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Swisstopo-Landeskarten - Schweizerische Eidgenossenschaft.
1867 wurde der Gross Spannort vom seinem Joch aus erstmals erstiegen. Die britischen Alpinisten Rev. John Sowerby und dessen Landsleute Waldemar Mansell, F. E. Thomphson und Robert Spankie erreichten mit den damals bekannten Urner Bergführern Josef Maria Tresch-Exer, Ambros Zgraggen, und Karli- Breseler, den Gipfel über den leichtesten Anstieg von Süden.
Der weit schwierigere Westgipfel wurde erst 1903 durch die Engelberger Führer K. Hess und J. Kuster bezwungen. Engagiert wurden sie vom Alpinisten Dr. H. Biely vom akademischen Alpenclub Zürich.
In der Nacht zum 28. Dezember 1961 kamt es am Chli Spannort zu einem Felssturz. Mehr als eine Million Kubikmeter Gestein stürzte auf das Gelände unterhalb der Alp Stäfeli. Auf der Hanggegenseite wurde durch den Druck einige hundert Meter hoch alle Vegetation vernichtet. Der Felssturz umfasste den W-Gendarmen des Kleinen Spannorts, der auf den schwarzen, nordwärts einfallenden Opalinusschiefertonen, welche von der hellen Dolomitenbank des Trias unterlagert sind, abrutschte.
Die Rundsicht zum nahen Titlis, in die Bündener Alpen und bis zu den Walliser Alpen, hinunter ins Engelbergertal und hinüber zu Brunnistock und Uri Rotstock ist grenzenlos, und auf der anderen Seite erstrahlt der Glatt Firn. Weit hat sich der Gletscher auch hier auf das Hochplateau zwischen Krönten, Zwächten, Gross Spannort und dem Kleinen Spannort zurückgezogen.
Tourenfotos Juli 2004
Abstieg: gleich wie Aufstieg.
Bis zum Gipfel sind es rund 1250 Höhenmeter und etwa 7 Std.
SAC-Schwierigkeitsgrad: WS = wenig schwierig.