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Blyth-Tragopan - Tragopan blythii
© 2004 Markus Kappeler
Satyr-Tragopan - Tragopan satyra
Königsglanzfasan - Lophophorus impejanus
Kalij-Fasan - Lophura leucomelanus
(erschienen in der WWF Conservation Stamp Collection)
Artwork (Lophophorus impejanus) © Owen Bell
Die Familie der Fasanenartigen (Phasianidae), eine von sieben Familien innerhalb der Ordnung der Hühnervögel (Galliformes), setzt sich aus rund 160 Mitgliedern zusammen. In ihrer Verbreitung sind die Fasanenartigen auf Europa, Asien, Afrika, Australien und die Inseln des westlichen Pazifiks beschränkt, fehlen also in der Neuen Welt. Ihre Artenvielfalt ist in Afrika und in Süd- sowie Südostasien am grössten.
In Südasien weist besonders die Himalajaregion einen grossen Reichtum an fasanenartigen Vögeln auf. Dies lässt sich am Beispiel des Himalaja-Königreichs Bhutan, des Ausgabelands der vorliegenden Briefmarken, gut erkennen: Obschon sein Hoheitsgebiet bloss 46 500 Quadratkilometer umfasst, beherbergt es 16, möglicherweise sogar 17 Arten von Fasanenartigen - während in ganz Europa, dessen Landfläche sich auf rund 10 Millionen Quadratkilometer bemisst, nur deren 6 vorkommen. Zu den Fasanenartigen Bhutans zählen der Blyth-Tragopan (Tragopan blythii)
, der Satyr-Tragopan (Tragopan satyra)
, der Königsglanzfasan (Lophophorus impejanus)
und der Kalij-Fasan (Lophura leucomelanus)
. Von ihnen soll hier berichtet werden.
Der Blyth-Tragopan
Wie bei den meisten fasanenartigen Vögeln unterscheiden sich beim Blyth-Tragopan die Männchen und die Weibchen deutlich voneinander: Erstere sind prächtig gefärbt, während letztere ein schlichtes, in Brauntönen gehaltenes Kleid tragen. Die Männchen sind zudem mit einer (von der Schnabel- bis zur Schwanzspitze gemessenen) Gesamtlänge von 65 bis 70 Zentimetern und einem Gewicht um 1,9 Kilogramm grösser als die Weibchen, welche durchschnittlich 59 Zentimeter lang sind und 1 bis 1,5 Kilogramm wiegen.
Der Blyth-Tragopan war einst in den Bergen des nordöstlichen Indiens, des südostlichen Tibets, des östlichen Bhutans und des nordwestlichen Myanmars (Burmas) weit verbreitet. Heute ist sein Vorkommen stark zerstückelt. Innerhalb seiner verbleibenden Rückzugsgebiete bewohnt er zur Hauptsache Höhenlagen zwischen 1800 und 3300 Metern ü.M. und hält sich dort vorzugsweise an den steilen Hängen enger Täler auf, wo aufgrund des kühlen und feuchten Klimas dichte immergrüne Laubwälder mit reichhaltigem Unterwuchs aus Büschen, saftigen Stauden und Farnen wachsen. In Abhängigkeit von der Witterung und dem Nahrungsangebot führt der Blyth-Tragopan kurze Wanderungen tal- und bergwärts aus, doch kann man ihn als Standvogel bezeichnen. Seine Kost setzt sich zur Hauptsache aus Knospen, Beeren, Sämereien, Früchten und anderen pflanzlichen Stoffen zusammen. Regelmässig verspeist er aber auch weichhäutige Wirbellose wie Würmer und gewisse Insektenlarven.
Den Blyth-Tragopanen begegnet man ausserhalb der Brutsaison gewöhnlich in kleinen Trupps von vier oder fünf Individuen, bei denen es sich um Familienverbände handelt. Während der Fortpflanzungszeit leben die Vögel paarweise. Aktiv sind sie hauptsächlich am frühen Morgen und dann wieder am späteren Nachmittag, wobei sie das schützende Dunkel der schattigen Wälder kaum je verlassen. Die Nacht verbringen sie gut versteckt im Geäst eines Baums.
