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Die Südwestumfahrung Brugg soll das Zentrum von Brugg-Windisch vom Durchgangsverkehr entlasten und den Entwicklungsschwerpunkt Brugg-Windisch an das übergeordnete Nationalstrassennetz anbinden.
Die Südwestumfahrung Brugg (Kantonsstrasse K 128) erstreckt sich vom Autobahnzubringer Hausen bis zur Aarauerstrasse in Brugg und umfasst auch die neue Querverbindungsstrasse K 401 neu, welche als Ersatz für die Unterwerkstrasse von der Südwestumfahrung zur Aarauerstrasse führt.
Südwestumfahrung als Teil der verkehrlichen Gesamtlösung
Die Südwestumfahrung Brugg steht in einem grossräumigen verkehrlichen Zusammenhang. In der Region Brugg-Windisch-Baden geht es vor allem um eine optimale Lösung des Verkehrs aus dem unteren Aaretal und vom westlichen Aaretal Richtung Schweizer Mittelland. Dies gelingt nur mit einer Gesamtlösung, welche etappiert realisierbar ist und aus den folgenden aufeinander abgestimmten und aufwärts kompatiblen Elementen besteht:
Die Südwestumfahrung ist die Grundvoraussetzung, dass die anderen drei Elemente überhaupt realisiert werden können.
Brugg, der Grosse Rat und das Kantonale Stimmvolk haben zugestimmt
An der Abstimmung vom 23. September 2012 hat das Stimmvolk von Brugg dem Beitrag der Stadt für den Bau der Südwestumfahrung mit 60 Prozent Ja-Stimmen deutlich zugestimmt. Nach der Zustimmung Bruggs ging das Vorhaben an den Grossen Rat des Kantons Aargau. Am 5. März 2013 hat der Grosse Rat der Südwestumfahrung mit 80:45 Stimmen zugestimmt. Da das Behördenreferendum ergriffen wurde, erfolgte am 9. Juni 2013 eine kantonale Volksabstimmung. An dieser Abstimmung hat das Aargauer Stimmvolk der Südwestumfahrung deutlich zugestimmt.
Die öffentliche Projektauflage fand vom 24. November 2014 bis am 23. Dezember 2014 statt. Gegen das Projekt wurden Einwendungen erhoben.
Dank einer Projektänderung mit der ökologischen Ersatzmassnahme "Schacheninsle" (Projektauflage Sommer 2017) konnte das Verwaltungsgericht die Beschwerde gegen die Südwestumfahrung Brugg als gegenstandslos abschreiben. Somit ist das Grossprojekt rechtskräftig.
Die Kosten für den Strassenausbau inklusive Landerwerb sowie ökologische Ausgleichs- und Ersatzmassnahmen belaufen sich gemäss Kostenvoranschlag auf total 46,45 Millionen Franken.
Als nächstes folgt das Landerwerbsverfahren. Parallel dazu wird das Ausführungsprojekt ausgearbeitet.
Die Baumeistersubmission soll im Sommer 2018 erfolgen, wonach ein Baustart für das Frühjahr 2019 geplant ist.