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Die Staatsanwaltschaft beantragt eine Freiheitsstrafe von 30 Monaten, davon 10 Monate unbedingt, wie die Nachrichtenagentur SDA schreibt. Die Vorwürfe lauten auf gewerbsmässigen Betrug, Urkundenfälschung, gewerbsmässiges Vergehen gegen das Landwirtschaftsgesetz und gewerbsmässigen betrügerischen Markengebrauch. Der Angeklagte ist geständig.
Er soll unter anderem dem Bund eine 68-mal höhere Menge an eingekaufter und verkäster Milch gemeldet haben als es tatsächlich der Fall war. Damit erhielt die Milchgold Käse AG zu hohe Verkäsungszulagen. Das Unternehmen erhielt dadurch unrechtmässig insgesamt 1,1 Millionen Franken. Das Geld wurde bereits zurückgezahlt.
Zudem wirft die Staatsanwaltschaft dem ehemaligen Geschäftsführer vor, 2'000 Tonnen Käse als Emmentaler AOP vermarktet zu haben, obwohl das Pflichtenheft nicht erfüllt wurde. So wurde die Milch nicht wie vorgeschrieben täglich, sondern nur jeden zweiten Tag abgeholt.