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Heuschrecken teilt man bezogen auf ihre Fühler in 2 Gruppen ein:
• Langfühlerschrecken ➔ 1. Bild
• Kurzfühlerschrecken ➔ 2. Bild
In der Schweiz sind etwa 110 Arten heimisch, etliche aber bedroht!
Körperbau
Alle Heuschrecken haben (ausgenommen die Fühlerlänge) gemeinsame Merkmale wie:
• langgestreckte Körperform (ausgenommen die Grillen)
• breiter sattelförmiger Halsschild
• grosser Kopf
• Beisswerkzeuge
• zu kräftigen Sprungbeinen umgebildete Hinterbeine
Vorkommen/Lebensraum
Haupt-Lebensraum sind Wiesen und Weiden aller Arten bis in Höhen von ca. 2000m, aber auch Sandbänke, Höhlen und Gewässer.
Einige Arten leben in/auf Bäumen, Gebüschen, Stauden, Auen und Biotopen.
Alle sind sie auf bestimmte Arten von Pflanzen angewiesen. Und auf eine Vielfalt auf kleinem Raum, da sie sich nur in kurzen räumlichen Distanzen aufhalten!
Eine Langfühlerschrecke - der Warzenbeisser - reagiert wie alle Heuschrecken empfindlich auf Veränderungen in seinem Lebensraum.
In manchen Regionen ist er am Verschwinden und nur noch dort zuhause, wo für ihn intakte Bedingungen herrschen, welche extensiv bewirtschaftete Wiesen und Moore am besten bieten.