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L.S. Hilton wuchs in Nordengland auf, studierte Englische Literatur in Oxford und anschliessend Kunstgeschichte in Paris und Florenz. Danach zog es sie nach Key West, New York, Paris und Mailand, wo sie als Journalistin, Kunstkritikerin und Rundfunksprecherin arbeitete. Vor Kurzem ist sie nach England zurückgekehrt. Sie lebt mit ihrer Tochter in London.
Inhalt: Judith Rashleigh arbeitet für Rupert, dem ein renomiertes Auktionshaus in London gehört. Nebenbei verdient sie sich noch etwas Geld in einem Club dazu. Judith benötigt das zusätzliche Geld um Schulden zu bezahlen sowie ihren Drang nach Geld und Luxus. Sie kam ihrem Chef auf die Schliche, dass dieser eine Fälschung als... Inhalt: Judith Rashleigh arbeitet für Rupert, dem ein renomiertes Auktionshaus in London gehört. Nebenbei verdient sie sich noch etwas Geld in einem Club dazu. Judith benötigt das zusätzliche Geld um Schulden zu bezahlen sowie ihren Drang nach Geld und Luxus. Sie kam ihrem Chef auf die Schliche, dass dieser eine Fälschung als echtes Meisterstück anbieten wollte. Rupert feuerte Judith, weil sie ihn ausspionieren wollte und dabei erwischt wurde. Daraufhin ging sie in den Club und kippte ein Glas Champagner nach dem andern weg. An diesem Punkt fängt für Judith ein riskantes Spiel an, welches mit immer neuen Wendungen aufwartet. Cover: Mich hat das Cover schon als Abbildung angezogen. Aber wenn ich es in der Hand halte fasziniert es mich noch mehr. Es ist schlicht und einfach. Wenn man das Cover betrachtet, könnte man meinen, dass wirklich ein Riss drin wäre. Dieser zieht einen in den Bann. Was versteckt sich wohl dahinter? Schreibstil: Flüssiger Schreibstil ist vorhanden. Das Buch lässt sich leicht lesen. Teilweise ist er sehr vulgär und fast schon zu locker. Charaktere: Vielleicht hätten vereinzelte Charaktere noch etwas genauer beschrieben werden können. Ich fand es jedoch beim Lesen nicht störend, da ich es zwischen den Zeilen erahnen konnte. Erotik und Mord Die detailierten Beschreibungen der sexuellen Handlungen wird nicht jedermans Sache sein sowie die Mordhandlungen auch. Meiner Meinung nach brachten diese Beschreibungen wieder etwas mehr Schwung in die Geschichte. Fazit: Maestra nimmt den Leser mit in eine Welt voller Luxus. Dieser zeichnet sich durch Mode und Kunst ab. Judith ist diesem Luxus verfallen. Sie macht sich ihren eigenen Körper zu Nutze um in der Luxuswelt anzukommen. Die Geschichte weisst viele unerwartete Wendungen auf. Das Buch ist bestimmt nicht der Geschmack jedes Einzelenen. Um das heruaszufinden, kann ich das Buch nur weiterempfehlen.
Dieses Cover gehört definitiv zu meinen Favoriten in diesem Jahr. Ein Hingucker den man schon von weitem sieht. Die Farbe leuchtet ziemlich grell. Den Riss würde ich jetzt nicht unbedingt mit der Geschichte in Verbindung bringen, aber dennoch ein schönes Cover. Die Geschichte hat mich von Anfang an gefesselt,... Dieses Cover gehört definitiv zu meinen Favoriten in diesem Jahr. Ein Hingucker den man schon von weitem sieht. Die Farbe leuchtet ziemlich grell. Den Riss würde ich jetzt nicht unbedingt mit der Geschichte in Verbindung bringen, aber dennoch ein schönes Cover. Die Geschichte hat mich von Anfang an gefesselt, und hat mich immer wieder ein bisschen Schmunzeln lassen. Nicht weil es lustig ist, sondern weil die Protagonistin Judith unergründliche Wege beschreitet. Die Autorin hat definitiv ganze Arbeit geleistet, um uns Leser zu empören und ständig zu verwirren, darüber wie vielseitig Judith ist. Judith ist nicht das was man auf den ersten Blick sieht, und ich würde auch nicht mehr behaupten das sie mir besonders sympathisch wäre. Aber darum geht es in einem Thriller vordergründig nicht. Es gibt eine Menge Sex Szenen die nichts für leichte Gemüter sind. Mir persönlich waren die zu viel. Aber im nachhinein denke ich das es dennoch gut dazu passt. Es passt ziemlich gut zu Judith, auch wenn es jetzt vielleicht ein Klischee oder Vorurteil ist. Was mich ein wenig gestört hat, waren die Französischen Begriffe, Namen, Straßenname und sonstiges. Für jemanden der nie Französisch hatte und nichts mit anfangen kann, ist es schwierig im Lesefluss zu bleiben. Und ich habe dann auch schnell die Lust verloren alles nach zu googeln. Alles in allem ist es ein gutes Buch, und hat meiner Meinung den Titel internationaler Bestseller verdient. Ich würde es auf jeden Fall weiter Empfehlen.
