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Sektionen
I. Aargau. Sektion Aarau. Mitgliederbestand: Stand Ende 1901: 71 Mitglieder; Aufnahmen im Jahre 1902 12; Entlassungen im Jahre 1902 3; Zuwachs im Jahre 1902 9 Mitglieder; Stand Ende 1902 80 Mitglieder.
Clubtouren. Von den im Tourenprogramm vorgesehenen Exkursionen wurden ausgeführt: in den Voralpen und im Jura: 1. Lägern, 2. Weißen-stein-Hasenmatt, 3. Rigi, 4. Lindenberg-Horben, 5. Kellenköpfli bei Langenbruck, 6. Bölchen. Durchschnittliche Teilnehmerzahl B. In den Hochalpen: 1. Hutstock, 2. Dammastock, je 5 Teilnehmer. Außerdem unternahm der Vorstand am 29. und 30. Juni eine Rekognoszierungstour auf die Kehlenalp, um einen geeigneten Platz für die projektierte Clubhütte zu eruieren.
Die Sektion hielt im Berichtsjahre 1 Generalversammlung und 11 Monatssitzungen ab, welche im Maximum von 20, im Minimum von 10, durchschnittlich von 16 Mitgliedern besucht waren. In denselben wurden nebst der Erledigung der laufenden Geschäfte 8 Vorträge und Berichte über ausgeführte Touren gehalten.
Viel beschäftigt wurde die Sektion durch das Projekt des Baues einer Clubhütte. Nachdem die Sektion in dieser Frage endgültig beschlossen hatte und ihr von der Zentralkasse ein Beitrag zugesichert worden war, wurde unter den Mitgliedern eine Subskriptionsliste zur Beschaffung der noch fehlenden Gelder in Umlauf gesetzt. Das Ergebnis derselben war auf Ende 1902 derart, daß der Bau der Hütte für den Sommer 1903 in sichere Aussicht genommen werden konnte.
II. Aargau. Sektion Lägern. Die Generalversammlung vom April bestätigte für die Jahre 1903 und 1904 den früheren Vorstand. Präsident: Walter Bärlocher; Vizepräsident und Kassier: Robert Jeuch-Rohn; Aktuar: Eduard Kaysei; Beisitzer: Eugen Blum und Albert Hafter.
Die Mitgliederzahl beträgt auf Ende des Jahres 1902 80; neueingetreten sind während des Vereinsjahres 15; ausgetreten infolge Wegzuges 6 Mitglieder.
Die Monatsversammlungen des Winterhalbjahres waren durchschnittlich von 12 Mitgliedern besucht.
Eines regen Besuches erfreuten sich die öffentlichen Vorträge, von denen die Sektion auch im vergangenen Jahre wieder eine Reihe veranstaltete. Im Januar sprach Gerichtspräsident Schüepp, Dielsdorf, über die „ Lägern in geologischer und botanischer Hinsicht ", im Februar Prof. Stebler, Zürich, über „ das Goms und die Gomser ". Ferner fanden zwei öffentliche Projektionsabende statt: im Monat März von Direktor Veitl, Zürich, über „ Touren in den Grödner Dolomiten " und im November von Prof. Dr. Wehrli, Zürich, über „ eine Durchquerung des südamerikanischen Kontinents ".
Das Winterfest der Sektion im Kurhaus zu Baden trug den Charakter des Fremdenlebens am Vierwaldstättersee und dürfte den zahlreichen Teilnehmern in bester Erinnerung geblieben sein.
Den Schluß der geselligen Anlässe machte die übliche Weihnachtsfeier auf der Lägern-Hochwacht, wo sich alljährlich eine größere Anzahl Mitglieder zur Winterzeit trotz Wind und Wetter zusammenfinden, um in urwüchsiger Gemütlichkeit einige fröhliche Stunden zu verbringen.
Von den Sektionstouren gelangten zur Ausführung: Januar: Rigi, 30 Teilnehmer; Februar: Höhenschwand, 6; April: Hohentwiel, 4; Juni: Drusberg, 6; Juli: Oberalpstock, 5; Oktober: Rautispitz, 5; November: Wildspitz, 8; Dezember: Lägern-Hochwacht, 15 Teilnehmer. Die für die Monate März, Mai, August und September angesetzten Touren mußten der andauernden ungünstigen Witterung halber in Wegfall kommen.
Zum Schluß erwähnen wir noch, daß sich bereits seit Jahren der Skisport unter unseren Mitgliedern eine größere Anzahl Anhänger erworben hat, denen das äußerst günstige Terrain des Nordabhanges der Lägern und der angrenzenden Juraberge als Hauptübungsplatz dient.
III, Aargau. Sektion Lindenberg ( Wohlen ). Vorstand: Präsident: Roman Müller; Vizepräsident: Theodor Weber; Aktuar: Alfred Huber; Kassier: Viktor Misteli; Bibliothekar: Alfons Meier, alle in Wohlen.
Mitgliederzahl Ende 1902: 38 ( Abgang 5, Zuwachs 8 ). Im Laufe des Jahres fanden 4 Sitzungen statt, in welchen bei guter Beteiligung die geschäftlichen Angelegenheiten abgewickelt und das gesellige Leben etwas gepflegt wurde. Ferner ist zu erwähnen die Demonstration der neuen Schulwandkarte durch Herrn Bezirkslehrer C. Diem.
Von 8 projektierten Sektionstouren wurden 6 ausgeführt bei verhältnismäßig großer Beteiligung.
IV. Aargau. Sektion Zofingen. Pro Ende 1902 hatte unsere Sektion einen Bestand von 74 Mitgliedern.
Durch den Tod verloren wir das Ehrenmitglied Karl Offenhäuser, Gründer unserer Sektion im Jahre 1874 und deren Präsident bis zu seinem Wegzuge im Jahre 1883. Er bleibe im treuen Andenken!
Nebst den verschiedenen Vorstandssitzungen hielten wir 8 Generalversammlungen, durchschnittlich von 14 Mitgliedern und 2 Gästen besucht. Außer dem geschäftlichen Teile wurden bei diesen Sektionssitzungen noch folgende Vorträge gehalten: Bezirkslehrer E. Faller: Der Sezessionskrieg ( 2 Abende ); H. Hollen weger: Zermatt, Breithorn, Oberwallis; Dr. Jäger: Reisen in Schweden, Norwegen, Tunis und zum Schlüsse: Heidelberg und Umgebung; mit vielen Projektionen von selbst aufgenommenen Photographient Dr. H. Fischer-Siegwart: Die Sammlungen des Zoiìnger Museums im Jahre 1901; A. Riniker: Die Clubtour auf den Chasserai.
Unsere Clubtouren litten mehr oder weniger unter dem Einflüsse des unbeständigen Wetters. Die Haupttour aufs Ewigschneehorn mußte sogar gänzlich wegfallen. Es wurden folgende Clubtouren ausgeführt, wobei sich unsere Sektion durchschnittlich mit 10 Mann beteiligte: 1. Frohburg -Wysenberg, am 12. Januar; 2. Feldberg im Schwarzwalde, am 26. und 27. April; 3. Zusammenkunft der mittelschweizerischen Sektionen in Langenthai, am 8. Mai; 4. Chasserai, am 24. und 25. Mai; 5. Hohgant, am 28. und 29. Juni; 6. Pizzo Centrale, am 26. und 27. Juli und 2. und 3. August; 7. Pilatus, am 27. und 28. September, gemeinsam mit der Sektion Pilatus; 8. Aarau über Benken-Benkenjoch nach Frick, dann über den Bötzberg nach Brugg, am 2. November; 9. Ausmarsch über Rotacker nach Gösgen, am 28. Dezember.
Wohl ein Glanzpunkt unseres Vereinslebens war der gesellige Familienabend vom 8. November im „ Römerbadsaal ", an dem über hundert Personen teilnahmen, worunter fünf Mitglieder der Sektion Pilatus. Die Projektionen des Herrn Dr. Brun aus Zürich, die theatralischen und gesanglichen Produktionen boten schöne Abwechslung.
Kurz vor Jahresschluß ernannte unsere Sektion den langjährigen Clubgenossen A. Burri zu ihrem Ehrenmitgliede.
V. Appenzell A.Rh. Sektion Säntis. Vorstand pro 1902 bis 1903: Präsident: Otto Lobeck; Vizepräsident: Karl Preisig; Kassier: E. Tanner; Aktuar: H. Forster; Bibliothekar: Hs. Buchli; alle in Herisau.
Die Sektion zählt heute 82 Mitglieder; gestorben ist Herr Hofstetter in Gais.
Unsere Sektion versammelte sich regelmäßig monatlich einmal im Clublokal im „ Hotel Löwen ", woselbst auch die Bibliothek untergebracht ist. In diesen Versammlungen, die gut besucht waren, wurden die laufenden Geschäfte erledigt, projektierte Touren besprochen und Fragen clubistischen Inhalts behandelt. Im Februar fand im Saale zum „ Löwen " ein gutbesuchter Unterhaltungsabend mit Tanz statt.
Von den im Sektionsprogramm pro 1902 festgesetzten Touren konnten nur folgende ausgeführt werden:
1. Im Juni: Garten — Schwägalp — Krätzerli ( Familienbummel mit Picknick und Bergchilbi auf der Schwägalp.
2. Flüela-Schwarzhorn.
Die so beliebte Januartour auf den Äscher und zum Wildkirchli wurde auch dieses Jahr bei guter Beteiligung ausgeführt; ja einige Herren ließen sich 's sogar nicht nehmen, im Januar unserem Freunde Bommer auf dem Säntis einen Besuch abzustatten, und zwar ohne die so in Mode kommenden Skies. Hochgebirgstouren sind dem Komitee dieses Jahr keine zur Kenntnis gebracht worden; dagegen wurden auch diesen Sommer die üblichen Streifereien im Alpsteingebiet zahlreich unternommen.
Am 22. Juni 1902 wurde beim Wildkirchli ein Denkmal zu Ehren Joseph Viktor Scheffels eingeweiht, bestehend aus einer Gedenktafel mit dem Bildnis des Dichters und der Inschrift: „ Dem Dichter des Ekkehard seine Verehrer. " An dieser Feier, bei welcher auch ein Sohn des Dichters anwesend war, ließ unsere Sektion sich durch zwei Mitglieder vertreten.
Das Säntisgebiet besitzt nunmehr folgende Denkmäler: 1. Denkmal zur Erinnerung an Escher von der Linth ( hinter der Schwendi2. Denkmal zur Erinnerung an F. v. Tschudi ( beim Seealpsee3. Denkmal zur Erinnerung an Chr. Jezeler ( auf der Meßmeralp ); 4. Denkmal zur Erinnerung an Scheffel und Ebel ( beim Wildkirchli ).
Die an der letztjährigen Hauptversammlung beschlossene Wegmarkierung von der Schwägalp über die Kammhalde zum Öhrli ist letzten Sommer unter Leitung von Führer J. Nänni in Appenzell zur Ausführung gelangt; es bildet diese Route eine interessante Variante für die Säntisbesteigung.
Die Frequenz unserer Clubhütte auf der Tierwies am Säntis war auch letzten Sommer eine sehr große; namentlich an Samstagabenden war der Zudrang zur Hütte ein so großer, daß oft Gäste abgewiesen werden mußten. Der Hüttenwart Zimmermann, Wirt im Krätzerli, hat daher schon letztes Jahr mit dem Bau eines geräumigen Gasthauses begonnen, welches diesen Sommer seiner Vollendung entgegengehen wird.
Die Bibliothek wird jährlich nach Maßgabe des bewilligten Kredites geäufnet; die Mappenzirkulation funktionierte untadelhaft.
VI. Basel. Sektion Basel. Vorstand pro 1902: Rudolf Kummer, Obmann; S. Preiswerk-Sarasin, Statthalter; Dr. E. Fankhauser, Schreiber; C. Stähelin-Großmann, Säckelmeister; F. Wortmann, Bibliothekar.
Subkomitee8: F. Wortmann, Chef der Exkursions- und Projektionskomitees; J. Mende, Chef des Thiersteinkomitees; E. Steiger, Verwalter der Gesteinssammlung.
Mitgliederbestand per Ende 1902: 232 gegen 222 im Vorjahre. Eingetreten sind 23, ausgetreten 6, gestorben 5, in andere Sektionen übergetreten 2, Zuwachs somit 10 Mitglieder.
Unsere Sektionsversammlungen, welche alle 14 Tage im eigenen Lokale ( Gebäude der Lesegesellschaft, Münsterplatz 8, II. Stock ) stattfanden, waren durchschnittlich gut besucht, dank der Liebenswürdigkeit einer Anzahl Mitglieder, welche uns mit Vorträgen erfreuten. Eine große Anzahl der letzteren wurden mit Projektionen erläutert und illustriert, wodurch das Interesse wesentlich gefördert wurde. Daß sich dabei unser neues und schönes Heim als etwas zu eng erwies, ist mehr erfreulicher als bedauerlicher Natur.
An 21 Sitzungen wurden 20 Vorträge gehalten, nämlich von den Herren: Prof. Dr. R. Thommen: Die Alpen als Kriegsschauplatz, 2 Vorträge; Dr. Andreas Fischer: Himalaja; Dr. J. J. David: Bergfahrten im Orient; Dr. Emil Burckhardt, Ehrenmitglied: In memoriam Fritz Bischoff, Erinnerungen an Hans Graß, 2 Vorträge; Dr. A. Raillard: Wetter- horn und Jungfrau; Gustav Müller: Wanderungen in den Pyrenäen mit Besteigung der Maladetta; Nadelhorn und Rimpfischhorn, 2 Vorträge; Dr. Paul Mähly: Wanderungen im Clubgebiet, Traversierung der Aiguille d' Argentière und des Grand Combin, 2 Vorträge; die Mitglieder des Projektionskomitees: Die Gruyère in Wort und Bild; Prof. Dr. F. Zschokke: Zoologisches aus den Hochalpen; Buin, Ortler und Weißkugel, eine Stu-dentenfahrt, 2 Vorträge; Dr. Karl Frey: Die Große Windgelle im Winter; Dr. Aug. Binz: Vereina und Ofenpaß; C. Hermann: Eine Traversierung des Mont Blanc von Courmayeur nach Chamonix, Traversierung der Wetterhörner, 2 Vorträge; Rudolf Kummer: Die Tätigkeit der Sektionen des S.A.C.; N. Stöcklin-Müller: Weißhorn und Trifthorn.
An den zwischen die Sitzungen fallenden Freitagen fanden regelmäßig Leseabende statt.
Die Bibliothek hat sich neuerdings vermehrt und besteht jetzt aus 2139 Bänden, 146 Panoramen, 415 Karten, nebst der vollständigen Sammlung des Siegfriedatlas. Die Benützung der Bibliothek darf als befriedigend bezeichnet werden.
Durch Herausgabe einer Touristenkarte des Basler Jura ( Maßstab 1: 50,000 mit 20 Meter Äquidistanz der Höhenkurven ) sind wir einem längst gefühlten Bedürfnis gerecht geworden. Die gefällige und sehr genaue Ausführung durch die Firma Kümmerly & Frey in Bern sicherte der Karte einen vollen Erfolg, so daß in wenigen Wochen die ganze Auflage von 1000 Exemplaren vergriffen war, und unserer Kasse nicht nur die bewilligte Subvention wieder zugeführt, sondern ihr noch trotz dem billigen Preise ein kleines Benefiz einverleibt werden konnte.
Unsere beiden Clubhütten, mit deren Oberaufsicht unser jeweiliger Statthalter betraut ist, nahmen unsere Tätigkeit mehr als sonst in Anspruch. An der Schwarzegghütte waren diverse Reparaturen erforderlich. Die Hütte leidet an dem Übelstand, daß sie mit ihrer hintern Wand an die Moräne anstößt, so daß das Schmelzwasser eindringt und Feuchtigkeit erzeugt, welchem Nachteil nur durch einen Neubau dauernd abgeholfen werden kann. Die Frequenz stellt sich laut Hüttenbuch auf 193 Touristen mit 111 Führern = 304 Personen, worunter 42 Mitglieder des S.A.C. Bestiegen wurde das Große Schreckhorn 21 mal ( 40 Touristen ), das Kleine Schreckhorn 6 mal ( 7 Touristen ), das Lauteraarhorn 3 mal ( 4 Touristen ), das Finsteraarhorn 2 mal ( 6 Touristen ), das Fiescherhorn-Ochsenjoch lmal ( 2 Touristen ). Der Grat vom Schrecksattel zum Lauteraarhorn wurde 2 mal ( jedesmal von einer Dame ) bezwungen, und zwar je lmal nach jeder Richtung hin. Besorgung und Überwachung der Hütte ist Christen Jossi, Sohn, in Grindelwald anvertraut.
Die Weißhornhütte hatte im Frühjahr 1902 einen Unfall, indem sie wahrscheinlich durch Lawinendruck um 25 cm. auf ihrem Sockel vorgeschoben wurde und dadurch auch einige Beschädigungen erlitt. Sie wurde nicht ohne viele Mühe an ihren ursprünglichen Platz zurückversetzt, repariert und mit verstärkten Versicherungen gegen die Bergseite hin versehen. Die nicht unbedeutenden Kosten übernahm in sehr verdankenswerter Weise das Zentralkomitee. Hoffen wir, daß die Hütte nunmehr allen Unbilden der Witterung standhalten und uns weiterer Sorgen entheben werde. Ungelöst ist noch die sehr schwierige Frage, in welcher Weise die bestehende, aber unzweckmäßige Schutzmauer umzugestalten sei, so daß sie die Hütte vor Schnee- und Lawinendruck unbedingt sicherstellt. Die Lösung dieser Aufgabe bleibt dem künftigen Jahre vorbehalten. Die Aufsicht über die Hütte und deren Besorgung wird durch Ratsherrn Daniel Brantschen in Randa ausgeübt. Frequenz: 80 Touristen mit 48 Führern = 128 Personen in 41 Partien. Dem S.A.C. gehören 25 Besucher an. Das Weißhorn wurde laut Hüttenbuch von 28 Partien mit 43 Touristen in Angriff genommen und von 25 Partien mit 38 Touristen glücklich bezwungen, lmal sogar Anfang Januar 1902.
Unser Jurabesitz Schloß Thierstein erfreute sich eines regen Besuches sowohl von Mitgliedern des S.A.C., wie auch von Fremden, und ist im Laufe des Jahres dank der Fürsorge des bezüglichen Spezial-komitees an Inventarstücken neu bereichert worden. Zur Besichtigung beliebe man sich an den Abwart Schmid in Büsserach zu wenden, und wird es uns freuen, wenn unsere verehrlichen Clubgenossen uns recht oft die Ehre ihres Besuches erweisen.
An Sektionsexkursionen wurden 15 ausgeführt, in deren Leitung sich die Mitglieder des Exkursionskomitees teilten. Durchschnittliche Beteiligung: 11 Mann. 18. und 19. Januar: Beatenberg-Burgfeldstand-Inter-laken; 16. Februar: Hasenburg-Staufen-Krozingen ( Schwarzwald9. März: Rehhag-Belchenfluh-Allerheiligen; 31. März: Rendezvous auf Thierstein; 20. April: Glovelier-Signal St. Brais-Les Rangiers-Haute Borne-Delsberg; 8. Mai: Hochwacht. Rendezvous der mittelschweizerischen Sektionen; 25. Mai: BIochmont-Pfirt-Flühen; 7. und 8. Juni ( gemeinsam mit Sektion Bern ): Sörenberg-Giswilerstock-Lungern; 28. und 29. Juni: Gemmi-Wildstrubel-Adelboden; 10. August: Laufen-Rotfluh-Rämel-Hochblauen; 7. September: Clos du Doubs; 19. Oktober: Wesserling-Drumont-Bussang-Wesserling ( Vogesen2. November: Rendezvous auf Thierstein; 30. November: Waldenburg-Kellenköpfli-Reigoldswil; 14. Dezember: Roggenfluh.
Der vorherrschenden ungünstigen Witterung des Jahres ist es namentlich zuzuschreiben, daß die Beteiligung keine stärkere war.
