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Das Landgericht München hat den Korruptionsprozess gegen Formel-1-Chef Bernie Ecclestone gegen die Zahlung einer Rekordsumme von 100 Millionen Dollar eingestellt. Der Tatverdacht habe sich in wesentlichen Teilen nicht erhärtet, erklärte die Strafkammer am Dienstag.
Mit diesem Freispruch zweiter Klasse gilt Ecclestone als unschuldig. Zuvor war die Staatsanwaltschaft wegen dürftiger Beweislage und mildernder Umstände von ihrer Anklage abgerückt. Ecclestone, dem zunächst bis zu zehn Jahre Gefängnis gedroht hatten, kann nun unangefochtener Chef des globalen Rennsportzirkus bleiben.
Hintergrund des weltweit beachteten Verfahrens ist der Besitzerwechsel der Formel 1 vor acht Jahren. Die Staatsanwaltschaft hatte Ecclestone angeklagt, den damaligen BayernLB -Vorstand Gerhard Gribkowsky mit 44 Millionen Dollar bestochen zu haben. Als Gegenleistung soll Gribkowsky in der Bank durchgeboxt haben, dass sie ihren Formel-1-Anteil an den von Ecclestone gewünschten Investor CVC verkaufte. (aeg/sda/reu)
Politische Agitation und radikale Aussagen bringen die Seenotrettung nicht weiter, sagt Kapitän Claus-Peter Reisch. Er fährt nicht mehr für Mission Lifeline aufs Meer.
Er sagt über sich selbst: «Ich bin ein konservativer Bayer.» Der frühere Unternehmer Claus-Peter Reisch (58) fährt seit 2017 Seenotrettungsmissionen auf dem Mittelmeer. Im Juni 2018 leitete er eine Mission der «Lifeline», die anschliessend auf Malta beschlagnahmt wurde, Reisch wurde wegen falscher Beflaggung verurteilt, gewann aber den Berufungsprozess. Im September 2019 steuerte er mit dem zweiten Schiff der NGO Mission Lifeline, der «Eleonore», Sizilien an, seitdem ermittelt die …