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Das Wichtigste in Kürze
- Am kommenden «Strawberries & Creem»-Festival sollte Lil Wayne Headliner sein.
- Dem US-Rapper wurde nun jedoch ein Visum für Grossbritannien abgelehnt.
- Das Team beim Festival hat mit Rapper Ludacris bereits Ersatz gefunden.
In einem Statement erklärten die Veranstalter: «Aufgrund extremer Umstände, die ausserhalb unserer Kontrolle oder unseres Einflusses liegen, bedauern wir sehr, euch mitteilen zu müssen, dass es Lil Wayne nicht möglich ist, am Samstag, den 18. Juni beim Festival aufzutreten.»
Dem US-Rapper sei in einer «Last-Minute-Entscheidung direkt vom Innenministerium» die Einreise nach Grossbritannien verweigert worden. «Wir sind zutiefst enttäuscht von diesem plötzlichen und negativen Urteil», betonen die Organisatoren. Man habe nur wenige Informationen erhalten und der Zeitpunkt der Entscheidung sei ärgerlich für alle Beteiligten.
Ersatz für Lil Wayne
Das Festival-Team habe rund um die Uhr gearbeitet, um einen «grossen neuen Namen» für den freigewordenen Slot zu finden: US-Rapper und Grammy-Gewinner Ludacris (44) wird für Lil Wayne bei dem Event in Cambridge einspringen. Des Weiteren können Ticketinhaber aufgrund des Ausfalls als Entschädigung ein kostenloses Ticket für Sonntag, den 19. Juni oder einen Rabatt auf Tickets für das Festival im kommenden Jahr erhalten.
In einer Erklärung vom Mittwoch sagte das britische Innenministerium laut «Guardian»: «Jeder Person, die zu einer Freiheitsstrafe von 12 Monaten oder mehr verurteilt wurde, muss der Antrag abgelehnt werden.»
Wie die britische Zeitung berichtet, musste Lil Wayne bereits 2011 eine Tour in Grossbritannien absagen. Dies, nachdem sein Visumantrag Berichten zufolge von den britischen Grenzbehörden aufgrund früherer Verurteilungen in den USA abgelehnt worden war. Der Auftritt beim «Strawberries & Creem» wäre 2022 sein einziger in Europa gewesen.
Lil Wayne gehörte zu den 143 Personen, denen Donald Trump (76) Ende seiner Amtszeit Begnadigungen oder Strafmilderungen gewährte. Dem 39-Jährigen drohten bis zu zehn Jahre Gefängnis. Dies, nachdem er sich Ende 2020 in Florida wegen illegalen Waffenbesitzes schuldig bekannt hatte.