Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03614.jsonl.gz/1106

Die Chiropraktische Manipulative Reflex-Technik (CMRT) ist die Viszerale Faszientherapie, ein System von SOT-Protokollen zur Diagnose und Behandlung der Organfunktion (Leber, Gallenblase, Herz, Nieren, Gebärmutter usw.) über die neurologischen Verbindungen zu den Wirbelsäulenbahnen. Jede hintere Spinalnervenwurzel innerviert bestimmte Organe, Muskeln und spezielle Hautregionen. Jeder dieser Körperbereiche verwendet gemeinsame Nervenbahnen, um ausgehende (efferente) und eingehende (afferente) Nachrichten effektiv zum und vom Zentralnervensystem (Gehirn und Nabelschnur) zu kommunizieren. So reguliert sich der Körper.
Viszerale Faszien fungieren als Aufhängung und Einbettung der inneren Organe und derer Blutversorgung und Innervation. Alle Viscera sind von Bindegewebsschichten umhüllt. Diese Doppelschichten aus Membranen umgeben die Organe und kleiden die Brust-, Bauch- und Beckenwand aus. Die Haut des Organs selber wird „viszerales Peritoneum“ genannt - die fasziale Membran, die den inneren Wänden des Rumpfes anliegt, wird als Peritoneum Parietale bezeichnet. Die Aufhängebänder (Mesos) entsprechen den ebengenannten Doppellagen, da die einzelnen Organe als winzige Organanlagen in unserer Embryonalzeit in diese viszeralen Faszien hineingesprossen sind.
Alte Entzündungen (z.B. Endometriose), Operationsfolgen (Adhäsionen) und Narbengeschehen belastet dann die Organe und deren gesunde Tätigkeit, was wiederum umgekehrt Schmerzen und Schwierigkeiten am Bewegungsapparat verursachen kann.
CMRT ist eine praktische Weichteiltechnik, die sich mit dem viszeromatischen Reflexbogen befasst, wobei im Thorax, Bauch, Becken, Brust, und der Beckenhöhle, werden Adhäsionen durch sanfte manuelle Bewegungen zwischen den Organen und ihren Faszien gelöst. Dies erhöht die gesamte Beweglichkeit und die Beweglichkeit der Organe und erhöht deren Funktionalität. Auf diese Weise können Schmerzen und Funktionsstörungen durch viszerosomatischen Stress und die daraus resultierende Erkrankung des Bewegungsapparates verhindert und behandelt werden.