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Die Tube wurde zwar schon früher erfunden, doch sie wurde von der Firma Thomi + Frank SA 1930 erstmals zur Verpackung von Senf verwendet. Heute kennt jeder die Senftuben mit dem Thomy-Senf, der in 7 Varianten angeboten wird. Erwähnenswert zum Namen ist, dass der Thomy-Senf aufgrund von Marketingüberlegungen zu seinem "y" kam. Man war bei der internationalen Lancierung der Ansicht, dass sich der Name 'Thomy Senf' für die weltweite Lancierung besser eignet, als die Schreibweise mit dem Namen Thomi.

Die Geschichte des Thomy-Senfs reicht bis auf das Jahr 1907 zurück. Damals lancierte Fritz Thomi über die Firma Helvetia den "Langenthaler Senf" als ersten industriell hergestellten Tafelsenf für den Schweizer Markt. Das neue Würzmittel war rasch sehr beliebt, so dass sich bald Nachahmerprodukte fanden. Senf wurde damals allerdings unverpackt aus grossen Steinguttöpfen verkauft. Hans Thomi, der Sohn von Fritz Thomi, fusionierte im Jahre 1929 schliesslich mit einer Basler Firma zur Firma Thomi + Franck SA. Ab 1930 wurde der Senf der Firma dann in Tuben verpackt und die Marke "Thomis Senf" eingetragen. Einerseits konnte man sich dadurch von der Konkurrenz abheben und andererseits war der Senf dadurch länger haltbar. 1970 fusionierte die Franck-Gruppe mit Ursina und wurde zur Ursina Franck AG. Diese wurde dann 1971 von Nestlé Schweiz AG akquiriert. 1997 wurde die Gesellschaft dann aufgelöst und ihre Aktivitäten ganz von der Nestlé Schweiz AG übernommen.
Der Thomy-Senf wird heute in Basel hergestellt. Mehr zu den Thomy-Produkten erfahren Sie hier...