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Dieser historisch bedeutsame Ort mit bestehendem Wohnhaus, Scheune und Gartenanlagen soll durch weitere Wohneinheiten, Geminschaftsräume, Ateliers und Werkstätten erweitert und ergänzt werden. Das Gestaltungskonzept des Projektvorschlags beruht auf der Idee von (An-)Baufeldern, die sich auf der Liegenschaft verteilen. Diese Felder beinhalten Nutzungen, die sich wie Kraftfelder gegenseitig ergänzen und das Zusammenleben von Jung und Alt fördern. Rückzugsorte sind genauso wichtig wie Orte der Begegnung. Im Süden an der Quartierstrasse sind die öffentlicheren Nutzungen vorgesehen und nach Norden steigt der Grad an Privatheit. In der bestehenden alten Scheune im Süden ist der Gemeinschaftsraum, ein mögliches Café und Ateliers - zur öffentlichen Quartierstrasse hin - platziert. Im Norden der Anlage befindet sich ein Neubau mit Triplex-Wohnungen mit Reihenhauscharme. Dazwischen befinden sich die gemeinschaftlichen Pflanzgärten, Spielplätze und das bestehende bäuerliche Wohnhaus. Die Gestaltung des Neubaus und der raumbildenden Strukturen - wie Pergolen oder ein Treibhaus - ist abstrakt und filigran vorgesehen, so dass Kletterpflanzen und Sträucher diese Strukturen bewachsen und einnehmen können. Entsprechnd ist der Neubau im Norden ein Holzbau, der sich materiell und optisch mit den Gärten, der Landschaft und der Vegetation verbindet.
Studienauftrag 2021
2.7 Mio CHF
2021