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Arterien allgemein
Über die Arterien gelangt das frische, sauerstoffreiche Blut vom Herzen überall dorthin, wo es gebraucht wird, d.h. in die Muskulatur, das Gehirn und die übrigen Organe unseres Körpers.
Die Krankheitsbilder im Bereich der arteriellen Durchblutungsstörungen sind vielfältig, zumeist beruhen sie auf einer Arteriosklerose mit Einengungen oder Verschlüssen einer oder mehrerer Arterien. Eine arterielle Durchblutungsstörung der Beine geht mit dem Risiko einer Schaufensterkrankheit bzw. einer später evtl. nötigen Amputation einher. Beim Befall der Herzkranzgefässe besteht die Gefahr eines Herzinfarkts und wenn die das Gehirn versorgenden Arterien befallen sind, besteht die Gefahr für einen Schlaganfall.
Herz-/Kreislauferkrankungen sind mit 29 % weltweit die Todesursache Nr.1. Die wichtigsten Risikofaktoren für die Entstehung der Arteriosklerose sind das Rauchen, der Bluthochdruck, die Zuckerkrankheit sowie erhöhte Blutfettwerte.
Ca. 25% aller symptomlosen Patienten, bei denen bereits eine Durchblutungsstörung in einem arteriellem Stromgebiet (z.B. Beinarterien) besteht, haben auch in anderen Stromgebieten (z.B. Herzkranzgefässe oder die das Gehirn versorgende Arterien) eine relevante Durchblutungsstörung. Bei Patienten mit Symptomen trifft diese Aussage sogar für 60 % der Patienten zu. Da bei bereits erfolgten Ereignissen wie Herzinfarkt, Hirnschlag oder Beinarterienproblemen die Lebenserwartung insgesamt um 8 bis 12 Jahre sinkt, ist wichtig, auch diese arteriellen Stromgebiete abzuklären. Noch viel wichtiger ist es jedoch, bereits im Vorfeld, d.h. vorbeugend, regelmässige Untersuchungen der oben erwähnten Risikofaktoren durchzuführen und diese bei Bedarf konsequent und diszipliniert zu behandeln.