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New York/Washington - Der radikale US-Prediger Terry Jones verzichtet endgültig auf die von ihm ursprünglich für Samstag geplante Verbrennung des Koran. "Wir werden den Koran definitiv nicht verbrennen", sagte Jones dem US-Sender NBC am Samstag. "Nicht heute, nicht irgendwann."
Das Ziel seiner Kirche aus Gainesville im Bundesstaat Florida sei gewesen, "zu zeigen, dass es ein sehr gefährliches und sehr radikales Element im Islam gibt". Dieses Ziel sei inzwischen "vollständig erreicht" worden.
Zuletzt hatte Verwirrung um das international mit Sorge betrachtete Vorhaben zur Koran-Verbrennung durch die Gemeinde des Pastors geherrscht. So hatte Jones verlauten lassen, die Koran-Verbrennung solle zunächst nicht stattfinden, aber offen gelassen, ob sie möglicherweise später nachgeholt werde.
Die Pläne des Predigers hatten einen Sturm der Entrüstung ausgelöst, auch die US-Regierung verurteilte das Vorhaben scharf. Zudem war unklar, ob Jones wie von ihm angekündigt tatsächlich den New Yorker Imam treffen würde, der ein umstrittenes islamisches Gemeindezentrum in der Nähe des Ground Zero bauen lassen will.
SDA-ATS