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Waldgebiete des Forstbetriebes
Die Gemeinde Stans ist der Hauptort vom Kanton Nidwalden und liegt zwischen dem Stanserhorn und dem Bürgenberg. Die Waldungen der Genossenkorporation Stans liegen an relativ steilen Hängen von 450 bis 1700 m. ü. M. Das Stanserhorn ist bekannt als schöner Aussichtspunkt und von Touristen gerne besuchtes Ausflugsziel. Die gesamte Waldfläche der Genossenkorporation Stans beträgt 497 ha. Der Wald ist mit Feldwegen und Waldstrassen von rund 22 km Länge gut erschlossen.
Seit dem Sturm Lothar im Dezember 1999 hat die Jungwuchsfläche stark zugenommen und beträgt somit rund 230 ha. Im Jahr 2003 wurden im ganzen Korporationsgebiet 356 ha Wald als Schutzwald eingestuft. Dies beinhaltet fast den ganzen Stanserhornwald und einen Drittel der Fläche des Bürgenbergwaldes.
Waldfläche Stanserhorn
Der Stanserhornwald der Genossenkorporation Stans liegt am Nord- und Osthang des Stanserhorns und hat eine Fläche von rund 387 ha. Der grösste Teil besteht aus Nadelhölzern, vor allem aus Fichten und Tannen. Ein kleiner Teil aus Laubmischwald mit Buchen, Eschen und Ahorn liegt am unteren Teil des Stanser-horns. Das Klima am Stanserhorn ist um einiges kühler und nässer als am Bürgenberg. Grosse Schäden verursachte der Sturm Lothar am 26. Dezember 1999, als der Schutzwald arg in Mitleidenschaft gezogen wurde. Es fiel eine Sturmholzmenge an, die normalerweise in 40 Jahren genutzt worden wäre. Die Aufräumungsarbeiten sind inzwischen abgeschlossen und der Wald hat sich schon gut sichtbar wieder erholt, auch dank Neupflanzungen und Jungwaldpflege in den oberen Lagen.
Waldfläche Bürgenberg
Der Bürgenbergwald liegt am Südhang des Bürgenstockes. Dieser Wald ist sehr trocken und zum Teil felsig. Die 110 ha grosse Waldfläche besteht aus etwa 60% Laubholz, davon sind rund 80% Buchen. Das Nadelholz besteht vor allem aus Lärchen und Fichten. Ein grosser Teil der Waldfläche ist Jungwald, weil der Sturm Vivian im Jahr 1990 fast die Hälfte des Bürgenbergwaldes fällte. Der grösste Teil der Winterarbeit der Forstgruppe findet in diesem Wald statt, da er stark von der Sonne beschienen wird. Im Sommer hingegen ist es aus diesem Grunde am Bürgenberg für Waldarbeiten oft zu heiss.