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Fluch und Segen: Der medizinische Fortschritt ermöglicht einerseits das Überleben extrem Frühgeborener, andererseits sind diese Winzlinge durch therapeutische und diagnostische Massnahmen auch täglich Schmerzen ausgesetzt
Da die meisten Schmerzmittel nicht an Frühgeborenen erprobt sind, wird auf eine medikamentöse Behandlung verzichtet. Erforscht ist hingegen das Halten des Babys in Frosch- und Känguru-Stellung sowie das Stillen zur Schmerzlinderung. Ebenso die orale Gabe einer Zuckerlösung. Nun hat eine Studie die Wirkungsweisen beider Massnahmen untersucht: Die Kombination aus der Gabe von Saccharose und die Froschhaltung würden die Schmerzen wirksam reduzieren, schreibt das Wissenschaftsmagazin der Universität Basel.