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Lange vor dem Aufkommen der Freikörperkulturbewegung wurde in der Schweiz wie in grossen Teilen Mitteleuropas bis ins 18. Jahrhundert hinein in Flüssen und Seen nackt gebadet, wenn auch oft nach Geschlechtern getrennt.
Im späten 18. Jahrhundert wurde die Nacktheit zum Tabu. Gemeinsames Baden in der Öffentlichkeit – selbst in züchtiger Badebekleidung – wurde vielerorts verboten oder galt als unmoralisch.
Das Nacktbaden wird heute in der Schweiz nur an wenigen, abgelegenen Stellen und auf privaten Club-Geländen praktiziert und geduldet.