Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03261.jsonl.gz/384

Nun ist es endlich soweit, mein neues Buch über die Ziele Russlands in der Geopolitik ist endlich lieferbar. Was will Russland und welche Alternative zur westlichen Weltordnung schlägt Putin vor?
Mein neues Buch Putins Plan (Mit Europa und den USA endet die Welt nicht) – Wie das westliche System sich gerade selbst zerstört und was Russland wirklich will ist endlich lieferbar, wer sich mit der Bestellung beeilt, kann es noch vor Weihnachten geliefert bekommen.
Seit Freitag veröffentliche ich eine Woche lang jeden Tag ein eine Leseprobe aus dem Buch.
Als ich Gesprächspartnern in Moskau von meinem Buchprojekt über den Ost-West-Konflikt und die wahren Gründe dafür erzählt habe, hat mir ein Mitarbeiter des russischen Außenministeriums ein Arbeitspapier gegeben, in dem es um die russischen Vorstellungen für eine Weltordnung geht, die Russland der Weltgemeinschaft als Alternative zur „regelbasierten Weltordnung“ des Westens anbieten will. Über die „regelbasierte Weltordnung“ und was sich in Wahrheit dahinter verbirgt, habe ich gestern berichtet. Hier zitiere ich aus dem Kapitel meines Buches über das russische Arbeitspapier.
Ein Einblick in die Arbeitspapiere zur „Russischen Weltordnung“
Nachdem ich in meinem Buch ausführlich darauf eingegangen bin, wie die Weltordnung des von den USA angeführten Westens aussieht, wenn man sie nicht durch die rosa-rote Brille der westlichen Medien betrachtet, beschreibe ich in dem Buch auch, was Russland der Welt anbietet. In der Tat ist es nämlich so, dass Russland sich nicht etwa in einem Krieg mit der Ukraine sieht, sondern dass Russland sich in einem Krieg mit dem Westen sieht, bei dem die Ukraine nur der Zündfunke war, wie ich in dem Buch aufgezeigt habe.
Der Westen hat sich die internationalen Institutionen unterworfen. Die OSZE ist durch die Stimmenmehrheit der westlichen Staaten zu einem Instrument der westlichen Politik geworden, für internationale Abkommen wie die Chemie- oder Biowaffenkonvention gilt das gleiche. Die Ratingagenturen lassen sich nicht selten von