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Unwetter im Rückblick
Verwüstungen in Argentinien
Schwere Fluten an der Ostküste
Im Osten Argentiniens haben sintflutartige Regenfälle Anfang April 2013 ganze Landstriche unter Wasser gesetzt. Dutzende Menschen kamen dabei ums Leben.
Die Unwetter verwüsteten viele Gegenden im Osten Argentiniens. Allein in La Plata wurden nach dem Rückgang der Wassermassen 48 Tote geborgen, in der Region Buenos Aires starben mindestens 8 Menschen. In einigen tiefergelegenen Gebieten warteten Menschen auf Hausdächern ihrer überfluteten Häuser und in Baumkronen auf Rettung. Betroffen waren auch Bauern, die den Verlust von tausenden Tieren beklagen. Die Wassermassen rissen Stromleitungen mit, was zu großflächigen Stromausfällen führte. Teilweise saßen 300.000 Menschen im Dunkeln.
Laut offiziellen Angaben fielen in der Region La Plata in zwei Stunden bis zu 400 Liter Regen pro Quadratmeter. In Buenos Aires waren es 150 Liter. Beide Werte stellen Allzeitrekorde für Argentinien dar, noch nie hatte es dort im April in so kurzer Zeit so viel geregnet. Der argentinische Innenminister Sergio Bernie sprach von einem Unwetterereignis, dass es in der Geschichte des Landes noch nie gegeben hat.