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In Filisur gab es bereits erste Siedlungen in der Bronzezeit. Dies belegen bronzezeitliche Fragmente, die gefunden wurden. Die Burg Greifenstein oberhalb Filisur war zunächst Sitz der Herren von Greifenstein. Später war die Burg Sitz der bischöflichen Vögte mit Höfen im Dorfbereich.
Über die Herren Wildenberger, Werdenberger und Matscher gelangte die Herrschaft Greifenstein 1394 an das Bistum Chur, das die Burg zum Verwaltungszentrum der Region machte. Die Kirche St. Jodocus und Florinus war 1495 fertig gestellt.1537 kaufte sich die Gemeinde von den bischöflichen Herrschaftsrechten frei.
Da die Gegend wasser- und waldreich war, entwickelte sich hier das Zentrum des Erzabbaus, bzw. der Eisen- und Erzschmelze der Region. Seit 1565 wurden hier Hochöfen der Eisen- und Zinkverarbeitung nahe Filisur an der Albula betrieben, ohne Kraftfahrzeuge! Das Zentrum dieser Epoche war die Schmelze bei der Bellaluna, wo noch Reste des Knappen-, sowie das Direktionshaus stehen.
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