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Rezension Alexandre Tharaud – Ravel: Klavierkonzerte
Diszipliniert
Äußerst transparent präsentieren Alexandre Tharaud und das Orchestre National de France die visionäre Klangsprache in Ravels Klavierkonzerten.
Vor etwas mehr als zwanzig Jahren hat Alexandre Tharaud sämtliche Klavierwerke von Maurice Ravel aufgenommen. Jetzt hat er das G-Dur-Konzert, das Konzert für die linke Hand sowie Manuel de Fallas „Nächte in spanischen Gärten“ mit dem Orchestre National de France und Louis Langrée eingespielt. Die Vertrautheit des Pianisten mit Ravels Musik steht außer Frage, Tharaud sieht in ihr eine visionäre Klangsprache, der er gleichzeitig mit einer ihm eigenen Disziplin begegnet. Eine gewisse Strenge ist ihm oft Maxime, Übertreibungen meidet er. Allerdings geht dieser Ansatz einher mit einem hohen Maß an Transparenz. Man ertappt Tharaud nie dabei, dass er mit dem Pedal die Klänge impressionistisch vernebelt. Auch dynamische Extreme wagt er selten, bewegt sich dazwischen aber mit einer großen Zahl an Abstimmungen. Das Orchestre National de France wattiert, tupft, stopft, kommentiert vielstimmig und umsichtig.
Ravel: Klavierkonzerte G-Dur & für die linke Hand allein D-Dur, Falla: Nächte in spanischen Gärten
Alexandre Tharaud (Klavier), Orchestre National de France, Louis Langrée (Leitung)
Erato
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Termine
L. Boulanger: D’un matin de printemps & D’un soir triste, Saint-Saëns: Klavierkonzert Nr. 5 F-Dur op. 103, Debussy: La Mer
Boulanger: D‘un matin de printemps, Saint-Saëns: Klavierkonzert Nr. 5 F-Dur op. 103, Debussy: La Mer, Ravel: Boléro