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Die Australian Open in Melbourne, die French Open in Paris, die US Open in New York, Wimbledon und die Olympischen Spiele in Tokio – an all diesen Turnieren will Roger Federer, 38, im Jahr 2020 teilnehmen. «Vollgas statt Rücktritt» scheint sein aktuelles Motto zu sein.
In einem Interview mit dem Wochenmagazin «Sportweek» äussert sich der Tennis-Star dann auch wie folgt zum Zeitpunkt seines Rücktritts: «Ich werde das seit geraumer Zeit gefragt, aber es tut mir leid, ich muss euch Journalisten immer wieder enttäuschen. Ich habe mich noch nicht entschieden, wann ich aufhöre.»
Roger Federers Leben in Bildern
Lieblings-Turnier: 2003 gewinnt Roger Federer in Wimbledon zum ersten Mal ein Grand-Slam-Turnier.Getty Images
Was er nach dem Karriere-Ende gerne tun möchte, darüber hat sich der Baselbieter allerdings bereits Gedanken gemacht: «Es würde mir gefallen, junge Spieler zu unterrichten», sagt Federer.
Angestellter von Rafael Nadal
Dafür hat er bereits einen künftigen Arbeitgeber im Auge: «Und es würde mir gefallen, dies in der Akademie von Rafael Nadal zu tun», präzisiert er seine Antwort. Dass er ein Fan der Akademie seines Konkurrenten ist, war schon länger bekannt. In einem Interview sagte Roger einst: «Wenn meine Kinder eines Tages Tennis spielen möchten, werde ich sie mit Sicherheit da hinschicken.»
Die «Rafa Nadal Academy» ist bereits hellhörig geworden und bekundet Interesse am möglichen künftigen Mitarbeiter. Mit einem Tweet wendet sie sich an den Schweizer Tennis-Champ und schreibt: «Hi Roger, könntest du uns bitte deinen Lebenslauf senden? Hast du Spanischkenntnisse? Vielen Dank im Voraus.»
Bevor er seine Spanischkenntnisse auf Vordermann bringen kann, steht für Roger nun aber das Heimturnier an. Ab nächster Woche steht er an den Swiss Indoors auf dem Court.