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Ferrari-Präsident Luca di Montezemolo hat in einem Interview mit dem «Wall Street Journal» gesagt, dass das italienische Traditionsteam aus der Formel 1 aussteigen könnte. Die Scuderia würde sich dann ganz auf Langstreckenrennen konzentrieren.
«Die Formel 1 funktioniert nicht», betonte di Montezemolo. Der Internationale Automobil-Verband (FIA) habe vergessen, dass die Menschen Autorennen verfolgen, «um Emotionen und eine Show zu erleben. Niemand schaut wegen der Effizienz eines Autos zu. Niemand will, dass ein Fahrer Kraftstoff sparen oder Reifen schonen muss», erklärte di Montezemolo. (si/apa/qae)
Ferrari feiert in Monaco einen Doppelsieg. Der Deutsche Sebastian Vettel gewinnt vor Kimi Räikkönen, der den legendären Formel-1-Grand-Prix aus der Pole Position in Angriff genommen hatte. Als Dritter steht Red-Bull-Fahrer Daniel Ricciardo auf dem Siegerpodest.
Die Entscheidung um den Sieg fällt im Zuge des einzigen Boxenstopps. Sebastian Vettel unterbricht seine Fahrt fünf Runden nach Räikkönen und holt so die Zeit heraus, die genügt, um nach dem Zwischenhalt vor seinem Teamkollegen zu bleiben.