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Eine Wärmepumpe funktioniert nach dem gleichen Prinzip wie ein Kühlschrank – nur umgekehrt. Dazu zirkuliert in einem geschlossenen Kreislauf ein Kältemittel. Dieses nimmt Wärme aus der Umgebung (Wasser, Erde, Luft) auf, um sie ins Innere des Hauses zu pumpen. Im Gegensatz zu anderen regenerativen Energietechniken kann die Wärmepumpe einen Haushalt ganz- jährig mit Energie versorgen.
Das Heizen mit Wärmepumpe funktioniert wie bei jedem zentralen Heizsystem über Heizkörper oder eine Flächenheizung. Dabei gilt: Je geringer der Unterschied zwischen der Umwelttemperatur und der für die Raumheizung erforderlichen Vorlauftemperatur ist, desto weniger muss die Wärmepumpe arbeiten. Das spart Energie und Kosten. Ideal ist es deshalb, wenn Sie eine Wärmepumpe zusammen mit einer Fußbodenheizung nutzen. Da diese eine wesentlich größere Fläche haben als normale Heizkörper, können sie mehr Wärme übertragen und benötigen geringere Vorlauftemperaturen.
Die Wärmepumpe nutzt erneuerbare Umgebungswärme aus dem Erdreich, der Aussenluft oder dem Grundwasser. Die Umgebungswärme wird durch die Wärmepumpe auf ein höheres Temperaturniveau gebracht und an das Heizsystem abgegeben. Vorlauftemperaturen im Heizungskreislauf zwischen 30 und maximal 55 °C lassen sich mit einer Wärmepumpe abdecken. Zudem gilt: Ein Absenken der Heizwassertemperatur um 5 °C erhöht die Jahresarbeitszahl einer Wärmepumpe um rund 10 %.