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Von der Antike bis heute gab und gibt es zahlreiche militärische und diplomatische Auseinandersetzungen um Trinkwasser. Ein Beispiel ist der Wasserkonflikt zwischen Israel, Ägypten, Syrien und Jordanien, der einer der Faktoren war, der 1967 zum Sechstagekrieg zwischen diesen Ländern führte.
Israel baute in den 1960er-Jahren ein Kanalsystem, um die Wasserversorgung für die israelische Bevölkerung und die Landwirtschaft zu sichern. Dabei wurden grosse Wassermengen aus dem Jordan abgeleitet. Die ebenfalls an den Fluss angrenzenden arabischen Staaten planten daraufhin ihrerseits ein Kanalsystem, welches dazu geführt hätte, dass die nach Israel führende Wassermenge erheblich abgenommen hätte. Die israelische Armee griff in der Folge das arabische Kanalprojekt an; die darauf folgenden Scharmützel führten schliesslich unter anderem zum Sechstagekrieg.
Die Wassernutzung zwischen den Ländern funktioniert seither nur leidlich und bei einer Wasserknappheit, die angesichts des zunehmenden Wasserbedarfs absehbar ist, drohen neue Konflikte aufzubrechen.
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