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Das Freiberger Pferd hat wie viele andere vergleichbare lokale, ursprüngliche europäische Pferderassen mit rückläufigen Bestandes- und Geburtenzahlen sowie einer fehlenden Rentabilität auf Stufe Produktion zu kämpfen. Agroscope, Schweizer Nationalgestüt SNG, untersuchte im Zuge der Erarbeitung eines Strategierapportes zur Erhaltung der Freibergerrasse die Marktkonformität des Freibergerpferdes (FM: franches-montagnes) mittels einer Umfrage bei Pferdeeigentümern sowie ergänzenden Experteninterviews. Die Ergebnisse lassen den Schluss zu, dass bei einer Mehrheit der befragten Pferdeeigentümer die persönlichen Erwartungen an ein Pferd mit der Beurteilung der Qualitäten und der generellen Wahrnehmung des Freibergerpferdes deckungsgleich sind. Daraus lässt sich ableiten, dass der FM über Qualitäten verfügt, die im Grundsatz im Freizeitpferdemarkt nachgefragt werden (einfacher Charakter, Polyvalenz, Robustheit, Gesundheit). Das Image des Markenbildes FM ist bei den nicht FM-Besitzern deutlich weniger positiv als bei den FM-Besitzern. Die Ergebnisse der Umfrage sowie der Experteninterviews zeigten, dass vor allem Anstrengungen zur Verbesserung der Vermarktung und des Images notwendig sind, um einen besseren Absatz von Freibergerpferden zu gewährleisten und damit auch langfristig einen Anstieg der Geburten zu erreichen.
Eine Muttersau mobilisiert während der Laktation körpereigenes Phosphor und gewinnt während der Trächtigkeit wieder Phosphor zurück. Durch die Berücksichtigung dieser Dynamik kann die Phosphoraufnahme über die Nahrung während der Laktation und damit die Ausscheidung in die Umwelt reduziert werden.
In professionell geführten Milchschaf- und Milchziegenbetrieben werden vermehrt Mischrationen eingesetzt. Die Zusammensetzung von in der Praxis verfütterten Rationen sowie die daraus resultierenden Milchproduktionspotenziale wurden untersucht.
In einer Online-Umfrage haben Agroscope-Forschende die Einstellungen der Schweizer Bevölkerung zu agrarpolitischen Zielen in allen drei Sprachregionen untersucht. Die Ergebnisse sollen helfen, die Agrarpolitik besser zu gestalten.