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Der amerikanische Präsident Donald Trump will ein Schutzprogramm für Kinder von illegalen Einwanderen beenden. Die Demokraten stehen Kopf, obwohl die Idee dazu von ihrer gescheiterten Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton stammt.
Trump hatte am Dienstag vergangener Woche eine Anordnung seines Vorgängers Barack Obama aus dem Jahr 2012 revidiert, in der es um Hunderttausende junge Menschen geht, die als Kinder mit ihren Eltern illegal in die Vereinigten Staaten eingewandert waren.
Die amerikanischen Demokraten kritisieren sein Vorhaben auf das Schärfste und wollen sich dagegen wehren. 15 von den Demokraten regierte Bundesstaaten haben am folgenden Tag dagegen Klage eingereicht und in vielen Städten kam es daraufhin zu Protesten. Sogar Obama hat in ungewöhnlich scharfer Form Trumps Entscheidung kritisiert, das Schutzprogramm für Kinder illegaler Migranten zu kippen, wohlwissend, dass viele aus seiner Partei diesen Vorschlag von Hillary Clinton 2014 noch guthiessen. So hatte Hillary Clinton im Jahr 2014 in einem Interview erklärt, dass die Kinder von Immigraten wieder zurückgeschickt werden sollten.
Im Interview wurde Clinton von der bekannten CNN Journalistin Christiane Amanpour gefragt, ob die Kinder zurückgeschickt werden sollten. „Sie sollten zurückgeschickt werden, sobald es bestimmt werden kann, wer die verantwortlichen Erwachsenen in ihren Familien sind, denn es gibt Bedenken, ob alle von ihnen zurückgeschickt werden sollen“, antwortete Clinton. „Aber ich denke, alle von ihnen, bei denen es möglich ist, sollten mit ihren Familien wiedervereinigt werden.“
Hillary schlug auch lange vor Trump vor, eine Mauer entlang der mexikanischen Grenze bauen zu lassen, um illegale Migranten von der Einwanderung in die Vereinigten Staaten abzuhalten.