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Huch, was ist denn da los: Das Freitagsspiel in der Ligue 1 zwischen Olympique Lyon und OGC Nizza (1:1) muss für mehrere Minuten unterbrochen werden. Der Grund: Mitte der zweiten Halbzeit beginnen Lyon-Fans plötzlich Unmengen an Papier auf den Rasen zu werfen.
Durch den starken Wind verteilen sich die Schnipsel schnell auf etwa ein Drittel des Feldes. So kann es nicht weitergehen, deshalb muss der Schiedsrichter die Partie unterbrechen, bis Helfer die Zeitungsfetzen mit Schaufeln, Rechen und Laubbläsern vom Platz fegen. (pre)
Nie hätte ich einen Gedanken an diese absurde Möglichkeit verschwendet. Aber beim langweiligen Bayern-Kantersieg gegen Dortmund durchfährt mich ein Geistesblitz: Was, wenn es im Fussball auch Playoffs gäbe?
Ich wollte nie Playoffs im Fussball. Meister soll das Team werden, das ein ganzes Jahr lang das beste ist. Und nicht bloss während weniger Wochen im Frühling.
Aber was, wenn so viele Ligen keine spannende Schlussphase mehr kennen? Wenn die Meister schon mit dem Blühen der Osterglocken bekannt sind? Muss man da nicht etwas ändern, um die Attraktivität zu steigern? Soll der Fairness-Gedanken der Belohnung für den besten Klub einer ganzen Saison zugunsten von mehr Spannung geopfert werden? …