Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03662.jsonl.gz/2793

|Eintrag: 11 / 11||12:09:19 07.01.18 X|

Antje
aus Deutschland / Türingen

Thema: Herzinfarkt
Code: A4yj8FlIPo
|Herzinfarkt 1. Selbsthilfe

Bitte pausiere für 2 Minuten und lies das (Ich bin gespannt, wer sich von meinen Freunden die Zeit nimmt) :
1. Nehmen wir an, es ist 19.45 Uhr und Du gehst nach einem ungewöhnlich harten Arbeitstag nach Hause (natürlich alleine).
2. Du bist wirklich müde, verärgert und frustriert.
3. Plötzlich beginnst Du, starke Schmerzen in der Brust zu empfinden, die sich in Deinen Arm und in Deinen Kiefer ziehen. Du bist nur etwa fünf Kilometer vom Krankenhaus entfernt, das Deinem Haus am nächsten liegt.
4. Leider weißt Du nicht, ob Du so weit kommen wirst.
5. Du wurdest in HLW ausgebildet, aber der Typ, der den Kurs unterrichtet hat, hat dir nicht gesagt, wie man es an dir selbst ausführt.
6. Wie kann ich einen Herzanfall bei alleiniger Überlebenschance überleben? Da viele Menschen alleine sind, wenn sie ohne Hilfe einen Herzinfarkt erleiden, hat die Person, deren Herz unzulänglich schlägt und die sich ohnmächtig fühlt, nur etwa 10 Sekunden, bevor sie das Bewusstsein verliert.
7. Diese Opfer können sich jedoch immer wieder hustend, hustend helfen. Vor jedem Husten sollte ein tiefer Atemzug genommen werden, und der Husten muss tief und verlängert sein, wie bei der Produktion von Sputum aus der Tiefe der Brust. Ein Atemzug und ein Husten müssen etwa alle zwei Sekunden ohne Unterbrechung wiederholt werden, bis die Hilfe eintrifft oder bis das Herz wieder normal schlägt.
8. Tiefe Atemzüge holen Sauerstoff in die Lunge und Hustenbewegungen drücken das Herz und halten das Blut im Kreislauf. Der Druck auf das Herz hilft auch, den normalen Rhythmus wiederherzustellen. Auf diese Weise können Herzinfarkt-Opfer in ein Krankenhaus gelangen.
9. Erzähl dies so vielen anderen Leute wie möglich! Es könnte ihr Leben retten !!
10. Ein Kardiologe sagt: Wenn jeder, der diese Nachricht bekommt, es an 10 Personen sendet, kann man darauf wetten, dass wir mindestens ein Leben retten.
11. Anstatt Witze und WhatsApp Nachrichten und Bilder zu senden, bitte diesen Text weiterleiten oder teilen, der das Leben einer Person retten kann.
12. Wenn diese Nachricht um dich herum kommt ... mehr als einmal ... bitte ärgere dich nicht ... Du solltest stattdessen glücklich sein, dass du viele Freunde hast, die dich interessieren und dich immer wieder daran erinnern, wie man mit einem Herzinfarkt umgeht.
Bitte Teilen (Verbreiten) nicht vergessen !
|Eintrag: 10 / 11||10:29:50 29.09.17 X|

Humorist

Thema: Altersheim
Code: W345hgfi
|Welch schöne, verzaubernde Idee!!

