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Umsatz mit Neulizenzen und Nettogewinn sinken.
Per Ende August, als die Finanzkrise noch keine Wirtschaftskrise geworden war, präsentierte der US-Softwarehersteller Oracle noch sehr erfreuliche Zahlen
. Per Ende November ist die Situation freilich nicht mehr so gut, wie den gestern veröffentlichten Zahlen des zweiten Geschäftsquartals zu entnehmen ist. Der Hauptgrund für die schlechten Zahlen ist der im vergangenen Quartal stärker gewordene Dollar, der den Wert von Auslandumsätzen schmälerte. Der Datenbankspezialist erwirtschaftet mehr als die Hälfte seines Umsatzes ausserhalb der USA.
Der Umsatz wuchs nur noch um 6 Prozent auf 5,6 Milliarden Dollar, bei einem Anstieg des Softwareumsatzes um 8 Prozent auf 4,5 Milliarden. Der Umsatz mit neu verkauften Softwarelizenzen – ein entscheidender Wert für Softwarehersteller – sank gar um 3 Prozent auf 1,6 Milliarden Dollar. Auch die Serviceumsätze sanken um 2 Prozent auf 1,1 Milliarden Dollar. Während beim operativen Gewinn noch ein Wachstum um 11 Prozent auf 2 Milliarden resultierte, musste Oracle unter dem Strich einen Gewinnrückgang um 1 Prozent auf 1,3 Milliarden Dollar hinnehmen.
Laut dem 'Wall Street Journal' ist es das erste Mal seit drei Jahren, dass Oracle einen Gewinnrückgang ausweisen muss. Einen Rückgang des Umsatzes mit neuen Softwarelizenzen (im Jahresvergleich) verzeichnete Oracle laut dem Wirtschaftsblatt gar 2003 das letzte Mal. Laut Oracle dürften diese Umsätze im laufenden Quartal weiter sinken. (mim)