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FAQ zu COVID-19 und den Auswirkungen auf die Schwangerschaft und das Ungeborene
Medela versorgt medizinische Fachkräfte und Mütter in unsicheren Zeiten mit Informationen. Wir haben die häufigsten Fragen zu COVID-19, Schwangerschaft und Babys zusammengestellt. Medela hat die Antworten auf Grundlage der neuesten Informationen und Forschungsergebnisse von Gesundheitsbehörden wie der WHO und dem CDC ausgearbeitet.
Erkranken schwangere Frauen leichter an COVID-19?
Das Royal College of Obstetricians and Gynecologists gibt an, dass schwangere Frauen mutmaßlich nicht anfälliger für die Folgen einer COVID-19-Infektion sind als die Allgemeinbevölkerung. Körperliche Veränderungen während der Schwangerschaft können das Infektionsrisiko erhöhen. Es ist bekannt, dass Frauen bei Viren aus der gleichen Familie wie COVID-19 und anderen viralen Atemwegsinfektionen, z.B. Influenza, ein höheres Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf haben. Deshalb empfiehlt das CDC Schwangeren grundsätzlich, sich gut vor Krankheiten zu schützen.
Kann sich COVID-19 während der Schwangerschaft auf den Fötus auswirken?
Derzeit gibt es noch keine ausreichenden Erkenntnisse darüber, ob mit COVID-19 infizierte Schwangere das Virus während der Schwangerschaft oder bei der Geburt auf ihr Kind übertragen können. Die WHO arbeitet daran, den Wissens- und Kenntnisstand über die Übertragung von COVID-19 zu verbessern.
Bei Babys von Müttern, die im Schwangerschaftsverlauf positiv auf COVID-19 getestet wurden, wurde eine geringe Anzahl von Schwangerschafts- oder Geburtsproblemen (z.B. Frühgeburten) gemeldet. Die Forschungsergebnisse zeigen jedoch, dass schwangere oder kürzlich schwangere Frauen mit COVID-19 häufiger auf der Intensivstation behandelt werden mussten oder Beatmungsunterstützung erhielten als nichtschwangere Frauen im reproduktionsfähigen Alter.
Sind Babys von Müttern, die eine COVID-19-Infektion durchgemacht haben, gegen das Virus immun?
Einige wenige Erkenntnisse deuten aktuell darauf hin, dass schützende Antikörper während der Schwangerschaft über die Plazenta übertragen werden können, wenn die Mutter COVID-19 hatte.
Was passiert, wenn eine Frau während einer COVID-19-Infektion entbinden muss?
Laut der neuen AAP-Leitlinie vom 22. Juli 2020 zur Trennung von Müttern und Babys ist Rooming-In bei Müttern mit vermuteter oder bestätigter COVID-19-Infektion möglich, sofern Vorkehrungen zum Schutz des Säuglings vor infektiösen Atemwegssekreten der Mutter getroffen werden.
Ist aufgrund einer erforderlichen medizinischen Behandlung der Mutter eine längere Trennung von ihrem Kind notwendig, empfiehlt das CDC, das Baby mit abgepumpter Muttermilch zu versorgen. Wenn möglich, sollte eine eigene Milchpumpe bereitgestellt werden. Wenn es nicht möglich ist, einer COVID-19-positiven Mutter eine eigene Milchpumpe zuzuweisen, kann die Mutter auch eine Milchpumpe für mehrere Benutzer verwenden. Vor der Benutzung durch die nächste Benutzerin ist jedoch besondere Vorsicht bei der Reinigung und Desinfektion der Milchpumpe geboten.
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