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Mit ihrer Klage fechte SWH im Wesentlichen die Wiederwahl in den Verwaltungsrat von Monika Ribar sowie von Paul Hälg, Daniel Sauter, Ulrich Suter und Christoph Tobler sowie die Nichtwahl von Jacques Bischoff in den Verwaltungsrat an, heisst es weiter.
Vor dem Kantonsgericht Zug sind bereits zwei Anfechtungsklagen der SWH gegen gewisse Beschlüsse der ordentlichen Generalversammlung vom 14. April 2015 sowie der ausserordentlichen Generalversammlung vom 24. Juli 2015 hängig. In diesen Verfahren geht es - wie bekannt - grundsätzlich um die Frage, ob die statutarische Vinkulierung der Sika auf den angestrebten Verkauf der Sika Beteiligung der Familie Burkard (überwiegend Sika Namenaktien) an Saint-Gobain Anwendung findet.
Das Sika-Management hält zudem an seiner Ablehnung der Übernahme der Kontrollmehrheit durch Saint-Gobain fest. Man bleibe überzeugt, dass die Einverleibung des Unternehmens in einen Konzern, noch dazu in einen globalen Konkurrenten im Mörtelgeschäft, aufgrund der fundamentalen Interessenkonflikte und der unrealistischen Synergieerwartungen unternehmerisch keinen Sinn macht, heisst es. Die Transaktion sei daher nicht im Interesse der Sika und werde von der überwiegenden Mehrheit aller Stakeholder unverändert abgelehnt.
yr/tp
(AWP)