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Der Prozess von Pranayama befasst sich mit der Atmung, dem Indikator des Lebens. Deshalb kann er, wenn er falsch ausgeführt wird, dem Menschen schaden.
Diese Angst hält viele davon ab, Pranayama zu praktizieren. Der zweite Grund für seine Unbeliebtheit ist das Fehlen von Lehrern, die Pranayama unterrichten können.
Das bedeutet jedoch nicht, dass es ein so schwieriger Prozess ist, dass er nicht auch von einem gewöhnlichen Menschen durchgeführt werden kann.
Im Gegenteil, wenn man es unter der Anleitung eines Experten lernt und praktiziert, lernt man schnell und erfährt die wunderbaren und sogar unvorstellbaren Vorteile.
Der Atmungsprozess umfasst hauptsächlich zwei Aktivitäten, nämlich das Ein- und Ausatmen. Von diesen beiden Tätigkeiten wird die erste im Yogashastra “Puraka” und die zweite “Rechaka” genannt.
Diese beiden Aktivitäten dauern ununterbrochen von der Geburt bis zum Tod einer Person an. Der Zustand, in dem diese beiden Aktivitäten zum Stillstand gebracht werden, wird in den Yogastudien als “Kumbhaka” bezeichnet.
Der Zustand nach dem Einatmen, d.h. Puraka, wird “Abhyantara Kumbhaka” genannt, der Zustand nach dem Ausatmen, d.h. Rechaka. Er wird “Bahya Kumbhaka” genannt.
Zwei weitere Arten von Kumbhaka werden erwähnt. Anstatt über sie im Einzelnen zu sprechen, wollen wir uns dem Prozess des Atmens zuwenden.
Je nach der Geschwindigkeit der Atmung wird sie in drei Teile unterteilt:
Die ruhige Atmung, die sich auf natürliche Weise ohne jede Anstrengung fortsetzt (Quiet Breathing).
Die tiefe Atmung, die durch absichtliche Verlangsamung der Atmung verursacht wird (Deep Breathing).
Die schnelle Atmung, die durch absichtliche Erhöhung der Atemgeschwindigkeit verursacht wird (Fast Breathing).