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Food Contact Materials (FCM)
Materialien und Gegenstände im Kontakt mit Lebensmitteln (Food Contact Materials, FCM) sind dazu bestimmt, im Zusammenhang mit der Herstellung, Verwendung oder Verpackung von Lebensmitteln mit diesen in Berührung zu kommen. In der Schweizer Lebensmittelgesetzgebung heissen FCM auch „Bedarfsgegenstände“ und umfassen Produkte wie Lebensmittelverpackungen, Geschirr, Besteck, Gefässe und Kochgeräte bis hin zu Anlagen, Maschinen und Förderbändern in der Produktion.
Die Vielfältigkeit der Materialen welche als FCM verwendet werden ist riesig und umfasst hauptsächlich verschiedene Kunststoffe, Papier, Karton, Druckfarben, Glas, Keramik, Metall sowie deren Kombinationen.
Es gibt kein behördliches Zulassungsverfahren für FCM. Jeder Betrieb kann FCM herstellen, importieren, handeln oder an Konsumentinnen und Konsumenten abgeben, solange durch seine Selbstkontrolle sichergestellt wird, dass die gesetzlichen Anforderungen eingehalten werden.
Chemische Stoffe (z.B. Weichmacher, Monomere, Reaktionsprodukte etc.) können von den FCM in Lebensmittel übergehen (migrieren) und werden dadurch mitkonsumiert. Trotz der relativ bescheidenen Wahrnehmung in der Öffentlichkeit stammt der überwiegende Anteil der mit Lebensmitteln verzehrten organischen Verunreinigungen aus FCM. Deshalb besteht ein wesentlicher Beitrag zur Lebensmittelsicherheit in der Auswahl von geeigneten FCM.
Wie bei den Lebensmitteln werden Stichproben im Detailhandel oder bei FCM-Betrieben (Herstellung oder Verwendung von FCM) erhoben und auf die Einhaltung der chemischen Anforderungen überprüft. Zudem wird auch die Selbstkontrolle dieser Betriebe, insbesondere die Konformitätsarbeit kontrolliert und die entsprechenden Dokumente auf Vollständigkeit und Plausibilität überprüft.