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Georgien
Der Besuch des georgischen Parlamentspräsidenten, Irakli Kobakhidze, knüpft an den Besuch der ehemaligen Nationalratspräsidentin Christa Markwalder (FDP, BE) in der georgischen Hauptstadt Tiflis im September 2016 an (siehe Link). Nationalratspräsident Dominique de Buman empfängt seinen georgischen Amtskollegen am 12. September und wird mit ihm u. a. über wirtschaftliche Zusammenarbeit, Zusammenarbeit in den Bereichen Bildung, Forschung und Innovation sowie über die Friedensförderung, welche im Zentrum der Tätigkeit der Schweiz im Südkaukasus steht, sprechen. Darüber hinaus stehen Treffen mit Vertreterinnen und Vertretern der parlamentarischen Freundschaftsgruppe Schweiz–Georgien und der Bundesverwaltung auf dem Programm.
Die Beziehungen zwischen der Schweiz und Georgien sind gut und durch einen intensiven Austausch geprägt. Insbesondere die wirtschaftlichen Beziehungen zwischen der Schweiz und Georgien gewinnen zunehmend an Bedeutung. Mit dem Abschluss eines in der Schweiz 2018 in Kraft getretenen Freihandelsabkommens zwischen den EFTA-Staaten und Georgien setzt die Schweiz ihre Politik zur Unterstützung von Wirtschaftsreformen und zur Integration dieses kaukasischen Staates in die Strukturen der Wirtschaftszusammenarbeit auf europäischer und auf globaler Ebene fort.
Vereinigtes Königreich
Am 18. September empfängt Nationalratspräsident Dominique de Buman seinen britischen Amtskollegen John Bercow. Der Sprecher des britischen Unterhauses wird sich während seines Aufenthalts in Bern auch mit Ständeratspräsidentin Karin Keller-Sutter (FDP, SG), der Präsidentin der Aussenpolitischen Kommission des Nationalrates, Elisabeth Schneider-Schneiter (CVP, BL), dem Präsidenten der Aussenpolitischen Kommission des Ständerates, Filippo Lombardi (CVP, TI), sowie mit Nationalrätin Christa Markwalder (FDP, BE) austauschen. Ausserdem sind Treffen mit Vertreterinnen und Vertretern der Bundesverwaltung geplant.
Im Mittelpunkt der Gespräche stehen zeitliche, prozedurale und inhaltliche Aspekte der laufenden EU-Austrittsverhandlungen (Brexit) des Vereinigten Königreichs sowie die künftige Ausgestaltung der Handelsbeziehungen mit der Schweiz. Die Beziehungen zwischen der Schweiz und dem Vereinigten Königreich basieren heute massgeblich auf den bilateralen Abkommen mit der EU. Diese werden nach dem Austritt des Vereinigten Königreichs aus der EU nicht mehr auf das Verhältnis zwischen den beiden Ländern anwendbar sein. Die Schweiz und das Vereinigte Königreich sind wichtige Handelspartner und die beiden Volkswirtschaften sind eng miteinander verzahnt.
Armenien
Nachdem Nationalratspräsident Dominique de Buman im Februar 2018 auf Einladung seines armenischen Amtskollegen mit einer parlamentarischen Delegation in Armenien weilte (siehe Link), empfängt er nun am 25. September 2018 den Präsidenten der armenischen Nationalversammlung, Ara Babloyan, in Bern. Auf dem Programm stehen Treffen mit Vertreterinnen und Vertretern der parlamentarischen Freundschaftsgruppe Schweiz–Armenien, der aussenpolitischen Kommissionen beider Räte und der Bundesverwaltung. Ziel der Gespräche ist eine Intensivierung der Beziehungen zwischen den beiden Ländern in den Bereichen Kooperation, Wirtschaft und Kultur.
Die Schweiz setzt sich in Armenien und Georgien im Rahmen ihrer Kooperationsstrategie Südkaukasus 2017–2020 für eine nachhaltige wirtschaftliche Entwicklung, die Stärkung demokratischer Institutionen und die Förderung des Dialogs in der Region ein. In Armenien engagiert sich die Schweiz insbesondere in der Landwirtschaft und im Dezentralisierungsprozess. Aufgrund ihrer geografischen Nähe zum Iran stellen Armenien und Georgien für die Schweiz Exportmärkte mit hohem Potenzial dar.