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Zwangsstörungen werden in der Regel mit Kognitiver Verhaltenstherapie behandelt. Diese genügt, wenn keine Kindheitstraumata oder traumatische Erlebnisse aus der Jugend oder dem bisherigen Erwachsenenleben vorliegen. Wenn solche Traumata, meistens im Unterbewusstsein, vorhanden sind und noch nicht verarbeitet wurden, dann können sie sehr wohl mit der Zwangsstörung zusammenhängen, ja, sie können die Hauptursache zur Zwangsstörung darstellen.
In diesem Fall braucht es eine spezifische Trauma-Psychotherapie, die sehr sorgfältig und schonend die seelischen Verletzungen aufspürt und verarbeitet. Dazu werden, wenn es sich um Kindheitstraumata handelt, die inneren verletzten Kinder mit einbezogen; wenn es sich um traumatische Erlebnisse aus der Jugend oder dem Erwachsenenleben handelt, die entsprechenden verletzten Jugendlichen oder Erwachsenen. Diese leben mit ihren Verletzungen im Unterbewusstsein.
Die dabei aufgefundenen traumatischen Erinnerungen werden anschliessend mit EMDR verarbeitet. Den verletzten inneren Kindern, Jugendlichen oder jüngeren Erwachsenen werden Sie helfen.