Die stets zunehmenden Vereinsgeschäfte machten es notwendig, den Vorstand, der seit Gründung der Sektion im Jahr 1863 aus nur fünf Mitgliedern bestand, um zwei Beisitzer zu vermehren, wodurch eine Statutenrevision notwendig wurde. An der Delegiertenversammlung vom 25. Oktober in Brugg war die Sektion durch Statthalter Preiswerk, Säckelmeister Stähelin, Bibliothekar Wortmann und Obmann Kummer vertreten.
VII. Bern. Sektion Alteis. Vorstand: Präsident: Dr. Biehly; Aktuar: Pfarrer Rytz; Kassier: Führer Imobersteg; Beisitzer: E. Gurtner; Führer: Abr. Müller.
Mitgliederbestand: Ende 1901: 49. Neuaufgenommen: 7. Gestorben und ausgetreten: 3. Mitgliederzahl Ende 1902: 53.
In den Sitzungen im Clublokal, Hotel Bahnhof in Frutigen, die der Umstände halber nicht regelmäßig abgehalten werden können, beanspruchte wiederum die Erstellung der Clubhütte auf Wildeisigen, der sich einige Hindernisse entgegenstellten, einige Zeit; die übrigen Sitzungen wurden ausgefüllt, einmal mit Vorführung von Projektionen, Durchberatung des neuen Führerreglements, sowie Aufstellung eines teilweise neuen Führertarifs für Kandersteg und Adelboden, welche beiden Gegenden in der neuen Auflage höchst stiefmütterlich behandelt worden waren. An die Delegiertenversammlung in Brugg wurden abgeordnet: die Herren V. de Beauclair und J. Imobersteg.
Von Sektionstouren gelangten zur Ausführung Balmhorn über den Nordgrat, wobei 16 Personen teilnahmen, anläßlich unserer Hütteneinweihung; sowie Dreispitz und Tschingelpaß.
Von Festlichkeiten der Sektion seien erwähnt unsere Jahresfeier im Bahnhofhotel, wo uns Herr Rohr von der Sektion Bern eine Reihe seiner schönsten Bilder aus den Berner Alpen vorführte, mit nachfolgendem Souper und Tanz. Dann unsere Hütteneinweihung auf Wildeisigen, die bereits in der „ Alpina " beschrieben wurde. Nicht vergessen wollen wir die schönen Stunden, die wir an den Gestaden des Öschinensees bei einer Erdbeer -bowle verlebten, und wo wir unserer lieben Freunde und Clubbrüder Paul Koenig und Walter Hagen gedachten, die so früh aus unserm frohen Kreise scheiden mußten.
VIII. Bern. Sektion Bern. Vorstand: Präsident: Dr. H. Dübi; Vizepräsident: Dr. P. Meyer; Sekretär: Paul Cardinaux; Kassier: Hans Kempf; Bibliothekar: Dr. R. Zeller; Beisitzer und mit dem Vizepräsidenten zugleich Exkursionskomitee: E. Hug, K. Knecht, Lardelli, Wylemann, Das Berichtsjahr war für die Sektion leider in jeder Hinsicht ein ereignisvolles. Mögen die Annalen unserer Sektion nie wieder eine solche Totentafel aufweisen! Acht liebe Kameraden sind von uns geschieden, darunter Alte und Junge von gutem Klang und aus dem richtigen Holz.
Am 10. Mai verschied nach langem Leiden unser hochverehrtes Ehrenmitglied, ein Mitgründer des S.A.C., Dr. E. von Fellenberg. Sodann ruht im Grabe, bewacht von seinen geliebten Bergen im kleinen Friedhof zu Zermatt, unser junger Freund Paul Koenig und fern von uns, in seiner Heimaterde, Walter Flender, welcher, trotz seinem jugendlichen Alter, bereits ein vielversprechender Bergsteiger und alpiner Schriftsteller war. Beide büßten ihr Leben ein in der Liebe zu unserer herrlichen Alpenwelt. Eine verdeckte Gletscherspalte auf dem Grenzgletscher, während einer Skitour am 26. Februar, wurde ihr Verhängnis. Verunglückt ist auch Gerichtspräsident Largìn als Alleingänger auf dem Nadelhorn.
Von uns schieden ferner die Mitglieder: F. Zurbuchen, ein mehrjähriges treues Vorstandsmitglied, Jacot, Prof. Kürschner und Bankdirektor Yersin. Möge allen die Erde leicht sein!
Der Vermehrung der Mitgliederzahl durch Ein- und Übertritte um 40 Mann steht eine Verminderung durch 20 Austritte und acht Todes- fälle gegenüber, so daß die Sektion per Ende Dezember 1902 412 Mitglieder zählt, gegen 400 im Vorjahr.
In diesem Jahre feierte Herr J. Coaz, eidg. Oberforstinspektor, Ehrenmitglied des S.A.C. und Mitglied unserer Sektion, in seltener Rüstigkeit seinen 80. Geburtstag. Wir ließen dem Jubilar einen Glückwunsch der Sektion überreichen.
Der Bibliothek wurde in dem neuen Lokale ganz besondere Aufmerksamkeit geschenkt, was aus den beträchtlich erhöhten Auslagen ( Fr. 1200 gegen 800 ) ersichtlich ist. Durch Neueinbinden, Ordnen, Ergänzungen und viele neuen Anschaffungen ist sie nun in solchen Stand gesetzt worden, daß sich die Benützung von Seiten der Mitglieder verdoppelt hat.
Auch dieses Jahr gingen wertvolle Schenkungen ein, sei es für die Bibliothek, sei es zum Schmuck des Lokals, welche den gütigen Gebern hier nochmals bestens verdankt seien.
Aus den Traktanden der 12 ordentlichen Monatssitzungen, von denen 10 im Lokal und je eine in der Enge und auf dem Gurten stattgefunden haben, seien hier vorerst die Vorträge in der gehörten Reihenfolge erwähnt: Dr. Dübi: A. von Hallers Alpensinn; H. Kœnig: Wanderungen im Triftgebiet und von der Grimsel nach Grindelwald; J. Martin: Vom Wetterhorn mit Projektionen; Dr. Krumbein: Wanderungen in den Dolomiten ( Rosengartengruppe ) mit Projektionen; Dr. Zeller: Über Ziel und Aufgabe eines alpinen Museums; H. Kempf: Hochtouren in den Berner Alpen: Wetterhorn-Mittelhorn-Schreckhorn, mit Projektionen; Dr. Dübi: Alte Neuigkeiten.
Ferner erfreuten die Herren J. Martin und Fr. Rohr während zwei Sitzungen die Anwesenden mit Projektionen, und Dr. Zeller organisierte eine Ausstellung der Sammlung J. Beck von Photographien aus dem Himalaja ( Kollektion Sella ).
Über die Sektionsausflüge wurde wie bisher in den Sitzungen Bericht abgelegt von den Herren Schachtler: Rämisgummen; A. König: Giswilerstock; Thormann: Jolimont; Dr. Peteut: Dent de Mordes; Dr. Häfliger: Balmhorn; Lardelli: Scheibe und Mähre; Vierling: Wetterlatte.
Von den 11 Touren des Programms fiel eine ( Sulegg im Mai ) wegen ganz ungünstiger Witterung und Neuschnee gänzlich aus, eine zweite ( Diechterhorn im Juli ) wurde durch Regenwetter unterbrochen, und eine dritte ( Öschinensee und -alp im März ) konnte aus gleichem Grunde nur teilweise ausgeführt werden.
Die übrigen acht verliefen programmmäßig, sechs bei schönem, zwei bei ordentlichem Wetter; immerhin mußten drei Verschiebungen stattfinden. Die Durchschnittsfrequenz beträgt 11 ( letztes Jahr 10 ) Teilnehmer. Der Ausflug auf die Wetterlatte weist das Maximum mit 23 und derjenige auf das Balmhorn mit vier Teilnehmern das Minimum auf.
Dank unserem hübschen Lokal und den durch Projektionen interessant und anschaulich gemachten Vorträgen hat sich auch dieses Jahr wieder der Besuch der Versammlungen gesteigert. 682 Mitglieder haben sich in den 12 Sitzungen eingefunden. Es ergibt dies im Durchschnitt 57 Mann gegenüber 48 im.Vorjahr und 38 im Jahr 1900.
Sonstige Traktanden und Beschlüsse.Vor allem sei hier erwähnt die in der Aprilsitzung auf Antrag des Initiativkomitees, bestehend aus den Herren Davinet, Montandon, Utinger und Dr. Zeller, beschlossene Gründung eines „ Alpinen Museums ". Es soll für alle die Erforschung unserer Alpen betreifenden Gegenstände, Literatur etc. eine Zentralsammel-stellewerden, wo den Freunden unserer herrlichen Alpenwelt fortwährend ein belehrendes und anschauliches Bild unserer Heimat geboten werden soll. Das Initiativkomitee wurde mit der weitern Ausführung des Beschlusses beauftragt.
In der Organisation und Aufsicht unseres Hüttenwesens ist eine Neuerung geschaffen worden. In der Junisitzung wurde beschlossen, die Aufsicht über alle unsere Hütten in die Hand eines Mitgliedes des Vorstandes zu legen. Dieser Posten wurde dem Beisitzer Herrn Ing. Wylemann anvertraut, dem die nötigen Kompetenzen für den Verkehr mit den Hüttenwarten und zur Instandhaltung der Hütten und deren Zugänge eingeräumt wurden. Unsere Berglihütte, an einem der schönsten Punkte des gesamten Alpenlandes gelegen, soll nächstens gründlich repariert und eventuell durch einen Neubau ersetzt werden. Mit der Räumung, d.h. Vergrößerung des Platzes wurde bereits begonnen. An die Kosten dieser Arbeit, welche zirka Fr. 900 betragen wird, oder an die eines eventuellen Neubaus, der auf mehr als Fr. 10,000 zu stehen kommen würde, wurde uns vom C. C. ein Beitrag von 50 % in Aussicht gestellt. Diese Kredite werden eventuell in der nächsten. Delegiertenversammlung verlangt werden.
Auch unsere andern Hütten wurden vom Hüttenwart selbst gründlich untersucht, nach seinen Angaben repariert und deren Inventar ergänzt. Die Gesamtauslagen, worin die teilweise ausgeführten Arbeiten am Bergli nicht inbegriffen sind, für die Instandhaltung unserer vier Hütten, Weg-verbesseningen und Markierungen betragen Fr. 700, nämlich: Gamchibalm Fr. 202. 95; Bergli Fr. 118. 65; Gauli Fr. 42. 25; Trift Fr. 302.50.
Um dem längst gefühlten Übelstande: verspätetes Eintreffen der Inspektionsberichte über unsere Hütten, abzuhelfen, wurde beschlossen, bis auf weiteres die Mitglieder unserer Sektion, welche nach den Weisungen des Hüttenwarts ausführliche, genaue Berichte über gemachte Inspektionen einsenden, angemessen zu entschädigen. Für die ersten, durch den Vorstand zu prüfenden Berichte werden jeweilen jedes Jahr folgende Beträge ausgesetzt: Gamchibalm, Fr. 15; Bergli, Fr. 30; Gauli, Fr. 15 und Trift, Fr. 20.
Die Verproviantierung der Berglihütte ergibt einen Passivsaldo von Fr. 16. 90 zu lasten der Sektion.
Die Frequenz der Hütten ( Touristen und Führer ) war folgende: Gamchi 62 ( 1901=47 ); Bergli 163 ( 1901 = 98 ); Gauli 164 und Trift 64. Die Berglihütte wurde zuerst am 21. Januar besucht ( Skitour auf die Jungfrau, ausgeführt von Herrn David aus Basel und dem verstorbenen Paul Kœnig ), dann am 28. Juni und zuletzt von Touristen am 23. September.
Im Laufe des Jahres wurde von der Sektion abgefaßt und den Mitgliedern in gedruckten Exemplaren zugestellt: ein Mitgliederverzeichnis und ein Bibliothekreglement. Ferner wurde ein Reglement zur Benützung des Projektionsapparates ausgearbeitet, nach welchem der Apparat durch andere Vereine gegen Entrichtung einer Miete und von den Mitgliedern der Sektion gegen Bezahlung der Kosten des Leuchtgases, jedoch nicht zu Erwerbszwecken, gebraucht werden darf.
Für gemeinnützige und wohltätige Zwecke zirkulierten unter den Mitgliedern zwei Sammellisten: die eine für das Hallerdenkmal und die andere für die durch Gletscherbruch am Simplon Beschädigten, welche Fr. 200 und Fr. 263 abwarfen.
Auf Antrag des Regierungsrates Herrn von Steiger befindet sich seit diesem Jahr eines unserer Mitglieder in der Bergführerprüfungskommis-sion. Gewählt wurde Herr Dr. Zeller.
Die Unterhandlungen zur Untermietung unseres Lokals an andere Vereine, zwecks Verminderung der uns auffallenden jährlichen Mietsumme von Fr. 1000, haben bis jetzt zu keinem Resultat geführt.
An die Delegiertenversammlung in Brugg wurden abgeordnet die Herren Dr. Dübi, Simon, Wylemann, E. Hug, Utinger und Petion.
Durch die obenerwähnten großen finanziellen Opfer, welche die Sektion im Laufe des Jahres an die Bibliothek, ftir unsere Hütten etc. geleistet hat, ist es erklärlich, daß die von unserem Kassier, Herrn Kempf, abgelegte und von den Rechnungsrevisoren, Herren A. Zuber und O. Staub, revidierte Rechnung im Vergleich mit derjenigen des Vorjahres ungünstiger abschließt. Bei Fr. 4126. 12 Einnahmen und Fr. 3551. 61 Ausgaben verbleibt nur ein Saldo von Fr. 574. 41 ( 1901: Fr. 1224. 72 ), so daß im Budget pro 1903 von einer Dotierung des Reservefonds Umgang genommen werden mußte.
Um auch im nächsten Jahr allen an uns gestellten Anforderungen zu genügen und um die begonnenen Arbeiten richtig durchführen und beendigen zu können, wurde in der Hauptversammlung vom 10. Dezember beschlossen, die durch Herabsetzung des Jahrbuchpreises frei werdenden Fr. 2 zum Jahresbeitrag zu schlagen, womit derselbe von Fr. 7 auf Fr. 9 erhöht wird.
IX. Bern. Sektion Biel. Vorstand: Präsident: Dr. A. Bähler; Vize Präsident: L. Müller; Sekretär: F. Studer-Boß; Kassier: Ch. Bonny; Bibliothekar: R.M.inder; Hüttenwart: Alb. Leuenberger; Beisitzer: E. Kuhn, junior.
Mitgliederzahl: Auf 1. Januar 1902: 122. Eintritte 7; Austritte 5; Bestand auf Ende 1902: 124.
Es fanden 7 Vorstandssitzungen und 6 Vereinsversammlungen statt. Die letzteren waren von durchschnittlich 26 Mitgliedern besucht. Vorträge wurden folgende gehalten: Dr. A. Bähler: Das Avers; F. Rohr, Sektion Bern: Touren im Wallis und im Gauligebiet mit Projektionen; A. Weber: Bergfahrten im Berner Oberland mit Projektionen.
Im übrigen war die Tätigkeit unserer Sektion sowohl wie der einzelnen Mitglieder in clubistischer Beziehung eine außergewöhnlich ruhige und stille. Die konstant schlechte Witterung der Frühjahrs- und Herbstsaison, sowie der Umstand, daß ein großer Teil unserer Mitglieder organisatorisch oder aktiv bei der Durchführung des kantonalen Turn- und Gesangfestes, die beide dieses Jahr in Biel stattfanden, beteiligt waren, mögen als Entschuldigung für diese Tatsache geltend gemacht werden.
Von den im Exkursionsprogramm vorgesehenen Sektionstouren gelangten nur wenige zur Ausführung. Die Sektionshochtour auf den Galenstock, von einer größern Zahl unserer Mitglieder bei prächtiger Witterung angetreten, wurde durch Regenwetter unterbrochen und verunmöglicht; einige der ausgezogenen Mitglieder, die sich durch dieses Mißgeschick nicht entmutigen ließen, wurden nachträglich für ihre Geduld reichlich entschädigt durch eine Reihe beim schönsten Wetter ausgeführter Besteigungen im Gauligebiete.
Die Clubhütte unserer Sektion am Oberaarjoch wurde auch dieses Jahr wieder, trotz der für Hochgebirgstouren im allgemeinen durchaus ungünstigen Witterung, ziemlich stark besucht. Die Gesamtzahl der Besucher belief sich auf 208 Personen in 56 Partien ( davon 12 führerlose ). Von den 129 touristischen Besuchern waren Mitglieder des S.A.C. 71, des D. Ö.A.V. 36, des C. A. P. 5, Engländer 14, Italiener 2 und Russen 1.
Nachdem sich auch im Laufe dieses Sommers die stereotypen Klagen wegen Überfüllung der Hütte an schönen Tagen während der Hochsaison mehrfach wiederholten, und sich auch sonst die Baufälligkeit und Repa-raturbedürftigkeit unserer Hütte als unausbleibliche Folgen ihres Alters immer mehr einstellten, hat unsere Sektion in ihrer Versammlung vom 28. November beschlossen, sofort die Vorarbeiten für einen Neubau unserer Hütte an die Hand zu nehmen. Damit hat sich unsere Sektion eine große Aufgabe gestellt, die sie während der nächsten zwei Jahre in intensiver Weise beschäftigen wird.
X. Bern. Sektion Blümlisalp-Wildhorn. Vorstand: Präsident: Pfarrer H. Rohr, Thun; Vizepräsident: Pfarrer Hürner, Wimmis; Sekretär: H. Ziegler, Adjunkt der eidgenössischen Munitionsfabrik Thun; Kassier: H. Lohner, Handelsmann, Thun; Bibliothekar: H. Volz, Optiker, Thun; Beisitzer: L. Krebser, Buchhändler, Thun, und P. Montandon, Handelsmann, Glockenthal bei Thun.
Mitgliederbestand: Austritte 4; Todesfälle 1; Eintritte und Übertritte aus andern Sektionen 10; Bestand Ende 1902: 77 Mitglieder.
Sektionssitzungen wurden 4 abgehalten; die Jahressitzung in Großhöchstetten vom 23. Februar, die übrigen 3 Sitzungen in unserm freundlichen Clublokal ( Restaurant Balmer, Hauptgasse, Thun ).
Vorträge hielten die Herren Schützenmajor Grimm: „ Die Infanterie im Gebirge ", II. Teil; L. Krebser: Clubtour im Gotthardmassiv, den 2. und 3. November 1901; Pfarrer E. Bähler: Aus dem Gebiete des Grand Combin; derselbe: Delegiertenversammlung Brugg; H. Volz: Clubtour auf die Männlifluh.
Offiziell vertreten ließ sich unsere Sektion an der Delegierten Versammlung in Brugg durch Herrn Pfarrer Bähler.
Clubtouren wurden ausgeführt auf das Elsighorn und die Männlifluh; außerdem noch 3 kleinere Ausflüge, nach Großhöchstetten ( verbunden mit der Jahressitzung ), nach dem Belpberg und nach Boltigen, letztere mit Damen.
Unsere Clubhütte am Hohtürligrat befindet sich unter stets gleich treuer Obhut unseres Hüttenwarts, Lehrer und Bergführer Imobersteg in Kandersteg, in gutem Zustande.
Auch dieses Jahr hat die Sektion den Verlust eines nicht nur um diese, sondern um den ganzen S.A.C. hochverdienten, ja hervorragenden Mitgliedes zu betrauern, des Herrn alt Pfarrer Gerwer sei., Ehrenmitglied der Sektion „ Oberland ", der frühem Sektion „ Blümlisalp " und der neuern Sektion „ Blümlisalp-Wildhorn ". In ihm ist wiederum ein Vertreter der alten Garde von uns geschieden, einer jener edeln, für die Alpenwelt unseres Vaterlandes begeisterten Veteranen, die dem S.A.C. von Anfang an jenen idealen und deshalb wahrhaft patriotischen Sinn einzupflanzen gewußt.
Wir Junge aber wollen ihr Andenken ehren, indem wir diesen Sinn pflegen und heilig halten.
XI. Bern. Sektion Burgdorf. Vorstand: Präsident: Paul Christen; Vizepräsident: F. Friedrich; Kassier: A. Federer; Sekretär: J. Margot; Bibliothekar: H. Wiesendanger; Beisitzer: H. Born und A. Hug.
Mitgliederbestand auf 1. Januar 1902: 75. Im Laufe des Jahres sind eingetreten 3; ausgetreten 1; gestorben 1. Bestand auf 31. Dezember 1902: 76.
