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Hermann Meier
Kammermusik und Orchesterwerke 1960-69
Tracks
Stück für grosses Orchester; Stück für Klavier, elektrische Orgel und Cembalo; Stück für Klavier vierhändig; Stück für Orchester mit zwei Klavieren
Beschreibung
"Romantik ringsum; in den fünziger Jahren ist es für mich gekippt, keine Melodien mehr, nur noch Klangflächen, wie Eisenbeton. Ich muss mal wieder nach Solothurn, fluchen lernen; die fluchen minutenlang, ganze Fluchsymphonien, wunderbar!" (Hermann Meier). Die Position im totalen Abseits, ohne ein Publikum, dessen Erwartungen er nicht bedienen mochte, gestattete Hermann Meier von da an eine Radikalität, wie sie in der Schweiz in der Teilnahme an einem zusehends seichteren Musikleben rar, ja unmöglich schien. Er schuf sich seine eigene Welt, unangepasst, aber real, mit autonomen, ungeschönten Objekten. Jeglicher Bekanntmachung, Vermarktung seiner Werke stand er schroff ablehnend gegenüber, und alle einmal beendeten Stücke interessierten ihn nur noch beiläufig. Als Urs Peter Schneider 1984 und 1985 eine ganze Reihe seiner Werke aufführte und aufführen liess, reagierte er anfänglich mit der Angst eines unversehens Entdeckten. Auch fünfundzwanzig Jahre später ist die Einspielung von Hermann Meiers Musik aus den Sechziger Jahren eine Entdeckung.
Komponist
Hermann Meier (1906-2002)
Künstler
basel sinfonietta, Dominik Blum und Tamriko Kordzaia, Klavier, Jürg Henneberger, Leitung, Ensemble Neue Horizonte Bern, Erika Radermacher, Klavier, Katharina Weber, Klavier und Cembalo, Urs Peter Schneider, Klavier und elektrische Orgel.
CD-Bestellnummer
6268