Die Brutzeit fällt in die Monate April und Mai. Das umfangreiche, aus Zweigen und Blättern bestehende und etwas unordentlich wirkende Nest befindet sich gewöhnlich drei bis sechs Meter über dem Boden in einem Baum, wobei gerne alte Greifvogel- oder Krähenhorste als Unterlage verwendet werden. Das Gelege umfasst meistens drei oder vier hellbeige, zart hellbraun gesprenkelte Eier. Das 28 bis 30 Tage dauernde Bebrüten desselben obliegt praktisch vollständig dem Weibchen. Während dieser Zeit verlässt es das Nest jeweils nur kurz zur Nahrungs- und Wasseraufnahme. Das Männchen bewacht Nest und Weibchen die meiste Zeit aufmerksam von einem benachbarten Ast aus und setzt sich manchmal sogar auf das Gelege, wenn sich das Weibchen entfernt hat. Wie bei allen fasanenartigen Vögeln sind die Küken beim Schlüpfen weit entwickelt. Sie verlassen das Nest fast unverzüglich und ernähren sich - unter der Obhut der Mutter - von Anfang an selbstständig.
Der Satyr-Tragopan
Der Satyr-Tragopan weist eine ähnliche Grösse auf wie der Blyth-Tragopan, und wie bei jenem besteht ein deutlicher Grössen- und Färbungsunterschied zwischen den beiden Geschlechtern: Die prächtig gefärbten Männchen weisen eine Länge von 67 bis 72 Zentimetern und ein Gewicht von 1,6 bis 2 Kilogramm auf, während die Länge der braun-beige gesprenkelten Weibchen um 58 Zentimeter und das Gewicht zwischen 1 und 1,2 Kilogramm beträgt.
Der Satyr-Tragopan kommt weiter westlich vor als der Blyth-Tragopan. Sein Verbreitungsgebiet erstreckt sich vom Norden des indischen Bundesstaats Uttar Pradesh ostwärts durch Nepal, Sikkim und Bhutan bis zum Westen des indischen Bundesstaats Arunachal Pradesh. Auch in seinem Fall ist das Verbreitungsgebiet heute sehr lückenhaft.
Im Unterschied zum Blyth-Tragopan zeigt der als Einzelgänger oder in Paaren auftretende Satyr-Tragopan ausgeprägte jahreszeitliche Wanderbewegungen in vertikaler Richtung: Den Sommer verbringt er in Höhenlagen zwischen 2600 und 3800 Metern ü.M., den Winter hingegen auf etwa 1800 Metern ü.M. Als Lebensraum bevorzugt er feuchte Eichen- und Rhododendron-Wälder mit üppigem Busch- und Bambusunterwuchs an den Steilhängen schluchtartiger Täler.
Die Brutzeit fällt in die Monate Mai und Juni. Vorgängig zeigt das Männchen ein eindrucksvolles Balzverhalten: Um die Gunst eines Weibchens zu gewinnen, stellt er sich ihm frontal gegenüber, sträubt sein Gefieder, fächert den Schwanz und öffnet leicht die Flügel, senkt dann letztere unter heftigem Zittern des Körpers bis zum Boden und hebt den Schwanz. Gleichzeitig lässt er seine nackte, dehnbare Kehlhaut zu einem kornblumenblauen Latz mit blutroten Querflecken anschwellen, der schliesslich die ganze Brust abdeckt, und richtet seine beiden blauen Hörnchen am hinteren Oberkopf, die gewöhnlich eingeschrumpft im Gefieder versteckt sind, auf.
Das Nest ist ein wenig kunstvolles Gebilde aus Zweigen und befindet sich entweder am Boden zwischen Grasbülten, Büschen oder Felsen oder bis sechs Meter hoch in einem Baum. Das Gelege besteht aus ungefähr sechs Eiern, die Brutzeit dauert um 28 Tage.
