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Los Jaivas: Musik aus den Höhen des Machu Picchu
Die Band Los Jaivas gründete sich 1963 rund um die drei Gebrüder Eduardo, Claudio und Gabriel Parra in der chilenischen Küstenstadt Viña del Mar. Nach einigen erfolglosen Versuchen als Coverband, fingen sie Ende der 60er Jahre an, ihre eigene Musik zu machen. Ihre Konzert waren geprägt von ausgedehnten, wilden Improvisationen à la Grateful Dead.
Obwohl die Band Los Jaivas bereits 1963 gegründet wurde, erschien ihr Debütalbum erst 1971. Neben Prog- und Psychedelic Rock Einflüssen, ist auf dem Album "El Volantin" auch klar die Südamerikanische Identität der Band zu hören.
Mit dem Militärputsch 1973 und der darauffolgenden Diktatur, sah die Band ihre künstlerische Freiheit gefährdet und flüchtete von ihrem Heimatland Chile. Im Exil in Argentinien war die Band mit dem Album "El Indio" sehr erfolgreich.
Das wohl bekannteste Werk der Band bleibt aber das 1981 erschienene Album "Alturas De Macchu Picchu". Getrieben von der Sehnsucht nach ihrem zu Hause Südamerika, vertonte die Band im Exil in Paris Gedichte des südamerikanischen Literaturnobelpreisträger Pablo Nerruda. Später filmten Los Jaivas sogar, begleitend zum Album, einen Fernsehfilm. Dort ist die Band in der titelgebenden Inkastadt zu sehen.