Es wurden 12 Sitzungen und 9 freie Vereinigungen abgehalten; die ersteren fanden je am ersten, die letzteren je am dritten Freitag jeden Monats statt. In den Sitzungen wurden zahlreiche Vereinsgeschäfte behandelt. Am stärksten war der Besuch in der Junisitzung ( 18 Mitglieder ), am schwächsten in der Novembersitzung ( 8 Mitglieder ).
Vorträge: Dr. A. Fischer von Basel: „ Vortrag mit Projektionen. " Gymnasiallehrer Merz: „ Militärische Märsche im Hochgebirge. " Architekt P. Christen: „ Die neue eidgenössische Schulwandkarte. " Dr. Fankhauser: „ Über die projektierte Tieferlegung des GelmerseesDr. Brun von Zürich: „ Vortrag mit Projektionen. " Technikumslehrer Scheurer: „ Reise in Italien. " Ingenieur Moser: „ Simplontunnel. " Gymnasiallehrer Merz: „ Streifzüge im Aargauer Jura. "
Das Exkursionsprogramm wurde in folgender Weise abgewickelt: März: Gummegg, verbunden mit Jahresfeier in Biglen; April: Bölchenfluh ( 6 TeilnehmerMai: Ramisberg-Benzenberg ( mit Damen ). Wegen Regenwetter mußte das Programm abgeändert werden. Trotzdem ziemlich starke Beteiligung; Juni: Badischer Schwarzwald ( große Beteiligung Juli: Tour d' Aï, 6 Teilnehmer; August: Sustenhorn; Oktober: Mont Vully. Einige Touren konnten wegen schlechter Witterung nicht ausgeführt werden.
Unsere Clubhütte am Gleckstein wurde von sehr vielen Touristen besucht, welche im allgemeinen ihre Befriedigung über die Einrichtung der Hütte aussprachen.
Ein Mitglied unserer Sektion, Herr Hauter, schenkte uns für die Glecksteinhütte einen sehr schönen, vollständigen Apothekerkasten.
XII. Bern. Sektion Emmenthal. Vorstand: Präsident: Hans Bühlmann, Großhöchstetten; Vizepräsident: Theod. Äschlimann, Langnau; Sekretär: Dr. Otto Schüren, Langnau; Kassier: Hans Zürcher, Langnau; Beisitzer: Paul Grütter, Langnau.
Mitgliederzahl. Bestand auf 1. Februar 1902: 38 Mitglieder; Austritte 3; Neuaufnahmen 5; Bestand auf 1. Februar 1903: 40 Mitglieder.
Im Berichtsjahre wurde regelmäßig in den Wintermonaten je eine Sitzung abgehalten zur Abwicklung der geschäftlichen Traktanden. Bei diesen Sitzungen wurden folgende Vorträge gehalten: Paul Grütter: Berichterstattung über die Clubtour Wildstrubel; Dr. Otto Schüren: Der Ursprung des Menschen im Sinne Darwins und Haekels; Frl. Liechti: Berichterstattung über die Clubtour Rämisgumnen; Pfarrer Max Ziegler: Plaudereien aus dem Oberemmenthal; Dr. Otto Schüren: Die Umgestaltung der schweizerischen Landschaft seit 20,000 Jahren; Hans Kempf: Wanderung in Lichtbildern in der Hochregion zwischen Wetter- und Finsteraarhorn. In der Februarsitzung wurde von zahlreicher Versamm-lung- einstimmig beschlossen, die den Kandersteger Führern gehörende Clubhütte am obern Biberg, die Doldenhornhütte, käuflich zu erwerben. Die Sektion Emmenthal ist somit in die Reihen der hüttenbesitzenden Sektionen vorgerückt. Bei großer Beteiligung fand am 12. Juli die feierliche Einweihung und Übernahme statt. Bei diesem Anlasse wurde dem Doldenhorn selbst von einigen Mitgliedern ein Besuch abgestattet. Die Frequenz der Hütte seit der Übernahme im Juli bis Oktober ist eine äußerst belebte. Die Hütte wurde in diesem Zeiträume von 143 Touristen besucht, Führer inbegriffen, teils zum Zwecke der Besteigung des Doldenhorns und der Fisistöcke, teils aber auch, um der idyllisch gelegenen Hütte selbst eine kurze Visite zu machen, und gleichzeitig Einblick in das Innere einer schweizerischen Clubhütte zu erhalten. Die übliche Jahresfeier nahm auch diesmal einen glänzenden Verlauf.
Von den Sektionstouren gelangten vier zur Ausführung. Rege Sympathien wurden auch den nahen und immer schönen Luzerner Bergen Schratte und Beuchlen zu teil, und nicht vergessen wollen wir die verschiedensten Besuche unserer Emmenthaler Berge, als Vorarbeit ungeübter Mitglieder zur Erreichung von etwas „ Höherem ".
XIII. Bern. Sektion Oberargau. Vorstand: Präsident: C. Kofel; Vizepräsident und Kassier: A. Haas; Aktuar: H. v. Ars; Bibliothekar: R. Suter; Beisitzer: H. Anderegg, Dr. E. Hiltbrunner, C. Jordi und A. Zemp. Mitgliederbestand pro Ende 1901: 146. Aufgenommen wurden 12 Mitglieder, ausgetreten sind 11 Mitglieder und in andere Sektion übergetreten ist ein Mitglied. Bestand pro Ende 1902: 146 Mitglieder.
Die Geschäfte der Sektion wurden in sechs Vorstandssitzungen und in zwei Generalversammlungen erledigt und in letzteren zugleich auch einige Referate über Sektionstouren gehalten.
Die Haupttätigkeit konzentrierte sich auf die Verbesserungen des Weges zur Dossenhütte auf Seite des Rosenlauigletschers, die nunmehr mit Ausnahme einiger geringfügigen Arbeiten am Gschlipf durchgeführt sind und den Aufstieg zur Hütte wesentlich erleichtern. Ehrende Erwähnung verdient die Bereitwilligkeit, mit welcher Herr Brog zum Rosenlauibad anläßlich der Arbeiten zur Eröffnung der Weißbachsehlucht auch den Weg bis über den Gletscherhubel auf seine Kosten in vorzüglicher Weise herstellen ließ.
Im weitern wurde die Erstellung einer Spezialkarte des Solotburner Juras im Maßstabe 1:50,000, mit Reliefton und Horizontalkurven, eingehend behandelt, ohne aber bis jetzt zum endgültigen Abschlüsse zu gelangen.
Unser Tourenprogramm war infolge der ungünstigen Witterungsverhältnisse des verflossenen Sommers nur teilweise durchführbar. Der Zusammenkunft mittelschweiz. Sektionen am Auffahrtstage auf der Hoh-wacht bei Langenthai, organisiert von unserer Sektion, war wiederum das Wetter nicht hold; trotzdem unternahmen 45 Clubisten der verschiedenen Sektionen den Aufstieg bei Regen und Schneegestöber zur Höhe, wo inmitten dichten Nebels und unter weißgrünem Blätterdach ein Picknick gemacht wurde. Am Nachmittage vereinigte sodann ein belebtes Mittagessen die Clubisten mit den inzwischen eingetroffenen Nachzüglern im Hotel Bären in Langenthai. An der Tour auf den Peldberg im Schwarzwald waren 29 Mitglieder beteiligt; sie bot bei untadelhaftem Wetter und klarer Fernsicht hohen Genudesgleichen auch diejenige auf den Bockmattlistock, die gemeinsam mit der Sektion Tödi ausgeführt wurde und an welcher unserseits sieben Clubisten teilnahmen. Nebst den Sektionstouren wurden von den einzelnen Kränzchen noch kürzere Exkursionen im Jura und den Voralpen ausgeführt.
Unsere Clubhütte am Dossen hält sich stetsfort sehr gut; es waren im Berichtsjahre keine Reparaturen oder Ergänzungsarbeiten erforderlich. Das Inventar wurde durch acht Kopfpolster vermehrt, verschiedene Gegenstände ergänzt und das Stroh teilweise erneuert. Ihre Frequenz war trotz des ungünstigen Sommers die bis jetzt stärkste; sie wurde besucht von 87 Partien, 198 Touristen mit 80 Führern — Rettungskolonnen für die am Wetterhorn Verunglückten nicht inbegriffen — von welchen 110 Touristen das vordere Wetterhorn, vier das Mittelhorn, neun das Rosenhorn, 50 das Dossenhorn, 12 das Renfenhorn und zwei das Hangendgletscherhorn bestiegen. Verschiedene im Winter unternommene Touren und einige nur der Hütte gewidmeten Besuche, die nicht eingeschrieben wurden, sind nicht mitgerechnet.
Unserer dem Kränzchen Langenthai in Obhut gegebenen Sektionsbibliothek ist von Seiten der Mitglieder größere Beachtung zu wünschen; - .trotzdem dieselbe nicht sehr umfangreich ist, bietet sie gleichwohl inhaltlich viel Interessantes.
XIV. Bern, Sektion Oberland. Der Vorstand hat eine Reihe von Sitzungen abgehalten, in denen die laufenden Geschäfte der Sektion absolviert wurden. Am 7. Februar fand die Hauptversammlung statt, die eigentlich auch nicht mehr als eine erweiterte Vorstandssitzung war. In derselben wurde neuerdings betont, daß ein besserer Schutz unserer edeln Alpenpflanzen gegenüber dem gedankenlosen und lieblosen Abgrasen durch gewis se Touristen am Platze wäre. Die Berner Oberlandbahnen geben sich die größte Mühe, auf dem ihnen gehörenden Terrain diesen Schutz in strenger Weise durchzuführen; es sollte sich dies auch anderswo möglich machen lassen. Es wurde bei dem Anlaß der Gedanke geäußert, daß auch unsere stolzen Könige der Luft Anspruch auf etwelchen Schutz hätten.
Ein Schmerzenskind, resp. eine Reihe solcher sind für unsere Sektion jeweilen die im Frühling in die Sektion eintretenden Fremden, die, um billige Fahrpreise auf unsern Bahnen zu erlangen, Eintrittsgeld und Jahresgeld bezahlen, aber für das Jahrbuch jeweilen nicht mehr auffindbar sind. Wir haben nun beschlossen, Mittel und Wege zu suchen, um diesem Unfug, den S.A.C. bloß zu dem Zwecke zu benutzen, zu steuern.
Ein anderer Pfahl im Fleisch ist die Führerkasse des Oberlandes, deren Verwaltung der Sektion Oberland übertragen ist. Infolge Anwachsens der Zahl der Führer mußte bereits seit längerer Zeit für die Entrichtung der der Kasse auffallenden Prämienbeiträge jeweilen das Kapital, das ursprünglich Fr. 10,000 betragen hatte, angegriffen werden. Auch mußten öfters noch die Beiträge der Führer aus dieser Kasse entnommen werden. Unser Vorstand hat bereits einmal in Sachen mit einem Mitglied des Regierungsrates konferiert, um der Kasse wieder auf die Beine zu helfen, resp. die Führer zu exakterer Erfüllung ihrer finanziellen Verpflichtungen anzuhalten. Wir haben auch an 28 Berghotels Büchlein verschickt, in welche die Touristen, die eine Tour glücklich absolviert haben, ein Scherflein der Dankbarkeit für die Führerkasse zeichnen können. Über den Erfolg dieses Vorgehens wird uns die Zukunft Auskunft verschaffen. So viel ist sicher, daß die Sektion Oberland von der Verwaltung dieses Führerfonds viel Mühe und wenig Dank hat.
Im Laufe des Jahres waren Klagen eingelaufen über mißliche Zustände in der Rottalhütte. Wir haben den Hüttenwart beauftragt, die Hütte und deren Inventar vollständig in stand zu setzen, was mit Aufwendung erheblicher Kosten auch geschehen ist.
Unser Vereinsinventar hat auch Vermehrungen erfahren, indem durch den Kustos, Herrn Schlosser, gelegentlich Anschaffungen für die Sammlungen gemacht wurden. Um unsere Bibliothek, die einige ganz hübsche Sachen enthält, etwas würdiger und übersichtlicher unterbringen zu können, hat sich der Vorstand ebenfalls mit einem tiefen Griff in die Kasse einen neuen Bibliothekschrank bauen lassen.
XV. Freiburg. Section Moléson. Notre effectif qui était de 180 membres au 31 décembre 1901 a atteint en décembre 1902 le chiffre de 184 membres.
Pendant l' hiver nous avons eu 9 séances suivies de conférences sur des sujets concernant l' alpinisme: Ascension du Fletschhorn, Col d' Hérens, Besso, Mont Blanc, Annibal à travers les Alpes, Géologie des Tours d' Aï, etc.
Les courses officielles ont été: La Hochmatt, le 12 janvier; la Spitzfluh; le Schilthorn, en juin; le Piz Tambo, via Splügen-Chiavenna; la Tour de Mayen.
Notre cabane du Wildhorn est en très bon état et continue à recevoir de nombreuses visites et des félicitations pour sa bonne tenue.
Il nous a été impossible de faire le recensement des visiteurs, vu qu' une chute précoce de neige a obligé l' inspecteur de. la cabane de renoncer à chercher le livre de la cabane et celui du sommet.
Nos comptes bouclent ainsi: recettes 2345 fr. 98; dépenses 2121 fr. 36; différence 224 fr. 62. Quant à la fortune, elle était au 31 décembre 1901 de 2956 fr. 48, au 31 décembre 1902 de 3062 fr. 42, ce qui nous donne un accroissement de fortune de 105 fr. 94.
La section a été amenée à entreprendre un ouvrage assez considérable, c'est-à-dire: „ Un guide illustré des Alpes fribourgeoises ". Il paraîtra cette année ou l' année prochaine.
XVI. Genf. Section genevoise. Le nombre de nos membres qui était de 617 au 31 décembre 1901 s' élève au 31 décembre 1902 au chiffre de 672. Nous avons reçu 74 membres et avons par contre enregistré 19 départs, décès, démissions ou radiations.
Notre comité a tenu en 1902 17 séances, consacrées en général à l' examen de questions concernant l' administration courante de la section. Le beau résultat financier de nos séances de projections nous a permis de verser une somme de huit cents francs à notre fonds des cabanes.
Le boni qui résulte des comptes de 1902 est de 700 fr. environ, sans tenir compte du produit des séances de projections.
Nos relations avec les autres sections du club ont toujours été des plus cordiales et nous avons eu quelques occasions de nous rencontrer avec nos collègues du Club Alpin français.
Nos relations avec le Comité central ont toujours été excellentes et facilitées par l' accueil empressé qu' il a fait à nos diverses demandes.
Notre section a tenu 17 séances, dont une à Cologny. Elles ont été très fréquentées et souvent le chiffre de 180 à 200 assistants a été atteint. Il fut même dépassé lorsque M. E. Chaix eut la complaisance de nous expliquer les clichés mis obligeamment à notre disposition par M. Aitkens dont la collection remarquable nous a permis d' assister à l' ex organisée par le duc des Abruzzes, pour mener à bien l' as du Mont St-Elie.
Voici la liste des communications qui ont été faites à la section.
Ce fut d' abord M. Albert Brun qui nous fit avec accompagnement de clichés pris par lui pendant la grimpée, un récit captivant de son ascension à l' Aiguille Verte.
Puis M. Emile Chaix nous fit faire une course bien agréable dans l' Oberland en nous présentant dans une charmante causerie toute une série d' intéressants clichés.
Le Loetschental eut en M. Mazel un spirituel et fidèle descripteur; avec un choix de clichés remarquables, notre collègue nous fit parcourir cette pittoresque vallée et les vallons adjacents.
Le récit de la course d' hiver nous fut présenté par un de nos jeunes collègues, M. Collet, qui mit le même entrain à décrire la course qu' il en avait déployé pendant celle-ci.
M. Steinmann nous fit une communication aussi claire que simple sur le magnétisme terrestre et la boussole.
M. Pitard nous conduisit dans la Dobrodja, en nous faisant part des intéressantes observations ethnologiques qu' il fit dans cette région.
Un récit des meilleurs nous fut présenté par notre collègue Bernoud sur la belle course à la Landsgemeinde. Ajoutons que ce récit fut accompagné de projections et complété par le chant de la prière d' ouverture exécuté à la perfection par notre section de chant.
M. Bernoud nous raconta également la course des sections romandes au Simplon et nous décrivit l' hospitalité généreuse de nos collègues du Monte-Rosa et des bons Pères de l' Hospice du Simplon.
Sous la conduite du plus aimable des officiers, M. Guinand, nous fîmes une tournée militaire et alpestre dans le massif de Mordes; de bons clichés pris pendant un service militaire par notre collègue, accompagnèrent le récit dont vous avez pu apprécier les qualités dans V,,Echo " qui l' a publié.
Notre course de printemps aux bords du Rhone, de Seyssel à Bellegarde, a fourni à M. d' Arcis l' occasion de nous faire jouir de son talent de narrateur.
A Cologny, M. le professeur Mercier nous fit une conférence ( fruit de patientes recherches, sur les superstitions et les légendes des mineurs ).
Avec M. Dunand nous avons fait une ascension périlleuse de l' Aiguille de Tré-la-Tête, par une voie nouvelle.
Puis, non contents d' écouter des récits d' ascensions élevées, nous avons fort goûté celui des explorations que firent un groupe de Zurichois dans les grottes du Muottatal. Un des explorateurs, M. Widmer, se donna la peine de venir depuis Zurich, et pendant plus de deux heures il fit défiler devant nous toute une série de clichés obtenus au magnesium. Nous pûmes ainsi nous rendre compte de l' intérieur merveilleux de ces grottes.
M. A. Vincent nous présenta le téléphot, appareil qui donne des photographies remarquables, dont quelques-unes furent projetées concurremment avec d' autres obtenues avec des appareils ordinaires.
M. Fontannaz, se faisant l' interprète d' une famille de choucas, nous a fait part de leurs intéressantes réflexions sur les charmes de la région de Bertol et sur les allures vagabondes d' un groupe de clubistes genevois.
M. Alphonse Bernoud nous a fait sur la forme du ciel une communication qui dénote chez son auteur un vrai talent d' observation.
Enfin dans notre dernière séance de décembre M. J. Ofterdinger nous fit le récit d' une ascension au Mont Blanc illustrée par de très jolis clichés. Quelques-uns de ces clichés représentant l' intérieur de l' obser Vallot ont fourni au conférencier l' occasion de rendre un témoignage mérité de reconnaissance à notre nouveau collègue dont l' hospitalité est si appréciée.
Courses. Des courses prévues par le programme plusieurs ont dû être abandonnées. Quelques-unes ont fort bien réussi, citons spécialement les deux courses d' hiver, celle de printemps et celle à la Lands -gemeinde de Trogen qui ont réuni- un grand nombre de participants. La traditionnelle course à la Dole a compté plus de 80 participants.
Notre section de chant continue à progresser sous la direction habile et dévouée de notre collègue Amey. Elle a, comme de coutume, égayé quelques-unes de nos réunions et s' est tout particulièrement distinguée à l' occasion de nos grandes séances de projections. Celles-ci ont eu lieu au mois de mars dernier et nous avons pu constater une fois de plus que nos amis nous restent fidèles. Plus de 3000 personnes ont répondu à notre appel.
Notre section de photographie a fait preuve d' une grande activité et nous pouvons rendre un hommage bien mérité à son actif président, M. Dubois.
Cabanes. Sous la direction de nos économes, nos cabanes sont assurées d' un bon entretien. Quelques améliorations ont été apportées à Chanrion, les lits ont été recouverts de toile afin que la paille ne s' en aille pas si facilement, les couvre-joints intérieurs ont été placés. Nous n' avons relevé sur les livres que des éloges et plusieurs touristes y ont consigné des compliments à l' adresse de notre gardien Michaud qui se donne du reste beaucoup de peine.
La fréquentation a été de: 392 clubistes ( 115 caravanes ) et 51 guides ( inscrits ) à Chanrion; 246 clubistes ( 93 caravanes ) et 56 guides ( inscrits ) à Panossière.
Notre fonds des cabanes qui se monte actuellement à 825 fr. 50 s' accroîtra sans doute considérablement cette année, l' état de nos finances nous laissant espérer que le produit intégral de nos séances de projections pourra y être versé.
