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Wimbledon 2013, London

zurück zur Übersicht Last updated: 28.02.2015
|Olympische Spiele 2012|
|Hockey & Sight Seeing - World Hockey League Semifinal, The Shard, Thames Path|
Dieses Jahr blieb einige Zeit ausserhalb des Tennis übrig. Den mittleren Sonntag, der in Wimbledon spielfrei ist, hatte ich ohnehin in meinem Programm eingeplant. Ich wollte ja schliesslich bis zum Montag bleiben. Der Mittwoch, für den wir keine Tickets erhalten hatten, war überraschend tennisfrei geworden. Den Donnerstag hatte ich mit einer temporären Rückkehr in die Schweiz auch tennisfrei gestaltet.
London, Wimbledon, Battersea
Ab Dienstag waren alle Tennisreisenden komplett: auf Bild 4 Richard, Michael, Bob und ich. Am Mittwoch legten Michael und ich eine Tennisstunde in der Battersea Park Millenium Arena (Bild 6) ein, denn er war im Rabble-Tippspiel erfolgreich gewesen. Bild 8 war der Zürcher Flughafen am Donnerstagabend. Auf Bild 9 genossen wir unsere Tickets in der ersten Reihe auf Court 1 am Montag der zweiten Turnierwoche.
The Shard
Den Mittwoch nutzten wir um den im Jahr 2012 fertiggestellten 310m hohen Shard mit dem Fahrstuhl zu erklimmen.
The Shard
Die Eintrittskarte hat mit 30 GBP (entspricht 45 CHF) einen sehr stattlichen Preis.
Thames Path, Wandsworth Bridge
Am Sonntagmorgen joggte ich der Themse im Westen Londons entlang. Auf der Wandsworth Bridge baten mich drei Fahrradfahrer, ob ich ein Foto von ihnen machen könne. Ich fragte sie wie weit sie denn schon gefahren seien. Sie meinten, dass das hier erst der Start sei. Sie würden nun während fünf Tagen nach Paris fahren. Zwei Tage durch England und dann drei durch Frankreich. Keine Weltreise und kein übermässiges Tempo für die über 400 Kilometer, aber ich fand das doch eine grossartige Sache.
Thames Path, Putney Bridge
Die Putney Bridge stellt den Startpunkt des traditionellen jährlichen Boat Race zwischen den Universitäten von Oxford und Cambridge dar. Ausserdem ist sie die einzige Brücke Englands mit einer Kirche an beiden Enden: Die St. Mary's Church im Süden (Bild 4) und die All Saints Church (Bilder 5-7) im Norden.
USA (Weltrangliste 10) - Italien (Weltrangliste 17) 6:0
In Chiswick, noch etwas weiter westlich als ich auf meinem Lauf der Themse entlang gekommen war, fand das "World Hockey League Semifinal" statt. Ein Qualifikationsturnier für die Weltmeisterschaften im kommenden Jahr. Das Qualifikationssystem war allerdings etwas unübersichtlich, da sich sämtliche Kontinentalmeisterinnen direkt für die WM qualifizieren werden und aus dem Semifinal die bestklassierten Mannschaften nachrücken. Mit einem der ersten drei oder vier Ränge an den Semifinals hat man aber gute Chancen auf eine Qualifikation. Die Weltrangliste vor Turnierbeginn lautete wie folgt: 1. Niederlande, 2. Argentinien, 3. Neuseeland, 4. England, 5. Deutschland, 6. Australien, 7. China, 8. Südkorea, 9. Japan, 10. USA, 11. Südafrika, 12. Indien, 14. Spanien, 17. Italien. In den Niederlanden fand das andere Semifinal statt und in Den Haag wird auch die Weltmeisterschaft im nächsten Jahr ausgetragen werden.
Argentinien (Weltrangliste 2) - China (Weltrangliste 7) 3:2
Hockey ist ein schnelles Spiel und die Athletinnen sind recht klein und wendig, athletisch und kräftig. Vor allem nach Unterbrüchen wird sehr schnell weitergespielt. Dies wird dadurch vereinfacht, dass die Spielerin am Freistoss oder Einwurf den Ball gleich selber führen und ins Spiel bringen kann und nicht erst zur einer Mitspielerin passen muss. Hockeyspielerinnen sind hart im nehmen und ich kann mir vorstellen, dass sie bei den wehleidigen Fussballern nur ihre Augen rollen und ihre Stirn rümpfen.
In einem sehr spannenden Spiel um Platz 3 leitete Argentinien mit einem katastrophalen Rückpass über das ganze Feld den 2:2-Ausgleich der Chinesinnen ein. 24 Sekunden vor Schluss schossen die Südamerikanerinnen doch noch den Siegtreffer.
Australien (Weltrangliste 6) - England (Weltrangliste 4) 3:0
Vor ausverkauften Rängen zogen die Engländerinnen einen schwarzen Tag ein. Beide Teams waren de facto bereits für die Weltmeisterschaften qualifiziert, aber es ging noch um den Turniersieg. Die Engländerinnen schienen mit dem Halbfinalsieg über Argentinien am Vorabend ihr grosses Ziel bereits erreicht zu haben. Im Spiel um Platz 3 sah jedenfalls keine der Spielerinnen auf den Bildern 1 und 2 übermässig wach aus. Es war mein erstes Mal an einem Sportanlass, dass ich nicht Grossbritannien sondern England spielen sah. Als Schweizer fehlt mir etwas das Verständnis für diese Separierung. Aber es stellt einen ersten Vorgeschmack auf die Commonwealth Games in Glasgow im nächsten Jahr dar, die ich besuchen werde.
Wimbledon
Auf dem Weg von der Tennisanlage des AELTC zum Bahnhof in Wimbledon führt der Weg am indischen Restaurant Rajdoot (Bild 1) vorbei, in dem wir schon fast traditionell jeweils den letzten Abend meines Wimbledonaufenthalts beschliessen.
|Damen Vorrunde|
|Gruppe A||Gruppe B|
|Team||Punkte||Team||Punkte|
|Argentinien||9||Australien||7|
|China||6||England||5|
|Italien||3||Spanien||2|
|USA||0||Südafrika||1|
|Damen K.O.-Runde|
|Viertelfinal||Halbfinal||Platzierungsspiele|
|Argentinien 3:1 Südafrika||England 4:2 Argentinien|| 1./2. Platz:

Australien 3:0 England
|England 3:2 Italien|
|China 3:0 Spanien||Australien 4:1 China||
3./4. Platz:

Argentinien 3:2 China
|Australien 4:1 USA|

5.-8. Platz:

Italien 3:1 n.P. Südafrika

5./6. Platz:

USA 6:0 Italien

5.-8. Platz:

USA 3:1 Spanien

7./8. Platz:

Südafrika 3:2 Spanien
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