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Faltentherapie mit Milchsäure-Gel

Teil 3: Milchsäure-Gel
Milchsäure-Gel
Mit Milchsäure-Gel Injektionen lassen sich Mimikfalten und Krähenfüsse um die Augen auffüllen und glätten. Ebenfalls polstert es eingefallene Mundwinkel und Wangen auf. Nicht geeignet ist diese Methode für Lippenaufspritzen und für sehr feine Fältchen. Das synthetische, pulverförmige Füllmaterial wird Stunden vor der Behandlung mit destilliertem Wasser angerührt und normalerweise ohne Anästhesie unter die Haut gespritzt. Ein Allergietest ist wegen der künstlichen Herstellung nicht erforderlich.
Im Gegensatz zu Kollagen oder Hyaluronsäure, welche schon nach wenigen Monaten durch das Immunsystem abgebaut werden, fördert es die körpereigene Kollagenbildung und kann zu dauerhaften Ergebnissen über mehrere Jahre führen. Die Haut wird nach der Faltenunterspritzung schon bereits nach Sekunden sichtbar gestrafft.
Nachbehandlung
Zur Nachbehandlung sollten die behandelten Stellen in der ersten Woche täglich vor dem Schlafengehen mit einer Creme einige Minuten mit leichtem Druck massiert werden.
Es können folgende Nebenwirkungen auftreten: In einzelnen Fällen kann es zu Schwellungen, Gewebeverhärtungen und nicht ganz unerhebliche Rötungen an den Injektionsstellen kommen. Kühlung durch Kältepackungen spendet in den ersten Stunden Linderung.
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