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Elemente
Dietrich,
1) Adelheid, Blumen- und Früchtemalerin, geb. 1827 zu Wittenberg, lernte die Malerei unter ihrem Vater Eduard D., bildete sich noch mehr auf ihren Reisen in Deutschland und Italien durch das Studium der Pflanzen und durch das Studium der alten Niederländer. Ihre sehr geschätzten Bilder von Wald-, Feld- und Gartenblumen sowie von mancherlei Früchten finden sich meistens in Privatbesitz. Sie lebt in Erfurt.
2) Anton, Historienmaler, geb. 1833 zu Meißen, besuchte die Akademie in Dresden, widmete sich unter Julius Schnorr der ¶
forlaufend
Historienmalerei und erlangte durch eine Kartonzeichnung: Rudolf von Habsburg an der Leiche Ottokars von Böhmen, das sächsische Reisestipendium. 1859 ging er nach Düsseldorf und malte dort Faust bei Gretchen im Kerker, das weniger günstig aufgenommen wurde. Nachdem er 1861 Italien besucht und Skizzen zu einem Cyklus von Darstellungen aus dem Leben Ottos d. Gr. entworfen hatte, wurde er mit dem Freskenschmuck in der Aula der Kreuzschule zu Dresden beauftragt, wo er in trefflicher, wirkungsvoller Weise die Tugenden der Liebe zu Gott durch das Opfer Abrahams, zum Vaterland durch den Tod des Marcus Curtius, zur Wahrheit durch den Tod des Sokrates und den geistigen Mut durch Luther auf dem Reichstag zu Worms sowie in acht Friesbildern die Hauptvertreter der Kulturgeschichte und die allegorische Figur der Schule als Lehrerin ausführte (1868-72). Später malte er noch im Johanneum zu Zittau das sowohl in der Hauptgestalt wie in der Charakteristik der übrigen Figuren ebenfalls sehr gerühmte Freskobild: Paulus predigt auf dem Areopag in Athen.