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Beat Feuz belegt im vom Wetter beeinflussten zweiten Training für die Olympia-Abfahrt Platz 3. Mauro Caviezel und Gilles Roulin sichern sich einen Startplatz für das Rennen vom Sonntag.
Caviezel drängte sich mit Platz 7 für die Nomination auf, Roulin erhielt den Zuschlag nach seinem 17. Platz im zweiten Training. Der vierte und letzte noch freie Schweizer Startplatz wird nach dem Abschlusstraining in der Nacht auf Samstag an Carlo Janka (14.), Marc Gisin (19.) oder Patrick Küng (25.) vergeben. Beat Feuz war von Anfang an gesetzt.
Mit dem Trainingsbesten Christof Innerhofer sowie Kjetil Jansrud, Feuz, Matthias Mayer und Aksel Svindal standen am zweiten Testtag die grössten Favoriten geschlossen vorne. Dennoch war die Aussagekraft gering. Windböen und wechselnde Sichtbedingungen sorgten zunächst für eine Verzögerung und dann für eine Verkürzung der Strecke um gut 20 Sekunden.
Feuz büsste als Dritter auf die Bestzeit des Italieners Innerhofer 44 Hundertstel ein und war sich hinterher sicher, günstige Bedingungen gehabt zu haben: "Bei mir schien die Sonne, und ich hatte einen ordentlichen Rückenwind."
Janka für Kombination selektioniert
Mauro Caviezel klassierte sich nach Platz 3 am Vortag erneut in den Top 10 und liess damit keine Zweifel mehr offen. Roulin erhielt beim ersten Selektions-Entscheid den Vorzug vor Carlo Janka, obwohl sich Letzterer drei Ränge vor ihm einreihte.
Die Trainer hielten damit an ihrer Ankündigung fest, den trotz verpasster Selektionskriterien nach Südkorea mitgenommenen Janka nur dann vorzuziehen, wenn sich dieser in den Trainings als Medaillenkandidat empfiehlt. Die Plätze 8 und 14 sind dafür noch zu wenig. Im zweiten Training büsste Janka in einer langgezogenen Linkskurve zu viel Zeit ein.
Fest steht derweil, dass Janka zumindest die Kombination am 13. Februar bestreiten wird. Der mit einem (an)gerissenen Kreuzband fahrende Bündner erhielt den vierten Startplatz neben Mauro Caviezel, Justin Murisier und Luca Aerni.
SDA-ATS