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Heute hab ich wieder eine Rezension für euch. Herzlichen Dank an das Bloggerportal (zum Portal? Hier klicken!) für das Rezensionsexemplar!
Autor: Julian Fellowes
Übersetzer: Maria Andreas
Seitenzahl: 447
Verlag: C. Bertelsmann (zum Verlag? Hier klicken!)
Zum Autor
Julian Fellowes wurde 1949 in Ägypten geboren, wuchs aber in England auf. Er ist Schauspieler und preisgekrönter Autor von Romanen, Drehbüchern und Theaterstücken. Die Serie Downtown Abbey hat ihn weltweit berühmt gemacht. 2009 wurde er in den Adelsstand erhoben. Fellowes lebt mir seiner Frau Emma im Südwesten der englischen Grafschaft Dorset.
Auf Deutsch liegen ausserdem seine Romane Snobs und Eine Klasse für sich vor.
Inhalt
London. 1841. James Trenchard ist ein ehrgeiziger Mann, der sich mit seinem Baugewerbe einen gewissen Wohlstand erarbeitet hat. Vor 25 Jahren starb seine Tochter im Kinderbett. Ihr Sohn Charles, Spross einer heimlichen Liaison mit einem Mann aus dem Hochadel, wurde in die Obhut eines Geistlichen gegeben und seine Herkunft vertuscht. Jetzt droht das Familiengeheimnis enthüllt zu werden. Einzig die beiden Grossmütter Anna Trenchard und Lady Brockhurst können den Enkelsohn vor üblen Machenschaften bewahren.Trotz des unterschiedlichen Standes müssen sie gemeinsam für den Enkel einstehen. Können sie das Geheimnis um Charles Herkunft lüften und alles zum Guten wenden? Und wird er die Frau heiraten können, die er liebt, obwohl sie einem anderen versprochen ist?
Meine Meinung
Als ich das Buch beim Bloggerportal angefragt haben wirkte es auf mich sehr vielversprechend: Wundervolles Cover, spannender Klappentext, vom Autor von Downtown Abbey. Leider muss ich sagen, dass ich etwas enttäuscht wurde.
Im Buch wird sehr oft die Sichtweise gewechselt, das soll es zwar spannend machen aber ich persönlich fand es zu verwirrend. Im Buch werden, aus meiner Sicht, die Tagesabläufe der Protagonisten viel zu detailliert beschrieben. Ich muss in einem guten Buch nicht hundert mal lesen wie der Protagonist aufsteht, sich anzieht, frühstückt etc. Das macht das Buch langfädig und fast ein bisschen langweilig.
Vor allem gestört hat mich aber, dass die Geschichte (jedenfalls zu Beginn) einfach so "dahin plätschert" ohne ein richtiges Ziel anzusteuern. Man weiss nicht worauf der Autor hinaus will oder was noch passieren soll. Man kämpft sich durch ewige, unwichitge Gespräche und Ereignisse. Jeder kleine Schritt, den die Protagonisten tun, wird bis in den hintersten Winkel beschrieben.
Was die meisten Autoren in zwei Sätzen ausdrücken, zieht Fellowes über drei Seiten. Dazu kommen seitenlange Umgebungsbeschreibungen. Ich bin nur sehr langsam und beschwerlich vorangekommen, was das Buch in meinen Augen nicht unbedingt attraktiver gemacht hat.
Nach der Mitte wurde das Buch etwas besser und interessanter. Ich kam dann auch einfacher voran und hatte mehr Lust weiterzulesen.
Erwähnen muss man auch, das dieses Buch ein historischer Roman ist und man nicht wahnsinnig viel Spannung erwarten kann.
Fazit
Dieses Buch ist sicher nichts für Thriller-Leser. Für Fans von historischen Romanen aber zu empfehlen.
3/5★
Liebste Grüssen eure Helen