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"Neue Stromverbindung bald fertig" oder "Drohne im Einsatz"
17.03.2017
Drohnen sind im Moment ein Dorn im Auge von so manchem Zeitgenossen und dienen für einige Zeitungsenten als Vorlage. Ich setze die fliegenden Kameras gerne zur Dokumentation einer Baustelle, als Visualisierungshilfe für kommende Projekte oder in der Landschaftsfotografie ein.
Nachfolgendes Bild ist zur Dokumentation eines Kabelzuges mittels Anhänger mit drei Kabeltrommeln, welcher wesentlich weniger Stellplatz braucht wie die herkömmliche Methode mit zwei bis drei Anhängern.
Ein Beispiel für den Einsatz einer Phantom 4 Pro als Fotoapparat für Pressearbeit ist nachfolgender Medienartikel vom März 2017:
Die Tiefbauarbeiten für das neue 50‘000-Volt-Kabel vom Unterwerk Münchenstein zum Unterwerk Froloo gehen in die letzte Phase. Jetzt ist die Heiligholzstrasse an der Reihe.
Das bestehende 50'000-Volt-Öldruckkabel zwischen dem Unterwerk Münchenstein und dem Unterwerk Bottmingen, das zukünftig aufgehoben wird, wird ersetzt. Die Verbindung wird ins neue Unterwerk Froloo eingebunden, das Freileitungsteilstück übers Bruderholz sieht seinem Rückbau entgegen. Das heute bestehende 50‘000-Volt-Kabel hat seine Alters- sowie Kapazitätsgrenze erreicht.
Es wird durch ein neues Kabel, das einen bedeutend grösseren Querschnitt besitzt, ersetzt. Dadurch lassen sich grössere Mengen Strom transportieren und die Versorgungssicherheit erfährt eine Aufwertung. Das Teilstück vom Unterwerk Froloo bis zur Siedlungsgrenze Münchenstein/Felsenackerweg wurde bereits realisiert.
Weil das bestehende Trasse nicht verwendet werden kann, wurde ein neues Trasse, das in der Heiligholzstrasse verläuft, ausgesteckt. Die Querung des Kreisels mit einer Spülbohrung sowie der Bau des Teilstückes bis zur Heidenstrasse haben ebenfalls bereits stattgefunden. Das fehlende restliche Teilstück zwischen Felsenackerweg bis zur Birs in der Heiligholzstrasse hat eine Baufirma nach der bewilligten Baueingabe inzwischen in Angriff genommen.
Die Führung des Trasses gestaltet sich komplizierter als angenommen, da diverse Leitungen (Gas, Wasser, Abwasser und Starkstrom) nicht wie geplant verlaufen. Die zwei neuen Kunststoffrohre mit 300 Millimetern Durchmesser müssen wegen der Hindernisse die Richtung seitlich wie in der Höhe mehrmals wechseln. Der Querschnitt der Trasse muss punktuell angepasst werden. Die Rohre brauchen einen Radius von mindestens sechs Metern, um einen Richtungswechsel zu vollführen. Dadurch sind die Anpassungen vor Ort sehr aufwendig.
Inzwischen wird mit zwei Bauequipen gearbeitet, um möglichst zügig voranzukommen und die Verkehrsbehinderung auf ein Minimum zu reduzieren. Wenn alles wie geplant verläuft, sollten die Bauarbeiten in der Heiligholzstrasse bis Ende Mai fertig sein, wobei das heikelste Stück (der Schacht in der Kurve zwischen Austrasse und Buchenstrasse) noch bevorsteht.
Die letzten Arbeiten in der Heiligholzstrasse finden Ende Juni bis Ende Juli 2017 statt: Dann werden die drei neuen Kabel gleichzeitig auf einer Länge von jeweils 800 Metern eingezogen.