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Die Gelotologie (gelos, griech.: Gelächter) ist eine noch junge Wissenschaft und beschäftigt sich mit den körperlichen und psychischen Aspekten des Lachens. Aufmerksam auf die Wirkung des Lachens auf unseren Körper wurde die Wissenschaft erst, als Norman Cousins sein Buch "Der Arzt in uns selbst" veröffentlichte. Der Wissenschaftsjournalist Cousins erkrankte 1964 an einer chronisch fortschreitenden, unheilbaren Wirbelsäulenentzündung (Spondylitis ankylosans) und litt an chronischen Schmerzen. Mit Hilfe einer Lach-Therapie - er sah sich witzige Filme an und liess sich lustige Bücher vorlesen - half er sich selbst. Erfreut stellte er fest, dass ihn zehn Minuten intensives Lachen für etwa drei Stunden von seinen Schmerzen befreite. Damit schlug die Geburtsstunde der Gelotologie. Als Vater der Gelotologie gilt der Psychiater William F. Fry. Weitere führende Gelotologen sind: Lee Berk, Paul Eckmann, Ilona Papousek, Robert Provine, Frank Rodden, Willibald Ruch und Barbara Wild.
Lachen und Medizin
Der 1945 geborene US-Amerikaner Patch Adams entdeckte als Erster die heilende Kraft des Lachens und setzte sie gezielt in Pflegestationen ein. Sein Leben wurde 1998 im Film „Patch Adams“ mit Robin Williams in der Hauptrolle verfilmt. 1972 gründete er das „Gesundheit! Institute“, das erste Humor-Spital der Welt. Heute ist der Klinik-Clown auch in Europa ein anerkannter Beruf und Humor und Lachen sind anerkannte Therapieformen (englisch: humour and laughter therapy).