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Auf dieser Seite finden Sie Antworten zu Fragen rund um den Umgang mit dem Coronavirus an der PH Luzern. Die Liste wird regelmässig ergänzt (letztes Update: 07.10.2021).
Wenn Personen Krankheitssymptome haben, welche auf Covid-19 hinweisen, müssen sie zu Hause bleiben, sich mit ihrer Ärztin oder ihrem Arzt in Verbindung setzen und die ärztlichen Weisungen befolgen. Die Dozierenden und Kursleitenden haben die Befugnis und sind aufgefordert, Personen mit Symptomen und Personen ohne Maske den Zutritt zu Veranstaltungen zu verweigern.
Personen, die positiv auf Covid-19 getestet wurden, begeben sich in Isolation und folgen den Weisungen der kantonalen Gesundheitsbehörden. Diese veranlassen das Contact Tracing und entscheiden über allfällige Quarantänemassnahmen für Kontaktpersonen. Die PH Luzern unterstützt bei Bedarf das Contact Tracing der zuständigen Gesundheitsbehörde und veranlasst keine Massnahmen, die darüber hinausgehen. Wer positiv auf Covid-19 getestet wurde, meldet dies bitte auch per E-Mail an <email-pii>. Die Angaben werden vertraulich behandelt.
Zusätzlich müssen sich Studierende bei ihren Dozierenden, Mentoren oder Praxislehrpersonen abmelden. Mitarbeitende melden sich bei ihren Vorgesetzten ab.
Wir empfehlen zudem, jene Personen zu informieren, mit denen man über längere Zeit in einem engen Kontakt stand (weniger als 1.5 Meter Abstand während mehr als 15 Minuten ohne Schutzmaske).
Wenn Sie engen Kontakt zu einer Person hatten, die mit COVID-19 infiziert ist, wenn Sie von der kantonalen Kontakt-Tracing-Stelle kontaktiert wurden oder wenn eine Warnung durch die Covid-App erfolgt ist, begeben Sie sich in Selbst-Quarantäne und vermeiden Sie den Kontakt zu anderen Personen. Befolgen Sie die Anweisungen der Gesundheitsbehörden und kontaktieren Sie Ihre Ärztin oder Ihren Arzt, sobald Symptome auftreten.
Studierenden, Kursteilnehmenden, Mitarbeitenden sowie externen Besucherinnen und Besuchern ist es verboten, die Einrichtungen der PH Luzern aufzusuchen, wenn:
Falls Studierende durch Insolation oder Quarantäne an Lehrveranstaltungen und Praktika vorübergehend nicht teilnehmen können, informieren sie ihre Dozierenden, Mentoren oder Praxislehrpersonen. Mitarbeitende melden sich bei ihren Vorgesetzten ab.
Die beiden Mensen haben ihren Betrieb nach der Sommerpause wieder aufgenommen. In beiden Mensen gelten die Schutzkonzepte der Betreiberfirmen ZFV (UP) und SV (Sentimatt).
Wir alle können beitragen, indem wir die Massnahmen des Bundes und das Schutzkonzept der PH Luzern befolgen. Die Pandemie können wir nur gemeinsam bekämpfen. Der Entscheid darüber, in welcher Weise die einzelnen Menschen zur Bekämpfung beitragen, bleibt ihnen mit den Bestimmungen des Bundes überlassen. Ohne einen Beitrag jeder einzelnen Person werden wir als Gesellschaft die Pandemie nicht überwinden und noch lange Zeit mit einschränkenden Massnahmen leben müssen.
Die Bibliothek im Uni/PH-Gebäude ist wie folgt zugänglich:
Im Pädagogischen Medienzentrum (PMZ) in der Sentimatt gelten folgende Öffnungszeiten:
Aufgrund des Bundesratsentscheids vom 08.09.2021, seiner kurzfristigen Umsetzung sowie den räumlichen Bedingungen an unseren Standorten mussten wir innert kurzer Zeit zwischen zwei Alternativen entscheiden: Zertifikatspflicht für den Lehrbetrieb mit Präsenz vor Ort oder Wechsel auf Fernunterricht. Der PH Luzern ist es sehr wichtig, dass sie den Präsenzunterricht weiterführen kann. Deshalb führte sie per 20.09.2021 die Zertifikatspflicht ein. Da alle ein Zertifikat erlangen können, ist das Studium mit Präsenz wieder möglich.
