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25.10.2011
„Die Freundschaft im Ort des Todes”
In der unmenschlichen Zeit des Zweiten Weltkrieges wuchs die herzbewegende Freundschaft zwischen Bruno, dessen Vater Offizier der SS war und Schmuel, einem jüdischen Jungen.
Bruno, ein neunjähriger Junge, wohnte mit seiner Familie in Berlin und eines Nachmittags als er nach Hause von der Schule kam, erfuhr er, dass er seine Heimat und seine Freunde verlassen musste aufgrund der neuen Arbeit seines Vaters in "Aus- Wisch".
Das neue zu Hause gefiel ihm nicht, aber eines Tages entdeckte Bruno durch ein Fenster Kinder, die auf der andere Seite der Zäune einen gestreiften Pyjama trugen.
Es gab viele Dinge, die Bruno so gern in Berlin machte und hier in "Aus- Wisch" nicht mehr konnte, weil er keine Freunde hatte. Jedoch für sein Lieblingsspiel, das Erforschen, brauchte er keine Freunde. Fest entschlossen ging er gegen den Willen seiner Eltern den verbotenen Zaun entlang und lernte Schmuel kennen. Sie sahen sich regelmäßig und hatten einen großen Wunsch. Sie wollten miteinander spielen. Als Bruno Schmuel erzählte, dass er wieder nach Berlin zurückkehren würde, bat Schmuel ihn um Hilfe, weil er seinen Vater nicht mehr finden konnte. Tatsächlich besorgte Schmuel Bruno einen gestreiften Pyjama und er kroch durch ein Loch im Zaun um ihn zu unterstützen. Klar war, dass diese Handlung alles verändern würde.
Dieses Buch zeigt uns mit den Augen eines Kindes, dass Verzeihen und für einander da sein auch in schwierigen Situationen möglich sind.