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Aus Mariupol kommt die Nachricht: Die russische Marine hob das im Hafen gesunkene Patrouillenboot “Donbass”. Sie vertäute das Boot an Pontons und schleppte es nach Novorossiysk, wo sie – nach Sewastopol – ihren zweitgrössten Kriegshafen unterhält.
Die “Donbass” trägt die ukrainische Nomenklatura BG-32 und gehörte, mit Standort Mariupol, zur Küstenwache. Sie stammt aus dem Kalten Krieg und wurde 1969 in einer polnischen Werft für die Rote Flotte gebaut. Sie ist 122 Meter lang, verdrängt 5’500 Tonnen und erhielt ihren jetzigen Namen 2001 unter ukrainischer Herrschaft.