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Die Geschichte des Hanfs
Hanf ist eine der ältesten Kulturpflanzen. Die ältesten Funde sind auf 8000v. Chr. datiert. Er wurde in allen Kulturen von Europa, Asien und Nord Afrika genutzt. Seine vielfältige Verwendbarkeit, von Fasern über Nahrung bis zu Medizin trugen zu seinem Erfolg bei. Stoffe, Seile und Abdichtungen aus Hanffasern erwiesen sich im Schiffsbau als besonders dauerhaft. Aus den alten Stoffen wurde im Mittelalter Papier hergestellt und ermöglichte den Aufschwung des Buchdrucks. Mit der Blühte der Segelschiffahrt erreichte der Hanf seinen grössten, flächenmässigen Anbau. Billige alternativ Fasern aus den Kolonien läuteten den Niedergang des Hanfanbaus ein. Die Verwendung von Holz zur Papierherstellung das Aufkommen von Dampfschiffen und später Kunstfasern, liessen ihn immer mehr von unseren Äckern verschwinden. Nach der Verteuflung als Droge und den daraus resultierenden Verboten blieb nur noch die Verwendung zum Abdichten von Wasserrohren. So führte der Hanf im zwanzigsten Jahrhundert ein Schattendasein, nur während der Weltkriege wurden noch grössere Mengen angebaut. Zu Beginn des einundzwanzigsten Jahrhunderts wurden seine hervorragenden Eigenschften wiederentdeckt.