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Mazeppa
Piotr Iljitsch Tschaikowski
Kurzbeschrieb
Tschaikowskis romantische Oper «Mazeppa» ist voller unheilbringender, verrückter Liebe, politischer Verwicklungen und blutrünstiger Grausamkeiten: Maria lehnt den jungen Bewerber Andrei ab, weil sie den viel älteren Kosakenführer Mazeppa liebt. Gegen den Willen ihres Vaters verlässt sie die Familie, um mit Mazeppa ihr Leben zu verbringen. Ihr Vater schwört Rache und löst damit ein tödliches Unglück nach dem anderen aus.
Während Alexander Puschkin in der literarischen Vorlage eher das Kriegsgeschehen zwischen den russischen Soldaten und den ukrainischen Aufständischen in den Mittelpunkt rückt, fokussiert Tschaikowski stärker auf die Liebesgeschichte und das tragische Schicksal Marias. 1884 in der Zeit zwischen «Eugen Onegin» und «Pique Dame» am Moskauer Bolschoi Theater uraufgeführt, stand «Mazeppa» lange im Schatten dieser bekannten Meisterwerke. Dieter Kaegi wird diese wertvolle Rarität in der Ausstattung von Dirk Hofacker («Radames / Lohengrin», «Masterclass») inszenieren. Die musikalische Leitung übernimmt der zukünftige Direktor Konzert von TOBS, Yannis Pouspourikas.
Kultur inklusiv
Im Rahmen von «kultur inklusiv» werden ausgewählte Vorstellungen von «Mazeppa» mit einer Audiodeskription in deutscher Sprache für Menschen mit einer Sehbehinderung angeboten:
Sonntag, 06.03.2022 17:00, Stadttheater Biel
Samstag, 21.05.2022 19:00, Stadttheater Solothurn
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