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Küng gewann die 34,1 Kilometer lange Prüfung gegen die Uhr souverän und feierte seinen ersten Etappensieg im Rahmen der Schweizer Rundfahrt. Der Thurgauer setzte sich 19 Sekunden vor dem Dänen Sören Kragh Andersen und 23 Sekunden vor dem Amerikaner Tejay van Garderen durch.
Küng in guter Form
Für Küng verlief die Tour de Suisse optimal. Am ersten der neun Renntage führte er das Team BMC zum Sieg im Mannschaftszeitfahren. Als Lohn durfte der 24-Jährige vier Tage im gelben Leadertrikot absolvieren. Als Dessert wurde er seiner Favoritenrolle im Zeitfahren gerecht. Mit einer durchschnittlichen Geschwindigkeit von 51,14 km/h sorgte der Ostschweizer für das zweitschnellste Einzelzeitfahren in der Geschichte der Tour de Suisse.
Es ist Küngs zweiter Sieg in einem Einzelzeitfahren auf Stufe World Tour. Den ersten Erfolg hatte er vor einem Jahr an der Benelux-Rundfahrt realisiert. Damals betrug die Distanz nur 9 Kilometer, nun bewies er erstmals, dass er auch in längeren Prüfungen mit den Allerbesten bestehen kann.
Triumph an Andy Rihs gewidmet
Küng widmete den Triumph dem verstorbenen Team-Patron Andy Rihs. Das galt auch für den Gesamtsieger Richie Porte, der den Triumph für das amerikanische Team BMC perfekt machte. Porte, der das Leadertrikot nach der 5. Etappe von Teamkollege Küng übernommen hatte, baute als 14. des Zeitfahrens (1:04 hinter Küng) den Vorsprung auf seine Konkurrenten noch aus.
Porte gewann die Tour de Suisse 1:02 Minuten vor dem Dänen Jakob Fuglsang und 1:12 Minuten vor dem Kolumbianer Nairo Quintana. Fuglsang stiess in der Gesamtwertung noch von Platz 6 auf 2 vor und verdrängte den Niederländer Wilco Kelderman vom Podest.
Porte bewies, dass er für die Tour de France bereit ist und dort den grossen Favoriten Chris Froome herausfordern kann. Bei seinem ersten Start an der Schweizer Rundfahrt feierte der 33-Jährige, der vor einem Jahr bereits die Tour de Romandie für sich entschieden hatte, gleich auch den ersten Gesamtsieg.
Frank als bester Schweizer
Als bester Schweizer in der Gesamtwertung klassierte sich Mathias Frank mit einem Rückstand von 4:06 Minuten auf Porte im 17. Rang. Im Zeitfahren verlor der Luzerner noch einen Platz. Der Vorjahressieger Simon Spilak aus Slowenien musste dieses Mal mit dem 6. Schlussrang Vorlieb nehmen.