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25. Oktober 2016
Rohöl/Barrel: Brent : 51.36 $ Crude (WTI): 50.49 $ Gasoil 467.50 $ pro Tonne
Dollar: 0.9943 Rheinfracht: 47.00 CHF/to Notierungen zwischen 07.00 – 09:00 Uhr
Die Marktteilnehmer sind unsicher und warten ab bis konkretere Fakten zum Vorhaben der OPEC genannt werden
Der Irak will sich einer Produktionsbegrenzung entziehen, da er seiner Meinung nach ohne die Kriege seit den 80er Jahren bereits bei einer Förderung von 9 Mio. B/T liegen könnte. Aktuell fördert der Irak ca. 4.77 Mio. B/T. Die libysche Ölproduktion ist erneut gestiegen und man geht davon aus, das sie noch mehr steigen könnte.
In Cushing wurde ein Leck an der Seaway Pipeline gemeldet, das zur Abschaltung der zweier Anlagen geführt hat, sodass eine Gesamtkapazität von etwa 850.000 B/T abgeschaltet wurde.
Russland hatte sich bereits am Wochenende mit Vertretern Saudi-Arabiens getroffen, um die geplanten gemeinsamen Maßnahmen zur Stabilisierung der Ölpreise zu besprechen. Daraus folgte wie bereits am Meeting vom Wochenende, wenig Konkretes. Man verfolge jedoch die gleichen Ansätze wie die OPEC zur Stabilisierung des Ölpreises und man würde auch "konkrete" Produktionsniveaus besprechen.
Fundamental neutral bis bearish Chartanalyse neutral
24. Oktober 2016
Rohöl/Barrel: Brent : 51.64 $ Crude (WTI): 50.64 $ Gasoil 465.75 $ pro Tonne
Dollar: 0.9934 Rheinfracht: 46.75 CHF/to Notierungen zwischen 07.00 – 09:00 Uhr
Ölpreise mit weichem Start - Irak lehnt Beteiligung an Produktionskürzung ab
Unter Analysten ist die Markteinschätzung sehr gespalten. Während die meisten aktuell wohl von einer Überversorgung ausgehen, so sehen andere bereits ein Versorgungsdefizit.
Die OPEC fördert momentan allerdings immer mehr Öl. Vor allem Libyen, Iran und Nigeria konnten ihre Produktionsmengen zuletzt steigern und planen diese bis zum Jahresende auszubauen.
Auch die US Ölförderung zeigt sich mit den höheren Preisen, jenseits der 50 Dollar, wieder aktiver. Einige Ölproduzenten haben in der letzten Woche Produktionssteigerungen für das kommende Jahr angekündigt, während die steigende Anzahl aktiver US Ölbohranlagen belegt, dass die Suche nach Öl in den USA rentabel ist.
Kommentare aus dem Irak, der als zweitgrößter Ölproduzent der OPEC für sich jede Produktionskürzung ablehnt, belasten am Morgen.
Für heute deuten sich tendenziell Aufwärtsspielräume bei den Inlandspreisen an.
Fundamental neutral bis bearish Chartanalyse neutral bis bearish
21. Oktober 2016
Rohöl/Barrel: Brent : 52.37 $ Crude (WTI): 50.55 $ Gasoil 462.00 $ pro Tonne
Dollar: 0.9943 Rheinfracht: 46.75 CHF/to Notierungen zwischen 07.00 – 09:00 Uhr
Russland setzt OPEC unter Druck – Analysten sind sich uneins
Die OPEC arbeitet weiter an einem möglichen Deal zur Begrenzung des Ölangebots. Im Vorfeld eines Abkommens Ende November werden die Länder aber weiterhin versuchen ihre eigenen Produktionsmengen nach oben zu treiben, und. Nigeria hat unterdessen angegeben, dass man die Preise aller eigenen Rohölsorten gesenkt habe, um die Exporte und Marktanteile zu steigern.
Die höhere Ölproduktion der OPEC ist Russland, das sich als Partner an einer Produktionskürzung beteiligen soll, offenbar ein Dorn im Auge und hat nun angedeutet weiteres Potenzial für Produktionssteigerungen zu besitzen.
Ölproduzenten in den USA haben angedeutet, dass man auf dem aktuellen Preisniveau sehr rentabel sei und dass der Breakeven Preis bei 30 bis 40 Dollar liege. Die US Ölförderung wird in den kommenden Monaten wohl steigen und das Aufwärtspotenzial oberhalb der 50 Dollar begrenzen.
Vermutlich wird sich daher bis zum OPEC Meeting weiter ein Spannungsfeld um den 50 Dollar-Bereich bilden.
Fundamental neutral Chartanalyse neutral/bearish
20. Oktober 2016
Rohöl/Barrel: Brent : 52.41 $ Crude (WTI): 51.50 $ Gasoil 467.50 $ pro Tonne
Dollar: 0.9902 Rheinfracht: 46.75 CHF/to Notierungen zwischen 07.00 – 09:00 Uhr
Gewinnmitnahmen nach gemischten DOE Bestandsdaten
In den vergangenen zwei Jahren war der Markt relativ einfach einzuschätzen. Kein Marktteilnehmer bestritt die Überversorgung. Lediglich der Zeitpunkt, wann sich diese wieder auflösen würde, war Gegenstand für Spekulationen. Eigentlich sollte der Markt laut IEA auch jetzt noch überversorgt sein, wenn auch deutlich knapper als in den letzten zwei Jahren. Die Bestandsaufbauten in den USA lassen allerdings Zweifel aufkommen.
Die US Bestände sind damit dennoch höher als gewöhnlich. Aber nicht nur in den USA, auch an anderen wichtigen Umschlagsorten, wie in Europa und Asien, haben die Vorräte zuletzt abgenommen. Vielleicht ist der Markt nicht in einem so schlechten Zustand, wie wir in bisher eingeschätzt haben.
Vor allem die OPEC mit ihrer angekündigten und immer wieder bekräftigten Absicht die Produktion zu kürzen ist ein stützender Faktor. Zwar hat die Ankündigung die Verfügbarkeit nicht verändert, allerdings seien die Marktteilnehmer seitdem deutlich weniger bearish und zunehmend bullish eingestellt.
Fundamental neutral Chartanalyse neutral bis bullish
19. Oktober 2016
Rohöl/Barrel: Brent : 52.26 $ Crude (WTI): 50.84 $ Gasoil 468.25 $ pro Tonne
Dollar: 0.9890 Rheinfracht: 47.00 CHF/to Notierungen zwischen 07.00 – 09:00 Uhr
Überraschende Besandesabbauten bei API lässt Ölpreise weiter steigen
Eigentlich wurde mit Ölbestandes- Aufbauten gerechnet, da zu dieser Jahreszeit die Raffinerieauslastung sink. Allerdings sei nicht klar, ob dies auf eine geringere Nachfrage der Raffinerien zurückzuführen ist, damit diese ihre Lagerbestände reduzieren können, oder global tatsächlich weniger Rohöl verfügbar ist. Die Marktteilnehmer warten jetzt ab, ob das DOE heute Nachmittag um 16:30 Uhr diese Daten bestätigt und wie sich Rohölförderung, Importe und Nachfrage entwickelt haben.
