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- Setzen Sie sich nicht unter Druck, auf alles eine Antwort haben zu müssen.
- Wenn Ihnen das Kind eine Frage stellt, fragen Sie zurück: «Wie stellst du dir das vor?» Zusammen können Sie verschiedene gedankliche Möglichkeiten entwickeln.
- Bewerten Sie die Gedanken Ihres Kindes auf keinen Fall als richtig oder falsch. Aber fragen Sie nach, weshalb es sich etwas so und nicht anders vorstellt. Das Begründen hilft dem Kind herauszufinden, ob der Gedanke richtig sein könnte oder ob er bei genauerem Nachdenken doch eher unwahrscheinlich ist.
- Beharren Sie nicht auf einmal gefundenen Lösungen. Wenn das Kind älter und reifer wird, werden sich auch seine religiösen Vorstellungen verändern.
- Auch abstrakte Antworten überfordern Kinder nicht. Die Kleinen machen sich ihre eigenen Bilder dazu.
- Wenn Sie persönliche Glaubensvorstellungen haben: Vermitteln Sie dem Kind nicht das Gefühl, dass etwas so und nicht anders ist, sondern dass Sie nur glauben, es sei so. Kinder sollen merken, dass jeder Mensch das Recht hat, zu glauben, was er will die Mutter so, die Kindergärtnerin anders und die Schulfreundin wieder anders.
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