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Autor: walter buchs
freiburg 2002 wurde an das bestehende Geländer der Galternbrücke zwischen der Stadt Freiburg und Bürglen ein speziell geformtes, 2,70 Meter hohes Gitter montiert. Damit sollte Selbstmorden noch konsequenter vorgebeugt werden. Diese Auffangvorrichtung, die das Übersteigen quasi unmöglich macht, hatte 250 000 Franken gekostet.
Am vergangenen 5. April hatte sich wieder eine Person in die Tiefe gestürzt, wobei sie sich nach heutigem Stand der Kenntnis von einem Ende der Brücke auf der Aussenseite des Geländers vorgearbeitet und sich dann in die Tiefe gestürzt hat. Mehrere Personen, darunter zwei Jugendliche, waren Zeugen dieses Dramas.
Das hat FDP-Grossrat Jean-Daniel Wicht, Direktor des Freiburger Baumeisterverbandes, veranlasst, sich mit einer Anfrage an den Staatsrat zu erkundigen, wie das Sicherheitsdispositiv an beiden Enden der Brücke ergänzt werden könnte.
In der Antwort gesteht der Staatsrat, dass die getroffenen Massnahmen nicht ganz zu befriedigen vermögen. Das Tiefbauamt werde daher einen Sicherheitsingenieur beauftragen, die Sicherheitsvorrichtung zu begutachten.
Im Weiteren gibt der Staatsrat bekannt, dass es auf dem Kantonsstrassennetz keine andere Situation gibt, die mit derjenigen der Galterenbrücke vergleichbar wäre, wo sich direkt darunter Wohnhäuser befinden.
Zudem geht aus der Antwort der Regierung hervor, dass in den vergangenen Jahren zahlreiche Brücken über die A12 mit Gittern ausgestattet wurden. So soll verhindert werden, dass Gegenstände auf die Autobahn geworfen werden.