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Die SOG fordert die Respektierung der Entscheide des Parlaments zur Festlegung des Armeebudgets auf 5 Milliarden ab 2016. Mit einem Verteidigungs-Investitionsfonds muss zudem eine Lösung geschaffen werden, damit die ungenutzten Kreditreste wieder in das Armeebudget fliessen können.
Die SOG nimmt mit Bedauern den Entscheid des Bundesrates zur Kenntnis, das Armeebudget 2014 bis 2016 um CHF 800 Mio. zu kürzen. Nach der Ablehnung des Gripen-Fonds, in den bereits 2015 und 2016 erste Tranchen des Armeebudgets geflossen wären, ist die SOG enttäuscht darüber, dass der Bundesrat nicht alle erdenklichen Massnahmen getroffen hat, um der Armee diese dringend benötigten Mittel zu belassen, um die bestehenden Lücken zu schliessen.
Die SOG setzt nun alles daran, dass die WEA 2017 gestartet werden kann und dass die notwendigen finanziellen Mittel dafür bereitgestellt werden. Sie unterstützt die WEA nur, wenn das Armeebduget für die WEA CHF 5 Milliarden beträgt. Jede andere Alternative wird mit allen Mitteln bekämpft werden.
Darüberhinaus bemängelt die SOG die gängige Praxis, die Kreditreste der Armee (CHF 1.2 Mia. in den vergangenen fünf Jahren) nicht wieder dem Armeebudget zuzusprechen. Diese vom Parlament bewilligten Beträge sollten nicht für andere Zwecke verwendet werden dürfen. Die Lösung wäre ein Investitionsfonds für die Verteidigung – wie zum Beispiel beim Bahninfrastrukturfonds (BIF) oder dem vorgeschlagenen Nationalstrassen- und Agglomerationsverkehrs-Fonds (NAF).