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Deschwanden schaffte die vierte Top-Ten-Platzierung in Serie, nachdem vor Wochenfrist in Klingenthal sogar ein zweiter Platz resultiert hatte. Von einem solchen Exploit war der Schweizer auch beim letzten Springen vor der Vierschanzentournee nicht weit entfernt. Nach halbem Pensum lag er auf Platz 6, bloss einen respektive einen halben Meter vom 2. und 3. Rang entfernt. Trotz eines erneut starken Sprungs lag keine Steigerung mehr drin.
Mit 138,5 und 137 m sowie guten Haltungsnoten stellte der Luzerner aber die Konkurrenzfähigkeit unter Beweis. «Ich bin sehr zufrieden», bilanzierte er. «Im zweiten Durchgang habe ich versucht, noch etwas mehr zu attackieren. Das war vielleicht der eine Schritt zu viel.» Gleichwohl erlaube ihm die Konstanz, womöglich noch einen weiteren Schritt nach vorne zu machen.
Der Sieg ging an den Routinier Stefan Kraft aus Österreich. Vom 5. Zwischenrang verdrängte er auf dem Weg zum 35. Weltcupsieg - seinem ersten in Engelberg - den nach dem ersten Durchgang führenden Landsmann Jan Hörl von der Spitze. Der Deutsche Pius Paschke bestätigte mit Platz 3 den überraschenden Sieg vom Samstag.
«Es hat unten richtig gut getragen. Ich habe den besten Sprung zur richtigen Zeit angebracht», sagte Kraft auf die bei ihm guten Verhältnisse angesprochen. Der 30-Jährige holte im achten Springen der Saison den fünften Sieg und reist als Favorit an die Vierschanzentournee. Den Klassiker gewann er im Januar 2015, als Simon Ammann in Bischofshofen schwer stürzte.
Neben Deschwanden schaffte vom Schweizer Quartett auch Killian Peier den Sprung in den zweiten Durchgang. Der Waadtländer wurde mit 133 und 132,5 m 20. Simon Ammann belegte Platz 33, auch Yanick Wasser (48.) und Remo Imhof (51.) stiessen im ersten Durchgang vom Balken ab.