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Künstlerinnen und Künstler 2019
Kit Armstrong
Kaum ein Musiker verdient den Titel «Ausnahme-Künstler» in gleichem Mass wie der 1992 in Los Angeles geborene Kit Armstrong. Seit frühester Jugend verzaubert Armstrong das Publikum in Konzerthäusern wie dem Musikverein Wien, dem Concertgebouw in Amsterdam, der Philharmonie Berlin, der Hamburger Elbphilharmonie oder dem BOZAR in Brüssel. Armstrong arbeitet mit bedeutenden Dirigenten wie Christian Thielemann, Herbert Blomstedt, Riccardo Chailly, Kent Nagano, Manfred Honeck und Esa-Pekka Salonen zusammen und war bereits bei einigen der wichtigsten Orchester der Welt zu Gast, darunter die Wiener Philharmoniker, die Staatskapelle Dresden, das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, das Gewandhausorchester und die Academy of St Martin in the Fields. Mit seinen Kompositionen hat sich der vielseitige Künstler ebenso weltweit einen Namen gemacht. Kompositionsaufträge erhielt Armstrong u. a. vom Gewandhaus zu Leipzig, der Schubertiade Hohenems und dem Musikkollegium Winterthur. Die Kompositionen von Kit Armstrong werden bei der Edition Peters verlegt.
Azahar Ensemble
Das Azahar Ensemble gründete sich 2010 aus Musikern des Nationalen Jugendorchesters von Spanien. Neben mehreren Erfolgen bei internationalen Kammermusik-Musikwettbewerb ging das Azahar Ensemble 2014 als Sieger in der Kategorie «Bläserquintett» beim renommierten ARD-Wettbewerb hervor. Seither hat das Quintett eine rege Konzerttätigkeit entwickelt. Alle fünf Instrumentalisten des Ensembles werden regelmässig eingeladen, in renommierten Orchestern zu spielen, darunter das London Philharmonic Orchestra, das Dallas Symphony Orchestra u. v. m. Nach umjubelten Konzerten in Köln und der Berliner Philharmonie, im Wiener Musikverein, in Baden-Baden, Salzburg, in der Philharmonie Essen, beim Mozartfest Würzburg, dem Rheingau Musik Festival und in Kanada wird das Azahar Ensemble demnächst wieder in Deutschland, Österreich, der Schweiz und in Frankreich gastieren. Azahar ist der aus dem Arabischen stammende Name der aromatisch duftenden weisse Blüten von Zitrusbäumen, insbesondere des Orangenbaums.
Wolfgang-Michael Bauer
Mgr. art. Wolfgang-Michael Bauer, geboren 1986 in Baden bei Wien, studierte zunächst Tontechnik an der SAE Wien. Darauf folgte ein Kompositions- studium am Joseph Haydn Konservatorium in Eisenstadt (2009–2016) bei Prof. Tibor Nemeth, ArtD. Mit einem Bakkalaureats- und Magisterabschluss an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Bratislava bei Prof. Vladimír Bokes und Prof. Jevgenij Iršai, ArtD., konnte er seine Kenntnisse der Komposition vertiefen. Zahlreiche Aufführungen am Joseph Haydn Konservatorium im österreichischen Eisenstadt (u. a. zum 40-Jahr-Jubiläum im Rahmen des Festaktes 2011), das Mitwirken bei Erasmus-Projekten (Haydn – The Progressive, Eisenstadt; Opus Erasmus, Frankreich) sowie beim Kunstsymposion des EU-Art-Networks in der Cselley Mühle (Oslip, 2012) vervollständigen seine Tätigkeit als Komponist. Wolfgang-Michael Bauer war zu Gast in der Ö1-Sendung «Zeit-Ton» am 21. Mai 2013 und 14. Mai 2016. Er wurde 2013 mit dem Theodor-Kery-Förderungspreis ausgezeichnet und ist ausserdem Mitglied der Schweizer Künstlerinitiative «another morning». Seit Herbst 2017 ist er Dozent, u. a. für Komposition, Kompositionspraktikum und Formenlehre am Joseph Haydn Konservatorium.
Stefano Bet
Stefano Bet ist einer der innovativsten italienischen Flötisten seiner Generation und ein Spezialist der Barock-, Klassik- und Renaissancetraverse und -blockflöte. Geboren in Friaul-Julisch Venetien (Italien), autodidaktisches Studium historischer Musikinstrumente, Teilnahme an Kursen der grössten Spezialisten, darunter die Gebrüder Kuijken und Harnoncourt, in Padua, Rom, Antwerpen, den Niederlanden, Basel und Salzburg. Bet debütierte 1983 auf dem Festival Vivaldi Venezia und trat daraufhin als Solo-, Kammer- und Orchestermusiker auf zahlreichen internationalen Festivals, u. a. in der Accademia di Santa Cecilia in Rom, im Teatro alla Scala in Mailand, im Mozarteum Salzburg, im Musikverein Wien, im Théâtre des Champs-Élysées und im Concertgebouw in Amsterdam sowie an Festivals in Amerika und Asien auf. Er hat unter anderem mit Diego Fasolis & I Barocchisti, Andrea Marcon, Alain Curtis, Philippe Jaroussky, Giuliano Carmignola und Sergio Azzolini zusammengearbeitet. Stefano Bet hat Aufnahmen für RTSI und viele andere Radio- und Fernsehsender sowie Plattenfirmen eingespielt. Als engagierter Lehrer, der aktiv in der musikwissenschaftlichen Forschung und Instrumentenkunde tätig ist, hat er selbst Kurse und Meisterklassen geleitet, die von Musikern aus der ganzen Welt besucht wurden.
