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Drei Skitourengänger begaben sich am Mittwoch zum Piz Alv. Kurz nach 14 Uhr befanden sie sich auf der Talfahrt in Richtung Lagalb. «Dabei löste der an dritter Stelle fahrende 34-Jährige in einer Flanke auf einer Höhe von rund 2'900 Meter über Meer eine Lawine aus. Diese erfasste den Tourengänger und verschüttete ihn vollständig», schreibt die Kantonspolizei Graubünden.
Sein vor ihm fahrender 42-jähriger Bruder wurde durch die Lawine ebenfalls kurz mitgerissen und leicht verletzt. Zusammen mit dem dritten Alpinisten begann dieser sofort mit der Suche nach dem Verschütteten. Nach rund 15 Minuten konnten ihn die beiden Kameraden orten und ausgegraben. Unterstützt wurden sie durch zwei Rettungsspezialisten der SAC Sektion Bernina sowie eine Rega-Crew und eine Crew der HeliBernina AG.
Mit schweren Verletzungen und in kritischem Zustand musste der Verschüttete durch die Rega ins Kantonsspital Graubünden nach Chur überflogen werden. Sein leichtverletzter Bruder wurde zur Kontrolle ins Spital nach Samedan geflogen. Die Alpinpolizei der Kantonspolizei Graubünden hat die Ermittlungen zu diesem Lawinenunfall aufgenommen.
(red.)