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Aus der Ausgabe vom 9. März 2020 des Christian Science Sentinel. Englischer Originaltext:
Nichts ist so ansteckend wie die Nachricht von einer Ansteckung. Die Reichweite des Coronavirus innerhalb Chinas und darüber hinaus verblasst neben der Verbreitung von Zeitungs-, Audio-, Fernseh- und Social Media-Berichten darüber, die Milliarden von Menschen auf der ganzen Welt erreicht haben. Während einige Berichte dazu neigen, Ängste zu schüren, zielen andere eher darauf ab, Panik zu verhindern.
Nur wenige graben jedoch unter die Oberfläche des Geschehens, um die mentalen Elemente, die im Spiel sind, aus spiritueller Sicht abzuwägen. Aber genau das tut ein zeitloser Artikel von Mary Baker Eddy (siehe Vermischte Schriften 1883-1896, S. 228-229). Obwohl er 1883 geschrieben wurde, bietet er immer noch eine prägnante und doch gründliche Analyse dessen, was in Zeiten der Ansteckung vor sich geht und wie wir dazu beitragen können, die Ausbreitung der "allgemeinen Zustimmung" einzudämmen, die, wie es heißt, "Krankheiten ansteckend macht".
Wir laden Sie ein, mit uns über diesen Artikel nachzudenken.
Von Mary Baker Eddy
Was immer ein Mensch sieht, fühlt oder irgendwie zur Kenntnis nimmt, muss durch das Gemüt aufgenommen werden, weil Wahrnehmung, Empfindung und Bewusstsein dem Gemüt zugehören und nicht der Materie. Wenn wir im allgemeinen Strom des sterblichen Denkens treiben, ohne die Verlässlichkeit seiner Schlussfolgerungen in Frage zu stellen, tun wir, was andere tun, glauben, was andere glauben, und sagen, was andere sagen. Allgemeine Zustimmung ist ansteckend und macht Krankheiten übertragbar.
Die Menschen glauben an übertragbare und ansteckende Krankheiten, sie glauben, dass man ihnen unter gewissen vorbereitenden und erregenden Ursachen unterworfen sei. Dieser mentale Zustand macht einen empfänglich für jedwede Krankheit, wann immer die Umstände eintreten, von denen man glaubt, dass sie die Krankheit hervorrufen. Glaubte man ebenso fest, dass Gesundheit ansteckend sei, wenn man mit gesunden Menschen in Berührung kommt, so würde man von deren körperlichem Zustand geradeso sicher angesteckt werden und mit besserer Wirkung als im Krankheitsfalle.
Wenn die Menschen nur glauben wollten, dass das Gute ansteckender ist als das Böse, da GOTT allgegenwärtig ist, wieviel sicherer würde der Erfolg des Arztes sein und der des Geistlichen bei der Bekehrung der Sünder. Und wenn nur die Kanzel den Glauben an GOTT in dieser Richtung ermutigen und den Glauben an das GEMÜT über alle anderen Einflüsse stellen wollte, die die Empfänglichkeit des Körpers regieren, dann würde die Theologie die Menschen so lehren wie David: „Denn der Herr ist deine Zuversicht; den Höchsten hast du zu deiner Zuflucht gemacht. Es wird dir kein Unglück begegnen, und keine Plage wird sich deinem Zelt nähern.“
Der menschliche Glaube an ansteckende Krankheit würde sich dadurch erheblich verringern, und in demselben Verhältnis würde das Vertrauen, dass die Macht GOTTES die Menschheit heilen und erlösen kann, zunehmen, bis das ganze Menschengeschlecht gesunder, heiliger, glücklicher und langlebiger würde. Ein ruhiger, christlicher Gemütszustand ist ein besseres Vorbeugungsmittel gegen Ansteckung als Arznei oder jede andere mögliche Gesundheitsmaßnahme; und die „vollkommene Liebe“, die „die Furcht austreibt“, ist eine sichere Schutzwehr.
Deutsche Übersetzung © 1967 The Christian Science Board of Directors.
Dies ist die autorisierte deutsche Übersetzung eines Artikels mit dem Titel „Ansteckung“. Sie finden ihn auch auf Seite 228–229 in Vermischte Schriften 1883–1896 von Mary Baker Eddy. Damit die Leser auf den Urtext der von Mary Baker Eddy entdeckten Christlichen Wissenschaft zugreifen können, erscheint der englische Text zusammen mit der Übersetzung. Diese Übersetzung wurde vom Vorstand der Christlichen Wissenschaft herausgebracht.