Christian Bolt
Bereits im Alter von sechzehn Jahren bewirbt sich der 1972 in Uster geborene Christian Bolt an der Schule für Holzbildhauerei in Brienz. Die anfängliche Skepsis der Schulleitung über das jugendliche Alter des Kandidaten zerstreut sich angesichts des offensichtlichen Talents und des unbedingten Willens des jungen Mannes, eine künstlerische Laufbahn einzuschlagen, sehr schnell. Rund vier Jahre später schliesst Bolt die Holzbildhauerschule in Brienz mit Erfolg ab. Es folgen Auslandaufenthalte in Deutschland und in den USA. Zurück in Europa, studiert er an der Accademia di Belle Arti in Carrara bei Prof. Ballocchi bis 1999 Techniken und Materialien der Bildhauerei und Malerei sowie Kunstgeschichte und Anatomie. Seine Studien der Klassik und insbesondere des Renaissance-Humanismus führen ihn schliesslich nach Florenz. Als Schüler des bekannten Professors Antonio di Tommaso, welcher seinerzeit Assistent von Marino Marini war, setzt Bolt in den Jahren 1999 bis 2001 den bildhauerischen Studiengang an der Accademia di Belle Arti in Florenz fort, den er mit dem Master of Fine Arts erfolgreich beendet. Nach Abschluss des Studiums in Italien widmet sich Bolt konsequent der Bildhauerei, der Zeichnung und der Malerei und bestreitet diverse Ausstellungen in der Schweiz, aber auch im Ausland. 2014 wird Christian Bolt als erstem Schweizer Bildhauer der Titel des Professors an der ältesten Kunstakademie Europas, der Accademia delle Arti del Disegno in Florenz, verliehen.
Die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen
Die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen ist eines der international führenden Orchester und begeistert weltweit ihr Publikum. Künstlerischer Leiter ist seit 2004 der estnisch-amerikanische Dirigent Paavo Järvi. Ein Höhepunkt der Zusammenarbeit mit Järvi war das weltweit umjubelte Beethoven-Projekt. Anschliessend konzentrierten sich Orchester und Dirigent ebenso erfolgreich auf Robert Schumann. Der aktuelle Zyklus ist Johannes Brahms gewidmet. Inzwischen sind alle vier Sinfonien auf drei CDs erschienen und bereits mit einem Opus Klassik ausgezeichnet worden. Nicht nur für ihre Einspielungen und ihr einzigartiges Education-Projekt mit der Gesamtschule Bremen-Ost, das «Zukunftslabor», wurde Die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen national wie international zahlreich ausgezeichnet, sondern auch für ihre gelungene Verbindung von Unternehmertum und Kultur. Die Deutsche Kammerphilharmonie, die mit der Elbphilharmonie ein enges partnerschaftliches Verhältnis verbindet, ist unter anderem 2019 erstes «Orchestra in Residence» beim Rheingau Musik Festival.
Fiorenza De Donatis
Fiorenza De Donatis begann ihr Studium der Violine bei Schwester Clara Lainati und führte es bei Tamas Major fort. Es folgten Meisterklassen bei T. Varga in Sion, S. Ashkenasi in Salzburg und M. Comberti in London. 1997 erhielt sie vom Konservatorium der italienischen Schweiz ihr Diplom mit Bestnoten unter der Betreuung von Carlo Chiarappa. Infolge musikalischer Anregungen in den letzten Jahren ihres Studiums am Konservatorium traf sie die Entscheidung, nach Holland zu ziehen und am Sweelinck Konservatorium in Amsterdam unter Lucy van Dael historische Instrumente zu studieren. Sie schloss ihr Studium im Juni 2001 mit dem Solistendiplom «cum laude» ab. 1997 war sie Mitglied des Barockorchesters der Europäischen Union. Seitdem hat sie sich ausschliesslich der Barockvioline gewidmet und ist mit der Accademia Bizantina, dem Kammerorchester Basel, dem Amsterdam Baroque Orchestra, dem Ensemble Zefiro, dem Concerto Köln, dem Helsinki Baroque Orchestra, der Mozart-Akademie, Europa Galante und Ars Musica Zürich aufgetreten. Im von Diego Fasolis geleiteten Ensemble I Barocchisti spielt sie die erste Geige. Sie spielt eine Violine des Mailänder Geigenbauers Carlo Antonio Testore aus dem Jahr 1749.
