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Von Westafrika aus läuft fast zwei Jahre nach dem Air-France-Absturz im Atlantik die entscheidende Bergungsaktion an. Bei der von Frankreich finanzierten Aktion sollen sowohl Wrackteile als auch Leichen aus einer Tiefe von fast 4000 Metern geborgen werden.
Der französische Kabelleger "Ile de Seine" mit seinem Tauchroboter werde am Donnerstagabend in Dakar (Senegal) mehrere Gendarmen an Bord nehmen, berichtete die französische Zeitung "Le Parisien" (Donnerstag). Die Beamten vom kriminaltechnischen Forschungsinstitut der Gendarmerie sollen die Bergung überwachen.
Das Schiff werde voraussichtlich am Oster-Wochenende im Seegebiet 1100 Kilometer von der brasilianischen Stadt Recife entfernt ankommen, wo Anfang April Wrackteile geortet wurden.
Neben Mitarbeitern der französischen Flugunfall-Untersuchungsbehörde BEA sollen auch Behörden-Repräsentanten aus Brasilien, Grossbritannien, den USA und Deutschland sowie Beobachter von weiteren zwölf Ländern an Bord sein.
Der Airbus A330 war am 1. Juni 2009 auf dem Weg von Rio nach Paris in einer Unwetterfront nach dem Ausfall mehrerer Geräte abgestürzt. Alle 228 Insassen kamen ums Leben.