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Zwei Manager einer Reinigungsfirma sind wegen Gefährdung der öffentlichen Gesundheit festgenommen worden. Derweil weitet sich der Skandal in Grossbritannien aus.
Zwei Manager des niederländischen Unternehmens, das verbotenerweise das Insektizid Fipronil zum Reinigen von Hühnerställen benutzt haben soll, sind am Donnerstag festgenommen worden.
Nach Angaben der niederländischen Staatsanwaltschaft wurden die beiden Führungskräfte der Firma, die im Zentrum des Eier-Skandals steht, nach einer Durchsuchung ihrer Wohnungen in der Nähe von Utrecht festgenommen. Ihnen wird eine Gefährdung der öffentlichen Gesundheit durch den Einsatz von Fipronil in Ställen von Legehennen vorgeworfen, ausserdem der Besitz verbotener Substanzen.
700'000 betroffene Eier in Grossbritannien
Die Strafverfolger durchsuchten den Angaben zufolge insgesamt acht Wohnungen oder Büros. Durchsuchungen gab es auch in Belgien.
Derweil weitete sich der Skandal in Grossbritannien weiter aus. Es seien 700'000 betroffene Eier importiert worden - also etwa 33 Mal so viel wie bislang vermutet, teilte die Behörde für Lebensmittelsicherheit (Food Standards Agency, FSA) in London mit. In ersten Schätzungen waren die Experten noch von 21'000 Eiern ausgegangen.
Eine Gefahr für die Gesundheit hält die Behörde für «sehr unwahrscheinlich». Etwa 85 Prozent der im Vereinigten Königreich verzehrten Eier stammen aus dem eigenen Land.
(sda/gku/cfr)