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Ein Teil der Gebäude- und Wohnungsstatistik (GWS) widmet sich dem Bestand der Wohnungen und deren Struktur nach Anzahl Zimmer und Fläche. Die Statistik ist eine Vollerhebung und basiert auf den Daten des Gebäude- und Wohnungsregisters. Alle Wohnungen werden berücksichtigt, unabhängig derer Nutzungsart.
Die Analyse der Wohnverhältnisse ist ein weiterer Teil der GWS. Die Daten basieren einerseits auf einer Stichprobe (Strukturerhebung der Volkszählung), andererseits auf Daten aus den Registern.
Der Gesamtwohnungsbestand der Schweiz umfasste 2016 rund 4,4 Millionen Wohnungen. Über die Hälfte befand sich in den fünf bevölkerungsreichsten Kantonen, d.h. Zürich, Bern, Waadt, Aargau und St. Gallen.
1990 wurden 3,2 Millionen Wohnungen gezählt. 2016 war es gut ein Drittel mehr. Angaben zur jährlichen Bauproduktion finden Sie unter Baustatistik.
Bautätigkeit, Bauausgaben
Bei Betrachtung der Wohnungen nach Bauperiode sind – wie bei den Gebäuden – markante Unterschiede in den Kantonen feststellbar.
In der Schweiz befand sich 2016 fast jede vierte Wohnung in einem Einfamilienhaus. In den städtischen und stadtnahen Gebieten sind die Wohnungen in Mehrfamilienhäuser jedoch die häufigere Wohnform: zwei von fünf Wohnungen sind in Gebäuden mit mehr als 6 Wohnungen.