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Das Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (BLV) hat zehn Prozent der Schlachtbetriebe in der Schweiz und Liechtenstein auf die Einhaltung des Tierwohls und die Durchführung der Fleischkontrolle überprüft. Die Kontrollen zeigen, dass die rechtlichen Vorschriften zum Schutz der Tiere beim Schlachten gut sind.
Allerdings würden diese in den meisten Betrieben ungenügend befolgt. Die häufigsten Mängel seien gemäss BLV auf unzureichende Selbstkontrollen und eine ungenügende Ausbildung des Personals zurückzuführen. Sowohl die Unterbringung während der Nacht als auch die Betäubung und das Entbluten der Tiere hätten die wichtigsten Mängel ergeben.
Risiko-Betriebe kontrolliert
Die Kontrolle wurde zwischen Januar 2018 bis März 2019 auf 67 Schlachthöfen durchgeführt. Die ausgewählten Betriebe seien nicht repräsentativ, da absichtlich Risiko-Betriebe gewählt wurden, die bereits bei früheren kantonalen Inspektionen aufgefallen seien.
Massnahmen eingeleitet
Das BLV leitete zusammen mit den kantonalen Veterinärbehörden umgehend Massnahmen ein, wie beispielsweise ein Konzept zur Selbstkontrolle beim Betäuben und Entbluten.