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Birnbäume sollte man im Frühjahr schneiden, direkt nach der Blüte. Das Auslichten ist besonders wichtig, denn Birnbäume tragen am besten am neuen Holz. Ausserdem tragen sie ihre Früchte mit zunehmendem Alter immer weiter aussen und hoch an der Krone, das Innere des Baumes hingegen verholzt.
Im Gegensatz zu Apfelbäumen wachsen Birnbäume sehr schnell und intensiv nach oben. Ist dies der Fall, kann er deshalb ausnahmsweise auch im August zurückgeschnitten werden, sobald die Früchte 2-3 cm gross sind. Der Baum verliert dann zwar viele Früchte, die verbleibenden schmecken dafür aber umso intensiver.
Apfelbäume schneidet man während den Sommermonaten – von Mitte Mai bis Mitte Oktober. In diesem Beitrag lesen Sie mehr zum Apfelbäume schneiden .
Pfirsichbäume sind sehr beliebt, aber auch anspruchsvoll. Sie schneidet man im April oder Mai. Lässt man Pfirsichbäume ohne Schnitt wachsen, werden die Fruchttriebe mit der Zeit immer kürzer und der Baum bildet nur noch im äusseren Bereich der Baumkrone Früchte.
Kirschbäume werden im Sommer gleich nach der Kirschernte zurückgeschnitten. Der Schnitt während der Vegetationszeit bremst das starke Wachstum eines Kirschbaumes und führt zu einer Steigerung der Fruchtbarkeit in der nächsten Saison.
Pflaumen- und Zwetschgenbäume wachsen von Natur aus aufrecht und entwickeln eine schmale Krone. Die Früchte im Innern benötigen viel Licht, deshalb sollte man während der ersten Jahre beim Erziehungsschnitt alle Leitäste vor einem nach aussen wachsenden Seitenast kappen. Dies geschieht am besten im Hochsommer, zwischen Ende Juli und Anfang August.
Aprikosenbäume sollte man ebenfalls im Sommer schneiden. Das heisst, von der zweiten Augusthälfte bis Mitte September.
Quittenbäume waren lange Zeit vergessen, erleben aber heute ein Comeback. Im Gegensatz zu vielen Obstbäumen benötigt der Quittenbaum keinen jährlichen Rückschnitt, damit er Früchte trägt. Quittenbäume wachsen sehr langsam, ein jährlicher Rückschnitt wäre also sogar kontraproduktiv. Erfahrene Gärtner raten dazu, die Baumkrone lediglich alle zwei bis drei Jahre gründlich auszulichten.