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Wie ein Ariadnefaden zieht sich die Idee der Metamorphose durch das kompositorische Schaffen von Beat Furrer, der 2014 seinen 60. Geburtstag feiert. Auf Ovids Metamorphosen hat sich der Komponist etliche Male implizit oder explizit bezogen. Klangliche Metamorphosen lassen sich bei Furrer etwa als sukzessive Veränderung im Übergangsbereich zwischen Ton und Geräusch wahrnehmen, als Vermittlung zwischen verschiedenen Klangqualitäten oder als Bindeglied zwischen Wortsprache und musikalischem Material. In diesem Buch wird erstmals versucht, einen Überblick über das gesamte Œuvre Furrers zu geben und dabei gleichermassen seine Kontinuitäten wie Umbrüche aufzuzeigen.