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Als halb Sent den Flammen zum Opfer fiel
Sent gedenkt in diesem Jahr des Dorfbrands vom 8. Juni 1921, als 45 Häuser vernichtet und 200 Einwohnerinnen und Einwohner obdachlos wurden.
«Es war circa halb vier Uhr nachmittags. Ein herrlicher Sommertag lag über Dorf und Landschaft. Die männlichen Einwohner waren in der Mehrzahl im Walde beschäftigt, während die Frauen und Töchter die um diese Zeit üblichen Feldarbeiten verrichteten. Ein stiller Dorffrieden, wie er unseren Berggemeinden oft eigen ist, träumte über den Dächern und in den Gassen. Plötzlich bemerkten zwei an einem Dorfbrunnen beschäftigte Frauen am Lehrer Juon’schen Hause zum Dache herausflackernde Flammen, die bei der herrschenden Dürre sofort mächtig um sich griffen.