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- Mit Lauren Price (GBR) gewinnt an den Olympischen Spielen in Tokio eine ehemalige Fussballerin Boxen-Gold im Mittelgewicht.
- Die favorisierten Russinnen müssen in der Rhythmischen Gymnastik erneut einen Rückschlag hinnehmen.
- Auf der Radbahn gingen die letzten Goldmedaillen an Grossbritannien, Kanada und die USA.
Boxen: Price bodigt Li mühelos
Die Goldmedaille in der Boxen-Konkurrenz im Mittelgewicht geht an Lauren Price. Die Britin liess der Chinesin Li Qian im Final keine Chance und gewann 5:0. Speziell an ihrem Triumph: Bis 2014 spielte Price noch bei Cardiff City in der obersten walisischen Fussballliga, ehe sie sich voll auf ihr Box-Karriere konzentrierte. Bronze holte sich die Niederländerin Nouchka Fontijn. Bei den Männern jubelte Bachodir Jalolow aus Usbekistan über Gold im Superschwergewicht.
Rhythmische Gymnastik: Bulgarien holt überraschend Gold
Nach zuletzt 5 Olympia-Siegen in Folge musste das russische Team, das unter neutraler Flagge startete, im Gruppen-Mehrkampf der Rhythmischen Gymnastik einen Rückschlag hinnehmen. Die haushohen Favoritinnen holten sich hinter Überraschungssieger Bulgarien «nur» Silber. Bronze ging nach Italien. Bereits im Einzel-Wettkampf hatte die Israelin Linoy Ashram die russische Dominanz durchbrochen.
Rad Bahn, Männer: Kenny im Keirin eine Macht
Jason Kenny hat seine Goldmedaille im Keirin verteidigt und ist damit der erfolgreichste Olympionike Grossbritanniens. Der 33-Jährige steht nunmehr bei 7 Goldmedaillen (insgesamt 9 Medaillen), womit er mit Chris Hoy gleichzieht. Im Kampf um Silber setzte sich Azizulhasni Awang aus Malaysia gegen den Niederländer Harrie Lavreysen durch.
Rad Bahn, Frauen: Mitchell siegt im Sprint
Kelsey Mitchell hat in Tokio im Sprint der Frauen Gold herausgefahren. Die Kanadierin erfüllte sich den Traum vom Olympiasieg, indem sie die Ukrainerin Olena Starikova hinter sich liess. Bronze schnappte sich die amtierende Weltmeisterin, Emma Hinze (GER).
Rad Bahn, Frauen: Omnium wird zur Beute Valentes
Im abschliessenden Punkterennen im Omnium gelang es Jennifer Valente, ihre Kontrahentinnen entscheidend zu distanzieren. Die US-Amerikanerin ergatterte sich Gold vor der Japanerin Yumi Kajihara und der Niederländerin Kirsten Wild.