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Nachdem ein britisches Gericht sich dagegen entschieden hat, den Haftbefehl gegen Julian Assange aufzuheben, will Ecuador dem den Wikileaks-Mitgründer weiterhin Schutz gewähren. "Die ecuadorianische Regierung wird den internationalen Schutz für den Bürger Julian Assange aufrechterhalten, solange Gefahr für sein Leben besteht", teilte das Aussenministerium des Landes am Dienstag mit.
"Die Regierung betont, dass sie die besten Beziehungen zu Grossbritannien unterhält und weiterhin auf eine für beide Länder befriedigende und die Menschenrechte achtende Lösung hinarbeitet", heisst es.
Assange lebt seit Juni 2012 im selbst gewählten Exil in der ecuadorianischen Botschaft in London. Er fürchtet, nach Verlassen der Botschaft festgenommen und letztlich an die USA ausgeliefert zu werden. Heute entschied ein britisches Gericht, dass der Haftbefehl gegen den Gründer der Enthüllungsplattform WikiLeaks bestehen bleibt, obwohl die schwedischen Behörden längst auf eine Auslieferung verzichten.
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