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01. August 2022
Die Zahl der geleisteten Arbeitsstunden für Zeitarbeitskräfte in der Schweiz ist im zweiten Quartal 2022 um 8,8 % im Vergleich zum Vorjahreszeitraum gestiegen, wie aus einer Untersuchung der Swiss Task Force hervorgeht.
Die Studie ergab auch, dass die Einnahmen aus Festanstellungen im Vergleich zum Vorjahr um 8 % gestiegen sind.
Marius Osterfeld, Ökonom bei Swiss Staffing, sagt: „Der Arbeitskräftemangel hindert Unternehmen daran, Wachstumschancen zu nutzen. Um Arbeitskräfte zu halten, wandeln viele Personalvermittler Arbeitsverträge in Festinvestitionen (unbefristete Verträge) um oder bieten direkt unbefristete Stellen an.“
Osterfeld fügte hinzu, dass in der Region Basel der Umsatz der Dauerversorgung im zweiten Quartal um 31,1 % gestiegen sei, während der Temporärbereich um 1,7 % zurückgegangen sei.
„Angesichts des aktuellen Arbeitskräftemangels, der steigenden Inflation und der drohenden Konjunkturabschwächung aufgrund der weltweiten Warenknappheit sind die Anzeichen einer ‚Stagflation‘, d. h. eines schwachen oder gar keinen Wirtschaftswachstums trotz hoher Inflationsraten, sehr präsent“, sagte Swiss Staffing.
Angesichts des Mangels auf dem Arbeitsmarkt können die Arbeitnehmer laut Swiss Staffing Forderungen nach Löhnen stellen, wodurch ein Wettlauf zwischen Löhnen und Preisen entsteht, der die Inflation weiter anheizen und sie zu einem Teil des Wirtschaftssystems machen wird.
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