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Psychosomatik in der Medizin – im Spannungsfeld zwischen Patient und Doppelblindversuch -
Von Dr. med. Ulrike Güdel
(2015)
In der ärztlichen Ausbildung gab es während meines Studiums ein einziges Seminar zur „Psychosomatik", in dem die Biographie des Patienten und seine seelischen Verletzungen und Traumen zur Erklärung seiner Symptome herangezogen wurden.
Dieses Seminar war das einzige seiner Art in sechs Jahren Studium, während der Rest der Ausbildung überwiegend darin bestand, möglichst genau die Symptome einem „Krankheitsetikett" zuzuordnen und gemäss dieser „Verdachtsdiagnose" zu behandeln.
Als ich 1982 dann meine klinische Ausbildung begann, merkte ich sehr schnell, dass diese Vorgehensweise meinen Patienten nicht gerecht werden konnte-
Er oder sie war eben nicht nur „die Galle von Zimmer 21".
Warum bekommt jemand einen Gallenstein, ein anderer aber nicht?
Das Konzept von „fat-
Was also sind die Rahmenbedingungen, unter denen sich die Gallenflüssigkeit „versteinert" und dann zu Beschwerden bis zu einem Ikterus—oder hohem Fieber – führt?
Welche gefühlsmässigen Hintergründe, welche Art der Stressbewältigung begünstigt solche Krankheitsbilder?
Meine Fragen wurden immer mehr, als ich 1989 meine eigene Praxis eröffnete. Denn hier sah ich, im Gegensatz zur Klinik, viele Menschen, die vor mir sassen und mit erzählten, sie fühlten sich einfach nicht wohl. Natürlich untersuchte ich sie gründlich, nahm Blut ab, erstellte ein EKG, prüfte die Lungenfunktion, liess röntgen und versuchte, deren Beschwerden einem der mir bekannten Krankheitsbild zuzuordnen.
Oft jedoch gab es keine schulmedizinische Erklärung für die Beschwerden.
Waren meine Patienten alle Simulanten? Waren es arbeitsscheue Existenzen, Drückeberger?
Oder waren es allesamt „Neurotiker", „gestörte Seelen", „Schwächlinge", Psychosomatiker"?
Es war auch meinen Kollegen am Ort auffällig, dass viele dieser von ihnen so etikettierten Patienten zu mir „abwanderten".
Was also machte ich anders als die Kollegen?
Ich war ja im Grunde eine „blutige Anfängerin" nach 7 Jahren Klinik. Aber ich hörte hin, wenn meine Patienten berichteten-
Zudem hatte ich durch die oft frustrierenden Versuche, die Ernährungsweise meiner Diabetiker zu verändern, gelernt, dass es nicht in meiner Macht steht, zu heilen. Ich habe demütig erkannt, dass ich bestenfalls liebevoll und empathisch den Heilungsprozess begleiten und von Zeit zu Zeit einen Input geben kann, der dann auf hoffentlich fruchtbaren Boden fällt.
Den randomisierten, plazebo-
Die grosse Framingham-
Dies deckte sich mit dem, was ich intuitiv schon lange spürte: Den meisten Wechseljahrsbeschwerden liegt kein Hormondefizit zugrunde, sondern ein seelisch-
In meiner Praxis und der vieler anderer, ganzheitlich denkender Kollegen, erhielten nur ganz schlanke Patientinnen ein Hormonpräparat . (Inzwischen wissen wir aus der Forschung, dass Frauen mit etwas mehr „Speck auf den Rippen" in der Menopause einen Vorteil haben, weil sie Östrogen im Fettgewebe speichern können. Wenn man diese Frauen mit HET behandelt, nehmen sie höchstens noch mehr an Gewicht zu, lagern Wasser ein oder leiden unter Migräne).
Die grundsätzliche Frage, die beantwortet werden muss, wenn wir sinnvoll arbeiten wollen, ist: Welches Menschenbild haben wir?
In der Schulmedizin, die doppelblinde Studien zum Mass-
Es wird nicht beachtet, wie die sonstigen Lebensumstände sind, ob der Patient einen stressigen Job hat, unter Ärger in der Familie leidet, zu wenig Schlaf bekommt, sich hastig ernährt oder keinerlei Entspannungsmöglichkeiten für sich sieht.
Auch in der Naturheilkunde wird leider oft dieses Weltbild übernommen. Nur bemühen sich dann die Kollegen, anstatt eines Betablockers oder eines ACE-
Das ist im Grunde ehrenwert, aber dennoch unvollständig.
Denn wenn Körper, Seele und Geist eine untrennbare Einheit sind, sollten wir uns schon einmal fragen, was denn „eigentlich" darüber entscheidet, ob ein Mensch erkrankt oder aber gesund bleibt.
