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Der 67 m hohe romanische Glockenturm entstand ums Jahr 1200.
Geschichtliches
Anlässlich der Kirchturmrenovation im Jahr 1903 wurden die Glocken 2 bis 6 von der Glockengiesserei H. Rüetschi, Aarau, neu hergestellt. Nur die grösste Glocke (1) blieb vom alten Bestand erhalten.
Die siebte Glocke ist eine von H. Rüetschi im Jahr 1872 gegossene Kopie des Melchior-Lussi-Glöckleins. Ritter Melchior Lussi hatte sich 1576 in der Nähe des Stempbachs beim Winkelriedhaus eine Kapelle erbaut und dafür diese Glocke giessen lassen. Die Kapelle stürzte beim grossen Erdbeben von 1601 ein, doch die Glocke blieb erhalten und wurde in den Turm der Pfarrkirche Stans übertragen. 1872 bekam sie einen Riss, und so liess man bei H. Rüetschi in Aarau eine Kopie giessen.
Das achte Glöcklein, das Evangelium-Glöcklein, wurde laut Rob. Durrer ev. um 1533 gegossen von Meister Hans Füssli aus Zürich und hängt im Dachreiter des Chors der Kirche.
Im Dezember 1969 brach der Klöppel der grössten Glocke; er musste ersetzt werden.
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