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Als Siebenkämpferin an den Olympischen Spielen
Mitten in der Corona-Krise trat sie den Posten zur ersten Chefin des Bundesamtes für Entwicklung und Zusammenarbeit an. Danzi hätte auch Sportgeschichte schreiben können: Die Zugerin trat 1996 bei den Sommerspielen von Atlanta für das Schweizer Team als Siebenkämpferin an. Ihre Nagelschuhe verschenkte sie danach und reiste in verschiedene Krisengebiete für das IKRK. Zuletzt leitete sie dessen Regionaldirektion Afrika mit über 7000 Mitarbeitern.
Zwei «Game Changer»
Nun hat sie als erste Frau überhaupt beim DEZA den Chefposten inne – und gleich zwei «Game Changer» in der Entwicklungspolitik als Herausforderung: den Klimawandel und Corona. Ist der Solidaritätsgedanke in Zeiten des Individualismus noch en vogue? Patricia Danzi spricht mit Kathrin Hönegger über die Kriegsgeschichte ihrer eigenen Familie, notwendige Skills in Krisenzeiten und das Verhandlungsgeschick von Frauen und. «Als Frau musst du bei Verhandlungen überraschen», sagt sie.