Document ID: /curiavista/filtered/00000.jsonl.gz/89976

<h2>SubmittedText<h2><p>Ende März 2006 erschütterte ein Erdbeben den südlichen Teil des Gotthard-Basistunnels. In der Oströhre entstanden Risse in der Tunnelwand, an der Verkleidung wurde der Spritzbeton abgesprengt, und der Tunnelboden wurde lokal angehoben. Eine Expertenkommission sollte abklären, ob der Innenausbau verstärkt werden soll.</p><p>- Sind die Untersuchungen bezüglich Gefahrenpotenzial und Massnahmen zur Verhinderung weiterer Beben abgeschlossen?</p><p>- Wurde ein Bericht erstellt? Ist dieser öffentlich verfügbar?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Am Samstag, den 25. März 2006 ereignete sich auf der Baustelle Faido (Multifunktionsstelle) des Gotthard-Basistunnels ein Bergschlag, der in den umliegenden Gemeinden als Mikrobeben wahrgenommen worden ist. Der Bergschlag hat im Tunnel einige Risse und kleinere Abplatzungen an der Spritzbetonschale der Tunnelverkleidung verursacht. An der Oberfläche wurden jedoch keine Schäden gemeldet. Die Bevölkerung und die Behörden (Gemeinden und Kanton) wurden damals informiert.</p><p>Die Anhebung des Tunnelbodens in der Weströhre ist im ersten Quartal 2008 aufgetreten. Sie steht nicht mit dem Mikrobeben vom 25. März 2006 in Zusammenhang, sondern mit dem Vortrieb der zweiten Röhre (Oströhre). Der Tunnelboden wurde in der Folge verankert, sodass die Bejahungen vermieden werden konnten. Beide Phänomene sind in der Zwischenzeit nicht mehr vorgekommen.</p><p>Über die Auswirkungen dieser Erschwernisse auf die Kosten und Termine der Neat verfasst die Erstellergesellschaft Alptransit Gotthard AG einen Bericht. Er wird der Neat-Aufsichtsdelegation voraussichtlich im Herbst 2008 präsentiert.</p>