Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03608.jsonl.gz/327

1972 kam der Film Stella da Falla in die Kinos. Im Sommer war er der schweizerische Beitrag am Filmfestival Locarno, wo er auf das Interesse des Jurypräsidenten Andrej Tarkovski stiess. Tarkovski studierte in den Jahren danach alle Schriften Rudolf Steiners, denen er auf russisch habhaft werden konnte. Er beabsichtigte, nach seinem Film Das Opfer, den er in Schweden drehte, einen Film über Steiner herzustellen. Doch dies liess sein Tod nicht mehr zu. Der Film Stella da Falla zeigt einen jungen Mann, der im Mittelalter den Weg der Gralssuche betritt, den es nach zwanzig Minuten des Films in die Gegenwart verschlägt, wo er die Spur des Grals verliert und, nach einer Initiationserfahrung in einer Höhle, wiederum aufgreift.