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Die Harvard Zitierweise wird sehr häufig in wissenschaftlichen Arbeiten verlangt. Denn beim Harvard-Style werden die Quellen innerhalb des Textes in Klammern angegeben. Folglich steht bei indirekten Zitaten, also einer Gedankenübernahme, ein „vgl.“ davor. Wird mehrmals aus der gleichen Quelle hintereinander zitiert, verwendet man (vgl. ebd.). Daher ist es wichtig, dass wirklich jeder Gedanke, ob direkt oder indirekt gekennzeichnet wird. Denn hier geschehen die häufgisten Fehler: Wer nicht angibt, woher er die Angaben übernommen hat, verfasst ein Plagiat.
Zwei Beispiele zur Zitierweise
Dementsprechend ist es bei wissenschaftlichen Arbeiten unabdingbar, Belege in der Abschlussarbeit anzuführen. Hierbei spielt es keine Rolle, ob es sich um eine Bachelorarbeit oder eine Masterarbeit handelt. Aus diesem Grund muss auch in Hausarbeiten und Seminararbeiten zitiert werden. Hauptsächlich kommen bei der Harvard-Zitierweise ein Doppelpunkt oder auch ein Komma zum Einsatz. Hier ein Beispiel, um die beiden Möglichkeiten zu verdeutlichen:
Wer wissenschaftlich arbeitet „muss jede Quelle deutlich machen“ (Wissenschaftler 2017: 23)
Im oben gezeigten Beispiel folgt in Klammern der Name des Autors, dann das Erscheinungsjahr und nach einem Doppelpunkt die Seite, auf der das Zitat zu finden ist.
Wer wissenschaftlich arbeitet „muss jede Quelle deutlich machen“ (Wissenschaftler 2017, S. 23)
Im zweiten Beispiel wird mit einem Komma getrennt und die Abkürzung S. für Seite verwendet. Wichtig ist einfach bei der Harvard-Zitierweise, dass die Angaben direkt im Text erfolgen. Fussnoten nutzt der Harvard-Style nur, um Anmerkungen zum Text zu machen. Wenn beispielsweise etwas Wichtiges zusätzlich erklärt oder erwähnt werden muss, was aber im Text zu weit führt. Dies kann der Hinweis auf eine weitere Literaturangabe sein oder der Verweis, warum man sich nur auf die Literaturangabe beschränkt etc.