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Eines der grössten Probleme bei IT-Projekten liegt in der mangelhaften Kommunikation zwischen den späteren Benutzern und den IT-Spezialisten, welche das Projekt realisieren. Dabei ist vor allem die fehlende gemeinsame Sprache ein Problem, beide Welten reden aneinander vorbei.
BISconsult versucht zwischen beiden Welten eine Brücke zu schlagen und quasi als Mediator zu vermitteln. Mit unserer Tätigkeit können wir die Weichen für ein erfolgreiches Projekt so früh wie möglich stellen, indem wir die Bedürfnisse verschiedener Stakeholder erfassen und miteinander sowie mit den Unternehmenszielen in Einklang bringen und daraus die Anforderungen an ein IT-Projekt exakt definieren und dokumentieren. Die Stakeholder und späteren Benutzer werden in diesen Prozess direkt miteinbezogen.
Das Requirements Engineering ist ein systematischer und disziplinierter Ansatz zur Spezifikation und zum Management von Anforderungen mit den folgenden Zielen:
1. Die relevanten Anforderungen zu kennen, Konsens unter den Stakeholdern über die Anforderungen herzustellen, die Anforderungen konform zu vorgegebenen Standards zu dokumentieren und die Anforderungen systematisch zu managen.
2. Die Wünsche und Bedürfnisse der Stakeholder zu verstehen, zu dokumentieren sowie Anforderungen zu spezifizieren und zu managen, um das Risiko zu minimieren, dass das System nicht den Wünschen und Bedürfnissen der Stakeholder entspricht.
Das RE umfasst nebst der systematischen Verarbeitung der Anforderungen auch die Spezifikation der vorgeschlagenen Lösung, z.B. in Form von Prozess-, Klassen- und UseCase-Modellen. BISconsult setzt hier auf Techniken von Business Process Model and Notation BPMN 2.0 sowie Unified Modeling Language UML 2.4.
Der konkrete Ablauf des RE unterscheidet sich stark nach dem im IT-Projekt gewählten Vorgehensmodell. Beim klassischen Vorgehensmodell, z.B. dem Wasserfallmodell, wird versucht alle Anforderungen in einer Projektphase vollständig zu erheben, bevor mit der Realisierung begonnen wird. Beim agilen Vorgehensmodell, z.B. SCRUM, mit ihren typischen kurzen Realisierungszyklen hingegen, werden die Anforderungen erst spezifiziert, wenn sie realisiert werden sollen. Beim letzteren ist das RE eine kontinuierliche, in die Realisierung integrierte Tätigkeit.