Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03387.jsonl.gz/1477

Djakovic knackte im Tokyo Aquatics Centre über 200 m Crawl zwar in 1:45,92 erstmals die 1:46er-Grenze. Doch damit fehlten dem 18-jährigen Thurgauer, der über die doppelte Distanz in Japan Neunter geworden war, zur im Idealfall möglichen Finalteilnahme 0,22 Sekunden. Halbfinal-Schnellster war der Brite Duncan Scott in 1:44,60.
Zugleich blieb Djakovic über 200 m Crawl nur um zwölf Hundertstel über dem Schweizer Rekord. Diesen hatte der damalige Olympia-Sechste Dominik Meichtry an den Spielen 2008 in Peking bei seinem «Sieg» im Vorlauf gegen Michael Phelps aufgestellt.
Djakovic ist in Tokio bislang ein Vielstarter. Nach seinem Schweizer Rekord über 400 m Crawl am Samstag und Rang 14 mit der Schweizer 4x100-m-Crawlstaffel am Sonntag steht für den Crawl-Spezialisten vom SC Uster-Wallisellen zum persönlichen Olympia-Abschluss am Dienstag noch der Staffel-Einsatz über 4x200 m an.
Mamié deutlich über ihrem Landesrekord
Auch für Lisa Mamié war im Halbfinal über 100 m Brust Endstation. Die 22-jährige Zürcherin blieb als 15. in 1:07,41 gleich um acht Zehntel über ihrem letztjährigen Schweizer Rekord. Hätte sie diesen unterboten, wäre Mamié in den Final vorgestossen. Dennoch ist ihr erster Olympia-Auftritt als gelungen zu bezeichnen.
Ihr wichtigerer Einsatz folgt in Tokio am Mittwoch, dannzumal im Vorlauf über 200 m Brust. In ihrer Paradedisziplin, in welcher sie auch in Japan den Final anpeilen darf, gewann sie an den Europameisterschaften im Mai in Budapest die Silbermedaille.