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39 Da antworteten etliche der Schriftgelehrten und sprachen: Meister, du hast gut geantwortet! 40 Und sie getrauten sich nicht mehr, ihn etwas zu fragen. (Luk 20:39-40 SCL) Nachdem sie merkten, dass sie Jesus in seinen Worten nicht fangen konnten, war eine gewisse Ratlosigkeit vorhanden. In dies hinein bringt nun Jesus selbst eine Frage:
41 Er aber sprach zu ihnen: Wieso sagen sie, daß der Christus Davids Sohn sei? 42 Und doch sagt David selbst im Buch der Psalmen: „Der Herr sprach zu meinem Herrn: Setze dich zu meiner Rechten, 43 bis ich deine Feinde hinlege als Schemel für deine Füße!“ 44 David nennt ihn also Herr; wie kann er dann sein Sohn sein? (Luk 20:41-44 SCL) Er bringt es auf den Punkt: Jesus Christus ist der verheissene Messias, welcher seit Ewigkeiten als zweite Person der Gottheit exisitert. Das Zitat aus Psalm 110:1 liest sich somit wie folgt:
„Der Herr (Yahveh, Gott 1. Person) sprach zu meinem (Davids) Herrn (Adonai, Gott 2. Person): ….“ Somit war Jesus in seiner Präexistenz und in seinem Wesen als Teil der Gottheit der Herr von David. Immer wies Jesus auf seine Präexistenz hin und wird dabei entweder nicht verstanden oder, wenn er verstanden wurde, abgelehnt bzw. als Gotteslästerer hingestellt. Die Beziehung von Gott Vater zu Gott Sohn ergab sich durch die Menschwerdung der 2. Person der Gottheit: Psalm 2:7; Hebräer 5:5
Wie sieht es mit mir und dir aus? Ist Jesus Christus mein und dein Herr, kann Er seinen Herrschaftsanspruch in unserem Leben umsetzen?