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Wir spielen Billard, aber welches?
Es gibt die verschiedensten Formen und Varianten des Billardspiels. Allen Formen gemein ist, dass man mit dem Spielball andere Kugeln auf dem Tisch treffen muss. Man unterscheidet Lochbillard
(Pool, Snooker) und Carambole Billard. Eine Untervariante ist das Kegelbillard.
In den Lochbillardspielen (Pool, Snooker) sind sechs Taschen im Tisch vorhanden. Es geht überwiegend darum, die anderen Bälle in einer Tasche zu versenken. Das genaue Treffen vom Objektball hat hier höchste Priorität. Solange man andere Bälle korrekt versenkt, darf man weiterspielen (wir sagen: am Tisch bleiben), bis alle Bälle versenkt sind.
Beim Carambole Billard hingegen gibt es keine Löcher. Man muss mit seinem Spielball die anderen Bälle berühren, um einen Punkt zu erzielen. Das richtungsmässige Steuern des Spielballs ist dabei das Wichtigste. Solange man einen Punkt erzielt, bleibt man weiter am Tisch. Es wird meist auf eine zu erreichende Punktzahl gespielt.
Beim Kegelbillard muss ein Objektball möglichst viele Kegel umwerfen, die in der Tischmitte aufgebaut sind. Für jeden umgeworfenen Kegel gibt es eine bestimmte Anzahl Punkte. Nach jedem Stoss kommt es zum Wechsel mit dem gegnerischen Spieler. Es wird auf eine zu erreichende Punktzahl gespielt.
Die Billardvarianten unterscheiden sich u.a. auch durch die Energiebilanz. Während im Lochbillard die in den gelochten Ball gesteckte Energie verpufft, ist dies beim Carambole nicht möglich. Die drei Bälle laufen dort so lange auf dem Tisch hin und her, bis durch Reibung alle Energie verbraucht wurde.
In unserem Verein spielen wir überwiegend Carambole Billard und Kegelbillard. Einige unserer Mitglieder sind aber auch sehr gute Poolbillard Spieler - bis hin zum ehemaligen Landesmeister.
Wir haben zur Zeit sieben Carambole-Tische, vier Matchtisch und 3 Halbmatchtische.