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Mattlishorn
(Kt. Graubünden, Bez. Plessur). 2464 m. Gipfel, im ö. Abschnitt der Hochwangkette (Plessurgebirge);
zwischen Fondei, dem Schanfigg und den Fideriser Heubergen, in deren Hintergrund die schönen Glunerseen liegen. Im NW. führen die Arflinafurka (2251 m) zwischen den Glunerseen und dem Glattwang in die Fideriser Heuberge nach Fideris und der Faninpass in die Alp Fanin (s. vom Jenazertobel) hinab.
Nö. vom Gipfel der Kistenstein (2180 m).
Das
Mattlishorn kann sowohl vom
Bad
Fideris als von
Fondei aus sehr leicht bestiegen werden und bietet eine lohnende Fernsicht.
Schöne Gratwanderung zum Hochwang hinüber.
Die
Schiefer des
Mattlishorns dürften nach den neueren Untersuchungen in der Hauptsache alttertiären Flysch (basales Gebirge)
darstellen. Da aber im Kalkschieferzug zwischen
Langwies und
Serneus oolithische Kalke mit Echinodermenresten und Foraminiferen
gefunden worden sind, ist ein Teil des Schieferkomplexes als mesozoischen
Alters (Jura-Kreide) anzusehen
und gehört vielleicht der ostalpinen Ueberschiebungsdecke an.