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Zwar legten die Schweizer in Aalborg einen Fehlstart hin und gerieten bis zur 8. Minute 0:5 in Rückstand. Mit dem Einsatz des siebten Feldspielers fing sich das Team von Trainer Michael Suter dann aber. Zur Pause stand es 8:14. Der Start in die zweite Halbzeit gelang den Gästen mit acht Toren in acht Angriffen perfekt. In der 40. Minute lagen sie nur noch 16:17 zurück. Dann nahm Suter Regisseur Andy Schmid vom Parkett, was zu einem Bruch im Schweizer Spiel führte, worauf die Dänen auf 23:17 davonzogen.
Schmid unterstrich im ersten Länderspiel seit knapp einem Jahr eindrücklich, warum er kürzlich zum fünften Mal in Serie zum wertvollsten Spieler der Bundesliga gekürt worden war. Er war in der Offensive klar der beste Schweizer und erzielte neun Tore. In der ersten Hälfte lief alles über Schmid, danach war das Spiel der SHV-Auswahl im Angriff breiter abgestützt, gab es endlich auch Abschlüsse von den Flügelpositionen. In der Verteidigung agierten die Schweizer während der gesamten Partie solid.
Suter standen gegen Dänemark gleich elf Spieler nicht zur Verfügung, unter ihnen sechs Linkshänder. Luca Engler und Noah Haas kamen zu ihren ersten Einsätzen im Nationalteam. Lenny Rubin und Kaspar Arn machten die Reise nach Aalborg aus Krankheitsgründen nicht mit. Je nach Heilungsverlauf stehen sie am Samstag in Stavanger zur Verfügung.
Mit der Partie in Aalborg bekräftigen die Schweiz und Dänemark ihre gemeinsame Bewerbung für die EM-Endrunde 2022 respektive 2024. Über die Vergabe der EM-Endrunden entscheidet der EHF-Kongress am 19./20. Juni im schottischen Glasgow.