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Das Wichtigste in Kürze
- Der Anwalt von Scarlett Johansson wirft Disney Vertuschung vor.
- Dies in dem Wissen, dass das Unternehmen im Unrecht liege.
- John Berlinski, Johanssons Anwalt, schwört die belastenden Beweise zu liefern.
Scarlett Johanssons Anwalt hat Disney beschuldigt, versucht zu haben, «sein Fehlverhalten zu verbergen». Dies, nachdem das Studio beantragt hatte, dass ihre Klage in ein Schiedsverfahren geht.
Die «Black Widow»-Darstellerin reichte kürzlich eine Klage gegen Disney ein. In der Klage behauptete sie: «die Entscheidung, den Film gleichzeitig mit dem Kinostart auf Disney+ zu veröffentlichen, verstösst gegen die Vertragsbedingungen.
Scarlett Johansson sei gefühllos
Nach der Klage beschuldigte der Medienriese sie, die COVID-19-Pandemie «gefühllos zu missachten». Disney argumentierte, dass man den Film nur auf dem Streaming-Dienst veröffentlicht habe, damit die Menschen ihn zu Hause sehen könnten. Somit bestehe kein Risiko, sich mit dem Virus anzustecken.
Nun will Disney hinter verschlossenen Türen mit der 36-jährigen Scarlett Johansson sprechen, nachdem die Firma den Antrag am Freitag (20. August) gestellt hatte, sich aussergerichtlich zu einigen. Scarletts Anwalt John Berlinski ist wütend im Namen seiner Mandantin. Er hat geschworen, die Beweise zu liefern, dass Disney im Unrecht ist.
Disney reagierte frauenfeindlich auf Klage
Er sagte gegenüber «Deadline»: «Nachdem Disney reagierte auf diesen Rechtsstreit mit einem frauenfeindlichen Angriff auf Scarlett Johansson. Nun versucht Disney sein Fehlverhalten in einem vertraulichen Schiedsverfahren zu verbergen.»