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Die auf den Resultaten aufgedruckten "Normbereiche" sind nur eine grobe Orientierung. Bei Kinder und Jugendlichen sind die Normwerte vom Patientenalter und Reifungsgrad abhängig. Weitere Faktoren wie Tageszeit der Blutentnahme, Medikation resp. Stimulationstest etc. müssen für die Beurteilung berücksichtigt werden.
Alle "Normwerte" haben eine sehr wesentliche Spannbreite. Es darf nicht vergessen werden, dass die immunologisch bestimmten Hormonanalysen ganz allgemein eine gewisse Variabilität aufweisen, sodass Abweichungen von 15-20% absolut in der Toleranzgrenze liegen.
Bei der Einführung neuer Normwerte haben wir nicht berücksichtigt, dass bis zu einem bestimmten Datum die alten Normwerte galten, welche nun nicht mehr auf den Resultatblättern erscheinen.
So können zum Beispiel im Verlauf identische IGF 1 Resultate (beim Erwachsenen) zu einem früheren Zeitpunkt in der Norm liegen, während sie mit den neuen Normwerten "erhöht" sind. Hierbei hat der vorausgehende Methodenvergleich gezeigt, dass mit denselben Proben dieselben Werte gemessen werden. Das heisst, nur der Normbereich wurde (zum Beispiel vom Reagenzienhersteller) neu definiert.
(Normwerte sind in Vorbereitung und in Kürze erhältlich.)