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Filmkritik: Take the Horn!
Die Knights in Norwicht sind Wrestling-verrückt. Vater Rick (Nick Frost) und Mutter Julia (Lena Headey) führen eine kleine Liga, die regelmässige Shows veranstaltet, und die Kids Zak (Jack Lowden) und Saraya (Florence Pugh) sind seit ihrer Kindheit ein Teil dieses Sports. Über die Jahre haben sich die Geschwister zu ansprechenden Showkämpfern entwickelt und hoffen auf ein Engagement in der grössten Wrestling-Promotion der Welt, der WWE. Als sie bei einem Abendessen den erhofften Anruf von WWE-Talentsucher Hutch Morgan (Vince Vaughn) erhalten und ein Probetraining in London absolvieren dürfen, scheint sich dieser Traum zu erfüllen. Schlussendlich jedoch nur für Saraya, die als "Paige" die Qualifikation schafft und in den USA bei der Entwicklungsliga der WWE antreten darf.
Doch so schön und herrlich, wie sich das Leben bei den "Grossen" anhört, ist es dann doch nicht. Das lernt "Paige" relativ schnell, als sie mit ihrem Aussehen und ihrer Art nicht auf offene Ohren stösst, sondern sich gegen harte Konkurrenz durchsetzen muss. Hutch Morgan, stets mit der "Aufgabe-Tröte" vor Ort, quält und schleift die jungen Kandidaten (und Kandidatinnen), wobei sich Woche für Woche ein paar aus dem Camp verabschieden müssen. Auch Paige scheint das nötige Durchhaltvermögen nicht zu zeigen und steht kurz vor dem Abschuss. Ist ihr Traum, in einem vollen Stadion für die WWE antreten zu dürfen, bereits wieder ausgeträumt?