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Schwangerschaft
Die Mitarbeiterin muss ihrer/m Vorgesetzten die Schwangerschaft mit dem Formular 580 ankündigen.
Unmittelbar nach Ankündigung der Schwangerschaft übergibt die/der Vorgesetzte der Mitarbeiterin die Dokumentation über Berufsrisiken von schwangeren Frauen. Das Formular 590 «Risikoanalyse bei Schwangerschaft» wird von der Mitarbeiterin und der/dem Vorgesetzten ausgefüllt und unterzeichnet. Als Kopie oder Anhang in ISA wird dieses, zusammen mit dem Formular 580, von der/vom Vorgesetzten dem Amt für Ressourcen weitergeleitet.
Die Mitarbeiterin kann den Mutterschaftsurlaub vollumfänglich nach der Niederkunft beziehen oder bis zu zwei Wochen vor dem voraussichtlichen Zeitpunkt der Niederkunft. In letzteren Fall muss sie ihre/n Vorgesetzte/n vorgängig informieren.
Wünscht die Mitarbeiterin im Anschluss an ihren Mutterschaftsurlaub einen (vollständigen oder teilweisen) unbezahlten Urlaub oder eine Reduktion ihres Beschäftigungsgrades, so muss sie ihre/n Vorgesetzten so früh wie möglich darüber in Kenntnis setzen.
Mutterschaftsurlaub
Unmittelbar nach der Niederkunft reicht die Mitarbeiterin ihrer/m Vorgesetzten das Formular 585, zusammen mit den darin bezeichneten Beilagen, ein.
Achtung! Die Lehrerin hat einen Monat Zeit, um uns alle erforderlichen Dokumente einzureichen.
Mitarbeiterinnen mit unbefristetem Anstellungsverhältnis haben Anspruch auf 16 Wochen Mutterschaftsurlaub.
Im ersten Anstellungsjahr beträgt der Mutterschaftsurlaub hingegen nur 12 Wochen, wenn die Mitarbeiterin nach dessen Ende ihre Arbeitstätigkeit nicht wiederaufnimmt.
Mitarbeiterinnen mit einem auf 1 Jahr befristeten Arbeitsvertrag haben Anspruch auf 16 Wochen Mutterschaftsurlaub. Dieser endet jedoch spätestens bei Vertragsablauf.
Bei einer Anstellungsdauer von weniger als einem Jahr hat die Mitarbeiterin Anspruch auf 8 Wochen bezahlten Mutterschaftsurlaub. War sie jedoch zum Zeitpunkt der Anstellung bereits schwanger, so beträgt der bezahlte Mutterschaftsurlaub 4 Wochen.
Die Mitarbeiterin kann bis zu 2 Wochen des bezahlten Urlaubs vor dem voraussichtlichen Geburtstermin beziehen.
Die Mitarbeiterin darf ihre Arbeitstätigkeit während den ersten 8 Wochen nach Niederkunft nicht wiederaufnehmen.