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Der Wirtschaftsnobelpreisträger James J. Heckman empfiehlt, möglichst früh in Bildung und Betreuung zu investieren, um Ungleichheit zu verringern und Aufstiegschancen für Kinder aus unterprivilegierten Familien zu verbessern.
Heckman betont, dass es sich auszahlt, für frühkindliche Bildung und Betreuung Geld in die Hand zu nehmen: Investitionen in hochqualitative, frühkindliche Programme resultieren etwa in höherer Bildung, mehr Gesundheit, weniger Kriminalität und besserem sozialem Verhalten und bringen Renditen von etwa 13 Prozent pro Jahr.
In der Studie "Early Childhood Education" kommt Heckman zum Schluss, dass qualitativ gute Programme in der frühen Kindheit die sozio-emotionalen Fähigkeiten von Kindern langfristig und die kognitiven kurzfristig verbessert. Dem IQ wird bei den Auswirkungen auf das spätere Leben von Kindern aber oft zu viel Bedeutung beigemessen. Einige Studien belegen, dass der IQ nur zu drei bis vier Prozent an der Höhe des Einkommens von Erwerbstätigen beteiligt sei. Viel wichtiger sind soziale und emotionale Fähigkeiten. Deshalb spricht sich Heckman dafür aus, in Programme zu investieren, die dem Kind eine ganze Bandbreite an Fähigkeiten mitgeben, darunter soziale, emotionale und kognitive.
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