Document ID: /curiavista/filtered/00000_business.jsonl.gz/184196

<h2>SubmittedText<h2><p>Seit einigen Jahren konzentrieren sich die Migrationsströme auf die internationalen und regionalen Züge, die in der Schweiz ankommen. Die Migrantinnen und Migranten werden in den Zügen mit Ankunft in Brig, Chiasso und in der Romandie aufgegriffen, und zwar sowohl Asylsuchende wie auch Personen, die durch die Schweiz durchreisen wollen.</p><p>- Teilt der Bundesrat die Ansicht, dass jeder nichtkontrollierte Zug zu illegalen Einreisen in die Schweiz führt?</p><p>- Welcher Prozentsatz der ankommenden Züge wird gegenwärtig vom Grenzwachtkorps kontrolliert?</p><p>- Reicht der Personalbestand aus, um eine hohe Kontrolldichte sicherzustellen?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Das Grenzwachtkorps (GWK) der Eidgenössischen Zollverwaltung legt einen starken Fokus auf die Kontrolle von Zügen. Von den über 23 800 illegalen Aufenthaltern, die zwischen Januar und Ende Oktober dieses Jahres vom GWK aufgegriffen wurden, reisten über 16 800 mit dem Zug ein. Die Zugskontrollen werden risikobasiert durchgeführt und sind daher regional unterschiedlich. Im Südtessin liegt die Quote je nach Jahreszeit und Migrationslage zwischen 30 und 60 Prozent. In Brig liegt die Quote tiefer, da sich das Risiko auf spezifische Züge konzentriert. Die Romandie ist aktuell von der illegalen Einwanderung weniger stark betroffen als andere Regionen.</p>