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Drei Tage lang wird die Company das Schloss Lenzburg und seine Besucherinnen und Besucher in die Zeit der Berner Landvögte des 15. Jahrhunderts versetzen.
Hintergrundgeschichte
Wir sind im Jahr 1476, nach der Schlacht bei Grandson und Murten, wo Karl der Kühne den Eidgenossen und ihren verbündeten Truppen unterlag. Die Niederlagen von Karl dem Kühnen bedeutete für die Eidgenossen nicht nur militärische Siege, sondern brachte sie auch in Besitz unzähliger Kostbarkeiten, die zu dem Schönsten und Feinsten der damaligen Zeit gehörte – die sogenannte Burgunderbeute. Zur Beute gehörten neben der praktisch gesamten Artillerie der Burgunder auch Rüstungen, Waffen, Fahnen, Tapisserien, Kleinodien, Trinkgefässe, kirchliche Geräte, Kleider und Lebensmittel.
Die Beute sollte nach der Schlacht von Murten nach Luzern geschafft werden, um diese zu verteilen. In unserem fiktiven Szenario stellen wir Berner Truppen dar, die Teile der Burgunderbeute für kurze Zeit auf der Lenzburg aufbewahren und bewachen, bevor sie weiter nach Luzern geschafft wird.
Abhängig von der Pandemiesituation.