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Frauen behaupten sich zunehmend erfolgreich in der Hedge-Funds-Industrie. Investoren trauen ihnen mehr als den männlichen Kollegen.
In einer Industrie, in der vor allem Erfolge von «Alpha-Männchen» gefeiert würden, ginge manchmal vergessen, wie viele erfolgreiche Frauen sie auch habe: Zu diesem Schluss kommt «The Hedgefund Journal» in seiner neuesten Ausgabe.
Schätzungen zufolge würden Frauen zwar nur 3 Prozent der insgesamt 1,5 Billionen Dollar verwalten, die in Hedge Funds investiert seien. Die Zahl der Frauen, die unternehmerisch dächten, innovativ seien und grosse Erfolge für sich verbuchen könnten, nähme jedoch zu. Diese Aussage basiert auf einer Studie, die in Zusammenarbeit mit PricewaterhouseCoopers (PwC) entstand.
So habe die Rendite von Hedge Funds, die von Frauen verwaltet wurden, während der letzten zehn Jahre durchschnittlich 9,06 Prozent betragen. Das sei rund ein Drittel mehr als die durchschnittliche Rendite aller Hedge Funds, welche bei 5,28 Prozent lag.
Die Studie kam ausserdem zum Schluss, dass Hedge Funds, die von Frauen verwaltet wurden, während der Finanzkrise weit weniger Mittelabflüsse zu verzeichnen hatten als andere Fonds. Während Hedge Funds insgesamt mit Geldabflüssen von durchschnittlich 19,03 Prozent kämpfen mussten, lag die Kapitalrückzugsquote bei Hedge Funds, die von Frauen verwaltet wurden, um rund die Hälfte tiefer.