Diego Fasolis
International anerkannt als einer der herausragendsten Musiker auf dem Gebiet der authentischen historischen Darbietung, verbindet Diego Fasolis stilistische Genauigkeit mit Vielseitigkeit und Virtuosität. Er studierte in Zürich, Paris und Cremona, schloss mit vier Diplomen mit Auszeichnung ab und begann seine Karriere als Konzertorganist. 1998 übernahm er die Leitung des Barockensembles I Barocchisti, das Werke mit historischen Instrumenten aufführt. Als Dirigent arbeitet er mit renommierten Orchestern und erstklassigen, weltweit bekannten Sängern zusammen. Mit der Mezzosopranistin Cecilia Bartoli hat er bei zahlreichen Projekten, Aufnahmen und Touren zusammengearbeitet. Seit 2012 hat er regelmässig bei den Salzburger Festspielen mitgewirkt. 2016 wurde er von der Scala beauftragt, ein Orchester für historische Instrumente zusammenzustellen und Händel-Aufführungen zu dirigieren – «Il Trionfo del Tempo e del Disinganno» und «Tamerlano» mit Plácido Domingo. Im selben Jahr übernahm er ebenfalls die Nachfolge von Nikolaus Harnoncourt für drei Aufführungen von Beethovens neunter Sinfonie im Musikverein Wien. Zu seinen Aufnahmen zählen mehr als 120 Titel und er erhielt dafür zahlreiche Goldene Schallplatten, den Grand Prix du Disque, den ECHO KLASSIK und mehrere Nominierungen für die Grammy Awards. Darüber hinaus wurde er in der Sparte der Dirigenten als einer der sechs Finalisten bei den International Opera Awards nominiert.
I Barocchisti
Das Ensemble «I Barocchisti» wurde 1993 von Maestro Diego Fasolis in der Schweiz gegründet. Es ist ein kultureller und musikalischer Zusammenschluss, dessen Ziel es ist, das Studium, die Aufführungspraxis und die Interpretation des Barockrepertoires mit historischen Instrumenten zu fördern. Virtuosität, Rhythmik, stilistische Genauigkeit und Ausdrucksstärke prägen die musikalischen Aufführungen, die oft mit der Bezeichnung «Latin» versehen werden. Dieser einzigartige Stil findet seit dem Debüt der Gruppe in den 90er-Jahren grossen Anklang. I Barocchisti tritt in den renommiertesten Theater- und Konzertsälen wie dem Teatro alla Scala in Mailand, dem Concertgebouw in Amsterdam, dem Lincoln Center in New York und dem Théâtre des Champs-Élysées in Paris auf. Durch das Zusammenwirken herausragender Musiker mit dem genialen Dirigenten sind I Barocchisti derzeit authentisch wie kein anderes Ensemble und gelten als eines der besten Barockensembles der Welt. Maurice Steger, Max Emanuel Cencic, Philippe Jaroussky, Cecilia Bartoli und Julia Lezhneva zählen zu den zahlreichen berühmten Künstlern, die mit I Barocchisti zusammengearbeitet haben. Die äusserst produktive Zusammenarbeit von I Barocchisti mit Plattenfirmen (Decca, Harmonia Mundi, Erato e Naïve) wurde mit zahlreichen Preisen wie Diapason d’Or, MIDEM, Grand Prix du Disque e de l’Audiovisuel, Preis der deutschen Schallplattenkritik, ECHO KLASSIK, International Classical Music Award ausgezeichnet und mehrfach für die Grammy Awards nominiert.
Steven Isserlis
Der britische Cellist Steven Isserlis, Commander of the British Empire, wird weltweit für seine stupende Technik und seine ausserordentliche Musikalität und Kreativität gefeiert. Als Solist konzertiert er mit Orchestern wie den Berliner Philharmonikern, dem London Philharmonic Orchestra und dem Tonhalle Orchester Zürich sowie dem Münchener Kammerorchester, der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen und dem Mahler Chamber Orchestra. Als ständiger Gast der Londoner Wigmore Hall, des 92nd Street Y in New York oder der Salzburger Festspiele gibt er Recitals und Kammermusikkonzerte mit Partnern wie Joshua Bell, Isabelle Faust, Sir András Schiff u. v. m. Steven Isserlis’ grosses Interesse gilt der historischen Aufführungspraxis. Er konzertiert mit den führenden Barockorchestern und leitet Kammerorchester oft selbst vom Cello aus. Isserlis wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet. 2013 wurde er in die Gramophone Hall of Fame aufgenommen – als einer von nur zwei Cellisten, denen diese Ehre schon zu Lebzeiten zuteil wurde.
