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Wie der Ostfriedhof wurde der Friedhof Feldli im Jahr 1874 weit ausserhalb des Siedlungsgebietes erstellt und im Jahre 1956 erweitert. Eine lange Hauptallee mit dominanten Scheinzypressen prägt den ältesten Teil des Friedhofes. Sie führt vom Eingang an der Feldlistrasse rechtwinklig nach Norden. Ein rundes mit Wechselflor geschmücktes Wasserbecken bildet den Abschluss. Die geometrische Art der Gestaltung enthält charakteristische Motive der französichen Gartenkunst aus dem 17. und 18. Jahrhundert.
Eine helle und freundlich wirkende Linden-Allee, die in eine Ahorn-Allee übergeht, führt seitlich in westlicher Richtung zur Abdankungskapelle.
Der dritte und jüngste Teil des Friedhofes liegt wesentlich tiefer am Abhang zum Hätterenwald. Die Wegeführung zeigt ein typisches Gestaltungsmerkmal aus den 50-er Jahren des letzten Jahrhunderts. Die Wege sind geschwungen geführt und erschliessen die Grabfelder einseitig. Im Vergleich zu Gradlinigkeit im oberen Friedhofteil ist die Wirkung im neusten Bereich intimer und besinnlicher.
Von 2018-2019 wurde das alte Krematorium im Friedhof Feldli rück- und umgebaut. An seiner Stelle konnten im Herbst 2019 neue Abschieds- und Aufbahrungsräume in Betrieb genommen werden.