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Erste IRRS-Mission in Mazedonien abgeschlossen
Auf Einladung der mazedonischen Regierung führten 13 Experten der IAEO eine neun Tage dauernde IRRS-Mission durch. Die Experten machten Empfehlungen und Vorschläge zuhanden der Regierung und dem RSD, damit der rechtliche und regulatorische Rahmen im Einklang mit den IAEO-Normen weiter verbessert werden kann. Die Gesetzgebung und die nationalen Strukturen der nuklearen und radiologischen Sicherheit des Landes müssen verbessert werden, um zu gewährleisten, dass alle Kategorien radioaktiver Abfälle einschliesslich solcher aus ausgedienten Quellen, sicher entsorgt werden, stellte das IAEO-Team fest. Es schlug deshalb die Schaffung einer nationalen Entsorgungsstrategie vor. Zudem sollte dem RSD genügend Mittel zur Verfügung gestellt werden, damit es seine Aufgaben und Verantwortlichkeiten angemessen umsetzen kann. Gelobt wurde ein webgestütztes System, welches das RSD und die Zollbehörden verwenden, um Import und Export radioaktiver Materialen zu bewilligen. Damit werde die Sichtbarkeit der Aufsichtsbehörde verbessert und die Zusammenarbeit der beiden Behörden gefördert, meinten die IAEO-Experten. Mazedonien nutzt radioaktive Quellen in Medizin und Industrie, betreibt jedoch keine Kernkraftwerke oder Forschungsreaktoren.
Die IAEO wird den endgültigen Bericht zur IRRS-Mission in rund drei Monaten an die mazedonische Regierung übermitteln.
IRRS-Missionen der IAEO haben zum Ziel, die Wirksamkeit staatlicher Strahlenschutz- und Kernenergiestrukturen zu erhöhen. Dazu werden regulatorische, technische und gesetzliche Themen besprochen und mit IAEO-Sicherheitsrichtlinien sowie internationalen Praktiken verglichen. Die IAEO ermutigt Länder, in denen erste IRRS-Missionen stattgefunden haben, nach zwei bis vier Jahren Nachfolgemissionen zu planen.