Janoska Ensemble
Der Musikkosmos ist unendlich gross und allein die Galaxis der beliebtesten Kompositionen enthält Tausende Musik-Sonnen. Stilistisch trennen sie aber oft musikalische Lichtjahre. Doch das Janoska Ensemble ist angetreten, mit seiner unnachahmlichen Musiksynthese jede intergalaktische Distanz zu überwinden, und hat damit in kürzester Zeit ein begeistertes internationales Publikum gewonnen. Die vier – klassisch superb ausgebildeten – jungen Väter dieser Kunst, Ondrej, František und Roman Janoska (aus Bratislava stammend) und ihr Schwager Julius Darvas (in Konstanz aufgewachsen), haben ihre solitäre Musizierkunst gemeinsam zur Perfektion entwickelt und feiern damit auf mittlerweile vier Kontinenten Erfolg um Erfolg. Dem Janoska Ensemble ist in der unüberschaubar gewordenen Musikszene das Kunststück gelungen, seinen singulären Stil zur Eigenmarke und zugleich auch zum Genre-Begriff zu machen: Es ist dies ihr «Janoska Style», der auf künstlerischem Topniveau bekannte Referenzen aus Klassik bis Pop in ein hörbar verwandtes und dennoch anderes neues Ganzes transponiert. Damit nicht genug, trägt jedes einzelne der präzise arrangierten Stücke zugleich immer das Markenzeichen der musikalisch überschäumenden Janoska-Handschrift. Diese Handschrift kommt natürlich in den Eigenkompositionen der Ensemblemitglieder – mit einer erstaunlichen Ausdrucksbreite von berührend bis mitreissend – besonders zur Geltung. Der «Janoska Style» besitzt die seltene Kraft, Stammhörer völlig gegensätzlicher Genres auf Anhieb zu begeistern. In ihren Konzerten springt seine grosse positive Kraft schon nach wenigen Takten auf das Publikum über, spätestens mit ihren virtuosen spontanen Improvisationen heben die vier Könner auch die zurückhaltendsten Besucher aus ihren Sitzplätzen. Das Debüt-Album «Janoska Style» des Janoska Ensembles ist 2016 beim renommierten Klassik-Label Deutsche Grammophon erschienen und wurde innerhalb eines Jahres mit Gold ausgezeichnet.
Judith Jáuregui
Die Pianistin Judith Jáuregui hat eine ganz eigene Herangehensweise an ihr Instrument. Das spanische Magazin Scherzo sieht in ihrem Spiel eine «ausserordentliche natürliche Energie» und erkennt eine Künstlerin, deren «Temperament, Frische und Hingabe den Weg in eine grossartige Zukunft ebnen». Mit ihrem Repertoire spannt Jáuregui den Bogen über drei Jahrhunderte Musikgeschichte – mit Fokus auf die Wiener Klassik, die musikalische Beziehung zwischen Robert Schumann, Clara Schumann und Johannes Brahms, das Gesamtwerk Debussys und Werke von weiblichen Komponisten. Geboren im nordspanischen San Sebastián, wuchs Judith Jáuregui mit einer baskischen Mutter und einem in Frankreich geborenen mexikanischen Vater in einem multikulturellen Umfeld auf. Nach ihrem Rezitaldebüt im Alter von elf Jahren und einem anfänglichen Studium in San Sebastián zog sie nach München, um bei dem renommierten russischen Pianisten Vadim Suchanov ihr Studium am damaligen Richard-Strauss-Konservatorium fortzuführen. Im Frühjahr 2019 erschien ihr fünftes Album, «Pour le tombeau by Claude Debussy – Live from Vienna» (Label ARS Produktion). Judith Jáuregui ist Bösendorfer Artist.
La Cetra Barockorchester Basel
Seit der Gründung 1999 durch Dr. Peter Reidemeister ist La Cetra ein rasanter Aufstieg in die Reihen der international führenden Orchester der Alten Musik gelungen. Seine dynamische Entwicklung verdankt La Cetra vor allem Andrea Marcon, unter dessen musikalischer Leitung das Orchester seit 2009 steht. Marcon ist als mehrfach preisgekrönter Cembalist und Organist gefragter Experte für die Alte Musik Italiens und arbeitet als Gastdirigent mit vielen namhaften Orchestern. Ausdrückliches Credo von La Cetra ist, dass wissenschaftliche Hintergrundarbeit, intensive Auseinandersetzung mit historischem Instrumentarium, historischer Aufführungspraxis und geschichtlichem Umfeld der gespielten Werke letztlich immer nur einem einzigen Zweck dienen: sogenannte Alte Musik für Menschen von heute hautnah erfahrbar zu machen. Dafür wurde La Cetra bereits 2009 der Europäische Kulturpreis für Alte Musik verliehen. Seit 2011 erschienen zahlreiche CD-Aufnahmen. 2019 kamen zwei von der Presse hochgelobte Aufnahmen heraus: «Mr Handel’s Dinner» mit Maurice Steger bei harmonia mundi sowie eine Einspielung von Leclair-Violinkonzerten mit La Cetra und Leila Schayegh bei Glossa Music.
