Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03139.jsonl.gz/2888

Der Grand Prix des Weltcupturniers von Mechelen zwischen Weihnachten und Neujahr war die letzte Gelegenheit für die brasilianischen und südafrikanischen Dressurreiter, sich für die Olympischen Spiele von Tokio zu qualifizieren. Drei Reiter müssen zweimal mindestens 66 Prozent in einem GP erreichen, um als Team zugelassen zu werden. Bei beiden Nationen gelang dies aber nur zwei Reitern, weshalb der Traum von Olympia für Brasilien und Südafrika nun geplatzt scheint. Noch fehlt die Bestätigung vom Reitsportdachverband FEI.
Nutzniesser dieser Regel sind Österreich und Frankreich, die ein Team nach Tokio schicken dürfen. Betrachtet man das Olympia-Ranking der Gruppe B, sollte auch der Teilnahme einer Schweizer Reiterin nichts mehr im Weg stehen. Das Reglement besagt, dass die zwei besten Nationen dieser Gruppe, welche sich noch nicht qualifziert haben, je einen Einzelquotenplatz erhalten. Fallen Frankreich und Österreich weg, wäre dies für Luxemburg und die Schweiz der Fall.
Die definitive Bestätigung durch die FEI respektive das Internationale Olympische Komitee (IOC) erfolgt aber erst am 17. Februar. Stand heute ist der Quotenplatz für die Schweiz zu 99 Prozent gesichert, dank den guten Resultaten von Birgit Wientzek Pläge und Robinvalle. Leider steht dieses Pferd der Reiterin aktuell nicht mehr zur Verfügung.
Wer schlussendlich in Japan an den Start gehen darf, entscheidet die Selektionskommission des Schweizerischen Verbandes für Pferdesport (SVPS) respektive Swiss Olympic.
Der deutsche «St. Georg» hat in seiner Dezembernummer das «Streichergebnis» in den olympischen Mannschaftsprüfungen mit dem japanischen «Sayonara» verabschiedet. Japanisch, weil die neue, vom IOC...
Sie möchten die PferdeWoche erst einmal testen? Kein Problem mit einem Schnupper-Abo.
Auf der Seite Resultate haben Sie Zugriff auf alle archivierten Resultate der gedruckten Ausgabe der PferdeWoche.