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Drogenstreckmittel unterscheidet man zwischen pharmakologisch wirksamen Zusätzen sowie pharmakologisch unwirksamen Zusätzen:
Pharmakologisch wirksame Stoffe als Drogenstreckmittel
Diltiazem: Diltiazem ist ein Stoff, der bei folgenden Symptomen eingesetzt wird: Erkrankung der Herzkranzgefäse, gewissen Herzrhythmusstörungen sowie Bluthochdruck und Schwindel. Bekannte Nebenwirkungen sind Schlaflosigkeit, Depressionen sowie Halluzinationen.
Hydroxyzin: Hydroxytin ist ein Mittel zur Angstbekämpfung bei psychischen aber auch physischen Erkrankungen. Bekannte Nebenwirkungen sind: Schwindel, Halluzinationen, Unruhe, Krampfanfälle sowie Benommenheit.
Koffein: Koffein ist aufgrund der reinen Form (weisses, bitteres Pulver) ein gern verwendetes Streckmittel, vor allem für Heroin. Koffein ist Bestandteil von vielen Getränken wir Kaffee, Tee, Energy Drinks oder Cola.
Levamisol: Levamisol ist ein Mittel gegen Fadenwürmer. Bekannte Nebenwirkungen sind Atemnot und Lungenödeme.
Lidocain: Lidocain ist ein häufig verwendetes Betäubungsmittel, das zu lokalen Betäubung eingesetzt wird. Bekannte Nebenwirkungen sind Krämpfe sowie Herzrhythmusstörungen.
Phenacetin: Phenacetin ist ein fiebersenkendes Schmerzmittel, das leicht euphorisch wirkt. Herstellung und Abgabe sind wegen der gesundheitsschädlichen Wirkung verboten.
Procain: Procain ist ein Lokalanästhetikum. Häufiger Anwendungsbereich ist in der Zahnmedizin. Bekannte Nebenwirkungen sind: Herzrhythmusstörungen, Krämpfe, Atem- und Blutdruckproblemen.
Pharmakologisch unwirksame Stoffe als Drogenstreckmittel
Zur Erhöhung der Menge werden oft die folgenden unwirksamen Stoffe genutzt:
Glucose: Der Einfachzucker ist auch unter dem Namen Traubenzucker bekannt. Das Kohlenhydrat bildet weisse Kristalle, die nicht so süss wie Fructose oder Saccharose schmecken.
Laktose: Laktose ist ein in Milch enthaltener Zucker.
Mannit: Mannit oder auch Mannitol genannt, ist ein Zuckeralkohol. Er kommt in der Natur als D-Mannitol vorwiegend in Salzpflanzen, Pilzen, Tieren und auch Algen vor.