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Was ist Slacklinen?
Während das Seiltanzen im Zirkus eine lange Tradition hat, ist das Slacklinen eine eher junge Sportart. Es entwickelte sich Anfangs der 80er Jahre aus einer Freizeitbeschäftigung der Kletterer im Yosemite-Nationalpark. Diese vertrieben sich bereits seit den 60er Jahren die Zeit an Ruhe- und Regentagen damit, auf Absperrketten und -tauen zu balancieren. Adam Grosowsky und Jeff Ellington waren die ersten, die auf die Idee kamen, ihr Klettermaterial dafür zu benutzen und so das Slacklinen in die Camps der Kletterer im Valley brachten. Von dort aus verbreitete es sich ab der Jahrtausendwende in andere Länder.
Geschichte des Slacklinens
Früher wurden zum Slacklinen vorwiegend dehnbare Schlauchbänder verwendet und auf diesen wurde fast nur balanciert. In der Zwischenzeit ist das Slacklinen auf Flachbändern viel gebräuchlicher und es hat sich auch eine regelrechte Freestyle-Szene entwickelt. Dabei werden die Slacklines oft viel härter aufgespannt als früher, wodurch erst ein Trampolin-Effekt (siehe superJumpline) zustande kommt. Deswegen werden heutzutage die meisten Slacklines unter 30 Metern mit einer Ratsche aufgespannt.