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Ist das Medikament zugelassen, kann es von Ärzten verschrieben werden und kommt betroffenen Patienten zugute. Ärzte, Hersteller und Arzneimittelbehörden achten auf mögliche, seltene Nebenwirkungen. Ganz seltene Nebenwirkungen, etwa solche, die nur bei einem von 10'000 Patienten auftreten, können nur erkannt werden, wenn sehr viele Patienten das Medikament einnehmen. Deshalb werden auch sogenannte Anwendungsstudien durchgeführt. Sie unterziehen ein Medikament dem Alltagstest. Die Patienteninformation, der Beipackzettel, wird jetzt laufend den neusten Erkenntnissen angepasst. Phase IV-Studien können Jahre dauern. Die Ergebnisse aus diesen Studien können aber auch helfen, die Behandlungspalette des Wirkstoffes zu erweitern: Ein Wirkstoff gegen eine bestimmte Krebsform kann zum Beispiel auch gegen eine verwandte Form wirksam sein. Für diesen Fall sind jedoch neue klinische Studien nötig.