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Der Versicherer Baloise verzeichnet in den ersten drei Quartalen 2013 ein Wachstum von 7,6% auf 7,09 Milliarden Franken. Aufgrund des aktuellen Ergebnisses rechnet die Baloise damit, dass sie ihre operativen und finanziellen Ziele für das Gesamtjahr 2013 erreicht. Sie zielt auf einen Schaden-Kostensatz zwischen 93% und 96%, eine Neugeschäftsmarge von über 10% und eine Eigenkapitalrendite von 8% bis 12%. Trotz erheblicher Belastungen aus Unwetterschäden werde man ein ansprechendes Jahresergebnis erzielen, schreibt die Baloise selbst.
Gesamtergebnisse und Ergebnisse in Teilmärkten
Nimmt man alle Teilmärkte zusammen, dann gab es im Lebengeschäft des Versicherers ein Plus von 11% auf 3,028 Milliarden Franken, während das Nichtlebengeschäft um 4,4% auf 2,926 Milliarden Franken stieg. Das saisonale Einmalprämien-Geschäft der innovativen Anlageprodukte (Unit-linked) der Baloise konnte im dritten Quartal ebenfalls zulegen, berichtet Baloise. Hier gab es ein Plus von 7,5% auf 1,133 Milliarden Franken. Schaut man auf die nationalen Teilmärkte, gab es in der Schweiz im Lebengeschäft einen überdurchschnittlichen Anstieg um 14,9% auf 2,381 Milliarden Franken. Im Nichtlebengeschäft war der Anstieg in der Schweiz unterdurchschnittlich: Er erreichte ein Plus von 2,8% (1,251 Milliarden Franken).
Während es im Nichtlebengeschäft in allen aufgeführten Ländern, in denen Baloise tätig ist, ein mehr oder weniger starkes Plus gab, war das im Lebengeschäft anders: Einem Plus in der Schweiz sowie in Belgien und Luxemburg stand ein Minus in Deutschland und anderen Ländern (Österreich, Kroatien und Serbien wurden gemeinsam betrachtet) gegenüber. Nimmt man alle Geschäfte zusammen, gab es in der Schweiz ein Wachstum über dem Durchschnitt (von 7,6%): um 11,6% auf 3,725 Milliarden Franken. Ein überdurchschnittliches Wachstum gab es auch in Luxemburg (9,1%), während das Wachstum in Deutschland (2,1%), Belgien (1,3%) und in den anderen Ländern (5,5%) unter dem Durchschnitt lag.
Starke Kapitalisierung und gute Profitabilität
Die Baloise bescheinigt sich selbst eine starke Kapitalisierung und gute Profitabilität. „Die starke Kapitalisierung drückt sich in der anhaltend hohen Solvabilität von 264% aus“, berichtet der Versicherer. Er erwartet deshalb trotz zahlreicher Grossschäden ein ansprechendes Ergebnis für das Geschäftsjahr 2013. Ein Grossteil der Grossschäden, von denen die Baloise berichtet, entstand erst nach dem ersten Halbjahr 2013. Seit Beginn des zweiten Halbjahrs bis zum Ende des dritten Quartals hat sich die Zahl der Grossschäden aufgrund von Unwettern in der Schweiz, in Deutschland, Belgien und Österreich mehr als verdoppelt. Die operative Stärke ist die Grundlage für eine attraktive und verlässliche Ausschüttung an die Aktionäre, schliesst der Versicherer seine eigene Einschätzung zur aktuellen Lage. Mit einem guten Jahr 2013 scheint zu rechnen zu sein: jedenfalls bei der Baloise.