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Stan Wawrinka ist am Masters-1000-Turnier von Schanghai bereits in der 2. Runde ausgeschieden. Der Romand verlor gegen den Franzosen Gilles Simon nach zweieinhalb Stunden mit 7:5, 5:7, 4:6. Wie eng die Partie war, zeigt ein Blick in die Statistik: Wawrinka gewann mit 106 Punkten einen Punkt mehr als sein Gegner.
Im Entscheidungssatz vergab Wawrinka eine 3:0-Führung, Simon glich wieder auf 3:3 aus. Beim Stand von 4:4 folgte dann ein katastrophales Game von Wawrinka, der seinen Aufschlag zu null abgab. Simon seinerseits servierte danach souverän zum Sieg und trifft im Achtelfinal auf den tunesischen Qualifikanten Malek Jaziri (ATP 87). (ram/si)
Tennis-Spielerin Leonie Küng sucht den Weg an die Weltspitze im Schoss der Familie und ausserhalb der Verbandsstrukturen. Das hat die 19-jährige Schaffhauserin in der Schweiz zu einer Art Aussenseiterin gemacht.
Viele Wege führen an die Spitze des Tennis, und ganz besonders gilt das für die Schweiz, die in den letzten drei Jahrzehnten mit Martina Hingis, Roger Federer und Stan Wawrinka nicht nur drei Grand-Slam-Sieger hervorgebracht hat, sondern mit Jakob Hlasek, Marc Rosset, Patty Schnyder, Timea Bacsinszky und Belinda Bencic weitere Spielerinnen und Spieler, die Turniere gewannen und in die Weltspitze vorstiessen. Ihr gemeinsamer Nenner ist der Erfolg, die Wege dorthin sind aber individuell.
Leonie …