Document ID: /curiavista/filtered/00000_business.jsonl.gz/250024

<h2>SubmittedText<h2><p>Am 3. Mai 2022 teilte das BAG mit, dass das nationale Abwassermonitoring ein effizientes und zuverlässiges Instrument sei zur Überwachung von Sars-CoV-2 und zirkulierender Varianten, weshalb es bis Ende 2022 weitergeführt werde. Eine Verlängerung um ein Jahr sei erwünscht.</p><p>- Ist der Bundesrat bereit, das aktuelle Monitoring bis Ende 2023 weiterzuführen und damit den beteiligten Akteuren Planungssicherheit zu gewähren?</p><p>- Wird ein generelles Abwassermonitoring in Zukunft Teil einer Pandemiestrategie?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Das nationale Abwassermonitoring ist ein integraler Teil der Surveillance-Strategie des Bundes zur Überwachung der Viruszirkulation von Sars-CoV-2 in der Schweiz. In Abhängigkeit von der epidemiologischen Lage im Herbst/Winter 2022/2023 soll das nationale Abwassermonitoring im Jahr 2023 weitergeführt werden. Dies ist auch im Grundlagenpapier des Bundes zur mittel- und längerfristigen Entwicklung der Covid- 19-Epidemie vom 18. Mai 2022 so vorgesehen. Die dafür nötigen Finanzmittel werden vom Bundesrat im Voranschlag für das Jahr 2023 eingestellt werden. Das Parlament wird in der Wintersession abschliessend über das Budget entscheiden. Für die Überwachung von Sars-CoV-2 hat sich das Abwassermonitoring als kostengünstiges und zuverlässiges Instrument erwiesen. Eine generelle Ausweitung auf weitere Krankheitserreger ist derzeit nicht vorgesehen und muss fallspezifisch geprüft werden. </p>