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In der prospektiven Nurses' Health Study mit insgesamt 79'899 postmenopausalen Frauen wurden zwischen 2000 und 2008 alle zwei Jahre Daten unter anderem zur PPI-Einnahme und zu Risikofaktoren für die Entwicklung einer Osteoporose (Ernährung, Lebensstil etc.) erhoben. Primärer Endpunkt war die Inzidenz von Hüftfrakturen.
Während der 565'786 Personenjahre umfassenden Beobachtungszeit traten 893 Hüftfrakturen auf. Das absolute Risiko für eine Hüftfraktur betrug bei Frauen, die mit PPI behandelt wurden 2.02 Ereignisse pro 1000 Personenjahre und bei Nichtanwenderinnen 1.51 Ereignisse pro 1000 Personenjahre. Das Risiko für eine Hüftfraktur war bei Frauen, die zwei Jahre oder länger PPI eingenommen hatten, um 35% höher als bei Frauen ohne PPI (altersadjustierte Hazard Ratio 1.35), wobei ein Anstieg mit zunehmender Anwendungsdauer bestand.
Wurden andere Risikofaktoren wie BMI, körperliche Aktivität oder Kalziumeinnahme sowie Grund der Einnahme berücksichtigt, so änderte sich nichts am Ergebnis (Hazard Ratio 1.36). Besonders deutlich war der Zusammenhang bei Raucherinnen und Exraucherinnen: In dieser Gruppe war das Risiko für eine Hüftfraktur mit einer Hazard Ratio von 1.51 sogar verdoppelt. Hingegen dürften Nichtraucherinnen unter PPI-Therapie kein erhöhtes Risiko für Hüftfrakturen haben (Hazard Ratio 1.06).
Konklusion der Autoren: Eine langfristige Einnahme von PPI steigert das Risiko für Hüftfrakturen besonders bei Frauen, die rauchen.
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