Document ID: /entscheidsuche_html/filtered/documents_0429.jsonl.gz/124

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich IV.2020.00441 II. Kammer Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Romero-Käser Ersatzrichterin Lienhard Gerichtsschreiberin Rämi Urteil vom 24. September 2020 in Sachen X.___ Beschwerdeführer gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin Sachverhalt: 1. X.___, Jahrgang 1982, war zuletzt vom 1. Januar 2018 bis 9. Juli 2019 als Bar Supervisor tätig, wobei der letzte Arbeitstag am 28. März 2019 war (Urk. 7/6/1-6 Ziff. 2.1-2.2). U nter Hinweis auf ein Burn-Out sowie eine Depression mel dete er sich am 15. Oktober 2019 bei der Invalidenversicherung zum Leistungs bezug an (Urk. 7/1 Ziff. 6.1). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, klärte die medizinische und erwerbliche Situation ab, holte die Akten des Krankentaggeldversicherers ein (Urk. 7/16) und teilte dem Versicherten am 10. März 2020 (Urk. 7/18) mit, dass keine Eingliederungsmassnahmen möglich seien. Nach ergangenem Vorbescheid (Urk. 7/21) verneinte die IV-Stelle mit Verfügung vom 29. Juni 2020 einen Leistungs anspruch (Urk. 7/24 = Urk. 2). 2. Der Versicherte erhob am 1. Juli 2020 Beschwerde gegen die Verfügung vom 29. Juni 2020 (Urk. 2) und beantragte, diese sei aufzuheben und es sei eine Neu beurteilung unter Berücksichtigung der kompletten medizinischen Unterlagen durch die IV-Stelle vorzunehmen ( Urk. 1 I. Ziff. 2). Ferner legte er einen Bericht des behandelnden Psychiaters vom 23. April 2020 zu den Akten (Urk. 3). Die IV-Stelle beantragte mit Beschwerdeantwort vom 8. September 2020 die Rückweisung der Sache an sie zu weiteren Abklärungen (Urk. 6). Das Gericht zieht in Erwägung: 1. 1.1 Gemäss Art. 1 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG) in Verbindung mit Art. 43 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG) prüft der Versicherungsträger die Begehren der versicherten Person, nimmt die notwendigen Abklärungen von Amtes wegen vor und holt die erforderlichen Auskünfte ein. 1.2 Das Gericht kann die Angelegenheit zu neuer Entscheidung an die Vorinstanz zurückweisen, besonders wenn mit dem angefochtenen Entscheid nicht auf die Sache eingetreten oder der Sachverhalt ungenügend festgestellt wurde (§ 26 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht, GSVGer ). Gemäss stän diger Rechtsprechung ist in der Regel von der Rückweisung – da diese das Ver fahren verlängert und verteuert – abzusehen, wenn die Rechtsmittelinstanz den Prozess ohne wesentliche Weiterungen erledigen kann. In erster Linie kommt eine Rückweisung in Frage, wenn der Versicherungsträger auf ein Begehren überhaupt nicht eingetreten ist oder es ohne materielle Prüfung abgelehnt hat, wenn schwie rige Ermessensentscheide zu treffen sind, oder wenn der ent scheidrelevante Sach verhalt ungenügend abgeklärt ist (vgl. Urteil des Bundesgerichts U 209/02 vom 10. September 2003 E. 5.2). 