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Infolge heftiger Monsunregen sind in Sri Lanka die Häuser von mehr als einer Million Menschen überschwemmt worden. Die meisten Betroffenen seien zu Verwandten oder Freunden geflüchtet, teilte die Katastrophenschutzbehörde am Samstagabend in Colombo mit.
In den staatlichen Notunterkünften seien 236'000 Menschen untergekommen. Am Sonntag erreichten die Regenfälle weitere Städte und Dörfer.
Durch das Hochwasser waren nach Angaben der Polizei in den vergangenen Tagen mindestens 14 Menschen ums Leben gekommen. Im Norden, Zentrum und Osten des Inselstaates im Indischen Ozean wurden zahlreiche Strassen und Felder überflutet.
Über den Gebieten waren schon im vergangenen Monat heftige Monsunregen niedergegangen. Bei den dadurch verursachten Überschwemmungen kamen 43 Menschen ums Leben, mehr als eine Million Menschen mussten ihre Häuser verlassen.
Die UNO lancierte im Januar wegen den Überschwemmungen einen Hilfsaufruf mit einem Umfang von 51 Millionen Dollar.