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Anker und verankertes Objekt teilen sich immer den gleichen Druckbogen samt umgebender Montagefläche.
Nicht verankerte Objekte lassen sich von Druckbogen zu Druckbogen schieben solange dies innerhalb eines einzigen Layoutfensters geschieht. Das Verschieben von Objekten zwischen zwei Layoutfenstern des gleichen Dokuments erzeugt ein Duplikat der geschobenen Objekte.
Nicht verankerte Objekte lassen sich auch über Druckbogen hinweg mit Textstellen verankern; allerdings wandert dann das verankerte Objekt auf den Druckbogen des Ankers im Moment der Verankerung.
Das sind die Regeln. Da gibt's keinen Weg dran vorbei… ***** Mit herzlichem Gruß, Uwe Laubender
erst mal dankeschön für die rasche Reaktion auf mein Anliegen. Ich glaube da muss ich noch in meiner Beschreibung des Problems etwas mehr ausholen.
Ausgangssituation ist ein Text der in einem XML-Editor erfasst und darin gleich die passenden Bilder an den entsprechenden Textstellen platziert werden. Dieser Text ist dann wiederum als Artikel in einem CMS-System abgelegt.
Inerhalb dieses CMS-Systems (Xpublisher), werden die Texte in vorab erstellten Templates (ähnlich wie Masterseiten) die mit entsprechender XML-Struktur aufgebaut sind, geladen.
Über ein spezielles Plugin (Xpublisher) werden die Seiten dann in InDesign geladen und entsprechen als Umbruch überarbeitet. Genau an dieser Stelle des Workflows tritt nun das angesprochene Problem auf ! Die positionierten Bilder haben durch die Verankerung einen Textbezug, der auch erhalten bleiben soll, da das Dokument nach der Bearbeitung wieder in die DB zurückgeschrieben wird. d.h. die XML-Struktur darf durch die Bearbeitung nicht zerstört werden
Wir suchen nun nach einem Weg, der es ermöglicht ein im Text verankertes Bild zur lösen und auf eine andere Montagefläche zu schieben, ohne dass der Anker an der Originalposition des Textes verloren geht.
So wie ich deinen Komentar verstanden habe, verliert das Objekt seinen Bezug zur vorigen Montagefläche, da es letztlich nur dubliziert wird.
Sorry (an Alle), dass ich nicht gleich schon am Anfang den Sachverhalt etwas deutlicher dargestellt hatte.
Genau das ist in InDesign zumindest mit Bordmitteln nicht möglich.
ich vermute mal: Du versuchst, die Verankerung zu lösen und die XML Tags werden beim Lösen der Verankerung entfernt? Ist das das Hauptproblem?
Der Workaround: Ausschneiden des verankerten Objekts, Einfügen auf anderem Druckbogen. Das erhält zwar die XML-Tags, die XML-Struktur wird aber verändert. Es wird schließlich ein bestehendes Element gelöscht und ein neues Element entsteht irgendwo in der Baumstruktur der Tags.
Lösung dafür: Nach dem Ausschneiden und Einfügen die alte Struktur wiederherstellen, indem Du das Element Textabschnitt in der XML-Struktur wieder an die alte Stelle zurückschiebst. Müsste gehen. ***** Mit herzlichem Gruß, Uwe Laubender
Die ganze Operation hat mehrere Nachteile. Der Textrahmen ist nicht mehr mit dem Textabschnitt verankert.
1. Schlecht für die Erstellung von EPUBs. 2. Der Textrahmen fließt nicht mehr mit dem Textabschnitt, falls vor der ehemaligen Ankerposition Text hinzugefügt oder gelöscht wird.
Hinzu kommt (pure Spekulation): Falls das Plug-in Objekte auf der Seite über deren intern von InDesign vergebenen ID-Nummern verwaltet, ist die alte ID-Nummer nicht mehr einem bestehenden Objekt im Dokument zuweisbar.
