Document ID: /curiavista/filtered/00000.jsonl.gz/48968

<h2>SubmittedText<h2><p>Bei Unternehmen, die ganz oder mehrheitlich dem Bund gehören, sollen in den nächsten Jahren Tausende von Stellen abgebaut werden. Das war verschiedenen Medienberichten zu entnehmen. Dies gilt insbesondere für die Swisscom und die Post.</p><p>Bei der Swisscom ist gar von einer Abbauzielgrösse von 12 000 bis 13 000 Beschäftigten die Rede. Die Berichte lösten bei den Beschäftigten, der Bevölkerung und in den betroffenen Regionen grosse Beunruhigung aus.</p><p>Der Bundesrat wird eingeladen, dem Parlament einen Bericht vorzulegen, der über die Personalentwicklung und allfällige Abbaupläne der einzelnen Unternehmen orientiert. Die Situationsanalyse soll insbesondere über folgende Punkte Auskunft geben:</p><p>1. Bestehen Personalabbaupläne bei den dem Bund nahe stehenden Unternehmen? Der Bericht ist nach den einzelnen Unternehmen zu differenzieren.</p><p>2. Falls solche Abbaupläne bestehen:</p><p>- Welches wären die regionalpolitischen Auswirkungen?</p><p>- Erfolgt ein allfälliger Abbau mit Stellenkompensationen für die Beschäftigten?</p><p>- Sind Beschäftigte von Entlassungen bedroht, und wenn ja, bestehen mit den Gewerkschaften vereinbarte Sozialpläne?</p><p>3. Wie beurteilt der Bundesrat die Entwicklung der Beschäftigtenzahlen seiner ihm nahe stehenden Unternehmen für die nächsten fünf Jahre?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Die Berichterstattung erfolgt im Rahmen des Berichtes zum Service public. Allerdings kann es sich lediglich um eine Momentaufnahme handeln, da die Unternehmen ihre Strukturen ständig neuen Verhältnissen anpassen müssen.</p>  Der Bundesrat ist bereit, das Postulat entgegenzunehmen.