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Als «aussergewöhnlich», beschreibt Ornithologe Alex Schläpfer die Vielzahl von Wildvögeln in den Basler Quartieren. Vermehrt würde er in den Bäumen und Gärten Hausrotschwänze, Rotkehlchen und Spatzen beobachten.
«Vor ein paar Tagen sang ein Rotkehlchen im grossen Baum vor meinem Fenster zur Strasse hin», beschreibt er. Ungewöhnlich sei das, denn an stark befahrenen Strassen würde er diese Vogelart sonst nicht beobachten. Parks, Wälder oder ruhige Hinterhöfe bevorzugen die kleinen Vögel mit der roten Brust. Vogelarten, die sonst in ruhigeren Gebieten Zuhause sind, trauen sich also nun auch in die Quartiere.
Jungvögel brüten an ungewöhnlichen Orten
Alex Schläpfer rechnet damit, dass sich Jungvögel, die in diesem Frühling zum ersten Mal brüten, an untypischen Orten niederlassen: «Es kann gut sein, dass sich Vogelarten nun an Orten zu etablieren versuchen, die sonst zu befahren wären.»