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Bencic zog bei ihrem ersten Auftritt in diesem Jahr im Arthur Ashe Stadion einen schwarzen Tag ein. Wie immer erwischte sie einen guten Start in die Partie, beim Stand von 3:1 im ersten Satz riss aber der Faden im Spiel der Olympiasiegerin von Tokio.
Während Raducanu ihre Anfangsnervosität ablegte, spielte Bencic immer fehlerhafter. Der Aufschlag der Schweizerin funktionierte überhaupt nicht mehr, und auch beim Return bekundete Bencic ungewohnte Mühe. Die wenigen Chancen, die sich ihr boten, vermochte sie nicht zu nutzen.
Raducanu blieb mit dem grössten Sieg vor Augen cool. Die 18-jährige Britin hatte erst vor drei Monaten in Nottingham ihr Debüt auf der WTA-Tour gefeiert. Danach sorgte sie bereits in Wimbledon für Aufsehen, als sie bei ihrem Grand-Slam-Debüt gleich in die Achtelfinals vorstiess.
Beim US Open schaffte Raducanu nun eine Premiere. Als erste Qualifikantin überhaupt schaffte sie den Einzug in die Runde der letzten vier in Flushing Meadows. Die Nummer 150 der Welt spielt nun am Donnerstag in der Night-Session gegen die Siegerin des Duells zwischen Karolina Pliskova (WTA 4) und Maria Sakkari (WTA 18) um den Einzug in ihren ersten Grand-Slam-Final.