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Die Statistik der Aus- und Weiterbildung in Unternehmen informiert über arbeitgeberunterstützte Bildungsaktivitäten, über die Beschäftigten, die von dieser Unterstützung profitieren, über die Bildungsausgaben und die Bildungspolitik von Unternehmen.
Berufliche Weiterbildung
Die Aus- und Weiterbildung in Unternehmen findet im Kontext der Erwerbstätigkeit nach der Grundbildung statt. Sie erlaubt es, den Beschäftigten ihre Kenntnisse und Kompetenzen aufzufrischen, zu verbessern oder neue zu erlangen.
Die Aus- und Weiterbildung in Unternehmen umfasst alle Ausbildungen (Kurse, Seminare, innerbetriebliche Schulungen usw.), die von den Beschäftigten der Unternehmen absolviert werden und folgende Kriterien erfüllen:
- Die Ausbildung wurde mindestens teilweise oder indirekt durch das Unternehmen finanziert (zum Beispiel durch die Möglichkeit, die Ausbildung während der Arbeitszeit zu absolvieren).
- Die Ausbildung wurde im Voraus geplant und dient ausdrücklich einem Lernziel (unbeabsichtigte, unbewusste Lernprozesse werden nicht berücksichtigt).
Dazu gehören auch obligatorische Branchenkurse oder Angebote, die in Gesamtarbeitsverträgen geregelt und von den Unternehmen unterstützt werden. Aktivitäten von Personen, die eine berufliche Grundbildungs absolvieren, werden hingegen nicht zur Aus- und Weiterbildung in Unternehmen gezählt.
Im Gegensatz zu den anderen Erhebungen zur Weiterbildung auf Personenebene, stammen die Informationen dieser Erhebung von den Unternehmen.
Weiterführende Informationen
Publikationen
Medienmitteilungen
Grundlagen und Erhebungen