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Samhara,
der schmale Küstenstreifen zwischen dem Hochland von Abessinien und dem Roten Meer. Die S. besitzt einen Untergrund von Korallenkalk, der von Sand-, Kies- und Geröllmassen überlagert wird. Eine regelmäßig abgegrenzte Regenzeit wird hier nicht beobachtet. Die Pflanzenwelt besteht aus Akazien, Kapernpflanzen, Christdorn, Tamarisken, Wolfsmilch- und Wermutstauden, Salsolaceen, Stapelien, in den Gebüschen malerische Schlinggewächse. An den Wildbächen sammelt sich höhere, waldartige Baumvegetation, häufig finden sich prachtvolle, von Scharen buntfarbiger Vögel [* 2] belebte Baumgruppen. Nomadisierende Bewohner der S. sind die räuberischen Schoho, zu denen auch die Hasorta gehören, ein gleich den weiter südöstlich wohnenden Danakil zu den Ostafrikanern (Bedscha) gerechnetes Volk. Die S. ist wichtig als Durchgangsland von dem jetzt italienischen Hafen Massaua [* 3] nach Abessinien.