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Von der St. Jacob’s Vorstadt zur Sankt Jakobs-Gesellschaft (1850-1900)
Über Jahrzehnte wurde die Geselligkeit und Kameradschaft hoch gehalten. Das gesellschaftliche Quartierleben wurde im Senti- und St. Jakobs-Gebiet rege gepflegt und seit 1863 verband mit dem Quartierverein «Wächter am Gütsch» stets auch eine freundschaftliche Verbindung.
Im alten Bierhaus zum St. Jakob wurden 1863 eigentliche Statuten und die Anschaffung einer Fahne beschlossen. Dadurch trat die Sankt Jakobs-Gesellschaft der Stadt Luzern die Nachfolge der «Löblichen St. Jacob’s Vorstadt» nach damaligem Recht an.
In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts beeinflussten neue Kräfte die Gesellschaftsentwicklung positiv. In der Folge nahmen Mitglieder der Gesellschaft wiederholt an den Fritschi-Umzügen teil: 1864 «Die Touristen» oder 1870 «Bilder aus der Sagen- und Märchenwelt».