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Lord wrote:
"Werden die ZMP als grösste Produzentenorganisation mitziehen?
Die ZMP ist übrigens Hauptaktionär von Emmi :roll:
„Alles was die Sozialisten vom Geld verstehen, ist die Tatsache, dass sie es von anderen haben wollen.“
Konrad Adenauer
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Johnny P wrote:
Lord wrote:"Werden die ZMP als grösste Produzentenorganisation mitziehen?
Die ZMP ist übrigens Hauptaktionär von Emmi :roll:
Ich weiss
Die ZMP Invest AG ist Mehrheitsaktionärin der Emmi AG und besitzt über Aktienkapitalanteil von 53,49 Prozent.
Der Kommentar von Ventus2cxt wurde ignoriert. Um die Kommentare von Ventus2cxt wieder zu sehen, klicken Sie folgenden Link:
Der wahre Beweggrund für die ZMP ist wohl eher der:
Quote:
SMP-Direktor Albert Rösti hingegen will die Marktentlastung zukünftig in die Hände der Produzenten nehmen
(Auszug aus Schweizerbauer)
Mit Produzenten meint er damit ja vor allem die Emmi. Es ist ja nur das logische Ziel von Emmi, den Milchmarkt durch und durch bestimmen und steuern zu können. Nur so können sie ihre Macht weiter ausbauen.
Die SMP gehört doch schon fast der Emmi, daher ist deine Begründung nachvollziehbar:
Emmi übernimmt Mehrheit der Holding der Schweizer Milchproduzenten
Emmi übernimmt von den Schweizer Milchproduzenten (SMP) gemäss vertraglichen Vereinbarungen
ein weiteres Aktienpaket der Holding und wird damit Mehrheitsaktionär (54 %). Emmi
stellt seit 2002 als Minderheitsaktionär der Holding der Schweizer Milchproduzenten die Vermarktung
der Produkte der operativen Tochtergesellschaft Emmental AG sicher.
ein weiteres Aktienpaket der Holding und wird damit Mehrheitsaktionär (54 %). Emmi
stellt seit 2002 als Minderheitsaktionär der Holding der Schweizer Milchproduzenten die Vermarktung
der Produkte der operativen Tochtergesellschaft Emmental AG sicher.
Die Strategie der Emmi ist ja klar => man will Milchproduzent Nummer 1 sein in der Schweiz und den Michmarkt bestimmen. Da ist es klar, dass es Gegenwind gibt von den Bauern, die sich in solchen BO zusammenschliessen. Der "Streit" Bauer vs. Emmi ist ja schon alt und wird wohl noch lange bestehen bleiben. Ich gehe aber davon aus, dass Emmi am Ende gewinnen wird. Die Produzenten können mit Innovationen ihre eigenen Situation verbessern aber Butterberge wird es in Zukunft sicher nicht mehr geben.....dieses Steuergeld verbuttern wir lieber an einem anderen Ort
Jede Firma hat als Strategie das Ziel die Nummer 1 zu werden. So lange alles fair läuft, gibts ja nichts dagegen auszurichten.
Ventus2cxt wrote:
dieses Steuergeld verbuttern wir lieber an einem anderen Ort
Z.B. beim neuen Hauptsitz der Emmi Gruppe
NLZ:
Die Stadt Luzern, Emmi und die Luzerner Spielleute haben sich auf die geplante Überbauung von Emmi im Tribschen-Quartier geeinigt. Der Stadtrat bewilligte das entsprechende Baugesuch.
Butterberg - Emmi importiert ausländische Butter
Wenn alles nach den Bauern gehen würde, könnte man nichts mehr im Ausland verkaufen, da es doppelt so teuer wäre.
Ich sehe hier das Problem nicht, wieso man wegen läppischen 100 Tonnen Butter solch ein Theater macht. Die Herren sollen lieber mal in der BOM und der BOB Ordnung schaffen und den Fonds zum Abbau des Butterbergs betreiben, danach kann man wieder über ausländische Butter diskutieren
«Aber damit dieser Schmelzkäse auf dem europäischen Markt wettbewerbsfähig bleibt, müsste die Schweizer Butter zu EU-Konditionen gekauft werden können», erklärte Umiker. Mit der Euroschwäche sei der Schmelzkäse allerdings immer weniger rentabel.
Coop verwendet schon "Schmelzkäsezubreitung" mit 25% Käse aus unbekannter Herkunft drin. Emmi wurde ihnen wohl zu teuer... Wird ja wohl Schweizer Butter für den inländischen Schmelzkäse verwendet xD Den Bauern sei Dank.
Gruss Lord
Verwaltungsratspräsident der Emmi-Gruppe still in den Ständerat gewählt
Das Luzerner Stimmvolk muss kein zweites Mal an die Urne: Konrad Graber (CVP/bisher) und Georges Theiler (FDP/neu) haben sich bis zur gesetzlichen Frist am Donnerstag um 12 Uhr als einzige für den zweiten Wahlgang angemeldet und werden deshalb in stiller Wahl gewählt.
Schweizerbauer v. 27.10.11
Gute Noten für den Emmi Verwaltungsrat
-----------------------------------------------------
Luzern, 17. November 2011 - Emmi setzt auf eine zeitgemässe Corporate Governance mit einer hohen Transparenz gegenüber allen Bezugsgruppen. Professionelle Prozesse und verantwortungsvolles Handeln werden auf höchster Ebene gelebt. Nun wurde Emmi als erstes börsenkotiertes Schweizer Unternehmen mit dem Label "Best Board Practice" ausgezeichnet.
Emmi.ch
Gute Noten für den Emmi Verwaltungsrat
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Luzern, 17. November 2011 - Emmi setzt auf eine zeitgemässe Corporate Governance mit einer hohen Transparenz gegenüber allen Bezugsgruppen. Professionelle Prozesse und verantwortungsvolles Handeln werden auf höchster Ebene gelebt. Nun wurde Emmi als erstes börsenkotiertes Schweizer Unternehmen mit dem Label "Best Board Practice" ausgezeichnet.
