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04.05.2023
Heute im Teamcheck, FC Lugano
In regelmässigen Abständen führt sfl.ch einen Teamcheck zu einem Klub aus der Credit Suisse Super League (CSSL) oder der dieci Challenge League (DCL) durch. Heute steht der FC Lugano, Tabellenzweiter der Credit Suisse Super League, im Mittelpunkt.
In regelmässigen Abständen führt sfl.ch einen Teamcheck zu einem Klub aus der Credit Suisse Super League (CSSL) oder der dieci Challenge League (DCL) durch. Heute steht der FC Lugano, Tabellenzweiter der Credit Suisse Super League, im Mittelpunkt.
Mit viel Elan und Leidenschaft ist der FC Lugano in die diesjährige Saison der Credit Suisse Super League gestartet, und das zahlt sich nun aus: Nach dem 31. Spieltag haben die Tessiner 46 Punkte auf ihrem Konto und liegen damit auf Platz 2 der CSSL. Zuletzt besiegten sie den GCZ mit einer Galavorstellung und einem Endresultat von 5:1.
Leistungssteigerung nach 2015
Der FC Lugano wurde bislang dreimal Schweizermeister (1938, 1941 und 1949). Im Jahr 2015 gelang den «Bianconeri» erneut der Aufstieg in die Super League. Die darauffolgende Saison konnten sie zwar nur auf dem 9. Platz beenden, doch im Schweizer Cup erreichten sie in der gleichen Saison das Finale, das gegen den FC Zürich verloren wurde.
Nach der Saison 2016/17 konnte sich der FC Lugano dank dem 3. Platz in der Liga erstmals direkt für die Gruppenphase der Europa League qualifizieren, verpasste aber als Gruppendritter die K.o.-Phase.
Die Super League Saison 2018/19 beendete der Klub auf dem 3. Platz und nahm in der folgenden Saison 2019/20 an der UEFA Europa League teil, schied allerdings als letzter der Gruppe aus.
Erfolgreich im Pokal
2022 gewann der FC Lugano zum vierten Mal den Schweizer Cup, nachdem er im vergangenen Jahr den FC St. Gallen im Finale mit 4:1 besiegt hatte. Nun steht der Titelverteidiger erneut im Finale des Schweizer Cups. Die Tessiner gewannen auswärts gegen den Servette FC mit 5:3 im Penaltyschiessen. Im Finale am Sonntag, 4. Juni 2023, um 14.00 Uhr im Wankdorf kommt es somit erstmals zu einem Finalduell zwischen dem BSC Young Boys und dem FC Lugano.
Aktuelle Saison
Mit 12 Siegen, 10 Unentschieden und 9 Niederlagen sind die Tessiner derzeit Zweiter in der Credit Suisse Super League, was am Ende der Saison die Qualifikation für die UEFA Champions League bedeuten würde. In 31 Spielen haben die «Bianconeri» 49 Tore erzielt und 41 kassiert.
In Bezug auf die «Effizienzkriterien» (Spieler des Jahrgangs 2001 oder jünger mit Schweizer Pass) liegt Lugano mit 15 Punkten auf dem drittletzten Platz, vor dem GCZ, der 5 Punkte holte, und Sion, das nur einen Punkt holen konnte. Für die Tessiner sammelten bisher Adrian Durrer mit 3 und Albian Hajdari mit 12 Einsätzen die nötigen Punkte.
In der Kategorie «Fair Play Trophy» der Credit Suisse Super League liegt der FC Lugano mit 97 Punkten auf Platz 6. Die Tessiner mussten in dieser Saison bereits 85 Karten hinnehmen, darunter 80 gelbe, 4 gelb/rote und eine glatt rote.
Spieler und Klubwertung
In der Spielerwertung stechen natürlich als erstes Žan Celar und Renato Steffen hervor. Celar, der 1,86m grosse Stürmer, ist mit 14 erzielten Toren derzeit Dritter in der Torschützenliste, hinter Itten (18 Tore) und Nsame (17 Tore). Zudem liegt der slowenische Offensivmann in der Rangliste der abgegebenen Torschüsse mit 74 Versuchen an zweiter Stelle (wiederum hinter YBs Itten, der 81 Torschüsse abgegeben hat).
Die Luganesi verfügen zudem mit Renato Steffen über einen sehr erfahrenen Schweizer Nationalspieler, der mit 9 entscheidenden Pässen aktuell die Assist-Liste anführt und auch schon 4 Tore erzielt hat.
Der FC Lugano schiesst mit 49 Toren die drittmeisten Tore in der Liga (YB 1. mit 73 Toren und St. Gallen 2. mit 51 Toren). Auch in der Kategorie der am meisten gefoulten Mannschaften belegt der FC Lugano einen Podestplatz, hier liegen die Tessiner mit 396 erlittenen Fouls auf Platz 2, hinter Basel, die 399 Mal gefoult wurden.
Werden sie es schaffen, die Saison auf dem zweiten Platz hinter dem BSC Young zu beenden und damit an der Tür zur Qualifikation für die UEFA Champions League anzuklopfen? Man darf gespannt sein, wie sich der FC Lugano in den verbleibenden Spielen schlagen wird.