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Hallöchen,
vielleicht könnt ihr mir ja helfen, bevor ich mich auf den Weg zum bösen Doktor mache =P
Es ist mir nun schon einige Male passiert, dass ich beim wöchentlichen Training am Montag (ich trainiere eine Kampfsportart, Jiu Jitsu, seit ungefähr 4 Jahren), Symptome hatte, die mich nicht weitertrainieren liessen.
Dies ist noch nicht lange so, das erste Mal aufgetreten sind sie vor ca. einem halben Jahr bei meiner Gurtprüfung.
Während dem Trainieren, Einlaufen (was auch immer) merke ich die Symptome nicht. Ich habe relativ wenig Kondition und atme bald ziemlich schnell. Wenn wir dann eine Pause haben und uns der Trainer etwas erklärt spüre ich folgendes:
Ich bekomme eine Art Augenflimmern, das heisst, meine Sehsicht wird eingeschränkt, ich sehe undeutlich. Dann wird mir schlecht, und ich habe einen Druck auf meinen Ohren. (Die Reihenfolge weiss ich nicht so genau...)
Ich atme sehr schnell, und irgendwie kommt dann auch ein Brennen im Hals dazu, das aber vermutlich zu Stande kommt, weil ich in solchen Situationen am liebsten losheulen würde, weil ich mich so schwach fühle und nichts dagegen tun kann.
Mich hinsetzen kann ich nicht, denn wenn ich wieder aufstehe, wenn ich meine, es sei nun besser geworden, fängt es wieder von vorne an. Mein Trainer hat Verständnis dafür, doch ich finde es mühsam, und eben, ich fühle mich als Schwächling. Wie kann ich das in den Griff kriegen?
Ich glaube nicht, dass mir ein Doktor sehr viel weiterhelfen kann, denn wahrscheinlich wird er nur mein Blut nehmen und das untersuchen lassen, und naja, dann irgendetwas diagnostizieren. Meine Mutter hat meistens einen eher tiefen Blutdruck, also werde ich vermutlich das geerbt haben? Sie wurde mal mit Eisen-Präparaten behandelt, die aber nichts genutzt haben.
Für Konditionstraining bin ich wohl zu faul... und habe auch keine Zeit, oder will mir keine nehmen...
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Einsicht ist der erste Schritt zur Besserung
Hallo Shadowlady,
ob ein Doktor Dir weiterhelfen kann oder nicht, kannst Du nur feststellen, indem Du es ausprobierst .
Es könnte ja sein, daß Du Eisenmangel hast und daß Dir Präparate helfen. Du bist ja nicht Deine Mutter. Es könnte aber auch etwas ganz anderes sein. Wenn es der Blutdruck ist, wäre eben ein Ausdauersport sehr gut wie Radfahren, Schwimmen, Laufen/Walken usw. - Vielleicht findest Du ja jemand, der das mit Dir macht; dann macht es mehr Spass.Dein letzer Satz trifft wohl auf Dich zu (Du schreibst es ja selbst ), aber das heißt ja nicht, daß das so bleiben muss.
Auch hier gilt: wenn Du es nicht ausprobierst (und das kann Dir niemand abnehmen), kann sich nichts herausstellen...
Ißt Du eigentlich genug, bevor Du zum Training gehst? Sonst könnte es evtl. sein, daß Du unterzuckert bist und deshalb so schwach auf den Beinen.
Hat denn Dein Trainer eine Idee, was das bei Dir sein könnte?
Vielen herzlichen Dank für deine Antwort, die ich mir zu Herzen nehmen werde!
Ausdauersport... ^^ Ohweh... Radfahren hört sich aber gut an, das mache ich ziemlich gerne, aber das finde ich gar nicht so anstrengend... Bin auch schon über 20km am Stück geradelt und hat mir nicht viel ausgemacht... Also müsste ich mich wohl überwinden und mit Joggen anfangen. Aber im Winter joggen gehen? Da verfrier ich und erkälten tu ich mich auch... ^^
Ich könnte mal versuchen, meinen Freund zu überzeugen, mit mir joggen zu kommen... Alleine gehe ich nämlich nicht, das stimmt, das ist nämlich langweilig... Und eben, ich brauch ziemlich viel Motivation, bevor ich mir so was antue.
