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Besser klassiert war Hug bislang erst im Januar 2010 im Val di Fiemme (11.) und vor elf Monaten in Klingenthal (9.). Dank eines weiteren Vorstosses in die Top 15 erfüllte der 26-Jährige nun im fünften Versuch in dieser Saison die Selektionskriterien von Swiss Olympic für Sotschi. «Ich habe nicht daran gezweifelt, dass ich es schaffe», sagt Tim Hug gegenüber dem Regionaljournal Aargau Solothurn von Radio SRF. Dass es nun noch vor Weihnachten klappte, freut ihn aber sehr.
Nach verheissungsvollen Ergebnissen im Sommer-Grand-Prix hatte Hug einen enttäuschenden Saisonstart erlebt. Am Nordic Opening in Kuusamo (Fi) scheiterte er Ende November bereits in der Qualifikation. Danach lief Hug dreimal in Folge in die Punkteränge, verpasste aber jeweils die Selektionsvorgaben für Olympia (Platz in Top 20). Nun kann der Schweizer seine Planung wie erhofft frühzeitig auf das Saison-Highlight in Russland ausrichten.
Die Olympia-Qualifikation gelang dem Athleten des SC Gerlafingen in Schonach nach Platz 27 im Springen dank einer ausgezeichneten Laufleistung. Er absolvierte die 10 Kilometer gar 15 Sekunden schneller als Jason Lamy Chappuis und klassierte sich auf Rang 13. Der französische Olympiasieger und Weltmeister auf der Normalschanze musste sich hinter Hug mit Rang 14 begnügen. Den Sieg sicherte sich der Norweger Magnus Moan, der als Zweitbester in der Loipe vom 20. Zwischenrang an die Spitze lief.