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Paris - Die französische Finanzaufsicht AMF hat 17 frühere und noch amtierende Manager der Airbus-Mutter EADS vom Vorwurf des Insiderhandels freigesprochen. Auch das Unternehmen selbst und die Grossaktionäre Daimler und Lagardère wurden entlastet, wie die Behörde mitteilte.
Der AMF-Sanktionsausschuss folgte mit der Entscheidung nicht seinem Berichterstatter. Dieser hatte im Juli in einem Zwischenbericht die Vorwürfe der Insidergeschäfte gegen sieben Manager aufrecht erhalten.
EADS hatte im Juni 2006 Lieferverzögerungen beim Prestige-Projekt A380 bekanntgegeben, was zu einem massiven Kurssturz der Aktie des Luftfahrt- und Rüstungskonzerns führte.
Die AMF leitete daraufhin ein Verfahren ein, weil eine ganze Reihe von Managern ihre Aktienoptionen schon vorher umgewandelt und dabei teils Millionengewinne erzielt hatte. Dem Konzern wurde zur Last gelegt, nicht "so schnell wie möglich" über die Verzögerungen informiert zu haben.
Mit der Entscheidung der Finanzaufsicht zeigte sich der Konzern "zufrieden". Sie belege, dass EADS seinen Informationspflichten "in allen Punkten" nachgekommen sei. Das Unternehmen sei zuversichtlich, dass dies auch in den juristischen Verfahren anerkannt werde.
Die französische Staatsanwaltschaft hatte im November 2006 Ermittlungen eingeleitet. Ob sie Manager in einem Strafprozess anklagt, ist noch nicht entschieden.
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