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Die Zusammenarbeit zwischen Jäger und Hund hat eine uralte Tradi-tion. Schon die Steinzeitmenschen setzten den Torhund oder Torfspitz ein, um Wild aufzuspüren. Die heutigen Jagdhunderassen wurden mehrheitlich erst im letzten Jahrhundert gezielt gezüchtet.
Stöber- und Schweisshunde
In der Schweiz gibt es zwei unterschiedliche Aufgaben für Hunde: Wild aufstöbern und verfolgen oder verletztes Wild finden. Für das Auf- stöbern von Wild dürfen bei den Herbstjagden nur Hunde eingesetzt werden, die das Wild bellend verfolgen und somit nicht überraschend in Panik versetzen. Die Schweisshunde (Schweiss = Blut in der Jäger-sprache) führen den Jäger auf der Fährte zu einem angefahrenen, kranken oder angeschossenen Tier.
Hund fängt klein an
Wie jeder Hund muss auch ein Jagdhund ausgebildet werden. Um ein guter Gehilfe zu werden, braucht er jedoch einen angeborenen Jagdverstand. Die Schulung beginnt schon wenige Wochen nach der Geburt. Die Grunderziehung ist nach zehn Monaten abgeschlossen. Nun entscheidet die jagdliche Ausrichtung über das künftige Einsatz-gebiet. Schweisshunde lernen, Fährten zu folgen. Stöberhunde üben, sich nicht zu weit vom Jäger zu entfernen, Laut zu geben und der Spur treu zu bleiben. Auch das Apportieren von Wild muss gelernt sein.