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Interessierte Stellen (z.B. Trägerorganisationen, Leistungserbringer, Behörden) und die breite Öffentlichkeit schlagen Themen für HTA-Berichte vor. Diese werden nach festgelegten Kriterien priorisiert. Der Vorstand entscheidet über die zu bearbeitenden Themen.
Der Vorstand beauftragt ein spezialisiertes Team (meist ein universitäres Institut) mit der Erstellung des Assessment-Berichts.
Im Rahmen des Scopings werden die zu bearbeitenden Fragen eingegrenzt und im Detail definiert. Medizinische Fachspezialisten und weitere Stakeholder werden beigezogen und eingeladen, die festgelegten Fragestellungen zu kommentieren.
Das Assessment-Team (in der Regel Fachleute aus universitären Instituten) führt eine systematische Literaturrecherche zu vorhandenen Forschungsergebnissen in den Bereichen klinische Wirksamkeit und Sicherheit sowie gesundheitsökonomische Analysen durch.
Die aktuell verfügbare Evidenz wird kritisch bewertet und, wo dies möglich ist, mit geeigneten statistischen Verfahren zusammengefasst. Wenn nötig, werden im Rahmen der gesundheitsökonomischen Analysen Neuberechnungen aufgrund Schweizer Daten durchgeführt. Das Assessment-Team verfasst einen Bericht, der die vorhandenen Ergebnisse zusammenfasst. Nach seiner Fertigstellung werden die Stakeholder erneut eingeladen, im Rahmen eines Hearings den Bericht zu kommentieren.
Auf der Grundlage des Assessment-Berichts, der vorangehenden Scoping-Dokumente und des Feedbacks der Stakeholder, beurteilt der Expertenrat die im Assessment-Bericht dargestellten Ergebnisse und formuliert schliesslich Empfehlungen.
Der Appraisal-Bericht wird vom Vorstand entgegengenommen und veröffentlicht. Neben der Publikation auf dieser Webseite werden, je nach Thematik, auch andere Formate (z.B. Fachartikel) in Betracht gezogen. Der Vorstand entscheidet über weitere Massnahmen zur Dissemination an die interessierten Kreise und zur Umsetzung der Empfehlungen.