Document ID: /curiavista/filtered/00000.jsonl.gz/61308

<h2>SubmittedText<h2><p>Der Bundesrat wird aufgefordert, in Zusammenarbeit mit den Kantonen und den interessierten Kreisen (Betreiber der Anlagen) das Verhalten auf den Skipisten besser zu regeln. Es sind geeignete Massnahmen zu treffen, um unsere Pisten sicherer zu machen und den zunehmend fahrlässiger rasenden Pistenrowdys Schranken zu setzen. Bei Bedarf sind gesetzliche Normen vorzuschlagen.</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Der Bundesrat teilt grundsätzlich die Sorge des Motionärs über die Zunahme schwerer Verletzungen auf Skipisten. Tatsächlich muss alles unternommen werden, um die Sicherheit zu verbessern und die Zahl von Unfällen zu reduzieren. Dafür braucht es allerdings keine neuen gesetzlichen Vorschriften und Zuständigkeiten.</p><p>Schon heute verpflichtet die Richtlinie der Kommission für Unfallverhütung auf Schneesportabfahrten (SKUS) die Betreiber der Pisten zur Prävention. Die Pistenbenutzer ihrerseits haben die Regeln der Fédération Internationale de Ski (FIS) zu beachten. Die Schweizerische Beratungsstelle für Unfallverhütung führt regelmässig Kampagnen durch, ebenso die SKUS.</p><p>Das Verhalten auf den Skipisten muss deshalb nicht zusätzlich durch den Bund geregelt werden. Die Einführung einer Pistenpolizei mit unmittelbarer Straf- und Bussenbefugnis ist nicht notwendig. Die zivil- und strafrechtlichen Grundlagen sind ausreichend. Vielmehr sind die Unternehmungen in Zusammenarbeit mit den Fachinstanzen und den Kantonen gefordert, enger zusammenzuarbeiten und gemeinsam nach Lösungen zu suchen, um die Problematik des Pistenrasens in den Griff zu bekommen. Auf Anfrage der Unternehmen und der Kantone wäre der Bund allenfalls bereit, zu einem Informations- und Erfahrungsaustausch einzuladen.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.