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wir würden im oberen Stockwerk eines alten Flachdachhauses einen Stützpfeiler verkleinern wollen. Dieser ist zur Hälfte aus Ziegeln gemauert (wie auch die Außenwände des Hauses, dass vermutlich mal eine Werkstatt / Speicher war). Zur anderen Hälfte besteht der Pfeiler aus YTONG-Steinen.
Wir vermuten, dass ein vorheriger Mieter / Eigentümer den Pfeiler mit diesen Steinen verbreitert hat, da er so für die daran befestigte Heizung lang genug ist. Der Raum insgesamt ist ca. 70 qm groß und der Pfeiler steht beinahe mittig im Raum mit einer Breite von ca. 25 x 150 cm.
Die Bauingenieurin war vor Ort als der Pfeiler noch verkleidet war (hörte sich beim Klopfen hol an). Sie vermutete (fälschlicherweise), dass der Pfeiler komplett hol wäre und somit nicht tragend.
Wie oben beschrieben, haben wir nun leider feststellen müssen, dass er nicht hol sondern aus Ziegeln und YTONG gemauert ist.
Die Unterlagen zum Haus sind bei der Stadt leider nicht mehr aufzufinden, ein komplett neues Statikgutachten würden wir uns gern ersparen.
Gibt es eine Möglichkeit herauszufinden, ob der YTONG-Teil des Pfeiler tragend ist? Diesen würden wir gern wegnehmen, damit der Raum offener wird.
Vielen Dank!
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die ... Das sollte eigentlich unverzüglich an die Kammer gemeldet werden. Niemand kann durch abklopfen feststellen, ob ein Pfeiler tragend ist. Auweia.
Der Gang zu einem Tragwerksplaner oder kompetenten Maurermeister wird Ihnen nicht erspart bleiben, wenn Sie länger in Ihrem Haus wohnen möchten.
Und, nur am Rande, was für einen Sinn sollte ein nichttragender Pfeiler haben?
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Es macht keinen Sinn, eine statisch notwendige Stütze zu mauern und diese mit einem anderen Material zu erweitern. Somit ist schon anzunehmen, dass die Erweiterung nicht aus statischen Gründen erfolgte. Am Klopfton erkennt ein Fachmann sehr wohl, ob die Erweiterung belastet ist oder nicht. So klingt eine Dose unterschiedlich wenn sie nur dasteht oder zwischen die Backen eines Schraubstocks gespannt ist. Zumindest ist "auf den Mond schießen und der Kammer melden" wohl sehr übertrieben.
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Vermutlich kann man den Stützpfeiler durch einen Holzbalken ersetzen. Damit würde der Raum auch übersichtlicher. Aber das sollte ein Statiker vor Ort begutachten.
Es könnte sein, dass der Stützpfeiler auch eine Aussteifung des Daches und der Giebelwände übernimmt. Dazu müßte er in Richtung des Firstes eine gewisse Länge haben.
Aus der Beschreibung kann ich nicht erkennen, ob die Erweiterung mit Porenbeton diese Aussteifung darstellt.