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Die ökonomischen Ungleichheiten zwischen der Schweiz und der DR Kongo könnten kaum grösser sein, obwohl die Schweiz eigentlich über gar keine und der Kongo über die wichtigsten Bodenschätze der Welt verfügt. Im Zeitalter der globalen Steueroptimierung können die Kongoles*innen auch nicht mehr damit rechnen, dass sie auf irgendeine Art und Weise vom Geschäft mit ihren Rohstoffen profitieren, da die Gewinne eher in Zug oder auf den Cayman Islands versteuert werden als bei ihnen. Ihnen bleiben die verwüsteten Landschaften, die vergifteten Felder, Landkonflikte, zerstörte soziale Infrastrukturen, Armut, Hunger. Aber wer kann gegen globale Missstände überhaupt etwas tun? Die internationale Gemeinschaft? Die Schweizer Bundesanwaltschaft? Die Zivilgesellschaft? Die Kunst?
Es diskutieren:
Patrick Mudekereza, Autor und Leiter des Centre d’art Waza, Lubumbashi
Christian Alubati, Menschenrechtsaktivist, verantwortlich für die Rechte der lokalen Bevölkerung bei African Ressources Watch, Lubumbashi)
Nina Burri, Expertin für internationales Strafrecht, verantwortlich für Wirtschaft und Menschenrechte bei «Brot für alle»
Moderation: Eva-Maria Bertschy, Dramaturgin von «Herkules von Lubumbashi»
60 Min.
Englisch
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