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Das Projekt «360 i» ergänzt die ökologischen Indikatoren aus den anderen Projekten mit ökonomischen und sozialen Messgrössen und entwickelt ein Bewertungssystem, das Zusammenhänge zwischen ökonomischer, sozialer und ökologischer Nachhaltigkeit berücksichtigt.
Hintergrund
Damit Verbesserungen für die Umwelt nicht zu Lasten der ökonomischen oder sozialen Dimension geht (oder umgekehrt), ist ein möglichst vollständiges Bild der wichtigsten Nachhaltigkeitsaspekte und ein klares Verständnis dafür nötig, wie sich diese gegenseitig beeinflussen.
Ziele
Ziel des Projekts ist die Entwicklung eines integrierten Bewertungssystems auf der Ebene des Landwirtschaftsbetriebs, das die Zusammenhänge zwischen ökonomischer, sozialer und ökologischer Nachhaltigkeit berücksichtigt. Durch die Anwendung auf der Swiss Future Farm wird die Machbarkeit und Aussagekraft aufgezeigt.
Um dies zu erreichen, werden wichtige Lücken bei den Indikatoren geschlossen. So wird ein Konzept entwickelt, wie Ökosystemdienstleistungen in die Umweltbewertung mittels Ökobilanzen integriert werden können. Auch die Zusammenhänge zwischen ökologischer Leistung und Arbeitsbelastung werden vertieft untersucht. Um Zielkonflikte aufzuspüren, werden die Wechselwirkungen der verschiedenen ökologischen Indikatoren untereinander, die in den anderen Projekten betrachtet werden, und das Verhältnis zwischen ökonomischen, ökologischen und sozialen Indikatoren analysiert.
Im Projekttitel «360 i» steht die Zahl 360 für eine umfassende und ganzheitliche Herangehensweise und das i für Indikatoren für das Management und den Vollzug, für Interdependenzen zwischen den Indikatoren sowie für die Integration dieser Wechselwirkungen in den internationalen Diskurs zur Agrarpolitik.
Originaltitel
360 i - Interdependenzen ökologischer, ökonomischer und sozialer Indikatoren