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Vor der Edition am Bieler Strandboden hat es aber erst ein Team geschafft, zweimal in Folge EM-Gold zu holen: Die Italienerinnen Laura Bruschini/Annamaria Solazzi (1999/2000). Nun schafften dieses Kunststück auch Ludwig/Walkenhorst. Die topgesetzten Deutschen liessen im Endspiel vor ausverkauften Rängen den überraschenden Tschechinnen Marketa Slukova/Barbora Hermannova keine Chance. Sie gewannen die Partie 21:14, 21:15 und unterstrichen damit ihre Ambitionen im Hinblick auf die Olympischen Spiele von Rio de Janeiro.
Im Olympia-Ranking, das die wichtigsten Resultate der Saisons 2015 und 2016 beinhaltet, belegen Ludwig/Walkenhorst als bestes europäisches Duo den 4. Rang. Diese Position untermauerten sie mit einem ausgezeichneten EM-Turnier. Mit Ausnahme der zweiten Vorrunden-Partie gewannen die 30-jährige Ludwig und ihre fünf Jahre jüngere Partnerin alle sieben Spiele. Für Ludwig war es die neunte EM-Medaille ihrer Karriere, die vierte goldene. Zwei Titel hatte sie an der Seite von Sara Goller (2008/2010) geholt. Mit Blockerin Walkenhorst spielt die Berlinerin seit 2013 zusammen.
Weniger deutlich war die Angelegenheit im Final der Männer. Mit Paolo Nicolai/Daniele Lupo setzte sich erneut das favorisierte Duo durch. Die italienischen Europameister von 2014 sahen sich aber starker Gegenwehr durch die Russen Konstantin Semenow/Wjatscheslaw Krassilnikow konfrontiert. Nicolai/Lupo gewannen die Partie 21:15, 13:21, 15:12 und strichen dafür ein Preisgeld von 20’000 Euro ein. Die beiden Teams waren sich vor einem Monat bereits im Final des World-Tour-Open von Sotschi gegenüber gestanden, schon damals hiessen die Sieger Nicolai/Lupo.
(SDA)