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Körperliche Aktivierung - Bewegung
Eine körperliche Aktivierung hat verschiedene positive Auswirkungen auf das Leben eines Menschen mit einer Demenzerkrankung.
Bewegung fördert die Durchblutung und damit auch die Sauerstoffversorgung des Gehirns. Damit verbunden ist ein verlangsamter Abbau kognitiver Leistungen.
Ein gezieltes Bewegungstraining hilft Menschen mit einer Demenzerkrankung, die körperlichen und motorischen Kompetenzen zu erhalten, die gebraucht werden, um den Alltag möglichst selbstständig zu meistern.
Eine regelmässige körperliche Aktivierung hat positive Auswirkungen auf typische Verhaltensauffälligkeiten, z.B. auf Schlafstörungen oder depressive Verstimmungen.
Ein Bewegungstraining hat – insbesondere dann, wenn es in einer Gruppe durchgeführt wird – positive Auswirkungen auf die Kommunikationsfähigkeit der Betroffenen.
Bewegung und körperliche Aktivität verbessern die Körperwahrnehmung, eine unmittelbare Voraussetzung dafür, sich waschen, anziehen oder kämmen zu können.
Mit gezielten Bewegungen und Übungsformen kann folgenden krankheitsbedingten Einschränkungen entgegengewirkt werden:
- Nachlassende Konzentration
- Verlängerte Reaktionszeit
- Körperliche und geistige Starre
- Verminderte Vitalität
- Labile Affekte
- Depressive Verstimmungen
- Eingeschränkte Orientierung
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Weiterführende Literatur
Jasper, B.M., Regelin, P. (2011). Menschen mit Demenz bewegen. 196 Aktivierungsübungen für Kopf und Körper. Hannover.