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Tamera Alexander ist für ihre historischen Romane schon mehrfach mit dem Christy Award ausgezeichnet worden, dem bedeutendsten christlichen Buchpreis in den USA. Sie lebt mit ihrem Mann und zwei erwachsenen Kindern in Nashville.
Eleanor Braddock, eine selbstsichere, pragmatische Frau. Als ihre Familie nach dem Bürgerkrieg alles verliert, wird sie von ihrer Tante in Belmont aufgenommen. Ihre Tante hat leider, als eine der reichsten Frauen Amerikas, andere Ideen und Pläne als Eleanore. Eine Zweckheirat, wozu? Wenn ihr Herz doch lieber Markus Geoffrey hat... Wie... Eleanor Braddock, eine selbstsichere, pragmatische Frau. Als ihre Familie nach dem Bürgerkrieg alles verliert, wird sie von ihrer Tante in Belmont aufgenommen. Ihre Tante hat leider, als eine der reichsten Frauen Amerikas, andere Ideen und Pläne als Eleanore. Eine Zweckheirat, wozu? Wenn ihr Herz doch lieber Markus Geoffrey hat... Wie wird Eleanor ihr Leben auf Belmont meistern? Was ist der Unterschied eines "normalen" Buches und einem mit "Christlichem" Hintergrund? Ich hatte schon viel gehört / gelesen und musste / wollte es einfach mal ausprobieren und bin begeistert. Bereits sehr viele Bücher gelesen hatte ich noch selten eines in der Hand, das so tief geht. Das Herz berührt und gleichzeitig nicht kitschig ist. Das Thema "Gott" - was man erwarten würde, ist gar nicht mal so ein Schwerpunkt. Vielmehr ist es die Lebensansicht, die einem die Augen öffnen sollte. Ein wundervolles Buch, eine faszinierende Sprache und eigentlich der versteckte Hinweis, wie kostbar des Leben ist. Machen wir etwas sinnvolles daraus? Ich wurde in eine Welt entführt, die wundervoll ist, jedoch mit tragischen Familienereignissen. "Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das wesentliche ist für die Augen unsichtbar" Antoine de Saint-Exupéry Zitat von Eleanor S. 465 / 466: "Wir haben nur dieses eine Leben. Ich wünsche mir einfach, ich könnte mein Leben so führen, wie ich es mir vorstelle, und nicht so, wie andere es für mich entscheiden" Fazit: Ein historischer Schmöcker mit gewissem realen Hintergrund. Wer eine wundervolle Geschichte sucht, sich nicht an der "Sinnesfrage" stört (Nachdenken erlaubt!), wird ein berührender Roman finden, der mit einem leichten Unterton zeigt, dass das Leben nicht immer ein Zuckerschlecken ist und dass wir trotzdem das Beste daraus machen sollten. Schliesslich leben wir nur einmal. Ein Buch zum nachdenken, verweilen und geniessen. Das Buch kann man nicht lesen, man muss es verschlingen!
Nashville, 1868: Eleanor Braddock ist 29 Jahre alt und immer noch unverheiratet. Bisher hat sie das nicht gestört. Doch nun, da ihr Vater an Demenz erkrankt ist und sie ihn in ein Heim bringen muss, ändern sich die Umstände. Ihre wohlhabende Tante Adelicia Cheatham ist gewillt sie zu unterstützen,... Nashville, 1868: Eleanor Braddock ist 29 Jahre alt und immer noch unverheiratet. Bisher hat sie das nicht gestört. Doch nun, da ihr Vater an Demenz erkrankt ist und sie ihn in ein Heim bringen muss, ändern sich die Umstände. Ihre wohlhabende Tante Adelicia Cheatham ist gewillt sie zu unterstützen, was aber auch bedeutet, dass sie Eleanor einen reichen, angesehenen Ehemann sucht. Kaum auf Belmont ? dem Haus ihrer Tante ? angekommen, begegnet Eleanor bereits dem Hilfsgärtner Markus. Sein Charme und seine geheimnisvolle Herkunft verwirren Eleanor ? und wirken gleichzeitig anziehend. Markus scheint mehr zu sein als ein Hilfsgärtner. Dieses Buch ist der zweite Band aus der Serie aus ?the Belmont Mansion novels?, in dem Adelicia Cheatham wieder eine Rolle spielt. Dennoch kann man es lesen ohne den ersten Teil zu kennen. Im Mittelpunkt stehen diesmal Eleanor und Markus, die sich beide voneinander angezogen fühlen. Aber beide sind nicht frei füreinander. Die Liebesgeschichte zwischen den beiden entwickelt sich langsam und ich fand, dass es zwischen den Beiden sehr geprickelt hat. Eleanor kann gar nicht glauben, dass ein Zudem hat Eleanor ein Geheimnis: Ihr Vater ist an Demenz erkrankt und lebt seit ihrem Umzug nach Nashville in einer Irrenanstalt. Mir war bis dahin noch nicht bewusst, dass man damals schon recht gut Bescheid wusste über die Demenz ? da es aber noch keine Altersheime gab, wurden solche Menschen in der Irrenanstalt versorgt. Tamera Alexander hat mich mit dieser überschatteten Vater-Tochter-Beziehung sehr berührt. Mir standen oftmals Tränen in den Augen, wenn ich davon las, wie der Vater seine Tochter (aus Krankheitsgründen) verstößt. Da mein Vater ebenfalls dement ist bzw. an Alzheimer erkrankt ist, konnte ich mich gut in Eleanor rein fühlen und fand diese ganze Situation sehr authentisch beschrieben. Des Weiteren spielt auch das Thema Botanik und das Veredeln von Pflanzen eine Rolle, da Markus als ?Hilfsgärtner? bei Eleanors Tante angestellt wurde, um eine ganz besondere Rose zu züchten. Auch hier gab es viel Interessantes zu erfahren. Viele weitere Themen spielen eine wichtige Rolle in diesem umfassenden Roman, wie z.B. die Nächstenliebe und Hilfe... Der Glaube an Gott ist in das Geschehen eingeflochten worden und gehört eher zur Hintergrundmusik. Wer ausschließlich aus diesem Grund einen christlichen Roman lesen möchte, ist bei diesem Buch an der falschen Adresse. Mir hat es trotzdem extrem gut gefallen, wie auch alle anderen Bücher dieser Autorin! Ich konnte wunderbar abschalten und mitfiebern. Als Leser wird Markus Geheimnis schon früh gelüftet. Eleanor dagegen erfährt erst spät von seiner Herkunft, was meiner Meinung nach den Reiz dieses Buches ausmacht. Und: Auch ein vermeintlich hässliches Entlein kann ein schöner Schwan sein ? wenn man genauer hinsieht. Es gibt dünne Bücher, für die man eine halbe Ewigkeit braucht und es gibt richtige Wälzer, wie ?Unentdeckte Schönheit?, die man von der ersten Seite an verschlingt! Für mich gehörte dieser Roman zur letzten Kategorie. Eine absolute Leseempfehlung für Romantiker und Fans von tollen Schmökern.