Mein Menschenbild ist das, dass wir alle primär seelisch-
Wenn also unser Denken, Fühlen oder Handeln vom Seelenplan unseres Wesens abweicht, wird die Regulationsfähigkeit unseres Körpers, als letzter Spielwiese der Seele, eingeschränkt. Dann kommt es leichter zu Funktionsstörungen.
Funktionsstörungen verursachen Symptome – auch dann, wenn (noch) kein schulmedizinischer Parameter im Labor oder den Bild gebenden Verfahren dies spiegelt.
Man kann es auch in ein Bild aus der Computersprache bringen: Wenn es Viren, Würmer oder Trojaner auf der Festplatte unseres Computers gibt, und das Programm nur noch „Unfug" macht, würde wohl keiner auf die Idee kommen, den Laptop aus dem Fenster zu werfen. Stattdessen lassen wir ein „Virus-
In der Medizin machen es viele dummerweise genau umgekehrt: Dort wird so lange nach einer Krankheit geforscht und alle möglichen „Hardware-
An dieser Stelle wird häufig argumentiert, es gäbe keine exakte Methode, um die seelisch-
Hier muss ich widersprechen!
Ich arbeite seit siebzehn Jahren sowohl in meiner Praxis als auch in der Fortbildung der Kollegen mit der PSEnergy = Positive Selbst Entwicklung, sodass ich inzwischen mehrere tausend Patientenfälle überblicken kann.
Worum geht es hierbei?
Die PSEnergy geht, obwohl schulmedizinisch noch nicht anerkannt, davon aus (wie übrigens alle alten Weisheitslehren, die des Ostens wie des Westens), dass der Mensch eine Einheit ist aus Seele (Psyche), Körper (Soma) und Geist (Energetik).
Liegen also Energiedefizite vor, wird dies sowohl die seelische Verfassung als auch den Körper beeinträchtigen und Symptome hervorrufen können.
Das Testgerät arbeitet mit Frequenzgemischen, die den körpereigenen Gehirnwellen entsprechen. Über den Armlängenreflex können so Körperstress-
Bei der Testung werden neben Informationen über Geopathie und Elektrosmog-
Wir nennen die „abgespaltenen Seelenanteile" Themen. Das dahinter stehende Trauma wurde verdrängt und vergessen, kostet aber Energie und Lebenskraft-
Wir kennen 28 verschiedene Seelenthemen, die sich auf die sieben vegetativen Geflechte verteilen. So finden wir die Wut regelmässig im Oberbauch, den Stress im Unterbauch und den Schock im Hals.
Für jedes Seelenthema wurden spezielle homöopathische Mischungen entwickelt, die dem Körper eine Chance geben, das Trauma zu transformieren und darüber hinaus zu wachsen.
Zusätzlich gibt es zu jedem Thema einen „positiven Lösungssatz" als Hausaufgabe zur Neuorientierung von Denken, Fühlen und Handeln.
Die Behandlung erstreckt sich, je nach Grösse der gefundenen Blockaden, über drei bis fünf Monate-
Da jeder Mensch aber nicht nur eine Energieblockade in sich trägt, sondern oft viele, ist es realistisch, den Patienten auf eine Gesamt-
Was dabei geschieht, hat eine meiner vielen Patientinnen kürzlich so zusammengefasst:
„Wissen Sie, Frau Doktor, ich weiss nicht, ob es mit den Tropfen zusammenhängt, aber ich habe begriffen, dass ich selbst für meine Gesundheit verantwortlich bin. Ich habe mich für ein Seminar zur Stress-
Sie war zuvor fixiert darauf, dass sie ohne Betablocker nicht leben könne-
Inzwischen nimmt sie keinerlei Medikamente mehr-
Sie hat aber ihr seelisch-
Es gelingt ihr, den Beruf, die Familie und ihre eigenen Interessen in eine harmonische Balance zu bringen—und ihr Körper spiegelt dies.
Nur über das Konzept der seelisch-
Aber auch in meiner Praxis mache ich täglich die Erfahrung, dass es „Psychosomatik" im klassischen Sinne nicht gibt—so gut wie jede Krankheit hat einen seelisch-
So kann ich mich daran erfreuen, dass Bein-
Für Depressionen, Burn-
Selbst Krebspatienten, die bereits operiert, bestrahlt oder chemotherapiert wurden, können von der PSE profitieren.
Voraussetzung ist dabei immer, ob die Seele und der Geist eine Änderung der Gewohnheiten im Denken, Fühlen und Handeln wollen – oder eben nicht.
So erlebe ich staunend täglich, wie grössere und kleinere Wunder geschehen – und ich habe „Weihnachten" an jedem Tag des Jahres.
Anschrift des Verfassers:
Dr. med. Ulrike Güdel
Unterbiel 22
4418 Reigoldswil
www.psenergy.ch
<email-pii>
Als Buch dazu: „Wie wirkt Psychosomatische Energetik", VAK Verlag, 2010