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Bemerkung:
Im Guss links unten monogrammiert. Mit grosser Wahrscheinlichkeit ein Unikat. - Georg Curt Bauch (1887-1967) besuchte die Kunstgewerbeschule und lernte unter anderem bei Hugo Spieler. Von 1910 bis 1914 studierte er an der Kunstakademie in Dresden. Er war Schüler von Richard Müller, aber auch von Robert Diez, unter dessen Ägide er im Meisteratelier für Plastik der Kunstakademie Studien betrieb. Während des Studiums wurde er mehrfach ausgezeichnet; im Jahr 1914 erhielt er den renommierten Rom-Preis. Bauch ließ sich nach Reisen durch Italien, Frankreich und Dänemark 1917 in Loschwitz nieder, wo er bis 1929 ein Atelier besaß. Im Jahr 1929 zog er nach Locarno um, wo er bis 1936 lebte. In Dresden durfte er wegen seiner Ablehnung des NS-Regimes nicht bleiben, zog 1939 nach Lottstetten und versuchte 1943, vor den Nationalsozialisten in die Schweiz zu flüchten. Dabei wurde er schwer verletzt. Er lebte mit seiner Familie 1944 in Brione und war in der Schweiz als Bildnismaler und Bildhauer für Bildnisbüsten und Tierplastiken tätig. Sein Dresdner Atelier wurde 1945 zerstört; zahlreiche Werke Bauchs gingen dabei verloren. Bauch erkrankte im Alter schwer und lebte zuletzte als Witwer bei seiner Tochter in Brione, wo er 1967 verstarb. Er wurde auf dem Brioner Friedhof beigesetzt.