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Das US-Softwareunternehmen MongoDB möchte an die Börse. Dies geht aus einer Eingabe bei der Börsenaufsicht SEC hervor, wie unter anderem 'Tech Crunch'
berichtet. Der Anbieter der Open-Source-Datenbank verzeichnete in den vergangenen Quartalen zwar jeweils ein Umsatzplus und ein Wachstum bei den Abo-Kunden, schafft es aber nicht aus den roten Zahlen. Im ersten Halbjahr 2017 betrug der Umsatz 68 Millionen Dollar und der Verlust belief sich auf 46 Millionen Dollar. Aus dem Dokument geht hervor, dass MongoDB erhofft, mit dem IPO 100 Millionen Dollar an Kapital zu gewinnen. Per Ende Juli 2017 beschäftigte MongoDB 820 Mitarbeitende.
Zum Angebot von MongoDB gehört eine kommerzielle Edition der Datenbank. Diese Enterprise-Version umfasst Funktionen wie Management-Tools, Support, Software-Integrationen und Zertifizierungen. MongoDB weist im SEC-Dokument auf ein "schnelles Wachstum" hin. Zählte man Ende 2016 noch 1700 Kunden, waren es Ende Juli 2017 gut 4300 Unternehmenskunden, darunter über die Hälfte der Fortune-100-Firmen.
Als Konkurrenten listet der Datenbankanbieter Unternehmen wie IBM, Microsoft und Oracle. Ausserdem, so das Unternehmen
, gebe es NoSQL-Datenbank-Angebote von Cloud-Providern wie Alphabet, Amazon oder Microsoft. Die MongoDB-Datenbank-as-a-Service, genannt Atlas, wird in den Clouds von Microsoft, AWS und Co. betrieben. (kjo)