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Sarah Burton wuchs in Manchester auf, bevor sie nach London zog um am Saint Martins College of Arts and Design Mode zu studieren. Dem Rat eines Tutoren folgend, absolvierte sie 1996 ein praktisches Jahr bei Alexander McQueen, wohin sie nach ihrem Abschluss ein Jahr später wieder hin zurückkehrte.
Im Jahr 2000 wurde Burton zur Chefdesignerin der Damenkollektion bei Alexander McQueen - im Mai 2010 folgte die Beförderung zur Kreativchefin des gesamten Labels, nachdem sie mehr als 14 Jahre Seite an Seite mit Alexander McQueen zusammengearbeitet hatte. Im April 2011 erlangte sie weltweite Bekanntheit als Designerin des Hochzeitkleides von Catherine Middleton, Herzogin von Cambridge, zu deren Hochzeit mit HRH Prinz William.
Seit ihrer Ernennung zur Kreativchefin der Marke hat Burton von der Kritik gefeierte Kollektionen produziert, deren Fokus auf dem Handwerk lagen. So etablierte sie sich als versierte Designerin mit handwerklicher und technischer Expertise. Heute beaufsichtigt Burton die Kreativdirektion und Entwicklung aller Kollektionen des Labels: RTW-Kollektionen für Damen und Herren, Accessoires, sowie McQ, welche ebenfalls aus Damen-, Herren- und Accessoirekollektionen besteht.
Alexander McQueen wurde am 17. März 1969 als jüngstes von sechs Kindern in London geboren. Mit 16 verließ er die Schule und bekam eine Ausbildung bei den Schneidern Anderson und Shephard in der Savile Row angeboten, sowie danach von deren Nachbarn Gieves und Hawkes, beide Meister der technischen Erstellung von Kleidung.
Von dort ging er zu den Theaterschneidern Angels und Bermans, bei denen er sechs Methoden des Stoffzuschneidens erlernte - vom melodramatischen Stil des 16. Jahrhunderts, bis zum rasiermesserscharfen Schnitt, welcher zum Markenzeichen McQueens wurde. Mit 20 Jahren wurde er vom Designer Koji Tatsuno eingestellt, dessen Wurzeln ebenfalls in der britischen Schneiderskunst lagen. Ein Jahr später reiste McQueen nach Mailand, wo er als Romeo Giglis Designassistent arbeitete. Nach seiner Rückkehr nach London, erlangte er seinen Masterabschluss in Modedesign am Central Saint Martin’s. 1992 zeigte er seine Masterkollektion, welche berühmterweise in ihrer Gänze von Isabella Blow gekauft wurde.
Schauen von Alexander McQueen sind bekannt für ihre emotionale Kraft und raue Energie, sowie für die romantische, aber resolut moderne Natur ihrer Kollektionen. Wesentlicher Bestandteil der McQueen Kultur ist das Nebeneinander kontrastierender Elemente: Fragilität und Stärke, Tradition und Moderne, Flüssigkeit und Härte. Ein offen emotionaler, gar leidenschaftlicher Standpunkt wird durch einen tiefen Respekt für und einen Einfluss der Tradition des Kunstgewerbes erlangt. Alexanders Kollektionen kombinieren gründliche Fachkenntnisse britischer Maßschneiderei, die feine Verarbeitung französischer Haute Couture-Ateliers und das makellose Finish italienischer Herstellung.
In weniger als zehn Jahren wurde McQueen zu einem der meist respektierten Modedesignern der Welt. Im Oktober 1996 wurde er zum Chefdesigner des französischen Haut Couture-Hauses Givenchy ernannt, wo er bis zum März 2001 arbeitete.
Im Dezember 2000 erwarb die Gucci Group 51% des Labels Alexander McQueen, bei dem er Kreativdirektor blieb. Die Kollektionen umfassen RTW für Damen und Herren, Accessoires, Eyewear und Düfte (Kingdom 2003 und MyQueen 2005). Die folgende Expansion enthielt die Eröffnung von Flagship Stores in New York, London, Mailand, Las Vegas und Los Angeles.