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Dabei konnten die laufenden Strombeschaffungskosten wie auch der Finanzaufwand weiter reduziert werden. Die Abschreibungen verharrten auf hohem Niveau. Die den Partnern in Rechnung gestellten Jahreskosten verminderten sich von SFr. 172,7 Mio. auf SFr. 169,9 Mio. Wie in den Vorjahren wurden Finanzaufwendungen im Zusammenhang mit einem zweiten Strombezugsrecht aktiviert. Seit 1995 bezieht die ENAG aus ihrem Strombezugsrecht 1 jährlich 200 MW Bandenergie. Lieferungen aus dem Strombezugsrecht 2 erfolgen seit dem 1. Januar 2000 im gleichen Umfang.
Die ENAG wurde am 1. März 1990 mit Sitz in Schwyz gegründet. Zweck der Gesellschaft ist die Abwicklung und Finanzierung von Energieverträgen, mit denen die ENAG-Partner einen Teil ihres jeweiligen Strombedarfs decken. In zwei zwischen der Elektrizitäts-Gesellschaft Laufenburg AG (EGL) und der Electricité de France (EDF) im Februar 1990 abgeschlossenen Verträgen hat sich die EDF verpflichtet, der EGL ab 1995 bzw. ab 2000 während jeweils 25 Jahren eine Leistung von je 200 MW zu liefern. Diese beiden Strombezugsrechte sind nicht an ein bestimmtes Kraftwerk gebunden; die Lieferung erfolgt aus dem gesamten Kraftwerkspark der EDF. Die EGL erbrachte für die beiden Strombezugsrechte Vorauszahlungen im Umfang von rund SFr. 1,5 Mrd. Die ENAG hat die beiden Strombezugsrechte und die dazugehörige Finanzierung anlässlich ihrer Gründung mit analogen Verträgen übernommen. Sie trägt auch die weiteren Kosten, die bei der Lieferung des Stroms anfallen.
Die Aktionäre der ENAG sind die Centralschweizerischen Kraftwerke (25%), die Elektrizitäts-Gesellschaft Laufenburg AG (36,7%), die Rätia Energie AG (15,75%), die SN Energie AG (2,55%) und die Schweizerischen Bundesbahnen (20%).
Quelle
H.K. nach Geschäftsbericht 1999 der ENAG