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DER ANFANG
Die SIG (gegründet 1853) begann 1860 mit der Waffenproduktion. Dies war zum Teil politisch motiviert, war doch die Schweiz umgeben von neuen „unruhigen“ Nationalstaaten. Auf der anderen Seite wollte sich das Unternehmen auf eine breitere Basis stellen, um die Krisenempfindlichkeit zu mindern.
Schon die 1866 lancierte erste Neuentwicklung, das sogenannte Vetterli-Gewehr Modell 1869, wurde gleich zu einem Erfolg. Es war das erste serienmässig hergestellte, feldtüchtige Mehrladegewehr. Die SIG wurde so zum Ausrüster der Schweizer Armee im Handfeuerwaffenbereich. Nach dem zweiten Weltkrieg gelang mit der legendären Pistole P 210 für Militär, Polizei und Sport ein grossartiger Wurf. Die P 210 gilt heute noch weltweit als Luxusprodukt der Handfeuerwaffen.
ENDE DER 1950ER
Ende der 1950er Jahre erhielt die SIG den Zuschlag für das Sturmgewehr 57 für die Schweizer Armee. Mehr als 800’000 Stück wurden davon produziert. In den 1970er Jahren wurde die Pistolenreihe SIG SAUER P 220 entwickelt. Sie setzte über zwei Jahrzehnte den Standard der Technik; ca. vier Millionen Stück wurden davon ausgeliefert. Ein weiterer Höhepunkt bildete, der von der Schweizer Armee erteilte Auftrag für das Sturmgewehr 90, welches das Sturmgewehr 57 ablöste. Das Sturmgewehr 90 gilt noch heute weltweit führend in Funktion und Sicherheit. Der Waffenbereich wurde im Jahr 2000 im Rahmen der Konzentration der SIG auf das Verpackungsgeschäft verkauft.
Unsere Sammlung
Zu unserer Sammlung zählen rund 700 Exponate (Langwaffen, Stichwaffen, Pistolen) aus der Zeit von 1860 – 2000.
Sollten Sie sich für die Waffen in unserer Sammlung interessieren, nehmen Sie mit uns Kontakt auf.
Publikationen
Buch: Industrie Know-how in der Schweiz – wohin? Am Beispiel der Handfeuerwaffen
Es geht um die Geschichte der Herstellung von Handfeuerwaffen in der Schweiz, die bis zur technologischen Weltspitze führte. Sie wird aus der Sicht der Meister erzählt, die das Know-how geschaffen haben. Es treten ausser den Erzählenden viele weitere Protagonisten auf, einige namentlich genannt, andere ohne Namensnennung, die durchaus mit ihren Beiträgen in der Lage wären, weitere Bücher zu füllen.
Im Zentrum steht die Schweizerische Industrie-Gesellschaft SIG. Sie war die Trägerin des Know-hows, sie und ihre Konkurrentin, die Eidg. Waffenfabrik, Bern.
Dieses Buch ist vor Ort oder beim Verlag Kuhn Druck, 8212 Neuhausen, (Preis Fr. 20.-) erhältlich.
Führungszeiten
Geführte Besichtigungen sind auf Anfrage während des ganzen Jahres möglich. Sie sollten jedoch vorzugsweise an Wochentagen erfolgen.
Anmeldungen für einen Besuch nehmen wir gerne über unser Kontaktformular oder per Post entgegen.
Stiftung Historische Waffensammlung der SIG
Elsi Hugentobler, Geschäftsführerin
Laufengasse 18
8212 Neuhausen am Rheinfall
<email-pii>
Preise
Gruppengrösse bis 10 Personen – CHF 150.-
Gruppengrösse ab 11 Personen (Aufteilung in 2 Gruppen) – Preis nach Absprache
Barzahlung vor Ort
Besucher-Parkplätze finden Sie an der Rheinstrasse.
Treffpunkt ist beim Restaurant Grünerbaum
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