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Tina Turner erhielt 2021 Ehrendoktortitel der Universität Bern
«She's simply the best», sagte sich die Universität Bern, und verlieh Tina Turner vorletztes Jahr einen Ehrendoktortitel. Die Berner Hochschule begründete die Wahl mit dem «einzigartigen musikalisch-künstlerischen Lebenswerk» der Künstlerin. Tina Turner habe sich zudem als Frau in einem zuvor männlich dominierten Bereich durchgesetzt und mit ihrer Authentizität und künstlerischen Ausstrahlung viele Menschen berührt. Auch habe sie «beispielhaft einen Weg aus mehrfach diskriminierten Verhältnissen gezeigt», schrieb die philosophisch-historische Fakultät.
Am 4. Dezember 2021 sollte die in den USA geborene Künstlerin die Ehrendoktorwürde in Bern entgegennehmen, zusammen mit sieben anderen auserwählten Würdenträgerinnen und -trägern. Turner konnte den Preis an der alljährlichen Geburtstagsfeier der Berner Universität, dem sogenannten «Dies academicus», allerdings nicht persönlich entgegennehmen.
Steinige Anfänge
Tina Turner, mit bürgerlichem Namen Anna Mae Bullock, kam 1939 zur Welt und wuchs in Tennessee in einer Baumwollpflücker-Familie auf, als noch Rassentrennung herrschte. Als Mädchen sang sie im Gospelchor, ehe der acht Jahre ältere Gitarrist Ike Turner sie entdeckte. Mit ihrer ersten Single «Fool in Love» stürmten sie 1960 die Hitparaden. Die beiden heirateten 1962. 1976 verliess Tina Turner ihren gewalttätigen Ehemann und startete eine Solokarriere. 2013 wurde der Weltstar Schweizer Bürgerin. Sie gab im selben Jahr ihre US-Staatsbürgerschaft auf. Am 24. Mai 2023 ist sie nach langer Krankheit in Küsnacht im Kanton Zürich verstorben.
(ceg)
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