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Die Liste ist beeindruckend: 2700 Häuser wurden repariert oder neu erstellt, 3300 Latrinen gebaut und 2500 Wasserreservoirs errichtet, wie die Glückskette heute mitteilte. Inzwischen sind die Partnerhilfswerke der Glückskette dabei, ihre Projekte abzuschliessen. 58 Projekte sind bereits beendet.
Um die Resultate des Wiederaufbaus zu festigen, entschied sich die Glückskette im vergangenen Jahr zur Finanzierung sieben weiterer Projekte, wie die Stiftung mitteilte. Darunter seien Projekte zur Prävention und Risikominderung im Falle von Katastrophen, insbesondere Wiederaufforstungsprojekte.
Kampf gegen Unterernährung
Aber auch Vorhaben zur Stärkung von Bildung und Gesundheit befinden sich unter den laufenden Projekten. So will Terre des Hommes Suisse Jugendlichen den Zugang zur Berufsbildung ermöglichen, wie eine Auflistung aller Projekte in Haiti auf der Internetseite der Glückskette zeigt.
Ein anderes Projekt der Ärzte der Welt Schweiz will demnach die Prävention und die Behandlung von Unterernährung und schweren Erkrankungen bei Kindern verbessern.
Über 90 Prozent der Spendengelder bereits ausgegeben
Die Glückskette verfolge in Haiti den Ansatz, die Nothilfe mit dem Wiederaufbau und der Entwicklungszusammenarbeit zu verbinden, erklärte die Stiftung. Damit werde eine Lücke geschlossen.
Insgesamt hat die Glückskette Anfang Januar dieses Jahres 93 Prozent der Spenden der Schweizer Bevölkerung für den Erdbebenfonds Haiti ausgegeben. Am nationalen Sammeltag vom 21. Januar 2010 hatte die Glückskette 66,2 Millionen Franken an Spenden erhalten.