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Die Gründe für die Migration sind vielfältig und oft verflochten: Fehlende wirtschaftliche und soziale Perspektiven, bewaffnete Konflikte und Verletzungen der Menschenrechte. Mehr als 80% der Flüchtlinge werden von Entwicklungsländern in der Region ihrer Heimat aufgenommen. Mehr als 40% der Flüchtlinge sind intern Vertriebene.
Die internationale Zusammenarbeit kann dazu beitragen, vor Ort bessere Perspektiven zu schaffen, damit Menschen sich nicht gezwungen fühlen zu migrieren. Die Schweiz engagiert sich in drei Schwerpunkten:
Auseinandersetzung mit den Ursachen der Migration: Die Schweiz trägt zur Bekämpfung der Abwanderungsursachen bei, indem sie sind für eine Verbesserung der wirtschaftlichen, politischen und sozialen Rahmenbedingungen, der Sicherheitslage und der Zukunftsperspektiven einsetzt. Sie wirkt so den Migrationsursachen entgegen und schafft Bedingungen, die es den Migrantinnen und Migranten ermöglichen, in ihrem Herkunftsland zu bleiben, in ihrem Land zu investieren oder in ihr Land zurückzukehren.
Eine zentrale Aufgabe der Schweizer Migrationsaussenpolitik ist es, Hilfe und Schutz zu leisten für Flüchtlinge und Personen, die wegen humanitären Krisen vertrieben wurden, insbesondere in den Herkunftsregionen und den Erstaufnahmeländern.
Reduktion der migrationsbedingten Risiken: Mit dem umfassenden Ansatz der Schweiz sollen die positiven Auswirkungen der Migration gestärkt und die negativen Folgen begrenzt werden. Die Schweiz setzt sich für eine sichere und kontrollierte Migration ein, gerade auch bei der Rückkehr in das Herkunftsland. Dabei arbeitet sie mit den lokalen Behörden und der Diaspora im Ausland zusammen, schützt und unterstützt bedrohte Migranten und Opfer von Menschenhandel.