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Hans-Jörg Glattfelder
Fünf Zuordnungen, 1995
2-teilig, Acryl auf Holz, 140 x 800 cm
Standort: UG, Gang Richtung Symposium
Glattfelder war ursprünglich ein wichtiger Vertreter der «Zürcher Konkreten». Er experimentierte jedoch gerne und wagte es, mit den Gesetzten des rechten Winkels zu brechen. In den 1970er Jahren befasste er sich erstmals mit dem gekrümmten Raum, wodurch er dazu beigetragen hat, dass die konkrete Kunst lebendig wurde.
Seine Werke sind häufig schwebende, sich in die Unendlichkeit des Raums fortsetzende Bilder von grosser sinnlicher Ausstrahlungskraft. Glattfelder experimentiert mit der Dreidimensionalität; er bricht sie auf und ordnet sie neu.
Hans-Jörg Glattfelder (*1939) studierte an der Universität Zürich zunächst Rechtswissenschaft, Kunstgeschichte und Archäologie. Die Anfänge seines künstlerischen Schaffens wurden geprägt vom strengen Geometrismus der «Zürcher Konkreten»,1966 fand seine erste Einzelausstellung in Mailand statt, 1986 war er auf der Biennale von Venedig vertreten. Er arbeitete in Florenz, Mailand und New York – heute lebt Hansjörg Glattfelder in Paris.