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Mit dem zweiten Schweizer Beitrag (Rahmenkredite Kohäsion und Migration) an ausgewählte EU-Mitgliedstaaten will die Schweiz zur Verringerung wirtschaftlicher und sozialer Ungleichheiten sowie zur besseren Bewältigung der Migrationsbewegungen in Europa beitragen. Die Schweiz entscheidet zusammen mit den Partnerländern, welche Programme und Projekte sie unterstützt.
Mit dem zweiten Schweizer Beitrag stärkt und vertieft die Schweiz ihre bilateralen Beziehungen mit den Partnerländern und der gesamten EU. Zudem kann die Schweiz mit dem thematischen Schwerpunkt Migration zur Bewältigung aktueller Herausforderungen in Europa beitragen, die auch die Schweiz betreffen.
Die Verantwortung für die Umsetzung im Bereich Migration liegt beim Staatssekretariat für Migration (SEM). Der Rahmenkredit Migration wird vorrangig zur Finanzierung von Programmen und Projekten in folgenden Bereichen eingesetzt: Asylverfahren, Infrastruktur, freiwillige Rückkehr und Integration. Als Kriterien zur Definition der Partnerländer dienen in erster Linie der Migrationsdruck und die Bedürfnisse der betroffenen Länder in Bezug auf das Management der Migrationsbewegungen.
Für die Umsetzung des Schweizer Beitrags im Bereich Kohäsion sind, wie schon für den Erweiterungsbeitrag, die Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA) und das Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO) gemeinsam zuständig. Die Abteilung Europa des Staatssekretariats EDA ist für die europapolitische Begleitung zuständig.
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Letzte Änderung 03.08.2022