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Strittig war im beurteilten Fall die Tragweite folgender Schiedsklausel eines Genfer Anwalts:
“Pour tous litiges qui résulteraient du présent mandat, le client et l’avocat déclarent accepter expressément la compétence de la Commission de taxation en matière d’honoraires d’avocat, siégeant à Genève en qualité de tribunal arbitral, en application de l’article 46 de la loi genevoise sur la profession d’avocat.”
Das streitbetroffene Mandat war gerichtet auf «toute démarche en vue d’une domiciliation (permis B) à Genève». Nach Erfüllung dieses Auftrags beriet der Anwalt die gleiche Partei in Steuerfragen und verursachte dadurch Schaden. Auf Klage des Auftraggebers vor dem staatlichen Gericht erhob der Anwalt (erfolglos) die Einrede der Unzuständigkeit aufgrund der Derogationswirkung der Schiedsklausel.
Das BGer hält fest, dass das ursprüngliche Mandat und damit der Mandatsvertrag mit der Schiedsklausel durch Erfüllung beendet war, als die Aufenthaltsbewilligung erteilt war. Dass das Folgemandat mit dem ersten Mandat einen faktischen Zusammenhang hatte (Kenntnis des Anwalts von der finanziellen Situation des Auftraggebers), änderte nichts daran, dass ein neuer Vertrag — ohne Schiedsabrede — geschlossen wurde.