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- Beachte: Du hast dich während deiner Projektarbeit intensiv ins Thema eingearbeitet. Du bist jetzt Experte.
Dein Text richtet sich jedoch ans "Fussvolk" und weniger an Experten!
Vieles ist für dich unterdessen selbstverständlich. Für die Leser deiner Arbeit ist die Materie neu. Formuliere deshalb auch das aus, was du für klar hältst.
Halte jeden gedanklichen Schritt einzeln fest und vermeide zu grosse Sprünge.
Denke daran: Wie geht es dir beim Lesen eines fremden Textes, in welchem der Autor grosse Gedankensprünge gemacht hat und du dir die Hälfte noch selbst dazu denken musst?
- Formuliere verständlich. Setze dir als Faustregel zum Ziel:
Jeder einzelne Satz muss mit bloss einmaligem Lesen verstanden werden können.
Sätze, welche man zwei bis drei Mal lesen muss, bis man deren Inhalt versteht, taugen nichts!
- Formuliere positiv!
Der Leser will nicht wissen, was nicht ist.
- Vermeide alle Fremdwörter, die nicht unbedingt nötig sind. Bemühe dich um eine einfache Sprache.
- Verschachtelte Relativsätze sind zwar beeindruckend. Sie tragen aber nichts zur Verständlichkeit bei.
Zwei oder drei einzelne Sätze wirken verständlicher als eine Konstruktion elegant verschachtelter Relativsätze.
- "Roter Faden"
Der "rote Faden" deines Textes sollte ersichtlich sein.
- Was haben die verschiedenen Textteile miteinenader zu tun?
- Sind die Sätze in der richtigen Reihenfolge angeordnet (diese Frage stellt sich besonders bei abgeschriebenen Sätzen).
- Handelt es sich bei deinem Textentwurf bloss um eine Ansammlung von Informationen oder einzelner Sätze?
Falls "ja":
Bemühe dich um erklärende Übergänge von einer "Information" zur nächsten.
- Beachte, dass sich ein Sachtext besonders gut liest, wenn immer der erste Satz die Kernaussage des jeweiligen Absatzes enthält.
- Vollständigkeit
Enthält dein Text alles, was nötig ist?