Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03613.jsonl.gz/775

Dr. Judy Carman hat einen Bachelor of Science, einen Ehrengrad in Organischer Chemie, einen Ph.D. in Medizin im Bereich Nahrungsbiochemie und Stoffwechselregulation und einen Master of Public Health spezialisiert in Epidemiologie und Biostatistik. Sie arbeitete in den Bereichen der menschlichen Ernährung und Ernährungsbiochemie (einschliesslich im CSIRO) sowie Krankheitskontrolle und -bekämpfung. Sie hatte eine Senior Position im Bereich der Bevölkerungsgesundheit in Australien, einschliesslich als Senior Epidemiologin in der «Communicable Disease Control Branch» des südaustralischen Departementes «Human Services», wo sie Ausbrüche von Krankeiten im Land erforschte. In dieser Rolle führte sie eine von der Regierung finanzierte Untersuchung in mehreren Ländern durch, ob Kaninchen Calicivirus (virale hämorrhagische Krankheit der Kaninchen) Menschen infizieren können, nachdem sie aus der Quarantäne entkommen waren und sich durch Australien verbreiten. Sie unterrichtete während vielen Jahren Chemie, Biochemie, Epidemiologie, Forschungsmethoden und Statistik an verschiedenen Hochschulen, unter anderem an einer Landwirtschaftsschule und den Universitäten Adelaide und Flinders. Sie hatte führende akademische Positionen in den beiden letztgenannten. Sie ist die Direktorin des Instituts für Gesundheit- und Umweltforschung mit Sitz in Südaustralien. Dr. Carman ist eine weltweite Expertin für die Risikobewertung von gentechnisch veränderten Pflanzen und führte in diesem Bereich seit über einem Jahrzehnt Forschungen durch. Sie hat eine der ersten Langzeitstudien über die Sicherheitsbewertung von GV-Pflanzen mit unabhängigen Wissenschaftlern durchgeführt, indem sie über viele Monate hinweg den Tieren GV-Futtermittel als Nahrung gab und nach Auswirkungen suchte, welche relevant sind für die menschliche Gesundheit. Sie ist Mitglied der technischen Ad-hoc-Expertengruppe zur Risikobewertung und Risikomanagement von lebenden veränderten Organismen im Rahmen des Protokolls von Cartagena über die biologische Sicherheit der Vereinten Nationen.