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Ebenfalls ersucht er um die Ausrichtung eines Investitionsbeitrags an die BPG in Höhe von neun Millionen Franken zur Beschaffung eines neuen Fahrgastschiffes. Dieses soll die Flotten-Kapazität und die Angebotspalette erweitern und das Rückgrat für die Entwicklung der BPG in den nächsten 20 Jahren bilden.
Die bisherige Leistungsvereinbarung mit der Basler Personenschifffahrt AG soll rückwirkend ab 2015 für eine Periode von wiederum fünf Jahren erneuert werden. In der Leistungsvereinbarung wird wie in den Vorjahren der Grundauftrag an die BPG definiert. Dieser umfasst in erster Linie das Anbieten von saisonalen, kantonsübergreifenden Kursfahrten sowie touristischen Stadt- oder Hafenrundfahrten, verbunden mit Verpflegungsmöglichkeiten auf allen Schiffen. Der jährliche Betriebsbeitrag von 470'000 Franken finanziert auch die Instandhaltungs-, Ersatz- und Werterhaltungsmassnahmen für die bestehende Flotte.
Der Regierungsrat beantragt dem Grossen Rat mit dem gleichen Ratschlag einen Investitionsbeitrag des Kantons von neun Millionen Franken, um den Kauf eines neuen, modernen und grösseren Fahrgastschiffes zu finanzieren. Mit einem neuen Schiff kann die BPG ihre Kapazitäten und Produktpalette erweitern und damit Wachstumschancen nutzen. Diese Erweiterung wird das Rückgrat für die Entwicklung der BPG in den nächsten 20 Jahren bilden. Das neue Schiff soll im Frühjahr 2018 in Betrieb gesetzt werden.
Der Ratschlag konnte erst jetzt an den Grossen Rat verabschiedet werden, weil zuerst vertiefte und dadurch zeitaufwändige Abklärungen in Bezug auf die Beschaffung des neuen Fahrgastschiffes erfolgen mussten. Die Verspätung hat zu Folge, dass der Jahresbeitrag für das Jahr 2015 zwar budgetiert, aber noch nicht an die BPG ausgerichtet werden konnte. Der Regierungsrat beantragt daher einen Nachtragskredit, damit der Jahresbeitrag 2015 von 470‘000 Franken nachträglich an die BPG ausbezahlt werden kann.