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Die Schwangerschaftsvorsorge bei älteren Schwangeren
Es spricht nichts gegen eine normale Schwangerschaft und Geburt bei Spätgebärenden. Sie müssen jedoch während Ihrer Schwangerschaft besonders betreut werden und unter Umständen häufiger zu Schwangerschaftsvorsorgeuntersuchungen gehen.
Gewisse Komplikationen, die bei älteren Schwangeren etwas häufiger sind, wie z. B. Schwangerschaftsdiabetes oder Hypertonie, können so frühzeitig festgestellt und behandelt werden. Kurz vor der Geburt wird man besonders sorgfältig auf Anzeichen einer Plazentainsuffizienz untersuchen. Besteht daraufhin der Verdacht, dass Ihre Plazenta das ungeborene Kind nur unzureichend versorgt, muss die Geburt unter Umständen künstlich eingeleitet werden. Bei Frauen über 40 ist eine operative Entbindung per Kaiserschnitt etwas wahrscheinlicher.
Häufige Fragen zum Thema
Eigentlich zählen viel mehr persönliche Faktoren wie Gesundheit und Lebensstil als das tatsächliche Alter für einen guten Ausgang der Schwangerschaft. Der beste Zeitpunkt, Mutter zu werden, ist sicherlich dann, wenn die Frau und ihr Partner sich reif genug fühlen, ein Kind aufzuziehen.
Allerdings...vollständige Antwort lesen
Wenn die bisherigen Schwangerschaften und Geburten komplikationslos verlaufen sind, wird das auch bei der vierten, fünften und weiteren Schwangerschaften sehr wahrscheinlich so sein.
Nach mehreren Geburten gibt es statistisch gesehen nur ein leicht erhöhtes Risiko für "regelwidrige Kindslagen",...vollständige Antwort lesen
Newsticker
Späte Mütter leben länger | 26.10.2020
Wie lang unsere individuelle Lebenserwartung ist, kann niemand vorhersagen. Aber Forscher der North American Menopause Society (NAMS) vermuten, dass der Zeitpunkt der Geburt des letzten Kindes eine Rolle spielt. Sie untersuchten an über 1200 Frauen ein bekanntes Merkmal für langfristige Gesundheit und Langlebigkeit, nämlich die Länge der Telomere. Bei jeder Zellteilung werden diese Chromosomen-Endstücke ein bisschen kürzer. Sind die Telomere aufgebraucht, kann sich die Zelle nicht mehr teilen und stirbt ab. In früheren Studien wurde bereits ein Zusammenhang zwischen der Telomerlänge und verschiedenen Krankheiten (Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Typ-2-Diabetes, neurologische Erkrankungen und Krebs) festgestellt. Die aktuelle Forschungsarbeit zeigte, dass Frauen, die ihr letztes Kind erst später im Leben zur Welt brachten, längere Telomere aufwiesen. Bisher ist allerdings noch unklar, ob ein höheres Alter der Mutter bei der letzten Geburt ihres Kindes zu der Verlängerung der Telomere führt. Denkbar wäre umgekehrt auch, dass Frauen mit langen Telomeren gesünder und fitter sind und deshalb mit höherem Alter Kinder bekommen können.
Newsticker
Mehr ältere Mütter in der Schweiz: Das Durchschnittsalter der Mütter bei der ersten Geburt hat sich nach Zahlen des Bundesamts für Statistik innerhalb der letzten 10 Jahre auf 30.4 Jahre erhöht. Ein Drittel der Frauen ist bei der Geburt des ersten Kindes sogar schon über 35 Jahre alt. Ihr Anteil lag im Jahr 2001 noch bei 22 %. Erfreulich: Im Jahr 2012 wurden in der Schweiz insgesamt 82.200 Kinder geboren, 1.7 % mehr als noch im Vorjahr. Die durchschnittliche Anzahl Kinder pro Frau erhöhte sich auf 1.52. Schweizerinnen haben mit 1.43 weniger Kinder als Ausländerinnen (durchschnittlich 1.86).(swissmom-Newsticker 9.8.2013).
Letzte Aktualisierung : 16-03-20, BH