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Die Hafenstadt Hiroshima ist der Verwaltungssitz der Präfektur Hiroshima. Weltweite Bekanntheit erlangte Hiroshima als Ziel des ersten kriegerischen Kernwaffeneinsatzes am 6. August 1945.
Die Stadt entstand im späten 16. Jahrhundert um die Burg „Karpfenburg“, welche sich im Flussdelta befand und der Fürstenfamilie Mori zugesprochen war. Die Mori, die bis dahin weite Teile der Region Chugoku kontrolliert hatten und zu den mächtigsten Familien der Sengoku-Zeit zählten, gehörten zu den Verlieren der Schlacht von Sekigahara (1600). Als Folge erhielt die Familie Asano das Fürstentum Hiroshima. Die Mitglieder der Asano Familie bauten die Stadt aus und regierten bis zur Meiji-Restauration (1869).
Weil die Stadt durch den Abwurf der Atombombe grossflächig zerstört wurde, sind nur wenige Sehenswürdigkeiten vorhanden.