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Nach Art. 3 der Altlastenverordnung (AltlV) dürfen belastete Standorte durch die Erstellung oder Änderung von Bauten und Anlagen nur verändert werden, wenn a) sie nicht sanierungsbedürftig sind und durch das Vorhaben nicht sanierungsbedürftig werden; oder b) ihre spätere Sanierung durch das Vorhaben nicht wesentlich erschwert wird oder sie, soweit sie durch das Vorhaben verändert werden, gleichzeitig saniert werden. Zudem ist der Standort gestützt auf Art. 16 der Abfallverordnung (VVEA) und § 136 des kantonalen Gesetzes über Wasser, Boden und Abfall (GWBA) zu untersuchen und für das auszuhebende belastete Material ein Entsorgungskonzept zu erstellen.
Der Nachweis nach Art. 3 AltlV wie auch die Untersuchung nach Art. 16 VVEA und § 136 GWBA müssen spätestens vor Erteilung der Baubewilligung vorgenommen werden. Dennoch ist es ratsam, gewisse Abklärungen (insb. sofern die historische und die technische Untersuchung des Standortes noch nicht stattgefunden haben) bereits im Rahmen der Erarbeitung des Gestaltungsplans durchzuführen. Zudem kann es sinnvoll sein, in den Sonderbauvorschriften auf die gesetzlichen Anforderungen zum Umgang mit dem belasteten Standorten zu verweisen.