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29.09.2022, 16:50 Uhr
Die Wahrung der Biodiversität hat eine Dringlichkeit erreicht, die der Notwendigkeit des Klimaschutzes in nichts nachsteht. Investoren können einen Beitrag dazu leisten, indem sie sicherstellen, dass die...Artikel lesen
Richard Hoey, Chefökonom bei BNY Mellon, erwartet in seinem aktuellen Marktausblick weiterhin eine Beschleunigung des Wirtschaftswachstums sowohl in den USA als auch global gegen Ende des Jahres 2013 und Anfang 2014.
Das Ende einiger aussergewöhnlicher fiskalischer Belastungen, vor allem für die oberen Einkommensklassen, dürfte zinssensitive Sektoren wie Hausbau, Automobile sowie Investitionen stützen und damit zu einem stärkeren Wirtschaftsaufschwung ab 2014 beitragen, erklärt Hoey. Nach unseren Erwartungen ist das wahrscheinlichste Szenario für die nächsten drei Jahre ein durchschnittliches reales BIP-Wachstum von 3%.
Hoey sieht auch ein Ende der double-dip Rezession in Europa. Er erwartet eine Transition zu einem langsamen Wirtschaftswachstum in Europa, was für das globale Wachstum positiv sei. Insgesamt glaubt Hoey, dass kurzfristig das Wachstum in den Industrienationen stärker ausfallen wird als in den aufstrebenden Märkten. Auf lange Sicht werden die Schwellenländer aber stärkere Wachstumsraten verzeichnen, da die Diffusion moderner Technologie von den Industrieländern in die aufstrebenden Märkte anhalten wird und diese zusätzlich von der weiterhin steigenden Produktivität ihrer Arbeitskräfte profitieren, ist Hoey überzeugt.
Positiv für das globale Wirtschaftswachstum ist auch die Stimulierung der wirtschaftlichen Aktivitäten in Japan dank der Abenomics. Abenomics hat erfolgreich das Vertrauen in Japan gestärkt und durch die Abschwächung des Yen die Konkurrenzfähigkeit der Exporte erhöht, so Hoey. Er erwartet weiterhin positive Impulse vom eingeschlagenen Reformkurs, zumal die abgehaltenen Wahlen diesen bestätigt haben.