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Das Projekt im Wert von rund EUR 120 Mio. (CHF 185 Mio.) wird durch den «Ignalina International Decommissioning Support Fund» finanziert, der von der Europäischen Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (EBRD) verwaltet wird. Der Fonds wurde errichtet, nachdem sich Litauen - als Voraussetzung für den EU Beitritt - verpflichtet hatte, Ende 2004 Ignalina-1 und 2009 lgnalina-2 endgültig abzuschalten.
Die festen radioaktiven Abfälle aus dem bisherigen Betrieb werden zurzeit auf dem Kraftwerksgelände gelagert. Diese Abfälle sowie die bei der Stilllegung noch anfallenden Abfälle sollen im neu zu errichtenden Abfallbehandlungszentrum konditioniert und zwischengelagert werden. Nach Angaben von RWE Nukem soll das Zentrum bis Ende 2009 dem Kunden übergeben werden.
Bereits Mitte Januar 2005 hatte RWE Nukem im Konsortium mit der GNS Gesellschaft für Nuklear-Service mbH den Auftrag erhalten, in Ignalina ein Zwischenlager für abgebrannte Brennelemente zu errichten.
Quelle
M.A. nach RWE Nukem, Medienmitteilung, 1. Dezember 2005, und EBRD, Medienmitteilung, 2. Dezember 2005