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Vergangenes Wochenende nahm Andreas Vetsch am Turnier in Zagreb (Kroatien) teil. Der Ringer des Ringerclub Oberriet-Grabs zeigte sich in einer starken Verfassung und durfte sich am Ende die Bronzemedaille umhängen lassen.
Andreas Vetsch hat einen anstrengenden Januar hinter sich. Nach einem dreiwöchigen Trainingslehrgang in Armenien stand letztes Wochenende der Grosse Preis von Zagreb auf dem Plan. Andreas startete in der Gewichtsklasse bis 67kg.
Zum Auftakt traf der Rheintaler auf den polnischen Kontrahenten Pacurowski, gegen den er letztes Jahr in Zagreb eine 0:8-Niederlage eingefahren hatte. Andreas zeigte aber von Anfang an eine starke Leistung und gewann den Kampf dank einer sehenswerten Bodenaktion in der zweiten Hälfte knapp mit 3 zu 3 Punkten.
Im Viertelfinale traf Andreas dann auf einen jungen Serben, den er noch nicht kannte. Mit einem 9:1-Punktesieg qualifizierte sich der Grabser fürs Halbfinale.
Halbfinalgegner eine Spur zu stark
Im Halbfinale wartete der Turnierfavorit aus der Türkei. Murat Firat gehört in der Weltrangliste bis 67kg Greco zu den Top Ten. Der RCOG-Ringer hatte zu Beginn des Kampfes Mühe mit dem Stil des Türken und wurde vom Schiedsrichter in die Bodenlage versetzt. Diese verteidigte Andreas aber stark und gab keine Punkte ab. Kurz vor der Pause erkämpfte sich Firat mit einer Standaktion nochmals Punkte, die Andreas in der zweiten Kampfhälfte nicht mehr aufholen konnte. Der Rheintaler verliert den Kampf mit 0 zu 6 Punkten.
Da sich der Rumäne, auf den Andreas im Kampf um die Bronzemedaille getroffen wäre, während des Wettkampfes verletzte, gewann Andreas das kleine Finale kampflos und durfte sich am Abend die Bronzemedaille umhängen lassen.
Andreas verlässt Zagreb mit einem guten Gefühl: «Ich bin sehr zufrieden mit meiner Leistung und weiss, dass meine Form stimmt, sowohl die körperliche als auch die mentale. So kann ich gegen jeden Gegner kämpfen und gewinnen.»