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Timotheus von Hahnenwinkel
Zweitgeborener Sohn des Markgrafen Wolfram vom Hahnenwinkel der ohne Aussicht auf Titel und Nachfolge nach einem frevelhaften Leben als Söldner und Glücksritter in der Hingabe zum Orden seine neue Berufung fand. Er wurde in der Schlacht von Mont Gisard im heiligen Land schwer verletzt und anschliessend vom Grossmeister in die Alpen geschickt um eine neue Kommende zu gründen. Leider haben wichtige Geschäfte in Rom verhindert, dass er weiterziehen konnte, darum hat er seine Brüder vorausgeschickt
Thomas von Schoenenberg
Er wurde als vierter Sohn eines Ministrals des Bischofs von Konstanz geboren, ohne Aussicht auf ein Erbe zog er ins Heilige Land um sein Glück zu versuchen. Durch einige Erfolge konnte er sich das Vertrauen des Königs erarbeiten, doch hatte er sich dadurch auch mächtige Feinde gemacht. Auf Geheiss des Königs zog er von Jerusalem zurück in seine Heimat um Truppen auszuheben. Jedoch soll dies nicht sein endgültiges Ziel sein. Er soll von Konstanz aus an den Hof von Aragon ziehen, wo man ihn bereits erwartet.
Bruder Axel von Roetteln
Geboren 1147 als Sohn des Herrn von Rötteln (bei Basel). Weil sein Vater im 2. Kreuzzug fiel, wuchs er in der Obhut der Benediktiner des Klosters St. Alban zu Basel auf. Im Alter von 21 zog es ihn in das von den Kreuzfahrern kontrollierte Syrien, wo er etwa 7 Jahre in der Johanniterburg Krak des Chevaliers Waffendienst im Kampf gegen die Sarazenen leistete und anschliessend dem Hospitaliter-Orden beitrat. Von dort zog er weiter nach Jerusalem, wo er nach weiteren 3 Jahre als Veteran die verdiente Heimreise antrat.
Bruder Thomas von Wurzbach
Geboren 1143 auf der Lopperburg. Nach mehrjähriger Ausbildung bei den Wolhusern und nach einem zu seinen Ungunsten ausgefallenen Streit um ein Turnierpferd begann eine lange Pilgerreise. Nach der Rückkehr in seine Stammlande, begab er sich in die Kriegsdienste Friedrich I. Das erhoffte Kriegsglück blieb aber aus, denn die Italienfeldzüge brachten ihn in die Gefangenschaft der Lombarden. Nach mehreren Jahren im Kerker, begegnete Thomas auf seiner Heimreise dem Hospitaliter-Komthur Timotheus von Hahnenwinkel und schloss sich ihm und seinen Brüdern an. Nach all den Jahren der Suche hatte er nun endlich seine Bestimmung gefunden.
Bruder Roman von Fischenthal
Geboren 1135 als Sohn des Hartmann I von Kyburg und Richenza von Baden-Lenzburg. 1143 wurde er der Obhut des Klosters St.Gallen übergeben. Dieses war zu diesem Zeitpunkt bereits die Eigentümerin der Besitzungen in Fischenthal. Dort wurde ihm die Verwaltung dieser Besitzungen übertragen. Um 1170 trat er dem Orden bei und begab sich alsbald in das Hospiz zu Jerusalem. Nach ereignisreichen Jahren begab er sich zusammen mit Bruder Axel von Roetteln auf die Heimreise.
Daniel der Kauffmann
Geboren wurde Daniel im Sommer des Jahres 1151 in Zürich, als ältester Sohn des Stoffhändlers Herman und seiner Frau Irmeltrud. Sein Vater lehrte ihm sein Handwerk und schickte ihn ins Stift zu Grossmünster um Lesen und Schreiben zu lernen. 1169 übernahm er das Geschäft des Vaters, und baute bald seine Fernhandelstätigkeit aus, zuerst ins Elsass und den Bodenseeraum, dann weiter nach Süden bis nach Genua. 1170 heiratete er seine Frau Alice mit welcher er oft nach Genua reiste um Geschäfte zu machen. Nach und nach baute er auch seine Handelstätigkeit nach Outremer aus. Im Frühjahr 1180 reist er mit seiner Frau zurück über die Alpen.
