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Der Kleine geriet wegen hohen Augeninnendrucks mit schrecklichen Schmerzen in die Augenklinik. Bei ihm wurde Retinoblastom (Augenkrebs) diagnostiziert. Nikita musste die operative Entfernung des Auges durchstehen, um am Leben zu bleiben. Danach wurde ihm eine Augenprothese eingesetzt. Der Krebs trat aber nicht zurück.
Dem Buben stand ein langwieriger Heilungskurs bevor, der aus mehr als zehn Bestrahlungssitzungen bestand. Sein Vater Sergej (geb. 1990) und seine Mutter Olga sind einfache Arbeiter mit minimalem Lohn. Sie verfügten über keine Ersparnisse für die Bezahlung der kostspieligen Behandlung ihres Sohnes sowie für die Radiochemotherapie, zahlreichen Analysen, unterstützende Therapie und Infusionen für die Organe, die infolge der Chemo beschädigt wurden.
Dank der geleisteten Hilfe konnte Olga sowohl den Aufenthalt im hauptstädtischen Krankenhaus als auch die Bestrahlungstherapie bezahlen. Nikita fühlt sich besser und durfte nach Hause. Olga ging in eine andere Stadt auf der Suche nach Arbeit, um mehr Geld zu verdienen. Nikita bleibt beim Vater Sergej und der Grossmutter Viktoria (geb. 1968). Der Kleine braucht vitaminreiche Ernährung sowie auch kostspielige Proben und Untersuchungen in verschiedenen Krankenhäusern. Der Vater verfügt über keine Mittel für Nikitas Behandlung, so geht er Schweizer Gönner an.