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Das Projekt befasst sich mit den Auswirkungen von sozialem Stress auf die Leistung und das Wohlbefinden von Menschen. Sozialer Stress bezieht dabei auf unangenehme Situationen im Arbeitsprozess, welche von anderen Menschen verursacht werden (z.B. Kollegen, Vorgesetzte, Kunden) und dabei den Selbstwert der betroffenen Person beeinträchtigen. In diesem Projekt werden dabei drei Formen von sozialem Stress untersucht: Zuweisung illegitimer Aufgaben, soziale Exklusion und negatives Feedback im Beurteilungsgespräch. Es ist geplant, diese Stressoren in einem Labor zu simulieren, da dieses Vorgehen bessere Möglichkeiten bietet, das Ausmass von Beeinträchtigung auf die Arbeitsleistung zu messen. Bislang gibt es sehr wenige Erkenntnisse über die Auswirkungen sozialer Stressoren auf die Arbeitsleistung. Des Weiteren ist geplant, die Frage zu untersuchen, inwieweit es einen Unterschied macht, ob sozialer Stress von einem Menschen oder einer Maschine (z.B. Roboter) verursacht wird. So könnte z.B. ein Roboter den Stressor „Soziale Exklusion“ verursachen, indem er einen Menschen aus der Arbeitsgruppe ignoriert und nur noch mit den anderen Gruppenmitgliedern kommuniziert. Aufgrund der zunehmenden Automatisierung werden Situationen, in denen Maschinen für die Entstehung von sozialem Stress verantwortlich sind, zunehmend wahrscheinlicher. Insgesamt soll das Projekt ein besseres Verständnis von sozialem Stress erreichen und dabei auch die Rolle von sozialer Unterstützung (z.B. durch Freunde oder Kollegen) beleuchten.