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Das Schweizer Moto2-Team Swiss Innovative Investors steckt wohl in grösseren finanziellen Schwierigkeiten als bisher angenommen.
Als einziges Team fehlt die Equipe von Fred Corminboeuf bei den Moto2-Testfahrten in Jerez. An allen Ecken und Enden häufen sich Schulden an. Auch Tom Lüthi, der 2017 in Corminboeufs Team gefahren ist, hat noch mehrere hunderttausend Franken offen.
Auch das Swiss Innovative Investors Junior-Team in der Moto2-EM mit dem Schweizer Europameister Jesko Raffin ist betroffen. Zum Finale an diesem Wochenende in Valencia reiste das Team gar nicht an: Fehlendes Geld für Benzin- und Maut-Kosten. Zudem hätte Dunlop wegen ausstehenden Zahlungen auch keine Reifen abgegeben.
Lüthi im Training Zwölfter
Raffins Manager Marco Rodrigo erklärte gegenüber «speedweek.com»: «Zum Glück gibt uns das Easyrace Team eine Startgelegenheit. So kann sich Jesko würdig als Europameister aus der Serie verabschieden.»
Wie es mit Swiss Innovative Investors weitergeht, ist noch offen. Iker Lecuona, der zusammen mit Joe Roberts für die Moto2-WM 2019 gemeldet ist, konnte am zweiten von drei Testtagen in Jerez für das KTM-Team fahren, weil sich dessen Moto3-Weltmeister Jorge Martin am Freitag schwer verletzte (Oberarm-, Mittelfuss- und Zehenbruch).
Die Bestzeit am zweiten Tag erzielte Luca Marini, der Halbbruder von Valentino Rossi. Tom Lüthi (Kalex) klassierte sich mit 0,8 Sekunden Rückstand im 12. Rang, Dominique Aegerter (MV Agusta) wurde mit 1,5 Sekunden Rückstand 22.