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dies gelesen | Frau Larapalara denkt nach über Sartres Hölle.
»Die Problematik sah er wesentlich im Blick des anderen. Denn der Blick des anderen objektiviert mich, indem er mich so sieht, wie ich bin, wie ich mich aber niemals sehen werde. Die Hölle ist die Erfahrung der Scham, die durch den Blick des anderen hervorgerufen wird, die Erfahrung des meiner Selbst als ein Für andere. Der Konflikt liegt in der eigenen Abhängigkeit von der Freiheit des anderen, mich zum Objekt zu degradieren und als Mittel für Zwecke zu benutzen, die mir nicht bekannt sind. […]
Wer jemanden fotografiert, sieht ihn so, wie er sich selber niemals sieht. Der Fotografierende erfährt etwas, was der andere von sich selbst niemals erfährt. Das Fotografieren verwandelt Menschen in Objekte, die man symbolisch besitzen kann.«
Quelle: larapalara.wordpress.com
das gedacht | Wenn ich diesen Text in meinem Blog pingbacke, ist das nicht auch irgendwie eine objektivierende und besitzergreifende oder zumindest besitzenwollende Handlung?
Wie verhält es sich mit dem Teilen von Inhalten im Internet? Wie viel Identifikation mit oder Berührtheit durch nicht von uns selbst erstelltem Inhalt braucht es, bis wir etwas teilen?
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dies gelesen | In Solminores neuem Blog geht es umd das Weglaufen. Darüber, das Haus zu verlassen ohne zurückzuschauen. Ausgehend von Peter Stamms Roman Weit über das Land fragt er sich, was wäre, wenn.
das gedacht | Und – was wäre, wenn? Bei mir? Und bei dir?