Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03157.jsonl.gz/1691

Teilen
Kommentare
Artikel teilen
Mail
Facebook
Messenger
Whatsapp
Pinterest
Twitter
GetPocket
In «Eis am Stiel» lassen Momo, Benny und Johnny (v.l.) die Zuschauer an ihren sexuellen Nöten teilhaben. Mutig, wenn man bedenkt, dass die freizügigen Kultfilme israelischer Herkunft sind. Über einen Zeitraum von elf Jahren wurden acht Folgen abgedreht. Doch irgendwann war dann verständlicherweise die Luft raus.
Momo (Jonathan Sagall) war der Schönling und Frauenschwarm der Truppe. Allerdings liess er die Mädchen nach der Eroberung fallen wie heisse Kartoffeln. Ab dem dritten Teil der Erfolgsreihe trug er den Namen Bobby, den er bis zur achten und letzten Folge beibehielt. Paradoxerweise...
...steht Schauspieler Jonathan Sagall im wahren Leben auf Männer. Nach «Eis am Stiel» arbeitete er stetig an seiner Karriere. Er hatte eine Rolle in Steven Spielbergs Holocaust-Drama «Schindlers Liste», und sein letzter Film «Lipstikka» erntete 2011 beste Kritiken und war an der Berlinale zu sehen.
Eisverkäufer Benny (Yftach Katzur) war im Vergleich zu Momo eher zurückhaltend und sensibel. Er teilte mit seinen zwei Freunden das Interesse an sexuellen Abenteuern, verliebte sich aber sehr häufig sehr unglücklich. Kurz nach der letzte Folge von «Eis am Stiel» hat sich Yftach Katzur...
...fast völlig aus dem Filmgeschäft zurückgezogen. Er studierte nach der Teenager-Klamotte Film mit Schwerpunkt Drehbuchschreiben in Tel Aviv und gründete einen Verlag. Auf der Leinwand zu sehen war er nur noch in «Der Ambassador» und in dem Independent-Film «Gentila».
Johnny (Zachi Noy) hatte wegen seines Übergewichtes nur wenig Erfolg bei den Mädchen. Das hielt ihn jedoch nicht davon ab, es immer wieder zu versuchen. Er verkörperte den Pechvogel, der bei den gemeinsamen Abenteuern häufig halb nackt erwischt wird. In all den Jahren...
...hatte Zachi Noy nichts von seiner Fülligkeit verloren. In der RTL-Show «Das Supertalent 2010» machte sich der Schauspieler vor einem Millionenpublikum zum Affen. Nach der Show entfachte ein Streit, weil er sich vorgeführt fühlte. In seiner Heimat Israel ist der dicke Noy ein Star.