Adam Laloum
Adam Laloum hat durch den Gewinn des ersten Preises beim angesehenen Clara-Haskil-Klavier- wettbewerb internationale Anerkennung erhalten. Daraufhin ist er der Klasse von Evgeni Koroliov in Hamburg beigetreten, der 1977 selbst den ersten Preis des Clara Haskil-Wettbewerbs gewann. Laloum tritt mit Orchestern wie dem Orchestre de Paris, dem Belgischen Nationalorchester, dem Mariinsky-Orchester unter Valery Gergiev, dem Orchestre Philharmonique de Radio France unter Sir Roger Norrington, dem Verbier Festival Orchestra sowie dem Orchestre du national Capitole de Toulouse auf. Er wurde 1987 geboren und fing bereits mit zehn Jahren an, Klavier zu spielen. Sein Musikstudium begann er in Toulouse, bevor er 2002 am Conservatoire de Paris in die Klasse von Michel Béroff aufgenommen wurde. Während seiner Ausbildung hat Laloum Meisterklassen von Grössen wie Dmitri Bashkirov und Paul Badura-Skoda besucht. Als vorzüglicher Kammermusikpartner gründete Adam Laloum das Klaviertrio Trio les Esprits zusammen mit Victor Julien-Laferrière und Mi-sa Yang.
Modigliani Quartett
Das in Paris lebende Quatuor Modigliani feiert in dieser Saison sein 15-jähriges Bestehen und blickt auf eine beeindruckende Karriere zurück. Weltweit hat sich das Ensemble als eines der meistgefragten Quartette seiner Generation etabliert und tritt in den ehrwürdigsten Konzertsälen und Streichquartettserien auf. Eine besondere Auszeichnung war es für das Quatuor Modigliani, im März 2017 als erstes Streichquartett im Grossen Saal der Elbphilharmonie zu spielen. In dieser Saison ist das Quartett in Nord- und Südamerika, Japan und Europa auf Tournee und tritt u.a. in der Wigmore Hall in London, im Auditorium du Musée du Louvre in Paris, in The Morgan Library & Museum New York, in der Kölner Philharmonie, im Flagey in Brüssel, Pierre Boulez Saal in Berlin, im Prinzregententheater in München und in Tokios Oji Hall auf. Seit jeher öffnet das Quartett gern seine Formation für grössere Kammermusikwerke, wobei wunderbare Künstler-Freundschaften mit Nicholas Angelich, Daniel Müller-Schott, Yefim Bronfman, Sabine Meyer, Beatrice Rana, Renaud Capuçon u. a. entstanden sind. Dank der grosszügigen Unterstützung von privaten Sponsoren spielt das Quartett auf vier aussergewöhnlichen alten italienischen Instrumenten.
Ludwig Müller
Ludwig Müller studierte an den Musikhochschulen in Graz und Wien bei Valery Gradow und Klaus Eichholz, Günther Pichler und Ernst Kovacic. Sein Diplom erhielt er mit Auszeichnung. Er ist Gastkonzertmeister bei der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen, dem BBC Symphony Orchestra, dem OBC Barcelona, dem Orquesta Sinfónica de Castilla y León und dem Orquestra Gulbenkian. Seit 1986 ist er Konzertmeister des Wiener Kammerorchesters und seit 1992 auch des Orquestra de Cadaqués. Er musizierte mit Dirigenten wie Ivor Bolton, Adam Fischer, Thomas Hengelbrock, Sir Neville Marriner, Gianandrea Noseda, Vasily Petrenko, Jukka-Pekka Saraste und viele mehr. Als Solist und künstlerischer Leiter trat er in vielen renommierten Konzertzyklen, u. a. in Wien, Salzburg, Berlin, am Théâtre des Champs-Élysées und in der Carnegie Hall, auf und spielte zahlreiche Werke für den Rundfunk und auf CD ein. Von 1988 bis 1998 spielte Ludwig Müller als Mitglied des Arcus Ensembles Wien Konzerte in ganz Europa, Israel, Japan und den USA und bestritt einen eigenen Abonnementzyklus im Wiener Konzerthaus. Anlässlich der Eröffnung des Arnold Schönberg Centers in Wien gründete Ludwig Müller 1998 das aron quartett. Ludwig Müller ist zudem Gründungsmitglied des Korngold Ensembles Wien.
