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Schon in der Schule schrieb ich sehr gerne Aufsätze. Dazu kam eine ausgesprochene Freude an unterschiedlichen Sprachen. Nach drei Jahren Sekundarschule – das hiess damals in „Gääs“ noch Realschule, die heutige Realschule dagegen Abschlussklasse – begann ich die Ausbildung zur Lehrerin am damaligen Seminar Mariaberg in Rorschach. In der Freizeit pflegte ich einen regen Briefwechsel mit jungen Männern aus Frankreich, Italien und Marokko.
Die Liebe zu Skandinavien vertiefte ich mit einem halbjährigen Aufenthalt in Schweden. Dort arbeitete ich erst einen Monat auf einer Farm mit hundert Kühen, ein Jahr darauf während drei Monaten als Holzfällerin in einer Bucht mit Rindern und einer Hundezucht, führte deshalb unzählige Hunde aus und war einfach Mädchen für alles. Für die restlichen zwei Monate kochte, wusch und flickte ich dann für eine Familie mit vier Buben, bis ich wieder in die Schweiz und damit in die Schulstube zurückkehrte. Danach blieb ich der Schule bis zu meiner Pensionierung treu, daneben zog ich zusammen mit meinem Mann drei Söhne gross.
Das Lehren ist mir geblieben, auch das Schreiben. Meine Homepage ist für eine neugierige, an Kultur interessierte Leserschaft gedacht.