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Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich UV.2018.00151 IV. Kammer Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Arnold Gramigna Sozialversicherungsrichterin Fankhauser Gerichtsschreiber Kübler Urteil vom 11. September 2019 in Sachen X.___ Beschwerdeführer vertreten durch Y.___ gegen Suva Rechtsabteilung Postfach 4358, 6002 Luzern Beschwerdegegnerin Sachverhalt: 1. Der 1955 geborene X.___ war seit Februar 2009 als Fachvorgesetzter Technik bei der Z.___ angestellt und in diesem Rahmen bei der Suva obligatorisch gegen die Folgen von Unfällen versichert. Gemäss Un fallmeldung vom 27. September 2017 verspürte er am 14. September 2017 beim Verschieben (Tragen) einer Kaffeemaschine mit einer weiteren Person plötzlich Schmerzen im Schulterbereich (Urk. 13/1). Die medizinische Erstvorstellung erfolgte gleichentags bei Dr. med. A.___, Fachärztin FMH für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates (Urk. 13/10). Diese veran lasste am 19. September 2017 eine MR T - Arthrographie des linken Schulterge lenks (Urk. 13/30) und führte am 25. September 2017 eine Schulterarthroskopie links mit Rekonstruktion der Supraspinatussehne, Débridement an der Subsca pu larissehne, Tenotomie der langen Bizepssehne sowie ausführliche Acromio plastik und ACG-Resektion durch (Urk. 13/8-9). Die Suva klärte beim Versicherten die Umstände und den Hergang des Ereignisses vom 1 4. September 2017 ab ( Urk. 13/11) und legte die Akten Kreisarzt Dr. med. B.___, Facharzt für Physikalische Medizin und Rehabilitation, zur Stellungnahme vor ( Urk. 13/15). Mit Schreiben vom 1. November 2017 teilte die Suva dem Versi cher ten mit, dass sie nicht leistungspflichtig sei (Urk. 13/18), woraufhin der Versicherte am 8. November 2017 eine einsprachefähige Verfügung verlangte (Urk. 13/20). Nach Vorlage an die Kreisärztin Dr. med. C.___, Fach ärztin für Anästhesiologie (Ärztliche Beurteilung vom 19. Dezember 2017, Urk. 13/33), verneinte die Suva eine Leistungspflicht m it Verfügung vom 28. Dezem ber 2017 (Urk. 13/35). Die dage gen erhobene Einsprache vom 15. Janu ar 2018 (Urk. 13/36) wies die Suva mit Entscheid vom 1. Juni 2018 (Urk. 2 = Urk. 13 /43) ab. 2. Dagegen erhob der Versicherte am 22. Juni 2018 Beschwerde (Urk. 1) und bean tragte, der angefochtene Entscheid sei aufzuheben und es sei die Suva zu ver pflichten, für die Folgen des Ereignisses vom 14. September 2017 die gesetzlichen Leistungen nach UVG zu entrichten. Eventualiter beantragte er die Rückweisung der Sache an die Suva zur weiteren medizinischen Abklärung und anschliessender Neuverfügung. Mit Eingabe vom 7. Juli 2018 reichte der Beschwerdeführer eine Stellungnahme von Dr. A.___ vom 25. Juni 2018 zu den Akten (Urk. 9-10). Mit Beschwerdeantwort vom 10. August 2018 (Urk. 12, unter Beilage ihrer Akten Urk. 13/1-51 ) schloss die Beschwerdegegnerin auf Abweisung der Beschwerde, was dem Beschwerdeführer mit Verfügung vom 15. August 2018 (Urk. 14) ange zeigt wurde. 3. Auf die Vorbringen der Parteien und die eingereichten Unterlagen wird, soweit erforderlich, im Rahmen der nachfolgenden Erwägungen eingegangen. Das Gericht zieht in Erwägung: 1. 1.1 Am 1. Januar 2017 sind die am 25. September 2015 beziehungsweise am 9. Novem ber 2016 verabschiedeten geänderten Bestimmungen des Bundesge setzes über die Unfallversicherung (UVG) und der Verordnung über die Unfallversiche rung (UVV) in Kraft getreten. Gemäss den allgemeinen übergangsrechtlichen Regeln sind der Beurteilung jene Rechtsnormen zu Grunde zu legen, die in Geltung standen, als sich der zu den materiellen Rechtsfolgen führende und somit rechtserhebliche Sachverhalt ver wirk licht hat (vgl. BGE 127 V 466 E. 1, 126 V 134 E. 4b, je mit Hinweisen). Dementsprechend sehen die Übergangsbestimmungen zur Änderung vom 25. Septem ber 2015 des UVG vor, dass Versicherungsleistungen für Unfälle, die sich vor dem 1. Januar 2017 ereignet haben, und für Berufskrankheiten, die vor diesem Zeitpunkt ausgebrochen sind, nach bisherigem Recht gewährt werden (Absatz 1 der genannten Übergangsbestimmungen). Das hier zu beurteilende Ereignis hat sich am 14. September 2017 ereignet, weshalb die ab dem 1. Januar 2017 gültigen Normen auf den vorliegenden Fall Anwendung finden und in dieser Fassung zitiert werden. 1.2 Gemäss Art. 6 UVG werden – soweit das Gesetz nichts anderes bestimmt – die Versicherungsleistungen bei Berufsunfällen, Nichtberufsunfällen und Berufs kran k heiten gewährt (Abs. 1). Die Versicherung erbringt ihre Leistungen auch bei fol genden Körperschädigungen, sofern sie nicht vorwiegend auf Abnützung oder Erkrankung zurückzuführen sind (Abs. 2): Knochenbrüche ( lit. a), Verrenkungen von Gelenken ( lit. b), Meniskusrisse ( lit. c), Muskelrisse ( lit. d), Muskelzerrungen ( lit. e), Sehnenrisse ( lit. f), Bandläsionen ( lit. g) und Trommelfellverletzungen ( lit. h). Ausserdem erbringt die Versicherung ihre Leistungen für Schädigungen, die der verunfallten Person bei der Heilbehandlung zugefügt werden (Abs. 3). 1.3 Ein Unfall ist gemäss Art. 4 des Bundesgesetz es über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG) die plötzliche, nicht beabsichtigte schädigende Einwirkung eines ungewöhnlichen äusseren Faktors auf den menschlichen Körper, die eine Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesund heit oder den Tod zur Folge hat. Nach der Rechtsprechung bezieht sich das Begriffsmerkmal der Ungewöhnlichkeit nicht auf die Wirkung des äusseren Faktors, sondern nur auf diesen selber. Ohne Belang für die Prüfung der Ungewöhnlichkeit ist somit, dass der äussere Faktor allenfalls schwerwiegende, unerwartete Folgen nach sich zog. Der äussere Faktor ist ungewöhnlich, wenn er – nach einem objektiven Massstab – den Rahmen des im jeweiligen Lebensbereich Alltäglichen oder Üblichen überschreitet. Ausschlag gebend ist also, dass sich der äussere Faktor vom Normalmass an Umweltein wirkungen auf den menschlichen Körper abhebt. Ungewöhnliche Auswirkungen allein begründen keine Ungewöhnlichkeit (BGE 134 V 72 E. 4.1 und E. 4.3.1 mit Hinweis). Selbst bei fehlender Störung des Bewegungsablaufs durch einen äusseren Faktor kann die Aussergewöhnlichkeit auch dann gegeben sein, wenn beim Heben oder Schieben einer Last zufolge ausserordentlichen Kraftaufwandes, das heisst einer sinnfälligen Überanstrengung, eine Schädigung eintritt. Es muss allerdings jeweils geprüft werden, ob die Anstrengung im Hinblick auf Konstitution und berufliche und ausserberufliche Gewöhnung der betreffenden Person ausserord ent licher Art war (BGE 116 V 136 E. 3b mit Hinweisen; RKUV 1994 Nr. U 180 S. 38). Kein Unfall liegt vor, wenn die Anstrengung nur wegen bestehender krankhafter Veränderungen zu Schädigungen führen kann, weil sich dann eine innere Ursache auswirkt, während der äussere, oft harmlose Anlass bloss den patho logischen Faktor manifest werden lässt (BGE 116 V 136 E. 3b mit Hin weisen). 1. 4 1.4.1 Seit dem Inkrafttreten der Revision des UVG und der dazugehörigen Verordnung (UVV) per 1. Januar 2017 ist das Bestehen einer vom Unfallversicherer zu übernehmenden unfallähnlichen Körperschädigung nicht länger vom Vorliegen eines äusseren Ereignisses abhängig. Die Tatsache, dass eine in Art. 6 Abs. 2 UVG genannte Körperschädigung vorliegt, führt zur Vermutung, dass es sich hierbei um eine unfallähnliche Körperschädigung handelt, die vom Unfallversicherer über nommen werden muss. Dieser kann sich aber von der Leistungspflicht befrei en, wenn er beweist, dass die Körperschädigung vorwiegend auf Abnützung oder Krankheit zurückzuführen ist (Zusatzbotschaft zur Änderung des Bundesgesetzes über die Unfallversicherung [Unfallversicherung und Unfallverhütung; Organi sation und Nebentätigkeiten der Suva] vom 19. September 2014, BBl 2014 7922 7934 f.). Vorwiegend ist dabei analog zur Rechtsprechung der Berufskrankheit (Art. 9 Abs. 1 UVG) mit mehr als 50 % zu definieren. Die vorwiegend durch Abnützung oder Erkrankung bedingte Verursachung hat der Unfallversicherer mit dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit zu beweisen ( Ad-Hoc-Kommission Schaden UVG, Empfehlungen zur Anwendung von UVG und UVV vom 10. Juli 1986, Revision per 24. März 2017, S. 3, m.H.a. BGE 133 V 421 ). 1.4.2 Massgebend zur Beurteilung, ob eine unfallähnliche Körperschädigung im Sinne von Art. 6 Abs. 2 UVG vorliegt, ist die ärztliche Diagnose. Lässt sich das klinische Bild mit mehreren Diagnosen umschreiben, so kann eine Leistungspflicht des Unfallversicherers nur dann bestehen, wenn die Listenverletzung den Hauptbe fund darstellt ( Ad-Hoc-Kommission Schaden UVG, Empfehlungen zur Anwen dung von UVG und UVV vom 10. Juli 1986, Revision per 24. März 2017, S. 2, m.H.a. Urteil des EVG vom 20. August 19 97 E. 2b sowie BGE 116 V 152 E. 4d). 1.4.3 Die Leistungspflicht der Unfallversicherung gemäss Art. 6 Abs. 2 lit. f UVG beschränkt sich gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung streng auf Sehnen risse. Ein partieller Sehnenriss reicht für die Übernahme von Leistungen nur dann aus, wenn er zweifelsfrei nachgewiesen ist ( Urteil des Bundesgerichts 8C_245 /2015 vom 19. August 2015 E. 2). SLAP-Läsionen können nicht als Sehnenrisse im Sinne von Art. 6 Abs. 2 lit. f UVG qualifiziert werden ( Urteil des Bundesgerichts 8C_1/2015 vom 27. März 2015 E. 3.2 mit Hinweis auf Urteil 8C_835/2013 vom 28. Januar 2014 ). Dagegen gilt eine Rotatorenmanschettenruptur als gedeckter Sehnenriss (Urteil des Bundesgerichts 8C_381/2014 vom 11. Juni 2015). 1.5 Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist entscheidend, ob dieser für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schluss folgerungen der Experten begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a mit Hinweis). Nach der Rechtsprechung kommt auch den Berichten und Gutachten versiche rungs interner Ärztinnen und Ärzte Beweiswert zu, sofern sie als schlüssig erschei nen, nachvollziehbar begründet sowie in sich widerspruchsfrei sind und keine Indizien gegen ihre Zuverlässigkeit bestehen (BGE 125 V 351 E. 3b/ ee ). Das An stellungsverhältnis einer versicherungsinternen Fachperson zum Versiche rung s träger alleine lässt nicht schon auf mangelnde Objektivität und Befangenheit schliessen (BGE 137 V 210 E. 1.4, 135 V 465 E. 4.4). Soll ein Versicherungsfall jedoch ohne Einholung eines externen Gutachtens entschieden werden, so sind an die Beweiswürdigung strenge Anforderungen zu stellen. Bestehen auch nur ge ringe Zweifel an der Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit der versicherungsinternen ärztlichen Feststellungen, so sind ergänzende Abklärungen vorzunehmen (BGE 142 V 58 E. 5.1, 139 V 225 E. 5.2, 135 V 465 E. 4.4 und E. 4.7). 1.6 Das Gericht kann die Angelegenheit zu neuer Entscheidung an die Vorinstanz zurückweisen, besonders wenn mit dem angefochtenen Entscheid nicht auf die Sache eingetreten oder der Sachverhalt ungenügend festgestellt wurde (§ 26 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht, GSVGer ). Gemäss stän diger Rechtsprechung ist in der Regel von der Rückweisung – da diese das Ver fahren verlängert und verteuert – abzusehen, wenn die Rechtsmittelinstanz den Prozess ohne wesentliche Weiterungen erledigen kann. In erster Linie kommt eine Rückweisung in Frage, wenn der Versicherungsträger auf ein Begehren überhaupt nicht eingetreten ist oder es ohne materielle Prüfung abgelehnt hat, wenn schwierige Ermessensentscheide zu treffen sind, oder wenn der ent scheidrele vante Sachverhalt ungenügend abgeklärt ist (vgl. Urteil des Bundesgerichts U 209/02 vom 10. September 2003 E. 5.2). 2. 2.1 Im angefochtenen Entscheid stellte sich die Beschwerdegegnerin im Wesentlichen auf den Standpunkt, angesichts der vom Beschwerdeführer zuvor mehrmals geän dert en Sachverhaltsdarstellung erweise sich der von ihm nach Erhalt der Leis tungs ablehnung der Suva geschilderte Hergang des Ereignisses vom 14. Septem ber 2017 als wenig glaubhaft. Aufgrund der Schilderungen des Geschehens durch den Beschwerdeführer bis zur Leistungsablehnung könne der Unfallbegriff im Sinne von Art. 4 ATSG nicht als erfüllt angesehen werden. Die gemeldeten Rückenbeschwerden (gemeint wohl: Schulterbeschwerden) gingen nicht auf spe ziell sinnfällige Umstände wie etwa ein Stolpern, Ausgleiten, Anstossen, Hängen bleiben oder ein reflexartiges Abwehren eines Sturzes zurück. Dies würde selbst dann gelten, wenn auf die Sachverhaltsdarstellung des Beschwerdeführer s in seiner Einsprache abgestellt würde (Urk. 2 S. 7). Im vorliegenden Fall sei zwar die Körperschädigung eines Sehnenrisses im Sinne von Art. 6 Abs. 2 lit. f UVG gegeben, diese sei jedoch – gemäss kreisärztlicher Beurteilung – vorwiegend auf ein degeneratives Geschehen (Abnützung) zurückzuführen, weshalb sie hierfür keine Leistungspflicht treffe (Urk. 2 S. 9). 2.2 Dahingegen führte der Beschwerdeführer im Wesentlichen aus, er habe eine unk o ordinierte Bewegung getätigt, als er auf das plötzliche Abrutschen der Maschine reflexartig reagiert habe, um sich zu schützen. Damit sei das Vorliegen eines ungewöhnlichen äusseren Faktors und ein Unfall im Sinne von Art. 4 ATSG zu bejahen, weshalb die Beschwerdegegnerin für die daraus resultierenden Folgen leistungspflichtig sei. Selbst wenn das Gericht diese Ansicht nicht teilen würde, sei die Leistungspflicht der Beschwerdegegnerin zu bejahen: Es liege unbe stritte nermassen ein Sehnenriss und damit eine Listenverletzung im Sinne von Art. 6 Abs. 2 UVG vor. Damit bestehe die gesetzliche Vermutung der Leistungspflicht. Die Beschwerdegegnerin könne sich von ihrer Leistungspflicht nur befreien, in dem sie beweisen würde, dass die Listenverletzung vorwiegend auf Abn ü tzung/ Erkrankung zurückzuführen sei. Dafür stütze sie sich auf zwei kreisärztliche Berichte, welche – aus verschiedenen Gründen – nicht beweistauglich seien. Die bildgebenden Befunde würden für einen 62jährigen erstaunlich wenige degene rative Veränderungen zeigen. Diese seien allerhöchstens teilursächlich für die Listenverletzung, mitnichten jedoch zu mehr als 50 %. Auch Dr. A.___ habe die Listenverletzung als klar nicht degenerativ bedingt erachtet. Damit stehe fest, dass die Beschwerdegegnerin für die Folgen des Ereignisses vom 14. September 2017 vollumfänglich leistungspflichtig sei (Urk. 1 S. 4-6). 3. 3.1 Am 14. September 2017 erfolgte die medizinische Erstbehandlung des Beschwer deführer s bei Dr. A.___. In ihrem Bericht vom 21. September 2017 diagnostizierte Dr. A.___ eine mediale Luxation der langen Bizepssehne bei kranialer Ruptur der Subscapularissehne und Partialrupturen von Supra- und Infraspinatussehne. Beim Tragen eines ca. 100 Kilogramm schweren Gegenstands mit einer weiteren Hilfsperson sei es zu einem plötzlichen Schlag in der linken Schulter gekommen. Danach hätten erhebliche Beschwerden bestanden und die aktive Elevation sei deutlich eingeschränkt gewesen. Zuvor sei die Schulter voll funktionsfähig ge wesen ohne Beschwerden. Als Befund habe sich in der linken Schulter inspek torisch kein Hämatom und keine Deformation ergeben. Die aktive Elevation und Abduktion betrage 45°, passiv ca. 100°. Die aktive Aussenrotation sei aufgehoben. Palpatorisch bestünden diffuse Schmerzen im Bereich des Humeruskopfes lateral- wie dorsalseitig. Nach peripher bestehe kein sensomotorisches Defizit. Der Ell bogen könne aus Schmerzgründen nicht geprüft werden, sei aber nicht schmerz haft (Urk. 13/10). Das Arthro -MRI der linken Schulter vom 19. September 2017 habe eine leicht gradige, leichtgradig aktivierte AC-Gelenksarthrose ergeben. Zudem ein etwas enger subakromialer Raum und eine leich t gradige Bursitis subacromialis / sub deltoidea. Es bestehe eine Tendinose der Supra- und Infraspinatussehne mit kleinen Partialrupturen am Footprint. Ferner auch eine Tendinose der Subsca pu larissehne, Ruptur im kranialen Anteil mit Riss des Pulley und Luxation der langen Bizepssehne. Es bestehe eine Tendinose und Tendovaginitis des langen Bizeps (Urk. 13/10, vgl. auch Urk. 13/30 ). 3.2 In seiner Stellungnahme vom 31. Oktober 2017 wies der Kreisarzt Dr. B.___ darauf hin, dass hier viele Diagnosen vorliegen würden. Führend sei die AC-Arthrose, welche entscheidend für das gesamte Geschehen sein dürfte. Innerhalb des gesamten degenerativen Geschehens finde man natürlich auch Listendiag no sen mit lit. f (auch die SLAP falle hierunter) (2), wobei dies wie bereits beschrieben innerhalb des degenerativen Gesamtbef undes sicherlich vorwiegend abnü tzungs- beziehungsweise krankheitsbedingt einges tuft werden müsse (Urk. 13/15). 3.3 Die Kreisärztin Dr. C.___ hielt in ihrem Bericht vom 19. Dezember 2017 fest, es würden – wie bereits Dr. B.___ beurteilt habe – im aktuellen Fall viele Diagnosen vorliegen. Die führende und entscheidende Diagnose für das gesamt e Geschehen sei die AC-Gelenk s arthrose, welche keine Listendiagnose sei. Die trans murale Ruptur der Supraspinatussehne sei eine Listendiagnose, Ziffer f, Sehnenrisse, wobei innerhalb des degenerativen Gesamtbefundes die Diagnos e sicherlich vorwiegend auf Abnü tzung zurückzuführen sei (Urk. 13/33). 3.4 Dr. A.___ hielt in ihrer Stellungnahme vom 25. Juni 2018 fest, die Instabilität der langen Bizepssehne habe die Hauptindikation zur operativen Versorgung der linken Schulter dargestellt. Diese habe rezidivierende Luxationen/Subluxationen gezeigt, welche zu einer deutlichen Beschwerdesymptomatik, einem Instabilitäts gefühl und einem plötzlichen Kraftverlust in der Schulter bei Rotationsbe we g ung en führten. Der Beschwerdeführer sei nach dem Trauma auch nicht mehr arbeitsfähig geworden. Auch die transmurale Supraspinatussehnenruptur lasse sich gut durch das Trauma erklären. Auch wenn die Sehnen der Rotatoren man schette beim Beschwerdeführer tendinotisch verändert seien, führe dies nicht automatisch zu einer Ruptur. Der Beschwerdeführer habe nach dem Trauma eine Elevationsschwäche gehabt, welche bei schon vorhandener Läsion der Supraspi na tus sehne bereits zuvor hätte vorliegen müsse n. Die Versorgung des zusätzlich leicht schmerzhaften AC-Gelenks sei durchgeführt worden, um für die Supra spi natus-Sehnennaht genügend Raum zu schaffen. Ohne die traumatischen Läsionen hätte keine Indikation zur Operation bezüglich des AC-Gelenks bestanden. Weder der Unfallhergang, noch die vorhandenen Läsionen in der linken Schulter, welche einer Operation bedurften, liessen mit überwiegender Wahrscheinlichkeit auf eine degenerative Ursache schliessen (Urk. 9). 