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Die Finaltür schien für Simona Waltert schon im zweiten Satz weit offen. Die topgesetzte Churerin hatte im zweiten Satz gegen Alina Granwehr bereits einen Matchball, den diese mit einem Servicewinner abwehren konnte. Daraufhin bekam die Ostschweizerin Oberwasser, und erzwang mit einem klaren Sieg im Tiebreak einen Entscheidungssatz.
Es war eine ausgeglichene Partie mit beidseitigen Höhen und Tiefen, und je einer Behandlungspause wegen Verletzungsproblemen. Granwehr konnte sich durchaus Chancen auf eine Wiederholung des Vorjahresresultats ausrechnen, als sie das Endspiel erreicht hatte.
Showdown der Turnierfavoriten im Damenfinal der Swiss Champion Trophy
Waltert blieb während der ganzen Partie sehr ruhig. Schliesslich gelang ihr der Servicedurchbruch zum 4:2. Dies mehr als nur eine Vorentscheidung.
Damit kommt es zum Showdown der Turniernummern 1 und 2. Kathinka von Deichmann verdiente sich den Finaleinzug mit einem 6:4, 6:1-Erfolg gegen Valentina Ryser. Die Thunerin hatte ihre beste Phase gegen Ende des ersten Satzes, konnte aber mehrere Bälle zum 5:5-Ausgleich nicht nutzen.
Daraufhin nahm ihre Fehlerquote rasant zu, währenddem die Liechtensteinerin weiterhin extrem solid spielte. Die Liechtensteinerin, die Nummer 317 im WTA-Ranking, greift damit nach ihrem zweiten Titel nach demjenigen von 2016.
Der erst 18-jährige Jérôme Kym fordert Rémy Bertola heraus
Bei den Männern wird es in jedem Fall einen neuen Champion geben. Den zweiten Anlauf im Final nimmt - trotz seiner erst 18 Jahre - Jérôme Kym. Im spektakulären Duell gegen Jonas Schär machte der Fricktaler einen Satzrückstand wett.
Er konnte mit fortwährender Dauer des Spiels seine Power immer mehr zur Geltung bringen. Kym war 2018 im Final Serienmeister Henri Laaksonen unterlegen.
Am Sonntag wird die Aufgabe für ihn allerdings noch einmal schwieriger. Er trifft auf Rémy Bertola, den 23-Jährigen aus Lugano, der im Turnierverlauf eine beneidenswerte Form ausgespielt hat. In Gefahr einen Satz zu verlieren, geriet er nur in der Startrunde. Er musste gegen Mika Brunold ein 2:5-Defizit aufholen musste.
In den letzten fünf Sätzen blieb er hingegen ungefährdet, überraschend klar auch im Halbfinal gegen Jakub Paul. Der als Nummer 1 gesetzte Churer musste sich mit fünf Games bescheiden. Der Final beginnt um 10 Uhr, gefolgt vom Frauenendspiel und den Doppel-Finals.
Die Finals können daheim genossen werden
Alle Tennisfans können die Securitas Swiss Champion Trophy erleben. Mittels Livestream von der heimischen Stube aus verfolgen. Sämtliche Plätze sind sowohl durch Livescore als auch mit Livestream abgedeckt.
Der (kostenlose) Eintritt zur Swiss Champion Trophy ist grundsätzlich möglich. Die Platzverhältnisse auf der Anlage sind allerdings beschränkt, es gilt 3G und Maskenpflicht für alle Zuschauer*innen, strengere Massnahmen vorbehalten. Die jeweils gültigen Bestimmungen sind der Website der Securitas Swiss Champion Trophy zu entnehmen.