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Geschichte
Am 2. Januar 1862 fand die Einweihung des Kinderspitals am Rheinufer statt. Zu Beginn hatte es 40 Betten und galt lange Zeit als Musterbau für eine Kinderklinik. Rund 30 Jahre später eröffnete das Kinderspital schliesslich den ersten Operationssaal und installierte bald darauf das erste Röntgengerät. Mit der steigenden Bevölkerungszahl nahmen auch die Patientenzahlen allmählich zu: von 120 im Jahr 1862 auf rund 6'500 im 2009. Zur Bildergalerie mit historischen Fotos
Fusion zum Universitäts-Kinderspital beider Basel
Rund 100 Jahre später, nämlich Anfang 1999, machte das Kinderspital den nächsten grossen Schritt: Die beiden kantonalen Kinderspitäler in Basel und auf dem Bruderholz fusionierten zum Universitäts-Kinderspital beider Basel (UKBB), einer öffentlich-rechtlichen Organisation mit drei Standorten. Während an der Römergasse in Basel die allgemeine Kinderheilkunde, ein Notfall und eine Poliklinik untergebracht wurden, fanden auf dem Bruderholz (Baselland) die Kinderchirurgie, die Kinderorthopädie, die Intensivpflege sowie ein weiterer Notfall und eine Poliklinik ihren Platz. Die Neonatologie, also die Abteilung für Früh- und kranke Neugeborene, wurde mit ihren 16 Betten in den Neubau des Basler Frauenspitals integriert und offiziell zum dritten Standort des UKBB. Bereits nach kurzer Zeit wurde jedoch klar, dass eine Verteilung des Betriebs auf verschiedene Standorte gewisse Probleme nach sich zieht. Aus diesem Grund wurde eine optimale Lösung gesucht: Schliesslich sprachen sich die beiden Regierungen im August 2000 für ein neues Spital an einem einzigen Standort auf dem Areal der ehemaligen Frauenklinik in Basel aus.