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Jonas Pollard, Chemiker am Institut Adolphe Merkle der Universität Freiburg, hat einen «Proof of Concept»-Förderbeitrag von BRIDGE erhalten. Für sein Projekt, die Entwicklung eines Schnelltests zur Diagnose von Malaria, war diese Unterstützung entscheidend.
«Ohne diese Mittel hätte ich die Entwicklung dieser Technologie nicht in Angriff nehmen können.» Im Rahmen seines Doktorats entdeckte Jonas Pollard, dass ein Biomarker, der während des gesamten Lebenszyklus des Malaria-Erregers vorhanden ist, als Katalysator bei gewissen Polymerisierungsreaktionen wirkte. Aufgrund dieser Reaktion kann der Biomarker von blossem Auge nachgewiesen werden. Dies brachte ihn auf die Idee eines Diagnosetests für Malaria.
Das Potenzial dieser Entdeckung ist riesig: Weltweit sind über 200 Millionen Menschen pro Jahr von der Krankheit betroffen und die bestehenden Diagnosemethoden sind ungenau oder teuer. In Zusammenarbeit mit einem Ingenieurteam hat Jonas Pollard nun bereits den ersten Prototypen eines Diagnosetests entwickelt. Dazu begab er sich nach Brasilien, nicht nur für Tests, sondern auch, um sich ein Bild von der Realität vor Ort zu machen und Kontakte mit Spezialkliniken zu knüpfen. Die nächste Etappe wird darin bestehen, interessierte Investoren zu finden.
Letzte Änderung 30.05.2018