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Auf dem Tennisplatz gehörte er zu den Grössten, er holte sich sechs Grand-Slam-Titel. Seine Preisgelder allein werden auf über 25 Millionen US-Dollar geschätzt. Doch nun wurde der frühere deutsche Tennis-Weltstar Boris Becker gestern von einem Konkursgericht in der britischen Hauptstadt London für zahlungsunfähig erklärt.
Beckers Anwalt dementierte zwar sofort mit einem Schreiben die Meldungen der englischen Presse über den Bankrott des Tennisstars. Die Enttäuschung über das Statement der englischen Richterin Christine Derrett scheint bei Becker allerdings gross. Mit mehreren Tweets meldet sich der 49-jährige zu Wort.
Auf Englisch fasst er seine «Überraschung» und «Enttäuschung» in Worte und erklärt, dass seine Einkünfte gut dokumentiert seien und er auch die Mittel habe, um diese Schulden zurückzuzahlen. In mehreren Tweets wendet Becker sich an seine Fans und bekräftigt, dass er sich auf seine Arbeit konzentrieren werde, speziell auf Wimbledon.
Im jüngsten Post begibt sich die Tennislegende demütig in Gottes Hände und hält ernüchtert fest: «Das Leben geht weiter.»