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Eine Adoption durch ein Paar aus einem anderen Land hat immer Auswirkungen auf ein Kind. Aus dem vertrauten Umfeld herausgerissen zu werden, ist für ein Kind oft ebenso prägend wie die Trennung von seinen leiblichen Eltern.
Nach Ansicht des SSI muss die internationale Adoption das letzte Mittel sein, wenn es im Herkunftsland keine Möglichkeit für die Aufnahme des Kindes gibt. Im Zentrum unserer Philosophie steht das übergeordnete Interesse des Kindes, ob es nun darum geht, die adoptierenden Eltern zum Adoptionsverfahren zu beraten oder sie über die Rechtslage in den verschiedenen Ländern zu informieren.
Grosse Bedeutung hat für unsere Organisation auch die Entwicklung alternativer Lösungen wie die zeitweilige Unterbringung in einer Pflegefamilie vor Ort.
Unser Wissen und unsere Erfahrung in diesem Gebiet haben grundlegend zur Erarbeitung des Haager Übereinkommens zur Adoption aus dem Jahr 1993 beigetragen. Das Übereinkommen trat in der Schweiz 2003 in Kraft und legt die ethischen Prinzipien, Standards und Verfahren bei internationalen Adoptionen fest.
Trotz des Übereinkommens meldet unsere Organisation auch heute noch regelmässig rechtswidrige Praktiken in verschiedenen Regionen der Welt.
- Informationen für Behörden und Eltern zu den Herkunftsländern,
- Ethische und rechtliche Orientierung im Hinblick auf das Verfahren in der Schweiz,
- Beratung für Eltern zu Fragen rund um die Adoption,
- Publikation eines Monatsberichts durch unser Generalsekretariat.