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Verlust von Selbstvertrauen
Was ist das Problem?
Der Verlust des Selbstvertrauens beim Übergang in die Menopause ist ein von Therapeuten häufig beobachtetes Phänomen. Manche Frauen empfinden ein Gefühl des Identitätsverlusts und des Verlusts der eigenen Weiblichkeit. Es ist wichtig, darüber zu sprechen und Lösungen zu finden, denn sich aus dem sozialen Leben zurückzuziehen und sich dadurch isoliert zu fühlen, ist keine Option.
Was sind die Ursachen dafür?
Der Verlust des Selbstvertrauens ist kein direktes Symptom der Menopause, sondern vielmehr die Folge von mehreren. Angstzustände, Stimmungsschwankungen und Konzentrationsschwäche können der Auslöser sein. Veränderungen des körperlichen Aussehens und die Auswirkungen des Alterns können von vielen Frauen nicht akzeptiert werden. Die Menopause bedeutet auch das Ende der Fruchtbarkeit und zu akzeptieren, dass man keine Kinder mehr bekommen kann. Dies ist ein (bewusster oder unbewusster) notwendiger und manchmal schwieriger Prozess.
Müdigkeit und Hitzewallungen können auch das Sozialleben behindern, was ebenfalls dein Selbstvertrauen und dein Wohlbefinden beeinträchtigen kann.
Was sind verfügbare Lösungsansätze?
Die erste Frage, die du dir stellen solltest, ist, ob das Gefühl des mangelnden Selbstvertrauens von körperlichen Symptomen (Hitzewallungen, Gewichtszunahme, Hautalterung) oder eher von psychologischen Symptomen (Reizbarkeit, Angstzustände) herrührt.
In beiden Fällen hat körperliche und sportliche Aktivität einen sehr positiven Einfluss auf das Selbstwertgefühl. Eine wesentliche Voraussetzung ist jedoch, dass diese Aktivität an das Niveau der Ausübenden angepasst ist. Sport in der Gruppe kann ein Zugehörigkeitsgefühl ermöglichen und deine Integration in die Sportgruppe bietet dir Raum für Austausch.
Mache eine Bestandsaufnahme dessen, was du (gut) kannst. Das hilft dir zu erkennen, dass deine Qualitäten immer noch vorhanden sind, egal ob du arbeitest oder nicht. Du kannst auch versuchen, eine Liste aller Aktivitäten zu erstellen, auf die du stolz bist. Diese Aktivitäten können in verschiedenen Umfeldern stattfinden, sowohl im beruflichen als auch im privaten Bereich.
Wichtig sind auch Hobbys und ein aktives Sozialleben. Die Aufnahme einer neuen persönlichen, ehrenamtlichen, künstlerischen oder Vereinstätigkeit hilft auch, das Gefühl des nicht mehr gebraucht werden anzugehen und Freude an dem zu empfinden, was man tut.