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Altbundesrat Egli war in Geheimorganisation
Der im August verstorbene alt Bundesrat Alphons Egli (CVP) war im Kalten Krieg in einer geheimen Organisation aktiv. Er beurteilte die Neukonzeption und leistete einen Beitrag zur Weiterentwicklung des Widerstands für den Notfall.
Gemäss der Nachrichtenagentur SDA geht dies aus einer Todesanzeige der «Ehemaligenvereinigung der Kader-Organisation für den Widerstand im feindbesetzten Gebiet C 717» und der militärhistorischen Gesellschaft des Kantons Zürich hervor.
Eglis Tochter Franziska Peyer-Egli bestätigte auf Anfrage, dass sich ihr Vater in einer geheimen Kader-Organisation engagiert hatte. Man habe aber zu Hause nicht darüber gesprochen.
Deckname «Blasius»
Gemäss Anzeige wurde Egli am 1. Januar 1971 als Major in die P-26 Vorgängerorganisation UNA aufgenommen. Damals gehörte der Anwalt dem Luzerner Kantonsparlament an. Egli erhielt den Decknamen «Blasius» und eine nachrichtendienstliche Grundausbildung. Später wurde er zum Oberstleutnant befördert.
Egli beurteilte die Neukonzeption der damaligen Widerstandsvorbereitungen aus rechtlicher und politischer Sicht. Damit habe er einen massgeblichen Beitrag für die Weiterentwicklung der Organisation in den Jahren 1976 bis 1990 geleistet, schreibt die Ehemaligenvereinigung.
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