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Partizipation im Erwachsenenschutzrechtsverfahren
Forschungsarbeit zu den Partizipationsmöglichkeiten im Erwachsenenschutzrechtsverfahren aus der Sicht der Betroffenen
Ziel der vorliegenden Bachelor-Arbeit ist es, aufzuzeigen wie betroffene Personen im Erwachsenenschutzrechtsverfahren partizipieren konnten und wie sie von den Professionellen der Sozialen Arbeit dabei unterstützt wurden.
Bereits in der Theorie wird ersichtlich, dass die Partizipation im Erwachsenenschutzrecht verankert ist und ein Element des Verfahrens darstellt. Trotzdem ist die tatsächliche Partizipation abhängig von den Behörden, den Professionellen der Sozialen Arbeit sowie den Beteiligungsvoraussetzungen Betroffener selbst. Daher ist es wichtig die Sichtweisen Betroffenen aufzunehmen.
Für die Beantwortung der Forschungsfrage wurde eine qualitative Forschung durchgeführt, indem Leitfadeninterviews mit Betroffenen eines Erwachsenenschutzrechtsverfahrens gemacht wurden. Es wurde untersucht, wie die Betroffenen das Verfahren wahrgenommen haben, welche Hürden überwunden werden mussten, wie sie von den Professionellen der Sozialen Arbeit unterstützt wurden und was geschehen sollte, damit sich Betroffene mehr im Verfahren einbringen können.
Die Ergebnisse der Forschung zeigen, dass Betroffene während eines Verfahrens unterschiedlich partizipieren können, da unter anderem das Verfahren komplex ist und sie unterschiedlich von den Professionellen unterstützt wurden. In der vorliegenden Arbeit wurden Handlungsempfehlungen für die Praxis der Sozialen Arbeit erstellt, um die Partizipation Betroffener zu unterstützen.
Weiterführende Forschung in diesem Bereich könnte sich an die Professionellen der Sozialen Arbeit richten, um die Sichtweisen dieser abzuholen und allgemeingültige Handlungsempfehlungen für die Soziale Arbeit zu erstellen.