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Pfadibewegung
Pfadi - Was ist das?
Die Pfadibewegung wurde 1907 von Lord Robert Baden-Powell (kurz: BiPi) in England gegründet. Baden-Powell führte damals auf der Insel Brownsea an der Südküste Englands mit 26 Knaben aus verschiedenen Bevölkerungskreisen das erste Pfadilager durch. BiPi vereinigte die Knaben in kleinen Gruppen, in denen jeder einzelne seinen Platz hat, eine Rolle spielt, Verantwortung übernimmt und sich seinen Kräften und Fähigkeiten gemäss einsetzt. Schon zwei Jahre später kam die Mädchenbewegung dazu, die zuerst von BiPis Schwester, dann von seiner Frau Olave Soames geleitet wurde. Bis zu seinem Tod im Jahre 1941 bemüht sich BiPi, die Pfadibewegung in allen Erdteilen zu fördern, das gegenseitige Verständnis unter den Nationen, Kulturen und Religionen zu wecken und die Freundschaft und Solidarität zu pflegen. Danach hielt Lady BiPi die Verbindung zu den Pfadi auf der ganzen Welt bis zu ihrem Tod 1978 aufrecht.
1912 wurden in der Schweiz die ersten Pfadigruppen gegründet, die sich wenige Jahre später in einem Mädchen- und einem Bubenbund zusammenschlossen. 1987 fusionierten der Schweizerische Pfadfinderbund, und der Bund der Schweizerischen Pfadfinderinnen zur Pfadibewegung Schweiz PBS. Die Pfadibewegung ist mit rund 60'000 Mitgliedern die grösste Jugendorganisation der Schweiz.