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Hunger ist nicht immer ein Zeichen dafür, dass du zu wenig gegessen hast
Für die Darmgesundheit ist es gut, nicht ständig zu essen, sondern maximal 3x am Tag.
Viele Menschen sagen jedoch, dass sie das nicht können, denn sie haben zwischendurch Hunger. Aber es gibt unterschiedliche Arten von Hunger und nicht jede ist ein Zeichen dafür, zu wenig gegessen zu haben.
Dazu teile ich heute eine kleine Geschichte eines Barkeepers in Südtirol. Und natürlich auch die Moral von der Geschichte: wenn du im Einklang bist mit dir, begeistert bist, von dem, was du machst und weisst, dass du richtig gut bist, in dem, was du tust, dann wirst du kein Frustessen nötig haben.
Da gibt es den körperlichen Hunger, der sich auf das physische Verlangen des Körpers nach Nahrung bezieht, um den Energiebedarf zu decken und die lebenswichtigen Funktionen aufrechtzuerhalten. Körperlicher Hunger wird oft durch körperliche Symptome wie Magenknurren, Schwächegefühl oder Konzentrationsschwierigkeiten angezeigt. Sie treten auf, wenn der Körper einen Mangel an Nährstoffen und Energie hat und nach Essen verlangt, um diesen Mangel auszugleichen.
Dann ist da noch der emotionale Hunger, der sich auf das Verlangen nach Nahrung aufgrund von emotionalen oder psychologischen Bedürfnissen bezieht. Es ist ein impulsives Verlangen nach Essen, das nicht auf den körperlichen Bedarf an Nahrung zurückzuführen ist. Menschen können aus emotionalen Gründen essen, um Stress abzubauen, Langeweile zu bekämpfen oder negative Emotionen zu bewältigen. Oftmals suchen sie nach „Trostessen“ oder verwenden Essen als eine Form der Belohnung oder Ablenkung.
Und schliesslich gibt es noch die Gelüste. Sie sind ein starkes Verlangen nach spezifischen Lebensmitteln oder Geschmacksrichtungen. Sie können sowohl bei körperlichem Hunger als auch bei emotionalem Hunger auftreten. Gelüste sind normalerweise nicht auf einen Nährstoffmangel zurückzuführen, sondern eher auf persönliche Vorlieben, Erinnerungen, Gewohnheiten oder unbewusste Assoziationen. Beispielsweise kann jemand ein Verlangen nach Schokolade haben, weil sie mit Glück und Belohnung in Verbindung gebracht wird.
Es ist wichtig zu beachten, dass körperlicher Hunger, emotionaler Hunger und Gelüste unterschiedliche Ursachen haben können. Durch ein bewusstes Erkennen dieser Unterschiede können wir lernen, unsere Essgewohnheiten besser zu verstehen und eine gesündere Beziehung zum Essen zu entwickeln.
Ebenso wichtig ist es zu betonen, dass jeder individuell ist, und verschiedene Strategien können für verschiedene Menschen wirksam sein. Es kann hilfreich sein, mit einem Ernährungsberater oder Therapeuten zusammenzuarbeiten, um spezifische Bedürfnisse und Herausforderungen anzugehen.
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