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Freitag, 20.06.2014
Wie klettert man als Bartgeier einen Felsen hinab? Gar nicht so einfach, wie Schils feststellen muss. Er ist gestern Abend auf einen Felsen gehüpft, um da zu übernachten. Nun, am Morgen, meldet sich der Hunger. Eigentlich wäre lediglich ein etwas grösserer Hüpfer von einem Meter nötig, um da wieder runterzukommen. Nach einigem Hin und Her, etwas Flügelschlagen und eingeschobener Gefiederpflege gelingt es ihm dann doch noch, die Kletterpartie zu meistern und ans Futter zu gelangen. Wieder etwas gelernt!
Noel-Leya hingegen sucht bereits auf kurzen Suchflügen nach Essbarem. Einen Teil des vorhandenen Futters muss er aber zum wiederholten Male Sardona und Madagaskar überlassen. Die Brüder sind einfach schneller... Nach genossenem Mahl suchen die zwei Profiteure gemeinsam eine sichere, steile Felspartie auf, um dort zu verdauen. Auch Noel-Leya orientiert sich bergwärts; es scheint, als suche er die Gesellschaft seiner älteren Artgenossen. Allein, der Ort, wo die beiden sitzen (Bild, Kreis oben links), ist nur fliegend zu erreichen. So klettert er halt weiter zu Fuss so weit als möglich die Felsen hoch (Bild, Kreis unten rechts). Bald, wenn er noch besser fliegen kann, werden solch unzugänglichen Orte auch für ihn erreichbar sein.