Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03575.jsonl.gz/1394

Zum Stück
1976 sitzen zwei langhaarige Hippies, Steve Jobs und sein Studienfreund Steve Wozniak, in der Garage von Jobs` Vater und schrauben einen Computer mit einem Holzgehäuse zusammen. Es ist der Beginn einer ungeheuren Erfolgsgeschichte. Steve Jobs, Mitgründer und langjähriger CEO von Apple, gilt heute als eine der bekanntesten Persönlichkeiten der Computerindustrie. Er vermochte sowohl das Konzept des Heimcomputers als auch später die Generation der Smartphones und Tablets populär zu machen oder vielmehr das Bedürfnis nach dieser Technik erst zu wecken. Dabei folgte er gnadenlos und unbeirrt seinen Visionen, was ihm den Ruf eines Egomanen einhandelte.
Als 2003 bei ihm eine seltene Form des Pankreaskrebses diagnostiziert wird, verweigert er die medizinisch wirksame Therapie und führt stattdessen seine lebenslange Brachialdiät aus Äpfeln, Karotten und Obstsaft fort. Am 5. Oktober 2011 stirbt Steve Jobs an den Folgen seiner Erkrankung.
In seinem Monolog, den der Saarländische Rundfunk bereits 2019 als Hörspiel realisierte, imaginiert Alban Lefranc einen Steve Jobs in seiner letzten Lebensphase. Vertieft ins innere Gespräch mit sich selbst, steigen in ihm Erinnerungen, Wünsche und die Schemen früherer Wegbegleiter hoch – und die unerträglich kränkende Einsicht, sterblich zu sein. Steve Jobs ist ein Blick ins Innere eines Mannes, der mit einer faszinierend-abstoßenden Mischung aus Hybris und Menschenscheu unsere Gesellschaft seinen Erfindungen unterworfen hat.
aus dem Französischen übersetzt von Christian Driesen
Besetzung
-
Inszenierung
-
Raum
-
Kostüm
-
Dramaturgie
-
Regieassistenz
-
Spiel