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1920-1995, geboren in Brescia, Italien, gestorben in Lugano
Als Kind lernte Arturo Benedetti-Michelangeli Geige zu spielen. In den Jahren 1930-1933 liess er sich am Konservatorium in Mailand von Giuseppe Anfossi zum Pianisten ausbilden. Seine Weltkarriere begann mit einem Debut in London im Jahr 1946. 1968 wurde er in einen Konkursfall gezogen und verlor dabei sein Vermögen. Als Konsequenz daraus verliess er Italien und zog in die Schweiz. Bis Ende 1974 lebte er in Massagno, dann in Riva San Vitale und in Sagno. 1979 zog er nach Pura in eine gemietete Villa. Diese überliess er bald dem Pianisten Vladimir Ashkenazy, der seit 1982 in Meggen am Vierwaldstättersee lebte, um in ein einfaches Haus unweit der Villa zu ziehen. Dort lebte er in franziskanischer Einfachheit. Er starb im Spital Lugano an den Folgen eines Herzinfakts. Sein Grab befindet sich auf dem Friedhof von Pura.