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Die Aufsichtsbehörde von Singapur hat über einen früheren Vermögensverwalter der Tessiner BSI ein lebenslanges Tätigkeitsverbot im Finanzsektor verhängt. Der Banker wurde in Singapur im Juli im Zusammenhang mit dem 1MDB-Skandal zu einer Gefängnisstrafe verurteilt.
Das Berufsverbot trifft den Singapurer Yeo Jiawei. Die Finanzmarktaufsicht von Singapur (MAS) begründet die drastische Strafe mit dem Umfang der Verfehlungen des Bankers. Der ehemalige Vermögensverwalter habe «erhebliche Anstrengungen» unternommen, um seine kriminellen Handlungen zu verschleiern, sagte der Präsident des Gerichts, Ong Hian, bei der Verkündung des Urteil am Dienstag.
Yeo Jiawei wurde wegen Geldwäscherei und Betrug im Juli 2017 in Singapur zu viereinhalb Jahren Gefängnis verurteilt. Gemäss dem Urteil hat Jiawei mitgeholfen, grosse Geldmengen aus dem malaysischen Staatsfonds 1MDB abzuzweigen.
Im Zentrum des Skandals um den milliardenschweren malaysischen Staatsfonds 1MDB steht der malaysische Premierminister Najib Razak, der sich mit dem Fonds bereichert haben soll. In Malaysia und in den USA wird darum gegen Razak wegen Korruption ermittelt. In verschiedenen Ländern laufen Verfahren gegen Banken, die Razak bei der Verschleierung der Geldspur geholfen haben sollen. (whr/sda/afp)