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Eigentlich hatte ich mir vorgenommen, so wenig wie möglich über dieses C-Wort zu schreiben. Das überlasse ich gerne den auserwählten Fachleuten rund um den Globus. Ich bin mir sicher, dass dieses Wort am Ende des Jahres zum Unwort des Jahrhunderts erkoren wird und somit noch länger im Mittelpunkt steht.
Corona entdeckte die japanische Autoindustrie bereits 1957 für sich. Hergeleitet aus dem spanischen Wort für Krone, setzte sich Toyota mit den Corona Modellen die Krone auf.
Die Toyopet Corona Serien wurden in drei Versionen gebaut; 1200, Standard und Deluxe. Letztere waren mit zeitgemässem Luxus wie Radio, zwei Scheibenwischern und einer beheizten Heckscheibe ausgestattet. Der Benzineinfüllstutzen wurde elegant hinter dem aufklappbaren, hinteren Nummernschild versteckt.
Das offizielle Einsteigermodell in die Oberklasse, lancierte Toyota 1957 mit dem Toyopet Corona T10. Mit einem Ottomotor, einem Hubraum von 995m³ und 33 PS erreichte dieses Modell eine Höchstgeschwindigkeit von 90km/h. Bereits ein Jahr später wertete der Hersteller den Toyopet Corona T10 mit verchromten Türgriffen auf.
Es folgte 1968 der Toyopet Corona Pickup (Mark II) in der ersten Generation. Dieser wurde mit Einzel- oder Doppelkabine angeboten. Standardmässig war der Pickup mit einem 1.5-Liter-Motor In-lin-4-Zylinder ausgestattet, verbunden mit einem 3-Gang-Schaltgetriebe. Die Exportmodelle konnten auch mit einem 3-Gang-Automatikgetriebe geordert werden. Der Toyota Hilux löste 1984 den Pickup ab und die Produktion wurde ab diesem Zeitpunkt eingestellt.
Vorerst war der Toyopet Corona nur für den japanischen Automobilmarkt bestimmt. Um auf dem internationalen Markt Fuss zu fassen, strebte Toyota eine Vereinheitlichung der Modelle an. Mit dem Gelingen der Normanpassungen, konnte der Toyopet Corona nach Afrika und Südamerika exportiert werden.
Die dritte Generation des Toyopet Corona wurde 1964 gebaut. Mit diesem Modell wagte Toyota den Schritt in den europäischen Markt. Doch vorweg nur nach Grossbritannien, da in England wie in Japan die Fahrzeuge Rechts gelenkt wurden.
So richtig schnittig wurde es dann 1965 mit dem Sportmodell. Ein 1.6 Liter Benziner mit zwei Vergasern und 90 PS. Drei Jahre später kam diese Sportausführung mit 100 PS auf den Markt.
Der Toyopet Corona T40 war eines der ersten japanischen Autos, welches sich im Westen etablieren konnte. 1969 wurde das Auto zum Importwagen des Jahres erkoren.
Die Konkurrenz wurde schnell auf diese Toyota Modelle aufmerksam und der engste Nebenbuhler kam aus dem eigenen Land. Datsun/Nissan war mit seinem Modell «Bluebird» dem Autohersteller Toyota jahrelang dicht auf den Fersen.
Im Jahr 1978 wandelte der Konzern den Markennamen von Toyopet in Toyota um. Die Einstellung der Produktion von Corona Modellen erfolgte 1996.
Dass Corona aus dem asiatischen Raum stammt, ist einmal mehr mit diesem Blog bewiesen. Dass dieses C-Wort durchaus mit einem angenehmen Aspekt in Verbindung gebracht werden kann, auch.
Und zum Schluss noch der Wunsch des Jahres 2020:
Blibed Sie xund!