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Schon seit einem Monat ist die Pizzeria, die das Opfers in Vilters gepächtet hat, geschlossen. Der Besitzer sagt, dass der 40-jährige Italiener finanzielle Schwierigkeiten gehabt hat. Ob dieser Umstand in Verbindung mit der Bluttat vom vergangenen Samstag gebracht werden kann, ist unklar. Stammgäste der Pizzeria schildern den ehemaligen Pächter als anständig. «Er hat gut gekocht und es war immer sauber im Restaurant», sagt Alois Guntli, der regelmässig im Restaurant Gast war.
In der Nachbarschaft des mutmasslichen Täters in Azmoos herrscht Fassungslosigkeit. Die Nachbarn sind erstaunt, dass der 28-jährige Italiener in einen Mordfall verwickelt sein soll, denn er sei nie negativ aufgefallen.
Zwar hat der mutmassliche Täter zugegeben, dass er seinen 40-jährigen Landsmann erschossen hat, aber weil er sein Geständnis jederzeit wieder zurückziehen könnte, muss die Staatsanwaltschaft beweisen, dass er die Tat begangen hat. «Wir werden die gesicherten Spuren auswerten und weitere Befragungen durchführen und am Ende werden wir die Erkenntnisse zu einem Gesamtbild verdichten», sagt Roman Dobler, Mediensprecher der Staatsanwaltschaft St.Gallen. Unklar ist nach wie vor das Motiv des Täters. Zum einen könnten die finanziellen Schwierigkeiten des Opfers mit der Tat in Verbindung stehen oder wie die Zeitung «Blick» schreibt, könnten die beiden Männer auch wegen Frauengeschichten aneinander geraten sein.