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Der Leitfaden wurde im Auftrag des gesamtschweizerischen Programms Jugend und Gewalt des Bundesamtes für Sozialversicherungen (BSV) entwickelt (www.jugendundgewalt.ch). Mit dem Leitfaden kam das Programm Jugend und Gewalt dem Bedarf nach praxisgerechten, aus wissenschaftlichen Erkenntnissen abgeleiteten Good-Practice-Kriterien im Bereich der Prävention von Jugendgewalt nach. Grundlage für die Good-Practice-Kriterien war die aktuelle internationale wissenschaftliche Literatur zur Wirksamkeit von Gewaltprävention. Die herausgearbeiteten Kriterien wurden anschliessend in Workshops mit verschiedenen Fachleuten der Gewaltprävention aus der ganzen Schweiz validiert. Der Leitfaden stellt ein Arbeitsinstrument für die Praxis dar. Er richtet sich an alle Fachpersonen und Fachstellen sowie Institutionen, die sich mit dem Thema der Prävention von Jugendgewalt in den Kontexten Familie, Schule oder Sozialraum beschäftigen. Der Leitfaden gibt den Akteuren eine Orientierung und hilft, aus der Vielfalt der Präventionsmöglichkeiten geeignete Massnahmen zu prüfen und auszuwählen, bestehende Massnahmen zu überdenken oder neue Massnahmen zu erarbeiten. Er bietet somit kein pfannenfertiges Rezept der Gewaltprävention, sondern listet nur diejenigen Kriterien auf, die Erfolg versprechende Ansätze zur Prävention von Jugendgewalt darstellen. Eine Orientierung an den vorgestellten Good-Practice-Kriterien erhöht die Chance, dass wirkungsvolle Prävention geleistet wird.