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Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich IV.2018.00497 II. Kammer Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender Sozialversicherungsrichter Bachofner Sozialversicherungsrichterin Sager Gerichtsschreiberin Lienhard Urteil vom 20. September 2018 in Sachen X.___ Beschwerdeführerin vertreten durch Stadt Zürich Soziale Dienste Rechtsanwältin Kathrin Hohler, Sozialversicherungsrecht, Team Recht Hönggerstrasse 24, 8037 Zürich gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin Sachverhalt: 1. X.___, geboren 1972, war bis Mai 2009 als Raumpflegerin tätig ( Urk. 7/13) und meldete sich am 5. Oktober 2009 wegen Knie- und Hüft problemen bei der Invalidenversicherung an ( Urk. 7/9). Die Sozialversiche rungs an stalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, tätigte erwerbliche und medizinische Abklä rungen und veranlasste eine orthopädische Begutachtung (Gutachten vom 1 9. April 2010; Urk. 7/22). Nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren ( Urk. 7/33-34) verneinte die IV-Stelle mit unangefochten in Rechtskraft erwachsener Verfügung vom 1 0. Januar 2011 bei einem Invaliditätsgrad von 0 % einen Leistungsanspruch der Versicherten ( Urk. 7/42). Am 2 0. Juni 2017 ( Urk. 7/48) meldete sich die Versicherte erneut bei der Invalidenversicherung an. Die IV-Stelle tätigte medizinische Abklärungen und ver neinte nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren ( Urk. 7/70; Urk. 7/80; Urk. 7/82) mit Verfügung vom 2 3. April 2018 einen Leistungsanspruch ( Urk. 7/85 = Urk. 2). 2. Gegen die Verfügung vom 2 3. April 2018 ( Urk. 2) erhob die Versicherte am 2 5. Mai 2018 Beschwerde mit dem Antrag auf deren Aufhebung und Rückwei sung der Sache zur weiteren Abklärung ( Urk. 1 S. 2). Die Beschwerdegegnerin beantragte mit Beschwerdeantwort vom 2 8. Juni 2018 die Abweisung der Be schwerde ( Urk. 6), was der Beschwerdeführerin am 3. Juli 2018 zur Kenntnis gebracht wurde ( Urk. 8). Das Gericht zieht in Erwägung: 1. 1.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 Bundesgesetz über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts ). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beein träch tigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teil weise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden aus ge glichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vor lie gens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG). 1.2 Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG) Versicherte, die: a. ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betä tigen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können; b. während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes tens 40 % arbeitsunfähig ( Art. 6 ATSG) gewesen sind; und c. nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid ( Art. 8 ATSG) sind. Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertelsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente ( Art. 28 Abs. 2 IVG). 1.3 Wurde eine Rente wegen eines zu geringen Invaliditätsgrades verweigert, so wird nach Art. 87 Abs. 3 der Verordnung über die Invalidenversicherung (IVV) eine neue Anmeldung nur geprüft, wenn die Voraussetzungen gemäss Abs. 2 dieser Bestimmung erfüllt sind. Danach ist im Revisionsgesuch glaubhaft zu machen, dass sich der Grad der Invalidität der versicherten Person in einer für den An spruch erheblichen Weise geändert hat. Tritt die Verwaltung auf die Neuan mel dung ein, so hat sie die Sache materiell abzuklären und sich zu vergewissern, ob die von der versicherten Person glaubhaft gemachte Veränderung des Invalidi tätsgrades auch tatsächlich eingetreten ist; sie hat demnach in analoger Weise wie bei einem Revisionsfall nach Art. 17 Abs. 1 ATSG vorzugehen (BGE 117 V 198 E. 3a, vgl. auch BGE 133 V 108 E. 5.2). Stellt sie fest, dass der Invaliditätsgrad seit Erlass der früheren rechtskräftigen Verfügung keine Veränderung erfahren hat, so weist sie das neue Gesuch ab. Andernfalls hat sie zunächst noch zu prüfen, ob die festgestellte Veränderung genügt, um nunmehr eine anspruchsbe grün dende Invalidität zu bejahen, und hernach zu beschliessen. Im Beschwerdefall obliegt die gleiche materielle Prüfungspflicht auch dem Gericht (BGE 117 V 198 E. 3a, 109 V 108 E. 2b). 1.4 Ändert sich der Invaliditätsgrad eines Rentenbezügers erheblich, so wird die Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin für die Zukunft entsprechend erhöht, herabgesetzt oder aufgehoben ( Art. 17 Abs. 1 ATSG). Anlass zur Rentenrevision gibt jede wesentliche Änderung in den tatsächlichen Verhältnissen seit Zuspre chung der Rente, die geeignet ist, den Invaliditätsgrad und damit den Renten anspruch zu beeinflussen. Insbesondere ist die Rente bei einer wesentlichen Än de rung des Gesundheitszustandes revidierbar. Weiter sind, auch bei an sich gleich gebliebenem Gesundheitszustand, veränderte Auswirkungen auf den Erwerbs- oder Aufgabenbereich von Bedeutung (BGE 141 V 9 E. 2.3, 134 V 131 E. 3). Ferner kann ein Revisionsgrund unter Umständen auch in einer wesentlichen Änderung hinsichtlich des für die Methodenwahl massgeblichen (hypothetischen) Sachverhalts bestehen (BGE 144 I 28 E. 2.2, 130 V 343 E. 3.5, 117 V 198 E. 3b, je mit Hinweisen). Hingegen ist die lediglich unterschiedliche Beurteilung eines im Wesentlichen gleich gebliebenen Sachverhalts im revisionsrechtlichen Kon text unbeachtlich (BGE 141 V 9 E. 2.3 mit Hinweisen). Liegt in diesem Sinne ein Revisionsgrund vor, ist der Rentenanspruch in recht licher und tatsächlicher Hinsicht umfassend ("allseitig") zu prüfen, wobei keine Bindung an frühere Beurteilungen besteht (BGE 141 V 9 E. 2.3 mit Hinweisen). Als Vergleichsbasis für die Beurteilung der Frage, ob bis zum Abschluss des aktuellen Verwaltungsverfahrens eine anspruchserhebliche Änderung des Invalidi tätsgrades eingetreten ist, dient die letzte rechtskräftige Verfügung, welche auf einer materiellen Prüfung des Rentenanspruchs mit rechtskonformer Sachver haltsabklärung, Beweiswürdigung und Durchführung eines Einkommensver gleichs (bei Anhaltspunkten für eine Änderung in den erwerblichen Auswirkungen des Gesundheitszustands) beruht (BGE 133 V 108; vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_297/2016 vom 7. April 2017 E. 2.2, nicht publiziert in: BGE 143 V 77, aber in SVR 2017 IV Nr. 51 S. 152). 1.5 Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vor - akten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c). 2. 2.1 Die Beschwerdegegnerin begründete den angefochtenen Entscheid ( Urk. 2) wie folgt: Es liege keine dauerhafte Einschränkung im Sinne des Gesetzes vor. Dem Einwand der Beschwerdeführerin folgend sei die Qualifikation auf zu 100 % e rwerbstätig zu ändern. Eine kurzzeitige Verschlechterung sei nicht ausge schlossen. Der Gesundheitszustand der Beschwerdeführerin sei sicherlich derart beeinträchtigt, dass ihr die bisherige Tätigkeit nicht mehr zumutbar sei. Jedoch sei mit gewissen zumutbaren Anstrengungen ei ne deutliche Verbesserung des Gesundheitszustandes und damit der Arbeitsfähigkeit zu erreichen. Eine leidens angepasste Tätigkeit, die vorwiegend sitzend und wechselbelastend sein müsse, sei zu 100 % möglich (S. 1-2). 2.2 Dem hielt die Beschwerdeführerin entgegen ( Urk. 1), der Regionale Ärztliche Dienst (RAD) sei ohne Begründung von einer vollen Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit ausgegangen (S. 4 unten). Ihr Gesundheitszustand habe sich seit 2010 stark verschlechtert. Gemäss Beurteilung ihres Hausarztes sei sie angepasst möglicherweise zu 50 % arbeitsfähig, jedoch noch nicht zum jetzigen Zeitpunkt. Ihre Arbeitsunfähigkeit sei somit nach wie vor unklar. Dennoch habe die Beschwerdegegnerin keine w eiteren Abklärungen veranlasst (S. 8). Die ange nommene Verbesserung sei nicht nachvollziehbar. Es könne nicht ausgeschlossen werden, dass sie Anspruch auf eine Rente habe (S. 9). Die Beschwerdegegnerin habe gegen ihre Abklärungspflicht verstossen (S. 10). 2.3 Streitig und zu prüfen ist, ob sich der Gesundheitszustand und die Arbeits fähigkeit der Beschwerdeführerin seit der letzten Verfügung vom 1 0. Januar 2011 anspruchsrelevant verände rt haben (vgl. vorstehend E. 1.3-1.4). Dabei ist festzu halten, dass mit der Änderung der Qualifikation von bislang teilerwerbstätig (vgl. Urk. 7/42) auf 100 % erwerbstätig ( Urk. 2 S. 1) ein Revisionsgrund ausgewiesen ist (vgl. vorstehend E. 1.4 ). 3. 3.1 Der rentenverneinenden Verfügung vom 1 0. Januar 2011 ( Urk. 7/42) lag im Wesentlichen das Gutachten von Dr. med. Y.___, Facharzt für ortho pädische Chirurgie, vom 1 9. April 2010 zugrunde ( Urk. 7/22; vgl. Urk. 7/31/4). Dr. Y.___ stellte nach Berücksichtigung der Akten, Erhebung der Anamnese und Durchführung einer Untersuchung folgende Diagnosen (S. 6): - symptomatisches femoro-acetabuläres Impingement -Syndrom mit Labrum-Läsion beidseits (2008) - allgemeine Bandlaxität (seit vielen Jahren) - Dekonditionierung der Rumpfmuskulatur (seit einigen Jahren) - Status nach vorübergehenden belastungsabhängigen Knieschmerzen rechts (2009) - psychosoziale Belastungssituation (seit 2006) In der angestammten Tätigkeit im Reinigungsdienst bestehe eine Arbeitsfähigkeit von 50 %. In einer bestmöglich angepassten Tätigkeit sei die Beschwerdeführerin zu 75 % arbeitsfähig, sofern es sich um eine leichte bis mittelschwere Tätigkeit handle, die vornehmlich in Wechselbelastung ausgeübt werde, ohne länger dau ernde vornüber geneigte Haltung, ohne asymmetrische Lasteneinwirkung und ohne Besteigen von Leitern und Gerüsten (S. 6). 3.2 Der erneuten Anmeldung vom 2 0. Juni 2017 ( Urk. 7/48) lagen im Wesentlichen die folgenden Arztberichte zugrunde: Die Ärzte der Z.___, Orthopädie, stellten mit Bericht vom 3 0. Oktober 2014 ( Urk. 7/51/18-19) folgende Diagnosen (S. 1) : - Tendinopathie der Hüftabduktoren links mit und bei - beginnender sekundärer Coxarthrose bei femoro-acebulärem Impingement - Status nach Hüftarthroskopie mit anterolateraler Labrumresektion, Pfannen randtrimmung und Kopf-/Halsübergangtaillierung rechts am 3 1. August 2010 bei - femoro-acebulärem Impingement beidseits im Sinne eines Pfannen randsyndroms, rechts mehr als links - Dekonditionierung der Rumpfmuskulatur - Hypermobilitätssyndrom Im Vergleich zur MRI-Untersuchung von 2009 zeige sich eine deutliche Pro gre dienz der degenerativen Veränderungen. Langfristig werde lediglich die Im plan tation einer Hüft-Totalprothese schmerzlindernd sein, den Zeitpunkt gelte es aber möglichst hinauszuzögern (S. 2). 3.3 Die Ärzte der Klinik für Rheumatologie am A.___ stellten mit Bericht vom 2 4. März 2016 ( Urk. 7/51/12-14) folgende, hier verkürzt wiedergegebene Diagnosen (S. 1): - Knick-/Senkfuss beidseits - femoroacetabuläres Impingement links - lumbovertebrales Schmerzsyndrom - Hypermobilitätssyndrom - Status nach Hüftarthroskopie mit anterolateraler Labrumresektion, Pfannenrandtrimmung und Kopf-/Halsübergangtaillierung Die Ärzte empfahlen aufgrund der mittlerweile chronifizierten Tendinopathie der Tibialissehne und Achillessehne sowie der neu hinzugekommenen lumboverte bralen Schmerzen aufgrund der Fehlbelastung ein operatives Vorgehen (S. 3). 3.4 In einem weiteren Bericht vom 2 3. März 2017 ( Urk. 7/51/2-6) nannten die Ärzte der Klinik für Rheumatologie am A.___ folgende, hier verkürzt wiedergegebene Diagnosen (S. 1): - symptomatische Knick-/Senkfüsse beidseits - chronisches lumbovertebrales Schmerzsyndrom - femoroacetabuläres Impingement beidseits im Sinne eines Pfannen syn droms (rechtsbetont) - Verdacht auf chronische Schmerzverarbeitungsstörung, Erstdiagnose März 2017 - leichte Hyperlaxizität Ellbogen und Knie beidseits ( Beighton Score 4/9) Die Fussschmerzen hätten mit einer gewollten Gewichtsreduktion bereits abge nommen. Die seit vielen Jahren bestehenden Rückenschmerzen seien klinisch auf die ungünstige Haltung, die Fehlbelastung, myofasziale Befunde und eine Dekonditionierung zurückzuführen. Womöglich bestehe zusätzlich eine facettäre Über lastung. Klinisch, laborchemisch und auch bildgebend bestünden keine Anhalts punkte für eine entzündliche Grunderkrankung. Ein psychiatrisches Konsilium habe keine Anhaltspunkte für eine zugrundeliegende oder erschwerende Psycho pathologie ergeben. Der Patientin werde eine Wiederaufnahme einer Arbeitstätig keit empfohlen, zum Beispiel an der Kasse in sitzender Tätigkeit (S. 2). 3.5 Am 3. Januar 2018 ( Urk. 7/68/12-13) erging ein weiterer Bericht der Z.___, Orthopädie, worin die folgenden, hier verkürzt wiedergegebenen Diagnosen genannt wurden (S. 1): - Knick-/Senkfuss-Deformität beidseits mit Verdacht auf Tendino pathie / Partialruptur der Tibialis posterior -Sehnen beidseits, linke Seite beschwer deführend - beginnende sekundäre Coxarthrose links bei femoroacetabulärem Impin ge ment sowie Überlastung der pelvitrochantären Muskulatur Hüfte links - Dekonditionierung der Rumpfmuskulatur - Hypermobilitätssyndrom Erfreulicherweise hätten sich keine Hinweise auf eine relevante Pathologie der Tibialis posterior -Sehnen ergeben. Es werde versucht, mittels diagnostisch-thera peutischer Infiltration herauszufinden, ob das untere Sprunggelenk Beschwerde generator sei. Sollte durch die Infiltration eine relevante Beschwerdelinderung erreicht werden, so könnte mittels Schuhzurichtung auf konservativem Weg eine Behandlung erfolgen (S. 2). 