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Eines der berüchtigtsten Medikamente ist wohl Contergan. Die sogenannten „Contergan-Babys“ um 1960 sind das wohl bekannteste Beispiel für Fehlbildungen im Mutterleib. Zehn Prozent der negativ betroffenen Kinder erlitten eine Phokomelie: Hände oder Füße sind, wenn überhaupt vorhanden, stark verkürzt oder mit Sitz direkt an Schulter oder Becken. Falls der Säugling überlebt, ist die schwere Behinderung schlecht therapierbar. Aber man kann mit Phokomelie in guten Fällen – insbesondere mit geeigneten Hilfsmitteln – den Alltag meistern und sich ein eigenes Leben aufbauen.