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- Veröffentlicht: 16. November 2013
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Aus der Chronik des Wasserfahrvereins Muttenz: Im Durlipskeller des Bauernhofes wurde das Fahrgeschirr untergebracht
Im Januar 1929 gründeten 16 begeisterte Muttenzer Wasserfahrer den Wasserfahrverein Muttenz. Die einen fuhren mit einem selbst gebauten Weidling, die andern waren Aktivmitglieder bei den Vereinen Horburg und Birsfelden, Die Vereinsfarben Rot/Weiss/Grün ergaben sich aus jenen von Horburg und Birsfelden. Sofort wurden weitere Schiffe beschafft und das Trainingaufgenommen. Das Trainingsgelände lag im Auboden. Dort lag der Auhof, ein Bauernhof in Rheinnähe mit einer grossen Reitmatte. Der Bauer Schwörer betrieb auch eine Rheinfähre (?). Im Durlipskeller des Bauernhofes konnte das Fahrgeschirr eingestellt werden. An dieser Stelle stehen heute die obersten Tankanlagen des Auhafens. Der Verein gedieh sehr gut und auch die sportlichen Erfolge stellten sich ein.
1946 erlaubte die Oberzolldirektion das Überqueren des Rheines und der normale Trainingsbetrieb konnte wiederaufgenommen werden. In diesem Jahr wurde im Depot eine Klause eingebaut und eingeweiht. 1948 wurde erstmals in einem Sitzungsprotokoll die „Dislokation des Depots“ erwähnt. In diesen Jahren begannen die Vorbereitungen für den Bau des Kraftwerks Birsfelden sowie des Birsfelder- und Auhafens. In diesen Plänen lag unser Depot im Hafengebiet und unterhalb des neuen Pegelstandes. Der angefragte Regierungsrat teilte dem Verein mit, dass der Kanton kein Land ausserhalb des Hafengebietes besitze und dem Verein daher nicht weiterhelfen könne. 1952 musste das Depot zum Waldrand verschoben werden. Dies wurde wegen des schlechten Zustands des Holzes eine langwierige Arbeit.
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