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Jucker liebt exotische Schlangen
Sins
In einem grossen Terrarium hält Ernst Jucker zwei Königsphytons. Die beiden Schlangen sind rund einen Meter und zwanzig Zentimeter lang. Die Tigerphyton, die fast vier Meter lang war, gab Jucker weg, als seine Töchter klein waren.
rah. Ernst Jucker war schon als kleiner Bub von Reptilien fasziniert. Als er zwölf Jahre alt war, unternahm er mit einem Kollegen einen Ausflug nach Zürich in eine Zoohandlung. Dort stand auf einem grossen Schild «Aktion: Kaiman 35 Franken.» Jucker und sein Schulkollege waren derart begeistert von dem kleinen Krokodil, dass sie das Geld zusammenlegten und einen Kaiman kauften. «Diesen bekamen wir in einer Kartonschachtel mit nach Hause», erinnert er sich. Da das Geld nur für einen Kaiman reichte, reisten die beiden Freunde eine Woche später erneut nach Zürich und kauften sich einen zweiten, damit jeder der Schulbuben einen hatte. Zuhause wurde ihm das exotische Tier zwar erlaubt, jedoch mit der Auflage, dass es nun reiche und er sich solche Haustiere zutun könne, wenn er eine eigene Wohnung habe.
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