Fundamental neutral Chartanalyse neutral bis bullish
18. Oktober 2016
Rohöl/Barrel: Brent : 51.86 $ Crude (WTI): 50.28 $ Gasoil 464.50 $ pro Tonne
Dollar: 0.9883 Rheinfracht: 45.25 CHF/to Notierungen zwischen 07.00 – 09:00 Uhr
Rohöl am Morgen zurück über 50 Dollar
Die Marktlage könnte im dritten Quartal knapper als bisher gedacht gewesen sein. Die globalen Bestände sind in diesem Zeitraum gestiegen. Dies entspricht einer Zunahme was aber deutlich weniger ist, als von der IEA angenommene Überversorgung. Das Überangebot ist damit auf den geringsten Wert seit 2014 gefallen.
Die Börsen befinden sich im Bereich der 50 Dollar WTI in einem Spannungsfeld. Oberhalb scheint das Aufwärtspotenzial ohne eine konkrete Produktionskürzung begrenzt zu sein, unterhalb hält man sich allerdings mit Short-Positionen zurück. Im Falle einer Kürzung will man nicht auf dem falschen Fuss erwischt werden. Die Marktlage ist dennoch leicht bearish einzuschätzen, da es vor allem die eingepreisten Erwartungen bezüglich der OPEC sind, die den Markt in den letzten Tagen und Wochen stützten.
Heute Abend stehen die US Ölbestandsdaten des API auf der Agenda, von denen man tendenziell Bestandsaufbauten im Rohölbereich erwartet.
Für heute sind aktuell nur kleinere Preisanpassungen nach oben möglich.
Fundamental neutral bis bearish Chartanalyse neutral
17. Oktober 2016
Rohöl/Barrel: Brent : 51.90 $ Crude (WTI): 50.21 $ Gasoil 464.50 $ pro Tonne
Dollar: 0.9897 Rheinfracht: 45.25 CHF/to Notierungen zwischen 07.00 – 09:00 Uhr
Hoher Ölpreis macht die US- Ölproduktion wieder rentabler
Die Wirtschaftszahlen aus den USA und China sind besser als erwartet ausgefallen.
Der Markt scheint sich aktuell bei der 50 Dollar Marke WTI einzupendeln, was die US Ölproduktion wieder rentabler macht. Libyens Öl Produktion ist von 540‘000 B/T auf 560‘000 B/T angestiegen.
Seit Freitag ist das erste Öl aus dem kasachstanischen Ölfeld Kahagan exportbereit. Neben Kasachstan haben auch die Unternehmen Eni, Total, Royal Dutch Shell und ExxonMobil Anteile an dem Ölfeld. Asiatische Teilhaber sind die China National Petroleum Corp und die japanische Inpex.
Die globalen Ölbestände sind weiterhin auf hohem Niveau und der Markt ist gespannt darauf, was die OPEC als nächsten tun wird.
Einige Analysten rechnen mit wieder sinkenden Preisen, andere gehen davon aus, dass der Ölpreis bis Jahresende noch bis ca. 60 Dollar steigen werde.
Fundamental neutral bis bearish Chartanalyse neutral
14. Oktober 2016
Rohöl/Barrel: Brent : 52.48 $ Crude (WTI): 51.09 $ Gasoil 471.00 $ pro Tonne
Dollar: 0.9886 Rheinfracht: 42.25 CHF/to Notierungen zwischen 07.00 – 09:00 Uhr
Futures nach DOE fester - WTI zurück über 50 Dollar
Die OPEC produziert während der Verhandlungen über eine Produktionsbegrenzung immer mehr Rohöl. Laut den Monatsreports stiegen die Förderungen im September und Oktober. Für Experten eine schwierige Situation, in die sich die OPEC damit manövriert, denn die zu kürzende Menge fällt mit einer steigenden Produktion immer umfangreicher aus. Dies macht es nur komplizierter eine Einigung für einzelne Quoten zu finden.
Analysten weisen zum Teil auch darauf hin, dass der jetzige Anstieg eine hohe Spekulationskomponente hat. Trader preisen die angekündigte Produktionsbegrenzung bereits vorab ein, weshalb die Futures deutlich teurer als die Spotmarkt Preise sind. Dies deutet auf eine Blase hin, die dann platzt, sollten OPEC und Russland keine Mengen vom Markt nehmen.
Der Hinweis verdichtet sich, dass US Ölproduzenten die hohen Preisniveaus nutzen, um Hedging Geschäfte zu platzieren. Meldungen bestätigen, dass US Produzenten den Preisanstieg dazu genutzt hätten um Preise für eine Produktionsmenge von 72 Mio. Barrel an den Börsen abzusichern. Dadurch haben die Projekte für 2017 nun Preisgarantien und können umgesetzt werden.
Fundamental neutral Chartanalyse neutral
13. Oktober 2016
Rohöl/Barrel: Brent : 51.40 $ Crude (WTI): 49.73 $ Gasoil 461.50 $ pro Tonne
Dollar: 0.9875 Rheinfracht: 40.25 CHF/to Notierungen zwischen 07.00 – 09:00 Uhr
WTI fällt unter 50 Dollar – Spekulationen um OPEC verlieren an Wirkung
Die OPEC steigert ihre Produktion weiterhin und Länder wie Libyen, Nigeria und Iran planen bis Ende des Jahres noch weitere Mengen an den Markt zu bringen. Ein Abkommen wird immer schwieriger zu erreichen sein, wenn die zu kürzende Menge immer größer wird. Ein Rückzieher der OPEC ist nun nur noch schwer vorstellbar.
Was die OPEC allerdings genau macht hängt von den weiteren Verhandlungen, auch mit Russland, ab. Putin bestätigte gestern noch einmal seine Zusage vom Montag, dass sich Russland an einer Produktionsbegrenzung beteiligen wird.
China beeindruckt zwar mit neuen Rekordimporten von 8,07 Mio. Barrel Rohöl pro Tag im September, allerdings nahm die allgemeine Wirtschaftsaktivität stark ab, worauf die gesunkenen Importe und Exporte hindeuten.
Für heute sind bei den rechnerischen Inlandspreisen Preisnachlässe möglich.
Fundamental neutral bis bearish Chartanalyse bearish
12. Oktober 2016
Rohöl/Barrel: Brent : 52.66 $ Crude (WTI): 50.97 $ Gasoil 471.00 $ pro Tonne
Dollar: 0.9884 Rheinfracht: 38.25 CHF/to Notierungen zwischen 07.00 – 09:00 Uhr
Spekulationen um Produktionskürzung und Monatsreports im Fokus
Die OPEC verbreitet derzeit eine enorme Unsicherheit am Markt. Der neue Monatsbericht der IEA hat gezeigt, dass das Kartell seine Ölförderung im September erneut gesteigert hat und auch die Ölförderung außerhalb des Kartells, insbesondere in Russland, zugenommen hat. Die OPEC und Russland scheinen zwar für eine Reduzierung des Angebots zu sein, allerdings sind es gerade diese Länder, die ihre Förderung zuletzt gesteigert hatten um sich so mit einer hohen Fördermenge in eine möglichst gute Verhandlungsposition zu bringen, wenn es darum geht wer wieviel zu kürzen hat.
Zweifel bleiben daher bestehen, ob das Kartell tatsächlich ausreichende Maßnahmen ergreifen wird, um das Überangebot zu reduzieren.
