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Die «Cranchi E26 Classic» ist das kleinste Modell der aktuellen Cranchi-Palette – und gibt trotzdem ein klares Statement ab. Der edle Daycruiser sieht nicht nur rassig aus, sondern überzeugt beim Test auch mit entsprechenden Fahreigenschaften.
Die italienische Traditionswerft Cantiere Nautico Cranchi kann auf eine beeindruckende Geschichte zurückblicken. 1870 gründete der Bootsbauer Giovanni Cranchi eine Firma, die sich in einer kleinen Werkstatt in San Giovanni di Bellagio am Comersee um die Boote der lokalen Fischer kümmerte. Das Geschäft lief gut, Cranchi machte sich einen Namen und als nach dem ersten Weltkrieg die Nachfrage wieder stieg, begann die dritte Cranchi Generation mit der Serienfertigung von Booten – aus Holz selbstverständlich. Zum 100-Jahre Jubiläum konnte 1970 ein neues Werftgebäude in Piantedo, am Nordostufer des Comersees, bezogen werden und Aldo Cranchi – Vertreter der vierten Generation – machte bald schon erste Erfahrungen mit Booten aus GFK. Mit der «Pilotina 4.85» gelang ein durchschlagender Erfolg: In weniger als sechs Jahren konnten 1550 Einheiten verkauft werden. In dieser Zeit war Cranchi auch im Segelmarkt aktiv: Die Yacht «Scout» wurde immerhin über 500 Mal gebaut.