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Apropos Geld… Nicht immer ist es so viel wert, wie es angibt. Manchmal übersteigt sogar der Material- den Nominalwert.
Das ursprüngliche australische 50-Cent-Stück besass einen Silberanteil von 80% und war deshalb aufgrund steigender Silberpreise zeitweise 2 Dollar wert – das heisst vier mal höher als der Nominalwert.
Auch die alte deutsche 1-Pfennig-Münze kostete in der Herstellung mehr als das Doppelte, nämlich 2.1 Pfennig.
Das Schweizer Foiferli setzt sich aus 92% Kupfer, 6% Aluminium und 2% Nickel zusammen. Es wiegt 1.8 Gramm und ist 1.25 Millimeter dick. 2005 stieg der Kupferpreis auf ein Rekordhoch. Damals stellte man sich die Frage, ob die kleinste Schweizer Münze abgeschafft werden soll. Die Frage ist durchaus berechtigt: Die Herstellung eines Foiferlis kostet den Bund 4.22 Rappen. Das ist zwar weniger als ihr Nominalwert, jedoch im Verhältnis knapp zwölfmal so teuer wie die Produktion des Fünflibers.