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Drusberg
(Kt. u. Bez. Schwyz). 2283 m. Höchster Gipfel der die obern Verzweigungen des Sihlthales kreisförmig umschliessenden innern Schwyzer Voralpen. Dieser mächtige Wall beginnt bei Biberbrugg, nw. Einsiedeln, mit einem blossen Hügelzug, der sich nach und nach hebt und dabei als westliche Randkette des Alpthals nach S. zieht, die hohen Kalkwände der Mythen bildet, nach SO. und später nach O. umbiegt, um mit dem Drusberg und der Miesern seine höchsten Erhebungen zu erreichen und endlich in n. Richtung bis zum Fluhberg und von da nach NW. bis zum Aubrig und Etzel sich fortzusetzen. Die einzige breite und tiefe Lücke in diesem Kreis von Bergketten findet sich in der Gegend von Biberbrugg und Schindellegi, wo die Wasser des ganzen Gebietes ihren Ausgang finden. Kleinere Rücken scheiden das Innere des Kreises wieder in mehrere Einzelthäler: Sihlthal, Minsterthal, Alpthal. Die Hänge der Berge sind nach innen verhältnismässig sanfte, während sie nach aussen in Form von steilen Felshalden und schroffen Felswänden zum Muotathal, Pragelpass und Wäggithal abfallen. Man kann das ganze Gebiet mit einer von mächtigen und gezackten Mauern umgebenen und mit einem Aussengraben versehenen Festung vergleichen, deren höchste Bastion der über dem hintersten Sihlthal, über dem Pragelpass und neben der Miesern sich erhebende Drusberg bildet. Von allen Seiten her zeigt sich dieser als gebietender Felsstock; er nimmt von Zürich aus gesehen zwischen Glärnisch und Tödi eine wohl markierte Stellung ein und ist an seiner nach links aufwärts steigenden Bänderung leicht kenntlich. Diese Bänder sind nichts anderes als mächtige, wechsellagernde Kalk- und Mergelbänke des Valangien, Neocom und Urgon. Die hier ausgebildeten sogen. Drusbergschichten entsprechen stratigraphisch dem mittlern Neocom (Hauterivien), d. h. den Schichten mit Exogyra Couloni.