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Eine weitere vegane, jedoch nicht ganz identische Alternative zu Milch, ist Kokosmilch. Egal, ob beim Kochen, in Desserts oder sogar als erfrischendes Getränk, Kokosmilch bietet vielfältige Verwendungsmöglichkeiten. Darüber hinaus weist sie auch zahlreiche andere Vorteile auf.
Kokosmilch schützt das Herz
Der Verzehr von Kokosmilch, aufgrund ihres hohen Fettgehalts, kann den Cholesterinspiegel anheben. Dies ist jedoch nicht besorgniserregend, da es vor allem den HDL-Cholesterinspiegel erhöht, das sogenannte "gute" Cholesterin, was wiederum das Risiko für Herzinfarkt und Arteriosklerose verringert. Forschungen haben zudem ergeben, dass in Gesellschaften, in denen Kokosmilch und Kokosfett zum Kochen und Braten verwendet werden, das Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfälle geringer ist.
Kokosmilch hilft beim Abnehmen
Kokosmilch ist zwar reich an Fett, enthält jedoch je nach Verdünnung zwischen 15 und etwa 22 Prozent Fett. Im Vergleich zu Kuhmilchsahne mit einem Fettgehalt von 30 bis 35 Prozent ist das relativ wenig. Kokosmilch liefert jedoch nicht nur weniger Fett, sondern auch eine besondere Art von Fett.
Kokosmilch bei einer Diät?
Die in Kokosmilch enthaltenen Fette sind hauptsächlich mittelkettige Triglyceride, auch als MCTs (Mittelkettige Triglyceride) bekannt. MCTs zeichnen sich durch die besondere Eigenschaft aus, dass sie im Körper schneller in Energie umgewandelt werden als andere Arten von Fettsäuren, die eher zur Fettspeicherung beitragen. Die mittelkettigen Triglyceride sind insbesondere für die Energieversorgung der Lymphknoten und der Leber von Bedeutung. Daher ist Kokosmilch weniger "dickmachend" als andere Fettsäuren. Allerdings ist, wie bei den meisten Lebensmitteln, Vorsicht geboten, um eine übermässige Aufnahme zu vermeiden, da bei zu hoher Dosierung der positive Effekt der MCTs verloren geht.
Starke Muskeln
Viele Fitness-Enthusiasten und Bodybuilder setzen auf Kokosmilch, da MCT-Fette den Aufbau und die Erhaltung von Muskelmasse positiv beeinflussen können. Zusätzlich sättigen sie nachhaltig und tragen zur Steigerung von Kraft und Ausdauer bei. Aus diesem Grund wird Kokosmilch in der Fitness-Szene häufig zum Kochen oder Braten anstelle von Öl verwendet.
Bringt es gegen Akne?
Die antibakterielle Laurinsäure in Kokosmilch ist auch eine wirksame Substanz gegen das Bakterium, das oft für Akne verantwortlich gemacht wird. Mit einem Anteil von über 50 Prozent am Gesamtfettgehalt ist die Laurinsäure die wichtigste Fettsäure in Kokosmilch. Sie übersteht die Verdauung, gelangt in den Blutkreislauf und wird vom Talg, der sich in den Hautporen bildet, angezogen. Die Säure löst sich im Talg auf und kann das Wachstum der Akne-Bakterien direkt vor Ort verlangsamen, wodurch die übermässige Talgproduktion verringert wird. Einige Ergebnisse deuten sogar darauf hin, dass Laurinsäure auch Herpes- und Grippeviren bekämpfen kann.
Viel Vitamin B
Kokosmilch enthält grössere Mengen von Vitamin B5, das eine wichtige Rolle im gesamten Kohlenhydrat-, Fett- und Proteinstoffwechsel spielt.
Daher sagt euch Nasia;
EAT HAPPY BE HEALTHY!
Nährwerte von Kokosmilch (100g)
230 Kalorien
6g Kohlenhydrate
2.3g Eiweiss
24g Fett