Meine Meinung Die Story Mit der Handlung dieses mitreißenden und gefühlvollen Roman, hat die Meisterin des historischen Romans, Tamera Alexander, sich wieder einmal selber übertroffen. Die Story hat mich von der ersten Seite an so gefesselt, wie es schon lange kein historischer Roman mehr geschafft hat. Eleanore Braddock steht vor dem Nichts.... Meine Meinung Die Story Mit der Handlung dieses mitreißenden und gefühlvollen Roman, hat die Meisterin des historischen Romans, Tamera Alexander, sich wieder einmal selber übertroffen. Die Story hat mich von der ersten Seite an so gefesselt, wie es schon lange kein historischer Roman mehr geschafft hat. Eleanore Braddock steht vor dem Nichts. Seit dem ihr Vater an schnell fortschreitender Demenz erkrankt ist, geht es mit dem einst so renommierten und angesehen Anwalt stetig bergab. Ihre Finanzen schwinden dahin. Haus und Habe musste sie schon veräußern. Jetzt bleibt ihr nur noch als einziger Ausweg, sich an ihre Tante, Adelicia Acklen Cheatham zu wenden, die zu den angesehensten und reisten Frauen von Amerika gehört. Auf deren herrschaftlichen Anwesen Belmont, ist sie auch gerne gesehen und ihre Tante sorgt auch dafür, dass Eleanors Vater, angemessen versorgt wird. In dem Botaniker und Architekten ihrer Tante, Markus Geoffre findet sie einen wahren Freund. Schnell merkt Eleanor, dass sie viel mehr für ihn empfindet, als eigentlich gut ist. Denn ihre Tante hat weitaus andere Pläne mit ihr. Zudem hat Markus ein Geheimnis, welches eine gemeinsame Zukunft unmöglich macht. Mehr möchte ich auch nicht verraten. Nur noch das es nicht nur um diese Liebesgeschichte geht, sondern um weitaus mehr. Die Autorin hat so viele Themen in diesem Buch vereint und diese mit wahren Geschehnissen und Personen kombiniert. Sie bringt den Bürgerkrieg mit ins Spiel, in dem Eleanor selber in Lazaretten um das Überleben der Verwundeten gekämpft hat. Auch die Witwen und Waisen der Gefallenen, werden zu einem sehr wichtigen Thema gemacht. Denn Eleanor setzt sich zusammen mit Markus für diese ein und ermöglicht diesen eine neue, bessere Zukunft. Also ich kann wirklich nur sagen, das mich diese Buch sehr berührt und beschäftigt hat und im Moment auf Platz eins der historischen Romane bei mir steht. Mehr will ich auch nicht verraten, lest es einfach selber. Der Schreibstil Wie immer, ist dieser Roman der Autorin, ein wahrer Lesegenuss. Sie versteht es einfach mit Worten umzugehen und weiß wie man den Leser fesseln kann. Es liest sich flüssig und die Seiten fliegen nur so dahin. Die Charaktere Alle Personen in diesem Roman, sind sehr schön herausgearbeitet, authentisch und sprühen nur so voll Lebenslust und Energie.Eleanor und Markus, die beiden Hauptcharaktere, sind mir sofort ans Herz gewachsen. Ich konnte nicht schnell genug lesen, wie es mit ihnen weiter geht. Die Protagonisten sind so schön in dieser Geschichte und den realen Gegebenheiten verankert, dass man sie einfach nur lieben kann. Mein Fazit Ein absolutes Meisterwerk aus der Feder der Preisgekrönten Autorin, Tamera Alexander. Ein wahrer Lesegenuss für alle Fans von historischen Romanen. Dieses Buch kann es in meinen Augen sogar mit der Legende der Südstaatenromane, Vom Winde verweht aufnehmen. Von daher ein absolute Leseempfehlung von mir. Ich vergebe volle fünf von fünf Sternen. Wobei das Buch durchaus noch viel mehr verdient hätte.