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Am Freitag hielt das französische Staatsoberhaupt seine mit Spannung erwartete Rede zur französischen Verteidigungs- und Abschreckungsstrategie. Darin forderte Macron unter anderem, “Diskrepanzen zwischen den Verteidigungsbudgets” innerhalb der EU aufzuheben.
Am Freitag hielt Emmanuel Macron – als erstes französisches Staatsoberhaupt seit Charles de Gaulle – eine Rede zur französischen Verteidigungs- und Abschreckungsstrategie an der militärischen Elite-Schmiede “École de Guerre”.
In seiner mehrmals verschobenen Rede bekannte sichder französische Präsident zum Atomarsenal seines Landes. Frankreich stehe für einen dauerhaften Frieden und wolle die beiden Komponenten der nuklearen Abschreckung beibehalten, die traditionell mit U-Booten und Flugzeugen gewährleistet wird.
In einer Zeit, in der die globalen Herausforderungen, vor denen unser Planet steht, eine erneute Zusammenarbeit und Solidarität erfordern sollten, erleben wir eine beschleunigte Auflösung unserer internationalen Rechtsordnung und der Institutionen, die die friedlichen Beziehungen zwischen den Staaten strukturieren”, so Macron.
Der erste vom französischen Präsidenten in diesem Kontext ausgemachte Paradigmenwechsel sei strategischer Natur.
Es wird eine neue Hierarchie der Mächte skizziert, die einen globalen ungehemmten strategischen Wettbewerb herbeiführt, der in Zukunft die Gefahr von Zwischenfällen und unkontrollierter militärischer Eskalation mit sich bringen könnte. Mehrere langfristige, vorhersehbare Trends sind im Entstehen”, ergänzte der Oberbefehlshaber der französischen Streitkräfte.
Zudem fordert Macron schon seit Langem, dass Europa sich von der Supermacht USA unabhängiger machen soll. Auch in seiner aktuellen Rede kam er erneut darauf zu sprechen. Gleichzeitig bemühte sich Macron klarzustellen, dass er eine Zusammenarbeit mit Washington, D.C. nicht grundsätzlich in Frage stelle:
Frankreich ist überzeugt, dass die langfristige Sicherheit Europas auf einer starken Allianz mit den Vereinigten Staaten beruht”……