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Viele Krebsbetroffene leiden unter der körperlichen und psychischen Belastung, welche die Erkrankung mit sich bringt. Forschende der Universitäten Bern und Basel sowie des Universitätsspitals Basel haben im Rahmen einer wissenschaftlichen Studie das Online-Stressmanagement-Programm STREAM («Stress aktiv mindern») entwickelt, um Krebsbetroffene in dieser schwierigen Situation zu erreichen und ihnen eine niederschwellige Möglichkeit zur Verringerung der Belastung anzubieten.
Mit einer Studie an 129 Patientinnen und Patienten wollten die Forschenden die Wirksamkeit von STREAM testen und herausfinden, welche Personengruppe darauf anspricht. Die Teilnehmenden wurden der Interventions- oder der Kontrollgruppe zugeteilt. Acht Wochen lang wurden der Interventionsgruppe mittels Informationen, Übungen und Anleitungen Strategien aufgezeigt, wie sie den Umgang mit der Krebserkrankung bewältigen können. Zusätzlich fand einmal pro Woche ein schriftlicher Austausch mit einer Psychologin statt. Die Kontrollgruppe erhielt erst acht Wochen später Zugang zum Programm, was einen Vergleich der beiden Gruppen ermöglichte. Die Interventionsgruppe schätzte ihre Lebensqualität signifikant besser ein als die Kontrollgruppe. Der erlebte Stress war deutlich reduziert.