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Im Jahre 1681 siedelte Rigaud nach Paris über, wo er an der Académie royale anfangs noch im Historienfach tätig war. Seine ersten Aufträge erhielt Rigaud aus dem Finanzbürgertum und dem Amtsadel. Die dabei geschaffenen Bildnisse verschafften Rigaud erhebliches Ansehen, sodass er 1688 vom Bruder des Königs Philipp I. von Orléans, mit einem Porträt beauftragt wurde, dessen einschlagender Erfolg ihm nun auch die Türen zum Hochadel, zum hohen Klerus und zur Krone öffneten. 1689 porträtierte er den Sohn von Philipp I., der nach dem Tode des Königs Ludwig XIV. als Herzog von Orléans Regent für den späteren Ludwig XV. wurde. Sein wohl bekanntestes Werk ist das große Paradebildnis Ludwig aus dem Jahre 1701 ; es wurde wie die meisten Staatsbildnisse mehrfach kopiert.