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Tore: Hutton 1:0 (2.), Lovenkrands 2:0 (11.), Tod 2:1 (21.), de Boer 3:1 (26.), Mols 4:1 (28.)
Diese Partie hatte das zweifellos schwere Erbe der unvergesslichen Begegnung vom letzten Samstag in Middlesbrough anzutreten, was die beiden Mannschaften zu Beginn jedoch gut zu meistern schienen: Nach weniger als zwei Minuten hatte Hutton die Gastgeber per Kopf in Front gebracht und nach 11 Minuten setzte Lovenkrands das Leder mit einer Volleyabnahme nach einem gelungenen Doppelpass zum 2:0 in die Maschen.
Dies hätte nun bereits die Vorentscheidung bedeuten müssen, doch die inkonsequente Spielweise der Rangers brachte die Gäste noch einmal heran, das Tod vor dem gegnerischen Gehäuse freistehend einnicken konnte. Um es vorweg zu nehmen – es sollte die erste und gleichzeitig letzte Tormöglichkeit der „Pars“ im gesamten Spiel bleiben. Die Zuschauer zeigten, unabhängig vom Spielstand, keine grossen Ambitionen in irgendeiner Weise aktiv zu werden, wodurch die Stimmung eher einer Beerdigung als einem gut besuchten Fussballspiel entsprach.
Die Gastgeber besinnten sich in der Folge wieder auf ihre unzweifelhaft vorhandene Offensivstärke, was nach 26 Minuten mit einem dritten Treffer durch de Boer belohnt wurde, der den Ball von der Strafraumgrenze gefühlvoll in die weite Ecke setzte. Die Partie schien sich doch tatsächlich analog zum Middlesbrough-Spektakel zu entwickeln, wenn zwei Minuten später nicht der folgenschwere „Fehler“ eingetroffen wäre, der die Partie daraufhin korrekterweise als extrem langweilig bezeichnen liess:
Mols sorgte mit einem Schuss aus der Drehung bereits nach 28 Minuten für die endgültige Entscheidung zugunsten der Rangers und Dunfermline schien danach nicht mehr zur benötigten Reaktion fähig zu sein. In der Folge vermochte sich der Dunfermline-Keeper noch mehrmals durch herrliche Paraden auszuzeichnen, um so einen höheren Rückstand zu verhindern.
Die Geschichte de zweiten Halbzeit ist schnell erzählt: Das Spiel wurde aufgrund der klaren Dominanz der RAngers immer schlechter und die Stimmung zumindest nicht besser, denn schlechter konnte sie ja sowieso nicht mehr werden. Insbesondere die Rangers-Supporter enttäuschten, indem ihre (untypischerweise von Trommeln und Tröten) Gesänge immer seltener wurden und nie von mehr als einer kleinen Anhängerschaft mitgetragen wurden.