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Gamay entstand als natürliche Kreuzung aus Pinot und Gouais (Gwäss) und stammt wahrscheinlich aus dem Burgund (F), wo die Rebsorte bereits 1395 erwähnt (und verboten) wurde. Sie ist eine Schwestersorte von Chardonnay, Aligoté und Melon sowie von weiteren, weniger bekannten Rebsorten, was erklärt, warum sie lange Zeit mit Pinot Noir verwechselt wurde, insbesondere in der Romandie, wo man beide Sorten als Dôle bezeichnete. Der Name der Sorte kommt vom Dorf Gamay in der Nähe von Saint-Aubin im Departement Côte d’Or (Burgund). Die Rebsorte reift früh und ist anfällig für Krankheiten, auf nährstoffreichen Böden ist eine Ertragsregulation notwendig. In der Schweiz gibt es im Lauvaux einen alten Biotyp, der als Plant Robert bezeichnet wird.
Die Rebsorte Gamay bringt Weine mit Noten von roten Beeren (Erdbeere, Himbeere, Kirsche) hervor. Sie zeichnet sich durch weiche Tannine und eine ausgeprägte Säure aus.
Gamay wird in mehreren Weinbauregionen angebaut
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