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Hunde vegan ernähren ? Was sagt der Tiersarzt ?
Als Mensch sind die Beweggründe für eine vegane Ernährung auch für den Hund auch einem Tierarzt verständlich und rational nachvollziehbar.
Das Motiv der Tierliebe, die so weit geht, dass Tiere nicht für Nahrungszwecke gehalten, oder geschlachtet werden sollen, ist menschlich durchaus nachvollziehbar.
Hier gilt es aber für einen Tierarzt, der sich als "Anwalt des Hundes" verstehen muss, jedoch eindeutig Stellung zu beziehen, nämlich für den Hund. Diese menschliche Tierliebe bedeutet in diesem Fall sein eigenes Tier zu einer Ernährung zu "zwingen" die es aus natürlichem Verhalten nicht geben würde.
"Zwingen" deshalb, da der Hund nicht vor die Wahl gestellt wird. Nicht der Hund entscheidet zwischen der Futterschüssel mit dem Futter "A" und der Futterschüssel mit dem Futter "B", dem vageren Futter.
Würde man dem Hund die Wahl lassen, die Entscheidung viele sehr eindeutig aus.
Tierarzt Rainer Giebl liefert die sachlichen und medizinischen Argumente dafür, warum er, als Tierarzt und somit als "Anwalt des Hundes" einer solchen Idee nicht viel abgewinnen kann.
Tierarzt Rainer Giebl ist praktizierender Veterinär und setzt sich seit über 20 Jahren mit dem Thema Hundeernährung auseinander. Er ist ein Befürworter der Frischfleischfütterung, also auch des BARFens, jedoch auf einer gemäßigten und sinnvollen Basis.