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Die Stiftung fördert vor allem kleinere, privat gegründete und ehrenamtliche Hilfswerke, die «Hilfe zur Selbsthilfe»-Projekte durchführen oder ermöglichen. Hilfe zur Selbsthilfe fördern wir im Rahmen von Entwicklungsprojekten sowie sozialen Projekten. Vereinzelt fördern wir auch kulturelle Projekte, soweit diese einen klaren «Hilfe zur Selbsthilfe»-Charakter aufweisen.
Was Gesuchsteller von uns erwarten können
- Einfache Gesuchstellung, einfaches Reporting; keine unnötigen Formalien
- Aufbau von langjährigen Partnerschaften, persönlicher Kontakt und Unterstützung mit Know-how und Vernetzung
- Wir wertschätzen persönliches Engagement und fördern dieses
- Auch projektungebundene Beiträge
- Zu Ende gedachte Förderung: Was geschieht nach Ende der Förderung?
Was Gesuchsteller von uns nicht erwarten können
- Unbegrenzte Förderung
- Förderung in einem so grossen Umfang, dass eine finanzielle Abhängigkeit von uns entsteht
- Förderung von Grossprojekten
- Beiträge für Veranstaltungen oder Publikationen
- Förderung von Projekten ohne klaren «Hilfe zur Selbsthilfe»-Bezug
Was wir von unseren Gesuchstellern erwarten
- Transparenz vor / während / nach der Unterstützung
- «after action»: Bericht nach Abschluss der Förderung mit Darstellung des
Nutzens – wie wurde «Hilfe zur Selbsthilfe» realisiert?
Hilfswerke und Projekte, die wir derzeit fördern:
Lateinamerika
El Puente, Guatemala
El Punte ist ein von Privatpersonen in der Schweiz ehrenamtlich geführter Verein, der in einer abgelegenen Region Guatemalas verschiedene Projekte in den Bereichen Frauenförderung, Gesundheit und Hygiene durchführt. Die atDta Stiftung fördert ein Teilprojekt zum Bau von Wasserleitungen. Die Dorfbewohner müssen Eigenleistungen erbringen und werden im Erhalt der Wasserleitungen geschult.
Vision Guatemala
Ehemalige atDta Stipendiatin, die im Rahmen ihrer Dissertation im Fach Soziologie an der Universität Zürich ein Mikrofinanzprojekt für Frauen aus entlegenen Dörfern Guatemalas aufbaut. Ziel ist die Verbesserung der Einkommenschancen durch Investitionen in einkommensgenerierende Güter.
Asien
Children’s House, Vietnam
Das „Children’s House“ ist ein Hilfswerk in Ho Chi Minh City, das von einer in Vietnam lebenden Schweizerin geleitet wird und das sich um Strassenkinder im Alter von acht bis vierzehn Jahren kümmert. Das „Children’s House“ bietet Platz für 25 Kinder, sie werden von vietnamesischen Sozialhelfern betreut und besuchen die öffentliche Schule.
Center for Vocational Training Yangon, Myanmar
Bei diesem Vorhaben handelt es sich um ein Berufsschulzentrum in der Hauptstadt von Myanmar (Burma), in dem Jugendliche, vorwiegend aus armen Familien, in verschiedenen Ausbildungsberufen einen Lehrabschluss erwerben können. An der Schule werden ca. 200 Schüler in fünf verschiedenen Lehrberufen unterrichtet. Die Schule unterrichtet basierend auf dem schweizerischen dualen Modell, d.h. die Schüler arbeiten in einem Lehrbetrieb und besuchen wöchentlich die Berufschule.. Die atDta-Stiftung leistet nicht nur einen Beitrag für den laufenden Betrieb der Schule, sondern auch für den Aufbau eines neuen Lehrgangs Hotellerie- und Gastronomie, der von der Swiss School for Hospitality and Tourism, Chur, professionell durchgeführt wird.
Lepra- und Kinderhilfe für Indonesien – Zürich
Das Hilfswerk «Lepra- und Kinderhilfe für Indonesien-Zürich» wurde privat gegründet und arbeitet ehrenamtlich. Das Hilfswerk fördert mehrere Projekte zugunsten von Leprakranken, Waisen und anderen armen Kindern auf der bei Timor gelegenen Insel Lewoleba-Lembata sowie auf Java. So engagiert sich das Hilfswerk für den Neubau von Schulen, Spitälern, Behindertenheimen und Waisenhäusern. Mit der Förderung der atDta-Stiftung können 26 ehemals lepröse Jugendliche eine Handwerksausbildung absolvieren oder studieren.
