Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03384.jsonl.gz/351

Die letzte Wochenend-Ausgabe der NZZ bringt auf Seite 66 einen Artikel zum Kontext von liberaler Demokratie und liberaler Religiosität, welcher an die frühesten Diskussionen untern den Reformatoren erinnert: Bibel als heilige Schrift und (obketivierter) Geist. Komplementarität?
Die Obliegenheit, die Bibel als Ganzes zusammenzunehmen, verleihet dieser einen Gesetzescharakter, führt in die Ideologiefalle, in welche Religion immer wieder entweder aus einem Art Machtinstinkt oder weil sie ein Zusammengehn von Frömmigkeit und bürgerlicher Rechtschaffenheit voraussetzt und folglich unter fundamentalistischen Vorzeichnen, da beides auseinander strebt, keine andere Antwort als eine ideologische weiss, gefallen ist.
Mitgeteilt von Jean-Claude Cantieni