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Die renommierte Washington Post hat kürzlich eine Studie der New York University aufgegriffen, in der die Studienleiter Pascal Wallisch, ein Psychologieprofessor der Uni, und Nicole Leal bei 190 Psychologiestudenten eine Umfrage durchgeführt haben, um einen möglichen Zusammenhang zwischen dem persönlichen Musikgeschmack und Psychopathie zu untersuchen. Zuerst mussten die Studenten angeben, wie sie ihren Hang zur Psychopathie einstufen mit Fragen wie «Liebe ist überbewertet» oder «Recht und richtig ist für mich, womit ich ungeschoren davon komme». Dann wurden den Probanden diverse Lieder vorgespielt, welche sie bewerten mussten. Dabei reichte die Palette von Klassischer Musik bis hin zu Liedern aus den US Billboard Top 100. Bei diesen Bewertungen stachen bei den Studenten, die einen Hang zur Psychopathie hatten, gemäss Auswertung von Wallisch und Leal etwa 20 Titel heraus, doch drei wurden besonder hervorgehoben:
Eminem - Lose Yourself
Quelle: youtube.com
Blackstreet feat. Dr. Dre - No Diggity
Quelle: youtube.com
Und zu guter Letzt und etwas überraschend Justin Bieber - What Do You Mean?
Quelle: youtube.com
Sozusagen am anderen Ende der Skala, bei den Studenten mit dem geringsten Hang zur Psychopathie, waren die Lieder «Money For Nothing» von den Dire Straits und «My Sharona» von The Knack am beliebtesten.
Doch bevor jetzt jeder Justin Bieber Fan denkt, er sei ein Psychopath, gibt Nicole Leal von der University of New York Entwarnung: gemäss ihren Auswertungen haben sie bislang noch kein erkennbares Muster in den Antworten gefunden. Ihre ursprüngliche Annahme, dass Psychopathen lieber Musik ohne Text hören, da in den Texten eh nur Sachen behandelt werden, um die sich ein Psychopath nicht schert, konnten sie nicht bestätigen.