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Alles rund um Schwarzmetall.
Moderator: Imperial Warcry
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Das stimmt! Mein neuestes zB (Mayhem, gekauft an dem Konzi, als sie DMDS gespielt haben, mit genau dem Motiv drauf, welches Dead als letztes auf seinem T-Shirt trug und nachträglich passend in Form genäht, weil es die Shirts natürlich wieder nicht in Girlie-Grössen gab) ist eins, mit dem man gar nichts falsch machen kann ( ).Blustie hat geschrieben:Die Wahl des T-Shirts für einer BM-Veranstaltung sollte nicht leichtfertig getroffen werden... Kleider machen Leute!
BEHERIT sind das Urgestein des reinsten Black Metals und zutiefst erfüllt vom Geist von VENOM! Kein einziges Riff von BEHERIT erinnert auch nur ansatzweise an Grindcore. Überdies haben BEHERIT enorm viele Lieder im mittleren Tempobereich oder sogar im doomigen, langsamen, schleppenden Bereich, was auch nicht unbedingt für Grind spricht. Und die vielen Triolen, Sextolen und die ternären Takte der schnelleren Lieder kommen bei keiner einzigen Grindcore-Band vor, sehr wohl aber bei den meisten ALTEN Black-Metal-Bands (also im BM aus den 80ern bis maximal VOR der "Transilvanian Hunger"-Ära 1994).
Das mit dem "satanischen Image" stimmt so auch nicht ganz, da BEHERIT eine der frühesten Bands war, die sich für eine heidnische Spiritualität ausgesprochen hat, u.a. im Booklet zu "Drawing Down the Moon". (Nur schon dieser Albumtitel bezieht sich auf ein Wicca-Ritual.) Diese naturbesessene Pagan-Atmosphäre wurde bereits auf den Frühwerken musikalisch kultiviert.
Zum Stichwort "finnischer Black Metal" fallen mir auf Anhieb nur folgende Bands ein: BEHERIT und IMPALED NAZARENE. Wobei seinerzeit auch die Debüt-Werke von BELIAL ("Wisdom of Darkness") und UNHOLY ("From the Shadows") von einigen Leuten halb dem Black Metal zugerechnet worden sind. Ausserdem wurde dem zweiten Album von SENTENCED ("North From Here") ein gewisser Black-Metal-Touch zugestanden; möglicherweise auch aus dem Grunde, weil Taneli Jarva damals nebenbei bei IMPALED NAZARENE den Bass gezupft hat. Aber alle meine Erwähnungen betreffen leider ausschliesslich die frühen 90er Jahre.
Der Theurg hat geschrieben:
BEHERIT - "Engram"
Was ist innerhalb des minimalistischen Black Metals der Unterschied zwischen all den Milliarden an völlig einfallslosen und verschissenen "Transilvanian Hunger"-/BURZUM-Kopien, die ich seit einem Vierteljahrhundert so sehr hasse, und andererseits BEHERIT? Ganz einfach: BEHERIT klingen sogar auf ihrem Comeback-Album "Engram" (2009) in ihrer schlichten Einfachheit hochgradig originell, mitreissend, atmosphärisch und fast schon spirituell. Ausserdem weisen BEHERIT keinerlei Ähnlichkeit mit "Transilvanian Hunger" oder BURZUM auf. Davon können all die Legionen an jungen BM-Fuzzis nur träumen! - Gute, packende Produktion und am ehesten zumindest passagenweise mit dem BEHERIT-Klassiker "Drawing Down the Moon" vergleichbar. Der Schlichtheit zum Trotze löst dieses Album bedenklicherweise einen gewissen Suchtfaktor bei mir aus...
Der Theurg hat geschrieben: Nun gut, ein bisschen gewählter formuliert:
...der Unterschied zwischen all den Milliarden an völlig verzweifelt nach Inspiration dürstenden sowie in kompositorischer Hinsicht ganz besonders "elitären" "Transilvanian Hunger"-/BURZUM-Kopien, denen gegenüber ich seit einem Vierteljahrhundert zu meinem allergrössten Bedauern nicht das nötige Mass an meinem Wohlwollen aufzubringen vermag...
Zum Begriff "elitär" sollte vielleicht angemerkt werden: In der Klassikszene werden gewisse Werke einiger Komponisten (z.B. die Spätwerke Arnold Schönbergs mit der ultra-dissonanten Zwölfton-Technik), welche bei Aufführungen maximal nur drei begeisterte Hörer anlocken, von manchen Musikfreunden zuweilen spöttisch als "elitär" bezeichnet.
Auf gut Deutsch: In der Klassik ist "elitär" ein Euphemismus für "Scheisse". Diese Anwendung sollte endlich auch einmal im Black-Metal-Bereich Geltung finden!
- Torque
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der einzige, der noch mehr unveröffentlichtes material "von damals" veröffentlicht hat, war wohl 2pac
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