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Beachvolleyball: Letztes Brasilien-Duo out
Brasilien wird erstmals überhaupt an Olympischen Spielen im Beachvolleyball ohne Medaille bleiben. Mit Alison, dem Olympiasieger von 2016 in Rio de Janeiro, und Alvaro Filho schieden auch im Turnier der Männer in den Viertelfinals die letzten Vertreter der südamerikanischen Nation aus. Sie unterlagen Martins Plavins/Edgars Tocs 16:21, 19:21. Zuvor waren bereits Evandro/Bruno Schmidt im Achtelfinal an den Letten gescheitert. Bei den Frauen hatten Joana Heidrich und Anouk Vergé-Dépré mit Ana Patricia/Rebecca die letzten Brasilianerinnen im Viertelfinal ausgeschaltet. Im Beachvolleyball werden in Tokio zum 7. Mal Medaillen vergeben.
Kunstschwimmen: Corona setzt ganze Nation ausser Gefecht
Ein Covid-Vorfall zerstörte den Olympia-Traum der griechischen Kunstschwimmerinnen. Nachdem 5 Teammitglieder positiv getestet worden waren, mussten auch die übrigen 7, als «close contacts» bezeichneten Athletinnen das olympische Dorf in Tokio verlassen und sich in Quarantäne begeben. Evangelia Papazoglou und Evangelina Platanioti waren für das Duett am Dienstag vorgesehen gewesen. Beim Mannschaftswettbewerb am Freitag und Samstag werden die Griechinnen ebenso fehlen. Platanioti war bereits vor ihrer Abreise nach Japan positiv getestet worden.
Fall Saunders: Nach Todesfall ruht die Untersuchung
Kugelstosserin Raven Saunders muss nach dem Tod ihrer Mutter vorerst keine Sanktionen durch das Internationale Olympische Komitee (IOC) befürchten. Wegen ihrer Protest-Geste bei der Siegerehrung hatte der Olympia-Zweiten eine Strafe gedroht.
Aufgrund der ausserordentlichen Umstände sind nun die Untersuchungen «vollständig ausgesetzt», wie ein IOC-Sprecher bestätigt. Mit ihren gekreuzten Armen – der sogenannten «X-Geste» – hatte die Amerikanerin Solidarität für die Rechte «unterdrückter Menschen» ausdrücken wollen, wie sie später erklärte. Jegliche Form der politischen Meinungsäusserung bei der Siegerehrung ist durch die olympische Charta untersagt.
Tischtennis: Anschauungsunterricht für Zaza
Die erst 12 Jahre alte Hend Zaza aus Syrien hat nach ihrem Kurz-Auftritt bei den Olympischen Spielen eine Einladung von der Tischtennis-Grossmacht China erhalten. «Ich freue mich darauf, dort zu trainieren und zu lernen», wurde die jüngste Tokio-Teilnehmerin im chinesischen Staatssender CCTV zitiert. Das nationale olympische Komitee des Landes hatte zuvor die Einladung ausgesprochen. «Natürlich hoffe ich, das Niveau von chinesischen Spielerinnen zu erreichen. Mein Traum ist es, so stark wie sie zu werden», sagte Zaza. China dominiert das Tischtennis seit Jahrzehnten.