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MAUI
MAUI
Maui ist mit einer Fläche von 1‘883 km² die zweitgrösste Insel des Archipels Hawaii im Pazifischen Ozean. Wegen der durch Erosion entstandenen flachen Landbrücke (Isthmus) zwischen Mauna Kahalawai („West Maui Mountains“) und dem Haleakala wird Maui auch als „The Valley Isle“ (dt. Tal-Insel) bezeichnet, da die Landbrücke von den beiden Bergregionen aus wie ein Tal aussieht.Maui gehört zum US-amerikanischen Bundesstaat Hawaii und ist die größte Insel in Maui County. Letzteres umfasst auch die Inseln Lanai, Kahoolawe und Molokai. Im Jahre 2010 zählte Maui 144‘444 Einwohner und liegt damit hinter Oahu und Hawaii (Insel). Die grössten Städte auf Maui sind Kahului, Wailuku, Lahaina und Kihei. Maui trägt den Namen des polynesischen Halbgotts Maui.
Auf Meereshöhe herrscht in Maui ein über alle Monate des Jahres hinweg stabiles, tropisches Klima. Die Durchschnittstemperaturen liegen im Sommer zwischen 23 und 31 °C, im Winter bei etwa 18 bis 27 °C. Die Wassertemperatur des Pazifik liegt bei 22 bis 27 °C. Die regenreichste Zeit ist von November bis März. Die jährlichen Niederschlagsmengen variieren aufgrund der Topographie der Insel beträchtlich. So gehört die Gipfelregion des West Maui Volcano mit ca 10‘000 mm Niederschlag pro Jahr zu den regenreichsten Orten der Erde, während in Kihei, das im Regenschatten des Haleakala liegt, jährlich lediglich 250 mm Niederschlag zu verzeichnen sind.
Die Hurrican-Saison in Maui geht vom Spätsommer bis in den Herbst hinein. Der letzte Hurrican „ʻIniki“ (1992) streifte Maui nur. Die weit häufigeren tropischen Winterstürme kommen meist aus südöstlicher Richtung. Solche Stürme werden als Pineapple Express bezeichnet. Maui gilt als Tsunami gefährdet und verfügt über ein Frühwarnsystem.