Document ID: /curiavista/filtered/00000_business.jsonl.gz/206813

<h2>SubmittedText<h2><p>Heute beträgt der Freibetrag für AHV-Rentner monatlich 1400 Franken. Ein Anreizmittel, um Rentner länger im Arbeitsmarkt zu behalten und damit von ihrem Know-how profitieren zu können, wäre eine deutliche Erhöhung des Freibetrages.</p><p>1. Wie viele Personen gehen nach der Pensionierung einer oder mehreren Arbeitstätigkeiten nach?</p><p>2. Wie hoch wären die finanziellen Einbussen bei der AHV im Falle einer Verdoppelung des Freibetrages für AHV-Rentner?</p><p>3. Wie beurteilt der Bundesrat diesen Vorschlag?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>1. Gemäss den aktuellsten Erhebungen ist davon auszugehen, dass in den ersten Jahren nach der Pensionierung noch rund ein Drittel der ehemals Erwerbstätigen einer Arbeitstätigkeit nachgeht. Es handelt sich überwiegend um Selbstständige und oft um Teilzeiterwerbstätige. </p><p>2. Durch eine Verdoppelung des Freibetrages würden der AHV rund 200 Millionen Franken an jährlichen Beiträgen entgehen. Die Beitragsausfälle in der Invalidenversicherung und der Erwerbsersatzordnung würden jährlich rund 35 Millionen bzw. 11 Millionen Franken betragen. </p><p>3. In seinem Vorentwurf zur Reform der AHV (AHV 21) hat der Bundesrat vorgeschlagen, am bisherigen Freibetrag festzuhalten. Er wird den Räten seine Botschaft zur AHV 21 Ende August unterbreiten.</p>