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Wer ein (teures, hübsches, silbernes, flaches) Notebook von Apple hat, wird nicht nur um dessen Schönheit, sondern auch um die "Multtouch"-Funktion beneidet. Denn auf Geräten mit einem Betriebssystem von Apple kann man das berührungsempfindliche Interface (Touchpad) mit zwei Fingern bedienen und so gewisse Befehle sehr schnell und einfach erteilen. So kann man ganz ohne Maus oder Tastenbefehl das Blickfeld in einem Browserfenster nach unten rollen und etwa unsere überlangen Texte lesen. Notebooks mit Windows7 haben eine ähnliche Funktion, die aber wesentlich weniger zuverlässig funktioniert, als die "Multitouch"-fähigen Touchpads von Apple.
Auf Computern mit einem Linux-Betriebssystem waren mit mehreren Fingern bedienbare Interfaces bisher nicht möglich. Dies soll sich nun ändern. Ubuntu will die nächste Version seiner Linux-Distribution, "Maverick Meerkat", für die Bedienung mit Gesten und mehreren Fingern möglich machen. Dazu entwickelt Ubuntu ein Software-Stack namens uTouch 1.0. Damit sollen Entwickler auch ein komplettes Framework für den Bau von Systemen und Software mit berührbaren Bildschirmen erhalten. Teil des "Stacks" von Ubuntu ist eine Maschine für die Erkennung von Gesten (z.B. das Zeichnen eines Ringes mit der Fingerspitze als Befehl für "Drehen"). Zudem gibt es einen interessanten Entwurf für Richtlinien
aus dem wir auch obige Illustration kopiert haben.
Der Gründer der Ubuntu-Firma Canonical, Mark Shuttleworth, beschreibt die Arbeit bei der Entwicklung einer "Berührungssprache" in einem Blogbeitrag
(hc)