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Der viermalige Olympiasieger Ludger Beerbaum (Riesenbeck) hat die Erfolgsserie der deutschen Reiter bei der Global Champions Tour (GCT) fortgesetzt.
Der 48-Jährige setzte sich mit Chaman auf der neunten Station der höchstdotierten Springsportserie im niederländischen Valkenswaard im Stechen durch.
Nach den Erfolgen von Philipp Weishaupt in Estoril und Hans-Dieter Dreher in Chantilly war dies bereits der dritte Triumph eines deutschen Springreiters auf der GCT in Folge.
Beerbaum, der in allen drei Durchgängen fehlerfrei blieb, landete dank der besseren Zeit von 41,32 Sekunden vor dem US-Amerikaner Richard Spooner mit Cristallo (42,05) und dem Schweden Rolf-Göran Bengtsson mit Carusso LS La Silla (43,43).
Für den Sieg kassierte der zweimalige Team-Weltmeister ein Preisgeld von mehr als 94.000 Euro.
Auch Marco Kutscher (Hörstel) und Philipp Weishaupt (Riesenbeck), die wie Beerbaum nicht an den Olympischen Spielen in London teilgenommen hatten, sprangen auf die vorderen Plätze. Kutscher landete nach einem Abwurf im Stechen mit Cornet Obolensky auf dem vierten Platz. Weishaupt belegte mit Catoki den siebten Rang.
In der Gesamtwertung führt weiterhin die Australierin Edwina Tops-Alexander, die in Valkenswaard im ersten Umlauf ausschied, mit 189 Punkten vor Christian Ahlmann (Marl/169 Punkte), der mit Taloubet Z nach einem Abwurf auf dem zwölften Platz landete.