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Im Oktober 2017 brachte Apple ein Update heraus, welches die Leistung seiner Handys stark beeinträchtigte, obwohl einige noch unter Garantie liefen. Die verringerte Batterielebensdauer gehörte zu den umstrittensten Themen. Als Folge mehrerer Klagen auf der ganzen Welt musste Apple zugeben, dass die Leistung einiger Telefone absichtlich verringert wurde.
Diese strittige Handlung nennt sich programmierte Obsoleszsenz und wird derzeit in der Schweiz nicht als Delikt anerkannt. Dessen ungeachtet hat Thomas Putallaz, Präsident des Vereins No Obsoleszenz Schweiz (NoOPS.ch)*, eine Strafanzeige gegen Apple eingereicht, in der Hoffnung, diese Praxis abzuschaffen. Die Einleitung des Verfahrens kostet Fr. 3’000.-, wer den Verein via Crowdfounding unterstützen will, klickt hier.
*NoOPS.ch
NoOPS.ch ist ein gemeinnütziger Verein im Sinne von Artikel 60 ff . des Schweizerischen Zivilgesetzbuches mit Sitz in Genf. Er verfolgt die folgenden Ziele :
- Sensibilisierung der Bürger für die Probleme der geplanten Obsoleszenz;
- Mit allen rechtlichen Mitteln gegen alle Formen der vorprogrammierten Obsoleszenz ankämpfen, insbesondere durch die Gewährleistung der Verteidigung oder der Vertretung ihrer Mitglieder, der Nutzer, der Verbraucher und ganz allgemein der Bürger;
- Gewählte Amtsträger, Unternehmen, Verbände und Bürger schulen;
- Lösungen für die öffentlichen Behörden und die verschiedenen Akteure der Gesellschaft zu den oben genannten Problemen vorschlagen, die sich insbesondere aus der Arbeit des Verbandes und seiner Partner ergeben.
NoOPS.ch sieht seine Aktion in zwei Phasen. Die erste ist, eine Grundsatzentscheidung über den Fall zu treffen, der sich auf die Batterien und die Verlangsamung von Iphones bezieht. Die zweite ist, auf der Grundlage dieser Grundsatzentscheidung, allgemeiner gegen geplante Obsoleszenz zu kämpfen.
Hier gehts zur Webseite von NoOPS.ch