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Der SBV sehe in der Initiative keinen Mehrwert, wie der Verband in einer Mitteilung schreibt. Die Schweizer Tierschutzbestimmungen seien streng und es gebe bereits Regelungen zu den Höchstbeständen, was eine industrielle Massentierhaltung verhindere.
Beispielsweise sind bei Legehennenbetrieben maximal 18'000 erwachsene Tiere erlaubt. Konsumenten könnten die Haltung in noch kleineren Gruppen fördern, indem sie konsequent entsprechende Produkte, z.B. aus biologischer Produktion kauften. So sind für Biobetriebe maximal zwei Geflügelställe à 2000 Tiere erlaubt.
Die Initianten selber empfehlen laut der Mitteilung bei verarbeiteten Produkten ein "pragmatisches Vorgehen." Damit sei absehbar, dass bei tierischen Inhaltsstoffen in importierten Lebensmitteln weggeschaut würde, schreibt der SBV. So könnten weiterhin Lebensmittel in die Schweiz gelangen, die z.B. Eier aus Batteriehaltung enthielten. Eine Produktionsform, die in der Schweiz seit langem verboten ist.