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Eine 10 mm breite, offene Fuge, z.B. zwischen Baukörper und Fensterrahmen, reduziert den Schall um ca. 15 dB.
Um heute gültige Schalldämmwerte zu erreichen, müssen Fugen und Übergänge zum Baukörper besonders beachtet werden. Eine kleine offene Stelle reicht, dass die geforderten Schalldämmwerte, zum Beispiel für ein Schallschutzfenster, nicht erreicht werden können.
Somit ist es unumgänglich alle Fugen mit geeigneten Stopfmaterialien auszufüllen. Weiche Materialien, wie Seidenzöpfe oder andere Isolationen kommen üblicherweise zum Einsatz.
Sie verlieren jedoch ihre Eigenschaften,wenn sie nach dem Einbau durch Wasser und Kondensat nass werden.
Also ist es unumgänglich den richtigen Zeitpunkt für den Einbau zu planen, und die entsprechenden Schutzvorkehrugen zu treffen.
Ein satter und gleichmässiger Einbau ist ebenfalls zu beachten. Bei vertikalen Fugen besteht die Gefahr, dass die Isolation nachträglich absackt und so Hohlstellen entstehen.
Normaler PU-Schaum (Dosenschaum) wäre mit einem Schalldämmwert bei Fugen bis 20 mm von ca. 50 dB eine gute Alternative. Mit einer Bruchdehnung von 30 % zur Fugenbreite ist die Bewegungsaufnahme begrenzt. Nach einer gewissen Zeit enstehen hier offene, schalldurchlässige Fugen.
Weiche SCHALLÄMM-Schäume bieten hier die Lösung. Mit Dämmwerten von 60 dB bei Fugenbreiten bis ca. 30 mm (Prüfzeugnisse vorhanden) bieten Sie eine kostengünstige und sichere Schallisolation.