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Ein Sensomotorisches Training wird in seiner Anforderung stufenweise aufgebaut und gesteigert. Dabei sollte, in Abhängigkeit vom jeweiligen Leistungssand der Gruppe, unterschiedlich weit vorgegangen werden.
Eine Leiterperson kann die Aufgabenstellung variieren, wenn sie sich an folgenden drei Punkten orientiert:
- Statische Stabilität durch Variation der sensorischen Aufnahme (z. B. Augen schliessen oder Untergrund variieren, Dual-/Multitask)
- Dynamische Stabilität (z. B. Kniebeuge auf unbekanntem Untergrund)
- Reaktive Stabilität (Hüpfbewegungen, Hochtiefsprünge, Schrittbewegungen)
Durch gezieltes Training kann die Verarbeitungsgeschwindigkeit (Meldung vom Körperteil ans Gehirn, Verarbeitung, Befehlsausgabe vom Gehirn an die Muskulatur bis zur Umsetzung im entsprechenden Körperteil) deutlich verbessert werden.
Ebenso verbessern sich die Eigenwahrnehmung des Körpers und die Koordination. Weiter zeigt ein Sensomotorisches Training positive Effekte auf unsere Haltung sowie auf die Optimierung von Bewegungsabläufen.
Steigerungsformen des SMT
Der Träger sämtlicher Bewegungsleistungen des Menschen ist das sensomotorische
System. Es wird durch die kreisförmige Verknüpfung der nachfolgend genannten
Strukturen gebildet:
Beispiele
Was genau eine Steigerungsform ist, zeigt folgende Gegenüberstellung: