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Ist Rhabarber giftig?
100g Rhabarberstängel enthalten zwischen 0,2 und 0,5g Oxalsäure. Letztere ist aber nur in grossen Mengen giftig – bei Erwachsenen ab etwa 5g. Du kannst also ausrechnen: Du müsstest sehr viel Rhabarber essen, damit dieser wirklich giftig wäre.
Vier Regeln zur Oxalsäure im Rhabarber:
- Grüne Sorten enthalten mehr Oxalsäure als rote.
- Roher Rhabarber enthält mehr Oxalsäure als gekochter.
- Blätter sowie Schale haben einen höheren Oxalgehalt als die Stange.
- Der Oxalgehalt steigt mit zunehmender Reife, deshalb wird Rhabarber nur bis Ende Juni geerntet.
So kannst du den Oxalgehalt des Rhabarbers verringern:
- Da sich die Hauptmenge der Oxalsäure in den Blättern und in der Schale befindet, sollten erstere nicht verwendet und die Stängel geschält werden.
- Rhabarber ist verträglicher, wenn er zusammen mit Milchprodukten genossen wird: Das Kalzium der Milch bindet einen Teil der Oxalsäure des Rhabarbers und diese gebundene Form kann dann nicht mehr vom Körper aufgenommen werden.
Dürfen Babys Rhabarber essen?
Babys sollten wegen der Oxalsäure keinen Rhabarber essen. In kleinen Mengen kannst du ihn ab etwa zwölf Monaten gelegentlich anbieten. Als Zutat für ein Dessert, ein Zvieri oder verpackt in einen Kuchen oder eine Wähe kannst du gut ausprobieren, ob deinen Kindern Rhabarber schmeckt.