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Filmrestaurierung
Am Anfang der Restaurierung eines Filmes steht die Dokumentation des vorgefundenen Zustands. Als nächster Schritt müssen Recherchen erfolgen ob andere Kopien des Films oder Teile davon noch vorhanden sind. Danach wird ein Konzept zur Wiederherstellung des erwünschten Zustands erstellt. Erst danach kann mit der technischen Wiederherstellung der ursprünglichen Bild- und Toninformationen, der eigentlichen Restaurierung, begonnen werden.
Die Filme bestehen in der Regel aus Cellulosenitrat oder Cellulosediacetat. Bei Filmen neueren Datums ist das Material meist Cellulosetriacetat oderPolyester. Diese Materialien sind unterschiedlich empfindlich und oft mechanisch beschädigt und chemisch angegriffen. Zunächst werden die Ausgangsmaterialien mechanisch gereinigt, um die auf der Filmschicht wie auf dem Träger vorhandenen Beschädigungen nicht in die Digitalisierung zu übernehmen. Beschädigungen müssen repariert werden. Anschliessend können die Filme eingescannt werden. Die mechanische Bearbeitung umfasst eine Reparatur der Perforation, mit einem selbstklebenden, speziellen Band. Die Filmrollen werden mit einem Filmabtaster (Telecine oder spezielle Filmscanner) abgetastet. Die digital gewonnenen Bilder werden mit Restaurierungsprogrammen anschliessend zu lebendigen Bildern und Tönen weiter bearbeitet. Kratzer, Schimmelflecken, Farbveränderungen etc. werden dabei entfernt und die nun digital restaurierten Bilder in dem zur Zeit besten Codec auf redundanten Servern gespeichert.