3.6 Dr. med. B.___, Facharzt für Innere Medizin und Allgemeine Medizin, Hausarzt der Beschwerdeführerin (vgl. Urk. 7/48 Ziff. 6.3), stellte mit Bericht vom 2 4. Januar 2018 ( Urk. 7/ 68/1-11) folgende Diagnosen mit Auswir kung auf die Arbeitsfähigkeit ( Ziff. 1.1): - Müdigkeit multifaktorieller Genese und Erschöpfungssyndrom - Migräne ohne Aurasymptomatik kombiniert mit Spannungscephalea - schwere beidseitige Fasciitis plantaris und Tendinopathie der Achilles sehne - Palindrome rheumatologische Beschwerden - Dermatitis papulosa nigris Gesicht und Hals - Status nach Hüftarthroskopie rechts mit anterolateraler Labrumresektion - femoroacetabuläres Impingement beidseits - aktuell vermehrte Beschwerden Hüfte links mit mittelschwerer Arthrose - intermittierend Lumbago bei muskulärer Dekonditionierung - intermittierend anamnestisch Palpitationen - keine Synkopen und Dyspnoe - Adipositas Aufgrund der chronischen Schmerzsituation sei die Beschwerdeführerin im ange stammten Bereich weiterhin zu 100 % arbeitsunfähig, dies seit 1. Februar 2016 ( Ziff. 1.6). Es bestünden bezüglich körperlicher Belastbarkeit aufgrund der Schmerzen deutliche Einschränkungen. Längeres Gehen und Stehen sei derzeit im Servicebereich nicht zumutbar. In psychischer Hinsicht bestünden andauernde Schwierigkeiten und Konzentrationseinbussen sowie eine verminderte Belastbar keit, unter anderem aufgrund der überlagernden depressiven Symptomatik. Die bisherige Tätigkeit sei eher nicht, nur in reduziertem Rahmen, beispielsweise zu 25 %, zumutbar. Es sei eine angepasste Tätigkeit erforderlich. Eine solche sei bei Stabilisierung zu maximal 50 % denkbar. Voraussetzung sei aber eine deutliche Besserung der aktuellen rheumatologischen und depressiven Symptomatik ( Ziff. 1.7). 3.7 Dr. med. C.___, Facharzt für Chirurgie, Regionaler Ärztlicher Dienst (RAD), hielt am 1 2. Februar 2018 ( Urk. 7/69/3-4) fest, es bestehe keine Diagnose mit dauerhafter Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit. Die genannten Diagnosen hätten keine Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit. In der bisherigen Tätigkeit als Putzfrau bestehe seit 1. Februar 2016 eine volle Arbeitsunfähigkeit. In einer angepassten Tätigkeit, bei der Tätigkeiten mit Heben, Tragen und Transportieren von Lasten, Ersteigen von Treppen, Leitern und Gerüsten, in kniender oder knie beugender Körperhaltung sowie mit überwiegender Geh- und Stehbelastung ver mieden werden sollten, bestehe eine volle Arbeitsfähigkeit seit jeher. Über wiegend sitzend ausgeübte angepasste Tätigkeiten mit leichter Wechselbelastung seien medizinisch-theoretisch zu 100 % zumutbar. Mit einer Verbesserung des Gesundheitszustandes sei bei Gewichts reduktion und Physiotherapie mit an Sicher heit grenzender Wahrscheinlichkeit zu rechnen. Die vorliegenden Arztbe richte seien bedingt schlüssig, die angeführten medizinischen Fakten seien bedin gt nachvollziehbar und es könne auf diese bedingt abgestellt werden. 3.8 Im Rahmen des Einwandverfahrens nahm Dr. C.___ wie folgt Stellung ( Urk. 7/84/2-3): In den Arztberichten werde erwähnt, dass die Gewichtsreduktion die Fussschmerzen positiv beeinflusst habe und durch die Schmerztherapie eine gute Schmerzabnahme bewirkt worden sei, weiter sei die Arbeitsaufnahme emp fohlen worden und es hätten sich keine Anhaltspunkte für eine Psychopathologie gefunden. Wenn eine die Lebensqualität einschränkende Schmerzproblematik bestehen würde, welche eine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit zur Folge hätte, wäre mit Sicherheit eine aggressivere Therapie begonnen worden. Es handle sich um subjektiv sehr starke Schmerzen. Eine kurzzeitige Verschlechterung sei nicht ausgeschlossen. Der Gesundheitszustand der Beschwerdeführerin sei sicherlich derart bee inträchtigt, dass die bisherige Tätigkeit als Putzfrau nicht mehr zu mutbar sei. Jedoch sei mit gewissen Anstrengungen eine deutliche Verbesserung des Gesundheitszustandes und damit der Arbeitsfähigkeit zu erreichen. Eine lei densangepasste Tätigkeit unter strenger Berücksichtigung des genannten Belas tungsprofils wäre auch bei den gesundheitlichen Einschränkungen vollum fänglich möglich, sicherlich mit vereinzelten Fehlzeiten bei kurzfristiger Verschlechterung, die aber nicht über durchschnittliche Fehlzeiten hinausgehen würden. 3.9 Mit E-Mail zuhanden der Rechtsvertretung der Beschwerdeführerin vom 9. Mai 2018 ( Urk. 3/4) führte Dr. B.___ aus, er halte unter angepasster Tätigkeit, verminderter Belastung am Arbeitsplatz und Besserung des Verlaufs unter adäquater Therapie eine Arbeitsfähigkeit von 50 % für möglich, allerdings noch nicht zum jetzigen Zeitpunkt. Tätigkeiten im Servicebereich, wo die Be schwerdeführerin viel gehen müsse, seien sicherlich ungünstig und kaum geeignet. 4. 4.1 Im Vergleich zur gesundheitlichen Situation, wie sie sich bei Erlass der Verfügung vom 1 0. Januar 2011 präsentierte, sind zu sätzlich zu den bisherigen Diagnosen, welche bereits damals eine vollständige Arbeitsunfähigkeit in der angestammten Tätigkeit als Reinigungshilfe und eine Arbeitsunfähigkeit von 25 % in einer angepassten Tätigkeit bewirkten, die Diagnosen einer Tendinopathie der Hüftab duktoren, eines Status nach Hüftarthroskopie, eines Hüftimpingements beidseits, eines lumbovertebralen Schmerzsyndroms sowie von symptomatischen Knick / Senkfüssen hinzugekommen, zudem ein Verdacht auf eine chronische Schmerz verarbeitungsstörung (vgl. vorstehend E. 3.2 f. ). Weiter wurde eine beginnende Coxarthrose fes tgestellt (vgl. vorstehend E. 3.5 ). Die Ärzte der Z.___ und des A.___ nahmen in ihren Berichte n keine Stellung zu den Auswirkungen dieser Diagnosen auf die Arbeitsfähigkeit, was möglicherweise auf den Umstand zurückzuführen ist, dass die Beschwerdeführerin seit August 2014 nicht mehr arbeitstätig war (vgl. Urk. 7/48 Ziff. 5.4) und somit keine Veran lassung für die behandelnden Ärzte bestand, sich dazu zu äussern. Dennoch ist aufgrund dieser Berichte nicht auszuschliessen, dass die Diagnosen Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin haben. 4.2 Hausarzt Dr. B.___ nahm zwar eine Beurteilung der Arbeits fähig keit der Beschwerdeführerin vor, indem er sie als zu 100 %, angepasst allenfalls zu 50 % arbeitsfähig schätzte (vgl. vorstehend E. 3.6 ). Dies ist aber nicht genü gend schlüssig begründet, denn Dr. B.___ führte die Arbeitsun fähigkeit auch auf Diagnosen wie Müdigkeit, Migräne, Dermatitis und Adipositas zurück, was nicht nachvollziehbar ist. Die behandelnden Ärztinnen und Ärzte stehen in einem auftragsrechtlichen Verhältnis zur versicherten Person und haben sich zudem in erster Linie auf die Behandlung zu konzentrieren. Ihre Berichte verfolgen daher nicht den Zweck einer den abschliessenden Entscheid über die Versicherungsansprüche erlaubenden objektiven Beurteilung des Gesundheitszu standes und erfüllen deshalb kaum je die materiellen Anforderungen an ein Gutachten gemäss BGE 125 V 351 E. 3a. Aus diesen Gründen und aufgrund der Erfahrungstatsache, dass Hausärzte – beziehungsweise regelmässig behandelnde Spezialärzte (vgl. Urteil des Bundesgerichts I 551/06 vom 2. April 2007 E. 4.2) – mitunter im Hinblick auf ihre auftragsrechtliche Vertrauensstellung im Zweifels fall eher zu Gunsten ihrer Patienten aussagen, kommt im Streitfall ein direktes Abstellen einzig gestützt auf die Angaben der behandelnden Ärztinnen und Ärzte nur selten in Frage (vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_1055/2010 vom 1 7. Februar 2011 E. 4.1). 4.3 RAD-Arzt Dr. C.___ nahm keine eigene Untersuchung, sondern lediglich eine Aktenbeurteilung vor, was von vornherein den Beweisanfo rderungen (vgl. vor stehend E. 1.5 ) nicht zu genügen vermag. Praxisgemäss kommt einer reinen Aktenbeurteilung des RAD im Vergleich zu einer auf allseitigen Untersuchungen beruhenden Expertise, welche auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Beurteilung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situa tion einleuchtet und die Schlussfolgerungen widerspruchsfrei begründet, nicht der gleiche Beweiswert zu (Urteil des Bundesgerichts 8C_971/2012 vom 11. Juni 2013 E. 3.4). Auch inhaltlich überzeugt seine Beurteilung nicht: Warum er in seiner ersten Stel lungahme (vgl. vorstehend E. 3.7 ) sämtliche von Dr. B.___ gestellten Diagnosen als ohne dauerhafte Auswirkung auf die Arbeits fähigkeit einschätzte, ist nicht nachvollziehbar. Zudem war Dr. C.___ offenbar nicht bekannt, dass die Beschwerdeführerin zwischenzeitlich vom 1. November 2013 bis 3 1. Juli 2014 in einem Pensum von 60 % als Betriebsmitarbeiterin in einer Cafeteria tätig gewesen ist (vgl. Urk. 7/48 Ziff. 5.4), ansonsten er diese Tätigkeit in seine Beurteilung hätte miteinbeziehen müssen. Eine gesamtheitliche Besserung des Gesundheitszustandes, wie sie Dr. C.___ postulierte, geht aus den medizinischen Akten in keiner Weise hervor. 4.4 Der Beweiswert von RAD-Berichten nach Art. 49 Abs. 2 IVV ist mit jenem exter ner medizinischer Sachverständigengutachten vergleichbar, sofern sie den praxis gemässen Anforderungen an ein ärztliches Gutachten ( BGE 134 V 231 E. 5.1) genügen und die Arztperson über die notwendigen fachlichen Qualifikationen verfügt ( BGE 137 V 210 E. 1.2.1). Allerdings kann auf das Ergebnis versiche rungsinterner ärztlicher Abklärungen – zu denen die RAD-Berichte gehören – nicht abgestellt werden, wenn auch nur geringe Zweifel an ihrer Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit bestehen (Urteil des Bundesgerichts 8C_197/2014 vom 3. Okto ber 2014 E. 4.2 mit Hinweisen auf BGE 139 V 225 E. 5.2; 135 V 465 E. 4.4 und E. 4.7). Solche Zweifel bestehen vorliegend, weshalb der RAD-Bericht keinen genügenden Aufschluss über die Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin bezieh ungsweise deren Entwicklung seit 2011 zu geben vermag. Nachdem auch den anderen Berichten keine verlässlichen Angaben entnommen werden können und keine weiteren Angaben bei den behandelnden Ärzten eingeholt wurden, fehlt es an der Grundlage für einen Entscheid. 5. 5.1 Das Gericht kann die Angelegenheit zu neuer Entscheidung an die Vorinstanz zurückweisen, insbesondere wenn mit dem angefochtenen Entscheid nicht auf die Sache eingetreten oder der Sachverhalt ungenügend festgestellt wurde (§ 26 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht, GSVGer ). Gemäss stän diger Rechtsprechung ist in der Regel von der Rückweisung – da diese das Ver fahren verlängert und verteuert – abzusehen, wenn die Rechtsmittelinstanz den Prozess ohne wesentliche Weiterungen erledigen kann. In erster Linie kommt eine Rückweisung in Frage, wenn der Versicherungsträger auf ein Begehren überhaupt nicht eingetreten ist oder es ohne materielle Prüfung abgelehnt hat, wenn schwierige Ermessensentscheide zu treffen sind, oder wenn der ent scheidrele vante Sachverhalt ungenügend abgeklärt ist (vgl. Urteil des Bundesgerichts U 209/0 2 vom 10. September 2003 E. 5.2). 5.2 Vorliegend wurde die Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin und damit der entscheidrelevante Sachverhalt nicht abgeklärt. Die angefochtene Verfügung ist deshalb aufzuheben und die Sache an die Besc hwerdegegnerin zurückzuweisen, damit diese nach ergänzenden Abklärungen im Sinne der Erwägunge n über den Leistungsanspruch der Beschwerdeführerin neu verfüge. In diesem Sinne ist die Beschwerde gutzuheissen. 6. Da es im vorliegenden Verfahren um die Bewilligung oder Verweigerung von IV-Leistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen ( Art. 69 Abs. 1 bis IVG) und auf Fr. 6 00.-- anzusetzen. Entsprechend dem Ausgang des Ver fahrens sind sie der unterliegenden Beschwerdegegnerin aufzuerlegen. Das Ge such der Beschwerdeführerin um Gewährung der unentgeltlichen Prozess führung ( Urk. 1 S. 2) ist damit gegenstandslos. Das Gericht erkennt: 1. Die Beschwerde wird in dem Sinne gutgeheissen, dass die angefochtene Verfügung vom 2 3. April 2018 aufgehoben und die Sache an die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zurückgewiesen wird, damit diese, nach erfolgter Abklärung im Sinne der Erwägungen, neu verfüge. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 600.-- werden der Beschwerdegegnerin auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein werden der Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt. 3. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Stadt Zürich Soziale Dienste - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle - Bundesamt für Sozialversicherungen 4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin MosimannLienhard

