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Bauen für Menschen und Tiere
In Westeuropa gibt es kaum Gebiete, die nicht massgeblich vom Menschen gestaltet sind. Die Landwirtschaft, die Siedlungen und Verkehrswege prägen die Landschaft und schaffen uns nutz- und bewohnbaren Raum.
Die beschleunigte Besiedelung des Landes seit der Industrialisierung im 19. Jahrhundert schränkte die Lebensräume von Wildtieren stark ein. Neben ausgeräumten, zergliederten oder isolierten Naturräumen boten Städte auch neue Nischen, jedoch auch eine Vielzahl an Barrieren und Fallen. Lange wurde beim Bauen kaum auf die Ansprüche von Wildtieren geachtet.
Wir glauben, dass eine integrale Planung, die räumlich-funktionale Beziehungen
von Menschen, Tieren und Pflanzen gleichermassen berücksichtigt, heute nicht nur möglich ist, sondern eine Notwendigkeit darstellt zur Erhaltung und Wiederherstellung einer vielfältigen und entwicklungsfähigen Lebenswelt.