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1,13 Sekunden nahm die vierfache Slalom-Weltmeisterin aus den USA ihrer slowakischen Rivalin Petra Vlhova ab, und Wendy Holdener, die sich zuletzt in Levi hinter Shiffrin auf Platz 2 eingereiht hatte, büsste als Drittplatzierte sogar 1,74 Sekunden ein.
Zum vierten Mal seit 2016 gastieren die Frauen im Bundesstaat Vermont im Osten der USA, und wenn Shiffrin im zweiten Lauf nicht ausscheidet, wird es wohl so sein wie immer in den letzten drei Jahren: Einem für ihre Verhältnisse eher bescheidenen Riesenslalom lässt die 24-Jährige einen Slalom der Marke Sonderklasse folgen. Die Basis für den vierten Heimsieg in Folge ist jedenfalls gelegt.
Sollte sich Mikaela Shiffrin wie erwartet durchsetzen, würde sie mit einer weiteren Legende gleichziehen. Sie käme mit 62 Siegen auf gleiche Höhe wie einst die Österreicherin Annemarie Moser-Pröll. Nur Landsfrau Lindsey Vonn (82 Erfolge) stünde dann noch über ihr.
Wendy Holdener büsste gegenüber Shiffrin zwar viel Zeit ein, der erste Sieg im Slalom scheint ausser Reichweite, aber auf Podestkurs befindet sich die 24-jährige Schwyzerin dennoch. Es wäre ihre 24. Klassierung in den Top 3. Rekord ist dies schon längst. Der Österreicher Hubert Strolz, der einst im Riesenslalom bei 18 Podestplätzen ohne Sieg blieb, kommt ihr diesbezüglich am nächsten.
Eine gute Platzierung ist auch für Michelle Gisin noch möglich. Die Engelbergerin, zuletzt Sechste beim Slalom in Levi, verlor zwar 2,77 Sekunden auf die Bestzeit, doch dies reichte für den 7. Zwischenrang. Im Vorjahr hatte Michelle Gisin gleichenorts als Fünfte ihr bisher bestes Ergebnis im Slalom realisiert.
Mit der Waadtländerin Charlotte Chable (19.) und der Urnerin Aline Danioth (23.) schafften zwei weitere Schweizerinnen den Vorstoss in den zweiten Lauf. Die Walliserin Elena Stoffel schied kurz vor dem Ziel aus.
(sda)