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Die lettische Organistin Iveta Apkalna, die 1976 in Rēzekne geboren wurde, studierte bis 1999 Klavier und Orgel an der Musikakademie «Jāzeps Vītols» in Riga. Anschliessend wechselte sie an die Londoner Guildhall School of Music and Drama, wo sie ihr Konzertexamen im Fach Klavier ablegte, und schliesslich ergänzte sie ihre Ausbildung dann noch drei Jahre lang in der Solistenklasse für Orgel von Ludger Lohmann an der Musikhochschule in Stuttgart. 2002 gewann Iveta Apkalna die «Royal Bank Calgary International Organ Competition» in London, 2003 errang sie den Ersten Preis und vier Sonderauszeichnungen beim «Dritten Internationalen Mikael Tariverdiev Orgelwettbewerb» in Kaliningrad. Als Konzertorganistin tritt sie heute weltweit in renommierten Konzertreihen und bei grossen Festivals auf. Sie konzertierte mit den Berliner Philharmonikern, dem WDR Sinfonieorchester, dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, der Kremerata Baltica und dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin; dabei arbeitete sie mit Claudio Abbado, Marek Janowski, Mariss Jansons und Andris Nelsons zusammen. 2016/17 wird sie mit dem Los Angeles Philharmonic unter Gustavo Dudamel in der Walt Disney Concert Hall zu hören sein; mit Rezitalen präsentiert sie sich u. a. im Wiener Konzerthaus, in der Alten Oper Frankfurt, in der Berliner Philharmonie sowie in Paris, Luxemburg, Peking und Shanghai. Iveta Apkalna hat mittlerweile zehn CDs vorgelegt und wurde dafür zweimal mit dem «Echo Klassik» ausgezeichnet: einmal als «Instrumentalistin des Jahres» und einmal in der Kategorie «Klassik ohne Grenzen». Schon 2004 erhielt sie in ihrem Heimatland den «Grossen Lettischen Musikpreis». 2015 verlieh ihr der lettische Kulturminister den «Excellence Award in Culture» und ernannte sie zur Kulturbotschafterin Lettlands.
Debut bei LUCERNE FESTIVAL am 31. Dezember 2012, als sie in einem Konzert von Chor und Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks unter Mariss Jansons den Orgelpart in Janáceks Glagolitischer Messe übernahm.
August 2016