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Die ersten Monate des Berichtsjahres waren weiterhin stark von der Covid-19 Pandemie geprägt. Dank sorgfältiger Schutz- und Hygienemassnahmen konnte der Unterricht stattfinden, auch wenn es teilweise aus Krankheitsgründen zu personellen Engpässen kam. Das serielle Testen, das nach den Herbstferien 2021 an den Thurgauer Schulen eingeführt worden war, konnte nach den Skiferien wieder eingestellt werden. Die hohe Zahl der in Quarantäne gesetzten Schülerinnen und Schüler und Neuansteckungen sank ab Frühjahr wieder und gemeinsame Veranstaltungen konnten ab Sommer wieder stattfinden.
Seit dem 14. März 2022 besuchen Kinder aus der Ukraine die Integrationsklassen der Frauenfelder Schulen. Die bestehende Integrationsklasse der Primarschulgemeinde wurde schnell zu gross. Nach den Frühlingsferien wurde zusätzlich eine weitere Integrationsklasse, speziell für ukrainische Flüchtlingskinder, eröffnet. Die Schülerinnen und Schüler sollen bei ihrer kulturellen und sozialen Integration in Frauenfeld unterstützt werden. Sobald sie gut genug Deutsch können, werden sie in die Regelklassen integriert. Da die Zahl der ukrainischen Kinder an den Frauenfelder Schulen konstant bleibt und weitere Flüchtlingskinder erwartet werden, wird die Integrationsklasse auch im Jahr 2023 weitergeführt.
Ab August wurde das Soziale Lernen eingeführt. Unter Sozialem Lernen versteht man den Erwerb sozialer und emotionaler Kompetenzen. Dieser wird im Unterricht «Soziales Lernen» gezielt gefördert und weiterentwickelt. Die Schülerinnen und Schüler haben so die Möglichkeit, ihre Reaktionen und ihre Verhaltensmuster bspw. in Konflikten zu überdenken und Lösungsansätze für ein gewaltfreieres Zusammenleben zu üben.
Im Sommer wurde die Schulverwaltungssoftware Escola und die Cloud-Infrastruktur Microsoft 365, inkl. Microsoft Teams, an den Frauenfelder Schulen eingeführt. Escola ist eine integrierte Gesamtsoftwarelösung, die Werkzeuge sowohl für Beurteilung als auch Organisation und Administration der Schulen bereitstellt. Darüber hinaus bietet die Software ergänzende Möglichkeiten für die Zusammenarbeit zwischen Lehrpersonen, Eltern und Schülerinnen und Schülern.
Die Gesamtzahl der Schülerinnen und Schüler ist im Berichtsjahr mit 1992 (Vorjahr: 1970) gestiegen.
Im Kindergarten ist eine Abnahme von Kindern zu verzeichnen: 509 (518) Kinder besuchen in 26 (26) Abteilungen den Kindergarten, was einer durchschnittlichen Klassengrösse von 19.6 (19.9) entspricht.
1483 (1452) Schülerinnen und Schüler besuchen die Primarschule in 77 (75) Klassen, eingeteilt in 74 (73) Regelklassen, eine Fördergruppe und zwei Integrationsklassen. Die durchschnittliche Klassengrösse in den Regelklassen liegt bei 20.04 (19.89) Schülerinnen und Schülern.
Eine ständige Herausforderung beim Bilden der Klassen sind die unterschiedlichen Wachstumszahlen in den Quartieren. Um optimale Lern- und Lehrverhältnisse zu erreichen, ist es unumgänglich, die Quartiergrenzen und Einzugsgebiete der Schulhäuser in bestimmten Gebieten zu verschieben. Es ist der Behörde bewusst, dass dies von den Betroffenen grosse Flexibilität und Verständnis für die gefällten Entscheide erfordert.
