Document ID: /curiavista/filtered/00000.jsonl.gz/95569

<h2>SubmittedText<h2><p>Der Bundesrat wird beauftragt, die Planung und Umsetzung eines Monitorings der Expositionssituation der Bevölkerung betreffend nichtionisierende Strahlung zu prüfen und einen Vorschlag für notwendige Massnahmen zu unterbreiten.</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Der Bundesrat unterstützt das Anliegen des Postulats. In der Tat fehlt bisher eine für die ganze Schweiz repräsentative, dauerhafte Erfassung der Belastung von Mensch und Umwelt durch nichtionisierende Strahlung. Ein solches Beobachtungsnetz war seit Längerem geplant, musste jedoch wegen der Entlastungsprogramme 2003 und 2004 zurückgestellt werden. Das UVEK (Bundesamt für Umwelt) in Zusammenarbeit mit den betroffenen Bundesstellen und den Kantonen ist bereit, im Rahmen der vorhandenen Ressourcen das verlangte Konzept für ein systematisches Langzeitmonitoring der nichtionisierenden Strahlung zu erarbeiten und die Kosten für den Aufbau und Betrieb der benötigten Einrichtungen abzuschätzen. Dabei werden die Erkenntnisse aus dem Nationalen Forschungsprogramm 57, "Nichtionisierende Strahlung, Umwelt und Gesundheit", berücksichtigt und für den Bund kostenneutrale Finanzierungsmodelle aufgezeigt.</p>  Der Bundesrat beantragt die Annahme des Postulates.