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Die Diskussionen um die Dienstgestaltung und Dienstzuteilung ab Fahrplanwechsel sind in vollem Gange. PostAuto hat hierfür rechtzeitig eine Vereinbarung erstellt, in der die Ausnahmen zum Gesetz (AZG) geregelt werden. Diese Vereinbarung muss vor der Festlegung der Dienste von der Personalkommission (PeKo) unterzeichnet werden, damit sie Gültigkeit erlangt. Dort wo keine gewählte Personalkommission existiert, muss die Vereinbarung von jedem einzelnen Mitarbeitenden unterzeichnet werden. Das bedeutet: Das Personal hat bei sämtlichen Ausnahmen in der Vereinbarung Mitbestimmungsrecht! Es darf einzelne Ausnahmen oder sogar die ganze Vereinbarung ablehnen.
Eine Vereinbarung ist notwendig
Ohne eine solche Vereinbarung ist es nur schwer möglich, Dienste und eine Rotation zu planen: Die Ruheschicht dürfte nicht weniger als 12 Stunden und der Ausgleichstag müsste immer 24 Stunden betragen. Die Dienstschichten würden maximal 12 Stunden und Pausen mindestens 45 Minuten dauern. Überzeit müsste innert 56 Tagen kompensiert werden, ansonsten würde diese sofort mit einem Zuschlag von 25% ausbezahlt.
Flexibilisierung der Arbeitszeit ohne Entschädigung? Nicht mit uns!
syndicom ist mit der Vereinbarung, welche PostAuto erstellt hat, nicht einverstanden. Denn das Personal würde verschiedenen Flexibilisierungen der Arbeitszeit zustimmen, ohne dafür eine Entschädigung zu erhalten. Deshalb hat syndicom eine eigene Vereinbarung erstellt [Link zu Vereinbarung], welche alle Möglichkeiten bei der Dienstplanung beibehält. Darin hat jede Flexibilisierung, welche das Gesetz vorsieht, eine Entschädigung in Form von Zeitgutschriften zur Folge. Damit kannst du dien Anzahl Ausgleichstage erhöhen. Zum Wohle deiner Gesundheit und deines Soziallebens.