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich IV.2018.00497 II. Kammer Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender Sozialversicherungsrichter Bachofner Sozialversicherungsrichterin Sager Gerichtsschreiberin Lienhard Urteil vom 20. September 2018 in Sachen X.___ Beschwerdeführerin vertreten durch Stadt Zürich Soziale Dienste Rechtsanwältin Kathrin Hohler, Sozialversicherungsrecht, Team Recht Hönggerstrasse 24, 8037 Zürich gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin Sachverhalt: 1. X.___, geboren 1972, war bis Mai 2009 als Raumpflegerin tätig ( Urk. 7/13) und meldete sich am 5. Oktober 2009 wegen Knie- und Hüft problemen bei der Invalidenversicherung an ( Urk. 7/9). Die Sozialversiche rungs an stalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, tätigte erwerbliche und medizinische Abklä rungen und veranlasste eine orthopädische Begutachtung (Gutachten vom 1 9. April 2010; Urk. 7/22). Nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren ( Urk. 7/33-34) verneinte die IV-Stelle mit unangefochten in Rechtskraft erwachsener Verfügung vom 1 0. Januar 2011 bei einem Invaliditätsgrad von 0 % einen Leistungsanspruch der Versicherten ( Urk. 7/42). Am 2 0. Juni 2017 ( Urk. 7/48) meldete sich die Versicherte erneut bei der Invalidenversicherung an. Die IV-Stelle tätigte medizinische Abklärungen und ver neinte nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren ( Urk. 7/70; Urk. 7/80; Urk. 7/82) mit Verfügung vom 2 3. April 2018 einen Leistungsanspruch ( Urk. 7/85 = Urk. 2). 2. Gegen die Verfügung vom 2 3. April 2018 ( Urk. 2) erhob die Versicherte am 2 5. Mai 2018 Beschwerde mit dem Antrag auf deren Aufhebung und Rückwei sung der Sache zur weiteren Abklärung ( Urk. 1 S. 2). Die Beschwerdegegnerin beantragte mit Beschwerdeantwort vom 2 8. Juni 2018 die Abweisung der Be schwerde ( Urk. 6), was der Beschwerdeführerin am 3. Juli 2018 zur Kenntnis gebracht wurde ( Urk. 8). Das Gericht zieht in Erwägung: 1. 1.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 Bundesgesetz über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts ). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beein träch tigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teil weise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden aus ge glichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vor lie gens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG). 1.2 Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG) Versicherte, die: a. ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betä tigen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können; b. während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes tens 40 % arbeitsunfähig ( Art. 6 ATSG) gewesen sind; und c. nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid ( Art. 8 ATSG) sind. Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertelsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente ( Art. 28 Abs. 2 IVG). 1.3 Wurde eine Rente wegen eines zu geringen Invaliditätsgrades verweigert, so wird nach Art. 87 Abs. 3 der Verordnung über die Invalidenversicherung (IVV) eine neue Anmeldung nur geprüft, wenn die Voraussetzungen gemäss Abs. 2 dieser Bestimmung erfüllt sind. Danach ist im Revisionsgesuch glaubhaft zu machen, dass sich der Grad der Invalidität der versicherten Person in einer für den An spruch erheblichen Weise geändert hat. Tritt die Verwaltung auf die Neuan mel dung ein, so hat sie die Sache materiell abzuklären und sich zu vergewissern, ob die von der versicherten Person glaubhaft gemachte Veränderung des Invalidi tätsgrades auch tatsächlich eingetreten ist; sie hat demnach in analoger Weise wie bei einem Revisionsfall nach Art. 17 Abs. 1 ATSG vorzugehen (BGE 117 V 198 E. 3a, vgl. auch BGE 133 V 108 E. 5.2). Stellt sie fest, dass der Invaliditätsgrad seit Erlass der früheren rechtskräftigen Verfügung keine Veränderung erfahren hat, so weist sie das neue Gesuch ab. Andernfalls hat sie zunächst noch zu prüfen, ob die festgestellte Veränderung genügt, um nunmehr eine anspruchsbe grün dende Invalidität zu bejahen, und hernach zu beschliessen. Im Beschwerdefall obliegt die gleiche materielle Prüfungspflicht auch dem Gericht (BGE 117 V 198 E. 3a, 109 V 108 E. 2b). 1.4 Ändert sich der Invaliditätsgrad eines Rentenbezügers erheblich, so wird die Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin für die Zukunft entsprechend erhöht, herabgesetzt oder aufgehoben ( Art. 17 Abs. 1 ATSG). Anlass zur Rentenrevision gibt jede wesentliche Änderung in den tatsächlichen Verhältnissen seit Zuspre chung der Rente, die geeignet ist, den Invaliditätsgrad und damit den Renten anspruch zu beeinflussen. Insbesondere ist die Rente bei einer wesentlichen Än de rung des Gesundheitszustandes revidierbar. Weiter sind, auch bei an sich gleich gebliebenem Gesundheitszustand, veränderte Auswirkungen auf den Erwerbs- oder Aufgabenbereich von Bedeutung (BGE 141 V 9 E. 2.3, 134 V 131 E. 3). Ferner kann ein Revisionsgrund unter Umständen auch in einer wesentlichen Änderung hinsichtlich des für die Methodenwahl massgeblichen (hypothetischen) Sachverhalts bestehen (BGE 144 I 28 E. 2.2, 130 V 343 E. 3.5, 117 V 198 E. 3b, je mit Hinweisen). Hingegen ist die lediglich unterschiedliche Beurteilung eines im Wesentlichen gleich gebliebenen Sachverhalts im revisionsrechtlichen Kon text unbeachtlich (BGE 141 V 9 E. 2.3 mit Hinweisen). Liegt in diesem Sinne ein Revisionsgrund vor, ist der Rentenanspruch in recht licher und tatsächlicher Hinsicht umfassend ("allseitig") zu prüfen, wobei keine Bindung an frühere Beurteilungen besteht (BGE 141 V 9 E. 2.3 mit Hinweisen). Als Vergleichsbasis für die Beurteilung der Frage, ob bis zum Abschluss des aktuellen Verwaltungsverfahrens eine anspruchserhebliche Änderung des Invalidi tätsgrades eingetreten ist, dient die letzte rechtskräftige Verfügung, welche auf einer materiellen Prüfung des Rentenanspruchs mit rechtskonformer Sachver haltsabklärung, Beweiswürdigung und Durchführung eines Einkommensver gleichs (bei Anhaltspunkten für eine Änderung in den erwerblichen Auswirkungen des Gesundheitszustands) beruht (BGE 133 V 108; vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_297/2016 vom 7. April 2017 E. 2.2, nicht publiziert in: BGE 143 V 77, aber in SVR 2017 IV Nr. 51 S. 152). 1.5 Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vor - akten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c). 2. 2.1 Die Beschwerdegegnerin begründete den angefochtenen Entscheid ( Urk. 2) wie folgt: Es liege keine dauerhafte Einschränkung im Sinne des Gesetzes vor. Dem Einwand der Beschwerdeführerin folgend sei die Qualifikation auf zu 100 % e rwerbstätig zu ändern. Eine kurzzeitige Verschlechterung sei nicht ausge schlossen. Der Gesundheitszustand der Beschwerdeführerin sei sicherlich derart beeinträchtigt, dass ihr die bisherige Tätigkeit nicht mehr zumutbar sei. Jedoch sei mit gewissen zumutbaren Anstrengungen ei ne deutliche Verbesserung des Gesundheitszustandes und damit der Arbeitsfähigkeit zu erreichen. Eine leidens angepasste Tätigkeit, die vorwiegend sitzend und wechselbelastend sein müsse, sei zu 100 % möglich (S. 1-2). 2.2 Dem hielt die Beschwerdeführerin entgegen ( Urk. 1), der Regionale Ärztliche Dienst (RAD) sei ohne Begründung von einer vollen Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit ausgegangen (S. 4 unten). Ihr Gesundheitszustand habe sich seit 2010 stark verschlechtert. Gemäss Beurteilung ihres Hausarztes sei sie angepasst möglicherweise zu 50 % arbeitsfähig, jedoch noch nicht zum jetzigen Zeitpunkt. Ihre Arbeitsunfähigkeit sei somit nach wie vor unklar. Dennoch habe die Beschwerdegegnerin keine w eiteren Abklärungen veranlasst (S. 8). Die ange nommene Verbesserung sei nicht nachvollziehbar. Es könne nicht ausgeschlossen werden, dass sie Anspruch auf eine Rente habe (S. 9). Die Beschwerdegegnerin habe gegen ihre Abklärungspflicht verstossen (S. 10). 2.3 Streitig und zu prüfen ist, ob sich der Gesundheitszustand und die Arbeits fähigkeit der Beschwerdeführerin seit der letzten Verfügung vom 1 0. Januar 2011 anspruchsrelevant verände rt haben (vgl. vorstehend E. 1.3-1.4). Dabei ist festzu halten, dass mit der Änderung der Qualifikation von bislang teilerwerbstätig (vgl. Urk. 7/42) auf 100 % erwerbstätig ( Urk. 2 S. 1) ein Revisionsgrund ausgewiesen ist (vgl. vorstehend E. 1.4 ). 3. 3.1 Der rentenverneinenden Verfügung vom 1 0. Januar 2011 ( Urk. 7/42) lag im Wesentlichen das Gutachten von Dr. med. Y.___, Facharzt für ortho pädische Chirurgie, vom 1 9. April 2010 zugrunde ( Urk. 7/22; vgl. Urk. 7/31/4). Dr. Y.___ stellte nach Berücksichtigung der Akten, Erhebung der Anamnese und Durchführung einer Untersuchung folgende Diagnosen (S. 6): - symptomatisches femoro-acetabuläres Impingement -Syndrom mit Labrum-Läsion beidseits (2008) - allgemeine Bandlaxität (seit vielen Jahren) - Dekonditionierung der Rumpfmuskulatur (seit einigen Jahren) - Status nach vorübergehenden belastungsabhängigen Knieschmerzen rechts (2009) - psychosoziale Belastungssituation (seit 2006) In der angestammten Tätigkeit im Reinigungsdienst bestehe eine Arbeitsfähigkeit von 50 %. In einer bestmöglich angepassten Tätigkeit sei die Beschwerdeführerin zu 75 % arbeitsfähig, sofern es sich um eine leichte bis mittelschwere Tätigkeit handle, die vornehmlich in Wechselbelastung ausgeübt werde, ohne länger dau ernde vornüber geneigte Haltung, ohne asymmetrische Lasteneinwirkung und ohne Besteigen von Leitern und Gerüsten (S. 6). 3.2 Der erneuten Anmeldung vom 2 0. Juni 2017 ( Urk. 7/48) lagen im Wesentlichen die folgenden Arztberichte zugrunde: Die Ärzte der Z.___, Orthopädie, stellten mit Bericht vom 3 0. Oktober 2014 ( Urk. 7/51/18-19) folgende Diagnosen (S. 1) : - Tendinopathie der Hüftabduktoren links mit und bei - beginnender sekundärer Coxarthrose bei femoro-acebulärem Impingement - Status nach Hüftarthroskopie mit anterolateraler Labrumresektion, Pfannen randtrimmung und Kopf-/Halsübergangtaillierung rechts am 3 1. August 2010 bei - femoro-acebulärem Impingement beidseits im Sinne eines Pfannen randsyndroms, rechts mehr als links - Dekonditionierung der Rumpfmuskulatur - Hypermobilitätssyndrom Im Vergleich zur MRI-Untersuchung von 2009 zeige sich eine deutliche Pro gre dienz der degenerativen Veränderungen. Langfristig werde lediglich die Im plan tation einer Hüft-Totalprothese schmerzlindernd sein, den Zeitpunkt gelte es aber möglichst hinauszuzögern (S. 2). 3.3 Die Ärzte der Klinik für Rheumatologie am A.___ stellten mit Bericht vom 2 4. März 2016 ( Urk. 7/51/12-14) folgende, hier verkürzt wiedergegebene Diagnosen (S. 1): - Knick-/Senkfuss beidseits - femoroacetabuläres Impingement links - lumbovertebrales Schmerzsyndrom - Hypermobilitätssyndrom - Status nach Hüftarthroskopie mit anterolateraler Labrumresektion, Pfannenrandtrimmung und Kopf-/Halsübergangtaillierung Die Ärzte empfahlen aufgrund der mittlerweile chronifizierten Tendinopathie der Tibialissehne und Achillessehne sowie der neu hinzugekommenen lumboverte bralen Schmerzen aufgrund der Fehlbelastung ein operatives Vorgehen (S. 3). 3.4 In einem weiteren Bericht vom 2 3. März 2017 ( Urk. 7/51/2-6) nannten die Ärzte der Klinik für Rheumatologie am A.___ folgende, hier verkürzt wiedergegebene Diagnosen (S. 1): - symptomatische Knick-/Senkfüsse beidseits - chronisches lumbovertebrales Schmerzsyndrom - femoroacetabuläres Impingement beidseits im Sinne eines Pfannen syn droms (rechtsbetont) - Verdacht auf chronische Schmerzverarbeitungsstörung, Erstdiagnose März 2017 - leichte Hyperlaxizität Ellbogen und Knie beidseits ( Beighton Score 4/9) Die Fussschmerzen hätten mit einer gewollten Gewichtsreduktion bereits abge nommen. Die seit vielen Jahren bestehenden Rückenschmerzen seien klinisch auf die ungünstige Haltung, die Fehlbelastung, myofasziale Befunde und eine Dekonditionierung zurückzuführen. Womöglich bestehe zusätzlich eine facettäre Über lastung. Klinisch, laborchemisch und auch bildgebend bestünden keine Anhalts punkte für eine entzündliche Grunderkrankung. Ein psychiatrisches Konsilium habe keine Anhaltspunkte für eine zugrundeliegende oder erschwerende Psycho pathologie ergeben. Der Patientin werde eine Wiederaufnahme einer Arbeitstätig keit empfohlen, zum Beispiel an der Kasse in sitzender Tätigkeit (S. 2). 3.5 Am 3. Januar 2018 ( Urk. 7/68/12-13) erging ein weiterer Bericht der Z.___, Orthopädie, worin die folgenden, hier verkürzt wiedergegebenen Diagnosen genannt wurden (S. 1): - Knick-/Senkfuss-Deformität beidseits mit Verdacht auf Tendino pathie / Partialruptur der Tibialis posterior -Sehnen beidseits, linke Seite beschwer deführend - beginnende sekundäre Coxarthrose links bei femoroacetabulärem Impin ge ment sowie Überlastung der pelvitrochantären Muskulatur Hüfte links - Dekonditionierung der Rumpfmuskulatur - Hypermobilitätssyndrom Erfreulicherweise hätten sich keine Hinweise auf eine relevante Pathologie der Tibialis posterior -Sehnen ergeben. Es werde versucht, mittels diagnostisch-thera peutischer Infiltration herauszufinden, ob das untere Sprunggelenk Beschwerde generator sei. Sollte durch die Infiltration eine relevante Beschwerdelinderung erreicht werden, so könnte mittels Schuhzurichtung auf konservativem Weg eine Behandlung erfolgen (S. 2). 3.6 Dr. med. B.___, Facharzt für Innere Medizin und Allgemeine Medizin, Hausarzt der Beschwerdeführerin (vgl. Urk. 7/48 Ziff. 6.3), stellte mit Bericht vom 2 4. Januar 2018 ( Urk. 7/ 68/1-11) folgende Diagnosen mit Auswir kung auf die Arbeitsfähigkeit ( Ziff. 1.1): - Müdigkeit multifaktorieller Genese und Erschöpfungssyndrom - Migräne ohne Aurasymptomatik kombiniert mit Spannungscephalea - schwere beidseitige Fasciitis plantaris und Tendinopathie der Achilles sehne - Palindrome rheumatologische Beschwerden - Dermatitis papulosa nigris Gesicht und Hals - Status nach Hüftarthroskopie rechts mit anterolateraler Labrumresektion - femoroacetabuläres Impingement beidseits - aktuell vermehrte Beschwerden Hüfte links mit mittelschwerer Arthrose - intermittierend Lumbago bei muskulärer Dekonditionierung - intermittierend anamnestisch Palpitationen - keine Synkopen und Dyspnoe - Adipositas Aufgrund der chronischen Schmerzsituation sei die Beschwerdeführerin im ange stammten Bereich weiterhin zu 100 % arbeitsunfähig, dies seit 1. Februar 2016 ( Ziff. 1.6). Es bestünden bezüglich körperlicher Belastbarkeit aufgrund der Schmerzen deutliche Einschränkungen. Längeres Gehen und Stehen sei derzeit im Servicebereich nicht zumutbar. In psychischer Hinsicht bestünden andauernde Schwierigkeiten und Konzentrationseinbussen sowie eine verminderte Belastbar keit, unter anderem aufgrund der überlagernden depressiven Symptomatik. Die bisherige Tätigkeit sei eher nicht, nur in reduziertem Rahmen, beispielsweise zu 25 %, zumutbar. Es sei eine angepasste Tätigkeit erforderlich. Eine solche sei bei Stabilisierung zu maximal 50 % denkbar. Voraussetzung sei aber eine deutliche Besserung der aktuellen rheumatologischen und depressiven Symptomatik ( Ziff. 1.7). 3.7 Dr. med. C.___, Facharzt für Chirurgie, Regionaler Ärztlicher Dienst (RAD), hielt am 1 2. Februar 2018 ( Urk. 7/69/3-4) fest, es bestehe keine Diagnose mit dauerhafter Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit. Die genannten Diagnosen hätten keine Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit. In der bisherigen Tätigkeit als Putzfrau bestehe seit 1. Februar 2016 eine volle Arbeitsunfähigkeit. In einer angepassten Tätigkeit, bei der Tätigkeiten mit Heben, Tragen und Transportieren von Lasten, Ersteigen von Treppen, Leitern und Gerüsten, in kniender oder knie beugender Körperhaltung sowie mit überwiegender Geh- und Stehbelastung ver mieden werden sollten, bestehe eine volle Arbeitsfähigkeit seit jeher. Über wiegend sitzend ausgeübte angepasste Tätigkeiten mit leichter Wechselbelastung seien medizinisch-theoretisch zu 100 % zumutbar. Mit einer Verbesserung des Gesundheitszustandes sei bei Gewichts reduktion und Physiotherapie mit an Sicher heit grenzender Wahrscheinlichkeit zu rechnen. Die vorliegenden Arztbe richte seien bedingt schlüssig, die angeführten medizinischen Fakten seien bedin gt nachvollziehbar und es könne auf diese bedingt abgestellt werden. 3.8 Im Rahmen des Einwandverfahrens nahm Dr. C.___ wie folgt Stellung ( Urk. 7/84/2-3): In den Arztberichten werde erwähnt, dass die Gewichtsreduktion die Fussschmerzen positiv beeinflusst habe und durch die Schmerztherapie eine gute Schmerzabnahme bewirkt worden sei, weiter sei die Arbeitsaufnahme emp fohlen worden und es hätten sich keine Anhaltspunkte für eine Psychopathologie gefunden. Wenn eine die Lebensqualität einschränkende Schmerzproblematik bestehen würde, welche eine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit zur Folge hätte, wäre mit Sicherheit eine aggressivere Therapie begonnen worden. Es handle sich um subjektiv sehr starke Schmerzen. Eine kurzzeitige Verschlechterung sei nicht ausgeschlossen. Der Gesundheitszustand der Beschwerdeführerin sei sicherlich derart bee inträchtigt, dass die bisherige Tätigkeit als Putzfrau nicht mehr zu mutbar sei. Jedoch sei mit gewissen Anstrengungen eine deutliche Verbesserung des Gesundheitszustandes und damit der Arbeitsfähigkeit zu erreichen. Eine lei densangepasste Tätigkeit unter strenger Berücksichtigung des genannten Belas tungsprofils wäre auch bei den gesundheitlichen Einschränkungen vollum fänglich möglich, sicherlich mit vereinzelten Fehlzeiten bei kurzfristiger Verschlechterung, die aber nicht über durchschnittliche Fehlzeiten hinausgehen würden. 3.9 Mit E-Mail zuhanden der Rechtsvertretung der Beschwerdeführerin vom 9. Mai 2018 ( Urk. 3/4) führte Dr. B.___ aus, er halte unter angepasster Tätigkeit, verminderter Belastung am Arbeitsplatz und Besserung des Verlaufs unter adäquater Therapie eine Arbeitsfähigkeit von 50 % für möglich, allerdings noch nicht zum jetzigen Zeitpunkt. Tätigkeiten im Servicebereich, wo die Be schwerdeführerin viel gehen müsse, seien sicherlich ungünstig und kaum geeignet. 4. 4.1 Im Vergleich zur gesundheitlichen Situation, wie sie sich bei Erlass der Verfügung vom 1 0. Januar 2011 präsentierte, sind zu sätzlich zu den bisherigen Diagnosen, welche bereits damals eine vollständige Arbeitsunfähigkeit in der angestammten Tätigkeit als Reinigungshilfe und eine Arbeitsunfähigkeit von 25 % in einer angepassten Tätigkeit bewirkten, die Diagnosen einer Tendinopathie der Hüftab duktoren, eines Status nach Hüftarthroskopie, eines Hüftimpingements beidseits, eines lumbovertebralen Schmerzsyndroms sowie von symptomatischen Knick / Senkfüssen hinzugekommen, zudem ein Verdacht auf eine chronische Schmerz verarbeitungsstörung (vgl. vorstehend E. 3.2 f. ). Weiter wurde eine beginnende Coxarthrose fes tgestellt (vgl. vorstehend E. 3.5 ). Die Ärzte der Z.___ und des A.___ nahmen in ihren Berichte n keine Stellung zu den Auswirkungen dieser Diagnosen auf die Arbeitsfähigkeit, was möglicherweise auf den Umstand zurückzuführen ist, dass die Beschwerdeführerin seit August 2014 nicht mehr arbeitstätig war (vgl. Urk. 7/48 Ziff. 5.4) und somit keine Veran lassung für die behandelnden Ärzte bestand, sich dazu zu äussern. Dennoch ist aufgrund dieser Berichte nicht auszuschliessen, dass die Diagnosen Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin haben. 4.2 Hausarzt Dr. B.___ nahm zwar eine Beurteilung der Arbeits fähig keit der Beschwerdeführerin vor, indem er sie als zu 100 %, angepasst allenfalls zu 50 % arbeitsfähig schätzte (vgl. vorstehend E. 3.6 ). Dies ist aber nicht genü gend schlüssig begründet, denn Dr. B.___ führte die Arbeitsun fähigkeit auch auf Diagnosen wie Müdigkeit, Migräne, Dermatitis und Adipositas zurück, was nicht nachvollziehbar ist. Die behandelnden Ärztinnen und Ärzte stehen in einem auftragsrechtlichen Verhältnis zur versicherten Person und haben sich zudem in erster Linie auf die Behandlung zu konzentrieren. Ihre Berichte verfolgen daher nicht den Zweck einer den abschliessenden Entscheid über die Versicherungsansprüche erlaubenden objektiven Beurteilung des Gesundheitszu standes und erfüllen deshalb kaum je die materiellen Anforderungen an ein Gutachten gemäss BGE 125 V 351 E. 3a. Aus diesen Gründen und aufgrund der Erfahrungstatsache, dass Hausärzte – beziehungsweise regelmässig behandelnde Spezialärzte (vgl. Urteil des Bundesgerichts I 551/06 vom 2. April 2007 E. 4.2) – mitunter im Hinblick auf ihre auftragsrechtliche Vertrauensstellung im Zweifels fall eher zu Gunsten ihrer Patienten aussagen, kommt im Streitfall ein direktes Abstellen einzig gestützt auf die Angaben der behandelnden Ärztinnen und Ärzte nur selten in Frage (vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_1055/2010 vom 1 7. Februar 2011 E. 4.1). 4.3 RAD-Arzt Dr. C.___ nahm keine eigene Untersuchung, sondern lediglich eine Aktenbeurteilung vor, was von vornherein den Beweisanfo rderungen (vgl. vor stehend E. 1.5 ) nicht zu genügen vermag. Praxisgemäss kommt einer reinen Aktenbeurteilung des RAD im Vergleich zu einer auf allseitigen Untersuchungen beruhenden Expertise, welche auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Beurteilung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situa tion einleuchtet und die Schlussfolgerungen widerspruchsfrei begründet, nicht der gleiche Beweiswert zu (Urteil des Bundesgerichts 8C_971/2012 vom 11. Juni 2013 E. 3.4). Auch inhaltlich überzeugt seine Beurteilung nicht: Warum er in seiner ersten Stel lungahme (vgl. vorstehend E. 3.7 ) sämtliche von Dr. B.___ gestellten Diagnosen als ohne dauerhafte Auswirkung auf die Arbeits fähigkeit einschätzte, ist nicht nachvollziehbar. Zudem war Dr. C.___ offenbar nicht bekannt, dass die Beschwerdeführerin zwischenzeitlich vom 1. November 2013 bis 3 1. Juli 2014 in einem Pensum von 60 % als Betriebsmitarbeiterin in einer Cafeteria tätig gewesen ist (vgl. Urk. 7/48 Ziff. 5.4), ansonsten er diese Tätigkeit in seine Beurteilung hätte miteinbeziehen müssen. Eine gesamtheitliche Besserung des Gesundheitszustandes, wie sie Dr. C.___ postulierte, geht aus den medizinischen Akten in keiner Weise hervor. 4.4 Der Beweiswert von RAD-Berichten nach Art. 49 Abs. 2 IVV ist mit jenem exter ner medizinischer Sachverständigengutachten vergleichbar, sofern sie den praxis gemässen Anforderungen an ein ärztliches Gutachten ( BGE 134 V 231 E. 5.1) genügen und die Arztperson über die notwendigen fachlichen Qualifikationen verfügt ( BGE 137 V 210 E. 1.2.1). Allerdings kann auf das Ergebnis versiche rungsinterner ärztlicher Abklärungen – zu denen die RAD-Berichte gehören – nicht abgestellt werden, wenn auch nur geringe Zweifel an ihrer Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit bestehen (Urteil des Bundesgerichts 8C_197/2014 vom 3. Okto ber 2014 E. 4.2 mit Hinweisen auf BGE 139 V 225 E. 5.2; 135 V 465 E. 4.4 und E. 4.7). Solche Zweifel bestehen vorliegend, weshalb der RAD-Bericht keinen genügenden Aufschluss über die Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin bezieh ungsweise deren Entwicklung seit 2011 zu geben vermag. Nachdem auch den anderen Berichten keine verlässlichen Angaben entnommen werden können und keine weiteren Angaben bei den behandelnden Ärzten eingeholt wurden, fehlt es an der Grundlage für einen Entscheid. 5. 5.1 Das Gericht kann die Angelegenheit zu neuer Entscheidung an die Vorinstanz zurückweisen, insbesondere wenn mit dem angefochtenen Entscheid nicht auf die Sache eingetreten oder der Sachverhalt ungenügend festgestellt wurde (§ 26 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht, GSVGer ). Gemäss stän diger Rechtsprechung ist in der Regel von der Rückweisung – da diese das Ver fahren verlängert und verteuert – abzusehen, wenn die Rechtsmittelinstanz den Prozess ohne wesentliche Weiterungen erledigen kann. In erster Linie kommt eine Rückweisung in Frage, wenn der Versicherungsträger auf ein Begehren überhaupt nicht eingetreten ist oder es ohne materielle Prüfung abgelehnt hat, wenn schwierige Ermessensentscheide zu treffen sind, oder wenn der ent scheidrele vante Sachverhalt ungenügend abgeklärt ist (vgl. Urteil des Bundesgerichts U 209/0 2 vom 10. September 2003 E. 5.2). 5.2 Vorliegend wurde die Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin und damit der entscheidrelevante Sachverhalt nicht abgeklärt. Die angefochtene Verfügung ist deshalb aufzuheben und die Sache an die Besc hwerdegegnerin zurückzuweisen, damit diese nach ergänzenden Abklärungen im Sinne der Erwägunge n über den Leistungsanspruch der Beschwerdeführerin neu verfüge. In diesem Sinne ist die Beschwerde gutzuheissen. 6. Da es im vorliegenden Verfahren um die Bewilligung oder Verweigerung von IV-Leistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen ( Art. 69 Abs. 1 bis IVG) und auf Fr. 6 00.-- anzusetzen. Entsprechend dem Ausgang des Ver fahrens sind sie der unterliegenden Beschwerdegegnerin aufzuerlegen. Das Ge such der Beschwerdeführerin um Gewährung der unentgeltlichen Prozess führung ( Urk. 1 S. 2) ist damit gegenstandslos. Das Gericht erkennt: 1. Die Beschwerde wird in dem Sinne gutgeheissen, dass die angefochtene Verfügung vom 2 3. April 2018 aufgehoben und die Sache an die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zurückgewiesen wird, damit diese, nach erfolgter Abklärung im Sinne der Erwägungen, neu verfüge. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 600.-- werden der Beschwerdegegnerin auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein werden der Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt. 3. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Stadt Zürich Soziale Dienste - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle - Bundesamt für Sozialversicherungen 4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin MosimannLienhard

