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Sie ist derzeit Botschafterin und Geschäftsleitungsmitglied im Staatssekretariat für internationale Finanzfragen (SIF).
Pfammatter habe alle fachlichen Voraussetzungen "auf höchstem Niveau erfüllt", sagte Finanzminister Ueli Maurer am Mittwoch in Bern. In einem ordentlichen Bewerbungsprozess waren 19 Kandidatinnen und Kandidaten von "ausserordentlich guter Qualität" geprüft worden. Deren drei wurden zuletzt einem Assessment unterzogen.
Mit der 41-jährigen Walliserin werde ein eigentlicher Generationenwechsel vollzogen, sagte Maurer. Er attestierte ihr neben den fachlichen Kompetenzen, eine "sehr dynamische Führungspersönlichkeit" zu sein.
International verhandeln
Pfammatter hat Rechtswissenschaften studiert und unter anderem eine Weiterbildung in Public Administration absolviert. Als Leiterin der Abteilung Steuern und Geschäftsleitungsmitglied im SIF ist sie zuständig für die internationalen Steuerdossiers der Schweiz - auch für die Verhandlungen im Zusammenhang mit dem OECD-Projekt zur globalen Unternehmensbesteuerung. Von 2009 bis 2020 leitete sie die steuerpolitischen Geschäfte bei der Steuerverwaltung (ESTV).
Die ESTV habe den Schritt in das digitale Zeitalter dank ihres Vorgängers Adrian Hug geschafft, sagte Pfammatter im Medienzentrum. Grosse Herausforderungen sieht sie unter anderem in gesellschaftspolitischen Veränderungen und neuen Gesellschaftsmodellen, die sich im Steuerrecht niederschlagen - ferner in weltweiten Krisen.
Gemeinsam mit Kantonen
"Mein Ziel ist es, diese Herausforderungen gemeinsam mit den Kantonen und mit dem SIF anzugehen", sagte Pfammatter.
Ihr Vorgänger Adrian Hug hatte mit einem befristeten Arbeitsvertrag über das Pensionsalter hinaus gearbeitet. Der Vertrag dauert noch bis zum 31. März 2023. Die ESTV umfasst laut Maurer rund tausend Vollzeitstellen und nimmt pro Jahr etwas über sechzig Milliarden Franken pro Jahr ein.
(AWP)