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Das eine war die ehemalige Dorfheimscheune, in der seit etwa Ende der 1930er Jahre eine Sattlerei betrieben wurde. Sie wurde im Februar 2016 abgebrochen.
Auf dem Dachboden fanden wir einige Zeugen dieses Handwerks wie Kummetbock, Pferde- und Kuhgeschirr, eine Kardeuse mit Pferdehaarresten und anderes. Wir konnten diese Gegenstände sicherstellen und teilweise ins Museum integrieren.
Albert Herzog (1916-2002) lebte und arbeitete in der ehemaligen Dorfheimscheune. Er betrieb dort eine Sattlerei. Er stellte Geschirr für Ochsen und Pferde her. Im Weiteren stellte er Matratzen aus Rosshaar her. Das Rosshaar musste auf einer Kardeuse (Zupfmaschine, Bild) bearbeitet werden, bevor es für die Matratzen verwendet werden konnte.