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Titel
Englische
[* 2]
Litteratur. Wie
Macaulay mit
Recht sagt, ist von allen
Glorien
Englands seine
Litteratur
die glänzendste und dauerhafteste: hat sie doch mehr Blüteperioden, mehr
Größen hohen
Ranges aufzuweisen als irgend eine
andre neuere
Litteratur. Wie die
Sprache,
[* 3] mit romanischen und geringen keltischen
Elementen gemischt, durchaus germanisch ist,
so klingt auch in der
Litteratur als
Grundton überall germanische
Kraft
[* 4] und germanischer
Ernst, die sich
mit französischer
Eleganz und Leichtigkeit, zuweilen Leichtfertigkeit paaren.
Von
englischer Litteratur kann selbstverständlich nicht die
Rede sein, ehe es ein
englisches
Volk gab.
Daher gehören die poetischen
Leistungen jener volkreichen britischen
Stämme, denen
Römer
[* 5] und
Sachsen
[* 6] siegreich entgegentraten, die
Überlieferungen des
Druidentums, die phantastischen
Gesänge der
Barden, nicht in diese Betrachtungen, die erst mit der
Einwanderung
germanischer
Männer anheben müssen. Wir behandeln hier zunächst die schöne
Litteratur
Englands.
I. Die alt
englische
Periode (Mitte des 5.-11. Jahrh.).
Sachsen, Angeln und Jüten waren es, die von der Cimbrischen Halbinsel aufbrachen, um sich über die britische Insel zu ergießen, auf der die Römerherrschaft längst wankend geworden, ein nationales Keltentum jedoch heftigen Widerstand bot. Um die Mitte des 5. Jahrh. begann die Einwanderung, mit dem Ausgang des 6. war die östliche größere Hälfte des Landes nordwärts bis zum Firth of Forth im Besitz der Germanen, welche heimische Verfassung, Sprache, Mythe und Poesie treu bewahrten, ererbte Güter, denen sich bald die neubelebende Kraft des Christentums zugesellte.
Die Sprache wird früh schon »Englisc« genannt, weshalb die neueste Forschung die herkömmliche Bezeichnung »Angelsächsisch« durch die passendere »Altenglisch« ersetzt. Der Mythus spendete der Poesie reichen Stoff. Schon auf dem Festland war der vom Beowa, der das Seeungeheuer Grendel besiegt, lebendig gewesen; an Beowas Stelle trat der Geate Beowulf und wurde in England zum Helden des Epos »Beowulf«, welches um das Jahr 700 aufgezeichnet wurde. Auch die Sage von »Walther und Hildegunde« war bekannt und fand dichterische Bearbeitung. Die poetische Form ist die altgermanische allitterierende Langzeile, die Sprache reich an formelhaften Wendungen. Wie in der Heimat lag ¶
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jedermann der Dichtung ob, und keinem ziemte es, die Harfe beim Gelag vorübergehen zu lassen. Doch bildete sich, ähnlich wie
im skandinavischen Norden,
[* 8] ein eigner Stand der Sänger (scóp) aus, die als Bringer der Lust von Burg zu Burg wanderten und Lieder
und Neuigkeiten verbreiteten. Ein solcher, Widsith (Weitfahrer), ist der Held des vielleicht ältesten
Denkmals
englischer Dichtung, einer reichen Fundgrube für Sage und Mythus. So war die Dichtung Eigentum des Volkes und fand Wohlgefallen
an volkstümlichem, sagenhaftem Stoff, wie in »Deors Klage« und manchem Beispiel der Spruch- und Rätselpoesie; epische Stoffe
der Gegenwart feiern später noch das »Lied von Brunanburh« (937) und »Byrhtnoths Tod« (991). Unwillkürlich
drängte sich jedoch hier christliche Färbung auf, wie im Gedicht vom »Seefahrer«.
