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Der japanische Yen geriet unter erneuten Abwärtsdruck, da der vierteljährliche Takan-Stimmungsbericht der Bank of Japan zeigte, dass die japanischen Unternehmen ihre Inflationserwartungen nach unten revidiert haben und nun davon ausgehen, dass die Verbraucherpreise im nächsten Jahr um 0,6% zulegen werden im Vergleich zu 0,7% im Juli-Bericht…
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Der USD/JPY testete in Tokio die 102,39, da eine niedrigere Zahl bedeutet, dass die Zentralbank eingreifen muss, um zu versuchen, diese Erwartungen anzuheben. Der USD/JPY wird sehr wahrscheinlich weiter mit einer Aufwärtstendenz handeln, vor allem seit die letzten Wirtschaftsdaten aus den USA darauf hindeuten, dass sich das verarbeitende Gewerbe im September stabilisieren konnte.
Der ISM Index für das verarbeitende Gewerbe erholte sich im September, nachdem er im Vormonat unter die Schwelle von 50 gerutscht war. Der ISM lag im September nach einem Wert im Vormonat von 49,4 bei 51,5, was auf solide Verbesserungen bei den Neubestellungen und der Produktion zurückzuführen ist. Die Beschäftigung blieb jedoch unter der neutralen Schwelle und lag bei 49,7 gegenüber vorher 48,3. Wir glauben, dass es etwas zu früh ist, von einer Erholung zu sprechen, vor allem nach der starken Verlangsamung des verarbeitenden Gewerbes in den Jahren von 2014-2015. Ähnlich lag der Markit PMI für das verarbeitende Gewerbe mit 51,5 leicht über den Durchschnittserwartungen von 51,4.
Der US-Dollar erholte sich in Tokio stark und der Dollar Index legt 0,45% auf 96,11 zu.
Auch das Pfund Sterling befand sich heute Morgen im freien Fall und durchbrach das Tief vom 6. Juli. Der GBP/USD erreichte in der frühen europäischen Sitzung die 1,2765, den niedrigsten Wert seit Juni 1985. Nach Monaten, in denen die britische Regierung nicht mit der Sprache herausrücken wollte, hat sie sich für einen Terminplan des Brexit-Prozesses entschieden und den Zeitpunkt zu Auslösung des Artikels 50 für das Ende des ersten Quartals 2017 festgelegt.
Seit Montag herrscht am Markt wieder Panik, da die möglichen Auswirkungen des Brexit weiter unklar sind.
Am Aktienmarkt handelten die asiatischen Regionalmärkte allgemein in positivem Terrain, während die chinesischen Märkte wegen der Golden Week geschlossen sind. Der Nikkei ist um 0,83% und der allgemeinere Topix um 0,71% gestiegen. In Europa sind die deutschen Futures trotz den nachlassenden Bedenken zur DB im roten Bereich. Im Vereinigten Königreich lagen die Futures auf den Footsie um 0,30% besser, und in der Schweiz notierten die Futures auf den SMI um 0,29% fester.
Quelle: AdvisorWorld.ch