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Der PC- und Druckerhersteller HP hat über einen weitreichenden Restrukturierungsplan informiert. Die Pläne sehen vor, bis zum Fiskaljahr 2022 die globale Belegschaft um 7000 bis 9000 Stellen zu kürzen. Die Massnahme betrifft rund 16 Prozent der weltweiten Belegschaft. Ziel sei es, das Operating Model zu vereinfach und den Konzern zu einem digital befähigteren Unternehmen zu machen, lässt das Management verlauten. Der Stellenabbau soll durch Entlassungen, zum Teil auch durch Frühpensionierungen umgesetzt werden.
Die Kosten für die Restrukturierung werden auf rund eine Milliarde Dollar geschätzt. Davon entfallen 100 Millionen Dollar auf das per Ende Oktober abgeschlossene vierte Quartal des Fiskaljahres, 500 Millionen Dollar auf das Fiskaljahr 2020 und der Rest aufgeteilt auf die beiden folgenden Fiskaljahre. Bis Ende des Geschäftsjahres 2022 soll der Umbau dann zu jährlichen Einsparungen von rund einer Milliarde Dollar führen.
"Wir ergreifen mutige und entschiedene Massnahmen, um das nächste Kapitel einzuleiten", kommentiert der unlängst zum CEO ernannte Enrique Lores den Restrukturierungsplan. Und weiter: "Wir sehen bedeutende Möglichkeiten, um Shareholder Value zu generieren und wir erreichen dies, indem wir unsere Führung voranbringen, Industrien umwälzen und die Art und Weise, wie wir arbeiten, aggressiv verändern."
(rd)
HP will bis zu 9000 Stellen streichen
HP will bis zu 9000 Stellen streichen
(Quelle: HP)
6. Oktober 2019 - In den kommenden drei Jahren will HP weltweit zwischen 7000 und 9000 Stellen abbauen. Mit der Entlassung von rund 16 Prozent der Belegschaft soll jährlich eine Milliarde Dollar einspart werden.