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Hilfiker erreichte im zweiten Wahlgang 3289 Stimmen, sein Herausforderer Daniel Siegenthaler (SP), der den Sitz von Jolanda Urech (SP) verteidigen wollte, kam auf 3145 Stimmen.
Vor Urechs Wahl vor vier Jahren war das Stadtpräsidium seit 1890 fast ununterbrochen in FDP-Hand. Einzig zwischen 1938 und 1947 stand ein BGB-Vertreter an der Spitze der Regierung der Kantonshauptstadt.
Foto: www.hanspeter-hilfiker.ch
Hilfiker hatte im ersten Wahlgang vom 24. September rund 350 Stimmen mehr erzielt, als Siegenthaler. Beide verfehlten das absolute Mehr aber deutlich, zumal sich die Stimmen auf neun verschiedene Kandidaten und Kandidatinnen verteilten.
Quelle: Tele M1
Auch bei der Wahl um das Vizestadtpräsidium schwangen die Bürgerlichen gegenüber den Linken obenaus. Nicht der frühere Datenschutzbeauftrage und Grünen-Nationalrat Hans Peter Thür machte das Rennen, sondern Werner Schib (CVP). 24 Stimmen gaben den Ausschlag zu Gunsten von Schib.
Thür hatte im ersten Wahlgang des weitaus beste Resultat erzielt, aber das absolute Mehr um 300 Stimmen verpasst. Bei den Stadtratswahlen vom 24. September hatte die Linke dank Thür die Mehrheit im siebenköpfigen Gremium errungen. Er nahm der SVP den Sitz ab.