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Dianetik kam nicht lautlos in diese Welt, einerseits gab es diejenigen, die eifrig das Dianetik Buch lasen und mit ausserordentlichem Erfolg andere auditierten, ganz normale Frauen und Männer. Andererseits gab es eine kleine Gruppe von Ärzten und Psychiatern, die nichts über den menschlichen Verstand wussten und Dianetik auch nicht kennenlernen wollten. Sie wussten nur eines: Ein Handbuch, das Selbstverbesserung für jeden ermöglichte, würde grosse finanzielle Verluste für das Establishment der Gesundheitsfürsorge bedeuten. Wie konnten Psychiater hohe Gehälter fordern, wenn der Mann auf der Strasse mehr über den Verstand wusste als sie selbst?
Um den Beginn der Kritik an der Dianetik Methode besser zu verstehen, werden hier einige Hintergrundinformationen über einen der lautesten Kritiker von 1950 veröffentlicht.
Dr. Martin Gumpert griff die Dianetik am 14. August 1950, gerade mal 3 Monate nachdem das Dianetik Buch veröffentlicht wurde, frontal an. Dr. Martin Gumpert bezeichnete in seiner Kritik die im Dianetik Buch beschriebene Theorie, dass psychosomatische Erkrankungen geistigen Ursprungs sind, als „entschieden falsch“. In einer richtigen Hassrede, welche im „The new Republic“ veröffentlicht wurde, wetterte er über Dianetik als ob dieses Buch ein persönlicher Angriff auf ihn selbst darstellen würde.
Weshalb nahm Dr. Martin Gumpert das Dianetik Buch dermassen persönlich?
Besonders verdammenswert findet Dr. Martin Gumpert denjenigen Teil vom Dianetik Buch, wo L. Ron Hubbard über die vorgeburtliche Zeit, sexuelle Gewohnheiten, und die psychischen Auswirkungen von Abtreibungen schreibt. Durch Informationen aus der Biografie über Erika Mann, welche mit Dr. Martin Gumpert eine unglückliche Beziehung hatte, können wir heute besser verstehen was ihn zu seiner tobsuchtartigen Reaktion getrieben hat. Hier einige Informationen darüber was 13 Jahre vorher passiert war:
Dr. Martin Gumpert versuchte damals verzweifelt wie auch ergebnislos, Erika Mann zu helfen vom Drogen- und Alkoholkonsum weg zu kommen. Als ein anderer Mann ihr einen Heiratsantrag machte, reagierte Gumpert verzweifelt und eifersüchtig. Gumpert schreckte auch nicht vor Erpressungsversuchen mit Selbstmord-Drohungen zurück. Erika Mann und Gumpert galten damals (1937) als Paar. Erika erwartete von Martin Gumpert damals auch ein Kind, welches sie letztendlich abtreiben liess. Gumpert konnte Erika einfach nicht so respektieren wie sie war, bis Erika Mann selbst jede Hoffnung die Beziehung zu retten aufgab. Erika war unter einer Bedingung bereit die Partnerschaft aufrecht zu erhalten, dies wenn Gumpert seine Erpressungsversuche ein für alle Mal einstellen würde. An dieser Hürde scheiterte Gumpert jedoch kläglich. Gumpert wird in der Biografie als sehr verletzlich und voll von weinerlichem Selbstmitleid beschrieben, der ihr keinen Schutz und Stärke bieten konnte.
Ich denke der Spruch „getroffene Hunde bellen“ ist hier recht angebracht. Oder zumindest sollten solche Menschen Ratschläge wie „zuerst vor der eigenen Haustüre zu wischen“ beherzigen.
Am 11. September 1950 wurde folgender Brief der damaligen Dianetik Forschungsstiftung als Antwort zu Gumperts ausfallender Agitation im „New Republic“ veröffentlicht:
Dr. Martin Gumpert und allen, die geneigt sind, seine Tirade gegen „Dianetik“ – New Republic vom 14. August – ernst zu nehmen, empfehle ich die Oliver Cromwell zugeschriebenen Ratschläge: „Ich ersuche sie beim Leib Christi, zu erwägen, ob sie sich nicht irren könnten“. Vergeblich warnte ich vor einem Monat den für Literatur zuständigen Redaktor der „New Republic“, das Buch nicht einer „Autorität“ zur Kritik zu übergeben, der nicht willens ist die Postulate einem Test zu unterziehen. Dr. Gumpert hat sie keinem Test unterzogen, sondern hat sich sorgfältig zurückgehalten, die Hubbard Dianetic Research Foundation in Elizabeth, New Jersey, um dokumentarische Beweise und Fallstudien anzufragen – die nun für folgende Publikationen bereitgestellt werden. Auch „hofft er zu verhindern“, dass andere die Postulate ausprobieren und glaubt (Schatten der American Medical Association auf sozialisierter Medizin!), dass Dianetik „verboten“ werden sollte.
Glücklicherweise werden seine Bemühungen vergeblich sein. Die einzige „gefährliche“ Sache oder beschämend in dieser Angelegenheit ist, dass die „New Republic“ solche gänzlich ignorante und verantwortungslose Stellungnahmen drucken sollte, unter der redaktionellen Illusion, dass diese eine kritische Auswertung darstellen und sich dadurch selbst zum Gespött der schnell wachsenden Menge von Leuten macht, die wissen um was es bei Dianetik geht. Nicht das Buch, sondern die Kritik ist „völliger Unsinn“, ein „paranoides System“ und eine „aussergewöhnliche Dummheit“. Es gibt keine Autoritäten für Dianetik ausser denen, die sie ausprobiert haben. Alle die so gehandelt haben, haben keine Zweifel daran, was hier von wem falsch verstanden wurde.
FREDERICK L. SCHUMAN
Williamstown, Mass.
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Für jeden der sich ein eigenes Bild machen will, empfehle ich das Dianetik Buch ohne vorgefasste Meinung zu lesen