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Der frühere italienische Profi Riccardo Ricco verteidigt das gefallene Radsportidol Lance Armstrong. "Ein Esel kann kein Rennpferd werden", twitterte der 29-Jährige in Bezug auf die lebenslange Sperre und die Aberkennung der Tour-de-France-Siege Armstrongs.
Ricco, der gegen seine zwölfjährige Dopingsperre Einspruch vor dem internationalen Sportgerichtshof CAS eingelegt hat, begrüsste die Aussage des Basken Samuel Sanchez, der behauptet hatte, dass es keine Dopingbeweise gegen Armstrong gebe und dass der Texaner Opfer eines "Medienprozesses" geworden sei.
Ricco war am 19. April vom nationalen Anti-Doping-Tribunal Italiens wegen Dopings gesperrt worden.
Bei der Bemessung des Strafmasses war das Tribunal der Forderung der Anti-Doping-Staatsanwaltschaft des italienischen Olympia-Komitees CONI gefolgt. Die lange Sperre wurde damit begründet, dass Ricco schon einmal als Dopingsünder verurteilt worden war.
2008 war er für 20 Monate wegen Dopings bei der Tour de France aus dem Verkehr gezogen worden. Nach der erneuten Sperre hatte der Italiener, der stets seine Unschuld beteuerte, zunächst verkündet, ein neues Leben beginnen zu wollen.