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Seit einem Jahr ist das Verfahren für die Gestaltung der Schützenmatte und des Geländes beim Gastspielhaus «Equilibre» blockiert. Grund dafür ist ein Rekurs des Architekten Vincent Mangeat beim Verwaltungsgericht gegen die Stadt Freiburg, weil er in einer ersten Phase nicht als Kandidat für die Gestaltung des Platzes festgehalten wurde. Nun hat das Verwaltungsgericht seine Beschwerde abgelehnt. Somit kann das Verfahren fortgesetzt werden, zumal der bekannte Architekt aus Nyon seinen Rekurs nicht ans Bundesgericht weiterziehen will.
Kein Architekturwettbewerb
Zufrieden mit dem Urteil ist Stadtarchitekt Thierry Bruttin. Hätte die Stadt nicht recht bekommen, wäre es nach seinen Worten eine Katastrophe gewesen. Wie er sagt, hätte eine weitere Verzögerung bedeuten können, dass man auf ein Projekt von grosser Qualität hätte verzichten müssen.
Die Stadt Freiburg hatte im Jahre 2011 beschlossen, die Bevölkerung bei der Gestaltung des Platzes miteinzubeziehen. Deshalb verzichtete sie auf einen Architekturwettbewerb üblicher Art. Sie zog es vor, einen Auftrag für parallele Studien zu erteilen. In einer ersten Phase hatte eine Experten-Jury fünf Vorschläge von Raumplanern und Landschaftsarchitekten festgehalten. Diese sollten in der Folge ihr Projekt weiterentwickeln, dies mit Einbezug von Experten und einer Delegation von Politikern, Gewerbetreibenden und Stadtbewohnern. Der Rekurs blockierte aber diese Arbeiten. bearbeitet von az/FN