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Die Studie untersucht die Auswirkungen der per 2010 vorgesehenen Aufhebung der Exportsubventionen für Apfelsaftkonzentrat auf die Schweizer Apfelbranche. Zu diesem Zweck wurde ein partielles, dynamisches Gleichgewichtsmodell (SAPEM) entwickelt. Nach der Prognose der Entwicklung der Märkte für Äpfel und für daraus hergestellte Produkte bis 2013 (Referenzszenario mit Exportsubventionen), werden zwei Szenarien analysiert: 1) die Aufhebung der Exportsubventionen für Apfelsaftkonzentrat und 2) die Erhöhung von Direktzahlungen pro Hochstamm-Feldobstbaum. Die Simulationen zeigen, dass sich eine Aufhebung der Exportsubventionen mittelfristig geringfügig auf den Tafeläpfelmarkt auswirkt, während sich das Marktgleichgewicht von Apfelsaftkonzentrat stark verändert und im Modell einen Rückgang der Anzahl Hochstamm-Feldobstbäume zur Folge hat, wobei das Modell bestimmte Parameter nicht berücksichtigen kann. Eine zusätzliche Erhöhung des Beitrags pro Hochstamm-Feldobstbaum um Fr. 5.- kann diese zusätzliche Abnahme nicht bremsen.
Schweizer Landwirtschaftsbetriebe geben überschüssigen Hofdünger für die ausgeglichene Nährstoff-Bilanz an Betriebe mit freien Aufnahmekapazitäten oder an Kompostier- und Vergärungsanlagen ab. Die Transportmengen von Hof- und Recyclingdünger und damit auch die Transportkosten nahmen von 2015 bis 2020 deutlich zu.
Die Beschäftigung im Agrarsektor ist in vielen europäischen Ländern besonders in der Nutztierhaltung rückläufig. Direktzahlungen können diesem Trend entgegenwirken und zu mehr – vor allem weiblichen – Familienarbeitskräften auf dem Betrieb führen.
Trotz der aktuellen Herausforderungen wie des Kriegs in der Ukraine oder des Klimawandels ist der Schweizer Ernährungssektor relativ resilient. Zu diesem Schluss kommt der Bericht von Agroscope im Auftrag des Bundesamts für wirtschaftliche Landesversorgung.