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Die Schweizerin Olivia Nobs hat bei den Olympischen Spielen in Vancouver am Dienstag im Snowboardcross trotz eines Sturzes die Bronze-Medaille gewonnen. Sie konnte damit die Tradition der Schweizer Snowboard-Medaillen fortschreiben.Dieser Inhalt wurde am 17. Februar 2010 - 08:39 publiziert
Für die 27-jährige Neuenburgerin, deren Olympia-Teilnahme an sich erst durch das verletzungsbedingte Out von Tanja Frieden, der Olympiasiegerin von 2006, zu Stande kam, wäre sogar noch mehr drin gelegen.
Im hochkarätig besetzten Final mit Weltmeisterin Helene Olafsen, Weltcup-Leaderin Ricker und der routinierten Anthonioz verlor Nobs als Zweite fahrend in einem denkbar dummen Moment die Balance und schaffte es kaum mehr über das folgende Hindernis.
Weil hinter ihr fast gleichzeitig aber auch Olafsen zu Fall kam, reichte es der öfter als minimalistisch beschriebenen Westschweizerin doch noch zum grössten Erfolg ihrer Karriere.
Teamkollegin Mellie Francon, die in der Qualifikation die Schnellste gewesen war, schied im Halbfinal aus und holte als Siebte immerhin ein Diplom. Angesichts des überragenden Starts in den Wettkampftag war der Schlussrang für Francon allerdings eine herbe Enttäuschung.
Gold ging an die Kanadierin Maelle Ricker, Silber holte die Französin Deborah Anthonioz. Top-Favoritin Lindsey Jacobellis (USA) fuhr im Halbfinal an einem Tor vorbei. Für die Olympia-Zweite von 2006 reichte es nur zu Platz fünf.
swissinfo.ch und Agenturen
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