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Das Erdöl-Serviceunternehmen Weatherford (Aktienkurs Weatherdford) kann im zweiten Quartal 2011 gegenüber dem Vergleichsquartal einen Umsatz- und Gewinnschub vorweisen und zeigt sich mit einer erhöhten Umsatzprognose auch für das Gesamtjahr zuversichtlich.
Der Umsatz nahm in der Berichtsperiode um 25 Prozent auf 3,05 Milliarden US-Dollar zu. Dies sei der höchste Quartalsumsatz in der Geschichte des Unternehmens, heisst es in einer Mitteilung.
Das deutliche Umsatzplus habe trotz der «schweren negativen Auswirkungen» während des Auftauens des Bodens in Kanada im Frühjahr erzielt werden können.
Entschädigungszahlungen und Untersuchungskosten
Der Reingewinn beträgt 110,1 Millionen oder verwässert 0,15 Dollar je Aktie; in der Vorjahresperiode resultierte ein Verlust von 47,9 Millionen (EPS -0,06 Dollar). Eingerechnet ist in den aktuellen Q2-Zahlen ein Verlust nach Steuern von 16 Millionen, der sich aus Entschädigungszahlungen von 13 Millionen und Untersuchungskosten von 3 Millionen zusammensetzt. Bereinigt um den Verlust beträgt der EPS verwässert 0,17 Dollar.
In der Berichtsperiode stieg der Umsatz im internationalen Geschäft um 12 Prozent gegenüber der Vorjahresperiode, im Vergleich zum Vorquartal waren es 14 Prozent. Im Einzelnen wurde in der Region Naher Osten, Afrika und Asien 617,4 (VJ 602,6) Millionen erwirtschaftet. Der Umsatz in Europa, Westafrika und den Staaten der ehemaligen Sowjetunion erreichte 592,5 (506,2) Millionen und in Lateinamerika 497,7 (410,7) Millionen.
Für das Gesamtjahr ist man bei Weatherford optimistisch: 2011 sollen die Erträge um rund 25 Prozent ansteigen, nachdem am Ende des Vorquartals noch mit einem Plus von 20 Prozent gerechnet wurde. Zudem dürften sich die Margen im internationalen Geschäft im vierten Quartal markant erholen und höher liegen als die im Gesamtjahr 2010 erreichten elf Prozent.
(laf/tno/awp)