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Die UGC gehört dem Staat, sie ist dem Ministerium für Atomenergie (Minatom) unterstellt und die Kernkraftwerke sind ihre Tochtergesellschaften. Das Minatom hatte die Reorganisationspläne bereits vor sechs Monaten angekündigt. Es hofft, damit einen effizienteren Betrieb zu gewährleisten.
Die Schaffung der UGC wurde möglich, nachdem das seit 1992 autonom arbeitende und direkt dem Minatom unterstellte Kernkraftwerk Leningrad (Sosnowy-Bor) mit vier RBMK-Blöcken in eine Tochtergesellschaft ohne eigene Rechtsperson umgewandelt worden war, die in die UGC eingebracht werden kann. Betriebsdirektor Waleri Lebedew unterzeichnete eine entsprechende Statutenänderung im März 2002. Die anderen neun russischen Kernkraftwerke mit zusammen 26 Einheiten gehörten bereits der Betriebsgesellschaft Rosenergoatom an, die jetzt zusammen mit Leningrad zur UGC zusammengeführt wird.
Quelle
P.B. nach NucNet, 18. März 2002