Othmar Müller
Othmar Müller studierte in Wien und in den USA. Er ist Mitbegründer des Artis-Quartetts Wien, das weltweite Auftritte bestreitet, mehr als 40 CDs einspielte und dafür Preise wie den «Grand Prix», den «ECHO KLASSIK» oder den «MIDEM Classical Award» erhielt und seit 1989 einen eigenen Konzertzyklus im Wiener Musikverein gestaltet. Zurzeit unterrichtet Müller zudem zudem am Joseph Haydn Konservatorium. Solistische Highlights waren Uraufführungen von Alexander Zemlinsky, Gottfried von Einem und Herwig Reiter sowie Solo- und Rezital-CDs bei NAXOS, Nimbus und Camerata. Das Cello von Andrea Amati (1573) ist eine Leihgabe der Oesterreichischen Nationalbank.
Benjamin Righetti
«Dreissigjährig, hochbegabt, erfinderisch» (Le Temps), «einer der brillantesten Organisten seiner Generation» (Revue Musicale de Suisse Romande), «ein ungeheuer begabter Interpret» (Diapason). Benjamin Righetti ist Titularorganist der Kirche Saint-François in Lausanne und Dozent am Konservatorium und an der Musikhochschule Lausanne (HEMU). Benjamin Righetti, 1982 in der Schweiz geboren, studierte Klavier in der Klasse von Jean-François Antonioli und Orgel bei Yves Rechsteiner, François Delor, Jean Boyer, Jan Willem Jansen, Michel Bouvard und Philippe Lefebvre. Er war von 2002 bis 2007 Preisträger der renommiertesten internationalen Wettbewerbe: Schweizer Orgelwettbewerb, Musica Antiqua von Brügge, Publikumspreis von Chartres, Grand Prix d’Orgue der Stadt Paris und viele mehr. Unter den mehr als 600 Konzerten, die er bisher gegeben hat, sind einige unvergesslich in Erinnerung: in Notre-Dame de Paris an seinem 25. Geburtstag, beim Toulouse les Orgues Festival in vielen Auflagen, im Concertgebouw in Amsterdam, während des Bachfest-Abschlusskonzertes im Freiberger Dom, im Mariinsky-Theater in St.Petersburg. Er hat insgesamt vier CDs veröffentlicht, die derzeit alle bei Claves Records erhältlich sind. Seine Veröffentlichungen wurden alle von internationalen Kritikern gelobt, sowohl für ihre Originalität als auch für die Beherrschung ihrer Produktion. Benjamin Righetti betreibt auch Forschungstätigkeit und schreibt regelmässig Artikel für die Website orgue.art und die Zeitschrift La Tribune de l’Orgue.
Alexander Rössler
Alexander Rössler ist ein Enkel des deutsch-baltischen Pianisten und Komponisten Richard Rössler (1880–1962). Er studierte u. a. bei Jürgen Uhde, Roland Keller, Maria Tipo und Stanislaw Neuhaus. Sein Konzertexamen erhielt er 1981 mit Auszeichnung. Er ist Träger der Szymanowski-Gedenkmedaille der Republik Polen. Zahlreiche Rundfunkaufnahmen (u. a. Werke von Clementi, Chopin, Brahms, Szymanowski) und CD-Aufnahmen mit Werken von Schubert, Schumann, Brahms, Janáček und R. Rössler umschreiben seine Tätigkeit als internationaler Musiker. Neben dem alle Stilepochen umfassenden Repertoire (u.a. das gesamte Klavierwerk von Brahms und Janáček) widmet er sich gerne den Jazz-, Blues- und freien Improvisationen. Alexander Rössler ist Professor für Klavier an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien. Seit 1990 gibt er regelmässig Meisterkurse in Europa, Korea, Japan und China.
Antonia Rössler
Antonia Rössler absolvierte ihre Violinstudien bei Christian Altenburger und Marianne Piketty sowie Blockflötenstudien bei Michael Posch und Hans Maria Kneihs. Zurzeit setzt sie ihr Kammermusikstudium bei Johannes Meissl und Peter Schuhmayer fort. Sie gibt regelmässig Konzerte, v. a. in Österreich und Frankreich, und wirkt bei diversen Orchestern u.a. beim Tonkünstler-Orchester Niederösterreich, beim Orchestre de Pays de Savoie und beim Orchestre de l’Opéra de Saint-Étienne. Sie ist Stipendiatin der Adami-Stiftung (2018) sowie Laureatin des Mécénat Musical Société Générale.
