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Einsatz von Langzeitdüngern im Schweizer Salatanbau
Veruschsresultate 2007.
Die Anwendung von Langzeitdüngern bei Kohlarten erlauben eine wesentliche Vereinfachung der Düngestrategie. Nun liegen erste Erfahrungen im Salatanbau vor, die belegen, dass mit den Langzeitdüngern unter Umständen auch in qualitativer Hinsicht Verbesserungen möglich sind.
- Autor: Reto Neuweiler
- Herausgeber: Forschungsanstalt Agroscope Changins-Wädenswil (ACW)
- Jahr: 2008
- Seitenzahl: 3
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Die Forschungsanstalt Agroscope Changins-Wädenswil (ACW) führte im April 2007 Versuche mit Langzeitdüngern auf einer Kultur von Kopf- und Eisbergsalat durch. Es sollten zwei Typen von Langzeitdünger, mit dem Standarddünger Kalkammonsalpeter verglichen werden. Sämtliche geprüfte Düngerformen kamen in einer Höhe von 80, 100 und 150 kg N/ha zum Einsatz. Während die beiden Langzeitdünger ENTEC und Agro-Tardit Vlies in einer Gabe vor der Pflanzung eingesetzt wurden, erfolgte der Einsatz von Kalkammonsalpeter aufgeteilt je zur Hälfte bei der Pflanzung sowie am Ende der 3. Kulturwoche.
Bei Kulturen mit längerer Flächenbelegung liegt der Hauptvorteil des Einsatzes von Langzeitdüngern in der Einsparung von Arbeits- und Maschinenkosten. Ausserdem lassen sich Kulturschäden in Form von Verätzungen verhindern, wie sie bei der Kopfdüngung durch Düngerkörner, die auf der Kulturpflanze liegen bleiben, entstehen. Beim Salatanbau wird der der Einsatz von Langzeitdüngern unter dem Aspekt der Qualitätsbildung getestet. Die Versuchsresultate zeigen, dass der Einfluss der Düngerform auf den Ertrag stark vom Salattyp und dem Düngungsniveau abhängig ist. Eisbergsalat weist einen höheren N-Bedarf auf als Kopfsalat.
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Letzte Änderung 16.09.2015
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