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Die möglichen traumatischen Auswirkungen der Terrorakte vom Dienstag auf die US-Amerikaner sind von Kommentatoren mit dem Schock verglichen worden, den vor 60 Jahren der Überfall der Japaner auf den Marinehafen Pearl Harbor ausgelöst hat.Dieser Inhalt wurde am 12. September 2001 - 02:23 publiziert
Der 7. Dezember 1941 war einer der schwärzesten Tage der amerikanischen Geschichte. In den frühen Morgenstunden dieses Tages verwandelten rund 360 japanische Kampfbomber die Hawaii-Insel Oahu ohne vorherige Kriegserklärung in ein Inferno.
Im Hafen von Pearl Harbor lagen an diesem Sonntagmorgen fast 100 Schiffe der US-Pazifikflotte vor Anker, darunter acht grosse Schlachtschiffe. Fünf davon wurden versenkt, drei weitere schwer beschädigt. Die Japaner zerstörten außerdem 188 Flugzeuge.
Bei dem rund zweistündigen Angriff der japanischen Luftwaffe, die von Flugzeugträgern nördlich von Hawaii in zwei Wellen gestartet war starben mehr als 2'400 Menschen, knapp 1'200 wurden verletzt.
Trotz der enormen Zerstörungen blieben die Trockendockanlagen von Pearl Harbor, Öl- und Treibstofftanks jedoch fast intakt, so dass die beschädigten Schiffe schnell wieder seetüchtig gemacht werden konnten.
Schon am Tag nach der japanischen Attacke entschied US-Präsident Roosevelt endgültig, in den Zweiten Weltkrieg einzutreten, was in der Öffentlichkeit zuvor lange umstritten war.
Bis heute wird in den USA der Katastrophe von Pearl Harbor unter anderem mit Treffen von Überlebenden und Veteranen gedacht. Für das bei dem Angriff gesunkene Schlachtschiff "USS Arizona" und seine mehr als 1'000 Toten wurde in Honolulu auf Hawaii eine 1962 eingeweihte Gedenkstätte errichtet.
swissinfo und Agenturen
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