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Forscher von der Universität in Minnesota (Kanada) haben in 50 Laufställen Futterproben aus den Mischrationen (TMR) der Hochleistungskühe gesammelt. Eine Probe wurde unmittelbar nach dem Füttern genommen, drei weitere jeweils nach zwei bis drei Stunden, die letzte aus den Futterresten.
Mithilfe einer Futterschüttelbox untersuchten die Wissenschaftler anschliessend die Partikellänge der TMR-Proben. Dabei zeigte sich, dass Kühe lange Partikel ausselektieren.
Der Anteil solcher langer Partikel war in der Probe aus den Futterresten am höchsten. Zu ähnlichen Ergebnissen kam eine kanadische Studie mit 22 Herden in verschiedenen Laufställen. Durchschnittlich lag in den Krippenresten der Anteil an langen Partikeln höher als im Durchschnitt der angebotenen Ration.