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Das portugiesische Wort „Formosa“ ist eng verknüpft mit dem Schicksal dieses kleinen Inselstaaten – Taiwan. Taiwan, dessen Name von der Ureinwohner-Sprache des Insels stammte, ersetzte das Wort Formosa erst in letztem Jahrhundert in der Weltkarte. Bis dahin hieß diese Insel „Formosa“ und dessen Tee weltbekannt als „Formosa Oolong Tea“.
Diese kleine grüne Insel, allein in Ozean lag, erweckte müde vorbei segelnde portugiesische Seemänner mit ihrer Natürliche Schönheit: „Ilha Formosa“! 1545 „entdeckten“ Portugiese die Insel „Formosa“, während Piraten und Ureinwohner, dessen Ursprung Polynesien Herkunft stammt, bereits seit Hundertenjahren auf der Insel aufhielten. Formosa gehörte niemanden und war bewohnt von Menschen, die nie Anspruch hatten auf eine alleine Herrschaft auf der Insel.
1624 behaupteten Holländer als der erste neue Herrscher der Insel zu sein. Sie brauchten die Insel als einen Stützepunkt für ihren Handel mit China und Japan. Aus Formosa wurde Tee von dem neuen Herrscher nach Europa exportiert – das war nicht aus dem systematisch angebauten Teegarten, sondern aus der wilden Pflückung. 1626 realisierten Spanier ihren Plan ihre Kolonie auf Philippines zu erweitern. Sie eroberten Nord-Formosa. Dort bauten Sie Festungen „St. Salvador“ und „St. Santiago“ an der Küste im Pazifik. Beide koloniale Mächte bekriegten gegeneinander auf einer wilden fremden Insel namens Formosa. Beide wollten der alleine Herrscher sein. Beide waren fremde Eindringlinge. Damals war das große Reich China nie interessiert für diese winzige wilde Insel. Die Spanier verloren den Kampf. Ihre Festung bleibt jedoch bis heute und wurde als „Rot-Haarige Burg“ (Hongmao Cheng) – Burg der rothaarigen Barbaren bezeichnet. (Meine nicht brav liegenden Haare wurden von meiner Großmutter oft als „barbarisch“ wie die Rothaarigen kategorisiert.)
1662 verlor Holländer den Kampf gegen den vor Manzhou fliehenden Ming-General Zhu und mussten aus Taiwan zurückziehen. In dem gleichen Moment erlebte die damalige Seemacht Hollands weltweite Rückschläge. Seit dem Einzug der chinesischen militärischen Macht wurde Formosa immer mehr von Chinesen besiedelt. 1810 fing der Tee-Anbau von den chinesischen Siedlern in Taiwan an. Es war in Ruifan und Shiding.
Damals wurde Tee in Taiwan nur bis zur ersten Trocknung produziert. Der „rohe“ Tee wurde nach Fuzhou verschifftet und dort weiter verarbeitet, um die Qualität zu stabilisieren und zu verfeinern. Der Formosa Oolong wurde anschließend weiter verkauft – unter dem chinesischen Tee, ohne das eigene Gesicht – als OEM-Produkt.
Der erste Mensch, der an die Entwicklungspotenzial des Formosa Oolong als ein eigenständiger Tee glaubte, war ironischerweise ein Engländer. Geschäftsmann Dodd ließ den Formosa Tee vor Ort produzieren. Er holte Teemaker und Teesetzlinge aus Anxi nach Taiwan und bot Teebauer Kredit an. In Sanxia wurde neue Teegarten von Dodd unterstützt aufgebaut und der Traum eines Formosa Oolong Tees wurde wahr. 1869 wurde der Tee aus Formosa unter dem Name „Formosa Oolong Tea“ nach New York verschifftet und vermarktet. Es war ein Riesenerfolg! Dieser Oolong war der halbkugelige halbfermentierte Oolong, dessen Vorbild nach Anxi orientiert hergestellt wurde!
Formosa Oolong Tea ist seitdem auf dem Weltmarkt integriert und genieß seinen eigenständigen Status und seinen Weltruhm.
Nicht diese koloniale Vergangenheit, den Formosa Tea zum „Formosa Oolong Tea“ verhalf, sondern seine eigenständige Verfahren, um beste unverwechselbare Oolongs zu produzieren. Die politische Unabhängigkeit der Insel ermöglicht die eigene Entwicklung des Formosa Oolongs. Aber was macht ein Oolong aus, um „Formosa Oolong Tea“ zu sein?
Am 3. 3. 2007, in der Laternenfest möchte ich in Zürich im Lotus Garden, eingeladen von Teeclub Suisse, diese Thematik vorzutragen. Wer sich dafür interessiert, könnte sich bei Teeclub anmelden.