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Ich reise gerne individuell, mit Zug, Schiff, Velo, zu Fuss…
Einige Berichte finden Sie im Rollmenu unter «Servas · Reisen».
Auf einer Baltikum-Reise 1995 habe ich mit meiner Partnerin in Vilnius Servas kennengelernt.
Servas ist eine Art «frühes Couchsurfing mit idealistischem Hintergrund» und wurde kurz nach dem 2. Weltkrieg gegründet. Ein Grundgedanke stand Pate: «Wenn man Menschen aus einem andern Land kennen und schätzen gelernt hat, wirft man keine Bombe auf ihr Haus – also Kontakt ‹peer-to-peer› statt ins anonyme Hotel.»
1998 verbrachten wir erste Nächte bei Servas-Gastgebern in Westafrika; eine tief gehende Erfahrung, vor allem beim damaligen Servas-Sekretär von Senegal, der als etwas aus dem Nest gefallener Intellektueller bei seinem Clan in einem Slum-Vorort von Dakar wohnte (und uns nach den obligaten 2 Servas-Nächten als bezahlter Reiseführer durchs Land führte und in seiner weiteren Verwandtschaft unterbrachte).
In der Zeit danach gab es immer wieder Gelegenheit, bei Servas-Gastgebern unterzuschlüpfen oder selbst internationale Servas-Gäste zu beherbergen, welche «die Welt ins Haus brachten». Zudem organisieren Servas-Gruppen nationale und internationale Zusammenkünfte. Auf diese Weise weilte ich 2003 in Polen, 2013 in Israel, 2015 in New Zealand und seit 2014 fast jährlich auf einem Sommer-Trecking in den deutschen, französischen und Schweizer Alpen sowie in der hohen Tatra und in Slowenien (Kobarid, Soča-Tal).
Seit 2013 betreue ich als unbezahlter Sekretär das Info- und Betreuungszentrum von Servas Schweiz.
www.servas.org gibt Auskunft über die weltweiten Belange von Servas; über diese Adresse kann man auch Mitglied werden.