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Was Sie über Diabetes wissen sollten
Diabetes ist eine chronische Stoffwechselerkrankung, die sich in einer erhöhten Konzentration von Zucker im Blut äussert.
25 June, 2021
Rund 500’000 Menschen sind in der Schweiz von Diabetes betroffen, circa 90% davon (eine von 18 Personen) leiden an Typ-2-Diabetes. Viele Personen wissen möglicherweise gar nicht, dass sie ebenfalls daran erkrankt sind, denn es dauert im Durchschnitt 7 Jahre, bis ein Typ-2-Diabetes entdeckt wird. Die Zahl der Diabetes-Patienten nimmt stetig zu. Schätzungen zufolge soll die Zahl der weltweit Betroffenen im Jahr 2045 auf 700 Millionen angestiegen sein.
Rund
500’000
Menschen in der Schweiz leiden an Diabetes.
Typ-2-Diabetes macht circa
90%
aller diagnostizierten Diabetes-Fälle bei Erwachsenen aus.
Was ist Typ-2-Diabetes?
Typ-2-Diabetes ist eine chronische Erkrankung, die sich langsam entwickelt und durch einen erhöhten Blutzuckerspiegel gekennzeichnet ist. Sie entsteht, wenn die Bauchspeicheldrüse nicht ausreichend Insulin produziert oder der Körper das Insulin nicht wirksam nutzen kann, um Blutzucker in Energie umzuwandeln (Insulinresistenz).
In den meisten Fällen tritt Typ-2-Diabetes in der zweiten Lebenshälfte auf. Dabei sind anfänglich keine Symptome spürbar. Die Krankheit wird häufig erst erkannt, wenn erste Komplikationen, wie z.B. schlecht heilende, infektionsanfällige Wunden oder Sehstörungen auftreten. Immer häufiger tritt Typ-2-Diabetes auch bei jüngeren Menschen mit starkem Übergewicht auf.
Menschen mit Typ-2-Diabetes haben ein höheres Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Tod
Typ-2-Diabetiker im Alter unter 55 Jahren haben ein stark erhöhtes Herzinfarkt Risiko.
Menschen mit Typ-2-Diabetes haben ein 1.5-2fach höheres Risiko für einen Schlaganfall im Vergleich zur Allgemeinbevölkerung.
52% der Todesfälle bei Menschen mit Typ-2-Diabetes sind die Folge einer kardiovaskulären Erkrankung.
Zu den Symptomen von Typ-2-Diabetes können gehören:
- Übermässiger Durst und trockener Mund
- Häufiges Wasserlassen
- Verschwommenes Sehen
- Taubheit oder Kribbeln in den Händen und/oder Füssen
- Langsam heilende Wunden
Mehrere Risikofaktoren wurden mit Typ-2-Diabetes in Verbindung gebracht. Diese umfassen
- Diabetes in der Familie
- Übergewicht
- Ungesunde Ernährung
- Körperliche Inaktivität
- Zunehmendes Alter
- Hoher Blutdruck
- Ethnische Zugehörigkeit
- Ungesunde Ernährung während der Schwangerschaft
Blutzuckerkontrolle ist für Typ-2-Diabetes-Patienten lebenswichtig
Bei der Behandlung des Typ-2-Diabetes geht es vor allem darum, die erhöhten Blutzuckerwerte zu normalisieren. Dabei können die Umstellung auf eine gesündere Ernährung und mehr Bewegung helfen. In vielen Fällen reicht dies jedoch nicht und die Patienten sind zusätzlich auf Antidiabetika (blutzuckersenkende Medikamente) und regelmässige Besuche bei ihrem Arzt angewiesen.
CH-NON-00862, 06/2021