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Die auf die Entwicklung von freier Software ausgerichtete Community KDE mit Sitz in Berlin und die in San Francisco ansässige Purism wollen mit "Librem 5" gemeinsam das erste "wirklich freie" Smartphones bauen. Als Grundlage für Librem 5, das von vorneherein die Privatsphäre schützen soll, ist gemäss den Angaben eine freie und quelloffene Software mit einem Betriebssystem vorgesehen, das auf GNU/Linux basiert.
Zunächst wollte Purism als Interface Gnome benutzen, das jedoch nicht für Smartphones konzipiert wurde. KDEs Plasma Mobile hingegen, eine Version des KDE-Desktops, wurde für Mobiltelefone entwickelt und ist bereits auf einigen handelsüblichen Smartphones lauffähig. Allerdings ist in den meisten Smartphones Hardware verbaut, die ohne proprietäre Software nicht funktioniert, was gegen die KDE-Prinzipien von Freiheit und Offenheit verstösst. Zudem ist nicht die volle Nutzung der Komponenten möglich, da viele Details der Hardware proprietär sind.
Purism will das Smartphone Librem 5 wie zuvor schon das Notebook Librem 13 mittels Crowdfunding finanzieren. Die Kampagne soll 1,5 Millionen Dollar einbringen. Seit dem Kampagnenstart Ende August konnten für das Librem5-Projekt bereits Finanzierungszusagen in Höhe von 340.000 Dollar verbucht werden.
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