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Körper sind Orte der Affekte und Emotionen. So subjektiv sich diese anfühlen, sind sie doch immer politisch und Teil einer zirkulären, kulturellen Ökonomie der Gefühle. Emotionen sind nicht einfach "innerhalb" oder "ausserhalb" zu verorten. Vielmehr kreieren sie ebendiesen Effekt von Grenzen zwischen Körpern und Welten, wie Sara Ahmed in ihrer Post-Phänomenologie der Gefühle schreibt. Wie bewegen sich Emotionen zwischen unterschiedlichen Körpern? Wie schaffen sie Verbindungen zwischen den einen und anderen Subjekten und gegen Andere? Price ist ein fiktionaler Charakter, der in unterschiedlichen Performances auftritt. Elaborierte Klanglandschaften, Kostüme und Bühnengestaltung, die oft in kollaborativen Konstellationen erarbeitet werden, prägen seine Arbeit. Seine Inszenierungen spielen mit den Erwartungen des Publikums an das exponierte, vermeintlich authentische Selbst des Performers, das sich vor dessen Augen verausgabt. Sie sind durchsetzt mit popkulturellen Versatzstücken, mechanischen Sounds, Rhythmen und seiner eigenen Gesangsstimme.