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Die Patrizierfamilie von Wattenwyl erbaute das herrschaftliche Schlossgut Münchenwiler im 16. Jahrhundert auf den Mauern eines alten Klosters. 200 Jahre später wurde die Scheune, die grösste des Kantons Bern aus jener Zeit, an das Wohnhaus des Pächters angebaut. Damals war die Familie Graffenried im Besitze der Herrschaft Münchenwiler. Die 1920er-Jahre brachten viele Menschen in wirtschaftliche Schwierigkeiten. Auch die Familie von Graffenried-Villars blieb davon nicht verschont. Der wirtschaftliche Niedergang machte sich mit Verkäufen bemerkbar als Emanuel von Graffenried ein Gut ums andere verkaufen musste, so auch die Küherscheuer im 1928. Simon Thüler kaufte das Gut und bewirtschaftete dieses konventionell bis er nur elf Jahre später starb. In der Folge ging die Domäne an Ernst Kämpfer, der einen Milchwirtschaftsbetrieb führte. Nach seinem Tod in den Achtziger Jahren verfiel das Anwesen zusehends; es wurde noch als Schafstall genutzt, und im Wohnhaus wurden bis zum Verkauf zwei Wohnungen genutzt.
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