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Seit ungefähr vier Wochen ist es Geschichte: Das Raststättenrail, gelegen an der Autobahnraststätte zwischen Thun und Spiez. Mit seinen 27 Stufen erlangte es geringfügigen Ruhm, in dem es in einigen kleineren Produktionen einen Auftritt hatte, wie zum Beispiel in den Piesepampel-Filmen oder 2006 im Shabacru-Movie „Memory“ (Im Trailer ist es bei 0:52 zu sehen.)
Den Höhepunkt seiner Karriere erreichte das Rail dann mit dem Auftritt im Red Bull Drive By, einer gratis DVD über einen Europa-Railtrip, der dem Pleasure-Magazin beilag. Kein geringerer als Reto Kestenholz war es, der das Rail mit einem Frontside Boardslide in den Film beförderte und ihm eine Seite in der Pleasure-Gallery bescherte.
Nach und nach verfiel allerdings der Glanz der alten Tage, so wurde das Minikink am Ende eines Tages von einem Unbekannten abgesägt, was allerdings wahscheinlich nicht aus Vandalismus, sondern aus Gründen der Fahrbarkeit geschah. Die Lücke in der Steckverbindung des Rails, die eines Tages aufklaffte, konnte noch geschweisst werden. Was aber das Ende des Rails besiegelte, waren wahrscheinlich die Stufen, die langsam aber sicher auseinander fielen.
So kam es, wie es kommen musste, und die Treppe wurde Anfangs Jahr gesperrt, und vor zwei Wochen waren das Rail wie auch die Treppe verschwunden, übrig blieb nur noch ein planierter Haufen Erde. Mit dem Raststättenrail verliert die Region Thun einen grossartigen Spot, aber vielleicht erscheint schon bald ein neuer Stern am Spot-Horizont…