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Das Standardisierungsgremium USB Implementers Forum (USB-IF) hat angekündigt, dass die neue Generation von USB-C-Kabeln eine Leistungsübertragung von 240 Watt unterstützen werde. Ein grosser Schritt von der aktuellen Grenze von 100W.
Die 240-Watt-Leistung wird durch die Revision 3.1 der Spezifikation USB Power Delivery (USB PD) ermöglicht. Die neue Stromversorgungsoption wird vom USB-IF "Extended Power Range" oder EPR genannt.
Es gibt bereits Gaming-Notebooks, die via USB-C aufgeladen werden können. Auch Mac-Notebooks kommen mit USB-C aus. Bei leistungsstärkeren Geräten aber reichte das bisherige Maximum nicht aus, was zu unterschiedlichen Steckern führte, die sich nicht zwischen den Herstellern austauschen lassen. "Mit den neuen Möglichkeiten von USB PD 3.1 ermöglichen wir es nun, dass Produkte mit höherer Leistung, wie zum Beispiel grössere Notebooks, von herkömmlichen Stromanschlüssen auf USB-Typ-C umsteigen können", sagt Brad Saunders, Intel-Engineur und Mitglied der USB Promoter Group.
Er geht ausserdem davon aus, dass künftig auch Projektentwickler ausserhalb des traditionellen USB-Ökosystems in Erwägung ziehen könnten, den Strombedarf ihrer Geräte auf USB-C zu standardisieren.
Entsprechende Kabel und Geräte werden noch für die zweite Jahreshälfte 2021 erwartet. Das USB-IF schreibt weiter, dass Kabel mit der neuen 240W-Leistung mit entsprechenden Symbolen versehen werden müssen, damit Consumer erkennen können, dass die Leistung unterstützt wird.