Die Primarschule Frauenfeld eröffnete im September 2021 eine neue Kindergartenklasse zur Ergänzung des bisherigen Angebots. Der Kindergarten Übermut stellt für Kinder eine Alternative dar, die im Regelkindergarten in einer grossen Klasse mit zwanzig und mehr Kindern überfordert sind und/oder Verhaltensauffälligkeiten zeigen, die auch die restliche Klasse in ihrer Entwicklung beeinträchtigen und die Lehrpersonen zu sehr absorbieren. Der Kindergarten Übermut bietet eine bislang im Kanton Thurgau einzigartige Variante, die Startbedingungen innerhalb der Regelschule den Möglichkeiten einzelner Kinder anzupassen. Im Kindergarten Übermut werden in der Regel bis zu acht Kinder aufgenommen. Sie werden von drei Kindergärtnerinnen und einer Sozialpädagogin in Teilzeit betreut. Das Konzept sieht vor, dass ein grosser Teil des Unterrichts im Wald stattfindet. Zudem bereiten die Lehrpersonen an drei Tagen pro Woche das Mittagessen gemeinsam mit den Kindern zu. Die Eltern werden mit Eltern-Kind-Projekten und durch monatliche Elterngespräche verstärkt einbezogen. Die Aufenthaltsdauer liegt zwischen sechs und zwölf Monaten. Ziel des Kindergartens Übermut ist es, mit der Anpassung der Rahmenbedingungen wie Umgebung, Klassengrösse, intensiverer Betreuung, stärkerem Elterneinbezug sowie einer stabilen Begleitung ein förderliches Umfeld für die persönliche Entwicklung der Kinder zu schaffen.
Die Erfahrungen des ersten Jahres zeigten, dass sich das Konzept des Kindergartens Übermut bewährt. Die Klasse war mit acht Knaben voll ausgelastet. Am Ende des vergangenen Schuljahres sind vier Kinder aus dem Kindergarten Übermut ausgetreten: Zwei Kinder besuchen seit August 2022 eine Sonderschule, ein Kind wird in einer Privatschule unterrichtet und ein Schüler wurde in eine reguläre Kindergartenklasse integriert.
Das Schuljahr 2022/2023 startete vorerst mit einer etwas reduzierten Klasse von vier Kindern, davon konnten im Herbst zwei in reguläre Klassen eingegliedert werden. Ab dem 2. Semester war die Klasse dann wieder mit dem Maximum an möglichen Kindern gefüllt. Der Unterricht mit acht Kindern mit sehr unterschiedlichen Bedürfnissen und Förderplänen sowie die enge Zusammenarbeit mit den Eltern und weiteren Fachpersonen war auch in diesem Schuljahr intensiv, vielseitig und pädagogisch anspruchsvoll.
Im August 2022 traf sich das Team Übermut zu einer Retraite, an der die Erfahrungen reflektiert und vertieft diskutiert wurden. Erste inhaltliche Anpassungen wurden sofort umgesetzt. Im Frühjahr 2023 fand eine gezielte Evaluation des Projekts statt. Die Ergebnisse wurden gesichtet und Optimierungen für das kommende Schuljahr aufgegleist.
Grundsätzlich zeigt sich, dass nicht alle Schülerinnen und Schüler in eine reguläre Klasse zurück integriert werden können. Das Ziel, dass die Regelklassen durch den Kindergarten Übermut entlastet werden, wird gemäss den beteiligten Personen vollumfänglich erfüllt.
Im Team Logopädie Primarschulgemeinde Frauenfeld (PSGF) arbeiten 7 Logopädinnen in einem Gesamtpensum von insgesamt 400 Stellenprozenten: Kurzdorf 65%, Ergaten 20%, Oberwiesen 75%, Spanner 30%, Huben 40%, Schollenholz/Erzenholz 75%, Langdorf/Herten 95%. Im Vorkindergarten arbeitet zusätzlich eine Logopädin mit einem Pensum von 80%. Im Oktober 2022 kündigte eine Kollegin mit einem Pensum von 30% in der Probezeit, diese Stelle blieb bis Ende Jahr offen.
Die Logopädinnen sind zuständig für die Erfassung und Therapie von Sprachentwicklungsstörungen der Kindergarten- und Schulkinder. Die Prävention und Beratung der Bezugspersonen gehören ebenfalls zum Berufsauftrag.
Am Stichtag 15. September 2022 befanden sich insgesamt 98 Kinder (Vorjahr 102) in Logopädietherapie: im Kindergarten 26 (Vorjahr 37), in der Unterstufe 53 (Vorjahr 49), in der Mittelstufe 19 (Vorjahr 16). Die Anzahl Verfügungen auf Antrag des Kantonalen Dienstes SPL (Schulpsychologie und Logopädie) betrug im Berichtsjahr 24 (Vorjahr 37), jene der Vorkindergartenkinder in Therapie 13 (Vorjahr 12). Auf der Warteliste befanden sich 82 Kinder vom Kindergarten bis Mittelstufe (Vorjahr 72) und 12 Kinder im Vorkindergarten (Vorjahr 0).
