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Léa Al-Saghir
Léa Al-Saghir begann ihr Violinstudium am Conservatoire de Lausanne in der Klasse von Tina Strinning. Schon bald schloss sie sich dem Quartett Opus 4 an, das von 2011-16 unter der Leitung von Hans Egidi stand. Die Geigerin setzte ihre Ausbildung als Schülerin von Denitsa Kazakova fort und schloss im Juli 2020 ihr Bachelorstudium an der Haute Ecole de Musique de Lausanne bei Svetlana Makarova ab. Derzeit studiert Léa Violine bei Raphaël Oleg und Kammermusik bei Anton Kernjak im Rahmen ihres Masterstudiengangs an der Hochschule für Musik in Basel.
In jüngster Zeit hat Léa unter anderem mit Les Dissonances sowie mit Ensembles für Alte Musik wie Gli Angeli, Arabesque und Bachs Erben zusammengearbeitet.
Außerhalb dieser Gruppen geniesst sie interdisziplinäre Projekte und war in der 2b Company-Produktion von Giselle… zu sehen, die unter der Regie des Schweizer Regisseurs François Gremaud in Paris und mehreren Städten der Schweiz aufgeführt wurde. Sie hat auch mit den Akrobaten der Compagnie XY in deren Produktionen im August 2021 beim Festival Cirque au Sommet zusammengearbeitet.
Als Solistin und Kammermusikerin ist sie an verschiedenen Festivals in der Romandie aufgetreten, darunter Lavaux Classique, Festival Bach de Lausanne, Festival Sine Nomine, Festival 4 Saisons und Puplinge. Ihre Konzerttätigkeit führte sie ausserhalb der Schweiz nach Frankreich, Deutschland, Finnland, Rumänien und Russland.
In den letzten Jahren hat sie von den musikalisch bereichernden Erfahrungen zahlreicher Meisterkurse profitiert und mit Koryphäen wie Ana Chumachenco, Leonidas Kavakos, Boris Brovtsyn, Pavel Vernikov, Gabor Takacs Nagy, Shmuel Ashkenazi und Igor Volochine zusammengearbeitet.
Léa Al-Saghir hat in der Schweiz verschiedene Preise gewonnen, so auch im Rahmen des Jugendmusikwettbewerbs und sie wurde im April 2019 mit einem Stipendium von Friedl Wald ausgezeichnet. Diese finanzielle Unterstützung ermöglichte es ihr, verschiedene musikalische Projekte zu verfolgen und den Kauf eines Bogens zu finanzieren. Beim Rahn Musikpreis 2022 gewann sie den dritten Preis für Violine.
Léa spielt auf einer Geige des neapolitanischen Geigenbauers Gennaro Vinaccia aus dem 18. Jahrhundert.
Gesuch stellen
An den zweimal jährlich stattfindenden Vorstandssitzungen werden die rechtzeitig eingetroffenen Gesuche behandelt.
Nächste Vorstandssitzung:
4. April 2023
Es werden Gesuche um Unterstützungsbeiträge oder Gagenzahlungen berücksichtigt für Projekte von und mit ehemaligen Preisträgerinnen und Preisträgern sowie von Stipendiaten des Rahn Kulturfonds. Der Rahn Kulturfonds unterstützt seine Preisträgerinnen und Preisträger sowie Stipendiaten während vier Jahren nach Preis – bzw. Stipendiumvergabe.
Wir bitten Sie, uns für die Sitzung vom 4. April 2023 Ihr vollständiges Gesuch bis spätestens 13. März 2023 direkt über das Online-Formular oder per E-Mail zuzustellen.
Steckbrief
Léa Al-Saghir, Violine
geboren 1999
Schweiz
3. Preis Violine, Rahn Musikpreis 2022
Künstlerdatenbank
Alle Künstler, Preisträger und Stipendiate, seit 1976.