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León Siminiani hat schon immer davon geträumt, ein Heist-Movie zu drehen. Eines Tages entdeckt er in der Zeitung die Geschichte von Flako alias «El Robin Hood de Vallecas», dem Anführer der «Gullibande». Mit seinen Männern nutzte Flako die Kloaken Madrids wie eine Parallelstadt, um sich Zugang zu den Banken zu verschaffen. Er beschliesst, ihm einen Brief ins Gefängnis zu schicken, und schlägt ihm vor, einen Film zu machen. Und entgegen aller Erwartungen ist Flako einverstanden. Gemeinsam versuchen sie, durch das Schreiben eines Drehbuchs herauszufinden, wer Flako, diese rätselhafte Person, halb Verbrecher, halb Held des Quartiers, wirklich ist. Ohne zu verbergen, wie schwierig es ist, sich dem Unbekannten zu stellen und daraus einen Film zu machen, konstruiert Siminiani eine spannende Erzählung über die Kunst von Raubüberfällen, aber auch über das Filmemachen und seine eigene Rolle als Regisseur. Schlussendlich geht es um die essentielle Frage, die jeden Film durchzieht: das komplexe Verhältnis zwischen dem, der zuschaut, und dem, dem angeschaut wird. Notes for a Heist Film schwankt zwischen Dokumentarfilm und Fiktion und ist mehr die Chronik einer Freundschaft als ein Heist-Movie.
Elena López Riera