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Wie das Amt für Natur, Jagd und Fischerei bekannt gibt, litt der Luchs Wero, der Anfang August bei Wattwil völlig entkräftet aufgefunden wurde und getötet werden musste, an Staupe. Die Staupeepidemie, die seit letztem Jahr im östlichen Teil der Schweiz zahlreiche Füchse und Dachse sowie einige Marder getötet hat, wurde also auch Wero zum Verhängnis. Damit wurde diese Virus-Erkrankung erstmals bei einem eurasischen Luchs nachgewiesen.
Wero wurde gemeinsam mit Noia im Jahr 2007 freigelassen. Bereits im Jahr darauf hatte er das Männchen Turo aus dessen Gebiet verdrängt. In der Folge wurde Wero regelmässig in der Region Tössstock nachgewiesen, das letzte Mal im Juni 2010 mit einer Fotofalle des kantonalen Wildhüters Max Stacher. Zurzeit leben zehn Luchse im Gebiet der Nordostschweiz.