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Ich fahre nicht gerne auf der Autobahn, weil sie von Adolf Hitler gebaut wurde. 😊
Nein, weil ich nicht gerne schnell fahre. Es bleiben einem häufig nur die Möglichkeiten sich zwischen die LKWs einzureihen, was nicht ungefährlich ist, oder von schneller Fahrenden, die einem in den Kofferraum kriechen wollen, verscheucht zu werden. Ich kann daher alle Argumente für ein Tempolimit nur unterstützen. Wenn man die Kommentarspalten der großen Zeitungen anschaut, hat man das Gefühl, dass die große Mehrheit das ebenfalls so sieht. Daher erstaunt es, warum sich der Bundesverkehrsminister (BVM) so sträubt.
Es gibt jedoch eine repräsentative Umfrage, die besagt, dass 52% der Bundesbürger für ein generelles Tempolimit sind, 48% dagegen.
Es wurde nicht gleichzeitig die Parteipräferenz abgefragt, aber es ist sicher nicht abwegig anzunehmen, dass bei den CSU-Wählern eher eine Mehrheit gegen ein Tempolimit ist. Der BVM vertritt also die Meinung der Mehrheit seiner Wähler, woraus man in einer Demokratie einem Politiker schlecht einen Vorwurf machen kann. Es ist zwar beliebt alle Schuld den Politikern zu geben, aber wenn eine große Mehrheit ein Tempolimit möchte, würde sich die großen Parteien vermutlich dafür einsetzen.
Bei kleinen Parteien sieht die Situation vielleicht anders aus. Sie könnten sich überlegen, sich auf die Minderheit zu konzentrieren. Was passiert, wenn es durch eine Zersplitterung der politischen Landschaft keine großen Parteien mehr gibt? Werden dann Wünsche der Mehrheit nicht mehr umgesetzt?