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Schicht um Schicht entsteht ein Berg
Die Monumentalität der Bergwelt bildet einen starken Kontrast zur Unbeständigkeit des örtlichen Wetters. Dieser Kontrast formuliert die Entwurfsgrundlage, dem besonderen Schutzbedürfnis der Menschen nachzukommen, aber dennoch eine Intimität im Grundriss zu erreichen sowie auf der Zimmerebene angemessene Aussenbezüge herzustellen. Der klein gehaltene Fussabdruck des Gebäudes stellt eine überschaubare Zimmeranzahl auf den Etagen sicher und erlaubt eine Verankerung mit dem Ort, zumal auf den Zimmerebenen je zwei alternierende Stichgänge vorgesehen sind.
Auf Grund der Setzung des Bauwerks wird ein Endpunkt am westlichen Teil des Dorfes hergestellt. Die Form des Fünfecks verhindert eine Ausrichtung einer Gebäudeseite nach Norden und ermöglicht die bestmögliche Orientierung der Fassadenflächen.
Das Tragkonstruktionsprinzip wird durch den inneren Kern und die dort angeschlossenen, alternierenden Wände erstellt. Die Aussenwand ist selbsttragend konstruiert und wird allein an den Gebäudedecken mit Ankern gegen das Kippen gesichert. Die innere Materialität der tragenden Gebäudeteile ist in Stahlbeton gedacht und die Aussenwand in Schichtbeton. Der künstliche Berg entsteht wie einst die Landschaft Schicht um Schicht mit den örtlich vorhandenen Inhaltsstoffen.
Die Zimmer spannen sich zwischen den tragenden Gebäudeteilen und der schützenden Aussenwand auf. Diese verstrickt sich mit dem Raum, vor allem in dem Bereich des Loggia-Balkons. Die eingestellten Elemente innerhalb des Zimmers sind weder raumhoch noch tragend gestaltet. Das Kaminzimmer ist innerhalb der Kernebene an die Zimmer angehängt. Auf Grund seiner Doppelgeschossigkeit unterstützt es den Turmgedanken innerhalb des Bauwerks. Die Hotelwohnungen erhalten im öffentlichen Bereich eine zusätzliche Zweigeschossigkeit. Die Erschliessung der öffentlichen Bereiche ist als Zirkulation um die tragenden Wände an der Aussenwand oder durch den massiven Kern ausgebildet.