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Familie von getötetem Briten einigt sich mit US-Diplomatin
Zwei Jahre nach dem Unfalltod eines 19-jährigen Briten haben sich seine Eltern in einem Zivilverfahren mit der amerikanischen mutmasslichen Unfallverursacherin auf Schadenersatz geeinigt. Die Familie könne diesen Teil nun abschliessen und sich dem anhängigen Strafverfahren wegen Unfall mit Todesfolge widmen, sagte ihr Anwalt Radd Seiger am Dienstag der Nachrichtenagentur PA.
Der 19-jährige Harry Dunn war am 27. August 2019 mit seinem Motorrad vor einem von US-Streitkräften genutzten Stützpunkt der britischen Luftwaffe in Northamptonshire mit dem Auto einer US-Amerikanerin zusammengeprallt. Der Fahrerin wurde diplomatische Immunität zugesprochen und sie durfte in die USA zurückkehren. Die US-Regierung lehnte eine Auslieferung ab.
Der Fall hatte für grosses Aufsehen gesorgt und ist noch immer Thema auf höchster Regierungsebene. Auch ein Treffen des damaligen US-Präsidenten Donald Trump mit der Familie brachte keinen Fortschritt. Erst am Montag sprach die neue britische Aussenministerin Liz Truss den Fall bei ihrem US-Kollegen Antony Blinken an.
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