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Die Studie untersucht, ob Vernachlässigungs- oder Missbrauchserfahrungen in der Kindheit zu Veränderungen im Erleben von psychosozialen Faktoren, im Erkennen und Ausdruck von Gefühlen und in sozio-emotionalen Prozessen bei der Interaktion mit anderen Menschen führen.
Konkret wird unter anderem untersucht, ob und wie sich neutrale Stimuli auf den körperlichen Zustand der beteiligten Personen auswirken. Zu diesem Zweck wird die elektrodermale Aktivität aufgezeichnet. Im Anschluss an ein kurzes Telefonscreening zur Untersuchung von Ein- und Ausschlusskriterien finden zwei Studientermine statt. Der erste besteht aus einem diagnostischen Gespräch und dem Ausfüllen mehrerer Fragebogen zur Erfassung traumatischer Erfahrungen in der Kindheit. Während dem zweiten Termin, bearbeiten die Probanden unterschiedliche Paradigmen am PC und es findet eine soziale Interaktion statt. Die Ergebnisse der Studie können wertvolle Hinweise und Ansatzpunkte für die Entwicklung therapeutischer Interventionen liefern. Konkret könnten Personen mit belastenden Kindheitserfahrungen beispielsweise im Aufbau befriedigender zwischenmenschlicher Beziehungen unterstützt werden.