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Der Wurzeln der «Winiker» reichen über mehrere Jahrhunderte zurück. Mein Grossonkel Hermann Winiker, Gründer des Modehauses Winiker, forschte in jahrzehntelanger Arbeit nach der Herkunft unserer Vorfahren und entwickelte in schriftlicher Form einen umfassenden Stammbaum über die Familie Winiker.
Bereits 1350 waren meine Vorfahren in der Gemeinde Triengen ansässig. Zuvor waren sie irgendwann von Winikon über die Suhre zugewandert. Hermann Winiker ist es gelungen, unseren Stammbaum bis ins Jahr 1560 zu einem namentlich genannten Balthasar Winiker zurückzuverfolgen. Später wurde unser Stamm mit «Johannessen» bezeichnet, dies weil viele Stammhalter den Vornamen Johannes trugen. Erwähnt sind auch die «Winikers zu Steinbären», später auch die «Hansmartis».
Mein Grossvater Anton Winiker (1885-1943) verliess in jungen Jahren die Gemeinde Triengen und zog nach Ebikon, später nach Luzern. Hier bewohnte er mit seiner Familie das alte Fährehaus am Rotsee und arbeitete als Rotseewart. Meine Grossmutter Josefine Winiker-Roth (1888-1981) stammte aus Altbüron, ist dort zwischen Kapelle und Schulhaus aufgewachsen. Ihr Vater amtete als Sigrist und war auch Bauer, hatte aber mehr Kinder als Kühe...
Mein Vater Anton Winiker-Dubacher (1922-2004) arbeitete als Buchdrucker in der Luzerner Druckerei Maihof und war unter anderem für den Druck der einstigen Tageszeitung «Vaterland» zuständig. Als begeisterter Fussballer, Skifahrer und «Lido-Gänger» begeisterte er mich schon sehr früh für das Fussvolley.
Meine Mutter Erna Winiker-Dubacher (1921-2011) war eine waschechte Urnerin. Die Dubachers haben ihr Stammhaus in Häggrigen bei Gurtnellen. Mein Grossvater Gustav Dubacher unterhielt ein Dachdecker-Geschäft und gleichzeitig auch ein Wirtshaus in Wädenswil am Zürichsee.