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Was haben ein Blattschwanzgecko, ein goldfarbener Skink und ein gelblicher Frosch mit braunen Punkten gemeinsam? Diese drei Arten waren bisher unbekannt und wurden erst vor kurzen auf einer Expedition im Nordosten Australiens entdeckt.
Die Expedition ins Cape Melville Gebirge, durchgeführt durch die James Cook Universität und National Geographic, brachte der Wissenschaft in wenigen Tagen drei neue Wirbeltierarten. Das Cape Melville Gebirge besteht aus zahlreichen grossen schwarzen Granitfelsen, welche teilweise von Regenwald überwuchert sind. Die neuen Tierarten wurden im Hochland des Gebirges entdeckt, wo sie sich seit Millionen von Jahren isoliert entwickelt haben.
Der entdeckte Blattschwanzgecko könnte noch aus der Zeit stammen, als Australien mit Regenwald bedeckt war. Seinen Namen, Saltuarius eximius, verdankt er seinem aussergewöhnlichen und individuellen Aussehen. Seine grossen Augen und sein schmaler Körper sind wahrscheinlich Anpassungen an die spärlichen Lichtverhältnisse in den Granitfeldern. Auch der goldfarbene Skink lebt in den Regenwald überdeckten Granitfeldern und sein lateinischer Name Saproscincus saltus bezieht sich auf seine springende Fortbewegung.
Eine Sensation ist der Frosch, Cophixalus petrophilus, welcher nur in den Granitfeldern lebt. Während der Trockenzeit hält er sich tief unten in den kalten und feuchten Gängen auf und kommt nur während der Regenzeit hervor um sich im Regen zu paaren und um Nahrung zu suchen.
Laut dem Zeitungsartikel von die Welt, wollen die Wissenschaftler in den nächsten Monaten wieder eine Expedition nach Cape Melville starten und nach neuen Arten Ausschau halten.
Bild: by Conrad Hoskin