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Laufen und Joggen auf der Finnenbahn
Dies ist ein Rundkurs, welcher bei Möglichkeit im kühlen Waldgebiet angelegt wird. Der Laufuntergrund besteht aus mehr oder weniger groben Sägespänen (Holzabfällen), welche zwischen am Boden liegenden Holzbohlen ausgestreut werden. Die weiche Schicht ist meist etwa 10 cm dick.
Zum Teil sind diese Rundkurse beleuchtet. Ein Finnenbahnbelag ist deutlich weicher als der Waldboden, aber fester als Sand.
Der weiche Belag führt zu einer federnden Belastung und ist auch vorzüglich geeignet, um ein paar Runden barfuss zu drehen. Die Beanspruchung der Muskulatur ist durch den federnden, aber eher unebenen Untergrund erhöht.
Zusätzlich wird der Gleichgewichtssinn hervorragend geschult, weil jeder Tritt anders aufgefangen werden muss.
Wenn du mit Barfusslaufen anfangen willst, so starte mit kurzen Strecken und steigere dich langsam. Die Muskulatur muss sich zuerst an die neue Belastung gewöhnen, wird sich aber darüber freuen - so wie du!
Wer instabile Fussgelenke hat und zum Umknicken neigt, muss auf der Finnenbahn besondere Vorsicht walten lassen oder barfuss darauf laufen.
» Laufschuh-Empfehlung: Wegen der federnden Unterlage eigenen sich gut gedämpfte Laufschuhe für die Finnenbahn weniger. Gut geeignet sich keine Laufschuhe (Barfusslaufen), wenig gedämpfte Laufschuhe (Leichtgewicht-Wettkampfschuhe) oder für gelegentliche Einsätze auch normale Hallen- oder Sportschuhe.