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Australien darf als nicht-europäisches Land teilnehmen, da es eine Partnerschaft mit dem austragenden europäischen Fernsehverbund hat. In der ersten ESC-Runde gab es für die gestarteten 18 Länder zehn Plätze zu erringen.
Isaiah mit «Don't Come Easy»
Damit hob er sich im ersten Halbfinale etwa vom Schweden Robin Bengtsson ab, der ebenfalls zu den Favoriten gezählt wird, mit «I can't go on» aber einen typischen Popsong zu einer technisch ausgefeilten Bühnenshow vortrug. Auch die im Favoritenkreis aufgeführte Belgierin Blanche schaffte es mit ihren «City Lights» ins Finale. Die weiteren erfolgreichen Halbfinalisten sind Aserbaidschan, Griechenland, Polen, Moldau, Zypern und Armenien.
Blanche mit «City Lights»
Einen kuriosen Auftritt lieferte Montenegro. Der Sänger Slavko Kalezic überzeugte trotz Highheels und eines meterlangen, schwingenden Zopfes nicht. Ebenfalls nicht dabei im Finale sind von den Halbfinalisten Albanien, Tschechien, Finnland, Georgien, Island, Lettland und Slowenien.
Die Schweizer Vertreter Timebelle - die Rumänin Miruna Manescu, ihr Landsmann Emanuel Daniel Andriescu und der Schweizer Samuel Forster - treten im zweiten Halbfinal am Donnerstag an. Die internationalen Wettbüros sahen den Schweizer Beitrag zuletzt unter den letzten zehn.
Timebelle mit «Apollo»
Deutschland, Gastgeber Ukraine, Frankreich, Grossbritannien, Spanien und Italien sind bereits für das Finale vom Samstag gesetzt. Die Ukraine ist in diesem Jahr Gastgeber, weil im vergangenen Jahr die Sängerin Jamala mit dem Lied «1944» gewonnen hatte.
«Time», der diesjährige Song der Ukraine
Belastet wird der weltweit am stärksten vom Publikum beachtete Musikwettbewerb allerdings durch den Konflikt des Gastgeberlandes mit Russland um die russische Annexion der Krim. Weil die geplante russische Starterin 2015 auf der Krim aufgetreten war, hatte die Ukraine ein Einreiseverbot für sie verhängt - in der Folge zog sich Russland aus dem diesjährigen ESC zurück.