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Walt Disney machte Schneewittchen 1932 zur Kulturikone. Bis heute verkörpert die Märchenfigur mit ihrer schneeweissen Haut und ihrem rabenschwarzen Haar in Vergnügungsparks und als Merchandising-Spielzeug den Inbegriff von Happiness. Dass dieses Glücksversprechen auch die Verkörperung eines weissen heteronormativen Ideals einschliesst, zeigen Eisa Jocson und Russ Ligtas in «Princess»: Schneewittchens Art sich zu bewegen, zu sprechen, zu schauen eignen sich die philippinischen Performer*innen an und enthüllen die Typisierung des «Happiness Empire».
Die bildende Künstlerin Eisa Jocson kam über den Pole-Dance zum Tanz. In ihren Choreografien untersucht sie den menschlichen Körper in der Unterhaltungsindustrie als Projektionsfläche. Ihre ersten drei Solos «Death of the Pole Dancer» «Macho Dancer» und «Host» wurden alle in der Dampfzentrale gezeigt. In der zweiteiligen Serie «Happyland» fokussiert die Philippinin nun die europäischen Stereotypen von Figuren in Vergnügungsparks.