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Adam Mital, geboren 1979 in Luzern, studierte an der Musik-Akademie Basel bei Reinhard Latzko (Violoncello) und Gérard Wyss (Kammermusik), bildete sich bei Miklós Perényi in Budapest und Philippe Muller in Paris fort und beendete seine Ausbildung bei Frans Helmerson in Köln mit dem Konzertexamen. Meisterkurse führten ihn ausserdem zu Mario Brunello, Boris Pergamenschikow, Bernard Greenhouse und János Starker; wichtige Impulse im Bereich der historischen Aufführungspraxis erhielt er von Christophe Coin und Rainer Zipperling. Aus zahlreichen Wettbewerben ging der Cellist erfolgreich hervor, so aus der Konkurrenz des Prager Frühlings (2000), dem «Concours International Georges Prêtre» in Douai und dem «Concours Avant-Scènes» in Paris (beide 2003). 2004 war er Bach-Preisträger beim Leipziger Bach-Wettbewerb, 2009 errang er den Zweiten Preis bei der «Adam International Cello Competition» im neuseeländischen Christchurch. Als Solist konzertierte Adam Mital mit dem Orchestra della Svizzera Italiana, dem Collegium Musicum Leipzig, dem Basler Sinfonieorchester und zahlreichen Pariser Ensembles. 2008 debutierte er beim Folkwang Kammerorchester Essen, 2009 bei der Slowakischen Philharmonie Bratislava. Adam Mital gastierte in der Tonhalle Zürich, der Salle Gaveau und der Cité de la Musique Paris, beim Menuhin Festival Gstaad, bei den Händel-Festspielen Halle und beim Internationalen Musikfestival in Santander. Gemeinsam mit seiner Ehefrau, der Pianistin Olimpia Tolan, widmet er sich einem kammermusikalischen Repertoire, das vom Frühbarock bis zur Gegenwart reicht. Mit seiner 2008 gegründeten Gesellschaft «Benefitconcerts Mital-Tolan» versucht Adam Mital, Musik mit humanitären Projekten zu verbinden.
Debut bei LUCERNE FESTIVAL am 11. September 2008 in der Reihe «Debut» mit Werken von Schubert, Janácek, Dubugnon und Bartók; am Klavier Olimpia Tolan.
August 2010