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Schuch,
Werner Wilhelm Gustav, Landschaftsmaler, geb. zu Hildesheim, widmete sich 1860-64 dem Baufach auf dem Polytechnikum in Hannover, beteiligte sich unter Hase bei der Restauration der Stiftskirche in Bücken, verweilte einige Monate in Paris und lebte dann als Privatarchitekt abwechselnd in Hannover und in Westfalen. 1868 wurde er bei der Venloo-Hamburger Eisenbahn für den Hochbau angestellt, folgte aber 1870 einem Ruf als Professor der Baukunst an die polytechnische Schule in Hannover.
Erst 1872 wagte er sich ohne Lehrmeister an die Ölmalerei, machte einige Kopien auf der Gallerie in Dresden und Skizzen in Tirol und Oberitalien, wiederholte solche Reisen öfter und bildete sich 1877 in Düsseldorf in der Technik der Malerei noch weiter aus. Seine Landschaften mit historischer oder Genrestaffage haben oft die melancholische Poesie der Heidegegenden zum Gegenstand, sind aber meistens von ergreifender Wirkung und haben eine dem Charakter der Gegend entsprechende Staffage; z. B.: auf der Lauer, aus der Zeit der schweren Not (1876, Nationalgallerie in Berlin), der Ritt auf Tod und Leben, Heidelandschaft, das Lied ist aus, Kroatenritt und Buschklepper (1880).