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Der arbeitslose Geschichtslehrer Kolja übernimmt gleichzeitig mit einer neuen Wohnung in der Altstadt von Kiew ein dichtbestücktes Bücherregal. In einem der dicken Bände findet er ein Buch des ukrainischen Vorzeigedichters Taras Schewtschenko, das mit vielen handschriftlichen Kommentaren versehen ist. Als Kolja der Sache nachgeht, findet er Hinweise auf ein verschollen geglaubtes Tagebuch des Dichters, das im kasachischen Mangyschlak in einem Fort mitten in der Wüste versteckt sein müsste. Kolja macht sich auf nach Kasachstan. Da er kein Geld für die Reise hat, fährt er auf einer schwimmenden Fischfabrik mit. Mit fünf Litern Wasser und einem großen Vorrat an Fischkonserven versorgt, wird er ein paar Tage später an Land abgesetzt. Ein langer Marsch beginnt. Die Sonne brennt erbarmungslos, Koljas Ortskenntnisse sind bescheiden, und schon bald verflucht er seine verrückte Idee. Bei einem Sandsturm kommt er fast ums Leben, doch da zieht ihn das Kamel eines alten Kasachen aus dem Sand. Der Nomade Dshamsched nimmt den völlig Entkräfteten mit in seine Jurte, seine beiden Töchter Natascha und Gulja päppeln ihn auf. Dshamsched gibt Kolja Proviant und ein Kamel mit auf den Weg – und seine Tochter Gulja, die ihm hilft, in der Wildnis zu überleben. Zusammen verfolgen sie die Spur des toten Dichters, lernen sich kennen und lieben, finden Petrowitsch – und noch ein paar andere, unsympathischere Zeitgenossen.
Ein spannender Abenteuerroman, eine bezaubernde Liebesgeschichte und eine Absage an jeglichen Nationalismus, sei er russischer, kasachischer oder ukrainischer Couleur.