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Nasser Al-Attiyah (QAT) hat die 44. Rallye Dakar gewonnen. Der 51-Jährige gewann in einem Toyota die Traditions-Veranstaltung zum 4. Mal und feierte dabei einen Start-Ziel-Sieg. Ausserdem setzten sich Alexandre Giroud (FRA) bei den Quads und Sam Sunderland (GBR) bei den Motorrädern durch.
Überschattet wurde der Schlusstag von einem tödlichen Unfall. Wie der Veranstalter mitteilte, kollidierte ein Versorgungsfahrzeug des Teams PH Sport mit einem Lastwagen eines Einheimischen.
27. Todesfall seit 78/79
Dabei sei der 20-jährige Quentin Lavallée, der als Mechaniker arbeitete und das Fahrzeug steuerte, ums Leben gekommen. Sein Beifahrer Maxime Frère habe Verletzungen erlitten und sei in ein Krankenhaus gebracht worden. Bei der Dakar kommt es immer wieder zu tödlichen Unfällen. Seit 1978/79 sind 27 Teilnehmer verstorben.
Der Traditions-Event zog 2009 von Afrika nach Südamerika, nachdem die Veranstaltung 2008 kurz vor ihrem planmässigen Start aus Sicherheitsgründen hatte abgesagt werden müssen. Seit 2020 wird in Saudi-Arabien gefahren.