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Sven (Alexander Fehling) gerät als Zivildienstleistender nach Auschwitz. Dort wird er mit deutscher Vergangenheit und polnischer Gegenwart konfrontiert.
So hat er den über 80-jährigen KZ-Überlebenden Krzeminski (Ryszard Ronczewski) zu betreuen, der sich schuldig fühlt, weil er überlebt hat, und sich mit dem Tourismus auseinanderzusetzen, dessen Ziel die Gedenkstätte ist.
Dabei entspinnt sich zwischen ihm und der Dometscherin Ania (Barbara Wysocka) eine zarte Liebesgeschichte, die so sanft ist, wie der ganze Film.
Die schwierige Thematik wird subtil, beinahe aus beobachtender Distanz angegangen. Der Film vermeidet es dadurch, zu behaupten oder anzuklagen. Er wirft vielmehr auf eine glaubwürdige Art Fragen auf und regt so zum Denken an.