4. 4.1 Strittig und zu prüfen ist zunächst, ob es sich beim Schadensereignis vom 14. September 2017 um einen Unfall im Sinne von Art. 4 ATSG handelt. Die Be schwerdegegnerin stellte dies insbesondere mit der Begründung in Abrede, es fehle an einem ungewöhnlichen äusseren Faktor beziehungsweise an einer sinn fälligen Überanstrengung (vgl. Urk. 2 S. 7 ). 4.2 Zum Ereignishergang ist der Unfallmeldung vom 27. September 2017 zu entneh men, dass der Beschwerdeführer am 14. September 2017 beim Verschieben (Tra gen) einer Kaffeemaschine mit einer weiteren Person plötzlich Schmerzen im Schulterbereich verspürte (Urk. 13/1). Im Bericht über die ärztliche Erstkonsul tation am 14. September 2017 führte Dr. A.___ zum Unfallgeschehen aus, b eim Tragen eines ca. 100 Kilogramm schweren Gegenstands mit einer weiteren Hilfs person sei es zu einem plötzlichen Schlag in der linken Schulter gekommen (vgl. E. 3.1). Auf die schriftlich unterbreitete Frage, bei welcher Tätigkeit oder unter welchen Umständen die geltend gemachten Beschwerden aufgetreten seien, und nach genauer Beschreibung des Sachverhaltes befragt, schrieb der Beschwerde führer im Fragebogen vom 3. Oktober 2017 « B eim Verschieben und Anheben einer Kaffeemaschine zu zweit » (Urk. 13/11). In seiner Einsprache vom 15. Januar 2018 führte der Beschwerdeführer zum Geschehensablauf aus, er und sein Chef, D.___, hätten eine Kaffeemaschine m it einem Gewicht von rund 100 Kilogramm verschieben und auf einen Tisch heben müssen. Das sei gut gegangen, bis sein Chef auf eine Palette gestiegen sei, um an Höhe zu gewinnen, und sich das Gewicht der Maschine plötzlich auf seine Seite verlagert habe. Er habe reflexartig reagiert, da die ganze Maschine auf ihn zugekommen sei und ihn zu erdrücken drohte. Bei diesem Vorgang sei ein «Knall» hörbar gewesen, was auch sein Chef wahrgenommen habe. Er habe augenblicklich höllische Schmerzen in der linken Schulter gehabt und gewusst, dass etwas gerissen sei (Urk. 13/36). In seiner Beschwerde vom 22. Juni 2018 fügte der Beschwerdeführer dem ergän zend hinzu, D.___ habe sich, ohne ihn vorzuwarnen, daran gemacht, auf das Palett zu steigen. Da dieses leicht wegrutschte, habe D.___ für einen Moment die Balance verloren und eine ruckartige Vorwärtsbewegung gemacht. Dadurch habe sich die Maschine mit ihrem ganzen Gewicht plötzlich auf ihn (den Beschwerdeführer ) zubewegt. Er habe eine reflexartige Abwehr bewegung gemacht, indem er die Arme mit dem gesamten Gewicht der Maschine hochgerissen habe. Dabei habe er eine Art «Schlag» in seiner linken Schulter und gleichzeitig enorme Schmerzen verspürt. Zudem sei ein Knall zu hören gewesen (Urk. 1 S. 2). 4.3 4.3.1 Es bestehen deutliche Unterschiede hinsichtlich dem durch den Beschwerdeführer geschilderte n Ablauf der Geschehnisse vor und nach Erlass der abweisenden Verfügung vom 28. Dezember 2017 (Urk. 13/35). So war bis zum Verfügungser lass noch keine Rede davon, dass D.___ auf ein Palett gestiegen und sich eine plötzliche Gewichtsverlagerung ergeben ha b e, welche den Beschwerde führer zu einer reflexartigen Abwehrbewegung, mit darauffolgendem Knall, ver anlasst habe. Dies wurde erstmals in der Einsprache vorgebracht (vgl. Urk. 13/36). Die Ergänzung, das Palett sei kurz weggerutscht, als es D.___ habe b esteigen wollen, was dazu geführt habe, dass D.___ kurz die Balance verloren habe, sowie die darauffolgende Abwehrbewegung des Beschwerde füh rer s mit einem Hochreissen der Arme mit dem gesamten Gewicht der Maschine, erfolgte gar erst in der Beschwerde (Urk. 1 S. 2). 4.3.2 Bei sich widersprechenden Angaben des Versicherten über den Unfallhergang ist auf die Beweismaxime hinzuweisen, wo nach die sogenannten spontanen «Aus sagen der ersten Stunde» in der Regel unbefangener und zuverlässiger sind als spätere Darstellungen, die bewusst oder unbewusst von nachträglichen Überle gungen versicherungsrechtlicher oder anderer Art beeinflusst sein können. Wenn der Versicherte seine Darstellung im Laufe der Zeit wechselt, kommt den An gaben, die er kurz nach dem Unfall gemacht hat, meistens grösseres Gewicht zu als jenen nach Kenntnis einer Ablehnungsverfügung des Versicherers (BGE 121 V 45 E. 2.a mit Hinweis). Vorliegend gibt es keinen Anlass, von diesem Grundsatz abzuweichen, da dem Beschwerdeführer vor Erlass der ablehnenden Verfügung vom 28. Dezember 2017 wiederholt die Möglichkeit eröffnet worden war, detail liert von Besonderheiten des Ereignishergangs zu berichten (Urk. 13/1, Urk. 13/11). Die Schilderungen über den Geschehensablauf durch den Beschwerdeführer ge wannen aber erst von dem Moment an Detailschärfe, als er mit der Ablehnung seines Leistungsbegehrens konfrontiert wurde, was gegen diese Darstellung spri cht. Demnach sind die Angaben des Beschwerdeführer s in der Unfallmeldung für die Beurteilung des Vorliegens eines Unfalls im Sinne von Art. 4 ATSG massgebend. 4.4 Der Beschwerdeführer verspürte am 14. September 2017 beim Verschieben (Tragen) einer Kaffeemaschine mit einer weiteren Person plötzlich Schmerzen im Schulterbereich (Urk. 13/1). Das Tragen einer Kaffeemaschine zu zweit ist – insbesondere unter Berücksichtigung der langjährigen Anstellung des Beschwer de führer s in einem Unternehmen für Betriebsverpflegung – für den Beschwer deführer nicht als ungewöhnlich einzustufen, auc h wenn diese Maschine ca. 100 Kilogramm wog. Beweisrechtlich entscheidend ist, dass sich gemäss der Akten lage während dem Tragen der Kaffeemaschine koordinativ nichts Ausserge wöhnliches zugetragen hat. Auf Nachfrage der Beschwerdegegnerin schilderte der Beschwerdeführer weder ein Ausgleiten, Stolpern, reflexartiges Abfangen eines Sturzes oder etwas in dieser Art, was auf eine Störung des Bewegungsablaufs durch einen äusseren Faktor hinweisen würde (vgl. Urk. 13/11). Da es somit am Merkmal eines ungewöhnlichen äusseren Faktors mangelt, gelangte die Beschw er de gegnerin berechtigterweise zum Schluss, dass kein Unfal l im Rechtssinne vorliegt. 4.5 Ergänzend ist darauf hinzuweisen, dass ein lediglich erhöhter plötzlicher Kraft aufwand infolge einer unerwarteten Gewichtsverlagerung ebenfalls nicht zur Erfüllung des für den Unfallbegriff erforderlichen ungewöhnlichen äusseren Fak tors führ en würde. So erachtet e die Rechtsprechung den für den Unfallbegriff vorausgesetzten ungewöhnlichen äusseren Faktor bisweilen nur als erfüllt, wenn beim Heben oder Verschieben einer Last ein ganz ausserordentlicher Kraf tauf wand zu einer Schädigung geführt hat. Dies wurde in den Fällen bejaht, in denen zu diesem Kraftaufwand besondere sinnfällige Umstände hinzutraten, wie etwa beim Klavierbauer, welcher einen 500 Kilogramm schweren wegrollenden Flügel aufhalten musste, nachdem er ihn zusammen mit einem Mitarbeiter von zwei Böcken heruntergehoben hatte, beim Versicherten, welcher eine schwere Schach t röhre halten wollte, die auf der nassen, leicht geneigten Unterlage ins Rutschen geraten war und eine Telefonleitung zu beschädigen drohte, und dabei selbst aus glitt, oder bei der Gemeindekrankenschwester, die einen schwergewichtigen Patie n ten beim Transfer vom Bett in den Rollstuhl vor dem unvermuteten Sturz bewahrte. Nicht als erfüllt erachtet wurde das Begriffsmerkmal der Ungewöhn lichkeit beim Umlagern eines 100 bis 120 Kilogramm schweren Patienten durch einen Hilfspfleger allein, beim Transport einer 200 Kilogramm schweren Glas scheibe zu zweit sowie beim Heben eines 100 Kilogramm schweren Radiators und einer 85 Kilogramm schweren Steinplatte (Urteil des Bundesgerichts 8C_245/ 2015 vom 19. August 2015 E. 5 mit weiteren Hinweisen). Im zitierten Entscheid ver neinte das Bundesgericht sodann die Voraussetzung des ungewöhnlichen äusse ren Faktors bei einem Anheben eines 140 Kilogramm schweren Lamellenrostes zu zweit ohne besondere sinnfällige Umstände. Die Schilderung des Geschehensablaufes durch den Beschwerdeführer in Ein sprache und Beschwerde lässt auf einen infolge des Besteigens des Paletts durch die Gewichtsverlagerung erforderlichen erhöhten Kraftaufwand, nicht jedoch auf besondere sinnfällige Umstände schliessen. Der Transport eines schweren Gegen standes von Hand zu zweit ist kaum ohne eine währenddessen stattfindende Ge wichts verlagerung zwischen den tragenden Personen im Sinne einer «Pendelbe wegung» zu bewältigen. Dementsprechend ist von den Beteiligten zu erwarten, dass sie auf drohende Gewichtsverlagerungen vorbereitet sind. Da der Be schwer deführer in der Betriebsverpflegung tätig ist, ist zudem anzunehmen, dass er regelmässig schwere Gegenstände hebt und verschiebt, weshalb das Gesagte für ihn umso mehr zu gelten hat. Daran ändert auch die – erst im Beschwer de ver fahren vorgebrachte – Ergänzung nichts, wonach das Palett kurz weggerutscht sei, nachdem es D.___ betreten habe, zumal dies die Gewichtsver la gerung allenfalls verstärkt, darüber hinaus aber keine äussere Wirkung nament lich in der Form eines Sturzes gezeitigt hat. Zudem ist anzunehmen, dass sich der Beschwerdeführer im Moment des behaupteten kurzen Wegrutschens des Paletts in einem Zustand erhöhter Aufmerksamkeit befunden hat, da D.___ kurz zuvor auf das Palett gestiegen und somit bereits für eine merkliche Ge wichts verlagerung gesorgt hatte. Die durch das Wegrutschen bewirkte zusätzliche Gewichtsverlagerung konnte den Beschwerdeführer somit nicht völlig unerwartet treffen, sodass die damit verbundene Anpassungs bewegung nicht als programm widrig bezeichnet werden kann. Das Vorliegen eines ungewöhnlichen äusseren Faktors ist sodann auch nicht bereits deshalb zu bejahen, weil die Bewegung reflexartig ausgeführt wurde (Urteil des Bundesgerichts 8C_783/2013 vom 10. April 2014 E. 6.2). In Anbetracht dieser Gegebenheiten und mit Blick auf d ie darob geschilderten ähnlich gelagerten Fälle, wäre der Unfallbegriff selbst bei einem Abstellen auf die detaillierte Sachverhaltsschilderung durch den Beschwer deführer nicht erfüllt. 5. 5.1 Zu klären bleibt damit, ob eine Körperschädigung im Sinne von Art. 6 Abs. 2 UVG vorliegt. Unter den Parteien unbestritten ist, dass der Beschwerdeführer einen Sehnenriss erlitten hat und damit grundsätzlich eine Listendiagnose im Sinne von Art. 6 Abs. 2 lit. f UVG gegeben ist (Urk. 1 S. 5, Urk. 2 S. 9). Die Be schwerdegegnerin verneint eine Leistungspflicht damit, dass die Körper schädi gung vorwiegend auf e in degeneratives Geschehen (Abnü tzung) zurückzuführen sei (Urk. 2 S. 9). 5.2 Sowohl die Kreisärzte der Suva als auch Dr. A.___ sind sich darin einig, dass eine Listendiagnose vorliegt. Während D r. A.___ in ihrem Bericht vom 21. September 2017 eine kraniale Ruptur der Subscapularissehne und Partialrupturen von Supra - und Infraspinatussehne fest hielt (E. 3.1 ), ging Dr. B.___ namentlich von einer SLAP-Läsion (E. 3.2) und Dr. C.___ von einer transmuralen Ruptur der Supra spinatussehne (E. 3.3) als Listendiagnose aus. Aus den Berichten der drei mit dem vorliegenden Fall befassten Ärzte lassen sich somit unterschiedliche Listendiagnosen entnehmen. Das Arthro -MRI der linken Schulter vom 19. September 2017 stützt dabei mehrheitlich die Diagnostik von Dr. A.___, wobei darin die Partialrupturen von Supra- und Infraspinatussehne ausschliesslich dem Footprint zugeordnet wurden und zudem eine Pulley -Läsion festgestellt wurde (Urk. 13/30). Den Berichten der Suva -Ärzte mangelt es an einer Auseinandersetzung mit den gestützt auf das Arthro -MRI und den Bericht von Dr. A.___ in Frage stehenden Listendiagnosen. Während Dr. B.___ pauschal das Vorliegen von Listendiagnosen gemäss Art. 6 Abs. 2 lit. f UVG bejaht, jedoch bis auf die – rechtsprechungsgemäss nicht als Listendiagnose in Frage kommende (vgl. E. 1.4.3) – SLAP-Läsion keine konkrete Diagnose nennt, erläutert Dr. C.___ in keiner Weise, weshalb entgegen dem Vorbericht und den Ergeb nissen des Arthro -MRIs eine komplette und nicht nur eine teilweise Ruptur der Subpraspinatussehne vorliegen soll. Zu der Ruptur der Subscapularissehne und der Partialruptur der Infraspinatussehn e lassen sich ihrem Beric ht keine Ausfüh rungen entnehmen, obwohl potentiell beide Diagnosen als Listendiagnose n in Frage kommen (vgl. E. 1.4.2). Vor diesem Hintergrund lässt sich gestützt auf die medizinische Aktenlage nicht verlässlich beurteilen, ob und in welcher konkreten Ausprägung Listendiagnose n gemäss Art. 6 Abs. 2 UVG vorliegen. In Anbetracht, dass für die Beurteilung, ob eine unfallähnliche Körperschädigung im Sinne von Art. 6 Abs. 2 UVG vorliegt, die ärztliche Diagnose massgebend ist (E. 1.4.2), erweist sich der medizinische Sachverhalt diesbezüglich als ungenügend festgestellt. 5.3 Weiter in Frage steht, ob der vorliegende Gesundheitsschaden überwiegend auf Abnützung zurückzuführen ist, wofür der Beschwerdegegner beweisbelastet ist. In medizinischer Hinsicht stimmen die Beurteilungen der Suva -Ärzte und Dr. A.___ darin überein, als eine AC-Gelenksarthrose mit etwas engem subakromialem Raum, tendinotische V eränderungen an Supra- und Infraspinatussehnen sowie an der Subscapularissehne, eine leichtgradige Bursitis und eine Tendinose / Teno vaginitis der langen Bi zepssehne vorliegen. Diese stellen keine Gesundheitsschä den dar, die ohne Unfallereignis eine Schadensdeckung nach UVG begründen würden. Mit die sen Vorzuständen allein ist ein überwiegend auf Abnützung zurück zu führende r (partieller) Sehnenriss nicht nachvollziehbar dargetan. Zur konkreten Begründung ihrer Einschätzung, wonach der Sehnenriss vorwiegend auf Abnüt zung zurückzuführen sei, führten die Kreisärzte lediglich die Diagnose der AC-Arthrose an. Kommt hinzu, dass Dr. A.___ ausführte, ohne Luxation der langen Bizepssehne wäre eine operative Intervention nicht notwendig gewesen. O hne medizinische Stellungnahme ist daher nicht klar, ob die Luxationen/Sub luxa tionen der langen Bizepssehne erst aufgrund eines Sehnenrisses entstanden sind. Somit fehlt es an einer (auch für den medizinischen Laien) nachvollziehbaren Begründung für die Beurteilung der Kreisärzte, wonach die AC-Gelenksarthrose führend und entscheidend für das gesamte Geschehen sein soll. Ferner ist darauf hinzuweisen, dass die ausführl ichere Aktenbeurteilung vom 19. Dezember 2017 von einer Fachärztin für Anästhesiologie stammt, womit s ie nicht über die praxis gemäss notwendigen fachlichen Qualifikationen verfügt und ihre Stellungnahme somit nicht mit einem medizinischen Sachverständigengutachten vergleichbar ist (vgl. BGE 137 V 210 E. 1.2.1). Auch der fachärztliche Bericht von Dr. A.___ vom 25. Juni 2018 lässt keine verlässliche Beurteilung der vorwiegenden Verursa chung des Sehnenrisses zu. So lassen ihre Ausführungen, wonach sich die transmurale Supraspinatussehnenruptur gut durch das Trauma erklären lasse und die tendino tischen Veränderungen der Sehnen der Rotatorenmanschette nicht automatisch zu einer Ruptur führen würden, zwar darauf schliessen, dass auch sie von einem mit degenerativen und unfallbedingten Ursachen gemischten Schadensbild aus geht. Jedoch ist gestützt auf diese Stellungnahme nicht zu beurteilen, ob der Sehnenriss vorwiegend auf degenerative Veränderungen oder auf das Ereignis vom 14. September 2017 zurückzuführen ist, zumal sie von einem anderen Ge schehensablauf und dabei von einem Unfall im Rechtssinne auszugehen scheint. Eine untergeordnete Bedeutung der tendinotischen Veränderungen ist aber auch nicht auszuschliessen. Nach dem Gesagten ist die Schlussfolgerung eines überwiegend auf Abnützung zurückzuführenden Sehnenrisses nicht nachzuvollziehen und es ergeben sich zumindest geringe Zweifel an der Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit der versiche rungsinternen ärztli chen Feststellungen (vgl. E. 1.5 ). Es kann somit nicht einzig auf die vorliegenden Kurzb erichte der Kreisärzte vom 31. Oktober 2017 und vom 19. Dezember 2017 abgestellt werden (Urteil des Bundesgerichts 8C_197/2014 vom 3. Oktober 2014 E. 4.2 mit Hinweisen auf BGE 139 V 225 E. 5.2; 135 V 465 E. 4.4 und E. 4.7). 5.4 Die Angelegenheit ist an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen, damit diese in rechtsgenüglicher Weise abklärt, ob eine konkrete Listendiagnose gemäss Art. 6 Abs. 2 lit. f UVG vorliegt u nd – bejahendenfalls – ob diese vorwiegend (d.h. 50 % oder mehr, vgl. E. 1.4.1 ) auf Abnützung oder Degeneration bzw. Erkrankung zurückzuführen ist und ob der vorgenommene operative Eingriff der Heilung einer Listendiagnose oder ihrer Folgen diente. 6. 6.1 Das Verfahren ist nach Massgabe von Art. 61 lit. a ATSG kostenlos. 6.2 Der Beschwerdeführer beantragte eine Parteientschädigung in der Höhe von Fr. 1'295.-- (7 Stunden à Fr. 185.--; Urk. 1 S. 7). Liegt keine anwaltschaftliche Vertretung vor, besteht der Anspruch auf eine Parteientschädigung nur, wenn die Vertretung für das in Frage stehende Rechtsgebiet besonders qualifiziert ist und wenn nicht anzunehmen ist, dass sie kostenlos erfolgt (BGE 108 V 270 E. 2; ZAK 1991 S. 421 E. 2). Der Beschwerdeführer liess sich im Beschwerdeverfahren durch Y.___ vertreten (Urk. 4). Den Akten lassen sich keine Hinweise dafür entnehmen, dass der Vertreter über besondere Qualifikationen im Bereich des Unfallversicherungsrechts verfügt, dies wird sodann auch nicht behauptet. Viel mehr ist anzunehmen, dass die Vertretung im Sinne einer Gefälligkeit und damit kostenlos erfolgte, womit dem Beschwerdeführer keine Parteientschädigung zuzu sprechen ist. Das Gericht erkennt: 1. Die Beschwerde wird in dem Sinne gutgeheissen, dass der angefochtene Einsprache entscheid vom 1. Juni 2018 aufgehoben und die Sache an die Suva zurückgewiesen wird, damit diese, nach erfolgten Abklärungen im Sinne der Erwägungen, über den Leistungsanspruch des Beschwerdeführers neu verfüge. 2. Das Verfahren ist kostenlos. 3. Dem Beschwerdeführer wird keine Parteientschädigung zugesprochen. 4. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Y.___ - Suva - Bundesamt für Gesundheit 5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber HurstKübler

