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Glatzenträger haben seltener Prostatakrebs
- Freitag, 1. Februar 2013, 13:50 Uhr
Männer, die bereits mit 30 Jahren an Haarausfall leiden, haben ein bis zu 45 Prozent geringeres Risiko, später an Prostatakrebs zu erkranken.
Professor Jonathan Wright, Prostatakrebs-Experte an der Universität Seattle, kommt mit seiner Studie zum Schluss, dass es einen Zusammenhang gibt zwischen Prostatakrebs und frühem Haarverlust gibt.
Untersucht hatte der Forsche dafür 2000 Männer. Die Hälfte von ihnen litt unter Prostatakrebs. Verglichen wurde die Tumor-Rate bei Männern, die schon im Alter von 30 Jahren die Haare verloren hatten, mit jenen, die kein Haarausfall-Problem hatten. Fazit: Die Männer mit frühem Haarausfall hatten ein bis zu 45 Prozent geringeres Risiko, später an Prostatakrebs zu erkranken.
Als mögliche Ursache vermutet der Forscher das Dihydrotestosteron, ein Steroidhormon. Wenn dieses erhöht ist, leidet der Mann unter Haarausfall - ist es jedoch niedrig, fördert es Prostatakrebs.
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