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IBM ist Weltmeister im Supercomputing
Der schnellste Supercomputer der Welt leistet 280,6 TeraFlop/s, stammt von IBM und steht am Lawrence Livermore National Laboratory – dies ist das Resultat der
26. Top500-Liste der schnellsten Supercomputer, die am 14. November an der Supercomputing Conference in Seattle vorgestellt wurde. Auf Platz 2 und 3 rangieren zwei weitere IBM-Systeme, bevor auf Platz 4 der Columbia-Cluster der NASA von SGI folgt. Allein 50 Prozent der 100 schnellsten Supercomputer wurden von IBM gebaut – gesamthaft
kommt IBM auf einen Anteil von
43,8 Prozent aller Systeme und 52,8 Prozent der Gesamt-Performance.
Bei den Partnerschaften hat Cray ihre Kooperationsvereinbarung mit AMD verlängert. Die beiden Unternehmen möchten über 2010 hinaus bei der Entwicklung kooperieren und möglichst bald einen Supercomputer auf Opteron-Basis auf die Beine stellen, dessen Leistung bei mindestens einem Petaflop liegt.
Sun bastelt währenddessen zusammen mit dem kalifornischen Startup Luxtera an einem neuen Supercomputer-Design, bei dem Suns Proximity-Technologie und Luxteras optische Verbindungen kombiniert werden sollen. Suns Proximity ermöglicht eine direkte Inter-Chip-Kommunikation von sich überlagernden Bausteinen mit sehr hoher Bandbreite und tiefer Latenz. Luxteras Ring-Modulatoren, die Licht in datentransportierende Photonen «zerhacken» und in Silizium-Chips integriert werden können, stellen das Proximity-Equivalent für Verbindungen zwischen Modulen, Servern und Racks dar. Sun ist damit in der Lage, Computer ohne zusätzliche elektrische Bahnen zu bauen.
Der kanadische Startup Obsidian Research hat dagegen eine Box vorgestellt, die es erlaubt, die Kurzstrecken-Kommunikations-Technologie Infiniband in verschiedene WAN-Techniken zu verpacken. Damit lässt sich Infiniband-Kommunikation zwischen geografisch verteilten Standorten ohne weitere Konvertierungsswitches oder dedizierte Leitungen realisieren.