Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03517.jsonl.gz/1789

Das Epstein Barr Virus ist der Erreger der infektiösen Mononukleose, auch Pfeiffer‘sches Drüsenfieber genannt.
Das Epstein Barr Virus (EBV) gehört zur Familie der Herpesviren und trägt auch die Bezeichnung Humanes Herpes Virus 4.
Meist erkranken Jugendliche oder junge Erwachsene. Wenn Kinder erkranken, verläuft die Infektion oft sehr mild, z. B. mit einigen Tagen Abgeschlagenheit und leichtem Fieber.
Das Epstein Barr Virus infiziert zunächst den Mund- und Rachenraum sowie die B-Lymphozyten (bestimmte Zellen des Immunsystems). Wenn das Immunsystem dem Virus nicht Paroli bieten kann, kommt es zum Pfeiffer’schen Drüsenfieber.
Es entwickeln sich frühestens 10 Tage (bei Kindern) bzw. nach 30 bis 50 Tagen (bei Jugendlichen und Erwachsenen) grippeähnliche Symptome, wie allgemeines Unwohlsein, Kopf- und Gliederschmerzen, Müdigkeit und Appetitlosigkeit.
Erst nach einigen Tagen kommt es zum Fieber, zu stark geschwollenen Lymphknoten und einer grossen Müdigkeit, die drei Wochen lang anhalten kann. Die Mandeln entzünden sich und der Patient leidet an Halsschmerzen, Heiserkeit und Schluckbeschwerden. Das Virus kann auch Organe, wie die Leber oder die Milz befallen, die in diesem Fall anschwellen.
Das Epstein Barr Virus bleibt ein Leben lang im Körper und kann auch nach bereits durchgemachtem Pfeiffer’schen Drüsenfieber in gewissen Situationen, d.h. wenn das Immunsystem geschwächt ist, erneut aktiviert werden.
Es ist bekannt, dass bei vielen Viruserkrankungen die beste Lösung darin besteht, das Immunsystem zu unterstützen und den Körper zu entlasten, damit er uneingeschränkt gegen das Virus vorgehen kann.
Der Grundsatz ganzheitlicher Massnahmen ist der Folgende: