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Die Zahl der im Meer lebenden Populationen von Säugetieren, Vögeln, Reptilien und Fischen ist seit 1970 um die Hälfte gesunken. Gründe seien Überfischung, Umweltverschmutzung und Klimaveränderung, erklärte die Umweltschutzorganisation WWF am Mittwoch in einem Bericht.
Ursprung dieser Tendenzen sei der Mensch. Vor allem wuchs der Appetit des Menschen auf Fisch unaufhörlich, so dass Fischpopulationen stark dezimiert wurden – teilweise sank ihre Zahl in rund 40 Jahren um 74 Prozent.
Dies habe «schlimme Folgen» für die gesamte Menschheit, warnte WWF-Chef Marco Lambertini. Schliesslich würden gerade die ärmsten Gemeinschaften, die vom Meer abhingen, «am schnellsten und härtesten» getroffen.
Dem Bericht zufolge gibt es auch immer weniger Korallenriffe, Mangroven und Seegräser, die wiederum für Fische wichtig sind. Für seinen neuen Bericht «Living Blue Planet» beobachtete der WWF 5829 Populationen, die zu 1234 Spezies gehören. (sda/apa/afp)
Die Mutter des im russischen Straflager gestorbenen Kremlgegners Alexej Nawalny hat nach tagelangem Warten Zugang zu seiner Leiche erhalten. Sie habe den Körper ihres Sohnes in der Leichenhalle zu sehen, aber nicht ausgehändigt bekommen, teilte Ljudmila Nawalnaja am Donnerstag in einem Video mit. Der 47-Jährige war am Freitag vergangener Woche im Straflager gestorben. Seither hatte die Mutter die Leiche in der Region am Polarkreis gesucht. Sie forderte erneut in dem Video, dass ihr der Leichnam ausgehändigt werde, damit sie ihn beerdigen könne.