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John Donica
Republik Moldau, 21 min
Sioma ist 18 Jahre alt. Er geht nicht zur Schule. Wegen seiner schweren Gesundheitsprobleme ist er auf die Hilfe seiner zwei Jahre jüngeren Schwester Nastea angewiesen. Nastea geht zur Schule, schreibt aber keine guten Noten. Tag für Tag kämpfen sie sich durch die Schwierigkeiten ihrer harten Lebensbedingungen. In einer armen Familie aufzuwachsen ist nicht einfach. Und mit zwei hoffnungslosen Alkoholikern als Eltern, die grundlos zuschlagen, ist es noch schwieriger. Sioma würde seinem Vater gerne einen Teil der Prügel zurückgeben, die er täglich bezieht, und Nastea träumt davon, wegzugehen. Während sie auf die wenigen Tiere ihres Bauernhofs aufpassen, schmieden sie Pläne für ein besseres Leben. Regisseur John Donica komponiert ein bildliches und beobachtendes Gedicht über die Hoffnungen zweier junger Menschen, die in einer scheinbar ausweglosen Situation gefangen sind. Donica gelingt es, die verstörende Schönheit von zwei, am Rande des Waldes gestrandeten Leben zu erfassen, und dem Gefühl der Verzweiflung zu widerstehen, um stattdessen die Würde zweier Menschen zu zelebrieren, denen nichts ausser der Hoffnung bleibt.