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Die Landwirtschaft prägt die Kulturlandschaft im Berggebiet. Die Qualität von ökologischen Ausgleichsflächen wurde im Rahmen des NFP48 anhand von floristischen und strukturellen Parametern untersucht. Entscheidend geprägt wird die botanische Artenvielfalt der Mähwiesen in zwei Untersuchungsregionen im Kt. Graubünden von der Art und Intensität der Bewirtschaftung sowie vom Wasserhaushalt. Andere Standort- und Strukturindikatoren zeigen hingegen wenig Einfluss auf die Artenzahl der Gefässpflanzen. Wenig intensiv genutzte Mähwiesen unterscheiden sich bezüglich ihrer Artenzahl, dem Anteil an Rote Liste Arten und der botanischen Qualität gemäss einem aggregierten Index nicht signifikant von extensiv bewirtschafteten Wiesen, obwohl letztere im Durchschnitt jeweils höhere Werte ausweisen. In einer ökologisch-botanischen Gesamtbewertung grenzen sich intensive Wiesen hingegen deutlich von wenig intensiven und extensiven Wiesen ab. In der Artenzusammensetzung positionieren sich wenig intensiv genutzte Wiesen zwischen extensiv und intensiv genutzten Wiesen und weisen je nach Standort vermehrt typische Arten der extensiven oder intensiven Nutzung auf. Trockene Wiesen sind im Durchschnitt deutlich artenreicher und erfüllen die ÖQV-Qualitätsanforderungen häufiger, weisen aber nicht häufiger Arten der Roten Liste auf. Im Vergleich mit bisherigen Untersuchungen im Mittelland weisen die untersuchten extensiven und wenig intensiven Bergwiesentypen einen hohen botanischen Wert auf.
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Qualität von Mähwiesen im Berggebiet