2. 2.1 Der Beschwerdeführer machte im Wesentlichen geltend (Urk. 1), dass die Beschwerdegegnerin den aktuellen Bericht des behandelnden Arztes für die Beurteilung des Leistungsanspruchs nicht berü cksichtigt habe, weshalb er eine Neubeurteilung unter Berücksichtigung der kompletten medizinischen Unter lagen beantrage. 2.2 Die Beschwerdegegnerin führte in der Beschwerdeantwort vom 8. September 2020 (Urk. 6) aus, dass der angeforderte Bericht des behandelnden Arztes nun im Beschwerdeverfahren eingereicht worden sei ( S. 1 Ziff. 1). Gestützt auf den neu eingereichten Arztbericht sei die medizinische Sachlage unklar. Zur Überprüfung ob und in welchem Umfang eine Arbeitsunfähigkeit vorliege, sei der Fall deshalb an sie zurückzuweisen (S. 2 Ziff. 4). 2.3 Da sowohl die Beschwerdegegnerin als auch der Beschwerdeführer eine Rück weisung der Sache zu weiteren Abklärungen beantra gten (Urk. 1 I. Ziff. 2, Urk. 6 ), liegen hierzu übereinstimmende Parteianträge vor. Da diese mit der Akten- und Rechtslage in Einklang stehen, ist in Gutheissung der Beschwerde die ange foch tene Verfügung vom 29. Juni 2020 aufzuheben und die Sache an die Besch werdegegnerin zurückzuweisen, damit sie nach Vornahme der erforder lichen Abklärungen über den Leistungsa nspruch des Beschwerdeführers neu ver füge. 3. Die Kosten gemäss Art. 69 Abs. 1 bis des Bundesgesetzes über die Invaliden versicherung (IVG) sind ermessensweise auf Fr. 200.-- festzusetzen und der unterliegenden Beschwerdegegnerin aufzuerlegen. Das Gericht erkennt: 1. In Gutheissung der Beschwerde wird die Verfügung der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, vom 29. Juni 2020 aufgehoben und die Sache wird an die Beschwerdegeg nerin zurückgewiesen, damit sie, nach erfolgten Abklärungen, neu über den Leistungsanspruch des Beschwerdeführers verfüge. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 200.-- werden der Beschwerdegegnerin auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein werden der Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt. 3. Zustellung gegen Empfangsschein an: - X.___ unter Beilage einer Kopie von Urk. 6 (Beschwerdeantwort) - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle - Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an: - Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft) 4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzustellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind bei zulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin MosimannRämi

