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In der Kasse der Schweizer Milchproduzenten (SMP) klafft ein Loch von 15 Millionen Franken. Im April sollen die Delegierten über Sanierungsmassnahmen entscheiden. Das Debakel der Swiss Dairy Food (SDF) habe den Verband 35 Mio. Franken gekostet, sagte SMP-Direktor Samuel Lüthi am Freitag zu einer Mitteilung des Landwirtschaftlichen Informationsdienstes (LID).
Um das Loch zu stopfen, kommen unter anderem eine Erhöhung der Beiträge der Milchbauern an den Stützungsfonds oder der Verkauf von Beteiligungen an noch finanzkräftige regionale Milchverbände in Frage. Laut Lüthi wäre ein Milchstützungspreis von mindestens zwei Rappen und ein Marketingbeitrag von einem Rappen nötig, damit die SMP allen Verpflichtungen in vollem Umfang nachkommen könnten.