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In einem Versuch wurde der Einfluss der Schnitthöhe, des Anwelkgrades sowie des Einsatzes von Siliermitteln auf den Nährwert und die Gärqualiität der Silagen untersucht. Im Herbst 2006 wurde eine Kunstwiesenmischung auf 7-8 cm hoch beziehungsweise 3-4 cm tief geschnitten. Ein Teil des Futters beider Varianten wurde direkt einsiliert. Der andere Teil des Futters wurde gezettet und erst am nächsten Tag mit einem höheren TS-Gehalt einsiliert. Zudem wurde von jeder Variante unbehandeltes oder mit Siliermitteln behandeltes Futter einsiliert. Dabei wurde ein Siliersalz und zwei Milchsäurebakterien-Präparate eingesetzt.Beim direkt einsiliertem Futter beeinflusste die Schnitthöhe den Rohaschegehalt und den NEL-Gehalt im Ausgangsmaterial und in den Silagen sehr stark. Durch das leichte Anwelken nahm der Rohaschegehalt ab. Bedingt durch die hohen Nitratgehalte im Ausgangsmaterial fand in allen Silagen keine beziehungsweise nur eine begrenzte Buttersäuregärung statt. Aufgefallen sind vor allem bei den Silagen unter 20 % TS die hohen Essigsäuregehalte mit entsprechend tiefen DLG-Punkten. Durch den Einsatz von Siliermitteln konnten dennoch gewisse Effekte erreicht werden. Beim nassen und stark verschmutzten Futter konnte die Silagequalität durch den Einsatz des Siliersalzes verbessert werden. Beim leicht angewelkten Futter zeigte eines der beiden eingesetzten Milchsäurebakterien-Präparate eine gute Wirkung.
Das Stallklima hat einen grossen Einfluss auf die Gesundheit der Atemwege von Pferden. Im Rahmen einer Studie über die Qualität des Raumklimas wurden drei verschiedene Lüftungssysteme getestet.
Auch in der Bergregion haben sich milchbetonte Kuhrassen durchgesetzt. Betriebe mit der Zweinutzungsrasse ‘Original-Simmentaler’ erweisen sich jedoch als wirtschaftlich interessant: Geringere Kosten und höhere Direktzahlungen kompensieren den kleineren Erlös aus der Milch.
Hohe Milchleistungen vor dem Trockenstellen erhöhen das Risiko für Euterinfektionen in der Galtzeit. Eine Onlineumfrage zeigt auf, welche Trockenstellmethoden aktuell verwendet werden und wie die Landwirte den Ansatz des unvollständigen Melkens zur Verringerung der Milchleistung beurteilen.