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Ein Brief aus dem Jahre 1792 belegt unzweifelhaft, dass Fra’ Antonio Maria Baroffio die “Trasparenti” (vermutlich die ersten noch nicht fertiggestellten “Tore”) in den Räumlichkeiten des Klosters der Serviten Marias in San Giovanni aufbewahrte und man kann sagen, dass zumindest diese dort auch immer geblieben sind.
Vermutlich verstaute man mit ihnen zusammen auch diejenigen, die Eigentum des Klosters und der Kirche selbst waren, vielleicht auch alle Laternen von der Karfreitagsprozession; dies waren anfänglich nur rund 20, also nur die, die die Statuen der Muttergottes und des toten Christus begleiteten.
Die “Trasparenti ” von Mendrisio wurden in einer Technik und mit Materialien ausgeführt, die in der “klassischen” Malerei auf Leinwand ihresgleichen sucht.
Mit allen möglichen Varianten kann man sagen, dass es sich allgemein um Malereien handelt, die auf feinen, aber kompakten Leinwänden ausgeführt werden, die durch die Imprägnierung mit Wachs und/oder öl-harzhaltigen Substanzen durchsichtig werden; diese Substanzen machen die Leinwände ausserdem wasserfest, sodass man sie im Freien anbringen kann.
Die Malerei erfolgt traditionell mit trocknendem Öl (Nuss- oder Leinöl), wobei man die Eigenschaften wie Transparenz und Opazität der einzelnen Pigmente ausnutzt.
Obwohl diese Gemälde sich als äusserst haltbar erwiesen haben, ist es normal, dass während ihrer Anbringung oder Ausstellung Schäden unterschiedlicher Art auftreten; man kann sich daher vorstellen, dass von Anfang an Erhaltungsmassnahmen durchgeführt wurden, oft von Personen ohne jegliches Fachwissen.