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Mit Begabung oder Talent wird ein Aspekt bezeichnet, welcher zu besonderer Leistungsfähigkeit einer Person auf einem bestimmten Gebiet beiträgt.
Wikipedia
Oft höre ich von Menschen, mit denen ich über diese Plattform spreche, dass sie keine Talente hätten. Das stimmt nicht, es gibt keinen Menschen, der nicht irgend eine Fähigkeit besitzt, die er besonders gut kann. Manchmal ist diese Tätigkeit so selbstverständlich für die Person, dass er sie gar nicht als Talent wahrnimmt. Oder man konzentriert sich auf eine andere Begabung, weil man einmal diesen Weg eingeschlagen hatte und sich nicht vorstellen kann, auch noch andere Fähigkeiten zu besitzen. Mir kommt dabei immer Phil Collins in den Sinn, der Ursprünglich Schlagzeuger von Genesis war, bis zum Ausstieg ihres Sängers Peter Gabriel, den Phil fortan am Mikrofon ablöste. Was darauf geschah, steht nun in den Musik-Geschichtsbüchern.
Dies ist nur eines von zahlreichen Beispielen, die zeigen, dass Menschen sich nicht gut genug kennen oder sich gewisse Dinge nicht zutrauen, weil sie Angst vor dem Versagen haben. Und was wäre, wenn man plötzlich eine ähnliche Geschichte erleben würde? Ich selbst war anfänglich Keyboarder und danach Gitarrist, bis ich endlich den Weg ans Mikrofon gefunden hatte und ich bereue es nicht, mich dieser Herausforderung gestellt zu haben.
Man hat auf jeden Fall mehr gewonnen als verloren, wenn man sich etwas traut. Blockiert wird man meist vom Gedanken, dass es da draussen sicher viele Menschen gibt, die etwas besser können als man selbst. Aber wie sagt man so schön: für jeden Drachen gibt es einen Drachentöter und es gibt so etwas wie “den Besten” nicht, denn alles, was man tut ist facettenreich und hat mit persönlichen Vorlieben und Geschmack zu tun. Pablo Ruiz Picasso oder Rembrandt Harmenszoon van Rijn? Beide waren begnadete Maler. Doch wer war besser? Keiner, oder eben der, dessen Bilder dir persönlich besser gefallen.