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Sony Corporation, Tokyo
ICF - 8650 W Empfänger mit Air Band

überarbeitet am 26.9.2010

Im gleichen Zeitraum, als auch der ICF-6800W auf den Markt kam, präsentierte Sony einen Flugfunkempfänger in einem dem CRF-1 ähnlichen Design. Zum Betrieb wird das Gerät mit einem Aufstellbügel schräggestellt.
Der Sony ICF-8650W kann mit einem Aufstellbügel zum Betrieb schräggestellt werden,
die Frontplatte mit den Bedienelementen ist dann leicht nach schräg vorn geneigt,
die kräftige Teleskopantenne an der rechten Geräteschmalseite kann zum Betrieb
in die Vertikale gebracht werden.
Auf der Frontplatte finden sich links der Hauptschalter, der auch die Beeleuchtung
des Anzeigeinstruments aktiviert, der Drehregler für die Lautstärke und
gleich daneben etwas kleiner der Squelchregler.
An der Geräteunterseite finden sich neben dem Teleskopantennenfusspunkt Schraubanschlüse für eine externe Antenne, auf der anderen Seite des Batteriefachdeckels die Klinkenbuchsen zum Anschluss von Ohrhörer und Tonbandgerät, daneben kann ein center-negatives externes 12 V-Netzgerät angeschlossen werden.
Die Bedienung des ICF-8650 ist unproblematisch, zunächst werden Batterien
eingelegt und die Teleskopantenne in die Vertikale gebracht. Mit dem Hauptschalter
wird der Empfänger eingeschaltet, es soll eine mittlere Lautstärke gewählt
werden, der Squelch steht üblicherweise auf 0. Auf Tastendruck auf FM und MW
kann der Empfänger ganz normal im Mittel- resp. UKW-Bereich abgestimmt werden.
Der ICF-8650W als Spezialempfänger für Flugfunk- /Flugzeugbegeisterte war bereits in der Produktionszeit ein Nischenprodukt. Aufgrund der Abdeckung auch des in Japan gebräuchlichen UKW-Bands bis 76 - 90 MHz und auch des Flugfunkbereichs waren Besitz und Betrieb des Empfängers über lange Jahre in Deutschland verboten. In der Schweiz war der Besitz erlaubt, ohne entsprechende Lizenz (Piloten, etc.) durfte der Empfänger auf den entsprechenden Frequenzen nicht betrieben werden. Entsprechend ist die Anzahl verkaufter Geräte in der Schweiz gering und in Deutschland minimal.
© Martin Bösch 26. Sept. 2010