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Was geschieht mit dem Tennis-Sport in der Schweiz, wenn Roger Federer und Stan Wawrinka einmal nicht mehr spielen? Vielleicht gar nicht so viel, denn ihre möglichen Nachfolger sind in Tschechien Weltmeister geworden.
Jérôme Kym, Yarin Aebi, Till Brunner. Werden wir uns einen dieser Namen merken müssen? Die drei Schweizer Junioren haben im tschechischen Prostejov die ITF World Junior Tennis Finals für sich entschieden, eine Art «Davis Cup für den Nachwuchs». Im Final setzte sich die Schweizer Equipe mit 2:1 Siegen gegen den Favorit Spanien durch.
«Es ist ein grossartiges Gefühl, dass wir hier gewonnen haben», freute sich Kym, ein 14-jähriger Fricktaler. Er gewann im Endspiel sowohl sein Einzel wie auch gemeinsam mit dem gleichaltrigen Aebi die entscheidende Doppelpartie.
Die Schweiz errang den Triumph als ungesetztes Team. «Ich wusste aber, dass wir stark sein würden», sagte der Schweizer Coach, der frühere Profi Michael Lammer. Seine Spieler hätten von Tag zu Tag mehr Selbstvertrauen erlangt und im Halbfinal und im Final ihr bestes Tennis gezeigt. «Ich bin sehr glücklich für meine Jungs», sagte Lammer. (ram)