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Der 'Urvater des Comics' in einer repräsentativen Ausgabe. Nicht nur die Lausbubengeschichte von Max und Moritz ist ein Klassiker, auch Satiren auf die Spiessbürgerwelt wie "Hans Huckebein“ und "Die fromme Helene“ erfreuen sich ungebrochener Beliebtheit. Aber es gibt noch andere Seiten im Wirken von Wilhelm Busch, die hier aufgezeigt werden: der Landschaftsmaler, der Erzähler, der Gedankenlyriker im Geiste Schopenhauers.
• Der Klassiker - jetzt in neuer Ausstattung! • Die Edition wurde von Rolf Hochhuth herausgegeben und gilt als Standard unter den Volksausgaben • Präsentiert alle Bildergeschichten, Prosatexte und Lyrik sowie eine repräsentative Auswahl der Skizzenbücher und der Gemälde (in Farbtafeln)
"Wilhelm Busch ist einer der grössten Meister stilistischer Treffsicherheit. Ich denke, ausser vielleicht Lichtenberg hat es keinen Ebenbürtigen in deutscher Sprache gegeben." Albert Einstein
Portrait
Wilhelm Busch, 15. 04. 1832 Wiedensahl bei Hannover - 9.01.1908 Mechtshausen bei Seesen. Er brach das 1847 in Hannover begonnene Maschinenbaustudium 1851 ab und schrieb sich stattdessen an der Düsseldorfer Kunstakademie ein. 1852 - 53 setzte er das Studium in Antwerpen fort, 1854 wechselte er nach München. Hier blieb er bis 1868; 1869 bis 1872 wohnte er in Frankfurt a. M., danach in Wiedensahl, bis er 1898 zu seinem Neffen nach Mechtshausen zog. Er konnte sich als Maler nicht durchsetzen, aber als Zeichner und Karikaturist. Mit "Max und Moritz' (1865) begann die Zeit der Bildergeschichten. Wilhelm Busch machte sich auch als Lyriker einen Namen. Rolf Hochhuth, geb. 1.4.1931 in Eschwege, arbeitete nach Abschluss einer Buchdruckerlehre in verschiedenen Buchhandlungen in Marburg, Kassel und München. Nebenher war er Gasthörer an den Universitäten in Heidelberg und München. 1955 war er Lektor im Bertelsmann-Lesering und arbeitete an der Herausgabe verschiedener Werksausgaben und Erzählanthologien mit. Seit 1963 lebt Hochhuth als freier Autor in Riehen bei Basel. Der Schwerpunkt seiner Themen liegt auf der Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus. Seine Werke sind mit dokumentarischem Beweis- und Belastungsmaterial angereichert, die Hochhuth in umfangreichen Recherchen zusammengetragen hat. Hochhuth wurde damit zu einem der Hauptvertreter des sogenannten Dokumentartheaters der 60er Jahre. Dabei entwickelte er sich zu einem der erfolgreichsten und umstrittensten Dramatiker in der deutschsprachigen Bühnenwelt. 1980 erhielt er den Literaturpreis der Stadt München und des Verbandes bayerischer Verleger sowie den Geschwister-Scholl-Preis für Literatur, 1990 den Jacob-Burckhardt-Preis der Basler Goethe Stiftung. 2001 folgte der Jacob-Grimm-Preis für seinen Einsatz um die deutsche Sprache.
Schön, daß sich jemand dieses wundervollen Dichters, Malers, Karikaturisten und Erzählers erbarmte und sein Werk noch einmal in hochwertiger Form auflegte. Wilelm Busch beobachtete seine Welt, zeichnete mit wenigen Strichen so viel Charakteristisches an Menschen, daß diese Darstellungen heute so lebendig wie damals scheinen.
Zum Glück wurde sein Talent bereits...Schön, daß sich jemand dieses wundervollen Dichters, Malers, Karikaturisten und Erzählers erbarmte und sein Werk noch einmal in hochwertiger Form auflegte. Wilelm Busch beobachtete seine Welt, zeichnete mit wenigen Strichen so viel Charakteristisches an Menschen, daß diese Darstellungen heute so lebendig wie damals scheinen.
Zum Glück wurde sein Talent bereits zu Schaffenszeiten erkannt. Herrlich und - Kindheitserinnerungen werden wach.
Angewurzelt stand sie da, als sie nach der Pfanne sah :-)