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Nachdem China im Mai die Ausrichtung des Asien-Cups 2022 wieder zurückgegeben hatte, bekommt Katar schon bald sein nächstes grosses Fussballturnier. Doch bis dahin dürfte sich die Situation in Katar zumindest was die Stadien deutlich geändert haben.
Das Al-Bayt Stadion war Austragungsort des Eröffnungsspiels. Die Kapazität des Stadions soll durch den Rückbau des Oberrangs von über 60'000 Zuschauern auf 30'000 reduziert werden. Die Logen-Ebene wird in ein Hotel umgewandelt.
Im Lusail Stadion feierte Argentinien dank Lionel Messis seinen dritten WM-Titel. Für das Stadion, welches 88'966 Zuschauern Platz bietet, gibt es noch keine konkreten Pläne. Es werden aktuell verschiedene Optionen in Erwägung gezogen. Von Schulen bis hin zu einer Klinik ist momentan alles denkbar.
Ist die Spielstätte von Al-Rayyan, daher auch als Al-Rayyan Stadion bekannt. Die Kapazität von 45'000 wird nach der WM auf 20'000 reduziert.
Das Stadion wird nach der WM vom al-Wakrah SC in der katarischen Liga weiter genutzt. Es wird allerdings auch von seiner Kapazität bei der WM von 44'325 auf 20'000 Zuschauer reduziert.
Auch das Al-Thumama Stadion soll nach der WM weiterhin als Fussballstadion genutzt werden. Allerdings kommen hier nur zwei lokale Klubs infrage, die nicht in der höchsten Liga Katars aktiv sind. Das Stadion wird zukünftig wahrscheinlich auch deswegen nur noch für 20'000 statt 40'000 Zuschauer Platz haben.
Auch hier wird die Kapazität von 44'667 Zuschauern auf 20'000 reduziert werden. Das Stadion liegt auf dem Universitätsgelände von Al-Rayyan und soll künftig das Stadion der katarischen Frauennationalmannschaft werden. Einziges Problem daran ist, dass diese ihr letztes Pflichtspiel im Jahr 2014 bestritt.
War bereits vor der WM das Nationalstadion Katars und soll dies auch nach der WM bleiben. Hier fand 2019 unter anderem auch die Leichtathletik WM statt. Zudem ist es das einzige Stadion, welches bereits vor der WM-Vergabe an Katar schon an Ort und Stelle stand.
Das Stadion besteht aus 974 recycelten Containern, die nach der WM wieder abgebaut werden. Es ist das erste WM-Stadion der Welt, welches nach dem letzten Spiel komplett abgebaut und später an einem anderen Ort wieder aufgebaut wird. Wo das Stadion allerdings neu aufgebaut werden soll, ist aktuell noch unklar.
Als Carlos Varela am 3. April auf der Tribüne des Stade de Genève sitzt, traut er seinen Ohren nicht. Als die Spieler von Servette sich von den gut 6000 Fans verabschieden, die an diesem Mittwochabend gekommen sind, ertönen Pfiffe. Die Enttäuschung darüber, gegen das klare Schlusslicht Stade Lausanne-Ouchy 1:2 verloren und damit die Chance verpasst zu haben, erstmals seit über 20 Jahren wieder an die Tabellenspitze der höchsten Schweizer Liga zu klettern, wiegt offensichtlich schwer. Und Varela sagt in sein Kommentatoren-Mikrofon: «Das finde ich ganz traurig.»