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Bei Frauen verlaufen die Bindegewebsfasern (sogenannte Septen) parallel zueinander. Dadurch kann sich das Bindegewebe stärker ausdehnen. Dies ist für eine potenzielle Schwangerschaft notwendig, führt aber auch dazu, dass sich die Zellen des Unterhautfettgewebes leichter nach aussen drücken und als Dellen sichtbar werden – die berüchtigte Orangenhaut.
Das männliche Bindegewebe hingegen ist dicker und kreuzförmig vernetzt, was ihm deutlich mehr Stabilität verleiht. Das Fettgewebe hat so weniger Chancen, sich nach aussen zu drücken.
Haben schlanke Frauen weniger Cellulite?
Die Annahme, dass schlanke Frauen keine Orangenhaut bekommen, ist falsch, denn die Festigkeit des Bindegewebes ist wichtiger als die Masse des Fettgewebes.
Allerdings kann Übergewicht die Entstehung von Cellulite begünstigen: Schieben sich die vergrösserten Fettzellen zwischen die Bindegewebsstränge, werden sie als kleine Dellen deutlich sichtbar.