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Der Motorsport-Förderverein Swiss-rookies hat zwei neue Kandidaten in sein Trainings- und Förderprogramm aufgenommen: Leandro Anderrüti (Kt. Schwyz) und Levin Lovrenovic (Kt. Schaffhausen) haben mit guten Leistungen ihr Talent aufgezeigt und im November 2019 die Aufnahme zu den Swiss-rookies geschafft.
Die Bewerber durchliefen an zwei Halbtagen einen Aufnahmetest. Geprüft wurde sportliche Fitness (Kraft- und Ausdauer) Sprechen vor der Kamera, Intelligenz und die fahrerischen Qualitäten auf Rennsimulatoren des RacingFuel Academy in Horgen. Zur Vorbereitung gehörten eine ausführliche Streckenanalyse, bei der Brems- und Einlenkpunkte bestimmt wurden. Auf den Simulatoren absolvierten beide Probanden danach zwei Vorbereitungstrainings, einen Qualifikationslauf und ein Rennen mit Fahrercoach und Jurymitglied Yannick Mettler.
Für die beiden auserkorenen Kartfahrer geht es nun in den Wintermonaten darum, Trainings zu durchlaufen, welche sie befähigen sollen, einen Rennwagen auf der Rennstrecke am Limit zu bewegen.
Weitere Informationen zum Motorsport-Verein Swiss-rookies gibt es im Internet unter www.swiss-rookies.ch
Die wohl schnellste Schweizer Rennfahrerin der letzten Jahre, Simona De Silvestro, kehrt nach Europa zurück. Neben ihrem Job als Test- und Entwicklungsfahrerin in der Formel E bei Porsche wird die gebürtige Thunerin im ADAC GT Masters an den Start gehen. De Silvestro teilt sich in der Serie, die ihr Landsmann Patric Niederhauser dieses Jahr gewann, einen Porsche 911 RSR mit dem Österreicher Klaus Bachler im Team von Ex-Porsche-Werksfahrer Timo Bernhard.
Für De Silvestro wird ein Grossteil der Strecken neu sein. Die 31-Jährige hat bisher nämlich nur ein Jahr in Europa verbracht (2005 in der italienischen Formel Renault), ehe sie als 17-Jährige nach Amerika auswanderte. Dort wurde sie im Premierenjahr in der Formel BMW Gesamtvierte. Drei Jahre verbrachte sie danach in der Formula Atlantic (Platz 3 2009), ehe sie als erste Schweizerin in der IndyCar-Serie Fuss fasste. Ihr bestes Ergebnis dort: Platz 2 in Houston 2013.
Danach geriet die Karriere ins Stocken. 2014 machte sich die «Swiss Miss» Hoffnungen auf einen Platz in der Formel 1. Doch die Zusammenarbeit mit Sauber als «Affilated Driver» endete schon nach wenigen Monaten. Nach einem erneuten Abstecher zum Indy 500 mit Andretti Autosport 2015 (P19) bestritt De Silvestro für dasselbe Team eine Saison in der Formel E. Aber dieses Abenteuer war nicht von Erfolg gekrönt. In zehn Rennen schauten lediglich zwei neunte Plätze heraus. De Silvestro wanderte danach nach Australien aus und fuhr dort drei Jahre einen Nissan in der V8 Supercars Series. Bestes Ergebnis: ein siebter Platz in Auckland 2019.
2020 wartet nun also eine weitere Herausforderung auf De Silvestro. Viel Erfahrung kann Simona im GT-Sport nicht ausweisen. Immerhin: 2019 wechselte sie sich in einem reinen Frauenteam bei den 24h von Daytona auf einem Honda NXS GT3 ab.
Los geht die Saison für die Schweizerin am 24.-26. April in Oschersleben.
«Tief us em Wald chunt dr Samichlaus z ritte,
Was het er unterm Arm? Unsri neui Websitte.
Statt Nüssli, Mandarinli, Läbkuche und Bire,
chömme mir vo Auto Sport Schwiiz mit me neue Look hinte füre.»
