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Armin Zurkinden erblickte am 16. Juli 1940 das Licht der Welt. In Heitiwil wuchs er in einer Grossfamilie mit vier Geschwistern und acht Halbgeschwistern auf einem Bauernhof auf. Nach der Schulzeit machte er eine Lehre als Decolleteur bei der Firma Gfeller in Flamatt. Dann arbeitete er drei Jahre in Bulle. An Weihnachten erzählte er jeweils, dass er wegen der Distanz nur selten nach Hause konnte und den Weg erst noch mit dem Velo zurücklegen musste. Schliesslich kam er nach Düdingen zurück, wo er Betriebsleiter der Firma Romag wurde. Später wechselte er nach Bern, wo er bis zu seiner Pensionierung für das heutige Bundesamt für Umwelt arbeitete.
Armin Zurkinden war ein sehr geselliger Mensch, der gerne Zeit mit Kollegen verbrachte. Besonders wichtig war ihm der Fussball. Er spielte beim SC Düdingen. Später war er Kassier und schliesslich Präsident des Vereins. Unter seiner Präsidentschaft stieg der Klub erstmals in die 1. Liga auf, wovon er gerne erzählte. Er wurde Ehrenpräsident des Sportclubs. Auch später war er wenn immer möglich bei den Spielen des SCD dabei. Auch bei der Musikgesellschaft war er aktiv. Während 50 Jahren spielte er in der früheren Jägermusik. Bei der Musikgesellschaft war er viele Jahre Präsident, engagierte sich sehr für die Jugend und leitete mehrere Jahre das Musiklager. Er war im Vorstand des Bezirksverbands und in anderen Vereinen und Organisationen aktiv. In den letzten Jahren engagierte er sich besonders als Fähndrich. Mit seiner offenen und umgänglichen Art war er überall gern gesehen und bereicherte viele Anlässe und Feste.
Mit seiner ersten Frau Kläri hatte Armin drei Kinder: Richard (1970), Elmar (1972) und Irmscha, die 1974 zur Welt kam. 1997 heiratete er seine zweite Frau Heidi. Mit ihr vergrösserte sich die Familie. Armin und Heidi hatten zusammen 13 Grosskinder. Mit dem Generalabonnement unternahmen sie Reisen in der ganzen Schweiz. In den Sommermonaten reisten sie während Jahren ins Zillertal, das zu Armins zweiter Heimat wurde.
Am 7. Februar 2020 erhielt Armin Zurkinden eine Krebsdiagnose. Geduldig ertrug er die Behandlung und die Rückschläge, kämpfte weiter. Im August kehrte er ins geliebte Haus nach Heitiwil zurück. Nach einer Hirnblutung kam er erst ins Inselspital, dann ins Kantonsspital Freiburg. Dort wurde er in den letzten zwei Wochen von seiner Familie liebevoll begleitet und gepflegt. Im Beisein seiner Liebsten ist er am Montag, 21. September 2020, friedlich eingeschlafen. Seine Familie ist dankbar für die schöne Zeit. Sie vermisst ihn und behält ihn für immer in ihren Herzen.