Die logopädische Erfassung, die im Herbst 2022 in den Kindergärten durchgeführt wurde, unterstützt die Kindergärtnerinnen beim Entscheid, ob ein Kind sprachlich gefördert werden sollte. Sie erfolgt in enger Zusammenarbeit mit den Kindergärtnerinnen, SHP (Schulische Heilpädagogik) und DaZ-Lehrpersonen (Deutsch als Zweitsprache). Das erste Kindergartenjahr besuchten 262 Kinder, das zweite Kindergartenjahr 247 Kinder. Von diesen wurden insgesamt 72 Kinder im ersten und 88 Kinder im zweiten Kindergartenjahr von den Kindergärtnerinnen angemeldet und somit sprachlich erfasst. Diese 160 angemeldeten Kinder entsprachen rund 31% aller Kinder der erfassten Kindergärten.
Von den 160 erfassten Kindern wurden 145 Kinder als sprachlich auffällig und 15 als sprachlich nicht auffällig eingestuft. Zum Zeitpunkt der Erfassung befanden sich bereits 26 Kindergartenkinder in logopädischer Behandlung. Somit zeigen 171 von insgesamt 509 Kindern im Kindergartenalter kleinere und grössere sprachliche Auffälligkeiten.
Die Anzahl der erfassten Kinder mit grösseren sprachlichen Auffälligkeiten, bei denen nach der logopädischen Erfassung eine logopädische Therapie empfohlen wurde, belief sich auf 15 Kinder im ersten Kindergartenjahr und 27 Kinder im zweiten Kindergartenjahr. Diese 42 Kinder entsprachen rund 8% aller Kindergartenkinder. Bei den übrigen Kindern wurde wegen kleinerer sprachlicher Auffälligkeiten oder mangelnder Deutschkenntnisse (Anmeldung bzw. Weiterführung DaZ-Unterricht) vorerst eine Beratung und/oder eine Nachkontrolle empfohlen. Bei insgesamt 15 Kindern wurden weitere Untersuchungen (z.B. eine Abklärung beim HNO-Arzt) empfohlen. Die Ergebnisse wurden mit den Lehrpersonen und bei Bedarf mit den Eltern besprochen.
Im August befasste sich das Team Logopädie mit der Überarbeitung des Verfahrens der Logopädischen Erfassung, ebenfalls wurden zwei weitere Sitzungen für die Erarbeitung eines neuen Erfassungs- und eines Auswertungsbogens eingesetzt. An einem weiteren internen Weiterbildungsnachmittag im Dezember vertiefte sich das Team in das Thema «Therapie bei Rechtschreibstörungen». Dabei wurden die Stolpersteine des Schreiberwerbs auf der Unterstufe erörtert und Therapieansätze diskutiert.
Die Psychomotoriktherapie (PMT) ist ein pädagogisch-therapeutisches Förderangebot. Es richtet sich an Kinder mit Auffälligkeiten in der motorischen Entwicklung sowie im sozio-emotionalen Bereich. Je nach Entwicklungsstand und Problemstellung besuchen die Kinder die Therapiestunden einmal wöchentlich einzeln, in Kleingruppen oder in einem der Gruppenangebote.
Seit dem Sommer 2022 steht den Schulen Frauenfeld die webbasierte Software Escola zur Verfügung. Diese, wie auch das Office 365, erleichtern den Therapeutinnen den Kontakt und die Kommunikation mit Lehrpersonen. Weiter ermöglichen sie eine einfachere Zusammenarbeit in der Förderplanung und bringen die Therapeutinnen dem Schulalltagsgeschehen der zu begleitenden Kindern näher. Die Startphase dieser neuen Tools wurde aus Sicht der Psychomotorik als positiv empfunden und mit gutem Potential gewertet.
