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Die Gemeinde Rorschacherberg verfügt über Seeanstoss auf einer Länge von gut 1,5 km. Jedoch ist davon heute lediglich ein Drittel problemlos öffentlich zugänglich. Im Jahr 2011 erhielt der Gemeinderat von der Bürgerversammlung den Auftrag, eine Lösung zur Öffnung des Seeufers im Bereich Neuseeland zu finden. Nachdem 2015 eine Steglösung in einer Volksabstimmung abgelehnt wurde, wurden Vertreter*innen aller Parteien sowie weitere Interessengruppen, darunter die Anwohner*innen, eingeladen, bei der Erarbeitung eines neuen Projektvorschlags mitzuwirken.
Ich gehörte dieser Arbeitsgruppe von der Ideenfindungsphase über die Beurteilung der Projektvorschläge bis jetzt zum abstimmungsreifen Projekt an. Als Vertreterin der Sozialdemokratischen Partei
bin ich in dieser Zeit konsequent für ein Seeufer für alle statt nur die superreichen Villenbesitzer eingetreten. Der jetzige Projektvorschlag, eine Anschüttung an die bestehende Uferverbauung
mit ökologischer Verbesserung, wurde am 10. Februar 2019 von der Rorschacherberger Stimmbevölkerung angenommen.
Der Gemeinderat ist nun aufgefordert, für eine rasche Umsetzung des Projekts zu sorgen. Hoffentlich entstehen so in der Flachwasserzone schon bald Laichplätze für Fische sowie optimale Bedingungen für vom Aussterben bedrohte Wasserpflanzen.