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Handlung der 1. Staffel
In der ersten Staffel ist die Serie sozusagen in drei Geschichten aufgeteilt und findet im Mittelalter statt. Sie alle spielen sich auf dem Kontinent Westeros ab, der in sieben Königreiche und dem Norden aufgeteilt ist. Die Königreiche werden durch eine Mauer vom Norden geschützt, da angeblich hinter der Mauer fürchterliche Dinge lauern.
Die sieben Königreiche werden alle von dem König Robert Baratheon regiert. Als seine rechte Hand (anders gesagt Vertreter und engster Verbündeter des Königs) zu Tode kommt, bittet er seinen alten Freund Ned Stark um Hilfe.
Ned Stark wohnt gemeinsam mit seiner Familie im Dorf Winterfell. Seine Heimat zu verlassen, fällt Ned sehr schwer, doch er fühlt sich Robert verpflichtet ihm zu dienen, so verlässt er Winterfell und geht nach Königsmund, die Hauptstadt, in der der Eiserne Thron ist, auf dem der König sitzt.
Auf der einen Seite gibt es Daenerys Targaryen und ihren Bruder Visery. Visery verkauft seine Schwester an Khal Drogo, einem Kriegsherrn. Mit Khal Drogos Armee will Visery den Eisernen Thron zurück erobern. Da ihm eigentlich den Thron und somit die sieben Königslande zustehen würde. Derzeit versucht Daenerys, die nach der Heirat Khaleesi (Gemahiln eines Khals) genannt wird, mit ihrem Ehemann zurecht zukommen. Da er und sein Volk eine völlig andere Kultur und Sprache haben, muss sie sich schnell anpassen.
Die dritte Geschichte handelt von Jon Schnee. Er ist der Bastardsohn von Ned Stark. Als Bastarde nennt man uneheliche Kinder eines Adeligen, so muss jeder Bastard den Nachnamen Schnee tragen. Seine Mutter kennt er nicht, da Ned ihn zu sich nach Winterfell nahm und ihn wie einen richtigen Sohn aufzog. Doch Jon wollte schon immer ein „Mann der Nachtwache“ werden. Die Nachwache ist die Gruppe, die an der Mauer leben und diese verteidigen. Nach ein paar Überlegungen entschliesst er sich dann, zur Nachtwache zu gehen.
Natürlich gibt es noch viel mehr Figuren, wie zum Beispiel der Sohn von Robert, Joffrey, der eine wichtige Rolle in den nächsten Staffeln spielen wird. Auch die Familie Stark wird durch die Staffeln hindurch eine Hauptrolle spielen. Doch ich will euch nichts spoilern und euch nicht verwirren, denn ich finde es selbst nach vier Staffeln immer noch verwirrend, wer nun mit wem verwandt ist.
Meine Meinung
Ich war wirklich sehr skeptisch gegenüber dieser Serie, da ich überhaupt kein Fan bin von mittelalterlichen Geschichten und deren Brutalität. Meine Zweifel wurden auch bestätigt, denn in der Serie sieht man in wirklich jeder Folge rollende Köpfe, umherspritzendes Blut und reihenweise nackte Frauen und Männer.
Ehrlich gesagt habe ich keine Ahnung, wieso ich die Serie weitergeschaut habe. Obwohl es anfangs überhaupt nicht meinen Geschmack traf, riss mich die spannende Story trotzdem mit und ich musste einfach weiterschauen. Ehe ich mich versah, hatte ich alle drei Staffeln durch.
Die erste Staffel fand ich wirklich sehr verwirrend, man braucht lange, um sich alle Familiennamen und wer nun was will zu merken.
Meiner Meinung nach ist die dritte Staffel bis jetzt die beste von allen. Was dort geschieht, verrate ich euch natürlich nicht, sonst würde ich euch alles kaputt machen.
Meine Lieblingscharaktere sind auf jeden Fall Jon Schnee und Daenerys Targaryen. Mittlerweile habe ich auch Tyrion Lannister in mein Herz geschlossen. Vor allem Daenerys ist einfach unschlagbar und macht eine unglaubliche Charakterentwicklung durch. So auch Jon, man muss ihn einfach lieben.
Was ich an Game of Thrones so interessant finde, dass immer wieder total unerwartete Dinge geschehen. Normalerweise hat man Vermutungen, was als nächstes passieren wird, doch diese Serie überrascht einem immer aufs neue!
In der Serie wird geflucht was das Zeug hält, was wirklich sehr lustig zu hören ist, da man normalerweise in solchen Serien Fluchwörter vermeidet. Doch der Sender HBO ist schliesslich bekannt dafür und seine vielen Sexszenen.
Meine Bewertung
In der ersten Staffel war ich wenig begeistert von Game of Thrones. Doch in der zweiten Staffel packte es mich richtig und die dritte Staffel ist wahnsinnig. Ich dachte es sei eine Jungsserie, doch offenbar schauen es sich auch Frauen an. Doch abgetrennte Gliedmassen und Sexszenen sind nicht für jedermann. Es ist gewöhnungsbedürftig, doch auch jeden Fall sehenswert!
So gebe ich der Serie 4.5 von 5 Punkten, da ich mich in der ersten Staffel wirklich durchboxen musste. Doch man hat nicht wirklich eine Wahl. Man beginnt die Serie zu schauen und muss einfach weiterschauen. Die Option aufzuhören gibt es gar nicht. Die Geschichte um die Figuren und wie sich diese entwickeln, ist sehr spannend mitzuerleben.
Momentan läuft gerade die vierte Staffel. Jede Staffel hat 10 Folgen und obwohl eine Folge meistens 50 Minuten oder über eine Stunde dauert, wird es nie langweilig.
Die Serie „Game of Thrones“ basiert übrigens auf der Buchreihe von George R. R. Martin und heisst „Ein Lied von Eis und Feuer“. Die Bücher sollen anscheinend sehr gut sein, doch meine Motivation sie zu lesen hält sich in Grenzen.