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Wie das Haus «Zum Storchen» zu seinem Namen kam, lässt sich nicht mit Bestimmtheit feststellen. Die Legende besagt, dass es seinen Namen durch ein seltenes schwarzes Storchenpaar erhalten hat, welches vor langer Zeit auf seinem Dach brütete. Sicher ist: 1357 wurde das «Hus zum Storchen» in den Steuerbüchern der Stadt Zürich zum ersten Mal erwähnt und etwas mehr als 100 Jahre später wird es explizit als Herberge bezeichnet.
Paracelsus hat ihn gekannt, Grimmelshausen hat hier gewohnt, Richard Wagner war im «Storchen» zu Gast: Seit mehr als 650 Jahren kennt man die Gastlichkeit des «Storchen» am Weinplatz in Zürich. Der bekannte Autor John Irving hat den «Storchen» in «Das Zirkuskind» und «Witwe für ein Jahr» verewigt. Und der Industrielle E.G. Bührle hat ihm im 20. Jahrhundert die Möglichkeit gegeben zu werden, was er heute ist. Lassen Sie uns in der wunderbaren Geschichte des «Storchen» ein paar Seiten zurückblättern.