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Catoniana
regula (lat.), eine von
Cato Licinianus herrührende Bestimmung, nach welcher ein
Testament,
welches nicht gültig sein würde, wenn der
Erblasser sofort nach dessen Errichtung gestorben wäre, unwirksam bleibt (ungeachtet
der inzwischen etwa eingetretenen Umstände), auch wenn der
Testator erst später stirbt.
War also z. B. der Erblasser bei der Testamentserrichtung geisteskrank und also dispositionsunfähig, so ist und bleibt das Testament ungültig, auch wenn der Testator nach dessen Errichtung und vor seinem Ableben zurechnungs- und dispositionsfähig geworden sein sollte.