Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03536.jsonl.gz/225

Unser Ansatz
Die Valorisierung des Individuums und der Gemeinschaft in Partnerschaft
Mehrere Kriterien spielen bei der Wahl der von uns unterstützen Dörfer eine Rolle. Das für GHNI vorrangige Kriterium ist der Zugang zu Dörfern, die keine oder nur eine sehr geringe Hilfe auf nationaler oder internationaler Ebene empfangen haben. Daher wählen wir ein Dorf aus folgenden Gründen aus:
- Kein oder nur sehr geringer Zugang zu nationaler oder internationaler Hilfe
- Freie Entscheidung zur Zusammenarbeit: die Bewohner entscheiden ob sie mit uns arbeiten wollen oder nicht
Bevor eine Partnerschaft beschlossen wird, sind folgende Stufen zu durchlaufen:
Evaluation
Unsere Teams knüpfen zunächst Kontakt mit dem Ortsvorsteher und der Lokalbevölkerung, um ihnen die Arbeit von GHNI zu erklären. Wenn die Einwohner insgesamt zustimmen, werden Projekte erarbeitet. Um unsere Projekte langfristig zu ermöglichen, treten wir in Partnerschaft mit vertrauenswürdigen und verantwortungsbewussten Dorfbewohnern, die bereits in ihrer Gemeinde oder auf Landesebene ein Engagement gezeigt haben.
Wir verlangen die Zustimmung der Regierung und der lokalen Repräsentanten, conditio sine qua non für unser Handeln. Wir vermitteln ihnen unsere Sicht einer lokalen Entwicklungspolitik und des Potentials der Gemeinschaft für eine erfolgreiche Beteiligung in unseren Projekten.
Ausbildung
Unsere Teams bleiben durchschnittlich fünf Jahre im Dorf, daher legen wir Wert auf die Ausbildung von lokalen Kräften die für die Autonomie und die Nachhaltigkeit der dörflichen Entwicklung bürgen. In den von uns durchgeführten Seminaren werden die lokalen Partner in unseren Unterrichtsmethoden und Entwicklungsmodellen geschult. Sie müssen diese Materien beherrschen, um sie in den Gemeinden, mit den wir arbeiten, verbreiten zu können.
Unsere lokalen Ansprechpartner sind der bevorzugte Kontakt zwischen den Dörfern, unseren Teams und den lokalen Behörden. Sie koordinieren und betreuen die Durchführung der verschieden Projekte.Einsetzung von Arbeitsgruppen
Die Schaffung von Arbeitsgruppen sowie die Partnerschaft mit lokalen Kräften und Behörden sind Mittel, um die Autonomie und die nachhaltige Entwicklung zu garantieren. Es können bis zu fünf Arbeitsgruppen geschaffen werden, entsprechend den fünf Gebieten, auf welchen die Operation Hoffnung von GHNI aktiv ist –Wasser und Wasseraufbereitung, Ernährung, Hygiene und Gesundheit, Bildung, und Einkommensförderung. Die Arbeitsgruppen werden je nach den spezifischen Bedürfnissen eingesetzt.
Projektverwaltung
Die aus einflussreichen und repräsentativen Mitgliedern der Dorfgemeinschaft zusammengesetzten Arbeitsgruppen haben die Aufgabe:
- Die Befürfnisse der Gemeinde zu formulieren und Projekte zu ihrer Bewältigung zu erarbeiten,
- Die Leitlinien zu ihrer Durchführung zu bestimmen,
- Für die Weiterführung der Projekte und für ihre Nachhaltigkeit Sorge zu tragen,
- Die Projekte mit Enthusiasmus und Schwung zu begleiten,
- Mit gutem Beispiel voranzugehen,
- Für das TCD-Programm freiwillige Mitglieder auszubilden, die ihrerseits weitere Einwohner schulen.