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Ich möchte die Druckvorlage für ein print-on-demand Buch gestalten, habe bestenfalls Amateurerfahrung (mit Ventura 10), benutze nun eine neue QuarkX Version (2015) und stoße an folgende Hürde – kann mir da jemand weiterhelfen?
Ich habe schon einiges versucht, bekomme es aber nicht hin: Ein längeres Textdokument (Worde 2015, ca. 50 Seiten) enthält, neben ganz normalem Text, über zwanzig zweispaltige und mehrzeilige Tabellen, die ausschließlich mit Textinhalten ausgefüllt sind. Wie kann ich die gesamte Sache in eine Quark-Datei importieren? Einfach in einen Textrahmen die komplette Word-Datei „importieren“, löscht bei mir die Tabellen. Ist es wenigstens möglich, jeweils eine Tabelle aus dem Word-Doku komplett in die Quark-Datei, in die ich zuvor eine leere, zweispaltige Tabelle eingefügt habe, zu bringen? Auch das bekomme ich nicht hin. Der einzige Weg, der bei mir momentan funktioniert, ist: Zelle für Zelle kopieren und einfügen :(
der Weg über Excel funktioniert – ein bisschen umständlich, aber immerhin.
Was den Einsatz von Tabs betrifft (an den ich auch schon gedacht hatte), ist das wahrscheinlich keine Lösung. Denn meine Tabelle (mit den zwei Spalten), enthält in der ersten Spalte eine Abfolge von Anweisungen, die in der zweiten Spalte bisweilen kommentiert werden, aber nicht immer. Jede Anweisung steht also in einer neuen Tabellenzeile – manchmal gehört dazu ein Kommentar (in der rechten Spalte, selbe Zeile), manchmal gibt es aber auch keinen Kommentar, dann bleibt die rechten Spalte (selbe Zeile) leer. Da die Anweisungen sich oft über viele Textzeilen hinweg (= in einer Zelle) erstrecken, die dazugehörige rechte Zelle mal leer bleibt, mal ausgefüllt ist, wüsste ich nicht, wie ich die Zuordnung von Anweisung zu Kommentar / kein Kommentar auf anderem Weg kontrollieren könnte. Ich hoffe, ich konnte das jetzt halbwegs nachvollziehbar schildern.
Wenn jemand da einen anderen, eleganteren Vorschlag hat, freue ich mich darüber. In jedem Fall bedanke ich mich erst mal für die Unterstützung!
mir scheint, Du hast den zweiten Teil von Detlevs Weg über Word-Tabulatoren übersehen. Wenn Du den tab-getrennten Text in XPress markierst, kannst Du ihn in eine Tabelle umwandeln — übers Kontext-Menü oder über den Menüpunkt Tabelle.
Nachdem ich die Arbeit an diesem Projekt für einige Zeit pausiert hatte, nehme ich sie jetzt wieder auf und sehe, dass das Problem zumindest in Teilen immer noch besteht. Der grundsätzliche Import funktioniert – auf beiden von Detlev beschriebenen Wegen.
Aber: die Tabellen sollen sich mit dem Text mitbewegen können (also verankert sein), da durch das Hinzufügen von Grafiken und anderen Arbeiten im vorangehenden Text alles noch verrutschen wird. Außerdem sind meine Tabellen meist größer (länger) als eine Seite. Tabellen lassen sich zwar „aufteilen“ (manuell umbrechen), sind dann aber nicht mehr verankerbar. Füge ich die Tabelle als inline-Tabelle ein, fließt sie zwar mit dem Text mit, lässt sich aber nur noch bedingt editieren (z.B. jede Spalte mit unterschiedlicher Hintergrundfarbe versehen). Und der Umbruch funktioniert dann auch nicht mehr.
Als Alternative habe ich versucht - anstatt zwei Tabellenspalten - zwei zusätzliche Textrahmen einzubauen. Wenn ich die gruppiere, lassen sie sich wie gewünscht im Text verankern. Die rutschen also im Text mit. Aber am Seitenende stoßen sie an – ohne sich automatisch auf der Folgeseite fortzusetzen.
Als einzige, noch verbleibende Alternative sehe ich die Umwandlung in einen fortlaufenden Text, bei dem sich Handlungsanweisungen und Beobachtungsvorschläge abwechseln. Mit der Schrift und dem Hintergrund ließe sich da auch die jeweils unterschiedliche Funktion hervorheben. Aber wohl kaum so effektiv wie mit einer Zweispalten-Lösung.
Habe ich bei meinen Überlegungen etwas übersehen oder etwas falsch gemacht? So jedenfalls komme ich zu dem Schluss, dass es schlichtweg nicht geht, was ich vorhabe. Oder hat jemand von euch noch eine andere Idee?
