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Diese beiden nonchalanten Herren, die im Manöver um 1912 ihre Zigaretten rauchend das nahe Treiben der Infanterie beobachten, sind Fouriere. Die Aufgaben ihres Grads waren vielfältig. Für die Soldaten einer Kompanie waren wohl die wichtigsten Punkte, um die sich der Fourier zu kümmern hatte, das Rechnungswesen mit der Soldauszahlung sowie der Verpflegungsdienst. Im Jahr 1912 musste ein zum Fourier vorgeschlagener Unteroffizier eine 30-tägige Fourierschule absolvieren, um danach den Grad in einer Rekrutenschule abzuverdienen.
Das weisse Band um den Tschako der Ordonnanz 1898 ist eine gut sichtbare Parteimarkierung für Manöverübungen. Man erkennt von der Tschakogarnitur lediglich noch die unterschiedlichen Pomponfarben der entsprechenden Kompanien. Die Fouriere tragen die schlichte dunkelblaue Feldbluse mit den Gradabzeichen auf den Ärmeln. Auf ihrer linken Seite sind zwei Knöpfe in diagonaler Linie angebracht, wo bei gewehrtragenden Mannschaften ein Patronenband mit Extramunition angebracht werden konnte.
Zur dunkelblauen Ordonnanzhose mit dem Vorstoss in der Waffenfarbe entlang der Seitennaht werden hier hohe Wickelgamaschen getragen. Ihre ledernen Schriftentaschen tragen die Fouriere über die Schulter gehängt.
Die persönliche Waffe ist hier beim Fourier links die Parabellum-Pistole der Ordonnanz 1900 oder 1906, was aus dem getragenen Holster zu schliessen ist. Der Fourier rechts trägt noch das Futteral zum Ordonnanzrevolver 1882. In den kommenden Jahren sollten allmählich die Revolver zu Gunsten der Pistolen verschwinden. Nur teilweise sichtbar ist beim Mann links der Säbel für höhere Unteroffiziere der Ordonnanz 1885.
Roger Rebmann, Basel