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Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich IV.2012.01265 II. Kammer Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender Sozialversicherungsrichter Bachofner Sozialversicherungsrichterin Sager Gerichtsschreiberin Neuenschwander-Erni Urteil vom 4. Februar 2014 in Sachen X.___ Beschwerdeführerin vertreten durch Rechtsanwältin Ursula Reger- Wyttenbach Goecke Laur Reger- Wyttenbach Zürcher & Meier Rhein Rechtsanwälte Ankerstrasse 24, Postfach 2250, 8026 Zürich gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin Sachverhalt: 1. 1.1 X.___, geboren 1963, war nach ihrem phil. I Studium (Italienische Sprach- und Literaturwissenschaft, Deutsche Sprachwissenschaft und Kunst geschichte) von 1995 bis 2001 als Assistentin am Y.___ tätig (vgl. Urk. 6/24). In der Folge widmete sie sich ihrer Dissertation ( Urk. 7/9). Im Januar 2006 musste die Versicherte wegen einer psy chischen Erschöpfung mit Depression hospitalisiert werden (vgl. Urk. 6/15/6-8). Seither war sie nicht mehr berufstätig. Am 2 8. Oktober 2008 meldete sie sich zum Bezug von Leistungen der Invalidenversicherung (berufliche Massnahmen, Rente) an ( Urk. 6/2). 1.2 Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, holte Auszüge aus dem individuellen Konto (Urk. 6/1; Urk. 6/8) sowie medizinische Berichte (Urk. 6/9-10; Urk. 6/15) ein und gab bei Dr. med. Z.___, Psychiatrie und Psychotherapie FMH, ein psychiatrisches Gutachten in Auftrag, welches am 2 2. Juni 2009 erstattet wurde ( Urk. 6/17). Mit Schreiben vom 2 8. August 2009 beantwortete Dr. Z.___ eine Rückfrage der IV-Stelle ( Urk. 6/21). Vom 1. Februar bis 3 1. Oktober 2010 absolvierte die Versicherte ein Belastbar keitstraining (vgl. Schlussbericht vom 3 0. April 2010, Urk. 6/38) mit anschlies sendem Aufbautraining (vgl. Schlussbericht vom 1 4. Oktober 2010, Urk. 6/65) in der A.___. Die IV-Stelle leistete Kostengutsprache und richtete der Versicherten Taggelder aus (vgl. Urk. 6/26; Urk. 6/35; Urk. 6/40; Urk. 6/42; Urk. 6/49; Urk. 6/51). In der Folge gewährte die IV-Stelle der Versicherten Ein gliederungsberatung / Arbeitsvermittlung mit externem Job Coaching (vgl. Urk. 6/69). Vom 8. Februar bis 7. August 2011 absolvierte die Versicherte ein Arbeitstraining in einem Architekturbüro (vgl. Leistungsbeurteilung, Urk. 6/87). Die IV-Stelle übernahm die Kosten und richtete Taggelder aus (vgl. Urk. 6/80; Urk. 6/84; Urk. 6/89; Urk. 6/93; vgl. Verlaufsprotokoll Eingliederungsberatung vom 1 5. März 2012, Urk. 6/105; Verlaufsprotokoll Job Coach vom 1 9. März 2012, Urk. 6/106). Schliesslich holte die IV-Stelle einen weiteren Bericht der behandelnden Psy chiaterin ein ( Urk. 6/111). Nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren (vgl. Urk. 6/115) sprach sie der Versicherten mit Verfügung vom 2. November 2012 bei einem Invaliditätsgrad von 50 % - eine halbe Rente ab dem 1. August 2011 zu ( Urk. 6/124 und Urk. 6/117 = Urk. 2). 2. Gegen die Verfügung vom 2. November 2012 ( Urk. 2 ) erhob die Versicherte am 3. Dezember 2012 Beschwerde ( Urk. 1) und beantragte, diese sei aufzuheben und es sei ihr ab einem früheren Zeitpunkt eine höhere Invalidenrente zu ge währen (S. 2 Ziff. 3). Die Beschwerdegegnerin schloss m it Vernehmlassung vom 2 3. Januar 2013 (Urk. 5) auf Abweisung der Beschwerde. Mit Replik vom 1 8. April 2013 ( Urk. 10) änderte die Beschwerdeführerin ihr Rechtsbegehren dahingehend, als sie von April 2008 bis Januar 2010 eine Dreiviertelsrente, von August 2011 bis März 2012 wiederum eine Dreiviertelsrente sowie ab April 2012 eine ganze Rente beantragte (S. 2 oben ). Die Beschwerdegegnerin ver zichtete am 2 4. Mai 2013 auf eine Duplik ( Urk. 13). Dies wurde der Beschwer deführerin am 1. Juli 2013 zur Kenntnis gebracht ( Urk. 15). Das Gericht zieht in Erwägung: 1. 1.1 Die massgebenden rechtlichen Grundlagen, insbesondere betreffend die Invali ditätsbemessung ( Art. 16 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG) und den Rentenanspruch ( Art. 28 des Bundes gesetzes über die Invalidenversicherung, IVG), sind im angefochtenen Entscheid zutreffend wiedergegeben ( Urk. 2 Verfügungsteil 2 S. 1). Darauf kann, mit den nachstehenden Ergänzungen, verwiesen werden. 1.2 Gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung ist für die Ermittlung des Validen einkommens entscheidend, was die versicherte Person im Zeitpunkt des frühest möglichen Rentenbeginns nach dem Beweisgrad der überwiegenden Wahr scheinlichkeit als Gesunde tatsächlich verdient hätte. Dabei wird in der Regel am zuletzt erzielten, nötigenfalls der Teuerung und der realen Einkommensent wicklung angepassten Verdienst angeknüpft, da es empirischer Erfahrung ent spricht, dass die bisherige Tätigkeit ohne Gesundheitsschaden fortgesetzt wor den wäre. Ausnahmen müssen mit überwiegender Wahrscheinlichkeit erstellt sein (BGE 129 V 222 E. 4.3.1 mit Hinweisen). 1.3 Für die Bestimmung des Invalideneinkommens ist primär von der beruflich-erwerblichen Situation auszugehen, in welcher die versicherte Person konkret steht. Ist kein solches tatsächlich erzieltes Erwerbseinkommen gegeben, namentlich weil die versicherte Person nach Eintritt des Gesundheitsschadens keine oder jedenfalls keine ihr an sich zumutbare neue Erwerbstätigkeit aufge nommen hat, so können nach der Rechtsprechung Tabellenlöhne gemäss den vom Bundesamt für Statistik periodisch herausgegebenen Lohnstrukturerhebun gen (LSE) herangezogen werden (BGE 126 V 75 f. E. 3b/ aa und bb, vgl. auch BGE 129 V 472 E. 4.2.1). Für die Invaliditätsbemessung wird praxisgemäss auf die standardisierten Bruttolöhne (Tabellengruppe A) abgestellt (BGE 129 V 472 E. 4.2.1 mit Hinweis), wobei jeweils vom so genannten Zentralwert (Median) auszugehen ist. Bei der Anwendung der Tabellengruppe A gilt es ausserdem zu berücksichtigen, dass ihr generell eine Arbeitszeit von 40 Wochenstunden zu grunde liegt, weshalb der massgebliche Tabellenlohn auf die entsprechende be triebsübliche Wochenarbeitszeit aufzurechnen ist (BGE 129 V 472 E. 4.3.2, 126 V 75 f. E. 3b/ bb, 124 V 321 E. 3b/ aa ; AHI 2000 S. 81 E. 2a). Wird das Invalideneinkommen auf der Grundlage von statistischen Durch schnittswerten ermittelt, ist der entsprechende Ausgangswert allenfalls zu kür zen. Mit dem sogenannten Leidensabzug wurde ursprünglich berücksichtigt, dass versicherte Personen, welche in ihrer letzten Tätigkeit körperliche Schwer arbeit verrichteten und nach Eintritt des Gesundheitsschadens auch für leichtere Arbeiten nurmehr beschränkt einsatzfähig sind, in der Regel das entsprechende durchschnittliche Lohnniveau gesunder Hilfsarbeiter nicht erreichen. Der ursprünglich nur bei Schwerarbeitern zugelassene Abzug entwickelte sich in der Folge zu einem allgemeinen behinderungsbedingten Abzug, wobei die Recht sprechung dem Umstand Rechnung trug, dass auch weitere persönliche und berufliche Merkmale der versicherten Person wie Alter, Dauer der Betriebszuge hörigkeit, Nationalität oder Aufenthaltskategorie sowie Beschäftigungsgrad Auswirkungen auf die Höhe des Lohnes haben können. Ein Abzug soll aber nicht automatisch, sondern nur dann erfolgen, wenn im Einzelfall Anhalts punkte dafür bestehen, dass die versicherte Person wegen eines oder mehrerer dieser Merkmale ihre gesundheitlich bedingte (Rest-)Arbeitsfähigkeit auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt nur mit unterdurchschnittlichem Einkommen ver werten kann. Bei der Bestimmung der Höhe des Abzuges ist der Einfluss aller in Betracht fallenden Merkmale auf das Invalideneinkommen unter Würdigung der Umstände im Einzelfall gesamthaft zu schätzen und insgesamt auf höchstens 25 % des Tabellenlohnes zu begrenzen (vgl. zum Ganzen BGE 126 V 75). Dabei ist zu beachten, dass allfällige bereits bei der Parallelisierung der Vergleichsein kommen mitverantwortliche invaliditätsfremde Faktoren im Rahmen des soge nannten Leidensabzuges nicht nochmals berücksichtigt werden dürfen (BGE 134 V 322 E. 5.2). 1.4 Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorak ten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zu sammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c). 2. 2.1 Streitig und zu prüfen ist der Rentenanspruch, mithin die Arbeitsfähigkeit und der Invaliditätsgrad der Beschwerdeführerin. 2.2 Die Beschwerdegegnerin ging in der angefochtenen Verfüg ung ( Urk. 2) davon aus, dass die Beschwerdeführer in seit Januar 2006 (Beginn der einjährigen Wartezeit) in ihr er Arbeitsfähigkeit erheblich eingeschränkt sei. Aufgrund der medizinischen Unterlagen bestehe seit Januar 2006 eine 100%ige Arbeitsun fähigkeit in d er angestammten Tätigkeit als „ Romanistikerin “. In einer optimal angepassten Tätigkeit betrage die Arbeitsfähigkeit 50 % (Verfügungsteil 2 S. 1 unten). Die Beschwerdegegnerin stützte sich sowohl für die Berechnung des Valideneinkommens als auch des Invalideneinkommens auf den Tabellenlohn gemäss LSE für Beschäftigte mit universitäre r Hochschul bildung ohne Kader funktion und stellte einem Valideneinkommen von Fr. 9 5'058. ein Invaliden einkommen von Fr. 47 ' 529. gegenüber, womit ein Invaliditätsgrad von 50 % resultierte. Da das Arbeitstraining per 7. August 2011 abgeschlossen worden sei, habe die Beschwerdeführerin ab August 2011 Anspruch auf eine halbe R ente (Verfügungsteil 2 S. 1 f.). 2.3 Die Beschwerdeführerin machte in ihrer Beschwerde ( Urk. 1) geltend, die gut achterliche Beurteilung stehe in Widerspruch zu den Berichten der behandeln den Spezialisten. Gestützt auf die spezialärztlichen Feststellungen sei von einer höheren Arbeitsunfähigkeit auszugehen (S. 5 Ziff. 4). Des Weiteren sei der hypothetische Verdienst in einer angepassten Tätigkeit auf einem tieferen Niveau der Lohnstatistik festzusetzen und es sei ein Invaliditätsabzug anzubrin gen (S. 5 Ziff. 5). In der Replik (Urk. 10) kritisierte die Beschwerdeführerin insbesondere das Gut achten von Dr. Z.___. So liege dieses mehr als dreieinhalb Jahre zurück und entspreche somit nicht mehr ihrer aktuellen gesundheitlichen Situation. Auch sei die gutachterliche Beurteilung lediglich aufgrund eines kurzen, nur eine Stunde und zehn Minuten dauernden Gespräches erfolgt. Zudem sei keine Fremda namnese eingeholt worden und es fehle an einer Begründung für die abweichende Diagnose (S. 4 f. Ziff. 4.1). D ie Beschwerdeführerin machte weiter geltend, dass sich ihr Gesundheitszustand seit anfangs 2012 verschlechtert habe; seit dem 2 7. Februar 2012 werde ihr eine volle Arbeitsunfähigkeit attes tiert ( S. 6 Ziff. 4.2). D es Weiteren sei das von der Beschwerdegegnerin einge setzte Valideneinkommen zu tief. A uch könne für das Invalideneinkommen nicht von derselben Basis wie für das Valideneinkommen ausgegangen werden. Eine angepasste Tätigkeit würde eine Stelle ohne Belastungen, ohne Stress, ohne ausgeprägte Teamfähigkeit und ohne grosse Verantwortung darstellen ( S. 7 f. Ziff. 5). Schliesslich gab sie zum Beginn der Arbeitsunfähigkeit an, dass sie schon seit 1997 gesundheitsbedingt nur noch eingeschränkt arbeitsfähig sei (S. 3). 3. 3.1 Vom 1 9. Januar bis zum 1 0. Februar 2006 erfolgte ein s tationärer Aufenthalt der Beschwerdeführerin in der B.___. Dem Austrittsbericht vom 1 4. Februar 2006 (Urk. 6/15/6-8 ) sind folgende Diagnosen zu entnehmen (S. 1) : - rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig mittelgradige bis schwere Episode - gen eralisierte Angststörung Im Austrittsbericht wurde ausgeführt, die Beschwerdeführerin befinde sich schon länger in einer psychischen Erschöpfung mit Depression, Vermeidungs verhalten und multiplen psychovegetativen Beschwerden bei einer vielfach belastenden Lebenssituation: fehlende Erwerbstätigkeit, Unfähigkeit an der sich seit Jahren hinziehenden Dissertation weiterzuarbeiten, fehlende Freundschaf ten, belastende Trennungssituation und Vermissen einer Partnerschaft, unbe hagliche Wohnsituation, zum Teil unbefriedigende Familienverhältnisse (S. 1 unten). In den letzten Wochen habe sie gelegentlich suizidale Gedanken gehabt, könne sich aktuell davon distanzieren (S. 2 unten). Nachdem die Beschwerde führerin anfänglich bezüglich des Klinikaufenthaltes sehr ambivalent gewesen sei, habe sie sich gut in den Klinikalltag eingefunden, sei in der Patientengruppe integriert gewesen und habe aktiv an den Therapien teilgenommen. Die anfäng lich im Vordergrund stehende ausgeprägte ängstliche Symptomatik und Ambi valenz der Beschwerdeführerin habe im Verlauf abgenommen. Der Austritt sei in subjektiv wie objektiv deutlich stabilerem Zustand zu den Eltern erfolgt (S. 3 Mitte). 3.2 Dr. med. C.___, Psychiatrie und Psychotherapie FMH, nannte im Bericht vom 1 6. Dezember 2008 zuhanden der B eschwerdegegner in (Urk. 6/9 ) folgende Diagnose n mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit ( Ziff. 1.1) : - chronisch verlaufende mittelschwere depressive Störung mit somati schem Syndrom mit interkurrenten Phasen von schwerer Depression - Agorapho bie mit Panikstörung Dr. C.___ berichtete, dass sich im Jahr 2004 eine schwere depressive Episode entwickelt habe, die auf die ambulante Behandlung nicht mehr angesprochen habe. Auch nach einer Hospitalisation im Jahr 2006 sei die Beschwerdeführerin anhaltend schwer depressiv gewesen. Unter differenzierter und zeitweise hoch dosierter, kombinierter antidepressiver Behandlung sei eine zögerliche Zu stands verbesserung in einen Zustand erfolgt, der vom Ausmass her überwiegend einer mittelschweren Depression entspreche, der bis heute anhalte und als chro nifiziert und teilweise therapieresistent beurteilt werden müsse. An einzelnen Tagen sei der Zustand inzwischen auch lediglich als leicht depressiv einzu stufen. Insgesamt habe sich das Zustandsbild seit einem Jahr etwas gebessert und stabilisiert (Beiblatt S. 1 Ziff. 1.4). Zum aktuellen Zustand führte Dr. C.___ aus, die Beschwerdeführerin sei wach, allseits orientiert, kognitiv in der Kon zentrationsfähigkeit und Gedächtnisleistung subjektiv und objektiv leicht eingeschränkt. Die Aufmerksamkeit sei normal, die Intelligenz sehr gut und das Denken geordnet ( Ziff. 1.4). Die Grundstimmung sei leicht depressiv, die Beschwerdeführerin fühle sich völlig energielos. Ihr Selbstwertgefühl sei ausge sprochen tief, sie traue sich wenig zu und schäme sich ihrer Krankheit. Der affektive Kontakt sei gut herstellbar, insgesamt sei die affektive Schwingungs fähigkeit aber dennoch vermindert. Der Nachtschlaf sei aktuell ungestört. Der Antrieb sei objektiv leicht vermindert. Aktuell bestehe ein generell erhöhter Angstpegel (Beiblatt S. 1 Ziff. 1.4). Zur Prognose gab Dr. C.___ an, aufgrund des bisherigen Verlaufs und der leich ten kognitiven Einschränkungen halte sie die Wiederaufnahme einer Tätig keit als wissenschaftliche Mitarbeiterin mittelfristig für unrealistisch. Insgesamt habe sich der Zustand der Beschwerdeführerin aber innerhalb des letzten Jahres teilweise verbessert, so dass sie heute berufliche Massnahmen für erfolgsver sprechend halte, sollten sie in Form einer Umschulung/Wiedereingliederung in einer manuellen Tätigkeit erfolgen ( Beiblatt S. 2 Ziff. 1.4). In der zuletzt ausge übten Tätigkeit al s wissenschaftliche Assistentin und Dissertan d in bescheinigte Dr. C.___ der Beschwerdeführerin eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit seit dem 1 4. März 2006 bis auf weiteres (Ziff. 1.6). Konzentrationsstörung, fehlende Be lastbarkeit im zwischenmenschlichen Bereich und motivationale Einschränkung würden eine wissenschaftliche Tätigkeit verunmöglichen (Ziff. 1.7). Die Wieder aufnahme einer beruflichen Tätigkeit hänge im Wesentlichen von den geeigne ten Integrationsmassnahmen ab ( Ziff. 1.9). 3.3 Dr. med. D.___, Allgemeine Innere Medizin FMH, führte in ihrem Bericht zuhanden der Beschwerdegegnerin ( Urk. 6/10; undatiert, einge gangen am 6. Januar 2009 ) die bekannte n psychiatrische n Diagnosen an. Sie stellte keine weiteren Diagnosen mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit (Ziff. 1.1). Sie gab weiter an, dass seit 2007 eine deutliche Besserung der psychischen Symptome erfolgt sei ( Ziff. 1.4). In der zuletzt ausgeübten Tätigkeit al s wissen schaftliche Assistentin und Doktorandin bestehe seit 1 9. Januar 2006 bis auf weiteres eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit (Ziff. 1.6 ). Die schnelle physische und psychische Ermüdbarkeit und die verminderte Konzentrationsfähigkeit würden eine T ätigkeit im angestammten Bereich verhindern ( Ziff. 1.7). Berufliche Mass nahmen seien zu empfehlen ; Ziel sei es, eine primär reduzierte Arbeitsfähigkeit zu erreichen (Ziff. 1.8). 3.4 Dr. Z.___ nannte in seinem psychiatrischen Gutachten vom 2 2. Juni 2009 zuhanden der Beschwerdegegnerin ( Urk. 6/17 /1-7 ) folgende Diagnosen (S. 6 Ziff. 1): - rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig knapp mittelgradige Epi sode - Ang ststörung Dr. Z.___ führte aus, die Beschwerdeführerin sei im Laufe der wissenschaft lichen Tätigkeit überfordert gewesen und in eine Panikstörung geraten, welche zuerst als körperliche Krankheit verkannt worden sei. Ihre Arbeitsfähigkeit sei durch die Ängste in erheblichem Ausmass eingeschränkt. Die Medikamente beziehungsweise die psychologische Behandlung hätten jeweils nur vorüberge hend eine Besserung des Zustandes erbracht. Im Jahr 2005 seien Lebensbelas tungen aufgetreten, die Beschwerdeführerin sei erstmals in eine Depression geraten und habe anfangs 2006 deswegen hospitalisiert werden müssen (S. 5 oben). Bis heute habe sie sich noch nicht von der Depression lösen können, wenn auch in den letzten Monaten eine Besserung eingetreten sei; der Schlaf sei hergestellt, die Essstörungen zurückgegangen und es bestehe keine Suizidalität. Die Angst habe sich gebessert, es bestehe aber ein Leidensdruck. Infolge der Ängste habe sich die Beschwerdeführerin vom sozialen Kontakt teilweise zurückgezogen und habe Mühe, den Kontakt mit den Mitmenschen problemlos aufzunehmen. Sie sei krankheitseinsichtig und lasse sich intensiv psychologisch und medikamentös behandeln (S. 5 Mitte). I m früheren Arbeitsverhältnis sei die Beschwerdeführerin zu 50 % eingeschränkt, dies s eit anfangs 2006 (S. 6 Ziff. 2). D as Ausmass der Leistung in einer angepassten Tätigkeit könne erst nach einer Einarbeitungszeit im Verlauf der Massnahme genauer quantifiziert werden (S. 6 Ziff. 3). B erufliche Massnahmen beziehungsweise Integrationsmassnahmen seien indiziert (S. 6 Ziff. 5). Dr. Z.___ hielt abschliessend fest, dass seine Be urteilung mit den vorliegenden Arztzeugnissen übereinstimme. Dies gelte nicht in Bezug auf die Arbeitsfähigkeit, da aus einer knapp mittelgradigen depressi ven Episode und gebesserten Ängsten keine 100%ige Arbeitsunfähigkeit abge leitet werden könne. Es müsse berücksichtigt werden, dass es ungünstige krank heitsfremde Faktoren gebe: lange Phase von Arbeitsuntätigkeit, berufliche Sackgasse, kein Druck aus finanzieller Sicht (S. 6 f. Ziff. 6). 3.5 Am 2 8. August 2009 nahm Dr. Z.___ Stellung zur Rückfrage der Beschwer degegnerin betreffend Belastungs- und Ressourcenprofil ( Urk. 6/21). Er führte aus, d ie Einschränkung liege vor allem im Kontakt mit de n Mitmenschen. E s sollte nach der Berufsberatung möglich sein, die B eschwerdeführer in mit einem 50%-Pensum in einer eher selbständig ausgeübten Tätigkeit arbeiten zu lassen. 3.6 Dem Austrittsbericht des E.___ vo m 2 9. Februar 2012 (Urk. 11/3) ist zu entnehmen, dass aufgrund eines Uterus myomatosus eine Operation mit anschliessender Hospitalisation vom 2 7. Februar bis zum 6. März 2012 erfolgte. Nach der Operation kam es zu einer B lasen entleerungsstörung. Im Austrittsbericht wurde der Beschwerdeführerin eine 100%ige Arbeitsun fähigkeit vom 2 7. Februar bis 1. April 2012 attestiert ( Urk. 11/3 unten), welche später bis zum 1 6. April 2012 verlängert wurde (vgl. ärztliches Zeugnis, Urk. 11/1). 3.7 Mit Bericht vom 2 1. August 2012 zuhanden der Beschwerdegegnerin (Urk. 6/111) nannte Dr. C.___ dieselben Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit wie im früheren Bericht vom Dezember 2008 ( Ziff. 1.1 ) und gab auch dieselbe Beurteilung der Arbeitsfähigkeit in der angestammt en Tätigkeit ab ( Ziff. 1.6). Zum Verlauf seit Dezember 2008 führte Dr. C.