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Klimaanlagen: Eine Wärmepumpe zum Kühlen verwenden
Klimaanlagen: Eine Wärmepumpe zum Kühlen verwenden
Klimaanlagen und Wärmepumpen sind sowohl im Winter als auch im Sommer hilfreich. Erfahren Sie mehr über die Nutzung einer Wärmepumpe als Kühlsystem.
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Wärmepumpen gewinnen als Wärmeerzeuger immer mehr an Bedeutung. Die Geräte können jedoch noch deutlich mehr. Im Sommer ist das Kühlen mit einer Wärmepumpe ebenfalls möglich. Durch diese Funktion ersetzen Wärmepumpen zusätzlich auch Klimaanlagen.
So funktioniert eine Wärmepumpe als Klimaanlage
Klimaanlagen mit Wärmepumpe funktionieren nach dem Prinzip des Wärme-Kraft-Prozesses. Im Inneren der Geräte zirkuliert eine Kühlflüssigkeit. Diese wechselt durch Druckwandel den Aggregatzustand. Auf diese Weise transportiert das Kältemittel Wärmeenergie zwischen zwei Punkten. Die Wärmepumpe entzieht also an einer Seite der Umgebung Wärmeenergie und gibt diese an einer anderen Stelle wieder ab.
Aufbau der Wärmepumpen, die als Klimaanlagen dienen
Wärmepumpen für die Haustechnik bestehen - zumindest im Leistungsbereich bis ca. 30 kW - in aller Regel aus zwei getrennten Komponenten. Die Geräte heissen deshalb auch Split-Klimaanlagen. Eine Komponente ist im Inneren des Hauses verbaut, während das andere Modul im Aussenbereich platziert ist. Beide Module sind über Split-Leitungen, in denen das Kühlmittel kreist, miteinander verbunden, wie beispielsweise bei der Luft-Wasser-Wärmepumpe UltraSource B comfort C.
Die Alternative sind Monoblock-Wärmepumpen, wie etwa die besonders umweltfreundliche Wärmepumpe Belaria pro. Bei diesen befindet sich die komplette Technik in einem Gerät. Dieses System wird ebenfalls ausserhalb des Hauses platziert. Die gewonnene Wärme wird dann über Leitungen in das Haus transportiert. Dort erfolgt die Übergabe in den Warmwasserspeicher.
Bei den Split-Klimageräten befinden sich Verflüssiger und oftmals auch der Verdichter im Modul im Haus. Somit kreist das Kältemittel zwischen Innen- und Aussenbereich. Bei den Monoblock-Wärmepumpen hingegen sind diese Komponenten ebenfalls aussen installiert. Hier findet der Wärmetransport ins Haus über den normalen Heizkreislauf mit Wasser statt.
Die Luft-Wasser-Wärmepumpen sind an ein zentrales Heizsystem angeschlossen. Im Heizmodus geben die Geräte die erzeugte Wärme also an einen Wasserspeicher ab. Dieser dient der Bereitstellung der Heizwärme sowie von Warmwasser.
Wärmepumpen, die als Klimaanlagen infrage kommen
Es gibt verschiedene Techniken bei Wärmepumpen. Einige nutzen das Grundwasser als Energiequelle. Andere, wie etwa die Luft-Wasser-Wärmepumpe, nutzen die Umgebungsluft. Grundsätzlich kommen die meisten Wärmepumpen für den Einsatz als Klimageräte infrage, sofern die technischen Möglichkeiten dies erlauben. Folgende Typen von Wärmepumpen kommen für die kombinierte Nutzung als Klimaanlagen in Betracht:
Optionen für die Kühlfunktion
In den Wärmepumpen findet also ein permanenter Kreislauf statt. Befindet sich das Gerät im Heizmodus, dann wird Wärmeenergie aus der Aussenluft gewonnen, verdichtet (und so auf ein höheres Niveau gebracht) und im Heizkreislauf wieder abgegeben. Bei Wärmepumpen, die sowohl heizen als auch kühlen können, ist es möglich, diesen Kreislauf umzukehren. Diese Funktion wird als aktive Kühlung bezeichnet.
Dieser reversible Betrieb transportiert die Wärmeenergie aus dem Haus über das Kühlmittel zum Aussenmodul. Dort wird die Wärme an die Umgebungsluft abgegeben. Das Kühlmittel fliesst dann zurück zum inneren Modul und ist wieder bereit, weitere Wärmeenergie aufzunehmen. Auf diese Weise kühlt die Wärmepumpe herunter.
Über die normale Zentralheizung können Sie die Räume in Ihrem Haus kühlen. Die Fussboden- oder Wandheizung wird dann kalt und entzieht den Räumen die Sommerhitze. Besonders effektiv ist eine Deckenkühlung. Unter der Decke staut sich im Sommer die Hitze. Wird hier ein Kühlsystem integriert, führt ein Wärmepumpen-System diese Hitze schnell und effektiv ab.
