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Wasserversorgung
Nach der Fertigstellung des neuen Reservoirs und dessen Erweiterung geht es nunmehr um die eigentliche Trennung der Wasserzuleitungen; zum Einen, Wasser mit Trinkwasserqualität und zum anderen Wasser als reines Brauchwasser (Tränkebrunnen, Spühlwasser).*
* Dies aufgrund der Wasserführung und der Wasserqualität der heutigen Quellnutzungen neu gefasste Tschuggenquelle und der Quelle im Wald unter dem "Wängli", welche aufgrund der Wasserqualität lediglich als Tränke- und Brauchwasser Verwendung finden kann.
Die neugefasste Quelle bei der Brunnenstube im Bereiche Mattastall bringt bakteriologisch Wasser von einwandfreier Qualität dies in genügender Menge für den reinen Trinkwasserbedarf, nicht aber für Tränke- und Brauchwasser. Um diese Wassermenge zu erfassen bedingt es das Wasser der Tschuggenquelle mit einer zusätzlichen und getrennten eine Leitungsführung den entsprechenden Verbrauchsstellen zuzuführen.
Bedingt durch eine sich verstärkte Trockenheit in den Sommermonaten, der letzten Jahre, drängt sich eine Sanierung der Quellfassung Tschuggen als immer dringlicher auf. Das heisst, die das rein oberflächig anfallendes Wasser sammelnde Fassung, sollte umfassend saniert werden, um eine Wasserqualität zu generieren, die die heute zur Verfügung stehende Trinkwassermenge erhöht. Die Trennung der Systeme ist bis zur Realisierung der umfassende Quellsanierung Tschuggen gleichwohl angezeigt. Dies nicht zuletzt darum, da die Nutzer die Siedlung Guscha und die Bewirtschafter (Landwirtschaft, Beweidung mit Schafen) nicht im gleichen Masse» kongruente Interessen» hatten.
Die Erstellung der notwendigen Leitungen welche wir wiederum in Eigenenergie verlegen würden, beansprucht Geldmittel in Höhe von rund CHF 20'000.- bis CHF 25'000.-