Eines durchaus biblischen Gegenstandes bemächtigte sich der Northumbrier Kädmon (etwa 670, Hymnus, Genesis?), dem andre mit
einer zweiten Bearbeitung der Genesis, einer epischen Wiedergabe des Exodus, des Daniel u. a. folgen. Auch
Kynewulf (s. d.) besingt in seiner zweiten Periode Christentum und einzelne Heilige. Eine geistliche Lyrik fehlt nicht. So erobert
die Kirche ein bedeutsames Gebiet, vermittelt aber gleichzeitig eine gelehrte Bildung, die populär zu machen König Alfred,
nachdem er die einfallenden Dänen abgewehrt, sich zur Aufgabe stellt. Er übertrug die Historien des
Orosius und die Kirchengeschichte des Beda in die Volkssprache und lehrte damit seinem Volk Geschichte, mit der Bearbeitung von
Boethius' »Consolatio philosophiae« sogar Weltweisheit. Weiteres s. Angelsächsische Sprache und
Litteratur.
II. Von der Eroberung Englands durch die Normannen bis Chaucer (1066-1400).
Mit dem Lied von Roland waren die Normannen in die Schlacht gezogen, in der Harald fiel und sein trotziges Heer erlag. Bezeichnend genug: germanischen Geblüts, hatten sie an den Ufern der Seine französische Sprache und Dichtung angenommen. Beides verleugneten sie als Herren Englands nicht; der einheimischen Sprache wurde ein fremder Organismus aufgezwängt, den sie erst nach langem Ringen überwand, und auch die Dichtkunst wurde durch romanische Stoffe und Formen bereichert.
Nicht daß der nationale Sang gänzlich verstummte: in Sumpf und Wald vom Eroberer zurückgedrängt, durch harte Gesetze bedrückt,
freute sich der sächsische Bauer seiner Volkshelden, die dem Fremden die Spitze boten, und der Haß gegen die Normannen begeisterte
zum Lied. Gestalten wie Robin Goodfellow, Robin Hood, Alfred, später King Horn und Havelok durfte der
englische
Spielmann seinem Publikum immer wieder vorführen und des Beifalls sicher sein. Herrschend aber war die Poesie des Herrschers.
Die altfranzösische Dichtung findet glänzende Vertreter auf britischem Boden: allen voran steht der Oxforder Text des »Chanson de Roland«. Philipe von Thaun dichtet in sechssilbigen Reimpaaren seinen »Compuz« (etwa 1119) und später ein »Bestiaire«; reproduziert werden die Legende vom heil. Brandan, der Roman von Tristan. Wace behandelt national kirchliche wie profane Stoffe, das Leben des heil. Nikolas, die altbritischen Königssagen im »Brut d'Engleterre«, die bis 1106 reichende Geschichte der normännischen Herzöge und Könige im »Roman de Rou«; auch übertrug er das fabelreiche Geschichtswerk des Galfrid von Monmouth (1155). Er betritt damit den Weg historischer Dichtung und findet Nachahmer.
Aber auch leichtere poetische Gattungen dringen ein; gern hört die höfische Gesellschaft die Lais, Dits und Fabliaux des Jongleurs: als Repräsentantin dieses Genres pflegt Marie de France zu gelten. Nicht minder erwarb sich die Lyrik Frankreichs in England Freunde. König Richard Löwenherz war mit dem Troubadour Bertran de Born eng verbunden und dichtete selbst in französischer, vielleicht gar provençalischer, Sprache. Alles dies konnte auf die nationale Dichtung nicht ohne Einfluß bleiben.
