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Je näher das Referendumsdatum rücke, desto nervöser würden die Finanzchefs, schreibt das Unternehmen in einem Communiqué vom Dienstag.
Bei einer im März durchgeführten Umfrage unter 116 Finanzchefs rechneten noch 17 Prozent im Fall eines “Brexit” mit negativen Auswirkungen für ihr eigenes Unternehmen. Im Juni stieg dieser Anteil unter 112 befragten Finanzchefs laut Deloitte auf 40 Prozent.
Bei den vorwiegend international tätigen Unternehmen gehe gar die Hälfte (49 Prozent) von negativen Auswirkungen für ihr eigenes Unternehmen aus, sollte sich Grossbritannien von der EU lossagen.
In einem solchen Fall würden über einen längeren Zeitraum viele Ressourcen in Brüssel für dieses Thema und dessen Folgen gebunden sein, befürchten die Befragten. Themen mit Bezug zur Schweiz könnten auf der Prioritätenliste weiter nach hinten rutschen. Zudem könnte bei einer starken Zunahme der Unsicherheiten im EU-Raum der Schweizer Franken als sicherer Hafen wieder an Attraktivität gewinnen.
In Grossbritannien haben die EU-Befürworter in der ersten Umfrage nach dem tödlichen Attentat auf die Parlamentarierin Jo Cox die Führung übernommen. Mit 45 Prozent lagen sie drei Punkte vor den EU-Gegnern.
Die Studie erstellte das Institut Survation am vergangenen Freitag und Samstag. Eine kurz vor dem Attentat am Donnerstag veröffentlichte Erhebung der selben Forschungsgruppe hatte noch das genau umgekehrte Verhältnis gezeigt.
Die Briten stimmen am Donnerstag, 23. Juni 2016, über den Verbleib in der EU ab.
(SDA)