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Gewürzmühle Zug
Keine Sorge, das Zuger Privileg ist nicht angetreten, um der „Literarischen Gesellschaft“ in Zug Konkurrenz zu machen. Dass Samual Pepys im September auf dem Programm stand, hatte damit zu tun, dass dieser privilegierte Bürger Vorfälle, Ereignisse und Beobachtungen in sein Tagebuch eintrug, über die andere nur vornehm hinweg gegangen wären. Zwischen 1660 und 1669 hat er seine Notizen in einer Geheimschrift verfasst, die erst 1825 entziffert wurde. Ein junger Schauspieler wurde engagiert, um den Gästen in der „Gewürzmühle“ – so diesmal der Veranstaltungsort - Samual Pepys nahe zu bringen. In seiner Weise verkörpert Pepys das, was man später in der Literaturwissenschaft den „Antihelden“ genannt hat. Jemand, der gut durchkommt, ohne dass er über Charaktereigenschaften oder Fähigkeiten verfügte, die ihn über den Durchschnitt herausheben. Genau das hat das Zuger Privileg gereizt. Denn nichts ist so schwierig, wie mit durchschnittlichen Fähigkeiten durch das Leben zu kommen. Davor kann man schon einmal den Hut ziehen.
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