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Das Stockholmer Friedensforschungsinstitut (SIPRI) präsentierte heute Morgen die neuesten Zahlen der weltweiten Rüstungsexporte. Auf internationaler Ebene nehmen die Ausfuhren seit 2003 stetig zu. Die Schweiz befindet sich 2017 auf dem unrühmlichen Platz 14 der weltweiten Exporteure.
Das Exportvolumen des internationalen Waffenhandels erhöhte sich 2013 bis 2017 um 10 Prozent im Vergleich zur letzten 4-Jahres-Periode und erreicht somit das höchste Niveau seit dem Ende des Kalten Krieges. 2017 befindet sich die Schweiz auf Platz 14 (Vorjahr Platz 15) und über die letzten 4 Jahre gesehen gar auf Rang 13 der weltweiten Rüstungsexporteure. Die wichtigsten Kunden der Schweiz sind nach wie vor das im Jemen-Krieg verwickelte Saudi-Arabien sowie China und die USA.
GSoA-Sekretärin Judith Schmid erläutert: „Seit Anfang der 2000er Jahre der ‚War on terror’ lanciert wurde, reiben sich die Rüstungsschmieden die Hände: Das weltweite Aufrüsten geht weiter.“ Die GSoA kritisiert einmal mehr die unrühmliche Rolle der Schweiz: „Vergleicht man die pro-Kopf-Exporte wird deutlich: Die Schweiz mischt ganz vorne mit – vor Deutschland und Grossbritannien.“