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Im Namen Mies van der Rohes
Im Mai ist es so weit: Dann wird der "Mies van der Rohe Award" vergeben. Eines der Objekte, das Chancen auf einen Preis hat, ist der Pavillon von Foster + Partners im alten Hafen von Marseille.
Er spiegelt die Menschen, die unter ihm hindurch gehen, Schiffe, die am Hafen ankern und das Sonnenlicht auf den Wellen: Der Pavillon, den Foster + Partners für den alten Hafen von Marseille entwarfen, besteht aus einem polierten 46 auf 22 Meter grossen Stahldach, das von filigranen Stützen getragen wird. Er ist Teil der Neugestaltung des Hafenareals, welche die Umgebung fussgängerfreundlicher machen und die Hafenkante besser an die Stadt anbinden soll.
Die elegante Überdachung ist eines von 40 Objekten, die für den «Mies van der Rohe Award» nominiert worden sind, der im Mai vergeben wird. Mit dem Preis ehrt die europäische Union seit 1988 alljährlich «vortreffliche Beispiele jüngster Baukunst». Heuer gelangten keine Objekte aus der Feder eines Schweizer Büros in die engere Auswahl. Letztmals über einen Preis freuen konnte sich 1999 Peter Zumthor: Damals wurde das Kunsthaus Bregenz mit einem Preis ausgezeichnet.(mai)
Weitere nominierte Projekte sehen Sie in der Bilderstrecke: