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Nachdem der Wirbelsturm am Freitag in Taiwan gewütet hatte, traf er am Samstag mit stürmischen Böen und heftigen Regenfällen auf Chinas Küstenprovinz Fujian, wo er sich am Sonntag zu einem tropischen Sturm abschwächte. Felder, Dörfer und Stadtgebiete seien überschwemmt, Häuser und Strassen zerstört worden, berichtete die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua.
Mehr als 400'000 Menschen sind demnach in Sicherheit gebracht worden. In Taiwan waren durch den Taifun zuvor drei Menschen ums Leben gekommen und Dutzende verletzt worden.
Bei den sommerlichen Unwettern, Hagelstürmen, Überschwemmungen und Erdrutschen in China sind seit dem 30. Juni nach amtlichen Angaben mehr als 160 Menschen ums Leben gekommen. 73'000 Häuser wurden zerstört.
Fast zwei Millionen Menschen wurden in Sicherheit gebracht. Mehr als eine Million Menschen brauchten dringend Hilfe, um in der Not über die Runden zu kommen, berichtete das Innenministerium. (wst/sda/dpa)
Ein schweres Erdbeben hat den Norden Perus am frühen Sonntagmorgen (Ortszeit) erschüttert. Das nationale seismologische Institut des südamerikanischen Landes gab die Stärke des Erdstosses in der Amazonas-Region mit 7,5 an. Das Zentrum lag demnach etwa 100 Kilometer östlich der Stadt Santa María de Nieva in einer Tiefe von rund 131 Kilometern. Laut Behörden bestand keine Gefahr eines Tsunamis. Wenige Stunden zuvor hatte ein Beben der Stärke 5,2 die Küstenregion weiter südlich nahe der Hauptstadt Lima getroffen.