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Die LUKB fordert bei der Sperrung der Bahnhofstrasse in Luzern flankierende Massnahmen, damit während der Spitzenzeiten zwischen 16 und 19 Uhr im von der Schliessung der Bahnhofstrasse betroffenen Quartier weiterhin eine flüssige Verkehrsführung gewährleistet ist, wie sie heute mitteilte.
Die isolierten, neuen Verkehrsanordnungen, die von der Stadt Luzern am 13. April publiziert worden seien, würden die Verkehrsflüsse innerhalb und ausserhalb des Hirschmattquartiers stark negativ beeinflussen, schreibt die Bank weiter.
Der Luzerner Stadtrat beabsichtigt, ab Ende Juni die Bahnhofstrasse zwischen dem Theater und der Seidenhofstrasse autofrei zu machen. Er beschloss eine entsprechende Neusignalisation. 29 Parkplätze werden aufgehoben.
Der Abschnitt soll auch als Test-Gelände für Boulevard-Konzepte genutzt werden. Für mindestens eine Saison sollen einfache, innovative Boulevard-Konzepte wie Food Trucks oder Kaffee-Velos getestet werden.
2013 hatten die Stadtluzerner Stimmberechtigten die Initiative "für eine attraktive Bahnhofstrasse" gutgeheissen, die verlangte, dass aus der der Reuss entlangführenden Strasse eine Flaniermeile ohne Autoverkehr wird. Die Umsetzung ist allerdings schwieriger als zunächst gedacht. Der Stadtrat rechnet damit, dass die Bahnhofstrasse erst 2022 oder 2023 neu gestaltet werden kann.
Auf Druck des Grossen Stadtrats soll nun aber eine erste Etappe der autofreien Bahnhofstrasse in Form einer Teilsperrung realisiert werden. Der Stadtrat publizierte die Teilsperrung der Strasse für die Autos Mitte April im Kantonsblatt.
(sda)