Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03580.jsonl.gz/186

Betrieb von Produkten mit Schutzkleinspannung mit einem Transformator
In den höheren Schutzbereichen von Badezimmern und vor allem auch bei diversen Lichtlösungen mit LED-Leuchtmitteln kommt die Schutzkleinspannung zum Einsatz. Das bedeutet, dass bei den dort angewendeten Elektrogeräten die Betriebsspannung nicht der normalen Netzspannung entspricht, sondern sich lediglich auf 6, 12 oder 24 V beläuft. Dadurch kann das Produkt nicht unmittelbar ans Stromnetz angeschlossen werden – ein Transformator ist erforderlich. Der wandelt die Spannung für sogenannte Niedervolt-Leuchtmittel um und ermöglicht dadurch deren Betrieb. Zu beachten ist – da bereits das Bad genannt wurde –, dass sich der Transformator ausserhalb des Schutzbereiches befinden muss.
Zwei Typen von Transformatoren: konventionell und elektronisch
Zwei verschiedene Transformatorentypen gibt es. Der ältere Typ, der konventionelle oder magnetische Transformator, funktioniert über ein magnetisches Wechselfeld und zwei Spulen mit unterschiedlicher Windungszahl. Neuer ist da die Technik des elektronischen Transformators. Hier wird die Umwandlung der Spannung durch eine elektronische Schaltung ermöglicht. Bei beiden Typen wird die Voraussetzung eines jeden Transformators erreicht: die galvanische Trennung. Die elektronische Variante des Transformators zeichnet sich dabei durch eine wesentlich kompaktere und leichtere Bauart aus.
Transformatoren mit 150-jähriger Geschichte
Jede Technik hat ihre Geschichte, so auch der Transformator. Seit 1831 bekannt ist das für das Funktionieren des konventionellen Transformators erforderliche Induktionsprinzip, doch erst 1851 entwickelten Lucien Gaulard und John Gibbs den ersten Transformator. Patent haben daraufhin Károly Zipernowsky, Miksa Déri und Otto Titusz Bláthy für die Erfindung angemeldet. Bekanntheit allerdings erreichte die Technik vor allem durch George Westinghouse.