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Nachrichten des FIFF
Das FIFF programmiert die Retrospektive anlässlich der 28. Ausgabe des Filmfestivals. Die folgenden 14 iranische RegisseurInnen haben 27 Filme ausgewählt, welche zwischen 1933 und 2006 geschaffen wurden (in alphabetischer Reihenfolge): Mania Akbari, Kaveh Bakhtiari, Bahram Beyzaie, Asghar Farhadi, Sepideh Farsi, Mahmoud Ghaffari, Bahman Ghobadi, Mohsen Makhmalbaf, Shahram Mokri, Amir Naderi, Jafar Panahi, Shirin Neshat, Rafi Pitts und Mohammad Rasoulof. Einige der Filmschaffenden werden in Freiburg anwesend sein, um ihre Auswahl vorzustellen. Die gesamte Reihe mit den Filmtiteln wird an der Pressekonferenz des FIFF am 12. März 2014 präsentiert.
Die iranische Filmlandschaft ist eine der reichhaltigsten der Welt. Die Verbreitung des iranischen Kinos für ein internationales Publikum wurde allerdings durch diverse Auflagen eingeschränkt. Diese haben sowohl vor der Revolution 1979, als auch nachher, eine regelmässige und komplette Schau des iranischen Filmschaffens ausserhalb des Irans verhindert. Die Lust dieses Versäumnis nachzuholen, ist die Motivation für diese Retrospektive. Hierfür wurden einige der führenden zeitgenössischen iranischen RegisseurInnen gebeten, ihre Schlüsselwerke der iranischen Filmgeschichte zu preiszugeben.
Die Cinémathèque Suisse (Nationales Filmarchiv) wird zeitgleich wie das FIFF einen Teil dieser historischen und evolutionären Retrospektive zeigen. Die 68. Ausgabe des EIFF übernimmt das das Programm und wird die Auswahl mit Werken weiterer zeitgenössischer iranischer RegisseurInnen ergänzen.
Thierry Jobin, der künstlerische Leiter des FIFF, betont: “Die Idee dieses Programms ist nicht politisch motiviert, sondern entspringt vielmehr einer tiefen Frustration. Jedes Jahr sind wir von iranischen Filmen beeindruckt, ohne jedoch ein Gesamtbild zu erlangen. Diese einmalige Retrospektive wird ohne Zweifel einige schon bekannte Facetten des iranischen Kinos bestätigen. Aber sie wird auch viele grandiose Wiederentdeckungen ermöglichen und dank sehr starker Filme für ein besseres Verständnis des Irans und seiner Kultur sorgen. Ich möchte allen Filmemachern für Ihr Vertrauen danken.”
Chris Fujiwara, der künstlerische Leiter des EIFF sagt: “Die Filmserie verspricht eine Neuauflage der Filmgeschichte durch das Zurückholen und Bestätigen vernachlässigter Zusammenhänge. Filmfestivals haben eine grosse Verantwortung gegenüber dem Erbe der Vergangenheit und für das zukünftige Verständnis des Kinos. Dieses Programm sehe ich als grossen Schritt zur Wahrnehmung dieser Verantwortung.”Die 28. Ausgabe des FIFF findet vom 29. März bis am 5. April 2014 statt. Das EIFF, mit seiner 68. Ausgabe, vom 18. Juni bis am 29. Juni 2014.
Das Internationale Filmfestival Fribourg gibt der Jugend eine Stimme. Willst du Filme fördern? Bist du zwischen 18 und 24 Jahre alt? Willst du deine Generation an einem Festival vertreten? Sprichst Du Französisch? Werde Mitglied unserer Jugendjury!
Die 28. Ausgabe des Internationalen Filmfestival Freiburg findet vom 29. März bis zum 5. April 2014 statt.
Das Bundesamt für Statistik präsentierte am Filmfestival Locarno erste Resultate einer Studie zum Filmangebot der Filmfestivals. Die von den Schweizer Filmfestivals in Auftrag gegebene Studie soll einen systematischen Überblick zur Filmvielfalt des Jahres 2011 geben und verschiedene Auswertungskanäle analysieren. Die Resultate wurden im Anschluss mit Nadia Dresti (Head of Industry, Festival del Film Locarno), Ivo Kummer (Bundesamt für Kultur) und Edouard Waintrop (Quinzaine des réalisateurs, Cannes und FIFF bis 2012) diskutiert.
