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Glück im Unglück für eine Mutter und ihr Baby: Die Stadtpolizei Zürich kam gerade rechtzeitig, um einen Buben aus einem eingeschlossenen Auto in einer Tiefgarage im Stadtzürcher Kreis 1 zu befreien. Ein einfaches Unterfangen war das nicht.
Eingeschlossen war das Baby am Dienstagmittag, weil die Mutter und ihre Freundin nach dem Aussteigen das Auto abschlossen und dann das Baby von der Rückbank nehmen wollten, wie die Stadtpolizei am Mittwoch mitteilte. Die Schlüssel liessen sie im Auto liegen.
Das E-Fahrzeug liess sich nicht mehr öffnen, ausser über eine WLAN-Verbindung oder einer 4G-Mobilfunkverbindung. Da das Auto in der Tiefgarage stand, war dies aber ebenfalls nicht möglich.
Die beiden Frauen und der Hausabwart versuchten dann während etwa einer Stunde, das Auto zu öffnen. Zunächst versuchten sie mit einem Feuerlöscher eine Scheibe einzuschlagen, nachher griffen sie zum Gartenstuhl und zum Metalltischbein. Als alles nichts half, riefen sie die Polizei.
Die Polizisten versuchten mit einem Notfallhammer, die Scheibe zu zertrümmern. Allerdings ging nicht die Scheibe, sondern der Hammer kaputt. Erst mit einem Geissfuss gelang es, die Scheibe aufzubrechen und das Kind zu befreien. Es bemerkte von dem ganzen Drama nichts: Es schlummerte die ganze Zeit friedlich vor sich hin. (sda)