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Die achten Schweizerischen Migrationsrechtstage zogen eine Bilanz des neuen duale Zuwanderungsrechts.
Annähernd fünf Jahre nach Inkrafttreten des Ausländergesetzes am 1. Januar 2008 und 10 Jahre nach Einführung der Freizügigkeit mit den EU- und EFTA-Staaten war es Zeit, das neue duale Zuwanderungsrecht einer kritischen Prüfung und Würdigung zu unterziehen.
Das «Jahrbuch für Migrationsrecht» befasst sich in drei Beiträgen mit einer Bilanz des Migrationsrechts nach annähernd fünf Jahren Anwendung des Ausländergesetzes und zehn Jahren Freizügigkeit mit den EU- und EFTA-Staaten, wobei ein Blick auf die Entwicklungen in Deutschland interessante Vergleiche zulässt. Ein weiterer Aufsatz widmet sich aktuellen Fragen des europäischen Asylrechts. Zum ersten Mal vergleicht schliesslich eine Abhandlung die unterschiedlichen kantonalen Ausführungsgesetzgebungen im Ausländerrecht. Der dokumentarische Teil des Jahrbuchs beschlägt den Zeitraum des letzten Jahres von Mitte 2011 bis Mitte 2012 und berichtet umfassend über die Praxis des Bundesgerichts, des Bundesverwaltungsgerichts und des Europäischen Gerichtshofes für Menschenrechte mit Bedeutung für das Migrationsrecht (Ausländerrecht, Asylrecht und Bürgerrecht) und des Gerichtshofes der Europäischen Union. Nachgezeichnet wird die Rechtsentwicklung in der Schweiz, in der EU und in weiteren internationalen Gremien, einschliesslich der Menschenrechtsorgane der UNO. Der Band enthält eine Bibliografie des schweizerischen Migrationsrechts.
Achermann, Alberto; Amarelle, Cesla; Caroni, Martina; Epiney, Astrid; Kälin, Walter; Uebersax, Peter (HG): «Jahrbuch für Migrationsrecht 2011/2012», Verlag Stämpfli AG, Bern, 2012, ISBN 978-3-7272-2768-4