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Werbung ist eine Form der bezahlten Kommunikation, die darauf abzielt, Informationen über ein Produkt oder eine Dienstleistung mitzuteilen, Ideen zu vermitteln, das Publikum zu überzeugen und zu beeinflussen. Werbung richtet sich an die breite Öffentlichkeit.
Werbung wird durch die Bundesverfassung gewährleistet. Sie basiert auf der Wirtschaftsfreiheit und auf der Meinungs- und Informationsfreiheit.
Werbung ist im öffentlichen Raum auf Plakaten, im Fernsehen, im Internet und in den sozialen Netzwerken zu sehen. Sie ist allgegenwärtig und ihr Inhalt hat einen direkten Einfluss auf das Leben der Menschen. Was passiert also, wenn Werbung die Menschenwürde missachtet oder Kinder entwürdigenden Bildern aussetzt?
Gemäss Bundesverfassung ist Diskriminierung aufgrund des Geschlechts verboten. Gleichstellung, und zwar zwischen allen Personen, wird anerkannt. Der Staat ist darum bemüht, Diskriminierung in den Beziehungen zwischen Personen auszumerzen – insbesondere im öffentlichen Raum.
- Einem Geschlecht stereotype Eigenschaften zugewiesen werden. Damit wird nämlich der Grundsatz der Gleichwertigkeit der Geschlechter missachtet.
- Unterwerfung oder Ausbeutung visuell dargestellt wird. Zu verstehen gegeben wird, dass Gewalt oder Dominanzgebaren tolerierbar seien.
- In der visuellen Darstellung von Personen das Kindes- und Jugendalter nicht mit erhöhter Zurückhaltung respektiert wird.
- Zwischen der Person, die das betreffende Geschlecht verkörpert, und dem beworbenen Produkt kein natürlicher Zusammenhang besteht.
- Die betreffende Person in rein dekorativer Funktion als Blickfang dargestellt wird.
- Sexualität unangemessen dargestellt wird.
Veröffentlicht am 2. Januar 2024