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Die Trickle-down-Theorie (auch Trickle-down-Theorem) besagt, dass ein wirtschaftlicher Aufschwung allen Bevölkerungsschichten zugute kommt. Demnach muss eine Wirtschaftspolitik hauptsächlich das Wirtschaftswachstum fördern, deren Gewinne dann in der Bevölkerung bis nach unten durchsickern. Die Verteilung regelt sich von allein bzw. wird von einer „unsichtbaren Hand“ (Adam Smith; Wealth of Nation) geregelt. Eine Annahme besagt, dass ein Unternehmen das Gewinn macht, diesen Gewinn in die Vergrößerung der Firma steckt und so neue Arbeitsplätze schafft. Leider funktioniert dies nicht mehr so einfach, da Gewinne auch in Technologien investiert werden können, die Arbeitsplätze wegrationalisieren. Aus diese Grunde wird die Trickle-down-Theorie von vielen Wirtschaftswissenschaftlern angezweifelt.