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Seite 35.785 Erklärung der technischen und fremden Ausdrücke
klein.
Abdeckplatte d. Kapitäls.
Abschneiden der Kanten und Ecken, so daß an deren Stelle schräge Flächen entstehen.
Zurücktretend, zurückspringend.
Eine in Stufen gebrochene Linie z. B. an
Giebeln.
Verbindungskehle zwischen zwei senkrechten Flächen.
Seitenschiff.
Ein regelmäßiges Achteck, das entsteht, wenn zwei gleiche Quadrate sich durchkreuzen.
Blatt der in Südeuropa wild wachsenden Bärenklau (Acanthus mollis und spinosus) mit aus tief eingeschnittenen
Zähnen am Blattrande gebildetem schönen Umriß.
Stirnziegel und
Giebelblumen;
meist aus der Fächerpalme nachgebildetem Zierwerk bestehend
(
Palmetten).
s.
Balkon. ^[= Söller: Ein unbedeckter Gebäudeausbau, der meist auf Balkenvorsprüngen ruht, im Gegensatz ...]
oder Ambon: Kanzelartige Lesepulte zu beiden Seiten des
Chores der christlichen
Basilika.
Die durch Hervortreten der
Enden der Längsmauern der
Cella des antiken Tempels an deren Vorderseite gebildeten
pfeilerartigen Vorsprünge (auch Thürpfeiler).
Chornische, halbkreisförmiger Anbau an die Basiliken der
Römer, der bei den christlichen Kirchenbauten als
Altarnische beibehalten wurde.
Rankenzierwerk des maurischen Stils.
Altertümlich, hauptsächlich auf die älteste griechische Kunstweise angewendet.
Oberschwelle der unmittelbar über den Stützen liegenden Steinbalken. (Siehe Fig.
712.)
Vorderseite eines Gewölbebogens.
Bogenstellungen, Bogengänge;
Reihen von Säulen und
Pfeilern, welche durch
Bogen ( Arkadenbogen) verbunden
sind.
Kleiner
Rundstab, Perlstab, Perlschnur.
Abgeleitet von Atlas, dem sagenhaften Träger der Himmelskugel, männlicher Träger von
Gebälk oder
Konsolen.
Vorhalle, Vorhof des römischen Wohnhauses. In der christlichen Baukunst der Vorhof der
Basilika.
Aufsatz über dem Hauptgesims eines Gebäudes (s. d. Abbildung
des Titusbogens Fig. 190);
meist undurchbrochen, dient dann zur Aufnahme von Inschriften, Flachbildern, kleinen Standbildern
u. s. w. Durchbrochen (mit kleinen Säulen:
) wird die «Docken» A. zur Brüstung oder Geländer.
Basis: Säulenfuß aus zwei durch eine
Hohlkehle getrennten
Pfühlen gebildet, die auf der quadratischen Grundplatte
aufliegen.
Ausladung: Weites Vortreten eines Baugliedes
z. B. der
Kranzgesimse.
Freilassen, offenlassen.
Vorderseite von Medaillen und Münzen;
Bildseite, Kopfseite;
im Gegensatz zu
. «Revers»
Ueberdachung;
Traghimmel. In der
Baukunst das von Säulen oder
Konsolen getragene Dach
der Altäre, Kanzeln u. s. w. und über Standbildern.
Söller: Ein unbedeckter Gebäudeausbau, der meist auf
Balkenvorsprüngen ruht, im Gegensatz zum
der
auf den vom
«Altan» Boden aufsteigenden Stützen ruht.
Kurze Säule,
. «Docke» ^[= Geländersäule.]
Brüstungsgeländer, Brustlehne.
Bei den
Römern die Bezeichnung für Gerichtshallen oder anderen öffentlichen Geschäften
dienende Gebäude. In der christlichen Baukunst die nach dem Muster der römischen B. erbauten Kirchen.
Fuß, Säulenfuß.
Wenig erhabenes Flachbildwerk.
Mit meist sehr erhabenen Flachbildern, Menschen, Tierfiguren, u. s. w.
geschmücktes Kapitäl des romanischen Stiles.
Unglasiertes Porzellan, hauptsächlich zu kleineren figürlichen Darstellungen verwendet.
Flache Wandnische.
Bogen, die keine Oeffnung überspannen, sondern nur den Wandflächen als Belebung oder Gliederung aufliegen.
In der Baukunst die Teile, welche Thüren, Fenster, Nischen oder
Pfeiler und Säulen im Innern und Aeußern
in krummer Linie überspannen und die Wölbung des Innern bestimmen. Den höchsten Punkt des Bogens nennt
man Bogenscheitel, die beiden tiefsten Bogenfüße. Die Entfernung zwischen den beiden Bogenfüßen heißt die «Bogenspannung».
Beim gewölbten d. h. aus einzelnen Teilen,
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Fortsetzung
Bogen:
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