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Im Dezember 2001 hatte die Nationalbank ihr Zinszielband für den Dreimonats-Libor auf 1,25%-2,25% gesenkt und eine Inflationsprognose mit der Annahme eines konstanten Zinssatzes von 1,75% veröffentlicht. Die Prognose deutete darauf hin, dass die Inflation in der Schweiz im Verlaufe des Jahres 2002 vorübergehend auf rund 0,5% fallen und anschliessend bis zum Ende des dreijährigen Prognosehorizonts schrittweise bis auf 1,5% steigen werde. Für das schweizerische Wirtschaftswachstum prognostizierte die Nationalbank eine Abschwächung von geschätzten 1,5% auf rund 1,0% im Jahre 2002. Die Nationalbank führte daher ihre expansive Geldpolitik vorerst fort, was unter anderem im starken Wachstum der Geldmenge M3 zum Ausdruck kam.