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Die Schweizer Uhrenexporte beliefen sich im Oktober auf 1677 Millionen Franken, was einem nominalen Rückgang von 16,4 Prozent gegenüber dem entsprechenden Vorjahresmonat entspricht. Real ergab sich ein Minus von 21,6 Prozent. Dabei verbuchten die Regionen Asien, Nordamerika und Europa starke Einbussen.
Der starke Rückgang überrasche. Eine mögliche Erklärung dafür könnte sein, dass die Uhrenhersteller bewusst auf der Bremse gestanden seien, um die Lagersituation bei den Uhrenhändlern zu entlasten, schreibt Patrik Schwendimann von der Zürcher Kantonalbank (ZKB).
Richemont hatte im ersten Halbjahr Uhrenbestände bei den Kunden zurückgekauft, was den Gewinn einbrechen liess.
(Reuters)