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Sinfonietta Vorarlberg
Die „Sinfonietta Vorarlberg“ besteht im Wesentlichen aus Vorarlberger Berufsmusikern und wurde 1989 anlässlich einer Aufführung von Mozarts Requiem mit dem Teamchor Jona unter Max Aeberli gegründet.
Neben der rein orchestralen Musik widmet sich das Orchester vermehrt der Pflege von großen Chorwerken mit Orchesterbegleitung. So konnten seit dem Gründungsjahr verschiedenste Projekte mit Solisten und Chören aus dem In – und Ausland mit großem Erfolg zur Aufführung gebracht werden. Weitere Engagements führten die Sinfonietta Vorarlberg zum Internationalen Posaunenfestival in Feldkirch 1996, zum Österreichischen Bundeswettbewerb „Prima la Musica“ 2000 und zum Preisträgerkonzert des Bundeswettbewerbs „gradus ad parnassum“ 2004.
Besonders hervorzuheben sind das Engagement bei den Werdenberger Schlossfestspielen von 2002 bis 2015 unter der musikalischen Leitung von Günther Simonott, die mehrjährige Zusammenarbeit mit der Vorarlberger Chorakademie unter Markus Landerer sowie die Aufführung des Mozart Requiems unter Manfred Honeck im April 2014.
2018 zählten die Aufführung von Händels „Messias“ unter Benjamin Lack und das Sinfoniekonzert im ABO Lustenau unter Tibor Benyi zu den Höhepunkten. Zahlreiche Rundfunkaufnahmen, Live - Mitschnitte und eine CD - Produktion dokumentieren das vielfältige Repertoire des Orchesters.
Mit den Aufführungen von Carl Orffs Carmina Burana im September 2020 verabschiedet die Sinfonietta Vorarlberg mit Max Aeberli quasi seinen Mitbegründer und treusten Kunden in den wohlverdienten Dirigentenruhestand.