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich UV.2018.00151 IV. Kammer Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Arnold Gramigna Sozialversicherungsrichterin Fankhauser Gerichtsschreiber Kübler Urteil vom 11. September 2019 in Sachen X.___ Beschwerdeführer vertreten durch Y.___ gegen Suva Rechtsabteilung Postfach 4358, 6002 Luzern Beschwerdegegnerin Sachverhalt: 1. Der 1955 geborene X.___ war seit Februar 2009 als Fachvorgesetzter Technik bei der Z.___ angestellt und in diesem Rahmen bei der Suva obligatorisch gegen die Folgen von Unfällen versichert. Gemäss Un fallmeldung vom 27. September 2017 verspürte er am 14. September 2017 beim Verschieben (Tragen) einer Kaffeemaschine mit einer weiteren Person plötzlich Schmerzen im Schulterbereich (Urk. 13/1). Die medizinische Erstvorstellung erfolgte gleichentags bei Dr. med. A.___, Fachärztin FMH für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates (Urk. 13/10). Diese veran lasste am 19. September 2017 eine MR T - Arthrographie des linken Schulterge lenks (Urk. 13/30) und führte am 25. September 2017 eine Schulterarthroskopie links mit Rekonstruktion der Supraspinatussehne, Débridement an der Subsca pu larissehne, Tenotomie der langen Bizepssehne sowie ausführliche Acromio plastik und ACG-Resektion durch (Urk. 13/8-9). Die Suva klärte beim Versicherten die Umstände und den Hergang des Ereignisses vom 1 4. September 2017 ab ( Urk. 13/11) und legte die Akten Kreisarzt Dr. med. B.___, Facharzt für Physikalische Medizin und Rehabilitation, zur Stellungnahme vor ( Urk. 13/15). Mit Schreiben vom 1. November 2017 teilte die Suva dem Versi cher ten mit, dass sie nicht leistungspflichtig sei (Urk. 13/18), woraufhin der Versicherte am 8. November 2017 eine einsprachefähige Verfügung verlangte (Urk. 13/20). Nach Vorlage an die Kreisärztin Dr. med. C.___, Fach ärztin für Anästhesiologie (Ärztliche Beurteilung vom 19. Dezember 2017, Urk. 13/33), verneinte die Suva eine Leistungspflicht m it Verfügung vom 28. Dezem ber 2017 (Urk. 13/35). Die dage gen erhobene Einsprache vom 15. Janu ar 2018 (Urk. 13/36) wies die Suva mit Entscheid vom 1. Juni 2018 (Urk. 2 = Urk. 13 /43) ab. 2. Dagegen erhob der Versicherte am 22. Juni 2018 Beschwerde (Urk. 1) und bean tragte, der angefochtene Entscheid sei aufzuheben und es sei die Suva zu ver pflichten, für die Folgen des Ereignisses vom 14. September 2017 die gesetzlichen Leistungen nach UVG zu entrichten. Eventualiter beantragte er die Rückweisung der Sache an die Suva zur weiteren medizinischen Abklärung und anschliessender Neuverfügung. Mit Eingabe vom 7. Juli 2018 reichte der Beschwerdeführer eine Stellungnahme von Dr. A.___ vom 25. Juni 2018 zu den Akten (Urk. 9-10). Mit Beschwerdeantwort vom 10. August 2018 (Urk. 12, unter Beilage ihrer Akten Urk. 13/1-51 ) schloss die Beschwerdegegnerin auf Abweisung der Beschwerde, was dem Beschwerdeführer mit Verfügung vom 15. August 2018 (Urk. 14) ange zeigt wurde. 3. Auf die Vorbringen der Parteien und die eingereichten Unterlagen wird, soweit erforderlich, im Rahmen der nachfolgenden Erwägungen eingegangen. Das Gericht zieht in Erwägung: 1. 1.1 Am 1. Januar 2017 sind die am 25. September 2015 beziehungsweise am 9. Novem ber 2016 verabschiedeten geänderten Bestimmungen des Bundesge setzes über die Unfallversicherung (UVG) und der Verordnung über die Unfallversiche rung (UVV) in Kraft getreten. Gemäss den allgemeinen übergangsrechtlichen Regeln sind der Beurteilung jene Rechtsnormen zu Grunde zu legen, die in Geltung standen, als sich der zu den materiellen Rechtsfolgen führende und somit rechtserhebliche Sachverhalt ver wirk licht hat (vgl. BGE 127 V 466 E. 1, 126 V 134 E. 4b, je mit Hinweisen). Dementsprechend sehen die Übergangsbestimmungen zur Änderung vom 25. Septem ber 2015 des UVG vor, dass Versicherungsleistungen für Unfälle, die sich vor dem 1. Januar 2017 ereignet haben, und für Berufskrankheiten, die vor diesem Zeitpunkt ausgebrochen sind, nach bisherigem Recht gewährt werden (Absatz 1 der genannten Übergangsbestimmungen). Das hier zu beurteilende Ereignis hat sich am 14. September 2017 ereignet, weshalb die ab dem 1. Januar 2017 gültigen Normen auf den vorliegenden Fall Anwendung finden und in dieser Fassung zitiert werden. 1.2 Gemäss Art. 6 UVG werden – soweit das Gesetz nichts anderes bestimmt – die Versicherungsleistungen bei Berufsunfällen, Nichtberufsunfällen und Berufs kran k heiten gewährt (Abs. 1). Die Versicherung erbringt ihre Leistungen auch bei fol genden Körperschädigungen, sofern sie nicht vorwiegend auf Abnützung oder Erkrankung zurückzuführen sind (Abs. 2): Knochenbrüche ( lit. a), Verrenkungen von Gelenken ( lit. b), Meniskusrisse ( lit. c), Muskelrisse ( lit. d), Muskelzerrungen ( lit. e), Sehnenrisse ( lit. f), Bandläsionen ( lit. g) und Trommelfellverletzungen ( lit. h). Ausserdem erbringt die Versicherung ihre Leistungen für Schädigungen, die der verunfallten Person bei der Heilbehandlung zugefügt werden (Abs. 3). 1.3 Ein Unfall ist gemäss Art. 4 des Bundesgesetz es über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG) die plötzliche, nicht beabsichtigte schädigende Einwirkung eines ungewöhnlichen äusseren Faktors auf den menschlichen Körper, die eine Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesund heit oder den Tod zur Folge hat. Nach der Rechtsprechung bezieht sich das Begriffsmerkmal der Ungewöhnlichkeit nicht auf die Wirkung des äusseren Faktors, sondern nur auf diesen selber. Ohne Belang für die Prüfung der Ungewöhnlichkeit ist somit, dass der äussere Faktor allenfalls schwerwiegende, unerwartete Folgen nach sich zog. Der äussere Faktor ist ungewöhnlich, wenn er – nach einem objektiven Massstab – den Rahmen des im jeweiligen Lebensbereich Alltäglichen oder Üblichen überschreitet. Ausschlag gebend ist also, dass sich der äussere Faktor vom Normalmass an Umweltein wirkungen auf den menschlichen Körper abhebt. Ungewöhnliche Auswirkungen allein begründen keine Ungewöhnlichkeit (BGE 134 V 72 E. 4.1 und E. 4.3.1 mit Hinweis). Selbst bei fehlender Störung des Bewegungsablaufs durch einen äusseren Faktor kann die Aussergewöhnlichkeit auch dann gegeben sein, wenn beim Heben oder Schieben einer Last zufolge ausserordentlichen Kraftaufwandes, das heisst einer sinnfälligen Überanstrengung, eine Schädigung eintritt. Es muss allerdings jeweils geprüft werden, ob die Anstrengung im Hinblick auf Konstitution und berufliche und ausserberufliche Gewöhnung der betreffenden Person ausserord ent licher Art war (BGE 116 V 136 E. 3b mit Hinweisen; RKUV 1994 Nr. U 180 S. 38). Kein Unfall liegt vor, wenn die Anstrengung nur wegen bestehender krankhafter Veränderungen zu Schädigungen führen kann, weil sich dann eine innere Ursache auswirkt, während der äussere, oft harmlose Anlass bloss den patho logischen Faktor manifest werden lässt (BGE 116 V 136 E. 3b mit Hin weisen). 1. 4 1.4.1 Seit dem Inkrafttreten der Revision des UVG und der dazugehörigen Verordnung (UVV) per 1. Januar 2017 ist das Bestehen einer vom Unfallversicherer zu übernehmenden unfallähnlichen Körperschädigung nicht länger vom Vorliegen eines äusseren Ereignisses abhängig. Die Tatsache, dass eine in Art. 6 Abs. 2 UVG genannte Körperschädigung vorliegt, führt zur Vermutung, dass es sich hierbei um eine unfallähnliche Körperschädigung handelt, die vom Unfallversicherer über nommen werden muss. Dieser kann sich aber von der Leistungspflicht befrei en, wenn er beweist, dass die Körperschädigung vorwiegend auf Abnützung oder Krankheit zurückzuführen ist (Zusatzbotschaft zur Änderung des Bundesgesetzes über die Unfallversicherung [Unfallversicherung und Unfallverhütung; Organi sation und Nebentätigkeiten der Suva] vom 19. September 2014, BBl 2014 7922 7934 f.). Vorwiegend ist dabei analog zur Rechtsprechung der Berufskrankheit (Art. 9 Abs. 1 UVG) mit mehr als 50 % zu definieren. Die vorwiegend durch Abnützung oder Erkrankung bedingte Verursachung hat der Unfallversicherer mit dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit zu beweisen ( Ad-Hoc-Kommission Schaden UVG, Empfehlungen zur Anwendung von UVG und UVV vom 10. Juli 1986, Revision per 24. März 2017, S. 3, m.H.a. BGE 133 V 421 ). 1.4.2 Massgebend zur Beurteilung, ob eine unfallähnliche Körperschädigung im Sinne von Art. 6 Abs. 2 UVG vorliegt, ist die ärztliche Diagnose. Lässt sich das klinische Bild mit mehreren Diagnosen umschreiben, so kann eine Leistungspflicht des Unfallversicherers nur dann bestehen, wenn die Listenverletzung den Hauptbe fund darstellt ( Ad-Hoc-Kommission Schaden UVG, Empfehlungen zur Anwen dung von UVG und UVV vom 10. Juli 1986, Revision per 24. März 2017, S. 2, m.H.a. Urteil des EVG vom 20. August 19 97 E. 2b sowie BGE 116 V 152 E. 4d). 1.4.3 Die Leistungspflicht der Unfallversicherung gemäss Art. 6 Abs. 2 lit. f UVG beschränkt sich gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung streng auf Sehnen risse. Ein partieller Sehnenriss reicht für die Übernahme von Leistungen nur dann aus, wenn er zweifelsfrei nachgewiesen ist ( Urteil des Bundesgerichts 8C_245 /2015 vom 19. August 2015 E. 2). SLAP-Läsionen können nicht als Sehnenrisse im Sinne von Art. 6 Abs. 2 lit. f UVG qualifiziert werden ( Urteil des Bundesgerichts 8C_1/2015 vom 27. März 2015 E. 3.2 mit Hinweis auf Urteil 8C_835/2013 vom 28. Januar 2014 ). Dagegen gilt eine Rotatorenmanschettenruptur als gedeckter Sehnenriss (Urteil des Bundesgerichts 8C_381/2014 vom 11. Juni 2015). 1.5 Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist entscheidend, ob dieser für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schluss folgerungen der Experten begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a mit Hinweis). Nach der Rechtsprechung kommt auch den Berichten und Gutachten versiche rungs interner Ärztinnen und Ärzte Beweiswert zu, sofern sie als schlüssig erschei nen, nachvollziehbar begründet sowie in sich widerspruchsfrei sind und keine Indizien gegen ihre Zuverlässigkeit bestehen (BGE 125 V 351 E. 3b/ ee ). Das An stellungsverhältnis einer versicherungsinternen Fachperson zum Versiche rung s träger alleine lässt nicht schon auf mangelnde Objektivität und Befangenheit schliessen (BGE 137 V 210 E. 1.4, 135 V 465 E. 4.4). Soll ein Versicherungsfall jedoch ohne Einholung eines externen Gutachtens entschieden werden, so sind an die Beweiswürdigung strenge Anforderungen zu stellen. Bestehen auch nur ge ringe Zweifel an der Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit der versicherungsinternen ärztlichen Feststellungen, so sind ergänzende Abklärungen vorzunehmen (BGE 142 V 58 E. 5.1, 139 V 225 E. 5.2, 135 V 465 E. 4.4 und E. 4.7). 1.6 Das Gericht kann die Angelegenheit zu neuer Entscheidung an die Vorinstanz zurückweisen, besonders wenn mit dem angefochtenen Entscheid nicht auf die Sache eingetreten oder der Sachverhalt ungenügend festgestellt wurde (§ 26 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht, GSVGer ). Gemäss stän diger Rechtsprechung ist in der Regel von der Rückweisung – da diese das Ver fahren verlängert und verteuert – abzusehen, wenn die Rechtsmittelinstanz den Prozess ohne wesentliche Weiterungen erledigen kann. In erster Linie kommt eine Rückweisung in Frage, wenn der Versicherungsträger auf ein Begehren überhaupt nicht eingetreten ist oder es ohne materielle Prüfung abgelehnt hat, wenn schwierige Ermessensentscheide zu treffen sind, oder wenn der ent scheidrele vante Sachverhalt ungenügend abgeklärt ist (vgl. Urteil des Bundesgerichts U 209/02 vom 10. September 2003 E. 5.2). 2. 2.1 Im angefochtenen Entscheid stellte sich die Beschwerdegegnerin im Wesentlichen auf den Standpunkt, angesichts der vom Beschwerdeführer zuvor mehrmals geän dert en Sachverhaltsdarstellung erweise sich der von ihm nach Erhalt der Leis tungs ablehnung der Suva geschilderte Hergang des Ereignisses vom 14. Septem ber 2017 als wenig glaubhaft. Aufgrund der Schilderungen des Geschehens durch den Beschwerdeführer bis zur Leistungsablehnung könne der Unfallbegriff im Sinne von Art. 4 ATSG nicht als erfüllt angesehen werden. Die gemeldeten Rückenbeschwerden (gemeint wohl: Schulterbeschwerden) gingen nicht auf spe ziell sinnfällige Umstände wie etwa ein Stolpern, Ausgleiten, Anstossen, Hängen bleiben oder ein reflexartiges Abwehren eines Sturzes zurück. Dies würde selbst dann gelten, wenn auf die Sachverhaltsdarstellung des Beschwerdeführer s in seiner Einsprache abgestellt würde (Urk. 2 S. 7). Im vorliegenden Fall sei zwar die Körperschädigung eines Sehnenrisses im Sinne von Art. 6 Abs. 2 lit. f UVG gegeben, diese sei jedoch – gemäss kreisärztlicher Beurteilung – vorwiegend auf ein degeneratives Geschehen (Abnützung) zurückzuführen, weshalb sie hierfür keine Leistungspflicht treffe (Urk. 2 S. 9). 2.2 Dahingegen führte der Beschwerdeführer im Wesentlichen aus, er habe eine unk o ordinierte Bewegung getätigt, als er auf das plötzliche Abrutschen der Maschine reflexartig reagiert habe, um sich zu schützen. Damit sei das Vorliegen eines ungewöhnlichen äusseren Faktors und ein Unfall im Sinne von Art. 4 ATSG zu bejahen, weshalb die Beschwerdegegnerin für die daraus resultierenden Folgen leistungspflichtig sei. Selbst wenn das Gericht diese Ansicht nicht teilen würde, sei die Leistungspflicht der Beschwerdegegnerin zu bejahen: Es liege unbe stritte nermassen ein Sehnenriss und damit eine Listenverletzung im Sinne von Art. 6 Abs. 2 UVG vor. Damit bestehe die gesetzliche Vermutung der Leistungspflicht. Die Beschwerdegegnerin könne sich von ihrer Leistungspflicht nur befreien, in dem sie beweisen würde, dass die Listenverletzung vorwiegend auf Abn ü tzung/ Erkrankung zurückzuführen sei. Dafür stütze sie sich auf zwei kreisärztliche Berichte, welche – aus verschiedenen Gründen – nicht beweistauglich seien. Die bildgebenden Befunde würden für einen 62jährigen erstaunlich wenige degene rative Veränderungen zeigen. Diese seien allerhöchstens teilursächlich für die Listenverletzung, mitnichten jedoch zu mehr als 50 %. Auch Dr. A.___ habe die Listenverletzung als klar nicht degenerativ bedingt erachtet. Damit stehe fest, dass die Beschwerdegegnerin für die Folgen des Ereignisses vom 14. September 2017 vollumfänglich leistungspflichtig sei (Urk. 1 S. 4-6). 3. 3.1 Am 14. September 2017 erfolgte die medizinische Erstbehandlung des Beschwer deführer s bei Dr. A.___. In ihrem Bericht vom 21. September 2017 diagnostizierte Dr. A.___ eine mediale Luxation der langen Bizepssehne bei kranialer Ruptur der Subscapularissehne und Partialrupturen von Supra- und Infraspinatussehne. Beim Tragen eines ca. 100 Kilogramm schweren Gegenstands mit einer weiteren Hilfsperson sei es zu einem plötzlichen Schlag in der linken Schulter gekommen. Danach hätten erhebliche Beschwerden bestanden und die aktive Elevation sei deutlich eingeschränkt gewesen. Zuvor sei die Schulter voll funktionsfähig ge wesen ohne Beschwerden. Als Befund habe sich in der linken Schulter inspek torisch kein Hämatom und keine Deformation ergeben. Die aktive Elevation und Abduktion betrage 45°, passiv ca. 100°. Die aktive Aussenrotation sei aufgehoben. Palpatorisch bestünden diffuse Schmerzen im Bereich des Humeruskopfes lateral- wie dorsalseitig. Nach peripher bestehe kein sensomotorisches Defizit. Der Ell bogen könne aus Schmerzgründen nicht geprüft werden, sei aber nicht schmerz haft (Urk. 13/10). Das Arthro -MRI der linken Schulter vom 19. September 2017 habe eine leicht gradige, leichtgradig aktivierte AC-Gelenksarthrose ergeben. Zudem ein etwas enger subakromialer Raum und eine leich t gradige Bursitis subacromialis / sub deltoidea. Es bestehe eine Tendinose der Supra- und Infraspinatussehne mit kleinen Partialrupturen am Footprint. Ferner auch eine Tendinose der Subsca pu larissehne, Ruptur im kranialen Anteil mit Riss des Pulley und Luxation der langen Bizepssehne. Es bestehe eine Tendinose und Tendovaginitis des langen Bizeps (Urk. 13/10, vgl. auch Urk. 13/30 ). 3.2 In seiner Stellungnahme vom 31. Oktober 2017 wies der Kreisarzt Dr. B.___ darauf hin, dass hier viele Diagnosen vorliegen würden. Führend sei die AC-Arthrose, welche entscheidend für das gesamte Geschehen sein dürfte. Innerhalb des gesamten degenerativen Geschehens finde man natürlich auch Listendiag no sen mit lit. f (auch die SLAP falle hierunter) (2), wobei dies wie bereits beschrieben innerhalb des degenerativen Gesamtbef undes sicherlich vorwiegend abnü tzungs- beziehungsweise krankheitsbedingt einges tuft werden müsse (Urk. 13/15). 3.3 Die Kreisärztin Dr. C.___ hielt in ihrem Bericht vom 19. Dezember 2017 fest, es würden – wie bereits Dr. B.___ beurteilt habe – im aktuellen Fall viele Diagnosen vorliegen. Die führende und entscheidende Diagnose für das gesamt e Geschehen sei die AC-Gelenk s arthrose, welche keine Listendiagnose sei. Die trans murale Ruptur der Supraspinatussehne sei eine Listendiagnose, Ziffer f, Sehnenrisse, wobei innerhalb des degenerativen Gesamtbefundes die Diagnos e sicherlich vorwiegend auf Abnü tzung zurückzuführen sei (Urk. 13/33). 3.4 Dr. A.___ hielt in ihrer Stellungnahme vom 25. Juni 2018 fest, die Instabilität der langen Bizepssehne habe die Hauptindikation zur operativen Versorgung der linken Schulter dargestellt. Diese habe rezidivierende Luxationen/Subluxationen gezeigt, welche zu einer deutlichen Beschwerdesymptomatik, einem Instabilitäts gefühl und einem plötzlichen Kraftverlust in der Schulter bei Rotationsbe we g ung en führten. Der Beschwerdeführer sei nach dem Trauma auch nicht mehr arbeitsfähig geworden. Auch die transmurale Supraspinatussehnenruptur lasse sich gut durch das Trauma erklären. Auch wenn die Sehnen der Rotatoren man schette beim Beschwerdeführer tendinotisch verändert seien, führe dies nicht automatisch zu einer Ruptur. Der Beschwerdeführer habe nach dem Trauma eine Elevationsschwäche gehabt, welche bei schon vorhandener Läsion der Supraspi na tus sehne bereits zuvor hätte vorliegen müsse n. Die Versorgung des zusätzlich leicht schmerzhaften AC-Gelenks sei durchgeführt worden, um für die Supra spi natus-Sehnennaht genügend Raum zu schaffen. Ohne die traumatischen Läsionen hätte keine Indikation zur Operation bezüglich des AC-Gelenks bestanden. Weder der Unfallhergang, noch die vorhandenen Läsionen in der linken Schulter, welche einer Operation bedurften, liessen mit überwiegender Wahrscheinlichkeit auf eine degenerative Ursache schliessen (Urk. 9). 4. 4.1 Strittig und zu prüfen ist zunächst, ob es sich beim Schadensereignis vom 14. September 2017 um einen Unfall im Sinne von Art. 4 ATSG handelt. Die Be schwerdegegnerin stellte dies insbesondere mit der Begründung in Abrede, es fehle an einem ungewöhnlichen äusseren Faktor beziehungsweise an einer sinn fälligen Überanstrengung (vgl. Urk. 2 S. 7 ). 4.2 Zum Ereignishergang ist der Unfallmeldung vom 27. September 2017 zu entneh men, dass der Beschwerdeführer am 14. September 2017 beim Verschieben (Tra gen) einer Kaffeemaschine mit einer weiteren Person plötzlich Schmerzen im Schulterbereich verspürte (Urk. 13/1). Im Bericht über die ärztliche Erstkonsul tation am 14. September 2017 führte Dr. A.___ zum Unfallgeschehen aus, b eim Tragen eines ca. 100 Kilogramm schweren Gegenstands mit einer weiteren Hilfs person sei es zu einem plötzlichen Schlag in der linken Schulter gekommen (vgl. E. 3.1). Auf die schriftlich unterbreitete Frage, bei welcher Tätigkeit oder unter welchen Umständen die geltend gemachten Beschwerden aufgetreten seien, und nach genauer Beschreibung des Sachverhaltes befragt, schrieb der Beschwerde führer im Fragebogen vom 3. Oktober 2017 « B eim Verschieben und Anheben einer Kaffeemaschine zu zweit » (Urk. 13/11). In seiner Einsprache vom 15. Januar 2018 führte der Beschwerdeführer zum Geschehensablauf aus, er und sein Chef, D.___, hätten eine Kaffeemaschine m it einem Gewicht von rund 100 Kilogramm verschieben und auf einen Tisch heben müssen. Das sei gut gegangen, bis sein Chef auf eine Palette gestiegen sei, um an Höhe zu gewinnen, und sich das Gewicht der Maschine plötzlich auf seine Seite verlagert habe. Er habe reflexartig reagiert, da die ganze Maschine auf ihn zugekommen sei und ihn zu erdrücken drohte. Bei diesem Vorgang sei ein «Knall» hörbar gewesen, was auch sein Chef wahrgenommen habe. Er habe augenblicklich höllische Schmerzen in der linken Schulter gehabt und gewusst, dass etwas gerissen sei (Urk. 13/36). In seiner Beschwerde vom 22. Juni 2018 fügte der Beschwerdeführer dem ergän zend hinzu, D.___ habe sich, ohne ihn vorzuwarnen, daran gemacht, auf das Palett zu steigen. Da dieses leicht wegrutschte, habe D.___ für einen Moment die Balance verloren und eine ruckartige Vorwärtsbewegung gemacht. Dadurch habe sich die Maschine mit ihrem ganzen Gewicht plötzlich auf ihn (den Beschwerdeführer ) zubewegt. Er habe eine reflexartige Abwehr bewegung gemacht, indem er die Arme mit dem gesamten Gewicht der Maschine hochgerissen habe. Dabei habe er eine Art «Schlag» in seiner linken Schulter und gleichzeitig enorme Schmerzen verspürt. Zudem sei ein Knall zu hören gewesen (Urk. 1 S. 2). 4.3 4.3.1 Es bestehen deutliche Unterschiede hinsichtlich dem durch den Beschwerdeführer geschilderte n Ablauf der Geschehnisse vor und nach Erlass der abweisenden Verfügung vom 28. Dezember 2017 (Urk. 13/35). So war bis zum Verfügungser lass noch keine Rede davon, dass D.___ auf ein Palett gestiegen und sich eine plötzliche Gewichtsverlagerung ergeben ha b e, welche den Beschwerde führer zu einer reflexartigen Abwehrbewegung, mit darauffolgendem Knall, ver anlasst habe. Dies wurde erstmals in der Einsprache vorgebracht (vgl. Urk. 13/36). Die Ergänzung, das Palett sei kurz weggerutscht, als es D.___ habe b esteigen wollen, was dazu geführt habe, dass D.___ kurz die Balance verloren habe, sowie die darauffolgende Abwehrbewegung des Beschwerde füh rer s mit einem Hochreissen der Arme mit dem gesamten Gewicht der Maschine, erfolgte gar erst in der Beschwerde (Urk. 1 S. 2). 4.3.2 Bei sich widersprechenden Angaben des Versicherten über den Unfallhergang ist auf die Beweismaxime hinzuweisen, wo nach die sogenannten spontanen «Aus sagen der ersten Stunde» in der Regel unbefangener und zuverlässiger sind als spätere Darstellungen, die bewusst oder unbewusst von nachträglichen Überle gungen versicherungsrechtlicher oder anderer Art beeinflusst sein können. Wenn der Versicherte seine Darstellung im Laufe der Zeit wechselt, kommt den An gaben, die er kurz nach dem Unfall gemacht hat, meistens grösseres Gewicht zu als jenen nach Kenntnis einer Ablehnungsverfügung des Versicherers (BGE 121 V 45 E. 2.a mit Hinweis). Vorliegend gibt es keinen Anlass, von diesem Grundsatz abzuweichen, da dem Beschwerdeführer vor Erlass der ablehnenden Verfügung vom 28. Dezember 2017 wiederholt die Möglichkeit eröffnet worden war, detail liert von Besonderheiten des Ereignishergangs zu berichten (Urk. 13/1, Urk. 13/11). Die Schilderungen über den Geschehensablauf durch den Beschwerdeführer ge wannen aber erst von dem Moment an Detailschärfe, als er mit der Ablehnung seines Leistungsbegehrens konfrontiert wurde, was gegen diese Darstellung spri cht. Demnach sind die Angaben des Beschwerdeführer s in der Unfallmeldung für die Beurteilung des Vorliegens eines Unfalls im Sinne von Art. 4 ATSG massgebend. 4.4 Der Beschwerdeführer verspürte am 14. September 2017 beim Verschieben (Tragen) einer Kaffeemaschine mit einer weiteren Person plötzlich Schmerzen im Schulterbereich (Urk. 13/1). Das Tragen einer Kaffeemaschine zu zweit ist – insbesondere unter Berücksichtigung der langjährigen Anstellung des Beschwer de führer s in einem Unternehmen für Betriebsverpflegung – für den Beschwer deführer nicht als ungewöhnlich einzustufen, auc h wenn diese Maschine ca. 100 Kilogramm wog. Beweisrechtlich entscheidend ist, dass sich gemäss der Akten lage während dem Tragen der Kaffeemaschine koordinativ nichts Ausserge wöhnliches zugetragen hat. Auf Nachfrage der Beschwerdegegnerin schilderte der Beschwerdeführer weder ein Ausgleiten, Stolpern, reflexartiges Abfangen eines Sturzes oder etwas in dieser Art, was auf eine Störung des Bewegungsablaufs durch einen äusseren Faktor hinweisen würde (vgl. Urk. 13/11). Da es somit am Merkmal eines ungewöhnlichen äusseren Faktors mangelt, gelangte die Beschw er de gegnerin berechtigterweise zum Schluss, dass kein Unfal l im Rechtssinne vorliegt. 4.5 Ergänzend ist darauf hinzuweisen, dass ein lediglich erhöhter plötzlicher Kraft aufwand infolge einer unerwarteten Gewichtsverlagerung ebenfalls nicht zur Erfüllung des für den Unfallbegriff erforderlichen ungewöhnlichen äusseren Fak tors führ en würde. So erachtet e die Rechtsprechung den für den Unfallbegriff vorausgesetzten ungewöhnlichen äusseren Faktor bisweilen nur als erfüllt, wenn beim Heben oder Verschieben einer Last ein ganz ausserordentlicher Kraf tauf wand zu einer Schädigung geführt hat. Dies wurde in den Fällen bejaht, in denen zu diesem Kraftaufwand besondere sinnfällige Umstände hinzutraten, wie etwa beim Klavierbauer, welcher einen 500 Kilogramm schweren wegrollenden Flügel aufhalten musste, nachdem er ihn zusammen mit einem Mitarbeiter von zwei Böcken heruntergehoben hatte, beim Versicherten, welcher eine schwere Schach t röhre halten wollte, die auf der nassen, leicht geneigten Unterlage ins Rutschen geraten war und eine Telefonleitung zu beschädigen drohte, und dabei selbst aus glitt, oder bei der Gemeindekrankenschwester, die einen schwergewichtigen Patie n ten beim Transfer vom Bett in den Rollstuhl vor dem unvermuteten Sturz bewahrte. Nicht als erfüllt erachtet wurde das Begriffsmerkmal der Ungewöhn lichkeit beim Umlagern eines 100 bis 120 Kilogramm schweren Patienten durch einen Hilfspfleger allein, beim Transport einer 200 Kilogramm schweren Glas scheibe zu zweit sowie beim Heben eines 100 Kilogramm schweren Radiators und einer 85 Kilogramm schweren Steinplatte (Urteil des Bundesgerichts 8C_245/ 2015 vom 19. August 2015 E. 5 mit weiteren Hinweisen). Im zitierten Entscheid ver neinte das Bundesgericht sodann die Voraussetzung des ungewöhnlichen äusse ren Faktors bei einem Anheben eines 140 Kilogramm schweren Lamellenrostes zu zweit ohne besondere sinnfällige Umstände. Die Schilderung des Geschehensablaufes durch den Beschwerdeführer in Ein sprache und Beschwerde lässt auf einen infolge des Besteigens des Paletts durch die Gewichtsverlagerung erforderlichen erhöhten Kraftaufwand, nicht jedoch auf besondere sinnfällige Umstände schliessen. Der Transport eines schweren Gegen standes von Hand zu zweit ist kaum ohne eine währenddessen stattfindende Ge wichts verlagerung zwischen den tragenden Personen im Sinne einer «Pendelbe wegung» zu bewältigen. Dementsprechend ist von den Beteiligten zu erwarten, dass sie auf drohende Gewichtsverlagerungen vorbereitet sind. Da der Be schwer deführer in der Betriebsverpflegung tätig ist, ist zudem anzunehmen, dass er regelmässig schwere Gegenstände hebt und verschiebt, weshalb das Gesagte für ihn umso mehr zu gelten hat. Daran ändert auch die – erst im Beschwer de ver fahren vorgebrachte – Ergänzung nichts, wonach das Palett kurz weggerutscht sei, nachdem es D.___ betreten habe, zumal dies die Gewichtsver la gerung allenfalls verstärkt, darüber hinaus aber keine äussere Wirkung nament lich in der Form eines Sturzes gezeitigt hat. Zudem ist anzunehmen, dass sich der Beschwerdeführer im Moment des behaupteten kurzen Wegrutschens des Paletts in einem Zustand erhöhter Aufmerksamkeit befunden hat, da D.___ kurz zuvor auf das Palett gestiegen und somit bereits für eine merkliche Ge wichts verlagerung gesorgt hatte. Die durch das Wegrutschen bewirkte zusätzliche Gewichtsverlagerung konnte den Beschwerdeführer somit nicht völlig unerwartet treffen, sodass die damit verbundene Anpassungs bewegung nicht als programm widrig bezeichnet werden kann. Das Vorliegen eines ungewöhnlichen äusseren Faktors ist sodann auch nicht bereits deshalb zu bejahen, weil die Bewegung reflexartig ausgeführt wurde (Urteil des Bundesgerichts 8C_783/2013 vom 10. April 2014 E. 6.2). In Anbetracht dieser Gegebenheiten und mit Blick auf d ie darob geschilderten ähnlich gelagerten Fälle, wäre der Unfallbegriff selbst bei einem Abstellen auf die detaillierte Sachverhaltsschilderung durch den Beschwer deführer nicht erfüllt. 5. 5.1 Zu klären bleibt damit, ob eine Körperschädigung im Sinne von Art. 6 Abs. 2 UVG vorliegt. Unter den Parteien unbestritten ist, dass der Beschwerdeführer einen Sehnenriss erlitten hat und damit grundsätzlich eine Listendiagnose im Sinne von Art. 6 Abs. 2 lit. f UVG gegeben ist (Urk. 1 S. 5, Urk. 2 S. 9). Die Be schwerdegegnerin verneint eine Leistungspflicht damit, dass die Körper schädi gung vorwiegend auf e in degeneratives Geschehen (Abnü tzung) zurückzuführen sei (Urk. 2 S. 9). 5.2 Sowohl die Kreisärzte der Suva als auch Dr. A.___ sind sich darin einig, dass eine Listendiagnose vorliegt. Während D r. A.___ in ihrem Bericht vom 21. September 2017 eine kraniale Ruptur der Subscapularissehne und Partialrupturen von Supra - und Infraspinatussehne fest hielt (E. 3.1 ), ging Dr. B.___ namentlich von einer SLAP-Läsion (E. 3.2) und Dr. C.___ von einer transmuralen Ruptur der Supra spinatussehne (E. 3.3) als Listendiagnose aus. Aus den Berichten der drei mit dem vorliegenden Fall befassten Ärzte lassen sich somit unterschiedliche Listendiagnosen entnehmen. Das Arthro -MRI der linken Schulter vom 19. September 2017 stützt dabei mehrheitlich die Diagnostik von Dr. A.___, wobei darin die Partialrupturen von Supra- und Infraspinatussehne ausschliesslich dem Footprint zugeordnet wurden und zudem eine Pulley -Läsion festgestellt wurde (Urk. 13/30). Den Berichten der Suva -Ärzte mangelt es an einer Auseinandersetzung mit den gestützt auf das Arthro -MRI und den Bericht von Dr. A.___ in Frage stehenden Listendiagnosen. Während Dr. B.___ pauschal das Vorliegen von Listendiagnosen gemäss Art. 6 Abs. 2 lit. f UVG bejaht, jedoch bis auf die – rechtsprechungsgemäss nicht als Listendiagnose in Frage kommende (vgl. E. 1.4.3) – SLAP-Läsion keine konkrete Diagnose nennt, erläutert Dr. C.___ in keiner Weise, weshalb entgegen dem Vorbericht und den Ergeb nissen des Arthro -MRIs eine komplette und nicht nur eine teilweise Ruptur der Subpraspinatussehne vorliegen soll. Zu der Ruptur der Subscapularissehne und der Partialruptur der Infraspinatussehn e lassen sich ihrem Beric ht keine Ausfüh rungen entnehmen, obwohl potentiell beide Diagnosen als Listendiagnose n in Frage kommen (vgl. E. 1.4.2). Vor diesem Hintergrund lässt sich gestützt auf die medizinische Aktenlage nicht verlässlich beurteilen, ob und in welcher konkreten Ausprägung Listendiagnose n gemäss Art. 6 Abs. 2 UVG vorliegen. In Anbetracht, dass für die Beurteilung, ob eine unfallähnliche Körperschädigung im Sinne von Art. 6 Abs. 2 UVG vorliegt, die ärztliche Diagnose massgebend ist (E. 1.4.2), erweist sich der medizinische Sachverhalt diesbezüglich als ungenügend festgestellt. 5.3 Weiter in Frage steht, ob der vorliegende Gesundheitsschaden überwiegend auf Abnützung zurückzuführen ist, wofür der Beschwerdegegner beweisbelastet ist. In medizinischer Hinsicht stimmen die Beurteilungen der Suva -Ärzte und Dr. A.___ darin überein, als eine AC-Gelenksarthrose mit etwas engem subakromialem Raum, tendinotische V eränderungen an Supra- und Infraspinatussehnen sowie an der Subscapularissehne, eine leichtgradige Bursitis und eine Tendinose / Teno vaginitis der langen Bi zepssehne vorliegen. Diese stellen keine Gesundheitsschä den dar, die ohne Unfallereignis eine Schadensdeckung nach UVG begründen würden. Mit die sen Vorzuständen allein ist ein überwiegend auf Abnützung zurück zu führende r (partieller) Sehnenriss nicht nachvollziehbar dargetan. Zur konkreten Begründung ihrer Einschätzung, wonach der Sehnenriss vorwiegend auf Abnüt zung zurückzuführen sei, führten die Kreisärzte lediglich die Diagnose der AC-Arthrose an. Kommt hinzu, dass Dr. A.___ ausführte, ohne Luxation der langen Bizepssehne wäre eine operative Intervention nicht notwendig gewesen. O hne medizinische Stellungnahme ist daher nicht klar, ob die Luxationen/Sub luxa tionen der langen Bizepssehne erst aufgrund eines Sehnenrisses entstanden sind. Somit fehlt es an einer (auch für den medizinischen Laien) nachvollziehbaren Begründung für die Beurteilung der Kreisärzte, wonach die AC-Gelenksarthrose führend und entscheidend für das gesamte Geschehen sein soll. Ferner ist darauf hinzuweisen, dass die ausführl ichere Aktenbeurteilung vom 19. Dezember 2017 von einer Fachärztin für Anästhesiologie stammt, womit s ie nicht über die praxis gemäss notwendigen fachlichen Qualifikationen verfügt und ihre Stellungnahme somit nicht mit einem medizinischen Sachverständigengutachten vergleichbar ist (vgl. BGE 137 V 210 E. 1.2.1). Auch der fachärztliche Bericht von Dr. A.___ vom 25. Juni 2018 lässt keine verlässliche Beurteilung der vorwiegenden Verursa chung des Sehnenrisses zu. So lassen ihre Ausführungen, wonach sich die transmurale Supraspinatussehnenruptur gut durch das Trauma erklären lasse und die tendino tischen Veränderungen der Sehnen der Rotatorenmanschette nicht automatisch zu einer Ruptur führen würden, zwar darauf schliessen, dass auch sie von einem mit degenerativen und unfallbedingten Ursachen gemischten Schadensbild aus geht. Jedoch ist gestützt auf diese Stellungnahme nicht zu beurteilen, ob der Sehnenriss vorwiegend auf degenerative Veränderungen oder auf das Ereignis vom 14. September 2017 zurückzuführen ist, zumal sie von einem anderen Ge schehensablauf und dabei von einem Unfall im Rechtssinne auszugehen scheint. Eine untergeordnete Bedeutung der tendinotischen Veränderungen ist aber auch nicht auszuschliessen. Nach dem Gesagten ist die Schlussfolgerung eines überwiegend auf Abnützung zurückzuführenden Sehnenrisses nicht nachzuvollziehen und es ergeben sich zumindest geringe Zweifel an der Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit der versiche rungsinternen ärztli chen Feststellungen (vgl. E. 1.5 ). Es kann somit nicht einzig auf die vorliegenden Kurzb erichte der Kreisärzte vom 31. Oktober 2017 und vom 19. Dezember 2017 abgestellt werden (Urteil des Bundesgerichts 8C_197/2014 vom 3. Oktober 2014 E. 4.2 mit Hinweisen auf BGE 139 V 225 E. 5.2; 135 V 465 E. 4.4 und E. 4.7). 5.4 Die Angelegenheit ist an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen, damit diese in rechtsgenüglicher Weise abklärt, ob eine konkrete Listendiagnose gemäss Art. 6 Abs. 2 lit. f UVG vorliegt u nd – bejahendenfalls – ob diese vorwiegend (d.h. 50 % oder mehr, vgl. E. 1.4.1 ) auf Abnützung oder Degeneration bzw. Erkrankung zurückzuführen ist und ob der vorgenommene operative Eingriff der Heilung einer Listendiagnose oder ihrer Folgen diente. 6. 6.1 Das Verfahren ist nach Massgabe von Art. 61 lit. a ATSG kostenlos. 6.2 Der Beschwerdeführer beantragte eine Parteientschädigung in der Höhe von Fr. 1'295.-- (7 Stunden à Fr. 185.--; Urk. 1 S. 7). Liegt keine anwaltschaftliche Vertretung vor, besteht der Anspruch auf eine Parteientschädigung nur, wenn die Vertretung für das in Frage stehende Rechtsgebiet besonders qualifiziert ist und wenn nicht anzunehmen ist, dass sie kostenlos erfolgt (BGE 108 V 270 E. 2; ZAK 1991 S. 421 E. 2). Der Beschwerdeführer liess sich im Beschwerdeverfahren durch Y.___ vertreten (Urk. 4). Den Akten lassen sich keine Hinweise dafür entnehmen, dass der Vertreter über besondere Qualifikationen im Bereich des Unfallversicherungsrechts verfügt, dies wird sodann auch nicht behauptet. Viel mehr ist anzunehmen, dass die Vertretung im Sinne einer Gefälligkeit und damit kostenlos erfolgte, womit dem Beschwerdeführer keine Parteientschädigung zuzu sprechen ist. Das Gericht erkennt: 1. Die Beschwerde wird in dem Sinne gutgeheissen, dass der angefochtene Einsprache entscheid vom 1. Juni 2018 aufgehoben und die Sache an die Suva zurückgewiesen wird, damit diese, nach erfolgten Abklärungen im Sinne der Erwägungen, über den Leistungsanspruch des Beschwerdeführers neu verfüge. 2. Das Verfahren ist kostenlos. 3. Dem Beschwerdeführer wird keine Parteientschädigung zugesprochen. 4. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Y.___ - Suva - Bundesamt für Gesundheit 5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber HurstKübler

