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Activision Blizzard hat ein sehr erfolgreiches Jahr 2020 für das gesamte "Call of Duty"-Franchise bestätigt. Die Zahlen sind beeindruckend.
Activision Blizzard hat im Rahmen der Bekanntgabe seiner Quartalszahlen verraten, dass 2020 das bisher grösste Jahr für "Call of Duty" war, was "Call of Duty: Modern Warfare", "Call of Duty: Black Ops Cold War", "Call of Duty: Warzone" und auch "Call of Duty Mobile" zu verdanken ist. Die Serie hatte im Jahr 2020 mehr als 100 Millionen monatlich aktive Spieler, was zu neuen Umsatzrekorden beitrug. Die Umsätze waren doppelt so hoch wie im Jahr 2019. Im gesamten Jahr 2020 kam das Franchise auf über 250 Millionen Spieler.
Activision Blizzard gab ausserdem bekannt, dass das "Call of Duty"-Franchise seit dem Start im Jahr 2003 über alle Plattformen und Ableger hinweg unglaubliche 27 Milliarden US-Dollar an Umsatz generiert hat. Damit ist es eine der erfolgreichsten Marken aller Zeiten, und zwar über alle Medien hinweg. Die "Call of Duty"-Premium-Verkäufe, also die Non-Free-to-Play-Spiele, stiegen bei den Stückzahlen im Jahresvergleich um 40 Prozent. Darüber hinaus meldete Activision Blizzard eine weitere deutliche Verlagerung weg von physischen und hin zu digitalen Verkäufen.
Die Veröffentlichung von "Call of Duty: Black Ops Cold War" im November 2020 trug stark zum Wachstum bei. Die monatlich aktiven Nutzer wuchsen um 70 Prozent und die mit "Call of Duty" verbrachte Zeit wurde mehr als verdoppelt. Das Spiel konnte seinen Schwung beibehalten, da die Verkaufszahlen im Dezember 2020 und Januar 2021 dank der Veröffentlichung des Season 1-Updates "stark gestiegen" sind, so der Publisher.
Auch die Mikrotransaktionsverkäufe auf Konsole und PC wuchsen allein im vierten Quartal 2020 um mehr als 50 Prozent. Die Season 1-Inhalte für "Call of Duty: Black Ops Cold War" und "Call of Duty: Warzone" führten laut Activision Blizzard zur höchsten Anzahl an "konsumierten" Battle-Pässen, seit die Mechanik im Jahr 2019 eingeführt wurde. "Call of Duty Mobile" hatte ebenfalls ein erfolgreiches viertes Quartal und erzielte ein zweistelliges Wachstum bei den Mikrotransaktionen, während die monatlichen Spielerzahlen in den westlichen Regionen ihre bisher höchsten Werte erreichten. Der durchschnittliche Geldbetrag, der pro Spieler ausgegeben wurde, stieg ebenfalls im Vergleich zum Vorjahr.