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Nach dem Startsieg vom letzten Wochenende hatte sich Ärgera viel vorgenommen. Diese Absicht wurde jedoch gleich zu Beginn des Spiels jäh unterbunden, als man nach zwei Minuten bereits mit 0:2 zurücklag. Die Zürcherinnen nahmen zwei Geschenke des Heimteams dankend an und führten, ohne einen einzigen Torschuss abgegeben zu haben! Diesen Schock galt es nun erst einmal zu verdauen. Nur langsam fand Ärgera besser ins Spiel und sah einen Lichtblick am Horizont, als S. Aebischer einen Weitschuss zum Anschlusstreffer verwandelte.
Die im Mitteldrittel anstehende Aufholjagd der Freiburgerinnen wurde aber bereits im Ansatz durch einige unnötige Strafen gebremst. Ärgera seinerseits konnte zu Beginn des letzten Abschnitts in Überzahl agieren, ohne jedoch den Spielstand ausgleichen zu können. Dies rächte sich prompt, denn Winterthur stellte den Zweitore-Vorsprung kurz nach der Rückkehr ihrer fünften Spielerin wieder her. Ärgera kämpfte weiter und konnte sich durch einen Treffer von R. Aebischer – auf Zuspiel von F. Schaller – weiterhin im Spiel halten. Sechs Minuten vor Ende erstickten die Gäste mit einem Doppelschlag alle Hoffnungen des Aufsteigers, das Konto um wenigstens einen Punkt zu erhöhen. Der Widerstand war gebrochen – Ärgera Giffers zahlte erstes Lehrgeld in der zweithöchsten Spielklasse.