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Nachdem sein sportliches Talent früh entdeckt wurde, trainierte er bereits als Zehnjähriger bis zu 9 Stunden am Tag, stieg dann in die DDR-Nationalmannschaft auf und war mit Achtzehn schon zweimal DDR Meister. Trotz seiner Erfolge stand er dem Regime kritisch gegenüber. Seine Fluchtpläne in den Westen flogen auf, und er wurde inhaftiert und anschliessend für sämtliche Wettkämpfe gesperrt. Die Flucht gelang ihm schliesslich doch - schwimmend – 22 Kilometer über die Ostsee! Im Westen versuchte er, seine Karriere fortzusetzen, musste aber nach einem Unfall aus dem aktiven Spitzensport zurücktreten und war fortan als Schwimmtrainer tätig, zuerst in Deutschland, dann in Italien und seit vielen Jahren nun in der Schweiz. In Musik für einen Gast bei Eva Oertle erzählt Axel Mitbauer über seine spektakuläre Flucht in den Westen, aber auch, wie ihn seine Kindheit und Jugend in der DDR geprägt haben und welche Erinnerungen er mit Barbara Streisands «Women in Love» verbindet.