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Saturday October 25, 2014
Friday October 24, 2014
When we tried the pin down the actual date Kilgray was founded we came up with October 24th, 2004. It may be that other dates have a greater claim to be our official start date. The first specification for memoQ was completed on September 21st, 2004. What we do know is that in the summer of 2004 Kilgray’s founders had started working on a new translation tool and by October 24th they had decided to establish a company to build and sell this tool.
Today we are 10 years old. However, it is not the last ten years which are important. It is the next ten. I believe Kilgray will not do things in the future much differently than we did in the past. Kilgray has been successful to date because of certain core strengths. These could lead to greater success in the future.
Our customer obsession is probably our greatest strength. There are many ways this manifests itself. I think one of the most practical is that there has not been any day in the last five years where we have not been checking and answering urgent support tickets. This has included Christmas and New Year holidays.
There is a huge pride within Kilgray with how our customers are using our software to make their work more productive. This is one of the core reasons why we are in business and it is wonderful to see it happen.
Since that first memoQ specification document Kilgray has had an attention to detail. Much of what we wanted and want to do is complex but we have consciously tried to make complex things simple. This has not always been easy and sometimes we have returned to functionality to try to improve the user experience. However, I believe this attention to detail and user experience is something which will be crucial to our development in the next ten years.
Jost Zetzsche wrote an article in his newsletter where he mentioned Kilgray in 2008. At the time Trados had moved from the Word based version to Trados Studio. We saw an opportunity here and positioned memoQ as the tool to migrate to rather than Trados Studio. In Jost’s article he compared Smartling and ABBYY to Kilgray in 2008. Smartling have got $65 million in funding over the last few years. We had about $65 in 2008
I think Jost is wrong with his analysis. It is not Smartling or ABBYY which will be the equivalent of what Kilgray was in 2008, it is Kilgray. We have learnt a lot over the last ten years. We have matured into a serious player in translation technology. We do not have any outside investors who want to see a quick return. We are very focused and ambitious about improving our technology, increasing our share of the market and making our customers more productive. Just wait for the next release in December, and you will understand what I am talking about.
The next ten years will be as important or more important for Kilgray as the previous ten. I believe that our future success will be because of doing things the way we have done them. We continue with our customer obsession and pride in what they do with our software. We continue with our attention to detail. We continue trying to make our customers more productive. We do all this with good humour and respect for our competitors.
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Thursday October 23, 2014
Gerade bei l√§ngeren Reportagen, deren Kommentartext√ľbersetzung mit viel Re¬≠cher¬≠che verbunden ist, merke ich, dass ich den Wechsel, den mir das Blog¬≠schrei¬≠ben sonst bietet, derzeit kaum brauche.
Hier haue ich mal eben eine oder zwei Seiten runter, sehe dann wieder zehn Mi¬≠nu¬≠ten Film, den ich aus Motivationsgr√ľnden nur h√§ppchenweise betrachte, lektoriere andere Stellen, recherchiere Hintergr√ľnde, komme dem Texter auf die Schliche (na¬≠ja, Fehler muss die deutsche Fassung nicht √ľbernehmen) und setze last but not least meine zugegeben derzeit recht launischen An¬≠mer¬≠kun¬≠gen, Links und Hin¬≠wei¬≠se an den Autor der deutschen Fassung als Kommentare an den Blattrand. Er wird mei¬≠ne Text√ľbertragung als Grundlage seiner Fassung nehmen.
|Vier Fenster zum raschen Arbeiten|
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Illustration: Werkbank, verfremdet
Wednesday October 22, 2014
Gestern die M√ľhle, heute die Pause! Bevor ich morgen im Blog auf den heute zu¬≠en¬≠de gegangenen Welt¬≠ge¬≠sund¬≠heits¬≠gipfel zur√ľckblicke, gibt's erstmal eine Runde Kaf¬≠fee und Kuchen.
|Cappuccino in Nizza (Archiv)|
Bei uns hei√üt √§lterer Sand¬≠ku¬≠chen und derlei √ľbrigens "trockener W√ľrger".
Die Aussprache, hier ist S√§chsisch zwingend notwendig, von dort habe ich den "Schnack", √ľberlasse ich jedem Leser lieber selbst!
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Foto: C.E.
El ingl√©s jur√≠dico relacionado con los seguros es especialmente complejo y sutil. En t√©rminos generales, se emplea en este campo la terminolog√≠a propia del ingl√©s jur√≠dico, pero existen muchos matices y conceptos que presentan dificultades¬†especiales. Los t√©rminos¬†Damage¬†y¬†Damages¬†son un buen ejemplo. A simple vista, podemos pensar que¬†Damages¬†no es m√°s que el plural de¬†Damage. Es √©sta una […]
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Tuesday October 21, 2014
Ein potentieller Kunde sendet sieben Seiten Kleingedrucktes, den Anhang zu einem Vertrag, es geht um Filmrechtliches, darin sei ich ja Fachfrau, das könnte ich doch längst im Stehsatz haben.
Netter Versuch: Erst das mit dem ber√ľhmten Honig, dann auf Vorlagen rekurieren und anzumoderieren, man w√ľrde mich das gerne mal pr√ľfen lassen und die ak¬≠tu¬≠a¬≠li¬≠sier¬≠ten Passagen in Auftrag f√ľr eine Neu√ľbersetzung geben.
