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|Wieso sollen alle Schweizer-Seen durch Wirkung der Gletscher
entstanden sein?

Einige Seen befinden sich an Orten, wo die Gletscher während der Eiszeit am langsamstem und am dünnsten waren, daher müssen die Gletscher vorne dran einen Bagger gehabt haben. (plucking funktioniert nur, wenn das Eis am Untergrund festgefroren ist.)
(eine mindestens plausible Erklärung findet sich schon bei Oswald Heer 1850 (der die Schaufeltheorie kannte), wie auch eine weitere in einem Exkursionsbericht der NGZ 1924, unter Führung von Albert Heim, welcher sich auch auf eine Frage von K. Gesner anlässlich einer Pilatusbesteigung (1550?) berief. (Nach Heim ist, unter anderem, die Existenz des Fläscherberges ein Indiz. Dieser hätte während der letzten Eiszeit mehr "leiden" sollen.)
Eine neuere Lesart: "Die Becken der Seen wurden nach der Eiszeit durch Gletscher freigegeben" (vgl. Link IGKB) vermeidet eine Aussage über die Entstehung des Beckens.
Gegenfrage von Fidel Casanova: Wieso befinden sich die tiefsten Seen in der Nähe hoher Berge?
|Wieso entsteht bei der Korrosion von Chromstahl-Kaminrohren
kein Abwasser-Problem?

Das Wasser, welches bei der Verbrennung von Heizöl entsteht, kondensiert bei richtig dimensionierten Heizungen im Kamin, was an sich unbedenklich ist, wären da nicht noch Säuren, welche die Korrosion fördern. (Mit grosszügiger Dimensionierung kann erreicht werden, dass die Abgastemperatur erst beim Kaminhut unter die Kondensationstemperatur sinkt, was zwar die Korrosion verhindert, aber eine Energie- Verschleuderung darstellt.) Flex-Kaminrohre werden seit längerem nicht mehr eingebaut, da sie offenbar zu viele Garantie- Schäden verursachten, weil sie, wegen ihrer Dünnwandigkeit durchkorrodieren. ..... (zu V2A von Krupp, vgl. Viertelj. NGZ 1924!) Der Kondenswasseranfall ist etwa gleich gross wie der Ölverbrauch, d.h. zu gross um gespeichert und geordnet entsorgt zu werden. Die Chromfracht dürfte also im Abwasser landen. (Abhilfen, wie Glasrohre, Keramikrohre oder Kunststoffkamine wären verfügbar!)
Vermutlich liegt der Grund darin, dass Cr-Stahl nicht flächig, sondern in Rissen korrodiert. Der einfachste Ansatz ist: Anzahl Schweizer Edelstahl-Kamine mal Kamin-Höhe mal Durchmesser mal Pi mal 0.4 mm mal Chromgehalt im Stahl mal Dichte von Chrom durch 5 Jahre wäre etwa 650 Tonnen Chrom pro Jahr. Dies ist viel zuviel; was mit Klärschlamm gezeigt werden kann.
|Wieso sind die Steinfliegen nicht längst ausgestorben?