Dons. Nous avons reçu cette année de généreux donateurs, auxquels nous avons adressé de vifs remerciements, différents dons.
Rapport du trésorier. L' exercice que nous clôturons a été favorable à notre section.
L' excédent des recettes sur les dépenses étant de 1961 fr. 95, notre capital qui, au 31 décembre 1901, était de 4299 fr. 35, se trouve ainsi porté à la somme de 6261 fr. 30.
Mentionnons pour terminer la formation d' une section de Skieurs.
La composition du comité et des diverses commissions pour l' année 1903: MM. Thomas, Albert, président; Langdorf, John, vice-président; Servet, Christian, trésorier; Maerky, Charles, secrétaire; Thury, André, bibliothécaire; Fiala, Emile, économe; Marchand, Robert, trésorier-adjoint; Pasche, Alfred, secrétaire-adjoint; Duperrex, F. Ch ., bibliothécaire-adjoint; Weiglé, Karl, économe-adjoint; Hantz, Georges, délégué de l' " Echo ".
Commission de l' " Echo ": A. Archinard, E. DesGouttes, Fr. Ducellier, M. Guinand, G. Hantz, Ch. Labarthe, E. Thury, E. Viollier.
Commission des collections: Alf. Archinard, Gust. Beauverd, L.W. Collet, Ch. Mœrky, Alb. Thomas.
Commission des courses: D. Delétra, F. List, H. Gander, J. Delessert, 8. Miney, Ch. Servet, L. Monnier, A. Vincent, E. Berlie, L. Bublin, J.A. Buscarlet, Alb. Chevallier, L.W. Collet, J. Humbert, Ch. Montandon.
XVII. Glarus. Sektion Tödi. Der Vorstand besteht aus den Herren Karl Kollmus, Präsident; Daniel Jenny, Kassier; Jacques Glarner, Aktuar; Jacques Jenny, Bibliothekar; Rudolf Greiner, Führerchef; Jacques Bäschlin und Rudolf Bühler, Beisitzer.
Mitgliederbestand am 31. Dezember: 182 Mitglieder. Die Sektionskasse ergab einen Aktivsaldo von Fr. 475. 25. Die Sektion Tödi verfügt zurzeit über verschiedene Fonds: Die Fuhrerkasse mit Fr. 3219; den Hüttenfonds Aügsten mit Fr. 532, sowie einen Clubhüttenreservefonds im Betrage von Fr. 1037.
Die Vereinsgeschäfte wurden in sieben Sitzungen sowie drei Hauptversammlungen abgewickelt. Die Tätigkeit des Vorstandes erstreckte sich hauptsächlich auf die Instandhaltung der drei Clubhütten. Bedeutende Mühe und Unkosten verursachte die Glärnischhütte, welche zur Verstärkung des Fundamentes eine massive Stützmauer erhalten hat. Der Besuch der Clubhütten ist ein stetig wachsender. Glärnischhütte 800 Besucher, Fridolinshütte 569, Grünhornhütte 279.
Die Sektionstouren auf den Bächistock, Sardona-Segnes, Gemsfayren und Bockmattlistock wurden bei günstigem Wetter und lebhafter Beteiligung abgewickelt. Über diese Touren referierten die Exkursionschefs.
Das Führerkorps verlor durch Tod Hilarius Rhyner von Elm, neu patentiert wurde Jean Zweifel, Wald, Linthal. Sämtliche Führer tragen nun das offizielle Führerzeichen.
Eine tätige Subsektion der Sektion Tödi ist der „ Skiclub Glarus ", ausschließlich aus Mitgliedern der Sektion Tödi resp. des S.A.C. bestehend. Unter dem rührigen Chef Christof Iselin hat der Skiclub sehr schöne Erfolge aufzuweisen, und sind letzten Winter folgende Touren ausgeführt worden: Speer über Amden; Linthal -Karrenalp - Dreckloch - Klönthal; Linthal-ClaridaPlanura-Rusein-Disentis. Auch neuerdings soll ein Skirennen abgehalten werden, um für den Skisport wirksame Propaganda zu machen. Das Skirennen wird von der Sektion Tödi subventioniert.
Vorträge hielten die Herren Joachim Mercier über Skifahrten im Glarnerlande unter Vorweisung zahlreicher Projektionsbilder, sowie Herr Lehrer Rud. Bühler über eine Bifertenstocktour, wobei die Teilnehmer von einem Schneesturme überrascht wurden. Das Clublokal im Glarner-hofe vereinigt jeweils Freitag abend die Freunde alpinen Sportes und fördert die Geselligkeit im Schöße der Sektion Tödi. Für die Talsohlen-clubisten wurde ein Unterhaltungsabend mit Damen arrangiert und im ferneren wiederum der beliebte Winterausflug ins Seggen, Linthal, ausgeführt.
XVIII. Graubünden. Sektion Bernina. Vorstand: Präsident: Dr. O. Bernhard, Samaden: Vizepräsident: Pfarrer Ohr. Michel, Samaden; Aktuar: Claudio Saratz, Pontresina; Quästor: Hauptmann Cavegn, Bevers; Beisitzer: Peter Heinz, Silvaplana; Andr. Müller-Meyer, Cainpfer; Harald Walker, St. Moritz.
Mitgliederbestand der Sektion pro 1. März 1903: 136 Mitglieder.
1 Ehrenmitglied. Gestorben sind während dieses Berichtsjahres unsere 2 Ehrenmitglieder, Bergführer Hans Graß sen. und J. L. Krättli, Bevers; ferner unsere Mitglieder G. Pontz und Lud. Barblan, beide von Sils. Die meisten Austritte betreffen auswärtige Mitglieder.
Generalversammlungen fanden 6, Komiteesitzungen 8 statt.
Haupttraktanden: Übernahme des Clubfestes 1903. Als Festort wurde Pontresina bezeichnet und als Zeitpunkt der 12., 13. und 14. September gewählt. Gerne hätte man das Fest auf Anfang September angesetzt, allein die Saisonverhältnisse hinderten uns daran. Hoffen wir, daß es trotz der etwas vorgerückten Jahreszeit gut gelinge und daß es uns mit recht vielen unserer lieben Clubgenossen in Berührung bringe.
Statutenrevision: Diese produzierte nur wenige wesentliche Änderungen und ist die hauptsächlichste derselben den auswärtigen Mitgliedern gewidmet, für welche inländische Mitglieder unterschriftlich Garantie der Vereinskasse gegenüber leisten müssen.
Subsektion Bregaglia: Die Aufnahme dieser neuen Subsektion hat noch nicht definitiv stattgefunden, ist jedoch gesichert und wird zweifelsohne in der April-Generalversammlung vollzogen werden.
Kantonales Führerreglement: Leider ist dieses Reglement seitens unseres Großen Rates in einer Form adoptiert worden, die uns bedauern läßt, die Initiative ergriffen zu haben. Die Patente sind nämlich fakultativ, was zur Folge hat, daß sich nur Führer zweifelhafter Güte darum bewerben, um eher konkurrenzfähig zu werden, währenddem es uns nicht bekannt ist, daß ein einziger wirklich tüchtiger Führer sich um ein Patent beworben hat. Auch andere Konditionen, welche unsere Sektion betreffend Mithülfe gestellt hatte, wie z.B. eine kantonale Unterstützung der Führerkasse und kantonale Subvention von Führerkursen, blieben unberücksichtigt. Dies hatte zur Folge, daß unsere Sektion der Regierung gewünschte Informationen wegen Patentierung einiger weniger Engadiner Führer verweigerte. Eine Änderung muß und wird kommen.
Wildschutz: Auch dieses Traktandum wiederholte sich des öftern in unsern Versammlungen und gipfelte im Beschluß, der ständerätlichen Kommission das Gesuch einzureichen, sie möchte den Vorschlag des Nationalrates, betreffend Verbot der Hirschjagd, unterstützen.
Das Skiwesen hat in unserer Sektion warme Anhänger, und so wurde der Skikurs der Sektion Rhätia durch 3 Mitglieder und 3 Bergführer beschickt, für welch letztere unsere Sektionskasse die Spesen trug. Außerdem wurde für ein in St. Moritz abzuhaltendes Skirennen ein Preis votiert.
Clubhütten:
a. Boval: Die Hütte erfreute sich wieder eines starken Besuches ( zirka 700 Eintragungen ins Clubbuch ), aber leider auch eines solchen von Leuten, deren Reinlichkeits- und Ordnungssinn denjenigen gewisser Haustiere kaum erreicht! Mit dem besten Willen konnten deshalb Reklamationen wieder nicht vermieden werden, und waren solche nie aus der Luft gegriffen, wiewohl die Schuld nicht am Hüttenaufseher und noch viel weniger an der Sektion lag!
Die Pläne für den Ausbau der Hütte wurden angefertigt, fanden jedoch beim Zentralkomitee wenig Anklang, und muß deshalb leider mit dem Bau wahrscheinlich ein weiteres Jahr zugewartet werden, da neue Pläne sich nicht nur im Bureau ausarbeiten lassen.
Der Delegiertenversammlung in Brugg unsern besten Dank für die Subvention von Fr. 4500!
b. Tschiervahütte: Diese neue Hütte bildet einen der beliebtesten Ausflugspunkte der Talclubisten, zählt aber auch eine stattliche Zahl von Logiernächten strammerer Fexen, nämlich 298. Die Abwartschaft und Verpflegung gaben zu keinen Klagen Anlaß.
c. Die Mortelhütte wurde im Frühling wieder punkto Inventar vervollständigt, um — im Spätherbst wieder geplündert zu werden. Traktandum für das neue Vereinsjahr: „ Wie erwischen wir die Diebe ?"
d. Rascherhütte am Südfuße des Piz Kesch: Unsere Sektion hat zum ersten Jahr die Aufsicht über diese dem Verschönerungsverein Zuoz gehörende Hütte übernommen. Wir haben das Inventar etwas ergänzt, und — was die Hauptsache ist — wir haben die Hütte offen stehen lassen. So konnte sie — im Unterschied zur Vergangenheit — auch von schlüssellosen Touristen benützt werden und wurde auch ziemlich gut frequentiert. Der Kontrakt soll — soweit es von der Sektion Bernina abhängt, für eine längere Reihe von Jahren erneuert werden.
Vorträge: Den einzigen Vortrag des Vereinsjahrs bildete eine sehr interessante. Beschreibung der Reise unseres Mitgliedes Bergführer Ohr. Klucker in die Rocky-Mountains in Nordamerika.
Clubtouren: Von den 6 projektierten Vereinstouren kamen nur zur Ausführung: 1. Muottas-Celerina ( Bummel mit Damen ); 2. Piz Suvretta und 3. Piz Griatschouls. Die Tour auf Piz Bernina mißgluckte, indem die ziemlich zahlreichen Teilnehmer am Grat dem Unwetter weichen und den Rückzug antreten mußten. Eine zweite Ansetzung der gleichen Tour hatte wieder des Wetters wegen keinen Erfolg. Aus gleichem Grunde mußten Bacone und Piz Vadret aufs nächste Jahr verschoben werden.
XIX. Graubünden. Sektion Davos. Die Sektion „ Dahinten " hat in dem vergangenen Jahre nichts Bemerkenswertes, resp. Neues geschaffen; desto größere Aufmerksamkeit ließen wir aber der Erhaltung des Vorhandenen angedeihen. Die Keschhütte wurde wieder bewirtschaftet durch Hüttenwart Hunger von Madulein. Das Dach der genannten Hütte wurde zur Hälfte gänzlich erneuert und außerdem eine Holzlege gebaut und kleinere Reparaturen ausgeführt. Hunger hat von der Hütte einen Fußweg zum Gletscher, resp. über die Moräne angelegt. Da der Besuch der Hütte nicht sehr groß ist und damit der Erlös aus der Bewirtschaftung gering, so wurde der Hüttenwart mit monatlich Fr. 50 entschädigt. Der Weg über den Sertigpaß wurde, da eventuell an eine Neuanlage desselben gedacht wurde, von einem Mitgliede und dem Vorarbeiter des Kurvereins begangen. Im Sommer 1903 wird der Weg, sobald er schneefrei geworden ist, repariert und in seinem letzten Teile neu ange-gelegt werden. Mit dem Hüttenwart der Silvrettahütte ist es zu unerquicklichen Differenzen gekommen.
Am 31. Januar veranstaltete die Sektion einen Familienabend mit Projektionsbildern etc., der sehr gut besucht war und der Kasse sogar ein kleines bene brachte.
Von den Sektionstouren wurden unter reger Beteiligung auch von Seiten der Clubdamen ausgeführt: Albulabahn, Strelapaß-Arosa-Maien-felder Furka, Piz Buin.
Der Jahresbeitrag wurde, entsprechend dem billigeren Preis des Jahrbuches um Fr. 2 erhöht, so daß wenigstens nicht mehr eine permanente Ebbe in der Kasse künftig herrschen wird.
Mitgliederbestand: 97.
XX. Graublinden. Sektion Piz Terri. Entsprechend der Tätigkeit unserer Sektion kann der Bericht für 1902 in wenigen Sätzen abgefaßt werden. Nach Abwicklung des Bergführerkurses im Oktober 1901 trat für die Sektion eine Zeit der „ Ruhe " ein. Wie bei den meisten Sektionen, so hängt auch die Tätigkeit unserer Sektion wesentlich von der Initiative, von der „ Rührigkeit " der leitenden Organe ab. Und wenn diese, sei 's aus diesem oder jenem Grunde, nicht ihre volle Aufmerksamkeit der Sektion widmen können — dann stockt eben die ganze Tätigkeit derselben. So war 's bei uns im Berichtsjahr. Es ist hier nicht der Ort, die Gründe alle auseinanderzusetzen, die die Stagnation verursacht haben. Eines aber dürfen wir unsere Clubgenossen versichern: Zweck und Ziele unseres S.A.C., unserer Sektion speziell, haben wir nicht aus dem Auge verloren; hoffentlich werden schon die nächsten Jahre davon Zeugnis ablegen.
So wird der schon vor zwei Jahren in Aussicht genommene Clubhüttenbau am Tödi in kommender Saison genauer geprüft und um einen Schritt weiter vorbereitet werden. Im Berichtsjahr schon war eine Rekognoszierungstour, an welcher namentlich unsere Oberländer Führer teilnehmen sollten, behufs Wahl des Platzes, aufs Programm genommen. Sie kam nicht zur Ausführung. Im kommenden Jahre muß diese Tour in erster Linie ausgeführt weiden. Zwei Sektionstouren sind ausgeführt worden, und diese dürfen als vollständig gelungen bezeichnet werden: die erste eine Bahn- und Fußtour dem neuen Bahntracê Ilanz-Reichenau und Thusis-Preda entlang ( 14 Teilnehmer ); die zweite aufs Rheinwaldhorn ( 12 Teilnehmer ). Im Berichtsjahr wurde nur eine Versammlung abgehalten. Die räumliche Entfernung der Mitglieder erschwert eben den Besuch derselben sehr.
XXI. Graubünden. Sektion Prätigau. Vorstand: Präsident: Dr. W. Hadorn, Schiers; Kassier: Hauptmann U. Obrecht, Grüsch; Aktuar: Dr. L. Jecklin, Schiers; Bibliothekar: Chr. Gartmann-Mathis, Jenaz.
Mitgliederbestand auf 1. Januar 1903: 51.
Es haben im Laufe des Jahres 1902 vier Sitzungen stattgefunden, wovon zwei in Jenaz und zwei in Schiers. Dabei wurden folgende Vorträge gehalten: Reallehrer Tanner: „ Aus der Urgeschichte der SchweizDr. Jecklin: „ Die Geschichte der ErdmessungEine Blümlisalphorn-besteigung ". In das Berichtsjahr fällt auch die Kollaudation des Weges von St. Antönien über die Garschinafurka zum Drusenthor. Die Weganlage befriedigte allgemein. Eine Begehung dieses Weges kann zu den schönsten Alpenwanderungen gezählt werden. Schon in vier Stunden ist es möglich, von St. Antönien-Platz aus das Drusenthor zu erreichen. Durch diesen Weg ist auch die sonst recht mühsame Besteigung der drei Türme von St. Antönien aus ganz erheblich erleichtert worden. Die Sektion Lindau des D. & Ö.A.V. hat auch bereits die Weiterführung des Weges vom Drusenthor bis zu ihrer Hütte im Gauerthal in Ausführung gebracht.
XXII. Graubünden. Sektion Rhätia. Vorstand: Präsident: Major André Zuan; Vizepräsident und Bibliothekar: Stadtförster August Henne; Kassier: Hans Killias; Sekretär: Peter Jakob Bener; Hüttenwart: Emanuel Meißer; Rechnungsrevisoren: Hans Jost, Paul Zinsli; Korrespondent der „ Alpina ": Peter Jakob Bener.
Mitgliederbestand auf 31. Dezember 1902 inklusive 10 Ehrenmitglieder: 146.
Sitzungen fanden 15 statt, in denen 7 Vorträge gehalten wurden: Archivar Meißer: Entstehung und Geschichte des Weges auf das Stätzerhorn; Rudolf Tatti: Wintertouren; Professor Dr. Nußberger: Über Funkentelegraphie; André Zuan: Bericht über eine Reise in Holland; Professor Hauser: Physiologische Beobachtungen über Gehen und Steigen; André Zuan: Bericht über die Sektionstour nach Preda; Hans Jost: Eine Berninatour. Von den übrigen, meist geschäftlichen Verhandlungsgegenständen sind besonders folgende zu nennen: Führerreglement, Clubhütten, Weganlagen ( Beverin, Montalin, Ochsenalp ). Traktanden der Delegiertenversammlung, Vorarbeiten für einen Skikurs.
Am 12. Dezember wurde mit den Herren Dr. Hans Brun und Christian Meißer ein Projektionsabend veranstaltet.
Sektionstouren: 19. Februar: Schiittelpartie nach Malix; 22. Februar: Haidpartie; 24. bis 26. Mai: Besichtigung der Albulabahn bis Preda; 6. Juli: Hochwang, Glattwang, Fiderisj; 16. und 17. August: Piz Beverin; 26. und 27. August: Scesaplana; 9. November: Calanda mit Hüttenschluß.
XXIII. Graubünden. Sektion Unterengadin. Vorstand: Präsident: Dr. juris D. Bezzola, Zernez; Aktuar: Präsident Bonorand; Kassier: Präsident O. Könz, Süs; Beisitzer: Otto Steiner und Lehrer Peita, beide in Lavin.
Mitglieder: Neueingetreten sind im vergangenen Jahre zwei Mitglieder; dagegen wurde ein Mitglied vom Verzeichnis gestrichen wegen Refüsierung des Jahrbuches. Mitgliederzahl Ende 1902: 46.
Das Vereinsleben der Sektion ließ im verflossenen Jahre infolge unvorhergesehener Abwesenheit unseres Präsidenten während mehrerer Monate, zu wünschen übrig, und eben wegen Abwesenheit der verantwortlichen Leitung wurde auch die Geduld des C. C. stark in Anspruch genommen, wofür wir um gefällige Entschuldigung bitten.
Im laufenden Jahre fand eine Generalversammlung statt und wurden vier Vorstandssitzungen abgehalten. Haupttraktandum des Vorstandes war der Bau der Linardhütte.Vorerst war man nicht recht einig darüber, welches der Standort der Hütte sein soll, indem die einen mehr die Sicherheit vor Lawinen im Auge hatten, während die andern ein hübsches Plateau vorgezogen hätten. Nach Einholung verschiedener Gutachten von alten Jägern und Führern entschloß sich der Vorstand für denjenigen Platz, welcher allgemein als vor Lawinengefahr sicher gehalten wird.
Der Bau der Linardhütte konnte wegen der großen Schneemassen, welche vergangenen Sommer erst spät verschwanden, erst im Monat August in Angriff genommen werden, um im September zu endigen, so daß leider die Einweihung der Linardhütte etwas spät angesetzt-werden konnte.
Die bescheidene Einweihungsfeier, welcher eine Besteigung des Piz Linard vorausging, soll recht gelungen ausgefallen sein, indem sich eine stattliche Anzahl Clubisten und Nichtclubisten zur Einweihung der ersten Clubhütte im Unterengadin eingefunden hatte.
