Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03597.jsonl.gz/885

1962 – Sieg bei der Isle of Man TT
Drei Jahre nach unserer ersten Teilnahme gewannen wir in der 125er und der 250er Klasse. Honda war oben angekommen, und zwar mit Stil – in beiden Klassen konnten wir die ersten fünf Plätze belegen!
Reputation erlangt man auf der Rennstrecke. Aber unsere Rennsportgeschichte begann 1954 mit einem einfachen Stift. In einem Brief beschrieb unser Gründer Soichiro Honda seinen Traum, das härteste, prestigeträchtigste Motorradrennen der Welt zu gewinnen – die Isle of Man TT. Er bat seine Mitarbeiter, alles Menschenmögliche dafür zu tun, diesen Traum in die Tat umzusetzen.
Zum ersten Mal nahm ein japanisches Motorrad an der TT teil. Aber nicht zum letzten Mal stellten wir die geltenden Standards in Frage. Mittlerweile halten wir uns seit Jahrzehnten an die Anweisungen aus dem Brief und arbeiten jedes Mal noch härter, um den härtesten Wettkampf im Motorradrennsport zu gewinnen.
Wir sind schon lange im Rennsport tätig. Wir haben zahlreiche Siege errungen und jeden einzelnen genossen. Aber es gibt ganz besondere Augenblicke.
Drei Jahre nach unserer ersten Teilnahme gewannen wir in der 125er und der 250er Klasse. Honda war oben angekommen, und zwar mit Stil – in beiden Klassen konnten wir die ersten fünf Plätze belegen!
Neben der Isle of Man hat uns der Ehrgeiz viele weitere Erfolge beschert. 1966 gewannen wir alle Klassen der World GP (die Vorgängerserie der heutigen MotoGP). Ob 50er, 125er, 250er, 350er oder 500er – die beste Maschine war immer eine Honda.
Nach zehn Jahren Abstinenz von der World GP wurden wir durch ein neues Regelwerk wieder angelockt. In der Zweitakter-Ära fuhren wir einen Viertakter. Ein mutiger Schritt, der sich nicht in Punkten auszahlte. Aber auf öffentlichen Strassen fand die Technik viele Befürworter.
In einem nervenaufreibenden Duell über die gesamte Saison zwischen Freddie Spencer auf Honda und Kenny Roberts auf Yamaha konnte sich der Honda Fahrer mit zwei knappen Punkten durchsetzen. Damit hatte Honda den ersten Konstrukteurstitel seit dem Comeback in der Tasche.
1985 trat Freddie Spencer gleich in zwei World GP-Klassen an, nämlich in der 250er und 500er. Zum Saisonende war er Weltmeister in beiden Klassen.
Marc Marquez gab sein MotoGP-Debüt auf einer Honda. Am Ende des Jahres hatte er die Meisterschaft gewonnen und war der jüngste Weltmeister seit Freddie Spencer 1983.
In der letztjährigen Saison dominierte Marquez wieder auf einer Honda und sammelte rekordverdächtige 13 Siege innerhalb einer Saison. Damit war auch die zweite WM gewonnen.
Die Erkenntnisse aus dem Rennsport prägen die Technik unserer Supersportler (eigentlich aller Honda Motorräder). Wer eine Honda fährt, darf sich wie ein Weltmeister fühlen.
Mit der NSR500 wurde 1992 eine unkonventionelle Zündung für den Rennbetrieb vorgestellt. Der Big Bang-Motor lieferte die Power für das dominante Motorrad der 1990er Jahre.
Als die World GP 2002 zur MotoGP wurde, stellten wir die Honda RC211V vor. Bereits in ihrer ersten Saison eroberte sie die vorderen Startplätze und gewann letztlich die Fahrer- und Konstrukteursmeisterschaft. Ausserdem war sie ein gutes Stück schneller als die NSR500, die von anderen Teams weiterhin eingesetzt wurde. Kein Mitleid von unserer Seite. Damals wie heute hatten wir stets die Zukunft im Blick.