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Dieser im MEHM (Minimum European Health Module, ein Bestandteil des Europäischen Gesundheitserhebungssystems) enthaltene Indikator steht im Zusammenhang mit chronischen Krankheiten. An einer chronischen Krankheit oder an einem dauerhaften gesundheitlichen Problem zu leiden, kann beträchtliche negative Auswirkungen auf die soziale Integration haben.
Bemerkung: Die Tabellen wurden mit den neuesten Daten aktualisiert. Die Grafiken und Texte werden demnächst aktualisiert.
2020 litten 28% der ständigen Wohnbevölkerung ab 15 Jahren an einem dauerhaften gesundheitlichen Problem. Personen ohne Migrationshintergrund geben häufiger an, dauerhafte gesundheitliche Probleme zu haben als Personen mit Migrationshintergrund: Bei Personen ohne Migrationshintergrund betrug der Anteil 30%, während er bei der ersten Generation und bei der zweiten oder höheren Generation bei 27% bzw. 24% lag.
Zwischen 2012 und 2020 nahm das Vorkommen dauerhafter gesundheitlicher Probleme in allen Bevölkerungsgruppen zu. Der deutlichste Anstieg ist bei der Bevölkerung mit Migrationshintergrund der zweiten oder höheren Generation zu beobachten (+3,5 Prozentpunkte).
In den meisten Kantonen leidet die Bevölkerung ohne Migrationshintergrund häufiger an dauerhaften gesundheitlichen Problemen als jene mit Migrationshintergrund. Dieser Unterschied ist jedoch nur in den Kantonen Zürich, Freiburg, Solothurn, Graubünden und Waadt signifikant.
Tabellen
Definitionen
Anteil der Personen, die angeben, an einer chronischen oder dauerhaften Krankheit bzw. gesundheitlichem Problem zu leiden (mind. 6 Monate).