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Frühjahrssemester 2021
Die Vorträge im Rahmen des Forschungskolloquiums finden im Frühjahrssemester online via Zoom statt (die Zugangsdaten werden jeweils vorgängig kommuniziert).
Die Programme des Forschungskolloquiums aus den vergangenen Semestern finden Sie im Archiv.
|Termin||ReferentInnen|
|10. März||

Dr. Toni Hildebrandt (Universität Bern)
Der Vortrag stellt das Forschungsprojekt „(Post-)apocalyptic Imaginations. Representations of Nuclear Catastrophes in Art and Film since 1945” vor. Anhand zweier paradigmatischer Filme: Hiroshima, mon amour (1959) von Alain Resnais (Drehbuch: Marguerite Duras) und Atomic Garden (2018) von Ana Vaz wird im Mittelpunkt stehen, wie sich am Begriff der Erfahrung (im Hinblick auf die Präsenz, den Entzug, das Archiv und die Vermittlung von Erfahrung) spezifische Entscheidungen in der Darstellung und Narration nuklearer Katastrophen nachvollziehen und besser verstehen lassen. Ich werde mich bei Hiroshima, mon amour v.a. auf die Anfangssequenz des Films und die Begrifflichkeit des Off-Textes (Duras) konzentrieren und eine Gegenlektüre mit Jacques Derridas Feu la cendre (Feuer und Asche) vorschlagen. Bei Atomic Garden können wir auf Grundlage eines kürzlich erschienenen Textes diskutieren.
|24. März||

Dr. Doron Galili (Stockholm University)
The origins of television – as a technology and as a concept of audiovisual communication – may be traced back to the 1870s, when several scientists and authors expressed initial ideas about the prospects of electrically transmitting moving images at a distance. Thus, by the time of the emergence of cinema in the end of the nineteenth century, the notion of television came to occupy an important place in the popular imagination – and indeed, speculations about the place of film in relation to the still-unrealized electrical visual medium played a significant role in early discourses about cinema. This lecture focuses on Edison’s reference to proto-televisual technologies at the time of the introduction of the kinetoscope, on conceptions of television as a development of the cinematograph (and vice versa, of cinema as a perfection of television) as well as on depictions of television in early films. Altogether, it shows how the intermedial relationship between the two moving image media did not start, as we often think, with their institutional rivalry in the 1940s, but actually goes back to their very origins.
|21. April||

Dr. Sarah-Mai Dang (Philipps-Universität Marburg)
Angesichts der zunehmenden Produktion und Nutzung von Daten im Zuge der Digitalisierung hat das Ziel von Filmhistoriker:innen, nicht nur andere Geschichten, sondern Geschichte(n) anders zu erzählen, eine neue Dringlichkeit erhalten. Denn digitale Technologien können Marginalisierungen fortschreiben oder verstärken – aber auch aufbrechen. Neben der Ausgrabung und Einordnung verschieden-artigen Quellenmaterials stellt die Verfügbarmachung von Funden sowie die Präsentation und Vermittlung von Forschungsergebnissen eine große Herausforderung für Wissenschaftler:innen dar. Vor diesem Hintergrund reflektiert der Vortrag, inwiefern digitale Datenvisualisierungen dazu dienen können, Geschichte(n) in ihrer Kontingenz und Widersprüchlichkeit erfahrbar zu machen und blinde Flecken jenseits eines Masternarrativs aufzuzeigen. Dabei gibt der Vortrag erste Einblicke in das aktuelle BMBF-Forschungsprojekt „Ästhetiken des Zugangs“ (DAVIDF).
|05. Mai||

Megumi Hayakawa (Universität Zürich)
|19. Mai||

Simone Winkler (Universität Zürich)