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Die Bellerivestrasse befindet sich in einem schlechten Zustand und muss erneuert werden. Die Auswirkungen einer abschnittsweisen Reduktion der Fahrspuren und der Anordnung einer beidseitigen Veloinfrastruktur sollen mit einem Verkehrsversuch unter Leitung der Dienstabteilung Verkehr des Sicherheitsdepartements im Sinne eines Realitätschecks getestet werden.
Verkehrsversuch mit Velospuren
Verkehrsstudien haben ergeben, dass mit der Reduktion von vier auf zwei Fahrspuren im Abschnitt Bahnhof Tiefenbrunnen bis Kreuzstrasse das heutige Verkehrsaufkommen weiterhin bewältigt werden kann. Leistungsbestimmend ist heute wie auch während des Verkehrsversuchs der Flaschenhals «Bellevue».
Der Start des Verkehrsversuchs war im Frühjahr 2021 geplant gewesen, ist aber aufgrund weiterer Abklärungen verzögert.
Verkehrsgutachten
Das Verkehrsgutachten B+S (2018) nimmt in einem ersten Schritt eine Grobbeurteilung unterschiedlichster Spurvarianten vor. Neben dem Potential, Velostreifen und Baumreihen umzusetzen, werden auch Risiken erkannt. Zur Klärung dieser Risiken wurden für ausgewählte Varianten Verkehrssimulationen durchgeführt. Die Ergebnisse dieser detaillierten Prüfung sind im Bericht Simulation EBP (2019) dargelegt. Mit den Simulationen bestätigte sich die Erkenntnis, dass in Fahrtrichtung stadteinwärts beim Bahnhof Tiefenbrunnen und im Utoquai zwei Fahrspuren nötig sind. Gleichzeitig konnten die Risiken eines Spurabbaus im Abschnitt ab Bahnhof Tiefenbrunnen bis Kreuzstrasse geklärt und weitgehend ausgeräumt werden.