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George Williams, ein englischer Kaufmann in London, gründete 1844 den ersten YMCA (deutsch: CVJM). Er hatte das Ziel, jungen Männern in der Grossstadt Glaubens- und Lebensorientierung zu geben. Später wurden vor allem Weiterbildungs- und Sprachkurse angeboten. Aus dieser Idee entstand in wenigen Jahren eine weltweite Bewegung.
Auf der ersten internationalen YMCA-Konferenz 1855 in Paris schlossen sich junge Männer aus verschiedenen Nationalverbänden zusammen und gründeten den Weltbund YMCA.
Als Grundlagendokument für die weltweite YMCA-Arbeit wurde die „Pariser Basis“ verfasst.
Ausgehend von der „Pariser Basis“ ist das YMCA Motto “mit Kopf, Hand und Herz” entstanden, das seit über einem Jahrhundert noch aktuell ist.
Der Weltbund umfasst inzwischen 119 nationale Cevi-Verbände. Diese haben über 58 Millionen Mitglieder, vor allem Jugendliche. Der Hauptsitz des Weltbundes ist in Genf.
Der YMCA-Weltbund ist eine weltweite, christliche, ökumenische Freiwilligenbewegung für Frauen und Männer. Nach christlichem Ideal wird eine menschliche Gesellschaft angestrebt, in der Gerechtigkeit, Liebe, Frieden und Versöhnung herrschen, damit die gesamte Schöpfung an der Lebensfülle teilhat.