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Weltweit seien in diesem Jahr bisher 4027 tote Flüchtlinge und Migranten gezählt worden, teilte die Internationale Organisation für Migration (IOM) am Dienstag in Genf mit – 35 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Drei Viertel von ihnen hätten versucht, über das Mittelmeer nach Europa zu gelangen.
Seit der weitgehenden Abriegelung der Balkanroute und dem Flüchtlingsabkommen zwischen EU und Türkei in diesem Jahr verlagert sich die internationale Aufmerksamkeit zunehmend auf nordafrikanische Länder. Über die Ägäis kommen dagegen kaum noch Hilfesuchende.
(SDA)