Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03240.jsonl.gz/2481

Aufgrund ihrer Größe, ihres begrenzten Zuchtgebietes und der langen Wachstumszeit sind die Südsee-Zuchtperlen die kostbarsten unter den Zuchtperlen. Nicht umsonst gelten sie als „Königinnen der Meere“. Das Farbspektrum dieser Perlenart reicht von Silberweiß über Champagner bis zu seltenen tiefen Goldtönen.
Der Begriff Südsee-Zuchtperlen ist gleichbedeutend für sehr große Zuchtperlen geworden (bis 20 mm und darüber), wobei man zwischen weißen und schwarzen Südsee-Zuchtperlen (siehe Tahiti-Zuchtperlen) unterscheidet.
Muschelart
Weiße (auch Gelb- und Goldtöne) Südsee-Zuchtperlen werden im Salzwasser des Indischen und Pazifischen Ozean (Australien, Myanmar, Indonesien, Philippinen) in Pinctada maxima gezüchtet.
Zuchtverfahren
Erst wenn die Muscheln eine Mindestgröße von 12 cm erreicht haben, darf ihnen ein Kern eingesetzt werden. Die durchschnittlich 9 bis 12 mm großen Kerne werden zusammen mit dem Gewebestück eingesetzt und die Muschel beginnt nach ca. 45 Tagen mit der Ausscheidung des Perlsubstanz. Eine Perle entsteht.
Wachstum und Ernte
Pro Jahr liegt die Wachstumsgeschwindigkeit bei 1,5 bis 2 mm, die Wachstumszeit beträgt je nach Wassertemperatur 1,5 bis zwei Jahre. Danach wird die fertige Perle vorsichtig entnommen. Ihre Größe liegt bei durchschnittlich 11 – 12 mm.