Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03337.jsonl.gz/2302

Das natürliche Verbreitungsgebiet von Syrischen Goldhamster ist in einem kleinen Gebiet zwischen Syrien und der Türkei. Da der Goldhamster lokal von Bauern als Schädling angesehen und bekämpft wird, sind die Syrischen Goldhamster als vom Aussterben gefährdete Tierart eingestuft. 1930 wurde in Syrien ein Weibchen mit 11 Jungen gefangen, die in die Forschung kamen, davon überlebten letztlich nur vier Jungtiere. Die Gold- und Teddyhamster in der Heimtierhaltung stammen alle von diesen Jungtiere ab.
Syrische Goldhamster bringen nach einer Tragzeit von 16 Tagen ca. 6- 13 Jungtiere zur Welt, sie besitzen damit die kürzeste Tragzeit aller Plazentatiere (=höhere Säugetiere). Ab 28 Tage erreichen Syrische Goldhamster die Geschlechtsreife und sind mit ca. 4 Monaten ausgewachsen. Männliche Goldhamster werden durchschnittlich kleiner als weibliche Goldhamster. Das Gewicht ist grössenabhängig, gewöhnlich sind Goldhamster zwischen 110 und 170g schwer. Goldhamster werden gewöhnlich 1.5 bis 2 Jahre alt.
Weibliche Goldhamster haben einen Fruchtbarkeitszyklus von 4 Tagen. Ist das Weibchen empfängnisbereit, fällt sie in eine Deckstarre sobald eine Berührung am hinteren Teil des Rückens wahrgenommen wird. Dabei wird das Hinterteil und das Schwänzchen in die Höhe gestreckt und der Hamster verharrt eine Weile in dieser Position.
Duftdrüsen
Goldhamster haben zwei Flankendrüsen, welche gewöhnlich auf einen Geruch eines anderen Hamsters mit seitlichem Druck an Gegenstände abgestreift wird. Weibliche Hamster können auch mit Vaginalsekret markieren um bei Paarungsbereitschaft Männchen anzuziehen auf sich aufmerksam zu machen.
Auch mit dem Kot werden Duftsekrete abgesetzt. Goldhamster setzen Kot beispielsweise über die Futtervorräte ab.
Körperbau
Der Körperbau eines Hamsters ist an das Leben auf dem Boden angepasst. Hamster klettern zwar sehr gerne, dies birgt aber eine hohe Verletzungsgefahr, weil der
Hamster die Höhe nicht einschätzen und beim Klettern auch mal den Halt verlieren und abstürzen kann.
Beispielsweise fehlt dem Hamster der lange Schwanz, weshalb er niemals so geschickt klettern können wird, wie eine Maus oder eine Ratte.