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Der bekannteste Rum aus Madagaskar nennt sich Dzama und stammt ursprünglich von der Dzamandzar-Destillerie, die sich auf der Insel Nosy Be im Nordwesten des riesigen Eilands befindet. Für das kennzeichnende Geschmacksprofil sind unter anderem die französischen Limousin-Fässer sowie die ehemals mit Scotch Whisky befüllten Fässer der Chivas Brothers Distillery verantwortlich, in denen der Rum viele Jahre langt reift. Aber auch exotische Gewürze, die unweigerlich mit Madagaskar verbunden sind, tragen zu der Einzigartigkeit der Dzama Rums bei. Als Madagaskar eine französische Kolonie wurde, entwickelte sich die Insel zu einem Grossproduzenten von Zucker und Vanille. Zwanzig Jahre nach der Unabhängigkeit hatten Lucien Fohine und seine Frau die Idee zum Dzama Rum, der von dem umgebenden vulkanischen Boden und den aromatischen Gewürzen wie Vanille, Nelken und Pfeffer in besonderer Weise beeinflusst werden sollte. Heutzutage dominiert Dzama 60% des nationalen Spirituosenmarktes und ist bei madagassischen Festen und Feierlichkeiten meist die erste Wahl. Darüber hinaus festigen vielfache Auszeichnungen bei internationalen Wettbewerben den Bekanntheitsgrad im Ausland.
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