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Der Dienstleistungssektor in China wurde im Februar durch die Auswirkungen des neuen Koronavirus auf die Wirtschaft des Landes schwer beschädigt. Das Virus hat das öffentliche Leben in China fast vollständig gestoppt und trifft den Dienstleistungssektor, zu dem Verkehr, Tourismus, Gastgewerbe und Einzelhandel gehören.
Der Einkaufsmanagerindex der Marktforscher Caixin und Markit für den chinesischen Dienstleistungssektor fiel im vergangenen Monat von 51,8 im Vormonat auf ein Tief von 26,5. Eine Position von 50 oder mehr zeigt Wachstum an, unterhalb dessen Schrumpfung. Es ist das erste Mal seit Beginn der Messungen im Jahr 2005, dass der Indikator unter eine Position von 50 gefallen ist. Zuvor stellte sich heraus, dass die Aktivitäten in der großen chinesischen Industrie im Februar ebenfalls stark vom Virus betroffen waren.
Um die Ausbreitung des Virus zu verhindern, wurden beispielsweise Kinos, Restaurants und Einkaufszentren geschlossen, und auch in China gab es zahlreiche Einschränkungen für den öffentlichen Verkehr und den Flugverkehr.
Der Dienstleistungssektor in Japan leidet ebenfalls unter den negativen wirtschaftlichen Folgen des Virusausbruchs. Das Marktforschungsunternehmen Jinbun berichtete, dass der Einkaufsmanagerindex für den japanischen Dienstleistungssektor im Februar mit einer endgültigen Schätzung auf 46,8 gesunken ist, was auf einen Rückgang der Aktivitäten in diesem Sektor hinweist. Dies liegt beispielsweise daran, dass Tourismus und Luftfahrt in Japan vom Koronavirus betroffen sind.