Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03305.jsonl.gz/609

Ein wichtiger Grund für Probleme mit dem erfolgreichen Austragen einer Schwangerschaft kann sein, dass die Gebärmutterschleimhaut nicht ausreichend auf die Aufnahme des Embryos (die Einnistung) vorbereitet ist. Die Gelbkörperschwäche (Lutealinsuffizienz) ist eine der am häufigsten gestellten Diagnosen bei der Behandlung ungewollter Kinderlosigkeit.
Was sind die Symptome einer Gelbkörperschwäche?
Die Symptome der Gelbkörperschwäche sind eine verkürzte zweite Zyklushälfte bei regelmässigem Eisprung. Der Blutspiegel des Gelbkörperhormons in der zweiten Zyklushälfte ist erniedrigt.
Nach dem Eisprung kommt es zu einer ungenügenden Produktion von Gelbkörperhormon (Progesteron). Da das Gelbkörperhormon für die Vorbereitung der Gebärmutterschleimhaut auf die Einnistung des Embryos verantwortlich und auch zur Erhaltung der Schwangerschaft wichtig ist, kommt es bei Progesteronmangel leicht zu einer sehr frühen Fehlgeburt.
Was ist eine Gelbkörperinsuffizienz?
Die Gelbkörperschwäche ist keine eigenständige Erkrankung. Letztlich ist sie die Folge einer unzureichenden Follikelreifung, denn aus dem Eibläschen entsteht nach dem Eisprung ja der Gelbkörper. Als Behandlung ist daher eine Unterstützung der Follikelreifung sehr erfolgversprechend.
Wie wird eine Gelbkörperschwäche behandelt?
Die Gabe von Hormonen zur Unterstützung der Eibläschenentwicklung führt gleichzeitig zu einer Verbesserung der Gelbkörperfunktion. Auch der von den Östrogenen und dem Gelbkörperhormon abhängige Aufbau der Gebärmutterschleimhaut wird dadurch unterstützt.