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Wirkt sich Stress tatsächlich auf unser Gewicht aus? Warum kann Süsses bei Stress zum Gesundheitsrisiko werden? Viele kennen den Griff zum Süssen, um den Stress zu lindern. Wissenschaftler haben bereits Heisshungerattacken als Stressreaktion untersucht und eine Verbindung bestätigt. Damit gibt es eine Stressreaktion mehr, die gesundheitsschädlicher ist als viele denken, vor allem wenn regelmässig versucht wird, den Stress weg zu futtern und das zunehmende Gewicht zur Belastung wird.
Macht Stress uns dick?
Bisher konnte der Zusammenhang von Stress und Übergewicht bzw. Fettleibigkeit nur bei kurzzeitigem Stress bewiesen werden, indem das Stresshormon Kortisol durch Messungen von Urin, Blut und Speicheltests nachgewiesen wurde.
In neuen Forschungen wurden zwei cm lange Haarproben analysiert, wodurch der Stresslevel der letzten zwei Monate untersucht werden konnte. Dabei wurden die Haare von Probanden zwischen 54 und älter untersucht.
Die Tests zeigten, dass Teilnehmer mit einem hohen Kortisolwert auch eher übergewichtig waren. Die höchsten Werte des Stresshormons wurden bei jenen Versuchsteilnehmern gemessen, die als fettleibig eingestuft wurden. Für die Festlegung des Gewichtes wurden jeweils der BMI und der Taillenumfang zugrunde gelegt.
Weitere Studien sollten nun bei jüngeren Menschen durchgeführt werden. Die Forschungen werden als wichtig eingestuft, da herausgefunden werden soll, wodurch das Übergewicht verursacht wird.
Denn das hat gefährliche Auswirkungen auf die Gesundheit. Die bekanntesten Risikofaktoren von Übergewicht sind Diabetes und Herzerkrankungen.