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One Week (im Bild) (CAN, 2008)
Nach einer Krebsdiagnose gibt Ben Tyler (Joshua Jackson) erst mal einen Scheiss auf alle Therapien und kauft sich ein Norton-Bike, um nochmals die atemberaubende Landschaft Kanadas zu befahren. Daraus entsteht ein herzlicher Roadmovie, nachdem man sich trotz Drama zufrieden fühlt. Ben Tyler zeigt die wirklich wahren Werte des Lebens auf, darunter leidet schlussendlich aber auch seine Frau.
Freebird (UK, 2008)
Die Independent-Produktion «Freebird» gelangte in Biker-Kreisen schnell zu grosser Beliebtheit, ist aber definitiv für ein breiteres Publikum geeignet. Was als harmlose Graslieferung einer Motorrad-Gang beginnt, endet in einer Drogen-Odyssee mit Cannabis, Speed, LSD und viel britischem Humor.
The Wild One (USA, 1953)
Marlon Brando alias «The Wild One» aus dem Black Rebel Motorcycle Club spielt einen Bad Boy, wie er im Buch steht. Mit Schlägereien, Motorradrennen und Frauengeschichten legte der Klassiker aus dem Jahr 1953 den Grundstein aller Biker-Filme. Mit dem Streifen erreichte auch die berühmte Schott-Perfecto-Jacke Kultstatus in der Szene – ein Muss unter Motorradfilmen.
12 O’Clock Boys (USA, 2013)
Für die Kinder sind sie Vorbilder, für die Polizei ein Dorn im Auge: Die 12 O’Clock Boys sind keine gewöhnliche Motorradgang. Unter dem Motto «Fuck The Police» will die afro-amerikanische Dirt-Bike-Gang in Baltimore die Herrschaft über ihr Viertel übernehmen – mit von der Partie sind auch die jüngsten Bewohner.
The World’s Fastest Indian (NZL, 2005)
Mit seinem stark modifizierten Indian-Motorrad bricht Burt Munro (Anthony Hopkins) von Neuseeland in die USA auf, um an der Bonneville Speed Week teilzunehmen. Nach bitteren Enttäuschungen stellt er doch noch den Rekord auf und wird in seinem Heimatdorf als Held gefeiert. Entstanden ist ein Drama, das trotzdem viel Humor zulässt.
The Motorcycle Diaries (ARG/USA, 2004)
«The Motorcycle Diaries» erzählt aus dem Tagebuch des 23-jährigen Che Guevara – vor seiner Zeit als Arzt, Revolutionär und Guerilla-Führer. Auf dem Werdegang zum humanistischen Freiheitskämpfer prägte ihn die Motorradreise durch Südamerika und veränderte sein Leben schlussendlich stärker als gedacht. Der Film spielt in den Fünfzigern, zeigt aber ein Elend, das teilweise noch heute vorhanden ist.