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Die ehemalige Lernende der 17A meldet ihre Ambitionen fürs Saisonhighlight mit starken Leistungen im Schiessstand und in der Loipe an. Die nächsten zehn Tage gilt der Fokus den Auftritten an den U20-Weltmeisterschaften in Lantsch/Lenzerheide.
Der bisherige Saisonverlauf lässt die Erwartungen ansteigen und nährt die Hoffnungen auf einen abermaligen Exploit an Titelkämpfen. So kam Amy in diesem Winter erstmals auf Stufe IBU-Junior-Cup zum Einsatz. Diese fünfteilige Wettkampfserie zwischen Dezember und März ist die höchste vom internationalen Biathlon-Verband organisierte Wettkampf-Sequenz.
Ende letzten Jahres wurde dieser Junioren-Weltcup in Slowenien und Italien gestartet – auf dem Programm standen jeweils Sprint- und Verfolgungsrennen. Am Start war auch Amy, die dabei ein weit grösseres, und teilweise älteres Teilnehmerfeld als etwa im Rahmen des Alpen-Cups konkurrenzierte. Die 19-Jährige misst sich im IBU-Junior-Cup mit U23-Athleten.
Beachtung schenkte Amy diesem Umstand keine. Die Schwyzerin, die für ihren Sport kürzlich nach Lantsch gezogen ist, demonstrierte ihre Fortschritte und Form gleichermassen. Beim ersten Rendez-Vous im slowenischen Pokljuka belegte sie Rang 2 im Sprint und siegte in der Verfolgung. Die genau gleichen Platzierungen resultierten eine Woche später im Südtirol. Mit den vier Top-Rangierungen führt sie selbstverständlich und mit einigem Abstand im Junioren-Weltcup-Ranking.
Amy scheint für die vier WM-Wettkämpfe von kommender Woche also gerüstet. Der Reihe nach werden im Sprint, der Staffel, im Einzel und schliesslich in der Verfolgung die weltbesten Biathleten im U20- und U23-Bereich ermittelt.