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Viele Techies sträuben sich gegen Trump22. November 2016 um 13:42
Der milliardenschwere Tech-Investor Peter Thiel versucht zur Zeit einen Beraterstab von Silicon-Valley-Insidern zusammenzustellen, der das Übergangs-Team von Donald Trump unterstützen soll, --https://www.
Der milliardenschwere Tech-Investor Peter Thiel versucht zur Zeit einen Beraterstab von Silicon-Valley-Insidern zusammenzustellen, der das Übergangs-Team von Donald Trump unterstützen soll, schreibt die 'Washington Post'.
Thiel, Vorstandmitglied von Facebook und Mitbegründer von Paypal sowie prominenter Trump-Supporter, habe Unternehmer aller politischer Couleur dazu aufgerufen, ihre besten Ideen mit der kommenden Administration zu teilen und gegebenenfalls Mitglied derselben zu werden. In der Hillary-Clinton-Bastion Silicon Valley gestalte sich dies als schwierig. Mehrere nicht näher genannte Personen sagten gegenüber der Zeitung aus der Hauptstadt, dass viele im Valley Trumps Kampagne zu polarisierend fanden und Angst hätten, dass eine Verbindung mit dem künftigen Präsidenten negative Auswirkungen in ihren sozialen und geschäftlichen Kreisen haben könnte.
Diese Reaktion zeigen ein Dilemma der künftigen Administration: Viele der hellsten Köpfe im Tech-Business scheuen sich, Beiträge zur kommenden Regierung zu leisten. Die Gruppe um Thiel sei momentan eine eng verbundene Gruppe von konservativen und wirtschafts-libertären Unternehmern, die sich am kalifornischen Tech-Standort lange geächtet gefühlt haben.
Laut 'Washington Post' ist die zukünftige Administration in Washington bezüglich Technologie-Politik ein unbeschriebenes Blatt. Und weil Trump so wenige Verbindungen in die Tech-Welt habe, sei Thiels Einfluss auf die neue Administration ungewöhnlich gross. Darum haben einige Gesprächspartner der Zeitung zu Protokoll gegeben, dass sie innerlich gespalten seien. Die Möglichkeit zur Einflussnahme sei zu gut, um sie verstreichen zu lassen, sagten einige Unternehmer, die bislang nicht politisch engagiert waren. Gerade Business-Leute in aufstrebenden Märkten, die noch nicht gänzlich staatlich reguliert sind – etwa das Drohnen- oder das Bitcoin-Geschäft –, haben grosses Interesse an einem offenen Ohr in der Hauptstadt. (ts)
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