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Wie die Hochschule mitteilte, wirken sich Kaffeesäurederivate positiv auf die menschliche Gesundheit aus, etwa weil sie zur Abschwächung von Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen beitragen.
Bereits seit längerem sei bekannt, dass diese Verbindungen in Kaffee enthalten seien. Nun habe man festgestellt, dass auch zahlreiche Obst- und Gemüsearten wie Kartoffeln, Paprika und Beerenfrüchte Kaffeesäurederivate enthielten. Anders als beim Kaffee sei hier die Kaffeesäure chemisch aber nicht an Chinasäure gebunden, sondern an Glukose, erläuterte die Hochschule.
Positive Gesundheitseffekte
Man könne davon ausgehen, dass die Verbindungsklasse ähnlich positive Gesundheitseffekte habe wie die aus dem Kaffee bekannten Verbindungen. Das Potential sei „sehr, sehr gross“. Allerdings sei bislang noch offen, welche Anwendungsmöglichkeiten sich konkret aus der Entdeckung ergeben könnten.
Mit den jetzt vorliegenden neuen Forschungsergebnissen sei ein Anfang gemacht. Jetzt komme es in einem weiteren Schritt darauf an, die Wirkung der neuen Verbindungsklasse zu untersuchen.