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Pressemitteilung (31. Mai 2010)
Tag der Milch 2010
Milch ist Doppelmord
Am 1. Juni ist der "Tag der Milch", initiiert vom internationalen Verband der Milchwirtschaft. Einziger Zweck dieses Tages ist es, für den Konsum von noch mehr Drüsensekret zu werben.
Dass für die Produktion von Kuhmilch Kühe und Kälber durch Qualzüchtung und Gefangenschaft zwangsläufig leiden und ermordet werden (unabhängig von der Art der Gefangenhaltung, ob die Milch nun als "Bio" oder "fair" fehletikettiert wird), der Doppelmord an Müttern und Kindern, stört außer Veganern niemanden. Auch nicht Vegetarier, die in der Regel sogar überdurchschnittlich viel davon konsumieren, um die vermeintlich fehlenden Leichenteile zu kompensieren. Ihnen missfällt allenfalls, dass für viele Käsesorten Lab (Enzyme aus Kälbermägen) als Gerinnungsmittel verwendet wird. Statt vegan zu werden, gehen sie auf die Jagd nach Käse mit mikrobiellem oder gentechnisch hergestelltem Lab (und ignorieren dabei, dass diesem als Nährboden Blut oder Fischmehl zugrundeliegen kann).
Um - auch ethische - Bedenken aus dem Weg zu räumen, versucht die Tierausbeutungsindustrie, dem "weißen Blut" ein gesundes Image zu verpassen. Dazu werden - etwa durch "Schulmilch" - perfiderweise vor allem Kinder indoktriniert.
Besonders absurd geriet dabei Anfang des Monats eine Posse aus der
Dominikanischen Republik. Nur weil durch Milchvergiftung ein paar Schüler krank wurden und in der Folge die Schulmilchlieferungen sanken, erhielten die Kinder in einigen Schulen Saft statt des Sekrets. Prompt tobte die Opposition, genauer die ehemalige dominikanische Bildungsministerin:
Milch sei unersetzlich bei der Verpflegung der Schüler. In einigen Berichten dazu hieß es gar, die "notwendige Laktose"(!) sei in Säften nicht enthalten. Das angesichts der Tatsache, dass weltweit 90% der Menschheit laktoseintolerant sind - und somit wohl, wie auch Veganer, zu Siechtum und frühem Tod verurteilt. Das Zehntel Überlebender kann dann in Milchseen baden.
Wie sagte Bauernverbandspräsident Gerd Sonnleitner bereits vor über einem Jahrzehnt selbstentlarvend: "Wir sind enorm gefordert in der Hirnwäsche unserer Abgeordneten, damit was auf den Weg gebracht wird in der Landwirtschaft." Wie hier zu sehen, ist die Gehirnwäsche durch Tierausbeuterpropaganda nicht nur auf Politiker beschränkt.
Um der in diesem Jahr wohl wieder am "Tag der Milch" auch von der Bauernhofberichterstattung in den Medien kolportierten Propaganda Fakten über die Hintergründe des subventionierten Sekrets - und ethisch verantwortliches Verhalten - entgegenzusetzen, verweist die Tierrechtsinitiative Maqi auf ihre Websites zum Thema: vegetarier-sind-moerder.de, tierrechtsbilder.de usw. Am Tag der Milch 2010, also am kommenden 1. Juni, geht darüber hinaus die englischsprachige Partnersite von vegetarier-sind-moerder.de, http://govegan.de/vegetarians, online.
Maqi - für Tierrechte, gegen Speziesismus setzt sich für eine Verwirklichung der Tierrechte (so etwa das Recht auf physische und psychische Unversehrtheit), die Abschaffung der Diskriminierung aufgrund der Zugehörigkeit zu einer Spezies (analog zu Antirassismus und Antisexismus) und die Etablierung einer veganen Gesellschaft ein.
Nähere Informationen und Bildmaterial bei Maqi - für Tierrechte, gegen Speziesismus, c/o Achim Stößer, Berliner Str. 34, D-63619 Bad Orb, Tel. 06056 309788, <email-pii>, http://maqi.de.