Eine weitere Möglichkeit zur Senkung der Raumtemperatur mit einer Wärmepumpe ist die passive Kühlung. Hierbei zirkuliert der Heizkreislauf, ohne den aktiven Prozess der Kühlmittelkompression zu nutzen. Über den Wärmetauscher gelangt die Raumwärme nach draussen. Sehr effizient ist diese Technik bei Sole-Wasser-Wärmepumpen. Hier ist die Differenz zwischen der Temperatur im Erdreich und der Raumtemperatur besonders gross.
Die Wärmepumpe als Teil einer Hybridheizung
Die Wärmepumpe als zentrales Heiz- und Kühlsystem wird immer beliebter. Hierfür gibt es klare Gründe. Einerseits wählen viele eine Wärmepumpe aus ökonomischen Gründen. Heizen mit einer Wärmepumpe ist vergleichsweise günstig und gleichzeitig ökologisch. Andererseits überzeugt viele auch die Möglichkeit, das System im Sommer für die Kühlung zu nutzen. Dies ist ein nicht zu unterschätzender Vorteil, der für Wohnkomfort sorgt.
In einem hybriden System passt sich die Wärmepumpe ebenfalls optimal an. Die Technik ist mit verschiedenen anderen Heizsystemen kombinierbar. Besonders umweltfreundlich ist die Kombination mit der Solarthermie. Im Sommer stellt das Solarsystem das Warmwasser bereit, während die Wärmepumpe die Funktion der Klimaanlage übernimmt.
Eine Wärmepumpe ist grundsätzlich mit allen Heizsystemen kombinierbar. Dies macht die Technik so flexibel wie kaum eine andere Heiztechnologie. Bei Hoval finden Sie eine grosse Auswahl an unterschiedlichen Wärmepumpen. Schweizer Technik und Know-how sorgen für zuverlässige Systeme, die auf dem aktuellen technologischen Stand sind. Gerade bei Hightech wie einer Wärmepumpe oder einer Klimaanlage spielt Zuverlässigkeit eine zentrale Rolle.
Kühlung in der Praxis: Die Steuerung einer Wärmepumpe
An heissen Sommertagen staut sich die Hitze in Gebäuden. Zum einen sorgen die hohen Aussentemperaturen für einen Wärmestau. Zum anderen trägt die Sonneneinstrahlung massiv dazu bei, dass sich Gebäude erwärmen. Dann sorgen auch die Nächte nicht für ausreichend Abkühlung, da die Wände die Hitze speichern.
Die Wärmepumpe ist hier eine passende Lösung, mit der Sie das Raumklima gezielt und schnell in angenehme Bereiche bringen. Die Steuerungsmöglichkeiten der Wärmepumpen bieten hier klare Vorteile. Besonders praktisch sind Luft-Wasser-Wärmepumpen mit Fernsteuerung. Wir von Hoval bieten leicht zu bedienende Systeme mit Technologien aus Liechtenstein.
Bei Luft-Wasser-Wärmepumpen ist es möglich, eine Zieltemperatur im Raum festzulegen, beispielsweise 25 Grad Celsius. Dann arbeitet die Wärmepumpe nur dann, wenn die Raumtemperatur die gesetzte Grenze überschreitet. Ebenfalls ist es möglich, mit Programmen und Timern zu arbeiten. Dann läuft die Klimaanlage nur, wenn sie wirklich benötigt wird. Auf diese Weise sparen Sie Strom und haben ein wohl klimatisiertes Haus.
Hat man gleichzeitig eine Komfortlüftung wie beispielsweise Hoval HomeVent verbaut, kann man gleichzeitig das Raumklima regulieren. Dies ist gerade im Sommer ein wichtiger Faktor. Die Komfortlüftung ist in der Lage, der Raumluft Feuchtigkeit zu entziehen. Sie führt die Feuchtigkeit dann aus dem Haus. Dies verhindert, dass die Luftfeuchtigkeit in Ihrer Wohnung steigt, was zu Schimmelbildung führen kann.
Effizienz und Umweltaspekt: Wie sinnvoll ist der Einsatz einer Wärmepumpe als Klimagerät?
Besonders effizient und stromsparend ist die passive Kühlung mit einer Wärmepumpe. In diesem Modus benötigt die Wärmepumpe kaum elektrische Energie. Gleiches gilt für das zentrale Heizsystem. Nur die Umwälzpumpen sind aktiv. Diese erzeugen typischerweise einen Verbrauch von einigen wenigen Watt. Ökologischer und umweltfreundlicher lässt sich ein Haus im Sommer kaum kühlen.
Bei der aktiven Kühlung benötigt das System hingegen Strom für den Prozess der Komprimierung des Kühlmittels. Gleichzeitig ist diese Form der Kühlung deutlich leistungsstärker. Mit einer passiven Kühlung sinkt die Raumtemperatur typischerweise um zwei bis drei Grad. Mit der aktiven Kühlung sind hingegen deutlich grössere Differenzen möglich. Dank des physikalischen Wärme-Kraft-Prozesses ist diese Funktion jedoch ebenfalls effizient und energiesparend.
