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Für die wichtigste Kategorie «Bester Film» sind bei den Oscars neue Regeln aufgestellt worden. Damit soll der Wettbewerb ab dem Jahr 2024 vielfältiger gemacht werden.
«Die ‘Blende’ muss sich weiten, um unsere diverse globale Weltbevölkerung sowohl bei der Schaffung von Kinofilmen als auch beim Publikum, das sich mit ihnen verbindet, widerzuspiegeln», erklärten Academy-Präsident David Rubin und die Vorstandsvorsitzende Dawn Hudson in einer Mitteilung.
Die Reformen wurden am Dienstagabend von der Academy of Motion Picture Arts and Sciences vorgestellt. Bewerber für den Hauptpreis müssen ab 2024 mindestens zwei Vielfaltskriterien erfüllen, um sich für das Rennen zu qualifizieren.
Die Bandbreite der angesetzten Kriterien ist gross. Darüber gestellt ist das Stichwort «Vielfalt», sei es vor der Kamera, in der Produktion oder im Inhalt. Konkret kann dies heissen, dass ein wichtiger Schauspieler einer ethnischen Minderheit anzugehören hat oder der Inhalt des Filmes von einer unterrepräsentierten Gruppe in der Gesellschaft handelt – beispielsweise von Bisexuellen oder Menschen mit einer Behinderung.
«Wir glauben, dass diese Einbeziehungsstandards ein Katalysator für einen dauerhaften, grundlegenden Wandel in unserer Branche sein werden», so Rubin und Hudson.