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Autor: Mit COLETTE GREMAUD sprach NICOLE BASIEUX
Wie lange haben Sie an diesem Projekt gearbeitet?
Wir arbeiteten während zweier Jahre teilzeitlich am Führer. Viele Sitzungen fanden während dieser Zeit statt.
Was bedeutet dieser Führer zu den Botanischen Gärten für Sie persönlich?
Ich habe mich lange mit Botanik und Journalismus gleichzeitig befasst. Mit Botanik kam ich im Rahmen des Inventars der Trockenwiesen und -weiden für das Bundesamt für Umwelt, Wald und Landschaft in Berührung. Als Journalistin war ich für die Zeitung «La Liberté» tätig. Der Führer war die Gelegenheit, diese beiden Aktivitäten zusammenzubringen.
Was bedeuten Ihnen die Botanischen Gärten?
Sie sind sehr unterschiedlich, und sie bieten eine Menge verschiedener Aspekte. Es hängt davon ab, was man sucht: Stille und Erholung oder wissenschaftliche Fakten. Für mich sind diese Gärten in erster Linie Orte der Harmonie, an denen ich mich wohl fühle.
Was wünschen Sie sich für die Botanischen Gärten?
Ich wünsche mir, dass die Botanischen Gärten aktuelle Probleme aufgreifen, zum Beispiel indem sie die Aspekte des Ökotourismus oder der Umwelterziehung einbeziehen und weiterentwickeln.
Welcher ist für Sie der schönste Garten? Und warum?
Da gibt es mehrere: Der Botanische Garten in Freiburg, weil ich aus Freiburg komme; der in Bern, weil er an einem Hang liegt, und der in St. Gallen, weil ich ihn sehr niedlich finde.