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Shawa’atu Shaibu, eine junge nigerische Schneiderin
14.03.2011 - Im Niger gehen nur drei von zehn Mädchen zur Schule. Shawa’atu Shaibu konnte aufgrund ihres Alters die staatliche Schule in ihrem Dorf nicht besuchen. Dank Enfants du Monde hatte sie doch noch die Möglichkeit zur Schule zu gehen. Heute kann sie lesen und schreiben und hat sogar eine eigene Schneiderei.
Shawa’atu Shaibu erzählt uns, wie ihr Tagesablauf aussieht, was ihre Hoffnungen sind und worauf sie stolz ist:
«Ich stehe morgens um sechs Uhr auf und wische die Schneiderei, die ich in unserem Haus eingerichtet habe. Dann hole ich Wasser vom Brunnen und bereite das Essen vor. Anschliessend fange ich an zu nähen.
Meine Familie ist das Wichtigste in meinem Leben. Glück bedeutet für mich, Kinder zu haben, die zur Schule gehen und diese erfolgreich abschliessen können.
Ich bin stolz, zur Schule gegangen und heute selbstständig sein zu können.»
Enfants du Monde unterstützt ein Dutzend Schulen in der Region Tahoua im Norden von Niger. Diese Schulen nehmen Kinder wie Shawa’atu Shaibu auf, die nie zur Schule gegangen sind oder sie zu früh verlassen haben.

Parvez, Schüler in Dhaka (Bangladesch):
Mit 225 Franken kann ein Kind aus dem Armenviertel Mohammadpur in Bangladesch ein Jahr lang zur Schule gehen.