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Riccardo Minasi, Dirigent und Violine
Riccardo Minasi
Riccardo Minasi wurde in Rom geboren. Als Solist und Konzertmeister arbeitete er mit Ensembles wie Le Concert des Nations, der Accademia Bizantina und Il Giardino Armonico zusammen. Von 2012 bis 2015 war er Dirigent des Ensembles Il pomo d’oro. Unlängst dirigierte er beim Tokyo Metropolitan Symphony Orchestra, NDR Radiophilharmonie, Stavanger Symphony Orchestra, Orchestre de Chambre de Lausanne, Portland Baroque Orchestra und Los Angeles Chamber Orchestra sowie Opernprojekte wie Les Pêcheurs de Perles bei den Salzburger Festspielen, Iphigénie en Tauride an der Hamburgischen Staatsoper, Carmen an der Opéra National de Lyon und Rinaldo am Theater an der Wien. Jüngste Engagements umfassen u.a. Händels Alcina an der Hamburgischen Staatsoper, Projekte mit Werken von Bach und Wagner mit dem Orchestre national de Lyon sowie sein Debüt beim Konzerthausorchester Berlin. Am Opernhaus Zürich dirigierte er bereits Il matrimonio segreto, das Ballett Der Sandmann, Don Giovanni, Orlando paladino sowie Die Entführung aus dem Serail. Er stand dem Orchestre Symphonique de Montréal als musikhistorischer Berater zur Seite und wirkte gemeinsam mit Maurizio Bondi als Kurator und Herausgeber der kritischen Bärenreiter-Edition 2016 der Oper Norma. 2016 war er an vier mit dem ECHO Klassik ausgezeichneten Alben beteiligt, darunter sein Album mit Haydn-Konzerten sowie Leonardo Vincis Catone in Utica. Als Sologeiger nahm er die Rosenkranz-Sonaten von Biber auf. Seit September 2017 ist er Chefdirigent des Mozarteum-Orchesters Salzburg. In der Saison 2018/19 gestaltete Riccardo Minasi am Opernhaus Zürich in enger Zusammenarbeit mit La-Scintilla eine Reihe von vier Konzerten.
Anna Devin, Sopran
Anna Devin
Anna Devin, irische Sopranistin, studierte an der Royal Irish Academy of Music, Guildhall School of Music and Drama, im Rahmen des Britten-Pears Young Artist Program sowie am National Opera Studio und schloss ihre Ausbildung 2012 beim Jette Parker Young Artists Programme am Royal Opera House London ab. 2014/15 erhielt sie für ihre Clotilde in Händels Faramondo beim Brisbane Baroque Festival den „Helpman Award“ für die beste weibliche Nebenrolle. 2015/16 debütierte sie als Hirtin/Fledermaus in Ravels Das Kind und die Zauberdinge an der Mailänder Scala, mit der Titelpartie von Händels Acis und Galatea in der Mozart-Fassung bei der Mozartwoche Salzburg und mit Händels Messias beim Lausanne Bach Festival. Regelmässig ist sie mit Marc Minkowski und den Musiciens du Louvre zu hören und arbeitet mit Dirigenten wie Sir Antonio Pappano, Yannick Nézet-Séguin, William Christie, Sir Colin Davis. Gastengagements führten sie u. a. zum Glyndebourne Festival, die Houston Grand Opera Texas, Londoner Wigmore Hall, ans Théâtre des Champs-Élysées, Theater an der Wien und ins Auditorio Nacional de Musica Madrid. Bei den BBC Proms war sie mit dem Hallé Orchestra unter Sir Mark Elder zu erleben. Unter Michael Schønwandt debütierte sie als Nanetta in Verdis Falstaff in Covent Garden, unter Laurence Cummings eröffnete sie mit der Titelpartie in Händels Semele das London Handel-Festival. In den USA wurde sie als Oberto in Alcina in der Carnegie Hall gefeiert. Donizettis La Fille du régiment Marie sowie die ‚A’ in Luke Bedfords Auftragswerkt Through His Teeth kreierte sie am Covent Garden, bei den Göttinger Händel-Festspielen triumphierte sie als Clotilde in Faramondo. An der Scottish Opera folgte Zerlina in Mozarts Don Giovanni, bei der Glyndebourne Touring Opera Susanna in Mozarts Le nozze di Figaro. Am Teatro Real in Madrid sang sie Celia in Mozarts Lucio Silla, am Badischen Staatstheater Karlsruhe die Titelpartie in Semele und zuletzt Tusnelda in Arminio bei den Händel-Festspielen in Göttingen. Auf CD wurden u. a. ihre Interpretationen der Tamiri in Mozarts Il re pastore, des Arbate in Mozarts Mitridate, re di Ponto und der Clotilde in Faramondo festgehalten.