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Im Zuge der anstehenden Lohnverhandlungen diesen Herbst fordert der SBPV eine Gehaltserhöhung von 2% im Finanzsektor. Diese Forderung stützt sich auf folgende Argumente:
Seit vielen Jahren verfolgen die Banken eine Lohnpolitik, die auf individuellen Lohnerhöhungen basiert. Lohnerhöhungen werden daher nur an eine Minderheit der Mitarbeitenden verteilt. Diese Politik erhöht die Fluktuation der Mitarbeitenden, insbesondere bei jüngeren Angestellten, die die gewünschten Gehaltssteigerungen auf diese Weise erzielen. Ältere Mitarbeitende mit langjähriger Betriebszugehörigkeit erleben oft eine demotivierende Lohnstagnation.
Aus all diesen Gründen fordert der SBPV, dass mindestens 50% der Mitarbeitenden von einer Gehaltserhöhung profitieren, wobei insbesondere diejenigen zu berücksichtigen sind, die in den letzten Jahren nicht in den Genuss von Gehaltserhöhungen kamen. Zudem gilt es dafür zu sorgen, dass die Gehälter von Frauen überall dort angeglichen werden, wo es noch Bedarf gibt. Nicht zuletzt erwarten der SBPV und die Personalkommissionen der Banken, dass sie transparente Informationen über die Verteilung der Gehaltserhöhungen erhalten.