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Leukämie entsteht, wenn sich einzelne Typen von Blutzellen übermässig
vermehren. Meist sind es die weissen Blutkörperchen («Leukämie» ist
Griechisch für «Weissblütigkeit»). Sie werden zwar in grosser Zahl
produziert, sind aber nicht funktionstüchtig und verdrängen die
gesunden Blutzellen. Leukämien können sehr plötzlich auftreten und
sich rasch verschlimmern (akute Leukämie) oder aber langsam
voranschreiten (chronische Leukämie). Akute Leukämien, wie
beispielsweise die Akute Myeloische Leukämie (AML), können in allen
Altersgruppen vorkommen. Chronische Leukämien hingegen betreffen
vorwiegend ältere Menschen.
Mit 25% aller neuen Leukämie
Diagnosen ist die Chronische Lymphatische Leukämie (CLL) die häufigste
Leukämieart.
Lymphome sind bösartige Erkrankungen des Lymphsystems. Weisse
Blutkörperchen (Lymphozyten) vermehren sich in den Lymphknoten
unkontrolliert und verdrängen mit der Zeit die gesunden Lymphozyten.
Das schwächt die Immunabwehr und die Blutbildung. Man unterscheidet
zwischen dem Hodgkin-Lymphom (nach dem Pathologen Thomas Hodgkin) und
allen übrigen, den Non-Hodgkin-Lymphomen.
In der Schweiz
erkranken jährlich 1‘700 Menschen an einem Lymphom. Non-Hodgkin
Lymphome machen etwa 85% der Lymphom-Erkankungen aus.
Multiples Myelom ist eine Erkrankung der Plasmazellen, einer
speziellen Sorte von Blutzellen im Knochenmark. Man spricht deshalb
auch von «Knochenmarkkrebs». Die kranken Plasmazellen (Myelomzellen)
vermehren sich unkontrolliert zu Zellhaufen. Sie verdrängen die
gesunden Blutzellen und können zum Abbau von Knochensubstanz
führen.
Mit rund 17% aller Blutkrebsneuerkrankungen ist das
Multiple Myelom nach dem Non-Hodgkins Lymphom der zweithäufigste
Blutkrebs.
Die Symptome von Blutkrebs sind häufig recht unspezifisch. Trotzdem
gilt es, die Anzeichen ernst zu nehmen. Denn je früher ein Blutkrebs
erkannt wird, desto besser. Dank grosser Fortschritte in der
medizinischen Forschung sind gewisse Arten von Blutkrebs heute
heilbar. Andere Blutkrebsformen sind aber nach wie vor nur schlecht
behandelbar. Speziell für diese Blutkrebs-Patienten mit schlechter
Prognose möchte AbbVie eine entscheidende Verbesserung erreichen.
Krebsarten mit einem grossen Bedarf an neuen, wirksamen Therapien
stehen im Zentrum von AbbVies Forschung.
Dem Blutkrebs widmet
AbbVie darum ganz besondere Aufmerksamkeit.