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mal Spaß beiseite... Ich finde es auch nicht witzig, dass die Citigroup sehr freie Hand hat, bis zu 425 Mio. Aktien unters Volk zu bringen, dafür auch fürstlich bezahlt wird (2,5% bis 250Mio., danach 1,5%) und dann dieses Unternehmen massiv runterstuft. Natürlich würden sie argumentieren, dass diese 2 Vorgänge durch 2 verschiedene Abteilungen/Unternehmenszweige durchgeführt werden, aber ... trotzdem
Jetzt hat sich ein Äffchen da ja mal seine Gedanken dazu gemacht - Wie schreibt der Palatino NF (Quelle: https://www.ariva.de/forum/...-todamoon-574432?page=1593#jumppos39844 ) ---snip--- Weit gefehlt. In Q4 bisher sind Geldausflüsse von CS in der Höhe von um die 88 Milliarden SF (ca 1:1 zum USD) zu sehen. Wie sie das mit den 4 Milliarden gestemmt bekommen wollen? k.a. ---snap---
Nun ja, zumindest kommt es unserem kleinen Anlegerfreund komisch vor, dass man 84 Mrd Franken mit 4 Mrd Franken ausgleichen will - Spricht zumindest etwas für ihn. Ich aber sage, dass die 84 Mrd Franken Sondervermögen sind, die gar nicht in der Bilanz der Bank auftauchen (naja, vielleicht doch, also nachrichtlich oder so - die 4 Mrd durch eine Kapitalerhöhung aber schon).
Also, dann stellt sich doch die Frage: Was ist denn hier los? Verdrehe ich die Tatsachen (auf eine erbärmliche und diffamierende Art und Weise), oder haben die oben erwähnte Quelle und der Palatino NF Probleme damit, Fakten richtig einzuordnen? Na, was ist deine Meinung dazu? Hast du überhaupt eine Meinung dazu? Verstehst du überhaupt die Frage? Weißt du überhaupt, was Sondervermögen ist, und was Eigenkapital, und wo was steht? Kannst ja mal den Guru dazu fragen, der weiß ja auch alles...
"Ich finde es auch nicht witzig, dass die Citigroup sehr freie Hand hat, bis zu 425 Mio. Aktien unters Volk zu bringen, dafür auch fürstlich bezahlt wird (2,5% bis 250Mio., danach 1,5%) und dann dieses Unternehmen massiv runterstuft. Natürlich würden sie argumentieren, dass diese 2 Vorgänge durch 2 verschiedene Abteilungen/Unternehmenszweige durchgeführt werden, aber ... trotzdem"
Es dürfte halt schwierig sein, eine Bank zu finden, die auf der einen Seite diese Größe hat, um so ein Geschäft mal schnell abzuwickeln, auf der anderen Seite aber kein 'Vollsortimenter' ist, also nicht alle Produkte auf 'fast alle' Assets einer Klasse (in diesem Fall Aktien) anbietet. Dazu kommt: Wenn ich als Kunde eine Bank für das Investmentbanking suche, weil ich bspw. Produkte für Zinsen, FX, Commodities... suche bzw. benötige, dann suche ich mir halt wenn möglich EINE Bank, die das alles im Angebot hat - Was im Umkehrschuss dazu führt, dass die Investmentbanken 'Vollsortimenter' sind (und falls sie halt Spezialisten für bestimmte Dinge sind, in diesem Bereich trotzdem alles abdecken) - Ansonsten muss ich unter Umständen bei verschiedenen Banken Sicherheiten liefern, eine Aufrechnung ist dann auch nicht möglich, es ist vielleicht nicht möglich, Produkte zu handeln, deren Underlyings in verschiedene Assetklasse laufen, usw.usf. Also ich war zumindest mal in einer Investmentbank tätig, die auch Produkte gehandelt haben, mit denen kein Geld verdient wurde (also nach Abzug der Kosten: Personal, IT...), die aber aus den oben genannten Gründen trotzdem diese Produkte gehandelt haben - So die offizielle Aussage des Managements.
---snip--- Ja klar weiß ich was Sondervermögen ist. Das Problem der Bank ist das die jetzt absolut kein Geld mehr verdienen weil eben das Geld abgezogen worden ist. ---snap--- Nun ja, die 84 Mrd Franken sind wohl ungefähr 6% des AUM - Nehmen wir mal an, dass die Management Fee konstant ist, dann fallen da 6% der Gebühren weg - Ich kenne jetzt nicht die GuV, aber "das die jetzt absolut kein Geld mehr verdienen" - Findest du diese Aussage nicht etwas übertrieben? Und denkst du nicht, dass der geneigte Leser dann vielleicht zu der Einschätzung kommen wird, dass du diese Daten und Fakten nicht einordnen kannst? Oder viel schlimmer: Das du das alles nicht so richtig verstehst?
