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Der “Fisch” wird im Wasser hinter dem Schiff nachgeschleppt. Er sendet Schallwellen aus, und empfängt das vom Grund zurückgeworfene Echo. Damit der Fisch optimal arbeitet, muss er in Abhängigkeit der gewählten Breite der Suchbahnen, ca. 10 bis 40 Meter über dem Seegrund gehalten werden.
Mit Hilfe eines Spezialcomputers können die Schallechos, welche vom Fisch via Schleppkabel empfangen werden, sofort am Bildschirm überprüft werden. Damit die Messungen auch nachträglich noch weiter ausgewertet werden können, werden alle Daten auf einer speziellen magneto-optischen Diskette aufgezeichnet.
Am Schleppkabel wird der Fisch hinter dem Schiff nachgezogen. Im Kabelinnern ist eine Glasfaserleitung integriert, über die alle Daten vom Fisch zum Computer auf dem Schiff übertragen werden. Mit Hilfe der Winde kann die Kabellänge und damit die Höhe des Fisches über dem Seegrund kontrolliert und verändert werden. Je grösser die Wassertiefe, desto mehr Kabel muss abgespult werden. Für einer Suchtiefe von 100 Metern werden ca. 300-350 Meter Kabel benötigt.
Auf dem Computerbildschirm werden die Echosignale welche der Fisch empfängt, kontinuierlich dargestellt. Die schwarzen vertikalen Linien sind Distanzlinien. Die Distanz der Linien beträgt auf diesem Bild 20 Meter. Im roten Rechteck erkennt man ein Objekt von ca. 30 Metern Länge und einer Breite von ca. 5 Metern.