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Ob «Songs For The Deaf» oder «Lullabies To Paralyze» das letzte grandiose Album der Queens war, sei dahingestellt, denn mit «Villains» knüpfen die Queens wieder Mitte der Nullerjahre an.
Zu viel ist seit den gloriosen Tagen vor einem Jahrzehnt passiert, als dass ein neues Album die Rückkehr zur Tagesordnung wäre. Josh Homme spielte mit Them Crooked Vultures und Iggy Pop, und die Alben seines anderen Nebenprojekts, den Eagles Of Death Metal machten teilweise mehr Spass als diejenigen von den Queens. Zumindest bis zum 15. November 2015, als der IS im Pariser Bataclan einen Anschlag ein Eagleskonzert verübte. Homme, der die Songs mitschrieb, mitspielte und die Alben produzierte, aber kaum mit den Eagles auf Tour war, zeigte sich vom sinnlosen Töten ebenso schockiert wie Bandmate Jesse Hughes. Und dann war auch noch die Geschichte mit Josh Hommes Herzstillstand 2012.
Die Zeit ist nun reif, um mit den Queens durchzustarten. Dabei wollte die Band herausfinden, wie sie aktuell klingt. Als Produzent wurde Mark Ronson gewählt, der zuvor Amy Winehouse, Lady Gaga oder Paul McCartney produziert hat. Die Wahl war gut, denn Ronson lässt Musiker nach sich selbst tönen. So klingen auf «Villains» die Queens Of The Stone Age nun wieder nach sich selbst, bzw. nach Josh Homme. In den härteren Passagen ist man musikalisch auf den frühen Queens-Alben, wenn es rockt und rollt, befindet man sich im Panoptikum der Eagles Of Death Metall. Mit «Villains» melden sich die Queens Of The Stone Age zurück und sie sind nach wie vor eine Hausnummer.
Screenshot aus dem Promovideo zur Bekanntgabe des Albums: ein schweigendes Video..

Tracklist:
Feet Don't Fail Me
The Way You Used To
Domesticated Animals
Forteress
Head Like A Haunted Horse
Un-Reborn Again
Hideaway
The Evil Has Landed
Villains Of Circumstancey