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Ältere Bauwerke liefern oft Hinweise auf die lokal-regional vorkommenden Baustoffe. Vor einigen hundert Jahren wurden Gesteine noch nicht um die halbe Welt transportiert, sondern man verwendete lokale Bausteine, die verhältnismässig einfach heranzuschaffen waren.
Das >> Basler Münster besticht durch seine intensive rote Farbe. Die verbauten Buntsandsteine stammen aus dem südlichen Schwarzwald aus der Nähe von Rheinfelden (D) und mussten so nur 10 bis 12 Kilometer transportiert werden, was auch mit einem Ochsenkarren möglich war.
Entstanden sind der Degerfelder und Wiesentaler Sandstein vor rund 250 Millionen Jahren in der Trias, als sich im südwestlichen germanischen Festlandbecken Gesteinsmaterial aus den benachbarten Hochgebieten ablagerte. Die rote Farbe verdankt das Gestein einem erhöhten Eisengehalt.
Schaut man die einzelnen Gesteinsblöcke genauer an, lassen sich faszinierende Strukturen erkennen. Die Steine sind meist geschichtet. Zwischen feinen Schichten liegt plötzlich eine gröbere, manche Schichten treffen schräg auf flach liegende, etc. Dadurch gibt uns der Stein Einblick in seine Entstehungsgeschichte. Die Sande wurden vor allem durch Flüsse transportiert. Ändert sich die Fliessrichtung, die Fliessgeschwindigkeit oder vereinigen sich zwei Flussarme zeichnet sich dies in den Ablagerungsmustern ab. Ein schneller fliessender Fluss hat in der Regel mehr Kraft, um auch gröbere Sande oder Kiesel zu bewegen.
Das Münster, das Rathaus und andere rote Gebäude erstrahlen bei blauem Himmel in den Farben des neuen-alten Fussballmeisters FCBasel. Wurde das richtige Team Meister? Was ist Ihre Meinung?
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