Momentan zeichnet sich allerdings ab, dass OPEC und Russland ein Abkommen schließen werden. Bei der Citigroup wie auch bei Goldman Sachs hält man eine Intervention mittlerweile für wahrscheinlich. Beide Institutionen halten es allerdings für fraglich, ob die letztlich umgesetzte Produktionskürzung ausreichend sein wird, um den Markt in ein Gleichgewicht zu bringen.
Fundamental neutral Chartanalyse neutral
11. Oktober 2016
Rohöl/Barrel: Brent : 53.22 $ Crude (WTI): 51.42 $ Gasoil 474.50 $ pro Tonne
Dollar: 0.9848 Rheinfracht: 34.75 CHF/to Notierungen zwischen 07.00 – 09:00 Uhr
Putins Kommentare lassen Preise steigen
Oberhalb der 50 Dollar wird die Luft für weitere Preissteigerungen dünn. Hier kann nur dann neues Aufwärtspotenzial generiert werden, wenn es entsprechend bullishe Meldungen gibt, nachdem die Kürzungsabsicht der OPEC in der letzten Woche weitestgehend eingepreist wurde. Ein entsprechendes Signal lieferte gestern der russische Präsident Putin. Die Erklärung, dass Russland sich an einer Produktionsbegrenzung oder sogar Produktionskürzung beteiligen könne, war genau das, worauf bullish eingestellte Trader warteten.
Noch sei es zu früh einen Deal zu feiern, aber es könnte sich einer anbahnen, der um Weihnachten oder Anfang kommenden Jahres zur Umsetzung kommen könnte.
Die Kommentare bezüglich einer kooperativen Produktionskürzung treiben die Preise an den Ölbörsen weiterhin. Nachrichten für oder gegen eine Maßnahme werden weiter für eine hohe Volatilität sorgen.
Fundamental neutral/bullish Chartanalyse neutral
10. Oktober 2016
Rohöl/Barrel: Brent : 51.65 $ Crude (WTI): 49.48 $ Gasoil 462.50 $ pro Tonne
Dollar: 0.9789 Rheinfracht: 31.75 CHF/to Notierungen zwischen 07.00 – 09:00 Uhr
WTI fällt unter 50 Dollar zurück – Charttechnik gibt Verkaufssignale ab
Die Ölförderung der OPEC ist im September erneut gestiegen. Eine Kürzung auf die von der OPEC anvisierte Menge würde damit größere Einschnitte erforderlich machen, als zum Zeitpunkt der Entscheidung vom Kartell angenommen. Marktteilnehmer werden daher ein ganz besonderes Auge auf die Monatsreports von OPEC, IEA und EIA in dieser Woche haben, die für die Markteinschätzung eine zentrale Bedeutung haben.
Russland und die OPEC treffen sich in dieser Woche zwar in Istanbul im Rahmen der Welt Energiekonferenz, der russische Ölminister stellte aber klar, dass es hier keine Unterzeichnung irgendeines Abkommens geben wird.
Die OPEC wird daher weiter die Antwort darauf schuldig bleiben um wieviel die Ölproduktion von welchem Land gekürzt wird. Bis zum Meeting am 30. November wird es daher noch viele Beratungen und Spekulationen geben, die die Ölpreise volatil halten.
Fundamental neutral Chartanalyse bearish
07. Oktober 2016
Rohöl/Barrel: Brent : 52.56 $ Crude (WTI): 50.48 $ Gasoil 469.50 $ pro Tonne
Dollar: 0.9824 Rheinfracht: 29.75 CHF/to Notierungen zwischen 07.00 – 09:00 Uhr
Kurzfristiger Aufwärtstrend bleibt aktiv – 50 Dollar durchbrochen
Die OPEC tut momentan alles dafür, dass der Markt die Kürzungsabsicht im November ernst nimmt. Nach der Bekanntgabe letzte Woche soll mit Russland in der kommenden Woche geredet werden. Für Trader ist dies erneut ein Kaufimpuls, vor allem wenn man Short-Positionen hält. Sollte sich Russland zu einer Kürzungsabsicht bekennen, wäre eine weitere wichtige Hürde hin zu einer koordinierten Maßnahme genommen und dürfte den Preisen noch einmal Aufwind geben.
Die Marktlage scheint insgesamt schwer einzuschätzen zu sein, zumal man sich bezüglich der angekündigten Produktionskürzung der OPEC unsicher ist.
Hurrikan Matthew bleibt weiter ein stützender Faktor, da dieser (im Falle von Stromausfällen) den Betrieb und damit auch die Benzinlieferungen negativ beeinflussen könnte.
Zusammen mit den aktuellen Einflüssen deuten sich deutliche Preissteigerungen an.
Fundamental neutral/bullish Chartanalyse neutral/bullish
06. Oktober 2016
Rohöl/Barrel: Brent : 51.49 $ Crude (WTI): 49.48 $ Gasoil 461.00 $ pro Tonne
Dollar: 0.9774 Rheinfracht: 29.25 CHF/to Notierungen zwischen 07.00 – 09:00 Uhr
Preisziel 50 Dollar erreicht – Gewinnmitnahmen vor langem Wochenende möglich
Die IEA hat den globalen Ölmarkt zuletzt noch immer überversorgt eingeschätzt. Dennoch sanken die US Rohölvorräte in den letzten fünf Wochen um etwa 26 Mio. Barrel. Diese Meldungen sind stützend für die Preisniveaus, auch wenn dies nur ein regionaler Effekt sein dürfte.
Die Umfrage unter Investmentbanken hat gezeigt, dass diese, trotz OPEC Ankündigung, ihre Brent und WTI Preisprognosen für das kommende Jahr um mehr als einen Dollar gesenkt haben.
Das Aufwärtspotenzial dürfte damit limitiert sein, denn mit der steigenden Produktion in Libyen und Nigeria wird ein Deal der OPEC immer unwahrscheinlicher. Hinzu kommt, dass die US Ölförderung ab 50 Dollar wieder einen Schub bekommt. Mehr Ölquellen werden rentabel und US Ölproduzenten verkaufen ihre zukünftige Förderung an den Börsen schon heute.
Auch wenn die US Ölbestände und Hurrikan Matthew weiter stützen, so dürften die bullishen Aspekte langsam eingepreist sein, sodass die Chance für Gewinnmitnahmen zunimmt.
Fundamental neutral Chartanalyse neutral bis bearish
05. Oktober 2016
Rohöl/Barrel: Brent : 51.40 $ Crude (WTI): 49.23 $ Gasoil 459.00 $ pro Tonne
Dollar: 0.9779 Rheinfracht: 28.75 CHF/to Notierungen zwischen 07.00 – 09:00 Uhr
50 Dollar im Visier – Hurrikan und API Zahlen stützen
Die OPEC hat zwar eine Kürzung der Produktionsmenge auf 32,5 bis 33,0 Mio. B/T angekündigt, bis Ende November wird allerdings noch offen bleiben, wer wie viel kürzen soll. Bisher fördern die Länder weiter so viel Rohöl wie sie nur können. Zahlen wie diese erhöhen die Skepsis, dass sich die OPEC bis zum Meeting auf einen Modus zum Kürzen der Ölproduktion einigen kann.
Die Absichtserklärung des Kartells bleibt in der Zwischenzeit weiter ein stützender Faktor. Die 50 Dollar-Marke als ein Fixpunkt bei WTI wird daher ins Visier genommen und könnte in den kommenden Tagen erreicht werden.
