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Zur Entscheidungsfindung sind der Stand des Wissens, bzw. die Erkenntnisse aus der Medizin wesentlich.
Hierzu gehören inbesondere:
Alle der oben stehenden Aspekt haben einen grossen Einfluss auf den weiteren Verlauf der Epidemie und können zur Beeinflussung der Epidemie und ihren Auswirkungen eingesetzt werden.
Sollten Medikamente verfügbar werden, die die Situation für Kranke wesentlich verbessern und die Sterblichkeitsrate senken, dann würde sich die ganze Dynamik der Bekämpfung der Epidemie rasch wesentlich verändern.
Impfstoffe erlauben eine aktive Immunisierung. Die Anforderungen sind aber wesentlich höher als bei Medikamenten, die in der Notsituation bei Kranken zum Einsatz kommen dürften. Denn Impfstoffe werden auf die gesunde Grundgesamtheit aller Personen angewendet. Daher muss bei Impfstoffen unter anderem bewiesen werden, dass sie auch in Ausnahmefällen gesundheitsgefährdend sind.
Das Thema Schutzmasken und Mundschutz wird kontrovers diskutiert. Unbestritten ist, dass hochwertige Schutzmasken (N95, FFP2) prioritär dem medizinischen Personal zur Verfügung stehen sollten und dass es davon zuwenige gibt.
Ein einfacher Mundschutz, auch nur behelfsmässig, hat, (insbesondere auch bei asymptomatischen Infizierten) die Schutzwirkung, den Tröpfchen- und Aerosolausstoss mit Viren in die Umgebung zu reduzieren.