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Etwa zwei Drittel der Kaffee-Weltproduktion stammen von “Coffea Arabica“-Bäumen. Sie gedeihen besonders gut auf Höhen zwischen 600 und 2’200 m ü.M. und sind vor allem in Zentral- und Südamerika sowie an der Ostküste Afrikas zu finden. Die Arabica-Kaffeekirschen reifen in 7 bis 8 Monaten und werden mehrheitlich nach dem gewaschenen Verfahren aufbereitet. Arabica besticht durch seine fruchtigen Töne, Zitrusnoten oder blumigen Geschmacks- nuancen. Arabica-Kaffee ist sehr aromatisch und mild, von abgerundetem und angenehmem Geschmack.
Der “Coffea Robusta“ macht etwa 40 % der Kaffee-Weltproduktion aus. Er ist schnellwüchsiger, ertragreicher und — wie der Name schon sagt — robuster gegen Hitze und Schädlinge als der Arabica. Robusta-Kaffee wird in Höhenlagen von bis zu ca. 800 m ü.M. angebaut, vor allem in den tropischen Gebieten Asiens und Afrikas. Die Robusta-Kaffeekirschen reifen in 9 bis 11 Monaten und werden grösstenteil nach dem ungewaschenen Verfahren aufbereitet. Canephora, umgangssprachlich Robusta, ist eher erdig, würzig, nussig und hat tendenziell mehr Körper. Robusta-Kaffee ist leicht kantiger und im Geschmack etwas rauer. Deshalb ist er sehr geeignet für Espresso-Mischungen.
Ingesamt werden über 25 Hauptgattungen von Kaffeepflanzen unterschieden, für den Weltmarkt sind jedoch vor allem Arabica und Robusta von Bedeutung. Sie beanspruchen zusammen, über 95 Prozent der Weltproduktion von Kaffee, wobei ca. zwei Drittel auf Arabica entfällt und ein Drittel auf Robusta.