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Auch ansonsten sieht Meier wenig Konfliktpotenzial und hat auch kein Problem damit, nach der Fusion mit 33,5% einen kleineren Anteil zu halten als der britische Aktionär mit 39,2%. Natürlich könne Wolseley ihn bei Uneinigkeit überstimmen. "Ich erwarte aber, dass wir gut funktionieren." Zudem seien in einem Aktionärsbindungsvertrag grundlegende Dinge geklärt worden, wie etwa, dass beide Seiten bis 2019 je zwei VR-Mitglieder vorschlagen dürfen.
"Auf operativer Ebene gibt es wenig Diskussionsbedarf", so der VRP weiter. "Wir stehen alle hinter dem Setup." Die Integrationskosten würden grob gerechnet einmalig in etwa dem Niveau der wiederkehrenden Synergien entsprechen. Beides werde zwischen 15 und 20 Mio CHF liegen. Ein grosser Teil der Kosten entstehe durch das Branding.
Vom Markt erwartet Silvan Meier derzeit keinen allzu grossen Rückenwind. "Der für uns sehr wichtige Sanierungsmarkt kommt nicht in Schwung. Und der Neubaumarkt zeigt gewisse Anzeichen einer Blase", so der Präsident des Aufsichtsgremiums und Mitglied der Gründerfamilie.
Die Fusion mit Tobler muss an der GV am Freitag genehmigt werden. Silvan Meier hält zusammen mit seiner Schwester Anja Egger-Meier zusammen rund zwei Drittel der Anteile.
yr/cf
(AWP)