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"Wir können die Zukunft nicht dadurch sichern, dass wir unser Land als einen kollektiven Freizeitpark organisieren."
Helmut Kohl, deutscher Bundeskanzler 1982–1998
"Ordnung ist das halbe Leben – woraus mag die andere Hälfte bestehen?"
Heinrich Böll, Schriftsteller
"Ein aufgeräumter Schreibtisch verschafft mir Seelenfrieden."
Alfred Hitchcock, Regisseur
"Neben der edlen Kunst, Dinge zu verrichten, gibt es die edle Kunst, Dinge unverrichtet zu lassen."
Laotse, chinesischer Philosoph
"Du musst nicht das Universum organisieren, sondern nur dich selbst."
Arnold Bennett, englischer Autor
"Gib mir sechs Stunden, um einen Baum zu fällen, und ich werde die ersten vier mit dem Schärfen der Axt verbringen."
Abraham Lincoln, Präsident USA 1861–1865
"Die reinste Form des Wahnsinns ist es, alles beim Alten zu lassen – und gleichzeitig zu hoffen, dass sich etwas ändert."
Albert Einstein, Physik-Nobelpreisträger
«Die grosse Kunst im Leben ist es, die richtigen Prioritäten zu setzen."
Bill Gates, Gründer und Inhaber von Microsoft
"Im Begriff ‹Organisation› steckt die griechische Wurzel ‹organon›, was so viel bedeutet wie ‹Hilfsmittel, Werkzeug›. Das mag uns daran erinnern, was Organisation wirklich sein soll: Sie soll nicht im Mittelpunkt stehen, sondern Werkzeug sein, Hilfsmittel, um Arbeiten, Probleme, Aufgabenstellungen leichter, schneller und effizienter lösen zu können."
Weisheit, Autor unbekannt
"Der Chef organisiert von Zeit zu Zeit den Betrieb völlig um. Das schadet aber nichts, weil ja alles beim Alten bleibt."
Kurt Tucholsky, Schriftsteller und Journalist
"Die Menschen, die etwas von heute auf morgen verschieben, sind dieselben, die es bereits von gestern auf heute verschoben haben."
Peter Ustinov, Schauspieler
"Wenn wir alles richtig machen, wenn wir es mit absoluter Gewissenhaftigkeit machen, gibt es immer noch eine 30-prozentige Chance, dass wir es falsch machen."
Joe Biden, USA-Präsidentschaftskandidat 2020
"Management ist die Fähigkeit, Menschen wie dich und mich produktiver zu machen."
Peter F. Drucker, amerikanischer Ökonom
"Wir müssen Unternehmen so organisieren, dass wir die Schnellsten sind. Deshalb müssen wir den Mitarbeitern den Umgang mit ihrer Zeit selbst überlassen."
Heinz Fischer, ehem. Europa-Chef Administration, Hewlett Packard
"Kreativität heisst, aus dem Chaos Ordnung schaffen."
Georg Stefan Troller, Drehbuchautor und Regisseur
"Ich messe den Erfolg nicht an meinen Siegen, sondern daran, ob ich jedes Jahr besser werde."
Tiger Woods, Golffegende
"Es können die Geschöpfe sich nur in ihren Elementen gehörig organisieren."
Johann Wolfgang von Goethe, Schriftsteller und Wissenschafter
"Organisation ist das grosse Wort, dem die Zukunft gehört."
Christian Morgenstern, Schriftsteller
"Multitasking ist keine Kunst, sondern die Unfähigkeit, sich zu organisieren."
Martin Geiger, deutscher Autor, Redner und Coach
Zusammengetragen von Thomas Pfann
Meisterleistungen der Organisation
Das Organisieren eines Unternehmens ist zweifelsfrei eine wichtige Voraussetzung für den geschäftlichen Erfolg. Dafür muss ein Unternehmen aber zuerst einmal ins Leben gerufen und realisiert werden – mit Planung und vor allem einer Vision. Und je grösser das Vorhaben, desto aufwendiger die Organisation – vom Umsetzen der Vorstellungen in die Wirklichkeit, vom Abschätzen des Bedarfs an Manpower und Material und schliesslich vom Abwägen des erwünschten Erfolgs, auch wenn sich dieser erst in einigen Jahren oder Jahrzehnten abzeichnen wird. Zwei exemplarische Bauprojekte aus der Vergangenheit zeigen, welche Anforderungen bezüglich Organisation und Aufwand nötig sind, um Jahrhundertbauwerke zu realisieren.
Die Cheops-Pyramide in Gizeh ist rund 150 Meter hoch und besteht aus mehr als 2,5 Millionen Steinblöcken. Die rechteckigen Quader brachten stattliche 2,5 Tonnen auf die Waage – bei 2,5 Millionen Stück wiegt die Pyramide also gut und gern 6 250 000 Tonnen, also 6 250 000 Milliarden Kilogramm. Um diese Menge an Stein zu transportieren, braucht es sehr viel Arbeitsleistung, insbesondere beim Transport der Blöcke in die Höhe.
Die Ägypter haben das Wunder geschafft, allerdings brauchten sie dafür vermutlich rund 20 Jahre. Das scheint eine lange Zeit, ist jedoch eine Meisterleistung der Organisation. Der griechische Geschichtsschreiber Herodot schätzte 450 v. Chr. die Anzahl beteiligter Arbeiter während des Baus der grossen Cheops-Pyramide auf über 100 000 ein. Ob sich die Arbeitskräfte freiwillig ans Werk gemacht hatten, ist mehr als fraglich, und die Organisation am Bauplatz war wohl von Tyrannei und Willkür geprägt. Zudem diente das Bauwerk einzig und allein dem Herrscher Cheops aus dem Ägypten um 2600 v. Chr. als letzte Ruhestätte – dem Volk blieb bis heute nur das Bestaunen eines der sieben Weltwunder der Antike.
Viel später als der Bau von Pyramiden und mit weit mehr pragmatischer Planung nahm Ingenieur Ferdinand Marie Vicomte de Lesseps das Projekt «Suezkanal» an die Hand. Schon früher hatte man über praktische Verbindung zwischen dem Roten Meer und dem Mittelmeer nachgedacht – nun sollte das Vorhaben aber Realität werden. Am 25. April 1859 begannen die Bauarbeiten und dauerten gut zehn Jahre. Der Aufwand für die 164 Kilometer lange Wasserstrasse forderte den «bezahlten» Arbeitern alles ab, die Bedingungen am Bauplatz waren wegen der Hitze und des Wüstensands äusserst unangenehm. Kurz vor der Eröffnung des Suez kanals am 17. November 1869 standen über 35 000 Arbeitnehmer im Dienst des ausführenden Generalunternehmens «Compagnie universelle du canal maritime de Suez». Der Kanal wurde 2009 vertieft, 2015 mit einer parallel verlaufenden Fahrstrasse erweitert und zählt zu den wichtigsten Schiffshandelsrouten der Welt. (tp)