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<h2>SubmittedText<h2><p>Der Bundesrat wird gebeten folgende Fragen zu beantworten:</p><p>1. Wie ist er mit der Monitoring-Situation der Artenvielfalt in der Schweiz zufrieden?</p><p>2. Ist ihm bewusst, dass in vielen Fällen die Expert:innen fehlen, die eine richtige und flächendeckende Erhebung durchführen können? Was unternimmt er dagegen?</p><p>3. Inwiefern arbeitet er eng im internationalen Kontext mit?</p><p>4. Welche konkreten Schritte sind geplant, um die Biodiversität und die Artenvielfalt schnell und nachhaltig in der Schweiz zu schützen? Umsetzung der Biodiversitätsstrategie und die vielen weiteren abgesegneten Pläne?</p><p>5. Wie steht er einem Anreizsystem gegenüber, das die Gemeinden und Kantone darin unterstützt Arten von der roten Listen zu bekommen und nachhaltig zu schützen? Sind Überlegungen diesbezüglich bereits in Gange?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><div><p style="margin-top:12pt; margin-bottom:10pt; line-height:150%; widows:0; orphans:0; font-size:11pt"><span style="font-family:Arial; font-weight:bold">1)</span><span style="font-family:Arial"> Während das Monitoring in vielen Bereichen weitgehend genügend ist, bestehen insbesondere bei den Insekten sowie bei der genetischen Vielfalt der wildlebenden Arten gewisse Lücken. Datenerhebungen zur Biodiversität sind kostenintensiv und erfordern spezialisiertes Personal. Die Monitoringsprogramme zur Biodiversität sind deshalb gezielt auf Komplementarität und Synergien ausgerichtet. Fundierte Aussagen zur Biodiversität ermöglichen etwa die Steuerung und Kontrolle der Investitionen in Fördermassnahmen.</span></p><p style="margin-top:0pt; margin-bottom:10pt; line-height:150%; widows:0; orphans:0; font-size:11pt"><span style="font-family:Arial; font-weight:bold">2)</span><span style="font-family:Arial"> Der Bundesrat ist sich der angespannten Situation bewusst. Der Bund unterstützt deshalb die Ausarbeitung und Umsetzung einer nationalen Strategie «Bildung Artenkenntnisse» durch Fachhochschulen, Universitäten sowie Infospecies.</span><span style="font-family:Arial; -aw-import:spaces">&#xa0; </span></p><p style="margin-top:0pt; margin-bottom:10pt; line-height:150%; widows:0; orphans:0; font-size:11pt"><span style="font-family:Arial; font-weight:bold">3)</span><span style="font-family:Arial"> Die Schweiz ist international gut vernetzt und arbeitet in verschiedenen Initiativen mit. Zu erwähnen sind z.B. GBIF und GEOBON als international finanzierte Netzwerke, die Dateninfrastrukturen, Biodiversitäts- und Monitoringdaten offen zugänglich machen. Von dem internationalen Austausch profitiert auch die Schweizer Forschung und Praxis.</span></p><p style="margin-top:0pt; margin-bottom:10pt; line-height:150%; widows:0; orphans:0; font-size:11pt"><span style="font-family:Arial; font-weight:bold">4) </span><span style="font-family:Arial">Mit seinem Gegenvorschlag zur Biodiversitätsinitiative will der Bundesrat die Qualität und die Vernetzung der natürlichen Lebensräume verbessern. Zudem setzt er sich dafür ein, dass im Siedlungsraum in angemessenem Umfang Leistungen für die Biodiversität erbracht werden. Weiter hat der Bundesrat das UVEK beauftragt, die zweite Phase des Aktionsplans Biodiversität 2025-2030 vorzubereiten. Der Aktionsplan kann neue Ansätze entwickeln, um die Biodiversität wirksam zu fördern und die bestehenden Instrumente zu ergänzen.</span></p><p style="margin-top:0pt; margin-bottom:10pt; line-height:150%; widows:0; orphans:0; font-size:11pt"><span style="font-family:Arial; font-weight:bold">5) </span><span style="font-family:Arial">Der Ständerat hat am 14. September 2023 auf Antrag des Bundesrates das Postulat Z’graggen (23.3676) überwiesen. Dieses will Wege aufzeigen lassen, wie mit Vereinbarungen oder Verträgen zwischen Bund, Kantonen und Dritten ein Mehrwert für die Biodiversität geschaffen werden kann. Anreizsysteme nach dem Vorbild der Waldreservate oder von Massnahmen in der Landwirtschaft sind Teil der Überlegungen, welche bei der Erarbeitung des Postulatsberichtes geprüft werden.</span><span style="font-family:Arial; -aw-import:spaces">&#xa0; </span></p></div>