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Elektrische Spannung ist eine physikalische Grösse. Spannung ist die Ursache dafür, dass Strom fliessen kann. Elektrische Ladungsträger (Elektronen) können sich in einem elektrischen Leiter bewegen, wenn ein Ladungsunterschied zwischen zwei Polen vorliegt, wenn also die Polarität unterschiedlich ist. Ein Pol mit einem Überschuss an elektrischen Ladungsträgern nennt man Minus-Pol (-), ein Pol mit einem Mangel an elektrischen Ladungsträgern nennt man Plus-Pol (+). Zwischen den Polen „herrscht Spannung“. Eine Batterie hat zwei Pole: einen Plus-Pol und einen Minus-Pol.
Das Formelzeichen für die elektrische Spannung ist U. Gemessen wird sie in der Einheit Volt (V).
Man unterscheidet bei der elektrischen Spannung überlicherweise zwischen Gleichspannung und Wechselspannung.
Gleichspannung nennt man eine elektrische Spannung zwischen Polen, deren Polarität gleich bleibt. Das heisst, Plus-Pol und Minus-Pol ändern sich nicht, Strom kann nur in eine Richtung fliessen (Gleichstrom).
Bei Wechselspannung ändern sich Plus-Pol und Minus-Pol periodisch, die Stromrichtung wechselt entsprechend periodisch (Wechselstrom).
Das Haushaltstromnetz ist ein Wechselstromnetz mit einer Spannung von 230 Volt, 50 mal in der Sekunde (50 Hertz) wechselt die Polarität und damit die Fliessrichtung des Stroms.