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Projektwettbewerb: 2002
Bauauftraggeberschaft: Amt für Hochbauten Zürich
Mitarbeit: Bartelomeus Gijzen, Eberhard Tröger
Landschaftsarchitektur: Kuhn Truninger Landschaftsarchitekten
Die Schulanlage des Architekten Otto Glaus aus den Sechzigerjahren bildet ein kleines autonomes Gefüge. Die Nutzungen sind in verschiedenen Baukörpern untergebracht, die über ein gedecktes Wegnetz verbunden sind. Die Erweiterung der Schule schliesst vertikal an dieses System an. Das Gefüge wird in der dritten Dimension erweitert, die gesamte Anlage verdichtet.
Drei neue Trakte werden auf die bestehenden Körper aufgelegt. Zwei nehmen Schultrakte mit zweiseitig belichteten Klassenzimmern auf und einer die Aula und das Lehrerzimmer. Treppen greifen ins Erdgeschoss und holen die Benutzer am gedeckten Wegsystem ab.
Der gestalterische Ausdruck der bestehenden Bauten ist bestimmt durch die Massivität des gegossenen Betons mit den Abdrücken von sägerohen Schalbrettern. Die neuen Aufbauten werden aus ebenso sägerohen Massivholzbalken in Blockbauweise gefügt. Sie sind mit einem Anstrich im Ton des Betons vorverwittert. Aus unterschiedlichen Materialien und konträren Konstruktionsprinzipien wird so ein neues Ganzes gebildet, das ebenso in seinen Teilen gelesen werden kann.