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Niederfrequenz
Von einem elektrischen Wechselfeld wird deshalb gesprochen, weil der in der Leitung fliessende Strom in einem regelmässigen Zeitrhythmus umgepolt wird. Die Zahl der Umpolungen pro Sekunde wird als Frequenz bezeichnet und in Hertz (Hz) angegeben. In Stromnetzen wird mit einer Frequenz von 50 Hz gearbeitet. Durch die Stromversorgung hat es der Mensch hauptsächlich mit niederfrequenten elektrischen Wechselfeldern zu tun, diese lassen sich getrennt als elektrische und magnetische Wechselfelder messen und darstellen.
Elektrische Wechselfelder sind da zu finden, wo Strom zur Anwendung kommt. Dabei muss kein Strom fliessen, nur schon der Anschluss am Stromnetz reicht aus. Ist ein Stromkreis an das öffentliche Stromnetz angeschlossen und die Sicherung eingeschaltet, entsteht ein elektrisches Wechselfeld entlang des gesamten Leitungssystems.
Verursacht werden solche Felder zum Beispiel durch: Niedervolt-Halogenbeleuchtungen, Leuchtstoffröhren, elektrische Haushaltsgeräte, TV-Geräte, Staubsauger, Küchenmaschinen, Kühltruhen, Heizlüfter, Hochspannungsleitungen, Freileitungen, Bahnleitungen, Erdkabel und elektronisch verstellbare Bettgestelle.