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Gewalt in der Beziehung geht an Kindern, die diese miterleben, nie spurlos vorüber. Die unvorhersehbaren und unerklärlichen Gewaltausbrüche wirken verstörend auf sie. Die Last dieses «Familiengeheimnisses» äussert sich in Traurigkeit, emotionalen Krisen, Angstzuständen und Unsicherheit.
Kinder fühlen sich oft schuldig für die Gewalt und dafür verantwortlich, die Situation zu verbessern.
Bettnässen, Schlafstörungen, Essstörungen, Bauchschmerzen, Kopfschmerzen, Aggression, Abkapselung, Lernschwierigkeiten usw. können die Folgen von miterlebter Gewalt sein.
Babys sind besonders gefährdet. Wird die Mutter geschlagen, während sie ein Baby hält, kann dieses auch Schläge abbekommen.
Kinder, die in einer Familie leben, in der Aggressionen an der Tagesordnung sind, laufen Gefahr, die Gewalt zu banalisieren. Die Situation zu Hause bringt sie dazu zu glauben, dass Gewalt ein «normales» und damit tolerierbares Verhalten sei.
Das können Sie verhindern, indem Sie mit einer nahestehenden Person (Familie, Freundeskreis) oder mit einer Fachperson sprechen.
Bleiben Sie in solchen Situationen nicht allein.