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Orientierungsschule, Austauschjahr in Frankreich und danach ans Gymnasium
Planung, Gastlandwahl und wie es weiter ging
In welcher Klasse und an welchem Schultyp warst du, als du dich bei YFU beworben hast?
Ich war in der Orientierungsschule, in der 9. Klasse.
Wie hast du von der Möglichkeit, mit YFU ein Austauschjahr zu machen, erfahren?
Ich bin im Internet auf YFU gestossen.
Welche speziellen Fragen ergaben sich für dich als Sekundarschülerin, die ein Austauschjahr machen wollte?
Die einzige Frage, die ich hatte, war, was ich machen musste, um nach dem Austauschjahr am Gymnasium zu beginnen. Ich konnte mich schon in diesem Jahr für das Jahr nach dem Austauschjahr bewerben.
Wie hast du dein Gastland ausgewählt?
Bei mir ging es eigentlich darum, Französisch zu lernen. Ich fand, dass das kanadische Französisch speziell ist, und Belgien hat mich nicht wirklich interessiert. Deshalb habe ich mich für Frankreich entschieden.
Würdest du dich heute anders entscheiden?
Eindeutig nicht. Das Austauschjahr ist das Beste, was ich machen konnte!
Was ist deiner Meinung nach geeigneter für das 10. Schuljahr oder ein Zwischenjahr: ein Jahres- oder ein Semester-Programm?
Ich finde, man sollte ein ganzes Jahr gehen. Ich zum Beispiel habe meine besten Freunde erst im zweitem Semester kennen gelernt. Man baut sich dort ein Leben auf und sollte die Zeit auch geniesen. Ein halbes Jahr ist viel zu schnell um. Ausserdem lernt man so die Sprache besser.
Was würdest du anderen SekundarschülerInnen raten, die gerne für ein Jahr oder ein Semester ins Ausland gehen würden?
Man sollte sich früh genug darum kümmern, was man nach diesem Jahr machen wird. Zum Beispiel schon die Lehrstelle sichern oder sich schon bei einer Schule anmelden.
Was sind aus deiner Sicht die Vorteile, wenn man ein Austauschjahr macht?
Man wird selbstständiger und selbstbewusster, und es ist immer ein Vorteil, eine andere Sprache zu können. Auch traut man sich meistens mehr, auf fremde Personen zuzugehen und weniger Vorurteile anderen Menschen und Kulturen gegenüber zu haben.
Und noch zum Schluss:
Ich finde, ich habe mein Austauschjahr gerade zum richtigem Zeitpunkt gemacht, da es mir jetzt am Gymnasium sehr hilft. Nicht nur wegen der Sprache, sondern auch weil ich selbstständiger und offener bin.