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(wap) Im dritten Quartal konnte die UBS ihren Vorsteuergewinn im Vorjahresvergleich fast verdoppeln: Mit 2,6 Milliarden US-Dollar verbesserte sie das Resultat um 92 Prozent. Dies schlägt sich auch im Reingewinn nieder. Er beträgt 2,1 Milliarden Dollar, rund doppelt soviel wie im selben Quartal des Vorjahres. Diese Zahlen präsentierte die UBS am Dienstag. Die harte Kernkapitalrendite liegt demnach bei 21,9 Prozent.
Für 2021 hat die Bank 1,5 Milliarden für potenzielle Aktienrückkäufe zurückgelegt. Die UBS sei bestrebt, «überschüssiges Kapital an ihre Aktionäre zurückzuführen», heisst es in der Mitteilung zur Begründung. Der Verwaltungsrat beantragt weiter, im November die zweite Tranche der Dividende auszuschütten. Sie beträgt 0,365 US-Dollar pro Aktie. Die Generalversammlung hatte am 29. April beschlossen, die Dividende angesichts der durch die Pandemie verursachten Unsicherheiten auf zwei Tranchen aufzuteilen. Die Ausschüttung erfolge je zur Hälfte aus der Kapitaleinlagenreserve und den Gewinnreserven, schreibt die UBS.
2,7 Milliarden Corona-Kredite für die KMU
In der Medienmitteilung zieht die UBS auch ein Bilanz des Bürgschaftsprogramms, das der Bundesrat im März zur Unterstützung kleiner und mittlerer Unternehmen beschlossen hatte. Insgesamt habe die UBS über 24'000 Anträge für Kredite von jeweils bis maximal 500'000 Franken bearbeitet und bis am 31. Juli Kredite im Umfang von 2,7 Milliarden Franken zugesagt. Die UBS halte daran fest, allfällige Gewinne aus dem staatlichen Kreditprogramm zugunsten von Covid-19-Hilfsmassnahmen zu spenden, so die Mitteilung. Für 2020 würden aber keine solchen Gewinne erwartet.