Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03522.jsonl.gz/771

Der Hecht
Trifft der Taucher auf einen Hecht, so wird dieser nach dem TG etwa so im Logbuch vermerkt : Riesenhecht, min. 2 m!!!
Auch wenn das betreffende Tier vielleicht nicht ganz so gross war: es ist immer wieder faszinierend, dem König des Süsswassers (Esox lucius) zu begegnen. Sein torpedoförmiger Körper, das üppig bezahnte Maul und seine Art, völlig bewegungslos im Wasser zu stehen, faszinieren bei jeder Begegnung aufs neue.
Von Februar bis März laicht der Hecht in ufernahen Gebieten. Er bevorzugt dazu überschwemmte Wiesen, diese werden heutzutage aber leider immer seltener. Zur Arterhaltung müssen Hechte deshalb in vielen Gewässern regelmässig ausgesetzt werden. Das Weibchen legt seine klebrigen Eier an Wasserpflanzen ab. Die daraus schlüpfenden Brutfische haften vorerst mit ihrer Schnauze an der Wasserpflanze.
Später werden sie sich von der Pflanze lösen, an der Oberfläche Luft für ihre Schwimmblase tanken und sich dann einige Zeit von Plankton zu ernähren.
Nach einigen Wochen werden sie ihr Menü mit Fisch bereichern. Der Hecht ist ein ausgesprochener Räuber. Alle Fischarten, auch die eigene, finden sich auf seinem Speiseplan.
zurück zu EINHEIMISCHES