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1. Curtis‘ Hintern und Monroes Brüste
Für seine Arbeit an «Some Like It Hot» wurde der Kostümdesigner Orry-Kelly mit einem Oscar ausgezeichnet. Als dieser die Masse der drei Hauptdarsteller genommen hat, soll sich laut Marilyn Monroes Co-Star Tony Curtis folgendes zugetragen haben: Orry-Kelly sagte zu Monroe, dass Curtis den schöneren Hintern habe als sie, worauf diese ihre Bluse aufknüpfte und ihm entgegnete: «Aber solche Brüste hat er nicht.»
2. Beste Feinde
Die Dreharbeiten zu «Some Like It Hot» kosteten Regisseur Billy Wilder reichlich Nerven. Monroe verspätete sich regelmässig um Stunden und konnte sich den Text nicht merken. Ihretwegen wurden – mehr als einmal – bis zu 60 Takes für eine Szene benötigt. Dementsprechend frustriert äusserte sich Wilder später über seinen Superstar: «Sie hat ein Hirn wie ein Schweizer Käse – voller Löcher.»
3. Persönlicher Coach am Set
Marilyn Monroe liess sich stets von einer ihrer Schauspieltrainerinnen an den Set begleiten. Für «Some Like It Hot» übernahm Paula Strasberg diese Aufgabe. Marilyn Monroes reger Austausch zwischen den Takes mit der Gattin des legendären Schauspiellehrers Lee Strasberg missfiel Regisseur Billy Wilder.
4. Fürsorge oder Geldsorgen?
Die Rolle in «Some Like It Hot» soll Monroe auf Anraten ihres damaligen Ehemannes Arthur Miller angenommen haben. Während manche sagen, Miller glaubte, die Arbeit würde ihr dabei helfen, über eine Fehlgeburt hinwegzukommen, gibt es noch eine andere Theorie: Ihr Mann brauchte Geld. Als politisch links-orientierter Autor musste Miller sich in Zeiten der Kommunistenhetze wiederholt vor Gericht verteidigen. Dafür brauchte er Anwälte – und die waren teuer.
5. Überfällige Anerkennung
Ein Sexsymbol war Marilyn Monroe schon längst, als «Some Like It Hot» in den Kinos anlief. Unter anderem zierte sie 1953 das Cover der ersten Ausgabe des «Playboy». Für ihre Performance in Wilders Film erhielt sie nun aber auch die Anerkennung von Kollegen und Kritikern, die ihr komödiantisches Gespür lobten. Dafür wurde sie 1960 mit einem Golden Globe belohnt.
6. Die Werbeikone
Ihr frühes Ableben hat bestimmt seinen Teil zur Legendenbildung von Marilyn Monroe beigetragen, doch schon zu Lebzeiten liess sich ihr Name so gut vermarkten wie kaum ein anderer. 1953 wurde sie von der amerikanischen Werbervereinigung zum «Most Advertised Girl in the World» ernannt. Von ihrer Werbekraft profitierten damals unter anderem die American Airlines und Pabst Beer.
7. Keine Spitzenverdienerin
Verglichen mit ähnlich bekannten Kolleginnen wurde Monroe eher bescheiden entlohnt. Für ihren letzten – unvollendeten – Film «Something’s Got to Give» erhielt sie gerade einmal 100‘000 Dollar. Im Vergleich: Ein Jahr später soll Elizabeth Taylors Salär für die Titelrolle in «Cleopatra» das Zehnfache davon betragen haben.
8. Der Monroe-Schimmer
Marilyn Monroe behandelte ihre Haut mit einer Hormon-Creme, was unter anderem zur Folge hatte, dass ihr ein blonder Flaum im Gesicht wuchs. Diesen entfernte sie allerdings nicht. Sie glaubte, er verleihe ihrem Gesicht, eingefangen von der Kamera, einen «sanften Schimmer».
9. Teure Allüren
Ihre notorische Unzuverlässigkeit belastete das Produktions- und Zeitbudget mancher Filme, in denen Marilyn Monroe mitspielte. Das extremste Beispiel: «Let’s Make Love». 28 Extra-Drehtage und eine Million Dollar zusätzliches Budget kostete es das Studio, den Film fertigzudrehen.