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Wie viele Zitrusfrüchte ist die Grapefruit sehr reich an Vitamin C (41 mg/100 g) und hat einen erfrischenden, herben Geschmack. Aber das ist nicht ihr einziger Vorzug. Sie ist nicht nur kalorienarm (ca. 35 cal/100 g), sondern hilft auch bei der Regulierung des Glukose- und Cholesterinspiegels. Der Konsum von Grapefruit kann auch helfen, das Krebsrisiko zu senken.
Die meisten im Handel erhältlichen Grapefruits sind eigentlich Pomelos, eine Sorte mit leicht süssem Geschmack, die aus einer Kreuzung zwischen einer Orange aus China und der «echten» Grapefruit entstanden ist. Letztere, die bitterer ist und eine grünliche Schale hat, ist in westlichen Ländern nicht sehr verbreitet.
Eine weitere Verbündete für den Winter
Pomelo enthält viele Antioxidantien (Flavonoide und Carotinoide), die vor vorzeitiger Zellalterung schützen. Rosa und rote Sorten enthalten am meisten dieser Substanzen. Laut mehrerer wissenschaftlichen Studien kann der Konsum von Grapefruit (wie auch anderer Zitrusfrüchte) das Risiko für die Entwicklung bestimmter Krebsarten verringern, insbesondere für solche, die mit dem Verdauungstrakt zusammenhängen (Mund, Speiseröhre, Magen, Dickdarm).
Ein weiterer positiver präventiver Effekt: Die Samen dieser Frucht sind dafür bekannt, dass sie das Immunsystem stärken. Sie werden in der Regel in Form eines Extrakts (bekannt als EPP) konsumiert. Sie sind besonders wirksam bei der Bekämpfung von Winterinfektionen, sowohl in der Prävention als auch in der Behandlung.
Reguliert den Blutzucker- und Cholesterinspiegel
Darüber hinaus enthält die Pomelo lösliche Ballaststoffe, die sich hauptsächlich in der Rinde und in der weissen Membran um das Fruchtfleisch (Albedo) befinden. Diese Ballaststoffe helfen nachweislich, den Cholesterinspiegel im Blut zu senken und damit das Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu verringern. Studien legen ausserdem nahe, dass diese Frucht den Blutzuckerspiegel deutlich senken kann.
Diese Zitrusfrucht bringt auch gewisse Vorzüge für die Schönheit mit sich: Ein paar Tropfen ätherisches Grapefruitöl verdünnt in einem Massageöl helfen gegen Cellulite. Die Haut erhält dadurch wieder ein strafferes und festeres Aussehen. Das ätherische Öl regt ausserdem die Blutzirkulation an und reduziert Wassereinlagerungen.
Grapefruit und Medikamente: Vorsicht vor Wechselwirkungen!
Es ist bekannt, dass Grapefruit, pur oder in Form von Saft konsumiert, die Wirkung bestimmter Medikamente beeinträchtigen kann. Die Frucht kann die Wirksamkeit bestimmter Substanzen stark verringern oder umgekehrt verzehnfachen (was zu einer Überdosierung führen kann).
Dies wird insbesondere auf die enthaltenen Furocumarine zurückgeführt, die die Wirkung bestimmter Darmenzyme hemmen. Wenn Sie in Behandlung sind (Anticholesterin, Antihypertensiva, Antiarrhythmika oder Immunsuppressiva), vermeiden Sie den Konsum dieser Frucht. Sprechen Sie mit Ihrem Apotheker, der Sie über eventuelle Nebenwirkungen informieren wird.