Der Venice Film Market und die Internationalen Filmfestspiele Venedig laden in Zusammenarbeit mit dem Internationalen Filmfestival Freiburg (FIFF) und dem Festival International de Film d'Amiens zum Workshop FINAL CUT IN VENICE ein, mit dem Ziel, Filme aus Afrika in der Phase der Postproduktioin zu unterstützen. Die Postproduktion spielt eine zentrale Rolle bei der Realisierung eines Films. Häufig fehlen jedoch in dieser letzten Phase die nötigen finanziellen Mittel zur Fertigsstellung eines Werkes.
Der Workshop richtet sich ausschliesslich an Filme von afrikanischen Filmschaffenden, deren Projekte sich in der Postproduktion befinden. Aus dem Workshop werden vier Filme ausgewählt und einem professionellen Publikum präsentiert, um Partnerschaften für die Koproduktion und Zugang zu Verleihern zu ermöglichen.
Preise
Am Ende des Workshops werden mehrere Preise (in Form von Preisgeldern oder Sachleistungen) verliehen, die zur finanziellen Unterstützung der Postproduktion gedacht sind.
Anmeldung und Filmeinreichung bis zum 28. Juni
Im Rahmen der Ausstellung « Basketball Is Everywhere » in der Kantons- und Universitätsbibliothek Freiburg führen Thierry Jobin, Künstlerischer Leiter des FIFF und Patrick Koller, Leiter Kommunikation der FIBA am kommenden Donnerstag, 25. April 2013 durch die Ausstellung. Im Anschluss findet im Cap'Ciné die Filmvorführung von Doin’ it in the park: pick-up Basketball, NYC statt. Co-Regisseur Kevin Couliau und der aus New York stammende Ron Yates, Spieler bei Fribourg Olympic, werden anwesend sein.
Pressemitteilung der KUB (nur auf Französisch)
Das FIFF möchte sein Publikum besser kennenlernen und lädt Sie dazu ein, an einer online-Befragung teilzunehmen. Für die Beantwortung des Fragebogens benötigen Sie rund zehn Minuten. Die Daten werden anonym und vertraulich behandelt und dienen ausschliesslich zur Weiterentwicklung des Internationalen Filmfestivals Freiburg. Alle TeilnehmerInnen nehmen automatisch an der Verlosung von 3 Tagespässen für das 28. FIFF vom 29.3. – 5.4.2014 teil.
Die Umfrage ist beendet. Es sind zahlreiche Antworten eingegangen. Besten Dank für die Teilnahme!
Demnächst laufen drei Filme der 27. Festivalausgabe in den Schweizer Kinos an.
Heute Abend ist das FIFF in Genf. Thierry Jobin präsentiert zwei Filme der 27. Festivalausgabe in den Cinémas du Grütli:
19:15 | Final Cut - Ladies and Gentlemen (Ungarn, 2012, 84') von György Palfi, am FIFF 2013 in der Sektion "Hors compétition"
21:00 | Kalpana (Indien, 1948, 164') von Uday Shankar, au FIFF 2013 in der Parallelsektion "Hommage à World Cinema Foundation"
Die Projektion von Wadjda von Haifaa Al-Mansour - Publikumspreis 2013 - findet heute um 16:15 im Rex 1 statt.
Nach der Vorführung des am FIFF 2012 vierfach prämierten Histórias Que Só Existem Quando Lembradas von Júlia Murat, steht diese zusammen mit den anderen Mitgliedern der internationalen Jury (Kamara Kamalova, Braden King, Júlia Murat, Carlos Sorin), dem Publikum Rede und Antwort. Welche Eindrücke bleiben nach einer Woche in Freiburg und zwölf Filmen aus dem internationalen Wettbewerb?
Die letzte Vorführung des Internationalen Wettbewerbs findet heute Nachmittag statt, der Regard d'Or der 27. Ausgabe wird bereits am frühen Abend an der Schlussfeier von der Internationalen Jury verliehen, in deren Rahmen The Grandmaster (Hong Kong, China, Frankreich 2013) von Wong Kar-wai gezeigt wird.
