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Zweisprachige Podiumsdiskussion zum Fremdsprachenunterricht (F-D) des Instituts für Mehrsprachigkeit. Videokonferenz (09.11.2020)
Viele Rahmendokumente und Lehrpläne formulieren pädagogische Ziele im Bereich der Unterstützung und Förderung der sprachlichen Vielfalt in der Schule. Gleichzeitig wird in der Deutschdidaktik in der Deutschschweiz wie auch in sprachenrechtlichen Grundlagentexten ein Faktor sprachlicher Vielfalt, das Schweizerdeutsche, explizit oder implizit zurückgebunden. In den Genfer Schulen dagegen wird im Rahmen des Deutschunterrichts auch das Schweizerdeutsche thematisiert. Welchen Platz sollen die Dialekte in einer mehrsprachigen Schule in den verschiedenen Landesteilen einnehmen? Sollten sie systematisch(er) unterrichtet werden oder sollte die Standardsprache klar priorisiert werden? Was können wir aus den Debatten rund um Schule und Schweizerdeutsch über Schulsprachenpolitik lernen?
Silvia Naudin (enseignante & DIP Genève) | Walter Rützler (PHZH) | Ingo Thonhauser (HEPVD) | Katharina Schärer (Primarschullehrerin, Kanton AG) Modération: Raphael Berthele (IdP)
Ein Kommentar
Vielen Dank für die Veröffentlichung dieser vielschichtigen Diskussion zu einer komplexen Frage, die sich zum Glück nicht einfach in zwei drei Sätzen beantworten lässt!