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- Vor der Küste Neuseelands hat es ein heftiges Erdbeben der Stärke 7.2 gegeben. Eine zunächst herausgegebene Tsunami-Warnung für weite Teile des Pazifiks wurde später wieder herabgestuft.
- Laut Zivilschutz könnten alle zuvor evakuierten Menschen zurückkehren. Allerdings sollte man sich von Stränden und dem Meer fernhalten.
- Das Beben ereignete sich in 94 Kilometern Tiefe etwa 100 Kilometer östlich von Neuseeland.
Der Zivilschutz in Neuseeland hatte die Menschen in Küstenregionen nach dem Beben aufgefordert, sich in höher gelegene Gebiete zu begeben, wie die Zeitung «New Zealand Herald» berichtete.
Die Katastrophenschutzbehörde appellierte an die Bürger, dem Wasser fernzubleiben und die Nachrichten in Radio und Fernsehen zu verfolgen.
Die grösste Stadt in der Region wurde in Alarmbereitschaft versetzt, nachdem drei Erdbeben im Meer in weniger als acht Stunden Tsunami-Sirenen und -Warnungen auslösten.
Die Bewohnerinnen und Bewohner in Gebieten wie Northland und Bay of Plenty an der Nordküste in der Nähe von Auckland wurden von Zivilschutzbeamten beim Verlassen der Gebiete unterstützt.
Die erste Welle ist vielleicht nicht die grösste, aber die Bedrohung muss dennoch als real angesehen werden.
Die Behörden sagten, dass die Tsunami-Wellen bis zu drei Meter über den Gezeiten liegen könnten. «Die erste Welle ist vielleicht nicht die grösste», sagte Bill Fry, ein Seismologe bei der geowissenschaftlichen Organisation GNS, bei einer Pressekonferenz in der Hauptstadt Wellington.
Er fügte hinzu: «Die Tsunami-Aktivität wird noch mehrere Stunden andauern, und die Bedrohung muss als real angesehen werden, bis diese Warnung aufgehoben wird.»
Berichten zufolge sollen die Erschütterungen in der ganzen Region zu spüren gewesen sein, so auch in den Grossstädten Auckland, Wellington und Christchurch. Über Schäden oder Verletzte lagen zunächst keine Informationen vor.