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Lexikon wo finde ich ein FM Lexikon
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Lexikon wo finde ich ein FM Lexikon

Teil 2
Schnittstelle
Verbindungsstelle, über die die einzelnen Komponenten eines rechnerunterstützten Systems zusammenwirken (Engl. interface).
S. lassen sich in Hardware- und Software-S. unterteilen. Die Spezifikation von S. beinhaltet u. a. Festlegungen zu Funktionalität, Datenflüssen, Zustandsbeschreibungen incl. Fehlermeldungen und physischer Realisierung. Vorteile des Aufbaus eines Gesamtsystems aus Komponenten, die über genau definierte S. miteinander kooperieren, liegen in der Vereinfachung bzw. Beschleunigung der Entwicklung, Inbetriebnahme, Wartung, Modifikation und Erweiterung solcher Systeme. Insbesondere wird die Portierbarkeit von Programmsystemen auf unterschiedliche Gerätetechnik (Computer und Peripherie) wesentlich erleichtert.
Zu S. wurden und werden Standardisierungen vorgenommen. Wichtige Beispiele, die die Computergrafik betreffen. sind die S. zwischen Anwenderprogrammen und GKS-Implementationen und das Computer Graphics Interface (CGI) zwischen grafischen Basissystemen und grafischen Geräten.
Für die Akzeptanz rechnerunterstützter Systeme ist die geeignete Gestaltung der S. zwischen Mensch und System von entscheidender Bedeutung (Benutzerschnittstelle).
Sencke-Diagramm
Grafische Darstellung der Stärke von Verkehrsflüssen bzw. Transportströmen z. B. zwischen verschiedenen Räumen eines Gebäudes oder zwischen Maschinen in einer Werkshalle.
In einem S.-D. werden die Stärken von Verkehrsflüssen bzw. Transportströmen durch die Breite von Linien repräsentiert, die in grafischen Darstellungen Start- und Zielpunkte von Verkehr bzw. Transport miteinander verbinden. Beispiele sind Pläne von Industriegeländen mit Linien unterschiedlicher Breite zwischen verschiedenen Gebäuden, Etagenpläne mit derartigen Linien zwischen den einzelnen Räumen und Verbindungslinien differenzierter Stärke zwischen Maschinen in einem Hallen-Layout.
Repräsentationen von Verkehrsflüssen und Transportströmen durch Linien unterschiedlicher Breite lassen sich auch gut in Adjacency Graphen und Bubble Diagramme integrieren.
Die Kanten zwischen den Knoten eines Adjacency Graphen bzw. die Linien zwischen den Kreisen eines Bubble Diagramms zeigen dann nicht nur, daß z. B. zwischen den durch Knoten oder Kreise repräsentierten Räumen eine direkte Verbindung existiert. Vielmehr geben dann diese Linien mit ihrer Breite Aufschluß über zu erwartende Verkehrs- bzw. Transportströme über diese Verbindungen.
Structured Query Language
Eine Sprache, die eine Schnittstelle zu einem DBMS liefert. Abk. SQL
S.Q.L. ist der de-facto-Standard für Schnittstellen zu Datenbanksystemen. Gleichzeitig existieren jeweils eine ISO- und ein ANSI-Standard. S.Q.L. wird oft in andere Sprachen integriert
Strukturierte Verkabelung
Dienste- und protokollunabhängige Verkabelungsstrategie, die im Gegensatz zur bedarfsorientierten Verkabelung ein einheitliches Netzwerk-Layout vorschreibt, unabhängig von der aktuellen Arbeitsplatzverteilung und weitestgehend unabhängig von individuellen Abstufungen bezüglich des Kommunikationsbedarfs.
Folgende Vorgaben sind bei der s. V. einzuhalten:
• Das Kommunikationsnetz wird klar in Primär- (Gelände-), Sekundär- (Steig-) und Tertiärbereiche (Etagen) untergliedert,
• die Netzstruktur ist eine hierarchische Sterntopologie undfür das gesamte passive Netz sind spezifische internationale Normen einzuhalten.
Diese Normen regeln u.a. die Auflegearten an der einheitlichen Anschlußtechnik (z.B. für Kupferkabel RJ45-Ports), sie fordern die Verwendung von Systemtechnik und Kabeln mit spezifischen Qualitätsmerkmalen (bei der Systemtechnik generell die Anforderungen der Kategorie 5, bei Kabeln gemäß EIA/TIA Bulletin TSB 36 Level 5) und legen Grenzwerte für Stör- und Abstrahlsicherheit (Einhaltung der DIN/VDE 0871 Grenzwertklasse B) fest. Weiterhin wird bei Neuplanungen flächendeckend gearbeitet, d.h. Netzanschlüsse werden unabhängig von der aktuellen Arbeitsplatzverteilung homogen über die gesamte Bürofläche verteilt.
Switch
Aktive Komponente von Kommunikationsnetzwerken, die Nachrichten gemäß ihrer Software-Einstellungen weiterverteilt.
