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Diese Webseite war die Kampagnenseite für die
Abstimmung vom 2. Dezember 2001 über die Initiative «Solidarit&auuml;t schafft Sicherheit: Für einen freiwilligen Zivilen Friedensdienst (ZFD)».
Die Seite ist zur Information nach wie vor online.
Welche Rolle spielt der Friedensdienst neben der traditionellen
Diplomatie?
Vermittlungs- und Verhandlungsanstrengungen zwischen verfeindeten
Konfliktparteien sind langwierige und vielschichtige Prozesse. Auf
internationaler Ebene ist das Gewicht offizieller Diplomatie der
Staatengemeinschaft für den Erfolg von Vermittlungen oft von entscheidender
Bedeutung. Der Spitze eines Eisberges gleich sind sie jedoch häufig
das einzige, das in den Medien sichtbar wird. Sowohl vor, während
als auch nach dem offiziellen Akt einer Vermittlung sind intensive
und langanhaltende Bemühungen sowie mühselige Kleinarbeit zur Vertrauensbildung
nötig.
Im Unterschied zur Diplomatie können diese nur zum Erfolg führen,
wenn sie ohne Rampenlicht und auf den verschiedensten Ebenen der
Gesellschaft stattfinden. Besten Erfolg haben sie, wenn sie durch
regierungsunabhängige, unparteiische Organisationen (NGOs) ausgeführt
werden, welche in partnerschaftlicher Weise Hilfe zur Selbsthilfe
leisten. In der Ausführung von Friedensabkommen, im Monitoring und
der nachhaltigen Durchsetzung von Verträgen sind langfristig ebenfalls
vornehmlich zivilgesellschaftliche Organe gefordert.
Der freiwillige zivile Friedensdienst spielt ergänzend zu diplomatischen
Guten Diensten eine tragende Rolle in der Vor- und Nachbereitung
von Mediationen und Friedensschlüssen in Konfliktgebieten.