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Die Stiftung des Republikaners und Immobilienmilliardärs war in die Kritik geraten, weil sie im Jahr 2013 25 000 US-Dollar (rund 22 300 Euro) für den Wahlkampf der Generalstaatsanwältin von Florida, Pam Bondi, gespendet hatte. Zu der Zeit hatte Bondi zu entscheiden, ob sich Florida an Ermittlungen anderer Bundesstaaten wegen Betrugs gegen die Trump-Universität anschliesst. Sie entschied sich letztlich dagegen.
Ohne in Einzelheiten zu gehen sagte Schneiderman: "Wir sind besorgt, dass die Trump Stiftung in Unregelmässigkeiten verwickelt ist." Eine Sprecherin Trumps nannte die Vorwürfe "absolut lächerlich". Trumps Team war dem Staatsanwalt Parteilichkeit vor. Schneiderman ist erklärter Unterstützer Hillary Clintons. Vor drei Jahren verklagte er Trump und die Trump Universität: Studenten seien betrogen worden. Der Fall ist weiter anhängig.
Am Dienstag forderten alle 16 demokratischen Mitglieder des Rechtsausschusses im US-Repräsentantenhaus in einem Brief die Justizministerin Loretta Lynch auf, in dem Fall Ermittlungen wegen Bestechung aufzunehmen.
Die "Washington Post" hatte zudem berichtet, Trump habe offensichtlich nicht annähernd soviel eigenes Geld an gemeinnützige Zwecke gespendet wie behauptet. Ausserdem habe er persönliche Ausgaben aus dem Vermögen seiner Stiftung finanziert, darunter ein 1,8 Meter grosses Gemälde seiner selbst für 20 000 Dollar./ki/DP/fbr
(AWP)