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Sozialversicherungsgericht

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

des Kantons Zürich IV.2018.00497 II. Kammer Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender Sozialversicherungsrichter Bachofner Sozialversicherungsrichterin Sager Gerichtsschreiberin Lienhard Urteil vom 20. September 2018

IV.2018.00497

IV.2018.00497

IV.2018.00497 II. Kammer

II. Kammer

Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender Sozialversicherungsrichter Bachofner Sozialversicherungsrichterin Sager Gerichtsschreiberin Lienhard

Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender Sozialversicherungsrichter Bachofner Sozialversicherungsrichterin Sager Gerichtsschreiberin Lienhard

Urteil vom 20. September 2018

Urteil vom 20. September 2018 in Sachen

in Sachen X.___

X.___ Beschwerdeführerin

Beschwerdeführerin vertreten durch Stadt Zürich Soziale Dienste

vertreten durch Stadt Zürich Soziale Dienste Rechtsanwältin Kathrin Hohler, Sozialversicherungsrecht, Team Recht

Rechtsanwältin Kathrin Hohler, Sozialversicherungsrecht, Team Recht Hönggerstrasse 24, 8037 Zürich

Hönggerstrasse 24, 8037 Zürich gegen

gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle

Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich

Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin

Beschwerdegegnerin Sachverhalt:

Sachverhalt: 1. X.___, geboren 1972, war bis Mai 2009 als Raumpflegerin tätig ( Urk. 7/13) und meldete sich am 5. Oktober 2009 wegen Knie- und Hüft problemen bei der Invalidenversicherung an ( Urk. 7/9). Die Sozialversiche rungs an stalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, tätigte erwerbliche und medizinische Abklä rungen und veranlasste eine orthopädische Begutachtung (Gutachten vom 1 9. April 2010; Urk. 7/22). Nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren ( Urk. 7/33-34) verneinte die IV-Stelle mit unangefochten in Rechtskraft erwachsener Verfügung vom 1 0. Januar 2011 bei einem Invaliditätsgrad von 0 % einen Leistungsanspruch der Versicherten ( Urk. 7/42).