Insgesamt standen dem PMT Team 130 Stellenprozente zur Verfügung. Kinder mit einem integrativen Sonderschulstatus zählen zusätzlich zum Regelpensum. Dazu wurden die Therapieräume der Schulanlage (SA) Langdorf und der Schulanlage Oberwiesen genutzt. Der Raum in der Schulanlage Oberwiesen wird mit der PMT vom Heilpädagogischen Zentrum (HPZ) geteilt.
Seit dem Sommer 2022 ist die PMT-Stelle in der Sschulanlage Oberwiesen vakant. Deshalb befinden sich seither die neu angemeldeten Kinder aus den Schulanlagen Oberwiesen und Schollenholz wie auch aus den Aussengemeinden Thundorf und Matzingen auf der Warteliste.
Dieser Umstand sowie die vakante Mutterschaftsvertretung für die Psychomotoriktherapeutin des HPZ waren die Gründe, weshalb das im Jahr 2021 neu aufgegleiste präventive Gruppenangebot «Motorik» leider pausiert werden musste. Das zweite Gruppenangebot «Psychodrama» war weiterhin gut ausgelastet und entwickelte sich positiv.
Der Fachkräftemangel zeichnete sich in diesem Jahr spürbar in der Psychomotorik ab. Die PMT Frauenfeld ist bemüht, diesem entgegenzuwirken durch:
Anbieten von Praktikumsstellen für PMT-Studierende der Hochschule für Heilpädagogik in Zürich.
Zusammenarbeit mit dem Berufsverband PMT Schweiz, um aktuelle Entwicklungen im Blick zu haben.
Öffnen der Therapieräume für Hospitationen, um weitere interessierte Fachkräfte für den spannenden Beruf gewinnen zu können.
Die Möglichkeit, dass sich Fachpersonen in Ausbildung zur PMT auf die vakante Stelle bewerben können.
Seit März 2022 ist die Schulsozialarbeit der Primarschulen auf zwei Personen aufgeteilt. Neben dem Autor dieses Berichtes, mit neu einer 80% Anstellung, deckt Larissa Bachmann, als Ergänzung zu ihrer Anstellung in der Oberstufe, ein 20%-Pensum in der Primarschule ab.
Insbesondere die Coronazeit hat die im Zusammenleben mit Kindern wichtige Stabilität der Erwachsenenwelt, die Unwägbarkeiten und Unsicherheiten, aber auch Konflikte und Frustrationen aushalten kann, in vielerlei Hinsicht beeinträchtigt. Geduld, Zuversicht und das Vertrauen in die Kinder, dass sie ihren Weg finden, wurde in den letzten zwei Jahren von Begriffen wie Schutz, Sicherheit und Risikovermeidung abgelöst. In der Realität bedeutete dies allerdings mehr diffuse Ängste, eingeschränkte Autonomieentwicklung bei Kindern und sozialer Rückzug.
Die Erwartungen des Umfeldes – die Ansprüche von Eltern und Schule an den Grad der Selbständigkeit, die Sozialkompetenzen und die schulischen Leistungen – sind für zahlreiche Kinder nach wie vor sehr hoch. Kinder, deren Entwicklung langsamer oder verzögert geschieht, die in ihrem Umfeld wenig Unterstützung erleben oder durch Krisen belastet sind, haben das Risiko, durch überzogene Anforderungen, denen sie nicht gewachsen sind, permanent überfordert zu werden.
Unterstützung erleben Kinder in der Regel dann als hilfreich, wenn sie von den engsten Bezugspersonen so gesehen und akzeptiert werden, wie sie sind, und wenn ihre Bemühungen unabhängig vom Leistungsoutput erkannt werden. Die Situation eines Kindes zu erfassen und daraus mit den Bezugspersonen die passende Art der Unterstützung – nicht Optimierung – zu finden, war die häufigste Aufgabe der Schulischen Sozialarbeit im Jahr 2022. Was einfach klingt, ist in Wirklichkeit natürlich komplex und von zahlreichen Faktoren beeinflusst.
Die SSA wurde 2022 in 68 Schülersituationen involviert. Vierzehn Kontakte mit ganzen Klassen fanden statt. Von den angemeldeten Kindern waren gut drei Viertel Jungen und betreffend Klassenstufen waren vor allem Kinder aus der 5. und 6. Klasse und dem Kindergarten am stärksten vertreten. In acht Referaten an Lehrerteamtagen und internen Weiterbildungen konnte die SSA einen Beitrag einbringen und zur Diskussion stellen. Es fanden wieder Elternabende statt, an deren zehn die SSA einen inhaltlichen Beitrag, insbesondere zum Thema «Neue Medien», leistete.
