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Linealsystem,
im Lehnrecht die Erbfolge, welche sich durch die Nähe der Parentel bestimmt, ohne Rücksicht auf den Grad der Verwandtschaft innerhalb der Parentel; Lineal-Gradualsystem, die Erbfolgeordnung, bei welcher die Nähe der Parentel und innerhalb dieser die Gradesnähe entscheidet, im Gegensatz zum Gradualsystem, bei welchem nur die Gradesnähe die Erbfolgeberechtigung bestimmt. Man versteht nämlich unter Parentel die Gesamtheit der durch einen gemeinsamen Stammvater Verbundenen. Jetzt ist dafür der Ausdruck »Linie« gebräuchlich. Die Lineal-Gradualerbfolge, verbunden mit dem Rechte der Erstgeburt (Primogenitur), ist in den meisten Fürstenhäusern für die Thronfolge maßgebend. Nach der Primogeniturordnung wird der Erstgeborne zur Succession berufen. Die Linie des Erstgebornen ist successionsberechtigt und innerhalb ¶
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dieser wiederum der Erstgeborne. So schließt denn die ältere Linie die jüngere und innerhalb der ältern Linie der Erstgeborne die Nachgebornen aus.