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Polen braucht gegen das bereits qualifizierte Schweden einen Sieg. Die Hoffnungen ruhen auf Robert Lewandowski. Doch die Mannschaft muss zeigen, dass sie mehr ist als ein Star unter Stümpern.
Die anfängliche Skepsis schwappte schon in Untergangsstimmung über, da schaltete sich der Weltfussballer ein. Robert Lewandowski blieb beim 1:2 der Polen gegen die Slowakei wirkungslos, gegen Spanien lag seine Mannschaft zur Pause 0:1 zurück. Und dann erzielte er das 1:1.
«Die Hoffnung beim Volk ist wieder geweckt», schrieb die «Gazeta Wyborcza» vor dem letzten Gruppenspiel gegen Schweden. Die Sportzeitung «Przeglad Sportowy» sah ein «Erwachen» und befand: «Das ist nicht nur Polen, das ist Polen mit Lewandowski.»
Um den benötigten Sieg gegen die bereits qualifizierten Schweden zu erlangen, müssen die Polen die Statistik widerlegen. Sie gehen als Gruppenletzte in die Partie, haben von den letzten neun Spielen nur eines gegen Andorra gewonnen und sind gegen Schweden seit einem 2:0 am dritten Geburtstag von Lewandowski 1991 in sieben Spielen sieglos geblieben. Zudem hat Schweden an dieser EM noch kein Gegentor kassiert.
Ein Lewandowski alleine reicht nicht. Polens Nationalmannschaft muss beweisen, dass sie mehr ist als das, was ihr die «Gazeta Wyborcza» subtil unterstellte: ein Star unter Stümpern.