Emmi.ch
Für mich erstaunlich, dass man so eine Preis erhalten kann, obwohl man die Zahlen nur halbjährlich Präsentiert. Gegenüber den Aktionären finde ich das Verhalten des Boards auf jeden Fall nicht gut auch wenn es bei den anderen Interessensgruppen sicher besser ist.
Halbjährlich + 2 Monate... die Zahlen wurden ja erst am 01.09.2011 präsentiert
Aber du hast schon Recht. Wenn Emmi die Zahlen quartalsweise veröffentlichen würde, dann wüsste man als Aktionär schon besser Bescheid, wies in der Firma läuft.
Emmi will mit Import-Äpfeln sparen
18.11.2011 16:07
Trotz einheimischen Äpfeln in Hülle und Fülle: Der Milchverarbeiter Emmi will für ein Birchermüesli gefrorene Bio-Äpfel importieren und ersucht dafür um einen Vorzugszolltarif. Im Inland werde das Produkt nicht angeboten, lautet die Begründung.
Konkret ersucht Emmi um einen Vorzugszolltarif für den Import von 450 Tonnen geraspelter und gefrorener Äpfel. Diese sollen zum für Importfrüchte üblichen Tarif von 10 Rappen pro 100 Kilogramm eingeführt werden. Emmi-Sprecherin Esther Gerster bestätigte auf Anfrage einen Bericht der "BauernZeitung" vom Freitag.
Cash.ch
Emmi macht wieder Schlagzeilen und verärgert den Obstverband.
Schlechte Schlagzeilen sind auch Werbung... werden jetzt mehr Birchermüesli verkauft? Wir wissen es nicht
Emmi will laut Medienbericht spanische Kaiku übernehmen
Die Milchverarbeiterin Emmi will einem Zeitungsbericht zufolge die spanische Kaiku vollständig übernehmen. Emmi hält seit April 2009 bereits einen Anteil von 43% am vor allem in Lateinamerika aktiven Unternehmen, eingestiegen mit 23% war Emmi bereits 2006. Zwischen Weihnachten und Neujahr habe man Gespräche mit diversen Unternehmen geführt, soll Konzernchef Urs Riedener gegenüber der "Handelszeitung" (Vorabdruck Ausgabe vom 19.01.) bestätigt haben. Emmi hat sich indes etwas von den Aussagen im "HaZ"-Artikel distanziert: Riedener habe im Gespräch mit der Handelszeitung keinerlei Aussagen über die Priorität einer Übernahme oder ein mögliches Timing gemacht, teilte das Unternehmen mit.
HaZ - Emmi will spanische Kaiku vollständig übernehmen
Umsatzziele im anspruchsvollen internationalen Umfeld übertroffen
Luzern, 2. Februar 2012 - Emmi erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2011 einen Nettoumsatz von CHF 2'721,3 Millionen. Dies entspricht einem Zuwachs von 1,4 %. Das positive Resultat gründet auf der erfreulichen Entwicklung der jüngsten Akquisitionen, dem deutlichen Wachstum im Ausland, der guten Entwicklung von Emmi Caffè Latte und den in der Schweiz neu eingeführten Produkten. Die Reingewinnmarge für 2011 wird bei zirka 3 % liegen.
Nettoumsatz Emmi Gruppe Geschäftsjahr 2011
Im Geschäftsjahr 2011 erzielte Emmi einen Nettoumsatz von CHF 2'721,3 Millionen. Im Vergleich zum Vorjahr (CHF 2'683,7 Millionen) entspricht dies einem Zuwachs von 1,4 %. Organisch, das heisst bereinigt um Akquisitions- und Fremdwährungseffekte, verringerte sich der Nettoumsatz auf Konzernstufe um -1.9 %. Damit liegt er, bedingt durch das garstige wirtschaftliche Umfeld, leicht unter unseren Erwartungen. Zur Stabilisierung der Erträge wurde jedoch bewusst auf Umsatzzuwächse verzichtet.
In der Schweiz reduzierte sich der Nettoumsatz um -2,1 % auf CHF 1'909,9 Millionen (Vorjahr CHF 1'951,9 Millionen). Der Rückgang ist primär auf Aktivitäten ausserhalb des Kerngeschäfts zurückzuführen, namentlich die Aufgabe nicht kostendeckender Logistikdienstleistungen für Dritte und geringere Volumen beim Handelsgeschäft. Diese Einbussen wirken sich positiv auf den Betriebserfolg aus. Sehr gut entwickelt haben sich Markenkonzepten wie Emmi Caffè Latte, Luzerner und Energy Milk. Günstig ausgewirkt haben sich auch Innovationen wie Milk Shake, Yogurt Milk und Mozzarella Mini Marinati sowie die Akquisitionen Fromalp (2010) und Rutz Käse (2011). Akquisitionsbereinigt resultierte ein Umsatzrückgang von -3,6 %.
Im internationalen Geschäft erzielte Emmi ein Umsatzplus von 10,9 % auf CHF 811,4 Millionen (Vorjahr CHF 731,7 Millionen). Der Zuwachs liegt damit am oberen Ende der Erwartungen und ist zurückzuführen auf die ausgezeichnete Entwicklung der jüngsten Akquisitionen (Onken, Cypress Grove Chèvre, A-27), den Zuwachs bei Emmi Roth USA und die Steigerung bei Emmi Caffè Latte. Hemmend wirkten die Einbussen aufgrund des starken Schweizer Frankens, vor allem beim Export von Käse aus der Schweiz. In Lokalwährung und akquisitionsbereinigt belief sich der Zuwachs auf 3,2 %.
...
