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Duke Energy: zweite Laufzeitverlängerung für alle Kernkraftwerke geplant
Die Duke Energy hat sich zum Ziel gesetzt, ihre CO2-Emissionen bis 2030 auf 50% und bis 2050 netto auf 0% zu senken. Um dieses Ziel zu erreichen, will das Unternehmen die Laufzeit all seiner Kernkraftwerkseinheiten um 20 Jahre verlängern. Die Duke Energy könnte damit seinen gesamten Kernkraftwerkspark mindestens bis Anfang der 2050er-Jahre weiterbetreiben. Das Unternehmen betreibt in den beiden Bundesstaaten North Carolina und South Carolina insgesamt elf Kernkraftwerkseinheiten an sechs Standorten. Diese stellen zusammen eine elektrische Nettoleistung von 10’693 MW zur Verfügung. Der mit gut 2500 MW stärkste Standort ist Oconee. Die Duke Energy plant, für die drei Druckwasserreaktoreinheiten an diesem Standort als erstes eine zweite Laufzeitverlängerung zu beantragen. Dies ist für 2021 geplant.
Die elf Einheiten der Duke Energy nahmen zwischen 1971 und 1887 den kommerziellen Betrieb auf. Ihre Betriebslizenzlaufzeiten wurden in den vergangenen Jahren bereits von den anfänglichen 40 Jahren auf 60 Jahre erhöht.
Die Duke steht mit der Absicht, ihre Kernkraftwerke während 80 Jahren betrieben zu können, in den USA nicht alleine da. Die Florida Power and Light Company (FP&L) hatte im Januar 2018 als erste Kernkraftwerksbetreiberin bei der NRC ein Gesuch für eine zwei Laufzeitverlängerung eingereicht. Andere Betreiber folgten. Bisher ist aber noch kein solches Gesuch von der NRC bewilligt worden.