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|The Kotmale Project, Video (Mini-DV, DVD), 46,25 min., 2006
Jesper Nordahl
Ein Großteil des Videos «The Kotmale Project» besteht aus Archivmaterial der frühen 1980er Jahre, das im schwedischen öffentlich-rechtlichen Fernsehen gezeigt wurde. Zusätzliches Material wurde 2004 und 2005 in Kotmale gedreht.
Das Video ist Teil einer Reihe von Nachforschungen über das Kotmale Wasserkraftwerk-Projekt, das von 1979 bis 1985 von der schwedischen Konstruktionsfirma Skanska in Sri Lanka erbaut wurde. Von Anfang an stand das Kotmale Projekt in der Kritik, zum Teil hinsichtlich des Planungs- und Realisationsprozesses, zum Teil hinsichtlich der Frage, wer davon profitieren würde. Indirekt stellte es ausserdem eine Einmischung in die Regionalpolitik Sri Lankas dar.
Das Projekt fusste auf einer Übereinkunft der schwedischen Regierung, der Regierung Sri Lankas und Skanska. Skanska hatte den Vertrag ohne Ausschreibung erhalten. Das schwedische Parlament wurde erst nachträglich informiert, und die schwedische Hilfsorganisation SIDA erhielt erst in den frühen 80er Jahren Kontrolle über das Projekt. Insgesamt verteilte SIDA für das Kotmale Projekt Gelder in Höhe von 250 Millionen Euro.

|Jesper Nordahl
The Kotmale Project
(2006)
Kotmale, Video (Mini-DV, DVD), 21.25 min., 2005
«Kotmale» ist die Aufnahme einer Rundfahrt durch das „schwedische Camp“ in Kotmale.
Das Camp war während des Kotmale Wasserkraftwerk-Projekts als Büro-, Wohn- und Freizeitanlage für die schwedischen Angestellten und ihre Familien erbaut worden. Skanska baute die Häuser, die mit Möbeln des schwedischen Möbelhauses IKEA eingerichtet wurden. Heute beherbergt das Camp das Kotmale Holiday Resort, das Mahaweli Project sowie das Kotmale Community Radio.
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