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Venezuelas Staatschef Nicolás Maduro hat laut seiner Vizepräsidentin den Rücktritt seines Kabinetts gefordert. Maduro habe verlangt, dass alle Minister ihre Posten für eine «tiefgreifende Umstrukturierung» des Staates aufgeben, schrieb Delcy Rodríguez auf Twitter.
So solle das Land vor jeglicher Bedrohung geschützt werden, schloss Rodríguez ihren Tweet am Sonntag. Maduro äusserte sich zunächst nicht öffentlich zu dem Schritt.
Maduro hat seit der Machtübernahme 2013 sein Kabinett mehrmals ausgewechselt und Mitglieder des Militärs zum Beispiel an die Spitzen des Öl- und Innenministeriums befördert. Die jetzige Rücktrittsforderung erfolgt inmitten einer schweren politischen Krise Venezuelas.
In Venezuela tobt ein Machtkampf zwischen Maduro und dem selbst ernannten Übergangspräsidenten Juan Guaido. Hinter Maduro stehen Russland und China, hinter Guaido die USA, Deutschland und mehrere andere Länder. Der tagelanger Stromausfall sorgte zudem für noch mehr Unmut in der Bevölkerung, die schon unter Engpässen bei der Lebensmittel- und Medikamentenversorgung leidet. (sda/dpa/reu)
Angesichts der schwersten sozialen Unruhen seit Jahrzehnten spricht Chiles Präsident Sebastián Piñera von einem «Krieg». Die konservative Regierung des südamerikanischen Landes weitete am Sonntag den Ausnahmezustand aus.
Der zunächst nur für die Hauptstadt Santiago de Chile geltende Notstand wurde in mehr als der Hälfte der Regionen des Landes verhängt. Die Zahl der Todesopfer stieg auf zehn, rund 1500 Menschen wurden festgenommen.
«Wir befinden uns im Krieg gegen einen mächtigen, …