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EPDA veröffentlicht dritte und letzte Broschüre "Leben mit der Parkinson-Krankheit" als Beitrag zur Verbesserung des Alltags von Menschen mit der Parkinson-Krankheit
Amsterdam (ots/PRNewswire) - Die Veröffentlichung markiert die Feierlichkeiten anlässlich des
zwanzigjährigen Bestehens der ehrenamtlichen Organisation in Amsterdam
Die Europäische Parkinson-Vereinigung (EPDA) hat die dritte und letzte Broschüre ihrer Serie "Leben mit der Parkinson-Krankheit" veröffentlicht. Diese letzte Ausgabe ist der Abschluss einer vierjähren Aufklärungskampagne, mit der auf das mangelnde Verständnis und Wissen über die Parkinson-Erkrankung im heutigen Europa hingewiesen werden sollte. Die Veröffentlichung der Broschüre in Amsterdam (Niederlande) war eine der zahlreichen Veranstaltungen am Wochenende, an dem das zwanzigjährige Bestehen der Organisation und ihr Engagement zur Verbesserung der Lebensqualität von Personen mit der Parkinson-Krankheit (PWPs) gefeiert wurde.
Um sich die Multimedia-Pressemitteilung anzuschauen, klicken Sie bitte hier:
Die Aufklärungskampagne "Leben mit der Parkinson-Krankheit" begann 2008; die Broschürenserie hat seither europaweit Anerkennung von Parkinson-Patienten und medizinischem Personal erhalten: "Wir sagen, dass es unmöglich ist, unsere Situation und unsere Gefühle anderen mitzuteilen, doch diese Broschüre hat mich überzeugt, dass es eine Möglichkeit gibt, mit anderen über unsere Situation zu sprechen", sagte Bohumila Sindelárová, eine PWP aus der Tschechischen Republik. "Ich muss alle diese Broschüren loben", meinte Olga Bandelj, eine PWP aus Slowenien. "Sie sind sehr hilfreich; ich nutze sie jeden Tag."
Der erste Teil der Kampagne konzentrierte sich auf die Bedeutung einer frühen Diagnose und den Umgang mit fortgeschrittener Parkinson-Krankheit; der zweite Teil widmete sich schwerpunktmässig den nichtmotorischen Symptomen und verwies auf die mit dieser Krankheit verbundenen Komplexitäten.
Im Mittelpunkt der dritten und letzten Kampagne "Leben mit der Parkinson-Krankheit" steht die Notwendigkeit einer exakten Diagnose; darüber hinaus weist sie auf die Bedeutung der richtigen Behandlung der richtigen Person zur richtigen Zeit hin. Die von Parkinson-Experten verfasste Broschüre bietet praktische Ratschläge zum Umgang mit den Problemen, mit denen PWPs, das medizinische Betreuungspersonal sowie die Personen, die sich um diese Patienten kümmern, konfrontiert sind. Sie enthält Ratschläge, die zur frühen Erkennung von Parkinson-Symptomen beitragen, sowie Bewältigungsstrategien für PWPs und ihre Angehörigen. Darüber hinaus werden Lösungen für gängige Probleme vorgeschlagen; ein "Symptomtagebuch" kann beispielsweise dem medizinischen Betreuungspersonal das Erkennen früher Symptome des "Wearing off", einer vorhersehbaren Wiederkehr motorischer und nichtmotorischer Symptome und ein grosses Problem der Parkinson-Krankheit, erleichtern.
"Diese Broschüre ist sehr wertvoll, voller praktischer Informationen für Parkinson-Patienten, das behandelnde medizinische Betreuungspersonal sowie ihre Angehörigen, die sich um sie kümmern", sagte Susanna Lindvall, stellvertretende Vorsitzende von EPDA. "Die EPDA ist sehr stolz auf ihre Aufklärungskampagne "Leben mit der Parkinson-Erkrankung". Wir empfehlen dem medizinischen Betreuungspersonal sowie Patientenorganisationen, diese Broschüre zu nutzen und an möglichst viele Personen weiterzugeben, denn sie bietet Lösungen für die zahlreichen Probleme, mit denen Parkinson-Patienten konfrontiert sind."
