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Der Mareiter Bach kann grosse Schäden anrichten. Mit einem Hochwasserschutzprojekt soll das Risiko reduziert, der Zustand der Gewässer verbessert und das Naherholungsgebiet aufgewertet werden.
Der Mareiter Bach stellt ein grosses Gefahrenpotenzial für das Sterzinger Becken dar, da bereits bei einem Hochwasser, das alle 30 Jahre auftritt, Überflutungen auftreten. Betroffen sind mehrere Wohn- und Gewerbegebiete sowie wichtige Infrastrukturanlagen wie die Brennerautobahn. Problematisch für den Hochwasserschutz sind vor allem die zu gering bemessenen Bachquerschnitte. Weiter sind aufgrund der strengen Bachverbauungen deutliche gewässerökologische Defizite vorhanden.
Auf der Basis einer Variantenanalyse wurden konkrete Hochwasserschutzmassnahmen projektiert. Diese sollen für die Wohn- und Gewerbegebiete sowie die Infrastrukturanlagen im Einflussbereich des Gewässers die Gefährdung und die Schadenerwartung senken. Zu den Massnahmen gehören Flussaufweitungen, Entlastungskorridore, Rückhalteräume und Dammbauten. Anschliessend wurde in einer zweiten Phase der Lösungsansatz ausgewählt, zu dem die Massnahmen detailliert ausgearbeitet und in ein Bauprojekt überführt wurden.
EBP deckte in einer Ingenieurgemeinschaft die Fachbereiche Hydrologie, Hydraulik, Wasserbautechnik, Feststoffhaushalt, Gefahrenzonenkarten, Erholungsnutzung und Besucherlenkung ab und unterstützte den Auftraggeber in allen Belangen der Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit.