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Sei es im sozialen, im Bildungs- oder im kulturellen Kontext: Projektmanagement gewinnt zunehmend an Bedeutung. Dabei folgen Projekte in sozialen Bereichen (wie auch andere Projektarten) Prinzipien des klassischen Projektmanagements. Sie unterscheiden sich von anderen Projektarten jedoch in ihren typischen Herausforderungen und Vorgehensweisen. Der Fokus des folgenden Abschnitts liegt demzufolge auf der Beschreibung von spezifischen Merkmalen sozialer Projekte.
Merkmale und Ziele
Soziale Projekte befassen sich zentral mit gesellschaftlichen Phänomenen. Das Ziel sozialer Projekte ist es, soziale Prozesse zu analysieren oder durch gezielte Interventionen zu initiieren. Soziale Projekte beziehen sich auf unterschiedliche soziale Einheiten und Themenfelder. Soziale Einheiten können sein: Gemeinschaften, Organisationen, Kommunen, Quartiere, Stadtviertel, Dörfer, Städte, Staaten aber auch Interessen- oder Randgruppen. Mögliche Themenfelder sind: Nachbarschaftshilfe, Sozialwesen, soziale Dienstleistungen, Prävention (Sucht, Krankheit...), usw.
Besonderheiten
Soziale Projekte beziehen sich meist auf sehr komplexe Gegenstände und erfordern in ihrer Umsetzung spezifische, auf die Gegebenheit angepasste Methoden und Organisationsverfahren. Charakteristisch sind aufwändige Situationsanalysen, bei denen unterschiedliche Interessengruppen und beteiligte Personen mit einbezogen werden. Ebenso kennzeichnend für soziale Projekte sind umfangreiche Recherchen zu vergleichbaren Projekten. Die Definitions- und Planungsphasen sozialer Projekte sind überdurchschnittlich intensiv und für den weiteren Prozess wegweisend.
Projektarten
Soziale Projekte werden nach Zielsetzung, Organisationsform und Methodik unterschieden. So spricht man vor allem von Eventprojekten, von Entwicklungsprojekten, von Wissens- oder Forschungsprojekten sowie von Evaluationsprojekten.