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UNTERSTÜTZUNG PROJEKT BURUNDI
2021-52-BDI-SDG 3 / Stiftung burundikids schweiz
2021-52-BDI-SDG 3 / Stiftung burundikids schweiz
Burundi, Bujumbura
Burundi ist einer der kleinsten Staaten Afrikas. Er grenzt im Norden an Ruanda, im Osten an Tansania und im Westen an die Demokratische Republik Kongo. Der grösste Teil der Grenze zur Demokratischen Republik Kongo liegt im Tanganjikasee. Gitega ist seit Januar 2019 die Hauptstadt des ostafrikanischen Staates. Bujumbura liegt am Nordende des Tanganjikasees und ist das verwaltungstechnische und wirtschaftliche Zentrum des Landes. Von der Unabhängigkeit Burundis 1962 bis zum Dezember 2018 war sie die Hauptstadt.
Das Ziel der Stiftung burundikids ist es Projekte im Bereich Gesundheitswesen, Bildung und Landwirtschaft zu fördern. Um dieses Ziel zu erreichen, unterstützt sie das Spital CENTRE MEDICAL HIPPOCRATE in Burundi auf vielfältige Weise.
Das Spital liegt östlich der Hauptstadt Bujumbura und nahe der kongolesischen Grenze. Der Ort wurde bewusst gewählt, da es sich um ein ärmeres Gebiet handelt. Auch Patienten aus dem Kongo können so von dem Spital profitieren.
Den Anfang der Erfolgsgeschichte machte 2009 der Bau des Spitals mit Apotheke, Untersuchungszimmern, einem Bettenhaus mit 21 Betten, Sanitäranlagen, Küche und Waschküche. 2011 kam die Gynäkologie und Geburtenabteilung dazu. 2014 wurde mit der Kinderabteilung mit 20 Betten ein weiterer Ausbau abgeschlossen.
Das Spital ist voll funktionsfähig und mit einer eigenen Apotheke, einem hervorragend eingerichteten Labor, einer ambulanten Station, einer Gynäkologie, einer Chirurgie, Krankenzimmern und einer Kinderabteilung ausgestattet. Die technische Ausrüstung des Spitals ist auf einem zeitgemässen Stand und wird laufend den aktuellen Notwendigkeiten angepasst.
In Burundi gibt es entgegen gängigen Vorstellungen keine verschiedenen Völker oder ethnischen Gruppen, sondern ein Volk mit einer Sprache: Die Rundi. Sie teilen die gleichen burundischen Sitten und gehören dem gleichen sozialen und politischen Gefüge an. 85% der Rundi-Bevölkerung zählen sich zu den Hutu, die hauptsächlich Landwirtschaft betrieben. Etwa 14% der Bewohner gehören dem Volk der Tutsi an, die vor allem in der Viehzucht tätig sind und den Rest bilden die Twa (Pygmäen mit 1% Einwohneranteil).
Burundi hat nach Schätzung der UN 12 Millionen Einwohner und ist eine sehr junge Bevölkerung, etwa 50% sind jünger als 15 Jahre. Das Bevölkerungswachstum ist sehr gross, denn jede Familie hat durchschnittlich sechs Kinder.
Infolge der Corona-Pandemie und gleichzeitig 2 Überschwemmungskatastrophen ist die Armut stark gewachsen und viele Menschen haben durch die Überschwemmungen ihre Häuser und Felder verloren. Zahlreich Patienten suchen das Centre Médical Hippocrate auf, können sich aber aufgrund ihrer schwierigen wirtschaftlichen Lage die Behandlungskosten nicht leisten. Deshalb braucht das Spital dringend Unterstützung für Medikamente und zur Deckung der Spitalkosten.
Website burundikids schweiz