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Das Podest
- 1. Valtteri Bottas (FIN, Mercedes)
- 2. Max Verstappen (NED, Red Bull)
- 3. Lewis Hamilton (GBR, Mercedes)
- OUT: Lance Stroll, Carlos Sainz
Valtteri Bottas hat zum zweiten Mal in seiner Karriere den GP Russland gewonnen. Der Finne führte in Sotschi mit seinem 2. Saisonsieg auch eine eindrückliche Mercedes-Serie fort: Seit dem Premieren-Rennen 2014 gingen an der russischen Schwarzmeerküste sämtliche Siege an die «Silberpfeile».
Um den Sieg mitgeredet hätte auch Lewis Hamilton. Der von der Pole aus gestartete Brite peilte seinen 91. GP-Erfolg an und wäre damit mit Michael Schumacher gleichgezogen. Seine Rekordjagd wurde aber früh gestoppt.
Hamilton für Übungsstarts gebüsst
Hamilton bekam von den Stewards zweimal eine 5-Sekunden-Strafe aufgebrummt. Im Rahmen der Einführungsrunde hatte der britische Weltmeister wie üblich Probestarts absolviert, allerdings an nicht dafür vorgesehenen Stellen der Strecke.
Bei seinem Boxenstopp in der 17. Runde sass Hamilton deshalb 10 zusätzliche Sekunden an der Box ab, was ihn zwischenzeitlich auf den 11. Rang zurückspülte. Dank einer beherzten Aufholjagd reichte es dem 35-Jährigen noch auf das Podest. An Max Verstappen kam der Brite aber nicht mehr vorbei. Für Red Bull war es in Sotschi der erste Podestplatz überhaupt.
Der Rennverlauf
Anders als vor zwei Wochen in der Toskana verlief der GP Russland weitgehend unspektakulär. Nach einem Crash von Carlos Sainz und kurz darauf Lance Stroll rollte in der 1. Runde das Safety Car auf die Strecke. Weitere nennenswerte Zwischenfälle blieben danach – abgesehen von der Zeitstrafe gegen Hamilton – aus.
Ein weiteres enttäuschendes Resultat setzte es für Sebastian Vettel im Ferrari ab. Der Deutsche beendete seinen 250. GP auf dem 13. Platz. Sein Teamkollege Charles Leclerc schaffte es von Startplatz 11 als Sechster immerhin in die Punkte.
Alfa Romeo mit Aufholjagd
Während Hamilton die Bestmarke von Michael Schumacher in Sotschi verpasste, sorgte mit Kimi Räikkönen ein anderer Fahrer für einen Rekord: Der Finne bestritt seinen 322. GP in der Formel 1 und zog damit mit Rubens Barrichello gleich.
Seinen Rekord-GP hatte Räikkkönen nach einem verpatzten Qualifying als Letzter in Angriff genommen. Am Ende reichte es dem 40-Jährigen immerhin zu Platz 14. Antonio Giovinazzi verbesserte sich von der 17. Startposition auf den 11. Schlussrang.
So geht es weiter
Nach dem 10. Saisonrennen in Russland zieht der Formel-1-Tross weiter nach Deutschland, wo in zwei Wochen der GP Eifel auf dem Programm steht. Erstmals seit 2013 wird dann auf dem Nürburgring wieder ein Rennen der «Königsklasse» ausgetragen.