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Ein durchzogenes Quartal.
Der Netzwerkriese Cisco musste in den letzten Quartalen immer wieder schwache Verkäufe in wichtigen "Emerging Markets" wie China, Brasilien, Mexiko, Indien oder Russland vermelden. Im ersten Quartal des Cisco-Geschäftsjahrs 2015, das am 25. Oktober endete, scheint es Cisco nun vor allem in China getroffen zu haben. Wie CEO John Chambers erklärte, ist der Umsatz im Reich der Mitte im vergangenen Quartal verglichen mit dem letzten Jahr um rund ein Drittel gefallen. In der gesamten Region Asien-Pazifik sank der Umsatz um 12 Prozent.
Dies war einer der Gründe für ein relativ glanzloses Quartalsergebnis. Weitere Negativpunkte waren laut Chambers ein schleppendes Geschäft im US-Telco-Markt sowie ein Umsatzrückgang im Geschäft mit Routern (-4 Prozent), dem zweitwichtigsten Produktbereich von Cisco. Positiv war dagen eine Umsatzsteigerung um 3 Prozent bei den Switches, dem weiterhin wichtigsten Produktbereich.
Insgesamt machte Cisco im abgelaufenen Quartal 12,25 Milliarden Dollar Umsatz, ein Prozent mehr als vor einem Jahr. Der Reingewinn sank aber um 8 Prozent auf 1,83 Milliarden Dollar.
Trotzdem erklärte John Chambers, dass er sehr zufrieden mit dem abgelaufenen Quartal sei: "Wir glauben, dass wir uns in einem sehr schwierigen Umfeld sehr gut gehalten haben."
Für das laufende Quartal ist Cisco denn auch optimistisch und prognostiziert eine Umsatzsteigerung von 4 bis 7 Prozent im Jahresvergleich. Ein Grund für diese Prognose ist allerdings auch, dass das Vergleichsquartal Anfang dieses Jahres für Cisco einen deutlichen Rückschlag brachte
. (hjm)