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Western-Trilogie: Geistertanz
Nach Motiven von Karl May, aber mit historischem Hintergrund
Der Geistertanz ist ein religiöser Krisenkult der Indianer Nordamerikas der 1860er bis 1890er Jahre. Er tritt in zwei Schüben auf und führt indirekt zum Massaker von Wounded Knee. Er steht in der spirituellen Tradition der Trancetänze nordamerikanischer Ureinwohner und stellt ein letztes, weitgehend friedliches Aufbäumen der Besiegten gegen die Unterwerfung und Zerstörung der indianischen Lebensgrundlagen und Stammeskultur innerhalb der USA dar. Der Geistertanz ist nur eine von vielen, letztlich erfolglosen Restaurationsbemühungen, erreicht aber die grösste Popularität und gilt deshalb heute in der allgemeinen Wahrnehmung irrtümlich als fester Bestandteil der indianischen Religion und Kultur.
WESTERN-TRILOGIE: GEISTERTANZ