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Die geplante Investition ist Teil des Erneuerungs- und Reformprogrammes der Anglikanischen Kirche und hat zum Ziel, Zehntausende von Menschen in Stadtzentren, Vororten und ländlichen Gebieten zu erreichen.
Justin Welby, Erzbischof von Canterbury und Oberhaupt der anglikanischen Kirche, erklärte: «Wenn wir auf die Gute Nachricht von Jesus Christus hören, bringt das neue Freude, eine neue Zugehörigkeit, einen neuen Lebenssinn und neues Leben.»
Und er fuhr fort: «Diese Projekte zeigen die Dynamik und die Kraft der Mission der Kirche von England, diese Gute Nachricht in unseren Diözesen und Kirchgemeinden weiterzusagen. Wir möchten, dass jeder erfährt, wie sehr er durch Jesus Christus von Gott geliebt ist und wie er diese Liebe für sich selbst finden kann.» Justin Welby hatte kürzlich erklärt, dass er selbst jeden Tag in Zungen bete (Livenet berichtete).
Neue Formen von Kirche unterstützen
Die Initiative plant, Finanzen vor allem in Birmingham, Bradford, Gateshead, Ipswich, Leeds, Portsmouth, Preston, Rotherham, Southend und Stockton-on-Tees einzusetzen. Neue Formen von Kirche sollen regional angepasst und unterstützt werden. So soll in Bradford eine Kirche mit Sportzentrum und Café in einer Nachtclub-Region der Stadt gegründet werden. In Suffolk sollen kleine Gemeinschaften gefördert werden, die sich vor allem in Häusern treffen. Ein Schwerpunkt ist die Gründung und Stärkung neuer Gemeinden in Gebieten mit hohem Anteil an Studenten, so beispielsweise in Durham.
Pastor für soziale Medien
Auf der anderen Seite will die Kirche die Mission im digitalen Raum fördern. So soll – ebenfalls basiert in Durham – ein Pastor für soziale Medien und ein Medien-Beauftragter in Suffolk berufen werden.
Debbie Clinton, Leiterin des kirchlichen strategischen Entwicklungsprogrammes, erklärt: «Von einer Kirche in einem Nachtclubgebiet zu Treffen unter der Woche bis zu einem Medienpastor hat die Kirche von England keine Angst, Neues zu probieren, um auch in Zukunft jedem Ort in unserem Land zu dienen. Wir glauben, dass jeder die Chance haben sollte, die Hoffnung des Evangeliums und die Gemeinschaft mit Christen zu erleben, wo auch immer er wohnt – sei es in einem Stadtzentrum, in einem Vorort oder in entlegenen ländlichen Gebieten.»
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