Die Verteilung erfolgt bei den meisten S. auf Ebene 2 des ISO/OSI-Schichtenmodells, es gibt aber auch Layer-3-Switches. Zwischen Eingangs-und Ausgangsports (bei Layer-2-Switches über die MAC-Adresse) werden für eine Nachricht permanente Verbindungen aufgebaut. Hierfür sind zwei Verfahren grundsätzlich zu unterscheiden: Real Switching und Bridged Switching. Beim Real Switching werden Daten gemäß der Portzuordnungsmatrix parallel übertragen, bei Bridged Switches erfolgt die Übertragung von mehreren Eingangsports seriell über eine gemeinsame interne Warteschlange zu den zugehörigen Ausgangsports. Für Computer-Aided Network Facilities Management sind S. wichtige Knotenkomponenten (Facilities).
Trouble Ticketing System
System zur weitestgehend automatisierten Steuerung der Bearbeitung von Stör- und Fehlersituationen (special events).
Trouble Ticketing umfaßt
• die Klassifizierung von special events,
• das Anstoßen eines Benachrichtigungssystems, das durch ein individuell zu erstellendes, event-abhängiges Regelwerk definiert wird,
• die automatisierte Zuweisung von event-bezogenen Eskallationsstufen,
• das automatisierte Abrufen und Sammeln von Zusatzinformationen,
• ggf. die Initiierung von Gegenmaßnahmen (z.B. Generierung von Arbeitsaufträgen, Auslösen von Alarmen, Ansteuerung von Komponenten der Gebäudeleittechnik),
• Verwaltung des Status der jeweiligen special events und
• die Verwaltung von Statistiken und Historien.
Umzugsplanung
Planung des Ortswechsels von Objekten (Facilities) sowie von Mitarbeitern.
Die U. ist ein wichtiger Teil des Change Management. Für die Planung eines Umzugs muß zunächst ermittelt werden, welche Mitarbeiter und Objekte umziehen sollen. Die Auswahl kann sich z. B. auf einzelne Facilities, auf Mitarbeiter-Arbeitsplätze mit allen zugehörigen Objekten sowie auf die Inhalte einzelner Räume oder ganzer Raumgruppen beziehen. Danach sind die Zielräume sowie die Anordnung der Objekte in den jeweiligen Räumen festzulegen (Facility Layout, Layout-Entwurf). Weiterhin sind die technischen Anschlüsse zu planen bzw. ihre Verfügbarkeit ist zu prüfen. Zur U. gehört auch die Festlegung der Transporte (Wege, Kapazitäten, zeitlicher Ablauf). Für die planmäßige Abwicklung der Umzugsprozesse ist die Rückmeldung der durchgeführten Aktivitäten und eine dynamische Anpassung der U. an aktuelle Situationen von großer Bedeutung. Die bei der U. auftretenden Probleme sind z. T. von hoher mathematischer Komplexität (NP-complete). Die rechnergestützte U. verwendet deshalb für diese Probleme heuristische Verfahren, um zulässige Lösungen automatisch in vertretbarer Rechenzeit generieren zu können.
VLAN
Engl. Abk. für Virtual Local Area Network.
Vektorisierung
Erzeugung von elektronischen Bildern in einem Vektorformat.
Die rechnergestützte Vektorisierung erfolgt manuell durch das Nachzeichnen von Konturen mit Hilfe einer Fadenkreuz-Maus auf der Papiervorlage oder als On-Screen-Digitalisierung direkt am Display auf einer Rasterbildvorlage, die durch Scannen gewonnen wurde. Rasterbilder können auch durch entsprechende Software in Vektordarstellungen umgewandelt werden. Man spricht in diesem Zusammenhang auch von automatischer Raster-Vektor-Konvertierung.
Virtual Local Area Network
Frei definierbare Teilnetze von Kommunikationsnetzwerken, abgekürzt VLAN.
VLAN werden mit Hilfe von Switches realisiert. Jeder Port der Switch unterstützt die maximal mögliche Bandbreite. Die Zuordnung der Ports (und damit der physischen Segmente) zu den Virtuellen Teilnetzen erfolgt über NMS-Systeme (Network Management System) etwa mit Hilfe von Adreßtabellen (MAC-Adresse und VLAN-Adresse). Es gibt gegenwärtig keine einheitlichen Verfahren zur Navigation der Nachrichten in VLAN, die gebräuchlichsten sind
• die Verwaltung von Adreßtabellen in den Switches und ihr regelmäßiger Austausch,
• das Frame Tagging, bei dem jedes Paket zusätzlich mit einem VLAN-Identifier versehen wird,
• das Zeitmultiplexverfahren, bei dem jedem VLAN ein Zeitintervall zugewiesen wird.
Durch die Definition von VLANs wird eine Vielzahl von physischen Umstrukturierungen im Kommunikationsnetzwerk, etwa bei Umzügen oder bei der Bildung projektbezogener Arbeitsgruppen, unnötig (Change Management).
Zonenverwaltung
Raumzonenverwaltung
|12 Dec 2009

20:01:46
|Lichty Martin