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Inhaltsverzeichnis
- 1 Alkohol
- 2 Avocados
- 3 Holunder
- 4 Hopfen
- 5 Kakis
- 6 Knoblauch und Zwiebeln
- 7 Koffein
- 8 Macadamianüsse
- 9 Milch und Milchprodukte
- 10 Nachtschattengewächse
- 11 Obstkerne
- 12 Pflaumen
- 13 Physalis
- 14 Pilze
- 15 Quitten
- 16 Rhabarber
- 17 Rohe Hülsenfrüchte
- 18 Rohes Schweinefleisch
- 19 Rosinen und Weintrauben
- 20 Salz
- 21 Schokolade und Kakao
- 22 Sternfrüchte
Es gibt viele Lebensmittel, die für den Hund giftig sind. Einige davon können sogar bis zum Tode führen. Gerne habe ich Euch deshalb einmal eine Liste mit den wichtigsten Lebensmitteln zusammengestellt.
Alkohol
Ethanol ist für die Leber giftig und kann in gewissen Mengen toxisch oder sogar tödlich sein. Ein Hundekörper kann Alkohol nur sehr langsam verarbeiten, weshalb schon wenige Schlücke zu Problemen führen können.
Symptome: Atemnot, Erbrechen und Koordinationsstörungen
Avocados
Einige Avocadoarten enthalten Persin. Dieses Mittel schädigt den Herzmuskel des Tieres und kann zum Tod führen.
Symptome: Atemnot, Durchfall, Bauchwassersucht, Erbrechen und Husten
Holunder
Schwarzer Holunder enthält in den Blättern, der Rinde sowie den unreifen Beeren den Stoff „Sambunigrin“. Kommt dieser Stoff mit Wasser in Berührung, spaltet er Blausäure ab. Diese ist für den Hund giftig.
Symptome: Atembeschwerden, Durchfall, Erbrechen
Hopfen
Hopfen findet man oftmals in Gewürzen. Wir Menschen können Hopfen ohne Weiteres konsumieren, wobei beim Hund starke Symptome auftreten.
Symptome: Atemnot, Herzrasen (kann zum Tod führen)
Kakis
Die Samen der Kaki enthalten Persin. Dieses Mittel schädigt den Herzmuskel des Tieres und kann zum Tod führen.
Symptome: Atemnot, Durchfall, Bauchwassersucht, Erbrechen und Husten
Knoblauch und Zwiebeln
Diese zwei Gemüsearten beinhalten Sulfide, die die roten Blutkörperchen zerstören und somit eine Blutarmut hervorrufen können. Eine Menge von ca. 5 Gramm / Kilogramm Körpergewicht ist schädlich.
Symptome: Blasse Schleimhäute, Blutarmut, Durchfall, Erbrechen, Appetitlosigkeit, Wasserverweigerung
Koffein
Methylxanthin ist im Gegensatz zu uns Menschen für den Hund sehr schädlich. Diesen Stoff findet man in Kaffee, Tee und Süssgetränken. Schon eine kleine Menge können Anzeichen auslösen.
Symptome: Herzrasen, Erbrechen – Im Extremfall führt der Konsum zum Tod.
Macadamianüsse
Nüsse sind allgemein nicht gesund für den Hund. Macadamianüsse enthalten aber Inhaltsstoffe, die das Verdauungs- und Nervensystem des Hundes schädigen.
Symptome: Neurologische Beschwerden, Lähmungen
Milch und Milchprodukte
Die in Milch enthaltene Laktose kann der Hund nur sehr schwer verdauen, weshalb ein Verzehr oftmals zu Durchfall führt. Bei Milchprodukten sollte man deshalb vorsichtig sein und eine Zufuhr mit dem Arzt besprechen.
Symptome: Durchfall
Nachtschattengewächse
Dazu gehören vor allem rohe Kartoffeln, Auberginen und Tomaten. Diese Gemüsearten enthalten Solanin. Dieser Stoff ist Gift für Hunde, weshalb Kartoffeln nur gekocht und ohne Schale dem Hund verfüttert werden sollte. Dies gilt auch für Peperonis.
Symptome: Erbrechen, Durchfall, Schleimhautreizung
Obstkerne
Der Kern von bestimmten Früchten wie zum Beispiel Pflaumen, Aprikosen, Pfirsichen oder Kirschen enthalten Cyanid. Dieser Stoff wird im Magen in Blausäure umgewandelt, die die Zellatmung stoppen kann. Die Zellen würden aufgrund des Sauerstoffmangels absterben. Solche schweren Symptome treten aber nur nach dem Verzehr grösserer Mengen auf. Grundsätzlich sollten also alle Kerne vor der Fütterung entfernt werden.
