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- Trotz Protesten von Fischern will Japans Regierung gefiltertes Kühlwasser aus der Atomruine Fukushima ins Meer ableiten.
- Grund ist, dass allmählich kein Platz mehr zur Lagerung des Wassers auf dem Gelände des zerstörten Atomkraftwerks ist.
Wie japanische Medien berichteten, könnte nach siebenjähriger Debatte darüber, was mit dem in riesigen Tanks gelagerten Wasser geschehen soll, noch in diesem Monat eine Entscheidung fallen. Doch da für ein Ableiten des Wassers ins Meer Baumassnahmen nötig seien und eine Einschätzung der Atomaufsicht erfolgen muss, könne es etwa zwei Jahre dauern, bevor mit dem Ableiten begonnen werden könne.
Fast zehn Jahre sind vergangen, seit an jenem 11. März 2011 ein schweres Erdbeben und ein gewaltiger Tsunami den Nordosten des Inselreiches heimsuchten. Zum Sinnbild der Katastrophe aber wurde der Super-Gau im Atomkraftwerk Fukushima Daiichi. Wegen der radioaktiven Strahlung von Kernschmelzen in drei der Reaktoren mussten damals rund 160'000 Anwohner fliehen. Inzwischen gilt die Lage als stabil. Doch werden die enormen Mengen an verstrahltem Wasser zunehmend zum Problem.