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Mit einer mehrjährigen Studie wurde erforscht, wo der Baummarder im Aargau noch vorkommt. Die ersten Resultate zeigen, dass diese geschützte Art noch weiter verbreitet und häufiger ist, als bisher angenommen.
Über viele geschützte Wildarten weiss man hingegen wenig. Wenn sie noch dazu ein heimliches und scheues Leben führen und relativ klein sind, bleiben die Nachweise über ihr Vorkommen auf Einzelbeobachtungen beschränkt. Zu diesen Arten zählen die meisten Marderartigen (Musteliden). Bis heute gibt es keine Methode, die das Vorkommen von Hermelin und Mauswiesel grossflächig erfassen kann. Wildkatzen werden mit Haarfallen und genetischen Analysen untersucht.
Um die Verbreitung des Baummarders im Aargau zu erfassen, wurde ihm mit einer umfassenden Fotofallenstudie nachgestellt. Die Resultate zeigen, dass er in weit mehr Gebieten nachgewiesen werden konnte als erwartet.