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Benjamin Weger verbessert sich beim Verfolgungsrennen der Biathleten an den Winterspielen in Pyeongchang um neun Positionen und wird Sechster. Martin Fourcade holt sich sein drittes Olympia-Gold.
Unmittelbar nach dem letzten Schiessen war Benjamin Weger Vierter gewesen, allerdings bestand zu diesem Zeitpunkt keine Chance mehr auf eine Medaille. Im Zielsprint musste sich der Walliser, der zwei Strafrunden absolvieren musste, zwar noch zwei Konkurrenten geschlagen geben. Gleichwohl zeichnete der Weltcup-Neunte für das bislang beste Schweizer Biathlon-Resultat in Südkorea verantwortlich.
Martin Fourcade wurde derweil seiner Favoritenrolle gerecht. Der 29-jährige Franzose, der als Achter in die Loipe gegangen war, gewann im Wettkampf über 12,5 km überlegen Gold. Für Fourcade ist es der dritte Olympiasieg nach jenen vor vier Jahren in Sotschi (ebenfalls in der Verfolgung sowie im Einzel).
Platz 2 eroberte mit 12 Sekunden Rückstand völlig überraschend der erst 20-jährige Sebastian Samuelsson. Auf Stufe Weltcup ist der Schwede bislang noch nie über einen 13. Rang hinausgekommen. Dritter wurde Benedikt Doll aus Deutschland.
Für Serafin Wiestner, den zweiten Schweizer Starter, resultierte nach sechs Schiessfehlern nur der 28. Rang. Er war als Neunter gestartet und nach dem ersten von vier Schiessen noch Fünfter gewesen.