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Sozialversicherungsgericht

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

des Kantons Zürich UV.2018.00151 IV. Kammer Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Arnold Gramigna Sozialversicherungsrichterin Fankhauser Gerichtsschreiber Kübler Urteil vom 11. September 2019

UV.2018.00151

UV.2018.00151

UV.2018.00151 IV. Kammer

IV. Kammer

Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Arnold Gramigna Sozialversicherungsrichterin Fankhauser Gerichtsschreiber Kübler

Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Arnold Gramigna Sozialversicherungsrichterin Fankhauser Gerichtsschreiber Kübler

Urteil vom 11. September 2019

Urteil vom 11. September 2019 in Sachen

in Sachen X.___

X.___ Beschwerdeführer

Beschwerdeführer vertreten durch Y.___

vertreten durch Y.___ gegen

gegen Suva

Suva Rechtsabteilung

Rechtsabteilung Postfach 4358, 6002 Luzern

Postfach 4358, 6002 Luzern Beschwerdegegnerin

Beschwerdegegnerin Sachverhalt:

Sachverhalt: 1. Der 1955 geborene X.___ war seit Februar 2009 als Fachvorgesetzter Technik bei der Z.___ angestellt und in diesem Rahmen bei der Suva obligatorisch gegen die Folgen von Unfällen versichert. Gemäss Un fallmeldung vom 27. September 2017 verspürte er am 14. September 2017 beim Verschieben (Tragen) einer Kaffeemaschine mit einer weiteren Person plötzlich Schmerzen im Schulterbereich (Urk. 13/1). Die medizinische Erstvorstellung erfolgte gleichentags bei Dr. med. A.___, Fachärztin FMH für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates (Urk. 13/10). Diese veran lasste am 19. September 2017 eine MR T - Arthrographie des linken Schulterge lenks (Urk. 13/30) und führte am 25. September 2017 eine Schulterarthroskopie links mit Rekonstruktion der Supraspinatussehne, Débridement an der Subsca pu larissehne, Tenotomie der langen Bizepssehne sowie ausführliche Acromio plastik und ACG-Resektion durch (Urk. 13/8-9). Die Suva klärte beim Versicherten die Umstände und den Hergang des Ereignisses vom 1 4. September 2017 ab ( Urk. 13/11) und legte die Akten Kreisarzt Dr. med. B.___, Facharzt für Physikalische Medizin und Rehabilitation, zur Stellungnahme vor ( Urk. 13/15). Mit Schreiben vom 1. November 2017 teilte die Suva dem Versi cher ten mit, dass sie nicht leistungspflichtig sei (Urk. 13/18), woraufhin der Versicherte am 8. November 2017 eine einsprachefähige Verfügung verlangte (Urk. 13/20). Nach Vorlage an die Kreisärztin Dr. med. C.___, Fach ärztin für Anästhesiologie (Ärztliche Beurteilung vom 19. Dezember 2017, Urk. 13/33), verneinte die Suva eine Leistungspflicht m it Verfügung vom 28. Dezem ber 2017 (Urk. 13/35). Die dage gen erhobene Einsprache vom 15. Janu ar 2018 (Urk. 13/36) wies die Suva mit Entscheid vom 1. Juni 2018 (Urk. 2 = Urk. 13 /43) ab.

