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In den letzten Jahrzehnten hat China eine beeindruckende Entwicklung von einer aufstrebenden Wirtschaftsmacht zu einer der größten Volkswirtschaften der Welt durchlaufen. Mit seinem enormen Binnenmarkt und einer wachsenden Nachfrage nach Konsumgütern ist China für viele Länder zu einem attraktiven Handelspartner geworden. Eine Möglichkeit, die wirtschaftlichen Beziehungen zu stärken und den Handel zu erleichtern, besteht darin, Freihandelsabkommen abzuschließen. Hier sind einige Länder, die ein solches Abkommen mit China unterzeichnet haben:
- Australien: Im Jahr 2015 unterzeichneten China und Australien das Freihandelsabkommen, das den Handel zwischen den beiden Ländern erheblich erleichterte. Es beseitigte die meisten Zölle auf australische Exporte nach China, insbesondere im Bergbau- und Landwirtschaftssektor. Das Abkommen hat dazu beigetragen, den bilateralen Handel zu stärken und Australien einen besseren Zugang zum chinesischen Markt zu ermöglichen.
- Südkorea: China und Südkorea haben im Jahr 2015 ein umfassendes Freihandelsabkommen unterzeichnet. Es war das größte Abkommen, das China zu diesem Zeitpunkt mit einem anderen Land abgeschlossen hatte. Das Abkommen hat Zölle auf eine Vielzahl von Gütern und Dienstleistungen beseitigt und den Handel zwischen beiden Ländern weiter ausgebaut. Südkorea hat von einem verbesserten Marktzugang für seine Automobil-, Elektronik- und Chemieindustrie profitiert.
- Neuseeland: Im Jahr 2008 haben China und Neuseeland ein Freihandelsabkommen unterzeichnet, das als das erste umfassende Abkommen gilt, das China mit einem entwickelten westlichen Land geschlossen hat. Das Abkommen beseitigte Zölle auf den Großteil der neuseeländischen Exporte nach China, darunter Milchprodukte, Fleisch und Holz. Der Handel zwischen beiden Ländern hat seitdem erheblich zugenommen.
- Schweiz: Die Schweiz unterzeichnete im Jahr 2014 ein Freihandelsabkommen mit China. Das Abkommen hat den Marktzugang für schweizerische Unternehmen verbessert und den Handel in Bereichen wie Pharmazeutika, Maschinenbau und Chemikalien erleichtert. Es hat auch den Schutz geistigen Eigentums gestärkt und den Zugang zum chinesischen Dienstleistungsmarkt erweitert.
- Island: Im Jahr 2013 wurde zwischen China und Island ein Freihandelsabkommen unterzeichnet. Das Abkommen beseitigte Zölle auf den Großteil der isländischen Fischexporte nach China. Island ist bekannt für seine reichen Fischereiressourcen, und das Abkommen hat den Zugang zu einem großen Markt für isländische Fischprodukte eröffnet.
.. dazu die RECEP-Länder:
RCEP. Das multilaterale Abkommen Regional Comprehensive Economic Partnership (RCEP) trat zum 1. Januar 2022 in Kraft. Neben China gilt es zunächst für die ASEAN-Staaten Brunei-Darussalam, Kambodscha, Laos, Singapur, Thailand und Vietnam sowie Australien, Japan und Neuseeland.
Diese Länder sind nur einige Beispiele für diejenigen, die Freihandelsabkommen mit China abgeschlossen haben. Solche Abkommen haben dazu beigetragen, Handelsbarrieren abzubauen und den wirtschaftlichen Austausch zu fördern. Durch die Stärkung der Handelsbeziehungen mit China können diese Länder von den Möglichkeiten profitieren, die der chinesische Markt bietet, und gleichzeitig ihre eigenen Produkte und Dienstleistungen einem breiteren Publikum zugänglich machen. Der Abschluss von Freihandelsabkommen ist für viele Länder ein Weg, um den wirtschaftlichen Wohlstand und das Wachstum in einer zunehmend globalisierten Welt zu fördern.