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Wie die Schweizerische Bundeskanzlei heute mitteilt, wird in Neuenburg anlässlich der Abstimmungen vom 25. September ein E-Voting-Pilotversuch durchgeführt. E-Voting wurde bereits in mehreren Schweizer Gemeinden und im Kanton Genf getestet. Genf und Neuenburg ähneln sich, weil in beiden Kantonen die Stimmregister zentral verwaltet werden, was die Durchführung - im Gegensatz zu Kantonen wo die Gemeinden das E-Voting verwalten müssten (Beispiel: Zürich) - erleichtert.
Zum ersten Mal wird nun das System in Neuenburg im Rahmen der eidgenössischen Volksabstimmungen und der gleichentags stattfindenden kommunalen und kantonalen Abstimmungen getestet. Der Kanton Genf führte bereits zwei Tests bei eidgenössischen Abstimmungen durch. In Neuenburg werden die ersten 2'000 Stimmberechtigten, die sich am elektronischen Schalter "Guichet unique"
anmelden, das im selben Kanton entwickelte System testen dürfen. Der virtuelle Schalter ist bereits seit dem 5. Mai 2005 aufgeschaltet.
Der Versuch von Neuenburg findet im Rahmen des Projekts "Vote électronique"
des Bundes statt. Der Westschweizer Kanton beteiligt sich seit Beginn des Projekts daran und stellte ein Gesuch, das nun entsprechend umgesetzt wird. Mit der Genehmigung wurden laut Bundeskanzlei auch rechtliche und organisatorische Grundlagenbedingungen festgelegt.
Wenn der Test erfolgreich ist, werden die elektronischen Stimmen zu den konventionellen addiert und für das eidgenössische Ergebnis berücksichtigt, teilt die Bundeskanzlei weiter mit. (mim)