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Die Umweltverbände hatten gegen die Konzessionsgesuche am Palanggenbach und am Alpbach Einsprache erhoben und mehr Restwasser gefordert. Im Sinne eines Kompromisses habe man diese Forderung aufgegeben, teilte der WWF Uri am Freitag mit, der im Namen des Urner Umweltrats mit dem EWA verhandelte.
Renaturierungen an der Reuss als Ausgleich
Die Betreiber der geplanten Kraftwerke verpflichteten sich im Gegenzug dazu, die Kosten für einen Teil der Ausdohlungen und Renaturierungen des Giessen in Attinghausen zu tragen. Ebenfalls eingebettet in ein Revitalisierungsprojekt des Kantons ist auch eine Ersatzmassnahme für das Projekt am Alpbach.
Dank der Beteiligung der Korporation Uri an den Kraftwerken konnte Land für Aufwertungen an der Reuss und am Attinghausener Giessen gewonnen werden. Die Kosten für die Ersatzmassnahmen von, mehreren hunderttausend Franken, übernehmen die Betreiber. Diese müssten sie auch dann leisten, wenn die Hochwasserschutzprojekte scheitern würden.
Der Korporationsrat befindet am 28. September über die Konzession beim Palanggenbach, der Urner Landrat am 3. Oktober über die Konzession beim KW Erstfeldertal.