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Schwerpunkte der diplomatischen Beziehungen
Obwohl Gambia kein Schwerpunktland der DEZA ist, führt die DEZA Projekte zugunsten der gambischen Bevölkerung durch.
So profitiert Gambia vom Globalprogramm Migration und Entwicklung, dessen Aktivitäten sich auf den Beitrag der Diaspora zu einer nachhaltigen Entwicklung und den Schutz von Migrantenkindern durch das Westafrika-Netzwerk zum Schutz der Kinder konzentrieren. Mit Unterstützung der DEZA verabschiedete Gambia 2018 eine nationale Diaspora-Strategie. Im Rahmen ihrer multilateralen Zusammenarbeit (Geneva Water Hub, Blue Peace Initiative) unterstützt die Schweiz zudem innovative regionale Initiativen von Nachbarländern, die gemeinsam einen Fluss oder das Grundwasser bewirtschaften. Schliesslich wird Gambia für den Zeitraum 2021–2024 Mittel aus den flexiblen Fonds der DEZA erhalten.
Zwischen 2017 und 2018 finanzierte die Schweiz ein Projekt des Genfer Zentrums für die Gouvernanz des Sicherheitssektors (DCAF), um die Reform des Sicherheitssektors in Gambia zu unterstützen. Das DCAF ist nach wie vor in Gambia tätig.
Auch das Staatssekretariat für Migration schaut auf eine langjährige und enge Zusammenarbeit mit Gambia zurück. Diese Zusammenarbeit mündete am 12. Januar 2021 in die Unterzeichnung eines Migrationsabkommens, das die Kontakte zwischen den beiden Ländern in diesem Bereich institutionalisiert und von der Schweiz in Gambia finanzierte Projekte unterstützt.
Die Schweizer Botschaft in Dakar (Senegal) ist bei der Republik Gambia akkreditiert.