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In einer oft zitierten Selbstdeklaration aus dem Jahr 1975 bezeichnet Michel Foucault seine Bücher als "kleine Werkzeugkisten", aus denen man sich nach Belieben "bedienen" solle. Wenn diese Metapher der Werkzeugkiste seither zu einem beliebten Stichwort im Foucault-Diskurs geworden ist, dann wohl auch deshalb, weil sie den Sprechenden – unabhängig vom Inhalt der jeweiligen Rede – zumindest in dieser Hinsicht immer schon die Absolution der Werktreue zu garantieren scheint: Hat schliesslich nicht Foucault selbst ausdrücklich dazu aufgefordert, mit seinen Forschungen "völlig frei" umzugehen?
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