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Nico Hischier und Timo Meier sind am Sieg der New Jersey Devils gegen die Nashville Predators mit Roman Josi hauptbeteiligt. Der Walliser und der Appenzeller erzielen beim 4:2 zusammen drei Treffer.
Roman Josi (Nashville): 2 Assists, 2 Schüsse, TOI 27:04 Min.
Nico Hischier (New Jersey): 2 Tore, 5 Schüsse, TOI 20:17 Min.
Timo Meier (New Jersey): 1 Tor, 4 Schüsse, TOI 14:41 Min.
Jonas Siegenthaler (New Jersey): verletzt.
Akira Schmid (New Jersey): Ersatz.
Das Duell zwischen den Predators und den Devils war nicht nur aus Schweizer Sicht eine interessante Affiche, sondern auch mit Blick auf den Kampf um einen Platz in den Playoffs. Stand jetzt wären beide Mannschaften für die entscheidende Phase der Meisterschaft nicht qualifiziert. Die Predators liegen in der Rangliste der Western Conference wie die Devils im Klassement der Eastern Conference auf Platz 9. Beide sind sie zwei Punkte von der «rettenden» Position 8 entfernt.
«Es ist wirklich frustrierend», ärgerte sich Josi. «Man kann Spiele verlieren, man kann ausgespielt werden. Aber man darf nicht vom Eis gearbeitet werden. Wir müssen einen Weg finden, die Zweikämpfe zu gewinnen.»
Doppeltorschütze Hischier und Meier sorgten im dritten Drittel für die Differenz zugunsten der Devils. Der Walliser traf nach gut zwei Minuten zum 2:2, der Appenzeller brachte seine Equipe nach zweimaligem Rückstand gut fünf Minuten vor dem Ende erstmals in Führung. Hischier erzielte sein zweites Tor an diesem Abend 39 Sekunden vor der Schlusssirene ins verlassene Gehäuse. «Wir haben defensiv gut gespielt», bilanzierte Meier. «Wir wussten, dass wir geduldig sein und Zweikämpfe vor dem Tor gewinnen mussten. Es war ein grosses Ziel, diese zwei Punkte (gegen einen direkten Konkurrenten, Anm.d.Red.) zu holen.»
Als treffsicherster Schweizer in dieser Regular Season ist Hischier bei 16 Toren angelangt. Meier steht bei 10 Toren. Josi, der zur Zeit eifrigste Skorerpunkte-Sammler der Schweizer Fraktion, hatte bei beiden Toren der Predators seinen Stock im Spiel. Der Berner hat in der persönlichen Bilanz neben 11 Toren nunmehr 38 Assists stehen.
Philipp Kurashev (Chicago): 1 Assist, 1 Schuss, TOI 17:22 Min.
Pius Suter (Vancouver): 2 Schüsse, TOI 20:08 Min.
Im zweiten Schweizer Rendez-vous in der Nacht auf Mittwoch kam Pius Suter mit den Vancouver Canucks bei den Chicago Blackhawks mit Philipp Kurashev zu einem 4:2-Sieg.
Es war das Aufeinandertreffen der Extreme. Die Canucks sind punktemässig die Nummer 1 der Liga, die Blackhawks, die zum siebten Mal in Folge verloren, das Schlusslicht. Kurashev war im zweiten Drittel einer der Vorbereiter des Anschlusstors von Tyler Johnson im Powerplay zum 1:2.
Kevin Fiala (Los Angeles): 1 Schuss, TOI 18:02 Min.
Bös unter die Räder kamen die Los Angeles Kings. Das Team mit Kevin Fiala ging bei den Buffalo Sabres 0:7 unter. Der Amerikaner Jordan Greenway war dabei einziger Doppeltorschütze seines Teams.
Einen weiteren aussergewöhnlichen Auftritt hatte Connor McDavid. Der Ausnahme-Stürmer bereitete beim 8:4-Heimsieg der Edmonton Oilers gegen die Detroit Red Wings sechs Tore vor. Sechs Skorerpunkte in einem Spiel waren McDavid in der NHL schon einmal geglückt. Im November 2019 war er beim 6:2 der Oilers zuhause gegen die Colorado Avalanche je dreifacher Torschütze und Passgeber. (ram/sda)
Nach dem verlorenen Cup-Final gegen Servette am vergangenen Wochenende holte YB-Trainerin Imke Wübbenhorst zum Rundumschlag gegen die Siegerinnen und die Schiedsrichterinnen aus. Das Video, in dem sich die Deutsche nach der Niederlage den Frust von der Seele redete, sorgte dafür, dass selbst ausländische Medien wie die Frankfurter Allgemeine über den Schweizer Cup-Final der Frauen berichteten.