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Wer zum Eröffnungsabend der Olympischen Spiele ein Hotelzimmer in Paris buchen möchte, muss tief in die Tasche greifen. Die Übernachtungspreise wurden innert kürzester Zeit um durchschnittlich 226 Prozent erhöht, wie eine Studie der Konsumentenschutz-Organisation UFC-Que Choisir zeigt.
Die Studie, die auf einer Ende Dezember 2023 durchgeführten Umfrage unter 80 Drei- und Vier-Sterne-Hotels basiert, ergab, dass in der Nacht des 26. Juli, dem Tag der Eröffnungsfeier der Olympischen Spiele, die durchschnittlichen Kosten für ein Doppelzimmer 1033 Euro betragen werden. Das ist laut der «FVW» Abo ein deutlicher Anstieg im Vergleich zum Durchschnitt von 317 Euro zwei Wochen zuvor in der Nacht zum 12. Juli.
Die Hälfte der befragten Hotels gab an, an diesem Abend komplett ausgebucht zu sein, während 30 Prozent eine Mindestbuchung von mindestens zwei Nächten und andere sogar für fünf Nächte verlangen.
Kritik der französischen Tourismusministerin
Eine weitere Studie bestätigt diese sogenannte «olympische Inflation». Laut einem im September vom französischen Fremdenverkehrsamt veröffentlichten Bericht stieg der Durchschnittspreis für eine Hotelnacht in der zentralen Hauptstadtregion Ile-de-France von 169 Euro im Juli 2023 auf 699 Euro während der Olympischen Spiele (26. Juli bis 11. August 2024).
Die französische Tourismusministerin Olivia Grégoire prangerte die überhöhten Preise an. «Zu hohe Preise können zu einem Rückgang der Besucherzahlen führen», sagte sie. Die französische Wettbewerbsbehörde DGCCRF soll daher bis zu den Olympischen Spielen intensive Kontrollen in französischen Hotels und Restaurants durchführen, um über 10'000 Betriebe zu überprüfen.