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Ein Versuch, mit japanischer Tinte zu arbeiten. Japanische Tinte kommt in Form einer harten zu einem kurzen Stab geformten Masse, die aus Russ, Tierfett und Parfüm besteht. Für den Gebraucht wird der Stab auf einem rauen Stein zusammen mit Wasser abgerieben bis genügend Tinte vorhanden ist. Dabei beginnt es dank des Parfüms herrlich zu duften im Raum. Gemalt wird nicht einfach nur mit einem Pinsel aus dem Wasserfarben-Kasten, sondern mit einem handgefertigten Kunstwerk mit Bambusgriff und Ziegenhaar. Der ganze Akt hat etwas Erhabenes, wie es sich für japanische Traditions-Produkte gehört.
Als Vorlage diente eine echte Biene, die allerdings nicht mehr lebte und aufgespiesst auf einem Stück Styropor unter dem Mikroskop lag. Bei 10 bis 40-facher Vergrösserung geht man quasi auf dem Körper der Biene spazieren. Die Haare sind hier etwas ausgeblendet. Dadurch wird der Blick auf den Panzer darunter frei. Dieser ist wirklich pechschwarz, wie hier dargestellt. Nur an den Füssen zeigt sich eine gelblich-orange Färbung. Cool sind die Grübchen in den Hinterbeinen. Dort wird der Pollen hinein geknetet.