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Galerie Paul Klee
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Paul Klee – Eine kleine Biografie
* 18. Dezember 1879 in Münchenbuchsee bei Bern, † 29. Juni 1940 in Muralto, Tessin
Der deutsche Künstler Paul Klee gehört wohl zu den wichtigsten Malern des vergangenen Jahrhunderts. Durch seine Werke, die sich den verschiedensten Kunstrichtungen unterwerfen und seine Tätigkeit am frühen Bauhaus prägte er ganze Generationen von Künstlern.
Ernst Paul Klee wurde am 18. Dezember 1879 bei Bern geboren.
Seine Eltern waren der deutsche Musiklehrer Hans Wilhelm Klee und die schweizerische Sängerin Ida Klee, die ihm die Liebe zur Musik mitgaben und ihn lebenslang Kraft und Inspiration aus der Musik schöpfen ließen. Mit sieben Jahren begann Paul Klee den Geigenunterricht und zeigte sich darin äußerst begabt, so dass er als gerade einmal Elfjähriger als außerordentliches Mitglied der Bernischen Musikgesellschaft bereits mitgespielt haben soll. Dass ihn ebenso das Zeichnen und das Malen interssierte, hatte für Paul Klees Eltern wenig Relevanz, sie wollten ihn als Musiker sehen.
Schließlich entschied Paul Klee sich gegen den Wunsch der Eltern für die Malerei und studierte Grafik an einer Münchener Privatschule. In der Folgezeit erlernte Paul Klee die Technik des Radierens, die er unter anderem während einer sechsmonatigen Italienreise zu verfeinern lernt. Nach weiteren Erfahrungen und Studien auf diesem Gebiet zieht Paul Klee 1906 nach München. Dort heiratet Paul Klee die Pianistin Lily Stumpf, mit der er einen Sohn zeugt.
1911 lernt Paul Klee August Macke und Wassily Kandinsky kennen und schließt sich dem „Blauen Reiter“, einer aus Künstlern des Expressionismus bestehenden Redaktionsgemeinschaft für einen Almanach an. Nach weiteren Reisen nach Paris und Tunis wird Paul Klee im Ersten Weltkrieg zeitweise zum „Kunstmaler“, der sich um die Reparatur der Tarnfarbe an Kriegsflugzeugen kümmerte.
Nach dem Krieg wird am 17. Mai 1920 in der Münchener Galerie Goltz die erste Einzelausstellung Paul Klees eröffnet. Veröffentlicht werden 371 Werke, darunter Aquarelle, Gemälde, Grafik Blätter, Plastiken und Zeichnungen. Im Oktober desselben Jahres wird Paul Klee nach Weimar berufen, Walter Gropius stellt ihn dort als Werkstattmeister für Buchbinderei an. Ab Herbst 1926 leitet Paul Klee am neuen Bauhaus Standort Dessau auch eine eigene Malklasse. Kunst als Schöpfungsakt parallel zur Natur verstehend lagen Paul Klees Schwerpunkte in der Farbenlehre und der bildnerischen Formenlehre.
Die Beziehungen zwischen Linie, Form und Farbe im Bildraum zu erfassen sollen dabei zum zentralen Anliegen des Künstlers gehört haben.
Paul Klees Tätigkeit am Bauhaus endete 1930, nachdem es zu Problemen mit dem neuen Bauhausdirektor Hannes Meyer und seiner Devise „Volksbedarf statt Luxusbedarf“ kam, aber auch weil dem links orientierten Paul Klee der aufkeimende Nationalsozialismus die Luft für seine Kunst abschnürte.
Im Dezember 1933 kehrt Paul Klee in die Schweiz zurück, wo er mehrfach um Einbürgerung ersucht. Da Paul Klee kurz vor der Entscheidung darüber 1940 verstirbt, wird ihm die Schweizer Staatsbürgerschaft postum zuerkannt