Setzen wir doch die Senioren in die Gefängnisse und die Verbrecher in unsere "Pflegeheime".
Durch diesen Wechsel hätten unsere alten Leute täglich kostenlosen Zugang zu
einer Dusche, zu Arzneimitteln, regelmäßige Zahn- und medizinische
Untersuchungen sowie die Möglichkeit zu gesunder Bewegung bei Spaziergängen
in einer schönen Außenanlage mit Garten.
Sie hätten Anspruch auf Rollstühle usw. und sie würden Geld erhalten,
anstatt für ihre Unterbringung Unsummen zu zahlen.
Um im Notfall sofort Hilfe zu bekommen, gäbe es eine ständige Video
Überwachung.
Ihre Betten würden zweimal pro Woche neu überzogen n und ihre eigene Wäsche
regelmäßig und erst noch kostenlos gewaschen und gebügelt.
Sie hätten alle 20 Minuten Besuch vom Wärter und bekämen Ihre Mahlzeiten
direkt ins Zimmer serviert.
Sie hätten einen speziellen Raum, um ihre Familie zu empfangen, Zugang zur
Bibliothek, zum Gymnastikraum und zum Schwimmbad sowie physikalischer und
psychologischer Therapie und sogar das Recht auf kostenlose Weiterbildung.
Auf Antrag wären Schlafanzüge, Schuhe, Pantoffeln und sonstige Hilfsmittel
legal und erst noch kostenlos.
Außerdem hätte jede alte Person Anspruch auf einen eigenen Fernseher, ein
Radio sowie auf unbeschränktes Telefonieren.
Es gäbe einen Direktorenrat, um etwaige Klagen anzuhören, Wünsche
anzubringen.
Außerdem hätten die Überwacher einen Verhaltenskodex zu respektieren!
Die Verbrecher hingegen bekämen meist
kalte, bestenfalls lauwarme Mahlzeiten in einem Großen Ess-Saal, sie wären
einsam und ohne Überwachung sich selbst überlassen. Die Lichter gingen um 20
Uhr aus, sie hätten Anspruch auf nur ein Bad pro Woche (wenn überhaupt!),
sie lebten in einem kleinen Zimmer und zahlten mindestens 5000 €. pro Monat
und das ohne Hoffnung, lebend wieder heraus zu kommen!
Damit gäbe es doch eine gerechte Behandlung für alle!
Bist auch Du damit
einverstanden, Empfehle diesen Bericht WEITER und lasse viele Menschen an
dieser grandiosen Idee teilhaben.
|Eintrag: 9 / 11||14:55:43 30.08.17 X|

Pilatus

Thema: Herzschrittmacher
Code: XH8n4rue
|Einstellung Herzschrittmacher:

Im Frühling 2015 erhielt ich einen Herzschrittmacher. Ich hatte über 2 1/4 Jahre bei der kleinsten Anstrengung ein Stechen im Herzbereich mit Verkrampfungen im Rückenbereich, Schultern, Nacken und Hinterkopf, das dann so nach einer Stunde gehen langsam abgeklungen ist. Ich getraute mich nicht Sport zu treiben oder z. B. Radwechsel am Auto selber zu machen, weil die Symptome sofort bei Anstrengung da waren.
Nun war ich heute vor einer Woche im Luks (Luzerner Kantonsspital) zwecks Kontrolle. Ein anderer Arzt (Oberarzt R.) hörte sich meine Geschichte an. Er sagte: "ich stelle etwas anderes ein und sie gehen im Gang 5 Minuten schnell auf und ab, dann kommen sie wieder!" Gesagt getan. Messung. Nochmals etwas Verstellung. "gehen Sie nun den steilen Weg zum Friedental (aber nicht da bleiben ), und dann kommen sie wieder rein zur Sprechstunde. Gesagt getan. Kein Klemmen, nichts. "Gut dann lassen wir das Mal so".
1. Fazit: Ich bin über 2 Jahre mit nicht richtig eingestelltem Schrittmacher unterwegs gewesen.
2. Fazit: Der Arzt ist der Sohn eines Weltmeisters und Olympiasiegers. Er hat von Vater- und Mutterseits eben die Gene, die ES ausmachen.
Ich danke Ihm hier an dieser Stelle herzlich. rn
Ich bin jetzt schon über 20 Mal mit mehr oder weniger Anstrengung gegangen. Nie hatte ich die gleichen Spannung-Symptome wie vor der neuen Einstellung.
|Eintrag: 8 / 11||16:23:07 06.08.17 X|

Schreiber

Thema: Herzschrittmacher
Code: XH8n4rue
|Herzschrittmacher Batterie

Hallo. Es würde mich interessieren, was für Erfahrungen gemacht wurden mit dem Wechsel der Batterien:
* Zeitspanne, wie lange hat die Batterie gehalten?
* Verlauf des Batteriewechsels
|Eintrag: 7 / 11||13:06:31 06.08.17 X|

