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In der US-Armee sind innerhalb von zwölf Monaten 1366 Fälle sexueller Belästigung gemeldet worden. Das geht aus einem Bericht hervor, den das US-Verteidigungsministerium am Donnerstag (Ortszeit) in Washington vorstellte.
Die Hälfte der Beschwerden ging formal bei den zuständigen Stabsstellen ein, die anderen erreichten die Kommandanten auf inoffiziellen Wegen. 59 Prozent der Klagen seien begründet gewesen. Am häufigsten beschwerten sich Soldatinnen aus den unteren Besoldungsgruppen, oft wurden ranghöhere Männer aus derselben Einheit beschuldigt.
Die Dunkelziffer liege vermutlich höher, heisst es in dem Bericht. «Wir wollen ein Klima schaffen, in dem jeder meldet, wenn er beleidigt wurde», sagte ein Pentagon-Sprecher laut Mitteilung. Sexuelle Übergriffe gibt es im US-Militär weit häufiger: Jüngst hatte das Pentagon von 5061 Fällen zum Ende des Budgetjahres am 30. September 2013 berichtet - ein Anstieg um 50 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Oft ginge diesen sexuelle Belästigungen voraus. (sda/whr)