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In der ehemaligen Papierfabrik in Biberist (SO) soll eine Trainingsanlage für Gamer entstehen. Es soll mit den Leistungszentren vergleichbar sein, die man von anderen Sportarten kennt, sagt Martin Wyss, Projektleiter bei der Immobilienfirma Hiag.
SRF: Was muss man den Gamern bieten, damit sie auf Leistungssport-Niveau trainieren können?
Martin Wyss: Dies kann man mit dem normalen Sport vergleichen. Es braucht eine gute Infrastruktur, also zum Beispiel eine schnelle Internetverbindung. Gleichzeitig sind auch die Betreuung und das Coaching wichtig. So können sich die Gamer optimal auf ihre Wettkämpfe vorbereiten.
Verbringen die Gamer mehrere Stunden und Tage in dieser Trainingsanlage? Braucht es auch Schlafräume und Restaurants?
Es kann in diese Richtung gehen, allerdings will ich noch nicht zu viel verraten. Man kann es mit einer Fussballmannschaft vergleichen, die irgendwo trainiert. Die gehen auch an einen Rückzugsort, an dem sie sich vorbereiten können.
Bei den E-Sport-Wettkämpfen gibt es richtige Arenen für das Publikum. Ist dies auch in Biberist geplant?
Wir werden im November ein Konzept vorstellen. Es ist klar, das Center soll möglichst breit aufgestellt sein und auch dem Publikum etwas bieten.
Warum planen Sie diese Anlage gerade in Biberist und nicht etwa in Zürich, wo es sicher mehr Gamer gibt?
Die Art des Areals ist gut geeignet. Zudem ist es sehr zentral gelegen. Es ist plus/minus in der Mitte der Schweiz.
Das Gespräch führte Stefan Ulrich.