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Mentoring: Erklärung und Definitionen
Der Begriff „Mentoring“ entstammt der griechischen Mythologie. In Homers „Odyssee“ soll sich Mentor während der Abwesenheit, die sich durch die Irrfahrten von Odysseus ergab, um dessen Sohn Telemachos gekümmert haben.
Was genau ist ein Mentoring?
Die Bezeichnung Mentorin oder Mentor im heutigen Sinn bezieht sich auf die erfahrene Person, welche eine/n oder mehrere Mentee/s fördert und begleitet. Mentoren üben eine unbezahlte Tätigkeit aus und engagieren sich freiwillig. Grundlegend für alle Mentoring Beziehungen ist, dass es sich um einen gleichberechtigten Austausch handelt. Diese Hierarchiefreiheit muss auch gewährleistet sein, falls allfällige Alters- und/oder Erfahrungsunterschiede bestehen.
Die Mentoring Beziehung umschreibt einen vertraulichen Austausch, den alle Beteiligten freiwillig eingehen und unterhalten. Da die Mentoring Beziehung immer eine soziale Interaktion zwischen Menschen darstellt, gibt es unzählige verschiedene Formen der Zusammenarbeit. In den meisten Fällen beschreibt eine Mentoring Partnerschaft die Interaktion zwischen zwei Personen, sie kann aber auch auf die Beziehungen innerhalb einer Gruppe ausgeweitet werden.
Durch die Art der Entstehung kann der Begriff Mentoring präzisiert werden: Während gewisse Beziehungen eher zufällig entstehen, werden in Mentoring Programmen formelle Beziehungen geknüpft und unterhalten. Aus diesem Grund werden in Mentoring Programmen die Rahmenbedingungen der Zusammenarbeit mehrheitlich in einer schriftlichen Vereinbarung dokumentiert.
Mentoring Beziehungen im Rahmen von Programmen sind als Partnerschaften innerhalb eines bestimmten Zeitraumes definiert.