Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03514.jsonl.gz/1454

Wir sind am Donnerstag 10. März 2005 mit Thai Airways nach Bangkok geflogen und von dort
direkt nach Chiang Mai. Nach 3 Tagen hat man uns einen Mietwagen ins Hotel gebracht und
haben unser Abenteuer Richtung Golden Triangle begonnen. Danach führte unsere Route
südwärts nach Lampang - Sukothai - Lopburi - Ayutthaia. In Bangkok haben wir das Auto
wieder zurückgegeben.
Nach 4 Tagen Bangkok stiegen wir wieder in ein Flugzeug und
verbrachten noch eine Woche im wunderschönen Ko Chang.
Chiang Mai
"Die Rose des Nordens" wie man Chiang Mai auch nennt, ist mit 170'000
Einwohnern die viertgrösste Stadt in Thailand und das im Land meist besuchte Ziel
abgesehen von Bangkok und den vielen Stränden und Inseln.Chiang Mai liegt in einem
breiten, fruchtbaren Tal (vor allem Reisfelder) etwa 300m ü.M., umgeben von bis zu
2000m hohen Bergen.
Da wir über Bangkok direkt nach Chiang Mai flogen, waren dies unsere
ersten Impressionen. Wir haben viele Tempel besichtigt und uns am Abend auf dem Nachtmarkt
"ausgetobt". Als ersten kulinarischen Höhepunkt haben wir "fritierte Maden"
(siehe Foto) ausprobiert.
Durch viele Bergdörfer mit einer zauberhaften Landschaft sind wir mit
dem Mietwagen ans "Goldene Dreieck" gefahren. Im Dreiländereck von Laos,
Myanmar (Burma) und Thailand, wo der Mae Sai River in den Mekong fliesst wird wohl drei
Viertel des Weltopiums produziert.
Wir haben hier in Chiang Saen übernachtet, und zwei richtig authentische Tage
verbracht. In diesem Dörfchen sah man keine einzigen Touristen, ein bisschen englisch
konnte gerade noch die Receptionistin im Hotel und ein Restaurant musste man suchen.
Auf der Fahrt Richtung Süden haben wir noch einen Abstecher ins "Thai
Elephant Conservation Centre" gemacht. Diese Einrichtung dient der Schulung junger
Elefanten. Zur grosszügigen Anlage gehört auch eine Art "Krankenhaus" für
kranke und verletzte Elefanten.
Sukothai ist die Hauptstadt des ersten freien Thai-Königreiches
und Vorläuferin von Ayutthaia und Bangkok. Die alte Ruinenstadt ist historisch und
kulturell sehr interessant und hat tolle Fotomotive geliefert. Den Park konnte man mit
einem Fahrrad erkundigen, der nicht von vielen Touristen besucht wird. Auch die
"Zwillingsstadt" Si Satchanalai, welche beim burmesischen Krieg sehr stark zerstört
wurde, hat noch viele schöne Ruinenfelder.
In Sukothai hats uns so gut gefallen, dass wir einen Tag verlängert haben. Das
Guesthouse mit eigenem Pool wird von einem Italiener und seiner Thailändischen Frau
geführt. Hervorragendes Morgenessen, schöne Anlage und sehr nette Leute - absolut
empfehlenwert.
Bangkok ist die Abkürzung des richtigen Namens, den sie 1782 vom ersten König erhielt, der hier residierte: "Erhabene Hauptstadt wie im himmlischen Königreich, wo der Jadebuddha beheimatet ist, uneinnehmbarer, glorreicher, unsterblicher Ort, überaus mächtig, altehrwürdig, neunfach mit heiligen Juwelen geschmückte himmlische Stadt mit zahllosen Palästen, der Platz, an dem Könige residieren, auf Befehl des grossen Indra errichtet von Vishnu".
Hier haben wir den Königspalast und noch ein paar weitere Tempel besichtigt. Da es jedoch sehr heiss und feucht war haben wir uns gerne in die grossen Shopping-Center zurückgezogen. Abends vergnügten wir uns auf den diversen Nachtmärken beim Handeln und amüsierten uns in den Bars.
Ko Chang (Elefanten-Insel), ist die zweitgrösste Insel des Landes und
liegt im Südosten, im Grenzgebiet zu Kambodscha. Sie ist bis zu 744 m hoch und besteht
zu 95% aus Urwald. Im Osten gibts ein paar kleine Fischerdörfchen und im Westen
schleicht sich langsam der Tourismus ein. Strom gibts erst seit ca. 10 Jahren und seit 2004
Telefon.
Hier haben wir unsere letzte Woche verbracht und genossen ein paar ruhige Tage. Mit dem
Motorrad haben wir die Insel erkundet, mit dem Schiff eine Rundfahrt mit schnorcheln
gemacht, viel Fisch, Shrimps und Prawns gegessen, gesonnt und ein paar "Changs"
gegönnt.