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Presse Info (Interview)
Kurt Stadlin... wie kommen Sie zum Namen „The Coffee Pickers“
Mit zwei Freunden, Hank Shizzoe und Erich Luginbühl,
wurde ich 1993 zu einem Live-Auftritt bei Radio DRS nach Bern eingeladen.
Der Tonmeister brachte uns Kaffee und wir haben uns spontan für den Namen:
„The Coffee Pickers“ entschieden.
Wie würden Sie die von Ihnen gespielte Musik beschreiben?
Ursprünglich ist es Europäische Musik (England, Irland, Schottland, Frankreich),
die sich in Amerika mit indianischen und afrikanischen Einflüssen vermischte.
So entstanden Old Time, Swing, Blues, Country und Bluegrass.
Diese Stilrichtung wird auch als „Americana“ bezeichnet.
Welchen Stellenwert haben die traditionellen Lieder und Tänze in Amerika?
Viele Leute in den USA, vor allem auf dem Land, haben existenzielle Sorgen,
sie führen ein einfaches Leben.
Sie freuen sich auf „Friday Night“ und gehen zum Tanzen aus.
Square- Clogging- Step- und Reihentänze und traditionelle Volkslieder,
werden so über Generationen weiter gegeben.
Wieso wollten Sie nach Amerika?
Weil die amerikanische Folk-Musik mein Herz berührt und mich fasziniert.
Berühmte Vertreter dieser Szene, die Carter Family, Doc Watson, Tom Ashley,
Grandpa Jones und viele andere mehr, waren ausschlaggebend.
Ich traf mein grosses Vorbild, Doc Watson, und es begann eine gute Freundschaft.
Dreizehn Jahre habe ich in North Carolina gelebt und viel gelernt.
Ist es Ihnen gelungen, in der US-Musikszene Fuss zu fassen?
1997 spielte ich zum ersten Mal am „Merle-Fest“ in Wilkesboro, an einem
der grössten Americana-Festivals im Südosten der USA.
Musik ist ein grosser Teil des Freizeitvergnügens, gerade auf dem Lande.
Wir wurden an manchen Orten eingeladen. Dies spricht sich schnell herum.
Sie treten zusammen mit Ihrer Partnerin Maria Kees auf.
Ihre Liebe zur amerikanischen Volksmusik brachte Maria nach den USA
Aus der berühmten „Liebe auf den ersten Blick“ entwickelte sich eine
Lebensgemeinschaft und musikalische Partnerschaft.
Maria spielt Clawhammer-Banjo und Gitarre, Maria singt sehr gut.
Gitarren oder Banjo, müssen so aufeinander klingen, dass sie sich
gegenseitig nicht stören. Dazu kommt noch der Harmoniegesang....
dass ist ein hartes Stück Arbeit...!
Was ist Ihr Motto?
Musik die geschrieben wurde, sollte gespielt werden sonst geht sie vergessen