Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03652.jsonl.gz/3468

14. Juni 2018: Die Haiflossenindustrie beschränkt sich nicht nur auf die Händler von Haiflossen, sondern reicht vom Fischer, der den Hai tötet, bis hin zu den Restaurants, die Haiflossensuppe servieren. Durch die Lizenzpartnerschaft mit Maxim's Caterers Limited, die offiziell Haiflossen auf ihrer Speisekarte anbieten, hat Starbucks auch eine Partnerschaft mit dem Haiflossenhandel selbst geschlossen,” sagt Gary Stokes, Sea Shepherd Globals Geschäftsführer für Asien.
Hel, Polen. Am Abend des 26. April bekam die Crew der EMANUEL BRONNER einen Notruf von der lokalen Robben-Rettungsstation, um ein Kegelrobbenjungtier zu retten. Das Tier wurde über mehrere Stunden von seiner Mutter zurückgelassen, bis Einheimische die Station zu Hilfe riefen. Wenn ein Kegelrobbenjungtier so lange alleine gelassen wird, kann es innerhalb einer Woche sterben, da es keine Milch von seiner Mutter bekommt. Die Milch enthält einen grossen Anteil an Fett, welches benötigt wird, um eine Fettschicht aufzubauen. Die Fettschicht schützt das Tier vor dem kalten Wasser der Ostsee.
Freitag, 8. Juni 2018: Nach insgesamt zwölf Monaten des Patrouillierens und zwölf Festsetzungen kann die zweite Kooperation von Sea Shepherd Global mit dem liberianischen Verteidigungsministerium im Kampf gegen illegale, unregulierte und undokumentierte Fischerei (IUU-Fischerei) einen deutlichen Rückgang der illegalen Fischereiaktivitäten in der Republik Liberia (Westafrika) verzeichnen. Darüber hinaus ist eine Rückkehr der Fischpopulationen in den Küstengewässern zu beobachten, die zuvor von der Überfischung durch ausländische Schleppnetzschiffe bedroht wurden.
08.06.2018: Im Rahmen der PERKUNAS-Kampagne patrouillierte Sea Shepherd Deutschland mit der EMANUEL BRONNER mehrere Wochen lang in der polnischen Putziger Wiek (ein Abschnitt der Danziger Bucht), um Stellnetze zu überwachen. Die Zahl der gemeldeten Beifänge des vom Aussterben bedrohten Schweinswals war in diesem Gebiet besonders hoch. Untersuchungen zeigen auch, dass die meisten Beifänge auf Fischereiausrüstungen zurückzuführen sind, die inoffiziell “Semi-Treibnetze” genannt werden.