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1825 wird in Murten der Vorläufer der Schweizerischen Mobiliar, die «Schweizerische Mobiliar-Assekuranzkasse» gegründet. Damals können die Prämien auch in Form von Naturalien bezahlt werden.
1826 wird die Gesellschaft nach Bern verlegt und als Genossenschaft «Schweizerische Gesellschaft zur gegenseitigen Versicherung des Mobiliars gegen Brandschaden» neu gegründet. 1826 wird seitdem als eigentliches Gründungsjahr der Mobiliar aufgeführt.
1865 schliesst die Mobiliar den ersten Rückversicherungsvertrag mit der 1863 gegründeten Schweizer Rück ab. Die anfänglich als Brandversicherung gegründete Unternehmung weitet ihr Angebot kontinuierlich aus.
1916 wird die Gebäudeversicherung auch auf Einbruchsversicherung ausgeweitet. 1960 wird die Motorfahrzeug-Teilkasko-, 1966 die Vollkasko- und 1978 die Motorfahrzeug-Haftpflichtversicherung eingeführt.
1976, anlässlich des 150-Jahr-Jubiläums, gründet die Mobiliar die «Jubiläumsstiftung», welche Wissenschaft, Künste und andere kulturelle Bestrebungen fördert.
1998 übernimmt die Mobiliar die Lebensversicherungsgesellschaft Providentia und die Rechtsschutzversicherung Protekta und führt sie zur Mobiliar Gruppe zusammen.
Ein einheitliches visuelles Erscheinungsbild wird eingeführt. Im kommunikativen Auftritt wird der Name «Schweizerische Mobiliar» zu «Die Mobiliar».
Ebenfalls 1998 wird mit Mobi24 ein Service-Call-Center eröffnet. 1999 bekommt die Gruppe eine Holdingstruktur, wird zur Schweizerische Mobiliar Holding AG.
Die Einmarkenstrategie führt dazu, dass 2005 Providentia in der Kurzform als "Mobiliar Leben" (Schweizerische Mobiliar Lebensversicherungs-Gesellschaft) auftritt.
Die Marke bekommt mit der 1997 gestarteten "Schadensskizzen"-Werbung, die mehrmals ausgezeichnet wird, besonders viel Aufmerksamkeit.
2005 wird aus der Providentia die Schweizerische Mobiliar Lebensversicherungs-Gesellschaft AG, kurz Mobiliar Leben. Der Hauptsitz ist weiterhin in Nyon. Durch starke Regenfälle kam es im Berner Oberland und der Zentralschweiz zu grossen Überschwemmungen. Daraus resultiert allein für die Mobiliar einen Schadenaufwand von knapp 500 Millionen Franken - das mit Abstand grösste Schadenereignis in der Geschichte der Mobiliar.
2008 kippt das finanzielle Ergebnis aufgrund der Weltwirtschaftskrise ins Minus.
2012 beschliesst die Mobiliar eine Kooperation mit der Concordia und übernimmt 11.35% der Nationale Suisse.
2016 übernimmt die Mobiliar gemeinsam mit Ringier Scout 24.
2020 gründet die Mobiliar das Insurtech-Unternehmen Companjon, eine digitale und markenunabhängige Add-on-Versicherung für Partnerunternehmen.
Seit Anfang 2021 kooperieren Raiffeisen und die Mobiliar im Rahmen einer strategischen Partnerschaft.
Quelle: www.mobiliar.ch