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1. BSS Uzwil Open by Clientis
Der Badmintonclub Uzwil organisierte dieses Jahr das zweite Turnier der Badminton Swiss Series (BSS). Das OK blickt auf ein sehr gelungenes, wenn auch nur eintägiges, Turnier zurück.
Daniel Koster überstrahlte sie alle
Vor dem Turnier standen Patrick Waldvogel (BC Trogen-Speicher) und Daniel Koster (BC Uzwil) zuoberst auf der Herreneinzel-C-Liste. Man war gespannt, ob sie ihrer Favoritenrolle gerecht werden. Nach einem harten 3-Satz Spiel gegen Michael Goga (BC PAD Wetzikon) stand Koster im Final gegen Waldvogel, der gegen seinen Clubkollegen Nicolai Kozakiewicz im Halbfinal einen 2-Satz Sieg verbuchen konnte. Im Final lieferten sich die beiden Ostschweizer ein hartes Spiel. Das Finale war noch kein Satz alt, als sich beide Spieler vor Schmerzen auf den Boden legten. Krämpfe fielen wie ein Platzregen über sie her. Das Spiel konnte nach einer kurzen Unterbrechung wieder aufgenommen werden. Koster entschied den ersten Satz mit 21:18 für sich, der zweite Satz ging jedoch mit 18:21 an Waldvogel. Der dritte Satz musste die Entscheidung bringen, bei dem Waldvogel bei 19:20 den ersten Matchball nicht verwerten konnte. Koster nahm nochmals all seine Kraft zusammen und brachte den Satz und somit auch den Sieg mit 22:20 nach Hause.
Beim Heimpublikum machte man sich bereits Gedanken, wie Koster wohl die Strapazen verarbeiten würde, denn es standen ihm noch zwei Finals zuvor. Mit seiner Clubkollegin Yulha Pelling arbeitete er sich ohne Satzverlust in den Final vor, wo sie gegen Sarah Langenauer (BC Wil) und Roger Koch (BC Gossau) antraten. Die Underdogs Langenauer/Koch verloren zwar in den Gruppenspielen bereits gegen Pelling/Koster, im Halbfinal schalteten sie jedoch die favorisierte Paarung Hofstetter/Waldvogel (BC Gossau/BC Trogen-Speicher) in drei Sätzen aus. Nun stellte sich die Frage, ob Koster noch über genügend Kräftereserven verfügt und ob Pelling bereit ist ihren Partner auch in den Angriffsballwechsel zu unterstützen. Die Fragen waren ziemlich schnell mit einem glatten 2-Satz Sieg 21:11, 21:15 beantwortet.
Nach einer minimalen Pause von 10 Minuten stand Koster mit seinem Clubkollegen Marco Naef gegen Waldvogel/Koch bereits wieder auf dem Platz. Koster war sichtlich erleichtert, als sein Partner ganz locker aber sehr stark aufspielte und sie den Final mit 21:15, 21:16 für sich entscheiden konnten.
Favoritenrolle gerecht geworden
Vor dem Mixedendspiel entschied Yulha Pelling (BC Uzwil) den Final gegen Ramona Voigt (BSC Vitudurum) 21:15, 21:12 und damit den Dameneinzel-C-Wettbewerb ohne Satzverlust (über den ganzen Tag) für sich. Myrjam Rufener (BC Trogen-Speicher) und Nora Hablützel (BC Uzwil) wurden ihrer Favoritenrolle ebenfalls gerecht und standen sich im Dameneinzel-D-Final gegenüber. Beide starteten sichtlich nervös, wobei Rufener am Schluss ihre Nerven besser im Griff hatte und mit 21:15, 22:20 gewann. Rufener entschied gemeinsam mit Seraina Hofstetter (BC Gossau) die Damendoppel D-Konkurrenz ebenfalls für sich.
Yannick Poznicek (BC St. Margretehen) erspielte sich, wie Pelling und Rufener, zwei Siege mit seiner Clubkollegin Erika Lingenhag im Mixeddoppel D und gemeinsam mit Clubkollegen Reto Sommer im Herrendoppel D. Der „zweihändige“ Dominik Kraner (BC St. Gallen) siegte im Herreneinzel D über Fabrice Müller (BC Clear Schaffhausen) in einem 3-Satz.
Der BC Uzwil bedankt sich bei allen Spielern und Spielerinnen für ihr Fairplay und hofft auf ein Wiedersehen im nächsten Jahr.
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