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Camille Claudel
Geboren am 8. Dezember 1864 verstorben am 19. Oktober 1943
Anne Rivière liefert anhand zahlreicher Abbildungen eine Werkbeschreibung und schildert Camille Claudels Leben in seiner ganzen Ambivalenz:
Camille Claudel wollte von Kindheit an Bildhauerin werden. Ihre Ausbildung musste sie selbst organisieren, da Frauen zu dieser Zeit die Kunsthochschulen nur als Modell offen standen.
Prägend für ihre Entwicklung war die Begegnung mit Rodin, mit dem sie fünfzehn Jahre zusammen arbeitete und lebte. Wenn auch ihre wechselseitige Beeinflussung unübersehbar ist, so entwickelte Camille Claudel einen völlig eigenen Stil. Auffallend sind die autobiographischen Züge, die ihre späten Skulpturen tragen.
In der von Männern dominierten Bildhauerkunst blieb sie isoliert und hatte mit dem Alltag im Atelier und den Reaktionen der Umwelt zu kämpfen. Die letzten dreißig Jahre ihres Lebens verbrachte sie in einer Nervenheilanstalt.
Eine Ausstellung ihrer Arbeiten 1984 in Paris verhalf der Künstlerin zu großer posthumer Anerkennung.
Aus ihrer Biographie entnahm ich folgende Daten:
Im selben Jahr, als Camille geboren wurde, begegnete Auguste Rodin Rose Beuret. 1866 gebar sie den Sohn Auguste Eugène Beuret.
Rose blieb bis an ihr Lebensende die treue Mätresse von Auguste Rodin.
1913 wurde Camille Claudel in die Irrenanstalt eingeliefert und im gleichen Jahr erlitt Rodin einen Schlaganfall.
Am 14. Februar 1917 starb Rose Beuret, und neun Monate später, am 19. November, starb Auguste Rodin.
Auf den folgenden Seiten sind die Bilder zu sehen, die ich zu Ehren der Bildhauerin gemalt habe:
Ausstellung von Roswitha Wegmann im Kirchgemeindehaus Bassersdorf
19. Februar 7. März 1993