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Der Selbstmörderklub und Der Diamant des Rajahs sind teils aufregende, teils reichlich makabere Geschichten von Robert Louis Stevenson.
Prinz Florizel von Böhmen und sein Vertrauter, Oberst Geraldine, halten sich inkognito in London auf. Eines Abends lernen die beiden einen geheimnisvollen jungen Mann kennen, der sie in einen noch viel geheimnisvolleren Klub mitnimmt: Eben den Selbstmörderklub. Mitglieder sind Leute, die zwar lebensmüde sind, aber aus irgendeinem Grund nicht Suizid begehen können oder wollen. 40 Pfund beträgt die Beitrittsgebühr; man trifft sich jeden Abend zum geselligen Beisammensein und dabei werden anhand von Spielkarten ein Opfer und ein Täter ermittelt. Wer das Pik-As zieht, kann sicher sein, demnächst kurz und schmerzlos das Zeitliche zu segnen; wer das Kreuz-As zieht, dem obliegt die praktische Ausführung der Tat… Der Prinz ist zunächst sehr amüsiert von diesem morbiden Spielchen. Doch als es ihm eines schönen Tages selber an den Kragen gehen soll, lässt er den ganzen Laden auffliegen. Dann ist da der junge Amerikaner Silas Q. Scuddamore, der eines Abends nichtsahnend nach Hause kommt und in seinem Bett eine Leiche vorfindet. Der Offizier Brackenbury Rich wird Zeuge, wie Prinz Florizel den Präsidenten des Selbstmörderclubs im Duell besiegt. Der sechstgrösste Diamant der Welt, einst von einem indischen Fürsten einem britischen Kolonialoffizier geschenkt, verstrickt Harry Hartley, Simon Rolles und Francis Scrymgeour in turbulente Abenteuer.
Es handelt sich um mehrere Geschichten, die lose zusammenhängen. Und immer wieder taucht Prinz Florizel auf, attraktiv, elegant, liebenswürdig, ausgestattet mit enormem Reichtum und weit reichendem Einfluss. Trotzdem endet er nach einer Revolution als Tabakhändler.