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Köpfe
Der US-amerikanische Mikroblogging-Dienst Twitter mit Zentrale in San Francisco hat mit Ned Segal einen neuen Finanzvorstand gefunden. Segal werde sein Amt Ende August antreten, lässt Twitter verlauten. Der Neuzugang kommt vom kalifornischen Softwarehersteller Intuit, zuvor war er fast 17 Jahre lang für die Investmentbank Goldman Sachs tätig.
Die Tournee durch alle US-Staaten, die Mark Zuckerberg heuer durchführt, hat ihn nun nach Alaska gebracht. Dort kam der Facebook-Chef mit einer Art des allgemeinen Grundeinkommens in Berührung: Bürger des US-Bundesstaates werden prozentuell an den Einnahmen mit Erdöl beteiligt. Vergangenes Jahr erhielt jeder für die Auszahlung berechtigte Einwohner Alaskas 1.022 Dollar. Für Zuckerberg ist das eine konservative Form des Grundeinkommens, das sich aus "natürlichen Ressourcen statt aus Steuererhöhungen finanziert".
Mit dem französischen Komponisten Pierre Henry ist ein Wegbereiter der elektronischen Musik und der "Musique concrete" vergangene Nacht im Alter von 89 Jahren gestorben. Henry hatte neben Film- und Ballettmusik (u. a. für Maurice Bejart) vielschichtige Musikcollagen aus Umweltgeräuschen, Textsequenzen und musikalischen Zitaten eigener und fremder Werke entworfen.
Der finnische Telekommunikationsausrüster Nokia hat Gregory Lee als neuen Leiter für die Unit Nokia Technologies an Bord geholt. Damit ist Lee auch Mitglied des Nokia Group Leadership Teams. Lee war zuvor 13 Jahre beim südkoreanischen Elektronikriesen Samsung unter Vertrag und zuletzt als President und CEO von Samsung Electronics North America tätig.
Der kalifornische Internetgigant Google hat sich einen Chip-Spezialisten von Apple geangelt, der der Alphabet-Tochter offenbar dabei unter die Arme greifen soll, um spezielle Chips für künftige Pixel Smartphones zu entwickeln. Gemäss dem Branchendienst Variety handelt es sich namentlich um Manu Gulati, der bei Apple jahrelang für die eigenentwickelten Apple-Chips zuständig war.
Der US-amerikanische Online-Fahrdienstvermittler Uber hat mitten in der juristischen Auseinandersetzung über Roboterwagentechnik mit der Google-Schwesterfirma Waymo den prominenten Entwickler Anthony Levandowski den Blauen Brief übermittelt. Waymo wirft dem früheren Google-Manager Levandowski in einer Klage gegen Uber vor, er habe vor seinem Abgang beim Internetkonzern Tausende vertrauliche Dokumente heruntergeladen und mitgenommen.
James Gosling hatte bei Sun gearbeitet, und während dieser Zeit unter anderem die Programmiersprache Java erfunden. Nach der Übernahme des Softwareherstellers durch Oracle verabschiedete er sich allerdings – wie viele seiner damaligen Kollegen – schnell, und wandte sich neuen Aufgaben zu. Nach einer kurzen Episode bei Google landete der Entwickler schlussendlich beim Roboterhersteller Liquid Robotics. Nun geht es aber zurück zu einem etwas bekannteren Unternehmen.
Der Mitgründer des Microblogging-Dienstes Twitter, Biz Stone, hat sich dazu entschlossen, zum Unternehmen mit Sitz in San Francisco zurückzukehren. "Jetzt bin ich an der Reihe –ich werde in ein paar Wochen wieder mit der Vollzeitarbeit bei Twitter beginnen!", teilte der mittlerweile 43-jährige Tech-Unternehmer in seinem Blog mit. Die Börsianer nahmen die Nachricht gut auf, die Twitter-Aktie legte um gut zwei Prozent zu.
Nach der Intention von EU-Präsident Jean-Claude Juncker soll die bulgarische Europaabgeordnete Mariya Gabriel neue EU-Kommissarin für Digitalpolitik werden. Der Behördenchef habe sich in einem persönlichen Gespräch versichert, dass Gabriel für die Aufgabe qualifiziert sei, liess die Brüsseler EU-Kommission verlauten.