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Das Wichtigste in Kürze
- Justin Timberlake verkaufte die Rechte seiner Songs an das Unternehmen Hipgnosis.
- Auch die Red Hot Chili Peppers und Beyoncé vertrauten ihre Songrechte Hipgnosis an.
Justin Timberlake (41) hat die gesamten Rechte an seinen Songs an das Unternehmen Hipgnosis verkauft. Das gab die Firma am vergangenen Donnerstag in einer Mitteilung bekannt. Der Musikkatalog soll dabei rund 200 Songs umfassen, die der Sänger geschrieben oder an denen er mitgeschrieben hat. Darunter Timberlakes Hits «SexyBack», «Can't Stop the Feeling» und «Mirrors.»
Das sagt Justin Timberlake zu dem Deal
«Justin Timberlake ist nicht nur einer der einflussreichsten Künstler, sondern auch einer der grössten Songwriter aller Zeiten». Dies sagte Merck Mercuriadis (58), Gründer und CEO von Hipgnosis Song Management, zu dem Deal.
Timberlake erklärte zudem in einem Statement: «Ich freue mich auf die Partnerschaft mit Merck und Hipgnosis. Er schätzt Künstler und ihre kreative Arbeit und war schon immer ein starker Unterstützer von Songwritern und Storytelling. Ich freue mich darauf, dieses nächste Kapitel zu beginnen.»
Finanzielle Details gingen aus der Mitteilung nicht hervor. Wie das «Wall Street Journal» jedoch berichtet, soll der Deal rund hundert Millionen US-Dollar (umgerechnet rund 93 Millionen Euro) umfassen.
Beyoncé, Shakira, Red Hot Chili Peppers & Co.
Hipgnosis Songs Fund wurde vom Musikmanager Merck Mercuriadis gegründet, der schon für Beyoncé (40) arbeitete. Er sieht Songrechte laut eigenen Angaben als Investitionsgut «so wertvoll wie Gold oder Öl» an. Bei ihm hatte auch Shakira (45) Anfang 2021 ihren gesamten Songkatalog untergebracht, die Verkaufssumme ist hier nicht bekannt. Und auch die Red Hot Chili Peppers haben ihre Songrechte für 140 Millionen Dollar dem britischen Investmentfond überlassen.
Weitere Weltstars sind den Schritt des Songrechte-Verkaufs bereits gegangen. Sting (70) hat die Rechte an seinem gesamten Musikkatalog für angeblich rund 350 Millionen US-Dollar an Universal verkauft. Dies berichtet «Variety».
Auch Bruce Springsteen (72) machte mit Sony Music Entertainment einen Deal. Dieser soll laut «New York Times» etwa einen Wert von geschätzten 550 Millionen US-Dollar (rund 513 Millionen Euro) gehabt haben. Die Erben von David Bowie (1947-2016) sollen Insider-Angaben zufolge etwa 250 Millionen US-Dollar (rund 230 Millionen Euro) erhalten haben.