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Elias Hirschl
(*1994 in Wien) ist Poetry-Slammer, Schriftsteller und Musiker. Seine Slamtexte und Kurzgeschichten erschienen in verschiedenen Zeitschriften und Anthologien. 2015 debütierte er mit dem Roman «Der einzige Dorfbewohner mit Telefonanschluss», ihm folgte 2016 sein zweiter Roman «Meine Freunde haben Adolf Hitler getötet und alles, was sie mir mitgebracht haben, ist dieses lausige T-Shirt». Er lebt in Wien.
Moderation: Lucien Haug
«Hundert schwarze Nähmaschinen»
Er sei ein bisschen wie Clemens Setz, also sehr gescheit und ziemlich spleenig, hat aber einen ausgeprägten Sinn für Humor. Elias Hirschl (*1994) spinnt in seinem grandios schrägen Roman «Hundert schwarze Nähmaschinen» (Jung & Jung 2017) die Geschichte vom Zivi. In der Wohngemeinschaft für psychisch Kranke, wo er arbeitet, weiss er bald selbst nicht mehr genau, warum die Betreuer keine Klienten sind. Zumal auch die Verwicklungen in seinem eigenen Leben zunehmend aus dem Ruder laufen. Hier sind viele Schrauben locker. Elias Hirschl zieht sie an, bis die Zähne vor Lachen knirschen, und dreht sie dann alle noch ein Stück weiter.