Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03276.jsonl.gz/740

Ein Anspruch auf eine Vergütung für eine Hauptmahlzeit besteht, wenn der oder die Arbeitnehmende vor 12 Uhr beziehungsweise 18 Uhr den Arbeitsort dienstlich verlassen muss oder nach 13 Uhr beziehungsweise 20 Uhr dorthin zurückkehrt. Entstehen Arbeitnehmenden am Arbeitsort oder am Wohnsitz wegen ausserordentlicher Beanspruchung – wie Teilnahme an Beratungen, Konferenzen oder bei einem Augenschein – Auslagen für Mahlzeiten, so haben sie Anspruch auf die Vergütung.
⇒ Wie viel? Die Vergütung für die Hauptmahlzeit beträgt höchstens 23 Franken.
Besonderes
Arbeitnehmende dürfen – mit Zustimmung des Departementsvorstehers bzw. der Departementsvorsteherin – alle Auslagen für Mahlzeiten und Getränke geltend machen, wenn sie:
a) zusammen mit Personen ausserhalb der Verwaltung eine Mahlzeit einnehmen müssen
b) eine Person ausserhalb der Verwaltung zum Essen einladen
Mahlzeitenrechnungen von Kommissionen werden vollständig vom Staat beglichen, wenn eine Kommission mit Zustimmung des Departementsvorstehers bzw. der Departementsvorsteherin mit Fachleuten ausserhalb der Verwaltung eine Mahlzeit einnimmt.
In diesen besonderen Fällen sind die Rechnungen vom Departementsvorsteher bzw. der Departementsvorsteherin zu visieren.