Sir András Schiff
Sir András Schiff wurde 1953 in Budapest geboren. Den ersten Klavierunterricht erhielt er im Alter von fünf Jahren bei Elisabeth Vadász. Später setzte er sein Studium an der Franz-Liszt-Musikakademie in Budapest bei Prof. Pál Kadosa, György Kurtág und Ferenc Rados sowie bei George Malcolm in London fort. Ein wichtiger Teil seiner Tätigkeit sind Klavierabende und da im Besonderen die zyklischen Aufführungen der Klavierwerke von Bach, Haydn, Mozart, Beethoven, Schubert, Chopin, Schumann und Bartók. 1999 gründete er sein eigenes Kammerorchester, die «Cappella Andrea Barca», mit der er, wie auch mit dem Chamber Orchestra of Europe, als Dirigent und Solist eng zusammenarbeitet. Sir András Schiff wurde mit mehreren internationalen Preisen ausgezeichnet. Er wurde im Juni 2006 für seinen ausserordentlichen Rang als Beethoven-Interpret durch die Wahl zum Ehrenmitglied des Beethoven-Hauses in Bonn gewürdigt. Im September 2008 erhielt Sir András Schiff die Medaille der Wigmore Hall für sein dortiges 30-jähriges musikalisches Wirken. Sir András Schiff ist ausserdem Träger des Robert-Schumann-Preises der Stadt Zwickau des Jahres 2011. Im Januar 2012 wurde dem Künstler die Goldene Mozart-Medaille der Internationalen Stiftung Mozarteum verliehen. Im darauffolgenden Juni erhielt er den «Orden Pour le Mérite für Wissenschaften und Künste». Im selben Jahr wurde er zum Ehrenmitglied des Wiener Konzerthauses und zum «Special Supernumerary Fellow of Balliol College» (Oxford, UK) ernannt. Sir András Schiff wurde 2012 das Grosse Verdienstkreuz mit Stern der Bundesrepublik Deutschland verliehen. Für sein herausragendes musikalisches Schaffen erhielt er im Dezember 2013 in London mit der Goldmedaille der Royal Philharmonic Society die höchste Auszeichnung dieser Gesellschaft. Im Juli 2014 verlieh ihm die University of Leeds und im März 2018 seine Königliche Hoheit Prinz Charles als Präsident des Royal College of Music die Ehrendoktorwürde. Im Frühjahr 2011 hat Sir András Schiff für Aufsehen gesorgt, als er öffentlich gegen die alarmierende politische Entwicklung in Ungarn Stellung bezog. Aus den teilweise beleidigenden Angriffen, denen er sich daraufhin vonseiten ungarischer Nationalisten ausgesetzt sah, hat Sir András Schiff die Konsequenz gezogen, in seiner Heimat keine Konzerte mehr zu geben. Im Juni 2014 wurde er von Queen Elizabeth II. für seine Verdienste für die Musik in den Adelsstand erhoben. Im März 2017 erschien im Bärenreiter und Henschel Verlag sein Buch «Musik kommt aus der Stille» mit Essays und Gesprächen mit Martin Meyer.
Connie Shih
Die kanadische Pianistin Connie Shih gilt als eine der bedeutendsten Künstlerinnen ihres Heimatlandes. Bereits im Alter von neun Jahren debütierte sie mit Mendelssohns erstem Klavierkonzert gemeinsam mit dem Seattle Symphony Orchestra. Mit nur zwölf Jahren wurde sie jüngste Schülerin György Seböks und setzte danach ihr Studium in Philadelphia bei Claude Frank und bei Fou Ts’ong in Europa fort. Neben Auftritten als Solistin mit Orchester führten sie zahlreiche Recitals nach Kanada, in die USA, nach Europa und Asien. Als Kammermusikpartnerin arbeitet Shih mit Künstlern wie Steven Isserlis, Maxim Vengerov, Isabelle Faust, Joshua Bell und Tabea Zimmermann zusammen und war unter anderem in der Londoner Wigmore Hall und in der Carnegie Hall zu hören. In der Saison 2019/20 wird Connie Shih zusammen mit Steven Isserlis auf Tournee durch Nordamerika und Europa gehen und mit Joshua Bell in Asien konzertieren. Zu ihren CD-Einspielungen gehören sämtliche Beethovensonaten für Violoncello und Klavier gemeinsam mit Manuel Fischer-Dieskau, sowie mit Steven Isserlis «The Cello in Wartime» mit Musik aus der Zeit des Ersten Weltkrieges.
Ian Smith
Ian ist als Lead-Trompeter mit zahlreichen lokalen und internationalen Künstlern (Shirley Bassey, Liberace, Pavarotti und zuletzt beim Edinburgh Jazz & Blues Festival mit dem Meistertrompeter James Morrison) auf Tournee gegangen, hat zahlreiche Aufnahmen gemacht und dutzende TV- und Radiosendungen produziert. 1990 trat er als Musiklehrer in die SACS ein und erzielte mit dem Bandprogramm grosse Erfolge auf Überseetouren in Skandinavien und Europa, von denen sie mit zahlreichen Auszeichnungen zurückkehrten. Während dieser Zeit setzte er seine Jazzkarriere mit der Gründung seines eigenen Quartetts VJR fort, das auch mit seinen Aufnahmen und Auftritten im In- und Ausland grosse Anerkennung fand. Als Jazzmusiker ist er mit seinem eigenen und vielen lokalen Ensembles wie «Concert Boulevard», «Pound Seats», «MJ9», «The Tony Schilder Quartet» und «Inside Out» erfolgreich.
