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Wurde bei Ihnen kürzlich Alzheimer diagnostiziert? Diese Tipps sollen Ihnen und Ihren Angehörigen helfen, besser mit der Krankheit umzugehen.
Alzheimer: einige Grundregeln
Es ist nicht einfach, im Alltag mit dieser Krankheit zu leben. Sie schreitet von Tag zu Tag fort und Sie werden das Gefühl haben, dass Ihnen Ihre Fähigkeiten nach und nach entgleiten. Halten Sie sich an diese grundlegenden Tipps – so können Sie sich im Alltag sicherer fühlen.
Tipps, um besser mit der Alzheimer-Krankheit zu leben
Wir raten Ihnen:
- die Notfallnummern neben dem Telefon aufzuhängen;
- Ihre Termine und Aktivitäten in einer Agenda festzuhalten;
- bei Bedarf den Wecker zu stellen, damit Sie nicht vergessen, Ihre Medikamente einzunehmen;
- bei Angehörigen oder Nachbarn einen Zweitschlüssel zu hinterlegen;
- weiterhin Ihre sozialen Kontakte zu pflegen und Ihre Hobbys nicht aufzugeben.
- Am Arbeitsplatz: Sprechen Sie mit Ihren Vorgesetzten, um die nächsten Monate gemeinsam zu planen.
Angehörige mit Alzheimer begleiten
Versuchen Sie, die Selbstständigkeit Ihres Angehörigen möglichst zu erhalten, nachdem die Diagnose gestellt wurde. An der Alzheimer-Krankheit zu leiden ist psychisch sehr belastend (Verlust des Selbstvertrauens, Kampf gegen das Nachlassen der Fähigkeiten). Behandeln Sie die betroffene Person nicht wie ein Kind und weisen Sie sie nicht auf festgestellte Verfallserscheinungen hin – damit machen sie es ihr nur noch schwerer. Gehen Sie geduldig, schonend und tolerant mit der Person um und berücksichtigen Sie ihre Bedürfnisse: Stellen Sie ihr immer wieder Fragen und beziehen sie sie in die täglichen Aufgaben ein. Falls bestimmte Aufgaben schwierig erscheinen, können Sie sie in einzelne Schritte unterteilen. Halten Sie sich weiter an eine einfache Routine, um der betroffenen Person die Orientierung zu erleichtern. Wenden Sie sich an eine Fachperson, wenn Sie das Gefühl haben, dass die Betreuung zu belastend wird.