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Das Musical beginnt damit, dass sich Gessler daran stösst, dass einfache Leute in Häusern aus Stein wohnen und unterhält sich mit Rudenz darüber. Der Bevölkerung geht die Einmischung der Habsburger aber langsam zu weit und sie machen ihrem Ärger Luft.
Sie erzählen sich die Greueltaten der Landvögte und hoffen, dass das ein baldiges Ende finden wird.
Auch Attinghausen, der das Ende seines Lebens zu spüren scheint, hofft, dass sein Neffe Rudenz sein Werk weiterführen wird, doch dieser ist nur an der Verbindung mit Bertha von Bruneck interessiert und wendet sich von seinem Onkel ab.
Werner Stauffacher ist nach seiner Begegnung mit Gessler ratlos und weiss nicht, was er tun soll. Seine Frau Gertrud gibt ihm den Rat, verbündete zu suchen, um dem Treiben der Habsburger ein Ende zu bereiten. Stauffacher hört auf seine kluge Frau und macht sich auf nach Altdorf, wo er sich mit Walter Fürst trifft. Zusammen mit Arnold vom Melchtal beschliessen Sie, den Bund der Väter auf dem Rütli zu erneuern.
Derweil sich die Männer auf dem Rütli versammeln, fragen sich die Frauen der Dörfer, wo ihre Männer geblieben sind. Die Ernte ist reif zum eingefahren zu werden, aber kein Mann weit und breit zu sehen.
Nach heftigen Diskussionen einigen sich die Waldstätten Uri, Schwyz und Unterwalden darauf, die Burgen am Weihnachtstag zu stürmen und die Vögte zu vertreiben.
Nur einer ist auf dem Rütli nicht dabei. Tell. Tell ist mit seinem Jungen auf der Jagd, als ihm in den Bergen Gessler begegnet. Gessler hat Tell bei der Jagd beobachtet und spricht ihn darauf an. Doch Tell ist eben Tell. Er sagt nichts und zieht mit seinem Sohn Walterli weiter. Zu Hause angekommen findet er seine Frau Hedwig in Sorge an. Er versichert ihr, dass er mit den Vorkommnissen im Tal nichts zu tun hat und macht sich mit Walterli auf den Weg nach Altdorf.
Rudenz überrascht Bertha und gesteht ihr seine Liebe. Er bittet sie, mit ihm nach Wien zu fahren um die Beziehungen mit den Habsburgern zu vertiefen. Bertha jedoch fühlt sich mehr mit den Waldstätten verbunden und fordert Rudenz auf, hier zu bleiben und seine Leute zu unterstützen.
In Altdorf findet heute das alljährliche Ritual des Hutes statt. Das ganze Dorf ist auf den Beinen und feiert den Tag auf dem Dorfplatz. Auch Gessler ist als Gast geladen und erwartet die Huldigungen der Bevölkerung. Nur einer läuft am Hut vorbei ohne ihn zu grüssen. Tell. Es kommt zur Konfrontation mit Gessler, die dieser mit dem befohlenen Apfelschuss beendet. Da Tell für den Fall der Fälle einen zweiten Pfeil eingesteckt hatte, wird er von Gessler gefangen genommen und zum Boot gebracht.
Die Leute auf dem Dorfplatz sind ratlos. Sie verstehen nicht, warum sich Gessler so aufspielen musste. Sie hoffen, dass sich endlich jemand findet, der dem Ganzen ein Ende macht.