Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03449.jsonl.gz/2835

Bereinigt um Währungen und Devestitionen stieg der Umsatz um 7 Prozent auf 581 Millionen Franken, wie der Technologiekonzern am Dienstag mitteilte. So hätten sich die Erträge in den Segmenten Space, Flugzeugstrukturbau und Kleinkalibermunition allgemein positiv entwickelt. Auch die Auftragsbücher sind mit einem Bestand von 1,15 Milliarden Franken weiterhin gut gefüllt, wobei sich vor allem der Vertrag mit Amazon zur Herstellung von mehreren Satellitendispensern positiv auswirkte.
Der Betriebsgewinn (EBIT) erreichte im ersten Halbjahr 100 Millionen Franken nach 27 Millionen im Vorjahr. Ein wesentlicher Teil davon sei auf den Verkauf der Simulation- und Trainingseinheit (S&T) zurückzuführen, so die Meldung. Dieser war noch im ersten Semester abgeschlossen worden.
Umbau schreitet voran
"Wir entwickeln uns immer schneller und akzentuierter zu einem innovativen, agilen Raumfahrtunternehmen", lässt sich Firmenchef André Wall in der Meldung zitieren. Auch die erst im August bzw. Anfang September abgeschlossenen Verkäufe der Munitionssparte Ammotec und des Australien-Geschäfts seien "wichtige Meilensteine", welche die Neuausrichtung unterstrichen.
Für das Gesamtjahr 2022 erwartet die Ruag International weiterhin eine stabile Nachfrage-Situation. Aufgrund der Verkäufe von Firmenteilen sei jedoch für das Gesamtjahr mit einem "deutlich tieferen" Umsatz zu rechnen, heisst es. Bis Ende 2023 sollen auch für die Flugzeugstrukturbereiche neue Partner gefunden werden. Eine Devestition der Space-Sparte "Beyond Gravity" soll spätestens bis Ende 2025 erfolgen.
an/tv
(AWP)