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Die Faktenlage zu den Transfettsäuren ist eigentlich klar. Im industriellen Verfahren der Fetthärtung können Abkömmlinge der Fettsäuren in solchen Mengen entstehen, die in der Natur niemals vorkommen. Entsprechend hat man bereits wiederholt festgestellt, dass die Transfettsäuren aus natürlichen, nicht gehärteten Fetten in keinem Zusammenhang zu negativen gesundheitlichen Auswirkungen stehen. Dies im Gegensatz zu den Transfettsäuren aus industriell gehärteten Fetten (aber auch aus stark verarbeiteten Ölen). Eine weitere Studie, diesmal aus Japan, bestätigt die vorliegenden Erkenntnisse.
Bei etwas mehr als 1100 Studentinnen der Ernährungswissenschaften von 15 japanischen Institutionen wurde die Zufuhr an Transfettsäuren ermittelt und diese in den Zusammenhang zu unterschiedlichen Gesundheitsmarker gebracht. Mit steigendem Gehalt der Transfettsäuren aus gehärteten Fetten wurde ein grösserer Bauchumfang sowie ein höherer Gehalt an verzuckertem rotem Blutfarbstoff (glycolysiertes Hämoglobin) beobachtet, beides ganz anständige Risikofaktoren. Keinen Zusammenhang gab es hingegen zu den Transfettsäuren aus natürlichen Fettquellen. Wie gesagt, nichts Neues. Aber die Bestätigung vorhandenen Wissens ist auch eine wertvolle Erkenntnis.
Yamada et al. Association of trans fatty acid intake with metabolic risk factors among free-living young Japanese women. Asia Pac.J.Clin.Nutr. 18 :359-371, 2009.