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Demnach wird Frankreichs Wirtschaft im Jahr 2020 um 1,3 Prozent wachsen und nicht um 1,4 Prozent, wie zunächst vorhergesagt. Die Regierung verwies auf die ungünstige Entwicklung der globalen und europäischen Konjunktur und die als Reaktion auf die Proteste der "Gelbwesten" angekündigte Ausgaben.
Frankreich bekommt damit die Auswirkungen der schwächelnden Weltwirtschaft und der schwelenden Handelskonflikte zu spüren: Nach einem Wachstum um 1,7 Prozent im Jahr 2018 wird sich die Konjunktur in diesem Jahr auf 1,4 Prozent abschwächen.
Neben der abflauenden Konjunktur erschweren auch die nach den "Gelbwesten"-Protesten angekündigten Massnahmen zur Stärkung der Kaufkraft die Haushaltsplanung.
Die Staatsverschuldung wird den Angaben zufolge im kommenden Jahr kaum zurückgehen: Von 98,8 Prozent in diesem Jahr auf 98,7 Prozent des Bruttoinlandsprodukts. Der Grenzwert der EU liegt bei 60 Prozent. Auch das in diesem Jahr bei 3,1 Prozent liegende Staatsdefizit wird voraussichtlich stagnieren.
(AWP)