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Hier werden die verschiedenen Formen und Wirkungen von Kohlehydraten beschrieben.
Es wird ja immer wieder gesagt, daß Zucker ein Vitamin-B-Räuber wäre. Laut diesem Artikel stimmt das so nicht:
Ist Zucker ein Vitaminräuber? Fakt ist, dass Vitamin B1 als Coenzym für den Abbau der Glukose benötigt wird. Es wird hierbei jedoch nicht verbraucht, da es lediglich Stoffwechselreaktionen ankurbelt (Katalysator). Zucker und andere Kohlenhydrate können deshalb nicht als "Vitaminräuber" bezeichnet werden.
Fakt ist aber auch, dass Zucker und viele Süßigkeiten, ebenso wie Weißmehlerzeugnisse, kein oder nur wenig Vitamin B1 enthalten. Andere kohlenhydratreiche Lebensmittel enthalten das Vitamin hingegen reichlich. Dazu gehören insbesondere Vollkornerzeugnisse, Kartoffeln und Hülsenfrüchte. Entscheidend ist somit die Lebensmittelwahl: Wenn viel Vollkornbrot und -erzeugnisse, Kartoffeln u.ä. gegessen werden, dann sind moderate Mengen Süßes im Hinblick auf die Vitamin B1 Versorgung kein Problem.
Süsses kann ja z.B. auch eine Feige oder eine Dattel sein. Und auch für die gilt, daß sie im Rahmen einer Mahlzeit gegessen werden soll, und zwar wegen des Blutzuckers.
So eine Dattel z.B. treibt den Blutzucker relativ schnell hoch. Wenn aber sowieso schon Insulin vom Essen her unterwegs ist, fällt der Blutzucker dadurch auch relativ schnell wieder auf ein gutes Niveau.
Ißt man die Dattel(n) erst später, wenn der Blutzucker gerade wieder normal geworden ist, dann steigt er wieder an, die Bauchspeicheldrüse muss wieder Insulin ausschütten und auf Dauer ist das anstrengend für die Bauchspeicheldrüse.
Falls jemand Diabetes hat, ist es erst recht wichtig, Süsses mit den Mahlzeiten zu essen.
Zucker ist nur ein Oberbegriff. Entscheidend ist, in welcher Form wir Zucker zu uns nehmen. Ganz sicher schädlich ist der Haushaltszucker als isoliertes Kohlehydrat. Denn er ist völlig frei von Vitalstoffen. Der Körper braucht aber Vitalstoffe, um den Zucker zu bearbeiten. In Früchten sind diese Vitalstoffe vorhanden. Bei isoliertem ZUcker muss auf Körperreserven zugegriffen werden.
Es ist ja hinlänglich bekannt, daß Süsses auch Probleme für die Zähne mit sich bringen kann. Hier wird darüber geschrieben:
Die häufige Zufuhr von zuckerreichen Lebensmitteln ist das größte Problem für die Zahngesundheit.
“Füttert” man Bakterien fortwährend, vermehren sie sich stärker. Dadurch entstehen mehr schädliche Säuren. Diese Säuren greifen die Zahnsubstanz öfter und länger an. Die Zähne haben dann weniger Zeit für “Reparaturen” (Remineralisation).
Es ist daher günstiger, einmal am Tag etwas mehr Süßes zu essen, anstatt immer mal wieder zu naschen.
Zahnfreundliche Zwischenmahlzeiten und Süßes
Frisches Obst und Gemüse, beispielsweise als Obstsalat , Apfelschnitzen, Möhren, Paprikastreifen oder Gurkenscheiben
Milchprodukte wie Naturjoghurt oder -quark oder selbst zubereitet mit frischem Obst
Kaffee und Tee, nach Belieben mit Süßstoff gesüßt
Nüsse
Süßigkeiten mit dem Zahnmännchensymbol
Zuckerfreie Zahnpflegekaugummis und -bonbons
Zur Zwischenmahlzeit ungeeignete Lebensmittel:
Süßwaren, wie Schokoriegel, Bonbons, Kaugummi usw.
Zuckrige Backwaren, wie Kuchen Teilchen, Kekse, Plätzchen
Eiscreme
Desserts
Süße Brotaufstriche
Gezuckerte Obstkonserven
Bananen und Trockenfrüchte
Fast Food
Die Zucker-Falle: Süßes führt zu einem Teufelskreis
Diabetes, Herz- und Kreislaufbeschwerden, Nierensteine, Rückenbeschwerden ...
80 Prozent der Diabetes-Fälle, die Hälfte aller Herz und Kreislauferkrankungen, Nierenstein, Fettstoffwechselstörungen, Gicht, Rückenbeschwerden, Gelenkschäden, Gallenblasenerkrankungen, Schlaganfall, verschiedene Krebserkrankungen und sogar Altersdemenz - Forscher haben hier einen schuldigen ausgemacht: "Zucker ist der Hauptfeind von Kindesbeinen bis ins hohe Alter", sagt Prof. Jürgen Scholze von der Berliner Charité. Damit meint er nicht nur Süßigkeiten.
In fast jedem Lebensmittel steckt Zucker - und der löst einen Teufelskreis aus: Wenn die Zuckermoleküle im Blut sind, schüttet der Körper zum einen das Glückshormon Serotonin aus: Man wird mit Zucker einfach glücklich. Zum anderen aber schüttet die Bauchspeicheldrüse Insulin aus, damit der Zucker aus dem Blut aufgenommen und in das Energiereservoir Fett umgewandelt.
Gleichzeitig verhindert der Körper so die Überzuckerung. Der hohe Insulinspiegel im Blut bei zu viel Zucker führt jedoch dazu, dass zu viel Zucker in Fett umgewandelt wird. Der Zuckerspiegel im Blut sinkt unter Normalniveau - man hat wiederAppetit.....
Es ist wirklich wichtig Süßes und "Zucke" auseinanderzuhalten.
C12H22011 ist die Formel für raffinierten Industriezucker, wie er im Haushaltszucker und in zahlreichen Produkten mit Zucker enthalten ist; wie wir wissen ist das nicht nur in Süßigkeiten der Fall. Am unbekanntesten ist sicher die Menge an Zucker, die in Getränken vorhanden ist (eigenes posting Uta).
Der gebundene Zucker in Früchten oder in Kohlehydraten hat eine andere Formel und andere Wirkungen und Verträglichkeiten. Dass das Süßkraut Stevia eine noch andere Form von Süßem beinhaltet, erweitert die Palette, dem Wunsch nach Süßem nachgeben zu können.