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Die Intershop-Gruppe erzielte im Geschäftsjahr 2017 eine Gewinnsteigerung um 6.7% gegenüber dem Vorjahresergebnis.
- Der Reingewinn erreichte CHF 63.5 Mio. respektive CHF 31.76 pro Aktie, was einer Eigenkapitalrendite von 10.7% entspricht.
- Das Eigenkapital per 31.12.2017 stieg auf CHF 619 Mio. an und beträgt nun CHF 310 pro Aktie. Dies entspricht einer Eigenkapitalquote von 43.8%.
- Die Nettorentabilität der Renditeliegenschaften blieb mit 5.4% hoch.
- Die Leerstandsquote der Renditeliegenschaften sank leicht auf 11.0%.
- Der Verwaltungsrat beantragt der Generalversammlung eine um 10% erhöhte Dividendenausschüttung von CHF 22.00 pro Aktie.
Die Mieterträge konnten akquisitionsbedingt gegenüber dem Vorjahr um 6% gesteigert werden. Damit und mit dem erzielten Erfolg aus Verkauf von CHF 9.9 Mio. gelang Intershop erneut die Erwirtschaftung einer erfreulichen Eigenkapitalrendite von 10.7%.
Am Bilanzstichtag umfasste das Portfolio 56 Liegenschaften inklusive Entwicklungs- und Promotionsliegenschaften. Die Mieterträge der Berichtsperiode setzten sich aus nachstehenden Nutzungsarten zusammen: 51% Büro und Bildungswesen, 29% Gewerbe und Logistik, 6% Detailhandel und Gastronomie sowie 6% Wohnen und 8% Parking.
Der Marktwert des Immobilienportfolios betrug am Ende des Berichtsjahrs CHF 1‘363 Mio. Dies entspricht, nach Abzug der in der Berichtsperiode getätigten Investitionen, einem Anstieg um CHF 4.2 Mio. respektive 0.3%.
Primär dank des World Trade Centers stieg der Liegenschaftsertrag auf CHF 89.2 Mio. an, wenngleich sowohl im Berichtsjahr als auch im Vorjahr mehrere Liegenschaften verkauft wurden. Die Bruttorendite der Renditeliegenschaften beläuft sich auf 6.3%.
Die Leerstandsquote der Renditeliegenschaften konnte im weiterhin sehr anspruchsvollen Vermietungsumfeld leicht auf 11.0% reduziert werden.
Der Liegenschaftsaufwand stieg unter anderem aufgrund höherer Aufwendungen für Unterhalts- und Reparaturarbeiten um 10.9% auf CHF 9.9 Mio. an, liegt aber nach wie vor bei lediglich 11.1% des Mietertrags. Die Nettorendite des Renditeportfolios erreichte 5.4%.
Durch die im World Trade Center erwirtschafteten Dienstleistungserträge verbesserte sich der übrige Erfolg um 46% auf CHF 4.2 Mio. Erwartungsgemäss sind parallel dazu der administrative Aufwand um 37% auf CHF 2.6 Mio. und der Personalaufwand um 9% auf CHF 10.1 Mio. angestiegen. Die Kosten, sowohl für das Personal vor Ort als auch für «Serviced Offices» und Konferenzräume, sind erstmals für ein ganzes Geschäftsjahr enthalten.
Der durchschnittliche Zinssatz auf den verzinslichen Fremdmitteln am Bilanzstichtag betrug 2.02%, die durchschnittliche Zinsbindung 6.2 Jahre. Der Zinsaufwand reduzierte sich aufgrund der geringeren Verschuldung sowie der tieferen Zinssätze um 6% auf CHF 13.6 Mio.
Das Eigenkapital stieg trotz der Dividendenausschüttung von CHF 40 Mio. um CHF 28 Mio. auf CHF 619 Mio. an. Es lag damit um 4.8% über dem Vorjahreswert.
