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Das letzte Speed-Rennen vor Olympia geht an Lara Gut: Die Tessinerin gewinnt den vom Wind geprägten Super-G in Cortina hauchdünn vor Trainingskollegin Tina Weirather. Die restlichen Schweizerinnen enttäuschen.
Lara Gut überstrahlt in Cortina doch noch alle. Nach Rang 19 im ersten Super-G und den Plätzen 4 und 10 in den beiden Abfahrten feiert die Tessinerin im vierten Rennen von Cortina d'Ampezzo ihren fünften Saisonsieg, den achten Weltcupsieg insgesamt. 12 Hundertstel nimmt sie ihrer Trainingskollegin Tina Weirather ab.
Für Gut kann Olympia nach dem letzten Speed-Rennen vor Sotschi kommen. Hoffentlich kann sie ihre Topform konservieren. «Ich bin endlich wieder so gefahren wie bei den Rennen in Amerika», freut sie sich.
Tina Weirather und Maria Höfl-Riesch schaffen in Cortina im vierten Rennen zum vierten Mal den Sprung unter die Top 4. Im Gegensatz zur Gesamtweltcup-Leaderin aus Deutschland kann die Liechtensteinerin in Cortina allerdings keinen Sieg verbuchen.
Wie Gut profitiert sie von den immer besser werdenden Verhältnissen. Unter dem wolkenverhangenen Himmel weht zunächst ein starker Wind, doch just als die Topcracks an der Reihe sind, wird dieser schwächer und die Sonne kommt raus.
Das restliche Swiss-Ski-Team enttäuscht komplett. Dominique Gisin erwischt nach einem Sprung, der etwas zu weit geht, das nächste Tor nicht. Fränzi Aufdenblatten und Fabienne Suter verlieren bei starkem Wind fast drei Sekunden, Nadia Jnglin-Kamer kommt mit der hohen Startnummer 53 immerhin noch auf Rang 24. Corinne Suter fällt mit einer starken Zwischenzeit wie Marianne Kaufmann-Abderhalden aus. (pre/si)