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Wenn am Freitagabend in Sotschi die Olympischen Winterspiele 2014 eröffnet werden, dann werden tausende Sportler diesen Moment mit einem Selfie festhalten. Doch aufgepasst: IOC-Sponsor Samsung will nicht, dass in den Fernsehbildern zu sehen ist, wie ein Athlet Fotos oder Videos mit einem Konkurrenzprodukt macht.
Samsung schenkt deshalb jedem Sportler ein Smartphone. Im Gegenzug für das Galaxy Note 3 verlangen die Südkoreaner, dass bei der Verwendung eines iPhones das Apfel-Logo abgedeckt ist, damit das Smartphone nicht auf den den ersten Blick erkannt wird.
Samsung hat am Tag vor der Eröffnungsfeier die Forderung dementiert, sie hätten «keine solchen Massnahmen gefordert». (ram/si)
Der FC Wil rückt durch das 4:1 in Lugano in der Challenge League bis auf einen Punkt an das zweitklassierte Schaffhausen heran. Der optimale Start in die zweite Halbzeit durch das Tor von Ivan Audino zum 2:1 (48.) ebnete im Tessin den Weg zum Erfolg. Die eingewechselte YB-Leihgabe Haris Tabakovic erzielte ihre Tore 5 und 6 im vierten Einsatz als «Joker», womit in Wils Bilanz aus den letzten vier Partien insgesamt 19 Plustreffer stehen.
Biel kam mit dem 2:1 gegen Schlusslicht Wohlen nach neun vergeblichen Anläufen zum ersten Sieg seit Anfang November 2013. Mustafa Sejmenovic gelang bereits nach 39 Sekunden das 1:0, auf den Ausgleich (67.) reagierten die Seeländer mit dem Siegtreffer durch Cristian Miani praktisch postwendend. (ram/si)
Maria Höfl-Riesch muss den Kampf um den Gesamtweltcup vorzeitig aufgeben. Sie verletzte sich bei ihrem Sturz in der Weltcup-Abfahrt in der Lenzerheide schwerer als zunächst angenommen und kann an den abschliessenden drei Saisonrennen nicht mehr teilnehmen.
Die 29-Jährige erlitt eine Muskelverletzung im Adduktorenbereich. Zudem zog sie sich eine schwere Schulterprellung und eine Ellenbogenprellung mit Verdacht auf eine Kapselverletzung zu. Höfl-Riesch hatte bei der Abfahrt in der Lenzerheide in einer Rechtskurve die Kontrolle verloren und war auf dem Rücken in den Fangzaun gerutscht.
Damit steht die Österreicherin Anna Fenninger als Gesamtweltcupsiegerin fest. Lara Gut hat nur noch rechnerische Chancen, ihre Konkurrentin zu überflügeln. (ram/luk/dpa/sid)
Die Equipe Omega Pharma-Quickstep hat das Mannschaftszeitfahren, das die 1. Etappe der Rundfahrt Tirreno–Adriatico bildete, am schnellsten bewältigt. Die Equipe war nach 18,5 Kilometern von Donoratico nach San Vicenzo elf Sekunden schneller als die Mannschaft Orica-GreenEdge.
Mark Cavendish rollte als erster seines Teams über den Zielstrich und darf somit morgen im Leadertrikot zur 2. Etappe antreten. Zeitfahr-Weltmeister Tony Martin war die Schlüsselfigur im Mannschaftszeitfahren, in welchem das hoch gehandelte Team Sky mit 27 Sekunden Rückstand nur 6. wurde. Fabian Cancellara und das Treak-Team büssten gar 36 Sekunden auf die Sieger ein, was Rang 8 von 22 Mannschaften bedeutete. (ram)
Der Holländer Tom Jelte Slagter gewinnt die 4. Etappe der Fernfahrt Paris–Nizza. Nach rund 200 Kilometern von Nevers nach Belleville setzte er sich im Zweiersprint gegen seinen Mitausreisser Geraint Thomas durch.
Doch auch der Waliser durfte im Ziel aufs Podest: als neuer Gesamtführender. Thomas hat drei Sekunden Vorsprung auf den deutschen Sprinter John Degenkolb und vier Sekunden Vorsprung auf Jelte Slagter. (ram)