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Der FC Zürich reicht wie angekündigt bei der Staatsanwaltschaft Lenzburg-Aarau Strafanzeige betreffend Körperverletzung gegen den Aarauer Spieler Sandro Wieser ein.
Die Strafanzeige erfolgte in Absprache mit dem Spieler Gilles Yapi. Mit der Einreichung dieser Strafanzeige bezweckt der FC Zürich primär eine präventive Wirkung zum Schutze der Gesundheit von Berufsfussballspielern, wie der Klub aus der Super League in einer Mitteilung ausführt. Die Spieler sollen sich «wieder ihrer Mitverantwortung gegenüber ihren Berufskollegen» bewusst werden.
Zudem verwies der FCZ auf vergangene Fälle der letzten Jahre, in denen vier Spieler des Zürcher Stadtklubs durch «verantwortungsloses Verhalten von Gegenspielern vier schwer verletzte Spieler zu beklagen hatte (Kukeli, Thoma, Yapi, Mutter)».
Sandro Wieser war für sein rüdes Foul im Spiel vom 9. November von der Swiss Football League mit einer Sperre von sechs Spielen belegt worden. Der Liechtensteiner hat sich inzwischen öffentlich entschuldigt und eingestanden, «fahrlässig und übermotiviert» gehandelt zu haben.
Bei Yapi waren folgende Verletzungen diagnostiziert worden: Vorderes Kreuzband gerissen, Innenband gerissen, medialer und lateraler Meniskus gerissen, Fragmentstücke des Meniskus im Gelenk, Knorpelschaden bis auf den Knochen, Knochenprellung mit Flüssigkeitsbildung im Knochen, Verletzung des Stabilisierungsbandes der Kniescheibe, starke Hämatome in den Oberschenkelmuskeln.