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Die Exporte nahmen saisonbereinigt (zum Vormonat) um 8,2 Prozent auf 20,3 Milliarden Franken zu. Real - also preisbereinigt - war der Anstieg mit +2,5 Prozent allerdings um einiges moderater. Im August und Juli waren die Exporte (nominal) mit -4,8 respektive -3,6 Prozent rückläufig gewesen.
Abgeschwächt haben sich dagegen die Importe. Diese gingen saisonbereinigt um 1,4 Prozent und real um 1,3 Prozent zurück und erreichten einen Wert von 17,4 Milliarden Franken. In der Handelsbilanz resultierte somit ein Überschuss von 2,88 Milliarden Franken.
Chemie- und Pharmabranche für Plus verantwortlich
Im gesamten dritten Quartal nahmen die Exporte um 0,9 Prozent (real: -1,0%) und die Importe um 1,8 Prozent (+0,5%) zu, wie es in der Mitteilung der Eidgenössischen Zollverwaltung vom Donnerstag heisst.
Die Handelsbilanz wies im Quartal einen Überschuss von 5,93 Milliarden Franken aus. Die im Quartal exportierten Waren von insgesamt 58,7 Milliarden Franken und ebenso die Importe in der Höhe von 52,8 Milliarden markieren jeweils einen neuen Höchststand für eine Dreimonatsperiode.
Für das nominale Plus der Exporte im dritten Quartal ist ausschliesslich die Chemie- und Pharmabranche verantwortlich, während sich die anderen grossen Zweige grösstenteils rückläufig entwickelten. Dazu gehören die Auslandumsätze der Bereiche Maschinen und Elektronik, Metalle oder Präzisionsinstrumente. Die Ausfuhren von Uhren stagnierten gegenüber dem Vorquartal.
(SDA)