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Nairo Quintana erringt beim 52. Tirreno - Adriatico einen eindrücklichen Solosieg. Der Kolumbianer gewinnt solo die Königsetappe und übernimmt nach dem vierten Teilstück gleichzeitig das Leadertrikot.
Der harte Schlussanstieg zum Terminillo, 16 km lang und mit bis zu 12 Prozent Steigung durchsetzt, sorgte für deutliche Konturen in der Gesamtwertung. Die Fahrer von BMC, die nach ihrem Sieg im Mannschafts-Zeitfahren des ersten Tages noch immer zu viert an der Spitze gelegen hatten, wurden alle zurückgespült. Der australische Leader Rohan Dennis stand ebenso auf verlorenem Posten wie seine Teamkollegen.
Die dominierende Figur war Nairo Quintana, der Topfavorit aus Südamerika, der den Tirreno nach 2015 zum zweiten Mal gewinnen will. Schon vor zwei Jahren hatte er mit einem Sieg am Terminillo den Grundstein zum Gesamtsieg gelegt. Quintana griff gut zwei Kilometer vor dem Ziel aus einer Verfolgergruppe an, zog schon bald am zuvor ausgerissenen Slowenen Simon Spilak vorbei und sicherte sich einen deutlichen Sieg.
Um 18 Sekunden distanzierte Quintana, im Vorjahr Gewinner der Vuelta und Dritter der Tour de France, den Briten Geraint Thomas. Als Dritter folgte mit 24 Sekunden Rückstand dessen Landsmann Adam Yates, der nun in der Gesamtwertung 33 Sekunden zurück erster Verfolger von Quintana ist.
Der Walliser Sébastien Reichenbach, im Vorjahr starker Gesamt-Vierter im Tirreno, verlor gut drei Minuten, was ihn im Gesamtklassement vom 11. in den 27. Zwischenrang abrutschen liess.
SDA-ATS