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Die US-Firma Elanco Animal Health schliesst ihren Standort in Saint-Aubin im Kanton Fribourg. Davon betroffen sind nicht nur 80 Angestellte, sondern auch rund 1000 Versuchstiere, wie Le Matin berichtet. Die Schweizer Liga gegen Vivisektion und für die Rechte des Tiers befürchtet, dass ein grosser Teil dieser Tiere getötet wird.
Das würde Nagetiere, Rinder, Schweine, Hunde und Katzen betreffen, an denen unter anderem neue Pestizide getestet werden. «Die Nutztiere sind zur Mast oder zur Schlachtung bestimmt, die anderen sollen eingeschläfert werden», sagt Luc Fournier, Präsident der Liga gegen Vivisektion zu «Le Matin». Er schätzt, dass 500 Hunde und Katzen betroffen sein könnten, dazu viele Nagetiere. Fournier fordert eine Art Sozialplan für Tiere. Das Unternehmen habe aber nicht auf eine Kontaktaufnahme reagiert.
Gegenüber «Le Matin» wehrt sich Elanco gegen diese «Spekulationen», ohne jedoch ein Einschläfern der Tiere auszuschliessen. «Es besteht kein Bedarf, Tiere bei Dritten unterzubringen», so das Unternehmen. Man wolle die Tiere an andere Standorte transferieren, einige sollen bei Mitarbeitern als Haustiere untergebracht werden. Das reicht Luc Fournier nicht: «Nur ein kleiner Teil der Tiere könnte bei Mitarbeitern unterkommen», sagt er. (rey)
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