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Der Betriebsertrag von Titlis ging um 17% auf 67,6 Mio CHF zurück, teilt die Bergbahnbetreiberin am Mittwoch mit. Der EBITDA sank gleichzeitig um 35% auf 27,1 Mio CHF, und unter dem Strich resultierte ein Reingewinn von 12,5 Mio nach einem Rekordergebnis von 30 Mio CHF im Vorjahr. Der Verwaltungsrat schlägt den Aktionären eine Dividende von 7,00 CHF nach 8,00 CHF im Vorjahr vor.
Das Management begründet die stark rückläufigen Zahlen mit dem Wegfall von Erträgen aus Wohnungsverkäufen sowie mit einem Einbruch von Gruppenreisenden aus Asien, namentlich aus China. Konkret habe bei den Gruppenreisen ein Minus von 22% resultiert. Hauptgründe für die geringere Anzahl chinesischer Gäste sei die Einführung des biometrischen Visums für die Einreise in den Schengenraum, die allgemeine Wirtschaftslage in China sowie die Angst vor Terroranschlägen in Europa gewesen. Immerhin sei die Zahl der Gruppenreisenden aus dem indischen Markt um über 2% gestiegen, betont die Gesellschaft.
Der Betriebsaufwand nahm derweil leicht um 2,7% auf 40,5 Mio CHF zu. Der Personalaufwand sei leicht gesunken, während der Aufwand für Unterhalt und Erneuerung gestiegen sei, heisst es dazu.
Mit Blick auf das laufende Jahr zeigt sich das Unternehmen optimistisch. Es werde mit einem "sehr soliden und guten, leicht über dem Vorjahr liegenden Geschäftsergebnis" gerechnet. Der Start in die Wintersaison sei gut gewesen. Zuversicht schöpft das Management ausserdem aus einer "erfreuliche Entwicklung der Einzelreisenden sowie eine Stabilisierung bei den Gruppenreisenden, auch aus dem Markt China".
(AWP)