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Den Grundstein zum Vermögen der heute weit verzweigten Familie legte Caspar Melchior Gebert, als er 1874 in Rapperswil SG eine Spenglerei gründete. Seine Nachkommen bauten den Betrieb zu einer europäisch führenden Sanitärtechnikfirma aus. 1997 verkaufte die dritte Generation das Unternehmen für 1,8 Milliarden Franken. Die Gebrüder Heinrich und Klaus Gebert, denen 90 Prozent der Aktien gehört hatten, machten sich fortan als Mäzene in Kunst und Wissenschaft einen Namen. Von diesem Engagement zeugt unter anderem die mit 220 Millionen Franken dotierte Gebert Rüf Stiftung.
Josephine Gebert überlebte als Älteste alle ihre fünf Geschwister. Sie ist Anfang 2019 im 103. Altersjahr im Tessin gestorben. Den Erlös aus ihrer Minderheitsbeteiligung steckte sie in karitative Projekte, während ihr Neffe Konrad Schnyder (63) mit seinem Anteil den Aufbau des Bahntechnikunternehmens Sersa vorantrieb.
(Stand: November 2019)