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Bleibt Russland von den Olympischen Sommerspielen 2021 in Tokio und den Winterspielen 2022 in Peking ausgeschlossen? Die Antwort darauf fällt dieser Tage vor dem Internationalen Sportgerichtshof TAS in Lausanne.
Vorgeschichte
Die Welt-Anti-Doping-Agentur Wada hatte am 19. Dezember 2019 entschieden, die russische Anti-Doping-Agentur Rusada für die Verletzung des Anti-Doping-Codes zu sanktionieren. Dies, weil Dopingdaten aus dem Moskauer Labor manipuliert worden waren.
Die Aushändigung der Daten war die Bedingung für die Wiedereinsetzung der Rusada im September 2018. Sie war von der WADA im November 2015 nach Aufdeckung des russischen Staatsdopings suspendiert worden.
Erwartungen
Wada-Präsident Witold Banka zeigte sich zuversichtlich, dass der TAS die Sperre bestätigt. «Ich bin nach wie vor davon überzeugt, dass die Wada im vergangenen Dezember die richtige Empfehlung ausgesprochen hat», so Banka. Der russische Präsident Wladimir Putin hatte die Manipulations-Vorwürfe zurückgewiesen und die Strafe als «ungerecht» bezeichnet.