Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03281.jsonl.gz/648

Die Damen des TC Murten (30+) bestritten letztes Wochenende die Aufstiegsspiele in die Nationalliga A gegen den TC Schützenmatt-Solothurn. Die sehr ausgeglichene Begegnung endete mit einem Unentschieden.
Auf der ersten Position trat die Nummer 1 des Teams, Nadia Leuenberger (R3), gegen Angela Kalousek (N4/70) an, die drei Klassen stärker klassiert ist. Die Partie war viel ausgeglichener, als es das Resultat erahnen lässt (4:6, 1:6). Der einheimischen Spielerin gelang es immer wieder, die Gegnerin in Bedrängnis zu bringen, entweder mit ihrem druckvollen Spiel oder ihren sehr guten Defensivleistungen. Der erste Satz ging mit wenigen Differenzpunkten an die Gegnerin. Der zweite Satz war vom Resultat her klarer, alle Games gingen aber über Einstand.
Auf der zweiten und vierten Position mussten sich Michèle Zahno (R4) gegen Alexandra Hellige (R2) bzw. Christine Leuenberger (R7) gegen die ebenfalls höher klassierte Simone Preisler (R6) klar geschlagen geben. Die Gegnerinnen waren in allen Belangen besser und setzten sich klar durch.
Auf Position drei trat Sarah Leuenberger (R4) gegen Farah Dayoub Linder (R5) an. Sie war aufgrund der Klassierung die Favoritin und die Partie nahm auch den erwarteten Lauf. Die Murtnerin erspielte einen klaren Sieg und somit den ersten Punkt für das Team.
Mit dem 1:3 nach den Einzeln musste also ein Sieg in beiden Doppelpartien her. Solothurn setzte die beiden stärksten Spielerinnen im ersten Doppel ein, um sicher zu gehen, diese Begegnung gewinnen zu können. Sarah und Nadia Leuenberger traten gegen die beiden an im Wissen, dass nur eine Spitzenleistung zu einem Erfolg führen würde. Nach sehr umkämpften Games ging der erste Satz schliesslich an Solothurn. Im zweiten Durchgang nahm das Geschwisterpaar die Oberhand und entschied ihn mit 6:0 klar für sich. Die Entscheidung musste im dritten Satz fallen. Mit zwei Punkten Differenz entschieden die eingespielten Schwestern die hart umkämpfte Partie schliesslich für sich. Die Freude war gross, denn auf dem Papier waren die Solothurnerinnen klar die Favoritinnen.
Im zweiten Doppel spielten Melanie Junod (R6) und Karina Jeker (R7) gegen die beiden Spielerinnen, welche die Einzel auf den Positionen 3 und 4 absolviert hatten. Mit 6:2 ging der erste Satz verdient an die beiden einheimischen Spielerinnen, die an diesem Tag die erste gemeinsame Partie bestritten. Nur ein Satz fehlte noch, um die Begegnung mit einem Unentschieden abzuschliessen. Doch die Gegnerinnen spielten plötzlich besser und nahmen den Murtnerinnen den zweiten Satz ab. Auch in diesem Doppel kam es also zu einem entscheidenden Champions-Tiebreak, das Junod und Jeker mit drei Punkten Differenz nach Hause brachten.
Die Freude über das 3:3 war gross. Als die Begegnung dank besserem Satzverhältnis doch an die Gegnerinnen ging, hielt die Ernüchterung nicht lange an. Das ganze Team ist stolz auf seine Leitungen, hat es doch seit seiner Gründung sämtliche Partien gewonnen und nur ein Unentschieden gespielt.