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1. Wie geht es dir?
Es geht mir gut. Danke der Nachfrage.
2. Wo hast du Handball gespielt und auf welcher Position?
In Serbien habe ich in der Schule angefangen Handball zu spielen. Da meine Familie eine grosse Gärtnerei hatte und mein Vater deswegen beruflich auch in der Schweiz tätig war und ich das Ausland sehen wollte, bin ich ihm 1971 in die Schweiz gefolgt. Hier habe dann 1974 bei Uni Bern in der 1. Liga angefangen Handball zu spielen. Später habe ich bei DHB Rot Weiss Thun zwei Jahre in der Nationalliga A gespielt. Die Positionen? Überall, angefangen habe ich auf dem linken Flügel, über den Kreis und zum Schluss hin am rechten Flügel. Damals konnten die Torhüterinnen in der 1. Liga nicht viel mit Rechtshänderinnen auf dem rechten Flügel anfangen.
3. Was waren deine Highlights als Spielerin?
Der Aufstieg in die Nationalliga A mit Uni Bern, aber dann musste ich leider aufhören, da es nicht erlaubt war gleichzeitig in der Nationalliga A Handball zu spielen und zu pfeifen, denn ich hatte auch 1976 angefangen als Schiedsrichterin tätig zu sein und habe es als erste Frau geschafft in der Nationalliga A der Frauen pfeifen zu dürfen (bei den Männern 1. Liga). Da meine Spielerkarriere sich dem Ende entgegen neigte, habe ich mich schweren Herzens für die Schiedsrichterlaufbahn entschieden.
4. Wann hast du damals angefangen dich beim HBC zu engagieren?
Ich war zweimal beim HBC Ins. Das erste Mal war es in der Saison 1995/1996 als Trainerin der 2. Liga Herren. Dieses Amt habe ich zwei Jahre geführt. Vor 7 Jahren bin ich dann zum zweiten Mal wieder eingestiegen und habe die Aufgabe als Juniorentrainerin übernommen. Mittlerweile habe ich die 3. Generation aktueller Herrenspieler auf ihren Weg begleitet.
5. Was waren deine Highlights mit dem HBC?
Aktuell: Die letzten beiden Jahren immer gute Platzierungen erzielt zu haben. Zurückblickend: Dass es einige Spieler in die Nationalliga geschafft haben.
6. Was sagst du zur aktuellen Situation beim HBC Ins?
Die Leute sollen Freude haben! Desweiteren wünsche ich mir, dass sie sich im Handball und speziell für den HBC engagieren. Es soll eine Kontinuität in ihrem Hobby geben. Ausserdem wünsche ich mir genügend Spieler in allen Altersklassen, damit alle Spass haben und voran kommen.
7. Auf was sollte man deiner Meinung nach beim HBC in naher Zukunft sein Augenmerk richten?
Ganz klar auf die Jugend. Hier sollten man klare Strukturen und Konzepte erarbeiten, damit die Jugendarbeit langjährige Früchte tragen kann und jeder Jugendspieler profitieren kann. 8. Das würdest du noch gerne sagen? Mehr Einsatz mehr von Allen: Kein "lari fari", wir wollen vorankommen!
Liebe Nadica
Vielen, lieben Dank für das Interview und den tollen Einblick in deine grosse sportliche Laufbahn. Der HBC Ins bedankt sich vielmals für deine grandiose Arbeit mit und in unserer Juniorenabteilung. Ganz viele aktuelle Herrenspieler sind durch deine Schule gegangen und haben dir viel zu verdanken. MERCI VIU MAU und auf viele weitere gemeinsame Jahre!
DEIN HBC INS