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An der EM der Vielseitigkeitsreiter im deutschen Luhmühlen gingen beide Goldmedaillen an den Gastgeber Deutschland. Im Einzel sorgten Ingrid Klimke und Michael Jung für einen Doppelsieg. Bronze gewann der Ire Cathal Daniels. In der Teamwertung triumphierte Deutschland vor Grossbritannien und Schweden.
Michael Jung und Chipmunk gelang beinahe ein Start-Ziel-Sieg. Der mehrfache Goldgewinner führt nach der Dressur und nach dem Cross. Im abschliessenden Springen musste er aber einen Stangenfehler in Kauf nehmen. Dank des grossen Vorsprungs durfte sich der Schwabe aber immerhin über Silber freuen (24.9). Gold ging, wie schon vor zwei Jahren, an seine Landsfrau Ingrid Klimke und Hale Bob (22.2). Das routinierte Duo blieb im Parcours makellos. Thibaut Vallette (FRA), dritter vor dem Springen, patzte ebenfalls und fiel so auf Platz fünf zurück, sogar noch hinter Landsmann Christopher Six. Bronze «erbte» der Ire Cathal Daniels im Sattel von Rioghan Rua (29.0). Die Schweizer konnten sich nicht verbessern - Robin Godel und Grandeur de Lully patzten zweimal, was Schlussrang 28 (43.2) einbrachte. Gleich vier Stangen fielen bei Felix Vogg und Archie Rocks - Platz 35 (52.5). Caroline Gerber und Tresor de Chignan zeigten mit nur 4,4 Punkten die beste Leistung im Springen der Schweizer Teamreiter.
In der Teamwertung siegte Deutschland (Klimke, Jung, Kai Rüder, Andres Dibowski) souverän und mit grossem Vorsprung. Silber und Bronze erritten sich Grossbritannien (104.8) und Schweden (105.1). Frankreich fiel vom Bronzeplatz auf Rang vier zurück. Das Olympiaticket sicherten sich Schweden und Italien (Rang fünf). Das Schweizer Team belegte Platz acht (192.5).
«Wir haben eine grosse Entwicklung gemacht», freute sich der Schweizer Equipenchef Dominik Burger. «Ich habe einige sehr gute Leistungen meiner Reiter gesehen. Der Fokus liegt nun ganz auf der Nationenpreisserie, wo ein weiterer Olympiaplatz errungen werden kann.» In dieser Serie belegt die Schweiz bei noch zwei ausstehenden Turnieren Rang drei. Vor ihnen liegen Schweden und Italien, die nun bereits die Qualifikation für Tokio geschafft haben.
Der deutsche «St. Georg» hat in seiner Dezembernummer das «Streichergebnis» in den olympischen Mannschaftsprüfungen mit dem japanischen «Sayonara» verabschiedet. Japanisch, weil die neue, vom IOC...
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