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Im durchschnittlich zehn Prozent steilen Schlussanstieg nach Sega di Ala östlich des Gardasees vermochte Bernal eine Attacke des Briten Simon Yates 3 km vor dem Ziel nicht zu kontern. Am Ende verlor der Ineos-Fahrer aus Kolumbien fast eine Minute auf den Etappen- und neu auch Gesamt-Dritten Yates. Bernal beendete die Etappe als Siebter, ohne die Unterstützung seines Teamkollegen Daniel Martinez hätte er wohl deutlich mehr Zeit eingebüsst.
Im Gesamtklassement liegt Bernal neu noch 2:21 Minuten vor dem Italiener Damiano Caruso und 3:23 vor Simon Yates. Der Rest des Feldes weist bereits sechs Minuten und mehr Rückstand auf.
Dan Martin gehörte - wie der Bündner Matteo Badilatti - einer ursprünglich rund 20 Fahrer umfassenden Spitzengruppe an und kam als Einziger durch. Der 34-jährige Ire feierte nach je zwei Tagessiegen an der Tour de France und der Vuelta seinen ersten Etappensieg bei der Italien-Rundfahrt. Er rettete 13 Sekunden Vorsprung auf den Portugiesen João Almeida und 30 Sekunden auf Yates. Badilatti (Groupama-FDJ) war als 25. mit 6:17 Minuten Rückstand bester Schweizer.
Victor Campenaerts, der Sieger der 15. Etappe am Sonntag, startete nach dem Ruhetag wegen Schmerzen im rechten Knie nicht mehr. Pech hatten auch Remco Evenepoel und Giulio Ciccone, die in einen Sturz mit mehreren Fahrern verwickelt waren. Ciccone fiel im Gesamtklassement vom 6. auf den 10. Platz zurück.
Nach einer flachen Etappe am Donnerstag stehen an den letzten drei Tagen des Giro noch zwei Teilstücke in den Bergen sowie ein Zeitfahren zum Abschluss im Programm.