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Diese Provokation ist gelungen: Ein spanisches Magazin zeigt First Lady Michelle Obama als Sklavin und ihren Ehemann - US-Präsident Barack Obama - als nackten Adonis. Der Sturm der Entrüstung liess de
Der US-Präsidentschaftswahlkampf hat einen neuen Skandal. Aber diesmal kommt er nicht aus den USA, sondern aus Spanien.
In der jüngsten Ausgabe der spanischen Zeitschrift «Fuera de Serie» wird Michelle Obama mit blosser Brust dargestellt - einzig verhüllt mit einer Fahne der Vereinigten Staaten. Das Gemälde stammt von der französischen Malerin Marie-Guillemine Bonoist aus dem 18. Jahrhundert. Der Kopf der amtierenden First Lady wurde lediglich per Fotomontage ausgetauscht. Das Problem: Das ursprüngliche Kunstwerk «Portrait d'une négresse» soll eine Sklavin darstellen.
Aber wie wenn das nicht schon genug wäre, wird selbst US-Präsident Barack Obama als Kunstwerk verwendet. In einer Bildstrecke sorgen Künstler dafür, dass der mächstigste Mann der Welt nackt in den Himmel starrt.
Die Reaktion auf die künstlerische Freiheit der Spanier fiel in den USA denn auch gehässig aus. In den Augen von US-Medienkritiker verharmlost die Fotomontage die Sklaverei. Zudem wird den Künstlern Respektlosigkeit vorgeworfen. Bei näherer Betrachtung zeigt sich jedoch, dass die Intension eine andere war.
Im Artikel zum Bild geht die Zeitschrift auf die Popularität von Michelle Obama ein. Ausserdem bezeichnet sie der Autor als eine «grossartige Frau».
(muv/rcv)