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Wer nun denkt, Riot Rose sei ein Mädchen, liegt falsch. Im Formular ist unter dem Geschlecht des Babys nämlich «male» angegeben, also «männlich».
Darum heisst der Babybub Rose
Dass ein Junge Rose getauft wird, ist zwar für viele Ohren etwas gewöhnungsbedürftig, die Erklärung dazu tönt jedoch herzig: Offenbar heisst der kleine Riot mit Zweitnamen Rose, weil sein Papa Blumen über alles liebt. Eine dem Elternpaar nahestehende Quelle sagt: «Viele wissen das gar nicht, aber Rocky liebt Blumen. Er liebt es frischen Blumen im Haus zu haben und mit Blumen zu dekorieren.»
Dass die Bedeutung eines Vornamens für das Elternpaar ein wichtiges Auswahlkriterium ist, scheint längst klar. Bei der Namenswahl für ihren einjährigen Sohnes, RZA (ausgesprochen: «Riiii-Sa») liessen sich Rihanna und A$AP Rocky von einer Rap-Ikone inspirieren.
Neben der Bedeutung eines Vornamens scheinen für Rihanna und Rocky auch die Initialen wichtig zu sein: Beide Kinder tragen Namen, die mit dem Buchstaben R beginnen, genau so wie ihre Eltern, die mit bürgerlichen Namen Robyn und Rakim heissen.
Diese Babynamen sind überraschend unisex
Aber zurück zum Namen Rose, der so viel Beachtung erhält, weil ein Junge ihn trägt. Rose ist nicht der einzige Babyname, den wir spontan einem Geschlecht zuordnen, ohne zu wissen, dass er eigentlich geschlechtsneutral wäre. Davon gibt es einige. Und zum Teil sind es richtig überraschende Kandidaten. Zum Beispiel diese hier:
Maria: Wird zwar bei Männern nur als Zweitname verwendet, dafür jedoch ziemlich häufig.
Juli: Diese Kurzform steht sowohl für Juliane wie auch für Julian.
Leoline: Tönt nach einem Mädchen, ist jedoch die moderne Version des keltischen Unisex-Vornamens Llewellyn.
Isa: Bei Mädchen steht Isa als Kurzform für Isabelle. Bei Jungen ist es ein Vorname arabischen Ursprungs.
Lilian: Diese Kurzform von Elizabeth ist im französischen Sprachraum auch für Buben Gang und Gäbe. Im 19. Jahrhundert war übrigens Elizabeth ein gar nicht seltener Bubenname.
Marian: Wird für Jungs wie Mädchen verwendet.
Billy: Als Kurzform von Wilhelm oder Wilhelmina funktioniert dieser Name für beide Geschlechter.
Cleo: Diese Abkürzung von Kleopatra kann für Mädchen und Jungen verwendet werden.
Jules: Französisch ausgesprochen ist es ein Jungenname. Im englischen Sprachraum jedoch ist das ein weiblicher Vorname.
Jamie: Gilt im Grunde als Abkürzung von James. Der Name kann aber auch als eigenständiger weiblicher Vorname gewählt werden.
Charlie: Auch hier denken wir eher an eine männliche Person, da wir Charlie von Charles – im Deutschen Karl – ableiten. Mittlerweile hat sich Charlie jedoch auch als Mädchenname durchgesetzt.
Luca: Der Name ist aber nicht nur die italienische Form von Lukas, sondern auch die osteuropäische Form von Lucia.
Lio: Steht als Kurzform sowohl für den männlichen Vornamen Lion als auch für den weiblichen Vornamen Lioba.
Noah: In den letzten Jahren einer der beliebtesten Vornamen für Knaben in der Schweiz. Was aber nur Wenige wissen: Noah ist auch ein Mädchenname. Besonders in den USA ist er beliebt für Girls.
Finn: Unisex. Bedeutet «blond».
Jona: Geht ebenfalls für beide Geschlechter.
Adrian: Hierzulande gilt Adrian ganz klar als Name für männliche Personen. In den USA wird er aber auch gerne für Frauen verwendet.
George: Hören wir den Namen George, schreiben wir ihn automatisch einer männlichen Person zu. Auch hier sollten wir uns nicht zu sicher sein. Werden Mädchen so gerufen, dann zwar oft als Kurzform von Georgia, aber George kann auch als voller Mädchenname gewählt werden.
Sascha: Weltweit betrachtet ist Sascha einer der häufigsten geschlechtsneutralen Namen. Seinen Ursprung hat er in Osteuropa, wo er als Abkürzung für Alexandra und Alexander dient.