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Diese Studie beschäftigt sich mit dem Einfluss des technischen Fortschritts auf die Jahresarbeitszeit von Schweizer Landwirtinnen und Landwirten in den Jahren 2003 und 2012. Die Auswertung von Normalarbeitsverträgen für landwirtschaftliche Angestellte in der Schweiz sowie eine Literaturrecherche zeigte auf, dass die Wochenarbeitszeit bei landwirtschaftlichen Tätigkeiten in den meisten Ländern mehr als 48 Stunden beträgt. Zudem wurde der Arbeitszeitbedarf auf der Grundlage von Buchhaltungsdaten von 65 Ackerbau- und 236 Milchviehbetrieben modelliert. Die Daten wurden genutzt, um Durchschnittsbetriebe zu errechnen. Die Modellierung erfolgte dann mit der Software ART-Arbeitsvoranschlag (Agroscope, Ettenhausen). Insgesamt konnte festgestellt werden, dass der technische Fortschritt durchaus in den Betrieben Eingang findet, dass die damit erzielte Arbeitszeitreduktion jedoch eingesetzt wird, um entweder mehr Land oder einen grösseren Viehbestand zu bewirtschaften. Die Arbeitszeiteinsparung wurde also durch Expansion kompensiert, und die Arbeitszeit pro Person und Jahr blieb tendenziell stabil.
An der deutsch-französischen Sprachgrenze innerhalb der Schweiz werden Agrarumweltmassnahmen zur Förderung der Biodiversität unterschiedlich stark umgesetzt. Wirtschaftspolitische Anreize könnten diesen kulturbedingten Unterschied verringern.
Der Landwirtschaftssektor als Ganzes erwies sich als robust gegenüber dem COVID-19-Schock. Doch wie wirkte sich die Pandemie auf die einzelnen Unternehmen dieses Sektors aus? Am Beispiel der Schweiz zeigen wir erstmals auf, wie Importeure landwirtschaftlicher Erzeugnisse die Pandemie wirtschaftlich überstanden haben.
Die agrarökonomische Forschung verwendet eine Vielzahl von Methoden und Ansätzen, um bestehende und neue politische Massnahmen zu beurteilen. Dies ist die Grundlage für eine Agrarpolitik, die nachweislich etwas bewirkt, also evidenzbasiert ist.