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Die aufgeführten Besucherzahlen stellen dar, was für diesen Film seit dem Starttag bei ProCinema gemeldet und erfasst wurde.
Silvia (Marea Films) Voser
Alex Kershaw
Bruno Arnold
Horst Faas
Seit 1.1.2013 werden alle Filme, welche in Kinos öffentlich vorgeführt werden von der "Schweizerischen Kommission Jugendschutz im Film" nach Alterskategorien eingestuft. Das Alter "Zugelassen ab" bedeutet, dass ein Kind/Jugendlicher durch das anschauen des Films keinen Schaden erleiden sollte. Ein Kind/Jugendlicher, welches(r) dieses Alter erreicht hat, wird alleine zugelassen. In Begleitung einer erziehungsberechtigten Person, kann dieses Alter um maximal zwei Jahre unterschritten werden (z.B. Zugelassen ab: 10, ein(e) 10-jährig(e)r wird alleine zugelassen. ein(e) 8-jährig(e)r wird in Begleitung einer Erziehungsberechtigen Person zugelassen.
"Empfohlen ab" bedeutet, dass Ein Kind/Jugendlicher den Inhalt des Films verstehen kann.
Weitere Informationen unter: filmrating.ch
INHALT
5. September 1936. Der Tag an dem Robert Capa’s weltberühmtes Bild des sterbenden Soldaten entstand. Auch heute noch das Symbolbild für den Krieg. Der Tag, an dem ein von seinen Idealen überzeugter junger Mann stirbt, verhilft Endre Friedmann zum Durchbruch in seiner Karriere. Er wird unter dem Pseudonym Robert Capa weltberühmt.
Der Dokumentarfilm "Heroes never die" geht den Lebensgeschichten dieser beiden sehr unterschiedlichen Männer nach und verbindet sie mit den Erfahrungen aus dem Spanischen Bürgerkrieg. Der Name des gefallenen Milizsoldaten – Frederico Borell "Taino" - wurde erst vor einigen Jahren bekannt und ist seit diesem Augenblick genauso umstritten wie die Echtheit des weltberühmten Fotos von Robert Capa.
Der Regisseur Jan Arnold rekonstruiert die Fakten über das Zusammentreffen der beiden Männer. Dabei entwickelt er eine persönliche Geschichte, die die letzten überlebenden Kriegsveteranen, deren ehemaligen Feinde und die Erben des Spanischen Bürgerkrieges miteinander verbindet.
Federico Mayor Zaragoza, der ehemalige Generalsekretär der UNESCO, bestreitet den Prolog zum Film. Die Handlung folgt dann Historikern wie Francisco Moreno und dem Capa Biographen Alex Kershaw beim Versuch, die Fakten zu rekonstruieren. Internationale Kriegskorrespondenten – unter ihnen der Vater des Regisseurs - kommentieren die Ereignisse und schlagen mit der Betrachtung unserer kriegerischen Gegenwart den Bogen zum Thema Krieg an sich. Unterstrichen wird dies durch die Kriegsfotografien aus mehreren Jahrzehnten und von zahlreichen Krisenherden dieser Welt, die Jan Arnold in den Film eingebaut hat. Unter dem Blickwinkel, dass es keine Vergangenheit und keine Zukunft gibt, sondern nur eine immer fortlaufende Gegenwart ,verwischen sich die Grenzen zwischen den Kriegen von einst und der Gewalt der Gegenwart. Der Film wird damit zum einem Essay zum Thema Krieg und wirft immer wieder die Frage auf: Ist es wert, die Erinnerung an das menschliche Leiden zu erhalten?
BILDER
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