Der Verwaltungsrat wird der Generalversammlung eine um CHF 2.00 auf CHF 22.00 erhöhte Dividende pro Namenaktie beantragen, was einem Ausschüttungsvolumen von CHF 44 Mio. entspricht. Auf der Basis des Aktienkurses am Bilanzstichtag ergibt dies eine Ausschüttungsrendite von 4.5%. Die Gesamtperformance der Aktie, die sich aus dem Kursgewinn und der bezahlten Dividende zusammensetzt, erreichte im Geschäftsjahr 1.2% und blieb im Gegensatz zu den Vorjahren hinter dem Vergleichsindex SXI Swiss Real Estate Shares TR zurück.
Ausblick
Intershop ist für das laufende Geschäftsjahr zuversichtlich. Unter Ausschluss von Transaktionen werden leicht rückläufige bis stabile Mieterträge erwartet. Obwohl mit einem anhaltend anspruchsvollen Vermietungsgeschäft gerechnet wird, hat Intershop das Ziel, die aufgrund von Verkäufen wegfallenden Mieterträge zu kompensieren und die Leerstände weiter abzubauen. Auf Jahressicht rechnet Intershop mit einer um 0.5 bis 1.0 Prozentpunkte reduzierten Leerstandsquote der Renditeliegenschaften.
Aus dem Verkauf der Stockwerkeinheiten des Promotionsprojekts «eden7» in Zürich blickt Intershop im ersten Semester 2018 einem Gewinn vor Steuern im hohen einstelligen Millionenbereich entgegen.
Verkaufsopportunitäten, aber auch attraktive Akquisitionsmöglichkeiten werden weiterhin wahrgenommen, sofern damit Mehrwerte realisiert beziehungsweise nachhaltig geschaffen werden können.
Mutation im Verwaltungsrat
Michael Dober wird sich an der 55. Generalversammlung nicht für eine erneute Kandidatur zur Verfügung stellen. Intershop dankt Michael Dober für sein grosses Engagement während der dreijährigen Verwaltungsratstätigkeit und seinen Beitrag zum Erfolg des Unternehmens.
Neu zur Wahl vorgeschlagen wird Ernst Schaufelberger. Herr Schaufelberger absolvierte eine Notariatslehre und diverse Weiterbildungen in den Bereichen Steuern, Finanzen und Immobilien. Er ist Inhaber des Wahlfähigkeitszeugnisses als Notar. Nach unterschiedlichen Tätigkeiten und Funktionen im Notariat, für eine Treuhandgesellschaft und institutionelle Immobilieninvestoren trat er 2005 in die Dienste der heutigen AXA Investment Managers Schweiz AG ein. Er zeichnet als Mitglied des Verwaltungsrats und stellvertretender Geschäftsführer verantwortlich für den Bereich Real Assets.
Kontakt
Unternehmensporträt
Intershop ist ein an der SIX Swiss Exchange kotiertes und in der Schweiz tätiges Immobilienunternehmen, das vorwiegend in kommerzielle Liegenschaften investiert. Das Portfolio am 31.12.2017 umfasste 56 Liegenschaften mit einer vermietbaren Fläche von 585'000 m² und einem Marktwert von rund 1.4 Milliarden Schweizerfranken. Intershop investiert vornehmlich im Wirtschaftsraum Zürich, im Genferseegebiet und entlang der Hauptverkehrsachsen. Das Portfolio kombiniert hohe Ertragskraft und Sicherheit dank nutzungsmässiger und geografischer Diversifikation mit einem beachtlichen Mehrwertpotenzial in den entwicklungsfähigen Liegenschaften.
Agenda
|28.03.2018||Ordentliche Generalversammlung 2018|
|29.08.2018||Publikation Halbjahresbericht 2018 mit Online-Präsentation für Medienvertreter und Finanzanalysten|
Weitere Informationen zu Intershop finden Sie auf der Homepage.