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In mehreren polnischen Städten protestierten am Freitag wiederum tausende Menschen gegen das verschärfte Abtreibungsrecht. In der Hauptstadt Warschau kam es dabei auch zu Auseinandersetzungen mit der Polizei. Als die Menge versuchte in Richtung Verfassungsgericht zu ziehen, setzte die Polizei Tränengas ein. Das Gericht hatte erst im Oktober entschieden, dass eine Abtreibung nur noch erlaubt ist, wenn die Frau vergewaltigt wurde, bei Inzest oder wenn das Leben der Frau in Gefahr ist. Wenn jedoch ein ungeborenes Kind schwere Fehlbildungen aufweist, darf es nicht mehr abgetrieben werden. Diese Änderung war am Mittwoch in Kraft getreten. (swisstxt)
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