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Die Verkehrsmodellierung im UVEK (VM-UVEK) wird durch die drei Bundesämter ARE, ASTRA und BAV koordiniert, finanziert und weiterentwickelt.
Für die Steuerung, Koordination und Finanzierung der Arbeiten ist ein Leitungsorgan mit je einem Vertreter des ARE (Vorsitz), ASTRA und BAV zuständig. Die Geschäftsstelle ist im Bundesamt für Raumentwicklung ARE integriert und für die Weiterentwicklung des VM-UVEK und die operative Abwicklung der Arbeiten verantwortlich.
Verkehrsmodelle sind Arbeitsinstrumente. Sie dienen beispielsweise zur Analyse der Auswirkungen von Infrastrukturprojekten, zur Berechnung des Verkehrsaufkommens, zur Ermittlung von Veränderungen der Verkehrsbeziehungen, der Verkehrsströme sowie des Modalsplits und zur Identifizierung künftiger Engpässe im Verkehrsnetz.
In der nationalen Verkehrsmodellierung werden Basismodelle erstellt, die für die jeweiligen Modellanwendungen entsprechend zu ergänzen oder zu verfeinern sind. Die Aussageschärfe der Basismodelle bezieht sich auf nationale Fragestellungen. Kantonale, regionale und kommunale Modelle ergänzen die nationalen Verkehrsmodelle für räumlich differenzierte Betrachtungen.
Das ARE hat in Zusammenarbeit mit dem BAV und dem ASTRA ein multimodales Verkehrsmodell für den nationalen Personenverkehr mit dem Fokus auf Strasse und Schiene erstellt (NPVM). Ebenfalls wurde ein nationales Güterverkehrsmodell (NGVM) erstellt und eine „Aggregierte Methode Güterverkehr" (AMG) entwickelt.