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich IV.2020.00441 II. Kammer Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Romero-Käser Ersatzrichterin Lienhard Gerichtsschreiberin Rämi Urteil vom 24. September 2020 in Sachen X.___ Beschwerdeführer gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin Sachverhalt: 1. X.___, Jahrgang 1982, war zuletzt vom 1. Januar 2018 bis 9. Juli 2019 als Bar Supervisor tätig, wobei der letzte Arbeitstag am 28. März 2019 war (Urk. 7/6/1-6 Ziff. 2.1-2.2). U nter Hinweis auf ein Burn-Out sowie eine Depression mel dete er sich am 15. Oktober 2019 bei der Invalidenversicherung zum Leistungs bezug an (Urk. 7/1 Ziff. 6.1). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, klärte die medizinische und erwerbliche Situation ab, holte die Akten des Krankentaggeldversicherers ein (Urk. 7/16) und teilte dem Versicherten am 10. März 2020 (Urk. 7/18) mit, dass keine Eingliederungsmassnahmen möglich seien. Nach ergangenem Vorbescheid (Urk. 7/21) verneinte die IV-Stelle mit Verfügung vom 29. Juni 2020 einen Leistungs anspruch (Urk. 7/24 = Urk. 2). 2. Der Versicherte erhob am 1. Juli 2020 Beschwerde gegen die Verfügung vom 29. Juni 2020 (Urk. 2) und beantragte, diese sei aufzuheben und es sei eine Neu beurteilung unter Berücksichtigung der kompletten medizinischen Unterlagen durch die IV-Stelle vorzunehmen ( Urk. 1 I. Ziff. 2). Ferner legte er einen Bericht des behandelnden Psychiaters vom 23. April 2020 zu den Akten (Urk. 3). Die IV-Stelle beantragte mit Beschwerdeantwort vom 8. September 2020 die Rückweisung der Sache an sie zu weiteren Abklärungen (Urk. 6). Das Gericht zieht in Erwägung: 1. 1.1 Gemäss Art. 1 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG) in Verbindung mit Art. 43 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG) prüft der Versicherungsträger die Begehren der versicherten Person, nimmt die notwendigen Abklärungen von Amtes wegen vor und holt die erforderlichen Auskünfte ein. 1.2 Das Gericht kann die Angelegenheit zu neuer Entscheidung an die Vorinstanz zurückweisen, besonders wenn mit dem angefochtenen Entscheid nicht auf die Sache eingetreten oder der Sachverhalt ungenügend festgestellt wurde (§ 26 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht, GSVGer ). Gemäss stän diger Rechtsprechung ist in der Regel von der Rückweisung – da diese das Ver fahren verlängert und verteuert – abzusehen, wenn die Rechtsmittelinstanz den Prozess ohne wesentliche Weiterungen erledigen kann. In erster Linie kommt eine Rückweisung in Frage, wenn der Versicherungsträger auf ein Begehren überhaupt nicht eingetreten ist oder es ohne materielle Prüfung abgelehnt hat, wenn schwie rige Ermessensentscheide zu treffen sind, oder wenn der ent scheidrelevante Sach verhalt ungenügend abgeklärt ist (vgl. Urteil des Bundesgerichts U 209/02 vom 10. September 2003 E. 5.2). 2. 2.1 Der Beschwerdeführer machte im Wesentlichen geltend (Urk. 1), dass die Beschwerdegegnerin den aktuellen Bericht des behandelnden Arztes für die Beurteilung des Leistungsanspruchs nicht berü cksichtigt habe, weshalb er eine Neubeurteilung unter Berücksichtigung der kompletten medizinischen Unter lagen beantrage. 2.2 Die Beschwerdegegnerin führte in der Beschwerdeantwort vom 8. September 2020 (Urk. 6) aus, dass der angeforderte Bericht des behandelnden Arztes nun im Beschwerdeverfahren eingereicht worden sei ( S. 1 Ziff. 1). Gestützt auf den neu eingereichten Arztbericht sei die medizinische Sachlage unklar. Zur Überprüfung ob und in welchem Umfang eine Arbeitsunfähigkeit vorliege, sei der Fall deshalb an sie zurückzuweisen (S. 2 Ziff. 4). 2.3 Da sowohl die Beschwerdegegnerin als auch der Beschwerdeführer eine Rück weisung der Sache zu weiteren Abklärungen beantra gten (Urk. 1 I. Ziff. 2, Urk. 6 ), liegen hierzu übereinstimmende Parteianträge vor. Da diese mit der Akten- und Rechtslage in Einklang stehen, ist in Gutheissung der Beschwerde die ange foch tene Verfügung vom 29. Juni 2020 aufzuheben und die Sache an die Besch werdegegnerin zurückzuweisen, damit sie nach Vornahme der erforder lichen Abklärungen über den Leistungsa nspruch des Beschwerdeführers neu ver füge. 3. Die Kosten gemäss Art. 69 Abs. 1 bis des Bundesgesetzes über die Invaliden versicherung (IVG) sind ermessensweise auf Fr. 200.-- festzusetzen und der unterliegenden Beschwerdegegnerin aufzuerlegen. Das Gericht erkennt: 1. In Gutheissung der Beschwerde wird die Verfügung der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, vom 29. Juni 2020 aufgehoben und die Sache wird an die Beschwerdegeg nerin zurückgewiesen, damit sie, nach erfolgten Abklärungen, neu über den Leistungsanspruch des Beschwerdeführers verfüge. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 200.-- werden der Beschwerdegegnerin auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein werden der Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt. 3. Zustellung gegen Empfangsschein an: - X.___ unter Beilage einer Kopie von Urk. 6 (Beschwerdeantwort) - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle - Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an: - Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft) 4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzustellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind bei zulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin MosimannRämi

