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Die «IG ICT Zürcher Gemeinden» ist ein Verein im Sinne von Artikel 60 ff. des Schweizerischen Zivilgesetzbuches. Die Gründung erfolgte 1997 als «Interessengemeinschaft EDV Zürcher Gemeinden IG EDV» unter dem Patronat des «Vereins zürcherische Gemeindeschreiber und Verwaltungsfachleute» (vzgv). Die Namensänderung in «IG ICT Zürcher Gemeinden» erfolgte per 01.01.2009.
die Organe:
- Generalversammlung
- Vorstand
- Vom Vorstand eingesetzte Arbeitsgruppen
- Kontrollstelle
Die Vereinsorgane werden in den ungeraden Kalenderjahren auf zwei Jahre gewählt; die ordentliche Generalversammlung findet alljährlich im Frühjahr statt.
Der Vorstand leitet den Verein und ist verantwortlich für das Erreichen des Vereinszieles. Er hat den Vollzug seiner Beschlüsse sowie die Erledigung administrativer Arbeiten dem Präsidenten übertragen.
Wie es zur Gründung kam
In der Mitte der 90er-Jahre standen für Städte und Gemeinden verschiedene Fragen im Bereich der Informatik an:
- Entwicklungsgeschwindigkeit der Technologie
- Jahr-2000-Tauglichkeit bzw. Ablösung nicht mehr zeitgemässer EDV-Systeme
- Steuergesetzrevision
- Kostendruck
Vorstösse und Anregungen über eine Zusammenarbeit der Zürcher Gemeinden in Sachen EDV wurden an den Verein zürcherischer Gemeindeschreiber und Verwaltungsbeamter (VZGV) herangetragen. Der VZGV-Vorstand liess eine Umfrage bei den Städten und Gemeinden durchführen; das Resultat wies ein klares Bedürfnis und die Bereitschaft zur Gründung einer Interessengemeinschaft EDV Zürcher Gemeinden aus. Ein daraufhin ausgearbeitetes Grundlagenpapier über Grundsätze, Ziele, Aufgabenschwerpunkte, Angebote sowie Finanzierung überzeugte; rund 140 Gemeindevertreter befürworteten an einer Orientierungsversammlung im Januar 1997 die Gründung der IG EDV. Für die Vorbereitungs- und Gründungskosten stellte der VZGV einen Vorschuss von
Fr. 30'000.-- als zinsloses Darlehen zur Verfügung.
Die Gründungsversammlung der Interessengemeinschaft EDV Zürcher Gemeinden (IG EDV) fand in Winterthur, in der Aula der Zürcher HWV, am Mittwoch, 19. März 1997 statt. Bis zu diesem Zeitpunkt sind bereits 84 Gemeinden beigetreten, welche rund 77 % der Wohnbevölkerung repräsentieren. Die Statuten wurden von den anwesenden 65 Gemeindevertretern einstimmig angenommen; Hermann Pfister, Oetwil an der Limmat wird zum ersten Präsidenten gewählt. Bei der Wahl der weiteren Vorstandsmitglieder ist darauf geachtet worden, dass neben den Städten Zürich und Winterthur Gemeinden unterschiedlicher Grösse und auch die hauptsächlich eingesetzten Gemeindeinformatik-Lösungen vertreten sind.
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