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Mit vier Toren innerhalb von fünf Minuten kurz vor der Pause leitet sie den 6:0-Kantersieg in Moldawien ein. 38 Minuten lang brachte der Schweiz ihre spielerische Überlegenheit in Chisinau nichts Zählbares ein. Und dann fielen die Tore plötzlich wie reife Früchte. Innerhalb von 4 Minuten und 45 Sekunden trafen Ana-Maria Crnogorcevic mittels Penalty, Coumba Sow, Fabienne Humm und Svenja Fölmli zum unverhofften 4:0-Pausenstand. In der zweiten Halbzeit erhöhten Riola Xhemaili (52.) und Alisha Lehmann (87.) auf 6:0.
Nationaltrainer Nils Nielsen wurde damit für seine offensive ausgerichtete, im Vergleich zum 4:1 gegen Litauen auf sechs Position veränderte Aufstellung belohnt. Entscheidend waren in Abwesenheit der wegen muskulären Problemen kurz vor Anpfiff ausgefallenen Ramona Bachmann die beiden Angreiferinnen Fölmli, die auch zwei Treffer vorbereitet, und Humm, die den erlösenden Penalty herausholte. Diesen nutzte Rekordtorschützin Crnogorcevic zu ihrem 62. Länderspiel-Tor.
Ende Oktober geht es für die Schweiz in der WM-Qualifikation in Zürich gegen Rumänien und Kroatien weiter, bevor es einen Monat später zum ersten Duell mit Italien kommt. Wie die Schweiz sind die Italienerinnen, der grösste Konkurrent um den Gruppensieg und das direkte WM-Ticket, mit zwei deutlichen Siegen gestartet.