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Der Arbeitsspeicher (RAM, Random Access Memory) trägt massgeblich zur Gesamtleistung eines Computers bei. Es gibt kaum eine Tuning-Massnahme die mehr Erfolg als die Erweiterung des Arbeitsspeichers bringt. Selbst für Nicht-Profis ist der Einbau zusätzlicher RAM-Module schnell erledigt.
Für ein Speicher-Upgrade tauschen Sie die vorhandenen RAM-Bausteine durch grössere aus oder setzen zusätzliche Speichermodule ein. Kaufen können Sie die Riegel einzeln oder als Set zum Aufstecken auf das Mainboard. Sets bestehen aus zwei oder vier identischen Modulen, die im schnellen Dual-Channel-Modus mit doppelter Datenrate arbeiten können. Im Handbuch Ihrer Hauptplatine steht, welchen Speichertyp Sie benötigen.
Für PCs und Laptops brauchen Sie üblicherweise SDRAM (Synchronous Dynamic RAM). Die Speicherriegel unterscheiden sich hinsichtlich Speichergrösse und Formfaktor (Bauform): Desktop-PCs verwenden DIMM (Dual In Line Memory Module), Notebooks meist SO-DIMM (Small Outline DIMM). Die Zahl dahinter gibt die Menge an Kontakten (Pins) an.
Der Arbeitsspeichertyp wird mit DDR, DDR2, DDR3 oder DDR4 angegeben – die Zahl steht für die jeweilige Generation: Je höher, desto aktueller und schneller ist die Speichertechnik. Neuere PCs nutzen DDR3 oder DDR4. Die Zahl dahinter gibt die Taktrate an, etwa 1333, 1600 oder 2133 MHz. CL steht bei RAM-Chips für Cache Latency und damit für das Timing.