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Der Fischotter ist im Alpenraum vorwiegend nachtaktiv. Den Tag hingegen verschläft
er an deckungsreichen, sicheren Orten im Bereich der Ufervegetation. Dort nutzt er Verstecke in Wurzelgeflechten, in Asthaufen oder schläft mitten in der dichten Ufervegetation. Doch die Ufervegetation ist gefährdet: Vielerorts fehlt sie gänzlich oder ist auf einen schmalen Streifen reduziert worden. Der Verlust von Ufervegetation und die zunehmende Nutzung der Ufer durch den Menschen führen zu einem Mangel an guten Verstecken für den Fischotter. Dieses Merkblatt zeigt die Ansprüche des Fischotters an den Uferbereich auf und macht Vorschläge für die Gestaltung von Gewässerufern, um die Art zu fördern.