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1. Auch Fische können seekrank werden
Fische besitzen genau so wie Menschen Gleichgewichtsorgane. Diese befinden sich rechts und links vom Kopf. Wenn es also starkt stürmt oder der Fisch herumgeworfen wird, verliert dieser die Orientierung und kann seekrank werden. Dies zeichnet sich vor allem dadurch ab, dass der Fisch sich drehen will, um sich wieder orientieren zu können. Wenn er das nicht schafft, könnte er sich tatsächlich übergeben.
2. Fische schlafen auch
Ja, auch Fische müssen sich erholen und machen somit Nickerchen. Allerdings erkannt man das nicht so schnell. Fische schlafen nämlich mit geöffneten Augen, da sie keine Augenlider besitzen. Zudem fallen Fische nicht in eine Tiefschlafphase, sondern befinden sich viel mehr in einer Art Dämmerzustand. So können sie verhindern, während des Schlaf aufgegessen zu werden.
3. Die meisten Fische kommunizieren mit Körpersprache
Manche klappern mit den Deckeln ihrer Kiemen, andere knirschen mit den Zähnen - die Art der Kommunikation hängt ganz von der Fischart ab. Heringe unterhalten sich beispielsweise in dem sie in verschiedenen Tonlagen pupsen. Die Mehrheit der Unterwasserbewohner kommunizieren jedoch anhand von Bewegungen miteinander.
4. Fische können spontan ihr Geschlecht wechseln
Dies machen sie, um die Chancen auf Fortpflanzung zu erhöhen. So werden beispielsweise alle Clownfische als Männchen geboren. Später - meist im hohen Alter - können sie sich jedoch zu Weibchen entwickeln. In einer Clownfisch-Schar ist das älteste Mitglied immer ein Weibchen, während das zweitälteste das begattende Männchen ist. Wenn das Weibchen stirbt, wandelt sich das Männchen in das andere Geschlecht um.
5. Thunfische sind mehr mit uns Menschen verwandt als mit Haien
Thunfische gehören zu den Knochenfischen, während Haie Knorpeln anstatt Knochen haben. Daher unterscheiden sich die beiden Tiere so stark, dass man tatsächlich sagen kann, der Thunfisch ist näher mit dem Menschen als mit Haien verwandt.
6. Fische können die Augen unabhängig voneinander bewegen
Während bei Fischbabys oder beispielsweise Seepferdchen die Augen meist frontal sind, verschieben sich diese mit dem Alter auf die Seite des Kopfs. Damit sie auch jetzt noch eine möglichst breite Sicht haben, können sie die Augen unabhängig voneinander bewegen. Allerdings hat diese Eigenschaft eine komplexe Verarbeitung der Informationen im Gehirn zur Folge.
7. Fische wollen mit Tänzchen beeindrucken
Um andere Fische zu beeindrucken, führen sie Paarungstänze auf und präsentieren dabei ihr Schuppenkleid.