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Patricia Kopatchinskaja, geboren in Chişinşu (Kischinau), der Hauptstadt der damals sowjetischen Teilrepublik Moldau, wuchs sie in einer Musikerfamilie auf, mit der sie 1989 nach Österreich emigrierte. Ihre Studien in Violinspiel und Komposition führte sie in Wien fort und schloss sie in Bern ab. Inzwischen gilt sie als eine der außergewöhnlichsten Musikerinnen unserer Zeit mit einer besonderen Neugier auf neue Musik. Das jetzige Vivaldi-Projekt midem Giardino Armonico und Giovanni Antonini ist ein von Patricia Kopatchinskaja seit 18 Jahren gehegter Traum. Einerseits geht es darum, die Verblüffung, ja das Erschrecken wieder gegenwärtig zu machen, welche das Spiel Vivaldis bei Zeitgenossen auslöste, andererseits seinen Status als Pionier und Innovator des Geigenspiels zu beleuchten, indem man ihn zeitgenössischen Italienischen Komponisten und Spieltechniken gegenüberstellt.
Reto Bieri, Geboren in Zug (Schweiz) und aufgewachsen mit Schweizer Volksmusik, studierte Reto Bieri zunächst an der Musikhochschule Basel bei François Benda, später bei Charles Neidich an der New Yorker Juilliard School. Der Kammermusikunterricht beim Komponisten György Kurtag und dem Pianisten Krystian Zimerman sowie die Begegnungen mit dem Schriftsteller Gerhard Meier und dem Musiker Eberhard Feltz beeinflussten seine Arbeit wesentlich.
Polina Leschenko wurde in St. Petersburg in einer Musikerfamilie geboren und begann im Alter von sechs Jahren unter der Leitung ihres Vaters Klavier zu spielen. Zwei Jahre später gab sie ihr Solodebüt mit dem Leningrader Symphonieorchester in St. Petersburg. Sie studierte bei Sergej Leschenko, Vitali Margulis, Pavel Gililov, Alexandre Rabinovitch-Barakovsky und Christopher Elton. Im Alter von 16 Jahren erhielt sie ihr Höheres Diplom mit der höchsten Auszeichnung vom Königlichen Konservatorium in Brüssel.
Nachfolgend ein original Audioausschnitt aus dem Konzert.