Hilfestellung könnten dabei die bullishen Faktoren der US Ölbestände sowie Hurrikan Matthew geben. Matthew bleibt weiter ein Hurrikan der Kategorie 4 und behindert so die Rohölimporte in die USA.
Heute deutet sich weiter Aufwärtspotenzial an.
Fundamental neutral bis bullish Chartanalyse neutral bis bearish
04. Oktober 2016
Rohöl/Barrel: Brent : 50.68 $ Crude (WTI): 48.54 $ Gasoil 451.00 $ pro Tonne
Dollar: 0.9761 Rheinfracht: 27.75 CHF/to Notierungen zwischen 07.00 – 09:00 Uhr
Hurrikan und OPEC stützen – Rekordförderung in Russland
Die Aussicht, dass die OPEC die Ölproduktion beim nächsten Meeting am 30. November kürzen könnte, ist vor allem für Trader mit Short-Positionen ein Grund zu kaufen, aber auch physische Händler waren zuletzt mit Käufen aktiv. Dies treibt die Preise an den Börsen nach oben, auch wenn die Entscheidung der OPEC noch längst nicht gefällt ist und Experten skeptisch bleiben. Diese Tatsache allein generiert Aufwärtspotenzial. Nach oben ist das Potenzial allerdings begrenzt. Man rechnet damit, dass die Preisniveaus nicht aus der Spanne von 50 bis 55 Dollar nach oben ausreissen könnte.
Die US Ölproduzenten haben sich in den letzten Monaten schon längst in Stellung gebracht.
Trader werden in dieser Woche den Hurrikan Matthew im Auge behalten. Dieser trifft zwar nicht auf die Ölanlagen im Golf von Mexiko, wird aber aller Voraussicht nach den Schiffsverkehr und somit die Rohölimporte behindern.
Für heute zeichnen sich deutliche Aufwärtsspielräume ab.
Fundamental neutral Chartanalyse neutral/bearish
03. Oktober 2016
Rohöl/Barrel: Brent : 50.09 $ Crude (WTI): 48.05 $ Gasoil 448.00 $ pro Tonne
Dollar: 0.9717 Rheinfracht: 27.75 CHF/to Notierungen zwischen 07.00 – 09:00 Uhr
WTI klettert zum Wochenstart noch über 48 Dollar
Der Großteil der Marktakteure bezweifelt weiterhin, dass das angekündigte Abkommen der OPEC-Mitglieder zu einer Produktionskürzung den Ölmarkt tatsächlich stabilisieren wird, so denn die Umsetzung der Förderkürzung überhaupt gelingt.
Russland will die eigene Förderung zunächst außerdem noch unverändert lassen. Sollte es ein solches Abkommen zwischen Russland und der OPEC geben, werde Russland die geeigneten Mechanismen finden, um die Produktion zu begrenzen.
Die Marktteilnehmer warten noch auf die Veröffentlichung des Berichts des Unternehmens Baker Hughes zur Anzahl der aktiven Ölbohranlagen in den USA. Sollte diese erneut gestiegen sein, dürften die Ölfutures wieder an Boden verlieren.
Fundamental neutral/bullish Chartanalyse neutral
30. September 2016
Rohöl/Barrel: Brent : 49.19 $ Crude (WTI): 47.27 $ Gasoil 438.75 $ pro Tonne
Dollar: 0.9674 Rheinfracht: 27.25 CHF/to Notierungen zwischen 07.00 – 09:00 Uhr
Gewinnmitnahmen nach Preisanstieg – Zweifel an OPEC Abkommen bleiben
Der Markt ist aktuell überversorgt. Die OPEC Strategie die teurere Produktion außerhalb des Kartells mit niedrigen Preisen zu verdrängen ging nicht auf. Ganz offensichtlich hat man die Anpassungsfähigkeit der US Unternehmen und anderer Ölförderer unterschätzt, die mit drastischen Kosteneinsparungen die Ölproduktion in vielen Gebieten auch bei 50 Dollar rentabel machen.
Das Kartell steht also mit dem Rücken zur Wand. Die Preise reichen nicht um die Staatshaushalte dauerhaft zu finanzieren. Produktionskürzungen könnten die Preise zwar stützen, dann steigt aber auch die Ölförderung anderer Produzenten. Die Möglichkeiten über reduzierte Fördermengen und höhere Preise kurzfristig Mehreinnahmen zu generieren, ist für die OPEC schwierig, wenn nicht sogar unmöglich geworden.
Kurzfristig ist die Vereinbarung der OPEC sicherlich stützend. Bevor diese aber nicht in Taten umgesetzt wird, werden die Zweifler im Markt zahlreich sein. Entsprechend rechnen die Experten weiter damit, dass die Überversorgung bis mindestens in die zweite Jahreshälfte 2017 hinein anhalten wird.
Für heute deuten sich damit noch leichte Aufwärtsspielräume an.
Fundamental neutral Chartanalyse neutral
29. September 2016
Rohöl/Barrel: Brent : 48.46 $ Crude (WTI): 46.88 $ Gasoil 432.00 $ pro Tonne
Dollar: 0.9710 Rheinfracht: 27.25 CHF/to Notierungen zwischen 07.00 – 09:00 Uhr
Preise ziehen nach OPEC Meeting an – Kartell will Produktion kürzen
Die OPEC wird die Produktionsbegrenzung nicht vor dem Meeting am 30. November offiziell umsetzen. Bis dahin gilt weiter das Motto die eigenen Marktanteile und damit Exporteinnahmen durch eine hohe Ölproduktion zu schützen. Insbesondere Libyen, Nigeria und Iran werden hier weitere Mengen liefern, aber auch die übrigen Ölproduzenten werden wohl versuchen ihren Ertrag, also die Förderung, zu maximieren. Dies bedeutet aber auch, dass sich aus der "Absichtserklärung" der OPEC keine nachhaltige Preisrallye - schon gar nicht deutlich über die 50 Dollar-Marke – ergeben kann, wenn die physische Verfügbarkeit aktuell nicht reduziert wird.
Steigen die Preise zu stark, ist der Deal kontraproduktiv, da teurere Ölprojekte außerhalb des Kartells plötzlich wieder rentabel werden. Diese nehmen dem Kartell dann die freiwerdenden Marktanteile ab.
Die vielen "Wenn und Aber", die die Absichtserklärung umgeben, machen den Markt in den kommenden Tagen nahezu unberechenbar. Marktteilnehmer werden ihre Mühe haben die aktuell bullishe Stimmung abzuwägen.
die Tendenz allerdings ist eindeutig. Kollektiv ist mit starken Preisanhebungen im Inland zu rechnen.
Fundamental neutral/bullish Chartanalyse neutral/bullish
28. September 2016
Rohöl/Barrel: Brent : 46.07 $ Crude (WTI): 44.72 $ Gasoil 413.00 $ pro Tonne
Dollar: 0.9731 Rheinfracht: 27.25 CHF/to Notierungen zwischen 07.00 – 09:00 Uhr
Uneinigkeit vor OPEC Meeting – Einigung scheint unwahrscheinlich
Der Rohölmarkt bleibt weiter überversorgt, zumal im Herbst die Ölnachfrage wieder etwas nachlässt. Saudi-Arabien kommt zwar mit angeblichen Produktionskürzungen dem Iran entgegen, eigentlich sind dies aber nur Lippenbekenntnisse. Mit dem Herbst sinkt der Strombedarf der Klimaanlagen, der in Saudi-Arabien mit Öl gedeckt wird.
