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Mitten in einem kleinkernigen Einfamilienhausquartier, das in seinem Hauptbestand zwischen den 1940er und 1960er Jahren gebaut wurde, bot sich die Möglichkeit, ein in die Jahre gekommenes Wohnhaus durch einen Neubau zu ersetzen. Als Solitär in ein disparates Umfeld hineingesetzt, behauptet der trotz betonter horizontaler Fensterbänder vertikal orientierte Kubus seinen eigenwilligen, sichtlich auf eine optimale Ausnützung des vorgegebenen engen Raums ausgerichtetenCharakter.
Die Aussenhülle verbirgt weitgehend die Raumaufteilung im Innern, die zeitlos klare Architektursprache strahlt Funktionalität aus, ohne über den Inhalt dieser Funktion Auskunft zu geben. Die Öffnung dieses Wohngebäudes ist entschieden von innen nach aussen gerichtet, in der entgegengesetzten Richtung verschliesst sich dieser Baukörper und bietet hinter schmalen bogenförmigen Balkonvorsätzen einen Geborgenheit bietenden Rückzugsraum an.
Innerhalb des Quartiers setzt das Gebäude durch seine der Umgebung gegenüber etwas grössere Dimensionierung und durch seine ausgeprägt klare und schnörkellose Architektursprache einen durch die rötliche Einfärbung dezent betonten Akzent.