Hansruedi

Thema: Herzschrittmacher
Code: XH8n4rue
|Herzschrittmacher Magnetfelder

Ich habe einen Herzschrittmacher seit 2 Jahren. Seither habe ich Ruhe mit dem Herzen. Manchmal ein schwaches Stechen gleich unter dem Schrittmacher, der unter dem Schlüsselbein eingesetzt ist. Hat Jemand gleiche Erfahrungen?
Nun habe ich in der Schweizer Familie gelesen, dass es gefährlich ist, sich in der Nähe von Diebstahlsicherungen in den Eingängen von Einkaufszentren aufzuhalten.
Hat Jemand noch weitere schlechte Erfahrungen wegen Magnet- oder Elektrowellen Beeinträchtigungen gemacht?
|Eintrag: 6 / 11||12:57:11 06.08.17 X|

Blume

Thema: Arztwahl
Code: d88k0ILkls
|Arztwahl richtig

Wenn Sie zu den Glücklichen gehören, die einen guten Hausarzt haben, dann ist es ja bestens. Es kann aber sein, dass sie einen neuen Arzt aufsuchen müssen. Dann beobachten sie aber genau und urteilen Sie:
* Ist die Umgangssprache vom Personal und des Arztes freundlich und nimmt er inneren Anteil an ihrem Anliegen.
* Ist der Arzt etwa auf gleicher Augenhöhe wie sie oder ist er überheblich oder sogar autoritär.
* Nimmt er sich Zeit ihnen den Sachverhalt genau zu erklären oder speist er sie ohne Erklärungen mit Medikamenten ab.
* Haben sie einfach ein gutes Bauchgefühl.
* Haben sie das Gefühl, dass der Arzt mit ihrer Konsultation nur seinen Umsatz steigern will.
Wenn sie ein schlechtes Gefühl haben, drehen sie auf dem Absatz um und besuchen einen anderen Arzt.
Sie haben das Recht auf eine fürsorgliche Behandlung und einen befriedigenden Umgang mit ihnen.
|Eintrag: 5 / 11||12:53:04 06.08.17 X|

Pilatus

Thema: Prostata
Code: rrDdNpt
|Wo Prostata abklären

Ich komme später noch detaillierter auf dieses Ereignis zurück. Ich wurde im April 2016 an der Prostata operiert. Eine Totalentfernung wurde im Prostatacenter Luks, Luzern mit dem Roboter da Vinci ausgeführt. Dies war nötig, weil 2 selbstständige Urologen meine Krankheit mindestens 2 Jahre zu harmlos eingeschätzt haben.
Gehen Sie in kein privates Prostatacenter, zu selbstständigen Urologen, etc.
Meine Empfehlung:
Gehen Sie in eines der 4 Prostatacenter der Schweiz: z. B.
* Urologie Prostatacenter, Luzerner Kantonsspital
* Urologie Prostatacenter Aarau, Kantonsspital
* Prostata - Universitätsklinik für Urologie - Inselspital
* Urologie Prostatacenter Zürich, Universitätsspital
Wichtigster Grund: Jeder Arzt hat noch einen Chef über sich, und der nochmal einen. Es sind Teams, die sich untereinander beraten können. Sie sind nicht selbständige Unternehmer. In diesen Center sind die besten technischen Voraussetzungen für eine erfolgreiche Behandlung.
Sie können mir über meine Email Fragen stellen:
|Eintrag: 4 / 11||16:08:58 04.08.17 X|

