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Wie der Beobachter Natur berichtete, hat ein Forschungsbericht die zehn Tierarten, die zur Zeit am stärksten bedroht sind, aufgelistet. Der Bericht „State of the Wild – a Global Portrait“, den die Wildlife Conservation Society (WCS) veröffentlicht hat, nennt Umweltveränderungen, Vernichtung des Lebensraums, illegaler Handel und problematische Fischereimethoden als bedrohliche Ursachen für das Artensterben.
Die Liste umfasst vorallem Amphibien, Reptilien, Vögel und Säuger, z. B. der bekannte Sumatra-Orang-Utan und die afrikanische Hunters-Leierantilope. Die meisten dieser akut bedrohten Arten kommen nur noch an wenigen oder speziellen Orten der Erde vor, wie etwa die grünäugige Froschart Rana Vibricaria, die nur auf Costa Rica vorkommt.
Laut dem Direktor des WCS-Instituts, Kent Redford, soll der Bericht den aktuellen Zustand seltener Arten aufzeichnen und aufzeigen, dass Artenschutz für gewisse Arten erfolgreich sein kann. Als Beispiel nennt er das früher vom Aussterben bedrohte Przewalski-Pferd, welches ausgewildert wurde und als natürliche Population wieder wächst.