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Wie Al-Walid und seine Kingdom Holding Company (KHC) am Mittwoch in Riad mitteilten, steigerten sie die Zahl ihrer Aktien in den vergangenen sechs Wochen auf knapp 35 Millionen. Das entspreche einem Kapitalanteil von mehr als fünf Prozent, hiess es in einer gemeinsamen Erklärung.
An der New Yorker Börse schloss die Twitter-Aktie am Dienstag bei 27,62 Dollar, so dass der Anteil des Prinzen und seiner Holding einem Marktwert von mehr als 965 Millionen Dollar entsprach. Al-Walid und KHC hatten sich bereits 2011 bei Twitter eingekauft, bevor das Unternehmen 2013 an die Börse ging.
Dorsey muss Vertrauen gewinnen
Twitter hatte am Montag bekanntgegeben, Mitgründer Jack Dorsey dauerhaft auf den Chefposten zurückzuholen. Er hatte sich nach dem Rücktritt von Vorgänger Dick Costolo im Juni zunächst nur als Übergangslösung bereitgestellt. Dorsey muss das Vertrauen der Anleger wiedergewinnen, die unzufrieden mit dem Wachstumstempo des Twitter-Geschäfts sind.
Breit involviert
Al-Walid baute sich insbesondere durch Investitionen in verschuldete Grossunternehmen ein weltweites Geschäftsimperium auf. Seine Kingdom Holding, die er zu 95 Prozent kontrolliert, besitzt eine Kette von Luxushotels und hält ausser an Twitter auch Beteiligungen an Unternehmen wie Citibank, News Corp, Apple, Facebook und Walt Disney.
Im erzkonservativen Königreich Saudi-Arabien, wo die amtlichen Medien rigoros kontrolliert werden, erfreuen sich soziale Netzwerke im Internet besonders bei jungen Leuten grosser Beliebtheit.
(SDA)