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Regional- und Minderheitensprachen in der Diaspora
Auf Bitte der Lia Rumantscha hin hat das IFM soziolinguistische Literatur gesichtet, um Fördermassnahmen des Rätoromanischen bzw. (autochthoner) Minderheitensprachen in der Diaspora zu eruieren. Dies vor dem Hintergrund, dass angesichts zunehmender Mobilität und Internationalisierung immer mehr Menschen nicht mehr in ihrer Herkunftsregion oder ihrem Herkunftsland leben, sich aber in ihrer "Aufnahme- oder Gastregion" resp. ihrem "Aufnahme- oder Gastland" weiterhin mit ihrer Erstsprache oder ihrer Herkunftskultur und -region identifizieren. Es ging darum, diejenigen konkreten Handlungsbereiche zu ermitteln, welche – nebst Schule und Sprachunterricht – zur Förderung und zum Erhalt von Klein- und Minderheitensprachen ausserhalb ihres eigentlichen Sprachgebiets thematisiert oder analysiert werden. Dies betrifft v.a. die Bereiche neue Medien/Internet/Massenmedien, Kultur, Vereine und soziale Netzwerke, Familien-Sprachplanung, Institutionen, Politik, Ressourcen, Marketing sowie Identifikationen, Haltungen oder Bewusstsein der Sprechenden.