Document ID: /curiavista/filtered/00000.jsonl.gz/151576

<h2>SubmittedText<h2><text><p>Mit Anfrage vom 22. April 2014 hat eine Bibliothekarin der Parlamentsdienste das Sekretariat des Mouvement autonomiste jurassien (MAJ) per E-Mail Fragen bezüglich Anzahl Arbeitsstellen im Spital Moutier und im Spital Jura gestellt.</p><p>1. Ist der MAJ als jurassische Kampforganisation offiziell Ansprechpartner des Bundes?</p><p>2. Ist ein solches Vorgehen mit der Vermittlerposition des Bundes in der Tripartiten Konferenz vereinbar?</p><p>3. Warum hat sich die Anfrage nicht direkt an die betroffenen Spitäler gerichtet?</p></text><h2>FederalCouncilResponseText<h2><text><p>Ein Mitglied des Nationalrates hat den Dokumentationsdienst der Parlamentsdienste um Lieferung verschiedener Zahlen und Texte im Zusammenhang mit gewissen Aspekten der Jurafrage gebeten. In Erfüllung dieses Auftrages wurde als Erstes die Verwaltung des Kantons Jura telefonisch kontaktiert. Dort wurde empfohlen, gewisse Sachauskünfte auch beim Mouvement autonomiste jurassien einzuholen, weil dieses viele Unterlagen zur jurassischen Geschichte gesammelt hat und über vielfältige Kontakte verfügt.</p><p>Zu den Fragen im Einzelnen:</p><p>1. Das Mouvement autonomiste jurassien wurde nicht als politische Organisation kontaktiert, sondern lediglich um Informationsunterstützung gebeten.</p><p>2. Es besteht kein Zusammenhang zwischen diesen Abklärungen und der Vermittlungsposition des Bundes.</p><p>3. Die Anfrage wurde sowohl an das Mouvement autonomiste jurassien als auch an die Direktionen der Spitäler gerichtet, damit der Auftrag fristgerecht erledigt werden konnte. Es gibt keine politischen Hintergründe für dieses Vorgehen.</p></text>