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Der Impfstoffkandidat CVnCoV werde aus dem laufenden Zulassungsverfahren bei der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA) zurückgezogen, teilte die CureVac NV
mit. Damit ende auch der bestehende Vorvertrag mit der Europäischen Kommission, in dem CVnCoV für den akuten Pandemiebedarf vorgesehen war.
Die Aktie bricht nach der Mitteilung zeitweise um 6,67 Prozent auf 40,29 US-Dollar ein.
Mit einer Zulassung für CVnCoV habe frühestens im zweiten Quartal 2022 gerechnet werden können, begründete CureVac die Entscheidung. Zu diesem Zeitpunkt dürften jedoch die Kandidaten des mRNA-Impfstoffprogramms der zweiten Generation bereits eine fortgeschrittene Phase der klinischen Entwicklung erreicht haben. Das Unternehmen werde sich auf deren Entwicklung in Zusammenarbeit mit der britischen Glaxosmithkline (GSK) konzentrieren. CureVac und GSK haben ihre Partnerschaft vertieft und setzen dabei den Angaben zufolge zusätzliche Ressourcen und Experten ein, um die Entwicklung und Produktion innerhalb des umfassenden Programms der zweiten Generation zu beschleunigen. Ziel sei es, die behördliche Zulassung für die Marktreife eines verbesserten Impfstoffs im Jahr 2022 zu erreichen.
CureVac stehe weiterhin in Kontakt mit der Europäischen Kommission und prüfe, inwieweit eingegangenen Verpflichtungen auch auf die Impfstoffkandidaten der zweiten Generation übertragen werden könnten.
FRANKFURT (Dow Jones)