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Bestimmt hast du sie beim Skifahren schon gesehen und vielleicht sogar gehört: Die Schneekanone. Die verbreitetste unter ihnen ist die «Propellerkanone». Sie ist etwa so gross wie du und gibt ein lautes Rauschen von sich.
Aber wie genau kann diese Maschine Wasser in Schnee verwandeln?
Die Propellerkanone produziert aus Wasser und Luft unter hohem Druck Kunstschnee.
Das machen die Forscher des SLF
Die Forscher des Instituts für Schnee- und Lawinenforschung beobachten, einfach gesagt, den Schnee in der Schweiz. Sie untersuchen also seine Beschaffenheit und Menge auf dem Boden, aber auch seine Entstehung in der Wolke. Ausserdem sind die Forscher zuständig für Ideen und Strategien, wie die Bevölkerung vor Lawinen geschützt werden kann.
- Eine Voraussetzung für die Produktion von Kunstschnee sind kalte Temperaturen. Es darf höchstens 1 Grad Celsius warm sein.
- An der Rückseite fliesst Wasser mit hohem Druck in die Schneekanone.
- Vorne befindet sich ein grosser Ring mit sehr vielen Düsen. Aus den einen spritzen kleine Wassertropfen, aus den anderen strömt kalte Luft.
- Dieses Gemisch aus Wasser und Luft kühlt ab, während es durch die Luft fliegt. Dabei entstehen erste Eiskristalle.
- Währenddessen fliesst in einem grösseren Strom Wasser durch die Düsentrommel. Wenn dieses auf die jungen Eiskristalle trifft, verwandelt es die Kristalle in den gewünschten Kunstschnee.
Kunstschnee hat nicht nur Vorteile
Kunstschnee, das hast du auf der Piste womöglich selber schon festgestellt, ist härter als natürlicher Schnee. Darauf zu fahren, macht deshalb nicht gleich viel Spass wie auf «echtem» Schnee über die Pisten zu brettern.
Zudem brauchen Schneekanonen sehr viel Wasser und Strom. Fabian Wolfsperger vom SLF macht einen Vergleich: «Im Skigebiet Davos könnte man mit dem Schneekanonen-Strom ein Jahr lang ein Hallenbad betreiben».