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ZEBRABÄRBLING
(Danio rerio)
Zebrabärblinge sind eher kleine Fische und als Aquarienfische sehr beliebt. Wilde Zebrafische sind mit 1,8 cm (stehende Gewässer) bis 2,7 cm (fliessende Gewässer) kleiner als solche aus der Zucht, die zwischen 3 und 4 cm gross werden. Sie besitzen ein charakteristisches Farbmuster aus blau-weissen Streifen. Weibchen und Männchen sind gleich gefärbt, wobei die Männchen etwas grössere Analflossen mit einer gelblichen Färbung aufweisen. Sie werden durchschnittlich 3,5 Jahre, maximal 5 Jahre alt.
HERKUNFT
Zebrafische kommen auf dem indischen Subkontinent in Bangladesch, Indien und Nepal sowie in Myanmar und Pakistan vor. Erstmals wurde die Fischart im Ganges-Delta gefunden.
VERHALTEN
Zebrafische sind soziale Tiere. Im Freiland leben sie je nach Umweltbedingungen in Gruppen von wenigen bis mehreren Hundert Individuen. Die Gruppengösse im Aquarium sollte mindestens 10 Individuen betragen. Je grösser das Aquarium, desto grösser kann die Gruppe sein.
EINRICHTUNG
Das Aquarium sollte reich bepflanzt sein, damit die Fische sich zurückziehen können, aber auch freien Schwimmraum bieten, damit die Fische ihren Bewegungsdrang ausleben können. Als Bodengrund sollte Sand oder feiner Kies verwendet werden. Den Mulm nicht zu
stark entfernen, so können die Fische auch den Boden nach Fressbarem absuchen.
PFLEGE
Zebrafische sind sehr schwimmfreudige Fische. Daher sollten sie in einem eher langgestreckten Aquarium ab mindestens 150 Litern (ca. 100L x 40B x 40H cm) gehalten werden. Als Futter gibt man Flocken- und Lebendfutter oder auch gefrorenes Futter.
WASSERWERTE
Weiches bis mittelhartes Wasser, Gesamthärte 5–19 °GH, Temperatur 20–26 °C, pH 6–7,8.
VERGESELLSCHAFTUNG
Zebrafische sind friedliche Fische. Da sie aber viel in Bewegung sind, sollte man sie nicht mit Fischen vergesellschaften, die es eher ruhig mögen. Man kann sie beispielsweise gut zusammen mit Barben der Gattung Puntius oder mit anderen Bärbling-Arten halten.
ZUCHT
Wie bei anderen Arten gibt es auch bei Zebrafischen Farb- und Formvarianten, unter anderen eine Schleierform. Auch für diese Art gilt, dass man am besten die Wildtyp-Form hält. Zudem gibt es eine genetisch veränderte Variante, den sogenannten GloFish, den Leuchtzebrafisch. Ursprünglich für die Forschung gedacht, wird der Leuchtzebrafisch leider auch in der Aquaristik angeboten. Der Import
und die Haltung dieser transgenen Form sind in der Schweiz verboten.