Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03460.jsonl.gz/292

Zweieinhalb Wochen nach seinem Olympiasieg im Zeitfahren liess Primoz Roglic keine Zweifel daran, dass auch an der Vuelta wieder mit ihm zu rechnen ist. Im 7,1 km langen Einzelzeitfahren nahm der Captain vom Team Jumbo-Visma der Konkurrenz mit einer beeindruckenden Fahrt bereits wichtige Sekunden ab und sicherte sich damit das rote Leadertrikot.
Egan Bernal, der diesjährige Giro-Sieger und Gewinner der Tour de France 2019, verlor als 46. schon 27 Sekunden auf Roglic, der in den kommenden drei Wochen durch Spanien seinen dritten Vuelta-Gesamtsieg in Folge anstrebt.
Am nächsten kam Roglic auf dem technisch anspruchsvollen Kurs von und zur Kathedrale in Burgos Alex Aranburu. Der Spanier hatte lange die Bestzeit inne, ehe ihn Roglic ganz zum Schluss um sechs Sekunden distanzierte. Das Podest komplettierte mit Jan Tratnik (0:08 zurück) ein weiterer Slowene.
Mäder im vorderen Fünftel
Einen erfreulichen Auftritt zeigte auch Gino Mäder. Der 24-jährige Berner vom Team Bahrain-Victorious büsste als 31. 23 Sekunden auf den Tagessieger ein. Mäder nimmt in der Wertung der Jungprofis, die er im letzten Jahr als Vierter beendet hatte, damit den 5. Rang ein. Johan Jacobs, der zweite Schweizer Teilnehmer der diesjährigen Vuelta, wurde mit 31 Sekunden Rückstand 56.
In der 2. Etappe am Sonntag dürfte es nach weitgehend flachen 166,7 km von Caleruega nach Burgos zu einer Sprintankunft kommen.