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Werke von A. Vivaldi, J. M. Spiess, Th. Kirchner und G. Sollima
Nebojša Bugarski, Violoncello | Christoph Kaufmann, Hauptorgel und Chororgel
Die Klammer des Konzerts bilden zwei virtuose Sonaten für Violoncello und Basso Continuo des venezianischen Meisters Antonio Vivaldi. Danach folgt die eindrückliche moderne Komposition für Cello-Solo «Lamentatio» (dt. jammerndes Klagen) des aus Palermo stammenden Cellisten und Komponisten Giovanni Sollima. Johann Martin Spiess` oft kurzen und prägnanten Orgelwerke sind virtuos und überraschen mit ungewöhnlich rhythmischen Wendungen. Theodor Kirchner gilt als «Meister der Miniatur». Seine Orgelwerke und die ausdrucksvollen «Tonstücke für Violoncello und Orgel» op. 92, in denen die subtilen klanglichen Nuancen beider Instrumente wunderbar zur Geltung kommen, werden selten gespielt. Benjamin Britten komponierte seine «Dritte Suite für Cello Op.87» als Geschenk für Mstislav Rostropovich, der das Werk am 21. Dezember 1974 uraufführte. Als Basis für die vier Hauptmelodien verwendete Britten Volksmelodien von Tschaikowski sowie Themen aus alten englischen Hymnenbüchern.
Kollekte