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Eine Bodenverbesserungskörperschaft ist eine Körperschaft des öffentlichen Rechts, die sich aus allen Eigentümern der im Perimeter des Unternehmens gelegenen Grundstücke zusammensetzt.
Aufgrund der Ergebnisse der öffentlichen Vernehmlassung des Vorprojekts wird eine Gründungsversammlung einberufen, an der die betreffenden Eigentümer teilnehmen und über die Gründung der Körperschaft und die Ausführung des Projekts entscheiden.
Ist dieser Entscheid gefällt, organisiert sich die Körperschaft, indem sie ihre Statuten beschliesst und die notwendigen Organe ernennt, nämlich:
- den Vorstand, der namentlich für die Leitung des Unternehmens, die Vergabe und die Überwachung der Arbeiten zuständig ist;
- die Rechnungsrevisoren;
- die Schätzungskommission, die sich aus Sachverständigen im Bereich Bodenverbesserungen zusammensetzt. Die Kommissionsmitglieder stehen in keinem Interessensverhältnis zu den Mitgliedern der Körperschaft und sind namentlich für die Festlegung des endgültigen Perimeters und den Kostenverteiler zuständig.
Bei einer GZ wird die technische Leitung des Unternehmens einem Ingenieur-Geometer oder einem kompetenten technischen Büro übertragen, das nach den gesetzlichen Bestimmungen im Bereich des öffentlichen Beschaffungswesens bezeichnet wurde. Die technische Leitung nimmt die vermessungstechnischen Arbeiten und wenn nötig die Oberleitung der Bauarbeiten der Körperschaft wahr.