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Der KKL legt das Fundament für eine gesunde, umweltbewusste und verantwortliche Gesellschaft und stärkt die Beziehung zwischen der Diaspora und Israel. Der KKL hat ein breit angelegtes Umwelt- und Erziehungsprogramm entwickelt, das die Arbeiten mit Schulen und Jugendbünden ebenso einschliesst, wie informelle Bildungsaktivitäten für junge Menschen aus Israel und dem Ausland. Die Mischung aus Zionismus und Ökologie fördert die Begeisterung der heutigen Jugend und bietet eine unschätzbare erzieherische Erfahrung. Die Blaue Büchse, ein Symbol des KKL seit seiner Gründung, soll auch für künftige Generationen eine Rolle spielen. Es ist eine physische Manifestation der Verbundenheit zwischen Spendern aus aller Welt und Israel.
Die vielen Spendenaktivitäten, die jährlich stattfindenden Israelreisen, Konzerte und Informationsveranstaltungen zeigen auf, wie aktiv und lebendig die Schweizer Community ist. Lange Jahre war die Schweiz das drittgrösste Spenderland der Welt.
In Kabri hat der KKL einen wunderschönen archäologischen Park angelegt. Dieser befindet sich neben dem Kibbuz Kabri, etwa. 5 km östlich der Stadt Naharia im Norden Israels.Tel Kabri bezeichnet die Reste einer antiken Stadt im heutigen Israel, die vor allem in der mittleren Bronzezeit ihre Blütezeit erlebte. Aus dieser Zeit stammen Befestigungsanlagen und ein Palast. Es handelt sich um einen der grössten Paläste der mittleren Bronzezeit in Israel. Der Ruinenhügel ist etwa 34 Hektar gross. Im Park sind antike Arbeitsgeräte ausgestellt, wie z.B. eine Olivenpresse, Getreidemühle, Weinpresse sowie ein rekonstruiertes Aquädukt. Hölzerne Überreste werden zusammen mit der Israel Antiquities Authority wiederhergestellt. Der archäologische Park von Kabri dient als Stätte der Ausbildung und Touristenattraktion.
Die Stadt Ma’alot Tarshiha befindet sich im westlichen Galil. Bereits seit 1949 engagiert sich der KKL in dieser damals trostlosen Stadt. Heute ist Ma’alot Tarshiha eine grüne Gegend und eine blühende Stadt. Dank grosszügiger Spenden kann der KKL Schweiz in sozial benachteiligten Gebieten Spiel- und Sportplätze, Erholungs- und Freizeiträume, Picknick- und Tennisplätze sowie einen Skulpturen-Garten errichten.
Das rückgewonnene Land von 51 Hektaren durch den KKL wurde insbesondere für die Landwirtschaft des Ortes En Yahav genutzt. In den Treibhäusern wachsen Peperoni, Cherrytomaten, Aubergingen, Melonen und Blumen. Da der Boden der Arava-Wüste für den Anbau eher ungeeignet ist, musste in grossen Mengen Sand aus dem nahen Fluss Arava herangetragen werden. Heute beherbergt die Ortschaft En Yahav etwa 600 Bewohner.
Die Stadt Mitzpe Ramon liegt an einem der schönsten Orte der Negev-Wüste. Dank einer grosszügigen Spende aus der Schweiz konnte am wunderschönen Ramon Krater die Albert-Katz-Promenade vom Besucherzentrum aus, entlang des Kraterrandes, realisiert werden. Verschiedene Aussichtspunkte bieten abwechslungsreiche Ausblicke in die herrliche Landschaft.
Die Schweizer KKL-Vogelwarte im Hula-Tal im Galil ist eines der schönsten Naturreservate Israels und Zwischenstation für Millionen von Zugvögeln. Die rund 500 Millionen Vögel, die im Hula-Tal zweimal jährlich ihre Afrika-Europa-Reise unterbrechen, um Futter und Ruhe zu finden, sind ein atemberaubendes Erlebnis und locken jährlich Tausende von Besuchern an.
Das Meitar Aschkelon-Tageszentrum, sechs Kilometer nördlich der Grenze zum Gazastreifen, steht Jugendlichen offen, die mit sozialen und psychologischen Problemen zu kämpfen haben. Die vom KKL erstellten, massgeschneiderten Gartenanlagen mit viel Platz für Sportaktivitäten und einem Therapiegarten, bieten viel Raum für die Kreativität der Jugendlichen und Rückzugsmöglichkeiten aus einem vielleicht nicht ganz leichten Alltag.
Was in der Schweiz eine Selbstverständlichkeit ist, ist in Israel erst seit kurzem ein Thema. Dank Schweizer Spenden konnten durch den KKL in Israel schon mehrere Velowege gebaut werden, auch jener an der Promenade von Rosch Pina. Besonders an Wochenenden und Feiertagen sind die Velowege des KKL gut besucht.
Der Park liegt zwischen zwei Nachbarschaften, dem jungen Rabin-Quartier und dem älteren Eliyahu-Quartier. Ziel des 10 Hektaren grossen Parks ist es, die Interaktion der Bewohner zu fördern und eine Erholungs- sowie Freizeitzone zu schaffen. Familien sind ebenso willkommen wie Menschen mit besonderen Bedürfnissen. Schattige Picknick-Plätze, Wasserspiele, Velo-Hindernis-Parcours sowie Geh- und Velowege gehören zum Angebot.
Ofanim, 2004 ins Leben gerufen, hat sich der Förderung von Kindern in geographisch wie sozial peripheren Regionen verschrieben. Ofanim führt pädagogische Programme für hunderte von Kindern durch, die in entlegenen Gebieten leben oder als Nachmittagsprogramm für sozial Benachteiligte im Norden und Süden Israels.
Mit den acht mobilen Laboren – ehemaligen Bussen – eröffnet Ofanim diesen Kindern Tür und Tor und kann so Einfluss auf ihre Zukunft nehmen. Angeboten werden Programme in (Natur-)Wissenschaft, 3D, Robotik, Game-Design, Kunst und Bio-Medizin. Zudem werden Tage der Offenen Tür an Hochschulen, wissenschaftlichen Museen und Besucherzentren organisiert.
22 Regionalverwaltungen sind Partner von Ofanim, 123 Lern-Sessions werden jede Woche angeboten, 1200 Kinder nehmen an den wöchentlichen Nachmittagsprogrammen teil und 1500 Kinder machen im Rahmen von Schulprogrammen mit.
Die mobilen Labore von Ofanim finden sich:
Im Süden Israels in: Merhavim, Shafir, Bnei Shimon, Sdot Negev, Abu Basama Regionalverwaltung, in den Städten Dimona, Beer Sheva und Kiryat Gat.
Im Norden Israels: Gilboa, Megiddo, Misgav, Emek Hamaayanot Regionalverwaltung, in den Städten Migdal Ha’emek, Akko, Hedera, Pardes Hana und Afula.