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Kressbronn – Der Bodensee-Segler-Verband hat eine Gegendarstellung veröffentlicht. Mit der von der Katamaran-Reederei versendeten Medieninfo sind die Segler nicht einverstanden.
Das schreibt der Bodensee-Segler-Verband:
In der von der Katamaran-Reederei Bodensee (KRB) veröffentlichten Pressemitteilung vom 17. Oktober wird von dieser behauptet: «In jährlichen Arbeitssitzungen der KRB werden die Themen Sicherheit, Verhalten bei undVermeidung von Gefahrenlagen sowie Rücksichtnahme mit Wassersport- und Fischereiverbändenpartnerschaftlich besprochen.» Zumindest was die Segelverbände betrifft, haben diese jährlichen Sitzungen die letzten zehn Jahre, wenn nicht länger, nicht stattgefunden. Es gab in dieser Zeit nie eine Einladung an den Bodensee-Segler-Verband oder an den Landes-Segler-Verband Baden-Württemberg zu einer solchen Arbeitssitzung, noch hat eine solche Arbeitssitzung stattgefunden oder getagt. Von jährlichen Arbeitssitzungen kann also keine Rede sein.
Diese wurden in der wasserrechtlichen Erlaubnis jedoch vorgeschrieben und der Reederei auferlegt. Dort heisst es: Der Antragstellerin (die Reederei) wird aufgegeben, in regelmässigen Arbeitsbesprechungen mit den Wassersport- und Fischereiverbänden sowie den Schifffahrtsbehörden das gegenseitige Verständnis im Bereich Sicherheit, Verhalten bei Gefahrenlage, Vermeidung von Gefahrenlagen und gegenseitige Rücksichtnahme zu koordi-nieren. Zumindest nach dem Unfall zwischen dem Katamaran «Constanze» und einer Segelyacht am 12. August wäre wohl ein Gespräch dringend notwendig gewesen.