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Im linken Bild erkennen wir drei Windregime. Der Südwestwind in den höheren Schichten bringt auf Grund von den oben erwähnten Hebungsprozessen viel Feuchtigkeit mit. Gleichzeitig sind in den unteren Schichten im Osten noch ein Ost-Nordostwind (Bise) und im Westen bereits ein Nordwestwind zu verzeichnen. Beide Windregime schaffen gegen den darüber liegenden Südwestwind an. Dabei gleitet der feuchte Südwestwind zusätzlich auf den unteren Schichten auf, kühlt sich verstärkt ab, und es wird noch mehr Niederschlag produziert. Somit ist es heute weitflächig zu Niederschlag gekommen.
Am Nachmittag ist dann das Ganze von Westen her allmählich von stratiformem (flächigem) Niederschlag in einen konvektiven (schauerartigen) Charakter übergegangen.
Für die Schauer sorgte die Höhenkaltluft, welche im Trog die Schweiz erreichte. Wenn eine Luftmasse in der Höhe kühler wird, wird sie zunehmend instabil. Auch eine Erwärmung am Boden macht eine Luftmasse instabil. Letzteres kennen wir alle: Wenn wir am Herd stehen und Wasser kochen. Das warme Wasser vom Pfannenboden beginnt aufzusteigen und kühleres von oben sinkt herunter. Das ist Konvektion.