Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03287.jsonl.gz/532

Der Bundesbeschluss über die Finanzierung und den Ausbau der Eisenbahninfrastruktur.
Als ob sie kein Wässerchen trüben könnte
Die Vorlage des Bundesrates kommt so unscheinbar daher, als ob sie kein Wässerchen trüben könnte. Dazu kommen erschwerende Umstände, wie der Abstimmungstermin kurz nach den Feiertagen, sowie die parallel geführte Abstimmung über die Masseneinwanderungs – Initiative. Immerhin ist die jährliche Zunahme der Bevölkerung im Umfang einer Stadt wie Luzern, sicher mit ein Grund, weshalb wir das Netz der Bahn ausbauen müssen. Insofern besteht ein direkter Zusammenhang zwischen der Einwanderung und den gesteigerten Anforderungen an unsere Infrastrukturen.
Diese Masslosigkeit! Aus welchen Opportunitätserwägungen tätigte unsere Nationalbank Fremdwährungskäufe von über 450 Milliarden Franken? Will sie die Welt retten? Entspricht dieses vorbehaltlose Entgegenkommen einem Gentlemenagreement, um den wirtschaftlichen Zusammenbruch Europas und Amerikas (auf unsere Kosten) zu verzögern? Die Anbindung des Frankens an den Euro und das unablässige Gelddrucken der EZB und der Fed, entwerten unsere Währung zusätzlich. Die Liebe der Schweizerischen Nationalbank zu unserer Exportwirtschaft kann nur ein Vorwand sein, da das so genannt "existentielle" Problem des internationalen Absatzes, auf andere Weise gelöst werden könnte.