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In der "Florenz-Erklärung" beantragen diverse Wissenschaftler und Ärzte ein Verbot von Triclosan und anderen antimikrobiellen Chemikalien. Im Gegensatz zu einigen Medienberichten gibt es keinen Aufruf für ein weltweites Verbot.
Antimikrobielle Substanzen sollten konservativ eingesetzt werden und nur dort, wo sie einen nachgewiesenen Nutzen bieten. In der Schweiz wie in der EU ist Triclosan zur Verwendung als Konservierungsmittel in bestimmten kosmetischen Produkten mit einem Gehalt von bis zu 0,3% zugelassen.
Die Sicherheit von Triclosan in Körperpflegeprodukten wurde von Regulierungsstellen auf der ganzen Welt überprüft. Unabhängige wissenschaftliche Ausschüsse haben Triclosan mehrmals bewertet und sind zum Schluss gelangt, dass es sich um einen sicheren Bestandteil von Zahnpasta und anderen Kosmetika handelt.
Der Wissenschaftliche Ausschuss der EU für kosmetische Produkte ist in den Jahren im 2002, 2006 und 2011 zum Schluss gekommen, dass die Verwendung von Triclosan bei 0,3% Zahnpasten, Handseifen, Körperseifen, Duschgelen, Deodorants, Gesichtspuder, Abdeckstiften und bestimmten Nagelpflegeprodukten für den Verbraucher sicher ist, ebenso die Verwendung in Konzentrationen von bis zu 0,2% in Mundspülungen.
Darüber hinaus hat die EU-Gesundheitsbehörde eine medizinische Zahnpasta mit 0,3% Triclosan überprüft und als sicher und wirksam zugelassen. Ausserhalb Europas haben mehrere Behörden auch die Verwendung von Triclosan mit 0,3% in der medizinischen Zahnpasta, einschliesslich Kanada, den USA, Australien und Neuseeland, überprüft und genehmigt. Im November 2016 stellte eine umfassende Risikobewertung von Triclosan durch die kanadische Regierung fest, dass es keinen Beweis für einen Beitrag zur antimikrobiellen Resistenz gibt, und dass dieser Inhaltstoff kein Risiko für eine hormonaktive Wirkung darstelle.
Kosmetische Mittel sind sicher. Die strenge Kosmetikgesetzgebung schreibt den Herstellern die Durchführung einer umfassenden Sicherheitsbewertung durch einen entsprechend ausgebildeten Experten für jedes Produkt vor. Diese Bewertung berücksichtigt sowohl das Produkt als auch alle Inhaltsstoffe und Anwendungsbedingungen durch den Verbraucher, und wird von den zuständigen Behörden kontrolliert.