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«Da wir nicht das Sichtbare anschauen, sondern das Unsichtbare; denn das Sichtbare ist zeitlich, das Unsichtbare aber ewig.» 2. Korinther 4,18
Gründe Deinen Glauben nicht auf das Sichtbare
Ich erinnere mich an eine Frau aus einer Assemblies of God Gemeinde in Osttexas, die eine zweifache Lungenentzündung hatte. Es war Ende der Dreißigerjahre, also vor der Zeit da man wirksame Medikamente gegen diese Krankheit hatte. Ihr Zustand verschlechterte sich zusehends. Die damaligen Krankenhäuser sind nicht mit den heutigen vergleichbar. Damals machten die Ärzte noch Hausbesuche.
Der Arzt kam und tat, was er tun konnte. Er sagte ihrem Mann, dass sie vermutlich noch vor Mitternacht sterben würde, wenn ihr Zustand sich nicht verbesserte. Der noch ungläubige Mann fasste den Entschluss, die Gemeinde anzurufen und darum zu bitten, dass einige Leute kommen sollten, um zu beten. Also kam der Pastor mit einigen Gemeindemitgliedern. Sie salbten die Frau mit Öl, legten ihr die Hände auf und beteten. Sie befand sich in einem Dämmerzustand, aber nach dem Gebet war sie sofort wieder voll da, fing an zu lachen und in Zungen zu singen. Sie setzte sich auf und sagte: „Ich bin geheilt, ich bin geheilt.“
Der Arzt, der gesagt hatte, dass sie vermutlich in jener Nacht sterben würde, kam am anderen Morgen wieder. Sie saß aufrecht im Bett und redete. Er hörte ihre Lungen ab und sagte zu ihrem Mann: „Ich verstehe es nicht; der Zustand ihrer Lungen ist nach wie vor schlecht. Ich habe schon beobachtet, dass Leute, kurz bevor sie sterben, einen letzten Lebensschub haben. Sie wird bald sterben.“ Am nächsten Tag kam er wieder und sagte dasselbe. Drei Tage lang saß sie jeden Morgen aufrecht im Bett, lachte und redete. Sie sagte jedermann, der sie besuchte, dass sie geheilt sei. Am dritten Tag schließlich waren sämtliche Symptome der Lungenentzündung verschwunden.
Was wäre geschehen, hätte sie ihren Glauben auf das gegründet, was sie sehen oder fühlen konnte – oder auf die Aussagen des Arztes? Dann wäre sie mit Sicherheit gestorben. Aber sie entschied sich, das Wort zu glauben.
Bekenntnis: Ich gründe meinen Glauben auf das, was Gott in seinem Wort sagt. Ich gründe meinen Glauben nicht auf das, was ich sehe, höre oder fühle. Die sichtbaren Dinge sind vorübergehend und flüchtig, aber die geistlichen Dinge sind immerwährend und ewig.
Auszug aus dem Buch «Heilung durch Gottes Wort» von Kenneth E. Hagin auch als E-Book erhältlich.
8. Auflage 2015
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