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7.+8. Lauf, 14.-15. August, Most (CZ)
Der 7. + 8. Lauf der Renault speed trophy fand am 14. und 15. August auf dem Rundstreckenkurs in Most (CZ) statt. Nebst einer langen Reise gabs auch eine erfreuliche Seite, die für Most spricht. Der Kurs war für alle Teilnehmer Neuland, somit gabs keine Heimvorteile im harten Kampf um die Plätze in der Gesamtwertung. Trotzdem, oder gerade deshalb, legten sich einige Piloten schon am Mittwoch so richtig ins Zeug mit Trainieren, andere konnten sich erst auf Donnerstag freistellen und die ersten Erfahrungen in Most sammeln. Die Rennstrecke erwies sich als technisch ziemlich schwierig. Nach ausgiebigen freien Trainings am Donnerstag gings dann am Freitag schon ums offizielle Training für die Startaufstellung zum 1. Rennen. Beim ersten Training fuhr Yerly vor Bron, Hadorn, Stadler und Reto Wüst die Bestzeit heraus. René Leutenegger konnte sich den 8., Milan Haering den 10. und Sepp Wüst den 17. Startplatz sichern. Beim zweiten Training konnten die Zeiten nicht verbessert werden, denn es wurde ganz kurz mit einem Platzregen überschüttet, was die Rundenzeiten deutlich verlangsamte.
Am Samstag morgen, traten die Piloten zum 3. Training an, für die Startaufstellung zum 2. Rennen am Sonntag mit dem Resultat; Hadorn, Yerly, Schmid, Strasser, René Leutenegger und Reto Wüst. Das erste Rennen am Samstag war mit einigen Überraschungen verbunden. Nach einem mehr oder weniger gelungenen Start verliefen die ersten drei Runden recht gut. In der 4. Runde verlor Sewer jedoch die Kontrolle über sein Fahrzeug, prallte auf einen Randstein, riss die Oelwanne auf und veroelte die Piste kräftig, worauf einige Autos von der Piste ins Kiesbeet rutschten und festsassen. Mit viel Glück konnte sich die Spitze über die schmierige Piste retten. Nach einem packenden Zweikampf zwischen Hadorn und Yerly übernahm Hadorn die Führung. Dahinter Yerly, Strasser, Reto Wüst, René Leutenegger und Milan Haering. Sepp Wüst jedoch steckte leider fest im Kiesbeet.
Das zweite Rennen wurde am Sonntag kurz vor Zwölf gestartet. Der Rennlauf war ruhiger als der vom Samstag. An der Spitze kämpften wieder Hadorn und Yerly um die Plätze 1 und 2, dicht gefolgt von Schmid, Strasser, Reto Wüst und René Leutenegger. Nach einem missglückten Überholversuch von Schmid, musste er sich mit Rang 10 zufriedengeben. Ansonsten wurde das Rennen in gleicher Reihenfolge wie am Samstag beendet; Hadorn, Yerly, Strasser, Reto Wüst und René Leutenegger.
Bericht: Marianne Wüst
6. Lauf, 24.-25. Juli, Anzère (CH)
Alle waren hoch motiviert, hatten die meisten ja schon Ferien. Aber wie es so üblich ist, spielte das Wetter nicht mit. So ergab sich ein Mix aus Regen, Nebel und zwischendurch Aufhellungen. Dies wirkte sich auch auf die gefahrenen Zeiten aus. Was einen Unterschied vom ersten zum dritten Trainingslauf von bis zu zwanzig Sekunden und mehr ausmachte. Der Höhepunkt am Samstag war das Raclette-Essen, das der Verbundenheit der Renault-Clique aussserhalb der Rennpiste zu gute kommt. Ob es allen zugute kam, wird sich noch zeigen, feierten doch einige bis in die frühen Morgenstunden.
Der Sonntag startete mit traumhaftem Wetter. Am frühen Morgen noch etwas kühl, aber zumindest kein Regen in Sicht. Dies die Bedingungen für die drei Rennläufe, wobei die zwei besten gewertet wurden. Nicht belohnt wurde der Einsatz von Matthias Hedinger, der einen Ausritt hatte und somit einen Totalschaden verbuchen musste. Zum Glück entstieg der Pilot dem Fahrzeug unverletzt. Dies gab doch einigen Piloten einen Dämpfer. Und unsere Piloten kamen auch nicht recht auf Touren. So beendeten Reto Wüst auf dem elften, René Leutenegger auf dem zwölften und Josef Wüst auf dem zweiundzwanzigsten Platz das Rennen.
Bericht: Fränk Zurburg
5. Lauf, 26.-27. Juni 2004, Chamblon (CH)
Zum
Slalom in Chamblon freuten sich mal alle ob dem guten Wetter. Ich glaube, es
gab niemanden der nicht eine kurze Hose dabei hatte. Waren doch die Vorhersagen
gut. Aber als ob der Wetter-Gott etwas gegen die Speed-Trophy hätte, regnete
es am Sonntagmorgen. Genau zu Beginn des ersten Trainigslaufs. Aber zum Glück
hellte es wieder auf. Somit konnten die weiteren Läufe mit Trocken-Reifen
gefahren werden. Reto konnte im Training die Bestzeit holen. Aber im Rennen
fuhr er doch mehr auf Sicherheit um ja nicht einen Fehler zu begehen. Dies machte
sich bezahlt und er beendete das Rennen auf dem zweiten Platz.
