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Das Zürcher Bezirksgericht hat drei Psychiater vom Vorwurf der Freiheitsberaubung freigesprochen. Sie hatten den jugendlichen Straftäter, der unter dem Namen «Carlos» bekannt geworden war, behandelt. Dabei wurde Carlos mit Medikamenten ruhig gestellt und während 13 Tagen an sein Bett gefesselt, so dass er sich nicht mehr bewegen konnte. Die Psychiater argumentierten, es habe keine Alternative zu diesem Vorgehen gegeben. Sie fühlten sich unschuldig, erklärten sie vor Gericht. Die Staatsanwaltschaft hatte für den verantwortlichen Arzt eine bedingte Freiheitsstrafe gefordert. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. (swisstxt)
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