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Scholars at Risk (SAR) ist ein internationales Netzwerk von Hochschulen, das Forschende und Lehrende, die in ihren Heimatländern bedroht oder verfolgt werden, unterstützt. SAR und die Universität Bern setzen sich für akademische Freiheit in Lehre und Forschung und für Menschenrechte ein.
SAR wurde 2000 gegründet; angesiedelt ist die Organisation an der University New York. Gegen 500 Universitäten sind Mitglied bei Scholars at Risk und seit 2016 die Universität Bern.
Ein Schwerpunkt von SAR ist die Vermittlung von verfolgten Forschenden an Hochschulen. Gemeinsam mit Universitäten ermöglicht SAR gefährdeten Forschenden Gastaufenthalte, um ihre universitäre Karriere auch unter schwierigen Bedingungen fortzusetzen.
SAR führt Kampagnen für in ihren Heimatländern gefangene Wissenschaftlerinnen oder Wissenschaftler durch. Zudem fördert Scholars at Risk die Öffentlichkeitsarbeit an Hochschulen zu Forschungsfreiheit und Menschenrechten, und arbeitet als Lobbyistin und an Forschungsprojekten dieser Thematik.
Das Netzwerk hat bisher 2'000 Anfragen von Forschenden aus 120 Ländern erhalten. SAR und ihre Mitglieder konnten 700 Forschende unterstützen. Die Mehrheit der Forschenden stammen aus Nordafrika und dem Mittleren Osten, gefolgt von Schwarzafrika und Südasien.
Gefährdete oder verfolgte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die Hilfe benötigen wenden sich direkt an die internationale Website von Scholars at Risk. SAR prüft den Antrag und unterstützt akzeptierte Kandidat/innen, indem SAR sie an Gastinstitution vermittelt.
Schweizer Hochschulen und Mitglieder von SAR sind Teil der Schweizer SAR Sektion. Weitere Informationen finden Sie hier.
Geflüchtete Personen, die an der Universität Bern studieren möchten finden hier weitere Auskünfte.