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Ergebnisse
Jahresrechnung 2020
Die Jahresrechnung 2020 schloss mit einem Überschuss von 288,2 Millionen Franken. Gemäss Beschluss des Grossen Rats wurden davon 50 Millionen Franken für den Abbau der Schulden verwendet. Der restliche Betrag in Höhe von 238,2 Millionen Franken wurde in die Ausgleichsreserve eingelegt. Angesichts der anhaltend hohen Planungsunsicherheit verleiht die Ausgleichsreserve dem Kantonshaushalt Stabilität und ermöglicht es, gegebenenfalls auch Steuerminderträge in den nächsten Jahren aufzufangen.
Finanzierungsrechnung
Die Finanzierungsrechnung dient der finanzpolitischen Steuerung. Sie stellt die Nettoinvestitionen der Selbstfinanzierung gegenüber. Die Selbstfinanzierung ergibt sich aus dem Gesamtergebnis der Erfolgsrechnung und den Abschreibungen der Sachanlagen des Verwaltungsvermögens. Die Finanzierungsrechnung ist auch massgebend für die Schuldenbremse des Kantons.
Unter Berücksichtigung der Überschussverwendung zugunsten der Ausgleichsreserve sowie für einen zusätzlichen Schuldenabbau ist die Finanzierungsrechnung 2020 ausgeglichen und weist einen Saldo von 0 aus. In den drei Vorjahren wurde ebenfalls ein hoher Überschuss erzielt. Im letzten Jahr wurde der gesamte Überschuss in die Ausgleichsreserve eingelegt, um die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf Bevölkerung und Wirtschaft abfedern zu können. In den Jahren 2017 und 2018 diente der Überschuss sowohl dazu, Reserven aufzubauen als auch Schulden abzubauen. Entsprechend resultierte jeweils ein ausgeglichener Saldo. 2015 schloss die Rechnung mit einem kleinen Überschuss ab, während in den Jahren 2016 und 2014 ein relativ hohes Defizit resultierte. Zuvor wurden Überschüsse erzielt, die primär dem Schuldenabbau dienten.
Die Abbildung zeigt die Entwicklung der Finanzierungsrechnung seit 2010, wobei in den Ergebniszahlen Einlagen in und Entnahmen aus der Ausgleichsreserve enthalten sind. Diese Reserve dient denn auch zum Ausgleich von Schwankungen in den Jahresrechnungen.