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Der Australian Cattle Dog ist ein charmanter, selbstbewusster und intelligenter Hütehund, der sehr viel Bewegung braucht. Er wird besonders in Australien auch als Heeler bzw. Red Heeler oder Blue Heeler bezeichnet. Im deutschsprachigen Raum ist auch die Bezeichnung „Australischer Treibhund“ zu finden. Die Welpen kommen Weiß zur Welt und erhalten die Farbe im Lauf der ersten Lebenswochen. Falls du überlegst, dir so einen Welpen zu kaufen, findest du im Folgenden einige wichtige Infos dazu.
Du solltest deinen Australian Cattle Dog Welpen bei einem anerkannten Züchter kaufen. Nur so kannst du sicher sein, einen gesunden Welpen zu kaufen, der auch nicht Träger einer Erbkrankheit ist. Infos zu einem seriösen Züchter findest du über den VDH bzw. einen seiner Mitgliedsvereine. Bei einem dieser Züchter bezahlst du ungefähr 1.500 Euro für einen Welpen.
Rechne außerdem mit Kosten für eine Welpen-Erstausstattung. Zu dieser Grundausstattung gehören:
Wie der Name schon sagt, stammen diese Hunde aus Australien. Dort sind sie durch gezielte Kreuzungen entstanden. Anfang des 19. Jahrhunderts standen die Siedler in Australien vor dem Problem, Schafs- und Rinderherden über hunderte von Kilometern treiben zu müssen. Die bis dahin existierenden Treibhunde waren dieser Aufgabe, auch auf Grund des extremen Klimas in Australien, nicht wirklich gewachsen. Daher begann der Rinderzüchter Thomas Simpson Hall mit der planmäßigen Zucht passender Hunde. Dazu kreuzte er aus England importierte Arbeitshunde mit den in Australien wild lebenden Dingos. Daraus entstanden um 1840 die Hall’s Heeler, die ersten Australien Cattle Dogs. Gegen Ende des 19. Jahrhunderts wurden zusätzlich Australische Kelpis eingekreuzt. Ob auch Dalmatiner und Bulldoggen eingekreuzt wurden, ist bis heute nicht sicher. Jedenfalls entwickelte sich die heutigen Farbschläge des Australian Cattle Dogs gegen Anfang des 20. Jahrhunderts. 1903 erschien der erste Rassestandard für diese Hunde. Der heute noch aktuelle Standard wurde 1963 veröffentlicht.
Der Australian Cattle Dog ist ein sehr selbstständiger und selbstbewusster, ein bisschen derber, aber ausgesprochen intelligenter Hund. Er schließt sich gerne seiner Familie mit einem starken Leithund an. Gegenüber fremden Menschen ist er eher misstrauisch. Als ehemaliger Farm-Arbeitshund ist er weder aggressiv noch nervös. Er verträgt sich mit anderen Hunden, Rüden können aber schnell in Rangordnungskämpfe verwickelt werden. Der Australian Cattle Dog ist ein ausgezeichneter Wachhund. Er braucht aber viel körperliche und geistige Auslastung sowie einen Besitzer, der ihn liebevoll, aber konsequent führt.
Deinen Australian Cattle Dog Welpen solltest du vom ersten Tag an konsequent erziehen. Dabei solltest du dominant, aber liebevoll mit ihm umgehen. Er muss dich als Rudelchef akzeptieren, sonst macht er, was er will. Hat er dich als Rudelführer akzeptiert, ist die Erziehung relativ einfach. Diese Hunde sind sehr intelligent, lernen schnell und wollen dem Leithund gefallen. Du solltest nur darauf achten, deinen Welpen und später deinen Hund nicht zu langweilen. Er muss gefordert, aber nicht überfordert werden. Auch für eine Ausbildung zum Rettungshund ist dieser intelligente und körperlich sehr leistungsfähige Hund hervorragend geeignet.
