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Die Schweizer Snowboarder Jonas Bösiger und Michael Schärer kämpfen am Samstag um die Medaillen bei der olympischen Big-Air-Premiere. Die beiden qualifizieren sich souverän für den Final der Top 12.
In den beiden Qualifikationsdurchgängen des Rotationsspektakels stach einer der drei Schweizer Starter heraus: Jonas Bösiger. Der 22-Jährige aus dem Kanton Schwyz zeigte in seinem ersten Versuch einen sehr weit gesprungenen "Backside Triple Cork 1620", einen Sprung mit drei Salti und viereinhalb Drehungen, den er auch noch perfekt stand. Der Lohn für seine Flugshow waren 96,00 Punkte und Platz 2 in der Qualifikation. Nur der Neuseeländer Carlos Garcia Knight erhielt eine noch höhere Wertung (97,50).
Mit seinem Auftritt katapultierte sich Bösiger in den Kreis der Medaillenkandidaten. Zwei Podestplätze und sieben Top-Ten-Klassierungen im Weltcup zieren bislang das Palmarès des Schwyzers. An der WM in der Sierra Nevada im letzten Jahr belegte Bösiger Rang 8. Im Final will er als zweiten Sprung einen weiteren "Triple Cork" zeigen.
Als erster Schweizer hatte Michael Schärer den Finaleinzug geschafft. Dem 21-jährigen Berner Oberländer gelang gleich im ersten Anlauf der "Switch Backside Triple Cork 1440" nach Mass. Mit 87,00 Punkten belegte er Rang 5 noch vor dem amerikanischen Slopestyle-Olympiasieger Redmond Gerard. Der norwegische Weltmeister Staale Sandbech und später auch sein Landsmann Marcus Kleveland schieden aus.
Als einziger der drei Schweizer scheiterte Nicolas Huber in der Qualifikation. Dem 22-jährigen Zürcher glückten die Landungen nicht perfekt, weswegen er sich mit Platz 13 seiner Gruppe zufrieden geben musste. Moritz Thönen verzichtete auf einen Start. Der 21-jährige Berner war im Training gestürzt und hatte sich dabei eine Hirnerschütterung zugezogen.