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“Die langsame Entwicklung der Old-School-Medien hat dazu beigetragen, eine Kultur der Straffreiheit und des Schweigens zu schaffen”, schrieb der 28-jährige Farrow, der auch als Journalist arbeitet, in einem Gastbeitrag für den “Hollywood Reporter”. “Ich glaube meiner Schwester.”
Dylan Farrow hatte Woody Allen 2014 öffentlich vorgeworfen, sie als Kind vergewaltigt zu haben. Der US-Regisseur bestritt die Vorwürfe. Ronan Farrow kritisierte nun, Zeitungen wie die “New York Times” und die “Los Angeles Times” hätten über die Ausführungen seiner Schwester aus Angst vor Allens mächtiger PR-Rückendeckung nicht oder nicht ausführlich genug berichtet. “Zu viele Beziehungen standen auf dem Spiel.”
Am Mittwochabend eröffnete Allen mit seinem Film “Café Society” die Filmfestspiele in Cannes.
(SDA)