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Dyspnoe in der Palliation
Rev Med Suisse
2018; volume 14.
252-252
Zwischen 30‑75% der Patienten mit einer fortgeschrittenen Tumorerkrankung leiden an Dyspnoe, bis 80 % in der terminalen Phase. Dyspnoe wird definiert als subjektiv unangenehm empfundene Atemanstrengung, ein klinisches Assessment ist schwierig und beruht in erster Linie auf dem Empfinden des Patienten. Dyspnoe ist oft mit Angst verbunden und hat einen bedeutenden Einfluss auf das Wohlbefinden und die Lebensqualität der Betroffenen.Initiale beurteilungIn der initialen Beurteilung ist die Anamnese äusserst wichtig. Besteht eine Ruhe- oder Anstrengsdyspnoe, Orthopnoe, ist die Atemnot kontinuierlich oder episodenhaft, kommt es zu akuten Krisen. Begleitsymptome müssen erfasst werden, gibt es auslösende, verstärkende Faktoren, welche Massnahmen lindern die Symptome. Eine Hypoxämie muss nicht vorliegen. Bezüglich weiterer Abklärungen oder Interventionen ist das Krankheitsstadium zu berücksichtigen.Ursachen der dyspnoeDie Ursachen der Dyspnoe bei Tumorpatienten können zahlreich sein der Tu...