaldier. Die Italienerin räumte alle 20 Scheiben ab.
Dahlmeier, bereits Siegerin der Verfolgung, und Koukalova, Siegerin im Sprint, überzeugten durch Nervenstärke. Beiden unterlief im ersten Liegend-Anschlag ein Fehler, die Medaille drohte zu entgleiten. Sowohl die Deutsche als auch die Tschechin hielten dem Druck in der schiesslastigen Disziplin stand. Dies lässt sich von der Finnin Kaisa Mäkäräinen nicht behaupten. Das Leichtgewicht war im Sulzschnee die Goldanwärterin Nummer 1, zumal ihr ein fehlerfreier Start gelang. Einmal mehr scheiterte Mäkäräinen am Stehend-Anschlag. Dort fing sie drei ihrer vier Strafminuten ein.
Dahlmeier liess sich nach ihrem vierten Rennen an den Titelkämpfen im Tirol bereits das dritte Gold umhängen. Saisonübergreifend gewann die Frau aus Garmisch-Partenkirchen nun im neunten WM-Rennen in Serie eine Medaille: Im Vorjahr nahm sie fünf aus Oslo mit, je einmal Gold und Silber, sowie dreimal Bronze. Mit sechs Medaillen kehrten bislang nur die Norwegerin Tora Berger und die Französin Marie Dorin-Habert von einer WM zurück, Berger schaffte dies 2013 in Nove Mesto, Dorin-Habert 2016 in Oslo. Berger brachte es damals auf neun WM-Medaillen in Folge. Laura Dahlmeier kann mit einem weiteren Podestplatz in der Staffel am Freitag also die alleinige Rekordhalterin werden. Zum Abschluss am Sonntag folgt noch der Massenstart der Top 30.
Aita Gasparin mit bestem Saisonresultat
Von den Schweizerinnen blieb einzig Aita Gasparin im Rahmen der Erwartungen. Die jüngste der drei Gasparin-Schwestern wurde mit einer Strafminute 28. Selina Gasparin, die in dieser Disziplin ihre Olympia-Silbermedaille gewonnen hatte, baute im Verlauf des Wettkampfs ab. Nach einem fehlerfreien Start häuften sich vier Fehlschüsse an. Dies ergab Platz 45 unmittelbar vor ihrer Schwester Elisa Gasparin. Lena Häcki wurde 85.
SDA-ATS