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Ein Gitarrenverstärker macht zwar schön laut, aber leider unterscheidet er nicht zwischen Nutzsignal und Lärm. Auch nur leicht mitschwingende offene Saiten sind in der Regel sehr gut zu hören und werden als störend empfunden. Es bleibt einem nichts anderes übrig, man muss für Ruhe sorgen.
Idealerweise sollten nur jene Saiten klingen können, die auch klingen sollen – alle anderen werden aktiv abgedämpft.
Einige Gitarristen gingen einen Schritt weiter und haben aus der Not eine Tugend gemacht, indem sie absichtlich möglichst viele – mit der linken Hand abgedämpfte – Saiten zusammen mit dem Sollton spielen. Die abgedämpften Saiten sind als kurzer perkussiver Klang hörbar und fetten damit den Sollton an. Auf diese Weise wird zu einem Riff, was normalerweise zu dünn wäre, um als Begleitung zu funktionieren.
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