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Mysteriöses Verschwinden von Kleidern geklärt
Zürich. In der Zeit von März 2007 bis anfangs 2008 veruntreute ein 39-jähriger Filialleiter eines Modegeschäftes in Zürich-Enge Kleider im Wert von 19'000 Franken. Das Deliktsgut verschenkte oder verkaufte er.
Im Februar 2008 erstattete der Regionalverkaufsleiter eines Konfektionsgeschäftes Anzeige bei der Stadtpolizei Zürich, weil bei einer Filiale im Zürcher Stadtkreis 2 bei der Inventur ein grosser Fehlbetrag festgestellt worden war. Umfangreiche Ermittlungen führten die Detektive zu einem 39-jährigen Schweizer. Er hatte als Filialleiter vom März 2007 bis anfangs 2008 in diesem Laden gearbeitet und dann von sich aus das Arbeitsverhältnis aufgelöst.
Nach anfänglichem Leugnen zeigte sich der Verdächtige schlussendlich geständig, während seiner Tätigkeit rund 140 Kleidungsstücke verschiedener Marken im Wert von rund 19’000 Franken veruntreut zu haben. Die Textilien habe er an Freunde und Bekannte verschenkt oder verkauft. Ein Motiv für seine Tat konnte der Schweizer nicht angeben. Durch den Verkauf hatte er rund 5’000 Franken erwirtschaftet. Gegen den Mann wird zu Handen der Staatsanwaltschaft Zürich rapportiert.