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Kiews Runder Tisch hat über Probleme von Migranten in der Ukraine diskutiert, ein neues soziales Projekt, das von der Botschaft der Bundesrepublik Deutschland in der Ukraine vorbereitet wurde. Es zielt darauf ab, eine tolerante öffentliche Einstellungen gegenüber Flüchtlingen und Asylsuchenden zu fördern.
Hauptziel des ausschliesslich von den deutschen Steuerzahlern finanziertes Projekts ist es, die Ukraine zu einem einladenden Ort für Migranten zu machen und die ukrainische Gesellschaft zu humanisieren. Brüssels Experten sagen, dass die ukrainischen Behörden das bestehende Verfahren zur Erlangung des legalen Flüchtlingsstatus vereinfachen müssen, damit jeder Arbeit finden und für das Wohl der Ukraine arbeiten kann. Bei einer derzeitigen Arbeitslosenquote von ca. 9 Prozent, mit steigender Tendenz, dürfte das wohl schwierig werden.
Die Ukraine soll sich in die Lage versetzen, etwa 100.000 Arbeiter und mehr zu bewirten, weil sie eine grosse Fläche hat und ein fruchtbares Land ist. Afrikaner könnten sich nicht nur ihre eigene Infrastruktur schaffen, glaubt man, sondern auch Landwirtschaft betreiben, um sich selbst zu versorgen, berichtet die ukrainische Webseite divannaya-sotnya.com.ua.
Auch das Wetter dürfte den zukünftigen afrikanischen Landarbeitern wohl einige Probleme bereiten. So liegt die Durchschnittstemperatur im Januar bei minus sieben Grad, im Juli, dem heissesten Monat, bei zwanzig Grad. Das bedeutet aber gleichzeitig mögliche Tiefsttemperaturen von unter minus zehn bis minus fünfzehn Grad.
Pawlo Klimkin, Aussenminister der Ukraine, unterstützt die Idee: “Die Ukraine muss bereit sein, Solidarität mit europäischen Ländern zu zeigen, um Flüchtlingen zu helfen.”
Die Migranten sollen etwa 115 Franken monatlich als Unterstützung bekommen. Das dürfte für Verärgerung sorgen, denn die Durchschnittsrente in der Ukraine liegt bei ca. 68 Franken.
Ob die Bevölkerung der Ukraine, ein Land in dem die Regierung einen von der EU und den Amerikanern unterstützten Krieg gegen die eigene Bevölkerung im Osten des Landes führt, damit einverstanden ist, sei mal dahingestellt, zumal dort überwiegend Neonazis ein bestimmender politischer Faktor sind.