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RFT / Funkwerk Köpenick
Im VEB Kombinat Nachrichtenelektronik, Köpenik, fand sich die Nobelschmiede von Kommunikationsempfängern in der DDR. Nach der Wiedervereinigung Deutschlands gelangten zahlreiche Geräte aus staatlichen Stellen auf den Gebrauchtgerätemarkt, sie können was die Empfangsleistungen betrifft, mit den Empfängern der renommierten westdeutschen und amerikanischen Hersteller problemlos mithalten.
Firmengeschichte
In Berlin wurde 1934 die Gesellschaft für elektroakustische und mechanische Apparate mbH (GEMA) gegründet, für die deutsche Reichswehr resp. Wehrmacht wurden hier Geräte aus den Bereichen Funkmesstechnik und Sonar entwickelt.
Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs wurde das Firmengelände weitgehend intakt von den Sowjettruppen übernommen und der Sowjetischen Militäradministration in Deutschland (SMAD) unterstellt. 1949 wurde das Werk, das Messinstrumente für die Seefahrt produzierte ins Eigentum der DDR übergeben. Als VEB Funkwerk Köpenick (Volkseigener Betrieb) wurde die Produktion auf Nachrichtengerät umgestellt und die Entwicklung von Messmitteln 1963 an den VEB Messmittel Berlin ausgelagert.
Neben Kommunikationsempfängern, die in verschiedenen Ländern des RGW zum Einsatz kamen, wurden Sendeanlagen gebaut.
1986 wurde der Betrieb ins VEB Kombinat Nachrichtenelektronik mit Verwaltung in Leipzig übergeführt. Nach dem Ende der DDR wurde der Betrieb in die Funkwerk Köpenick GmbH übergeführt und führte die Produktion kurzzeitig weiter.
1992 wurde das Werk von DeTeWe übernommen, ein Teilbereich ging als FTK Funktechnik Köpenick GmbH an Rohde & Schwarz, hier wurde die Produktion von UKW- / VHF-Sendern fortgesetzt.