Am liebsten m√∂chte der Kunde auch nur die Zeilen be¬≠zah¬≠len, die wirklich neu sind. Meine Pr√ľfungs- und Lesezeit, die Datenbankpflege mei¬≠ner √úber¬≠setzungen, even¬≠tu¬≠el¬≠le Urheberrechtsverst√∂√üe beim Raus¬≠kra¬≠men eines von ein¬≠em anderen Anwalt formulierten Vertragsanhang scheint der potentielle Kunde nicht im Blick zu haben.
Der Kundent¬≠ext liegt nur als Fotoscan vor. Ich frage auf einer Newsgroup die Kol¬≠legen um Hilfe und bekomme von sieben Fachleuten neun Methoden empfohlen. Eine √úber¬≠setzerin macht N√§gel mit K√∂pfen, sie empfiehlt nicht nur Acrobate pro, sie hat prompt den Beweis geliefert. Nat√ľrlich sind etliche Auslesefehler drin, aber in der Regel sehe ich einen falschen Buchstaben statt eines Sonderzeichens und keine drei- bis f√ľnfstelligen HTML- oder sonstwas Codes, wie ich es auch kenne. Das Z√§h¬≠len der Zeichen (inklusive Leerzeichen) ist damit einfach.
Und aus Achtpunktschrift in zwei Spalten, sieben Seiten locker gesetzt, wird mal eben ein 14-seitiges Dokument, einzeilig, das entspricht damit dem Drittel eines normalen Spielfilmdrehbuchs, denn es sind knapp 32.700 Anschl√§ge. Es ist ein (da ich Filmjargon kenne) mittelschwerer Text, zwei Hintergr√ľnde, Recht und Film, kurz: die Begriffe m√ľssen trotzdem in der Zielsprache nochmal auf inhaltliche √úber¬≠¬≠ein¬≠¬≠stim¬≠mung mit dem Bedeutungsfeld der Ausgangssprache abgeglichen wer¬≠den.
Dem Kunden war als Preis ein Drittel dessen vorgeschwebt, was ich aufgerufen ha¬≠tte, er habe da im Netz Preise gesehen ... und er meint, ich m√ľsse den Text doch nicht so genau √ľbersetzen, sein Anwalt w√ľrde ihn doch gegenlesen, ins Unreine w√ľrde durchaus reichen.
Hier Elemente der Antwort, die mir wie eine Gebetsm√ľhle vorkommt, so oft habe ich mich das schon sagen h√∂ren.
1. Mein Preis ist der normale Marktpreis der √úbersetzung. Was er im Netz sah, ist das, was ein Sprachdienstleistungsmakler aufruft, wenn er einen am Ende von deutschen Hausfrauen geschliffenen Murks in einem Drittweltland einkauft.
2. Hat er die Stundensätze seines Anwalts im Kopf? Fordert er von ihm auch um 66,6 % Rabatt? Weiß er, dass unsere Studienzeiten ähnlich lang waren?
3. Pfuschen l√§sst sich ein solcher Text nicht. Das w√§re wie "nur mal so grob und ins Unreine auf der Autobahn 160 Sachen fahren".
|Kaffem√ľhlen sind mir lieber. Blick in meine K√ľche. Die Teile sind in Benutzung.|
Fotos: C.E. (Schriftzug beim Staubwischen
schiefgerutscht)
Monday October 20, 2014
|Nein, die Partei mit diesen Farben |
stellt den Hausherr nicht mehr
Wir sitzen in Reihe drei, fl√ľstern f√ľr eine Ministerin. Da kommt ein Mann zu uns, er vertritt die Veranstalter, und bittet uns, wir m√∂gen doch am Saalende, gef√ľhlte 100 Meter vom Podium, Platz nehmen. Den gu¬≠ten Mann m√ľssen wir entt√§uschen, denn wir brauchen freie Sicht auf die zu Ver¬≠to¬≠nen¬≠den. Um die 30 % der In¬≠for¬≠ma¬≠tionen lesen Dolmetscher, so habe ich es an der Uni geh√∂rt, von den Lippen ab, entnehmen Gestik, Mimik und K√∂r¬≠per¬≠spra¬≠che.
|Fl√ľsterdolmetschen aus der Ecke|
|Our point of view|
Meine Danksagung und meine "kurze Be¬≠die¬≠nungs¬≠an¬≠lei¬≠tung f√ľr Dolmetscher" sende ich dem Veranstalter dieser Tage auf Pa¬≠pier zu.
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Fotos: C.E.
Sunday October 19, 2014
Herbst und Fr√ľhjahr sind die zwei klassischen Hochzeiten des Konferenzbetriebs, also sehe ich au√üer Kabinen und dem B√ľro nicht viel von Berlin ‚ÄĒ es sei denn, meine Besuchsg√§ste bringen mich dazu. Und so lerne ich denn intensiv Neues (und frische alte Kenntnisse auf) zu Themen wie NTD (neglected tropical diseases, ver¬≠nach¬≠l√§s¬≠sig¬≠te Tropenkrankheiten) und Logistik.
Daneben teste ich das Design aus dem Jahre 1900. Hier ein etwas kleinerer Steh­pult­auf­satz als der von neulich, der optisch besser in mein Arbeitszimmer passt. Aber ist er auch groß genug? Die Maße (als Bauanleitung) sowie meine Test­er­geb­nis­se der kleinen Pro­dukt­test­rei­he veröffentliche ich auf Wunsch von Kollegen ger­ne zu einem späteren Zeit­punkt.
|Links: Am oberen flachen Teil ist ein Runterfallschutz, |
so dass ich den Rechner nur schwer ohne Erhöhung nutzen kann
Fotos: C.E.
Gem√§lde an der Wand: Detlev Baltrock