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Walliser gründeten auf der Alpensüdseite viele Siedlungen. Schauen wir uns eine davon an: Chärbäch.
Im Formazza Tal bestehen neun* während des ganzen Jahres bewohnte Dörfer und sechs, die nur während des Sommers bewohnt sind.
*Riale Chärbäch, Antillone Puneigä, Fondovalle Stafuwald, San Michele Tugwald, Chiesa An där Mattu, Brendo In dä Brendu, Canza Früduwald, Grovello Gurfälu, Ponte Zum Stäg (Sitz der Gemeindeverwaltung)
Riale Chärbäch, ist das nördlichste ganzjährig bewohnte Dorf und liegt auf einer Höhe von 1730 Metern.
In den Dörfern auf der Alpensüdseite ist die Sprache der Walser besonders gefährdet. Anna Maria Bacher schreibt es so (in Walser Mitteilungen 2016):
Anna Maria Bacher zu ihrer Dichtung: «Der Zweck ist nicht der, eine aussterbende Sprache zu schützen. Meine Güte, wenn sie sterben muss, muss sie sterben. Aber es ist wichtig, Spuren zu hinterlassen, damit die jungen Menschen die eigenen Wurzeln kennen.»