Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03306.jsonl.gz/2295

1912 gründet Walter Vogt die Uhren-Manufaktur in Grenchen. Zehn Jahre nach der Gründung entsteht eine Zusammenarbeit mit dem englischen Erfinder und Uhrmacher John Harwood. Nach einer vierjährigen Entwicklungszeit kommt das legendäre Modell Harwood 1926 als erste serienreife Automatikuhr weltweit auf den Markt. In den 40er und 50er Jahren leistet Fortis auch in den Bereichen wasserfeste Uhren und Alarmarmbanduhren Pionierarbeit. Im Jahr 1957 verstirbt der Gründer und seine beiden Söhne übernehmen Fortis. Im Jahr 1962 wird die Weltraumuhr "Spacematic Automatik" so entwickelt, um bei extremen Bedingungen und Temperaturschwankungen tadellos zu funktionieren. Das Serien-Modell "Official Cosmonauts Chronograph" wird erstmals von russischen Kosmonauten im Weltraum getragen.
1969 lanciert Fortis die erste Schweizer Kunststoff-Armbanduhr. Die Kunststoffuhr mit dem Namen "Flipper" wird zum Bestseller.
Anfang der 90er Jahre läutet die Flieger-Serie eine neue Ära für das Unternehmen ein. Mit dem Gleichgewicht zwischen Funktionalität und Design wird die Fortis Fliegeruhr zur ersten Wahl bei Piloten.
Seit 1994 ist Fortis offizieller Ausrüster des Juri-Gagarin-Kosmonautentrainingszentrums.
2017 gerät Fortis in finanzielle Schwierigkeiten. Bald darauf kommt es zur Übernahme der Marke durch einen Privatunternehmer. Zudem wird der Name Fortis Uhren in Fortis Watches umbenennt.
Seit 2018 liegt der Fokus bei Fortis auf einem neuen, bahnbrechenden Projekt. Zusammen mit dem Austrian Space Forum ist Fortis auf dem Weg zum Mars.
Quelle: www.fortis-swiss.com