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1162 erstmals erwähnt
1162
wird Gutenswil als Guotolswilare erstmals in einer Urkunde erwähnt. Der
Name bedeutete «Hof des Guotold». Die Geschichte von Gutenswil hat aber
bestimmt einige Zeit vor dieser Erwähnung begonnen. So sind Silexfunde
(Feuerstein) im Gebiet der Neuenächer bekannt. Ob es in der
Jungsteinzeit und der Bronzezeit schon besiedelt war, ist nicht bekannt.
Nach
Meinung von Forschern ist Gutenswil, wie andere Orte mit der
Bezeichnung «Wil» im Namen, von eingewanderten Alemannen im 8.
Jahrhundert gegründet worden. Im 13. Jahrhundert gehörte Gutenswil zum
Kloster St.Gallen. Ab 1424 regierten die Zürcher Vögte bis ins 18.
Jahrhundert in Gutenswil.
Seit 1932 gehört Gutenswil zu Volketswil
1803
brannte durch das Zeuseln eines Knaben fast das ganze Dorf nieder. 205
Menschen verloren ihr Hab und Gut. Ums Leben kam zum Glück niemand.
1932 wurden die fünf Dörfer Volketswil, Hegnau, Zimikon, Kindhausen und Gutenswil zur Gemeinde Volketswil eingemeindet.
Von 300 auf 1’700 Einwohner
Bis
in die 70er Jahre des vergangenen Jahrhunderts war das Dorf mit seinen
300 bis 400 Einwohnern ein wirkliches Bauerndorf. 1990 zählte das Dorf
710 Einwohner, dann begann eine rege Bautätigkeit. 2016 zähle das Dorf
bereits 1’729 Einwohner.