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Brennender Ölspeicher in Ras Lanuf. Bild: National Oil Corporation, Libyen, Twitter
Der Angriff auf wichtige Ölhäfen bringt erneut Feldmarschall Khalifa Haftar als Landesretter ins Spiel
Stabile Verhältnisse in Libyen wären ein Ansatzpunkt für eine bessere Migrationspolitik. Erneut sind seit vergangener Woche Kämpfe um die Ölhäfen Ras Lanuf und as-Sider ausgebrochen. Katastrophale Schäden meldet die staatliche National Oil Corporation (NOC); Unterstützer des IS in Libyen freuen sich über den “Sieg, der ihren Brüdern zugutekommt”, aber auch Feldmarschall Haftar, der Gegner der Dschihadisten, sieht laut Beobachtern durch die Ereignisse eine Chance, seinen Machtbereich zu vergrößern.
Der Golf von Sidra ist bedeutend für die Haupteinnahmequelle Libyens, man bezeichnet die Gegend als libyschen “Öl-Halbmond” (oil crescent). Dorthin kommt Öl über Pipelines aus den großen Feldern im Osten des Landes, dort wird es raffiniert und exportiert (siehe Bild). In Ras Lanuf konnte…..