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Winterthur in Zahlen gibt einen Überblick über die Wohnpreise, die aktuellen Wohnungstrends und die Haushalte in der zweitgrössten Stadt des Kanton Zürichs. Die Daten zu den Wohnungstrends und den Einwohnern wurden vom Statistischen Amt des Kanton Zürichs übernommen und beziehen sich jeweils auf den letzten Stand.
Die wichtigsten Kennzahlen zum Schweizer Immobilienmarkt publiziert die Zürcher Kantonalbank im Magazin "Immobilien aktuell". Ende 2014 wurde eine Broschüre zu Standort- und Immobilienmarktinformationen, insbesondere für Preise und Mieten im Wirtschaftsraum Zürich, herausgegeben. Demnach beträgt die Monatsmiete für eine vier Zimmer Etagenwohnung in einem Neubau durchschnittlich 2'800 CHF inklusive der Nebenkosten. Eine Eigentumswohnung mit Stockwerkeigentum kostet im Durchschnitt 923'000 CHF.
Die Grafik oben zeigt die Leerwohnungsquote in Winterthur. Zwischen 2011 und 2014 war sie mit 0.2% eher tief, stieg dann zwischen 2014 und 2015 rasant an. Im Durchschnitt liegt die Quote über die Jahre hinweg bei 0.4%. Nicht einmal ein halbes Prozent des Gesamtwohnungsbestandes sind also leerstehende Wohnungen.
In dieser Grafik ist die Bautätigkeit in Prozent gemessen am Gesamtbestand der letzten fünf Jahre ersichtlich. Die Kurve zeigt 2007 und 2011 einen Peak, wobei gut 7% neue Wohnungen gebaut wurden. Der Durchschnitt über den gesamten Zeitraum liegt bei 6.5%.
Gemessen an den Einwohnern ist Winterthur die zweitgrösste Stadt des Kanton Zürichs. Per Ende 2016 wurden ganze 109' 377 Einwohner registriert. Der Altersdurchschnitt der in Winterthur wohnhaften Personen liegt im Jahr 2016 bei 40.6 Jahren. Die gesamte Altersverteilung ist in der Grafik oben abgebildet.
Die Grafik zeigt, dass 38.5% aller Winterthurer einen Einpersonenhaushalt und 32.7% einen Zweipersonenhaushalt führen. Familien oder Wohngemeinschaften mit mehr als zwei Personen machen knapp 30% aller Haushalte aus.