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Am 6. Juli 2019 forderte ich in dieser Zeitung in einem Leser- brief mehr Transparenz zum Thema La Pila. Weniger als eine Woche später verlangte die zuständige kantonale Direktion (RUBD) von der Nachfolgefirma von Condensateurs Fribourg (CFR Properties AG) eine Garantie von 25,5 Millionen Franken. Erst dank dem Urteil des Kantonsgerichts vom 17. Dezember 2019 erfahren wir davon. Warum diese Geheimnistuerei? Weil man seit zehn Jahren nichts unternommen hat, obwohl CFR Properties AG seit der Information durch den Kanton im Jahr 2009 für über 60 Millionen Franken Immobilien verkauft hat? Weil man mehrere Jahre gewartet hat, bis man eine Garantie verlangte?
Es gibt nach diesem Urteil des Kantonsgerichts noch keinen Grund zum Jubeln. Es ist fraglich, ob überhaupt noch ein Franken von dieser Firma zu holen ist. Das Kantonsgericht schreibt Klartext und erwähnt, was die zuständige Direktion seit Jahren hätte machen müssen. Und vor allem frage ich: Warum soll die CFR Properties AG nicht vollumfänglich für die Kosten der Beseitigung des PCB aufkommen? Warum nur zu 25 Prozent? Weshalb wird diese Firma so sanft angefasst?
Übrigens hat die Firma laut Urteil des Kantonsgerichts in ihrer Beschwerde argumentiert, dass ihr ein früherer Direktor des Raumplanungs- und Baudepartements zugesichert habe, dass die Sanierungskosten das Überleben der Firma nicht infrage stellen würden.