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Im laufenden Jahr haben die russischen Agrarproduzenten nach Schätzungen des Moskauer Landwirtschaftsministeriums dürrebedingte Schäden in einem Gesamtwert von 6,2 Mrd. Rbl (186 Mio. Fr.) erlitten. Hinzu kämen weitere Verluste in Höhe von 3,1 Mrd. Rbl (93 Mio. Fr.) infolge heftiger Überschwemmungen im Fernen Osten.
Wie derweil Minister Nikolai Fjodorow berichtete, hat sein Ressort vor, den von der Flut geschädigten Landwirtschaftsbetrieben Hilfen in Höhe von insgesamt 3,3 Mrd. Rbl (100 Mio. Fr.) bereitzustellen. Derzeit laufe die Abstimmung mit dem Finanzministerium. Fjodorow stellte ergänzend fest, dass die landwirtschaftlichen Kulturen zur Ernte 2013 auf insgesamt 11,2% der landesweiten Anbaufläche versichert gewesen seien.
Staatspräsident Wladimir Putin beurteilte diesen Wert als ausgesprochen niedrig. Ursachen für die schlechte Absicherung seien überzogene Formalitäten sowie Schwierigkeiten beim Erhalt von Leistungen im Versicherungsfall. Die Vorschriften für die Agrarversicherung müssten entbürokratisiert werden, forderte Putin. Daneben sei den Versicherungsnehmern die Auszahlung von Ausgleichsleistungen bei Ernteverlusten zu garantieren.
Umrechnungskurs: 1 Rubel = 0,03 Fr. (27-9-13)