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Bethlehem
VOLKSZÄHLUNG des Kaisers Augustus!
Wie viele Menschen mussten wohl in ihre Heimatorte reisen? Dorthin, wo ihre Familien ursprünglich herkamen. So machte sich auch Josef aus dem Geschlecht des König David auf die Reise. Seine anvertraute, hochschwangere Maria nahm er auf den beschwerlichen Weg von Nazareth nach Bethlehem natürlich mit. Was dort für ein Getümmel von Menschen herrschte, ist schwer vorstellbar. Denn viele waren im Laufe der Jahrhunderte ausgewandert.
Über Bethlehem singen die Engel. 10km nördlich davon, bei Herodes in Jerusalem, hört man nichts davon.
Die Hirten
Es war noch nicht Winterzeit. Das kann man daraus vermuten, dass sich die Hirten auf freiem Felde bei ihren Herden aufhielten. Der Dezember ist nämlich in Bethlehem-Jerusalem sehr kalt und nass. Diese Gegen liegt zirka 900 Meter hoch. Die Hirten treiben ab Mitte Oktober ihre Herden in die Ställe. Zu Jesu Geburtszeit waren sie aber noch auf dem Felde.
Die Geburt Jesu
ZEITLICH geschah die Geburt Jesus vermutlich im Spätsommer/Herbst. Die Volkszählung bedingte das Reisen vieler Bauern (denn das waren die meisten Israeliten) und war somit am günstigsten nach der Erntezeit anzusetzen. Und am besten noch mit einer Festzeit zu verbinden, in der die Bewohner des Landes ohnehin nach Jerusalem reisten. Da fiel es leichter, auf dem Hin- oder Rückweg auch in seinem Heimatort vorbeizugehen, um sich registrieren zu lassen. Welches israelitische Fest lag in der zweiten Jahreshälfte? – Das Laubhüttenfest. Dieses Fest würde sich auch aus biblisch-prophetischer Sicht zur Geburt "eignen", weil Jesus als das "Licht der Welt" kam.