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Herkunft: Afrika
Verbreitungsgebiet: Fast in allen afrikanischen Ländern südlich der Sahara, inkl. Madagaskar
Lebensraum: Offene Landschaften, an Ufer von Flüssen und Seen, Meeresküsten, Kulturland und Siedlungen
Nahrung: Aas, Samen, Insekten und andere Wirbellose, Frösche, kleine Reptilien und Säugetiere, Jungvögel und Vogeleier. In menschlichen Siedlungen sucht er nach Abfällen, auf Getreidefeldern macht er sich über die frische Saat oder das reife Getreide her. Oft werden Schildraben auch in grosser Zahl bei Schlachthäusern beobachtet, wie sie nach Verwertbaren suchen.
Größe: ca. 46 cm – 50 cm
Ordnung: Sperlingsvögel (Passeriformes)
Familie: Rabenvögel (Corvidae)
Gattung: Raben und Krähen (Corvus)
Art: Schildrabe (Corvus albus)
Der Schildrabe ist ein grosser und kräftiger Singvogel, der artenreichen Familie der Rabenvögel (113 Arten).Sein Gefieder ist mit Ausnahme des weissen Halsringes, der Brust und des Vorderbauches glänzend schwarz. Männchen und Weibchen sind gleich gefärbt. Der Schnabel ist wie bei allen Rabenvögeln ungefrucht und kräftig. Um die Nasenlöcher hat er Federborsten. Die Beine und Füsse von Rabenvögeln sind kräftig entwickelt.
Der Schildrabe ist der in Afrika am weitesten verbreitete Rabenvogel. Seinen deutschen sowie seinen wissenschaftlichen Namen verdankt er der Schild-förmigen weissen (lat. albus) Brust- und Halspartie. Auch der englische (Pied Crow, auf Deutsch „gescheckte Krähe“) und der französische Name (Corbeau Pie, „gescheckter Rabe“) weisen auf das markant gefärbte Federkleid hin.
Brutbiologie:
Das Schildraben-Weibchen erstellt, vorzugsweise auf hohen, freistehenden Bäumen oder auf Telegrafenmasten, ein grosses Nest aus natürlichen Materialien, aber auch Lumpen. Vereinzelt wird auch in einem Gebüsch gebrütet. Das Männchen ist für das Heranschaffen von Nistmaterial zuständig. Das Weibchen brütet das Gelege von 4 bis 5 Eiern alleine aus, wird jedoch vom Männchen auf dem Nest gefüttert. Die Brutzeit beträgt 18 – 19 Tage. Die Eier werden mit Nistmaterial bedeckt, wenn das brütende Weibchen das Nest verlässt. Die Jungen werden von beiden Elternteilen gemeinsam versorgt.
Text und Foto: Nadia Breiter
Quellen / Literatur
-Vögel – Zootierhaltung / Tiere in menschlicher Obhut, W. Grummt, H. Strehlow (Hrsg.) Verlag Harri Deutsch
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