Ich hatte kurz vor dem Training gegessen, also ca. eine halbe Stunde zuvor und eigentlich genügend... Also würde ich eine Unterzuckerung ausschliessen, aber fürs nächste Mal nehm ich mal Traubenzucker mit.
Vielleicht trinke ich zu wenig... Ich müsste mir das endlich mal angewöhnen!
Mein Trainer ist leider kein Arzt und konnte nicht viel helfen. Er sagte mir einfach, ich solle mich bewegen und ruhig atmen. Wenn er wüsste, was es ist, hätte er vermutlich schon was gesagt...
Liebe Grüsse
Lilly
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Einsicht ist der erste Schritt zur Besserung
Kann es vielleicht sein, dass Du Calcium-Mangel hast? Ich hatte vor ein paar Jahren mal ähnliche Symptome. Vor meinen Augen tanzten viele kleine Sternchen, mein Sehfeld war eingeschränkt, überhaupt war ich wie in Watte gepackt. Das überfiel mich innerhalb von wenigen Minuten. Das Flimmern hielt dann ca. 10-20 Min. an, aber je klarer ich wieder sah desto schlimmer bekam ich Kopfschmerzen (so stelle ich mir Migräne vor). Diese hielten ein paar Stunden an und schlichen sich dann gaaanz langsam davon. Diese Anfälle hatte ich dann innerhalb von vielleicht zwei oder drei Wochen etwa vier-, fünfmal was mir dann ganz schön Angst machte. Die Lösung war einfach: mein Calcium war um einiges zu niedrig! Mein Hausarzt hatte gleich richtig getippt. Nach der Einnahme eines entsprechenden Präparates war alles wie weggeblasen. Inzwischen hat sich das zwar gelegentlich wiederholt, aber da ich nun Bescheid weiß kann ich gleich eingreifen.
(Heisst du eigentlich so, wegen der TV-Serie "Eine himmlische Familie"?)
Hattest du denn diese Symptome, nachdem du Sport getrieben hast, oder einfach so "urplötzlich" - aus dem Nichts? Ein Zeichen für Calcium-Mangel wären doch auch diese weissen "Monde" auf den Fingernägeln? Davon hab ich wenige, ich hatte auch schon mehr, aber damals hatte ich solche Symptome noch nicht, wenn ich Sport trieb.
Eigentlich trinke ich viel Milch und esse auch genügend Käse...?
Ab und zu stehe ich am Morgen zu schnell auf, und dann wird mir auch schwarz vor den Augen. Das ist aber ein "angenehmeres" Gefühl, weil der Druck auf den Ohren nicht ist und mir auch nicht übel wird dabei.
Vielleicht haben diese beiden Sachen gar nichts miteinander zu tun?... Also, ist die Ursache der morgendlichen Schwärze vor den Augen mein Blutdruck, und die Ursache beim Training was anderes? *grübel*
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Einsicht ist der erste Schritt zur Besserung
"Eine himmlische Familie" kenne ich ehrlich gesagt überhaupt nicht, ich bin mit Serien nicht so bewandert. Das einzigste was ich gerne und sehr oft ansehe ist CSI und Dr. House. Ich weiß, ich weiß, das finden viele total bekloppt aber abends zum Abschalten finde ich es bestens!
Also die Symptome könnte ich mit Sport eigentlich nicht direkt in Verbindung bringen, weiß es aber auch nicht mehr ganz genau und ich fahre bei genauerer Überlegung auch jeden Tag ein paar KM Fahrrad...?
Die "Monde" haben meines Erachtens mit einem Ca-Mangel nichts zu tun, oder meinst Du die kleinen weißen Flecken? Von denen habe ich auch, aber interessanterweise nur an der linken Hand. Die Kinderärztin meiner Jungs meinte einmal daran könne man erkennen, dass der Körper beim Einschluss dieser Luftbläschen wohl gestresst war?! - keine Ahnung ob das wirklich stimmt.
Allerdings das mit dem Schwarzwerden vor Augen beim Aufstehen ist ein typisches Zeichen von niedrigem Blutdruck. Das ist ja normal nach ein paar Sekunden wieder vorbei.
