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Neulenker muss nach Verkehrsunfall mit Todesfolge 12 Monate ins Gefängnis
Arrêt du: 8 novembre 2018
N° de procédure: 6B_772/2018
Sachverhalt
X fuhr um die Mittagszeit mit seinem Auto ausserorts und beschleunigte auf 103 km/h bis 115 km/h. In einer Rechtskurve kam er von der Strasse ab und gelangte mit den Rädern auf die angrenzende Grasnarbe, worauf er die Kontrolle über sein Fahrzeug verlor. Dieses schleuderte diagonal über die Fahrbahn, den angrenzenden Grünstreifen und schliesslich auf den an den Grünstreifen anschliessenden Fuss- und Radweg. Auf diesem erfasste das Auto die 9-jährige Fahrradlenkerin A, welche dadurch tödliche Verletzungen erlitt. Der sich in unmittelbarer Nähe befindende gleichaltrige Fussgänger C konnte sich mit einem Seitensprung retten, wurde knapp nicht erfasst und blieb physisch unverletzt. Er litt aber unter dem Vorgefallenen psychisch und konnte in der drauffolgenden Zeit nicht sprechen.
Prozessgeschichte
In erster und zweiter kantonaler Instanz wurde X der fahrlässigen Tötung und der groben Verkehrsregelverletzung schuldig gesprochen und zu 30 Monaten Freiheitsstrafe, davon 18 Monate bedingt, sowie zu 180 Tagessätzen à je Fr. 100.- Geldstrafe bedingt verurteilt. Die Zivilforderung des Vaters von A wurde auf den Zivilweg verwiesen, C wurde eine Genugtuung von Fr. 2'000.- zugesprochen. X war damit nicht einverstanden und gelangte ans Bundesgericht. Dieses wies seine Beschwerde ab, soweit es darauf eintrat.
Für die Prävention entscheidende Erwägungen des Bundesgerichts
Notre recueil d’arrêts du Tribunal fédéral
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