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© Marcel Burkhardt
Vogelzug
Naturerscheinungen waren und sind für Menschen aller Kulturkreise stets eine Herausforderung. Das Verschwinden der Vögel im Herbst und ihr Auftauchen im Frühling waren besonders auffällig. Die Verbindung mit dem Frühling weckte positive Gefühle. Die Auguren (Vogelschauer) der Antike haben aus dem Flug der Vögel die Zukunft herausgelesen. Masseneinflüge, sogenannte Invasionen gewisser Vogelarten, wurden im Mittelalter als Vorzeichen für Krieg oder Pest gedeutet. Noch im 18. Jahrhundert glaubte mit andern Wissenschaftlern auch Carl von Linne, dass Schwalben den Winter im Schlamm von Weihern und Seen verbrächten. Noch bis zur Mitte unseres Jahrhunderts wurde im Volksmund weitergegeben, dass sich der Kuckuck im Herbst in einen Sperber verwandle. Und wenn heute ein Journalist das Gerücht in Umlauf setzt, dass die Schwalben die schweizerischen Alpentunnel benutzen, um in den Süden zu gelangen, dann stürzt sich die Weltpresse mit Begeisterung auf diese Sensationsmeldung - auch wenn sie nicht den Tatsachen entspricht.
Die Wirklichkeit des Vogelzuges ist kaum weniger beeindruckend als die dazu erfundenen Legenden. Durch Beobachtung erhalten wir Angaben über den jahreszeitlichen Wechsel der Vogelwelt in verschiedenen Gebieten, über Durchzugszeiten, Aufenthaltsorte und Ernährung sowie über das Verhalten während des Zuges. Wiederfunde beringter Vögel geben Auskunft über Zugwege und Winterquartiere, Verweildauer an Rastplätzen, Treue zu Geburts- oder Brutort und zu Rast- oder Überwinterungsgebieten. Aus der Verbindung von Fang und Beobachtung lassen sich Erkenntnisse gewinnen über Ansprüche der Zugvögel an ihre Rastplätze, über Nutzung und Bedeutung dieser Lebensräume sowie über den Aufbau von Fettreserven. Mit Radarbeobachtungen können vor allem die unter verschiedenen Umweltbedingungen eingehaltenen Richtungen, Höhen und Geschwindigkeiten ermittelt werden. In besonders eingerichteten Käfigen gehaltene Vögel geben Aufschluss über Orientierung und jahreszeitliche Rhythmen.
Im Gegensatz zu den Langstreckenziehern überwintern die Kurzstreckenzieher in einer Klimazone, die jener ähnlich ist, in ...
Kurzstreckenzieher
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Die Langstreckenzieher räumen im Herbst ihr Brutgebiet vollständig und überwintern in einer gänzlich anderen Klimazone d ...
Langstreckenzieher
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Unter dem Begriff Teilzug werden ganz verschiedene Erscheinungen zusammengefasst
Teilzieher
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Grosse Vogelarten, die viel fliegen, nutzen die Technik des Segelfluges, um ihr hohes Körpergewicht energiesparend zu tr ...
Segelflieger
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Zugvögel kommen auf ihrer ersten Wanderung mit jeder Zugetappe in eine ihnen völlig fremde Gegend und müssen sich darin ...
Wenn Vögel und Menschen reisen
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Informationen Corona-Virus
Gemäss den Corona-Regelungen des Bundes bleibt das Besuchszentrum bis am 28. Februar 2021 geschlossen.
Unsere Vogelpflegestation funktioniert wie gewohnt weiter. Vögel nehmen wir täglich (Montag-Sonntag) von 09.00-12.00 und von 13.30-17.00 Uhr entgegen.
Aufgrund der verschärften Corona-Massnahmen sind unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter grösstenteils im Home Office. Bitte haben Sie Verständnis, wenn wir momentan nicht alle Anfragen sofort bearbeiten können. Wir sind Ihnen dankbar, wenn Sie uns primär per Mail kontaktieren, ausser in Notfällen.
Herzlichen Dank für Ihr Verständnis.
Ihre Schweizerische Vogelwarte Sempach
Informations sur le coronavirus
Selon les mesures de la Confédération contre le coronavirus, le centre de visite sera fermé jusqu’au 28 février 2021.
Notre station de soins fonctionne normalement. Nous réceptionnons les oiseaux tous les jours (lundi-dimanche) de 09.00 à 12.00 et de 13.30 à 17.00.
En raison des mesures Covid plus strictes, la plupart de nos employés télétravaillent depuis leur domicile. Nous ne sommes actuellement pas en mesure de traiter toutes les demandes immédiatement. Nous vous serions reconnaissants de bien vouloir nous contacter principalement par courrier électronique, sauf en cas d'urgence. Nous vous remercions de votre compréhension.
Votre Station ornithologique suisse de Sempach
Informazioni coronavirus
In conformità alle misure della Confederazione contro il coronavirus, il Centro visite è chiuso fino al 28 febbraio 2021.
Il nostro Centro di cura per uccelli continua a funzionare normalmente. Gli uccelli vengono presi in consegna giornalmente (lunedì-domenica) dalle 09.00 alle 12.00 e dalle 13.30 alle 17.00.
A causa delle misure più severe di Corona, la maggior parte dei nostri dipendenti si trova nei loro uffici di casa. Vi preghiamo di comprendere che non possiamo elaborare tutte le richieste di informazioni immediatamente. Vi saremmo grati se poteste contattarci principalmente via e-mail. In caso di emergenza, tuttavia, siamo naturalmente a vostra disposizione. Grazie per la vostra comprensione.
La vostra Stazione ornitologica svizzera
Informations concerning the coronavirus
Due to the measures taken by the Swiss government against the coronavirus, the visitor centre will be closed until February 28th 2021.
Our bird care station continues to operate as usual. We accept birds daily (Monday-Sunday) from 09.00-12.00 and from 13.30-17.00.
Due to the stricter Corona measures, most of our employees are in their home offices. Please understand that we cannot process all inquiries immediately. We would be grateful if you could contact us primarily by e-mail. In case of emergency we are of course available for you. Thank you for your understanding.
Your Swiss Ornithological Institute