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Einmal im Monat sollten wir unserem weiblichen Körper erlauben, einen Gang runter zu schalten und zur Ruhe zu kommen. Nicht immer können wir uns diese wichtige Auszeit gönnen, denn Termine, Job und Familie verlangen von uns jederzeit zu funktionieren. Wir versuchen oft unsere Tage zu unterdrücken und greifen deshalb monatlich zu Schmerzmitteln, um irgendwie durch den Tag zu kommen.
Seit einigen Jahren versuche ich meine Menstruationsschmerzen auf natürliche Weise zu lindern. Mit richtiger Ernährung sowie genügend Entspannung und regelmässiger Bewegung konnte ich schon eine deutliche Besserung erreichen.
Meine Top 7 Ernährungstipps, um Menstruationsschmerzen zu lindern
1. Tee trinken
Folgende Teesorten können Linderung verschaffen: Frauenmantel, Ingwer, Schafgerbe, Mönchspfeffer, Gänsefingerkraut, Brennessel, Eisenkraut, Kamille. Am Besten schon einige Tage vor Menstruationsbeginn mit dem trinken beginnen.
2. Gewürze
Verfeinere dein Essen mit krampflösenden Gewürzen, wie Anis, Fenchel, Kardamom, Koriander, Vanille und Zimt.
3. Magnesium
Kurz vor und während der Periode kann die tägliche Magnesiumzufuhr erhöht werden. Ich nehme dafür ein natürliches Sango-Korallen Pulver. Magnesium unterstützt die Muskulatur und bei einem Defizit an Magnesium verkrampft sich die Muskelzelle. Dies kann Regelschmerzen begünstigen. Magnesiumreiche Lebensmittel sind Bananen, Himbeeren, Sesam, Cashews, Mandeln, Haferflocken, Walnüsse, Hülsenfrüchte, Pseudo-Getreide und roher Kakao.
4. Eisen
Während der Periode wird unserem Körper viel Eisen entzogen. Es ist in dieser Zeit besonders wichtig auf eine höhere Eisenzufuhr zu achten, um nicht in ein Defizit zu kommen. Eisenhaltige Lebensmittel sind zB grünes Blattgemüse, Hülsenfrüchte, Haferflocken, Hirse und Roggen. Vitamin-C fungiert als Booster und unterstützt die Eisenaufnahme. Hingegen wirken Kaffee, Schwarztee und das Kalzium der Kuhmilch hemmend.
5. OMEGA-3 Fettsäuren
OMEGA-3 Fettsäuren spielen eine wichtige Rolle bei der Muskelentspannung und -beruhigung. Sie wirken ausserdem entzündungslindernd. Gute pflanzliche Quellen dafür sind Algenöl, Leinsamen, Hanfsamen, Chiasamen und Walnüsse. Versuche im Gegensatz dazu die Aufnahme von Linolsäure und Arachidonsäure (Omega-6 Fettsäuren) niedriger zu halten. Diese sind Vorstufen zu den schmerzfördernden Prostaglandinen. Diese sind zum Beispiel vermehrt in Sonnenblumenöl, Sojaöl, Margarine, Fleisch, Eier und Kuhmilch enthalten.
6. Vitamin B6
Das Nervensystem wird mit Hilfe von Vitamin B6 stabilisiert. Eine gute Versorgung kann Regelschmerzen lindern. Pflanzliche Quellen sind Bananen, Vollkornbrot, Avocado, Nüsse, Hülsenfrüchte, Brokkoli und Kohlgemüse.
7. Zucker und Zusatzstoffe meiden
Raffinierter Zucker und industrielle Zusatzstoffe unterstützen Entzündungen und Schmerzen. Süssigkeiten kannst du bewusst mit Datteln, getrockneten Feigen oder Aprikosen sowie Bananen ersetzen. Eine warme Tasse Mandelmilch mit rohem Kakao kann ebenfalls deine Lust auf Süsses befriedigen. Wann immer möglich, verzichte auf Fertigprodukte und bereite vollwertige Lebensmittel zu.
Verschiebe deine Termine und bleibe zu Hause wenn irgendwie möglich. Ein warmes Bad lindert Krämpfe und kann Wunder wirken. Versuche dich zu entspannen und lerne deine Weiblichkeit anzunehmen. Langfristig kannst du versuchen, regelmässige Entspannung (z.B. Yoga, Meditation) sowie Bewegung in deinen Alltag zu integrieren. Stress und psychische Belastungen können die Menstruationsbeschwerden verstärken. Schreibe in ein Tagebuch, was dir gut tut und was nicht, das stärkt deine Achtsamkeit dir selbst gegenüber.
Ich hoffe sehr, meine Tipps helfen auch dir weiter. Wenn ja, fühle dich frei diesen Post mit deinen Freundinnen zu teilen. Hinterlasse mir auch gerne einen Kommentar, wenn du noch weitere Ratschläge hast.
Herzlichst, Cecilia
Wichtig: Falls du oft unter sehr starken Regelschmerzen leidest, frage unbedingt deinen Heilpraktiker oder Frauenarzt um Rat.