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19. August – Portugal. Vierte Erscheinung in Fatima: Ankündigung eines grossen Wunders (die Erscheinung vom 13. August 1917 war nicht möglich, weil sich die Kinder im Gefängnis befanden!!)
Viele Seelen kommen in die Hölle, weil sich niemand für sie opfert und für sie betet
An diesem sonnigen Tag des 19. August 1917, gehen Lucia, Francisco und sein Bruder Johannes mit ihrer Schafherde auf eine neue Weide, die Valinhos heisst. Auf dem Weg spürt Lucia etwas Übernatürliches sich nähern. Da sie vermutet, dass die Muttergottes erscheinen wird, schickt sie Johannes schnell Jacinta zu holen. Lucia bemerkt den „Blitz“, den Lichtschein, mit dem die Heilige Jungfrau ihr Kommen ankündigt, diese wartet aber auf die kleine Jacinta bevor sie sich auf der Steineiche zeigt.
Dann sagt sie zu den Kindern: „Ich möchte, dass ihr weiterhin täglich den Rosenkranz betet für die Bekehrung der Sünder.“ Dem fügt sie erneut die Ankündigung hinzu, dass sie ‚im letzten Monat’, dass heisst bei ihrer letzten Erscheinung, ein Wunder wirken werde, damit alle glauben. Der Hl. Josef wird mit dem Jesuskind kommen und der Welt den Frieden geben. Der Heiland wird kommen und das Volk segnen. Unsere Liebe Frau des Rosenkranzes und Unsere Liebe Frau der Schmerzen, werden ebenfalls erscheinen.
Lucia fragt, was mit dem Geld geschehen soll, das die Leute am Fuss der Steineiche in der Cova da Iria hinlegen.
„Ich will, dass man damit zwei Prozessionstragbahren anfertigen lässt. Du wirst eine mit Jacinta und zwei anderen, weissgekleideten Mädchen tragen. Die andere soll Francisco mit drei anderen Knaben, alle mit einem weissen Chorhemd bekleidet, tragen. Dies soll am Festtag Unserer Lieben Frau vom Rosenkranz geschehen.“
– „Ich möchte euch um die Heilung zweier Kranker bitten“, sagt Lucia.
– „Ja, ich werde einige im Laufe des Jahres gesund machen“ und indem sie traurig wird, fügt sie hinzu: „Betet, betet viel und bringt Opfer für die Sünder, denn viele Seelen kommen in die Hölle, weil sich niemand für sie opfert und für sie betet.“