Hochschulen, welche den Zugang zu den Lehrveranstaltungen nicht auf Personen mit Zertifikat beschränken, dürfen die Räumlichkeiten höchstens zu zwei Dritteln ihrer Kapazität besetzen. Die PH Luzern verfügt nicht über ausreichend grosse Räume, um die über 1500 Lehrveranstaltungen des Herbstsemesters mit dieser beschränkten Raumkapazität durchzuführen.
Die meisten Hochschulen wählten die Zertifikatspflicht. Kleinere Pädagogische Hochschulen mit weniger Studierenden können teilweise das Studium mit 2/3-Raumkapazität organisieren und auf die Einführung einer Zertifikatspflicht verzichten.
In allen öffentlich zugänglichen Bereichen gilt weiter die Maskentrage- und Abstandspflicht. In den Lehrveranstaltungen mit der Zertifikatspflicht darf aus rechtlicher Sicht ohne Maske gearbeitet werden. Die PH Luzern empfiehlt auch dort weiterhin das Tragen der Maske, insbesondere in Veranstaltungen mit vielen Personen, in vollen Räumen und für ungeimpfte Personen. Die Massnahmen im Schutzkonzept der PH Luzern sind einzuhalten, u.a. Massnahmen bzgl. Hygiene und Lüften.
Wenn eines der 3 G erfüllt ist. Geimpft: Das Zertifikat ist nach der 2. Impfung ein Jahr lang gültig. Getestet: Negative und ärztlich bescheinigte Antigen-Tests gelten 48 Stunden und PCR-Tests gelten 72 Stunden. Genesen: Dieser Status ist ebenfalls zu belegen. In der Regel dauert er 180 Tage (ab dem 11. Tag nach dem positiven PCR-Test). Weitere Informationen zum Thema Zertifikat finden sich auf der Website des BAG.
Die PH Luzern verfügt nicht über die rechtliche Grundlage zur Durchsetzung einer Zertifikatspflicht bei den Dozierenden. Im Unterschied zu den Studierenden befinden sie sich in einem Anstellungsverhältnis. Aber für eine vertrauensvolle Zusammenarbeit von Studierenden und Dozierenden in Lehrveranstaltungen ist es notwendig, dass für beide das Gleiche gilt. Deshalb hat die PH Luzern die klare Erwartung ausgesprochen, dass auch Dozierende über ein Zertifikat verfügen. Für Dozierende ohne Zertifikat gilt Maskenpflicht.
Für Weiterbildungen und sonstige Veranstaltungen gilt die Zertifikatspflicht bei mehr als 30 Teilnehmenden. Veranstaltungen mit weniger als 30 Teilnehmenden können entweder mit Zertifikatspflicht oder mit Maskenpflicht und 2/3 Raumkapazität durchgeführt werden. Auch hier empfiehlt die PH Luzern die Zertifikatspflicht.
Die Zertifikatspflicht gilt für alle Lehrveranstaltungen der PH Luzern. Für Mitarbeitende ohne Zertifikat gilt eine durchgehende Maskenpflicht und sie müssen auf die Einhaltung von Abstand achten.
Chancengerechtigkeit ist gegeben, alle Personen erhalten Zugang zum Studium. Chancengerechtigkeit will allen Gruppen Teilhabe und Gleichheit ermöglichen. Jeder Mensch entscheidet eigenständig, ob er sich impfen lässt oder mit regelmässigem Testen zum Schutz vor der Verbreitung des Virus beiträgt. Durch die Zertifikatspflicht werden insbesondere auch besonders vulnerable Personen vor Ansteckungen geschützt, welche sich nicht impfen lassen können. Zur Eindämmung der Pandemie müssen alle Personen beitragen.
