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Indien, 1803. Richard Sharpe ist Zeuge des blutigen Massakers in einem britischer Soldatenlager, befohlen durch den Deserteur und Überläufer William Dodd. So ist er gerne bereit seinem alten Weggefährten Colonel McCandless auf der Mission zu folgen, den Verräter dingfest zu machen. Diese Mission führt sie erst ins feindliche Lager und später auf das Schlachtfeld von Assaye, wo die Britten einer Übermacht an indischen Truppen gegenüberstehen. Dort entscheidet sich Sharpes weiteres Schicksal, denn sein alter Intimfeind Sergeant Hakeswill spielt ein falsches Spiel mit ihm. // Wie schon im ersten Band der Serie versteht es Cornwell, geschickt historische Tatsachen (hier den Sturm auf die Stadt Ahmadnagar und die Schlacht bei Assaye) und eine spannende Handlung zu verweben. Die Jagd auf den Verräter gibt Gelegenheit die gegnerischen Truppen kennen zu lernen, bevor die Handlung in der fast 100-seitigen Schilderung der Feldschlacht beim indischen Dorf Assaye mündet. In seiner Beschreibung dieses Kampfes ergeht sich Cornwell sowohl im Überblick über das Schlachtgeschehen aus Sicht des britischen Kommandostabs, als auch im blutigen Detail, wenn er die Härte und das Sterben der einfachen Soldaten schildert. // Wie ich schon beim ersten Band SHARPES FEUERPROBE bemerkte sind die Abenteuer Richard Sharpes, aufgrund der actionlastigen und wenig zimperlichen Handlung, eher eine Serie für männliche Leser. Doch in ihrem Rahmen wissen sie gut zu Unterhalten.
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