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Die Sanktionen gegen Russland könnten zu einer erhöhten Volatilität in der europäischen Finanzbranche führen, finden die Experten von J.P. Morgan Asset Management.
Der diplomatische Stillstand zwischen dem Westen und Russland führt im Zusammenhang mit der Krim-Krise zu Sanktionen.
J.P. Morgan Asset Management hat vor diesem Hintergrund einen Chart erstellt, der das Engagement europäischer und amerikanischer Banken in Russland per Ende September 2013 illustriert (vgl. nachstehende Grafik).
Europäische Banken haben Auslandsforderungen gegenüber russischen Banken in Höhe von insgesamt 184 Milliarden Dollar, vor allem von Instituten aus Frankreich, Deutschland und Italien.
Volatile Entwicklung befürchtet
Wahrscheinlich wird die europäische Wirtschaft von Beschränkungen der Gaslieferungen aus Russland nach Europa besonders stark beeinträchtigt werden, wie die Experten von J.P. Morgan Asset Management befürchten.
Die engere Bindung der Kreditwirtschaft einiger Länder könne ausserdem zur Folge haben, dass durch eine Verschärfung der politischen Spannungen der europäische Finanzsektor sich volatiler entwicklen dürfte.