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DANCEHALL NIGHT
Reggae, Dancehall live:
Daddy Freddy wuchs in Trenchtown auf, lernte bei Ranking Joe als DJ-en (toasten, rappen) und performte u.a. mit Lt. Stitchie. Aus seinem ersten Album wurden auf Jamaika insgesamt sechs Top Ten-Singles ausgekoppelt. Eine Tour mit Sugar Minottmachte ihn dann auch in Grossbritannien bekannt.
Daddy Freddy zog nach England um und arbeitete mit Asher D. Sein „Raggamuffin HipHop“-Album war das erste, das Dancehall mit HipHop vereinte, und es schlug ein wie eine Bombe – Freddy hatte einen Style initiiert, der schon die Neunziger stark beeinflusste, aber erst seit der Jahrtausendwende einen Höhepunkt nach dem anderen erlebt.
Das 92er Album „Raggamuffin Soldier“ begründete seinen Fame in den USA. Daddy Freddy wurde von Go West, Cypress Hill, Beats International, David Morales, Heavy D., u.v.a. gebeten, an ihren Recordings mitzuwirken; Prodigy, Salt ’n’ Pepa, KRS One und unzählige andere sampelten seine einmalige Stimme.
Doch Freddy fühlte sich zunehmend ausgebrannt und ging Ruhe suchend nach Jamaika zurück. Wieder in England angekommen, kollaborierte er mit Rootsman, die Aufnahmen mündeten im hoch gelobten „Old School – New School“-Album.
Seitdem ist Daddy Freddy wieder ein gefragter Mann und ständig unterwegs. Er ist nicht nur einer der wandlungsfähigsten Vocalists überhaupt, sondern inzwischen laut dem „Guiness Book of Records“ auch schnellster Rapper der Welt.