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STUMMFILM
|DER
DEUTSCHE

STUMMFILM
|Erika Wagner

1890 - 1974
|.

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Die Schauspielerin und Sängerin Erika Wagner (auch Erika Stiedry-Wagner) wurde in Zabeln geboren.
Sie interessierte sich früh für das Theater und nahm entsprechend Schauspielunterricht. Ab 1907 konnte sie beim Theater Fuss fassen und sie begann ihre künstlerische Laufbahn in Meiningen.
In den kommenden Jahren folgten weitere Theaterstationen, darunter das Wiener Burgtheater, das Theater in der Josefstadt und das Neue Schauspielhaus in Berlin, wo sie mit Max Reinhardt zusammenarbeitete.
Ab 1920 erweiterte sie ihr künstlerisches Repertoire mit gesanglichen Auftritten, was zu Engagements in musikalischen Produktionen führte, darunter Arnold Schönbergs "Pierrot" (21). Mit diesem Stück trat sie im Laufe der Jahre an unzähligen Wirkungsstätten im In- und Ausland auf.
Zahlreiche weitere Auftritte folgten, u.a. für ein BBC-Konzert und für Wohltätigkeitskonzerte.
Beim Film konnte Erika Wagner in wenigen Produktionen mitwirken. Dazu gehören "Goethe - Gedenkfilm, 1. Teil: Der Werdegang" (32) mit Theodor Loos und Luise Ullrich, "Friederike" (32) mit Mady Christians, Veit Harlan und Paul Hörbiger und Walter Reischs "Episode" (35) mit Paula Wessely, Karl-Ludwig Diehl und Otto Tressler.
Mit dem Aufkommen der Nationalsozialisten konnte ihr Ehemann, der Kapellmeister Fritz Stiedry, nicht mehr in Deutschland arbeiten. So nahm er ein Engagement in Russland an, wohin ihn Erika Wagner begleitete.
1937 gingen beide nach Österreich, doch nach dem Anschluss an das deutsche Reich wanderten sie in die USA aus, wo sie aber anfangs kaum mehr Gelegenheiten erhielt, ihre künstlerische Karriere fortzusetzen.
Erika Wagner lebte mit ihrem Mann bis 1958 in den USA. Nachdem dessen Engagement an der Metropolitan Opera endete, gingen beide nach Zürich in die Schweiz. Dort war sie weiterhin im kulturellen Leben aktiv.
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