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Spendeverhalten
Wer spendet wie ?
- Die Einzelspende hat noch immer die grösste Bedeutung, vor der Zeitspende und den Mitgliedschaften, wobei es grosse Unterschiede nach Sprachregionen gibt.
- Die Überweisung am Postschalter steht noch immer an erster Stelle, vor dem Zahlungsauftrag per Post oder Bank - hier variieren die Resultate stark nach Alterskategorie
- Rund jede vierte Person in der Schweiz könnte sich grundsätzlich vorstellen, eine NPO im Testament zu begünstigen.
- Je höher die totale Spendensumme, desto grösser ist die Wahrscheinlichkeit, dass die Zuwendung auch von den Steuern abgezogen wird.
Bekanntheit versus Beliebtheit
- Einen ungestützten bzw. aktiven Bekanntheitsgrad von 10% und mehr haben nur gerade sieben Organisationen und die Unterschiede in den Top 10 sind bereits beachtlich.
- Der Bekanntheitsgrad ist für die private Mittelbeschaffung zwar von Bedeutung, die individuelle Spende an eine bestimmte Organisation wird jedoch offensichtlich auch von anderen Faktoren beeinflusst.
- Dies zeigt sich im Konzept der „Beliebtheit" - als These diejenigen Organisationen, die vom individuellen Spendenbudget der Spenderinnen und Spender den grössten Anteil erhalten. Hier haben insbesondere kleinere, lokale Organisationen weiter stark an Bedeutung gewonnen.
Beziehung und Bindung
- Spenderinnen und Spender unterstützten 2007 im Durchschnitt 2,4 Organisationen.
- Die Mehrheit der Befragten spenden 2007 an 1-3 Organisationen. Die Zahl der unterstützten Organisationen steigt mit zunehmendem Alter.
- Im Durchschnitt gingen 68% des persönlichen Spendenbudgets 2007 an eine Organisation. Die restlichen 32% teilen sich die weiteren unterstützten Organisationen.
- Die Hälfte aller Spenderinnen und Spender unterstützt ihre favorisierte Organisation seit über 10 Jahren, 25% gar seit über 15 Jahren.
Spenden auch Sie, z.B. für gute Hilfsprojekte