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- Kategorie: Interviews
- Veröffentlicht am Donnerstag, 22 Dezember 2011 14:12
- Geschrieben von Thomas
Wie entstand Weihnachen?
Als kirchlicher Feiertag ist der 25. Dezember erst seit 336 in Rom belegt. Wie es zu diesem Datum kam, ist umstritten. Diskutiert wird eine Beeinflussung durch den römischen Sonnenkult. Wenn am 21. Dezember, bei der Wintersommerwende die Sonne am kürzesten am Himmel zu sehen ist, geht es genau drei Tage, bis zum 24. Dezember, bis sie wieder länger zu sehen ist. Die Menschen sahen darin die Wiedergeburt der Sonne. Dies ist der Mithras-Kult, welcher sich aus Rom zur gleichen Zeit (ca. 300 n.Chr) wie das Christentum verbreitet hat. Es empfiehlt sich in diesem Zusammenhang, die Erklärung der Entstehung des Wortes "Weihnachten" und dessen Bedeutung (Etymologie) und rituelle Zeremonie genauer zu betrachten.
Eine weitere Hypothese erklärt die Datumswahl mit dem Abstand von neun Monaten zum angenommenen Termin der Inkarnation, wofür Texte westlicher Autoren die Verkündigung des Herrn am 25. März angeben.Christen und Nichtchristen feiern Weihnachten heute meist als Familienfest mit gegenseitigem Beschenken; dieser Brauch wurde seit 1535 von Martin Luther als Alternative zur bisherigen Geschenksitte am Nikolaustag propagiert, um so das Interesse der Kinder auf Christus anstelle der Heiligenverehrung zu lenken. In römisch-katholischen Familien fand die Kinderbescherung weiterhin lange Zeit am Nikolaustag statt. Hinzu kamen alte und neue Bräuche verschiedener Herkunft, zum Beispiel Krippenspiele seit dem 11. Jahrhundert, zudem der geschmückte Weihnachtsbaum (16. Jahrhundert), der Adventskranz (1839) und der Weihnachtsmann (20. Jahrhundert). Dieser löste in Norddeutschland das Christkind und den Nikolaus als Gabenbringer für die Kinder ab. Viele Länder verbinden weitere eigene Bräuche mit Weihnachten.
In vielen Familien gehört der Besuch eines Gottesdienstes am Heiligen Abend zum gewohnten Ritual, auch bei Nicht-Kirchgängern oder Konfessionslosen.
Wie kam der Weihnachtsbaum zu Weihnachten?
Die Verwendung des Christbaumes hat keinen historisch nachweisbaren Anfang, sondern findet in Bräuchen verschiedener Kulturen ihren Ursprung. Immergrüne Pflanzen verkörperten Lebenskraft, und darum glaubten die Menschen in früheren Zeiten, sich Gesundheit ins Haus zu holen, wenn man sein Zuhause mit Grünem schmückte. So bekränzten bereits die Römer zum Jahreswechsel ihre Häuser mit Lorbeerzweigen. Durch das Schmücken eines Baums zur Wintersonnenwende ehrte man im Mithras-Kult den Sonnengott. Auch in nördlichen Gegenden wurden im Winter schon früh Tannenzweige ins Haus gehängt, um bösen Geistern das Eindringen und Einnisten zu erschweren, gleichzeitig gab das Grün Hoffnung auf die Wiederkehr des Frühlings.
Nun wollten wir wissen was die Berner von Weihnachten halten und ob sie bereits Geschenke eingekauft haben.
Schussendlich kann man sagen, egal wie dieses Fest entstand, was alles für Profit daraus geschlagen wird, ist das wichtigste doch das, das es die Familie zusammenbringt, dass man zusammensitzt, zusammen isst, sich austauscht und zusammen eine schöne Zeit voller Liebe und Zuneigung verbringt.
Eine schöne Wintersommerwende euch allen.
Peace
Thomas
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