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Die Entstehungsgeschichte eines der beliebtesten Klavierstücke
Mozarts, seiner d-moll-Fantasie, liegt bis heute im Dunkeln. Selbst
Mozarts Schwester, die das Werk 1807 durch die Erstausgabe kennen
lernte, war erstaunt, eine Komposition solcher Güte vorzufinden, die
ihr bis dahin völlig unbekannt war. Die Fantasie blieb in ihrer
Originalgestalt höchstwahrscheinlich Fragment, die heute zumeist
gespielten Schlusstakte - in Ermangelung von Mozarts Handschrift oder
anderen authentischen Quellen - stammen aus einem nicht autorisierten
Druck von 1806. Diese Einzelausgabe wurde auf der Grundlage des
Notentextes des revidierten Gesamtbandes "Mozart, Klavierstücke"
erstellt.