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Welches Land ist durchschnittlich am reichsten? Diese Frage lässt sich nun dank einem neuen Bericht der Schweizer Bank Credit Suisse beantworten. Seit nun bald zehn Jahren veröffentlicht die Grossbank jährlich den sogenannten Global Wealth Report, in dem der weltweite Reichtum analysiert wird.
Vermögen wächst
Die zentrale Zahl, um die sich der Report dreht, ist das Vermögen der Menschen. Diese Summe stieg im vergangenen Jahr weiter an. Von 2018 bis 2019 stieg das gesamte Vermögen der Menschheit um 2,6 Prozent an. 360 Billionen Dollar an Vermögen gibt es auf der Welt. Sollte diese Summe gleich auf alle Menschen weltweit verteilt werden, würde das ein persönliches Vermögen von 70.850 Dollar bedeuten. Diese Zahl ist Rekord, noch nie war das durchschnittliche Vermögen der Menschheit so hoch.
Allerdings ist dieses Vermögen bei Weitem nicht gleichmässig verteilt. Das eine Prozent der reichsten Menschen weltweit kontrolliert 45 % des Gesamtvermögens, während die ärmsten 90 % der Menschen nur knapp 20 % des Vermögens kontrollieren.
Im Vergleich der Länder liegt die Schweiz vorne. 564.650 Dollar pro erwachsene Person gibt es in der Schweiz. Dieser Wert ist in den letzten Jahren stark gestiegen. Seit dem Jahr 2000 ist der durchschnittliche Reichtum in der Schweiz um 144 Prozent gestiegen. 3,9 Billionen Dollar gibt es in der Schweiz insgesamt.
Zwölf Prozent der Schweizer Erwachsenen sind Millionäre
Auch in der Schweiz gibt es grosse Unterschiede im Vermögen der Bevölkerung. In der Tat ist die Schweiz das einzige untersuchte Land, in dem die Vermögensungleichheit nicht geschrumpft ist. Zwölf Prozent der Schweizer Erwachsenen sind laut dem Bericht Millionäre, während 770 Personen im Land sogar mehr als 100 Millionen Dollar an Vermögen angehäuft haben.