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Zwischen 1999 und 2001 haben die FAL und die RAC zwölf Wiesenrispengrassorten an vier Versuchsorten in der Schweiz auf ihre Anbaueignung geprüft. Darunter befanden sich sechs Neuzüchtungen. Von diesen konnte nur die Sorte Pegasus neu in die Liste der empfohlenen Sorten von Futterpflanzen aufgenommen werden. Pegasus hatte den höchsten Ertrag aller geprüften Sorten. Zudem zeigte sie für die Rostresistenz, Konkurrenzkraft, Ausdauer und Jugendentwicklung deutlich bessere Werte als der Durchschnitt der bisher empfohlenen Sorten. Die Sorten Compact, Monopoly und Leikra erreichten den Grenzindexwert als empfohlene Sorte zwar nicht. Sie werden aber auf der Liste belassen, um die Versorgung des Marktes mit Wiesenrispengras nicht zu gefährden.
Pflanzenbau
Stucky T., Hochstrasser M., Meyer S., Segessemann T., Ruthes A. C., Ahrens C. H., Dahlin P., Pelludat C.
Der Wurzelgallennematode Meloidogyne incognita verursacht Schäden in Feld- und Gewächshauskulturen. Agroscope-Forschende entwickelten einen neuen Screening-Test, um Bakterien zur Bekämpfung dieser Agrarschädlinge zu identifizieren.
Bei der CULTAN-Düngung wird Stickstoff als Ammoniumlösung in den Boden injiziert. Mehrjährige Versuche von Agroscope zeigen, dass das Verfahren die Stickstoffauswaschung um durchschnittlich 38 % reduziert, ohne die Erträge zu beeinträchtigen.
Die Tomatenminiermotte Tuta absoluta gehört zu den grössten Schädlingen in Nachtschattengewächsen. Agroscope hat ein statistisches Modell entwickelt, das die Populationsdynamik des Schädlings und einer parasitierenden Schlupfwespe nachbildet und erlaubt, Interventionen optimal zu planen.