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Der Abbau und das Recycling der Bestandteile einer Anlage stellt keine Probleme dar, wie Unternehmen der Abfallwirtschaft bestätigen. Inzwischen haben Firmen sichere Lösungen gefunden, um Anlagen zu recyceln und gewinnbringend weiterzuverwenden. Moderne Anlagen lassen sich fast vollständig verwerten: 80 bis 90 Prozent der Komponenten einer Anlage können wieder verwertet werden. Sie bestehen zu über 80 Prozent aus Stahl und Beton. Die Betonteile des Fundaments finden nach einer Aufbereitung als Recyclingbeton beispielsweise im Strassenbau Verwendung. Die Stahlsegmente gehen vorwiegend als Sekundärstoff zurück ins Stahlwerk.
Einige Bestandteile, wie die Rotorblätter, finden keinen Zweitmarkt und müssen recycelt werden. Das Recycling der Rotorblätter gestaltet sich besonders herausfordernd, aufgrund der Zusammensetzung aus Glasfaserkunststoffen, Kohlefasern und anderen Kunststoffen. Diese führt dazu, dass die thermische Verwertung alter Rotorblätter nur in spezialisierten Betrieben möglich ist. Seit Kurzem können die Rotorblätter in einem industriellen Recyclingprozess verbrannt werden. Die anfallende Asche, die vom Volumen noch ungefähr 30 Prozent des Ausgangsmaterials ausmacht, kann dann als Ersatz für andere Rohstoffe in der Zementindustrie eingesetzt werden. Diese Technik kommt übrigens auch für komplexe Kunststoffe aus anderen Industrien, wie der Autoindustrie und der Luft- und Schifffahrtsindustrie zum Einsatz.