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"Der zum Tropensturm abgestufte Hurrikan Harvey hält den Ölmarkt weiter in Atem", hiess es in einer Analyse von Rohstoffexperten der Commerzbank. Seit Montag belasten die Auswirkungen durch den Wirbelsturm die Ölpreise. Teile der Ölindustrie an der Südküste der USA sind durch Überschwemmungen ausgefallen. Analysten gehen davon aus, dass derzeit etwa 22 Prozent der Kapazität der Raffinerien in den USA nicht zur Verfügung steht.
"Die fehlende Nachfrage der Raffinerien sorgt dafür, dass der WTI-Ölpreis zwischenzeitlich unter 46 Dollar je Barrel rutschte und die Preisdifferenz zwischen Brent- und US-Öl auf fast sechs Dollar je Barrel stieg", schrieb die Commerzbank. Wegen der geringeren Rohölverarbeitung kommt es in den USA zu einem Rückgang der Nachfrage, der auf die Preise drückt.
Die in der vergangenen Woche in den USA überraschend deutlich gesunkenen Rohöllagerbestände belasteten die Ölpreise nicht. Die Rohölbestände sanken laut Energieministerium um 5,4 Millionen auf 457,8 Millionen Barrel (je 159 Liter). Analysten hatten im Schnitt nur einen Rückgang um 1,9 Millionen Barrel erwartet./jsl/he
(AWP)