Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03115.jsonl.gz/1948

Ernährung hat nicht nur Einfluss auf den Körperbau sondern auch auf das Verhalten.
So fördern grössere Mengen qualitativ minderwertiger Eiweisse die Neigung zu gesteigerter Aggressivität bzw. zu ausgeprägter Territorialverteidigung. (Quelle: Ernährung des Hundes/Jürgen Zentek)
Serotonin das "Wohlfühlhormon" zum Beispiel, wird aus der Aminosäure Tryptophan gebildet. Damit es gebildet und im Gehirn aufgenommen werden kann benötigt es ebenfalls die richtigen Vitamine und Mineralien. Ist nicht alles in ausrechender Menge vorhanden, kann das Hormon nicht in der nötigen Menge produziert werden, und kann so zu Verhaltensauffälligkeiten führen.
Das heisst auch das ein Vitamin- und/oder Mineralstoffmangel Verhaltensprobleme fördern kann.
Natürlich kann man einen aggressiven oder hyperaktiven Hund mit einer optimierten Ernährung nicht "lammfromm" machen, das Verhalten muss immer Ganzheitlich betrachted werden, die Haltungsbedingungen und die Erziehung haben grossen Einfluss. Vielleicht wird er durch eine optimale Ration aber ansprechbarer und dadurch besser trainierbar.