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2021 und gemäss ersten Schätzungen des BFS dürfte die Schweizer Landwirtschaft eine Bruttowertschöpfung von 4,1 Milliarden Franken generieren, was einem Rückgang von 6,6% gegenüber dem Vorjahr entspricht. Die Witterungsbedingungen haben den Pflanzenbau beeinträchtigt, insbesondere Reben, Getreide, Obst, Gemüse, Kartoffeln und Zuckerrüben. Andererseits hat die tierische Produktion weiter zugenommen, insbesondere Milch, Rindvieh, Geflügel und Eier, trotz der sich verschlechternden Lage auf dem Schweinemarkt. Darüber hinaus stiegen die Gesamtproduktionskosten, insbesondere aufgrund höherer Ausgaben für Futtermittel und steigender Ölpreise.
Das Bruttounternehmenseinkommen der Schweizer Landwirtschaft sinkt um 5,9% gegenüber 2020. Nach einem Rückgang zwischen 1990 und 2000 schwankt es um die 5 Milliarden Franken. Gleichzeitig sind die Abschreibungen bis gegen das Jahr 2010 gestiegen. Anschliessend gaben sie etwas nach und fluktuieren, insbesondere in Folge der Preisentwicklung der Investitionsgüter. 2021 sinkt das Nettounternehmenseinkommen (sektorales Einkommen) der Schweizer Landwirtschaft, also die Differenz zwischen Bruttounternehmenseinkommen und Abschreibungen, um 10,1%. Seit einigen Jahren fluktuiert es um die 3 Milliarden Franken.