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Auf Anweisung der Forstabteilung der Autonomen Provinz Trient wurde die Bärin KJ2 am Samstagabend, dem 12. August 2017, erlegt.
Zwei Vorfälle in zwei Jahren
Die Bärin KJ2 wurde im Vorfeld genetisch identifiziert und mit einem Sender markiert. Aufgrund dieser Massnahmen konnten in einem Zeitraum von zwei Jahren zwei Angriffe auf Personen – bei denen die Beteiligten Verletzungen davonzogen – auf das Tier KJ2 zurückgeführt werden. Der erste Vorfall hat sich 2015 zugetragen: Damals wurde ein Jogger in den Wäldern bei Cadine schwer verletzt. Der zweite Zwischenfall erfolgte vor einigen Wochen im Trentino. Allerdings scheint der beteiligte Spaziergänger den Bären-Angriff mit einem Stockschlag provoziert zu haben. Dennoch wurde die Bärin in der Folge als gefährlich eingestuft und sollte schnellstmöglich entfernt werden.
Wie die Schweizer Forschungsorganisation für Raubtierökologie und Wildtiermanagement KORA berichtet, wurde die Bärin nun am Abend des 12. August von Beamten der Forstabteilung der Autonomen Provinz Trient im Norden Italiens geschossen. In Zukunft soll zusätzlicher Effort im Bereich Information, Kommunikation, Prävention und Überwachung das Unfallrisiko mit den Grossraubtieren senken.