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Die Beteiligungsgesellschaft HBM Healthcare Investments hat im zweiten Quartal 2017/18 unter dem Strich deutlich mehr verdient als in der Vorjahresperiode. Nach einem Verlust im ersten Quartal ist die an der SIX kotierte Gesellschaft wieder zurück in den schwarzen Zahlen.
Konkret resultiert für das zweite Quartal (per Ende September) ein Gewinn von 85,6 Mio CHF nach 47,8 Mio im Vorjahr, wie dem Geschäftsbericht am Mittwoch zu entnehmen ist. Für die ersten sechs Monate beläuft sich der Überschuss auf 13,6 Mio CHF nach 24,8 Mio im entsprechenden Vorjahressemester. Für das Startquartal des laufenden Jahres wurde ein Verlust von 72 Mio CHF ausgewiesen.
Der innere Wert (NAV) stieg in der 3-Monatsperiode um 8,9% und seit Beginn des Fiskaljahres 2017/18 um 1,5%, wie es heisst. Der Aktienkurs legte zugleich um 1,8% bzw. um 9,2% im Halbjahr zu.
Den bedeutendsten Beitrag zum Quartalsergebnis habe das börsenkotierte Unternehmen Advanced Accelerator Applications (AAA) geliefert, schreibt HBM. Mit einem Aktienkursplus von 73% erzielte diese grösste Beteiligung im HBM-Portfolio einen Gewinnbeitrag von 77,2 Mio. Der Grund: AAA erhielt Ende September die EU-Zulassung für ein Medikament zur Tumorbehandlung.
HBM hatte bereits Anfang Oktober einen Gewinn von über 13 Mio CHF für das erste Semester in Aussicht gestellt.
Im Hinblick auf die weitere Geschäftsentwicklung zeigt sich das Unternehmen wenig konkret. Bei der Portfoliogesellschaft AAA wird die US-Zulassung für das genannte Krebspräparat erwartet.
(AWP)