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Das Wichtigste in Kürze
- Studien aus den USA lassen auf eine möglicherweise lebenslange Corona-Immunität hoffen.
- Nach überstandener Erkrankung und der Impfung könnten die Antikörper lange bestehen.
Basierend auf dem ersichtlichen Rückgang von Corona-Antikörpern nach gewisser Zeit dachte man an eine möglicherweise nur kurze Immunität gegen Covid-19. Zwei neue Studien aus den USA lassen jetzt aber hoffen, dass man möglicherweise bis ans Lebensende immun sein könnte. «Voraussetzung» ist eine durchgemachte Corona-Erkrankung mit schwachem Verlauf – und die Impfung.
Die eine Studie erschien im Fachjournal «Nature». Sie zeigt, dass sich langlebige Plasmazellen aus dem Knochenmark nach einer Infektion lange an das Virus erinnern. Diese können eine «robuste antigenspezifische, langlebige humorale Immunantwort beim Menschen» hervorrufen.
Eine auf «Biorxiv» veröffentlichte Studie kommt zu dem Ergebnis, dass Gedächtnis-B-Zellen noch mindestens ein Jahr nach einer Infektion reifen.
Immun «für eine lange Zeit»
Der Leiter der Studie, Michel Nussenzweig, erklärte der «New York Times»: «Menschen, die infiziert wurden und geimpft werden, haben wirklich eine grossartige Reaktion. Einen grossartigen Satz von Antikörpern, weil sie ihre Antikörper weiterentwickeln. Ich erwarte, dass sie für eine lange Zeit anhalten werden.»
Das Forschungsteam um Nussenzweig analysierte die Gedächtnis-B-Zellen bei 63 Personen, deren Infektion rund ein Jahr zurücklag. Seither wurde ihnen mindestens eine Dosis des Moderna- oder Pfizer/Biontech-Vakzins verabreicht.