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Texte oder Bildelemente in der Randzone ausserhalb des Schriftspiegels (lat. margo = Rand). Marginalbilder kommen im 13. Jahrhundert als eigene Untergattung der Buchkunst auf, typisch sind Drôlerien, die das Geschehen im Zentrum der Seite parodieren, oder Bordüren in ornamentaler oder illusionistischer Gestaltung. Zahlreiche Marginalbilder finden sich in Psalterien und Stundenbüchern, die geographischen Schwerpunkte liegen in Frankreich, England und Flandern.
Literatur: Jakobi-Mirwald 1997, S. 123.