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Glyphosat ist eins der am meisten verkauften Unkrautvernichtungsmittel. Bekannt ist es vor allem unter dem Markennamen "Roundup" der Firma Monsanto .
Die Umwelt-Behörde verweist auf ein 1986 in Kraft getretenes Gesetz (Proposition 65) zum Schutz des Trinkwassers. Der Staat sei durch diese Verordnung verpflichtet, krebserregende Substanzen und andere gesundheitsschädliche Stoffe kenntlich zu machen.
Das auch auf deutschen Feldern breit eingesetzte Glyphosat steht im Verdacht, Krebs zu verursachen. Allerdings kam die europäische Chemikalienagentur Echa im März zu dem Schluss, dass verfügbare wissenschaftliche Erkenntnisse nicht die Kriterien erfüllten, um Glyphosat als krebserregend zu bewerten. Experten streiten über die Risiken.
Gegner des umstrittenen Unkrautgifts hatten Mitte Juni einen Teilerfolg erzielt. Eine europäische Bürgerinitiative hat eine Million Stimmen für ein Verbot gesammelt, wie Unterstützer der Initiative mitteilten. Damit dürfen die Aktivisten ihr Anliegen auf Verbot im EU-Parlament vortragen und die Europäische Kommission zu einer Stellungnahme auffordern. Die EU-Kommission muss die Initiative innerhalb von drei Monaten prüfen./mub/DP/jha
(AWP)