___ aus, es sei zu nächst eine leichte Stabilisierung erfolgt und von Februar bis August 2011 habe ein Aufbau- und ein Arbeitstraining in einem Architekturbüro stattgefunden. Im Herbst 2011 sei wieder eine Zustandsverschlechterung aufgetreten mit ver mehrten schweren depressiven Einbrüchen von jeweils mehreren Wochen. Im Februar 2012 sei eine Hysterektomie erfolgt; seither bestünden anhaltende Komplikationen mit Infekten und Katheterbedarf zur Blasenentleerung. Zurzeit sei die Prognose noch ungewiss ( Ziff. 1.4). Die aktuelle Lebenssituation sei eher verschlechtert. Die Beschwerdeführerin sei durch die misslungene berufliche Reintegration zusätzlich depressiv-resigniert. Sie sei durch die seit Februar 2012 andauernden postoperativen Komplikationen psychisch sehr belastet. Bei der letzten Konsultation im Juni 2012 habe die Beschwerdeführerin ein mittel schwer bis schwer depressives Zustandsbild gezeigt. Sie sei mitunter schwer niedergeschlagen bis verzweifelt und ohne Hoffnung gewesen und habe durch wegs negative Gedanken geä ussert. Die Konzentration sei leicht vermin dert gewesen, ebenso das Tempo des Denkflusses. Der Antrieb sei subjektiv und objektiv vermindert gewesen (Beiblatt Ziff. 1.4). A ufgrund des insgesamt eher verschlechterten und instabileren Zustandes während der letzten fast zwölf Monate und der belegten partiellen Therapieresistenz sowie der wenig ermuti genden Erfahrungen im beruflichen Aufbautraining sei ein erneuter beruflicher Reintegrationsversuch zum jetzigen Zeitpunkt nicht erfolgversprechend ( Beiblatt Ziff. 1.11). 4. 4.1 Zur Frage der Arbeitsfähigkeit liegen im Wesentlichen die Einschätzungen der behandelnden Psychiaterin Dr. C.___, der Hausärztin Dr. D.___ sowie des psychiatrischen Gutachters Dr. Z.___ vor. Dr. C.___ attestierte der Beschwerdeführerin aufgrund einer chronischen mit telschweren depressiven Störung sowie einer Agoraphobie mit Panikstörung eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit in der zuletzt ausgeübten Tätigkeit als wis sen schaftliche Assistentin und Dissertan d in. Zur Arbeitsfähigkeit in einer a nge passte n Tätigkeit äusserte sich Dr. C.___ nicht. Dr. D.___, die Hausärztin der Beschwerdeführerin, übernahm sowohl die Diagnosen als auch die Einschätzung der Arbeitsfähigkeit von Dr. C.___. Dr. Z.___ diagnosti zierte eine rezidivierende depressive Störung sowie eine Angststörung und be scheinigte der Beschwerdeführerin eine 50%ige Arbeitsfähigkeit in der bisher ausgeübten Tätigkeit. Die Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit könne erst im Verlauf von beruflichen Massnahmen beurteilt werden. 4.2 Die Expertise von Dr. Z.___ erfüllt die Anforderungen an den Beweiswert medizinischer Berichte im Sinne der Rechtsprechung (vgl. vorstehend E. 1.4) vollumfänglich. Sie setzte sich mit allen Aspekten der gesundheitlichen Beein trächtigungen auseinander und berücksichtigte insbesondere auch sämtliche bis dahin angefallenen ärztlichen Untersuchungsberichte. Dr. Z.___ nahm ins besondere auch Stellung zu den vorliegenden Berichten von Dr. C.___ und Dr. D.___ und hielt fest, dass seine Beurteilung – mit Ausnahme der Einschätzung der Arbeitsfähigkeit – mit diesen übereinstimme. Was die seitens der Beschwerdeführerin kritisierte Untersuchungsdauer betrifft, ist auf die Rechtsprechung des Bundesgerichts hinzuweisen, wonach es für den Aussagegehalt eines medizinischen Gutachtens nicht auf die Dauer der Untersu chung ankommt, sondern in erster Linie massgebend ist, ob die Expertise inhaltlich vollständig und im Ergebnis schlü ssig ist. Immerhin muss der für eine psychiatrische Untersuchung zu betreibende zeitliche Aufwand der Fragestel lung und der zu beurteilenden Psychopathologie angemessen sein. Dabei kann etwa bei der Beurteilung einer somatoformen Schmerzstörung und deren Über windbarkeit eine zwanzigminütige Untersuchung ausreichen, wenn keine kon kreten Hinweise vorliegen, dass sich die kurze Untersuchungsdauer negativ auf die Qualität des Gutachtens ausgewirkt hat (Urteil 8C_942/2009 vom 2 9. März 2010 E. 5.2). Solche Umstände sind hier nicht ersichtlich. 4.3 Soweit Dr. C.___ und Dr. D.___ der Beschwerdeführerin eine volle Arbeitsunfähigkeit bescheinigte n, vermag diese Einschätzung das Gutachten von Dr. Z.___ nicht zu entkräften. Festzuhalten ist, dass die Hausärztin Dr. D.___ – bei welcher es sich im Übrigen nicht um eine Fachärz tin für Psychiatrie handelt – die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit durch Dr. C.___ übernahm und die volle Arbeitsunfähigkeit nicht näher begründete. Die Einschätzung der Arbeitsfähigkeit durch die Psychiaterin Dr. C.___, bei welcher die Beschwerdeführerin – mit einem zweijährigen Unterbruch – seit 1998 in Behandlung steht (vgl. Urk. 6/9 Ziff. 1.2), vermag sodann angesichts der von ihr erhobenen Befunde und auch der Erfahrungen aufgrund der berufli chen Massnahmen nicht zu überzeugen. Im Übrigen ist bei Berichten von Haus ärzten und behandelnden Ärzten der Erfahrungstatsache Rechnung zu tragen, dass diese mitunter im Hinblick auf ihre auftragsrechtliche Vertrauensstellung in Zweifelsfällen eher zu Gunsten ihrer Patienten aussagen (vgl. BGE 125 V 352 ff.). Vorliegend zeigte sich aufgrund der beruflichen Massnahmen, dass der Be schwer deführerin eine Arbeitstätigkeit im Ausmass von 50 % möglich ist (vgl. Beurteilungen der Tätigkeit im Architekturbüro, Urk. 6/87 sowie Urk. 6/105 S. 8 Mitte). Die Beschwerdeführerin habe beim Arbeitstraining im Architekturbüro eine gute bis sehr gute Leistung erbracht; sie sei zuverlässig gewesen und habe selbständig und exakt gearbeitet. Eine Einschränkung in der Konzentrations fähigkeit sei nicht feststellbar und die Belastbarkeit sei gut gewesen ( Urk. 6/105 S. 8 Mitte). Auch die Beschwerdeführerin selbst ging – zumindest für die Zeit bis Februar 2012 – von einer 50%igen Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit aus (vgl. Urk. 10 S. 8). In Bezug auf die bisherige Tätigkeit hielt Dr. C.___ im Dezember 2008 fest, dass die leichten Konzentrationsstörungen, die fehlende Belastbarkeit im zwi schenmenschlichen Bereich und die motivationale Einschränkung eine wissen schaftliche Tätigkeit verunmöglichen würden. Auch im August 2012 gab Dr. C.___ an, die Konzentration sei leicht vermindert gewesen, ebenso das Tempo des Denkflusses. Dr. D.___ führte im Januar 2009 aus, dass die schnelle physische und psychische Ermüdbarkeit und die verminderte Kon zentrationsfähigkeit eine Tätigkeit im angestammten Bereich verhindern wür den. Demgegenüber beurteilte Dr. Z.___ die Konzentration im Juni 2009 als gut ( Urk. 6/17/1-7 S. 4 Mitte). Auch im Rahmen des Arbeitstrainings von Feb ruar bis August 2011 konnten keine Einschränkungen in der Konzentrations fähigkeit festgestellt werden. Angesichts der Tatsache, dass Dr. Z.___ der Beschwerdeführerin eine lediglich 50%ige Arbeitsfähigkeit attestierte, könnte allfälligen leichten Konzentrationsstörungen und einer leicht erhöhte n Ermüd barkeit durch eine Tätigkeit halbtag s Rechnung getragen werden, womit sich diese erfahrungsgemäss w eniger stark auswirken würden. Entsprechend der Beurteilung durch Dr. Z.___ erscheint eine wissenschaftliche Tätigkeit nach wie vor möglich und kann angesichts der Einschränkung betreffend Kontakt mit Mitmenschen sogar als geeignet bezeichnet werden. I m Rahmen des Arbeitstrainings war d ie Beschwerdeführerin nicht ganze Arbeitstage, sondern anfänglich während vier Stunden täglich (à fünf Tage) und später während sechs Stunden pro Tag (à vier Tage) tätig (vgl. Urk. 6/105/1). Eine weitere Steigerung war indessen nicht möglich. Somit kamen die zuständi gen Personen der Eingliederungsberatung der Beschwerdegegnerin zum Schluss, dass die Beschwerdeführerin auch in einer angepassten Tätigkeit zu 50 % ar beitsfähig sei (vgl. Urk. 6/105/1 4 ). Vor d ies em Hintergrund vermag die Beurteilung durch Dr. Z.___, wonach die Beschwerdeführerin in der bisherigen wissenschaftlichen Tätigkeit zu 50 % eingeschränkt sei, zu überzeugen. Aufgrund der Erfahrungen im A rbeitstraining besteh t auch in einer angepassten Tätigkeit keine höhere Arbeitsfähigkeit. Angesichts der Operation der Beschwerdeführerin Ende Februar 2012 und der entsprechend attestierten Arbeitsunfähigkeit bis Mitte April 2012 (vgl. E. 3.6) kann im massgeblichen Zeitpunkt der angefochtenen Verfügung vom 2. November 2012 noch nicht von einer dauerhaften Verschlechterung und da mit einer höheren Arbeitsunfähigkeit ausgegangen werden. 4.4 D ie Beschwerdeführerin machte g eltend, dass sie schon seit 1997 gesundheits bedingt nur noc h eingeschränkt arbeitsfähig sei ( Urk. 10 S. 3). Dazu ist fest zuhalten, dass die Beschwerdeführerin von 1995 bis 2001 als Assistentin am Y.___ tätig war, zunächst mit einem Pensum von 50 % und ab Oktober 1999 mit einem solchen von 75 % (vgl. Urk. 6/24/8-9). D ie behandelnde Psychiaterin Dr. C.___ führte im Bericht vom 1 6. Dezember 2008 (Urk. 6/9) betreffend die Zeit vor 2004 aus, dass die Be schwerdeführerin im Jahr 1997 heftige Angstsymptome mit Panikattacken und ab 1998 auch eine depressive Verstimmung entwickelt habe. Sie habe auf die antidepressive Behandlung angesprochen und sei nach einigen Monaten remit tiert. In den folgenden Jahren sei es wiederholt zu depressiven Episoden ge kommen, die ambulant behandelt werden konnten und zunächst ohne Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit geblieben seien. Im Jahr 2003 habe sich ihr psychischer Gesundheitszustand zunehmend verschlechtert und im Jahr 2004 habe sie eine schwere depressive Episode mit Arbeitsunfähigkeit entwickelt (Beiblatt S. 1 Ziff. 1.4). Es sei ihr nur möglich, die Arbeitsunfähigkeit während der Behand lung bei ihr zu attestieren; es müsse aber davon ausgegangen werden, dass diese ab Ende 2005 bestehe (Beiblatt S. 2 Ziff. 1.6). Die Beschwerdeführerin meldete sich vorliegend erst im Oktober 2008 zum Bezug von Leistungen der Invalidenversicherung an, weshalb ein Rentenanspruch frühestens im April 2009 entstehen konnte ( Art. 29 Abs. 1 IVG). Ein früherer Beginn der Arbeits unfähigkeit als von der Beschwerdegegnerin angenommen (Januar 2006, vgl. Urk. 2 Verfügungsteil 2 S. 1 unten ) wäre somit für das vorliegende Verfahren nicht massgebend. 4. 5 Zusammenfassend ist gestützt auf das Gutachten von Dr. Z.___ dav on aus zugehen, dass die Beschwerdeführerin in der angestammten wissenschaftlichen Tätigkeit seit anfangs 2006 zu 50 % eingeschränkt ist. Auch in einer angepass ten Tätigkeit besteht eine 50%ige Arbeitsfähigkeit. Der medizinische Sachverhalt ist als in diesem Sinne erstellt zu betrachten. 5. Die Beschwerdegegnerin stützte sich zur Ermittlung des Valideneinkommens wie auch des Invalideneinkommens auf den Tabellenlohn TA 11 ( monatlicher Bruttolohn nach Ausbildung, beruflicher Stellung und Geschlecht, Ziff. 1 = Uni versitäre Hochschule ; ohne Kaderfunktion ) der LSE 20 10 (vgl. Urk. 2 Verfü gungsteil 2 S. 1 f. ). Nach der Rechtsprechung ist beim Einkommensvergleich aufgrund der LSE der Zentralwert (Median) der Tabellengruppe A (standardisierte Bruttolöhne) mass gebend. P raxisgemäss ist vom Zentralwert der Tabelle TA 1 der LSE auszuge hen, wobei es für qualifizierte Berufsleute mit Fach- und Hochschulabschluss auch gerechtfertigt sein kann, die Tabelle TA 11 anzuwenden, wenn dies eine genauere Einkommensfestsetzung ermöglicht (Urteil des Bundesgerichts 8C_671/2010 vom 2 5. Februar 2011 E. 6.4.2 mit Hinweisen). A ngesichts der konkreten Umstände ist nicht zu beanstanden, dass die Be schwerdegegnerin das Invalideneinkommen auf derselben Basis berechnete wie das Valideneinkommen. So besteht aufgrund der medizinischen Feststellungen in der angestammten wissenschaftlichen Tätigkeit dieselbe Arbeitsfähigkeit wie in einer angepassten Tätigkeit. Vorliegend rechtfertigt es sich nicht, einen Abzug vom Tabellenlohn vorzuneh men. So bestehen keine Anhaltspunkte, dass die im Zeitpunkt der angefochte nen Verfügung 49-jährige Beschwerdeführerin ihre gesundheitlich bedingte Restarbeitsfähigkeit auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt nur mit unterdurch schnittlichem Einkommen verwerten könnte. Es liegen keine persönlichen und beruflichen Merkmale vor, die Auswirkungen auf die Höhe des Lohnes haben könnten (vgl. E. 1.3). Zu bemerken ist, dass ein Teilzeitpensum bei Frauen auch auf Anspruchsniveau 1 + 2 keine relative Lohneinbusse zur Folge hat (LSE 2006 5.16 Tabelle T2 * ). Vor diesem Hintergrund ist eine genaue Beziffer ung der beiden Einkommen nicht erforderlich. Aufgrund der Tatsache, dass sowohl für die Ermittlung des Invalideneinkommens als auch für die Bestimmung des Valideneinkommens von derselben Basis auszugehen und kein Leidensabzug vorzunehmen ist, genügt für die Ermittlung des Invaliditätsgrades die Gegenüberstellung blosser Prozentzahlen. Daraus resultiert ein Invaliditätsgrad von 50 % und damit der Anspruch de r Beschwerdeführerin auf eine halbe Rente. Demnach hat d ie Beschwerdegegnerin der Beschwerdeführerin mit Verfügung vom 2. November 2012 zu Recht eine halbe Rente ab August 2011 zugespro chen. 6. 6.1 Die Beschwerdeführerin verlangte auch für den Zeitraum April 2008 (richtig wäre wohl April 2009, mithin sechs Monate nach der Anmeldung zum Leis tungsbezug, vgl. Urk. 10 S. 3 Mitte ) bis Januar 2010 eine Rente, da der Renten anspruch bereits vor Beginn der berufli chen Massnahmen entstanden ( a b dem 1. Februar 2010 erfolgten berufliche Massnahmen, während welchen Taggelder ausgerichtet wurden; somit bestand entsprechend Art. 29 Abs. 2 IVG unbestrit tenermassen kein Rente nanspruch bis und mit Juli 2011 ). Die Beschwerdegeg nerin hielt dazu fest, dass ein Rentenanspruch in der Regel solange nicht be stehe, als von Eingliederungsmassnahmen eine rentenbeeinflussende Änderung erwartet werden könne ( Urk. 2 Verfügungsteil 2 S. 2 Mitte). 6.2 Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 IVG Versicherte, die: a. ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betä tigen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können; b. während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich min destens 40 Prozent arbeitsunfähig ( Art. 6 ATSG) gewesen sind; und c. nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 Prozent invalid ( Art. 8 ATSG) sind. Die in Art. 28 Abs. 1 lit. a IVG als Anspruchserfordernis stipulierte Unmöglich keit, die Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betä tigen, durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wiederherstellen, erhalten oder verbessern zu können, entspricht dem in Art. 1a lit. a-c IVG verankerten Grundsatz „Eingliederung statt Rente“ gemäss der 5. IV-Revision (vgl. Ulrich Meyer, Rechtsprechung des Bundesgerichts zum Bundesgesetz über die Invali de nversicherung, 2. Auflage, Zürich/Basel/Genf 2010, S. 270). Aus Art. 28 Abs. 1 lit. a IVG geht die Priorität der Eingliederungsmassnahmen vor den Rentenleistungen hervor. Rentenleistungen werden nur erbracht, wenn die ver sicherte Person nicht oder in bloss ungenügendem Masse eingegliedert werden kann (Meyer, a.a.O., S. 272). Das Eidgenössische Versicherungsgericht (EVG) kam im Urteil vom 1 3. November 1995 in Sachen F.S. zum Schluss, dass eine Rente vor der Been digung von Eingliederungsmassnahmen nur in Betracht komme, wenn der Ver sicherte nicht beziehungsweise noch nicht eingliederungsfähig sei oder wenn Abklärungsmassnahmen hinsichtlich der Einglie derungsfähigkeit durchgeführt würden und diese ergä ben, dass eine Eingliederung nicht möglich sei (AHI-Pra xis 1996 S. 189 ff.). Hintergrund dieser Feststellungen war die damals geltende gesetzliche Regelung, wonach bei bestehender Eingliederungsfähigkeit spätes tens vier Monate nach der Anmeldung Wartetaggelder ausgerichtet wurden. Da der eingliederungsfähige Versicherte während der Warte- und der Eingliede rungszeit Taggelder erhielt, konnte der Rentenanspruch frühestens ab dem Zeit punkt der Beendigung der Eingliederungsmassnahme entstehen, und zwar selbst dann, wenn diese nur einen Teilerfolg brachte oder scheiterte. Demgegenüber lösten Abklärungsmassnahmen, die zeigen soll t en, ob der Versicherte überhaupt eingliederungsfähig ist, zwar einen Taggeld-, nicht aber einen Wartetaggeld anspruch aus (vgl. den zitierten Entscheid in der AHI-Praxis 1996 S. 194). 6.3 Dieser Entscheid des EVG – welcher auch im Kreisschreiben über Invalidität und Hilflosigkeit in der Invalidenversicherung, gültig ab 1. Januar 2014, Rz 9002 zitiert wird – basierte folglich auf der damals geltenden gesetzlichen Regelung bezüglich Wartetaggelder. Es erscheint nachvollzi ehbar, dass es nicht notwendig war, eine Rente zuzusprechen, wenn bei eingliederungsfähigen Versicherten unverzüglich respektive spätestens vier Monate nach der Anmeldung Wartetag gelder ausgerichtet wu rden. Vorliegend meldete sich die Beschwerdeführerin im Oktober 2008 zum Bezug von Leistungen der Invalidenversicherung an. Ab dem 1. Februar 2010 absol vierte sie berufliche Massnahmen, wobei ihr Taggelder ausgerichtet wurden. Wartetaggelder wurden der Beschwerdeführerin indessen nicht zugesprochen (vgl. zur heutigen Regelung bezüglich Wartetaggelder Art. 18 f. der Verordnung über die Invalidenversicherung, IVV ); sie blieb folglich bis Februar 2010 ohne finanzielle Leistungen der Invalidenversicherung. Die beruflichen Massnahmen haben schliesslich gezeigt, dass die Beschwerdeführerin in der angestammten wie auch in einer angepassten Tätigkei t nur 50 % arbeitsfähig ist und sie somit lediglich in ungenügendem Masse – mithin einem nicht rentenausschliessenden Umfang – eingegliedert werden kann. Vor diesem Hintergrund und entspre chend dem Sinn und Zweck des zitierten Entscheides des EVG fällt vorliegend die Zusprache einer Rente auch für die Zeit vor Beg inn der beruflichen Mass nahmen in Betracht. Zum Zeitpunkt des frühestmöglichen Rentenbeginns am 1. April 2009 (vgl. E. 4.4) war die Beschwerdeführerin seit über einem Jahr ( nämlich seit Januar 2006) in der bisherigen wie auch in einer angepassten Tätigkeit ununterbrochen zu 50 % arbeitsunfähig. Demnach ist der Rentenanspruch bereits vor Beginn der beruflichen Massnahmen entstanden. D ie Beschwerdeführerin hat somit nicht erst seit Beendigung der beruflichen Massnahmen im August 2011, sondern zusätzlich auch ab dem 1. April 2009 bis zum Antritt der beruflichen Massnah men Anspruch auf eine halbe Invalidenrente. 6.4 Zusammenfassend hat d ie Beschwerdeführerin somit vom 1. April 2009 bis 3 1. Januar 2010 sowie ab dem 1. August 2011 Anspruch auf eine halbe Rente der Invalidenversicherung. Dies führt zur teilweisen Gutheissung der Be schwerde. 7. Die Gerichtskosten gemäss Art. 69 Abs. 1 bis IVG sind ermessensweise auf Fr. 800.-- festzusetzen und ausgangsgemäss der Beschwerdeführerin und der Beschwerdegegnerin je hälftig aufzuerlegen. 8. In Anbetracht des Verfahrensausgangs ist die Beschwerdegegnerin zu verpflich ten, der Beschwerdeführerin eine Prozessentschädigung zu bezahlen. Diese be misst sich nach der Bedeutung der Streitsache, der Schwierigkeit des Prozesses und dem Mass des Obsiegens, jedoch ohne Rücksicht auf den Streitwert ( § 34 Abs. 3 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht). Die Beschwerdeführerin obsiegt nur teilweise. Die Beschwerdegegnerin ist dem nach zu verpflichten, der Beschwerdeführerin – beim praxisgemässen Stunden ansatz vom Fr. 200.-- (zuzüglich Mehrwertsteuer) – eine entsprechend um die Hälfte reduzierte Prozessentschädigung von Fr. 900.-- ( inkl. Barauslagen und Mehrwertsteuer ) zu bezahlen. Das Gericht erkennt: 1. In teilweiser Gutheissung der Beschwerde wird die angefochtene Verfügung vom 2. November 2012 dahin abgeändert, dass die Beschwerdeführerin zusätzlich auch vom 1. April 2009 bis 3 1. Januar 2010 Anspruch auf eine halbe Rente hat. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 800.-- werden der Beschwerdeführerin und der Beschwer degegnerin je hälftig auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein werden de n Kosten pflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt. 3. Die Beschwerdegegnerin wird verpflichtet, der Beschwerdeführerin eine reduzierte Prozessentschädigung von Fr. 900.-- zu bezahlen. 4. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Rechtsanwältin Ursula Reger- Wyttenbach - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle - Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an: - Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft) 5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Ur kunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin MosimannNeuenschwander-Erni

