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Nach der Scheidung von ihrem Mann musste Natalja, die Bewohnerin eines Dorfes im Nikolajewer Gebiet, ihren Sohn Sergej alleine erziehen. Die Frau zog ins Elternhaus um, wo sie bis zur Feststellung einer schrecklichen Diagnose bei ihrem Kind lebte. Einmal bemerkte Natalja eine Schwellung am Körper ihres Sohnes. Für eine Untersuchung gingen Mutter und Sohn zum Gebietszentrum Nikolajew, wo bei Sergej Leberkrebs diagnostiziert wurde. Er brauchte eine kostspielige Therapie für die Rettung, und zwar die operative Entfernung von Metastasen und eine langfristige Chemotherapie. Die Familie hatte keine Mittel dafür.
Die kostenaufwendigen Untersuchungen haben Natalja schon das ganze Geld genommen. Nur aus den freigebigen Spenden von nicht gleichgültigen Schweizer Bürgern konnte die Frau Aufenthalt und Behandlung ihres Sohnes im Krankenhaus bezahlen. Vor kurzem wurde auch ein Teil der kranken Leber von Sergej in der Hauptstadt Kiew herausoperiert. Dies wurde auch dank der gnädigen Unterstützung von Wohltätern möglich. Der bösartige Tumor ist jetzt noch kleiner geworden, dem Kind geht es auch viel besser. Frau Jeremenko äussert ihre tiefe Erkenntlichkeit für die so wichtige Hilfe in der Zeit der Not.