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Der elfte Sieg im elften Match war der bislang schnellste. Die Gegnerinnen aus Japan gaben beim Stand von 11:3 nach sechs Ends, so früh wie erlaubt, auf. Die Asiatinnen konnten wegen zweier Coronavirus-Fälle im Team nur zu dritt spielen.
Melanie Barbezat, Esther Neuenschwander, Silvana Tirinzoni und Alina Pätz hielten sich also am japanischen Frauencurling schadlos, gegen das sie Mitte Februar in Peking den Olympia-Halbfinal verloren hatten. Eine richtige Revanche war es allerdings nicht, denn in Peking spielte die Crew von Satsuki Fujisawa, während an der WM das Team um Skip Ikue Kitazawa mittut.
Mit ihrer beeindruckenden Siegesserie nähern sich die zweifachen Weltmeisterinnen den Bestleistungen in der 1979 begonnenen Geschichte der Frauen-WM. Nur die Teams der Schwedin Anette Norberg (2005) sowie der Kanadierinnen Rachel Homan (2017) und Jennifer Jones (2018) blieben ebenfalls in elf Partien am Stück unbesiegt.