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Pereira, ein Mitfünfziger, ist die Hauptfigur dieses Romans, der im heissen Sommer 1938 in Lissabon in einer totalen Lebenskrise steckt.
Durch Salazars Diktatur steht er unter Zensur, was ihn als Inhaber der Kulturseite einer bedeutenden Zeitung äusserst einschränkt, der Tod seiner Frau ist ebenfalls nicht überwunden und er ist einsam. In dieser Situation, in der alles stagniert, es für Pereira kein Vor und kein Zurück, keinen rechten Sinn gibt, lernt er einen jungen Mann Rossi kennen, der im Untergrund politisch sehr aktiv gegen das Regime tätig ist. Da er ihn sympatisch findet, eigentlich gleich in sein Herz schliesst, besorgt er ihm eine Arbeit bei seiner Zeitung, da Rossi dringend Geld benötigt. Angestossen durch diese Begegnung beginnt Pereira sein Leben neu zu überdenken und seine Wandlung beginnt: ganz zart, ganz leise, aber mit allen dazu gehörenden Konsequenzen und einem überraschenden Ende.
Jeder, der diesen Roman in die Hand nimmt, wird Pereira liebgewinnen. Es gelingt dem Autor in so warmherziger, schlauer Art zu zeigen, dass es immer einen Weg gibt, jeder Mensch über seine Grenzen hinauswachsen und seinem Leben Richtung geben kann. Denn jeder von uns hat einen Pereira in sich mit allen Stärken und Schwächen.
Lesen sie den Roman, er wird Sie glücklich machen !!!
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