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Die Gebäude am Burgweg 42, 44 und 46 in Zürich-Riesbach bilden eine markante Baugruppe von drei mit den Längsseiten aneinander gebauten Häusern.
Das nördliche Haus mit dem markanten Türmchen wurde um 1878 an Stelle einer ehemaligen Scheune errichtet. Das kleine mittlere Haus ist das älteste der drei Gebäude, wurde es doch laut dendro-chronologischen Altersbestimmungen an Balken des Fundamentes und des Dachgeschosses schon 1598 erbaut.
Das etwas höher gelegene Herrschaftshaus im Süden mit Fachwerk in den obersten Geschossen wurde wahrscheinlich 1752 errichtet und 1931 umfassend renoviert. Das kleine Waschhaus mit Garage wurde 1831 erbaut.
1931 wurde das Herrschaftshaus umfassend renoviert. 1999-2001 erfolgte eine Aussen-Renovation des ganzen Gebäudekomplexes, 2014 wurde das mittlere Haus umfassend saniert.
Das Waschhaus mit Waschtrögen, heizbarem Waschbottich sowie einer Badewanne wurde im alten Zustand belassen. Eine sanfte Renovation erfolgte 2001. Die Renovationsarbeiten wurden von Pro Patria mit einem namhaften Beitrag unterstützt
Die Grundstück mit dem grossen Garten, worin die drei Wohnhäuser stehen, und das Waschhaus befinden sich heute im Besitz einer Erbengemeinschaft.
.Die ehemalige Scheune gehört dem Kanton Zürich und dient einem Dachdecker als Lagerort.
Die süd-östlich an die untere Weinegg grenzende grosse Wiese mit den Hochstamm-Obstbäumen wird vom Quartier-Bauernhof (obere) Weinegg betreut; sie ist im Besitz des Kantons Zürich.
Von dieser Wiese aus gesehen scheint die Weinegg noch wie schon im 18. Jahrhundert mitten im Bauernland zu liegen.
Im Südwesten grenzt der neue Botanische Garten der Universität Zürich mit seinen futuristischen Gewächshäuser an die Liegenschaft an.
Die westliche Ecke des Gartens wird von einer Linde und einer Esche dominiert.
In nordwestlicher Richtung geniesst man eine schöne Aussicht auf Zürich-Hottingen.
Impressum: Max R. Dürsteler, Juni 2015