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Datum: 18. März 2005 Ist Fleisch Brainfood für Kinder? Fleisch und anderes tierisches Protein ist wichtig für die Entwicklung von Kindern und bei Schwangerschaft. von Foodaktuell Importer Teilen Newsletter Input group with success Ihre E-Mail-Adresse Δ Fleisch und tierisches Protein sind wichtig für die Entwicklung von Kindern. Eine kalifornische Universität kommt zum Schluss, dass Kinder mit einer rein pflanzlichen Ernährung kleiner, schwächer und weniger intelligent werden. Daher sollten Eltern ihre Kinder nicht als strikte Veganer aufziehen. Untersucht wurden in der Studie 544 kenianische Schulkinder, berichtet der österreichische Agrarpressedienst AIZ. Nach zwei Jahren hatten die Kinder, die zusätzliche Lebensmittel erhielten, durchschnittlich 400 Gramm mehr zugenommen als die andern. Die Milchrationen vergrösserten ihre Oberarm-Muskulatur um vierzig Prozent und Fleischrationen sogar um achzig Prozent. Die mit Fleisch versorgten Kinder schnitten auch bei Intelligenz- und Mathematiktests besser ab. Die Gruppe mit Fleischergänzung war auf dem Spielplatz aktiver, verspielter und zeigte mehr Führungseigenschaften, zitiert das AIZ die zuständige Forschungsleiterin Lindsey Allen. Die normale Ernährung kenianischer Kinder besteht vorwiegend aus Mais und Bohnen, was ein Manko an Eisen, Zink, Kalzium und den Vitaminen A, E und B12 zur Folge hat. Kann man nun Fleisch als Brainfood bezeichnen? Ja und nein. Man darf nicht folgern, dass die Kinder umso grösser, stärker und intelligenter werden, je mehr Fleisch sie essen. Mit andern Worten: Ein Überschuss an Fleischnährstoffen hat keinen «Doping-Effekt». Die Schweizerische Gesellschaft für Ernährung SGE rät zu einem moderaten Fleischkonsum. Auch in der Ernährung bei Schwangerschaft sei es unethisch, auf tierische Proteine und Fette zu verzichten, mahnt Allen: «Es gibt genug Studien, die deutlich machen, dass Frauen, die während der gesamten Schwangerschaft auf Fleisch verzichten, kleinere Kinder zur Welt bringen. Viele der Babys wachsen und entwickeln sich zudem deutlich langsamer».