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Niemand kann zwei Herren dienen!
Vergleicht man die Grundsätze und Zielsetzungen von Service-Clubs wie z.B. Lions und Rotary mit jenen der Freimaurerlogen, dann stellt man sehr bald fest, dass diese in ein und dieselbe Richtung gehen. Das ist auch nicht verwunderlich, sind doch die Service-Clubs von den Freimaurern gegründet geworden. Offensichtlich wurden die Service-Clubs bewusst so gemacht, dass sie nach aussen hin nicht den Freimaurern zugeordnet werden. Vielmehr sollten die Service-Clubs von der Öffentlichkeit als Wohltätigkeitsorganisationen wahrgenommen werden. Und in Tat und Wahrheit, betreiben diese Clubs auch sehr viele Wohltätigkeiten. Es scheint geradezu, als ob für die Service-Clubs ein Wettlauf besteht, in welchem es darum geht, wer am meisten Wohltätigkeiten leistet.
Service-Clubs sagen von sich, dass sie: freundschaftliche Beziehungen entwickeln, die weltweite Völkerverständigung fördern und durch die Pflege der Freundschaft sich nützlich erweisen wollen. Lions-Mitglieder sagen von sich, dass sie ihren Mitmenschen helfen wollen, indem sie dem Unglücklichen Trost, den Schwachen mit Tatkraft und den Bedürftigen mit ihren wirtschaftlichen Mitteln beistehen.
Mit verlockenden Grundsätzen und Zielsetzungen ist es den Freimaurern gelungen, dass viele Christen, welche ansonsten sich nie mit der Freimaurerei eingelassen hätten, nun einem Service-Club beigetreten sind. Durch das taktisch sehr geschickte Vorgehen der Freimaurer sind viele Service-Clubmitglieder sich nicht bewusst, dass sie unter dem Einfluss der Freimaurer stehen.
In einem Artikel, welcher am 3. März 2017 auf www.bluewin.ch erschienen ist, sagte der höchste Freimaurer der Schweiz, Grossmeister Maurice Zahnd Folgendes: „Die Logen sind keine Machtzentren mehr. Die wirtschaftliche Vernetzung findet man heute bei den Lions und den Rotariern. Diese Organisationen sind quasi unsere Ableger. Freimaurer-Brüder haben sie 1905 und 1917 gegründet.“ Mit dieser Aussage bestätigt der Logen-Grossmeister Maurice Zahnd, dass die Service-Clubs in Tat und Wahrheit der verlängerte Arm der Freimaurer sind.
In einem Vortrag, welcher der Ständerat und Rotarier „Hannes Germann“ am 27. Nov. 2010 im Kongresszentrum Lilienberg in Ermatingen hielt, sagte er, dass die Rotarier einflussreich in allen wichtigen Gremien wie Parlamente, Regierungen, Gerichte, Verwaltungen, Wirtschaft, Banken, Versicherungen und der Uni vertreten sind. Weiters führte H.Germann aus, dass die Chef-Redaktoren der meisten Massenmedien bei den Lions- oder Rotary-Club Mitglied sind. („Roger Köppel“ z.B. soll nicht in einem Service-Club Mitglied sein.) Das bedeutet, dass bei Abstimmungen und Wahlen die Freimaurer direkten Zugang zur Meinungsbildung des Volkes haben. Das erklärt auch, warum die meisten grossen Massenmedien nahezu ein und dieselbe Meinung vertreten.
Die Freimaurerei sieht sich als eine pädagogische Einrichtung, mit dem Ziel: „Durch Lehren und Erziehen einen besseren Menschen und eine bessere Welt schaffen.“ Die Toleranz soll das Bindemittel für den Zusammenhalt der Weltengemeinschaft (dem Tempel der Humanität) sein. Wie schon die alten Griechischen Philosophen, wollen auch die Freimaurer durch Arbeiten an sich selbst, aus dem „rauhen Stein“ (den sie selbst sind), einen vollkommneren (geläuterten) Menschen schaffen.
Für manche Christen mögen all die Grundsätze und Zielsetzungen der Freimaurer recht gut tönen, vor allem dann, wenn sie noch mit Bibelsprüchen umrahmt sind. Dem Christen aber, welchem bewusst ist, dass die Freimaurer einen besseren Menschen und eine bessere Welt ohne Jesus Christus schaffen wollen, dem müssten „alle roten Lichter angehen“.
Es ist auch allgemein bekannt, dass die Freimaurer seit jeher dem Auferstehungsglauben feindlich gesinnt. Das ist auch der Grund, warum sie Mitte des 19. Jahrhunderts Druck auf die Regierungen machten, damit die Kremation in Europa wieder eingeführt wurde.
Alle diese Fakten machen deutlich, dass die Freimaurer nicht „Jesus Christus“ dienen sondern dem „Fürst dieser Welt“. Daraus folgert sich, dass Christen, welche Mitglied in einem Service-Club sind, zwei Herren dienen, dem „Fürst dieser Welt“ und „Jesus Christus“. Jesus Christus aber lehrte, dass „Niemand zwei Herren dienen kann: Entweder wird er den einen hassen und den anderen lieben, oder er wird an dem einen hängen und den anderen verachten.“ (Math. 6,24) Damit gibt Jesus Christus gleich auch die Antwort auf die Frage: „Was müssen nun Christen, welche in einem der Service-Clubs Mitglied sind, tun?“
Arthur Bosshart