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Hallo…der Chöcheler ist wieder am bloggen!
Während wir über Weihnachten fast frühlingshafte Temperaturen hatten, kommt nun eine volle Breitseite Winter mit Huddelwetter und Kälte!
Grund genug den Februar-Blog der Suppe zu widmen.
Als Einstieg die Definition aus Wikipedia:
Suppe bezeichnet eine gewöhnlich warme, flüssige bis dünnbreiige Speise, die in der Regel aus Wasser, Milch, Käse, Gemüse, Obst, Fleisch, Fleischextrakten, Fisch, Fetten, Gewürzen, Kochsalz, Zucker, Getreideprodukten und weiteren Zutaten hergestellt wird. Ferner werden dem meist als Vorspeise servierten Gericht zusätzliche Bestandteile wie Suppeneinlagen beigefügt. Es wird im Allgemeinen zwischen klaren und gebundenen Suppen unterschieden.
Cool nicht?? Immer wieder faszinierend wie Wiki-Rocker eine solch treffende Umschreibung finden.
Kennt Ihr die Geschichte vom Suppenkaspar? Genau…der Kerl der plötzlich partout seine Suppe nicht mehr essen wollte.
Der Suppenkaspar ist eines der pointiertesten Kapitel des Struwwelpeters. Es erzählt in wenigen Versen die Geschichte eines
Jungen, der sich weigert, seine Suppe zu essen und daher innerhalb weniger Tage verhungert.
Es gilt heute als wahrscheinlich, dass die Geschichte vom Suppenkaspar einen realen Hintergrund besitzt: Am Jakobifriedhof in Leoben (liegt in der Steiermark in Österreich....Servus!) befand sich bis zu dessen teilweiser Einebnung im Jahr 1984 das Grab eines im Jahre 1834 verstorbenen neunjährigen Jungen. Das Grab war mit Suppenkaspar bezeichnet. Als Todesursache findet sich in den Kirchenbüchern der Eintrag: „Verweigert Nahrungsaufnahme“.
Ich habe mir erlaubt die Geschichte vom Suppenkasper noch
ein wenig zu ergänzen….vielleicht findet ihr selbst raus ab welcher Stelle es
sich nicht mehr um die Originalgeschichte handelt :-)
Der Suppenkaspar
"Der Kaspar, der war kerngesund, Ein dicker Bub und kugelrund. Er hatte Backen rot und frisch; Die Suppe aß er hübsch bei Tisch. Doch einmal fing er an zu schrein:
"Ich esse keine Suppe! Nein! Ich esse meine Suppe nicht! Nein, meine Suppe ess ich nicht!"
Am nächsten Tag - ja sieh nur her! Da war er schon viel magerer. Da fing er wieder an zu schrein: "Ich esse keine Suppe! Nein! Ich
esse meine Suppe nicht! Nein, meine Suppe ess ich nicht!"
Am dritten Tag, o weh und ach! Wie ist der Kaspar dünn und schwach! Doch als die Suppe kam herein, Gleich fing er wieder an zu schrein': "Ich esse keine Suppe! Nein! Ich esse meine Suppe nicht! Nein, meine Suppe ess ich nicht!"
Am vierten Tage endlich gar Der Kaspar wie ein Fädchen war. Er wog vielleicht ein halbes Lot - Und war am fünften Tage tot."
Über den Grund dass es ihn so dahin raffe ist er selber schuld der Affe! Ich bin sicher dass der Kaspar – wär er nicht schon am Ende – beim Chöcheler eine feine Suppe fände!
Damit uns das nicht passiert hier ein tolles Rezept einer währschaften Alphüttensuppe....-> und ab zum Rezept