Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03502.jsonl.gz/219

Nicht zufällig wurde die Feldiser Dorfkirche um das Jahr 1150 an dieser Stelle erbaut:
Wenn es im Frühling und im Herbst zur Tag- und Nachtgleiche kommt, treffen die ersten Sonnenstrahlen genau hier auf die Erde.
In den fast 900 Jahren ihres Bestehens haben diese Mauern viel erlebt. Geweiht sind sie dem Heiligen Hippolytus, dem Schutzpatron der Gefängniswärter und der Pferde. Erst 1290 wurde der heutige Turm angebaut, im Jahr 1493 erhielt das Gotteshaus seine heutige Form.
1508 und 1774 brannte die Kirche fast vollständig nieder. Aufgebaut wurde sie beim ersten Mal unter anderem mit Ablassgeldern und mit der finanziellen Unterstützung des Churer Bischofs. Auf dessen Hilfe musste man nach dem Brand von 1774 verzichten, war man doch seit 1583 reformiert.
1968 und 1975 wurde die Kirche renoviert, 2003 erhielt das Schindeldach eine Neueindeckung.