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Die SP-Basis setzt auf den 43-jährigen Dimitri Moretti im Wahlkampf für die Urner Regierung. Der Oberstufenlehrer ist seit 2008 Landrat und wohnt in Erstfeld. In der parteiinternen Wahl hat er deutlich mehr Stimmen geholt als die 61-jährige Politologin Edith Rosenkranz-Fallegger. Sie vertrat Altdorf während elf Jahren im Landrat.
Moretti soll Nachfolger werden von Baudirektor Markus Züst, der seit 11 Jahren für die SP in der Urner Regierung ist. Er tritt bei den Gesamterneuerungs-Wahlen am 28. Februar 2016 nicht mehr an.
Er wolle die sozialen Anliegen in der siebenköpfigen Regierung vertreten, erklärt Dimitri Moretti im Gespräch mit Radio SRF. Er werde sich unter anderem gegen einen zweiten Autotunnel durch den Gotthard einsetzen, für eine sichere Verkehrsverbindung ins Urner Oberland, für die West-Ost-Umfahrung bei Altdorf und für einen starken ÖV.
«Die SP darf sich nicht verleugnen»
Für die SP Uri dürfte es nicht einfach werden, den linken Sitz in der Urner Regierung zu halten. Aber die SP dürfe sich nicht verleugnen, sagt Moretti. Sie werde mit Grünen und Gewerkschaften zusammen spannen und versuchen, andere Kräfte mit ins Boot zu holen.
In Uri entscheidet sich bei den Wahlen, ob die Sozialdemokraten ihren letzten Regierungssitz in einem Zentralschweizer Kanton halten können. Dies nachdem die Luzerner SP bei den Wahlen im Mai den Sitz der abtretenden Regierungsrätin Yvonne Schärli nicht verteidigen konnte.