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Die Aktion „Stopp Isolation“ begann am 6 Juli. Über 60 geflüchtete Migrant*innen mit Negativentscheid wehren sich gegen die neuen Rückkehrzentren in Bözingen, Gampelen und Aarwangen.
Am Dienstagnachmittag, 7. Juli ging die Aktion weiter. Viele Frauen, Männer und Kinder, die abgewiesene Asylsuchende in bernischen Asylzentren sind, versammelten sich vor dem Staatssekretariat für Migration (SEM), um gegen die unmenschlichen Lebensbedingungen in den Rückkehrzentren zu demonstrieren. Auf ihren Transparenten stand «Respect Humanity», « Keine rassistischen Polizeikontrollen», «Stop Discrimination» oder «Ausschaffung ist Folter».
Auch haben sie an der Kundgebung in Wabern von ihren Forderungen und Problemen gesprochen. Niemand vom SEM kam zu ihnen und schliesslich durfte pro Rückkehrzentrum eine Person ins Gebäude gehen. Sie haben dort einen unterschriebenen Brief mit ihren Forderungen abgegeben. Nach fast 45 Minuten kamen sie zurück und erzählten, sie müssten noch warten.
Mahtab stammt aus Iran und hat in Teheran persische Literatur studiert. Während ihres beruflichen Werdeganges hat sie als Sendeleiterin und Produzentin bei Radio Teheran und dem iranischen Nationalradio sowie als Reporterin und Autorin bei mehreren Zeitungen gearbeitet. Ausserdem war sie mehrere Jahre an der Kunst Akademie und Kulturerbe-Organisation in der Forschung tätig. 2015 hat sie ihr Land infolge der politischen Situation verlassen und ist mit ihrem Sohn in die Schweiz geflüchtet. Hier engagiert sie sich in verschiedenen Projekten. Zurzeit führt Mahtab einen Stadtrundgang bei StattLand, ist Moderatorin der Sendung vox mundi bei Radio Rabe und seit Juli 2019 Sendeleiterin der Sendung Torfehaye Javidan.