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Manfred Fuhrmann zeichnet zu Beginn des Buches die historische Entwicklung der Rhetorik von den griechischen Ursprüngen bis zu Quintilian nach. Dabei berücksichtigt er die Verwurzelung der Redekunst in den Staatsformen. Rede und Argumentationstechnik werden als Gegenstände der Politiker, Philosophen, Sophisten und Literaten behandelt. Im zweiten Teil präsentiert Fuhrmann die wichtigsten antiken Konzepte und Lehrbücher der Redekunst mit ihren Ausführungen zu Topik und Stil, Wortwahl und Mnemotechnik sowie Gattungen der Rede.
Portrait
Manfred Fuhrmann, geboren 1925, studierte Musik, Alte Sprachen sowie Römisches Recht und war von 1962 bis 1990 Professor für Klassische Philologie an den Universitäten von Kiel und Konstanz. Seit 1989 ist er ordentliches Mitglied der Akademie der Wissenschaften zu Heidelberg. 1990 wurde ihm der Johann-Heinrich-Voss-Preis für die Übersetzung der Reden Ciceros durch die Akademie für Sprache und Dichtung in Darmstadt verliehen. Er starb am 12. Januar 2005. Er veröffentlichte u. a. Die antike Rhetorik (1984), Cicero und die römische Republik. Eine Biographie (1989), Rom in der Spätantike (1994), Europas fremd gewordene Fundamente (1995), Seneca und Kaiser Nero. Eine Biographie (1997), Geschichte der römischen Literatur (1999) und Der europäische Bildungskanon des bürgerlichen Zeitalters (1999).