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- Die Zahl der Grenzgänger in der Schweiz ist zurückgegangen.
- Ende 2018 pendelten 314'000 Erwerbstätige in die Schweiz. Das sind 2000 Personen weniger als im Vorjahr.
- Während die Zahl der Grenzgänger aus Deutschland und Italien abgenommen hat, ist die Zahl der französischen «frontaliers» gestiegen.
Gut die Hälfte der Arbeitspendler stammt aus Frankreich, rund ein Viertel aus Italien und ein Fünftel aus Deutschland. Dies zeigen die neusten Quartals-Zahlen des Bundesamtes für Statistik.
Auch punkto Geschlecht gibt es deutliche Unterschiede: Von den insgesamt 314'000 ausländischen Grenzgänger, die Ende 2018 in der Schweiz arbeiteten, waren knapp zwei Drittel Männer und gut ein Drittel Frauen. Zwei Drittel der Arbeitspendler waren 2018 im Dienstleistungssektor tätig.
Ungewöhnlicher Rückgang
Der Rückgang um 2000 Personen oder 0,6 Prozent zwischen dem 4. Quartal 2017 und dem 4. Quartal 2018 bestätigt den leichten Rückgang, der bereits zwischen dem 3. Quartal 2018 und dem 3. Quartal 2017 beobachtet wurde. Es handelte sich dabei um den ersten jährlichen Rückgang seit 20 Jahren. Insgesamt über die letzten fünf Jahre gesehen, stieg die Anzahl Arbeitspendler allerdings um gut zehn Prozent. Dies ist unter anderem auf die erhöhte Anzahl Erwerbstätiger zurückzuführen.
Regionale Unterschiede
Rund vier Fünftel aller Grenzgänger konzentrierten sich Ende 2018 auf drei Grossregionen: Mehr als ein Drittel arbeitete in der Genferseeregion, ein Viertel in der Nordwestschweiz und ein Fünftel im Tessin. Das Espace Mittelland ist bei Grenzgängern beliebter als auch schon: Im Vergleich zum Vorjahr stieg die Anzahl Grenzgänger hier um 6.4 Prozent. Den grössten Rückgang verzeichnete das Tessin mit minus 5.3 Prozent.