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Nichtberufstätige
Hauptaktivität nichterwerbstätige Frauen und Männern
Stadt Zürich 2018
Unter den Nichterwerbstätigen machen Pensionierte mit Abstand die grösste Gruppe aus: 66,5 Prozent bei den Frauen, 65,2 Prozent bei den Männern. Die übrigen Nichterwerbstätigen verteilen sich zwischen den Geschlechtern teilweise unterschiedlich. Während sich bei den Frauen der Anteil der Personen in Aus- und Weiterbildung mit demjenigen der Hausfrauen ungefähr die Waage hält, ist bei den Männern der Anteil Hausmänner deutlich geringer: Nur 3,2 Prozent der nichterwerbstätigen Männer sind Hausmänner.
Im Vergleich zur Gesamtschweiz ist in der Stadt Zürich der Anteil der Personen in Ausbildung höher: 11,7 Prozent der nichterwerbstätigen Frauen und 16,9 Prozent der nichterwerbstätigen Männer befinden sich in Ausbildung.
Arbeitslosenquote von Frauen und Männern: Entwicklung
Stadt Zürich 2010 bis 2018
Die Arbeitslosenquote* der Stadtzürcherinnen liegt tendenziell unter derjenigen der Stadtzürcher. In Bezug auf den Beobachtungszeitraum 2010–2018 war der Unterschied zwischen den Geschlechtern zu Beginn vergleichsweise gross. In der Folge sank die Arbeitslosigkeit bei beiden Geschlechtern, mit grösseren Schwankungen bei den Männern. Diese Schwankungen sind auf Branchen zurückzuführen, in denen im Sommer mehr Arbeitskräfte benötigt werden als im Winter. In diesen Branchen sind vorwiegend Männer tätig (zum Beispiel in der Baubranche). Das Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO) schreibt hierzu:
«Zwischen März und Mai dieses Jahres sind die Arbeitslosenzahlen stärker zurückgegangen als vom SECO erwartet. Diese Rückgänge sind durch die gute konjunkturelle und saisonale Entwicklung allein nicht vollständig erklärbar. Eine Analyse hat gezeigt, dass seit dem Wechsel auf das neue Erfassungssystem die teilautomatisierte Zuordnung der gemeldeten Stellensuchenden in arbeitslose und nicht-arbeitslose Personen noch nicht in allen Fällen korrekt erfolgt ist. Dadurch wurde der Rückgang der Arbeitslosenzahlen im März, April und Mai höher ausgewiesen, als es effektiv der Fall ist.».
Im März 2018 wurde eine technische Anpassung der Datenerhebung vorgenommen, was zu einem Rückgang der Arbeitslosenquoten geführt hat. Im Unterschied zur Erwerbslosenquote berücksichtigt die Arbeitslosenquote nur den Anteil der Personen, die bei einem regionalen Arbeitsvermittlungszentrum RAV gemeldet sind.
*Definition Arbeitslosenquote SECO: Zahl der registrierten Arbeitslosen am Stichtag geteilt durch die Zahl der Erwerbspersonen gemäss Strukturerhebung der Eidgenösischen Volkszählung, multipliziert mit 100.
Erwerbslosenquote von Frauen und Männern: Entwicklung
Stadt Zürich und Schweiz 2010 bis 2018
Als Erwerbslose gemäss ILO (ILO = International Labour Organization) gelten Personen im Alter von 15 bis 74 Jahren, die
- in der Referenzwoche nicht erwerbstätig waren,
- in den vier vorangegangenen Wochen aktiv eine Arbeit gesucht haben
- für die Aufnahme einer Tätigkeit verfügbar wären.
Die Erwerbslosenquote gibt den Anteil der Erwerbslosen an allen Erwerbspersonen an.
Im Jahr 2018 lag die Erwerbslosenquote der Männer bei 4,0 Prozent, jene der Frauen bei 4,7 Prozent.
Im Vergleich mit den Schweizer Werten wird deutlich, dass die Erwerbsquote der Stadt Zürich stärker schwankt, was an der kleineren Stichprobe und der damit verbundenen grösseren Unsicherheit liegen dürfte.