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Es begann mit der Flutkatastrophe von Gondo und Fully im Oktober 2000. Im Dezember brach aus noch nicht endgültig geklärten Gründen eine Druckleitungsarmierung beim Werk Cleuson-Dixence. Dabei kamen Menschen zu Schaden und die Produktion von Spitzenenergie war längere Zeit eingeschränkt. Trotzdem galt es, die Umstrukturierung der EOS fortzuführen, um das gemeinsame Unternehmen von Westschweizer Kantons-, Regions- und Stadtwerken auf die Marktöffnung vorzubereiten. Die EOS steigerte die Energieverkäufe im Berichtsjahr um 46% auf 13 Mrd. kWh. Die Eigenproduktion und die Erzeugung der Partnerwerke sowie Beteiligungen erreichten 4,62 Mrd. kWh. 56% stammten aus Wasserkraftwerken und 44% aus Kernkraftwerken. Das ölbefeuerte Kraftwerk Chavalon blieb abgeschaltet.
Im Berichtsjahr wurde ein konsolidierter Umsatz von CHF 879 Mio. (+13%) erzielt und der Cashflow der EOS stieg um 32% auf CHF 381 Mio. Dieser Zuwachs kam trotz ausserordentlicher Rückstellungen von CHF 462 Mio. für Wertverluste auf Produktionseinrichtungen unter anderem durch die Reaktivierung früherer Abschreibungen auf dem Transportnetz im Gesamtbetrag von CHF 200 Mio. zu Stande. In der Bilanz figuriert das Netz jetzt wieder zum Marktwert. Der ausgewiesene Gewinn von CHF 1,6 Mio. hat neben der Schuldentilgung eher symbolischen Charakter. Die Verpflichtungen der EOS gingen in den letzten drei Jahren von CHF 3,1 Mrd. auf CHF 2,1 Mrd. zurück.
Am 26. März 2002 konnte die Elektrizitätsgesellschaft eine wichtige Etappe ihres Restrukturierungsplans mit Erfolg abschliessen: In Lausanne gründeten die Aktionäre formell die EOS Holding. Ihr Eigenkapital beträgt CHF 169 Mio.
Quelle
P.B. nach EOS Rapport annuel 2000/2001 und EOS-Pressemitteilung, 27. März 2002