Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03213.jsonl.gz/992

Grossbritannien trauert: Am Freitag starb Prinz Philip (†99) im Bett zu Hause auf Schloss Windsor. Queen Elizabeth II. (94) war bei ihm, als er für immer seine Augen schloss. Die Vorbereitungen zur Beerdigung laufen auf Hochtouren – diese wird wegen Corona allerdings anders als gewohnt bei einem Royal verlaufen. Blick erklärt die fünf wichtigsten Punkte.
Die Beerdigung von Prinz Philip (†99) findet am Samstag, 17. April, ab 15 Uhr statt. Wegen der Pandemie wird es keine öffentliche Prozession durch London geben.
Mit den Worten «no fuss» soll Prinz Philip den Wunsch geäussert haben, man möge um seinen Hinschied kein grosses Aufheben machen. Deshalb habe er auf eigenen Wunsch darauf verzichtet, ein Staatsbegräbnis zu erhalten, teilte das an der Organisation beteiligte College of Arms mit. Auch eine Aufbahrung habe er nicht gewollt.
Bis zur Beerdigung wird Philips Leichnam auf Schloss Windsor bleiben. In einem umgebauten Land Rover, den er selbst mit entworfen hatte, wird sein Leichnam am Samstag innerhalb der Schlossmauern zur St.-George's-Kapelle gefahren. In dem Royal Vault unter der St. George's Chapel wird er dann auch beigesetzt.
Die Regierung bat die Briten, sich am Samstag nicht vor Schloss Windsor zu versammeln, um so Menschenansammlungen zu verhindern. Dafür kann die Bevölkerung der Königsfamilie in einem digitalen Kondolenzbuch ihr Beileid bekunden und ihre Anteilnahme mit Spenden für wohltätige Institutionen ausdrücken.
Um der Öffentlichkeit einen Abschied zu ermöglichen, wird die Trauerfeier live im Fernsehen übertragen, auch auf Blick TV.