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Für einen Urlaub ist die Geschichte von Thailand sehr bedeutend. Wo könnte man sonst noch so viele Tempel sehen, die so grossartig sind und von den Menschen täglich verehrt und verschönert werden. Wo sonst leben so viele Buddhisten, gemessen an der Zahl der Bevölkerung von über 60 Millionen Menschen in einem Land.
Die Religion ist mit der Geschichte von Thailand eng verbunden. In Thailand wird die Religion des Buddhismus mit dem Hinduismus aus vergangener Zeit zusammen zelebriert.
Durch diesen Götterglauben konnte sich in Thailand das aus Indien stammende Ramanyana und die Verehrung von Brahma, der Schlange Naga in der Chakri Dynastie bis zum 6. Jahrhundert nach Christus, etablieren.
Dann kamen die Mon, ein Volk, das wahrscheinlich aus Indien über Burma in das wie noch heute wirkende Märchenland Thailand eingewandert ist. So gesehen haben alle umliegenden Länder neben Thailand einen bedeutenden Einfluss auf die thailändische Geschichte genommen.
Bis in das 13. Jahrhundert hatten die Khmer aus Kambodscha Fürstentümer in Thailand und zahlreiche Tempelbauten errichtet. Erst im 14. Jahrhundert reden die Thai-Experten dann von den thailändischen Königreichen, die zu dieser Zeit von den Thaifürsten an der Andamanensee zum Teil auch Stadtstaaten waren.
In Sukhothai wird die Entstehung, der heutigen Kultur als erstes schriftlich erwähnt. Das war im Jahr 1238 nach Christus. Das ehemalige Ceylon, ein Königreich an der Südspitze zu Indien, das heute Sri Lanka heißt, hatte in Siam einen großen Einfluss genommen.
Zu dieser Zeit, entstanden die bedeutenden Baustile, die sich bis heute in Thailand Pagoden-artig wieder spiegelt. Diesen typischen Baustiel, der Stupas, nennen die Experten Dagoba Glockenform.
Das Reich Sukhothai, war somit das erste erwähnte thailändische Königreich. Dann folgte ein König mit dem Namen Mengrai. Im Norden von Thailand entstanden zu dieser Zeit parallel Reiche, die miteinander durch die Verheiratungen verschmolzen wurden.
Nach dem Reich der Ayutthaya beginnt in Thailand der Einfluss, der Kolonialmächte. Die Portugiesen kamen wie so oft, zu den Zeiten der glorreichen Seefahrer als erstes nach Siam. Der Verschleiß an thailändischen Königen war zu dieser Zeit groß. Mitte des 15. Jahrhunderts wurde Thailand in Chiang Mai und Ayutthaya von Burma besetzt.
Auch wenn sich Thailand in den letzten Jahrzehnten zu einer der beliebtesten Touristendestinationen weltweit entwickelt hat, liegt das Bruttoinlandsprodukt, welches über den internationalen Tourismus in die Kassen gespült wird, nur bei knapp 7%. Allerdings bedeutet das immer noch Einnahmen in Höhe von fast 16 Milliarden US-Dollar - und über 26,5 Millionen Touristen, die das Land im Jahr 2013 besucht haben.
Während Kultur- und Rundreise immer noch sehr beliebt sind, bilden sich zunehmend neue Arme des Tourismus: von Golf über Yogaurlaub, von Abenteuertourismus bis zum Ökotourismus wird das Angebot mit jedem Jahr vielfältiger.
Thailands Norden wird gerahmt von den Ausläufern des Himalaya-Gebirges, während der Süden an den Golf von Thailand grenzt. Der Isaan, wie der Nordosten des Landes auch genannt wird, liegt zwischen dem Mekong-Fluss, Laos und Kambodscha, während Zentral-Thailand sich eine über 1.800 km lange Grenze mit Myanmar / Burma teilt.
Der im Südwesten liegende "Arm" Thailands grenzt an Malaysia und die Andamanensee des Indischen Ozeans.