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Nicht einmal fünf Minuten brauchten die Freiburger, um erstmals seit über 13 Monaten und drei Niederlagen in Folge wieder einmal gegen die SCL Tigers zu gewinnen. So ärgerlich sie im Mitteldrittel eine 2:1-Führung verspielt hatten, so überzeugend stürmten sie zwischen der 51. und der 55. Minuten zum Erfolg.
Der Amerikaner Greg Mauldin war mit den Toren zum 3:3 und zum 4:3 sowie einem Assist zu Mattias Ritolas siegsicherndem 5:3 die grosse Figur. Fribourg-Gottéron verkürzte damit den Rückstand auf die zehntplatzierten Emmentaler auf einen Punkt – bei zwei Spielen weniger. Es war am Ende frischer als die Langnauer, die am Freitagabend hart um ihren 2:1-Sieg gegen Davos kämpfen mussten.
Spät, aber reichlich erntete Coach Larry Huras damit auch die Früchte für seinen Entscheid, erstmals in dieser Saison vier ausländische Stürmer zu nominieren, auf Kosten des kanadischen Verteidigers Alexandre Picard. Es waren dann ausgerechnet die Rückkehrer Mauldin, der am Dienstag in Bern krank war, und Ritola, knapp vier Wochen nach einem Fingerbruch, die für die Wende sorgten.
(SDA)