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Washington - US-Aussenministerin Hillary Clinton hat am Mittwoch vor US-Senatoren um Zustimmung zu einem umfangreichen Abrüstungsabkommen mit Russland geworben. Eine Verzögerung bei der Ratifizierung des neuen Start-Abkommens könnte die Sicherheit der USA gefährden.
Sie gab sich zuversichtlich, dass bislang abgeneigte Republikaner beim Votum Mitte September doch noch den Vertrag unterstützen würden, der einen weiteren Abbau strategischer Atomwaffen vorsieht. Der Vertrag sei zu wichtig, um ein Opfer des Wahlkampfes zu werden, sagte Clinton mit Blick auf im November anstehende Kongresswahl.
Bislang hat nur ein republikanischer Abgeordneter seine Unterstützung signalisiert. Mindestens acht müssen im Senat neben den Demokraten jedoch zustimmen, um den Vertrag zum Gesetz werden zu lassen.
Das Abkommen würde unter anderem die Zahl der atomaren Sprengköpfe in Russland und den USA um rund 30 Prozent reduzieren. Es war im April von US-Präsident Barack Obama und seinem russischen Amtskollegen Dmitri Medwedew unterzeichnet worden.
SDA-ATS