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Während 15 Jahren hielt der ehemalige Chef der Pensionskasse BVK ein korruptes System am Laufen. «Ich verstehe, dass mein Verhalten Wut und Hass hervorgerufen hat.» Der 59-Jährige entschuldigte sich in aufrichtigem Ton bei seinen ehemaligen Vorgesetzten und damit auch bei den Zürcher Regierungsräten, die er während Jahren hinters Licht geführt hatte.
Einsicht zeigte auch der Militärfreund des Angeklagten, der dem ehemaligen Anlagechef über 800'000 Franken zugesteckt, und im Gegenzug lukrative Mandate erhalten hatte.
Der ehemalige Anlagechef der BVK ist angeklagt, Schmiergelder und Geschenke im Wert von knapp 1,7 Millionen Franken angenommen zu haben. Das Bezirksgericht verurteilte ihn in erster Instanz zu sechs Jahren und drei Monaten Freiheitsstrafe. Der ehemalige Anlagechef fordert nun einen Freispruch - oder eine deutlich mildere Strafe.
Urteilseröffnung ist am 27. August.