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Der erste Satz verlief nicht ganz so deutlich, wie es das Resultat ausdrückt. Nachdem Golubic gleich das Re-Break zum 1:1 kassiert hatte, gingen drei der nächsten fünf Games über Einstand. Das 5:1 gelang der Schweizer Nummer 3 nach drei abgewehrten Breakbällen.
Im zweiten Durchgang sah es zunächst nach einem Durchmarsch von Golubic aus. Die 23-Jährige ging 4:1 in Führung, worauf sie Wickmayer zum 4:4 aufschliessen lassen musste. Im Tie-Break wehrte die Zürcherin beim Stand von 4:6 zwei Satzbälle ab, ehe sie nach knapp 94 Minuten Spielzeit den zweiten Matchball verwertete.
Der Sieg im ersten Duell gegen die belgische Nummer 1 war für Golubic enorm wichtig. Seit dem überraschenden Erfolg am Heimturnier in Gstaad Mitte Juli, dem ersten Triumph auf WTA-Stufe, lief es ihr nicht mehr nach Wunsch. An vier Turnieren gewann sie inklusive Qualifikationen nur noch zwei Partien. Zuletzt war sie am US Open gegen die erst 17-jährige Amerikanerin Catherine Bellis (2:6, 3:6) chancenlos.
Nächste Gegnerin ist entweder die japanische Qualifikantin Erika Sema (WTA 352) oder die Polin Magda Linette (WTA 88). Gegen Sema hat Golubic noch nie gespielt, gegen Linette verlor sie 2011 an einem kleineren Turnier 2:6, 1:6. Der Sieg gegen Wickmayer dürfte ihr Selbstvertrauen aber massiv nach oben geschraubt haben.
(SDA)