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Zum Leserbrief von David Heinzer
Eine zweite Falle, die Heinzer übersehen hat, sind die Folgen eines wärmeren Klimas. Die «überwältigende Mehrheit» erwartet eine Art Weltuntergang. Doch die Geschichte lehrt uns, dass grosse Reiche und namhafte Fortschritte immer in Warmperioden geschahen. Ohne die lang anhaltende Wärme zu jener Zeit wäre Rom nie gross geworden. Und was uns näher liegt, die mittelalterliche Warmperiode half entscheidend mit bei der Gründung der Eidgenossenschaft. Das könnte die Ursache sein, warum die Alarmisten die Warmperiode im Mittelalter partout aus der Geschichte streichen wollen. Wir erinnern uns noch gut an das von Wikileaks gehackte und veröffentlichte E-Mail: «How do we get rid of the medieval warm» – «Wie werden wir die mittelalterliche Warmperiode los».
Als dritte Falle kann die mehrere Hunderttausend Jahre zurückreichende Untersuchung von Eisbohrkernen gelten. Die Bohrungen sollten eigentlich den Einfluss des bösen Kohlendioxids auf das Klima beweisen. Aber weit gefehlt, sie bewiesen das Gegenteil. In allen Zeiten stieg immer zuerst die Temperatur und erst signifikant später der CO2-Gehalt der Atmosphäre.
Und noch zum Schluss sei die Untersuchung von John Cook erwähnt: Er hat zusammen mit seinem Team 12000 einschlägige wissenschaftliche Veröffentlichungen untersucht. In 3800 davon wurde über das Klima geschrieben. 3724 dieser Autoren bejahten den anthropogenen Klimawandel. Und – o Wunder – das sind die berühmten «97 Prozent aller Wissenschaftler».
MARTIN KELLER, SCHWYZ