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Tepco veröffentlichte am 30. November das Ergebnis einer Analyse zum Zustand der Reaktoren des AKWs Fukushima I. Demzufolge fielen die geschmolzenen Brennstoffe grössenteils vom Druckbehälter in den Sicherheitsbehälter und zerfrassen dessen Betonboden.
In den Reaktoren 2 und 3 blieben sie hingegen meistenteils im Druckbehälter. Sie sind heute mit Wasser bedeckt und werden so abgekühlt. Es gibt jedoch andere Meinungen, die davon ausgehen, dass 70% der Brennstoffe in den Sicherheitsbehälter aussickerten.
Im Reaktor 1 lagen die Brennstoffe bereits drei Stunde nach dem Erdbeben über der Wasseroberfläche, der Druckbehälter wurde deshalb massiv beschädigt. Die in den Sicherheitsbehälter gefallenen Brennelemente erodierten den Fussboden maximal 65 cm in die Tiefe. Wären die radioaktiven Brennelemente weiter ca. 37 cm in den Beton eingedrungen, wären sie den Boden des Sicherheitsbehälters aus Stahlplatte durchgedrungen. Wenn sie noch weiter die 7.6 m dicke Betonschicht geschmolzen und die Felsschicht unterhalb des Sicherheitsbehälter erreichen hätten, hätten sie das sogenannte „China Syndrom“ hervorgerufen.
Die zur Verfügung stehenden Daten sind allerdings gering und die Genauigkeit der Analyse ist fraglich, berichtete Asahi-Zeitung in der Auflage vom 1. Dezember.