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Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich IV.2017.00536 IV. Kammer Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Philipp Ersatzrichterin Bänninger Schäppi Gerichtsschreiberin Geiger Urteil vom 25. Oktober 2018 in Sachen X.___ Beschwerdeführer vertreten durch Rechtsanwältin Stephanie C. Elms schadenanwaelte.ch AG Alderstrasse 40, Postfach, 8034 Zürich gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin Sachverhalt: 1. Der 1965 geborene X.___ (verheiratet und Vater von 2 Kindern, geboren 1999 und 2002) arbeitete zuletzt seit 2004 bei der A.___ GmbH als Sales Director in einem 100%-Pensum (Urk. 6/5). Am 16. Januar 2013 (Eingangsdatum) meldete sich der Versicherte wegen schwerer physischer und psychischer Erschöpfung bei der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zum Leistungsbezug an (Urk. 6/5). In der Folge tätigte die IV-Stelle medi zinische und erwerbliche Abklärungen und zog die Akten der Kranken tag geldversicherung Axa Versicherungen AG bei. Nachdem X.___ per 30. Juni 2014 gekündigt worden war (Urk. 6/33), wurden folgende Eingliede run gs massnahmen durchgeführt: ein Belastbarkeitstraining vom 2. Juni bis 1. Septem ber 2014 (Urk. 6/36), ein Aufbautraining vom 2. September 2014 bis 1. März 2015 (Urk. 6/48), ein Arbeitstraining vom 4. Mai bis 3. November 2015 (Urk. 6/59), ein Arbeitsversuch vom 4. November 2015 bis 3. Mai 2016 (Urk. 6/66 ) sowie Arbeitsvermittlung direkt vom 31. Mai 2016 bis 30. Januar 2017 (Urk. 6/73 ). Am 21. September 2016 wurde die Unterstützung bei der Stellensuche abge schlossen und die Rentenprüfung eingeleitet (Urk. 6/79). Nach durchgeführtem Vorbe schei d verfahren (Urk. 6/82-83 und Urk. 6/85) verneinte die IV-Stelle mit Verfügung vom 30. März 2017 einen Leistungsanspruch (Urk. 2). 2. Hiergegen erhob X.___ am 15. Mai 2017 Beschwerde und beantragte, es sei ihm unter Aufhebung der Verfügung vom 30. März 2017 eine Invalidenrente nach Gesetz zuzusprechen, eventuell sei die Beschwerdegegnerin zu verpflichten, ihn medizinisch begutachten zu lassen (Urk. 1). Die Beschwerdegegnerin schloss mit Beschwerdeantwort vom 13. Juni 2017 auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 5, unter Beilage ihrer Akten, Urk. 6/1-92), was dem Beschwerdeführer am 16. Juni 2017 mitgeteilt wurde (Urk. 7). 3. Auf die Vorbringen der Parteien und die eingereichten Unterlagen wird - soweit erforderlich - im Rahmen der nachfolgenden Erwägungen eingegangen. Das Gericht zieht in Erwägung: 1. 1.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den All ge meinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG). Sie kann Folge von Geburts gebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung, IVG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausge gliche nen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beein trächtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG). 1.2 Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit können in gleicher Weise wie körperliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 8 ATSG bewirken. Rechtsprechungsgemäss ist bei psy chischen Beeinträchtigungen zu prüfen, ob ein psychischer Gesundheitsschaden mit Krankheitswert besteht, welcher die versicherte Person auch bei Aufbietung allen guten Willens daran hindert, ein rentenausschliessendes Erwerbsein kommen zu erzielen ( vgl. BGE 139 V 547 E. 5, 131 V 49 E. 1.2, 130 V 352 E. 2.2.1 ; vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_125/2015 vom 18. November 2015 E. 5.4). Die Annahme eines psychischen Gesundheitsschadens im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG sowie Art. 3 Abs. 1 und Art. 6 ATSG setzt eine psychiatrische, lege artis auf die Vorgaben eines anerkannten Klassifikationssystems abgestützte Diagnose vor aus ( vgl. BGE 143 V 409 E. 4.5.2, 141 V 281 E. 2.1, 130 V 396 E. 5.3 und E. 6 ). Eine fachärztlich einwandfrei festgestellte psychische Krankheit ist jedoch nicht ohne weiteres gleichbedeutend mit dem Vorliegen einer Invalidität. In jedem Einzelfall muss eine Beeinträchtigung der Arbeits- und Erwerbsfähigkeit unab hängig von der Diagnose und grundsätzlich unbesehen der Ätiologie ausgewiesen und in ihrem Ausmass bestimmt sein. Entscheidend ist die nach einem weit gehend objektivierten Massstab zu beurteilende Frage, ob es der versicherten Person zumutbar ist, eine Arb eitsleistung zu erbringen (BGE 143 V 409 E. 4.2.1, 141 V 281 E. 3.7, 139 V 547 E. 5.2, 127 V 294 E. 4c, je mit Hinweisen; vgl. Art. 7 Abs. 2 ATSG ). 1.3 Zur Annahme der Invalidität nach Art. 8 ATSG ist – auch bei psychischen Erkrankungen – in jedem Fall ein medizinisches Substrat unabdingbar, das (fach-) ärztlicherseits schlüssig festgestellt wird und nachgewiesenermassen die Arbeits- und Erwerbsfähigkeit wesentlich beeinträchtigt. Je stärker psychosoziale und soziokulturelle Faktoren wie beispielsweise Sorge um die Familie oder Zu kunftsängste (etwa ein drohender finanzieller Notstand) im Einzelfall in den Vor dergrund treten und das Beschwerdebild mitbestimmen, desto ausgeprägter muss eine fachärztlich festgestellte psychische Störung von Krankheitswert vorhanden sein. Das bedeutet, dass das klinische Beschwerdebild nicht einzig in Beein trächtigungen, welche von den belastenden soziokulturellen Faktoren herrühren, bestehen darf, sondern davon psychiatrisch zu unterscheidende Befunde zu um fassen hat, zum Beispiel eine von depressiven Verstimmungszuständen klar unter scheidbare andauernde Depression im fachmedizinischen Sinne oder einen damit vergleichbaren psychischen Leidenszustand. Solche von der soziokulturellen Be las tungssituation zu unterscheidende und in diesem Sinne verselbständigte psy chische Störungen mit Auswirkungen auf die Arbeits- und Erwerbsfähigkeit sind unabdingbar, damit überhaupt von Invalidität gesprochen werden kann. Wo die begutachtende Person dagegen im Wesentlichen nur Befunde erhebt, welche in den psychosozialen und soziokulturellen Umständen ihre hinreichende Erklä rung finden, gleichsam in ihnen aufgehen, ist kein invalidisierender psychischer Gesund heitsschaden gegeben (BGE 127 V 294 E. 5a; Urteil des Bundesgerichts 8C_730/2008 vom 23. März 2009 E. 2). Wenn und soweit psychosoziale und soziokulturelle Faktoren zu einer eigent li chen Beeinträchtigung der psychischen Integrität führen, indem sie einen ver selb ständigten Gesundheitsschaden aufrechterhalten oder den Wirkungsgrad seiner – unabhängig von den invaliditätsfremden Elementen bestehenden – Folgen ver schlimmern, können sie sich mittelbar invaliditätsbegründend auswirken (Urteil des Bundesgerichts 9C_537/2011 vom 2 8. Juni 2012 E. 3.2 mit Hinweisen). 1.4 Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 IVG Versicherte, die: a. ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betä tigen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können; b. während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes tens 40 % arbeitsunfähig ( Art. 6 ATSG) gewesen sind; und c. nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid ( Art. 8 ATSG) sind. Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertelsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente ( Art. 28 Abs. 2 IVG). 1.5 Versicherungsträger und Sozialversicherungsgerichte haben die Beweise frei, das heisst ohne Bindung an förmliche Beweisregeln, sowie umfassend und pflicht ge mäss zu würdigen. Für das Beschwerdeverfahren bedeutet dies, dass das Sozial ver sicherungsgericht alle Beweismittel, unabhängig davon, von wem sie stammen, objektiv zu prüfen und danach zu entscheiden hat, ob die verfügbaren Unterlagen eine zuverlässige Beurteilung des streitigen Rechtsanspruches gestatten. Insbe sondere darf es bei einander widersprechenden medizinischen Berichten den Pro zess nicht erledigen, ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzugeben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These abstellt. Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist also entschei dend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Unter suchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kennt nis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen begründet sind. Ausschlaggebend für den Beweiswert ist grundsätzlich somit weder die Her kunft eines Beweismittels noch die Bezeichnung der eingereichten oder in Auftrag gegebenen Stellungnahme als Bericht oder Gutachten (BGE 134 V 231 E. 5.1; 125 V 351 E. 3a). 2. 2.1 Die Beschwerdegegnerin begründete die angefochtene leistungsabweisende Ver fü gung vom 30. März 2017 (Urk. 2) damit, dass beim Beschwerdeführer keine langandauernde gesundheitliche Beeinträchtigung vorliege. Die Arbeitsunfähig keit sei vorwiegend durch ausserordentliche Umstände in der früheren Tätigkeit als Sales Director ausgelöst worden, wobei diese invaliditätsfremden Einfluss faktoren unberücksichtigt zu bleiben hätten. 2.2 Der Beschwerdeführer ist demgegenüber der Ansicht, dass er an einer invalidi sie renden depressiven Störung leide. So sei er seit seinem psychischen Zusammen bruch im Jahr 2012 in psychiatrischer Behandlung und dennoch bleibe er in der angestammten Tätigkeit als Sales Manager mit Kaderfunktion arbeitsunfähig, da ein Wiedereinstieg in eine solche anspruchsvolle Tätigkeit mit viel Leistungsdruck zu einer erneuten Dekompensation führen würde. Dass seine psychische Erkran kung rein auf psychosoziale Faktoren zurückzuführen sei, stelle mangels um fassender psychiatrischer Abklärungen lediglich eine unbewiesene Behauptung dar (Urk. 1). 3. 3.1 Im Bericht der Klinik B.