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Die überraschende Meldung haben die Verantwortlichen des italienischen Ski-Verbandes verkündet. Sofia Goggia wird am Montag und am Dienstag an den Trainings für die Abfahrt vom Mittwoch teilnehmen. Dann werde sie sehen, ob ein Start im Rennen Sinn mache. Von der medizinischen Abteilung habe sie grünes Licht erhalten.
Die ersten Trainingseinheiten seit dem folgeschweren Zwischenfall in Garmisch hat Sofia Goggia schon hinter sich. Während drei Tagen hat sie sich in Livigno auf die Rückkehr vorbereitet. «Schmerzen habe ich keine verspürt», wird die Bergamaskin in der Aussendung des Verbandes zitiert.
Sofia Goggia war Ende Januar in Garmisch nach der Verschiebung des Weltcup-Super-G um einen Tag bei der Fahrt vom Startbereich ins Tal auf der Touristenpiste gestürzt und hatte dabei eine Fraktur des seitlichen Schienbeinkopfes im rechten Kniegelenk erlitten. Sie verpasste damit unter anderem die Weltmeisterschaft in Cortina d'Ampezzo, bei der sie in der Abfahrt als vierfache Saisonsiegerin als Favoritin angetreten wäre.
Trotz der mehrwöchigen Zwangspause führt Sofia Goggia die Abfahrts-Wertung nach wie vor an. Vor dem Rennen in Lenzerheide hat sie 70 Punkte Vorsprung auf Corinne Suter. Lara Gut-Behrami liegt als Dritte 97 Punkte zurück.