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Am Anfang sind fast keine Beschwerden vorhanden: leichtes Ziehen in der Leistengegend, einseitige, schmerzlose, langsam zunehmende Hodenschwellung, manchmal ist ein Knoten im Hoden tastbar.
Später kommt es häufig zu Schwellungen der Lymphknoten im Bereich des Beckens und der Wirbelsäule (äussern sich als unspezifische Rückenschmerzen). Der Hoden wird grösser und schmerzhaft. In fortgeschrittenem Stadium haben sich oft schon Tochtergeschwülste (Metastasen) in anderen Körperregionen gebildet. Unbehandelt führt der Hodenkrebs zum Tod. Bei rechtzeitiger Behandlung sind die Heilungschancen gut.
Jeder Mann kann seine Hoden leicht selbst kontrollieren: Dazu tastet er sie in entspanntem Zustand ab, etwa unter der Dusche oder beim Baden. Das sollte regelmässig ungefähr einmal im Monat geschehen. Wenn sich die Hoden verändern, sollte der Betroffene sich möglichst bald vom Arzt untersuchen lassen. Der Arzt sichert die Diagnose durch weitere Untersuchungen wie Ultraschall, Röntgen oder Computertomographie. Eine Blutuntersuchung auf spezielle Tumormarker gehört ebenfalls zu den diagnostischen Massnahmen.