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Die gesammelten Spenden fliessen in den Bildungsfonds und werden in Bildungsprojekten in Afrika, Asien, Lateinamerika und Südosteuropa eingesetzt.
Zum Beispiel in Westafrika im Süden von Mali:
Bessere Schulen fürs Leben
Mali gehört zu den ärmsten Ländern der Welt, 90% der Bevölkerung muss mit weniger als zwei US-Dollar pro Tag auskommen und die Analphabetenrate ist extrem hoch. Der Bildungssektor befindet sich in einer schweren Krise: Das Lehrpersonal ist schlecht ausgebildet, die Klassen sind überfüllt und viele Kinder – besonders Mädchen – brechen die Schule ab. Viele Eltern sehen für ihre Töchter in der Schule keine Zukunft. Mangelnde sanitäre Einrichtungen in den Schulen machen die Situation noch schwieriger. Trotz Anstrengungen der Regierung ist die Schulbesuchsrate tief und die frühzeitigen Schulabgänge vor allem von Mädchen bleiben ein grosses Problem.
Auf Anfrage der Gemeinden in der südlichen Region Sikasso hat Helvetas ein Bildungsprojekt lanciert, welches die Gemeinden darin unterstützt, ihre Verantwortung besser wahrzunehmen. Die Schulbesuchsquote soll damit langfristig erhöht und die Zahl der Schulabbrüche reduziert werden:
Die lokalen Akteure wie Gemeindebehörden und Schulkomitees werden bei der Planung des Bildungswesens und der Beschaffung und Verwaltung finanzieller Mittel unterstützt.
Es werden Massnahmen zur Erhöhung der Schulbesuchsrate gefördert, z.B. der Bau von sanitären Anlagen und Kantinen und die Sensibilisierung der Eltern.
Politische Entscheidungsträger auf regionaler und nationaler Ebene werden miteinbezogen.
Von diesem Projekt profitieren etwa 50'000 Kinder in 14 Gemeinden im Süden von Mali. Es werden Strategien für den Schulbereich entwickelt, Massnahmen zur Erhöhung der Einschulung von Mädchen umgesetzt und neue Klassenräume gebaut.