Damit ist der Vorschlag Saudi-Arabiens kein wirkliches Entgegenkommen. Der Iran kennt die saisonalen Schwankungen und lehnt die Vorschläge Saudi-Arabiens daher ab. Beide Seiten liegen noch weit auseinander, sodass eine Einigung unwahrscheinlich erscheint.
Heute wird viel von der OPEC abhängen. Während ein Abkommen die Preise stützen würde, so wird der Markt wohl deutlich nachgeben, wenn das Treffen, wie von den Analysten aktuell erwartet, ohne Kompromiss zu Ende geht.
Gerüchte, Spekulation und Kommentare können im Tagesverlauf allerdings für einen sehr volatilen Handel sorgen und sich entsprechend auch auf die Preise auswirken.
Fundamental neutral Chartanalyse neutral/bearish
27. September 2016
Rohöl/Barrel: Brent : 47.11 $ Crude (WTI): 45.81 $ Gasoil 422.75 $ pro Tonne
Dollar: 0.9703 Rheinfracht: 26.25 CHF/to Notierungen zwischen 07.00 – 09:00 Uhr
Preise ziehen vor OPEC Entscheidung an – Markt sichtlich nervös
Erwartungsgemäß bestimmen Meldungen und Gerüchte rund um das Treffen der OPEC in Algerien in dieser Woche die Preise. Morgen werden wir erfahren, ob eine Produktionsbegrenzung in den kommenden Wochen möglich ist oder nicht. Die Kommentare einiger Vertreter aus der OPEC hatten gestern die Wahrscheinlichkeit einer symbolischen Maßnahme zur Stützung der Preisniveaus von unwahrscheinlich auf möglich erhöht, aber dennoch es für unwahrscheinlich gilt, dass der Markt schon bald in ein Gleichgewicht kommt.
Unterdessen ist auch auf die US Ölbestandsdaten in dieser Woche zu warten. Nach drei Wochen - zum Teil überraschend starker – Abbauten bei den Rohölvorräten, rechnen Experten in dieser Woche mit Aufbauten. Die von API und DOE veröffentlichten Zahlen wichen zuletzt aber stark von den Erwartungen ab.
Damit deuten sich heute erhebliche Preissteigerungen an.
Fundamental neutral Chartanalyse neutral/bearish
26. September 2016
Rohöl/Barrel: Brent : 46.09 $ Crude (WTI): 44.74 $ Gasoil 414.00 $ pro Tonne
Dollar: 0.9697 Rheinfracht: 22.25 CHF/to Notierungen zwischen 07.00 – 09:00 Uhr
Keine Produktionsbegrenzung in Sicht – Angebot nimmt weiter zu
Der Markt wird an sich weiter klar überversorgt eingeschätzt. Auch mittelfristig scheint ohne eine Regulierung des Angebots keine Besserung in Sicht zu sein. Kurz- bis mittelfristig scheint das Ölangebot damit insgesamt weiter zuzunehmen. Selbst Norwegen, Großbritannien und die USA stehen vor Produktionssteigerungen. Die US Ölproduktion scheint weiter rentabel zu bleiben und mit der Intensivierung der Ölsuche dürften in den kommenden Wochen und Monaten mehrere neue Ölquellen ihre Produktion aufnehmen.
Die Uneinigkeit innerhalb des Kartells ist gross, sodass in Algerien am Mittwoch wohl nicht mit einer koordinierten Maßnahme zu rechnen ist. Saudi-Arabien schlägt zwar immer wieder Kompromisse vor, die auch eine eigene Produktionskürzung beinhalten, allerdings zu Bedingungen, von denen die Saudis wissen, dass sie von den anderen Ländern abgelehnt werden.
Heute deuten sich bei den rechnerisch zu erwartenden Inlandspreisen deutliche Abwärtsspielräume an.
Fundamental neutral/bearish Chartanalyse neutral/bearish
23. September 2016
Rohöl/Barrel: Brent : 47.40 $ Crude (WTI): 45.97 $ Gasoil 426.50 $ pro Tonne
Dollar: 0.9698 Rheinfracht: 22.25 CHF/to Notierungen zwischen 07.00 – 09:00 Uhr
Überversorgung steigt wieder – Möglichkeit für Gewinnmitnahmen?
Die US Rohölbestände sind in den letzten Wochen zwar gefallen, global gesehen bleibt der Markt allerdings weiter überversorgt. Alleine die Produktionssteigerungen durch Russlands, Libyens und Nigerias im laufenden Monat, steigert das Angebot um das Dreifache. Die Überproduktion bleibt damit weiter akut, und statt dass die Ölbestände abgebaut werden, steigen diese immer weiter. Die fortgesetzten globalen Bestandsaufbauten bezeichnen ein echtes "Problem. Dies sei für ein glaubhaftes und durchsetzbares Produktionsabkommen der OPEC schwierig, vor allem, wenn man betrachte, was in Libyen und Nigeria aktuell passiere.
Auf Grund der aktuellen Produktionslage mit Mehrmengen scheint das Aufwärtspotenzial begrenzt zu sein. Dennoch stiegen die Futures in den letzten Tagen deutlich an, was nun vor dem Wochenende die Möglichkeit für Gewinnmitnahmen schaffen könnte.
Für heute gibt es aktuell aber dennoch leichte Aufwärtsspielräume.
Fundamental neutral/bearish Chartanalyse neutral
22. September 2016
Rohöl/Barrel: Brent : 47.24 $ Crude (WTI): 45.78 $ Gasoil 422.75 $ pro Tonne
Dollar: 0.9707 Rheinfracht: 21.25 CHF/to Notierungen zwischen 07.00 – 09:00 Uhr
Öl-Futures mit DOE und FOMC fester
Die US Rohölbestände bleiben weiter ein Rätsel. Die Rohölexporte nahmen zwar zu, allerdings können diese auf die Gesamtwoche gesehen nicht für die unerwarteten Abbauten verantwortlich gemacht werden. Die Raffinerien verarbeiten weniger Rohöl, Importe steigen, die Rohölförderung nimmt zu und dennoch werden Bestandsabbauten registriert.
Im Markt herrscht offensichtlich Verwirrung, wo die Abbauten von 21,3 Mio. Barrel der letzten drei Wochen geblieben sind. Eigentlich hatte man damit gerechnet, dass diese zu einem Großteil nur verzögert seien, nachdem Tropensturm Hermine die Verladungen im Golf von Mexiko zeitweise behindert hatte.
Ein Streik in Norwegen ist aktuell nur theoretisch bullish, da die Rohölproduktion bisher nicht betroffen ist. Auch das Ergebnis des FOMC Meetings ist ein stützender Faktor, da der US Dollar in der Folge abwertete, die Futures an ICE und NYMEX damit billiger machte und steigen lässt.
Der Euro/Dollar-Kurs begrenzt den Preisanstieg, letztlich werden sich die Preissteigerungen bei den Inlandspreisen aber wohl durchsetzen.
