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Von Kaninchen zu Hirschen und selbst der Rotluchs bleibt vor der hungrigen Schlange nicht verschont. Die invasive Burmesische Python (dunkler Tigerpython) frisst sich durch die Säugetiere der Everglades, wie der National Geographic berichtet.
Eine neue Studie zeigt: Seit sich die gigantische Würgeschlage vor 12 Jahren in Florida niedergelassen hat, ist der Bestand vieler gängiger Säugetiere zum Teil drastisch gesunken. Einige, wie z.B. das Florida-Waldkaninchen scheinen aus bestimmten Gebieten ganz verschwunden. Konkret haben die Forscher bei Beobachtungen 99.3% weniger Waschbären, 98.9% weniger Opossum und 87,5% weniger Rotluchse gesehen. Kaninchen oder Füchse haben sich während den Besichtigungen gar nicht gezeigt.
Beliebt als Haustiere: Die Burmesische Python ist eine von neun Würgeschlangenarten, welche als Haustiere in die Vereinigten Statten importiert wurden. Viele der Tiere sind entweder geflüchtet oder ausgesetzt worden, so die Zeitung.
Sorgen machen sich die Wissenschaftler auch um Säugetierarten, die bereits vor eintreffen der Riesenschlange bedroht waren, wie z.B. der Florida-Panther. Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass die bis zu sechs Meter lange Schlange auch ihn in den Würgegriff nimmt.
Bild: TimVickers (Wikimeida Commons)