___ vom 21. Dezember 2012 (Urk. 6/11 S. 2-3) zuhanden der Axa Krankentaggeldversicherung wurde über den dortigen stationären Aufenthalt des Beschwerdeführers vom 6. August bis 15. September 2012 berichtet und es wurden folgende Diagnosen genannt: - mittelgradige depressive Episode mit somatischem Syndrom (ICD-10: F 32.1) bei multifaktorieller psychosozialer Belastung vorwiegend durch hohe Arbeitsbelastung und latente Konflikte am Arbeitsplatz sowie Paarkonflikt mit Entwicklung eines Erschöpfungssyndroms (ICD-10: Z 73.0) - Akzentuierung von Persönlichkeitszügen (ICD-10: Z 73.1) - Angst- und Panikstörung (ICD-10: F 41.0) Der Beschwerdeführer habe in der Folge von langjährig beruflicher Überlastung mit chronischen Schlafstörungen sowie Umstrukturierungsmassnahmen in der Firma mit Kränkung und Konflikten vor einer wichtigen Sitzung Anfang Juni 2012 eine erste Panikattacke erlitten. In diesem Zusammenhang sei es zu sozialem Rückzug, Antriebsminderung, gedrückter Stimmung, Versagens- und Zukunfts ängsten, zunehmenden Konflikten bei Reizbarkeit und Aggressivität mit ent sprechenden Schuldgefühlen insbesondere gegenüber der Familie, zunehmender psychovegetativer Dysregulation und körperlich-kognitiver Leistungsminderung gekommen. Beginn der Arbeitsunfähigkeit sei der 8. Juni 2012 gewesen. Der stationäre Aufenthalt habe den Gesundheitszustand insofern verbessert, dass der Beschwerdeführer in die gemeinsame Wohnung mit der Ehefrau und den beiden Kindern zurückgegangen sei. Er sei für die Dauer der stationären Hospitalisation sowie die Zeit der häuslichen Restrukturierung bis zum 23. September 2012 zu 100 % arbeitsunfähig gewesen. Anschliessend sei eine sukzessive, stufenweise berufliche Wiedereingliederung ab Ende September 2012 - beginnend mit etwa 40 % Arbeitsfähigkeit - empfohlen worden. Der Beschwerdeführer habe die Klinik in einem Zustand guter psychovegetativer Stabilisierung mit Besserung der de pressiven und Angstsymptomatik sowie Rückgewinnung von Antrieb, Gelassen heit und verschiedener Möglichkeiten der Stressbewältigung verlassen. 3.2 Dr. C.___, Facharzt FMH für Psychiatrie und Psychotherapie, welcher den Beschwerdeführer seit dem 9. November 2012 behandelt, stellte in seinem Bericht vom 15. Februar 2013 (Urk. 6/22 S. 2-4) zuhanden der AXA Krankentaggeldversicherung folgende Diagnosen: - mittelgradige depressive Episode mit somatischem Syndrom (ICD-10: F 32.1) bei multifaktorieller psychosozialer Belastung vorwiegend durch hohe Arbeitsbelastung und latente Konflikte am Arbeitsplatz sowie Paarkonflikt mit Entwicklung eines Erschöpfungssyndroms (ICD-10: Z 73.0) - Akzentuierung von Persönlichkeitszügen (ICD-10: Z 73.1) - Angst- und Panikstörung (ICD-10: F 41.0) Die (psychiatrisch-)psychotherapeutische Behandlung mit existenzanalytisch orien tierten wöchentlichen Gesprächen werde unter Einbezug eines Achtsam keits trainings - und bei Bedarf unter Einbezug der Ehefrau - durchgeführt. Aktu ell erfolge keine Medikation, da ein medikamentöser Behandlungsversuch wegen Nebenwirken gescheitert sei und da der Beschwerdeführer darauf ver zichten wolle. Eine solche medikamentöse Behandlung sei nicht zwingend not wendig. Wie sich leider erwiesen habe, sei der Wiedereinstieg am alten Arbeits platz mit einer 40%igen Arbeitsfähigkeit verfrüht erfolgt. So sei der Beschwerde führer vom 22. Oktober bis 30. November 2012 zu 60 % und seit dem 1. Dezem ber 2012 zu 100 % arbeitsunfähig gewesen. In einer angepassten Tätigkeit wäre er nun zu 40 % arbeitsfähig. Da die Ausübung einer Management-Aufgabe in einer Gross firma wie A.___ mit einer Teilarbeitsfähigkeit von 40 % schlicht unrealistisch sei, sei zu klären, wie er eingesetzt werden könne, sodass er in konstruktivem Sinne Ja sagen könne. Der Beschwerdeführer sei diesbezüglich mit seinem Vorgesetztem in direktem Gespräch. Es sei derzeit nicht möglich, eine zeitliche Prognose bezüglich einer Vollarbeitsfähigkeit zu stellen. Die tieferliegende Problematik des Beschwerdeführers sei erst im weiteren Behandlungsverlauf nach dem Aufenthalt in der Klinik B.___ richtig deutlich geworden. Der bisherige Verlauf zeige, dass sich der Beschwerdeführer auf einen längeren Genesungsweg einzustellen habe. Grundsätzlich dürfe die Prognose als gut bezeichnet werden und es sei damit zu rechnen, dass er seine 100%ige Arbeitsfähigkeit wiederer langen werde. Ob es für ihn allerdings sinnvoll und richtig sei, wieder eine solche Managementaufgabe zu übernehmen, sei momentan ernsthaft zu bezweifeln. 3.3 Dr. C.___ nannte in seinem Bericht vom 22. Juni 2016 (Urk. 6/76) zuhan den der Beschwerdegegnerin folgende Diagnosen: - Status nach mittelgradiger depressiver Episode mit somatischem Syndrom (ICD-10: F 32.1) - Status nach Angst- und Panikstörung (ICD-10: F 41.0) - Akzentuierte Persönlichkeitszüge (ICD-10: Z 73.1) - PSSI: selbstbehauptend(-antisozialer) Stil (T-Wert: 71) Die Medikation beinhalte Valdoxan und Surmontil in Reserve. Bezogen auf seine frühere Tätigkeit als Sales Director bei der Firma A.___ sei die Prognose un günstig. So sei die Wahrscheinlichkeit für eine psychische Dekompensation hoch, wenn der Beschwerdeführer wieder in gleicher Funktion unter gleichen Arbeits anforderungen und -bedingungen arbeiten müsste. Aufgrund des Verlaufs der vergangenen Jahre sei damit zu rechnen, dass dies so bleibe. Als Sales Director könnte er bei 80 % Präsenzzeit eine 50%ige Belastbarkeit erreichen, wobei es unrealistisch sei, als Sales Director eine Teilzeitanstellung zu finden. In einer angepassten Tätigkeit sei die Prognose günstig. So könne der Beschwerdeführer ab sofort ein Arbeitsgebiet und eine Arbeitsstelle finden, die ihn interessiere, in die er sich gerne hineingebe, die er als sinnvoll erlebe und in der er nicht mehr dem Druck unterliege. Dann erreiche er eine 100%ige Arbeitsfähigkeit. Die aktu elle zeitliche Einschränkung des Arbeitstages betrage 94 % (8-Stunden-Arbeits tag), wobei die aktuelle Belastbarkeit aufgrund der Erfahrung bei der Firma D.___ GmbH 62.5 % (durchschnittlich 5 Stunden konzentrierte Leistung pro Arbeitstag) betrage, was in einer 58.75%igen Arbeitsfähigkeit resultiere. 4. 4.1 Aus den Berichten geht hervor, dass der Beschwerdeführer nach seinem psychi schen Zusammenbruch im Juni 2012 an einer mittelgradige n depressive n Episode mit somatischem Syndrom (ICD-10: F32.1) mit Entwicklung eines Erschöpfungs syndrom s (ICD-10: Z 73.0) und an einer Angst- und Panikstörung (ICD-10: F 41.0) litt (vgl. E. 3.1 und 3.2). Aus dem B ericht der Klinik B.___ vom Dezember 2012, wo der Beschwerdeführer während rund 6 Wochen stationär behandelt wurde, geht hervor, dass der Beschwerdeführer unter verschiedenen beruflichen und familiären Belastungen litt. So wurde bei der Diagnose explizit festgehalten, dass sich die Depression bei multifaktorieller psychosozialer Belas tung vorwiegend durch hohe Arbeitsbelastung und latente Konflikte am Arbeits platz sowie Paarkonflikt hin zu einem Erschöpfungssyndrom entwickelt hat (vgl. E. 3.1 und E. 3.2). Auch die Angst- und Panikstörung trat lediglich im Zusam men hang mit dem Erschöpfungssyndrom auf. Angesichts dieser klaren diagnostischen Einordnung sowohl durch die Klinik B.___ als auch durch den behandelnden Psychiater Dr. C.___ handelt es sich bei den darge legten psy chosozialen Faktoren - entgegen der Auffassung des Beschwerde füh rers (Urk. 1 S. 9) - nicht um unbewiesene Behauptungen. Der behandelnde Psychiater Dr. C.___ stellte in seinem Bericht vom 22. Juni 2016 (vgl. E. 3.3) eine Verbesserung des psychischen Gesundheitszu standes fest und diagnostizierte einen Status nach Depression und nach Angst- und Panik störung. Die remittierte psychiatrische Symptomatik ergibt sich auch aus der aus führlich dargelegten Befundlage, wobei anzumerken ist, dass die Feststellungen im Zusammenhang mit dem Arbeitsversuch bei der D.___ GmbH (vgl. Urk. 6/66) nicht auf eigenen Beobachtungen oder Untersuchungen von Dr. C.___ beruhen, sondern er lediglich die Schilderungen des Beschwerde führers wiedergab. Die fachärztliche Einschätzung der Remission der psychischen Erkrankung überzeugt auch angesichts des Umstandes, dass bereits beim Austritt aus der Klinik B.___ im September 2012 ein verbesserter psy chischer Gesundheitszustand festgestellt wurde (vgl. E. 3.1). Zudem konnte der Beschwerdeführer im Zeitraum seit der Anmeldung zum IV-Leistungsbezug im Januar 2013 bis zum September 2016 diverse Eingliederungsmassnahmen erfolg reich absolvieren, was ebenfalls für eine stabile psychische Situation spricht (vgl. Sachverhalt E. 1). Mit der durch den behandelnden Psychiater nachvollziehbar diagnostizierten Remission der mittelgradigen depressiven Episode im Zusammenspiel mit einem Erschöpfungssyndrom sowie der damit zusammenhängenden Angst- und Panik störung liegt auch keine fachärztlich festgestellte psychische Krankheit (mehr) vor, welche für die Annahme eines invalidisierenden Gesundheitsschadens vor aus gesetzt wäre (vgl. E. 1.2). Entsprechend ist spätestens im Zeitpunkt der Be richterstattung keine rechtserhebliche Arbeitsunfähigkeit anzunehmen. So ge nü gt eine hohe Wahrscheinlichkeit für eine erneute psychische Dekompensation in der bisherigen Tätigkeit als Sales Director mit Management-Aufgaben nicht, um eine invalidenversicherungsrechtlich relevante Einschränkung der Arbeitsfähigkeit anzunehmen. Entsprechend erübrigt sich auch eine psychiatrische Abklärung - wie vom Beschwerdeführer verlangt (Antrag 3 von Urk. 1). 4.2 Im Weiteren ist festzuhalten, dass beim psychischen Zusammenbruch im Juni 2012 psychosoziale Faktoren im Vordergrund standen, welche die psychischen Probleme, namentlich die mittelgradige depressive Episode und die Angst- und Panikstörung, de s Beschwerde führers ausgelöst haben. Wu rden wie vorliegend im Wesentlichen nur Befunde erhoben, die in den psychosozialen Umständen ihre hinreichende Erklärung finden, lag auch von Anfang an kein invalidisierender psychischer Gesundheitsschaden vor (vgl. vorstehend E. 1.3 ). 4.3 Die beim Beschwerdeführer ausserdem diagnostizierten a kzentuierte n Persönlich keitszüge (ICD-10 : Z 73.1) im selbstbehauptend(-antisozialen) Stil fallen als solche nicht unter den Begriff des rechtserheblichen Gesundheitsschadens (vgl. Urteil des Bun desgerichts 8C_558/2015 vom 22. Dezember 2015 E. 4.2.4). 4.4 Zusammenfassend ist deshalb nicht zu beanstanden, dass die Beschwerde geg nerin zum Schluss gelangte, dass kein invalidisierender Gesundheitsschaden mit dauernder Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit ausgewiesen ist. 5. Die Gerichtskosten, die nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streit wert zu bemessen sind (Art. 69 Abs. 1 bis IVG), sind auf Fr. 600.-- anzu setzen. Entsprechend dem Ausgang des Verfahrens sind sie dem unterliegenden Beschwerdeführer aufzuerlegen. Das Gericht erkennt: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 600.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein werden dem Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt. 3. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Rechtsanwältin Stephanie C. Elms - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle - Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an: - Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft) 4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin HurstGeiger

