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Das Wichtigste in Kürze
- Dachverband der Olympischen Bewegung der Schweiz ist die Swiss Olympic Association.
- Bereits zweimal hat die Schweiz Olympische Winterspiele ausgetragen: 1928 und 1948.
- Insgesamt holte das Land bereits 205 Medaillen an Olympischen Sommerspielen.
- An Winterspielen konnte die Schweizer Delegation 153 Medaillen feiern.
Die Olympische Bewegung der Schweiz trägt seit 1997 die Swiss Olympic Association. Zudem findet sich auch die internationale Olympische Bewegung in der Schweiz. Seit 1915 ist der Sitz des Internationalen Olympischen Komitees in Lausanne.
Olympia: Teilnahmen und Austragungen in der Schweiz
Bei den allerersten Olympischen Spielen der Neuzeit – 1896 in Athen – war die Schweiz nicht als Nationalmannschaft vertreten. Danach nahm das Land aber an sämtlichen Sommer- und Winterspielen teil.
Schon zweimal hat die Schweiz bisher Olympische Winterspiele ausgetragen. Denn 1928 konnte die Niederlande das Anrecht zur Austragung nicht wahrnehmen. Daher bewarben sich drei Schweizer Orte, wobei sich St. Moritz schliesslich durchsetzte.
Und auch die Winterspiele 1948 fanden in St. Moritz statt.
Im vergangenen Jahr hat die Schweiz zudem die Olympischen-Jugend-Winterspiele ausgerichtet. Vom 9. bis 22. Januar 2020 konnten die jungen Athleten ihre Leistungen zeigen.
Schweizer Medaillen
Olympische Sommerspiele und Winterspiele zusammengerechnet, konnte die Schweiz bislang 357 Medaillen gewinnen. Somit liegt das Land auf Platz 17 im ewigen Medaillenspiegel der Olympischen Spiele. Erst zweimal bei Sommerspielen und einmal bei Winterspielen kehrte die Schweiz ohne Medaille zurück.
Mit insgesamt 25 errungenen Medaillen holte die Schweiz an Olympia 1924 in Paris die meisten Medaillen bei Olympischen Sommerspielen. Weiter waren auch London 1948 mit 20 und Amsterdam 1928 und Berlin 1936 mit je 15 Medaillen sehr erfolgreiche Sommerspiele.
Bei Olympia 2016 in Rio de Janeiro erzielte die Schweizer Delegation sieben Medaillen, davon drei Goldmedaillen. Bei den kürzlich vergangenen Sommerspielen 2021 in Tokio ergatterte sich die Schweiz 13 Medaillen: 3x Gold, 4x Silber und 6x Bronze.
Die erfolgreichsten Winterspiele für die Schweiz waren Calgary 1988 und Pyeongchang 2018 mit je 15 Medaillen. Mit 14 Olympia-Medaillen war auch Turin 2006 ein sehr erfolgreicher Event für das Land.
Die erfolgreichsten Schweizer bei Olympia im Sommer
Als erfolgreichster Schweizer Teilnehmer bei Olympischen Sommerspielen gilt der Turner Georges Miez. Er gewann insgesamt viermal Gold, dreimal Silber und einmal Bronze. Seinen Karriere-Höhepunkt feierte er an den Sommerspielen 1928 in Amsterdam, wo er dreimal Gold und einmal Bronze holte.
Ein zweiter Turner, Eugen Mack, war ebenfalls sehr erfolgreicher Schweizer Olympia-Teilnehmer. Er turnte zur gleichen Zeit wie Georges Miez und gewann zweimal Gold, viermal Silber sowie zweimal Bronze. Weitere sehr erfolgreiche Medaillengewinner im Turnen waren Hermann Hänggi, August Güttinger, Michael Reusch sowie Josef Stalder.
Weiter fielen auch Konrad Stäheli und Emil Kellenberger im Schiessport positiv auf. Stäheli gewann dreimal Gold und einmal Bronze und Kellenberger zweimal Gold und einmal Silber bei Olympischen Sommerspielen. Beide erzielten ihre Gewinne während Olympia 1900 in Paris. Louis-Marcel Richardet und Konrad Röderer gewannen je zweimal Gold bei Olympischen Sommerspielen.
Und auch Radsportler Fabian Cancellara gehört zu den erfolgreichsten Schweizer Teilnehmern bei Olympischen Sommerspielen. Insgesamt konnte er sich über zwei Gold- und eine Silbermedaille freuen. Seinen ersten Erfolg feierte er 2008 in Peking mit der Goldmedaille im Einzelzeitfahren und der Silbermedaille im Strassenrennen. 2016 in Rio de Janeiro wurde er zum Sieger im Zeitfahren gekürt.
Schliesslich gehören der Ruderer Hans Walter sowie die Reiterin Christine Stückelberger auf die Liste der erfolgreichsten Teilnehmer. Walter gewann1920 eine Goldmedaille und 1924 eine Gold- und Bronzemedaille. Stückelberger holte sich zwischen 1976 und 1988 zahlreiche Olympische Medaillen im Dressurreiten. Insgesamt waren es eine Gold-, drei Silber- und eine Bronzemedaille.
Die erfolgreichsten Schweizer bei Olympia im Winter
Erfolgreichste Schweizer an Olympischen Winterspielen sind mit je viermal Gold: Simon Ammann (Skispringen) und Dario Cologna (Skilanglauf). Simon Ammann feierte seine grossen Erfolge 2002 und 2010 in der Normal- und Grossschanze. Dario Cologna siegte ebenfalls 2010 und zudem 2014 und 2018.
Weiter gehört auch Vreni Schneider im Ski Alpin zu den besten Schweizer Sportlern an Olympischen Winterspielen. Sie gewann insgesamt dreimal Gold, einmal Silber und einmal Bronze. Ihre Goldmedaillen erreichte sie 1988 sowie 1994.
Auch im Bob gab es sehr erfolgreiche Schweizer. Donat Acklin und Gustav Weder gewannen zweimal Gold, einmal Silber und einmal Bronze. Josef Benz und Erich Schäfer feierten einmal Gold, zweimal Silber und einmal Bronze.
Des Weiteren gab es grosse Anerkennung für Marie-Theres Nading und Wendy Holdener im Ski Alpin. Nading konnte sich 1972 zweimalig die Goldmedaille umhängen, 1980 dann noch einmal Bronze. Holdener brillierte 2018 in Pyeongchang und sicherte sich dort einen kompletten Medaillensatz.
Schliesslich zählt auch Hippolyt Kempf zu den erfolgreichen Schweizer Medaillengewinner an Winterspielen. 1988 in Calgary erreichte er Gold und Silber, 1994 gewann er einmal Gold.