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Marktstart schon Anfang 2007.
Kaum hat man sich an Dual-Core-CPUs gewöhnt, da tauchen schon CPUs für den Massenmarktmit vier Prozessorkernen am Horizont auf. Intel hat am Freitag ein unter dem Codenamen "Cloverton" entwickeltes "Quad-Core" CPU-Modell für Server vorgestellt. Dieser 32/64-Bit-Chip für Server mit bis zu zwei CPUs soll Anfang 2007 auf den Markt kommen. Etwas später soll ein Modell für Server mit bis zu vier CPUs folgen.
Dieses Mal hat Intel zumindest das Rennen um die Vorankündigung eines Vier-Kern-Chips gegen den Hauptkonkurrenten AMD gewonnen. Auch AMD dürfte aber im Laufe des nächsten Jahres seine ersten Vier-Kern-Modelle auf den Markt bringen können.
Intel, so betonte Technologiechef Justin Rattner anlässlich der Präsentation des neuen Chips, wird sich in nächster Zeit für die Erhöhung der Leistungsfähigkeit seiner CPUs primär auf die Steigerung der Anzahl der Prozessorkerne konzentrieren. Theoretisch, so Rattner, könnte er sich vorstellen, dass in nicht allzu ferner Zukunft Dutzende oder Hunderte von Prozessorkernen auf einem Chip integriert würden. Vorerst, das musste er aber auch einräumen, gilt es noch einige Hindernise zu überwinden. Bei acht oder spätestens 16 Kernen wird es zum Problem, jedem Kern genügend Cache-Memory zur Verfügung zu stellen. Und auch ein grosser Teil der vorhandenen Software dürfte, auch wenn sie jetzt schon für parallele Verarbeitung von Teilstücken eingerichtet ist, ab dieser Schwelle noch einmal angepasst werden müssen.
Um der Präzision genüge zu tun: Natürlich hat Sun bereits einen Chip mit acht Cores
. Das Einsatzgebiet dieser CPUs ist aber verglichen mit den Modellen von Intel und AMD stärker eingeschränkt. (hjm)