1. X.___, geboren 1972, war bis Mai 2009 als Raumpflegerin tätig ( Urk. 7/13) und meldete sich am 5. Oktober 2009 wegen Knie- und Hüft problemen bei der Invalidenversicherung an ( Urk. 7/9). Die Sozialversiche rungs an stalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, tätigte erwerbliche und medizinische Abklä rungen und veranlasste eine orthopädische Begutachtung (Gutachten vom 1 9. April 2010; Urk. 7/22). Nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren ( Urk. 7/33-34) verneinte die IV-Stelle mit unangefochten in Rechtskraft erwachsener Verfügung vom 1 0. Januar 2011 bei einem Invaliditätsgrad von 0 % einen Leistungsanspruch der Versicherten ( Urk. 7/42). Am 2 0. Juni 2017 ( Urk. 7/48) meldete sich die Versicherte erneut bei der Invalidenversicherung an. Die IV-Stelle tätigte medizinische Abklärungen und ver neinte nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren ( Urk. 7/70; Urk. 7/80; Urk. 7/82) mit Verfügung vom 2 3. April 2018 einen Leistungsanspruch ( Urk. 7/85 = Urk. 2).

Am 2 0. Juni 2017 ( Urk. 7/48) meldete sich die Versicherte erneut bei der Invalidenversicherung an. Die IV-Stelle tätigte medizinische Abklärungen und ver neinte nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren ( Urk. 7/70; Urk. 7/80; Urk. 7/82) mit Verfügung vom 2 3. April 2018 einen Leistungsanspruch ( Urk. 7/85 = Urk. 2). 2. Gegen die Verfügung vom 2 3. April 2018 ( Urk. 2) erhob die Versicherte am 2 5. Mai 2018 Beschwerde mit dem Antrag auf deren Aufhebung und Rückwei sung der Sache zur weiteren Abklärung ( Urk. 1 S. 2). Die Beschwerdegegnerin beantragte mit Beschwerdeantwort vom 2 8. Juni 2018 die Abweisung der Be schwerde ( Urk. 6), was der Beschwerdeführerin am 3. Juli 2018 zur Kenntnis gebracht wurde ( Urk. 8).

2. Gegen die Verfügung vom 2 3. April 2018 ( Urk. 2) erhob die Versicherte am 2 5. Mai 2018 Beschwerde mit dem Antrag auf deren Aufhebung und Rückwei sung der Sache zur weiteren Abklärung ( Urk. 1 S. 2). Die Beschwerdegegnerin beantragte mit Beschwerdeantwort vom 2 8. Juni 2018 die Abweisung der Be schwerde ( Urk. 6), was der Beschwerdeführerin am 3. Juli 2018 zur Kenntnis gebracht wurde ( Urk. 8). Das Gericht zieht in Erwägung:

Das Gericht zieht in Erwägung: 1.

1. 1.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 Bundesgesetz über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts ). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beein träch tigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teil weise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden aus ge glichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vor lie gens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).

1.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 Bundesgesetz über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts ). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beein träch tigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teil weise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden aus ge glichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vor lie gens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG). 1.2 Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG) Versicherte, die:

1.2 Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG) Versicherte, die: a. ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betä tigen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können;

a. ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betä tigen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können; b. während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes tens 40 % arbeitsunfähig ( Art. 6 ATSG) gewesen sind; und

b. während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes tens 40 % arbeitsunfähig ( Art. 6 ATSG) gewesen sind; und c. nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid ( Art. 8 ATSG) sind. c. nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid ( Art. 8 ATSG) sind. Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertelsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente ( Art. 28 Abs. 2 IVG).

Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertelsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente ( Art. 28 Abs. 2 IVG). 1.3 Wurde eine Rente wegen eines zu geringen Invaliditätsgrades verweigert, so wird nach Art. 87 Abs. 3 der Verordnung über die Invalidenversicherung (IVV) eine neue Anmeldung nur geprüft, wenn die Voraussetzungen gemäss Abs. 2 dieser Bestimmung erfüllt sind. Danach ist im Revisionsgesuch glaubhaft zu machen, dass sich der Grad der Invalidität der versicherten Person in einer für den An spruch erheblichen Weise geändert hat. Tritt die Verwaltung auf die Neuan mel dung ein, so hat sie die Sache materiell abzuklären und sich zu vergewissern, ob die von der versicherten Person glaubhaft gemachte Veränderung des Invalidi tätsgrades auch tatsächlich eingetreten ist; sie hat demnach in analoger Weise wie bei einem Revisionsfall nach Art. 17 Abs. 1 ATSG vorzugehen (BGE 117 V 198 E. 3a, vgl. auch BGE 133 V 108 E. 5.2). Stellt sie fest, dass der Invaliditätsgrad seit Erlass der früheren rechtskräftigen Verfügung keine Veränderung erfahren hat, so weist sie das neue Gesuch ab. Andernfalls hat sie zunächst noch zu prüfen, ob die festgestellte Veränderung genügt, um nunmehr eine anspruchsbe grün dende Invalidität zu bejahen, und hernach zu beschliessen. Im Beschwerdefall obliegt die gleiche materielle Prüfungspflicht auch dem Gericht (BGE 117 V 198 E. 3a, 109 V 108 E. 2b).

1.3 Wurde eine Rente wegen eines zu geringen Invaliditätsgrades verweigert, so wird nach Art. 87 Abs. 3 der Verordnung über die Invalidenversicherung (IVV) eine neue Anmeldung nur geprüft, wenn die Voraussetzungen gemäss Abs. 2 dieser Bestimmung erfüllt sind. Danach ist im Revisionsgesuch glaubhaft zu machen, dass sich der Grad der Invalidität der versicherten Person in einer für den An spruch erheblichen Weise geändert hat. Tritt die Verwaltung auf die Neuan mel dung ein, so hat sie die Sache materiell abzuklären und sich zu vergewissern, ob die von der versicherten Person glaubhaft gemachte Veränderung des Invalidi tätsgrades auch tatsächlich eingetreten ist; sie hat demnach in analoger Weise wie bei einem Revisionsfall nach Art. 17 Abs. 1 ATSG vorzugehen (BGE 117 V 198 E. 3a, vgl. auch BGE 133 V 108 E. 5.2). Stellt sie fest, dass der Invaliditätsgrad seit Erlass der früheren rechtskräftigen Verfügung keine Veränderung erfahren hat, so weist sie das neue Gesuch ab. Andernfalls hat sie zunächst noch zu prüfen, ob die festgestellte Veränderung genügt, um nunmehr eine anspruchsbe grün dende Invalidität zu bejahen, und hernach zu beschliessen. Im Beschwerdefall obliegt die gleiche materielle Prüfungspflicht auch dem Gericht (BGE 117 V 198 E. 3a, 109 V 108 E. 2b). 1.4 Ändert sich der Invaliditätsgrad eines Rentenbezügers erheblich, so wird die Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin für die Zukunft entsprechend erhöht, herabgesetzt oder aufgehoben ( Art. 17 Abs. 1 ATSG). Anlass zur Rentenrevision gibt jede wesentliche Änderung in den tatsächlichen Verhältnissen seit Zuspre chung der Rente, die geeignet ist, den Invaliditätsgrad und damit den Renten anspruch zu beeinflussen. Insbesondere ist die Rente bei einer wesentlichen Än de rung des Gesundheitszustandes revidierbar. Weiter sind, auch bei an sich gleich gebliebenem Gesundheitszustand, veränderte Auswirkungen auf den Erwerbs- oder Aufgabenbereich von Bedeutung (BGE 141 V 9 E. 2.3, 134 V 131 E. 3). Ferner kann ein Revisionsgrund unter Umständen auch in einer wesentlichen Änderung hinsichtlich des für die Methodenwahl massgeblichen (hypothetischen) Sachverhalts bestehen (BGE 144 I 28 E. 2.2, 130 V 343 E. 3.5, 117 V 198 E. 3b, je mit Hinweisen). Hingegen ist die lediglich unterschiedliche Beurteilung eines im Wesentlichen gleich gebliebenen Sachverhalts im revisionsrechtlichen Kon text unbeachtlich (BGE 141 V 9 E. 2.3 mit Hinweisen).

1.4 Ändert sich der Invaliditätsgrad eines Rentenbezügers erheblich, so wird die Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin für die Zukunft entsprechend erhöht, herabgesetzt oder aufgehoben ( Art. 17 Abs. 1 ATSG). Anlass zur Rentenrevision gibt jede wesentliche Änderung in den tatsächlichen Verhältnissen seit Zuspre chung der Rente, die geeignet ist, den Invaliditätsgrad und damit den Renten anspruch zu beeinflussen. Insbesondere ist die Rente bei einer wesentlichen Än de rung des Gesundheitszustandes revidierbar. Weiter sind, auch bei an sich gleich gebliebenem Gesundheitszustand, veränderte Auswirkungen auf den Erwerbs- oder Aufgabenbereich von Bedeutung (BGE 141 V 9 E. 2.3, 134 V 131 E. 3). Ferner kann ein Revisionsgrund unter Umständen auch in einer wesentlichen Änderung hinsichtlich des für die Methodenwahl massgeblichen (hypothetischen) Sachverhalts bestehen (BGE 144 I 28 E. 2.2, 130 V 343 E. 3.5, 117 V 198 E. 3b, je mit Hinweisen). Hingegen ist die lediglich unterschiedliche Beurteilung eines im Wesentlichen gleich gebliebenen Sachverhalts im revisionsrechtlichen Kon text unbeachtlich (BGE 141 V 9 E. 2.3 mit Hinweisen). Liegt in diesem Sinne ein Revisionsgrund vor, ist der Rentenanspruch in recht licher und tatsächlicher Hinsicht umfassend ("allseitig") zu prüfen, wobei keine Bindung an frühere Beurteilungen besteht (BGE 141 V 9 E. 2.3 mit Hinweisen).

Liegt in diesem Sinne ein Revisionsgrund vor, ist der Rentenanspruch in recht licher und tatsächlicher Hinsicht umfassend ("allseitig") zu prüfen, wobei keine Bindung an frühere Beurteilungen besteht (BGE 141 V 9 E. 2.3 mit Hinweisen). Als Vergleichsbasis für die Beurteilung der Frage, ob bis zum Abschluss des aktuellen Verwaltungsverfahrens eine anspruchserhebliche Änderung des Invalidi tätsgrades eingetreten ist, dient die letzte rechtskräftige Verfügung, welche auf einer materiellen Prüfung des Rentenanspruchs mit rechtskonformer Sachver haltsabklärung, Beweiswürdigung und Durchführung eines Einkommensver gleichs (bei Anhaltspunkten für eine Änderung in den erwerblichen Auswirkungen des Gesundheitszustands) beruht (BGE 133 V 108; vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_297/2016 vom 7. April 2017 E. 2.2, nicht publiziert in: BGE 143 V 77, aber in SVR 2017 IV Nr. 51 S. 152).

Als Vergleichsbasis für die Beurteilung der Frage, ob bis zum Abschluss des aktuellen Verwaltungsverfahrens eine anspruchserhebliche Änderung des Invalidi tätsgrades eingetreten ist, dient die letzte rechtskräftige Verfügung, welche auf einer materiellen Prüfung des Rentenanspruchs mit rechtskonformer Sachver haltsabklärung, Beweiswürdigung und Durchführung eines Einkommensver gleichs (bei Anhaltspunkten für eine Änderung in den erwerblichen Auswirkungen des Gesundheitszustands) beruht (BGE 133 V 108; vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_297/2016 vom 7. April 2017 E. 2.2, nicht publiziert in: BGE 143 V 77, aber in SVR 2017 IV Nr. 51 S. 152). 1.5 Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vor - akten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).

1.5 Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vor akten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c). 2.

2. 2.1 Die Beschwerdegegnerin begründete den angefochtenen Entscheid ( Urk. 2) wie folgt: Es liege keine dauerhafte Einschränkung im Sinne des Gesetzes vor. Dem Einwand der Beschwerdeführerin folgend sei die Qualifikation auf zu 100 % e rwerbstätig zu ändern. Eine kurzzeitige Verschlechterung sei nicht ausge schlossen. Der Gesundheitszustand der Beschwerdeführerin sei sicherlich derart beeinträchtigt, dass ihr die bisherige Tätigkeit nicht mehr zumutbar sei. Jedoch sei mit gewissen zumutbaren Anstrengungen ei ne deutliche Verbesserung des Gesundheitszustandes und damit der Arbeitsfähigkeit zu erreichen. Eine leidens angepasste Tätigkeit, die vorwiegend sitzend und wechselbelastend sein müsse, sei zu 100 % möglich (S. 1-2).