Symptome: Atembeschwerden, Atemnot, Durchfall, Erbrechen, Fieber, Speicheln, Krämpfe
Pflaumen
Im Kern der Pflaumen sind die Toxine Amygdalin und Prunasin enthalten. Diese Stoffe spalten im Organismus Blausäure ab und dies führt zu einer Blockierung der Zellatmung.
Symptome: Atembeschwerden, Erbrechen, Krämpfe, Kreislaufprobleme, Schockzustände, Speicheln
Physalis
Die Physalis enthält den Stoff Solanin, welcher für Hunde giftig ist.
Symptome: Erbrechen, Durchfall, Schleimhautreizung
Pilze
Pilze können schon für uns Menschen gefährlich werden. Wenn ein Hund einen Pilz frisst, den er nicht verträgt, sind Nieren- und Leberschäden sowie Veränderungen des Blutbildes und andere Erkrankungen die Folge.
Quitten
Quitten enthalten Tannine. Diese Gerbstoffe zerstören die roten Blutkörperchen und greifen Organe wie Niere und Leber an.
Symptome: Appetitlosigkeit, Atemnot, Durchfall, Gelbsucht, Nierenversagen, Verstopfungen
Rhabarber
Rhabarber enthält einen hohen Anteil an Oxalaten, welcher der Hund nicht verarbeiten kann.
Symptome: blutiger Druchfall, Erbrechen, krampfartige Anfälle
Rohe Hülsenfrüchte
Dazu zählen Bohnen sowie Kichererbsen und weitere Hülsenfrüchte. Diese sollten weder von Mensch noch von Tier roh verzehrt werden. Hülsenfrüchte enthalten das Gift Phasin. Dieser Stoff verklumpt die roten Blutkörperchen. In grossen Mengen können diese Lebensmittel deshalb tödlich wirken.
Symptome: Blutungen im Magen-Darm-Trakt, Durchfall, Erbrechen, Fieber, Krämpfe
Rohes Schweinefleisch
Durch den Verzehr von rohem Schweinefleisch kann das Virus „Aujezky“ übertragen werden. Während diese Herpesviren für uns Menschen eher ungefährlich sind, können diese beim Vierbeiner zu Nerven- und Hirnentzündungen führen. Diese Krankheit wird auch „Pseudowut“ genannt und endet immer tödlich.
Symptome: Appetitlosigkeit, Erbrechen, Fieber, Koordinationsprobleme, Speicheln, Juckreiz, Unruhe, Bewusstlosigkeit – Innerhalb von zwei Tagen nach Auftreten der Symptome endet die Krankheit tödlich.
Rosinen und Weintrauben
Rosinen und Weintrauben enthalten Substanzen, welche die Calciumwerte des Blutes beim Hund stark erhöhen. Dadurch steigen die Nierenwerte an. Geringe Mengen können bei kleinen Hunderassen deshalb Vergiftungserscheinungen hervorrufen. Bei zu hohen Werten kann es zu Nierenversagen kommen.
Symptome: Durchfall, Erbrechen, Magenkrämpfe, Teilnahmslosigkeit, Nierenversagen
Salz
Salz kann zu Nierenproblemen führen. Diese lösen eine erhöhte Wasseraufnahme aus, welche wiederum zu einer Magendrehung führen kann.
Schokolade und Kakao
Kakaohaltige Lebensmittel enthalten die für Hunde giftige Substanz „Theobromin“. Dieser Stoff kommt auch in der Teepflanze vor und kann vom Hund nur sehr schwer verdaut werden. Ab einer Dosis von 100-300 mg / Kilogramm Körpergewicht kann die Substanz beim Hund zu Herz- und Kreislaufversagen führen. Für kleine Hunderassen können bereits wenige Stückchen tödlich enden.
Symptome: Atembeschwerden, Bewusstseinsstörungen, Durchfall, Erbrechen, Fieber, Krämpfe, Herzrhythmusstörungen
Sternfrüchte
Die Sternfrüchte an sich sind nicht giftig. Man hat jedoch herausgefunden, dass eine hohe Menge zu einer Beeinträchtigung der Herzfunktion führt. Besonders bei Hunden, die an einer Niereninsuffizienz leiden, treten schnell Vergiftungserscheinungen auf. Auf eine Fütterung sollte deshalb verzichtet werden.
Symptome: Bewusstseinsstörungen, Erbrechen, Krämpfe