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«Es ist ein Unterschied, ob die Stadt nur Gesuche akzeptiert oder aber die Foodtrucks dazu anregt, sich zu installieren», sagte Roland Blanc, Präsident der Freiburger Sektion von Gastro Freiburg gestern an der Generalversammlung des Vereins. Dies insbesondere, weil die Foodtrucks nicht denselben Regeln unterstellt seien, wie die Wirte. Ebenfalls beklagte Blanc die geringen Fortschritte in verschiedenen Dossiers, namentlich der Umgestaltung des Burgquartiers, des Bahnhofplatzes, des Jean-Tinguely-Platzes und des Klein-St.-Johann-Platzes. «Es geschieht nichts, und in dieser Zeit sterben die Geschäfte oder durchleben zumindest sehr schwierige Zeiten.»
Auch Muriel Hauser, Präsidentin des kantonalen Verbands, kam auf die Foodtrucks zu sprechen. «Sie haben sicherlich ihre Existenzberechtigung. Aber momentan findet ein unlauterer Wettbewerb statt.» Sie habe diesbezüglich Kontakte mit der Justizdirektion und der kantonalen Gewerbepolizei gehabt, und es gebe Hoffnung, dass auch die Foodtrucks dem kantonalen Gesetz über die öffentlichen Gaststätten unterstellt würden, sagte Hauser. Dies bestätigte Alain Maeder, Chef der kantonalen Gewerbepolizei. Das Gesetz müsse sich stets den aktuellen Entwicklungen anpassen. «Und ist die Gleichbehandlung nicht gegeben, ist eine Änderung des Gesetzes geboten.» Momentan liefen Vorbereitungsarbeiten; die Vernehmlassung sei in den nächsten Monaten vorgesehen.
Als positives Beispiel für eine gelungene Zusammenarbeit nannten mehrere Redner die Bolzenfasnacht. Ein echter Dialog habe dafür gesorgt, dass diese sowohl für Organisatoren als auch für die Behörden sehr zufriedenstellend verlaufen sei, so Blanc. rb