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Soziologie und Psychologie sind stark gefordert, die Telearbeit, das neue "virtuelle" Zusammenleben und "neue Einsamkeiten" zu untersuchen, um Lösungsvorschläge zu modellieren. Denn die zwischenmenschliche Kommunikation in und um die Internet-Gemeinschaft muss erfolgreich bestehen können im Dienst am Menschen -- nicht umgekehrt. Dazu gehören Fragen des Realitätsverlustes in einer "virtuellen" Erlebniswelt. Es ist an dieser Stelle in Erinnerung zu rufen, dass der englische Terminus "virtual" nicht "unwirklich", sondern "being such in essence" meint [27]. Die damit verbundene Frage wäre also, inwiefern die virtuelle Welt des EncycloSpace -- die schon in der klassischen Enzyklopädie eine Theaterwelt war, das bezeugen Titel barocker Enzyklopädien [158] -- nur Schein, und inwiefern sie tatsächlich das Wesentlich darstellt. Arbeits- und Freizeit müssen neu definiert werden für die im traditionell privaten Bereich stattfindenden Telearbeit. Solche soziologischen und psychologischen Modelle müssen Pilotprojekte sein und nicht erst auf schon bestehende Schäden reagieren.
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