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- Ein provozierendes Plädoyer für einen realistischen Moralkodex
- Eine Autopsie der menschlichen Moralfähigkeit
- Argumente wider eine Diktatur der Moral
Finanzkrise, Doping-Skandale, Wissenschaftsbetrug, Kriege, Mord und Totschlag – ist es wirklich so, dass die Moral schwindet? Oder ist der Mensch überfordert, weil er möglicherweise weniger Moral verträgt, als er sich selbst verordnet?
Wie alle anderen Lebewesen sind Menschen Egoisten, die in erster Linie das Problem des Überlebens zu lösen haben. Dazu benötigt der Mensch Ressourcen, um die er mit anderen im Wettbewerb steht. Von Natur aus ist der Mensch also weder gut noch böse, sondern er macht nur, was ihm sein biologischer Imperativ gebietet. Als soziales Lebewesen ist nun der Mensch auf ein Miteinander mit Artgenossen angewiesen und kann obendrein sein Verhalten und Handeln kritisch reflektieren, was zur Schaffung eines Wertesystems geführt hat.
Franz M. Wuketits untersucht Herkunft und Zweck moralischen Verhaltens und macht Vorschläge für eine Werteordnung, die an die Bedürfnisse des Individuums angepasst sein muss, wenn sie in der Realität unserer gesellschaftlichen Verhältnisse eine Chance haben soll.
Portrait
Franz M. Wuketits, geb. 1955, lehrt Philosophie mit dem Schwerpunkt Biowissenschaften an der Universität Wien. Dort studierte er Zoologie, Paläontologie, Philosophie und Wissenschaftstheorie. Er ist Autor zahlreicher Bücher zu verschiedenen Themen der Biologie, Evolution und Ethik. Im Gütersloher Verlagshaus erschien zuletzt »Die Boten der Nemesis. Katastrophen und die Lust auf Weltuntergänge«.
Zitat
"Ein provokatives, informatives und unterhaltsames Fachbuch über existenzielle Grundfragen unserer Gesellschaft!"