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Amphibien
Unter den Bezeichnungen Amphibien oder Lurche werden alle Landwirbel-tiere zusammengefasst, die sich, im Gegensatz zu den Amnioten („Nabeltieren“), nur in Gewässern fortpflanzen können. Die drei rezenten Großgruppen der Lurche (Froschlurche, Schwanzlurche und Schleichen-lurche) werden zur besseren Unterscheidung mit dem Namen Lissamphibia belegt. Wenn im Folgenden von „Amphibien“ die Rede ist, bezieht sich das in der Regel auf die Lissamphibia. Bei Amphibien verläuft die Individual-entwicklung im Allgemeinen über ein im Wasser abgelegtes Ei, aus dem eine im Wasser lebende, kiemenatmende Larve schlüpft. Diese Larve durchläuft eine Metamorphose, an deren Ende meist ein lungenatmendes erwachsenes Individuum steht, das zu einem Leben außerhalb von Gewässern befähigt ist. Aufgrund ihrer Physiologie sind alle Amphibienarten aber auch im Erwachsenenstadium zumindest an Lebensräume mit hoher Luftfeuchtigkeit gebunden. Viele Lurche sind nachtaktiv, um sich vor Fressfeinden zu schützen und Wasserverluste über die Haut gering zu halten.