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Dennoch lag der Wert noch deutlich über den langjährigen Tiefstwerten, wie der Kanton Schwyz in einer Mitteilung vom Montag schreibt. Bei den Messstellen in den höheren Lagen wie etwa dem Unteriberg lagen die Werte darüber. Dies aufgrund des wenigen Regens im Spätsommer, welcher an den Berghängen ausregnete und somit in höhere Lagen fiel.
Das Jahr 2023 werde wie bereits im Vorjahr als eines der heissesten Jahre in der Geschichte eingehen, hiess es in der Mitteilung weiter. Durch die hohen Temperaturen könnte in der Luft mehr Wasser und Energie gespeichert werden, wodurch intensive und zeitlich unregelmässig verteilte Niederschläge entstünden.
Ob das Grundwasservorkommen davon profitiere, hänge unter anderem von der Versickerungsmöglichkeit der Böden ab. Nehme die globale Erderwärmung zu, könnten die heissen und trockenen Sommer zunehmen. Durch höhere Temperaturen gingen Eisflächen und Abflüsse zurück, wodurch das Grundwasser wichtige Zuflüsse verliere.
Durch die kleiner werdenden Zuflüsse würde sich eine Negativbilanz ergeben, wodurch sich das Angebot an Grundwasser für Natur und Mensch verkleinere. Weiter würde sich die Grundwassertemperatur erhöhen, was Qualitätseinbussen zur Folge hätte.