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Ebenfalls in allen Stadien verbessert wurde die Qualität der Hintertorkameras. Pflicht wären die Kameras für die Klubs eigentlich erst auf die Saison 2020/2021 geworden. Bereits ein Jahr früher sind die neuen Kameras aber überall installiert worden. Das muss man wissen:
Videokonsultation. Den Schiedsrichtern in der National League steht ein neues "Video Goal Judge"-System zur Verfügung. Neu kann der Schiedsrichter am Bildschirm aus acht parallelen Signalen eine Szene selbst auswählen. Das System ist zudem optisch mit der Matchuhr verbunden. Bisher mussten die Schiedsrichter von der TV-Regie die gewünschten Bilder anfordern, um bei der Videokonsultation strittige Entscheide zu beurteilen.
Schlittschuhtore. Neu wird ein Tor auch anerkannt, wenn der angreifende Spieler den Schlittschuh dreht oder bewegt, um den Puck ins Tor abzulenken. Einzig eine klare Kickbewegung mit dem Bein oder dem Schlittschuh führt dazu, dass der Treffer nicht zählt.
Handpass/Hoher Stock. Neu darf ein Tor, dem ein vermuteter Handpass oder hoher Stock vorausging, mit Hilfe der Videobilder auf dessen Korrektheit überprüft werden. Das Tor wird anerkannt, wenn die verteidigende Mannschaft den Puck zwischen der Aktion und dem Tor unter Kontrolle gebracht oder der Puck das Drittel verlassen hat.
Coaches Challenge I. Neu können die Trainer die Coaches Challenge auch für die Überprüfung einer Torhüterbehinderung einsetzen.
Coaches Challenge II. Hat eine Coaches Challenge, bei der eine vermeintliche Offside-Aktion überprüft worden ist, keinen Erfolg, erhält die Mannschaft eine Zweiminutenstrafe wegen Spielverzögerung.
(sda)