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Wie bei einer Vermietung, bringt das Baurecht einen Ertrag; dieser ist beim Baurecht jedoch sicherer und langfristiger geregelt. Zudem hat der Baurechtsgeber im Vergleich zum Vermieter deutliche weniger Aufwände.
Das Baurecht bezieht sich auf eine Fläche von 206 m2. Es handelt sich um das zweite der sechs Reihenfamilienhäuser. Das Gebäude, welches sich darauf befindet, stammt aus dem Jahr 1974 und verfügt über eine eigene Garage und einen separaten Zugang. Die Parzelle liegt in der ,,Wohnzone W2". Die jährlichen Baurechtszinseinnahmen belaufen sich auf Fr. 2'904.20 und sind halbjährlich zu begleichen. Das Baurecht hat noch eine Dauer bis zum 31. Dezember 2038 und wurde bisher nicht verlängert.
Können sich die Parteien über eine Verlängerung des Baurechtsvertrages nicht einigen, so fällt das Baurecht mit Ablauf der Vertragsdauer dahin und die auf der Baurechtsfläche erstellten Bauten und Anlagen gehen in das Eigentum des Baurechtgebers über. Für die heimfallenden Bauten und Anlagen hat der Baurechtgeber dem Baurechtnehmer eine Entschädigung in der Höhe von 90% des dannzumaligen Zustandswertes zu bezahlen. Weil der Zustandswert im Vergleich zum Verkehrswert meisten deutlich tiefer ist, erhält man bei der Ausübung des Heimfalles eine Liegenschaft, welche gemäss Baurechtsvertrag laufend unterhalten werden muss, zu einem Preis welcher unter dem Verkehrswert liegt.
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