Pilatus

Thema: Lungenembolie
Code: ZzeKRL9
|Rettung im Spital nach Arztpfusch

So kam ich per 144 nach Luzern ins Kantonsspital! Wurde direkt an Kolonnen von aufgenommenen Patienten vorbei, die auf Behandlung warteten in den OP gefahren. Alles ging sehr schnell. Sicher ein Dutzend Leute machten Vorbereitungen. Dann kam Professor P. E. Kurz noch ein paar Worte und Erklärungen meinerseits und er sagte: "Nachdem ich Vieles weiss, muss ich sagen, dass sie jetzt gar nicht mehr sterben können, denn was sie alles erlebt haben, da könnten sie 100 mal tot umgefallen sein." Schon wurde in die Leiste eine Leitungsaufnahme gelegt und Herr P. Erne fuhr durch die Vene zum Herz, durch das Herz hindurch und legte auf der linken Seite vor dem Herz einen sogenannten Venen Cava Filter, um im Falle eines zum Herz wandernden Gerinnsel, dieses abzufangen.
Dann wurde ich in die Intensivstation verlegt. Nochmal 10 Tage intensive Überwachung! Die Gerinsel wurden mit Chemie bearbeitet. Sie sollten sich auflösen, was aber nicht erfolgte. Ich war in ständiger Lebensgefahr! Was ich in dieser Zeit für grossartige Menschen kennen gelernt habe! Von der jüngsten Lehrtochter bis zum obersten Boss nur sehr liebe Menschen. So war mir gar nicht richtig bewusst, in welcher gefährlichen Situation ich war. In dieser Zeit wurden endgültig meine rechten Winkel und geraden Klötzli im Hirn wieder zu Gehirnwindungen. (trotz allem eine sehr positive Gehirnwäsche)
Ich mag mich erinnern, dass ich dachte: "Wenn ich nur noch auf einer ebenen Blumenwiese über ein Weglein würde gehen können." oder: "Wenn es sein muss, dann nehmt mir halt das linke Bein ab."
Sie haben mir im Luks das Leben gerettet! 12 Jahre muss ich jeden Tag Marcoumar einnehmen und im Monat einmal den Quick-Wert des Blutes beim Hausarzt checken lassen. Aber ich lebe noch! Was allerdings weitere fatale Folgen der Geschichte sind, werde ich in einem weiteren Beitrag in "swiss medical errors" bald veröffentlichen.
|Eintrag: 3 / 11||16:01:42 04.08.17 X|

Pilatus

Thema: Prostata
Code: rrDdNpt
|Nach der Bestrahlung

Die Bestrahlungen sind abgeschlossen. 38 mal. Tumor 19x15 mm in der Prostataloge und 10 mal eine Metastase 5 mm im 5. Lendenwirbel. 38 x nach Luzern fahren. Mit Parkieren war es (ausser 1x) immer gut abgelaufen. Mit der Zeit weiss man wo noch was frei ist. Oben auf dem Dach! Das Schlimmste war, dass ich immer etwa min. 3 Dl Wasser in der Blase haben musste. So habe ich während dem Fahren immer eine Flasche Wasser dabei gehabt und getrunken. Wenn es dann etwas im Warteraum gedauert hatte, konnte ich das Wasser nicht behalten und musste im WC etwas ablassen, was nicht einfach war. Mit der Zeit hatte ich es raus. So nahm ich eine Flasche mit in den Bestrahlungsraum. Manchmal musste ich gleich nach der Bestrahlung sofort Wasser lassen. Manchmal mochte ich mich noch in die Umkleidekabine begeben aber ich hätte es nie bis zum WC geschafft. Das ausserordentlich liebe und zuvorkommende Personal amüsierte sich etwas. Ich auch.
10 März 17. Es wird der PSA Wert gemessen, 0.34. Vor der Bestrahlung 3.4. Der ausserordentlich nette und einfühlsame Onkologie Arzt A. sagte, dass die Tumorzellen von jetzt an absterben werden. Mit der Inkontinenz, die vor der Bestrahlung vielleicht noch ein paar % war, wurde es nach der Bestrahlung etwas schlechter. (Wurde voraus gesagt) Ich bekomme eine 3 Monats Hormonspritze verabreicht.
12. April 2017. Heute vor einem Jahr die OP!
13.April 17. Gebe eine Forschungsprogramm-Fragebogen bei LUKS Urologie ab. Treffe einen Schulfreund H.P. im Warteraum, der die gleiche OP im Juni über sich ergehen muss. Sehe auch in andere Männeraugen etwa gleichen Alters die auf dem Bänkli warten und die Frauen daneben mit besorgten Gesichtsausdrücken. Kann mich genau erinnern.
19.4.17. Die Inkontinenz verbessert sich langsam aber zusehends. Wie geht es weiter? Hat man Alles im Griff? Wie ist der nächste PSA Wert und wann? Werde nun diese Fragen an Hausarzt und Luks per Mail stellen. Bin wegen Erlebtem natürlich vorsichtig geworden. Ja nicht einfach abwarten. Ich möchte keine Überraschungen mehr wegen Zeitverschwendung.
In letzter Zeit wieder vermehrt Schwitzen, Wallungen, was eine Zeitlang schon viel besser war. Sind es andere Medikamente, die da eine Rolle in
Zusammenhang mit der Hormonspritze spielen. Muskeln Steifheit. Abgeschlagenheit. Da ist eine grosse Unsicherheit. Packungsbeilagen lesen lassen die letzten Haare sträuben. Arbeite halt weniger.
4. Mai 17 Gestern Blut abgegeben beim Hausarzt.
5. Mai 17 Bin wie ein Tiger im Käfig. Warte auf den Bericht. Soeben kommt das Telefon. PSA Wert neu 0.02 ! Erstmal Entwarnung. Machen mal vorsichtig eine Flasche Sekt auf. Immerhin gibt es im Sommer einen langen Urlaub mit dem Cämperli.
Es geht hier dann wieder weiter.............
|Eintrag: 2 / 11||15:15:37 03.08.17 X|

