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In einem mutmasslichen Streit um die Kontrolle eines Zementwerks in Mexiko sind mindestens acht Menschen ums Leben gekommen. Elf weitere wurden bei den Kämpfen auf dem Fabrikgelände im zentralen Bundesstaat Hidalgo verletzt. Nach den Zusammenstössen am frühen Mittwoch (Ortszeit) seien neun Verdächtige festgenommen worden, teilte Gouverneur Omar Fayad auf Twitter mit. Mehrere Fahrzeuge wurden in Brand gesetzt, wie im Fernsehen zu sehen war.
Zwei Fraktionen der Arbeiterkooperative Cruz Azul beanspruchen seit Jahren die Kontrolle der Fabrik nahe der Stadt Tula für sich. Dieser Konflikt habe nun zu der blutigen Auseinandersetzung geführt, hiess es in lokalen Medien. Die Behörden sprachen lediglich von gewaltsamen Zusammenstössen zwischen zwei Gruppen an einem der Eingänge zu der Industrieanlage.
Cruz Azul ist einer der grössten Zementhersteller Mexikos. Seit 1934 ist das Unternehmen genossenschaftlich organisiert. Die Firma besitzt vier Werke und den gleichnamigen Fussballverein der ersten Liga. (saw/sda/dpa)
Ein weiteres Enthüllungsbuch über die Amtszeit des früheren Präsidenten Donald Trump macht in den USA Schlagzeilen. Die «New York Times» berichtete am Donnerstagabend (Ortszeit) vorab über die Memoiren des damaligen Verteidigungsministers Mark Esper, die am Dienstag erscheinen sollen.