Durch Ausschneiden und Einfügen entsteht ein neues Objekt mit neuer ID-Nummer. ***** Mit herzlichem Gruß, Uwe Laubender
Soweit ich das jetzt verstehe verfolgen wir mehrer Ziele. 1. Das ursprüngliche Objekt sollte erhalten bleiben, damit das XML zurückgeschrieben werden kann. Lässt sich über einen geeigneten Objektstil lösen - Ankeroptionen schieben es irgendwo hin wo es nicht stört - etwa in den Rand, kleine Skalierung, dann noch vielleicht auf nicht druckend stellen. Textverdrängung aus versteht sich von selbst. 2. Vorher eine Kopie erstellen und an die gewünschte Stelle einpassen. Vielleicht ist dafür ja auch das "Inhaltsaufnahme-Werkzeug" (Linked-Content) interessant? https://helpx.adobe.com/.../linked-content.html 3. Das eigentliche Problem dürfte dann später die Aktualisierung mit verschiedensten Ausprägungen sein: das ursprüngliche Bild verschwindet oder wird ersetzt, das XML wird neu geladen, und selbst wenn sie gleich bleiben steht der Bezugs-Inhalt nach Sortierung, Einfügung etc. woanders. Ich bezweifle mal dass das Linked-Content Werkzeug so eine Änderung selbst in Ansätzen (Bild getauscht) verfolgt, müsste man mal probieren. Ausserdem haben wir ja noch ein externes Programm im Spiel. Ansonsten muss man sich einfach klar darüber sein, dass man sich manuelle Kontrolle und Nacharbeiten einhandelt, oder man fängt an diesen Aufwand wegzuskripten.
Dazu eine ganz andere Überlegung: ich kenne die Entwickler von Xpublisher zwar nicht, aber vielleicht freuen die sich ja über qualifizierte Rückmeldung aus der Praxis? Es muss ja nicht alles auf teure kundenspezifische Erweiterung oder separate Scripte hinauslaufen. Ich wünsche mir bei meinen Projekten auch manchmal einen direkteren Draht zu Anwendern die es schaffen zu artikulieren, wo der Schuh drückt. Im Idealfall hilft es beiden Seiten.
ich verfolgte da noch einen anderen Lösungsansatz, der aber darauf hinausläuft, dass ein Textrahmen (TR-1/Textabschnitt-B) in Textabschnitt-A verankert ist und der sich mit einem anderen Textrahmen einen Textabschnitt teilt (TR-2/Textabschnitt-B).
TR-1 und TR-2 sind verknüpft.
In TR-2 wird das Bild sichtbar, da TR-1 von Fall zu Fall so klein definiert wird, dass sich ein inline-platziertes Bild nach TR-2 durchschieben muss.
TR-2 lässt sich dann samt Bild frei auf alle Druckbogen des Dokuments bewegen.
Hier zwei Screenshots, die das verdeutlichen sollen:
Zugegeben, ein ziemlich abenteuerliches Konstrukt, das im UI nicht herstellbar ist.
Das heißt aber auch: Änderung der XML-Struktur und Änderung vorab im Template bevor das befüllt wird. Das müsste dann für jedes Bild im Template so angelegt werden, da nachträglich auch per Skript das oben beschriebene Konstrukt nicht herstellbar ist.
Weiss auch nicht, wie ich auf "Text"rahmen kam. Klaus schrieb ja von verankerten Bildern. Vielleicht ging mir bereits die Idee mit den Textrahmen durch den Kopf, die ich im vorherigen Post dargelegt habe. ***** Mit herzlichem Gruß, Uwe Laubender
das XML Schema ist doch von aussen vorgegeben und soll sogar wieder zurückgeschrieben werden. Da die Struktur über ein XSLTs bei Import und Export umzubiegen ist ähnlicher Akt wie gleich alles mit einem Script an die richtige Stelle zu packen.
Nehmen wir mal an, dass ein geeignetes Zwischen-Tag ankommt um das Bild in einen weiteren Textfluss auszugliedern. Da landen wir dann aber wieder bei der gleichen Problematik, dass die externen Rahmen irgendwo rumschwirren, bloss nicht beim Textfluss.
Ausserdem ist mir gerade ein anderes Problem aufgefallen: probier' doch mal überhaupt aus dem verankerten Textrahmen eine Verbindung in den zweiten Rahmen zu ziehen. Zumindest hier lässt sich der Überlauf-Port gar nicht greifen, und umgekehrt mag die Eingangs-Verkettung aus dem frei stehenden Rahmen sich auch nicht mit dem verankerten Rahmen verbinden und erstellt einen nur neuen Rahmen. Ob das aus Prinzip nicht will und immer schon war habe ich noch nicht verfolgt - kämpfe gerade mehr mit einem Illustrator Script. Auf jeden Fall ist dann das Maus-Feedback falsch.
Zunächst einmal ein großes Dankeschön an alle, vorrangig Uwe und Dirk, die sich meinem Thema angenommen haben. Die vermeindlichen Lösungsansätze habe ich auch so in unserem Projektteam zur Diskusion gestellt. Unser Softwareentwickler wird sich damit auch noch auseinandersetzen müssen. Wie die Lösung dazu aussehen wir, kann ich Moment noch nicht sagen, werde es aber an dieser Stelle entsprechend an euch weiterreichen.
Da wir mit unserem System noch sehr in den "Kinderschuhen" stecken, haben wir noch einige Steine aus dem Weg zu räumen und noch vieles dazu zu lernen ;-)