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Die Rüstzeitoptimierung reduziert mit systematischem Vorgehen die Dauer der Rüstzeit und ist entscheidend für den Erfolg und das Überleben eines Unternehmens.
Die Rüstzeitoptimierung hat das Ziel, Losgrössen optimal herstellen zu können. Damit kann Überproduktion und Lagerbestand verhindert werden. Kurze Rüstzeiten sind Voraussetzung für häufige Produktwechsel und ermöglichen eine kundenorientierte Fertigung.
SMED, Single Minute Exchange of Die, bedeutet Werkzeugwechsel im einstelligen Minutenbereich. Ursprünglich wurde das Verfahren bei Toyota entworfen, als Toyota Produktionssystem TPS. Mit SMED lassen sich Rüstzeiten organisatorisch und technisch verkürzen.
Das Verfahren wurde als Teil des Toyota-Produktionssystems (TPS) entwickelt. Diese Methode verkürzt die Vorbereitungszeiten durch organisatorische und technische Massnahmen. Das Ziel beim SMED ist es, eine Maschine oder Produktionslinie in einem Produktionszyklus (ConWip) zu installieren oder umzurüsten (Quick Change Over (QCO) = schnelle Installation), so dass sie in kürzester Zeit wieder in Betrieb genommen werden kann und somit Verschwendung (Warten) vermieden wird. Die Konfiguration im SMED umfasst dabei nicht nur den eigentlichen Wechsel des Werkzeugs in der Maschine, sondern auch alle Änderungen, die notwendig sind, um die Produktion eines Produkts auf diesem Arbeitsmittel zu ändern - auch in Bezug auf Teile, Betriebs- und Hilfsstoffe. Unter der Installationszeit beim SMED versteht man den Zeitraum von der Herstellung des letzten Teils der alten Produktionscharge bis zum ersten Teil der neuen Produktionscharge, einschliesslich der Lieferung der neuen Ausrüstung und der Einrichtung und Programmierung der Maschine. Das SMED ist daher ein Schlüsselelement für die Umsetzung des "Lean"-Konzepts im gesamten Produktionsprozess, sowohl was die Arbeitsmittel als auch die Organisation betrifft.
Ziel der SMED ist es, den vom Kunden initiierten Pull-Prozess in der Produktion so umzusetzen, dass die Anforderungen des Kunden individuell (bis Losgrösse 1; One-Piece-Flow) berücksichtigt werden können, ohne den Produktionsfluss zu unterbrechen, d.h. in einem Produktionszyklus. In diesem Fall werden die Wartezeiten und die Bestände an der Produktionslinie auf ein Minimum reduziert.
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Die Rüstzeitoptimierung reduziert mit systematischem Vorgehen die Dauer der Rüstzeit und ist entscheidend für den Erfolg und das Überleben eines Unternehmens.