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Gemäss der deutschsprachigen Wikipedia wird als «Streisand-Effekt […] bezeichnet, wenn durch den Versuch, eine Information zu unterdrücken, genau das Gegenteil erreicht wird, nämlich die Information besonders bekannt gemacht wird.» Auf ein sehr anschauliches Beispiel für den Streisand-Effekt hat mein deutscher Anwaltskollege Markus Kompa kürzlich via Twitter hingewiesen:
Demnach hatte in Deutschland ein Fotograf versucht, Google die Verbreitung eines erotischen Bildes via Bildersuche höchstrichterlich untersagen zu lassen. Im Ergebnis blieb der Fotograf damit nicht nur erfolglos, sondern der Bundesgerichtshof verbreitete in seinem Urteil auch gleich noch was betreffende Bild …
Nachtrag vom 14. Mai 2012
Die Anwaltskollegen von Bühlmann Rechtsanwälte haben heute eine lesenswerte Urteilsbesprechung veröffentlicht.