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Le Refrain 600 m Arrampicata
Dieses grossartige, wilde Gebiet war etwas in Vergessenheit geraten. Es besteht aus hohen, senkrechten, ein bisschen staubigen und selten von der Sonne beschienenen Mauern. So beachteten wir es nicht – auch, weil es nicht in dem Kanton liegt, der uns interessiert, sondern im benachbarten Kanton Jura. Und doch hatte es schon in den guten alten Zeiten des Artif-Kletterns eine gewisse Beliebtheit erfahren: Die Aiguille de la Mort war schon 1948 über ihre Ostseite bestiegen worden (s. Führer «Escalades dans le Jura», 1. Ausgabe 1966 von Maurice Brandt), gefolgt von ihren West- und Nordflanken in den 1960er Jahren und den Klettergärten der Ifs und der Orgues de la Mort in den 70er Jahren (M. Brandt, 2. Ausgabe 1980).
Das abflauende Interesse an dieser Art von Kletterei bewirkte, dass grosse Routen jener Zeit wie «L’Aile Cap» nicht mehr begangen wurden.
Es brauchte die Hartnäckigkeit zweier Personen, um die Felsen zu neuem Leben zu erwecken. Alte Routen wurden dank einer grossen Sanierungs- und Neueinrichtungsarbeit dem heutigen Geschmack angepasst, neue entstanden. Kletterern, die auf der Suche nach in dieser Region nicht häufigen Mehrseillängentouren sind und denen es im 7. Grad wohl ist, steht von nun an ein wunderbarer Ort abseits der Massen zur Verfügung.
38Itinerari
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