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Am Freitagmorgen Schweizer Zeit fiel der vierte Treffer der Predators jedoch nicht in der 56. Minute; es dauerte doppelt so lange. In der 112. Minute, in der 12. Minute der dritten Verlängerung, entschied Fisher das längste Spiel der Klubgeschichte Nashvilles. Die Predators glichen damit die Best-of-7-Serie gegen die Sharks zum 2:2 aus.
Kein Spieler stand bei diesem Playoff-Krimi länger auf dem Eis als Roman Josi mit seinen 49:42 Minuten. Beim Treffer zum zwischenzeitlichen 2:1 im ersten Drittel durfte sich der 25-jährige Berner einen Assist gutschreiben lassen.
Nachdem Nashville in den ersten zehn Minuten zweimal in Führung gegangen war, brachte Brent Burns die Kalifornier in der 47. Minute im Powerplay mit 3:2 in Front. Zehn Minuten später war es James Neal, der die Predators mit seinem vierten Treffer in den diesjährigen Playoffs in die dramatische Verlängerung rettete. Das fünfte Spiel findet in der Nacht auf Sonntag in San Jose statt.
Auch die zweite Partie der Western Conference im Rahmen der Playoff-Viertelfinals wurde in der Verlängerung entschieden – allerdings deutlich schneller und mit dem glücklichen Ende für die Dallas Stars. Die Gäste aus Texas siegten bei den St. Louis Blues dank eines Tores von Cody Eakin in der 63. Minute 3:2 und glichen die Serie damit ebenfalls zum 2:2 aus.
(SDA)