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Die französische Bank Société Générale hat im zweiten Quartal ihre Kapitalposition deutlich gestärkt. Der Kreditgeber hat sein Ziel für das kommende Jahr bereits erreicht. Bei der Société Générale lag der Schwerpunkt auf der Kapitalposition, nachdem die Finanzgruppe im vergangenen Jahr als eine der am stärksten gefährdeten Banken in der Eurozone galt.
Der Kapitalpuffer (CET1) erreichte den Stand von 12 Prozent. Die französische Bank gab an, dass sie ihre Kapitalposition auf diesem Niveau halten wolle. Viele Anleger sind erleichtert, weil die Möglichkeit der Kapitalstärkung durch eine Aktienemission wahrscheinlich nicht mehr erforderlich ist.
Auch die Branche, in der der Aktienhandel stattfindet, traditionell eine starke Sparte der französischen Bank, entwickelte sich gut. Dort stieg der Umsatz im zweiten Quartal auf 650 Millionen Euro. Kenner betonen, dass dies eine bessere Leistung ist als bei konkurrierenden Banken.
Sowohl der Gesamtumsatz als auch der Reingewinn waren auf Jahresbasis niedriger. Die Société Générale arbeitet derzeit an einer umfassenden Umstrukturierung und wird der Rentabilität weniger Aufmerksamkeit schenken.