Der Königsglanzfasan
Der männliche Königsglanzfasan weist eine Gesamtlänge von ungefähr 70 Zentimetern auf und wiegt zwischen 1,8 und 2,3 Kilogramm. Sein Gefieder schillert auf der Körperoberseite metallisch in erzgrünen, kupferroten, goldgrünen, violetten und türkisblauen Tönen; unterseits ist es samtschwarz. Das Weibchen ist mit einer Länge von etwa 63 Zentimetern kleiner als das Männchen und trägt einen unscheinbaren braunen «Tarnanzug».
Der Königsglanzfasan ist in der Himalajaregion weit verbreitet: vom östlichen Afghanistan ostwärts durch Pakistan, das nördliche Indien und Nepal bis ins östliche Bhutan und nordwärts bis ins südliche Tibet. Wie der Satyr-Tragopan führt er saisonale Wanderbewegungen durch: Den Sommer verbringt er meistens im Bereich der Baumgrenze zwischen 3000 und 4000 Metern ü.M. und steigt mitunter bis zur Buschgrenze auf über 4500 Meter hinauf. Im Spätherbst - bei strenger Kälte und starkem Schneefall - verlässt er jeweils seine angestammten Reviere im Hochgebirge und begibt sich in tiefer liegende, klimatisch etwas geschütztere Lagen, wird aber auch dann selten unter 2200 Metern ü.M. verzeichnet. Während des Winterhalbjahrs kann man ihn in Gesellschaften von bis zu dreissig Individuen antreffen.
Als Lebensraum bevorzugt der Königsglanzfasan mit Büschen, Stauden und Kräutern bewachsene Berghänge, ferner lichte Eichen-, Birken- und Kiefernwälder, die von natürlichen Lichtungen durchzogen sind. Wie die beiden Tragopane zeigt er im Übrigen eine klare Vorliebe für Täler mit steilen Hängen. Bei akuter Gefahr erhebt er sich unter weit schallendem Geschrei in die Luft und schiesst dann mit rasender Geschwindigkeit, gewissermassen im Sturzflug, entlang der steilen Bergwände talwärts.
Knollen, Zwiebeln und Speicherwurzeln bilden die Hauptnahrung des Königsglanzfasans. Daneben verzehrt er Schösslinge, Beeren, Sämereien und Pilze sowie Würmer, Insektenlarven und andere bodenlebende Wirbellose. Bei der Nahrungssuche scharrt er eher selten mit seinen Füssen im Erdreich, sondern durchwühlt dasselbe meistens mit seinem kräftigen «Schaufelschnabel» und macht dabei bis zu 25 Zentimeter tiefe Löcher. Von ihm besuchte Hänge erscheinen oft völlig umgepflügt.
Während der Fortpflanzungszeit leben die Königsglanzfasanen in kleinen Trupps, die sich aus einem Männchen und drei oder vier Weibchen zusammensetzen. Dem Brutgeschäft widmen sich die Vögel zwischen Mitte April und Ende Juni. Als Nester dienen in den Boden gescharrte, mit Blättern ausgekleidete Mulden im Windschatten von Büschen, Baumstrünken oder Felsen. Die Gelege bestehen gewöhnlich aus drei bis sechs Eiern. Nach einer Bebrütung von 27 Tagen schlüpfen die Küken. Sie bleiben bis zum nächsten Frühjahr mit ihren Müttern zusammen.
Der Kalij-Fasan
Der Kalij-Fasan, der mitunter auch Schwarzfasan genannt wird, ist der kleinste der vier vorgestellten Fasanenartigen. Das Männchen weist zwar mit 60 bis 68 Zentimetern eine ähnliche Länge auf wie die Männchen der drei anderen Arten, doch bei ihm entfallen hiervon ganze 25 bis 28 Zentimeter auf den langen, seitlich abgeflachten Schwanz. Tatsächlich ist der männliche Kalij-Fasan mit einem Gewicht von 0,9 bis 1,2 Kilogramm lediglich halb so schwer wie der männliche Königsglanzfasan. Die Weibchen sind etwas kleiner als die Männchen und wiegen gewöhnlich um 0,8 Kilogramm.
