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Das warme Wasser aus Ihrem Wasserhahn wird in einem Boiler erhitzt. Der Boiler steht meistens im Keller, Waschküche oder Trocknungsraum. Die kritische Grenze der Temperatur liegt bei 60 Grad. In allen Geräten, welche diese Grenze überschreiten, entsteht eine besonders intensive Kalkablagerung.
Wasserhärte
Ob Sie hartes oder weiches Wasser haben, erkennen Sie schnell an den Rückständen im Kochtopf: Ist nach dem Wasserkochen eine weisse Schicht ersichtlich, handelt es sich um hartes Wasser. Der Boiler sollte dann spätestens alle 3 - 5 Jahre entkalkt werden.
Auch bei weichem Wasser entsteht bei der Erwärmung Kalk.
Die Wasserhärte wird meistens in französischen Härtegraden (°f oder °fH) angegeben.
Teparatur
Die Auskristallisierung der Mineralsalze intensiviert bei stark erwärmten Wasser. Hartes Wasser bildet zweimal weniger Kalk, wenn es auf 55°C statt auf 65°C erhitzt wird und dreimal so wenig wie bei 75°C. Stellen Sie deshalb die Wasserwärme des Boilers zwischen 55°C und 60°C ein: So sparen Sie Strom und reduzieren die Kalkbildung.
Als Mindesttemperatur bei Warmwasser aus dem Boiler wird 55°C empfohlen, denn ab dieser Grenze können sich keine Krankheitserreger im Wasser entwickeln (Legionellen).
Die Idealtemperatur beträgt also zwischen 55°C und 60°C, um die Kalkbildung zu begrenzen und sich vor Krankheitserregern zu schützen. Unsere Fachspezialisten kontrollieren die Boilertemperatur während der Entkalkung und stellen sie für Sie auf den optimalen Wert ein.