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LID. Trotz des ersten BSE-Falls im Dezember 2001 stiegen die Fleischverkäufe im Österreich im Jahr 2001 gegenüber dem Vorjahr an. Konkret beliefen sich die Ausgaben der Haushalte für Rindfleisch von September bis Dezember 2000 auf 55,8 Millionen Euro (83,7 Mio. Franken). Das schreibt das Agrarische Informationszentrum. In den ersten vier Monaten des Jahres 2001 dagegen sackten die Verkäufe wegen der BSE-Krise in den Nachbarländern auf 40,6 Mio. Euro (60,9 Mio. Franken) ab und nahmen in der Zeit von September bis Dezember 2001 wieder kontinuierlich auf 56,9 Mio. Euro (85,4 Mio. Franken) zu. Agrarmarkt Austria (AMA) führt diese Entwicklung unter anderem auf die Rindfleischkampagne in der zweiten Jahreshälfte 2001 zurück.
Mediendienst Nr. 2560 vom 04. April 2002