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Ohrstecker Schweizerkreuz
Obwohl die Eidgenossen damals nicht unter einer einheitlichen Schweizerfahne ins Feld zogen, sondern mit den Fahnen der Kantone, geht das Schweizerkreuz auf die Zeit der alten Eidgenossenschaft (Spätmittelalter) zurück. Im 13. Jahrhundert führte der Deutsche Kaiser eine Fahne mit dem Kreuz als heiliges Zeichen mit sich in den Krieg. Daneben führte er auch eine blutrote Fahne als Zeichen seiner Macht über Leben und Tod. Das Recht, solche Fahnen zu führen, wurde gelegentlich als besondere Auszeichnung an einzelne Städte oder Talschaften verliehen. So führen u.a. die Grafen von Savoyen, die Stadt Wien aber auch die skandinavischen Staaten und Grossbritannien ein Kreuz in ihren Wappen bzw. Flaggen. Oft war das Recht zum Führen des Kreuzes in der Fahne mit anderen Privilegien, z.B. der Reichsunmittelbarkeit [direkte Unterstellung unter die kaiserliche Gerichtsbarkeit, ohne Grafen] verbunden.
So führten die Schwyzer, deren Namen auch auf die Schweizerische Eidgenossenschaft als Ganzes übergegangen ist, 1240 reichsfrei geworden, seit der Mitte des 13. Jahrhunderts eine rote Fahne mit sich (noch ohne das weisse Kreuz). 1289 unterstüzten sie König Rudolf von Habsburg auf einem Kriegszug gegen Burgund und erhielten als Anerkennung das Recht, im roten Feld die Kreuzigung Christi und die Folterwerkzeuge darzustellen. Ursprünglich malte man dieses auch "heilig Rych" genannte Symbol auf Pergament und heftete es ans Banner. Erst später wurde das Kreuzsymbol direkt auf den Stoff gemalt.
Je grösser die alte Eidgenossenschaft wurde, desto mehr stellte sich das Problem, dass die uneinheitlich gekleideten und unter ihren Kantonsfahnen ins Feld ziehenden eidgenössischen Soldaten sich gegenseitig erkennen konnten. In Beschreibungen der Schlacht von Laupen (1339) sind erstmals Kreuze aus weissen Stoffstreifen bezeugt, die als gemeinsames eidgenössisches Erkennungszeichen auf Brust, Rücken, Schultern, Arme, Beine, Hüte oder Waffen geheftet wurden. In der Mitte des 15. Jahrhunderts wurde das weisse Kreuz in die Fahnen der Kantone integriert. Auch in der Schweiz wurde das Kreuz ursprünglich meist bis zum Rand der Fahne durchgezogen, wie heute noch in den skandinavischen Flaggen.
Ohrstecker erhältlich in drei verschiedenen Hölzern: Nussholz, Kirschholz, Ahornholz
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