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Die Deutsche Marine mit Volldampf Richtung Ostasien?
Anfang Juni 2019 wandte sich Singapurs Verteidigungsminister Ng Eng an die “internationale Gemeinschaft”, indem er vor der Gefahr militärischer Auseinandersetzungen in Ostasien warnte. Er sehe “dunkle Sturmwolken” am Horizont, da die “arteriellen Netzwerke”, die wichtigen Schifffahrtsrouten in der Region, durch die jährlich Waren im Wert von rund 3,37 Bio. Dollar oder etwa einem Drittel des Welthandels transportiert werden, durch Chinas Expansionspolitik bedroht würden.
Dem damit verbundenen Ruf nach einer größeren westlichen Militärpräsenz kommen seit einigen Jahren nicht nur die USA, sondern insbesondere auch Großbritannien und Frankreich nach. Dennoch ist seit Jahresbeginn ein nochmaliger Anstieg der Aktivitäten zu verzeichnen. So kündigte Großbritannien im Februar 2019 u.a. Anschaffung neuer Schiffe für küstennahe Gefechtsführung (“Littoral Strike Ships”) und ihre Entsendung in die indo-pazifische Region an, schon zuvor wurde über die Errichtung neuer Militärbasen in Ostasien spekuliert.
Auch die USA und Frankreich streben ein (noch) größeres militärisches…..