1. Der 1955 geborene X.___ war seit Februar 2009 als Fachvorgesetzter Technik bei der Z.___ angestellt und in diesem Rahmen bei der Suva obligatorisch gegen die Folgen von Unfällen versichert. Gemäss Un fallmeldung vom 27. September 2017 verspürte er am 14. September 2017 beim Verschieben (Tragen) einer Kaffeemaschine mit einer weiteren Person plötzlich Schmerzen im Schulterbereich (Urk. 13/1). Die medizinische Erstvorstellung erfolgte gleichentags bei Dr. med. A.___, Fachärztin FMH für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates (Urk. 13/10). Diese veran lasste am 19. September 2017 eine MR T Arthrographie des linken Schulterge lenks (Urk. 13/30) und führte am 25. September 2017 eine Schulterarthroskopie links mit Rekonstruktion der Supraspinatussehne, Débridement an der Subsca pu larissehne, Tenotomie der langen Bizepssehne sowie ausführliche Acromio plastik und ACG-Resektion durch (Urk. 13/8-9). Die Suva klärte beim Versicherten die Umstände und den Hergang des Ereignisses vom 1 4. September 2017 ab ( Urk. 13/11) und legte die Akten Kreisarzt Dr. med. B.___, Facharzt für Physikalische Medizin und Rehabilitation, zur Stellungnahme vor ( Urk. 13/15). Mit Schreiben vom 1. November 2017 teilte die Suva dem Versi cher ten mit, dass sie nicht leistungspflichtig sei (Urk. 13/18), woraufhin der Versicherte am 8. November 2017 eine einsprachefähige Verfügung verlangte (Urk. 13/20). Nach Vorlage an die Kreisärztin Dr. med. C.___, Fach ärztin für Anästhesiologie (Ärztliche Beurteilung vom 19. Dezember 2017, Urk. 13/33), verneinte die Suva eine Leistungspflicht m it Verfügung vom 28. Dezem ber 2017 (Urk. 13/35). Die dage gen erhobene Einsprache vom 15. Janu ar 2018 (Urk. 13/36) wies die Suva mit Entscheid vom 1. Juni 2018 (Urk. 2 = Urk. 13 /43) ab. 2. Dagegen erhob der Versicherte am 22. Juni 2018 Beschwerde (Urk. 1) und bean tragte, der angefochtene Entscheid sei aufzuheben und es sei die Suva zu ver pflichten, für die Folgen des Ereignisses vom 14. September 2017 die gesetzlichen Leistungen nach UVG zu entrichten. Eventualiter beantragte er die Rückweisung der Sache an die Suva zur weiteren medizinischen Abklärung und anschliessender Neuverfügung. Mit Eingabe vom 7. Juli 2018 reichte der Beschwerdeführer eine Stellungnahme von Dr. A.___ vom 25. Juni 2018 zu den Akten (Urk. 9-10). Mit Beschwerdeantwort vom 10. August 2018 (Urk. 12, unter Beilage ihrer Akten Urk. 13/1-51 ) schloss die Beschwerdegegnerin auf Abweisung der Beschwerde, was dem Beschwerdeführer mit Verfügung vom 15. August 2018 (Urk. 14) ange zeigt wurde.

2. Dagegen erhob der Versicherte am 22. Juni 2018 Beschwerde (Urk. 1) und bean tragte, der angefochtene Entscheid sei aufzuheben und es sei die Suva zu ver pflichten, für die Folgen des Ereignisses vom 14. September 2017 die gesetzlichen Leistungen nach UVG zu entrichten. Eventualiter beantragte er die Rückweisung der Sache an die Suva zur weiteren medizinischen Abklärung und anschliessender Neuverfügung. Mit Eingabe vom 7. Juli 2018 reichte der Beschwerdeführer eine Stellungnahme von Dr. A.___ vom 25. Juni 2018 zu den Akten (Urk. 9-10). Mit Beschwerdeantwort vom 10. August 2018 (Urk. 12, unter Beilage ihrer Akten Urk. 13/1-51 ) schloss die Beschwerdegegnerin auf Abweisung der Beschwerde, was dem Beschwerdeführer mit Verfügung vom 15. August 2018 (Urk. 14) ange zeigt wurde. 3. Auf die Vorbringen der Parteien und die eingereichten Unterlagen wird, soweit erforderlich, im Rahmen der nachfolgenden Erwägungen eingegangen.

3. Auf die Vorbringen der Parteien und die eingereichten Unterlagen wird, soweit erforderlich, im Rahmen der nachfolgenden Erwägungen eingegangen. Das Gericht zieht in Erwägung:

Das Gericht zieht in Erwägung: 1.

1. 1.1 Am 1. Januar 2017 sind die am 25. September 2015 beziehungsweise am 9. Novem ber 2016 verabschiedeten geänderten Bestimmungen des Bundesge setzes über die Unfallversicherung (UVG) und der Verordnung über die Unfallversiche rung (UVV) in Kraft getreten.

1.1 Am 1. Januar 2017 sind die am 25. September 2015 beziehungsweise am 9. Novem ber 2016 verabschiedeten geänderten Bestimmungen des Bundesge setzes über die Unfallversicherung (UVG) und der Verordnung über die Unfallversiche rung (UVV) in Kraft getreten. Gemäss den allgemeinen übergangsrechtlichen Regeln sind der Beurteilung jene Rechtsnormen zu Grunde zu legen, die in Geltung standen, als sich der zu den materiellen Rechtsfolgen führende und somit rechtserhebliche Sachverhalt ver wirk licht hat (vgl. BGE 127 V 466 E. 1, 126 V 134 E. 4b, je mit Hinweisen). Dementsprechend sehen die Übergangsbestimmungen zur Änderung vom 25. Septem ber 2015 des UVG vor, dass Versicherungsleistungen für Unfälle, die sich vor dem 1. Januar 2017 ereignet haben, und für Berufskrankheiten, die vor diesem Zeitpunkt ausgebrochen sind, nach bisherigem Recht gewährt werden (Absatz 1 der genannten Übergangsbestimmungen).

Gemäss den allgemeinen übergangsrechtlichen Regeln sind der Beurteilung jene Rechtsnormen zu Grunde zu legen, die in Geltung standen, als sich der zu den materiellen Rechtsfolgen führende und somit rechtserhebliche Sachverhalt ver wirk licht hat (vgl. BGE 127 V 466 E. 1, 126 V 134 E. 4b, je mit Hinweisen). Dementsprechend sehen die Übergangsbestimmungen zur Änderung vom 25. Septem ber 2015 des UVG vor, dass Versicherungsleistungen für Unfälle, die sich vor dem 1. Januar 2017 ereignet haben, und für Berufskrankheiten, die vor diesem Zeitpunkt ausgebrochen sind, nach bisherigem Recht gewährt werden (Absatz 1 der genannten Übergangsbestimmungen). Das hier zu beurteilende Ereignis hat sich am 14. September 2017 ereignet, weshalb die ab dem 1. Januar 2017 gültigen Normen auf den vorliegenden Fall Anwendung finden und in dieser Fassung zitiert werden.

Das hier zu beurteilende Ereignis hat sich am 14. September 2017 ereignet, weshalb die ab dem 1. Januar 2017 gültigen Normen auf den vorliegenden Fall Anwendung finden und in dieser Fassung zitiert werden. 1.2 Gemäss Art. 6 UVG werden – soweit das Gesetz nichts anderes bestimmt – die Versicherungsleistungen bei Berufsunfällen, Nichtberufsunfällen und Berufs kran k heiten gewährt (Abs. 1). Die Versicherung erbringt ihre Leistungen auch bei fol genden Körperschädigungen, sofern sie nicht vorwiegend auf Abnützung oder Erkrankung zurückzuführen sind (Abs. 2): Knochenbrüche ( lit. a), Verrenkungen von Gelenken ( lit. b), Meniskusrisse ( lit. c), Muskelrisse ( lit. d), Muskelzerrungen ( lit. e), Sehnenrisse ( lit. f), Bandläsionen ( lit. g) und Trommelfellverletzungen ( lit. h). Ausserdem erbringt die Versicherung ihre Leistungen für Schädigungen, die der verunfallten Person bei der Heilbehandlung zugefügt werden (Abs. 3).

1.2 Gemäss Art. 6 UVG werden – soweit das Gesetz nichts anderes bestimmt – die Versicherungsleistungen bei Berufsunfällen, Nichtberufsunfällen und Berufs kran k heiten gewährt (Abs. 1). Die Versicherung erbringt ihre Leistungen auch bei fol genden Körperschädigungen, sofern sie nicht vorwiegend auf Abnützung oder Erkrankung zurückzuführen sind (Abs. 2): Knochenbrüche ( lit. a), Verrenkungen von Gelenken ( lit. b), Meniskusrisse ( lit. c), Muskelrisse ( lit. d), Muskelzerrungen ( lit. e), Sehnenrisse ( lit. f), Bandläsionen ( lit. g) und Trommelfellverletzungen ( lit. h). Ausserdem erbringt die Versicherung ihre Leistungen für Schädigungen, die der verunfallten Person bei der Heilbehandlung zugefügt werden (Abs. 3). 1.3 Ein Unfall ist gemäss Art. 4 des Bundesgesetz es über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG) die plötzliche, nicht beabsichtigte schädigende Einwirkung eines ungewöhnlichen äusseren Faktors auf den menschlichen Körper, die eine Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesund heit oder den Tod zur Folge hat.

1.3 Ein Unfall ist gemäss Art. 4 des Bundesgesetz es über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG) die plötzliche, nicht beabsichtigte schädigende Einwirkung eines ungewöhnlichen äusseren Faktors auf den menschlichen Körper, die eine Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesund heit oder den Tod zur Folge hat. Nach der Rechtsprechung bezieht sich das Begriffsmerkmal der Ungewöhnlichkeit nicht auf die Wirkung des äusseren Faktors, sondern nur auf diesen selber. Ohne Belang für die Prüfung der Ungewöhnlichkeit ist somit, dass der äussere Faktor allenfalls schwerwiegende, unerwartete Folgen nach sich zog. Der äussere Faktor ist ungewöhnlich, wenn er – nach einem objektiven Massstab – den Rahmen des im jeweiligen Lebensbereich Alltäglichen oder Üblichen überschreitet. Ausschlag gebend ist also, dass sich der äussere Faktor vom Normalmass an Umweltein wirkungen auf den menschlichen Körper abhebt. Ungewöhnliche Auswirkungen allein begründen keine Ungewöhnlichkeit (BGE 134 V 72 E. 4.1 und E. 4.3.1 mit Hinweis).

Nach der Rechtsprechung bezieht sich das Begriffsmerkmal der Ungewöhnlichkeit nicht auf die Wirkung des äusseren Faktors, sondern nur auf diesen selber. Ohne Belang für die Prüfung der Ungewöhnlichkeit ist somit, dass der äussere Faktor allenfalls schwerwiegende, unerwartete Folgen nach sich zog. Der äussere Faktor ist ungewöhnlich, wenn er – nach einem objektiven Massstab – den Rahmen des im jeweiligen Lebensbereich Alltäglichen oder Üblichen überschreitet. Ausschlag gebend ist also, dass sich der äussere Faktor vom Normalmass an Umweltein wirkungen auf den menschlichen Körper abhebt. Ungewöhnliche Auswirkungen allein begründen keine Ungewöhnlichkeit (BGE 134 V 72 E. 4.1 und E. 4.3.1 mit Hinweis). Selbst bei fehlender Störung des Bewegungsablaufs durch einen äusseren Faktor kann die Aussergewöhnlichkeit auch dann gegeben sein, wenn beim Heben oder Schieben einer Last zufolge ausserordentlichen Kraftaufwandes, das heisst einer sinnfälligen Überanstrengung, eine Schädigung eintritt. Es muss allerdings jeweils geprüft werden, ob die Anstrengung im Hinblick auf Konstitution und berufliche und ausserberufliche Gewöhnung der betreffenden Person ausserord ent licher Art war (BGE 116 V 136 E. 3b mit Hinweisen; RKUV 1994 Nr. U 180 S. 38). Kein Unfall liegt vor, wenn die Anstrengung nur wegen bestehender krankhafter Veränderungen zu Schädigungen führen kann, weil sich dann eine innere Ursache auswirkt, während der äussere, oft harmlose Anlass bloss den patho logischen Faktor manifest werden lässt (BGE 116 V 136 E. 3b mit Hin weisen).

Selbst bei fehlender Störung des Bewegungsablaufs durch einen äusseren Faktor kann die Aussergewöhnlichkeit auch dann gegeben sein, wenn beim Heben oder Schieben einer Last zufolge ausserordentlichen Kraftaufwandes, das heisst einer sinnfälligen Überanstrengung, eine Schädigung eintritt. Es muss allerdings jeweils geprüft werden, ob die Anstrengung im Hinblick auf Konstitution und berufliche und ausserberufliche Gewöhnung der betreffenden Person ausserord ent licher Art war (BGE 116 V 136 E. 3b mit Hinweisen; RKUV 1994 Nr. U 180 S. 38). Kein Unfall liegt vor, wenn die Anstrengung nur wegen bestehender krankhafter Veränderungen zu Schädigungen führen kann, weil sich dann eine innere Ursache auswirkt, während der äussere, oft harmlose Anlass bloss den patho logischen Faktor manifest werden lässt (BGE 116 V 136 E. 3b mit Hin weisen). 1. 4

1. 4 1.4.1 Seit dem Inkrafttreten der Revision des UVG und der dazugehörigen Verordnung (UVV) per 1. Januar 2017 ist das Bestehen einer vom Unfallversicherer zu übernehmenden unfallähnlichen Körperschädigung nicht länger vom Vorliegen eines äusseren Ereignisses abhängig. Die Tatsache, dass eine in Art. 6 Abs. 2 UVG genannte Körperschädigung vorliegt, führt zur Vermutung, dass es sich hierbei um eine unfallähnliche Körperschädigung handelt, die vom Unfallversicherer über nommen werden muss. Dieser kann sich aber von der Leistungspflicht befrei en, wenn er beweist, dass die Körperschädigung vorwiegend auf Abnützung oder Krankheit zurückzuführen ist (Zusatzbotschaft zur Änderung des Bundesgesetzes über die Unfallversicherung [Unfallversicherung und Unfallverhütung; Organi sation und Nebentätigkeiten der Suva] vom 19. September 2014, BBl 2014 7922 7934 f.). Vorwiegend ist dabei analog zur Rechtsprechung der Berufskrankheit (Art. 9 Abs. 1 UVG) mit mehr als 50 % zu definieren. Die vorwiegend durch Abnützung oder Erkrankung bedingte Verursachung hat der Unfallversicherer mit dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit zu beweisen ( Ad-Hoc-Kommission Schaden UVG, Empfehlungen zur Anwendung von UVG und UVV vom 10. Juli 1986, Revision per 24. März 2017, S. 3, m.H.a. BGE 133 V 421 ).

1.4.1 Seit dem Inkrafttreten der Revision des UVG und der dazugehörigen Verordnung (UVV) per 1. Januar 2017 ist das Bestehen einer vom Unfallversicherer zu übernehmenden unfallähnlichen Körperschädigung nicht länger vom Vorliegen eines äusseren Ereignisses abhängig. Die Tatsache, dass eine in Art. 6 Abs. 2 UVG genannte Körperschädigung vorliegt, führt zur Vermutung, dass es sich hierbei um eine unfallähnliche Körperschädigung handelt, die vom Unfallversicherer über nommen werden muss. Dieser kann sich aber von der Leistungspflicht befrei en, wenn er beweist, dass die Körperschädigung vorwiegend auf Abnützung oder Krankheit zurückzuführen ist (Zusatzbotschaft zur Änderung des Bundesgesetzes über die Unfallversicherung [Unfallversicherung und Unfallverhütung; Organi sation und Nebentätigkeiten der Suva] vom 19. September 2014, BBl 2014 7922 7934 f.). Vorwiegend ist dabei analog zur Rechtsprechung der Berufskrankheit (Art. 9 Abs. 1 UVG) mit mehr als 50 % zu definieren. Die vorwiegend durch Abnützung oder Erkrankung bedingte Verursachung hat der Unfallversicherer mit dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit zu beweisen ( Ad-Hoc-Kommission Schaden UVG, Empfehlungen zur Anwendung von UVG und UVV vom 10. Juli 1986, Revision per 24. März 2017, S. 3, m.H.a. BGE 133 V 421 ). 1.4.2 Massgebend zur Beurteilung, ob eine unfallähnliche Körperschädigung im Sinne von Art. 6 Abs. 2 UVG vorliegt, ist die ärztliche Diagnose. Lässt sich das klinische Bild mit mehreren Diagnosen umschreiben, so kann eine Leistungspflicht des Unfallversicherers nur dann bestehen, wenn die Listenverletzung den Hauptbe fund darstellt ( Ad-Hoc-Kommission Schaden UVG, Empfehlungen zur Anwen dung von UVG und UVV vom 10. Juli 1986, Revision per 24. März 2017, S. 2, m.H.a. Urteil des EVG vom 20. August 19 97 E. 2b sowie BGE 116 V 152 E. 4d).

1.4.2 Massgebend zur Beurteilung, ob eine unfallähnliche Körperschädigung im Sinne von Art. 6 Abs. 2 UVG vorliegt, ist die ärztliche Diagnose. Lässt sich das klinische Bild mit mehreren Diagnosen umschreiben, so kann eine Leistungspflicht des Unfallversicherers nur dann bestehen, wenn die Listenverletzung den Hauptbe fund darstellt ( Ad-Hoc-Kommission Schaden UVG, Empfehlungen zur Anwen dung von UVG und UVV vom 10. Juli 1986, Revision per 24. März 2017, S. 2, m.H.a. Urteil des EVG vom 20. August 19 97 E. 2b sowie BGE 116 V 152 E. 4d). 1.4.3 Die Leistungspflicht der Unfallversicherung gemäss Art. 6 Abs. 2 lit. f UVG beschränkt sich gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung streng auf Sehnen risse. Ein partieller Sehnenriss reicht für die Übernahme von Leistungen nur dann aus, wenn er zweifelsfrei nachgewiesen ist ( Urteil des Bundesgerichts 8C_245 /2015 vom 19. August 2015 E. 2). SLAP-Läsionen können nicht als Sehnenrisse im Sinne von Art. 6 Abs. 2 lit. f UVG qualifiziert werden ( Urteil des Bundesgerichts 8C_1/2015 vom 27. März 2015 E. 3.2 mit Hinweis auf Urteil 8C_835/2013 vom 28. Januar 2014 ). Dagegen gilt eine Rotatorenmanschettenruptur als gedeckter Sehnenriss (Urteil des Bundesgerichts 8C_381/2014 vom 11. Juni 2015).

