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Die Ketuba ist ein schriftlich verfasster und von Zeugen signierter jüdischer Ehevertrag, der die Pflichten des Mannes gegenüber der Frau während der Ehe und auch über Tod oder Scheidung hinaus festhält: Zweck der Ketuba ist dabei die finanzielle Absicherung der Ehefrau, indem der Mann verpflichtet wird, bei einer Scheidung eine bestimmte Geldsumme aus seinem Vermögen an die Ehefrau zu überweisen. Die Ketubot finden bereits im 3. Jhdt. v. Chr. Erwähnung und sind Teil des jüdischen Brauchtums, das sich immer wieder den Modeströmungen und regionalen Stilen angepasst hat. Oft sind sie von Kalligraphen auf Pergament gestaltet und in Aramäisch verfasst.
Die Kollektion des Schweizer Sammlers René Braginsky umfasst eine grosse Zahl aussergewöhnlicher Ketubot aus 2000 Jahren Geschichte.