Marge gesteigert dank erfolgreichen AktivitätenFür das Geschäftsjahr 2011 erwartet Emmi einen Betriebserfolg vor Zinsen und Steuern (EBIT) in der Grössenordnung von CHF 130 Millionen sowie eine Reingewinnmarge von rund 3 %. Gründe für diese gute Entwicklung sind folgende:
AusblickIm ersten Halbjahr 2012 dürften die Milchrohstoffpreise auf dem aktuellen Niveau bleiben. Bei den übrigen Rohstoffen (Kaffee, Früchte, Getreide) sowie den Verpackungen gehen wir ebenfalls von stabilen oder allenfalls leicht steigenden Preisen aus. In der Schweiz wird der Importdruck anhalten. Die Nachfrage auf Stufe Detailhandel dürfte volatil werden. In den wichtigen Auslandmärkten USA und Deutschland gehen wir von einer stabilen und in Italien von einer gedämpften Konsumentenstimmung aus. Angesichts der wirtschaftlichen Situation und des Schweizer Frankens in der Grössenordnung von 1.20 gegenüber dem Euro werden starke Markenkonzepte und lokal im Ausland hergestellte Produkte neben weiteren Kosteneinsparungen die wichtigsten Erfolgstreiber von Emmi im Jahr 2012 sein.
Nächste Termine
Die Zahlen sind zwar nicht berauschend aber immer geht die Auslandexpansion einigermassen voran. 2012 wird sicher ein schwieriges Jahr für Emmi wegen der Eurokrise aber langfristig glaube ich an den Erfolg dieser Strategie.
Der Kommentar von Zucchero wurde ignoriert. Um die Kommentare von Zucchero wieder zu sehen, klicken Sie folgenden Link:
wie seht ihr hier die entwicklung über die nächsten monate bei EMMI ? Scheint mir auch sehr interessant zu sein!
An der Börse sind 2 mal 2 niemals 4, sondern 5 minus 1. Man muss nur die Nerven und das Geld haben, das minus 1 auszuhalten
Meine Meinung: es kann nur nach oben gehen.
Emmi hat viele interessante Aquirierungsprojekte in Aussicht und der Milchkonsum wächst in Asien und den Schwellenländern ins unermässliche.
Letzthin habe ich einen spannenden Artikel gelesen. Die deutschen Molkereien sind gar nicht auf Exporte vorbereitet. Nestle und Emmi hingegen konnten schon sehr viele Erfahrungen sammeln.
Thomas Minder prangert Emmi an
Etikettenschwindel mit Milch?
BERN - Der parteilose Ständerat Thomas Minder greift die Schweizer Bauern und Emmi an. «In den USA fabriziert Emmi Produkte mit Swissness geschmückt – aber ohne Schweizer Milch», schreibt Minder.
Emmi-Milchprodukte für den amerikanischen Kontinent werden in den USA produziert. Die Milch stammt also nicht von Schweizer Kühen, sondern aus den USA.
Doch auf den Produkten prangt gross der Begriff Swiss Yogurt und das Schweizer Kreuz. Das wiederum nervt den umtriebigen Ständerat Thomas Minder. Er wittert einen Betrug und den Missbrauch des Begriff Swissness.
«Zudem ist auf allen Verkaufspackungen entweder ein Alphornbläser oder ein Edelweissbouquet zu finden. Die Swissness dominiert die Verpackung,» schreibt Minder in seinem offenen Brief an den Verwaltungsrat von Emmi.
Wird der US-Kunde hinters Licht geführt?
Um die amerikanischen Konsumenten nicht aufzuschrecken, so Minder, dass das Produkt in Amerika fabriziert wird, fehle auf den Verkaufspackungen die Bezeichnung «made in USA».
Bei so viel Swissness glaube der Konsument ein Schweizer Produkt zu kaufen, was bewiesenermassen nicht der Fall sei. Bekanntlich sind Schweizer Produkte – dank der Swissness! – weltweit gefragt, so auch in den USA. Ihr Unternehmen täuscht jedoch den US-Konsumenten. Durch die falsche Herkunftsangabe wird der amerikanische Emmi-Kunde irregeführt.
Kopfschütteln bei Emmi
Bei Emmi nimmt man die erneute Attacke von Minder gelassen zur Kenntnis. Sprecherin Sibylle Umiker: «Bei den kritisierten Produkten von Emmi Roth USA handelt es sich um Frischprodukte, die der US-amerikanischen Hygieneverordnung «Pasteurized Milk Ordinance» (PMO) unterliegen. Diese Verordnung verunmöglicht den Export von Schweizer Frischprodukten (z.B. Jogurts und Milchmischgetränke) in die Vereinigten Staaten.»
Den Vorwurf der Irreführung von Konsumenten könne das Emmi-Management nicht nachvollziehen. Umiker: «Einerseits ist das Schweizerkreuz unmissverständlich Teil des Emmi-Logos. Andererseits stellt auch die Bezeichnung «Swiss Yogurt» keine Konsumententäuschung dar, weil die Deklaration auf der Verpackung vollständig der entsprechenden USamerikanischen Gesetzgebung und den lokalen Gepflogenheiten entspricht.»
Zudem würden US-Amerikaner unter der Bezeichnung «Swiss Yogurt» vor allem eine besondere Machart - z.B. mit echten Früchten anstatt künstlichen Aromen.
Der Kommentar von sensorz3. wurde ignoriert. Um die Kommentare von sensorz3. wieder zu sehen, klicken Sie folgenden Link:
Interessant wie immer wieder Schweizer (Politiker), Schweiz und Schweizer Firmenbashing betreiben. Obwohl man von der ganzen Materie, wenn ich die Erklärung von Emmi lese und die US Vorschriften beachte, offenbar keine Ahnung hat. Nach meiner Meinung spielen weniger die Herkunft der Rohstoffe, als vielmehr "wer veredelt sie, wer hat es erfunden, wer stellt es auf eine besondere Art und Weise her und die Höhe der Wertschöpfung" ein Rolle.
Mit Gruss
Der Kommentar von geldsack wurde ignoriert. Um die Kommentare von geldsack wieder zu sehen, klicken Sie folgenden Link:
man kann's auch übertreiben!
Wieviel "hochwertige deutsche Autos" werden überhaupt nicht erst in Deutschland gebaut?
Im Speziellen bei Emmi darf von doch davon ausgehen, dass Schweizer Milch, gefiltert, entrahmt, pasteurisiert und ultrahocherhitzt nicht anders schmeckt als Milch von sonstwo (Ukraine dabei aussen vor lassen). Mir ist in F oder I z.B. noch kein Unterschied aufgefallen.
