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Beschreibung
Komplimente an Dagmar Ploetz für die Neuübersetzung des schmalen Werkes von Juan Rulfo, das ein literarischer Kontinent ist. Als Erstes habe ich die Seite 181 aufgeschlagen und zum vierten Mal in meiner Leselebenszeit »Pedro Páramo« gelesen, gelesen als hätte ich diesen Roman aller Romane noch nie inhaliert, beginnend mit diesem Satz: »Ich bin nach Comala gekommen, weil mir gesagt wurde, dass hier mein Vater lebt, ein gewisser Pedro Páramo.« Also bin ich einmal mehr mit nach Comala und habe, einmal mehr, nicht mehr zurückgefunden, liegen fiebernd darnieder, im Dazwischen.
Juan Rulfo wurde 1917 in einem Dorf in Jalisco (Mexiko) geboren und verstarb 1986. In Juan Rulfos Werken kreuzen sich die Stimmen der Lebenden und Toten, auf eine Art und Weise wie es nach ihm nur noch Katharina Faber in ihrem Roman »Manchmal sehe ich am HImmel einen endlos weiten Strand« gelungen ist. Das Buch enthält die Gesammelten Werke Rulfos, greift zu, das Leben ist zu kurz, um zuzuwarten.