Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03456.jsonl.gz/447

Das dünn besiedelte Gebiet des Ferlo im Nordosten Senegals gehört zur Sahelzone und wird hauptsächlich von nomadisierenden Viehzüchterfamilien bewohnt. Die mobile Lebensweise erlaubt es ihnen, die geringen Ressourcen optimal zu nutzen. Trotzdem ist ihr Leben stark beeinflusst durch die klimatischen Bedingungen, zunehmend knappem Weideland und mangelnde soziale Infrastrukturen. Viele Viehzüchterfamilien haben sich zu dörflichen Basis- und Frauengruppen zusammengeschlossen, um ihre Lebensgrundlagen zu verbessern. HEKS unterstützt diese Initiativen, insbesondere bei der politischen Einflussnahme auf die laufende Landrechtsreform.
Begünstigte:
Vom Projekt profitieren 20 lokale Basisorganisationen der Departemente Linguère und Ranérou (insgesamt 280’000 EinwohnerInnen – sowohl Kleinbauern- als auch Viehzüchterfamilien), lokale GemeindevertreterInnen, aber auch die dezentralen Dienste der zwei Departemente.
Ziele:
Das Projekt unterstützt die Viehzüchterfamilien in ihrem Bestreben, den Zugang zu Weideland gesetzlich zu regeln und zu verankern. Die Viehzüchterfamilien kämpfen für den gesetzlich geregelten Zugang zu Ressourcen (Weideland, Wasser) und die Anerkennung ihrer Lebens- und Produktionsform als ökologisch und bestens angepasst an den Sahelraum (saisonale Mobilität). Die Dorfgemeinschaften sollen bei ihren Initiativen zur Bewältigung dieser verschiedenen Herausforderungen gestärkt und begleitet werden.