Trotzdem würde ich mal mit meinem Hausarzt darüber sprechen, ein Belastungs-EKG kann da sicherlich Klarheit bringen oder ein 24 Stunden Blutdruck-Check, damit man sieht was in bestimmten Situationen mit deinem Körper passiert.
aah okay =) Schade, die Serie ist nämlich wirklich schön!
und stimmt - sry, hab da was durcheinandergebracht. Die Monde meinen ja etwas anderes, ich wusste einfach nicht, wie ich das besser ausdrücken soll, denn es sind ja irgendwie Halbkreise.
Luftbläschen? hm, dann müssten die doch dann verschwinden, wenn der Nagel sozusagen nicht mehr mit der Haut zusammen ist, sondern vorne wegwächst? Muss nicht sein... Stimmt, kann auch im Nagel drin, zwischen Nagel und Nagel sein ^^
hm, bevor ich zum Hausarzt gehe, werde ich wohl mal n bisschen Kondition antrainieren und schauen, obs dann besser wird. Also, jeden zweiten Tag Sport treiben ungefähr ^^ und wenns dann in 4 wochen nich besser is, nochmal checken..
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Einsicht ist der erste Schritt zur Besserung
Nebst dem bereits Erwähnten, fällt mir noch etwas ein, was ev. zutreffen könnte: Hyperventilation
Du erwähnst, dass es erstmals in einer Prüfungs-(Stress-)situation auftrat. Dies könnte für gesteigerte Atemfrequenz durch innerliche Anspannung sprechen, was eine Hyperventilation auslösen kann. APhS - Verhalten bei Hyperventilation
Die andere Variante könnte sein:
Eine dem Bedarf sinnvoll angepasste Beschleunigung der Atemzüge (eine Tachypnoe) ist keine Hyperventilation im engeren Sinn. Auslöser von Tachypnoe können sein:
hm ja, mein Vater hat mich eigentlich auch schon darauf hingewiesen...
Es könnte schon sein, ich neige dazu, panisch zu sein und ins hyperventilieren zu kommen. Aber meistens ist das in anderen Situationen, oder folgt aus der Situation meiner "Unfähigkeit weiter zu trainieren".
Bei den Symptomen, die auf der Homepage stehen:
* Atemlosigkeit, Luftnot
* Kribbeln an den Händen und am Mund
* Verkrampfung der Hände
* Leeregefühl im Kopf, Benommenheit
Kann ich eigentlich nicht sagen, dass die zu 100% zutreffen. Die Atemlosigkeit ist natürlich da, weil ich mich zu fest angestrengt habe. Aber das Kribbeln in den Händen ist mir noch nie aufgefallen, ich werde mich aber das nächste Mal darauf Achten. Meine Hände sind eigentlich auch nicht verkrampft, ich massiere die, wenn so was passiert, um den Kreislauf wieder anzuregen...
Das Leeregefühl im Kopf...? Da kann ich mir eigentlich gar nicht so recht was vorstellen. Ich meine, ich bemerke noch, was um mich herum geschieht, ich denke, ich nerve mich über meinen "Anfall", und ich verzweifle.
Wenn ich dann am verzweifeln bin, kommt dann eben das "Am liebsten würd ich weinen" dazu und dann fange ich an zu hyperventilieren. Also ich glaube es zumindest, dass es so ist.
Beim letzten Training kam es aber nicht so weit, weil ich vorzeitig aufhörte und mich wieder beruhigen konnte.
Auch hier:
Wenn Sie die ersten Anzeichen von Angst, Panik oder einer Hyperventilation bemerken, STOPPEN SIE was sie gerade machen, setzen Sie sich hin oder lehnen Sie sich an.
Wenn ich mich hinsetze, fängt es wieder von vorne an, wenn ich aufstehe...
Ich werde mich mal in Zukunft wegen dem Kribbeln in den Händen achten.
Vielen Dank für den Tipp, ich werd mal im Internet noch etwas recherchieren, evt. find ich ja noch andere Symptome von hyperventilieren.
*Edit*:
naja, die Luft im Trainigslokal ist eigentlich nicht sooo schlecht.
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Einsicht ist der erste Schritt zur Besserung