Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03397.jsonl.gz/867

Die Messresultate aus den ersten Tests mit einer Pilotkaskade zeigen laut GLE bereits Fortschritte bei der Prozessauslegung. Es ist vorgesehen, die Testanlage weiterzubetreiben, um zusätzliche Prozessdaten zu erhalten. Die daraus gewonnenen Informationen helfen der GLE beim laufenden Entwicklungsprojekt. In Aussicht steht der Bau einer kommerziellen Anlage, deren Kapazität 3000–6000 t Trennarbeitseinheiten betragen soll.
Die GLE ist eine Tochtergesellschaft der General Electric-Hitachi Ltd. (GEH) sowie der Cameco Corporation. Mitte 2006 erhielt die damalige General Electric Company (GE) von der australischen Silex Systems Ltd. (Silex) eine Exklusivlizenz zur Weiterentwicklung und kommerziellen Nutzung ihres Verfahrens zur Anreicherung von Uran mit Laserlicht. Im Juni 2009 hatte die GLE bei der amerikanischen Nuclear Regulatory Commission (NRC) ein Gesuch für eine kombinierte Bau- und Betriebsbewilligung (Combined License, COL) für ihre geplante Anlage in Wilmington eingereicht. Die NRC schätzt, dass die Lizenzprüfung rund 30 Monate beanspruchen wird.
Quelle
M.B. nach Silex, Medienmitteilung, 12. April, und NRC, Mitteilung, 25. Januar 2010
Verwandte Artikel
USA: Grünes Licht für Urananreicherung mit Laserlicht8. Okt. 2012•News
US-Anreicherungsanlage mit Laserlicht einen Schritt weiter8. März 2012•News
NRC prüft Baugesuch für erste Urananreicherungsanlage mit Laserlicht23. Aug. 2009•News
Baugesuch für erste Urananreicherungsanlage mit Laserlicht6. Juli 2009•News
Exklusivlizenz für Silex-Urananreicherung an GE22. Mai 2006•News