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Schwadzusammenführung ohne Aufbereiter
Mit einer Entwicklung von Pöttinger wird eine Schwadzusammenführung erstmalig ohne Aufbereiter möglich.
08.01.2019
Pöttinger bietet die Heckmähwerke «Novacat 352» und «Novacat A10» neu mit der Querförderschnecke «Cross Flow» an. Das System komme laut Pöttinger ohne Aufbereiter aus und punkte dadurch mit leichterem Eigengewicht. Mit der Querförderschnecke «Cross Flow», die eine geschlossene Konstrukion ist und dadurch Futterverluste verhindert, wird der Schwad unmittelbar nach dem Mähen zusammengeführt. Im Vergleich zum Querförderband-System benötige die Querförderschnecke 20 Prozent weniger Leistung, schreibt der Hersteller. ZIel von Pöttinger war es, ein kostengünstiges und kompaktes System zur Schwadzusammenführung zu entwickeln, welches zusätzlich auch für einfache Heckmähwerke geeignet sein soll.
Beispiel
Kombiniert man das «Novacat 352 Cross Flow» oder das «Novacat A10 Cross Flow» mit einem Frontmähwerk mit 3 m Arbeitsbreite, werden bei zwei Fahrspuren rund 12 m, resp. 19 m gemäht, die beiden Schwade aber innerhalb von rund 6 m, resp. 12 m abgelegt. Beim Folgegerät genüge ein Zweikreisel-Mittenschwader (eine Fahrspur mit einem Vierkreiselschwader). So könnten laut Pöttinger Überfahrten massgeblich reduziert und Boden und Futter geschont werden.