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Auf der Suche im Web stiess ich nur auf Systeme, die eine (geräuschvolle) Wasserpumpe und z.T. noch einen Lüfter benötigen. Wird das Kühlsystem aber richtig designt, so wird Pumpe und Lüfter überflüssig. Die Zirkulation wird rein durch die Konvektionsströmung unterhalten.
Am tiefsten Punkt des Kreislaufs befindet sich der Wärmetauscher des Prozessors. Das erwärmte und somit leichtere Wasser steigt im Kunsstoffschlauch zum höchsten Punkt des Kreislaufs. Das Wasser behält die Temparatur, da der Kunsstoffschlauch relativ gut isoliert ist. Damit bleibt das Wasser im ganzen steigenden Teil des Kreislaufs leichter. Das Wasser fliesst von dort in einem Kupferrohr wieder zum Prozessor hinunter, gibt dabei seine Wärme ab und wird dabei wieder schwerer.
Das Kupferrohr ist auf ein Kupfer Abflussrohr gelötet, damit die Wärme besser an die Luft geleitet werden kann. In diesem senkrechten Rohr erwärmt sich die Luft und es ensteht eine zweite Konvektionsströmung und macht einen Lüfter überflüssig.
|Der wassergekühlte Prozessor|
|Aufsicht auf Prozessor und Kühlelement|
|Der oberste Teil des Systems|
Fazit: Im Schnitt liegt die Prozessortempereatur um 48°, je nach Belastung. Die alte laute luftgekühlte Version brachte es nur auf 58°. Mein Rechner ist jetzt fast geräuschlos (die Festplatte ist kaum hörbar, der Netzteillüfter sogar noch leiser). Das grosse Kühlrohr ist knapp handwarm. Lässt man den Rechner Fraktale rechnen, so ist die Wärmezunahme am Kühlrohr deutlich spürbar, obschon die Prozessortemeperatur höchstens um 2° zunimmt.
|Die ganze Anlage|