Seit etwa 1996 im Internet.
Diese Tiere haben (z.T.) ein mehrjähriges Larvenstadium und leben in Bächen, welche häufig Hochwasser führen. Hochwässer bewegen auch die Sohle des Flusses, d.h. verwandeln das Gewässer in eine Kugelmühle. Die Steine sind nachher sauberer geputzt, als dies mit einer Drahtbürste möglich ist. In dieser Mühle sollen sich nun die Tiere aufhalten?
Der mögliche Verlust der Tiere pro Hochwasser lässt sich auf 40% berechnen, sonst sterben sie aus (wobei alle anderen Verluste: Fischfrass, Häutung, Kannibalismus etc. optimistisch angenommen wurden.)
Vermutlich existiert ein akustisches Frühwarnsystem. Adulte Steinfliegen haben ein recht gutes Gehör. Es ist anzunehmen, dass dies auch für deren Larven gilt. Ein Hochwasser kündigt sich an mit rollenden Steinen - die prallen aufeinander und geben einen ganz charakteristischen Ton - worauf die Steinfliegenlarven aus dem Wasser steigen und im Schatten einer Eiche das Ende des Hochwassers abwarten. Ein Verkrümeln in tiefere Sedimentschichten ist kaum erfolgreich. Die Hypothese kann kaum überprüft werden. Ein Bach kann bei einem solchen Hochwasser nicht auf Steinfliegenlarven abgesucht werden - lebensgefährlich (auch für Menschen). Eine Möglichkeit wäre es in einem künstlichen Bach, den Steinfliegenlarven die entsprechenden Töne vorzuspielen und schauen, ob sie nervös werden.
An Plecopteren-Stellen künstlich Fische auszusetzen ist von der Erhaltung der Diversität (und auch von der Oekonomie) her gesehen, ein gigantischer Unsinn (aber leider üblich).
Wieso gibt es Plankton?
Diese Frage beschäftigt Ozeanographen und Seenforscher schon lange und kann immer noch nicht befriedigend beantwortet werden.
Formwiderstand, teilweise Reflexion am Metalimnion und Wirbeleffekte liefern zwar Beiträge, aber leider nur 10% von dem was beobachtbar ist. Die Sauerstoff-Atmosphäre wurde durch Plankton-Algen gemacht (eigentlich sollte man schreiben: soll gemacht worden sein, wenn unbekannt ist, wieso es Plankton gibt).
Was bedeutet Umdenken?
Das Gehirn einschalten, d.h. Denken würde genügen. Umdenken riecht nach Glauben, d.h. nach dem "neuen" Königsweg.
Was bedeutet "Reoligotrophierung"?
wie, wenn's einen Weg zurück gäbe, zum Zustand einer multiplen Limitierung des Algenwachstums. ...
(Und erreicht werden soll dies mit einer Fehlernährung.) "Monotrophierung" wäre um einiges ehrlicher.
Zusatzfrage: hängt die Stinkerei des Trinkwassers von Toronto im Jahre 1998 damit zusammen?
Wie werden Algen bei konstanter Beleuchtung kultiviert?
Glasgefässe sind meist rund und damit eine optische Linse. Algen sind schwerer als Wasser und müssen mittels Rühren am Absetzen gehindert werden. Damit werden die Voraussetzungen geschaffen, dass die Lichtmenge welche momentan auf eine Algenzelle auftrifft, variabel sein muss.
Eine mögliche Antwort siehe: light in in ...
Wie gross ist die CO2-Fracht aus den
trockengelegten Sümpfen der Schweiz?
Zahlen: Dickenverlust ca. 1 cm vertikal pro Jahr. ca. 17% Kohlenstoff. pro Trockensubstanz.
geschätzte Fläche: 500 km² (CH), rechne! und vergleiche mit Erdöl-Import pro Jahr. Der Zentimeter lässt sich am Grossen Moos und im Gasterland an den Drainageschächten sehen. Die 17% sind konservativ geschätzt und stammen aus dem Sediment im Inkwilersee. Die Fläche ist unsicher: Ein Teil stammt aus den grossen Gewässerkorrekturen, ein anderer Teil vom Plan Wahlen (Anbauschlacht) und ein neuer Teil aus privaten "Meliorationen".
(N.B. Holz ist im Vergleich zu Torf oder hochorganischem Seesediment sehr kurzlebig (<300Jahre).
d.h. wir zerstören unsere langfristigen C-Senken.)
Das Problem beschränkt sich nicht auf die Schweiz. Die gefährlichen Sümpfe der Droste-Hülshoff in Westfahlen sind zum grössten Teil trocken und gasen vor sich hin. In Finnland sah ich kilometerweise neue Entwässerungsgräben.
Es handelt sich nicht um fossilen Kohlenstoff, sondern nur um subfossilen - hoffentlich merkt dies das Klima.
Wieso gibt es das Wort "Wiederbelüftung" (resp."
reaereation")?
Es ist ausschliesslich auf produktionsbiologische Arbeiten in Fliessgewässern beschränkt.
Offenbar weiss das Gas, wofür es später gebraucht wird ;-).
Wieso sind Kabel von elektrischen Geräten so kurz?
Bei Heckenscheren ist es verständlich, dort ist's eine Frage der Produktehaftung. Bei Bohrmaschinen wird es allerdings ärgerlich - da kommt die Steckverbindung gelegentlich auf die Leiter zu liegen, wenn in der Decke ein Loch entstehen soll.
Wieso sind Netzgeräte so gebaut, dass an der selben Mehrfachsteckdose nach dem Einstecken
alle andern Anschlüsse verdeckt sind?
Eine Steckerleiste hilft auch kaum weiter, Die Trafos stehen dort längs statt quer. Das abschreckendste Beispiel ist ein gekröpfter, "platzsparender" Stecker (CH-Norm) einer Schweizer Firma mit denselben Eigenschaften.
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