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Suchtbehandlung
Hat eine straffällige Person die Tat im Zusammenhang mit ihrer Suchterkrankung begangen, kann das Gericht die Suchtbehandlung anordnen, wenn dadurch erwartet werden kann, dass die Gefahr weiterer solcher Straftaten begegnet wird. Das Ziel liegt in der Behandlung der Suchterkrankung. Dadurch soll der Gefahr der Begehung von weiteren Straftaten durch die verurteilte Person begegnet werden. Die Vollzugsbehörden haben jährlich zu prüfen, ob die Massnahme aufzuheben oder weiterzuführen ist. Die Dauer der Suchtbehandlung ist grundsätzlich auf 3 Jahre beschränkt. Das Gericht kann sie jedoch einmal um 1 Jahr verlängern, wenn die Voraussetzungen für die bedingte Entlassung nocht nicht erfüllt sind.