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Kaum kann das Kind lesen und schreiben, wird schon die erste Fremdsprache eingeführt. Im Schweizer Kanton Zürich zum Beispiel beginnt die erste Fremdsprache (Englisch) in der 2. Klasse und mit der Zweiten (Französisch) wird in der 5. Klasse gestartet.
Das Motto lautet: Frühförderung. Wissenschaftler sind sich einig, dass Kinder je kleiner desto besser lernen können. So versucht man dieses Potenzial möglichst auszuschöpfen. Als passionierte Fremdsprachenlehrerin kann ich dies durchaus unterstützen.
Immer wieder gibt es aber auch Kinder, die enorme Mühe mit dem Stoffdruck haben. Mit den Fremdsprachen kommt nämlich auch das regelmässige Vokabeln büffeln. Obwohl der Anfangs sehr spielerisch gestaltet wird, müssen die Kinder spätestens aber der Mittelstufe jede Woche Wörtchen üben.
Trotzdem finde ich, dass gerade in der Primarschule eine lockere Art des Übens gefragt ist. Dazu gehört eine gewisse Portion Abwechslung und natürlich Spass.
Ich habe euch einige Spiele, die man ohne Vorbereitung zu Hause durchführen kann und die Vokabeln trainiert:
I spy with my little eye
Ihr beginnt und sagt: „I spy with my little eye something that is… .“ Die Kinder müssen nun den Gegenstand erraten. Natürlich dürft ihr nur Ja/Nein-Fragen beantworten, die in Englisch gestellt werden. Wenn das richtige Wort herausgefunden wurde, darf das Kind die Leitung übernehmen.
Diese Übung funktioniert auch auf Französisch. Jemand merkt sich ein Objekt. Der andere fragt danach und versucht es herauszufinden.
C’est blanc? C’est rond? C’est le ballon?
Generell kann man dieses Spiel auf alle Wörter anwenden. Gerade bei jüngeren Kindern lohnt es sich, das Thema festzulegen. Übt es momentan zum die Einrichtungsgegenstände, fokussiert man darauf.
Wörter ordnen
Auf einem Blatt Papier stehen 10 Wörter. Das Kind schreibt die Wörter in der Reihenfolge, die es persönlich richtig findet erneut auf.
Zum Beispiel: animals = horse, cat, dog, fish, frog
(Vom persönlich Wichtigsten zum wenig Wichtigsten sortiert)
Dieses Spiel prüft, ob das Kind die Wörter versteht. Durch die Anwendung wird das Wort eingeprägt.
What I am?
Ähnlich wie beim ersten Spiel denkt man sich ein Objekt. Dieser Gegenstand oder ein bestimmtes Tier wird beschrieben, worauf das Kind die Antwort herausfinden muss.
Zum Beispiel: wesp
„I have yellow and black stripes on my back.
You can normally see me in spring.
I fly from flower to flower.
What I am?“
Spielerisch werden so die Vokabeln und auch das Sprechen geübt.
Toi toi toi!
♥
Sabrina