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Cannabis
Cannabis ist die am häufigsten konsumierte illegale Substanz in der Schweiz. Betroffen sind v.a. Jugendliche und junge Erwachsene. Ein übermässiger Konsum kann zu Gesundheitsproblemen und einer psychischen Abhängigkeit führen.
Die berauschende Wirkung der Hanfpflanze (wissenschaftl. Cannabis) ist seit alters her auch in der Schweiz bekannt. Aktuell hat ein Drittel der Schweizer Bevölkerung ab 15 Jahren Erfahrungen mit Cannabis als Rauschmittel. Seit 1951 ist Cannabis als verbotenes Betäubungsmittelklassifiziert. Als solches darf es grundsätzlich weder konsumiert, noch angebaut, hergestellt oder verkauft werden.
Ausnahme für den Eigenkonsum oder deren Vorbereitung. (Betäubungsmittelgesetz)
1. Wer nur eine geringfügige Menge eines Betäubungsmittels für den eigenen Konsum vorbereitet oder zur Ermöglichung des gleichzeitigen und gemeinsamen Konsums einer Person von mehr als 18 Jahren unentgeltlich abgibt, ist nicht strafbar. (Artikel 19 Abs. b Bst. 1. BtmG).
2. 10 Gramm eines Betäubungsmittels des Wirkungstyps Cannabis gelten als geringfügige Menge. (Artikel 19 Abs. b Bst. 2. BtmG).
Als psychoaktive Droge wird Cannabis als Marihuana (getrocknete Blütenstände) oder als Haschisch (Harz der Blütenstände) mit oder ohne Tabak geraucht. Seltener wird Cannabis in Getränken oder Esswaren aufgelöst konsumiert. Die Wirkung ist je nach Zusammensetzung und Dosis beruhigend, euphorisierend bis leicht halluzinogen.
Cannabis enthält rund 400 chemische Verbindungen. Das psychoaktive, d.h. berauschende Tetrahydrocannabinol (THC) ist der wichtigste Wirkstoff der Hanfpflanze. Durch das Betäubungsmittelgesetz kontrolliert ist nur das THC. Andere Wirkstoffe (Cannabinoide) wie das Cannabidiol (CBD) unterstehen nicht dem Betäubungsmittelgesetz, weil sie keine vergleichbare psychoaktive Wirkung haben.