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Die Interessenvereinigung von Softwareherstellern Business Software Alliance (BSA) meldet heute zwei Wechsel bei den Zuständigkeiten, die die Schweiz betreffen. Georg Herrnleben, bisher Regionalmanager für Zentraleuropa, übernimmt zusätzlich die Leitung der osteuropäischen Märkte und wird somit Director Central & Eastern Europe. Er ist für die Länder Deutschland, Österreich, Schweiz, Tschechische Republik, Ungarn und Polen verantwortlich.
Weiter teilte die Allianz mit, dass Swantje Richters per 12. April 2006 zum neuen Chairman von BSA in Deutschland, Österreich und in der Schweiz ernannt wurde. Richters ist nun die oberste Vertreterin und Sprecherin der Verbandsmitglieder in diesen Ländern. Sie war bisher sechs Jahre als Rechtsanwältin in dem Bereich IP und IT in tätig und arbeitet seit Anfang 2006 bei Microsoft Deutschland.
Die Mitglieder von BSA (unter anderem Adobe, Apple, IBM, Microsoft, SAP) kämpfen gegen Softwarepiraterie und veröffentlichen zum Teil umstrittene Studien
. Der osteuropäische Markt sei einer der "strategisch wichtigsten weltweit", lässt sich Herrnleben in der heute veröffentlichten Mitteilung zitieren.
In der Schweiz hingegen ist der Anteil raubkopierter Software durch die "beständige Arbeit der BSA" auf 27 Prozent gesunken. Der Schaden für die Softwarehersteller sei in der Schweiz aber wegen des stark wachsenden Marktes für Software von 386 auf 462 Millionen Franken gestiegen. Trotzdem ist die Schweiz auf dem fünften Platz der Liste der Länder mit der niedrigsten Piraterierate. (mim)