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Mehr als 40 Prozent der Rebberge wurden im Wallis durch den Frost im April 2017 in Mitleidenschaft gezogen, wie Christophe Darbellay, Direktor des Volkswirtschaftsdepartementes, am Dienstag ausführte. Die Ernte fiel um 30 Prozent geringer aus als im Durchschnitt der letzten zehn Jahre. Es war die kleinste Ernte seit 1966.
Der finanzielle Gesamtverlust liege bei ungefähr 50 Millionen Franken bei den Winzern und bei 20 Millionen Franken im Obstbau, bilanzierte Darbellay. Die Walliser Regierung habe deshalb entschieden, 159 Betriebe mit insgesamt 4,5 Millionen Franken aus dem kantonalen Fonds der Loterie Romande zu entschädigen.
Zusätzlich greift ihnen der Fondssuisse mit gut drei Millionen Franken unter die Arme. Es handle sich um «ausserordentliche Massnahmen», sagte Darbellay. Wenn sich ein solches Ereignis wiederholen würde, könnte der Kanton nicht mehr auf diese Weise helfen. Darbellay appellierte an die Verantwortung der Landwirte. Diese müssten künftig eine Versicherung gegen Frostschäden abschliessen. (sda)