Das Männchen hat eine blauschwarze, metallisch glänzende Gefiedergrundfarbe, weist jedoch an Brust, Bauch und Rücken Federpartien auf, welche je nach Region mehr oder weniger stark hellgrau oder weiss gefärbt bzw. gezeichnet sind. Auch die Färbung des Federschopfs, der nach hinten über den Nacken reicht und bei Erregung steil aufgerichtet werden kann, schwankt innerhalb des Artverbreitungsgebiets von weiss über hellgrau und graubraun bis schwarz. Zahlreiche Unterarten sind aufgrund dieser Färbungsvarianten beschrieben worden. In Bhutan haben die männlichen Kalij-Fasanen einen blauschwarzen Federschopf und sehr wenig Weiss im übrigen Gefieder. Die Weibchen sind im ganzen Artverbreitungsgebiet unscheinbar braun gefärbt, haben aber ebenfalls einen kleinen Federschopf und eine rote Gesichtshaut.
Von den vier vorgestellten Arten hat der Kalij-Fasan die weiteste Verbreitung: Man findet ihn vom nördlichen Pakistan ostwärts durch das nördliche Indien sowie Nepal, Bhutan und Bangladesch bis zum nördlichen Myanmar, und von da südwärts bis zum südwestlichen Thailand. Ferner ist der von ihm bewohnte Höhengürtel besonders breit: Er reicht praktisch von Meereshöhe in Bangladesch und Thailand bis auf 3700 Meter ü.M. in Nepal. Auch hinsichtlich seiner Lebensraumansprüche ist der Kalij-Fasan wenig spezialisiert: Er bewohnt Wälder aller Art, sofern sie nur dichten Unterwuchs aufweisen, vorzugsweise allerdings in steilen Schluchten und in der Nachbarschaft von Bächen.
Beim Kalij-Fasan lebt das Männchen mit nur einem Weibchen zusammen. Man begegnet den Vögeln also in der Regel einzeln oder paarweise. Die meiste Zeit verbringen sie damit, nach Hühnermanier im Erdreich zu scharren, oft auf Waldlichtungen oder entlang von Waldrändern. Ihre Nahrung ist vielfältig und setzt sich in erster Linie aus Knollen, Speicherwurzeln, Früchten, Sämereien, Schösslingen und anderen Pflanzenstoffen zusammen, umfasst aber auch Kleintiere, von Termiten bis hin zu Eidechsen und kleinen Schlangen.
Die Brutzeit fällt im ganzen Verbreitungsgebiet in den Frühling, beginnt aber je nach Region und vor allem Höhenlage unterschiedlich früh. Als Nest scharrt das Weibchen eine Mulde in den lockeren Boden und kleidet diese mit trockenen Grashalmen aus. Meistens befindet sich das Nest versteckt in einem Gebüsch, zwischen Grasbülten oder unter überhängenden Felsen. Das Gelege besteht im Allgemeinen aus sechs bis neun Eiern. Das Weibchen kümmert sich allein um das Bebrüten desselben. Die Küken schlüpfen nach einer Keimlingsentwicklung von 22 bis 24 Tagen.
Eine Zuflucht in Bhutan
Die vier vorgestellten Hühnervogelarten haben alle in der jüngeren Vergangenheit unter den Einwirkungen des Menschen gelitten. Insbesondere haben ihnen Waldrodungen sowie die Jagd mit Schlingen und Schusswaffen zugesetzt. Noch sind die beiden Fasanen aber weit verbreitet und haben gebietsweise gesunde Bestände. Sie gelten deshalb vorderhand nicht als in ihrem Fortbestand gefährdet.
Anders ist die Situation bei den beiden Tragopanen: Ihre Vorkommen sind klein und zerstückelt, weshalb ihr langfristiges Überleben als unsicher erscheint. Der Blyth-Tragopan, der seltenere der beiden, wird darum auf der Roten Liste der Weltnaturschutzunion (IUCN) als «verletzlich» geführt, der Satyr-Tragopan als «beinahe gefährdet».
