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Boulder – US-Präsident Barack Obama hat seinem Herausforderer Mitt Romney eine gestrige Politik vorgeworfen. Bei seiner Nominierungsrede auf dem Parteitag der Republikaner in Tampa habe Romney «nicht eine neue Idee» präsentiert, sagte Obama bei einem Wahlkampf-Auftritt in Boulder im Bundesstaat Colorado am Sonntag.
Ungeachtet der aktuellen Herausforderungen hätten die Republikaner auf ihrem Parteitag ein Programm vorgelegt, «das eher für das vergangene Jahrhundert geeignet ist».
Obama kritisierte Romney auch dafür, dass er in seiner Rede kein Wort über den Krieg in Afghanistan verloren habe. «Wir bringen unsere Soldaten aus Afghanistan nach Hause», sagte der Präsident. «Und ich habe einen Zeitplan festgelegt - wir werden sie dort 2014 rausgeholt haben. Gouverneur Romney hat keinen Zeitplan. Ich denke, er liegt falsch.»
Obama soll am Donnerstag auf dem Parteitag der Demokraten in Charlotte offiziell die erneute Nominierung seiner Partei als Präsidentschaftskandidat annehmen. Das dreitägige Politikspektakel beginnt am Dienstag. Derzeit befindet sich der Präsident auf einer Wahlkampftour durch vier sogenannte Swing States, die bei der Wahl im November ausschlaggebend sein könnten. (SDA)