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31. März 2005
Swisscom hat am Verkaufsprozess des 51,1%-Anteils des staatlichen Eigentumsfonds (NPF) der Tschechischen Republik an Cesky Telecom teilgenommen. Swisscom hat am 29. März 2005 dem NPF ein finales Angebot zu Kc 481,50 pro Aktie für dessen 51,1%-Anteil an Cesky Telecom unterbreitet. Der Steuerungsausschuss für den Verkauf des 51,1%-Anteils an Cesky Telecom hat bekannt gegeben, dass Telefonica das höchste Angebot abgegeben habe und er daher der tschechischen Regierung empfehle, das Angebot von Telefonica anzunehmen.
Neben der finanziellen Attraktivität und der hohen Transaktionssicherheit enthielt das Swisscom-Angebot für Cesky Telecom eine Reihe von weiteren Zusicherungen, um die speziellen Interessen des tschechischen Staates zu wahren. So plant Swisscom mit der Übernahme von Cesky Telecom eine langfristige Investition in den tschechischen Telekommunikationsmarkt. Aus diesem Grund sieht Swisscom bei einem Kauf von einer Aufspaltung der Festnetz- und Mobilfunkaktivitäten oder einem raschen Wiederverkauf des Unternehmens ab. Zusätzlich hat Swisscom der tschechischen Regierung unter bestimmten Voraussetzungen eine Zweitkotierung der Swisscom-Aktie angeboten; dies als Ausgleich zu einer möglichen Dekotierung der Aktie von Cesky Telecom als eines der Schwergewichte an der tschechischen Börse.
Trotz diesem attraktiven Gesamtangebot hat sich der Steuerungsausschuss gegen Swisscom entschieden.
Swisscom sieht gestützt auf den vorliegenden Businessplan und die getroffenen Annahmen keine Möglichkeit, das Angebot pro Cesky Telecom Aktie zu erhöhen, und ist davon überzeugt, dass ihr weiterhin bestehendes Gesamtangebot sehr attraktiv ist.
Bern, 31. März 2005