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Das Autogene Training verfolgt verschiedene Ziele und ist somit auch in verschiedenen Bereichen anwendbar. Im Mittelpunkt steht immer die Selbstregulation. Es geht um das «Regeln» beim Menschen auf der Ebene der Kognition (Gedanken), der Emotion (z.B. Angst) und dem physischen Körper (z.B. einer Verspannung in den Schultern oder dem Stress-Level). Mit anderen Worten ausgedrückt kann man auch sagen, dass man im Körper und Geist etwas verstärken (anspannen) oder vermindern (entspannen) will.
Der Gründer der Methode J.H. Schultz war seiner Zeit weit voraus. Er erkannte schon in den 1930er Jahren, dass die 3 Ebenen Kognition, Emotion und der physische Körper direkt zusammenhängen – und mit einem Training von jedem Menschen selber beeinflusst werden kann.
Schauen wir die Anwendungen mit dem Beispiel von negativen Gedanken, einem Gefühl der Angst und einer Verspannung in den Schultern etwas genauer an.
Negative Gedanken haben ein Eigenleben im Kopf – wenn wir uns zum Beispiel viele Sorgen machen, führt das zu Angst. Die Angst steckt dann in uns fest – was sich als eine Emotion ausdrückt. Als Konsequenz / Ausdruck von dieser Emotion spannen wir uns an, was zu einer Verspannung in den Schultern führen kann.
Wenn jemand Autogenes Training erlernt und anwendet, kann er sich selber auf den 3 Ebenen regulieren – also seine Gedanken beruhigen, seine Emotionen steuern oder seine Anspannungen in den Körperteilen oder Körperregionen reduzieren.
Wir können das Autogene Training in 2 Bereiche unterteilen: