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Am ersten Trainingstag zum GP von Le Mans bestätigt Dominique Aegerter in der Moto2 seine Topform und klassiert sich im 4. Rang. Tom Lüthi kam wegen eines Sturzes nur gerade auf Rang 14.
In der ersten Trainingsfahrt am Morgen stand der 27-jährige Emmentaler, der in Le Mans schon drei Siege, darunter seinen letzten 2012, feiern konnte, noch auf dem dritten Trainingsplatz. Nach zehn Minuten des zweiten Trainings klappte Lüthi aber bei der Suter-Maschine das Vorderrad ein und er landete nach mehreren Überschlägen im Kiesbett. Nach einer Blitz-Reparatur an den Boxen konnte der Weltmeister zwar wieder auf die Strecke, aber seine Zeit vom Vormittag nicht mehr verbessern.
Anders Dominique Aegerter, der vor zwei Wochen in Jerez mit Rang 2 sein Karriere-Bestresultat erzielt hatte: Von Rang 6 am Vormittag steigerte sich der 22-jährige Oberaargauer auf den 4. Rang mit 0,115 Sekunden Rückstand. Zwei Minuten vor Trainingsschluss hatte der Suter-Pilot die Rangliste noch angeführt, wurde dann aber noch von den Spaniern Luis Salom, WM-Leader Esteve Rabat und Maverick Viñales überholt. (si)
Nun ist klar: Dominique Aegerter ist in jeder Beziehung die Nummer 1 der Schweizer Töffhelden. Er bekommt erstmals besseres Material als Tom Lüthi.
In der Krise ist das Material immer ein Thema. Seit Beginn der Moto2-Saison gilt: Das deutsche Fabrikat Kalex ist besser als die in der Schweiz gebauten Suter-Bikes.
Tom Lüthi leidet unter den Problemen der Suter-Maschinen stärker als Dominique Aegerter. Denn der sensible Stilist spürt auch feine Unzulänglichkeiten des Fahrwerkes wie die Prinzessin auf der Erbse, die eine unter zwanzig Matratzen und Daunendecken liegende Erbse bemerkte. Der robuste Haudegen Aegerter kommt …