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Laut einer Metastudie der WHO - geleitet von Prof. Dr. John Ioannidis - liegt die mittlere Infektionssterblichkeitsrate (IFR) von Covid-19 an 51 Standorten bei 0.27 Prozent (korrigiert
0.23 %). Bei Menschen unter 70 Jahren geht die IFR von 0.00 bis 0.31 Prozent.
Der entsprechende rohe und korrigierte Medianwert beträgt 0.05 Prozent. In einer anderen
Metastudie stellte Ioannidis fest, dass die verfügbaren empirischen Daten darauf hinweisen,
dass die durchschnittliche globale IFR bei 0.15 Prozent liegt. Zum Vergleich: Die
Infektionssterblichkeitsrate bezüglich Grippe liegt zwischen 0.1 und 0.2 Prozent.
Das Medianalter der im Zusammenhang mit Covid-19 Verstorbenen liegt in den meisten
westlichen Staaten bei über 80 Jahren. 96 Prozent der Todesfälle (an Covid-19
Verstorbenen) hatten Vorerkrankungen. Das Medianalter der Covid-19-Todesfälle beträgt in
der Schweiz 85 Jahre.
Die Übertragung von Corona-Viren geschieht vorwiegend mittels Aerosolen in Innenräumen.
Ansteckungen über Aerosole im Freien beziehungsweise durch Tröpfchen sind eher seltener
zu beobachten. Auch Schmierinfektionen spielen lediglich eine nebensächliche Rolle.
Eine im Nature erschienene Studie untersuchte das Corona-Infektionsgeschehen in der
chinesischen Stadt Wuhan, nachdem dort der Lockdown aufgehoben worden wurde. Die
Studie umfasste etwa 10 Millionen Probanden. Im Rahmen des
SARS-CoV-2-Nukleinsäure-Screeningprogramms konnten null symptomatische Fälle und
300 asymptomatische Fälle festgestellt werden. Unter den 1174 Personen, die in Kontakt mit
den asymptomatischen Fällen standen, hatte keine ein positives PCR-Testergebnis.
Gemäss einer Studie der Stanford University haben Lockdowns keinen signifikanten Einfluss
auf das Corona-Infektionsgeschehen. Es reichen bereits weniger einschränkende
Massnahmen, um die Fallzahlen zu senken. Der Anteil an Todesfällen in den Pflegeheimen
ist unter restriktiveren Massnahmen höher als unter weniger restriktiven.
Mittlerweile rät auch die WHO von Lockdowns ab, weil sie ernste wirtschaftliche Schäden
anrichten können. Die harten Corona-Massnahmen haben weltweit zur Folge gehabt, dass
zusätzlich zwischen 80 bis 130 Millionen Menschen zusätzlich hungern müssen. Ausserdem
haben sie dazu geführt, dass weltweit etwa die Hälfte der Arbeitnehmer weltweit in ihrer
wirtschaftlichen Existenz bedroht sind.
Eine Peer-Review-Studie aus Dänemark kam zur Erkenntnis, dass Gesichtsmasken
keinen wirksamen Einfluss auf die Reduktion von Covid-19-Infektionen haben. Insgesamt
3030 Probanden wurden nach dem Zufallsprinzip der Empfehlung zum Tragen des
Mund-Nasen-Schutzes zugeteilt. 2994 Teilnehmer gehörten der Kontrollgruppe an. 4862 von
diesen schlossen die Studie ab. 42 Probanden mit Maskenempfehlung infizierten sich mit
Covid-19 (1.8 Prozent). Bei 52 Teilnehmer der Kontrollgruppe konnte eine Infektion
nachgewiesen werden (2.1 Prozent). Die Differenz zwischen den beiden untersuchten
Gruppen ist statistisch nicht relevant, so die Studie.
Einer anderen Untersuchung zufolge kann das grossflächige Tragen des
Mund-Nasen-Schutzes in der Bevölkerung in vielen medizinischen Bereichen dazu führen,
dass gesundheitsrelevante Auswirkungen und Folgen auftreten.
Ein positiver PCR-Testbefund kann nicht feststellen, ob jemand krank beziehungsweise
ansteckend ist. Die Viruslast im Körper spielt in diesem Zusammenhang eine wichtige Rolle,
wobei der Ct-Wert als Parameter herangezogen wird. Der Test vervielfältigt das genetische
Material des Corona-Virus in Zyklen. Je weniger Zyklen vonnöten sind, desto höher ist die
entsprechende Viruslast. Eine höhere Viruslast bedeutet, dass die getestete Person mit
grösserer Wahrscheinlichkeit infektiös ist. Häufig wird der Ct-Wert viel zu hoch angesetzt,
was dazu führt, dass der PCR-Test in vielen Fällen irreführende Ergebnisse liefert.
Die WHO stellte 2019 in einer Studie zu den Massnahmen bezüglich Influenza-Pandemien
fest, dass Contact-Tracing “unter keinen Umständen” zu empfehlen ist. In vielen Staaten,
wie zum Beispiel in Island oder in der Schweiz, hat sich die umfassende Nutzung der
Contact-Tracing-App bei der Pandemiebekämpfung als nicht effektiv erwiesen.
In den meisten westlichen Staaten trat etwa die Hälfte der Covid-19-Todesfälle in
Pflegeheimen auf. In bestimmten Fällen war der Tod der Bewohner nicht auf Covid-19,
sondern auf sozialer Isolation zurückzuführen.
Etwa zehn Prozent der Fälle leiden unter post-akutem Covid, welches über Wochen oder
Monate andauern kann. Vor allem jüngere und im Vorfeld gesunde Personen sind davon
betroffen. Solche Langzeitfolgen sind allerdings nicht nur bei Covid-19 zu beobachten. Auch
einige andere Infektionserkrankungen, wie zum Beispiel Influenza, können langfristige
Schäden zur Folge haben.
Eine Studie der Technischen Universität Dresden kam zu dem Ergebnis, dass Schulen keine
Corona-Hotspots darstellen. Zudem stellte sie fest, dass Kinder ein sehr geringes Risiko
aufweisen, sich mit dem Virus anzustecken oder es zu übertragen. Laut dem deutschen
Kinderärzte-Verband haben die restriktiven Corona-Massnahmen dafür gesorgt, dass das
Immunsystem vieler Kinder signifikant geschwächt worden ist.
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