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Das grösste bisher bekannte Skelett eines Dinosauriers ist seit heute im New Yorker Naturkundemuseum zu sehen. Bis zu seiner offiziellen Benennung durch Paläontologen wird der 37 Meter lange Dino vorläufig «Titanosaurier» genannt.
«Dieses Tier ist so neu, dass es noch nicht mal einen Namen hat», sagte Kurator Mark Norell. Erst nach Veröffentlichung einer wissenschaftlichen Arbeit in einer Fachzeitschrift soll der Name innerhalb eines halben Jahres gewählt werden.
Knochen wiegt eine halbe Tonne
Der Pflanzenfresser dürfte vor 100 Millionen Jahren im heutigen Patagonien im Süden Argentiniens gelebt und rund 70 Tonnen gewogen haben. Vergleichbare, kleinere Fossilien wurden bereits in Europa, Afrika, Nordamerika und Asien gefunden.
Keiner der im Skelett zur Schau gestellten Knochen ist echt: «Sie wären viel zu schwer, um sie zu montieren», sagte Norell. Ein neben dem Skelett ausgestellter Knochen wiegt allein fast 500 Kilogramm.
Ein Bauer hatte in Patagonien das Fossil in einem Steinbruch entdeckt.