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Colvin erinnert daran, dass "für die neue Administration einer der kritischsten Angelpunkte die Umsetzung der lange fälligen nationalen Energiepolitik" sei, um -zum Teil durch den vermehrten Einsatz der emissionsfreien Kernenergie - die Diversität der Energieversorgung zu festigen. Colvin stellt fest: "Wenn die USA den erwarteten Zuwachs von 45% bei der Elektrizitätsnachfrage in den kommenden zwei Jahrzehnten decken und strenge Umweltziele erfüllen wollen, muss die Arbeit jetzt beginnen." Für das Wohl des Landes sei es entscheidend, dass die neue Administration eine umfassende Energiepolitik betreibe, die den beständigen Wert der Kernenergie anerkenne: "Wir freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit mit der Bush-Cheney-Administration und dem Kongress, damit die Kernenergie ein anerkanntes Schlüsselelement des nationalen Energiemix, der Wirtschaftsentwicklung und des Umweltschutzes bleibt." Zu den nationalen Anliegen zählen nach Meinung des NEI-Vorsitzenden besonders die Verabschiedung des Energiegesetzes, um ein günstiges Klima für Investitionen in Kernenergievorhaben zu schaffen, und die Erzielung von Forschritten beim Yucca-Mountain-Projekt zur Langzeitlagerung bestrahlter Brennstoffe. Lobende Worte findet Colvin für den zurücktretenden Energieminister Spencer Abraham. Er habe mehr für die Kernenergie getan als viele seiner Vorgänger und Visionen entwickelt, welche die vitale Rolle der Kernenergie anerkennten.
Quelle
P.B. nach NucNet, 4. und 17. November 2004