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8. April 2010
Die geplante Nationalstrasse A9 im Rhonetal führt durch eine ehemalige Schiessanlage und über zwei ehemalige Kehricht- und Siedlungsabfalldeponien. Die ARGE Schwarzer Graben mit der Gebrüder Zengaffinen AG und der Ebiox AG wurde für Aushub, Transport- und Entsorgung beauftragt.
Im Januar 2009 begannen die Sanierung und die Demontage der Schiessstände und des Schützenhauses. Das stark bleibelastete Kugelfangmaterial wurde per Bahn in die Bodenwaschanlage Rümlang gefahren und dort gewaschen. Die Rückstände wurden fachgerecht verwertet und das Reaktor- und Inertmaterial TVA-konform abgelagert.
Ende Oktober 2009 begann die erste Etappe der Sanierung der Siedlungsabfalldeponie 2. Im Januar 2010 wurde die zweite Etappe der Sanierung der Deponie 1 in Angriff genommen.
Der Siedlungsabfall wurde zur Stabilisierung schichtweise mit kiesigem und sandigem Aushubmaterial überdeckt. Die ARGE Schwarzer Graben offerierte in Form einer Unternehmervariante eine Triage und die mechanische Aufbereitung des ausgehobenen Abfalls. Daraus entstanden die Triageprodukte Sand, Steine, Altmetall, Pneu und Kehricht. Diese Materialtrennung ermöglichte eine bestmögliche Verwertungsrate der Abfälle und schonte damit den Deponieraum. Zusätzlich konnten dank dieser Variante signifikante finanzielle Einsparungen für die Bauherrschaft erreicht werden.