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Die Kalahari ist eine Halbwüstenlandschaft, die sich in einem mehr als 1 Mio. km² grossen abflusslosen Becken erstreckt. Der grösste Teil der Kalahari gehört zu Botswana, der west-liche Bereich zu Namibia und nur der Südzipfel zu Südafrika. Da es zwischen den Schutz-gebieten keine Grenzzäune gibt und die Tiere sich frei im gesamten Nationalparkgebiet bewegen können, ist es eine der letzten grossen Regionen, in denen Tierwanderungen noch möglich sind. Streifengnus, Springböcke, Eland- und Kuhantilopen sind häufig an-zutreffen. Schon seltener sieht man Schabrackenschakale, Tüpfelhyänen, und Braune Hyänen, Wüstenluchse, Leoparden, Löwen und Kudus. Bester Zeitpunkt für Tierbeobachtungen sind die Monate zwischen Februar und Mai. Man sieht das Wild am ehesten in den Trockentälern bzw. an den Wasserstellen.