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Dr. med. Oliver Ph. Kreyden ist der leitende Arzt bei Kreyden Hyperhidrose. Er ist einer der führenden Spezialisten in der Schweiz, Verfasser verschiedener Publikationen und Referent an internationalen Kongressen auf diesem Gebiet. Alle Patientinnen und Patienten, die sich einer Therapie gegen Hyperhidrose unterziehen, werden von Dr. Kreyden persönlich behandelt und anschliessend betreut.
Botulinum
Durch Injektionen von Botulinumtoxin kann eine Reduktion der Schweissmenge um 70 bis 90 Prozent erzielt werden. Dabei profitieren Patienten mit einer starken Hyperhidrose mehr, als solche mit einer moderaten. Dies deshalb, weil 90% einer grossen Schweisssekretion subjektiv als besserer Erfolg gewertet wird, als eine gleiche Reduktion bei wenig Schweissabsonderung.
Im Bereich der Achselhöhlen werden die Injektionen ohne Anästhesie appliziert. Die Behandlung ist unangenehm, jedoch nicht schmerzhaft. Pro Achselhöhle werden zehn Spritzen durchgeführt. Axillär wird die zu behandelnde Stelle zuvor mittels einer Jod-Stärke-Reaktion, der sogenannten Minor’schen Schweissprobe, markiert. Bei Händen oder Füssen werden die Hand- oder Fussflächen zunächst unempfindlich gemacht. Kreyden Hyperhidrose hat eine eigene Methode entwickelt, die von den Patienten sehr geschätzt wird.
Iontophorese
Bei der Iontophorese handelt es sich um ein Wasserbad, durch das ein schwacher Gleichstrom fliesst. Dies führt dazu, dass die Schweissdrüsen ihre Aktivität allmählich sistieren. Die Behandlung muss während den ersten etwa 10 Tagen täglich während zweimal 15 Minuten durchgeführt werden. Stellt sich eine Verminderung oder sogar eine Sistierung der Schwitzneigung ein, kann die Therapie beendet werden. Die Praxis zeigt, dass In die Therapie meist nach Ablauf von ein bis sechs Wochen circa zwei- bis sechsmal wiederholt werden muss.
Chirurgie
Zeigen die gewählten Therapien nicht das gewünschte Resultat, kann eine chirurgische Behandlung in Betracht gezogen werden. Kreyden Hyperhidrose empfiehlt bei axillärer Hyperhidrose die Saugcurettage und bei palmoplantarer Hyperhidrose die thorakale endoskopische Sympathektomie (TES). Kreyden Hyperhidrose arbeitet eng mit der Thorax-Chirurgie des Universitätsspitals Basel zusammen, damit eine professionelle Operation in einem geübten Team gewährleistet werden kann.
Axilläre Schweissdrüsen-Verödung durch Mikrowellen-Technik
Durch die neue Mikrowellen-Behandlung werden die unter der Haut liegenden Schweissdrüsen verödet. Die Behandlung wird in Lokalanästhesie durchgeführt und erfolgt ambulant. Durch eine Behandlung kann von einer 50-70%igen Verbesserung (je nach Schweregrad der Hyperhidrose) ausgegangen werden. Einige Patienten benötigen somit 2 Behandlung zur Erreichung eines zufriedenstellenden Resultates.
Axilläre Saugcurettage
Bei der axillären Saugcurettage werden nur kleinste Stichinzisionen durchgeführt und die Schweissdrüsen im subcutan gelegenen Fettgewebe abgesaugt resp. ausgekratzt. Aufgrund der hohen Rezidivrate (Rückfallquote) ist diese Therapie nur bedingt und bei spezieller Indikation empfehlenswert.
Thorakale endoskopische Sympathektomie
Bei Vollnarkose werden die für das Schwitzen verantwortlichen Nerven nahe des Rückenmarks chirurgisch durchtrennt. Die Methode bietet den Vorteil, dass sie eine definitive Lösung darstellt. Zudem ist sie nach erfolgloser Iontophorese resp. Botulinum-Behandlung die Therapie der Wahl bei palmoplantarer Hyperhidrose. Der Nachteil der Behandlung ist jedoch, dass es bei einer Vielzahl der Patienten zu einem sogenannten kompensatorischen Schwitzen kommt. Diese Methode sollte deswegen nur bei Versagen aller anderen Therapien durchgeführt werden.
Orale Therapie