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Das Sportparlament hat das Projekt «Sion 2026. Die Spiele im Herzen der Schweiz» offiziell als Kandidatur für die Olympischen Winterspiele 2026 bestätigt. Die Delegierten der Sportverbände haben damit den Entscheid des Exekutivrats von Swiss Olympic vom 7. März ratifiziert.
Das Projekt «Sion 2026. Die Spiele im Herzen der Schweiz» ist vom Sportparlament von Swiss Olympic an seiner ausserordentlichen Versammlung ohne Gegenstimme formell zur Schweizer Kandidatur für die Olympischen und Paralympischen Winterspiele gekürt worden. Gleichzeitig sagte das Sportparlament ebenfalls einstimmig Ja zum Antrag, dass Swiss Olympic 8 Millionen Franken aus seinen Reserven an die Kosten der Kandidaturphase beisteuert.
Dass die Unterstützung für «Sion 2026» gross sein würde, hatte sich an diesem Abend im Haus des Sports nach der emotionsreichen Präsentation des Komitees von «Sion 2026» herauskristallisiert. Bekannte Sportlerinnen und Sportler aus allen Landesteilen waren extra nach Ittigen gereist und zeigten sich begeistert von der Idee, den weltgrössten Wintersportanlass in der Schweiz zu organisieren.
Damit ist der nationale Nominationsprozess von Swiss Olympic zu Ende gegangen. Vor über einem Jahr war dieser Prozess mit fünf verschiedenen Projekten gestartet. Das Projekt «Sion 2026» kann nun die nächsten Etappen in Angriff nehmen. Zunächst muss die Detailplanung so vorangetrieben werden, dass es den Behörden auf Bundesebene im Herbst vorgelegt und die Vernehmlassung des Budgets gestartet werden kann. Die Zusammenarbeit mit einer interdepartementalen Arbeitsgruppe auf Bundesebene läuft bereits. Parallel dazu wird mit den Vorbereitungsarbeiten für die internationale Kandidaturkampagne begonnen. Das Datum der offiziellen Einreichung der Kandidatur beim Internationalen Olympischen Komitee (IOC) muss noch bestätigt werden, ist aber für Anfang 2018 vorgesehen. (pd)