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Warum ich mit Buckfast-Bienen imkere
Vielerorts ist die Buckfast-Biene verpöhnt und nicht gerne gesehen. Viele verleugnen aus Angst sogar deren Haltung. An
dieser Stelle möchte ich allen, welche die Buckfast-Biene halten, dazu ermutigen, sich zu ihr zu bekennen.
Um einige Vorurteile aus der Welt zu schaffen:
Die Buckfast-Biene ist eine erbfeste Biene, d.h., dass sie mit Buckfast-Bienen gepaart immer wieder Buckfast-Bienen hervorbringt.
Buckfast-Bienen "verseuchen" die Umwelt also nicht, auch weil es eine Reinzucht im eigentlichen Sinne in der Natur nicht gibt. Biodiversität
ist die Grundlage einer funktionierenden Ökologie. Die Übergänge der verschiedenen Bienenrassen geschehen nicht aprupt,
sondern oftmals über Kreuzungen.
Wenn jeder Rassezüchter auf entsprechenden Belegstellen mit einem minimalen Schutzradius seine Bienen bei Reinzuchten gezielt
anpaart, so bleibt auch die Rassenvielfalt gewahrt.
Fazit: Wer die Buckfast-Biene nicht kennt und Sie ohne Faktenwissen negativ bewertet, der sollte sich zunächst einmal mit ihr beschäftigen,
um sich ein differenziertes Urteil über sie bilden zu können. Bei dieser Biene handelt es sich um ein kleines "Wunder", geschaffen durch Bruder
Adam. Sie überzugt durch Fruchtbarkeit, Sammeleifer, Krankheitsfestigkeit, Scharmträgheit, Sanftmut und Wabenstetigkeit.
Meine Erfahrungen haben gezeigt, dass kein negativer Einfluss der Buckfast-Biene auf die vorhandene Population zu sehen ist (die
Biene wird nur diverser). Ausserdem glänzte in unserem Gebiet die Landrasse nicht gerade durch Sanftmut. Das veranlasste mich
Mitte der 90er Jahre die Buckfast-Biene selbst zu testen. Einher ging das Ganze mit einer intensiven Lektüre der Bücher von Karl
Kehrle ("Bruder Adam"). Folgende Punkte überzeugten mich insbesondere: