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Im Zuge des 2002 in Kraft getretenen Abkommens über die Personenfreizügigkeit (FZA) wurde die Barauszahlung von Guthaben aus der beruflichen Vorsorge der Schweiz bei einem definitiven Wegzug in einen Mitgliedstaat der EU eingeschränkt.
Die Barauszahlung von Guthaben aus dem obligatorischen Teil der beruflichen Vorsorge der Schweiz (Austrittsleistung) bei definitivem Wegzug in ein Mitgliedsland der EU oder der Europäischen Freihandelsassoziation (EFTA) ist untersagt, wenn die betreffende Person dort weiterhin der obligatorischen Alters-, Hinterlassenen- und Invaliditätsversicherung unterstellt ist (spezifische Regeln gelten für Liechtenstein). Dies gilt für Ausreisen nach dem 31. Mai 2007 bzw. nach dem 31. Mai 2009 im Falle Bulgariens und Rumäniens sowie nach dem 31. Dezember 2016 im Falle Kroatiens.
Der Sicherheitsfonds BVG erteilt weitere Auskünfte.
Letzte Änderung 29.06.2020