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Am 10. Januar gegen 21.00 Uhr wurde ein Einbruch in der Netzfrequenz im synchronen kontinentaleuropäischen Verbundnetz festgestellt.
Die Ursachen für diese Abweichung werden von den Übertragungsnetzbetreibern der ENTSO-E Regionalgruppe Kontinentaleuropa weiter untersucht.
Eine Fehlmessung auf den Grenzleitungen zwischen Deutschland und Österreich wurde von TenneT Deutschland identifiziert und korrigiert. Diese Fehlmessung allein kann jedoch die Netzfrequenzabweichung vom 10. Januar nicht vollständig erklären. Die signifikanten Änderungen in der europäischen Produktion um 21.00 Uhr, die mit Fahrplanwechsel im Stromhandel zwischen verschiedenen Ländern zusammenfielen, sind immer noch Gegenstand einer laufenden Untersuchung.
Die Netzfrequenzabweichung alarmierte die Übertragungsnetzbetreiber, gefährdete jedoch zu keiner Zeit die Versorgungsicherheit.
Die Übertragungsnetzbetreiber der ENTSO-E Regionalgruppe Kontinentaleuropa ergreifen in solchen Fällen gemeinsame Massnahmen, um die Abweichung der Netzfrequenz auszugleichen und setzten ihre technische Analyse des Vorfalls fort.