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Die Menschen, die etwa zwischen 800 und 300 v. Chr. im Gebiet des heutigen Valeria lebten, werden allgemein als Alt-Valerier bezeichnet. Man weiss nicht, woher sie kamen – und wenig darüber, warum sie nach 300 v. Chr. nicht mehr als Kultur fassbar sind. Die meisten Informationen, die man über sie hat, stammen aus der Caverne rose, der Colline de Bett und der Maison oblique.
Die Alt-Valerier lebten vermutlich in Lehmhütten, die zumindest im 4. Jh. v. Chr. aussahen wie halbierte Zelte (siehe Maison oblique). Sie stellten eine Keramik her, teils mit Töpferscheibe, teils ohne, die sie brannten und gelegentlich auch bemalten. Sie verfügten über Bronze und Eisen, das sie jedoch wahrscheinlich nicht selbst herstellten. Sie betrieben Ackerbau (Weizen und Reis), jagten, fischten und konservierten ihre Lebensmittel mit Hilfe eines Steinsalzes, das sie in einer Grotte im Westen des heutigen Valeria abbauten (Caverne rose). Sie assen, wie man aufgrund von Funden in der Caverne rose und der Maison oblique weiss, nicht nur Wildtiere und Fische, sondern auch das Fleisch von Schafen, Hühnern, Hunden und Schweinen. Letzteres steht im Wiederspruch zu der bis vor kurzem geltenden Theorie, dass das Hausschwein erst nach dem Zeitpunkt der sogenannten «Besiedlung» (also nach 1638) auf die Insel gekommen sein soll. Die Alt-Valerier hielten auch Rinder, jedoch wahrscheinlich in erster Linie als Arbeitstiere.
Die Alt-Valerier färbten und verarbeiteten die Wolle von Schafen, stellten aber auch Textilien aus pflanzlichen Fasern dar. Sie kannten eine Art von Webstuhl, auf dem sie komplexe Muster zu fertigen wussten.
Über ihre Sozialstruktur weiss man so gut wie nichts – aber sie begruben Männer wie Frauen nackt und gaben ihnen eine runde Gefässflöte mit auf den Weg ins Jenseits (siehe Colline de Bett).
First Publication: 20-5-2012
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