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Von sieben Gräser- und drei Leguminosenarten wurde die Silierbarkeit und die Qualität der Silagen untersucht. Vom ersten, zweiten und vierten Aufwuchs wurden Proben auf 30 bis 35 % Trockensubstanz angewelkt, kurz gehäckselt und in Laborsilos einsiliert. Die verschiedenen Arten unterschieden sich bezüglich Rohprotein-, Rohfaser-, Zuckergehalt und auch der Pufferkapazität. Dies führte zu unterschiedlichen Vergärbarkeitskoeffizienten, die zwischen 36 und 72 variierten. Das Futter des ersten Aufwuchses wies die höchsten und dasjenige des vierten Aufwuchses die tiefsten Werte auf. Zudem waren die Vergärbarkeitskoeffizienten bei den Leguminosenarten tiefer als bei den Gräsern. Doch auch innerhalb der Gräserarten gab es Unterschiede. Die zuckerreichen Raigräser wiesen im Durchschnitt mit 56 höhere Werte auf als das Knaulgras, welches nur einen Durchschnittswert von 39 erreichte. Bei den Leguminosenarten hatte die Luzerne mit 38 tiefere Werte als der Rot- und Weissklee, die einen Durchschnittswert von 46 aufwiesen. Alle Silagen vom ersten Aufwuchs zeichneten sich durch eine gute bis sehr gute Gärqualität aus. Schlechter schnitten die Silagen des vierten und vor allem des zweiten Aufwuchses ab. Die Gärqualität der Silagen (DLG-Punkte) wurde weniger direkt durch die Vergärbarkeitskoeffizienten, sondern stärker durch den Zucker- und Rohfasergehalt des Ausgangsmaterials beeinflusst. Auch mit Rot- und Weissklee konnten Silagen von guter Gärqualität hergestellt werden. Die schlechteste Gärqualität wiesen die Silagen mit Knaulgras und Luzerne auf.
Nutztiere
Pontiggia A., Münger A., Ammer S., Philipona C., Bruckmaier R. M., Keil N.M., Dohme-Meier F.
Selbst in Regionen mit gemässigtem Klima kann ein Anstieg der Umgebungstemperatur und die Sonneneinstrahlung zu Hitzestress bei weidenden Milchkühen führen. Agroscope untersuchte bei Kühen physiologische Veränderungen aufgrund zunehmender Hitzebelastung.
Umwelt
Lazzari G., Münger A., Heimo D., Seifert S., Camarinha-Silva A., Borda-Molina D., Zähner M., Schrade S., Kreuzer M., Dohme-Meier F.
Auf Gras basierende Rationen für Milchvieh führen häufig zu erhöhten Stickstoffausscheidungen. Tanninhaltige Esparsette und Akazienextrakt können die Stickstoffausscheidungen über den Harn und somit die Ammoniakfreisetzung aus der Gülle verringern.
Zu hohe Stickstoffeinträge aus der Luft führen zu einer Überdüngung von sensiblen Ökosystemen. Durch eine stete Optimierung der Fütterung kann ein wichtiger Beitrag zur Reduktion der Ammoniakverluste und damit der Stickstoffeinträge geleistet werden.