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Der Rückgang betrug im letzten Jahr 26,8 Milliarden Dollar auf dem US-Aktienportfolio der Schweizerischen Nationalbank. Der Wert der US-Aktienpositionen betrug 139,3 Milliarden US-Dollar Ende 2022, so Bloomberg-Berechnungen auf Grundlage sogenannter 13F-Einreichungen bei der amerikanischen Securities and Exchange Commission (SEC). Dies ergibt einen Verlust von 16 Prozent im letzten Jahr.
Die Schweizerische Nationalbank besass Ende 2022 Aktien an 2678 in den USA kotierten Unternehmen. Die SNB, deren Investitionen die Indizes widerspiegeln, verzeichnete den grössten Verlust im vierten Quartal bei Tesla. Sie verkaufte rund 624'000 Aktien und reduzierte die Bestände an dem Autohersteller auf 10,8 Millionen Aktien. Auf diesen verbleibenden Tesla-Aktien verzeichnete die SNB einen Verlust von 1,7 Milliarden.
Ein weiterer bemerkenswerter Rückgang war bei Apple zu verzeichnen. Die SNB verkaufte 4,8 Millionen Aktien. Dadurch sank der Apple-Bestand auf 65,3 Millionen Aktien im Wert von 8,5 Milliarden Dollar, verglichen mit 9,7 Milliarden Dollar zum Ende des dritten Quartals.
Die Fremdwährungsbestände der SNB beliefen sich Ende Dezember auf 783,8 Milliarden Schweizer Franken. Die Grösse des Portfolios resultiert aus mehr als einem Jahrzehnt Interventionen zur Schwächung des Frankens und wird zu einem Viertel in Aktien gehalten.
Die SEC-Einreichungen sind die einzigen verfügbaren Informationen darüber, wie sich die Anteile der Zentralbank an einzelnen Unternehmen entwickeln. Die Anlagen der Nationalbank dienen in erster Linie ihren geldpolitischen Zielen und nicht der Gewinnerzielung. Zum letztjährigen Rekordverlust dürfte auch der Wertverfall der US-Aktienbestände der SNB beigetragen haben.
(Bloomberg)