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Version 1.0 mit stark erweiterten Funktionen
Der Suchmaschinen-Riese Google hat heute die Version 1.0 von "Google Desktop Search" (GDS) zum Download
bereit gestellt. GDS gibt es aber erst in Englisch, Chinesisch und Koreanisch.
GDS 1.0 indexiert eine ganze Reihe von Fileformaten, darunter neu auch Mails und die Browsercaches von Netscape und Firefox, PDFs, Musik-, Bild- und Videodateien. Die bisher bekannte Betaversion von GDS konnte erst mit Dateien von Outlook (E-Mail), Word, Excel, Powerpoint, Internet-Explorer und dem AOL Instant Messenger umgehen.
Zusätzlich gibt es eine ganze Reihe von Plug-Ins. So gibt es ein Plug-In, das Dateien von OpenOffice und Suns StarOffice indexieren kann, einen OmniPage-Indexer und vieles mehr.
Für Entwickler, die Zusätze zu GDS programmieren wollen, gibt es eine Reihe von Hilfestellungen
.
Wer Googles Desktop-Suchmaschine auf seinem PC installiert, muss allerdings damit leben, dass die Software selbständig mit den Google-Servern Kontakt aufnimmt und gewisse Daten (Anzahl der Suchanfragen, Antwortzeiten etc.) zurück meldet.
Elefantenrennen
Drei US Software-Riesen liefern sich zur Zeit ein Rennen um die Vorherrschaft im potentiell riesigen Markt für Desktop-Suchmaschinen: Google, Yahoo und Microsoft (wie könnte es anders sein). Keck hat sich unlängst auch die Churer Software-Schmiede G10 eingemischt und eine eigene Desktop-Suchmaschine namens Svizzer
zum Download bereit gestellt. (Christoph Hugenschmidt)