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Die Praxis zeigt, dass ein durchschnittlicher Gewichtsverlust von 50 - 60 % des Übergewichts möglich ist.
Das Prinzip des laparoskopischen Schlauchmagens («Sleeve») ist ein relativ neues Therapiekonzept. Bei der Operation wird durch Entfernung von rund drei Vierteln des Magens ein Schlauch gebildet, der ein geringes Fassungsvermögen hat.
Die laparoskopisch gesetzten Schnitte in die Bauchdecke schädigen diese weniger als eine konventionelle Schnittführung. Als Folge leiden die Patienten nach der Operation weniger unter Schmerzen. Auch das Risiko einer Wundinfektion ist geringer. Aufgrund der kleineren Narben treten ausserdem seltener Narbenbrüche sowie Verwachsungen im Bauchraum auf.
Im Gegensatz zum Magenbypass wird beim Schlauchmagen die Magendarmpassage nicht verändert. Die Wirkung beruht auf einem eingeschränkten Hungergefühl durch die Entfernung des äusseren Teils des Magens und auf dessen kleinerem Fassungsvermögen.
Bei diesem Verfahren wird der Restmagen entfernt, eine Umkehr der Operation ist somit nicht möglich. Auch hier muss die Nahrungsaufnahme einer hohen Disziplin unterworfen werden, da sich bei zu grossen Mengen der Schlauchmagen ausdehnen kann und somit eine neue Gewichtszunahme zulässt.
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