Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03546.jsonl.gz/2013

Wie die Medien- und Kommunikationsgewerkschaft Syndicom am Freitag mitteilte, verlangt die Petition von den eidgenössischen Räten, dass sie die Post in die Schranken weisen sollen. Die Post habe in den letzten Jahren gegen den Widerstand der Bevölkerung bei den Poststellen einen Kahlschlag vollzogen.
Unterschrieben werden kann die Petition im Internet. Hinter dieser Aktion steht neben Syndicom das Muotathaler Komitee, das gegen die Schliessung ihrer Poststelle mit einer Petition gekämpft hat. Es sammelte 500 Unterschriften, geschlossen wird die Poststelle gemäss Syndicom in Muotathal dennoch.
In den letzten fünf Jahren seien in vielen kleinen Sammlungen hunderttausende Unterschriften gegen die Schliessung einzelner Poststellen gesammelt worden, teilte Syndicom mit. Die Politik habe darauf nur mit symbolischen Massnahmen reagiert.
Die Angebote der Poststellenalternativen, etwa Agenturen oder Hausservice, seien nicht gleichwertig, weil sie nur einen Teil der Dienstleistungen anbieten würden.
Syndicom befürchtet, dass die Post nach 2020 das Poststellennetz weiter abbauen werde, dies gegen den Willen der Bevölkerung. Das Parlament habe es in der Hand, seine Aufgabe wahrzunehmen und den Willen der Bevölkerung gegenüber dem Bundesrat und der Post zu vertreten.
(sda)