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Das Hauptziel des Projekts Alp-Water-Scarce ist die Entwicklung von Instrumenten zur Erarbeitung von Strategien für das Wassermanagement und zur Erstellung von lokalen Frühwarnsystemen gegen Wasserknappheit in den Alpen. Die Vorgehensweise beruht auf der starken und aktiven Beteiligung eines interaktiven Forums von Akteuren, in dem Personen und Institutionen aus unterschiedlichen Regionen zusammenkommen. Das Frühwarnsystem wird durch einen Abgleich von konkreten Massnahmen mit quantitativen und qualitativen Daten über die Wasserverwendung in den Pilotregionen in Frankreich, Italien, Österreich, Slowenien und der Schweiz erstellt. Das Ziel ist die Verbesserung der kurzfristigen (einjährigen) und langjährigen (durch Entwicklung von zukünftigen Szenarien) Wassermanagementstrategien. Dazu dienen Modellisierungen, in denen die Auswirkungen des Klimawandels und die Projektionen bezüglich ihrer Auswirkungen auf die menschlichen Aktivitäten berücksichtigt werden. In der Zukunft muss es möglich sein, Wasserknappheit mit Hilfe von innovativen Mitigations- und Adapationsmassnahmen vorherzusehen. Ein geschärftes Bewusstsein und die Partizipation der Partner sind grundlegende Bausteine der Beschreibung und Lösung des Problems, der Teilnahme am Projekt, der Verbreitung der Ergebnisse und der Umsetzung neuer Herangehensweisen.
In den vergangenen vier Jahren konnte sich regiosuisse als Drehscheibe für den Wissenstransfer und die Vernetzung in den Bereichen Regionalpolitik, Regionalentwicklung und kohärente Raumentwicklung weiter etablieren. Dies bestätigt eine externe Zwischenevaluation. Für die Zukunft empfehlen die Evaluatoren unter anderem, die Angebotspallette stärker zu fokussieren und die neuen digitalen Möglichkeiten gezielt für das Wissens- und Netzwerkmanagement zu nutzen. Die inhaltliche Ausweitung von regiosuisse auf das Thema der kohärenten Raumentwicklung beurteilen die Evaluatoren als wichtig und sinnvoll. Das Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO) und das Bundesamt für Raumentwicklung (ARE) haben deshalb beschlossen, dass regiosuisse das Wissensmanagement im Bereich der «Kohärenten Raumentwicklung» weiterhin unterstützen soll.