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Übergewicht
Übergewicht verursacht oder verstärkt Krankheiten, beispielsweise nimmt das Risiko für Stoffwechselerkrankungen oder Herz-Kreislaufstörungen zu. Übergewicht hat sowohl individuelle (Beeinträchtigung der täglichen Aktivitäten und des Wohlbefindens) als auch gesellschaftliche Auswirkungen (Erhöhung der Gesundheitskosten).
Beobachtete Entwicklung

Im Jahr 2012 sind 41,7 Prozent der Luzerner Bevölkerung übergewichtig. Der Anteil von Personen mit Übergewicht hat sich im Vergleich zu 2002 nicht wesentlich verändert.
Der Anteil der übergewichtigen Personen steigt mit dem Alter. So sind 23,3 Prozent der 18- bis 34-jährigen Personen übergewichtig, bei den 65-jährigen und älteren Personen sind es 58,4 Prozent. Männer haben häufiger Übergewicht (49,2%) als Frauen (34,7%).
Angestrebte Entwicklung und Beurteilung

Der Bund trifft im Rahmen seiner Zuständigkeiten Massnahmen zum Schutz der Gesundheit. Die Luzerner Gesundheitsförderung bezweckt gemäss Gesundheitsgesetz die Verbesserung des Gesundheitszustands des Einzelnen und der Gesamtbevölkerung sowie von bestimmten Personengruppen. Die Prävention soll bestimmte Krankheiten und Unfälle verhüten und deren Häufigkeit und Schwere vermindern. Sie umfasst Massnahmen zur Früherkennung von Krankheiten und zur Abschwächung von Krankheits- und Unfallfolgen.
Wünschenswert ist eine Abnahme des Anteils der Personen mit Übergewicht.
Die Beurteilung erfolgt aufgrund folgender Kriterien:

Es ist keine wesentliche Veränderung zu beobachten. Erwünscht wäre eine Abnahme.
Definition
Der Indikator zeigt den Anteil der Personen ab 18 Jahren, die einen Body-Mass-Index von über 25 aufweisen und somit als übergewichtig gelten. Für Jugendliche unter 18 Jahren gelten andere Grenzwerte; diese werden deshalb nicht berücksichtigt.
Daten
Schweiz: