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Sara lebt in einer ruhigen Kleinstadt in Ecuador und befindet sich gerade im letzten Jahr der High School. Da sie keine Geschwister hat und in der Schule eher unbeliebt ist, ist sie als Einzelgängerin unterwegs. Zu ihrer überfürsorglichen Mutter und dem wortkargen Vater hat Sara ein distanziertes Verhältnis. Deshalb zieht sie sich zuhause lieber in ihr Zimmer zurück und liest. Besonders unzufrieden ist sie mit dieser Situation aber nicht.
Andrea wird in Saras Klasse versetzt und als die beiden in der Pause den gleichen Ort aufsuchen, um heimlich zu rauchen, kommen sie ins Gespräch.
Sie verstehen sich von Anfang an gut und verlieben sich schliesslich. Sie versuchen ihre Liebe so gut wie möglich geheim zu halten. Weil sie aber von einem Mitschüler zusammen an einem Konzert gesehen werden, scheint ein Outing unausweichlich - oder ist es das Ende ihrer Liebschaft?
Die Regisseurin Micaela Rueda erzählt die realitätsnahe Liebesgeschichte zweier Aussenseiterinnen. Sie zeichnet starke Bilder und so finden sich viele gute Aufnahmen in der 68 minütigen Co-Produktion dreier Länder (Ecuador, Kolumbien und Mexiko).
Leider zeigt Rueda kaum konflikthafte Gespräche. Die bruchstückhafte Darstellung der Konversationen nehmen der Erzählung ihre Kraft, die gerade auch in unangenehmen Dialogen zur Geltung kommen könnte.
Nachhallende Eindrücke bleiben zwar aus, aber der gelungene Soundtrack und der Einblick in die das jugendliche Leben in Ecuador schaffen einen sehenswerten Film.