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Leserbrief – Brigitta Engeli, Präsidentin Grüne Bezirk Kreuzlingen, positioniert sich gegen den geplanten Kunstrasenplatz.
Nach der Berechnungsart der Stadt, benötigt jede Mannschaft für ihr Training ein ganzes Fussballfeld. Von 5-6-jährigen bis zu den ersten Mannschaften. Diese Art der Berechnung begründet den Bedarf eines Kunstrasens anstelle eines Winterrasens, der den ganzen Winter bespielt werden könnte. Wenn der Winterrasen im Frühjahr sich für zwei Monate erholen muss, würden jeder Kreuzlinger Mannschaft zwei Rasenfelder und der Kunstrasen im Kleinvenedig, also je 3 Felder, zur Verfügung stehen.
Wenn man vergleicht was andere Fussballclubs, wie Berg oder Münsterlingen, mit ähnlich vielen Mannschaften zur Verfügung haben, ist das immer noch sehr grosszügig.
Nach der Brache steht der Winterrasen dem AS Calcio das restliche Jahr wieder voll zur Verfügung, womit sie 3 Rasenplätze und ein Kunstrasenfeld zum Bespielen hätten. Ich bin überzeugt, dass diese Variante vertretbar ist, in Anbetracht dessen, was in Bezug auf die Umwelt auf dem Spiel steht. Wir entscheiden also darüber, ob wir der Umwelt einen irreversiblen Schaden zufügen (mindestens für 35 Jahre mit enormen Rückbaukosten) oder ob wir die natürliche Variante wählen!
Also NEIN zum Kunstrasen und ein späteres JA zu einer natürlichen Variante.