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Unsere Gesellschaft lebt erfolgsorientiert. Zum Glück bedeutet Erfolg für jede Person etwas anderes. Für Manche ist ein Tag schon erfolgreich, wenn keine nervige Kundschaft aufgetaucht ist. Für Andere muss Erfolg an konkreten Zahlen gemessen und stetig verbessert werden. Was bedeutet "Erfolg" oder eben auch "Misserfolg" in einer Detektei?
Wie kommt es zum Misserfolg und wie ist die Klientschaft davor geschützt?
Leider kann es aus verschiedensten Gründen immer wieder dazu kommen, dass die Detektei den Auftrag nicht erfolgreich abschliessen kann, und leider ist die Klientschaft davor nicht geschützt, denn die Detektei ist den Erfolg nicht geschuldet.
Klassisches Beispiel:
(Um Typisierung zu vermeiden und geschlechtsneutral zu schreiben, wird nachfolgend von "Mensch A" für Auftragsperson und "Mensch Z" für Zielperson gesprochen)
Mensch A erteilt der Detektei den Auftrag Mensch Z zu observieren, weil Mensch A glaubt, dass Mensch Z betrügt (Seitensprung). Der erste Stolperstein kann sein, dass Mensch A nur wenig Budget zur Verfügung hat. Somit sind die Observationszeiten massiv eingeschränkt und limitiert. Weitere Hürde kann sein, dass Mensch Z zu einem Wohnblock fährt und dort jemanden besucht. Zwar kann es die Detektei eventuell schaffen, heraus zu finden, wen Mensch Z besucht, aber es wird nicht möglich sein, abzuklären, ob es sich um einen Seitensprung handelt. Dazu müsste Mensch Z mit der Person den Wohnblock verlassen, sich in der Öffentlichkeit und dort mit eindeutigen Gesten zeigen, dass es sich um eine Liebesbeziehung handelt.
Cyber Beispiel:
Mensch A erteilt der Detektei den Auftrag im Internet ein Video zu suchen. Mensch A habe Affäre mit jemanden gehabt und herausgefunden, dass diese Person ein Sexvideo gepostet habe. Mensch A habe das Video aber nie gesehen. Es ist unklar, ob es sich um echtes Video oder um Deep-Fake-Technologie handelt.
Vorab wichtig: Dies ist ein Fall für die Polizei! Erstatten Sie umgehende Anzeige! Erstens ist dies eine massive Verletzung der Privatsphäre und der Persönlichkeitsrechte! Zweitens hat die Polizei mehr rechtliche Möglichkeiten diesen Fall zu untersuchen. Erst wenn die Polizei, respektive die Staatsanwaltschaft mehr Beweise benötigt, kann es sinnvoll sein eine Detektei einzuschalten.
Die Detektei hat Spezialisten, die sich hervorragend um diese Recherche kümmern, doch in der heutigen Zeit ist es möglich, Videos privat zu teilen (One-Drive, Whatsapp, Instant-Messenger, Dropbox, etc.). Die Spezialisten können auf bekannten Seiten suchen, sowohl im Clear Web und Deep Web wie auch allenfalls im Darknet. Doch der Zugriff auf Privates ist höchst riskant und fast unmöglich. Fazit: Wird das Video im Internet nicht gefunden, muss das nicht bedeuten, dass es nicht doch noch irgendwo privat existiert.
Sorgen Consulting unternimmt alle Anstrengungen um jeden Auftrag erfolgreich abzuschliessen. Nachfolgend eine aktuelle Statistik:
Ein Auftrag kommt zu 2/3 der Fälle nicht Zustande, weil die Klientschaft das nötige Geld nicht hat. Der Rest, weil sich die Sache entweder in der Zwischenzeit geklärt hat oder die Klientschaft zuerst nochmals mit einem Gespräch versuchen möchte die Angelegenheit zu regeln. Werden die Nicht-Zustande-gekommenen-Aufträge ausgeklammert:
Die Detektei ist also mit grosser Mehrheit der Fälle erfolgreich und verbessert sich stetig. Obwohl die Verbesserung meistens auch vom Glück abhängig ist. Nur wenn sich die Zielperson so bewegt und verhält, dass eine rechtlich korrekte Observation durchgeführt werden kann, ist auch die Auftragserfüllung erfolgreich.