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Wie vom ENSI gefordert, haben die Betreiber der Kernkraftwerke in der Schweiz termingerecht auf den 1. Juni 2011 ein externes Lager mit Notfallgerätschaften eingerichtet. Die Inspektoren des ENSI haben sich davon überzeugt, dass das Lager den Anforderungen entspricht.
Im aargauischen Reitnau, in einem ehemaligen Munitionsdepot der Schweizer Armee, haben die Betreiber der schweizerischen Kernkraftwerke auf den 1. Juni 2011 gemeinsam ein externes Lager mit Notfallgerätschaften eingerichtet. Das ENSI hatte die Errichtung eines solches Lagers nach dem Unfall in Fukushima verfügt (vgl. Medienmitteilung vom 18. März 2011). Denn dieser Unfall hatte gezeigt, dass nach einem extremen äusseren Ereignis zusätzliche Pumpen, Notstromaggregate, Schläuche, Treibstoff und weiteres Material innerhalb von kurzer Zeit bei einem Kernkraftwerk benötigt werden können.
Das ENSI hatte deshalb auch verlangt, dass die Notfallgerätschaften mit Hubschraubern transportierbar sein müssen. Das Material in Reitnau ist für den Lufttransport vorbereitet und kann sofort mit Superpumas der Schweizer Armee zu einem Einsatzort geflogen werden. Das Material käme zum Einsatz, sollten die Notstromdiesel bei einem Kernkraftwerk versagen oder sollte die Notkühlung mit Flusswasser nicht mehr möglich sein.
Das Lager ist überflutungssicher auf einer Anhöhe gelegen und befindet sich in gebunkerten Gebäuden. Alle Betreiber der schweizerischen Kernkraftwerke haben auf das Lager Zugriff.