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Es ist tatsächlich schon zehn Jahre her, seit der Veröffentlichung von «Der Teufel trägt Prada». Der Film, in dem sich Anne Hathaway vom Nobody zum stylischen Modekenner entwickelt und Meryl Streep das perfekte Biest à la Vogue-Chefin Anna Wintour spielte.
Zu diesem Jubiläum gibt es nun ein paar Einblicke hinter die Kulissen:
1. Um sich auf die Rolle vorzubereiten machte Anne Hathaway vorher in «Christie’s Auction House» ein Praktikum. So wollte sie sich den Bürojob ein wenig näher bringen.
2. Meryl Streep erhebt im Film niemals ihre Stimme. Sie erklärte in einem Interview, dass das zum Teil von Clint Eastwood inspiriert ist «Er wird nie laut am Set und es gibt niemanden, der einen mehr einschüchtert».
3. Stanley Tucci wurde erst ein paar Tage, bevor die Dreharbeiten begannen, für die Rolle als Nigel ausgewählt.
4. Anne Hathaway hat gesagt, sie hatte Angst, als Schauspielerin in «Makeover»-Filmen abgestempelt zu werden. Nach «Plötzlich Prinzessin» war dies nämlich ein weiterer Film, in dem sich die Hauptrolle stark verändert, doch es war ihr dann egal, weil sie mit Meryl Streep arbeiten durfte.
5. Emily Blunt hat diese Szene im Film improvisiert, nachdem sie gesehen hatte, wie jemand im echten Leben das machte. Der Regisseur mochte es und liess es letztendlich im Film.
6. Vor den Dreharbeiten sagte Meryl Streep zu Anne Hathaway sie solle nicht abnehmen für die Rolle und dass sie einen Hamburg essen sollte. Weise Worte.
7. Die Kostüme aus dem Film wurden von den Produzenten später versteigert und der Erlös an die Brustkrebsforschung, Dress For Success und Equality Now gespendet.
8. Meryl Streep war so gut in ihrer Rolle, dass es Anne Hathaway tatsächlich manchmal schlecht wurde während den Aufnahmen. Am Anfang des Drehs sagte Meryl zu Anne «Dies ist das letzte Nette, was ich zu dir sagen werde.», die restliche Drehzeit blieb sie dann ständig in ihrer Rolle und war dementsprechend unfreundlich.
9. Im echten Leben sind Meryl Streep und Stanley Tucci Scharade Partner und treffen sich jedes Jahr an einer Weihnachtsparty. «Wir streiten dort immer wie ein Ehepaar seit vielen vielen Jahren.», sagte Meryl.
10. Emily Blunts Rolle ist Gerüchten nach von Plum Sykes inspiriert worden, einer Autorin und Redakteurin bei der Vogue. Anna Wintour sagte über Plum in einem Interview, dass sie das ideale Vogue-Leben lebe und ein quintessentielles Vogue-Girl wäre.
11. Verschwörungstheoretiker glauben, dass Anna Wintour (die die Rolle von Meryl Streep «Miranda Priestly» inspirierte) Designern drohte, sie auf eine Blacklist der Vogue zu setzen, wenn sie im Film mitwirken würden. Die Produzentin Wendy Finerman erzählte in einem Interview, dass einige Designer nicht sehr kooperativ waren und Angst hatten, dass sie eine schlechte Reputation bekommen würden.
12. Nur ein Designer, Valentino Garavani, trat tatsächlich als er selbst im Film auf. Er entwarf sogar das Kleid, das Meryl Streep zu der Gala trägt. «Nur in einem Film, auch wenn es nur ein kurzer Auftritt war, mit Meryl Streep zu sein ist eine grosse, grosse Ehre für mich!», sagte er.
13. Die Autorin des Buchs, auf dem der Film basiert, Lauren Weisberger ist ebenfalls kurz im Film zu sehen. Für einige Sekunden sieht man sie in dem Zug, wo Mirandas Zwillinge ihre neuen Harry Potter Manuskripte lesen.
14. Anne Hathaway war nicht die erste Wahl für die Rolle der Andy. Anscheinend hat Rachel McAdams mehrere Male die Rolle abgelehnt, da sie ein wenig weg von Mainstream Filmen kommen wollte.