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Karim Benzema ist im Prozess wegen versuchter Erpressung mit einem Sexvideo schuldig gesprochen worden. Die Richter verurteilten den französischen Stürmer von Real Madrid zu einer einjährigen Gefängnisstrafe auf Bewährung und zur Zahlung einer Geldstrafe von 75'000 Euro.
Die Staatsanwaltschaft hatte zuvor zehn Monate Haft auf Bewährung und eine Geldstrafe von 75'000 Euro für den Nationalspieler beantragt. Die Verteidiger forderten Freispruch, weshalb seine Anwälte auch sofort ankündigten, Berufung gegen das Urteil einzulegen.
Neben Benzema standen im Verfahren vier weitere Männer vor Gericht. Im Gegensatz zum 33-jährigen Fussballer wurde ihnen nicht Beihilfe, sondern versuchte Erpressung und in einem Fall Vertrauensmissbrauch vorgeworfen. Gegen sie verhängte das Strafgericht von Versailles Strafen zwischen 18 Monaten Gefängnis auf Bewährung und zweieinhalb Jahren Gefängnis ohne Bewährung.
Der Fall geht auf den Juni 2015 zurück. Damals wurde dem französischen Mittelfeldspieler Mathieu Valbuena bei einem Anruf mit der Veröffentlichung eines intimen Videos gedroht, auf dem dieser zu sehen sein sollte. Es folgten weitere Nachrichten mit Bezug auf das Video. Hintergrund sollen 25'000 Euro hohe Schulden eines der Männer sein. Der Sender France Info berichtete, der Verdächtige solle das Video von Valbuenas Telefon gezogen haben.
Im Zentrum der Vorwürfe gegen Benzema stand ein privates Gespräch zwischen ihm und Valbuena über das Sexvideo einige Tage nach dem Anruf. Benzema habe dabei versucht, seinen Kollegen zu einem Gespräch mit einem Mittelmann zu überreden. (pre/sda)
Das grenzte schon fast an Majestätsbeleidigung – zumindest für Cristiano Ronaldo. Der 36-jährige Portugiese spielte beim 3:1-Sieg von Manchester United bei Brentford nach seinen muskulären Problemen zwar wieder von Beginn an, wurde von Trainer Ralf Rangnick in der 71. Minute aber für Harry Maguire ausgewechselt. Und das schmeckte dem fünffachen Weltfussballer gar nicht.