Document ID: /curiavista/filtered/00000.jsonl.gz/58553

<h2>SubmittedText<h2><p>Der "Thurgauer Zeitung" war diese Woche zu entnehmen, dass der ehemalige Direktor des Bazl seit seinem "Rücktritt" Ende August 2003, also seit einem halben Jahr, zu Hause sitzt und trotz seiner erklärten Bereitschaft, im Bundesdienst weiter zu arbeiten, keine vernünftige Antwort seines bisherigen Arbeitgebers bekommen hat.</p><p>Bis wann gedenkt der Bundesrat, eine für den Betroffenen und für den Bund annehmbare Lösung zu erarbeiten und umzusetzen?</p><p>Weshalb nimmt sich das zuständige Departement derart viel Zeit für einen Lösungsvorschlag?</p><p>Wie lässt sich die Tatsache, dass einer seiner Mitarbeiter während über sechs Monaten darüber im Ungewissen gelassen wird, ob ihm gekündigt oder ob er weiterbeschäftigt wird, mit der politischen Ausrichtung des Departementsvorstehers vereinbaren?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Das UVEK hat nach dem Ausscheiden Herrn Auers schon im September 2003 nach Konsultation des Bundesrates eine Lösung unterbreitet. Diese konnte jedoch nicht umgesetzt werden, da die Finanzdelegation die geforderte Abgangsentschädigung ablehnte.</p><p>Im Anschluss daran nahm das UVEK mit Herrn Auer bzw. mit seinem Anwalt erneut Verhandlungen auf und sucht gemeinsam mit ihm eine Lösung, die den Forderungen der Finanzdelegation zu entsprechen vermag. Diese Verhandlungen stehen in der Abschlussphase. Über das Ergebnis wird noch in diesem Monat informiert werden.</p>