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Es sind absurde Zahlen, die aktuell in der Golfwelt herumgereicht werden. Profi Phil Mickelson, einer der Grössten der Szene, soll über drei Jahrzehnte rund eine Milliarde US-Dollar für Sportwetten ausgegeben haben. Das schreibt der professionelle Gambler Billy Walters in einem Buch, das in Kürze veröffentlicht wird. Walters und Mickelson hätten demnach zwischen 2009 und 2014 eine fünfjährige Wettpartnerschaft gehabt.
Walters berichtet, dass der Golfer zwischen 2010 und 2014 mehr als 7000 Wetten auf Football, Basketball und Baseball abgeschlossen haben soll. Im Jahr 2011 alleine seien es 3154 Wetten gewesen, schreibt Walters. Und dann sind da eben noch die Summen. Eine Milliarde Dollar soll Mickelson in seiner Sucht ausgegeben haben, und dabei Verluste von rund 100 Millionen eingefahren haben.
Berichte, wonach sich der Golfer auch Wetten auf den Ryder Cup 2011, in dem er selbst spielte, überlegt haben soll, dementierte Mickelson. «Ich habe nie auf den Ryder Cup gewettet. Ich habe nichts gegen eine kleine Wette auf dem Platz, aber ich würde nie die Integrität des Sports gefährden», schreibt der US-Amerikaner auf Twitter.
I never bet on the Ryder Cup. While it is well known that I always enjoy a friendly wager on the course, I would never undermine the integrity of the game.— Phil Mickelson (@PhilMickelson) August 10, 2023
I have also been very open about my gambling addiction. I have previously conveyed my remorse, took responsibility, have…
Er sei immer sehr offen gewesen, wenn es um seine Spielsucht gegangen sei, betont Mickelson. «Ich habe mir Hilfe gesucht und befinde mich in Therapie», schreibt der 53-Jährige. 2022 sagte der Golfer in einem Interview, dass die Spielsucht «keine Gefahr mehr für mich oder meine finanzielle Sicherheit» darstelle. Im gleichen Jahr schloss sich Mickelson der saudischen LIV-Tour an, die ihm rund 200 Millionen Dollar für die Abkehr von der PGA-Tour geboten hatte.
Auch in der Schweiz wird Glücksspielsucht zu einem immer grösseren Problem. Eine Studie von Anfang dieses Jahres zeigte, dass sich der Anteil der problematischen Spielerinnen und Spieler seit 2019 mit einem Anstieg von 2,3 auf 5,2 Prozent mehr als verdoppelt hat. (abu)
Der Meister sowie der 1. und 2. der Qualifikation sind dazu verurteilt, an der Champions Hockey League teilzunehmen. Falls der Meister die Qualifikation auf dem 1. oder 2. Rang beendet, rückt der 3. der Qualifikation nach. Diese Saison müssen Servette (als Meister und Qualifikationssieger) sowie Biel und die Lakers als 2. und 3. der Qualifikation in den sauren europäischen Apfel beissen.