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Pandemie-Befürchtungen hatten den Märkten in der vergangenen Woche die schwärzeste Woche seit der Finanzkrise eingebrockt. Das Ausmass der Verluste veranlasste die Finanzmärkte, nun auf die politischen Reaktionen der US-Notenbank und der Bank of Japan zu hoffen.
Trotz einiger Stabilität am Markt erwarten Analysten nach wie vor, dass die Schwankungen anhalten werden. "Es ist jetzt sehr wahrscheinlich, dass sich das Coronavirus weltweit ausbreiten wird", schrieben die Citi-Analysten in einer Mitteilung. "Die Finanzmärkte können überreagieren, bis die tatsächlichen Auswirkungen sichtbar werden."
Sowohl offizielle als auch private Umfragen, die am Samstag bzw. Montag veröffentlicht wurden, zeigten, dass Chinas Fabrikaktivitäten auf den schlechtesten Stand seit Beginn der Aufzeichnungen einbrachen, da das Virus weite Teile der Wirtschaft lahmlegt.
Der 225 Werte umfassende Nikkei-Index lag im Verlauf 1,2 Prozent höher bei 21.405 Punkten. Der breiter gefasste Topix-Index stieg um 1,3 Prozent und lag bei 1530 Punkten.
Die Börse in Shanghai lag 2,9 Prozent im Plus. Der Index der wichtigsten Unternehmen in Shanghai und Shenzen gewann 3,2 Prozent. Der MSCI-Index für asiatische Aktien ausserhalb Japans fiel um 2,8 Prozent.
Im asiatischen Devisenhandel gewann der Dollar 0,2 Prozent auf 108,24 Yen und gab 0,3 Prozent auf 6,9692 Yuan nach. Zur Schweizer Währung notierte er 0,1 Prozent niedriger bei 0,9640 Franken. Parallel dazu stieg der Euro um 0,2 Prozent auf 1,1049 Dollar und zog um 0,1 Prozent auf 1,0653 Franken an. Das Pfund Sterling stagnierte bei 1,2822 Dollar.
mk
(AWP)