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Der wegen des syrischen Bürgerkrieges ins Mittelmeer entsandte russische Flugzeugträger «Admiral Kusnezow» hat die syrische Küste erreicht. Auch die ihn begleitenden Kriegsschiffe seien im östlichen Mittelmeer eingetroffen, sagte der Kommandant Sergej Artamonow am Samstag dem russischen Fernsehsender Rossia 1.
Die auf dem Flugzeugträger stationierten Kampfflugzeuge und Helikopter tätigten bereits «fast täglich» Übungsflüge.
Russland hatte Mitte Oktober angekündigt, den Flugzeugträger und mehrere Kriegsschiffe nach Syrien zu schicken, um die russische Militärpräsenz in der Region zu verstärken.
Heimathafen der «Admiral Kusnezow» ist Seweromorsk in der Barentssee. Der Flottenverband hatte in den vergangenen Wochen die Nordsee und das Mittelmeer durchquert.
NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg hatte sich besorgt über die Verlegung einer russischen Kriegsschiffflotte ins Mittelmeer geäussert. Es bestehe die Befürchtung, dass Russland so die Angriffe auf die syrische Stadt Aleppo und damit das «menschliche Leid» verstärken könnte, sagte er.
Moskau hatte im September 2015 auf Ersuchen des syrischen Staatschefs Baschar al-Assad in den Bürgerkrieg eingegriffen. In dem Konflikt, der im März 2011 mit zunächst friedlichen Protesten gegen den autoritär regierenden Assad begann, wurden Schätzungen zufolge bereits mehr als 300'000 Menschen getötet und Millionen in die Flucht getrieben. (sda/afp)
Das überfüllte Boot geriet am Freitag auf dem Mpoko Fluss in der Nähe der Hauptstadt Bangui kurz nach dem Ablegen in Schieflage und brach auseinander. Wie der Generaldirektor des Zivilschutzes, Thomas Djimasse, dem zentralafrikanischen Sender Radio Guira berichtete, befanden sich viele Frauen und Kinder unter den Toten. Die rund 300 Passagiere waren demnach auf dem Weg zu einer Beerdigung. Die genaue Opferzahl ist bislang nicht bekannt. Zahlreiche Personen wurden noch vermisst.