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Die Initianten sind mit der Sonderjagd nicht zufrieden und verlangen eine Verbesserung für das Wild, wie sie am Dienstag bei der Vorstellung des Volksbegehrens in Landquart darlegten. Auf den Sonderjagden komme es zu «moralisch, ethisch und jagdlich verwerflichen Szenen», da die meisten gesetzlichen Regeln der ordentlichen Jagd ausser Kraft seien.
Sonderjagden werden in Graubünden seit 1986 dann angesetzt, wenn während der ordentlichen Hochjagd nicht genügend Hirsche und Rehe geschossen werden, um die Bestände wie gewünscht zu regulieren. In den letzten Jahren sei es ausnahmslos zu einer Sonderjagd gekommen, monieren die Initianten.
Der Regierung und den Jagdplanern sei es nie gelungen, die Bestände mit der ordentlichen Jagd zu regulieren, insbesondere was Hirsche anbelange. Letztes Jahr habe man auf der Sonderjagd mehr als 1600 Hirsche nachschiessen müssen, nachdem auf der ordentlichen Jagd nur 2800 erlegt worden seien.
Die Initianten verlangen darum eine Anpassung der Jagdbetriebsvorschriften, damit die von der Regierung festgelegten Abschusszahlen auf der ordentlichen Jagd erreicht werden können.