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Im Waldrevier Bärhau erheben sich 63 Grabhügel aus der älteren Eisenzeit (7. Jh. v. Ch.). Es ist der grösste früheisenzeitliche Friedhof, der bis jetzt in der Schweiz entdeckt und ausgegraben worden ist.
Die Grabhügel lassen sich schon von ihrer Grösse und Lage her in zwei ungleich grosse Gruppen teilen: sechzig verhältnismässig kleine, dicht nebeneinander stehende Hügel im Norden und drei grössere, etwas abseits gegen den Süden. Die kleineren Hügel messen heute durchschnittlich 5-10 m im Durchmesser und etwa 1 m in der Höhe. Zum Zeitpunkt ihrer Errichtung waren sie sicher höher, aber dafür kleiner im Durchmesser. Man fand Urnen und Bestattungsbeigaben in ihnen. Etwas abseits von dieser Gruppe stehen drei grössere Hügel. In den beieinander stehenden Gräbern wurde ein Mann und eine Frau mit etlichen Beigaben begraben. Beide mussten eine wichtige soziale Stellung in der Gemeinschaft gehabt haben, kannten sich aber nicht. Die Frau wurde etwa 200 Jahre später begraben, in einer Zeit wo der Friedhof eigentlich nicht mehr benutzt wurde.
Der grösste Hügel ist etwa 4 m hoch und hat einen Durchmesser von 30 m. Auf seiner Kuppe standen früher zwei Menhire (Foto). Zwischen 2001 und 2007 wurde ein Menhir gestohlen.
In diesem Hügel wurden mehrere Gräber und Beigaben gefunden. Die Nekropole wurde um 1900 archäologisch untersucht.