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Fuori concorso
My Home, in Libya
Während die Regisseurin im Haus ihrer Grosseltern in Italien, in der Nähe von Padua, am Filmen ist, stösst sie auf eine Landkarte mit Orten, die zu deren Vergangenheit gehören. Antonio kam in Libyen zur Welt, zu einer Zeit, als das Land noch eine italienische Kolonie war. Und er lebte in Tripolis, wo er Narcisa heiratete. Kurz nach Gaddafis Staatsstreich wurden sie 1970 gezwungen, von einem Tag auf den anderen das Land zu verlassen. Mit Hilfe eines jungen Libyers, den die Regisseurin via soziale Netzwerke kontaktierte, sammelt sie aktuelle Bilder der grosselterlichen «Heimatorte». Während sie Bilder austauschen und chatten, gewinnt ihre Beziehung an Tiefe. Das Internet erlaubt ihnen, die physischen und kulturellen Grenzen, die ihr Leben trennen, nach und nach zu überwinden. Und die Zuschauer bekommen einen Einblick in eine Welt, zu der die Medien keinen Zugang haben.