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Nach dem Viertelfinaltag in Klosters steht fest, dass der Erfolg von Caslano nicht wiederholt werden kann. Kein Schweizer Spieler kommt im Einzel über die Runde der letzten Acht heraus. Erfreulich sind die drei ATP-Punkte von Leandro Riedi, Dominic Stricker und Qualifikant Rémy Bertola trotzdem.
Internationale Turniere zu organisieren in für jeden Organisator eine Herausforderung, in Zeiten von Covid-19 eine Mission, welche für alle Beteiligten viel Idealismus erfordert. Der Aufwand in Klosters wird aber durch gute Leistungen der Schweizer Spieler belohnt: gleich dreizehn Schweizer konnten sich fürs Hauptfeld qualifizieren, aussergewöhnlich viele für ein Turnier dieser Klasse. Am besten abgeschnitten haben die Top-Junioren Leandro Riedi, Dominic Sticker sowie der Tessiner Qualifikant Rémy Bertola.
Riedi erstmals in den Top 1000
Riedi, der im Achtelfinale den als Nummer eins gesetzten Italiener Andrea Arnaboldi (ATP 283) ausschaltete, verlor seinen Viertelfinal gegen den 20-jährigen Holländer Jesper de Jong (ATP 368). Damit dürfte er aber trotzdem zum ersten Mal in die Top 1000 der Weltrangliste vorstossen.
Dominic Stricker, der sein drittes Profi-Turnier in diesem Jahr bestritt, holte sich mit seiner Viertelfinalteilnahme das beste Resultat und kommt damit schon nahe an die 1000er Grenze. Er verlor seinen Viertelfinal in drei Sätzen gegen den Dänen Holger Vitus Nodskov Rune, die aktuelle Weltnummer zwei der Junioren.
Rémy Bertola (ATP 895), konnte sich bereits beim M15 in Caslano für den Viertelfinal qualifizieren und bestätigte in Klosters seine aufsteigende Form. Der 22-jährige Tessiner schlug im Achtelfinale Caslano-Gewinner Sandro Ehrat (ATP 364) in zwei Sätzen, musste sich dann im Viertelfinale dem Chilenen Gonzalo Lama (ATP 888) geschlagen geben.