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Rotkohl
Rotkabis (aka Rotkohl oder Blaukohl in Süddeutschland) wird seit dem Spätmittelalter angepflanzt. Die rote Farbe wird durch Anthozyane verursacht, die vorwiegend in der Haut lokalisiert sind. Der Rotkohl ändert seine Farbe je nach pH-Wert des Bodens. In sauren Böden erscheint er eher rot, in alkalischen Böden dagegen bläulich.
Rotkabis wird fast ausschliesslich als Herbst- und Wintergemüse angebaut. Er wird in der zweiten Junihälfte ausgepflanzt und ist ab Mitte September erntereif. Ein kleiner Teil erscheint im Spätherbst auf dem Markt, die Hauptmenge wird in Kühlhäusern gelagert.
Rotkabis ist roh und gekocht geniessbar. Kühl gelagert hält er 2-3 Wochen. Rotkabis enthält Vitamin C, Magnesium, Kalium und Ballaststoffe. Neben der krebsvorbeugenden Wirkung sollen die im Rotkabis enthaltenen Anthocyane gut für die Sehkraft sein. Gegen Entzündungen und Infekte sollen sie auch vorbeugen.
Der Rotkabis, den wir verwenden stammt entweder vom Dunkelhölzli-Hof, vom Biohof Grumolo Verde oder von Murimoos.