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- Die USA und Südkorea wollen Nordkorea zur Aufgabe seines Atomwaffenprogramms bewegen.
- Bei einer Pressekonferenz im Weissen Haus mit seinem südkoreanischen Kollegen Moon Jae-In kündigte Biden an, das Gespräch mit Pjöngjang zu suchen und Kim Jong-un gegebenenfalls zu treffen.
- Er stellte zudem die Ernennung eines Nordkorea-Gesandten in Aussicht, des US-Diplomaten Sung Kim.
- Zudem würden die USA Südkorea Corona-Impfstoff für sein Militär zur Verfügung stellen.
Er mache sich «keine Illusionen» über die Schwierigkeit, Nordkorea dazu zu bringen, sein Atomwaffenarsenal aufzugeben, nachdem seine Vorgänger gescheitert seien, sagte Biden. Moon begrüsste seine realistische, pragmatische Herangehensweise.
Biden versprach, den Kurs gegenüber Nordkorea eng mit Südkorea abzustimmen. Das «eiserne» Bündnis der Vereinigten Staaten mit Südkorea sei ein «Dreh- und Angelpunkt für Frieden, Sicherheit und den Wohlstand» in der Region.
Weiterhin planten die USA, dem südkoreanischen Militär Corona-Impfstoff für rund 550 000 Soldaten zur Verfügung stellen. Dies sei auch im Interesse der tausenden in Südkorea stationierten US-Streitkräfte.
Nordkorea hatte bisher die Bitten der USA um Diplomatie zurückgewiesen, seitdem Biden das Amt von Donald Trump übernommen hat. Machthaber Kim weigert sich weiter, seine Atomwaffen aufzugeben, verhängte aber einen Teststopp.