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Unterrichtsidee
Diese Höraufgabe regt zum assoziativen Hören und Schreiben an. Wem es gelingt seine Hör-Assoziationen möglichst plausibel zu beschreiben, der hat die besten Chancen zu gewinnen.
Aufgaben und Sozialform
Die Gruppe hört drei verschiedene möglichst unbekannte etwa zwei-minütige Musikstücke oder Ausschnitte daraus. Während des Hörens sollen die Zuhörer mindestens eine der folgenden Aufgaben bearbeiten:
- "Stell dir vor, es handelt sich bei dieser Musik um Filmmusik. Beschreibe die Filmszene, die während dieser Musik läuft, möglichst genau."
- "Stell dir vor, dass dieses Stück eine Person darstellt. Beschreibe diese Person so genau wie möglich (Alter, Geschlecht, Aussehen, Charakter)."
- "Stell dir vor, diese Musik stellt eine Landschaft dar. Beschreibe diese Landschaft so genau wie möglich (Gesamtbild, Vegetation, Jahreszeit, Tageszeit, Wetter, Tiere)."
Nach jedem Hören bleibt einige Zeit, um sich Notizen zu machen. Nachdem alle drei Stücke gehört wurden, ist wiederum Zeit, noch einmal in die Assoziationswelt einzutauchen und gegebenenfalls Ergänzungen vorzunehmen.
Nun beginnt das eigentliche Spiel: Ein Spieler beschreibt so genau wie möglich seine Assoziationswelt und die Mitspieler versuchen zu erraten, welche Musik gemeint ist. Statt einfach darüber abzustimmen, lohnt es sich, sich über die Vermutungen auszutauschen und gemeinsam zu versuchen, zu einem Konsens zu kommen. Schliesslich eröffnet der Spieler dem Rest der Gruppe die richtige Lösung.
Quelle
Die Spielidee stammt von Albert Kaul und ist folgendem Artikel entnommen: Stöger, Christine. Kreativität in der Musikpädagogik - eine Selbstverständlichkeit? mip-Journal 21/2008, S. 10.