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Der Weltcup-Winter verläuft für die Schweiz höchst erfreulich. Sie führt überlegen in der Nationenwertung und stellte in 56 Rennen 16 Mal den Sieger respektive die Siegerin. Dazu kommen 25 weitere Podestplätze.
Das lässt auf eine erfolgreiche Ausbeute beim Saisonhöhepunkt hoffen, der WM in Courchevel und Méribel. Vor zwei Jahren reiste die Swiss-Ski-Delegation mit drei Gold-, einer Silber- und fünf Bronzemedaillen von der WM in Cortina d'Ampezzo nach Hause.
Die Regeln sehen vor, dass der Schweiz insgesamt 24 Startplätze zustehen. Sie müssen nicht gleichberechtigt (12:12) vergeben werden. Aber ein Geschlecht darf maximal 14 Startplätze erhalten.
Für ein WM-Ticket muss ein Athlet in einer Disziplin entweder einmal in die Top 7 gefahren sein oder zwei Resultate in den Top 15 vorweisen können. In Härtefällen wurde in vergangenen Jahren durchaus auch einmal ein Jugendbonus angewendet, sofern es im Aufgebot noch Platz hatte.
Dieses Mal dürfte dies eher nicht der Fall sein. Aufgrund der starken Ergebnisse im Weltcup stellen sich die Schweizer Equipen, die in jedem WM-Rennen Medaillenchancen haben werden, beinahe von selber auf.
Im Zweifelsfall würden die Trainer die Formkurven der Athleten analysieren, einen Blick auf die Weltcup-Ranglisten werfen und diskutieren, wer die besten Chancen habe, sagte Frauen-Cheftrainer Beat Tschuor gegenüber dem SRF. Denjenigen, die den Cut nicht schaffen, diese Botschaft zu überbringen, sei für ihn «ein Teil meines Jobs. Aber natürlich ist das emotional.»
Unsere Prognose: 11 Startplätze.
Nimmt eine Titelverteidigerin erneut an der WM teil, erhält deren Nation einen fünften Startplatz zugesprochen.
Samstag, 11. Februar
Priska Nufer und Michelle Gisin dürften in den Trainings um das letzte Ticket fahren.
Mittwoch, 8. Februar
Donnerstag, 16. Februar
Samstag, 18. Februar
Elena Stoffel (je zweimal 15. und 16. in dieser Saison) oder Aline Danioth (zweimal 13.) wird sich das vierte Ticket schnappen. Beide kommen auch für das Parallelrennen und den Team-Event infrage.
Update: Danioth erhielt das letzte Slalom-Ticket. Stoffel darf nicht zur WM.
Montag, 6. Februar
Die restlichen Plätze sind offen. Einer wird wohl an Priska Nufer gehen.
Dienstag und Mittwoch, 14. und 15. Februar
Der Stellenwert ist eher gering. Es dürfte erst vor Ort entschieden werden, wer teilnimmt.
Unsere Prognose: 13 Startplätze.
Sonntag, 12. Februar
Gilles Roulin (im Weltcup zwei Mal 8.), Alexis Monney (Plätze 10 und 11) und Justin Murisier (7. und 12.) bestreiten wohl in den Trainings Ausscheidungsfahrten ums letzte Ticket.
Donnerstag, 9. Februar
Es ist vorstellbar, dass Caviezel für Justin Murisier (gestern 7.) Platz machen muss. Rogentin und Meillard dürften dank ihren Podestplätzen in diesem Winter safe sein.
Update: Trotz aufsteigender Form wurde gegen Murisier und für Caviezel entschieden. Murisier hoffte zwar auf einen Startplatz, sagte aber gegenüber dem «Blick»: Ich habe Verständnis dafür, dass die Trainer schon vor WM-Beginn Klarheit schaffen wollten.»
Freitag, 17. Februar
Sonntag, 19. Februar
Am nächsten Samstag, 4. Februar, findet in Chamonix der letzte Slalom vor der WM statt. Will sich Luca Aerni (bisher ein 11. Platz) qualifizieren, hilft ihm im Vergleich mit Marc Rochat (7. und 9.) wohl nur ein Podestplatz.
Dienstag, 7. Februar
Über den vierten Teilnehmer dürfte vor Ort entschieden werden. Falls sich Marco Odermatt dazu entscheiden sollte, die Kombination zu bestreiten, dürfte er das vierte Ticket auf sicher haben. Der 25-Jährige sagte gemäss «Blick», dass es ihn reizen würde, «wieder einmal die Slalom-Ski anzuschnallen». Zudem sei der Kombi-Super-G sicher ein gutes Training für den Spezial-Super-G, aber «es besteht die Gefahr, dass die Gesamtbelastung mit der Kombi zu gross werden würde für mein Knie». Deshalb werde er es sich genau überlegen.
Dienstag und Mittwoch, 14. und 15. Februar
Der Stellenwert ist eher gering. Es dürfte erst vor Ort entschieden werden, wer teilnimmt.