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Darauf der Uni-Chefarzt: "Na dann wissen sie ja nun 100prozentig woran sie erkrankt sind. Für mich persönlich gibt's daran auch keinen Zweifel mehr, doch für mich gibt's genausowenig Zweifel daran, daß wir ihnen hier ganz bestimmt keine Umweltschädigung attestieren werden. Das wird ihnen in keiner deutschen UNI Klinik attestiert. Niemals !"
Aber trotzdem stehe ich wie Sisyphus mit einem großen Felsblock vor einem riesigen steilen Berg...
Wenn Du dann nachweisen kannst, daß Du genau auf die Pilze allergisch reagierst, die in der Probe deines Arbeitsplatzes in extremer Menge gefunden wurden, dann kannst Du Deiner Allergie als Berufskrankheit ansehen. Und wenn Du dann noch nachweisen kannst, daß dieser Pilz bei Dir zu Hause nicht vorkommt, dann muß der Arbeitgeber seiner "Fürsorgeverpflichtung" nachkommen, oder es ist ein Fall für die Unfallversicherung des Arbeitgebers. (halbe Berufsunfähigkeitsrente, da nur noch 4 Std. Arbeit in diesen belasteten Räumen möglich ist).
Wenn Sisyphus auch nur eine Briefmarke auf seinen Felsen hätte kleben müssen, dann wär's nicht der Rede wert gewesen ... ;-)
Ach ja: Ich würde mir gleich mal (unauffällig) ein Stück aus dem Teppich rausstanzen, denn gelegentlich soll sowas über Nacht verschwinden, wenn jemand seine Schädigung erstmal nachgewiesen hat.
Geändert von Manno (08.09.10 um 21:43 Uhr)