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Die Menstruation spiegelt den natürlichen Zyklus im Körper wider und wird von den weiblichen Geschlechtshormonen beeinflusst. Bei jeder Frau kann dieser Zyklus anders verlaufen. Als normal gelten ein Zyklus von 24-35 Tagen und eine Blutungsdauer von 3-7 Tagen, wobei der weibliche Zyklus am ersten Blutungstag beginnt.
Von Blutungsstörungen spricht man, wenn es zu Abweichungen vom normalen Monatszyklus kommt. Dabei können die Blutungsstärke oder das blutungsfreie Intervall verändert sein. Ebenfalls kann die Menstruation ausbleiben oder starke Schmerzen verursachen.
Als Ursachen von Blutungsstörungen kommen funktionelle oder hormonelle Störungen, Veränderungen der Gebärmutter wie Myome, allgemeine Erkrankungen und genetische Probleme in Frage.
Insgesamt treten Blutungsstörungen bei Frauen häufig auf und können neben der Beeinträchtigung des Wohlbefindens auch Symptome der Blutarmut bzw. des Eisenmangels wie z.B. Müdigkeit und Abgeschlagenheit verursachen.
Je nach Ursache können Blutungsstörungen entweder medikamentös oder operativ therapiert werden.
Besteht der Verdacht auf eine Veränderung der Gebärmutter, muss meistens eine Gebärmutterspiegelung vorgenommen werden.
Ist eine feingewebliche Untersuchung der Gebärmutterschleimhaut erforderlich, um beispielsweise eine Krebserkrankung auszuschliessen, so wird in der Regel eine Ausschabung durchgeführt.
Blutungsstörungen - Abweichung vom normalen Montaszyklus