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Mit einer Länge von rund 11 Meter und einem Rohrdurchmesser von 1.2 Meter verfügt der hydraulische Mischer über beachtliche Dimensionen (Bildquelle: Triton Ingenieure).
Mit einem Spezialkrahn wird der Mischer an den Einwasserungsort gehiesst (Bildquelle: Triton Ingenieure).
Der Mischer ist bereit für die Einwasserung (Bildquelle: Triton Ingenieure).
Spezialierte Taucher werden den Mischer am richtigen Ort auf 25 Meter Tiefe im Zugersee verankern und installieren (Bildquelle: Triton Ingenieure).
Spektakuläre Montage bei «Circulago»
Mitte März wurde ein hydraulischer Mischer eingewassert. In einer spektakulären Aktion wurde er in ca. 22 Meter Tiefe im Zugersee montiert.
Der riesige hydraulische Mischer war bei der Erstellung des Seewasserverbundes Schliessen vor ein paar Jahren bereits für die spätere Erweiterung eingeplant. Jetzt, wo der bestehende Verbund ausgebaut Schliessen wird, musste der Mischer eingesetzt werden, um die für den Vollausbau geplante Wärme- und Kälteleistung für die steigende Nachfrage abdecken zu können.
Die spektakuläre Montageaktion erhielt viel Aufmerksamkeit. Ein Hafenkran hievte den Mischer mitsamt der Plattform hoch und versenkte diesen im See, in der Nähe der Hafenmole. Dort übernahm ihn ein speziell ausgerüsteter Transportponton. Dieser fuhr die Fracht an die Wasserrückgabestelle im See und positionierte sie mittels einem Seilzug vor das Leitungsrohr, begleitet von Industrietauchern, die die beiden Teile miteinander verschraubten.
Angleichung der Rückflusstemperatur an das Seewasser
Die Auflagen der Konzession bestimmen, dass der Temperaturunterschied zwischen dem entnommenen und dem zurückgegebenen Seewasser eingehalten werden muss. Damit wird sichergestellt, dass das lokale Ökosystem nicht gestört oder nachteilig beeinflusst wird. Am Ausflussrohr montiert, stellt der Mischer sicher, dass die Wassertemperatur bei der Rückgabe in den See innerhalb dieser Bandbreite liegt. Durch eine Düse am trichterförmigen Anfang des Mischers saugt das hydraulische System das umgebende Seewasser an und mischt es innerhalb des Mischer-Rohres mit dem Ausfluss des Seewasserverbundes. Dadurch wird sichergestellt, dass auch bei höherem Wärme- oder Kältebedarf die Auflagen der Konzession eingehalten werden.
Der Seewasserverbund erschliesst neue Quartiere
Mit dem geplanten Verbundsausbau werden bis 24 MW Kälteleistung und 16 MW Wärmeleistung geliefert. Dafür werden neben dem Mischer auch zusätzliche Wärmetauscher, Seewasserfilter und Umwälzpumpen mit ausgebaut. Zudem werden die Energiezentralen, welche mit der thermischen Energie aus dem Zugersee beliefert werden, laufend ausgebaut und durch neue Energiezentralen ergänzt. Dank dem hydraulischen Mischer wird sichergestellt, dass der Seewasserverbund die Umweltauflagen erfüllt und somit zur nachhaltigen ökologischen Energieversorgung beiträgt.