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33. Weltcupsieg: Nino Schurter egalisiert Julien Absalons Rekord
Nino Schurter feiert beim Saison-Auftakt im brasilianischen Petropolis seinen 33. Weltcupsieg und egalisiert den Rekord des Franzosen Julien Absalon.
Nino Schurter feiert beim Saison-Auftakt im brasilianischen Petropolis seinen 33. Weltcupsieg und egalisiert den Rekord des Franzosen Julien Absalon.
Der 35-jährige Bündner setzte sich knapp vor dem Franzosen Maxime Marotte und dem Rumänen Vlad Dascalu durch.
Die Entscheidung fiel erst auf der Zielgeraden, auf der sich Schurter gerade noch an Marotte vorbei schieben konnte. Der vormals letzte Weltcupsieg des neunfachen Weltmeisterin datierte vom Juli 2019.
Knapp eine Minute hinter Schurter tastete sich der 24-jährige Tessiner Filippo Colombo in Abwesenheit von Olympiasieger Tom Pidcock und dem Niederländer Mathieu van der Poel als Fünfter nahe ans Podest heran. Auch Thomas Litscher schaffte es als Achter in die Top 10. Mathias Flückiger, letzte Saison Gesamtweltcupsieger und Olympia-Zweiter, musste sich mit Platz 14 zufrieden geben.
Schweizerinnen geschlagen
Die Schweizer Frauen verpassten die Podestplätze beim Weltcup-Auftakt klar. Linda Indergand und Alessandra Keller belegten die Plätze 7 und 8. Sina Frei musste sich mit Rang 17 abfinden, Jolanda Neff trat aufgrund einer Erkältung nicht an.
Die Australierin Rebecca McConnell feierte ihren ersten Weltcupsieg. Die 30-Jährige setzte sich zu Beginn der Schlussrunde erfolgreich vorne ab und gewann 17 Sekunden vor der Niederländerin Anne Terpstra und 38 Sekunden vor Loana Lecomte, der französischen Gesamtweltcupsiegerin der Vorsaison. Zwischenzeitlich war McConnell rund eine halbe Minute hinter der lange alleine führenden Lecomte gelegen. Die letzte der sechs Schlaufen nahm sie mit zehn Sekunden Rückstand auf Terpstra in Angriff, der in einer technischen Passage ein womöglich entscheidender Fehler unterlief.
Indergand fehlten als beste Schweizerin mehr als drei Minuten zum Podest. Dies, obwohl die 28-jährige Olympiadritte aus dem Kanton Uri auf dem technisch anspruchsvollen Kurs von den angetretenen Schweizerinnen am besten mit den teilweise schmierigen Verhältnissen zurechtkam. Sina Frei hielt zwar in den ersten beiden Runden den Kontakt zu den Podestplätzen, fiel danach aber zurück und musste zahlreiche Athletinnen vorbeiziehen lassen.
Jolanda Neff verzichtete wie schon am Freitag im Short Race wegen ihrer Erkältung auf einen Start. Die Olympiasiegerin aus der Ostschweiz erholte sich nicht rechtzeitig für das Cross-Country-Rennen. Auch die Britin Evie Richards, Teamkollegin von Neff bei Trek, trat zwei Tage nach ihrem 3. Platz im Short Race nicht mehr an.