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MONDAY FACTS 📌 HITZEWELLE
Mit der Verschärfung des Klimawandels werden Störungen traditioneller globaler, atmosphärischer Zirkulationssysteme wie des Jetstreams auf der Nordhalbkugel erwartet, was zu häufigeren und intensiveren Klimaereignissen führen wird.
Insbesondere können geringere Temperaturunterschiede zwischen den Polen und dem Äquator den Jetstream verlangsamen, was zu einem Aufbau von Hoch- oder Tiefdruck-Wettersystemen führt, die in den mittleren Breitengraden zu anhaltenden Hitze-Trocken-Extremen führen.
Die derzeitige Hitzewelle in Europa steht im Zusammenhang mit einem sich langsam bewegenden System im Nordatlantik, das es der heissen Luft aus der Sahara ermöglichte, nach Norden zu gelangen.
In Pakistan und Nordindien dauerte die Hitzewelle aufgrund eines verzögerten Beginns des saisonalen Monsuns länger als üblich. Dies könnte in Zukunft häufiger vorkommen, da im Zuge des Klimawandels mit einer Verschiebung der Monsunzeiten gerechnet wird.
Hitzewellen können erhebliche Auswirkungen auf die Gesellschaft haben, einschliesslich eines Anstiegs der hitzebedingten Todesfälle. Hitzewellen gehören zu den gefährlichsten Naturgefahren, erhalten aber selten angemessene Aufmerksamkeit, weil ihre Todesopfer und Zerstörungen nicht immer sofort sichtbar sind.
Aufgrund des Klimawandels ist die Bevölkerung immer stärker der Hitze ausgesetzt. Weltweit wird beobachtet, dass extreme Temperaturereignisse in ihrer Häufigkeit, Dauer und ihrem Ausmass zunehmen.
Der wirksamste Weg, die negativen Auswirkungen von Hitzewellen zu vermeiden, ist die Eindämmung des Klimawandels durch die Verringerung der Treibhausgasemissionen (THG) und die Minimierung des Anstiegs der globalen Durchschnittstemperaturen. Insbesondere die Umstellung auf sauberere Energien wird nicht nur die Treibhausgasemissionen reduzieren, sondern auch die lokale Luftverschmutzung und die Wärmeinseleffekte in den Städten verringern.