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Fragen und Antworten
Was ist überhaupt eine "Verbindung"?
Eine Verbindung ist eine Gemeinschaft von Mittelschülern bzw. Studenten während der gemeinsamen Studienzeit. Die durch die Verbindung geknüpften Freundschaften halten oft weit über die eigentliche aktive Verbindungszeit hinaus an. Während der Aktivzeit entwickelt sich eine enge Gemeinschaft, die verbindungsstudentische Traditionen und das entsprechende Treiben pflegt und zelebriert. Die Wurzeln der meisten heute existierenden Verbindungen gehen auf das 18. Jahrhundert zurück.
Wer kann Mitglied der Vitodurania werden?
Mitglied kann jeder Schüler der Kantonsschulen Büelrain, Im Lee und Rychenberg werden.
Für Damen ist das Pendant zur Vitodurania die Fiduzia, s. unten.
Wann kann man in die Vitodurania eintreten?
Im Normalfall findet die erste Kontaktaufnahme mit der Vitodurania während der 2. Klasse (4. fürs Rychenberg) statt. Der Eintritt erfolgt dann anfangs der 3. (5.) Klasse, also ab 16 Jahren. In gewissen Ausnahmen kann es auch etwas später sein.
Wie verläuft die Verbindungszeit?
Beim Eintritt in die Vitodurania wird man sogenannter "Fux". Als Fux geniesst man eine gewisse Narrenfreiheit und lernt das Verbindungsleben kennen. Üblicherweise dauert die Fuxenzeit ein ganzes Jahr, mindestens aber ein Semester lang. Anschliessend - nach bestandener Prüfung - wird man zum "Bursch" befördert. Die Burschenzeit verläuft über ein ganzes Jahr, man erhält Rechte, muss aber auch Pflichten ("Chargen") übernehmen. Dazu gehören unter anderem die Leitung des Vereins sowie die Organisation von Anlässen. Um sich seriös auf die Matura vorbereiten zu können, übergibt man im Frühling das Zepter an die Nachfolger und erhält in der Folge den Status eines "Bemoosten Burschen". Dieser besitzt zwar noch sämtliche Rechte, hat aber keine Chargen mehr wahrzunehmen. Nach erfolgreicher Reifeprüfung wird man an der darauffolgenden Generalversammlung des Altherren-Verbandes in dessen Reihen aufgenommen. Die eigentliche Aktivzeit dauert also zwei Jahre.
Wo ist die Vitodurania anzutreffen?
Der Stamm findet, ausgenommen während den Ferien, jeden Mittwochabend ab 19.30 Uhr im Restaurant Sonne (Marktgasse 13-15) oder im Verbindungslokal Diogenes (Technikumstrasse 38) statt.
Was ist ein Stamm?
Der wöchentliche Stamm ist ein Eckpfeiler unseres geselligen Beisammenseins. Am Stammtisch pflegen die Vitoduraner eine besondere Art des Umgangs miteinander: er wird durch unseren "Comment" geprägt, eine Art Verhaltensregelung am Stammtisch. Dieser Comment enthält unter anderem eine Sammlung teils uralter, meist schon bei den mittelalterlichen Zünften in Gebrauch gewesener und teils in humoristischer Art abgewandelter Regeln. Das Spiel mit diesem Comment trägt viel zur Unterhaltung der Runde bei und ist das wichtigste Mittel, wodurch sich ein Stamm von einem stillosen Wirtshaushocken abhebt. Die Mehrheit der Stammbesucher trinkt Bier, aber auch "Suure Moscht" oder Wein sind "commentmässige Stoffe". Hat jemand zum Beispiel eine bevorstehende Prüfung, so kann er auch ein alkoholfreies Getränk konsumieren.
Welche anderen Anlässe gibt es?
Neben dem wöchentlichen Stamm finden viele spezielle Ereignisse statt. Dazu zählen als Grossanlässe der Stiftungskommers (Jubiläum der Vitodurania) und der Weihnachtskommers, jeweils unter grosser Beteiligung der Alten Herren. Alle zwei bis drei Jahre wird ein festlicher Ball organisiert. Daneben werden verschiedene kleinere Anlässe durchgeführt wie Kartelltreffen, der Singbummel, Altherren-Nachtschoppen oder das Fussballturnier an den Kantonsschulen, der Vitocup, um nur einige zu nennen.
Gibt es auch für Frauen eine Verbindung?
Ja. Für Schülerinnen der Winterthurer Kantonsschulen existiert analog zur Vitodurania die Verbindung Fiduzia, die mit der Vitodurania in engem Austausch steht und deren Gründung die Vitodurania tatkräftig unterstützt hat. Die Aktiven der Fiduzia freuen sich auf Deine Kontaktaufnahme unter <email-pii>.