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Ab dieser Saison zählen für die von der SFL ausgesprochenen Suspensionen aus Verwarnungen nach vier, acht oder zwölf Spielen nur noch die gelben Karten aus der Raiffeisen Super League resp. aus der Brack.ch Challenge League. Hingegen werden die Verwarnungen aus Einsätzen mit den jeweiligen Nachwuchsmannschaften (z.B. Team Aargau U21) in den unteren Ligen in Zukunft nicht mehr dazu addiert.
«International ist es bereits heute Standard, dass die Verwarnungen aus den Nachwuchs-Mannschaften keinen Einfluss auf das Kader des Fanionteams haben.»
Zur gleichen Zeit hat der Verbandsrats des Schweizerischen Fussballverbandes mit seinem Entscheid (vom 22. April 2017) auch die saisonübergreifenden Sperren nach Verwarnungen aufgehoben, sodass Spieler zukünftig beim Saisonspiel nicht mehr für Vergehen aus der Vorsaison bestraft werden. Laut dem SFV sei es nicht zufriedenstellend, wenn eine Mannschaft aufgrund von Sperren mit einem reduzierten Kader beginnen müsse. «Zudem wird die alte Regelung dann unlogisch, wenn der betroffene Spieler in der Sommerpause zu einem anderen Verein wechselt», hiess es in der offiziellen Mitteilung.