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432 m.
Haus, am rechtsseitigen Hang des
Val del Gaggio, 5 km sö. der Station
Taverne der
Linie
Bellinzona-Lugano-Chiasso der Gotthardbahn und 6 km n.
Lugano. 5 kathol. Ew. Mitten in Weinlauben
und Kastanienhainen lieblich gelegen und mit schöner Aussicht auf
Lugano und Umgebung.
Geburtsort des Schulmannes Giuseppe
Curti (1809-1895), der sich der Einführung der Pestalozzi'schen Ideen im Tessin
widmete und hier in seinem väterlichen Hause während
mehreren Jahren ein Erziehungsinstitut leitete.
(Kt. Tessin,
Bez. Mendrisio).
Bach; entspringt im kleinen
Val Porina am S.-Fuss des
San Giorgio in 900 m, geht nahe den
DörfernMeride
und
Arzo, wo er mehrere
Mühlen treibt, vorbei, wendet sich nach 4 km langem
Lauf aus seiner bisherigen S.-Richtung nach SW.
und tritt auf italienischen Boden über, woer den Namen
Gaggiolo erhält und das kleine Dorf
Gaggiolo durchfliesst.
Dann biegt er in scharfem Knie nach O. ab, durchquert auf eine Länge von 1,6 km den sw.
Stabbio sich vorschiebenden Zipfel
Schweizerbodens, biegt nochmals nach SW. ab und tritt neuerdings nach Italien über, wo er unter dem Namen des
TorrenteLaura bei Malnate in 351 m in die Olona mündet.
(Sasso)(Kt. Tessin,
Bez. Locarno).
1327 m. Gipfel, letzter SO.-Ausläufer der das
Val d'Osola vom
Val Redorta trennenden Kette des
Monte Zucchero. Steigt in steilen Felshängen unmittelbar nw. über Brione auf und beherrscht die
Vereinigung des
Val d'Osola mit dem Verzascathale. Vom Sasso Gaggio an steigt die Kammlinie bis zur
Marcia, dem ersten bedeutenden
Gipfel der Kette, stufenförmig an.
Kann von
Salvan aus in 2-3 Stunden ohne Schwierigkeiten erstiegen werden.
Vom Hauptgipfel löst sich eine etwa 2700 m hohe Felsnadel, die
Vierge de Gagnerie oder der
Jean Bartavet (bartavet
= Polterer, Lärmmacher; wegen der hier häufigen
Stein- oder Lawinenschläge so geheissen), los, die mit grossen Schwierigkeiten 1892 erstiegen
worden ist.
Auf dem die Pointe de Gagnerie mit der
Cime de l'Est verbindenden
Kamm steht eine jetzt zerfallene steinerne Schutzhütte.
Mit
Twann durch eine gute Fahrstrasse verbunden. 23
Häuser, 83 reform.
Ew. Landwirtschaft.
Die ganze Gegend mit Moränenschutt des ehemaligen
Rhonegletschers überführt. In der Nähe in 676 m
der
HohleStein, ein bemerkenswerter erratischer Block.
Der Hang n. über dem
Weiler, Gaichtberg geheissen,
ist wie die ganze Kette von
Magglingen dicht mit
Wald bestanden, in dem die
Weisstanne vorherrscht.
Das Gaichtthal beginnt über
Twann im Portland als spitze Mulde, geht weiter oben durch die Schichten des Valangien und Hauterivien, flacht sich gegen
NO. ab und geht in eine schwache Einsenkung über, die allmählig mit der Seekette verschmilzt.
Vom
Bielersee
ist das Gaichtthal durch ein aus den Schichten des Portland bestehendes Gewölbe geschieden.