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Herbert Schuch wurde 1979 im rumänischen Timişoara (Temeschburg) als Sohn einer Familie mit deutschen und ungarischen Vorfahren geboren, die 1988 nach Deutschland übersiedelte. Sein Klavierstudium absolvierte er bei Karl-Heinz Kämmerling am Salzburger Mozarteum; ausserdem wurde er im Spiel des Hammerklaviers von Siegbert Rampe ausgebildet. Seit einiger Zeit arbeitet Herbert Schuch auch intensiv mit Alfred Brendel zusammen. International bekannt wurde Schuch, als er in der Saison 2004/05 gleich drei bedeutende Wettbewerbe gewann: den «Concorso Casagrande» in Italien, die «London International Piano Competition» und den Beethoven-Wettbewerb in Wien. Seither war er als Solist mit zahlreichen renommierten Orchestern zu erleben, darunter das London Philharmonic, das RSO Wien, die Camerata Salzburg, die London Mozart Players, das Orchestre National de Lyon und das Münchener Kammerorchester. 2007 debutierte Herbert Schuch mit den Wiener Philharmonikern unter der Leitung von Riccardo Muti bei den Salzburger Festspielen; mit Pierre Boulez erarbeitete er Beethovens Fünftes Klavierkonzert, mit dem HR-Sinfonieorchester unter Anu Tali feierte er seinen Einstand beim Schleswig-Holstein Musik Festival. Konzerte führten Herbert Schuch zum Kissinger Sommer und dem Bonner Beethovenfest, zum Klavierfestival Ruhr und dem «International Keyboard Festival» nach New York; ausserdem gastierte er im Wiener Konzerthaus, der Zürcher Tonhalle und im Parco della Musica in Rom. Kammermusik spielt er mit den Geigerinnen Julia Fischer, Mirijam Contzen und Alina Pogostkina, den Cellisten Julius Berger und Sebastian Klinger sowie dem Henschel, dem Szymanowski und dem Ysaÿe Quartett. Herbert Schuchs erste CD, die 2005 erschien und Werke von Schumann und Ravel enthält, wurde vom Magazin Gramophone als «Editor’s Choice» ausgezeichnet; 2007 folgte eine zweite Soloeinspielung, die Kompositionen von Schubert und Lachenmann koppelt.
23. September 2009