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Die USA weigern sich, dem Internationalen Währungsfonds (IWF) zusätzliche Geldmittel für die Unterstützung der Euro-Zone bereitzustellen, berichtet afp unter Berufung auf die Sprecherin des US-Finanzministeriums Kara Alaimo.
«Wir haben unseren internationalen Partnern gesagt, dass wir nicht die Absicht haben, uns um eine Vergrösserung der IWF-Ressourcen zu bemühen», so Alaimo.
Die US-Administration vertrete die Überzeugung, dass Europa in der Lage sei, sein Schuldenproblem selbständig zu bewältigen. «Wir glauben immer noch daran, dass der IWF eine grosse Rolle bei der Rettung Europas spielen kann, aber nur als ein Zusatz zu den eigenen Bemühungen Europas», sagte sie. «Europa verfügt über Kapazitäten für die Lösung seiner Probleme.»
Am 18. Januar hatte der IWF auf die Notwendigkeit verwiesen, seine Ressourcen um 500 Milliarden auf eine Billion Dollar zu vergrössern.
Laut Bloomberg will der Fonds bei dem für Ende Februar geplanten Treffen der Finanzminister und der Zentralbankchefs der G-20-Staaten in Mexiko-Stadt eine Vereinbarung über die Vergrösserung seiner Ressourcen erreichen.
Momentan verhandeln IWF-Vertreter mit Russland, China, Brasilien, Indien, Japan und den Opec-Ländern über eine Vergrösserung ihres IWF-Beitrages.
Im Dezember 2011 hatte die Euro-Gruppe beschlossen, dass die Mitgliedsländer der Euro-Zone dem IWF zusätzlich 150 Milliarden Euro in Form von Krediten bereitstellen. Investitionen in den IWF vergrössern im Unterschied zu Investitionen in den Europäischen Stabilitätsfonds, der neben dem IWF momentan an der Unterstützung von Irland und Portugal teilnimmt, nicht den Umfang der Staatsschulden der EU-Länder. •
Quelle: RIA Novosti vom 19.1.2012
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