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Wann ist eine Darmsanierung erforderlich?
Eine Darmsanierung macht vor allem zu Beginn einer Ernährungsumstellung oder nach der Einnahme von Medikamenten Sinn. Daneben wird sie aber auch zur Behandlung von Darmbeschwerden eingesetzt. Dies können Bauchschmerzen, Blähungen, Durchfall oder Verstopfung sein. Alle weisen auf eine gestörte Darmfunktion hin, die in jedem Fall behandelt werden sollte. Denn nur ein gesünder Darm kann den Körper ausreichend entgiften.
Für eine Darmsanierung sollte genügend Zeit eingeplant werden. Positive Effekte werden erst nach mehreren Tagen sichtbar. Allgemein wird ein Zeitraum von mindestens 14 Tagen genannt. In dieser Zeit sollten Stress und andere schädliche Faktoren vermieden werden. Um nicht in der Leistungsfähigkeit eingeschränkt zu werden, empfiehlt sich die Durchführung während des Urlaubs. Eine regelmäßige Durchführung ist ebenfalls zu empfehlen.
Wie läuft eine Darmsanierung ab?
Bevor eine gesunde Darmflora aufgebaut werden kann, muss der Darm von allen schädlichen Bakterien und Abfallstoffen gereinigt werden. Dies erfolgt über eine sogenannte "Darmreinigung", mit Hilfe von Abführmitteln oder einem Einlauf. Im Anschluss der Darmreinigung erfolgt die Eliminierung von schädlichen Bakterien oder Pilzen. Dafür werden verschiedene Medikamente eingenommen.
Nun ist der Darm gesäubert und es erfolgt der Aufbau einer gesunden Darmflora. Hierfür werden probiotische Milchsäurebakterien benötigt. Diese unterstützen gesunde Darmbakterien dabei, sich vermehrt anzusiedeln und zu wachsen. Die Einnahme der Milchsäurebakterien erfolgt häufig über Tabletten oder Pulver. Es gibt aber auch eine Vielzahl probiotischer Lebensmittel, die den Effekt ebenfalls bestärken (zum Beispiel Joghurt, Kefir oder Sauerkraut).
Im Anschluss der Darmsanierung erfolgt häufig eine Fastenkur. Diese wirkt zwar unterstützend, ist aber nicht zwingend notwendig.