Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03501.jsonl.gz/1647

Die wichtigsten Kurznews aus der weiten Welt des Sports.
Die 14. Etappe des Giro d'Italia wird zum Triumph für Richard Carapaz aus Ecuador. Der 25-jährige gewinnt die Bergetappe in Courmayeur solo und holt sich auch gleich das Leadertrikot.
Carapaz, der für das spanische Team Movistar fährt, führt nach dem 131 Kilometer langen Teilstück mit fünf teilweise schwierigen Anstiegen in der Gesamtwertung neu vor dem Slowenen Primoz Roglic und dem Italiener Vincenzo Nibali.
Roglics Landsmann Jan Polanc, der bisherige Träger der «Maglia Rosa», konnte auf dem schwierigen Parcours wie erwartet nicht mit den Besten mithalten. (abu/sda)
Lewis Hamilton im Mercedes sichert sich für den Grand Prix von Monaco die Pole-Position. Der Weltmeister entscheidet das interne Duell gegen Valtteri Bottas wieder einmal für sich.
Hinter dem überlegenen Mercedes-Duo, das zu Ehren des verstorbenen Niki Lauda mit einem roten Sicherheitsbügel über dem Cockpit antrat, sicherte sich Max Verstappen im Red Bull Platz 3 in der Startkolonne. Neben dem Niederländer, der schon fast eine halbe Sekunde auf Hamilton einbüsste, wird Sebastian Vettel im Ferrari stehen. Vettels Teamkollege Charles Leclerc blieb schon nach dem ersten Teil des Qualifyings auf der Strecke. Die Verantwortlichen hatten es nicht für nötig gehalten, den Monegassen in der Schlussphase der 18 Minuten dauernden ersten Tranche noch einmal auf die Strecke zu schicken.
Die Fahrer des Teams Alfa Romeo waren in der Schlussphase des Qualifyings nicht mehr dabei. Kimi Räikkönen und Antonio Giovinazzi werden den Klassiker am Sonntag aus den Positionen 14 beziehungsweise 15 in Angriff nehmen müssen. (abu/sda)
Sébastien Buemi scheint rechtzeitig zum Gastspiel der Formel E am 22. Juni in Bern in Form zu kommen. Der Romand schafft es beim 10. Lauf in Berlin als Zweiter erstmals in dieser Saison aufs Podest.
Buemi konnte am Ort, wo er vor zwei Jahren seinen bislang letzten E-Prix gewonnen hatte, für einmal die gute Ausgangslage nutzen, nachdem er zuvor in dieser Saison im Nissan schon mehrfach Pech bekundet hatte.
Der aus der Pole-Position gestartete Schweizer fiel zwischenzeitlich zwar in den 3. Rang zurück, hielt das Tempo auf der Strecke am stillgelegten Flughafen Tempelhof aber bis zum Schluss hoch. In der letzten Runde verteidigte er sich erfolgreich gegen den amtierenden Champion Jean-Eric Vergne und wurde Zweiter. Den Sieg schnappte sich der Brasilianer Lucas di Grassi, der nun wie Vergne zwei Saisonsiege vorweisen kann. (abu/sda)
Das am Sonntag beginnende French Open muss auf einen Spieler mit Strahlkraft verzichten. Reizfigur Nick Kyrgios hat für das Sandplatz-Grand-Slam Forfait geben müssen. Als Grund gibt der Australier eine nicht genauer definierte Krankheit an. (abu)
Florent Hadergjonaj wird künftig für das Nationalteam des Kosovo auflaufen. Dies verkündet der Verteidiger, der zuletzt für den Premier-League-Absteiger Huddersfield Town gespielt hat, auf den sozialen Medien. Der 24-jährige Doppelbürger erhielt kürzlich den kosovarischen Pass. Das Debüt für die Mannschaft von Trainer Bernard Challandes dürfte er am 7. Juni in der EM-Qualifikation gegen Montenegro geben.
