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Mit der Revision der FMBV per 1. Januar 2018 wurde der Teil 2 des Anhangs 4.1 (Liste der Stoffe, deren Inverkehrbringen oder Verwendung in der Tierernährung eingeschränkt oder verboten ist) geändert und damit das Verfütterungsverbot von Hanf für Nutztiere gelockert.
Nach wie vor gilt ein generelles Verfütterungsverbot der ganzen Hanfpflanze wie z.B. Stängel, Blätter, Blüten und Produkte davon. Hingegen dürfen Hanfsamen und Produkte (Derivate) davon, an Nutztier-Arten verfüttert werden, welche keine Milch produzieren, die für den menschlichen Verzehr bestimmt ist. Dazu gehört auch das Pferd. Diese Regelung unterscheidet wegen des Vorsichtsprinzips nicht zwischen männlichen und weiblichen Tieren.
Mit dieser Regelung will der Gesetzgeber sicherstellen, dass tierische Produkte, insbesondere Milch, frei von THC-(Tetrahydrocannabinol) bleiben.
Der Hanf darf nur aus Sorten stammen, die die Anforderungen der Saat- und Pflanzgutverordnung (SR 916.151.1) erfüllen.