Das Thema Energieeffizienz interessiert immer mehr Verbraucher. Bei der Kühlung mit einer Wärmepumpe gilt das Gleiche wie beim Heizen. Das System arbeitet sehr effizient, da die Kühlung mithilfe des Austauschs der Wärmeenergie aus der Umgebung gelingt. Elektrischer Strom wird nur für die Kompression des Kühlmittels benötigt.
Anhand der Energieeffizienzklasse beurteilen Sie, wie sparsam eine bestimmte Wärmepumpe beim Kühlen arbeitet. Die meisten Wärmepumpen-Systeme, die Sie bei Hoval erhalten, gehören den Klassen A+++ oder A++ an. Dies sind die höchsten Energieeffizienzklassen. Sie zeigen effiziente Heiz- und Kühlsysteme an, die im Betrieb sparsam sind. Wärmepumpen sind also ökologische Heiz- und Kühlsysteme, die auch noch die Betriebskosten reduzieren.
Für welche Gebäude eignen sich Wärmepumpen als Klimaanlagen?
Wärmepumpen dieser Art sind besonders für Ein- und Zweifamilienhäuser geeignet. Ebenso sind die Systeme für die Bedürfnisse in Reihenhäusern und Immobilien ähnlicher Grösse ausgelegt. Die grösseren Luft-Wasser-Wärmepumpen, die Hoval anbietet, sind darüber hinaus für Gewerbe-, Industrie- und Verwaltungsgebäude konzipiert.
Dementsprechend variieren die Kühl- und Heizleistungen der Geräte. Wärmepumpen für kleinere Gebäude und Einfamilienhäuser haben Leistungen unter 30 kW. Für Mehrfamilienhäuser und den Einsatz im Gewerbe finden Sie bei Hoval Systeme mit Kühl- und Heizleistungen von bis zu 500 kW. Somit decken die Systeme den kompletten Heiz- und Kühlbedarf, selbst in kalten Wintern oder an besonders heissen Sommertagen.
Sanierung oder Neubau – Wärmepumpen sind für beide Projekte geeignet
Die Nachfrage nach Wärmepumpen steigt stetig. Zum einen ist die Technik mittlerweile auf einem sehr hohen Stand angekommen. Zum anderen erkennen immer mehr Verbraucher die Vorteile eines solchen kombinierten Heiz- und Kühlsystems. Im Sommer ein System zu haben, das in der Lage ist, die Wohnung zu kühlen, ist ein immenser Vorteil. Dies erhöht die Lebensqualität in heissen Sommern deutlich.
Hausbesitzer lassen vor allem beim Neubau Wärmepumpen einbauen. Moderne Ein- und Mehrfamilienhäuser haben einen sehr niedrigen Energiebedarf, sodass sich solche Systeme besonders anbieten. Jedoch sind Wärmepumpen auch eine gute Lösung bei der Sanierung von Bestandsimmobilien.
Durch den Austausch einer klassischen Zentralheizung, die beispielsweise auf Öl oder Gas basiert, gelingt der Wechsel auf ein klimafreundliches Heizsystem. Wenn Sie dazu noch Ökostrom beziehen, ist der umweltfreundliche Kreislauf geschlossen und klimaneutrales Heizen im Eigenheim Realität.
Vorteile beim Einsatz einer Wärmepumpe als kombiniertes Heiz- und Kühlsystem
Eine moderne Wärmepumpe bietet Ihnen viele Vorteile. Die bereits erwähnte positive Eigenschaft, dass gleichzeitig eine Klimaanlage im Sommer zur Verfügung steht, ist nur eine davon. Wärmepumpen sind vor allem auch platzsparend und wartungsarm. Dies macht einen separaten Heizraum meist überflüssig. Ein Speicher für den Brennstoff, wie bei einer Öl- oder Holzheizung, entfällt auf jeden Fall.
Ein weiterer positiver Aspekt ist die Verbesserung der Luftqualität. Dies gilt sowohl im Haus als auch im Garten. Heizungssysteme mit fossilen Brennstoffen erzeugen immer Abgase, die lokal die Luft belasten. Eine Wärmepumpe hingegen arbeitet völlig sauber.
Durch eine Wärmepumpe gelingt ausserdem der Wechsel auf eine umweltfreundliche und nachhaltige Technik. Bei der Nutzung von Ökostrom ist die erzeugte Wärmeenergie regenerativ und somit umweltfreundlich.
Wer eine Wärmepumpe mit Kühlfunktion installiert, erhält prinzipiell zwei Geräte. Die Anschaffung einer separaten Klimaanlage entfällt somit. Dies spart zum einen Geld. Zum anderen arbeiten Wärmepumpen auch deutlich effizienter als viele andere Klimageräte oder Systeme für die Raumkühlung.
Dies sind die Vorteile, die ein Heiz- und Kühlsystem auf Basis einer Wärmepumpe bietet, auf einen Blick:
- Heizenergie und Warmwasser mit regenerativer Energie
- Verbesserung der Raumluft
- einfache und vielseitige Steuerung
- effizienter als viele andere Kühllösungen
- optimal für die energetische Sanierung geeignet
- ermöglicht im Sommer das Kühlen des Wohnbereichs