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Venedig, 1747. In der „Babyklappe“ des Ospedale della Pietà wird ein halbtoter Säugling gefunden. Das Kind kommt zu Pflegeeltern auf die Terraferma. Ein Priester entdeckt Fiorenzas außergewöhnliche Begabung und bringt die Neunjährige zurück ans Ospedale.
Nach einem Hörsturz will Fiorenza nur noch eines: Violine spielen. Anna Maria, Meisterschülerin Antonio Vivaldis, bildet sie zu einer der besten Geigerinnen Venedigs aus.
Doch Fiorenza möchte nicht nur spielen, sondern auch komponieren, ein Privileg, das ausschließlich Männern vorbehalten ist. Um das Ospedale verlassen zu können, heiratet sie den Musiker Federico. Im nu erobert sie Europas Bühnen. Als Frau und Mutter wird sie jedoch in ihre Schranken verwiesen. Bald nimmt ihr Leben einen dramatischen Verlauf.
Ein Roman über Musik, Geräusche und Klänge, über das Hören, über die Unmöglichkeit, Glück und Mutterschaft zu vereinen. Ein Versuch, die Welt akustisch zu erfassen und zu beschreiben.