Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03601.jsonl.gz/1583

Lieber Besucher, liebe Besucherin,
Zur Zeit ist mein Erzählkoffer geschlossen. Die geplante Reise ist verschoben. Im Reisekoffer liegen Märchen um und über den Apfel bereit.
Bald erfahren Sie, warum der Teufel nie mehr dem Thurgau sein Aufwartung machen wird. Wie der Apfel von Kasachstan in den Thurgau kam und warum der Garten Eden von den Finnen erschaffen wurde.....
|Der Erzählanlass wird irgendwann, wenn reisen wieder möglich ist und irgendwo zwischen Kasachstan und dem Bodensee stattfinden. |
Falls Ihr "Gwunder" jetzt schon geweckt wurde, ich nehme gerne Ihre Interessensbekundung entgegen.
für Sie notiert:
Der Apfel heißt lateinisch „malum" von griechisch „melon". Beide Wörter wurden
auch für jene exotischen Früchte verwendet, die eine gewisse Ähnlichkeit mit Äpfeln hatten. Begleitende Adjektive präzisierten ihre Herkunft. So nannte man zum Beispiel den aus Persien eingeführten Pfirsich „melon persicum" die aus Armenien stammende Aprikose „melon armeniacon". Den Doppelbegriff, welche die Römer (Latainer) für Apfel und Böses eingeführt haben ist also eine Laune der Sprachveränderung.
ÄPFEL mit dem Bösen "Malus" zu vermischen ist wie Apfelmus und Melonenmus zu vermischen eine Kreation der Kultur und der Zeit, wie Sprache verwendet wird.