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Projektbeschrieb: Überarbeitung Richtlinie ‹Zustandsbeurteilung von Entwässerungsanlagen›
Hintergrund
Die VSA Richtlinie «Zustandsbeurteilung von Entwässerungsanlagen“ erschien 2007. Sie beschreibt das Vorgehen der Zustandsbeurteilung. Diese erfolgt in zwei Schritten: Zustandsklassifizierung der Feststellungen, mit dem Resultat einer Zustandsklasse und Zustandsbewertung (Berücksichtigung weiterer Einflussfaktoren) mit dem Resultat einer Dringlichkeitsstufe.
Mit der verbindlichen Einführung der SN EN 13508-2 werden in der Schweiz, wie auch im europäischen Ausland einheitliche Schadenscodes verwendet, die sowohl die Art der Schäden als auch das Ausmass beschreiben. Zusätzlich ist die erforderliche Qualifikation der Operateure stetig gestiegen.
Bereits heute existieren automatische Berechnungsverfahren auf Basis der optischen Inspektion, die eine rechnerische Einteilung in verschiedene Klassen ermöglichen (z.B. DWA-M 149-3 und ISYBAU). Diese sind nicht kompatibel mit dem etablierten Bewertungssystem, welches schweizweit im Rahmen der GEP Bearbeitung angewandt wird. Ausserdem können diese Ergebnisse nicht in die bestehenden Datenstruktur (VSA-DSS, VSA DSS Mini) integriert werden.
Es wird geprüft, ob auf Basis der Inspektionscodes ein Berechnungsverfahren der baulichen Zustandsklassen erfolgen kann, welches obige Bedingungen erfüllt. Dadurch könnte die Zustandsklassifizierung einheitlich erfolgen und die Vergleichbarkeit stark verbessert werden.
Schliesslich soll das Verfahren mit Praxisdaten verifiziert werden und dies in der Richtlinie niedergeschrieben werden.
Ziel
Überarbeitete Richtlinie ‘Zustandsbeurteilung von Entwässerungsanlagen’
Zielpublikum
- Planer
- Behörden
- Eigentümer
- Kanalunterhaltsbranche
Projektorganisation
- Projektleitung: Anja Herlyn, Wif Partner AG
Laufzeit
2020-2022