Entscheidend bei Nahrungsmitteln sollte doch die Rezeptur sein! Ich glaube kaum, dass ein US'ler Emmi kauft, weil es ein Schweizer Produkt ist. Dazu sind die da zu sehr Patrioten. Die Qualität und der Geschmack sind die einzigen Kaufargumente.
Herr Minder sollte mal erklären, wie Emmi-Produkte, in der Schweiz hergestellt, in die USA kommen sollen: Per Frachtflugzeug oder verdorben als Schiffsfracht?
Herr Ständerat Minder ist nur wütend, weil er den Prozess gegen Emmi verloren hatte. Diese Woche hat er den öffentlichen Brief an den Emmi VR geschickt, darin kündet er dem VR-Präsident und CVP-Ständerat Konrad Graber einen jahrelangen öffentlichen Schlagabtausch an, falls dieser seiner Swissness Initiative nicht zustimmt... (wurde Anfangs Woche im Schweizer Bauer veröffentlicht.)
Emmi gewinnt Swissness-Prozess gegen Ständerat Thomas Minder
Schaffhausen (awp/sda) - Der parteilose Schaffhauser Ständerat Thomas Minder hat in seinem Kampf um die Marke Schweiz eine kleine Niederlage eingesteckt. Das Schaffhauser Obergericht hat ihn wegen unlauteren Wettbewerbs verurteilt.
Das Obergericht kam zum Schluss, Minder habe der Firma Emmi zu unrecht vorgeworfen, Produkte im Ausland zu fabrizieren und diese als Schweizer Ware zu bezeichnen. Damit bestätigte es das Urteil der Vorinstanz, des Schaffhauser Kantonsgerichts.
Jahresergebnis 2011Emmi präsentiert ein sehr solides Resultat
Luzern, 29. März 2012 - Emmi erzielte im Geschäftsjahr 2011 einen Nettoumsatz von CHF 2'721,3 Millionen; ein Zuwachs von 1,4 % gegenüber 2010. Der Reingewinn sank geringfügig um 3,7 % auf CHF 83,0 Millionen und der Betriebserfolg vor Zinsen und Steuern (EBIT) um 4,0 % auf CHF 130,3 Millionen. Die Reingewinnmarge ging von 3,2 auf 3,0 % zurück. Dass Emmi trotz Währungsturbulenzen ein solides Jahresergebnis 2011 präsentieren kann, ist insbesondere der gute Entwicklung der jüngsten Akquisitionen und dem strikten Kostenmanagement zu verdanken. Für das Jahr 2012 erwartet Emmi einen leicht steigenden Konzernumsatz sowie Reingewinn- und EBIT-Margen im Rahmen des Vorjahres. Der Generalversammlung vom 3. Mai 2012 wird beantragt, eine Dividendenausschüttung von unverändert brutto CHF 3.40 je Namenaktie aus Kapitalreserven zu beschliessen.2011 erreichte Emmi einen Nettoumsatz von CHF 2'721,3 Millionen. Im Vergleich zum Vorjahr (CHF 2'683,7 Millionen) entspricht dies einem Plus von 1,4 %. Die Erträge bewegten sich am oberen Ende der Erwartungen. Beim Betriebsgewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT) und beim Reingewinn wurde lediglich ein leichter Rückgang verzeichnet. Der EBIT sank um 4,0 % von CHF 135,8 Millionen auf CHF 130,3 Millionen, der Reingewinn um 3,7 % von CHF 86,1 Millionen auf CHF 83,0 Millionen. Angesichts der wirtschaftlichen Turbulenzen ist das ein sehr ansprechendes Resultat, das zweitbeste in der Geschichte von Emmi.Dazu Urs Riedener, CEO von Emmi: "In einem äusserst schwierigen Umfeld haben wir bewiesen, dass Emmi ein robustes Unternehmen mit einer wirkungsvollen Strategie ist. Aus einer starken Position auf dem Heimmarkt heraus sind wir in der Lage, auf den internationalen Schlüsselmärkten weiter zu wachsen."
....
Konstant hohe Milchmenge2011 verarbeitete Emmi abermals mehr Schweizer Milch als im Vorjahr, nämlich 896 Millionen Kilogramm. Dies entspricht einer Zunahme von 23 Millionen Kilogramm. Zudem wurden 40 Millionen Kilogramm Schweizer Rahm zugekauft und verarbeitet. An den vier Auslandstandorten Trentinalatte und A-27 in Italien sowie Emmi Roth USA und CASP in den Vereinigten Staaten verwertete Emmi weitere 81 Millionen Kilogramm Kuhmilch. Die Schweizer Milch wird von Direktlieferanten und ausgewählten Produzentenorganisationen bezogen. Für 6'500 Schweizer Milchproduzenten ist Emmi eine wichtige Ertragsquelle und eine zuverlässige Partnerin.Ausblick 2012Für das erste Halbjahr 2012 geht Emmi von konstanten Milchpreisen aus. Bei den übrigen Rohstoffen (Kaffee, Früchte, Getreide) sowie den Verpackungen werden stabile oder allenfalls leicht steigende Preise erwartet.
Auf dem Schweizer Markt wird der Importdruck aufgrund der Wechselkurssituation weiter anhalten. In den wichtigsten Auslandmärkten USA und Deutschland kann mit einer gleich bleibenden Konsumentenstimmung gerechnet werden; im Gegensatz zu Südeuropa, wo die Situation verhalten bleiben dürfte.Angesichts der wirtschaftlichen Situation und des starken Schweizer Frankens erachtet Emmi starke Markenkonzepte aus der Schweiz und lokal im Ausland hergestellte Produkte neben weiteren Kosteneinsparungen als die wichtigsten Erfolgstreiber.Emmi geht für 2012 von einem konzernweiten Umsatzwachstum von 2 bis 3 % aus. Auf dem Schweizer Markt rechnen wir mit einem Rückgang von 1 bis 2 %, auf den internationalen Märkten mit einem Plus von 10 bis 15%. Diese Zahlen schliessen den Einfluss von bekannten Akquisitionen ein. Erwartet wird eine Profitabilität, die in etwa mit derjenigen des Vorjahres vergleichbar sein wird, das heisst ein EBIT zwischen CHF 125 und 140 Millionen und eine Reingewinnmarge in der Grössenordnung von 3 %.
