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Die Erdbeben in Indonesien haben keine Schweizer Opfer gefordert. Jedenfalls hat das Aussendepartement (EDA) in Bern keine Hinweise, dass Schweizer bei den Beben vom 29. Juli, 5. August und vom Donnerstag auf Lombok in Mitleidenschaft gezogen wurden, wie es am Freitag mitteilte. Alle, die das wollten, hätten aus den betroffenen Regionen ausreisen können.
Die Schweizer Vertretung in Jakarta habe mit rund hundert Schweizer Staatsangehörigen in Kontakt gestanden, hiess es weiter.
Die Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA) stellte unterdessen 300'000 Franken zur Unterstützung von Überlebenden der Erdbeben auf der Insel Lombok bereit. Dieser Betrag geht an das indonesische Rote Kreuz, das der betroffenen Bevölkerung Notunterkünfte zur Verfügung stellt. Es unterstützt die Überlebenden auch in den Bereichen Gesundheit, Wasser und Hygiene sowie Grundnahrungsmittel.