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Bildung
Im Gespräch mit dem Bundesrat Alain Berset (Bildrechte: Laurent Crottet)
Das hohe Niveau der obligatorischen Schule soll beibehalten werden, indem vordergründig die Chancengleichheit gefördert und in die Sprachen und den Lehrkörper investiert wird.
Unternehmen unterstützen, welche Lehrstellen anbieten.
In die höhere Berufsausbildung und die Forschung investieren und dabei die Zusammenarbeit zwischen den Hochschulen entwickeln.
Meine Prioritäten
- die exzellente Position der obligatorischen Schule in der Schweiz soll beibehalten werden, unter anderem durch die Investition der notwendigen Mittel in einen gelungenen Sprachunterricht (z.B. durch die Anstellung von spezialisierten Lehrpersonen für den gesamten oder für einen Teil des Fremdsprachenunterrichts), für den sich die Kantone eingesetzt haben
- Chancengleichheit garantieren:
a) indem genügende Mittel für die Integration fremdsprachiger Kinder oder für Kinder mit Schwierigkeiten seit jungen Jahren eingesetzt werden;
b) durch Sicherung von kostenloser Nachhilfe (oder zu einem symbolischen Preis) für alle Schüler, die diese benötigen;
c) durch Stärkung von Stipendien, die in der Schweiz im internationalen Verhältnis relativ bescheiden sind.
- Niemand soll nach der obligatorischen Schulzeit ohne Ausbildung bleiben.
- Die Krippen sollen starke staatliche finanzielle Unterstützung bekommen, um ihr Funktionieren sowie den Zugang für alle zu garantieren. Dafür sollen die ungenügenden Mittel ergänzt werden, die den Kantonen und Gemeinden durch den Bund zur Verfügung gestellt werden, da der Bund seine Unterstützung aufgrund von Sparmassnahmen reduzieren musste. Der Bund soll die Betreuungsplätze zudem weiterhin, über das aktuelle Enddatum vom 31. Januar 2013 hinaus, fördern.
- Die Berufsausbildung stärken, indem finanzielle Anreize und praktische Hilfen geschaffen werden für die Unternehmungen, die Lehrstellen anbieten.
- Entwicklung der Anerkennung von beruflichen Zeugnissen, um die Situation der qualifizierten Personen in der Berufswelt zu verbessern, die heute noch über keinen anerkannten Titel verfügen. Zudem sollen ?Weiterbildungsgutscheine? in Form von Freitagen und Geld an die Arbeitnehmer verteilt werden.
- Ziel der spezialisierten Ausbildung ist das Kindswohl, wobei Einzelfallentscheidungen im Kreis der Primar- oder Sekundarklasse getroffen werden.
- Die Flexibilität zwischen den verschiedenen Ausbildungswegen soll gefördert werden, dies unter anderem durch Übergangsausbildungen (?Passerellen?).
- Der Studienplatz Schweiz soll auf hohem Niveau beibehalten werden:
a) durch finanzielle Mittel in der Höhe unserer Position auf internationalem Niveau,
b) durch verbesserte Koordinierung der Aufgaben der verschiedenen Hochschulen und somit eine effiziente Nutzung der Mittel,
c) durch eine Öffnungspolitik, die auf dem Grundsatz des Zugangs durch die gymnasiale Maturität oder gleichwertigen Qualifikationen basiert, ein dem Namen würdiges Stipendiensystem und der Beibehaltung der internationalen Verankerung durch die Präsenz junger, kompetenter Fachleute aus verschiedenen Ländern.
Mein Engagement
- Postulat für eine systematische Auswertung der Leistungsfähigkeit des Schweizer Forschungssystems im internationalen Vergleich.
- Indem sie die Annahme der Kredite für die Forschung an die Verhinderung der Erhöhung der Studiengebühren koppelt, erlaubt die SP die Energieforschung in der Höhe von 60 Millionen Franken und die Eindämmung der Gebührenerhöhung an den ETH.
- Bundesgesetz über die Förderung der Forschung und der Innovation: Der Nationalrat nimmt eine dem in Fribourg gelegenen Innovationspark günstige Regelung an, wofür meine Kollegin Christine Buillard-Marbach und ich lange gekämpft haben (10.12.2012).
- Interventionspaket mit Parlamentariern verschiedenster Parteien zur Stärkung der höheren Berufsausbildung (04.12.2012).
- Annahme der Motion für die Finanzierung von vielversprechenden Innovationsprojekten durch die Kommission, welche ich zusammen mit dem verstorbenen Nationalrat Otto Ineichen (FDP/LU) und dem Ständerat Pankraz Freitag (FDP/GL) einegereicht habe (14.03.2012).
- Verfassen und vertreten einer Kommissionsmotion, welche zur Finanzierung des Bundes von Betreuungsplätzen von 2011 bis 2015 in der Höhe von 120 Millionen Franken geführt hat.