Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03334.jsonl.gz/2151

Expertengremium Krebsfrüherkennung
In welchen Fällen sind breit angelegte Untersuchungen zur Früherkennung von Krebs sinnvoll? Und wann nützen solche Screening-Untersuchungen mehr als sie schaden? Fragen zur Früherkennung von Krebs führen in der breiten Bevölkerung aber auch in Fachkreisen immer wieder zu Diskussionen.
Das nationale Expertengremium für Früherkennung ist im Rahmen der Nationalen Strategie gegen Krebs eingesetzt worden. Es widmet sich den Fragen zu Krebs-Screenings und arbeitet wissenschaftlich gut begründete, ausgewogene und von Partikularinteressen unabhängige Empfehlungen aus.
Aktuell
11. August 2021
Das Expertengremium Krebsfrüherkennung empfiehlt beim Gebärmutterhalskrebs-Screening auch auf Tests auf das Humane Papillomvirus (HPV) zu setzen. Frauen sowie non-binäre Personen und Transgender-Männer mit Gebärmutterhals im Alter von 30 bis 70 Jahren sollen künftig alle drei bis fünf Jahre einen Gebärmutterhals-Abstrich mit einem HPV-Test untersuchen lassen können. Positive Testresultate sollen mit zytologischen Untersuchungen abgeklärt werden, die Zellveränderungen nachweisen. Die Kosten des HPV-Tests müssten von der obligatorischen Krankenpflegeversicherung übernommen werden. In der Altersgruppe von 21 bis 29 Jahren empfiehlt das Gremium wie bisher die zytologische Untersuchung für das Screening.