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Geschichte: Die Synopsis verzeichnet zwar unter dem Jahre 1420, dass Abt Peter die Kapelle errichtet, um des Schutzes der hl. Agatha gegen Feuerschaden teilhaftig zu werden, doch zeigt der Befund, dass es sich hier nur um einen Umbau gehandelt haben dürfte. Baubeschreibung: Die Kapelle stellte eine einschiffige Saalkirche dar, in deren Ostwand drei annähernd gleichwertige, im Grundriss segmentförmige, nach außen aber nicht hervortretende, überwölbte Apsiden eingehöhlt sind. Turm an der Nordseite. Der mit Steinplatten belegte Boden als erhöhter Altarraum. Über dem ganzen Raum liegt eine durchgehende Leistendecke. In der Südwand, nahe dem Altar, ist eine würfelförmige Nische für Geräte. Der Eingang ist an der Westfront. Der Turm: Kahler Viereckbau mit Zeltdach. Im zweiten Geschoss öffnen sich Schlitzscharten, im dritten rundbogigen Schmalfenster und im obersten gekuppelte Rundbogenfenster mit geschweiften Kämpfern über Teilsäulen ohne Basen und Kapitelle. Wandmalereien: Fragmente eines Zyklus von Szenen aus dem Leben der hl. Agatha aufgedeckt. Über dem Seiteneingang ist zwischen den Fenstern ein Bild der Schutzmantelmadonna angeordnet. Ausstattung: Bis in neuere Zeit standen hier zwei gotische Altäre, der Strigelaltar von 1489 und ein Altärchen von 1522. Das Altärchen ist heute in der Hauskapelle des Abtes vom Kloster Disentis, in der Pfarrkirche befindet sich der Strigelaltar. Der leere Schrein des ehemaligen Hauptaltars von St. Agatha aus dem 17.Jh. hängt nun an h Holzgeschnitzte vergoldete Leuchter mit Régence-Ornamenten. Glocken: Gebr. Grassmayr Feldkirch, 1872 und aus dem 15.Jh. mit Inschriften.
Im Winter bleibt die Kirche geschlossen
Im Sommer ist der Südeingang täglich geöffnet (8.00 - 20.00 Uhr)