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Japan steht weiter zur Kernenergie
Die Kernenergie sei eine wichtige und grundlegende Energiequelle, die auch weiterhin eingesetzt werden sollte, schreibt die Kommission im neuen Energiekonzept. Diese soll mittel- und langfristig, also für die nächsten 20 Jahre, die Energiepolitik Japans bestimmen. Unter der Voraussetzung der Sicherheit der Kernanlagen beruft sich die Kommission auf die Vorteile der Kernenergie, wie die stabile Stromversorgung, die Kostenreduktion sowie als Mittel gegen die Klimaerwärmung. Die Abhängigkeit Japans von der Kernenergie soll jedoch in den nächsten 20 Jahren schrittweise so weit als möglich reduziert werden, fordert die Kommission. Möglichkeiten dazu sollen mit Stromeinsparungen, dem Einsatz von erneuerbarer Energie, dem Ausbau von thermischen Stromproduktionsarten sowie weiteren Ansätzen geschaffen werden.
Sobald die japanische Nuclear Regulation Authority (NRA) die Sicherheitsüberprüfung eines Kernkraftwerkes abgeschlossen hat, sollen diese wieder hochgefahren werden. Zudem soll die Notfallvorsorge verstärkt werden und wie auch so bald als möglich eine Lösung für die Handhabung der radioaktiven Abfälle gefunden werden. Weiter will die Kommission die nukleare Brennstoffpolitik weiter entwickeln. Auch die Soft Skills werden im neuen Energiekonzept angesprochen. So soll zur Bevölkerung, den Standortgemeinden wie auch der globalen Öffentlichkeit eine Vertrauensbeziehung aufgebaut werden. Dies dürfte nicht zuletzt im Hinblick auf die Wiederinbetriebnahme der japanischen Kernkraftwerke von zentraler Bedeutung sein.