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In drei Mastversuchen wurden die Wachstumsleistungen männlicher Legehybriden bei Fütterung mit unterschiedlichen Proteinquellen und -gehalten untersucht. Der Vergleich der Genotypen Lohmann Braun (LB) und Lohmann Selected Leghorn (LSL) mit dem Masthybriden Hubbard JA 757 (HUB) zeigte, dass die Bruderhähne erwartungsgemäss geringere Mastleistungen aufwiesen. Sowohl die Lebendgewichte und täglichen Zunahmen als auch die Schlachtgewichte wurden vom Genotyp beeinflusst. Die LB-Hähne wiesen jedoch deutliche Vorteile in den Leistungen gegenüber den LSL-Tieren auf. Der partielle Ersatz von Soja durch Luzernegrünmehl in den Rationen, der mit einer Proteinreduktion einhergeht, führte vor allem bei HUB zu Leistungseinbussen. Im Gegensatz dazu konnten für den Genotyp LB Vorteile in der Umsetzung von Rationen mit reduziertem Proteingehalt festgestellt werden, was für die Mast der Bruderhähne die Möglichkeit bietet, mit der Rationsgestaltung der niedrigen Effizienz der Tiere entgegenzuwirken.
Nutztiere sind in der Lage, Grasland und Nebenprodukte in wertvolle Lebensmittel umzuwandeln. Doch wie viele Tiere braucht die Schweiz noch, wenn die Ackerflächen statt für Futtermittel primär für die Produktion von Lebensmitteln genutzt würden?
Welche Akteure der Milchwirtschaft haben Einfluss auf die Nutzungsdauer von Milchkühen? Forschungsergebnisse von FiBL und Agroscope legen nahe, dass es eine breit abgestützte Kooperation braucht, um Strukturen für eine längere Nutzungsdauer zu schaffen.
Die Landwirtschaft hat zum Ziel, Treibhausgas- und Ammoniakemissionen zu reduzieren. Agroscope zeigte für Milchviehställe, dass für diese Emissionen neben Wind und Temperatur auch die Zusammensetzung des Futters eine Rolle spielt.