Um nochmals den von mir beabsichtigten Zweck dieses Tabelleneinsatzes zu verdeutlichen: die erste Spalte enthält mehrere Schritte von bestimmten Handlungsanweisungen, denen in der zweiten Spaltet Erklärung oder Beobachtungsvorschläge zugeordnet werden. Indem ich jeden Schritt der Handlungsanweisung in eine eigene Tabellenzeile schreibe, stelle ich sicher, dass die dazugehörigen Erklärungen oder Beobachtungsvorschläge immer neben dem jeweiligen Schritt bleiben, auch wenn jeweiligen Textabschnitte unterschiedlich lang sind oder nachträglich verändert werden. (Zur Verdeutlichung habe ich eine kleine Demodatei hinterlegt bei: https://www.dropbox.com/...%20-%20Demo.pdf?dl=0.)
Danke und liebe Grüße Martin
(nebenbei: wie speichert man eine Anhang zum Beitrag? … ich finde kein entsprechendes Feld zum Anklicken)
@ Warum zuerst in Word und dann nach QXP? > grundsätzlich finde ich es am einfachsten, in einem Textprogramm zu schreiben. Außerdem habe ich beim Erstellen des Textes noch keinen Gedanken auf das Layout, bzw. die Umsetzung in ein solches, gerichtet. Mir war damals noch nicht mal klar, dass ich Quark dafür einsetzten würde.
@ Verankerte Tabellen umbrechen? > als Vorgabe bei > Programm > Tabellen habe ich „automatisches Umbrechen verankerter Tabellen zulassen“ aktiviert.
Ich habe es nochmals versucht: 1. Excel-Tabelle in XPress in kleine Textbox einkopiert. 2. Entstandene Tabelle im Text verankert und zwar hinter dem letzten Word eines Ansatzes. Die Tabelle soll sich anschließen (darunter stehen). 3. Dazu habe ich den Legendenstil so eingestellt, dass die (a) Legende horizontal zur Seite ausgerichtet wird, und zwar mit (b) der inneren Kante der Legende zur inneren Kante der Seite, mit einem Versatz von 20mm (mein innerer Rand). (c) Die vertikale Ausrichtung soll relativ zum Anker erfolgen, mit (d) der Oberkante der Legende (e) zur Grundlinie des Textes (mit 5mm Versatz). (f) ein manuelles Positionieren will ich nicht zulassen, sehr wohl aber (g) soll die Tabelle in den Rändern gehalten werden.
Die Tabelle fließt dann zwar mit, aber ohne am unteren Seitenrand zu umbrechen. (Außerdem lässt sich kein Umfluss einstellen – die Tabelle schiebt sich also über bestehenden Text). Ich habe versucht, ein manuelles Umbrechen einzustellen (über: Tabelle > Tabellenaufteilung) aber das geht nicht bzw. lässt sich gar nicht anklicken / „Tabellenaufteilung“ erschein in grauem und nicht in schwarzem Buchstaben)
Hallo Detlev, was meinst du mit „Ausrichten an Oberlänge" bzw. wo könnte ich das einstellen?
Meine Legendenstileinstellung sieht wie folgt aus:
Legendenstil bearbeiten: • Legende horizontal ausrichten relativ zu: Seite Legende ausrichten: Innere Kante Mit: Innere Kante der Seite Versatz: 20 mm • Legende vertikal ausrichten relativ zu: Anker Legende ausrichten: Obere Kante Mit: Textoberlänge Versatz: 5 mm
Das Problem mit dem Umfluss verschwindet zwar, wenn ich eine Tabelle einfüge, bei der ich dann über den „Link zu externen Daten“ den Text aus einer Excel-Tabelle hole. Aber das Problem mit dem Umbrechen bleibt: sobald die Tabelle verankert ist, lässt sich kein manuelles Umbrechen (Tabelle > Tabellenaufteilung) mehr einstellen - Meldung: „Eine Tabelle mit einem Tabellenumbruch kann keine Legende sein.“ Umgekehrt, wenn ich zuerst den manuellen Umbruch einstelle und dann verankern will, erhalte ich dieselbe Meldung.
nun bist Du auf einem vollkommen anderen Weg unterwegs. Mit Legendenankern kann man in XPress keine Tabellen automatisch umbrechen lassen, wenn ein Seitenwechsel notwendig wird.
