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Angebot und Nachfrage bleiben die entscheidenden Faktoren für die Preisbestimmung von Rohstoffen. Eine konstant wachsende Weltbevölkerung und zunehmender Wohlstand in bevölkerungsreichen Ländern, angeführt von China, erzeugen einen hohen Nachfragedruck. Dies wird sich in den nächsten Jahren nicht ändern. Die pessimistischen Annahmen gehen für China für die nächste Dekade von einem jährlichen Wachstum von 7% aus. Der Pro-Kopf-Ölverbrauch ist in China im Vergleich zu Amerika heute noch neun mal kleiner. Eine zunehmend wohlhabendende Mittelschicht leistet sich mehr Konsumgüter, isst mehr Fleisch, braucht mehr Energie. Chinas Sojabohnenimporte verdeutlichen dies eindrücklich. Gleichzeitig versuchen die Rohstoffanbieter dieser erhöhten Nachfrage gerecht zu werden. Höhere Gewinnungskosten wirken dabei ebenfalls oft als Preistreiber. Weltweit kämpfen z.B. Kupferminen gegen einen rückläufigen Kupfergehalt. Resultierend muss eine deutlich höhere Menge Erz gefördert werden, um den gleichen Anteil Kupfer zu gewinnen. Das Eruieren von Angebot und Nachfrage führt wegen den deutlich höheren Volumen zu erhöhten Preisschwankungen. Relativ kleine Einflüsse können zu extremen Engpässen oder aber auch zu einem kurzfristen Überangebot führen. Mit fundamentalem Wissen lassen sich diese Schwankungen erkennen und ausnutzen. Gerne zeigen wir auch Ihnen aktuelle Möglichkeiten.