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Baseball in der Schweiz
Seit 1980 gibt es Baseball auch in der Schweiz. Am 11. November fand im luzernischen Reussbühl zwischen den Lucerne White Sox und den Zürich Challengers das erste Baseballspiel hier zu Lande statt. Schon im Jahr darauf gründeten die Exponenten der beiden Vereine zusammen mit den Flyers aus Basel und Ceresio einen nationalen Verband, heute Swiss Baseball & Softball Federation (SBSF).
1982 wurde erstmals eine Schweizer Meisterschaft ausgetragen mit den Challengers als erstem Meister. Nach und nach wurden immer mehr Vereine gegründet, welche grösstenteils auch an der Schweizer Meisterschaft teilnehmen. Neben der Nationalliga A, die acht Teams umfasst, der Nationalliga B und der 1. Liga werden auch Meisterschaften in verschiedenen Altersklassen im Nachwuchsbereich durchgeführt. Eine Softballmeisterschaft gibt es seit 1987. Derzeit sind bei der SBSF knapp 1’000 aktive Spielerinnen und Spieler lizenziert.
Regelmässig reisen Nationalteams sowie Clubmannschaften an Europameisterschaften oder Europacupturniere. Seit dem Umbau der Sportanlage Heerenschürli in Zürich-Schwamendingen im Jahr 2009 steht dem Schweizer Baseball ein modernes Stadion zur Verfügung, das den internationalen Regeln entspricht und als nationales Leistungszentrum dient und einen Meilenstein in der Geschichte des Schweizer Baseballs darstellt. Zugleich ist es auch das Heimstadion der vier Zürcher Stadtvereine Barracudas, Challengers, Eighters und Lions.