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Der Vorstandschef und der Finanzvorstand von China Evergrande treten nach einer Untersuchung der Dienstleistungssparte des angeschlagenen Immobilienkonzerns zurück. Eine vorläufige Ermittlung hat ergeben, dass CEO Xia Haijun und CFO Pan Darong an der Umleitung von Krediten beteiligt waren, wie Evergrande am Freitag mitteilte. Sie hätten 13,4 Milliarden Yuan (1,99 Milliarden Dollar), die der Sparte Evergrande Property Services gehörten, als Kreditgarantien verwendet. Die Manager hätten die Kredite "über Dritte an Evergrande Group zurückübertragen und für allgemeine Geschäftstätigkeiten verwendet". Die Garantien seien allerdings von Banken beschlagnahmt worden, was die Liquidität der Evergrande-Tochter gefährdet habe.
Der Konzern habe seinen bisherigen geschäftsführenden Direktor Siu Shawn zum neuen Vorstandschef und den Vizepräsidenten Qian Cheng zum Finanzvorstand ernannt, hiess es weiter. Evergrande Group sei auch in Gesprächen mit Evergrande Property Services über einen Rückzahlungsplan. Investore hatten längst befürchtet, dass die Cashflow-Probleme des chinesischen Bauriesen zu seinem Zusammenbruch führen und die Entwicklung der zweitgrössten Volkswirtschaft der Welt verlangsamen könnte.
(Reuters)