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Feuer entsteht durch das Zusammentreffen von brennbaren Stoffen, Sauerstoff und Energie. In der Entstehungsphase eines Brandes innerhalb eines Gebäudes brennen zunächst Einrichtungsgegenstände und bilden Verbrennungsgase.
Kann der entstandene Rauch nicht durch Raumöffnungen abgeführt werden, kommt es zu einem Wärmestau an der Decke. Die stark erwärmte Luft führt zu einer extremen Erhitzung aller Einrichtungsgegenstände. Zeitgleich steigt die Temperatur im gesamten Brandraum. Die Oberflächen der brennbaren, aber noch nicht brennenden Gegenstände gasen aus und zünden dann schlagartig ohne Zündflamme. Dies ist der sogenannte Flashover, d. h. der blitzartig ablaufende Übergang eines Entstehungsbrandes zum Vollbrand. Dieser Vorgang ereignet sich zumeist sehr rasch, das Feuer breitet sich mit einer Geschwindigkeit von etwa 10 m/s aus.
Die Dauer bis zum Flashover hängt von unterschiedlichen Faktoren wie Brandraumgröße, Ventilation und Brandlast ab. Aufgrund der riesigen frei werdenden Energiemengen und Temperaturen von teilweise über 1000 °C bleiben den Rettungskräften in dieser Phase nur wenige Minuten, um Menschenleben zu retten.

Brandentwicklungsdiagram