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Der Strukturwandel in der Schweizer Landwirtschaft, unter anderem der sinkende Milchpreis, veranlasst viele kombinierte Milchvieh-Ackerbaubetriebe zur Aufgabe der Milchproduktion. Dadurch werden die Kunstwiesenjahre innerhalb der Fruchtfolge nicht mehr benötigt, was negative Konsequenzen auf die biologische Stickstofffixierung (Weissklee), die Bodenstruktur und die Erosion haben kann. Die Fleischproduktion auf Kunstwiesenflächen während der Vegetationsperiode könnte ein möglicher Betriebszweig als ökonomische Alternative zur herkömmlichen Grossviehmast sein. So wird die Kunstwiese in der Fruchtfolge beibehalten und bestehende Infrastrukturen werden weiterhin genutzt.
Eine Muttersau mobilisiert während der Laktation körpereigenes Phosphor und gewinnt während der Trächtigkeit wieder Phosphor zurück. Durch die Berücksichtigung dieser Dynamik kann die Phosphoraufnahme über die Nahrung während der Laktation und damit die Ausscheidung in die Umwelt reduziert werden.
In professionell geführten Milchschaf- und Milchziegenbetrieben werden vermehrt Mischrationen eingesetzt. Die Zusammensetzung von in der Praxis verfütterten Rationen sowie die daraus resultierenden Milchproduktionspotenziale wurden untersucht.
In einer Online-Umfrage haben Agroscope-Forschende die Einstellungen der Schweizer Bevölkerung zu agrarpolitischen Zielen in allen drei Sprachregionen untersucht. Die Ergebnisse sollen helfen, die Agrarpolitik besser zu gestalten.