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Liebesglutvon Katja Zellweger Mit dem Konzertabend «Speranza» widmet sich Les Passions de l'ame dem Thema Hoffnung und Liebe aus dem Klassik- und Opernrepertoire.
In Opern wird geschmachtet, geschwärmt, geturtelt, gesehnt, gehofft, geküsst, geliebt, gehasst, gerächt, getötet, geklagt – nicht unbedingt in dieser Reihenfolge. Oft müssen vor allem die Frauen tief in der Kiste der Emotionen wühlen, so gesehen ist es absolut sinnvoll, dass das Thema Hoffnung und Liebe im Konzert von Les Passions de l'ame behandelt wird. Die Freiburger Mezzosopranistin Marie-Claude Chappuis, die das Thema in «Speranza» aufgreift, ist mehr als bewandert auf diesem Gebiet, hat sie doch 2017 eine CD eingespielt über barocke Lautenlieder zum Thema «Sous l’Empire d’Amour». Der Konzertabend beginnt mit Mozarts «Idomeneo», danach gibt Chappuis Haydns «Arianna a Naxos» zum Besten – eine Kantate, die Haydn-Schüler Sigismund von Neukomm mit einer prominenten Klarinette vertonte. Unter der Leitung von Meret Lüthi werden noch zwei weitere Stücke gespielt: die Lieblingssinfonie der Königin MarieAntoinette, die Sinfonie Nr. 85 «La Reine» in B-Dur von Haydn. Abgeschlossen wird der Abend mit der Höllenfahrt eines abgehalfterten Frauenhelden: Das Orchester spielt «Danse des Furies» aus Glucks «Don Juan».