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ÆGezeichnetØ ist die Lebensgeschichte des KÅnstlers Wladimir Sagal, die zugleich ein Emigrantenschicksal darstellt. Sagal ist gezeichnet von den folgenschweren historischen Entwicklungen der ersten HÑlfte des 20. Jahrhunderts, und er zeichnete selber, insbesondere Menschen. Seit den dreissiger Jahren portrÑtiert er vor allem als Pressezeichner Persînlichkeiten des îffentlichen Lebens aus Politik, Kultur und Wissenschaft. Er zeichnet aber auch Szenen aus dem Lebens- und Berufsalltag, aus dem Alltag der FlÅchtlinge und Soldaten in Frankreich und der Schweiz. Und er zeichnet Stadt- und Hafenlandschaften.
Das Buch fÅhrt durch die einzelnen Lebensstationen von Wladimir Sagal. Geboren 1898 als Kind wohlhabender jÅdischer Eltern im weissrussischen Witebsk, flÅchtet er 1905 mit der Familie vor antijÅdischen Pogromen nach Wiesbaden. 1914 zwingt der Ausbruch des Ersten Weltkriegs wiederum zur Flucht, diesmal in die Schweiz. Danach lebt Sagal in Berlin, Paris und SÅdfrankreich; 1937 beginnt ein langjÑhriger Briefwechsel mit seiner spÑteren Frau, der Schweizerin Lucie Aus der Au. 1943 gelangt Sagal erneut in die Schweiz, als FlÅchtling zu Fuss Åber die Berge.
Susanne Gisel-Pfankuch studierte Geschichte und Germanistik. Dozentin an der ZÅrcher Hochschule Winterthur (ZHW).
Barbara LÅthi studierte Geschichte in Fribourg, Basel und Tel Aviv. Assistentin am Historischen Seminar der UniversitÑt Basel.