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Ei Arakawa (*1977, Fukushima) ist ein US-amerikanischer queerer Performance-Künstler, der in Japan geboren wurde und seit 2019 in Los Angeles lebt. Um seine Ausstellungen und Performances zu schaffen, bildet er häufig Kollaborationen mit anderen Künstler:innen, deren Werken, Kunsthistoriker:innen oder dem Publikum. Diese Zusammenarbeit findet in Form von Imitationen, Nachempfindungen und Lo-Fi-Repliken statt. Es sind allesamt unverkrampfte Haltungen und Formen, mit denen der Künstler das Erbe der künstlerischen Formen und das transformative Potenzial der institutionellen Architekturen und Organisationssysteme, die er durchquert, neu aufgreift.
Um Don’t Give Up zu schaffen, haben drei lebende amerikanische Malerinnen (Nicole Eisenman, Laura Owens, Trevor Shimizu) und zwei verstorbene (Mary Cassatt, Alice Neel) Ei Arakawa über die Schwierigkeiten berichtet, gleichzeitig Eltern und Künstler:in zu sein. In der Kunsthalle Friart entsteht aus dieser psychischen Vorbereitung darauf, ein queerer Elternteil zu werden, eine labyrinthartige Installation aus Karton, in der man auf singende Bilder stösst. Begleitet von der in Los Angeles lebenden Komponistin Celia Hollander kreiert der Künstler eine Oper, um seine Unsicherheiten auszutreiben: ein Rahmen, in dem Porträt und Situation, Kunst und Elternschaft nach einer Aussöhnung suchen.