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Korrosion an metallischen Gegenständen ist ein chemischer oder elektrochemischer Vorgang, der unter Einfluss von Sauerstoff und Feuchtigkeit eingeleitet und beschleunigt wird. Ausgangspunkt ist u.a. das Vorhandensein bestimmter korrosionsfördernder Medien. Beim Transport oder längerer Lagerung in kritischen Zonen sind Produkte aus Fe- und NE-Metalle ohne geeignete Konservierung in höchstem Maße korrosionsgefährdet.
Die Verpackung solcher Güter sollte in geschlossenen Räumen mit geringer Feuchtigkeit und gleichbleibenden Temperaturen durchgeführt werden
Das Metall sollte nicht kühler sein als die Raumtemperatur, da sich sonst die Feuchtigkeit der Raumluft auf der Oberfläche des kühleren Metalls niederschlägt (Kondensierung) und mitverpackt wird
Gase, Schmutz und galvanische Dämpfe sollten ferngehalten werden.
Bei betrieblicher Zwischenlagerung von zum Versand bereiter Güter sind korrosionsgefährdete Teile mit geeigneten Produkten abzudecken, um die Entstehung von Flugrost zu verhindern.
Die korrosionsfördernden Medien treten auf in Form von:
Säuren: Beizen, Löt- u. Entfettungsmittel, freie Säuren des Kistenholzes u. galvanische Bäder in der Nähe der Verpackungsabteilung etc.
Staub: Staub und Schmutz ziehen Feuchtigkeit an und binden korrosionsfördernde Substanzen Sonstige: Verharzte Öle und Fette binden Feuchtigkeit
Handschweiss: Enthält Chloride, Sulfate, Phosphate sowie Milch-, Harn- und Fettsäuren. Die Fingerschweißspuren sind visuell sofort nicht erkennbar. Die Berührung rostempfindlicher Metallteile mit der ungeschützten Hand ist zu vermeiden. Segeltuch- oder besser Gummihandschuhe sind empfehlenswert.