Light of Life Trust, Maharashtra, Indien
Light of Life Trust ist eine indische NGO, die sich das Ziel gesetzt hat, in einer verarmten Region des Bundesstaates Maharashtra armen Kindern dabei zu helfen, die Schule abzuschliessen und berufliche Perspektiven zu entwickeln. Kinder, die die Schul abbrechen, werden gezielt und ganzheitlich dabei unterstützt, wieder in die Schule zu gehen, sich in ihrer Persönlichkeit zu entfalten und berufliche Ziele zu definieren. Die Eltern werden aktiv miteinbezogen. Von dem von der atDta-Stiftung geförderten Teilprojekt profitieren 200 Kinder in der Region Vidarbha. Das Projektcontrolling wird von einer indischen Partnerstiftung übernommen.
Child's Dream Foundation, Mekong-Subregion (Myanmar, Laos, Cambodia, Thailand)
Das Hilfswerk wurde 2003 von zwei ehemaligen UBS-Bankern in Thailand gegründet und kümmert sich um unterprivilegierte Kinder und Jugendliche. Mit der Grundausbildung wollen sie den Analphabetismus reduzieren und Alternativen zu Ausbeutung schaffen. Sie bauen Schulen, Lernzentren, stellen Lernmaterial zur Verfügung sowie Stipendien.
Verein Direkthilfe für Indien
Das Hilfwerk wurde im 2009 von einigen Schweizern gegründet mit dem Zweck der Förderung und Unterstützung von gemeinnützigen Hilfswerken in Indien, hauptsächlich von Projekten zugunsten der ärmsten Bevölkerungsschichten in der Gegend von Orissa. Zusammen mit ihrer indischen Partnerorganisation konzentrieren sie ihre Unterstützung auf kleinere, überschaubare Projekte wie z.B der Betrieb von Kinderhäusern, Gesundheitsprojekte, ein berufliches Ausbildungszentrum sowie Aufbauhilfe in abgelegenen Dörfern.
We Women Foundation, Myanmar/Thailand
Die Organisation wurde von einer Holländerin gegründet und kümmert sich um Frauen aus Myanmar, die illegal in Thailand leben, weil sie in ihrem Heimatland verfolgt wurden. Ausgewählten, jungen Frauen, die das Potential mitbringen, wird von der Organisation mit einem Stipendium für ein Hochschulstudium geholfen.
Afrika
Amani – Support African Children, Kenya
Die kleine, ehrenamtlich arbeitende Schweizer Hilfsinitiative Amani wurde ursprünglich von Kantonsschülern gegründet, die sich mit diversen Fundraising-Aktivitäten für Kinder in Kenya engagierten. Die inzwischen dem Schulalter entwachsenen Amani-Aktiven fördern derzeit neun von Massai-Kindern besuchte Schulen. Amani ermöglicht mit minimalem Budget über 4200 Kindern den Schulbesuch.
Aiducation International, Kenia
Aiducation International ist eine junge non-Profit-Organisation. Sie unterstützt und fördert begabte und bedürftige Schüler in Kenia mit Gymnasialstipendien. Die Stipendiaten von Aiducation International haben alle die kostenlose Grundschule mit herausragenden Noten abgeschlossen, können aber die Schulgebühren für das Gymnasium nicht ohne Stipendien aufbringen. Nach dem Gymnasium finanziert der Staat Kenia den besten 10% aller Absolventen ihr Universitätsstudium mit einem Darlehen. Für die Lücke zwischen Grundschule und Universität gibt es keine Finanzierungsmöglichkeiten. Hier setzt die Organisation an.
Association Sauvons le Reste, Burkina Faso
Association Sauvons le Reste ist eine kleine, offiziell vom Staat anerkannte, lokale Organisation, die sich zum Ziel gemacht hat, geistig behinderten Kindern und Erwachsenen zu helfen. Das Hilfswerk organisiert verschiedene Projekte wie die medizinische Versorgung, Wiedereingliederung und Aufklärung der Bevölkerung. Die atDta Stiftung hat sich am Aufbau einer Anlaufstelle für die Behinderten und ihre Familien beteiligt.
