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Carlo Janka findet bei der Olympia-Hauptprobe in Südkorea zum Siegen zurück. Der Bündner zeigt im Super-G von Jeongseon einen Traumlauf und gewinnt überlegen vor Christof Innerhofer.
In den bisherigen Super-G des Winters hatte sich Carlo Janka nie besser als im 8. Rang klassiert (in Beaver Creek). Auf dem schnell gesetzten Kurs auf der Olympia-Strecke von 2018 zeigte er jedoch eine fast perfekte Fahrt. Als der 29-jährige Bündner mit Startnummer 7 ins Ziel fuhr, hatte er die vor ihm gestartete Konkurrenz um 1.9 Sekunden und mehr distanziert.
Janka, der zuvor in diesem Winter erst einmal die Top 3 erreicht hatte (als Dritter der Abfahrt von Kitzbühel), gewann im Weltcup zum elften Mal. Nach vier Siegen im Riesenslalom und je drei Erfolgen in der Abfahrt und Kombination kam der Bündner zu seiner Siegpremiere im Super-G. Er hatte zuvor im Weltcup in dieser Disziplin erst zwei Podestplätze erreicht. Im November 2010 in Lake Louise und im Dezember 2009 in Val Gardena war er jeweils Zweiter geworden.
«Im Super-G ist es immer sehr schwierig, da muss nach nur einer Besichtigung gleich alles passen. Ich musste fast 30 Jahre alt werden und nach Südkorea reisen, um einmal einen Super-G zu gewinnen. Ich konnte die wenigen Inputs, die ich vor meiner Fahrt gekriegt habe, perfekt umsetzen», sagte Janka.
Jankas letzter Sieg datierte vor Jeongseon vom 16. Januar 2015, als er in Wengen die Kombination gewonnen hatte. Dies war gleichzeitig auch der letzte Sieg für das Schweizer Männerteam.
Letztlich am nächsten kam Janka der Italiener Christof Innerhofer, der allerdings auch bereits 0.82 Sekunden zurücklag. Der drittklassierte Österreicher Vincent Kriechmayr verlor 1.06 Sekunden auf den überlegenen Sieger. Der Norweger Kjetil Jansrud und der Italiener Dominik Paris, tags zuvor in der Abfahrt das Top-Duo, schieden aus.
Ralph Weber zeigte wie tags zuvor in der Abfahrt, als er 13. geworden war, auch im Super-G eine gute Leistung. Für den 22-jährigen St. Galler resultierte mit 1.79 Sekunden Rückstand der 12. Platz. Besser war Weber zuvor im Weltcup erst zweimal klassiert, zuletzt als Elfter im Super-G von Val Gardena im Dezember.
Die mit den Nummern 1 und 2 gestarteten Beat Feuz und Thomas Tumler verpassten mit Rückständen von rund zwei Sekunden eine Top-15-Platzierung knapp. (pre/sda)