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Das Bettenhochhaus und Wahrzeichen des Inselspitals wird in den nächsten Jahren abgerissen und ersetzt. Entstanden ist der Bau in den Jahren 1965-1970.
Wie lange spiegelt sich das Bettenhochhaus wohl noch?
Im Hintergrund die Kinderklinik, im Vordergrund das Frauenspital, welches zurzeit saniert wird.
Das frühere Landgut hiess ursprünglich Donnerbühl und wurde auch
Hubelgut genannt. Der Herrenstock wurde im letzten Viertel des 18. Jahrhunderts für die Familie Lombach erbaut. Rosina Lombach- v. Graffenried verkaufte es 1816 an Anton Carl von Gingins. Von ihm
erwarb es Arnold König-Hummel, Negotiant in Manchester, 1845. Weil er immer wieder Ferien hier verbracht hat und gleichzeitig auch die britische Gesandtschaft im Herrenstock, Freiburgstrasse 41
untergebracht war, hiess das Gut bald einmal Engländerhubel. 1919 konnte die Inselkorporation den Engländerhubel erwerben. Der 1894 gegründete Inselhilfsverein betrieb von 1897 bis 1909 ein Asyl
mit 10 Betten für erholungsbedürftige, arme entlassene Inselpatienten. Seit 1921 ist das Inselheim im Herrenstock des Engländerhubels der Ersatz des früheren Asyls. Der neugotische Brunnen
entstand in der Mitte des 19. Jahrhunderts.
Quelle: Weber, Berchtold: Historisch-Topographisches Lexikon der Stadt Bern, Bern, 2016.
Heute befinden sich im ehemaligen Inselheim Sitzungszimmer.