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Was ist eigentlich die gute Botschaft von Jesus? Was beinhaltet sie? Und was daran ist gut? Eine Osterbotschaft.
Nachdem Johannes gefangen genommen worden war, ging Jesus nach Galiläa und verkündete dort die Botschaft Gottes. Er sagte: »Die Zeit ist gekommen, das Reich Gottes ist nahe. Kehrt um und glaubt diese gute Botschaft!« Markus 1,14f
Jesus selbst verkündete diese Botschaft. Und nicht nur das: Er selbst war die Botschaft in Person. Wer das Evangelium (= gute Botschaft) erfassen will, muss sich unweigerlich mit der Person Jesus befassen. Die vier Evangelien nach Markus, Matthäus, Lukas und Johannes liefern uns Augenzeugenberichte zu Jesus. Eine einfache Antwort auf die Frage "Was ist das Evangelium?" lautet:
Die vier Evangelien sind das Evangelium!
Die gute Nachricht von Jesus ist an seine Person gebunden. Wer ist Jesus? Woher kam er? Was hat er gesagt? Was hat er getan? Wie hat sein Leben geendet? Was hat das mit mir zu tun? Die Antworten auf diese Fragen beinhalten das Evangelium.
Die gute Nachricht von Jesus ist keine universelle Wahrheit, die man durch konzentriertes Nachdenken ergründen könnte. Es ist kein Regelkatalog, den man befolgen kann. Es ist keine Botschaft, die ein Engel oder sonst wer überbringen kann. Das Leben von Jesus ist die Botschaft.
In welcher Beziehung ich zu Jesus stehe, daran entscheidet sich alles!
Die Verbrecher, die neben Jesus gekreuzigt wurden, trafen diese Entscheidung noch als sie am Kreuz hingen:
Einer der beiden Verbrecher, die mit ihm am Kreuz hingen, höhnte: »Du bist doch der Messias, oder nicht? Dann hilf dir selbst, und hilf auch uns!« Aber der andere wies ihn zurecht. »Fürchtest du Gott auch jetzt noch nicht, wo du doch ebenso schlimm bestraft worden bist wie dieser Mann und wie ich?«, sagte er zu ihm. »Dabei werden wir zu Recht bestraft; wir bekommen den Lohn für das, was wir getan haben. Er aber hat nichts Unrechtes getan.« Dann sagte er: »Jesus, denk an mich, wenn du deine Herrschaft als König antrittst!« Jesus antwortete ihm: »Ich sage dir: Heute noch wirst du mit mir im Paradies sein.«
Das Paradies ist ein Begriff, der für das Leben nach dem Tod in Gottes liebender Gegenwart steht. Bei Jesus selbst geschah noch mehr als das. Alle vier Evangelien-Schreiber und auch der Apostel Paulus berichten von Zeugen, denen Jesus am dritten Tag begegnete. Gott erweckte ihn von den Toten und gab ihm einen Auferstehungsleib, bei dem man die Wunden seiner Kreuzigung noch sah. Jesus ass auch gebratenen Fisch um zu beweisen, dass er kein Gespenst ist. Der Jünger Thomas durfte sogar seine Hand in die Wunde von Jesus legen, weil er es sonst nicht glauben konnte.
Ich empfehle uns allen, die vier Evangelien wieder einmal durchzulesen und die Tatsachenberichte zu studieren, die das Leben von Jesus aus verschiedenen Blickwinkeln beschreiben.
Im Blick auf Jesus dürfen wir Hoffnung gewinnen für unsere Leben.