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Das Innere präsentiert sich als dreischiffiges Langhaus mit Vierung
und einem nicht vortretenden Querschiff. Der gegenüber dem Schiff um acht Stufen erhöhte Chor
besteht aus zwei fast quadratischen Jochen, dreiteiligen Masswerkfenstern und einem komplex organisierten Sterngewölbe
. Beidseitig findet sich die Jahreszahl 1514.
Das Kirchenschiff von rechts mit Blick auf die Kanzel und das nördliche Seitenschiff
Die reichgeschnitzte Kanzel
aus Eichenholz in polygonaler Form wurde von Lienhard Jüppli
1630/31 geschaffen, der auch für die Kanzel in der Kirche Unterkulm
verantwortlich war. Der Kanzeluntersatz und der Schalldeckel, beide ebenfalls aus Holz, sind später entstanden: 1875 (Untersatz) und 1573 (Schalldeckel).
Die reichverzierte Kanzel
Vermutlich zeitgleich entstand der Abendmahlstisch, ein Holztisch mit Schieferplatte und skulptierten Seitenstützen. Er stammt vermutlich aus der Werkstatt des Tischmachers Hans Fischer.
der Abendmahlstisch aus der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts
Eine weitere Kostbarkeit ist der oktogonale Taufstein von 1651 aus schwarzem Marmor. Er wurde von Jakob Berger aus Sursee gefertigt und vermutlich zur Erinnerung an den Turmbau gestiftet. Die Umschrift lautet: «H · ABRAHAM · VO · WERDT · TEVTSCHER · SECKELMEISTER DER STAT ·BERN · H · TANIEL · VO · WERDT · STIFTSCHAFNER ZVO ZOFINGEN · GEBRVDERN. 1651» Der Taufstein ist 119 cm hoch und hat den Durchmesser von 91 cm.
der Taufstein aus schwarzem Marmor von 1651
Über der Empore aus Holt auf ebenfalls hölzernen Stützsäulen befindet sich die Hauptorgel.
Blick ins Schiff, auf die Empore und zur Orgel
Die Kirche verfügt über zwei Orgeln
: die Hauptorgel auf dem Empore und die kleine Chororgel. Beide Orgeln wurden von Metzler in Dietikon erstellt. Die Chororgel wurde 1979 und Hauptorgel 1983 installiert. Letztere ist das grösste rein mechanische Orgelwerk der Schweiz.
Die dreimanualige Hauptorgel von 1983