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Sechs Jahre nach der Amputation seines linken Unterschenkels gewann der Österreicher Matthias Lanzinger an den Paralympics in Sotschi die Silbermedaille im Super-G hinter seinem Landsmann Markus Salcher.
Lanzinger galt als Junioren-Weltmeister und Europacup-Sieger einst als hoffnungsvolles Talent im Team der Österreicher. Im Weltcup-Rennen in Beaver Creek fuhr er 2005 das einzige Mal aufs Podest. Knapp drei Jahre später zog er sich in Kvitfjell (No) im Super-G einen mehrfachen, offenen Unterschenkelbruch mit schweren Gefässverletzungen zu. Nach Komplikationen bei der Operation musste dem inzwischen 33-Jährigen der linke Unterschenkel amputiert werden. (si)
Was für ein Comeback von Mauro Caviezel: Der Bündner gewinnt nur sechs Monate nach dem Riss der linken Achillessehne den Weltcup-Super-G in Val d'Isère.
Als Gewinner der Super-G-Kristallkugel des vergangenen Winters durfte Mauro Caviezel am Freitag seine Startnummer als Erster wählen. Der 32-Jährige entschied sich für die Nummer 5, was sich bei schwierigen Verhältnissen in der Savoyer Skistation als ideal erweisen sollte. Caviezel fand immer noch eine gute präparierte Piste vor, zudem verfügte er in diesem nur gut eine Minute dauernden Sprintrennen bereits über wichtige Informationen, die ihm sein als Erster gestarteter Teamkollege Marco …