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Frank liebt Joy. Joy liebt Frank. Das erzählen sie jedenfalls ihren Eltern ...
Als Sohn koreanischer Einwanderer in Kalifornien lebt Frank Li zwischen zwei Welten. Obwohl er fast kein Koreanisch spricht, respektiert er seine Eltern, die ihm alles ermöglicht haben. Doch sie haben eine Regel: Frank darf nur ein koreanisches Mädchen daten. Als Frank sich in Brit verliebt, ein weisses Mädchen, schliesst er mit seiner Kindheitsfreundin Joy einen Pakt: Sie werden ein offizielles Paar, während sie heimlich jemand anderen treffen. Was soll da schon schiefgehen? Doch als Franks Leben eine unerwartete Wendung nimmt, merkt er, dass er rein gar nichts verstanden hat: weder die Liebe noch sich selbst …
Portrait
David Yoon wuchs in Kalifornien auf und lebt heute mit seiner Frau, der Autorin Nicola Yoon, und ihrer gemeinsamen Tochter in Los Angeles. Er schuf die Illustrationen für den New-York-Times-Bestseller »Du neben mir und zwischen uns die ganze Welt«. Sein Debüt »Frankly in Love« stürmte auf Anhieb die New-York-Times-Bestsellerliste.
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Frank's Eltern erwarten, dass er sich in ein koreanisches Mädchen verliebt, aber Liebe auf Knopfdruck funktioniert nicht so gut... zusammen mit Joy, die in der gleichen Lage steckt, heckt er einen Plan aus. Ob das alles so funktioniert wie sie sich das gedacht haben? Und dann gibt es ja noch das "richtige" Leben...
Ich habe mich...
Frank's Eltern erwarten, dass er sich in ein koreanisches Mädchen verliebt, aber Liebe auf Knopfdruck funktioniert nicht so gut... zusammen mit Joy, die in der gleichen Lage steckt, heckt er einen Plan aus. Ob das alles so funktioniert wie sie sich das gedacht haben? Und dann gibt es ja noch das "richtige" Leben...
Ich habe mich sehr gut unterhalten gefühlt! Super für Menschen ab 15 Jahren!
Top Thema aber leider fehlende Gefühle
von einer Kundin/einem Kunden aus Darmstadt am 01.04.2020
In „Frankly in Love“ geht es um Frank, einen Amerikaner mit koreanischen Eltern, die vor seiner Geburt nach Amerika ausgewandert sind um dort ihre Träume zu verwirklichen, der gerade dabei ist, die Highschool abzuschließen. Frank spricht fließend Englisch und kaum koreanisch im Gegensatz zu seinen Eltern, die im Englischen nicht...
In „Frankly in Love“ geht es um Frank, einen Amerikaner mit koreanischen Eltern, die vor seiner Geburt nach Amerika ausgewandert sind um dort ihre Träume zu verwirklichen, der gerade dabei ist, die Highschool abzuschließen. Frank spricht fließend Englisch und kaum koreanisch im Gegensatz zu seinen Eltern, die im Englischen nicht ganz flüssig sprechen. Außerdem ist es ihnen wichtig, dass Frank nur ein koreanisches Mädchen als Freundin hat. Als Frank sich dann aber in das nicht-koreanische Mädchen Brit verliebt, trifft er mit seiner Kindheitsfreundin Joy, die vor einem ähnlichen Problem steht, einen Pakt: sie werden vor ihren Eltern so tun, als wären sie ein Paar, damit sie sich dann heimlich mit ihren richtigen Partnern treffen können…
Zunächst zum Cover: dieses ist absolut genial gelungen und selbst, wenn man das Buch in der Hand hat, wirkt der Schriftzug noch so, als würde er wirklich in das Buch hineingehen. Hinzu kommt der farbige Buchschnitt, der weiterhin das Buch zu einem absoluten Eyecatcher macht.
Thematisch fand ich „Frankly in Love“ sehr interessant und für die heutige Zeit ziemlich relevant. Interessante Themen wie zum Beispiel der Rassismus – nicht nur gegenüber „Schwarzen“ und Asiaten sondern auch von deren Seite aus – und das Abkapseln der eigenen Ethnischen Gruppe. Dies wurde alles ziemlich tief und gut und für meinem Gefühl nach recht realitätsgetreu wiedergegeben.
