Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03363.jsonl.gz/1259

Bei einer Arteriosklerose werden die Arterien durch Ablagerungen immer enger. Ihre Wände versteifen zusehends und verlieren ihre Flexibilität. Dem Blut fällt es dadurch immer schwerer, zügig im Kreislauf zu zirkulieren. Es können sich Blutgerinnsel bilden, die wiederum zu Thrombose oder Embolie führen können.
Eine Arteriosklerose bildet sich mit Vorliebe dort, wo Übergewicht, Fettstoffwechselstörungen, hoher Blutdruck, Bewegungsmangel und/oder Diabetes herrschen. Besonders ein hoher Cholesterinspiegel wird immer wieder als Hauptrisikofaktor für eine Arteriosklerose angeführt.
Manche Menschen aber leiden an all diesen Beschwerden nicht. Sie sind ferner Nichtraucher, normalgewichtig, treiben gerne Sport – und bekommen dennoch eine Arteriosklerose.
Forscher der Western University und des Lawson Health Research Institute (Ontario/Kanada) konnten in einer Studie zeigen, dass es in diesen Fällen die Darmflora sein kann, die zur Entstehung einer Arteriosklerose beiträgt.
Liegt eine Dysbiose, eine Störung der Darmflora vor, dann überwiegen dort die eher schädlichen Bakterien, während die gesundheitsförderlichen in der Minderheit sind. Die schädlichen aber geben kontinuierlich ihre toxischen Stoffwechselprodukte an den Darm ab und können auf diese Weise die Darmschleimhaut so beeinträchtigen, dass diese immer durchlässiger wird.