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich IV.2012.01265 II. Kammer Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender Sozialversicherungsrichter Bachofner Sozialversicherungsrichterin Sager Gerichtsschreiberin Neuenschwander-Erni Urteil vom 4. Februar 2014 in Sachen X.___ Beschwerdeführerin vertreten durch Rechtsanwältin Ursula Reger- Wyttenbach Goecke Laur Reger- Wyttenbach Zürcher & Meier Rhein Rechtsanwälte Ankerstrasse 24, Postfach 2250, 8026 Zürich gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin Sachverhalt: 1. 1.1 X.___, geboren 1963, war nach ihrem phil. I Studium (Italienische Sprach- und Literaturwissenschaft, Deutsche Sprachwissenschaft und Kunst geschichte) von 1995 bis 2001 als Assistentin am Y.___ tätig (vgl. Urk. 6/24). In der Folge widmete sie sich ihrer Dissertation ( Urk. 7/9). Im Januar 2006 musste die Versicherte wegen einer psy chischen Erschöpfung mit Depression hospitalisiert werden (vgl. Urk. 6/15/6-8). Seither war sie nicht mehr berufstätig. Am 2 8. Oktober 2008 meldete sie sich zum Bezug von Leistungen der Invalidenversicherung (berufliche Massnahmen, Rente) an ( Urk. 6/2). 1.2 Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, holte Auszüge aus dem individuellen Konto (Urk. 6/1; Urk. 6/8) sowie medizinische Berichte (Urk. 6/9-10; Urk. 6/15) ein und gab bei Dr. med. Z.___, Psychiatrie und Psychotherapie FMH, ein psychiatrisches Gutachten in Auftrag, welches am 2 2. Juni 2009 erstattet wurde ( Urk. 6/17). Mit Schreiben vom 2 8. August 2009 beantwortete Dr. Z.___ eine Rückfrage der IV-Stelle ( Urk. 6/21). Vom 1. Februar bis 3 1. Oktober 2010 absolvierte die Versicherte ein Belastbar keitstraining (vgl. Schlussbericht vom 3 0. April 2010, Urk. 6/38) mit anschlies sendem Aufbautraining (vgl. Schlussbericht vom 1 4. Oktober 2010, Urk. 6/65) in der A.___. Die IV-Stelle leistete Kostengutsprache und richtete der Versicherten Taggelder aus (vgl. Urk. 6/26; Urk. 6/35; Urk. 6/40; Urk. 6/42; Urk. 6/49; Urk. 6/51). In der Folge gewährte die IV-Stelle der Versicherten Ein gliederungsberatung / Arbeitsvermittlung mit externem Job Coaching (vgl. Urk. 6/69). Vom 8. Februar bis 7. August 2011 absolvierte die Versicherte ein Arbeitstraining in einem Architekturbüro (vgl. Leistungsbeurteilung, Urk. 6/87). Die IV-Stelle übernahm die Kosten und richtete Taggelder aus (vgl. Urk. 6/80; Urk. 6/84; Urk. 6/89; Urk. 6/93; vgl. Verlaufsprotokoll Eingliederungsberatung vom 1 5. März 2012, Urk. 6/105; Verlaufsprotokoll Job Coach vom 1 9. März 2012, Urk. 6/106). Schliesslich holte die IV-Stelle einen weiteren Bericht der behandelnden Psy chiaterin ein ( Urk. 6/111). Nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren (vgl. Urk. 6/115) sprach sie der Versicherten mit Verfügung vom 2. November 2012 bei einem Invaliditätsgrad von 50 % - eine halbe Rente ab dem 1. August 2011 zu ( Urk. 6/124 und Urk. 6/117 = Urk. 2). 2. Gegen die Verfügung vom 2. November 2012 ( Urk. 2 ) erhob die Versicherte am 3. Dezember 2012 Beschwerde ( Urk. 1) und beantragte, diese sei aufzuheben und es sei ihr ab einem früheren Zeitpunkt eine höhere Invalidenrente zu ge währen (S. 2 Ziff. 3). Die Beschwerdegegnerin schloss m it Vernehmlassung vom 2 3. Januar 2013 (Urk. 5) auf Abweisung der Beschwerde. Mit Replik vom 1 8. April 2013 ( Urk. 10) änderte die Beschwerdeführerin ihr Rechtsbegehren dahingehend, als sie von April 2008 bis Januar 2010 eine Dreiviertelsrente, von August 2011 bis März 2012 wiederum eine Dreiviertelsrente sowie ab April 2012 eine ganze Rente beantragte (S. 2 oben ). Die Beschwerdegegnerin ver zichtete am 2 4. Mai 2013 auf eine Duplik ( Urk. 13). Dies wurde der Beschwer deführerin am 1. Juli 2013 zur Kenntnis gebracht ( Urk. 15). Das Gericht zieht in Erwägung: 1. 1.1 Die massgebenden rechtlichen Grundlagen, insbesondere betreffend die Invali ditätsbemessung ( Art. 16 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG) und den Rentenanspruch ( Art. 28 des Bundes gesetzes über die Invalidenversicherung, IVG), sind im angefochtenen Entscheid zutreffend wiedergegeben ( Urk. 2 Verfügungsteil 2 S. 1). Darauf kann, mit den nachstehenden Ergänzungen, verwiesen werden. 1.2 Gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung ist für die Ermittlung des Validen einkommens entscheidend, was die versicherte Person im Zeitpunkt des frühest möglichen Rentenbeginns nach dem Beweisgrad der überwiegenden Wahr scheinlichkeit als Gesunde tatsächlich verdient hätte. Dabei wird in der Regel am zuletzt erzielten, nötigenfalls der Teuerung und der realen Einkommensent wicklung angepassten Verdienst angeknüpft, da es empirischer Erfahrung ent spricht, dass die bisherige Tätigkeit ohne Gesundheitsschaden fortgesetzt wor den wäre. Ausnahmen müssen mit überwiegender Wahrscheinlichkeit erstellt sein (BGE 129 V 222 E. 4.3.1 mit Hinweisen). 1.3 Für die Bestimmung des Invalideneinkommens ist primär von der beruflich-erwerblichen Situation auszugehen, in welcher die versicherte Person konkret steht. Ist kein solches tatsächlich erzieltes Erwerbseinkommen gegeben, namentlich weil die versicherte Person nach Eintritt des Gesundheitsschadens keine oder jedenfalls keine ihr an sich zumutbare neue Erwerbstätigkeit aufge nommen hat, so können nach der Rechtsprechung Tabellenlöhne gemäss den vom Bundesamt für Statistik periodisch herausgegebenen Lohnstrukturerhebun gen (LSE) herangezogen werden (BGE 126 V 75 f. E. 3b/ aa und bb, vgl. auch BGE 129 V 472 E. 4.2.1). Für die Invaliditätsbemessung wird praxisgemäss auf die standardisierten Bruttolöhne (Tabellengruppe A) abgestellt (BGE 129 V 472 E. 4.2.1 mit Hinweis), wobei jeweils vom so genannten Zentralwert (Median) auszugehen ist. Bei der Anwendung der Tabellengruppe A gilt es ausserdem zu berücksichtigen, dass ihr generell eine Arbeitszeit von 40 Wochenstunden zu grunde liegt, weshalb der massgebliche Tabellenlohn auf die entsprechende be triebsübliche Wochenarbeitszeit aufzurechnen ist (BGE 129 V 472 E. 4.3.2, 126 V 75 f. E. 3b/ bb, 124 V 321 E. 3b/ aa ; AHI 2000 S. 81 E. 2a). Wird das Invalideneinkommen auf der Grundlage von statistischen Durch schnittswerten ermittelt, ist der entsprechende Ausgangswert allenfalls zu kür zen. Mit dem sogenannten Leidensabzug wurde ursprünglich berücksichtigt, dass versicherte Personen, welche in ihrer letzten Tätigkeit körperliche Schwer arbeit verrichteten und nach Eintritt des Gesundheitsschadens auch für leichtere Arbeiten nurmehr beschränkt einsatzfähig sind, in der Regel das entsprechende durchschnittliche Lohnniveau gesunder Hilfsarbeiter nicht erreichen. Der ursprünglich nur bei Schwerarbeitern zugelassene Abzug entwickelte sich in der Folge zu einem allgemeinen behinderungsbedingten Abzug, wobei die Recht sprechung dem Umstand Rechnung trug, dass auch weitere persönliche und berufliche Merkmale der versicherten Person wie Alter, Dauer der Betriebszuge hörigkeit, Nationalität oder Aufenthaltskategorie sowie Beschäftigungsgrad Auswirkungen auf die Höhe des Lohnes haben können. Ein Abzug soll aber nicht automatisch, sondern nur dann erfolgen, wenn im Einzelfall Anhalts punkte dafür bestehen, dass die versicherte Person wegen eines oder mehrerer dieser Merkmale ihre gesundheitlich bedingte (Rest-)Arbeitsfähigkeit auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt nur mit unterdurchschnittlichem Einkommen ver werten kann. Bei der Bestimmung der Höhe des Abzuges ist der Einfluss aller in Betracht fallenden Merkmale auf das Invalideneinkommen unter Würdigung der Umstände im Einzelfall gesamthaft zu schätzen und insgesamt auf höchstens 25 % des Tabellenlohnes zu begrenzen (vgl. zum Ganzen BGE 126 V 75). Dabei ist zu beachten, dass allfällige bereits bei der Parallelisierung der Vergleichsein kommen mitverantwortliche invaliditätsfremde Faktoren im Rahmen des soge nannten Leidensabzuges nicht nochmals berücksichtigt werden dürfen (BGE 134 V 322 E. 5.2). 1.4 Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorak ten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zu sammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c). 2. 2.1 Streitig und zu prüfen ist der Rentenanspruch, mithin die Arbeitsfähigkeit und der Invaliditätsgrad der Beschwerdeführerin. 2.2 Die Beschwerdegegnerin ging in der angefochtenen Verfüg ung ( Urk. 2) davon aus, dass die Beschwerdeführer in seit Januar 2006 (Beginn der einjährigen Wartezeit) in ihr er Arbeitsfähigkeit erheblich eingeschränkt sei. Aufgrund der medizinischen Unterlagen bestehe seit Januar 2006 eine 100%ige Arbeitsun fähigkeit in d er angestammten Tätigkeit als „ Romanistikerin “. In einer optimal angepassten Tätigkeit betrage die Arbeitsfähigkeit 50 % (Verfügungsteil 2 S. 1 unten). Die Beschwerdegegnerin stützte sich sowohl für die Berechnung des Valideneinkommens als auch des Invalideneinkommens auf den Tabellenlohn gemäss LSE für Beschäftigte mit universitäre r Hochschul bildung ohne Kader funktion und stellte einem Valideneinkommen von Fr. 9 5'058. ein Invaliden einkommen von Fr. 47 ' 529. gegenüber, womit ein Invaliditätsgrad von 50 % resultierte. Da das Arbeitstraining per 7. August 2011 abgeschlossen worden sei, habe die Beschwerdeführerin ab August 2011 Anspruch auf eine halbe R ente (Verfügungsteil 2 S. 1 f.). 2.3 Die Beschwerdeführerin machte in ihrer Beschwerde ( Urk. 1) geltend, die gut achterliche Beurteilung stehe in Widerspruch zu den Berichten der behandeln den Spezialisten. Gestützt auf die spezialärztlichen Feststellungen sei von einer höheren Arbeitsunfähigkeit auszugehen (S. 5 Ziff. 4). Des Weiteren sei der hypothetische Verdienst in einer angepassten Tätigkeit auf einem tieferen Niveau der Lohnstatistik festzusetzen und es sei ein Invaliditätsabzug anzubrin gen (S. 5 Ziff. 5). In der Replik (Urk. 10) kritisierte die Beschwerdeführerin insbesondere das Gut achten von Dr. Z.___. So liege dieses mehr als dreieinhalb Jahre zurück und entspreche somit nicht mehr ihrer aktuellen gesundheitlichen Situation. Auch sei die gutachterliche Beurteilung lediglich aufgrund eines kurzen, nur eine Stunde und zehn Minuten dauernden Gespräches erfolgt. Zudem sei keine Fremda namnese eingeholt worden und es fehle an einer Begründung für die abweichende Diagnose (S. 4 f. Ziff. 4.1). D ie Beschwerdeführerin machte weiter geltend, dass sich ihr Gesundheitszustand seit anfangs 2012 verschlechtert habe; seit dem 2 7. Februar 2012 werde ihr eine volle Arbeitsunfähigkeit attes tiert ( S. 6 Ziff. 4.2). D es Weiteren sei das von der Beschwerdegegnerin einge setzte Valideneinkommen zu tief. A uch könne für das Invalideneinkommen nicht von derselben Basis wie für das Valideneinkommen ausgegangen werden. Eine angepasste Tätigkeit würde eine Stelle ohne Belastungen, ohne Stress, ohne ausgeprägte Teamfähigkeit und ohne grosse Verantwortung darstellen ( S. 7 f. Ziff. 5). Schliesslich gab sie zum Beginn der Arbeitsunfähigkeit an, dass sie schon seit 1997 gesundheitsbedingt nur noch eingeschränkt arbeitsfähig sei (S. 3). 3. 3.1 Vom 1 9. Januar bis zum 1 0. Februar 2006 erfolgte ein s tationärer Aufenthalt der Beschwerdeführerin in der B.___. Dem Austrittsbericht vom 1 4. Februar 2006 (Urk. 6/15/6-8 ) sind folgende Diagnosen zu entnehmen (S. 1) : - rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig mittelgradige bis schwere Episode - gen eralisierte Angststörung Im Austrittsbericht wurde ausgeführt, die Beschwerdeführerin befinde sich schon länger in einer psychischen Erschöpfung mit Depression, Vermeidungs verhalten und multiplen psychovegetativen Beschwerden bei einer vielfach belastenden Lebenssituation: fehlende Erwerbstätigkeit, Unfähigkeit an der sich seit Jahren hinziehenden Dissertation weiterzuarbeiten, fehlende Freundschaf ten, belastende Trennungssituation und Vermissen einer Partnerschaft, unbe hagliche Wohnsituation, zum Teil unbefriedigende Familienverhältnisse (S. 1 unten). In den letzten Wochen habe sie gelegentlich suizidale Gedanken gehabt, könne sich aktuell davon distanzieren (S. 2 unten). Nachdem die Beschwerde führerin anfänglich bezüglich des Klinikaufenthaltes sehr ambivalent gewesen sei, habe sie sich gut in den Klinikalltag eingefunden, sei in der Patientengruppe integriert gewesen und habe aktiv an den Therapien teilgenommen. Die anfäng lich im Vordergrund stehende ausgeprägte ängstliche Symptomatik und Ambi valenz der Beschwerdeführerin habe im Verlauf abgenommen. Der Austritt sei in subjektiv wie objektiv deutlich stabilerem Zustand zu den Eltern erfolgt (S. 3 Mitte). 3.2 Dr. med. C.___, Psychiatrie und Psychotherapie FMH, nannte im Bericht vom 1 6. Dezember 2008 zuhanden der B eschwerdegegner in (Urk. 6/9 ) folgende Diagnose n mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit ( Ziff. 1.1) : - chronisch verlaufende mittelschwere depressive Störung mit somati schem Syndrom mit interkurrenten Phasen von schwerer Depression - Agorapho bie mit Panikstörung Dr. C.___ berichtete, dass sich im Jahr 2004 eine schwere depressive Episode entwickelt habe, die auf die ambulante Behandlung nicht mehr angesprochen habe. Auch nach einer Hospitalisation im Jahr 2006 sei die Beschwerdeführerin anhaltend schwer depressiv gewesen. Unter differenzierter und zeitweise hoch dosierter, kombinierter antidepressiver Behandlung sei eine zögerliche Zu stands verbesserung in einen Zustand erfolgt, der vom Ausmass her überwiegend einer mittelschweren Depression entspreche, der bis heute anhalte und als chro nifiziert und teilweise therapieresistent beurteilt werden müsse. An einzelnen Tagen sei der Zustand inzwischen auch lediglich als leicht depressiv einzu stufen. Insgesamt habe sich das Zustandsbild seit einem Jahr etwas gebessert und stabilisiert (Beiblatt S. 1 Ziff. 1.4). Zum aktuellen Zustand führte Dr. C.___ aus, die Beschwerdeführerin sei wach, allseits orientiert, kognitiv in der Kon zentrationsfähigkeit und Gedächtnisleistung subjektiv und objektiv leicht eingeschränkt. Die Aufmerksamkeit sei normal, die Intelligenz sehr gut und das Denken geordnet ( Ziff. 1.4). Die Grundstimmung sei leicht depressiv, die Beschwerdeführerin fühle sich völlig energielos. Ihr Selbstwertgefühl sei ausge sprochen tief, sie traue sich wenig zu und schäme sich ihrer Krankheit. Der affektive Kontakt sei gut herstellbar, insgesamt sei die affektive Schwingungs fähigkeit aber dennoch vermindert. Der Nachtschlaf sei aktuell ungestört. Der Antrieb sei objektiv leicht vermindert. Aktuell bestehe ein generell erhöhter Angstpegel (Beiblatt S. 1 Ziff. 1.4). Zur Prognose gab Dr. C.___ an, aufgrund des bisherigen Verlaufs und der leich ten kognitiven Einschränkungen halte sie die Wiederaufnahme einer Tätig keit als wissenschaftliche Mitarbeiterin mittelfristig für unrealistisch. Insgesamt habe sich der Zustand der Beschwerdeführerin aber innerhalb des letzten Jahres teilweise verbessert, so dass sie heute berufliche Massnahmen für erfolgsver sprechend halte, sollten sie in Form einer Umschulung/Wiedereingliederung in einer manuellen Tätigkeit erfolgen ( Beiblatt S. 2 Ziff. 1.4). In der zuletzt ausge übten Tätigkeit al s wissenschaftliche Assistentin und Dissertan d in bescheinigte Dr. C.___ der Beschwerdeführerin eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit seit dem 1 4. März 2006 bis auf weiteres (Ziff. 1.6). Konzentrationsstörung, fehlende Be lastbarkeit im zwischenmenschlichen Bereich und motivationale Einschränkung würden eine wissenschaftliche Tätigkeit verunmöglichen (Ziff. 1.7). Die Wieder aufnahme einer beruflichen Tätigkeit hänge im Wesentlichen von den geeigne ten Integrationsmassnahmen ab ( Ziff. 1.9). 3.3 Dr. med. D.___, Allgemeine Innere Medizin FMH, führte in ihrem Bericht zuhanden der Beschwerdegegnerin ( Urk. 6/10; undatiert, einge gangen am 6. Januar 2009 ) die bekannte n psychiatrische n Diagnosen an. Sie stellte keine weiteren Diagnosen mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit (Ziff. 1.1). Sie gab weiter an, dass seit 2007 eine deutliche Besserung der psychischen Symptome erfolgt sei ( Ziff. 1.4). In der zuletzt ausgeübten Tätigkeit al s wissen schaftliche Assistentin und Doktorandin bestehe seit 1 9. Januar 2006 bis auf weiteres eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit (Ziff. 1.6 ). Die schnelle physische und psychische Ermüdbarkeit und die verminderte Konzentrationsfähigkeit würden eine T ätigkeit im angestammten Bereich verhindern ( Ziff. 1.7). Berufliche Mass nahmen seien zu empfehlen ; Ziel sei es, eine primär reduzierte Arbeitsfähigkeit zu erreichen (Ziff. 1.8). 3.4 Dr. Z.___ nannte in seinem psychiatrischen Gutachten vom 2 2. Juni 2009 zuhanden der Beschwerdegegnerin ( Urk. 6/17 /1-7 ) folgende Diagnosen (S. 6 Ziff. 1): - rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig knapp mittelgradige Epi sode - Ang ststörung Dr. Z.___ führte aus, die Beschwerdeführerin sei im Laufe der wissenschaft lichen Tätigkeit überfordert gewesen und in eine Panikstörung geraten, welche zuerst als körperliche Krankheit verkannt worden sei. Ihre Arbeitsfähigkeit sei durch die Ängste in erheblichem Ausmass eingeschränkt. Die Medikamente beziehungsweise die psychologische Behandlung hätten jeweils nur vorüberge hend eine Besserung des Zustandes erbracht. Im Jahr 2005 seien Lebensbelas tungen aufgetreten, die Beschwerdeführerin sei erstmals in eine Depression geraten und habe anfangs 2006 deswegen hospitalisiert werden müssen (S. 5 oben). Bis heute habe sie sich noch nicht von der Depression lösen können, wenn auch in den letzten Monaten eine Besserung eingetreten sei; der Schlaf sei hergestellt, die Essstörungen zurückgegangen und es bestehe keine Suizidalität. Die Angst habe sich gebessert, es bestehe aber ein Leidensdruck. Infolge der Ängste habe sich die Beschwerdeführerin vom sozialen Kontakt teilweise zurückgezogen und habe Mühe, den Kontakt mit den Mitmenschen problemlos aufzunehmen. Sie sei krankheitseinsichtig und lasse sich intensiv psychologisch und medikamentös behandeln (S. 5 Mitte). I m früheren Arbeitsverhältnis sei die Beschwerdeführerin zu 50 % eingeschränkt, dies s eit anfangs 2006 (S. 6 Ziff. 2). D as Ausmass der Leistung in einer angepassten Tätigkeit könne erst nach einer Einarbeitungszeit im Verlauf der Massnahme genauer quantifiziert werden (S. 6 Ziff. 3). B erufliche Massnahmen beziehungsweise Integrationsmassnahmen seien indiziert (S. 6 Ziff. 5). Dr. Z.___ hielt abschliessend fest, dass seine Be urteilung mit den vorliegenden Arztzeugnissen übereinstimme. Dies gelte nicht in Bezug auf die Arbeitsfähigkeit, da aus einer knapp mittelgradigen depressi ven Episode und gebesserten Ängsten keine 100%ige Arbeitsunfähigkeit abge leitet werden könne. Es müsse berücksichtigt werden, dass es ungünstige krank heitsfremde Faktoren gebe: lange Phase von Arbeitsuntätigkeit, berufliche Sackgasse, kein Druck aus finanzieller Sicht (S. 6 f. Ziff. 6). 3.5 Am 2 8. August 2009 nahm Dr. Z.___ Stellung zur Rückfrage der Beschwer degegnerin betreffend Belastungs- und Ressourcenprofil ( Urk. 6/21). Er führte aus, d ie Einschränkung liege vor allem im Kontakt mit de n Mitmenschen. E s sollte nach der Berufsberatung möglich sein, die B eschwerdeführer in mit einem 50%-Pensum in einer eher selbständig ausgeübten Tätigkeit arbeiten zu lassen. 3.6 Dem Austrittsbericht des E.___ vo m 2 9. Februar 2012 (Urk. 11/3) ist zu entnehmen, dass aufgrund eines Uterus myomatosus eine Operation mit anschliessender Hospitalisation vom 2 7. Februar bis zum 6. März 2012 erfolgte. Nach der Operation kam es zu einer B lasen entleerungsstörung. Im Austrittsbericht wurde der Beschwerdeführerin eine 100%ige Arbeitsun fähigkeit vom 2 7. Februar bis 1. April 2012 attestiert ( Urk. 11/3 unten), welche später bis zum 1 6. April 2012 verlängert wurde (vgl. ärztliches Zeugnis, Urk. 11/1). 3.7 Mit Bericht vom 2 1. August 2012 zuhanden der Beschwerdegegnerin (Urk. 6/111) nannte Dr. C.___ dieselben Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit wie im früheren Bericht vom Dezember 2008 ( Ziff. 1.1 ) und gab auch dieselbe Beurteilung der Arbeitsfähigkeit in der angestammt en Tätigkeit ab ( Ziff. 1.6). Zum Verlauf seit Dezember 2008 führte Dr. C.