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Demokratie, direkte Demokratie, repräsentative Demokratie, Demokratieauffassungen
Als Parteiendemokratie bezeichne ich ein politisches System, in welchem hauptsächlich Parteien die politischen Entscheidungen treffen.
In Deutschland beispielsweise sind Parteien im Art. 21 des Grundgesetzes verankert. Sie haben praktisch ein Monopol für die Aufstellung der nach dem Verhältniswahlrecht gewählten Abgeordneten im Bund und den Ländern. So hat etwa ein Kandidat, der sowohl für ein Direktmandat als auch auf einer Landesliste einer Partei kandidiert gegenüber einem parteilosen Kandidaten, der nur mit der Erststimme gewählt werden kann, gleich zwei Chancen, gewählt zu werden.
Als "real existierende" Demokratie bezeichne ich - in Anlehnung an E. Honeckers real existierenden Sozialismus - bestimmte gesellschaftliche Verhältnisse, wie ich sie beispielsweise in der Schweiz im 20. Jhd. vorfinde, die etwa N. Luhmann als Parteiendemokratie von einer Demokratie unterscheidet (siehe: Demokratie bei N. Luhmann). Die Delegierten würden die Beteiligten repräsentieren, während die Parteien Parteiinteressen repräsentieren (also eine regierende Mehrheit nach Aristoteles).