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"e;Vor seinem Colt hatte selbst der Teufel Respekt!"e; (Mark Twain) Der Lieblingssatz des beruhmten US Marshals: "e;Abenteuer? Ich habe sie nie gesucht. Wei der Teufel wie es kam, dass sie immer dort waren, wohin ich ritt."e; Diese Romane mussen Sie als Western-Fan einfach lesen!Bleifarbener Himmel lag ber dem versteppten Landstrich sdlich von Cimarron. Trotz des Apriltages war die Luft glhend hei und zum Schneiden dick. Mitten im Indianerland, das sich von der Grenze von Texas quer durch den dnnen Arm Oklahomas bis hinauf ber den Cimarron nach Kansas hinaufzog, lag die kleine Stadt Mocane. Damals, an jenem Aprilmorgen des Jahres 1885, hatte die Stadt vielleicht vierzig oder fnfzig Huser, die aus graubraunem Kistenholz erbaut zu sein schienen, und ebenso viele Anbauten, Schuppen, Scheunen und Corrals. Die Mainstreet war breit und staubig und schien fr die Zukunft gebaut worden zu sein. Vor den meisten Husern waren Vorbauten, die von Dachpfeilern gesttzt wurden. Diese Vorbauten hatten den Zweck, die Passanten, die an den Husern vorbeigingen, vor den starken Sonnenstrahlen und - wenn es einmal passieren sollte - auch vor dem Regen zu schtzen. Man konnte fast die ganze Lnge der Mainstreet hinuntergehen, ohne, wenn man von den drei Querstraen absah, ungedeckt zu sein. In der Mitte der Hauptstrae lag Billingers Mietstall. Es war der einzige Mietstall in der Stadt; er war gro und hatte einen Bestand von siebzehn Pferden. Das bedeutete, eine ganze Menge fr eine so kleine Stadt. John Billinger war vor sieben Jahren in die Stadt gekommen und schien nicht nur das ntige Geld zur Errichtung dieses Mietstalles, sondern auch zum Ankauf eines groen Saloons, der gleich nebenan lag, mitgebracht zu haben. Der Saloon trug frher einmal den Namen Oklahoma-Bar. Aber offensichtlich war das dem zugereisten Billinger nicht anziehend genug, und so taufte er die renovierte Schenke in Whisky-Paradies um. Obgleich Billinger die Stadt mit seinen beiden Geschften, dem Mietstall und der Schenke, Auftrieb gebracht hatte, konnte man doch nicht behaupten, da er in Mocane sonderlich beliebt wre. Er war ein Mensch von wenigstens einsachtzig Hhe mit breiten Schultern und einem kantigen Schdel, der halslos auf einem massigen Rumpf sa. Sein Gesicht war von einer unnatrlichen Rte, die auch durch den hellen, wenig sauber getrimmten Schnurrbart nicht gemildert wurde. Er trug meist braune, fein gegerbte Lederkleidung, die er sich eigens von dem einzigen Anzugmacher in der Stadt anfertigen lie. Es hie, da ein solcher Anzug so teuer wre, da man sich normalerweise drei andere fr das Geld kaufen knnte. Billinger hatte eine Frau geheiratet, die zwanzig Jahre jnger war als er.