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Je nach Standort sind die Lebensbedingungen sehr unterschiedlich.
Die verschiedenen Pflanzenarten haben sich an die jeweiligen Bedingungen angepasst, sie haben sich spezialisiert. An den verschiedenen Standorten wachsen deshalb meist ganz bestimmte Formen und Pflanzengemeinschaften. Die Beschaffenheit des Untergrundes beeinflusst die Zusammensetzung der Arten massgeblich.
Der Fluss trägt Geröll, Kies, Sand oder noch feinere Teilchen mit sich und lagert sie ab. Je nach Lage im Flussbett sind die Böden aus diesen Bestandteilen aufgebaut:
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Der Flussraum wird durch Wasser und Geschiebe häufig umgestaltet. Hier gedeihen nur Pionierpflanzen, die sich rasch entwickeln und sich jedes Jahr neu ansiedeln können.
Die Auenterrassen, welche ans Flussbett grenzen, sind von Weiden bewachsen. Wenn die Standortsbedingungen über längere Zeit stabil genug sind, kann sich - zwischen zwei Hochwassern - ein Pionierwald entwickeln: die Weichholzaue. Baumarten mit leichtem, weichemHolz dominieren hier.
Die weiter vom Fluss liegenden Bereiche und die höher gelegenen Terrassen werden nur noch sehr selten überschwemmt, bleiben aber dauernd oder zeitweise im Einflussbereich des Grundwassers. Hier entsteht nach Jahren und Jahrzehnten ungestörter Vegetationsentwicklung eine Hartholzaue aus Eschen, Ahorn, Ulmen oder gar Eichen. Diese Wälder werden von Bäumen mit schwerem, hartem Holz geprägt.