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Die Anzahl und Artenvielfalt der Insekten nimmt auf regionaler und globaler Ebene stetig ab. Angesichts ihrer immensen Systemrelevanz als Schlüsselarten, insbesondere aufgrund ihrer Bestäubungstätigkeiten, sind wir gut beraten, sie und ihre Lebensräume vermehrt zu schützen.
Die tierischen Ingenieure der Afrikanischen Savanne sind unglaublich vielseitig und wertvoll: Sie bieten Nahrung und Schutz, finden und speichern Wasser, kultivieren die Vegetation und erschliessen Ressourcen für grosse und kleine Bewohner ihres Ökosystems.
Eigentlich bauen, flicken und modifizieren Ökosystem-Ingenieure nur für ihren Eigengebrauch. Die umgestalteten Lebensräume durch Specht und Biber erlauben allerdings die Ansiedelung vieler Pflanzen- und Tierarten. Dies erhöht die Gesamtbiodiversität und stabilisiert das Ökosystem.
Krill und Lachs treten in grosser Zahl auf und nehmen verschiedene Rollen in ihrem jeweiligen Ökosystem ein – kurz als Räuber, vor allem aber als essenzielle Beute für eine Reihe von Arten. Das Antarktische Krill ist zudem wichtiger Binder und Transporteur von CO2.
Die Stabilität eines Lebensraumes ist essenziell, um ein gutes Funktionieren der sogenannten Ökosystemleistungen zu garantieren, beispielsweise unseren Zugang zu sauberem Wasser und Nahrung. Dies ist nur möglich, wenn ein komplexes Zusammenspiel einer grossen Anzahl Organismen auf allen Ebenen stattfindet.