Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03117.jsonl.gz/59

Metropolen und Geisterstädte
Freitag, 14. September 2012 | 9:15 Uhr
Freitag, 14. September 2012 | 9:15 Uhr
Referent
Organisation
Professor Stephen Cairns von der Universität in Edinburgh beschäftigte sich mit der Spektakularisierung der Städte und der Vergeisterung der Landschaft. Es gebe 50‘000 essbare Pflanzen, aber nur drei davon (Weizen, Reis und Mais) ernähren 60% der Weltbevölkerung. Dabei stelle die Landflucht ein Problem dar. Zum Beispiel zur Reisernte werden viele Hände benötigt. Das heisst, die ländlichen Gebiete werden zum Arbeitgeber. Wenn man die Karten der Bevölkerungsdichte und der landwirtschaftlichen Zonen übereinanderlege, sehe man, dass Orte mit einer hohen Dichte auch viel Landwirtschaft betreiben. Orte mit Wasservorkommen eignen sich zur Landwirtschaft, das stelle Arbeit in Aussicht und das wiederum führe zur Verstädterung. Es herrscht ein enormer Bedarf an Wohnraum. Um diesem Umstand Rechnung zu tragen, werden Häuser entwickelt, die für mittlere und geringe Einkommen erwerbbar sind. So könne verhindert werden, dass die Agglomeration zu Slums oder sogenannten Arrival Cities werden. Tests in diese Richtung wurden bereits in Lima, Peru, Manila, den Philippinen und La Presita (El Salvador) gemacht. Der schrittweise Ausbau ebne die Wege für die Stadt ohne das Wachstum der „informellen Hausbesitzer“ zu steigern. Die Anforderungen an das Land durch die Verstädterung seien folgenschwer. Mit der Lösung des Wohnungsproblems könnten sich die Städte auf die lebenswichtige Infrastruktur und Dienstleistungen konzentrieren. Das sei eine Entwicklung, die zudem eine Steigerung der Qualität und Quantität biete.
Professor of Architecture and Urbanism, University of Edinburgh
Scientific Co-ordinator of the Future Cities Laboratory (ETH Zurich/National Research Foundation, Singapore).
His work lies at the intersection of contemporary cities, urbanization and globalization and the visual representational approaches typical of architectural and urban design practice. It concerns how one might inform the other. In this sense, design, and visual representation more generally, are regarded as both topics of analysis and tools that support analysis.
‘Cultures of Legibility: Emergent Urban Landscapes in Southeast Asia’ (ARHC) (2008-10); project P-I, building on an ARHC Innovation Grant, ‘Representing Urban Landscapes in Southeast Asia: Negotiating Cartographic Blindness’ (2003-05). Fieldwork conducted in collaboration of colleagues (Tjahjono and Herlily) and 10-strong research team at the University of Indonesia, Jakarta. Aspects of the project have been published in book chapters and journals, and were exhibited at the International Architecture Biennale Rotterdam on the ‘Open City’ (www.iabr.nl) in 2009.
‘Difference and Repetition: An Investigation of the Residential Highrise as a Global Form’ (AHRC) (2004-07); P-I (Jacobs, Geography UoE) and Co-I (Cairns) lead a 4-person team that examined highrise housing internationally. The project conference, Density Inside Out (2007), featured a diverse group of international speakers.
In 2005 I collaborated (with Richard Coyne, Architecture, Edinburgh) on an ARHC/EPSRC project in the ‘Designing for the 21st Century’ programme, / Orienting the Future: Design Strategies for Non-Place (2005-06), involving site-specific investigations of communication and way-finding technologies at such places as Stanstead Airport, Lunar House UK Border Agency, and a B&Q Retail Warehouse. The project seeded further research in the area of branding and urban space, and a range of infrastructures that support investigations into digitally mediated urban spaces.
Programme Director for the MSc in Architectural and Urban Design
Studies in Contemporary Architectural Theory;
Architectural design and urban design studio courses related to some of the themes under the ‘Archipelago Urbanism’ heading
Donatoren und Partner
Der ETH-Rat ist verantwortlich für die strategische Führung des ETH-Bereichs und übernimmt die Aufsicht über dessen Institutionen. Die enge Partnerschaft zum ETH-Rat seit dem Jahr 2000 trägt zu einem erfolgreichen Fortbestehen der Stiftung Academia Engelberg bei.
Die Helvetia ist eine qualitätsorientierte Allbranchenversicherung mit über 150 Jahren Erfahrung. Die Stiftung Academia Engelberg ist überzeugt, durch die Partnerschaft ab 2015 wichtige Synergien nutzen zu können.
DIE HIRSCHMANN STIFTUNG ist eine gemeinnützige schweizerische Stiftung. 1985 wurde sie vom Unternehmer und Aviatik-Pionier Carl W. Hirschmann gegründet.
Das Benediktinerkloster Engelberg prägt die Geschichte des wunderschönen Bergtales seit seiner Gründung im Jahr 1120.
Die heutigen Tätigkeiten der Mönche erwuchsen weitgehend den Bedürfnissen des Ortes. Bildungsarbeit an der Stiftsschule, Seelsorge in der Pfarrei, Handwerks- und Dienstleistungsbetriebe, Kultur- und Landschaftspflege sind Bereiche, in denen sich die Mönche sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Klosters engagieren.
Die Stiftung fördert die Erforschung der verbindenden humanen Grundlagen der Wissenschaften. Die Stiftung Academia Engelberg und die Stiftung Humanwissenschaftliche Grundlagenforschung haben für die Jahre 2011 bis 2015 eine Zusammenarbeit vereinbart.