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Die Olympischen Winterspiele 2014 in Sotschi, Russland waren in vielerlei Hinsicht Spiele der Superlative. Das Budget für die Ausrichtung der Olympiade, zusammen mit den Paralympischen Winterspielen, betrug mit mehr als fünfzig Milliarden US-Dollar mehr als die Gesamtkosten der letzten fünf Winterspiele vor den Spielen in Sotschi. Russland hat für die Kosten und zahlreiche Aspekte seiner Olympia-Ausrichtung 2014 viel internationale Kritik erhalten. An der Winterolympiade teilgenommen haben 2873 Wintersportler aus 88 Staaten, welche in 98 Wettbewerben antraten.
Das Internationale Olympische Komitee (IOC) hatte mit der Hinzunahme von zwölf neuen Wettbewerben die bisher größte Erweiterung des Programms der Winterolympiade vorgenommen. So wurden Mixed-Wettbewerbe in den Disziplinen 2×6 Kilometer und 2×7,5 Kilometer Staffel im Biathlon, im Eiskunstlauf-Teamwettbewerb und im Rennrodeln-Teamwettbewerb eingeführt. Außerdem wurde beim Freestyle-Skiing der Halfpipe und Slopestyle für jeweils Männer und Frauen hinzugefügt. Frauen-Skispringen mit Einzelspringen von der Normalschanze fand erstmals statt, und beim Snowboard wurden Slopestyle und Parallelslalom für jeweils Männer und Frauen zum Programm hinzugefügt. Während zahlreiche Sportler und Anhänger dieser Sportarten dies als großen Erfolg für die Olympischen Winterspiele ansahen, kritisierten einige Funktionäre und Sportler anderer Sportarten dies als eine Inflation an Wettbewerben, die die Winterolympiade weniger attraktiv für Zuschauer mache und die Leistungen der Sportler in den alteingesessenen Disziplinen relativiere.