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(LeGrand und lePetit) (Kt. Waadt,
Bez. und Gem. Aigle).
660 und 520 m. Zwei felsige und zum grossen Teil
bewaldete Höhen, letzte Ausläufer des
Chamossaire gegen die Rhoneebene hin. Am
SSO.-Hang stehen Weinreben. Zwischen den beiden
Gipfelpunkten, deren höherer noch Mauerreste eines einstigen Wachthauses trägt, liegt der sog. Pavillon de Plantour (584
m), eines der beliebtesten Ausflugsziele der Kurgäste von
Bex (¾ Stunden über der Stadt) mit schöner
Aussicht auf die Rhoneebene und den
Genfersee.
Dem Fuss des zu oberst ebenfalls
Wald tragenden Petit Plantour folgt die Strasse
Aigle-Ollon-Bex.
Zahlreiche Fusswege und Ruhebänke, von der Gemeinnützigen Gesellschaft von
Aigle angelegt und aufgestellt.
Mehr oder weniger dolomitische, schwarze oder graue Kalke der Trias in stark aufgerichteter Lagerung
und wahrscheinlich gleichen
Alters mit den Kalken (Marmor) von
Saint Triphon.
2345 m. Passübergang hinten (nördlich) über dem Hochthälchen
Plassecken und
dem
Grubenpass parallel laufend;
verbindet
Partnun (St. Antönierthal-Prätigau) mit dem österreichischen Thal von Gampadelz
und weiterhin mit Tschagguns und Schruns im
Montavon.
Wird meist nur von Schmugglern benutzt, was schon zu Grenzverletzungen
geführt hat, die auf diplomatischem Weg beglichen werden mussten.
Die Sektion Vorarlberg des Deutschen und Oesterreichischen
Alpenvereins hat zwischen der Tilisunahütte und dem Dorf Gargellen im obern
Montavon einen neuen Fussweg erstellen lassen,
der über den Plasseckenpass führt, dem Hang der
Sarotlaspitzen entlang zieht und dann über den
Sarotlapass nach
Gargellen hinunter leitet.
Gegenwärtig (1904) wird in dieser Gegend die Landesgrenze zwischen der
Schweiz und Oesterreich
einer Neubegehung und Bereinigung unterzogen.
Das Dorf heisst im welschen Dialekt Planasiva (plana silva =
Wald in der
Ebene).
Dieser Name scheint wie derjenige des benachbarten
Dorfes
Plaffeien
(Planfayon = ebene Schafweide) auf eine ehemalige Besiedelung der Gegend durch romanische Kolonen hinzuweisen,
die dann nach und nach durch germanische Elemente verdrängt oder assimiliert worden sind.
(LesGrands und lesPetits)(Kt. Waadt,
Bez.
La Vallée und Nyon).
1240-1330 m. Wellige Terrasse am
NW.-Hang
der Kette des
Noirmont; 4,5 km lang und im Mittel 700 m breit. Fällt steil zum Thal der obern
Orbe ab. Im N. liegen auf Boden
der Gemeinde
Le Chenit und über dem zwischen der Landesgrenze gegen Frankreich und
Le Brassus befindlichen
und La Coulière geheissenen Abschnitt des Jouxthales die sog.
Grands Plats mit einem umfangreichen Sennberg und zwei
Hütten.
Die
Petits Plats umfassen den s. Abschnitt der Terrasse, gehören zur Gemeinde Arzier, liegen über dem
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französischen Vallon du Bois d'Amont und greifen auch noch auf französisches Gebiet hinüber. Sie bestehen ebenfalls aus
Sennbergen mit einigen Hütten. Darüber steht der Bois desPetits Plats geheissene Wald. Die Terrasse wird ihrer ganzen Länge
nach von einem guten Fussweg durchzogen, der 3 km sw. vom Dorf Le Brassus in die Strasse nach Les Rousses
einmündet. Das Plateau von Les Plats bildet eine dem SO.-Hang des Jouxthales folgende Mulde sekundären Charakters und ist
die Fortsetzung der über Le Brassus gelegenen Terrasse Les Molards, die gegen SW. allmählig in die Höhe steigt. Grösste
Breite auf den Grands Plats. Diese ausschliesslich aus Valangien bestehende weite Mulde geht auf der Seite
gegen das Jouxthal in ein zuerst nur schwach angedeutetes, dann aber immer schärfer hervortretendes Gewölbe über, dass
schliesslich über dem Bois d'Amont eine Zone von Portlandkalk hervorstechen lässt und hier auch durch eine Verwerfung gestört
ist.