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Biber haben einen dicken Pelz. Auf einem Quadratzentimeter Biberrücken (ca. so gross wie der Nagel des kleinen Fingers) wachsen 12000 Haare, auf dem Bauch sind es gar 23000. Unsere Kopfhaut bringt es demgegenüber auf mickrige 300! Dieser Pelzmantel ist aus zwei verschiedenen Haartypen zusammengesetzt: aus Grannenhaaren und Unterwolle. Diese beiden Haararten sind so angeordnet, dass sich zwischen ihnen beim Abtauchen eine feine Luftschicht bildet, welche dafür sorgt, dass die Haut schön trocken bleibt. Zusätzlich dient sie der Wärmeisolation.
Beim Imprägnieren des Fells ist der Biber ausserordentlich pingelig und verbringt entsprechend viel Zeit mit der Fellpflege. Bei jungen Bibern ist die Öl absondernde Afterdrüse noch nicht aktiv. Deshalb übernimmt die Mutter in der ersten Zeit die Fellpflege ihrer Zöglinge.