Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03302.jsonl.gz/2577

Im Rahmen des Greifenseeprojektes wurde ein landwirtschaftliches Sektormodell entwickelt, um die mittel- und langfristigen Entwicklungen der Landwirtschaft und der Landnutzung abzuschätzen und Politikmassnahmen zu evaluieren. Zur Beurteilung ökologischer Effekte weist das Modell einen hohen räumlichen Detaillierungsgrad auf. Der vorliegende Beitrag stellt das Optimierungsmodell vor und schätzt an Hand von zwei Szenarien für das Jahr 2011 die Entwicklung der Agrarstrukturen und der Landnutzung. Die Modellrechnungen zeigen, dass die landwirtschaftliche Nutzung der Greifenseeregion auf Grund der erwarteten Rahmenbedingungen bis ins Jahr 2011 gegenüber der heutigen Situation extensiver sein wird. Neben den unterstellten Preisen hängt die Entwicklung der Tierbestände, der Flächennutzung und damit der ökologischen Ausgleichsflächen stark von den Opportunitätskosten der Betriebsleiter für die eigene Arbeit ab.
Die Beschäftigung im Agrarsektor ist in vielen europäischen Ländern besonders in der Nutztierhaltung rückläufig. Direktzahlungen können diesem Trend entgegenwirken und zu mehr – vor allem weiblichen – Familienarbeitskräften auf dem Betrieb führen.
Trotz der aktuellen Herausforderungen wie des Kriegs in der Ukraine oder des Klimawandels ist der Schweizer Ernährungssektor relativ resilient. Zu diesem Schluss kommt der Bericht von Agroscope im Auftrag des Bundesamts für wirtschaftliche Landesversorgung.
Die Pandemie hat nicht nur unseren Alltag, sondern auch unser Handeln beeinflusst. Agroscope untersuchte, bei welchen Bevölkerungsgruppen und Verhaltensweisen die Veränderungen besonders gross waren und was das für unsere Gesundheit bedeutet.