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Der Regierungsrat bewilligte zwar die Nutzungsplanänderung und den Gestaltungsplan «Torfeld Süd». Dagegen ging aber eine Beschwerde vor Verwaltungsgericht ein. Anwohner aus dem Göhnhardquartier wehrten sich gegen mehr Verkehr im Quartier und gegen mehr Lärm. Das Verwaltungsgericht trat allerdings nicht auf die Beschwerde ein. Nun musste das Bundesgericht entscheiden und hat sich im Sinne der Stadt Aarau gegen die Anwohner ausgesprochen.
Zwar führe die neue Nutzung des Torfeld Süd an der Weltistrasse zu etwas mehr Verkehr, dieser bleibe aber bescheiden, so das Bundesgericht. Die Anwohner seien also nicht direkt betroffen und könnten sich juristisch folglich nicht beschweren.
Aarau erleichtert
Das Bauvorhaben im Torfeld Süd, inklusive Stadion, sei nun endlich mit klaren Voraussetzungen möglich, so die Stadt Aarau in einer Mitteilung. Das Bundesgerichtsurteil sei wegweisend.
Aarau braucht dringend einen Ersatz für das altehrwürdige Fussballstadion Brügglifeld. Dieses ist nicht für die Superleague zugelassen. Falls Aarau in die höhere Liga aufsteigt, hätten die Aarauer kein taugliches Stadion. Das neue Stadion wurde vom Volk bereits vor Längerem bewilligt. 25 Millionen Franken wurden gesprochen. Total kostet das Stadion 36 Millionen Franken. Die Baubewilligung für das neue Stadion steht noch aus. Hier sind noch Beschwerden hängig.
Das neue Fussballstadion als Kernprojekt im neuen Stadtteil Torfeld Süd liegt in der Nähe des Bahnhofs Aarau. Der Ersatzbau für das veraltete Brügglifeld-Stadion soll ungefähr 160 Meter lang und 24 Meter hoch werden. Es soll bei Konzerten bis zu 14'500 Zuschauern Platz bieten. Im Erdgeschoss des Stadions ist ein Einkaufszentrum geplant. Das Stadion erhält eine eigene Haltestelle der Wynental- und Suhrentalbahn (WSB).