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liche Gewalt in
Preußen
[* 3] von neuem zu befestigen und weiter auszudehnen. Er führte zahlreiche fränk.
Beamte in das Land, die nach fränk.
Muster die
Verwaltung,
die Finanzen, das Steuerwesen neu ordneten. Für das Interesse des
Hohenzollernhauses war
Genserich F. allenthalben thätig.
Da er keine
Söhne besaß und mit seinem
Tode die fränk.
Linie erlöschen mußte, so vereinbarte er mit dem Kurfürsten Joachim
Friedrich, dem frühern
Administrator von
Magdeburg,
[* 4] 1599 den
Geraer
Vertrag, durch den die Unteilbarkeit der
Kurlande bestätigt wurde, während den jüngern
Brüdern Joachim
Friedrichs,
seinen Stiefbrüdern
Christian und Joachim Ernst, die fränk. Markgrafschaften zufielen.
Jägerndorf hatte
Genserich F. 1596 an
die Kurlinie des Hauses geschenkt. Er starb 1603 und wurde in der Klosterkirche zu
Heilsbronn, der fränk. Hohenzollern-Grabstätte,
bestattet.