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WC Namur
Zwei Schweizer Podiumsplätze im belgischen Schlamm
Beim Radquer-Weltcup in Namur haben die Schweizer Athleten aufgetrumpft. Kevin Kuhn gewann das U23-Rennen, während bei den Junioren Dario Lillo den zweiten Platz belegte. Und in der Elite-Kategorie erzielte Timon Rüegg das beste Ergebnis seiner Karriere.
Bei der traditionell um die Weihnachtsfeiertage stattfindenden belgischen Radquer-Tournee hat die Schweizer Delegation einen idealen Start hingelegt. Die Athleten von Nationaltrainer Bruno Diethelm errangen im Radquer-Mekka von Namur zwei Podiumsplätze. Kevin Kuhn wurde seiner Favoritenrolle in der U23-Altersklasse gerecht. Nach seinem Erfolg in Bern feierte der Zürcher Fahrer den zweiten Sieg der Saison. Mit diesem Triumph festigte er seine Führungsposition in der Gesamtwertung und baute seinen Vorsprung auf den Niederländer Ryan Kamp, der in Namur auf Platz 2 landete, auf 25 Punkte aus. Loris Rouiller zeigte sich ebenfalls in guter Form und beendete das Rennen auf Rang 10.
Am Sonntag machte noch eine andere Schweizer Hoffnung auf der schlammigen Strecke von Namur auf sich aufmerksam. Bei den Junioren belegte Dario Lillo den ersten Weltcup-Podiumsplatz seiner Karriere. Hinter dem aktuell schier unbesiegbaren Thibau Nys, der die ersten vier Weltcup-Rennen der Saison gewonnen hat, belegte er Platz 2.
Timon Rüegg unter den Top 15
In der Elite-Klasse machten die Belgier und Niederländer erwartungsgemäss die Podiumsplätze untereinander aus. In dem Rennen, das Mathieu Van der Poel für sich entschied, schnitt Timon Rüegg ausgezeichnet ab. Der Zürcher erzielte das beste Elite-Weltcup-Ergebnis seiner Karriere. Mit einem Abstand von 17 Sekunden auf die Top 10 belegte er Rang 12. Sechs Wochen vor den Weltmeisterschaften in Dübendorf scheint er so richtig auf Touren zu kommen.
Die Schweizer Delegation wird am 26. Dezember versuchen, bei einem anderen grossen Klassiker in Belgien an diese gute Leistung anzuknüpfen. Dann steht die Weltcup-Etappe in Zolder auf dem Programm.