Weiteres Thema war die erste Liebe und die Selbstfindung und auch das finde ich wurde schön und tief thematisiert und verschiedenste Ansichten und Arten dazu wurden gezeigt. Gerade die Frage nach dem „Wo gehöre ich überhaupt hin?“ wird insbesondere auch durch Franks Abstammung sehr gut thematisiert und diskutiert. Es kommen Zweifel auf, an sich selbst, an den Freunden, den Eltern, an dem Warum, und Fragen über die Vergangenheit. All das also, was einem „normalen“ Jugendlichen auch öfters durch den Kopf geht.
Die Figuren fand ich auf jeden Fall allesamt interessant und es hat mir gut gefallen, wie sie alle genügend tiefe bekommen haben und sich auf der einen Seite sehr untereinander unterscheiden haben und andererseits doch alle ähnliche Ziele haben. Eigentlich fand ich auch die meisten sehr sympathisch, aber trotzdem hatte ich wirklich Probleme mich in sie hineinzuversetzen.
Ein weiteres Problemchen hatte ich mit dem Schreibstil. Dieser war auf jeden Fall außergewöhnlich. Die Sätze waren allesamt ziemlich kurz und knapp und teilweise wirkte es sehr abgehackt. Dadurch fehlte dann auch ein bisschen der Fluss beim Lesen obwohl es auch dafür sorgte, dass man alles recht schnell erfassen konnte. Dennoch ist es mir lieber, wenn auch mal ein bisschen mit der Sprache gespielt wird und gerne auch mal komplexere Satzgebilde vorkommen. Hinzu kommt, dass Frank – der die gesamte Geschichte aus seiner Sicht erzählt – teilweise eine merkwürdige Art hat, sich auszudrücken. Das beginnt mit dem Synonym fürs Smartphone – Affenspiegel – und geht bis hin zu den merkwürdigsten Wortkombinationen und Mischungen mit der koreanischen Sprache. In Grenzen ist das auf jeden Fall ziemlich cool, wenn das aber dauernd der Fall ist, dann wird es teilweise einfach nur nervig.
Mein Hauptproblem mit „Frankly in Love“ hatte ich darin, dass es mich nicht wirklich fassen oder berühren konnte. Ich konnte die Geschichte gut lesen und fand sie thematisch auch super interessant, aber es gab keine einzige Stelle, an der ich das Gefühl hatte, ich müsste mal laut lachen oder ein paar Tränen vergießen – und dass, obwohl es inhaltlich eigentlich schon solche Szenen gab. Gefühlsmäßig oder emotional konnte mich „Frankly in Love“ leider gar nicht treffen und somit konnte ich auch nicht außerordentlich gut mit den Figuren mitfiebern – eigentlich schade, da diese Geschichte über Freundschaften, Liebe, Ungerechtigkeit, Zweifel, Schicksal uvm. doch wirklich das Potential dazu gehabt hätte.
Insgesamt fand ich „Franky in Love“ nicht richtig schlecht, aber leider auch weit entfernt von super gut. Dazu fehlten mir insbesondere die Gefühle und ich fand den Schreibstil zu „schwach“ – was nicht bedeutet, dass ich den Schreibstil nicht interessant zu lesen fand und einiges positives mit sich brachte, aber es war einfach nicht so meine Wellenlänge. Positiv fand ich die Themen und die Tiefe, mit denen sie behandelt wurde. Ich fand es spannend mal von der „asiatischen Sicht“ zu erfahren und dort hinter die Kulissen blicken zu können. Dementsprechend bin ich doch relativ zufrieden damit, dieses Buch gelesen zu haben. Ich gebe „Frankly in Love“ 3-3.5/5 Sterne.
Was für ein Buch! 4,5 Sterne!
von einer Kundin/einem Kunden aus Bergheim am 01.04.2020
*** Rezensionsexemplar ***
Als das Buch im englischen Original erschienen ist, gab es eine Zeit lang einen großen Hype um dieses Buch, der dann jedoch recht schnell auch wieder abgeklungen ist und danach ist das Buch, zumindest für mich, schnell wieder in Vergessenheit geraten. Zum Glück habe ich es dann wiederentdeckt, als d...
