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Bei den Schweizer Langlauf-Meisterschaften haben Markus Hasler und Andrea Senteler die Titel im Sprint gewonnen. Für Hasler ist es der zehnte Titelgewinn seiner Laufbahn. Senteler wird mir ihrem Sieg für eine bisher harte Saison mit Verletzungen und psychischen Problemen belohnt.
Der einzige Auftritt des Liechtensteiners Hasler bei den Schweizer Titelkämpfen war von Erfolg gekrönt: In der einzigen Steigung des 1300Meter langen Rundkurses holte Hasler rund 5 m Vorsprung heraus, den er problemlos ins Ziel brachte.
Im Weltcup hat der Liechtensteiner in diesem Winter zwei Sprints bestritten. In Brusson (It) überstand er Mitte Dezember die Qualifikation nicht, in Salt Lake City wurde er in seinem Viertelfinal von der Übermacht von drei Italienern ausmanövriert.
Die beiden Sprint-Spezialisten Peter von Allmen und Christoph Eigenmann schafften es in den Final. Ihnen bietet sich am 4. Februar im Weltcup-Sprint in Nove Mesto (Tsch) eine letzte Gelegenheit, sich für die WM von Mitte Februar in Lahti (Fi) zu qualifizieren.
Sieg als Trost
Bei den Frauen tröstet der Sprint-Titel Andrea Senteler die gesundheitlichen und mentalen Probleme hinweg, mit denen die Bündnerin in dieser Saison kämpfte. Anfang Dezember wurde sie durch eine Erkältung zurückgeworfen. Dann schlug sie sich aber auch selbst mit ihrer Nervosität.
"Mit dem Gewinn dieser Goldmedaille bin ich sehr zufrieden. Sie stellt für mich endlich wieder einmal ein Erfolgserlebnis dar", freute sich Senteler, die vor zwei Jahren den Titel über 30 km und vor zwölf Monaten in den Reihen des SC Klosters die goldene Auszeichnung gewonnen hatte.
swissinfo und Agenturen