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Die US-Investmentfirma Elliott arbeitet weiter an einer Übernahme des Gipfeli-Konzerns. Der Backwarenkonzern Aryzta bestätigte am Montag morgen, 7.12.20, dass ein bedingtes Angebot zum Kauf des gesamten Grundkapitals der Gesellschaft zu 80 Rappen pro Aktie eingegangen sei. Dies würde insgesamt rund 790 Millionen Franken betragen.
Der Verwaltungsrat werde das Angebot «zu gegebener Zeit sorgfältig prüfen», heisst es in der Mitteilung von Aryzta. Die für den 15. Dezember geplante Generalversammlung, an der über weitere Veränderungen im Verwaltungsrat entschieden werden soll, werde derweil wie geplant stattfinden. Elliott beantragt hingegen eine Verschiebung der Versammlung auf später. Gemäss eines Berichts der Nachrichtenagentur Bloomberg vom Wochenende, sollte die Finanzierung der Übernahme dieses Mal gesichert sein. Sieben Banken würden demnach Elliott bei der Finanzierung der Aryzta-Übernahme behilflich sein.
Wie das Unternehmen weiter mitteilt, verkauft es das Nordamerikageschäft an Brynwood Partners. Zu welchem Preis, ist nicht bekannt. Zudem treten die beiden Geschäftsleitungsmitglieder Tony Murphy und John Heffernan als Folge des Elliott-Vorstosses per sofort von ihrer Funktion zurück. Und das alles gut eine Woche vor der ordentlichen Generalversammlung vom 15. Dezember.
Für Beobachter komme der Verkauf des nordamerikanischen Pizza-Geschäfts einer unmissverständlichen Absage an das verbindliche Übernahmeangebot gleich, wie cash.ch schreibt.