Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03315.jsonl.gz/2142

Es hängt nicht nur mit den Einflüssen unserer Kultur und den stereotypen Ansichten über ideale Beziehungen zusammen, dass Frauen sich gerne einen älteren Partner suchen. Es hat auch mit der Evolution des Menschen zu tun, dass Männer häufig jüngere Frauen bevorzugen, die einen gewissen Altersunterschied zu ihnen aufweisen. Nach den Theorien zahlreicher Wissenschaftler hängt die Anzahl der Nachkommen vom Altersunterschied ab. Paare, in denen der Mann einige Jahre älter ist als seine Partnerin, bekommen in der Regel mehr Babys als beispielsweise gleichaltrige Paare. Aufgrund dieser natürlichen Selektion ist es auch heutzutage so, dass beide Geschlechter einen bestimmten Altersunterschied in der Beziehung bevorzugen.
Studien bestätigen diese Annahmen
In einer österreichischen Studie haben sich diese Annahmen bestätigt. Besonders bei einem Altersunterschied von sechs Jahren bekamen Paare mehr Kinder – vorausgesetzt natürlich, dass der Mann älter war als die Frau und nicht umgekehrt. Diese Thesen werden sogar durch den britischen Adel bestätigt. Queen Elizabeth II. und ihr genau vier Jahre und zehn Monate älterer Ehemann Prinz Philipp haben insgesamt vier Nachkommen. Das sind zwei Kinder mehr als im durchschnittlichen britischen Haushalt.
Der Altersunterschied darf nicht zu gross sein
Diese Beobachtungen lassen sich jedoch nicht auf Paare übertragen, bei denen die Altersdifferenz sehr gross ist. Ist der männliche Partner in einer neue Beziehung wesentlich älter als seine Partnerin, so bekommt das Paar im Durchschnitt genauso viele Kinder wie das gleichaltrige Paar. Aus diesen Erkenntnissen in der Forschung lässt sich folgern, dass es zur heutigen Norm gehört, dass jüngere Frauen mit älteren Männern zusammenleben. Das hat sich über Jahrtausende in der Evolution so entwickelt.