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich IV.2017.00536 IV. Kammer Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Philipp Ersatzrichterin Bänninger Schäppi Gerichtsschreiberin Geiger Urteil vom 25. Oktober 2018 in Sachen X.___ Beschwerdeführer vertreten durch Rechtsanwältin Stephanie C. Elms schadenanwaelte.ch AG Alderstrasse 40, Postfach, 8034 Zürich gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin Sachverhalt: 1. Der 1965 geborene X.___ (verheiratet und Vater von 2 Kindern, geboren 1999 und 2002) arbeitete zuletzt seit 2004 bei der A.___ GmbH als Sales Director in einem 100%-Pensum (Urk. 6/5). Am 16. Januar 2013 (Eingangsdatum) meldete sich der Versicherte wegen schwerer physischer und psychischer Erschöpfung bei der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zum Leistungsbezug an (Urk. 6/5). In der Folge tätigte die IV-Stelle medi zinische und erwerbliche Abklärungen und zog die Akten der Kranken tag geldversicherung Axa Versicherungen AG bei. Nachdem X.___ per 30. Juni 2014 gekündigt worden war (Urk. 6/33), wurden folgende Eingliede run gs massnahmen durchgeführt: ein Belastbarkeitstraining vom 2. Juni bis 1. Septem ber 2014 (Urk. 6/36), ein Aufbautraining vom 2. September 2014 bis 1. März 2015 (Urk. 6/48), ein Arbeitstraining vom 4. Mai bis 3. November 2015 (Urk. 6/59), ein Arbeitsversuch vom 4. November 2015 bis 3. Mai 2016 (Urk. 6/66 ) sowie Arbeitsvermittlung direkt vom 31. Mai 2016 bis 30. Januar 2017 (Urk. 6/73 ). Am 21. September 2016 wurde die Unterstützung bei der Stellensuche abge schlossen und die Rentenprüfung eingeleitet (Urk. 6/79). Nach durchgeführtem Vorbe schei d verfahren (Urk. 6/82-83 und Urk. 6/85) verneinte die IV-Stelle mit Verfügung vom 30. März 2017 einen Leistungsanspruch (Urk. 2). 2. Hiergegen erhob X.___ am 15. Mai 2017 Beschwerde und beantragte, es sei ihm unter Aufhebung der Verfügung vom 30. März 2017 eine Invalidenrente nach Gesetz zuzusprechen, eventuell sei die Beschwerdegegnerin zu verpflichten, ihn medizinisch begutachten zu lassen (Urk. 1). Die Beschwerdegegnerin schloss mit Beschwerdeantwort vom 13. Juni 2017 auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 5, unter Beilage ihrer Akten, Urk. 6/1-92), was dem Beschwerdeführer am 16. Juni 2017 mitgeteilt wurde (Urk. 7). 3. Auf die Vorbringen der Parteien und die eingereichten Unterlagen wird - soweit erforderlich - im Rahmen der nachfolgenden Erwägungen eingegangen. Das Gericht zieht in Erwägung: 1. 1.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den All ge meinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG). Sie kann Folge von Geburts gebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung, IVG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausge gliche nen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beein trächtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG). 1.2 Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit können in gleicher Weise wie körperliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 8 ATSG bewirken. Rechtsprechungsgemäss ist bei psy chischen Beeinträchtigungen zu prüfen, ob ein psychischer Gesundheitsschaden mit Krankheitswert besteht, welcher die versicherte Person auch bei Aufbietung allen guten Willens daran hindert, ein rentenausschliessendes Erwerbsein kommen zu erzielen ( vgl. BGE 139 V 547 E. 5, 131 V 49 E. 1.2, 130 V 352 E. 2.2.1 ; vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_125/2015 vom 18. November 2015 E. 5.4). Die Annahme eines psychischen Gesundheitsschadens im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG sowie Art. 3 Abs. 1 und Art. 6 ATSG setzt eine psychiatrische, lege artis auf die Vorgaben eines anerkannten Klassifikationssystems abgestützte Diagnose vor aus ( vgl. BGE 143 V 409 E. 4.5.2, 141 V 281 E. 2.1, 130 V 396 E. 5.3 und E. 6 ). Eine fachärztlich einwandfrei festgestellte psychische Krankheit ist jedoch nicht ohne weiteres gleichbedeutend mit dem Vorliegen einer Invalidität. In jedem Einzelfall muss eine Beeinträchtigung der Arbeits- und Erwerbsfähigkeit unab hängig von der Diagnose und grundsätzlich unbesehen der Ätiologie ausgewiesen und in ihrem Ausmass bestimmt sein. Entscheidend ist die nach einem weit gehend objektivierten Massstab zu beurteilende Frage, ob es der versicherten Person zumutbar ist, eine Arb eitsleistung zu erbringen (BGE 143 V 409 E. 4.2.1, 141 V 281 E. 3.7, 139 V 547 E. 5.2, 127 V 294 E. 4c, je mit Hinweisen; vgl. Art. 7 Abs. 2 ATSG ). 1.3 Zur Annahme der Invalidität nach Art. 8 ATSG ist – auch bei psychischen Erkrankungen – in jedem Fall ein medizinisches Substrat unabdingbar, das (fach-) ärztlicherseits schlüssig festgestellt wird und nachgewiesenermassen die Arbeits- und Erwerbsfähigkeit wesentlich beeinträchtigt. Je stärker psychosoziale und soziokulturelle Faktoren wie beispielsweise Sorge um die Familie oder Zu kunftsängste (etwa ein drohender finanzieller Notstand) im Einzelfall in den Vor dergrund treten und das Beschwerdebild mitbestimmen, desto ausgeprägter muss eine fachärztlich festgestellte psychische Störung von Krankheitswert vorhanden sein. Das bedeutet, dass das klinische Beschwerdebild nicht einzig in Beein trächtigungen, welche von den belastenden soziokulturellen Faktoren herrühren, bestehen darf, sondern davon psychiatrisch zu unterscheidende Befunde zu um fassen hat, zum Beispiel eine von depressiven Verstimmungszuständen klar unter scheidbare andauernde Depression im fachmedizinischen Sinne oder einen damit vergleichbaren psychischen Leidenszustand. Solche von der soziokulturellen Be las tungssituation zu unterscheidende und in diesem Sinne verselbständigte psy chische Störungen mit Auswirkungen auf die Arbeits- und Erwerbsfähigkeit sind unabdingbar, damit überhaupt von Invalidität gesprochen werden kann. Wo die begutachtende Person dagegen im Wesentlichen nur Befunde erhebt, welche in den psychosozialen und soziokulturellen Umständen ihre hinreichende Erklä rung finden, gleichsam in ihnen aufgehen, ist kein invalidisierender psychischer Gesund heitsschaden gegeben (BGE 127 V 294 E. 5a; Urteil des Bundesgerichts 8C_730/2008 vom 23. März 2009 E. 2). Wenn und soweit psychosoziale und soziokulturelle Faktoren zu einer eigent li chen Beeinträchtigung der psychischen Integrität führen, indem sie einen ver selb ständigten Gesundheitsschaden aufrechterhalten oder den Wirkungsgrad seiner – unabhängig von den invaliditätsfremden Elementen bestehenden – Folgen ver schlimmern, können sie sich mittelbar invaliditätsbegründend auswirken (Urteil des Bundesgerichts 9C_537/2011 vom 2 8. Juni 2012 E. 3.2 mit Hinweisen). 1.4 Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 IVG Versicherte, die: a. ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betä tigen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können; b. während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes tens 40 % arbeitsunfähig ( Art. 6 ATSG) gewesen sind; und c. nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid ( Art. 8 ATSG) sind. Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertelsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente ( Art. 28 Abs. 2 IVG). 1.5 Versicherungsträger und Sozialversicherungsgerichte haben die Beweise frei, das heisst ohne Bindung an förmliche Beweisregeln, sowie umfassend und pflicht ge mäss zu würdigen. Für das Beschwerdeverfahren bedeutet dies, dass das Sozial ver sicherungsgericht alle Beweismittel, unabhängig davon, von wem sie stammen, objektiv zu prüfen und danach zu entscheiden hat, ob die verfügbaren Unterlagen eine zuverlässige Beurteilung des streitigen Rechtsanspruches gestatten. Insbe sondere darf es bei einander widersprechenden medizinischen Berichten den Pro zess nicht erledigen, ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzugeben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These abstellt. Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist also entschei dend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Unter suchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kennt nis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen begründet sind. Ausschlaggebend für den Beweiswert ist grundsätzlich somit weder die Her kunft eines Beweismittels noch die Bezeichnung der eingereichten oder in Auftrag gegebenen Stellungnahme als Bericht oder Gutachten (BGE 134 V 231 E. 5.1; 125 V 351 E. 3a). 2. 2.1 Die Beschwerdegegnerin begründete die angefochtene leistungsabweisende Ver fü gung vom 30. März 2017 (Urk. 2) damit, dass beim Beschwerdeführer keine langandauernde gesundheitliche Beeinträchtigung vorliege. Die Arbeitsunfähig keit sei vorwiegend durch ausserordentliche Umstände in der früheren Tätigkeit als Sales Director ausgelöst worden, wobei diese invaliditätsfremden Einfluss faktoren unberücksichtigt zu bleiben hätten. 2.2 Der Beschwerdeführer ist demgegenüber der Ansicht, dass er an einer invalidi sie renden depressiven Störung leide. So sei er seit seinem psychischen Zusammen bruch im Jahr 2012 in psychiatrischer Behandlung und dennoch bleibe er in der angestammten Tätigkeit als Sales Manager mit Kaderfunktion arbeitsunfähig, da ein Wiedereinstieg in eine solche anspruchsvolle Tätigkeit mit viel Leistungsdruck zu einer erneuten Dekompensation führen würde. Dass seine psychische Erkran kung rein auf psychosoziale Faktoren zurückzuführen sei, stelle mangels um fassender psychiatrischer Abklärungen lediglich eine unbewiesene Behauptung dar (Urk. 1). 3. 3.1 Im Bericht der Klinik B.