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Das heute beim Ortsmuseum stehende Bienenhaus hat eine im wahren Sinne des Wortes bewegte Vergangenheit: Nach umfangreichen Vorarbeiten wurde es am 7. März 2014 von seinem alten Standort beim Wagner-Heiri-Huus mit Kran und Tieflader zum Ortsmuseum transportiert.
Es wurde 1904 durch Schreiner-Johannes für dessen Bruder Wagner-Heiri erbaut, als Ersatz des alten, 1867 erstellten Bienenhauses. Dieses musste abgebrochen werden, da die damals bestehende Scheune wegen der Begradigung der Dorfstrasse an dessen Platz verschoben werden musste. Die Bienenkästen waren ursprünglich vor allem nach Süden (auf der Längsseite) ausgerichtet.
Wagner-Heiri widmete sich bald und bis zu seinem Tod (ca. 1950) ausschliesslich der Bienenzucht. Sein Sohn führte die Imkerei weiter, allerdings nicht mit dem Herzblut seines Vaters. In den 1970er Jahren nutzte Herr Manz das Bienenhaus als Geissstall, auch Hühner wurden dort gelegentlich gehalten.
Anschliessend wurde es nicht mehr benützt und fiel in einen Dornröschenschlaf. 2012 wurde ein Baugesuch für eine Überbauung der Wiedenbühlwiese eingereicht. Auf Antrag unseres Obmanns beschloss der Gemeinderat im Mai 2013 den Umzug des Bienenhauses und damit die Erweiterung des Ortsmuseums zu unterstützen und die notwendigen Schritte einzuleiten.
Heute präsentiert sich das renovierte Bienenhaus nicht nur als kleines Imkereimuseum, es ist auch Heim für zwei Bienenvölker. Zu den Öffnungszeiten kann dieses besichtigt werden, und unsere Imkerin gibt während der Bienensaison kompetent Auskunft zu alten Gegenständen und dem Leben und Arbeiten der Bienen.