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Das Google-Management feuert einen Angestellten, der sich provokativ zu Geschlechterfragen äusserte. Dass sich der Programmierer auf Wissenschaftler berief, half ihm nicht. Der Fall zeigt, wie auch mächtige Konzerne unter organisierten politischen Einfluss kommen.Von Beat Gygi und Florian Schwab
«Der beste Weg, die Leute passiv und und gehorsam zu halten: das Spektrum der akzeptierten Meinung strikt begrenzen, aber innerhalb dieses Spektrums eine höchst lebhafte Debatte gestatten.»
Noam Chomsky, Galionsfigur der Linken, zitiert vom ehemaligen Google-Angestellten James Damore im Wall Street Journal.
Selten löst ein zehnseitiges Memorandum ein solches Erdbeben aus. Unter dem Titel «Google’s Ideological Echo Chamber» thematisierte der Google-Software-Ingenieur James Damore die seines Erachtens falsche Politik des Konzerns in Sachen ...