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Stan Wawrinka (ATP 15) hat bei seinem ersten Turnier des Jahres, dem ATP-250-Event in Doha, den Final-Einzug verpasst. Gegen den französischen Qualifikanten Corentin Moutet (ATP 81) musste sich der Lausanner im Halbfinal nach rund 2 Stunden 6:3, 5:7, 3:6 geschlagen geben. Für beide Akteure war es die 2. Partie des Tages.
Gleich im allerersten Game sah sich Wawrinka mit 3 Breakbällen gegen sich konfrontiert. Er wehrte allesamt ab, fand besser ins Spiel und schaffte den einzigen Servicedurchbruch im Startsatz. Im 2. Satz schien es lange, als könnte der Schweizer, der beim Aufschlag und den wichtigen Punkten Vorteile hatte, sich in den Final kämpfen.
Der unermüdliche Monsieur Moutet
Doch falsch gedacht: Die 6. Breakchance nutzte Moutet zum 7:5. In der Folge gelang dem 20-jährigen Franzosen mehr als seinem Kontrahenten. Zudem verblüffte er mit Schnelligkeit und Kondition, nachdem er am Nachmittag Fernando Verdasco in 2:12 Stunden niedergerungen hatte.
In der Folge kam Wawrinka zu keiner Chance mehr auf einen Servicedurchbruch. So ging das Premierenduell an den 14 Jahre jüngeren Moutet, obwohl dieser nur 2 von 11 Breakchancen nutzte (Wawrinka: 1/1). Für den Qualifikanten ist es das Final-Debüt auf ATP-Ebene.
Zuvor Bedene bezwungen
Weil es in Katars Hauptstadt am Donnerstag geregnet hatte, war Wawrinkas Viertelfinal auf Freitag verschoben worden. Gegen den Slowenen Aljaz Bedene (ATP 58) setzte sich der topgesetzte Schweizer mit 6:3, 6:4 durch. Wawrinka brauchte etwas Anlaufzeit, um auf Betriebstemperatur zu kommen.
Nach der Abwehr zweier Breakchancen war es dann der Schweizer, dem der erste und im Startsatz entscheidende Servicedurchbruch zum 4:2 gelang. Im 2. Satz ebnete Wawrinka ein Break zum frühest möglichen Zeitpunkt den Weg zum Sieg.
Sendebezug: Radio SRF 3, Abendbulletin, 07.01.2020, 18:05 Uhr