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Er kam, sah und wusste, was zu tun war.“ So betitelte die Solothurner Zeitung am 12. März 2004 ihren Beitrag zur Rettung eines 78-jährigen Mannes durch Hermann Martin.
Martin Herrmann fährt am 11. März 2004 mit seinem Auto von Günsberg in Richtung Hubersdorf. Hier entdeckt er ein auf dem Dach liegendes und brennendes Fahrzeug. Obgleich er sich der Gefahr einer Explosion bewusst ist, überlegt er nicht lange: Geistesgegenwärtig öffnet er die Tür des Fahrzeugs. Qualm und unerträgliche Hitze schlagen ihm entgegen. Sehen kann er nichts. Er tastet nach innen. Hier findet er einen benommenen Mann, den Herr Herrmann aus seinen Gurten befreit. Zusammen mit weiteren Helfern kann nun das Opfer in Sicherheit gebracht werden. Herr Herrmann alarmiert den Notruf, wundert sich, dass dies nicht schon früher jemand getan hat. In diesem Augenblick hören alle einen Knall. In der Tat, denkt Herr Herrmann, könnte das Auto explodieren, gerade so, wie er es aus den Filmen kennt. Dann spricht der Verunfallte: Er wisse nicht, ob er allein im Auto unterwegs gewesen sei. Herrmann stockt der Atem; er befürchtet, jemanden im Wrack übersehen zu haben. Jetzt aber treffen die Rettungsdienste ein. Bis dahin half der Retter mit, den Verunfallten zu betreuen.