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Sozialversicherungsgericht

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

des Kantons Zürich IV.2020.00441 II. Kammer Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Romero-Käser Ersatzrichterin Lienhard Gerichtsschreiberin Rämi Urteil vom 24. September 2020

IV.2020.00441

IV.2020.00441

IV.2020.00441 II. Kammer

II. Kammer

Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Romero-Käser Ersatzrichterin Lienhard Gerichtsschreiberin Rämi

Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Romero-Käser Ersatzrichterin Lienhard Gerichtsschreiberin Rämi

Urteil vom 24. September 2020

Urteil vom 24. September 2020 in Sachen

in Sachen X.___

X.___ Beschwerdeführer

Beschwerdeführer gegen

gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle

Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich

Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin

Beschwerdegegnerin Sachverhalt:

Sachverhalt: 1. X.___, Jahrgang 1982, war zuletzt vom 1. Januar 2018 bis 9. Juli 2019 als Bar Supervisor tätig, wobei der letzte Arbeitstag am 28. März 2019 war (Urk. 7/6/1-6 Ziff. 2.1-2.2). U nter Hinweis auf ein Burn-Out sowie eine Depression mel dete er sich am 15. Oktober 2019 bei der Invalidenversicherung zum Leistungs bezug an (Urk. 7/1 Ziff. 6.1). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, klärte die medizinische und erwerbliche Situation ab, holte die Akten des Krankentaggeldversicherers ein (Urk. 7/16) und teilte dem Versicherten am 10. März 2020 (Urk. 7/18) mit, dass keine Eingliederungsmassnahmen möglich seien.

1. X.___, Jahrgang 1982, war zuletzt vom 1. Januar 2018 bis 9. Juli 2019 als Bar Supervisor tätig, wobei der letzte Arbeitstag am 28. März 2019 war (Urk. 7/6/1-6 Ziff. 2.1-2.2). U nter Hinweis auf ein Burn-Out sowie eine Depression mel dete er sich am 15. Oktober 2019 bei der Invalidenversicherung zum Leistungs bezug an (Urk. 7/1 Ziff. 6.1). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, klärte die medizinische und erwerbliche Situation ab, holte die Akten des Krankentaggeldversicherers ein (Urk. 7/16) und teilte dem Versicherten am 10. März 2020 (Urk. 7/18) mit, dass keine Eingliederungsmassnahmen möglich seien. Nach ergangenem Vorbescheid (Urk. 7/21) verneinte die IV-Stelle mit Verfügung vom 29. Juni 2020 einen Leistungs anspruch (Urk. 7/24 = Urk. 2).

Nach ergangenem Vorbescheid (Urk. 7/21) verneinte die IV-Stelle mit Verfügung vom 29. Juni 2020 einen Leistungs anspruch (Urk. 7/24 = Urk. 2). 2. Der Versicherte erhob am 1. Juli 2020 Beschwerde gegen die Verfügung vom 29. Juni 2020 (Urk. 2) und beantragte, diese sei aufzuheben und es sei eine Neu beurteilung unter Berücksichtigung der kompletten medizinischen Unterlagen durch die IV-Stelle vorzunehmen ( Urk. 1 I. Ziff. 2). Ferner legte er einen Bericht des behandelnden Psychiaters vom 23. April 2020 zu den Akten (Urk. 3).

2. Der Versicherte erhob am 1. Juli 2020 Beschwerde gegen die Verfügung vom 29. Juni 2020 (Urk. 2) und beantragte, diese sei aufzuheben und es sei eine Neu beurteilung unter Berücksichtigung der kompletten medizinischen Unterlagen durch die IV-Stelle vorzunehmen ( Urk. 1 I. Ziff. 2). Ferner legte er einen Bericht des behandelnden Psychiaters vom 23. April 2020 zu den Akten (Urk. 3). Die IV-Stelle beantragte mit Beschwerdeantwort vom 8. September 2020 die Rückweisung der Sache an sie zu weiteren Abklärungen (Urk. 6).

