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Homer Simpsons legendäres Bonmot, «Auf den Alkohol, Ursprung und Lösung sämtlicher Lebensprobleme», muss nach jüngsten wissenschaftlichen Erkenntnissen revidiert werden – zumindest, wenn es um Beziehungen geht.
Quelle: youtube
Eine Studie, publiziert in der Wissenschaftszeitschrift «Journals of Gerontology», legt nahe, dass gemeinsamer Alkoholkonsum bei Paaren zu einer glücklicheren Beziehung führt. Das gleiche Bild ergibt sich bei Paaren, die konsequent auf Alkohol verzichten. Trinkt hingegen ein Beziehungspartner und der andere nicht, führt das laut den Forschern statistisch zu einer unglücklicheren Beziehung.
Zur Untersuchung wurden 4'864 Verheiratete, die alle mindestens 33 Jahre in einer Beziehung lebten, zu ihrem Alkoholkonsum befragt.
Wie Alkohol genau auf Beziehungen wirkt, ist damit aber noch lange nicht geklärt. Dr. Kira Birdtt von der University of Michigan, die die Studie mitverfasst hatte, sagte gegenüber Reuters: «Wir sind nicht sicher, weshalb das passiert, aber es könnte sein, dass Paare, die zusammen Freizeitaktivitäten verbringen, eine bessere Beziehungsqualität haben.»
Kleiner Wermutstropfen: Dr. Fred Blow, ebenfalls von der University of Michigan, gibt aber zu Bedenken, dass 20 Prozent der Männer und sechs Prozent der Frauen, die an der Umfrage teilgenommen hatten, schwere Trinker seien.