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Am Dienstag, 7. Januar 2020, gegen 17.30 Uhr, stürzte im Rahmen des Trainings für die Eröffnungsfeier der YOG 2020 eine 35-jährige Eiskunstläuferin, eine russische Staatsangehörige mit Wohnsitz in Deutschland, aus fünf Metern Höhe in der Eishalle Malley. Während ihres Auftritts wurde die Läuferin von einem Metallringsystem nach oben gezogen, das über ein Kabel mit einem an der Decke der Vaudoise-Arena befestigten Motor verbunden war. Aus einem Grund, den die Untersuchung feststellen muss, verlor sie plötzlich das Gleichgewicht und fiel aus etwa fünf Metern Höhe auf das Eis. Schwer verletzt wurde sie mit dem Krankenwagen zum CHUV gebracht. Ihr Leben ist in Gefahr.
Der diensthabende Staatsanwalt hat ein strafrechtliches Ermittlungsverfahren eingeleitet. Die Untersuchungen werden von den Gendarmen der Region Lausanne in Zusammenarbeit mit spezialisierten Gebirgsjägern und Ermittlern der forensischen Polizeibrigade der Waadtländer Sicherheitspolizei durchgeführt. Sie untersuchen die Ursachen, Umstände und mögliche Verantwortlichkeiten bei diesem Unfall.
Dieses Ereignis erforderte den Einsatz von mehreren Patrouillen der Gendarmerie, der Polizei von West-Lausanne, eines Krankenwagens, der SMUR mit einem Arzt und Inspektoren der Waadtländer Sicherheitspolizei.