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European Tour Final: Das grosse Comeback von Danny Willett
2015 hatte der Engländer beim Omega European Masters in Crans-Montana gewonnen, kurz danach siegte er beim Masters in Augusta. Danach kämpfte Danny Willett unter anderem mit einer Verletzung und fiel in der Weltrangliste fast aus Top 500. Im Race to Dubai qualifizierte er sich als 53. nur knapp für das Final. Dort spielte er aber ganz gross auf. Die Schlussrunde begann er mit einem langen Eagle-Putt auf Loch 2. Mit seinen Bogeys auf den Bahnen 10 und 13 liess er die Konkurrenz, sein Landsmann Matt Wallace und den Amerikaner Patrick Reed zeitweise aufholen.
Am Ende behielt der Gejagte Danny Willett die Nase mit zwei Schlägen vorne und gewann die DP World Tour Championship mit einem Gesamtscore von -18. Die Vorentscheidung fiel als sich Reed mit einem Bogey an Loch 17 verabschiedete, während der Engländer seinen Birdie-Putt souverän versenkte.
Molinari gewinnt das Race to Dubai
Keine Überraschung gab es beim Rennen um die Jahreswertung. Nur mit einem Sieg hätte Tommy Fleetwood den Italiener Francesco Molinari noch überholen können. Der Engländer kam nur auf den geteilten 16. Rang. Damit ist Molinari der erste Italiener, dem es gelingt, die Geldrangliste der European Tour zu gewinnen. Er beendet das Final-Turnier mit -6 auf dem geteilten 28. Rang.