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Plagiat – Was ist das und welche Konsequenzen?
Ein Plagiat ist die Wiedergabe eines fremden Werkes als eigenes Werk oder als Teil eines eigenen Werkes, d.h. die Verwendung fremden geistigen Eigentums. Hierbei kann es sich um eine komplette Kopie, um eine Umstellung von Sätzen und Wörtern, um eine Strukturübernahme oder um eine Übersetzung handeln. Wichtig ist daher, dass sämtliche Zitate oder die gesamte verwendete Literatur durch Zitationen und Literaturangaben kenntlich gemacht werden (siehe Richtlinien zum Erstellung von wissenschaftlichen Arbeiten am DSBG).
Die Autorinnen und Autoren von Bachelorarbeiten, Masterarbeiten und Dissertationen müssen schriftlich bestätigen, dass sie die Regeln befolgt haben. D.h. sie unterschreiben eine Erklärung, mit der sie bestätigen, alle Zitate und sonstigen verwendeten Materialien angegeben zu haben.
Plagiate werden als unlauteres Prüfungsverhalten gemäss §22 der Bachelorordnung „Sport, Bewegung und Gesundheit“ bzw. §25 der Masterordnung „Sport, Bewegung und Gesundheit“ behandelt. Konsequenz: Note 1 bzw. fail sowie Verfassen einer neuen Arbeit mit einem neuen Thema. Bei Vorliegen eines schwerwiegenden Vergehens wird ein zusätzlicher Verweis bis hin zum Ausschluss vom Studium ausgesprochen (siehe Reglement zur Integrität und zum Fehlverhalten in der Wissenschaft der Universität Basel). Die Fälle werden von der PK ad personam entschieden.