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Sturzfluten töten mindestens 23 Menschen in Indonesien
Bei Überschwemmungen und Erdrutschen sind im Osten Indonesiens mindestens 23 Menschen ums Leben gekommen. Heftige Regenfälle hätten auf der Insel Adonara Sturzfluten ausgelöst, teilte ein Sprecher des Katastrophenschutzes am Sonntag mit. Mindestens neun Einwohner seien verletzt worden, zwei weitere würden noch vermisst.
In der Ortschaft Lamanele seien Dutzende Häuser von Schlamm begraben worden. In Waiburak rissen die Wassermassen Gebäude mit und brachten eine Brücke zum Einsturz, wie es weiter hiess. Die Rettungsarbeiten gestalteten sich schwierig, weil die Insel nur über das Meer erreichbar sei, die Schiffsverbindungen aber wegen schwerer See hätten eingestellt werden müssen.
Meteorologen sagten für Teile des südostasiatischen Landes auch in den nächsten Tagen extreme Wetterlagen mit starkem Regen voraus. In Indonesien kommt es in der Regenzeit zwischen Oktober und April häufig zu heftigen Niederschlägen, Überflutungen und Erdrutschen.
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