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Katzenminze
Bereits im 15. Jahrhundert verwendeten unsere Vorfahren die frischen Blätter als Fleischgewürz. Erste Erwähnung der Verwendung der Katzenminze und deren Heilwirkungen findet man im Jahre 827 im vom Abt Wahlafrid Strabo geschriebenen Text Liber de Cultura hortorum. Weiterhin berichtet, sowie eine von John Gerald 1597 Pflanzenbuch Text über die Katzenminze.
Aus den Blättern kann Tee zubereitet werden. In der Volksmedizin wird Catnip zur Linderung bei Erkältung, Grippe und Magenverstimmung angewendet er gilt als fiebersenkend und schweißtreibend, krampflösend, entgiftend, harntreibend und leicht euphorisierend und hat Sedative eigenschaften. Er soll auch bei chronischer Bronchitis helfen und aufgrund seiner antibakteriellen Eigenschaften Infektionen vorbeugen. Studien in den 1970er Jahren zeigten, dass er eine beruhigende Wirkung besitzt. Vor dem Essen wirkt er appetitanregend, nach dem Essen verdauungsfördernd. Diese Wirkung wird von dem psychoaktiven Alkaloid Actinidin und den verschiedenen ätherischen Ölen verursacht. Früher wurden die Blätter auch gegen Zahnschmerzen gekaut.
Aus den frischen Blättern kann ein Tee (genauer ein Heißwasserextrakt) zubereitet werden. Für einen lagerfähigen Tee werden Blätter und Blüten in der Zeit zwischen Juli und August geerntet und an der Luft bei Raumtemperatur getrocknet. Der Tee soll bei der Zubereitung nicht bis zum Kochen erhitzt werden, da sich sonst die ätherischen Öle mit dem Wasserdampf verflüchtigen.
Wir verkaufen Katzenminze ausschliesslich zum verräuchern und nicht zum einnehmen.