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Dem NLB-Team gelingt nach sechs Niederlagen en suite endlich wieder ein Sieg. Spiel 2 geht jedoch in Extra-Innings verloren.
Die Hünenberg Unicorns hatten bis dato noch keinen Sieg erringen können. Im Schwamendinger Heerenschürli traten sie aber nicht wie ein Tabellenletzter auf. Zu Beginn jedenfalls trafen sie die Lücken in der Zürcher Verteidigung und machten aus vier Hits im zweiten Inning eine 4-2 Führung. Die Challengers liessen sich darob aber nicht vom Weg abbringen. Im dritten Inning verkürzten sie zunächst auf 3-4 und im vierten Durchgang entschieden sie die Partie mit sieben Runs. Letztlich resultierte ein 14-4 Sieg.
Oliver Bernet lieferte vier Hits ab und sorgte für fünf RBI, Adrian Kämpfer produzierte zwei Hits und vier RBI, während Kurt Kovac in sechs Innings sieben Hits und vier Runs abgab, davon keiner earned bei sechs Strikeouts und keinem Walk.
Im zweiten Spiel erlebten die Zuschauer ein hochstehendes Pitcher’s Duell zwischen Maxwell Spencer auf Seiten der Unicorns und Santo Figueroa Castillo bei den Challengers. Erst im fünften Inning schafften die Gäste den ersten Run der Partie, aber die Challengers glichen den Rückstand durch einen RBI-Double von Francesco Falcone umgehend wieder aus. Beide Teams verpassten dann weitere Gelegenheiten zum Scoren. Die Unicorns liessen ihre Runners auf den Bases stehen, während die Challengers nicht weniger als vier Baserunner verloren. Folgerichtig ging die Partie beim Stande von 1-1 in die Extra-Innings. Dort zeigte sich das bekannte Bild, bis die Gäste im 10. Inning mit einem 2-Run Double durch Spencer und einem RBI-Single das Score auf 4-1 stellten. Die Challengers konnten nicht ein weiteres Mal gleichziehen.
Santo Figueroa Castillo gab in 9.1 Innings zehn Hits und vier Runs – nur zwei earned – ab, bei zwei Walks und zwölf Strikeouts. Die war letztlich zu wenig gegen Maxwell Spencer, der sieben Hits, einen unearned Run und einen Walk zuliess bei 13 Strikeouts. In der Offensive erzielten Oliver Bernet, Figueroa und Francesco Falcone alle jeweils zwei Hits. Aufgrund der Niederlage verbleiben die Zürcher in der Tabelle auf dem fünften Rang.