Um ehrlich zu sein: Es war nicht der Samichlaus, der uns unsere neue Webpage gebracht hat. Aber das Datum, an dem wir unsere neue Seite scharf gestellt haben, ist nun mal der 6. Dezember. Mehr als ein Jahr haben wir am neuen Look getüftelt. Jetzt ist die Katze aus dem Sack, womit wir wieder beim Thema Chlaus wären…
Der Look unserer neuen Website: klar und aufgeräumt. Wir haben uns hier an den Trends modernster Weboptik orientiert. Neben dem Facelift, ist die neue Website auf dem neuesten Technikstand. Wir haben Wert auf intelligente Benutzerführung, hohe Qualität hinsichtlich Anwenderfreundlichkeit, Browserkompatibilität und Ladegeschwindigkeit gelegt.
Wichtig war uns ausserdem die Gestaltung der Website im so genannten «Responsive Webdesign». Das bedeutet, dass sich die neue Website den Bildschirmdarstellungen und -auflösungen automatisch anpasst – egal ob man am PC sitzt, das Smartphone oder das Tablet unterwegs benutzt.
Auch nach dem relaunch geht die Arbeit für uns weiter. In den kommenden Monaten werden wir die Inhalte laufend optimieren, neue Features und Funktionen hinzufügen und Feedback einarbeiten.
Wir wünschen Ihnen viel Spass auf unserer Website und freuen uns auf Ihr Feedback!
Der Motorsport hat sich in die Winterpause verabschiedet. Abgesehen vom dritten Lauf zur Langstrecken-WM in Bahrain (mit Buemi, Rebellion und Cool Racing) ist kurz vor Weihnachten tote Hose. Doch einen Leckerbissen gibt es noch – mit Schweizer Beteiligung. Vom Freitag bis Sonntag findet in Monza die alljährliche Rallye-Show statt. Mit dabei: Schweizer Meister Ivan Ballinari.
Der Tessiner tritt mit Beifahrer Andrea Togni auf seinem Skoda Fabia gegen nicht weniger als 58 andere R5-Fahrzeuge an. Nicht am Start ist dieses Jahr Superstar Valentino Rossi. Zumindest ist er nicht auf der Startliste aufgeführt. Doch Ballinari darf sich auch sonst auf einige internationale Grössen freuen. So sind u.a. Andreas Mikkelsen (WM-4.), Dani Sordo (WM-8.), Craig Breen (WM-14.) und Niclas Grönholm (Sohn von Marcus Grönholm) am Start.
Neben Ballinari gehen mit Aron und Mirko Puricelli noch zwei weitere Tessiner an den Start. Mehr Informationen zur Monza Rally Show gibt es unter www.monzarallyshow.it
Ja, ist denn schon Weihnachten? Für Patric Niederhauser offenbar schon. Nach dem Titelgewinn im ADAC GT Masters ist der Berner von Audi-Sport-customer-racing zum Werksfahrer ernannt worden. «Damit geht für mich ein Traum in Erfüllung», sagt der 27-jährige «Nidi», dessen Karriere in diesem Jahr mit dem Titel in der «Liga der Supersportwagen» einen vorläufigen Höhepunkt nahm.
Niederhauser zählt also ab sofort zu einem Pool von Audi-Fahrern, die weltweit in das Kundenprogramm eingebunden werden. Im Klartext heisst das: Niederhauser steht Audi für Einsätze bei bedeutenden Rennen wie 24h Daytona, 24h Bathurst, 24h Nürburgring oder 24 Spa zur Verfügung. «Wo und wann ich zum Einsatz komme, steht noch nicht fest. Aber ich freue mich riesig über diese Chance. Darauf habe ich jahrelang hingearbeitet.»
Neben den Werkseinsätzen will Niederhauser natürlich auch 2020 wenn möglich eine komplette Meisterschaft absolvieren. «Gerne würde ich mit meinem Team HCB Rutronik Racing den Titel im ADAC GT Masters verteidigen», sagt Niederhauser. Das letzte Wort ist aber noch nicht gesprochen.
Nebst dem Status als Werksfahrer hat Niederhauser noch ein weiteres Plus. Während seine Kollegen wie Mattia Drudi, Christopher Haase, Pierre Kaffer, Christopher Mies, Frank Stippler, Dries Vanthoor, Frederic Vervisch, Markus Winkelhock und Mirko Bortolotti alle Platin- oder Gold-Status haben, bleibt Niederhauser auch 2020 ein Silber-Fahrer. Das macht ihn in der Zusammenstellung der Audi-Kundenteams besonders interessant.
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