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Das
Meridiansystem
In unserem Körper befindet sich ausser dem Blut-, Lymph- und Nervensystem
noch ein weiteres System, das Meridiansystem. Bereits vor 4000 Jahren
haben die Chinesen dieses System von Energiebahnen (Meridiane) erkannt
und genutzt. Meridiane sind nach Auffassung der traditionellen chinesischen
Medizin (TCM) Energieleitbahnen der Organe, einem Netzwerk ähnlich,
in denen Lebensenergie (Chi) fließt. Kann das Chi nicht ungehindert
fliessen (zum Beispiel durch Stress), entstehen Blockaden und dadurch
ein Ungleichgewicht.
Meridiannachweis
1985 wies Jean-Claude Darras (Paris, Necker-Krankenhaus) messtechnisch
die Meridiane bzw. ihren Verlauf nach, indem er Radionucleide (schwach
radioaktive Markierungsstoffe) in bekannte Akupunkturpunkte injizierte.
1992 erfolgte eine erweiterte Darstellung, indem er mit seinem Kollegen
Vernejeul und Ablarède nachwies, dass Akupunkturpunkte und Meridiane
in Verbindung miteinander und zueinander stehen. Zu diesem Zweck wurde
das Radionucleid Technetium 99 sowohl an Akupunkturpunkten als auch
an neutralen Kontrollpunkten (in Venen und Lymphgefäße) injiziert
und die Ausbreitung im Körper mit einer Spezialkamera verfolgt.
Es konnte festgestellt werden, dass die injizierte Substanz auschließlich
an den Akupunkturpunkten weiterwanderte - und zwar entlang der bereits
bekannten Verläufe der Meridiane.
2004/2005 erbrachte der Physiker Professor Dr. Fritz-Albert Popp vom
Internationalnen Institut für Biophysik in Neuss mit Hilfe einer
sehr licht- und wärmesensiblen Infrarot-Kamera einen erneuten Nachweis:
eine Moxibustions-Zigarre wurde benutzt, um bestimmte Körperregionen
zu erwärmen. Die Meridianstruktur dieser Körperregion konnte
dann auf den thermografischen Aufnahmen genau erkannt und verfolgt werden,
und zwar erkennt man die Ausbreitung der Biophotonen entlang der vollen
Länge der "Leitbahn".