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In der Blindbewerbung müssen Sie mit dem Anschreiben überzeugen. Standardformulierungen sind tabu. Heben Sie hervor, warum Sie für dieses Unternehmen arbeiten wollen.
Nehmen Sie sich bei der Blindbewerbung genügend Zeit für das Anschreiben.
Bei einer Blindbewerbung fängt die Problematik meist schon damit an, dass man gar nicht weiss, auf welchen Job man sich eigentlich bewerben sollte. Schliesslich ist ja die Stelle gar nicht ausgeschrieben.
Was schreibt man in die Betreffzeile?
Wählen Sie eine aussagekräftige Betreffzeile, etwa «Bewerbung als Sachbearbeiter im Bereich Umweltmanagement». Damit kann der Personalverantwortliche Ihre Bewerbung schon konkreter einordnen.
Wenn Sie in der Betreffzeile allgemein bleiben, kann das für den Personalverantwortlichen zu viel Mühe bedeuten. Er muss dann erstmal genau schauen, welche Ausbildung und Berufserfahrung Sie haben und für welchen Bereich Sie sich überhaupt eignen würden. Betreffzeilen wie «Bewerbung als Mitarbeiter bei der Test AG» sind also tabu.
Formulierungen im Anschreiben
Der erste Eindruck ist matchentscheidend: Idealerweise stellen Sie gleich zu Beginn einen Bezug zum Leser her. Schreiben Sie also zum Beispiel:
«Sehr geehrter Herr Müller. Vielen Dank für das Telefongespräch vom 12. März. Es hat meine Motivation, mich bei Ihnen als Koch zu bewerben, noch verstärkt.»
«Sehr geehrter Herr Müller. Wie mit Ihrer Kollegin Marlis Keller besprochen, wende ich mich mit meiner Bewerbung an Sie.»
Vorteilhaft kann sich auch auswirken, wenn Sie einen Bezug zur Firma herstellen. Versuchen Sie es beispielsweise folgendermassen: «Ihre Mitarbeiterin, Frau Heinrich, hat mir an der Fachmesse «Service» von Ihren Dienstleistungen berichtet. Das hat mich motiviert, mich bei Ihnen als Sachbearbeiterin zu bewerben.»
Sie können auch den guten Ruf der Firma herausstreichen: «Ihr Unternehmen ist für die hervorragende Mitarbeiterführung bekannt.» Oder nennen Sie Ihre allgemeine persönliche Motivation: «Ich würde meine langjährigen Erfahrungen als kaufmännische Angestellte gerne in Ihrem Unternehmen mit einbringen.»
Keine Floskeln
Unbedingt zu vermeiden sind allgemeine Floskeln. Ihre Bewerbung darf auf keinen Fall wie eine Standard-Bewerbung klingen, in der nur wenige Worte ausgetauscht wurden und die letztlich an mehrere Unternehmen geschickt wurde. Denn dann wäre Ihre Argumentation, unbedingt bei diesem Unternehmen arbeiten zu wollen, nämlich nicht glaubhaft.
Verkaufen Sie sich gut und hinterlassen Sie schon mit dem Anschreiben einen bleibenden (positiven) Eindruck. Dann klappts auch mit der Einladung zum Vorstellungsgespräch.