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„Glück macht keine guten Geschichten.“ Peter Stamm, Agnes
Inszenierung: Stefan Meier
Besetzung: Amélie Belohradsky, Lars Wellings
Ihre Blicke begegnen sich zum ersten Mal in einer Bibliothek in Chicago. Er ist ein Schweizer Sachbuchautor, der zum Thema Luxuseisenbahnwagen recherchiert, sie schreibt an ihrer Dissertation über Symmetrien von Kristallgittern. Aus einer Zigarettenpause und gemeinsamem Kaffeetrinken entwickelt sich eine Liebesgeschichte. Sie fordert ihn mit den grossen Fragen des Lebens heraus, er ist fasziniert von ihr. Nach einem Ausflug macht Agnes einen folgenreichen Vorschlag. Sie bittet ihn, ein Porträt über sie zu schreiben. Sie möchte wissen, wie er sie sieht. Zuerst zögert er, dann willigt er ein und beginnt ihre gemeinsame Geschichte aufzuschreiben. Als er in der Gegenwart ankommt, wird die Erzählung zum Drehbuch ihres Zusammenlebens. Agnes folgt dem, was er zu Papier bringt. Unaufhaltsam gewinnt die Fiktion immer mehr Macht über ihr Leben.
Vor 20 Jahren, am 1. August 1998, veröffentlichte Peter Stamm seinen Debütroman «Agnes». Heute zählt er zu den bedeutendsten und erfolgreichsten Schweizer Schriftstellern der Gegenwart.
Diesen Sommer wurde Peter Stamm als einziger deutschsprachiger Schriftsteller für den alternativen Literaturpreis nominiert.
Stückeinführungen Agnes: 24./25./26. August und 11. September 2018
Am 25. August findet die Einführung mit dem Autor Peter Stamm statt.
Im Anschluss an die Vorstellung können Sie Bücher von Peter Stamm erwerben und diese signieren lassen.
Die Stückeinführungen finden jeweils um 19.30 Uhr (sonntags um 16.30 Uhr) im Zuschauerraum statt.
Eintritt frei