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Spirotiger
Dies ist ein Computer gesteuertes Atem-Therapiegerät zum Training der Ein- und Atemmuskulatur.
Einsatzgebiet:
Patienten mit Chronischen Lungenkrankheiten, um durch das Training der Atemmuskulatur die Ventilationslage (spez. während eines Defizits) zu verbessern.
Bronchiektase- und ZF-Patienten, die durch die Erhöhung des Atemzugvolumens das Sekret hoch transportieren und gleichzeitig ein optimales Atem-Ausdauertraining absolvieren.
Sportler, zur Erhöhung des Ventilationsumsatzes während der Leistungsphase.
Schnarcher, zur Spannungserhöhung der Rachenpartie und daraus resultierender Verminderung der sonoren Schwingungen (Schnarchen)
Aufbauprogramm durch ein ‚hypertrophes Ausdauertraining‘. Dieser Begriff ist in sich eigentlich paradox, doch geht es darum, bei einer hohen Atemkadenz ein grossen Volumen über eine möglichst lange Dauer zu ventilieren.
Als Steigerung: in Kombination mit Bewegungsübungen.
Es steigert nachweislich die Rumpfstabilität und das Ausdauervermögen.
Bei Patienten mit chronisch obstruktive Lungenkrankheit, oder nach einer doppelseitigen Lungenentzündung.
Erfahrungsberichte:
Wie in der Sendung Gesundheit- Sprechstunde vom 30.3.03 gesagt wurde, ist das Schnarchen ein weit verbreitetes Übel.
Ich selber schnarchte wissentlich seit meiner Jugend.
Auch im Schweizer Militär habe ich unter den Folgen des Schnarchens zu leiden gehabt. Auf der Suche nach einem Schlafplatz wurde man jeweils geächtet.
Verheirateter Weise habe ich mich beflissen immer auf der Seite zu liegen.
Als Physiotherapeut, der sich für Atemtherapie interessiert, habe ich den SpiroTiger kennen gelernt. Da dieses Gerät versprach, das Schnarchen zu reduzieren, machte ich einen Eigenversuch, der sich überaus lohnte. Schon nach ca. 6 Wochen reduzierte sich das Nacht-Geräusch massgeblich. Leider hörte ich mit dem Training auf. Nach und nach kehrte das ‚Sägen’ wieder zurück.
Unter erneutem Training verschwand der sonore Schlaf und nun mache ich mit dem SpiroTiger zweimal pro Woche ein Stabilisationstraining von 12 Minuten bei einer Kadenz von 43 Atemzüge pro Min.
Da ich feststellen musste, dass ich oftmals den Atem anhielt oder dass meine Atmung äusserst oberflächlich war, was schliesslich oftmals zu starken Kopfschmerzen oder Schwindelanfällen führte, entschloss ich mich schliesslich einen Arzt aufzusuchen. In der Folge verschrieb mir dieser neun Einheiten an Atemtherapie bei einem Physiotherapeuten.
In der Therapie wurde mir das Training mit dem SpiroTiger vorgestellt, welcher mir dann für 3 Monate zur Verfügung gestellt wurde.
Erfolge nach 6 Wochen regelmässigem (1 bis 2mal täglich) Training:
Entscheidende Verbesserung der Atemqualität (bewusst tiefere Atemzüge).
Meine Schwindelprobleme und Kopfschmerzen treten weit nicht mehr so häufig auf wie vor Beginn der Behandlung (nur noch ca. 30 %)
Zusätzliche gesundheitlichen Verbesserungen (Nebeneffekte):
Ich schnarche nicht mehr (was meine Frau mit Freude feststellen konnte). Die regelmässige Übelkeit jeweils am Morgen tritt nicht mehr auf (muss mit meinem Schnarchen in Zusammenhang stehen). Meine täglichen Nackenverspannungen (Arbeit im Sitzen) sind teilweise ganz verschwunden (nur noch seltenes Auftreten). Da mit dem Spiro Tiger auch die Nacken- und Halsmuskulatur entscheidend gekräftigt wird, kommt es auch zu weniger Verspannungsbeschwerden. Ich fühle mich generell vitaler und wohler (denke dass dies die Folge einer entscheidend verbesserten Atmung ist). Ich konnte mein Leistungsvermögen im Ausdauersport trotz längerem Ausfall (Achillessehnenoperation) konservieren. Klare Leistungssteigerungen im Ausdauersport zeichnen sich langsam ab.
Mein Fazit: Wer gewohnt ist, konsequent und regelmässig zu trainieren, was mit Bestimmtheit die wichtigste Voraussetzung für ein erfolgreiches Training mit dem SpiroTiger ist, der kann sich durch dieses Gerät einige Verbesserungen der Lebensqualität erhoffen.
