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Im Alltag wird mit den Kindern viel kommuniziert und Blicke werden ausgetauscht. Tilia und Fabia sitzen auf dem Boden. Tilia greift nach einem Ball und richtet ihren Blick auf ihn. Sie hebt ihn mit ihrer Hand auf und legt ihn in die Hand von Fabia. Es entsteht eine Verständigung zwischen Tilia und Fabia. Beide schauen dem wegrollenden Ball nach.
Der Austausch eines Kindes mit seiner Umwelt verändert sich in den Lebensmonaten. Tilia kann jetzt ihre Aufmerksamkeit auf Fabia und den Ball gleichzeitig richten. Diese Art der Verständigung ist zunächst nonverbal, später gebraucht das Kind auch Worte. Tilia verwendet die Worte: „dada“ zum Austausch mit Fabia. Das ist zum Beispiel wichtig für die Kommunikation oder die Interaktion. Ich möchte dem anderen etwas mitteilen oder dem anderen etwas zeigen. Tilia und Fabia haben eine Ebene gefunden, um auf Augenhöhe zu kommunizieren. Dies nennt man den triangulären Blickkontakt. Der Gegenstand tritt in den Hintergrund und der Austausch zwischen Tilia und Fabia steht im Vordergrund. Beteiligt sind am triangulären Blickkontakt zwei Personen und ein Objekt des gemeinsamen Interessens.
Verfasserin: Fabia