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Die gleiche Platzierung hatte Weger bereits im Verfolgungsrennen erreicht, danach machte er jedoch den glücklicheren Eindruck wie nach seinem dritten Einsatz im Rennen mit Einzelstart. «Der perfekte Wettkampf ist mir hier noch nicht gelungen», resümierte der Schweizer Teamleader.
Er habe jedoch gewusst, dass auch nach dem Fehler beim ersten Schiessen noch einiges drin liegen würde. Letztlich fehlten Weger, dessen letzter Podestplatz im Weltcup bereits sechs Jahre zurückliegt, 34 Sekunden zu Bronze.
Nach zuvor zwei grossen Enttäuschungen in Pyeongchang schlug Johannes Thingnes Bö im Einzel mit einer überragenden Laufleistung eindrucksvoll zurück. Obschon er zwei Strafminuten auferlegt bekam, triumphierte der 24-jährige Norweger mit 5,5 Sekunden Vorsprung vor dem fehlerfreien Slowenen Jakov Fak. Dritter wurde der Österreicher Dominik Landertinger, der ebenfalls alle 20 Scheiben traf.
Der jüngere der Bö-Bruder war als achtmaliger Saisonsieger im Weltcup nach Südkorea gereist. Sowohl im Sprint (31.) als auch in der Verfolgung (21.) hatte er jedoch nicht in den Kampf um die Medaillen eingreifen können. Nun glänzte seine erste olympische Medaille überhaupt gleich golden.
Der französische Weltcup-Leader Martin Fourcade hatte seinerseits auf Gold-Kurs gelegen, traf mit seinen letzten beiden Schüssen jedoch nicht ins Schwarze. Er wurde damit knapp vor Weger Fünfter. Die beiden weiteren Schweizer Starter Jeremy Finello und Mario Dolder kamen nicht über die Ränge 47 und 49 hinaus.
(SDA)