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Der südkoreanische Mischkonzern Samsung will in den nächsten drei Jahren fast 206 Milliarden Dollar investieren. Das Geld werde in die Bereiche Biopharmazie, Künstliche Intelligenz, Halbleiter und die Roboterindustrie fliessen, kündigte Samsung Electronics an.
Die Investitionen würden dazu beitragen, die globale Position in Schlüsselindustrien wie dem Chipsektor zu stärken und das Wachstum in der Nach-Corona-Zeit anzuschieben. Der weltgrösste Speicherchipanbieter gab nicht an, welche Summen für welche Bereiche bereitgestellt werden, plant aber auch Übernahmen.
Die Investitionsankündigung kommt kurz nach der Freilassung des Vize-Verwaltungsratschefs, Jay Y. Lee, aus dem Gefängnis. Insidern zufolge wurden Übernahmen und grössere Investitionen wie die Ortsentscheidung für eine 17 Milliarden Dollar teure US-Chipfabrik wegen Lees Fehlen bei Samsung hinten angestellt. Die Samsung Group umfasst 59 Tochterunternehmen. (aeg/sda/awp/reu)
Die USA sind dem Rest der Welt einen Schritt voraus. Schon zu Jahresbeginn ist in der grössten Volkswirtschaft eine Mindeststeuer für Unternehmen in der Höhe von 15 Prozent in Kraft getreten. Damit will die amerikanische Regierung der Steueroptimierung von Grosskonzernen den Riegel schieben und zu mehr Fairness beitragen.