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Whitney Houston-Haus
Eine offizielle Fototour, durchgeführt von go2know, führte uns nach Beelitz – südwestlich von Berlin, in der Nähe von Potsdam.
Dort liegen die Überreste der Beelitz-Heilstätten, welche zwischen 1898 und 1930 errichtet wurden. Es handelte sich dabei um ein Sanatorium – die Arbeiter-Lungenheilstätte – und war mit 60 Gebäuden auf ca. 200 Hektar der grösste Krankenhauskomplex im Berliner Umland. Vorerst diente die Einrichtung zur Eindämmung der Tuberkulose-Krankheit. Während der Weltkriege wurden die Heilstätten als Lazarette genutzt, danach bis 1994 von der Roten Armee. Heute sind die Heilstätten denkmalgeschützt – dem Verfall aber auch der Umnutzung geweiht.
Um die Gemäuer, welche heute bewacht und nur mit Genehmigung zugänglich sind, ranken sich viele Spukgeschichten. Tatsächlich gab es in der jüngsten Vergangenheit aber auch Mord & Totschlag…
Beim »Whitney Houston-Haus« handelt es sich um den Lungenheilpavillon BI (Nr. 1) für Männer. Sein Namen kommt nicht etwa daher, dass die berühmte Sängerin hier einen Auftritt gehabt hätte, sondern vielmehr von einem Transparent, welches in der grossen Halle mit Flügel von hier ehemals hausenden Kunststudenten aufgehängt wurde. Das Gebäude ist baugleich mit dem Wohnpavillon A I für Männer, welches im südlich der Bahnlinie gelegenen Teil der Heilstätten liegt → Beelitz-Heilstätten II.