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Robbie Keane ist nicht das, was man als Leichtgewicht bezeichnen würde. Der 34-Jährige ist schliesslich Ire. Sein Mitspieler von L.A. Galaxy, Alan Gordon, scheint dies nicht zu kümmern. In der 62. Minute wird der Stürmer eingewechselt, nur zwei Minuten später markiert Gordon den 2:2-Ausgleich.
Sein Jubellauf scheint danach keine Grenzen zu kennen. Zumindest Stürmerkollege Keane wird rücksichtslos über den Haufen gerannt.
Bei einem American-Football-Spiel vor vier Tagen gab es eine fast deckungsgleiche Szene: Spieler Wyatt Lindlau vom Highschool-Team St.-Andrew's-Sewanee bejubelt seinen Touchdown ähnlich euphorisch. Lindlau will mit Coach McLain Still einen «Body-High-Five» machen. Leider ist es zu viel «Liebe» für den Trainer. (syl)
Seit dem Rücktritt aus der Nationalmannschaft von Miroslav Klose nach dem WM-Sieg 2014 ist die deutsche Nationalmannschaft auf der Suche nach einem «echten» Stürmer. Zuletzt setzte Hansi Flick auf Timo Werner und Kai Havertz als zentralen Angreifer. Werner traf in diesem Jahr in bislang acht Länderspielen lediglich dreimal. Havertz kommt auf die gleiche Trefferzahl mit einem Spiel weniger als Werner.