Maurice Steger
Als «Paganini der Blockflöte» wird Maurice Steger von der Neuen Zürcher Zeitung bezeichnet, während The Independent ihn als «the world’s leading recorder virtuoso» feiert. Mit seiner weltweiten Konzerttätigkeit sowie zahlreichen, mit renommierten Preisen ausgezeichneten CD-Einspielungen konnte er sich als einer der angesehensten Blockflötisten, Dirigenten und Musikpädagogen auf dem Gebiet der Alten Musik etablieren. Dem charismatischen Musiker gelang es dank seiner lebendigen Art, seiner intensiven Tongebung und einer staunenswerten Technik, die Blockflöte als Instrument neu zu positionieren, was der 2015 verliehene ECHO KLASSIK als «Instrumentalist des Jahres» bestätigt. Zahlreiche preisgekrönte CD-Einspielungen, seine weltweite Zusammenarbeit mit den tonangebenden Originalklangensembles, seine reiche kammermusikalische Tätigkeit und sein hohes Engagement in verschiedenen musikpädagogischen Bereichen sprechen von einer beeindruckenden Musikerpersönlichkeit.
Christian Tetzlaff
Christian Tetzlaff ist seit Jahren einer der gefragtesten Geiger und spannendsten Musiker der Klassikwelt. Im Mai 2015 schrieb The Guardian nach seinem Beethoven-Violinkonzert mit dem London Symphony Orchestra unter Daniel Harding: «The greatest performance of the work I’ve ever heard.» Konzerte mit Christian Tetzlaff werden oft zu einer existenziellen Erfahrung für Interpret und Publikum gleichermassen, altvertraute Stücke erscheinen plötzlich in völlig neuem Licht. Er pflegt ein ungewöhnlich breites Repertoire und gibt rund 100 Konzerte pro Jahr. Als Residenzkünstler ist er u. a. bei den Berliner Philharmonikern, in der Londoner Wigmore Hall oder beim Metropolitan Orchestra in New York aufgetreten. Im Verlauf seiner Karriere gastierte Christian Tetzlaff bereits mit allen grossen Orchestern, darunter den Wiener und New Yorker Philharmonikern, dem Concertgebouw Orchestra Amsterdam und allen Londoner Orchestern. Er arbeitet mit Dirigenten wie Christoph Eschenbach, Manfred Honeck, Andris Nelsons, Antonio Pappano, Robin Ticciati, Paavo Järvi und Vladimir Jurowski zusammen, um nur einige zu nennen. Was den 1966 in Hamburg geborenen und inzwischen mit seiner Familie in Berlin lebenden Musiker so einzigartig macht, sind – neben seinem grossen geigerischen Können – vor allem drei Dinge: Er nimmt den Notentext wörtlich, er «spricht» mit seiner Geige, vor allem aber versteht er die Meisterwerke als Geschichten, die von zentralen Erfahrungen handeln. Bereits 1994 gründete Christian Tetzlaff sein eigenes Streichquartett und bis heute liegt ihm die Kammermusik ebenso am Herzen wie seine Arbeit als Solist mit und ohne Orchester. Für seine CD-Aufnahmen hat Christian Tetzlaff zahlreiche Preise erhalten. Ein besonderes Anliegen sind ihm seit jeher die Solosonaten und -partiten von Bach, die er 2017 zum dritten Mal einspielte und bei ONDINE veröffentlichte. Das Magazin The Strad lobte diese Aufnahme als «aufmerksame und lebendige Antwort auf die Schönheiten der Bach’schen Solowerke». Christian Tetzlaff spielt eine Geige des deutschen Geigenbauers Peter Greiner und unterrichtet regelmässig an der Kronberg Academy.
Virtual Jazz Reality
Gegründet 1993, gehören der Band einige der angesehensten, vielseitigsten und erfahrensten Künstler der südafrikanischen Musikszene an, die im gesamten nördlichen und südlichen Afrika, den Vereinigten Staaten und in Dubai auftreten. Die Band hat in vielen führenden Konzerthäusern, Clubs, Restaurants und auf Weinfestivals in ganz Südafrika gespielt und verfügt über die Fähigkeit, das gleiche Niveau an Exzellenz in verschiedenen Musikrichtungen zu gewährleisten. Das Jazzrepertoire in allen Stilrichtungen reicht vom Light Jazz bis hin zu hochmodernen virtuosen Eigenkompositionen. Das Repertoire der Band umfasst über 100 Eigenkompositionen, von denen einige die Spitze der Jazz-Charts erreicht haben. Die Band hat zahlreiche TV- und Radio-Specials veröffentlicht und mit Künstlern wie Pavarotti, Jonathan Butler, Shirley Bassey, Liberace, Bono, Anastacia, Shakatak und vielen mehr gearbeitet. Über VJR und ihre Mitglieder wurde auch auf den besten südafrikanischen Radiosendern sowohl einzeln als auch gemeinsam berichtet.