___ vom 21. Dezember 2012 (Urk. 6/11 S. 2-3) zuhanden der Axa Krankentaggeldversicherung wurde über den dortigen stationären Aufenthalt des Beschwerdeführers vom 6. August bis 15. September 2012 berichtet und es wurden folgende Diagnosen genannt: - mittelgradige depressive Episode mit somatischem Syndrom (ICD-10: F 32.1) bei multifaktorieller psychosozialer Belastung vorwiegend durch hohe Arbeitsbelastung und latente Konflikte am Arbeitsplatz sowie Paarkonflikt mit Entwicklung eines Erschöpfungssyndroms (ICD-10: Z 73.0) - Akzentuierung von Persönlichkeitszügen (ICD-10: Z 73.1) - Angst- und Panikstörung (ICD-10: F 41.0) Der Beschwerdeführer habe in der Folge von langjährig beruflicher Überlastung mit chronischen Schlafstörungen sowie Umstrukturierungsmassnahmen in der Firma mit Kränkung und Konflikten vor einer wichtigen Sitzung Anfang Juni 2012 eine erste Panikattacke erlitten. In diesem Zusammenhang sei es zu sozialem Rückzug, Antriebsminderung, gedrückter Stimmung, Versagens- und Zukunfts ängsten, zunehmenden Konflikten bei Reizbarkeit und Aggressivität mit ent sprechenden Schuldgefühlen insbesondere gegenüber der Familie, zunehmender psychovegetativer Dysregulation und körperlich-kognitiver Leistungsminderung gekommen. Beginn der Arbeitsunfähigkeit sei der 8. Juni 2012 gewesen. Der stationäre Aufenthalt habe den Gesundheitszustand insofern verbessert, dass der Beschwerdeführer in die gemeinsame Wohnung mit der Ehefrau und den beiden Kindern zurückgegangen sei. Er sei für die Dauer der stationären Hospitalisation sowie die Zeit der häuslichen Restrukturierung bis zum 23. September 2012 zu 100 % arbeitsunfähig gewesen. Anschliessend sei eine sukzessive, stufenweise berufliche Wiedereingliederung ab Ende September 2012 - beginnend mit etwa 40 % Arbeitsfähigkeit - empfohlen worden. Der Beschwerdeführer habe die Klinik in einem Zustand guter psychovegetativer Stabilisierung mit Besserung der de pressiven und Angstsymptomatik sowie Rückgewinnung von Antrieb, Gelassen heit und verschiedener Möglichkeiten der Stressbewältigung verlassen. 3.2 Dr. C.___, Facharzt FMH für Psychiatrie und Psychotherapie, welcher den Beschwerdeführer seit dem 9. November 2012 behandelt, stellte in seinem Bericht vom 15. Februar 2013 (Urk. 6/22 S. 2-4) zuhanden der AXA Krankentaggeldversicherung folgende Diagnosen: - mittelgradige depressive Episode mit somatischem Syndrom (ICD-10: F 32.1) bei multifaktorieller psychosozialer Belastung vorwiegend durch hohe Arbeitsbelastung und latente Konflikte am Arbeitsplatz sowie Paarkonflikt mit Entwicklung eines Erschöpfungssyndroms (ICD-10: Z 73.0) - Akzentuierung von Persönlichkeitszügen (ICD-10: Z 73.1) - Angst- und Panikstörung (ICD-10: F 41.0) Die (psychiatrisch-)psychotherapeutische Behandlung mit existenzanalytisch orien tierten wöchentlichen Gesprächen werde unter Einbezug eines Achtsam keits trainings - und bei Bedarf unter Einbezug der Ehefrau - durchgeführt. Aktu ell erfolge keine Medikation, da ein medikamentöser Behandlungsversuch wegen Nebenwirken gescheitert sei und da der Beschwerdeführer darauf ver zichten wolle. Eine solche medikamentöse Behandlung sei nicht zwingend not wendig. Wie sich leider erwiesen habe, sei der Wiedereinstieg am alten Arbeits platz mit einer 40%igen Arbeitsfähigkeit verfrüht erfolgt. So sei der Beschwerde führer vom 22. Oktober bis 30. November 2012 zu 60 % und seit dem 1. Dezem ber 2012 zu 100 % arbeitsunfähig gewesen. In einer angepassten Tätigkeit wäre er nun zu 40 % arbeitsfähig. Da die Ausübung einer Management-Aufgabe in einer Gross firma wie A.___ mit einer Teilarbeitsfähigkeit von 40 % schlicht unrealistisch sei, sei zu klären, wie er eingesetzt werden könne, sodass er in konstruktivem Sinne Ja sagen könne. Der Beschwerdeführer sei diesbezüglich mit seinem Vorgesetztem in direktem Gespräch. Es sei derzeit nicht möglich, eine zeitliche Prognose bezüglich einer Vollarbeitsfähigkeit zu stellen. Die tieferliegende Problematik des Beschwerdeführers sei erst im weiteren Behandlungsverlauf nach dem Aufenthalt in der Klinik B.___ richtig deutlich geworden. Der bisherige Verlauf zeige, dass sich der Beschwerdeführer auf einen längeren Genesungsweg einzustellen habe. Grundsätzlich dürfe die Prognose als gut bezeichnet werden und es sei damit zu rechnen, dass er seine 100%ige Arbeitsfähigkeit wiederer langen werde. Ob es für ihn allerdings sinnvoll und richtig sei, wieder eine solche Managementaufgabe zu übernehmen, sei momentan ernsthaft zu bezweifeln. 3.3 Dr. C.___ nannte in seinem Bericht vom 22. Juni 2016 (Urk. 6/76) zuhan den der Beschwerdegegnerin folgende Diagnosen: - Status nach mittelgradiger depressiver Episode mit somatischem Syndrom (ICD-10: F 32.1) - Status nach Angst- und Panikstörung (ICD-10: F 41.0) - Akzentuierte Persönlichkeitszüge (ICD-10: Z 73.1) - PSSI: selbstbehauptend(-antisozialer) Stil (T-Wert: 71) Die Medikation beinhalte Valdoxan und Surmontil in Reserve. Bezogen auf seine frühere Tätigkeit als Sales Director bei der Firma A.___ sei die Prognose un günstig. So sei die Wahrscheinlichkeit für eine psychische Dekompensation hoch, wenn der Beschwerdeführer wieder in gleicher Funktion unter gleichen Arbeits anforderungen und -bedingungen arbeiten müsste. Aufgrund des Verlaufs der vergangenen Jahre sei damit zu rechnen, dass dies so bleibe. Als Sales Director könnte er bei 80 % Präsenzzeit eine 50%ige Belastbarkeit erreichen, wobei es unrealistisch sei, als Sales Director eine Teilzeitanstellung zu finden. In einer angepassten Tätigkeit sei die Prognose günstig. So könne der Beschwerdeführer ab sofort ein Arbeitsgebiet und eine Arbeitsstelle finden, die ihn interessiere, in die er sich gerne hineingebe, die er als sinnvoll erlebe und in der er nicht mehr dem Druck unterliege. Dann erreiche er eine 100%ige Arbeitsfähigkeit. Die aktu elle zeitliche Einschränkung des Arbeitstages betrage 94 % (8-Stunden-Arbeits tag), wobei die aktuelle Belastbarkeit aufgrund der Erfahrung bei der Firma D.___ GmbH 62.5 % (durchschnittlich 5 Stunden konzentrierte Leistung pro Arbeitstag) betrage, was in einer 58.75%igen Arbeitsfähigkeit resultiere. 4. 4.1 Aus den Berichten geht hervor, dass der Beschwerdeführer nach seinem psychi schen Zusammenbruch im Juni 2012 an einer mittelgradige n depressive n Episode mit somatischem Syndrom (ICD-10: F32.1) mit Entwicklung eines Erschöpfungs syndrom s (ICD-10: Z 73.0) und an einer Angst- und Panikstörung (ICD-10: F 41.0) litt (vgl. E. 3.1 und 3.2). Aus dem B ericht der Klinik B.___ vom Dezember 2012, wo der Beschwerdeführer während rund 6 Wochen stationär behandelt wurde, geht hervor, dass der Beschwerdeführer unter verschiedenen beruflichen und familiären Belastungen litt. So wurde bei der Diagnose explizit festgehalten, dass sich die Depression bei multifaktorieller psychosozialer Belas tung vorwiegend durch hohe Arbeitsbelastung und latente Konflikte am Arbeits platz sowie Paarkonflikt hin zu einem Erschöpfungssyndrom entwickelt hat (vgl. E. 3.1 und E. 3.2). Auch die Angst- und Panikstörung trat lediglich im Zusam men hang mit dem Erschöpfungssyndrom auf. Angesichts dieser klaren diagnostischen Einordnung sowohl durch die Klinik B.___ als auch durch den behandelnden Psychiater Dr. C.___ handelt es sich bei den darge legten psy chosozialen Faktoren - entgegen der Auffassung des Beschwerde füh rers (Urk. 1 S. 9) - nicht um unbewiesene Behauptungen. Der behandelnde Psychiater Dr. C.___ stellte in seinem Bericht vom 22. Juni 2016 (vgl. E. 3.3) eine Verbesserung des psychischen Gesundheitszu standes fest und diagnostizierte einen Status nach Depression und nach Angst- und Panik störung. Die remittierte psychiatrische Symptomatik ergibt sich auch aus der aus führlich dargelegten Befundlage, wobei anzumerken ist, dass die Feststellungen im Zusammenhang mit dem Arbeitsversuch bei der D.___ GmbH (vgl. Urk. 6/66) nicht auf eigenen Beobachtungen oder Untersuchungen von Dr. C.___ beruhen, sondern er lediglich die Schilderungen des Beschwerde führers wiedergab. Die fachärztliche Einschätzung der Remission der psychischen Erkrankung überzeugt auch angesichts des Umstandes, dass bereits beim Austritt aus der Klinik B.___ im September 2012 ein verbesserter psy chischer Gesundheitszustand festgestellt wurde (vgl. E. 3.1). Zudem konnte der Beschwerdeführer im Zeitraum seit der Anmeldung zum IV-Leistungsbezug im Januar 2013 bis zum September 2016 diverse Eingliederungsmassnahmen erfolg reich absolvieren, was ebenfalls für eine stabile psychische Situation spricht (vgl. Sachverhalt E. 1). Mit der durch den behandelnden Psychiater nachvollziehbar diagnostizierten Remission der mittelgradigen depressiven Episode im Zusammenspiel mit einem Erschöpfungssyndrom sowie der damit zusammenhängenden Angst- und Panik störung liegt auch keine fachärztlich festgestellte psychische Krankheit (mehr) vor, welche für die Annahme eines invalidisierenden Gesundheitsschadens vor aus gesetzt wäre (vgl. E. 1.2). Entsprechend ist spätestens im Zeitpunkt der Be richterstattung keine rechtserhebliche Arbeitsunfähigkeit anzunehmen. So ge nü gt eine hohe Wahrscheinlichkeit für eine erneute psychische Dekompensation in der bisherigen Tätigkeit als Sales Director mit Management-Aufgaben nicht, um eine invalidenversicherungsrechtlich relevante Einschränkung der Arbeitsfähigkeit anzunehmen. Entsprechend erübrigt sich auch eine psychiatrische Abklärung - wie vom Beschwerdeführer verlangt (Antrag 3 von Urk. 1). 4.2 Im Weiteren ist festzuhalten, dass beim psychischen Zusammenbruch im Juni 2012 psychosoziale Faktoren im Vordergrund standen, welche die psychischen Probleme, namentlich die mittelgradige depressive Episode und die Angst- und Panikstörung, de s Beschwerde führers ausgelöst haben. Wu rden wie vorliegend im Wesentlichen nur Befunde erhoben, die in den psychosozialen Umständen ihre hinreichende Erklärung finden, lag auch von Anfang an kein invalidisierender psychischer Gesundheitsschaden vor (vgl. vorstehend E. 1.3 ). 4.3 Die beim Beschwerdeführer ausserdem diagnostizierten a kzentuierte n Persönlich keitszüge (ICD-10 : Z 73.1) im selbstbehauptend(-antisozialen) Stil fallen als solche nicht unter den Begriff des rechtserheblichen Gesundheitsschadens (vgl. Urteil des Bun desgerichts 8C_558/2015 vom 22. Dezember 2015 E. 4.2.4). 4.4 Zusammenfassend ist deshalb nicht zu beanstanden, dass die Beschwerde geg nerin zum Schluss gelangte, dass kein invalidisierender Gesundheitsschaden mit dauernder Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit ausgewiesen ist. 5. Die Gerichtskosten, die nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streit wert zu bemessen sind (Art. 69 Abs. 1 bis IVG), sind auf Fr. 600.-- anzu setzen. Entsprechend dem Ausgang des Verfahrens sind sie dem unterliegenden Beschwerdeführer aufzuerlegen. Das Gericht erkennt: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 600.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein werden dem Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt. 3. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Rechtsanwältin Stephanie C. Elms - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle - Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an: - Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft) 4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin HurstGeiger

