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Auf kalte Temperaturen reagiert jeder Mensch sehr individuell. Es gibt Menschen, welche auch im Winter nur mit einem T-Shirt bekleidet sind, andere hüllen sich in mehrere Pullover und Schals. Eine verstärkte Kälteempfindlichkeit kann jedoch auch einmal ein Symptom einer Erkrankung sein. Typische Erkrankungen, welche mit einer eingeschränkten Kältetoleranz einhergehen, sind zum Beispiel die Unterfunktion der Schilddrüse (Hypothyreose) oder ein Eisenmangel .
Kälteempfindlichkeit (übermässiges Frieren) macht sich unabhängig von der Ursache durch folgende Körperreaktionen bemerkbar:
Begleitsymptome: Erkältung /Infektion (Fieber , Schüttelfrost, Husten , Schnupfen, etc.), Zeichen einer Schilddrüsenunterfunktion (Müdigkeit, Kopfschmerzen, depressive Verstimmungen, Gewichtszunahme , chronische Verstopfung, u.a.), weitere Symptome je nach Grunderkrankung
Bei kalten Umgebungstemperaturen ist Frieren normal, vor allem wenn man nicht adäquat gekleidet ist oder man generell zum Frieren neigt. Bei übermässiger Kälteempfindlichkeit kann auch eine Erkrankung die Ursache sein. Das wohl bekannteste Beispiel ist das Frieren (Schüttelfrost) zu Beginn einer Grippe . Aber auch harmlose Ursachen wie z.B. Abgeschlagenheit bei Stress und Übermüdung können eine vorübergehende Kälteempfindlichkeit bewirken.
Erkrankungen und weitere Ursachen für Kälteempfindlichkeit:
Sofern keine Krankheit dahinter steckt, kann man der Kälteempfindlichkeit mit einfachen Mitteln entgegenwirken:
Hat man ständig das Gefühl zu frieren oder gibt es keinen offensichtlichen Grund für plötzliches starkes Frieren/Schüttelfrost, dann sollte man einen Arzt konsultieren. Dies gilt insbesondere, wenn weitere Beschwerden (z.B. Schmerzen, Missempfindungen, Taubheitsgefühl, etc.) hinzukommen.
Welcher Arzt ist zuständig?
Um sich ein genaues Bild von den aktuellen Beschwerden und den möglichen Ursachen zu machen, erfolgt zuerst die Erhebung der Krankengeschichte (Anamnese) und eine körperliche Untersuchung mit einfachen Hilfsmitteln (Betrachten, Abtasten, Abhören, Abklopfen, Funktionsprüfungen, etc.). Ausgehend von der Anamnese und der körperlichen Untersuchung können weitere spezielle Untersuchungen folgen.
Frieren ist selten das einzige Symptom einer Erkrankung. Daher ist die Erhebung von Begleitsymptomen besonders wichtig, um der Ursache des Frierens auf die Spur zu kommen.
Erhebung der Krankengeschichte (Anamnese)
Körperliche Untersuchung
Weitere Diagnostik/spezielle Untersuchungen
Mehr Informationen zur Abklärung (Diagnostik) finden Sie in den jeweiligen Krankheitsbildern.
Die Behandlung bei Kälteempfindlichkeit richtet sich immer nach der Ursache. Beispiele dafür sind:
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