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Iran: Vertrag für IR-40-Umrüstung
Iran und die fünf ständigen Mitgliedländer des Sicherheitsrats der Vereinten Nationen – China, Frankreich, Grossbritannien, Russland und die USA – sowie die EU (P5+1-Staaten) waren im Iran-Atomabkommen vom August 2015 übereingekommen, dass der schwerwassermoderierte Forschungsreaktor IR-40 mit chinesischer Unterstützung umgerüstet werden soll, sodass er kein waffenfähiges Plutonium erzeugen kann.
Am 23. April unterzeichneten nun Vertreter der Atomic Energy Organization of Iran (AEOI) und der China National Nuclear Cooperation (CNNC) in Wien einen entsprechenden Vertrag. Im Rahmen dieses Vertrags vervollständigt die CNNC das Auslegungskonzept für die Umrüstung des IR-40 innerhalb von acht Monaten. Laut AEOI hatten iranische Experten im März 2017 die erste Phase der Reaktorauslegung abgeschlossen. Die CNNC wird sie überprüfen, bestätigen und den internationalen Nuklearsicherheitsrichtlinien anpassen.