Der Bundesrat hat die Ausweitung der Zertifikatspflicht bis 24. Januar 2022 befristet. Die PH Luzern als öffentliche Institution und ihre Angehörigen tragen eine gesellschaftliche Verantwortung dafür, dass das Virus sich nicht weiterverbreitet, das Gesundheitssystem nicht überlastet wird und die Angehörigen bestmöglich vor einer Ansteckung geschützt werden. Falls diese übergeordneten Ziele vor dem 24. Januar 2022 erreicht werden, dürfte es zu Anpassungen betreffend Zertifikatspflicht kommen.
Es bestehen etliche digitale Angebote, beispielsweise für Vorlesungen. Allerdings sind hybride Formate, wie die Erfahrungen aus drei Online-Semestern zeigen, längst nicht für alle Lehrveranstaltungen geeignet oder möglich. Die Ausgangslage jetzt ist zudem eine andere als in den Semestern, in denen Präsenz verboten war und die Impfung nicht für alle Personen verfügbar war. Jetzt ist mit der Impfung ein wirksamer Schutz verfügbar. Es wäre unverhältnismässig, wieder auf Online-Lehre umzustellen, weil einzelne Personen nicht bereit sind, sich impfen oder testen zu lassen.
In Übereinstimmung mit der Dachorganisation der Schweizer Hochschulen swissuniversities messen wir der Präsenz in der Lehre eine hohe Bedeutung für das Studium bei. Online-Angebote können das Präsenz-Studium sinnvoll ergänzen, aber nicht ersetzen. Präsenzunterricht ist essentiell für eine qualitativ hochstehende Ausbildung und den wirksamen Aufbau der Professionskompetenzen für den Lehrberuf. Die letzten 18 Monate haben gezeigt, dass Fernunterricht in mehrerlei Hinsicht sehr belastend sein kann, sowohl für Studierende wie auch Dozierende. Aus diesen Gründen, nach nunmehr drei Semestern im Online-Modus und mit über 700 Studierenden, die ihr Studium diesen Herbst neu begannen, war es für die PH Luzern von grösster Bedeutung, ihre Lehrveranstaltungen wieder vor Ort anbieten zu können.
Wer in Isolation oder Quarantäne ist (siehe auch Kapitel «Allgemeines») und folglich Lehrveranstaltungen vor Ort verpasst, setzt sich direkt mit den relevanten Dozierenden, Lehrpersonen oder Mentoratspersonen in Verbindung und definiert mit diesen individuelle Kompensationslösungen. So können nennenswerte Nachteile im Studium vermieden werden.
Wer aufgrund eines fehlenden Covid-Zertifikats Lehrveranstaltungen nicht besuchen kann, setzt sich ebenfalls mit den betroffenen Dozierenden in Verbindung. Dabei können individuelle Kompensationslösungen besprochen werden, allenfalls auch digitale Optionen.
Aktuelle und künftige Lehrpersonen tragen eine hohe Verantwortung dafür, dass sie das Virus nicht ihren Schülerinnen und Schülern übertragen, u.a. weil sich Kinder unter 12 Jahren nicht impfen lassen können. Den besten Schutz bietet die Impfung. Personen, die sich nicht impfen lassen, müssen mit strikter Befolgung der Schutzmassnahmen eine Übertragung des Virus verhindern. Für Studierende in Praktika gilt das Schutzkonzept der Schulen. Ihnen wird die Impfung dringend empfohlen, zum Schutz der eigenen Personen, der Schülerinnen und Schüler und der Lehrpersonen.
Für Studienreisen und Exkursionen gilt die Zertifikatspflicht. Reisen sind unter Einhaltung des Schutzkonzepts und der vor Ort geltenden Massnahmen möglich.
Die beiden Mensen haben ihren Betrieb nach der Sommerpause wieder aufgenommen. In beiden Mensen gelten die Schutzkonzepte der Betreiberfirmen ZFV (UP) und SV (Sentimatt). In Aussenräumen bestehen keine Maskenpflicht und keine Sitzpflicht für Konsumationen.
