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Yvonne Gienal (1976) ist in Disentis aufgewachsen und hat an der Universität Fribourg Sprachen, Geschichte, Kunstgeschichte und Kunstdidaktik studiert.
Sie arbeitet als freischaffende Künstlerin, leitet das Kunst- und Kulturhaus Cularta in Laax, ist Vorstandsmitglied in verschiedenen Künstler- und Kulturvereinigungen und Mitglied der Kulturkommission Graubünden.
Yvonne Gienals Interesse an sprachlichen, kulturellen und zivilisatorischen Eingriffen in ihrer Umwelt transformiert sie in Installationen, Malerei und Fotografien. Sie sucht Spuren, konstruiert Zusammenhänge und arbeitet so kontinuierlich an ihrem visuellen Archiv. Partizipation und Kollaboration sind ebenso zentrale Themen ihres künstlerischen Schaffens.
über das Kunstwerk
Sie hat sich entschieden, vor Ort mit ihren Händen etwas zu schaffen, indem sie monochrome, figurative Illustrationen auf Bauwandplatten erstellt, die eine Mischung aus Druck- und linearen Illustrationen darstellen. Bei ihrem Vorgehen verwendet sie ein Hochdruckverfahren mit Linolplatten, die sich gut zuschneiden lassen. Die resultierenden schwarz-weissen Linien stellen Adern in den Steinen dar, jedoch auf abstrakte und verfremdete Weise. Sie ergänzt diese Linien mit Acrylfarbe, um Bauelemente wie Schubkarren, Barrieren und Schaufeln hinzuzufügen.