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Etwa 1920 ins Wallis eingeführt, wurde der Chardonnay lange Zeit zu einem ausladenden, reifen, leicht süssen Wein verarbeitet. Er ist die weltweit am häufigsten angebaute weisse Rebsorte.
Mit der Entwicklung des Geschmacks zu trockeneren Weinen, wurde der Chardonnay immer früher gelesen, um frischere Weine mit Noten von weissen Früchten und Blüten zu produzieren. Wie im Burgund werden diese Weine gern in Eichenfässer ausgebaut.
Im Wallis wird der Chardonnay auch zu Schaumweinen verarbeitet. Diese verlangen eine geringere Traubenreife und wachsen deshalb oft in der oberen Hälfte der Hänge.