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Ein saftig grüner, gepflegter Rasen ziert jeden Garten. Einen solchen Rasen zu bekommen, ist gar nicht so schwierig, wenn man einige Punkte beachtet.
Der Rasenmäher ist das wichtigste Werkzeug überhaupt. Ob Sie einen elektrischen oder einen Benzin-Mäher benutzen, ist für das Schnittergebnis unerheblich. Der Benzin-Mäher ist für sehr große Gärten die bessere Wahl, weil man damit unabhängig von der Stromversorgung oder der Akku-Laufzeit ist. Für kleinere Gärten ist der leisere Elektro-Mäher günstiger. Zumindest für große Rasenflächen benötigen Sie im Sommer einen Rasensprenger. Kleine Flächen können Sie auch mit einem Wasserschlauch bewässern. Zur Entfernung des Laubs im Herbst sind eine Harke und eine Schubkarre erforderlich. Die Harke können Sie auch durch einen Laubsauger ersetzen. Eventuell benötigen Sie bei großen Rasenflächen noch einen Vertikutierer.
Die Pflegearbeiten im Frühjahr beginnen Ende März bis Anfang April. Als Erstes verschaffen Sie sich einen Überblick über den Zustand des Rasens nach dem Winter. Achten Sie hierbei auf Unkraut, kahle Stellen und Moos. Hat sich über den Winter viel Moos und Unkraut im Rasen angesiedelt, empfiehlt es sich, ihn zu vertikutieren. Für große Rasenflächen nutzen Sie dazu einen Vertikutierer, dessen Messer Sie so einstellen, dass die Oberfläche nur angekratzt wird. Bei kleinen Flächen erzielen Sie denselben Effekt, indem Sie einen Rechen mit Druck über die Rasenfläche ziehen. Sollte sich allerdings viel Klee angesiedelt haben, verzichten Sie besser auf das Vertikutieren, um den Klee nicht weiter zu verbreiten. Einen Rasen mit einem hohen Moos- oder Unkraut-Anteil düngen Sie mit einem eisenhaltigen Dünger, einen strapazierten Rasen mit einem Starter-Dünger. Sieht der Rasen noch gut aus, reicht ein normaler Rasendünger. Einige Tage nach dem Düngen mähen Sie den Rasen. Für sonnige Flächen empfiehlt sich eine Schnitthöhe von 3,5 cm, für schattige Bereiche 5 cm Schnitthöhe. Kahle Stellen können Sie ab Mai, wenn die Nachttemperaturen über 10 °C bleiben, durch Nachsäen ausbessern.
Der Rasen wird nun das ganze Jahr über regelmäßig gemäht. Dabei wird die Schnitthöhe nach Möglichkeit gleich gehalten. Sollte das Gras zu hoch werden, weil Sie nicht mähen konnten, wird es in mehreren Schnitten wieder auf die richtige Höhe gebracht. Bei einem Schnitt sollten die Gräser nicht um mehr als 50 % gekürzt werden. Lassen Sie den Rasen zwischen diesen Schnitten einige Tage ruhen.
Im Sommer muss der Rasen je nach Temperatur gewässert werden. Dies geschieht am besten in den frühen Morgenstunden. Dann trocknet das Gras über Tag ab. Damit vermeiden Sie Pilzbefall, da Pilze ein feucht-warmes Klima lieben. Im Juni sollte der Rasen noch einmal gedüngt werden. Gegen Ende des Sommers können Sie nötigenfalls den Rasen noch einmal vertikutieren, wenn er sehr verfilzt oder mit Moos befallen ist.
Möchten Sie neue Rasenflächen anlegen oder noch an einigen Stellen nachsäen, ist der September der beste Zeitpunkt dafür. Der Rasen sollte jetzt auch noch einmal gedüngt werden. Zur Stärkung der Gräser kann ein Dünger mit Kalium verwendet werden. Gemäht wird der Rasen, solange er nachwächst. Im November muss auch eventuell vorhandenes Laub entfernt werden.