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Die ungelöste Finanzierung der Bauarbeiter-Frühpension FAR und die Kündigung durch die Auffangeinrichtung heizen die Auseinandersetzung zwischen den Sozialpartnern an. Bereits wird mit Streik gedroht. Die NZZ schreibt:
Die Stiftung FAR, über die bisher die frühzeitige Pensionierung finanziert wird, gerät zusehends in Schieflage, weil die Babyboomer-Generation allmählich ins Rentenalter kommt.
Die Gewerkschaften hätten eine Erhöhung der Lohnbeiträge für die FAR um 0,75% vorgeschlagen, die sich Angestellte und Arbeitgeber teilen sollten. Zudem wäre mit einer «vertretbaren Anpassung der FAR-Leistungen» an die berufliche Vorsorge die Rente mit 60 für die Bauarbeiter gesichert worden, schrieben Unia und Syna.
Nach 2024 könnten die Sanierungsmassnahmen wieder zurückgefahren werden. Denn die Zahl der Rentner werde ab diesem Zeitpunkt wieder sinken. Die Vertreter der Baumeister hätten diese Vorschläge jedoch abgelehnt. «Sie fordern ihrerseits ein Rentenalter, welches auf 61,5 Jahre erhöht wird. Oder: Die Leistungen werden um 30% reduziert», schrieben Syna und Unia: «Beide Varianten sind für die Gewerkschaften inakzeptabel.»