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Das Schweizer Bildungssystem folgt dem, für ein föderalistisches System typischen Subsidiaritätsprinzip. Die drei politischen Instanzen Bund, Kantone und Gemeinden teilen sich die Aufgaben. Die Verantwortung liegt jedoch hauptsächlich bei den Kantonen.
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Bund
Auf Bundesebene werden die Aufgaben vor allem vom Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation (Eidgenössisches Departement für Wirtschaft, Bildung und Forschung) wahrgenommen.
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Kantone
Auf Kantonsebene liegt die Verantwortung im Bildungssystem bei den 26 kantonalen Erziehungsdirektionen der Schweiz. Jeder Kanton verfügt über eine eigene Gesetzgebung, was zu grossen Unterschieden zwischen den Kantonen führen kann.
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Gemeinden
Die Gemeinden organisieren den Schulbetrieb. Die hohe lokale Verankerung erlaubt angepasste Lösungen vor Ort.
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Zusammenarbeit Bund - Kantone
Auf interkantonaler Ebene ist die Schweizerische Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektoren (EDK) für die nationale Koordination in der Bildungs- und Kulturpolitik verantwortlich. Die EDK handelt subsidiär und erfüllt Aufgaben, die nicht von den Regionen oder Kantonen wahrgenommen werden können. Sie ist Verhandlungspartnerin des Bundes für die gemeinsam verantworteten Bildungsbereiche und vertritt die Kantone im Ausland in Bildungs- und Kulturfragen.