Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03420.jsonl.gz/2130

Es steht 0:0 im Ligacup-Final zwischen Chelsea und Manchester City, die letzten Sekunden der Verlängerung laufen. Nach einem Zusammenprall lässt sich Chelsea-Goalie Kepa Arrizabalaga lange behandeln. Sein Ersatz Willy Caballero steht bereit, um reinzukommen. Was dann geschieht, ist äusserst kurios:
- Kepa ist plötzlich wieder genesen und meldet sich zum Dienst zurück.
- Trainer Maurizio Sarri will Kepa auswechseln, doch die Nr. 1 weigert sich, den Posten zu räumen.
- Kepa bleibt auf dem Platz und steht beim Elfmeterschiessen zwischen den Pfosten.
- Sarri zieht sich kurzzeitig wutentbrannt in die Katakomben zurück.
Vom Punkt behielt Manchester City das bessere Ende für sich. Während bei den «Citizens» einzig Leroy Sané verschoss, scheiterten bei Chelsea Jorginho und David Luiz.
Somit hat Chelsea innert Wochenfrist 2 Titelchancen verspielt (Aus im FA-Cup und Final-Niederlage im Ligacup). Der Stuhl von Coach Sarri wackelt mehr denn je. Die BBC schrieb zur Aktion mit Kepa: «Die Autorität von Sarri wurde in aller Öffentlichkeit untergraben.»
Schiedsrichter konnte nicht eingreifen
Das Schiedsrichtergespann hatte in diesem Fall keinerlei Handhabe. In Regel 3 der offiziellen Spielregeln des Weltverbandes FIFA ist unter Punkt 3 («Auswechselvorgang») eindeutig festgehalten: «Weigert sich ein Spieler, der ausgewechselt werden soll, das Feld zu verlassen, läuft die Partie weiter.» Persönliche Strafen sind nicht vorgesehen. (sid)