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Die Bell Food Group verkauft ihre Produktionsbetriebe in Ungarn und Frankreich und trennt sich von zwei Standorten mit geringen strategischen Perspektiven, wie der Fleischkonzern in einer Mitteilung schreibt. Derweil will der Fleischproduzent sein internationales Charcuteriegeschäft weiter umgestalten. Letztes Jahr hat sich Bell auch aus dem unprofitablen deutschen Wurstgeschäft zurückgezogen.
Die Mitarbeitenden der beiden Standorte in Ungarn (Perbál) und Frankreich (Saint André) werden von den neuen Eigentümern übernommen. Der Betrieb in Ungarn wird per Oktober an die ungarische Spar veräussert, welche ihre Produktionskapazitäten ausbauen möchte, während der Betrieb in Frankkreich an die französische Isla Délice verkauft wird. Der Standort in Saint André wurde vor allem für das Schneiden und Verpacken der Fleischprodukte und als Logistikdrehscheibe genutzt.