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Die in Schieflage geratenen US-Autobauer Ford, General Motors (GM) und Chrysler setzten in ihrer ungemütlichen Situation auf das Web 2.0 um Propaganda für ihr Kreditbegehren beim US-Staat zu betrieben.
Die US-Autoindustrie befindet sich in der Krise und die drei grossen Hersteller haben beim US-Staat einen Kredit über 34 Milliarden Dollar beantragt. Um ihre Forderungen in der Bevölkerung abzustützen und Nachdruck zu verleihen, haben die Autokonzerne diverse Kampagnen auf Webseiten und Social Networks wie Google, YouTube, Facebook, Twitter und Blogs gestartet.
So hat Ford für seine Sanierungspläne eine eigene Webseite eingerichtet und diese mit Videos, Blogbeiträgen und AdWords bekannt gemacht. Andere Autobauer benutzen YouTube für PR, Twitter für Corporate Micro-Blogging und Facebook für die Gründung von Gruppen die Organisation von Events. Mit diesen Aktionen betrieben die US-Autoindustrie Web-Lobbying in einer noch nie dagewesenen Form. Für die Autobauer sind diese Massnahmen die kostengünstigste Variante um direkt und ohne grosse Streuverluste an ihre Zielgruppe zu gelangen.
Wird die US-Automobilindustrie dank dem Web 2.0 an ihre Milliarden kommen und wird diese Aktion der endgültige Durchbruch für das Web 2.0 im Business-Bereich sein?