Fundamental neutral/bullish Chartanalyse neutral bis bullish
21. September 2016
Rohöl/Barrel: Brent : 46.66 $ Crude (WTI): 44.99 $ Gasoil 418.00 $ pro Tonne
Dollar: 0.9784 Rheinfracht: 21.25 CHF/to Notierungen zwischen 07.00 – 09:00 Uhr
OPEC und API lassen Preise steigen
Wo ist eigentlich das ganze Rohöl geblieben?" Diese Frage dürften sich sicherlich einige Marktteilnehmer stellen, wenn Sie an die starken US Bestandsabbauten vor zwei Wochen denken. Diese hatte man auf Importausfälle zurückgeführt und daher als temporär angesehen. Eigentlich rechnete man damit, dass die Rohölbestände in den kommenden Wochen dies mit starken Aufbauten wieder ausgleichen. In der letzten Woche hatte man allerdings erneut Abbauten gemeldet und laut API sollen die Rohölvorräte nun erneut um -7,5 Mio. Barrel gefallen sein.
Die Verhandlungen der OPEC bleiben immer wieder ein kurzfristiger Impulsgeber, der Trader mit Short-Positionen, also Wetten auf fallende Preise, aufschrecken kann. Gerüchte und Kommentare aus OPEC Kreisen, die auf ein mögliches Abkommen zur Produktionsbegrenzung hinweisen, werden auch in den kommenden Tagen und Wochen immer wieder zu Short-Coverings und kurzzeitigen Aufwärtsbewegungen führen.
Heute deuten sich bei den Inlandspreisen deutliche Preissteigerungen zum Vortag an.
Fundamental neutral Chartanalyse neutral/bullish
20. September 2016
Rohöl/Barrel: Brent : 45.84 $ Crude (WTI): 43.68 $ Gasoil 408.75 $ pro Tonne
Dollar: 0.9783 Rheinfracht: 21.25 CHF/to Notierungen zwischen 07.00 – 09:00 Uhr
Futures deuten Abwärtspotenziale an
Bisher war der Ausfall der US Colonial Pipeline stützend für die Futures. Panik- und Hamsterkäufe führen vereinzelt zu Engpässen, mit denen die Preise für Benzin Ende letzter Woche nach oben getrieben wurden.
Mit der zum Herbst, durch Wartungsarbeiten, tendenziell abnehmenden Raffinerieauslastung, wird sich die Überversorgung im Rohölbereich weiter verstärken und damit Preisdruck aufbauen. Das anvisierte OPEC Meeting nächste Woche ist hingegen ein Unsicherheitsfaktor, da die Einigung auf eine Produktionsbegrenzung die Preise kurzfristig steigen lassen kann.
Marktteilnehmer warten in dieser Woche auf die US Ölbestandsdaten, die möglicherweise enorme Aufbauten bei den Rohölbeständen ausweisen könnten.
Heute deuten sich bei den rechnerischen Inlandspreisen moderate Abwärtsspielräume an.
Fundamental neutral Chartanalyse neutral/bearish
19. September 2016
Rohöl/Barrel: Brent : 46.49 $ Crude (WTI): 43.75 $ Gasoil 414.75 $ pro Tonne
Dollar: 0.9799 Rheinfracht: 19.25 CHF/to Notierungen zwischen 07.00 – 09:00 Uhr
Fester Wochenstart – OPEC, Libyen und US Pipeline
In den USA hat die Anzahl der aktiven Ölbohranlagen in der letzten Berichtswoche auf nun 416 zugenommen. Die US Ölproduktion hat sich laut des letzten Wochenberichts des DOE wieder erholt. Die Förderung ist auch bei Preisen von unter 50 Dollar offensichtlich rentabel und führt immer mehr zu Investitionen in neue Projekte. Damit hat die US Ölproduktion ihr vorläufiges Tief offenbar bereits erreicht und dürfte in den kommenden Wochen und Monaten steigen.
Kurzfristig stützen wegen des Ausfalls der Colonial Pipeline allerdings Versorgungsprobleme bei Benzin an der US Ostküste. Ebenso bullish ist aktuell die Meldung aus OPEC Kreisen, wonach man sich mit dem Iran am Wochenende ein gutes Stück näher gekommen ist, was eine mögliche Produktionsbegrenzung angeht. Eine Maßnahme könnte schon vor dem offiziellen Meeting im Dezember bei einem außerordentlichen Treffen umgesetzt werden.
Für heute deuten sich für das Inland damit Preissteigerungen an.
Fundamental neutral Chartanalyse bullish
16. September 2016
Rohöl/Barrel: Brent : 46.19 $ Crude (WTI): 43.64 $ Gasoil 411.75 $ pro Tonne
Dollar: 0.9724 Rheinfracht: 19.25 CHF/to Notierungen zwischen 07.00 – 09:00 Uhr
Bearishe Faktoren kamen nicht zum Zug – Analyst sieht Rohöl bei 39 Dollar
Der Markt wird länger als bisher gedacht brauchen um zurück in ein Gleichgewicht zu finden. Die US Rohölbestände könnten in der kommenden Woche stark zunehmen. Wegen des Tropensturms Hermine wurden zahlreiche Tanker vor zwei Wochen umgeleitet. Der Rückstau konnte in der letzten Woche offenbar noch nicht abgearbeitet werden, weshalb dies nun in der laufenden Woche der Fall sein dürfte. Analysten gehen davon aus, dass dies noch deutlicheres Abwärtspotenzial generieren könnte, zumal auch die Ölexporte aus Nigeria und Libyen steigen
Die fundamentale Marktlage bleibt damit weiter bearish. Lediglich die Abschaltung der Colonial Pipeline stützt die Preise aktuell.
Für heute deuten sich bei den Inlandspreisen rechnerisch leichte Aufwärtsspielräume an.
Fundamental neutral/bearish Chartanalyse neutral
15. September 2016
Rohöl/Barrel: Brent : 46.14 $ Crude (WTI): 43.73 $ Gasoil 408.50 $ pro Tonne
Dollar: 0.9765 Rheinfracht: 19.25 CHF/to Notierungen zwischen 07.00 – 09:00 Uhr
DOE Bestandsdaten überraschen – Libyen, Nigeria und Monatsreports belasten
Experten und Analysten haben den Markt in den vergangenen Monaten falsch eingeschätzt. Die Korrektur kam in dieser und letzten Woche mit den Monatsreports von EIA, IEA und OPEC, die die Ölproduktion außerhalb der OPEC nach oben korrigiert hatten und die Nachfrageprognosen senkten.
Vor allem das Potenzial von der Effizienzsteigerung durch Kostensenkungen hat man offenbar unterschätzt. Dieser Anpassungsprozess führt dazu, dass alte Anlagen und neue Projekte auch bei deutlich niedrigeren Ölpreisen wirtschaftlich betrieben werden können.
Nun kommen auch noch Mengen aus Nigeria und Libyen hinzu, mit denen eigentlich niemand mehr gerechnet hatte. Nach ihren Problemen der letzten Monate und Jahre können beide Länder ihre Förderung und Exporte offensichtlich steigern.
In den USA bleiben die Rohölbestände unterdessen weiterhin Thema. Wo sind die 14,5 Mio. Barrel an Abbauten von letzter Woche hin, wenn sie diese Woche, trotz gestiegener Importe, nicht wieder aufgetaucht sind?
