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Der Schweizer Börsenguru und Ökonom Marc Faber hält an seinen Goldpositionen fest, obschon er eine 10-prozentige Korrektur des Goldpreises nicht ausschliesst.
Gegenüber dem Fernsehsender CNBC bestätigte der als «Mr. Doom» bekannte, in Hongong lebende Schweizer Investor Marc Faber, dass er am Gold festhält, obschon der Preis des gelben Metalls südwärts tendieren könnte.
«Ich denke nicht, dass der Goldpreis unmittelbar steigen wird». Vielmehr erachtet der Herausgeber des «The Gloom & Doom Report» eine Korrektur von «10 Prozent oder so» als wahrscheinlich.
Gold als Versicherung
Weil die Regierungen jedoch weiterhin Geld drucken werden, um die Konjunktur anzukurbeln, werde er Gold als Versicherungspolice halten, so Marc Faber weiter.
In seinem Januar-Marktkommentar nennt Faber eine Preisbandbreite von 1'550 bis 1'600 Dollar, und meint, dass er seine Goldposition bei jeder Goldpreisschwäche aufstocken werde. Dies, obschon er befürchtet, dass die Dollarerstarkung einem starken Goldrally entgegenwirken würde.
Dollar vor Euro
Was die Dollarentwicklung anbelangt sagte Faber gegenüber CNBC, dass der Greenback in einem «Schönheitswettbewerb» der hässlichsten Währung («ugliest currency») nicht gewinnen würde. Und er fügte bei, dass er die US-Währung zur Zeit dem Euro vorzieht.
Für Aktien stellte Marc Faber eine eher düstere Prognose im laufenden Jahr. Dabei verweist er auf die sich verschlechternden technischen Faktoren an den US-Börsen sowie auf die markanten Kursgewinne im vergangenen Jahr nach den Mehrjahrestiefständen.
Wenn Aktien, dann Vietnam, China und Japan
Das Geld werde von den relativ hochbewerteten Märkten Richtung jener Märkte mit einer fürchterlichen Performance. Seine Schlussfolgerung daraus: Anlegern, die in Aktien investieren wollen, empfiehlt er die Märkte in Vietnam, China und Japan.