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Institutionen
Eidgenössisches Topographisches Bureau
1832 wird Oberst Guillaume Henri Dufour zum Oberstquartiermeister gewählt. Dieser übernimmt die Federführung der Triangulation primordiale und der Erstellung der neuen Karte der Schweiz. An der 2. Konferenz der Kommission für Landesaufnahme werden 1833 wichtige Beschlüsse zur Fertigstellung der Haupttriangulation mit dem Alpenübergang und der Neumessung der Basen im Sihlfeld und von Walperswil und den geodätischen Grundlagen (Ellipsoid, Projektionssystem und Nullpunkt) gefasst. Zu diesem Zeitpunkt sind die Arbeiten am Landesvermessungswerk schon am Laufen. Aber wie schon in den vorangehenden Jahren kommen sie vorerst nicht recht vom Fleck, weil aufgrund der kleinen Kredite kein Personal fest angestellt werden kann. «So kann es nicht weiter gehen, eher lege ich die Direktion der Arbeiten nieder! Man kann keine Amateurs gebrauchen, die machen, was sie wollen. Wir müssen Leute haben, die sich uns ganz widmen, die in der Karte ihre Lebensaufgabe suchen und sehen ... Wir müssen zwei Ingenieure und einen Zeichner haben, ein topographisches Bureau muss in Genf eingerichtet werden ...», berichtet Dufour der Militäraufsichtsbehörde. Schliesslich erhält er 1837 den verlangten Kredit, damit er 1838 einen Ingenieur und einen Zeichner als Mitarbeiter fest verpflichten kann. Der zögerlich-ängstlichen Haltung der Tagsatzung setzt der «Macher» Dufour die Macht des Faktischen entgegen, indem er vom Neujahr 1838 in Genf das Bureau topographique fédéral gründet, was als offizielle Geburtsstunde des heutigen Bundesamtes für Landestopografie swisstopo gilt. Demnach verkörpert das "Maison Chossat" in Carouge (GE) das erste Betriebsgebäude dieser jungen Institution.
Quelle: swisstopo
Bild: "Le maison Chossat", das erste Bureau topographique fédéral von 1838 in Carouge. Zeichnung, Quelle und Jahr unbekannt.