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Überlebende und Umweltschützer protestierten zum Jahrestag des Unglücks gegen die mutmassliche Fahrlässigkeit des Bergunternehmens Samarco und dem Ausbleiben der versprochenen Entschädigungen, wie die Zeitung "Folha de São Paulo" berichtete.
Ein Dammbruch im Rückhaltebecken eines Eisenerzwerkes im südlichen Bundesstaat Mina Gerais hatte die Katastrophe verursacht. Rund 35 Milliarden Liter an Rückständen sollen in den Fluss Río Doce geflossen sein und den 650 Kilometer langen Lauf bis zum Atlantik verschmutzt haben.
Die brasilianische Staatsanwaltschaft hat im Oktober Anklage wegen fahrlässiger Tötung gegen 21 führenden Angestellten von Samarco erhoben. Das Unternehmen gehört dem brasilianischen Konzern Vale und dem australischen-britischen Konzern BHP Billiton.
(SDA)