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Der Schweizerische Verband für Pferdesport (SVPS) hat gegenüber der Fédération Equestre Internationale (FEI) seine Unzufriedenheit über gravierende Missstände in Bezug auf Tierschutz und Ungleichbehandlung von Athleten an internationalen Endurance-Wettkämpfen klar zum Ausdruck gebracht. Er erwartet nun von der FEI konkrete Lösungsvorschläge sowie einen unverzüglichen Aktionsplan.
Der SVPS verweist in seinem Schreiben vom 26. März 2013 an die FEI auf die hohe Zahl von gedopten und verletzten Pferden an internationalen Endurance-Wettkämpfen und Verstössen gegen den FEI-Code of conduct.
Dabei stützt sich der SVPS auf von der FEI selbst veröffentlichte Zahlen, die den häufigen Medikamenteneinsatz und die hohe Anzahl von positiven Dopingtests belegen und somit die Endurance als Leader-Disziplin bezüglich Einsatzes verbotener Substanzen im Pferdesport positionieren. Schweizer Reiterinnen und Reiter sind dabei nicht betroffen.
Ferner kritisiert der SVPS die Ungleichbehandlung der Athleten in Bezug auf das Infrastrukturangebot von Veranstaltern: Je nach finanzieller Möglichkeit ihres Verbandes oder ihrer Sponsoren präsentiert sich dieses sehr unterschiedlich. Das entspricht keinesfalls dem Grundsatz der Gleichbehandlung aller Athleten.
Schliesslich verurteilt der SVPS unter anderem die ungenügende Zugangsregelungen zu den Turnierpferden, unterschiedlich vorgenommene Veterinärkontrollen und der Einsatz von Offiziellen mit Interessenskonflikten.
Als Antwort auf die bisher unbefriedigende Reaktion der FEI, verlangt der SVPS in einem weiteren Schreiben von der FEI nochmals klar einen konkreten Aktionsplan, der aufzeigen soll, wie die seit Jahren herrschenden Missstände bekämpft werden sollen. Zudem verlangt er die Publikation der Doping- und Unfallstatistiken der letzten fünf Jahre.
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