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- Jan Schroder |
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Der US-amerikanische Bekleidungsanbieter Guess Inc. sieht sich auf Kurs. Am Montag bekräftigte das Unternehmen seine Prognosen für das erste Quartal des laufenden Geschäftsjahres 2019/20. Gleichzeitig kündigte der Konzern die Senkung der Dividende und ein umfangreiches Aktien-Rückkaufprogramm an.
Seit dem Beginn des Auftaktquartals am 3. Februar seien die Geschäfte in Europa und Amerika etwas stärker gewesen, als ursprünglich erwartet worden war, und hätten damit Schwächen in Asien kompensiert, erklärte Guess am Montag in einer Mitteilung. Somit rechnet das Unternehmen weiterhin mit einem Umsatzplus von 2,5 bis 3,5 Prozent im laufenden Vierteljahr. Das würde einem währungsbereinigten Wachstum um 7,0 bis 8,0 Prozent entsprechen. Der Verlust pro Aktie wird voraussichtlich 0,25 bis 0,29 US-Dollar betragen.
Um den Wert der eigenen Anteilsscheine durch weitere Rückkäufe zu erhöhen, beabsichtigt das Unternehmen, eine vorrangige Wandelanleihe im Volumen von mindestens 250 Millionen US-Dollar aufzulegen. Die daraus resultierenden Nettoeinnahmen sollen nahezu komplett zum Erwerb eigener Aktien verwendet werden. Im Gegenzug wird das Unternehmen die Quartalsdividende halbieren: Geplant ist eine Herabsetzung von derzeit 0,225 US-Dollar pro Aktie auf 0,1125 US-Dollar. Die Anteilseigner sollen also künftig vorrangig vom höheren Aktienwert und weniger von regelmäßigen Barausschüttungen profitieren.