Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03550.jsonl.gz/910

Der Deutsche dominierte das Rennen von der Pole-Position aus und gewann mit über zehn Sekunden vor Daniel Ricciardo im Red Bull-Renault. In der WM konnte Rosberg seinen Rückstand aber nur um zehn auf neun Punkte verkürzen, weil Hamilton eine perfekte Aufholjagd gelang. Brite führt nach 13 von 21 WM-Läufen nun mit 232:223-Punkten.
Auch Fernando Alonso, der ebenfalls aus der letzten Reihe startete, gelang im McLaren-Honda ein sehr gutes Rennen. Der Spanier wurde hinter dem Force-India-Duo mit Nico Hülkenberg und Sergio Perez sowie Sebastian Vettel im Ferrari noch Siebenter. Ebenfalls in die Punkteränge schafften es noch Valtteri Bottas, Kimi Räikkönen und Felipe Massa. Felipe Nasr im Sauber-Ferrari wurde 17. und Letzter.
Turbulent verlief die Startphase: Die beiden Ferraris von Vettel und Räikkönen sowie Max Verstappen im Red Bull-Renault gerieten sich in der ersten Kurve in die Quere. Alle drei mussten an die Box und hatten m Kampf um die Podestplätze nichts mehr zu tun.
Und bis zur 10. von 44 Runden hatten schon fünf Fahrer Feierabend: Jenson Button (McLaren-Honda) und Pascal Wehrlein (Manor-Mercedes) nach einer Kollision, Carlos Sainz (Toro Rosso-Ferrari) wegen eines Reifenschadens, Marcus Ericsson (Sauber-Ferrari) wegen Motorproblemen und Kevin Magnussen (Renault) wegen eines heftigen Crashs.
Die Aufräumarbeiten führten zu einem Rennabbruch und der dänische Renault-Fahrer Magnussen musste sich wegen einer Fussverletzung im Spital untersuchen lassen.
Lokalheld Max Verstappen, der erstmals in seiner Karriere aus der Frontreihe starten durfte, war etwas zu übermotiviert und klassierte sich nach einigen fragwürdigen Manövern im 11. Rang. Der 18-jährige niederländisch-belgische Doppelbürger hatte als jüngster Fahrer aller Zeiten im Mai in Montmelo den GP von Spanien gewinnen können und sorgte in Francorchamps für eine “niederländische Invasion” von Zuschauern.
(SDA)