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Zur Umgebung gehört der Pfarrspeicher und das Kirchgemeindehaus, die
zusammen mit dem neueren Pfarrhaus von 1970 und dem Friedhof eine
architektonische Gesamtanlage bilden.
Die Kirche bildet zusammen
mit der Pfrundscheune und dem Pfarrspeicher in Bohlenständerbauweise von
1800 eine intakte Kirchhofgruppe mit Friedhof.
Der längsseitig (nördlich) zur Kirche gelegene Friedhof
Der sogenannte Pfarrspeicher entstand um 1800 und diente zu einer Zeit, als auch Pfarrherren noch auf Selbstversorgung angewiesen waren, als deren Vorratsort – eben: als Speicher. Das kleine Bauwerk wurde über einem älteren Gewölbekeller errichtet. Das Erdgeschoss ist gemauert, der Obergaden aus Holz in dreiseitig sichtbarer Bohlenständerbauweise. Über der Laube erhebt sich das leicht geknickte Satteldach, das über das Klebedach hinausgezogen ist. Darunter findet sich ein ummauereter Abgang zur rundbogigen Kellertüre mit Sandsteingewände.
Der Pfarrspeicher von 1700
Foto Barbara Strasser
Die Pfarrscheune, die früher als Kleinviehstall und als Garage genutzt wurde, präsentiert sich seit dem Umbau von 2016 in neuem Glanz und dient seither als beliebte «Chileschüür» für die Kirchgemeinde.
Die Pfarrscheune, die seit 2016 als Kirchgemeindehaus genutzt wird
Foto Barbara Strasser
Die Gesamtanlage der Kirche Birrwil steht seit 1950 unter kantonalem Denkmalschutz.