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Immer wieder stolpere ich (bei zugelassenen geteilten Fußnoten) trotz den entsprechenden Umbruchoptionen
in Fußnotenabsätzen – 2 Zeilen am Anfang und am Ende des Absatzes zusammenhalten – bei dreizeiligen Fußnoten über Hurenkinder
(eine einzelne Zeile am Anfang eines Textrahmens / einer Spalte).
Ich kann mich nicht daran erinnern, bei der 2/2-Regel (zwei zusammenhängende Zeilen am Anfang und zwei am Ende) Schusterjungen
beobachtet zu haben.
Grundsätzlich erwarte ich, dass die Umbruchvorschrift wie angegeben durchgesetzt
wird und dabei notfalls auch mal eine größere Lücke zwischen Text und Fußnotenapparat entsteht. Dort soll der Setzer dann eben durch eine entsprechende Umbruchsteuerung für Ausgleich sorgen.
Wenn es denn (programmiertechnisch) nicht anders geht, soll eher ein Schusterjunge entstehen, aber auf keinen Fall ein Hurenkind!
Sprich: Ein Hurenkind soll unbedingt verhindert werden, es sei denn, der Anwender setzt die Umbruchoptionen so, dass diese tatsächlich zulässig sind (keine zusammenhängenden Zeilen am Ende des Absatzes).
Die Mindestanforderung an diese Umbruchsteuerung wäre, dass ein Hurenkind mit deutlich mehr Strafpunkten belegt wird als ein Schusterjunge.
Das seit der Einführung der automatischen Fußnotenverwaltung gültige Verhalten von InDesign halte ich für einen Fehler und es ist nicht immer einfach, entsprechende Stellen (ohne Hilfe eines Skripts) zu lokalisieren.
In der Vergangenheit (und heute wieder) habe ich bereits entsprechende Eingaben beim Feature Request / Bug-Report
gemacht. Bislang allerdings ohne ein entsprechendes Ergebnis (wg. der Einbahnstraße weiß man ja nicht einmal, ob das überhaupt zur Kenntnis genommen wird).
Vielleicht liest hier der ein oder andere mit einem kurzen Draht zu Adobe mit und könnte dies eventuell als Wunsch für ein künftiges InDesign einbringen.