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Dies ergab eine repräsentative Online-Umfrage im Auftrag des Initiativkomitees, die im Januar und Februar vom Institut Link durchgeführt wurde. Am Dienstag zitierten unter anderen die "Luzerner Zeitung" und das "St. Galler Tagblatt" daraus.
60 Prozent der Befragten hatten bis zum Zeitpunkt der Studie noch nie etwas von der Vollgeld-Initiative gehört. Dies stimmt die Initianten aber nicht etwa verdriesslich, sondern vielmehr "zuversichtlich", wie diese in ihrem Kommentar zu den Umfrageergebnissen schreiben.
"Wenn die Stimmbevölkerung realisiert, dass Banken heute mit aus dem Nichts erzeugten Geld gratis einkaufen können, werden sie für die Vollgeld-Initiative stimmen", wird Kampagnenleiter Thomas Mayer zitiert.
Von den Befragten, die bereits von der Initiative wussten, waren rund 37 Prozent dafür, rund 40 Prozent waren dagegen. 23 Prozent waren noch unentschieden.
Unterstützung fand die Initiative vor allem bei linken Wählern (54 Prozent dafür), etwas weniger bei rechten Wählern (40 Prozent dafür) während sich Mitte-Wähler eher skeptisch zeigten (31 Prozent dafür).
An der Online-Umfrage nahmen 1017 Personen im Alter von 18 bis 79 Jahren in der Deutsch- und Westschweiz teil. Der Befragungszeitraum war zwischen 29. Januar und 8. Februar 2018.
(AWP)