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Ein Klassiker ist das ganze gebratene Poulet, entweder an einem Drehspiess oder in einem Bräter im Ofen. Bei dieser Zubereitungsart bleibt die Haut am Fleisch. Das macht dieses Gericht recht stark fetthaltig. Wird das Poulet noch kräftig gewürzt, verlangt dies auch nach einem etwas kräftigeren, würzigen Wein, etwa einem jugendlichen Burgunder, der in neuen Barriques gereift ist, oder auch einem Nebbiolo aus dem Piemont.
Wird hingegen ein leicht oder gar nicht gewürztes Pouletbrüstchen serviert, zusammen mit einem sommerlichen Salat (aufgepasst wegen der Salatsauce) oder mit Reis und Kräuterbutter, dann ist dies wesentlich leichter und bekömmlicher. Entsprechend verlangt es entweder nach einem leichten, fruchtigen Rotwein wie Beaujolais oder Walliser Pinot noir ohne Holzausbau oder nach einem mittelschweren Weisswein wie Grauburgunder.