Der Kommentar von Zyndicate wurde ignoriert. Um die Kommentare von Zyndicate wieder zu sehen, klicken Sie folgenden Link:
Emmi stärkt Auslandsgeschäft - Beteiligungen an Kaiku und Diprola erhöht
Zürich (awp) - Der Molkereikonzern Emmi verstärkt seine Beteiligungen in Frankreich und Spanien. Das Unternehmen stockt die Anteile an Kaiku mit Sitz in San Sebastian auf 66% von zuvor 42,6% auf. Der Anteil an dem Frisch-Verpackungsspezialisten Diprola mit Sitz in Avignon steigt auf 63%, wie Emmi am Dienstag mitteilt. Finanzielle Details zu den beiden Transaktionen wurden nicht genannt.
Durch die Expansion will der Milchverarbeiter dem Ziel näher kommen, den im Ausland erzielten Umsatzanteil mittelfristig auf 50% von zuletzt knapp 30% zu steigern. Dabei soll sowohl organisch als auch durch Zukäufe das Geschäft ausserhalb der Schweiz gestärkt werden.
Emmi-Chef Urs Riedener hatte bereits im Juni gegenüber der Presse weitere Zukäufe angekündigt. Das Unternehmen verfüge über mehrere Hundert Millionen Franken, die für Zukäufe aufgewendet werden könnten, sagte Riedener in einem Interview.
KAIKU ERZIELTE 2011 UMSATZ VON 278 MIO EUR
Die hinzugekauften Geschäftsanteile an der nordspanischen Kaiku Corporación Alimentaria wurden von verschiedenen Minderheitsaktionären erworben. Die entsprechenden Vereinbarungen wurden am 2. Juli getroffen und die Transaktion soll im August vollzogen werden. "Kaiku ist ein gesundes Unternehmen, dessen Umsatz in den letzten Jahren stets zugelegt hat", urteilt Riedener laut Mitteilung über das in Spanien, Chile und Tunesien aktive Unternehmen.
Im Jahr 2011 hat Kaiku einen Umsatz von 278 Mio EUR erzielt, was einem prozentualen Wachstum im hohen einstelligen Bereich gegenüber dem Vorjahr entspricht, so die Mitteilung weiter. Kaiku vertreibt auch das Emmi-Kaltgetränk Caffè Latte in Spanien, das hier in den vergangenen Monaten eine 70-prozentige Umsatzseigerung aufwies.
DIPROLA ALS WICHTIGER VERTRIEBSKANAL FÜR SCHWEIZER KÄSE
An Diprola war Emmi zuvor über ein französisches Gemeinschaftsunternehmen mit der italienischen Ambrosi beteiligt. Ambrosi Emmi France hielt seit Anfang 2010 einen 25%-Anteil an dem Spezialisten für Käsefrischverpackung. Das Unternehmen ist unter dem Namen ETS Schöpfer SAS bekannt und in Frankreich und Deutschland aktiv. Emmi erhofft sich Wachstum in dem Marktsegment des frisch verpackten Käses und sieht dieses Segment auch als wichtigen Kanal für das Exportpotenzial von Schweizer Käse. Auch für weitere Partnerschaften mit französischen Käseanbietern stehe Emmi als neuer Mehrheitsaktionär von Diprola offen gegenüber.
Quelle:www.nzz.ch
Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!
Emmi stärkt ihr AuslandgeschäftEmmi erhöht ihre Beteiligung an Venchiaredo
Luzern, 10. August 2012 - Seit Januar 2010 ist Emmi am italienischen Frischkäsespezialisten Venchiaredo S.p.A. beteiligt. Aufgrund der positiven Erfahrungen in den letzten Jahren wurde die Beteiligung am in Ramuscello domizilierten Unternehmen von 10 auf 26 % aufgestockt.
Halbjahresergebnis 2012Gutes Konzernergebnis durch starkes internationales Geschäft
Luzern, 30. August 2012 - Emmi erwirtschaftete im ersten Halbjahr 2012 einen um 2,2 % höheren Nettoumsatz. Er belief sich auf CHF 1'339,2 Millionen (Vorjahr CHF 1'310,1 Millionen), mit einem starken internationalen Wachstum. EBIT und Reingewinn wurden durch einen ausserordentlichen Gewinn beeinflusst. Bereinigt um diesen Einfluss stiegen der Betriebserfolg vor Zinsen und Steuern (EBIT) um 8,2 % auf CHF 61,7 Millionen und der Reingewinn um 11,4 % auf CHF 39,3 Millionen. Daraus resultierten eine EBIT-Marge von 4,6 % (Vorjahr 4,4 % ) und eine Reingewinnmarge von 2,9 % (Vorjahr 2,7 % ). Damit hat sich Emmi von den Währungsturbulenzen im Vorjahr erholt. Für das Gesamtjahr 2012 sind ein konzernweites Umsatzwachstum von 6 bis 8 % und ein EBIT von CHF 130 bis 145 Millionen realistisch. Das Zielband für die Reingewinnmarge wird bei ca. 3 % belassen.
Ausblick auf das Gesamtjahr 2012Emmi rechnet damit, dass die Stärke des Schweizer Frankens insbesondere gegenüber dem Euro anhalten wird. Entsprechend wird der Export von Schweizer Produkten anspruchsvoll bleiben. Das Geschäft in der Schweiz wird weiter beeinflusst durch den hohen Importdruck, den Einkaufstourismus und den Preisdruck bei generischen Produkten. Die starke ausländische Nachfrage nach profilierten Emmi Konzepten dürfte sich hingegen auch künftig günstig auf Umsatz und Ertrag auswirken.
Unter den geschilderten Umständen geht Emmi davon aus, dass die anfangs Jahr kommunizierten Vorgaben im bisherigen Konsolidierungskreis insgesamt erreicht werden können. Durch die zwischenzeitlich getätigten Zukäufe von Kaiku und Diprola, die seit Juli in den Büchern von Emmi sind, werden Umsatz- und Ergebnisprognosen nach oben korrigiert. Der Nettoumsatz auf Konzernstufe wird voraussichtlich ca. 6 bis 8 % zulegen, in der Schweiz etwa minus 3 % und international etwa plus 30 %. Ferner ist ein EBIT zwischen CHF 130 und 145 Millionen zu erwarten. Die Reingewinnmarge von ca. 3 % bleibt realistisch.
