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Aufgrund Artikel 6 Absatz 2 der Verordnung 2 über Massnahmen zur Bekämpfung des Coronavirus (COVID-19) vom 13. März 2020 des Bundesrates (SR 818.101.24, COVID-19-Verordnung 2) können Gottesdienste in all ihren Formen in den betreffenden Kirchen und Gotteshäusern mit bis zu 300 Personen durchgeführt werden.
Es muss ein Schutzkonzept erarbeitet und umgesetzt werden, welches gewährleisten muss, dass das Übertragungsrisiko minimiert wird für sämtliche an den Gottesdiensten anwesenden Personen (Artikel 6 Absatz 3 Buchstabe a in Verbindung mit Artikel 6d Absatz 1 COVID-19-Verordnung 2).
Kommt es zwischen anwesenden Personen, die nicht im gleichen Haushalt leben, zu einem Kontakt, bei dem die Distanz von zwei Metern während mehr als fünfzehn Minuten nicht eingehalten wird, ohne dass Schutzmassnahmen wie das Tragen einer Gesichtsmaske oder das Anbringen einer zweckmässigen Abschrankung getroffen werden, werden nach entsprechender Information der Gottesdienstbesucher deren Vorname, Nachname und Telefonnummer (Kontaktdaten) erfasst. Diese Kontaktdaten müssen der zuständigen kantonalen Stelle auf deren Anfrage hin weitergeleitet werden. Sie dürfen zu keinen anderen Zwecken bearbeitet und nach 14 Tagen sofort vernichtet werden (Artikel 6 Absatz 3 Buchstabe b in Verbindung mit Artikel 6e COVID-19-Verordnung 2).
Zudem muss eine verantwortliche Person bezeichnet werden, die für die Einhaltung des Schutzkonzepts zuständig ist (Artikel 6 Absatz 3 Buchstabe c COVID-19-Verordnung 2).
Diese Massnahmen gelten gemäss Artikel 12 Absatz 10 der COVID-19-Verordnung 2 bis zum 5. Juli 2020.
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