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Electronic Arts hat ein sehr erfolgreiches Jahr hinter sich. Dabei spielen Live-Services und Mikrotransaktionen eine wichtige Rolle.
Was den Umsatz angeht, hatte Electronic Arts sein bisher bestes Jahr. Die Gesamteinnahmen für das Geschäftsjahr, das am 31. März 2021 endete, betrugen 5,629 Milliarden US-Dollar, was ein Plus von zirka 10 Prozent ausmacht. Der Gewinn lag bei 837 Millionen US-Dollar. Im Vorjahr waren es drei Milliarden US-Dollar, wobei hier die Steuern eine Rolle spielten, da EA im Jahr 2020 eine grosse einmalige Steuergutschrift erhalten hat.
Im Laufe des Geschäftsjahres brachte EA 13 neue Spiele auf den Markt, die zusammen mehr als 42 Millionen neue Spieler anlockten. "FIFA 21" erreichte 25 Millionen Spieler auf Konsole und PC. Der "Ultimate Team"-Modus stieg im Vergleich zum Vorjahr um 16 Prozent. Ein weiterer Erfolg für EA war "Apex Legends", das die Marke von 100 Millionen Spielern überschritten hat. Season 8 performte stark und erreichte im Schnitt mehr als 12 Millionen wöchentliche Spieler. Auch die neuen Inhalte der Season 9 sollen sehr gut ankommen.
"Apex Legends lieferte über 600 Millionen US-Dollar für das Jahr und lag damit weit über unserer ursprünglichen Erwartung von 300 bis 400 Millionen US-Dollar. Wichtig ist, dass Apex Legends im Laufe des Jahres stetig gewachsen ist. Während Apex Legends sicherlich von einem Stay-at-Home-Rückenwind profitiert hat, wird der Aufwärtstrend von den Spielteams und den Inhalten, die sie liefern, angetrieben. Das heisst, diese Stärke ist strukturell bedingt. Bis zu diesem Zeitpunkt war Season 8 die erste Saison, die von einem neuen Content-Team erstellt wurde, das wir in Vancouver zusammengestellt haben, was unsere Fähigkeit beweist, die Ressourcen für unser am schnellsten wachsendes Franchise zu skalieren," so der CFO Blake Jorgensen.
Die "Madden NFL"-Serie entwickelte sich gut und erreichte eine "Rekordzahl neuer Spieler" auf Konsole und PC. "Die Sims 4" war laut EA ebenfalls ein Top-Performer und erreichte fast 36 Millionen Spieler. Der Erfolg des Spiels hat dazu beigetragen, dass die "Die Sims"-Reihe insgesamt ihr sechstes Wachstumsjahr in Folge verzeichnen konnte. 62 Prozent der Konsolen-Spiele wurden digital verkauft, verglichen mit den 49 Prozent aus dem Vorjahr. Die Statistik umfasst Xbox One, Xbox Series X/S, PlayStation 4 und PlayStation 5 über das gesamte Geschäftsjahr. 74 Prozent der Nettoeinnahmen von EA stammen zudem aus Live-Diensten und verschiedenen Ingame-Käufen, also Mikrotransaktionen.