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Es gibt nicht viele Spieler, die in diesem Jahrzehnt in einem Meisterschaftsspiel 3 Tore für den FCZ schossen: Der Letzte war Raffael am 14.10.2006, als er in Aarau zwischen Minute 27 und 51 einen klassischen Hattrick nach englischer Zählweise vom 0:1 zum 0:3 erzielte (Endstand: 0:4). Alhassane Keita gelang es zweimal innert eines Monats im Letzigrund: am 31.5.2003 gegen Servette (Endstand: 5:2) und am 3.5.2003 gegen YB (Endstand: 4:2).
Der Vierte im Bunde ist vielleicht schon ein bisschen in Vergessenheit geraten: Kanga Gauthier Akale erzielte am 1.12.2002 im Heimspiel gegen YB drei Tore (Endstand: 4:2) – eines per Kopf und zwei mit dem linken Fuss. In 68 Meisterschaftsspielen hatte der Mann von der Elfenbeinküste, der im Sommer 1999 mit 18 Jahren zum FCZ kam, bis dahin bloss viermal getroffen, sein erstes Saisontor 2002/03 hatte er eine Woche zuvor in Neuenburg erzielt. Eine Woche nach dem YB-Spiel liess er in Delémont gleich noch eines folgen. Es war das letzte im letzten Spiel für den FCZ.
5 Tore in 3 Spielen, das hatte Auxerre auf den Plan gerufen; Akale wechselte in der Winterpause für knapp 1 Million Franken nach Frankreich. Ein Transfer nicht ohne Nebengeräusche, Akale soll sogar Türen eingetreten haben, um den Wechsel durchzusetzen. Sven Hotz im «Tages-Anzeiger»: «Was sollte ich denn machen? Akale hatte vom Interesse aus Auxerre erfahren und mir mitgeteilt, dass er unbedingt nach Frankreich wechseln wolle. Zunächst habe ich abgelehnt, aber Akale hat völlig ungehalten und trotzig reagiert. Ja, er ist fast ausgeflippt und hat mich angeschrien, dass ich ihm die Chance seines Lebens nicht verbauen dürfe.» Im vergangenen Sommer wechselte Kanga Akale für 4 Millionen Euro von Auxerre zu Lens, wo er aber bis jetzt nicht regelmässig zum Einsatz kam.