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Dieses Jahr ist wieder ein grosses Eisenbahn Jubiläum, die Schweiz feiert 175 Jahre Schweizer Bahnen. Am 7.August 1847 verkehrte der erste Zug von Zürich nach Baden. Dieser erste Zug der sogenannten Spanisch-Brötli-Bahn, der angelblich die Badener Spezialität «Spanischbrötli» von Baden nach Zürich transportiert haben soll, war nicht der erste Zug der auf Schweizer gebiet gefahren ist. Knapp drei Jahre früher am 15. Juni 1844, traf der erste Zug der Chemin de fer de Strasbourg à Bâle (Strassburg-Basel-Bahn) in Basel ein. Die Basler bauten sogar ein Eisenbahntor in ihre Stadtmauer, so dass die Züge in die befestigte Stadt fahren konnten.
Inhalt:
Ein Blich auf die Geschichte der Schweizer Bahnen
Der erste rein schweizerische Zug haben wir mit der Spanisch-Brötli-Bahn kennen gelernt, wie die Bahngesellschaft geheissen hat der diesen legendäreren Zug betrieb, wiesen die wenigsten, es war die Schweizerische Nordbahn. Die Nordbahn war eine Privatrechtliche Gesellschaft, wie alle Bahnen bis 1902.
Den Bau der Schweizer Bahnen wurde zu grossem Teil von Privaten Geldgeber finanziert. Die Geldgeber hatten nicht das Gemeinwohl im Fokus, sondern wollten ordentliche Profite erzielen. In den 1870er Jahren entstand eine Bewegung Eisenbahn zu bauen, die nicht dem Kapital verpflichtet war, sondern dem Gemeinwohl. Die Schweizerische Nationalbahn plante vom Bodensee, bis zum Genfersee eine alternative Route durch die Schweiz. Der Nationalbahn konnte gerade mal die Strecke von Konstanz/ Singen-Winterthur-Baden-Zofingen bauen. Nach nur wenigen Monaten nach Aufnahme des Durchgehenden Betrieb wurde vom Bundesgericht, die Zwangsliquidation verfügt.
Das Konkurrenzdenken und der Monopol Bildung geriet auch andere Bahnen in den 1870er arg in finanziellen schieflagen, namentlich die Schweizerische Nordostbahn in Zürich.
Als sich die Wirtschaftliche Situation für die Eisenbahnen in den 1880er Jahren wieder besser wurde. Flammte die Idee wieder auf, der Bund können die Privaten Gesellschaften Rückkaufen. Dem Bundesrat wurde mehrmals Aktienpakete grosser Privatbahnen zum Kauf angeboten. Das Angebot die Schweizerische Centralbahn zu übernehmen, scheiterte an der Urne.
Für die Gründung einer Staatsbahn wurde 1897 die rechtlichen Grundlagen mit dem sogenannten Rückkaufsgesetz geschlafen. Gegen dieses Gesetz wurde das Referendum ergriffen, doch diesmal stimmten die Schweizer Männer dem Vorhaben zu.
Der Rückkauf der fünf grössten Privatbahnen (Nordostbahn, Centralbahn, Vereinigten-Schweizerbahnen, Jura-Simplon-Bahn und Gotthardbahn), war nicht ganz einfach die Privatbahnen werten sich mit Händen und Füssen, bis sie einen Freihändigen kauf ihrer Bahnen durch den Bund zustimmten. Ganz grosse Verwerfungen gab es beim Rückkauf der Gotthardbahn Gesellschaft 1909. Die Nachbarländer Deutschland und Italien waren gar nicht begeistert das die Schweiz die Internationale Transitlinie durch den Gotthard verstaatlicht. Bis zur endgültigen Klärung der Internationalen Rechtslage wurde die Gotthardbahn, als eigene Kreisdirektion innerhalb der SBB geführt.
Der erste Zug der SBB
Der erste Zug der Schweizerischen Bundesbahnen verkehrte am 1.Januar 1902, es war ein Zug der Centralbahn, der diese ehre erhalten hat den ersten Zug der SBB zu sein. Die Bundesbahnen übernahmen nicht das ganze Netz der Privatbahnen gleichzeitig, in einer Übergangszeit verwalteten die Privaten Eisenbahndirektionen die Verstatlichten Linien auf Rechnung des Bundes bis die Organisation der Schweizerischen Bundesbahnen aufgebaut war.
Elektrifizierung der Schweizer Bahnen
In der Zeit des ersten Weltkrieges, waren die Energiepreise regelrecht explodiert. Die Schweiz war für den Eisenbahnverkehr auf Kohlelieferung aus dem Ausland angewiesen. So setzten manche Eisenbahnverwaltung auf die saubere Energie aus der Steckdose.
Die SBB elektrifizierte bis Ende der 1960er Jahren komplett das ganze Schienen Netz. Sie errichtete für die Energiegewinnung eigene Wasserkraftwerke. Mit den stärkeren Elektrolokomotiven konnten mehr Personen und Güter befördert werden als mit der guten alten Dampflokomotive.
Modernisierungen und Ausbauten
Um den immer dichter werdenden Fahrplan abwickeln zu können mussten die Strecken auf Doppelspur ausgebaut werden, die Stellwerke modernisiert werden. Um Kollisionen zu verhindern, wurde die Zugssicherung eingeführt und dem Stand der Technik angepasst.
1990 war ein wichtiges Jahr für die Eisenbahn in der Region Zürich. Am 27.Mai1990 nahm die Zürcher S-Bahn ihren betrieb auf, zeitgleich wurde der Zürcher Verkehrsverbund eingeführt, so war es möglich mit einem Billett Bahn, Bus und Tram zu benützen. Der Zürcher Verkehrsverbund und die S-Bahn Zürich übertrafen jede Prognosen, schon bald musste die S-Bahn weiter ausgebaut werden.
Ab 1997 im Jahr des 150Järigen Schweizer Eisenbahn Jubiläum, wurde die erste Etappe der Bahn 2000 eingeführt. Die Bahn 2000 wurde von den Fahrgästen angenommen, die Passagierzahlen stiegen deutlich so das zwischen Zürich und Bern Entlastungszüge zu Spitzenzeit eingeführt werden musste.
Mit der Eröffnung des Lötschberg-Basistunnel 2007 rückte das Wallis näher an die Deutschschweiz, auf der Destination Bern-Brig stiegen die Passagierzahlen stark an und wurde zur Pendlerstrecke.
Ein weiterer Meilenstein ist in Zürich mit der Durchmesserlinie 2014 entstanden. Dank der neuen Linie mussten die Fernverkehrszüge in Zürich HB nicht mehr Kopf machen.
Im Jahr 2016 wurde es wieder International, Politiker vom In und Ausland nehmen bei der Offiziellen Eröffnung des Gotthardbasistunnels Teil. Der Gotthardbasistunnel ist zur Zeit der Längste Tunnel der Welt.
Ausbau geht weiter
Hinter den Kulissen wird eifrig an der Bahn Infrastruktur von Morgen geplant. In der Bahn 2035 werden Ausbauten verwirklicht, die in der Bahn 2000 aus finanziellen Gründen nicht gebaut werden, konnte.
Auch bei dieser Ausbauchtet der Schweizer Bahnen, wird es finanziell nicht möglich sein alle Wünsche aus der Region zu verwirklichen.
Bildquellen
- Luzern Bahnhofshalle: Bidl: Asim Verma/Shutterstock.com