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Bereits im Frühling haben Warmfronten für hohe Temperaturen gesorgt. Darauf folgte der zweitheisseste Sommer seit Messbeginn 1864. Hohe Temperaturen, lange Hitzeperioden und wenig Niederschlag sorgten für neue Rekorde – und führten zur Senkung des Grundwasserspiegels.
Nun die positive Meldung: Die Grundwasserstände im Kanton Schwyz haben sich von dieser Extremlage erholt. Im Vergleich zum Herbst 2021 zeigen die aktuellen Werte in Innerschwyz und in den höheren Lagen (Trachslau und Unteriberg) höhere Wasserstände. Nur in Ausserschwyz liegen die Grundwasserspiegel etwas tiefer. Diese Gebiete profitieren allerdings kaum von angrenzenden Bergen, weshalb sie sich weniger schnell vom trockenen Sommer erholen konnten, vermutet der Kanton Schwyz.
Situation spitzt sich zu
Trotz der Erholung hebt der Kanton den Mahnfinger. Sollte die globale Erderwärmung wie vermutet bis 2030 um 1,5 Grad zunehmen, ist die Wahrscheinlichkeit für eine Zunahme von extrem heissen und trockenen Sommern gross. Schwyz verfügt über ergiebige Grundwasserleiter, womit während solch trockenen Sommern qualitativ hochwertiges Trinkwasser zur Verfügung steht. Allerdings verliert das Grundwasser unter anderem durch die Gletscherschmelze wichtige Zuflüsse. So werde das Angebot an Grundwasser für Natur und Mensch in Zukunft kleiner.
Der Kanton Schwyz nimmt dabei auch die Bevölkerung in die Pflicht und schreibt: «Der Schutz des Grundwassers liegt in den Händen der gesamten Bevölkerung.»