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Im Rahmen dieses Projekts soll die Entwicklung der Kompetenzen in schriftlicher Produktion (in Herkunfts- und Schulsprache) von Kindern mit portugiesischem Migrationshintergrund in der Schweiz analysiert werden. Die untersuchten Daten stammen aus den Erhebungen für das Projekt Herkunftssprache und Schulsprache: sind Sprachkompetenzen übertragbar? (HSK) des Arbeitsprogramms 2011-2015 vom Wissenschaftlichen Kompetenzzentrum für Mehrsprachigkeit.
Das Projekt wird in drei Phasen durchgeführt:
- Erhebung von schriftlichen Produktionen in Portugiesisch/Deutsch/Französisch von Schülerinnen und Schülern aus der 5. und 6. Primarschulklasse gemäss HarmoS;
- Anpassung eines Instruments zur Messung des Wortschatzreichtums für diese Produktionen;
- Untersuchung von Oberflächen-Transfers in diesen Produktionen und weitere Teilprojekte auf Basis der erstellten Datensammlung
Die Datensammlung dieses Projekts kann anderen Forschenden auf begründete Anfrage hin zur Verfügung gestellt werden und ihnen ermöglichen, sich mit der Textkompetenz von mehrsprachigen Kindern mit Migrationshintergrund zu befassen.
Es ist wichtig, den Schwerpunkt in den Analysen auf das Vokabular zu legen, um den Gebrauch des Wortschatzes objektiv zu beschreiben, da dieser als Grundlage der Sprachkompetenzen betrachtet werden kann (siehe Long und Richard 2007, zitiert in Treffers-Daller 2011).
Eine Untersuchung der positiven und negativen oberflächlichen Transfers ist sowohl für Forschende als auch für Lehrpersonen von Nutzen, da sie zu einem besseren Verständnis der Sprachlernprozesse von mehrsprachigen Kindern beitragen wird. Es sollen denn auch pädagogische Hinweise zum Erlernen des Vokabulars vorgeschlagen werden. Diese basieren auf der Frequenz der Wörter in der HSK-Datensammlung.
Für jedes Teilprojekt sind ausserdem eine wissenschaftliche Publikation und/oder ein Tagungsbeitrag vorgesehen.