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Der Industriekonzern ABB mit weltweit rund 150'000 Angestellten hat 2013 seinem Management Löhne und Boni in praktisch gleicher Höhe wie im Jahr davor zugesprochen. Sie beliefen sich gemäss dem in der Nacht auf Samstag veröffentlichen Geschäftsbericht insgesamt auf 48,6 Mio. Franken.
Für die Maschinenindustrie sei es schwierig, Personal mit ausreichendem technischem Fachwissen zu finden. Dies sagte Hans Hess, Präsident des Branchenverbands Swissmem, gegenüber der Westschweizer Sonntagszeitung «Le Matin Dimanche».
Ein Stromausfall im Wolfsburger Volkswagen-Kraftwerk hat das Stammwerk des Autoherstellers, benachbarte Stadtteile sowie den weltweiten Internetauftritt des Konzerns lahmgelegt. Gegen 9.00 Uhr versagten vier Generatoren im VW-Kraftwerk aus noch unbekannten Gründen ihren Dienst.
Zum ersten Mal seit elf Monaten hat China im Februar wieder ein Handelsdefizit verzeichnet. Die Exporte fielen unerwartet stark um 18,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat, während die Importe um 10,1 Prozent zulegten, wie das Handelsministerium in Peking berichtete.
Ein blinder Mann ist in Los Angeles vor eine einfahrende U-Bahn gefallen, vom Zug überrollt worden und hat den Unfall überlebt. Der Fahrer habe noch versucht, den Mann durch ein Hupsignal zu warnen, berichtete die «Los Angeles Times» am Freitag.
Krisen wie jene in der Ukraine verunsichern die Finanzmärkte und können die Stabilität der Weltwirtschaft gefährden. Für Thomas Jordan, Präsident der Schweizerischen Nationalbank (SNB), kann es in solchen Situationen zu einem Aufwertungsdruck auf den Franken kommen.
Die staatliche israelische Rundfunkanstalt IBA (Israeli Broadcasting Authority) soll geschlossen und durch einen kleineren und unabhängigeren öffentlich-rechtlichen Sender ersetzt werden. Für die entsprechenden Gesetzesänderungen wurde etwa ein Jahr veranschlagt.
Beim Boeing-Dreamliner gibt es Probleme an den Tragflächen. Der Airbus-Konkurrent erklärte am Freitag, während der Montage von etwa 40 Passagierflugzeugen des Typs 787 seien Haarrisse in den Flügeln entdeckt worden.
Juristischer Erfolg für die UBS und die Deutsche Bank: Ein Berufungsgericht in Mailand hat die beiden Grossbanken sowie die irische Depfa Bank und das US-Institut JP Morgan vom Vorwurf freigesprochen, die Stadt Mailand mit Zinswetten über den Tisch gezogen zu haben.
Unter dem Druck des Einbruchs bei den Zeitungsanzeigen ist die Publigroupe im vergangenen Jahr in die roten Zahlen gerutscht. Das auf Werbevermarktung spezialisierte Waadtländer Unternehmen verzeichnete einen Nettoverlust von 5,9 Mio. Franken.
Nach der Millionenbusse für Novartis und Roche wegen wettbewerbswidrigen Preisabsprachen schaltet sich nun auch die italienische Justiz ein. Die Staatsanwaltschaft hat Ermittlungen wegen des Verdachts auf Betrug und Manipulation aufgenommen.
Die Spezialkommission des Zürcher Kantonsrates will die Zürcher Kantonalbank (ZKB) bremsen und ihre Forderungen nicht erfüllen. Die Staatsbank soll weniger Geld vom Kanton erhalten und auch die beantragte Lohnerhöhung für den Verwaltungsrat lehnt die Kommission ab.
Aevis hat im Aktionariat der Victoria Jungfrau Collection (VJC) nun eine klare Mehrheit. Die Berner Kantonalbank (BEKB) verkauft der Beteiligungsgesellschaft ihren Anteil am Aktienkapital der prestigeträchtigen Hotelgruppe. Dieser beläuft sich auf 12,1 Prozent.
Die Preise für Güter und Dienstleistungen haben sich in der Schweiz im Februar im Vergleich zum Vormonat um 0,1 verteuert. Der Anstieg ist vor allem auf höhere Wohnungsmieten und das Ende des Kleiderausverkaufs zurückzuführen.
Der Chef des Versicherungskonzerns Zurich, Martin Senn, bekommt wie im Vorjahr eine Gesamtvergütung von 7,6 Millionen Franken zugeteilt. Senn ist damit das höchstbezahlte Mitglied der Geschäftsleitung. Sein Grundsalär betragt nicht ganz ein Viertel der Gesamtvergütung.
Die Schweizerische Nationalbank (SNB) hat im Geschäftsjahr 2013 wie bereits im Januar angekündigt einen Milliardenverlust erzielt. Der Absturz des Goldpreises wirkt sich auch negativ auf die Kantone und Aktionäre aus: Erstmals seit der Gründung der SNB erhalten sie keine Dividende.
Die Inflation im Euroraum ist seit Monaten gefährlich niedrig, die Konjunktur erholt sich nur langsam. Doch Europas Währungshüter halten ihr Pulver vorerst trocken: Zentralbankgeld wird nicht noch billiger. Der Leitzins im Euroraum bleibt auf dem Rekordtief von 0,25 Prozent.