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Multimilliardär und Tesla-Chef Elon Musk könnte gezwungen sein, diese Woche Tesla-Aktien im Wert von 5 bis 10 Milliarden Dollar zu verkaufen. Dies, weil er sich darauf vorbereitet, eine 44 Milliarden Dollar teure Übernahme von Twitter abzuschliessen Darüber berichtet die Finanzplattform "Markets Insider" in Bezugnahme auf den bekannten Wedbush-Analysten Dan Ives.
Musk hat derzeit 12,5 Milliarden Dollar an Fremdkapital zur Verfügung. Nun sucht er aber nach externen Investoren, die ihm helfen, die restlichen 32 Milliarden Dollar zu finanzieren, die er für den Abschluss des Twitter-Geschäfts benötigt. Schwierigkeiten bereitet ihm momentan das düstere Börsenumfeld: Mögliche Anleger lassen sich nur schwer vom Potenzial von Twitter überzeugen. "Es ist ganz einfach: Je mehr Investoren aus dem Twitter-Deal aussteigen, desto mehr Geld muss Musk beisteuern und somit mehr Tesla-Aktien verkaufen", wie der Ives dazu meint.
«Offensichtlich» zu hoher Preis
Das Twitter-Geschäft muss bis zum 28. Oktober abgeschlossen sein, weshalb der Verkauf von Tesla-Aktien wahrscheinlich in der nächsten Woche stattfinden wird. Ives bezeichnet die Situation für Tesla-Investoren als "brutal", da diese letztlich die Last von Musks möglichen Aktienverkäufen tragen.
Die Aktienverkäufe von Musk kämen gerade zu einer Zeit, in der Tesla den ersten Aktienrückkauf in Höhe von 5 bis 10 Milliarden Dollar in Erwägung zieht. Das Potential der Aktienverkäufe in ähnlicher Höhe würde aber den Nutzen eines solchen Rückkaufs zunichtemachen.
Laut des Wedbush-Analysten handelt es sich bei Musks Deal, Twitter zu kaufen, aufgrund des aktuellen Preises aber um kein gutes Geschäft. Auch Musk selbst äusserte sich am letzten Mittwoch dementsprechend und meinte, dass er "offensichtlich" zu viel für das Unternehmen bezahle.
(cash)