Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03554.jsonl.gz/686

Der in Mönchaltorf wohnhaften Klarinettist Salvatore Cicero, spielt zusammen mit Marie-Sophie Baumgartner (Violine), Tirza Vogel (Viola), Ioanna Seira (Violoncello), Melda Umur (Kontrabass), Simon Scheiwiller (Waldhorn) und Mihaly Fliegauf (Fagott); das Septett op.20 zum 250° Geburtstag von Ludwig van Beethoven.
Der Eintritt ist frei mit Kollekte. Ticketreservation ist aber obligatorisch, damit wir die Vorgaben des BAG verfolgen können. Bitte rechtzeitig kommen, damit wir zügig den Einlass durchziehen können.
Danke fürs Verständnis!
Das Septett in Es Dur op. 20 wurde 1799 skizziert und gelangte noch im selben Jahr zur Uraufführung Die 1802 erschienene Erstausgabe ist Kaiserin Maria Theresia gewidmet.
Die erste nachweisbare Aufführung fand am 20. Dezember 1799 in einem Konzert statt, das der Geiger und Beethoven-Freund Ignaz Schuppanzigh im Saal des Hoftraiteurs Ignaz Jahn (1744–1810) in der Himmelpfortgasse Nr. 1023 gab. Dieses Konzert erwähnt Beethovens Freundin Gräfin Josephine Brunsvik in einem Brief und bemerkt, dass ihr Bruder Franz davon „begeistert“ war, „besonders von einem Septett, komponiert von Herrn Beethoven", welches das Nonplusultra gewesen sein muss, sowohl der Ausführung als auch der Komposition nach.
Nach einer späteren Aussage von Beethovens Freund Emanuel Dolezalek (1780–1858) fand die Uraufführung jedoch im Palais des Fürsten Joseph von Schwarzenberg statt. Dabei soll Beethoven im Hinblick auf seinen Lehrer Joseph Haydn stolz erklärt haben: „Das ist meine Schöpfung". Eine weitere Aufführung erlebte das Werk in Beethovens erstem eigenen Konzert, das er am 2. April 1800 im Burgtheater gab.