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Das Clinton-Wahlkampflager bestätigte die Echtheit der Abschriften zwar nicht, bestritt sie aber auch nicht. Wikileaks zufolge stammen sie vom gehackten E-Mail-Konto von John Podesta, dem Vorsitzenden ihrer Wahlkampagne.
Wikileaks veröffentlicht seit Tagen immer wieder Auszüge daraus - anscheinend hauptsächlich mit dem Ziel zu zeigen, dass Clinton der Wall Street weitaus näher stehe, als sie zugegeben habe. Sie selber hat sich bisher hartnäckig geweigert, Redenauszüge zu veröffentlichen.
Clinton trat nach ihrem Ausscheiden als Aussenministerin 2013 drei Mal vor Goldman-Sachs-Bankern auf. In einer Rede sagte sie den Wikileaks-Enthüllungen zufolge: "Es gab ausserdem aus politischen Gründen die Notwendigkeit, etwas zu tun. Denn wenn du ein gewähltes Kongressmitglied wärst und Leute in deinem Wahlkreis Arbeitsplätze verlieren und Firmen schliessen würden und jeder in der Presse sagt, dass das alles die Schuld der Wall Street ist, dann kannst du nicht einfach so da sitzen und nichts tun."/ch/DP/he
(AWP)