Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03576.jsonl.gz/432

Harmonisierung von Fahrzeugvorschriften
Zuverlässige Informationen für E-Auto-Fahrer
Bislang hatten die Verbraucher keinen Zugang zu verlässlichen Informationen über die langfristige Leistung von Fahrzeugbatterien, was Zweifel an der Nachhaltigkeit ihrer Investition aufkommen liess. Dies könnte sich dank eines Vorschlags für ein neues Rechtsinstrument ändern, das eine Mindesthaltbarkeit von Batterien in Elektro- und Plug-in-Hybridfahrzeugen gewährleisten soll. Dieser Vorschlag wurde vom Weltforum für die Harmonisierung von Fahrzeugvorschriften (WP.29) unter der Schirmherrschaft der Wirtschaftskommission der Vereinten Nationen für Europa (United Nations Economic Commission for Europe kurz UNECE) unterstützt.
Erste internationale Anstrengungen
Dies ist die erste internationale Anstrengung, die von Kanada, China, Japan, der Republik Korea, dem Vereinigten Königreich von Grossbritannien und Nordirland, den Vereinigten Staaten von Amerika und der Europäischen Union unterstützt wird, um die Frage der Batteriedegradation zu regeln. Die neuen Bestimmungen, die in Form einer Globalen Technischen Regelung (GTR) der Vereinten Nationen ausgearbeitet wurden, sehen vor, dass die Hersteller bescheinigen müssen, dass die in ihren Elektrofahrzeugen eingebauten Batterien innerhalb von fünf Jahren oder 100.000 km weniger als 20 Prozent ihrer ursprünglichen Kapazität und innerhalb von acht Jahren oder 160.000 km weniger als 30 Prozent verlieren. Dies würde die Verwendung von Batterien minderer Qualität verhindern und sicherstellen, dass nur langlebige Batterien in E-Fahrzeuge eingebaut werden. Dies ist von entscheidender Bedeutung, um das Vertrauen der Verbraucher zu stärken und die Umweltverträglichkeit von E-Fahrzeugen über ihren geringen Emissionsausstoss hinaus zu verbessern. Eine längere Lebensdauer der Batterien würde dazu beitragen, den Druck auf die für ihre Herstellung benötigten kritischen Rohstoffe zu verringern und den Abfall aus gebrauchten Batterien zu reduzieren.
Im Dezember 2021
Leichtbau inklusive Brandschutz für E-Auto-Batterien
Leichtbau-Materialien für E-Auto-Batterien
Leichtbau-Materialien können das Batteriegewicht markant reduzieren. Umso besser, wenn sie den Brandschutz von vornherein integrieren, wie dies mit einem neuartigen Faserverbundstoff möglich ist. Die Lösung ist sicher, anwenderfreundlich und umfassend getestet. Ambitionierte Klimaziele sind ohne Elektromobilität nicht erreichbar. Aber auch hier gibt es noch viele Möglichkeiten, die Energieeffizienz der Antriebssysteme zu steigern und gleichzeitig weniger Ressourcen zu verbrauchen.
Für die Validierung von Brandschutz-Materialien für Batteriesysteme existieren seit kurzem Kooperationen zwischen entsprechenden Organisationen. Deren Ziel ist die Zusammenarbeit für den bestmöglichen Brandschutz während des ganzen Batterie-Lebenszyklus. In einem der aktuellsten Prüflabore Europas können ab dem ersten Quartal 2022 Hersteller und Entwickler von Brandschutz-Materialien in Aachen/Deutschland ihre Produkte entlang der unterschiedlichsten nationalen sowie internationalen Vorgaben bzw. Anforderungsnormen untersuchen und testen lassen.
