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Die durch den Bau des 225m hohen Susitna River Staudammes gewonnene Energie soll vor allem an die geplante Pepple Mine geliefert werden. Doch zuerst müssen die für die Realisierung des Staudammes notwendigen Strassen gebaut werden. Diese erschliessen aber auch den Zugang zu Gold, welches zwischen Denali Highway und Talkeetna lagert. Obwohl der Damm noch nicht genehmigt wurde, berichten Bushpiloten über Aktivitäten, die auf Strassenbau hinweisen.
Das Watana Stauprojekt würde 120 Meilen nordöstlich von Anchorage rund 10 Quadratkilometer Land überfluten. Ein Stausee von 42 Meilen Länge (fast 70 km) und einer durchschnittlichen Breite von 1,6 Kilometern würde einen grossen Bestand von Elch, Karibu und weiteren Wildtieren vertreiben. Alle fünf Lachsarten steigen auf, aber auch stationäre Fischarten wie Saibling, Forelle, Äsche, Barbe usw. leben im Susitna. Die Abflussmenge des Susitna würde auf die Hälfte reduziert.
Zwar regt sich regionaler Widerstand, weil man in den "Lower States" der USA zahlreiche Lachspopulationen durch Kraftwerke verloren hat. Aber der Staat Alaska hat bereits 200 Millionen Dollar in das Watana-Projekt investiert. Die Energiekommission ist fest entschlossen das Vorhaben umzusetzen, weil 2,8 Millionen Megawattstunden Strom locken.
Die Gesellschaft Pepple Mine beabsichtigt Gold und Kupfer in der Wildnis der Bristol Bay abzubauen. Bei diesem gigantischen Vorhaben dürften schätzungsweise um die 10 Milliarden US-Tonnen kontaminierter Aball entstehen. All dies in einer erdbebengefährteten Region und inmitten eines Naturparadieses, wo Lachse, Bären, Elche, Karibus und Wale vorkommen. Es steht nicht nur eines der besten Rotlachsgewässer, sondern das gesamte Ökosystem auf dem Spiel. Die Susitna River Koalition kämpft zusammen mit dem NRDC (Natural Resources Defense Council) gegen dieses Vorhaben, das auch von Robert Redford unterstützt wird. Februar 2014
Alaska's neuer Gouverneur Bill Walker versprach einen sehr kritischen Blick auf das Vorhaben des Susitna Staudammes inklusive dessen Kosten und Auswirkungen auf den Lachsbestand im südlichen Zentralalaska zu werfen. Kurz vor Weihnachten 2014 gab er die Budgetstreichung für dieses Projekt bekannt. Dies dürfte auch eine gute Nachricht gegen das Grossprojekt der Pepple Mine sein.
(siehe: www.susitnarivercoalition.org)
EPA (U.S. Environmental Protection Agency) beabsichtig, der Welt grösstes Rotlachsreservat vor der Pepple Mine zu schützen. http://campaign.r20.constantcontact.com/render?ca=974867ed-2299-4b36-80d9-399de98486b9&c=e744cc10-3686-11e3-b332-782bcb740129&ch=e8c9be60-3686-11e3-b3a1-782bcb740129