Wir hoffen nun recht oft den Besuch unserer Clubgenossen aus der unteren Schweiz zu erhalten, indem die Tour auf den Piz Linard wirklich sehr lohnend ist. Wegen näherer Auskunft wende man sich gefälligst an den Hüttenwart, Herrn Otto Steiner, sowie an den freundlichen Wirt zum „ Piz Linard ", beide in Lavin.
Auf Antrag unserer Sektion wurde folgenden vier Führern ein Patent I. Klasse durch die hohe Regierung erteilt, nämlich 1. an Johann Florinet von Fetan; 2. Conradin Marugg, Schuls; 3. Bartholomäus Padrun in Guarda; 4. Duri Pinösch, Fetan.
Von den drei vorgesehenen Sektionstouren wurde nur die Besteigung des Piz Linard ausgeführt.
XXIV. Luzern. Sektion Pilatus. Vorstand: Präsident: Dr. M. Arnold; Vizepräsident: Alfred Gränicher; Kassier: J. Steffen; Aktuar: Robert Winterhalter; Bibliothekar: R. Wyß.
Mitgliederbestand der Sektion Pilatus am 31. Dezember 1901: 175, wovon ein Ehrenmitglied und sechs Mitglieder anderer Sektionen. Mitgliederbestand am 31. Dezember 1902: 176, wovon zwei Ehrenmitglieder und sechs Mitglieder anderer Sektionen.
Subsektion Leventina: Mitgliederbestand am 31. Dezember 1901: 20, wovon drei Mitglieder anderer Sektionen; Mitgliederbestand am 31. Dezember 1902: 21, wovon drei Mitglieder anderer Sektionen.
Total beider Sektionen am 31. Dezember 1902: 197.
Im Berichtsjahre wurden zwei Vorträge gehalten. Herr Speck-Jost referierte über seine Besteigung des Pinsteraavhorns, und Dr. Dietler schilderte seine Reise in Bosnien und der Herzogowina.
Sektionstouren waren 10 vorgesehen, ausgeführt wurden sieben, nämlich: Weißenstein, Rophaien, Wildgerst, Groß Rüchen, Weiß Nollen-Eggstock-Schneestock-Dammastock, Piz Rondadura, Pilatus ( gemeinschaftlich mit Sektion Zofingen ).
Herr Stadtschreiber Anton Schürmann wurde in der letzten Sitzung des Berichtsjahres zum Ehrenmitgliede der Sektion Pilatus erwählt. Herr Schürmann war einer der Gründer des S.A.C. und der Sektion Pilatus. Seit der Gründung bis zur Stunde ist er ein eifriges und verdienstvolles Mitglied unserer Sektion geblieben. Als rüstiger Berggänger hat er vorzugsweise die Berge der Zentralschweiz erforscht, und mancher interessante Vortrag im Schöße der Sektion legte Zeugnis ab von seiner vorzüglichen Beobachtungsgabe.
Die Clubhütte auf Hüfialp erhielt 385 Besucher. Davon waren 87 Mitglieder des S. A. O. Von den Besuchern sind folgende Touren im Hüttenbuch eingeschrieben: Großes Scheerhorn 48, Clariden 29, Düssistock 12, Ti5di 12, Hüngletscher 18, Catscharauls 3.
Im vergangenen Winter wurde von der Sektion ein Skikurs veranstaltet, der von unsern Mitgliedern Hans Jermann und Jos. Liniger geleitet und gut besucht wurde.
Die Bibliothek erhielt Zuwachs durch die periodischen Zeitschriften und zwei Blätter des geologischen Atlas der Schweiz, die von unserm Mitgliede Herrn Bankdirektor G. Mayr von Baldegg geschenkt wurden.
Subsektion Leventina. Vorstand: Präsident: L. Lisibach; Aktuar und Bibliothekar: J. Kutzner; Kassier: O. Zettel, sämtlichein Bellinzona.
Versammlungen fanden fünf statt; die Beteiligung daran war eine rege. Außer den Vorträgen: L. Lisibach: Die Berge zwischen Verzascatal und Tessin; J. Amrein: Wo uns der Schuh drückt, wurden in den Versammlungen jeweils Referate über ausgeführte Touren gehalten, Bibliothek: Sie hat durch Neuanschaffungen und Geschenke einen kleinen Zuwachs erhalten.
Touren: Ein offizielles Tourenprogramm war pro 1902 nicht aufgestellt. Das gewählte Exkursionsgebiet: „ Die von Val Vigornesso, Val Verzasca und dem Flußlauf des Tessins umschlossene Berggruppe ", wurde fleißig besucht, so daß am Ende des Jahres eingehende Berichte darüber vorlagen.
Chronik.
XXV. Neuenburg. Section de La Chaux-de-Fonds. Comité pour 1903: Président: Emile Courvoisier; vice-président: Ali Bingguely; secrétaire-rédacteur: Ché E. Gallandre; secrétaire-correspondant, chronique de r,,Echo des Alpes”: Edouard Jeanneret-Perret; chronique de r„Alpina”: Cli8-F Robert; caissier: Henry Rieckel fils; bibliothécaire: Ali Jeanrenaud.
La vie extérieure de la section s' est manifestée, en 1902, surtout par les courses individuelles et de section qui ont pu être effectuées; les courses personnelles dans les Alpes ont attire de nombreux clubistes, dans le massif du Mont Blanc, en particulier; l' Aiguille du Géant, l' Aiguille du Moine, le Crépon, ont reçu la visite de deux collègues.
Les courses inscrites au programme ont toutes réussi; l' une d' elles, cependant, fixée au „ Büttlassen ", a dû être remplacée par la „ Wilde Frau ", vu l' état de la neige. La moyenne de participation a été de 20 clubistes. Les „ pique-niques tirés du produit des sacs " ont repris faveur et ils ne sont pas l' un des moindres charmes de nos excursions; celui du Hasenmatt, en particulier, avec ses 46 clubistes, dînant auprès d' une grande „ torrée ", offrait un aspect très pittoresque.
Nous avons entendu, en 1902, plusieurs récits de course: Le Grand Combin, par M. Ed. Jeanneret; le Grand St-Bernhard et le Val Ferrex, par M. William Jeanneret; la Dent d' Hérens, par M. Louis Courvoisier-Haas; Rimpfischhorn, Mont Rose, Dôme, par M. Jules Girard; Pointe d' Orny, Portalet, par M. Jules Jacot; l' Aiguille du Tour, par M. Philippe Faure; l' Aiguille Javelle, par M. Ed. Wasserfallen; dans les Aiguilles de Chamonix, par M. Ali Bingguely; ces deux derniers avec projections.
Dans une charmante causerie, M. Ed. Wasserfallen nous a raconté le séjour qu' il fit en 1901, dans la région de Barberine, avec un certain nombre de jeunes gens.
Les rapports écrits sur nos courses dans le Jura sont les suivants: Course à la Tourne, par M. H.L. Jeanneret; Biaufond-Les Brenets, par M. L8 Courvoisier-Haas; Dos d' âne-Creux-du-Van, par M. Jules Nicoud.
Nos deux cabanes „ Oberaletsch " et „ Valsorey " ont été bien visitées en 1901.
„ Oberaletsch " a reçu la visite de 50 caravanes, comprenant 179 personnes, 44 guides et 135 touristes. 14 caravanes ont fait l' Aletschhorn, 4 le Nesthorn, 2 les Firsthörner, 1 a fait le Thorberg, plusieurs ont fait la traversée du Beichpass.
„ Valsorey " a été visitée par 38 caravanes, comprenant 175 personnes, 41 guides et 134 touristes. 19 caravanes ont fait le Grand Combin, 4 le Combin de Corbassière, 2 le Combin de Valsorey, 2 les Aiguilles des Maisons Blanches, 1 a fait le Combin de Boveyre, 1 le Combin de Meiten.
Les livres de nos cabanes ne mentionnent pas de plainte et les notes des visiteurs nous font part du contentement de ceux-ci.
Une innovation qui nous a rendu des services, c' est celle de l' ins des inspecteurs de cabanes. En 1902, MM. Louis Courvoisier-Haas et Alfred Jaccard ont bien voulu se charger de cette inspection; leur rapport mentionne quelques transformations ou quelques changements devant être apportés à nos cabanes pour les rendre plus utiles encore. Ce sera pour 1903.
Au 5 décembre 1902, la section comprenait 257 membres, contre 242, au 6 décembre 1901; augmentation 15.
Nous avons eu 11 assemblées générales mensuelles, dont une au Locle; celle du 4 juillet a eu lieu à Tête-deRang; elle a été une séance très gaie, très bruyante et très mouvementée; si, au point de vue des décisions prises et de l' importance des discussions, elle ne figurera pas dans les annales de la section, elle comptera, par contre, dans les bons souvenirs de course.
Le bulletin annuel, n° 10, a paru, comme les années précédentes.
La bibliothèque et les collections photographiques continuent à s' augmenter.
Local: Place de l' hôtel de ville, n° 1.
Finances: Recettes: 5379 fr. 15; dépenses: 5196 fr. 80, laissant un boni de 182 fr. 35.
XXVI. Neuenburg. Section Neuchâteloise. Local: Hôtel du Peyrou. Les séances ont lieu généralement le premier lundi de chaque mois.
Comité: MM. Eug. Colomb, président; Edm. Sandoz, vice-président; Dr Fr. Mauler, secrétaire; Alb. Wacker, caissier; A.J.obin, bibliothécaire; Ed. Berger, correspondant de l' " Echo des Alpes "; Alf. Barbey, assesseur.
Effectif: 195 membres en augmentation de 9 sur l' année dernière.
La section a tenu 10 séances mensuelles avec une participation moyenne de 22 membres. Dans d' eux d' entre elles nous avons eu le plaisir d' entendre d' intéressantes conférences; l' une avec projections de M. le Dr Fr. Mauler sur: Une ascension au Cervin, l' autre de M. C.A. Michel sur: Agassiz et l' Hôtel des Neuchâtelois. A noter encore une conférence en dehors des séances ordinaires et très goûtée des nombreux auditeurs qui y assistaient, de M. Alb. Junod, sur: Les Alpes de la Norwège, avec projections. Le comité s' est réuni 13 fois.
Des 13 courses inscrites au programme, 12 se sont effectuées et toutes avec un nombre fort réjouissant de participants, malgré le temps défavorable accompagnant la plupart d' entre elles. Il y a eu beaucoup de courses individuelles dont un aperçu à la fin de ce rapport, aperçu bien incomplet malheureusement; est-ce excès de modestie ou indifférence? Signalons encore, à côté des 3 grandes courses d' Alpes, Pointe des Ecandie8, Tödi, Pigne d' Arolla, une course hors programme au Grand Combin et au Col du Géant avec 8 participants.
Désireuse d' intéresser quelque peu les familles de nos sociétaires à la vie de section, celle-ci a organisé le lundi 1er décembre un souper suivi d' une soirée familière en laquelle l' élément féminin n' a certes pas fait défaut et dont la réussite a été complète.
Grâce à quelques dons, la section s' occupe de la réfection et de la pose de poteaux indicateurs dans les principaux sentiers environnant notre ville. La côte de Chaumont est à peu près terminée, il reste encore à achever les environs de Peseux, de Valangin, ainsi que l' établissement d' un sentier reliant l' Auberge et le sommet de Tête-de-Rang. Ensuite de désavantages causés par suite de constructions récentes et après entente avec les propriétaires, notre table d' orientation de Chaumont sera réédifiée sur un nouvel emplacement déjà choisi.
Nos cabanes ont beaucoup préoccupé le comité au cours de cette année. A Saleinaz la fréquentation s' étant augmentée dans des proportions inusitées, l' éventualité de l' installation d' un gardien et de l' agrandissement de la cabane s' est présentée et la section en a voté le principe; nous espérons que le tout sera terminé au cours de 1903. A Bertol, nous nous plaignons des trop nombreux touristes qui ne s' inscrivent pas dans le registre et, en partant, ne s' acquittent pas de la légère contribution pour le bois. Mais des ennuis de cette nature sont une preuve de leur grande utilité.
En 1902, les recettes de la section se sont montées à 3018 fr. 96, les dépenses à 2976 fr. 31, soit un boni de 42 fr. 65. L' avoir de la section est de 627 fr. 52. Le compte des cabanes solde par un actif de 243 fr. 10. Le projet de budget pour 1903 prévoit un total de recettes et de dépenses de 1764 fr.
Sous-section Chasseron. Local à Fleurier. Comité: MM. Georges Borei, Fleurier, président; Marc Jacot-Guillarmod, Verrières, vice-président; Ch8 Stammelbach, Couvet, secrétaire; Georges Cottier, Môtiers, caissier; Tell Chopard, Couvet, adjoint.
Effectif: 47 membres en augmentation de 9 sur l' année dernière.
Les séances de la sous-section ont été au nombre de 9.
La course officielle à la Dent du Midi a réuni 14 participants, 6 d' entre eux ont gravi la cime de l' Est.
L' événement capital de l' année a été l' installation définitive de la sous-section dans son immeuble, le chalet Cornaz à Fleurier, local des plus gais et déjà, à l' heure qu'il est, confortablement meublé et aménagé.
En résumé la vie de la sous-section, composée d' éléments jeunes et actifs, ne laisse rien à désirer et laisse entrevoir pour l' avenir, les plus belles espérances.
L' exercice du ski continue de plus en plus à être en honneur au Val-de-Travers.
XXVII. St. Gallen. Sektion Piz Sol. Vorstand 1901/1903: Präsident: Oskar Neher; Vizepräsident: P. Müller-Reutti, Advokat; Aktuar: Hans Bernold, Ingenieur; Kassier: Fritz Schmid; Bibliothekar: Dr. F. A. Good, alle in Mels.
Mitgliederbestand Anfang 1902: Zwei Ehrenmitglieder, 97 ordentliche Mitglieder, total 99 Mitglieder. Neueintritte 1902: Fünf Mitglieder; Austritte 1902: Acht Mitglieder; Total Ende 1902: 96 Mitglieder.
Ausgeführte Sektionstouren: Alvier und La Gauschla, Ringelspitze. Leider sind die offiziellen touristischen Leistungen der Sektion infolge des nassen Sommers sehr bescheiden geworden. Über die ausgeführten Touren erzählen humorvoll die Berichte der Herren Th. Eidenbenz und Dr. med. Wenner.
Ordentliche Mitgliederversammlungen: 2; Vorstandssitzungen: 12.
Bei Gelegenheit der Frühjahrshauptversammlung in Ragaz hielt Herr Professor Oberst Becker, Ehrenmitglied der Sektion Piz Sol, seinen Vortrag: „ Rück- und Ausblicke im Schweizer Alpenclub ". Der Vortrag gab eine vollständige kritische Übersicht über das Leben und Wirken des Clubs, seine Gründung, seine Ziele, seine Arbeiten und Erfolge. Speziell fand die Frage einer Karte des Clubgebietes der Sektion Piz Sol lebhaftes Interesse, und wurde beschlossen, derselben nach eingehenderen Studien näher zu treten.
Die Herbsthauptversammlung wurde in Sevelen abgehalten und durch einen Vortrag von Herrn Dr. Imhof über: „ Das Scarlthal und seine Berge " belebt.
Fast der größte Teil der Tätigkeit des Komitees erstreckte sich auf die Ausführung von Weganlagen, Wegverbesserungen, Errichtung und Aufbesserung von Teilen in Alphütten, Ergänzungen der Küchengeräte etc. in denselben. Für schon früher ausgeführte Arbeiten und für die im Laufe des Jahres an die Hand genommenen wurde vom Zentralkomitee an die Kosten von Fr. 1175 ein Beitrag von Fr. 736 abgegeben, ein Betrag, der bei dem kleinen Stande der Sektionskasse die Arbeiten gerade ermöglichte und gebührend verdankt wurde. Die Hauptausgaben forderten Weganlagen, Verbesserungen und Markierungen am Piz Sol von Sartina, Gaffia und Losa aus, dann Decken und Küchenmaterial, Beschaffungen für die Trile auf Gaffia, Losa und Schräa-Wiesli, ferner eine Weganlage in den Churflrsten, deren Kosten sich allein auf Fr. 465 beliefen. Bei der letztern Arbeit verunglückte der damit betraute Johann Linder von Wallenstadt-Berg. Das Unglück muß sehr wahrscheinlich auf Steinschlag zurückgeführt werden. Der Familie des nicht versicherten Akkordanten, die von dem Unglücke hart getroffen war, fand einige Unterstützung durch ein Geschenk des Zentralkomitees aus der Huberstiftung. Die Arbeit wurde dann durch den Sohn des Johann Linder in recht befriedigender Weise fortgeführt und vollendet.
An Geschenken gingen der Sektion zu: von Herrn Fritz Bon in Flums zwei Bändchen über das Churflrsten- und Alviergebiet, von Herrn Lehrer Ludwig in St. Gallen verfaßt; von Herrn Fidel Linder in Wallenstadt: Die Dissertation von Herrn Dr. Baumgartner: Das Chur-h'rstengebiet in seinen pflanzengeographischen und wirtschaftlichen Verhältnissen; von Herrn Direktor Knecht und Herrn Bon in Flums verschiedene Photographien als bleibende Andenken an die Sektionstouren. Die Bilder werden in einem schönen, von Herrn Präsident Neher gestifteten Album sorgfältig aufbewahrt.
Durch einen Beitrag von Herrn Spcerry-Jakob in Flums im Betrage von Fr. 50 wurde die endliche Ansführung und Vollendung der Heizeinrichtung auf Schräa-Wiesli ermöglicht. Die jetzt tadellose Heiz- und Kocheinrichtung auf Schräa-Wiesli, die übrige Ausstattung der Hütte, ein Kasten voll Decken, ein Kasten mit Emailgeschirr, ebenfalls Geschenk von Herrn Spcerry, ermöglichen jetzt einen sehr angenehmen Aufenthalt und empfehlen den so interessanten Schräa-Wiesliaufstieg zum Ringel jedem Bergsteiger.
XXVIII. St. Gallen. Sektion Rorschach. Im Laufe des Jahres hat sich der Mitgliederbestand um 7 vermehrt, so daß wir die Zahl 80 erreichten. Doch die Freude währte nicht lange, im Dezember erfolgten 7 Austritte ( 3 aus Gesundheitsrücksichten, 3 wegen Domizilwechsel und 1 ohne Grundangabe ) und somit ist die Mitgliederzahl gegenüber dem Vorjahre gleich geblieben ( 73 ).
Die laufenden Geschäfte wurden in 7 Komitee- und 4 Sektionsversammlungen erledigt und dabei folgende Vorträge gehalten: 1. Anläßlich unseres Familienabends vom 5. Februar 1902 in der Krone: Professor Himmel über seine Sommertour in der Silvrettagruppe, begleitet mit Projektionsbildern; 2. 9. November, Pfarrer Sturzenegger von Heiden: Stimmungsbilder aus dem Naturleben.
Tourenberichte wurden erstattet von Herrn Bringolf: „ Eine Säntis-tourvon Herrn A. Hedinger, Berlin: über unsere Clubtour auf den Saurenstock. Sektionstouren wurden ausgeführt: auf den Roßbüchel, Hochälpli, Drei Schwestern, Falknis und Marwis. Die weitern Touren des Programms mußten leider infolge schlechter Witterung fallen gelassen werden. Überhaupt wurde im verflossenen Vereinsjahre von unserer Sektion wenig geleistet.
Unsere Bibliothek, wenn auch noch klein, hat sich doch im Vereinsjahr um verschiedene schöne Werke vermehrt. Die Zahl der Bücher und Karten ist auf 51 angewachsen.
XXIX. St. Gallen. Sektion St. Gallen. Der Mitgliederbestand hat im Berichtsjahre wiederum zugenommen, indem er von 314 Mitgliedern auf 344 gestiegen ist. Durch Todesfall verloren wir unser langjähriges, angesehenes Mitglied Herrn A. Beutter.
Monatssitzungen, inbegriffen 3 sogenannte freie Vereinigungen, die jeweils außerhalb des Clublokals stattfanden, wurden 11 abgehalten und erfreuten sich stets regen Besuches. Abgesehen vom Projektionsabend im „ Schiff ", der über 80 Mitglieder vereinigte, schwankt der Besuch zwischen 30 und 45 Mitgliedern.
