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"Rambo" sagt nach 30 Jahren Adieu
Luis Dionisio mit dem Spitznamen „Rambo“ wird nach 30 Jahren treuer Mitarbeit im Hotel Valaisia pensioniert.
Der gelernte Landmaschinen-Mechaniker aus Portugal, Luis Dionisio, suchte nach Arbeit, nachdem er sein eigenes Unternehmen aufgegeben hatte. Dank den Verbindungen eines Bekannten, der bereits im Wallis war, machte er sich im Dezember 1985 auf den Weg nach Crans-Montana ins Hotel Valaisia. Sofort nahm er seine Arbeit als Küchenhilfe auf.
Dank seiner beruflichen Erfahrung hat er ein aussergewöhnliches handwerkliches Geschick. Auch in der Küche hat er bewiesen, überall anpacken und alles reparieren zu können. Und auch wenn sonst irgendwo im Hotel eine Maschine ausgefallen ist, wurde Rambo gerufen.
Doch wieso nennen ihn alle Rambo? Als er im Jahr 1985 angekommen war, begutachtete der damalige Küchenchef seine Postur - kräftig und klein - und entschied sofort, ihm diesen Spitznamen zu verleihen. So fiel es leicht, ihn von den anderen Luis zu unterscheiden, die in der Küche arbeiteten.
Nach jeder Saison reiste Rambo nach Portugal. Nur in einem Jahr besuchte er seine alte Heimat nicht, und zwar als 1992 der fünfte Stock des Hotels Valaisia gebaut wurde. Damals packte er bei den anstrengenden Bauarbeiten mit an.
Nun tritt er seine wohlverdiente Pensionierung an. Er kehrt zurück in sein Haus, das sich im Süden Portugals, in der Region von Serpa, befindet. Mit einem grossen Ziel vor Augen: Er will die Branche wechseln und als Gärtner arbeiten – für die nächsten mindestens 30 Jahre.