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Österreich: Klage gegen Paks-Ausbau angekündigt
Die EU-Kommission hatte im März 2017 die staatlichen Beihilfen Ungarns zum Ausbau des Kernkraftwerks Paks genehmigt. Ungarn plant eine Investitionsbeihilfe für den Bau zweier Kernkraftwerkseinheiten des Typs WWER-1200 als Ersatz für die vier bestehenden kleineren Einheiten am Standort Paks. Finanziert wird der Ausbau durch ein von Russland gewährtes Darlehen in Höhe von EUR 10 Mrd. (CHF 11,7 Mrd.).
Es sei «das absolut falsche Signal, wenn Subventionen für den Bau von Atomkraftwerken von der EU-Kommission als unbedenklich eingestuft werden», betonte Köstinger vor den Medien.