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Dieser Rahmenkredit für die Jahre von 2023 bis 2026 sei ein zentrales Instrument, um so rasch als möglich die Dekarbonisierung und eine höhere Gesamtenergieeffizienz zu erreichen, begründet die Mehrheit der Kommission für Energie, Verkehr und Umwelt ihren Antrag.
Die Kommission will unter anderem 4,5 Millionen Franken mehr für den Gebäudebereich bereitstellen. Mit insgesamt 64,5 Millionen Franken könnte der Ersatz von fossilen Heizungen durch klimafreundliche Lösungen subventioniert werden, ohne dass Private beim Ersatz wegen zu knapper Mittel durch ein "Stop and Go" verunsichert würden.
Markant ausbauen will die Kommission auch den Fördertopf für Pilotprojekte, für die neu 13,5 Millionen Franken statt 4 Millionen Franken zur Verfügung stehen sollen. So könnten Projekte in den Bereichen Geothermie, Tiefengeothermie und Fotovoltaik entlang von Strassen- und ÖV-Infrastrukturen unterstützt werden. Damit liessen sich deren Potenziale zügig in der Praxis ausloten.
Eine Minderheit der Kommission lehnt eine Aufstockung des Rahmenkredites hingegen ab und spricht sich für den Antrag des Regierungsrates aus. Es sei insbesondere nicht klar, ob bis 2026 überhaupt genügend förderungswürdige Pilotprojekte vorhanden seien.
Im Kantonsrat dürfte die Erhöhung des Rahmenkredites aber wohl eine Mehrheit finden - die Kommissionsminderheit besteht einzig aus den Vertreterinnen und Vertretern der SVP.
(sda)