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Am Montagabend fand in Jaun im Anschluss an das sogenannte Jännergericht, die Gemeindeversammlung, auch die Pfarreiversammlung statt. Die dort präsentierte Rechnung 2016 der Pfarrei Jaun schliesst wegen höherer Steuereinnahmen mit einem kleinen Ertragsüberschuss von 2500 Franken ab, dies bei einem Aufwand von 223 052 Franken und einem Ertrag von 225 554 Franken. Wie Pfarreipräsident Martin Schuwey ausführte, konnten Rückstellungen in der Höhe von 27 000 Franken vorgenommen werden. Die Versammlung genehmigte die Rechnung wie auch das Budget, das von ähnlichen Beträgen ausgeht, einstimmig.
Die Pfarreiverantwortliche Heidi Thürler berichtete über die schwierige Situation in der Pfarrei, da in Jaun kein ständiger Priester mehr tätig ist. Mit verschiedenen Arbeitsgruppen versuche sie, das Leben in der Pfarrei aufrechtzuerhalten. Der Pfarreipräsident wies zudem auf das Problem des Friedhofs hin, wo immer weniger Holzkreuze – eine Attraktion des Bergdorfes – vorhanden seien. Wie Ammann Jean-Claude Schuwey betonte, habe auch die Gemeinde das Problem erkannt. Mit einer Revision des Friedhofreglements soll versucht werden, die Sache in den Griff zu bekommen.