Schon vor der Eroberung war die Allitteration dem Endreim allmählich gewichen, nun löste sich die Langzeile zum Reimpaar, auch Strophen wurden nicht verschmäht. Die Ritter des Grals und der Tafelrunde entzogen den reckenhaften Gestalten altsächsischen Heldentums das Interesse, die leichten, novellenhaften Erzählungen verdrängten die Berichte von Episoden aus Schlacht und Fehde. Am meisten entzogen sich die geistlichen Dichter diesen Einflüssen: der Verfasser des »Poema morale«, einer Predigt in Versen aus dem Ende des 12. Jahrh., baut seine gereimten Verse nach antikem Muster, ebenso wie ein Vierteljahrhundert später der Augustinermönch Orm in seiner »Ormulum« genannten Homiliensammlung. Zwischen beiden aber steht Layamon (um 1180),
der Waces »Brut« zu einem neuen, ebenso benannten Werk umschuf. Ist ihm die Allitteration auch Regel, so bleibt doch der Reim nicht ausgeschlossen; sein Original erweitert er bedeutend und ist auch in der Darstellung demselben weit überlegen. Gleichzeitig warf sich die Thätigkeit dichtender Leute auf die Übersetzung und Bearbeitung französischer und anglonormännischer Romane. Aus der großen Zahl dieser Produktionen seien nur »Floriz and Blancheflur« und »Sir Tristrem« (hrsg. von Kölbing, Heilbr. 1882) genannt, letzterer in strophischer Form.
Daß auch nationale Stoffe bald in gleicher Weise behandelt,
englische Helden wie Alexander und Roland gefeiert wurden, kann
nicht auffallen; so entstanden die Dichtungen: »Richard Cœur de Lion«, »Guy of Warwick«, »Bevis of Hamptoun«, »King Horn«, die teils
in Reimpaaren, teils in Strophen abgefaßt sind. Nachdem diese Poesie, in Verbindung mit Legenden- und Novellendichtung, ein
volles Jahrhundert geherrscht, konnte eine Reaktion zu gunsten minder weltlicher Stoffe nicht ausbleiben:
christliche Lebensanschauung, moralische Tiefe treten den leichtfertigen Erzeugnissen einer etwas abgelebten Epik entgegen.
Der »Cursor mundi« ist eine poetische Wiedergabe der heiligen Geschichte
und mit zahlreichen Legenden durchflochten. Der unbekannte Verfasser dichtete es zu Ehren der Gottesmutter und zur Belehrung
seiner Landsleute im ausgesprochenen Gegensatz zu der Frankreich entlehnten
Litteratur seiner Zeit. Ihm
schließt sich William de Shoreham an, dessen Gedichte (hrsg. von Th. Wright, Lond. 1849) sich mit den Sakramenten und Dogmen
der Kirche beschäftigen und die kirchliche Lehre
[* 9] einem ungläubigen Skeptiker vortragen. Diese didaktische Tendenz gab in Dan
Michels »Ayenbite of inwyt« (»Stachel des Gewissens«, 1340) die poetische Form auf; auch die meisten Werke
des gleichzeitigen Einsiedlers Richard Rolle von Hampole (gest. 1348) verschmähen sie. Doch beruht die Bedeutung dieses Predigers
der Askese auf seinem Gedicht »The pricke of conscience« (»Stachel des Gewissens«),
das mit grellen Zügen die menschliche Schwäche und das Elend der Kreatur ausmalt, um den Leser zur Einkehr in sich selbst zu vermögen. Gleich ihm ist Robert Longlande ein Eiferer für Sittlichkeit und Entsagung. In den Visionen des »Pierce Plowman« (hrsg. von Skeat, Lond. 1869-73),
die er 1362 begann, erhebt er seine Stimme zur ¶
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Bußpredigt, die, eine weitschichtig angelegte Allegorie und reich an Satire, der Menschheit den Weg »aus den Fesseln der Sünde, des Irrtums und des Todes« weisen soll.