Im November 2021
E-Auto-Batterien schneller laden
Wie Forscher E-Auto-Batterien schneller laden wollen
Bisherige Lösungen im Batterie-Management sind kompliziert, teuer im Aufbau und nicht universell für alle Bordnetzspannungen einsetzbar. Ein Forscherteam entwickelte nun einen Quantensensor, der Stickstoff-Fehlquellen in Diamanten (High Density NV-Diamanten) zur Ermittlung von Magnetfeldern bzw. Strömen nutzt. Er misst mikrowellenfrei und lässt sich sehr kompakt aufbauen. Aufgrund der quantenmechanischen Eigenschaften ist die Technik weitgehend temperatur- und druckunabhängig und weist keinerlei Alterungserscheinungen auf. Die Nutzung von Quanteneffekten im neuen Batteriesensor ermöglicht ausserdem einen universellen Einsatz in Elektrofahrzeugen mit typischen Spannungen von 12 bis über 800 Volt. Labormuster werden in beispielhaften Anwendungen weiter erprobt.
Schnelleres Laden der E-Auto Batterie ist ein dringender Wunsch der derzeitigen Besitzer. Nicht wenige Interessenten für E-Autos zögern zurzeit nicht zuletzt wegen der langen Aufladezeit vor einem Kauf zurück, und warten bis hier eine optimalere Lösung gefunden wird.
Im September 2021
Ideale Aufladezeiten bei Handys
Welches sind die idealen Aufladezeiten bei Handys?
Laufend kommen neue Handys mit noch besseren Features auf den Markt. Was gleich bleibt, ist die Tatsache, dass der Akku nach einiger Zeit wieder aufgeladen werden muss. Dabei sollten Ratschläge der entsprechenden Fachleute zum eigenen Vorteil beachtet werden: Viele Experten raten, das Handy am Stromnetz einzustecken bevor der Akkustand 20 Prozent erreicht hat und es danach nur bis zu 80 Prozent zu laden!
Auch ist es nicht empfehlenswert, ein Handy mit einem hohen Akkustand sofort wieder an den Strom anzuschliessen. Grund: Auch wenn man nur von 70 auf 100 Prozent lädt, kann ein weiterer ganzer Ladezyklus entstehen. Handybatterien sind durchschnittlich auf 1000-1500 Ladezyklen ausgerichtet und je weniger man insgesamt aufladen muss, desto besser. Brandneue Handys sollte man ebenfalls nicht voll aufladen.
Ist es sinnvoll, das Handy die ganze Nacht am Stromstecker zu lassen? Die eingebaute Elektronik verhindert zwar eine Überladung, aber bei Dauerstrom über mehrere Stunden können zusätzliche Ladezyklen entstehen, was die Lebensdauer des Gerätes zusätzlich reduziert. Fazit: Li-Ionen-Akkus sollten eigentlich nie ganz geladen oder entladen werden. Wer all dies beachtet, kann sich länger über sein Handy freuen.
Im Juni 2021/ >> Download PDF
Festkörper-Batterien in E-Autos
Festkörper-Batterien
Festkörperbatterien verwenden ein Elektrolyt aus festem Material anstelle des üblicherweise flüssigen Elektrolyten. Ebenso sind die Elektroden aus festem Material aufgebaut. Bei Feststoffbatterien besteht so die Möglichkeit, dass ein Teil des festen Elektrolyten in die Elektroden eingearbeitet werden kann. Dieser Batterietyp verspricht mehr Sicherheit (keine Brandgefahr), kürzere Ladezeiten sowie mehr Reichweite.
Derzeit ist das grösste Problem die geringe Stromstärke beim Laden. Generell aber gilt die Festkörper-Batterie als grosse Hoffnung der E-Auto-Branche. Auto-Hersteller investieren Milliarden in Forschung und Entwicklung. Gewisse E-Auto-Hersteller wollen schon vor 2025 erste Demo-Autos auf die Räder stellen. Ziel sind ebenfalls sehr umweltschonende und recycelbare Batterien dieses Typs.
Im May 2021/ >> Download PDF
Seite 1 von 4