Popcornbude hat sich nun schon längerfristig im einstelligen Bereich festgesetzt. Was ja eigentlich laut Aussage so mancher Gurus niemals hätte passieren dürfen. Weiterhin hätten sich APE und AMC-Aktie ja angeblich angleichen müssen, was aber bei weitem nicht der Fall ist. APE ist tot, der Markt wird das Ding auch bald als Pennystock bewerten, so das für unsere Gläubigen nur zu hoffen bleibt, dass sich die AMC-Aktie nicht doch noch an die APE angleicht. Dann ist der Ofen hier endgültig kalt. Das letzte Feuerchen der Hoffnung glüht ja noch bei so manchem hier, aber wohl nicht mehr lange. AA hat mit der Herausgabe der APE allen Investierten einen Bärendienst erwiesen und die Lage noch hoffnungsloser gemacht, als sie vorher schon war. Das muss man auch erst mal schaffen, "well done" großer Meister AA :-)))
Drüben jetzt vermehrt Verschwörungstheorien gepaart mit Durchhalteparolen. Klar, angesichts des Kursverlaufs, was soll man da anderes sagen, wenn man nicht eingestehen will, dass AMC einfach nicht mehr alleine aus den Schulden rauskommt bzw. die Pleite kommt, wenn alle Mittel verbrannt sind? Der verzweifelte Versuch, über die abenteuerliche APE-Aktion an Kapital zu kommen, ging natürlich in die Hose angesichts der fundamentalen Daten (=Geld verbrennen, egal, wie gut das Kino läuft).
Bis vor einiger Zeit wurde immer die Parole verbreitet, nächste Woche seien die HFs aber endlich pleite und müssen aufgeben. Aber ganz bestimmt übernächste Woche. Oder doch überübernächste? Und das angesichts eines kontinuierlichen Kursverfalles seit ca. 1,5 Jahren - die HFs müssen sich dumm und dusselig verdient haben an AMC mit Shorts. Und tun das weiterhin, weil AMC nicht mehr lange durchhalten kann - es sei denn, es passiert ein Wunder.
Egal, ob Avatar und Co demnächst Besucherrekorde vermelden, AMC verbrennt mehr, als es erzielen kann. Das weiß jeder Analyst an der Wallstreet und schreibt das dann auch so. Für Sektenmitglieder sind das natürlich allesamt bezahlte Schreiberlinge - von wem eigentlich? Wer hat das denn überhaupt nötig, jemanden fürs Schlechtschreiben zu bezahlen, wenn die Geschäftszahlen einfach katastrophal schlecht sind?!
Versetzt man sich mal in die Lage von AA, ergibt sich folgendes komfortables Bild: Übernahme des Chefsessels einer Kinokette, von der er immer geträumt hat. Mit AMC-Aktien ordentlich Kohle gemacht, als die ganzen Kleinanleger wie wild den Kurs nach oben trieben. Nochmal extra ausgesorgt für ein Rentnerleben in Saus und Braus. Als Chef von AMC in der Welt herumjetten und Schauspieler treffen, sogar der Schwarm Nicole Kidman ist darunter, sich bejubeln lassen von all den Fans. Die Fans immer mal wieder mit scheinbaren, kryptischen Botschaften bei Laune halten (die nackten Beine waren genial oder die Disney-Krawatte). Parallel dazu versuchen, AMC zu retten - auch mit der Harakiri-Aktion APE. Hat nicht geklappt - schade, aber für AA kein Beinbruch, er hat seine Schäfchen längst im Trockenen. Wenn AMC pleite geht demnächst, dann ist das eben so und trifft AA in keinem Falle wirtschaftlich. AA muss dann in seinem opulent ausgestatteten Heim-Kino die neuen Filme von Netflix, Disney und Co angucken. Nicht schlimm.
Tja, wüsste man, dass das Sondervermögen des Wealth-Management nichts mit den Einlagen einer Bank zu tun hätte, müsste man nicht so einen Kram schreiben - Aber ich verdrehe hier bestimmt nur die Daten und Fakten, wie der goldene Wolf schon festgestellt hat - Eunuchen diskutieren über die beste Stellung...
Und im Gegenteil-Thread werden die BWL-Bücher neu geschrieben - Hans. R schreibt wohl das Kapitel über die Fundamentaldatenanalyse - Ich finde in dem Zusammenhang das Profilbild lustig: "We known". Naja, schauen wir uns die zentralen Teile des Machwerks mal an: ---snip--- Fundamentaldaten beginnen sich zu verbessern (...) Positives EBITDA in den Gewinn => Kill Short These => Hedgie jetzt in Bankenaugen im schlechten Geschäft => Bank kann nicht mehr auf Marge verzichten, da sie jetzt mit dem Schiff untergeht => Marge Calls => MOASS. ---snap---
Das EBITDA - "EBITDA ist die Abkürzung (Akronym) für englisch: Earnings Before Interest, Taxes, Depreciation and Amortization. Übersetzt beschreibt das EBITDA also einen 'Gewinn vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen auf Sachanlagen und Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände'." Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/EBITDA
Alleine: Gewinn VOR Zinsen - Wie oft wurde hier über die Zinslast von AMC diskutiert? Und dann kommt sowas? Sind die für alles zu... intelligent?
Ach ja, ich verdrehe hier bestimmt wieder die Daten und Fakten...