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Sozialversicherungsgericht

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

des Kantons Zürich IV.2017.00536

IV.2017.00536 IV. Kammer

Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Philipp Ersatzrichterin Bänninger Schäppi Gerichtsschreiberin Geiger

Urteil vom 25. Oktober 2018

Urteil vom 25. Oktober 2018 in Sachen

in Sachen X.___

X.___ Beschwerdeführer

Beschwerdeführer vertreten durch Rechtsanwältin Stephanie C. Elms

vertreten durch Rechtsanwältin Stephanie C. Elms schadenanwaelte.ch AG

schadenanwaelte.ch AG Alderstrasse 40, Postfach, 8034 Zürich

Alderstrasse 40, Postfach, 8034 Zürich gegen

gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle

Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich

Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin

Beschwerdegegnerin Sachverhalt:

Sachverhalt: 1. Der 1965 geborene X.___ (verheiratet und Vater von 2 Kindern, geboren 1999 und 2002) arbeitete zuletzt seit 2004 bei der A.___ GmbH als Sales Director in einem 100%-Pensum (Urk. 6/5). Am 16. Januar 2013 (Eingangsdatum) meldete sich der Versicherte wegen schwerer physischer und psychischer Erschöpfung bei der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zum Leistungsbezug an (Urk. 6/5). In der Folge tätigte die IV-Stelle medi zinische und erwerbliche Abklärungen und zog die Akten der Kranken tag geldversicherung Axa Versicherungen AG bei. Nachdem X.___ per 30. Juni 2014 gekündigt worden war (Urk. 6/33), wurden folgende Eingliede run gs massnahmen durchgeführt: ein Belastbarkeitstraining vom 2. Juni bis 1. Septem ber 2014 (Urk. 6/36), ein Aufbautraining vom 2. September 2014 bis 1. März 2015 (Urk. 6/48), ein Arbeitstraining vom 4. Mai bis 3. November 2015 (Urk. 6/59), ein Arbeitsversuch vom 4. November 2015 bis 3. Mai 2016 (Urk. 6/66 ) sowie Arbeitsvermittlung direkt vom 31. Mai 2016 bis 30. Januar 2017 (Urk. 6/73 ). Am 21. September 2016 wurde die Unterstützung bei der Stellensuche abge schlossen und die Rentenprüfung eingeleitet (Urk. 6/79). Nach durchgeführtem Vorbe schei d verfahren (Urk. 6/82-83 und Urk. 6/85) verneinte die IV-Stelle mit Verfügung vom 30. März 2017 einen Leistungsanspruch (Urk. 2).

1. Der 1965 geborene X.___ (verheiratet und Vater von 2 Kindern, geboren 1999 und 2002) arbeitete zuletzt seit 2004 bei der A.___ GmbH als Sales Director in einem 100%-Pensum (Urk. 6/5). Am 16. Januar 2013 (Eingangsdatum) meldete sich der Versicherte wegen schwerer physischer und psychischer Erschöpfung bei der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zum Leistungsbezug an (Urk. 6/5). In der Folge tätigte die IV-Stelle medi zinische und erwerbliche Abklärungen und zog die Akten der Kranken tag geldversicherung Axa Versicherungen AG bei. Nachdem X.___ per 30. Juni 2014 gekündigt worden war (Urk. 6/33), wurden folgende Eingliede run gs massnahmen durchgeführt: ein Belastbarkeitstraining vom 2. Juni bis 1. Septem ber 2014 (Urk. 6/36), ein Aufbautraining vom 2. September 2014 bis 1. März 2015 (Urk. 6/48), ein Arbeitstraining vom 4. Mai bis 3. November 2015 (Urk. 6/59), ein Arbeitsversuch vom 4. November 2015 bis 3. Mai 2016 (Urk. 6/66 ) sowie Arbeitsvermittlung direkt vom 31. Mai 2016 bis 30. Januar 2017 (Urk. 6/73 ). Am 21. September 2016 wurde die Unterstützung bei der Stellensuche abge schlossen und die Rentenprüfung eingeleitet (Urk. 6/79). Nach durchgeführtem Vorbe schei d verfahren (Urk. 6/82-83 und Urk. 6/85) verneinte die IV-Stelle mit Verfügung vom 30. März 2017 einen Leistungsanspruch (Urk. 2). 2. Hiergegen erhob X.___ am 15. Mai 2017 Beschwerde und beantragte, es sei ihm unter Aufhebung der Verfügung vom 30. März 2017 eine Invalidenrente nach Gesetz zuzusprechen, eventuell sei die Beschwerdegegnerin zu verpflichten, ihn medizinisch begutachten zu lassen (Urk. 1). Die Beschwerdegegnerin schloss mit Beschwerdeantwort vom 13. Juni 2017 auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 5, unter Beilage ihrer Akten, Urk. 6/1-92), was dem Beschwerdeführer am 16. Juni 2017 mitgeteilt wurde (Urk. 7).

2. Hiergegen erhob X.___ am 15. Mai 2017 Beschwerde und beantragte, es sei ihm unter Aufhebung der Verfügung vom 30. März 2017 eine Invalidenrente nach Gesetz zuzusprechen, eventuell sei die Beschwerdegegnerin zu verpflichten, ihn medizinisch begutachten zu lassen (Urk. 1). Die Beschwerdegegnerin schloss mit Beschwerdeantwort vom 13. Juni 2017 auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 5, unter Beilage ihrer Akten, Urk. 6/1-92), was dem Beschwerdeführer am 16. Juni 2017 mitgeteilt wurde (Urk. 7). 3. Auf die Vorbringen der Parteien und die eingereichten Unterlagen wird - soweit erforderlich - im Rahmen der nachfolgenden Erwägungen eingegangen.

3. Auf die Vorbringen der Parteien und die eingereichten Unterlagen wird - soweit erforderlich - im Rahmen der nachfolgenden Erwägungen eingegangen. Das Gericht zieht in Erwägung:

Das Gericht zieht in Erwägung: 1.

1. 1.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den All ge meinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG). Sie kann Folge von Geburts gebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung, IVG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausge gliche nen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beein trächtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).

1.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den All ge meinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG). Sie kann Folge von Geburts gebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung, IVG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausge gliche nen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beein trächtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG). 1.2 Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit können in gleicher Weise wie körperliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 8 ATSG bewirken. Rechtsprechungsgemäss ist bei psy chischen Beeinträchtigungen zu prüfen, ob ein psychischer Gesundheitsschaden mit Krankheitswert besteht, welcher die versicherte Person auch bei Aufbietung allen guten Willens daran hindert, ein rentenausschliessendes Erwerbsein kommen zu erzielen ( vgl. BGE 139 V 547 E. 5, 131 V 49 E. 1.2, 130 V 352 E. 2.2.1 ; vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_125/2015 vom 18. November 2015 E. 5.4).

1.2 Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit können in gleicher Weise wie körperliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 8 ATSG bewirken. Rechtsprechungsgemäss ist bei psy chischen Beeinträchtigungen zu prüfen, ob ein psychischer Gesundheitsschaden mit Krankheitswert besteht, welcher die versicherte Person auch bei Aufbietung allen guten Willens daran hindert, ein rentenausschliessendes Erwerbsein kommen zu erzielen ( vgl. BGE 139 V 547 E. 5, 131 V 49 E. 1.2, 130 V 352 E. 2.2.1 ; vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_125/2015 vom 18. November 2015 E. 5.4). Die Annahme eines psychischen Gesundheitsschadens im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG sowie Art. 3 Abs. 1 und Art. 6 ATSG setzt eine psychiatrische, lege artis auf die Vorgaben eines anerkannten Klassifikationssystems abgestützte Diagnose vor aus ( vgl. BGE 143 V 409 E. 4.5.2, 141 V 281 E. 2.1, 130 V 396 E. 5.3 und E. 6 ). Eine fachärztlich einwandfrei festgestellte psychische Krankheit ist jedoch nicht ohne weiteres gleichbedeutend mit dem Vorliegen einer Invalidität. In jedem Einzelfall muss eine Beeinträchtigung der Arbeits- und Erwerbsfähigkeit unab hängig von der Diagnose und grundsätzlich unbesehen der Ätiologie ausgewiesen und in ihrem Ausmass bestimmt sein. Entscheidend ist die nach einem weit gehend objektivierten Massstab zu beurteilende Frage, ob es der versicherten Person zumutbar ist, eine Arb eitsleistung zu erbringen (BGE 143 V 409 E. 4.2.1, 141 V 281 E. 3.7, 139 V 547 E. 5.2, 127 V 294 E. 4c, je mit Hinweisen; vgl. Art. 7 Abs. 2 ATSG ).

Die Annahme eines psychischen Gesundheitsschadens im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG sowie Art. 3 Abs. 1 und Art. 6 ATSG setzt eine psychiatrische, lege artis auf die Vorgaben eines anerkannten Klassifikationssystems abgestützte Diagnose vor aus ( vgl. BGE 143 V 409 E. 4.5.2, 141 V 281 E. 2.1, 130 V 396 E. 5.3 und E. 6 ). Eine fachärztlich einwandfrei festgestellte psychische Krankheit ist jedoch nicht ohne weiteres gleichbedeutend mit dem Vorliegen einer Invalidität. In jedem Einzelfall muss eine Beeinträchtigung der Arbeits- und Erwerbsfähigkeit unab hängig von der Diagnose und grundsätzlich unbesehen der Ätiologie ausgewiesen und in ihrem Ausmass bestimmt sein. Entscheidend ist die nach einem weit gehend objektivierten Massstab zu beurteilende Frage, ob es der versicherten Person zumutbar ist, eine Arb eitsleistung zu erbringen (BGE 143 V 409 E. 4.2.1, 141 V 281 E. 3.7, 139 V 547 E. 5.2, 127 V 294 E. 4c, je mit Hinweisen; vgl. Art. 7 Abs. 2 ATSG ). 1.3 Zur Annahme der Invalidität nach Art. 8 ATSG ist – auch bei psychischen Erkrankungen – in jedem Fall ein medizinisches Substrat unabdingbar, das (fach-) ärztlicherseits schlüssig festgestellt wird und nachgewiesenermassen die Arbeits- und Erwerbsfähigkeit wesentlich beeinträchtigt. Je stärker psychosoziale und soziokulturelle Faktoren wie beispielsweise Sorge um die Familie oder Zu kunftsängste (etwa ein drohender finanzieller Notstand) im Einzelfall in den Vor dergrund treten und das Beschwerdebild mitbestimmen, desto ausgeprägter muss eine fachärztlich festgestellte psychische Störung von Krankheitswert vorhanden sein. Das bedeutet, dass das klinische Beschwerdebild nicht einzig in Beein trächtigungen, welche von den belastenden soziokulturellen Faktoren herrühren, bestehen darf, sondern davon psychiatrisch zu unterscheidende Befunde zu um fassen hat, zum Beispiel eine von depressiven Verstimmungszuständen klar unter scheidbare andauernde Depression im fachmedizinischen Sinne oder einen damit vergleichbaren psychischen Leidenszustand. Solche von der soziokulturellen Be las tungssituation zu unterscheidende und in diesem Sinne verselbständigte psy chische Störungen mit Auswirkungen auf die Arbeits- und Erwerbsfähigkeit sind unabdingbar, damit überhaupt von Invalidität gesprochen werden kann. Wo die begutachtende Person dagegen im Wesentlichen nur Befunde erhebt, welche in den psychosozialen und soziokulturellen Umständen ihre hinreichende Erklä rung finden, gleichsam in ihnen aufgehen, ist kein invalidisierender psychischer Gesund heitsschaden gegeben (BGE 127 V 294 E. 5a; Urteil des Bundesgerichts 8C_730/2008 vom 23. März 2009 E. 2).

