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Un rêve chinois
Rémi Bassaler
Frankreich, 30 min
Weltpremiere
Aufstieg und Niedergang der Mongolen. Mit dem Klimawandel und der wirtschaftlichen und urbanen Veränderung Chinas werden die Steppen zu Wüsten und ihre Bewohner sind gezwungen, dem Land den Rücken zu kehren und sich in der Stadt niederzulassen. Unter denen, die in die Metropolen gehen, ist auch eine Gruppe Pferdezüchter, die beschlossen haben, sich in den Stallungen eines Milliardärs mit einer Leidenschaft für Pferderennen anzusiedeln. Ihr Lebensunterhalt ist zwar bescheiden, aber gesichert, doch die Erinnerung an die, die sie einmal waren, lässt ihnen keine Ruhe. Wenn ihre Erinnerungen sie wie Geister aus einer anderen Zeit in den weitläufigen Raum ihres angestammten Landes zurückrufen, erscheinen ihre täglichen Tätigkeiten unnütz und sinnlos. Der chinesische Geschäftsmann kämpft indessen dafür, dass die Regierung Pferdewetten zulässt. Ein Film, der das Wachrufen der Vergangenheit und die Beobachtung einer unbekannten Realität mit einer melancholischen Aura umgibt, die mit in der Zeit erstarrten Standbildern und der Sprache eines verlorenen Heldenepos verbunden ist.
Luciano Barisone