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Am 25. März 1913 wurde die Feldmusik im Rest. Künzli gegründet. 15 Gründungsmitglieder folgten der Einladung, die Feldmusik Nottwil ins Leben zu rufen. Zwar bestand schon Jahre vorher eine Blechmusik, aber mangels Aktiven wurde der Betrieb 1907 wieder eingestellt. Die ersten Statuten konnten aber von dieser Blechmusik übernommen werden. Als Präsident wurde Jost Hürlimann, Sägerei, gewählt. Geprobt wurde abwechslungsweise im Rest. Künzli (heute Rest. Bahnhof) und im Gasthaus Rössli.
Nach geglücktem Start wurden dann die Aktivitäten im 1. und 2. Weltkrieg doch ziemlich eingeschränkt. Aber von Anfang an nahm die Feldmusik immer an Musiktagen und Musikfesten teil. Das erste Mal am Musiktag 1924 in Sempach und 1926 in Hochdorf am Kant. Musikfest. Am 29. Juli 1935 startete man auch zum ersten Mal an einem Eidgenössischen Musikfest.
1956 fiel der Feldmusik Nottwil die Ehre zu, den Luzerner Kantonalen Musiktag durchzuführen. Am 6. Mai empfing Nottwil 19 teilnehmende Vereine. Die vorzügliche Organisation unter der Leitung von OK-Präsident Hans Aregger fand einhelliges Lob.
Neben der Blechbesetzung spielten zu dieser Zeit auch noch Holzinstrumente mit. Ende der 70er- anfangs der 80er-Jahre wandte man sich dann endgültig der Brassbandstilrichtung zu und das Kürzel „BB“ wurde vor den Namen der Feldmusik geschoben.
Die rege Vereinstätigkeit ausserhalb des Probelokals umfasste neben den alljährlichen Konzerten und Ständchen verschiedene Engagements, die dem Verein viel Sympathie, den Musikanten und Musikantinnen eine willkommene Abwechslung, den Gefeierten und Zuhörern viel Freude bereitete. Zudem wurden kirchliche Aktivitäten ebenfalls ausgedehnt, welche musikalisch umrahmt werden durften.