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Sentiero stellt vor: .FLaggin Biwak ....2428 M.ü.M.
Einst gestiftet vom Schweizer Frauen Alpenclub
Quelle - SAC Sektion Monte Rosa
Im Laggintal, am Ort genannt “Blattu“ befand sich ursprünglich ein primitiver Lagerplatz welcher von Hirten, Jägern und Alpinisten benützt wurde.
Die Region Hohsaas erhält seine Hütte 83 Jahre nach dem Entscheid einer Versammlung vom 24. November 1876 um Fusse des Fletschhorns ein Biwak zu erstellen. Am 7. März 1877 entscheidet der Zentralvorstand einen Beitrag von Fr. 750.- zu sprechen.
Am 21. November 1878 spricht das Protokoll, dass die Hütte wahrscheinlich im Jahre 1879 fertiggestellt würde. Seit diesem Datum finden sich keine Einträge und Spuren weder in Archiven, noch auf historischen, topografischen Karten.
Das erste Biwak im Hohsaas war ein Geschenk des damals noch eigenständigen "Schweizer Frauen Alpenclub" (SFAC / CSFA - Komitee Basel) an die Sektion Monte Rosa. Diese isolierte Aluminium- Konstruktion mit 12 Plätzen war schon damals eine zukunftsweisende Biwakform und wurde mit allen Einrichtungen, im Orginal an der "Schweizerische Ausstellung für Frauenarbeit - SAFFA 1958" in Zürich präsentiert.
Gebaut wurde 1958/59 unter der Regie von Hüttenchef Adolf Augsburger aus Naters auf einer Höhe von 2752m. Das zerlegte Bauwerk transportierte der bekannte Gletscherpilot Hermann Geiger mit dem Helikopter von Simplon-Dorf ins Hohsaas. Am 6.September 1959 ist die Einweihung.
Eine Staublawine zerstörte das Biwak am 31.März 1981 nach einer Standzeit von 22 Jahren. Als neuer Standort auf die Initiative von Rosmarie Peter-Escher, Vizepräsidentin der Sektion Monte Rosa und nach dem Projekt von Hüttenchef Werner Miethig, kam wieder eine Alu-Konstruktion jedoch mit Innentäfer aus Lärchenholz zur Ausführung. Die komplette Einrichtung umfasst 10 Schlafplätze, Holzofen und ein Notfunkgerät mit (K-Kanal).
Am 14.September 1983 konnten die drei fertig eingerichteten Gebäudeeleemente auf dem vorbereiteten Fundament montiert werden und das Biwak gleichen Tages in Betrieb genommen werden. Den Transport ab Simplon-Dorf führte der routinierte Helikopterpilot Bernd van Doornick von der Air Zermatt durch.
Die offizelle Einweihung erfolgte mit einer Messe durch Yvon Kull vom Simplon- Hospiz am Sonntag dem 21.August 1988.
Jakob Zenklusen von Simplon-Dorf war seit 1957 an beiden Biwaks als Handwerker und Hüttenwart über 37 Jahre beteiligt, seit 1994 führt seine Tochter Irma Zenklusen diese lange Tradition in der Familie als Hüttenwartin weiter. Hütteninfrastruktur:
Einfach eingerichtet mit 10 Schlafplätzen.
Besteigungen - ab Laggin Biwak
Überquerungen - Sommer
(Ohne Gewähr auf Vollständigkeit und Aktualität)
Eure Gastgeberin:
Irma Zumstein-Zenklusen
Schlafplätze:
Sommer und Winter:
10 Schlafplätze
Schwierigkeitsgrad - Hüttenzustieg:
Siehe Zustiege.
Öffnungszeiten:
Grundsätzlich immer offen als
Notunterkunft oder als Biwak für
mehr- tägige Routen.
Kontaktdaten Hüttenwart:
Ewald Zumstein
Irma Zumstein-Zenklusen
Litternaweg 12
CH-3930 Visp
Telefon: +41 (0)27 946 63 41
Hüttentelefon: Notfunkgerät (K-Kanal)
Email:.info[at]lagginbiwak.ch
Homepage: Laggin Biwak
Reservation:
Reservationen sind nicht nötig.
Auskünfte und weitere Details erteilt Ihnen gerne Irma Zumstein-Zenklusen.
(Siehe Kontaktdaten Hüttenwart)
Das Wetter durch die WebCam
:
Lage und Anfahrt
Standort:
Anfahrt mit ÖV:
Bis Simplon Dorf
oder Gabi
Zustiege Sommer:
Ab Simplon Dorf
Simplon Dorf - Weng - Antonius - Laggin Biwak (3.5 h) T3
Simplon Dorf - Bodme - Blaus Seewji - Sattel - Laggin Biwak (3.5 h)
Ab Gabi
Gabi - Wäxel - Biel - Homatta - Laggin Biwak (3.5 h) T3
Anflug
mit GoogleEarth
Falls noch nicht installiert:
Gratis-Download GoogleEarth
Landeskarten
1:25'000 Simplon Blatt 1309
1:50'000 Visp Blatt 274
Koordinaten
646 860 / 112 740
Skitouren
Skitouren Simplongebiet
Touren
Weissmies - Lagginhorn
Besteigung