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Dies ist der zweite Vorfall innert weniger Wochen, bei dem das Triebwerk eines A330 in die Luft geflogen ist. Es gibt auffällige Parallelen.
Kurz nach dem Start in Sydney explodierte am Sonntag ein Triebwerk eines A330-200 der China Eastern. Das Flugzeug sollte eigentlich nach Shanghai fliegen. Die Maschine musste darauf umkehren und landete wenig später sicher in Sydney. Fotos von Passagieren zeigen ein grosses Loch in der Turbine des Airbus.
«Wir hatten richtig Angst, als wir diesen lauten Lärm, diese Explosion hörten. Dann drang ein eigenartiger Geruch in die Kabine», sagte ein Passagier zum Sydney Morning Herald. Beim Zwischenfall wurde niemand verletzt.
Das Loch sei durch ein Problem in der Luftansaugung aufgerissen worden, teilte China Eastern am Montag mit. Die Besatzung des Airbus A330 habe den Schaden an der Triebwerkshülle «rechtzeitig» entdeckt, so dass der Kapitän umgehend beschlossen habe, wieder umzukehren.
Dies ist bereits die zweite Explosion bei einem Trent-700 Triebwerk des Airbus A330 innert kurzer Zeit. Im Mai explodierte ebenfalls beim Start die Turbine eines A330 von Egyptair. Die Bilder weisen grosse Parallelen auf:
Triebwerkshersteller Rolls Royce hat angekündigt, man werde mögliche Parallelen zwischen den beiden Vorfällen untersuchen. Die Swiss hat ebenfalls A330 in ihrer Flotte, diese sind aber mit Turbinen eines anderen Herstellers ausgestattet. (amü)