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Als Raphael Wicky im letzten Dezember auf die erste Saisonhälfte zurückblickte, bezeichnete er das Auswärtsspiel gegen Manchester United trotz der 0:3-Niederlage als Auslöser für die danach starken Leistungen in der Meisterschaft und in der Champions League. Die Spieler hätten in dieser Partie erkannt, was möglich ist, wenn man füreinander kämpft.
Nun könnte Manchester erneut der Start zum benötigten Basler Aufschwung sein. "Ich hoffe, dieser Spiel hilft", sagte Wicky. Auf jeden Fall dürfte die Partie gegen den Premier-League-Leader das etwas angeschlagene Selbstvertrauen des Serienmeisters wieder herstellen. Als erste Mannschaft in dieser Saison das Manchester City von Pep Guardiola zu schlagen, ist eine bemerkenswerte Referenz, selbst wenn es in diesem Spiel realistischerweise nicht mehr um die Viertelfinal-Qualifikation ging.
Das bestritt auch Wicky nie. Der Walliser schaffte es trotz der inexistenten Perspektive auf ein Weiterkommen in der Champions League, seine Truppe so zu motivieren, dass sie nach einem 0:1-Rückstand bei einer der stärksten Mannschaften Europas noch zum Sieg kam. Wer dachte die diesjährige Ausgabe des FC Basel sei am Ende, sah sich in Manchester eines Besseren belehrt. Die Bilanz in der Champions League sei fantastisch, stellte Wicky fest. "Darauf kann jeder stolz sein."
Ganz speziell aber Wicky: Dieser hat das Kunststück zustande gebracht, in der laufenden Saison den Trainerikonen José Mourinho und Pep Guardiola eine Niederlage zuzufügen. Nun wird er sich mit seiner Mannschaft ganz der Meisterschaft widmen müssen und können. Mit 14 Punkten Vorsprung (bei zwei weniger ausgetragenen Spielen) steht der FCB in der Pflicht. Er muss am Sonntag in Luzern mit einer Siegesserie beginnen, um die Chance aufrecht zu erhalten, die Young Boys noch abzufangen.
"Wir müssen von Spiel zu Spiel schauen, unsere Form wieder finden. Wenn wir unsere Leistungen bringen, sind wir schwer zu schlagen", hielt Wicky fest. Auch um in der kommenden Saison wieder für Exploits auf europäischem Parkett zu sorgen, wäre der Meistertitel von grossem Vorteil. Während sich der Schweizer Meister in einer Qualifikationsrunde gegen einen vermeintlich schwächeren Gegner für die Gruppenphase qualifizieren kann, muss der Super-League-Zweite drei Runden gegen schwierige Widersacher überstehen.Weitere Basler Geschichten
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