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Gastro-ösophagealer Reflux, leichte Oesophagitis vs. Gastro-ösophagealer Reflux, schwere Oesophagitis
Links im Bild: Hier liegt eine leichte Form einer Refluxösophagitis vor. Bei komliziertem Reflux muss auch bei einem normalen Schleimhautbefund biopsiert werden, da im Einzelfall eine Oesophagitis nur histologisch nachweisbar sein kann. Rechts im Bild: Es liegt auf Grund der Vorgeschichte keine Verätzung als Folge einer akzidentiell geschluckten Lauge vor. Vielmehr handelt es sich um eine schwere Form einer Refluxösophagitis. Der permanent klaffende distale Oesophagus mit den unbeweglichen Rändern erinnert an eine Reflux-bedingte Stenose.
Aufnahmen von zwei Kindern, bei welchen wegen eines Hämatinerbrechens eine Oesophagoskopie vorgenommen wurde. Links im Bild: Man sieht vom abgebildeten distalen Oesophagus nicht in den Magen. Bei 12 bis 1 und bei 6 bis 7 Uhr fallen rote Bezirke auf. Rechts im Bild: Der Uebergang vom distalen Oesophagus zum Magen klafft permanent. Von 3 über 6 bis 9 Uhr findet sich anstatt einer normalen Schleimhaut landkartenförmig ein weisser bis gelblicher Belag, der sich vorne von 9 bis 3 Uhr etwas gelöst hat. Der Befund ist mit einer schweren Laugenverätzung vereinbar.