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- Boeing hat im Zusammenhang mit dem Absturzflieger 737 Max Strafzahlungen von mehr als 2.5 Milliarden Dollar zur Beilegung strafrechtlicher Verfahren zugestimmt.
- Das US-Justizministerium in Washington teilte weiter mit, dass für die Angehörigen der Absturzopfer ein 500-Millionen-Dollar-Fonds als Entschädigung eingerichtet werde.
- Zusätzlich sollen knapp 1.8 Milliarden Dollar für Entschädigungszahlungen an Boeings 737-MAX-Airlinekunden eingesetzt werden.
Die Zahlungen erfolgten im Zusammenhang mit Betrugs- und Verschwörungsvorwürfen. Boeing war nach zwei Abstürzen im Jahr 2019 in Indonesien und Äthiopien mit insgesamt 346 Toten in Verdacht geraten, seine bestverkaufte Modellserie 737 Max überstürzt auf den Markt gebracht und die Sicherheit vernachlässigt zu haben.
Die US-Justizbehörden beschuldigen Boeing nun unter anderem, die Regierung mit irreführenden Angaben dabei behindert zu haben, die Sicherheit im öffentlichen Flugverkehr zu gewährleisten.
Nun habe sich der Flugzeughersteller mit den Angehörigen der Absturzopfer darauf geeinigt, einen 500-Millionen-Dollar-Fonds als Entschädigung einzurichten. Weiter werden knapp 1,8 Milliarden Dollar für Entschädigungszahlungen an Boeings 737-MAX-Airlinekunden eingesetzt.