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Dieser Friedensplan beinhaltet unter anderem einen Waffenstillstand und die Errichtung einer entmilitarisierten Zone, sagte Verteidigungsminister Prabowo Subianto am Samstag auf der asiatischen Sicherheitskonferenz "Shangri-La Dialogue" in Singapur. Beide Seiten müssten sich um 15 Kilometer von ihren derzeitigen Stellungen zurückziehen. Diese Zone solle dann von einer UN-Friedenstruppe beobachtet und überwacht werden. Zudem müsse ein Referendum abgehalten werden, "um objektiv die Wünsche der Mehrheit der Bewohner der verschiedenen umstrittenen Gebiete zu ermitteln". Auch müssten Russland und die Ukraine unverzüglich Friedensverhandlungen aufnehmen.
Ein Sprecher des ukrainischen Aussenministeriums wies den Plan zurück und sagte, Russland habe ukrainische Gebiete besetzt und jeder Waffenstillstand würde es dem Gegner ermöglichen, sich neu zu formieren und zu verstärken. Russland begehe in den besetzten Gebieten Kriegsverbrechen, Verbrechen gegen die Menschlichkeit und Völkermord.
Indonesiens Präsident Joko Widodo hatte im vergangenen Jahr Moskau und Kiew besucht. Dabei bot er an, als Vermittler aufzutreten und Friedensgespräche voranzubringen. Indonesien hatte damals den Vorsitz in der G20-Gruppe der wichtigsten Wirtschaftsnationen.
Die Ukraine hat schon vor längerer Zeit einen eigenen Friedensplan vorgelegt. Darin wird Russland unter anderem aufgefordert, alle seine Truppen aus der Ukraine abzuziehen. Der Sprecher des ukrainischen Aussenministeriums forderte Indonesien am Samstag auf, dieses Vorhaben zu unterstützen.
(Reuters)