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Marktbewegende Konjunkturdaten standen nicht auf dem Kalender. Auch der am Freitag besser als erwartet ausgefallene US-Arbeitsmarktbericht hat dem Markt keine neue Richtung gegeben. Weiterhin geht kaum jemand von einer baldigen Leitzinsanhebung in den USA aus.
Leicht gestiegen ist das britische Pfund, nachdem sich ein Ende der politischen Unsicherheit abgezeichnet hat. Innenministerin Theresa May dürfte die neue britische Premierministerin werden, nachdem ihre einzige verbliebene Konkurrentin Andrea Leadsom sich zurückgezogen hat. Schon in den nächsten Tagen könnte May gewählt werden und Premierminister David Cameron ablösen. Die Erholung des Pfund zum Dollar hielt sich jedoch in engen Grenzen. Beobachter erwarten schwierige Verhandlungen über die zukünftigen Handelsbeziehungen zwischen der EU und dem Vereinigten Königreich.
Auf breiter Basis unter Druck geraten ist der japanische Yen. Verantwortlich für die Verluste ist der Sieg der Regierungsparteien bei den japanischen Wahlen zum Oberhaus. Dies sei als Bestätigung der schuldenfinanzierten Konjunkturpolitik aufgefasst worden, kommentierten Analysten der BayernLB. Premier Abe hat bereits angekündigt, die nach ihm benannte Schuldenpolitik zur Wachstumsankurbelung (Abenomics) mit zusätzlichen Staatsausgaben fortsetzen zu wollen. Die Notenbank unterstützt diesen Kurs, indem sie massiv Staatsanleihen kauft und damit die Kreditkosten des Staates niedrig hält. Die Aussicht auf noch mehr Zentralbankgeld lastet auf dem Wert des Yen.
Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,85097 (0,85243) GBP und 113,23 (111,17) JPY fest.
Die Feinunze Gold wurde in London am Nachmittag mit 1'357,10 (1'354,25) USD gefixt. Ein Kilogramm Gold kostete 38'940,00 (38'740,00) EUR.
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(AWP)