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Beide scheiterten im Limit bis 52 kg jeweils in den Achtelfinals an renommierten Gegnerinnen. Tschopp zog wie zuletzt in den Halbfinals der diesjährigen Europameisterschaften gegen die vierfache russische Europameisterin Natalja Kusjutina den Kürzeren. Die 27-jährige Baselbieterin unterlag gegen die Nummer 3 der Welt nach knapp drei Minuten mit Ippon. Davor hatte sich Tschopp nach einem Freilos in der zweiten Runde gegen die Ungarin Reka Pupp mit Waza-Ari durchgesetzt.
Die zweifache EM-Dritte aus Muttenz verpasste mit dem Out in den Achtelfinals zwar die angestrebte Top-7-Klassierung um einen Sieg, sammelte aber dennoch wichtige Punkte im Kampf für die Olympia-Qualifikation.
Kocher überzeugte mit zwei Auftaktsiegen. Die 25-jährige Zürcherin zog dann gegen die japanische Junioren-Weltmeisterin Uta Abe nach 2:33 Minuten mit Ippon den Kürzeren. Mit dem Achtelfinal-Vorstoss bewies Kocher, dass sie auch eine Gewichtsklasse tiefer als in der Vergangenheit auf internationalem Top-Level bestehen kann.
Mit einem 7. Rang bei den WM 2014 - damals im Limit bis 57 kg - war der Kocher 2014 eines der besten Schweizer WM-Resultate der letzten Jahre gelungen. Nach langer Verletzungspause startete sie in Baku nun in der tieferen Gewichtsklasse. An EM und WM sind im Gegensatz zu Olympia zwei Athleten pro Limit startberechtigt.
Die bislang einzige Schweizer Judo-WM-Medaillengewinnerin bei den Frauen ist immer noch Monika Kurath, die 1997 in Paris im Limit bis 48 kg Bronze holte.