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Der grosse Spieler wollte sein Ableben geheim halten. Als vielseitiger Stürmer gehörte Roger Vonlanthen zu den wenigen Schweizer Spielern, die schon in den Fünfzigerjahren eine Karriere im Ausland führen konnten. 1955 wurde er von Inter Mailand verpflichtet, nachdem er ein Jahr vorher das Spiel der Schweizer Nationalmannschaft an der WM 1954 im eigenen Land mitgeprägt hatte. 1957 wurde Vonlanthen zu Alessandria transferiert, bevor er in die Schweiz zurückkehrte, wo er für Lausanne Sports und Servette spielte.
Als Trainer führte er von 1967 bis 1972 die berühmten «Könige der Nacht» von Lausanne Sports. Die Ernennung zum Schweizer Nationalcoach im Januar 1977 kam folgerichtig. Mit der Nati schied er in der Qualifikation zur Europameisterschaft 1980 aus.
In der Deutschschweizer Presse wurde Vonlanthen damals heftig kritisiert, obwohl er von 1951 bis 1955 eine glorreiche Zeit mit den Grasshoppers erlebt hatte. Vonlanthen zog sich hierauf ganz aus dem Spitzenfussball zurück. Er stellte sein Wissen nur noch seinem Herzensverein CS Chênois zur Verfügung.
Roger Vonlanthen war der letzte noch lebende Spieler der Schweizer Nationalelf, die 1954 in Lausanne den legendären Viertelfinal gegen Österreich 5:7 verlor. Vor ihm gestorben sind Eugène Parlier, Charles Casali, Captain Roger Bocquet, André Neury, Willy Kernen, Olivier Eggimann, Josef «Seppe» Hügi, Jacky Fatton, Charles «Kiki» Antenen, Robert Ballaman und Trainer Karl Rappan.