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Dal Bos Forschungsschwerpunkte sind Talmud und Kabbala, jüdische Hermeneutik, Post-Strukturalismus (J. Derrida, M. Foucault) und jüdische Dichtung (Paul Celan, Dan Pagis). Er verfasste einen feministischen Kommentar zu einem Talmud-Traktat und arbeitet derzeit an einem Projekt über Christen zwischen Talmud und Kabbala in der Renaissance.
An der Uni Luzern leitet er im Frühjahrssemester 2017 ein Blockseminar zum Thema „Einführung in Talmud und Kabbala. Schwerpunkte: Gender Forschung und Judentum-Christentum“ Die Veranstaltung bietet eine Einführung in die rabbinische und mystische Literatur und richtet einen besonderen Augenmerk auf die Darstellung weiblicher Sexualität in den jüdischen Schriften der Spätantike und des Mittelalters. Die Lehrveranstaltung kann als Hauptseminar oder als Vorlesung besucht werden und ist für Hörerinnen und Hörer geöffnet.