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Ist es nicht verrückt, wieviele Stunden manche Menschen für die Planung eines einwöchigen Urlaubs aufwenden und kaum Zeit dafür, wie sie am besten Schlafen um morgens voller Energie zu sein? Falsches Timing beim Aufstehen kann die Performance am Tag reduzieren.
In der Nacht schreibt Dein Gehirn eine nächtliche Choreographie. Wenn Du einschläfst und Deine Gedanken allmählich ins Dunkle abdriften, steigt Dein Geist ebenso eine Treppe hinab. Er macht einen erstaunlichen Wandel. Innerhalb 30 Minuten gleitest Du vom sanften Schlummern in den tiefen Schlaf. Danach tauchst Du rasch wieder auf und gelangst in den REM Schlaf, dem Rapid Eye Movement. Die Augäpfel zucken unruhig hin und her. In dieser Phase des Leichtschlafs fällt auch das Aufstehen leicht. Ein Schlafzyklus dauert zwischen 90 und 110 Minuten, welcher sich bei einem Erwachsenen zwischen 4-6 mal pro Nacht wiederholt.
Fühlst Du Dich morgens direkt nach dem Aufwachen frisch und fit? Dann bist Du gegen Ende eines Schlafzyklus aufgewacht. Wer sich mehr gerädert nach dem Schlafen fühlt, wacht während eines Schlafzyklus oder aus dem Tiefschlaf auf.
Mein Tipp:
Beobachte über die nächsten Tagen:
– Wie lange schlafe ich?
– Wage ein Experiment. Wenn ich normalerweise 6,5 Stunden schlafe, probiere es mit 6 Stunden, 6h 15 Min, 6h 45 Min, 7 Stunden.
– Wie fühle ich mich jeweils danach? Dadurch wirst Du eine Schlafdauer finden, nach der Du Dich ausgeschlafen fühlst.
Gesunder Schlaf ist wesentlich für Leistungsfähigkeit und Wohlbefinden am nächsten Tag. Oft reicht es schon, den Wecker 30 Minuten früher zu stellen.