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Ende November geht es für Andy Murray und Grossbritannien auswärts gegen Belgien um den Davis-Cup-Titel. Es wäre der erste britische Triumph seit 1936. Dem Kampf um die «hässlichste Salatschüssel der Welt» ordnet Murray alles unter. Um die Siegeschancen zu vergrössern, erwog der Schotte am Montag gar einen Verzicht auf die ATP Finals in London. «Meine Teilnahme in London ist sehr fraglich», erklärte er.
Wenn er nicht verletzt ist, wird er spielen müssen.
Doch die Antwort von Verbandsseite kam postwendend. ATP-Präsident Chris Kermode machte am Dienstag unmissverständlich klar: «Die Teilnahme am Masters ist obligatorisch». Murrays Aussagen nach dem Davis-Cup-Halbfinal gegen Australien hätten ihm gar nicht gefallen. «Wenn er nicht verletzt ist, wird er spielen müssen», so Kermode.
Nach eigenen Angaben leidet Murray bereits jetzt an Rückenproblemen. Der Weltranglisten-3. dürfte also keine Schwierigkeiten haben, sich mit einem ärztlichen Attest dispensieren zu lassen. Das letzte Wort ist noch nicht gesprochen.