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Unser erste Station in Kanada war Vancouver:
Auf Vancouver Island sahen wir unseren ersten Schwarzbär in einem Flussbett. Als er um die nächste Flussbiegung verschwand, fuhren wir 2 oder 3 Meilen zurück und wanderten auf einem alten Forstweg zum Flussbett. Den Bär sahen wir dort nicht mehr. Auf dem Rückweg dann plötzlich, ca. 20 Meter vor uns, tauchte ein schwarzer Kopf aus dem Gebüsch auf. Der Bär wollte ebenfalls den Forstweg benutzen. Wir machten uns bemerkbar, der Bär sah zu uns und verschwand, zum Glück. Wir mussten auf unserem Rückweg aber den Punkt passieren, wo er verschwand. Wir nahmen die nächsten beiden grösseren Äste und marschierten los. Dort, wo der Bär im Gebüsch verschwand, hat es sehr stark gerochen und wir hörten Atemgeräusche. Wahrscheinlich bildeten wir uns dies nur ein. Den Bären sahen wir jedenfalls nicht mehr.
Mit dem Schiff (d.h. die berühmte Inside Passage von Vancouver Island nach Prince Rupert, wir erwischten hier leider einen etwas bewölkten und regnerischen Tag) und nach kurzer Autofahrt (d.h. ca. 450 km) kamen wir in Stewart, bzw. Hyder an.
Hyder nennt sich „the friendlest ghosttown in alaska“, liegt im südlichsten Teil von Alaska und kann nur von Kanada aus erreicht werden. Die Währung hier ist nicht USD sondern CAD, auch wird die Post und weitere Infrastrukturen von Kanada zur Verfügung gestellt. Bekannt ist Hyder, weil sich in unmittelbarer Nähe ein kleiner Bach befindet, in welchem die Lachse laichen und dabei von Grizzly’s gejagt werden. Wir blieben in Hyder 2 Nächte und hatten damit genügend Zeit, sowohl die fast 1 Meter langen Lachse als auch die Grizzly’s aus nächster Nähe zu bewundern. Einmal kam eine Bärin mit ihrem 2- jährigen Jungen. Anstatt dass der junge Bär endlich mal lernte, richtig Lachse zu fischen, sprang er lieber den Bach rauf und runter und jagte die Lachse. Dies sah schon trollig aus.