Die IV-Stelle beantragte mit Beschwerdeantwort vom 8. September 2020 die Rückweisung der Sache an sie zu weiteren Abklärungen (Urk. 6). Das Gericht zieht in Erwägung:

Das Gericht zieht in Erwägung: 1.

1. 1.1 Gemäss Art. 1 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG) in Verbindung mit Art. 43 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG) prüft der Versicherungsträger die Begehren der versicherten Person, nimmt die notwendigen Abklärungen von Amtes wegen vor und holt die erforderlichen Auskünfte ein.

1.1 Gemäss Art. 1 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG) in Verbindung mit Art. 43 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG) prüft der Versicherungsträger die Begehren der versicherten Person, nimmt die notwendigen Abklärungen von Amtes wegen vor und holt die erforderlichen Auskünfte ein. 1.2 Das Gericht kann die Angelegenheit zu neuer Entscheidung an die Vorinstanz zurückweisen, besonders wenn mit dem angefochtenen Entscheid nicht auf die Sache eingetreten oder der Sachverhalt ungenügend festgestellt wurde (§ 26 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht, GSVGer ). Gemäss stän diger Rechtsprechung ist in der Regel von der Rückweisung – da diese das Ver fahren verlängert und verteuert – abzusehen, wenn die Rechtsmittelinstanz den Prozess ohne wesentliche Weiterungen erledigen kann. In erster Linie kommt eine Rückweisung in Frage, wenn der Versicherungsträger auf ein Begehren überhaupt nicht eingetreten ist oder es ohne materielle Prüfung abgelehnt hat, wenn schwie rige Ermessensentscheide zu treffen sind, oder wenn der ent scheidrelevante Sach verhalt ungenügend abgeklärt ist (vgl. Urteil des Bundesgerichts U 209/02 vom 10. September 2003 E. 5.2).

1.2 Das Gericht kann die Angelegenheit zu neuer Entscheidung an die Vorinstanz zurückweisen, besonders wenn mit dem angefochtenen Entscheid nicht auf die Sache eingetreten oder der Sachverhalt ungenügend festgestellt wurde (§ 26 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht, GSVGer ). Gemäss stän diger Rechtsprechung ist in der Regel von der Rückweisung – da diese das Ver fahren verlängert und verteuert – abzusehen, wenn die Rechtsmittelinstanz den Prozess ohne wesentliche Weiterungen erledigen kann. In erster Linie kommt eine Rückweisung in Frage, wenn der Versicherungsträger auf ein Begehren überhaupt nicht eingetreten ist oder es ohne materielle Prüfung abgelehnt hat, wenn schwie rige Ermessensentscheide zu treffen sind, oder wenn der ent scheidrelevante Sach verhalt ungenügend abgeklärt ist (vgl. Urteil des Bundesgerichts U 209/02 vom 10. September 2003 E. 5.2). 2.

2. 2.1 Der Beschwerdeführer machte im Wesentlichen geltend (Urk. 1), dass die Beschwerdegegnerin den aktuellen Bericht des behandelnden Arztes für die Beurteilung des Leistungsanspruchs nicht berü cksichtigt habe, weshalb er eine Neubeurteilung unter Berücksichtigung der kompletten medizinischen Unter lagen beantrage.

2.1 Der Beschwerdeführer machte im Wesentlichen geltend (Urk. 1), dass die Beschwerdegegnerin den aktuellen Bericht des behandelnden Arztes für die Beurteilung des Leistungsanspruchs nicht berü cksichtigt habe, weshalb er eine Neubeurteilung unter Berücksichtigung der kompletten medizinischen Unter lagen beantrage. 2.2 Die Beschwerdegegnerin führte in der Beschwerdeantwort vom 8. September 2020 (Urk. 6) aus, dass der angeforderte Bericht des behandelnden Arztes nun im Beschwerdeverfahren eingereicht worden sei ( S. 1 Ziff. 1). Gestützt auf den neu eingereichten Arztbericht sei die medizinische Sachlage unklar. Zur Überprüfung ob und in welchem Umfang eine Arbeitsunfähigkeit vorliege, sei der Fall deshalb an sie zurückzuweisen (S. 2 Ziff. 4).

