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Historische Quellen im Schweizerischen Bundesarchiv zum problematischen Umgang von Staat und Gesellschaft mit der nicht sesshaften Bevölkerung.
Heimatlose und Fahrende wurden bis weit ins 20. Jahrhundert als ordnungs- und sozialpolitisches Problem betrachtet. Exponenten einer bürgerlichen, sesshaften Gesellschaft versuchten sie zu geregelter Arbeit und festem Wohnsitz und deren Kinder zum regelmässigen Schulbesuch zu zwingen. Bei dieser «Umerziehung» spielte die Fürsorgestiftung «Pro Juventute» mit ihrem «Hilfswerk für die Kinder Landstrasse» eine wichtige Rolle.
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