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Von 2012 bis 2014 war sie die Frau an der Seite von Prinz Harry, 35: Cressida Bonas galt sogar als potenzielle Ehe-Kandidatin. Die 30-Jährige und der Royal trennten sich aber nach zwei Jahren in aller Freundschaft. Bonas war sogar an der Hochzeit von Harry und Meghan zu Gast.
Mittlerweile ist die Engländerin mit einem neuen Harry verlobt, der den Nachnamen Wentworth-Stanley trägt. Beruflich macht sie sich aktuell einen Namen als Schauspielerin. In der Serie «White House Farm» spielt sie Sheila Caffell, †28, eine junge Frau, die gemeinsam mit ihren Eltern June und Nevill, beide †61, sowie ihren Zwillingssöhnen Daniel und Nicholas, †6, von ihrem Bruder Jeremy Bamber ermordet wurde.
Ex-Ehemann der Ermordeten schwärmt von Cressida Bonas
Der Fall der Familie Bamber ging 1986 um die Welt und gilt als einer der brutalsten Morde Grossbritanniens. Kurz, nachdem die Polizei die fünf Leichen gefunden hatte, gingen die Beamten davon aus, dass Sheila erst ihre Familie und dann sich selber gerichtet hatte. Die junge Mutter litt unter Schizophrenie und psychotischen Episoden. Ausserdem hatte ihr Bruder Jeremy den Verdacht auf sie gelenkt, indem er die Mordwaffe in ihrer Hand platzierte. Später stellte sich aber heraus, dass der damals 24-Jährige seine Familie selber erschoss, um an das Erbe zu gelangen.
Cressida Bonas sehe der ermordeten Sheila unglaublich ähnlich und sei mit einer grossen Sensibilität in die Rolle eingetaucht, schwärmt Colin Caffell, 66, der Ex-Ehemann der Ermordeten. Für Bonas ist dies die erste grosse Rolle in einer TV-Produktion.
«Ich war schockiert»
«Ich war ja zum Zeitpunkt des Verbrechens noch nicht am Leben, aber als ich anfing, über Sheila und ihre mentale Gesunheit zu recherchieren, war ich schockiert darüber, wie sie behandelt wurde», sagt Bonas im Interview mit dem Sender ITV.
«Ich denke, dass psychische Erkrankungen damals noch ganz anders behandelt wurden, als heute», führt sie weiter aus. Es sei ihr wichtig, aufzuzeigen, dass dies heute anders sei. «Würde Sheila heute noch leben, würde sie nicht so wegen ihrer Krankheit angegriffen werden, wie damals. Heute wird darüber ganz anders gesprochen und das ist sehr schockierend.»