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Giovanni Battista Fontana
geboren 1550 in Brescia, Lombardia, Italien
gestorben 1630 in Padova, Veneto, Italien
Giovanni Battista Fontana (Komponist)
Giovanni Battista Fontana (* um 1571 in Brescia; 7. Oktober 1630 in Padua) war ein italienischer Komponist und Violinist des Frühbarock.
Leben und Wirken
Die einzig erhaltenen Hinweise auf sein Leben und Wirken stammen aus dem Vorwort seiner einzig bekannten und elf Jahre nach seinem Tode gedruckten 18 Sonaten, den 1641 in Venedig erschienenen Sonate a 1. 2. 3. per il violino, o cornetto, fagotto, chitarone, violoncino o simile altro istromento. Die ersten sechs Sonaten sind für Solovioline und B.c., drei Sonaten für Solovioline- und Fagott und B.c., weitere Sonaten für zwei Violinen und B.c. Die Sammlung gilt neben den Affetti musicali von Biagio Marini als eine der frühen prägenden Werke der Sonatenliteratur.
Im Vorwort werden als Wirkungsstätten Fontanas Rom, Venedig und Padua benannt. Zudem wird er als einer der einzigartigsten Virtuosen des Violinspiels, die das Zeitalter erlebt hat bezeichnet. Cesario Gussago widmete ihm und dem Zinkenisten Lodovico Cornale seine Sonate a quattro von 1608.
Dem Register der Stadt Padua zufolge starb Fontana am 7. Oktober 1630 während einer Pestepidemie [1].
Einzelnachweise
- Werke von und über Giovanni Battista Fontana im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
- Gemeinfreie Notenausgaben von Giovanni Battista Fontana im International Music Score Library Project
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