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Wie bei vielen Tieren ist die natürliche Auslese bei Hunden vor der Zucht üblich gewesen. Hunde die am besten an die gegebenen Umwelteinflüsse angepasst waren, überlebten und konnten sich fortpflanzen.
Hunde mit zweischichtigem Fell überlebten in den rauen und kalten Gebieten. Die zweite Überlebenschance eines Hundes war die Eigenschaft, sich den Menschen anzuschliessen.
Im Laufe der Zeit wurde der Hund dem Menschen nützlich, wurden gezüchtet und als Jagd- und Wachhunde eingesetzt. Ab diesem Moment kann man von Zucht sprechen.
Viele Standards kann man verschieden auslegen. Der Extremismus bei der Züchtung blieb leider nicht aus und wurde bis in die 80er Jahre den 20. Jahrhundert vollzogen. So wurden die Köpfe bei der Bulldogge so gross gezüchtet, das die Welpen nur per Kaiserschnitt zur Welt gebracht werden konnten. Diese übertriebenen Züchtungen werden leider manchmal noch heute durchgeführt.
Bei der Klassifizierung der Hunderasse spielt die Grösse eine wichtige Rolle.
kleine Hunde:
Gewicht unter 10 kg
Höhe 15 - 40 cm
mittelgrosse Hunde:
Gewicht 10 - 20 kg
Höhe 25 - 70 cm
grosse Hunde:
Gewicht 20 - 40 kg
Höhe 40 - 80 cm
sehr grosse Hunde:
über 40 kg
Höhe 50 - 90 cm