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Spätestens seit der «Trilogie des Erinnerns» (mit Die verschluckte Musik, 2001, Das schwarze Eisen, 2004 und Die besseren Zeiten 2006) kennt ihn die ganze literarische Schweiz. Insbesondere, als er für die Trilogie mit dem Schillerpreis 2007 ausgezeichnet wurde, nur ein Jahr, nachdem er in seinem Heimatkanton mit dem Aargauer Literaturpreis grosse Anerkennung fand.
Christian Haller wuchs in Suhr (AG) auf. Er absolvierte zuerst das Lehrerseminar, studierte dann Zoologie an der Universität Basel und sichtete und verfilmte später den Nachlass des Schweizer Philosophen und Schriftstellers Adrien Turel (1890-1957) im Auftrag der Stadt und des Kantons Zürich. Von 1974 bis 1982 war er Bereichsleiter der «Sozialen Studien» am Gottlieb-Duttweiler-Institut, bevor er vier Jahre lang als Dramaturg am «Theater Claque» in Baden wirkte. Heute lebt er als freier Schriftsteller in Laufenburg.
Sein literarisches Schaffen kulminierte 2015 in der Anerkennung des Kunstpreises des Kantons Aargau. Im selben Jahr publizierte er «Die verborgenen Ufer». Seine jüngsten Werke sind der Roman “Das unaufhaltsame Fliessen”, erschienen 2017 und das Epos “Das unaufhaltsame Fliessen” (2018).
Christian Haller wird an der Lesung die Gäste querbeet durch seine Schublade führen und aus einer Auswahl an publizierten Texten vortragen, aber auch Einblick in noch nicht publizierte Texte gewähren. Zwischen den Texten wird der Autor Heiteres und Ernstes zum besten geben.
»Tim Krohn«, notierte Gabriele von Arnim im Tagesanzeiger, »kennt man als Erzähler leuchtender, schwebender Geschichten.«
Tim Krohn kennen wir aber vor allem bereits seit über zwanzig Jahren, seit seinen Romanen “Quatemberkinder” (1998) und “Vrenelis Gärtli” (2007). Zuletzt publizierte er die Erzählbände „Aus dem Leben einer Matratze bester Machart“ (2014) und „Nachts in Vals“ (2015) sowie zahlreiche Theaterstücke, darunter auch die Vorlage zum „Einsiedler Welttheater 2013“. Sein neuster Roman “Der See der Seelen” (2018) lässt sich folgendermassen zusammenfassen: Ein geheimisvoller See in den Bergen und der Ruf eines Wolfs. Ein junges Mädchen und die Weisheit der Nona, ihrer Grossmutter.
Geboren wurde er 1965 in Nordrhein-Westfalen,wuchs aber ab seinem zweiten Lebensjahr in der Schweiz im Glarnerland auf und wohnte danach gut zwanzig Jahre lang in Zürich. Noch immer lebt er in einer steinernen Umgebung, jedoch fernab von der Stadt. Er hat sich vor einigen Jahren mit Frau und Kindern in Santa Maria im Val Müstair als freier Schriftsteller niedergelassen.
Zuletzt publizierte er die Erzählbände „Aus dem Leben einer Matratze bester Machart“ (2014) und „Nachts in Vals“ (2015) sowie zahlreiche Theaterstücke, darunter auch die Vorlage zum „Einsiedler Welttheater 2013“, sowie (2018) den Roman “Der See der Seelen”
Er gewann unter anderem das Berliner Open Mike, den Conrad-Ferdinand-Meyer-Preis, den Preis der Schweizerischen Schillerstiftung und den Kulturpreis des Kantons Glarus.
Gerda und Yann sind urbane Thirtysomethings und gerade in ein heruntergekommenes altes Haus am Stadtrand gezogen. Gerda ist arbeitslos, investiert ihre ganze Energie ins Einrichten – und in eine fixe Idee: Sie leistet sich eine imaginäre Affäre. Diese ist erst nur ein Spiel, doch dann beginnt sie, Gerda mit aller Macht zu verzehren. Yann lernt ein rätselhaftes Mädchen voller Forderungen kennen. Und die Nachbarin Valerie, Anfang fünfzig und Journalistin, steht nach einem folgenreichen One-Night-Stand plötzlich vor der Frage, ob das Leben für sie ausgerechnet jetzt noch einmal neu beginnt.
Von drei möglichen Liebesgeschichten finden mindestens eineinhalb nur in der Fantasie statt. Doch dann kommt alles zusammen, und aus einem Zufall wird ein Unfall. Mit schonungslosem Blick, Witz und Melancholie seziert Simone Meier den schönen Schein moderner Existenzen und Beziehungen, bis nicht mehr nur die Fassaden bröckeln, sondern das ganze Fundament zu beben beginnt.
Simone Meier (1970)
ist Autorin und Journalistin. Nach einem Studium der Germanistik, Amerikanistik und Kunstgeschichte arbeitet sie zunächst als Kulturredakteurin, erst bei der WochenZeitung, dann beim Tages-Anzeiger, seit 2014 bei watson. Sie hat diverse Preise und Stipendien gewonnen. Bei Kein & Aber erschienen ihre Romane Fleisch und Kuss. Simone Meier lebt und schreibt in Zürich.