Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03645.jsonl.gz/1932

Grundsätzliche Einschätzung Die Sicherheitslage in der Republik Kongo ist weitgehend stabil, mit Ausnahme des Departementes Pool (siehe dazu Kapitel Spezifische regionale Risiken).
Während Wahlen kann es zu lokalen Unruhen kommen. Informieren Sie sich deshalb vor und während der Reise in den Medien und bei den lokalen Sicherheitskräften über die aktuelle Lage. Meiden Sie Kundgebungen und grössere Menschenansammlungen jeder Art.
Das Risiko von terroristischen Anschlägen kann auch in der Republik Kongo nicht ausgeschlossen werden.
Spezifische regionale Risiken
Departemente Pool und Bouenza: Trotz eines im Dezember 2017 unterzeichneten Waffenstillstandsabkommen, bleibt die Sicherheitslage im Departement Pool und im östlichen Teil des Departements Bouenza prekär. Von Reisen in diese Landesteile wird abgeraten. Unternehmen Sie Reisen von Brazzaville in andere Landesteile auf dem Luftweg.
Gesundheitsinfrastruktur Die medizinische Grundversorgung ist in den Städten gewährleistet. Krankenhäuser verlangen eine Vorschusszahlung (Bargeld) bevor sie Patienten behandeln. Ernsthafte Erkrankungen oder Verletzungen müssen im Ausland behandelt werden (Südafrika oder Europa).
Impfungen
Die Impfung gegen Gelbfieber ist obligatorisch, ausser für Flughafentransit-Passagiere und für Kinder unter 1 Jahr. Die Impfung wird jedoch den Flughafentransit-Passagieren empfohlen.
Es wird empfohlen, sich gegen folgende Krankheiten zu impfen: Diphterie, Hepatitis A, Masern, Poliomyelitis und Tetanus.
In einigen Fällen wird auch eine Impfung gegen folgende Krankheiten empfohlen: Abdominaltyphus, Hepatitis B und Tollwut.
Gesundheitslage Sehen Sie ein Malariamedikament vor und schützen Sie sich gegen Mückenstiche. Persönliche Hygiene sowie Vorsicht bei der Nahrungsaufnahme sind sehr wichtig. Vermeiden Sie vom Wasserhahn zu trinken.
Kriminalität
Grundsätzliche Einschätzung Allgemein wird eine Zunahme der Kriminalität verzeichnet. Bestimmte Stadtteile in Brazzaville (Ouenze, Talangaï) und Pointe Noire (Randbezirke) sollten wegen der hohen Kriminalität vor allem nachts gemieden werden.
Die folgenden Informationen richten sich an in der Schweiz wohnhafte Schweizer Staatsbürger.
Für die Einreise in dieses Land ist ein gültiger Schweizerpass erforderlich.
Ein Visum ist ebenfalls erforderlich.
Vorzuweisen ist ein Beleg für ausreichende Geldmittel für die Dauer des Aufenthalts. Die Einreise kann sonst verweigert werden.
Versicherungen
Führerausweis und Autovermietung Der internationale Führerausweis ist obligatorisch. Dieser gilt vor Ort nur zusammen mit Ihrem nationalen Führerausweis und ist bei den Kontaktstellen des TCS oder beim Strassenverkehrsamt Ihres Wohnkantons erhältlich.
Es wird empfohlen, ein Auto mit Chauffeur zu mieten.
Vorübergehende Einfuhr eines Privatfahrzeuges Ein Grenzpassierscheinheft «Carnet de Passages en Douane» (CPD) ist für die vorübergehende Einfuhr eines Motorfahrzeugs oder eines Anhängers in dieses Land empfohlen.
Die
touristischen Informationen für dieses Reiseziel wurden mit grösster
Sorgfalt zusammengetragen und werden regelmässig aktualisiert. Indessen
wird hinsichtlich der Genauigkeit und Vollständigkeit des Inhaltes keine
Garantie gewährt.
Unsere Reiseinfos richten sich spezifisch an
Schweizer Staatsbürger oder in der Schweiz wohnhafte Personen bzw.
gelten für in der Schweiz immatrikulierte Fahrzeuge. Für anderweitige
Reisende und Fahrzeuge können die Bestimmungen abweichen.
Die Informationen zu den folgenden Themen wurden vom EDA
(Eidgenössisches Departement für auswärtige Angelegenheiten) zur
Verfügung gestellt: Sicherheit & Politik, Gesundheitsinfrastruktur,
Kriminalität und naturbedingte Risiken.
Reiseziel ändern
Reisehinweis
Das EDA rät teilweise von Reisen in dieses Land ab.