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Von den Geldern werden 300’000 Franken von der Humanitären Hilfe der Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (Deza) gespendet, wie das Aussendepartement (EDA) am Freitag mitteilte. 200’000 Franken steuert das Schweizerische Rote Kreuz bei. Zusätzlich finanziert die Humanitäre Hilfe der Schweiz mit 200’000 Franken die Soforthilfemassnahmen des Welternährungsprogramms für eine rasche Nahrungsmittelverteilung.
Zudem habe die Schweiz den Betroffenen ein kleines Expertenteam des Schweizerischen Korps für Humanitäre Hilfe im Bereich «Notunterkünfte, Trümmerbeseitigung und Baumaterial-Recycling» angeboten. Die Antwort der Behörden auf dieses Angebot sei noch ausstehend. Die Regierung der Bahamas habe noch kein internationales Hilfsgesuch lanciert.
Der Hurrikan Dorian hat auf den Inseln Abacos und Grand Bahama grosse, flächendeckende Zerstörungen angerichtet, wie das EDA schreibt. Die lokalen Behörden rechnen mit rund 60 Prozent beschädigten oder zerstörten Häusern und Infrastrukturen. Derzeit seien rund 70’000 Menschen auf dringende humanitäre Unterstützung angewiesen.
Nothilfe wird koordiniert
Die Schweiz hat laut EDA vor zwei Monaten mit der Caribbean Disaster Emergency Management Agency (CDEMA) ein Memorandum of Understanding zu Katastrophenhilfe und Vorsorge unterzeichnet. CDEMA koordiniert in der gesamten Karibikregion im Namen der Mitgliedstaaten der Karibischen Gemeinschaft (Caricom Nothilfeaktionen sowie Aktivitäten zur Katastrophenrisikoverminderung.
Zudem habe die Schweiz bereits vorgängig zur Hurrikan-Saison ihren Beitrag an den Disaster Relief Emergency Fund von IFRC im Vergleich zum Vorjahr verdoppelt.
Mit diesem Fond könne die Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung eine rasche und effektive Reaktion auf Notfälle und Krisen einleiten. Im Fall von Dorian wurden bereits 250’000 Franken aus diesem Fond aktiviert, unter anderem auch für die Unterbringung und Versorgung der Evakuierten.