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Im Oktober 2012 stellte man bei Aleksandr vermehrt hohen Blutdruck fest. Anfang April 2013 wurde er stationär aufgenommen. Die Untersuchungsergebnisse schockierten die Familie Zurkan: die Ursache der Probleme bei Aleksandr waren nicht die bekannten Herzprobleme, sondern chronische Nierenstörungen, die zum fast völligen Versagen des Organs führten. Der Junge benötigte alle zwei Tage eine kostspielige Blutreinigung und eine Menge teurer Medikamente.
Sein Vater Peter (geb.1946) sowie seine Mutter Irina (Jahrgang 1956) sind beide Rentner. Ihre kargen Ersparnisse wurden während der ersten Wochen von Aleksandrs Aufenthalt im Krankenhaus schnell ausgegeben. Die Hilfe der gnädigen Wohltäterinnen und Wohltäter aus Westeuropa ermöglichte die Besorgung der Medikamente und die Bezahlung der Dialyse. Im Januar erkrankte der Junge aber an einer Lungenentzündung, was zu einer Brustfellentzündung führte. Er bekam eine sehr hohe Temperatur. Die Ärzte wollten keinen stationären Aufenthalt. Irina versuchte erfolglos das Fieber zu senken. Schliesslich beschloss sie, den Notdienst zu alarmieren. Leider kam die Rettung zu spät – Aleksandr ist wegen eines Herzstillstandes gestorben.
Aleksandrs Eltern äussern den Schweizer Bürgern jedenfalls tiefe Verbundenheit für ihre Bereitschaft, in der Sache der Finanzierung von Aleksandrs Behandlung geholfen zu haben.