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Auf
einer Fläche von 1`512 ha schützt das Kulturelles Monument Ceibal
tropisch feuchte Lebensräume im Norden des Bezirks Petén.
Es liegt zwischen dem Fluss Pasión und dem Dorf Sayaxché.
Der Primärschutz gilt jedoch den wertvollen Archäologischen
Ausgrabungen. In der späten, klassischen Periode dürfte hier
eine riesige Maya-Population gelebt haben.
Der Jährliche Niederschlag liegt zwischen 1`500 und 2`500 mm/J. Topografisch
ist Ceibal gezeichnet durch eine Kalksteinplattform, auf welcher sich
Hügel und Sumpfgebiete befinden. Die Sumpfgebiete entstehen nach
Überschwemmungen des Pasión Flusses.
Rund um das Monument hat die Landwirtschaft grossflächige Gebiete
eingenommen und kultiviert. Für viele Vogelarten ist dieses recht
kleine Areal somit zu einem letzten Rückzugsgebiet geworden.
Durch mangelnde Koordination der administrativen Aufgaben, ungenügende
finanzielle Unterstützung, Brandrodungen, Abholzung und Plünderungen
der Mayastätte dürfte dieses kulturelle Monument ernsthaft bedroht
sein.
Der
Wald ist mit seinen vielen Pflanzensorten gut entwickelt. Im unteren Niveau
hat es Baumsorten mit Höhen von 5 bis 12 m. Ein mittleres Niveau
hat Bäume zwischen 19 und 24 m Höhe. Das Walddach liegt dann
auf deutlich über 25 m. Auffallen sind die Zahlreiche Palmen und
Kapokbäume.
Zu den
Bewohnern des Ceibal zählen Klammeraffen, welche sich mit hohem Tempo
von Ast zu Ast hangeln. Besucher können durch das markige Brüllen
der Brüllaffen erschreckt werden. Im Wasser hat es Restpopulationen
vom Beulenkrokodil.
Der Mülleramazone gehört zu den besonders auffälligen Vögel
im Wald. Falken und Weihen sind auffällige Jäger der Lüfte.
Insgesamt wurden 92 Vogelsorten gezählt. Mit der Dämmerung kommen
Wickelbären aus Ihren Verstecken und suchen nach Nahrung. Raubkatzen
sind infolge menschlicher Störungen vollständig verschwunden.