Aprodes, Burkina Faso
Aprodes ist ein kleines Hilfswerk in Burkina Faso, das sich zum Ziel gesetzt hat, den ärmsten Frauen in der Provinz Bam zu helfen. Die atDta Stiftung fördert ein landwirtschaftliches Projekt. Frauen, die in Gruppen zusammenarbeiten und vom Hilfswerk mit Geräten und Saatgut unterstützt werden, soll der Anbau von Gemüse, das sie auf dem lokalen Markt verkaufen können, ermöglicht werden. Sie tragen so zum Lebensunterhalt ihrer Familien bei.
Care for Kids, Sambia
Das "Care for Kids" Haus unter der Leitung eines Deutschen ist ein Hilfswerk für Waisen- und Strassenkinder in Lusaka/Sambia. Ziel ist die Unterbringung und Ausbildung von Aidswaisen und Strassenkindern im "Kinderdorf", damit sie gesund und fröhlich aufwachsen können und auf eine hoffnungsvolle Zukunft vorbereitet werden. Die Care for Kids Farm soll ein möglichst autarkes Zuhause für die Kinder sein (Selbstversorgung durch Anbau von Getreide, Gemüse und Obst).
Faraja, Kenya
Faraja unterstützt bedürftige Menschen in Nairobi seelsorgerisch und humanitär, ermöglicht ihnen eine Ausbildung und trägt somit dazu bei, dass die Menschen ihr Leben in die eigenen Hände nehmen können. Faraja leistet Arbeit in den Gefängnissen (geistlicher Beistand, Ausbildung, politische Arbeit zur Verbesserung der Bedingungen), leistet humanitäre Hilfe (z.B. in Form von Starthilfen und Schulgeldzahlungen) insbesondere für Flüchtlinge und betreibt eine Lehrfarm.
Fondazione Svizzera Madagascar
Die Schweizer Stiftung leitet in Madagascar jeweils in direkter Zusammenarbeit mit den begünstigten Dörfern Trinkwasser-, Hygiene- und Gesundheitsprojekte sowie einen Ausbildungsbetrieb im Bereich Tourismus.
Global Brigades, Ghana
Studenten der Fachhochschule für Technik und Wirtschaft Chur engagieren sich ehrenamtlich ausserhalb ihres Studiums bei Projekten im Bereich der Entwicklungsarbeit. Die atDta Stiftung unterstützt Global Brigades bei ihrem Mikrokreditprogramm in Ghana.
Help2Kids, Tanzania
Von einem Schweizer Paar aus Zug gegründetes Hilfswerk, das sich zum Ziel gesetzt hat, benachteiligten Kindern zu helfen. Zu diesem Zweck werden eigene Waisenhäuser für Mädchen und Jungen bis 16 Jahren aufgebaut. Durch Ausbildung, flankiert mit Betreuung und gesundheitlicher Fürsorge wird diesen Kindern eine selbständige Zukunft ermöglicht.
Le Grami, Senegal
der Schweizer Verein unterstützt Ausbildungs- und Gesundheitsprojekte in Senegal und betreut unter anderem Familien und ihre Kinder (Ausbildungen) in einem ehemaligen Lepradorf. Die atDta Stiftung hat dem Dorf den Bau einer Bibliothek finanziert, um allen Kindern den Zugang zu Büchern zu ermöglichen.
Omoana, Uganda
2003 in der Schweiz gegründetes Hilfswerk, das ein Heim für benachteiligte Kinder in Uganda sowie ein daran angeknüpftes Mikrokreditprojekt unterstützt. Gründer des Hilfswerks sind ehemalige Kantonsschüler aus Bulle, die seit ihrer gemeinsamen Schulzeit Projekte in Uganda unterstützen. Mit den Mikrokrediten sollen sich die Familien neue Einnahmequellen erschliessen, z.B. durch Anschaffung von Nutztieren. Das Kreditprogramm ist an Ausbildungsmassnahmen in den Bereichen Landwirtschaft, Finanzen, Hygiene und Gesundheit geknüpft. Zielgruppen sind die Familien der Kinder, die von dem Heim betreut werden.