Die anläßlich der letzten Rechnungsablage seitens der Herren Rechnungsrevisoren aufgeworfene Lokalfrage hat noch keine Beantwortung gefunden, und ist in dieser Sache guter Rat wirklich teuer. Voraussichtlich wird man sich eben noch für längere Zeit mit dem bisherigen Clublokal wohl oder übel begnügen müssen und für ausnahmsweise Anlässe, wie Projektionsabende u. dgl., wie bisanhin irgend einen gerade verfügbaren Saal in Anspruch nehmen.
Vorträge wurden folgende gehalten: Rühe: Scheerhorn; Gächter: Über den Simplon; Dr. Real: Val Bavona und Basodino; Debrunner: Spannörter, Urirotstock ( mit ProjektionenLudwig: Die Dolomiten vor 40 Jahren; Heinzelmann: Durchquerung der Ortlergrnppe; Dr. Janggen: Touren in Saas Fee; Rieser: Presanella und Adamello.
Der übliche Neujahrsbummel nach Teufen erfreut sich wachsender Beliebtheit und nahm auch dieses Jahr einen durchaus gelungenen Verlauf.
In großartigerem Rahmen spielte sich im großen Schützengartensaal, der mit allem Raffinement in eine japanesische Landschaft mit hochalpinem Hintergrund umgewandelt war, der diesjährige Unterhaltungsabend mit Damen ab.
Das Tourenprogramm nahm folgende Exkursionen in Aussicht: April ( Spaziergang ): Steggelenberg-Schwellbrunn; Mai: Damentour, Gonten-Klosterspitz-Appenzell; Juni: Drei Schwestern; Juli: Tödi; August: Ringelspitz; September: Altmann; Oktober: Rorschacherberg. Sämtliche Touren konnten, wenn auch ungleich vom Wetter begünstigt, ausgeführt werden.
Die Sardona-Clubhütte hat sich auch dieses Jahr wieder trotz der nicht sehr günstigen Sommerwitterung einer steigenden Frequenz erfreut. Hüttenwirt Kohler hält treue Wacht und bemüht sich, die Zugänge zur Hütte von der Sardonaalp und von der Trinserfurka in ordentlichem Stand zu halten.
Gleichwohl dürfte es sich empfehlen, der Frage einer durchgreifenden, rationellen Wegverbesserung, beziehungsweise der Neuanlage von Wegen in unserem Clubhüttengebiet, näher zu treten. Vor allem scheint eine Wegverbesserung oder doch eine ausgiebige Wegmarkierung vom Heidelpaß her, welcher Zugang zur Hütte ziemlich frequentiert ist, f geboten.
XXX. St. Gallen. Sektion Toggenburg. Vorstand: Präsident: Dr. Farner; Vizepräsident: E. Stähelin; Aktuar: M. Sauter; Kassier: H. Abderhalden; Bibliothekar: H. Schweizer.
Mitgliederbestand auf 1. Januar 1903: 32.
Es gelangten mehrere kleine Sektionstouren, leider bei sehr schwacher Beteiligung, auf die benachbarten Höhen und auf die Kurfirsten, sowie eine größere Tour auf Ruchi-Hausstock zur Ausführung.
Die Geschäfte erforderten 4 Kommissionssitzungen und 2 Hauptversammlungen. Das Haupttraktandum bildeten die Unterhandlungen der beiden Sektionen Toggenburg und Säntis mit dem Clubhüttenwart Zimmer mann, betreffend das gegenseitige Verhältnis nach Erstellung des von Herrn Zimmermann projektierten Gasthauses auf Thierwies. Es wurde schließlich eine Einigung erzielt in dem Sinne, daß Herrn Zimmermann freie Hand für seinen Neubau gelassen wird, und daß er ferner bis auf weiteres die Clubhütte in gewohnter Weise bewirtschaftet, nach einigen Jahren aber dieselbe um einen mäßigen Preis käuflich erwerben soll, falls die beiden Sektionen das wünschen. Ferner verpflichtet er sich, sein eigenes Wirtshaus zur vollen Zufriedenheit der beiden Sektionen zu führen, ansonst ihm der Weiterbetrieb desselben untersagt werden könnte.
In Anbetracht der vielen Austritte ohne entsprechenden Zuwachs, sowie der gegenwärtigen geringen Leistungsfähigkeit der Sektion wegen der großen örtlichen Zerstreuung der Mitglieder, unter welchen sich nur wenige eigentliche Touristen befinden, wurde die Frage erörtert, ob nicht die Sektion Toggenburg für einige Jahre suspendiert oder ganz aufgelöst werden sollte. Es ist dem einmütigen Votum der ältesten Mitglieder zu verdanken, daß dieser Antrag abgelehnt wurde. Hoffen wir, daß die nächsten Jahre, welche durch die Bahnbauten viel Leben und Verkehr ins Toggenhurg bringen werden, auch dem S.A.C. neue, tüchtige Mitglieder und frische Lebenskraft zuführen.
XXXI. Schaffhausen. Sektion Randen. Der Vorstand bestand aus: Präsident: C. Bahnmaier; Vizepräsident: Chr. Hoeßli; Aktuar: D. Stokar; Kassier: M. Wildberger; Bibliothekar: J. Müller.
Der Vorstand versammelte sich 4 Mal, der Verein 11 Mal. Nebst den laufenden Vereinsgeschäften wurden folgende Vorträge und Referate gehalten: D. Stokar: Technik und Ausrüstung des Bergsteigers; Bahnmaier: Clubtour auf den Piz Sol; Dr. Schwarz: Delegiertenversammlung in Brugg; Bär: Clubtour auf die Scesaplana.
Von den drei geplanten Clubtouren ins Gebirge kamen nur zwei zur Ausführung: im Juni eine Besteigung der Scesaplana; im September eine solche des Altmann. Die für den Hochsommer in Aussicht genommene Besteigung des Oberaarhorns wurde durch die schlechte Witterung vereitelt. Im Frühjahr gab es außerdem noch einen Randenbummel, im Herbst einen Marsch an die Aachquelle und ins Donauthal. Endlich erhielten wir in der Sauserzeit einen Besuch von der Sektion Bachtel mit Bummel über den Kohlfirst, leider bei ungünstiger Witterung.
XXXII. Schwyz. Sektion Mythen. Vorstand: Präsident; Naz. v. Reding, Hauptmann, in Schwyz; Vizepräsident und Kassier: AI. Simon, Leutnant, in Goldau; Aktuar: M. Ulrich, Rütlipächter ( Uri ).
Stärke der Sektion am 31. Dezember 1902: 42 Mitglieder.
Als Sektionstour ( Sommertour ) war der „ Griselt " vorgesehen im Juli oder August, mußte aber wegen ungünstiger Witterung unterlassen werden.
Als Wintertour wurde der „ Roßberg " bestimmt mit Rendezvous auf Sattel und Aufstieg über Wilden Spitz, Abstieg über Dürrenboden nach Walchwil. Gelangte ebenfalls nicht zur Ausführung.
Einem Einladungsschreiben der Sektion Gotthard zum Besuche eines Fuhrerkurses in Altdorf folgend, wurde auf Kosten der Sektion Mythen Herr F. Mettler im Bisisthai abgeordnet, um an demselben teilzunehmen. Als patentierter Bergführer II. Klasse hat nun Mettler sich in obge-nanntem Orte niedergelassen.
Auf Erixmatt ( Aufstieg zum Griselt ), wo die Sektion ein Unterkunftslokal in der dortigen Hütte einzurichten gedenkt ( für Mitglieder des S.A.C. ), wird neuerdings mit dem Besitzer der Hütte unterhandelt.
XXXIII. Solothurn. Sektion Weißenstein. Vorstand: Präsident: Dr. A. Walker, Arzt; Vizepräsident und Aktuar: Dr. Robert Schöpfer; Kassier: Jules Branschi, Kaufmann; Bibliothekar: Prof. Künzli; Hüttenaufsicht: W. Porster; Beisitzer: E. Bodenehr und Gaston v. Sury.
Neueingetreten sind im Laufe des Jahres 23 Mitglieder, ausgetreten, übergetreten, gestorben 15 Mitglieder, jetziger Bestand ( Februar 1903 ) 171 Mitglieder.
Die Sitzungen finden wie bisher im Clublokal, Restaurant zum Tiger, Friedhofplatz, allmonatlich gewöhnlich am zweiten Dienstag statt. Vorträge wurden folgende gehalten: Pfarrer Dick: Lauterbrunner Breithorn und Tschingelhorn; W. Walker: Wetterhon; W. Forster: Von Sitten über Aroila nach Zermatt ( Mont Collon, Pointe de Vouasson, Col d' HérensPfarrer Dick: Die Wendenstöcke, ein Wendepunkt; Ph. Hug: Titlis; Prof. Künzli: Merzbachers Kaukasus; G. Cherno: Touren in den Berner Alpen ( Tschingelhorn, Gspaltenhorn, Jungfrau, Finsteraarhorn ). Außerdem hielt Clubgenosse W. Forster in der sogenannten Töpfergesellschaft ( öffentliche Vorlesungen ) vor einem größern Publikum der Stadt Solothurn einen sehr beifällig aufgenommenen, durch Projektionen verschönerten Vortrag über eine Besteigung des Bietschhorns und des Matterhorns.
Von den Sektionstouren wurden folgende ausgeführt: Burgdorf-Krauch-thal-Wasenegg-Hasle Vstägig mit sieben Teilnehmern, Raimeux mit zwei Teilnehmern, Sigriswiler Rothorn mit acht Teilnehmern, Titlis mit neun Teilnehmern, Tschingelhorn mit acht Teilnehmern.
Den Verkehrs- und Verschönerungsverein der Stadt Solothurn, der beabsichtigt, ein Panorama dss Weißensteins herauszugeben, haben wir veranlassen können, von der beabsichtigten Korrektur des alten Kellerschen Panoramas abzusehen und ein ganz neues Panorama vom Weißenstein ausarbeiten zu lassen. Dasselbe wird dazu verhelfen, dem alten und mit Recht so gefeierten hervorragenden Aussichtspunkte des Juras neue Freunde zu gewinnen. Einem Projekt der Sektion Oberaargau, eine neue Jurakarte im Anschluß an die unter der Ägide der Sektion Basel herausgegebene herstellen zu lassen, standen wir sympathisch gegenüber, ein spezielles Komitee wurde mit dem Studium der Frage beauftragt, speziell darüber, ob es nicht angezeigt wäre, noch ein weiteres Gebiet des Juras nach Westen hin in gleicher Weise in Angriff zu nehmen.
Einen Glanzpunkt im Clubleben der Sektion des vergangenen Winters bildete unstreitig der im Dezember 1902 abgehaltene Familienabend, über welchen in der „ Alpina " ausführlicher berichtet wurde.
Unsere Clubhütte am Mutthorn befindet sich in gutem Zustande. Die dort schon vorhandenen vier Matratzen sollen im Laufe der Zeit, sowie unsere Mittel es gestatten, durch sechs weitere Stücke ergänzt werden. Auch die Versorgung der Hütte mit Holz ist projektiert. Wir lassen die übliche Statistik des Besuches folgen. Es beherbergte die Hütte im Jahr 1902 im ganzen 510 Personen, und zwar 362 Touristen, worunter 27 Damen und 148 Führer und Träger. Von diesen 362 waren Schweizer 212, Deutsche 51, Engländer 45, Franzosen 23, 61 waren Mitglieder des S.A.C., 16 des D. Ö.A.V., fünf des C.A.F., zwei des A. C, einer des A.A.C.Z.rich, 1 des C. A. L, also 86 Mitglieder alpiner Vereine. Die größte Besuchsfrequenz zählt der Juli mit 150, dann folgt der August mit 147, der September mit 65. Die Ausflugsziele waren folgende: Petersgrat 156 Touristen, Kanderfirn 83, Tschingelhorn 68, Gamchilticke 58, Breithorn 28, Mutthorn 16, Gizzifurke 5, Wetterlücke 2. Die Besuchsfrequenz übertrifft diejenige des Jahres 1901 um 56 Touristen.
XXXIV Tessin. Sezione Ticino. La lista delle escursioni eseguite durante l' anno 1902: 1. Boglia 1520 m, il 27 di Luglio, salita da Brè, 933 m, discesa idem; 2. Camoghè 2232 Œ, il 14-15 Giugno, salita per l'Alpe di Pietrarossa, discesa per i monti Bar, 1820 m, e Cavaldrossa, 1636 m; 3. Denti della Vecchia, 1492 m, il 22 Giugno, salita per l' Alpe della Bolla, discesa da Cadrò; 4. Sighignola, 1316 m, il 29 Giugno, salita da San Margherita e Lanzo d' Intelvio, discesa per Campione; 5. Tamaro, 1967 " ', il 12-13 Luglio salita per Crana discesa per Indemini Lago d' Elio Val Vedasca Dumenzo e Ponte-Tresa; 6. Pizzo Molare, 2583 m, il 9 e 10 Agosto, salita da Paido, discesa da Acquarossa e Biasca; 7. Tamaro, 1967 m, il 15 Ottobre, salita e discesa per Crana; 8. Camoghè, 2232 m, il 1° e 2 Novembre, salita per 1'Alpe di Pietra-rossa, discesa per Val di Caneggio, Isone e Rivera Bironico; 9. Torrione di Valsolda, 1810 m, il 21 Settembre, salita per 1'Alpe della Bolla, Pairolo, discesa per Seghebbia, Porlezza.
XXXV. Thurgau. Sektion Bodan. Vorstand: Präsident: Rudolf Scherb; Vizepräsident und Aktuar: Louis Koch; Kassier: Emil Ribi.
Mitgliederbestand am 31. Dezember 19Dl 37, Zuwachs 31. Mitgliederbestand am 31. Dezember 1902: 68.
Die Vereinsangelegenheiten wurden erledigt in zwei Vorstandssitzungen und sieben Sektionsversammlungen, welch letztern stets bei verhältnismäßig starker Beteiligung und meistens jeweils eingerahmt von musikalischen Produktionen in alpin gehobener Stimmung verliefen. Es wurden folgende Vorträge gehalten: 1. Sektionstouren: Alvier mit Projektionsbildern, von Th. Schäffeler; Scesaplana, von Karl Sträub; Roßbühl ( Damentour ), von Emil Ribi; Drei Schwestern, von J. Guhl; Säntis, von E. Billeter; 2. Freie Fahrten: Walliser Streifereien, von R. Scherb mit Projektionen von A. Wegmann.
Von den projektierten Sektionstouren wurden ausgeführt: Drei Schwestern, Säntis, Piz Sol, Hoher Kasten. Die Damentouren auf den Nollen und Pfänder sind leider infolge der Ungunst der Witterung ins Wasser gefallen, und wir wollen hoffen, daß wir auf diesem Gebiete im kommenden Jahre mehr Chance haben werden.
An der Delegiertenversammlung in Brugg war die Sektion durch R. Scherb und C. Sträub vertreten.
XXXVI. Thurgau. Sektion Thurgau. Vorstand pro 1902: Präsident: Dr. Vogler; Vizepräsident: A. Handschin; Aktuar: Hans Schmid; Kassier: J. Huber; Beisitzer: E. Brauchlin.
Die Mitgliederzah] ist im Laufe des Berichtsjahres infolge einer intensiveren Propaganda für unsere Sache sprungweise in die Höhe gegangen. Es sind im Jahre 1902 der Sektion 18 neue Mitglieder beigetreten, 1 Mann ist abtrünnig geworden, so daß der Mitgliederbestand auf Ende des Jahres 57 betragen hat. Es ist uns endlich gelungen, auch außerhalb Frauenfeld etwas Boden zu fassen.
Die Vereinstätigkeit darf als recht befriedigend bezeichnet werden. Bei den Sektionstouren war jedesmal eine schöne Zahl von Mitgliedern beteiligt. Es sind folgende Touren gemacht worden: Stein-Hohenklingen-Schienerberg-Untersee ( 18 Teilnehmer ); Kreuzegg ( 20 ); Rigihochfluh ( 13 ); Kurfirsten ( 8 ) und am gleichen Tag von der Elite: Wetterhorn mit ebenfalls 8 Teilnehmern; dann Muttsee-Ruchi ( 12 ); Urirotstock ( 8 ) und Mythen ( 6 ). Die Touren auf den Pfänder, den Calanda und den Albis haben wegen Ungunst der Witterung abgeschrieben werden müssen.
Die Wintersitzungen waren durchwegs gut besucht. Es haben referiert: Dr. Vogler: Über Bergtouren im Zermatter Gebiet; Dr. Amberg: Über die drei Windgällen; Oberrichter Aepli: Über eine Planuratour; Emil Kappeier: Über die Sektionstouren auf den Hochstollen und die Kurfirsten; J. Huber: Über die Fluhbrigtour und Wegmann: Über die Wetterhornfahrt. Dann hat uns Dr. Hans Brun mit einem Projektionsabend erfreut, der gewissermaßen zu einer Agitationsversammlung für die alpine Sache geworden ist.
XXXVII. Unterwaiden. Sektion Titlis. Vorstand: Präsident: Josef Odermatt, Buochs; Kassier: Felix Stockmann, Samen; Aktuar: Karl Fischer, Buochs; Bibliothekar: Karl Engelberger, Stans.
Die Mitgliederzahl beträgt 109. Dieselbe wurde durch Neuaufnahmen um 22 vermehrt und durch 14 Austritte vermindert, was einer Gesamtzunahme von acht Mitgliedern entspricht.
Zur Erledigung der Geschäfte wurden zwei Generalversammlungen und zwei Vorstandssitzungen abgehalten.
Das aufgestellte Tourenprogramm umfaßte folgende acht Touren: Bürgenberg, Fronalpstock, Kaiserstock, Tödi ( Piz Rusein ), kleines Spannort, Wallenstöcke ( Ruchstock ), Großächerli, Pilatus ( Wintertour ). Was die Tätigkeit der Sektion anbelangt, so sei zunächst bemerkt, daß dieselbe an der in Brugg abgehaltenen Delegiertenversammlung vom 25. Oktober mit zwei Delegierten vertreten war. Es waren die Herren Jos. Odermatt und Karl Fischer von Buochs.
Anfang Sommer wurde auf den Oberbauen eine Wegmarkierung, von Emmetten ausgehend, gemacht. Im Herbst wurde von Herrn Dr. Hans Brun in Zürich im Hotel Engel in Stans ein Projektionsnachmittag abgehalten. Seine prächtigen Projektionsbilder, sowie sein gediegener Vortrag, fanden den lebhaftesten Beifall sämtlicher Anwesenden.
XXXVIII. Uri. Sektion Gotthard. Trotz wiederholter Mahnung kein Bericht eingelaufen.
XXXIX. Waadt. Section des Diablerets. Comité: Président: D'Heer; vice-président: Professeur M. Lugeon; caissier: E. Moulin; secrétaire: Dr Weith; bibliothécaire: Ernest Humbert; archiviste: S. Meyer; conservateur des collections: P.L. Mercanton.
Effectif. Au 31 décembre 1901, la section comptait 413 membres-II y a eu pendant cette année 59 admissions, 12 décès, 13 démissions et 3 radiations, ce qui porte le total de nos membres, au 31 décembre 1902, à 444, dont 432 actifs, 3 honoraires et 9 externes. Il y a donc une augmentation de 31 personnes.
Le comité a eu 14 séances. Une délégation de ses membres s' est rendue à Genève, pour répondre à une très aimable invitation de nos bons amis, et pour examiner les détails de la luxueuse installation de leur salle de séance. Cette délégation a rapporté de sa visite une quantité de renseignements utiles et une impression des plus agréables de la cordialité avec laquelle on l' a accueillie.
L' affaire la plus importante qui nous a occupé a été l' organisation de notre nouveau local à Beau-Séjour.
Dès la fin de septembre, notre nouvelle salle était terminée et nous avons procédé à son inauguration le 8 novembre dernier. Nous avions invité à cette solennité clubistique nos plus proches voisins et nous avons eu le plaisir d' avoir avec nous quelques-uns de nos amis de Genève et de Jaman. Nos excellents collègues de la section genevoise nous ont remis, à cette occasion, une splendide coupe, qui a été présentée par leur dévoué président, M. Berlie, dans un charmant discours et qui a été reçue par les applaudissements enthousiastes de l' assemblée.
Guides. Nous avons envoyé cette année deux aspirants aux cours de guides organisés par la section de Monte Rosa. Ce sont MM. Alexandre Favre-Genton, aux Diablerets, et Henri Aulet, à Gryon. Tous deux ont subi lews examens avec grand succès et ont obtenu un diplôme de IIe classe. D' après le règlement actuel, ils doivent pratiquer pendant trois ans pour obtenir le diplôme de Ire classe.
