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Milchüberschüsse einfach in Form von Butter und Milchpulver einzulagern, sei keine Lösung für die aktuelle Milchkrise, schreiben die Landwirte des European Milkboards (EMB). Diese Lager würden nach der Krise einen Milchpreisanstieg so lange verhindern, bis die Lager leer seien. In Krisen gibt es laut EMR nur eine Lösung: die Drosselung der Milchproduktion.
In der Schweiz sei es ähnlich, schreibt die Bauerngewerkschaft Uniterre in einer Mitteilung. Landwirte würden gezwungen, billige B-Milch für weniger als 45 Rappen abzuliefern. Mit dieser Billigstmilch werde nicht Butter hergestellt, sondern Billigprodukte und das entstandene Butterloch werde mit Importen gefüllt. Mit den Aktionen zum morgigen Protesttag, rufe das EMB dazu auf, dass sich die Gesellschaft endlich lautstark in die Politik einbringe, schreibt Uniterre.