Document ID: /curiavista/filtered/00000_business.jsonl.gz/217833

<h2>SubmittedText<h2><p>Der Bundesrat wird beauftragt, in einem Bericht verschiedene Lösungen aufzuzeigen, wie Personen, die Angehörige über lange Zeit betreuen, Hilfe und Unterstützung erhalten könnten.</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Mit der Schaffung der neuen gesetzlichen Grundlagen, der Umsetzung des Aktionsplans und des Förderprogramms hat der Bundesrat bereits die Grundlagen für eine bessere Unterstützung von betreuenden Angehörigen geschaffen.</p><p>Das neue Bundesgesetz über die Verbesserung der Vereinbarkeit von Erwerbstätigkeit und Angehörigenbetreuung (AS 2020 4525) wird in zwei Etappen in Kraft gesetzt. Mit der ersten Etappe, die am 1. Januar 2021 in Kraft trat, werden die Lohnfortzahlung bei kurzen Arbeitsabwesenheiten geregelt und die Betreuungsgutschriften in der AHV ausgeweitet. Ausserdem wird der Anspruch auf den Intensivpflegezuschlag und die Hilflosenentschädigung der IV für Kinder angepasst. In einer zweiten Etappe wird per 1. Juli 2021 der bezahlte 14-wöchige Urlaub für die Betreuung von schwer kranken oder verunfallten Kindern in Kraft gesetzt werden.</p><p>Die Umsetzung des Aktionsplans wurde vom Förderprogramm "Entlastungsangebote für betreuende Angehörige 2017 - 2020" unterstützt. Der Synthesebericht zum Förderprogramm (siehe: <a href="http://www.bag.admin.ch">www.bag.admin.ch</a>; Suchfeld: Förderprogramm Entlastungsangebote) liefert die Stossrichtungen und Empfehlungen für weitere Verbesserungsschritte in allen Politik- und Gesellschaftsbereichen. Für die Umsetzung dieser Empfehlungen sind die relevanten Akteurinnen und Akteure in allen betroffenen Politik- und Gesellschaftsbereichen gefordert: Gesundheit, soziale Sicherheit, Wirtschaft und Wissenschaft. Der Bundesrat erachtet daher einen zusätzlichen Bericht zum jetzigen Zeitpunkt als nicht zielführend.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates.