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«Es gibt keinen Grund, die Denkmäler zur Erinnerung an die Rote Armee zu glorifizieren, die zwei Mal in Polen eingefallen ist und für einige Verbrechen nach dem Krieg verantwortlich ist», begründete der Leiter von Polens staatlichem Institut für Nationales Gedenken, Pawel Ukielski, am Dienstag die Entscheidung.
Platz für über 200 Statuen
Laut Ukielski soll in der Stadt Borne Sulinowo, früher ein riesiger sowjetischer Truppenstützpunkt in Polen, ein Park errichtet werden. Dorthin könnten die jeweiligen örtlichen Behörden die Sowjet-Monumente voraussichtlich ab September kommenden Jahres bringen.
Es handelt sich um insgesamt 229 Monumente, die vor allem im Nordwesten des Landes errichtet worden waren. Es wird damit gerechnet, dass mehr als 200 Statuen in den Park ausgelagert werden.
Kriegsgräber ausgenommen
Ukielski versicherte zugleich, dass Gräber von im Krieg gefallenen sowjetischen Soldaten nicht betroffen seien. Die Kriegsgräber würden weiterhin «mit dem höchsten Respekt» behandelt.
(sda/jfr/ama)