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- Fähndrich und Van der Graaff präsentieren sich im Teamsprint mit Rang 4 stark. Gold holen die USA vor Schweden und Norwegen.
- Cologna und Furger scheitern bei den Männern bereits im Halbfinal. Mit Norwegen krönt sich der Favorit zum Olympiasieger.
- Die Norwegerin Björgen ist mit 14 Medaillen die erfolgreichste Winter-Olympionikin. Ihr Landsmann Kläbo holt sein 3. Gold in Pyeongchang.
Nadine Fähndrich und Laurien van der Graaff haben im Teamsprint der Frauen über 7,5 km zu überzeugen gewusst. Mit Rang 4 holten die Schweizerinnen den angestrebten Spitzenplatz.
Den Medaillen so nah und doch so fern
Gold holte sich das amerikanische Team nach einem fulminanten Schlusssprint von Jessica Diggins. Sie und Kikkan Randall verwiesen Schweden (Charlotte Kalla/Stina Nilsson) und Norwegen (Marit Björgen/Maiken Falla) auf die weiteren Medaillenränge. Björgen ist nun mit ihrer 14. olympischen Medaille (7 Gold, 4 Silber, 3 Bronze) alleinige Rekordhalterin, liegt aber weiterhin eine Goldmedaille hinter ihren Landsleuten Ole Einar Björndalen und Björn Dählie.
Wenngleich das Schweizer Duo die Edelmetall-Ränge nur um einen Rang verpasste, stand früh fest, dass es im Optimum für «Leder» reichen würde. Zu dominant präsentierten sich die grossen, favorisierten Langlauf-Nationen. Letztlich fehlten zu Bronze über 18 Sekunden.
Cologna und Furger enttäuschen
Roman Furger und Dario Cologna hatten den angestrebten Sprung in den Final verpasst. Die beiden Schweizer wurden in ihrem Halbfinal nur 6. und schafften den Vorstoss unter die besten 10 des Finals auch nicht über die Laufzeit. Dazu war das Duo um exakt 1,8 Sekunden zu langsam.
Mit Gold schmückte sich Norwegen (Martin Sundby/Johannes Kläbo). Kläbo hatte bereits im Sprint und mit der Staffel triumphiert. Silber ging an das russische Team (Denis Spitsow/Alexander Bolschunow), Bronze an Frankreich (Maurice Manificat/Richard Jouve).
Es fehlte überall ein wenig.
Im Interview tat sich Cologna anschliessend schwer, klare Fehler ausfindig zu machen. «Es hat überall ein wenig gefehlt. Spätestens im Final wäre es sehr schwer geworden», resümierte der Münstertaler. Auch Teampartner Furger sprach von einem allgemein eher «schlechten Tag». Er sei vor allem bei den Passagen talabwärts zu langsam gewesen: «Abfahrer werde ich wohl nie», meinte der Urner schmunzelnd.
Sendebezug: Laufende Berichterstattung Olympia