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Du fehlst mir...
Du fehlst mir...
Abends liege ich im Bett und starre in die Dunkelheit.
Was würde ich dafür geben, wenn ich jetzt den Arm ausstrecken könnte, um dich zu berühren.
Einfach, damit ich weiss, dass du an meiner Seite liegst.
Doch der Platz neben mir ist leer.
Leer und kalt.
Du fehlst mir...
Ich vermisse deine Stimme vor dem Einschlafen.
Die Trägheit, die in deiner Erzählung mitschwingt.
Ich vermisse deinen Atem, der sanft meine Haut berührt.
Die Wärme, die dein Körper ausstrahlt.
Du fehlst mir...
Was würde ich dafür geben, in diesem Moment den Kopf zu drehen und dabei deinen Augen zu begegnen, deine Nase nur wenige Zentimeter von meiner entfernt.
Wenn ich einfach nur die Hand ausstrecken könnte, um deine Wange zu berühren.
Und das Lächeln, welches dein Gesicht erstrahlen lassen würde, wie vermisse ich es doch.
Du fehlst mir...
Ich vermisse deinen ruhigen Atem, wenn du schläfst.
Die Ruhe und Entspanntheit, die du dabei ausstrahlst.
Ich vermisse deine Arme, die mich umschlingen, wenn du dich auf die Seite drehst.
Das Gefühl, deinem Körper so nahe zu sein.
Ich vermisse das Gefühl von Leichtigkeit, wenn du an meiner Seite bist und welches mich immer sanft in den Schlaf begleitete.
Du fehlst mir...
Morgens, wenn ich aufwache, fällt mein erster Blick immer auf die leere Seite meines Bettes.
Weißt du, dass ich das Geräusch der Kaffeemaschine vermisse?
Es war immer ein Zeichen, dass du wach bist, dass du da bist.
Aber jetzt ist es still.
Es ist schon seltsam, wie schnell man sich an Dinge gewöhnen kann und wie sehr die kleinen Geräusche fehlen, wenn sie nicht mehr da sind.
Du fehlst mir...
Jeden Tag, jede Nacht, Stunde um Stunde, immer wieder.
Deine Nähe, deine Wärme, deine Stimme, einfach du selbst.
Du fehlst mir so sehr...
Dezember 2006