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Die Aktion wird vom Bund mit 7,5 Mio. Fr. subventioniert, der Walliser Grosse Rat hat seinerseits 5,25 Mio. Fr. bewilligt. "Ein kleiner Teil des Geldes kommt Aktionen für die Werbung und Qualitätssicherung zugute, mit rund 10,5 Mio. Fr. sollen die Kulturen erneuert werden", sagt Thierry Callendat, Sekretär des Walliser Früchte- und Gemüseproduzenten-Verbandes. Die neuen Sorten sollen geschmacksvoll wie die typische Luizet-Sorte, aber saftiger sein. Neben den neuen Sorten sollen auch neue Produktionssysteme unterstützt werden. "Die 10,5 Mio. Fr. decken rund die Hälfte der Kosten, die nötig sind, um die Bestände zu sanieren", erklärt Callendat.
Walliser Aprikosen-Angebot verlängern
Mit den neuen Sorten sollen die Ernte- und Vermarktungszeiten verlängert und dadurch die Marktchancen der Walliser Aprikosen erhöht werden. Die typische Luizet-Sorte bereitete den Obstbauern in letzter Zeit immer grössere Sorgen: 97 Prozent der Anbaufläche sind mit der Sorte Luizet bepflanzt, die Ernte beschränkt sich auf zwei Wochen und die Ernten gingen in den letzten Jahren immer stärker zurück. Die Kulturen sind stark witterungsanfällig: Pflückten die Aprikosenbauern 1992 rund 9000 Tonnen Früchte von ihren Bäumen, waren es beispielsweise im vergangenen Jahr nur 4135 t. Von 1983 bis 1989 erwirtschafteten die Aprikosen-Produzenten jährlich fast 13 Mio. Fr., zwischen 1990 und 1994 noch knapp 8 Mio. Fr. LID