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«Shaman King»: Unsere Meinung zur Netflix-Anime-Serie
Anime über einen jungen Schamanen, der Schamanenkönig werden möchte. Im Kampf um den Thron trifft er auf skurrile Konkurrenten und beweist dabei immer wieder, dass sein Herz am rechten Fleck ist.
Worum geht es?
Im Jahr 1985 wird Hao Asakura (Stimme von Takayama Minami), ein mächtiger Schamane, wiedergeboren. Seine eigene Familie hat sich zum Ziel gesetzt, ihn zu töten, um die Welt vor Unheil zu bewahren. Doch zur Überraschung aller wird an diesem Tag auch sein Zwillingsbruder Yoh Asakura (Stimme von Hikasa Youko) geboren. Hao entkommt dank seiner dämonischen Energie. Davor kündet er an, dass er sich seinen Bruder einverleiben wird, sollte dieser Schamanenkönig - der Wahrer der Balance zwischen Leben und Tod - werden.
13 Jahre später trifft der Schüler Manta (Stimme von Inuyama Inuko) Yoh auf einem Friedhof an, während letzterer sich mit Geistern unterhält. Nachdem sich die beiden etwas holprig angefreundet haben, erklärt Yoh Manta, dass er ein Schamane ist und zum Trainieren vom Land nach Tokyo gezogen ist. Bald darauf schliesst Yoh ein Bündnis mit dem vor 600 Jahren verstorbenen Samurai Amidamaru (Stimme von Konishi Katsuyuki), mit welchem er das Turnier, dessen Sieger Schamanenkönig werden wird und das nur alle 500 Jahre stattfindet, bestreiten wird. Obgleich Yoh auch Freunde findet, stellen sich ihm fortan starke Gegner. Kann Yoh seine Konkurrenz überwinden und seinen Traum, Schamanenkönig zu werden, erfüllen?
Wir finden:
Shaman King ist ein Mix aus Komödie und Action-Serie, was an und für sich ganz gut funktioniert. Nur leider ist die Serie fast schon zu schnell: Ein Kampf folgt dem anderen. Das nimmt der Serie etwas die Tiefe, obgleich versucht wird, moralische Weisheiten - wie etwa, wofür es sich zu kämpfen lohnt - während den Kämpfen unterzubringen.
Man kann hierbei schon sagen, dass Shaman King regelrecht vor Werten wie Aufrichtigkeit, Gutmütigkeit, Freundschaft, Balance etc. sprüht, welche sich alle in der Hauptfigur Yoh zu vereinen scheinen. Dass dieser gerade erst 13 Jahre alt ist, scheint niemanden zu kümmern. Unterm Strich kann jedoch gesagt werden, dass die Serie allemal unterhält und hier und da auch ganz witzig ist. Für die nächsten Staffeln wünschen wir uns aber, dass sie längere Verschnaufpausen einlegt und in diesen etwas mehr von ihrer Mythologie preisgibt.