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Bevor man sich Hals über Kopf in eine detaillierte Marktstudie stürzt, wenn man doch eigentlich noch dabei ist, darüber nachzudenken, ob man überhaupt loslegen soll, empfiehlt Fri Up, eine Feldstudie durchzuführen. Sie hilft mir, das Problem, das ich lösen möchte, und die Bedürfnisse, die ich erfüllen möchte, zu erkennen und zu präzisieren. Es geht zu diesem Zeitpunkt noch nicht darum, die Lösung, die ich umsetzen möchte, zu validieren und zu testen.
Das oder die Probleme, die ich mit meinem Unternehmensprojekt lösen möchte, gehen über die Probleme hinaus, auf die ich persönlich stossen könnte: die Probleme bestimmter Nutzer oder spezifischer Unternehmen. Anstatt mir diese Probleme im Detail selbst vorzustellen, gehe ich vor Ort, um das Bild, das ich mir darüber gemacht habe, zu vervollständigen und zu bestätigen.
Ich beobachte die Nutzer und deren Verhalten in realen Situationen; ich interagiere mit ihnen und tauche in ihre Umgebung ein, um einzuordnen, was sie motiviert, was sie bremst, mit welchen Schwierigkeiten und Hindernissen sie zu kämpfen haben, welche Ängste sie haben, was ihnen einfach erscheint, was ihnen helfen könnte usw.
Wenn ich wieder am Schreibtisch sitze, fasse ich die gesammelten Fakten, Bedürfnisse und Erkenntnisse zusammen. Danach passe ich meinen Angriffswinkel für das weitere Vorgehen entsprechend an oder richte ihn gar neu aus.
Die bevorstehende Herausforderung und die gewonnenen Erkenntnisse zu verstehen, die ich im Rahmen meiner Konzeptarbeit nutzen kann, ist wesentlich für die Entwicklung einer effizienten Lösung.