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In einer im Februar genommenen Urinprobe von Errani wurden Spuren von Letrozol gefunden. Das Mittel wird zur unterstützenden Behandlung von Brustkrebs bei Frauen nach den Wechseljahren verwendet, dient allerdings auch zur Verschleierung der Einnahme von anderen illegalen Substanzen.
Milde Strafe
Vor dem ITF-Tribunal erklärte Erranis Mutter, die an Brustkrebs erkrankt war, dass ihr eine Tablette mit dem Wirkstoff versehentlich ins Essen gefallen sei. Von den Tortellini habe anschliessend auch ihre 30-jährige Tochter Sara gegessen.
Die ITF anerkannte den Fehler, hielt allerdings fest, dass sich Erranis Verschulden «am unteren Ende der Skala» befinde. Die Sperre der aktuellen Nummer 98 der Welt läuft bis zum 2. Oktober. Zudem werden Erranis Ergebnisse auf der WTA-Tour von Mitte Februar bis Anfang Juni annulliert.