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Nach 9 Jahren Unterbruch steht Chênois Genève in der nationalen Volleyball-Hierarchie der Männer wieder ganz zuoberst. Die Calvinstädter machten am Mittwochabend in der Heimhalle ihren insgesamt siebten Meistertitel klar – und den ersten seit 2012. Beim letzten Schritt zum «Kübel» blieben die Romands im 4. Duell des NLA-Playoff-Finals ohne Satzverlust und beendeten die Serie abgeklärt mit 3:1.
Gleich drei Chancen liess Qualifikationssieger Amriswil im 1. Umgang aus, um beim Spiel mit dem Rücken zur Wand einen perfekten Start hinzulegen. Chênois wehrte alle drei Satzbälle ab und konterte seinerseits mit dem 28:26. Die folgenden Durchgänge zum 25:21 und 25:20 waren nicht mehr so eng umkämpft.
Titel bleibt auch nach der Pause in der Romandie
Chênois kaufte den Thurgauern in der finalen Meisterschaftsphase trotz seiner Aussenseiterrolle unerwartet deutlich den Schneid ab. Nach einem Break zum Auftakt in die Serie hatte sich Amriswil mit einem 3:0-Sieg auswärts zwar vehement zurückgemeldet. In den letzten beiden Partien gab es für den Champion der Saisons 2009, 2010, 2016 und 2017 aber nur noch einen einzigen Satz zu holen.
Somit tritt Chênois Genève die Nachfolge von Lausanne UC an. Die Waadtländer hatten vor der wegen Corona titellosen Spielzeit 2019/2020 zweimal in Folge den Pokal erobert.