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Teil 2
Der Schwimmklub Langnau war geboren. Dem Bau des Hallen- und Freibades stand auch nichts mehr im Wege. Am Montag 15. März 1971 fand die dritte Hauptversammlung des Schwimmklub Langnau statt. Sie hatte das Ziel, einen neuen jüngeren Vorstand zu wählen. Das neue Schwimmbad stand kurz vor der Eröffnung und in einem Brief an die Vorstandsmit-
glieder schrieb der Präsident Walter Stäger: "Die bisher wichtigste Aufgabe des Badevereins dürfte damit erfüllt sein und der Schwimmklub kann sich neuen Aufgaben, mehr sportlicher Richtung zuwenden. Dieser Aufgabenbereich sollte jüngeren und unverbrauchten Kräften übertragen werden".
Der Vorstand unter der Leitung von Max Liniger machte sich gleich an die Arbeit und schrieb einen Schülerschwimmkurs in den Sommerferien aus.
Der Trainingsbetrieb wurde im November 1971 aufgenommen. 1972 organisierte der SKL ein Badifest zu Gunsten des Schwimmbades und konnte einen Betrag von Fr. 6´000.-- an die Schwimmbadgenossenschaft überweisen. Das Badifest wurde nun zur Tradition und konnte alle zwei Jahre durchgeführt werden; der Gewinn floss von nun an in die Klubkasse.
An der Hauptversammlung 1973 wurden 52 neue Mitglieder in den SKL aufgenommen. Der Bestand lautete am 30. Mai: 75 Aktive, 31 Junioren und Schüler, 137 Passive.
Martin Gertsch war der erste Trainer und konnte schon von Anfang Erfolge aufweisen. 1974 konnte der Schwimmklub Langnau bereits an Schweizerischen Jugendmeisterschaften in Kriens ( 31.8 + 1.9.1974 ) teilnehmen. Martin Gertsch verliess den Schwimmklub und bis 1977 wurden die Trainings von Joachim und Sigrid Krieger geleitet. Martin Gertsch kam 1978 zum Schwimmklub zurück und leitete das Training als Cheftrainer bis 1983. Eine treibende Kraft, seit Beginn des SKL, war Hedi Baur. Sie leitete die Technische Kommission, war Trainerin und bildete sich weiter bis zur Schwimminstruktorin. Ihre Kinder, Brigitte, Daniel und Renate, waren in dieser Zeit die Aushängeschilder des Schwimmklub Langnau. Brigitte und Renate Baur setzten ihre Karriere mit Synchronschwimmen fort und hatten darin
sehr grossen Erfolg.
1975 wurde Sonja Stadelmann neue Präsidentin des SKL und leitete den Klub bis 1980. Ihr Nachfolger, Alfred Gerber, war Präsident bis 1983. Im selben Jahr, änderte sich in der Führung unseres Klub einiges: Martin Gertsch zog nach Aefligen und ich übernahm die Leitung des Trainings und wurde von der Hauptversammlung auch zum Präsidenten gewählt. 1984 hatte der SKL noch 11 lizenzierte Schwimmerinnen und 1 Schwimmer.
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