Pilatus

Thema: Lungenembolie
Code: ZzeKRL9
|4 Etagen Thrombose mit Lungenembolien und die Folgen eines Ärztepfusches.

Der Artikel wird erst heute, nach 12 Jahren ins Netz gesetzt, weil erst jetzt die ganze Tragweite eines Ärztefehlers überschaubar ist. Das tragische daran ist, dass ich 12 Jahre total eingeschränkt in meinen früher sehr umfangreichen sportlichen Tätigkeiten war. Vom Sportler zum Greis innert einem halben Jahr! Ich war 4 Jahre bis zur Pensionierung vollinvalid und da kommen ja noch die finanziellen Einbussen dazu, die sich auf das ganze spätere verbleibende Leben auswirken.
Der Arzt hatte seine Rechnungen versendet und das Geld ohne geringste Abzüge erhalten!
Heute würde ich seine Entschuldigung nicht mehr annehmen!
Im Frühling 2004 hatte ich plötzlich eine starke Müdigkeit. Ich fühlte mich Unwohl und hatte manchmal Schmerzen auf der Brust. So suchte ich in unserer Gemeinde einen Arzt auf. Ich kannte ihn nicht, da aber mein sehr guter Hausarzt kurz vorher verstorben war, musste ich ja irgend einen Arzt aufsuchen.
Er untersuchte mich und die Diagnose war Bronchitis. Medikamente schlucken! Antibiotika! Das Zauberwort! Nichts besserte sich und einmal kam ich mit Blut im Speichel und ich konnte fast nicht die Treppe hochsteigen in seine Praxis. Ich sprach ihn noch an auf eine mögliche Embolie, wobei ich damals noch nicht genau wusste was Embolien sind. Nein, es ist sehrwahrscheinlich nur ein nur ein Äderchen geplatzt! Der Kommentar des Arztes.
Ich war damals jahrelanger Tourenleiter in einem Alpenklub und leitete eine Biketour im Jura. Ich dachte, dass ich dann halt nicht immer das ganze Programm machen würde und auch Stellvertreter einsetzen würde. Als ich bei einer Tour fast nicht mehr in die Unterkunft fahren mochte, hat mir eine Frau den Rucksack abgenommen und mich sehrwahrscheinlich gerettet.
Wieder beim Arzt ging es gleich weiter. So dachte ich mit 60 ist halt das so. Alt und müde! Wir fuhren für ein paar Tage ins Tessin und in der letzten Nacht hatte ich erstmal Schmerzen im linken Bein. Ich fühlte mich sehr schlecht. Wir kamen an einem Freitag nach Hause und am Samstag und Sonntag lag ich nur noch im Bett. Am Sonntag Nachmittag rief ich einer sehr vertrauten Person an und klagte mein Zustand. Sie sagte sofort, dass wir einen Doktor aufsuchen sollen. Es kam nicht dazu. In der Dusche bemerkten wir, dass mein linkes Bein sehr viel dicker als normal war. Auf raten einer weiteren Person, fuhren wir direkt in die Notaufnahme ins Spital in Stans. 4 Etagen Thrombose, zusätzlich mit einem flottierendem Thrombus von der Leiste bis zur Niere hoch! Die Venen total geschlossen mit gerinnenem Blut! Sofort in die Intensivstation. Drei Tage wurde etwas geübt, und ich wurde schon in ein Einzelzimmer belegt!! Weil mein Cousin in diesem Zimmer 2003 starb, (Bild an der Wand erkannt) Panik meinerseits. Dann hatte man doch das Einsehen, dass nur noch in Luzern etwas gemacht werden könne. Also Abtransport mit 144 nach Luzern.
Wegen eines Arztes, der mich erstens nicht ernst genommen hatte, der die Sorgfaltspflicht total vernachlässigt hatte, war ich innert einem halben Jahr vom Sportler zum Greis geworden. Ich hatte ihm damals den Austrittsbericht vom Kantonssspital Luzern gesendet. Er lud mich zu einem Gespräch in seine Praxis ein und entschuldigte sich. Er hatte eine junge Familie. Ich hatte die Entschuldigung angenommen.
Ich hatte Ihn schon mehrmals auf der Strasse angetroffen. Er schaut weg oder geradeaus. Es braucht eben Rückgrat um Jemandem, mit dem sowas passiert war, zu grüssen. Ich musste mich schon mehrmals zusammenreissen, dass ich nicht zu ihm hingegangen bin und ihn gefragt habe: "Kennen sie mich nicht mehr? Sie sollten sich unbedingt, trotz ihrer Jugend auf Alzheimer untersuchen lassen" Ich hoffe, dass er wenigstens was gelernt hatte und der nächste Patient von dem Fall einen Nutzen hat.
Der nächste Teil der Geschichte sehen Sie unter „swiss medical erfreuliches" unter diesem Artikel-Titel: 4 Etagen Thrombose mit Lungenembolien
|Eintrag: 1 / 11||13:14:52 03.08.17 X|

