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Die am häufigsten zu beobachtende Aktivität lief über das Telnet-Protokoll, was nach Meinung der Sicherheitsforscher von F-Secure auf die wachsende Zahl an IoT-Geräten zurückzuführen ist. Auf den dahinterliegenden Plätzen liegen die Protokolle SSH, SMB und SMTP. Die Kompromittierung von Webservern zeigte sich als ein sehr beliebter Angriffsvektor. Angriffe mit Ursprung in den USA und Russland dominierten, gefolgt von Italien und Grossbritannien.
Wie in den vergangenen Jahren, veröffentlicht F-Secure halbjährliche Berichte über Aktivitäten, die im weltweiten Honeypot-Netzwerk oder den Lockvogel-Servern zu sehen ist. Diese wurden speziell dafür eingerichtet, um Angreifer anzuziehen und ihr Verhalten zu beobachten. Die Honeypots emulieren populäre Dienste wie SMB, SSH und HTTP. Die von den Honeypots verzeichneten Aktivitäten sind ein guter Indikator für Trends in der gesamten Angriffslandschaft.
Nach den Ausbrüchen von WannaCry und NotPetya im Jahr 2017 verzeichneten die Sicherheitsforscher einen Anstieg der Aktivitäten auf dem SMB-Port 445, der bis zu diesem Zeitpunkt stets eine äusserst geringe Aktivität zeigte. Auch jetzt ist ein weiterhin erhöhtes Niveau des SMB-Verkehrs zu sehen.