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Rockhopper Exploration, Partner des von Premier Oil betriebenen Offshore-Ölprojekts «Sea Lion» auf den Falklandinseln, ist zuversichtlich, trotz der niedrigen Ölpreise und der COVID-10-Unsicherheit einen Anteil am Projekt ausbauen zu können. Die beiden Unternehmen unterzeichneten im Januar 2020 unverbindliche Vertragsbedingungen mit Navitas Petroleum aus den USA und Israel, was dazu führen sollte, dass Navitas eine 30%ige Beteiligung an den Offshore-Blöcken von «Sea Lion» erhält.
Es ist geplant, dass Premier Oil mit einem Anteil von 40% der Betreiber des Projekts bleibt, während Rockhopper Exploration, welche 2010 die «Sea Lion» Oelfelder entdeckte, 30% behalten wird. Premier Oil ist derzeit zu 60% an «Sea Lion» beteiligt, Rockhopper zu 40%.
In einer Erklärung vom 19. März 2020 teilte Rockhopper Exploration mit: „Im ersten Quartal 2020 wurden gute Fortschritte bei der Umwandlung der Heads of Terms erzielt. Trotz der derzeitigen Schwäche des Ölpreises bleiben alle Parteien dem Abschluss des Navitas-Vertrags vorbehältlich vereinbarter behördlicher Zustimmungen und Genehmigungen verpflichtet.“
Premier Oil plant, die Ölförderung beim «Sea Lion» Oelfeld schrittweise zu erhöhen. Rockhopper Exploration hat zuvor angekündigt, dass die Fertigstellung der Infrastruktur vorbehältlich des Abschlusses der vorrangigen Fremdfinanzierung und der behördlichen Genehmigung im zweiten Quartal 2020 erwartet wird. Im August 2019 gab Rockhopper Exploration bekannt, dass die Investitionen in das erste Öl des Sea Lion-Projekts auf ungefähr 1,8 Milliarden US-Dollar (brutto) geschätzt wurden.
Quelle: MercoPress