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Die Qatar Financial Centre Regulatory Autohority (QFCRA) gab bekannt, dass virtuelle Vermögensdienstleistungen nicht mehr vom Qatar Financial Centre (QFC) aus durchgeführt werden dürfen.
Die Regulierungsbehörde hat diese Massnahme in einem Tweet im vergangenen Jahr angekündigt, demnach sind Firmen bis auf weiteres nicht berechtigt die Bereitstellung oder den Austausch von Krypto-Assets und den damit zusammenhängenden Dienstleistungen anzubieten oder zu erleichtern.
Behörden drohen mit Sanktionen
Die Behörde warnt, im Falle von Verstössen mit Sanktionen zu reagieren. Das QFC ist ein Finanzzentrum mit eigenen rechtlichen, regulatorischen, steuerlichen und geschäftlichen Infrastrukturen in Katar und wurde geschaffen, um Unternehmen in die Region zu locken. Dadurch soll die wirtschaftliche Entwicklung des Landes gefördert werden. Laut der Website beheimatet das Zentrum über 500 Firmen, welche über ein Gesamtvermögen von 20 Milliarden Dollar verfügen.
Die QFCRA definiert Virtual Asset Services als den Austausch zwischen Krypto und Fiat, den Austausch zwischen Krypto und Krypto sowie die Verwahrung oder Verwaltung von virtuellen Assets oder Tools für deren Management. Auch die Teilnahme an oder die Bereitstellung von Finanzdienstleistungen im Zusammenhang mit virtuellen Assets fällt darunter.
Katar hat neue Normen zur Geldwäsche verabschiedet
Die lokale Medienstelle Al-Watan merkte daraufhin an, dass das Land derzeit neue Normen zur Bekämpfung von Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung verabschiedet hat. Der Gouverneur der katarischen Zentralbank Scheich Abdullah bin Saud Al Thani bekräftigte, dass die Bekämpfung der Geldwäsche und der Terrorismusfinanzierung einen strengen und wirksamen regulatorischen und gesetzlichen Rahmen erfordert.
Einige Länder (wie beispielsweise die Schweiz) erkennen die Möglichkeiten digitaler Assets und öffnen sich für diese, andere sehen die Währungssouveränität bedroht und schlagen eine harte Route ein. Gute Beispiele für solche Länder sind beispielsweise China oder Indien.