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Leichtathletik ist eine der ältesten Sportarten. Oder besser ausgedrückt, ein Begriff, der mehrere Disziplinen umfasst. Um immer bessere Leistungen zu erzielen haben sich die Athleten immer mehr auf eine Disziplin spezialisiert und das Training darauf ausgerichtet. Ein Sprinter richtet sein Training auf den Sprint aus und ein Marathonläufer auf den Marathon. Das Training ist völlig verschieden. Es käme einem Sprinter wohl kaum in den Sinn an einem Marathon teilzunehmen und ein Marathonläufer wird nie in den Startblöcken eines 100m Sprints zu sehen sein.
Wenn man nun die relativ junge Sportart Triathlon anschaut stellt man fest, dass es auch dort Spezialisten gibt. Dennoch ist diese Spezialisierung noch nicht so ausgeprägt wie eben zum Beispiel bei der Leichtathletik. Insbesondere Age Group Athleten, die neben dem Job wenig Zeit für das Ironman Training aufbringen können und als Saisonziel einen Ironman ins Auge fassen, sollten das Training konzentriert darauf ausrichten. Dies ist nicht immer der Fall.
Oftmals werden kurze Strassenläufe oder kurze Triathlon Veranstaltungen dazu genutzt, den Formstand zu überprüfen. Insbesondere anfangs Saison. Man leitet dann diese Leistungen auf den Ironman ab, was in etwa gleichbedeutend ist, wie wenn ein Marathonläufer seinen Formstand bei einem Sprint überprüft. Vielfach hört man auch von ambitionierten Ironman Athleten, dass sie für einen schnelleren Ironman-Marathon kurze Laufintervalle in ihr Ironman Training einbauen. Fast immer ist es jedoch nicht so, dass der Athlet zu langsam läuft, sondern das ihm beim Ironman-Marathon einfach die Kraft und Ausdauer fehlt das angeschlagene Tempo durchzuziehen. Vielleicht ist es an der Zeit, dass Training im Hinblick auf den nächsten Ironman diesbezüglich zu überdenken.
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