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Kurt W. Forster war von 1992 bis 1999 Professor für Kunst- und Architekturgeschichte am Architekturdepartement Zürich.
Der einflussreiche Architektur- und Kunsthistoriker Kurt W. Forster ist verstorben. Von seinen breiten Interessen und Aktivitäten profitierte nicht zuletzt die ETH Zürich, wo Forster in den 1990ern lehrte.
Am 6. Januar dieses Jahres ist Kurt W. Forster verstorben. Der 1935 in Zürich geborene Kunst- und Architekturhistoriker lebte zuletzt in New York, einer der zahlreichen Wirkstätten des Publizisten, Lehrers, Forschers, Kurators und Austellungsmachers.
Fast schon idealtypisch verkörperte Forster den kosmopolitischen Kunsthistoriker, mühelos von der Vergangenheit in die Gegenwart wechselnd, Disziplin- und Genregrenzen überschreitend, scheinbar weit auseinander Liegendes in erhellende Zusammenhänge bringend. «Mit Leichtigkeit bewegt er sich zwischen Pontormo und John Armleder, Giulio Romano und Frank Gehry, K. F. Schinkel und Mies van der Rohe, Aby Warburg und W. G. Sebald, W. H. Fox Talbot und Andreas Gursky», heisst es in der 2010 zu seinen Ehren herausgegebenen Festschrift «Art History on the Move».
KWF, wie ein gern verwendetes Kürzel lautete, studierte zwischen 1955 und 1960 Kunst- und Literaturgeschichte und Archäologie an den Universitäten von Berlin, München und Zürich. Ab 1960 unterrichtete er an der Yale University, wo die Freundschaft mit Paul Rudolph das folgenreiche Interesse an der aktuellen Architektur weckte. Es folgten Berufungen an die Stanford University und an das MIT sowie Gastprofessuren in Berkeley und an der Harvard University. Ab 1973 war er Co-Editor und regelmässiger Autor der einflussreichen Schriftenreihe Oppositions, die von Peter Eisenman ins Leben gerufen worden war – einem weiteren amerikanischen Freund der ersten Tage. Von 1984 bis 1992 amtete Kurt W. Forster als erster Direktor des Getty Center in Santa Monica.
Von seinen enorm breiten Interessen und seinen vielfältigen Freundschaften profitierte nicht zuletzt das Architekturdepartement der ETH Zürich, wo Forster von 1992 bis 1999 als Professor für Kunst- und Architekturgeschichte am Institut gta lehrte.
Unter dem Einfluss des heimgekehrten Tausendsassas macht...
Kurt W. Forster (1935-2024)
Der einflussreiche Architektur- und Kunsthistoriker Kurt W. Forster ist verstorben. Von seinen breiten Interessen und Aktivitäten profitierte nicht zuletzt die ETH Zürich, wo Forster in den 1990ern lehrte.