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Es war im September 2012, als die Zoo-Besitzer Barbara und Mario Capol im Keller ihres Hauses die Leiche eines Mannes fanden. Der Mann war voller Blut, er wurde umgebracht. Der 46-Jährige zweifache Vater wohnte im Keller der Capols zur Untermiete.
Bis heute wurde kein Täter gefasst. Ein Mann sass für kurze Zeit in Untersuchungshaft. Angeblich soll dieser Verdächtige in der gleichen Nacht, in der der Metzger im Keller der Capols starb, Vögel aus dem Zoo Leopard gestohlen haben.
Nur ein halbes Jahr später kam der nächste Schlag für den Zoo und seine Besitzer. Jemand vergiftete die beiden Tigerweibchen Sira und Bagira. Es wurde vermutet, dass dem Futter Toxin beigemischt worden war. Auch hier weiss man bis heute nicht, was genau vorgefallen ist.
2013 kündigten die Capols an, den Zoo aufzugeben und das Grundstück zu verkaufen. Gegenüber dem “St.Galler Tagblatt” sagte die Treuhänderin des Zoos damals, dass dieser Entscheid nichts mit dem Mord und der Vergiftung zu tun habe: Die Besitzer würden ins Pensionsalter kommen und wollten kürzertreten.
Die rund 100 Zootiere sind seither auf verschiedene Einrichtungen in der ganzen Schweiz verteilt worden.
(rr)