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In ihrem Schreiben an die betroffenen Institutionen und Personen zum Schulkalender 2010/11 bis 2014/15 erinnert Staatsrätin Isabelle Chassot zuerst an die gesetzlichen Grundlagen, welche die Erziehungsdirektion bei der Festlegung des neuen Schulkalenders zu berücksichtigen hatte. Dann weist sie darauf hin, dass der Grosse Rat mehrere Vorschläge verworfen habe, welche regelmässige Schulperioden einführen wollten, die sich nicht mehr nach kirchlichen Feiertagen wie Weihnachten und Ostern oder die Fastnachtswoche richten würden.
Nach Ansicht des Grossen Rates lasse sich der Schulkalender, so die Erziehungsdirektorin, nicht von den gesellschaftlichen, familiären und wirtschaftlichen Erfordernissen und Verpflichtungen abkoppeln. Zudem richte sich der Kalender der Mittelschulen nach demjenigen der obligatorischen Schule, was den Spielraum für regionale Abweichungen einschränke. Demzufolge entspricht auch der neue Schulkalender der bisherigen Regelung.
Wie es in dem Schreiben weiter heisst, sind auf die im vergangenen Frühjahr durchgeführte Vernehmlassung 1484 gültige Antworten eingegangen. 1224 waren auf Deutsch verfasst, davon 1103 aus dem Seebezirk; 935 stammten von Eltern. Eine grosse Mehrheit würde den vorgeschlagenen Schulkalender negativ bewerten, während er von der Mehrheit der Gemeinderäte, Schulkommissionen und Vereinigungen positiv beurteilt werde. wb