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Der Amerikaner Joshua Cohen gilt als «einer der avanciertesten Schriftsteller der Gegenwart» (Jan Wiele, FAZ). In seinem meisterlichen Debütroman «Solo für Schneidermann» (Verlag Schöffling und Co.) entwirft Cohen ein ungewöhnliches Künstlerportrait: Statt ein improvisiertes Geigensolo zu spielen, erinnert der Musiker Laster in einer wilden Rede voller komischer Momente an seinen verlorenen Freund Schneidermann, mit dem er Holocaust, Krieg und das Exil in Amerika durchlebt hat. Mit seinem Loblied auf die Freundschaft fesselt er schliesslich das Konzertpublikum genauso wie Cohen seine Leser durch seine kraftvolle Sprache mitreisst. Das Gespräch mit Cohen führt sein vielfach ausgezeichneter Übersetzer Ulrich Blumenbach, welcher an diesem Abend auch aus seiner deutschen Übersetzung lesen wird.
Joshua Cohen wurde 1980 in New Jersey geboren und hat Musikwissenschaft und Komposition an der Manhatten School of Music studiert. Er hat mehrere Erzählbände und Romane sowie den kulturkritischen Band ATTENTION! veröffentlicht, ist Buchkritiker des Harper’s Magazine und schreibt regelmäßig Essays für die New York Times Book Review, die London Review of Books und andere. Für sein literarisches Werk erhielt er zahlreiche Auszeichnungen, darunter den Pushcart Prize (2012) und den Matanel Prize in Jewish Literature (2013).
Das Gespräch findet auf Englisch statt.