2.1 Die Beschwerdegegnerin begründete den angefochtenen Entscheid ( Urk. 2) wie folgt: Es liege keine dauerhafte Einschränkung im Sinne des Gesetzes vor. Dem Einwand der Beschwerdeführerin folgend sei die Qualifikation auf zu 100 % e rwerbstätig zu ändern. Eine kurzzeitige Verschlechterung sei nicht ausge schlossen. Der Gesundheitszustand der Beschwerdeführerin sei sicherlich derart beeinträchtigt, dass ihr die bisherige Tätigkeit nicht mehr zumutbar sei. Jedoch sei mit gewissen zumutbaren Anstrengungen ei ne deutliche Verbesserung des Gesundheitszustandes und damit der Arbeitsfähigkeit zu erreichen. Eine leidens angepasste Tätigkeit, die vorwiegend sitzend und wechselbelastend sein müsse, sei zu 100 % möglich (S. 1-2). 2.2 Dem hielt die Beschwerdeführerin entgegen ( Urk. 1), der Regionale Ärztliche Dienst (RAD) sei ohne Begründung von einer vollen Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit ausgegangen (S. 4 unten). Ihr Gesundheitszustand habe sich seit 2010 stark verschlechtert. Gemäss Beurteilung ihres Hausarztes sei sie angepasst möglicherweise zu 50 % arbeitsfähig, jedoch noch nicht zum jetzigen Zeitpunkt. Ihre Arbeitsunfähigkeit sei somit nach wie vor unklar. Dennoch habe die Beschwerdegegnerin keine w eiteren Abklärungen veranlasst (S. 8). Die ange nommene Verbesserung sei nicht nachvollziehbar. Es könne nicht ausgeschlossen werden, dass sie Anspruch auf eine Rente habe (S. 9). Die Beschwerdegegnerin habe gegen ihre Abklärungspflicht verstossen (S. 10).

2.2 Dem hielt die Beschwerdeführerin entgegen ( Urk. 1), der Regionale Ärztliche Dienst (RAD) sei ohne Begründung von einer vollen Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit ausgegangen (S. 4 unten). Ihr Gesundheitszustand habe sich seit 2010 stark verschlechtert. Gemäss Beurteilung ihres Hausarztes sei sie angepasst möglicherweise zu 50 % arbeitsfähig, jedoch noch nicht zum jetzigen Zeitpunkt. Ihre Arbeitsunfähigkeit sei somit nach wie vor unklar. Dennoch habe die Beschwerdegegnerin keine w eiteren Abklärungen veranlasst (S. 8). Die ange nommene Verbesserung sei nicht nachvollziehbar. Es könne nicht ausgeschlossen werden, dass sie Anspruch auf eine Rente habe (S. 9). Die Beschwerdegegnerin habe gegen ihre Abklärungspflicht verstossen (S. 10). 2.3 Streitig und zu prüfen ist, ob sich der Gesundheitszustand und die Arbeits fähigkeit der Beschwerdeführerin seit der letzten Verfügung vom 1 0. Januar 2011 anspruchsrelevant verände rt haben (vgl. vorstehend E. 1.3-1.4). Dabei ist festzu halten, dass mit der Änderung der Qualifikation von bislang teilerwerbstätig (vgl. Urk. 7/42) auf 100 % erwerbstätig ( Urk. 2 S. 1) ein Revisionsgrund ausgewiesen ist (vgl. vorstehend E. 1.4 ).

2.3 Streitig und zu prüfen ist, ob sich der Gesundheitszustand und die Arbeits fähigkeit der Beschwerdeführerin seit der letzten Verfügung vom 1 0. Januar 2011 anspruchsrelevant verände rt haben (vgl. vorstehend E. 1.3-1.4). Dabei ist festzu halten, dass mit der Änderung der Qualifikation von bislang teilerwerbstätig (vgl. Urk. 7/42) auf 100 % erwerbstätig ( Urk. 2 S. 1) ein Revisionsgrund ausgewiesen ist (vgl. vorstehend E. 1.4 ). 3.

3. 3.1 Der rentenverneinenden Verfügung vom 1 0. Januar 2011 ( Urk. 7/42) lag im Wesentlichen das Gutachten von Dr. med. Y.___, Facharzt für ortho pädische Chirurgie, vom 1 9. April 2010 zugrunde ( Urk. 7/22; vgl. Urk. 7/31/4). Dr. Y.___ stellte nach Berücksichtigung der Akten, Erhebung der Anamnese und Durchführung einer Untersuchung folgende Diagnosen (S. 6):

3.1 Der rentenverneinenden Verfügung vom 1 0. Januar 2011 ( Urk. 7/42) lag im Wesentlichen das Gutachten von Dr. med. Y.___, Facharzt für ortho pädische Chirurgie, vom 1 9. April 2010 zugrunde ( Urk. 7/22; vgl. Urk. 7/31/4). Dr. Y.___ stellte nach Berücksichtigung der Akten, Erhebung der Anamnese und Durchführung einer Untersuchung folgende Diagnosen (S. 6): - symptomatisches femoro-acetabuläres Impingement -Syndrom mit Labrum-Läsion beidseits (2008)

symptomatisches femoro-acetabuläres Impingement -Syndrom mit Labrum-Läsion beidseits (2008) - allgemeine Bandlaxität (seit vielen Jahren)

allgemeine Bandlaxität (seit vielen Jahren) - Dekonditionierung der Rumpfmuskulatur (seit einigen Jahren)

Dekonditionierung der Rumpfmuskulatur (seit einigen Jahren) - Status nach vorübergehenden belastungsabhängigen Knieschmerzen rechts (2009)

Status nach vorübergehenden belastungsabhängigen Knieschmerzen rechts (2009) - psychosoziale Belastungssituation (seit 2006)

psychosoziale Belastungssituation (seit 2006) In der angestammten Tätigkeit im Reinigungsdienst bestehe eine Arbeitsfähigkeit von 50 %. In einer bestmöglich angepassten Tätigkeit sei die Beschwerdeführerin zu 75 % arbeitsfähig, sofern es sich um eine leichte bis mittelschwere Tätigkeit handle, die vornehmlich in Wechselbelastung ausgeübt werde, ohne länger dau ernde vornüber geneigte Haltung, ohne asymmetrische Lasteneinwirkung und ohne Besteigen von Leitern und Gerüsten (S. 6).

In der angestammten Tätigkeit im Reinigungsdienst bestehe eine Arbeitsfähigkeit von 50 %. In einer bestmöglich angepassten Tätigkeit sei die Beschwerdeführerin zu 75 % arbeitsfähig, sofern es sich um eine leichte bis mittelschwere Tätigkeit handle, die vornehmlich in Wechselbelastung ausgeübt werde, ohne länger dau ernde vornüber geneigte Haltung, ohne asymmetrische Lasteneinwirkung und ohne Besteigen von Leitern und Gerüsten (S. 6). 3.2 Der erneuten Anmeldung vom 2 0. Juni 2017 ( Urk. 7/48) lagen im Wesentlichen die folgenden Arztberichte zugrunde: Die Ärzte der Z.___, Orthopädie, stellten mit Bericht vom 3 0. Oktober 2014 ( Urk. 7/51/18-19) folgende Diagnosen (S. 1) :

3.2 Der erneuten Anmeldung vom 2 0. Juni 2017 ( Urk. 7/48) lagen im Wesentlichen die folgenden Arztberichte zugrunde: Die Ärzte der Z.___, Orthopädie, stellten mit Bericht vom 3 0. Oktober 2014 ( Urk. 7/51/18-19) folgende Diagnosen (S. 1) : - Tendinopathie der Hüftabduktoren links mit und bei

Tendinopathie der Hüftabduktoren links mit und bei - beginnender sekundärer Coxarthrose bei femoro-acebulärem Impingement

beginnender sekundärer Coxarthrose bei femoro-acebulärem Impingement - Status nach Hüftarthroskopie mit anterolateraler Labrumresektion, Pfannen randtrimmung und Kopf-/Halsübergangtaillierung rechts am 3 1. August 2010 bei

Status nach Hüftarthroskopie mit anterolateraler Labrumresektion, Pfannen randtrimmung und Kopf-/Halsübergangtaillierung rechts am 3 1. August 2010 bei - femoro-acebulärem Impingement beidseits im Sinne eines Pfannen randsyndroms, rechts mehr als links

femoro-acebulärem Impingement beidseits im Sinne eines Pfannen randsyndroms, rechts mehr als links - Dekonditionierung der Rumpfmuskulatur

Dekonditionierung der Rumpfmuskulatur - Hypermobilitätssyndrom

Hypermobilitätssyndrom Im Vergleich zur MRI-Untersuchung von 2009 zeige sich eine deutliche Pro gre dienz der degenerativen Veränderungen. Langfristig werde lediglich die Im plan tation einer Hüft-Totalprothese schmerzlindernd sein, den Zeitpunkt gelte es aber möglichst hinauszuzögern (S. 2).

Im Vergleich zur MRI-Untersuchung von 2009 zeige sich eine deutliche Pro gre dienz der degenerativen Veränderungen. Langfristig werde lediglich die Im plan tation einer Hüft-Totalprothese schmerzlindernd sein, den Zeitpunkt gelte es aber möglichst hinauszuzögern (S. 2). 3.3 Die Ärzte der Klinik für Rheumatologie am A.___ stellten mit Bericht vom 2 4. März 2016 ( Urk. 7/51/12-14) folgende, hier verkürzt wiedergegebene Diagnosen (S. 1):

3.3 Die Ärzte der Klinik für Rheumatologie am A.___ stellten mit Bericht vom 2 4. März 2016 ( Urk. 7/51/12-14) folgende, hier verkürzt wiedergegebene Diagnosen (S. 1): - Knick-/Senkfuss beidseits

Knick-/Senkfuss beidseits - femoroacetabuläres Impingement links

femoroacetabuläres Impingement links - lumbovertebrales Schmerzsyndrom

lumbovertebrales Schmerzsyndrom - Hypermobilitätssyndrom

Hypermobilitätssyndrom - Status nach Hüftarthroskopie mit anterolateraler Labrumresektion, Pfannenrandtrimmung und Kopf-/Halsübergangtaillierung

Status nach Hüftarthroskopie mit anterolateraler Labrumresektion, Pfannenrandtrimmung und Kopf-/Halsübergangtaillierung Die Ärzte empfahlen aufgrund der mittlerweile chronifizierten Tendinopathie der Tibialissehne und Achillessehne sowie der neu hinzugekommenen lumboverte bralen Schmerzen aufgrund der Fehlbelastung ein operatives Vorgehen (S. 3).

Die Ärzte empfahlen aufgrund der mittlerweile chronifizierten Tendinopathie der Tibialissehne und Achillessehne sowie der neu hinzugekommenen lumboverte bralen Schmerzen aufgrund der Fehlbelastung ein operatives Vorgehen (S. 3). 3.4 In einem weiteren Bericht vom 2 3. März 2017 ( Urk. 7/51/2-6) nannten die Ärzte der Klinik für Rheumatologie am A.___ folgende, hier verkürzt wiedergegebene Diagnosen (S. 1):

3.4 In einem weiteren Bericht vom 2 3. März 2017 ( Urk. 7/51/2-6) nannten die Ärzte der Klinik für Rheumatologie am A.___ folgende, hier verkürzt wiedergegebene Diagnosen (S. 1): - symptomatische Knick-/Senkfüsse beidseits

symptomatische Knick-/Senkfüsse beidseits - chronisches lumbovertebrales Schmerzsyndrom

chronisches lumbovertebrales Schmerzsyndrom - femoroacetabuläres Impingement beidseits im Sinne eines Pfannen syn droms (rechtsbetont)

femoroacetabuläres Impingement beidseits im Sinne eines Pfannen syn droms (rechtsbetont) - Verdacht auf chronische Schmerzverarbeitungsstörung, Erstdiagnose März 2017

Verdacht auf chronische Schmerzverarbeitungsstörung, Erstdiagnose März 2017 - leichte Hyperlaxizität Ellbogen und Knie beidseits ( Beighton Score 4/9)

leichte Hyperlaxizität Ellbogen und Knie beidseits ( Beighton Score 4/9) Die Fussschmerzen hätten mit einer gewollten Gewichtsreduktion bereits abge nommen. Die seit vielen Jahren bestehenden Rückenschmerzen seien klinisch auf die ungünstige Haltung, die Fehlbelastung, myofasziale Befunde und eine Dekonditionierung zurückzuführen. Womöglich bestehe zusätzlich eine facettäre Über lastung. Klinisch, laborchemisch und auch bildgebend bestünden keine Anhalts punkte für eine entzündliche Grunderkrankung. Ein psychiatrisches Konsilium habe keine Anhaltspunkte für eine zugrundeliegende oder erschwerende Psycho pathologie ergeben. Der Patientin werde eine Wiederaufnahme einer Arbeitstätig keit empfohlen, zum Beispiel an der Kasse in sitzender Tätigkeit (S. 2).

Die Fussschmerzen hätten mit einer gewollten Gewichtsreduktion bereits abge nommen. Die seit vielen Jahren bestehenden Rückenschmerzen seien klinisch auf die ungünstige Haltung, die Fehlbelastung, myofasziale Befunde und eine Dekonditionierung zurückzuführen. Womöglich bestehe zusätzlich eine facettäre Über lastung. Klinisch, laborchemisch und auch bildgebend bestünden keine Anhalts punkte für eine entzündliche Grunderkrankung. Ein psychiatrisches Konsilium habe keine Anhaltspunkte für eine zugrundeliegende oder erschwerende Psycho pathologie ergeben. Der Patientin werde eine Wiederaufnahme einer Arbeitstätig keit empfohlen, zum Beispiel an der Kasse in sitzender Tätigkeit (S. 2). 3.5 Am 3. Januar 2018 ( Urk. 7/68/12-13) erging ein weiterer Bericht der Z.___, Orthopädie, worin die folgenden, hier verkürzt wiedergegebenen Diagnosen genannt wurden (S. 1):

3.5 Am 3. Januar 2018 ( Urk. 7/68/12-13) erging ein weiterer Bericht der Z.___, Orthopädie, worin die folgenden, hier verkürzt wiedergegebenen Diagnosen genannt wurden (S. 1): - Knick-/Senkfuss-Deformität beidseits mit Verdacht auf Tendino pathie / Partialruptur der Tibialis posterior -Sehnen beidseits, linke Seite beschwer deführend

Knick-/Senkfuss-Deformität beidseits mit Verdacht auf Tendino pathie Partialruptur der Tibialis posterior -Sehnen beidseits, linke Seite beschwer deführend - beginnende sekundäre Coxarthrose links bei femoroacetabulärem Impin ge ment sowie Überlastung der pelvitrochantären Muskulatur Hüfte links

beginnende sekundäre Coxarthrose links bei femoroacetabulärem Impin ge ment sowie Überlastung der pelvitrochantären Muskulatur Hüfte links - Dekonditionierung der Rumpfmuskulatur

Dekonditionierung der Rumpfmuskulatur - Hypermobilitätssyndrom

Hypermobilitätssyndrom Erfreulicherweise hätten sich keine Hinweise auf eine relevante Pathologie der Tibialis posterior -Sehnen ergeben. Es werde versucht, mittels diagnostisch-thera peutischer Infiltration herauszufinden, ob das untere Sprunggelenk Beschwerde generator sei. Sollte durch die Infiltration eine relevante Beschwerdelinderung erreicht werden, so könnte mittels Schuhzurichtung auf konservativem Weg eine Behandlung erfolgen (S. 2).