Dem modischen Bemühen um die Umarbeitung französischer Romane huldigt noch Geoffrey Chaucer (1340-1400) in dem seiner Jugend
angehörenden »Romaunt of the rose«; auch in die »Canterbury tales«, das Werk, welches seinen Namen unsterblich
gemacht hat, verwebt er manches Fabliau. Aber seine Berührung mit Italien
[* 11] erweiterte seinen Gesichtskreis und führte ihn zur
Behandlung völlig neuer Stoffe, zur Verwertung neuer Formen. Dadurch erhob er sich wie auch durch seine Sprache weit über
die Zeitgenossen, ja über alle seine Nachfolger bis zur Zeit Elisabeths und rechtfertigt die Bezeichnung,
die ihm seine Landsleute so gern geben, der »Morgenstern
[* 12] der
englischen Litteratur«. Chaucer selbst nahm an den Kämpfen gegen
Frankreich teil; stürmischer noch gestalteten sich die politischen Verhältnisse nach seinem Tod, als innere Kriege England
zerrütteten. Die Zeit der Rosenkriege war der
Litteratur nicht günstig; Dichter wie John Gower, Chaucers
Zeitgenosse, Thomas Occleve (gest. 1454), John Lydgate (gest. 1460), Audelay (gest. 1580), Stephen Hawes (gest. 1506) waren
nicht im stande, fördernd auf dieselbe einzuwirken. Dafür fällt in diese Zeit die Blüte
[* 13] der volkstümlichen Ballade in
Nordengland und Südschottland, die ihren Stoff hauptsächlich den Grenzkriegen entlehnt, zuweilen auf
ältere Gestalten, wie Robin Hood, zurückgreift, auch fremdländische Gebilde nicht verschmäht. Überhaupt feiert die schottische
Muse Triumphe zu einer Zeit, in der die
englische schweigt; John Barbour (gest. 1396) wählt die Abenteuer des Heldenkönigs Robert
Bruce zum Gegenstand eines epischen Gedichts und führt seine Aufgabe frisch und lebendig durch.
Der blinde Minstrel Harry (gestorben nach 1492) folgte ihm mit seinem Epos »Adventures of Sir William Wallace« und errang durch
phantastischen, leidenschaftlichen Ton in Schottland bedeutende Popularität; König Jakob I. selbst (gest. 1437) besang seine
Geliebte in der Manier Chaucers, dessen »Troilus und Cressida« von Robert Henryson (gest. 1490) im »Testament
of Cresseid« fortgesetzt wurde. Der hervorragendste Dichter war William Dunbar (1460-1520), der die allegorische Form mit Meisterschaft
beherrschte und über eine wirksame Komik verfügte.
III. Vom 15. Jahrh. bis zur Restauration.
Geschwächt, teilweise vernichtet ging der
englische Adel aus den Rosenkriegen hervor; dagegen erhob sich
mit dem Haus Tudor ein starkes Königtum, unter dessen Zepter ein wohlhabender Bürgerstand emporblühte. Da konnte, was indes
als glänzendes Gestirn am südlichen Himmel
[* 14] Europas aufgegangen, auch nach England seine wärmenden und verklärenden Strahlen
werfen, da wirkte das neubelebte, aus Schutt und Asche emporgestiegene klassische Altertum auch auf den
Geist
englischer Männer.
Der warme Hauch der Renaissance brach schnell das Eis, [* 15] das seit Chaucer auf der litterarischen Thätigkeit gelastet hatte: wenige Dezennien nach der Thronbesteigung der Tudors beginnt die goldene Zeit, als deren unerreichten Höhepunkt der Engländer die Ära der Elisabeth betrachtet. Unter Heinrich VIII. freilich sind die Dichter wenig zahlreich und keineswegs originell, da sie italienischen Mustern mehr oder minder sklavisch nachgehen. Sein Hofpoet (seit jener Zeit blieb das Amt des Poet laureate ständige Hofcharge) John Skelton (gest. 1529) schlug indessen einen freiern und natürlichern Ton an als seine in Allegorie und Schwulst befangenen Vorgänger.
