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Die Betroffenheit über die Situation in der Ukraine ist nach wie vor sehr gross. Zugunsten humanitärer Hilfe für die Ukraine veranstaltet die Kirchgemeinde Murten ein Benefizkonzert. Herzliche Einladung!
Auf dem Programm stehen Werke von Niccolò Paganini, Felix Mendelssohn Bartholdy, und Robert Schumann. Es spielen für Sie:
Alexandre Dubach
, Violine (Thun)
Maxime Ganz
, Violoncello (Strasbourg)
Tatjana Fuog
, Klavier (Murten).
Das Konzert dauert ca. 60' Minuten.
Der Eintritt ist frei - Kollekte
Wir freuen uns, wenn möglichst viele das Konzert besuchen können und bitten Sie den Flyer für das Benefizkonzert
weiteren Interessierten zukommen zu lassen. Herzlichen Dank.
Vita
Maxime Ganz, Violoncello
, ist in Strassburg in eine Musikerfamilie mit russischen und uruguayanischen Wurzeln geboren. Er beginnt seine Violoncellostudien schon im Alter von fünf Jahren; mit zwölf wird er von Jean Deplace in dessen Celloklasse am Straßburger Staatskonservatorium aufgenommen, wo er im Alter von 16 Jahren mit der Goldmedaille für Violoncello ausgezeichnet wird ; im selben Jahr erkennt man ihm auch am Konservatoriums von Colmar einstimmig und mit den Glückwünschen der Jury die Goldmedaille für Kammermusik zu.
Zwischen 2000 und 2002 besucht er die Meisterkurse von Mikhaïl Milman, dem Solisten der «Moskauer Virtuosen», um dann von 2002 bis 2007 seine Ausbildung an der «Escuela Superior de Musica Reina Sofía» in der Klasse von Natalia Shakhovskaya in Madrid fortzusetzen.
Im Juni 2010 erhält er an der «Hochschule der Künste Bern», wo Antonio Meneses sein Lehrer ist, das Konzertdiplom mit Auszeichnung; im September des selben Jahres beginnt er in der Klasse von Conradin Brotbek den Lehrgang «Master Specialized in Performance», den er mit dem Prädikat «sehr gut» im Juni 2012 abschließt.
Maxime Ganz unterrichtet im Konsi Bern seit August 2015.
Alexandre Dubach
, geboren in Thun, gewann nach zwei Jahren Unterricht bei Elisabeth Schöni als Schweizer Geiger mit 9 Jahren den 1. Preis am Concours National der EXPO 1964 in Lausanne.
Als Schüler von Ulrich Lehmann, Nathan Milstein und Yehudi Menuhin debutierte er 15-jährig in Mendelssohns Violinonzert mit dem Tonhalleorchester Zürich, wo er später als Konzertmeister wirkte.
Er nahm mit Erfolg an internationalen Wettbewerben teil, u.a. in Senigallia, Wien, Napoli, Gernsbach, Freiburg, Vercelli. Er gewann dabei mehrere 1. Preise wie den „Premio Lipizer“ in Gorizia (Italien). Im Jahr 2000 hat ihm die Stadt Thun ihren Kulturpreis verliehen.
Seine Claves-Einspielung der 6 Violinkonzerte von Niccolo Pagagnini mit dem Orchestre Philharmonique de Monte Carlo findet auch in der Fachliteratur grosse Anerkennung (u.a. im Atlantis-Buch „Grosse Geiger unserer Zeit“ von J. Hartnack).
Alexandre Dubach hat u.a. in Castel del Monte, an den internationalen Meisterkursen in Zürich sowie in Sion unterrichtet und ist auch im Osten ein gefragter Lehrer. Seine letzten Tourneen führten Alexandre Dubach nach Rumänien, China, Deutschland, Kosovo, Italien, Frankreich und Bulgarien.
Tatjana Fuog
hat ihre Studien im Klavier, Korrepetition und Kammerensemble (Lehr-, Konzert-, Solistendiplom) in Russland, Estland und Lettland gemacht.
Ihre Ausbildung an der Orgel - Lehrdiplom und Masterstudium mit Auszeichnung - in der Schweiz.
Als Pianistin hatte sie eine rege Konzerttätigkeit in Russland, den baltischen Staaten, Deutschland und Frankreich sowie CD-, Fernseh-, Radio-Aufnahmen. Ausserdem - einen Lehrauftrag als leitende Dozentin im Fach Klavier an der Hochschule der Künste von Wolgograd, sowie als Korrepetitorin am Musiktheater und der Oper Enterprise und dem Philharmonischen Chor. Als Organistin spielte sie Konzerte unter vielen anderen, im Basler Münster, Berner Münster, Tonhalle Zürich, Cathédrale de Lausanne, Fraumünster Zürich, Collégiale Neuchâtel, St-Vincent Montreux und an vielen bedeutenden Veranstaltungen, wie auch im Ausland.
Tatjana Fuog ist Hauptorganistin und künstlerische Leiterin Konzertreihen Midi Musique, Serenaden und Abendmusiken in den ev.-ref. Kirchgemeinden Murten, FR und Laufental, BL und leitet zwei Kirchenchöre.
Der Kirchgemeinderat Murten