1.4.3 Die Leistungspflicht der Unfallversicherung gemäss Art. 6 Abs. 2 lit. f UVG beschränkt sich gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung streng auf Sehnen risse. Ein partieller Sehnenriss reicht für die Übernahme von Leistungen nur dann aus, wenn er zweifelsfrei nachgewiesen ist ( Urteil des Bundesgerichts 8C_245 /2015 vom 19. August 2015 E. 2). SLAP-Läsionen können nicht als Sehnenrisse im Sinne von Art. 6 Abs. 2 lit. f UVG qualifiziert werden ( Urteil des Bundesgerichts 8C_1/2015 vom 27. März 2015 E. 3.2 mit Hinweis auf Urteil 8C_835/2013 vom 28. Januar 2014 ). Dagegen gilt eine Rotatorenmanschettenruptur als gedeckter Sehnenriss (Urteil des Bundesgerichts 8C_381/2014 vom 11. Juni 2015). 1.5 Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist entscheidend, ob dieser für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schluss folgerungen der Experten begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a mit Hinweis).

1.5 Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist entscheidend, ob dieser für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schluss folgerungen der Experten begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a mit Hinweis). Nach der Rechtsprechung kommt auch den Berichten und Gutachten versiche rungs interner Ärztinnen und Ärzte Beweiswert zu, sofern sie als schlüssig erschei nen, nachvollziehbar begründet sowie in sich widerspruchsfrei sind und keine Indizien gegen ihre Zuverlässigkeit bestehen (BGE 125 V 351 E. 3b/ ee ). Das An stellungsverhältnis einer versicherungsinternen Fachperson zum Versiche rung s träger alleine lässt nicht schon auf mangelnde Objektivität und Befangenheit schliessen (BGE 137 V 210 E. 1.4, 135 V 465 E. 4.4). Soll ein Versicherungsfall jedoch ohne Einholung eines externen Gutachtens entschieden werden, so sind an die Beweiswürdigung strenge Anforderungen zu stellen. Bestehen auch nur ge ringe Zweifel an der Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit der versicherungsinternen ärztlichen Feststellungen, so sind ergänzende Abklärungen vorzunehmen (BGE 142 V 58 E. 5.1, 139 V 225 E. 5.2, 135 V 465 E. 4.4 und E. 4.7).

Nach der Rechtsprechung kommt auch den Berichten und Gutachten versiche rungs interner Ärztinnen und Ärzte Beweiswert zu, sofern sie als schlüssig erschei nen, nachvollziehbar begründet sowie in sich widerspruchsfrei sind und keine Indizien gegen ihre Zuverlässigkeit bestehen (BGE 125 V 351 E. 3b/ ee ). Das An stellungsverhältnis einer versicherungsinternen Fachperson zum Versiche rung s träger alleine lässt nicht schon auf mangelnde Objektivität und Befangenheit schliessen (BGE 137 V 210 E. 1.4, 135 V 465 E. 4.4). Soll ein Versicherungsfall jedoch ohne Einholung eines externen Gutachtens entschieden werden, so sind an die Beweiswürdigung strenge Anforderungen zu stellen. Bestehen auch nur ge ringe Zweifel an der Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit der versicherungsinternen ärztlichen Feststellungen, so sind ergänzende Abklärungen vorzunehmen (BGE 142 V 58 E. 5.1, 139 V 225 E. 5.2, 135 V 465 E. 4.4 und E. 4.7). 1.6 Das Gericht kann die Angelegenheit zu neuer Entscheidung an die Vorinstanz zurückweisen, besonders wenn mit dem angefochtenen Entscheid nicht auf die Sache eingetreten oder der Sachverhalt ungenügend festgestellt wurde (§ 26 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht, GSVGer ). Gemäss stän diger Rechtsprechung ist in der Regel von der Rückweisung – da diese das Ver fahren verlängert und verteuert – abzusehen, wenn die Rechtsmittelinstanz den Prozess ohne wesentliche Weiterungen erledigen kann. In erster Linie kommt eine Rückweisung in Frage, wenn der Versicherungsträger auf ein Begehren überhaupt nicht eingetreten ist oder es ohne materielle Prüfung abgelehnt hat, wenn schwierige Ermessensentscheide zu treffen sind, oder wenn der ent scheidrele vante Sachverhalt ungenügend abgeklärt ist (vgl. Urteil des Bundesgerichts U 209/02 vom 10. September 2003 E. 5.2).

1.6 Das Gericht kann die Angelegenheit zu neuer Entscheidung an die Vorinstanz zurückweisen, besonders wenn mit dem angefochtenen Entscheid nicht auf die Sache eingetreten oder der Sachverhalt ungenügend festgestellt wurde (§ 26 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht, GSVGer ). Gemäss stän diger Rechtsprechung ist in der Regel von der Rückweisung – da diese das Ver fahren verlängert und verteuert – abzusehen, wenn die Rechtsmittelinstanz den Prozess ohne wesentliche Weiterungen erledigen kann. In erster Linie kommt eine Rückweisung in Frage, wenn der Versicherungsträger auf ein Begehren überhaupt nicht eingetreten ist oder es ohne materielle Prüfung abgelehnt hat, wenn schwierige Ermessensentscheide zu treffen sind, oder wenn der ent scheidrele vante Sachverhalt ungenügend abgeklärt ist (vgl. Urteil des Bundesgerichts U 209/02 vom 10. September 2003 E. 5.2). 2.

2. 2.1 Im angefochtenen Entscheid stellte sich die Beschwerdegegnerin im Wesentlichen auf den Standpunkt, angesichts der vom Beschwerdeführer zuvor mehrmals geän dert en Sachverhaltsdarstellung erweise sich der von ihm nach Erhalt der Leis tungs ablehnung der Suva geschilderte Hergang des Ereignisses vom 14. Septem ber 2017 als wenig glaubhaft. Aufgrund der Schilderungen des Geschehens durch den Beschwerdeführer bis zur Leistungsablehnung könne der Unfallbegriff im Sinne von Art. 4 ATSG nicht als erfüllt angesehen werden. Die gemeldeten Rückenbeschwerden (gemeint wohl: Schulterbeschwerden) gingen nicht auf spe ziell sinnfällige Umstände wie etwa ein Stolpern, Ausgleiten, Anstossen, Hängen bleiben oder ein reflexartiges Abwehren eines Sturzes zurück. Dies würde selbst dann gelten, wenn auf die Sachverhaltsdarstellung des Beschwerdeführer s in seiner Einsprache abgestellt würde (Urk. 2 S. 7). Im vorliegenden Fall sei zwar die Körperschädigung eines Sehnenrisses im Sinne von Art. 6 Abs. 2 lit. f UVG gegeben, diese sei jedoch – gemäss kreisärztlicher Beurteilung – vorwiegend auf ein degeneratives Geschehen (Abnützung) zurückzuführen, weshalb sie hierfür keine Leistungspflicht treffe (Urk. 2 S. 9).

2.1 Im angefochtenen Entscheid stellte sich die Beschwerdegegnerin im Wesentlichen auf den Standpunkt, angesichts der vom Beschwerdeführer zuvor mehrmals geän dert en Sachverhaltsdarstellung erweise sich der von ihm nach Erhalt der Leis tungs ablehnung der Suva geschilderte Hergang des Ereignisses vom 14. Septem ber 2017 als wenig glaubhaft. Aufgrund der Schilderungen des Geschehens durch den Beschwerdeführer bis zur Leistungsablehnung könne der Unfallbegriff im Sinne von Art. 4 ATSG nicht als erfüllt angesehen werden. Die gemeldeten Rückenbeschwerden (gemeint wohl: Schulterbeschwerden) gingen nicht auf spe ziell sinnfällige Umstände wie etwa ein Stolpern, Ausgleiten, Anstossen, Hängen bleiben oder ein reflexartiges Abwehren eines Sturzes zurück. Dies würde selbst dann gelten, wenn auf die Sachverhaltsdarstellung des Beschwerdeführer s in seiner Einsprache abgestellt würde (Urk. 2 S. 7). Im vorliegenden Fall sei zwar die Körperschädigung eines Sehnenrisses im Sinne von Art. 6 Abs. 2 lit. f UVG gegeben, diese sei jedoch – gemäss kreisärztlicher Beurteilung – vorwiegend auf ein degeneratives Geschehen (Abnützung) zurückzuführen, weshalb sie hierfür keine Leistungspflicht treffe (Urk. 2 S. 9). 2.2 Dahingegen führte der Beschwerdeführer im Wesentlichen aus, er habe eine unk o ordinierte Bewegung getätigt, als er auf das plötzliche Abrutschen der Maschine reflexartig reagiert habe, um sich zu schützen. Damit sei das Vorliegen eines ungewöhnlichen äusseren Faktors und ein Unfall im Sinne von Art. 4 ATSG zu bejahen, weshalb die Beschwerdegegnerin für die daraus resultierenden Folgen leistungspflichtig sei. Selbst wenn das Gericht diese Ansicht nicht teilen würde, sei die Leistungspflicht der Beschwerdegegnerin zu bejahen: Es liege unbe stritte nermassen ein Sehnenriss und damit eine Listenverletzung im Sinne von Art. 6 Abs. 2 UVG vor. Damit bestehe die gesetzliche Vermutung der Leistungspflicht. Die Beschwerdegegnerin könne sich von ihrer Leistungspflicht nur befreien, in dem sie beweisen würde, dass die Listenverletzung vorwiegend auf Abn ü tzung/ Erkrankung zurückzuführen sei. Dafür stütze sie sich auf zwei kreisärztliche Berichte, welche – aus verschiedenen Gründen – nicht beweistauglich seien. Die bildgebenden Befunde würden für einen 62jährigen erstaunlich wenige degene rative Veränderungen zeigen. Diese seien allerhöchstens teilursächlich für die Listenverletzung, mitnichten jedoch zu mehr als 50 %. Auch Dr. A.___ habe die Listenverletzung als klar nicht degenerativ bedingt erachtet. Damit stehe fest, dass die Beschwerdegegnerin für die Folgen des Ereignisses vom 14. September 2017 vollumfänglich leistungspflichtig sei (Urk. 1 S. 4-6).

2.2 Dahingegen führte der Beschwerdeführer im Wesentlichen aus, er habe eine unk o ordinierte Bewegung getätigt, als er auf das plötzliche Abrutschen der Maschine reflexartig reagiert habe, um sich zu schützen. Damit sei das Vorliegen eines ungewöhnlichen äusseren Faktors und ein Unfall im Sinne von Art. 4 ATSG zu bejahen, weshalb die Beschwerdegegnerin für die daraus resultierenden Folgen leistungspflichtig sei. Selbst wenn das Gericht diese Ansicht nicht teilen würde, sei die Leistungspflicht der Beschwerdegegnerin zu bejahen: Es liege unbe stritte nermassen ein Sehnenriss und damit eine Listenverletzung im Sinne von Art. 6 Abs. 2 UVG vor. Damit bestehe die gesetzliche Vermutung der Leistungspflicht. Die Beschwerdegegnerin könne sich von ihrer Leistungspflicht nur befreien, in dem sie beweisen würde, dass die Listenverletzung vorwiegend auf Abn ü tzung/ Erkrankung zurückzuführen sei. Dafür stütze sie sich auf zwei kreisärztliche Berichte, welche – aus verschiedenen Gründen – nicht beweistauglich seien. Die bildgebenden Befunde würden für einen 62jährigen erstaunlich wenige degene rative Veränderungen zeigen. Diese seien allerhöchstens teilursächlich für die Listenverletzung, mitnichten jedoch zu mehr als 50 %. Auch Dr. A.___ habe die Listenverletzung als klar nicht degenerativ bedingt erachtet. Damit stehe fest, dass die Beschwerdegegnerin für die Folgen des Ereignisses vom 14. September 2017 vollumfänglich leistungspflichtig sei (Urk. 1 S. 4-6). 3.

3. 3.1 Am 14. September 2017 erfolgte die medizinische Erstbehandlung des Beschwer deführer s bei Dr. A.___. In ihrem Bericht vom 21. September 2017 diagnostizierte Dr. A.___ eine mediale Luxation der langen Bizepssehne bei kranialer Ruptur der Subscapularissehne und Partialrupturen von Supra- und Infraspinatussehne. Beim Tragen eines ca. 100 Kilogramm schweren Gegenstands mit einer weiteren Hilfsperson sei es zu einem plötzlichen Schlag in der linken Schulter gekommen. Danach hätten erhebliche Beschwerden bestanden und die aktive Elevation sei deutlich eingeschränkt gewesen. Zuvor sei die Schulter voll funktionsfähig ge wesen ohne Beschwerden. Als Befund habe sich in der linken Schulter inspek torisch kein Hämatom und keine Deformation ergeben. Die aktive Elevation und Abduktion betrage 45°, passiv ca. 100°. Die aktive Aussenrotation sei aufgehoben. Palpatorisch bestünden diffuse Schmerzen im Bereich des Humeruskopfes lateral- wie dorsalseitig. Nach peripher bestehe kein sensomotorisches Defizit. Der Ell bogen könne aus Schmerzgründen nicht geprüft werden, sei aber nicht schmerz haft (Urk. 13/10).

3.1 Am 14. September 2017 erfolgte die medizinische Erstbehandlung des Beschwer deführer s bei Dr. A.___. In ihrem Bericht vom 21. September 2017 diagnostizierte Dr. A.___ eine mediale Luxation der langen Bizepssehne bei kranialer Ruptur der Subscapularissehne und Partialrupturen von Supra- und Infraspinatussehne. Beim Tragen eines ca. 100 Kilogramm schweren Gegenstands mit einer weiteren Hilfsperson sei es zu einem plötzlichen Schlag in der linken Schulter gekommen. Danach hätten erhebliche Beschwerden bestanden und die aktive Elevation sei deutlich eingeschränkt gewesen. Zuvor sei die Schulter voll funktionsfähig ge wesen ohne Beschwerden. Als Befund habe sich in der linken Schulter inspek torisch kein Hämatom und keine Deformation ergeben. Die aktive Elevation und Abduktion betrage 45°, passiv ca. 100°. Die aktive Aussenrotation sei aufgehoben. Palpatorisch bestünden diffuse Schmerzen im Bereich des Humeruskopfes lateral- wie dorsalseitig. Nach peripher bestehe kein sensomotorisches Defizit. Der Ell bogen könne aus Schmerzgründen nicht geprüft werden, sei aber nicht schmerz haft (Urk. 13/10). Das Arthro -MRI der linken Schulter vom 19. September 2017 habe eine leicht gradige, leichtgradig aktivierte AC-Gelenksarthrose ergeben. Zudem ein etwas enger subakromialer Raum und eine leich t gradige Bursitis subacromialis / sub deltoidea. Es bestehe eine Tendinose der Supra- und Infraspinatussehne mit kleinen Partialrupturen am Footprint. Ferner auch eine Tendinose der Subsca pu larissehne, Ruptur im kranialen Anteil mit Riss des Pulley und Luxation der langen Bizepssehne. Es bestehe eine Tendinose und Tendovaginitis des langen Bizeps (Urk. 13/10, vgl. auch Urk. 13/30 ).

Das Arthro -MRI der linken Schulter vom 19. September 2017 habe eine leicht gradige, leichtgradig aktivierte AC-Gelenksarthrose ergeben. Zudem ein etwas enger subakromialer Raum und eine leich t gradige Bursitis subacromialis sub deltoidea. Es bestehe eine Tendinose der Supra- und Infraspinatussehne mit kleinen Partialrupturen am Footprint. Ferner auch eine Tendinose der Subsca pu larissehne, Ruptur im kranialen Anteil mit Riss des Pulley und Luxation der langen Bizepssehne. Es bestehe eine Tendinose und Tendovaginitis des langen Bizeps (Urk. 13/10, vgl. auch Urk. 13/30 ). 3.2 In seiner Stellungnahme vom 31. Oktober 2017 wies der Kreisarzt Dr. B.___ darauf hin, dass hier viele Diagnosen vorliegen würden. Führend sei die AC-Arthrose, welche entscheidend für das gesamte Geschehen sein dürfte. Innerhalb des gesamten degenerativen Geschehens finde man natürlich auch Listendiag no sen mit lit. f (auch die SLAP falle hierunter) (2), wobei dies wie bereits beschrieben innerhalb des degenerativen Gesamtbef undes sicherlich vorwiegend abnü tzungs- beziehungsweise krankheitsbedingt einges tuft werden müsse (Urk. 13/15).

3.2 In seiner Stellungnahme vom 31. Oktober 2017 wies der Kreisarzt Dr. B.___ darauf hin, dass hier viele Diagnosen vorliegen würden. Führend sei die AC-Arthrose, welche entscheidend für das gesamte Geschehen sein dürfte. Innerhalb des gesamten degenerativen Geschehens finde man natürlich auch Listendiag no sen mit lit. f (auch die SLAP falle hierunter) (2), wobei dies wie bereits beschrieben innerhalb des degenerativen Gesamtbef undes sicherlich vorwiegend abnü tzungs- beziehungsweise krankheitsbedingt einges tuft werden müsse (Urk. 13/15). 3.3 Die Kreisärztin Dr. C.___ hielt in ihrem Bericht vom 19. Dezember 2017 fest, es würden – wie bereits Dr. B.___ beurteilt habe – im aktuellen Fall viele Diagnosen vorliegen. Die führende und entscheidende Diagnose für das gesamt e Geschehen sei die AC-Gelenk s arthrose, welche keine Listendiagnose sei. Die trans murale Ruptur der Supraspinatussehne sei eine Listendiagnose, Ziffer f, Sehnenrisse, wobei innerhalb des degenerativen Gesamtbefundes die Diagnos e sicherlich vorwiegend auf Abnü tzung zurückzuführen sei (Urk. 13/33).

3.3 Die Kreisärztin Dr. C.___ hielt in ihrem Bericht vom 19. Dezember 2017 fest, es würden – wie bereits Dr. B.___ beurteilt habe – im aktuellen Fall viele Diagnosen vorliegen. Die führende und entscheidende Diagnose für das gesamt e Geschehen sei die AC-Gelenk s arthrose, welche keine Listendiagnose sei. Die trans murale Ruptur der Supraspinatussehne sei eine Listendiagnose, Ziffer f, Sehnenrisse, wobei innerhalb des degenerativen Gesamtbefundes die Diagnos e sicherlich vorwiegend auf Abnü tzung zurückzuführen sei (Urk. 13/33). 3.4 Dr. A.___ hielt in ihrer Stellungnahme vom 25. Juni 2018 fest, die Instabilität der langen Bizepssehne habe die Hauptindikation zur operativen Versorgung der linken Schulter dargestellt. Diese habe rezidivierende Luxationen/Subluxationen gezeigt, welche zu einer deutlichen Beschwerdesymptomatik, einem Instabilitäts gefühl und einem plötzlichen Kraftverlust in der Schulter bei Rotationsbe we g ung en führten. Der Beschwerdeführer sei nach dem Trauma auch nicht mehr arbeitsfähig geworden. Auch die transmurale Supraspinatussehnenruptur lasse sich gut durch das Trauma erklären. Auch wenn die Sehnen der Rotatoren man schette beim Beschwerdeführer tendinotisch verändert seien, führe dies nicht automatisch zu einer Ruptur. Der Beschwerdeführer habe nach dem Trauma eine Elevationsschwäche gehabt, welche bei schon vorhandener Läsion der Supraspi na tus sehne bereits zuvor hätte vorliegen müsse n. Die Versorgung des zusätzlich leicht schmerzhaften AC-Gelenks sei durchgeführt worden, um für die Supra spi natus-Sehnennaht genügend Raum zu schaffen. Ohne die traumatischen Läsionen hätte keine Indikation zur Operation bezüglich des AC-Gelenks bestanden. Weder der Unfallhergang, noch die vorhandenen Läsionen in der linken Schulter, welche einer Operation bedurften, liessen mit überwiegender Wahrscheinlichkeit auf eine degenerative Ursache schliessen (Urk. 9).

3.4 Dr. A.___ hielt in ihrer Stellungnahme vom 25. Juni 2018 fest, die Instabilität der langen Bizepssehne habe die Hauptindikation zur operativen Versorgung der linken Schulter dargestellt. Diese habe rezidivierende Luxationen/Subluxationen gezeigt, welche zu einer deutlichen Beschwerdesymptomatik, einem Instabilitäts gefühl und einem plötzlichen Kraftverlust in der Schulter bei Rotationsbe we g ung en führten. Der Beschwerdeführer sei nach dem Trauma auch nicht mehr arbeitsfähig geworden. Auch die transmurale Supraspinatussehnenruptur lasse sich gut durch das Trauma erklären. Auch wenn die Sehnen der Rotatoren man schette beim Beschwerdeführer tendinotisch verändert seien, führe dies nicht automatisch zu einer Ruptur. Der Beschwerdeführer habe nach dem Trauma eine Elevationsschwäche gehabt, welche bei schon vorhandener Läsion der Supraspi na tus sehne bereits zuvor hätte vorliegen müsse n. Die Versorgung des zusätzlich leicht schmerzhaften AC-Gelenks sei durchgeführt worden, um für die Supra spi natus-Sehnennaht genügend Raum zu schaffen. Ohne die traumatischen Läsionen hätte keine Indikation zur Operation bezüglich des AC-Gelenks bestanden. Weder der Unfallhergang, noch die vorhandenen Läsionen in der linken Schulter, welche einer Operation bedurften, liessen mit überwiegender Wahrscheinlichkeit auf eine degenerative Ursache schliessen (Urk. 9). 4.

