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Der Tourismus auf den Malediven Inseln begann in den 1970er Jahren. Für die Einheimischen bedeutet der Tourismus heute zwar einen gewissen Wohlstand, weil zum Beispiel industrielle Verarbeitung oder Landwirtschaft auf den Inseln nicht möglich ist, doch für die Einheimischen sind die Touristen selbst Fremde und werden es wohl auch bleiben. Grund dafür ist und war die Abschottungspolitik der Regierung der Malediven, die mehr als 40 Jahre lang betrieben wurde. Denn erst seit 2009 ist es Touristen überhaupt möglich Einheimischen Inseln auf den Malediven zu besuchen. Die Einheimischen leben in weiten Teilen des Inselstaates aber noch völlig unbehelligt von den Touristen. Mit dieser rigoros betriebenen Abschottungspolitik wollte die Regierung verhindern, dass die muslimische Kultur der Einheimischen durch die Touristen gestört wird.