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Mein Name ist Nobody
Einleitung
Ein Solofilm mit Terence Hill in der Rolle des jungen Nobody. Der Film gilt als Antwort von Sergio Leone auf lustige Western wie "Die rechte und die linke Hand des Teufels", welche sich über seine brutalen Western in den 1960-er Jahren lustig machten. Mein Name ist Nobody ist eine gelungene Mischung mit lustigen und ernsten Elementen.
Handlung
Der junge Nobody (Terence Hill) hängt sich an den alternden Revolverhelden Jack Beauregard (Henry Fonda). Beauregard hat seine besten Zeiten hinter sich und möchte sich zurückziehen, indem er nach Europa geht. In den Jahren als "schnellster Mann im wilden Westen" hat er sich jedoch auch sehr viele Feinde angehäuft, welche ihm an den Kragen wollen.
Nobody, ein begeisterter Fan von Beauregard, versucht ihm einen heldenhaften Abgang zu ermöglichen, gleichzeitig aber auch in seine Fussstapfen zu treten. Beauregard ist lange sehr abweisend, doch als er erfährt, dass bereits sein Bruder und ein weiterer Weggefährte getötet wurden, lässt er Nobody etwas näher an sich ran. Nobody sorgt dafür, dass es zur Konfrontation zwischen Beauregard und der "wilden Horde" kommt. Die "wilde Horde" besteht aus 150 Mann welche so gut sind wie 1000. Nobody ist jedoch so gut vorbereitet, dass die beiden die 150 Mann besiegen können. Beauregard geht durch diese Heldentat noch mehr in die Geschichte ein.
Nobody und Beauregard führen zum Schluss ein Scheinduell aus, welches Nobody gewinnt. Beauregard geht damit als Held in die Geschichte ein, kann durch seinen "Tod" einen ruhigen Abgang machen und Nobody tritt in seine Fussstapfen.
Filmdaten
Genre: Westernkomödie
Produktionsland: Italien, Frankreich, Deutschland (Originaltitel: Il mio Nome é nessuno)
Erscheinungsjahr: 1973
Filmlänge: 112 Minuten
Altersfreigabe: FSK 12
Regie: Tonino Valerii
Drehbuch: Sergio Leone, Fulvio Morsella
Darsteller: Terence Hill (Nobody), Henry Fonda (Jack Beauregard), Jean Martin (Sullivan), Neil Summers (Mausezahn), Marc Mazza (Don John / Locke), Leo Gordon (Red), Benito Stefanelli (Gast im Saloon)
Drehorte
Gedreht wurde der Film in Acoma Pueblo und Mogollon (New Mexico), in Colorado, New Orleans und in Spanien (Andalusien). Die Szene, bei der ein Goldtransport schwerbewacht ankommt, wurde in Estacion de la Calahorra gedreht. Dies ist eine für verschiedene Filme genutzte Eisenbahnstation, welche zwischen Almeria und Guadix (Andalusien) liegt. Auch weitere Szenen wurden in der Westernstadt von Calahorra gedreht. In Mogollon wurden unter anderem die Szenen mit der Poststelle, dem Saloon, der Apotheke und auch die Szene mit Beauregard und Sullivan gedreht. In Acoma (Pueblo) wurden ebenfalls diverse Szenen gedreht. So zum Beispiel die Kirche (San Esteban Rey) zu der Beauregard reitet, der Friedhof, so auch verschiedene Szenen mit Gebirgen im Hintergrund (z.B. Sicht auf die wilde Horde).
Das Duell zwischen Nobody und Beauregard (ab 1:41:11) wurde in New Orleans an der Royal Street ausgeführt. Ganz nah beim Cornstalk Fence Hotel (915 Royal Street). Die Szenen bei denen Nobody gegen Ende des Films rasiert wird, geschehen beim Jackson Square, gut zu erkennen ist die St. Louis Kathedrale (ab 1:47:20). Offensichtlich befindet sich Terence bei diesen Szenen im heutigen Café Pontalba an der 546 St. Peter Street. Die Szenen davor, kurz nach dem Duell bei den Geleisen, mit dem Schiff, befinden sich beim Mississippi, auf der Höhe des Jackson Square.