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Titel des Forschungsprojekts
Rumänisch-schweizerische Forschungsstudie zu den Auswirkungen von Abwassereinleitungen im unteren Einzugsgebiet der Flüsse Bega und Timis
Inhalt und Ziel des Forschungsprojekts
Im untersuchten Einzugsgebiet gibt es zahlreiche punktuelle Verschmutzungsquellen, wie zum Beispiel die Ausläufe der städtischen Abwasserreinigungsanlagen, als auch diffuse Quellen, wie zum Beispiel die Abflüsse von Landwirtschaftsflächen. Eine umfassende Methodologie soll die Grundlage schaffen für eine optimale Planung zur Reduktion dieser Belastungen. Sie basiert auf dem sogenannten „Driver-Pressure-State-Impact-Response (DPSIR) Framework“. Darin werden die treibenden Kräfte (Drivers) und die daraus resultierenden Belastungen (Pressures) für die Gewässer identifiziert und charakterisiert. Anschliessend wird der Zustand (State) der Gewässer untersucht sowie die Auswirkungen (Impact) der Belastungen auf die Gewässer modelliert. Abschliessend werden Ziele und Massnahmen (Response) vorgeschlagen, um den Zustand der Gewässer effizient zu verbessern.
Wissenschaftlicher und gesellschaftlicher Nutzen
Der wissenschaftliche Nutzen der Studie liegt in der Anwendung des DPSIR-Modells unter Berücksichtigung und Einbezug der relevanten, lokalen Akteure, da in der Vergangenheit festgestellt wurde, dass technologische Lösungen allein oft nicht zielführend sind. Der gesellschaftliche Nutzen der Studie liegt einerseits darin, dass diese Rumänien bei der Umsetzung der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie unterstützen wird, welche eine gewisse Verbesserung des Zustands von Gewässern bis 2015 vorschreibt. Andererseits wird durch die Forschungsstudie der Wissenstransfer zwischen Rumänen und der Schweiz gefördert.