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Der Investor konnte aus einer Versteigerung das ehemalige Macchiareal erwerben. Schon früh war klar, dass die Verkehrsbetriebe Luzern (vbl) und Otto’s als Mieter in der Liegenschaft begrüsst werden. Es wurde dann ein Konzept erarbeitet, welches ermöglichte, möglichst viel von der bestehenden Bausubstanz zu erhalten und auch die Anforderungen der Hauptmieter zu berücksichtigen. Das Projekt besteht neu aus 2 Baukörpern, einem Altbau und einem Neubau. Der Altbau wurde komplett saniert, um 1 Geschoss aufgestockt und enthält Ladenflächen sowie Büros. Der Neubau beheimatet als Hauptnutzerin im überhohen Erdgeschoss die vbl mit ihrem 2. Busdepot für 27 Gelenkbusse. Über der Busgarage wurden Gewerbenutzungen vorgesehen, die über eine Rampe mit PW’s oder Lieferwagen «bedient» werden können.
Die Tragkonstruktion bei beiden Gebäuden besteht zum grössten Teil aus Stahlbeton; im Altbau wurden aus statischen Gründen zum Teil Stahlverbunddecken realisiert, die oberen Geschosse beider Gebäude sind im Stahlbau realisiert worden. Für die Fassadenkonstruktion beider Gebäude wurde eine hinterlüftete Metallfassade mit Mineralwolldämmung gewählt.
Spezielles
Das Gebäude wurde teilweise im Grundwasser erstellt, die Wasserhaltung erfolgte mit offenen Pumpschächten. Unter dem ganzen Neubau wurde ein Erdsondenfeld mit 56 Sonden erstellt; für die Fundation mussten 247 Bohrpfähle erstellt werden. Die Erzeugung der Wärme und Kälte erfolgt über das Erdsondenfeld mittels Wärmepumpen, die Verteilung wird mittels Deckenstrahler und Kühl-/Heizdecken sichergestellt. Die beiden Einstellhallen im Untergeschoss und die Bushalle der vbl sind mit Sprinkleranlagen ausgerüstet. In einzelnen Mietflächen und allen Fluchttreppenhäusern wurde eine Brandmeldeanlage installiert. Die Gebäude verfügen über ein Zutrittskontrollsystem, für das Parkplatzregime wurde ein Bewirtschaftungssystem mit Schrankenanlagen realisiert.