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- Die Versteigerung des Franziskushauses im solothurnischen Dulliken brachte am Dienstag keinen Käufer zu Tage.
- Der Brutalismus-Bau geht deshalb an die Aargauische Kantonalbank.
- Diese möchte ihn allerdings auch nicht selber behalten.
80 Zimmer hat das riesige Betonhaus. In den letzten beiden Jahren stand es leer. Am Dienstag wollte das Solothurner Konkursamt das Franziskushaus versteigern – ohne Erfolg. Niemand wollte das Haus kaufen. Deshalb erhält es jetzt die Aargauische Kantonalbank zum Mindestgebot von 3,5 Millionen Franken.
Das Franziskushaus
Das Franziskushaus wurde ursprünglich als Kloster geplant. Der bekannte Schweizer Architekt und Le-Corbusier-Schüler Otto Glaus errichtete es zwischen 1966 und 1969. Für die Epoche typisch ist die Verwendung von Sichtbeton als vorherrschendes Baumaterial. Bereits während des Baus wurden die Klosterpläne aufgegeben. Stattdessen wurde das Gebäude als religiöses Bildungszentrum des Kapuzinerordens genutzt. 2012 wurde das Franziskushaus an eine Imobilienfirma verkauft. Es diente zuletzt als Wohnheim für ausländische Studierende der Fachhochschule in Olten. Spätere Pläne für eine Nutzung als Asylunterkunft zerschlugen sich.
Die AKB hat selber allerdings keine Pläne für das Haus, sondern möchte es wieder loswerden. «Hier ist ein Investor mit einer guten Idee und dem nötigen Kleingeld geplant», sagt das Direktionsmitglied Rolf Bossert gegenüber SRF. Das Ziel sei, das Franziskushaus einem neuen Nutzen zuzuführen.
Der Verkauf dürfte sich allerdings schwierig gestalten, steht das Gebäude doch unter Denkmalschutz. Entsprechend darf das Erscheinungsbild des Betonhauses aus den 1960ger-Jahren nicht verändert werden.