Das Wochenende, an dem die Feierlichkeiten zum zwanzigjährigen Bestehen der Organisation stattfanden, laut Lindvall "das ultimative EPDA-Event", begann am Freitag, dem 28. September mit dem ersten europäische Unity Walk. Hierbei marschierten mehr als 1.000 EPDA-Unterstützer und -Freunde sowie Hunderte PWPs und ihre Angehörigen durch die Stadt, um das Bewusstsein der Bevölkerung für diese Krankheit zu wecken bzw. zu verstärken. Am nächsten Tag veranstaltete die EPDA ihre Konferenz zum zwanzigjährigen Bestehen; hier kamen PWPs und ihre Angehörigen, europäische Organisationen, die sich mit dieser Krankheit beschäftigen, Patientengruppen, medizinisches Betreuungspersonal sowie Vertreter der Pharmaindustrie zusammen, um Wissen und Erfahrungen auszutauschen und die neuesten Entwicklungen und Entdeckungen im Zusammenhang mit Parkinson zu diskutieren.
"Leben mit der Parkinson-Krankheit Teil 3" wurde durch eine unbegrenzte Erziehungsbeihilfe und Schreibunterstützung von der Teva Europe und der Lundbeck Ltd unterstützt.
Unter folgender Adresse können Sie "Leben mit der Parkinson-Krankheit" herunterladen und sich eingehend über die gleichnamige Kampagne informieren: http://www.epda.eu.com.
Die Adresse der Web-Site des ersten europäische Unity Walk: http://www.europeanunitywalk.com.
Redaktionelle Hinweise
Parkinson-Krankheit
Die Parkinson-Krankheit ist eine progressiv verlaufende, chronische, komplexe, neurodegenerative, unheilbare Krankheit. Sie beeinflusst alle Aspekte des täglichen Lebens und ist nach der Alzheimer-Krankheit die zweithäufigste neurodegenerative Erkrankung. Sie wirkt sich ausnahmslos auf die physikalischen, kognitiven und psychologischen Fähigkeiten aus und betrifft Personen aus allen Kulturen, Gesellschaftsschichten und in den unterschiedlichsten wirtschaftlichen Situationen.
Die Ursache für die Parkinson-Krankheit ist die Zerstörung von Nervenzellen im Gehirn, die den Neurotransmitter Dopamin produzieren. Durch diesen Dopaminmangel werden Nachrichten aus dem Gehirn nicht gleichmässig zu den Muskeln transportiert; dies führt zu Problemen beim Kontrollieren der Bewegungen. Eine ähnliche Zerstörung findet in natürlicher Form beim Altern statt, doch bei der Parkinson-Krankheit ist dieser Prozess beschleunigt.
Derzeit leben mehr als 1,2 Millionen Menschen mit der Parkinson-Krankheit in Europa; diese Zahl soll sich Prognosen zufolge bis 2030 aufgrund der immer älter werdenden Bevölkerung verdoppeln. Die Krankheit beginnt bei einem Durchschnittsalter von 60 Jahren, doch bei mehr als einem von 10 Patienten wird sie diagnostiziert, bevor er 50 ist. Die Krankheit befällt Männer häufiger als Frauen und alle Volksgruppen. Es darf nicht vergessen, dass jeder daran erkranken kann.
Die EPDA
Die EPDA ist die einzige europäische Dachorganisation, die sich mit der Parkinson-Erkrankung beschäftigt. Sie repräsentiert 45 Mitgliedsorganisationen aus 36 europäischen Ländern und vertritt die Rechte und Ansprüche von mehr als 1,2 Millionen Parkinson-Patienten und ihren Angehörigen.
Die Ziele der EPDA und ihrer 45 Mitgliedsorganisationen:
- Sicherstellen eines für alle gleichen und zeitnahen Angebots an Diagnosemöglichkeiten und qualitativ hochwertige Versorgung in Europa durch Anheben der Standards und Reduzieren vorhandener Unterschiede - Verstärken des Bewusstseins von der Parkinson-Krankheit als einem Gesundheitsproblem mit hoher Priorität in der Bevölkerung - Beitrag zur Beseitigung der Stigmatisierung und Diskriminierung von Parkinson-Patienten - Unterstützung des Aufbaus nationaler Parkinson-Organisationen in ganz Europa
Kontakt:
Olivia Mosley, Burson-Marsteller, Tel.: +44(0)207-300-6257,
E-Mail: <email-pii>