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Gesamt
CHF 440.50
Anna Prohaska
Sopran
Anna Prohaska © Harald Hoffmann/DG
Die Sopranistin Anna Prohaska, als Tochter einer irisch-englischen Sängerin und eines österreichischen Opernregisseurs 1983 in Neu-Ulm geboren, studierte Gesang an der Berliner Hochschule für Musik «Hanns Eisler» bei Norma Sharp und Brenda Mitchell. Als 18-Jährige feierte sie ihren Bühneneinstand mit der Flora in Brittens The Turn of the Screw an der Komischen Oper Berlin und wurde dafür mit dem Bayerischen Theaterpreis ausgezeichnet. Seit der Spielzeit 2006/07 ist Anna Prohaska Ensemblemitglied an der Deutschen Staatsoper Berlin, wo sie u. a. als Mozart-Interpretin (Blonde in der Entführung und Susanna im Figaro), als Poppea in Händels Agrippina, Euridice in Glucks Orfeo und Sophie in Strauss’ Rosenkavalier zu erleben war. Die Salzburger Festspiele verpflichteten sie für Produktionen von Dvořáks Rusalka, Nonos Al gran sole und für Mozarts Da-Ponte-Trilogie; 2017 tritt sie dort als Cordelia bei einer Neuproduktion von Reimanns Lear auf. Anna Prohaska gastierte an der Mailänder Scala, der Bayerischen Staatsoper, in London, Paris und Aix-en-Provence. Eine enge Zusammenarbeit verbindet sie mit den Berliner Philharmonikern und Sir Simon Rattle: Zuletzt, im Februar 2017, wirkte sie bei Aufführungen von Ligetis Le Grand Macabre in der Inszenierung von Peter Sellars mit. Weitere Auftritte in der laufenden Saison führten sie an die Niederländische Nationaloper nach Amsterdam (Händels Jephtha) und ans Theater an der Wien (Purcells The Fairy Queen). Anna Prohaska widmet sich gleichermassen der Alten wie der Neuen Musik; Wolfgang Rihm komponierte für sie die Stücke Mnemosyne und Samothrake. Als Liedsängerin präsentiert sie thematische Abende wie Glaube und Ekstase, Sirènes, Behind the Lines oder, gemeinsam mit dem Schauspieler Lars Eidinger, Hamlet und Ophelia. 2010 wurde Anna Prohaska mit dem Schneider-Schott-Musikpreis, 2016 mit dem Kunstpreis Berlin ausgezeichnet.
Debut bei LUCERNE FESTIVAL am 19. März 2010 mit Bergs Lulu-Suite unter Leitung von Claudio Abbado.
Februar 2017