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Die Brombeeren sind vor allem von der Blüte bis Ende Ernte auf eine regelmässige und optimale Wasserversorgung angewiesen. Dagegen sind im Frühjahr und nach der Ernte die Wassergaben zu reduzieren, um das Wurzelwachstum zu fördern. Das Messen des Wassergehaltes des Bodens mit Tensiometern oder Watermarksensoren ist eine einfache, relativ billige und objektive Methode, um die Notwendigkeit einer Bewässerung zu bestimmen.
Für Brombeeren sind die Messinstrumente in einer Bodentiefe von 25 cm auf der Pﬂanzreihe zu installieren. Wird die Tröpfchenbewässerung (20 cm Distanz zwischen den Tropfern, 2 Schläuche im Abstand von 20 bis 30 cm) eingesetzt, so sind die Messinstrumente zwischen zwei Tropfer und zwischen die beiden Schläuche zu stellen. Sie sind an 3 verschiedenen, für die Parzelle repräsentativen Stellen zu platzieren. Der optimale Schwellenwert für die Bewässerung liegt für Brombeeren zwischen der Blüte und dem Ernteende bei 20 cbar, im Frühjahr und nach der Ernte bei 40 cbar.
Die Tropfbewässerung eignet sich sehr gut für den Brombeeranbau. Um eine regelmässige Verteilung des Wassers sicherzustellen, sind auf jeder Seite der Reihen je ein Tropfschlauch auszulegen. Um eine gute Wasserversorgung sicherzustellen, sind mehrere Gaben pro Woche erforderlich. Die ausgebrachte Wassermenge ist mittels Wasseruhr oder anderer geeigneter Geräte zu kontrollieren. Die Dauer der Gaben steht in Abhängigkeit des Ausflusses der Tropfer und der Abstände zwischen den Tropfern.