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Seit Jahrzehnten und vielleicht Jahrhunderten machen sich Menschen und Wissenschaftler Gedanken über den Prozess des Alterns. Wir werden geboren, durchlaufen die verschiedenen Phasen des Lebens, werden mit zunehmendem Alter von Gebrechen und Schmerzen heimgesucht und verabschieden uns dann irgendwann wieder aus dem Leben – oftmals viel zu früh.
Was wäre denn nun, wenn eine Verlängerung des Lebens möglich wäre? Eine Verlangsamung des Alterns? Das mag im ersten Moment wie Zukunftsmusik klingen, ist es aber in Wirklichkeit nicht. Denn bereits heute können die Alterungsprozesse verlangsamt, die Lebensqualität verbessert und das Leben bis zu einem gewissen Punkt verlängert werden.
Einer der Schlüssel zur Verlangsamung der Alterungsprozesse sind Telomere. Als Telomere bezeichnet man die Endkappen unserer Chromosomen. Sie schützen die Chromosomen, in denen unsere kompletten Erbinformationen enthalten sind, und verkürzen sich bei jeder Zellteilung.
Das ist ein entscheidender und wichtiger Punkt, denn wenn man etwas wieder und wieder verkürzt, ist es irgendwann „zu kurz“. Und wenn eine Zelle irgendwann eine bestimmte Anzahl von Teilungen durchlaufen hat, erreicht die Länge der Telomere einen kritischen Punkt, der mit einer Selbstzerstörung der Zelle – auch Apoptose genannt – einhergeht. Infolgedessen ist die Regeneration des Gewebes nicht mehr so gut möglich und die Alterungsprozesse werden sichtbar, bis wir irgendwann an den Folgen des Alterns sterben.
Die Anzahl der möglichen Teilungen einer Zelle wird auch als Hayflick-Grenze bezeichnet. Nun gibt es allerdings einige wenige Zellen (zum Beispiel Stammzellen), die nicht von dieser Hayflick-Grenze betroffen sind. Hier ist also eine wesentlich höhere Anzahl von Zellteilungen möglich. Das hängt mit dem Enzym Telomerase zusammen. Dieses Enzym ist verantwortlich dafür, dass die Enden der Chromosomen, die Telomere, verlängert werden können. Und eine solche Verlängerung der Telomere bedeutet wiederum, dass die Mitose häufiger stattfindet und der Alterungsprozess verlangsamt werden kann.
Für die Entdeckung von Telomerase sind die beiden Wissenschaftlicher Elizabeth Blackburn und Carol Greider verantwortlich. Sie stießen im Jahr 1985 bei der Untersuchung von Wimpertierchen auf das Enzym und wurden im Jahr 2009 für ihre Entdeckungen und Forschungen mit dem Nobelpreis belohnt. Diese Tatsache unterstreicht nicht nur die Seriosität der ganzen Thematik, sondern auch deren Wichtigkeit und die enormen Möglichkeiten, die hinter der Verlängerung von Telomeren stecken.
Bereits vor mehr als 10 Jahren wurde bewiesen, dass eine Verlängerung des Alters durch die verlängerten Telomere möglich ist. So haben koreanische Wissenschaftler beispielsweise im Jahr 2004 festgestellt, dass Würmer mit künstlich verlängerten Chromosomenenden deutlich länger leben als ihre Artgenossen. Rund 34 Tage haben sie durchgehalten, während die normalen Würmer lediglich 20 Tage lebten. Das hängt zum einen natürlich damit zusammen, dass eine häufigere Zellteilung möglich ist, zum anderen schützen die verlängerten Telomere die Zellen aber auch vor Stress und Zerstörung.
Es gibt verschiedene pflanzliche Stoffe, die nachweislich dabei helfen, Telomere zu verlängern. Richtig, die Verkürzung der Telomere kann nicht nur verlangsamt werden, bei der richtigen Kombination von verschiedenen natürlichen Pflanzenextrakten können die Endkappen der Chromosomen auch wieder verlängert werden! Das wird durch eine gezielte Erhöhung der Telomeraseaktivität erreicht, die das Hayflick-Limit erhöht und somit den Alterungsprozess verzögern kann.
Eines der aktuell besten Nahrungsergänzungsmittel zur Unterstützung der Verlängerung der Telomere ist Timeblock. Hier werden zahlreiche Pflanzenstoffe aus biologischem Anbau im optimalen Verhältnis miteinander kombiniert.
Die Länge der eigenen Telomere kann im Übrigen auch mit speziellen Tests gemessen werden, wodurch sich das biologische Alter bestimmen lässt. Außerdem können auch epigenetische Entzündungsparameter bestimmt werden, die in Kombination mit verschiedenen Erkrankungen wie Alzheimer, Diabetes oder Herzkreislauferkrankungen eine grosse Rolle spielen.