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- Loïc Gasch holt sich bei der Hallen-WM in Belgrad im Hochsprung die Silbermedaille.
- Der 27-Jährige aus Yverdon überspringt die Höhe von 2,31 m und feiert damit seinen ersten Podestplatz bei einem Grossereignis.
- Jonas Raess wird über 3000 m 11., Gaio scheitert im Vorlauf knapp.
Die 2,34-m-Marke konnte Loïc Gasch zwar nicht knacken. Doch die übersprungenen 2,31 m im zweiten Versuch reichten, um bei der Hallen-WM in Belgrad die Silbermedaille zu gewinnen, weil der Waadtländer zuvor fehlerlos geblieben war. Für ihn ist dies der erste Edelmetall-Gewinn bei einem Grossereignis.
Gasch übersprang zum dritten Mal die 2,31 m, erstmals in der Halle. Bei 2,33 m liegt sein Schweizer Rekord (im Freien) aus dem Jahr 2021. In der Halle lag die Schweizer Bestleistung zuvor bei 2,27 m. Es ist die erste Schweizer WM-Medaille indoor in einer technischen Disziplin seit dem Jahr 1991. Damals gewann Werner Günthör Gold im Kugelstossen.
«Ich wusste schon vor der Anreise nach Belgrad, dass der Wettkampf offen sein würde. Der Kopf war bereit, und ich fühlte mich von Beginn an gut. Und mit jeder im ersten Versuch gemeisterten Höhe stieg die Zuversicht», meinte der Waadtländer zu seinem Coup.
Gold sicherte sich der Südkoreaner Sanghyeok Woo, der 2,34 m überquerte. Dritter wurde Olympiasieger Gianmarco Tamberi (ITA) zusammen mit dem Neuseeländer Hamish Kerr (2,31 m).
Raess 11., Gaio scheitert im Vorlauf äusserst knapp
Die weiteren Schweizer, die am Sonntagmorgen im Einsatz standen, waren Jonas Raess (3000 m, Final) und Finley Gaio (60 m Hürden). Raess wurde 11. und war damit zufrieden. Er habe sich vor dem Final der besten 15 gesagt, dass jeder Platz, den er gutmachen kann, positiv sei für ihn. Rückblickend hätte er noch etwas mehr Risiko eingehen können, meinte Raess.
Mehrkämpfer Finley Gaio, der bei der Hallen-WM über 60 m Hürden den Vorlauf bestritt, scheiterte hingegen. Ihm fehlte allerdings nur eine Hundertstelsekunde, um sich über die Zeit ein Halbfinal-Ticket zu ergattern. In seinem Heat wurde er zeitgleich mit dem drittplatzierten Kuei-Ru Chen 4. Auch der 3. Platz in seinem Vorlauf hätte für die Halbfinal-Qualifikation gereicht.