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Der höchste Wert wurde von Aemet auf Mallorca aus Sa Pobla rund 40 Kilometer nordöstlich der Insel-Hauptstadt Palma gemeldet: 43,9 Grad. Das seien 0,9 Grad über dem bisherigen Höchstwert aus dem Jahr 1983, hiess es.
Rekorde seien unter anderem auch in Lloseta (43,5 Grad), Sineu (43), Colònia de Sant Pere und Llucmajor (beide 42,8) verzeichnet worden. Der balearische Wetterdienst Balears Meteo meldete sogar aus der Ortschaft Llubí mit 44,9 Grad die von der Behörde höchste jemals auf der Insel gemessene Temperatur. Es handelt sich stets um vorläufige Messwerte, die noch leicht korrigiert werden können.
Im Norden und Osten Mallorcas galt am Dienstag Alarmstufe Rot. Im Westen und im Süden, wo sich Palma und die Urlauberhochburg S'Arenal mit dem berühmten Ballermann befinden, war das Klima etwas erträglicher. Am Flughafen von Palma unweit des Ballermanns wurden laut Aemet zum Beispiel 36,5 Grad gemessen.
Der landesweit höchste Wert wurde derweil am Dienstag mit 45,4 Grad in Figueres im Nordosten des Landes registriert. Das sei die höchste Temperatur, die seit Beginn der Erfassungen in Katalonien gemessen worden sei, betonte Aemet. Der offizielle spanische Rekord war unterdessen deutlich noch nicht erreicht: Der beträgt 47,6 Grad und wurde am 14. August 2021 im andalusischen La Rambla aufgestellt.
Am Mittwoch galt noch in neun der insgesamt 17 Autonomen Gemeinschaften Spaniens Alarmstufe Orange oder Gelb. Die Hitzewelle soll spätestens am Donnerstag zu Ende gehen. In Spanien werden laut Aemet immer mehr und immer intensivere Hitzewellen registriert. Experten führen das auf den vom Menschen verursachten Klimawandel zurück. Aemet-Sprecher Ruben del Campo: «Eines ist klar: Der Klimawandel verstärkt extreme Wetterereignisse.»