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Andrés Orozco-Estrada, geboren 1977 im kolumbianischen Medellín, erlernte zunächst das Geigenspiel, ehe er als 15-Jähriger seinen ersten Dirigierunterricht erhielt. 1997 zog er zum weiteren Studium nach Wien und absolvierte dort die Dirigier-klasse von Uroš Lajovic an der Universität für Musik und darstellende Kunst. Seine ersten Leitungsposi-tionen erhielt er als Musikdirektor der Oper Klosterneuburg, als Chefdirigent von recreation – Grosses Or-chester Graz und beim Tonkünstler-Orchester in Niederösterreich, dem er von 2009 bis 2015 vorstand. Seit 2014 amtiert Orozco-Estrada an der Spitze des hr-Sinfonieorchesters Frankfurt und als Music Director des Houston Symphony Orchestra. Dem London Philharmonic Orchestra ist er als Principal Guest Conductor fest verbunden. Und ab der Spielzeit 2021/22 tritt er die Nachfolge von Philippe Jordan als Chefdirigent der Wiener Symphoniker an. Andrés Orozco-Estrada hat viele international renommierte Orchester geleitet, darunter die Berliner Philharmoniker, die Staatskapelle Dresden, das Gewandhausorchester Leipzig, das Royal Concertgebouw Orchestra Amsterdam, das Orchestra dell’Accademia Nazionale di Santa Cecilia oder das Cleveland Orchestra. In der Saison 2018/19 war er mit den Wiener Phil-harmonikern bei der Mozartwoche Salzburg zu Gast, dirigierte das Chicago Symphony und das Philadelphia Orchestra, konzertierte mit dem Chamber Orchestra of Europe sowie dem Mahler Chamber Orchestra und stand am Pult bei der Neuproduktion von Verdis Rigoletto an der Berliner Staatsoper. Im Herbst 2019 geht er mit den Wiener Philharmonikern auf Asien-Tournee, mit Auftritten in China, Macao und Japan. Auf CD hat Orozco-Estrada u. a. Sinfonien von Brahms, Dvořák und Mendelssohn vorgelegt und Werke von Strawinsky eingespielt. Zuletzt erschienen seine Interpretationen von Haydns Schöpfung und Strauss’ Alpensinfonie.
Juli 2019