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Ihre ersten Solis sang Liv Kriesi mit dem Kammerchor der Kantonsschule Küsnacht unter der Leitung von Karl Scheuber. Nach der Matura und zweijährigem ausserschulischen Praktikum (u.a. Merrill Lynch), studierte sie Gesang bei Kathrin Graf am Konservatorium in Zürich. Schon während des Studiums war sie in der ganzen Schweiz als Solistin unterwegs und sang in diversen Musiktheaterproduktionen unter der Regie von Daniel Fueter, Peter Schweiger, Hans Hollmann am Schauspielhaus ZH, u.a. 1996 war sie Preisträgerin des SMPV Wettbewerbs für junge SängerInnen, was ihr ermöglichte sich bei Laura Sarti in London weiter zu bilden. Ihre Studioarbeit umfasst Aufnahmen mit vorwiegend zeitgenössischer Musik für Opern- und Schauspielhaus ZH sowie Radio DRS 2.
Dank einer sehr modulationsfähigen Stimme reicht ihr Repertoire von der Renaissance über die grossen Komponisten des Barock, der Klassik und Romantik bis zu zeitgenössischen Kompositionen der E- und U-Musik. Seit 10 Jahren ist sie leidenschaftliche Sologesangslehrerin an der Kantonsschule Küsnacht, mit der sie im Februar 2009 in der Tonhalle Zürich im Brahmsrequiem als Solistin zu hören war
Christine Zimmermann, St. Galler Tagblatt
Die Sopranistin Liv Kriesi gibt den Worten Klänge, Geräusche und am Ende wunderbare Töne ein. Ihre Interpretation von Harrison Birtwistles „Ring a dump carillon“ fordert ein grosses Spektrum an technischem Vermögen. Sie formt das Werk zu einem Ganzen und leitete damit einen Abend mit ausnahmslos hervorragenden Interpretationen ein.