Unter den gegebenen Rahmenbedingungen setzt sich die PH Luzern für die bestmögliche Erfüllung des Bildungsauftrags ein. Die Chancengerechtigkeit wird gewahrt, da Studierende und Dozierende darüber entscheiden können, ob sie sich impfen oder testen lassen. Jeder und jede hat die Möglichkeit, eines der drei «G» zu erfüllen. Je höher der Anteil der Geimpften, desto geringer ist das Risiko einer Übertragung des Coronavirus. Es ist auch davon auszugehen, dass mehr Menschen durch das Virus gefährdet sind als durch die Impfung oder durch das Testen.
Nein, auch Ungeimpfte können an der PH Luzern Lehrveranstaltungen besuchen. Der Entscheid zur Impfung bleibt individuell, es besteht kein institutioneller Zwang zur Impfung. Die Pflicht zum Durchführen von Tests für ungeimpfte Personen ist notwendig, um zu verhindern, dass sich das Virus in Veranstaltungen der PH Luzern verbreitet. Da viele Ansteckungen symptomfrei verlaufen, kann dies ohne wiederholte Tests nicht verhindert werden. Ansteckungen sind zwar auch bei geimpften Personen möglich, jedoch im Vergleich zu ungeimpften Personen weitaus seltener. Auch die Hospitalisierungen betreffen in den häufigsten Fällen ungeimpfte Personen.
Die Freiheit ist eine der grossen Errungenschaften unserer Gesellschaft, genauso wichtig ist aber auch die Solidarität. Die Freiheit des einzelnen Menschen endet dort, wo sie zu Einschränkungen für die gesamte Gesellschaft führt. Die Haltung der PH-Hochschulleitung ist: Die Pandemie können wir nur gemeinsam bekämpfen. Der Entscheid darüber, in welcher Weise die einzelnen Menschen zur Bekämpfung beitragen, bleibt ihnen überlassen. Ohne einen Beitrag jeder einzelnen Person werden wir als Gesellschaft die Pandemie nicht überwinden und noch lange Zeit mit einschränkenden Massnahmen leben müssen.
Studierende können sich, wenn sie deswegen Lehrveranstaltungen verpassen, direkt mit Dozierenden in Verbindung setzen, um Kompensationslösungen zu definieren.
Nein, die 48 Stunden sind der Richtwert des BAG. Wer sich an einem Dienstag um 10 Uhr impfen lässt, aber am Donnerstag eine Lehrveranstaltung besucht, die bis 16 Uhr dauert, erfüllt diesen Richtwert nicht mehr.
Die PH Luzern stellt (in Zusammenarbeit mit der Universität Luzern) ein für ihre Studierenden und Mitarbeitenden bis und mit 31.10.2021 kostenloses Testangebot beim Uni/PH-Gebäude zur Verfügung. Wer andere Testangebote bevorzugt, muss für die entsprechenden Kosten selber aufkommen. Für Personen, die bereits eine erste Impfung haben, kommt der Bund bis Ende November 2021 für die Testkosten auf.
Diese Testergebnisse sind keine Alternative zum Zertifikat. Die «3G» sind klar definiert. Es ist auch nicht möglich, Personen, die sich im Sport oder in ihren Schulen regelmässig testen lassen, längere Fristen zwischen PCR-Tests zu gewähren.
Wer sich mit dem Coronavirus infiziert hat, meldet dies bitte der PH Luzern via <email-pii>, dem oder der Vorgesetzten und befolgt alle Weisungen von Bund (BAG) und Kanton (DIGE). Insbesondere sind auch jene Menschen zu informieren, mit denen infizierte Personen in den 14 Tagen vor der Diagnose in Kontakt gewesen sind.
Am 8. September 2021 hat der Bundesrat entschieden, die Massnahmen zur Eindämmung des Coronavirus wieder zu verschärfen.
