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Beschreibung
Bei Springschwänzen handelt es sich um kleinste Urinsekten, die auf feuchter Erde gehalten werden und auch manchmal in Zimmerpflanzen vorkommen. Sie werden hauptsächlich an kleine oder junge Reptilien sowie Amphibien wie beispielsweise Dentrobaten verfüttert, die besonders kleine Insektennahrung benötigen. Springschwänze werden in Zuchtansätzen geliefert, die auch noch mit Zierfisch-Flockenfutter weiter gefüttert und vermehrt werden können. Die Tiere sollten bei Raumtemperatur bis 25 Grad gehalten werden.
Springschwänze leben am und im Boden, meist bis in zehn Zentimeter Tiefe, aber auch auf Baumrinde, auf der Wasseroberfläche, an Meeresküsten, auf Gletschern und in Nestern von Ameisen und Termiten. Sie bevorzugen hohe Luftfeuchtigkeit. Springschwänze gelten als die häufigsten Sechsfüßer. In einem Quadratmeter Boden leben in den obersten 30 Zentimetern bis zu 400.000 Individuen. Durch den Abbau ihrer Nahrung sind sie wesentlich an der Bildung von Humus beteiligt. Sie beseitigen dabei organische Rückstände und fördern so die Bodenfruchtbarkeit und damit das Wachstum von Pflanzen. Da sie die Reste von Pflanzen in natürlichen Dünger verwandeln, sind sie der Landwirtschaft von erheblichem Nutzen. Die meisten Arten der Springschwänze sind Allesfresser, sie ernähren sich von zerfallenden pflanzlichen Stoffen, Exkrementen oder Aas.