Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03121.jsonl.gz/762

Ab 2017 sollen im öffentlichen Sektor mehr frische, lokale und saisonale Produkte gekauft werden. Dazu führten Premier Cameron und die Sekretärin des Departements für Umwelt, Ernährung und Landewirtschaft (Defra), Liz Truss, am 21. Juli den 400-Millionen-Pfund-Plan (613 Mio. Fr.) zur Versorgung mit lokalen Nahrungsmitteln ein.
Die britische öffentliche Hand gibt in Schulen, Spitälern, Pflegeheimen und Armeeeinrichtungen jährlich 1,2 Milliarden Pfund (1,84 Mrd. Fr.) für Essen und Trinken aus, wovon rund die Hälfte importiert wurde, wie Farmer's Weekly schreibt. Gemäss Defra könnten davon jedoch 400 Millionen Pfund durch Nahrungsmittel aus Grossbritannien gedeckt werden.
Die Bekanntgabe dieses Ziels ist eine Reaktion auf die Kampagne "Get Better, Get British", die die Zeitschrift Farmer's Weekly im letzten Jahr lanciert hatte. Die Kampagne machte die Regierung darauf aufmerksam, dass in den Spitälern nur 40 Prozent der Nahrungsmittel aus lokaler Produktion stammten.