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Das Institut für Computational Science ist auf rechnerische und theoretische Aspekte der Astrophysik, Kosmologie und Weltraumforschung spezialisiert. Unsere Forschungsaktivitäten reichen von der Fernbeobachtung der Erde und der Erforschung der Planeten des Sonnensystems bis hin zum Ursprung von Galaxien und der großräumigen Struktur des Universums. Unsere Methoden sind in erster Linie rechnergestützt und umfassen riesige Datensätze, maschinelles Lernen, die Entwicklung neuer Simulationsalgorithmen und den Einsatz der größten Supercomputer der Welt. Wir verwenden fortschrittliche Datenanalyse- und Simulationstechniken, um theoretische Modelle zu erstellen und sie mit Beobachtungsdaten von Teleskopen und Weltraumsatelliten zu vergleichen.
Im Jahr 2013 beschloss die Universität, das Institut für Theoretische Physik mit dem Institut für Physik zusammenzulegen. Gleichzeitig beschloss die Universität, die Computational Science zu einem vorrangigen Forschungsbereich zu machen. Da die Professoren Ben Moore und George Lake, die dem Institut für Theoretische Physik angehören, auf Hochleistungscomputer und computergestützte Astrophysik spezialisiert sind, erklärten sie sich bereit, ein neues Institut für Computerwissenschaften zu leiten, das 2014 gegründet wurde.