Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03110.jsonl.gz/475

Für das vierte Konzert der Saison empfängt die Konzertgesellschaft Freiburg nächsten Donnerstag das Berner Kammerorchester unter der Leitung von Philippe Bach. Der Dirigent, der von 2002 bis 2003 die Freiburger Landwehr geleitet hat, hat ein Programm mit Werken von Rudolf Moser, Othmar Schoeck und Arthur Honegger zusammengestellt.
Zum Auftakt erklingt Mosers «Intrade» für Klavier und Streicher, ein Werk, das erst 1971, elf Jahre nach Mosers Tod, herausgegeben wurde. Anschliessend geben das Orchester und Cellosolist Patrick Demenga Schoecks Cellokonzert op. 61 aus dem Jahr 1947 zum Besten. Zusammen mit dem Hornkonzert von 1951 zählt das Cellokonzert zu den letzten Instrumentalwerken des 1957 verstorbenen Schweizer Komponisten. Formal und inhaltlich handle es sich um eine Art Retrospektive auf Schoecks musikalisches Schaffen, schreibt die Konzertgesellschaft. Den Abschluss des Konzerts bildet Honeggers Sinfonie für Streicher und Trompeter ad libitum, die 1941 entstandene zweite seiner fünf Sinfonien.
Aula Magna, Universität Miséricorde, Freiburg. Do., 21. Januar, 20 Uhr.