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Die weiterhin prekäre Situation am Chip-Markt hat Mercedes-Benz im ersten Quartal des neuen Jahres einen Absatz-Einbruch beschert. Konkret lieferte Mercedes von Januar bis März 501'600 PKWs aus, ein Minus von 15 Prozent gegenüber dem vergleichbaren Vorjahresquartal. Die Marktbedingungen seien wegen der Engpässe bei Halbleitern weiterhin herausfordernd, so der Konzern.
Immerhin habe der Absatz der Spitzenmodelle Maybach und S-Klasse sowie von Mercedes-Elektroautos hingegen kräftig zulegen können. "Trotz geopolitischer Unsicherheiten und einem volatilen Halbleitermarkt ist die weltweite Nachfrage nach Mercedes-Benz-Fahrzeugen weiterhin stark", erklärte der deutsche Autoproduzent. Die Situation bleibe aber unsicher wegen der instabilen politischen Lage und anhaltender Einschränkungen durch die Corona-Pandemie.
Die Van-Sparte von Mercedes-Benz, zu der Modelle wie Vito oder Sprinter gehören, hielt die Verkaufszahl im ersten Quartal mit 89'900 Stück auf dem Vorjahreslevel. Dies "trotz andauernder Schwankungen im Bereich der Halbleiterversorgung". Davon waren rund 2700 Fahrzeuge mit batterielektrischem Antrieb, mehr als doppelt so viele wie vor Jahresfrist.