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Alles andere als ein Kompliment ist die Nomination zum «Schneemann des Jahres 2023». «Vielmehr werden ausschliesslich Persönlichkeiten porträtiert, die im Verlaufe des Jahres durch ein überdurchschnittliches Mass an Peinlichkeit für negative Schlagzeilen sorgten», schreibt Arosa Tourismus in einer Mitteilung.
Diese Voraussetzung würde die Nationalmannschaft problemlos erfüllen, meint der Aroser Tourismusdirektor Roland Schuler: «Wenn man sich die letzten drei Spiele unserer Fussballer anschaut, wird man darin bestätigt, dass es sich hier wirklich um die grösstmögliche Aufstellung von Schneemännern handelt.»
Und Frank Baumann, der Direktor des Arosa Humorfestivals doppelt nach: «Die Spiele unserer Kummerbuben sind jedes Mal wie ein vorzeitiger Orgasmus: man spürt das Debakel kommen, kann aber nix dagegen machen.»
Sollte die Schweizer Fussball-Nationalmannschaft tatsächlich zum Schneemann des Jahres 2023 gekrönt werden, befände sie sich übrigens in bester Gesellschaft mit illustren Grössen wie Gianni Infantino, Sepp Blatter oder Donald Trump. Für die Künstler von «Sculptura» wäre die Wahl hingegen eine grosse Herausforderung; immerhin müssten sie ja mehr als ein Dutzend Schneemänner bauen.
(pd/red.)
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