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Antoniuskapelle
Der eigentümlich gedrungene, gotische Bau über lang gestrecktem rechteckigem Grundriss wurde vermutlich im Zusammenhang mit der im Jahre 1304 erfolgten Spitalgründung erbaut. An den Traufseiten ziehen sich unregelmässige Strebemauern in die Höhe. Der Chor ist leicht eingezogen und barockisiert. Überwölbt wird der Saal von einem Kreuzgewölbe, dessen Rippen kapitelllos in den Wänden verschwinden. Die spätgotische Antoniusstatue aus der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts befindet sich in einem kargen, barocken Altarschrein. Der Frontturm ist beim Erdbeben 1851 eingestürzt und wurde im Jahre 1856 neugotisch umgebaut. Die Glocke wird ins Jahr 1396 datiert.