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“Es ist alles so doppelschneidig und wie man es auch wendet, es blutet. Versuch ist Unsinn, es gibt nur die Tat, aber die versuche ich.
Ich dreh mich im Kreis, mein Geist ist zu schnell für mein eigenes Wohl. Ich wäre manchmal gerne kurz hohl, um mich vor mir selbst zu erholen.
Ich mache Sport, ich gehe in die Stille, ich saufe mich voll, ich gehe fressen, um alles zu vergessen.
Der Meister der alten Kunst der Verdrängung. Bitte Verbeugung. Sie stehen vor dem achten Dan der Kampfkünste der Selbstverleugnung.
Erwartung ist meine Geisel, mein Fluch und zugleich mein Segen. Der letzte Satz muss die Lösung sein, ich streiche ihn deswegen.”
“Zeit existiert für ein Begrenztes, Unvollkommenes allein und kann als eine Aufteilung in Abschnitte ebenderselben Begrenzung gültig sein, während die Zeit, der Raum im Unbegrenzten, Vollkommenen sich selber verliert oder als ihm gegenüberstehend relativiert.
Zeit entwickelt sich nicht. Sie ist gleichsam als Ganzes und auf einmal da.
Ein Begrenztes und daher Unvollkommenes, kann in sich ein Unbegrenztes und darum Vollkommenes nicht umfassen oder begreifen, aber es kann sich in die Vollkommenheit entwickeln. Dann gibt es für das nun Vollkommene keine Existenzberechtigung für Raum und Zeit mehr, weil diese im Unbegrenzten nicht existieren, aber sich als Unvollkommenes in Raum und Zeit gleichwohl verlieren.”AmadeusReflektion02.08.2009