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Lea Goldberg: Briefe von einer imaginären Reise
Im Herbst 1934 flieht Ruth, die Ich-Erzählerin, vor einer halbherzig erwiderten Liebe. Die Reise, die nur in ihrer Fantasie stattfindet, steht im Zeichen des Abschieds. Aus Berlin, Köln, Brüssel, Brügge, Ostende, Paris, und Marseille schreibt sie spöttisch verzweifelte Briefe an Immanuel, den Mann, den sie mehr liebt als er sie, und der ihr die Worte, die sie ersehnt nicht sagen will und kann. Lea Goldberg, 1911 geboren und 1935 nach Palästina emigriert, ist eine der bedeutendsten Dichterinnen hebräischer Sprache. Nun wird sie mit diesem scharfsinnigen Kurzroman erstmals einem deutschsprachigen Publikum vorgestellt.