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Alles begann mit Susi. Sie ist ein Geschenk unseres Nachbars. Sie war winzig im Vergleich zu ihren Mitgeschwistern und dies allein rettete ihr das Leben. So kam sie als "Kümmerling" zu uns und entwickelte sich prächtig zu einem grossen Edelschwein.
Nach dem viel zu frühen Tod von Shila und Michel, unseren zwei Minipigs, kamen ihre beiden heutigen Weggefährtinnen Lotti (beige) und Gloria (schwalbenfarben) dazu - beide gehören zur Rasse der Wollschweine. Heute sind sie ausgewachsen und praktisch alle gleich gross...
Wollschweine sind recht temperamentvolle, aktive Schweine - die drei Mädels passen daher gut zusammen.
Zeus und Loulou
Die beiden Säuli sind mit ihren rund 8 Jahren schon älter und werden deshalb nicht mit den 3 wilden Grossen vergesellschaftet.
Info: Susi, das Edelschwein, ist eine Rasse des Hausschweins und das in der Schweiz am häufigsten vertretene Schwein.
Auf den Schweizer Bauernhöfen werden über 1,5 Millionen Schweine gehalten. Sie werden oft in Mischbetrieben und in Grossanlagen gezüchtet und für die Fleischproduktion
gemästet.
Dem Hausschwein wurden vier zusätzliche Rippen angezüchtet: Somit hat es 16 Rippen, das Wildschwein dagegen nur 12. Edelschweine sind aufgrund ihrer Grösse früher oder später in ihrer Beweglichkeit eingeschränkt.
Schweine sind ausgesprochen neugierige, lernfähige und intelligente Tiere. Ihr natürlicher Lebensraum sind Wälder mit Büschen und sumpfigen Plätzen, wo sich die Tiere in festen Revieren bewegen. Die Weibchen bilden Gruppen mit einer klaren Sozialstruktur, die aus mehreren weiblichen Tieren und ihren Jungen (insgesamt bis zu 30) bestehen und von einem der ältesten und erfahrensten Weibchen angeführt werden.
Der Geruchssinn eines Schweins ist demjenigen eines Hundes um ein Vielfaches überlegen. Sicherlich auch deswegen sind Schweine ausgesprochen saubere Tiere, die weniger Körpergeruch haben als z.B. ein Pferd oder ein Mensch.
Schweine sehen eher schlecht. Sie erkennen auch in weiter Entfernung Bewegungen, nehmen diese aber nur unscharf wahr. Dagegen hören sie sehr gut. Ihre Neugier und Schreckhaftigkeit sind denjenigen des Menschen ähnlich.
Es gibt wohl kein Tier auf der Welt, das in seiner Ernährungsweise noch vielseitiger ist als das Schwein. Es kann praktisch alles fressen, sogar Gras verdauen und übertrifft damit sogar den Menschen. Die meiste Zeit des Tages verbringen sie mit der gemeinsamen Nahrungssuche, z. B. indem sie großflächig den Boden mit dem Rüssel nach Pilzen, Knollen, Wurzeln, Larven und Käfern durchwühlen. In der konventionellen Haltung können Schweine diesen Drang nach Erkundung kaum ausleben.