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Ereignisse bei der Geburt Jesu
Abgesehen von der Zeugung durch den Heiligen Geist fällt mir auf, wie das Natürliche und das ganz Übernatürliche sich bei der Geburt Jesu miteinander verbinden.
Etwas vom Merkwürdigsten ist der sogenannte Stern von Bethlehem. (Mt 2,1-12) Die Magier sagen: „wir haben seinen Stern im Morgenland gesehen“
Alles weist darauf hin, dass es sich beim „Stern“ um eine sehr aussergewöhnliche, übernatürliche Erscheinung handelte. Wenn nur die drei Magier ihn gesehen haben, wie konnte Matthäus davon Kenntnis haben? - Ganz egal, ob es ein natürlicher Stern oder ein übernatürliches Phänomen war, wir wüssten nichts vom dem was die Magier erlebt haben, wenn sie es nicht jemandem erzählt hätten, der es dann an Matthäus weitergab.
Fazit: wir müssen den Magiern glauben und wir glauben es ihnen, weil der Heilige Geist es durch Matthäus in den biblischen Bericht aufnehmen liess. Es ist nicht möglich, es wissenschaftlich zu beweisen.
Ein den Sternen ähnliches, übernatürliches Licht, das womöglich nur die Magier sahen, kündigte das erste Kommen des Herrn an und beleuchtete den Weg von Jerusalem nach Bethlehem und liess in Bethlehem einen Strahl auf den Ort fallen, wo das Kind Jesus war. Der Stern war ein (Wunder-Zeichen welches das erste Kommen von Jesus ankündigte.
Wahrscheinlich steht der Welt noch ein analoges Zeichen bevor und kündigt dann das zweite Kommen von Jesus an „Und dann wird das Zeichen des Sohnes des Menschen am Himmel erscheinen.“ (Mat 24,30)
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Unterschiede zwischen den Berichten von Matthäus und Lukas
Nur Matthäus erwähnt Emmanuel
Nur Lukas erwähnt die Hirten auf dem Feld
Nur Matthäus berichtet über die Magier
Nur Lukas berichtet über die Beschneidung
Nur Matthäus berichtet über den Aufenthalt in Ägypten
Gemäss Lukas zog die Familie von Bethlehem aus direkt nach Nazareth, nachdem das Ritual der Reinigung erfüllt war und sie das Kindlein nach Jerusalem hinauf gebracht hatten, um es dem Herrn darzustellen.
Gemäss Matthäus ging die Familie von Bethlehem aus direkt nach Ägypten.
Zeitliche Reihenfolge
Tag 1
Geburt in Bethlehem
Im Morgenland sehen die Magier Seinen Stern und machen sich sofort auf den Weg nach Jerusalem.
In Bethlehem erscheinen Engel den Hirten und künden ihnen die Geburt des Erretters, Christus an.
Alle, die den Bericht der Hirten hören, verwundern sich.
Tag 8 und etwas später
Jesus wird am 8. Tag beschnitten. Lk 2,21
Etwa nach einem Monat
Die heilige Familie ist noch in Bethlehem
Jesus wird nach Jerusalem gebracht, um Ihn dem Herrn darzustellen. Lk 2,22
Die heilige Familie verlässt Bethlehem und zieht nach Nazareth, den Wohnort der Maria.
Etwa nach einem Jahr
Die heilige Familie machte jährlich am Passafest eine Reise nach Jerusalem (Lk 2,41) Beim ersten oder zweiten Besuch sind sie auch in Bethlehem.
Als sie gerade dort waren, kamen die Magier aus dem Osten in Jerusalem an und erkundigten sich, wo der König der Juden sei, der geboren worden ist.
Herodes vernimmt von der Anwesenheit der Magier in Jerusalem und wen sie suchen.
Herodes lässt die Hohenpriester und Schriftgelehrten rufen und erkundigt sich, was Israels Propheten über den Geburtsort des Messias geweissagt hätten.
Herodes ruft heimlich die Magier zu sich und sendet sie in böser Absicht nach Bethlehem, um nähere Erkundigungen einzuziehen.
Auf dem Weg nach Bethlehem ging der Stern, den sie im Morgenland gesehen hatten, vor den Magiern her.
Die heilige Familie flüchtet nach Ägypten.
Die Magier kehren in ihr Land zurück.
Aufenthalt der heiligen Familie in Ägypten.
Die Dauer ist nicht bekannt.
Nachdem Herodes 4 v. Chr gestorben war, zieht sie wieder nach Nazareth.
Im 12. Jahr
Jesus besucht mit Joseph und Maria Jerusalem.
Ungefähr im 30. Jahr
Jesus beginnt Seinen Dienst (Lk 3,23). Er verweilt einige Zeit in Jerusalem.
Als er gehört hatte, dass Johannes überliefert worden war, zog Er sich nach Galiläa zurück. (Mt4,12)
Unterschiedliche Reaktionen der Menschen damals
Die Magier erwarteten ihn und kommen, um ihm zu huldigen.
Die Hirten waren freudig überrascht und machten alles publik.
Das Volk verwunderte sich.
Die Hohenpriester blieben völlig unberührt
Herodes wollte das Kind töten.
Und heute?
Es wird Weihnacht gefeiert und wo bleiben die Erwartung und die Verwunderung?. In der Geburt Jesu ist Gott zu uns gekommen. Emmanuel! Viele bleiben davon unberührt und verdrängen das wie die Hohenpriester. Andere möchten Ihn am liebsten ausschalten wie Herodes. Aber Gott lässt sich nicht beseitigen. Andererseits: Wo sind die Menschen geblieben, die Ihm Huldigung darbringen?
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Eines ist sicher, Jesus kommt noch einmal und seinem Kommen wird die Erscheinung Seines Sternes vorausgehen !!
E.R. / 24.12.2011