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Update: 28.07.2009
Afghanistan
Sitzung der Working Group: 7. Mai 2009 (5. Session)
Im Vordergrund der Diskussionen standen Themen wie der Schutz der Zivilbevölkerung, mit einem besonderen Augenmerk auf Frauen und Kinder, die Todesstrafe, das fragliche Justizsystem, der fehlende Anschluss an die internationalen Menschrechtsmechanismen, sowie der Kampf gegen die Korruption.
Die Schweizer Delegation legte ihren Fokus auf die Frauen und Kinder. So verlangte sie beispielsweise die bessere Institutionalisierung der Schulbildung auch für Mädchen oder dass Frauen mehr Teilnahmerechte an Wahlkampagnen und Abstimmungen haben. Des Weiteren empfahl die Schweiz, das Justizsystem - insbesondere im Zusammenhang mit Gerichtsverfahren - fairer zu gestalten, und das internationale Recht besser zu akzeptieren.
Positiv zu vermerken ist, dass Afghanistan schon in seinem eigenen, vor der Sitzung eingereichten Bericht seine Probleme offen darlegte. Auch versuchte die Afghanische Delegation nicht, die bestehenden Probleme kleinzureden. Dies zeigt sich nicht zuletzt darin, dass 96 Empfehlungen angenommen und nur 10 abgelehnt wurden. Diese 10 abgelehnten Empfehlungen behandeln alle die Einführung eines Moratoriums zur Todesstrafe oder deren definitive Abschaffung.
- Report der Working Group zum UPR- Prozess zu Afghanistan
des OHCHR (pdf, 36S., englisch)
- Zusammenfassung des UPR-Prozesses von Afghanistan
des ISHR (pdf, 7S., englisch)
- Afghanistan, in UN report, admits human rights woes
Artikel vom 08. Mai 2009 auf pakwatan.com