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Mit der Niederlage Serbiens gegen Russland verlor der Davis Cup schon vor dem Wochenende den ersten grossen Star. Novak Djokovic spielte gegen Russland zwar Einzel und Doppel, besiegte zuerst Karen Chatschanow 6:3, 6:3, kassierte im Doppel an der Seite von Viktor Troicki gegen Chatschanow und Andrej Rublew mit 4:6, 6:4, 6:7 (8:10) die entscheidende Niederlage.
Djokovics Effort reichte fast: Die Serben erspielten sich 3 Matchbälle, aber bei allen 4 Matchbällen – den 3 eigenen und dem einzigen der Russen – unterlief Djokovics Partner Troicki ein Fehler.
Auf Russland wartet Kanada
Bereits zuvor war Kanada beim erstmals ausgetragenen Finalturnier in Madrid in den Halbfinal eingezogen. Vasek Pospisil im Einzel und das Doppel Pospisil/Denis Shapovalov holten die Punkte gegen Australien.
Auch Grossbritannien qualifizierte sich für den Halbfinal: Schon nach den beiden Einzeln war der Sieg gegen Deutschland Tatsache. In der Runde der letzten 4 bekommen es Andy Murray und Co. mit Gastgeber Spanien zu tun, das Argentinien mit 2:1 bezwingen konnte.
Bautista Agut nach Tod von Vater abgereist
Der Spanier Roberto Bautista Agut trauert um seinen Vater. Er war am Donnerstag aus Sorge um Ximo Bautista zunächst vorzeitig vom Davis Cup in Madrid abgereist. Am Abend bestätigte der spanische Verband RFET dann den Tod. Erst im vergangenen Jahr hatte Bautista Agut seine Mutter verloren.