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Die unter dem Namen "zRating" bekannte Nachhaltigkeits-Ratingagentur Inrate AG stellt sich hinter die Kapitalerhöhung für die Übernahme von UPC Schweiz.
Die Inrate AG habe den Aktionären die Zustimmung zur entsprechenden Kapitalerhöhung empfohlen, teilte Sunrise am Mittwoch mit. Über diese Kapitalmassnahme entscheidet eine ausserordentliche Generalversammlung am 23. Oktober 2019, also in zwei Wochen. Weiter rät Inrate den Aktionären, die beantragten Abwahlen des VR-Präsidenten Peter Kurer sowie des Präsidenten des Audit Committee, Jesper Ovesen, abzulehnen.
Sunrise begrüsst laut der Mitteilung die Haltung der Inrate AG. Die empfohlene Annahme der Kapitalerhöhung sowie die empfohlene Ablehnung der Abwahl von Kurer und Ovesen bestätigten die Überzeugung, dass die Mehrheit der Aktionäre im Sinne von Sunrise abstimmen werde, liess sich in der Mitteilung Sunrise-CEO Olaf Swantee zitieren.
Am Montag hatte sich bereits die Anlagestiftung Ethos für die UPC-Übernahme durch Sunrise ausgesprochen. Die Sunrise-Aktionäre stimmen an der ausserordentlichen Generalversammlung über eine Kapitalerhöhung von 2,8 Milliarden Franken ab. Damit und durch eine höhere Verschuldung soll der Kaufpreis von insgesamt 6,3 Milliarden Franken gestemmt werden. Ursprünglich wollte Sunrise eine Kapitalerhöhung von 4,1 Milliarden Franken durchführen. Diese Pläne hat das Telekomunternehmen inzwischen revidiert.
Dennoch gibt es weiter Widerstand gegen den UPC-Deal. So will insbesondere der grösste Sunrise-Aktionär Freenet mit einem Anteil von 24,5 Prozent dagegen stimmen.
(AWP)