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Wettbewerbe
Bau einer Schulanlage, Kindergarten und Primarschulklassen mit Sporthalle, 3. Preis
Châtel-saint-denis, wettbewerb 2016
Die Errichtung eines neuen Schulkomplexes im Zusammenhang mit der Neugestaltung des Bahnhofsplateaus bietet die Gelegenheit, dem Quartier einen neuen öffentlichen Raum als Referenz für die Gemeinde zu geben. Das Projekt übernimmt die Rolle eines Bindeglieds und schafft so den Übergang zwischen einem Villengebiet mit geringer Dichte und einem dichteren Viertel mit Mehrfamilienhäusern.
Das Projekt schlägt vor, zwei neue, separate Volumen so zu platzieren, dass sie die verschiedenen Orientierungen und Größenordnungen, die in der Umgebung vorhanden sind, zusammen zu fügen und gleichzeitig das bestehende Lager zu respektieren. Ihre leicht versetzte Anordnung verleiht jedem Gebäude eine gewisse Autonomie und schafft gleichzeitig einen Dialog zwischen ihnen. Die neue Konstellation versammelt sich um den Schulhof.
Die beiden neuen Baukörper zeichnen sich durch ihre kompakte Form und ihr nach Westen ausgerichtetes Satteldach aus, wodurch eine neue Straßenfront entsteht und der öffentliche Charakter der Schule bekräftigt wird. Jedes Volumen ist anders und findet den Maßstab, der seiner Funktion entspricht. Die Fassaden sind ausgehöhlt, um die Eingänge zu kennzeichnen und überdachte Räume zu bieten. Der Eingriff in das bestehende Lagerhaus zielt darauf ab, das ursprüngliche Volumen hervorzuheben und gleichzeitig eine räumliche Qualität zu schaffen, die seiner neuen Nutzung gerecht wird.
Alle Klassenräume sind doppelt orientiert, um ein Maximum an natürlichem Licht zu gewährleisten. Sie sind um einen Verkehrsraum mit drei Orientierungen angeordnet, der verschiedene Perspektiven auf die Straße und den Schulhof bietet.
Die Fassadenverkleidung ist mineralisch und nimmt Bezug auf die Materialien der umliegenden Gebäude auf dem Gelände.