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USA
22.7.1898, Lawton - 11.11.1976, New York
Malerei, Grafik, Skulpturen, Mobiles, Stabiles
Herkunft, Biografie
Der Sohn und Enkel renommierter Bildhauer trat nach seinem Examen als Maschinenbauer in die Fussstapfen seiner Mutter Nanette Calder und studierte an der New York Students League Malerei. Nebenher formte er bewegliche Holz- und Drahtfigürchen.
Bis Mitte der 1920er Jahre schlug er sich als Illustrierten-Zeichner in New York durch. Danach wanderte er nach Paris aus, um seine Studien an der Académie de la Grande Chaumière fortzusetzten. 1927 kehrte er in die USA zurück.1931 heiratete er Louisa James. Calder lebte mit seiner Frau in Frankreich und Amerika und arbeitete, stets von Freunden und Familie umgeben, in riesigen, selbstentworfenen Ateliers. Der bedächtige, verspielte Amerikaner erfreute sich grosser Beliebtheit und sein Haus wurde zum Zentrum Amerikanischer Reisender.
Künstlerisches Schaffen
Mit einem selbstgebauten Zirkus voller Drahtakrobaten gab er – zunächst nur für Freunde – Vorstellungen in Paris, bei denen er seinem Spieltrieb freien Lauf liess und Geschichten und Tiergeräusche zum Besten gab. Lobende Besprechungen über Calders «Zirkus» erregten das Interesse von Kunstgrössen wie Léger, Duchamps und Miró. Das wachsende Interesse an seinen Objekten bewegte den Maler Calder zu einer vertieften Auseinandersetzung mit der Plastik.
Ab 1930 begann er unter dem Einfluss von Miró, Arp und anderen seine «Mobiles», zu kreieren. Beim Schaffen dieser beweglichen Gebilde aus Draht und Metallteilen griff der Künstler immer wieder auf seine Erstausbildung als Maschinenbauer zurück. Anfangs betrieben noch Motoren die Mobiles, später überliess er die Bewegungsrichtungen seiner Skulpturen dem Wind und der Menschenhand. Der Erfolg der Mobiles – die den Gegensatz zu seinen unbeweglichen «Stabiles» darstellen – hatte grossen Einfluss auf das aktuelle Kunstgeschehen.
Sein späteres Werk besteht mehrheitlich aus meterhohen Stahlmonumenten die meist auf öffentlichen Plätzen stehen und mit Hochhäusern kontrastieren.