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Farbweg
Arealentwicklung Farbweg
Das Areal der ehemaligen Verbandsmolkerei (Alte Butterzentrale) am Farbweg im Bahnhofquartier ist eines der wichtigsten Entwicklungsareale im Innenstadtgebiet von Burgdorf.
Die Stadt Burgdorf ist an einer zeitnahen baulichen Verdichtung des Areals, aber auch an der qualitativ guten Entwicklung des Gebiets interessiert. Deshalb gab sie zusammen mit der Genossenschaft Migros Aare und der Raiffeisen Pensionskasse Genossenschaft eine Studie in Auftrag. Zum Wettbewerb wurden 5 Planungsteams eingeladen. Ziel des Studienauftrags ist die qualitativ hochwertige Entwicklung und Verdichtung des Areals unter Wahrung der verschiedenen Grundeigentümerinteressen.
Das Siegerprojekt
Das Beurteilungsgremium, bestehend aus unabhängigen Fachpersonen, Vertretern der Stadt Burgdorf sowie der Grundeigentümer, erkor die Studie des Teams GWJ Architektur / ASP Landschaftsarchitektur / Transitec zum Siegerprojekt und empfiehlt es zur Weiterbearbeitung. Auf der Grundlage dieses Richtprojekts soll anschliessend eine massgeschneiderte Überbauungsordnung für das Areal erarbeitet werden.
In zwei Etappen
In der ersten Etappe werden entlang des Farbwegs zwei einander ähnlich konturierte aber unterschiedlich lange, viergeschossige Gebäudekörper mit Attika erstellt. Gleichzeitig suchen diese Gebäudekörper auch eine Beziehung zur Gotthelfstrasse. Die ca. 4.50 m breite Fuge zwischen den beiden Gebäuden erachtet das Team als wichtig für die Schaffung von Wegverbindungen sowie Raumsequenzen und zur Vermeidung einer langen Fassade. Richtung Süden verfügen die Erdgeschosswohnungen über ein Hochparterre als Abgrenzung gegenüber dem Quartierpark und der grösseren Spielfläche.
In der zweiten Etappe wird der Bereich des oberirdischen Migrosparkplatzesmit einem Längsbau am nun geöffneten Bach besetzt. An der Gotthelfstrasse wird ein viergeschossiger Punktbau vorgeschlagen, der zusammen mit dem Längsbau am Mülibach einen kleinen Platz fasst. Die Bebauungan der Poststrasse wird in der zweiten Etappe ebenfalls komplettiert und mit einem siebengeschossigen Hochpunkt abgeschlossen. Die bestehende Arkade an der Poststrasse wird auch beim Neubau weitergeführt.
(Auszug aus dem Schlussbericht)