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Ja. Eine Vorsorgeuntersuchung, ein sogenanntes Screening, hat zum Ziel, gesunde Personen mit einem erhöhten Krankheitsrisiko zu erfassen, bevor die Krankheit sich durch Symptome bemerkbar macht. Für den Dickdarmkrebs macht das Sinn: Es gibt ein symptomloses Frühstadium, eine wirksame Frühbehandlung, und es handelt sich um die dritthäufigste krebsbedingte Todesursache beim Mann.
Auch Risikofaktoren für Herz-Kreislauf-Probleme sollten erfasst werden, da diese Erkrankungen die häufigste Todesursache darstellen. Dazu sollen Bluthochdruck, Cholesterin, Diabetes, familiäre Veranlagung, Rauchen und Übergewicht abgeklärt und allenfalls behandelt werden.
Zudem ist es sinnvoll, die Haut nach verdächtigen Muttermalen abzusuchen.
Bezüglich Prostatakrebs gibt es keine einheitlichen Empfehlungen. Vor einer allfälligen Untersuchung, die in einer Abtastung des Enddarms und der Bestimmung eines Blutwerts besteht, sollten Sie sich über Nutzen und mögliche Nachteile der Untersuchung durch Ihren Hausarzt informieren lassen. Besonders wenn bei den Abklärungen ein verdächtiger Befund resultiert, ist es vorteilhaft, alle Eventualitäten bereits vorbesprochen zu haben.