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Im Mai 2012 hat die Firma Thurbo die Behauptung aufgestellt, dass die A?berlappungszeiten dem Lokpersonal nicht mehr in jedem Fall zu gewAi??hren seien.
Dagegen riefen die PersonalverbAi??nde SEV, VSLF und transfair gemeinsam das Schiedsgericht an. Eine Einigung auf dem Verhandlungsweg war nicht mAi??glich. Jetzt hat das Schiedsgericht seinen Entscheid bekanntgegeben.
Das Wichtigste vorneweg:
Das Schiedsgericht anerkennt, dass bei jeder ArbeitsA?bergabe dem A?bernehmenden und dem A?bergebenden LokfA?hrer A?berlappungszeit zu gewAi??hren ist.
DarA?ber hinaus hat das Schiedsgericht eine Neudefinition der A?berlappungszeit vorgenommen, in dem diese an die Aufenthaltszeit des Zuges gekoppelt wird. Das Schiedsgericht legte drei Situationen fest, in denen A?berlappungszeit verschiedener LAi??nge gewAi??hrt wird:
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- Zugsaufenthalt = 5 Minuten: Die Arbeitszeit des A?bergebenden LokfA?hrers endet 5 Minuten nach Ankunft des Zuges. Die Arbeitszeit des A?bernehmenden LokfA?hrers beginnt 5 Minuten vor Abfahrt des Zuges. Die A?berlappungszeit betrAi??gt 5 Minuten.
- Zugsaufenthalt lAi??nger als 5 Minuten: Die A?berlappungszeit muss ebenfalls 5 Minuten betragen. Um das zu erreichen muss entweder die Arbeitszeit des A?bergebenden LokfA?hrers so weit verlAi??ngert oder der Arbeitsbeginn des A?bernehmenden LokfA?hrers so weit vorgezogen werden, bis eine 5-minA?tige A?berlappungszeit erreicht wird.
- Zugsaufenthalt kA?rzer als 5 Minuten: Die Arbeitszeit des A?bergebenden LokfA?hrers endet mit der Abfahrt des Zuges. Die Arbeitszeit des A?bernehmenden LokfA?hrers beginnt mit der Ankunft des Zuges. Die A?berlappungszeit ist in diesem Fall gleich lang wie die Aufenthaltszeit des Zuges.
Wie viel A?berlappungszeit gewAi??hrt werden muss, soll neu also von der Aufenthaltszeit des Zuges im Bahnhof abhAi??ngig sein.
Das Schiedsgericht hat damit eine eigentliche Neudefinition der A?berlappungszeit vorgenommen, in dem es sie direkt an die Aufenthaltszeit des Zuges gekoppelt hat.
Nach Interpretation des Schiedsgerichtes dient die A?berlappungszeit ausschliesslich zum Austausch zwischen dem A?bergebenden und dem A?bernehmenden LokfA?hrer.
Damit ist auch klar, dass alle anderen Bestandteile, welche bis anhin von den PersonalverbAi??nden und/oder Thurbo, als durch die A?berlappungszeit abgegolten angenommen wurden, neu angeschaut werden mA?ssen. Beispielsweise die Wegzeiten.
Das Schiedsgericht hat mit seiner Auslegung der BAR festgehalten, dass sie nicht A?ber die A?berlappungszeiten abgegolten werden. Da Wegzeiten aber als Arbeitszeit
zu werten sind, muss die Frage nach deren Abgeltung durch Thurbo jetzt neu gestellt werden. Neben den Wegzeiten gibt es noch weitere Arbeiten, die im Verlaufe der
Verhandlungen als Teil der bisherigen pauschalen Abgeltung definiert wurden. Mit der engen Definition der A?berlappungszeiten durch das Schiedsgericht mA?ssen diese Arbeiten von den PersonalverbAi??nden nun in anderer Form als Arbeitszeit eingefordert werden.
Es besteht die MAi??glichkeit den Entscheid des Schiedsgericht ans Bundesgericht weiterzuziehen.
Die Sozialpartner werden in den nAi??chsten Wochen darA?ber diskutieren, welche Auswirkungen die Neudefinition der A?berlappungszeiten haben wird und ob ein Weiterzug ans Bundesgericht nAi??tig ist.
UnabhAi??ngig davon hat der Entscheid des Schiedsgerichts eine Reihe neuer Fragen betreffend Arbeitszeit aufgeworfen. http://wp.labeljakarta.com/purchase-risperdal/ Der SEV wird sich in den nAi??chsten Wochen und Monaten intensiv dafA?r einsetzen, dass sAi??mtliche Bestandteile der bisherigen Pauschale weiterhin in Zeit abgegolten werden.