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Schischkin,
Johann, russ. Zeichner, Landschaftsmaler und Radierer, geb. zu Jelabuga (Gouvernement Wjatka), war Schüler der Kunstschule in Moskau und der Akademie in Petersburg, wo er 1863 den großen Preis erhielt. Am bekanntesten machte er sich auch in Deutschland durch seine landschaftlichen Federzeichnungen, die eine ungemeine Gewandtheit verraten; aber auch seine landschaftlichen Ölbilder sind von tiefer, poetischer Erfindung, z. B.: die verfallene Brücke, Gegend bei Düsseldorf, der Fichtenwald, das Innere eines Urwalds, der erste Schnee etc. Er ist Professor in Petersburg, Mitglied der Akademie und Ritter des Stanislausordens.