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Die Basler-Zeitung schreibt heute über die möglichen Konsequenzen des neuen Tabakgesetzes für das Davidoff-Sponsoring der Kunstmesse Art Basel.
Davidoff musste sich vor vier Jahren als Titelsponsor der «Davidoff Swiss Indoors» zurückziehen, weil die weltweite Ausstrahlung des Tennisturniers zu gesetzlichen Konflikten in Ländern mit strengeren Werbeverboten führte.
Das neue Tabakgesetz will nun kurzerhand alle Sponsoring-Aktivitäten verbieten, die «eine grenzüberschreitende Wirkung» haben (Art. 15, Abs. 1 TabPG).
Im Falle des Davidoff-Turniers war das Problem nachvollziehbar – hätte man die Spiele nicht mehr übertragen können, wäre das gesamte Turnier bedroht gewesen. Aber braucht es für die Lösung solcher Probleme einen staatlichen Eingriff? Das Turnier hätte selber entscheiden können, ob es mit diesem Risiko leben will.
Das selbe gilt noch viel mehr für Veranstaltungen wie die Art Basel. Hier gibt es keine TV-Übertragung. Es geht höchstens darum, dass das Ausland «unangenehm berührt» sein könnte.