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Die Märkte sind nach wie vor stark von der nahenden Präsidentschaftswahl in den USA beeinflusst. Nachdem Donald Trump laut Umfragen zuletzt deutlich gegen Hillary Clinton aufgeholt hatte, nimmt die Verunsicherung zu. Dadurch scheint sogar die sonst marktdominierende Geldpolitik ins Hintertreffen zu geraten: Die Zinsentscheidung der US-Notenbank vom Mittwochabend wirkte sich nicht grösser aus. Die Fed beliess ihren Leitzins unverändert, liess aber die Tür für eine Zinsanhebung nach der Wahl im Dezember offen.
Der Hang-Seng-Index in Hongkong büsste 0,56 Prozent auf 22 683,51 Punkte ein. Der CSI-300-Index, der die Entwicklung der 300 grössten Aktienwerte der chinesischen Festlandbörsen abbildet, gewann hingegen 0,95 Prozent auf 3365,08 Punkte. Chinas Unternehmer im Dienstleistungssektor sind deutlich optimistischer geworden als noch zuletzt. Der vom Wirtschaftsmagazin "Caixin" ermittelte Stimmungsindikator ist im Oktober auf den höchsten Stand seit vier Monaten gestiegen.
Industrieaktien profitierten von der Aussicht auf steigende staatliche Investitionen in die Schienen-Infrastruktur. Die unmittelbar bevorstehende Partnerschaft der Börsen in Shenzen und Hongkong stützte die Aktien von Brokerfirmen. Die Papiere von China Communications Construction und China Railway Group schnellten um mehr als 5 Prozent nach oben.
Für den Sensex-Index im indischen Mumbai ging es zuletzt um 0,11 Prozent auf 27 497,97 Punkte nach unten. Der australische Leitindex ASX 200 sank um 0,07 Prozent auf 5225,55 Punkte./edh/das
(AWP)