Nicht allen behagte dieser Kurs. War es doch eher ein langsamer aber technisch anspruchsvoller Lauf (63 Tore auf ca. 4.5 km). Und Rennfahrer möchten eben schnell fahren. Darum fahren Sie ja Rennen. René Leutenegger brachte keinen zählenden Lauf hin. Und Josef Wüst platzierte sich auf dem 17. Rang. Für Reto war es aber ein gelungener Tag, konnte er doch Punkte holen und im Gesamtklassement den Abstand auf den Ersten verkleinern.
Bericht: Fränk Zurburg
2. + 3. Lauf, 21.-23. Mai 2004, Salzburg (A)
An diesem Wochenende standen Lauf 2 und 3 auf dem Programm. Auf der schnellen Strecke von Salzburg wurden denn auch zwei spannende und interessante Rennen gefahren. Spannend war auch die Frage, wie das Wetter werden wird und man konnte mehrere Fahrer beobachten, die immer wieder fragend zum Himmel aufschauten. Über das ganze Wochenende verteilt konnte man alles haben, von Sonnenschein über Regen, Sturm bis zu Schnee und Hagel. Am Freitag konnte noch ein trockenes und ein nasses Training gefahren werden. Am Samstag regnete es hingegen nur einmal, und das nicht zu knapp.
Die Trainings und das Rennen am Samstag standen im Zeichen des Regens. Für einmal musste man nicht überlegen, welche Reifen man aufzog. Zugute kam die Situation Jürg Strasser, der als ehemaliger Rally-Fahrer weiss, wie man mit schwierigen Verhältnissen klar kommt. Er dominierte das erste Training, wurde im zweiten aber von Hadorn und Schmid geschlagen. Weniger gut lief es Reto Wüst, der sich im Regen gar nicht wohl fühlt und dazu noch mit einer Erkältung zu kämpfen hatte. Er landete auf der 14. Startposition, direkt neben Milan Haering auf 13. René Leutenegger konnte seine Erwartungen fast erfüllen und startete vom 10. Platz. Wegen dem starken Regen verhängte die Rennleitung Überholverbot bis nach der ersten Schikane. Leider hielten sich nicht alle daran und so wurde von Anfang an um jeden Platz gekämpft. An der Spitze lieferten sich Strasser und Hadorn ein Duell, das am Schluss Strasser für sich entscheiden konnte. Schmid verlor einen Platz und beendete das Rennen als 3. Knapp dahinter tat sich auch einiges. Pazos und Stadler schieden nach einer Kollision aus, was aber den Fahrern des Wuest-Mototsport-Team nicht viel brachte, weil davon andere profitierten. René Leutenegger verlor seinen Platz an Bron. Milan Haering und Reto Wüst konnten sich je einen Platz vorkämpfen und so fuhren sie als 11., 12. und 13. ins Ziel.
Am Sonntag hatten die Clio-Fahrer Glück. Ihr Training und das Rennen blieben trocken. Bei späteren Rennen begann es sogar noch zu schneien. Reto Wüst konnte sich im Trockenen stark verbessern und startete von Platz 6. Für eine kleine Sensation sorgten Milan Hearing und René Leutenegger auf den Positionen 3 und 4 hinter Yerly und Hadorn. Auch dieses Rennen verlief spannend und die Karten wurden neu gemischt. Milan Hearing fiel zurück und landete zusammen mit Strasser im Kies, als sie zusammen stiessen. Bis Milans Auto geborgen war, galt gelbe Phase, also Überholverbot. Danach wurde der Kampf wieder aufgenommen. Reto Wüst kämpfte sich nach vorne und war zweitweise hinter Hadorn und Schmid 3. Leider wurde er von Yerly, der auf Pole gestartet war, wieder eingeholt, und beendete das Rennen auf dem 4. Platz. Hadorn fuhr einen weiteren Sieg nach Hause. René Leutenegger konnte seinen sehr guten Startplatz leider nicht verteidigen, fiel auf den guten Platz 6 zurück und konnte damit sein Ziel an diesem Rennwochenende trotzdem erfüllen.
Bericht: Toby Spirig
1. Lauf, 1. Mai 2004, Varano (I)
Zum Saisonauftakt in Varano zeigte sich das Wetter zuerst wieder mal launisch, es blieb dann am Renntag aber schön, und so konnten beide Trainings und das Rennen trocken bestritten werden. Nach dem ersten Training war Reto Wüst mit der besten Rundenzeit noch auf Pole, wurde dann im zweiten Training aber von Daniel Hadorn und Frédéric Yerly auf die dritte Startposition verdrängt.
Beim Start gab es keine grossen Verschiebungen. Bereits in der ersten Runde konnte sich das Spitzentrio mit unveränderten Positionen vom Feld absetzen, nachdem sich Strasser in der dritten Kurve quer stellte und dadurch das gesamte Feld aufhielt. Danach passierte an der Spitze nicht mehr viel, Hadorn und Yerly fuhren den ersten und zweiten Platz souverän ins Ziel. Und auch Reto Wüst verteidigte seinen dritten Platz erfolgreich gegen den immer näher aufschliessenden Schmid. Im Feld wurde hart um jeden Platz gekämpft. René Leutenegger konnte sich um zwei Plätze auf den 10. vorkämpfen, und auch Milan Haering und Josef Wüst kämpften sich immer weiter nach vorne. Die Saison verspricht spannend zu werden.
Bericht: Toby Spirig
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