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Ängste der Tierversuchsforschung stehen der Einführung eines Tierstudienregisters im Weg
Reinach/Winterthur, 9. Januar 2017
Es gibt kein Studienregister, worin Tierversuche und deren Ergebnisse veröffentlicht werden. Nur ausgewählte Tierversuche werden in Fachzeitschriften publiziert und somit Forschung und Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Durch die fehlende Transparenz werden Tierversuche unsinnigerweise mehrfach durchgeführt.
Veterinäramt bewilligt unnötige Tierversuche
Reinach/Winterthur, 4. Oktober 2016
Schon lange beschäftigen sich Forscher mit der Frage, ob Antitranspirantien, aufgrund der enthaltenen Aluminiumsalze, beim Menschen Brustkrebs auslösen können. Wie Genfer Forscher diesen September publik machten, «gelang» es ihnen festzustellen, dass bei Mäusen die Entstehung von Krebs gefördert wird, wenn man ihnen Brustzellen, welche in einer aluminiumhaltigen Lösung gezüchtet wurden, spritzt.1 Doch was bedeutet dies für den Menschen? Nichts! Wie das Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (BLV) auf Anfrage des «Tagesanzeigers» mitgeteilt hat, erlauben es die Tierversuchsergebnisse nicht «das effektive Risiko im Rahmen des normalen Gebrauchs von Deodorants zu bestimmen».2 Mit anderen Worten: Der Genfer Tierversuch war völlig überflüssig - und trotzdem wurde er vom Veterinäramt bewilligt.