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Besonders betroffen war nach wie vor der Norden des Landes. Tausende Hektar Land wurden verbrannt. Aber auch in der Touristenregion an der Algarve loderten die Flammen.
Besonders zerstörerisch wüteten die Feuer an zwei Fronten im Wald von Monchique, einer Kleinstadt im Westen der Algarve-Region. In schwer zugänglichem felsigen Terrain waren rund 400 Feuerwehrleute im Einsatz.
In dem Wald waren die Feuer am Mittwochabend "explosionsartig" wieder ausgebrochen, nachdem sie am Sonntag zuvor offiziell als eingedämmt galten, wie der Kommandant der Einsatzkräfte von Faro, Vitor Vaz Pinto, sagte. Rund ein Dutzend Menschen mussten in Sicherheit gebracht werden.
"Das ist die Hölle", sagte eine Einwohnerin von Monchique im Fernsehen. Die Flammen seien bis zu sieben Meter hoch geschlagen, sagte eine andere Anwohnerin. Am Montag wurde ein 49-jähriger Mann unter dem Verdacht der Brandstiftung in Untersuchungshaft genommen.
Auch Teile des Peneda-Geres-Nationalpark standen am Mittwoch in Flammen. Das Feuer umzingelte zwei Dörfer, deren Evakuierung am Mittwoch angeordnet wurde.
In Portugal und Spanien hatten in den vergangenen Tagen Temperaturen um die 40 Grad geherrscht, dabei waren unzählige Brände ausgebrochen, tausende Hektar Land fielen den Flammen zum Opfer.
Ebenfalls im Norden Portugals brannte der Wald bei Freixo de Espada à Cinta im Naturpark Douro. Dort musste ein Seniorenheim evakuiert werden, wie der Bürgermeister sagte.
Auch wenn am Mittwoch die Temperaturen etwas fielen, wüteten in Portugal noch immer 80 Feuer, die aber nach Angaben des Zivilschutzamtes fast alle unter Kontrolle waren. Auch an der spanischen Ostküste gelang es der Feuerwehr, einen grossen Waldbrand nahe der Touristenhochburg Benidorm an der Costa Blanca zu zügeln.
(SDA)