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Am Mittwoch präsentierte der Bundesrat einen Vorschlag, wie er die 1,6 Milliarden Franken Bundesgelder auf die Agglomerationsprogramme der zweiten Generation verteilen möchte. Wie das Bundesamt für Raumentwicklung mitteilt, hat der Bund von den 41 eingereichten Agglomerationsprogrammen 35 Orte ausgewählt, welche finanzielle Unterstützung erhalten sollen. Mit einem Beitrag von rund 22 Millionen Franken soll Freiburg zwar Gelder erhalten, dieser liegt jedoch deutlich unter den Beiträgen für andere Agglomerationen.
Über ein Fünftel der Mittel fliesst in den Kanton Bern. Neben der Stadt Bern, welche rund 291 Millionen Franken erhalten soll, sind es die Städte Langenthal (zwölf Millionen), Thun (zehn Millionen), Burgdorf (sechs Millionen) und Biel (sechs Millionen), welche von den Bundesgeldern profitieren. Weitere grosse Einzelposten gehen nach Genf mit 198 Millionen Franken, nach Lausanne-Morges mit 135 Millionen Franken und nach Winterthur mit 125 Millionen Franken.
Die Agglomerationsprogramme dienen dazu, die Planung zwischen Siedlung, Landschaft und Verkehr zu koordinieren. Der Bundesrat hat seinen Beschluss am Mittwoch in die Vernehmlassung gegeben. Diese dauert bis Oktober 2013.
Zum Vorschlag des Bundes wollte die Agglomeration Freiburg gestern keine Aussagen machen. Sie organisiert jedoch heute eine Medienkonferenz, an welcher sie Stellung nimmt zur Bewertung ihres Agglomerationsprogramms. rb