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Recycling ist die Entsorgung von Abfall und Müll. Schon in früheren Zeiten kannte man die Verwertung von Müll. Rom sammelte zur damaligen Zeit den Müll ein und verkaufte ihn an Bauern. Kaiser Vespasian bemerkte, das Geld nicht stinkt, denn in größeren Städten sind Kloaken nichts ungewöhnliches. Zu einem späteren Zeitpunkt sortierten, sammelten und leiteten Lumpensammler den Müll weiter. Wurde im Mittelalter noch der Müll auf die Strasse geworfen, so fand man jetzt eine Möglichkeit sich des Mülles zu entledigen. Auch Lenardo da Vinci wollte eine saubere Stadt und organisierte in Mailand eine Müllabfuhr und liess Kanäle für Transportkähne bauen. In der Industrie setzte sich Müll aus Menschen und Tieren zusammen (Lebensmittelabfälle, Ton- und Glasscherben.) Man warf Sachen weg, um sie wieder neu zu verwerten. Das tat man, da nicht genügend Güter zur Verfügung standen. So wurde es möglich gemacht leere Flaschen, Holz und Metallgegenstände wieder neu zu produzieren. Aus dem Abfall von Lebensmitteln entwickelte man Haustierfutter. Metallteile konnte man neu einschmelzen, erste Kehrichtöfen in London entstanden durch die Menge und die Zusammenstellung des Mülls mit der Industrialisierung. Zu einem späteren Zeitpunkt entstanden die sogenannten Deponien. Nach den beiden Weltkriegen, wurde die Menschheit immer wohlhabender. Die Menschheit konnte sich mehr Luxusgüter leisten, die meist aus einer aufwendigen Verpackung bestanden. So wurde immer mehr Müll produziert und die Menschheit stand vor einem Müllberg, der sich immer weiter ausbreitete. Kam man damals mit 150 Dingen aus, so braucht man in der heutigen Zeit mehr als 20.000 Gegenstände. Im Jahre 1961 wurde die BDE, der Bundesverband der deutschen Entsorgungswirtschaft gegründet. Mit diesem Verband konnte man das Sammeln von Abfällen besser organisieren. So gehörten zu den Aufgaben eines Staates, der Umweltschutz und die Vermeidung von Abfall. 1971 wurde das erste Abfallbeseitigungsgesetz erlassen, die Altölverordnung, Verpackungsordnung, 1996 kam das Kreislaufwirtschafts- und Abfallgesetz hinzu. In diesem Gesetz wurden Vorschriften formuliert zur Vermeidung, Verwertung von Müll. Die Menschen wurden aufgeklärt, wie man Abfall umweltgerecht entsorgen kann. Der europäische Abfallkatalog wurde auf den Markt gebracht, der schließlich den grünen Punkt (Plastikbecher, Plastikmüll) einführte. Der Abfallkatalog wies auch darauf hin, dass nicht verwertbarer Müll zu deponieren ist. Der Umweltschutz wurde immer wichtiger, deswegen werden viele Bürger angehalten, jeden Abfall oder Müll zu sortieren.
So wird Recycling in vielen Städten bundesweit wie Berlin, Aachen, Saarbrücken, Frankfurt, Hamburg, München, Leipzig, Dresden und vielen weiteren Städten betrieben.