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Verschiedene Objektive können zu ganz verschiedenen Bildern führen. Welche Objektiv-Arten es gibt und wofür diese benutzt werden können, wir hier erläutert.
Objektiv-Benennung
Die Bezeichnung eines Objektives zeigt an, welche Brennweite es hat. Als Brennweite bezeichnet man den Abstand vom Hauptpunkt des Linsensystems des Objektives zum Sensor oder zum Film im Hinteren der Kamera. Die Brennweite ist für den Bildwinkel zuständig und je nach Brechkraft des Objektives sind Bildausschnitt und Motiv-Elemente größer oder kleiner, die Schärfentiefe ist weiter oder geringer und die perspektivische Wirkung ist unterschiedlich.
Die Objektiv-Arten
Es werden 3 verschiedene Objektiv-Arten unterschieden. Dabei handelt es sich um Normal-, Tele- oder Weitwinkelobjektive.
Normal-Objektiv
Sie werden auch Standard-Objektive genannt und umfassen eine Brennweite von 45 bis 58 mm. Der Bildwinkel beträgt 40 – 51 Grad. Dabei entsteht der perspektivische Eindruck, der dem menschlichen Sehen relativ nahe kommt.
Weitwinkel-Objektiv
Mit einer Brennweite von unter 35 mm und einem Bildwinkel von 60 Grad und mehr, wird eine ausgeprägte Schärfentiefe erzielt. Ein Extremes Beispiel eines Weitwinkel-Objektives ist das Fish-Eye-Objektiv, dass eine starke Verkrümmung verursacht und einen sehr weiten Bildwinkel hat.
Tele-Objektiv
Die Objektive dieser Art wirken etwas wie Fernrohre. Sie haben eine Brennweite von über 75 mm. Der Bildwinkel beträgt nur zwischen 2 und 32 Grad. Dies führt zu einer gedrängten Wirkung des Fotos. Auch weit entfernte Elemente erscheinen so, als wären sie gleich weit von der Kamera entfernt. Die Raumwirkung geht dabei so gut wie verloren.
Wer besondere räumliche Effekte erzielen möchte, der kann verschiedene Objektive ausprobieren. Die Wirkung ist meist eine völlig andere.
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