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Astrit Ismaili
Dozent*in Master br>
Seminare
Astrit Ismaili ist ein*e in Amsterdam lebende*r Performance-Künstler*in aus dem Kosovo. Astrit Ismailis künstlerische Praxis zeigt Körper, die sowohl aus imaginären als auch aus materiellen Realitäten bestehen, wobei sie*er Alter Egos, Körperverlängerungen und tragbare Musikinstrumente verwenden, um verschiedene Möglichkeiten des Werdens zu verkörpern. Astrit Ismaili nutzt in ihrer*seiner Praxis den Akt des Singens, um die Rolle der Stimme in der Popkultur und der Identitätspolitik zu untersuchen. Das zentrale Interesse gilt der Art und Weise, wie Körper in der heutigen Gesellschaft konstruiert und interpretiert werden, aber auch wie sie gehört werden, indem Astrit Ismaili fragt, was es bedeutet, Körperpolitik zu vertonen. Indem Astrit Ismaili die Politik des Körpers und der Stimme erforscht, versucht sie*er, die vorherrschenden Erzählungen über Repräsentation zu durchbrechen und neue und utopische Wege des Denkens zu imaginieren, wie Körper Raum bewohnen und besetzen.
Astrit Ismaili schloss 2016 mit einem MA DAS Theater an der Academy of Theatre and Dance in Amsterdam ab. Sie*er hat zahlreiche Stipendien erhalten, darunter den Mondriaan Fund Project Investment Grant (2019) und die Young Visual Artists Awards (2011). Astrit Ismaili eröffnete die Manifesta 14 in Pristina und die Athens Biennale mit einer Performance und stellte unter anderem im Stedelijk Museum, Amsterdam; KW Institute for Contemporary Art, Berlin; SALTS, Birsfelden; und Impulstanz, Wien aus. Sie*er hat das Performance-Projekt Prishtine Mon Amour mitorganisiert und eine Ausgabe von Lost & Found co-kuratiert, eine Veranstaltungsreihe, bei der Künstler*innen, Schriftsteller*innen, Wissenschaftler*innen und Musiker*innen hybride Werke vorstellen können, die nicht in Galerien oder Museen passen.