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Die apokryphe Bibel: ein anderer Zugang zum frühen Christentum
Mohr Siebeck, 2008 - 393 Seiten
English summary: Hans-Josef Klauck tries to illuminate the broad field of early Christian apocryphal writings, which has found renewed interest in the last couple of years. In doing so, he provides a detailed analysis of seven individual case studies and focuses on the main genres also known from the New Testament. The series of chapters begins with the gospels of Judas, Thomas and Secret Mark. The Apocryphal Acts are represented by the partly funny episodes about humans and animals. Two apocryphal apocalypses of Paul and the correspondence between Seneca and Paul follow. The author then moves on to the often neglected Pseudo-Clementine writings and discusses the magical context between Simon Peter and Simon Magus and the framing and embedded letters. The last chapter is devoted to an extended thematic study of the polymorphic saviour in early Christian writings. German description: Der Schwerpunkt dieses Buches liegt beim Umgang mit fruhchristlichen, bzw. altkirchlichen und neutestamentlichen Apokryphen. Nicht zuletzt aufgrund der geschickten Vermarktung dieser Schriften in den Medien ist ein neuerwachtes Interesse an den Apokryphen in weiteren Kreisen der Offentlichkeit zu verspuren. Was hingegen oft fehlt, ist eine solide Information, die auch den Kriterien der Wissenschaft Genuge tut. In diese Lucke stosst das vorliegende Werk vor, und zwar durch eine Serie von sieben Einzelfallstudien, die das Thema in gut lesbarer Form brennpunktartig bundeln. Den ausseren Rahmen geben die Gattungen von Schriften vor, die wir auch im Neuen Testament finden. Den Anfang macht daher die Beschaftigung mit Evangelien, die erst in den letzten sechs Jahrzehnten ans Tageslicht kamen und teils hohe Erwartungen wecken, namlich das Judasevangelium, das Thomasevangelium und das Geheime Evangelium nach Markus. Es folgt eine Ubersicht uber die teils sehr erheiternden Tiergeschichten in den Apostelakten. Die Briefliteratur wird von der Korrespondenz zwischen Seneca und Paulus vertreten, deren Echtheit selbst heute noch ihre Verteidiger findet. Als Beispiele fur Apokalypsen dienen zwei Werke, die dem Apostel Paulus zugeschrieben werden. Wenig bekannt und zu Unrecht vernachlassigt sind die Pseudo-Clementinen, in denen der Petrusschuler und spatere Papst Clemens I. unter anderem vom Wettkampf zwischen Simon Petrus und Simon Magus berichtet. Den Abschluss bildet eine langere thematische Abhandlung zur Vielgestaltigkeit der Figur des Erlosers Jesus Christus in fruhchristlichen Schriften. Sie bietet eine erstaunliche Fulle von einschlagigem Material teils zum ersten Mal in ausfuhrlicher Form dar.
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