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Verbreitungsgebiet: Kanarische Inseln, Azoren, Madeira
Lebensraum: Wald, Buschland, Plantagen und Gärten
Nahrung: Samen, Beeren, Blatt- und Blütenknospen vieler Pflanzensorten
Größe: 12 – 13 cm
Ordnung: Sperlingsvögel (Passeriformes)
Familie: Finken (Fringillidae)
Gattung: Girlitze (Serinus)
Art: Kanarengirlitz (Serinus canaria)
Domestizierte Form: Kanarienvogel (Serinus canaria forma domestica)
Der Kanariengirlitz ist die Stammform, dass heisst, der wilde Vorfahre des Kanarienvogels, welcher vor allem wegen seines Gesangs gerne in Käfigen und Volieren gehalten wird.
Das Gefieder des Kanariengirlitz ist gräulich gelb: Stirn, Feld ums Auge sowie Unterseite sind gelb. Der Kopf und die Flanken sind grau, der Mantel braun und
die Flügel weisen gelbe Bänder auf.
Vom Kanarengirlitz zum Kanarienvogel
Im 16. Jahrhundert erwähnt Conrad Gesner den Kanarengirlitz als „Zuckervögelchen“ und rühmt seinen Gesang. Wahrscheinlich haben bereits die Ureinwohner der Kanaren den Kanarengirlitz als Käfigvogel wegen seines schönen Gesangs gehalten.
1496 brachten die Spanier den Kanarengirlitz nach Europa. Durch ihren Gesang und ihre Munterkeit erlangten sie schnell grosse Beliebtheit und wurden zu einem Symbol für Luxus und Weltgewandtheit.
Wegen der grossen Nachfrage mussten sie in grossen Mengen verschifft werden. Da die Klöster grosse Einnahmen durch den Handel mit ihnen erwarteten, begannen die Mönche mit der Zucht, woraus sich die Kanarienvögel entwickelten.
Text und Foto: Nadia Breiter
Literatur / Quellen
Vögel – Zootierhaltung / Tiere in menschlicher Obhut, W. Grummt, H. Strehlow (Hrsg.) Verlag Harri Deutsch
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