Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03194.jsonl.gz/1086

Alzheimer-Demenz ist, kurz gesagt, eine degenerative Erkrankung des menschlichen Gehirns. Das Gehirn besteht aus rund 100 Milliarden Nervenzellen, die in einem komplexen System aus Synapsen miteinander verbunden sind.
Bei einer Alzheimer-Erkrankung gehen Nervenzellen und Gehirngewebe fortschreitend verloren. Das Gehirn, vor allem die Hirnrinde, schrumpft regelrecht. Der Verlust von Nervenzellen und Synapsen führt zu einer Störung der Informationsverarbeitung, die für ein funktionierendes Gedächtnis verantwortlich ist.
Als Auslöser für die Alzheimer-Erkrankung wurden Eiweißmoleküle identifiziert, welche die Funktion der Nervenzellen stören. Beta-Amyloid lagert sich im Gehirn
ab. Das erkrankte Gehirn kann die Moleküle nicht verwerten und abbauen. Das Eiweiß schließt sich zu Clustern zusammen, die sich zwischen den Nervenzellen ablagern. Die Durchblutung des Gehirns wird durch diese Cluster erheblich gestört.