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<h2>SubmittedText<h2><p>Der Bundesrat wird beauftragt, der Beratenden Kommission für internationale Zusammenarbeit die Aufgabe zu übertragen, den Bericht des Bundesrates über den Goldhandel zu untersuchen, damit dieses Thema umfassend und konsequent angegangen werden kann.</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Der Bundesrat anerkennt, dass der für die Schweiz wichtige Goldsektor bei seinen innovativen Bemühungen um eine weltweit verantwortungsvolle Produktion unterstützt werden soll. Der Bericht des Bundesrates "Goldhandel und Verletzung der Menschenrechte" vom 14. November 2018 in Erfüllung des Postulates Recordon 15.3877 fokussiert denn auch auf das potenzielle Risiko, dass menschenrechtswidrig produziertes Gold in die Schweiz eingeführt wird, und die ergriffenen Massnahmen, um dieses Risiko zu minimieren. Der Bundesrat empfiehlt insbesondere Massnahmen in den Bereichen Transparenz, Wertschöpfungsketten, Multi-Stakeholder-Dialog und Entwicklungszusammenarbeit. Er gibt folglich in seinem Bericht Empfehlungen in diesen Handlungsfeldern ab, insbesondere auch, dass das Engagement der Schweizer Entwicklungszusammenarbeit für eine verantwortungsvolle und nachhaltige Goldgewinnung und verantwortungsvolle Lieferketten fortzusetzen sei.</p><p>Gemäss Artikel 25 Absatz 2 der Verordnung über die internationale Entwicklungszusammenarbeit und humanitäre Hilfe (SR 974.01) berät die Beratende Kommission für internationale Zusammenarbeit den Bundesrat bei Fragen zur internationalen Zusammenarbeit. Sie "prüft namentlich Ziele, Prioritäten und Gesamtkonzeption der Zusammenarbeit".</p><p>Im Rahmen dieser Prüfung befasste sich die Beratende Kommission mehrmals mit der Frage der Rohstoffe und einem entwicklungspolitisch kohärenten Umgang mit diesem Thema. Der Bundesrat hat davon Kenntnis genommen, dass die Beratende Kommission den Bericht "Goldhandel und Verletzung der Menschenrechte" an ihrer Sitzung vom 30. Januar 2019 behandelt hat. Er wird allfällige diesbezügliche Empfehlungen der Beratenden Kommission prüfen.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.