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Dies teilte die Gala-Salvador-Dalí-Stiftung am Freitagmorgen bei einer Pressekonferenz mit. Generalsekretär Lluís Peñuelas betonte dabei erneut, wie unglücklich die Stiftung über die von einem Richter angeordnete Massnahme gewesen sei.
"Dies war eine sehr unbequeme Situation für die Stiftung, uns hat das alles sehr traurig gemacht - und nicht nur uns, sondern viele Menschen, die Salvador Dalí geliebt haben", zitierten spanische Medien Peñuelas. "Aber das Wichtigste ist, dass Dalí jetzt wieder in Frieden ruhen kann." Laut Augenzeugen soll der Körper sehr gut erhalten sein. Die Arbeiten hatten am Donnerstagabend begonnen und etwa fünf Stunden gedauert.
Die Proben sollen nun von Experten mit denen der Klägerin Pilar Abel Martínez abgeglichen werden. Sie behauptet, Dalís Tochter zu sein. Ihre Mutter habe in den 1950er Jahren eine geheime Liebesbeziehung zu dem Künstler unterhalten.
Dalí (1904-1989) liegt seit fast 30 Jahren in einer Krypta seines "Theater-Museum Dalí" begraben. Während vor dem Gebäude Hunderte Journalisten und Schaulustige warteten, fand die Exhumierung unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Am 18. September will der Richter sein Urteil fällen.
(SDA)