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Der Australian Cattle Dog ist ein mittelgroßer, mehrfarbiger Hund mit einem gedrungenem Körperbau. Er wirkt kompakt, kräftig und muskulös. Diese Hunderasse ist ausdauernd und sehr beweglich. Das Fell besteht aus dem Deckhaar und einer ausgeprägten dichten Unterwolle. Das wasserabweisende Deckhaar liegt flach an. Es ist hart und glatt. Seine Länge variiert zwischen 2,5 und 4 cm. Insgesamt wirkt dieser Hund wie ein kleiner, untersetzter, mehrfarbiger Dingo.
Der Australian Cattle Dog ist als Arbeitshund gezüchtet worden. Daher braucht er viel Auslastung. Du solltest mit ihm nicht nur regelmäßig lange Spaziergänge unternehmen, sondern ihn nach Möglichkeit auch mit Agility, Obedience oder Dog Dance auspowern. Vielleicht kannst du mit ihm auch Rad fahren oder ihn bei einem Ausritt mit dem Pferd mitlaufen lassen. Je mehr Bewegung er bekommt, desto besser.
Das robuste Fell dieser Hunde benötigt nicht viel Pflege. Einmal pro Woche gründlich bürsten reicht normalerweise.
Wenn du deinen Australian Cattle Dog ordentlich auspowerst, braucht er natürlich auch eine entsprechend hochwertige Ernährung. Den Welpen fütterst du am besten erst einmal mit dem, was er aus der Züchterfamilie kennt. Im Lauf seiner Entwicklung braucht dein Hund dann natürlich etwas anderes als Welpenfutter. Für die Umstellung solltest du dir aber Zeit lassen. Ein plötzlicher Futterwechsel kann schnell zu Durchfall oder anderen Problemen führen. Falls du dir in Bezug auf Art und Menge des Futters unsicher bist, findest du in den Zuchtverbänden oder bei deinem Tierarzt Hilfe.
Im Vergleich mit anderen Hunderassen hat der Australian Cattle Dog ein hohes Risiko an progressiver Retinaatrophie zu erkranken. Dies ist eine Erbkrankheit, die nach und nach zum Absterben der Netzhaut und damit zur Erblindung führt. Sie kann aber durch einen Gentest festgestellt werden. Wie viele weiße Hunderassen kann auch der Australian Cattle Dog an der erblichen Taubheit leiden. Diese tritt oft einseitig, seltener beidseitig auf.
Auch die HD = Hüftdysplasie tritt gelegentlich bei dieser Hunderasse auf. Es handelt sich dabei um eine genetisch bedingte Fehlentwicklung des Hüftgelenks. Sie führt zu einer mangelnden Beweglichkeit des Hundes und zu Schmerzen beim Laufen. Allerdings sind viele, vor allem größere Hunderassen von dieser Krankheit betroffen.
Wenn du einen vielseitigen, intelligenten und körperlich robusten Begleiter suchst, ist der Australian Cattle Dog genau der Richtige für dich. Dieser wachsame, mutige und selbstbewusste Hund benötigt allerdings als Besitzer eine starke Persönlichkeit mit Hundeerfahrung und viel Zeit, um den Hund auszulasten. Er ist kein Anfängerhund.
Für einen Australian Cattle Dog Welpen bezahlst du bei einem seriösen Züchter ungefähr 1.500 Euro.
Diese Hunde sind sehr intelligent, ausdauernd, wachsam und ihrem Rudel treu ergeben. Fremden gegenüber sind sie eher misstrauig.
Der Australian Cattle Dog wird zwischen 43 cm (kleineres Weibchen) und 51 cm (größerer Rüde) groß. Mit dieser Größe ist die Widerristhöhe gemeint.
Dieser Hund muss vom Welpenalter an konsequent erzogen werden, sonst macht er, was er will. Dabei braucht er einen „Rudelführer“, den er respektiert. Dann lernt er schnell, um diesem zu gefallen.
Ausgewachsene Hunde dieser Rasse wiegen zwischen 16 kg und 25 kg. Dabei sind die Weibchen in der Regel etwas leichter als die Rüden.
Hunde dieser Rasse brauchen regelmäßig sehr viel Auslauf und Beschäftigung.