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Gemäss René Schuhmacher, Sprecher der Kantonspolizei Graubünden, haben die Fälle im Vergleich zum Vorjahr nicht zugenommen. 197 Paare Skis und Snowboards wurden zwischen Juni 2015 und Juni 2016 gestohlen, in der laufenden Saison sind es 172. «Aber noch sind einige Skigebiete geöffnet», sagt Schuhmacher. Er geht davon aus, dass sich die zwischen Juni 2016 und Juni 2017 verzeichneten Diebstähle im Rahmen des letzten Jahrs bewegen.
Die genannten Zahlen beinhalten lediglich die Fälle, bei denen Skis und Snowboards wegkamen, während sich deren Besitzer in einer Bar oder einem Restaurant befanden. Werden Gegenstände zum Beispiel aus Skiräumen entwendet, rapportiert dies die Bündner Polizei gemäss dem Medienverantwortlichen anders.
«Schwierig, Prävention zu betreiben»
René Schuhmacher rät, Skis und Snowboards wenn möglich nicht aus den Augen zu verlieren - was, wie er zugibt, je nach Anordnung von Abstellplätzen und Beiz manchmal schier unmöglich ist. «Es ist schwierig, in diesem Bereich Prävention zu betreiben.»
Ski-Diebstähle in Davos, Arosa und Laax
Wie «SRF» im Februar 2014 berichtete, verschwinden in der Schweiz jährlich Skis und Snowboards im Wert von mehr als einer Million Franken. «Blick» veröffentlichte im Januar 2016 eine Liste mit den Ortschaften, wo am meisten Skis und Snowboards wegkommen. Aus dem FM1-Land sind drei Skigebiete dabei: Davos (Platz 1), Arosa (Platz 5) und Laax (Platz 9).