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Das Schweizer Duo konnte im Final gegen die Lettinnen Anastasija Kravcenoka/Tina Graudina nicht mehr ganz an die starken Leistungen aus den vorangegangenen Spielen anknüpfen und unterlag mit 21:18, 15:21, 11:15.
Nachdem ein kräftiges Gewitter am späten Nachmittag der Schönwetterperiode in Süddeutschland endgültig den Garaus gemacht hatte und sich das Programm deshalb etwas verzögerte, verlief auch der Auftritt von Brunner/Hüberli konträr zum bisherigen Turnierverlauf. Diesmal begannen die zuvor einzig in den Anfangsphasen der Spiele nicht überzeugenden Schweizerinnen stark. Danach bauten sie ab.
Brunner/Hüberli konnten nicht kaschieren, dass die Batterien im 16. Spiel innert drei Wochen ziemlich leer waren. Nach dem verheissungsvollen Beginn häuften sich die Fehler.
Für Kravcenoka/Graudina ist es der zweite EM-Titel nach 2019, weitere Turniersiege gelangen den Lettinnen auf höchster Stufe bislang noch nicht. Dennoch können Brunner/Hüberli das erneute Erreichen des EM-Finals als Erfolg abbuchen, lässt sich doch auch die Silbermedaille sehen.