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Ein gesetzliches Vertretungsrecht für gewisse persönliche und finanzielle Angelegenheiten kommt den Ehegatten und den eingetragenen PartnerInnen zu, sofern sie in einem gemeinsamen Haushalt mit der urteilsunfähigen Person leben oder dieser regelmässigen und persönlichen Beistand leisten.
Das gesetzliche Vertretungsrecht umfasst alle Rechtshandlungen zur Deckung des üblichen Unterhaltsbedarfs, die ordentliche Verwaltung des Einkommens und des Vermögens, sowie nötigenfalls die Öffnung und Erledigung der Post.
Möchten die Angehörigen Handlungen vornehmen, die über die genannten Vertretungsrechte hinausgehen, müssen sie bei der KESB die entsprechende Zustimmung einholen.
Die KESB ist zudem entscheidbefugt, wenn Zweifel an der tatsächlichen Urteilsunfähigkeit der betroffenen Person bestehen und kann den Angehörigen die Vertretungsbefugnis bei Gefährdung der Interessen der urteilsunfähigen Person entziehen.