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Pepetela, geboren 1941 in Benguela, Angola, studierte in Portugal, bevor er aus politischen Gründen ins Exil nach Algerien ging. 1969 schloss er sich der Guerilla zur Befreiung Angolas an und fing an zu schreiben. Nach der Unabhängigkeit war er einige Jahre Vizeminister für Bildung, seit 1982 ist er Professor für Soziologie an der Universität in Luanda, wo er auch lebt. Er gehört zu den wichtigsten Autoren Angolas und erhielt die höchsten Auszeichnungen für sein Werk, u. a. 1997 den Prémio Camões.
Pepetela (mit eigentlichem Namen Artur Carlos Maurício Pestana dos Santos) wurde 1941 in Benguela, Angola, geboren und ging in Benguela und Lubango zur Schule. Ab 1958 studierte er an der Universität in Lissabon, gab das Ingenieurstudium jedoch bald zugunsten der Soziologie auf. Wegen seines Engagements für die Unabhängigkeit Angolas musste er 1962 aus politischen Gründen ins Exil gehen, zunächst nach Paris und sechs Monate später nach Algier, wo er sein Soziologiestudium abschloss. Gemeinsam mit Henrique Abranches gründete er dort auch das Zentrum für Angola-Studien (Centro de Estudos Angolanos).
1969 schloss er sich in der Provinz Cabinda den Guerilla-Kämpfern zur Befreiung Angolas an; als Nom de Guerre benutzte er »Pepetela«, den Namen, der später auch zu seinem literarischen Pseudonym wurde (sein Nachnahme »Pestana«, zu Deutsch »Wimper«, heißt auf Umbundo »pepetela«). Nach der Unabhängigkeit Angolas war Pepetela sechs Jahre lang Vizeminister für Bildung, seit 1982 ist er Professor für Soziologie an der Universität von Luanda und engagiert sich kulturpolitisch, u. a. war er Mitbegründer des Angolanischen Schriftstellerverbandes (Unio de Escritores Angolanos). Er lebt in Luanda.
Seit seiner Rückkehr nach Angola 1969 schreibt Pepetela – vor allem Romane, aber auch Theaterstücke. Neben dem angolanischen Nationalpreis für Literatur, mit dem gleich zwei seiner Romane ausgezeichnet wurden, erhielt Pepetela für sein Werk höchste Ehrungen, so z. B. 1997 den Prémio Camões, 1999 den holländischen Prinz-Claus-Preis und 2002 den brasilianischen Ordem do Rio Branco. Sein Roman A Geração da Utopia ist auf der Liste der afrikanischen 100 besten Bücher des 20. Jahrhunderts.