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Studien legen nahe, dass die Active Surveillance bei Tumoren mit geringem Progressionsrisiko (Low-risk-Tumoren) eine Therapieoption darstellt. Das Behandlungsteam sollte auf der Grundlage bestehender Leitlinien und aktueller Evidenzlage gemeinsam mit dem Patienten die Behandlungsstrategien festlegen. Bei Active Surveillance sind die Nachverfolgung und regelmässige Kontrolle der Patienten ein entscheidender Faktor der Therapiestrategie. Aufgrund von PSA-Messungen werden immer mehr Prostatakarzinome diagnostiziert. Rund 90% dieser Tumoren sind lokal begrenzt. Ein Grossteil der diagnostizierten Tumoren stellt für die betroffenen Patienten keine Gefahr dar; das Risiko für Morbiditäten durch Interventionen ist für diese Patienten höher als das Morbiditätsrisiko durch den Tumor.