Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03425.jsonl.gz/480

-
-
Gut zu lesen. Interessant geschrieben, dass es schwer fällt,wieder aus der Hand zu legen. Man ist traurig,dass es irgendwann zu Ende ist.
Bereits der Debütroman von Katja Maybach, „Eine Nacht im November", war ein grosser Erfolg und erreichte in Frankreich bereits Bestsellerstatus. Es folgten weitere sehr erfolgreiche Familienromane, die zum Teil durch eigene Erfahrungen, beruflich wie privat, inspiriert waren. Ihr neuer Roman, „Die Stunde unserer Mütter", entsprang einer ungewöhnlichen Vorgeschichte: Unverhofft stiess Katja Maybach auf original erhaltene Feldpostbriefe ihres Vaters aus den Jahren 1940 bis 1943 sowie dessen privates Tagebuch, beginnend am 13. Juni 1942. An diesem schicksalhaften Tag stieg er in München in den Zug, um mit vielen anderen jungen Soldaten zusammen seine Reise nach Stalingrad anzutreten.
Katja Maybachs Familie, die mütterlicherseits aus dem wohlhabenden Bürgertum Speyers stammte, lebte zeitweise in einer bayrischen Kleinstadt, in der ihr Vater das Forstamt leitete. Katja Maybach, die diese Zeit nicht selbst miterlebt hat, da sie erst nach dem Krieg geboren wurde, liess in diesen Roman die authentischen Erzählungen ihrer Familie einfliessen. Ottheinz Leiling, einer der führenden Köpfe hinter der Freiheitsaktion Bayern und später Justitiar beim Bayerischen Rundfunk, ist der Onkel der Autorin, der Bruder ihrer Mutter.
Katja Maybach selbst wuchs in München auf, wohin ihre Familie nach dem Krieg übersiedelte. Nachdem sie bereits in ganz jungen Jahren ihre Kreativität entdeckte, mit 12 Jahren anfing, Romane und Kurzgeschichten zu schreiben, gewann sie mit 15 Jahren einen Designerpreis für den Entwurf eines Abendkleides. Später arbeitete sie viele Jahre lang als Model und Designerin in Paris und München. Nach einer langen und schweren Krankheit begann Katja Maybach dann später wieder, ihrer ursprünglichen Passion zu folgen und Romane zu schreiben.
Heute lebt Katja Maybach wieder in München, sie hat zwei erwachsene Kinder.
Gut zu lesen. Interessant geschrieben, dass es schwer fällt,wieder aus der Hand zu legen. Man ist traurig,dass es irgendwann zu Ende ist.
Gefühlvoll, aufwühlend und authentisch erzählt. Die Autorin lässt ihre eigene Familiengeschichte einfließen.
Mir gefällt das Buch sehr gut, da es eindringlich die Nöte u. Lebensumstände der Mütter beschreibt in der Zeit des 2. Weltkrieges