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«Extreme Wetterereignisse wie die, die wir hier in London und auf der ganzen Welt erlebt haben, sollten ein Weckruf sein und uns alle anspornen, viel ehrgeizigere Klimaschutzmassnahmen zu ergreifen», schrieb der Politiker der Labour-Partei am Mittwoch in einem Gastbeitrag im «Guardian». Der Klimawandel sei kein «entferntes Problem» mehr, sondern eines, was sich zunehmend auch vor der eigenen Haustür zeige.
Nach den verheerenden Überschwemmungen in Deutschland und anderen europäischen Ländern erlebte auch London am vergangenen Sonntag überflutete Strassen, Tunnel und Bahnstationen, wenn auch in deutlich weniger dramatischem Ausmass.
Es sei wichtig, dass Regierungen bei der Weltklimakonferenz Cop26 in Glasgow im November Führungsstärke zeigten und ihre Massnahmen zur Reduzierung klimaschädlicher Emissionen deutlich beschleunigten, schrieb Khan. Aber auch auf regionaler und kommunaler Ebene müssten die Anstrengungen verstärkt werden - etwa um bessere Bedingungen für Fussgänger und Radfahrer zu schaffen oder Zonen einzurichten, in denen für Autos strenge Abgasgrenzwerte gelten. Diese Zonen sollen in London noch deutlich ausgeweitet werden. Seinen Plan, die britische Hauptstadt bis 2030 klimaneutral zu machen, bezeichnete Khan als «ambitioniertestes Ziel jeder vergleichbaren Stadt der Welt».