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Der Alltag des Schriftstellers Michel Houellebecq besteht aus Spaziergängen, seiner Arbeit und die Diskussionen mit seinen Freunden. Alles verändert sich, als er eines Tages vor seiner Haustür von drei Männern entführt wird.
Im September 2011 war der französische Schriftsteller Michel Houellebecq kurzzeitig wie vom Erdboden verschwunden, als er auf einer Lesereise mit seinem Roman "Karte und Gebiet" sein sollte. Wildeste Gerüchte kursierten im Internet über seine Entführung. Manche äusserten sich gar erleichtert, dass der umstrittene Autor plötzlich weg war. Dieser Film zeigt nun, was wirklich geschah.
Der französische Autor Michel Houellebecq ist bekannt als Nihilist und Menschenfeind. Dieser Film zeigt den Schriftsteller nun als grandiosen Komödianten: Er gibt den desolaten "Homme de lettres", der an eine Gang ratloser Bodybuilder und Kleinkrimineller gerät. Regisseur Guillaume Nicloux gelingt ein sehr cleveres, intelligentes und höchst unterhaltsames Spiel mit der Wahrnehmung von Michel Houellebecqs öffentlicher Person, wo Wahrheit und Schein verschmelzen.