Sozialwerke Stiftung Peter Bachmann, Äthiopien und Kenia
Der Schweizer Verein wurde 1994 gegründet und betreibt in Afrika und Asien Projekte in den Bereichen Ausbildung, Landwirtschaft, Gesundheit sowie Mikrokreditprogramme. Erstes Ziel des Vereins ist Hilfe zur Selbsthilfe zur Förderung und Eigenverantwortung und Unabhängigkeit. Die Stiftung legt grössten Wert darauf, die Würde der hilfebedürftigen Menschen jeden Alters zu wahren und deren Anspruch auf eigene Lebensgestaltung zu fördern. Kulturelle Wurzeln und Traditionen werden respektiert und vorhandene Denkweisen und Fähigkeiten berücksichtigt.
Wasser für Elémé, Togo
Zusammen mit der Stiftung IAMANEH Schweiz und der Stiftung Volkart Vision realisierte die atDta Stiftung ein Wasserprojekt in Togo. Das Projekt hat zum Ziel, in den drei Gemeinden um Elémé für rund 3'500 Menschen sauberes Trinkwasser zur Verfügung zu stellen sowie durch Sensibilisierungsarbeit im Hygienebereich das Umfeld für Kinder und Erwachsene günstiger zu gestalten.
Überregional
Wasser für die Dritte Welt (W3W)
W3W ist ein von Privatpersonen in der Schweiz fast ausschliesslich ehrenamtlich geführtes Hilfswerk, das in Entwicklungsländern (Tanzania, Mosambique, Sri Lanka, Madagaskar, Uganda, Indien, Peru, Lesotho, Mexiko) die Verbreitung einer einfachen, aus Beton gefertigten Handpumpe zur Feldbewässerung unterstützt. Das Hilfswerk schult lokale Handwerker im Bau und Unterhalt der Pumpen sowie die Bauern in deren Nutzung. Die Kosten einer Pumpe betragen je nach Land USD 60-100.
Globosol, Basel
In Basel stationierter, politisch und konfessionell neutraler Verein, der sich für eine verstärkte Nutzung von Solarenergie einsetzt. Der Verein finanziert Experteneinsätze in Entwicklungsländern zur Realisation von Solaprojekten.
Schweiz / Europa
Märchenbühne Trillevip, Flums
Ein von zwei theaterschaffenden Frauen gegründetes Märchentheater, das vor allem Stücke aufführt, die in Theaterkursen mi Kindern und Erwachsenen erarbeitet wurden.
Projektlabor Winterthur
Das Projektlabor ist eine offene Medienwerkstatt für junge Menschen zwischen 16 und 25 Jahren, die – auch mit Blick auf einen möglichen Berufseinstieg – erste Erfahrungen im Bereich der Medienproduktion sammeln wollen. Die Besucher des Projektlabors erhalten Unterstützung bei der professionellen Planung, Gestaltung und Umsetzung von Projekten in den Bereichen Print, Web, Tonaufnahmen, Fotografie und Film. Es stehen Räumlichkeiten und das nötige Material zur Verfügung.
Social Entrepreneurship Foundation, SEF
Das SEF Professional Program unterstützt Social Entrepreneurs, welche mit ihrer Geschäftsidee einen gesellschaftlichen und einen finanziellen Mehrwert anstreben, in der Gründungsphase, bei der Entwicklung eines Businessplans und beim Aufbau ihres jungen Unternehmens. Das Programm bietet Fachwissen, Austausch und Vernetzung und vermittelt die Grundlagen rund um die Unternehmensgründung von Social Entrepreneurship. Zahlreiche Fachleute aus Wirtschaft und Wissenschaft unterstützen die TeilnehmerInnen durch Coaching und Mentoring und ermöglichen auf der einen Seite einen interdisziplinären Wissensaustausch und andererseits einen wertvollen Bezug zur Unternehmenspraxis.
Warriors of Hope, Rumänien
Warriors of Hope ist ein von Privatpersonen in der Schweiz ehrenamtlich geführtes, kleines Hilfswerk, das in zwei rumänischen Städten eine Anlaufstelle für Kinder und Jugendliche betreut. Die Kinder werden mit Kleidern und Schulmatrial versorgt und medizinisch betreut. Darüber hinaus werden Kinder und Jegendliche, welche sich in persönlichen, familiären oder schulischen Krisensituationen befinden, beraten und unterstützt. Die Stiftung arbeitet eng mit den jeweiligen Schulbehörden vor Ort zusammen.