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In einem internen Memo weise der neue Co-Chef der Vermögensverwaltung seine Mitarbeiter an, reiche Kunden mit Krediten zu versorgen. Zuvor hatte Bloomberg über dieses Memo berichtet.
Mit mehr Krediten könne die globale Vermögenverwaltung "schnelle Gewinne" erzielen, schrieb Khan, der diesen Sommer von der Credit Suisse zur UBS wechselte, demnach. Laut der Zeitung käme das bei der UBS einem Paradigmenwechsel gleich. Denn bei der Grossbank habe sich nach der Finanzkrise und spätestens nach dem Milliardenflop des Händlers Kweku Adoboli eine "ausgesprochen risikoadverse Kultur" etabliert, sagte ein hoher Kadermann der Zeitung.
Wachsen will Khan laut dem Bericht zudem auch bei nicht gelisteten Aktien (Private Equity), privaten Schuldtiteln (Private Debt) und Infrastruktur. UBS-Chef Sergio Ermotti hat Khan, der im Oktober bei der UBS anfing, 60 Tage Zeit gegeben, um sich die globale Vermögensverwaltung anzuschauen und danach allenfalls Verbesserungsvorschläge vorzulegen.
(AWP)