Le mauvais temps a malheureusement beaucoup contrarié le cours de guides. Pendant une ascension au Mont Rose, un orage d' une violence inouïe s' éleva et plusieurs aspirants eurent les doigts gelés. Alexandre Favre était du nombre. Après un long traitement, il dut subir l' amputation de deux phalanges à la main droite. Cette maladie occasionna à ce pauvre homme une incapacité de travail de plusieurs mois.
Comme il n' était pas assuré, notre section, à la première nouvelle de cet accident, organisa une collecte, et le Comité central, auquel nous nous sommes adressés, mit la plus grande obligeance à venir au secours de ce malheureux. Favre a reçu une juste indemnité dont la plus grande partie provient du Fonds Huber pour les guides victimes d' accidents. Il a actuellement repris toutes ses occupations et nous le recommandons spécialement à ceux de nos collègues qui feront des ascensions dans le beau massif des Diablerets.
Sur la demande du Comité central, nous avons décidé d' établir l' obligation de l' assurance pour tous nos guides nouvellement patentés, et noua prions instamment nos collègues de n' engager pour leurs excursions, que des guides qui soient assurés.
Le nombre des guides vaudois patentés s' élève aujourd'hui à 21, et nous avons plusieurs bonnes recrues en perspective.
La commission du Chansonnier s' est mise à l' œuvre avec zèle. La seconde édition a paru le jour même de la réunion des sections romandes. La première édition datait de 1896.
Séances. Nous avons eu 12 séances et une assemblée générale. Dans cette dernière, la série sortante du comité, Messieurs Emery et Henzy, a été remplacée par Messieurs Moulin et P.L. Mercanton. Elles ont réuni un très grand nombre d' assistants.
La moyenne de présence, qui était d' une cinquantaine de personnes au Grand-Chêne, est montée à 75 depuis que nous sommes à Beau-Séjour et a plusieurs fois dépassé ce chiffre.
A côté de nombreuses affaires administratives, nous avons eu à nous occuper de plusieurs affaires importantes, entre autres de celle de la construction d' une cabane au Diableret sur le versant des Ormonts. Cet intéressant projet, soulevé par Monsieur E. de la Harpe, au nom des guides des Ormonts, a été renvoyé à une commission qui étudiera la chose d' une manière approfondie et rapportera dans le courant de 1903.
Une proposition d' abaisser la cotisation annuelle de nos membres les plus anciens, a aussi été discutée et renvoyée au comité pour préavis.
Nos réunions ont été en général pleines d' entrain, grâce aux charmants récits de course que nous avons entendus et aux aimables conférenciers, qui ont bien voulu nous faire part de leurs travaux.
Citons entre autres les deux conférences de notre honoraire, Monsieur F.A. Forel, sur les glaciers du Tyrol et les pénitents de neige des Cordillères, et celle de Monsieur Lugeon sur les volcans et la catastrophe de la Martinique. Monsieur P.L. Mercanton nous a fait part de ses beaux travaux de forage de glaciers et de son pittoresque voyage à travers le Tyrol.
M. Jacot Guillarmod nous a décrit d' une manière captivante son grandiose projet de voyage dans l' Himalaya à l' assaut du K2. Nous avons eu plusieurs fois le plaisir de recevoir des nouvelles de notre alpiniste et dans la séance d' août Monsieur Vittoz nous a entretenu, d' après les derniers documents arrivés, des difficultés que rencontre l' expédition et du courage déployé par ses membres.
Monsieur le Professeur Neyroud nous a narré avec humour son ascension au Vésuve. Il nous a de plus donné une excellente recette pour se débarrasser des nombreux carotteurs de toute espèce qui fondent sur les touristes, dans cette contrée si favorisée de la nature.
Notre vénéré doyen, M. le pasteur Monastier, nous a conté avec beaucoup de verve, l' histoire des premières années de la section des Diablerets, et nous a fait voir quel chemin l' opinion publique a parcouru à notre égard, depuis les premiers pas du C.A.S. jusqu' à nos jours. Il faut bien le dire, la construction de nombreux refuges dans les Alpes a été pour beaucoup dans la popularité dont nous jouissons aujourd'hui.
M. Albert Barbey, toujours infatigable, nous a donné le récit de son premier voyage en ballon qui lui a laissé un souvenir ineffaçable.
M. Henrioud nous a magistralement décrit l' ascension du Weissborn, qu'il a pu faire dans d' excellentes conditions cette année.
M. W. Robert nous a donné quelques détails intéressants sur une tournée faite par un géographe sur les bords du Léman à la fin du XVIII8 siècle.
Parmi les récits de course, citons ceux de Messieurs Emery au Mont de Gray, Chaubert au Pèlerin, Mercanton aux Cornettes, Peter au Staldenhorn, Mariller au Vélan, Wellauer, professeur, aux cabanes de Grünhorn, Pridolin et Hüfi avec le passage des Clarides. Wellauer, junior, nous a fait part de ses impressions sur le col de Planereuse et Bieler sur la tour de Famelon. Enfin M. Blanc nous a charmé en nous racontant la promenade au Suchet qui a dignement, mais humidement, clôturé la saison.
Les projections lumineuses de Messieurs Pache, Lugeon, Schiffmann et Kreis nous ont fait passer des moments bien agréables. Maintenant que nous possédons une lampe électrique, nous espérons que nos récits de course seront souvent illustrés par des clichés représentant les péripéties, petites ou grandes, survenues pendant nos excursions.
Le banquet annuel du 25 janvier a été très animé. Il a réuni environ 140 convives, parmi lesquels se trouvaient des délégués de Jaman, de Neuchâtel et du Moléson. Genève était représentée par notre fidèle ami Bernoud, qui nous a apporté sa gaieté et son entrain, aussi a-t-il été acclamé séance tenante par l' unanimité de l' assemblée, membre honoraire de la section. Honneur bien mérité certes par l' intérêt que Monsieur Bernoud ne cesse de nous témoigner depuis de longues années.
Pour la première fois, la Tribune des cabanes, rédigée par le D* Weith, a paru avec des illustrations très originales. Elle a obtenu le plus franc succès.
Les réunions hebdomadaires du vendredi ont continué à être très fréquentées, quoique pendant les mois d' été elles aient eu lieu dans une salle plutôt exiguë et à la lueur de quelques lampes fumeuses.
Lors de notre déménagement, notre bibliothèque a été fermée pendant quelques mois, pour la revision des livres. Elle a été ouverte de nouveau le 8 novembre, et notre dévoué bibliothécaire se félicite de son organisation actuelle bien plus pratique que l' ancienne. Nous avons reçu plusieurs ouvrages, dont l' un nous a fait particulièrement plaisir. C' est un volume de luxe, véritable monument, élevé à la mémoire de notre bien regretté collègue Monsieur Ernest Brunnarius par ses amis du Club Alpin Français; il contient de nombreux récits splendidement illustrés et raconte la vie et la fin tragique de cet alpiniste distingué.
La fréquentation de la bibliothèque a été très réjouissante. Un grand nombre de volumes ont été distribués et sont rentrés avec beaucoup plus d' exactitude que précédemment.
Courses. Notre programme, qui comportait 11 courses, s' est effectué à la satisfaction générale, quoique le mauvais temps nous ait joué plus d' un vilain tour. La fréquentation a été très satisfaisante. Elle s' élève à une moyenne de 27 personnes. Seule la course à la Dent de Chamosentze en juin, n' a pas pu s' effectuer, les chefs de course ayant décidé avec beaucoup de raison, qu' il valait mieux y renoncer, vu l' abondance de la neige et le danger des avalanches.
La course d' hiver au Mont de Gray, exécutée par un temps splendide, nous a donné l' occasion de jouir de la généreuse hospitalité de nos amis da Club du Rubly, qui nous ont reçus à bras ouverts. Nous espérions leur prouver notre reconnaissance en les conviant à un rendez-vous à la Tour de Famelon, le 12 octobre. Malheureusement le temps abominable qu' il a fait ce jour-là a empêché nos collègues de nous rejoindre, et les 11 clubistes des Diablerets, qui s' étaient rendus là-haut, ont dû redescendre, sans avoir pu échanger une bonne poignée de mains avec nos excellents amis de d' Oex.
La grande course d' été au Tödi a aussi été contrariée par le mauvais temps, et nous n' avons pas pu atteindre ce beau sommet. Malgré ce contretemps, et grâce à la bonne harmonie qui n' a cessé de régner parmi nous, pendant ces quatre journées, elle a laissé de très bons souvenirs. C' est la première fois, croyons-nous, que la grande course d' été réunit un nombre aussi considérable d' amateurs. Il n'y en avait pas moins de 26.
La course des sections romandes, organisée par la section du Mont Rose, a brillamment réussi. La section des Diablerets était représentée par 35 personnes.
La visite aux travaux du tunnel, la course à l' éboulement du Rossboden, le souper à l' hospice du Simplon, aimablement présidé par Mgr. Bourgeois, prévôt du Grand St-Bernard, ainsi que la course si bien organisée au Staldenhorn le lendemain, nous ont laissé à tous les meilleurs souvenirs.
Quoique nos courses aient été très fréquentées et souvent contrariées par le temps, nous n' avons eu, grâce à l' habileté et à la clairvoyance de nos chefs, aucun accident à déplorer.
Cabanes. Le nombre des visiteurs de la cabane Rambert est de 372 personnes. Ce chiffre serait beaucoup plus élevé si le registre avait été envoyé au début de la saison. Mais par suite d' un oubli inconcevable, il n' est parvenu à destination que le 16 juillet, alors que de nombreuses personnes avaient déjà profité de notre refuge.
Dans le chiffre cité plus haut, nous trouvons 257 messieurs, 74 dames et 41 guides et porteurs. La cabane Rambert est moins visitée par les étrangers que nos autres refuges, elle n' en est que plus utile à nos compatriotes. Sur les 331 touristes inscrits, il y a en effet 215 Suisses, 68 Suissesses, et seulement 46 étrangers, dont 6 dames. Le mois le plus fréquenté a été comme d' habitude celui d' août, où l'on a enregistré 198 visiteurs. Une nuit même la cabane, construite pour 21 personnes, a dû abriter plus d' une trentaine de clubistes.
Un grand nombre d' ascensions ont été faites depuis la Frète de Saules. Après celle du Grand Muveran qui a attiré 168 personnes, celle du Petit Muveran 53 et la Dent Fâvre 7, etc.
Un nouveau fourneau a été envoyé et transporté par les soins de notre surveillant Arrigoni. 11 fonctionne à merveille, à ce qu' on nous a dit. Monsieur le Dr Weith a procédé à l' inspection annuelle, qui n'a rien constaté d' anormal.
La cabane d' Orny a été inspectée par notre caissier Monsieur Moulin. Elle a reçu la visite de 584 touristes et de 118 guides et porteurs, total 702 personnes, soit une légère diminution sur l' année 1901 ( 768 ). Sur ces 702 personnes, se comptent 123 membres des différents Clubs alpins. C. A. 8. 81, français 18, allemand-autrichien 18, anglais 14 et 93 dames.
Nous relevons en juin le passage de six visiteurs, en juillet il y en a eu 218, en août 368 et en septembre 110. La première inscription a eu lieu le 28 juin et la dernière le 20 septembre.
De nombreuses ascensions ont été faites. Les sommités les plus fréquentées ont été celles de l' Aiguille du Tour, gravie par 229, de la Pointe d' Orny par 95 et du Portalet par 89 personnes. Pour le Tour Noir, il n' y a eu qu' une seule caravane, composée de trois personnes.
Notons en passant la première ascension de la Chandelle du Portalet, exécutée par le Dr Guillaume Rossier, guidé par Maurice Crettex.
Les passages les plus fréquentés ont été la Fenêtre de Saleiuaz, 86 personnes, le col des Plines 30, et celui du Tour 23. Le col des Ecandies n' a été traversé qu' une fois par une caravane de 5 touristes.
Notre cabane s' est trouvée, à plusieurs reprises, bien petite pour le grand nombre de ses visiteurs et il y aura lieu d' étudier prochainement la question de son agrandissement. Ceci d' autant plus que l' ancienne cabane, au dire de Monsieur Verrey qui a bien voulu l' examiner, devra être absolument abandonnée, vu son état de décrépitude. Notre gardien, Maurice Joris, continue à nous donner satisfaction. Nous sommes persuadés que le système de gardien est le meilleur pour les cabanes qui ne sont pas trop éloignées des hôtels.
Le toit de l' ancienne cabane de Mountet n' étant pas en bon état, nous avons prié Monsieur P.L. Mercanton d' aller voir comment on pourrait remédier à cet état de chose. Il pense que le meilleur moyen serait de recouvrir le toit avec des tavillons. Cet ouvrage sera exécuté en 1903.
La Constantia a été trouvée en bon ordre, les abords de la cabane qui laissaient un peu à désirer ont été beaucoup mieux tenus cette année. Nous avons toujours lieu de nous louer des services rendus par notre surveillant, Monsieur Joachim Peter, qui nous avise régulièrement en automme, par un rapport très complet, de l' état des lieux et qui prend le plus vif intérêt à notre construction. Une réclamation qui nous est parvenue au sujet de notre tenancier a été réglée à la satisfaction des deux parties.
La fréquentation en voyageurs a été très forte et surpasse de beaucoup celle des années précédentes. Nous avons constaté au Mountet, le passage de 686 personnes ( en 1901, 568, en 1900, 562 ) soit 495 touristes, dont 122 dames et 191 guides et porteurs. Sur le nombre des touristes il y a 201 Suisses dont 31 dames. La nation étrangère la plus représentée a été l' Angleterre, qui a envoyé 136 ressortissants, l' Allemagne 76 et la France 47 personnes.
Les membres des Clubs alpins suisses et étrangers sont au nombre de 75.
Le premier passage au Mountet a eu lieu le 30 juin et le dernier le 26 septembre.
Il y a eu un grand nombre d' ascensions sérieuses, entreprises depuis notre cabane. Citons entre autres celle au Rothorn de Zinal, qui a été gravi par 30 caravanes et 99 personnes, celle de l' Obergabelhorn par 4 caravanes composées de 12 personnes, guides et porteurs compris et celle du Grand Cornier par 18 personnes.
Les ascensions moins difficiles, telles que celle du Besso et du Roc noir, ont été faites par 116 et 76 voyageurs.
Les cols qui conduisent à Zermatt ont été relativement peu parcourus cette année, ce qui tient sans doute aux difficultés provenant de l' abondante chute de neige de 1902 sur les hautes sommités. Le col Durand qui a vu naguère passer tant de joyeuses caravanes, dont plusieurs en course de section, n' a pas même pu être franchi une seule fois. D' aucuns disent que la rimaie en était absolument impraticable l' été dernier. Le Triftjoch par contre, a été gravi 17 fois par 64 personnes et l' Obergabeljoch une fois par trois personnes.
Quant au col de la Dent Blanche, qui l' an dernier avait attiré 41 clubistes du côté d' Evolène, il n' a été parcouru que quatre fois et par 17 personnes seulement.
Somme toute, les trois cabanes de la section des Diablerets ont été fréquentées en 1902 par plus de 1760 personnes, parmi lesquelles se trouvaient 289 dames et 239 membres des Clubs alpins suisses et étrangers.
Vu les grands frais de notre installation à Beau-Séjour, notre caisse a subi une forte saignée, dont elle se relève du reste, d' une manière remarquable.
Notre nouvelle installation nous a coûté, tout compris, la somme de 4850 fr. 50.
Le compte de profits et pertes solde par une diminution de capital de 3788 francs.
Le bilan solde à l' actif par 3113 fr. 90. Le fonds Dupuis pour une prochaine cabane, s' élève à 2114 fr. 55.
Le budget des recettes et dépenses pour 1903 prévoit un boni de 100 francs.
XL. Waadt. Section de Jaman. Notre comité pour 1902 était composé de: Président: M. Ch. Brossy, pasteur, Chardonne; vice-président: M. A. Leyvraz, Montreux; secrétaire: M. Ch. Kratzer, Dr jur., Vevey; caissier: M. Aug. Dufour-Nicollier, Vevey; bibliothécaire: M. H. Schobinger, architecte, Vevey.
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Courses. Neuf courses officielles, sans compter celle des sections romandes, avaient été portées au programme de cette année; deux seulement n' ont pu avoir lieu, le temps étant défavorable. Les autres ne furent pas remarquablement fréquentées, la liste ci-dessous le montre. Il est re: grettable de constater le manque d' empressement de beaucoup de nos chèrs collègues à l' égard de ces excursions officielles dont le but aussi bien que le plan offre cependant chaque fois un réel intérêt.
Les courses qui ont pu être eifectuées sont les suivantes: 1. Gryon-Bovonnaz-Les Plans, avec 4 participants; 2. Le Moléson, avec 6 participants; 3. Dent de Mordes, avec 15 participants; 4. Pigno d' Arolla, avec 14 participants; 5. Tourtemagne-Schwarzhorn, avec deux participants; 6. Les Ormonts-Col de la Croix-Gryon, avec 3 participants; 7. Le Grammont, avec 5 participants.
Séances. Nos séances au nombre de huit ont fourni une fréquentation moyenne de 29 clubistes avec un maximum de 42 et un minimum de 16 assistants. Comme pour les courses nous avouons que c' est faible pour une section aussi nombreuse.
Il ne faudrait pas conclure de la remarque qui précède que la vie de la section soit languissante. La flamme est petite si l'on considère la matière abondante qui devrait servir à son alimentation, mais elle brille vive et ardente et les nouvelles recrues n' ont jamais cessé de nous arriver. Le noyau des fidèles n' a pas eu à se repentir de son assiduité; plusieurs travaux et communications fort intéressants nous ont été présentés, dont voici la nomenclature: 1. Une ascension au Mont-Blanc, par M. Spichiger; 2. La prévision du temps, les cartes météorologiques, leur lecture, etc., par M. Ch. Bührer; 3. Le Vallon de l' Eau froide, en hiver, par M. Jules Chavannes; 4. A la Jungfrau par le-Roththal, par M. le pasteur Henrioud; 5. Mademoiselle d' Angeville, par M. O. Nicollier; 6. Voyage du géographe Robert dans la Suisse du XVIIIe siècle, par M. W. Robert.
Nos finances sont en bon état. Le nombre des membres de la section de Jaman atteint à ce jour le chiffre de 197.
XLI. Wallis. Sektion Monte Rosa. Vorstand: Präsident: Dr. H. Seiler; Vizepräsident und Sekretär: Jos. Clausen; Kassier: Jos. Escher; Bibliothekar: Kalbermatten.
Unsere Sektion hat im letzten Jahre einen erfreulichen Aufschwung genommen. Die Mitgliederzahl ist bedeutend gestiegen, und auch das Interesse für Alpines ist bei vielen zu neuem Leben erwacht. Leider wird die Geschäftsführung uns bedeutend erschwert durch den Umstand, daß die Mitglieder zwei Sprachen angehören, und möge man uns daher entschuldigen, wenn nicht alle, mit welchen wir zu tun hatten, sofort befriedigt worden sind.
Unter der Leitung der Sektion wurde im Juni in Zermatt von den Herren Dr. H. Seiler, Prof. O. Wolf, Dr. J. v. Courten und Adv. Jos. Clausen ein zahlreich besuchter Führerkurs abgehalten, der sehr günstige Resultate ergab. Bei dieser Gelegenheit wurde von neuem der Grundsatz festgestellt, daß bei uns sogenannte Amateurführer absolut nicht aufgenommen werden.
Im gegenwärtigen Momente ist das Komitee daran, einen neuen Führertarif auszuarbeiten, weil der alte einerseits vergriffen, anderseits sehr unvollständig war. Sind doch viele Berge nicht einmal genannt.
Am 14. Juni organisierte unsere Sektion die Course des sections romandes nach dem Staldenhorn auf dem Simplon. Derselbe fiel zur vollen Zufriedenheit aller Teilnehmer aus.
Bezüglich der Matterhornhütte hatten wir große Schwierigkeiten, und ist die Sache leider noch immer nicht erledigt.
