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Die Schweizer Alpbetriebe stehen vor einer doppelten Herausforderung, nämlich die zunehmende Verwaldung und die sinnvolle Verwertung der bei der Alpkäsefabrikation anfallenden Molke. Fleischrinder können dazu beitragen, das langfristige Überleben der Alpbetriebe zu sichern, indem der Weidedruck erhöht wird und die Molke umweltverträglich direkt vor Ort verwertet wird. In diesem Artikel geht es darum, die zugrunde liegende Problematik zu umschreiben und die gewählte Vorgehensweise sowie die Versuchsbedingungen der wissenschaftlichen Stossrichtungen des Projektes zu erläutern. Diese Aspekte werden in drei Artikeln in der Januarausgabe 2016 der Agrarforschung Schweiz aufgegriffen. Ein betriebswirtschaftlicher und ein marktwirtschaftlicher Artikel zur Einschätzung des Vermarktungspotenzials dieser Nischenproduktion ergänzen den systemischen Ansatz des Gesamtprojektes.
Sowohl im Sport als auch in der alternativen Landwirtschaft werden Pferde wieder vermehrt als Zugtiere eingesetzt. Auch bei Zugpferden kommt der effizienten Kraftübertragung eine wichtige Rolle hinsichtlich des Wohlbefindens zu.
Eine Vetsuisse-Studie zeigt, dass mit dem Konzept Freiluftkalb der Antibiotikaverbrauch in der Käl-bermast um 80 % reduziert wird. AGRIDEA hat die Wirtschaftlichkeit der Freiluftkalbhaltung geprüft und festgestellt, dass sie nicht mit der herkömmlichen Kälbermast mithalten kann.
Im Gegensatz zu Schweinen wird Milchvieh bisher kaum proteinreduziert gefüttert. Studien zeigen, dass es auch beim Rindvieh Potential zur Proteineinsparung und damit zur Reduktion von Ammoniak-Emissionen gibt.