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Der republikanische Präsidentschaftsbewerber Donald Trump hat seine Strategien für die Aussenpolitik der USA dargelegt. «Dass Amerika zuerst kommt, wird das grosse und massgebliche Leitmotiv meiner Amtszeit sein», sagte Trump in einer Rede in Washington.
Der Milliardär, der im Rennen um die Präsidentschaftskandidatur der Republikaner mit weitem Abstand führt, sagte in seiner aussenpolitischen Grundsatzrede, er werde «die Interessen des amerikanischen Volkes und der amerikanischen Sicherheit über alles andere stellen».
Die Verbündeten der USA kritisierte Trump dafür, dass sie in der Sicherheitspolitik nicht ihren «fairen Anteil» beitrügen. Er verwies darauf, dass in der NATO ausser den USA nur die wenigsten Partner bislang die zugesagten mindestens zwei Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) für den Verteidigungsetat aufbrächten.
«Die Länder, die wir verteidigen, müssen für die Kosten dieser Verteidigung bezahlen», sagte Trump. Täten sie dies nicht, «dann müssen wir diese Länder sich selbst verteidigen lassen». Der Geschäftsmann hatte bereits im März angekündigt, dass er den NATO-Partnern mehr Lasten aufbürden wolle.
Die Strategien des amtierenden Präsidenten Barack Obama bezeichnete er derweil als totales Desaster. «Wir haben unsere Rivalen und Herausforderer glauben lassen, dass sie mit allem durchkommen», erklärte er. Trump kritisierte insbesondere das Atomabkommen mit dem Iran und Obamas Politik im Nahen Osten.
(sda/dpa/afp)
Der US-Republikaner und Minderheitsführer im Senat Mitch McConnell findet sich nach einer unglücklichen Formulierung in einer Rassismus-Kontroversen wieder. Der Politiker wandte sich nach einer Senatssitzung, in der ein demokratischer Vorstoss zur Änderung der Wahlrechtsbestimmungen abgeschmettert wurde, an die Medien.