Bruder Joerg vom Stein
Edelfreier Georg von Eberstein, genannt Jörg vom Stein, geboren im Jahre 1138 in Hö fingen/Württemberg. Er unternahm eine Pilgerfahrt nach Jerusalem, da nach schwerer Krankheit seine Tochter genesen ist. Nach erreichen Jerusalems wurde Ihm mitgeteilt dass seine Frau verstarb, seine Kinder wurden bei seinem Bruder untergebracht der nach dem Tod der Frau die Verwaltung seiner Güter übernahm. Jörg entschließt sich ob der Schicksalsschläge 1170 dem Orden beizutreten. Dort wurde er als Bruder Jörg aufgenommen und diente die ersten Jahre im Hospiz in Jerusalem. Danach diente er mehrere Jahre im Heiligen Land bis man Ihn schließlich ins Reich zurück schickte...
Blanche Aline Freie von Eschenbach
Geboren 1146 in der Burg Eschenbach an der Reuss als Tochter des Freiherren und der Adelinde aus dem Elsass. 1159 Eintritt in das elsässische Damenstift Hohenbourg zu dem von alters her Verbindungen bestehen. 1176 Aufbruch ins Heilige Land auf ausdrücklichen Wunsch der Äbtissin um eine ältere Schwester auf einer Pilgerfahrt zu begleiten. 1177 Tod der begleiteten Schwester im Hospital in Jerusalem nach längerer Krankheit. Um die persönlichen Belange zu Regeln wird 1179 endlich die Heimreise ins Auge gefasst. In Messina Anschluss an eine Gruppe von Hospitalitern aus der Heimatregion und Rückreise in die Stammlande.
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Alice die Frau des Kauffmanns
Alice wurde im Jahre 1153 in Konstanz geboren als einzige Tochter des Kaufmanns Sibot. Ihr Vater betrieb Fernhandel mit der Lombardei und exportierte vorwiegend edle Leinenstoffe und importierte Tuche und Gewürze. Alice heiratete am 4.7.1170 den Kaufmann Daniel welcher gute Beziehungen mit dem Vater pflegte, und somit unter anderem das Kauffmannshaus in Genua erbte. Somit wurde Genua zum zweiten Standort, hauptsächlich für den Handel mit dem Outremer. Während Daniel manchmal mit seiner Ware nach Akkon reiste, blieb Alice in Genua und verwaltete das Kontor.
Pascal der Nadelbinder
Als Zweitgeborener war es Pascal dem Schneidergesellen aus Oberglatt von Beginn an bestimmt beim Erbe erst mal hinten anzustehen. Unglücklicherweise ereignete sich einst ein «Zwischenfall», wodurch er sich gezwungen sah, seinem Dorf den Rücken zu kehren. Pascal selbst war sich sicher, dass Gott der Herr wusste, dass er nicht unrecht handelte, doch aus sicherer Furcht die hohen Herren würden den Vorfall anders sehen, verliess er seine Heimat. Von einem Mönch erfuhr er vom grossen Kloster und der Stadt St. Gallen. Eines gesegneten Tages begegnete er ostwärts wandernd einer Gruppe Kreuzfahrer...
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Söldner Berhard der Stille
Wenig ist über den Söldner Bernhard bekannt, doch sein Auftreten und seine Dialekt lassen erahnen, dass er von normannischer Abstammung ist. Dem Geld wegen hat er sich der Reisegruppe angeschlossen und seinen Kampfeswillen auch schon unter Beweis gestellt. Ansonsten ist er kein Freund der grossen Worte.
Nicolaus
Findelkind, das als Säugling im Jahre 1170 vor dem Mauern der Feste Belvoir ausgesetzt wurde. Wuchs als offizielles Mündel von Timotheus im Schutze der Hospitaliter auf und bringt durch seine Streiche und Lebensfreude etwas Unbeschwertheit in den strengen Ordensalltag der Ordensbrüder. In der Gemeinschaft gilt es als ungeschriebenes Gesetz eine mögliche tatsächliche Verwandtschaft zum erlauchten Komthur besser nicht anzusprechen.