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Davon sind Belastungen in Höhe von 108 Milliarden nach zuvor 133 Milliarden versichert gewesen, wie der Rückversicherer Swiss Re am Dienstag mitteilte.
Damit hätten die versicherten Naturkatastrophenschäden das vierte Jahr in Folge die Marke von 100 Milliarden Dollar überschritten, heisst es in der Sigma-Studie weiter. Am teuersten war das Erdbeben in der Türkei und in Syrien mit Schäden von geschätzt 6,2 Milliarden. 2022 hatte besonders Hurrikan Ian in Florida mit hohen Schäden zu Buche geschlagen.
Im vergangenen Jahr hätten aber durch den Klimawandel bedingt zahlreiche, im Vergleich zu Hurrikanen kleinere Unwetter wie Gewitter, Überschwemmungen oder Waldbrände grosse Schäden verursacht. Diese Kategorie führte zu versicherten Schäden von total 64 Milliarden Dollar. Insgesamt erreichte die Anzahl Naturkatastrophen rekordhohe 142 nach 114 im Jahr davor.
Heftigere Unwetter
Mit steigenden Temperaturen würden Extremwetterereignisse häufiger und heftiger, so die Swiss Re weiter. Die Schäden stiegen vor allem, weil Wirtschaft und Bevölkerung wachsen, weil mehr Menschen in teils gefährdete Städte ziehen und sich dort mehr wertvolle Infrastruktur und Material befinde als zuvor.
Höhere Versicherungsprämien allein könnten das Risiko nicht decken. Das Schadenspotenzial müsse durch Anpassungen reduziert werden, etwa den Bau von Hochwasserschutzanlagen. Gebiete, die für Naturgefahren anfällig seien, sollten nicht besiedelt werden.
Swiss Re schätzt, «dass sich angesichts steigender Temperaturen und immer häufigerer und stärkerer Extremwetter die versicherten Schäden in den nächsten zehn Jahre verdoppeln könnten». Das entspräche einer jährlichen Steigerung um gut sieben Prozent und läge in etwa beim oberen Wert der Steigerungen seit 1994. Die Schäden erhöhten sich seitdem um fünf bis sieben Prozent im Jahr.