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Anknüpfung an das Thema Vorbilder aus dem ersten Interview (ausführlicher Nachtrag)
00:09:17
Wie war die Zusammenarbeit mit Deinen Kolleginnen und Kollegen in der Gewerkschaft?
Generationelle Unterschiede
Positive Bewertung trotz Altersunterschieden und teils unterschiedlicher politischer Ansichten (Beispiel Konflikt mit Funktionär betreffend der Rüstungsfabrik Bührle)
00:12:41
Du hast als junger Gewerkschafter auch neue Ideen reingebracht in die Gewerkschaft. Wie hat die Geschäftsleitung darauf reagiert?
Organisierung und Betreuung von neuen Mitgliedergruppen, namentlich Frauen, Jugendliche und Angestellte (Ingenieure)
00:19:38
Wie war die Zusammenarbeit mit den andern Regionen, mit der Romandie, dem Tessin?
Kontakte über nationale Gremien
Fokus der Zusammenarbeit auf der Ostschweiz
00:21:22
Gab es mal Situationen, in denen Du nicht so gehandelt hast, wie es von Dir erwartet worden ist?
Auseinandersetzungen innerhalb der Gewerkschaft und mit Arbeitgebern im Themenbereich Rüstungskonversion und gewerkschaftliche Industriepolitik
00:25:59
Und hat Dein Engagement gefruchtet, kam es zu Konversionen
Krise der Rüstungsindustrie nach 1989
00:28:04
Du hast über Deine Zusammenarbeit mit den Kollegen. Gehen wir über zu einem andern Thema. Gab es Arbeitskämpfe, die für Dich besonders wichtig waren?
Alternative Methoden zum Streik (Beispiel eines Bummelstreiks)
Streik in der Firma Swissmetal Boillat in Reconvilier (BE)
2004/06
00:39:04
Während Deiner Zeit als aktiver Gewerkschafter, welche Niederlagen hast Du erlebt?
Diskussion, was eine Niederlage ist
Persönliche Haltung/Haltung der Arbeitnehmer
Schliessung Waggonfabrik Schlieren
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1985
00:46:14
Wie würdest Du aus heutiger Sicht Deine Arbeit beurteilen, die Du all die Jahre für die Gewerkschaft geleistet hast?
Erreichtes/Errungenschaften trotz Krise (GAV, Mutterschaftsurlaub, etc.)
Negativbeispiel EMS-Chemie
00:50:59
Könntest du von Dir sagen, dass Du einer bestimmten Generation von Gewerkschaftern angehörst?
Einordnung in gewerkschaftliche Generationen
00:53:57
Inwiefern hat Dein Leben als Gewerkschafter dein Privatleben beeinflusst?
Auswirkungen auf Familie und Kinder, Vereinsleben, Verwandte und Freunde
00:57:11
Gibt es einen roten Faden oder einen Leitsatz, der Dich durch Deine Arbeit begleitet hat?
Gewerkschaftsmitglieder im Zentrum
Nachhaltigkeit in der Verbesserung der Arbeitsbedingungen
01:01:20
Welche Eigenschaften braucht ein Gewerkschaftssekretär?
Wille zur Weiterbildung
Gerechtigkeitssinn
Initiatives Handeln
Kooperation mit Kollegen aus der Gewerkschaft
01:06:43
Was denkst Du, welche Eigenschaften haben dazu beigetragen, dass Du 1977 diese Stelle als Gewerkschaftssekretär erhalten hast?
Anekdote zum Bewerbungsgespräch
Charakterliche Eigenschaften
Berufsbildung
Militärischer Rang
01:10:14
Denkst Du, GewerkschaftsfunktionärInnen gehören einer gesellschaftlichen Elite an?
Nein
1:10:29
Wie siehst Du das, verliert man in einer solchen Funktion den Bezug zur Basis?
Bedeutung Kontakt zu den Mitgliedern in den Betrieben
Mitgliederwerbung
1:13:38
Du warst von 1977 bis 2013 im Amt für die Gewerkschaft. Was war in diesen langen Jahren die grösste Herausforderung für die Gewerkschaft?