Kinder im Alter von sieben bis zwölf Jahren aus den verschiedensten Ländern ohne Deutschkenntnisse besuchen die Integrationsklasse der Primarschule Frauenfeld, die in der Schulanlage Kurzdorf angesiedelt ist. Ziel ist es, den Kindern möglichst rasch so viele Deutschkenntnisse zu vermitteln, dass sie in den Regelklassen der Quartierschulen dem Unterricht folgen können. In der Regel erfolgt eine Teilintegration in den Regelklassen nach ca. sechs Monaten und der definitive Übertritt nach ca. zwölf Monaten.
Nebst den täglichen Deutschlektionen wurden auch Mathematik-Themen bearbeitet.
Fortgeschrittene Schülerinnen und Schüler besuchten im Rahmen der Teilintegration einzelne Fächer wie Sport, Französisch, Englisch, Musik, Werken, Textiles Werken und Bildnerisches Gestalten in einer Regelklasse.
Ins Schuljahr 2021/22 startete die Integrationsklasse mit elf Schülerinnen und Schülern. Davon hatten sechs Kinder bereits erste Grundkenntnisse in Deutsch, da sie im letzten Schuljahr schon die Integrationsklasse besucht oder in ihrem Heimatland erste Deutschkenntnisse erworben hatten. Fünf Kinder waren Anfänger/-innen ohne jegliche Deutschkenntnisse. Neben neun weiteren Eintritten im Verlauf des Schuljahres traten neun Kinder aus der Integrationsklasse in die Regelklassen ein.
Im März 2022 kamen aus der Ukraine die ersten schulpflichtigen Flüchtlingskinder in die Schweiz. Dies hatte auch Auswirkungen auf die Integrationsklasse. Bis zu den Frühlingsferien wurden diese Kinder in der regulären Integrationsklasse beschult (5 Kinder). Nach den Frühlingsferien wurde aufgrund der Zunahme eine eigene Integrationsklasse für die Kinder aus der Ukraine gebildet. Weit vorausschauend hatte die Verwaltung bereits Räumlichkeiten an der Schmidstrasse 7 gemietet, die kurzfristig bezogen werden konnten. Die Schülerzahlen stiegen nach den Frühlingsferien stark an und sind seit den Pfingstferien mehr oder weniger stabil: Kindergarten 5, Primarstufe 18 – 22, Sekundarstufe 14 – 16
Schülerzahlen Integrationsklasse (regulär) per 31.07.2022: 11 Kinder
Die drei Schulzahnpraxen durften im Jahr 2022 insgesamt 2452 Schülerinnen und Schüler untersuchen. Im Jahr 2022 war die Anzahl der Untersuchungen gegenüber dem Vorjahr um ca. 3% rückläufig.
Bei rund 14,5 % aller Kinder, resp. 354 Kindern wurden eine oder mehrere kariöse Stellen diagnostiziert.
Auf dem Säulendiagramm ist gut ersichtlich, dass sich die Mundgesundheit stets verbessert und die Zahl der kariösen Stellen von Jahr zu Jahr abnehmen. Leider ist es aber immer noch so, dass es einzelne Schülerinnen und Schüler gibt, deren Mundgesundheit sehr schlecht ist und bei denen ein hoher Behandlungsbedarf besteht. In diesem Sinne ist die breite Prävention mit den Schulzahnpflegehelferinnen (Zahnfeen) sehr wichtig und auch in Zukunft unbedingt nötig.
Die Aufteilung der Schulhäuser auf die verschiedenen Schulzahnarztpraxen hat sich gegenüber dem Vorjahr nicht verändert.
Die Praxis Fegble und Hofmann ist zuständig für die Oberstufe Auen sowie die Primarschulen und Kindergärten Erzenholz, Oberwiesen und Kurzdorf. Die Praxis an der Murg ist zuständig für die Oberstufe Ost. Die Praxis Ettlin betreut die Jugendlichen und Kinder der Oberstufe Reutenen, des HPZ und der Primarschulen und Kindergärten Schollenholz, Ergaten, Spanner, Huben, Herten und Langdorf.