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Neues zum essenziellen Tremor
Eine aktualisierte Leitlinie verschiedener Fachgesellschaften stellt die Plus-Variante des essenziellen Tremors vor. Ausserdem bewerten die Autoren die Oldies und die Newcomer unter den Therapieoptionen.
Für die Diagnose des essenziellen Tremors müssen die folgenden drei Kriterien erfüllt sein: Es handelt sich um einen bilateralen Aktionstremor der oberen Extremitäten mit oder ohne weitere Manifestationen (Kopf, Stimme, untere Extremitäten).
Die Symptome bestehen seit mindestens drei Jahren und weitere neurologische Symptome wie Dystonie, Ataxie, Parkinsonismus und periphere Nervenstörungen sind ausgeschlossen. Bei 50–90 Prozent der Betroffenen bessert sich der Tremor nach Alkoholgenuss und in 40–70 Prozent der Fälle ist die Familienanamnese positiv, heisst es der renovierten Leitlinie «Tremor», an deren Erarbeitung verschiedene Fachgesellschaften – darunter auch die Schweizerische Neurologische Gesellschaft – beteiligt waren.