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Pablo Brägger sorgt für bestes Mehrkampf-Ergebnis seit 62 Jahren
Pablo Brägger klassiert sich an den Europameisterschaften in Basel im Mehrkampf-Final im sehr guten 5. Rang. Christian Baumann patzt zum Auftakt und wird Letzter.
An den letzten Europameisterschaften in seiner Karriere trat Pablo Brägger erstmals in einem Mehrkampf-Final an – und sorgte gleich für ein historisches Ergebnis. Rang 5 ist das beste EM-Resultat eines Schweizers im Mehrkampf seit 1959 und Ernst Fivian. Besser war nur Max Benker 1957 (3.).
Brägger zeigte einen guten, aber keinen perfekten Wettkampf. Im Gegensatz zur Qualifikation verzeichnete er am Pauschenpferd einen Sturz. Mit 82,265 Punkten blieb der Ostschweizer am Ende vier Zehntel unter seinem Wert vom Donnerstag, bestätigte aber seine Rangierung aus der Qualifikation. Und am Reck deutete er an, dass er am Sonntag um den Titel kämpfen wird.
Für Christian Baumann war der Wettkampf bereits nach dem ersten Gerät praktisch gelaufen. Der Aargauer rutschte auf dem Sprungbrett ab, weswegen der Sprung komplett missriet. Die bittere Konsequenz war ein Nuller in der Wertung. Der Aargauer raffte sich aber auf und bestätigte am Barren und am Reck, wo er am Sonntag wie Brägger um die Medaillen kämpfen wird, seine starken Leistungen aus der Qualifikation.
Eine Klasse für sich war Nikita Nagorni, der seinen Titel von 2019 überlegen verteidigte. Dank David Beljawski feierte Russland auch bei den Männern einen Doppelsieg, Bronze ging an den erst 17-jährigen Ukrainer Illia Kowtun.
(text:sda/bild:pixabay)