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Das Wichtigste in Kürze
- Queen Elizabeth ist auch die Königin von Jamaika.
- Die dortige Kulturministerin fordert nun eine Milliarden-Entschädigung.
- Grund: Der jahrzehntelang geduldete Sklavenhandel.
Da müsste die Queen (95) aber mächtig in die Taschen greifen!
Über Jahrzehnte hinweg erlaubte die britische Regierung in Jamaika die Sklaverei. Erst im Jahr 1807 wurde der Sklavenhandel abgeschafft, 1838 dann verboten. Die Kulturministerin des Inselstaats findet deshalb: Es ist an der Zeit für eine Entschädigung.
Sie freue sich, einen weiteren Schritt auf dem Weg zu einer wiedergutmachenden Gerechtigkeit gemacht zu haben, so Olivia «Babsy» Grange. Das Geld soll ihr zufolge den Nachkommen des transatlantischen Sklavenhandels zugutekommen.
Queen Elizabeth ist Königin von Jamaika
Doch wer soll das eigentlich bezahlen? Queen Elizabeth! Zumindest teilweise.
Denn schliesslich ist die Monarchin die Königin von Grossbritannien – Commonwealth mit eingeschlossen. Und dazu gehört auch Jamaika.
«Die Petition soll der britischen Königin und der Regierung des Vereinigten Königsreichs übergeben werden», so Grange.
Möchten Sie die Queen einmal persönlich treffen?
Ob die Petition tatsächlich durchkommt, wird sich erst noch zeigen. Derzeit prüft die Kammer des Generalstaatsanwalts das Anliegen, berichtet «Express».