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Die politische Rechte Frankreichs, seit 2012 in der Opposition, führt zum ersten Mal in ihrer Geschichte Vorwahlen für die Präsidentschaftswahlen durch. Das Rennen um den Einzug ins Élysée entscheidet sich im April 2017.
In zwei Wahlgängen am 20. und 27. November 2016 treten 7 Männer und 1 Frau an. Nur einer wird als Spitzenkandidat der politischen Rechten und des Zentrums gekürt.
Alle im Wahlregister eingetragenen Bürger Frankreichs sowie alle Franzosen, die im Ausland leben, können an der Vorwahl teilnehmen. Vorausgesetzt, sie zahlen zwei Euro und unterzeichnen eine Charta – in der sie für den «Machtwechsel» sind und «das Land wieder aufrichten» wollen.
Zur Wahl zugelassen sind Kandidaten, die von mindestens 250 Gewählten und 2‘500 Mitgliedern der Partei «Les Républicains» unterstützt werden. Von ersteren müssen wenigstens 20 nationale Abgeordnete sein. Der Kandidat der christ-demokratischen Partei ist ohne Voraussetzungen zur Vorwahl zugelassen.