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Kokain gehört zusammen mit Heroin zu den schwersten Rauschgifte. Gewonnen wird das Kokain aus den Blättern des Koka Strauches. Dieser Strauch wächst in Südamerika.
Die Geschichte des Kokains
Die allerersten Cocasträuche kamen schon 1750 nach Europa. Diese Cocasräuche stammten aus Südamerika. Kokain wurde erstmals 1860 gewonnen. 1879 wurde das Kokain dafür benutzt, um die Morphinabhänigkeit zu behandeln. Ein Augenarzt benutzte das Kokain für lokalanästhetische Zwecke in der Augenheilkunde im Jahre 1884. Der spätere Nobelpreisträger Richard Willstätter beschrieb in seiner Doktorarbeit die Molekularstruktur von Kokain. In Coca Cola war bis 1903 sogar Kokainextrakt enthalten.
Wie wird Kokain eingenommen?
Kokain wird hauptsächlich geschnupft. Es kann aber auch gespritzt werden. Kokain kann auch in Form von Crack geraucht werden.
Welche Wirkung hat Kokain?
Kokain verengt die Blutgefässe. Es wirkt örtlich auf der Zunge und dem Zahnfleisch betäubend. Es kommt auch zu einem Anstieg der Herz-und Pulsfrequenz. Ein erhöhter Blutdruck kann durch die Einnahme von Kokain ist keine Seltenheit. Kokain abhängige Leute besitzen eine euphorische und gehobene Stimmung. Es kommt auch zu einer sehr ausgeprägten Wachheit und Aufmerksamkeit. Bei einem Konsum von Kokain sinkt das Selbstwertgefühl und auch das Selbstvertrauen, die sexuelle Hemmschwelle sinkt. Kokainabhänige Personen leiden auch sehr unter ausgeprägten Ängsten. Ein Temperaturanstieg sowie eine erhöhte Atemfrequenz sind ebenfalls Begleiterscheinungen bei der Einnahme von Kokain, da es zu einer motorischen Hyperaktivität führt und der Körper sich auf eine höhere Leistungsfähigkeit einstellt. Bei der Einnahme von Kokain kann es auch zu einer gesteigerten Aggressivität und auch einer gesteigerten Reizbarkeit kommen.
Welches Risiko oder welche Nebenwirkungen besitzt Kokain?
Der Konsum von Kokain kann Angstzustände auslösen, ebenso können Depressionen und Übelkeit auftreten. Betroffene Personen können unter Panikattacken oder Verfolgungswahn leiden. Orientierungslosigkeit, Erschöpfung und Halluzinationen bei der Einnahme von Drogen treten ebenfalls öfters auf.