1.3 Zur Annahme der Invalidität nach Art. 8 ATSG ist – auch bei psychischen Erkrankungen – in jedem Fall ein medizinisches Substrat unabdingbar, das (fach-) ärztlicherseits schlüssig festgestellt wird und nachgewiesenermassen die Arbeits- und Erwerbsfähigkeit wesentlich beeinträchtigt. Je stärker psychosoziale und soziokulturelle Faktoren wie beispielsweise Sorge um die Familie oder Zu kunftsängste (etwa ein drohender finanzieller Notstand) im Einzelfall in den Vor dergrund treten und das Beschwerdebild mitbestimmen, desto ausgeprägter muss eine fachärztlich festgestellte psychische Störung von Krankheitswert vorhanden sein. Das bedeutet, dass das klinische Beschwerdebild nicht einzig in Beein trächtigungen, welche von den belastenden soziokulturellen Faktoren herrühren, bestehen darf, sondern davon psychiatrisch zu unterscheidende Befunde zu um fassen hat, zum Beispiel eine von depressiven Verstimmungszuständen klar unter scheidbare andauernde Depression im fachmedizinischen Sinne oder einen damit vergleichbaren psychischen Leidenszustand. Solche von der soziokulturellen Be las tungssituation zu unterscheidende und in diesem Sinne verselbständigte psy chische Störungen mit Auswirkungen auf die Arbeits- und Erwerbsfähigkeit sind unabdingbar, damit überhaupt von Invalidität gesprochen werden kann. Wo die begutachtende Person dagegen im Wesentlichen nur Befunde erhebt, welche in den psychosozialen und soziokulturellen Umständen ihre hinreichende Erklä rung finden, gleichsam in ihnen aufgehen, ist kein invalidisierender psychischer Gesund heitsschaden gegeben (BGE 127 V 294 E. 5a; Urteil des Bundesgerichts 8C_730/2008 vom 23. März 2009 E. 2). Wenn und soweit psychosoziale und soziokulturelle Faktoren zu einer eigent li chen Beeinträchtigung der psychischen Integrität führen, indem sie einen ver selb ständigten Gesundheitsschaden aufrechterhalten oder den Wirkungsgrad seiner – unabhängig von den invaliditätsfremden Elementen bestehenden – Folgen ver schlimmern, können sie sich mittelbar invaliditätsbegründend auswirken (Urteil des Bundesgerichts 9C_537/2011 vom 2 8. Juni 2012 E. 3.2 mit Hinweisen).

Wenn und soweit psychosoziale und soziokulturelle Faktoren zu einer eigent li chen Beeinträchtigung der psychischen Integrität führen, indem sie einen ver selb ständigten Gesundheitsschaden aufrechterhalten oder den Wirkungsgrad seiner – unabhängig von den invaliditätsfremden Elementen bestehenden – Folgen ver schlimmern, können sie sich mittelbar invaliditätsbegründend auswirken (Urteil des Bundesgerichts 9C_537/2011 vom 2 8. Juni 2012 E. 3.2 mit Hinweisen). 1.4 Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 IVG Versicherte, die:

1.4 Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 IVG Versicherte, die: a. ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betä tigen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können;

a. ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betä tigen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können; b. während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes tens 40 % arbeitsunfähig ( Art. 6 ATSG) gewesen sind; und

b. während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes tens 40 % arbeitsunfähig ( Art. 6 ATSG) gewesen sind; und c. nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid ( Art. 8 ATSG) sind. c. nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid ( Art. 8 ATSG) sind. Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertelsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente ( Art. 28 Abs. 2 IVG).

Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertelsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente ( Art. 28 Abs. 2 IVG). 1.5 Versicherungsträger und Sozialversicherungsgerichte haben die Beweise frei, das heisst ohne Bindung an förmliche Beweisregeln, sowie umfassend und pflicht ge mäss zu würdigen. Für das Beschwerdeverfahren bedeutet dies, dass das Sozial ver sicherungsgericht alle Beweismittel, unabhängig davon, von wem sie stammen, objektiv zu prüfen und danach zu entscheiden hat, ob die verfügbaren Unterlagen eine zuverlässige Beurteilung des streitigen Rechtsanspruches gestatten. Insbe sondere darf es bei einander widersprechenden medizinischen Berichten den Pro zess nicht erledigen, ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzugeben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These abstellt. Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist also entschei dend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Unter suchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kennt nis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen begründet sind. Ausschlaggebend für den Beweiswert ist grundsätzlich somit weder die Her kunft eines Beweismittels noch die Bezeichnung der eingereichten oder in Auftrag gegebenen Stellungnahme als Bericht oder Gutachten (BGE 134 V 231 E. 5.1; 125 V 351 E. 3a).

1.5 Versicherungsträger und Sozialversicherungsgerichte haben die Beweise frei, das heisst ohne Bindung an förmliche Beweisregeln, sowie umfassend und pflicht ge mäss zu würdigen. Für das Beschwerdeverfahren bedeutet dies, dass das Sozial ver sicherungsgericht alle Beweismittel, unabhängig davon, von wem sie stammen, objektiv zu prüfen und danach zu entscheiden hat, ob die verfügbaren Unterlagen eine zuverlässige Beurteilung des streitigen Rechtsanspruches gestatten. Insbe sondere darf es bei einander widersprechenden medizinischen Berichten den Pro zess nicht erledigen, ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzugeben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These abstellt. Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist also entschei dend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Unter suchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kennt nis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen begründet sind. Ausschlaggebend für den Beweiswert ist grundsätzlich somit weder die Her kunft eines Beweismittels noch die Bezeichnung der eingereichten oder in Auftrag gegebenen Stellungnahme als Bericht oder Gutachten (BGE 134 V 231 E. 5.1; 125 V 351 E. 3a). 2.

2. 2.1 Die Beschwerdegegnerin begründete die angefochtene leistungsabweisende Ver fü gung vom 30. März 2017 (Urk. 2) damit, dass beim Beschwerdeführer keine langandauernde gesundheitliche Beeinträchtigung vorliege. Die Arbeitsunfähig keit sei vorwiegend durch ausserordentliche Umstände in der früheren Tätigkeit als Sales Director ausgelöst worden, wobei diese invaliditätsfremden Einfluss faktoren unberücksichtigt zu bleiben hätten.

2.1 Die Beschwerdegegnerin begründete die angefochtene leistungsabweisende Ver fü gung vom 30. März 2017 (Urk. 2) damit, dass beim Beschwerdeführer keine langandauernde gesundheitliche Beeinträchtigung vorliege. Die Arbeitsunfähig keit sei vorwiegend durch ausserordentliche Umstände in der früheren Tätigkeit als Sales Director ausgelöst worden, wobei diese invaliditätsfremden Einfluss faktoren unberücksichtigt zu bleiben hätten. 2.2 Der Beschwerdeführer ist demgegenüber der Ansicht, dass er an einer invalidi sie renden depressiven Störung leide. So sei er seit seinem psychischen Zusammen bruch im Jahr 2012 in psychiatrischer Behandlung und dennoch bleibe er in der angestammten Tätigkeit als Sales Manager mit Kaderfunktion arbeitsunfähig, da ein Wiedereinstieg in eine solche anspruchsvolle Tätigkeit mit viel Leistungsdruck zu einer erneuten Dekompensation führen würde. Dass seine psychische Erkran kung rein auf psychosoziale Faktoren zurückzuführen sei, stelle mangels um fassender psychiatrischer Abklärungen lediglich eine unbewiesene Behauptung dar (Urk. 1).

2.2 Der Beschwerdeführer ist demgegenüber der Ansicht, dass er an einer invalidi sie renden depressiven Störung leide. So sei er seit seinem psychischen Zusammen bruch im Jahr 2012 in psychiatrischer Behandlung und dennoch bleibe er in der angestammten Tätigkeit als Sales Manager mit Kaderfunktion arbeitsunfähig, da ein Wiedereinstieg in eine solche anspruchsvolle Tätigkeit mit viel Leistungsdruck zu einer erneuten Dekompensation führen würde. Dass seine psychische Erkran kung rein auf psychosoziale Faktoren zurückzuführen sei, stelle mangels um fassender psychiatrischer Abklärungen lediglich eine unbewiesene Behauptung dar (Urk. 1). 3.

3. 3.1 Im Bericht der Klinik B.___ vom 21. Dezember 2012 (Urk. 6/11 S. 2-3) zuhanden der Axa Krankentaggeldversicherung wurde über den dortigen stationären Aufenthalt des Beschwerdeführers vom 6. August bis 15. September 2012 berichtet und es wurden folgende Diagnosen genannt:

3.1 Im Bericht der Klinik B.___ vom 21. Dezember 2012 (Urk. 6/11 S. 2-3) zuhanden der Axa Krankentaggeldversicherung wurde über den dortigen stationären Aufenthalt des Beschwerdeführers vom 6. August bis 15. September 2012 berichtet und es wurden folgende Diagnosen genannt: - mittelgradige depressive Episode mit somatischem Syndrom (ICD-10: F 32.1) bei multifaktorieller psychosozialer Belastung vorwiegend durch hohe Arbeitsbelastung und latente Konflikte am Arbeitsplatz sowie Paarkonflikt mit Entwicklung eines Erschöpfungssyndroms (ICD-10: Z 73.0)

mittelgradige depressive Episode mit somatischem Syndrom (ICD-10: F 32.1) bei multifaktorieller psychosozialer Belastung vorwiegend durch hohe Arbeitsbelastung und latente Konflikte am Arbeitsplatz sowie Paarkonflikt mit Entwicklung eines Erschöpfungssyndroms (ICD-10: Z 73.0) - Akzentuierung von Persönlichkeitszügen (ICD-10: Z 73.1)

Akzentuierung von Persönlichkeitszügen (ICD-10: Z 73.1) - Angst- und Panikstörung (ICD-10: F 41.0)

Angst- und Panikstörung (ICD-10: F 41.0) Der Beschwerdeführer habe in der Folge von langjährig beruflicher Überlastung mit chronischen Schlafstörungen sowie Umstrukturierungsmassnahmen in der Firma mit Kränkung und Konflikten vor einer wichtigen Sitzung Anfang Juni 2012 eine erste Panikattacke erlitten. In diesem Zusammenhang sei es zu sozialem Rückzug, Antriebsminderung, gedrückter Stimmung, Versagens- und Zukunfts ängsten, zunehmenden Konflikten bei Reizbarkeit und Aggressivität mit ent sprechenden Schuldgefühlen insbesondere gegenüber der Familie, zunehmender psychovegetativer Dysregulation und körperlich-kognitiver Leistungsminderung gekommen. Beginn der Arbeitsunfähigkeit sei der 8. Juni 2012 gewesen. Der stationäre Aufenthalt habe den Gesundheitszustand insofern verbessert, dass der Beschwerdeführer in die gemeinsame Wohnung mit der Ehefrau und den beiden Kindern zurückgegangen sei. Er sei für die Dauer der stationären Hospitalisation sowie die Zeit der häuslichen Restrukturierung bis zum 23. September 2012 zu 100 % arbeitsunfähig gewesen. Anschliessend sei eine sukzessive, stufenweise berufliche Wiedereingliederung ab Ende September 2012 - beginnend mit etwa 40 % Arbeitsfähigkeit - empfohlen worden. Der Beschwerdeführer habe die Klinik in einem Zustand guter psychovegetativer Stabilisierung mit Besserung der de pressiven und Angstsymptomatik sowie Rückgewinnung von Antrieb, Gelassen heit und verschiedener Möglichkeiten der Stressbewältigung verlassen.