Pilatus

Thema: Prostata
Code: rrDdNpt
|Prostatakrebs und Fehldiagnosen

Es war 2013 Frühling. Ich hatte immer mehr Schwierigkeiten beim Wasser lassen. Mein Hausarzt meldete mich bei einem Urologen an.
So ging ich hin. Ein modernes Bürogebäude an bester Sonnenlage mit Sicht auf See und Berge. Die Praxis mondän eingerichtet, übergrosser Empfangsraum. Die Empfangsdame in Fotomodelstil hinterm Rezeptionsmöbel auf Empfang. Sie leiert Ihren Spruch ab und führt mich in eine Umkleidekabine. Unpersönlich kommt es mir einfach vor. Warten und nach einiger Zeit werde ich in das „Arztbüro“ geschleust. Ein Herr mittleren Alters in weissem Kittel lädt mich ein Platz zu nehmen.
Hier hätte ich auf der Ferse kehrt machen müssen! Es war einfach nicht mein Arzt! Ich gehe nicht in Details aber wenn ich so emotionslos in meinem Beruf gewesen wäre, wären meine Möbelstücke Europaletten geworden.
Schliesslich hat er gesagt, dass alles in der Norm sei und dass ich mir keine Sorge machen soll. Für ihn war es eine Rechnung mehr an die Krankenkasse.
2014. Wieder war es ein Thema mit dem Wasserlassen. Da ich ja jeden Monat den Quick beim Arzt machen muss, meldete mich mein Hausarzt in Luzern bei einer privaten Urologie Klinik an. Der Arzt tastete die Prostata ab und sagte, dass es sehr wahrscheinlich eine Entzündung sei. Er riet meinem Hausarzt, mir eine Therapie mit Antibiotika zu verschreiben. Da ich aber zu der Zeit Herzrhythmusstörungen hatte und man erst dieses Problem zu lösen hatte, wurde dies verschoben. Der PSA Wert war ca. auf 5.
Da war der erste grosse Fehler passiert. Da muss ich von meiner Sicht aus sagen, dass der Urologe die Einschätzung der Diagnose und mich selber zu wenig Ernst genommen hatte. Hätte er nämlich forscher gewarnt, bin ich überzeugt, dass mein Hausarzt den Fall ernster genommen hätte.
Der Patient ist natürlich froh, wenn ein untersuchender Spezialarzt eine harmlose Diagnose stellt.
So hatte man die Antibiotika-Kur rausgeschoben. Der Frühling und Sommer ging ins Land. Sorgen ade! Campen, Wandern, Segeln und Zeit verbringen mit den Liebsten in der Schweiz, Frankreich, Deutschland, Italien. Das Leben ist schön! In mir unwissend Etwas was ich mir Sorgen machen muss? Kann doch nicht sein.
Es wird Herbst 2015. Der PSA (ca. 9) Wert ist wieder angestiegen. Wieder ging ich zum gleichen Urologen nach Luzern. Wieder hätte ich auf der Ferse kehrt machen müssen! Ich fühlte mich in seiner Nähe nicht wohl. Er untersuchte mich und er war nun bereit ein MR anzuordnen. Ich bekam telefonisch ein Aufgebot und ich müsse mich in Luzern zum Bahnhof-Gebäude begeben, da dort dieser Untersuch stattfinden würde. Beiläufig fragte ich die Anrufende, ob das mit dem Herzschrittmacher abgeklärt sei. Erstaunen! Herzschrittmacher? Termin storniert! Neuer Anruf. Ich müsse erst in die St. Anna-Hirslanden-Klinik um den Herzschrittmacher auszuschalten. Dann zum Bahnhof zum MR.
