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Der Blick richtete sich gestern auf zwei Dinge: das Notenbanksystem der USA FED (Federal Reserve System) und die Lagerbestände derselben Nation. Entgegen der Zahlen des American Petroleum Institute (API) verkündete das Department of Energy (DOE) ein sattes Plus von 5.7 Mio Barrel an Rohöl. Und dies bei einer steigenden Auslastung der Raffinerien, die aus der Shutdown-Saison zurückkehren. Dafür gingen die Exporte aus den USA zurück. Anonsten wäre der Bestandsaufbau nicht möglich gewesen. Zweitens senkte das FED die Leitzinsen, um Wirtschaft und Konsum in den USA (weiter) zu befeuern. Dies stützte jedoch die Preise nicht, so dass unterm Strich der Lageraufbau sich durchsetzte und die Preise auf Talfahrt schickte.
Für heute rechnen wir mit tieferen Preisen gegenüber gestern.