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Das Château de Chillon ™ beherbergte das zeitgenössische Werk des schweizerisch-französischen Künstlers Malou Zryd im Vergleich zu Renaissance und moderner Rüstung.
Die Ausstellung präsentierte eine erstaunliche Mischung aus Mänteln und großformatigen Gemälden aus Metallfäden.
Malou Zryd wurde 1965 in Korea geboren und verbrachte seine Kindheit im Wallis, bevor er dort verschiedene künstlerische Techniken studierte. Keramik und Textilien werden zu ihren Lieblingsmaterialien, die sie als Schmuckdesignerin erforscht.
Aber wie schafft sie es, Stoff und Metall in ihren Kreationen zu mischen? Malou Zryd holt Stoffreste zurück, die sie mit Metallfäden bestickt, um neue Arbeiten zu schaffen. Ob es sich um Rüstungen oder Wandteppiche handelt, jedes Stück ist eine Zusammenstellung von Textilien und Metall, die miteinander verflochten sind. Es entsteht ein reichhaltiger Dialog: das Zeitalter der Stoffreste mit der zeitgenössischen Arbeit, die metallischen Reflexionen und die Kälte mit den matten und warmen Farben des Textils. Zeitgenössische Textilskulpturen, die Mäntel des schweizerisch-französischen Künstlers Malou Zryd gehen über die Funktion von Kleidung hinaus. Die Metallfäden machen die Stoffe zu steif, um getragen zu werden, und verwandeln sie in eine sperrige Schale, die einem echten Gewebe ähnelt.
Zwischen der präsentierten Rüstung und den Mänteln besteht daher ein offensichtlicher Dialog innerhalb der Mauern des Château de Chillon ™. Während die Hauptaufgabe der Rüstung darin besteht, diejenigen zu schützen, die sie tragen, muss sie auch Respekt und Bewunderung fordern. Sie sind keine leeren Metallschalen: Reichhaltige Textilien kleiden sie an, Federn schmücken die Helme und feine Gravuren verleihen dem Metall das Aussehen einer Stickerei. Sie müssen sowohl Freunde als auch Feinde beeindrucken. Malou Zryds Werke haben dieselben Eigenschaften. Ein Mantel schützt vor Kälte und allgemeiner von außen, zeigt aber auch allen den Reichtum seines Besitzers.
Die zeitgenössischen Skulpturen und alten Rüstungen des Künstlers werden von Angesicht zu Angesicht gezeigt und interagieren miteinander und erwidern ihre Rollen – Schutz und Prunk.