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Clara Campoamor (Madrid, 1888-Lausanne, 1972) war nicht nur die grösste Verteidigerin der Demokratie und der Frauenrechte, die brillante Rednerin, die sich zur Zeit der Zweiten Republik hervorgetan hat, und die unbezwingbare Anwältin, die sich die Ursachen der Schwächsten zu eigen machte. Sie war auch eine Schriftstellerin, die sich der Literatur mit der gleichen Leidenschaft und Klarheit widmete, mit der sie in Foren und Tribünen in Madrid kämpfte. Dieser Band versammelt zum ersten Mal ihre literarischsten Essays, die während ihres Zwangsexils in Argentinien geschrieben wurden. Diese Texte, die zwischen 1943 und 1945 in der Zeitschrift Chabela veröffentlicht wurden, enthüllen uns eine unbekannte Autorin, die mit kritischer Schärfe das Leben und Werk der grossen Dichter des Goldenen Zeitalters, der Romantik oder der novohispanischen und modernistischen Lyrik bereist. Ebenfalls enthalten sind zwei Interviews, die den Reichtum ihres Denkens im Lichte ihrer politischen Eroberungen offenbaren.
Beatriz Ledesma Fernández de Castillejo (Bilbao, 1977), Schriftstellerin und Literaturwissenschaftlerin, Doktorin in hispanischen Briefen der Autonomen Universität Madrid und eine der größten Spezialisten in der Figur der Clara Campoamor im Exil, war Compilerin und Prologautorin des Notebooks. Sie ist die Autorin von Las huellas de Rabindranath Tagore en el mundo hispánico. Beiträge von Zenobia Camprubí und andere Studien über die intellektuelle Arbeit spanischer Exilanten in Argentinien.
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