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Als Model war sie damals gefragt. Bereits als Kind präsentierte Melania Knavs (heute Trump) in Illustrierten und auf Laufstegen die Mode verschiedener jugoslawischer Textilunternehmen. Später in New York wurde sie das Kampagnengesicht der Zigarettenmarke Camel.
Die Heirat mit Donald Trump, damals Produzent der TV-Show «The Apprentice», katapultierte Melania schliesslich auf die Titelblätter unzähliger Magazine.
Als First Lady hat sie es dann allerdings nie mehr auf ein Cover geschafft, ausser in Mexiko, wo sie auf «Vanity Fair» ziemlich negativ dargestellt wurde. Das Lifestyle-Magazin zeigt die frisch gebackene First Lady und Gemahlin des Mauer-Architekten beim Essen vor einem Teller voller Juwelen.
Vier Jahre später nun twitterte ihr Mann letzten Freitag, Melania sei die beste First Lady aller Zeiten gewesen. Der angeschossene Präsident empörte sich auf dem Meinungsportal «Breitbart», dass Melania trotzdem während seiner gesamten Amtszeit auf keinem einzigen Magazincover zu sehen war.
Die «elitären Snobs der Modepresse» hätten der «elegantesten First Lady aller Zeiten» vier Jahre in Folge die Titelseite verwehrt, ärgerte sich Trump.
Zum Vergleich: Michelle Obama hat es während ihrer Amtszeit auf 12 Covers geschafft. Drei Mal war es die US-«Vogue».
Googelt man «Jackie Kennedy Cover», dann sollte man vor dem Downloaden vielleicht ein bisschen Speicherplatz auf seinem Computer freischaufeln. Ob «Time», «Life», «Vanity Fair», «People» oder «Look» – das Angebot ist kaum mehr überblickbar. Aber der Klein Report kann Donald trösten: Damals war Print eben noch gefragt und die Erfindung von Twitter noch nicht einmal Fake News.