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Avon, der weltgrösste Direktverkäufer von Kosmetik, habe sich in keinster Weise auf die 10,7 Milliarden Dollar schwere Offerte von Coty eingelassen, erklärte die Konzernführung in einem Brief an das Avon-Management. Coty gehe deshalb davon aus, dass der Konzern Verhandlungen weiter abgeneigt sei.
Coty hatte der Avon-Spitze eine Frist bis Montagabend gesetzt und bereits einen Rückzug des Angebots angekündigt, sollte sie sich bis dahin nicht auf Gespräche einlassen. Avon hatte am Sonntag mitgeteilt, sich das Angebot zunächst genau anzuschauen und in einer Woche darauf zu antworten.
Eine Reihe von Avon-Aktionären hatten die jüngste Offerte zwar als unzureichend bezeichnet, sich zugleich aber für Gespräche der beiden Unternehmen ausgesprochen. Die Reimanns bemühten sich seit März um eine Übernahme.
Der Kosmetikkonzern setzt darauf, seinen Börsenwert mit der neuen Chefin Sheri McCoy aus eigener Kraft stärker steigern zu können als unter den Fittichen von Coty. Avon setzen sinkende Umsätze auf dem Heimatmarkt und Korruptionsvorwürfe im Auslandsgeschäft zu.
(vst/laf/sda)