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Der Konsensmechanismus
Transaktionen werden in sogenannten Blöcken gespeichert, die der Blockchain hinzugefügt werden. Wer einen neuen Block erzeugen und signieren darf, wird über einen Konsensmechanismus definiert. Die zwei bekanntesten Blockchain-Systeme Bitcoin und Ethereum verwenden dazu den Konsensmechanismus «Proof of Work» (PoW), auch bekannt unter dem Begriff «Mining». Die bekannteste Alternative ist «Proof of Stake» (PoS). Daneben gibt es noch viele andere Ansätze wie zum Beispiel «Proof of Authority» oder das Abstimmungssystem von Ripple.
Proof of Work (Arbeitsnachweis)
Die Auswahl erfolgt durch eine Art Wettbewerb, bei dem jeder Netzwerkteilnehmende mitmachen kann: Wer als erster ein schwieriges, mathematisches Rätsel löst, darf die Transaktion bestätigen und erhält die dafür angebotene Belohnung.
Proof of Stake (Anteilsnachweis)
Bei PoS wird über einen Algorithmus bestimmt, welche Teilnehmerin einen neuen Block erzeugen und signieren darf. Wie beim PoW darf sich jede als Prüferin zur Verfügung stellen. Einer der wichtigsten Faktoren ist das Vermögen, das die Prüferin als Sicherheit hinterlegt. Sollte eine Prüferin gegen die Regeln verstossen, wird ihr Anteil eingezogen. Mit diesem Prinzip wird die Sicherheit zusätzlich erhöht, da ein Betrugsversuch sehr teuer werden könnte. Die Prüferin darf für ihre «Dienstleistung» definierte Transaktionsgebühren berechnen.
Der Energieaufwand für die Transaktionen von Bitcoin (PoW) werden häufig mit dem Energieverbrauch von ganz Dänemark verglichen. Würde Bitcoin den Konsensmechanismus von PoW auf PoS ändern, könnte der Stromverbrauch um mehr als 99 Prozent gesenkt werden. Bei «privaten Blockchains» ist der Energieverbrauch weit weniger problematisch. Da sich alle Teilnehmerinnen kennen, kann ein viel einfacherer Konsensmechanismus verwendet werden.
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