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IK Kinesiologie ... für den Weg zu sich
Das Wort Kinesiologie stammt aus dem Griechischen und bedeutet die Lehre der Bewegung («kinesis» = Bewegung, «logos» = Lehre). Die Kinesiologie verbindet das Wissen der chinesischen Lehre der fünf Elemente, der Akupressur und des Energieflusses in den Meridianen mit modernen Erkenntnissen aus Medizin, Hirnforschung, Pädagogik, Psychologie und anderen Wissenschaften.
Die IK Kinesiologie (Integrative Kinesiologie) ist die älteste, bekannteste Kinesiologieform neben der Ärztekinesiologie. Sie wurde in den 80-er Jahren von der Schweizer Psychologin Rosmarie Sonderegger, auf Basis der von John Thie begründeten Kinesiologie für "Laien" (= Fachpersonen aus nicht medizinischen Berufen), entwickelt. Diese Methode verbindet die humanistische Psychologie mit den körperlichen Techniken der Kinesiologie. In der Gesprächsführung übernahm sie den personenzentrierten, psychotherapeutischen Ansatz von Carl Rogers.
In der daraus entstandenen Integrativen Kinesiologie ging sie davon aus, dass frühkindliche Erlebnisse zu Glaubenssätzen führen, welche die Selbstentfaltung des Individums behindern oder gar blockieren. Die Ursachen liegen sehr häufig darin, dass Haltungen vom Umfeld übernommen, sowie eigene Talente nicht erkannt und nicht gefördert wurden.
Im Bestreben, die Gründe für solche Blockaden zu erforschen, fand Rosemarie Sonderegger heraus, dass viele Menschen an gleichen oder sehr ähnlichen Themen hängen bleiben, ihr Potential nicht angemessen entfalten können und teilweise ihr ganzes Leben immer am Gleichen scheitern. Sie hat aus dieser Erkenntnis heraus die Fünf Elemente Psychologie entwickelt und in ihren Büchern die verschiedenen Lebensthemen beschrieben. Sie gründete in den 80-Jahren das Institut IKAMED in Zürich, bildete bis Ende 2014 an dieser Schule angehende Kinesiologen & Kinesiologinnen aus und übergab die Geschäfte Anfang 2015 an ihren Sohn und die Schwiegertochter, die ihr Werk weiterführen.
Die Ausbildung dauert insgesamt 3 Jahre, und zum Diplom gelangt man über verschiedene "Etappenziele" (Prüfungen). So wird nicht nur der Theoretische Teil geprüft. Es muss auch ein Modul in Anatomie und Pathologie bestanden werden (150 h), es sind Praxisbeispiele zu dokumentieren und 2 Diplomarbeiten einzureichen. Sie dürfen sich also in umfassend und seriös ausgebildeten Händen wohl und sicher fühlen. Das IKAMED ist ausserdem massgeblich daran beteiligt, dass Kinesiologie in der Schweiz als anerkannte, komplementärmedizinische Behandlungsmethode Krankenkassen anerkannt ist.
Gut zu wissen:
Kinesiologie ersetzt keine ärztliche Diagnose oder Behandlung und es werden keine Medikamente verschrieben oder getestet. Die Technik bietet jedoch unterstützend zu schulmedizinischen Anwendungen komplementär sinnvolle Ergänzung, oder dient der Gesundheitsvorsorge, indem krank machende Muster zum Positiven hin verändert werden.