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Dieser Konsultationsprozess wurde von der SBB und der La Fabrique de Malley im Rahmen des Immobilienprojekts «Central Malley» angestossen, um die Anwohner*innen in die Erarbeitung des Projekts zur Aufwertung der Brache in Malley einzubeziehen. IDEE 21 leitete den gesamten Konsultationsprozess.
Im Rahmen des Projekts zu den öffentlichen Räumen und Plätzen von Malley-Gare haben die SBB als Bauherrschaft in Zusammenarbeit mit der La Fabrique de Malley, Koordinationsstelle der Gemeinden Prilly und Renens, einen Konsultationsprozess angestossen, um die Anwohner*innen und die in der Gegend aktiven Vereine in die Projektentwicklung einzubeziehen.
IDEE 21 leitete den gesamten Konsultationsprozess von der Festlegung der Strategie bis zur Umsetzung, zu der eine Mobilisierungsphase, Informationsveranstaltungen für die Vereine, Stadtspaziergänge zur Ideensammlung und eine Abschlussrunde gehörten. Die partizipative Begleitung wird während der Bauphase und durch den Einbezug der künftigen Mieter*innen in die Definition der Nutzung der gemeinsamen Räume fortgesetzt.
Der konsultative Prozess wurde im Herbst 2019 durchgeführt, nachdem bereits in den letzten Jahren partizipative und festliche Anlässe auf der Brache in Malley stattfanden («Journées des alternatives urbaines» im Jahr 2017, «Malley s’éveille» und «House 2» im Jahr 2018). Er bestand aus zwei Veranstaltungen: ein Informationsabend im Café des Bouchers für die Vertreter*innen der in Malley aktiven Vereine sowie Stadtspaziergänge für die Anwohner*innen und Nutzer*innen, damit diese ihre Erwartungen und Bedürfnisse in Bezug auf den künftigen öffentlichen Raum rund um den Bahnhof Malley äussern konnten. Über 70 Personen haben an den Spaziergängen und an der öffentlichen Abschlussveranstaltung am Ende des Tages teilgenommen.
Mehr als 200 Vorschläge wurden gesammelt, eingeordnet und zusammengefasst. Dabei hat sich insbesondere der Wunsch herauskristallisiert, über multifunktionale Orte, die Begegnungen ermöglichen, sowie einladende Plätze mit viel Grün und Natur zu verfügen. Zur Mobilität haben die Teilnehmer*innen vorgeschlagen, die Verkehrsflüsse zu steuern, insbesondere jene der Fussgänger*innen und der Velofahrer*innen, sowie ausreichend gute Veloabstellplätze vorzusehen.