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Michelle Hunziker lebte jahrelang in einer Sekte. In einem Bericht spricht sie erstmals detailliert über ihre Zeit bei der Sekte «Krieger des Lichts».
Hunziker lernte die Sektenführerin Clelia erstmals als junge Frau kennen. Clelia war eine sogenannte Pranatherapeutin und half Hunzikers Ehemann Ramazzotti bei einem Halsleiden. Ihr selbst half die Sektenführerin unter anderem mit einem Rauchentzug. Somit gewann sie Hunzikers Vertrauen.
In einem Exklusiv-Bericht der «Bild» erklärte Hunziker, dass sie in ihren Zwanzigern verunsichert gewesen war und sich bei der Sekte aufgehoben gefühlt habe. Jedoch sei mit der Zeit immer mehr Zwang ins Spiel gekommen. Hunziker musste auf viel verzichten und bezeichnete die Zeit als «Gehirnwäsche».
Zuerst sei die Sektenführerin wie eine Mutter gewesen. Sie konnte sie immer anrufen und fühlte sich geborgen. Mit der Zeit jedoch sei dies immer seltener aufgetreten. Sie sah jedoch in Clelia ein Vorbild, welches ihr in jeder Hinsicht überlegen war.
Das Leben in der Sekte sei von vielen Verzichten geprägt gewesen. Nebst Alkohol und Fleisch war auch Sex untersagt. Der Sektenführerin zufolge sei die Sexualität ein niederer Trieb und müsse «sublimiert und in innere Energie verwandelt» werden.
Erst nach sechs Jahren sei Hunziker aufgefallen, wie schädlich die Sekte für sie war. Schliesslich trat sie aus. Letztes Jahr erklärte sie, dass ihre Ehe mit Ramazzotti wegen der Sekte gescheitert war. (jaw)