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Auf erholsamen Waldspaziergängen denke ich manchmal über die Vergänglichkeit unseres Lebens nach und frage mich jedes Mal, warum wir einen so grossen Teil unseres Lebens damit verbringen, ständig materiellen Gütern nachzujagen – manchmal bis zum Burn-out. Steckt hinter diesem Drang nach immer mehr die leise Hoffnung, etwas zu hinterlassen, das dereinst auf unsere vergangene Existenz hinweist – oder die schlichte Angst, dass es uns noch zu Lebzeiten plötzlich nicht mehr gut genug gehen könnte? In solchen Momenten, wenn sich am Horizont ständig noch mehr Lebensfragen abzuzeichnen beginnen, fällt mir zum Glück immer wieder ein Lied von Mani Matter ein, das den Sinn des Lebens auf den Punkt bringt: «dene wos guet geit, giengs besser, giengs dene besser, wos weniger guet geit, was aber nid geit, ohni dass’s dene weniger guet geit, wos guet geit, drum geit weni, für dass es dene besser geit, wos weniger guet geit und drum geits o dene nid besser, wos guet geit.» Oder kurz gesagt: Weniger ist mehr.