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Seit 2011 hatte Tony Martin alle 3 WM-Zeitfahren gewonnen. Nun sollte der 4. Streich in Serie gelingen. Dies hatte bislang noch kein Radprofi geschafft - und dabei wird es vorerst auch bleiben.
Der Deutsche büsste auf dem anspruchsvollen, 47,1 Kilometer langen Kurs 26 Sekunden auf Bradley Wiggins ein, dies reichte nur zu Silber. Mit Tom Dumoulin komplettierte in Ponferrada ein Niederländer das Podium.
Rekordhalter Cancellara
Damit bleibt der Schweizer Fabian Cancellara der einzige Radprofi, der im Zeitfahren 4 WM-Titel (2006, 2007, 2009 und 2010) vorweisen kann. Der Berner hatte auf einen Start verzichtet, um sich ganz auf das Strassenrennen zu konzentrieren.
Wiggins feierte mit dem überraschenden Triumph im Norden Spaniens den grössten Sieg seit den Olympischen Spielen in London, als er sein letztes wichtiges Zeitfahren gewann. Und er fügte seinem Palmarès mit dem WM-Titel das Puzzlestück hinzu, das ihm noch gefehlt hatte.
Gelungene Darbietung von Dillier
Silvan Dillier, der einzige gestartete Schweizer, verlor auf Wiggins 2:30,77 Minuten. Dies reichte dem 24-jährigen Aargauer für den 18. Rang unter 63 Konkurrenten. Mit diesem Ergebnis darf Dillier, der davor noch nie ein so langes Zeitfahren bestritten hatte, zufrieden sein.
Sendebezug: Radio SRF 4 News, Nachmittagsbulletin 17:17 Uhr, 24.09.14