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Logib Modul 2 wurde zwischen 2011 und 2019 unter wissenschaftlicher Begleitung der Universität Bern entwickelt und in breit
angelegten Feldtests erprobt, um das Standard-Analyse-Tool des Bundes auch für kleinere Unternehmen nutzbar zu machen.
Die Entwicklung der Methodik wurde mit einem wissenschaftlichen Peer Review, an dem externe Fachpersonen aus verschiedenen Disziplinen (Ökonomie, Arbeitswissenschaften, Rechtswissenschaften) teilnahmen, sowie von der International Labor Organization ILO validiert. Im Ergebnis wurde deren Wissenschaftlichkeit und Rechtskonformität bestätigt.
Modul 2 beruht methodisch auf der arbeitswissenschaftlichen Arbeitsbewertung und ermöglicht die Prüfung, inwieweit die Anforderungen und Belastungen der Funktion sowie persönliche Erfahrung und Ausbildung lohnbestimmend sind bzw. ob es hier Unterschiede zwischen Frauen und Männern gibt.
Auf betrieblicher Ebene zeigt ein Gesamtscore, ob und inwieweit diesbezüglich ein Ungleichgewicht zu Ungunsten eines Geschlechts und damit ein erhöhtes Risiko bezüglich der Nicht-Einhaltung der Lohngleichheit besteht. Die Ergebnisse auf
Ebene der Funktionen und der Personen erlauben einen vertieften Einblick in die Lohnpraxis.
Der Einsatz von Modul 2 wird insbesondere kleinen Unternehmen empfohlen.