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Irina war Patientin der Chersoner Klinik und lag dort mit tiefgehenden, gefährlichen Beinverbrennungen.
Dadurch, dass ihr Mann ins Gefängnis geriet, lastet die Verantwortung für die fünf minderjährigen Kinder ausschliesslich auf Irinas Schultern. Im Haus, wo die Mutter mit den Kindern lebt, gibt es keine Heizung und damit die Kleinen nicht frieren, beheizte die Frau das Gebäude mit einem Brennholzofen. Da das feuchte Holz nicht schnell verbrannte, schüttete sie gedankenlos einen Brennstoff darauf. Es entflammte sich alles und verbrannte die Beine der Frau.
Die Hilfe aus der Schweiz wurde für die Therapie, kostspielige Medikamente und den Verbandstoff ausgegeben. Die Frau ist den Gönnern für ihre grosszügige Unterstützung und ihr Mitleid unendlich dankbar. Momentan fühlt sie sich viel besser, aber ihre Wunden heilen sehr langsam. Die Frau schläft manchmal schlecht, weil nachts die Narben besonders schmerzhaft sind. Darum verwendet Irina immer noch Salben und schmerzstillende Mittel. Ausserdem muss Sie ihre fünf Kinder ernähren und Schulsachen für sie besorgen.