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Die Kantonsregierung lehnt darum das entsprechende Postulat ab, wie sie in der am Donnerstag veröffentlichten Antwort schreibt. SP-Postulant Jonathan Prelicz fordert die Regierung auf, zu prüfen, ob die im Rahmen des kantonalen Entlastungsprogramms 2014 bis 2017 an den kantonalen Mittelschulen getätigten Massnahmen wieder rückgängig gemacht werden können.
Unter anderem wurde damals die Anzahl Lektionen pro Stammklasse reduziert. Dies führte laut dem Postulanten dazu, dass die kantonalen Mittelschulen seit einigen Jahren nur noch einen Teil ihrer ursprünglichen Instrumental- und Freifachkurse anbieten können. Auch der Abbau des Halbklassenunterrichts in den Sprachfächern sei eine einschneidende Massnahme gewesen.
Der Regierungsrat habe im Rahmen der Diskussion um die Volksinitiative "Für eine faire Mittelschulfinanzierung" mit dem Gegenvorschlag angeregt, dass die Massnahmen zur Sanierung der Kantonsfinanzen im Bereich der privaten Mittelschulen wieder rückgängig gemacht werden sollen, heisst es im Postulat.
Es sei angezeigt, auch die 2014 bis 2017 getätigten Massnahmen im Bereich der kantonalen Mittelschulen aufzuheben, ist der Postulant der Ansicht. Sonst käme es zu einem "massiven Ungleichgewicht" zwischen kantonalen und privaten Mittelschulen.
Die Regierung argumentiert, dass seit der Aufhebung des Entlastungsprogramms verschiedene Weiterentwicklungsmassnahmen an den kantonalen Mittelschulen umgesetzt worden seien. Als Beispiel nennt sie die Ausrüstung der Schulräumlichkeiten, so dass eine permanente Nutzung des PC für alle Schüler im Unterricht möglich sei, den Aufbau des Talentangebots in Sport und Kunst sowie die Wiedereinführung von externen Evaluationen zur Qualitätssicherung.
(sda)