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Der Vorstoss verlangt die Verstärkung der sogenannten One-Health-Strategie des Bundes. Damit gemeint ist die enge Zusammenarbeit zwischen der Veterinär- und Humanmedizin. Der interdisziplinäre Forschungsansatz soll Ressourcen einsparen.
Der Bundesrat ist mit dem Anliegen der Motion einverstanden, da er diese Strategie bereits verfolgt. Aus Sicht des Parlaments gibt es dennoch erst sehr wenige Untersuchungen, die zum besseren Verständnis der komplexen systemischen Zusammenhänge beitragen. Mit der Umsetzung der Motion solle die "Strategie Antibiotikaresistenzen Schweiz" weiterentwickelt und der Verbreitung von antibiotikaresistenten Keimen besser vorgebeugt werden können, sagte Graf.
Zwei weitere Motionen aus dem Nationalrat zum Thema Antibiotikaresistenzen lehnte der Ständerat ab - mit dem Verweis, dass die Anliegen der Vorstösse bereits erfüllt seien. Die eine Motion wollte "Fehlanreize eliminieren, die heute zu unnötig erhöhtem Einsatz von Antibiotika beitragen können", die andere wollte Forschungsprojekte fördern, die untersuchen, welchen Beitrag Behandlungstherapien aus der Komplementärmedizin zur Vermeidung von Antibiotikaresistenzen leisten können. Diese Vorstösse sind nun erledigt.