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Auto-Hersteller sind auch Software-Hersteller. Und Software-Hersteller wollen auch Auto-Hersteller (oder zumindest Zulieferer) sein. So zeigte Microsoft an der zur Zeit stattfindenen Konferenz "Convergence" in der Auto-Stadt Detroit zwei Autos, die mit Microsoft-PCs ausgestattet sind. Die PCs laufen auf dem Betriebssystem "Windows Automotive", das auf Windows CE basiert.
Die beiden Autos, ein Hummer (jene Panzer für ängstliche Grossstadt-Cowboys) und ein Volvo, besitzen einen Internet-Anschluss und hören auf Sprachkommandos. Damit kann man den Karren dann mit Diensten wie (surprise!) MSN verbinden. So könne man den Wagen beispielsweise anweisen, die Route zur nächsten Tankstelle mit dem günstigsten Benzin aufzuzeigen, wie der US Online-Newsletter 'CNET news.com' berichtet.
Natürlich ist Microsoft nicht der einzige Hersteller, der auf den potentiell riesigen Markt zielt. So baut IBM ein Linux-basierten Navigationssystem für Honda, wie news.com weiss.
Wir hingegen wissen, dass wir gewisse Kernfunktionen von fahrbaren Untersätzen nicht gerne Microsoft überlassen würden. Mein alter Töff spinnt schon so genug. (Christoph Hugenschmidt)