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Wendy Holdener, die Top-Favoritin auf den Sieg in der Weltcup-Kombination von Crans-Montana, hat sich in der Abfahrt viel Rückstand eingehandelt.
1.47 Sekunden wird Weltmeisterin Wendy Holdener am Nachmittag im Slalom auf Federica Brignone wettmachen müssen, um die im Weltcup einzig übrig gebliebene Kombination in diesem Winter noch für sich zu entscheiden. Die Italienerin hat bereits in den letzten beiden Jahren die Kombination von Crans-Montana gewonnen, und auch diesmal schuf sie sich eine hervorragende Ausgangslage. Mit Nummer 5 stellte Brignone in der Abfahrt eine Bestzeit auf, die von niemandem mehr geschlagen wurde.
«Ich muss schon einen sehr guten Slalom fahren», war sich Holdener bewusst. Die Innerschweizerin hatte schon in den Trainings mit der Abfahrtsstrecke etwas Mühe bekundet. In der Spezial-Abfahrt blieb sie schliesslich ohne Punkte.
Auch die Norwegerin Ragnhild Mowinckel, die WM-Dritte in der Kombination, schuf sich auf Holdener eine Reserve von knapp einer Sekunde. Brignone am nächsten kam in der Abfahrt die Obwaldnerin Priska Nufer, die sich mit 37 Hundertsteln Rückstand auf Platz 2 setzte. Diese Position wird die Innerschweizerin im Slalom nicht halten können, aber die Voraussetzungen für eine Spitzenklassierung sind dennoch gegeben.
Die Prüfung im Wallis leidet unter der geringen Beteiligung. Nur gerade 35 Fahrerinnen haben sich eingeschrieben. Weltcup-Gesamtleaderin Mikaela Shiffrin legt bekanntlich derzeit eine zweiwöchige Pause ein, aber auch die Slowakin Petra Vlhova, in Are in der Kombination WM-Zweite hinter Holdener, verzichtete auf einen Start. (sda)
Eineinhalb Jahrzehnte lang zählte Ron Hextall ab Mitte der 80er-Jahre zu den besten Eishockey-Torhütern der Welt. Gleich in seiner ersten NHL-Saison führte er 1986/87 die Philadelphia Flyers in den Stanley-Cup-Final. Edmontons Superstar Wayne Gretzky bezeichnete ihn vor dem siebten Spiel gegen die Oilers als «wahrscheinlich besten Torhüter, gegen den ich in der NHL jemals gespielt habe.»