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E-Broker
E-Broker sind Wertschriftenhändler, die Kundenaufträge hauptsächlich via Internet abwickeln.
Effekten
Anderes Wort für Wertschriften, mit Effekten meint man aber hauptsächlich Aktien und Anleihen.
Effektiver Hebel
Entspricht dem Produkt von Gearing und Delta.
Eigenhandel
Verschiedene Geldinstitute wickeln nicht nur Aufträge für ihre Kunden ab, sondern handeln auch im eigenen Namen und auf eigene Rechnung. Primär ist der Eigenhandel im Investment-Banking eines Finanzinstitutes angesiedelt.
Emerging Markets
Bezeichnung für Aktienmärkte in Schwellenländern. Als Emerging Markets gelten insbesondere diejenigen in Lateinamerika, Südostasien und Osteuropa. Vielen dieser Märkte wird ein besonderes Wachstumspotenzial zugesprochen, da diese Regionen ein deutlich stärkeres Wirtschaftswachstum aufweisen bzw. aufgewiesen haben als die grossen Industrienationen.
Emission
Emission (vom lateinischen emittere = herausgeben, hinaussenden) ist die Ausgabe von Wertpapieren. Die Emission bezeichnet das öffentliche Angebot eines Wertpapiers zur Aufnahme an einem geregelten Markt.
Emittent
Als Emittent wird der Herausgeber eines Strukturierten Produkts bezeichnet.
Emittentenrisiko
Risiko, das durch die Ausfallwahrscheinlichkeit des Schuldners (Emittenten) entsteht.
Equity Linked Notes
Ist die US-amerikanische Bezeichnung von Strukturierten Produkten auf Aktien.
ETSF
Exchange Traded Structured Funds (ETSF) sind Strukturierte Produkte im Fondsmantel. Bei einem ETSF handelt es sich rechtlich um einen Fonds, der Optionen in den Fonds integriert.
EUREX
Die EUREX ist eine der grössten Terminbörsen weltweit. An der EUREX werden unverbriefte Derivate wie Optionen und Futures gehandelt. Entstanden ist sie durch den Zusammenschluss zwischen SOFFEX (Swiss Options and Financial Futures) und der Deutschen Terminbörse (DTB).
EURIBOR
Der EURIBOR steht für den europäischen Referenzzins (European Interbank Offered Rate).
Europäischer Knock-In (Barriere)
Bei dieser Art von Barriere spielt die Kursentwicklung des Basiswerts während der Laufzeit keine Rolle. Es zählt allein der Kurs zum Zeitpunkt des Final Fixing. Die europäische Barriere gilt nur dann als verletzt, wenn der Basiswertkurs zu diesem Zeitpunkt auf oder unterhalb der Barriere liegt.
Europäischer Optionstyp
Das Ausübungsrecht aus einem europäischen Optionstyp kann anders als beim amerikanischen Optionstyp nur am Ende der Laufzeit der Option ausgeübt werden.
EUSIPA
Die European Structured Investment Products Association vereit de wichtigsten Derivateverbände unter einem Dach. Durch die einheitliche Kategorisierung ermöglicht die EUSIPA höhere Transparenz zwischen den einzelnen Börsenplätzen.
Euwax
Die European Warrant Exchange (Euwax) gehört zusammen mit der SIX Structured Products Exchange AG zu den grössten Handelsplätzen für Strukturierte Produkte in Europa. Geführt wird die Handelsplattform von der Stuttgarter Börse.
Exchange Traded Commodities (ETC)
Exchange Traded Commodities sind börsengehandelte Tracker-Zertifikate auf Rohstoffe. Anders als in der Schweiz werden diese Produkte in Deutschland mit einer Sicherheit hinterlegt.
Exchange Traded Funds (ETF)
Anlagefonds, die wie Aktien oder Strukturierte Produkte an der Börse gehandelt werden. Die beliebtesten ETF lauten auf Indizes und Edelmetalle.
Exchange Traded Notes (ETN)
Bei Exchange Traded Notes handelt es sich um einen aus Übersee importierten Begriff für passive Indexprodukte. Unterschieden wird zwischen Commodity ETN (ETC), Emerging Market ETN, Currency ETN und Strategies ETN. Leider wird der Begriff für unterschiedliche Instrumente gebraucht, was zu Verwechslungen führt.
Exotische Optionen
Optionen mit komplexeren Auszahlungsstrukturen, als dies bei Plain-Vanilla-Optionen wie z. B. Call-Optionen der Fall ist.
Exposure
Wird das Vermögen dem Einfluss sich verändernder Werte (Risikofaktoren) ausgesetzt, besteht ein Exposure gegenüber diesen Werten