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Seine Vorgehensweise wurde aus der Not geboren: „Ich habe damals Werbung studiert und mein gesamtes Studentendarlehen für eine Canon EOS 5D Mark III [mittlerweile ersetzt durch das Nachfolgemodell Canon EOS 5D Mark IV] ausgegeben, damit ich meine eigenen Kampagnen fotografieren konnte. Zu dieser Zeit habe ich mich auch in den Fotojournalismus verliebt, und alle Fotografen, zu denen ich aufschaute, nutzten Objektive mit Festbrennweite. Also habe ich mir das günstige und kleine Canon EF 50mm f/1.8 II Objektiv [mittlerweile ersetzt durch das Nachfolgemodell Canon EF 50mm f/1.8 STM] besorgt und bin in andere Länder aufgebrochen, um auf der Straße Storys einzufangen.“
„Ursprünglich hatte ich nicht vor, dieses Objektiv lange zu nutzen, aber mit der Zeit habe ich mich an seinen Bildwinkel gewöhnt. Mir gefiel, dass er meinem eigenen Blickwinkel sehr ähnlich war, und ich fing an, ganz instinktiv mit diesem Objektiv zu fotografieren. Ich konnte etwas ansehen und wusste genau, wie das letztendliche Bild aussehen würde. Das gab mir das nötige Selbstbewusstsein, um noch mehr zu fotografieren.“
Als immer mehr bezahlte Jobs ins Haus flatterten, stieg Dafé auf das Canon EF 50mm f/1.4 USM und schließlich auf das Canon EF 50mm f/1.2L USM Objektiv um. Aufgrund seiner Erfahrungen mit dieser Brennweite (und seiner Begeisterung dafür) war er geradezu prädestiniert, als erster Profi mit dem Canon RF 50mm F1.8 STM zu arbeiten, dem leichtesten und günstigsten Standardobjektiv der RF-Reihe.