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Atlas Subtitler wurde ursprünglich zur Verwendung von Untertiteln auf der Dreambox konzipiert. Die Dreambox ist seit Jahren von den Anwendern zur besten Box zum Schauen von Filmen gewählt worden. Wegen ihrer offenen Architektur konnte sie praktisch von jeder Person mit etwas Informatikkenntnissen verbessert werden. Deshalb hat Atlas Subtitler ein paar Funktionen, die nur auf die Dreambox bzw. VU+ zugeschnitten sind:
Netzwerk Gerätename: Der Name oder die IP-Adresse der Box. Den Namen kann man im Datei-Explorer ablesen oder in der Box bei der Einstellungen zur Veröffentlichung der Box auf dem Netz (Samba). Beispiele: "DM8000", "Dreambox" oder "<ip-pii>". Dieser Netzwerkname müsste die Unterverzeichnisse "Configuration", "Harddisk" und "User" anbieten.
Die Position der anzeigten Untertitel auf der Box wird mit dem Knopf 'Laden' eingelesen und kann abgeändert werden. Es kann gewählt werden zwischen Standard, unten bündig und oben bündig. Letzteres ist dann sehr nützlich, wenn man einen Film mit eingebrannten Untertiteln hat, aber leider nur in einer unbekannten Sprache. Würde man nun die heruntergeladenen einblenden, würde es zu einer Überlagerung kommen. Das Problem kann gelöst werden, indem man die Anzeige der heruntergeladenen Untertitel an den oberen Rand verschiebt.
Untertitel für Filme auf der Dreambox bzw. VU+
Atlas Subtitler kann sozuagen als Plugin für die Dreambox fungieren, um bequem und sicher direkt mit der Fernsteuerung Untertitel für Filme herunterzuladen. Als Vorteil gegenüber den üblichen Dreambox-Plugins besteht bei Atlas Subtitler kein Risiko, dass die Box abstürzen könnte. Zudem können viel mehr Dinge damit gemacht werden, wie zB. Verschieben der Untertiteltimings (synchronisieren), Aufbereiten der Untertitel speziell für die Dreambox, verwalten einer Liste der gesehenen Filme usw. Und wie macht man das? Von der Basis her angefangen:
- Kauf einer Dreambox. Wir empfehlen stets, die originale Dreambox zu kaufen und nicht eine VU+, da die Dreambox das hochqualitative Original ist, während VU+ nur eine Low-quality-Asien-Kopie. Dieses Reverse-Engineering und Kopieren ist sehr unfair gegenüber dem Dreambox-Hersteller, der viel Arbeit in die Dreambox-Konstruktion gesteckt hat und es immer noch tut. Die Dreambox wurde von den TV-Box-Anwendern über Jahre auf Platz 1 gewählt, und das sollte wertgeschätzt werden. Die kleinen Unterschiede der VU+ sorgen oft für Inkompatibilitäten mit der originalen Dreambox-Software, die die Anwender nachher nerven. Also besser beim Original bleiben.
Und noch ein Tipp: Wir finden dass die älteren Fernbedienungen bis Modell RC10 wesentlich besser waren als die RC20 (ist leider so). Wir empfehlen daher, zusätzlich zur Box noch eine RC10 zu kaufen.
- Beschaffung einer Festplatte. Es kann entweder eine für die ev. vorhandene Schublade, oder sonst eine per USB-A angeschlossene sein. Die Schublade kann max. die Grösse von 3.5-Zoll aufnehmen (beim Beispiel DM 900). Zur Zeit dieses Texts ist die max. Speicherkapazität einer 3.5-Zoll SSDs um die 2 TB. Das Installieren der internen Festplatte geht ohne Aufzuschrauben, einfach nur Einschieben in die Box mit der dafür vorgesehenen Schublade.
- Das NewNigma2-Image in die Box reinflashen. Dazu gibt es Anleitungen im Internet. Bei den meisten Modellen wird es gemacht, indem man beim Neustart eine Taste der Box gedrückt hält und dann einen Webbrowser auf die IP der Box ansetzt und das Image hochlädt. Danach spielt man noch das Enhanced Movie Center-Plugin. Mit dem EMC kann man sehr bequem Filme schauen, es zeigt aber leider die zugehörigen Untertiteldateien nicht an. Man sollte sicherstellen, dass man die neueste Version hat, da dort noch ein paar Bugs korrigiert sind, die in der Version im Image noch drin sind (kann sich jederzeit ändern). Das kann man mit GithubPluginUpdater machen oder sonst durch Herunterladen der Plugins von github (=OpenSource-Server) und Kopieren über das vorhandene. Das Plugin ist nachher zu finden im Ordner "\usr\lib\enigma2\python\Plugins\Extensions\EnhancedMovieCenter". Nicht vergessen stets ein Backup der alten Dateien zu machen.
Um die Untertiteldateien zu sehen und leicht umbenennen zu können empfehlen wir das DreamExplorer-Plugin zu installieren. Das Plugin ist dann zu finden in "\usr\lib\enigma2\python\Plugins\Extensions\DreamExplorer". Falls die Untertiteldateien im DreamExplorer nicht angezeigt werden, den Audio-Knopf auf der Fernbedienung drücken. Dadurch wird das Wegfiltern deaktiviert und die Dateien werden sichtbar.
- Sicherstellen, dass die Filme der Box vom Netzwerk aus sichtbar sind. Man macht also quasi einen Datei-Server aus der Box. Die neueren Images der Box-Software können das bereits von sich aus. Falls das verwendete Image das nicht kann, installiert man die Samba-Erweiterung in der Dreambox. Noch ein Mal, das ist in diversen Texten im Netz ausführlich dokumentiert. Das alles geht wohl auch mit anderen Images (Merlin ua.), wurde aber von uns nicht getestet. Vermutlich geht das alles auch für die VU+.
- Man installiert Atlas Subtitler auf irgendeinem der Windows-PCs bzw. Notebooks im Netzwerk.
- Man startet Atlas Subtitler und geht in die Einstellung RemoteSubz hinein. Dort fügt man den obersten Ordner der Filmehierarchie der Dreambox (zB. Y:\movie) hinzu. Als 'Player-Profil' wählt man das vordefinierte 'Dreambox und VU+'. Je nach Breite des angeschlossenen TVs kann man unter 'Max. Log-Breite' eine kleinere Zahl, bis runter zu 68 eingeben. Zum Schluss aktiviert und markiert man den Eintrag und drückt noch unten den Knopf 'Kopiere Hilfedatei'. Dann bestätigt man den Dialog.
- Nun kann nun auf der Box einfach zwei Grossbuchstaben und einen Leerschlag am Anfang bei einem Video- bzw. Ordnernamen einfügen und schon wird die Aktion ausgeführt. Man kann in der Datei Atlas Subtitler RemoteSubz Hilfe.txt nachschauen, wie die Kürzel heissen.
- Wir empfehlen als optionalen Zusatz noch den Einbau eines Lüfters. Hier gibt es eine einfache Anleitung, wie wir das selbst erfolgreich durchgeführt haben.