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Die Disziplinarkammer hat den Schweizer Sprinter Alex Wilson wegen vorsätzlichen Dopings zu einer vierjährigen Sperre verurteilt. Zudem muss er eine Geldstrafe von 13'750 Franken bezahlen. Das schreibt Swiss Olympic in einer Mitteilung.
Muskelaufbauendes Hormon
Anfang 2021 führte die Swiss Sport Integrity eine Dopingkontrolle durch. In der Urinprobe von Wilson wurde dabei der Abbaustoff Trenbolon nachgewiesen, somit war die Dopingkontrolle positiv. Trenbolon gilt als stark wirksames, muskelaufbauendes Hormon und ist gemäss Dopingliste im Wettkampf und auch ausserhalb des Wettkampfes verboten.
Bereits nach der Kontrolle bekam der Sportler eine provisorische Sperre. Wilson behauptete daraufhin, die Probe sei positiv, weil er zuvor eine grosse Menge kontaminiertes Fleisch in Las Vegas gegessen hat. Die Disziplinarkammer setzte die Sperre dann aus, für die Olympischen Sommerspiele in Tokio im Sommer 2021 war er allerdings wieder gesperrt.
Sperre gilt ab April 2021
Die Kammer gelangte nun zum Schluss, dass Wilson die Substanz vorsätzlich zu Dopingzwecken verzehrte und verurteilte ihn zu einer vierjährigen Sperre, beginnend ab der provisorischen Sperre Ende April 2021. Dazu kommt die genannte Geldbusse. Der Entscheid ist noch nicht rechtskräftig.
(log)