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Entschädigung der Börsenagenten für den Kauf oder Verkauf von Wertpapieren an der Börse. Die Courtagen sind nicht mehr einheitlich geregelt; jede Bank ist grundsätzlich bei deren Festlegung frei.
Mit Marktrisiko sind nur die Ausschläge im Rahmen von Kursschwankungen gemeint, nicht jedoch das Schuldnerrisiko
Das Ausfallrisiko steht für den schlimmsten Fall, wenn eine Institution wirtschaftlich bankrott ist oder zumindest Teile des Fremdkapitals nicht mehr zurückzahlen kann. Die Sicherheit einer Anlage ist immer nur so gut wie der Schuldner.
Die Bonität des Schuldners wird von Rating-Agenturen ermittelt. Die beiden führenden Rating-Agenturen sind Standard & Poor's sowie Moody's. Die beiden Agenturen kommen nicht immer zur gleichen Bewertung, weil sie nicht alle Faktoren gleich gewichten. Die Abweichungen beschränken sich in der Regel auf eine Stufe.
In Ergänzung zum langfristigen Rating führen die beiden Agenturen auch Ratings für kurzfristige Schulden. Diesen kommt jedoch bei weitem nicht die gleiche Bedeutung zu wie den langfristigen Ratings.
Bezeichnung für die bei einer Bank zur Verwahrung und Verwaltung eingereichten Wertpapiere. Beim geschlossenen Depot werden die Wertgegenstände verpackt und gegebenenfalls versiegelt zur Verwahrung übergeben. Diese Art eignet sich für Gegenstände, die keiner Verwaltung bedürfen (Schmuck, Dokumente, Münzen etc.). Das offene Depot eignet sich dort, wo Wertpapiere auch verwaltet sein müssen, wie Aktien, Obligationen etc.
Beim Depotgeschäft geht es um die Verwahrung der Vermögenswerte der Kunden und um die Vornahme der entsprechenden Verwaltungshandlungen.