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L6X38T hergestellt von Philips.
Der Philips L6X38T erregte als transistorisierter Weltempfänger mit einem Auftritt in einem James Bond - Film Aufsehen.
Der Philips L6X38T „Antoinette“ ist ein früher transistorisierter Weltempfänger mit Lang-, Mittel- und vier Kurzwellenbereichen, der in einem James Bond - Film kurz auftauchte.
Der Allwellenempfänger ist mit 37 x 26 x 12 cm relativ voluminös ausgefallen und wird von sechs 1.5 V - Batterien versorgt.
Das Gerät verfügt über zwei VHF-Antennen, die oben auf dem Gehäuse angebracht sind, eine Kurzwellen - Rahmenantenne wird von hinten hochgeklappt, in eingeklapptem Zustand fügt sie sich in eine Kerbe am Gehäuserand ein. Ein abgewinkelter Schutzdeckel schützet die nach oben gerichtete UKW-Skala und die nach vorn gerichteten Skalen für die AM-Bereiche. Wie in anderen zeitgenässischen Allwellenempfängern findet sich an der Innenseite eine metallische Scheibe zur Umrechung der verschiedenen Zeitzonen; dank dem fix am Gehäuse angebrachten Deckel kann dieser nicht wie bei Geräten von der Konkurrenz verloren gehen. Auf der Frontplatte finden sich oben die Horizontalskalen für die AM-Bereiche, Lang-, Mittelwelle und vier Kurzwellenbereiche. Zu den Bereichen wird eine grobe Beschreibung der Funkaktivität im jeweiligen Bereich angegeben. Das Wissen, das sich in einem Bereich Seefunk (MARitime) oder Flugfunk (AVIATION) abspielt, hat einem schon früher nicht viel weiter geholfen, da dieser Funkverkehr in der Regel in SSB abgewickelt wurde, und dazu ist das Gerät nicht eingerichtet.
Rechts von den Frequenzskalen befindet sich ein kleines Signal- / Batteriestärke-Instrument, die Tasten für Pick Up (PU), Betriebskontrolllampe und der Ausschalter (OFF).
Die Wellenbereiche werde mit den Tasten rechts vom schön metallisch glänzenden Lautsprechergrill gewählt, o, Falle von FM / UKW gilt die Skala auf der oberen Geräteschmalseite, hier auch die Taste für die automatische Scharfabstimmung AFC.
Links vom Lautsprechergrill der Lautstärke- und die separat ausgeführten Höhen- und Bassregler.
Auf der Rückseite finden sich gleich mehrere Antennenanschlüsse, die Anschlüse für den Platternspieler - Tonabnehmer (PU) und den Ohrhörer. Zum Peilen und auch zur Rotation des Geräts für die optimale Feldstärke bei Einsatz der Ferritantenne auf Lang- und Mittelwellen verfügt der Empfänger über einen drehbaren Untersatz.
Das Gerät ist halbleiterbestückt, es kommen 11 Germaniumtransistoren zum Einsatz, diese sind leider inzwischen ausfallgefährdet und Ersatz ist nur noch schwer zu beschaffen.