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Der Habicht ist im Gegensatz zu einem Falken nicht so einfach zu halten und zu züchten.
Habichte sind scheu und sind selten zu entdecken wenn sie nicht gerade in der Luft sind.
Der Habicht ist um einiges grösser als der Sperber. Sein Ruf lässt sich nur vom Fachmann unterscheiden von dem eines Bussardes.
Hat sich ein Habichtpaar gefunden, baut es seinen Horst in der Astgabel eines hohen Baumes. Entweder wird dabei ein neuer angelegt oder ein bestehender aufgestockt. Sogar während der Jungenaufzucht arbeiten die Habichteltern weiter an ihrem Zuhause. Ältere Horste können deswegen bis zu einem Meter hoch werden und 130 Zentimeter Durchmesser erreichen. Die meisten Paare richten sich in ihrem Revier mehrere Wechselhorste ein, zwischen denen sie von Jahr zu Jahr umziehen. Im Normalfall brüten Habichte ab dem dritten, selten schon ab dem zweiten Lebensjahr. Brüten in einem Gebiet besonders viele junge Habichte, spricht dies für eine ungewöhnlich hohe Sterblichkeit der Altvögel und damit für eine aktive Verfolgung dieser Art.
Von Mitte März bis April legt das Weibchen drei bis vier Eier. In der Größe vergleichbar mit Hühnereiern, haben sie einen blassen Grünton. Nach etwa 27 bis 39 Tagen schlüpfen die Jungvögel und machen bereits nach knapp zwei Wochen die ersten Stehversuche im Nest.
Die Habsburg bzw. die Habsburger (Habichtsburg) hat ihren Namen von einem Habicht der asugerissen ist und den Grafen auf den Hügel heute Habsburg aufmerksam gemacht hat.
Allgemein ist in all den Geschichtsbüchern die ich lese stets vom Habicht die Rede.
Spannweite:
100-130 cm
Rumpflänge:
50-65 cm
Gewicht:
500-1400 Gramm