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Die umfangreiche Kunstsammlung der Gemeinde Ascona umfasst derzeit mehr als 600 Werke, darunter Ölbilder, Aquarelle, Drucke, Gipse, Collagen, Skulpturen und Fotografien.
Marianne Werefkin wurde am 29. August 1860 in Tula geboren. Ihr Vater, der damalige Kommandant des Jekaterinburger Regiments, gehörte zu einem alten Moskauer Adelsgeschlecht, ihre Mutter stammte aus einer alten fürstlichen Kosakenfamilie.
Richard Seewald wurde 1889 in Arnswalde, Pommern, im heutigen Polen, geboren. Seine künstlerische Laufbahn begann er in München als Autodidakt, indem er in verschiedenen Kunstkreisen der Stadt verkehrte; darauf hin entschied er sich, das von seinem Vater gewünschte Architekturstudium aufzugeben.
Der Anna Iduna Zehnder Bestand umfasst 153 Werke aus den Jahren 1917 bis 1950, in denen der Übergang vom pointillistischen Stil der Studienzeit bis zu der immer stärker mystischexpressionistischen Ausdrucksform der Reifezeit zu beobachten ist. Der Bestand wird bereichert durch eine beträchtliche Anzahl an Zeichnungen und Skizzenbüchern, sowie an Fotografien, Briefen und Dokumenten, die von den Beziehungen zeugen, welche die Künstlerin im Laufe ihres Lebens mit wichtigen Persönlichkeiten ihrer Zeit hatte.
Der Architekt und Künstler Carl Weidemeyer, 1882 in Bremen geboren, seit 1905 Mitglied der Künstlerkolonie Worpswede, lebte und arbeitete bis Ende der 1920er Jahre in Deutschland, als er auf Einladung von Paul Bachrach, dem Vater der Tänzerin Charlotte Bara, nach Ascona zog, um ein neues Konzept des Kammertheaters, das Teatro San Materno, zu entwerfen und zu realisieren.
Charlotte Bachrach – auch Bara genannt – wurde am 20. April 1901 in Brüssel als Tochter germanisch-jüdischer Eltern geboren; ihr Vater, Paul Bachrach, war ein reicher Textilhändler. Im Alter von sechs Jahren lernte Charlotte das Tanzen bei Jeanne Defaw, einer Schülerin der bekannten modernen Tänzerin Isadora Duncan (1877-1927).