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Von Rougemont, dem einstigen Priorat von Cluny, über den Kirchenhügel von Château-d'Oex zum Grand Chalet von Rossinière. Zwischen dem wilden Lauf der Saane und geschichtsträchtigen Landschaften, die von den Bergbauern gestaltet wurden.
Die Wanderung beginnt in Rougemont am Fusse der imposanten Gipfel der Gummfluh. Das Dorf besitzt mehrere architektonische Schmuckstücke, beispielsweise die alten Holzhäuser mit ihren reich verzierten Fassaden oder die Kirche des Priorats, einem herausragenden Zeugen des religiösen Erbes der Region.
Ab Rougemont folgt der Weg dem Lauf der Saane, vorbei an den Weilern von Combes und Gérignoz und führt über den Pfad zum Wasserfall von Ramaclé. Nach dieser Auenzone wird über die Turrian-Brücke, eine der wenigen Hängebrücken der Westschweiz, Château-d'Œx erreicht. In der Mitte des Dorfes kann man sich auf die «Colline du Temple», den Kirchenhügel, begeben und eine lohnende Aussicht auf den alten Dorfkern geniessen. Der Weg wendet sich gegen La Chaudanne, wo man die Saane über die Brücke von Grangettes überquert.
Es geht weiter durch Wiesen nach Rossinière. Der Ort ist bekannt für seine herausragende Holzarchitektur, allen voran das Chalet de la Place und das berühmte Grand Chalet, wo Balthus seine letzten Jahre verbrachte. In der Mitte des Dorfes befindet sich die Balthus-Kapelle, die an den Künstler erinnert.