Für das Schweizer Nationalteam bestritt Hadergjonaj im Juni 2017 bei einem Testspiel gegen Weissrussland einen Teileinsatz. Der Nationenwechsel ist möglich, weil es sich dabei nicht um ein Pflichtspiel gehandelt hat. Zuvor hatte der ehemalige Spieler der Young Boys und von Ingolstadt die Schweizer Nachwuchs-Auswahlen durchlaufen. Hadergjonaj gab zudem bekannt, dass er Huddersfield Town nach dem Abstieg verlassen werde. (pre/sda)
Am IIHF-Kongress in Bratislava wurden die Weltmeisterschaften von 2023 bis 2025 vergeben. In vier Jahren findet das Turnier in St. Petersburg statt. Die zweitgrösste Stadt Russlands ist zum dritten Mal nach 2000 und 2016 Austragungsort der WM. Dafür wird die grösste Eishockey-Arena der Welt gebaut. Die Kapazität beträgt je nach Bedarf 21'500 bis 23'000 Zuschauer. Das zweite Stadion ist jenes, das für die WM 2000 errichtet wurde, und bietet 12'300 Zuschauern Platz.
2024 kommen wie 2015 Prag und Ostrava zum Handkuss. Vor neun Jahren wurde die WM-Rekordmarke von 741'690 Zuschauern erreicht. In Prag findet bereits zum elften Mal eine Eishockey-WM statt. 2025 erhielten Schweden und Dänemark den Zuschlag. Im kommenden Jahr ist die Schweiz mit Zürich und Lausanne WM-Gastgeber. 2021 steigt das Turnier in Weissrussland (Minsk) und Lettland (Riga), 2022 in Finnland (Tampere und Helsinki). (pre/sda)
Henri Laaksonen (ATP 104) wird auch in diesem Jahr nicht am French Open in Paris teilnehmen. Der 27-jährige Schaffhauser verpasste in der Qualifikation den Sprung in Hauptfeld. Die Schweizer Nummer 3 verlor in der 3. und letzten Runde gegen den in der Weltrangliste um 45 Plätze schlechter klassierten Schweden Mikael Ymer 1:6, 6:2, 2:6.
Laaksonen muss damit weiter auf seine Premiere am Grand-Slam-Turnier auf Sand warten. Bislang nahm der Schweizer mit finnischen Wurzeln dreimal an einem Major-Turnier teil: 2017 in Wimbledon und am US Open sowie zu Beginn dieses Jahres am Australian Open. Die erste Runde überstand er jedoch nur in Melbourne. (pre/sda)
Der frühere Langzeitcoach von Arsenal, Arsène Wenger, will bald wieder einen Job im Fussball übernehmen. «Fussball ist immer noch meine Leidenschaft. Ich werde bald zurückkehren – aber ich kann euch nicht sagen, ich welcher Funktion», sagte der 69-Jährige der BBC.
«Ich vermisse den Wettkampf und ich vermisse Arsenal, weil ich mein Herzblut da reingesteckt habe.» Wenger gewann in seiner Amtszeit bei den Londonern zwischen 1996 und 2018 drei Meisterschaften in der Premier League und sieben Mal den FA Cup. (pre/sda)
Der von Roger Federer initiierte Laver Cup wird noch in diesem Jahr in die ATP-Tour integriert. Punkte für die Weltranglisten gibt es zwar nach wie vor keine, doch das Turnier zwischen Europa und dem Rest der Welt profitiert ab der Austragung in diesem September in Genf von allen ATP-Diensten, inklusive Marketing und Social Media sowie Schiedsrichtern und Physios.
Das Preisgeld bleibt gleich: 250'000 Dollar Prämie für jeden Spieler des Siegerteams plus eine nach Weltranglisten-Position definierte, nicht kommunizierte Antrittsgage für alle. «Da ich meinem Karriere-Ende immer näher komme, ist es wunderbar zu wissen, dass der Laver Cup ein Teil der Tour sein wird, der ich mehr als zwanzig Jahre meines Lebens gewidmet habe», sagt der «Maestro» in einer Mitteilung. (pre)