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Zerstörung der Statue von Kolumbus in Arica. Bild: Marcela/Biobiochile
Der Bildersturm in dem südamerikanischen Land zeigt, dass es um mehr geht als nur Sozialreformen
In Chile kommt es im Zuge der Massenproteste gegen die Regierung von Präsident Sebastián Piñera zunehmend zu Angriffen auf historische Statuen und Monumente, die Persönlichkeiten des Kolonialismus und der Oberschicht ehren. Der Sturz zahlreicher Monumente macht deutlich, dass die Proteste weit tiefgreifender sind als sie in westlichen Medien dargestellt werden. Dort kommen diese und andre Entwicklungen kaum vor (eine Ausnahme aus Großbritannien hier). Es geht den Demonstranten nicht nur um Sozialreformen und den Abtritt Piñeras, sondern um eine grundlegende Abrechnung mit der Oligarchie, die das Land mit Unterbrechung der Regierung von Salvador Allende (1970-1973) fest im Griff hat und ihre Macht – wenn nötig – brutal verteidigt.
Ein prominentes Beispiel für den chilenischen Bildersturm ist….