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Mauerblümchen ist ein Synonym für etwas, wenig Attraktives und Interessantes.
Sicher haben Sie das Nabelkraut bei einem Spaziergang in der Algarve schon entdeckt.
Es findet sich in schattigen Felsspalten, auf alten Mauern und Dächern.
Dort verschönt es und verleiht alten Mauern und Ruinen einen besonderen Charme.
Die bekanntesten Arten des Nabelkrautes wie Umbilicus erectus, U. rupestris, U. horizontalis und U. pendulinus kommen im Mittelmeerraum und in Westeuropa, von Schottland bis Portugal mit Madeira und den Azoren vor.
Beim Nabelkraut handelt es sich um eine sukkulente Pflanze mit schildförmigen, fleischigen Grundblättern mit einem Stiel, der an der nabelartigen vertieften Blattmitte entspringt, der der Pflanze auch seinen Namen gegeben hat wie Nabelkraut, Hängendes Nabelkraut, oder auch Venusmuschel.
Seltenes Hausmittel in der Algarve
In Portugal ist das Nabelkraut als Conchelos, neben vielen, regional ganz unterschiedlichen Namen bekannt.
Beim Nabelkraut, Umbilicus pendulinus, das in der Algarve weit verbreitet ist, handelt es sich um ein altes Heilkraut.
Auch in der Algarve ist seine Verwendung weitgehend in Vergessenheit geraten.
Einst wurde der Saft und die Blätter als harntreibendes Heilmittel geschätzt und bei Epilepsie und zur Beruhigung des Nervensystems verwendet.
Es hat zudem eine erweichende und wundreinigende Wirkung und daran erinnern sich dann ältere Algarvios, dass das Nabelkraut früher bei offenen Wunden und Verletzungen aufgelegt wurde.