___ aus, es sei zu nächst eine leichte Stabilisierung erfolgt und von Februar bis August 2011 habe ein Aufbau- und ein Arbeitstraining in einem Architekturbüro stattgefunden. Im Herbst 2011 sei wieder eine Zustandsverschlechterung aufgetreten mit ver mehrten schweren depressiven Einbrüchen von jeweils mehreren Wochen. Im Februar 2012 sei eine Hysterektomie erfolgt; seither bestünden anhaltende Komplikationen mit Infekten und Katheterbedarf zur Blasenentleerung. Zurzeit sei die Prognose noch ungewiss ( Ziff. 1.4). Die aktuelle Lebenssituation sei eher verschlechtert. Die Beschwerdeführerin sei durch die misslungene berufliche Reintegration zusätzlich depressiv-resigniert. Sie sei durch die seit Februar 2012 andauernden postoperativen Komplikationen psychisch sehr belastet. Bei der letzten Konsultation im Juni 2012 habe die Beschwerdeführerin ein mittel schwer bis schwer depressives Zustandsbild gezeigt. Sie sei mitunter schwer niedergeschlagen bis verzweifelt und ohne Hoffnung gewesen und habe durch wegs negative Gedanken geä ussert. Die Konzentration sei leicht vermin dert gewesen, ebenso das Tempo des Denkflusses. Der Antrieb sei subjektiv und objektiv vermindert gewesen (Beiblatt Ziff. 1.4). A ufgrund des insgesamt eher verschlechterten und instabileren Zustandes während der letzten fast zwölf Monate und der belegten partiellen Therapieresistenz sowie der wenig ermuti genden Erfahrungen im beruflichen Aufbautraining sei ein erneuter beruflicher Reintegrationsversuch zum jetzigen Zeitpunkt nicht erfolgversprechend ( Beiblatt Ziff. 1.11). 4. 4.1 Zur Frage der Arbeitsfähigkeit liegen im Wesentlichen die Einschätzungen der behandelnden Psychiaterin Dr. C.___, der Hausärztin Dr. D.___ sowie des psychiatrischen Gutachters Dr. Z.___ vor. Dr. C.___ attestierte der Beschwerdeführerin aufgrund einer chronischen mit telschweren depressiven Störung sowie einer Agoraphobie mit Panikstörung eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit in der zuletzt ausgeübten Tätigkeit als wis sen schaftliche Assistentin und Dissertan d in. Zur Arbeitsfähigkeit in einer a nge passte n Tätigkeit äusserte sich Dr. C.___ nicht. Dr. D.___, die Hausärztin der Beschwerdeführerin, übernahm sowohl die Diagnosen als auch die Einschätzung der Arbeitsfähigkeit von Dr. C.___. Dr. Z.___ diagnosti zierte eine rezidivierende depressive Störung sowie eine Angststörung und be scheinigte der Beschwerdeführerin eine 50%ige Arbeitsfähigkeit in der bisher ausgeübten Tätigkeit. Die Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit könne erst im Verlauf von beruflichen Massnahmen beurteilt werden. 4.2 Die Expertise von Dr. Z.___ erfüllt die Anforderungen an den Beweiswert medizinischer Berichte im Sinne der Rechtsprechung (vgl. vorstehend E. 1.4) vollumfänglich. Sie setzte sich mit allen Aspekten der gesundheitlichen Beein trächtigungen auseinander und berücksichtigte insbesondere auch sämtliche bis dahin angefallenen ärztlichen Untersuchungsberichte. Dr. Z.___ nahm ins besondere auch Stellung zu den vorliegenden Berichten von Dr. C.___ und Dr. D.___ und hielt fest, dass seine Beurteilung – mit Ausnahme der Einschätzung der Arbeitsfähigkeit – mit diesen übereinstimme. Was die seitens der Beschwerdeführerin kritisierte Untersuchungsdauer betrifft, ist auf die Rechtsprechung des Bundesgerichts hinzuweisen, wonach es für den Aussagegehalt eines medizinischen Gutachtens nicht auf die Dauer der Untersu chung ankommt, sondern in erster Linie massgebend ist, ob die Expertise inhaltlich vollständig und im Ergebnis schlü ssig ist. Immerhin muss der für eine psychiatrische Untersuchung zu betreibende zeitliche Aufwand der Fragestel lung und der zu beurteilenden Psychopathologie angemessen sein. Dabei kann etwa bei der Beurteilung einer somatoformen Schmerzstörung und deren Über windbarkeit eine zwanzigminütige Untersuchung ausreichen, wenn keine kon kreten Hinweise vorliegen, dass sich die kurze Untersuchungsdauer negativ auf die Qualität des Gutachtens ausgewirkt hat (Urteil 8C_942/2009 vom 2 9. März 2010 E. 5.2). Solche Umstände sind hier nicht ersichtlich. 4.3 Soweit Dr. C.___ und Dr. D.___ der Beschwerdeführerin eine volle Arbeitsunfähigkeit bescheinigte n, vermag diese Einschätzung das Gutachten von Dr. Z.___ nicht zu entkräften. Festzuhalten ist, dass die Hausärztin Dr. D.___ – bei welcher es sich im Übrigen nicht um eine Fachärz tin für Psychiatrie handelt – die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit durch Dr. C.___ übernahm und die volle Arbeitsunfähigkeit nicht näher begründete. Die Einschätzung der Arbeitsfähigkeit durch die Psychiaterin Dr. C.___, bei welcher die Beschwerdeführerin – mit einem zweijährigen Unterbruch – seit 1998 in Behandlung steht (vgl. Urk. 6/9 Ziff. 1.2), vermag sodann angesichts der von ihr erhobenen Befunde und auch der Erfahrungen aufgrund der berufli chen Massnahmen nicht zu überzeugen. Im Übrigen ist bei Berichten von Haus ärzten und behandelnden Ärzten der Erfahrungstatsache Rechnung zu tragen, dass diese mitunter im Hinblick auf ihre auftragsrechtliche Vertrauensstellung in Zweifelsfällen eher zu Gunsten ihrer Patienten aussagen (vgl. BGE 125 V 352 ff.). Vorliegend zeigte sich aufgrund der beruflichen Massnahmen, dass der Be schwer deführerin eine Arbeitstätigkeit im Ausmass von 50 % möglich ist (vgl. Beurteilungen der Tätigkeit im Architekturbüro, Urk. 6/87 sowie Urk. 6/105 S. 8 Mitte). Die Beschwerdeführerin habe beim Arbeitstraining im Architekturbüro eine gute bis sehr gute Leistung erbracht; sie sei zuverlässig gewesen und habe selbständig und exakt gearbeitet. Eine Einschränkung in der Konzentrations fähigkeit sei nicht feststellbar und die Belastbarkeit sei gut gewesen ( Urk. 6/105 S. 8 Mitte). Auch die Beschwerdeführerin selbst ging – zumindest für die Zeit bis Februar 2012 – von einer 50%igen Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit aus (vgl. Urk. 10 S. 8). In Bezug auf die bisherige Tätigkeit hielt Dr. C.___ im Dezember 2008 fest, dass die leichten Konzentrationsstörungen, die fehlende Belastbarkeit im zwi schenmenschlichen Bereich und die motivationale Einschränkung eine wissen schaftliche Tätigkeit verunmöglichen würden. Auch im August 2012 gab Dr. C.___ an, die Konzentration sei leicht vermindert gewesen, ebenso das Tempo des Denkflusses. Dr. D.___ führte im Januar 2009 aus, dass die schnelle physische und psychische Ermüdbarkeit und die verminderte Kon zentrationsfähigkeit eine Tätigkeit im angestammten Bereich verhindern wür den. Demgegenüber beurteilte Dr. Z.___ die Konzentration im Juni 2009 als gut ( Urk. 6/17/1-7 S. 4 Mitte). Auch im Rahmen des Arbeitstrainings von Feb ruar bis August 2011 konnten keine Einschränkungen in der Konzentrations fähigkeit festgestellt werden. Angesichts der Tatsache, dass Dr. Z.___ der Beschwerdeführerin eine lediglich 50%ige Arbeitsfähigkeit attestierte, könnte allfälligen leichten Konzentrationsstörungen und einer leicht erhöhte n Ermüd barkeit durch eine Tätigkeit halbtag s Rechnung getragen werden, womit sich diese erfahrungsgemäss w eniger stark auswirken würden. Entsprechend der Beurteilung durch Dr. Z.___ erscheint eine wissenschaftliche Tätigkeit nach wie vor möglich und kann angesichts der Einschränkung betreffend Kontakt mit Mitmenschen sogar als geeignet bezeichnet werden. I m Rahmen des Arbeitstrainings war d ie Beschwerdeführerin nicht ganze Arbeitstage, sondern anfänglich während vier Stunden täglich (à fünf Tage) und später während sechs Stunden pro Tag (à vier Tage) tätig (vgl. Urk. 6/105/1). Eine weitere Steigerung war indessen nicht möglich. Somit kamen die zuständi gen Personen der Eingliederungsberatung der Beschwerdegegnerin zum Schluss, dass die Beschwerdeführerin auch in einer angepassten Tätigkeit zu 50 % ar beitsfähig sei (vgl. Urk. 6/105/1 4 ). Vor d ies em Hintergrund vermag die Beurteilung durch Dr. Z.___, wonach die Beschwerdeführerin in der bisherigen wissenschaftlichen Tätigkeit zu 50 % eingeschränkt sei, zu überzeugen. Aufgrund der Erfahrungen im A rbeitstraining besteh t auch in einer angepassten Tätigkeit keine höhere Arbeitsfähigkeit. Angesichts der Operation der Beschwerdeführerin Ende Februar 2012 und der entsprechend attestierten Arbeitsunfähigkeit bis Mitte April 2012 (vgl. E. 3.6) kann im massgeblichen Zeitpunkt der angefochtenen Verfügung vom 2. November 2012 noch nicht von einer dauerhaften Verschlechterung und da mit einer höheren Arbeitsunfähigkeit ausgegangen werden. 4.4 D ie Beschwerdeführerin machte g eltend, dass sie schon seit 1997 gesundheits bedingt nur noc h eingeschränkt arbeitsfähig sei ( Urk. 10 S. 3). Dazu ist fest zuhalten, dass die Beschwerdeführerin von 1995 bis 2001 als Assistentin am Y.___ tätig war, zunächst mit einem Pensum von 50 % und ab Oktober 1999 mit einem solchen von 75 % (vgl. Urk. 6/24/8-9). D ie behandelnde Psychiaterin Dr. C.___ führte im Bericht vom 1 6. Dezember 2008 (Urk. 6/9) betreffend die Zeit vor 2004 aus, dass die Be schwerdeführerin im Jahr 1997 heftige Angstsymptome mit Panikattacken und ab 1998 auch eine depressive Verstimmung entwickelt habe. Sie habe auf die antidepressive Behandlung angesprochen und sei nach einigen Monaten remit tiert. In den folgenden Jahren sei es wiederholt zu depressiven Episoden ge kommen, die ambulant behandelt werden konnten und zunächst ohne Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit geblieben seien. Im Jahr 2003 habe sich ihr psychischer Gesundheitszustand zunehmend verschlechtert und im Jahr 2004 habe sie eine schwere depressive Episode mit Arbeitsunfähigkeit entwickelt (Beiblatt S. 1 Ziff. 1.4). Es sei ihr nur möglich, die Arbeitsunfähigkeit während der Behand lung bei ihr zu attestieren; es müsse aber davon ausgegangen werden, dass diese ab Ende 2005 bestehe (Beiblatt S. 2 Ziff. 1.6). Die Beschwerdeführerin meldete sich vorliegend erst im Oktober 2008 zum Bezug von Leistungen der Invalidenversicherung an, weshalb ein Rentenanspruch frühestens im April 2009 entstehen konnte ( Art. 29 Abs. 1 IVG). Ein früherer Beginn der Arbeits unfähigkeit als von der Beschwerdegegnerin angenommen (Januar 2006, vgl. Urk. 2 Verfügungsteil 2 S. 1 unten ) wäre somit für das vorliegende Verfahren nicht massgebend. 4. 5 Zusammenfassend ist gestützt auf das Gutachten von Dr. Z.___ dav on aus zugehen, dass die Beschwerdeführerin in der angestammten wissenschaftlichen Tätigkeit seit anfangs 2006 zu 50 % eingeschränkt ist. Auch in einer angepass ten Tätigkeit besteht eine 50%ige Arbeitsfähigkeit. Der medizinische Sachverhalt ist als in diesem Sinne erstellt zu betrachten. 5. Die Beschwerdegegnerin stützte sich zur Ermittlung des Valideneinkommens wie auch des Invalideneinkommens auf den Tabellenlohn TA 11 ( monatlicher Bruttolohn nach Ausbildung, beruflicher Stellung und Geschlecht, Ziff. 1 = Uni versitäre Hochschule ; ohne Kaderfunktion ) der LSE 20 10 (vgl. Urk. 2 Verfü gungsteil 2 S. 1 f. ). Nach der Rechtsprechung ist beim Einkommensvergleich aufgrund der LSE der Zentralwert (Median) der Tabellengruppe A (standardisierte Bruttolöhne) mass gebend. P raxisgemäss ist vom Zentralwert der Tabelle TA 1 der LSE auszuge hen, wobei es für qualifizierte Berufsleute mit Fach- und Hochschulabschluss auch gerechtfertigt sein kann, die Tabelle TA 11 anzuwenden, wenn dies eine genauere Einkommensfestsetzung ermöglicht (Urteil des Bundesgerichts 8C_671/2010 vom 2 5. Februar 2011 E. 6.4.2 mit Hinweisen). A ngesichts der konkreten Umstände ist nicht zu beanstanden, dass die Be schwerdegegnerin das Invalideneinkommen auf derselben Basis berechnete wie das Valideneinkommen. So besteht aufgrund der medizinischen Feststellungen in der angestammten wissenschaftlichen Tätigkeit dieselbe Arbeitsfähigkeit wie in einer angepassten Tätigkeit. Vorliegend rechtfertigt es sich nicht, einen Abzug vom Tabellenlohn vorzuneh men. So bestehen keine Anhaltspunkte, dass die im Zeitpunkt der angefochte nen Verfügung 49-jährige Beschwerdeführerin ihre gesundheitlich bedingte Restarbeitsfähigkeit auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt nur mit unterdurch schnittlichem Einkommen verwerten könnte. Es liegen keine persönlichen und beruflichen Merkmale vor, die Auswirkungen auf die Höhe des Lohnes haben könnten (vgl. E. 1.3). Zu bemerken ist, dass ein Teilzeitpensum bei Frauen auch auf Anspruchsniveau 1 + 2 keine relative Lohneinbusse zur Folge hat (LSE 2006 5.16 Tabelle T2 * ). Vor diesem Hintergrund ist eine genaue Beziffer ung der beiden Einkommen nicht erforderlich. Aufgrund der Tatsache, dass sowohl für die Ermittlung des Invalideneinkommens als auch für die Bestimmung des Valideneinkommens von derselben Basis auszugehen und kein Leidensabzug vorzunehmen ist, genügt für die Ermittlung des Invaliditätsgrades die Gegenüberstellung blosser Prozentzahlen. Daraus resultiert ein Invaliditätsgrad von 50 % und damit der Anspruch de r Beschwerdeführerin auf eine halbe Rente. Demnach hat d ie Beschwerdegegnerin der Beschwerdeführerin mit Verfügung vom 2. November 2012 zu Recht eine halbe Rente ab August 2011 zugespro chen. 6. 6.1 Die Beschwerdeführerin verlangte auch für den Zeitraum April 2008 (richtig wäre wohl April 2009, mithin sechs Monate nach der Anmeldung zum Leis tungsbezug, vgl. Urk. 10 S. 3 Mitte ) bis Januar 2010 eine Rente, da der Renten anspruch bereits vor Beginn der berufli chen Massnahmen entstanden ( a b dem 1. Februar 2010 erfolgten berufliche Massnahmen, während welchen Taggelder ausgerichtet wurden; somit bestand entsprechend Art. 29 Abs. 2 IVG unbestrit tenermassen kein Rente nanspruch bis und mit Juli 2011 ). Die Beschwerdegeg nerin hielt dazu fest, dass ein Rentenanspruch in der Regel solange nicht be stehe, als von Eingliederungsmassnahmen eine rentenbeeinflussende Änderung erwartet werden könne ( Urk. 2 Verfügungsteil 2 S. 2 Mitte). 6.2 Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 IVG Versicherte, die: a. ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betä tigen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können; b. während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich min destens 40 Prozent arbeitsunfähig ( Art. 6 ATSG) gewesen sind; und c. nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 Prozent invalid ( Art. 8 ATSG) sind. Die in Art. 28 Abs. 1 lit. a IVG als Anspruchserfordernis stipulierte Unmöglich keit, die Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betä tigen, durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wiederherstellen, erhalten oder verbessern zu können, entspricht dem in Art. 1a lit. a-c IVG verankerten Grundsatz „Eingliederung statt Rente“ gemäss der 5. IV-Revision (vgl. Ulrich Meyer, Rechtsprechung des Bundesgerichts zum Bundesgesetz über die Invali de nversicherung, 2. Auflage, Zürich/Basel/Genf 2010, S. 270). Aus Art. 28 Abs. 1 lit. a IVG geht die Priorität der Eingliederungsmassnahmen vor den Rentenleistungen hervor. Rentenleistungen werden nur erbracht, wenn die ver sicherte Person nicht oder in bloss ungenügendem Masse eingegliedert werden kann (Meyer, a.a.O., S. 272). Das Eidgenössische Versicherungsgericht (EVG) kam im Urteil vom 1 3. November 1995 in Sachen F.S. zum Schluss, dass eine Rente vor der Been digung von Eingliederungsmassnahmen nur in Betracht komme, wenn der Ver sicherte nicht beziehungsweise noch nicht eingliederungsfähig sei oder wenn Abklärungsmassnahmen hinsichtlich der Einglie derungsfähigkeit durchgeführt würden und diese ergä ben, dass eine Eingliederung nicht möglich sei (AHI-Pra xis 1996 S. 189 ff.). Hintergrund dieser Feststellungen war die damals geltende gesetzliche Regelung, wonach bei bestehender Eingliederungsfähigkeit spätes tens vier Monate nach der Anmeldung Wartetaggelder ausgerichtet wurden. Da der eingliederungsfähige Versicherte während der Warte- und der Eingliede rungszeit Taggelder erhielt, konnte der Rentenanspruch frühestens ab dem Zeit punkt der Beendigung der Eingliederungsmassnahme entstehen, und zwar selbst dann, wenn diese nur einen Teilerfolg brachte oder scheiterte. Demgegenüber lösten Abklärungsmassnahmen, die zeigen soll t en, ob der Versicherte überhaupt eingliederungsfähig ist, zwar einen Taggeld-, nicht aber einen Wartetaggeld anspruch aus (vgl. den zitierten Entscheid in der AHI-Praxis 1996 S. 194). 6.3 Dieser Entscheid des EVG – welcher auch im Kreisschreiben über Invalidität und Hilflosigkeit in der Invalidenversicherung, gültig ab 1. Januar 2014, Rz 9002 zitiert wird – basierte folglich auf der damals geltenden gesetzlichen Regelung bezüglich Wartetaggelder. Es erscheint nachvollzi ehbar, dass es nicht notwendig war, eine Rente zuzusprechen, wenn bei eingliederungsfähigen Versicherten unverzüglich respektive spätestens vier Monate nach der Anmeldung Wartetag gelder ausgerichtet wu rden. Vorliegend meldete sich die Beschwerdeführerin im Oktober 2008 zum Bezug von Leistungen der Invalidenversicherung an. Ab dem 1. Februar 2010 absol vierte sie berufliche Massnahmen, wobei ihr Taggelder ausgerichtet wurden. Wartetaggelder wurden der Beschwerdeführerin indessen nicht zugesprochen (vgl. zur heutigen Regelung bezüglich Wartetaggelder Art. 18 f. der Verordnung über die Invalidenversicherung, IVV ); sie blieb folglich bis Februar 2010 ohne finanzielle Leistungen der Invalidenversicherung. Die beruflichen Massnahmen haben schliesslich gezeigt, dass die Beschwerdeführerin in der angestammten wie auch in einer angepassten Tätigkei t nur 50 % arbeitsfähig ist und sie somit lediglich in ungenügendem Masse – mithin einem nicht rentenausschliessenden Umfang – eingegliedert werden kann. Vor diesem Hintergrund und entspre chend dem Sinn und Zweck des zitierten Entscheides des EVG fällt vorliegend die Zusprache einer Rente auch für die Zeit vor Beg inn der beruflichen Mass nahmen in Betracht. Zum Zeitpunkt des frühestmöglichen Rentenbeginns am 1. April 2009 (vgl. E. 4.4) war die Beschwerdeführerin seit über einem Jahr ( nämlich seit Januar 2006) in der bisherigen wie auch in einer angepassten Tätigkeit ununterbrochen zu 50 % arbeitsunfähig. Demnach ist der Rentenanspruch bereits vor Beginn der beruflichen Massnahmen entstanden. D ie Beschwerdeführerin hat somit nicht erst seit Beendigung der beruflichen Massnahmen im August 2011, sondern zusätzlich auch ab dem 1. April 2009 bis zum Antritt der beruflichen Massnah men Anspruch auf eine halbe Invalidenrente. 6.4 Zusammenfassend hat d ie Beschwerdeführerin somit vom 1. April 2009 bis 3 1. Januar 2010 sowie ab dem 1. August 2011 Anspruch auf eine halbe Rente der Invalidenversicherung. Dies führt zur teilweisen Gutheissung der Be schwerde. 7. Die Gerichtskosten gemäss Art. 69 Abs. 1 bis IVG sind ermessensweise auf Fr. 800.-- festzusetzen und ausgangsgemäss der Beschwerdeführerin und der Beschwerdegegnerin je hälftig aufzuerlegen. 8. In Anbetracht des Verfahrensausgangs ist die Beschwerdegegnerin zu verpflich ten, der Beschwerdeführerin eine Prozessentschädigung zu bezahlen. Diese be misst sich nach der Bedeutung der Streitsache, der Schwierigkeit des Prozesses und dem Mass des Obsiegens, jedoch ohne Rücksicht auf den Streitwert ( § 34 Abs. 3 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht). Die Beschwerdeführerin obsiegt nur teilweise. Die Beschwerdegegnerin ist dem nach zu verpflichten, der Beschwerdeführerin – beim praxisgemässen Stunden ansatz vom Fr. 200.-- (zuzüglich Mehrwertsteuer) – eine entsprechend um die Hälfte reduzierte Prozessentschädigung von Fr. 900.-- ( inkl. Barauslagen und Mehrwertsteuer ) zu bezahlen. Das Gericht erkennt: 1. In teilweiser Gutheissung der Beschwerde wird die angefochtene Verfügung vom 2. November 2012 dahin abgeändert, dass die Beschwerdeführerin zusätzlich auch vom 1. April 2009 bis 3 1. Januar 2010 Anspruch auf eine halbe Rente hat. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 800.-- werden der Beschwerdeführerin und der Beschwer degegnerin je hälftig auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein werden de n Kosten pflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt. 3. Die Beschwerdegegnerin wird verpflichtet, der Beschwerdeführerin eine reduzierte Prozessentschädigung von Fr. 900.-- zu bezahlen. 4. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Rechtsanwältin Ursula Reger- Wyttenbach - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle - Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an: - Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft) 5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Ur kunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin MosimannNeuenschwander-Erni