Meine Meinung: Das Buch ist meiner Meinung vielschichtig, dabei klar strukturiert und leicht zu lesen. Ich fühlte mich von Anfang an wie eine unsichtbare Beobachterin, oder wie eine Freundin von Judith, der die Geschichte der „Maestra“ erzählt wird. Ich tauchte problemlos mit ab in das verworrene Leben von Judith.... Meine Meinung: Das Buch ist meiner Meinung vielschichtig, dabei klar strukturiert und leicht zu lesen. Ich fühlte mich von Anfang an wie eine unsichtbare Beobachterin, oder wie eine Freundin von Judith, der die Geschichte der „Maestra“ erzählt wird. Ich tauchte problemlos mit ab in das verworrene Leben von Judith. Da mir der Erzählstil sehr gut gefällt, konnte ich das Buch nur noch schwer aus der Hand legen. Binnen zwei Tagen hatte ich das gesamte E-Book gelesen und erfasst. Der Spannungsbogen wird durch den Prolog perfekt aufgebaut. In den Kapitel 1 – 20 wird geschildert, wie es dazu kommt, dass sich Judith (wie im Prolog beschrieben) bei Julien aufhält. Somit schließt sich ab Kapitel 21 der Erzählkreis einerseits zum Prolog, als auch zur Geschichte. Im 21. Kapitel „taucht“ im Winter nämlich auch das gefälschte Gemälde, das zu Judiths Entlassung im Auktionshaus geführt hatte, wieder auf. Ab sofort sind wir Leser in der Gegenwart von Judiths Leben dabei. Die Persönlichkeit von Judith finde ich mehr als spannend. Dass sie zweifelsfrei eine zwiespältige Person ist, steht für mich außer Frage. Aus der etwas biederen, schüchtern wirkenden Judith entwickelt sich die skrupellose, kalte, berechnende, wohlüberlegte Lauren. Der Wandel wird den Lesern ganz subtil „untergeschoben“. Im 2. Abschnitt des Buches mit dem Titel „DRINNEN“ ist die Verwandlung von Judith zu Lauren nachvollziehbar. Im 11. Kapitel äußert sich Judith „… schau zu und lerne, Baby“. Genau wie sie es tut. Sie lernt, sich in der Welt der Reichen und Schönen zu bewegen. Ihre Erkenntnis „Wohlstand kriecht einem unter die Epidermis wie Gift. Er bemächtigt sich deiner Haltung, deiner Gestik, der Art wie du gehst.“ untermauert dieses. Im Kapitel 13 steht für sie fest:“ … Hier gehöre ich hin, dachte ich. Ich muss nur noch einen Weg finden, wie ich hier bleiben konnte.“ Dank ihrer inneren Verwandlung, kommt es auch zu entsprechenden Handlungen im „DRAUSSEN“, die in den danach folgenden Kapiteln erzählt werden. Über Judith erfahren wir als Leser relativ wenig. Sie wuchs mit ihrer alkoholkranken Mutter alleine in Liverpool auf. Als Schülerin wurde sie gemobbt. Ihre erste Erfahrung mit „Begehren“ machte sie während eines Schulausfluges nach London bei der Betrachtung eines Gemäldes. “ … Und damit wusste ich auch, was Begehren bedeutet, dieses erste Bewusstsein dessen, was ich wollte und nicht hatte…“. Judith leistete sich nach dem Schulabschluss ein Jahr Aufenthalt in Paris und später einen Monat in Rom. Genau diese Städte haben im weiteren Verlauf von Judiths Geschichte eine tragende Rolle erhalten. Sie besuchte das College und „verkroch“ sich hinter den Büchern. Sie nutzte diese Zeit ebenfalls, sich als „Chamäleon“ zu perfektionieren. Ihr Weg in die Welt der „Anderen“ wollte erlernt sein. „… Und wenn man zu den richtigen Dingen vordringen will, muss man sich bei den Leuten aufhalten, die sie besitzen“. Ihr Vorliebe für harten, teilweise beängstigenden oder schmerzhaften Sex lässt mich nur spekulieren. Häufig reagieren Menschen, die in irgendeiner Form Opfer von Gewalt in der Kindheit wurden, mit einem ausgeprägten Wunsch, des sich selbst Spürens. Die einen schlitzen sich die Arme auf, die anderen leben exzessiven Sex. Eine weitere Persönlichkeitswandlung von Judith skizziert sich dem Leser im Epilog, der die Überschrift „DRINNEN“ trägt. „… Diese Frau im kobaltblauen Wildleder-Shiftkleid von Céline mit ihren makellosen Pumps lebte in einer völlig anderen Dimension als Judith Rashleigh…“. Aus Lauren bzw. Judith ist Elisabeth Teerlinc geworden, Besitzerin der Galerie Gentileschi. Nicht einmal mehr von Rupert, ihrem ehemaligen Chef aus dem Auktionshaus in London, wird sie erkannt. Der Spannungsbogen, der im Prolog aufgebaut wird, hält sich durchgehend bis zum letzten Satz des Epiloges. Fazit: Das Buch „MAESTRA“ ist für mich absolut lohnenswert. Eine super spannende und niemals langweilig werdende Story riss mich vom ersten bis zum letzten Satz mit. Die Identifikation mit der Hauptfigur Judith erlebte ich als „Beobachterin“ oder Begleiterin. Sozusagen als „unsichtbare Person“ im Geschehen „hautnah“ mit. Judith, die sehr gerne Schokolade mit hohem Kakaoanteil isst, könnte auch als solche beschrieben werden. Sie ist bitter-süß, sinnlich, in einigen Situationen dahinschmelzend, teilweise scharf, eine Augenweide, verführerisch. Für mich ist es absolut denkbar, dass eine Fortsetzung folgt. Wie geht das Leben der Elisabeth Teerlinc weiter? Tauchen die Schatten der Vergangenheit in Form von (zum Beispiel) Inspector da Silva erneut auf? Wie verwandelt sich Judith weiter um aus einer „Schülerin“ eine wahre „Lehrerin“ zu werden? Von mir erhält das Buch 5 von 5 möglichen Sternen!