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Wenn Lesen ein Problem ist – Hintergründe und Gegenmassnahmen
Die Wissensgesellschaft mit ihren wirtschaftlichen und sozialen Veränderungen konfrontiert uns mit einer immer komplexeren und anforderungsreicheren Arbeitswelt. Verschiedene international vergleichende Studien weisen auf eine Diskrepanz zwischen den Anforderungen der Gesellschaft an die Lese- und Schreibfähigkeiten und dem Mass an Kompetenzen hin, über das ein Grossteil der Bevölkerung auf diesem Gebiet verfügt. Um den Wandel zu bewältigen, müssten zudem neue Kompetenzen erworben werden. Studien zeigen aber, dass dies nur möglich ist, wenn die Grundfertigkeiten (insbesondere Lesen und Schreiben) so weit gefestigt sind, dass sie eine solide Basis für den Erwerb neuen Wissens bilden.
Der vorliegende Bericht präsentiert einen Überblick über die Thematik ungenügender Kompetenzen im Umgang mit schriftlichen Informationen. Verwendet wird dafür der aus dem Französischen stammende, in der deutschen Sprache aber noch wenig gebräuchliche Begriff "Illettrismus". Der Bericht thematisiert Ursachen und Folgen des Illettrismus, soweit sie bislang erforscht sind. Es wird auch untersucht, wie weit sich Bildungwesen und andere Politikbereiche dieser Problematik bewusst sind. Schliesslich werden innovative Massnahmen zur Prävention und Bekämpfung des Illettrismus in den verschiedenen gesellschaftlichen Bereichen dargestellt.
Trendbericht 5, 2002, 164 Seiten, CHF 10.00
ISBN 3-908117-63