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CV
"ein interpretatorisch und klanglich phänomenaler junger Geiger" (NDR)
Von der Süddeutschen Zeitung zu den „ernsthaften und geradlinigen Musikern seiner Generation“ gezählt, gehört der junge Schweizer Geiger Sebastian Bohren zweifellos zu den aufstrebenden Geigern seiner Generation. Als Solist und Kammermusiker gleichermassen versiert, spielt er ein breites Repertoire von Bach bis zu Werken der Gegenwart.
Bei Orchestern im In- und Ausland tritt er regelmässig als Solist auf, unter anderem mit dem Luzerner Sinfonieorchester unter James Gaffigan, dem Royal Liverpool Philharmonic unter Andrew Litton, dem Sinfonieorchester Basel unter Ivor Bolton, dem Musikkollegium Winterthur unter Douglas Boyd, dem Kammerorchester Basel unter Heinz Holliger, dem Württembergischen Kammerorchester unter Hossein Pishkar, den CHAARTS Chamber Artists unter Gabor Takacs-Nagy, dem Staatsorchester St. Petersburg unter Elim Chan, dem Zürcher Kammerorchester und dem Orchestra di Padova. Als leitender Solist wirkt Bohren unter anderem beim Kammerorchester Basel, der Camerata Zürich, dem Georgischen Kammerorchester Ingolstadt und beim Berner Kammerorchester. 2018 debütierte er beim Lucerne Festival.
Engagements in naher Zukunft führen Sebastian Bohren zur Zuger Sinfonietta, zum Ensemble Stringendo Zürich unter Mario Venzago, zur NDR Radiophilharmonie Hannover unter Andrew Manze, zu den Festival Strings Lucerne, zum Münchner Kammerorchester oder gemeinsam mit Daniel Hope und dem Zürcher Kammerorchester als Solist in Schnittkes Doppelkonzert in die Zürcher Tonhalle.
Die 2016 beim Label RCA Red Seal veröffentlichte Einspielung von Beethovens Violinkonzert mit CHAARTS, erhielt von der Fachpresse Höchstnoten. 2017 folgten Violinkonzerte von Mendelssohn, Hartmann und Schubert sowie digitale Live-Alben mit Werken Vasks, Kancheli & Shostakovitch. Über den im Juni 2018 veröffentlichten ersten Teil der Sonaten und Partiten von Bach schrieb Concerti: „voller Esprit, geistsprühend, voller Wärme und Anteilnahme - seinem Spiel zu lauschen macht glücklich“. Die aktuelle CD kombiniert Violinkonzerte von Mendelssohn und Britten. Im September 2019 veröffentlichte Sony Classical ein von Bohren in Auftrag gegebenes Arrangement für Violine, Streicher und Perkussion der ersten Violinsonate von Prokofiev. 2020 folgen die Violinkonzerte Nr. 3 & Nr. 5 von Mozart mit CHAARTS unter Gabor Takacs-Nagy.
Bohren war von 2013 bis 2020 Mitglied im Stradivari-Quartett. Mit diesem Ensemble gastierte er u.a. in den Kammermusiksälen der Berliner Philharmonie, der Hamburger Elbphilharmonie, im National Center for Performing Arts Beijing, der Shanghai Symphony Hall und auf Tournee in Japan und Korea. Highlights der letzten Spielzeiten waren Auftritte in der Victoria Hall in Singapur, beim Rheingau Musikfestival, dem Kissinger Sommer oder 2019 bei den Festspielen in Mecklenburg-Vorpommern.
Als gefragter Kammermusiker arbeitet Bohren regelmässig mit Dmitry Sitkovetsky, Thomas Demenga, Hansheinz Schneeberger, Reto Bieri, Christian Poltera, Antoine Tamestit, Konstantin Lifschitz, Yekwon Sunwoo und Anderen zusammen.
Der in Zürich lebende Geiger leitet seit vielen Jahren mit Erfolg die Konzertreihe "Stretta Concerts" in seiner Heimatstadt Brugg, im Kanton Aargau. In rund zehn Konzerten pro Saison treten Kammermusiker und Ensembles von internationalem Format in der dortigen Stadtkirche auf.
Geboren 1987 machte Sebastian Bohren seine Matura am Kunst- und Sportgymnasium in Zürich. Er erhielt Violinunterricht bei Jens Lohmann und studierte anschliessend bei Robert Zimansky und Zakhar Bron in Zürich, Igor Karsko in Luzern sowie bei Ingolf Turban an der Musikhochschule München. Weitere Impulse erhielt er von Ana Chumachenco, Heinrich Schiff und Hansheinz Schneeberger. Zurzeit bildet er sich u.a. bei Christoph Poppen, Dmitry Sitkovetsky und Christian Tetzlaff weiter. Er spielt ein Instrument von G.B. Guadagnini („Ex-Wanamaker-Hart“ Parma 1776).