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Mittels der Sekundäranalyse verschiedener Schweizer Datensätze wurde im Projekt die Strukturen sozialer Ungleichheit und deren Auswirkungen auf die Wahrnehmungen und Handlungspräferenzen der Gesellschaftsmitglieder bestimmt.
Verschiedene Sekundäranalysen
Das Projekt knüpft an die Diskussion um die sinkende Beschreibungs- und Erklärungskraft herkömmlicher Schicht- und Klassenmodelle an. Mittels eines erweiterten Ungleichheitsmodells, das nicht nur zwischen Unten und Oben, sondern auch zwischen zentralen und peripheren Positionen unterscheidet und neben den sozioökonomischen auch soziokulturelle Ressourcen einbezieht, wird eine, systematische Beschreibung sozialer Bevorzugungen und Benachteiligung geliefert. Darauf aufbauend werden Bevölkerungsgruppen in ähnlichen Lebenslagen identifiziert.
Anhand von Wertepräferenzen und Erziehungszielen, der Wahrnehmung soziale Ungleichheit, der Einschätzung des Gesundheitszustandes und des Bewältigungsverhaltens sowie des politischen Verhaltens, der Arbeitssituation und des Medienkonsums wird gezeigt, inwieweit sich aus der Zugehörigkeit zu einer bestimmten sozialen Lage Rückschlüsse auf die Denk- und Handlungsmuster einer Person ziehen lassen
Die empirische Untersuchung beruht auf Sekundäranalysen repräsentativer Befragungsdaten (Levy et al. 1991, Diekmann et al. 1994, SAKE 1991, 1997).