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Zwei Knechte und ein Senn arbeiten den Sommer über auf der Alp. Oft ist ihnen langweilig. Plötzlich kommt dem einen die Idee, eine Puppe zu bauen, die ihnen Gesellschaft leisten könnte. Gesagt getan! Aus Flicken, Lumpen, Heu und Besen basteln die beiden Männer ihr Sennentuntschi. Während dem Essen streichen sie ihm Reisbrei oder geschlagenen Rahm ins Gesicht und fordern es auf mitzuessen. Eines Tages beginnt sie zu essen und zu sprechen. Von da an wird sie zur Haushälterin der beiden Knechten. Das Sennentuntschi kocht, wäscht und hilft den beiden das Vieh zu versorgen. Am Abend nehmen sie die Puppe gelegentlich mit ins Bett, um mit ihr ihren Spass zu haben.
Wie es aber auf den Herbst zugeht, sprechen dich die Sennen dafür aus, dass das Sennentuntschi auf der Alp bleiben muss. Das Sennentuntschi wehrt sich ,bis der Senn auf der Alp bleibt. Als die anderen beiden den Heimweg ins Tal antreten schauen sie zurück und bemerken, dass der Senn und das Sennentuntschi mit einander auf dem Dach ringen. Dann wird der Senn vom Dach gestossen. Das Sennentuntschi zieht dem Senn mit Hilfe seines Messers bei lebendigem Leibe die Haut ab und fertigt daraus eine Puppe.