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Derivate, derivative Finanzinstrumente
Derivative Finanzinstrumente, auch Termingeschäfte, basieren auf bestimmten Basiswerten (Underlyings). Dabei kann es sich um Festgeschäfte oder Optionsgeschäfte handeln.
Von Derivaten spricht man auch, sofern ihr Preis unmittelbar oder mittelbar abhängt von
- dem Börsen- oder Marktpreis von Wertpapieren
- dem Börsen- oder Marktpreis von Geldmarktinstrumenten
- Zinssätzen oder anderen Erträgen
- dem Börsen- oder Marktpreis von Waren oder Edelmetallen
- dem Preis von Devisen.
Auch Financial Swaps und die von ihnen abgeleiteten Geschäfte wie Cap, Floor und Collar lassen sich auf die Grundformen Festgeschäft und Option zurückführen.
Unter die derivativen Geschäfte fallen besonders:
- Devisentermingeschäfte
- Aktienindex-Futures
- Aktienindex-Optionen
- Aktienoptionen
- Caps
- Collars
- Edelmetall-Futures
- Edelmetall-Optionen
- Floors, Forward Rate Agreements (FRA)
- Swap-Geschäfte
- Swaptions
- Warentermingeschäfte
- Zinsoptionen
- Zinstermingeschäfte, einschliesslich hereingenommener Forward Forward Deposits und die börsenmässigen Zins- und Indexfutures.
Die derivativen Geschäfte sind (mit Ausnahme der Stillhalterverpflichtungen bei Optionsgeschäften, die der Natur der Sache nach kein Adressenausfallrisiko und damit kein Kreditrisiko beinhalten) grundsätzlich als Kredite einzustufen.
Quelle: wirtschaftslexikon.gabler.de