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Verschiedene Interessen unter einen Hut bringen
Regina Dietiker war früher das einzige Mädchen in ihrem Umfeld, das sich für Computer interessierte. Heute leitet sie komplexe Informatik-Entwicklungsprojekte für Grosskunden. Computer haben Regina fasziniert, seit ihr Vater den ersten Rechner in seinem Geschäft angeschafft hat. «Weil ich den Computer so oft in Beschlag nahm, schenkten mir meine Eltern schliesslich einen eigenen, auf dem ich herumtüfteln konnte.»
In ihrer Jugend wollte Regina Archäologin werden. Später überlegte sie sich, an der Uni Geschichte, Latein oder Jura zu belegen. Schliesslich entschied sie sich für Informatik: «Ich wollte etwas Praktisches studieren, etwas, mit dem man einen konkreten Beruf ausüben kann und eine sichere Stelle findet.» Als Projektleiterin für Informatik-Entwicklungsprojekte bei Zühlke Engineering AG hält Regina alle Fäden in der Hand. Sie entwickelt etwa Applikationen für ein neues Backoffice-System bei einem Energiedienstleister oder ein Programm für das Verwalten von Privatbuchhaltungen. «Mir gefällt es, mit Vertretern verschiedener Fachbereiche eines Unternehmens ein komplexes Problem zu lösen.»
Applikationsentwicklerin
Applikationsentwickler sind in Soft- ware-Entwicklungs-Unternehmen, Versicherungen, Banken und anderen grösseren Unternehmen tätig. Sie erstellen Anwendungen für spezifische Probleme. Im Team mit anderen Fachpersonen sind sie am gesamten Prozess von der Bedürfnisabklärung über die Entwicklung und das Testing bis zur Einführung bei den Anwendern beteiligt. Zu jeder Anwendung erstellen sie auch eine ausführliche Dokumentation.