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Mit vier Gold-, einer Silber- sowie einer Bronzemedaille war der Ostschweizer an den diesjährigen Titelkämpfen der erfolgreichste Medaillensammler.
Auf den Ehrenplätzen folgten Thomas Wüest (Lupfig), der nach seinem Übertritt von den Junioren vor einem Jahr die erste Elite-Medaille gewann und Simon Beyeler (Schwarzenburg), der zum zweiten Mal Bronze holte.
Im Dreistellungswettkampf, der Königsdiziplin im Gewehrschiessen auf die 50-m-Distanz, gab es zahlreiche Positionswechsel und letztlich den erwarteten Sieger. Im Qualifikationsprogramm lag Bürge nach den ersten beiden Stellungen (Liegend und Stehend) noch neun Punkte hinter Wüest und sechs hinter Beyeler zurück. Doch dann machte der Ostschweizer seinem Namen als bester Kniendschütze alle Ehre. Mit 395 Punkten (96/100/99/100) überragte er die Konkurrenz und hievte sich damit gleichzeitig an die Spitze des Achterfeldes, welches zum Endkampf um den Titel antreten konnte.
In den zehn kommandierten und zeitlimitierten Finalschüssen kontrollierte Bürge die Gegner souverän. Schliesslich reichte ihm das fünftbeste Resultat zum klaren Dreistellungs-Titelgewinn, dem Fünften nach 1999, 2001, 02 und 03. Pech hatte Simon Beyeler, der als Zweiter zum Final antreten konnte. Vor dem letzten Schuss war der Berner noch immer auf dieser Position klassiert, ehe er einen Siebner schoss und deshalb von Wüest im letzten Moment noch überholt wurde.
Im Final setzte sich auch Titelverteidiger Beat Müller (Ueberstorf) noch einmal ins Blickfeld. Mit 100,7 Punkten (die Finalschüsse werden in Dezimalteilung ausgewertet) schoss er das höchste Resultat. Dies reichte letztlich aber nur noch zu einem Vorrücken vom achten auf den sechsten Platz.
Abgeschlossen werden die Meisterschaften am Wochenende mit den Entscheidungen in den Kleinkalibergewehr-Programmen der Nachwuchskategorien.