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Auch eine Variante, das Thema Sexismus abzutun. Hat der Tagesanzeiger wirklich nichts anderes zum Thema beizutragen?
Man stelle intellektuelle Frauen als ‚elitär‘ dar (ur-schweizerischer Instinkt) und gebe ihnen die Schuld, dass in einer TV-Sendung nicht alle Aspekte genug beleuchtet wurden. Warum analysiert die Journalistin nicht Moderationsfehler und fragt zum Beispiel, weshalb diejenigen, die haufenweise zu sozialer Ungleichheit (Natascha Wey) oder zur Verknüpfung von Rassismus und Sexismus (Jovita Xixikinha) zu sagen gehabt hätten, nicht gefragt, mit ihren Expertisen nicht besser eingebunden wurden? Und warum die Sendung so ausufernd breit konzipiert war? Und warum wird nicht das Format kritisch analysiert als eines, in dem Leute mit eher dominantem Redeverhalten sich gut machen, und alle anderen eher auf der Strecke bleiben?
Ok, am einfachsten ist: Güzin Kar und Franziska Schutzbach sind an allem Schuld. Auch eine Variante, keine Verantwortung für das Thema zu übernehmen. Lieber Tagi, du könntest das besser.