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Filmkritik: Wasser ist tödlichNIFFF 2020
Die junge Wissenschaftlerin Siobhan (Hermione Corfield) hat's nicht so mit sozialen Kontakten, muss aber, zwecks Untersuchungen der Unterwasserwelt, auf einem alten Fischkutter anheuern. Unter der Führung von Captain Gerard (Dougray Scott) und Freya (Connie Nielsen) legt eine kleine Crew ab und tuckert auf die offene See hinaus. Zwar wurde die Crew bezüglich eines speziellen Gebietes gewarnt, das man besser nicht durchschippern sollte. Weil diese Warnung beim Captain aber auf taube Ohren stösst, hat die Crew bald eine Begegnung der schrägen Art. Denn als das Schiff plötzlich zum Stillstand kommt und leuchtende Tentakel die Unterseite behaften, muss Siobhan erste Untersuchungen anstellen. Ist der Captain etwa in was reingefahren?
Während diese Tentakel das Schiff an der Weiterfahrt (oder Flucht?) hindern, entdeckt die Crew an den Schiffswänden eine Flüssigkeit, die sich durch das Material zu fressen scheint. Als dann auch noch die ersten Crewmitglieder mit explodierten Augen tot aufgefunden werden, kommt Siobhan der Ursache auf den Grund: Eine Art Parasit hat sich im Schiff eingenistet, bewegt sich im Wasser des Abflusses, der Dusche oder der Küche voran, und wer diesen fiesen Mistkerl einmal in sich trägt, ist bald des Todes. Auf offener See, ohne Kontakt zur Küstenwache, beginnt nun also ein Kampf ums Überleben, in dem der Parasit immer mehr Crewmitglieder infiziert und eine Rettung unmöglich scheint.