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Das ändert sich mit der Eintragung der Partnerschaft bei der AHV und Pensionskasse
Stirbt ein Konkubinatspartner, hat sein Lebensgefährte keinen Anspruch auf eine Hinterbliebenenrente der AHV oder obligatorischen Unfallversicherung. Bei vielen Pensionskassen bekommt der Konkubinatspartner eine Hinterbliebenenrente, wenn bestimmte Bedingungen erfüllt sind. Häufig muss die Lebensgemeinschaft mindestens fünf Jahre bestanden haben oder der hinterbliebene Partner muss vom Verstorbenen finanziell erheblich unterstützt worden sein. Darüber hinaus verlangen einige Pensionskassen, dass ihr die versicherte Person zu Lebzeiten eine schriftliche Begünstigungserklärung zu Gunsten des Lebenspartners eingereicht hat. Die genauen Bedingungen solltest Du bei Deiner Pensionskasse abklären.
Wenn ein eingetragener Partner stirbt, bekommt der überlebende Partner von der AHV nur dann eine Hinterbliebenenrente, wenn er minderjährige Kinder betreut. Bei der obligatorischen Unfallversicherung sind die Hürden ähnlich hoch. Bei einem Unfalltod zahlen die Sozialversicherungen also auch nach der Eintragung der Partnerschaft oft gar nichts. Wenn die Todesursache eine Krankheit ist, zahlt die Pensionskasse des verstorbenen Partners eine Hinterbliebenenrente aus, wenn der überlebende Partner mindestens 45 Jahre alt ist und die Partnerschaft seit mindestens fünf Jahren eingetragen war.
Eingetragene Paare bekommen nach der Pensionierung allerdings häufig weniger AHV-Rente als Konkubinatspaare. Die maximale Altersrente für eine Einzelperson beträgt zurzeit 2350 Franken pro Monat. Eingetragene Paare erhalten zusammen höchstens anderthalbmal so viel, also 3525 Franken, während Paare im Konkubinat bis zu 4700 Franken bekommen, wenn beide Partner Anspruch auf die Maximalrente haben.