Mehr noch förderte Henry Howard, Graf von Surrey (gest. 1546), die Poesie, indem er den ungereimten fünffüßigen Iambus (blank-verse), den er in seiner Übersetzung des zweiten und vierten Buches der »Äneide« anwendete, nach England verpflanzte, wo diese Form von den großen Dichtern der Zeit Elisabeths angenommen und seitdem niemals aufgegeben wurde. Bedeutsam für seine Stellung zur Antike ist die Wahl seines Originals; als selbständiger Dichter eignet er sich den Ton petrarchischer Lyrik an, der in eigentümlicher Zartheit aus seinen »Songs and sonnets« erklingt.
Dem Sonett ist es eigen, daß es, einmal angestimmt, sirenengleich zur Nachfolge lockt, und so ahmten auch in England zahlreiche Dichter das italienische Reimgetön nach, vor allen Surreys Freund Thomas Wyatt (1503-42), der in dieser Form, doch auch in Liedern und Epigrammen italienische Muster nachbildet, dabei aber häufig in die Concettimanier verfällt. Aus dem Schluß der Reformationszeit besitzen wir ein wunderliches Werk, das unter dem Titel: »Mirrour for magistrates« eine umfangreiche Sammlung einzelner Gedichte enthält, welche berühmte und zugleich unglückliche Personen der englischen Geschichte feiern. Die Idee ging von Thomas Sackville, Lord Buckhurst (1527-1608), aus; am meisten haben zu dem Werk in seiner anfänglichen Gestalt beigesteuert ein Geistlicher, Baldwyne, und ein Jurist, Ferrers. Der Wert der historischen Bilder, die durch einen allegorischen Rahmen zusammengehalten werden, ist jedoch von seiten der Ästhetik nicht hoch anzuschlagen.
In das Reformationszeitalter fallen auch die ersten wichtigern Gestaltungen des englischen Dramas, insofern jetzt die bisher aufgeführten rohen Mirakelstücke in sogen. Moralitäten umgewandelt wurden, die bereits Tendenz und Personifikation verraten. Denn wie das moderne Theater [* 16] überhaupt, ist auch das englische kirchlicher Abkunft. Nachrichten von den ältesten englischen Mysterien gehen bis zu Anfang des 12. Jahrh. zurück. Die Stücke führten den Namen Miracle-plays, häufiger noch den volksmäßigen der Pageants.
Die meisten der in den Sammlungen altenglischer Mirakelspiele enthaltenen Dichtungen gehören einer Zeit an, in welcher sich bereits der Übergang der dramatischen Vorstellungen aus den kirchlichen Kreisen in weltliche zum großen Teil vollzogen hatte. Der Inhalt der erwähnten »Moralitäten« (Moral-plays) veranschaulicht durch Personifikation abstrakter Begriffe zumeist ethische und religiöse Lehren. [* 17] Im Lauf der Zeit verliert sich das allegorische Element: immer freier werden die heiligen Stoffe behandelt, possenhafte Einschiebsel werden immer häufiger angebracht.
Nicht nur in Skeltons »Magnificence« ist bereits die Allegorie durch witzige Beziehungen auf Zeitereignisse unterbrochen, auch in dem Moral-Play »Hicke-Scorner« aus dem Anfang des 16. Jahrh. hat das weltliche Element bereits die entschiedene Oberhand gewonnen, die allegorischen Bestandteile sind zurückgetreten, eine sehr realistische Darstellung des Wüstlingslebens der Zeit bildet den eigentlichen Inhalt. Bedeutender als die Beiträge Skeltons zum englischen Theater waren die des protestantischen Bischofs Bale (gest. 1563), der mehrere Mirakelspiele verfaßte, die sämtlich Aufklärung des Volkes über das päpstliche Unwesen und die Grundlehren der Reformation bezweckten. Der ursprüngliche Charakter des englischen Dramas mußte indessen immer mehr verblassen, seit es bei den Großen des Königreichs Mode ward, Schauspielertruppen im ¶