Für die Mitarbeitenden der PH Luzern gilt weiterhin die Homeoffice-Empfehlung. In Absprache mit der vorgesetzten Person ist die Arbeit vor Ort unter Einhaltung des Schutzkonzepts erlaubt. Für Mitarbeitende ohne gültiges COVID-Zertifikat gilt während der Dauer ihres Aufenthalts vor Ort durchgehende Maskenpflicht und die Einhaltung des Abstands von 1.5 Metern ist einzuhalten. Mitarbeitende mit Zertifikat können auf das Tragen einer Maske verzichten. Auch ihnen wird jedoch insbesondere in vollen Räumen das Tragen einer Maske und die Einhaltung des Abstands empfohlen. In allen öffentlich zugänglichen Bereichen gilt für alle Personen eine Maskenpflicht.
Sitzungen und Besprechungen mit internen und/oder externen Personen können digital oder physisch durchgeführt werden. In Bezug auf die Maskenpflicht gelten die gleichen Vorgaben wie bei der Arbeit vor Ort.
Umfang und Erreichbarkeit im Homeoffice müssen mit der vorgesetzten Person geregelt und im Outlook-Kalender eingetragen werden. Auch im Homeoffice gelten die Rechte und Pflichten aus dem Arbeitsverhältnis. Insbesondere zu beachten sind die Bestimmungen zur Arbeitszeit und zum Datenschutz.
Detaillierte Informationen sind dem Schutzkonzept der PH Luzern zu entnehmen.
Für die Arbeit im Homeoffice besteht gemäss Bund kein Anspruch auf Auslagenentschädigung, da die Regelung befristet ist. Dies gilt auch für das Personal des Kantons Luzern.
Die PH Luzern erstattet keine Auslagenentschädigung für das Homeoffice. In Absprache mit den Vorgesetzten können Mitarbeitende Infrastruktur aus dem Büro (z.B. Bildschirm) nach Hause nehmen. Mitarbeitende, die ein Headset für das Homeoffice benötigen, können dieses bei der Verwaltung beziehen. Die Prozesse finden sich im QM-Pilot unter dem Suchbegriff Headset. Informationen über allfällig mögliche Steuerabzüge für das Homeoffice können Mitarbeitende den Websites der Steuerbehörden ihrer Wohnkantone entnehmen.
Grundsätzlich besteht an der PH Luzern für die Mitarbeitenden keine Zertifikatspflicht, deshalb übernimmt die PH Luzern die Testkosten nicht.
Ausnahme: Müssen Mitarbeitende intern oder extern unterrichten, eine Sitzung oder eine obligatorische Weiterbildung mit Zertifikatspflicht besuchen, dann wird die PH Luzern die Kosten für das Testen übernehmen. Für die Teilnahme an freiwilligen Veranstaltungen mit Zertifikatspflicht übernimmt die PH Luzern die Testkosten nicht.
Die Zeit, welche für die Corona-Impfung aufgewendet werden muss, gilt nicht als Arbeitszeit. Vorgesetzte sollen jedoch im Rahmen der flexiblen Arbeitszeit, soweit betrieblich möglich, die Wahrnehmung von Impfterminen auch während eines Arbeitstages ermöglichen.
Fahrspesen für Mitarbeitende, die gemäss Besoldungsverordnung für das Staatspersonal (BVO, NR. 73a, § 22 - 30) Anspruch auf Ersatz der Fahrkosten für Dienstreisen haben, berechnen sich ab effektivem Arbeitsort (Homeoffice oder Arbeitsplatz an der PH Luzern). Falls die Dienstreise über Luzern (offizieller Arbeitsort der PH Luzern) führt, wird nur die Strecke ab Luzern zum Zielort vergütet. Die Kosten für den Arbeitsweg und Parkgebühren am Arbeitsort werden nicht vergütet.
