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Damit eine neue Weizensorte in der Schweiz oder im Ausland auf den Markt kommen kann, muss sie eine Reihe von Tests bestehen und beweisen, dass sie bereits angebauten Sorten bezüglich Kornertrag, Qualität oder Krankheitsresistenz überlegen ist. In diesem als Sortenprüfung bezeichneten Verfahren, wird «vom Guten das Beste» ausgewählt. Ist es möglich, diesem Verfahren einen Wert zu geben? Um eine Antwort auf diese Frage zu finden, wurden die Ergebnisse zu allen während der vergangenen 15 Jahre getesteten Sorten untersucht. Es wurden drei Ansätze ausgewählt, um eine Bilanz über die Sortenprüfung bei Winterweizen zu ziehen: Zuerst wurde die Zahl der getesteten Sorten mit der Zahl der Sorten verglichen, die in den Nationalen Sortenkatalog und in die Listen der empfohlenen Sorten aufgenommen wurden. Anschliessend wurde die Entwicklung der Leistung verschiedener Sorten im Lauf der Zeit berechnet. Schliesslich wurde mit einem ökonomischen Ansatz die Grössenordnung des wirtschaftlichen Mehrwerts geschätzt, der durch die Auswahl im Rahmen der Sortenprüfung und durch die Identifikation der besten Sorten erzielt wurde (Vergleich der Bruttoeinnahmen der drei besten getesteten Sorten jedes Jahres mit den durchschnittlichen Bruttoeinnahmen der aktuellen Sorten). Die Ergebnisse heben den Mehrwert hervor, der durch die Sortenprüfung für die ganze Produktionskette von der Züchtung über die Produktion und Verarbeitung bis hin zu den Konsumentinnen und Konsumenten erzeugt wird.
Fromental und Goldhafer sind typische, auch für Futterbaumischungen geeignete Heuwiesengräser. Von vier geprüften Fromental- und drei Goldhafersorten wird es wohl nur eine neue Sorte von Fromental auf die Liste der empfohlenen Sorten schaffen.
Pflanzenbau
Stevenel P., Wendling M., Brabant C., Suss H., Savoyat C., Dierauer H., Mascher F., Charles R.
Das FiBL und Agroscope haben Brotweizensorten auf Ertrags- und Qualitätsstabilität untersucht. Es zeigte sich, dass die Sortenwahl an den Standort angepasst werden muss und dass ein hohes Ertragspotenzial nicht mit einem hohem Proteingehalt einhergeht.
Angepasste und leistungsfähige Futterpflanzensorten sind wichtig für das Grasland Schweiz. Bastardraigras ist ein vielseitiges Futtergras, das in den letzten 30 Jahren dank Züchtungsfortschritt ertragreicher, ausdauernder und krankheitsresistenter wurde.