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1. Wladimir Majakowski
Der 1893 geborene und 1930 durch Suizid gestorbene Schriftsteller verwendete in seinen Texten gerne eine Sprache des Alltags, mit Hang zum Paradoxen und Grotesken. In seinem Willen zu politischer Agitation revolutionierte er auch die russische Verskunst.
2. Leo Tolstoi
Der von 1828 bis 1910 lebende Schriftsteller wurde vor allem durch seine Hauptwerke «Krieg und Frieden» und «Anna Karenina» berühmt. In meist mehreren verflochtenen Parallelhandlungen beschrieb er präzise und nuancenreich die Natur, ebenso die äussere und innere Welt von Familien der russischen Oberschicht.
3. Fjodor Dostojewski
Der 1821 geborene und 1881 gestorbene Schriftsteller wurde in seinem Land aus religiösen und politischen Gründen verurteilt und fand erst später Beachtung. Im Westen wurde er schon früh bewundert und übte durch seine Art, existentielle Fragen fesselnd und psychologisch tiefgründig darzustellen, auch Einfluss aus auf die Philosophie.
4. Vladimir Nabokow
Der 1899 geborene Schriftsteller immigrierte 1940 in die USA und erlangte dort – vor allem durch den Roman «Lolita» – nicht nur wirtschaftliche Sicherheit, sondern auch Weltruhm. In seiner russischen Heimat wurde er erst in den 1980er-Jahren offiziell anerkannt. Ab den 1960er-Jahren lebte Nabokow in der Schweiz, wo er 1977 starb.
5. Alexander Puschkin
Der von 1799 bis 1837 lebende Dichter gilt als der eigentliche Schöpfer der russischen Literatursprache. Schwerpunkt seines Werks ist die Lyrik, die durch ihren Reichtum an Stilmitteln und Formen als Vorbild der russischen Poesie gilt. Puschkins Skala reicht von der «leichten Poesie» über die reife Liebeslyrik bis zu politisch engagierter Stellungnahme, auch schrieb er Dramen und Prosa.