Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03094.jsonl.gz/2947

Archivare und Wissenschaftler erklären die Beziehung zwischen literarischem Archiv, Autor und Öffentlichkeit.
Das literarische Archiv wird in diesem Band verhandelt, als öffentliche Institution und privates Vermächtnis. Der Fokus liegt auf dem spannungsreichen Tauschverhältnis zwischen dem Literaturarchiv, dem literarischen Nachlass und dem literarischen Nachleben. Literarische Archive sind zunächst privat, sie gelangen als Archiv, testamentarische Schenkung oder Verkauf an die Institution Literaturarchiv. Das übergebene literarische Archiv ist demnach nicht zuletzt ein Konstrukt des Autors, das Leben und Werk umschließt und einen Selbstentwurf realisiert, der wie ein Kunstwerk auch eine Poetik enthält.
Unter den Beiträgern sind die Leiter der Literaturarchive von Deutschland, Frankreich, Österreich und der Schweiz.
Beiträger des Bandes sind u. a. Ulrich Raulff, Leiter des Literaturarchivs in Deutschland, Bernhard Fetz, Leiter des Literaturarchivs in Österreich und Irmgard Wirtz, Leiterin des Literaturarchivs in der Schweiz. Die Beiträge erscheinen zum Teil in französischer Sprache.