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Über den ursprünglichen Verwendungszweck des 1550 erstmals erwähnten Hauses auf der „Egga“ ist man sich nicht ganz im klaren. Es war wohl eine Art Begegnungs-zentrum der Dorfbewohner - und das ist es bis heute geblieben. Denn in den Räumlichkeiten des vielfältigen Heimatmuseums finden auch verschiedene kulturelle Anlässe statt.
Bergbauerndorf
Arosa, das abgelegene Bergbauerndorf, seit dem 13. Jahrhundert ganzjährig besiedelt, erlebte eine aussergewöhnliche Entwicklung in den letzten 120 Jahren. Sommerfrischler, später auch Tuberkulosepatienten und dann Sportler machten aus der Walsersiedlung einen Weltkurort. Das Bauerndorf, einst als Streusiedlung rund um das Bergkirchli in Inner-Arosa angelegt, begann sich Ende des 19. Jahrhunderts Richtung Obersee zu entwickeln. Man baute das neue Dorf an die abschüssige Halde, die von den Bauern landwirtschaftlich nicht genutzt werden konnte. Die seit Jahrhunderten gepflegten Mähwiesen an den Südhängen des Weisshorn und des Tschuggen blieben daher weitgehend erhalten.