Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03290.jsonl.gz/1510

Die Zeit, in der Hündinnen für die Paarung mit einem Rüden empfänglich sind, wird als «Läufigkeit» oder «Hitze» bezeichnet.
Während dieser Zeit zeigen sie physiologische und hormonelle Veränderungen, die sich auf ihr Verhalten auswirken können.
Wenn Ihre Hündin Blutstropfen verliert, bedeutet das, dass sie läufig (also geschlechtsreif) ist und Junge bekommen kann. Während der Läufigkeit ist die Hündin paarungsbereit, also darauf aus, zum Zweck der Reproduktion einen Rüden zu treffen. Der Rüde wiederum verfolgt dasselbe Interesse.
WIE LANGE DAUERT DIE LÄUFIGKEIT?
Es ist wichtig, das Startdatum der Läufigkeit Ihrer Hündin zu notieren, da es für Sie einfacher ist, die nächste Periode zu planen und eine Fehlfunktion zu erkennen, wenn sie nicht normal verläuft.
WAS SIND DIE ANZEICHEN DER LÄUFIGKEIT?
Während dieser Phase (die der ersten Hälfte der Läufigkeit entspricht) zieht Ihre Hündin zusätzlich zu den oben genannten Symptomen Rüden durch ihren Geruch an, lehnt jedoch die Paarung ab. Während der zweiten Phase des Zyklus werden Sie feststellen, dass Ihre Hündin weniger menstruiert und ihre Vulva weniger geschwollen ist: In diesem Zustand ist sie eher paarungswillig.
Zu diesen körperlichen Symptomen gesellen sich oft ungewöhnliche Verhaltensweisen. Grundsätzlich kann die Hündin kuscheliger und verspielter sein als sonst und mehr Aufmerksamkeit von Ihnen einfordern. In Ausnahmefällen kann es auch zu Appetitlosigkeit oder Abgeschlagenheit kommen.
Um Probleme mit läufigen Hündinnen zu vermeiden, empfehlen wir, sie an der Leine zu führen, den Kontakt mit männlichen Hunden vermeiden und sie sterilisieren zu lassen, wenn Sie eine Mutterschaft und ungewollten Nachwuchs verhindern wollen. In Tierhandlungen finden Sie spezielle Nylonhöschen, in denen Sie eine Hundekompresse einlegen, um Blutflecken in Ihrem Zuhause zu minimieren.
Rüden durchlaufen keine «Hitzeperioden», aber sobald sie Geschlechtsreife erreichen (zwischen sechs und acht Monaten), reagieren sie auf die Pheromone, die von den Weibchen ausgehen. Pheromone sind chemische Verbindungen, die in den Brustdrüsen, um die Analöffnung und in den Ohren produziert werden, obwohl sie auch im Speichel, im Kot, im Urin und in der Vaginalflüssigkeit der Hündin vorkommen. Der durch diesen Reiz verursachte Stress kann bei den Rüden zu Frustration, Flucht und Aggressivität gegenüber ihrem Halter führen. Um zu verhindern, dass diese Verhaltensweisen zu einem chronischen Problem werden, empfehlen wir Ihnen, Ihren Hund kastrieren zu lassen. Dies beseitigt den Stress, ohne seine körperlichen, psychischen und emotionalen Fähigkeiten zu beeinträchtigen.