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Während der Nacht ist die Beschäftigung von Arbeitnehmenden verboten. Begründete Ausnahmen (dringendes Bedürfnis, Unentbehrlichkeit) können bewilligt werden.
- Bewilligungen für vorübergehende Nachtarbeit erteilt die kantonale Industrie- und Gewerbeaufsicht (IGA). Sie kann pro Betrieb und Kalenderjahr Nachteinsätze bis maximal drei Monate bewilligen.
- Dauernde Bewilligungen erteilt das Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO).
Das Gesetz verlangt das Einverständnis des Arbeitnehmenden, medizinische Präventionsmassnahmen, einen Lohnzuschlag von mind. 25 % für vorübergehende und einen Zeitzuschlag von mindestens 10 % für dauernde oder regelmässig wiederkehrende Nachtarbeit.
Vorbehalten bleiben Sonderbestimmungen für bestimmte Gruppen von Betrieben oder Arbeitnehmenden gemäss Verordnung 2 des Arbeitsgesetzes.
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