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Sozialversicherungsgericht

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

des Kantons Zürich IV.2012.01265 IV.2012.01265

IV.2012.01265 II. Kammer

Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender

Sozialversicherungsrichter Bachofner

Sozialversicherungsrichterin Sager

Gerichtsschreiberin Neuenschwander-Erni

Urteil vom 4. Februar 2014

Urteil vom 4. Februar 2014 in Sachen

in Sachen X.___

X.___ Beschwerdeführerin

Beschwerdeführerin vertreten durch Rechtsanwältin Ursula Reger- Wyttenbach

vertreten durch Rechtsanwältin Ursula Reger- Wyttenbach Goecke Laur Reger- Wyttenbach Zürcher & Meier Rhein Rechtsanwälte

Goecke Laur Reger- Wyttenbach Zürcher & Meier Rhein Rechtsanwälte Ankerstrasse 24, Postfach 2250, 8026 Zürich

Ankerstrasse 24, Postfach 2250, 8026 Zürich gegen

gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle

Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich

Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin

Beschwerdegegnerin Sachverhalt:

Sachverhalt: 1.

1. 1.1 X.___, geboren 1963, war nach ihrem phil. I Studium (Italienische Sprach- und Literaturwissenschaft, Deutsche Sprachwissenschaft und Kunst geschichte) von 1995 bis 2001 als Assistentin am Y.___ tätig (vgl. Urk. 6/24). In der Folge widmete sie sich ihrer Dissertation ( Urk. 7/9). Im Januar 2006 musste die Versicherte wegen einer psy chischen Erschöpfung mit Depression hospitalisiert werden (vgl. Urk. 6/15/6-8). Seither war sie nicht mehr berufstätig. Am 2 8. Oktober 2008 meldete sie sich zum Bezug von Leistungen der Invalidenversicherung (berufliche Massnahmen, Rente) an ( Urk. 6/2).

1.1 X.___, geboren 1963, war nach ihrem phil. I Studium (Italienische Sprach- und Literaturwissenschaft, Deutsche Sprachwissenschaft und Kunst geschichte) von 1995 bis 2001 als Assistentin am Y.___ tätig (vgl. Urk. 6/24). In der Folge widmete sie sich ihrer Dissertation ( Urk. 7/9). Im Januar 2006 musste die Versicherte wegen einer psy chischen Erschöpfung mit Depression hospitalisiert werden (vgl. Urk. 6/15/6-8). Seither war sie nicht mehr berufstätig. Am 2 8. Oktober 2008 meldete sie sich zum Bezug von Leistungen der Invalidenversicherung (berufliche Massnahmen, Rente) an ( Urk. 6/2). 1.2 Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, holte Auszüge aus dem individuellen Konto (Urk. 6/1; Urk. 6/8) sowie medizinische Berichte (Urk. 6/9-10; Urk. 6/15) ein und gab bei Dr. med. Z.___, Psychiatrie und Psychotherapie FMH, ein psychiatrisches Gutachten in Auftrag, welches am 2 2. Juni 2009 erstattet wurde ( Urk. 6/17). Mit Schreiben vom 2 8. August 2009 beantwortete Dr. Z.___ eine Rückfrage der IV-Stelle ( Urk. 6/21).

1.2 Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, holte Auszüge aus dem individuellen Konto (Urk. 6/1; Urk. 6/8) sowie medizinische Berichte (Urk. 6/9-10; Urk. 6/15) ein und gab bei Dr. med. Z.___, Psychiatrie und Psychotherapie FMH, ein psychiatrisches Gutachten in Auftrag, welches am 2 2. Juni 2009 erstattet wurde ( Urk. 6/17). Mit Schreiben vom 2 8. August 2009 beantwortete Dr. Z.___ eine Rückfrage der IV-Stelle ( Urk. 6/21). Vom 1. Februar bis 3 1. Oktober 2010 absolvierte die Versicherte ein Belastbar keitstraining (vgl. Schlussbericht vom 3 0. April 2010, Urk. 6/38) mit anschlies sendem Aufbautraining (vgl. Schlussbericht vom 1 4. Oktober 2010, Urk. 6/65) in der A.___. Die IV-Stelle leistete Kostengutsprache und richtete der Versicherten Taggelder aus (vgl. Urk. 6/26; Urk. 6/35; Urk. 6/40; Urk. 6/42; Urk. 6/49; Urk. 6/51). In der Folge gewährte die IV-Stelle der Versicherten Ein gliederungsberatung / Arbeitsvermittlung mit externem Job Coaching (vgl. Urk. 6/69). Vom 8. Februar bis 7. August 2011 absolvierte die Versicherte ein Arbeitstraining in einem Architekturbüro (vgl. Leistungsbeurteilung, Urk. 6/87). Die IV-Stelle übernahm die Kosten und richtete Taggelder aus (vgl. Urk. 6/80; Urk. 6/84; Urk. 6/89; Urk. 6/93; vgl. Verlaufsprotokoll Eingliederungsberatung vom 1 5. März 2012, Urk. 6/105; Verlaufsprotokoll Job Coach vom 1 9. März 2012, Urk. 6/106).

Vom 1. Februar bis 3 1. Oktober 2010 absolvierte die Versicherte ein Belastbar keitstraining (vgl. Schlussbericht vom 3 0. April 2010, Urk. 6/38) mit anschlies sendem Aufbautraining (vgl. Schlussbericht vom 1 4. Oktober 2010, Urk. 6/65) in der A.___. Die IV-Stelle leistete Kostengutsprache und richtete der Versicherten Taggelder aus (vgl. Urk. 6/26; Urk. 6/35; Urk. 6/40; Urk. 6/42; Urk. 6/49; Urk. 6/51). In der Folge gewährte die IV-Stelle der Versicherten Ein gliederungsberatung / Arbeitsvermittlung mit externem Job Coaching (vgl. Urk. 6/69). Vom 8. Februar bis 7. August 2011 absolvierte die Versicherte ein Arbeitstraining in einem Architekturbüro (vgl. Leistungsbeurteilung, Urk. 6/87). Die IV-Stelle übernahm die Kosten und richtete Taggelder aus (vgl. Urk. 6/80; Urk. 6/84; Urk. 6/89; Urk. 6/93; vgl. Verlaufsprotokoll Eingliederungsberatung vom 1 5. März 2012, Urk. 6/105; Verlaufsprotokoll Job Coach vom 1 9. März 2012, Urk. 6/106). Schliesslich holte die IV-Stelle einen weiteren Bericht der behandelnden Psy chiaterin ein ( Urk. 6/111). Nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren (vgl. Urk. 6/115) sprach sie der Versicherten mit Verfügung vom 2. November 2012 bei einem Invaliditätsgrad von 50 % - eine halbe Rente ab dem 1. August 2011 zu ( Urk. 6/124 und Urk. 6/117 = Urk. 2).

Schliesslich holte die IV-Stelle einen weiteren Bericht der behandelnden Psy chiaterin ein ( Urk. 6/111). Nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren (vgl. Urk. 6/115) sprach sie der Versicherten mit Verfügung vom 2. November 2012 bei einem Invaliditätsgrad von 50 % - eine halbe Rente ab dem 1. August 2011 zu ( Urk. 6/124 und Urk. 6/117 = Urk. 2). 2. Gegen die Verfügung vom 2. November 2012 ( Urk. 2 ) erhob die Versicherte am 3. Dezember 2012 Beschwerde ( Urk. 1) und beantragte, diese sei aufzuheben und es sei ihr ab einem früheren Zeitpunkt eine höhere Invalidenrente zu ge währen (S. 2 Ziff. 3). Die Beschwerdegegnerin schloss m it Vernehmlassung vom 2 3. Januar 2013 (Urk. 5) auf Abweisung der Beschwerde. Mit Replik vom 1 8. April 2013 ( Urk. 10) änderte die Beschwerdeführerin ihr Rechtsbegehren dahingehend, als sie von April 2008 bis Januar 2010 eine Dreiviertelsrente, von August 2011 bis März 2012 wiederum eine Dreiviertelsrente sowie ab April 2012 eine ganze Rente beantragte (S. 2 oben ). Die Beschwerdegegnerin ver zichtete am 2 4. Mai 2013 auf eine Duplik ( Urk. 13). Dies wurde der Beschwer deführerin am 1. Juli 2013 zur Kenntnis gebracht ( Urk. 15).

2. Gegen die Verfügung vom 2. November 2012 ( Urk. 2 ) erhob die Versicherte am 3. Dezember 2012 Beschwerde ( Urk. 1) und beantragte, diese sei aufzuheben und es sei ihr ab einem früheren Zeitpunkt eine höhere Invalidenrente zu ge währen (S. 2 Ziff. 3). Die Beschwerdegegnerin schloss m it Vernehmlassung vom 2 3. Januar 2013 (Urk. 5) auf Abweisung der Beschwerde. Mit Replik vom 1 8. April 2013 ( Urk. 10) änderte die Beschwerdeführerin ihr Rechtsbegehren dahingehend, als sie von April 2008 bis Januar 2010 eine Dreiviertelsrente, von August 2011 bis März 2012 wiederum eine Dreiviertelsrente sowie ab April 2012 eine ganze Rente beantragte (S. 2 oben ). Die Beschwerdegegnerin ver zichtete am 2 4. Mai 2013 auf eine Duplik ( Urk. 13). Dies wurde der Beschwer deführerin am 1. Juli 2013 zur Kenntnis gebracht ( Urk. 15). Das Gericht zieht in Erwägung:

Das Gericht zieht in Erwägung: 1.

1. 1.1 Die massgebenden rechtlichen Grundlagen, insbesondere betreffend die Invali ditätsbemessung ( Art. 16 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG) und den Rentenanspruch ( Art. 28 des Bundes gesetzes über die Invalidenversicherung, IVG), sind im angefochtenen Entscheid zutreffend wiedergegeben ( Urk. 2 Verfügungsteil 2 S. 1). Darauf kann, mit den nachstehenden Ergänzungen, verwiesen werden.

1.1 Die massgebenden rechtlichen Grundlagen, insbesondere betreffend die Invali ditätsbemessung ( Art. 16 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG) und den Rentenanspruch ( Art. 28 des Bundes gesetzes über die Invalidenversicherung, IVG), sind im angefochtenen Entscheid zutreffend wiedergegeben ( Urk. 2 Verfügungsteil 2 S. 1). Darauf kann, mit den nachstehenden Ergänzungen, verwiesen werden. 1.2 Gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung ist für die Ermittlung des Validen einkommens entscheidend, was die versicherte Person im Zeitpunkt des frühest möglichen Rentenbeginns nach dem Beweisgrad der überwiegenden Wahr scheinlichkeit als Gesunde tatsächlich verdient hätte. Dabei wird in der Regel am zuletzt erzielten, nötigenfalls der Teuerung und der realen Einkommensent wicklung angepassten Verdienst angeknüpft, da es empirischer Erfahrung ent spricht, dass die bisherige Tätigkeit ohne Gesundheitsschaden fortgesetzt wor den wäre. Ausnahmen müssen mit überwiegender Wahrscheinlichkeit erstellt sein (BGE 129 V 222 E. 4.3.1 mit Hinweisen).

1.2 Gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung ist für die Ermittlung des Validen einkommens entscheidend, was die versicherte Person im Zeitpunkt des frühest möglichen Rentenbeginns nach dem Beweisgrad der überwiegenden Wahr scheinlichkeit als Gesunde tatsächlich verdient hätte. Dabei wird in der Regel am zuletzt erzielten, nötigenfalls der Teuerung und der realen Einkommensent wicklung angepassten Verdienst angeknüpft, da es empirischer Erfahrung ent spricht, dass die bisherige Tätigkeit ohne Gesundheitsschaden fortgesetzt wor den wäre. Ausnahmen müssen mit überwiegender Wahrscheinlichkeit erstellt sein (BGE 129 V 222 E. 4.3.1 mit Hinweisen). 1.3 Für die Bestimmung des Invalideneinkommens ist primär von der beruflich-erwerblichen Situation auszugehen, in welcher die versicherte Person konkret steht. Ist kein solches tatsächlich erzieltes Erwerbseinkommen gegeben, namentlich weil die versicherte Person nach Eintritt des Gesundheitsschadens keine oder jedenfalls keine ihr an sich zumutbare neue Erwerbstätigkeit aufge nommen hat, so können nach der Rechtsprechung Tabellenlöhne gemäss den vom Bundesamt für Statistik periodisch herausgegebenen Lohnstrukturerhebun gen (LSE) herangezogen werden (BGE 126 V 75 f. E. 3b/ aa und bb, vgl. auch BGE 129 V 472 E. 4.2.1). Für die Invaliditätsbemessung wird praxisgemäss auf die standardisierten Bruttolöhne (Tabellengruppe A) abgestellt (BGE 129 V 472 E. 4.2.1 mit Hinweis), wobei jeweils vom so genannten Zentralwert (Median) auszugehen ist. Bei der Anwendung der Tabellengruppe A gilt es ausserdem zu berücksichtigen, dass ihr generell eine Arbeitszeit von 40 Wochenstunden zu grunde liegt, weshalb der massgebliche Tabellenlohn auf die entsprechende be triebsübliche Wochenarbeitszeit aufzurechnen ist (BGE 129 V 472 E. 4.3.2, 126 V 75 f. E. 3b/ bb, 124 V 321 E. 3b/ aa ; AHI 2000 S. 81 E. 2a).

1.3 Für die Bestimmung des Invalideneinkommens ist primär von der beruflich-erwerblichen Situation auszugehen, in welcher die versicherte Person konkret steht. Ist kein solches tatsächlich erzieltes Erwerbseinkommen gegeben, namentlich weil die versicherte Person nach Eintritt des Gesundheitsschadens keine oder jedenfalls keine ihr an sich zumutbare neue Erwerbstätigkeit aufge nommen hat, so können nach der Rechtsprechung Tabellenlöhne gemäss den vom Bundesamt für Statistik periodisch herausgegebenen Lohnstrukturerhebun gen (LSE) herangezogen werden (BGE 126 V 75 f. E. 3b/ aa und bb, vgl. auch BGE 129 V 472 E. 4.2.1). Für die Invaliditätsbemessung wird praxisgemäss auf die standardisierten Bruttolöhne (Tabellengruppe A) abgestellt (BGE 129 V 472 E. 4.2.1 mit Hinweis), wobei jeweils vom so genannten Zentralwert (Median) auszugehen ist. Bei der Anwendung der Tabellengruppe A gilt es ausserdem zu berücksichtigen, dass ihr generell eine Arbeitszeit von 40 Wochenstunden zu grunde liegt, weshalb der massgebliche Tabellenlohn auf die entsprechende be triebsübliche Wochenarbeitszeit aufzurechnen ist (BGE 129 V 472 E. 4.3.2, 126 V 75 f. E. 3b/ bb, 124 V 321 E. 3b/ aa ; AHI 2000 S. 81 E. 2a). Wird das Invalideneinkommen auf der Grundlage von statistischen Durch schnittswerten ermittelt, ist der entsprechende Ausgangswert allenfalls zu kür zen. Mit dem sogenannten Leidensabzug wurde ursprünglich berücksichtigt, dass versicherte Personen, welche in ihrer letzten Tätigkeit körperliche Schwer arbeit verrichteten und nach Eintritt des Gesundheitsschadens auch für leichtere Arbeiten nurmehr beschränkt einsatzfähig sind, in der Regel das entsprechende durchschnittliche Lohnniveau gesunder Hilfsarbeiter nicht erreichen. Der ursprünglich nur bei Schwerarbeitern zugelassene Abzug entwickelte sich in der Folge zu einem allgemeinen behinderungsbedingten Abzug, wobei die Recht sprechung dem Umstand Rechnung trug, dass auch weitere persönliche und berufliche Merkmale der versicherten Person wie Alter, Dauer der Betriebszuge hörigkeit, Nationalität oder Aufenthaltskategorie sowie Beschäftigungsgrad Auswirkungen auf die Höhe des Lohnes haben können. Ein Abzug soll aber nicht automatisch, sondern nur dann erfolgen, wenn im Einzelfall Anhalts punkte dafür bestehen, dass die versicherte Person wegen eines oder mehrerer dieser Merkmale ihre gesundheitlich bedingte (Rest-)Arbeitsfähigkeit auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt nur mit unterdurchschnittlichem Einkommen ver werten kann. Bei der Bestimmung der Höhe des Abzuges ist der Einfluss aller in Betracht fallenden Merkmale auf das Invalideneinkommen unter Würdigung der Umstände im Einzelfall gesamthaft zu schätzen und insgesamt auf höchstens 25 % des Tabellenlohnes zu begrenzen (vgl. zum Ganzen BGE 126 V 75). Dabei ist zu beachten, dass allfällige bereits bei der Parallelisierung der Vergleichsein kommen mitverantwortliche invaliditätsfremde Faktoren im Rahmen des soge nannten Leidensabzuges nicht nochmals berücksichtigt werden dürfen (BGE 134 V 322 E. 5.2).

Wird das Invalideneinkommen auf der Grundlage von statistischen Durch schnittswerten ermittelt, ist der entsprechende Ausgangswert allenfalls zu kür zen. Mit dem sogenannten Leidensabzug wurde ursprünglich berücksichtigt, dass versicherte Personen, welche in ihrer letzten Tätigkeit körperliche Schwer arbeit verrichteten und nach Eintritt des Gesundheitsschadens auch für leichtere Arbeiten nurmehr beschränkt einsatzfähig sind, in der Regel das entsprechende durchschnittliche Lohnniveau gesunder Hilfsarbeiter nicht erreichen. Der ursprünglich nur bei Schwerarbeitern zugelassene Abzug entwickelte sich in der Folge zu einem allgemeinen behinderungsbedingten Abzug, wobei die Recht sprechung dem Umstand Rechnung trug, dass auch weitere persönliche und berufliche Merkmale der versicherten Person wie Alter, Dauer der Betriebszuge hörigkeit, Nationalität oder Aufenthaltskategorie sowie Beschäftigungsgrad Auswirkungen auf die Höhe des Lohnes haben können. Ein Abzug soll aber nicht automatisch, sondern nur dann erfolgen, wenn im Einzelfall Anhalts punkte dafür bestehen, dass die versicherte Person wegen eines oder mehrerer dieser Merkmale ihre gesundheitlich bedingte (Rest-)Arbeitsfähigkeit auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt nur mit unterdurchschnittlichem Einkommen ver werten kann. Bei der Bestimmung der Höhe des Abzuges ist der Einfluss aller in Betracht fallenden Merkmale auf das Invalideneinkommen unter Würdigung der Umstände im Einzelfall gesamthaft zu schätzen und insgesamt auf höchstens 25 % des Tabellenlohnes zu begrenzen (vgl. zum Ganzen BGE 126 V 75). Dabei ist zu beachten, dass allfällige bereits bei der Parallelisierung der Vergleichsein kommen mitverantwortliche invaliditätsfremde Faktoren im Rahmen des soge nannten Leidensabzuges nicht nochmals berücksichtigt werden dürfen (BGE 134 V 322 E. 5.2). 1.4 Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorak ten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zu sammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).

1.4 Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorak ten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zu sammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c). 2.

2. 2.1 Streitig und zu prüfen ist der Rentenanspruch, mithin die Arbeitsfähigkeit und der Invaliditätsgrad der Beschwerdeführerin.

2.1 Streitig und zu prüfen ist der Rentenanspruch, mithin die Arbeitsfähigkeit und der Invaliditätsgrad der Beschwerdeführerin. 2.2 Die Beschwerdegegnerin ging in der angefochtenen Verfüg ung ( Urk. 2) davon aus, dass die Beschwerdeführer in seit Januar 2006 (Beginn der einjährigen Wartezeit) in ihr er Arbeitsfähigkeit erheblich eingeschränkt sei. Aufgrund der medizinischen Unterlagen bestehe seit Januar 2006 eine 100%ige Arbeitsun fähigkeit in d er angestammten Tätigkeit als „ Romanistikerin “. In einer optimal angepassten Tätigkeit betrage die Arbeitsfähigkeit 50 % (Verfügungsteil 2 S. 1 unten). Die Beschwerdegegnerin stützte sich sowohl für die Berechnung des Valideneinkommens als auch des Invalideneinkommens auf den Tabellenlohn gemäss LSE für Beschäftigte mit universitäre r Hochschul bildung ohne Kader funktion und stellte einem Valideneinkommen von Fr. 9 5'058. ein Invaliden einkommen von Fr. 47 ' 529. gegenüber, womit ein Invaliditätsgrad von 50 % resultierte. Da das Arbeitstraining per 7. August 2011 abgeschlossen worden sei, habe die Beschwerdeführerin ab August 2011 Anspruch auf eine halbe R ente (Verfügungsteil 2 S. 1 f.).

2.2 Die Beschwerdegegnerin ging in der angefochtenen Verfüg ung ( Urk. 2) davon aus, dass die Beschwerdeführer in seit Januar 2006 (Beginn der einjährigen Wartezeit) in ihr er Arbeitsfähigkeit erheblich eingeschränkt sei. Aufgrund der medizinischen Unterlagen bestehe seit Januar 2006 eine 100%ige Arbeitsun fähigkeit in d er angestammten Tätigkeit als „ Romanistikerin “. In einer optimal angepassten Tätigkeit betrage die Arbeitsfähigkeit 50 % (Verfügungsteil 2 S. 1 unten). Die Beschwerdegegnerin stützte sich sowohl für die Berechnung des Valideneinkommens als auch des Invalideneinkommens auf den Tabellenlohn gemäss LSE für Beschäftigte mit universitäre r Hochschul bildung ohne Kader funktion und stellte einem Valideneinkommen von Fr. 9 5'058. ein Invaliden einkommen von Fr. 47 ' 529. gegenüber, womit ein Invaliditätsgrad von 50 % resultierte. Da das Arbeitstraining per 7. August 2011 abgeschlossen worden sei, habe die Beschwerdeführerin ab August 2011 Anspruch auf eine halbe R ente (Verfügungsteil 2 S. 1 f.). 2.3 Die Beschwerdeführerin machte in ihrer Beschwerde ( Urk. 1) geltend, die gut achterliche Beurteilung stehe in Widerspruch zu den Berichten der behandeln den Spezialisten. Gestützt auf die spezialärztlichen Feststellungen sei von einer höheren Arbeitsunfähigkeit auszugehen (S. 5 Ziff. 4). Des Weiteren sei der hypothetische Verdienst in einer angepassten Tätigkeit auf einem tieferen Niveau der Lohnstatistik festzusetzen und es sei ein Invaliditätsabzug anzubrin gen (S. 5 Ziff. 5).

2.3 Die Beschwerdeführerin machte in ihrer Beschwerde ( Urk. 1) geltend, die gut achterliche Beurteilung stehe in Widerspruch zu den Berichten der behandeln den Spezialisten. Gestützt auf die spezialärztlichen Feststellungen sei von einer höheren Arbeitsunfähigkeit auszugehen (S. 5 Ziff. 4). Des Weiteren sei der hypothetische Verdienst in einer angepassten Tätigkeit auf einem tieferen Niveau der Lohnstatistik festzusetzen und es sei ein Invaliditätsabzug anzubrin gen (S. 5 Ziff. 5). In der Replik (Urk. 10) kritisierte die Beschwerdeführerin insbesondere das Gut achten von Dr. Z.___. So liege dieses mehr als dreieinhalb Jahre zurück und entspreche somit nicht mehr ihrer aktuellen gesundheitlichen Situation. Auch sei die gutachterliche Beurteilung lediglich aufgrund eines kurzen, nur eine Stunde und zehn Minuten dauernden Gespräches erfolgt. Zudem sei keine Fremda namnese eingeholt worden und es fehle an einer Begründung für die abweichende Diagnose (S. 4 f. Ziff. 4.1). D ie Beschwerdeführerin machte weiter geltend, dass sich ihr Gesundheitszustand seit anfangs 2012 verschlechtert habe; seit dem 2 7. Februar 2012 werde ihr eine volle Arbeitsunfähigkeit attes tiert ( S. 6 Ziff. 4.2). D es Weiteren sei das von der Beschwerdegegnerin einge setzte Valideneinkommen zu tief. A uch könne für das Invalideneinkommen nicht von derselben Basis wie für das Valideneinkommen ausgegangen werden. Eine angepasste Tätigkeit würde eine Stelle ohne Belastungen, ohne Stress, ohne ausgeprägte Teamfähigkeit und ohne grosse Verantwortung darstellen ( S. 7 f. Ziff. 5). Schliesslich gab sie zum Beginn der Arbeitsunfähigkeit an, dass sie schon seit 1997 gesundheitsbedingt nur noch eingeschränkt arbeitsfähig sei (S. 3).

