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Expertenstimmen
JSG-Revision auf Abwegen
Die laufende Teilrevision des Bundesgesetzes über die Jagd und den Schutz wildlebender Säugetiere und Vögel JSG zielt darauf ab, dass der Bund seine Kompetenzen im Umgang mit geschützten Arten an die Kantone abtritt.
Letztere könnten neu leichter und ohne Zustimmung des Bundesamtes für Umwelt BAFU gegen geschützte Arten wie etwa Höckerschwan, Graureiher oder Gänsesäger vorgehen.
«[…] Der Artenschutz wird im neuen Jagdgesetz nicht wesentlich verstärkt. Vor allem bei gefährdeten und/oder von der Klimaerwärmung unter Druck gesetzten Arten wie dem Birk- und dem Schneehuhn sowie dem Feld- oder dem Schneehasen wäre der Artenschutz mit einer Verlängerung der Schonzeiten oder dem gänzlichen Jagdverzicht verstärkt worden. […]»
«[…] Die SGW ist weiterhin der Meinung, dass Eingriffe in Bestände geschützter Arten der Zustimmung des Bundes bedürfen. Sie ist gegen den Paradigmenwechsel, dass der Bund seine Hauptverantwortung über die geschützten Wildtierarten an die Kantone abtritt. […]»
Stellungnahme Schweizerische Gesellschaft für Wildtierbiologie