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Das Whitney Museum of American Art präsentiert die Ausstellung “Harold Cohen: AARON”, in der das Künstlerprogramm AARON vorgestellt wird. AARON wurde vom britischen Maler Harold Cohen in den späten 1960er Jahren entwickelt und nutzt künstliche Intelligenz, um Kunstwerke zu erschaffen. Die Ausstellung im Whitney Museum zeigt sowohl zuvor generierte Werke als auch neue Kreationen, die live in den Ausstellungsräumen entstehen.
Die Kuratorin für digitale Kunst, Christiane Paul, betont, dass diese Ausstellung zu einer Zeit, in der KI-Werkzeuge immer präsenter werden, von großer Bedeutung ist. Sie verdeutlicht Cohens langjährige Beschäftigung mit künstlicher Intelligenz und regt dazu an, den Begriff der Kunst und die Intentionalität im Vergleich zu aktuellen KI-Modellen neu zu überdenken.
Cohen begann in den späten 1960er Jahren mit der Programmierung zu experimentieren und entwickelte die regelbasierte Zeichensoftware AARON, die autonom “eindrückliche” Bilder auf Basis ihres externen und internen Wissens erstellt. Cohen bezeichnete AARON als seinen kreativen Makler, vergleichbar mit der biblischen Figur Aaron als Mittler.
Im Laufe der Jahre verfeinerte und erweiterte Cohen AARON, so dass es immer komplexere und anspruchsvollere Werke generieren konnte. Das Whitney Museum hat verschiedene Versionen der AARON-Software erworben, darunter die bekannte KCAT-Version und die frühere freihändige Linienalgorithmus-Version aus den 1960er Jahren.
Die Ausstellung zeigt den Zeichnungsprozess von AARON durch an den Computer angeschlossene Stiftplotter. Sie wirft auch Fragen nach Urheberschaft und Mitsprache bei der Zusammenarbeit mit Maschinen auf, die in aktuellen Diskussionen über KI relevant sind.
Trotz der autonomen Natur von AARON war die Zusammenarbeit zwischen Cohen und der Software entscheidend, und diese Partnerschaft ist ein wesentlicher Aspekt des Projekts. Cohen erkannte an, dass AARON enden würde, wenn er stirbt, da er glaubte, dass andere ihre eigenen kreativen Identitäten entwickeln sollten.
Die Ausstellung ist vom 3. Februar bis Mai im Whitney Museum zu sehen.
Das Whitney Museum of American Art wird die Werke des verstorbenen britischen Malers Harold Cohen und sein Künstlerprogramm AARON zeigen. Die Ausstellung mit dem Titel “Harold Cohen: AARON” wird die Entwicklung des Programms seit den späten 1960er Jahren erforschen und sowohl zuvor generierte Werke als auch neue Kreationen präsentieren, die live in den Galerien entstehen.
Die Relevanz der Ausstellung
Christiane Paul, die Kuratorin für digitale Kunst des Museums, ist der Meinung, dass diese Ausstellung in einer Zeit, in der KI-Werkzeuge immer häufiger werden, besonders relevant ist. Sie zielt darauf ab, Cohens langjährige Beschäftigung mit KI hervorzuheben und eine Neubewertung dessen, was Kunst ausmacht, und der Rolle der Intentionalität in der Kunst im Vergleich zu aktuellen KI-Modellen einzuladen.
Hintergrund von AARON
Cohen begann Ende der 1960er Jahre mit Experimenten in der Programmierung und ist bekannt dafür, die regelbasierte Zeichensoftware AARON entwickelt zu haben. Dieses Programm generiert autonom “evokative” Bilder auf der Grundlage seines externen und internen Wissens. Cohen bezeichnete AARON oft als seinen kreativen Vermittler und zog dabei eine Parallele zur biblischen Figur Aaron, die als Vermittler diente.
Die Entwicklung von AARON
Im Laufe der Jahre hat Cohen AARON kontinuierlich weiterentwickelt und erweitert, sodass es immer komplexere und anspruchsvollere Kunstwerke generieren kann. Das Whitney Museum hat verschiedene Versionen der AARON-Software erworben, darunter die bekannte KCAT-Version und die frühere Iteration aus den 1960er Jahren von Cohens freihändigem Linienalgorithmus.
Präsentation des Zeichenprozesses von AARON
Die Ausstellung wird AARONs Zeichenprozess durch den Einsatz von Stiftplottern, die mit der Software verbunden sind, präsentieren. Besucher haben die Möglichkeit, live von dem Programm erstellte Werke zu beobachten und so Einblick in den einzigartigen Kunstschaffensprozess zu erhalten, der durch AARON ermöglicht wird.
Fragen zur Autorenschaft und Agentur
Die Ausstellung wirft auch Fragen zur Autorenschaft und Agentur in der Zusammenarbeit mit Maschinen auf. Dies ist eine relevante und zeitgemäße Diskussion in den Bereichen zeitgenössische Kunst und Technologie, in denen die Rolle von KI im Schaffensprozess zunehmend erforscht und diskutiert wird.
Die kooperative Natur von AARON
Trotz der autonomen Natur von AARON war die Zusammenarbeit zwischen Cohen und der Software für deren Entwicklung und Ergebnisse entscheidend. Diese Partnerschaft zwischen Mensch und Maschine ist ein wesentlicher Aspekt des Projekts und betont die Kraft technologischer Werkzeuge als Hilfsmittel für die menschliche Kreativität. Cohen selbst hat anerkannt, dass AARON enden würde, wenn er stirbt, was die Bedeutung betont, dass Einzelpersonen ihre eigenen kreativen Identitäten aufbauen sollten, anstatt sich ausschließlich auf die Fähigkeiten von KI zu verlassen.
Details zur Ausstellung
Die Ausstellung “Harold Cohen: AARON” wird im Whitney Museum of American Art vom 3. Februar bis Mai zu sehen sein. Besucher haben die Möglichkeit, die Entwicklung von AARON zu erkunden, den live Zeichenprozess zu erleben und über die Fragen nachzudenken, die sie in Bezug auf Kunst, Kreativität und Zusammenarbeit mit KI aufwirft.[ad_2]
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