Zum Einstieg ins Verankern von Elementen in XPress mache folgendes:
Ziehe eine Textbox auf. Erzeuge drei Absätze mit ganz wenig Text. Ziehe neben dies Box einen wesentlich kleineren Bildderrahmen auf. Aktiviere mit dem V-Werkzeug (Objekt-Werkzeug) den Bilderraumen und kopiere ihn. Wechsle ins T-Werkzeug. Setze den Cursor an den Anfang von Absatz 2. Rufen den Befehl "einfügen" auf. Der Bildderrahmen ist nun verankert. Schaue Dir die neuen Einstellungen der Maße-Palette an, wenn Du nun den verankerten Bildrahmen wieder mit dem V-Werkzeug anklickst. Nun findest Dua auch Ausrichten an der Oberlänge. Mache verankerte Objekte nicht zu breit oder arbeite mit negativen Abstandswerten dagegen.
Das Gleiche wirst Du mit einer Tabelle machen können …
… ja, das Gefühl habe ich auch, dass ich auf einem vollkommen anderen Weg unterwegs bin :(
Offensichtlich ist es wichtig, den Cursor an den Anfang (!) von Absatz zu setzen?
Wenn ich dem folge, was du beschrieben hast, klappt das zunächst mal mit dem Bilderrahmen. Allerdings finde ich nirgends ein „Ausrichten an der Oberlänge“, wenn ich das Objekt (Bilderrahmen) markiere und dann mit dem V-Werkzeug anklicke. Auch in der Maß-Palette finde ich kein „Ausrichten an der Oberlänge“.
Dasselbe klappt soweit auch mit einer Tabelle (1. Textrahmen aufziehen, 2. aus Excel kopierte Tabelle einfügen > dafür wird ein neues, eigenes Fenster geöffnet, 3. Textrahmen löschen, 4. Tabelle bzw. den neuen Rahmen mit der Tabelle ausschneiden, 5. Cursor in den Text setzen, 6. Einfügen). „Ausrichten an der Oberlänge“ finde ich wieder nicht.
Außerdem umbricht die Tabelle nicht automatisch, obwohl unter „Tabelle“ vor Tabellenaufteilung nun ein Häkchen steht. Manuell kann ich bei dieser Einstellung (Tabellenaufteilung) nichts mehr verändern.
Bin ich jetzt kurz vor Ziel oder kurz vorm Verrücktwerden :)
… Objekt ist erfolgreich im Text verankert. Ein verankertes Objekt verhält sich wie ein Buchstabe eines Absatzes.
Aktivierung durch Escape-Taste aufheben.
V-Werkzeug auswählen.
Verankertes Objekt mit V-Werkzeug in der Mitte des Objektes anklicken.
In der Maße-Palette gibt es nun keine X- und Y-Koordinate mehr. Dafür aber zwei Icons: Ausrichten an Oberlänge oder Grundlinie. Das Fließverhalten des verankerten Objektes hängt extrem davon ab, ob der Absatz einen automatischen Zeilenabstand hat oder nicht. Also ausprobieren, ob "Grundlinie" oder "Oberlänge" mit automatischem Zeilenabstand oder eben nicht das richtige Ergebnis bringt.
Das Umbrechen der Tabelle kann natürlich nur gelingen, wenn der Textrahmen (mit der Tabelle) mit dem textrahmen der Folgeseite verkettet ist.
… ok, das habe ich jetzt verstanden – danke für deine geduldigen Erklärungen!
Ich finden nun die Symbole für „Ausrichten an Textoberlänge“ und „Ausrichten an Grundlinie“. Bei dem Probe-Bildrahmen funktioniert das so weit: ich kann zwischen beiden Optionen wechseln bzw. sie einstellen. Aber bei der Tabelle geht das nicht! Hier ist von Anfang an „Ausrichten an Grundlinie“ eingestellt, ohne dass ich „Ausrichten an Textoberlänge“ aktivieren könnte. Und Umbrechen, der nun erfolgreich im Text verankerten Tabelle, funktioniert immer noch nicht.
An dieser Stelle gebe ich auf und wähle den Weg über einen fortlaufenden Text, wo das, was in den beiden Tabellenspalten nebeneinander stand, nun in alternierenden Absätzen erscheint. Bitte, mach‘ dir um diese Tabellen-Frage keinen Kopf mehr Detlev. Möglicherweise habe ich später noch andere Fragen zu anderen Aufgabenstellungen (z.B. Indexerstellung oder automatische Nummerierung von Abbildungen, angeordnet unter diesen).
Werden solche Sachen eigentlich in dem Buch beschrieben? Ich suche immer noch eine gute Einführung für einen wie mich, speziell mit Blick auf Buchgestaltung.
gibt es etwa einen Unterschied von Mac- und PC-Version? Ich habe mal ein Beispieldokument unter Windows erstellt. Ich kann eine verankerte Tabelle ebenfalls nicht an der Oberlänge ausrichten. Ich sehe zwar die Funktion, die ist aber nicht aktiv. Ein verankerter Blindrahmen arbeitet hingegen ganz normal.