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Sensorische Beeinträchtigungen bei SARS-CoV-2-Infektionen
Dass SARS-CoV-2-Infektionen Störungen der Geruchs- und Geschmackswahrnehmung hervorrufen können, weiss man seit einiger Zeit. Wie häufig diese Beschwerden auftreten, wurde nun in einer Metaanalyse von 24 Studien untersucht.
Lokale Covid-19-Ausbrüche lassen sich nur durch effektive Screeningmassnahmen, eine schnelle Diagnose sowie die konsequente Isolation infizierter Personen eindämmen, schreiben Akosua Adom Agyeman vom Institute of Pharmaceutical Sciences an der Monash University im australischen Victoria und Kollegen. Um Infizierte zu erkennen, ist aber die Kenntnis der typischen klinischen Manifestationen unerlässlich.
Inzwischen weiss man, dass Erkrankte neben Fieber, trockenem Husten, Dyspnoe, Myalgien und Appetitlosigkeit überproportional häufig an Störungen des Geruchs- und Geschmacksempfindens leiden. Um die Prävalenz dieser beiden Symptome exakter bestimmen zu können, werteten die Wissenschaftler im Rahmen einer Metaanalyse 24 Studien aus 13 Ländern aus. Insgesamt gingen die Daten von 8438 Covid-19-Patienten mit positivem Virustest in die Analyse ein.