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Das Landzugangsverfahren war im Mai 2019 eingeleitet worden. Seither hat die NWMO mit lokalen Landbesitzern zusammengearbeitet, um gut 500 Hektare Land zusammenzuführen. Die Vereinbarungen enthalten eine Kombination aus Options- und Kaufvereinbarungen. Diese ermöglichen es einerseits der NWMO, Studien durchzuführen, und andererseits den Landbesitzer, das Land weiterhin zu nutzen – in einigen Fällen durch Rückmietvereinbarungen. Sollte der Standort für den Bau eines Tiefenlagers ausgewählt werden, so wird es von der NWMO erworben.
«Das starke Interesse der lokalen Grundbesitzer in jeder Gemeinde ermutigt uns», sagte Mahrez Ben Belfadhel, Vizepräsident für Standortauswahl bei der NWMO. Mit den bestehenden Vereinbarungen und dem Zugang zu Land in South Bruce könnten in den kommenden Monaten Studien wie Bohrungen und grundlegende Umweltüberwachungen lanciert werden und damit könne die Eignung des Gebiets beurteilt werden.
Die NWMO wird in den kommenden Monaten und Jahren die Gespräche mit Landbesitzern in der Nähe des potenziellen Standorts fortsetzen, um zusätzliches Land in diesem Gebiet zu einem Standort von etwa 600 Hektaren zusammenzulegen. Kanadas Entsorgungsplan sieht vor, dass die NWMO bis 2023 einen einzigen bevorzugten Standort für das Tiefenlagerprojekt bestimmt und dies in einer informierten und bereitwilligen Gemeinde.
Das Auswahlverfahren hatte 2010 begonnen. Ursprünglich hatten 21 Gemeinden in den Provinzen Ontario oder Saskatchewan vorbereitende Abklärungen gewünscht. South Bruce ist einer von zwei möglichen Standorten, der im Auswahlverfahren verblieben ist. Die NWMO gab im November 2019 bekannt, dass die Studien auch im Gebiet von Ignace fortgesetzt werden. Hingegen wird Huron-Kinloss nicht länger als potenzieller Standort für ein Tiefenlager betrachtet. Als Nachbar von South Bruce wird es jedoch weiterhin eine wichtige Rolle spielen.
Quelle
M.A. nach NWMO, Medienmitteilung, 24 Januar 2020