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Klavierrezital mit Henriette Gärtner
"Der verlorene Groschen"
Henriette Gärtner wurde in Freudenstadt geboren und begann bereits im Alter von drei Jahren Klavier zu spielen. Zwei Jahre später gab sie ihr erstes größeres Konzert in Stuttgart. Begleitet vom renommierten Kammerorchester „Festival Strings Lucerne“ machte die Achtjährige 1983 international auf sich aufmerksam, als sie beim Lucerne Festival auftrat. Damals konzertierte die fortan in Deutschland als Wunderkind bekannte Pianistin auch zusammen mit dem Stuttgarter Kammerorchester beim Musikfestival in Colmar. In den folgenden Jahren gewann Henriette Gärtner eine Reihe von Klavierwettbewerben, zuletzt die International Masterplayers Competition im schweizerischen Lugano.
Ihre musikalische Ausbildung ergänzte Henriette Gärtner durch Interpretations- und Meisterkurse bei Persönlichkeiten wie Rudolf Buchbinder, Viktor Merzhanov, Karl-Heinz Kämmerling, Christian Zacharias, Thomas Lange, Leslie Howard, Sergio Perticaroli, Günter Reinhold und Peter Feuchtwanger.
Von 2001 bis 2005 studierte Henriette Gärtner an der Accademia Pianistica Internazionale Incontri col Maestro in Imola bei Leonid Margarius, einem Schüler von Regina Horowitz. Sie beendete die Akademie erfolgreich mit dem Diplom. Zusätzlich wurde sie 2003 in die Scuola Pianistica di perfezionamento L. Margarius aufgenommen.
Nicht nur meisterhaft, sondern genial, so der „Kritikerpapst“ Joachim Kaiser (der wohl einflussreichste deutschsprachige Musik-, Literatur- und Theaterkritiker in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts) über Henriette Gärtners jüngste CD LUNA, in der er die sogenannte Mondscheinsonate als phantastisches Drama charakterisiert, das ihm tiefen Eindruck gemacht habe. Er bedankt sich bei der Pianistin für eine nicht nur meisterhafte, sondern genial direkte Interpretation.
Programm
Grieg: aus Holbergs Zeit (Suite im alten Stil op. 40)
Wandel: aus Durch Wald und Feld op. 2
Chopin: Walzer in As-Dur op. 69 No. 1
Beethoven: Rondo a capriccio G-Dur, op. 129 (bekannt als: Die Wut über den verlorenen Groschen)
Chopin: Polonaise op. 40 No. 1; Walzer in a-moll op. 34 No. 2
Schubert: Fantasie C-Dur op. 15 (Wandererfantasie)
Solothurn, Konzertsaal
Ein ausserordentlicher Trio-Beitrag mit dem Weltklasse-Duo Schmid/Haering, zusammen mit der in Wien lebenden Cellistin Marta Sudraba. Sie spielen aus dem Geistertrio von Beethoven, dem Dumky-Trio von Dvorak und dem selten gespielten Klaviertrio von Arensky. Der aus Wien stammende Benjamin Schmid wird als bester österreichischer Geiger seit Fritz Kreisler bezeichnet. Er spielt auf einer Stradivari, die ihm ein anonymer Mäzen zur Verfügung stellt.
Das Schmid-Trio spielt am Samstag den 27. April im Rahmen der Kulturnacht Solothurn im Alten Spital um 18, 19 und 20 Uhr.
Am Sonntag sind sie im Konzertsaal zu hören.
Programm: Beethoven: Geistertrio, Arensky: Piano Trio d minor, Dvorak: Dumky trio
Solothurn Konzertsaal
Eintritt Fr. 40.- (sofern nicht anders erwähnt)
Kinder und Jugendliche Fr. 10.- Familienrabatt
Franz und Rita Grimm
Reservationen für nummerierte Plätze: 032 681 0001 oder fragart [at] bluemail.ch