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Elemente der Raumstrategie Verwaltung
In den letzten Jahren ist der Flächenbedarf in der engeren Verwaltung (die hauptsächlich administrative Arbeiten ausführt) gestiegen. Dies hat zahlreiche Ursachen, beispielsweise die Zunahme von Teilzeitstellen und Lernenden, die Verlagerung von Arbeitsplätzen in die engere Verwaltung oder die Übernahme zusätzlicher Aufgaben.
Während der Arbeitsplatzbestand der engeren Verwaltung im Zeitraum von 2001 bis 2010 um 38% wuchs, stieg der Flächenbedarf lediglich um 9%. Die durchschnittlich benötigte Bürofläche pro Arbeitsplatz konnte also gesenkt werden. Die IMMO verfolgt hier einen Standard von 12,5 m2 – ohne Beeinträchtigung der Arbeitsplatzqualität. Die durchschnittliche Fläche pro Arbeitsplatz betrug 2010 12,7 m2.
Grundsätze der Raumstrategie für Verwaltungsbauten
- Verwaltungsstandorte in teurer Zentrumslage, aber mit wenig Publikumsverkehr werden auf qualitativ gute, jedoch günstigere Standorte verlegt. Die Stadt kann durch die anderweitige Bewirtschaftung der zentralen Lagen einen Mehrwert generieren.
- Neue Standorte sind wenn immer möglich grössere Verwaltungszentren.
- Funktional ähnliche Organisationseinheiten werden an gemeinsamen Standorten konzentriert.
- Unterschiedliche Dienstabteilungen im gleichen Gebäude oder an benachbarten Standorten nutzen die Infrastruktur (Sitzungszimmer, Schulungsräume u.ä.) gemeinsam.
Die Bewirtschaftung der Flächen nach diesen Grundsätzen ermöglicht Einsparungen. Die Anzahl der Verwaltungsstandorte sollte sich so kontinuierlich reduzieren lassen.