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Bei dem vierstündigen «Konzert für die Freiheit» im fast ausverkauften Camp Nou traten zahlreiche katalanische Künstler wie die Sänger Dyango, Peret, Lluís Llach und Maria del Mar Bonet, aber auch Poeten, Politiker und Schauspieler auf. Die Besucher der vom Kulturverein «Òmnium Cultural» organisierten Veranstaltung zahlten Eintrittspreise bis 150 Euro.
Kataloniens Regierungschef Artur Mas musste wegen der Hochzeit seiner Tochter absagen, aber zahlreiche Kabinettsmitglieder waren im Stadion. «Ich hoffe, das ist das letzte Mal, dass wir das Camp Nou füllen müssen, um Freiheit für Katalonien zu fordern», rief der Ex-Präsident der katalanischen Film-Akademie, Joel Joan.
Eigene Polizei
Im Streit zwischen dem Zentralstaat und Katalonien um ein für 2014 geplantes Unabhängigkeitsreferendum hatte das Verfassungsgericht in Madrid im Mai eine Souveränitätserklärung der Region vorläufig ausser Kraft gesetzt.
Katalonien ist eine der reichsten Regionen Spaniens und hat schon heute einen Autonomiestatus und eine eigene Polizei. Die grosse Mehrheit der Bevölkerung will aber mehr Autonomie-Rechte, etwa die Hälfte tritt für die Gründung eines eigenes Staates ein.
(se/sda)