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Berufung: Daria Berg Prof. Dr. Daria Berg ist seit 1. Februar 2012 Ordinaria für Kultur und Gesellschaft Chinas an der School of Humanities and Social Sciences (SHSS). Daria Berg ist britische und deutsche Staatsbürgerin. An der Ludwig-Maximilians Universität München studierte sie Sinologie im Hauptfach sowie Anglistik, Japanologie, Chinesische Kunstgeschichte, und Germanistik im Nebenfach. 1986 erwarb sie als Stipendiatin des DAAD (Deutscher Akademischer Austauschdienst) an der Fudan Universität, Shanghai, ein Diplom in Moderner und Klassischer Chinesischer Sprache und Literatur. Weitere Diplome in Moderner und Klassischer Chinesischer Literatur und Philosophie erhielt sie 1987 von der Fu Jen Universität, Taipeh (Taiwan) und der Mandarin Daily News Language Training Center, Taipeh. Promotion an der Universität Oxford 1988 absolvierte sie in Oxford den «Master of Letters» in Chinese Studies mit einer Arbeit über die politische Philosophie im China des 17. Jahrhunderts. Sie begann mit ihrer Promotion in Chinese Studies über die Kulturgeschichte und Literatur im China des 17. Jahrhunderts. Von 1990 bis 1992 folgte ein zweijähriger Forschungsaufenthalt in Japan. 1990 und 1991 schloss sie einen Intermediate und einen Advanced Japanese Language Intensive Course in Tokyo ab. Von der Universität Kyoto erhielt sie 1992 ein Zertifikat für Postgraduate Research in Chinesischer Literatur und Geschichte. 1995 promovierte sie an der Universität Oxford mit einer Arbeit über «The Xingshi yinyuan zhuan: A Study of Utopia and the Perception of the World in 17th-Century China». An der Universität Oxford war sie war Stipendiatin der British Academy, des St. Hugh’s College (Universität Oxford) und der Studienstiftung des deutschen Volkes. Research Fellow, Tutor und Teilzeit-Dozentin an der Universität Oxford Von 1992 bis 1995 unterrichtete sie als Teilzeit-Tutorin Klassische Chinesische Literatur und Frühe Umgangssprachliche Literatur an der Universität Oxford für verschiedene Oxforder Colleges. Ebenfalls als Teilzeit-Tutorin gab sie 1994 und 1995 Unterricht in Moderner Chinesischer Literatur an der Universität Oxford für Studierende des amerikanischen Sarah Lawrence College. Von 1994 bis 1998 war sie Teilzeit-Research-Fellow an der Universität Oxford und der National-Universität Taiwan in Taipei in einem Projekt über Taiwans Ureinwohner (zusammen mit Prof. David Faure). 1994/95 forschte sie als Randall-MacIver-Junior-Research-Fellow für Chinesische Literatur an der Universität Oxford, St. Anne's College. 1995 war sie Teilzeit-Dozentin für Klassisches Chinesisch an der Universität Oxford. Full Tenure in Chinese Studies an den Universitäten Durham und Nottingham Sie unterrichtete als vollamtliche Universitätsdozentin für Chinese Studies von 1995 bis 2005 an der Universität Durham, Abteilung für East Asian Studies. Seit 1995 betreute sie alleinverantwortlich Doktoranden in Chinese Studies. Seit 1998 hielt sie dort eine Stelle auf Lebenszeit (full tenure, vergleichbar mit der früheren C3 Professur) inne. Daran schloss sich von 2005 bis 2006 eine Stelle auf Lebenszeit (full tenure, vergleichbar mit der C3 Professur) für Contemporary Chinese Studies an der Universität Nottingham an. Professur für Kultur und Gesellschaft Chinas Als Associate Professor of Contemporary Chinese Studies war sie von 2007 bis 2011 an der School of Contemporary Chinese Studies der Universität Nottingham tätig. An der Universität St.Gallen übernimmt sie als erste Professorin die neu eingerichtete Professur für Kultur und Gesellschaft Chinas. Breit gefächerte Publikationsliste Prof. Dr. Daria Berg ist eine international profilierte Wissenschaftlerin mit einer umfangreichen, breit gefächerten Publikationsliste. Diese reicht von analytischen Arbeiten zu spezifischen Texten und Epochen über Auseinandersetzungen mit grundsätzlichen Fragen der chinesischen Gesellschaft bis hin zu aktuellen Fragen der Gegenwartskultur und Internet-Ära in China. Der Schwerpunkt ihrer Forschungsinteressen liegt auf dem Gebiet der zeitgenössischen chinesischen Kultur, der Gegenwartsliteratur, Internetkultur und Mediengeschichte, sowie der chinesischen Literatur- und Kulturgeschichte der Frühmoderne (Ming- und Qing-Zeit, 16.-20. Jh.) und Moderne (20.-21. Jh). Ihr jüngstes Buch untersucht die Welt der Literaten und das literarische und künstlerische Schaffen von Dichterinnen im frühmodernen China. Ihre gegenwärtigen Arbeiten erforschen den Zusammenhang von Literatur, Kunst, Politik und Kommerz im China des 21. Jahrhunderts.