Für alle vier Vogelarten bildet Bhutan ein wichtiges Rückzugsgebiet, dessen Bedeutung seit geraumer Zeit in dem Masse zunimmt, wie der Druck auf die Natur in den übrigen Bereichen der Himalajaregion anwächst. In Bhutan ist die menschliche Bevölkerung mit rund 800 000 Personen verhältnismässig klein. Der Erschliessungsdruck auf die Wälder wie auch der Jagddruck auf die Wildtiere sind deshalb vergleichsweise gering. Noch sind fast sechzig Prozent der Landesfläche bewaldet, und noch kommen viele Vogelarten - darunter die vier vorgestellten - in deutlich höheren Bestandsdichten vor als anderswo. Erfreulicherweise sind die Chancen gut, dass dies auch so bleibt, denn die Regierung Bhutans ist sich der reichen Flora und Fauna des Landes bewusst, und sie ist auch bemüht, dieses natürliche Erbe möglichst unversehrt der Nachwelt übergeben zu können.
Legenden
Der Blyth-Tragopan (Tragopan blythii)
, der manchmal auch Graubauch-Tragopan genannt wird, ist ein mittelgrosses Mitglied der Familie der Fasanenartigen (Phasianidae): Die erwachsenen Männchen (Bild links und unten) weisen eine Gesamtlänge von 65 bis 70 Zentimetern und ein Gewicht von ungefähr 1,9 Kilogramm auf. Aktiv ist der scheue Waldbewohner hauptsächlich am frühen Morgen und dann wieder am späteren Nachmittag; die Nacht verbringt er gut versteckt im Geäst eines Baums.
Wie beim Blyth-Tragopan - und auch allen anderen fasanenartigen Vögeln - besteht beim Satyr-Tragopan (Tragopan satyra)
ein deutlicher Grössen- und Färbungsunterschied zwischen den beiden Geschlechtern: Das prächtig gefärbte und gemusterte Männchen (links) weist eine Länge von etwa 70 Zentimetern und ein Gewicht um 1,8 Kilogramm auf, während das unscheinbar braun-beige gesprenkelte Weibchen (rechts) nur ungefähr 58 Zentimeter lang und 1,1 Kilogramm schwer ist.
Der in der Himalajaregion zwischen Afghanistan im Südwesten und Tibet im Nordosten heimische Königsglanzfasan (Lophophorus impejanus)
ist ein echter Hochgebirgsvogel: Den Sommer verbringt er im Bereich der Baumgrenze zwischen 3000 und 4000 Metern ü.M. und pflanzt sich dort fort; im Winter weicht er vor Dauerfrost und Tiefschnee zwar in tiefere Lagen aus, bleibt aber selbst dann in der Regel oberhalb von 2200 Metern ü.M. (oberes Bild: Männchen; unteres Bild: Weibchen).
Als Lebensraum bevorzugt der Königsglanzfasan steile, mit Büschen, Stauden, Kräutern, Farnen und Moosen bewachsene Berghänge. Dort ernährt er sich zur Hauptsache von Knollen, Zwiebeln und Speicherwurzeln, die er mit seinem robusten «Schaufelschnabel» aus der Erde gräbt. Das Bild zeigt ein Weibchen mit einem zwei Wochen alten Küken im Sagarmatha-Nationalpark in Nepal.
Beim Kalij-Fasan oder Schwarzfasan (Lophura leucomelas)
lebt der Hahn (Bild) immer nur mit einer Henne zusammen, führt also ein monogames Leben. Die meiste Zeit des Tages verbringen die Vögel damit, auf Waldlichtungen und an Waldrändern nach Hühnermanier im Erdreich zu scharren. Auf diese Weise stellen sie sich eine abwechslungsreiche Mischkost zusammen, die von Sämereien bis hin zu kleinen Schlangen reicht.
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