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Edoardo Mortara und Raffaele Marciello verpassten den perfekten Saisonabschluss in Macau. Marciello schied in Führung liegend aus. Und Mortara unterlief am «Start» ein Aussetzer der besonderen Art…
Edoardo Mortara zählt in Macau zu den absoluten Topstars. Der Genfer hat das Rennen in der ehemaligen britischen Kolonie schon sechs Mal gewonnen – zwei Mal in der Formel 3, also den klassischen Grand Prix von Macau, und vier Mal im GT-Auto. Am Wochenende wollte «Edo» den siebten Sieg an Land ziehen. Die Voraussetzung schuf er sich mit der Pole-Position. Doch dann unterlief dem Audi-Piloten ein folgenschwerer Fehler. Der Schweizer Formel-E-Pilot fuhr (als Einziger im Feld) los, als sich das Safety-Car in Bewegung setzte, obwohl die Ampel noch «rot» war! Nach einer Runde nahm er seinen Platz ganz vorne wieder ein, was die Rennleitung natürlich nicht duldete. Mortara musste aus der Boxengasse starten und wurde hinter Sieger Maro Engel, Raffaele Marciello und Lokalmatador Kang Ling Vierter.
Im zweiten Durchgang, dem eigentlichen Hauptrennen, machte Mortara seinen Fehler wieder gut und beendete das Rennen als Zweiter hinter Engel. Platz 3 ging an den in Asien lebende Fribourger Alexandre Imperatori.
Kein Glück hatte Marciello. Der ADAC-GT-Masters-Champion wollte seine sensationelle Saison mit einem Sieg in Macau krönen, schied im Hauptrennen aber schon in der zweiten Runde in Führung liegend aus.