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Wie aus Daten des Nationalen Statistikamtes hervorgeht, mussten die Verbraucher dabei vor allem für Schweinefleisch tiefer in die Tasche greifen. Dieses kostete im Dezember in den Läden und auf den Märkten 14% mehr als zwölf Monate zuvor. Im Jahresmittel mussten die Käufer 9,5% mehr Geld für Schweinefleisch ausgeben als 2014.
Grund für den Preisauftrieb waren die niedrigeren Schweinebestände in der Volksrepublik, was eine Verknappung des heimischen Angebots zur Folge hatte. Mittlerweile scheint der Höhepunkt der Preishausse jedoch überschritten; seit Oktober sinken die Preise für
Schweinefleisch in den Läden wieder. Für Fleisch insgesamt mussten die chinesischen Konsumenten im vergangenen Jahr 5% mehr bezahlen, wobei sich Rindfleisch um 0,8% verteuerte, während Hammelfleisch um 5,5% preiswerter zu erstehen war.
Überdurchschnittlich stark im Vergleich zum Vorjahr stiegen 2015 nach Angaben der Pekinger Statistiker auch die Preise für frisches Gemüse, nämlich im Schnitt um 7,4%. Moderater fiel das Plus bei Getreide mit 2% und bei Aquaerzeugnissen mit 1,8% aus.
Es gab im vergangenen Jahr in der Volksrepublik jedoch auch eine Reihe von Produkten, die sich günstiger einkaufen liessen. Dazu zählten in erster Linie Eier, die gegenüber 2014 mit einem durchschnittlichen Abschlag von 7% angeboten wurden. Für frisches Obst musste im Mittel 3,8% weniger Geld ausgegeben werden, für Nahrungsfette 3,2%. Relativ gering waren anscheinend die Auswirkungen des Preisverfalls am Weltmilchmarkt. Nach Angaben des Statistikamtes gab das durchschnittliche Verbraucherpreisniveau für Milch und Milcherzeugnisse in China im Vorjahresvergleich nur um 1,1% nach.