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Zielgruppe: Zeitungsleser*innen (NZZ, Tagesanzeiger, …)
Wo ist Aufforsten sinnvoll?
Wieso Waldaufforstung nicht überall einen kühlenden, sondern teilweise sogar einen wärmenden Einfluss auf das Klima hat.
Wald aufzuforsten kann wegen des Albedoeffekts in einigen Klimazonen den kühlenden Effekt der CO2-Speicherung zunichte machen und die Temperatur sogar erhöhen.
Wälder eignen sich, um der Klimaerwärmung Einhalt zu gebieten. Bäume entfernen CO2 aus der Atmosphäre und bauen es in ihre Biomasse ein. Damit tragen sie dazu bei, CO2, das wichtigste Treibhausgas, zu entfernen und den Klimawandel sowie den globalen Temperaturanstieg zu mildern. Gemäss verschiedenen Studien leisten Wälder in gewissen Regionen der Welt aber keinen klimakühlenden Beitrag. Im Gegenteil: Je nach Klimazone erwärmt das Aufforsten von Wäldern die Erdoberfläche sogar zusätzlich.
Eine Studie, die 2008 publiziert wurde und sich auf globale Temperatursimulationen stützt, behauptet beispielsweise, die Abholzung im 20. Jahrhundert in den gemässigten und nördlichen Breiten habe zu einer Abkühlung der Temperaturen geführt. Wie ist das möglich, wenn Wälder doch CO2 speichern und dieses Treibhausgas dadurch aus der Atmosphäre entfernen?
Verantwortlich dafür ist der Albedo-Effekt, der dazu führt, dass Wälder in den nördlichen Breiten den kühlenden Einfluss des CO2-Einbaus in die Biomasse zunichte machen.
Wie funktioniert dieser Albedo-Effekt? Wieso sind gerade tropische Wälder besonders wertvoll für die Milderung des Klimawandels? Und wo ist Aufforstung tatsächlich sinnvoll?
Folgende Infografik erklärt es Ihnen: Link zur Infografik der Gruppe 12
Die wissenschaftliche Grundlage der Infografik basiert auf Studien, die im folgenden Dokument zusammengefasst sind: Link zum Factsheet der Gruppe 12