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Stellen Sie sich vor, Ihr Auto ist jetzt dann 30 Jahre alt. Sie lieben es zwar, aber der Aufwand, um es in Schuss zu halten, wird immer grösser. Und wenn Sie das Gefährt Ihres Nachbarn betrachten, stellen Sie fest, dass die Technologie seit der Anschaffung Ihres Wagens doch einige Fortschritte gemacht hat. Ja, Sie erkennen darin sogar grosse Vorzüge, z.B. eine grössere Sicherheit im Strassenverkehr, die Sie gerne auch nutzen würden. Kämen Sie da nicht auf die Idee, sich ein neues Auto anzuschaffen? Eben! Genau diese Gründe sprechen auch dafür, dass man es der Schweizer Armee ermöglicht, neue Kampfflugzeuge zu beschaffen, und die Stimmbevölkerung deshalb am 27. September Ja sagt zum dafür nötigen Kredit.
Die heutigen Jets der Schweizer Armee stammen aus dem Jahr 1996. Spätestens 2030 haben sie ihr Lebensende erreicht. Das Parlament hat deshalb einen Kredit für die Anschaffung neuer Flugzeuge bewilligt. Dagegen hat die Gruppe Schweiz ohne Armee (GSoA) das Referendum ergriffen. Damit wird auch klar, woher der Wind weht: der Widerstand gegen die Luftwaffe ist in Tat und Wahrheit ein Kampf gegen die Armee an und für sich. Es wäre ehrlicher, dies offen zuzugeben, statt heuchlerisch von einem Luxusprojekt zu sprechen. Denn wenn das Projekt eines nicht ist, dann Luxus. Eine zeitgemässe Sicherheit zu gewährleisten, ist eine Grundaufgabe unseres Staates. Dazu gehören eben nicht nur Polizei oder Feuerwehr, sondern auch eine funktionsfähige Armee. Wohlgemerkt: eine funktionsfähige, keine halbe Armee. Wollen wir eine solche auch in Zukunft zur Verfügung haben, dann ist es heute an der Zeit, sie entsprechend auszurüsten, dh. dem Kauf von neuen Kampfflugzeugen zuzustimmen.