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Gegenüber dem Franken blieb die Veränderung per Saldo sehr gering. EUR/CHF notierte am späten Nachmittag bei 1,1447 nach 1,1453 am Morgen, USD/CHF wurde zu 0,9931 nach 0,9913 gehandelt.
Marktteilnehmer begründeten die Verluste des Euro mit dem gegenüber vielen Währungen moderat stärkeren Dollar. Neuerliche Kritik von US-Präsident Donald Trump an der Geldpolitik der amerikanischen Notenbank Fed prallte an der US-Währung ab. Trump hatte das Fed in einem Fernsehinterview als "grösste Bedrohung" seiner Präsidentschaft und als "zu unabhängig" bezeichnet. "Der Markt reagiert momentan auf solche präsidialen Tiraden nicht mehr. Er hat sich daran gewöhnt", kommentierten Devisenexperten der Commerzbank.
Leichte Kursverluste musste das britische Pfund hinnehmen. Am Abend kommen die Staats- und Regierungschefs der EU in Brüssel zusammen. Sie wollen versuchen, die festgefahrenen Verhandlungen über den Austritt Grossbritanniens aus der Europäischen Union wieder in Gang zu bringen. Grösster Streitpunkt ist die Grenzfrage zwischen dem EU-Staat Irland und dem zu Grossbritannien gehörenden Nordirland. Mit dem Brexit drohen Grenzkontrollen an der irisch-nordirischen Grenze, was die britische Regierung aus Furcht vor einem Wiederaufflammen des Nordirlandkonflikts vermeiden will.
Der Preis für eine Feinunze Gold wurde am Nachmittag in London auf 1229,05 (1230,70) Dollar festgesetzt.
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(AWP)