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Onlinepräsentationen haben andere Gegebenheiten als die Präsentation vor Publikum. Nicht nur die Sprecher*innen rücken visuell in den Hintergrund, wenn etwas gezeigt werden muss, sondern auch die Technik sollte sich anpassen. Wir empfehlen wieder auf 4:3 umzusteigen.
Seit der Umstellung von VGA auf HD hat sich das Seitenverhältnis von 4:3 (VGA) zu 16:9 (HD) geändert. Moderne Bildschirme werden sogar noch breiter und sind bereits 16:10 oder gar 21:9. Das heisst, dass die Bildschirme immer weniger hoch. Hat bei einer Onlinepräsentation oder einem Webinar jemand den Vollbildmodus aktiviert, kann man bei einer 16:9 Präsentation davon ausgehen, dass der Bildschirm des Zuschauers keinen freien Platz für Notizen oder die Video-Einblender des Sprechers hat.
Darum ist 4:3 besser
Die meisten Computer und Notebook sind unterdessen mit einem 16:9 Monitor ausgestattet und verfügen viel Platz in der Breite. Den Platz jedoch alleine für die Präsentation zu nutzen ist eine Verschwendung und behindert den Zuschauer. Denn, was viele beim Präsentieren vergessen, der Notebook, mit dem die Notizen üblicherweise gemacht werden, ist besetzt. Die Präsentation füllt nämlich den gesamten Bildschirm und nicht jeder hat einen zweiten Monitor.
Im nachfolgenden Bild sieht man die mögliche Bildschirmaufteilung, wenn Zuschauer*innen ein 16:9 Verhältnis haben und die Präsentation in 4:3 gehalten wird.
Die Zuschauer*innen können den Vollbildmodus verlassen und haben neben der Präsentation genug Platz für Notizen. Verkleinern die Zuschauer*innen eure Breitbildpräsentation (16:9) dann würden sie zwar oben ebenfalls Platz erhalten, da der Inhalt proportional verkleiner wird. Die grosse Einschränkung ist jedoch, dass der Inhalt dann viel zu klein wird.
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