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Mechatronische Systeme verwenden das allgemeine Schema eines überwiegend mechanischen Prozesses, wie z. B. Kraftmaschine (Elektromotor, Verbrennungsmotor usw.) oder Arbeitsmaschine (Werkzeugmaschine, Pumpe usw.) oder ein Fahrzeug. Damit lassen sich in der Praxis Energiestrom und verschiedene Zustandsgrössen über Aktoren mit Stellsignalen kleiner Leistung (Hilfsenergie) beeinflussen. Sensoren erfassen einige messbare Ausgangsgrössen. Bei einem mechanischelektronischen System wird der mechanische Prozess durch ein elektronisches System ergänzt. Dieses elektronische System wirkt aufgrund der Messgrössen und von aussen kommenden Führungsgrössen in steuerndem oder regelndem Sinne auf den mechanischen Prozess ein. Wenn dann das mechanische und elektronische System zu einem untrennbaren Gesamtsystem verschmelzen, entsteht ein integriertes mechanisch-elektronisches System. Das elektronische System verarbeitet hierbei Prozessinformationen im Sinne einer allgemeinen Prozess-Automatisierung. Ein solches System ist deshalb zumindest durch einen mechanischen Energiestrom und einen Informationsstrom gekennzeichnet. Integrierte mechanisch-elektronische Systeme werden zunehmend als „mechatronische Systeme" bezeichnet. Hierbei wird die Verbindung von MECHAnik und Elek- TRONIK zum Ausdruck gebracht. In den letzten Jahren sind allgemein akzeptierte Definitionen des Fachgebiets entstanden. Aus diesen Festlegungen ist zu entnehmen, dass Mechatronik ein interdisziplinäres Gebiet ist, bei dem folgende Disziplinen zusammenwirken: - Mechanische Systeme (Maschinenbau, Feinwerktechnik) - Elektronische Systeme (Mikroelektronik, Leistungselektronik, Sensorik, Aktorik) - Informationstechnik (Systemtheorie, Modellbildung, Regelungs- und Automatisierungstechnik, Softwaretechnik, künstliche Intelligenz) Auf der CD 1 befindet sich Simulation X, ein Programmpaket (Studentenversion) für die Modellierung, Berechnung, Simulation, Optimierung und Zuverlässigkeitsanalyse von Komponenten und Systemen in vielen Bereichen technischer Entwicklungen. Die Berechnungsgrundlagen aller wichtigen physikalischen Domänen, wie Mechanik, Fluidtechnik, Regelungstechnik, Elektrotechnik und Magnetik, sind in umfangreichen Bibliotheken verfügbar. Die CD 2 enthält eine weitere Simulationssoftware (Studentenversion) für die Elektrotechnik und Elektronik.
Portrait
Herbert Bernstein, geboren 1946, Lehre als Elektromechaniker, danach Studium der Elektrotechnik und der Datenverarbeitung. Arbeitsjahre in der Industrie mit Veröffentlichungen erster Handbücher und Leitung von Fortbildungskursen. Von 1973 - 1978 nebenberufliche Lehrtätigkeit am Elektronik-Zentrum München an mit HPI-Kursen. Im Haus der Metallischen Handwerke München ebenfalls Unterricht von HPI-Kursen, Elektrotechnik für Handwerksmeister und CAD für Maschinenbauer. Seit 1984 an der Technikerschule in München, seit 1994 Dozent an der IHK in München für Industriemeister/Elektrotechnik und bei der Telekom für PC- und IT-Sicherheit.