Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03241.jsonl.gz/1405

Blick in die Baustelle
Wo bisher Blumenkübel, Rasenmäher, Schaufeln und Maschinen standen, ist es plötzlich leer. Während den Wintermonaten wurden das gesamte Materiallager, alle Werkzeuge und Fahrzeuge, die Schreinerei und Schlosserei ausgeräumt und provisorisch in der gegenüberliegenden Ökonomie untergebracht. Nun wird bis Ende Jahr umgebaut.
Im Inneren der Berrischeune wurden bereits alle Zwischenwände entfernt, die später nicht mehr gebraucht werden. Diese stammten aus der Zeit vor der Grün 80, als die Scheune von einem landwirtschaftlichen Gebäude zum Betriebsgebäude der Gärten umfunktioniert wurde.
Auch sieht man schon diverse Grabungsarbeiten im Boden: hier werden neue Leitungen verlegt.
In der ersten Phase des Umbaus erfolgen die Rohbauarbeiten: neue Kanalisationsleitungen werden verlegt, Sanitär-, Elektro- und Heizungsleitungen installiert, tragende Holzbauteile wie Balken und Stützen werden wo nötig erneuert, neue Wände gemauert und der bestehende Betonboden wird geschliffen und ergänzt.
Durch die Umorganisation der Räume bekommt der Betrieb der Merian Gärten mehr Platz und die Nutzung des grossen Volumens wird optimiert: Es entstehen neue Werkstätten und Lager, eine Garderobe sowie ein Personalraum und ein neuer Warenlift erschliesst die Lagerfläche unter dem Dach.
Historische Berrischeune
1837 vom bekannten Architekten Melchior Berri erbaut, waren hier früher Stallungen, Heulager und landwirtschaftliche Geräte untergebracht. Heute beherbergt das mächtige Gebäude die Betriebsräume der Merian Gärten.