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Sie blickte hinauf.
Sterne füllten den nächtlichen Himmel. Der Mond schien auf ihr hauchdünnes, weisses Nachthemd.
Ruhig atmend lag sie da; schlaflos.
Sie liess die Nacht auf sich wirken, um träumen zu können.
Nichts anderes wünschte sie sich mehr, als in ihre Traumwelt zu entfliehen, der Realität zu entkommen, frei zu sein.
Sie schloss ihre Augen.
Eine sanfte Brise strich über ihre Arme, ihre Beine, ihre Haare.
Sie öffnete ihre Augen, drehte sich zur Seite.
Eine Sternschnuppe trat durch die Erdatmosphäre und landete sanft auf der blühenden Fläche.
Fasziniert näherte sie sich langsam dem noch glühenden Mondgestein.
Doch das Leuchten, das sie in den Bann gezogen hatte, strahlte die im Stein gebettete, weisse Flüssigkeit aus.
Furchtlos nahm sie den Stein in ihre Hände und trank.
Schwer wurden ihre Augen; gefüllt mit Zufriedenheit.
Sie sank ins Gras, schloss die Augen.
Und als sie da so lag, wehte ein feiner Wind und verwandelte die Wiese in ein Wellenmeer.
Sie schwebte im Meer der Träume.