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Katja Walders amüsante Kolumne vom
5. August 2010 (Blick am Abend) veranschaulicht uns das Analogiegesetz.
Alles, was ist, hat seine Entsprechung auf allen Ebenen des Seins. Indem ich mich mit einer Ebene befasse und sie erkenne, erkenne ich alle anderen Ebenen, da sie ihr entsprechen.
Wie innen, so aussen.
Wer ist der Mann, der diese Saftpresse benützt, obwohl es jedesmal eine Sauerei gibt? Die Presse steht auf (nur) drei dünnen spitzen Beinen und hat keine Schutzvorrichtung gegen den daneben spritzenden Saft. Eine unsichere Sache… Sie hat dazu einen hohen „Yang“-Anteil, wirkt aggressiv mit ihrem Spitz, der nach unten zeigt.
Und wer ist die Frau, die gerne im Rattan-Schaukelstuhl in ihren Seidenkissen versinkt und vor sich hinträumt? Sie umgibt sich mit weichen „Yin“-Materialien und gestaltet sich ihre Umgebung romantisch liebevoll einhüllend.
Solchen Spuren geht das intuitive Feng Shui nach. Im Grundriss und in der Einrichtung zeigen sich die Lebensthemen der Wohnenden und ihr Umgang damit.
Was bedeutet das wohl, wenn jemand im Bereich Beziehung seiner Wohnung ein Bild von einem weinenden Kind aufhängt?
Was, wenn jemand im Bereich Karriere einen alten, angelaufenen, blinden Spiegel hängen hat, in dem man sich selbst kaum erkennt?