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Seit dem 1. Juli 2021 kann der Stadtrat Liegenschaften in eigener Kompetenz erwerben, auch wenn der Preis über zwei Millionen Franken liegt und der Kauf nicht dringend ist. Die Stimmberechtigten haben das im September 2020 so beschlossen. Nun macht er erstmals von dieser neuen Finanzkompetenz Gebrauch: Er hat den Kaufvertrag für ein Grundstück an der Regensdorferstrasse 109 in Höngg genehmigt, das die Stadt für 5,1 Millionen Franken erwirbt. Sie hatte den Zuschlag in einem Bieterverfahren erhalten. Rechnet man zum Kaufpreis die Transaktionskosten hinzu, führt der Erwerb zu einer Anlage im Finanzvermögen von 5,115 Millionen Franken.
Längerfristig für eine Wohnsiedlung nutzbar
Das knapp 800 Quadratmeter grosse Grundstück, auf dem ein Zweifamilienhaus steht, grenzt an eine grössere städtische Baulandreserve, die sich mit dem Erwerb arrondieren lässt. Vorderhand wird es ebenfalls als Landreserve im Finanzvermögen bewirtschaftet. Längerfristig sollen die beiden Grundstücke für den Bau einer Wohnsiedlung genutzt werden. Sobald konkrete Pläne vorliegen, muss das erworbene Areal ins Verwaltungsvermögen übertragen werden, wofür dann die Zustimmung des Gemeinderats nötig ist.