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Die schweizerische Verkehrspolitik hat sich zum Ziel gesetzt, den alpenquerenden Güterverkehr von der Strasse auf die Schiene zu verlagern. Darum baut sie das Angebot auf der Schiene aus. Herzstück der Verlagerungspolitik ist die Neue Eisenbahn-Alpentransversale (Neat) mit dem neuen, 57 Kilometer langen Basistunnel durch den Gotthard.
Der Bau der Neat allein genügt aber nicht, um den alpenquerenden Güterverkehr von der Strasse auf die Schiene zu bringen. Daher hat die Schweiz zusätzlich flankierende Massnahmen beschlossen. Eine davon sind verstärkte Kontrollen des Schwerverkehrs. Sie sorgen für eine bessere Einhaltung der Vorschriften, verbessern die Verkehrssicherheit und tragen bei zum fairen Wettbewerb zwischen Schiene und Strasse. Was nicht den Vorschriften entspricht, fährt nicht!
Das Konzept zur Intensivierung der Schwerverkehrskontrollen sieht die Erhöhung der Kontrollstunden der mobilen Polizei und den Bau von Schwerverkehrskontrollzentren (SVKZ) vor. Das erste Kontrollzentrum konnte im Jahre 2008 in Betrieb genommen werden.