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Chronische Schmerzen
|Begriff||Definition|
|Chronische Schmerzen||

Eine chronische Schmerzsituation liegt dann vor, wenn der Schmerz länger als 6 Monate andauert, als periodischer Dauerschmerz oder grundlegend periodisch auftritt. Möglich sind hier bleibende pathophysiologische Veränderungen als Dauerschäden wie z.B. im Falle von Arthrose. Zu den Begleitreaktionen vegetativer Art zählen Veränderungen der Herzfrequenz und des Blutdrucks, Pupillendilatation, veränderte Reflexe, Muskelspannungen, Gänsehaut und Schweissausbrüche, zu den affektiven Begleiterscheinungen gehören Angst, emotionaler Stress und Depressionen als physiologische Varianten. Chronifizierung des Schmerzes führt auch zu dem Begriff des Schmerzgedächstnisses.
Die "Chronische Schmerzkrankheit" wird in Deutschland seit 2009 als eigenständiges Krankheitsbild definiert. Eine Berücksichtigung innerhalb der Morbi-RSA benötigte etwa 2 Jahre, weshalb die Koalition gegen den Schmerz in 2009 vor einer Mangel und Fehlversorgung der Schmerzpatienten warnte. Insbesondere die langfristigen Zusatzkosten wurden als bedenklich hervorgehoben.
Nicht ausreichende oder ineffiziente Schmerztherapie führt aufgrund weiterer Chronifizierung zu dem eigenständigen Krankheitsbild "Chronische Schmerzkrankheit". Die daraus entstehenden Kosten durch Behandlungen, Arbeitsausfällen und Frühberentungen sind enorm.
(Quelle: Daase, Axel: Das Gesundheitsmanagement der schulmedizinischen Schmerztherapie in Deutschland und der Schweiz und seine finanziellen Auswirkungen auf das Gesundheitssystem, Mensch und Buch Verlag, 2011)
Ursache:
Bisheriges Denkmodell:
Das sogenannte "Dekonditioning-Syndrom" beschreibt den Vorgang der Chonifizierung von Schmerzen. Der Schmerz bildet hier den Ausgangspunkt, der zur Schonhaltung führt. Damit wird wiederum eine Schwächung der Muskulatur verursacht und der Schmerz somit nochmals verstärkt, da der Bewegungs-und Stütztapparat keinen ausreichenden Halt mehr bietet. Es ergibt sich eine Negativspirale, da die zunehmende Angst vor Bewegung und Schmerzen wiederum zur Schwächung der Muskulatur führt.
Mein Denkmodell:
Muskel-Fasziales Gleichgewicht (nach Dr. phil. Daase): Das Muskel-Fasciale Gleichgewicht ist gegeben, wenn die gelenkumgebenen Strukturen wie Muskeln, Bindegewebe, etc. in ihrer biologischen Länge und Funktion sowie in der strukturellen Beschaffenheit sich in dem aktuellen Zustand befinden, das die physiologischen Bewegungen so ablaufen können, wie diese von der Natur vorgesehen sind. Muskeln und Faszien besitzen ihre biologisch vorgesehene Länge. Es bestehen keine Verkürzungen, keine Verkrampfungen betreffend Muskeln oder Bindegewebe. Die Muskeln und das Bindegewebe sind in Ihrer Funktion nicht gestört oder eingeschränkt. Das Muskel-Fasziale Gleichgewicht ist im Lot. Die Gelenke werden biologisch korrekt belastet. Es herrscht kein erhöhter Gelenkverschleiss.
Muskel-Fasziales Ungleichgewicht (nach Dr. phil. Daase): Dieses ist gegeben, wenn die biologisch vorgesehene Gelenkgeometrie nicht mehr stimmt, das Gelenk und damit der Knorpel falsch belastet werden und es schlussendlich zu einem nicht von der Natur vorgesehenen "Mehrabrieb" des Knorpels kommt. Der Glenkverschleiss ist jetzt höher als von der Natur vorgesehen. Der Körper sendet jetzt an diesem Punkt einen "Warn-Schutz-Schmerz".
Kausalte Behandlung/Therapie:
Die Daase Schmerztherapie ist hochwirksam!
Was Sie beachten müssen, wenn Sie zur Schmerztherapie zu mir in die Praxis kommen:
Wie viele Behandlungen brauchen Sie?