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Umwelteinflüsse wie Wetter oder Trachtquellen können zu einem stark schwankenden Nahrungsangebot für die Bienen führen. Wenn dieses zu gering wird, müssen Bienenhaltende reagieren, um die Gesundheit der Bienenvölker zu gewährleisten.
Bienen sammeln in der Umwelt Nahrung, um den Bedarf des Bienenvolkes zu decken. Diese Futterquellen beinhalten einerseits Kohlenhydrate, vor allem im Blütennektar und im Honigtau, und Proteine, die im Blütenpollen zu finden sind. Kohlenhydrate sind die Energiequelle der Bienen und werden in erster Linie für die Entwicklung des Organismus, die Bewegungen, den Flug und die Wärmeregulierung benötigt. Proteine hingegen werden neben der Entwicklung beispielsweise für die Immunität oder auch für die Kommunikation genutzt. In der Schweiz finden die Bienen während der Saison in der Regel genügend Pollen, um den Bedarf des Bienenvolkes zu decken (etwa 15 bis 30 kg pro Jahr). Aus diesem Grund sollte sich die Fütterung durch die Imker/-innen auf die Kohlenhydratzufuhr in Form von Zuckerwasser, Sirup oder Futterteig beschränken. Die Fütterungsmethode unterscheidet sich je nach Jahreszeit und Art des Volkes (Wirtschaftsvolk oder Jungvolk).
Futterkontrolle anfangs Frühjahr
Während der Schneeglöckchenblüte werden die auszuwinternden Bienenvölker kontrolliert, um sicherzustellen, dass sie über genügend Futterreserven verfügen. Aufgrund des Massenwechsels nach dem Winter steigert das Volk seine Brutaufzucht und verbraucht genau in der Zeit ohne ergiebige Nektarquellen mehr Vorräte. Für seine Entwicklung ist es völlig auf seine Reserven angewiesen. Wenn diese nicht ausreichen (beispielsweise bei weniger als 5 kg Restfutter), können sie mit Futterwaben oder Futterteig ergänzt werden. Auf flüssige Reizfütterungen sollte verzichtet werden, da sie keinen Einfluss auf die Dynamik der Brutproduktion haben und das Risiko einer Verunreinigung des später eingetragenen Honigs bergen.
Jungvölker füttern
Die Jungvölker, die während der ersten Haupttracht gebildet werden, sind die Zukunft des Bienenbestands. Sie können zum Beispiel eventuelle Winterverluste kompensieren oder am Ende der Saison