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Ist die Stressdepression ein Stadium des Burnouts? Welche Symptome werden ihr zugeordnet? Warum ist die Stressdepression so gefährlich?
Die Stressdepression wird von Experten auch als fünftes Stadium eines Burnout-Prozesses bezeichnet.
Indem die eigenen Bedürfnisse nicht beachtet werden und ein gewisser Leistungsschwund mit einen vermehrten Engagement kompensiert wird, beginnt oft das gefürchtete Burnout relativ unbemerkt.
Je nach Einzelfall kommt es mehr oder weniger schnell zum Abbau des Engagements in der Arbeit und zu einer Verflachung des emotionalen und sozialen Lebens. Körperliche Symptome nehmen zu, angefangen von Glieder- und Nackenschmerzen bis hin zu Tinnitus und Kreislaufproblemen. Die Symptome münden in einen Gefühl der Sinnlosigkeit und existenziellen Verzweiflung, der Stressdepression.
Depression als ultimative Burnout-Phase
Die Stressdepression ist die Endphase des Burnout-Syndroms. Sie weist vielfältige Symptome unterschiedlichen Schweregrads auf, fällt aber durch die langanhaltende traurige Verstimmung, Freudlosigkeit und Antriebslosigkeit auf.
Besonders belastend ist das subjektive Gefühl der Betroffenen, nichts ändern zu können oder unbeteiligt an Entscheidungen zu sein.
Burnout-Endphase – Gestörtes Stresshormonsystem
Von allen möglichen hormonellen Veränderungen während des Burnout-Prozesses, ist die Verschiebung bei der Stressdepression am besten nachgewiesen. Eine Grosszahl der Burnout-Betroffenen zeigt eine starke Konzentration der Stresshormone im Blut.
Dies kann mit einer medikamentösen Therapie behandelt werden aber auch mit einem psychotherapeutischen Verfahren um die krankheitsbedingte Überaktivität des Stresshormonsystems wieder zu regulieren.
Dies ist wichtig, da die permanente Überaktivierung der Stresshormonsystem zu Veränderungen der Stoffwechselregulation mit weitreichenden Folgen wie Herzinfarkt, Osteoporose Diabetes und Schlaganfall führen kann.
Chronischer Stresszustand
Die Stressdepression wird als chronischer Stresszustand verstanden, der in einer Erschöpfung und dem Gefühl der permanenten Überforderung resultiert.
Heute ist ausreichend bekannt, dass alle psychischen Vorgänge Auswirkungen auf den Körper und umgekehrt haben. Dazu gehört die Erkenntnis, dass Psychisches auf einem neurobiologischen Prozess im Gehirn basiert. Im Falle der Stressdepression und dem Burnout handelt es sich um eine Entgleisung des Stresshormonsystems. Damit handelt es sich um eine psychosomatische Erkrankung, die also körperliche und seelische Anteile besitzt und eine umfassende, ganzheitliche Behandlung erfordert.
Wie sich bereits gezeigt hat werden bei mittelschweren und schweren Stressdepressionen mit Psychotherapien und Medikamenten die besten Resultate erzielt.