Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03435.jsonl.gz/769

Nach dem spektakulären Heimauftritt gegen Biel mit den vier Toren Arttu Ruotsalainens und dem Zaubergoal von Jonathan Ang geht es in die Fremde: Heute spielen wir in Lausanne. Auswärts sind wir noch nicht so weit wie zuhause, erst zwei von zehn Partien gewannen wir. “Wir müssen im ersten Drittel besser fokussiert sein”, fordert Ruotsalainen. “Wenn wir nach 20 Minuten schon zwei Gegentreffer kassiert haben, wird es schwierig für uns.”
Lausanne hat uns schon einmal Glück gebracht. Der LHC war das erste Team, gegen das wir nach unserer Rückkehr in die National League punkteten, beim 1:2 nach Penaltys im zweiten Heimspiel der Saison. Die Waadtländer haben nach einem durchzogenen Herbst nach 19 Partien ihren Coach gewechselt. John Fust wurde zum Sportchef befördert, neu steht der Kanadier Geoff Ward in der Verantwortung. In den bisher drei Spielen unter ihm gab es 1, dann 2 und schliesslich 3 Punkte (dank des 3:2 vom Sonntag über die SCL Tigers). Lausanne liegt in der Tabelle zwei Punkte hinter uns.
Kent Nilsson und Ross Yates
Die vier Treffer unseres 25-jährigen Finnen beim 5:2 gegen Biel warfen die Frage auf, wer denn bisher am meisten Goals in einem Spiel geschossen hat. Die Antworten dazu: Kent Nilsson erzielte am 27. Oktober 1990 beim 10:4-Sieg Klotens in Sierre sechs Tore; der Rekord in der National League liegt bei acht in einem Match, die sollen Kelly Kisio 1983 für Davos bei einem 19:7 gegen Lugano gelungen sein. Das Matchtelegramm von damals allerdings ist nicht über alle Zweifel erhaben ... Am meisten Skorerpunkte seit Einführung des Playoff sammelte Klotens Ross Yates 1988 bei einem 15:1 gegen Sierre, da kam er auf 9 (5 Tore und 4 Assists). Die Klotener Schweden Kent Nilsson (6 Goals und 2 Assists bei jenem 10:4 in Sierre) und Mikael Johansson (2 Goals und 6 Assists 1992) erzielten je einmal 8.
Roland Jauch / EHC Kloten