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Schild AG - vom Textilproduzent zum Immobilienbewirtschafter
1920 hat Herr Adrian Schild die Tuchfabrik S. Brodtbeck und Rosenmund gekauft und in Schild AG umbenannt. Die ehemals aus nur zwei kleinen Gebäuden bestehende Tuchfabrik wurde durch drei Generationen der Familie Schild bis 1970 zu einer modernen und leistungsfähigen Tuch- und Deckenfabrik ausgebaut.
Fast jährlich wurden neue Fabriksäle gebaut und modernste Textilmaschinen angeschafft. Die hochwertigen Wollstoffe für Oberbekleidung und Wolldecken wurden im Inland, in Europa und später in den Mittleren Osten abgesetzt.
Mit Beginn der globalen Verlagerung der Textilproduktion in Billiglohnländer Ende der 1980er Jahre wurden Flächen der Textilproduktion frei und schrittweise an Fremdfirmen vermietet. Dies war der Beginn zur Umnutzung der Tuchfabrikation in ein Industrie- und Gewerbezentrum. Dieses wurde sukzessive weiter entwickelt. Ganze Objekte wurden neu strukturiert, Mieträume saniert und die Infrastruktur erneuert. Erhaltenswerte Bauten wurden sanft saniert, abbruchreife Gebäude wurden durch neue, moderne Baukörper ersetzt. Heute präsentiert sich das schildareal als ein gelungener Mix aus sanierten und umgenutzten Industriebauten und neuen, modernen Gewerbe- und Bürogebäuden.