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Nachdem Canon bisher die Sensoren für ihre Kompaktkameras von Zulieferfirmen – meistens von Sony – bezog, geht Canon nun dazu über, auch diese Sensoren – wie diejenigen der Spiegelreflexmodelle – selbst zu produzieren. Der erste CMOS-Sensor aus der Inhouse-Produktion wird in der „PowerShot SX1 IS“ zu finden sein, die mit einer Monatsproduktion von 50’000 Exemplaren im Dezember auf den Markt kommen wird.
Wie die japanische Technologieseite „Techon“ mitteilt, ist dies der erste Sensor, den Canon für ihre Kompaktkameras selbst herstellt. Bisher produzierte Canon CMOS-Sensoren lediglich für ihre Spiegelreflex- und einige Camcordermodelle. Der neue CMOS-Sensor ist erstens interessant, weil dieser mit 1.7μm eine für Kameras sehr geringe Pixelgrösse aufweist, was eine grosse Herausforderung an die Rauschunterdrückung und den Dynamikumfang stellt. Zweitens stösst Canon mit der Eigenproduktion dieses Sensors in eine neue Produktionsgrössenordnung vor, die mit 50’000 Stück pro Monat für die PowerShot SX1 IS angegeben wird. Es ist anzunehmen, dass Canon ihre eigenen Sensoren schon bald in weiteren Modellen verwenden wird, doch sind dazu noch keine Details bekannt.
Für die Produktion von CMOS-Sensoren hat Canon im Juli rund 451 Millionen USD in eine neue Produktionsanlage ihrer Fabrik in Kanagawa Prefecture in der Umgebung von Tokio investiert.
Hier finden Sie interessante Informationen über CMOS-Sensoren von Canon (nur Englisch)