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Das weströmische Reich ist aus vielfältigen Gründen untergegangen. Einerseits waren da Machtkämpfe und Bürgerkriege, welche das Reich im Inneren erschütterten und schwächten. Diese Bürgerkriege schwächten auch den Grenzschutz. Dann gab es einen Klimawandel, der wahrscheinlich die Hunnen veranlasste in den Westen zu ziehen und die Völkerwanderung auslöste. Als die Hunnen plündernd westwärts zogen, trieben sie die Germanen vor sich her ins römische Reich.
Den Römern wiederum gelang es nicht mehr die neuen Migranten und Masseneinwanderer zu romanisieren, so wie es ihnen noch mit den Kelten gelungen war. Das war wahrscheinlich auch der entscheidende Grund für den Niedergang der römischen Kultur. Deshalb überlegen sich ja einige was wohl geschehen wäre, wenn Varus im Jahr 9 n.Chr. nicht gegen die Germanen verloren hätte und Germanien damals romanisiert worden wäre. Wäre das geschehen, hätte die Völkerwanderung vier Jahrhunderte später wohl nicht zum Niedergang der römischen Kultur geführt.
Die Veränderung der Klimaverhältnisse und die Bürgerkriege begünstigte wohl auch Seuchen und Krankheiten, welche die Bevölkerung im römischen Reich dezimierten und das Reich so weiter schwächten. Schliesslich konnten die Grenzen nicht mehr verteidigt werden und das Reich zerfiel.
Hier ein Interessanter Film zum Thema: