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Geschichte
Der Name Seeberg ist alemannischer Herkunft. Erstmals urkundlich erwähnt wurde der Name Seeberg im Jahre 1076. Ein Seeliger von Wohlhausen verschenkte ein Viertel der Kirche an das Kloster von Einsiedeln. Im Mittelalter befand sich Seeberg im Besitz der Zähringer, später deren Erben, der Kyburger.
Der Staat Bern erliess 1834 die Aufforderung an alle Gemeinden, ein, den neuen gesetzlichen Grundlagen entsprechendes Organisationsregelement auszuarbeiten. Dadurch wurde der politische Einfluss der Kirchgemeinden, ausgeschaltet. Im gleichen Zug erfolgte die Umwandlung der damaligen Rechtsgemeinden der Einwohnergemeinde in fünf sogenannte Ortsgemeinden (Unterabteilungen). Zu diesen fünf Ortsgemeinden gehörten Seeberg, Niedergrasswil, Obergrasswil, Riedtwil und Juchten-Loch. Diese Unterabteilungen wurden am 1. Januar 1991 aufgelöst und deren sämtliche Aufgaben von der Einwohnergemeinde übernommen. Nach der Auflösung der Ortsgemeinden bestand die Einwohnergemeinde aus den vier Ortsbezirken Seeberg, Grasswil, Riedtwil und Oschwand-Juchten.
Im Jahr 2012 wurde die Gemeindeordnung, welche ins Jahr 1991 zurückzuführen ist, total revidiert und tritt per 01.01.2013 in Kraft. Wesentliche Änderungen sind die Aufhebung der Ortsbezirke und die Reorganisation der Behördenstrukturen. Das Gemeindegebiet erstreckt sich unverändert über die Ortschaften Seeberg, Grasswil, Riedtwil, Juchten und ein Teil der Oschwand.
Das Wappen von Seeberg
Seit dem Gemeindeversammlungsbeschluss vom 14. Juli 1945 gilt das mit fünfmal gespalten von Blau und Silber, überdeckt von einem goldenen Rechtsschrägebalken umschriebene Wappen als offizielles Gemeindewappen der Einwohnergemeinde Seeberg (das Wappen ist amtlich registriert und geschützt).
Das Seeberger Wappen ist ein reines Heroldsbild, dass heisst ein nur durch Linien aufgeteiltes Schild. Es wird seit 1548 in der Chronik der Eidgenossenschaft von Stumpf und in den meisten Wappenquellen einem Edelgeschlecht von Seeberg zugeschrieben (das aber urkundlich nicht belegt werden kann).