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Mittwoch, 26.05.2021 | 14:05 Uhr
Der FC Schaffhausen hat die traurige Pflicht, über den Hinschied seines früheren Stürmers Heinz Akeret zu informieren.
Eine weitere Schaffhauser Fussballlegende hat sich am Pfingstmontag verabschiedet. Heinz Akeret, geboren am 27. Februar 1934, ist für immer eingeschlafen. Von den Folgen eines Sturzes und dem dabei erlittenen Oberschenkelhalsbruch hat sich der 87-jährige Heinz Akeret bedauerlicherweise nicht mehr erholt.
Akeret liebte den Fussballsport von Kindesbeinen an. Als 14-Jähriger spielte er bei den FCS A-Junioren, bei welchen es 1948 zu seinem Debüt kam. Und dieses war mit grossem Pech verbunden. Er verletzte sich unmittelbar nach dem Kickoff des Gegners. Der Ball sprang Akeret so unglücklich an die Hand, dass diese dabei eine Fraktur erlitt.
Nach diesem etwas holprigen Start nahm seine fussballerische Karriere jedoch einen steilen Verlauf. Bereits drei Jahre später, am 11. November 1951, durfte Akeret als 17-Jähriger zum ersten Mal für das Fanionteam auflaufen und schoss auf der Breite beim 1:1 gegen Cantonal Neuchâtel (heute NE Xamax FCS) prompt auch gleich sein erstes Tor. In der Offensive fühlte er sich am wohlsten. Aus der Sicht der Trainer meist als Aussenläufer aber teilweise auch als Mittelstürmer. Heinz Akeret brachte es während sieben Saisons zwischen 1951 und 1962 auf 95 Meisterschafts- und 12 Cupspiele und schoss dabei insgesamt 64 Tore. Die grössten Erfolge mit dem FCS waren die Aufstiege in die Nationalliga A 1954/55 und 1960/61 sowie das in derselben Spielzeit erreichte Cup-Halbfinal-Spiel gegen den FC La Chaux-de-Fonds, der während dieser Epoche seine goldene Stunden im Schweizer Fussball feierte. Das Schweizer Fernsehen widmete 2004 im Sport aktuell einen Beitrag über Heinz Akeret.
Vier Saisons spielte Akeret in zwei weiteren Mannschaften. Zwischen 1957 und 1960 wirkte er beim FC Winterthur, mit dem er unter anderem 1959 den NLB-Meistertitel gewann und in die NLA aufstieg. Den Abschluss seiner Karriere absolvierte er in der Saison 1962/63 beim damaligen NLA-Vertreter FC Luzern. Während des Engagements beim FC Winterthur studierte Akeret Architektur und übte diesen Beruf nach seiner Fussballkarriere in Neuhausen am Rheinfall aus, wo er sich später niederliess. Seine grosse Lebensfreude und sein Engagement für den FC Schaffhausen bleiben uns in bester Erinnerung Akeret wird seine letzte Ruhe bei seiner Frau auf dem Friedhof Neuhausen finden.
Der FC Schaffhausen kondoliert von ganzem Herzen und wünscht seinen Familienangehörigen, Freunden und Weggefährten viel Kraft in diesen schweren Stunden.
Bild: zVg