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Der 34-jährige Basler geriet unter dem ebenfalls wieder geschlossenen Dach nie in Schwierigkeiten und ging in jedem Satz früh mit einem Break in Führung. Er zeigte die beste Leistung, seit er Anfang Juni von seiner Rückenverletzung zurückkam, die ihn am Start beim French Open gehindert hatte.
“Ich bin extrem zufriefen”, sagte Federer, dem elf Asse gelangen. “Nach dem guten Start konnte ich befreit aufspielen und ihn konstant unter Druck setzen.” Im Achtelfinal trifft er am Montag auf den Amerikaner Steve Johnson (ATP 29) oder den Bulgaren Grigor Dimitrov (ATP 37).
Novak Djokovic dürfte sich über den Abbruch am Freitagabend hingegen gefreut haben. In seinem Drittrundenspiel gegen den Amerikaner Sam Querrey (ATP 41) verlor der Titelverteidiger und Weltranglistenerste die ersten beiden Sätze 6:7 und 1:6. Djokovic, der miserabel aufschlug, könnte als erster Profispieler nach Rod Laver 1969 den Grand Slam im Kalenderjahr holen. Er hat seit dem verlorenen French-Open-Final 2015 gegen Stan Wawrinka 30 Partien bei Major-Turnieren in Folge gewonnen. Nun steht er am Samstag mit dem Rücken zur Wand.
(SDA)