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Er nahm später mit einer anderen Formation an der WM 2014 teil und wurde dort im Spiel um Bronze von Genfer Team um Skip Peter De Cruz besiegt. Die Titellosigkeit in den Jahren 2013 bis 2015 war für Kanada die zweitlängste Durststrecke in der seit 1959 dauernden Geschichte der Männer-WM.
Der 41-jährige Koe führte die Kanadier auf beeindruckende Weise auf die Strasse des Erfolgs zurück. In der Vorrunde hatten die Kanadier nur eines von elf Spielen verloren. Gegen die von Rasmus Stjerne angeführten Dänen mussten sie in der Round Robin wie auch im Playoff und im Final hart kämpfen, aber jeder der drei Siege war verdient.
Der Final war lange etwas langweilig, aber spätestens im 10. End wurden die Fans belohnt. Die Dänen lagen mit dem Vorteil des letzten Steins 3:5 zurück und mussten unbedingt ein Zweierhaus erreichen, um ein Zusatz-End zu erzwingen. Marc Kennedy, der wohl weltbeste Spieler auf der dritten Position, schien mit einem phantastischen Raise-Doppel-Takeout alle dänischen Hoffnungen zunichte zu machen. Aber Rasmus Stjerne konterte mit einem ebenso perfekten sogenannten Freeze, dank dem der Zweier plötzlich wieder realistisch zu sein schien. Den Schlusspunkt setzte Kevin Koe, indem er den an einem kanadischen Stein schier festgefrorenen dänischen Stein mit einem schnellen Takeout loseiste und aus dem Haus beförderte.
Die Dänen sind nebst den Japanern die Überraschung der WM in der St. Jakobshalle. Ohne die später reaktivierte Nummer 3 Johnny Frederiksen stiegen die Dänen Ende 2014 in die B-Division der EM ab, sodass sie die WM 2015 verpassten. In Basel meldeten sie sich auf hohem Niveau zurück. Stjerne bewies, dass er über ein aussergewöhnliches Talent verfügt.
(SDA)