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1. Übung: Achterkreisen
Die Person steht seitlich zu zwei Keulen, die in einem Abstand von einer Keule aufge- stellt sind. Mit dem an den Keulen positionierten Fuß soll nun eine Acht um die beiden Keulen beschrieben werden, ein Versuch mit offenen und einer mit geschlossenen Au- gen. Die Übung ist gelöst, wenn die Person bei beiden Versuchen keine Keule umwirft und das Gleichgewicht nicht verliert. Ziel dieser Übung ist es, Störungen des statischen Gleichgewichtes aufzudecken.
2. Übung: Balancieren und Ballprellen
Die Person soll über einen 10 cm breiten und 5 cm hohen Balken balancieren und da- bei einen Volley- oder Gymnastikball mit der Hand prellen.
Die Übung ist gelöst, wenn die Person bis zum Ende des Balkens balanciert und dort stehen bleibt, ohne den Boden mit den Füßen zu berühren, den Ball zu verlieren oder zwischendurch anzuhalten. Ziel dieser Übung ist es, Störungen des dynamischen Gleichgewichtes aufzudecken.
3. Übung: Ballumgreifen
Im Grätschstand hält der Proband einen Ball zwischen den Beinen in Kniehöhe fest, mit einer Hand von vorn und mit der anderen Hand von hinten. Aufgabe ist es, den Ball loszulassen und zu umgreifen, ohne dass der Ball zu Boden fällt (die vordere Hand wird nach hinten geführt und die hintere Hand greift nach vorn). Die Übung ist gelöst, wenn die Person dreimal hintereinander die oben genannte Ausführung wiederholt. Ziel der Übung ist es, ballistische Koordinationsstörungen aufzudecken.
4. Übung: Kreuzgang
Der Proband steht 50 cm von der Wand entfernt und stützt sich mit den Händen ab. Er soll im Kreuzgang an der Wand entlang gehen: Er setzt die rechte Hand und den linken Fuß gleichzeitig in eine Richtung um. Es folgen die linke Hand und gleichzeitig der rechte Fuß. Die Übung ist gelöst, wenn fünfmal in Folge der Kreuzgang ausgeführt werden kann. Ziel der Übung ist es, Störungen der feedback-kontrollierten Koordina- tion aufzudecken.