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Reading Mind in Eyes Test
Der «Reading the Mind in the Eyes» Test, auch bekannt als «Eyes Test», ist eine psychologische Aufgabe, bei der die Fähigkeit einer Person beurteilt wird, Emotionen und geistige Zustände anhand von Fotografien von Augenregionen zu interpretieren. Er wurde vom Psychologen Simon Baron-Cohen und seinen Kollegen entwickelt.
Es geht um die Augen
Bei diesem Test werden den Teilnehmern eine Reihe von Bildern gezeigt, auf denen nur der Bereich um die Augen verschiedener Personen zu sehen ist. Die Teilnehmer müssen dann aus einer Liste von Wörtern dasjenige auswählen, das den emotionalen oder geistigen Zustand am besten beschreibt, der von der Person auf dem Foto ausgedrückt wird. Der Test misst die Fähigkeit einer Person, subtile Hinweise und Gesichtsausdrücke in Bezug auf Emotionen und geistige Zustände zu erkennen.
Erforschung von Empathie und Theory of Mind
Der Eyes Test wird oft als Instrument zur Erforschung von Empathie und Theory of Mind verwendet, was die Fähigkeit bezeichnet, zu verstehen, dass andere ihre eigenen Gedanken, Überzeugungen und Absichten haben. Er wird häufig in Forschungsstudien und klinischen Umgebungen eingesetzt, insbesondere im Bereich der Autismusforschung, wo oft Schwierigkeiten bei der Erkennung und dem Verständnis der Emotionen anderer beobachtet werden.
Sollte durch Fachleute durgeführt werden
Es ist wichtig zu beachten, dass der Eyes Test in der Regel von geschulten Fachleuten in einer kontrollierten Umgebung durchgeführt wird. Wenn Sie diesen Test an ihrem Computer durchführen, achten sie bitte darauf, dass sie von nichts abgelenkt werden und den Test wirklich alleine durchführen. Wenn Sie eine professionelle Diagnose machen ist die Chance gross, dass sie auch beim Spezialisten aufgefordert werden, diesen Test vorzunehmen. Lernen sie den Test bitte nicht auswendig. Das würde die Diagnose nachteilig beeinflussen.
Was getestet wird
Dieser Eyes-Test für Erwachsene offeriert 36 Augenpaare mit unterschiedlichen Emotionen. Aus 4 zur Wahl stehenden, begrifflichen Emotionen muss der korrekte Begriff dem jeweiligen Augenpaar zugewiesen werden. Liegt der Testwert unter 22, kann von einer Autismus-Spektrum-Störung ausgegangen werden. Neurotypische Kontrollgruppen (Bevölkerung, Studenten) erzielen einen Mittelwert zwischen 27 und 31. Weibliche Personen zeigen eine leicht bessere Leistung gegenüber männlicher Personen.