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Eine Kohorte von 934 Patienten mit chronischer alkoholbedingter Pankreatitis, deren Rauchergewohnheiten bekannt waren, wurde retrospektiv analysiert. Die statistische Auswertung erfolgte, nach Adjustierung des Alters, Geschlechts, Alkoholkonsums und zentrumsspezifischen Faktoren anhand des Cox-Modells.
Bei den Rauchern wurde die chronische Pankreatitis durchschnittlich 4.7 Jahre früher als bei den Nichtrauchern diagnostiziert (P = 0.001). Das Risiko für das Auftreten von Pankreasverkalkungen war bei den Rauchern signifikant höher gegenüber den Nichtrauchern (Hazard Ratio = HR 4.9). Das Diabetesrisiko im Verlauf der Pankreatitis war gegenüber den Nichtrauchern ebenfalls, aber etwas geringer erhöht (HR 2.3).
Konklusion der Autoren: Das Rauchen von Tabak ist sowohl mit einem früheren Auftreten einer chronischen alkoholbedingten Pankreatitis, als auch mit einem erhöhten Risiko für das Auftreten von Gewebeverkalkungen und Diabetes, unabhängig vom Alkoholkonsum assoziiert.
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