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Dragos Tara
Dragos Tara
Nominierte 2014
Dragos Tara hat an den Konservatorien Montreux und Lausanne Kontrabass und danach an den Konservatorien Genf und Paris instrumentale und elektronische Komposition studiert. Die Ursprünge von Dragos Taras Musik gehen ganz allgemein auf Volksmusik (Rock, Folk, Pop, osteuropäische, westafrikanische, teilweise asiatische Herkunft) zurück, auf Experimentalmusik im weiteren Sinn (Improvisationsmusik, Musik aus alternativen Kreisen, Geräuschmusik – «Bruitismus» oder «Noise»), aber auch auf gekonnte zeitgenössische Stücke (Gyorgy Ligeti, Helmut Lachenmann, Iannis Xenakis usw.) Dragos Tara betrachtet den Ton als Faktor für die soziale Verbundenheit und den Komponisten als Person, die die Verknüpfungspunkte je nach Situation neu erfindet. Dies bedeutet oft, das Instrument in etwas Neues umzuwandeln: in eine physische Performance, eine Toninstallation, eine Tondokumentation... Und dies mit Berufsmusikern, Laienmusikern oder ausserhalb seines eigentlichen Fachbereichs. Der Zusammenarbeitsprozess ist offensichtlich von essentieller Bedeutung und wird soweit möglich auf längere Dauer ausgedehnt.