Erfreulicherweise hätten sich keine Hinweise auf eine relevante Pathologie der Tibialis posterior -Sehnen ergeben. Es werde versucht, mittels diagnostisch-thera peutischer Infiltration herauszufinden, ob das untere Sprunggelenk Beschwerde generator sei. Sollte durch die Infiltration eine relevante Beschwerdelinderung erreicht werden, so könnte mittels Schuhzurichtung auf konservativem Weg eine Behandlung erfolgen (S. 2). 3.6 Dr. med. B.___, Facharzt für Innere Medizin und Allgemeine Medizin, Hausarzt der Beschwerdeführerin (vgl. Urk. 7/48 Ziff. 6.3), stellte mit Bericht vom 2 4. Januar 2018 ( Urk. 7/ 68/1-11) folgende Diagnosen mit Auswir kung auf die Arbeitsfähigkeit ( Ziff. 1.1):

3.6 Dr. med. B.___, Facharzt für Innere Medizin und Allgemeine Medizin, Hausarzt der Beschwerdeführerin (vgl. Urk. 7/48 Ziff. 6.3), stellte mit Bericht vom 2 4. Januar 2018 ( Urk. 7/ 68/1-11) folgende Diagnosen mit Auswir kung auf die Arbeitsfähigkeit ( Ziff. 1.1): - Müdigkeit multifaktorieller Genese und Erschöpfungssyndrom

Müdigkeit multifaktorieller Genese und Erschöpfungssyndrom - Migräne ohne Aurasymptomatik kombiniert mit Spannungscephalea

Migräne ohne Aurasymptomatik kombiniert mit Spannungscephalea - schwere beidseitige Fasciitis plantaris und Tendinopathie der Achilles sehne

schwere beidseitige Fasciitis plantaris und Tendinopathie der Achilles sehne - Palindrome rheumatologische Beschwerden

Palindrome rheumatologische Beschwerden - Dermatitis papulosa nigris Gesicht und Hals

Dermatitis papulosa nigris Gesicht und Hals - Status nach Hüftarthroskopie rechts mit anterolateraler Labrumresektion

Status nach Hüftarthroskopie rechts mit anterolateraler Labrumresektion - femoroacetabuläres Impingement beidseits

femoroacetabuläres Impingement beidseits - aktuell vermehrte Beschwerden Hüfte links mit mittelschwerer Arthrose

aktuell vermehrte Beschwerden Hüfte links mit mittelschwerer Arthrose - intermittierend Lumbago bei muskulärer Dekonditionierung

intermittierend Lumbago bei muskulärer Dekonditionierung - intermittierend anamnestisch Palpitationen

intermittierend anamnestisch Palpitationen - keine Synkopen und Dyspnoe

keine Synkopen und Dyspnoe - Adipositas

Adipositas Aufgrund der chronischen Schmerzsituation sei die Beschwerdeführerin im ange stammten Bereich weiterhin zu 100 % arbeitsunfähig, dies seit 1. Februar 2016 ( Ziff. 1.6). Es bestünden bezüglich körperlicher Belastbarkeit aufgrund der Schmerzen deutliche Einschränkungen. Längeres Gehen und Stehen sei derzeit im Servicebereich nicht zumutbar. In psychischer Hinsicht bestünden andauernde Schwierigkeiten und Konzentrationseinbussen sowie eine verminderte Belastbar keit, unter anderem aufgrund der überlagernden depressiven Symptomatik. Die bisherige Tätigkeit sei eher nicht, nur in reduziertem Rahmen, beispielsweise zu 25 %, zumutbar. Es sei eine angepasste Tätigkeit erforderlich. Eine solche sei bei Stabilisierung zu maximal 50 % denkbar. Voraussetzung sei aber eine deutliche Besserung der aktuellen rheumatologischen und depressiven Symptomatik ( Ziff. 1.7).

Aufgrund der chronischen Schmerzsituation sei die Beschwerdeführerin im ange stammten Bereich weiterhin zu 100 % arbeitsunfähig, dies seit 1. Februar 2016 ( Ziff. 1.6). Es bestünden bezüglich körperlicher Belastbarkeit aufgrund der Schmerzen deutliche Einschränkungen. Längeres Gehen und Stehen sei derzeit im Servicebereich nicht zumutbar. In psychischer Hinsicht bestünden andauernde Schwierigkeiten und Konzentrationseinbussen sowie eine verminderte Belastbar keit, unter anderem aufgrund der überlagernden depressiven Symptomatik. Die bisherige Tätigkeit sei eher nicht, nur in reduziertem Rahmen, beispielsweise zu 25 %, zumutbar. Es sei eine angepasste Tätigkeit erforderlich. Eine solche sei bei Stabilisierung zu maximal 50 % denkbar. Voraussetzung sei aber eine deutliche Besserung der aktuellen rheumatologischen und depressiven Symptomatik ( Ziff. 1.7). 3.7 Dr. med. C.___, Facharzt für Chirurgie, Regionaler Ärztlicher Dienst (RAD), hielt am 1 2. Februar 2018 ( Urk. 7/69/3-4) fest, es bestehe keine Diagnose mit dauerhafter Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit. Die genannten Diagnosen hätten keine Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit. In der bisherigen Tätigkeit als Putzfrau bestehe seit 1. Februar 2016 eine volle Arbeitsunfähigkeit. In einer angepassten Tätigkeit, bei der Tätigkeiten mit Heben, Tragen und Transportieren von Lasten, Ersteigen von Treppen, Leitern und Gerüsten, in kniender oder knie beugender Körperhaltung sowie mit überwiegender Geh- und Stehbelastung ver mieden werden sollten, bestehe eine volle Arbeitsfähigkeit seit jeher. Über wiegend sitzend ausgeübte angepasste Tätigkeiten mit leichter Wechselbelastung seien medizinisch-theoretisch zu 100 % zumutbar. Mit einer Verbesserung des Gesundheitszustandes sei bei Gewichts reduktion und Physiotherapie mit an Sicher heit grenzender Wahrscheinlichkeit zu rechnen. Die vorliegenden Arztbe richte seien bedingt schlüssig, die angeführten medizinischen Fakten seien bedin gt nachvollziehbar und es könne auf diese bedingt abgestellt werden.

3.7 Dr. med. C.___, Facharzt für Chirurgie, Regionaler Ärztlicher Dienst (RAD), hielt am 1 2. Februar 2018 ( Urk. 7/69/3-4) fest, es bestehe keine Diagnose mit dauerhafter Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit. Die genannten Diagnosen hätten keine Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit. In der bisherigen Tätigkeit als Putzfrau bestehe seit 1. Februar 2016 eine volle Arbeitsunfähigkeit. In einer angepassten Tätigkeit, bei der Tätigkeiten mit Heben, Tragen und Transportieren von Lasten, Ersteigen von Treppen, Leitern und Gerüsten, in kniender oder knie beugender Körperhaltung sowie mit überwiegender Geh- und Stehbelastung ver mieden werden sollten, bestehe eine volle Arbeitsfähigkeit seit jeher. Über wiegend sitzend ausgeübte angepasste Tätigkeiten mit leichter Wechselbelastung seien medizinisch-theoretisch zu 100 % zumutbar. Mit einer Verbesserung des Gesundheitszustandes sei bei Gewichts reduktion und Physiotherapie mit an Sicher heit grenzender Wahrscheinlichkeit zu rechnen. Die vorliegenden Arztbe richte seien bedingt schlüssig, die angeführten medizinischen Fakten seien bedin gt nachvollziehbar und es könne auf diese bedingt abgestellt werden. 3.8 Im Rahmen des Einwandverfahrens nahm Dr. C.___ wie folgt Stellung ( Urk. 7/84/2-3): In den Arztberichten werde erwähnt, dass die Gewichtsreduktion die Fussschmerzen positiv beeinflusst habe und durch die Schmerztherapie eine gute Schmerzabnahme bewirkt worden sei, weiter sei die Arbeitsaufnahme emp fohlen worden und es hätten sich keine Anhaltspunkte für eine Psychopathologie gefunden. Wenn eine die Lebensqualität einschränkende Schmerzproblematik bestehen würde, welche eine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit zur Folge hätte, wäre mit Sicherheit eine aggressivere Therapie begonnen worden. Es handle sich um subjektiv sehr starke Schmerzen. Eine kurzzeitige Verschlechterung sei nicht ausgeschlossen. Der Gesundheitszustand der Beschwerdeführerin sei sicherlich derart bee inträchtigt, dass die bisherige Tätigkeit als Putzfrau nicht mehr zu mutbar sei. Jedoch sei mit gewissen Anstrengungen eine deutliche Verbesserung des Gesundheitszustandes und damit der Arbeitsfähigkeit zu erreichen. Eine lei densangepasste Tätigkeit unter strenger Berücksichtigung des genannten Belas tungsprofils wäre auch bei den gesundheitlichen Einschränkungen vollum fänglich möglich, sicherlich mit vereinzelten Fehlzeiten bei kurzfristiger Verschlechterung, die aber nicht über durchschnittliche Fehlzeiten hinausgehen würden.

3.8 Im Rahmen des Einwandverfahrens nahm Dr. C.___ wie folgt Stellung ( Urk. 7/84/2-3): In den Arztberichten werde erwähnt, dass die Gewichtsreduktion die Fussschmerzen positiv beeinflusst habe und durch die Schmerztherapie eine gute Schmerzabnahme bewirkt worden sei, weiter sei die Arbeitsaufnahme emp fohlen worden und es hätten sich keine Anhaltspunkte für eine Psychopathologie gefunden. Wenn eine die Lebensqualität einschränkende Schmerzproblematik bestehen würde, welche eine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit zur Folge hätte, wäre mit Sicherheit eine aggressivere Therapie begonnen worden. Es handle sich um subjektiv sehr starke Schmerzen. Eine kurzzeitige Verschlechterung sei nicht ausgeschlossen. Der Gesundheitszustand der Beschwerdeführerin sei sicherlich derart bee inträchtigt, dass die bisherige Tätigkeit als Putzfrau nicht mehr zu mutbar sei. Jedoch sei mit gewissen Anstrengungen eine deutliche Verbesserung des Gesundheitszustandes und damit der Arbeitsfähigkeit zu erreichen. Eine lei densangepasste Tätigkeit unter strenger Berücksichtigung des genannten Belas tungsprofils wäre auch bei den gesundheitlichen Einschränkungen vollum fänglich möglich, sicherlich mit vereinzelten Fehlzeiten bei kurzfristiger Verschlechterung, die aber nicht über durchschnittliche Fehlzeiten hinausgehen würden. 3.9 Mit E-Mail zuhanden der Rechtsvertretung der Beschwerdeführerin vom 9. Mai 2018 ( Urk. 3/4) führte Dr. B.___ aus, er halte unter angepasster Tätigkeit, verminderter Belastung am Arbeitsplatz und Besserung des Verlaufs unter adäquater Therapie eine Arbeitsfähigkeit von 50 % für möglich, allerdings noch nicht zum jetzigen Zeitpunkt. Tätigkeiten im Servicebereich, wo die Be schwerdeführerin viel gehen müsse, seien sicherlich ungünstig und kaum geeignet.

3.9 Mit E-Mail zuhanden der Rechtsvertretung der Beschwerdeführerin vom 9. Mai 2018 ( Urk. 3/4) führte Dr. B.___ aus, er halte unter angepasster Tätigkeit, verminderter Belastung am Arbeitsplatz und Besserung des Verlaufs unter adäquater Therapie eine Arbeitsfähigkeit von 50 % für möglich, allerdings noch nicht zum jetzigen Zeitpunkt. Tätigkeiten im Servicebereich, wo die Be schwerdeführerin viel gehen müsse, seien sicherlich ungünstig und kaum geeignet. 4.

4. 4.1 Im Vergleich zur gesundheitlichen Situation, wie sie sich bei Erlass der Verfügung vom 1 0. Januar 2011 präsentierte, sind zu sätzlich zu den bisherigen Diagnosen, welche bereits damals eine vollständige Arbeitsunfähigkeit in der angestammten Tätigkeit als Reinigungshilfe und eine Arbeitsunfähigkeit von 25 % in einer angepassten Tätigkeit bewirkten, die Diagnosen einer Tendinopathie der Hüftab duktoren, eines Status nach Hüftarthroskopie, eines Hüftimpingements beidseits, eines lumbovertebralen Schmerzsyndroms sowie von symptomatischen Knick / Senkfüssen hinzugekommen, zudem ein Verdacht auf eine chronische Schmerz verarbeitungsstörung (vgl. vorstehend E. 3.2 f. ). Weiter wurde eine beginnende Coxarthrose fes tgestellt (vgl. vorstehend E. 3.5 ). Die Ärzte der Z.___ und des A.___ nahmen in ihren Berichte n keine Stellung zu den Auswirkungen dieser Diagnosen auf die Arbeitsfähigkeit, was möglicherweise auf den Umstand zurückzuführen ist, dass die Beschwerdeführerin seit August 2014 nicht mehr arbeitstätig war (vgl. Urk. 7/48 Ziff. 5.4) und somit keine Veran lassung für die behandelnden Ärzte bestand, sich dazu zu äussern. Dennoch ist aufgrund dieser Berichte nicht auszuschliessen, dass die Diagnosen Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin haben.

