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FCD
Die hochauflösende Magnetresonanztomographie (MRT) ist für die genaue Abgrenzung epileptogener Läsionen bei pharmakorefraktären fokalen Epilepsien entscheidend. Auch mit state-of-the art 3T MR-Bildgebung werden bei 20 bis 40 Prozent der epilepsiechirurgischen Kandidatinnen und Kandidaten keine Läsionen detektiert, die eine Identifikation des Anfallsursprungs ermöglichen.
Die häufigste Ursache von pharmakoresistenten fokalen Epilepsien in der Kindheit, insbesondere bei Patientinnen und Patienten, die epilepsiechirurgisch behandelt werden, ist die fokale kortikale Dysplasie (FCD). FCDs sind angeborene Fehlbildungen der Gehirnstruktur, die sich in der MR-Bildgebung mit lokalisierten Veränderungen manifestieren. Die Detektion von FCDs in dieser Gruppe von Betroffenen stellt aufgrund der hirnreifungsbedingten Veränderungen der Signalintensität und Dicke des Gehirnstruktur sowie der Variabilität des Hirnvolumens oft eine Herausforderung für den diagnostischen Prozess dar. Wir werden neueste Machine-Learning-Methoden, insbesondere Deep-Learning-Klassifikatoren, anwenden, um die FCD-Detektionsrate bei Patientinnen und Patienten mit pharmakoresistenter fokaler Epilepsie zu verbessern.