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2,1 Milliarden Menschen haben bei sich zu Hause keinen direkten Zugang zu Trinkwasser und 844 Millionen haben überhaupt keinen Zugang.
Davon sind 263 Millionen Menschen 30 Minuten Fussmarsch von der ersten Wasserstelle entfernt.
159 Millionen trinken weiterhin unbehandeltes und verseuchtes Wasser, welches von Flüssen oder Seen abgeschöpft wird. (Quelle OMS – 2019)
Der Zugang zu Trinkwasser und einem angemessenen Abwassersystem ist ein Menschenrecht und lebensnotwendig. Jedoch müssen nach wie vor Millionen von Menschen weltweit tagtäglich dafür kämpfen um Zugang zu einer einfachen Grundversorgung zu haben.
Aktuell haben weltweit 3 von 10 Personen keinen Zugang zu Trinkwasser im Haus und 6 von 10 Personen haben keine sanitären Installationen zur Verfügung.
Die Prävention und die Behandlung von Krankheiten erfordert sauberes Wasser und angemessene sanitäre Einrichtungen. Jedes Jahr sterben durch verseuchtes Wasser 300 000 Kinder unter 5 Jahren an präventiven Krankheiten.
Der Zugang zu Grundversorgung kann jede Woche 15 000 Menschenleben retten.
Der Zugang zu Trinkwasser verbessert gleichzeitig die Entwicklung und das soziale Wachstum, speziell für Frauen und Kinder, welche meist fürs Sammeln von Wasser verantwortlich sind. Frauen und Mädchen wenden weltweit jeden Tag 200 Millionen Stunden dazu auf, Wasser zu holen.
Für die Frauen bedeutet dies auch eine persönliche Krise. Sie verbringen Stunden damit anzustehen, legen einen langen Fussmarch zurück oder haben hohe Ausgaben, um Wasser zu erhalten. Das hindert sie daran arbeiten zu gehen, oder sich um ihre Familie zu kümmern und für die Mädchen bedeutet es, nicht zur Schule gehen zu können. Durch den mangelnden Zugang zu Wasser bleiben die Frauen in der Armut gefangen.
Die Zeiteinsparung um Trinkwasser zu holen sichert die Unabhängigkeit und Selbständigkeit der Frauen und ermöglicht den Kindern die Schule zu besuchen.
Islamic Relief bemüht sich mit der Errichtung oder Renovierung von Brunnen den Zugang zu Trinkwasser für die arme Bevölkerung zu verbessern.