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Die 31-Jährige aus Jamaika, die sowohl in Rio 2016 als auch in Tokio 2021 das olympische Sprint-Double geschafft hatte, gewann in Brüssel den 100-m-Lauf im Rahmen der Diamond League in starken 10,83 Sekunden.
Somit wurde die neue Bahn bei perfekten Bedingungen von 27 Grad und Windstille würdig eingeweiht. Thompson-Herah hatte während den Trials mit Verletzungen zu kämpfen und verpasste deswegen das WM-Ticket. Nun bringt sie sich für die Olympiasaison doch noch in Position: Bei Weltklasse Zürich brachten ihr 11,00 Sekunden Platz 3 ein, vergangenen Montag in Bellinzona blieb sie erstmals wieder unter der 11-Sekunden-Marke (10,92) und nun war sie nochmals fast um einen Zehntel schneller.
Eine Weltklasse-Leistung bot die jamaikanische Weltmeisterin Shericka Jackson über 200 m. In 21,48 Sekunden kam sie dem Uralt-Rekord der Amerikanerin Florence Griffith-Joyner (21,34, 1988) sehr nahe.
Jakob Ingebrigtsen schenkte den Belgiern sogar einen Weltrekord, in dem er die 24 Jahre alte Bestmarke über die sehr selten gelaufene 2000-m-Strecke verbesserte. In 4:43,13 Minuten bleib er rund anderthalb Sekunden unter der Leistung von Hicham El Guerrouj aus dem Jahr 1999.
Wie schon bei Weltklasse Zürich versuchte sich Armand Duplantis auf der Weltrekordhöhe von 6,23 m. Der Stabhochspringer war näher dran am Erfolg als vor Wochenfrist. Beim dritten Versuch fehlte wenig.