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Reisende, die auf Costa und AIDA-Schiffen nach Aqaba kommen, haben die Gelegenheit, erstmalig zehn verschiedene, nachhaltig angebaute Gemüsesorten zu kosten, die mit Sonnenenergie und Salzwasser in der jordanischen Wüste angebaut wurden. Executive Chefs der beiden Kreuzfahrtunternehmen haben spezielle Rezepte entwickelt, um den Geschmack und die Qualität der Speisen zu unterstreichen.
Die Costa Gruppe arbeitet durch die Costa Crociere Foundation mit der Sahara Forest Project Foundation zusammen. Ziel ist es, die Wiederbepflanzung der Wüste in Jordanien mit nachhaltigen Technologien zu stärken und weiter voranzutreiben. Die Vereinbarung wurde von Lars Myren, Vorsitzender der Sahara Forest Project Foundation, und Michael Thamm, CEO der Costa Gruppe und Carnival Asia, an Bord des historischen Segelschiffes Statsraad Lehmkuhl im Zuge der Arendalswoche unterzeichnet.
Michael Thamm erklärt: «Mit der Unterstützung des Sahara Forest Projects servieren wir unseren Gästen Gemüse, das so angebaut wird, dass es die Ausbreitung von Wüsten bekämpft und eine gesunde Lebensgrundlage für die lokale Bevölkerung schafft. Dies steht im Einklang mit unserer Strategie für nachhaltige Entwicklung und unserem konkreten Engagement für die Schaffung eines grüneren Planeten.»
45'000 Kreuzfahrtgäste werden das Projekt besuchen
Jedes produzierte Gemüse «saugt» hierbei CO₂ aus der Atmosphäre und bindet es auf offenem Land. Die Initiative passt zu dem Engagement der Costa Gruppe für nachhaltige Innovation und Wertschöpfung sowie zum Anliegen der Costa Crociere Foundation, soziale und ökologische Verbesserungen zu fördern.
Von Oktober 2019 bis Oktober 2020 besuchen mehr als 45‘000 Gäste auf vier Costa Schiffen (Costa Mediterranea, Costa Victoria, Costa Diadema und Costa Deliziosa) und vier AIDA-Schiffen (AIDAvita, AIDAbella, AIDAprima und AIDAblu) Aqaba bei insgesamt 20 Hafenaufenthalten.
Das Ziel der Sahara Forest Project Foundation, die im September 2017 unter der Schirmherrschaft Seiner Majestät König Abdullah II. von Jordanien und Seiner Majestät Kronprinz Haakon von Norwegen gegründet wurde, besteht darin, Wüstengebiete zu begrünen und lokale, nachhaltige Arbeitsplätze durch die Produktion von Nahrungsmitteln, Süsswasser und sauberer Energie zu schaffen. Salzwasser und Sonnenlicht stellen hierfür das Fundament dar. Die Unterstützung der Costa Gruppe ermöglicht es, die Gesamtfläche des Projekts von derzeit drei auf 20 Hektar zu erweitern.
«Im Jahr 2050 werden fast 10 Milliarden Menschen auf der Welt leben, die nachhaltig produzierte Lebensmittel, Süsswasser und saubere Energie benötigen. Es ist an der Zeit zu beweisen, dass es möglich ist, von den derzeitigen landwirtschaftlichen Praktiken abzuweichen, die traditionell 80 Prozent der knappen Süsswasserressourcen nutzen und in vielen trockenen Ländern 25 Prozent der CO₂-Emissionen verursachen, und Konzepte zu entwickeln, die gut für die Umwelt, die soziale Entwicklung und die Wirtschaft sind», sagt Lars Myren.