Emmi geht Partnerschaft mit deutscher Gläserne Molkerei ein
Luzern (awp) - Die Milchverarbeiterin Emmi ist in Deutschland eine strategische Partnerschaft eingegangen. So wurde eine Partnerschaft mit dem Unternehmen Gläserne Molkerei vereinbart, wie Emmi am Mittwoch mitteilt. Die Innerschweizer beteiligen sich über ihre Tochtergesellschaft Molkerei Biedermann mit 24% am deutschen Bio-Milchverarbeiter.
Mit diesem Schritt werde die Position in Deutschland, einem der Schlüsselmärkte, ausgebaut und stärker am wachsenden Bio-Markt partizipiert, heisst es. Gläserne Molkerei erzielte 2011 mit rund 90 Mitarbeitern einen Umsatz von über 80 Mio EUR.
Beide Unternehmen werden sich den Angaben zufolge weiterhin auf ihr Kerngeschäft konzentrieren. Eine starke Zusammenarbeit wird in Bereichen mit hohem Synergiepotential erfolgen, zum Beispiel in der Logistik oder beim Aufbau einer internationalen Kompetenz im wachsenden Bioproduktemarkt. Gleichzeitig wird die Gläserne Molkerei Emmi bei der Positionierung der Marke Biedermann und beim Export von Bioprodukten aus der Schweiz nach Deutschland unterstützen.
Die Gläserne Molkerei ist gemäss den Angaben ein Biomilch-Verarbeiter mit Standorten in Münchehofe (Brandenburg) und Dechow (Mecklenburg-Vorpommern).
www.fuw.ch
Milchverarbeiter Emmi steigert Umsatz dank Auslandgeschäft
07.02.2013 08:07
Emmi hat im vergangenen Jahr den Umsatz um 9,6 Prozent auf 2,98 Mrd. Franken gesteigert. Das Wachstum geht vor allem auf das Auslandgeschäft zurück, das sich über den Erwartungen entwickelt hat.
Wichtige Erfolgsfaktoren waren die Akquisitionen aus jüngerer Zeit, das Wachstum des Umsatzes mit den Kaffeefertiggetränken der Marke Caffè Latte (+11 Prozent) sowie die in der Schweiz neu eingeführten Produkte wie "Chässchiibe" und "Mix-it Müesli", wie es in einer Mitteilung von Emmi vom Donnerstag heisst.
Im internationalen Geschäft erzielte Emmi 2012 ein Umsatzwachstum von gut 40 Prozent auf 1,1 Mrd. Franken. So legte Emmis Caffè Latte insgesamt 12 Prozent an Umsatz zu, am stärksten in Spanien (+50 Prozent). Umsatzsteigerungen verzeichnete ferner der Export von Naturkäse wie Le Gruyère AOC und Kaltbach Käse.
Gut entwickelte sich gemäss Emmi auch das in den letzten Jahren akquirierte Geschäft in den USA. So stiegen die Umsätze mit lokal in den USA produziertem Käse von Cypress Grove Chèvre und Emmi Roth USA sowie mit Bontà-Divina-Desserts mit zweistelligen Wachstumsraten.
Im Heimmarkt Schweiz hingegen reduzierte sich der Nettoumsatz von rund 1,9 Mrd. Fr. im Vorjahr auf 1,8 Mrd. Franken. Der Rückgang von 3,6 Prozent gründe unter anderem auf nicht kostendeckenden Logistikdienstleistungen für Dritte und geringere Volumen im Handels- und Food-Service-Geschäft.
AWP
Geschäftsbericht; Medien Präsentation
Luzern, 27. März 2013 - Emmi erzielte 2012 einen Nettoumsatz von CHF 2981,2 Millionen, ein Zuwachs von 9,6 %. Bereinigt um ausserordentliche Erträge steigerten sich das Betriebsergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) um 12,2 % auf CHF 146,3 Millionen und der Reingewinn um 8,8 % auf CHF 90,3 Millionen. Daraus ergeben sich eine bereinigte EBIT-Marge von 4,9 % (Vorjahr 4,8 % ) und eine bereinigte Reingewinnmarge von 3,0 % (Vorjahr 3,0 % ). Das solide Jahresergebnis gründet primär auf der guten Entwicklung der jüngsten Akquisitionen und auf dem strikten Kostenmanagement. Für 2013 erwartet Emmi einen steigenden Konzernumsatz sowie eine konstante Reingewinn-Marge. Der Generalversammlung vom 25. April 2013 wird beantragt, eine Dividendenausschüttung von brutto CHF 3.60 (2011: CHF 3.40) je Namenaktie aus Kapitalreserven zu beschliessen.
2012 erreichte Emmi einen Nettoumsatz von CHF 2981,2 Millionen, ein Zuwachs von 9,6 % gegenüber dem Vorjahreswert von CHF 2721,3 Millionen. Das Betriebsergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) von CHF 165,7 Millionen und der Reingewinn von CHF 106,2 Millionen waren positiv beeinflusst durch ausserordentliche Gewinne aus dem Verkauf von Anlagevermögen, insbesondere des Areals der früheren Butterzentrale in Luzern. Diese betrugen beim EBIT CHF 19,4 Millionen und beim Reingewinn (nach Abzug von Steuern) CHF 15,9 Millionen. Bereinigt um diesen Effekt verbesserten sich das EBIT um 12,2 % auf CHF 146,3 Millionen und der Reingewinn um 8,8 % auf CHF 90,3 Millionen. Dieses Ergebnis liegt am oberen Ende der anvisierten Bandbreite und ist angesichts der nach wie vor anspruchsvollen wirtschaftlichen Situation sehr positiv. Es ist der Strategie zu verdanken, die auf hochwertige Schweizer Qualitätsprodukte, lokal im Ausland hergestellte Erzeugnisse und striktes Kostenmanagement setzt.
