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Ein ADR ähnelt einem Aktienzertifikat und wird von einer von einem Unternehmen ernannten Depotbank in den Vereinigten Staaten ausgegeben, um eine oder mehrere sogenannte American Depositary Shares (ADS) zu verbriefen. Im Falle von Relief repräsentiert jedes ADS einhundertfünfzig Stammaktien von Relief.
ADRs ermöglichen es US-Investoren, Aktien ausländischer Unternehmen zu kaufen, ohne grenzüberschreitende oder währungsübergreifende Transaktionen tätigen zu müssen. Die Inhaber haben die gleichen Rechte auf Dividenden wie die Inhaber der Stammaktien von Relief.
Es handle sich dabei nicht um ein neues Angebot von Wertpapieren, und die ADRs würden auf den derzeit ausgegebenen Stammaktien von Relief basieren, teilte Relief weiter mit. Deshalb werde das Unternehmen keine Erlöse aus der Einrichtung des Programms erhalten. Der Plan sehe allerdings vor, künftig von einem ADR-Programm der Stufe 1 zu einem ADR-Programm der Stufe 2 oder 3 überzugehen mit dem finalen Ziel, die ADRs in der ersten Hälfte des kommenden Jahres an der New Yorker Technologiebörse Nasdaq zu kotieren.
(AWP)