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Die Landesregierung hilft mit 169 Mio. Franken mit, den Flusslauf der Rhone im Wallis in einer dritten Korrektion zu sanieren. Die erste Rhonekorrektion im 19. Jahrhundert gehörte zu den grossen baulichen Pionierwerken der Schweiz.Dieser Inhalt wurde am 13. Mai 2009 - 11:30 publiziert
Die 169 Mio. Franken des Bundesrates sind für vordringliche erste Arbeiten zum Hochwasserschutz im Rhonetal vor Hochwasser gedacht. Der Betrag deckt 65% der Kosten.
Die gesamte Korrektion ist auf 25 bis 30 Jahre angelegt und soll den Flusslauf auf einer Länge von 160 Kilometern zwischen Gletsch im Oberwallis bis zur Mündung in den Genfersee sanieren.
Ziel ist die Begrenzung der Schäden, die bei extremem Hochwasser bis zu 10 Milliarden ausmachen könnten.
Für die besonders gefährdeten Abschnitte haben die Kantone Wallis und Waadt ein Zwölfjahresprogramm 2009 bis 2020 erarbeitet.
Die erste Bautappe bis 2014 auf den Walliser Abschnitten Visp, Siders/Chippis und Sitten kostet rund 350 Mio. Franken und soll potenzielle Schäden von 6 Milliarden verhindern.
Die beschleunigte Korrektion des Flusslaufs ist auch eine Konsequenz der Überschwemmungen und der Schäden im Herbst 2000.
Die erste Rhonekorrektion zwischen Brig und dem Genfersee wurde zwischen 1863 und 1893 vorgenommen. Ihr war die Linthkorrektur in der Ostschweiz vorangegangen. Gleichzeitig mit der Rhone- fand auch die 1. Jurawässerkorrektion im Seeland im Gebiet der drei Seen statt.
Alexander Künzle, swissinfo.ch, und Agenturen
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