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Spielen auf der Holzmaschine
Bild: Samuel Westergren
Die «Wintergatan Marble Machine» besteht aus 3000 Einzelteilen, die meisten davon aus Holz. Sie fügen sich zu einem wahren Kunstwerk zusammen. Gemeinsam mit zwei Kollegen hat der schwedische Musiker Martin Molin die Maschine gebaut. Er liess sich dabei durch Murmelbahnen inspirieren, setzte dabei aber nicht nur auf Töne, sondern auf geordnete Klänge. Nun kann er damit richtig gute Musik machen.
Die Funktion der Maschine ist sehr komplex: Durch ihr Herunterfallen erzeugen die Kugeln verschiedene Klänge. Ein kompliziertes System von Förderbändern und Murmelbahnen transportiert die Kugeln wieder nach oben. Melodie und Rhythmus werden von kleinen Stiften in einer Walze vorgegeben, ähnlich wie bei einer Musikdose. Dreht man schneller an der Kurbel, wird die Musik schneller, hört man auf zu drehen, pausieren auch die Klänge.
Für seine Murmel-Maschine rechnete Martin Molin mit einer Bauzeit von zwei Monaten. Gebraucht hat er schliesslich 14. Jetzt ist die Maschine programmierbar, die Tonart kann noch während eines Songs angepasst werden. Einen kleinen Nachteil hat die beeindruckende Konstruktion. Sie lässt sich nicht transportieren, ohne dass man sie komplett auseinander nimmt. Martin Molin möchte noch kleinere, mobile Versionen bauen.