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Es ist das Enthüllungsbuch, das die Präsidentschaft von Donald Trump erschüttert: Michael Wolffs "Feuer und Zorn" ist ein eindrucksvolles Sittengemälde der amerikanischen Politik unter Trump. Im Mittelpunkt ein Präsident, den seine Mitarbeiter wie ein kleines Kind behandeln, und der umgeben ist von Inkompetenz, Intrigen und Verrat. Der Bestseller-Autor Wolff beschreibt das Chaos, das in den ersten Monaten im Weissen Haus geherrscht hat, er enthüllt, wie nah die Russland-Verbindung an Trump herangerückt ist und wie es zum Rauswurf des FBI-Chefs Comey kam. Und er liefert erstaunliche Details über das Privatleben dieses Präsidenten. Über zweihundert Interviews hat Wolff mit den engsten Mitarbeitern des US-Präsidenten geführt, darunter auch der ehemalige Chef-Berater Stephen Bannon: Noch nie ist es einem Journalisten gelungen, das Geschehen im Weissen Haus so genau nachzuzeichnen. Herausgekommen ist das einzigartige Porträt eines Präsidenten, der selbst nie damit gerechnet hat, die Wahl zu gewinnen.
Portrait
Michael Wolff, 1953 geboren, ist ein amerikanischer Journalist und Autor. Wolff hat zahlreiche Preise für seine Arbeit erhalten, darunter zweimal den National Magazine Award. Er hat sieben Bücher verfasst und schreibt für Vanity Fair, New York und The Hollywood Reporter. Michael Wolff lebt in New York und hat vier Kinder.
Gregor Hens, geboren 1965 in Köln, lehrte zwei Jahrzehnte lang an verschiedenen amerikanischen Universitäten, zuletzt an der Ohio State University. Seit 2013 lebt er als freier Autor in Berlin. Er hat zahlreiche Romane übersetzt, unter anderem von Leonard Cohen, Rawi Hage, Marlon Brando und Will Self.
Isabel Bogdan, geboren 1968 in Köln, studierte Anglistik und Japanologie in Heidelberg und Tokyo. Sie lebt in Hamburg und arbeitet als Übersetzerin u.a. von Jane Gardam, Jonathan Safran Foer, Nick Hornby und als Autorin und Herausgeberin. 2011 erhielt sie den Hamburger Förderpreis für Literatur, 2006 den für literarische Übersetzung. 2014 wurde sie zusammen mit Maximilian Buddenbohm zur Bloggerin des Jahres gewählt (wasmachendieda.de).
Jan Schönherr lebt in München und hat Autoren wie Charles Bukowski, Roald Dahl und Francis Spufford übersetzt. Für seine Arbeit wurde er mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Bayerischen Kunstförderpreis in der Sparte Literatur.
Richard Barenberg hat in Leipzig Schauspiel studiert und fühlt sich auf der Bühne ebenso Zuhause wie vor der Kamera oder vor dem Mikrofon. Seine warme, unwiderstehliche Stimme und seine kluge Interpretation garantieren ein echtes Hörerlebnis.
Das erste "Enthüllungsbuch", das die Präsidentschaft "erschüttert" hat. Auch wenn es bisher nichts genutzt hat. Trotzdem ein wunderbarer Einblick in die amerikanische Politik.
lesenswert
von einer Kundin/einem Kunden aus Berlin am 17.01.2019
Bewertet: Format: eBook (ePUB)
ist lesenswert um mal hinter die Kulissen des Politikgeschäfts zu erhaschen, mehr ist es leider auch nicht. aber die Beziehungen zwischen den einzelnen Akteuren der amerikanischen Administration kann man danach auch ein bisschen besser einschätzen. das Buch macht halt das was eigentlich unsere "Qualitäts-Medien " tun sollten, un...
ist lesenswert um mal hinter die Kulissen des Politikgeschäfts zu erhaschen, mehr ist es leider auch nicht. aber die Beziehungen zwischen den einzelnen Akteuren der amerikanischen Administration kann man danach auch ein bisschen besser einschätzen. das Buch macht halt das was eigentlich unsere "Qualitäts-Medien " tun sollten, und für das wir die bezahlen MÜSSEN.
ein echter Politthriller, der immer noch brandaktuell ist
von einer Kundin/einem Kunden aus Kyritz am 19.07.2018
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe
Wenn man sich ein Schreckensszenario vorstellen will, das das Potential hat die Welt an den Abgrund zu bringen, finden man hier einen mächtigen Zaunpfahl.
Jemand der eigentlich nie Präsident werden wollte, sondern den ganzen Wahlkampf (den er nur auf Druck mit seinem eigenen Geld unterstützte) als eine große Marketingaktion ans...
Wenn man sich ein Schreckensszenario vorstellen will, das das Potential hat die Welt an den Abgrund zu bringen, finden man hier einen mächtigen Zaunpfahl.
Jemand der eigentlich nie Präsident werden wollte, sondern den ganzen Wahlkampf (den er nur auf Druck mit seinem eigenen Geld unterstützte) als eine große Marketingaktion ansah.
Dieser Jemand ist kein geringer als Donald Trump, weltabgewandter, nicht besonders heller Bauunternehmer. Gut er ist Millionär, der aber weder das Große Ganze sieht. Nur das macht was ihm gerade genehm ist. Hochproblematisch ist, dass er seine ganze Familie mit Jobs im weißen Haus bedacht hat.
Und da fängt auch schon das große Problem an. Das große alte weiße Haus wird von Amateuren regiert, die von Politik und dem Weltgeschehen keine Ahnung haben. Anstatt dies einzusehen und Profis ranzulassen, lassen sie sich auf Grabenkämpfe ein und beugen das Gesetz bis an seine äußersten Grenzen.
Der Autor schildert, die noch immer anhaltende Katastrophe, die im weißen Haus tobt. Wobei toben noch milde ausgedrückt ist. Er schildert wie unfähig, desinteressiert, unaufgeklärt, populistisch und ungebildet doch der amtierende Präsident doch ist. Der das Land nicht eint sondern immer weiter auseinander treibt. Wer den amtierenden Präsidenten schon vorher nicht mochte wird bestätigt und stellt fest, dass er sich kein Stück weiterentwickelt hat seit seinem Amtsantritt. Er biegt sich seine Wahrheit immer noch zu recht. Und alles was ihm nicht passt sind Fakenews und alles was im grad so passt seine geliebten Alternativen Fakten.
Der Autor legt einen flüssigen Schreibstil an den Tag der einen fesselt und versucht eine gewisse Neutralität an den Tag legt. Er versucht den Leuten die Augen zu öffnen, was ja auch funktioniert. Jedoch stellt sich die Frage, ob dieses Buch die Macht hat, ein Umdenken bei den Amerikanern einzulenken. Wie lange nimmt diese große Nation, diese Situation noch so hin. Wann kommt das Amtsenthebungsverfahren. Amerika hat schon viele Präsidenten gesehen, aber dieser hier ist bei weiten der jenige, der dieses Amt hätte nie bekleiden dürfen.
Fazit: Nach der Hälfte des Buches wiederholt der Autor seine ewige Litanei, welch ein unausgegorenen und problematischen Charakter der amtierende Präsident doch hat und belegt dies mit immer neuen Geschichten. Im Prinzip hätte er die Kapitel kürzen können, dann wäre das Buch nur halb so dick und die Aussage wäre die gleiche geblieben.
Dennoch ein absolut fesselndes Buch mit gewissen Längen.