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Gas, das in einem dicht gewordenen Gestein gefangen ist, wird Tight Gas genannt. Es kann nicht aufsteigen. Denn neben den verschiedenen Barriereschichten wirken die 2500 Meter dicken Gesteinsformationen über dem Tight Gas als weitere Sicherheitsbarrieren.
Ein kleinporiger Schwamm symbolisiert dichten Sandstein mit kleinen, schlecht verbunden Poren, in denen das Gas als tight gas steckengeblieben ist.
Tight Gas-Lagerstätten werden in im Mittelland und im Jura vermutet. Bisherige Schätzungen gehen von einem Potenzial von 150 bis 300 Milliarden Kubikmetern aus. Damit liesse sich der heutige Gasverbrauch der Schweiz für 45 bis 90 Jahre decken.
Schiefergas-Lagerstätten werden im südlichen Mittelland vermutet. Bisherige Schätzungen gehen von einem Potenzial von rund 120 Milliarden Kubikmetern aus. Damit liesse sich der heutige Gasverbrauch der Schweiz für etwa 35 Jahre decken.
Kohleflözgas wird in der Nordschweiz vermutet. Kohleflöz-Vorräte könnte es auch weiter südlich unter dem Molasse-Becken geben. Allerdings werden diese Stätten in enormen Tiefen vermutet. Über welches Potenzial die Schweiz verfügt, ist heute nicht bekannt.