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Letzthin beklagte sich der Geschäftsführer eines Open-Source- Anbieters bei mir, als ich mit ihm über die Bedeutung von Communities diskutierte. Er meinte: «Diese Leute beanspruchen ein Recht auf freie Software und freien Support. Und dies nicht im Sinne von ‹freier Rede›, sondern von Freibier!» Dieses Urteil ist sicherlich zu pauschal.
Software-Entwickler arbeiten üblicherweise an unterschiedlichen Teilen oder einzelnen Modulen eines Projekts. Im Integrationsprozess werden diese einzelnen Teilstücke zusammengefügt und auf ihr einwandfreies Zusammenspiel getestet. Die Aufgabe eines Build Servers wie der Open-Source-Software Hudson besteht nun darin, diesen Vorgang weitgehend zu automatisieren.
Ist Open-Source-Software nun ein Hype oder bereits Mainstream? Die Antwort lautet, dass es darauf ankommt, welche Projekte man betrachtet. Auf dem Server hat Linux in den letzten Jahren ständig zugelegt und ist mitten im Mainstream. Das gilt auch für andere Technologien wie etwa Eclipse, das sich sowohl als Entwicklerumgebung als auch als Basis für Anwendungen wie Lotus Notes etabliert hat. Auch Firefox gehört zum Mainstream, während OpenOffice auf dem Weg dorthin ist. Gemessen am Marktanteil dürfte dieser Weg allerdings noch ziemlich weit sein.