2.2 Die Beschwerdegegnerin führte in der Beschwerdeantwort vom 8. September 2020 (Urk. 6) aus, dass der angeforderte Bericht des behandelnden Arztes nun im Beschwerdeverfahren eingereicht worden sei ( S. 1 Ziff. 1). Gestützt auf den neu eingereichten Arztbericht sei die medizinische Sachlage unklar. Zur Überprüfung ob und in welchem Umfang eine Arbeitsunfähigkeit vorliege, sei der Fall deshalb an sie zurückzuweisen (S. 2 Ziff. 4). 2.3 Da sowohl die Beschwerdegegnerin als auch der Beschwerdeführer eine Rück weisung der Sache zu weiteren Abklärungen beantra gten (Urk. 1 I. Ziff. 2, Urk. 6 ), liegen hierzu übereinstimmende Parteianträge vor. Da diese mit der Akten- und Rechtslage in Einklang stehen, ist in Gutheissung der Beschwerde die ange foch tene Verfügung vom 29. Juni 2020 aufzuheben und die Sache an die Besch werdegegnerin zurückzuweisen, damit sie nach Vornahme der erforder lichen Abklärungen über den Leistungsa nspruch des Beschwerdeführers neu ver füge.

2.3 Da sowohl die Beschwerdegegnerin als auch der Beschwerdeführer eine Rück weisung der Sache zu weiteren Abklärungen beantra gten (Urk. 1 I. Ziff. 2, Urk. 6 ), liegen hierzu übereinstimmende Parteianträge vor. Da diese mit der Akten- und Rechtslage in Einklang stehen, ist in Gutheissung der Beschwerde die ange foch tene Verfügung vom 29. Juni 2020 aufzuheben und die Sache an die Besch werdegegnerin zurückzuweisen, damit sie nach Vornahme der erforder lichen Abklärungen über den Leistungsa nspruch des Beschwerdeführers neu ver füge. 3. Die Kosten gemäss Art. 69 Abs. 1 bis des Bundesgesetzes über die Invaliden versicherung (IVG) sind ermessensweise auf Fr. 200.-- festzusetzen und der unterliegenden Beschwerdegegnerin aufzuerlegen.

3. Die Kosten gemäss Art. 69 Abs. 1 bis des Bundesgesetzes über die Invaliden versicherung (IVG) sind ermessensweise auf Fr. 200.-- festzusetzen und der unterliegenden Beschwerdegegnerin aufzuerlegen. Das Gericht erkennt:

Das Gericht erkennt: 1. In Gutheissung der Beschwerde wird die Verfügung der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, vom 29. Juni 2020 aufgehoben und die Sache wird an die Beschwerdegeg nerin zurückgewiesen, damit sie, nach erfolgten Abklärungen, neu über den Leistungsanspruch des Beschwerdeführers verfüge.

1. In Gutheissung der Beschwerde wird die Verfügung der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, vom 29. Juni 2020 aufgehoben und die Sache wird an die Beschwerdegeg nerin zurückgewiesen, damit sie, nach erfolgten Abklärungen, neu über den Leistungsanspruch des Beschwerdeführers verfüge. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 200.-- werden der Beschwerdegegnerin auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein werden der Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 200.-- werden der Beschwerdegegnerin auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein werden der Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt. 3. Zustellung gegen Empfangsschein an:

3. Zustellung gegen Empfangsschein an: - X.___ unter Beilage einer Kopie von Urk. 6 (Beschwerdeantwort)

X.___ unter Beilage einer Kopie von Urk. 6 (Beschwerdeantwort) - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle

Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle - Bundesamt für Sozialversicherungen

Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an:

sowie an: - Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)

Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft) 4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).

4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzustellen.

Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzustellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind bei zulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).

Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind bei zulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin

MosimannRämi