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Vor dem Duell zwischen Murray und Pospisil deutete nichts auf einen Erfolg des Kanadiers hin. In zuvor vier Begegnungen setzte sich der Schotte jeweils ohne Satzverlust durch.
Pospisil, der in Indian Wells durch die Qualifikation musste, geriet im 1. Satz zwar mit 2:4 in Rückstand. In der Folge entschied er aber sechs Games in Serie für sich. Im Tiebreak von Durchgang 2 konnte Murray zunächst drei Matchbälle abwehren. Nach einer Stunde und 51 Minuten war die Sensation dann aber doch Tatsache.
Es ist ein riesiger Schub an Selbstvertrauen für mich.
Im Anschluss fand der Schotte Gründe für die Niederlage: «Mein eigener Service war nicht gut genug», analysierte Murray und lobte das aggressive Serve-and-Volley-Spiel seines Gegners. Pospisil konnte sein Glück kaum fassen: «Es ist ein riesiger Schub an Selbstvertrauen für mich.»
Weiter kein Erfolg in der Wüste
Murray, in dessen Tableau-Hälfte nun Stan Wawrinka der bestklassierte Spieler ist, bleibt damit weiterhin auf Kriegsfuss mit dem Turnier in der kalifornischen Wüste. Indian Wells ist das einzige ATP-1000-Turnier auf Hartbelag, das er noch nie gewinnen konnte.
Sendebezug: Radio SRF 3, Morgenbulletin, 12.03.2017, 8:30 Uhr