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Dehydratation (Wassermangel)
Dehydratation wird der Zustand genannt, wenn sich im Körper zu wenig Flüssigkeit befindet. Eine Dehydratation führt dann zu einer sogenannten Austrocknung, die schwerwiegende Folgen haben kann. Die Dehydratation kann aufgrund verschiedener Ursachen entstehen. Beispielsweise verliert der Körper beim Sport oder körperlicher Anstrengung viel Flüssigkeit, und wenn diese nicht zugeführt wird, kommt es zur Dehydration. Dabei muss jedoch auch darauf geachtet werden, dass eine salzhaltige Flüssigkeit konsumiert wird, da durch starkes Schwitzen sehr viele Salze verloren gehen. Doch auch verschiedene Krankheiten wie Durchfall oder Erbrechen führen zu einem Flüssigkeitsverlust, der wieder ausgeglichen werden muss. Um eine schwere Dehydratation zu therapieren, gilt es, den Wasserverlust auszugleichen. Der Betroffene kann entweder spezielle Lösungen trinken, diese können aber auch intravenös zugeführt werden. Je nach Schwere der Dehydratation müssen unter Umständen mehrere Liter zugeführt werden, bis der Mangel wieder ausgeglichen ist.
Die Exsikkose bezeichnet einen Zustand der Austrocknung des menschlichen Körpers, sie entsteht aufgrund von Dehydratation. Exsikkosen entstehen sehr oft aufgrund von Durchfallerkrankungen oder bestimmten anderen Umständen, bei denen es zu einem Flüssigkeitsmangel kommt. So beispielsweise bei demenzkranken Menschen, die zu wenig trinken, weil sie kein Durstgefühl empfinden. Bei einer Exsikkose treten Symptome wie Krampfanfälle, Nierenschmerzen, Thrombose oder Bewusstlosigkeit auf. Um die Exsikkose zu behandeln, müssen dem Betroffenen oft grosse Mengen an Flüssigkeit zugeführt werden. Die Massnahmen, die sich prinzipiell einfach anhören, sind in der Praxis mitunter schwierig umzusetzen, da der Betroffene sich oft unkooperativ und teilweise auch aggressiv zeigt. Um die Flüssigkeit bei unkooperativen Personen zu verabreichen, wurden diese Früher häufig fixiert, was heutzutage jedoch umstritten ist.