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Tausende auf der Flucht nach Tropensturm auf den Philippinen
Auf den Philippinen hat der erste Tropensturm des Jahres gewütet. „Megi“ habe seit dem Wochenende Überflutungen und Erdrutsche ausgelöst und bereits mehr als 17 000 Menschen in die Flucht getrieben, teilten die Behörden am Montag mit. Mindestens ein Mensch kam ums Leben.
Der 83-Jährige sei in der Provinz Davao de Oro – fast 1000 Kilometer südlich der Hauptstadt Manila – in den Wassermassen ertrunken, teilte der Katastrophenschutz mit. „Es gibt Berichte über weitere Opfer, aber wir warten noch auf die offizielle Zahl und Angaben unserer regionalen Kollegen“, sagte der Sprecher Mark Timbal.
Der Tropensturm, auf den Philippinen „Agaton“ genannt, war am Sonntag mit Böen von bis zu 105 Kilometer pro Stunde an der Ostküste des Inselstaates auf Land getroffen. Der Schiffsverkehr wurde eingestellt, mehr als 1100 Menschen strandeten in verschiedenen Häfen des Landes. Mittlerweile habe sich der Sturm abgeschwächt, hiess es.
Die Philippinen werden jedes Jahr von durchschnittlich etwa 20 Taifunen heimgesucht. Der bisher schlimmste Sturm „Haiyan“ hatte im November 2013 mehr als 6300 Menschen das Leben gekostet. Ende vergangenen Jahres hatte der Taifun „Rai“ schwere Verwüstungen angerichtet, über 400 Menschen starben.
(text:sda/bild:unsplash)