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Sei befreit von den Sorgen um den Zustand seiner Frau. Dankt für
die Gastfreundschaft in Wiesbaden, auch der Gemahlin. Am 12. Oktober sei bei Bülows eine Tochter
geboren worden. Robert Schumann habe sich in solchen
Fällen ins Bett gelegt oder sei durch alle Zimmer getobt. Umstellung in seinem
Lebensstil, könne jetzt nicht mehr Klavier spielen. Wünscht sich, dass Daniella-Senta eine dramatische Sängerin werde. Will in
der ersten Hälfte der Saison drei Klaviersoiréen geben, jedesmal mit einem Stück des E.s. Reflektiere vor allem auf die e-Moll-Suite op.
72. Habe Mühe mit der "Romanze", vor allem deren zweiten Teil.
Bittet den E., dass dieser den Klaviersatz umarbeite - oder durch ein paar "ossia più
difficile" erleichtere. Bittet den E. um Mitteilung, welche Stücke der
"Frühlingsboten" op. 55 besonders geeignet seien für das Publikum.
Der "Oberpriester des Hedaismus" [Julius Schuberth]
zögere mit der Herausgabe von Raffs Quartett [op. 77].
Wollte, dass Laub dieses in diesem Winter aufführe,
jetzt sei es zu spät. Liszt habe Nachrichten
aus Rom bekommen, was den E. sicher freue. Dieser wolle den A.
anfangs November 1860 in Berlin besuchen. Liszt habe sich
erfreut gezeigt wegen den Bemühungen des E.s in Mainz.
Allerdings habe Schott unzweideutig auf den Vorschlag
der Herausgabe des 2. Klavierkonzerts geschwiegen. Arbeite an
"Tannhäuserarrangements" für Paris. Bearbeite zudem auf
Friedländers Antrag sechs Sonaten von Ph. E. Bach. F. (Peters)
habe auf die Intervention des A.s bezüglich des zweiten Streichquartetts [op. 90] "sourde oreille" getan. Fragt, ob er diesem hingegen die
beiden Vesperstücke [op. 81] offerieren könne. Grüsse von
Mutter und Frau. Albumblatt für Frau Schott
folge. Will den E. im nächsten Jahr auf der Reise nach Basel
und vielleicht andere Schweizer Städte besuchen. Grüsse an Schreiber, Empfehlung an Barth.