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Wo sind die jubelnden, lärmenden Fans geblieben? Vor bescheidener Kulisse hat Donald Trump am Samstag seine Kampagne für die Präsidentenwahl 2024 eröffnet. In New Hampshire und South Carolina stellte er seine Wahlkampfteams vor. Doch der Aufmarsch seiner Anhänger hielt sich in Grenzen.
«Ich bin wütender und engagierter denn je zuvor», erklärte er und wiederholte, dass ihm der Sieg der letzten Präsidentschaftswahlen gestohlen worden sei. Unter seiner Führung wäre es niemals zu dem russischen Angriffskrieg in der Ukraine gekommen, rief er.
In South Carolina waren einzig etwa 200 seiner Anhänger gekommen – unter anderem Lindsey Graham, der republikanische Senator des Staates. Andere hohe Republikaner jedoch blieben fern.
Auch in New Hampshire erschienen höchstens ein paar Dutzend eingefleischte Parteimitglieder. Journalisten vor Ort sprachen von einer «gedämpften Stimmung». Trump erklärte, dass er – im Gegensatz zu allen möglichen republikanischen Alternativen - –der effektivste Kandidat im Jahr 2024 sein würde.
«Um das ganze System zu ändern, braucht man einen Präsidenten, der es mit dem ganzen System aufnehmen kann, und einen Präsidenten, der gewinnen kann», sagte er in der Haupthalle des State Capitol.
Eine Emerson-Umfrage, die Anfang dieser Woche durchgeführt wurde, ergab, dass 55% der republikanischen Wähler Trump unterstützen. 29% sprechen sich für den Gouverneur von Florida, Ron DeSantis, aus. DeSantis hat allerdings seine Kandidatur (noch) gar nicht angekündigt.