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Das Schweizerische Rote Kreuz im Testament begünstigen
Gerhard Ulrich und seine Frau Monika vermachen fast ihr gesamtes Hab und Gut dem Schweizerischen Roten Kreuz. Ein Zug aus Dankbarkeit, weil Gerhard Ulrichs Leben durch das SRK vor fast 70 Jahren in eine neue, gute Bahn gelenkt wurde. Aus einem traumatisierten Kriegskind wurde ein Mann mit klaren Lebenszielen.
Erfahren Sie, weshalb Gerhard Ulrich das SRK in seinem Testament berücksichtigt:
Was hat Sie dazu bewegt, sich für das Schweizerische Rote Kreuz zu engagieren?
Ich möchte meine Dankbarkeit ausdrücken, denn das Schweizerische Rote Kreuz hat mein ganzes Leben bestimmt. Das begann 1948 und ist heute noch so.
Wie kam es dazu, dass Sie in die Schweiz kommen konnten?
Ein Schweizer Ärzteteam hat aus den unterernährten Kindern in Chemnitz und Dresden über 400 Kinder ausgewählt, die gesundheitlich in einem besonders schlechten Zustand waren. Ich hatte das «Glück», dass ich dazugehörte. Das hat mein ganzes Leben bestimmt. Dadurch habe ich eine Beziehung zur Schweiz aufgebaut – für mich war die Schweiz das gelobte Land.
Was bewegt Sie dazu, fast Ihr gesamtes Hab und Gut dem Schweizerischen Roten Kreuz zu vermachen?
Mit diesem Legat kann ich von meiner Dankbarkeit etwas abgeben.
Was möchten Sie durch Ihr öffentliches Statement erreichen?
Ich hoffe, dass andere Menschen, die dazu in der Lage sind, dasselbe tun. Wenn sie etwas haben, das sie selbst nicht brauchen und das sie nicht anderweitig vererben möchten, sollten sie es dem Schweizerischen Roten Kreuz zuhalten.
Glauben Sie, wer Gutes tut, bekomme Gutes zurück?
Ich glaube nicht daran, dass wer Gutes tut, immer Gutes zurückbekommt. Wir haben gegenteilige Erfahrungen gemacht und sagen deshalb untereinander immer mal wieder: Tue nichts Gutes, dann geschieht dir nichts Böses.