4. 4.1 Strittig und zu prüfen ist zunächst, ob es sich beim Schadensereignis vom 14. September 2017 um einen Unfall im Sinne von Art. 4 ATSG handelt. Die Be schwerdegegnerin stellte dies insbesondere mit der Begründung in Abrede, es fehle an einem ungewöhnlichen äusseren Faktor beziehungsweise an einer sinn fälligen Überanstrengung (vgl. Urk. 2 S. 7 ).

4.1 Strittig und zu prüfen ist zunächst, ob es sich beim Schadensereignis vom 14. September 2017 um einen Unfall im Sinne von Art. 4 ATSG handelt. Die Be schwerdegegnerin stellte dies insbesondere mit der Begründung in Abrede, es fehle an einem ungewöhnlichen äusseren Faktor beziehungsweise an einer sinn fälligen Überanstrengung (vgl. Urk. 2 S. 7 ). 4.2 Zum Ereignishergang ist der Unfallmeldung vom 27. September 2017 zu entneh men, dass der Beschwerdeführer am 14. September 2017 beim Verschieben (Tra gen) einer Kaffeemaschine mit einer weiteren Person plötzlich Schmerzen im Schulterbereich verspürte (Urk. 13/1). Im Bericht über die ärztliche Erstkonsul tation am 14. September 2017 führte Dr. A.___ zum Unfallgeschehen aus, b eim Tragen eines ca. 100 Kilogramm schweren Gegenstands mit einer weiteren Hilfs person sei es zu einem plötzlichen Schlag in der linken Schulter gekommen (vgl. E. 3.1). Auf die schriftlich unterbreitete Frage, bei welcher Tätigkeit oder unter welchen Umständen die geltend gemachten Beschwerden aufgetreten seien, und nach genauer Beschreibung des Sachverhaltes befragt, schrieb der Beschwerde führer im Fragebogen vom 3. Oktober 2017 « B eim Verschieben und Anheben einer Kaffeemaschine zu zweit » (Urk. 13/11). In seiner Einsprache vom 15. Januar 2018 führte der Beschwerdeführer zum Geschehensablauf aus, er und sein Chef, D.___, hätten eine Kaffeemaschine m it einem Gewicht von rund 100 Kilogramm verschieben und auf einen Tisch heben müssen. Das sei gut gegangen, bis sein Chef auf eine Palette gestiegen sei, um an Höhe zu gewinnen, und sich das Gewicht der Maschine plötzlich auf seine Seite verlagert habe. Er habe reflexartig reagiert, da die ganze Maschine auf ihn zugekommen sei und ihn zu erdrücken drohte. Bei diesem Vorgang sei ein «Knall» hörbar gewesen, was auch sein Chef wahrgenommen habe. Er habe augenblicklich höllische Schmerzen in der linken Schulter gehabt und gewusst, dass etwas gerissen sei (Urk. 13/36). In seiner Beschwerde vom 22. Juni 2018 fügte der Beschwerdeführer dem ergän zend hinzu, D.___ habe sich, ohne ihn vorzuwarnen, daran gemacht, auf das Palett zu steigen. Da dieses leicht wegrutschte, habe D.___ für einen Moment die Balance verloren und eine ruckartige Vorwärtsbewegung gemacht. Dadurch habe sich die Maschine mit ihrem ganzen Gewicht plötzlich auf ihn (den Beschwerdeführer ) zubewegt. Er habe eine reflexartige Abwehr bewegung gemacht, indem er die Arme mit dem gesamten Gewicht der Maschine hochgerissen habe. Dabei habe er eine Art «Schlag» in seiner linken Schulter und gleichzeitig enorme Schmerzen verspürt. Zudem sei ein Knall zu hören gewesen (Urk. 1 S. 2).

4.2 Zum Ereignishergang ist der Unfallmeldung vom 27. September 2017 zu entneh men, dass der Beschwerdeführer am 14. September 2017 beim Verschieben (Tra gen) einer Kaffeemaschine mit einer weiteren Person plötzlich Schmerzen im Schulterbereich verspürte (Urk. 13/1). Im Bericht über die ärztliche Erstkonsul tation am 14. September 2017 führte Dr. A.___ zum Unfallgeschehen aus, b eim Tragen eines ca. 100 Kilogramm schweren Gegenstands mit einer weiteren Hilfs person sei es zu einem plötzlichen Schlag in der linken Schulter gekommen (vgl. E. 3.1). Auf die schriftlich unterbreitete Frage, bei welcher Tätigkeit oder unter welchen Umständen die geltend gemachten Beschwerden aufgetreten seien, und nach genauer Beschreibung des Sachverhaltes befragt, schrieb der Beschwerde führer im Fragebogen vom 3. Oktober 2017 « B eim Verschieben und Anheben einer Kaffeemaschine zu zweit » (Urk. 13/11). In seiner Einsprache vom 15. Januar 2018 führte der Beschwerdeführer zum Geschehensablauf aus, er und sein Chef, D.___, hätten eine Kaffeemaschine m it einem Gewicht von rund 100 Kilogramm verschieben und auf einen Tisch heben müssen. Das sei gut gegangen, bis sein Chef auf eine Palette gestiegen sei, um an Höhe zu gewinnen, und sich das Gewicht der Maschine plötzlich auf seine Seite verlagert habe. Er habe reflexartig reagiert, da die ganze Maschine auf ihn zugekommen sei und ihn zu erdrücken drohte. Bei diesem Vorgang sei ein «Knall» hörbar gewesen, was auch sein Chef wahrgenommen habe. Er habe augenblicklich höllische Schmerzen in der linken Schulter gehabt und gewusst, dass etwas gerissen sei (Urk. 13/36). In seiner Beschwerde vom 22. Juni 2018 fügte der Beschwerdeführer dem ergän zend hinzu, D.___ habe sich, ohne ihn vorzuwarnen, daran gemacht, auf das Palett zu steigen. Da dieses leicht wegrutschte, habe D.___ für einen Moment die Balance verloren und eine ruckartige Vorwärtsbewegung gemacht. Dadurch habe sich die Maschine mit ihrem ganzen Gewicht plötzlich auf ihn (den Beschwerdeführer ) zubewegt. Er habe eine reflexartige Abwehr bewegung gemacht, indem er die Arme mit dem gesamten Gewicht der Maschine hochgerissen habe. Dabei habe er eine Art «Schlag» in seiner linken Schulter und gleichzeitig enorme Schmerzen verspürt. Zudem sei ein Knall zu hören gewesen (Urk. 1 S. 2). 4.3

4.3 4.3.1 Es bestehen deutliche Unterschiede hinsichtlich dem durch den Beschwerdeführer geschilderte n Ablauf der Geschehnisse vor und nach Erlass der abweisenden Verfügung vom 28. Dezember 2017 (Urk. 13/35). So war bis zum Verfügungser lass noch keine Rede davon, dass D.___ auf ein Palett gestiegen und sich eine plötzliche Gewichtsverlagerung ergeben ha b e, welche den Beschwerde führer zu einer reflexartigen Abwehrbewegung, mit darauffolgendem Knall, ver anlasst habe. Dies wurde erstmals in der Einsprache vorgebracht (vgl. Urk. 13/36). Die Ergänzung, das Palett sei kurz weggerutscht, als es D.___ habe b esteigen wollen, was dazu geführt habe, dass D.___ kurz die Balance verloren habe, sowie die darauffolgende Abwehrbewegung des Beschwerde füh rer s mit einem Hochreissen der Arme mit dem gesamten Gewicht der Maschine, erfolgte gar erst in der Beschwerde (Urk. 1 S. 2).

4.3.1 Es bestehen deutliche Unterschiede hinsichtlich dem durch den Beschwerdeführer geschilderte n Ablauf der Geschehnisse vor und nach Erlass der abweisenden Verfügung vom 28. Dezember 2017 (Urk. 13/35). So war bis zum Verfügungser lass noch keine Rede davon, dass D.___ auf ein Palett gestiegen und sich eine plötzliche Gewichtsverlagerung ergeben ha b e, welche den Beschwerde führer zu einer reflexartigen Abwehrbewegung, mit darauffolgendem Knall, ver anlasst habe. Dies wurde erstmals in der Einsprache vorgebracht (vgl. Urk. 13/36). Die Ergänzung, das Palett sei kurz weggerutscht, als es D.___ habe b esteigen wollen, was dazu geführt habe, dass D.___ kurz die Balance verloren habe, sowie die darauffolgende Abwehrbewegung des Beschwerde füh rer s mit einem Hochreissen der Arme mit dem gesamten Gewicht der Maschine, erfolgte gar erst in der Beschwerde (Urk. 1 S. 2). 4.3.2 Bei sich widersprechenden Angaben des Versicherten über den Unfallhergang ist auf die Beweismaxime hinzuweisen, wo nach die sogenannten spontanen «Aus sagen der ersten Stunde» in der Regel unbefangener und zuverlässiger sind als spätere Darstellungen, die bewusst oder unbewusst von nachträglichen Überle gungen versicherungsrechtlicher oder anderer Art beeinflusst sein können. Wenn der Versicherte seine Darstellung im Laufe der Zeit wechselt, kommt den An gaben, die er kurz nach dem Unfall gemacht hat, meistens grösseres Gewicht zu als jenen nach Kenntnis einer Ablehnungsverfügung des Versicherers (BGE 121 V 45 E. 2.a mit Hinweis). Vorliegend gibt es keinen Anlass, von diesem Grundsatz abzuweichen, da dem Beschwerdeführer vor Erlass der ablehnenden Verfügung vom 28. Dezember 2017 wiederholt die Möglichkeit eröffnet worden war, detail liert von Besonderheiten des Ereignishergangs zu berichten (Urk. 13/1, Urk. 13/11). Die Schilderungen über den Geschehensablauf durch den Beschwerdeführer ge wannen aber erst von dem Moment an Detailschärfe, als er mit der Ablehnung seines Leistungsbegehrens konfrontiert wurde, was gegen diese Darstellung spri cht. Demnach sind die Angaben des Beschwerdeführer s in der Unfallmeldung für die Beurteilung des Vorliegens eines Unfalls im Sinne von Art. 4 ATSG massgebend.

4.3.2 Bei sich widersprechenden Angaben des Versicherten über den Unfallhergang ist auf die Beweismaxime hinzuweisen, wo nach die sogenannten spontanen «Aus sagen der ersten Stunde» in der Regel unbefangener und zuverlässiger sind als spätere Darstellungen, die bewusst oder unbewusst von nachträglichen Überle gungen versicherungsrechtlicher oder anderer Art beeinflusst sein können. Wenn der Versicherte seine Darstellung im Laufe der Zeit wechselt, kommt den An gaben, die er kurz nach dem Unfall gemacht hat, meistens grösseres Gewicht zu als jenen nach Kenntnis einer Ablehnungsverfügung des Versicherers (BGE 121 V 45 E. 2.a mit Hinweis). Vorliegend gibt es keinen Anlass, von diesem Grundsatz abzuweichen, da dem Beschwerdeführer vor Erlass der ablehnenden Verfügung vom 28. Dezember 2017 wiederholt die Möglichkeit eröffnet worden war, detail liert von Besonderheiten des Ereignishergangs zu berichten (Urk. 13/1, Urk. 13/11). Die Schilderungen über den Geschehensablauf durch den Beschwerdeführer ge wannen aber erst von dem Moment an Detailschärfe, als er mit der Ablehnung seines Leistungsbegehrens konfrontiert wurde, was gegen diese Darstellung spri cht. Demnach sind die Angaben des Beschwerdeführer s in der Unfallmeldung für die Beurteilung des Vorliegens eines Unfalls im Sinne von Art. 4 ATSG massgebend. 4.4 Der Beschwerdeführer verspürte am 14. September 2017 beim Verschieben (Tragen) einer Kaffeemaschine mit einer weiteren Person plötzlich Schmerzen im Schulterbereich (Urk. 13/1). Das Tragen einer Kaffeemaschine zu zweit ist – insbesondere unter Berücksichtigung der langjährigen Anstellung des Beschwer de führer s in einem Unternehmen für Betriebsverpflegung – für den Beschwer deführer nicht als ungewöhnlich einzustufen, auc h wenn diese Maschine ca. 100 Kilogramm wog. Beweisrechtlich entscheidend ist, dass sich gemäss der Akten lage während dem Tragen der Kaffeemaschine koordinativ nichts Ausserge wöhnliches zugetragen hat. Auf Nachfrage der Beschwerdegegnerin schilderte der Beschwerdeführer weder ein Ausgleiten, Stolpern, reflexartiges Abfangen eines Sturzes oder etwas in dieser Art, was auf eine Störung des Bewegungsablaufs durch einen äusseren Faktor hinweisen würde (vgl. Urk. 13/11). Da es somit am Merkmal eines ungewöhnlichen äusseren Faktors mangelt, gelangte die Beschw er de gegnerin berechtigterweise zum Schluss, dass kein Unfal l im Rechtssinne vorliegt.

4.4 Der Beschwerdeführer verspürte am 14. September 2017 beim Verschieben (Tragen) einer Kaffeemaschine mit einer weiteren Person plötzlich Schmerzen im Schulterbereich (Urk. 13/1). Das Tragen einer Kaffeemaschine zu zweit ist – insbesondere unter Berücksichtigung der langjährigen Anstellung des Beschwer de führer s in einem Unternehmen für Betriebsverpflegung – für den Beschwer deführer nicht als ungewöhnlich einzustufen, auc h wenn diese Maschine ca. 100 Kilogramm wog. Beweisrechtlich entscheidend ist, dass sich gemäss der Akten lage während dem Tragen der Kaffeemaschine koordinativ nichts Ausserge wöhnliches zugetragen hat. Auf Nachfrage der Beschwerdegegnerin schilderte der Beschwerdeführer weder ein Ausgleiten, Stolpern, reflexartiges Abfangen eines Sturzes oder etwas in dieser Art, was auf eine Störung des Bewegungsablaufs durch einen äusseren Faktor hinweisen würde (vgl. Urk. 13/11). Da es somit am Merkmal eines ungewöhnlichen äusseren Faktors mangelt, gelangte die Beschw er de gegnerin berechtigterweise zum Schluss, dass kein Unfal l im Rechtssinne vorliegt. 4.5 Ergänzend ist darauf hinzuweisen, dass ein lediglich erhöhter plötzlicher Kraft aufwand infolge einer unerwarteten Gewichtsverlagerung ebenfalls nicht zur Erfüllung des für den Unfallbegriff erforderlichen ungewöhnlichen äusseren Fak tors führ en würde. So erachtet e die Rechtsprechung den für den Unfallbegriff vorausgesetzten ungewöhnlichen äusseren Faktor bisweilen nur als erfüllt, wenn beim Heben oder Verschieben einer Last ein ganz ausserordentlicher Kraf tauf wand zu einer Schädigung geführt hat. Dies wurde in den Fällen bejaht, in denen zu diesem Kraftaufwand besondere sinnfällige Umstände hinzutraten, wie etwa beim Klavierbauer, welcher einen 500 Kilogramm schweren wegrollenden Flügel aufhalten musste, nachdem er ihn zusammen mit einem Mitarbeiter von zwei Böcken heruntergehoben hatte, beim Versicherten, welcher eine schwere Schach t röhre halten wollte, die auf der nassen, leicht geneigten Unterlage ins Rutschen geraten war und eine Telefonleitung zu beschädigen drohte, und dabei selbst aus glitt, oder bei der Gemeindekrankenschwester, die einen schwergewichtigen Patie n ten beim Transfer vom Bett in den Rollstuhl vor dem unvermuteten Sturz bewahrte. Nicht als erfüllt erachtet wurde das Begriffsmerkmal der Ungewöhn lichkeit beim Umlagern eines 100 bis 120 Kilogramm schweren Patienten durch einen Hilfspfleger allein, beim Transport einer 200 Kilogramm schweren Glas scheibe zu zweit sowie beim Heben eines 100 Kilogramm schweren Radiators und einer 85 Kilogramm schweren Steinplatte (Urteil des Bundesgerichts 8C_245/ 2015 vom 19. August 2015 E. 5 mit weiteren Hinweisen). Im zitierten Entscheid ver neinte das Bundesgericht sodann die Voraussetzung des ungewöhnlichen äusse ren Faktors bei einem Anheben eines 140 Kilogramm schweren Lamellenrostes zu zweit ohne besondere sinnfällige Umstände.

4.5 Ergänzend ist darauf hinzuweisen, dass ein lediglich erhöhter plötzlicher Kraft aufwand infolge einer unerwarteten Gewichtsverlagerung ebenfalls nicht zur Erfüllung des für den Unfallbegriff erforderlichen ungewöhnlichen äusseren Fak tors führ en würde. So erachtet e die Rechtsprechung den für den Unfallbegriff vorausgesetzten ungewöhnlichen äusseren Faktor bisweilen nur als erfüllt, wenn beim Heben oder Verschieben einer Last ein ganz ausserordentlicher Kraf tauf wand zu einer Schädigung geführt hat. Dies wurde in den Fällen bejaht, in denen zu diesem Kraftaufwand besondere sinnfällige Umstände hinzutraten, wie etwa beim Klavierbauer, welcher einen 500 Kilogramm schweren wegrollenden Flügel aufhalten musste, nachdem er ihn zusammen mit einem Mitarbeiter von zwei Böcken heruntergehoben hatte, beim Versicherten, welcher eine schwere Schach t röhre halten wollte, die auf der nassen, leicht geneigten Unterlage ins Rutschen geraten war und eine Telefonleitung zu beschädigen drohte, und dabei selbst aus glitt, oder bei der Gemeindekrankenschwester, die einen schwergewichtigen Patie n ten beim Transfer vom Bett in den Rollstuhl vor dem unvermuteten Sturz bewahrte. Nicht als erfüllt erachtet wurde das Begriffsmerkmal der Ungewöhn lichkeit beim Umlagern eines 100 bis 120 Kilogramm schweren Patienten durch einen Hilfspfleger allein, beim Transport einer 200 Kilogramm schweren Glas scheibe zu zweit sowie beim Heben eines 100 Kilogramm schweren Radiators und einer 85 Kilogramm schweren Steinplatte (Urteil des Bundesgerichts 8C_245/ 2015 vom 19. August 2015 E. 5 mit weiteren Hinweisen). Im zitierten Entscheid ver neinte das Bundesgericht sodann die Voraussetzung des ungewöhnlichen äusse ren Faktors bei einem Anheben eines 140 Kilogramm schweren Lamellenrostes zu zweit ohne besondere sinnfällige Umstände. Die Schilderung des Geschehensablaufes durch den Beschwerdeführer in Ein sprache und Beschwerde lässt auf einen infolge des Besteigens des Paletts durch die Gewichtsverlagerung erforderlichen erhöhten Kraftaufwand, nicht jedoch auf besondere sinnfällige Umstände schliessen. Der Transport eines schweren Gegen standes von Hand zu zweit ist kaum ohne eine währenddessen stattfindende Ge wichts verlagerung zwischen den tragenden Personen im Sinne einer «Pendelbe wegung» zu bewältigen. Dementsprechend ist von den Beteiligten zu erwarten, dass sie auf drohende Gewichtsverlagerungen vorbereitet sind. Da der Be schwer deführer in der Betriebsverpflegung tätig ist, ist zudem anzunehmen, dass er regelmässig schwere Gegenstände hebt und verschiebt, weshalb das Gesagte für ihn umso mehr zu gelten hat. Daran ändert auch die – erst im Beschwer de ver fahren vorgebrachte – Ergänzung nichts, wonach das Palett kurz weggerutscht sei, nachdem es D.___ betreten habe, zumal dies die Gewichtsver la gerung allenfalls verstärkt, darüber hinaus aber keine äussere Wirkung nament lich in der Form eines Sturzes gezeitigt hat. Zudem ist anzunehmen, dass sich der Beschwerdeführer im Moment des behaupteten kurzen Wegrutschens des Paletts in einem Zustand erhöhter Aufmerksamkeit befunden hat, da D.___ kurz zuvor auf das Palett gestiegen und somit bereits für eine merkliche Ge wichts verlagerung gesorgt hatte. Die durch das Wegrutschen bewirkte zusätzliche Gewichtsverlagerung konnte den Beschwerdeführer somit nicht völlig unerwartet treffen, sodass die damit verbundene Anpassungs bewegung nicht als programm widrig bezeichnet werden kann. Das Vorliegen eines ungewöhnlichen äusseren Faktors ist sodann auch nicht bereits deshalb zu bejahen, weil die Bewegung reflexartig ausgeführt wurde (Urteil des Bundesgerichts 8C_783/2013 vom 10. April 2014 E. 6.2). In Anbetracht dieser Gegebenheiten und mit Blick auf d ie darob geschilderten ähnlich gelagerten Fälle, wäre der Unfallbegriff selbst bei einem Abstellen auf die detaillierte Sachverhaltsschilderung durch den Beschwer deführer nicht erfüllt.

