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Die zusammengetragenen Informationen resultierten in der Entdeckung eines Wirkstoffs, der in Tiermodellen zu einem raschen Einsetzen der Wirkung auf das zentrale Nervensystem und einer natürlichen physiologischen Schlafarchitektur führte.
Bei Insomnie handele es sich nicht um eine Lifestyle-Beschwerde, sondern um eine Erkrankung, die die physische, mentale und soziale Gesundheit beeinträchtigen könne, wird Actelion-CEO Jean-Paul Clozel in der Mitteilung zitiert.
Zu den dualen Orexin-Rezeptor- Antagonisten (DORAs) heisst es, Actelion habe hier im Rahmen von Forschungsarbeiten mit G-Protein-gekoppelten Rezeptoren eine Wirkstoffbibliothek aufgebaut. Diese Substanzen wirkten sowohl auf OX1 als auch auf OX2, die beiden Rezeptoren, welche die Aktivität der Orexine steuern. Actelions bisherige Arbeit im Bereich des dualen Orexin-Rezeptor-Antagonismus habe gezeigt, dass die Blockade der Aktivität von Orexin-Rezeptoren den normalen physiologischen Schlaf wiederherstellen könne. Actelions neuer DORA sei oral aktiv, passiere effektiv die Blut-Hirn-Schranke und werde derzeit als Therapie der Insomnie untersucht.
hr/cf
(AWP)