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Ausstellung Buddhismus im Rietberg Museum
Am 22.12. in die Innenstadt? Sicher nicht… Da habe ich doch viel lieber die Zeit genutzt, um die neue Ausstellung im Rietberg Museum/Zürich zu erkunden und geniessen „Next stop Nirvana“.
Dort habe ich neben vielen wunderschönen Buddha-Statuen und vielen Informationen unter anderem auch Legenden über Buddhas Leben gelesen. Und weil Weihnachten bevorsteht, möchte ich gerne die Überlieferung dieser aussergewöhnlichen Geburt mit Euch teilen:
Buddha entstammte dem Geschlecht der Gautama im heutigen Nepal. Nachdem der Ehe mit König Śuddhodana 20 Jahre lang keine Kinder beschieden waren, träumte Maya in einer Vollmondnacht, dass sie von Devas, himmlischen Geistern, zu einem See in den Bergen des Himalaya entführt würde. Nach einem Bad im See sei sie von den Devas in himmlische Gewänder gekleidet, mit kostbarem Parfum besprüht und mit Blütenblättern bestreut worden. Im Schlaf sei ihr ein weisser Elefant mit einer Lotosblüte am Stosszahn erschienen, der sie dreimal umkreist hätte und dann durch ihre rechte Hüfte in sie eingedrungen sei. Später sei der Elefant verschwunden, doch nach dem Erwachen habe sie gewusst, dass ihr etwas ganz Besonderes widerfahren sei. Und kurz danach merkte sie, dass sie schwanger war.
Als ihre Zeit beinahe gekommen war, reiste Maya zu ihren Eltern, um dort ihr Kind auf die Welt zu bringen. Auf dem Weg begannen jedoch bereits die Wehen. Sie machte Halt an einem Garten am Wegesrand und stieg aus. Die Bäume neigten sich zu ihr hinunter, sodass sie sich festhalten und stehend gebären konnten. So soll der kleine Prinz aus ihrer rechten Hüfte herausgetreten sein. Die Erde bebte und die Luft war erfüllt vom feinen Duft des Sandelholzes. Vom Himmel fielen blaue und rosa Blüten. Nach seiner Geburt stand er sofort auf und machte 7 Schritte und aus jedem dieser 7 Schritte erblühte eine Lotusblüte.
Falls Ihr in die Ausstellung geht, entdeckt Ihr ja vielleicht auch den Bereich zum Buddhismus in Zürich heute. Einige Schulklassen haben sich mit dem Thema beschäftigt. Sie erkundeten als rasende Reporter die Stadt, führten Interviews usw. Nicht zuletzt ist eine Art Kamishibai entstanden, in dem eine Klasse „Die Bienenkönigin“ der Brüder Grimm erzählt, als Beispiel für die buddhistische Tugend Mitgefühl.
Kurzum: Die Ausstellung ist rundum zu empfehlen. Ich wünsche Euch viel Freude und Berührt- und Inspiriertsein beim Entdecken.