Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03611.jsonl.gz/1605

|HOME||INDEX

STUMMFILM
|DER
DEUTSCHE

STUMMFILM
|Waldemar
Staegemann

1879 - 1958
|.

.
Der Schauspieler und Opernsänger Waldemar Staegemann wuchs in einer musikalischen Familie auf. Sein Vater Max Staegemann war Generalintendant am Stadttheater Leipzig, seine Mutter Hildegard Kirchner war Violinistin.
Nach seiner Schulausbildung studierte er zunächst Rechtswissenschaft,
welches er erfolgreich abschloss.
Er etablierte sich schnell als Theaterschauspieler, dennoch zog es ihn
auch zur musikalischen Muse hin und er bildete sich als Sänger aus.
Der vielfältige Waldemar Staegemann erweiterte sein Tätigkeitsfeld, als er ab 1929 auch als Regisseur in Dresden in Erscheinung trat und verschiedene Aufführungen leitete.
1939 trat er von der Bühne Abschied und er wandte sich den Nachwuchskünstlern als Gesangslehrer zu, die er an der Musikhochschule in Berlin unterrichtete. Später folgte eine ähnliche Tätigkeit in Hamburg.
Beim Film debütierte er 1919 in dem Film "Verlorene Seelen" (19),
es sollte aber sein einziger Stummfilm bleiben.
Neben der darstellerischen Kunst widmete sich Waldemar Staegemann auch der geschriebenen Kunst und er verfasste mehrere Gedichte.
Seine Schwester Helene Staegemann wurde ebenfalls Opernsängerin.
|Back|