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Duell mit ihrer Schwester Venus. Die beiden, die zusammen 28 Major-Turniere im Einzel gewonnen haben, boten den gut 23'000 Zuschauern in der Night-Session im Arthur-Ashe-Stadion in Flushing Meadows eine gutklassige Partie, die Serena mit 6:2, 1:6, 6:3 letztlich erwartungsgemäss zu ihren Gunsten entschied.
Der 33-Jährigen fehlen damit noch zwei Siege, um als erste Frau seit Steffi Graf 1988 den Grand Slam zu gewinnen. Am US Open, das Serena Williams zuletzt dreimal in Folge gewonnen hat, ist die Weltnummer 1 seit mittlerweile 26 Spielen ungeschlagen. 2015 hat die jüngere der beiden Schwestern erst zwei Niederlagen erlitten, eine davon gegen Belinda Bencic in Toronto.
Im Halbfinal trifft Serena Williams auf Roberta Vinci, die als erste den Einzug in die Runde der letzten vier geschafft hatte. Die Italienerin bezwang im Duell zweier nicht gesetzter Spielerinnen die Französin Kristina Mladenovic 6:3, 5:7, 6:4. Mit 32 Jahren feierte Vinci den grössten Einzel-Sieg ihrer Karriere. Sie qualifizierte sie sich zum ersten Mal für die Runde der letzten vier an einem Major-Turnier. Im Doppel gewann Vinci zusammen mit ihrer langjährigen Partnerin Sara Errani bereits alle vier Grand-Slam-Turniere.
Im Turnier der Männer kommt es im ersten Halbfinal zum Duell zwischen dem Weltranglistenersten Novak Djokovic und Titelverteidiger Marin Cilic. Djokovic verlor auch in seinem Viertelfinal gegen Feliciano Lopez einen Satz und setzte sich erst nach ein Uhr morgens und nach 2:39 Stunden Spielzeit gegen den offensiv spielenden Spanier mit 6:1, 3:6, 6:3, 7:6 (7:2) durch. Djokovic qualifizierte sich damit zum achten Mal in Folge in Flushing Meadows für die Runde der letzten vier.
Als erster Halbfinalist hatte Marin Cilic festgestanden. Nach vier Stunden verwertete der Titelverteidiger gegen Jo-Wilfried Tsonga seinen insgesamt fünften Matchball zum 6:4, 6:4, 3:6, 6:7 (3:7), 6:4 und feierte damit seinen zwölften Sieg in Flushing Meadows in Folge. Tsonga hatte nach den ersten beiden verlorenen Sätzen eine Aufholjagd gestartet und wehrte im vierten Satz bei eigenem Service drei Matchbälle ab. Das entscheidende Break kassierte der Franzose im finalen Durchgang zum 2:3 zu null.