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Die Brüsseler Kartellwächter berücksichtigten unter anderem nicht, dass Android im Wettbewerb mit Apples iPhone-System iOS stehe, kritisierte Google in einem Blogeintrag zu seiner Antwort an die Behörde am Donnerstag. "Android hat dem Wettbewerb nicht geschadet, sondern ihn erweitert."
Die Kommission stört sich unter anderem daran, dass Hersteller von Android-Geräten mit integrierten Diensten des Konzerns auch die Google-Suche und den Web-Browser Google Chrome vorinstallieren müssen. Ausserdem sieht sie ein Problem darin, dass Anbieter von Smartphones mit Google-Diensten daran gehindert werden, gleichzeitig auch Geräte mit abgewandelten Android-Versionen zu verkaufen. Und der Konzern biete Herstellern und Mobilfunkbetreibern über Vereinbarung zum Teilen von Werbeerlösen finanzielle Anreize dafür, dass sie ausschliesslich die Google-Suche auf den Geräten vorinstallieren.
Google kontert, kein Hersteller werde gezwungen, Apps des Konzern auf seine Geräte zu laden und die vorinstallierten Apps des Konzerns könnten auch mühelos durch andere ersetzt werden. Es gebe keine Einschränkungen für konkurrierende Anwendungen.
(AWP)