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Der monatelange Wahlkampf in Indien ist am Samstagabend zu Ende gegangen. Die politischen Gegner beschimpften sich dabei gegenseitig auf das Übelste, attackierten Familienmitglieder der Kandidaten und bezichtigten sich der Korruption und Lüge.
Der letzte Wahltag ist am Montag, dann wird noch einmal in 41 Wahlkreisen abgestimmt. Die Wahl wurde über fünf Wochen gestreckt, um die Sicherheitskräfte jeweils von einer Region zur nächsten zu verlagern. Fast 815 Millionen Menschen waren an die Urnen gerufen, um das Unterhaus des indischen Parlaments zu wählen. Die Ergebnisse sollen am Freitag feststehen.
Am letzten Tag tourte Rahul Gandhi, der Wahlkampfanführer der regierenden Kongresspartei, durch die Ganges-Stadt Varanasi. Dort steht am Montag Narendra Modi, der Premierministerkandidat der hindu-nationalistischen BJP, zur Wahl.
Indische Medien bezeichneten Gandhis Auftritt als eine Vergeltungsaktion für Modis Auftritt in Amethi in dieser Woche. Amethi ist der Familien-Wahlkreis der Gandhis - und die Rede Modis dort war ein Bruch mit der Konvention, den Wahlkreis des gegnerischen Spitzenkandidaten unangetastet zu lassen. (sza/sda)