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Links der Seine liegen das Quartier Latin und das Quartier Montparnasse. Beides waren früher typische Studenten- und Künstlerquartiere, und etwas von diesem Flair ist auch heute noch spürbar: Tagsüber sieht man hier viele Studierende, welche die Sorbonne oder andere Bildungseinrichtungen besuchen. Abends gehört das Quartier eher den Touristen, die das breite Gastronomie- und Unterhaltungsangebot schätzen oder auf dem Spuren von bekannten Dichtern, Malern und Musikern wandeln …
Das Quartier Latin verdankt seinen Namen den Studenten der nahe gelegenen Sorbonne, die sich früher damit auszeichneten, dass sie eben Lateinisch sprachen. Auch heute noch wird die Gegend tagsüber stark von Studenten geprägt, denn neben der Universität befinden sich hier auch zahlreiche weitere Bildungseinrichtungen. Zum Schlafen weichen die jungen Leute allerdings meist auf günstigere Aussenquartiere aus; abends gehört das Quartier daher den Touristen, die das reiche Gastronomieangebot und die zahlreichen Discos, Kinos und Bars schätzen.
Das Quartier Montparnasse verdankt seinen Namen einem Hügel, der inzwischen abgetragen worden ist: Hier pflegten die Studenten früher Gedichte zu rezitieren. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts trafen sich in diesem Quartier Maler, Musiker, Dichter und Komponisten aus aller Welt. Sie lebten in billigen Künstlerkolonien und trafen sich in Cafés und Bars – viele davon existieren noch heute und präsentieren stolz Originalzeichnungen und -Gemälde, die sie seinerzeit an Zahlung genommen hatten.
Spazieren Sie unbedingt auch ein Stück der Seine entlang: Buch- und Postkartenhändler, die «Bouquinistes», haben sich hier in grossen Kisten ihre Stände eingerichtet, in denen es sich zu stöbern lohnt.