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Von den 1,5 Mio. Menschen, die in der Schweiz schnarchen, leiden etwa 200 000 unter kurzzeitigen Atemaussetzern (sog. obstruktive Schlafapnoen). Einfaches Schnarchen ist für die Betroffenen meist gesundheitlich harmlos. Es kann aber für die Partnerschaft und Lebensqualität zu einer grossen Belastung werden. Schnarchen mit Atemaussetzern kann dagegen lebensgefährlich sein und muss medizinisch abgeklärt werden.
Schnarchen entsteht durch eine verengte Stelle im Rachen. Beim Atmen beginnen die Weichteile wie Gaumensegel und Halszäpfchen zu vibrieren und verursachen die Schnarchgeräusche. Zu Engstellen kommt es zum Beispiel durch erschlaffte Rachen- und Zungenmuskeln, eine Fehlstellung des Kiefers, zu viel Fett am Hals bei Übergewicht oder durch verengte Nasengänge.