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Am 1. Oktober, dem 70. Jahrestag der Gründung der Volksrepublik China, kommt es in verschiedenen Bezirken Hongkongs zu nicht genehmigten Protestkundgebungen, die teilweise gewalttätig verlaufen. Das öffentliche Leben ist stark beeinträchtigt, unter anderem sind 20 Metro-Stationen vorübergehend geschlossen worden.
In seinem zuletzt am 30. September aktualisierten Sicherheitshinweis zu Hongkong rät das Auswärtige Amt zwar nicht von Reisen nach Hongkong ab, fordert Reisende jedoch weiterhin zum weiträumigen Meiden von Demonstrationen und Menschenansammlungen auf.
Stand: 1. Oktober 2019
In Hongkong kommt es seit dem 9. Juni zu Großdemonstrationen gegen die von der Stadtregierung geplante Änderung des Auslieferungsgesetzes an die VR China. Am 9. Juni hatten hunderttausende Demonstranten in der Stadt eine Rücknahme des geplanten Gesetzesentwurfs gefordert, weitere Demonstrationen sind in den nächsten Tagen geplant. Die Proteste verliefen bisher weitgehend friedlich. Am Pfingstsonntag hatte es jedoch am Rande der friedlichen Demonstration schwere Krawalle zwischen gewaltbereiten Splittergruppen und der Polizei gegeben.
Das Stadtparlament hat eine neue Beratung über den Gesetzesentwurf angekündigt, eine endgültige Entscheidung wird nicht vor Ende Juni erwartet.
In Reaktion auf die jüngsten Proteste hat das Auswärtige Amt am 11. Juni seinen Sicherheitshinweis aktualisiert. Es informiert über die Proteste und fordert Reisende in der Stadt auf, die lokale Medienberichterstattung aufmerksam zu verfolgen und den Anweisungen der Sicherheitsbehörden Folge zu leisten.
Stand: 11. Juni 2019, Quelle Studiosus