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Meditation ist ein Wort – und beinhaltet doch so vieles. Wie ein „Hund“ ein Pinscher, eine Dogge, ein Zwergpudel, ein Chihuahua, ein Schäferhund, ein Windhund sein könnte. Einer rennt rennt gut, der andere riecht nichts mehr, der andere ist gutmütig, der andere gut zu clever. Diese Rassen könnten nicht unterschiedlicher nicht sein. Und dasselbe gilt für die unterschiedlichsten Meditations-Techniken.
Lasst uns heute einig sein, dass Meditation also etwas wie der Oberbegriff aller Meditationstechniken ist.
(Wer wissen will, was Meditation auch noch ist, findet weiter unten den Link zum Artikel).
Eins vorneweg: Es gibt sehr, sehr viele Meditationstechniken. Und keine ist besser oder schlechter. So wie ein Zwergpudel nicht besser oder schlechter ist als ein Schäferhund ist.
Die Frage ist eher:
- Was für Voraussetzungen bringst du und was sind deine Bedürfnisse?
- Was sagt dir mehr zu?
- Was hilft dir mehr?
Aufgrund dieser Antworten spürst du dann, welche Meditationstechniken gut für dich sind.
Du fragst dich jetzt, was genau ich damit meine? Hier einige Beispiele:
Beispiel 1: Liebeskummer
Susanne hat Liebeskummer und denkt immer an ihren Ex-Freund. Die Gefühle kommen immer wieder hoch und die Gedanken kreisen nur um die Vergangenheit. Die Frage „Warum?“ ist ständig in ihrem Kopf.
Bei ihr wäre zum Beispiel eine Achtsamkeitsmeditation sinnvoll. Zum Beispiel eine Atemmeditation, wo sie sitzend die Hände auf ihr Herz legt. Und sich nur auf ihren Atem und ihren Herzschlag konzentriert. Warum das wirkt?
- Wir holen sie aus dem „Innen“ (Gedankenkarrussell, emotionaler Schmerz) ins Aussen (Atem, Berührung)
- Das sich-selber-berühren beruhigt emotionale (biochemisch erklärbar)
Beispiel 2: Lampenfieber / Prüfungsangst
Petra wurde befördert. Sie freut sich auf die neue Stelle, aber hat auch furchtbar Angst. Denn sie muss in nächster Zeit einige Präsentationen halten. Und sie hat das noch nicht viel geübt. Sie hat immer schrecklich Lampenfieber, hat Angst vor einem Blackout, hat Angst sich zu verhaspeln, hat Angst ausgelacht zu werden. Und noch schlimmer: Sie hat Angst, dass ihr Vorgesetzter und ihr neues Team sie nicht respektiert, wenn sie die Präsentationen nicht gut „über die Bühne“ bringt. Schon als Kind mochte sie die Vorträge nicht.
Hier reicht die Wirkung der Achtsamkeitsübung nicht weit. Natürlich beruhigt es auch – doch es bringt nichts für die bevorstehende Stress-Situation. Hier würde ich zusätzlich mit Visualisierung/einer Gedankenreise arbeiten:
Petra absolviert zuerst die Achtsamkeitsübung oder eine andere Entspannungsübung. Im entspannten Zustand beginnt sie, langsam die bevorstehenden Präsentationen sich vor Augen zu führen, in der Absicht und im Wissen, dass sie beschützt und geleitet wird. Alle Menschen sind in der Visualisierung wohlwollend und freundlich. Sie stellt sich vor, wie sie die Präsentation hält – und bravourös beendet. Sie stellt sich die bewundernden Blicke, den Applaus und die wohlwollenden Kopfnicken vor.
Und das üben wir immer wieder, bis das Bild ganz stabil ist. Dann erschweren wir es ein bisschen:
Wir gehen immer noch in die Situation (die jetzt schneller visualisiert werden kann), die Leute sind wohlwollend, aber stellen auch Fragen. Diese Fragen beantworten wir souverän. Abschluss ist immer noch derselbe: Beifall, Respekt, Selbstbewusstsein.
Beispiel 2 wäre eine Meditation mit einer geführten Visualisierung. In der wir das Selbstbewusstsein stärken. Wir nehmen die Angst und das Lampenfieber wahr – und stellen uns dieser Situation mit neuer Stärke. Das steigert unsere Resilienz und Stressresistenz. Und macht uns zu selbstsichereren, authentischeren Menschen.
Willst du wissen, was Meditation sonst noch ist? Dann findest du in diesem Artikel wertvolle Informationen: Was ist Meditation
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Inspiration dieses Blogposts: Geo Magazin