Gesellschaftliche Herausforderungen, Frage nach der Legitimation von Gewerkschaften
Einführung der Arbeitslosenkasse
1:19:59
Wie haben die Wirtschaftskrisen, die Du seit den 1970er Jahren erlebt hast, Deine Arbeit als Gewerkschafter beeinflusst?
Krisen, Fusion und Schliessungen seit den 1980er Jahren
Auswirkungen der technologischen Entwicklungen und der Tertiarisierung
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1:25:10
Du hast nicht nur wirtschaftliche Turbulenzen, sondern auch andere Herausforderungen erlebt: In den 1970er-Jahren war die Frauenbewegung stark. Damals warst Du noch beim SMUV. Wie war da die Haltung der Gewerkschaft gegenüber den Frauen?
Erinnerung an Rösli Hess
Frauenstimmrecht
Frauen im SMUV, Christiane Brunner (SMUV-Präsidentin 1992-2000)
1:29:11
Im letzten Gespräch hast Du die Schwarzenbach-Initiative erwähnt. Wie war die damalige Haltung des SMUV gegenüber den MigrantInnen?
Generationenkonflikt innerhalb der Gewerkschaft
Gewerkschaft als Vorbild in der Gewerkschaft
Bedeutung der MigrantInnen im SMUV
Migrationssekretär im SMUV Oreste Vezzoni
1:35:24
Ab 1996 hat sich die Kooperation zwischen GBI und SMUV verstärkt. Wie hast Du diesen Annäherungsprozess erlebt, was war Deine Rolle darin?
Kooperationen zwischen SMUV und GBH in Schlieren in den 1970er Jahren
Erinnerung an Peter Nabholz (GBH)
Gründe für die Befürwortung der Fusion
1:46:09
Welche Hürden gab es zu nehmen?
Abbau gegenseitiger Vorurteile
1:49:02
Was waren die Gründe, weshalb Du die Fusion begrüsst hast?
Stärkung der gesellschaftlichen Stellung
Stärkung der Gewerkschaften als politische Kraft
1:51:47
2004 wurde die Fusion beschlossen. Wie schätzt Du heute das Resultat ein?
Vorgeschichte Wahl SMUV-Präsident 2000 Renzo Ambrosetti/André Daguet
2000
1:55:24
Wie schätzt Du heute die Stellung der UNIA in der Gewerkschaftsbewegung ein?
Starke Rolle trotz einiger Kritikpunkte
1:56:42
Wie schätzt du die Rolle der UNIA in der schweizerischen Gesellschaft heute ein?
Stärkung der Gewerkschaften in der Gesellschaft
Auftritt der UNIA
1:58:28
Es gibt die Einschätzung, dass die UNIA professioneller sei als ihre Vorläufergewerkschaften. Wie schätzt Du die positiven und negativen Seiten dieser Professionalisierung ein?
Widerspruch gegen diese Einschätzung
Ausbildung des Personals
2:01:02
Seit Jahren ist die Rede von den aktiven Mitgliedern, Stichwort Demokratisierung der Gewerkschaft. Wie ist das zu verstehen?
Bezug zur Basis und Mitarbeit
2:03:27
Worin messen sich die Erfolge der Gewerkschaften, namentlich auch der UNIA?
Tägliche Arbeit
Öffentlichkeitsarbeit
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2:04:55
Was ist die Funktion der Gewerkschaft in der heutigen Zeit?
Partner in der gesellschaftlichen Weiterentwicklung
2:08:19
Gewerkschaftliche Arbeit ist oftmals begrenzt im nationalen Rahmen. Inwiefern ist das noch zeitgemäss?
Schwierigkeiten internationaler gewerkschaftlicher Arbeit
Europäische Betriebsräte
2:11:36
Jetzt sind wir am Ende dieses Interviews. Abschliessend frage ich Dich, was Du heutigen Gewerkschafter und Gewerkschafterinnen raten bzw. mit auf den Weg geben würdest.
Persönliches Engagement