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Gartner veröffentlicht Zahlen zum Servermarkt 2006 und alle haben gewonnen, irgendwie.
Es ist ein wenig wie mit amerikanischen Sportstatistiken, oder der hiesigen Interpretation von Wahlergebnissen, die Zahlen sind eindeutig aber irgendwie haben alle gewonnen. So vermeldet Gartner Group, dass IBM seine Spitzenposition beim Umsatz mit 16,9 Milliarden US-Dollar von HP mit 14,2 Milliarden und Sun Microsystems mit 5,7 Milliarden behauptete. Aber auch Sun ist in dieser Rubrik Gewinner, da das Unternehmen als einziges der Top5 über dem Branchenwachstum von 2 Prozent zulegen konnte. Mit einem Plus von 15,4 Prozent hat das Unternehmen den langjährigen Abwärtstrend gebrochen und Dell, das wie im Vorjahr 5,4 Milliarden US-Dollar mit Servern umsetzte, auf den vierten Platz verbannt. Auf Rang 5 weiterhin Fujitsu-Siemens, wo man allerdings mit gerade einmal 2,5 Milliarden US-Dollar Umsatz ein Minus von 7 Prozent hinnehmen musste.
Schaut man auf die ausgelieferten Stückzahlen, hat Hewlett-Packard einmal mehr die Nase vorn. Von den insgesamt ausgelieferten 8,2 Millionen Servern aller Gewichtsklassen, entfielen 2,26 Millionen Einheiten auf HP, was ein Plus von 8 Prozent bedeutet. Auf Platz zwei mit einem Plus von nur 5 Prozent und 1,78 Millionen verkaufter Server Dell, vor IBM, das 8 Punkte zulegte und 1,3 Millionen Maschinen absetzen konnte. Sun brachte es zwar auf ein gutes Wachstum von 7,6 Prozent, hat aber auf Grund seiner Produktpalette mit gerade einmal 368'000 Rechnern keinerlei Chance auf einen Medaillenplatz. (tm)