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Am Vormittag reisten die beiden Klassen getrennt mit einer Zeitmaschine in die römische Antike, um in Gruppen einen Kriminalfall zu lösen. Jeder erhielt einen Kopfhörer und erfuhr durch viele Zeugenaussagen nebenbei etwas über das Leben in der römischen Legion. Als die meisten Teams den Mörder gefunden hatten, trafen sich die beiden Klassen zur Mittagspause: Wer wollte, konnte im Legionslager grillieren.
Am Nachmittag nahm die Klasse U1a an dem Workshop «veni, vidi, vici» teil. Ein römischer Zenturio befahl den Schülerinnen und Schülern, sich eine Tunica überzuziehen. Viele legten noch freiwillig ein mehrere Kilo schweres Kettenhemd an.
Nun musste jeder an seinen Namen die Endung «-us» anhängen – auch die Mädchen, da es in der römischen Armee keine weiblichen Soldaten gegeben hatte. Wenn jemand auf andere Weise angeredet wurde, hiess es: «Liegestützen!»
Die Namen der neuen Legionäre wurden vom Zenturio selbst jedoch schnell dem «Charakter» des Soldaten entsprechend abgeändert: Die Klasse bestand nun plötzlich aus Blondus, Modelus, Schwatzbasus, Speedus, Schwachus, Minimus und einigen anderen.
Nun begann die Ausbildung. Trainiert wurde der Schwertkampf (mit Holzwaffen), der Wurf des Pilum und die Formation der Schildkröte.
Die Mehrheit der Klasse kam bei den Übungen unverletzt davon, einige wenige hatten am Ende jedoch Nasenbluten oder geschwollene Wangen zu beklagen. Am Ende durfte jeder ein persönliches Erinnerungsphoto in Legionärsrüstung mit ins Jahr 2017 nehmen.