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Ein in Changins zwischen 1997 und 2009 durchgeführter Versuch befasste sich mit den kombinierten Auswirkungen der Dünger (NPK, Mist + NPK und Gülle + NPK), der Aufteilung der Mistgaben (jährlich oder dreijährlich) und der Bodenbearbeitung (Pflügen oder pflugloser Anbau) verbunden mit zwei Stickstoffdosen (100 oder 60 % der optimalen Dosis) auf die Bodenfruchtbarkeit und die Produktion von Trockensubstanz der Kulturen. Die nach zwölf Versuchsjahren untersuchten Bodenfruchtbarkeitskomponenten weichen zwischen den Unterverfahren der Stickstoffdüngung nicht voneinander ab, und einzig der Gehalt an organischem Material und an Gesamtstickstoff im Boden weicht zwischen den Verfahren signifikant ab. Unter nicht begrenzenden Stickstoffdüngungsbedingungen produzieren die Kulturen der Verfahren mit Hofdünger signifikant mehr Trockenmasse als die Kulturen der Verfahren mit auschliesslicher Mineraldüngung. Eine Unterversorgung mit Stickstoffdünger, die 60 % des Bedarfs abdeckt, führt je nach Verfahren zu einer Produktionssenkung um 7 bis 13 %. Bei fehlenden Hofdüngergaben kann eine reduzierte Bodenbearbeitung den Vorrat an organischem Material im Boden aufrechterhalten. Jedoch sollte gleichzeitig die Stickstoffdüngung intensiviert werden. Die Aufteilung des Mists in geringe, jährliche Dosen verbessert die Wirksamkeit des Mists nicht.
Pflanzenbau
Stucky T., Hochstrasser M., Meyer S., Segessemann T., Ruthes A. C., Ahrens C. H., Dahlin P., Pelludat C.
Der Wurzelgallennematode Meloidogyne incognita verursacht Schäden in Feld- und Gewächshauskulturen. Agroscope-Forschende entwickelten einen neuen Screening-Test, um Bakterien zur Bekämpfung dieser Agrarschädlinge zu identifizieren.
Bei der CULTAN-Düngung wird Stickstoff als Ammoniumlösung in den Boden injiziert. Mehrjährige Versuche von Agroscope zeigen, dass das Verfahren die Stickstoffauswaschung um durchschnittlich 38 % reduziert, ohne die Erträge zu beeinträchtigen.
Die Tomatenminiermotte Tuta absoluta gehört zu den grössten Schädlingen in Nachtschattengewächsen. Agroscope hat ein statistisches Modell entwickelt, das die Populationsdynamik des Schädlings und einer parasitierenden Schlupfwespe nachbildet und erlaubt, Interventionen optimal zu planen.