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In der Arena vom 18. November 2017 sind zwei Sensler aufgetreten. Weder Gabriel Rumo, Direktor Swissholdings, noch der SVP-Mann Sven Brügger aus dem Publikum, haben ihre Statements im Senslerdialekt vorgetragen. Wenn diese Herren glauben, das Publikum verstehe kein Senslerdeutsch, sollen sie doch Hochdeutsch reden oder irgend einen anderen Dialekt, aber bitte nicht diesen grässlichen Dialektmix aus Sensler-, Bern- und Zürideutsch.
Für manche Leute ist die Sprache ein Stück Identität, für andere bloss ein Kommunikationsinstrument. Erstere verbinden Sprache mit Identität, letztere wollen, dass die Botschaft ankommt. Sprache ist aber beides. Sprache ist Identität und Kommunikationsinstrument. Wer den Dialekt wechselt, wenn er die Sense Richtung Bern überquert, hat meiner Meinung nach ein Identitätsproblem. Das Argument, man werde anderswo in der Deutschschweiz nicht verstanden, wenn man Senslerdeutsch spricht, stimmt ganz einfach nicht. Ich arbeite in Zürich und muss ab und zu ein Wort erklären, mehr nicht. Und wenn es so wäre, dass man Senslerdeutsch nicht versteht, wie sollte man denn Senslerdeutsch in Bern, Basel, Zürich und anderswo verstehen, wenn alle Sensler wie Rumo und Brügger auf einen grässlichen Dialektmix switchen, wenn sie die Sense Richtung Bern überqueren? Nein, liebe Sensler, tragt unseren Dialekt hinaus in die Deutschschweiz, lernt meinetwegen einen anderen Dialekt, aber richtig, und redet mit Leuten anderer Muttersprache Hochdeutsch oder ihre Sprache! Aber hört bitte auf mit diesem grässlichen deutschschweizer Dialektmix.