In der Replik (Urk. 10) kritisierte die Beschwerdeführerin insbesondere das Gut achten von Dr. Z.___. So liege dieses mehr als dreieinhalb Jahre zurück und entspreche somit nicht mehr ihrer aktuellen gesundheitlichen Situation. Auch sei die gutachterliche Beurteilung lediglich aufgrund eines kurzen, nur eine Stunde und zehn Minuten dauernden Gespräches erfolgt. Zudem sei keine Fremda namnese eingeholt worden und es fehle an einer Begründung für die abweichende Diagnose (S. 4 f. Ziff. 4.1). D ie Beschwerdeführerin machte weiter geltend, dass sich ihr Gesundheitszustand seit anfangs 2012 verschlechtert habe; seit dem 2 7. Februar 2012 werde ihr eine volle Arbeitsunfähigkeit attes tiert ( S. 6 Ziff. 4.2). D es Weiteren sei das von der Beschwerdegegnerin einge setzte Valideneinkommen zu tief. A uch könne für das Invalideneinkommen nicht von derselben Basis wie für das Valideneinkommen ausgegangen werden. Eine angepasste Tätigkeit würde eine Stelle ohne Belastungen, ohne Stress, ohne ausgeprägte Teamfähigkeit und ohne grosse Verantwortung darstellen ( S. 7 f. Ziff. 5). Schliesslich gab sie zum Beginn der Arbeitsunfähigkeit an, dass sie schon seit 1997 gesundheitsbedingt nur noch eingeschränkt arbeitsfähig sei (S. 3). 3.

3. 3.1 Vom 1 9. Januar bis zum 1 0. Februar 2006 erfolgte ein s tationärer Aufenthalt der Beschwerdeführerin in der B.___. Dem Austrittsbericht vom 1 4. Februar 2006 (Urk. 6/15/6-8 ) sind folgende Diagnosen zu entnehmen (S. 1) :

3.1 Vom 1 9. Januar bis zum 1 0. Februar 2006 erfolgte ein s tationärer Aufenthalt der Beschwerdeführerin in der B.___. Dem Austrittsbericht vom 1 4. Februar 2006 (Urk. 6/15/6-8 ) sind folgende Diagnosen zu entnehmen (S. 1) : - rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig mittelgradige bis schwere Episode

rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig mittelgradige bis schwere Episode - gen eralisierte Angststörung

gen eralisierte Angststörung Im Austrittsbericht wurde ausgeführt, die Beschwerdeführerin befinde sich schon länger in einer psychischen Erschöpfung mit Depression, Vermeidungs verhalten und multiplen psychovegetativen Beschwerden bei einer vielfach belastenden Lebenssituation: fehlende Erwerbstätigkeit, Unfähigkeit an der sich seit Jahren hinziehenden Dissertation weiterzuarbeiten, fehlende Freundschaf ten, belastende Trennungssituation und Vermissen einer Partnerschaft, unbe hagliche Wohnsituation, zum Teil unbefriedigende Familienverhältnisse (S. 1 unten). In den letzten Wochen habe sie gelegentlich suizidale Gedanken gehabt, könne sich aktuell davon distanzieren (S. 2 unten). Nachdem die Beschwerde führerin anfänglich bezüglich des Klinikaufenthaltes sehr ambivalent gewesen sei, habe sie sich gut in den Klinikalltag eingefunden, sei in der Patientengruppe integriert gewesen und habe aktiv an den Therapien teilgenommen. Die anfäng lich im Vordergrund stehende ausgeprägte ängstliche Symptomatik und Ambi valenz der Beschwerdeführerin habe im Verlauf abgenommen. Der Austritt sei in subjektiv wie objektiv deutlich stabilerem Zustand zu den Eltern erfolgt (S. 3 Mitte).

Im Austrittsbericht wurde ausgeführt, die Beschwerdeführerin befinde sich schon länger in einer psychischen Erschöpfung mit Depression, Vermeidungs verhalten und multiplen psychovegetativen Beschwerden bei einer vielfach belastenden Lebenssituation: fehlende Erwerbstätigkeit, Unfähigkeit an der sich seit Jahren hinziehenden Dissertation weiterzuarbeiten, fehlende Freundschaf ten, belastende Trennungssituation und Vermissen einer Partnerschaft, unbe hagliche Wohnsituation, zum Teil unbefriedigende Familienverhältnisse (S. 1 unten). In den letzten Wochen habe sie gelegentlich suizidale Gedanken gehabt, könne sich aktuell davon distanzieren (S. 2 unten). Nachdem die Beschwerde führerin anfänglich bezüglich des Klinikaufenthaltes sehr ambivalent gewesen sei, habe sie sich gut in den Klinikalltag eingefunden, sei in der Patientengruppe integriert gewesen und habe aktiv an den Therapien teilgenommen. Die anfäng lich im Vordergrund stehende ausgeprägte ängstliche Symptomatik und Ambi valenz der Beschwerdeführerin habe im Verlauf abgenommen. Der Austritt sei in subjektiv wie objektiv deutlich stabilerem Zustand zu den Eltern erfolgt (S. 3 Mitte). 3.2 Dr. med. C.___, Psychiatrie und Psychotherapie FMH, nannte im Bericht vom 1 6. Dezember 2008 zuhanden der B eschwerdegegner in (Urk. 6/9 ) folgende Diagnose n mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit ( Ziff. 1.1) :

3.2 Dr. med. C.___, Psychiatrie und Psychotherapie FMH, nannte im Bericht vom 1 6. Dezember 2008 zuhanden der B eschwerdegegner in (Urk. 6/9 ) folgende Diagnose n mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit ( Ziff. 1.1) : - chronisch verlaufende mittelschwere depressive Störung mit somati schem Syndrom mit interkurrenten Phasen von schwerer Depression

chronisch verlaufende mittelschwere depressive Störung mit somati schem Syndrom mit interkurrenten Phasen von schwerer Depression - Agorapho bie mit Panikstörung

Agorapho bie mit Panikstörung Dr. C.___ berichtete, dass sich im Jahr 2004 eine schwere depressive Episode entwickelt habe, die auf die ambulante Behandlung nicht mehr angesprochen habe. Auch nach einer Hospitalisation im Jahr 2006 sei die Beschwerdeführerin anhaltend schwer depressiv gewesen. Unter differenzierter und zeitweise hoch dosierter, kombinierter antidepressiver Behandlung sei eine zögerliche Zu stands verbesserung in einen Zustand erfolgt, der vom Ausmass her überwiegend einer mittelschweren Depression entspreche, der bis heute anhalte und als chro nifiziert und teilweise therapieresistent beurteilt werden müsse. An einzelnen Tagen sei der Zustand inzwischen auch lediglich als leicht depressiv einzu stufen. Insgesamt habe sich das Zustandsbild seit einem Jahr etwas gebessert und stabilisiert (Beiblatt S. 1 Ziff. 1.4). Zum aktuellen Zustand führte Dr. C.___ aus, die Beschwerdeführerin sei wach, allseits orientiert, kognitiv in der Kon zentrationsfähigkeit und Gedächtnisleistung subjektiv und objektiv leicht eingeschränkt. Die Aufmerksamkeit sei normal, die Intelligenz sehr gut und das Denken geordnet ( Ziff. 1.4). Die Grundstimmung sei leicht depressiv, die Beschwerdeführerin fühle sich völlig energielos. Ihr Selbstwertgefühl sei ausge sprochen tief, sie traue sich wenig zu und schäme sich ihrer Krankheit. Der affektive Kontakt sei gut herstellbar, insgesamt sei die affektive Schwingungs fähigkeit aber dennoch vermindert. Der Nachtschlaf sei aktuell ungestört. Der Antrieb sei objektiv leicht vermindert. Aktuell bestehe ein generell erhöhter Angstpegel (Beiblatt S. 1 Ziff. 1.4).

Dr. C.___ berichtete, dass sich im Jahr 2004 eine schwere depressive Episode entwickelt habe, die auf die ambulante Behandlung nicht mehr angesprochen habe. Auch nach einer Hospitalisation im Jahr 2006 sei die Beschwerdeführerin anhaltend schwer depressiv gewesen. Unter differenzierter und zeitweise hoch dosierter, kombinierter antidepressiver Behandlung sei eine zögerliche Zu stands verbesserung in einen Zustand erfolgt, der vom Ausmass her überwiegend einer mittelschweren Depression entspreche, der bis heute anhalte und als chro nifiziert und teilweise therapieresistent beurteilt werden müsse. An einzelnen Tagen sei der Zustand inzwischen auch lediglich als leicht depressiv einzu stufen. Insgesamt habe sich das Zustandsbild seit einem Jahr etwas gebessert und stabilisiert (Beiblatt S. 1 Ziff. 1.4). Zum aktuellen Zustand führte Dr. C.___ aus, die Beschwerdeführerin sei wach, allseits orientiert, kognitiv in der Kon zentrationsfähigkeit und Gedächtnisleistung subjektiv und objektiv leicht eingeschränkt. Die Aufmerksamkeit sei normal, die Intelligenz sehr gut und das Denken geordnet ( Ziff. 1.4). Die Grundstimmung sei leicht depressiv, die Beschwerdeführerin fühle sich völlig energielos. Ihr Selbstwertgefühl sei ausge sprochen tief, sie traue sich wenig zu und schäme sich ihrer Krankheit. Der affektive Kontakt sei gut herstellbar, insgesamt sei die affektive Schwingungs fähigkeit aber dennoch vermindert. Der Nachtschlaf sei aktuell ungestört. Der Antrieb sei objektiv leicht vermindert. Aktuell bestehe ein generell erhöhter Angstpegel (Beiblatt S. 1 Ziff. 1.4). Zur Prognose gab Dr. C.___ an, aufgrund des bisherigen Verlaufs und der leich ten kognitiven Einschränkungen halte sie die Wiederaufnahme einer Tätig keit als wissenschaftliche Mitarbeiterin mittelfristig für unrealistisch. Insgesamt habe sich der Zustand der Beschwerdeführerin aber innerhalb des letzten Jahres teilweise verbessert, so dass sie heute berufliche Massnahmen für erfolgsver sprechend halte, sollten sie in Form einer Umschulung/Wiedereingliederung in einer manuellen Tätigkeit erfolgen ( Beiblatt S. 2 Ziff. 1.4). In der zuletzt ausge übten Tätigkeit al s wissenschaftliche Assistentin und Dissertan d in bescheinigte Dr. C.___ der Beschwerdeführerin eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit seit dem 1 4. März 2006 bis auf weiteres (Ziff. 1.6). Konzentrationsstörung, fehlende Be lastbarkeit im zwischenmenschlichen Bereich und motivationale Einschränkung würden eine wissenschaftliche Tätigkeit verunmöglichen (Ziff. 1.7). Die Wieder aufnahme einer beruflichen Tätigkeit hänge im Wesentlichen von den geeigne ten Integrationsmassnahmen ab ( Ziff. 1.9).

Zur Prognose gab Dr. C.___ an, aufgrund des bisherigen Verlaufs und der leich ten kognitiven Einschränkungen halte sie die Wiederaufnahme einer Tätig keit als wissenschaftliche Mitarbeiterin mittelfristig für unrealistisch. Insgesamt habe sich der Zustand der Beschwerdeführerin aber innerhalb des letzten Jahres teilweise verbessert, so dass sie heute berufliche Massnahmen für erfolgsver sprechend halte, sollten sie in Form einer Umschulung/Wiedereingliederung in einer manuellen Tätigkeit erfolgen ( Beiblatt S. 2 Ziff. 1.4). In der zuletzt ausge übten Tätigkeit al s wissenschaftliche Assistentin und Dissertan d in bescheinigte Dr. C.___ der Beschwerdeführerin eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit seit dem 1 4. März 2006 bis auf weiteres (Ziff. 1.6). Konzentrationsstörung, fehlende Be lastbarkeit im zwischenmenschlichen Bereich und motivationale Einschränkung würden eine wissenschaftliche Tätigkeit verunmöglichen (Ziff. 1.7). Die Wieder aufnahme einer beruflichen Tätigkeit hänge im Wesentlichen von den geeigne ten Integrationsmassnahmen ab ( Ziff. 1.9). 3.3 Dr. med. D.___, Allgemeine Innere Medizin FMH, führte in ihrem Bericht zuhanden der Beschwerdegegnerin ( Urk. 6/10; undatiert, einge gangen am 6. Januar 2009 ) die bekannte n psychiatrische n Diagnosen an. Sie stellte keine weiteren Diagnosen mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit (Ziff. 1.1). Sie gab weiter an, dass seit 2007 eine deutliche Besserung der psychischen Symptome erfolgt sei ( Ziff. 1.4). In der zuletzt ausgeübten Tätigkeit al s wissen schaftliche Assistentin und Doktorandin bestehe seit 1 9. Januar 2006 bis auf weiteres eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit (Ziff. 1.6 ). Die schnelle physische und psychische Ermüdbarkeit und die verminderte Konzentrationsfähigkeit würden eine T ätigkeit im angestammten Bereich verhindern ( Ziff. 1.7). Berufliche Mass nahmen seien zu empfehlen ; Ziel sei es, eine primär reduzierte Arbeitsfähigkeit zu erreichen (Ziff. 1.8).

3.3 Dr. med. D.___, Allgemeine Innere Medizin FMH, führte in ihrem Bericht zuhanden der Beschwerdegegnerin ( Urk. 6/10; undatiert, einge gangen am 6. Januar 2009 ) die bekannte n psychiatrische n Diagnosen an. Sie stellte keine weiteren Diagnosen mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit (Ziff. 1.1). Sie gab weiter an, dass seit 2007 eine deutliche Besserung der psychischen Symptome erfolgt sei ( Ziff. 1.4). In der zuletzt ausgeübten Tätigkeit al s wissen schaftliche Assistentin und Doktorandin bestehe seit 1 9. Januar 2006 bis auf weiteres eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit (Ziff. 1.6 ). Die schnelle physische und psychische Ermüdbarkeit und die verminderte Konzentrationsfähigkeit würden eine T ätigkeit im angestammten Bereich verhindern ( Ziff. 1.7). Berufliche Mass nahmen seien zu empfehlen ; Ziel sei es, eine primär reduzierte Arbeitsfähigkeit zu erreichen (Ziff. 1.8). 3.4 Dr. Z.___ nannte in seinem psychiatrischen Gutachten vom 2 2. Juni 2009 zuhanden der Beschwerdegegnerin ( Urk. 6/17 /1-7 ) folgende Diagnosen (S. 6 Ziff. 1):

3.4 Dr. Z.___ nannte in seinem psychiatrischen Gutachten vom 2 2. Juni 2009 zuhanden der Beschwerdegegnerin ( Urk. 6/17 /1-7 ) folgende Diagnosen (S. 6 Ziff. 1): - rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig knapp mittelgradige Epi sode

rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig knapp mittelgradige Epi sode - Ang ststörung

Ang ststörung Dr. Z.___ führte aus, die Beschwerdeführerin sei im Laufe der wissenschaft lichen Tätigkeit überfordert gewesen und in eine Panikstörung geraten, welche zuerst als körperliche Krankheit verkannt worden sei. Ihre Arbeitsfähigkeit sei durch die Ängste in erheblichem Ausmass eingeschränkt. Die Medikamente beziehungsweise die psychologische Behandlung hätten jeweils nur vorüberge hend eine Besserung des Zustandes erbracht. Im Jahr 2005 seien Lebensbelas tungen aufgetreten, die Beschwerdeführerin sei erstmals in eine Depression geraten und habe anfangs 2006 deswegen hospitalisiert werden müssen (S. 5 oben). Bis heute habe sie sich noch nicht von der Depression lösen können, wenn auch in den letzten Monaten eine Besserung eingetreten sei; der Schlaf sei hergestellt, die Essstörungen zurückgegangen und es bestehe keine Suizidalität. Die Angst habe sich gebessert, es bestehe aber ein Leidensdruck. Infolge der Ängste habe sich die Beschwerdeführerin vom sozialen Kontakt teilweise zurückgezogen und habe Mühe, den Kontakt mit den Mitmenschen problemlos aufzunehmen. Sie sei krankheitseinsichtig und lasse sich intensiv psychologisch und medikamentös behandeln (S. 5 Mitte). I m früheren Arbeitsverhältnis sei die Beschwerdeführerin zu 50 % eingeschränkt, dies s eit anfangs 2006 (S. 6 Ziff. 2). D as Ausmass der Leistung in einer angepassten Tätigkeit könne erst nach einer Einarbeitungszeit im Verlauf der Massnahme genauer quantifiziert werden (S. 6 Ziff. 3). B erufliche Massnahmen beziehungsweise Integrationsmassnahmen seien indiziert (S. 6 Ziff. 5). Dr. Z.___ hielt abschliessend fest, dass seine Be urteilung mit den vorliegenden Arztzeugnissen übereinstimme. Dies gelte nicht in Bezug auf die Arbeitsfähigkeit, da aus einer knapp mittelgradigen depressi ven Episode und gebesserten Ängsten keine 100%ige Arbeitsunfähigkeit abge leitet werden könne. Es müsse berücksichtigt werden, dass es ungünstige krank heitsfremde Faktoren gebe: lange Phase von Arbeitsuntätigkeit, berufliche Sackgasse, kein Druck aus finanzieller Sicht (S. 6 f. Ziff. 6).

Dr. Z.___ führte aus, die Beschwerdeführerin sei im Laufe der wissenschaft lichen Tätigkeit überfordert gewesen und in eine Panikstörung geraten, welche zuerst als körperliche Krankheit verkannt worden sei. Ihre Arbeitsfähigkeit sei durch die Ängste in erheblichem Ausmass eingeschränkt. Die Medikamente beziehungsweise die psychologische Behandlung hätten jeweils nur vorüberge hend eine Besserung des Zustandes erbracht. Im Jahr 2005 seien Lebensbelas tungen aufgetreten, die Beschwerdeführerin sei erstmals in eine Depression geraten und habe anfangs 2006 deswegen hospitalisiert werden müssen (S. 5 oben). Bis heute habe sie sich noch nicht von der Depression lösen können, wenn auch in den letzten Monaten eine Besserung eingetreten sei; der Schlaf sei hergestellt, die Essstörungen zurückgegangen und es bestehe keine Suizidalität. Die Angst habe sich gebessert, es bestehe aber ein Leidensdruck. Infolge der Ängste habe sich die Beschwerdeführerin vom sozialen Kontakt teilweise zurückgezogen und habe Mühe, den Kontakt mit den Mitmenschen problemlos aufzunehmen. Sie sei krankheitseinsichtig und lasse sich intensiv psychologisch und medikamentös behandeln (S. 5 Mitte). I m früheren Arbeitsverhältnis sei die Beschwerdeführerin zu 50 % eingeschränkt, dies s eit anfangs 2006 (S. 6 Ziff. 2). D as Ausmass der Leistung in einer angepassten Tätigkeit könne erst nach einer Einarbeitungszeit im Verlauf der Massnahme genauer quantifiziert werden (S. 6 Ziff. 3). B erufliche Massnahmen beziehungsweise Integrationsmassnahmen seien indiziert (S. 6 Ziff. 5). Dr. Z.___ hielt abschliessend fest, dass seine Be urteilung mit den vorliegenden Arztzeugnissen übereinstimme. Dies gelte nicht in Bezug auf die Arbeitsfähigkeit, da aus einer knapp mittelgradigen depressi ven Episode und gebesserten Ängsten keine 100%ige Arbeitsunfähigkeit abge leitet werden könne. Es müsse berücksichtigt werden, dass es ungünstige krank heitsfremde Faktoren gebe: lange Phase von Arbeitsuntätigkeit, berufliche Sackgasse, kein Druck aus finanzieller Sicht (S. 6 f. Ziff. 6). 3.5 Am 2 8. August 2009 nahm Dr. Z.___ Stellung zur Rückfrage der Beschwer degegnerin betreffend Belastungs- und Ressourcenprofil ( Urk. 6/21). Er führte aus, d ie Einschränkung liege vor allem im Kontakt mit de n Mitmenschen. E s sollte nach der Berufsberatung möglich sein, die B eschwerdeführer in mit einem 50%-Pensum in einer eher selbständig ausgeübten Tätigkeit arbeiten zu lassen.

3.5 Am 2 8. August 2009 nahm Dr. Z.___ Stellung zur Rückfrage der Beschwer degegnerin betreffend Belastungs- und Ressourcenprofil ( Urk. 6/21). Er führte aus, d ie Einschränkung liege vor allem im Kontakt mit de n Mitmenschen. E s sollte nach der Berufsberatung möglich sein, die B eschwerdeführer in mit einem 50%-Pensum in einer eher selbständig ausgeübten Tätigkeit arbeiten zu lassen. 3.6 Dem Austrittsbericht des E.___ vo m 2 9. Februar 2012 (Urk. 11/3) ist zu entnehmen, dass aufgrund eines Uterus myomatosus eine Operation mit anschliessender Hospitalisation vom 2 7. Februar bis zum 6. März 2012 erfolgte. Nach der Operation kam es zu einer B lasen entleerungsstörung. Im Austrittsbericht wurde der Beschwerdeführerin eine 100%ige Arbeitsun fähigkeit vom 2 7. Februar bis 1. April 2012 attestiert ( Urk. 11/3 unten), welche später bis zum 1 6. April 2012 verlängert wurde (vgl. ärztliches Zeugnis, Urk. 11/1).

