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In meiner Arbeit interessiere ich mich für Mechanismen von Grenzen und Strategien um diese zu überwinden. Welche Objekte, Materialien und Formen findet man in eher unprivilegierten Kontexten, auf der Strasse oder bei Menschen zu Hause?
Das Kunsthaus ist ein Raum, der für viele Menschen, Thematiken und Diskurse nur schwer zugänglich ist, das sieht man auch an den verbauten Materialien und der Architektur. Einerseits gibt es gewisse Regeln, die man befolgen muss, um ein Teil davon zu werden, andererseits gibt es auch gewisse Freiheiten oder Schlupflöcher, die man nutzen kann, um sich kritisch zu äussern.
Die prekären Verhältnisse, unter denen Kunst produziert, verkauft und ausgestellt wird, werden sowohl im Atelier als auch im Museum sichtbar, nur eben von anderen Seiten betrachtet. Mit meiner Kunst möchte ich – ähnlich einem trojanischen Pferd – versuchen ein paar Eindrücke von dem einen Kontext in den anderen zu verschieben.
Gregor Vogel
Titel:
Artists make artworks. Rich people buy artworks because they pay less taxes on art than money. They give artworks to collections of museums and in return they receive power over what the museum shows. By exhibiting works of artists out of their collection, the value of the works the rich people own increases. On this increase they don‘t have to pay taxes. (It‘s a good system.)
Jahr:
2021
Medium:
Palett aus Parkettholz