Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03466.jsonl.gz/2258

Oper Schloss Waldegg 2019 | Claudio Monteverdi | Il ritorno d'Ulisse in Patria
Publiziert am 14. August 2019
Publiziert am 14. August 2019
Webseite: Oper Schloss Waldegg
Sieben Aufführungen unter freiem Himmel
Zwischen dem 8. und 17. August 2019 werden auf Schoss Wadegg sieben Aufführungen unter freiem Himmel gespielt. Bei schlechter Witterung finden die Vorstellungen im Stadttheater Solothurn statt.
Claudio Monteverdis «Il ritorno d’Ulisse»
Die Oper «Il ritorno d’Ulisse in Patria» wurde mehr als 30 Jahre nach «l‘Orfeo» uraufgeführt. Dazwischen liegen der Sacco di Mantua, bei dem viele Kompositionen Monteverdis unwiederbringlich zerstört wurden, der Dreissigjährige Krieg und Monteverdis Wechsel von der Provinz Mantua in die hochangesehene Stellung als Kapellmeister an San Marco in Venedig.
Die Besetzung und auch die Musik hat sich in den Jahren grundlegend verändert: so wurde die Ausgabe des Orfeo 1609 mit vielen Instrumentierungsangaben versehen, während bei den beiden Spätwerken Monteverdis keine Angaben zu finden sind. 1637 erhält Venedig ein erstes öffentliches Opernhaus und begründet damit seine Stellung als damaliges Opernzentrum Oberitaliens.
Von den zwischen 1607 bis 1642 geschriebenen zehn Opern Monteverdis sind neben dem «l‘Orfeo» nur noch die venezianischen Spätopern «Ritorno d’Ulisse» und «L’incoronazione di Poppea» vollständig erhalten. «Il ritorno d’Ulisse in Patria» ist uns nur dank einem Druck in Wien überliefert und war lange Zeit verschollen, ehe sie 1878 wiederentdeckt wurde. Heute gilt die Odysseus-Oper als Schlüsselwerk an der Schwelle zwischen den Epochen der Renaissance und des Barocks.
Seit 2006 Oper auf Schloss Waldegg
Die Idee, auf dem Schloss Waldegg Opern auf historischen Instrumenten aufzuführen, entstand vor etwas mehr als zehn Jahren. Im Sommer 2006 wurden als Erstes die beiden Kurzopern «Le Devin du Village» von Jean-Jacques Rousseau und «Les Troqueurs» von Antoine Dauvergne aufgeführt. 2007 folgte «Orphée et Euridice» von Christoph Willibald Gluck in der Pariser Version von 1774. Zwei Jahre später stand mit «Apollo e Dafne» eine Kantate von Händel auf dem Programm, die szenisch umgesetzt wurde. Von André-Ernest-Modeste Grétry wurde 2011 «Zémire et Azor» und 2013 «Le Huron» aufgeführt. Mit Henry Purcells «Fairy Queen» ging das Ensemble 2015 an den Ursprung der englischen Oper und verband die in der Semi-Opera drei gleichwertigen Elemente Musik, Schauspiel und Tanz miteinander. 2017 wurde mit Claudio Monteverdis Orfeo folgte ein Stück aus den Anfängen der italienischen Operngeschichte.
Ein junges Ensemble und barocker Originalklang
Die Rolle des Ulisse verkörpert Hans-Jörg Mammel. Mit Jan Börner als L’humana fragilità und Pisandro, Raphael Höhn als Telemaco, Andrea Brown als Fortuna und Minerva, Lisandro Abadie als Tempo, Nettuno und Antinoo, Michael Mogl als Eurimaco sowie Michael Feyfar als Giove und Eumete zählen sechs Stimmen, die bereits in früheren Produktionen mitgewirkt haben, zur Besetzung. Geneviève Tschumi als Penelope, Dan Dunkelblum als Anfinomo, Alexandra Rawohl als Melanto, Alice Borciani als Amore und Giunone, Eelke van Koot als Iro sowie Miriam Callegaro als Ericlea stehen zum ersten Mal auf der Bühne von Schloss Waldegg. Das cantus firmus consort spielt auf historischen Instrumenten, die den Zauber der barocken Musik authentisch wiedergeben. Das von Andreas Reize im Jahr 2001 gegründete cantus firmus consort präsentiert sich heute als eingespielter Klangkörper auf hohem Niveau. Alle Musikerinnen und Musiker sind Spezialisten, die sich schon lange mit Fragen der historischen Aufführungspraxis auseinandersetzen.
1.1 Videobericht als Web-Movie
Sie können unsere Videos kostenlos mittels Embed-Code in Ihre Website einbinden. Regelmässiges und mehrmaliges Einbinden von art-tv Videos in eine andere Website als art-tv.ch bedarf unserer Zustimmung.
1.2 Web-Video auf Datenträger
Sie können einen unserer Web-Videos für 35.- Franken plus 5.- Handling auf einer CD bestellen. Es gelten dieselben Bestimmungen wie unter Punkt 1.1.
1.3 Videobericht hochauflösend
Möchten Sie den Bericht in Kinoqualität besitzen oder diesen weiterverarbeiten? Gerne erstellen wir für Sie eine Daten-DVD im gewünschten Format (MPG/DV o.ä.) für Fr. 250.- Franken. Ohne weitere Angaben erhalten Sie den Trailer im Formt DV Pal.
1.4 Kopie des Rohmaterials
In begründeten Fällen können wir Ihnen das gesamte Rohmaterial im gewünschten Format zur Verfügung stellen. Eine digitale Kopie kostet 280.- Franken*. Ist das Originalmaterial noch auf Digitalkassetten gespeichert kostet das Kopieren der ersten 100 Minuten (oder 2 DV-Bänder) insgesamt 280.- Franken, jede weitere Stunde derselben Produktion 50.- Franken*. Wünschen Sie ein anderes Format, oder haben Sie andere Fragen? Dann nehmen Sie Kontakt mit uns auf.
1.5 TV und Film
Für TV-Sender oder für Filmprojekte bestehen spezielle Regelungen, bitte kontaktieren Sie uns diesbezüglich. (+41 (0) 76 337 59 99)
Rechtliches
Der Bericht und das Videomaterial dürfen nur für den Eigenbedarf verwendet werden und nicht an Dritte abgegeben oder verkauft werden. Eine andere Einbindung in eine Website als über den Embed-Code ist u.U. kostenpflichtig. Die Tarife werden im Einzelfall ausgehandelt.
Preise exkl. MwSt
* Pflichtfelder
Anzeige
Anzeige