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Wie Apple soeben per Medienmitteilung bekannt gegeben hat, will der Mac-Hersteller ab dem vierten Fiskalquartal 2012 (Juli bis September) wieder Dividenden an seine Aktionäre auszahlen. Die monatliche Dividende soll vorerst bei 2.65 US-Dollar pro Aktie liegen. Darüber hinaus möchte Apple ab 2013 in einem Dreijahresprogramm umfangreiche Aktienrückkäufe tätigen. Die Aktienrückkäufe sollen ein Volumen von rund zehn Milliarden US-Dollar umfassen und dienen dem Ziel, bereits getätigte sowie zukünftige Aktienabgaben an Mitarbeiter zu kompensieren. Insgesamt plant Apple, für Dividenden und Aktienrückkäufe in den kommenden drei Jahren rund 45 Milliarden US-Dollar auszugeben. Derzeit verfügt Apple über ein Barvermögen von rund 100 Milliarden Dollar. Apple-CEO Tim Cook begründet Apples Vorgehen folgendermassen:
Tim Cook erwartet, dass Apple trotz dieser Ausgaben auch in Zukunft über ein hohes Barvermögen verfügen wird. Das iPhone, das iPad sowie der Mac werden auch in Zukunft für steigende Einnahmen sorgen. Mit dem neuen iPad habe Apple bereits am ersten Verkaufswochenende einen neuen Absatzrekord aufgestellt. Trotz der hohen Einnahmen achte Apple sehr genau darauf, in welche Bereiche das Unternehmen investiere und welche Ausgaben getätigt werden.
Peter Oppenheimer, Apples CFO, betont, dass Apples Barvermögen alleine im vergangenen Quartal um über 15 Milliarden angewachsen sei. Im Fiskaljahr 2011 nahm Apples Barvermögen um über 30 Milliarden Dollar zu. Durch die Wiedereinführung von Dividenden sollen Apples Aktionäre stärker von Apples derzeitigen Erfolgen profitieren. Apple erhofft sich dadurch eine weitere Attraktivitätssteigerung des Unternehmens für Investoren. Kein Thema sei hingegen ein Aktiensplit, wie ihn das Unternehmen zuletzt im Jahr 2000 durchgeführt hatte. Apple werde sich diese Option allerdings für die Zukunft offen halten.
Wie Tim Cook betont, legt Apple grossen Wert darauf, das Barvermögen längerfristig hoch zu halten. Apple nutze seine finanziellen Mittel nicht nur für höhere Investitionen in Forschung und Entwicklung, sondern möchte auch in Zukunft über alle Optionen für strategische Übernahmen verfügen. Zur Finanzierung der Aktienrückkäufe wird Apple in erster Linie auf Kapital aus den Vereinigten Staaten setzen. Eine der Herausforderungen für den Umgang mit den Barreserven liege darin, dass Apple grosse Teile seiner Einnahmen ausserhalb der USA generiere. Diese Einnahmen müsste Apple zusätzlich versteuern, wenn sie für die Ausschüttung von Dividenden sowie für Aktienrückkäufe verwendet würden.