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Kreuzbandverletzungen im Kindes- und Jugendalter haben in den letzten Jahren deutlich zugenommen. Trotzdem werden die Behandlungsschemata eher durch Vorurteile als durch Evidenz dominiert, obwohl die wissenschaftliche Datenlage gut fundiert ist. Diese wird in diesem Paper zusammengefasst. So ist die Wahrscheinlichkeit einer VKB-Ruptur bei einem traumatischen Hämarthros, auch ohne Kontakt, 52%. Mehr als die Hälfte der Fälle zeigen weitere Begleitverletzungen. Methoden und Erfolgskriterien für konservative Therapie sind detailliert publiziert, obschon eine operative Therapie in den meisten Fällen ein besseres klinisches Ergebnis zeigt. Verschiedene Operationstechniken existieren, und bei altersgerechter Behandlung kann das Risiko einer Wachstumsstörung eliminiert und die Funktion des Knies normalisiert werden.
Hier der Originalartikel aus der Swiss Sports & Exercise Medicine.