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Der Austausch war insbesondere aktuellen Themen gewidmet, unter anderem dem Dispositiv zur Bekämpfung der Pandemie und den wirtschaftspolitischen Massnahmen, um die Folgen der Krise abzufedern. Zur Sprache kamen unter anderem auch die Europapolitik der Schweiz und Liechtensteins sowie wirtschaftspolitische Fragen.
Der Bundespräsident betonte, dass die Schweiz bestrebt sei, den Freihandel voranzutreiben und die Freihandelspolitik der Europäischen Freihandelsassoziation (EFTA) zu stärken. Auch auf internationaler Ebene funktioniere die Zusammenarbeit mit Liechtenstein sehr gut. Finanzminister Maurer hob die sehr bewährte und eingespielte Zusammenarbeit bei finanz- und fiskalpolitischen Themen hervor.
Die Schweiz und Liechtenstein verbindet seit über 100 Jahren eine selbst für befreundete Nachbarstaaten ausserordentlich enge Zusammenarbeit. Zwischen den beiden Ländern besteht ein dichtes Netz von bilateralen Verträgen, darunter der Zollvertrag von 1923, mit dem Liechtenstein an das schweizerische Zollgebiet angeschlossen wurde.
Eng verflochten sind die Volkswirtschaften. Über 9000 Arbeitskräfte pendeln als Grenzgängerinnen und Grenzgänger aus der Schweiz nach Liechtenstein. Auch auf internationaler Ebene pflegen die beiden Länder enge und effiziente Zusammenarbeit, namentlich im Rahmen von EFTA und UNO sowie beim Internationalen Strafgerichtshof.
Seit 1919 wahrt die Schweiz zudem in allen Ländern, in denen Liechtenstein über keine Vertretung verfügt, die Interessen Liechtensteins und der liechtensteinischen Staatsangehörigen. Das Jubiläumsjahr in den bilateralen Beziehungen wurde 2019 bei einem Staatsbesuch von Erbprinz Alois von und zu Liechtenstein in der Schweiz gewürdigt.
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