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Syowa JA
Koordinaten : 69°00′S- 39°35′E
Betriebszeit : 29.Jan.1957 bis heute – mit Unterbrüchen von : Februar 1958 – Dezember 1958 und Februar 1962 – Januar 1966
Prinz Harald Land , East Ongul Island, ürsprünglich 16 Hütten für 25 Personen, IGY und IQSY Station, 29m.ü.M. auf eisfreiem Felsen gelegen, 20m von der Küste
nächste Station = Molodezhnaya, nächster Hafen Cape Town 4100km
Die Station hat im Sommer max. 110 Personen, im Winter im Durchschnitt 40 Personen und umfasst 47 Gebäude. 2km von der Station entfernt ist eine 500m lange Flugpiste.
Die Temperatur ist polar maritim – Maximaltemperatur -7.5°C Minimaltemperatur -13.8°C
Am 15.Februar 1982 feierten die japanischen Antarktisforscher den 25.Jahrestag ihrer Forschungsbasis. Am 8.11.1956 hatte das Expeditionsschiff „Soya Maru“ und das Begleitschiff „Umitaka Maru“ mit 53 Wissenschaftlern an Bord Tokio verlassen. Am 29.1. 1957 wurde die Lützow-Holm-Bucht an der Prinz-Harald-Küste ,erreicht. Auf der Ongul-Insel eröffnete Prof.Dr.Takeshi Nagata am 15.2.1957 bei 69°01′ Süd und 39°08′ Ost die „Showa“- Base.
Showa bedeutet „leuchtender Friede“. Im Laufe der Zeit wurde die Station immer mehr ausgebaut, so dass heute den Forschern 3900 m2 klimatisierter Raum für Wohn- und Forschungszwecke zur Verfügung stehen. Als Hilfsmittel sind u.a., Hubschrauber, Motorschlitten und Kleinflugzeuge im Einsatz.
Die 6.Japanische Antarktisexpedition (JARE 6) dauerte nur vom 30.10.1961 (Abreise) bis Februar 1962, wo die Station vorübergehend geschlossen wurde, weil das neue Antarktisschiff „Fuji Maru“ no ch nicht fertig war. Anfang Februar 1966 wurde die Station wieder eröffnet und ist seitdem ununterbrochen in Betrieb.
Neben meteorologisohen und geophysikalischen Forschungen stehen Untersuchungen der Polarlichter im Vordergrund. Dazu wurden Höhenforschungsraketen eingesetzt. Japanische Geologen entdeckten südwestlich der Yamato-Berge zahlreiche Meteoriten. Bisher konnten 45 Proben aus dem Kosmos gefunden werden. In jüngster Zeit haben japanische Forscher mit der Erkundung von Bodenschätzen in der Antarktis begonnen, wozu auch ein Forschungsschiff eingesetzt wurde. Die Showa- Base wird nur einmal im Jahr mit Nachschub versorgt. Die japanische Station Showa wurde 1956/57 errichtet. Ihr Name ist die Regierungsdevise (»Erleuchteter Friede«] des damaligen Tennos. Im folgenden Jahr gab es auf grund der schwierigen Eisverhältnisse für das Versorgungsschiff, den Tender Soya; grosse Probleme, die Station zu erreichen, Zwar eilte ein amerikanischer Eisbrecher zu Hilfe, doch keines der beiden Schiffe kam nahe genug an die Station heran, um Material und Vorräte für den kommenden Winter zu löschen. Schliesslich wurden die elf Mänrer der Station zusammen mit einem Schlittenhund mit seinen acht Jungen auf dem Luftweg evakuiert. 15 Hunde mussten zurückgelassen werden. Ihr Schickal erregte die Gemüter in Japan. In Osaka wurde zu Ehren der Hunde ein Denkmal aus weissem Marmor errichtet. Als nach elf Monaten, im Januar 1959, wieler eine Gruppe japanischer Wissenschaftler in Showa eintraf, kamen ihnen zwei der zurückgelassenen Hunde, Taro und Jiro, in guter Verfassung schwanzwedelnd entgegen.
Zu den wissenschaftlich wichtigsten Arbeiten, die in en letzten Jahren in Showa geleistet wurden, gehören Studien des Mikroklimas in Moospolstern.