3.6 Dem Austrittsbericht des E.___ vo m 2 9. Februar 2012 (Urk. 11/3) ist zu entnehmen, dass aufgrund eines Uterus myomatosus eine Operation mit anschliessender Hospitalisation vom 2 7. Februar bis zum 6. März 2012 erfolgte. Nach der Operation kam es zu einer B lasen entleerungsstörung. Im Austrittsbericht wurde der Beschwerdeführerin eine 100%ige Arbeitsun fähigkeit vom 2 7. Februar bis 1. April 2012 attestiert ( Urk. 11/3 unten), welche später bis zum 1 6. April 2012 verlängert wurde (vgl. ärztliches Zeugnis, Urk. 11/1). 3.7 Mit Bericht vom 2 1. August 2012 zuhanden der Beschwerdegegnerin (Urk. 6/111) nannte Dr. C.___ dieselben Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit wie im früheren Bericht vom Dezember 2008 ( Ziff. 1.1 ) und gab auch dieselbe Beurteilung der Arbeitsfähigkeit in der angestammt en Tätigkeit ab ( Ziff. 1.6). Zum Verlauf seit Dezember 2008 führte Dr. C.___ aus, es sei zu nächst eine leichte Stabilisierung erfolgt und von Februar bis August 2011 habe ein Aufbau- und ein Arbeitstraining in einem Architekturbüro stattgefunden. Im Herbst 2011 sei wieder eine Zustandsverschlechterung aufgetreten mit ver mehrten schweren depressiven Einbrüchen von jeweils mehreren Wochen. Im Februar 2012 sei eine Hysterektomie erfolgt; seither bestünden anhaltende Komplikationen mit Infekten und Katheterbedarf zur Blasenentleerung. Zurzeit sei die Prognose noch ungewiss ( Ziff. 1.4). Die aktuelle Lebenssituation sei eher verschlechtert. Die Beschwerdeführerin sei durch die misslungene berufliche Reintegration zusätzlich depressiv-resigniert. Sie sei durch die seit Februar 2012 andauernden postoperativen Komplikationen psychisch sehr belastet. Bei der letzten Konsultation im Juni 2012 habe die Beschwerdeführerin ein mittel schwer bis schwer depressives Zustandsbild gezeigt. Sie sei mitunter schwer niedergeschlagen bis verzweifelt und ohne Hoffnung gewesen und habe durch wegs negative Gedanken geä ussert. Die Konzentration sei leicht vermin dert gewesen, ebenso das Tempo des Denkflusses. Der Antrieb sei subjektiv und objektiv vermindert gewesen (Beiblatt Ziff. 1.4). A ufgrund des insgesamt eher verschlechterten und instabileren Zustandes während der letzten fast zwölf Monate und der belegten partiellen Therapieresistenz sowie der wenig ermuti genden Erfahrungen im beruflichen Aufbautraining sei ein erneuter beruflicher Reintegrationsversuch zum jetzigen Zeitpunkt nicht erfolgversprechend ( Beiblatt Ziff. 1.11).

3.7 Mit Bericht vom 2 1. August 2012 zuhanden der Beschwerdegegnerin (Urk. 6/111) nannte Dr. C.___ dieselben Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit wie im früheren Bericht vom Dezember 2008 ( Ziff. 1.1 ) und gab auch dieselbe Beurteilung der Arbeitsfähigkeit in der angestammt en Tätigkeit ab ( Ziff. 1.6). Zum Verlauf seit Dezember 2008 führte Dr. C.___ aus, es sei zu nächst eine leichte Stabilisierung erfolgt und von Februar bis August 2011 habe ein Aufbau- und ein Arbeitstraining in einem Architekturbüro stattgefunden. Im Herbst 2011 sei wieder eine Zustandsverschlechterung aufgetreten mit ver mehrten schweren depressiven Einbrüchen von jeweils mehreren Wochen. Im Februar 2012 sei eine Hysterektomie erfolgt; seither bestünden anhaltende Komplikationen mit Infekten und Katheterbedarf zur Blasenentleerung. Zurzeit sei die Prognose noch ungewiss ( Ziff. 1.4). Die aktuelle Lebenssituation sei eher verschlechtert. Die Beschwerdeführerin sei durch die misslungene berufliche Reintegration zusätzlich depressiv-resigniert. Sie sei durch die seit Februar 2012 andauernden postoperativen Komplikationen psychisch sehr belastet. Bei der letzten Konsultation im Juni 2012 habe die Beschwerdeführerin ein mittel schwer bis schwer depressives Zustandsbild gezeigt. Sie sei mitunter schwer niedergeschlagen bis verzweifelt und ohne Hoffnung gewesen und habe durch wegs negative Gedanken geä ussert. Die Konzentration sei leicht vermin dert gewesen, ebenso das Tempo des Denkflusses. Der Antrieb sei subjektiv und objektiv vermindert gewesen (Beiblatt Ziff. 1.4). A ufgrund des insgesamt eher verschlechterten und instabileren Zustandes während der letzten fast zwölf Monate und der belegten partiellen Therapieresistenz sowie der wenig ermuti genden Erfahrungen im beruflichen Aufbautraining sei ein erneuter beruflicher Reintegrationsversuch zum jetzigen Zeitpunkt nicht erfolgversprechend ( Beiblatt Ziff. 1.11). 4.

4. 4.1 Zur Frage der Arbeitsfähigkeit liegen im Wesentlichen die Einschätzungen der behandelnden Psychiaterin Dr. C.___, der Hausärztin Dr. D.___ sowie des psychiatrischen Gutachters Dr. Z.___ vor.

4.1 Zur Frage der Arbeitsfähigkeit liegen im Wesentlichen die Einschätzungen der behandelnden Psychiaterin Dr. C.___, der Hausärztin Dr. D.___ sowie des psychiatrischen Gutachters Dr. Z.___ vor. Dr. C.___ attestierte der Beschwerdeführerin aufgrund einer chronischen mit telschweren depressiven Störung sowie einer Agoraphobie mit Panikstörung eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit in der zuletzt ausgeübten Tätigkeit als wis sen schaftliche Assistentin und Dissertan d in. Zur Arbeitsfähigkeit in einer a nge passte n Tätigkeit äusserte sich Dr. C.___ nicht. Dr. D.___, die Hausärztin der Beschwerdeführerin, übernahm sowohl die Diagnosen als auch die Einschätzung der Arbeitsfähigkeit von Dr. C.___. Dr. Z.___ diagnosti zierte eine rezidivierende depressive Störung sowie eine Angststörung und be scheinigte der Beschwerdeführerin eine 50%ige Arbeitsfähigkeit in der bisher ausgeübten Tätigkeit. Die Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit könne erst im Verlauf von beruflichen Massnahmen beurteilt werden.

Dr. C.___ attestierte der Beschwerdeführerin aufgrund einer chronischen mit telschweren depressiven Störung sowie einer Agoraphobie mit Panikstörung eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit in der zuletzt ausgeübten Tätigkeit als wis sen schaftliche Assistentin und Dissertan d in. Zur Arbeitsfähigkeit in einer a nge passte n Tätigkeit äusserte sich Dr. C.___ nicht. Dr. D.___, die Hausärztin der Beschwerdeführerin, übernahm sowohl die Diagnosen als auch die Einschätzung der Arbeitsfähigkeit von Dr. C.___. Dr. Z.___ diagnosti zierte eine rezidivierende depressive Störung sowie eine Angststörung und be scheinigte der Beschwerdeführerin eine 50%ige Arbeitsfähigkeit in der bisher ausgeübten Tätigkeit. Die Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit könne erst im Verlauf von beruflichen Massnahmen beurteilt werden. 4.2 Die Expertise von Dr. Z.___ erfüllt die Anforderungen an den Beweiswert medizinischer Berichte im Sinne der Rechtsprechung (vgl. vorstehend E. 1.4) vollumfänglich. Sie setzte sich mit allen Aspekten der gesundheitlichen Beein trächtigungen auseinander und berücksichtigte insbesondere auch sämtliche bis dahin angefallenen ärztlichen Untersuchungsberichte. Dr. Z.___ nahm ins besondere auch Stellung zu den vorliegenden Berichten von Dr. C.___ und Dr. D.___ und hielt fest, dass seine Beurteilung – mit Ausnahme der Einschätzung der Arbeitsfähigkeit – mit diesen übereinstimme.

4.2 Die Expertise von Dr. Z.___ erfüllt die Anforderungen an den Beweiswert medizinischer Berichte im Sinne der Rechtsprechung (vgl. vorstehend E. 1.4) vollumfänglich. Sie setzte sich mit allen Aspekten der gesundheitlichen Beein trächtigungen auseinander und berücksichtigte insbesondere auch sämtliche bis dahin angefallenen ärztlichen Untersuchungsberichte. Dr. Z.___ nahm ins besondere auch Stellung zu den vorliegenden Berichten von Dr. C.___ und Dr. D.___ und hielt fest, dass seine Beurteilung – mit Ausnahme der Einschätzung der Arbeitsfähigkeit – mit diesen übereinstimme. Was die seitens der Beschwerdeführerin kritisierte Untersuchungsdauer betrifft, ist auf die Rechtsprechung des Bundesgerichts hinzuweisen, wonach es für den Aussagegehalt eines medizinischen Gutachtens nicht auf die Dauer der Untersu chung ankommt, sondern in erster Linie massgebend ist, ob die Expertise inhaltlich vollständig und im Ergebnis schlü ssig ist. Immerhin muss der für eine psychiatrische Untersuchung zu betreibende zeitliche Aufwand der Fragestel lung und der zu beurteilenden Psychopathologie angemessen sein. Dabei kann etwa bei der Beurteilung einer somatoformen Schmerzstörung und deren Über windbarkeit eine zwanzigminütige Untersuchung ausreichen, wenn keine kon kreten Hinweise vorliegen, dass sich die kurze Untersuchungsdauer negativ auf die Qualität des Gutachtens ausgewirkt hat (Urteil 8C_942/2009 vom 2 9. März 2010 E. 5.2). Solche Umstände sind hier nicht ersichtlich.

Was die seitens der Beschwerdeführerin kritisierte Untersuchungsdauer betrifft, ist auf die Rechtsprechung des Bundesgerichts hinzuweisen, wonach es für den Aussagegehalt eines medizinischen Gutachtens nicht auf die Dauer der Untersu chung ankommt, sondern in erster Linie massgebend ist, ob die Expertise inhaltlich vollständig und im Ergebnis schlü ssig ist. Immerhin muss der für eine psychiatrische Untersuchung zu betreibende zeitliche Aufwand der Fragestel lung und der zu beurteilenden Psychopathologie angemessen sein. Dabei kann etwa bei der Beurteilung einer somatoformen Schmerzstörung und deren Über windbarkeit eine zwanzigminütige Untersuchung ausreichen, wenn keine kon kreten Hinweise vorliegen, dass sich die kurze Untersuchungsdauer negativ auf die Qualität des Gutachtens ausgewirkt hat (Urteil 8C_942/2009 vom 2 9. März 2010 E. 5.2). Solche Umstände sind hier nicht ersichtlich. 4.3 Soweit Dr. C.___ und Dr. D.___ der Beschwerdeführerin eine volle Arbeitsunfähigkeit bescheinigte n, vermag diese Einschätzung das Gutachten von Dr. Z.___ nicht zu entkräften. Festzuhalten ist, dass die Hausärztin Dr. D.___ – bei welcher es sich im Übrigen nicht um eine Fachärz tin für Psychiatrie handelt – die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit durch Dr. C.___ übernahm und die volle Arbeitsunfähigkeit nicht näher begründete. Die Einschätzung der Arbeitsfähigkeit durch die Psychiaterin Dr. C.___, bei welcher die Beschwerdeführerin – mit einem zweijährigen Unterbruch – seit 1998 in Behandlung steht (vgl. Urk. 6/9 Ziff. 1.2), vermag sodann angesichts der von ihr erhobenen Befunde und auch der Erfahrungen aufgrund der berufli chen Massnahmen nicht zu überzeugen. Im Übrigen ist bei Berichten von Haus ärzten und behandelnden Ärzten der Erfahrungstatsache Rechnung zu tragen, dass diese mitunter im Hinblick auf ihre auftragsrechtliche Vertrauensstellung in Zweifelsfällen eher zu Gunsten ihrer Patienten aussagen (vgl. BGE 125 V 352 ff.).

4.3 Soweit Dr. C.___ und Dr. D.___ der Beschwerdeführerin eine volle Arbeitsunfähigkeit bescheinigte n, vermag diese Einschätzung das Gutachten von Dr. Z.___ nicht zu entkräften. Festzuhalten ist, dass die Hausärztin Dr. D.___ – bei welcher es sich im Übrigen nicht um eine Fachärz tin für Psychiatrie handelt – die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit durch Dr. C.___ übernahm und die volle Arbeitsunfähigkeit nicht näher begründete. Die Einschätzung der Arbeitsfähigkeit durch die Psychiaterin Dr. C.___, bei welcher die Beschwerdeführerin – mit einem zweijährigen Unterbruch – seit 1998 in Behandlung steht (vgl. Urk. 6/9 Ziff. 1.2), vermag sodann angesichts der von ihr erhobenen Befunde und auch der Erfahrungen aufgrund der berufli chen Massnahmen nicht zu überzeugen. Im Übrigen ist bei Berichten von Haus ärzten und behandelnden Ärzten der Erfahrungstatsache Rechnung zu tragen, dass diese mitunter im Hinblick auf ihre auftragsrechtliche Vertrauensstellung in Zweifelsfällen eher zu Gunsten ihrer Patienten aussagen (vgl. BGE 125 V 352 ff.). Vorliegend zeigte sich aufgrund der beruflichen Massnahmen, dass der Be schwer deführerin eine Arbeitstätigkeit im Ausmass von 50 % möglich ist (vgl. Beurteilungen der Tätigkeit im Architekturbüro, Urk. 6/87 sowie Urk. 6/105 S. 8 Mitte). Die Beschwerdeführerin habe beim Arbeitstraining im Architekturbüro eine gute bis sehr gute Leistung erbracht; sie sei zuverlässig gewesen und habe selbständig und exakt gearbeitet. Eine Einschränkung in der Konzentrations fähigkeit sei nicht feststellbar und die Belastbarkeit sei gut gewesen ( Urk. 6/105 S. 8 Mitte). Auch die Beschwerdeführerin selbst ging – zumindest für die Zeit bis Februar 2012 – von einer 50%igen Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit aus (vgl. Urk. 10 S. 8).

Vorliegend zeigte sich aufgrund der beruflichen Massnahmen, dass der Be schwer deführerin eine Arbeitstätigkeit im Ausmass von 50 % möglich ist (vgl. Beurteilungen der Tätigkeit im Architekturbüro, Urk. 6/87 sowie Urk. 6/105 S. 8 Mitte). Die Beschwerdeführerin habe beim Arbeitstraining im Architekturbüro eine gute bis sehr gute Leistung erbracht; sie sei zuverlässig gewesen und habe selbständig und exakt gearbeitet. Eine Einschränkung in der Konzentrations fähigkeit sei nicht feststellbar und die Belastbarkeit sei gut gewesen ( Urk. 6/105 S. 8 Mitte). Auch die Beschwerdeführerin selbst ging – zumindest für die Zeit bis Februar 2012 – von einer 50%igen Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit aus (vgl. Urk. 10 S. 8). In Bezug auf die bisherige Tätigkeit hielt Dr. C.___ im Dezember 2008 fest, dass die leichten Konzentrationsstörungen, die fehlende Belastbarkeit im zwi schenmenschlichen Bereich und die motivationale Einschränkung eine wissen schaftliche Tätigkeit verunmöglichen würden. Auch im August 2012 gab Dr. C.___ an, die Konzentration sei leicht vermindert gewesen, ebenso das Tempo des Denkflusses. Dr. D.___ führte im Januar 2009 aus, dass die schnelle physische und psychische Ermüdbarkeit und die verminderte Kon zentrationsfähigkeit eine Tätigkeit im angestammten Bereich verhindern wür den. Demgegenüber beurteilte Dr. Z.___ die Konzentration im Juni 2009 als gut ( Urk. 6/17/1-7 S. 4 Mitte). Auch im Rahmen des Arbeitstrainings von Feb ruar bis August 2011 konnten keine Einschränkungen in der Konzentrations fähigkeit festgestellt werden. Angesichts der Tatsache, dass Dr. Z.___ der Beschwerdeführerin eine lediglich 50%ige Arbeitsfähigkeit attestierte, könnte allfälligen leichten Konzentrationsstörungen und einer leicht erhöhte n Ermüd barkeit durch eine Tätigkeit halbtag s Rechnung getragen werden, womit sich diese erfahrungsgemäss w eniger stark auswirken würden. Entsprechend der Beurteilung durch Dr. Z.___ erscheint eine wissenschaftliche Tätigkeit nach wie vor möglich und kann angesichts der Einschränkung betreffend Kontakt mit Mitmenschen sogar als geeignet bezeichnet werden.

In Bezug auf die bisherige Tätigkeit hielt Dr. C.___ im Dezember 2008 fest, dass die leichten Konzentrationsstörungen, die fehlende Belastbarkeit im zwi schenmenschlichen Bereich und die motivationale Einschränkung eine wissen schaftliche Tätigkeit verunmöglichen würden. Auch im August 2012 gab Dr. C.___ an, die Konzentration sei leicht vermindert gewesen, ebenso das Tempo des Denkflusses. Dr. D.___ führte im Januar 2009 aus, dass die schnelle physische und psychische Ermüdbarkeit und die verminderte Kon zentrationsfähigkeit eine Tätigkeit im angestammten Bereich verhindern wür den. Demgegenüber beurteilte Dr. Z.___ die Konzentration im Juni 2009 als gut ( Urk. 6/17/1-7 S. 4 Mitte). Auch im Rahmen des Arbeitstrainings von Feb ruar bis August 2011 konnten keine Einschränkungen in der Konzentrations fähigkeit festgestellt werden. Angesichts der Tatsache, dass Dr. Z.___ der Beschwerdeführerin eine lediglich 50%ige Arbeitsfähigkeit attestierte, könnte allfälligen leichten Konzentrationsstörungen und einer leicht erhöhte n Ermüd barkeit durch eine Tätigkeit halbtag s Rechnung getragen werden, womit sich diese erfahrungsgemäss w eniger stark auswirken würden. Entsprechend der Beurteilung durch Dr. Z.___ erscheint eine wissenschaftliche Tätigkeit nach wie vor möglich und kann angesichts der Einschränkung betreffend Kontakt mit Mitmenschen sogar als geeignet bezeichnet werden. I m Rahmen des Arbeitstrainings war d ie Beschwerdeführerin nicht ganze Arbeitstage, sondern anfänglich während vier Stunden täglich (à fünf Tage) und später während sechs Stunden pro Tag (à vier Tage) tätig (vgl. Urk. 6/105/1). Eine weitere Steigerung war indessen nicht möglich. Somit kamen die zuständi gen Personen der Eingliederungsberatung der Beschwerdegegnerin zum Schluss, dass die Beschwerdeführerin auch in einer angepassten Tätigkeit zu 50 % ar beitsfähig sei (vgl. Urk. 6/105/1 4 ).

I m Rahmen des Arbeitstrainings war d ie Beschwerdeführerin nicht ganze Arbeitstage, sondern anfänglich während vier Stunden täglich (à fünf Tage) und später während sechs Stunden pro Tag (à vier Tage) tätig (vgl. Urk. 6/105/1). Eine weitere Steigerung war indessen nicht möglich. Somit kamen die zuständi gen Personen der Eingliederungsberatung der Beschwerdegegnerin zum Schluss, dass die Beschwerdeführerin auch in einer angepassten Tätigkeit zu 50 % ar beitsfähig sei (vgl. Urk. 6/105/1 4 ). Vor d ies em Hintergrund vermag die Beurteilung durch Dr. Z.___, wonach die Beschwerdeführerin in der bisherigen wissenschaftlichen Tätigkeit zu 50 % eingeschränkt sei, zu überzeugen. Aufgrund der Erfahrungen im A rbeitstraining besteh t auch in einer angepassten Tätigkeit keine höhere Arbeitsfähigkeit. Angesichts der Operation der Beschwerdeführerin Ende Februar 2012 und der entsprechend attestierten Arbeitsunfähigkeit bis Mitte April 2012 (vgl. E. 3.6) kann im massgeblichen Zeitpunkt der angefochtenen Verfügung vom 2. November 2012 noch nicht von einer dauerhaften Verschlechterung und da mit einer höheren Arbeitsunfähigkeit ausgegangen werden.

Vor d ies em Hintergrund vermag die Beurteilung durch Dr. Z.___, wonach die Beschwerdeführerin in der bisherigen wissenschaftlichen Tätigkeit zu 50 % eingeschränkt sei, zu überzeugen. Aufgrund der Erfahrungen im A rbeitstraining besteh t auch in einer angepassten Tätigkeit keine höhere Arbeitsfähigkeit. Angesichts der Operation der Beschwerdeführerin Ende Februar 2012 und der entsprechend attestierten Arbeitsunfähigkeit bis Mitte April 2012 (vgl. E. 3.6) kann im massgeblichen Zeitpunkt der angefochtenen Verfügung vom 2. November 2012 noch nicht von einer dauerhaften Verschlechterung und da mit einer höheren Arbeitsunfähigkeit ausgegangen werden. 4.4 D ie Beschwerdeführerin machte g eltend, dass sie schon seit 1997 gesundheits bedingt nur noc h eingeschränkt arbeitsfähig sei ( Urk. 10 S. 3). Dazu ist fest zuhalten, dass die Beschwerdeführerin von 1995 bis 2001 als Assistentin am Y.___ tätig war, zunächst mit einem Pensum von 50 % und ab Oktober 1999 mit einem solchen von 75 % (vgl. Urk. 6/24/8-9). D ie behandelnde Psychiaterin Dr. C.___ führte im Bericht vom 1 6. Dezember 2008 (Urk. 6/9) betreffend die Zeit vor 2004 aus, dass die Be schwerdeführerin im Jahr 1997 heftige Angstsymptome mit Panikattacken und ab 1998 auch eine depressive Verstimmung entwickelt habe. Sie habe auf die antidepressive Behandlung angesprochen und sei nach einigen Monaten remit tiert. In den folgenden Jahren sei es wiederholt zu depressiven Episoden ge kommen, die ambulant behandelt werden konnten und zunächst ohne Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit geblieben seien. Im Jahr 2003 habe sich ihr psychischer Gesundheitszustand zunehmend verschlechtert und im Jahr 2004 habe sie eine schwere depressive Episode mit Arbeitsunfähigkeit entwickelt (Beiblatt S. 1 Ziff. 1.4). Es sei ihr nur möglich, die Arbeitsunfähigkeit während der Behand lung bei ihr zu attestieren; es müsse aber davon ausgegangen werden, dass diese ab Ende 2005 bestehe (Beiblatt S. 2 Ziff. 1.6). Die Beschwerdeführerin meldete sich vorliegend erst im Oktober 2008 zum Bezug von Leistungen der Invalidenversicherung an, weshalb ein Rentenanspruch frühestens im April 2009 entstehen konnte ( Art. 29 Abs. 1 IVG). Ein früherer Beginn der Arbeits unfähigkeit als von der Beschwerdegegnerin angenommen (Januar 2006, vgl. Urk. 2 Verfügungsteil 2 S. 1 unten ) wäre somit für das vorliegende Verfahren nicht massgebend.

4.4 D ie Beschwerdeführerin machte g eltend, dass sie schon seit 1997 gesundheits bedingt nur noc h eingeschränkt arbeitsfähig sei ( Urk. 10 S. 3). Dazu ist fest zuhalten, dass die Beschwerdeführerin von 1995 bis 2001 als Assistentin am Y.___ tätig war, zunächst mit einem Pensum von 50 % und ab Oktober 1999 mit einem solchen von 75 % (vgl. Urk. 6/24/8-9). D ie behandelnde Psychiaterin Dr. C.___ führte im Bericht vom 1 6. Dezember 2008 (Urk. 6/9) betreffend die Zeit vor 2004 aus, dass die Be schwerdeführerin im Jahr 1997 heftige Angstsymptome mit Panikattacken und ab 1998 auch eine depressive Verstimmung entwickelt habe. Sie habe auf die antidepressive Behandlung angesprochen und sei nach einigen Monaten remit tiert. In den folgenden Jahren sei es wiederholt zu depressiven Episoden ge kommen, die ambulant behandelt werden konnten und zunächst ohne Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit geblieben seien. Im Jahr 2003 habe sich ihr psychischer Gesundheitszustand zunehmend verschlechtert und im Jahr 2004 habe sie eine schwere depressive Episode mit Arbeitsunfähigkeit entwickelt (Beiblatt S. 1 Ziff. 1.4). Es sei ihr nur möglich, die Arbeitsunfähigkeit während der Behand lung bei ihr zu attestieren; es müsse aber davon ausgegangen werden, dass diese ab Ende 2005 bestehe (Beiblatt S. 2 Ziff. 1.6). Die Beschwerdeführerin meldete sich vorliegend erst im Oktober 2008 zum Bezug von Leistungen der Invalidenversicherung an, weshalb ein Rentenanspruch frühestens im April 2009 entstehen konnte ( Art. 29 Abs. 1 IVG). Ein früherer Beginn der Arbeits unfähigkeit als von der Beschwerdegegnerin angenommen (Januar 2006, vgl. Urk. 2 Verfügungsteil 2 S. 1 unten ) wäre somit für das vorliegende Verfahren nicht massgebend. 4. 5 Zusammenfassend ist gestützt auf das Gutachten von Dr. Z.___ dav on aus zugehen, dass die Beschwerdeführerin in der angestammten wissenschaftlichen Tätigkeit seit anfangs 2006 zu 50 % eingeschränkt ist. Auch in einer angepass ten Tätigkeit besteht eine 50%ige Arbeitsfähigkeit.

