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Meditation hat viele wissenschaftlich nachgewiesene gesundheitliche Qualitäten. 5 ausgewählte Befunde und Informationsquellen.
Zahlreiche wissenschaftliche Forschungen beschäftigen sich mit der positiven Wirkung von Meditation und Achtsamkeit. Mehrere Studien haben gezeigt, dass Meditation zu bedeutenden Verbesserungen einer Vielzahl von Symptomen führen kann. Die Befunde haben gesundheitliche Qualitäten von Stressreduktion bis hin zur Verbesserung der kognitiven Fähigkeiten nachgewiesen. Ebenfalls aufgezeigt wurde, dass regelmässige Meditationsübungen die Funktion des Gehirns verbessern und sogar dessen Strukturen verändern können [1]. Daher ist der Platz, den Meditation zur Steigerung des Wohlbefindens und der Zufriedenheit sowohl des Einzelnen als auch der Gesellschaft insgesamt einnimmt, naheliegend.
1. Reduktion von Stress
Stress kann Ursache für viele körperliche Beschwerden wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen sein [2]. Einer der Hauptvorteile der Meditation besteht in der effizienteren Stressbewältigung und der daraus resultierenden Entspannung für Körper und Geist. Untersuchungen zeigen, dass Mediation den Ausgleich des Nervensystems, eine Verbesserung der Gehirnkohärenz und die Wiederherstellung des hormonellen Gleichgewichts bewirkt. Eine zweimonatige Studie mit Schwerpunkt auf Achtsamkeitsmeditation ergab, dass diese die durch Stress verursachten Entzündungsreaktionen reduziert [3]. Meditation hilft Menschen, besser mit Stresssituationen umzugehen [4].
2. Verbesserter Schlaf
Wir wissen, dass Schlaf für unsere Gesundheit und unser Wohlbefinden von wesentlicher Bedeutung ist. Eine Studie ergab, dass die Meditation bei den Teilnehmende bewirkte, dass sie früher einschliefen und länger schliefen als diejenigen, die nicht meditierten [5].
3. Verbesserung der kognitiven Fähigkeiten
Studien mit einer Gruppe von Teilnehmenden zwischen 55 und 75 Jahren haben gezeigt, dass Techniken der Achtsamkeitsmeditation die zielgerichtete visuelle Aufmerksamkeitsspanne verbessern [6]. Mehrere Studien haben aufgezeigt, dass Meditation die Aufmerksamkeit, das Gedächtnis und die geistige Schnelligkeit älterer Menschen erhöhten [7]. Diese Studien legen nahe, dass Meditation die Fähigkeit haben könnte, altersbedingten kognitive Beeinträchtigung auszugleichen oder möglicherweise die kognitive Funktion bei älteren Menschen zu verbessern.
4. Geringeres Risiko für Herzerkrankungen
Hoher Blutdruck ist ein anerkannter Risikofaktor für Herzerkrankungen. Eine Langzeitstudie ergab, dass Meditation das Risiko für Patientinnen und Patienten mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Arteriosklerose und Myokardischämie sowie das Risiko für Herzinfarkte senkte. Im Vergleich zu einer Kontrollgruppe in einer ähnlichen körperlichen Verfassung, die nicht meditierte, wurde das Risiko um 48 Prozent gesenkt. Meditation half auch, den Blutdruck, Stress und Ärger bei einer Gruppe von Patientinnen und Patienten zu senken [8].
5. Steigert das Glücksempfinden
Die Wissenschaft zeigt, dass regelmässige Meditation die graue Substanz des Gehirns ankurbeln kann und sie trägt dazu bei, dass Menschen ihr Glücksempfinden verbessern. Es scheint, dass wir die Fähigkeit haben, unser eigenes Glück zu entwickeln [9].
Meditation steigert das Mitgefühl für andere und das eigene körperliche und geistige Wohlbefinden. Dies alles führt zur Entwicklung eines mitfühlenden, blühenden und belastbaren Menschen in unserer Gesellschaft.
Quellen
[1] https://www.forbes.com/sites/alicegwalton/2015/02/09/7-ways-meditation-can-actually-change-the-brain/#1f51d33e1465
[2] https://www.bbc.com/future/article/20120619-how-stress-could-cause-illness
[3] https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0889159112004758
[4] https://www.health.harvard.edu/blog/mindfulness-meditation-may-ease-anxiety-mental-stress-201401086967
[5] https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26390335
[6] http://dx.doi.org/10.1007/s12671-015-0482-8
[7] https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24395196
[8] https://www.sciencedaily.com/releases/2012/11/121113161504.htm
[9] http://http://www.kyoto-u.ac.jp/en