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Die US-Bundesstaaten Oklahoma und Missouri sind am Freitag von Tornados heimgesucht worden. Im Grossraum Oklahoma City wurden nach Polizeiangaben mindestens fünf Menschen getötet und wenigstens 14 verletzt.
Laut der Autobahnpolizei waren unter den Toten eine Frau mit ihrem Kind. Ihr Auto sei vom Tornado erfasst und durch die Luft geschleudert worden. Mehrere Menschen wurden bei einer Reihe weiterer Autounfälle verletzt.
Die Tornados zogen im Mittleren Westen durch eine Gegend nahe der Stadt Moore, die bereits vor zwei Wochen durch einen Wirbelsturm verwüstet worden war.
Verkehr lahmgelegt
In Oklahoma City standen viele Strassen unter Wasser. Viele Menschen sassen in ihren Autos zeitweise im Stau fest. Teile von zwei Fernstrassen, die durch Oklahoma City und die am 20. Mai verwüstete Kleinstadt Moore führen, seien zum Parkplatz geworden, erklärte der Wetterdienst.
Die Gouverneurin von Oklahoma, Mary Fallin, betonte, sie habe unter anderem die Nationalgarde und die Verkehrspolizei aufgerufen, die Staus aufzulösen und die Menschen in Sicherheit zu bringen.
Der Flughafen von Oklahoma City wurde aus Sicherheitsgründen evakuiert. Die Fluggäste suchten im Untergeschoss Zuflucht. Der Flughafen von St. Louis sei wegen des Unwetters geschlossen worden. Zahlreiche Menschen hatten keinen Strom.
Sturm und Hagel
Berichten zufolge zogen fünf Tornados durch die Gegend um Oklahoma City mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 145 Kilometern die Stunde. Dabei gingen teils sehr grosse Hagelkörner nieder.
Der Sender KFOR berichtete von schweren Schäden in El Reno und Yukon. Mehr als 170'000 Menschen im Gebiet von Oklahoma City hatten keinen Strom.
Die Stürme bewegten sich am Freitagabend Richtung Missouri weiter. Nordwestlich von St. Louis in Missouri wurde ein grosser und sehr gefährlicher Tornado gesichtet. Auch dort wurden die Menschen aufgerufen, Schutz zu suchen.
Der Tornado der höchsten Kategorie hatte am 20. Mai Moore, ein Vorort von Oklahoma City, verwüstet und insgesamt mindestens 24 Menschen in den Tod gerissen.
SDA-ATS