*** Rezensionsexemplar ***
Als das Buch im englischen Original erschienen ist, gab es eine Zeit lang einen großen Hype um dieses Buch, der dann jedoch recht schnell auch wieder abgeklungen ist und danach ist das Buch, zumindest für mich, schnell wieder in Vergessenheit geraten. Zum Glück habe ich es dann wiederentdeckt, als die deutsche Ausgabe erschienen ist und habe es freundlicherweise vom Verlag zugeschickt bekommen. Und was bin ich froh, dass ich dieses Buch lesen durfte!!! Es war RICHTIG gut! Mir hat jede einzelne Sekunde gefallen und habe es in knapp anderthalb Tagen durchgesuchtet. Es war großartig! Naja… bis auch das Ende muss ich sagen, dieses hat mir leider gar nicht gefallen, aber das ist denke ich Geschmacksache.
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Aber nun von vorne. Das Buch handelt von Frank, einem Amerikaner mit koreanischen Wurzeln. Seine Eltern sind vor seiner Geburt nach Amerika ausgewandert um dort ihren Traum zu leben und sich etwas aufzubauen. Frank selbst wurde in Amerika geboren, spricht fließend Englisch, dafür jedoch kaum Koreanisch, was zu einigen Sprachbarrieren führt, denn leider haben es seine Eltern nie geschafft, die englische Sprache perfekt zu meistern. Zudem haben es sich seine Eltern in den Kopf gesetzt, dass Frank nur ein koreanisches Mädchen daten darf. Seine Eltern sind Rassisten ohne das selbst wirklich wahrnehmen zu wollen. Natürlich verliebt Frank sich jedoch in ein amerikanisches Mädchen und heckt mit seiner koreanischen Kindheitsfreundin einen Plan aus…
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Ich fand das Thema unglaublich wichtig! Nicht nur der Rassismus wird unglaublich gut erklärt und rübergebracht, sondern er wird in einem Kontext dargestellt, der mich fasziniert hat. Er wird einmal von einer anderen Seite beleuchtet. Geht nicht nur auf die typischen Beispiele von schwarz oder „afro-amerikanisch“ wie es politisch korrekt heißt und weiß ein. Außerdem wird um dieses schwierige Thema nicht herumgeschlichen. Heutzutage, macht man sich viel zu schnell Sorgen darüber wie man sich ausdrücken darf (so wie ich eben) und dieses Buch sagt die Dinge einfach gerade heraus. Frank hat kein Problem damit seine Eltern als Rassisten zu bezeichnen. Sein bester Freund Q hat kein Problem damit sich selbst als „schwarz“ zu bezeichnen und das finde ich erfrischend.
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Das Buch hat jedoch auch andere sehr ernste und tiefe Themen, denn es geht nicht „nur“ um Rassismus und die eigene Abstammung. Es handelt von der ersten großen Liebe und davon sich selbst zu finden. Seinen Platz in der Gesellschaft zu finden und dabei alle Seiten und Facetten von sich selbst mit einzubeziehen. Viele Jugendliche in dem Alter versuchen sich selbst zu finden, sich zu verstehen und in dieser Phase kann man auch leicht mal verzweifeln und denken, dass man nirgendwo wirklich hingehört. In diesem Buch ist das ganze natürlich noch einmal viel extremer wegen Franks Abstammung etc. Aber diese Zweifel wurden ganz wunderbar eingefangen und rübergebracht. Man spürt wie Frank zweifelt, man erlebt wie ere glücklich, die Höhen und Tiefen dieses Alters durchlebt. Wie anstehende Veränderungen ihn formen und seinen Weg definieren. Denn das Buch spielt zeitlich um die Phase des Highschoolabschlusses. Auch hier gibt es natürlich Veränderungen wie Verlust und Angst wie es weitergeht. Auch mit diesen Verlusten geht der Autor fantastisch um.
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Diese ganzen Themen sind kombiniert mit herzerwärmenden Charakteren. Man muss sie einfach ins Herz schließen und mit ihnen mitfühlen. Die zwischenmenschlichen Beziehungen sind ebenfalls großartig. Aber über diese Charaktere und die Beziehungen, die in diesem Buch eine Rolle spielen möchte ich gar nicht allzu viel sagen, denn das erlebt man am besten selbst und es gibt so viele Entwicklungen, dass es schwierig ist, etwas ohne Spoiler zu erzählen. Nur so viel: Liebe, Freundschaften und Familie spielen alle gleichermaßen große Rollen in dieser Geschichte.
Kombiniert mit einem Schreibstil, der einfach und leicht ist, ist dieses Buch trotz seinen 490 Seiten und seinen nicht ganz so leichten Themen eine Lektüre, die man sich nicht entgehen lassen sollte.