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Borg/McEnroe (2017)
Borg/McEnroe (2017)
Oder: Kein ganz grosses Tennis
1980: Der Schwede Björn Borg (Sverrir Gudnason) ist die Nummer eins im Tennis und hat unter anderem das legendäre Wimbledon-Turnier schon viermal gewonnen. Würde er den Titel dort ein fünftes Mal gewinnen, hätte er Unglaubliches vollbracht. Der Druck, welcher da auf dem Ausnahme-Atleten zu liegen scheint, ist immens, doch äusserlich lässt sich Borg nichts anmerken. Wer Borg an seinem fünften Wimbledon-Triumph hindern könnte, ist das aufstrebende US-Tennis-Ass John McEnroe (Shia LaBoeuf).
Der Amerikaner sorgt aber nicht nur mit seinem Können für Schlagzeilen, sondern auch aufgrund seines aufbrausenden Temperaments auf dem Spielfeld, das eigentlich so gar nicht in die saubere Welt des Tennis passt. Borg und McEnroe: zwei Sportler, die von aussen so verschieden sind. Sie beide werden es 1980 in den Final von Wimbledon schaffen. Ihr Aufeinandertreffen wird ein Fünf-Satz-Spiel, das als eines der besten je ausgetragenen Duelle in der Welt des Sports in die Geschichte eingehen wird.
Film-Rating
Der Film Borg/McEnroe ist vor allem ein Film über den schwedischen Ausnahmekönner, während der fluchende Amerikaner leider nur sekundär behandelt wird. Auch wegen des deutlich weniger interessanten Borg entsteht so ein unausgeglichener Film, bei dem dann das grosse Finale wegen der schwachen Inszenierung zudem nicht wirklich vom Hocker reisst.
OutNow.CH:
08.09.2017 / crs
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