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zwei Monate voller Spannung
Tag 1
Nach dem Deckakt wandern die Spermien ausserhalb
der Gebärmutter zu den Eileitern.
Ca. 24 Stunden bleiben die Spermien in den weiblichen Geschlechtsorganen befruchtungsfähig.
Tag 2-4
Die Spermien erreichen die Eileiter und befruchten die reifen Eizellen.
Tag 4-8
Die befruchteten Eizellen wandern vom Eileiter in die Gebärmutter.
Die Eizellen teilen sich nun täglich und entwickeln sich.
Tag 8-9 Die Läufigkeit der Hündin geht zu Ende.
Die Maulbeerkeime entwickeln sich zu Blastozysten.
Ab jetzt spricht man von "Embryos".
Bei diesen Blastozyten wird bereits die Plazenta angelegt.
Tag 14 Die Embryonen erreichen die Gebärmutter.
Tag 10-17 In der Gebärmutter herrscht ein heilloses Durcheinander. Nach und nach verteilen sich die Embryos gleichmässig
in den Gebärmutterhörnern.
Einige befruchtete Eier sterben ab und
werden von der Gebärmutter resorbiert.
Tag 18-20
Die Embryonen nisten sich in der Gebärmutter ein und
die Ausbildung der Plazenta (Mutterkuchen) beginnt.
Der Hormonhaushalt und der Stoffwechsel der Hündin passt sich nun der Situation an.
Es kann sein, dass es ihr schlecht ist und sie keinen Appetit hat.
Sie schläft mehr und wird anhänglich.
Tag 21-28 Die Augen und Nervenstränge im Rückenmark bilden sich.
Während dieser Zeit bilden sich auch die inneren Organe.
Die fötale Zirkulation entwickelt sich und das Herz schlägt.
Der Kopf neigt sich nach vorne und der Embryo rollt sich zur Fötenstellung.
Man spricht nun nicht mehr vom Embryo, sondern vom Föten.
Der Fötus liegt in einer Fruchtwasserblase und hängt an einer Nabelschnur.
Während der Organbildung sind sie besonders empfindlich auf äussere Einwirkungen
(Medikamente, Röntgenstrahlen, Überhitzung).
Die Zitzen der Hündin werden rosa und beginnen sich aufzurichten.
Ein zähflüssiger, klarer bis milchig trüber Ausfluss weisst auf eine Trächtigkeit hin.
Mittels Ultraschall kann nun die Trächtigkeit festgestellt werden.
Tag 28-35 Das Wachstum geht schnell voran, nun sind sie ca. walnussgross.
Die Ohren, Augenhülle, Tastharre und Krallen bilden sich.
Beine, Pfoten sind deutlich erkennbar.
Die Zehen separieren sich.
Das männliche Genital und die Zitzen der Welpen sind erkennbar.
Der Bauchumfang der Hündin nimmt zu, ihre Zitzen schwellen an.
Bis jetzt waren die Welpen sehr empfindlich auf äussere Einwirkungen
wie Medikamente, Impfungen, Röntgenstrahlen,
Vitaminmangel und -überversorgung, Überhitzung und Umweltschadstoffe,
da der Fötus durch die Nabelvene und -arterie direkt mit der Mutter verbunden ist.
Es kann sein, dass die Hündin ein vermehrtes Trinkbedürfnis hat.
Tag 35 -42 Die Entwicklung der Organe sind nun abgeschlossen.
Die Augen & Ohren sind fertig.
Die Zehen sind vollständig getrennt und die Krallen ausgebildet.
Die Tasthaare werden sichtbar, die Fellfarbe beginnt sich zu entwickeln.
Mit dem Stethoskop ist der Herzschlag des Welpen hörbar.
Eine gute Muskulatur ist wichtig für eine reibungslose Geburt,
deshalb sollte die Hündin weiterhin ausreichend Bewegung haben.
Extreme Anstrengungen sollten aber vermieden werden.
Die Hündin wird träger und vorsichtiger,
sie lässt fremde Hunde nicht mehr gerne zu sich ran und schützt ihre Flanken.
Die Zitzen werden dunkler und schwellen noch mehr an.
Tag 42-49
In den bisher knorpeligen Knochen beginnt die Verkalkung, d.h. sie verstärken sich.
Die Welpen sind nun unter der Bauchdecke tastbar.
Anzahl und Grösse der Welpen lassen sich per Röntgenbild bestimmen.
Mahlzeiten der Hündin sollten auf mehrere kleine Mahlzeiten am Tag verteilt werden.
Die Haare am Mutterbauch fallen aus.
Tag 49-58
Die Behaarung der Welpen ist noch etwas schütter, die Pigmentierung ist jedoch schon fertig.
Die Föten hecheln bereits im Mutterleib, dadurch schützen sie sich vor der Geburt vor Überhitzung,
da ihnen die Schweissdrüsen fehlen.
Die letzten Tage in der Gebärmutter dienen zur stärkeren Ausprägung der Merkmale,
die Welpen legen nochmals an Gewicht zu.
Die Bewegungen im Mutterlaib sind gut sichtbar.
Den Kontakt mit den Menschen durch streicheln des Mutterbauches geniessen die Welpen.
Ab dem 56. Tag können die Welpen sicher geboren werden.
Die meisten Hündinnen bringen ihre Welpen zwischen dem 58. und 63. Tag auf die Welt.
Tag 59-66
Durch den Platzmangel im Bauch hat die Hündin weniger Hunger.
Sie verbringt viel Zeit mit ihrer Körperpflege.
Die Zitzen schwellen an, etwas Milchfluss kann austreten.
Die Hündin wirkt unruhig und beginnt Nestbauverhalten zu zeigen, gräbt eine Höhle, scharrt, hächelt.
Es kann eine weisse Scheidenflüssigkeit austreten.
Sinkt die Körpertemperatur 1.5 - 2 Grad ab, werden die Welpen innert 24 Stunden geboren.
Eine normale Geburt sollte innert 24 Stunden beendet sein.
Es kann sein, dass einzelne Welpen innert kürzester Zeit geboren werden und dann die Hündin eine Pause einlegt.
Jede Geburt ist anders.......
Quellen: National Geographic; Avalon of empire; Yellowstoneaussies;