Die Schilderung des Geschehensablaufes durch den Beschwerdeführer in Ein sprache und Beschwerde lässt auf einen infolge des Besteigens des Paletts durch die Gewichtsverlagerung erforderlichen erhöhten Kraftaufwand, nicht jedoch auf besondere sinnfällige Umstände schliessen. Der Transport eines schweren Gegen standes von Hand zu zweit ist kaum ohne eine währenddessen stattfindende Ge wichts verlagerung zwischen den tragenden Personen im Sinne einer «Pendelbe wegung» zu bewältigen. Dementsprechend ist von den Beteiligten zu erwarten, dass sie auf drohende Gewichtsverlagerungen vorbereitet sind. Da der Be schwer deführer in der Betriebsverpflegung tätig ist, ist zudem anzunehmen, dass er regelmässig schwere Gegenstände hebt und verschiebt, weshalb das Gesagte für ihn umso mehr zu gelten hat. Daran ändert auch die – erst im Beschwer de ver fahren vorgebrachte – Ergänzung nichts, wonach das Palett kurz weggerutscht sei, nachdem es D.___ betreten habe, zumal dies die Gewichtsver la gerung allenfalls verstärkt, darüber hinaus aber keine äussere Wirkung nament lich in der Form eines Sturzes gezeitigt hat. Zudem ist anzunehmen, dass sich der Beschwerdeführer im Moment des behaupteten kurzen Wegrutschens des Paletts in einem Zustand erhöhter Aufmerksamkeit befunden hat, da D.___ kurz zuvor auf das Palett gestiegen und somit bereits für eine merkliche Ge wichts verlagerung gesorgt hatte. Die durch das Wegrutschen bewirkte zusätzliche Gewichtsverlagerung konnte den Beschwerdeführer somit nicht völlig unerwartet treffen, sodass die damit verbundene Anpassungs bewegung nicht als programm widrig bezeichnet werden kann. Das Vorliegen eines ungewöhnlichen äusseren Faktors ist sodann auch nicht bereits deshalb zu bejahen, weil die Bewegung reflexartig ausgeführt wurde (Urteil des Bundesgerichts 8C_783/2013 vom 10. April 2014 E. 6.2). In Anbetracht dieser Gegebenheiten und mit Blick auf d ie darob geschilderten ähnlich gelagerten Fälle, wäre der Unfallbegriff selbst bei einem Abstellen auf die detaillierte Sachverhaltsschilderung durch den Beschwer deführer nicht erfüllt. 5.

5. 5.1 Zu klären bleibt damit, ob eine Körperschädigung im Sinne von Art. 6 Abs. 2 UVG vorliegt. Unter den Parteien unbestritten ist, dass der Beschwerdeführer einen Sehnenriss erlitten hat und damit grundsätzlich eine Listendiagnose im Sinne von Art. 6 Abs. 2 lit. f UVG gegeben ist (Urk. 1 S. 5, Urk. 2 S. 9). Die Be schwerdegegnerin verneint eine Leistungspflicht damit, dass die Körper schädi gung vorwiegend auf e in degeneratives Geschehen (Abnü tzung) zurückzuführen sei (Urk. 2 S. 9).

5.1 Zu klären bleibt damit, ob eine Körperschädigung im Sinne von Art. 6 Abs. 2 UVG vorliegt. Unter den Parteien unbestritten ist, dass der Beschwerdeführer einen Sehnenriss erlitten hat und damit grundsätzlich eine Listendiagnose im Sinne von Art. 6 Abs. 2 lit. f UVG gegeben ist (Urk. 1 S. 5, Urk. 2 S. 9). Die Be schwerdegegnerin verneint eine Leistungspflicht damit, dass die Körper schädi gung vorwiegend auf e in degeneratives Geschehen (Abnü tzung) zurückzuführen sei (Urk. 2 S. 9). 5.2 Sowohl die Kreisärzte der Suva als auch Dr. A.___ sind sich darin einig, dass eine Listendiagnose vorliegt. Während D r. A.___ in ihrem Bericht vom 21. September 2017 eine kraniale Ruptur der Subscapularissehne und Partialrupturen von Supra - und Infraspinatussehne fest hielt (E. 3.1 ), ging Dr. B.___ namentlich von einer SLAP-Läsion (E. 3.2) und Dr. C.___ von einer transmuralen Ruptur der Supra spinatussehne (E. 3.3) als Listendiagnose aus.

5.2 Sowohl die Kreisärzte der Suva als auch Dr. A.___ sind sich darin einig, dass eine Listendiagnose vorliegt. Während D r. A.___ in ihrem Bericht vom 21. September 2017 eine kraniale Ruptur der Subscapularissehne und Partialrupturen von Supra - und Infraspinatussehne fest hielt (E. 3.1 ), ging Dr. B.___ namentlich von einer SLAP-Läsion (E. 3.2) und Dr. C.___ von einer transmuralen Ruptur der Supra spinatussehne (E. 3.3) als Listendiagnose aus. Aus den Berichten der drei mit dem vorliegenden Fall befassten Ärzte lassen sich somit unterschiedliche Listendiagnosen entnehmen. Das Arthro -MRI der linken Schulter vom 19. September 2017 stützt dabei mehrheitlich die Diagnostik von Dr. A.___, wobei darin die Partialrupturen von Supra- und Infraspinatussehne ausschliesslich dem Footprint zugeordnet wurden und zudem eine Pulley -Läsion festgestellt wurde (Urk. 13/30). Den Berichten der Suva -Ärzte mangelt es an einer Auseinandersetzung mit den gestützt auf das Arthro -MRI und den Bericht von Dr. A.___ in Frage stehenden Listendiagnosen. Während Dr. B.___ pauschal das Vorliegen von Listendiagnosen gemäss Art. 6 Abs. 2 lit. f UVG bejaht, jedoch bis auf die – rechtsprechungsgemäss nicht als Listendiagnose in Frage kommende (vgl. E. 1.4.3) – SLAP-Läsion keine konkrete Diagnose nennt, erläutert Dr. C.___ in keiner Weise, weshalb entgegen dem Vorbericht und den Ergeb nissen des Arthro -MRIs eine komplette und nicht nur eine teilweise Ruptur der Subpraspinatussehne vorliegen soll. Zu der Ruptur der Subscapularissehne und der Partialruptur der Infraspinatussehn e lassen sich ihrem Beric ht keine Ausfüh rungen entnehmen, obwohl potentiell beide Diagnosen als Listendiagnose n in Frage kommen (vgl. E. 1.4.2).

Aus den Berichten der drei mit dem vorliegenden Fall befassten Ärzte lassen sich somit unterschiedliche Listendiagnosen entnehmen. Das Arthro -MRI der linken Schulter vom 19. September 2017 stützt dabei mehrheitlich die Diagnostik von Dr. A.___, wobei darin die Partialrupturen von Supra- und Infraspinatussehne ausschliesslich dem Footprint zugeordnet wurden und zudem eine Pulley -Läsion festgestellt wurde (Urk. 13/30). Den Berichten der Suva -Ärzte mangelt es an einer Auseinandersetzung mit den gestützt auf das Arthro -MRI und den Bericht von Dr. A.___ in Frage stehenden Listendiagnosen. Während Dr. B.___ pauschal das Vorliegen von Listendiagnosen gemäss Art. 6 Abs. 2 lit. f UVG bejaht, jedoch bis auf die – rechtsprechungsgemäss nicht als Listendiagnose in Frage kommende (vgl. E. 1.4.3) – SLAP-Läsion keine konkrete Diagnose nennt, erläutert Dr. C.___ in keiner Weise, weshalb entgegen dem Vorbericht und den Ergeb nissen des Arthro -MRIs eine komplette und nicht nur eine teilweise Ruptur der Subpraspinatussehne vorliegen soll. Zu der Ruptur der Subscapularissehne und der Partialruptur der Infraspinatussehn e lassen sich ihrem Beric ht keine Ausfüh rungen entnehmen, obwohl potentiell beide Diagnosen als Listendiagnose n in Frage kommen (vgl. E. 1.4.2). Vor diesem Hintergrund lässt sich gestützt auf die medizinische Aktenlage nicht verlässlich beurteilen, ob und in welcher konkreten Ausprägung Listendiagnose n gemäss Art. 6 Abs. 2 UVG vorliegen. In Anbetracht, dass für die Beurteilung, ob eine unfallähnliche Körperschädigung im Sinne von Art. 6 Abs. 2 UVG vorliegt, die ärztliche Diagnose massgebend ist (E. 1.4.2), erweist sich der medizinische Sachverhalt diesbezüglich als ungenügend festgestellt.

Vor diesem Hintergrund lässt sich gestützt auf die medizinische Aktenlage nicht verlässlich beurteilen, ob und in welcher konkreten Ausprägung Listendiagnose n gemäss Art. 6 Abs. 2 UVG vorliegen. In Anbetracht, dass für die Beurteilung, ob eine unfallähnliche Körperschädigung im Sinne von Art. 6 Abs. 2 UVG vorliegt, die ärztliche Diagnose massgebend ist (E. 1.4.2), erweist sich der medizinische Sachverhalt diesbezüglich als ungenügend festgestellt. 5.3 Weiter in Frage steht, ob der vorliegende Gesundheitsschaden überwiegend auf Abnützung zurückzuführen ist, wofür der Beschwerdegegner beweisbelastet ist. In medizinischer Hinsicht stimmen die Beurteilungen der Suva -Ärzte und Dr. A.___ darin überein, als eine AC-Gelenksarthrose mit etwas engem subakromialem Raum, tendinotische V eränderungen an Supra- und Infraspinatussehnen sowie an der Subscapularissehne, eine leichtgradige Bursitis und eine Tendinose / Teno vaginitis der langen Bi zepssehne vorliegen. Diese stellen keine Gesundheitsschä den dar, die ohne Unfallereignis eine Schadensdeckung nach UVG begründen würden.

5.3 Weiter in Frage steht, ob der vorliegende Gesundheitsschaden überwiegend auf Abnützung zurückzuführen ist, wofür der Beschwerdegegner beweisbelastet ist. In medizinischer Hinsicht stimmen die Beurteilungen der Suva -Ärzte und Dr. A.___ darin überein, als eine AC-Gelenksarthrose mit etwas engem subakromialem Raum, tendinotische V eränderungen an Supra- und Infraspinatussehnen sowie an der Subscapularissehne, eine leichtgradige Bursitis und eine Tendinose Teno vaginitis der langen Bi zepssehne vorliegen. Diese stellen keine Gesundheitsschä den dar, die ohne Unfallereignis eine Schadensdeckung nach UVG begründen würden. Mit die sen Vorzuständen allein ist ein überwiegend auf Abnützung zurück zu führende r (partieller) Sehnenriss nicht nachvollziehbar dargetan. Zur konkreten Begründung ihrer Einschätzung, wonach der Sehnenriss vorwiegend auf Abnüt zung zurückzuführen sei, führten die Kreisärzte lediglich die Diagnose der AC-Arthrose an. Kommt hinzu, dass Dr. A.___ ausführte, ohne Luxation der langen Bizepssehne wäre eine operative Intervention nicht notwendig gewesen. O hne medizinische Stellungnahme ist daher nicht klar, ob die Luxationen/Sub luxa tionen der langen Bizepssehne erst aufgrund eines Sehnenrisses entstanden sind. Somit fehlt es an einer (auch für den medizinischen Laien) nachvollziehbaren Begründung für die Beurteilung der Kreisärzte, wonach die AC-Gelenksarthrose führend und entscheidend für das gesamte Geschehen sein soll. Ferner ist darauf hinzuweisen, dass die ausführl ichere Aktenbeurteilung vom 19. Dezember 2017 von einer Fachärztin für Anästhesiologie stammt, womit s ie nicht über die praxis gemäss notwendigen fachlichen Qualifikationen verfügt und ihre Stellungnahme somit nicht mit einem medizinischen Sachverständigengutachten vergleichbar ist (vgl. BGE 137 V 210 E. 1.2.1). Auch der fachärztliche Bericht von Dr. A.___ vom 25. Juni 2018 lässt keine verlässliche Beurteilung der vorwiegenden Verursa chung des Sehnenrisses zu. So lassen ihre Ausführungen, wonach sich die transmurale Supraspinatussehnenruptur gut durch das Trauma erklären lasse und die tendino tischen Veränderungen der Sehnen der Rotatorenmanschette nicht automatisch zu einer Ruptur führen würden, zwar darauf schliessen, dass auch sie von einem mit degenerativen und unfallbedingten Ursachen gemischten Schadensbild aus geht. Jedoch ist gestützt auf diese Stellungnahme nicht zu beurteilen, ob der Sehnenriss vorwiegend auf degenerative Veränderungen oder auf das Ereignis vom 14. September 2017 zurückzuführen ist, zumal sie von einem anderen Ge schehensablauf und dabei von einem Unfall im Rechtssinne auszugehen scheint. Eine untergeordnete Bedeutung der tendinotischen Veränderungen ist aber auch nicht auszuschliessen.

Mit die sen Vorzuständen allein ist ein überwiegend auf Abnützung zurück zu führende r (partieller) Sehnenriss nicht nachvollziehbar dargetan. Zur konkreten Begründung ihrer Einschätzung, wonach der Sehnenriss vorwiegend auf Abnüt zung zurückzuführen sei, führten die Kreisärzte lediglich die Diagnose der AC-Arthrose an. Kommt hinzu, dass Dr. A.___ ausführte, ohne Luxation der langen Bizepssehne wäre eine operative Intervention nicht notwendig gewesen. O hne medizinische Stellungnahme ist daher nicht klar, ob die Luxationen/Sub luxa tionen der langen Bizepssehne erst aufgrund eines Sehnenrisses entstanden sind. Somit fehlt es an einer (auch für den medizinischen Laien) nachvollziehbaren Begründung für die Beurteilung der Kreisärzte, wonach die AC-Gelenksarthrose führend und entscheidend für das gesamte Geschehen sein soll. Ferner ist darauf hinzuweisen, dass die ausführl ichere Aktenbeurteilung vom 19. Dezember 2017 von einer Fachärztin für Anästhesiologie stammt, womit s ie nicht über die praxis gemäss notwendigen fachlichen Qualifikationen verfügt und ihre Stellungnahme somit nicht mit einem medizinischen Sachverständigengutachten vergleichbar ist (vgl. BGE 137 V 210 E. 1.2.1). Auch der fachärztliche Bericht von Dr. A.___ vom 25. Juni 2018 lässt keine verlässliche Beurteilung der vorwiegenden Verursa chung des Sehnenrisses zu. So lassen ihre Ausführungen, wonach sich die transmurale Supraspinatussehnenruptur gut durch das Trauma erklären lasse und die tendino tischen Veränderungen der Sehnen der Rotatorenmanschette nicht automatisch zu einer Ruptur führen würden, zwar darauf schliessen, dass auch sie von einem mit degenerativen und unfallbedingten Ursachen gemischten Schadensbild aus geht. Jedoch ist gestützt auf diese Stellungnahme nicht zu beurteilen, ob der Sehnenriss vorwiegend auf degenerative Veränderungen oder auf das Ereignis vom 14. September 2017 zurückzuführen ist, zumal sie von einem anderen Ge schehensablauf und dabei von einem Unfall im Rechtssinne auszugehen scheint. Eine untergeordnete Bedeutung der tendinotischen Veränderungen ist aber auch nicht auszuschliessen. Nach dem Gesagten ist die Schlussfolgerung eines überwiegend auf Abnützung zurückzuführenden Sehnenrisses nicht nachzuvollziehen und es ergeben sich zumindest geringe Zweifel an der Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit der versiche rungsinternen ärztli chen Feststellungen (vgl. E. 1.5 ). Es kann somit nicht einzig auf die vorliegenden Kurzb erichte der Kreisärzte vom 31. Oktober 2017 und vom 19. Dezember 2017 abgestellt werden (Urteil des Bundesgerichts 8C_197/2014 vom 3. Oktober 2014 E. 4.2 mit Hinweisen auf BGE 139 V 225 E. 5.2; 135 V 465 E. 4.4 und E. 4.7).

Nach dem Gesagten ist die Schlussfolgerung eines überwiegend auf Abnützung zurückzuführenden Sehnenrisses nicht nachzuvollziehen und es ergeben sich zumindest geringe Zweifel an der Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit der versiche rungsinternen ärztli chen Feststellungen (vgl. E. 1.5 ). Es kann somit nicht einzig auf die vorliegenden Kurzb erichte der Kreisärzte vom 31. Oktober 2017 und vom 19. Dezember 2017 abgestellt werden (Urteil des Bundesgerichts 8C_197/2014 vom 3. Oktober 2014 E. 4.2 mit Hinweisen auf BGE 139 V 225 E. 5.2; 135 V 465 E. 4.4 und E. 4.7). 5.4 Die Angelegenheit ist an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen, damit diese in rechtsgenüglicher Weise abklärt, ob eine konkrete Listendiagnose gemäss Art. 6 Abs. 2 lit. f UVG vorliegt u nd – bejahendenfalls – ob diese vorwiegend (d.h. 50 % oder mehr, vgl. E. 1.4.1 ) auf Abnützung oder Degeneration bzw. Erkrankung zurückzuführen ist und ob der vorgenommene operative Eingriff der Heilung einer Listendiagnose oder ihrer Folgen diente.

5.4 Die Angelegenheit ist an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen, damit diese in rechtsgenüglicher Weise abklärt, ob eine konkrete Listendiagnose gemäss Art. 6 Abs. 2 lit. f UVG vorliegt u nd – bejahendenfalls – ob diese vorwiegend (d.h. 50 % oder mehr, vgl. E. 1.4.1 ) auf Abnützung oder Degeneration bzw. Erkrankung zurückzuführen ist und ob der vorgenommene operative Eingriff der Heilung einer Listendiagnose oder ihrer Folgen diente. 6.

6. 6.1 Das Verfahren ist nach Massgabe von Art. 61 lit. a ATSG kostenlos.

6.1 Das Verfahren ist nach Massgabe von Art. 61 lit. a ATSG kostenlos. 6.2 Der Beschwerdeführer beantragte eine Parteientschädigung in der Höhe von Fr. 1'295.-- (7 Stunden à Fr. 185.--; Urk. 1 S. 7). Liegt keine anwaltschaftliche Vertretung vor, besteht der Anspruch auf eine Parteientschädigung nur, wenn die Vertretung für das in Frage stehende Rechtsgebiet besonders qualifiziert ist und wenn nicht anzunehmen ist, dass sie kostenlos erfolgt (BGE 108 V 270 E. 2; ZAK 1991 S. 421 E. 2). Der Beschwerdeführer liess sich im Beschwerdeverfahren durch Y.___ vertreten (Urk. 4). Den Akten lassen sich keine Hinweise dafür entnehmen, dass der Vertreter über besondere Qualifikationen im Bereich des Unfallversicherungsrechts verfügt, dies wird sodann auch nicht behauptet. Viel mehr ist anzunehmen, dass die Vertretung im Sinne einer Gefälligkeit und damit kostenlos erfolgte, womit dem Beschwerdeführer keine Parteientschädigung zuzu sprechen ist.

6.2 Der Beschwerdeführer beantragte eine Parteientschädigung in der Höhe von Fr. 1'295.-- (7 Stunden à Fr. 185.--; Urk. 1 S. 7). Liegt keine anwaltschaftliche Vertretung vor, besteht der Anspruch auf eine Parteientschädigung nur, wenn die Vertretung für das in Frage stehende Rechtsgebiet besonders qualifiziert ist und wenn nicht anzunehmen ist, dass sie kostenlos erfolgt (BGE 108 V 270 E. 2; ZAK 1991 S. 421 E. 2). Der Beschwerdeführer liess sich im Beschwerdeverfahren durch Y.___ vertreten (Urk. 4). Den Akten lassen sich keine Hinweise dafür entnehmen, dass der Vertreter über besondere Qualifikationen im Bereich des Unfallversicherungsrechts verfügt, dies wird sodann auch nicht behauptet. Viel mehr ist anzunehmen, dass die Vertretung im Sinne einer Gefälligkeit und damit kostenlos erfolgte, womit dem Beschwerdeführer keine Parteientschädigung zuzu sprechen ist. Das Gericht erkennt:

Das Gericht erkennt: 1. Die Beschwerde wird in dem Sinne gutgeheissen, dass der angefochtene Einsprache entscheid vom 1. Juni 2018 aufgehoben und die Sache an die Suva zurückgewiesen wird, damit diese, nach erfolgten Abklärungen im Sinne der Erwägungen, über den Leistungsanspruch des Beschwerdeführers neu verfüge.

1. Die Beschwerde wird in dem Sinne gutgeheissen, dass der angefochtene Einsprache entscheid vom 1. Juni 2018 aufgehoben und die Sache an die Suva zurückgewiesen wird, damit diese, nach erfolgten Abklärungen im Sinne der Erwägungen, über den Leistungsanspruch des Beschwerdeführers neu verfüge. 2. Das Verfahren ist kostenlos.

2. Das Verfahren ist kostenlos. 3. Dem Beschwerdeführer wird keine Parteientschädigung zugesprochen.

3. Dem Beschwerdeführer wird keine Parteientschädigung zugesprochen. 4. Zustellung gegen Empfangsschein an:

4. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Y.___

Y.___ - Suva

Suva - Bundesamt für Gesundheit

Bundesamt für Gesundheit 5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG).

5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen.

Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG).

Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber

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