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Instandsetzung Punt Russein
Instandsetzung und Verbreiterung der Stahlbetonbogenbrücke von 1937/38. Die ursprünglich 7.8m breite Fahrbahnplatte ist als Rippenplatte mit drei Rippen in Längsrichtung ausgebildet und liegt auf zwei Bogenrippen auf. Diese Bogenrippen besitzen eine Spannweite von 82.2m bei einem Stichmass von 21.0m. Die Verbreiterung der Brücke wurde mit einer neuen auf die alte Fahrbahn gestellten Fahrbahnplatte bewerkstelligt, womit die bestehende Struktur unterhalb dieser neuen Platte weitgehend erhalten blieb.
Wichtig für das Erscheinungsbild der Brücke ist die Ausbildung der Absturzsicherung. In enger Zusammenarbeit mit der Denkmalpflege des Kantons Graubünden und mit dem Tiefbauamt Graubünden wurde eine aus vorfabrizierten Betonelementen zusammengesetzte Brüstung entwickelt. Das Instandsetzungskonzept sah vor, die Brücke mit einer 2cm starken Spritzmörtelschicht einzupacken, dessen Oberfläche bei den sichtbaren Bauteilen eine Brettstruktur erhielt.