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Die Hängemattenuhr, Miki Eleta, 2022, Nr. 40
Tischuhr mit Federaufzug.
Das Zentrum der Uhr bildet eine Eleta-Hemmung. Die zylindrischen Anzeigen von Stunde und Minute auf der linken Seite bewegen sich kontinuierlich und sind von Hand skelettiert. Das Minutenrad dreht sich ein Mal pro Stunde, das Stundenrad zwei Mal pro Tag.
Auf einer horizontalen Ebene über dem Sockel zeigt ein zweiteiliger, skelettierter Ring die Weltzeit an: auf dem inneren, statischen Teil sind 24 Weltstädte ablesbar. Der äussere Ring ist in 24 Stunden geteilt und dreht sich.
Musikwerk
Rechts von der Uhr befindet sich ein Musikwerk mit drei tanzenden Narren. Es besteht aus 6 Klangstäben, 6 Hämmern und einer Auslösemechanik mit eigenem Antrieb (Federhaus), sowie drei Glasfiguren.
Zur vollen Stunde erklingt während 24 Sekunden eine Tonfolge, welche sich einige Jahrhunderte lang nicht wiederholt. Die Narren tanzen dabei im Kreis und drehen sich auch um ihre eigene Achse.
Mondphase
Im zylindrischen Stundenzifferblatt ist eine Mondphase eingearbeitet (Korrektur in 128 Jahren). Auf der skelettierten Abdeckungsplatte sind Motive aus der Natur und eine Brücke zu sehen, die den Äquator markiert. Unter der Brücke ist eine Hängematte befestigt, in welcher ein lesender Mensch liegt. Aus seiner Position sieht er die Mondphase der südlichen Hemisphäre (diese wird durch die untere Hälfte des skelettierten Platte repräsentiert). Ob der Mond dort wohl anders aussieht als auf der nördlichen?
Technische Daten
Gangreserve Uhr und Musikwerk: 7 Tage
Höhe: 42 cm, Breite: 33 cm, Tiefe: 22 cm
Gewicht: ca. 5 kg
Pendellänge: 25 cm
Schwingungsdauer: 1 sek
Materialien
Alle drehbaren Teile der Uhr sind kugel-oder rubinsteingelagert. Alle Teile wurden von Miki Eleta aus Messing oder Stahl hergestellt und sind vergoldet oder verchromt. Einzelne Elemente sind mit Lapislazuli-Steinen versehen. Die Glasfiguren stammen vom Zürcher Glaskünstler Guido Stadelmann.