Ich, Jg.1946 bin im Februar 1968 an der damals grassierenden Hongkong-Grippe erkrankt. Es entwickelte sich bei mir eine doppelseitige Lungenentzündung, die eine einmonatige Verlegung auf der Intensivstation nach sich zog. Dies war im letzten Lehrjahr meiner Krankenschwesternausbildung. Nach 9 monatigem Spitalaufenthalt war ich soweit wieder hergestellt, dass ich meine Ausbildung mit einem Jahr Verzögerung Abschliessen konnte. Die irreversiblen Schäden an Bronchien und Lungengewebe liessen es mir anfänglich zu ein ½ Pensum zu arbeiten. Doch musste ich wegen permanenter Überanstrengung meinen schönen Beruf leider aufgeben. Die Ärzteschaft war besorgt über meinen Zustand und schätzte meine Lebenserwartung auf keinen 2 Jahre mehr. Durch meinen Lebenswillen wollte ich es den Ärzten beweisen, dass ich auch mit dieser Einschränkung leben lernen kann.
Inzwischen sind zum Teil recht schwierige 36 Jahre verflossen mit über 50 kürzeren und längeren Spitalaufenthalten.
Ab 1995 verliess ich kaum noch das Haus konnte mich nur noch halbtags ausserhalb des Bettes bewegen und hatte pro Jahr durchschnittlich 3-4 eitrige Bronchialinfekte, die ich nur mit Antibiotika unter Kontrolle brachte. Ab 2000 verschlechterte sich mein Allgemeinzustand zusehends, trotz täglicher stunden langer Sauerstofftherapie wurden mir die alltäglichen Arbeiten noch mehr zur Last, z.B. Köperpflege und Hausarbeiten. Auch regelmässiges Essen war nicht mehr möglich! Ich isolierte mich zunehmend in Folge chronischer Erschöpfung und es wurde über einen evtl. Pflegeheimeintritt diskutiert.
Ab Dez.2000 wurde mir in Folge Immobilität Physio- und Atemphysiotherapie verordnet. Hr. Chr. Wehrle kam 3mal wöchentlich zur Atem- und Bewegungstherapie ins Haus. Meine Mobilität nahm nach wochenlanger Therapie wieder zu und ich konnte ab April 2001 die Wohnung das erste Mal wieder verlassen. Wir haben mit dem Aufbautraining begonnen und ich konnte mich Meter um Meter steigern. Bis Ende Juli erreichte ich eine Gehstrecke von 300 m (ohne Pause versteht sich). Mangels Köperkraft konnte ich mich nicht mehr steigern und es kam der Spiro-Tiger zur Sprache.
Ab August 2001 machte mich Hr. Wehrle mit dem Spiro-Tiger vertraut, um die Atemmuskulatur zu konditionieren. Ende August nahm meine Lungenausdauer und Atemkraft spürbar zu. Obwohl es für mich am Anfang sehr anstrengend war: Schweissausbrüche und Erschöpfung. Ab diesem Zeitpunkt konnten das Atemvolumen und die Ausdauer gesteigert werden. Seit meinem Training mit dem Spiro-Tiger war ich eindeutig weniger Infekt anfällig (nur noch 1-2mal pro Jahr) und hatte seither keinen Spitalaufenthalt mehr! Meine Lebensqualität steigerte sich merklich (Subjektiv und Objektiv). Ich war nicht mehr dauernd vom Sauerstoff abhängig, konnte wieder angemessen Kontakte pflegen und das allgemeine Interesse am Weltgeschehen nahm zu.
Jetzt kann ich wieder mehr oder weniger meinen gewohnten Tagesrhythmus einhalten. Um dieses Ziel zu erreichen musste und muss ich mich konsequent an das Atemtraining halten, auch wen es mir manchmal sehr schwer fällt. Es erfordert eiserne Disziplin. Doch habe ich meine Zuversicht zurück gewonnen. Übrigens freue ich mich besonders auf meine bevorstehenden Ferien im nahen Ausland. Davon konnte ich eine Zeit lang nicht einmal mehr träumen. P.K.
Vor einigen Jahren bemerkte ich einen generellen Leistungsabfall. Ich war bei kleinsten Anstrengungen ausser Atem, hatte oft Asthmaanfälle, manchmal auch Schwindel und Kopfschmerzen und war dementsprechend meistens erschöpft.
Der Arzt diagnostizierte eine mittelschwere COPD, verursacht durch jahrelanges Rauchen.
Seine Empfehlungen tägliche Inhalationen, richtige Ernährung, Atemschulung, Bewegung so gut es ging, befolgte ich konsequent. Selbstverständlich war das Rauchen tabu!Ich wollte mit und nicht für meine Krankheit leben – und vor allen so lange wie nur möglich selbständig bleiben. Mein Bewegungsradius engte sich aber zusehends ein.
Ich hörte nun von einem Atemtrainings-Gerät, namens SpiroTiger. Nach Rücksprache mit meinem Arzt, konnte ich das Training (Anleitung und Überwachung) bei der Physiotherapie Wehrle beginnen. Es ist nun ein Jahr vergangen – ich trainiere fast täglich 20 Minuten mit dem SpiroTiger. Das mühsame Atmen, die Erschöpfung, Schwindel und Kopfschmerzen haben sich verbessert.
Obschon ich bald 70 Jahre alt bin, den Einkauf zu fuss bewältigen muss, in der bergigen Landschaft des Ausserrhodens wohne, wo sich kleine Hügel für mich als Mount Everest- Besteigungen anfühlten, habe ich nun durch das Training wieder Lebensqualität erlangt.
Ich freue mich über dieses effiziente Atemtrainingsgerät und bleibe nun mit der nötigen Eigendisziplin mit konsequentem Üben dran. E.P.