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Wie ein Leserreporter gegenüber «20 Minuten» berichtet, sei er ab der Rechnung, die er in der Osteria Sazio erhalten habe, ziemlich erstaunt gewesen. Während man im Restaurant für einen Teller Pasta mit Lachs gerade mal 14,50 Franken zahlt, beläuft sich der Preis für einen Liter Wasser in der Karaffe auf zehn Franken. Zwei dieser Karaffen seien der Gruppe des Leserreporters zu Beginn ihres Mittagessens auf den Tisch gestellt worden. Als der Mann beim Restaurant nachfragt, ob es sich um einen Fehler handelt, negiert dieser und rechtfertigt den Preis damit, dass das Wasser filtriert und gekühlt sei.
20 Franken für zwei Liter Wasser sind «überrissen»
Die Geschäftsleiterin der Stiftung für Konsumentenschutz, Sara Stalder, kritisiert dieses Vorgehen und betont gegenüber «20 Minuten», dass der Gast zumindest über die Kosten für Wasser informiert werden sollte. Zudem sollte der Wasserpreis auf der Karte vermerkt sein. Ein Preis von 20 Franken für zwei Liter Wasser sei «überrissen».
Betriebskosten mit Wasser decken
Der Eigentümer der Osteria Sazio, Angelo Fancello, wehrt sich gegen die Vorwürfe und verweist darauf, dass der Preis für das Wasser an verschiedenen Stellen im Lokal sichtbar ist. Er betont erneut, dass das Wasser eigens gefiltert, gekühlt und mit Kohlensäure versetzt ist. Den Preis rechtfertigt Fancello damit, dass das Lokal nur Wein, Bier, Espresso und Wasser anbietet und er auf diese Einnahmen angewiesen ist, um die hohen Kosten zu decken. Er betont zudem, dass die Hauptgerichte günstig sind und es gratis Nachschlag gibt.
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(oeb)