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Durch Optimierung von Fruchtfolgen nach ökonomischen und ökologischen Kriterien lassen sich deren Leistungen verbessern. Im Rahmen des Projektes CASDAR-PCB wurden verschiedene Ackerbau-Fruchtfolgen in Frankreich mit der Ökobilanzmethode SALCA untersucht.
Die Untersuchungen wurden in den drei französischen Regionen Burgund, Moselle und Beauce durchgeführt. Unsere regionalen Partner wählten eine Anzahl repräsentativer und besonders vielversprechender Fruchtfolgen aus und beschrieben diese. Die Modellierung und Ökobilanz-Berechnung erfolgte, indem die Kombinationen von Vorkultur und Folgekultur berechnet wurden. Dies erlaubte eine effiziente Berechnung einer grossen Anzahl von Fruchtfolgen mit einer begrenzten Zahl von Kultur-Kombinationen.
Die Ergebnisse zeigten, dass der Einsatz von Stickstoff den grössten Einfluss auf die Umweltwirkungen hat. Eine Reduktion von Stickstoffgaben wirkt sich sowohl günstig auf die Umweltwirkungen pro Flächeneinheit, als auch auf die Öko-Effizienz aus (Umweltwirkungen pro € Deckungsbeitrag). Eine solche Reduktion lässt sich durch die Einführung von Leguminosen in der Fruchtfolge oder durch verminderte N-Düngergaben bei den gedüngten Kulturen erreichen.