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Messerschmitt Bf-109 G-4
Als Lizenzbau der Messerschmitt Bf 109 wurde die Maschine 1950 in Spanien bei Hispano Aviacion als HA 1112 M-1L "Buchon" gebaut und kam zunächst bei der spanischen Luftwaffe zum Einsatz.
Nach ihrer Außerdienststellung wurde sie verkauft und war in dem bekannten Kinofilm "Luftschlacht um England" zu sehen. Über Amerika und Frankreich gelangte die Maschine, besser gesagt ihre kläglichen Reste, nach Deutschland, wo sie ursprünglich in Augsburg als Ausstellungsstück restauriert werden sollte. Schließlich landete sie auf der schwäbischen Alb, wo sie in siebenjähriger Arbeit aufwändig restauriert und in den originalgetreuen Zustand einer Bf 109 G-4 versetzt wurde.
Verbunden mit einem Festakt wurde die Bf 109 D-FWME "rote 7" am 8. Oktober 2004 auf dem Flugplatz in Albstadt-Degerfeld einem kleinen Kreis geladener Gäste öffentlich präsentiert.
Die Rote 7 wurde am 15. Juli 2005 nach etwas mehr als 100 erfolgreichen Flügen bei einem Landeunfall auf ihrem Heimatflugplatz Albstadt-Degerfeld sehr schwer beschädigt. Der Pilot kam wie durch ein Wunder mit dem Schrecken davon. Nach der Reparatur machte die „rote 7“ mit Walter Eichhorn am Steuerknüppel am 19. Februar 2009 ihren Erstflug und ist seitdem im Besitz der Messerschmitt-Stiftung in Manching.