Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03432.jsonl.gz/650

Die Gegner der Personenfreizügigkeit behaupten die Einwanderung habe negative Einflüsse auf die Arbeitslosigkeit und das Lohnniveau in der Schweiz. Die Fakten widerlegen diese Behauptungen. Die Reallöhne sind stark angestiegen und die Arbeitslosigkeit war auch während der Finanzkrise klar tiefer als in den 1990er Jahren. Auch die Behauptung von ecopop, das BIP/Kopf sei als Folge der Einwanderung gesunken, ist falsch.
Nach dem verheerenden EWR-Nein 1992 und dem darausfolgendenden fehlenden Zugang zum EU-Binnenmarkt wies die Schweizer Wirtschaft klar niedrigere Wachstumsraten auf als die EU und die Weltwirtschaft. Erst seit dem Inkrafttretend er Bilateralen (inkl. Personenfreizügigkeit) ist die Schweiz wieder einigermassen konkurrenzfähig. Das BIP/Kopf ist nur im Jahr 2009 gesunken, als Folge der globalen Finanzkrise. Ansonsten ist das BIP/Kopf seit der Einführung der Bilateralen wesentlich stärker angestiegen als in den 10 verlorenen Jahren nach dem EWR-Nein. Die äusserst produktiven Einwanderer, die im Rahmen des Personenfreizügigkeits abkommens zu uns kommen, haben dazu beigetragen, dass das BIP/Kopf gestiegen ist.
Hier finden Sie die Zahlen und Fakten:
http://schlemihlsblog.wordpress.com/2011/10/19/das-marchen-von-der-schadlichen-masseneinwanderung-teil-2/