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Gruppenwahl
Wähle aus, in welcher Gruppe du arbeiten möchtest:
- Ich gehöre zur politischen Kommission, die beurteilen soll,
ob dieses Anliegen überhaupt sinnvoll ist. In unserer Kommission werden
Sitzungen gehalten, in denen Argumente aus der Bevölkerung und aus der
Wissenschaft diskutiert werden.
- Ich gehöre zur Kommission, in der jene Schweizer und Schweizerinnen vertreten werden,
die sich für eine Einführung des "Standardschweizerdeutschen" einsetzen. Wir bringen überzeugende
Argumente dafür, dass die Deutschschweizer und Deutschschweizerinnen eine eigene geschriebene
Sprache erhalten sollen. Damit wir unser Anliegen unter das Volk bringen können, scheuen wir uns weder
vor den kritischen Stimmen noch vor der Öffentlichkeit.
- Ich gehöre zur Kommission, in der sich Vertreter und Vertreterinnen der Bevölkerung gegen die
Einführung eines "Standard-Schweizerdeutschen" äussern. Wir bringen plausible Argumente dafür, dass die
Deutschschweizer und Deutschschweizerinnen keine eigene geschriebene Sprache brauchen. Wir sind überzeugt,
dass wir uns mit dem Hochdeutsch bestens äussern und verständigen können, vor allem über die Sprachgrenzen
hinaus. Damit wir unser Anliegen unter das Volk bringen können, scheuen wir uns nicht, in der Öffentlichkeit
unsere Argumente gegen die Befürworter und Befürworterinnen zu darlegen.
- Ich gehöre zu einer Forschungsgruppe, die darüber reflektieren soll, ob die Einführung eines
"Standardschweizerdeutschen" überhaupt umsetzbar sei: Wir müssen zum Beispiel zu folgenden Fragen
Stellung nehmen: Welche(n) Dialekt(e) soll man als Grundlage für das "Standardschweizerdeutschen"
nehmen? Welche Orthografieregeln und Sprachnormen müssen im Wörterbuch erfasst werden? Wie soll das „Standardschweizerdeutsch“ in der Schule
unterrichtet werden und auf welcher Schulstufe soll es eingeführt werden? Wie geht man mit dem
Hochdeutschen um?
- Wir gehören zur Presse und vertreten die vielen Journalisten und Journalistinnen der Schweizer
Zeitungen und des Schweizer Fernsehens. Wir versuchen, über jeden Trend und jede Debatte zu
diesem Thema zu berichten. Klatsch und Tratsch sind dabei nicht ausgeschlossen, weil wir die
Bevölkerung neben informativen Facts emotional teilnehmen lassen wollen an diesem Jahrhundert-Event!