4. 5 Zusammenfassend ist gestützt auf das Gutachten von Dr. Z.___ dav on aus zugehen, dass die Beschwerdeführerin in der angestammten wissenschaftlichen Tätigkeit seit anfangs 2006 zu 50 % eingeschränkt ist. Auch in einer angepass ten Tätigkeit besteht eine 50%ige Arbeitsfähigkeit. Der medizinische Sachverhalt ist als in diesem Sinne erstellt zu betrachten.

Der medizinische Sachverhalt ist als in diesem Sinne erstellt zu betrachten. 5. Die Beschwerdegegnerin stützte sich zur Ermittlung des Valideneinkommens wie auch des Invalideneinkommens auf den Tabellenlohn TA 11 ( monatlicher Bruttolohn nach Ausbildung, beruflicher Stellung und Geschlecht, Ziff. 1 = Uni versitäre Hochschule ; ohne Kaderfunktion ) der LSE 20 10 (vgl. Urk. 2 Verfü gungsteil 2 S. 1 f. ).

5. Die Beschwerdegegnerin stützte sich zur Ermittlung des Valideneinkommens wie auch des Invalideneinkommens auf den Tabellenlohn TA 11 ( monatlicher Bruttolohn nach Ausbildung, beruflicher Stellung und Geschlecht, Ziff. 1 = Uni versitäre Hochschule ; ohne Kaderfunktion ) der LSE 20 10 (vgl. Urk. 2 Verfü gungsteil 2 S. 1 f. ). Nach der Rechtsprechung ist beim Einkommensvergleich aufgrund der LSE der Zentralwert (Median) der Tabellengruppe A (standardisierte Bruttolöhne) mass gebend. P raxisgemäss ist vom Zentralwert der Tabelle TA 1 der LSE auszuge hen, wobei es für qualifizierte Berufsleute mit Fach- und Hochschulabschluss auch gerechtfertigt sein kann, die Tabelle TA 11 anzuwenden, wenn dies eine genauere Einkommensfestsetzung ermöglicht (Urteil des Bundesgerichts 8C_671/2010 vom 2 5. Februar 2011 E. 6.4.2 mit Hinweisen).

Nach der Rechtsprechung ist beim Einkommensvergleich aufgrund der LSE der Zentralwert (Median) der Tabellengruppe A (standardisierte Bruttolöhne) mass gebend. P raxisgemäss ist vom Zentralwert der Tabelle TA 1 der LSE auszuge hen, wobei es für qualifizierte Berufsleute mit Fach- und Hochschulabschluss auch gerechtfertigt sein kann, die Tabelle TA 11 anzuwenden, wenn dies eine genauere Einkommensfestsetzung ermöglicht (Urteil des Bundesgerichts 8C_671/2010 vom 2 5. Februar 2011 E. 6.4.2 mit Hinweisen). A ngesichts der konkreten Umstände ist nicht zu beanstanden, dass die Be schwerdegegnerin das Invalideneinkommen auf derselben Basis berechnete wie das Valideneinkommen. So besteht aufgrund der medizinischen Feststellungen in der angestammten wissenschaftlichen Tätigkeit dieselbe Arbeitsfähigkeit wie in einer angepassten Tätigkeit.

A ngesichts der konkreten Umstände ist nicht zu beanstanden, dass die Be schwerdegegnerin das Invalideneinkommen auf derselben Basis berechnete wie das Valideneinkommen. So besteht aufgrund der medizinischen Feststellungen in der angestammten wissenschaftlichen Tätigkeit dieselbe Arbeitsfähigkeit wie in einer angepassten Tätigkeit. Vorliegend rechtfertigt es sich nicht, einen Abzug vom Tabellenlohn vorzuneh men. So bestehen keine Anhaltspunkte, dass die im Zeitpunkt der angefochte nen Verfügung 49-jährige Beschwerdeführerin ihre gesundheitlich bedingte Restarbeitsfähigkeit auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt nur mit unterdurch schnittlichem Einkommen verwerten könnte. Es liegen keine persönlichen und beruflichen Merkmale vor, die Auswirkungen auf die Höhe des Lohnes haben könnten (vgl. E. 1.3). Zu bemerken ist, dass ein Teilzeitpensum bei Frauen auch auf Anspruchsniveau 1 + 2 keine relative Lohneinbusse zur Folge hat (LSE 2006 5.16 Tabelle T2 * ).

Vorliegend rechtfertigt es sich nicht, einen Abzug vom Tabellenlohn vorzuneh men. So bestehen keine Anhaltspunkte, dass die im Zeitpunkt der angefochte nen Verfügung 49-jährige Beschwerdeführerin ihre gesundheitlich bedingte Restarbeitsfähigkeit auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt nur mit unterdurch schnittlichem Einkommen verwerten könnte. Es liegen keine persönlichen und beruflichen Merkmale vor, die Auswirkungen auf die Höhe des Lohnes haben könnten (vgl. E. 1.3). Zu bemerken ist, dass ein Teilzeitpensum bei Frauen auch auf Anspruchsniveau 1 + 2 keine relative Lohneinbusse zur Folge hat (LSE 2006 5.16 Tabelle T2 * ). Vor diesem Hintergrund ist eine genaue Beziffer ung der beiden Einkommen nicht erforderlich. Aufgrund der Tatsache, dass sowohl für die Ermittlung des Invalideneinkommens als auch für die Bestimmung des Valideneinkommens von derselben Basis auszugehen und kein Leidensabzug vorzunehmen ist, genügt für die Ermittlung des Invaliditätsgrades die Gegenüberstellung blosser Prozentzahlen. Daraus resultiert ein Invaliditätsgrad von 50 % und damit der Anspruch de r Beschwerdeführerin auf eine halbe Rente.

Vor diesem Hintergrund ist eine genaue Beziffer ung der beiden Einkommen nicht erforderlich. Aufgrund der Tatsache, dass sowohl für die Ermittlung des Invalideneinkommens als auch für die Bestimmung des Valideneinkommens von derselben Basis auszugehen und kein Leidensabzug vorzunehmen ist, genügt für die Ermittlung des Invaliditätsgrades die Gegenüberstellung blosser Prozentzahlen. Daraus resultiert ein Invaliditätsgrad von 50 % und damit der Anspruch de r Beschwerdeführerin auf eine halbe Rente. Demnach hat d ie Beschwerdegegnerin der Beschwerdeführerin mit Verfügung vom 2. November 2012 zu Recht eine halbe Rente ab August 2011 zugespro chen.

Demnach hat d ie Beschwerdegegnerin der Beschwerdeführerin mit Verfügung vom 2. November 2012 zu Recht eine halbe Rente ab August 2011 zugespro chen. 6.

6. 6.1 Die Beschwerdeführerin verlangte auch für den Zeitraum April 2008 (richtig wäre wohl April 2009, mithin sechs Monate nach der Anmeldung zum Leis tungsbezug, vgl. Urk. 10 S. 3 Mitte ) bis Januar 2010 eine Rente, da der Renten anspruch bereits vor Beginn der berufli chen Massnahmen entstanden ( a b dem 1. Februar 2010 erfolgten berufliche Massnahmen, während welchen Taggelder ausgerichtet wurden; somit bestand entsprechend Art. 29 Abs. 2 IVG unbestrit tenermassen kein Rente nanspruch bis und mit Juli 2011 ). Die Beschwerdegeg nerin hielt dazu fest, dass ein Rentenanspruch in der Regel solange nicht be stehe, als von Eingliederungsmassnahmen eine rentenbeeinflussende Änderung erwartet werden könne ( Urk. 2 Verfügungsteil 2 S. 2 Mitte).

6.1 Die Beschwerdeführerin verlangte auch für den Zeitraum April 2008 (richtig wäre wohl April 2009, mithin sechs Monate nach der Anmeldung zum Leis tungsbezug, vgl. Urk. 10 S. 3 Mitte ) bis Januar 2010 eine Rente, da der Renten anspruch bereits vor Beginn der berufli chen Massnahmen entstanden ( a b dem 1. Februar 2010 erfolgten berufliche Massnahmen, während welchen Taggelder ausgerichtet wurden; somit bestand entsprechend Art. 29 Abs. 2 IVG unbestrit tenermassen kein Rente nanspruch bis und mit Juli 2011 ). Die Beschwerdegeg nerin hielt dazu fest, dass ein Rentenanspruch in der Regel solange nicht be stehe, als von Eingliederungsmassnahmen eine rentenbeeinflussende Änderung erwartet werden könne ( Urk. 2 Verfügungsteil 2 S. 2 Mitte). 6.2 Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 IVG Versicherte, die:

6.2 Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 IVG Versicherte, die: a. ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betä tigen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können;

a. ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betä tigen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können; b. während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich min destens 40 Prozent arbeitsunfähig ( Art. 6 ATSG) gewesen sind; und

b. während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich min destens 40 Prozent arbeitsunfähig ( Art. 6 ATSG) gewesen sind; und c. nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 Prozent invalid ( Art. 8 ATSG) sind. c. nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 Prozent invalid ( Art. 8 ATSG) sind. Die in Art. 28 Abs. 1 lit. a IVG als Anspruchserfordernis stipulierte Unmöglich keit, die Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betä tigen, durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wiederherstellen, erhalten oder verbessern zu können, entspricht dem in Art. 1a lit. a-c IVG verankerten Grundsatz „Eingliederung statt Rente“ gemäss der 5. IV-Revision (vgl. Ulrich Meyer, Rechtsprechung des Bundesgerichts zum Bundesgesetz über die Invali de nversicherung, 2. Auflage, Zürich/Basel/Genf 2010, S. 270). Aus Art. 28 Abs. 1 lit. a IVG geht die Priorität der Eingliederungsmassnahmen vor den Rentenleistungen hervor. Rentenleistungen werden nur erbracht, wenn die ver sicherte Person nicht oder in bloss ungenügendem Masse eingegliedert werden kann (Meyer, a.a.O., S. 272).

Die in Art. 28 Abs. 1 lit. a IVG als Anspruchserfordernis stipulierte Unmöglich keit, die Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betä tigen, durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wiederherstellen, erhalten oder verbessern zu können, entspricht dem in Art. 1a lit. a-c IVG verankerten Grundsatz „Eingliederung statt Rente“ gemäss der 5. IV-Revision (vgl. Ulrich Meyer, Rechtsprechung des Bundesgerichts zum Bundesgesetz über die Invali de nversicherung, 2. Auflage, Zürich/Basel/Genf 2010, S. 270). Aus Art. 28 Abs. 1 lit. a IVG geht die Priorität der Eingliederungsmassnahmen vor den Rentenleistungen hervor. Rentenleistungen werden nur erbracht, wenn die ver sicherte Person nicht oder in bloss ungenügendem Masse eingegliedert werden kann (Meyer, a.a.O., S. 272). Das Eidgenössische Versicherungsgericht (EVG) kam im Urteil vom 1 3. November 1995 in Sachen F.S. zum Schluss, dass eine Rente vor der Been digung von Eingliederungsmassnahmen nur in Betracht komme, wenn der Ver sicherte nicht beziehungsweise noch nicht eingliederungsfähig sei oder wenn Abklärungsmassnahmen hinsichtlich der Einglie derungsfähigkeit durchgeführt würden und diese ergä ben, dass eine Eingliederung nicht möglich sei (AHI-Pra xis 1996 S. 189 ff.). Hintergrund dieser Feststellungen war die damals geltende gesetzliche Regelung, wonach bei bestehender Eingliederungsfähigkeit spätes tens vier Monate nach der Anmeldung Wartetaggelder ausgerichtet wurden. Da der eingliederungsfähige Versicherte während der Warte- und der Eingliede rungszeit Taggelder erhielt, konnte der Rentenanspruch frühestens ab dem Zeit punkt der Beendigung der Eingliederungsmassnahme entstehen, und zwar selbst dann, wenn diese nur einen Teilerfolg brachte oder scheiterte. Demgegenüber lösten Abklärungsmassnahmen, die zeigen soll t en, ob der Versicherte überhaupt eingliederungsfähig ist, zwar einen Taggeld-, nicht aber einen Wartetaggeld anspruch aus (vgl. den zitierten Entscheid in der AHI-Praxis 1996 S. 194).

Das Eidgenössische Versicherungsgericht (EVG) kam im Urteil vom 1 3. November 1995 in Sachen F.S. zum Schluss, dass eine Rente vor der Been digung von Eingliederungsmassnahmen nur in Betracht komme, wenn der Ver sicherte nicht beziehungsweise noch nicht eingliederungsfähig sei oder wenn Abklärungsmassnahmen hinsichtlich der Einglie derungsfähigkeit durchgeführt würden und diese ergä ben, dass eine Eingliederung nicht möglich sei (AHI-Pra xis 1996 S. 189 ff.). Hintergrund dieser Feststellungen war die damals geltende gesetzliche Regelung, wonach bei bestehender Eingliederungsfähigkeit spätes tens vier Monate nach der Anmeldung Wartetaggelder ausgerichtet wurden. Da der eingliederungsfähige Versicherte während der Warte- und der Eingliede rungszeit Taggelder erhielt, konnte der Rentenanspruch frühestens ab dem Zeit punkt der Beendigung der Eingliederungsmassnahme entstehen, und zwar selbst dann, wenn diese nur einen Teilerfolg brachte oder scheiterte. Demgegenüber lösten Abklärungsmassnahmen, die zeigen soll t en, ob der Versicherte überhaupt eingliederungsfähig ist, zwar einen Taggeld-, nicht aber einen Wartetaggeld anspruch aus (vgl. den zitierten Entscheid in der AHI-Praxis 1996 S. 194). 6.3 Dieser Entscheid des EVG – welcher auch im Kreisschreiben über Invalidität und Hilflosigkeit in der Invalidenversicherung, gültig ab 1. Januar 2014, Rz 9002 zitiert wird – basierte folglich auf der damals geltenden gesetzlichen Regelung bezüglich Wartetaggelder. Es erscheint nachvollzi ehbar, dass es nicht notwendig war, eine Rente zuzusprechen, wenn bei eingliederungsfähigen Versicherten unverzüglich respektive spätestens vier Monate nach der Anmeldung Wartetag gelder ausgerichtet wu rden.

6.3 Dieser Entscheid des EVG – welcher auch im Kreisschreiben über Invalidität und Hilflosigkeit in der Invalidenversicherung, gültig ab 1. Januar 2014, Rz 9002 zitiert wird – basierte folglich auf der damals geltenden gesetzlichen Regelung bezüglich Wartetaggelder. Es erscheint nachvollzi ehbar, dass es nicht notwendig war, eine Rente zuzusprechen, wenn bei eingliederungsfähigen Versicherten unverzüglich respektive spätestens vier Monate nach der Anmeldung Wartetag gelder ausgerichtet wu rden. Vorliegend meldete sich die Beschwerdeführerin im Oktober 2008 zum Bezug von Leistungen der Invalidenversicherung an. Ab dem 1. Februar 2010 absol vierte sie berufliche Massnahmen, wobei ihr Taggelder ausgerichtet wurden. Wartetaggelder wurden der Beschwerdeführerin indessen nicht zugesprochen (vgl. zur heutigen Regelung bezüglich Wartetaggelder Art. 18 f. der Verordnung über die Invalidenversicherung, IVV ); sie blieb folglich bis Februar 2010 ohne finanzielle Leistungen der Invalidenversicherung. Die beruflichen Massnahmen haben schliesslich gezeigt, dass die Beschwerdeführerin in der angestammten wie auch in einer angepassten Tätigkei t nur 50 % arbeitsfähig ist und sie somit lediglich in ungenügendem Masse – mithin einem nicht rentenausschliessenden Umfang – eingegliedert werden kann. Vor diesem Hintergrund und entspre chend dem Sinn und Zweck des zitierten Entscheides des EVG fällt vorliegend die Zusprache einer Rente auch für die Zeit vor Beg inn der beruflichen Mass nahmen in Betracht.

Vorliegend meldete sich die Beschwerdeführerin im Oktober 2008 zum Bezug von Leistungen der Invalidenversicherung an. Ab dem 1. Februar 2010 absol vierte sie berufliche Massnahmen, wobei ihr Taggelder ausgerichtet wurden. Wartetaggelder wurden der Beschwerdeführerin indessen nicht zugesprochen (vgl. zur heutigen Regelung bezüglich Wartetaggelder Art. 18 f. der Verordnung über die Invalidenversicherung, IVV ); sie blieb folglich bis Februar 2010 ohne finanzielle Leistungen der Invalidenversicherung. Die beruflichen Massnahmen haben schliesslich gezeigt, dass die Beschwerdeführerin in der angestammten wie auch in einer angepassten Tätigkei t nur 50 % arbeitsfähig ist und sie somit lediglich in ungenügendem Masse – mithin einem nicht rentenausschliessenden Umfang – eingegliedert werden kann. Vor diesem Hintergrund und entspre chend dem Sinn und Zweck des zitierten Entscheides des EVG fällt vorliegend die Zusprache einer Rente auch für die Zeit vor Beg inn der beruflichen Mass nahmen in Betracht. Zum Zeitpunkt des frühestmöglichen Rentenbeginns am 1. April 2009 (vgl. E. 4.4) war die Beschwerdeführerin seit über einem Jahr ( nämlich seit Januar 2006) in der bisherigen wie auch in einer angepassten Tätigkeit ununterbrochen zu 50 % arbeitsunfähig. Demnach ist der Rentenanspruch bereits vor Beginn der beruflichen Massnahmen entstanden. D ie Beschwerdeführerin hat somit nicht erst seit Beendigung der beruflichen Massnahmen im August 2011, sondern zusätzlich auch ab dem 1. April 2009 bis zum Antritt der beruflichen Massnah men Anspruch auf eine halbe Invalidenrente.

Zum Zeitpunkt des frühestmöglichen Rentenbeginns am 1. April 2009 (vgl. E. 4.4) war die Beschwerdeführerin seit über einem Jahr ( nämlich seit Januar 2006) in der bisherigen wie auch in einer angepassten Tätigkeit ununterbrochen zu 50 % arbeitsunfähig. Demnach ist der Rentenanspruch bereits vor Beginn der beruflichen Massnahmen entstanden. D ie Beschwerdeführerin hat somit nicht erst seit Beendigung der beruflichen Massnahmen im August 2011, sondern zusätzlich auch ab dem 1. April 2009 bis zum Antritt der beruflichen Massnah men Anspruch auf eine halbe Invalidenrente. 6.4 Zusammenfassend hat d ie Beschwerdeführerin somit vom 1. April 2009 bis 3 1. Januar 2010 sowie ab dem 1. August 2011 Anspruch auf eine halbe Rente der Invalidenversicherung. Dies führt zur teilweisen Gutheissung der Be schwerde.

6.4 Zusammenfassend hat d ie Beschwerdeführerin somit vom 1. April 2009 bis 3 1. Januar 2010 sowie ab dem 1. August 2011 Anspruch auf eine halbe Rente der Invalidenversicherung. Dies führt zur teilweisen Gutheissung der Be schwerde. 7. Die Gerichtskosten gemäss Art. 69 Abs. 1 bis IVG sind ermessensweise auf Fr. 800.-- festzusetzen und ausgangsgemäss der Beschwerdeführerin und der Beschwerdegegnerin je hälftig aufzuerlegen.

7. Die Gerichtskosten gemäss Art. 69 Abs. 1 bis IVG sind ermessensweise auf Fr. 800.-- festzusetzen und ausgangsgemäss der Beschwerdeführerin und der Beschwerdegegnerin je hälftig aufzuerlegen. 8. In Anbetracht des Verfahrensausgangs ist die Beschwerdegegnerin zu verpflich ten, der Beschwerdeführerin eine Prozessentschädigung zu bezahlen. Diese be misst sich nach der Bedeutung der Streitsache, der Schwierigkeit des Prozesses und dem Mass des Obsiegens, jedoch ohne Rücksicht auf den Streitwert ( § 34 Abs. 3 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht).

8. In Anbetracht des Verfahrensausgangs ist die Beschwerdegegnerin zu verpflich ten, der Beschwerdeführerin eine Prozessentschädigung zu bezahlen. Diese be misst sich nach der Bedeutung der Streitsache, der Schwierigkeit des Prozesses und dem Mass des Obsiegens, jedoch ohne Rücksicht auf den Streitwert ( § 34 Abs. 3 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht). Die Beschwerdeführerin obsiegt nur teilweise. Die Beschwerdegegnerin ist dem nach zu verpflichten, der Beschwerdeführerin – beim praxisgemässen Stunden ansatz vom Fr. 200.-- (zuzüglich Mehrwertsteuer) – eine entsprechend um die Hälfte reduzierte Prozessentschädigung von Fr. 900.-- ( inkl. Barauslagen und Mehrwertsteuer ) zu bezahlen.

Die Beschwerdeführerin obsiegt nur teilweise. Die Beschwerdegegnerin ist dem nach zu verpflichten, der Beschwerdeführerin – beim praxisgemässen Stunden ansatz vom Fr. 200.-- (zuzüglich Mehrwertsteuer) – eine entsprechend um die Hälfte reduzierte Prozessentschädigung von Fr. 900.-- ( inkl. Barauslagen und Mehrwertsteuer ) zu bezahlen. Das Gericht erkennt:

Das Gericht erkennt: 1. In teilweiser Gutheissung der Beschwerde wird die angefochtene Verfügung vom 2. November 2012 dahin abgeändert, dass die Beschwerdeführerin zusätzlich auch vom 1. April 2009 bis 3 1. Januar 2010 Anspruch auf eine halbe Rente hat.

1. In teilweiser Gutheissung der Beschwerde wird die angefochtene Verfügung vom 2. November 2012 dahin abgeändert, dass die Beschwerdeführerin zusätzlich auch vom 1. April 2009 bis 3 1. Januar 2010 Anspruch auf eine halbe Rente hat. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 800.-- werden der Beschwerdeführerin und der Beschwer degegnerin je hälftig auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein werden de n Kosten pflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 800.-- werden der Beschwerdeführerin und der Beschwer degegnerin je hälftig auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein werden de n Kosten pflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt. 3. Die Beschwerdegegnerin wird verpflichtet, der Beschwerdeführerin eine reduzierte Prozessentschädigung von Fr. 900.-- zu bezahlen.

3. Die Beschwerdegegnerin wird verpflichtet, der Beschwerdeführerin eine reduzierte Prozessentschädigung von Fr. 900.-- zu bezahlen. 4. Zustellung gegen Empfangsschein an:

4. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Rechtsanwältin Ursula Reger- Wyttenbach

Rechtsanwältin Ursula Reger- Wyttenbach - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle

Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle - Bundesamt für Sozialversicherungen

Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an:

sowie an: - Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)

Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft) 5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG).

5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen.

Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Ur kunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG).

Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Ur kunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin

MosimannNeuenschwander-Erni