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«moment cinétique» artikuliert sich in drei Teilen: Eine Performance die über den Zeitraum einer Woche stattfindet, die aus der Performance resultierende Installation und die ausgewerteten Daten, welche während der Performance gesammelt wurden.
Die Performance hinterlässt eine Installation, gleich einem Abdruck von Zeit und Bewegung. Während einer Woche wurde von den beiden Künstlern ein Raum mit einer Struktur aus Polyesterfäden gefüllt und verdichtet. Während der ganzen Zeit, sind sie mit einem Bewegungssensor ausgestattet, der ihre Bewegungen registriert und sie in einer Datenbank speichert.
Die somit erfassten Daten werden über eine digitale Schnittstelle in Bildanimationen umgewandelt. Diese Bilder zeigen den Verlauf der Konstruktion in Echtzeit, verdichten und verändern sich im Verlauf der Datenauswertung. Eine Animation repräsentiert die Krafteinwirkung der Bewegung und deren Direktion. Eine weitere befasst sich mit der Position und der Orientierung im Raum. Dafür wurden während der Performance im Raum Referenzpunkte installiert, die später in der Animation als schwarze Punkte sichtbar sind.
Die digitale Übersetzung ist, wie die hinterlassene Struktur aus Fäden, Aufzeichnung und Dokument der Bewegung im Raum über einen gegebenen Zeitabschnitt.