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Ein Mann zerstörte mit einem verbotenen Pflanzenschutzmittel in der Region Thun eine Hecke. Warum er trotzdem freigesprochen wurde.
So sieht ein Feld aus, das mit Glyphosat behandelt wurde.
Foto: Thomas Peter
Ein inzwischen pensionierter Mann wehrte sich vor Gericht gegen einen Strafbefehl. Ihm wurde vorgeworfen, er habe gegen das Umweltschutzgesetz und gegen das Naturschutzgesetz verstossen. Im Sommer 2020 hat er das Totalherbizid Glyfos eingesetzt, um auf einer kleinen Weide in der Region Thun Brombeeren und Nesseln abzutöten. Er wurde diesen mit Mähen und Schneiden nicht Herr, darum entschied er sich, ein glyphosathaltiges Herbizid einzusetzen.
Der Nachbar, der dies bemerkte, zeigte ihn an.
Wird ein Stück Land mit einem Totalherbizid behandelt, wird es überall dort braun, wo das Herbizid gespritzt wurde. Das Mittel besass der Angezeigte noch von früher. Es ist seit 2015 verboten und wurde vom Markt genommen. Der Wirkstoff Glyphosat wurde jedoch nicht verboten, glyphosathaltige Spritzmittel sind heute noch im Handel erhältlich.