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Der gewaltige Tsunami, der 2004 tausende Menschen traf und Küstendörfer rund um den Golf von Bengalen zerstörte, löste weltweit eine enorme Hilfswelle aus. Spendengelder in der Höhe von mehreren Milliarden USD flossen in die betroffenen Regionen.
Für die internationalen Hilfsorganisationen begann ein ehrgeiziger Wettlauf gegen die Zeit. Sie versprachen ihren Spendern schnelle Wiederaufbauhilfe, die das Leben der ärmsten Betroffenen verbessern sollte.
Gabriela Neuhaus und Angelo Scudeletti sind zwischen 2005 und 2014 mehrmals nach Sri Lanka gereist und haben in vielen Umsiedlungsdörfern Tsunami-Opfer besucht, um sich ein Bild über die Nachhaltigkeit der Wiederaufbauhilfe zu machen.
BUFFER ZONE zeigt, wie in Sri Lanka mit internationalen Hilfsgeldern die Pläne der Regierung unterstützt wurden. Tausende von armen Familien, die vor dem Tsunami an der Küste gewohnt hatten, sollten ins Hinterland umgesiedelt werden, um die Strände für den Bau von Tourismusanlagen frei zu bekommen.