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Hatte ter Mors im Shorttrack über 1500 Meter als Vierte das Podest noch knapp verpasst, liess sie im Eisschnelllauf die gesamte Konkurrenz hinter sich. Zudem verbesserte sie mit 1:53,51 Minuten den Olympia-Rekord der Deutschen Anni Friesinger aus dem Jahr 2002 um 51 Hundertstel. Dieser Triumph war für sie umso emotionaler, als ihr Vater im vergangenen Mai nach schwerer Krankheit gestorben war.
Ter Mors distanzierte Wüst, die Olympiasiegerin von 2010 und dreifache Weltmeisterin auf dieser Strecke, um 58 Hundertstelsekunden. Wüst sicherte sich die dritte Medaille an diesen Winterspielen, nachdem sie über 3000 Meter Gold sowie über 1000 Meter ebenfalls Silber geholt hatte. Dennoch hinterliess die 13-fache Weltmeisterin nicht den Eindruck, als würde sie sich besonders freuen, dafür ist sie zu ehrgeizig. Van Beek machte den totalen Triumph der Holländerinnen perfekt. Es war bereits der dritte Dreifach-Sieg für das holländische Eisschnelllauf-Team in Russland. Damit hat das Königreich nun 16 von 24 Medaillen geholt, wovon fünf goldene. (si/qae)
1. Jorien ter Mors (Ho)
2. Ireen Wüst (Ho)
3. Lotte van Beek (Ho)
Der Schweizer Jonas Hiller schloss das olympische Turnier mit einer Fangquote von 97,06 Prozent als statistisch zweitbester Torhüter hinter dem kanadischen Olympiasieger Carey Price (97,17) ab. Hiller hatte wie Price zwei Shutouts gefeiert.
Antworten, weshalb die Schweiz die Viertelfinals trotzdem verpasst hat, liefert die Turnierstatistik: Als einziges Team erzielten die Schweizer keinen Powerplay-Treffer und in der Chancenauswertung ist das Team von Sean Simpson mit einer Effizienz von 2,42 …