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Was geschieht, wenn man dem Gehirn vorgaukelt, es habe einen dritten Arm? Diese merkwürdige Frage haben sich schwedische Forscher gestellt und Seltsames herausgefunden.Die Neurologen des Stockholmer Karolinska Institutes versahen über 150 Testpersonen mit einem künstlichen Gummiarm und tricksten dann deren Wahrnehmung davon durch bestimmte Berührungstechniken aus.Konflikt im Gehirn Wie der Hirnforscher Arvid Guterstam im Fachjournal «Plos One» vom Mittwoch angab, sahen die Versuchspersonen ihren eigenen rechten Arm und den ihm gleichenden Gummiarm vor sich auf einer Tischplatte liegen. Um das Gefühl zu erzeugen, dass auch die Prothese körperlich zu ihnen gehört, berührte ein Versuchsleiter Finger der rechten Hand und der Gummihand so simultan wie möglich an derselben Stelle mit je einer kleinen Bürste. Dies führe zu einem Konflikt im Gehirn, welche der beiden Hände zum eigenen Körper gehöre, hiess es in dem Bericht. «Es hat sich zu unser Überraschung herausgestellt, dass das Gehirn diesen Konflikt löst, indem es beide «rechten Hände» als Teil des eigenen Bildes vom Körper akzeptiert», meinte Guterstam. (dpa/thg)
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