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LONDON (awp international) - Der britische Verlagskonzern Pearson hat dank guter Geschäfte mit Schulbüchern und digitalen Produkten erneut seine Gewinnprognose für das Jahr 2010 angehoben. Pearson erwarte nun einen um Sonderposten bereinigten Gewinn je Aktie (EPS) von 76 Pence (0,90 Euro), teilte die Verlagsgruppe am Mittwoch in London mit. Erst jüngst hatte Pearson das Gewinnziel auf 72 Pence hochgeschraubt. 2009 hatte die Verlagsgruppe 65,4 Pence je Aktie ausgewiesen. Vorläufige Zahlen will Pearson am 28. Februar veröffentlichen.
Für das Gesamtjahr gehen die Briten von einem operativen Ergebnis von 850 Millionen Pfund aus. Dies wäre ein Zuwachs um ein Fünftel im Vergleich zum Vorjahr. "Wir sind auf dem richtigen Weg", sagte Unternehmenschefin Marjorie Scardino. Sie zeigte sich zuversichtlich, dass 2011 ein weiteres gutes Jahr für den Konzern werde. Zu Pearson gehört die Penguin-Gruppe sowie die FT Group mit dem Wirtschaftsblatt "Financial Times". Pearson verlegt aber auch Lehrbücher.
Die Aktie gewann in London im frühen Handel um mehr als fünf Prozent./mne/ep/she
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