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Zähneknirschen und Kieferpressen (Bruxismus)
Zähneknirschen oder Kieferpressen werden unter dem Fachbegriff „Bruxismus» zusammengefasst. Die häufigste Ursache ist emotionaler Stress. Darüber hinaus steigt das Risiko für Bruxismus, wenn das Glückshormon Dopamin vermehrt im Körper freigesetzt wird (zum Beispiel bei starkem Rauchen, häufigem Genuss von Alkohol, hohem Kaffeekonsum oder der Zufuhr von Drogen aller Art). Auch bei Vorliegen bestimmter neurologischer oder psychiatrischer Störungen bzw. der damit verbundenen Medikamenteneinnahme erhöht sich die Wahrscheinlichkeit für Zähneknirschen und Kieferpressen.
Bruxismus kann zu Verspannungen der Kiefermuskulatur, Verlust von Zahnhartsubstanz und zu Schmerzen im Kausystem führen. Therapeutisch werden vor allem Muskelentspannung und das Tragen einer sogenannten «Michigan-Schiene» während des Schlafs empfohlen. Zusätzlich können Selbstmassage der Kaumuskeln und Physiotherapie hilfreich sein.