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Seit 1988 müssen gemäss der Norm SN 521 500 «Behindertengerechtes Bauen» Fussgänger- und Fahrbereiche überall durch eine Absatz getrennt werden. Für Trottoirabsenkungen legte die Norm als Kompromiss zwischen den Bedürfnissen sehbehinderter und gehbehinderter Personen eine Absatzhöhe von 30 mm fest. In der Praxis musste festgestellt werden, dass die Absatzhöhe aus verschiedenen Gründen oft nicht eingehalten wurde. Die Schweizer Fachstelle hat mit Unterstützung der Stadt Zürich im Januar 2003 einen Test mit sehbehinderten und rollstuhlfahrenden Personen durchgeführt, um zu klären, ob auch andere Lösungen für niedrige Randabschlüsse in Frage kommen.
Aus diesem Test hervorgegangen ist der schräge Randabschluss mit 4 cm Niveaudifferenz und 13 bis 16 cm Breite welcher heute als Alternative zum vertikalen Absatz von 3 cm in den Normen verankert ist.
Der Artikel aus dem bulletin Nr. 37 / 2003 ist als Download verfügbar.