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Der Besuch des neuen Schweizer Verteidigungsministers in Singapur stand im Rahmen der vom Bundesrat gewünschten strategischen Verstärkung in der asiatisch-pazifischen Region, wie die Sprecherin von Parmelins Departement, Karin Suini, am Sonntag der Nachrichtenagentur sda sagte.
Der Territorialstreit im Südchinesischen Meer war Hauptthema an der Konferenz. Es sei darum gegangen, "unsere Solidarität" mit der Region zu zeigen. Eine Krise im Südchinesischen Meer "hätte wirtschaftliche Auswirkungen, die auch die Schweiz betreffen würden", sagte Suini. Als Land, das "eine Politik des Friedens und der Stabilität" führe, werde die Schweiz in einem solchen Kontext "geschätzt".
Aussenminister Didier Burkhalter, der Ende Mai an der Konferenz in Singapur war, hatte in diesem Zusammenhang die Vermittlungsdienste der Schweiz angeboten, "falls ihre Unterstützung verlangt werde".
Parmelin führte zudem bilaterale Gespräche mit seinen Amtskollegen aus Singapur, Indien, Kanada, Südkorea und Grossbritannien. Das sei eine Gelegenheit für ihn gewesen, sein Kontaktnetz auszuweiten, sagte die Sprecherin.
mk
(AWP)