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Der schwere Wirbelturm Sandy hat vor 10 Tagen auch in Haiti schwere Schäden angerichtet. Das Schweizerische Rote Kreuz (SRK) setzt 250‘000 Franken für die Nothilfe an die Bevölkerung ein.
Der Wirbelsturm Sandy richtete nicht nur an der Ostküste der USA schwere Schäden an, sondern wütete auf seinem Weg durch die Karibik vor allem auch in Haiti, dem ärmsten Land der Region. Tausende von zerstörten und beschädigten Häusern sowie die Vernichtung der Ernte sind die Folgen.
Die Internationale Föderation der Rotkreuzgesellschaften wird in den nächsten neun Monaten 7000 mittellose Familien unterstützen. Die Hilfe umfasst die Reparatur der Häuser, die Verteilung von Hygieneartikeln sowie die finanzielle Unterstützung der Bauern zur Deckung der täglichen Lebenskosten und zum Kauf von Saatgut. Das SRK beteiligt sich am umfangreichen Hilfsprogramm mit 250‘000 Franken.
Das SRK engagiert sich seit dem schweren Erdbeben von Anfang 2010 in Haiti im Wiederaufbau von Häusern und bei der Verbesserung der Gesundheitssituation im Berggebiet oberhalb der Küstenstadt von Léogane. Die SRK-Delegation vor Ort intensiviert nun vor allem die Hygienekampagnen, um den erneuten Ausbruch der Cholera im Gebiet von Léogane zu vermeiden.