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Das Thal steht mit dem
Vallon des
Sciernes Piccats
über die
Frète des
Rayes (1670 m), mit dem Thal des
Rio du Gros Mont über den
Pertet à Bovet (1900 m) und mit dem
Vallon des
Fenils über den Col d'En
Forclaz (1664 m) in Verbindung. Es verdankt seinen tiefgründigen Boden dem leicht verwitterbaren
mergeligschiefrigen Flysch, in dem es ausgewaschen ist, und einer oberflächlichen Ueberführung mit dem Moränenschutt eines
hier einst vorhandenen lokalen Gletschers.
(Kt. Aargau,
Bez. Brugg).
491 m. Gem. und Pfarrdorf, in einem kleinen Seitenthal zum
Frickthal, am
Bötzberg; 8 km
sw. der Station
Klingnau-Döttingen der Linie
Turgi-Waldshut. Postablage, Telegraph, Telephon; Postwagen Mandach-Klingnau-Döttingen. 54
Häuser, 361 reform.
Ew. Acker- und Weinbau, Viehzucht und Milchwirtschaft; Käserei. Die Kirche 1072 von den Edeln von Wessemberg gestiftet.
Der
Ort ist zu wiederholten Malen von der Pest und von Feuersbrünsten heimgesucht worden. Westl. über
dem Dorf sieht man noch den
Turm der
alten Burg Wessemberg, die nach dem Aussterben der Freiherren von Wessemberg in den Besitz
des Ritters von
Palm kam. Schöne Rundsicht auf die
Alpen und den Schwarzwald. Zur Kirchgemeinde gehört auch noch die politische
Gemeinde
Nottwil. Kriegergrab aus der
La Tène Zeit mit Schwert und Schildbuckel; römischer Wachtposten
auf dem Rotberg. 1072: Mandach; um 1218: Mandach. Früher fand man in der Nähe des Dorfes zahlreiche Fossilien, besonders
Mytilus crista galli.
585 m. Ueberreste eines östl. ausserhalb des Städtchens
Regensberg
gestandenen
Turmes.
Einst Eigentum eines wahrscheinlich aus Mandach im
Frickthal stammenden Dienstmännergeschlechtes der Freiherren
von
Regensberg, das mit Ritter
Ulrich von Mandach 1244 zum erstenmal auftritt und heute noch zu Schaffhausen
blüht.
(Le) (Kt. Genf).
So nennt man das w. von Genf
am rechten Ufer der
Rhone gelegene Gebiet der Gemeinden
Satigny,
Russin und
Dardagny, das vom Fluss bis
Choully (506 m) sanft ansteigt und vom malerischen Thälchen der
London in zwei
ungleich grosse Abschnitte geteilt wird. Das schön gegen O. exponierte Gehänge erzeugt einen geschätzten Wein. Zu Beginn
des 16. Jahrhunderts besass der
Bischof von Genf
drei sog. «mandements» (mandamenta), von denen das Mandament
Peney eine Enklave im
Pays de Gex und die Mandamente
Jussy und Thiez Enklaven in Savoyen bildeten.
Jedem dieser Bezirke stand als bischöflicher Verwalter ein Kastellan vor. Während
Jussy und
Peney zur Zeit der Reformation
der Stadt und Republik Genf
verblieben, ging
Thiez an Savoyen über. Obwohl man auch heute noch etwa von einem «Mandement
de
Jussy» spricht, pflegt man doch im Allgemeinen unter der Bezeichnung «Le Mandement»
blos noch das ehemalige Gebiet von
Peney zu verstehen, das unter der bischöflichen
Herrschaft die Gemeinden
Satigny und
Dardagny
und später auch noch die Gemeinde
Russin umfasste. Zur Zeit der
Bischöfe gehörten zu diesem Mandament
Peney die Kirchgemeinden
Peney,
Bourdigny,
Peissy, Malval,
Satigny und
Dardagny, sowie die bischöflichen
SchlösserMalval und
Peney und
das herrschaftliche
SchlossDardagny. Ein 1749 mit Frankreich geschlossener Vertrag überliess dieser Macht alle Hoheitsrechte
über das Gebiet zwischen dem
See, der
Rhone und dem
Jura, mit Ausnahme des «Mandement» und einiger anderer Ortschaften.
630 m. So heisst einer der durch die Erosion aus dem Körper
des
Uetliberges herausmodellierten Querkämme westl. über Zürich.
Auf einer kleinen Terrasse stand hier einst die dem Zürcher Rittergeschlecht
der Manesse gehörende Burg Manegg, von der heute nur noch kümmerliche Reste vorhanden sind. 1303: Manegge.
Bei dem im ehemaligen Burggraben quellenden Brünnlein erinnert eine 1873 angebrachte Erztafel an Rüdiger Maness den ältern,
den Beschützer des Minnegesanges, und an den spätere Zürcher Bürgermeister gleichen Namens.
Man besucht das
Martinsloch und die Sieben Mannen von der auf der Alp
Platta nw. über
Flims stehenden
Segneshütte des S. A.
C. (2170 m) aus in etwa 2 Stunden, von
Flims aus und wieder zurück in 8 bis 9 Stunden. Der
Grat ist wie
die ganze Umgebung geologisch interessant, indem hier auf den Eocänschiefern des
Segnespasses in verkehrter Lagerung der
Schichten eine steile
Wand von oberem Jurakalk (Malm) folgt, worauf der dunkle und düstere Verrucano die seltsam geformten
obersten Pyramiden und Nadeln aufbaut. Fast messerscharf sieht man ihn am hellen Jurakalk abgegrenzt
und als ältestes Gestein der Gegend über eine nur wenig geneigte Fläche hinaufgeschoben. Nach Prof.
Heim's Auffassung ist
diese Lagerung ein Ausdruck der Verhältnisse in der sog.
Glarner Doppelfalte, während Rothpletz u.
¶
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A. die Erscheinung als eine grosse Ueberschiebung deuten. Das Martinsloch ist eine Felslücke zwischen dem Eocän und einer
überlagernden Bank von Malmkalk.