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Im Jahr 2017 sind in der Schweiz 9,2% der Bevölkerung mehr als eine Stunde pro Tag dem Passivrauch ausgesetzt und 20,8% mindestens eine Stunde pro Woche. Dies hatte 2012 gegenüber 2007 stark abgenommen. Damals trat das Bundesgesetz zum Schutz vor Passivrauchen in Kraft. Seit 2012 sind die Anteile stabil geblieben. Die 15-24-Jährigen und Personen mit einer tieferen Bildung sind dem Passivrauchen stärker ausgesetzt.
Dieser Indikator ist Teil des Monitoringsystems Sucht und NCD (MonAM) des Bundesamts für Gesundheit (BAG).
Tabakrauch ist selbst in geringen Mengen gesundheitsschädigend, was bedeutet, dass auch Passivrauchende, also Personen, die dem Tabakrauch ihrer Umgebung ausgesetzt sind, Gesundheitsrisiken eingehen. Ist man regelmässig dem Passivrauch ausgesetzt, so steigt das Risiko für einen Herzinfarkt und für Lungenkrebs um 25 Prozent an und verdoppelt sich für Hirnschlag. Schon kurzzeitiges Passivrauchen reizt die Atemwege und erhöht die Anfälligkeit für Infekte. Kinder und insbesondere Kleinkinder sind durch Passivrauchen besonders gefährdet.
Dieser Indikator wurde auf Basis der Daten der Schweizerischen Gesundheitsbefragung (SGB) berechnet.
Er zeigt den Anteil der Bevölkerung ab 15 Jahren, der mehr als eine Stunde pro Tag (mehr als 7 Stunden pro Woche) oder mehr als eine Stunde pro Woche (zwischen 1 und 7 Stunden pro Woche oder mehr als 7 Stunden pro Woche) Passivrauchen ausgesetzt ist. Im Ringdiagramm werden die Kategorien durch weitere auf 100% ergänzt, nämlich:"weniger als 1 Stunde pro Woche", "nie".
Er beruht auf der Antwort auf die Frage (TTAKO22) aus der SGB: «Wie lange sind Sie täglich dem Tabakrauch von anderen Leuten ausgesetzt?». Die Antwort erfolgt in Stunden und Minuten pro Tag. Aufgrund dieser Antwort werden die Personen in die Kategorien eingeteilt.
Eine Erklärung der soziodemographischen Variablen findet sich im Dokument: Definition der Merkmale
Bundesamt für Gesundheit BAG
Tel. +41 58 462 95 05
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