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Neben der allgegenwärtigen Berg-Föhre (Pinus mugo) wächst im Schweizerischen Nationalpark auch die Wald-Föhre (Pinus sylvestris).
Diese Baumart erreicht im Nationalpark Höhenlagen von 1900 m. Wald-Föhren gedeihen am besten an trockenen, sonnigen Standorten. An schneereiche Winter sind sie schlecht angepasst: Vor allem bei älteren Bäumen sind die Äste nach oben gerichtet. Bei intensiven Schneefällen sammelt sich dann so viel Schnee, dass die Äste aufgrund des Gewichts brechen können.
Die roten, knorrigen Äste verleihen der Wald-Föhre ihr charakteristisches Aussehen. Im Engadin ist die Rinde der Wald-Föhre rötlich. Diese Bäume werden auch als Engadiner Föhren bezeichnet, sind aber keine eigentliche Unterart.
Mit zunehmendem Alter nimmt der Durchmesser der Äste zu und die Bäume können sich zu skurrilen Skulpturen entwickeln.