12 Filme aus Asien, Lateinamerika und Europa prägten den diesjährigen Wettbewerb, davon drei Beiträge von Frauen: Wadjda von Haifaa Al-Mansour, der erste Spielfilm einer Regisseurin aus Saudi-Arabien, erzählt vom Traum eines 11-jährigen Mädchens, Fahrrad zu fahren; Fill the Void von Rama Burshtein, der erste von einer Frau aus einer jüdisch-chassidischen Gemeinde realisierte Film und Watchtower von Pelin Esmer, ein einfühlsamer Film über zwei Menschen, die ihre Vergangenheit zu vergessen versuchen. Beeindruckend ist auch Three Sisters von Wang Bing, der einzige Dokumentarfilm im diesjährigen Wettbewerb, ein berührendes Porträt über drei sich selbst überlassene Kinder im ländlichen China.
Das zurzeit beeindruckende koreanische Kino war auch in diesem Internationalen Wettbewerb mit Sleepless Night von Jang Kun-jae und Your Time is Up von Kim Sung-hyun vertreten, zwei Werke, die das aktuelle, unabhängige Filmschaffen in Korea wiederspiegeln. Andere Filme beschäftigen sich mit sozialen Fragen wie sexueller und gesellschaftlicher Diskriminierung, so in It's a Dream von Mahmoud Ghaffari. Im Liebesdrama In the Name of Love vermischt Regissieur Luu Huynh gekonnt Elemente der griechischen Komödie mit der Ästhetik eines Thrillers und in der argentinisch-niederländischen Co-Produktion Los Salvajes von Alejandor Fadel gelingt fünf gewaltätigen Jugendlichen die Flucht aus einem Jugendheim.
Aber auch das Genre des Thrillers ist mit der 270-minütigen Serie Penance von Kiyoshi Kurosawa über einen Kindermord vertreten sowie die philippinische Komödie Bawkaw von Jun Robles Lana, in der Eddie Garcia, einer der berühmtesten philippinischen Schauspieler, den starrköpfigen 70-jährigen Rene spielt, der sich zwar gerade als homosexuell geoutet hat, jedoch eigentlich vom Leben nichts mehr erwartet - bis sein Hund krank wird. Auch Adrián Saba entwirft mit El Limpiador das Bild eines mürrischen Einzelgängers und forensischen Tatortreinigers, der im Einsatz auf einen verwaisten Jungen stösst und sich zum ersten Mal im Leben jemandem offenbaren muss.
Heute Abend wird um 17:00 das Geheimnis um den Regard d'Or 2013 gelüftet!
Der heutige Festivaltag ist der Parallelsektion Genrekino: Escape to Victory! gewidmet und beginnt mit einer Veranstaltung im Rahmen des FIFF-Forum 2013: Laurent Guido, Professor für Filmwissenschaft an der Universität Lausanne, referiert an der "Konferenz: Der Sportfilm, ein "ideologisches" Genre? über die Zusammenhänge zwischen bewegtem Körper und Kino im historischen Kontext. Die Konferenz findet im Anschluss an die Filmvorführung von As One statt: 14:20 | Rex 3
Am Mittag wird im Lunchkino der historische Fussballfilm Heleno gezeigt. Danach geht das Programm weiter mit One More, einer wahren Geschichte über eine Eishockey-Mannschaft in Ladakh und mit dem amerikanischen Baseball-film Moneyball. Im Abendprogramm folgen 9.79*, ein Dokumentarfilm über eines der am meisten kommentierten Sportereignisse des 20. Jahrhunderts: ein fesselndes Porträt über den Dopingskandal rund um Ben Johnson's Weltrekord an den Olympischen Sommerspielen 1988 in Seoul. Der Abend geht weiter mit Escape to Victory, einem spekatakulären Unterhaltungsfilm mit echten Fussballstars aus den 1960er und 1970er Jahren und schliesst mit der Mitternachtsvorführung von The Life and Times of Paul the Psychic Octopus, ein Dokumentarfilm über den Fussballresultate vorhersagenden Kraken Paul.
Heute präsentiert Eric Cantona im Rahmen der Sektion Genrekino: Escape to Victory! drei Dokumentarfilme, für welche er als einer der Initiatoren und Produzenten verantwortlich zeichnet: Les Rebelles du Foot (Frankreich 2012), eine Hommage an Fussballstars, die für Gerechtigkeit und Freiheit in ihren Ländern kämpfen sowie die Dokumentarfilmserie Looking for... (Frankreich 2012), für welche Eric Cantona Fussballvereine in verschiedenen Städten besucht hat, um Rivalitäten zwischen Mannschaften aufzuzeigen. Am FIFF werden zwei Folgen gezeigt: Looking for Istanbul und Looking for Buenos Aires.
