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Entschädigung für Personen wegen einer Quarantäne
Sie befinden sich in einer ärztlich oder behördlich verordneten Quarantäne, weil Sie mit möglicherweise infizierten Personen in Kontakt waren/sind und müssen darum Ihre Erwerbstätigkeit unterbrechen. Sie müssen
- obligatorisch bei der AHV versichert sein (also in der Schweiz wohnen oder in der Schweiz erwerbstätig sein); und
- einer unselbstständigen oder selbstständigen Erwerbstätigkeit nachgehen.
Die Quarantänemassnahme muss mit einem ärztlichen Attest oder mit der behördlichen Anordnung belegt werden.
Wenn Sie krank sind oder vom Arbeitgeber beurlaubt wurden, weil Sie zur Risikogruppe gehören, erhalten Sie die Entschädigung nicht, da der Arbeitgeber in diesen Fällen zur Lohnfortzahlung verpflichtet ist.
Alleine aufgrund eines Alarms der SwissCovid-App und wenn Sie sich von sich aus in Quarantäne begeben, haben Sie keinen Anspruch auf die Entschädigung. Um anspruchsberechtigt zu sein, muss die Quarantäne zwingend von einer Ärztin, einem Arzt oder einer Behörde angeordnet sein.
Der Anspruch beginnt am Tag, an dem alle Anspruchsvoraussetzungen erfüllt sind. Es gibt keine Karenzfrist.
Der Anspruch endet mit Aufhebung der Quarantäne, spätestens aber, sobald 10 Taggelder ausgerichtet wurden. Wenn zu einem späteren Zeitpunkt erneut eine Quarantänemassnahme angeordnet wird, kann ein neuer Anspruch von maximal 10 Taggeldern entstehen. Ein allfälliger Anspruch endet in jedem Fall spätestens am 31. Dezember 2021.
Wenn Ihr Arbeitgeber den Lohn weiterzahlt, kann ihm die Entschädigung direkt ausgerichtet werden.