Der Beschwerdeführer habe in der Folge von langjährig beruflicher Überlastung mit chronischen Schlafstörungen sowie Umstrukturierungsmassnahmen in der Firma mit Kränkung und Konflikten vor einer wichtigen Sitzung Anfang Juni 2012 eine erste Panikattacke erlitten. In diesem Zusammenhang sei es zu sozialem Rückzug, Antriebsminderung, gedrückter Stimmung, Versagens- und Zukunfts ängsten, zunehmenden Konflikten bei Reizbarkeit und Aggressivität mit ent sprechenden Schuldgefühlen insbesondere gegenüber der Familie, zunehmender psychovegetativer Dysregulation und körperlich-kognitiver Leistungsminderung gekommen. Beginn der Arbeitsunfähigkeit sei der 8. Juni 2012 gewesen. Der stationäre Aufenthalt habe den Gesundheitszustand insofern verbessert, dass der Beschwerdeführer in die gemeinsame Wohnung mit der Ehefrau und den beiden Kindern zurückgegangen sei. Er sei für die Dauer der stationären Hospitalisation sowie die Zeit der häuslichen Restrukturierung bis zum 23. September 2012 zu 100 % arbeitsunfähig gewesen. Anschliessend sei eine sukzessive, stufenweise berufliche Wiedereingliederung ab Ende September 2012 - beginnend mit etwa 40 % Arbeitsfähigkeit - empfohlen worden. Der Beschwerdeführer habe die Klinik in einem Zustand guter psychovegetativer Stabilisierung mit Besserung der de pressiven und Angstsymptomatik sowie Rückgewinnung von Antrieb, Gelassen heit und verschiedener Möglichkeiten der Stressbewältigung verlassen. 3.2 Dr. C.___, Facharzt FMH für Psychiatrie und Psychotherapie, welcher den Beschwerdeführer seit dem 9. November 2012 behandelt, stellte in seinem Bericht vom 15. Februar 2013 (Urk. 6/22 S. 2-4) zuhanden der AXA Krankentaggeldversicherung folgende Diagnosen:

3.2 Dr. C.___, Facharzt FMH für Psychiatrie und Psychotherapie, welcher den Beschwerdeführer seit dem 9. November 2012 behandelt, stellte in seinem Bericht vom 15. Februar 2013 (Urk. 6/22 S. 2-4) zuhanden der AXA Krankentaggeldversicherung folgende Diagnosen: - mittelgradige depressive Episode mit somatischem Syndrom (ICD-10: F 32.1) bei multifaktorieller psychosozialer Belastung vorwiegend durch hohe Arbeitsbelastung und latente Konflikte am Arbeitsplatz sowie Paarkonflikt mit Entwicklung eines Erschöpfungssyndroms (ICD-10: Z 73.0)

mittelgradige depressive Episode mit somatischem Syndrom (ICD-10: F 32.1) bei multifaktorieller psychosozialer Belastung vorwiegend durch hohe Arbeitsbelastung und latente Konflikte am Arbeitsplatz sowie Paarkonflikt mit Entwicklung eines Erschöpfungssyndroms (ICD-10: Z 73.0) - Akzentuierung von Persönlichkeitszügen (ICD-10: Z 73.1)

Akzentuierung von Persönlichkeitszügen (ICD-10: Z 73.1) - Angst- und Panikstörung (ICD-10: F 41.0)

Angst- und Panikstörung (ICD-10: F 41.0) Die (psychiatrisch-)psychotherapeutische Behandlung mit existenzanalytisch orien tierten wöchentlichen Gesprächen werde unter Einbezug eines Achtsam keits trainings - und bei Bedarf unter Einbezug der Ehefrau - durchgeführt. Aktu ell erfolge keine Medikation, da ein medikamentöser Behandlungsversuch wegen Nebenwirken gescheitert sei und da der Beschwerdeführer darauf ver zichten wolle. Eine solche medikamentöse Behandlung sei nicht zwingend not wendig. Wie sich leider erwiesen habe, sei der Wiedereinstieg am alten Arbeits platz mit einer 40%igen Arbeitsfähigkeit verfrüht erfolgt. So sei der Beschwerde führer vom 22. Oktober bis 30. November 2012 zu 60 % und seit dem 1. Dezem ber 2012 zu 100 % arbeitsunfähig gewesen. In einer angepassten Tätigkeit wäre er nun zu 40 % arbeitsfähig. Da die Ausübung einer Management-Aufgabe in einer Gross firma wie A.___ mit einer Teilarbeitsfähigkeit von 40 % schlicht unrealistisch sei, sei zu klären, wie er eingesetzt werden könne, sodass er in konstruktivem Sinne Ja sagen könne. Der Beschwerdeführer sei diesbezüglich mit seinem Vorgesetztem in direktem Gespräch. Es sei derzeit nicht möglich, eine zeitliche Prognose bezüglich einer Vollarbeitsfähigkeit zu stellen. Die tieferliegende Problematik des Beschwerdeführers sei erst im weiteren Behandlungsverlauf nach dem Aufenthalt in der Klinik B.___ richtig deutlich geworden. Der bisherige Verlauf zeige, dass sich der Beschwerdeführer auf einen längeren Genesungsweg einzustellen habe. Grundsätzlich dürfe die Prognose als gut bezeichnet werden und es sei damit zu rechnen, dass er seine 100%ige Arbeitsfähigkeit wiederer langen werde. Ob es für ihn allerdings sinnvoll und richtig sei, wieder eine solche Managementaufgabe zu übernehmen, sei momentan ernsthaft zu bezweifeln.

Die (psychiatrisch-)psychotherapeutische Behandlung mit existenzanalytisch orien tierten wöchentlichen Gesprächen werde unter Einbezug eines Achtsam keits trainings - und bei Bedarf unter Einbezug der Ehefrau - durchgeführt. Aktu ell erfolge keine Medikation, da ein medikamentöser Behandlungsversuch wegen Nebenwirken gescheitert sei und da der Beschwerdeführer darauf ver zichten wolle. Eine solche medikamentöse Behandlung sei nicht zwingend not wendig. Wie sich leider erwiesen habe, sei der Wiedereinstieg am alten Arbeits platz mit einer 40%igen Arbeitsfähigkeit verfrüht erfolgt. So sei der Beschwerde führer vom 22. Oktober bis 30. November 2012 zu 60 % und seit dem 1. Dezem ber 2012 zu 100 % arbeitsunfähig gewesen. In einer angepassten Tätigkeit wäre er nun zu 40 % arbeitsfähig. Da die Ausübung einer Management-Aufgabe in einer Gross firma wie A.___ mit einer Teilarbeitsfähigkeit von 40 % schlicht unrealistisch sei, sei zu klären, wie er eingesetzt werden könne, sodass er in konstruktivem Sinne Ja sagen könne. Der Beschwerdeführer sei diesbezüglich mit seinem Vorgesetztem in direktem Gespräch. Es sei derzeit nicht möglich, eine zeitliche Prognose bezüglich einer Vollarbeitsfähigkeit zu stellen. Die tieferliegende Problematik des Beschwerdeführers sei erst im weiteren Behandlungsverlauf nach dem Aufenthalt in der Klinik B.___ richtig deutlich geworden. Der bisherige Verlauf zeige, dass sich der Beschwerdeführer auf einen längeren Genesungsweg einzustellen habe. Grundsätzlich dürfe die Prognose als gut bezeichnet werden und es sei damit zu rechnen, dass er seine 100%ige Arbeitsfähigkeit wiederer langen werde. Ob es für ihn allerdings sinnvoll und richtig sei, wieder eine solche Managementaufgabe zu übernehmen, sei momentan ernsthaft zu bezweifeln. 3.3 Dr. C.___ nannte in seinem Bericht vom 22. Juni 2016 (Urk. 6/76) zuhan den der Beschwerdegegnerin folgende Diagnosen:

3.3 Dr. C.___ nannte in seinem Bericht vom 22. Juni 2016 (Urk. 6/76) zuhan den der Beschwerdegegnerin folgende Diagnosen: - Status nach mittelgradiger depressiver Episode mit somatischem Syndrom (ICD-10: F 32.1)

Status nach mittelgradiger depressiver Episode mit somatischem Syndrom (ICD-10: F 32.1) - Status nach Angst- und Panikstörung (ICD-10: F 41.0)

Status nach Angst- und Panikstörung (ICD-10: F 41.0) - Akzentuierte Persönlichkeitszüge (ICD-10: Z 73.1)

Akzentuierte Persönlichkeitszüge (ICD-10: Z 73.1) - PSSI: selbstbehauptend(-antisozialer) Stil (T-Wert: 71)

PSSI: selbstbehauptend(-antisozialer) Stil (T-Wert: 71) Die Medikation beinhalte Valdoxan und Surmontil in Reserve. Bezogen auf seine frühere Tätigkeit als Sales Director bei der Firma A.___ sei die Prognose un günstig. So sei die Wahrscheinlichkeit für eine psychische Dekompensation hoch, wenn der Beschwerdeführer wieder in gleicher Funktion unter gleichen Arbeits anforderungen und -bedingungen arbeiten müsste. Aufgrund des Verlaufs der vergangenen Jahre sei damit zu rechnen, dass dies so bleibe. Als Sales Director könnte er bei 80 % Präsenzzeit eine 50%ige Belastbarkeit erreichen, wobei es unrealistisch sei, als Sales Director eine Teilzeitanstellung zu finden. In einer angepassten Tätigkeit sei die Prognose günstig. So könne der Beschwerdeführer ab sofort ein Arbeitsgebiet und eine Arbeitsstelle finden, die ihn interessiere, in die er sich gerne hineingebe, die er als sinnvoll erlebe und in der er nicht mehr dem Druck unterliege. Dann erreiche er eine 100%ige Arbeitsfähigkeit. Die aktu elle zeitliche Einschränkung des Arbeitstages betrage 94 % (8-Stunden-Arbeits tag), wobei die aktuelle Belastbarkeit aufgrund der Erfahrung bei der Firma D.___ GmbH 62.5 % (durchschnittlich 5 Stunden konzentrierte Leistung pro Arbeitstag) betrage, was in einer 58.75%igen Arbeitsfähigkeit resultiere.

Die Medikation beinhalte Valdoxan und Surmontil in Reserve. Bezogen auf seine frühere Tätigkeit als Sales Director bei der Firma A.___ sei die Prognose un günstig. So sei die Wahrscheinlichkeit für eine psychische Dekompensation hoch, wenn der Beschwerdeführer wieder in gleicher Funktion unter gleichen Arbeits anforderungen und -bedingungen arbeiten müsste. Aufgrund des Verlaufs der vergangenen Jahre sei damit zu rechnen, dass dies so bleibe. Als Sales Director könnte er bei 80 % Präsenzzeit eine 50%ige Belastbarkeit erreichen, wobei es unrealistisch sei, als Sales Director eine Teilzeitanstellung zu finden. In einer angepassten Tätigkeit sei die Prognose günstig. So könne der Beschwerdeführer ab sofort ein Arbeitsgebiet und eine Arbeitsstelle finden, die ihn interessiere, in die er sich gerne hineingebe, die er als sinnvoll erlebe und in der er nicht mehr dem Druck unterliege. Dann erreiche er eine 100%ige Arbeitsfähigkeit. Die aktu elle zeitliche Einschränkung des Arbeitstages betrage 94 % (8-Stunden-Arbeits tag), wobei die aktuelle Belastbarkeit aufgrund der Erfahrung bei der Firma D.___ GmbH 62.5 % (durchschnittlich 5 Stunden konzentrierte Leistung pro Arbeitstag) betrage, was in einer 58.75%igen Arbeitsfähigkeit resultiere. 4.

