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Die Lebensbedingungen in Simbabwe sind prekär: Die Arbeitslosenquote beträgt über 80 Prozent, Nahrungsmittel sind vor allem in den ländlichen Gebieten knapp. HEKS unterstützt Kleinbauernfamilien dabei, sich Kenntnisse in ökologischer und diversifizierter Landwirtschaft anzueignen, um ihre Ernährungssicherheit zu verbessern und die Einkommensquellen zu diversifizieren. Zudem fördert HEKS den Zugang zu Bildung für Jugendliche. Wegen Machtkämpfen zwischen Regierung und Opposition leiden die Menschen immer wieder unter politisch motivierten Gewalttaten. Das gegenseitige Misstrauen ist deshalb gross. HEKS bestärkt Jugendliche darin, Konflikte auf friedliche Weise zu lösen und ihre Bedürfnisse bei den Behörden einzubringen.
Nahrungsmittel und Saatgut für die Opfer der Dürre-Katastrophe
Auch in Teilen des südlichen Afrika, insbesondere in Simbabwe, herrscht seit Monaten eine extreme Dürre. Laut Schätzungen kam es 2015 und 2016 in einigen der am stärksten von der Dürre betroffenen Distrikten im Süden des Landes zu Ernteausfällen von bis zu 75 Prozent. Dazu gingen auch die Wasservorräte landesweitstark zurück. Die Regierung hat wegen der drohenden Hungersnot bereits im Februar 2016 den nationalen Notstand ausgerufen und um internationale Hilfe gebeten. HEKS leistet seit einigen Monaten humanitäre Hilfe im südlichen Distrikt Matobo.
Fakten
2016 unterstützte HEKS während der Dürre 5500 Menschen mit Lebensmitteln.
Über 11'000 Menschen erhielten Zugang zu sauberem Trinkwasser.