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Direkte Demokratie in Eidgenossenschaft, Kantonen und Gemeinden.
Die demokratische Staatsform der Schweiz ist einmalig in der Welt. Geprägt durch Referendum-, Initiativ-, Petition-, Wahl- und Stimmrechte auf drei Staatsebenen (Gemeinde, Kanton, Bund) gibt es dem Volk (Souverän) ein Maximum an Selbstbestimmung. Eine wichtige Rolle spielt das Prinzip der Gemeinde-Autonomie und der damit verbundene Staatsaufbau von unten nach oben.
Die Volkrechte gewähren dem Volk die Möglichkeit, einerseits selber Vorschläge zur Revision von Verfassungs- und Gesetzesbestimmungen zu machen (Volksinitiative), andererseits über Parlamentsbeschlüsse im Nachhinein abzustimmen (Referendum). Sie erweitern somit die indirekte, sich auf die Wahl von Personen beschränkende Demokratie.
Das Schweizer Volk ist laut Bundesverfassung der Souverän des Landes, also die oberste politische Instanz. Es umfasst alle erwachsenen Frauen und Männer mit Schweizer Bürgerrecht. Das Volk hat das letzte Wort.
In kaum einem anderen Staat gibt es so weitgehende Mitbestimmungsrechte des Volkes wie in der Schweiz. Die lange demokratische Tradition, aber auch die vergleichsweise geringe Grösse und Bevölkerungszahl sowie die hohe Alphabetisierungsrate und ein vielfältiges Medienangebot sind ausschlaggebend für das Funktionieren dieser besonderen Staatsform.