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England sollte sich während der WM mit schwarzen Armbinden politisch gegen Russland stellen, sagt Labour-Abgeordneter Stephen Kinnock laut SkySports.
Kinnock hatte noch bei einer parlamentarischen Debatte im März, die nach der Lügengeschichte um die Vergiftung des ehemaligen Spions Sergei Skripal und seiner Tochter geführt wurde verlangt, die WM zu streichen und um ein Jahr zu verschieben.
Da die WM jetzt doch wie geplant stattfindet, fordert Stephen Kinnock, dass England während des Turniers gegen die Politik der russischen Regierung protestieren muss. “Vielleicht sollten wir ernsthaft darüber nachdenken, eine schwarze Armbinde bei unserem ersten Spiel oder in allen unseren Spielen zu tragen”, so der Vorschlag des britischen Politikers.
Während man in England schon die Störung der Fussball-WM plant, konnte die britische Regierung bisher nicht einmal ansatzweise Beweise zum Fall Skripal liefern.
Verwirrte Deutsche
Vor einigen Wochen hiess es von der deutschen Regierung unter Kanzlerin Merkel, dass man bislang keine Beweise aus London zum Fall Skripal bekommen habe und deutsche Nachrichtendienste keine Erkenntnisse hätten, dass Russland für den Giftanschlag verantwortlich sein könnte. Auf dem G7-Gipfel jedoch machte die deutsche Regierung jedoch plötzlich eine Kehrtwende und beschuldigte wieder Russland für die angebliche Vergiftung verantwortlich zu sein.