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Saxophon
Das Saxophon wurde nach seinem belgischen Erfinder Adolphe Sax (1814-1894) benannt. Es ist ein konisch geformtes Instrument aus Messing, welches mit einem Mundstück und einem Blatt aus Bambus zum Klingen gebracht wird. Man könnte es als ein Instrument der Neuzeit bezeichnen, unverwechselbar im Klang, kraftvoll und ausdrucksstark mit dynamischen Nuancen, welche dem Bedürfnis nach Individualität sehr entgegenkommen.
In den ersten Jahrzehnten seiner Verbreitung in der Musikwelt war das Saxophon vor allem in Militärkapellen, als Saloninstrument in Begleitung des Klaviers und vereinzelt im Sinfonieorchester anzutreffen. Erst zu Beginn des 20. Jahrhunderts fand es seinen Durchbruch im aufkommenden Jazz in Nordamerika. Heute stehen dem Instrument alle Musikrichtungen offen: Neben Jazzstandards gibt es inzwischen ein grosses Repertoire an konzertanten Werken der Moderne, sowie interessante Transkriptionen berühmter Komponisten des Barock, der Klassik und der Romantik.
Neben dem bedeutenden Einsatz in Blues- und Funkbands, hat das Saxophon in der populären Musik als Soloinstrument eine insgesamt wichtige Rolle.
Saxophone gibt es in verschiedenen Baugrössen (Sopran-, Alt-, Tenor- und Bariton-Saxophon). Im Saxophonquartett vereint bilden diese eine gelungene Formation für das Musizieren im Ensemble. Selbstverständlich sind Saxophone u.a. im Blasorchester, Sinfonieorchester, in Pop/Rock-Bands, Big Bands sowie Volksmusikgruppen anzutreffen.
Wann beginnen?
Das Mindestalter liegt etwa bei 8 Jahren. Eine Abklärung durch eine Fachlehrperson ist empfehlenswert.
Unterrichtsform
In der Regel wird im Fach Saxophon Einzelunterricht erteilt.
Den Schülern/-innen steht eine Mitwirkung in verschiedenen Bläserensembles und Orchestern der Musikschule offen. Kammermusik nach Absprache mit der Lehrperson.