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Die Region Basilikata bildet den Fussrist des italienischen Stiefels. Sie grenzt an Apulien, Kalabrien und Kampanien und enthält je einen kleinen Küstenabschnitt am Tyrrhenischen und am Ionischen Meer. Der Name «Basilicata» ist im 10. Jahrhundert unter byzantinischer Herrschaft erstmals aufgetaucht.
Das gebirgige Hochland besteht aus an Mineralien reicher Vulkanerde und aus Sedimentgestein maritimen Ursprungs mit Lehm, Kalk und Sand. Es wird von zahlreichen Wasserläufen durchflossen. Die Weinberge umfassen 4000 Hektaren Rebflächen und sind in unzählige Kleinstlagen aufgeteilt. Die grössten Anbauflächen liegen im Osten bei der Stadt Matera in den Flusstälern und in der Küstenebene des Ionischen Meeres um Metaponto. Matera mit seinen Höhlensiedlungen (Sassi di Matera) ist Teil des UNESCO Welterbes. Dominierende Rotweinsorte ist Aglianico. Weiter stehen Aleatico, Bombino Nero, Ciliegiolo, Malvasia Nera und Sangiovese im Ertrag. Die bedeutendsten Weine sind der Aglianico del Vulture Superiore DOCG und der gleichnamige DOC. Die Weingärten liegen bis 700 Meter über Meer an den Hängen des erloschenen Vulkans Monte Vulture.