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Schauen wir uns zunächst die einfachen Standard-LED an.
Egal ob diese 3mm oder 5mm Durchmesser haben oder eine andere Bauform, Aufbau und Funktion sind identisch.
LED betreibt man mit Gleichstrom (DC = engl. direct currant). Daher haben sie einen (+) und einen (-) Pol.
Die Polarität erkennt man an den 2 PINs, von denen einer länger ist als der andere. Das längere "Füsschen" ist (+), das kürzere demnach (-). Bei Kondensatoren ist das übrigens genauso.
Weiterhin ist bei normalen runden LED der Rand an der (-) Seite abgeflacht.
Falls man die Polarität verwechseln sollte, also + an den Minuspol und umgekehrt, passiert einfach nichts und die LED leuchtet nicht. Davon kaputt geht sie jedoch nicht.
Schliesst man eine LED an Wechselstrom an (AC = engl. alternating currant), wird diese LED flimmern. Beim Wechselstrom wechselt, wie der Name schon sagt, die Polarität ständig hin und her. Das ganze etwa 50-60x pro Sekunde. Auf eine LED wirkt das so, als ob Sie einen Schalter in dieser Geschwindigkeit ein und ausschalten. Das Flimmern ist nicht nur nervig, es wird die Lebensdauer der LED auch drastisch einschränken.
LEDs für Wechselstrom tauglich zu machen benötigt weitere Komponenten wie Gleichrichter, Netzteile, Widerstände (je nach Stromstärke) oder ähnliches.
An wieviel Strom kann man eine LED ohne Widerstand anschliessen?
Bei einfachen LED und SMD aus meinem Sortiment gelten folgende Werte:
rote, gelbe und orangene LED bis 2 Volt
Weisse, grüne und blaue LED bis 3 Volt