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\n \n \n \n \n \n Kantonsgericht Schwyz \n \n 1 \n \n \n \n \n \n \n \n \n \n Urteil vom 22. November 2019 \n ZK1 2018 41 \n \n \n \n \n \n \n Mitwirkend \n \n Kantonsgerichtsvizepräsident Dr. Reto Heizmann, \n Kantonsrichter Walter Christen, Hannelore Räber, \n Pius Schuler und Jörg Meister, \n Gerichtsschreiberin lic. iur. Cornelia Spörri-Kessler. \n \n \n \n \n \n \n \n \n \n \n In Sachen \n \n A.________, \n Beklagte und Berufungsführerin, \n vertreten durch Rechtsanwalt B.________, \n \n gegen \n \n C.________, \n Kläger und Berufungsgegner, \n vertreten durch Rechtsanwalt D.________, \n \n \n \n \n \n \n \n \n \n \n \n \n betreffend \n \n Ehescheidung \n \n \n \n (Berufung gegen das Urteil des Einzelrichters am Bezirksgericht Höfe vom 7. November 2018, ZEO 2015 16);- \n \n \n hat die 1. Zivilkammer, \n \n nachdem sich ergeben: \n A. Die Parteien heirateten am ________ vor dem Zivilstandsamt Freienbach. Ihrer Ehe entspross die Tochter J.________ (Vi-KB 1). \n B. Am 25. März 2015 machte der Kläger beim Einzelrichter am Bezirksgericht Höfe die Scheidung anhängig (Vi-act. A/I). Mit Verfügungen vom 6. Mai 2015 bzw. 29. September 2015 gewährte der Einzelrichter den Parteien die unentgeltliche Rechtspflege (Vi-act. D4 und D10). Anlässlich der Einigungsverhandlung vom 14. September 2015 konnte zwischen den Parteien keine Einigung erzielt werden (Vi-act. D9). Mit Klagebegründung vom 2. November 2015 stellte der Kläger die folgenden Rechtsbegehren (Vi-act. A/II): \n \n Die zwischen den Parteien am ________ in Freienbach SZ getraute Ehe sei zu scheiden. \n \n \n \n Die gemeinsame Tochter J.________ sei unter die alleinige Sorge und Obhut des Klägers zu stellen. \n \n \n \n Der Beklagten, sei lediglich ein begleitetes, maximal halbtägiges, zweimonatliches Besuchsrecht in der Schweiz zu gewähren. \n \n \n \n Es sei festzustellen, dass die Parteien finanziell nicht im Stande sind, einander und für das gemeinsame Kind J.________, Unterhaltsbeiträge zu zahlen. \n \n \n \n Die Parteien seien güterrechtlich als auseinandergesetzt anzusehen. \n \n \n \n Es sei auf eine Teilung der beruflichen Vorsorge zu verzichten. \n \n \n \n Dem Kläger sei die unentgeltliche Rechtspflege zu bewilligen und Rechtsanwalt D.________, als unentgeltlicher Rechtsbeistand zu bestellen. \n \n \n \n Alles unter Prozesskosten, also Gerichtskosten und die Parteientschädigung (zzgl. MWST), zu Lasten der Beklagten. \n \n \n \n C. In dem von der Beklagten am 24. Juli 2015 angehobenen Massnahmeverfahren (ZES 2015 364) erklärte der Einzelrichter die Beklagte am 16. November 2015 gestützt auf die von den Parteien unterzeichnete Vereinbarung für berechtigt, J.________ jeweils am ersten und dritten Sonntag eines jeden Monats für jeweils zwei Stunden begleitet zu treffen. Zudem beauftragte er die KESB Ausserschwyz, für J.________ zur Organisation und Überwachung der einzelnen Besuchskontakte einen Beistand/eine Beiständin zu ernennen (act. D23 und D26 aus ZES 2015 364). Mit Beschluss vom 13. Januar 2016 ernannte diese I.________ als Beistand (act. D33 aus ZES 2015 364). Am 20. Juni 2016 stellte der Einzelrichter J.________ vorsorglich unter die Obhut des Klägers (Dispositivziffer 1) und berechtigte die Beklagte, J.________ zweimal pro Monat für jeweils drei Stunden begleitet zu treffen (Dispositivziffer 2). Weiter verfügte er die Weiterführung der von der KESB Ausserschwyz eingerichteten Beistandschaft nach

\n \n \n \n \n Kantonsgericht Schwyz \n \n 1 \n \n \n \n \n \n \n \n

\n Kantonsgericht Schwyz \n 1 Urteil vom 22. November 2019 ZK1 2018 41 \n Mitwirkend \n Kantonsgerichtsvizepräsident Dr. Reto Heizmann, \n Kantonsrichter Walter Christen, Hannelore Räber, \n Pius Schuler und Jörg Meister, \n Gerichtsschreiberin lic. iur. Cornelia Spörri-Kessler. \n In Sachen \n A.________, \n Beklagte und Berufungsführerin, \n vertreten durch Rechtsanwalt B.________, \n \n gegen \n \n C.________, \n Kläger und Berufungsgegner, \n vertreten durch Rechtsanwalt D.________, \n \n \n A.________, C.________, \n betreffend \n Ehescheidung Die zwischen den Parteien am ________ in Freienbach SZ getraute Ehe sei zu scheiden. Die gemeinsame Tochter J.________ sei unter die alleinige Sorge und Obhut des Klägers zu stellen. Der Beklagten, sei lediglich ein begleitetes, maximal halbtägiges, zweimonatliches Besuchsrecht in der Schweiz zu gewähren. Es sei festzustellen, dass die Parteien finanziell nicht im Stande sind, einander und für das gemeinsame Kind J.________, Unterhaltsbeiträge zu zahlen. Die Parteien seien güterrechtlich als auseinandergesetzt anzusehen. Es sei auf eine Teilung der beruflichen Vorsorge zu verzichten. Dem Kläger sei die unentgeltliche Rechtspflege zu bewilligen und Rechtsanwalt D.________, als unentgeltlicher Rechtsbeistand zu bestellen. Alles unter Prozesskosten, also Gerichtskosten und die Parteientschädigung (zzgl. MWST), zu Lasten der Beklagten.