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So fühlt sich das Leben als abgewiesener Asylsuchender in der Schweiz an. Eine Parabel.
Ich war ein kleiner freier Fisch und tanzte im Persischen Golf. Das Leben war schön. Doch plötzlich kamen Krebse und Haifische und jagten mich. Ich kämpfte ein bisschen, aber im Vergleich mit ihnen war ich sehr klein. Ich konnte nicht weiterkämpfen. Ich fand einen Weg, von dort wegzukommen, wusste aber nicht wohin. Andere sagten mir: Der Schweizer See dort ist das Paradies. Ich glaubte ihnen und schwamm in die Schweiz. Zuerst habe ich Krabben gesehen. Die waren nett, aber nur drei Monate lang. Nachher waren sie nicht mehr nett. Sie haben mich in eine Vase gesteckt und mir gesagt, dass ich nun in diesem Glas Wasser überleben muss, ohne mich zu bewegen. Ich habe fünf Jahre lang überlebt. Aber nun brauche ich Freiheit und Bewegung, um weiterzuleben.