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Ecuador ist am Samstag von einem schweren Erdbeben erschüttert worden. Das Zentrum des Bebens lag in der Provinz Esmeraldas an der Küste im Nordwesten des Landes. Die Erdstösse waren aber auch in der rund 175 Kilometer entfernten Hauptstadt Quito zu spüren.
Die US-Erdbebenwarte sprach von einem Beben der Stärke 7.4. Ecuadors Behörden gaben die Stärke mit bis zu 7.5 an. Berichte über Tote oder Verletzte lagen zunächst nicht vor.
Das pazifische Tsunami-Warnzentrum teilte mit, an den Küsten bestehe in einem Umkreis von 300 Kilometern um das Epizentrum die Gefahr von Riesenwellen. Das Epizentrum lag laut der US-Erdbebenwarte rund 28 Kilometer vom Ort Muisne entfernt.
Ecuador liegt auf dem sogenannten Pazifischen Feuerring liegt. An dem hufeisenförmigen Vulkangürtel, der den Pazifischen Ozean umgibt und fast die gesamte Pazifische Platte umschliesst, stossen gleich mehrere Kontinentalplatten und ozeanische Platten aneinander. Diese sind ständig in Bewegung, weshalb Erdstösse keine Seltenheit sind. (sda/afp)