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Das Wichtigste in Kürze
- Die Sturz-Verursacherin der ersten Tour-de-France-Etappe ist identifiziert.
- Es handelt sich um eine zuvor nicht polizeibekannte 30-jährige Französin.
- Die Veranstalter zogen ihre Anzeige zurück, von den Fahrern drohen aber Klagen.
Jene 30-jährige Französin, die mit ihrem Gruss-Pappschild an der Tour de France für einen Massensturz sorgte, ist mittlerweile in Polizeigewahrsam. Die Anzeige vonseiten der Veranstalter der Tour wurde jedoch zurückgezogen.
Das erklärte der stellvertretende Renndirektor Pierre-Yves Thouault gegenüber «L'Équipe». Man wolle die Aufmerksamkeit wieder auf die Fahrer lenken, statt den Massensturz-Eklat zum dominanten Thema zu machen.
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Auf der ersten Tour-Etappe hatte die Frau ein Pappschild mit einem Gruss an ihre Grosseltern vor das Peloton gehalten. Tony Martin konnte nicht mehr ausweichen und traf sie – es folgte ein Massensturz. Am Mittwoch hatte sich die Frau der Polizei gestellt.
Klagen wegen ruinierter Tour de France?
Am Donnerstag sollte sie im Verlauf des Tages wieder freigelassen werden. Maximal droht ihr eine Gefängnisstrafe von zwei Jahren sowie eine Geldstrafe in Höhe von 30.000 Euro. Dafür müsste ihr aber nachgewiesen werden, das Leben anderer gefährdet zu haben.
Allerdings muss sie wohl mit einer Reihe von Klagen durch betroffene Fahrer und Teams rechnen. Movistar-Fahrer Marc Soler (27) etwa musste die Tour de France nach dem Sturz aufgeben. «Für mich ist die Tour ruiniert, das macht mich enorm wütend.»