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Das Fingerabdruckverfahren, die Daktyloskopie (griech. «Fingerbetrachtung»), ist ein altbekanntes Verfahren zur Identifizierung von Personen. Es nutzt die Tatsache, dass die so genannten Papillarlinien an Händen und Fingern bei jedem Mensch anders sind. Für polizeiliche Zwecke angewendet wird dieses Verfahren seit Mitte des 19. Jahrhunderts.
Seit 1984 ist in der Schweiz das Automatisierte Fingerabdruck-Identifikations-System AFIS in Betrieb. Zum einen ermöglicht das AFIS die 10-Finger-/Tatortspuren-Suche (inklusive Handballen- und Handkanten-Spuren), zum andern die eindeutige Personenidentifikation mittels 2- oder 10-Finger-Überprüfung innert weniger Minuten durchzuführen.
Rechtliche Grundlagen
Letzte Änderung 08.06.2020