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Nach der Veröffentlichnung von "Klami" und "Alwâne" kehrt Djazia Satour mit einem neuen Album "Aswât" (Stimmen) zurück, welches in seiner subtilen und persönlichen Art, das musikalische Erbe Algeriens erkundet. Die Originalkompositionen auf ihrem neuen Album sind noch immer von den zeitgenössischsten Einflüssen bestimmt, welche dem Indie-Folk und einem groovenden Pop entspringen. Ihre Inspiration tendiert jedoch deutlich zu den traditionellen Genres, welche sie seit ihrer frühen Jahre begleitet haben.
Ihre Jugend verbringt Djazia Satour, geboren 1980, in Algiers, wo sie mit Châabi, westlichem Pop und Oper aufwächst. Als Background-Sängerin von Gnawa Diffusion macht sie in den Neunzigern die ersten Schritte in der neuen Heimat Grenoble. Der Elektro-Pop und TripHop von MiG ist bis 2006 ihre nächste Station. Dann wird sie ganz akustisch und widmet sich ihren ersten eigenen Songs, die sie auch Tour präsentiert und auf ihrer EP "Klami" bündelt. Djazia Satours erstes volles Album "Alwane" ("Farben") ist zugleich von arabischen Klängen, modernem R&B und klassischem Soulsound beeinflusst - von Ragga über Rap bis hin zu einem Cover des Bluesman Skip James. Dabei mischt sie konsequent englische und arabische Texte. Satour ist eine Kosmopolitin, die ihre Herkunft nicht vergessen hat und aus ihren zwei Welten eine ehrliche Popmusik schafft.