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Alle reden von der Klimaerwärmung – manche sagen auch globale Erwärmung. Aber was ist das? Ariane Derron von der WWF-Umweltbildung erklärt: «Die Erde ist von einer Gasschicht umgeben, der sogenannten Atmosphäre.» Diese Gasschicht lässt fast alle Sonnenstrahlen auf die Erde, aber sie hält einen Teil der Sonnenwärme zurück, diese kann nicht entweichen. Dieses natürliche Phänomen nennt man «Treibhauseffekt». Zum Glück gibt es diesen Effekt, denn sonst wäre es auf der Erde nicht durchschnittlich 15 Grad warm, sondern minus 18 Grad kalt!
Nun gibt es aber ein Problem: Seit etwa 150 Jahren produzieren Menschen immer mehr sogenannte Treibhausgase: Sie heizen ihre Häuser durch das Verbrennen von Öl und anderen fossilen Brennstoffen, und sie bewegen sich in Autos oder Flugzeugen fort, und diese produzieren Abgase. Alle diese zusätzlichen Gase stören das natürliche Gleichgewicht in der Atmosphäre, die Erdoberfläche wird deshalb immer wärmer.
Das bringt das Klima immer stärker durcheinander: Trockene Regionen werden noch trockener. In anderen Gebieten schmelzen die Gletscher und lassen den Meeresspiegel ansteigen. Das gefährdet die Menschen, die an den Meeresküsten wohnen, aber auch die Pflanzen und Tiere dort. Denn die meisten können sich nicht an so schnelle Veränderungen anpassen.
Um diese weltweite Erwärmung zu verlangsamen, kann jeder etwas im Alltag tun. Zum Beispiel zu Hause weniger heizen und stattdessen einen Pullover anziehen. Statt das Auto kann man das Velo, den Zug oder das Kickboard nehmen. Oder gleich zu Fuss gehen. Es hilft auch, wenn man Obst und Gemüse erst dann isst, wenn es in der Schweiz reif ist. Dann muss es nicht mit dem Flugzeug hierher transportiert werden.