Urs Riedener, CEO von Emmi, erläutert: "Emmi ist mit ihrer Strategie weiterhin auf Kurs. Ich bin erfreut, dass wir 2012 im Ausland nachhaltig wachsen konnten und unser internationaler Umsatz erstmals deutlich über CHF 1 Milliarde liegt. Zusammen mit dem nach wie vor starken Standbein in der Schweiz und den soliden Erträgen werden wir auch künftig in das gesunde Wachstum von Emmi investieren können."
In der Schweiz nahm der Nettoumsatz wie bereits im Februar kommuniziert um 3,6 % auf CHF 1842,1 Millionen ab (Vorjahr CHF 1909,9 Millionen). Akquisitionsbereinigt resultierte ein Umsatzrückgang von 3,9 %. Dieser war vor allem auf die Elimination unprofitabler Aktivitäten ausserhalb des Detailhandels zurückzuführen. Weitere Einflussfaktoren waren der Preisdruck im Handels- und Industriegeschäft sowie der Importdruck bei Produkten wie Mozzarella oder Streichkäse. Den Marktanteil im Kerngeschäft, dem Detailhandel, konnte Emmi trotz generell rückläufiger Detailhandelsumsätze mit Milchprodukten (-1,8 % 1) gut halten. Günstig ausgewirkt haben sich neben Emmi Caffè Latte auch die 2012 neu lancierten Produkte wie Chäs Schiibe, Kaltbach Der Cremig-Würzige und Mix-it Müesli.
Der Anteil des Schweizer Geschäfts am gesamten Konzernumsatz belief sich im Geschäftsjahr 2012 auf 61,8 % (Vorjahr 70,2 % ).
Auf den internationalen Märkten erzielte Emmi eine Umsatzsteigerung um 40,4 % auf CHF 1139,1 Millionen (Vorjahr CHF 811,4 Millionen). In Lokalwährung und akquisitionsbereinigt belief sich der Zuwachs auf 4,7 %.
Der Zuwachs lag damit am oberen Ende der Erwartungen und ist grösstenteils auf die Zukäufe von Kaiku und Diprola zurückzuführen. Auch die jüngsten Akquisitionen wie Onken, Cypress Grove Chèvre und A-27, die von Emmi Roth USA lokal produzierten Käse und Emmi Caffè Latte entwickelten sich gut. Erfreulich war, dass die Exportumsätze nach der Baisse im 2011 wieder zulegten. So stiegen die Umsätze von Le Gruyère AOC, Kaltbach und Emmi Caffè Latte.
Der Anteil des internationalen Geschäfts (Export und Produktion im Ausland) am gesamten Konzernumsatz betrug 38,2 % (25,0 % Europa, 10,5 % Nord- und Südamerika, 2,0 % Afrika, 0,7 % Asien/Pazifik).
Der Bruttogewinn stieg um 13,4 % auf CHF 1028,2 Millionen (Vorjahr CHF 907,1 Millionen). Dazu beigetragen haben Preiserhöhungen im Ausland sowie günstigere Einkäufe von Verpackungen und milchfremden Rohstoffen. Angesichts der nach wie vor unkomfortablen Währungssituation ist dieses verbesserte Ergebnis sehr positiv, aber auch notwendig, damit Emmi weiter in ihre Wettbewerbsfähigkeit investieren kann. Die Bruttogewinnmarge verbesserte sich von 33,3 % auf 34,5 %.
Der Betriebsaufwand erhöhte sich im Geschäftsjahr 2012 um 13,5 %, auf CHF 776,9 Millionen (Vorjahr CHF 684,5 Millionen). Der Personalaufwand nahm akquisitionsbedingt um 8,7 % auf CHF 374,9 Millionen zu. Zusätzliche Mitarbeitende sind primär durch Kaiku und Diprola hinzugekommen. Der Anstieg von 18,3 % beim Sonstigen Betriebsaufwand auf CHF 402,0 Millionen ist vor allem auf höhere Marketinginvestitionen und gestiegene Verkaufsausgaben zurückzuführen (+18,9 % ).
Das Betriebsergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) verbesserte sich aufgrund eines ausserordentlichen Gewinns aus dem Verkauf von Anlagevermögen um 13,4 % auf CHF 271,4 Millionen (Vorjahr CHF 239,3 Millionen). Die EBITDA-Marge stieg dadurch von 8,8 % auf 9,1 %.
Die Abschreibungen fielen akquisitionsbedingt 7,4 % höher aus und stiegen auf CHF 85,9 Millionen. Die Amortisationen gingen hingegen um 30,4 % zurück. Der Hauptgrund für Letzteres war der vergleichsweise hohe Wert im 2011 aus einem Goodwill-Impairment der Trentinalatte. Die Investitionen stiegen um 34,0 %. In der Schweiz dienten diese im Wesentlichen Effizienzsteigerungen und Innovationen. Im Ausland wurden sie zur Kapazitätserweiterung eingesetzt, um die für das Wachstum notwendigen Produktionsinfrastruktur sicherzustellen.
Durch den Gewinn aus dem Verkauf von Anlagevermögen erhöhte sich das Betriebsergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) um 27,1 % auf CHF 165,7 Millionen (Vorjahr CHF 130,3 Millionen). Die EBIT-Marge stieg demzufolge von 4,8 % auf 5,6 %. Das um den Sondereffekt der Gewinne aus dem Verkauf von Anlagevermögen bereinigte EBIT betrug CHF 146,3 Millionen und lag somit 12,2 % über dem Vorjahr. Die bereinigte EBIT-Marge stieg folglich auf 4,9 %, dies gegenüber 4,8 % im 2011.
Das Finanzergebnis verschlechterte sich von CHF -7,0 Millionen auf CHF -16,4 Millionen. Hauptgrund dafür war der akquisitionsbedingte erhöhte Finanzierungsbedarf. Durch das bessere Betriebsergebnis erhöhte sich der Steueraufwand auf CHF 28,2 Millionen (Vorjahr CHF 23,6 Millionen). Der durchschnittliche Steuersatz auf dem Gewinn vor Steuern konnte mit 18,5 % auf Vorjahresniveau gehalten werden.
