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Die Schattenseiten des Lebens als Prinzessin bekam Märtha Louise, 49, schon früh zu spüren. So sagte sie einst: «Es gab viele, die nur mit mir zusammen sein wollten, weil ich eine Prinzessin war.» Zudem sei sie als Teenager oft völlig erschöpft und überwältigt gewesen, was um sie herum geschah.
Gegenüber der russischen «Marie Claire» offenbarte Märtha Louise einst sogar: «Ich träumte davon, ein normales Mädchen zu sein, normale Eltern und ein normales Leben zu haben.» Die ständige mediale Beobachtung habe sie sehr belastet. «Die Presse begann sehr früh über mich zu schreiben und sie taten es die ganze Zeit», sagte die ältere Schwester von Kronprinz Haakon, 47.
Besonders gross war der Rummel um ihre Person, als sie mit dem Schriftsteller Ari Behn, †47, zusammenkam. Gemäss «bunte.de» sagt die Prinzessin in der TV-Produktion «Märtha»: «Ari kam in mein Leben und es gab einen Hauch von Unwissenheit. Dann ging alles drunter und drüber.»
«Es war total verrückt»
Als die Beziehung bekannt wurde, habe es für sie beiden kein Privatleben mehr gegeben: «Wir wurden 24 Stunden am Tag verfolgt», erzählt Märtha Louise. Darauf seien sie nicht gefasst gewesen – «Es war total verrückt.»
Sie und Ari seien so sehr erschrocken über den ganzen Wirbel, dass sie sich panisch daheim einschlossen, die Jalousinen herunterliessen und sich so vor der Aussenwelt versteckten. «Da sassen wir im Dunkeln, nur wir beide», erinnert sich die 49-Jährige.
Ein Freund habe sie schliesslich wachgerüttelt und gesagt: «Das Leben spielt sich draussen ab, nicht hier drinnen!» Diesen Rat nahmen sich die Frischverliebten zu Herzen. 2002 traten sie zusammen vor den Traualtar. Aus der Ehe entstanden die drei Töchter Maud, 17, Leah, 15, und Emma, 12. Die Beziehung von Märtha Louise und Ari ging jedoch 2016 in die Brüche. Ein Jahr später liessen sie sich scheiden.
An Weihnachten 2019 erlitten Märtha Louise und ihre Töchter einen schweren Schicksalsschlag: Ari Behn, der schon lange gegen Depressionen ankämpfte, hat sich das Leben genommen. Auf Instagram schrieb Märtha Louise damals an ihren verstorbenen Ex-Mann gerichtet: «Niemand kann dich jemals für unsere Töchter ersetzen.» Seither machen Märtha Louise und ihre Töchter sich dafür stark, dass psychische Krankheiten nicht tabuisiert werden und ermuntern Betroffene und Angehörige, sich professionelle Hilfe zu suchen.
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