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Über 1000 Patienten mussten für eine Studie ihren Blutdruck messen – jeweils morgens und abends. Sie alle litten an Bluthochdruck von über 140/90 mmHg.
Die Patienten wurden in drei Gruppen eingeteilt. Eine Gruppe mass ihren Blutdruck selbst, eine wurde zusätzlich per Telemonitoring betreut, die dritte Gruppe ging zum Messen zum Arzt.
Mehr Messwerte, niedrigerer Blutdruck
Innert eines Jahres sank der Blutdruck der Selbstmesser leicht - von 140,4 mmHg auf 137 mmHg. Der Grund: Dank der zusätzlichen Messresultate konnten die Ärzte die Medikamente besser einstellen, was zu einem tieferen Blutdruck führte.
Die britischen Forscher empfehlen deshalb, dass Hausärzte die Messungen ihrer Patienten in die Behandlung einbeziehen sollen.