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Am Dienstag wurden die Tampa Bay Buccaneers, die im Februar den Super Bowl gewonnen hatten, von US-Präsident Joe Biden empfangen. Tom Brady, Quarterback und siebenfacher NFL-Champion, sorgte bei seiner Rede für Lacher. Über die schwierige Saison sagte er, dass nicht viele Leute daran glaubten, dass er mit seinem neuen Team gewinnen könnte. «Um ehrlich zu sein, glaube ich, dass ungefähr 40 Prozent der Leute immer noch an unserem Erfolg zweifeln», fuhr er weiter.
Damit spielte er auf die Behauptungen von Donald Trump und seinen Supportern an, die nach dem Wahlerfolg von Joe Biden noch immer an den Resultaten zweifeln. Biden antwortete auf die Aussagen Bradys lachend: «Ich weiss, wie das ist.»
Brady nahm auch Bezug auf die abschätzigen Bemerkungen von Trump in Richtung seines Konkurrenten, der den 78-jährigen Demokraten des Öfteren als «Schläfriger Joe» diffamierte. Der NFL-Star sprach ein Spiel in Chicago an, bei dem er vergass, welches Down gerade gespielt wurde. Brady hatte fälschlicherweise gemeint, dass sein Team noch eine Chance auf einen Spielzug hatte. «Nach diesem Vorfall haben die Leute begonnen, mich ‹Sleepy Tom› zu nennen.» In Richtung Biden fragte er dann: «Wieso sollten sie mir so etwas antun?» Der sichtlich belustigte Präsident konnte ihm diese Frage nicht beantworten.
Der Auftritt von Tom Brady sorgte bei seinem Team und den Anwesenden für Lacher, doch mit Blick auf seine Vergangenheit kommen die Sticheleien überraschend. Vor der US-Wahl im Jahr 2016 wurde ein Hut mit Trumps Slogan «Make America Great Again» in Bradys Spind gefunden. Darauf angesprochen, sagte der damalige Quarterback der New England Patriots, dass es grossartig wäre, wenn Donald Trump gewählt würde. Seither äusserte er sich aber nicht weiter über die Politik. (nih)
Beim Testspiel des fünfmaligen Fussball-Weltmeisters Brasilien, WM-Gruppengegner der Schweiz, in Paris gegen Tunesien (5:1) ist es zu einem mutmasslich rassistischen Zwischenfall gekommen. Der Brasilianer Richarlison wurde während der Partie mit einer Banane beworfen, wie der brasilianische Verband CBF am Abend auch bei Twitter schrieb.