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Mit neu abgeschlossenen, für fünf Jahre gültigen Übereinkommen soll nicht nur die seit den 80er-Jahren bestehende Zusammenarbeit weitergeführt, sondern auch die Forschungs- und Entwicklungstätigkeit im Bereich geologische Endlagerung und Verpackungstechnologie vertieft werden.
Beide Länder haben vergleichbare Programme für die Endlagerung hochradioaktiver Abfälle im kristallinen Grundgestein und setzen diese in die Tat um. In Finnland genehmigten Regierung und Parlament die Erstellung eines geologischen Endlagers für abgebrannten Kernbrennstoff in Olkiluoto im Grundsatz. In Schweden bezeichnete die SKB drei Gemeinden als potenzielle Standorte für ein solches Lager. Die Standorte wurden von der zuständigen Behörde SKI bewilligt. Ein entsprechender Regierungsentscheid und die Abstimmungen in den Gemeinden werden noch im laufenden Jahr erwartet.
Die SKB möchte bei der definitiven Standortabklärung von den Erfahrungen der Posiva im Bereich Untergrundcharakterisierung und Tiefbohrungen profitieren. Im Gegenzug möchte die Posiva den Vorsprung der Schweden in der Verpackungs- und Endlagerungstechnik für abgebrannte Brennelemente nutzen. Ein Teil der zukünftigen Zusammenarbeit wird sich auf die Entwicklung von Fabrikations- und Verschlussmethoden für Kupferbehälter konzentrieren, mit denen die Brennelemente für die direkte Endlagerung verpackt werden sollen. Die SKB und die Posiva arbeiteten bisher u.a. an einem Doppel-Behälter, der aus einem gusseisernen Innenbehälter und einer 5 cm dicken Kupferhülle besteht, und an der Weiterentwicklung der Elektronenstrahlschweissmethode für den Kupferverschluss.
Quelle
M.S. nach Medienmitteilung Posiva und SKB, 10. Juli 2001