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25. April 2020
20.30 Uhr
ABGESAGT! Sorry.
Franz Dodel treibt seit 2002 unablässig sein Werk voran: Nicht bei Trost. Täglich schreibt er daran weiter, stetig kommen neue Haikus dazu, sie der strengen Zeilenfolge von 5 - 7 - 5 -7 Silben folgen.
Anfänglich war das Ganze als Internetprojekt gedacht, seit 2006 erscheint das Textgewebe als Buch, immer, wenn 6000 Zeilen verfasst sind. 2008 schrieb Dodel das Nachwort, ohne jedoch aufzuhören, an diesem äusserst faszinierenden, mäandernden, in seiner Form so konsequenten und in seinem Inhalt so lebhaften Konvolut zu arbeiten.
Franz Dodels Schreiben hat etwas Holistisches, Zugewandtes; alles, was dem Autor begegnet, kann zum Stoff werden, kann aufgenommen werden in diesen endlosen Fluss. Zugleich aber schert sich dieser Text um nichts als sich selber, steht für sich selbst, und wer sich darauf einlässt, sieht plötzlich überall Bezüge, Verweise; der Text beginnt mit sich selbst zu kommunizieren.
Die 1958 geborene, in Bern lebende Pianistin, Improvisatorin, Komponistin und Pädagogin Katharina Weber gelangte mit 17 Jahren zuerst zur Improvisation, bevor sie ab 1994 auch begann, ihre Einfälle in Kompositionen und Improvisationskonzepten zu verdichten. Als erstes entstanden Klavierstücke, ein Bratschensolostück und Lieder, bis sie später dann auch für grössere Besetzungen komponierte. Aufträge erhielt sie von der Pro Helvetia für Irène Schweizer, vom Schweizerischen Tonkünstlerverein, von Kaspar Zehnder und seinem Ensemble Mit Vier, vom Chor des Gymnasiums Neufeld, vom Bernchor21, von Erika Radermacher, vom Duo Christian Wolfarth-Christian Buck, vom Ensemble La Strimpellata, von der Sängerin Katrin Frauchiger, vom Trio Montin, vom Ensemble Amaltea und vom Orchester Spiez.
2000 sprach ihr Heinz Holliger einen Kompositionspreis der Bürgi Willert-Stiftung zu.
2001 wurde ihr der Grosse Musikpreis des Kantons Bern verliehen.