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- Ein ETH-Professor gewinnt die wichtigste Auszeichnung für Mathematik: die Fields-Medaille.
- Der Mathematiker Alessio Figalli durfte die Medaille heute am internationalen Mathematiker-Kongress in Rio de Janeiro entgegennehmen.
- Die Auszeichnung wird nur alle vier Jahre an junge Forscher unter 40 Jahren vergeben und ist sozusagen der Nobelpreis in der Mathematik.
Alessio Figalli forscht in einem Gebiet namens «optimaler Transport» – also wie man möglichst effizient Dinge von A nach B transportiert. Diese Theorie hat Figalli genutzt, um bisher unbeantwortete Fragen in anderen Bereichen zu lösen.
Er hat etwa berechnet, wie sich Wolken bewegen und ihre Form verändern. Für die Lösung dieses hochkomplexen mathematischen Problems, erhält der hochbegabte Mathematiker nun die Auszeichnung.
Der 34-jährige Italiener wurde bereits mit 27 Jahren Professor. Seit zwei Jahren lehrt und forscht er an der ETH in Zürich. Ein idealer Ort, wie er sagt, um sich seiner Leidenschaft zu widmen. Als nächstes möchte Figalli verstehen und berechnen, was passiert, wenn Eis zu Wasser schmilz.