Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03349.jsonl.gz/1655

Einen Monat nach seinem ersten Weltcup-Sieg in Bormio doppelte Dominik Paris am Hahnenkamm nach. Der Südtiroler bewältigte die wohl schwierigste Abfahrt der Welt am schnellsten und verwies Erik Guay aus Kanada um 13 Hundertstel auf Rang 2. Mit Hannes Reichelt (+0,36 Sekunden) komplettierte ein Einheimischer das Podest. Zuletzt konnte mit Michael Walchhofer 2006 ein Österreicher das Heim-Rennen gewinnen.
Küng in den Top 15
Die Schweizer konnten in Kitzbühel nicht zum erhofften Befreiungsschlag ansetzen. Bester Swiss-Ski-Athlet war Patrick Küng auf Rang 15. Der Glarner zeigte eine ansprechende Fahrt und verlor 1,54 Sekunden. «Angesichts der letztjährigen Knieverletzung muss ich sicher zufrieden sein», so Küng. Carlo Janka belegte Platz 21.
Didier Défago verlor nach einem Fehler im Mittelteil viel Zeit und muss sich mit Rang 24 bescheiden. Während Tobias Grünenfelder als 29. noch Weltcup-Zähler sammelte, verpassten Vitus Lüönd (32.) und Silvan Zurbriggen (37.) die Punkte. Grosses Pech bekundete Marc Gisin. Der Engelberger, der in den beiden ersten Trainings in die Top 10 gefahren war, erwischte einen Schlag und verlor den Ski.
Svindal geschlagen
Auch Aksel Svindal (No) erlitt einen leichten Rückschlag. Der Super-G-Sieger vom Vortag musste mit Rang 9 Vorlieb nehmen und wartet damit weiter auf seinen ersten Podestplatz bei der Hahnenkamm-Abfahrt. Lauberhorn-Sieger Christof Innerhofer, der auf Startplatz 46 strafversetzt worden war, musste sich mit Rang 20 begnügen.