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Elfinesh Grimm-Banti
|Elfinesh Banti wurde in Enamor Gurage im äthiopischen Hochland geboren. Dort besuchte sie bis zur fünften Klasse die Schule. Elfinesh Grimm-Banti erinnert sich noch genau an die misslichen und primitiven Verhältnisse in dem alten Schulzimmer. Damals verbrachten die Kinder ihre Schulstunden auf Steinen sitzend. Sauberes Trinkwasser gab es nicht. Ebenso blieben ihr die Erinnerungen an die Diskriminierung der Mädchen und Frauen.

Später versuchte sie ihr Glück in der Hauptstadt Addis Abeba als Gemüseverkäuferin. Sie zog weiter nach Dire Dawa und Djbouti, von wo sie als Aupair-Mädchen mit einer französischen Offiziersfamilie nach Bordeaux in Frankreich reiste.
|In Frankreich lernte sie 1978 Heiri Grimm kennen. Die beiden heirateten ein Jahr später.

Elfinesh Grimm-Banti zog mit ihrem Mann in die Schweiz. Hier arbeitete sie mehrere Jahre als Krankenpflegerin im Stadtspital Triemli in Zürich.
Heute widmet sie sich vollamtlich und ohne Entgeld dem Schulhausprojekt am Ort ihrer Kindheit,im Hochland von Äthiopien.
Ihre Arbeit erfordert mehrmonatige Aufenthalte in ihrer Heimat. Sie ist eine Pendlerin zwischen zwei Kulturen geworden, zwischen einem der reichsten und einem der ärmsten Länder dieser Welt.
Heiri Grimm-Banti
|Heinrich Grimm-Banti ist in Hägendorf in der Schweiz aufgewachsen und lernte Buch- und Offsetdrucker. Mehrere Jahre war er Instruktor bei der Maschinenfabrik WIFAG in Bern. Dieser Job bot ihm die Gelegenheit, mit Menschen aus unterschiedlichsten Kulturen zu arbeiten und im monatelangen Zusammenleben kennen zu lernen. Die Begegnung mit den fremden Kulturen weckte Heiri Grimms Interesse an Ethnologie, die er seither als Hobby betreibt.

1971 übernahm er für die damalige Tages-Anzeiger AG die Funktion als Teilprojektleiter und war zuständig für die Planung und Realisation der grössten Schweizer Zeitungsdruckerei. Heiri Grimm-Banti ist bestrebt, sein Wissen und seine Erfahrungen vollumfänglich an jüngere Menschen weiterzugeben. So war er zehn Jahre lang nebenamtlich Dozent an der Grafischen Technikerschule in Zürich. 1987 bis 2001 war er Leiter des Druckzentrums Bubenberg der Tamedia AG in Zürich. Heute leitet er das Projekt für die Beschaffung neuer Druckmaschinen.
Heiri Grimm-Banti ist überzeugt, dass die tägliche Zeitung auch im Multimediaumfeld der Zukunft gefragt sein wird. Mit Visionen, Ideen und Mut schöpft er die Ressourcen aus, um weiterhin kostengünstig Zeitungen zu produzieren.
|Nach 25-järiger Tätigkeit als Druckerei- und Projektleiter in oben genannter Druckerei der Tamedia AG in Zürich, wo er Massstäbe zur effizienten Zeitungsherstellung setzte, ist er nun in Pension gegangen. Neben dem vollen Engagement für seine Projekte in Äthiopien berät er heute Zeitungsdruckereinen in Planung, Organisation und Prozessmanagement.

Nach seiner Pensionierung im Jahre 2006 hat sich seine schon seit dem ersten Herzinfarkt im Jahre 2000 angeschlagene Gesundheit nicht stabilisiert. Ein ewiges auf und ab sowie kürzere und längere Spitalaufenthalte musste er über sich ergehen lassen. Im Januar 2013 hat er ein letztes Mal mit seiner Frau Elfinesh Gurage besucht, bei seiner Rückkehr war er gesundheitlich so angeschlagen, dass er mit wenigen Unterbrüchen das Jahr 2013 im Unispital verbringen musste. Ende November konnte er das Spital infolge einer kleinen Verbesserung seines Gesundheitszustandes verlassen. Leider war es nur eine kurze Zeit und Ende Januar 2014 musste er wieder notfallmässig eingeliefert werden. Von diesem Rückschlag konnte sich Heiri nicht mehr erholen und verstarb am 07.02.2014 .