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Mit der aus der Zuckerfabrikation stammenden Melasse lässt sich die Gärqualität von Pressschnitzelsilage verbessern. Um die Verdaulichkeit melassierter Pressschnitzelsilage zu bestimmen, wurde von Agroscope in Posieux ein In-vivo-Versuch mit Schafen durchgeführt. Die kastrierten adulten Hammel (n=4/Behandlung; 83,9 ± 9,3 kg) erhielten Rationen, die zu 40 % aus Pressschnitzelsilage bestanden (mit 0 %, 7 % oder 14 % Melasse) und zu 60 % aus Heu. In einer zweiten Phase erhielten sie 60 % Pressschnitzel und 40 % Emd. Bei den Verdaulichkeitskoeffizienten der organischen Substanz, des Rohproteins und der Bruttoenergie traten in Abhängigkeit ihres prozentualen Melasseanteils keine Unterschiede auf. Enthielt die Ration einen Pressschnitzelanteil von 40 %, waren die Verdaulichkeitskoeffizienten höher (p<0,01) als bei einem Pressschnitzelanteil von 60 %. Die Verdaulichkeit der Zellwandbestandteile (Rohfaser, Lignozellulose und Zellwände) war weder durch den Melasseanteil noch durch den Pressschnitzelanteil in der Ration beeinflusst.
Auch in der Bergregion haben sich milchbetonte Kuhrassen durchgesetzt. Betriebe mit der Zweinutzungsrasse ‘Original-Simmentaler’ erweisen sich jedoch als wirtschaftlich interessant: Geringere Kosten und höhere Direktzahlungen kompensieren den kleineren Erlös aus der Milch.
Hohe Milchleistungen vor dem Trockenstellen erhöhen das Risiko für Euterinfektionen in der Galtzeit. Eine Onlineumfrage zeigt auf, welche Trockenstellmethoden aktuell verwendet werden und wie die Landwirte den Ansatz des unvollständigen Melkens zur Verringerung der Milchleistung beurteilen.
Sowohl im Sport als auch in der alternativen Landwirtschaft werden Pferde wieder vermehrt als Zugtiere eingesetzt. Auch bei Zugpferden kommt der effizienten Kraftübertragung eine wichtige Rolle hinsichtlich des Wohlbefindens zu.