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Alle, «die direkt Güter und Dienstleistungen für uns zur Verfügung stellen, sollen bis 2030 mindestens einen existenzsichernden Lohn erhalten». Das teilte Unilever am Donnerstag mit. Seinen eigenen Angestellten zahlt Unilever laut der Mitteilung bereits heute existenzsichernde Löhne. Nun gehe es darum, auch Niedriglohnarbeitern in der Produktion und der Landwirtschaft zu existenzsichernden Löhnen zu verhelfen.
Dazu will Unilever mit seinen Zulieferern, anderen Unternehmen, Regierungen und Nichtregierungsorganisationen zusammenarbeiten, um eine globale Einführung von existenzsichernden Löhnen zu erreichen. Die soziale Ungleichheit sei neben dem Klimawandel die grösste Bedrohung für die Welt, wird Konzernchef Alan Jope zitiert.
Ausserdem will Unilever jährlich 2 Milliarden Dollar in Zulieferfirmen investieren, die von Frauen oder Angehörigen einer Minderheit geführt werden.