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Ich führe heute eine interessante Diskussion mit (wie könnte es auch anders sein?) meinem im höchstem Masse verehrten und geschätzen Mitarbeiter SePätschrt. Das Thema der Diskussion lautet: Inwiefern besitzt MME eine semipermeable Gehirnmembran, die es MME’s Gehirn ermöglicht, “liebe” und “böse” Stoffe, welche vom Verdauungstrakt ins zerebrale Nervensystem geschleust werden, zu unterscheiden und die Stoffe korrekt zu Kategorisieren und gegebenenfalls herauszufiltern. Diese Funktion ist wichtig, da Gehirne im Allgemeinen und MME’s-Gehirn im Speziellen sich nicht auf den Verdauungstrakt verlassen können und die “bösen” Stoffe, welche fälschlicherweise als “lieb” kategorisiert worden sind zum Glück in allerletzter Instanz dann doch noch von den Gehirnzellen als “BÖSE” taxiert werden und somit schlimmere Folgen abgewendet werden können. Das Problem ist: Die “BÖSEN” Stoffe sind bereits im Hirn angekommen und verhindern eine direkte Botschaft an den Magen und es werden weitere dieser “bösen” Stoffe durchgelassen… Das Resultat: der so genannte “Nachbrand” nach einer durchzechten Nacht oder so.
Anmerkung der Redaktion: Allenfalls wurde nicht alles genau in diesen Worten besprochen resp. diskutiert. MME erlaubt sich jedoch eine gewisse schriftstellerisch notwendige Freiheit, die dazu verwendet wird, dass der Bericht stilistisch ein bisschen mit Dramaturgie verziert wird und MME bei erneuter Lektüre, in sagen wir 10 Jahren oder so, ein Lächeln aufs Gesicht zaubert. Genug!
Ich schweife ab… Zurück zum Betreff: Nach der Arbeit kommt das Vergnügen. Ich gehe pumpen. Ich pumpe bis zur letzten Maschine. Dann folgt eine kurze Plauderei mit einer Instrukteuse. Nach ca. 26 Minuten Gespräch (wovon gerade mal die ersten 6 Minuten “geschäftlich” nämlich Trainigsrelevant waren) sage ich zu ihr: “Herzallerliebste Muttergottes… Jetzt muss ich dann los. Ich hab heute noch ein “Dinner for five”…” Ich ziehe in also an den Bahnhof, besorge mir in der Bäckerei Hug einen eiskalten Chocodrink und exe einen halben Liter kälteste Milknearagaetaaaraaararaaaraaarargggggggggggg ist das kalt! Jedenfalls taut mein Hirn wieder auf und ich nehme den Zug nach Eschenbach.
Dort am Bahnhof angekommen, werde ich mal zurechtgewiesen, dass ich doch gewusst hätte, dass wir heute noch ein “Dinner for five” hätten und ich schon ein bisschen eher hätte nach Hause kommen können. “Dinner for five”? Nie gehört. Keine Ahnung von was Maa da spricht… Wir machen uns direkt wieder auf den Weg. Wohin gehen wir schon wieder? Richtig! Ans “Dinner for five” bei Bekannten. Papa fährt erstaunlich wissend und selbstsicher zum Haus der Gastgeber. Er braucht kein Navi, denn er weiss wo Werni wohnt.
Nach etwa drei Minuten eigentlich im vollkommen korrekten Quartier höre ich Papa sagen: “Huere Siech! Mer send falsch! Ech fende das Huus ned!!”
Enerviert sagt er zu mir: “Gemmer Dis Telefon. Ich muess em Werni aalüüte” Ich antworte nur knapp: “Nemm doch Dis super iTrash!” Dann er noch enervierter: “Jetzt hör uf spenne, tu normal ond gemmer Dis Telefon.” Ich reiche ihm meinen verlässlichen Droiden und er klärt den Weg ab… Wir wären jetzt noch auf der Suche nach der korrekten Adresse, hätten wir uns mit einem iTrash (welches ja bekanntlicherweise zuhause auf dem Bürotisch am Strom hängt, da die Batterie doch recht lange hält) den Weg weisen lassen…
Nach dieser erneuten anfänglichen Odyssee (iTrash sei dank) erreichen wir den Zielort kompetent (Droid sei dank) und werden von unseren Gastgebern herzlich begrüsst.
Wir setzen uns, nach einem gediegenen Apèro an den Tisch und unsere Gaumen werden in höchstem Masse verwöhnt: Schwedenbraten mit Nudeln und Broccoli steht auf dem Speiseplan. Nach dem Essen wird das Geschirr vom Tisch getragen und ich stelle mich bereits auf das Dessert ein.
Nichts da, MME! Zweites Mal Essen fassen = neue Teller. Ich traue meinen Augen kaum. Werni meint nur: “Spezielli Gäscht = speziell gueti Behandlig… Ond sowieso hemmer jo en Spüelmaschene…”
Wir geniessen noch den Rest des Mahles (das exquisite Dessert, muss an dieser Stelle auch erwähnt sein) und wir verabschieden uns bei den äussersts sympatischen Gastgebern.
Vielen Dank für den schönen Abend und bis bald…