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Ise-Shima: Der Name wurde weltweit bekannt, als das G7-Gipfel 2016 auf einer schönen Insel Kashikojima in der Region stattfand.
Aus diesem bildschönen Ort erreichte mich vor einigen Tagen eine Message. Sie stammt von Masami Ueno, der Vertreterin der Gruppe „Fukushima/Ise-Shima“, die seit Sommer 2011 immer wieder Kinder von Fukushima nach Ise-Shima einlädt.
Über einen Umweg kam ihre Botschaft in die Schweiz an. Es geht um „Tschernobyl-Gesetz“. So ein Gesetz soll man in Japan auch errichten. Diese Gruppe sieht die Notwendigkeit der fortdauernden und langfristigen Unterstützung für die Kinder zur Kur, um ihre Strahlenbelastung zu vermindern.
Das Tschernobyl-Gesetz erwähnt ausdrücklich, dass der Staat verantwortlich für die Atomkatastrophe ist, und garantiert das bedingungslose Recht auf Ausziehen aus dem Wohnort bei allen Bewohnern von einem Ort, in dem die jährliche Strahlenbelastung über 1 mSv beträgt.
Ich war etwas überrascht, als ich von der Gruppe erfahren habe, und gleichzeitig stolz, weil sie aus meiner Heimatregion stammt.
Ihre Botschaft zum Vorschlag „Tschernobyl-Gesetz in Japan“ ist hier auf Englisch zu lesen.