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Fragen der Wohnbaupolitik werden in der Stadt Zürich vor allem vom Finanzdepartement bearbeitet, in Zusammenarbeit mit dem Hochbau- und dem Präsidialdepartement.
Bauland - Baurechte
Wohnungsbau hat wesentlich mit verfügbarem Land zu tun. Die Stadt Zürich hat vor allem zwischen 1930 und 1950 gezielt Bauland erworben, um dieses im Baurecht an gemeinnützige Wohnbauträger wie Baugenossenschaften und Stiftung abgeben zu können. Die Baurechtspolitik wird von der Liegenschaftenverwaltung entworfen und vom Gemeinderat sowie eventuell von den Stimmberechtigten beschlossen. Aktuell sind rund 200 Baurechtsverträge aktiv, rund die Hälfte davon betreffen gemeinnützige Wohnbauträger, hpts. Baugenossenschaften.
Wohnbauförderung - preisgünstiges Wohnen
Seit 1907 betreibt die Stadt Zürich mit Erfolg Wohnbauförderung. Der Effekt: Von den rund 212'000 Wohnungen in der Stadt Zürich sind fast ein Viertel „gemeinnützig", das heisst, für diese Wohnungen gilt die Kostenmiete, und sie sind der Spekulation entzogen. Dank dem hohen Anteil an gemeinnützigen Wohnungen, die Wohnbaugenossenschaften, Stiftungen und der Stadt selbst gehören, gibt es in Zürich noch immer viel preisgünstigen Wohnraum.
Mit Rahmenkrediten werden einzelne Wohnungen gezielt für schwache Einkommen verbilligt. Für solche subventionierte Wohnungen gelten Belegungs- und Einkommensvorschriften, die vom Büro für Wohnbauförderung regelmässig kontrolliert werden.