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Die Brautente
Brautenten waren einst in Nordamerika weit verbreitet, wurden jedoch durch
übertriebenes Jagen um die Jahrhundertwende beinahe ausgerottet.
Zwischen 1920 und 1940 mussten in den USA 3000 (in Gehegen erbrütete
Tiere) ausgesetzt werden.
Diese Bemühungen trugen wesentlich zur Erhaltung der Art bei.
In der Natur bevorzugt die Brautente Nester in Baumhöhlen oder Nistkästen
die 6 bis 15 m hoch liegen dürfen. Die Eiablage erfolgt hauptsächlich in der
ersten Aprilhälfte.
Die Küken springen 24-36 Stunden alt, aus der Höhle direkt auf den darunterliegenden Boden (teilweise felsig) herab (bis 15m) und werden danach vom Weibchen betreut.
Die Jungenten werden mit 70 Tagen flügge.
Die Brautenten - heute einer der populärsten Wasserziervögel - wurde bereits wenige Jahre nach ihrer Entdeckung in Amerika, nach Europa gebracht.
Schon im17. Jahrhundert pflegte man sie auf Parkgewässern in Holland und England, bevor sie sich in ganz Europa ausbreiteten.
Die Haltung erfordert keinerlei Besonderheiten, da die Brautenten auch in Kleingehegen äusserst gut verträglich sind.
Die Eiablage beginnt bei milder Witterung bereits ab Februar/März.
Die Gelege bestehen aus 9-13 hell rahmfarbenen Eiern.
Gelegt wird täglich in den frühen Morgenstunden
Brautentenweibchen brüten ruhig und fest, sie können sogar als Brut – und Aufzucht-
ammen genutzt.
Die Brutdauer beträgt 28-32 Tage.
Bei den Küken zeigen sich im Alter von 4 Wochen an Schulter und Flanken die ersten Federchen, mit 7-8 Wochen sind die Enten voll befiedert; mit 9 Wochen sind sie flugfähig, die Schwingen haben jedoch noch nicht die volle Länge erreicht.
Im Alter von 3 Monaten beginnt die Kleingefiedermauser; nach weiteren 2 Monaten trägt der Erpel sein Brutkleid.
Die Geschlechtsreife tritt nach 9-10 Monaten ein.