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Nach 40 Schüssen, also zwei Dritteln des Pensums, belegte Jan Lochbihler einen Finalplatz. Nach 31 Schüssen wurde er sogar als Vierter geführt. “In dieser Phase des Wettkampfs hatte ich die Harmonie und das Timing gefunden”, so Lochbihler später. “Mir war klar, dass ich gut dran war. Dann aber folgten ein, zwei nicht optimale Schüsse, man will korrigieren, es klappt nicht auf Anhieb, und schon sind Harmonie und Timing wieder weg.”
Dennoch darf Lochbihler mit seinem ersten Olympia-Wettkampf zufrieden sein. Nur 1,8 Punkte fehlten am Ende zur Finalqualifikation. Erst einmal in seiner Karriere hatte er liegend ein besseres Ergebnis erzielt – Elfter beim Weltcup in diesem Jahr ebenfalls in Rio de Janeiro. “Stimmt, es war ein guter Wettkampf”, räumt auch Lochbihler ein, “aber es wäre mehr möglich gewesen. Und für den zweiten Start wird mir der erste Wettkampf helfen.”
Am Sonntag steht Lochbihler im Dreistellungsmatch nochmals im Einsatz.
(SDA)