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Nicht erst seit dem Tod Fidel Castros hat sich auf Kuba mehr verändert, als es zwischen Stillstands-Debatten und Kuba-Hype scheinen mag.
Kuba ist im Umbruch. Dass Fidel Castro sich vor acht Jahren aus allen Ämtern zurückzog und 2016 gestorben ist, bedeutet eine große Veränderung für Kuba, aber kein Ende des Castro-Sozialismus. Dennoch hat sich in den vergangenen Jahren in Kuba mehr verändert, als es zwischen Stillstands-Debatten und Kuba-Hype scheinen mag. Das Buch bietet eine handliche und gut lesbare Synthese der kubanischen Geschichte auf Basis breiter Archiv- und Literaturrecherchen sowie jahrzehntelanger Feldforschungen. Dargelegt werden die Etappen der nationalen, kulturellen und sozialen Entwicklung von 1895 bis 2016. Das Buch konzentriert sich auf Grundetappen und Grundlinien der bewegten Geschichte der Insel und arbeitet Brüche heraus: Unabhängigkeitskrieg und erste Okkupation durch die USA, Neokolonialismus, Staats- und Nationsbildung sowie Putsche und Revolutionen vor 1959, die Revolution von 1959, die Herausbildung des kubanischen Sozialstaats sowie des Herrschaftssystems der Castro-Brüder und der Beinahe-Kollaps nach 1989. Und es weist Kontinuitäten nach: erste, zweite und dritte Republik oder Entwicklung des kubanischen Inselnationalismus.
»Für interessierte Laien wie für Fachleute gleichermaßen unentbehrlich.«
»Insel der Extreme bleibt in der Fülle politischer Sachbücher zu Kuba eines der wichtigsten – dies allein schon deshalb, weil es sonst im deutschsprachigen Raum kaum ein anderes Werk gibt, das Kuba genau in jener Zeitspanne, da es als unabhängiges Land existiert, so umfang- und kenntnisreich abhandelt.«