Jetzt läuteten bei mir die Glocken!
Urologe am Löwenplatz
Schrittmacher bei St. Anna-Hirslanden ausschalten
Beim Bahnhof MR
Schrittmacher bei St. Anna-Hirslanden einschalten
Sind doch einige Kilometer zwischen jeder Station. Wie komme ich hin und her? Per Bus, eigenem PW? Parkplatzprobleme etc. (Schrittmacher ausgeschaltet). Was läuft ab wenn ich in der Röhre schlapp mache? Holt mich dann 144 und bringt mich ins LUKS?
Ich machte das, was ich mindestens ein Jahr vorher hätte tun sollen:
Anruf zum Urologen. Alles Stornieren.
Die Akten zur Urologie LUKS (Luzerner Kantonsspital) senden.
Dort rief ich an und konnte gleich ende November 2015 zu einer Sprechstunde. Alles in einem Haus und ich konnte mich nicht begreifen, dass ich das nicht von Anfang an so eingefädelt hatte. Die Akten von der vor 11 Jahren erlebten Embolie Geschichte und die des Herzschrittmachers lagen ja da im Archiv.
Ich bekam Anfang Dezember einen Termin für ein MR. Der Herzschrittmacher wurde im gleichen Haus auf stur (60 Schläge Minute) geschaltet (nicht ausgeschaltet) und dann wieder rückgeschaltet und erst noch mit den vertrauten Personen.
Diagnose: Tumor in der Prostata
Nun lief der Apparat LUKS an. Da aber das Prostata-Center derart ausgelastet ist, geht es halt einfach nicht schnell genug. Die Zeit, die vorher vergeudet wurde, konnte nicht aufgeholt werden.
Biopsie im Januar (gefährlicher Tumor bestätigt) Diagnose und Untersuche im Februar und März
OP Termin am 12 April 2016 mit Robot Methode Davinci. War das die Zeit in der der Tumor schnell angewachsen war und in der Tumorloge schon
eine Infizierung in der Prostataloge gemacht hatte? Hätte man die Infizierung durch einen schnelleren Ablauf verhindern können? PSA Wert vor der OP 34.8
Es war eine 7 Stunden OP, die die beiden operierenden Ärzte M. und M. aufs Letzte gefordert hatte. (zitiere ihre Infos) Die Prostata wurde total entfernt. PSA Wert nach der OP 0.38
Es ist jetzt Januar 2017. Ich hatte noch nach der OP 48 Bestrahlungen, (November 16 bis Januar 17) da der PSA Wert nach der OP wieder (3.1) um fast das Zehnfache angestiegen war.
Es dämmerte mir! Jeder von den Ärzten im Luks hat noch ein Chef über sich. Er hat ein Team, mit dem er sich über schwierige Entscheidungen beraten kann. „Wilde“ Spezialisten sind oberste Bosse, kleine Könige. Es ist sehr viel Vorsicht geboten.
Die Fortsetzung wird sobald Geschichte, unter „swiss medical erfreuliches“ erscheinen und ich hoffe sie bleibt dann auch dort!
|Gästebuch|
|1 - 11 / 11|