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Wie Moody's gestern Dienstagabend mitteilte, wurden gleichzeitig weitere Ratings für die Tochtergesellschaften Swiss Re Corporate Solutions (IFS: "Aa3"), Swiss Re Life & Health America ("Aa3") und Swiss Reinsurance America Corporation ("Aa3") bestätigt.
Die Agentur begründete ihre Bestätigung des Ratings mit der "exzellenten" Marktposition und umfassenden Diversifizierung in Bezug auf Geographie und Geschäft, aber auch mit der starken, wenn auch abnehmenden Kapitalausstattung. Negativ stellt Moody's fest, dass sich die Stärke des Geschäfts in den letzten vier Jahren nicht in einer akzeptablen Rentabilität niedergeschlagen habe.
Swiss Re verzeichnete im Jahr 2020 einen signifikanten Verlust von 878 Mio US-Dollar aufgrund erheblicher Schadensfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus und eine durchschnittliche Kapitalrendite (ROC) von nur rund 1 Prozent über die vergangenen drei Jahre. Dies liege deutlich unter den Erwartungen von Moody's für das aktuelle Ratingniveau.
Profitabilität sollte sich wieder verbessern
Man gehe allerdings davon aus, dass sich die zugrundeliegende Profitabilität des Schaden- und Unfallgeschäfts (P&C) im Jahr 2021 verbessern werde, unterstützt durch eine härtere Preisgestaltung und eine geringere Risikoexponierung, so Moody's weiter. Der stabile Ausblick widerspiegle die Erwartung, heisst es weiter, dass sich die Profitabilität verbessern wird - gestützt durch steigende Preise für P&C-Rückversicherung und die Restrukturierung der Sparte Corso und dass Swiss Re damit wieder eine ROC von mindestens 6 Prozent erreichen werde. Darüber hinaus erwartet Moody's, dass die Kapitalisierung stark bleibe, da die SST-Quote weiterhin deutlich über 200 Prozent liege. (awp/hzi/kbo)