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Nordkorea ist ein spezielles Land. Das wissen die meisten. Hermetisch abgeriegelt von der Aussenwelt wird das Land von einem Diktator mit Allmachtsfantasien regiert. Auch das wissen die meisten.
Aber wusstest du, dass Nordkorea auch ein Land der kulinarischen Extravaganzen ist? Dass der Burrito in Nordkorea erfunden wurde? Und der Hamburger auch? Nein? Du von westlicher Propaganda gehirngewaschenes Schlafschaf!
Hier kommen sieben «Fakten» über Nordkorea (oder hauptsächlich über den 2011 verstorbenen Kim Jong-il), die von den Mainstreammedien verschwiegen werden.
In Nordkorea boomt die Streetfood-Kultur gerade. Zumindest behauptet das ein Propagandavideo von «Pen News». In dem kurzen Beitrag sieht man einen Strassenimbiss vor der Kumsong Food Factory in Pjöngjang, welcher «Weizenwraps» an Kinder und Soldaten verkauft. Kommunistische Lobeshymnen untermalen das Ganze musikalisch.
Die Zeitung «Rodong Sinmun» berichtete daraufhin, das Gericht sei ursprünglich 2011 von Kim Jong-il, dem Vater und Vorgänger des derzeitigen Machthabers, erfunden worden. Auch Kim Jong-un hätte grosse Freude an den «Weizenwraps».
Doch die Burritos sind nicht das einzige kulinarische Erbe Nordkoreas. Berichten zufolge soll die Zeitung «Minju Joson» Kim Jong-il als Erfinder des Hamburgers entdeckt haben. Gemäss dem Blatt erfand der ehemalige Führer im Jahr 2000 ein brandneues Sandwich und nannte es «Doppelbrot mit Fleisch». Das neue Essen sollte Lehrer und Schüler mit hochwertiger Nahrung versorgen.
Allgemein war Kim Jong-il ein ganz spezieller Mann. Der Legende nach erschienen bei seiner Geburt 1942 ein doppelter Regenbogen und ein leuchtender neuer Stern am Himmel. Als er dann
im sibirschen Dorf Wjatskoje auf dem heiligen Berg Paektusan das Licht der Welt erblickte, wechselte die Jahreszeit sofort von Winter auf Frühling.
Offiziellen Aufzeichnungen zufolge lernte Kim Jong-il im Alter von drei Wochen zu laufen und mit acht Wochen zu sprechen. Während seines Studiums an der Kim-Il-Sung-Universität soll er innerhalb von drei Jahren 1500 Bücher und sechs vollständige Opern geschrieben haben. Laut seiner offiziellen Biografie sind alle seine Opern «besser als alle anderen in der Geschichte der Musik».
Sein Sohnemann Kim Jong-un erbte die übermenschlichen Kräfte seines Vaters. So soll er zum Beispiel bereits im zarten Alter von drei Jahren mit dem Auto durch Pjöngjang gekurvt sein.
Im Jahr 1994 berichteten die Medien in Pjöngjang, dass Kim Jong-il, als er zum ersten Mal einen Golfschläger in die Hand nahm, auf Nordkoreas einzigem Golfplatz eine Runde mit 38 unter Par spielte, darunter 11 Hole-in-ones. Jeder seiner 17 Leibwächter soll diese rekordverdächtige Leistung bestätigt haben. Danach beschloss er, sich für immer vom Golfsport zurückzuziehen.
Wie die kommunistische Zeitung «Rodong Sinmun» im Jahr 2010 berichtete, sollen Kim Jong-ils Traineranzüge zu einem weltweiten Modephänomen geworden seien. Sein Status als Modeikone ist Berichten zufolge auch auf seinen Sohn und Nachfolger Kim Jong-un übergegangen.
Die Nordkoreaner glauben, dass dem Land während der Besetzung durch japanische Imperialisten im Jahr 1919 Zeit gestohlen wurde. Im Jahr 2015 beschloss Kim Jong-un, etwas dagegen zu tun, die verlorene Zeit für sein Volk wieder zurückzuholen. Nordkorea stellte seine Uhr am 15. August 2015 um 30 Minuten zurück. (dfr)