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1. Die ersten Orangen wurden etwa um 4000 v. Chr. in Südostasien angebaut.
2. Die Frucht entstand aus einer Kreuzung aus den Citrusfrüchten Mandarine und Pampelmuse.
3. Die orangenähnliche Bitterorange («Pomeranze») wurde bereits im 10. Jahrhundert von den Arabern nach Europa gebracht. Die süsse Orange hingegen wurde erst im 15. Jahrhundert angebaut; erst nur in Portugal, später dann auch in Spanien, Italien und Frankreich.
4. Um der Seefahrerkrankheit Skorbut entgegenzuwirken, nahmen holländische, portugiesische und spanische Seefahrer im 15. und 16. Jahrhundert jeweils Orangen mit aufs Schiff. So kam die Frucht denn auch nach Amerika.
5. Orangen werden auf deutsch auch «Apfelsinen» genannt. Der Begriff stammt aus dem Niederländischen und bedeutet so etwas wie chinesischer Apfel.
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6. Wenn man den Orangensaft miteinbezieht, ist die Orange die meistkonsumierte Frucht der Welt. Ausserdem werden ungefähr 85% der Orangen zur Herstellung von Orangensaft verwendet.
7. Die über 600 Orangensorten, die es gibt, werden grundsätzlich in Bitterorangen und vier Untergruppen der süssen Orange unterteilt: Die Blondorangen, die Navelorangen, die Blutorangen und die säurefreien Orangen.
8. In Spanien gibt es über 35 Millionen Orangenbäume. Das Land produziert jährlich fast drei Millionen Tonnen Orangen.
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9. 100 g Orange enthält rund 50 mg Vitamin C. Der empfohlene Tagesbedarf an Vitamin C beträgt 80 mg.
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10. Die Orangen bekommen ihre leuchtende Farbe durch kalte Nächte. Wenn diese ausbleiben, bleiben sie zwar grün, entwickeln aber trotzdem eine gute Essensqualität - wir könnten sie also auch essen, wenn sie grün sind.
Die grünen Früchte bekommen wir aber selten zu Gesicht, da westeuropäische und nordamerikanische Konsumenten sie als unreif ansehen. Der besseren Vermarktung wegen werden grüne Orangen mittels chemischer Prozesse entgrünt, was aber auch gewisse Qualitätseinbussen zur Folge hat.
Bonus: Wie kann man eigentlich Mandarinen von Clementinen unterscheiden?
Von aussen ist es schwierig. Doch sobald man die Früchte schält, wird es einfacher: Clementinen haben nämlich in der Regel eine dickere Schale als Mandarinen. Ausserdem teilt sich das Fruchtfleisch der Clementinen in acht bis zwölf Segmente, dasjenige der Mandarinen immer in neun.