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Die Spurenelemente Zink und Selen müssen vom Körper über die Nahrung aufgenommen werden. Beide sind sowohl in tierischen als auch in pflanzlichen Nahrungsmitteln enthalten.
Zink kommt zum Beispiel in Getreide, Fleisch, Kürbis- und Sonnenblumenkernen oder Milch vor. Die Schweizerische Gesellschaft für Ernährung (SGE) empfiehlt täglich 10 mg Zink für eine erwachsene Frau– das sind zum Beispiel 120 Gramm Kürbiskerne oder 588 Gramm Weizenvollkornbrot2. Allerdings kann Phytat, das in Lebensmitteln enthalten ist, die Zinkaufnahme hemmen. Es ist vor allem in Hülsenfrüchten und Vollkorngetreide enthalten. Entsprechend empfiehlt es sich, bei hohem Konsum solcher phytathaltiger Speisen, die Zufuhr an Zink entsprechend zu erhöhen.
Der Selengehalt von Lebensmitteln hängt stark vom Selengehalt der Böden und des Tierfutters ab. Schweizer Böden sind selenarm, folglich sind auch pflanzliche Nahrungsmittel, wie etwa Getreide aus der Schweiz, eher selenarm. 70 µg empfiehlt die SGE als Tagesdosis3 Selen für einen erwachsenen Mann. Grob geschätzt sind diese in einem Kilo Reis, 350 Gramm Eierteigwaren oder 250 Gramm Fisch enthalten.