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Peking lüftet das Geheimnis seiner Armee
Weder der Staatsschutz noch die Spionageabwehr griffen ein. Unzensiert durfte die Pekinger Zeitung “Beijing Wanbao” zum ersten Mal seit 1949 preisgeben, wo Chinas 2,3 Millionen Soldaten im Land stationiert sind. Sie druckte eine Karte mit den Namen aller 18 Truppenstandorte und den Kennzahlen der 18 Armeen.
Seit Gründung der Volksrepublik fielen solche Angaben unter Staatsgeheimnisse. Zeitungen mussten “Armeeeinheit XX” schreiben, als zu Zeiten des Koreakriegs 1952 die Volksbefreiungsarmee fünf Millionen Soldaten in 70 Armeeverbänden zählte. Es blieb bei der Geheimhaltung, als Anfang der Achtzigerjahre noch 36 Armeestandorte übrig waren.
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