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Die Geschichte
GeschichteDie Besiedlung erfolgte erst sehr spät. Unter dem Bevölkerungsdruck, der bereits in den Talgebieten sesshaft gewordenen Alemannen ging die Besiedlung nur schubweise voran.
Seit dem Beginn des Feudalismus war Bleiken ein Bestandteil der Herrschaft und Kirchhöre Diesbach, in der Landgrafschaft Kleinburgund gelegen. Als 1406 die Stadt Bern diese Landgrafschaft von den Grafen von Kyburg kaufte, wurde Bleiken Bestandteil des Landgerichts Konolfingen.
Bleiken existiert als selbständige Gemeinde erst seit 1768. Damals wurde es von der Gemeinde Buchholterberg getrennt.
Der NameAus einer Anzahl von Einzelhöfen ist die Gemeinde Bleiken hervorgegangen, welche eine gemeinsame Allmend bewirtschafteten. Der Name lässt sich leicht erklären: "bei den Bleikinen" (Leinwandbleichen). Der Name deutet auf die Flachsbearbeitung an den sonnigen Hängen schon zu sehr alten Zeiten. Auch die Falkenfluh wurde früher mit "Bleichenfluh" benannt. An den sonnnigen Hängen gedieh bis etwa 1750 der Bleiken-Wein, wovon der Flurname "Räbi" noch heute zeugt.
Das WappenAuf der Falkenfluh, die damals noch Bleichenfluh genannt wurde, befand sich in altbernischer Zeit ein "Chuze" (Wachtfeuer). Er diente zur Alarmierung der Mannschaften in Zeiten der Kriegsgefahr. Die Berner Regierung schrieb ganau vor, wie der Holzstoss aufzurichten sei und in welchem Turnus die umliegenden Gemeinden die Wache zu stellen und die Kosten zu tragen hatten. Der Holzstoss musste ständig für den Alarmfall bereitstehen. Oben deckte man ihn mit Stroh ab, damit das Holz trocken blieb.
Die Fackel im Wappen erinnert also an die Hochwacht, den "Chuze".