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Der Verwaltungsrat von Transocean hält an seinem Dividendenvorschlag für die kommende Generalversammlung fest. Demnach will der Ölbohrkonzern - wie bereits im vergangenen November mit dem Aktionär Carl Icahn vereinbart - 3 Dollar pro Aktie bezahlen. Die Generalversammlung findet am 16. Mai (17.00 Uhr) in Cham statt.
Insgesamt wird die Dividendenzahlung aufgrund der ausstehenden Aktien rund 1,1 Milliarden Dollar betragen und aus Kapitalreserven erfolgen, wie Transocean in der Nacht auf Montag mitteilte. Wie im vergangenen Jahr soll die Dividende in vier Tranchen ausbezahlt werden, und zwar im Juni, September und Dezember 2014 sowie im März 2015.
Langfristige Wertgenerierung im Fokus
Im Interesse aller Stakeholder und angesichts der zyklischen und kapitalintensiven Industrie, in der sich Transocean bewege, wolle der Verwaltungsrat den Fokus auf die langfristige Wertgenerierung und entsprechend eine disziplinierte Strategie zur Kapitalallokation beibehalten, heisst es. Dies beinhalte eine anhaltend starke, flexible Bilanz sowie einen Investmentgrade für die Schulden.
Dazu gehörten aber auch Investitionen ins Geschäft sowie eine nachhaltige Ausschüttung von nicht-notwendigem Cash an die Aktionäre. Der Verwaltungsrat glaubt, dass die Dividendenzahlung im Einklang mit diesen Schlüsselzielen sind, und will - sofern es die wirtschaftlichen Bedingungen erlauben - auch in Zukunft eine solche zahlen.
Verkleinerung des Verwaltungsrats
Wie ebenfalls bereits im November mitgeteilt, soll der Verwaltungsrat um drei auf elf Mitglieder verkleinert werden. Ein Antrag auf Wiederwahl für ein Jahr wird gestellt für Glyn A. Barker, Vanessa C. L. Chang, Frederico F. Curado, Chad Deaton, Martin B. McNamara, Samuel J. Merksamer, Edward R. Muller, Steven L. Newman, Tan Ek Kia and Ian C. Strachan; neu zur Wahl vorgeschlagen wird Vincent J. Intrieri. Strachan soll ausserdem als Präsident des Gremiums wiedergewählt werden.
Ausserdem wird der Generalversammlung wieder eine Erhöhung des Kapitals von rund 6 Prozent des gegenwärtigen Aktienkapitals innerhalb eines Zeitraumes von zwei Jahren zur Genehmigung vorgelegt.
(awp/vst/tke)