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Die schwache Zeit von 11,81 Sekunden hat keine Aussagekraft. Bei Gegenwind von 3,1 m/s und Regen war selbst die Siegerzeit von Dina Asher-Smith (11,35) auf mässigem Schweizer Niveau. Immerhin schaffte Ajla Del Ponte anderthalb Stunden zuvor den Vorstoss in den Final (11,88/GW 4,4 m/s). Und dies gegen starke Konkurrenz bei ihrem ersten Wettkampf nach der Trainingspause wegen des positiven Tests auf das Coronavirus. Kommenden Freitag geht die Tessinerin in Doha dann bei sprintwürdigen Bedingungen an den Start.
Die in der Vorsaison dominierende US-Sprinterin Sha'Carri Richardson erlitt eine recht deutliche Niederlage. Die 200-m-Weltmeisterin Dina Asher-Smith aus Grossbritannien setzte sich mit fast einer Zehntelsekunde Vorsprung durch.
Ausgerechnet bei äusserst garstigem Wetter durften wieder 2000 Zuschauer ins Stadion. Wind, Regen und Temperaturen von bloss 13 Grad Celsius drückten im Nordosten Englands das Leistungsniveau in den meisten Disziplinen nach unten.
Jonas Raess liess sich vom Wetter nicht aus dem Konzept bringen. Der 5000-m-Läufer verpasste in 13:22,92 Minuten die persönliche Bestzeit nur um knapp drei Sekunden. Diese Leistung gibt dem Zürcher wertvolle Punkte im World Ranking und erhöht die Chancen auf die Teilnahme an den Spielen in Tokio, sofern er die Olympialimite von 13:13,50 verpasst.