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Beschreibung
Vorkommen und Beschreibung
Bei Asa foetida handelt es sich um einen Doldenblütler (Apiaceae). Asa foetida ist eine mehrjährige Pflanze stirbt aber nach einmaligem Blühen ab. Asa foetida ist von Indien, Pakistan Usbekistan, Turkmenistan, Afghanistan bis in den Iran heimisch. Selbst in Libyen soll die Pflanze heimisch sein. Hier ist jedoch nicht ganz klar ob es sich um das Ursprüngliche Verbreitungsgebiet handelt. Aus einer sehr dicken, grossen und langen Pfahlwurzel wächst diese mächtige Pflanze bis zu 2m hoch. Der steife, aufrechte, hellgrüne, gefurchte und bis 10cm dicke, sukkulente Stängel ist innen hohl und mit einem weissen Mark gefüllt. Die sehr grossen Grundblätter von Asa foetida sind in einer Rosette angeordnet. Am Stängel wachsen die Blätter aus einer markanten Blattscheide. Die doppeltdoldigen Teilblütenstände sind zu einem kompakten kugeligen sehr grossen gelben Blütenstand zusammengesetzt. Asa foetida riecht als ganze Pflanze sehr streng mit Knoblauch vergleichbar aber viel durchdringender, was von ihrem Milchsaft herrührt der in der ganzen Pflanze vorhanden ist. Dieser Milchsaft wird, meist aus der Wurzel angezapft und getrocknet daraus resultiert ein Gummiharz. Dieses Gummiharz von Asa foetida wird als Gewürz und zu arzneilichen Zwecken verwendet.
Anwendung der Pflanze
Asa foetida wird schon von Dioskorides wie von allen folgenden Heilkundigen beschrieben. Ab Mitte des 20. Jhd hat Asa foetida an Popularität aus unbekannten Gründen verloren. Vielleicht wegen des durchdringenden Gestankes wird Asa foetida heute eher gemieden. Asa foetida wird bei einer Vielzahl von Beschwerden empfohlen. Die Verwendung bei nervösen Störungen des Gastrointestinaltraktes soll hier als erstes genannt werden. Diese erstreckt sich über Dyspepsien im Allgemeinen, Flatulenz, Gastritis wie auch verschiedene nervlich bedingte Schluckbeschwerden. Auch bei Störungen des Nervensystems wird Asa foetida empfohlen: Neuralgien, Synkopen, Platzangst, Mobbing und nervösen Kardialgien. Selbst bei Epileptikern soll es die Krämpfe stoppen und die Bewusstlosigkeit verhindern. Ein weiteres Indikationsgebiet liegt bei kalten, chronischen, skrofulösen und tuberkulösen Erkrankungen.
Quelle(n)