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Einst Englischlehrer, heute der reichste Mann Chinas: Alibaba-Chef Jack Ma legte eine Bilderbuch-Karriere hin, die sich auszahlt. Laut «Forbes» kommt er auf ein Vermögen von zwanzig Milliarden Dollar.
Der fulminante Börsenstart seines Onlinehändlers Alibaba hat den Gründer Jack Ma zum reichsten Mann Chinas gemacht. Der Internetvisionär und einstige Englischlehrer kommt auf ein Vermögen von 19,5 Milliarden Dollar und verdreifachte damit seinen Reichtum vom vergangenen Jahr nahezu.
Dies berichtete die US-Zeitschrift «Forbes» am Dienstag. Nach dem Börsengang von Alibaba hatte bereits das chinesische Magazin «Hurun» den Unternehmer auf Platz eins der Reichenliste Chinas verortet - nach Angaben der Zeitschrift mit einem Vermögen von 25 Milliarden Dollar.
Ma hatte Alibaba vor 15 Jahren gegründet und sich dafür von Freunden 60'000 Dollar geliehen. Inzwischen ist der Onlineversandhandel mehr als 240 Milliarden Dollar wert.
Immobilienkrise wirbelt Reichenliste durcheinander
Die «Forbes»-Liste der reichsten Chinesen hatte bisher der Chef der Firmengruppe Wanda, Wang Jianlin, angeführt. Er landete in diesem Jahr auf Platz vier, weil sein Vermögen vor allem wegen Problemen auf dem chinesischen Immobilienmarkt von 14,1 Milliarden Dollar auf 13,2 Milliarden Dollar schrumpfte.
Überholt wurde Wang auch von Robin Li, dem Gründer der chinesischen Google-Version Baidu, und Pony Ma vom Internetunternehmen Tencent, zu dem die beliebteste chinesische Kurzbotschaften-App WeChat gehört.
(sda/ccr)