4.1 Im Vergleich zur gesundheitlichen Situation, wie sie sich bei Erlass der Verfügung vom 1 0. Januar 2011 präsentierte, sind zu sätzlich zu den bisherigen Diagnosen, welche bereits damals eine vollständige Arbeitsunfähigkeit in der angestammten Tätigkeit als Reinigungshilfe und eine Arbeitsunfähigkeit von 25 % in einer angepassten Tätigkeit bewirkten, die Diagnosen einer Tendinopathie der Hüftab duktoren, eines Status nach Hüftarthroskopie, eines Hüftimpingements beidseits, eines lumbovertebralen Schmerzsyndroms sowie von symptomatischen Knick Senkfüssen hinzugekommen, zudem ein Verdacht auf eine chronische Schmerz verarbeitungsstörung (vgl. vorstehend E. 3.2 f. ). Weiter wurde eine beginnende Coxarthrose fes tgestellt (vgl. vorstehend E. 3.5 ). Die Ärzte der Z.___ und des A.___ nahmen in ihren Berichte n keine Stellung zu den Auswirkungen dieser Diagnosen auf die Arbeitsfähigkeit, was möglicherweise auf den Umstand zurückzuführen ist, dass die Beschwerdeführerin seit August 2014 nicht mehr arbeitstätig war (vgl. Urk. 7/48 Ziff. 5.4) und somit keine Veran lassung für die behandelnden Ärzte bestand, sich dazu zu äussern. Dennoch ist aufgrund dieser Berichte nicht auszuschliessen, dass die Diagnosen Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin haben. 4.2 Hausarzt Dr. B.___ nahm zwar eine Beurteilung der Arbeits fähig keit der Beschwerdeführerin vor, indem er sie als zu 100 %, angepasst allenfalls zu 50 % arbeitsfähig schätzte (vgl. vorstehend E. 3.6 ). Dies ist aber nicht genü gend schlüssig begründet, denn Dr. B.___ führte die Arbeitsun fähigkeit auch auf Diagnosen wie Müdigkeit, Migräne, Dermatitis und Adipositas zurück, was nicht nachvollziehbar ist. Die behandelnden Ärztinnen und Ärzte stehen in einem auftragsrechtlichen Verhältnis zur versicherten Person und haben sich zudem in erster Linie auf die Behandlung zu konzentrieren. Ihre Berichte verfolgen daher nicht den Zweck einer den abschliessenden Entscheid über die Versicherungsansprüche erlaubenden objektiven Beurteilung des Gesundheitszu standes und erfüllen deshalb kaum je die materiellen Anforderungen an ein Gutachten gemäss BGE 125 V 351 E. 3a. Aus diesen Gründen und aufgrund der Erfahrungstatsache, dass Hausärzte – beziehungsweise regelmässig behandelnde Spezialärzte (vgl. Urteil des Bundesgerichts I 551/06 vom 2. April 2007 E. 4.2) – mitunter im Hinblick auf ihre auftragsrechtliche Vertrauensstellung im Zweifels fall eher zu Gunsten ihrer Patienten aussagen, kommt im Streitfall ein direktes Abstellen einzig gestützt auf die Angaben der behandelnden Ärztinnen und Ärzte nur selten in Frage (vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_1055/2010 vom 1 7. Februar 2011 E. 4.1).

4.2 Hausarzt Dr. B.___ nahm zwar eine Beurteilung der Arbeits fähig keit der Beschwerdeführerin vor, indem er sie als zu 100 %, angepasst allenfalls zu 50 % arbeitsfähig schätzte (vgl. vorstehend E. 3.6 ). Dies ist aber nicht genü gend schlüssig begründet, denn Dr. B.___ führte die Arbeitsun fähigkeit auch auf Diagnosen wie Müdigkeit, Migräne, Dermatitis und Adipositas zurück, was nicht nachvollziehbar ist. Die behandelnden Ärztinnen und Ärzte stehen in einem auftragsrechtlichen Verhältnis zur versicherten Person und haben sich zudem in erster Linie auf die Behandlung zu konzentrieren. Ihre Berichte verfolgen daher nicht den Zweck einer den abschliessenden Entscheid über die Versicherungsansprüche erlaubenden objektiven Beurteilung des Gesundheitszu standes und erfüllen deshalb kaum je die materiellen Anforderungen an ein Gutachten gemäss BGE 125 V 351 E. 3a. Aus diesen Gründen und aufgrund der Erfahrungstatsache, dass Hausärzte – beziehungsweise regelmässig behandelnde Spezialärzte (vgl. Urteil des Bundesgerichts I 551/06 vom 2. April 2007 E. 4.2) – mitunter im Hinblick auf ihre auftragsrechtliche Vertrauensstellung im Zweifels fall eher zu Gunsten ihrer Patienten aussagen, kommt im Streitfall ein direktes Abstellen einzig gestützt auf die Angaben der behandelnden Ärztinnen und Ärzte nur selten in Frage (vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_1055/2010 vom 1 7. Februar 2011 E. 4.1). 4.3 RAD-Arzt Dr. C.___ nahm keine eigene Untersuchung, sondern lediglich eine Aktenbeurteilung vor, was von vornherein den Beweisanfo rderungen (vgl. vor stehend E. 1.5 ) nicht zu genügen vermag. Praxisgemäss kommt einer reinen Aktenbeurteilung des RAD im Vergleich zu einer auf allseitigen Untersuchungen beruhenden Expertise, welche auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Beurteilung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situa tion einleuchtet und die Schlussfolgerungen widerspruchsfrei begründet, nicht der gleiche Beweiswert zu (Urteil des Bundesgerichts 8C_971/2012 vom 11. Juni 2013 E. 3.4). Auch inhaltlich überzeugt seine Beurteilung nicht: Warum er in seiner ersten Stel lungahme (vgl. vorstehend E. 3.7 ) sämtliche von Dr. B.___ gestellten Diagnosen als ohne dauerhafte Auswirkung auf die Arbeits fähigkeit einschätzte, ist nicht nachvollziehbar. Zudem war Dr. C.___ offenbar nicht bekannt, dass die Beschwerdeführerin zwischenzeitlich vom 1. November 2013 bis 3 1. Juli 2014 in einem Pensum von 60 % als Betriebsmitarbeiterin in einer Cafeteria tätig gewesen ist (vgl. Urk. 7/48 Ziff. 5.4), ansonsten er diese Tätigkeit in seine Beurteilung hätte miteinbeziehen müssen. Eine gesamtheitliche Besserung des Gesundheitszustandes, wie sie Dr. C.___ postulierte, geht aus den medizinischen Akten in keiner Weise hervor.

4.3 RAD-Arzt Dr. C.___ nahm keine eigene Untersuchung, sondern lediglich eine Aktenbeurteilung vor, was von vornherein den Beweisanfo rderungen (vgl. vor stehend E. 1.5 ) nicht zu genügen vermag. Praxisgemäss kommt einer reinen Aktenbeurteilung des RAD im Vergleich zu einer auf allseitigen Untersuchungen beruhenden Expertise, welche auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Beurteilung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situa tion einleuchtet und die Schlussfolgerungen widerspruchsfrei begründet, nicht der gleiche Beweiswert zu (Urteil des Bundesgerichts 8C_971/2012 vom 11. Juni 2013 E. 3.4). Auch inhaltlich überzeugt seine Beurteilung nicht: Warum er in seiner ersten Stel lungahme (vgl. vorstehend E. 3.7 ) sämtliche von Dr. B.___ gestellten Diagnosen als ohne dauerhafte Auswirkung auf die Arbeits fähigkeit einschätzte, ist nicht nachvollziehbar. Zudem war Dr. C.___ offenbar nicht bekannt, dass die Beschwerdeführerin zwischenzeitlich vom 1. November 2013 bis 3 1. Juli 2014 in einem Pensum von 60 % als Betriebsmitarbeiterin in einer Cafeteria tätig gewesen ist (vgl. Urk. 7/48 Ziff. 5.4), ansonsten er diese Tätigkeit in seine Beurteilung hätte miteinbeziehen müssen. Eine gesamtheitliche Besserung des Gesundheitszustandes, wie sie Dr. C.___ postulierte, geht aus den medizinischen Akten in keiner Weise hervor. 4.4 Der Beweiswert von RAD-Berichten nach Art. 49 Abs. 2 IVV ist mit jenem exter ner medizinischer Sachverständigengutachten vergleichbar, sofern sie den praxis gemässen Anforderungen an ein ärztliches Gutachten ( BGE 134 V 231 E. 5.1) genügen und die Arztperson über die notwendigen fachlichen Qualifikationen verfügt ( BGE 137 V 210 E. 1.2.1). Allerdings kann auf das Ergebnis versiche rungsinterner ärztlicher Abklärungen – zu denen die RAD-Berichte gehören – nicht abgestellt werden, wenn auch nur geringe Zweifel an ihrer Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit bestehen (Urteil des Bundesgerichts 8C_197/2014 vom 3. Okto ber 2014 E. 4.2 mit Hinweisen auf BGE 139 V 225 E. 5.2; 135 V 465 E. 4.4 und E. 4.7). Solche Zweifel bestehen vorliegend, weshalb der RAD-Bericht keinen genügenden Aufschluss über die Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin bezieh ungsweise deren Entwicklung seit 2011 zu geben vermag. Nachdem auch den anderen Berichten keine verlässlichen Angaben entnommen werden können und keine weiteren Angaben bei den behandelnden Ärzten eingeholt wurden, fehlt es an der Grundlage für einen Entscheid.

4.4 Der Beweiswert von RAD-Berichten nach Art. 49 Abs. 2 IVV ist mit jenem exter ner medizinischer Sachverständigengutachten vergleichbar, sofern sie den praxis gemässen Anforderungen an ein ärztliches Gutachten ( BGE 134 V 231 E. 5.1) genügen und die Arztperson über die notwendigen fachlichen Qualifikationen verfügt ( BGE 137 V 210 E. 1.2.1). Allerdings kann auf das Ergebnis versiche rungsinterner ärztlicher Abklärungen – zu denen die RAD-Berichte gehören – nicht abgestellt werden, wenn auch nur geringe Zweifel an ihrer Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit bestehen (Urteil des Bundesgerichts 8C_197/2014 vom 3. Okto ber 2014 E. 4.2 mit Hinweisen auf BGE 139 V 225 E. 5.2; 135 V 465 E. 4.4 und E. 4.7). Solche Zweifel bestehen vorliegend, weshalb der RAD-Bericht keinen genügenden Aufschluss über die Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin bezieh ungsweise deren Entwicklung seit 2011 zu geben vermag. Nachdem auch den anderen Berichten keine verlässlichen Angaben entnommen werden können und keine weiteren Angaben bei den behandelnden Ärzten eingeholt wurden, fehlt es an der Grundlage für einen Entscheid. 5.

5. 5.1 Das Gericht kann die Angelegenheit zu neuer Entscheidung an die Vorinstanz zurückweisen, insbesondere wenn mit dem angefochtenen Entscheid nicht auf die Sache eingetreten oder der Sachverhalt ungenügend festgestellt wurde (§ 26 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht, GSVGer ). Gemäss stän diger Rechtsprechung ist in der Regel von der Rückweisung – da diese das Ver fahren verlängert und verteuert – abzusehen, wenn die Rechtsmittelinstanz den Prozess ohne wesentliche Weiterungen erledigen kann. In erster Linie kommt eine Rückweisung in Frage, wenn der Versicherungsträger auf ein Begehren überhaupt nicht eingetreten ist oder es ohne materielle Prüfung abgelehnt hat, wenn schwierige Ermessensentscheide zu treffen sind, oder wenn der ent scheidrele vante Sachverhalt ungenügend abgeklärt ist (vgl. Urteil des Bundesgerichts U 209/0 2 vom 10. September 2003 E. 5.2).

5.1 Das Gericht kann die Angelegenheit zu neuer Entscheidung an die Vorinstanz zurückweisen, insbesondere wenn mit dem angefochtenen Entscheid nicht auf die Sache eingetreten oder der Sachverhalt ungenügend festgestellt wurde (§ 26 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht, GSVGer ). Gemäss stän diger Rechtsprechung ist in der Regel von der Rückweisung – da diese das Ver fahren verlängert und verteuert – abzusehen, wenn die Rechtsmittelinstanz den Prozess ohne wesentliche Weiterungen erledigen kann. In erster Linie kommt eine Rückweisung in Frage, wenn der Versicherungsträger auf ein Begehren überhaupt nicht eingetreten ist oder es ohne materielle Prüfung abgelehnt hat, wenn schwierige Ermessensentscheide zu treffen sind, oder wenn der ent scheidrele vante Sachverhalt ungenügend abgeklärt ist (vgl. Urteil des Bundesgerichts U 209/0 2 vom 10. September 2003 E. 5.2). 5.2 Vorliegend wurde die Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin und damit der entscheidrelevante Sachverhalt nicht abgeklärt. Die angefochtene Verfügung ist deshalb aufzuheben und die Sache an die Besc hwerdegegnerin zurückzuweisen, damit diese nach ergänzenden Abklärungen im Sinne der Erwägunge n über den Leistungsanspruch der Beschwerdeführerin neu verfüge. In diesem Sinne ist die Beschwerde gutzuheissen.

5.2 Vorliegend wurde die Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin und damit der entscheidrelevante Sachverhalt nicht abgeklärt. Die angefochtene Verfügung ist deshalb aufzuheben und die Sache an die Besc hwerdegegnerin zurückzuweisen, damit diese nach ergänzenden Abklärungen im Sinne der Erwägunge n über den Leistungsanspruch der Beschwerdeführerin neu verfüge. In diesem Sinne ist die Beschwerde gutzuheissen. 6. Da es im vorliegenden Verfahren um die Bewilligung oder Verweigerung von IV-Leistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen ( Art. 69 Abs. 1 bis IVG) und auf Fr. 6 00.-- anzusetzen. Entsprechend dem Ausgang des Ver fahrens sind sie der unterliegenden Beschwerdegegnerin aufzuerlegen. Das Ge such der Beschwerdeführerin um Gewährung der unentgeltlichen Prozess führung ( Urk. 1 S. 2) ist damit gegenstandslos.

6. Da es im vorliegenden Verfahren um die Bewilligung oder Verweigerung von IV-Leistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen ( Art. 69 Abs. 1 bis IVG) und auf Fr. 6 00.-- anzusetzen. Entsprechend dem Ausgang des Ver fahrens sind sie der unterliegenden Beschwerdegegnerin aufzuerlegen. Das Ge such der Beschwerdeführerin um Gewährung der unentgeltlichen Prozess führung ( Urk. 1 S. 2) ist damit gegenstandslos. Das Gericht erkennt:

Das Gericht erkennt: 1. Die Beschwerde wird in dem Sinne gutgeheissen, dass die angefochtene Verfügung vom 2 3. April 2018 aufgehoben und die Sache an die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zurückgewiesen wird, damit diese, nach erfolgter Abklärung im Sinne der Erwägungen, neu verfüge.

1. Die Beschwerde wird in dem Sinne gutgeheissen, dass die angefochtene Verfügung vom 2 3. April 2018 aufgehoben und die Sache an die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zurückgewiesen wird, damit diese, nach erfolgter Abklärung im Sinne der Erwägungen, neu verfüge. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 600.-- werden der Beschwerdegegnerin auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein werden der Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 600.-- werden der Beschwerdegegnerin auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein werden der Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt. 3. Zustellung gegen Empfangsschein an:

3. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Stadt Zürich Soziale Dienste

Stadt Zürich Soziale Dienste - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle

Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle - Bundesamt für Sozialversicherungen

Bundesamt für Sozialversicherungen 4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG).

4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen.

Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG).

Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin

MosimannLienhard