Als besonders gefährdete Personen gelten nicht geimpfte Schwangere sowie diejenigen Mitarbeitenden bzw. Lehrpersonen, die gemäss BAG zum Kreis der besonders gefährdeten Personen gehören und sich aus medizinischen Gründen nicht impfen lassen können. Sie erledigen ihre Arbeit im Homeoffice. Ist Homeoffice aus technischen, organisatorischen oder betrieblichen Gründen nicht möglich, ist zu prüfen, ob ihnen andere Aufgaben, welche im Homeoffice erledigt werden können, zugewiesen werden können. Ist aus betrieblichen Gründen die Präsenz am Arbeitsplatz unabdingbar, dürfen besonders gefährdete Personen für die Arbeit vor Ort beigezogen werden. Dabei sind folgende Voraussetzungen zu beachten:
Auch für die Zeit, während der weder im Homeoffice noch vor Ort gearbeitet werden kann, besteht Anspruch auf Lohn. Damit die PH Luzern die Erwerbsersatzentschädigung für die Zeit, in der nicht im Homeoffice gearbeitet werden konnte, einfordern kann, ist die Stabsabteilung Personal sobald als möglich zu informieren (<email-pii>).
Mitarbeitende, die krank sind oder typische Symptome (insbesondere Fieber, Husten und/oder akute Atembeschwerden) zeigen, informieren umgehend die vorgesetzte Person und bleiben zu Hause, bis klar ist, dass keine Ansteckungsgefahr mehr besteht. Die vorgesetzte Person kann Mitarbeitende mit typischen Symptomen, die am Arbeitsplatz arbeiten, nach Hause schicken. Details zum Vorgehen bei Krankheitssymptomen siehe: Vorgehen bei Symptomen und möglicher Ansteckung (Empfehlung BAG).
Es besteht Anspruch auf Lohnfortzahlung gemäss § 23 Personalverordnung. Sofern die Mitarbeitenden sich während dieser Zeit arbeitsfähig fühlen, arbeiten sie in Absprache mit der vorgesetzten Person im Homeoffice.
Dauert die Arbeitsunfähigkeit länger als sieben aufeinanderfolgende Kalendertage, ist ein Arztzeugnis einzureichen.
Mitarbeitende, die engen Kontakt mit einer Person hatten, die am Coronavirus erkrankt ist, melden sich umgehend bei der vorgesetzten Person, um ihren Arbeitseinsatz zu klären. Es wird empfohlen, dass die Mitarbeitenden vorerst zu Hause bleiben und keine Arbeit vor Ort erbringen (s. Empfehlung BAG: Vorgehen bei Kontakt mit einer infizierten Person).
Entscheiden Vorgesetzte, dass Mitarbeitende während einer gewissen Zeit nicht vor Ort arbeiten dürfen, besteht Anspruch auf Lohn unabhängig davon, ob die Arbeit im Homeoffice erledigt werden kann oder nicht. Die vorgesetzte Person kann in diesem Fall auch andere zumutbare Arbeiten anweisen.
Müssen einzelne Mitarbeitende aufgrund ärztlicher oder amtlicher Anordnung in der Schweiz in Quarantäne bleiben, besteht Anspruch auf Lohnfortzahlung gemäss § 23 Personalverordnung. Sofern sie sich während dieser Zeit arbeitsfähig fühlen, arbeiten sie in Absprache mit der vorgesetzten Person im Homeoffice.
Für die Zeit der angeordneten Quarantäne, während der nicht im Homeoffice gearbeitet werden kann, kann die PH Luzern Erwerbsersatzentschädigung des Bundes einfordern. Dazu ist der Nachweis der angeordneten Quarantäne so bald als möglich der Stabsabteilung Personal zuzustellen. (<email-pii>).
Ist die Quarantäne Folge einer Reise in ein Risikogebiet, nach deren Rückkehr gemäss Bundesvorschrift zwingend eine Quarantäne befolgt werden muss, besteht kein Anspruch auf Lohnfortzahlung.
Müssen Mitarbeitende ihre eigenen kranken Kinder oder den kranken Lebenspartner / die kranke Lebenspartnerin betreuen, besteht gemäss § 41 Abs. 2e Personalverordnung ein Anspruch auf einen besoldeten Urlaub von drei Tagen, bis die Betreuung anderweitig sichergestellt werden kann (gilt pro Krankheitsfall). In Ausnahmefällen können Vorgesetzte bei Bedarf zusätzlich einen Kurzurlaub von maximal drei Tagen für private unaufschiebbare Verpflichtungen gemäss § 42 Abs. 1 Personalverordnung gewähren.
