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Als freiwilliges Engagement für den Klimaschutz betreibt Novartis in Kolumbien eine nachhaltige Forstplantage. EBP entwickelte das Klimaschutzprojekt, sorgt für die Registrierung beim UN-Klimasekretariat und betreut das Monitoring.
EBP entwickelte im Auftrag von Novartis und in Zusammenarbeit mit Carbon Decisions International ein Klimaschutzprojekt rund um die nachhaltige Wiederaufforstung in der Nähe von Puerto Lopez in Kolumbien. Es handelt sich um die erste grössere Plantage, die nebst kommerziellen Baumarten gezielt und langfristig einheimische Arten einsetzt. Daneben produziert das Projekt nachhaltigen Kautschuk und Waldbienenhonig. Das Projekt verfügt zudem über eigene Baumschulen und Samenbanken mit einer Vielfalt von einheimischen Arten, die mehrheitlich in Wäldern der Region gesammelt wurden.
Registrierung beim UN-Klimasekretariat
EBP entwickelte die Unterlagen, um das Projekt im Rahmen des Clean Development Mechanism (CDM) des Kyoto-Protokolls beim Klimasekretariat der Vereinten Nationen in Bonn registrieren zu lassen. Notwendig dafür sind eine umfangreiche Dokumentation, der Nachweis, dass das primäre Ziel dem Klimaschutz dient, und die Berechnungen der CO2-Senkenleistung des Projektes auf Basis des Biomassezuwachses im Vergleich zu einem Referenzszenario ohne das Projekt.
Monitoring des Klimaschutzeffekts
Zusätzlich ist EBP im Rahmen des Monitorings für den Nachweis der CO2-Senkenleistung zuständig und entwickelt jährlich die Monitoringberichte für Novartis sowie fünfjährlich diejenigen für das Klimasekretariat, um die entsprechenden Klimaschutz-Zertifikate ausstellen zu lassen.
EBP begleitet das Projekt seit seinen Anfängen im 2013 bei der Suche nach geeigneten Farmen und wird in Zukunft weiterhin das Monitoring des Klimaschutzeffekts übernehmen.