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Es galt nicht nur die hohen Anforderungen des Denkmalschutzes, sondern auch die strengen Umwelt- und Gewässerschutzauflagen und die Luftreinhalteverordnung des Kantons Thurgau vollumfänglich zu erfüllen. Dazu war eine Einhausung der Klasse 1 erforderlich: Arbeiten in luft- und staubdichter Umgebung mit Unterdruck bei einem Rückhaltegrad der Emissionen von 99.9%.
Die rund 120 Meter lange und 8 Meter breite Einhausung ist aufwendig. Zum einen befindet sich die Brücke im Vorland der Thur, also im Hochwassergebiet, und die Thur muss jederzeit durchfliessen können. Zum anderen müssen die enormen Windkräfte über das zur horizontalen Scheibe ausgesteifte Flächengerüst und das Stützgerüst in das Fundament abgeleitet werden. Ein klarer Fall für unsere Monteure im Spezialgerüstbau in Frauenfeld.
Die Thurbrücke zwischen Eschikofen und Wigoltingen war von 1837 bis Mitte des 20. Jahrhundert die wichtigste Verkehrsverbindung im Thurgau. Sie ist im Inventar der historischen Verkehrswege der Schweiz verzeichnet und ist das älteste Bauwerk auf dem Thurgauer Kantonsstrassennetz. Bis ins Jahr 1954 rollte der ganze Thurgauer Ost-West-Verkehr über die Brücke, erst mit dem Bau der Betonbrücke nebenan, wurde die historische Brücke entlastet.