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Bei der US-Präsidentschaftswahl hat Amtsinhaber George W. Bush das Rennen im Bundesstaat Ohio nach Angaben zweier US-Fernsehsender für sich entschieden. Das berichteten die Sender NBC und Fox. Der US-Nachrichtensender CNN beurteilt den Abstand zwischen den beiden Kandidaten als zu knapp, um bereits einen Sieger in Ohio zu verkünden. Nach der Auszählung von 89 Prozent der Stimmen käme Bush auf 51 Prozent, Kerry auf 49 Prozent. Ohio, das vor der Wahl keiner Seite eindeutig zuzurechnen war, hat 20 Wahlmännerstimmen zu vergeben. Bestätigt sich der Sieg von Bush über Herausforderer John Kerry in Ohio, gehen die 20 Wahlmännerstimmen Ohios an Bush. Damit käme der Republikaner auf 269 Wahlmännerstimmen, Kerry hat vorläufig 200. Ausstehend sind noch einige Staaten mit einer kleineren Anzahl Wahlmännerstimmen. Zum Sieg sind mindestens 270 Wahlmännerstimmmen nötig. Bei einem Stimmengleichstand von 269 zu 269 Stimmen würde jedoch das Repräsentantenhaus entscheiden, das fest in republikanischer Hand ist. Es würde voraussichtlich für Bush stimmen.