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Die grossen Netzbetreiber in den beiden Ländern hätten bereits erste Breitbandnetze in Betrieb genommen, teilte Huber + Suhner am Donnerstag mit. Seit Anfang 2011 sammelte das Unternehmen 100 Mio. Dollar an Aufträgen ein, die in den nächsten Jahren im Umsatz sichtbar werden.
Zu den Kunden von Huber + Suhner gehören die Mobilfunkkonzerne Sprint, T-Mobile, Bell Mobility, SaskTel oder Telus, die in den USA bzw. in Kanada je 10 bis 40 Mio. Abonnenten haben. Die amerikanische T-Mobile beispielsweise will in den nächsten 12 Monaten über 14'000 Antennen mit Technik aus dem Hause Huber + Suhner ausstatten, Sprint rund 15'000 Antennen innert drei Jahren.
Auch mehrere kleinere Telekomunternehmen in den USA haben sich dazu entschieden, ihre Infrastruktur mit Schweizer Technologie auf LTE aufzurüsten.
Huber + Suhner in Herisau. /
Bündelkabel verkauft
Konkret wird bei der neuen Mobilfunkgeneration LTE die Sende- und Empfangselektronik am Mast nahe bei den Antennen installiert, während sie bei herkömmlichen Systemen in Schaltkästen am Boden untergebracht ist. Dazu müssen die Glasfaserkabel nun bis zum Antennenmast zur Sende- und Empfangselektronik hochgezogen werden.
Gleichzeitig braucht die Sende- und Empfangselektronik Strom. Hier verkauft Huber + Suhner Kabelsysteme, die mehrere Glasfasern und Stromkabel bündeln. Das mache die Installation einfacher, schreibt das Unternehmen.
Von den Grossaufträgen aus Nordamerika profitiert nicht nur die Glasfasersparte. Der Geschäftsbereich Hochfrequenz werde in den kommenden Monaten eine sehr grosse Zahl so genannter Jumperkabel nach Nordamerika liefern. Diese übertragen Hochfrequenzsignale zwischen der Sende- und Empfangselektronik sowie der Mobilfunkantenne. Ausserdem würden Blitzschutzkomponenten verkauft.