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Archive for Google
Kurze Geschichtsstunde:
2005 kaufte Google das Unternehmen Android, von dem nur wenig mehr mehr bekannt war, als dass es Software für Mobiltelefone entwickelte und standortbezogene Dienste favorisierte.
Am 5. November 2007 gab Google bekannt, gemeinsam mit 33 anderen Mitgliedern der Open Handset Alliance ein Mobiltelefon-Betriebssystem namens Android zu entwickeln.
Gestern gab Google bekannt, dass sie für 12,5 Milliarden Dollar die Handy- und Tablet-Sparte von Motorola gekauft hat.
Die Frage bleibt, wie es mit Android weitergeht. Die Partner dieser Alliance (Anbieter, die Android als Betriebssystem auf ihren Handy einsetzen, wie z.B. Samsung, HTC oder Sony Ericsson) werden wahrscheinlich feststellen, dass sie nun ziemlich abhängig von Google sind. Denn Google ist Meister darin, Geschäfte oder Geschäftsmodelle sehr schnell zu verändern.
In loser Folge durchstreifen wir InDesigns 44 Bedienfelder (bitte klicken). Die dortigen Ziffern zeigen, in welcher Reihenfolge jedes Bedienfeld in dieser Serie behandelt wird.
Wo wir derzeit (WM) so viel von «Standardsituationen» sprechen: Es gibt mindestens zwei, für die das oft vernachlässigte Bedienfeld «Reduzierungsvorschau» unbedingt zum Einsatz kommen sollte:
Sie wünschen sich einen perfekten Ausdruck auf Ihrem Bürodrucker.
Zu einem perfekten Bürodruck gehört, dass gleiche Schriften auch gleich aussehen. Das ist aber nicht der Fall, wenn Schatten oder halbtransparente Bilder in Textbereiche hineinwirken. In solchen Fällen wird Schrift meist sichtbar fetter ausgegeben – was schnell zu überflüssigen Rückfragen führt. «Kommt das auch so im Druck?»
Ob Schrift von Transparenzen beeinflusst wird, zeigt sehr fix die Vorschau, die die «Reduzierungsvorschau» generiert. Im Beispiel wurde die Reduzierungsvorschau aufgefordert, in Pfade umgewandelten Text zu markieren: Man erkennt, dass auch scheinbar jenseits des Schattens liegender Text von ihm noch erfasst und am Ende zu Pfaden umgewandelt wird – die auf einem Bürodrucker meist fetter ausgegeben werden.
Sie wünschen sich, dass Google Ihr PDF vollständig liest.
Wenn Sie ein PDF, dessen Text wie oben gezeigt teilweise oder ganz zu Pfaden umgewandelt worden ist, ins Internet stellen, kann Google solche Textstellen nicht mehr vollständig indizieren/lesen. Wird nach solchen Textstellen gegoogelt, wird nicht mehr zu diesem PDF verwiesen.
Und die Abhilfe?
Ist in der Regel erst einmal simpel. Stellen Sie zu schützende Texte über das Transparenz-Geschehen: zur besseren Kontrolle geschickterweise mit Hilfe zweier Ebenen («Transparenz» und «Text»).
Die Serie ist kein Hilfe-Ersatz. Dafür gibt es unsere Kurse, gibt es Fachbücher und im Internet Fachartikel en masse. Sie ist vielmehr ein entspannter Streifzug mit Hinweisen auf versteckte Kleinigkeiten: die man im InDesign-Alltag gern übersieht.
Unter dieser Digitaluhr hat Adobe die Veröffentlichung einer neuen «Creative Suite» angekundigt: die fünfte Version dieses Programmbündels seit 2003. Auguren erwarten von den «CS5»-Programmen erneut zahlreiche Verbesserungen, aber auch neue Programme selbst.
Weltweit auf ihren Weg gebracht wird die CS5 am Montag, 12. April, 17 Uhr (Sommerzeit Zürich/Wien/Berlin) über eine halbstündige Online-Präsentation, die jeder verfolgen kann: Nur rechtzeitige Registrierung ist erforderlich und pünktliches Einloggen. Adobe empfiehlt, mindestens eine Viertelstunde vorher online zu sein.
Neugierigen hatte der Konzern in den letzten Wochen schon kleinere Einblicke gewährt in seine Software-Schmiede: U.a. soll in Photoshop die Bildverarbeitung deutlich vereinfacht worden zu sein.
Auf besonderes Interesse stösst die Creative Suite 5 bei InDesign-Anwendern. Zu Veranstaltungen deutschsprachiger Adobe InDesign User Groups haben sich inzwischen Hunderte von Interessierten angemeldet. Leider konnte die InDesign User Group «Switzerland» nicht so schnell reagieren wie sonst. Aber vielleicht findet der eine oder andere unserer Leser den Weg nach München oder Stuttgart oder lebt in der Gegend von Essen oder Köln.
Highlight der lokalen Veranstaltungen: der Auftritt von Rufus Deuchler, lange Zeit hauptamtlich bestallter Adobe-«Evangelist» und nun als «Freier» für Adobe unterwegs.
Links zu den fünf Veranstaltungen
Weltweit: 12. April 2010, 17 Uhr CET (frühzeitiger Login bis spätestens 16:45 Uhr empfohlen)
München: 12. April 2010, 18 Uhr (Designschule München)
Stuttgart: 13. April 2010, 18:15 Uhr (Hochschule der Medien)
Essen: 14. April 2010, 18 Uhr (Berufskolleg Ost)
Köln: 15. April 2010, 18 Uhr (KAP Forum für Architektur / Technologie / Design)
Nähere Einzelheiten auf den jeweiligen Websites; Registrierung erforderlich, Anmeldung schon jetzt möglich.
Besucher der Stuttgart-Veranstaltung kann ich persönlich begrüssen.
Misston aus Cupertino
Begleitet wird Adobes CS5-Launch von einem Misston aus Cupertino (Apple). Bekanntlich duldet Apple das Flash-Format von Adobe nicht auf iPhones und iPads. Man munkelt, der Konzern wolle damit verhindern, dass auf diese Weise «Meta-Plattformen» ins Spiel kommen, die entsprechende «Apps» allzuschnell auch auf Google-Smartphones oder -Tablet-Computern auftauchen lassen – und eher nach Kompatibilitäten schielen statt auf perfekte Anpassung an Apples Betriebssytem.
Adobe reagierte mit einem Compiler innerhalb der Flash-Software, die diese Beschränkung umgehen sollte: Auch er soll am 12. April offiziell vorgestellt werden. Apple verpflichtet nun alle Entwickler von iPhone- und iPad-Software per Vertrag, die Nutzung solcher Softwares zu unterlassen. (Quellen: New York Times, John Grubers Daring Fireball-Blog).