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Die Fürsten der Dunkelheit
Story:
Father Loomis (Donald Pleasence) ahnt Schreckliches, als sich die Natur ins Negative verwandelt. Die Veränderungen der Natur sind Vorzeichen, die nur eines zu bedeuten haben: Die Wiederkunft Satans steht kurz bevor. In einem abgelegenen Gebäudekomplex, in einem Keller, steht die Gefahr in Form eines Gefässes, in dem sich eine seltsame Flüssigkeit befindet. Loomis und Professor Howard Birack (Victor Wong) trommeln sofort mehr Leute zusammen, um den Fundort zu untersuchen, um Texte zu übersetzten etc. Doch die Gefahr ist viel grösser, als angenommen! Draussen versperren schon unzählige zombieartige Menschen den Weg, und die Nacht ist noch lang...
Meine Meinung:
Da hat Regisseur John Carpenter (Halloween, Vampire, Das Ding aus einer anderen Welt, Die Mächte des Wahnsinns, Body Bags) der zuletzt mit seinem sehr schwachen Ghosts of Mars auf sich aufmerksam machte, einen seiner besseren Filme abgeliefert. Vom kommerziellen Standart kehrte Carpenter wieder dahin zurück, wo er es halt am besten kann: Zum B-Movie! Denn nichts anderes ist sein Prince of Darkness, ein B-Movie der alten Schule mit den für Carpenter typischen Szenen. Die Geschichte ist hier sehr dünn und wandert langsam, sehr langsam voran. Doch Carpenter unterstützt das Ganze mit einem fabelhaften und auch z.T. selbst komponierten Sound, wie man es von ihm nicht anders kennt (z.B. in Halloween od. Vampire). Sobald eine unheimliche oder dramatische Szene kommt, hört man es am Sound! Carpenter trommelte auch hier einen Haufen guter und weniger guter Darsteller zusammen. Donald Pleasence dürfte man wohl am besten kennen. Er, der eine Star aus der Halloween Reihe, der immerhin in Teil eins, zwei, vier, fünf und sechs mitwirkte (bevor er dann starb), kennt man auch aus anderen Horrorschockern, so z.B. Phenomena. Und es darf niemand über den Namen "Loomis" verblüfft sein! Immerhin hiess auch seine Rolle in Halloween so, wo er das erste mal mit John Carpenter zusammenarbeitete. In einer weiteren grösseren Rolle gibt es noch Victor Wong (Im Land der Raketenwürmer) und als Nebenrolle als "Wächter" gibt es noch Schockrocker Alice Cooper (Freddys Finale- Nightmare On Elm Street 6) zu sehen! Lisa Blount (Dead & Buried) dürfte Fans aus Cut and Run bekannt vorkommen. Die Geschichte hat Carpenter noch mit einigen recht ekligen Insekten- bzw. Würmerszenen gestaffelt, die sehr schön anzusehen sind! Wer solches Getier absolut widerlich findet, wird sich definitiv nicht freuen...
Auch sonst sind die doch eher unblutigen Effekte recht gut gemacht, man denke da nur an das Geschöpf am Ende. Splattereffekte in dem Sinn hat es eigentlich fast keine, daher verstehe ich auch die ganzen deutschen Versionen nicht, die total verstümmelt worden. Der Film glänzt viel mehr durch die Darsteller, den starken Sound und die unheimliche Atmosphäre sowie viel Spannung (Typ ist eingeschlossen, Zombie-Frau erwacht und guckt ihn sofort an, Schauder). Einer der besseren Carpenter Filme, wobei mir The Thing immer noch am besten gefällt.
O: Prince of Darkness
USA 1987
R: John Carpenter
D: Donald Pleasence, Victor Wong, Jameson Parker, Lisa Blount, Alice Cooper
Laufzeit der Kinowelt DVD: 97:38 Min.
Fassungen: Ich kann es wirklich nicht verstehen, warum dieser Film in D auf VHS so geschnitten wurde, da dem Film "richtig blutige Splattereffekte" einfach fehlen. Na gut, die Begründungen wird man nie verstehen. Kinowelt brachte dann doch noch das zustande, was lange Zeit niemand mehr dachte: Eine deutschsprachige uncut Version auf DVD, die wirklich gut gelungen ist. Es gibt O-Ton, dazu dt. Untertitel, ein sauberes Bild und sogar einen AK des Regisseurs. Löblich, Kinowelt!
Geschrieben von: MPAA
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