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Der Bahnbegleiter war an jenem Tag kurz nach 11 Uhr alleine auf der Talfahrt, als die Kabine bei der Stütze von einer Böe erfasst wurde, wie die Schweizerische Sicherheitsuntersuchungsstelle (Sust) am Freitag in ihrem Schlussbericht festhält. Die Kabine wurde dabei auf den Kabinenabstreifer gedrückt, der an der Stütze angebracht ist.
Während das Seil weiterlief, blieb die Kabine hängen und schwenkte bergwärts aus, bis der Abweiser schliesslich einknickte und die Kabine freigab, sodass diese wiederum nach vorne bis zu den Seilen hochschwang. Das führte dann zu einem Nothalt.
Windgeschwindigkeiten waren vor dem Ereignis unkritisch
Die heftigen Bewegungen der Kabine brachten den Begleiter an Bord zu Fall. Er verlor die Kontrolle über die Steuerung und konnte die Bahn nicht mehr selber stoppen. Die Kabine wurde beschädigt, der Abstreifer verformte sich unter der Last.
Die Untersuchung habe gezeigt, dass die Windgeschwindigkeiten bis unmittelbar vor dem Ereignis unkritisch waren. Ein Reagieren auf die unvermittelt aufkommende Windböe sei nicht möglich gewesen.
Die Messstation zeichnete bei der betroffenen Stütze eine Windböe mit einer Geschwindigkeit von 75 km/h auf. Es könne aber nicht ausgeschlossen werden, so die Sust, dass die effektive Geschwindigkeit der Böe signifikant höher war.