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Der Wintertourismus ist nach wie vor ein wesentlicher Wirtschaftsfaktor für die Schweizer Berggebiete. Um den Anforderungen des modernen Wintersports gerecht zu werden, bedarf es vor allem für die Pistenerstellung und Pflege in Skigebieten grosse Mengen an Energie und Wasser. Problematisch ist dabei, dass diese Ressourcen in den Wintermonaten benötigt werden, in denen Energieerzeugung und Wasserdargebot ohnehin eingeschränkt sind.
Das Ziel des Projekts ist es, Wasser- und Energieverbrauch in Skigebieten genauer unter die Lupe zu nehmen und Strategien zu erarbeiten, wie diese Ressourcen am effizientesten und schonendsten eingesetzt werden können. So soll z.B. mit Hilfe von Schneedeckenmodellen berechnet werden, wann, wo und wieviel am besten beschneit werden soll, um Wasserverluste möglichst gering zu halten und nicht mehr Schnee zu erzeugen als wirklich benötigt wird. Im Zuge des Projektes soll eine Modellkette entwickelt werden, die zum einen als Entscheidungshilfe für das tägliche Management im Skigebiet eingesetzt werden kann und die es zum anderen ermöglicht, den Einfluss von sich ändernden Rahmenbedingungen (z.B. Klimawandel) auf Wintersportdestinationen zu untersuchen. Neben der Modellierung werden auch umfangreiche Feldmessungen durchgeführt.
Um diese Ziele zu erreichen arbeiten wir eng mit Partnern aus der Praxis (z.B. Skigebiete, Gemeinden, Industrie) zusammen.Das Projekt ist Teil des Schweizer Kompetenzzentrums für Energieforschung - Elektrizitätsbereitstellung (SCCER-SoE).