Fundamental bearish Chartanalyse neutral/bearish
14. September 2016
Rohöl/Barrel: Brent : 47.36 $ Crude (WTI): 45.26 $ Gasoil 419.25 $ pro Tonne
Dollar: 0.9763 Rheinfracht: 18.50 CHF/to Notierungen zwischen 07.00 – 09:00 Uhr
API meldet nur geringe Bestandsaufbauten – Überversorgung hat länger Bestand
Die Überversorgung wird wohl länger Bestand haben. Die Monatsberichte von EIA, IEA und OPEC zeigen, dass man mit einem Abschwächen des Nachfragewachstums rechnet, während die Ölproduktion der Nicht-OPEC-Länder nicht so stark wie bisher erwartet abnimmt. Im kommenden Jahr sollte die Produktion sogar wieder leicht steigen, sodass die OPEC weiter unter Druck kommt und um seine Marktanteile kämpfen muss. Das Marktgleichgewicht wird daher eher später in 2017 oder auch erst 2018 erreicht.
Die Bemühungen der OPEC die Ölproduktion zu begrenzen könnte damit zunehmen. Der Ölmarkt wird länger brauchen, bis er sich auf natürlichem Wege ausgleicht und somit eine Preisstabilisierung erreicht werden kann.
Heute wird sich der Markt allerdings erst einmal auf die US Ölbestandsdaten konzentrieren. Nach den massiven Abbauten in der vergangenen Woche geht man in dieser Woche mit einem starken Anstieg der Vorräte aus, wenn die verzögerte Importe nachgeholt werden.
Fundamental neutral/bearish Chartanalyse neutral
13. September 2016
Rohöl/Barrel: Brent : 47.73 $ Crude (WTI): 45.60 $ Gasoil 420.25 $ pro Tonne
Dollar: 0.9723 Rheinfracht: 18.50 CHF/to Notierungen zwischen 07.00 – 09:00 Uhr
Bestandsdaten sorgen für Nervosität – Short-Coverings nach starken Verlusten
Der Ölmarkt ist derzeit überversorgt und wird es aller Voraussicht nach auch noch länger als bisher gedacht bleiben. Nachdem die EIA in der letzten Woche die erwartete Überversorgung nach oben korrigierte fielen die Zahlen der OPEC gestern ebenfalls bearish aus. Das Kartell hat die US Ölförderung offenbar erheblich unterschätzt und korrigierte die Produktionserwartung.
Statt einem Rückgang der Förderung außerhalb der OPEC erwartet man für 2017 nun einen Produktionsanstieg. Der Bedarf an OPEC-Öl wird somit abnehmen und in diesem Zuge deutlich nach unten korrigiert.
Angesichts bearish zu erwartender US Rohölbestände sollte man sich kurzfristig weiter auf derart starke Kursbewegungen einstellen, bis am Mittwochnachmittag mit den DOE Daten Klarheit geschaffen wird.
Für heute ist nun mit einer Aufwärtsbewegung bei den Inlandspreisen zu rechnen
Fundamental neutral Chartanalyse neutral bis bearish
12. September 2016
Rohöl/Barrel: Brent : 47.51 $ Crude (WTI): 45.24 $ Gasoil 409.75 $ pro Tonne
Dollar: 0.9738 Rheinfracht: 18.50 CHF/to Notierungen zwischen 07.00 – 09:00 Uhr
Gewinnmitnahmen halten an – OPEC Produktion gesunken
Die US Rohölbestände sind in der letzten Woche massiv eingebrochen. Dies war ein klar bullisher Effekt an den Ölbörsen, der allerdings schon bald wieder relativiert wurde. Es war klar, dass die Bestandsabbauten durch geringere Importe verursacht wurden, nachdem Tropensturm Hermine im Golf von Mexiko Verladungen behindert hatte. Diese werden aller Voraussicht bald nachgeholt, sodass die Bestände in den kommenden Wochen wieder zunehmen dürften. Die Tanker standen bereits in der letzten Woche Schlange um ihre Ware zu löschen.
Letztlich sind sich die Marktteilnehmer einig, dass die Bestandsabbauten in der letzten Woche keine Trendwende bei der Versorgung waren und der Markt insgesamt weiter als überversorgt eingestuft werden muss. Die Ölproduktion scheint zudem weiter rentabel zu sein, worauf die wachsende Anzahl an US Ölbohranlagen hindeutet.
In dieser Woche werden daher die US Ölbestandsdaten des DOE am Mittwoch besonders im Fokus stehen.
Fundamental neutral Chartanalyse bearish
09. September 2016
Rohöl/Barrel: Brent : 49.39 $ Crude (WTI): 47.12 $ Gasoil 424.75 $ pro Tonne
Dollar: 0.9725 Rheinfracht: 18.50 CHF/to Notierungen zwischen 07.00 – 09:00 Uhr
Rekordabbauten lassen Ölpreise steigen – Analysten sehen keinen Trendwechsel
Die US Ölbestände waren gestern Preistreiber Nr. 1. Die massiven Bestandsabbauten haben den Markt regelrecht geschockt. Die Tatsache, dass die Bestandsrückgänge allerdings auf Probleme bei der Abwicklung von Importen durch Tropensturm Hermine zurückzuführen sind, deutet darauf hin, dass in den kommenden Wochen vermehrt Bestandsaufbauten registriert werden. Importprobleme durch einen Sturm sind immer nur temporär und können in der in der Regel nachgeholt werden.
Die Aufwärtsbewegung an den Ölbörsen könnte damit temporärer Natur sein und in den nächsten Handelstagen wieder ausgepreist werden. Mit dem Preisanstieg werden zudem Produktionsanlagen außerhalb der OPEC wieder rentabler, sodass der Druck innerhalb des Kartells sinkt, die Preise mit einer Produktionsbegrenzung zu stützen.
für heute Vormittag deuten sich bei Brenn- und Treibstoffe erneut Preissteigerung an.
Fundamental neutral/bullish Chartanalyse neutral
08. September 2016
Rohöl/Barrel: Brent : 48.79 $ Crude (WTI): 46.41 $ Gasoil 421.00 $ pro Tonne
Dollar: 0.9695 Rheinfracht: 18.25 CHF/to Notierungen zwischen 07.00 – 09:00 Uhr
Massiver Bestandsabbau – API Daten sorgen für Preisanstieg
Kurzfristig richtet sich der Fokus nun auf die aktuelle Marktlage. Der Monatsreport der EIA zeigt, dass die Angebotssituation weiter komfortabel ist und das Überangebot länger als bisher gedacht Bestand haben wird. Die Effizienzsteigerung der US Ölbranche wurde offensichtlich unterschätzt und ermöglicht es auch bei niedrigen Preisen rentabel zu bleiben. Die Preisprognosen für das laufende und kommende Quartal wurden mit rund 45 Dollar leicht nach oben angepasst. Für WTI wurde die Preiserwartung 2017 gesenkt, sodass die EIA insgesamt mit einem langsamen Preisanstieg rechnet.
Im Fokus stehen heute allerdings wohl die Daten des API. Der Bestandsabbau von über 12 Mio. Barrel bei Rohöl ist enorm. Marktteilnehmer hätten mit so einem starken Rückgang niemals gerechnet. Bestätigt das DOE diese Zahlen, wäre dies der größte Bestandsrückgang seit 31,5 Jahren. Entsprechend bullish ist der Einfluss der API Daten.