Der Skisport nimmt dank der Tatkraft unseres Präsidenten unter der Führerwelt stetsfort zu. Ein geplanter Samariterkurs konnte mangels genügender Unterstützung nicht abgehalten werden. Intensiv beschäftigte man sich mit dem Führerwesen. Die Büchlein sollen einer gründlichen Durchsicht unterworfen werden, verschiedene Klagen gegen Führer wurden erledigt, die Versicherung soll obligatorisch werden, ein Führerkatechismus ist in Aussicht genommen. Ein Katalog unserer Bibliothek wurde hergestellt. Eine früher angefangene Sammlung von Gipfelgesteinen wurde wieder zu Ehren gezogen, und soll dieselbe in Zermatt aufgestellt werden. Versammlungen wurden wie üblich drei gehalten.
XLI1. Zug. Sektion Roßberg. Der Vorstand der Sektion bestand im Jahre 1902 aus den gleichen Persönlichkeiten wie im Vorjahre 1901.
Was den Mitgliederbestand betrifft, so sind vier Mutationen pro 1902 zu melden, nämlich drei Austritte und ein Eintritt von Aktivmitgliedern, so daß die Zahl der Aktivmitglieder pro 31. Dezember 1902 auf die Zahl 34 sich reduziert. Außerdem gehören dem Sektionsverbande noch drei Damen an, wovon eine als Aktive, die beiden andern als Ehrenmitglieder der Sektion.
Es wurde nur eine allgemeine Jahres-, beziehungsweise Generalversammlung im Berichtsjahre, sodann aber fünf Vorstandssitzungen zur Erledigung sämtlicher schwebenden Geschäfte gehalten.
Von den projektierten fünf Sektionsausflügen konnten der oft wiederkehrenden schlechten Witterung wegen nur drei ausgeführt werden, und zwar den 1. Juni auf den Wildspitz ( Roßberg ) in Verbindung mit der Sektion am Albis ( 25 Teilnehmer ); den 5. und 6. Juli auf Oberbauenstock ( 2120 m, 4 Teilnehmer ); den 27. und 28. Juli auf Scesaplana ( 2847™, 5 Teilnehmer ).
Überdies wurden von unserm Sektionspräsidenten, Herrn J. M. Weber-Strebel, verschiedene Projektionsabende ( so zwei in Zug und einer in Hausen am Albis ) veranstaltet; dieselben fanden vollen Beifall.
Die üblichen Schenkungen des Zentralkomitees des S.A.C. wurden der Sektionsbibliothek einverleibt.
XLIII. Zürich. Sektion am Albis. Vorstand: Präsident: Pfarrer A. Altherr, Obfelden; Vizepräsident: C. Habersaat, Obfelden; Aktuar: G. Wisbrod, Affoltern; Kassier: A. Spörry, Sekundarlehrer in Hedingen; Bibliothekar: J. Baumann, Hausen.
Das Leben unserer Sektion am Albis bewegte sich im verflossenen Jahr in den gewohnten ruhigen, gleichmäßigen Bahnen.
Die Mitgliederzahl hat erfreulicherweise wieder etwas zugenommen; Zahl Ende 1901: 43; Austritte im Laufe des Jahres: 5; Eintritte: 9; Übertritt aus der Sektion Bachtel: 1; Mitgliederzahl Ende 1902: 48. Davon wohnen 12 in Hausen, 9 in Affoltern, 8 in Obfelden, 4 in Mettmenstetten, je 2 in Aeugst, Boustetten, Hedingen und Rifferswil, je 1 in Kappel und Knonau, und außerhalb des Bezirks je 1 in Birmensdorf, Merenschwand ( Aargau ), Thalwil, Sihlbrugg und Bahia ( Brasilien ).
In 6 Vorstandssitzungen wurden die Traktanden der Sektion vorberaten und dringende Geschäfte erledigt. Die Sektion versammelte sich dreimal ziemlich zahlreich an verschiedenen Orten des Bezirks. Zwei interessante Vorträge wurden gehalten; der eine bei Anlaß der Generalversammlung von Herrn Th. Gallmann über seine beim Abstieg wegen Unwetter mit Schwierigkeiten verbundene Mont Blancbesteigung, von der in den Tagesblättern die Rede war und auch in Nr. 11 der „ Alpina " 1901 berichtet ist. Der zweite Vortrag von Herrn Dr. Ruepp: Reiseerinnerungen aus Algier, führte die Zuhörer nach den Gefilden Nordafrikas.
Am 7. Dezember vereinigte uns ein von Herrn Weber-Strebel, Präsident der Sektion Roßberg, auf unsere Einladung veranstalteter Projektionsabend mit daran anschließendem Kränzchen.
Von den Sektionstouren wurde diejenige vom Maderanertal aufs Große Scheerhorn nach Unterschächen bei wunderbarem Wetter von drei Mitgliedern und einem Gaste ausgeführt. Die sechs Teilnehmer an der Sektionstour auf den Piz Buin kamen leider wegen schlechten Wetters nur bis zur Silvrettahtitte. Die Tour auf den Roßstock, sowie die Herbsttour auf den Hasenberg wurden zu Wasser. Dagegen nahmen auf Einladung der Sektion Roßberg einige Mitglieder teil an der von derselben arrangierten Frühlingstour mit Damen auf den Roßberg, die einen gemütlichen Verlauf genommen haben soll. Überhaupt wurden zwischen den benachbarten Sektionen Roßberg und Albis Fäden der Annäherung geknüpft, die, fortgesponnen, sich hoffentlich zu einem rechten Freundschaftsband verdichten werden.
XLIV. Zürich. Sektion Bachtel. Vorstand: Präsident: F. Lehmann-Ritter, Rüti; Vizepräsident: H. Brennwald, Rüti; Aktuar: H. Stauber, Wald; Quästor: G. Schaufelberger, Wald; Bibliothekar: E. Huber, Rüti; Hüttenvater: F. Eimer, Wald; Beisitzer: J. Blöchlinger, Rapperswil.
Am Jahresanfang 1902 betrug die Mitgliederzahl 161; 23 Clubisten schlössen sich uns innert Jahresfrist an; 5 sagten uns Valet; 2 wurden uns durch den Tod entrissen, so daß der sogenannte „ Vorschlag " 16 Mitglieder beträgt, und Ende 1902 sich 177 Bachtelianer nannten.
In 9 Vorstandssitzungen wurde über das Wohl und Wehe der Sektion beraten; diese versammelte sich 6 mal zur Entgegennahme sorgfältig ausgearbeiteter Tourenberichte und Vorträge. Es sprachen: Herr Egli-Zangger, Rüti: Von der Jona zu den Quellen der Adda und aufs Stilfserjoch; Herr Elsener, Kapperswil: Die Sardona- und Magerentour; Herr Stauber, Wald: Die Protour; Herr Lehmann, Rüti: Die Scesaplanatour, die Delegiertenversammlung; Herr Pfarrer Epprecht, Illnau: Die Auberg- und Claridatour. Sodann verschaffte uns Herr Dr. J. Mercier, Glarus, einen wahren Hochgenuß mit seinem bestgelungenen Projektionsvortrag. An den einzelnen Versammlungen beteiligten sich: in Rapperswil 41; in Uster 42 und 34; in Wetzikon 48; in Rüti 35; in Wald 44 Clubgenossen.
Die Sektionstouren führten die Bachtelianer auf den Welschberg, Aubrig, Mageren, Scesaplana, Kohlfirst; unausgeführt blieben die Kyburg-und Ewigschneehorntour.
An die stets stark besuchte Clubhütte Clarida wurde ein Holzschopf angebaut. Verschiedene Schenkungen für die Hütte konnten auch dieses Jahr verdankt werden; das neuangeschaffte Photographiealbum erhielt von einigen Amateurphotographen gelungene Bilder.
XLV. Zürich. Sektion Uto. Vorstand: Präsident: Professor Dr. E. Walder; Vizepräsident: Dr. P. Stebler; Quästor: Max Guyer; Aktuar: Dr. E. Amberg; Beisitzer: Direktor J. Veitl, Robert Syz, Alfred Hurter, Herrn. Hausheer, Dr. H. Zeller; Bibliothekar: R. Syz.
Mitgliederbestand am 31. Dezember 1901: 559. Zuwachs: a. neu eingetreten 66, b. aus andern Sektionen übergetreten 10, zusammen 76; Abgang: a. ausgetreten 14, b. in andere Sektionen übergetreten 3, c. gestorben 13, zusammen 30. Bestand am 31. Dezember 1902: 605; die Vermehrung beträgt daher 46 Mitglieder.
Vorträge: Im Winter fanden durchschnittlich je zwei Sitzungen pro Monat statt, in welchen folgende Vorträge gehalten wurden: Moser-Bader: In Erinnerung an die Engstlenalp; Dr. Leo Wehrli: Allerhand Südame-rikanisches; A. Hurter: Erinnerungen an Javelle, und Touren im jetzigen Exkursionsgebiet ( Saleinaz-OrnyProfessor Schröter: Drei Wochen in China, Reiseplauderei mit Projektionen; Professor E. Walder: Wanderungen im den italienischen Alpen, Besteigung des Monte Adamello; A. Pfrunder: Zwei Jahre in Australien; Dr. F. Stebler: Eine Wanderung durch Goms, mit Projektionen; Dr. Ed. Imhof: Das Scarlthal und seine Berge; Professor Meyer von Knonau: Die Alpen im Feldzugsplan des Konsuls Bonaparte im Jahre 1800. Ferner wurde über verschiedene Sektionstouren, zum Teil in eigentlichen Vorträgen, berichtet: Regelstein ( E. Schoch ), Düßistock ( R. Beer ), Scesaplana ( H. Meier ), Hoher Riffler ( Pfarrer Thomann ), Hinterruck ( H. Häfeli ), Wintertour auf den Frohnalpstock ( A. Pfrunder ). Über die Einzeltouren berichtete Dr. Amberg, Über die Revision der Statuten A. Hug, über die Delegiertenversammlung in Brugg H. Hausheer. In einer Sitzung wurden die Traktanden der Delegiertenversammlung besprochen, in einer andern kam das neue Clubzeichen zur Sprache.
Die Sitzungen waren im Durchschnitt von über 100 Personen besucht.
Die projektierten Clubtouren waren mit wenigen Ausnahmen vom Wetter begünstigt. Folgende Ziele sind auserlesen worden: Roßberg ( 27. April, nur 3 Teilnehmer wegen schlechten Wetters ); Hinterruck ( 31. Mai und 1. Juni, 15 Teilnehmer ); Ortstock ( 28. und 29. Juni, 46 Teilnehmer ); Hoher Riffler ( 12. bis 14. Juli, 17 Teilnehmer ); Düßistock ( 9. und 10. August, 22 Teilnehmer ); Scesaplana ( 20. und 21. September, 19 Teilnehmer ); Napf ( 27. und 28. September, 12 Teilnehmer ); Weißenstein ( 28. Oktober, 3 Teilnehmer ). Auch dieses Jahr fand eine Winterexkursion statt, und zwar auf den Frohnalpstock bei Brunnen ( 23. Februar, 13 Teilnehmer ).
Der Neujahrsausflug ( Sonntag 5. Januar ) führte uns über die Lägern nach Baden, wo wir mit der Sektion Lagern einige gemütliche Stunden verlebten ( 20 Teilnehmer ).
Einige freie Vereinigungen, im Drahtschmidli und im Weißen Wind, fanden an Sommerabenden statt. Der Schlußabend ( Samstag 12. April ) war nicht sehr zahlreich besucht. Zum erstenmal wurde ein längerer Ausflug mit Damen veranstaltet ( 5. und 6. Juli ). Er war von etwa 30 Teilnehmern besucht und hatte zum Ziel das Klönthal und Wäggithal.
Die vier Clubhütten ( Spannort, Dom, Voralpthal, Vereina ), welche der Sektion gehören, befinden sich in gutem Zustande.Von der Vereinahütte aus wurde ein Weg von etwa 2 Va km. Länge ins Süserthäli angelegt, um die Besteigung des Piz Linard zu erleichtern. An die Ausgaben, welche Fr. 700 betrugen, steuerte die Zentralkasse die Hälfte bei.
Subsektion Hoher Rohn. Vorstand: Präsident: H. Blattmann-Ziegler; Aktuar: Gustav Reiser; Quästor und Bibliothekar: J. Treichler-Gredig.
Mitgliederzahl zu Ende des Berichtsjahres 1902: 31. Clublokal: Frohsinn.
In 8 Wintersitzungen wurden folgende Vorträge gehalten: Dr. H. Brun: Aus dem Urnergebiet mit Projektionen; Professor Dr. C. Schröter: Über Japan mit Demonstrationen; Dr. F. Felix: Geologische und mineralogische Eigentümlichkeiten von Vais; W. Höhn: Streifereien im Gotthardgebiet. Folgende Mitglieder erstatteten Tourenberichte: W. Naumann: Vorab; Dietliker: Groß-Spannort; F. Steinfels: Sulzfluh; H. Blattmann: Aroser Weißhorn im Winter; G. Reiser: Hinterruck.
Von zwei festgesetzten Sektionstouren konnte der Witterungsverhältnisse halber nur die eine auf den Drusberg ausgeführt werden.
XLVI. Zürich. Sektion Winterthur. Das abgelaufene Berichtsjahr war ein bewegtes, arbeit- und erfolgreiches. Außer den gewohnten Vereinsgeschäften wurden zwei Projekte: der Ausbau der Muttseehütte und das Ferienheim auf dem hintern Schwanderberg, der Verwirklichung entgegengeführt und allerlei Anregungen aus dem Schöße des Vereins heraus realisiert.
1. Was zunächst die Muttseehütte anbelangt, so konnte die Vergrößerung gestützt auf verdankenswerte architektonische Studien unseres Mitgliedes Walther Furrer und dank namentlich der erfreulichen finanziellen Unterstützung aller Vereinsmitglieder, die über Fr. 1200 freiwillig zeichneten, dank endlich der 60 °/o Subvention der Zentralkasse um einen guten Dritteil vergrößert werden. Die Arbeiten wurden in vortrefflicher Weise durch Herrn Liggenstorfer in Veitheim ausgeführt, und es ist die vergrößerte Hütte, die dem Verein manche Arbeit verursacht hat, im Spätsommer feierlich eingeweiht worden. Zu verdanken sind auch die Bemühungen unseres Hüttenvaters, Dr. Näf, dabei.
2. Das Ferienheim ist zurzeit im Bau. Infolge einer Anregung von Schwanden aus, die von unserem Vorstandsmitgliede Dr. Näf-Blumer warm befürwortet wurde, hielten zu Ende des Jahres 1901 Sekundarlehrer Auer und am 13. Februar 1902 Sekundarlehrer Bär aus Zürich und Dr. Näf im Vereine Vorträge in der Angelegenheit, die insbesondere in Nationalrat Sulzer-Ziegler einen begeisterten Anhänger fand. Ein Komitee, bestehend aus Dr. Hablützel, Eed., als Präsident und den Herren Sekundarlehrer Boli, Gymnasiallehrer Dr. Graf, Dr. Näf-Blumer, Sekundarlehrer Schoch, Nationalrat Sulzer-Ziegler und Architekt Siegrist, nahm die Sache mit aller Gründlichkeit an die Hand. Nach zahlreichen Sitzungen, Studien und Unterhandlungen mit den Schwandener Behörden und nach einer Besichtigung an Ort und Stelle konnte schließlich der Ort des Ferienheims bestimmt und die Finanzierung an die Hand genommen werden. Ein Vertrag mit der Gemeinde ist abgeschlossen, der Bau wird unter der Leitung von Architekt Siegrist durch die Firma Hefti & Sohn in Schwanden ausgeführt und das Obligationenkapital ist bis zu Fr. 28,200 beisammen; was mehr nötig wird, ist gesichert. Das Komitee hat Fr. 30,000 im Maximum ausgerechnet. Den Zeichnern sei auch an dieser Stelle ihr Interesse bestens verdankt; verdankt sei namentlich auch das Geschenk des Herrn Dr. Imhoof von Fr. 500 für das neue Heim und der Konzert-ertrag des Dilettantenorchesters von rund Fr. 70. Die letztern beiden Summen wurden als Betriebsfonds verwendet. In liebenswürdiger Weise hat sich Herr Jean Sträuli-Kindlimann bereit erklärt, die Quästoratsfunk-tion zu übernehmen, ebenso Herr Sekundarlehrer Schoch die Ferienheim-Vaterstelle, so daß der definitiven Gründung der Gesellschaft nichts mehr im Wege steht und das Heim, dessen Wasserversorgung von Herrn Rohrer, Ing., ausgeführt wird, voraussichtlich im Juli bezogen werden kann.
3. Ein Samariterkurs unter spezieller Berücksichtigung der für Bergsteiger in Betracht kommenden Verhältnisse ist infolge eines Referats des Herrn End, Ing., im Laufe des Winters abgehalten worden. Er war gut besucht und hat schöne Resultate gezeitigt. Komitee: Die Ingenieure End, Geelhaar, Hertig und Abt.
4. Ins Leben gerufen wurde ferner ein photographischer Club der Sektion, dessen Aufgabe darin bestehen soll, die Momentaufnahmen auf Exkursionen zu fördern und die Photographien von Touren in passender Weise zu sammeln. Der Club besteht aus den Herren H. Link, als Präsident, und Bachmann, Ing., Furrer, Apoth., Burkhart, Lehrer, und Stahel zur Rämismühle.
5. Ein Doppelquartett ist beschlossen worden und zurzeit im Entstehen begriffen.
6. Die Bibliothek, der Herr Sekundarlehrer Boli vorsteht, ist nunmehr ins Sekundarschulgebäude St. Georgen transportiert worden. Unser Quästor, Paul Reinhart, ließ es sich angelegen sein, durch Stiftung eines schönen Büchergestells dem administrativen den äußern Komfort beizugesellen.
7. Legate. Mit einem hochherzigen Legate wurde die Sektion im Berichtsjahr überrascht, indem der verstorbene langjährige Präsident und Gönner der Sektion, der leider viel zu früh uns entrissen worden ist, dem Verein für eine neue Hütte Fr. 5000 legierte. Auch hier sei das Geschenk aufs wärmste verdankt.
8. An der Delegiertenversammlung in Brugg waren anwesend die Herren Boli, Dr. Hablützel, Dr. Näf und Stahel.
9. Ein gesellschaftlicher Anlaß vereinigte die Clubgenossen mit ihren Damen am 17. April im obern Kasinosaal.
10. Vorträge wurden sechs abgehalten: Am 16. Januar 1902 Dr. Brun, Projektionsvortrag „ Aus den Urneralpen13. Februar Vortrag Bär „ Über das Ferienheim Neumünster13. März Dr. Boßhard, „ Höhenmessungen bei Gebirgstouren17. April J. Mercier, „ Schneeschuhtouren im Hochgebirge ", Projektionsvortrag; 26. Februar 1903 End, Projektionsvortrag „ Das Voralptal " und am 12. März 1903 Dr. Hablützel, Projektionsvortrag „ Militärclubistisches vom Gotthard ". Daneben referierten die Tourenchefs über die einzelnen Touren.
11. Was die Exkursionen anbelangt, siehe die Spezialprogramm, pro 1902 und 1903, die den Mitgliedern jeweilen gedruckt zugestellt werden.
12. Die Generalversammlung fand am 31. Mai statt. Sie genehmigte den Bericht des Präsidenten, Stadtrat Diethelm, sowie die Rechnung des Quästors, Paul Reinhart; dieselbe zeigte bei Fr. 2526. 25 Einnahmen und Fr. 2391. 65 Ausgaben einen Aktivsaldo von Fr. 134. 60. Als Rechnungsrevisoren wurden gewählt die Herren Dr. Hahnloser und Weilen-mann-Girsberger. Den Vorstand bestellte die Generalversammlung, die drei Neuwahlen infolge Ablebnens vorzunehmen hatte, folgendermaßen: Präsident: Stadtrat Diethelm; Vizepräsident: Ingenieur Leuzinger; Aktuar: Dr. H. Hablützel, Redaktor; Quästor: Paul Reinhart; Hüttenwart: Dr. Näf-Blumer; Exkursionschef: Dr. med. Kollbrunner; Bibliothekar: Sekundarlehrer Boli, sowie die Herren Ingenieur Hertig und Architekt Walther Furrer. Zahl der Mitglieder: 243 gegenüber 229 im Vorjahr.