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Abb.112: Übersicht Liparische Inseln;
|Abb.113: Panarea und Stromboli|
Die Liparischen (oder auch Äolischen Inseln) setzen sich aus sieben bewohnten Inseln zusammen und liegen einige Kilometer nördlich von Sizilien. Alle Inseln sind vulkanische Produkte der Subduktionszone Italiens, wobei der ionische Teil der afrikanischen Platte unter die europäische Platte subduziert. Zwei Vulkane sind heute noch aktiv: Vulcano und Stromboli, beides typischerweise Schichtvulkane. Diese beiden werden im Folgenden vorgestellt. Hinzukommt Lipari, die Hauptinsel, auf welcher eindrückliche Spuren vergangener Vulkanaktivität zu beobachten sind, gezeigt werden Bimsstein, Obsidian und die Kaolingrube.
|Abb.114: Vulcano||Abb.115: Stromboli||Abb.116: Lipari (Bimssteinberg)|
Auf den Liparischen Inseln leben insgesamt ca. 14'000 Einwohner, fast 10'000 davon auf Lipari. Die Menschen leben vor allem vom Tourismus, dem Fischfang und der Produktion von speziellen landwirtschaftlichen Gütern wie z.B. dem Malvasia – Süsswein. Trotz einzigartiger Vulkanlandschaften sind die Inseln nur ansatzweise vom Massentourismus beeinflusst, zurück zu führen ist dies unter anderem auf die relative Abgeschiedenheit (nur per Schiff erreichbar) und die fast fehlenden Strände mit feinem Sand. Die Inseln stehen dank ihrer vulkanischen Landschaften auf der Liste der UNESCO – Weltnaturerbe.
|Abb.117: Burganlage Lipari||Abb.118: Reben auf Lipari|