Fundamental neutral bis bullish Chartanalyse neutral bis bullish
07. September 2016
Rohöl/Barrel: Brent : 47.52 $ Crude (WTI): 45.15 $ Gasoil 412.50 $ pro Tonne
Dollar: 0.9695 Rheinfracht: 18.25 CHF/to Notierungen zwischen 07.00 – 09:00 Uhr
Weicher US Dollar begrenzt Gewinnmitnahmen an den Ölbörsen
Die bullishe Wirkung der "bedeutenden Bekanntmachung" ist mittlerweile wieder verpufft und an den Ölbörsen ausgepreist. Saudi-Arabien und Russland blieben Hinweise auf konkret umzusetzende Maßnahmen schuldig und hatten die Erwartungen der Marktteilnehmer somit nicht erfüllen können. Die Kommentare deuten vielmehr frühestens auf ein Abkommen beim nächsten regulären Treffen im Dezember hin.
Die wöchentlichen Daten zu den US Ölbeständen werden in dieser Woche einen Tag später als üblich veröffentlicht, sodass die Daten des API erst morgen Vormittag und die des DOE morgen Nachmittag zur Verfügung stehen. Experten erwarten einen geringen Bestandsrückgang.
Der festere Euro/Dollar-Kurs verbilligt das in Dollar gehandelte Öl im Inland, sodass die Preissteigerung von gestern Nacht und im frühen Handel heute Morgen zu einem Großteil ausgeglichen wird. Entsprechend deuten sich bei den rechnerischen Inlandspreiserwartungen heute Vormittag wieder moderate Abwärtspotenziale an.
Fundamental neutral Chartanalyse neutral
06. September 2016
Rohöl/Barrel: Brent : 47.77 $ Crude (WTI): 45.30 $ Gasoil 416.00 $ pro Tonne
Dollar: 0.9795 Rheinfracht: 18.25 CHF/to Notierungen zwischen 07.00 – 09:00 Uhr
Turbulenter Wochenauftakt - Markt muss sich neu sortieren
Die Initiative von Saudi-Arabien und Russland zeigt, wie besorgt auch die großen Ölproduzenten über die Preisentwicklung an den Ölbörsen sind. Diese spüren den Druck und sind zur Erkenntnis gekommen, dass sich der Markt vielleicht doch nicht von ganz alleine so entwickeln wird, wie man es sich wünscht. Das Ziel der Produzenten ist einen weiteren Preisrutsch wie im letzten Herbst und Winter, zu vermeiden. Die verbale Intervention ist daher der gewählte Weg, der den Ölproduzenten dabei helfen wird die Preise oberhalb der 40 Dollar zu halten.
Unterm Strich ist die gestern gegründete Arbeitsgruppe kein Grund für eine kurzfristige Preisrallye über 50 Dollar WTI hinaus. Auch ein Deal Ende September wird damit nicht wahrscheinlicher. Heute bleibt abzuwarten, wie die Trader in den USA beim Öffnen des Parketthandels auf die gestrigen Ereignisse reagieren, wenn diese aus dem langen Wochenende zurückkommen.
Nach dem turbulenten Verlauf gestern bleiben die Futures insgesamt weiter fest.
Fundamental neutral Chartanalyse neutral
05. September 2016
Rohöl/Barrel: Brent : 46.91 $ Crude (WTI): 44.45 $ Gasoil 408.50 $ pro Tonne
Dollar: 0.9781 Rheinfracht: 17.25 CHF/to Notierungen zwischen 07.00 – 09:00 Uhr
Preissenkung von Saudi-Arabien für Europa – Ruhiger Feiertagshandel erwartet
Die Einigkeit zwischen Saudi-Arabien und Russland, dass man mit gemeinsamen Maßnahmen den Ölpreis stabilisieren möchte, beeindrucken die Marktteilnehmer kaum. Auch wenn Putin am Freitag eine Produktionsbegrenzung befürwortet hatte, so ist dies nicht konkret genug, als dass dies eine starke Reaktion am Markt hervorrufen könnte. Äußerungen in dieser Form sind schon seit Wochen im Markt und auch im Vorfeld des April-Meetings waren sich beide Länder nach außen hin über eine Maßnahme einig.
Analysten glauben ohnehin nicht, dass das Einfrieren der Produktionsmengen einen dauerhaft stützenden Einfluss auf die Ölpreise haben wird, da die betroffenen Länder auf Rekordniveaus produzieren.
Heute wird ein Großteil des US Handels fehlen, da in den USA der Labour Day gefeiert wird, der gleichzeitig das Ende der US Fahrsaison markiert. Viele Trader werden ein langes Wochenende einlegen.
Für heute deuten sich bei den rechnerischen Inlandspreisen starke Preissteigerungen an.
Fundamental neutral/bearish Chartanalyse neutral/bullish
02. September 2016
Rohöl/Barrel: Brent : 45.62 $ Crude (WTI): 43.38 $ Gasoil 400.50 $ pro Tonne
Dollar: 0.9803 Rheinfracht: 17.25 CHF/to Notierungen zwischen 07.00 – 09:00 Uhr
Ende der Sommernachfrage – Rückzug der Bullen sorgt für Preisrutsch
Die EIA hat eingeräumt, dass die Benzinnachfrage in den USA bisher zu hoch angesetzt wurde und die Sommernachfrage damit nicht so stark wie bisher angesetzt war. Trotz des eigentlich hohen Bedarfs stiegen die US Ölbestände zuletzt immer weiter an und erreichten neue Rekordhochs. Nun werden die Raffinerien mit Wartungsarbeiten beginnen und ihre Kapazität in den kommenden Wochen langsam reduzieren. Bullen, also Trader die auf steigende Preise setzen, ziehen sich daher verstärkt zurück und liquidieren ihre Positionen mit Verkäufen.
Seit Mitte April hat sich eine Handelsspanne zwischen 40 und 50 Dollar bei WTI etabliert, die vermutlich auch im September weiter Bestand haben wird. Vor dem Meeting der OPEC am 26. bis 28. September dürfte sich diese Preisspanne weiter etablieren, wenngleich der Markt wohl sehr volatil bleiben wird.
Fundamental bearish Chartanalyse neutral
01. September 2016
Rohöl/Barrel: Brent : 47.18 $ Crude (WTI): 45.03 $ Gasoil 412.75 $ pro Tonne
Dollar: 0.9861 Rheinfracht: 17.25 CHF/to Notierungen zwischen 07.00 – 09:00 Uhr
Preiseinbruch nach DOE – Hohe Bestände und überschätzte Nachfrage
Auch wenn der Markt in diesem Sommer ausgeglichener sein soll als noch im Frühjahr und im letzten Jahr, so sind die kontinuierlich steigenden US Ölbestände ein klares Indiz, dass der Markt noch immer überversorgt ist.
Die Marktlage ist eventuell auch nicht so knapp wie es die EIA bisher angenommen hatte. Mit den wöchentlichen DOE Bestandsdaten von gestern räumte diese ein, dass man die US Nachfrageentwicklung im ersten Halbjahr überschätzt habe und ein Teil der Mengen nicht in den USA verbraucht, sondern exportiert wurde.
Der Tropensturm Hermine im Golf von Mexiko wird von den Marktteilnehmern weiter genau beobachtet, allerdings dürfte das Schlimmste bereits überstanden sein, da die BP bereits wieder beginnt Anlagen hochzufahren und die Gesamtausfälle zurückgehen.
Fundamental neutral/ bearish Chartanalyse neutral