Final resultierten für das Geschäftsjahr 2012 ein Reingewinn in der Höhe von CHF 106,2 Millionen (Vorjahr CHF 83,0 Millionen) sowie eine Reingewinnmarge von 3,6 %. Bereinigt um den Gewinn aus dem Verkauf von Anlagevermögen beliefen sich der Reingewinn auf CHF 90,3 Millionen (+8,8 % ) und die entsprechende Reingewinnmarge auf 3,0 % (unverändert).
Dazu Urs Riedener, CEO: "Angesichts des anspruchsvollen Umfelds sind wir sehr zufrieden, dass wir das Gewinnniveau gut halten konnten."
Emmi wird sich nach wie vor an ihrer bewährten Strategie orientieren, im Ausland weiter wachsen und die Position in der Schweiz verteidigen. Die bekannten Schlüsselmärkte in Europa und den USA bleiben im Fokus. Daneben wird Emmi ihre Position in Chile und Tunesien verstärken und in den aufstrebenden Regionen der Welt wie Asien, Russland und Lateinamerika mit Exporten aus der Schweiz präsent sein.
Im ersten Halbjahr 2013 dürften die Rohstoffpreise in etwa stabil bleiben. Auch bei den Verpackungen sieht Emmi keine bedeutsamen Veränderungen. Der Milchpreis wird ab 1. Juni 2013 um 3 Rappen pro Kilogramm steigen. In der Schweiz wird der Importdruck anhalten. Der Einkaufstourismus wird bedeutend bleiben, aber nicht mehr wesentlich steigen. In den wichtigen Märkten USA, Deutschland und Grossbritannien kann voraussichtlich von einem stabilen Konsumverhalten ausgegangen werden. Die aufstrebenden Märkte wie Chile, Tunesien und die asiatischen Länder werden weiter wachsen. In Südeuropa wird die Konsumentenstimmung hingegen verhalten bleiben. Ebenfalls geht Emmi von einer anhaltenden Überbewertung des Schweizer Frankens gegenüber dem Euro aus. In Anbetracht der genannten Umstände werden starke Markenkonzepte in der Schweiz und im Ausland, lokal im Ausland hergestellte Markenprodukte, eine gute Entwicklung der Akquisitionen und ein anhaltend striktes Kostenmanagement relevant sein für eine weiterhin erfolgreiche Entwicklung von Emmi im Jahr 2013.
Emmi geht für 2013 von einem konzernweiten Umsatzwachstum von 6 % bis 8 % aus. Auf dem Schweizer Markt rechnen wir mit einem Rückgang von 2 % bis 3 %, auf den internationalen Märkten mit einem Plus von 20 % bis 25 %. Diese Zahlen schliessen den Einfluss von im Jahr 2012 getätigten Akquisitionen ein. Erwartet wird eine Profitabilität, die in etwa mit derjenigen des Vorjahres vergleichbar sein wird, das heisst ein EBIT zwischen CHF 140 Millionen und 155 Millionen und eine Reingewinnmarge in der Grössenordnung von 3 %.
Mittel- bis langfristig will Emmi im Ausland jährlich 6 % bis 8 % organisch wachsen. In der Schweiz sollten sich die Umsätze mittelfristig stabilisieren. Auf Konzernebene rechnet das Unternehmen mit einem organischen Wachstum von 2 % bis 3 %. Mittels organischen Wachstums und Akquisitionen strebt Emmi bis in drei Jahren einen Auslandumsatzanteil von etwa 50 % an.
Emmi verstärkt sich in Lateinamerika
Der Milchverarbeiter Emmi verstärkt seine Präsenz in Lateinamerika und forciert damit das internationale Wachstum.
Dazu erwirbt Emmi eine 50%-Beteiligung an der Mexideli 2000 Holding SA de CV mit Hauptsitz in Mexico-City. Über den Kaufpreis und weitere Vertragsmodalitäten wurde Stillschweigen vereinbart. Das Unternehmen ist Mexikos führender Importeur von Spezialitätenkäse, teilt der Luzerner Konzern am Freitag mit. Mexideli beschäftigt 250 Mitarbeiter und dürfte 2013 einen Umsatz von rund 45 Mio CHF erzielt haben, heisst es weiter.
Mit der Beteiligung an Mexideli stärke Emmi die Position "in einem interessanten, wachsenden Markt" und erhöhe das Potenzial für den Export von Produkten nach Mexiko. Damit schaffe sich das Unternehmen neben Chile ein zweites solides Standbein in Lateinamerika, so die Mitteilung weiter.
Mexideli ist seit mehr als 25 Jahren am Markt tätig und verfügt über eine Logistikinfrastruktur mit sechs Standorten. Im Bereich Food Service sei Mexideli mit einer Tochtergesellschaft marktführend in Cancún. Das Unternehmen ist dem Communiqué zufolge Mexikos führender Importeur von hochwertigem Spezialitätenkäse und distribuiert zudem Frischproduktespezialitäten wie Desserts - so auch die Desserts der zur Emmi Gruppe gehörenden A-27.
"Mexideli ist ein gesundes und profitables Unternehmen, welches bereits seit Jahren erfolgreich Emmi Produkte vertreibt. Die führende Position von Mexideli stärkt unsere Chancen in Mexiko, einem Land mit einem hohen Käseimportanteil. Im Produktportfolio von Emmi werden die Schweizer Exportsortenkäse, das Schweizer Fondue, die lokal im Ausland hergestellten Käse und die Desserts der italienischen A-27 profitieren", lässt sich CEO Urs Riedener in der Mitteilung zitieren.
Rund ein Viertel oder etwa 400'000 Tonnen des in Mexiko konsumierten Käse ist Importkäse, so die Mitteilung weiter. Für Käsehändler sei eine hohe Importkompetenz deshalb entsprechend wichtig. Der Markt für Importkäse wächst gemäss Emmi jährlich im mittleren einstelligen Bereich, der Import von hochwertigen Käsespezialitäten zweistellig.
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wahnsinn solch eine performance, man schau sich den 10 jahres chart an. da gibts kein halten gegen oben, the sky is the limit
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