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BAR: E 2500(-) 1/, 57 : Wolfensperger, Theodor, geb. 24.4.1871 in Uster, Honorarkonsul, Frankfurt a.M. (1920-1922)
Information Independent Commission of Experts Switzerland-Second World War (ICE) (UEK)
Info UEK/CIE/ICE ( deutsch français italiano english): ________________________
BAR: E 2500(-) 1/, 57 : Wolfensperger, Theodor, geb. 24.4.1871 in Uster, Honorarkonsul, Frankfurt a.M. (1920-1922)
Télégramme du 19.12.1919 de la Légation de Suisse à Berlin au DPF: "Konsul Frankfurt berichtet, dass er geeigneten Nachfolger in der Person des Direktor Theodor Wolfensperger an der Mitteldeutschen Kreditbank vorschlagen könne. Referenz Julius Frey Kredit-Anstalt Zürich. Erachte diesen Vorschlag beachtenswert sofern Deluz als Vizekonsuzl amten kann."
Lettre du 19.12.1919 de la Légation de Suisse (De Planta) à Berlin au Chef des Konsulardienstes der Ab. F. A. des EPF: [succession du consul Lucien Picard démissionnaire qui propose T. W] "Ich darf mich auf die Ausführungen beziehen, welche Sie in dem beiligenden Schreiben finden und erlaube mir nur beizufügen, dass nach meinem Eindrucke die Persönlichkeit des Herrn Wolfensperger sich sehr wohl eignen würde für die Bekleidung des Konsulatspostens. Der Gennante ist Schweizer, war bis vor kurzem in der Schweiz und zwar in einer Stellung bei der Schweizerischen Kreditanstalt Zürich, welche alle Gewähr dafür bietet , dass er unsere politischen und wirtschaftlichen Verhältnisse genügend kennt. Auch seine gegenwärtige Stelling in Frankfurt scheint mir durchaus geeignet, um ihm den richtigen Boden zu schaffen für die Betätigung als Konsul. Das einzige Bedenken, das ich vorläufig hätte, ergibt sich aus der Tatsache, dass Herr W. aktiver Direktor einer grösseren Bank ist und deshalb wohl kaum in der Lage sein dürfte, sich in intensiver Weise den Geschäften des Konsulates zu widmen."
Réponse de Berne du 29.12.1919 [projet de nommer Deluz vice-consul pour gérer le consulat] "Die meisten Klagen, die über das Konsulat erhoben wurden, beziehen sich auf das Auftraten des Herrn Wolf, der nun allerdings bereits so ziemlich ausgeschieden zu sein scheint un der Frl. Sclösinger, die allem Anschein mach der eigentliche Konsul gewesen zu sein scheint. Ich habe Herrn Deluz gesagt , dass es uns unmöglich sein wird, deutsche Juden als eidgen. Bundesbeamten zu bestätigen [sic !] , und dass er daher sofort nach seiner Ernennung zum Verweser den betreffenden Angestellten zu kündigen haben werde. Wir würden in diesem Falle dem Konsulat einen geeignten Beamten zur Verfügung stellen."
Lettre du 27.1.1920 de la Légation de Suisse (De Planta) à Berlin au Chef des Konsulardienstes der Ab. F. A. des EPF: [transmet lettre de recommandation du pasteur Correvon qui écrit que W. "ist Mitglied meiner französischen reform. Gemeinde und unserer Schweizer Gesellschaft"]- Les autres dirigeants de la Société suisse de Frankfurt soutiennent cette candidature.
Notice du 10.3.1920: T. W. "ist am 24.4.1871 in Uster geboren, heimatberichtigt in Mönchaltdorf, Kt ZH, und in ZH aufgewaschen. Er hat sich dem Bankfach gewidmet, war lange Jahre bein der Sch. Kreditanstalt in ZH zuerst als Prokurist und dann als Vizedirektor tätig und lebt seit Anfang 1916 in Frankfurt a,. M. wo er Mitglied des Vorstandes der Mitteldeutschen Creditbank ist."
Proposition du DPF au CF du 29.3.1920: démission de Lucien Picard - proposition de nommer W. qui jouit de la sympathie de la colonie suisse et de la population de Frankf. - la Division du Commerce et le Vorort soutiennent cette candidature - en tant que directeur d'une grosse banque, W. n'aura pas le temps de traiter les affaires courants - nomination d'Emil Deluz
PVCF du 6.4.1920 - nomination officielle
Incident diplomatique avec la France à cause de la diffusion par W. d'un discours du Professeur Hans Bluntschli (professeur d'anatomie à l'Université de F.) prononcé le 1.8.1920 devant la Colonie suisse de Francfort.
Lettre du 5.5.1922 de W. à Motta, chef du DPF: "infolge einer Berufung in das Direktorium der Eidg. Bank AG in ZH", W. quitte Frankfurt et démissionne de son poste de consul. Il propose 4 candidat à sa succession: " - 1. Herr. Dr. Georg C Du Bois, Direktor der Deutschen Gold- & Silberscheideanstalt & Mitglied des Aufsichsrates der Metallbank & Metallurgischen-Gesellschaft in F.a/M. Dieser ist am 15.1.1874 in Le Locle geboren. Seine Mutter ist eine geborene Andreae aus F. a./M. Er ist verheiratet ebenfalls mit einer geborenen Andreae aus angesehener Frankfurter Familie und verfügt, dank seiner geschäftlichen Stellung sowie seiner persönlichen Verbindung mit der Familie Andreae über ausgedehnte und wertvolle Beziehungen. Er hat stets an schweizerischen Angelegenheiten lebhaftes Interesse genommen. Die Gründung des Schweizerinnenheims ist haupsächlich sein Werk. Er ist vor einem Jahre zum Präsidenten der hiesigen Schweizer-Gesellschaft gewählt worden, geniesst in schweizerischen Kreisen wie überhaupt grosses Ansehen und ist sehr beliebt. [...] Er könnte dem Konsulat nur beschränkte Zeit widmen, da er beruflich sehr stark in Anspruch genommen ist. Er dürfte auch kein Anstoss an seinen öfters notwendig werdenden geschäftlichen Reisen nach dem Ausland genommen werden.[....] - 2. Herr Paul Häfliger, geb. 19.11.1886, Direkotr der käufmännischen Abteilung der Chemischen Fabrik Griesheim-Elektron. H. H., von Geburt Berner, ist mit einer ebenfalls Bernerin geborene Bangerter verheiratet. Er lebt in F. seit etwa 14 jahren, steht in geschäflticher und persönlicher Beziehung im besten Rufe und würde ohne Zweifel der schweiz. Kolonie, der er noch wenig bekannt ist, ebenfalls willkommen sein. Er ist aber geschäftlich sehr gebunden und wäre in der Zeit, die er dem Konsulate widmen kann, vielleicht noch mehr als H.Dr. Du Bois beeengt. - 3. Ferdinand I. Spoerri, ZH [ actif auparavant en Inde et au Japon, "trat dann in dei bekannte Firma Theodor Firz in ZH, bei der er Teilhaber wurde", actif dans l'import-export avec l'outre-mer (Inde et Extrême Orient). - 4 . Emil Klauser.