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Bei ihrer Gründung im Jahr 1920 erhielt die Marcel Benoist Stiftung ein Wertschriften-Portefeuille sowie eine Sammlung, bestehend aus Kunstgegenständen und Büchern, die zunächst in die Obhut der Stadt Lausanne gegeben wurde.
Die finanziellen Mittel aus dem Wertschriften-Portefeuille betrugen bei Stiftungsgründung 770’000 Franken. Eine positive Entwicklung ermöglichte es der Stiftung, den Preis mit 20’000 Franken zu dotieren. Hinzu kamen im Jahr 1966 weitere 750’000 Franken aus dem Verkauf eben dieser Kunstsammlung an die Stadt Lausanne, wodurch sich das Stiftungskapital auf 1’650’000 Franken erhöhte. Die Preissumme betrug anschliessend rund 35’000 Franken und bewegte sich ab 1974 zwischen 50’000 und 70’000 Franken.
Dank guter Kapitalanlagen konnte der Stiftungsrat 1995 zum 75. Jubiläum der Stiftung auf ein Vermögen von 2’510’000 Franken verweisen. 1996 übergab die Stiftung Silva Casa, Testamentsvollzieherin der Witwe des Galeristen und Sammlers Justin Thannhauser, der Marcel Benoist Stiftung eine Schenkung in Höhe von einer Million Franken, womit das Stiftungsvermögen auf über drei Millionen Franken anwuchs. Aufgrund dieses grosszügigen Geschenkes hob die Stiftung das Preisgeld auf 100’000 Franken an.
Nach Einschnitten im Zuge der Finanzmarktentwicklung in den Jahren 2007/2008 stabilisierte sich das Kapital der Marcel Benoist Stiftung. Aktuell kann die Stiftung auf ein Stiftungsvermögen von rund 2’100’000 Franken zurückgreifen. Die derzeitige Preissumme des Schweizer Wissenschaftspreis Marcel Benoist beträgt 50’000 CHF.