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Flygvapenmuseum Malmslätt
Das Flygvapenmuseum Malmslätt liegt unittelbar an der Malmen Airbase. Es wurde 1984 eröffnet und umfasst eine Sammlung über 50 Flugzeugen, welche in der schwedischen Luftwaffe im Einsatz standen oder noch stehen. Eindrücklich ist, welche Typenvielfalt man hier vorfindet.
Neben den von schwedischen Flugzeugherstellern entwickelten Mustern beschaffte sich die schwedische Luftwaffe im Laufe ihrer neunzigjährigen Geschichte auch eine Unzahl von Flugzeugen und Hubschraubern aus anderen Ländern, darunter Italien, Frankreich, Deutschland, Grossbritannien und USA.
Um hier nur ein paar Beispiele zu nennen: Neben einer Ju 86 findet man eine italienische Reggiane Re 2000 Falco mit schwedischen Hoheitsabzeichen. Für jemanden, der üblicherweise ausnahmslos Saab mit der schwedischen Luftwaffe in Verbindung bringt, wirkt das etwas surreal oder zumindest ungewohnt. Aus Frankreich stammt die Alouette II und von den Britten die legendäre Spitfire, welche auch nach dem zweiten Weltkrieg als Aufklärungsflugzeug Verwendung fand. Die schwedische Luftwaffe setzte aber auch auf den Hawker Hunter. Aus den USA stammt neben einer Seversky und einer Mustang auch die NA-16 von North American. Aus ihr wurde die berühmte T-6 Texan oder Harvard abgeleitet.