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Bundesrat verlängert Forschungskooperation mit Euratom
Das vom Bundesrat genehmigte Abkommen führt die auf der Basis der bilateralen Abkommen von 1999 (Bilaterale I) mit der EU ausgehandelte Forschungszusammenarbeit fort. Es regelt den Bereich nukleare Forschung und sieht eine Beteiligung der Schweiz bis Ende 2013 vor, dies mit einem anhand des BIP berechneten Beitrags in der Höhe von gut CHF 100 Mio.
Im Dezember 2011 hatte die EU das Rahmenprogramm der Europäischen Atomgemeinschaft für Forschungs- und Ausbildungsmassnahmen im Nuklearbereich für die Jahre 2012/13 verabschiedet. Mit der Verlängerung des Ende 2011 ausgelaufenen 7. Euratom-Rahmenprogramms wurde die Lücke zum siebenjährigen Forschungsrahmenprogramm (2007–2013) der EU geschlossen. Das von der EU vorgesehene Euratom-Budget für die Jahre 2012 und 2013 umfasst gut EUR 2,5 Mrd. (CHF 3,0 Mrd.). Der Schwerpunkt liegt auf dem Bau des internationalen thermonuklearen Experimentalreaktors Iter im südfranzösischen Cadarache. Für Forschungsprojekte im Bereich der Kernspaltung einschliesslich Strahlenschutz wurden EUR 118 Mio. (CHF 142 Mio.) bereitgestellt. Nuklearforschungsarbeiten und Arbeiten zur Gewährleistung der kerntechnischen Sicherheit der Gemeinsamen Forschungsstelle der EU-Kommission werden mit EUR 233 Mio. (CHF 281 Mio.) unterstützt.
Die Schweiz arbeitet seit über fünf Jahrzehnten im Forschungsbereich mit der Euratom zusammen.