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Der Bericht der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung OECD enthält aktuelle Prognosen zu den sozio-ökonomischen Trends der nächsten 40 Jahre und deren Auswirkungen auf Klimawandel, Artenvielfalt, Wasser sowie Gesundheit und Umwelt.
"Wenn wir die Bedürfnisse von mehr als neun Milliarden Menschen befriedigen wollen, brauchen wir eine grünere Landwirtschaft, eine grünere Industrie und eine grüne Energieversorgung", sagte Angel Gurría, Generalsekretär der OECD in einer Pressemitteilung seiner Organisation.
Der Bericht sagt vorher, dass sich die Weltwirtschaft bis 2050 fast vervierfacht und die Weltbevölkerung um weitere zwei Milliarden Menschen anwächst. Damit einhergehend werde auch die Nachfrage nach Nahrung, Wasser und Energie steigen. Globale ökonomische und gesellschaftliche Schäden könnten nur durch Massnahmen auf in-ternationaler Ebene abgewendet werden.
Umweltverschmutzung sollte beispielsweise durch Steuern oder weltweiten Emissions-handel verteuert werden. Natürliche Ressourcen seien mit einem Preis zu versehen und es ginge darum, Märkte für sie zu schaffen. Subventionen für fossile Brennstoffe, Landwirtschaft und Fischerei sollten abgeschafft werden. Die gezielte Förderung CO2-armer Technologien, einer Maximierung der Wasserproduktivität in Landwirtschaft und Industrie sowie anderer Neuerungen, die die Umwelt entlasten, seien anzustreben. Bereitgestellt werden müssten diese auch in Entwicklungsländern, da dort in den kommenden Jahrzehnten das prozentual grösste Wachstum zu erwarten sei.