Im Anschluss an die Projektion von Les Rebelles du Foot (Frankreich 2012) wird Eric Cantona Fragen des Publikums beantworten. Zudem wird er zusammen mit Gilles Perez und Gilles Rof (beides Co-Regisseure von Les Rebelles du Foot) an der Podiumsdiskussion um 17:45 Uhr im Cap'Ciné 5 teilnehmen, welche zum Thema des Sportfilms veranstaltet wird.
Der heutige Donnerstag ist Armenien gewidmet: Der kanadisch-armenische Regisseur Atom Egoyan präsentiert in der Parallelsektion „Diaspora: Atom Egoyan und Armenien“ Filme, die er und die armenische Exil-Gemeinschaft gerne sehen, um sich an die eigenen Wurzeln oder an ein vergangenes Lebensgefühl zu erinnern. Wiederzuentdecken ist dabei unter anderem das grossartige, russische Meisterwerk Sayat Nova von 1969 sowie Calendar und, selbstverständlich, Ararat von Atom Egoyan mit Charles Aznavour in der Rolle eines alternden Autors und Filmproduzenten. Charles Aznavour führt in den Film ein und nimmt auch an der Debatte zu Armenien teil.
Nach der Projektion der folgenden Filme findet heute ein Q&A in Anwesenheit der Filmschaffenden statt:
Wadjda von Haifa Al-Mansour (Saudi-Arabien, Deutschland 2012), 12:30 | Rex 1
Los Salvajes von Alejandro Fadel (Argentinien, Niederlande 2012), 12:30 | Cap'Ciné 1
Bwakaw von Jun Robles Lana (Philippinen 2012), 21:00 | Rex 1
FIFF-Night in der Spirale
DJ Rumba Stereo
21.03. | 21:00 | La Spirale
FIFF-Soirée in der Ancienne Gare
Le Fameux Blaise
22.03. | 23:00 | Ancienne Gare
Abschlussfest
The Good, The Bad and no Ugly feat. Sporting Guests
23.03. | 23:00 | Ancienne Gare
Freier Eintritt
Mehr Informationen
Heute trifft Anaïs Emery, künstlerische Leiterin des Neuchâtel International Fantastic Film Festival (NIFFF) den südkoreanischen Filmschaffenden Im Sang-soo. Im Rahmen der Sektion Carte Blanche an eine Schweizer Festival dreht sich die Diskussion mit dem Regisseur um seine Karriere, wesentliche Einflüsse in seinen Werken und um die Beziehung zwischen der südkoreanischen Gesellschaft und dem Kino. Die Masterclass findet im Anschluss an die Filmvorfühurung von The Housemaid (Südkorea 2012) von Im Sang-soo statt.
Im Sang-soo wird heute Abend ebenfalls nach der Filmvorführung von The Taste of Money (Südkorea, 2012) anwesend sein. 19:30 | Cap'Ciné 5
Der Internationale Wettbewerb zeigt dieses Jahr aussergewöhnliche Filme von Regissieurinnen, die in ihrem Land mitunter Pionierinnen sind. So Wadjda (Saudi-Arabien 2012) von Haifa Al-Mansour, der erste, von einer Frau realisierte Spielfilm aus Saudi-Arabien oder Watchtower von Pelin Esmer (Türkei 2012).
Wadjda
20.03. | 21:15 | Cap'Ciné 5
21.03. | 12:30 | Rex 1
22.03. | 17:15 | Cap'Ciné 1
Filmvorführungen in Anwesenheit der Regissieurin.
Watchtower
20:03. | 20:30 | Rex 1
22:03. | 12:30 | Rex 1
Der belgische Schauspieler und Regisseur Bouli Lanners hat dieses Jahr vom FIFF eine Carte Blanche erhalten, in der Parallelsektion Sur la carte de... Filme zu einem Thema zu zeigen, das ihm am Herzen liegt: das Verhältnis des Menschen zur Natur. Auf dem Programm stehen namhafte Produktionen, so Dersu Uzala von Akira Kurosawa, Jeremiah Johnson von Sydney Polllack und Into the Wild von Sean Penn.