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Cembalo
Gezupft nicht gehämmert
Das Cembalo ist ein Instrument mit Saiten, die über Tasten angezupft werden, unterscheidet sich aber vom Klavier durch geringeren Tonumfang (4 bis 5 Oktaven) und eine andere Tonerzeugungstechnik. Der Ton wird erzeugt, wenn eine Taste angeschlagen wird. Im Unterschied zum Klavier wird die Saite nicht mit einem Hämmerchen angeschlagen, sondern mit Plektren (sog. Kiele) gezupft. Der Klang ist heller und obertonreicher. Das Cembalo erlebt vom 15. bis 18. Jahrhundert eine Blütezeit. Erste Belege weisen auf Italien im 14. Jahrhundert hin. Im 16. Jahrhundert wurde Flandern ein Zentrum des Cembalobaus. Cembalos wurden aber auch in anderen Ländern Europas gebaut.
Warum
Im 15./16. Jahrhundert etablierte sich das Cembalo in der Renaissancemusik. Im Barock wurden viele Werke, die heute als Höhepunkte gelten, für das Cembalo geschrieben. Ende des 18. Jahrhunderts begann das Hammerklavier das Cembalo zu verdrängen. Das Cembalo lässt sich sowohl als Soloinstrument wie auch als Melodie- oder Basso Continuo- Instrument in Orchestern spielen. In der Barockzeit wurde das Instrument auch in der Kammermusik sowie in der Oper eingesetzt.
Wer
Kinder können ab etwa 5 bis 6 Jahren mit dem Unterricht beginnen. Das Cembalo eignet sich besonders, da der leichte und präzise Anschlag Kindern entgegenkommt. Interesse und Spass an der Musik, daneben auch eine gewisse Geschicklichkeit mit Fingern und Händen sind gute Voraussetzungen.
Unterricht
Der Unterricht findet meist im Einzelunterricht statt. Er wird so früh wie möglich durch Ensemblespiel ergänzt.
Daten
Unterrichtstag und Zeit nach individueller Vereinbarung mit der Lehrperson.
Lehrpersonen
Ort
Bern
Preis
Anmeldung
Jeweils bis 1. Juni für einen Eintritt nach den Sommerferien und bis 1. Dezember für einen Eintritt nach der Sportwoche. Wir kontaktieren Sie nach Absenden dieser Anmeldung telefonisch. Bei Kindern und Jugendlichen findet vor Eintritt in die Musikschule ein Beratungsgespräch statt.