4. 4.1 Aus den Berichten geht hervor, dass der Beschwerdeführer nach seinem psychi schen Zusammenbruch im Juni 2012 an einer mittelgradige n depressive n Episode mit somatischem Syndrom (ICD-10: F32.1) mit Entwicklung eines Erschöpfungs syndrom s (ICD-10: Z 73.0) und an einer Angst- und Panikstörung (ICD-10: F 41.0) litt (vgl. E. 3.1 und 3.2). Aus dem B ericht der Klinik B.___ vom Dezember 2012, wo der Beschwerdeführer während rund 6 Wochen stationär behandelt wurde, geht hervor, dass der Beschwerdeführer unter verschiedenen beruflichen und familiären Belastungen litt. So wurde bei der Diagnose explizit festgehalten, dass sich die Depression bei multifaktorieller psychosozialer Belas tung vorwiegend durch hohe Arbeitsbelastung und latente Konflikte am Arbeits platz sowie Paarkonflikt hin zu einem Erschöpfungssyndrom entwickelt hat (vgl. E. 3.1 und E. 3.2). Auch die Angst- und Panikstörung trat lediglich im Zusam men hang mit dem Erschöpfungssyndrom auf. Angesichts dieser klaren diagnostischen Einordnung sowohl durch die Klinik B.___ als auch durch den behandelnden Psychiater Dr. C.___ handelt es sich bei den darge legten psy chosozialen Faktoren - entgegen der Auffassung des Beschwerde füh rers (Urk. 1 S. 9) - nicht um unbewiesene Behauptungen.

4.1 Aus den Berichten geht hervor, dass der Beschwerdeführer nach seinem psychi schen Zusammenbruch im Juni 2012 an einer mittelgradige n depressive n Episode mit somatischem Syndrom (ICD-10: F32.1) mit Entwicklung eines Erschöpfungs syndrom s (ICD-10: Z 73.0) und an einer Angst- und Panikstörung (ICD-10: F 41.0) litt (vgl. E. 3.1 und 3.2). Aus dem B ericht der Klinik B.___ vom Dezember 2012, wo der Beschwerdeführer während rund 6 Wochen stationär behandelt wurde, geht hervor, dass der Beschwerdeführer unter verschiedenen beruflichen und familiären Belastungen litt. So wurde bei der Diagnose explizit festgehalten, dass sich die Depression bei multifaktorieller psychosozialer Belas tung vorwiegend durch hohe Arbeitsbelastung und latente Konflikte am Arbeits platz sowie Paarkonflikt hin zu einem Erschöpfungssyndrom entwickelt hat (vgl. E. 3.1 und E. 3.2). Auch die Angst- und Panikstörung trat lediglich im Zusam men hang mit dem Erschöpfungssyndrom auf. Angesichts dieser klaren diagnostischen Einordnung sowohl durch die Klinik B.___ als auch durch den behandelnden Psychiater Dr. C.___ handelt es sich bei den darge legten psy chosozialen Faktoren - entgegen der Auffassung des Beschwerde füh rers (Urk. 1 S. 9) - nicht um unbewiesene Behauptungen. Der behandelnde Psychiater Dr. C.___ stellte in seinem Bericht vom 22. Juni 2016 (vgl. E. 3.3) eine Verbesserung des psychischen Gesundheitszu standes fest und diagnostizierte einen Status nach Depression und nach Angst- und Panik störung. Die remittierte psychiatrische Symptomatik ergibt sich auch aus der aus führlich dargelegten Befundlage, wobei anzumerken ist, dass die Feststellungen im Zusammenhang mit dem Arbeitsversuch bei der D.___ GmbH (vgl. Urk. 6/66) nicht auf eigenen Beobachtungen oder Untersuchungen von Dr. C.___ beruhen, sondern er lediglich die Schilderungen des Beschwerde führers wiedergab. Die fachärztliche Einschätzung der Remission der psychischen Erkrankung überzeugt auch angesichts des Umstandes, dass bereits beim Austritt aus der Klinik B.___ im September 2012 ein verbesserter psy chischer Gesundheitszustand festgestellt wurde (vgl. E. 3.1). Zudem konnte der Beschwerdeführer im Zeitraum seit der Anmeldung zum IV-Leistungsbezug im Januar 2013 bis zum September 2016 diverse Eingliederungsmassnahmen erfolg reich absolvieren, was ebenfalls für eine stabile psychische Situation spricht (vgl. Sachverhalt E. 1).

Der behandelnde Psychiater Dr. C.___ stellte in seinem Bericht vom 22. Juni 2016 (vgl. E. 3.3) eine Verbesserung des psychischen Gesundheitszu standes fest und diagnostizierte einen Status nach Depression und nach Angst- und Panik störung. Die remittierte psychiatrische Symptomatik ergibt sich auch aus der aus führlich dargelegten Befundlage, wobei anzumerken ist, dass die Feststellungen im Zusammenhang mit dem Arbeitsversuch bei der D.___ GmbH (vgl. Urk. 6/66) nicht auf eigenen Beobachtungen oder Untersuchungen von Dr. C.___ beruhen, sondern er lediglich die Schilderungen des Beschwerde führers wiedergab. Die fachärztliche Einschätzung der Remission der psychischen Erkrankung überzeugt auch angesichts des Umstandes, dass bereits beim Austritt aus der Klinik B.___ im September 2012 ein verbesserter psy chischer Gesundheitszustand festgestellt wurde (vgl. E. 3.1). Zudem konnte der Beschwerdeführer im Zeitraum seit der Anmeldung zum IV-Leistungsbezug im Januar 2013 bis zum September 2016 diverse Eingliederungsmassnahmen erfolg reich absolvieren, was ebenfalls für eine stabile psychische Situation spricht (vgl. Sachverhalt E. 1). Mit der durch den behandelnden Psychiater nachvollziehbar diagnostizierten Remission der mittelgradigen depressiven Episode im Zusammenspiel mit einem Erschöpfungssyndrom sowie der damit zusammenhängenden Angst- und Panik störung liegt auch keine fachärztlich festgestellte psychische Krankheit (mehr) vor, welche für die Annahme eines invalidisierenden Gesundheitsschadens vor aus gesetzt wäre (vgl. E. 1.2). Entsprechend ist spätestens im Zeitpunkt der Be richterstattung keine rechtserhebliche Arbeitsunfähigkeit anzunehmen. So ge nü gt eine hohe Wahrscheinlichkeit für eine erneute psychische Dekompensation in der bisherigen Tätigkeit als Sales Director mit Management-Aufgaben nicht, um eine invalidenversicherungsrechtlich relevante Einschränkung der Arbeitsfähigkeit anzunehmen. Entsprechend erübrigt sich auch eine psychiatrische Abklärung - wie vom Beschwerdeführer verlangt (Antrag 3 von Urk. 1).

Mit der durch den behandelnden Psychiater nachvollziehbar diagnostizierten Remission der mittelgradigen depressiven Episode im Zusammenspiel mit einem Erschöpfungssyndrom sowie der damit zusammenhängenden Angst- und Panik störung liegt auch keine fachärztlich festgestellte psychische Krankheit (mehr) vor, welche für die Annahme eines invalidisierenden Gesundheitsschadens vor aus gesetzt wäre (vgl. E. 1.2). Entsprechend ist spätestens im Zeitpunkt der Be richterstattung keine rechtserhebliche Arbeitsunfähigkeit anzunehmen. So ge nü gt eine hohe Wahrscheinlichkeit für eine erneute psychische Dekompensation in der bisherigen Tätigkeit als Sales Director mit Management-Aufgaben nicht, um eine invalidenversicherungsrechtlich relevante Einschränkung der Arbeitsfähigkeit anzunehmen. Entsprechend erübrigt sich auch eine psychiatrische Abklärung - wie vom Beschwerdeführer verlangt (Antrag 3 von Urk. 1). 4.2 Im Weiteren ist festzuhalten, dass beim psychischen Zusammenbruch im Juni 2012 psychosoziale Faktoren im Vordergrund standen, welche die psychischen Probleme, namentlich die mittelgradige depressive Episode und die Angst- und Panikstörung, de s Beschwerde führers ausgelöst haben. Wu rden wie vorliegend im Wesentlichen nur Befunde erhoben, die in den psychosozialen Umständen ihre hinreichende Erklärung finden, lag auch von Anfang an kein invalidisierender psychischer Gesundheitsschaden vor (vgl. vorstehend E. 1.3 ).

4.2 Im Weiteren ist festzuhalten, dass beim psychischen Zusammenbruch im Juni 2012 psychosoziale Faktoren im Vordergrund standen, welche die psychischen Probleme, namentlich die mittelgradige depressive Episode und die Angst- und Panikstörung, de s Beschwerde führers ausgelöst haben. Wu rden wie vorliegend im Wesentlichen nur Befunde erhoben, die in den psychosozialen Umständen ihre hinreichende Erklärung finden, lag auch von Anfang an kein invalidisierender psychischer Gesundheitsschaden vor (vgl. vorstehend E. 1.3 ). 4.3 Die beim Beschwerdeführer ausserdem diagnostizierten a kzentuierte n Persönlich keitszüge (ICD-10 : Z 73.1) im selbstbehauptend(-antisozialen) Stil fallen als solche nicht unter den Begriff des rechtserheblichen Gesundheitsschadens (vgl. Urteil des Bun desgerichts 8C_558/2015 vom 22. Dezember 2015 E. 4.2.4).

4.3 Die beim Beschwerdeführer ausserdem diagnostizierten a kzentuierte n Persönlich keitszüge (ICD-10 : Z 73.1) im selbstbehauptend(-antisozialen) Stil fallen als solche nicht unter den Begriff des rechtserheblichen Gesundheitsschadens (vgl. Urteil des Bun desgerichts 8C_558/2015 vom 22. Dezember 2015 E. 4.2.4). 4.4 Zusammenfassend ist deshalb nicht zu beanstanden, dass die Beschwerde geg nerin zum Schluss gelangte, dass kein invalidisierender Gesundheitsschaden mit dauernder Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit ausgewiesen ist.

4.4 Zusammenfassend ist deshalb nicht zu beanstanden, dass die Beschwerde geg nerin zum Schluss gelangte, dass kein invalidisierender Gesundheitsschaden mit dauernder Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit ausgewiesen ist. 5. Die Gerichtskosten, die nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streit wert zu bemessen sind (Art. 69 Abs. 1 bis IVG), sind auf Fr. 600.-- anzu setzen. Entsprechend dem Ausgang des Verfahrens sind sie dem unterliegenden Beschwerdeführer aufzuerlegen.

5. Die Gerichtskosten, die nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streit wert zu bemessen sind (Art. 69 Abs. 1 bis IVG), sind auf Fr. 600.-- anzu setzen. Entsprechend dem Ausgang des Verfahrens sind sie dem unterliegenden Beschwerdeführer aufzuerlegen. Das Gericht erkennt:

Das Gericht erkennt: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 600.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein werden dem Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 600.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein werden dem Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt. 3. Zustellung gegen Empfangsschein an:

3. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Rechtsanwältin Stephanie C. Elms

Rechtsanwältin Stephanie C. Elms - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle

Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle - Bundesamt für Sozialversicherungen

Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an:

sowie an: - Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)

Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft) 4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).

4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen.

Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).

Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin

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