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AbsorptionSuccinylsulfathiazol wird nur sehr schlecht aus dem Gastrointestinaltrakt absorbiert. Der therapeutische Einsatz beschränkt sich deshalb auf lokale mikrobielle Infektionen im Gastrointestinaltrakt, da es bei systemischen Infektionen unwirksam ist (Spoo 2001). Es konnte jedoch gezeigt werden, dass eine Absorption in die Mukosa von Vorteil ist. Nur durch eine intraintestinale Aktivität können Bakterien, die auch in der Mukosa lokalisiert sind, nicht erreicht werden (Bywater 1991a).
MetabolismusDie antimikrobielle Wirkung des Succinylsulfathiazols wird erst mit der Freisetzung der aktiven Substanz, dem Sulfathiazol, erreicht. Dieser aktive Anteil wird durch bakterielle Hydrolyse abgespalten (Aiello 1998). Da dies erst im Dickdarm geschieht und hier die Absorption nur noch gering ist, kommt es zu einer guten lokalen Wirkung (Bywater 1991a). Es werden aber nur im hinteren Teil des Gastrointestinaltraktes therapeutische Spiegel erreicht. Bei Infektionen im Dünndarm, wie zum Beispiel die Colibazillose des Ferkels, ist Succinylsulfathiazol nicht wirksam (Kunesh 1986).
EliminationDie Ausscheidung erfolgt zum grössten Teil über die Faeces. Nur ein kleiner Teil der aktiven oder metabolisierten Form wird absorbiert und über die Nieren ausgeschieden (Spoo 2001).