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Der spanische König Juan Carlos, UNO-Generalsekretär Ban Ki Moon und Bundespräsident Pascal Couchepin haben am UNO-Sitz in Genf einen neuen Saal eingeweiht.
Die komplette Renovation des Sitzungssaals war ein gigantisches Projekt. An dem 1400 Quadratmeter grossen Kuppel-Werk arbeiteten 21 Personen 13 Monate lang.
Finanziert wurden die 30 Mio. Franken von Spanien. 60% der Kosten tragen dabei spanische Grosskonzerne, 40% der Staat.
Ban Ki Moon bedankte sich beim spanischen Künstler Miquel Barcelo für das "innovative und leuchtende" Werk. Das Kunstwerk sei ein wichtiger Beitrag für die Vereinten Nationen. "Es wird die Fantasie aller, die hier arbeiten, fördern."
Das Werk von Barcelo ist so gigantisch, dass manche Kunstkritiker es mit der Sixtinischen Kapelle des Vatikans verglichen. Der 51-jährige Künstler hat in der Kuppel eines Sitzungssaals mit riesigem Aufwand ein schäumendes Meer dargestellt, das in unzähligen Farben leuchtet.
"Die Farben erscheinen unterschiedlich, je nachdem, wo man sitzt", kommentierte Ban Ki Moon das Deckenbild. Dies erinnere ihn an die verschiedenen Perspektiven der Staaten.
"Die Analogie mit dem Multilateralismus ist klar", so der Generalsekretär: Um die zukünftigen Herausforderungen anzugehen, sei es nötig, alle Meinungen in die Entscheidungsfindung einzubeziehen.