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Fakultativer Unterricht
Freifächer
Freifächer geben den begabteren Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, über den Pflichtunterricht hinaus das Fächerspektrum zu ergänzen und zum Beispiel, in Übereinstimmung mit dem Schulprofil, eine zusätzliche Sprache zu lernen.
Freifächer können semesterweise belegt werden, bei den Sprachfächern und bei der Astronomie jedoch nur, wenn auch das vorangegangene Semester schon belegt war.
Bei den modernen Fremdsprachen ist das Freifach als Aufbau über 7 Semester konzipiert und umfasst Schulung der mündlichen und schriftlichen Ausdrucksfähigkeit sowie Lektüre und Diskussion von Texten der Literatur und zur Landeskunde.
Der fakultative Lateinkurs, der acht Semester dauert, ist auf die Anforderungen des von der Universität definierten Latinums ausgerichtet; die bestandene Abschlussprüfung an der Mittelschule wird für das Studium jener Fächer an der Hochschule anerkannt, die genügende Lateinkenntnisse voraussetzen.
Der dreisemestrige Hebräischkurs wird bei erfolgreichem Besuch von der Theologischen Fakultät der Universität Zürich als Hebraicum anerkannt.
In Freifächern gesetzte Noten sind nicht promotionswirksam.
Kurse
Kurse geben Einblick in Fächer, Wissensgebiete und Studienrichtungen, die im Gymnasium nicht im Fächerkatalog figurieren (wie beispielsweise Psychologie, Medienkunde u.a.) oder führen in besondere aktuelle Problemstellungen ein. Angeboten werden auch Schulsportkurse als Ergänzung zum Sportunterricht.
Kurse werden nach Massgabe der finanziellen Möglichkeiten von der Schulleitung in einem bestimmten Turnus als Semester- oder Quartalskurse angesetzt.
Gemeinsame Aktivitäten
In Entsprechung zum Leitbild fördert die Schule freiwillige gemeinsame Aktivitäten wie z.B. Chorkonzerte, Theateraufführungen, Studienreisen, sportliche Wettkämpfe und Sportwochen, die neben der Vermittlung wesentlicher fachlicher Kenntnisse zum eindrücklichen Erlebnis eines gemeinsamen Einsatzes für eine künstlerische Gestaltung, zur Begegnung mit einer anderen Kulturlandschaft oder zu einem sportlichen Einsatz im Team führen.
Schulorganisatorische Anordnungen
Schulorganisatorische Anordnungen wie Halbklassen, Gruppenunterricht, klassenübergreifenden Unterricht u.a. bewilligt die Schulleitung gemäss Bedarf und gemäss finanziellen Rahmenbedingungen.
Freifächer und Kurse am Gymnasium
Pro Semester dürfen insgesamt sechs Lektionen mit Freifächern belegt werden; Chor, Orchester und Theater zählen dabei nicht mit.
Es darf nur ein Sprachfach gewählt werden. Bei der Wahl von Hebräisch sind zwei Sprachen gestattet. Je nach finanzieller Situation der Schule können einzelne Freifächer allenfalls nicht geführt werden.