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Der technologielastige Nasdaq 100 gewann 0,27 Prozent auf 5853,66 Punkte. Der 500 Werte umfassenden S&P 500 trat mit 2444,23 Punkten auf der Stelle.
Die Reaktion an den US-Börsen lege den Schluss nahe, "dass sich die Investoren in Europa vor allem um den immer stärkeren Euro sorgen", sagte ein Händler. Zudem habe US-Präsident Donald Trump den nordkoreanischen Raketentest zwar scharf verurteilt, aber keine unmittelbaren Massnahmen angekündigt. Das wiederum könne bedeuten, dass die US-Administration trotz der erneuten Eskalation durch Nordkorea in dem Konflikt weiterhin auf die Diplomatie setzen könnte.
Rückenwind gab es auch vom Fusions- und Übernahmekarussell, das sich munter weiter dreht. Laut "Wall Street Journal" könnte United Technologies in Kürze den Flugzeugkabinenausstatter Rockwell Collins übernehmen. Die beiden Unternehmen diskutierten einen Preis von 140 US-Dollar oder weniger je Rockwell-Aktie, berichtete die Zeitung unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Personen.
Rockwell-Aktien stiegen daraufhin um 1,7 Prozent auf 130,15 Dollar und United Technologies setzten sich mit einem Plus von 2 Prozent an die Spitze des Dow Jones Index. Auch die Papiere anderer Industriekonzerne wie Raytheon, General Dynamics , Lockheed Martin und Boeing legten zu.
Aktien von Nike waren mit einem Abschlag von 2,6 Prozent der grösste Verlierer im Dow Jones Index. Der Analyst Jay Sole von Morgan Stanley hatte das Kursziel für die Aktien des Sportartikelherstellers von 68 auf 64 US-Dollar gesenkt, die Einstufung jedoch auf "Overweight" belassen. Allerdings stellte der Experte eine Abstufung der Aktie in Aussicht, sollte sich die überraschende Schwäche auf den nordamerikanischen Märkten für Nike fortsetzen.
Etwas Erleichterung machte sich bei den Aktien von Versicherern breit, die am Vortag noch unter den vom Sturm "Harvey" verursachten Schäden gelitten hatten. Die Papiere von Travelers , Allstate und Progressive stabilisierten sich nach den Verlusten. Die am Vortag ebenfalls schwachen Kurse der Ölkonzerne Chevron und Exxon Mobil bewegten sich unter dem Strich kaum von der Stelle.
Profiteure des nordkoreanischen Raketentests waren die Papiere der Goldproduzenten. Die Goldkäufe von Investoren als Ausdruck der Flucht in sichere Anlagen stützten die Branchentitel. So gewannen Randgold und Gold Fields jeweils rund zweieinhalb Prozent.
Aktien von Best Buy brachen um 12 Prozent ein. Zwar hatte der grösste US-Konsumelektronikhändler die Ziele für 2018 nach oben geschraubt. Unternehmenschef Hubert Joly warnte allerdings davor, den jüngsten Umsatzanstieg fortzuschreiben.
Papiere des Biotech-Unternehmens Acorda Therapeutics brachen um 26,50 Prozent ein, nachdem die US-Gesundheitsbehörde FDA einen Zulassungsantrag für das Parkinson-Mittel Inbrija abgelehnt hatte./bek/mis/he
(AWP)