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1590 wurde der Gütsch-Turm als Endpunkt der Stadtbefestigung erbaut und blieb bis zu einem Feuer von 1888 bestehen. 1859 kaufte Burkhard Pfyffer das Land von der Stadt und erhielt das Recht, auf dem Gütsch ein Gasthaus zu führen. Das Gasthaus wurde 1879 von Ignaz Businger gekauft und zu einem Hotel erweitert. Mit dem Bau der Gütsch-Bahn 1884 wurde es einfacher für Gäste, das Hotel zu erreichen.
1888 wurde ein Grossteil des Hotels durch einen Brand komplett zerstört. 1901 erhielt das Haus vom Luzerner Architekt Emil Vogt seine heutige Erscheinung nach dem Vorbild des Schlosses Neuschwanstein. Während des Ersten Weltkrieges und bis 1921 blieb das Hotel Gütsch geschlossen. Im Zweiten Weltkrieg beherbergte das Schlosshotel wechselweise Flüchtlinge, rückkehrende Emigranten und Kriegsgefangene.
Nach dieser Zeit war das Château Gütsch wieder ein beliebtes Hotel für Gäste aus der ganzen Welt und wichtiger Ort für festliche Lebensmomente der lokalen Bevölkerung. 2014 und 2021 wurde das Hotel umfassend renoviert, Diese Renovationen legten besonderen Fokus auf den Erhalt historischer Details wie Deckenstuck, Holzschnitzereien, Parkettböden und handbemalten Holztäfer. Die Arbeiten haben dem Hotel den historischen Zauber zurückgegeben und es zugleich mit heutigem Komfort und Lifestyle bereichert.
Im Laufe der Jahre haben immer wieder berühmte Gäste im Gütsch logiert. Es waren Könige und Königinnen darunter, Diplomaten, Weltstars und Künstler.
Es schätzen bis heute jedoch auch viele namhafte Luzernerinnen und Luzerner das Hotel Gütsch für Geschäfts- und Familienanlässe, die Unterbringung von Gästen oder ein romantisches Diner zu zweit.
Bereits 1841 hat der englische Maler William Turner die Stadt Luzern vom Gütsch aus gemalt. Dieses Bild ist heute in der Sammlung der Londoner Tate Gallery.
Im Jahr 1868 verbrachte die legendäre englische Queen Victoria fünf Wochen auf dem Gütsch. Ebenfalls zu den Gästen des Gütsch zählte der legendäre Dirigent Arturo Toscanini, der hier während des Lucerne Festivals regelmässig logierte.
Zu den berühmten Gästen des Hauses gehörten im 20. Jahrhundert Henry Kissinger, Madeleine Albright, Henry Moore, Shirley Bassey Tom Jones oder die weltberühmten Dirigenten Herbert von Karajan, Claudio Abbado und Ricardo Chailly.
2014 und 2021 wurde das Hotel umfassend renoviert. Diese Renovationen legten besonderen Fokus auf den Erhalt historischer Details wie Deckenstuck, Holzschnitzereien, Parkettböden und handbemalten Holztäfer.
2021 beginnt ein neues Kapitel in der Geschichte des Château Gütsch: Die von der Luzerner Sigrist Schweizer Architekten AG in Zusammenarbeit mit dem Zürcher Innenarchitekturbüro Grego umgestaltete Lobby, die Reception sowie der Ballsaal vereinen die klassische Eleganz mit zeitgenössischer Entspanntheit – die traditionsreichen Räumlichkeiten mit antiken Interieur-Elementen wurden mit neuer Lichtführung und modernen Kunstwerken neu in Szene gesetzt und läuten eine neue Ära für das Château Gütsch ein.