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Beim zweiten Weltcupslalom in Chamonix stand Sandro Simonet am 31. Januar dank eines hervorragenden 3. Platzes zum ersten Mal in seiner Karriere auf dem Siegerpodest. Damit erfüllte er deutlich die Selektionskriterien für die Weltmeisterschaften in Cortina d’Ampezzo und bestätigte seine grundsätzlich sehr gute Form.
Glück und Unglück liegen manchmal nur wenige Hundertstelsekunden auseinander. Verpasste Sandro Simonet beim ersten Slalom in Chamonix als 32. die Qualifikation für den zweiten Lauf nur hauchdünn, so beendete er diesmal den ersten Lauf mit einer Reserve von einem einzigen Hundertstel auf dem 30. Platz. Sandro Simonet nützte hierauf die Gunst der Startreihenfolge und zeigte erneut einen hervorragenden Lauf und verbesserte sich mit Laufbestzeit auf den dritten Rang hinter Henrik Kristoffersen und Ramon Zenhäusern.
So überraschend der Vorstoss von Sandro Simonet um nicht weniger als 27 Positionen gewesen sein mag, so unterstrich er lediglich, wie wichtig es angesichts der enormen Breite im Slalom ist, sich einen Startplatz unter den ersten 30 Fahrern zu sichern. Viele Spitzenfahrer bekunden grosse Mühe, mit einem späten Startplatz die gleich gute Leistung wie mit einer tiefen Startnummer zu erbringen. Umso schwieriger war es für Sandro Simonet, mit einer noch höheren Startnummer seine während der ganzen Saison ausserordentlichen Trainingsleistungen zu bestätigen. Die Tatsache, dass er den Glauben an seine eigenen Fähigkeiten trotz stetig steigendem Druck nie verlor, wurde nun mit einem Spitzenrang belohnt.
Mit nunmehr 80 Weltcuppunkten belegt Sandro Simonet in der Slalom-Weltcupwertung den 27. Zwischenrang und hat fortan mit besseren Startnummern grössere Chancen auf weitere Spitzenklassierungen. Ob Sandro Simonet an die Weltmeisterschaft fahren und vor Ort um einen von vier Plätzen im Schweizer Slalomteam kämpfen kann, wird sich in den nächsten Tagen entscheiden. (schi)