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Ein unabhängiges Studienteam aus der Schweiz, England, Deutschland und Indien, unter der Leitung von Prof. Dr. Dr. Stephan Gadola (Bethesda Spital, Basel) untersuchte in einer randomisierten, kontrollierten multizentrischen Studie die Wirksamkeit des altbekannten Antibiotikums Doxycyclin bei 387 hospitalisierten COVID-19 Patienten mit hohem Risiko für einen schweren Verlauf.
Die beeindruckenden Ergebnisse der Studie wurde vor Kurzem in PLoS ONE, einem hochrangingen Fachjournal, veröffentlich. (Hier gehts zum Link).
Die "Low-Budget"-Studie wurde unter sehr schwierigen Umständen während der tödlichen zweiten COVID-19-Welle in Indien durchgeführt. Die Studie ergab, dass Doxycyclin, den Anteil der Patienten, die zu einer schweren Erkrankung fortschreiten, die eine Verlegung auf eine Intensivstation erfordert, um 43% reduziert (P = 0,007).
Doxycyclin ist ein orales, weltweit verfügbares, sicheres und kostengünstiges Antibiotikum mit entzündungshemmenden und antioxidativen Eigenschaften. Basierend auf den Studienergebnissen könnte Doxycyclin eine wirksame Option sein, um die Belastung durch COVID-19 für Patienten, Gesundheitssysteme und die Wirtschaft zu reduzieren.