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Weil er wollte, dass ein Bild von ihm gelöscht wird, löste der australische Migrationsminister Peter Dutton eine Internetsensation aus.
Der australische Migrationsminister Peter Dutton (45) ist bekannt für seine knallharte Flüchtlingspolitik - und erntet dafür teils heftige Kritik von der Öffentlichkeit. Doch kürzlich sorgte er nicht etwa wegen seiner Politik, sondern wegen einer Aktion auf Twitter für Aufruhr.
Der Fotograf Alex Ellinghausen schoss bei einer Pressekonferenz ein Bild von Dutton, bei dem die Hälfte seines Gesichts im Schatten ist. Ellinghausens Kollegin, die Journalistin Stephanie Peatling, veröffentlichte dieses kurz darauf auf Twitter. Duttons Team gefiel das Bild offenbar nicht - Peatling wurde umgehend von Duttons Assistentin dazu aufgefordert, das Bild zu entfernen. Die Journalistin gab der Aufforderung nach, aber nicht ohne zuerst in einem weiteren Tweet zu erklären, dass sie das nur tue, weil sie keine Zeit habe, mit Duttons Büro zu streiten.
Doch Duttons Team hatte die Rechnung ohne das Internet gemacht. Zahlreiche Twitter-User nahmen den Vorfall zum Anlass, um Dutton mithilfe von Photoshop in Bösewichte oder andere Figuren der Popkultur zu verwandeln. Hier ein paar Beispiele:
Man lerne: Bevor ein Politiker dem Internet ein Bild verbieten will, sollte er sich das gut überlegen. Denn der Plan könnte nach hinten losgehen.