Müssen Mitarbeitende ihre eigenen Kinder bis 12 Jahre infolge Ausfalls der Fremdbetreuung oder infolge angeordneter Quarantäne des Kindes betreuen, besteht für die Dauer des Ausfalls der Fremdbetreuung bzw. der Quarantäne des Kindes Anspruch auf Lohnzahlung.
Für die Zeit der Betreuung, während der nicht von zu Hause aus gearbeitet werden kann, kann die PH Luzern die Erwerbsersatzentschädigung des Bundes zurückfordern. Dazu müssen die Mitarbeitenden den Nachweis des Ausfalls der Fremdbetreuung bzw. der Quarantäne des Kindes so rasch wie möglich der Stabsabteilung Personal zustellen (<email-pii>).
Als Ausfall der Fremdbetreuung gelten folgende Situationen:
Ist aufgrund des Arbeitsausfalls infolge Betreuungspflichten der Einsatz einer Stellvertretung notwendig, ist diese nach Möglichkeit durch die Mitarbeiterin/den Mitarbeiter in Absprache mit der vorgesetzten Person zu organisieren. Für Mitarbeitende, die Arbeitszeit und Abwesenheiten im Protime erfassen, gilt es zu beachten, dass bei einer Kombination von Arbeit und Wahrnehmung von Betreuungspflichten keine Mehrstunden entstehen dürfen.
Bereits geplante und abgesprochene Ferien sind grundsätzlich zu beziehen. Sie können jedoch im Einverständnis mit der vorgesetzten Person verschoben werden. Dabei ist insbesondere die Verteilung der Ferien im Team und übers ganze Jahr zu berücksichtigen. Diese Regelung gilt auch bei DAG-Bezügen und unbesoldeten Urlauben. Bereits geplante und bewilligte DAG-Bezüge sollen soweit möglich verschoben werden können.
Die Vorgesetzten stellen sicher, dass die Ferienplanung der ihnen unterstellten ATW-Mitarbeitenden bei Bedarf angepasst wird. Bei einer Verschiebung von geplanten Ferien muss die Sicherstellung des Betriebs gewährleistet sein.
Ferien im Ausland dürfen nicht verboten werden. Aufgrund der Fürsorgepflicht gegenüber den anderen Mitarbeitenden dürfen Vorgesetzte fragen, wo die Mitarbeitenden ihre Ferien verbringen bzw. verbracht haben und allfällige Schutzmassnahmen (z. B. kein Einsatz am Arbeitsplatz) anordnen.
Ist bei Abreise in die Ferien bekannt, dass nach Rückkehr in die Schweiz eine Quarantäne von zwingend ist, ist diese Zeit in Absprache mit der vorgesetzten Person in die Ferienplanung mit einzubeziehen, so dass die Mitarbeitenden am ersten Arbeitstag nach den bewilligten Ferien ohne Einschränkung wieder am Arbeitsplatz arbeiten können. Ist es betrieblich möglich oder die Reise ins Ausland zwingend notwendig (z.B. Pflege kranker Angehöriger), kann mit vorgängigem Einverständnis der vorgesetzten Person die Zeit der Quarantäne auch nach den bewilligten Ferien absolviert werden. In diesem Fall kann mit der vorgesetzten Person Homeoffice vereinbart werden. Ist dies nicht möglich, können der Bezug von zusätzlichen Ferientagen, die Kompensation von Mehrstunden oder ein unbesoldeter Urlaub bewilligt werden.
Wird die Rückkehr aus den Ferien durch Quarantäne im Ausland oder andere Gründe verhindert bzw. verzögert (keine Ausreisebewilligung, verspätete Flüge, etc.) und erscheinen Mitarbeitende deshalb nicht rechtzeitig bei der Arbeit, besteht während dieser Zeit kein Anspruch auf Lohn.