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Die Schweiz ist Mitglied in verschiedenen internationalen Forschungsorganisationen. Die internationalen Verträge sehen oftmals vor, dass die Mitgliedstaaten von Industrieaufträgen profitieren können. Um dieses Potenzial für die Schweizer Forschung und Wirtschaft besser nutzen zu können, haben das SBFI, das Paul Scherrer Institut PSI und die EPF Lausanne (EPFL) das «Swiss ILO Office» geschaffen. Als nationale Koordinationsstelle sorgt es für die Vernetzung und letztlich die Beteiligung von Unternehmen und Forschungsstätten aus der Schweiz an den internationalen Vergabeverfahren.
Das «Swiss ILO Office» ist in einer ersten Phase der ETH Lausanne angegliedert. Ein Ausschuss aus Vertreterinnen und Vertretern des SBFI, der ETH Lausanne und des PSI leitet die Tätigkeiten des «Swiss ILO Office» und trifft sich dazu zweimal jährlich.
Das «Swiss ILO Office» hat namentlich folgende Aufgaben:
- Aufbau und Pflege eines Netzes von Schweizer Unternehmen und Forschungsstätten, deren Dienstleistungen, Produkte oder Tätigkeiten für die jeweiligen Forschungsorganisationen von Nutzen sein könnten;
- Gezielte Information dieses Netzes über Ausschreibungen der internationalen Forschungsorganisationen und Beratung bezüglich der Vergabeverfahren;
- Förderung der Dienstleistungen, zum Beispiel im Rahmen der Produkte oder Tätigkeiten der Mitglieder dieses Netzes durch Bekanntmachung bei den Forschungsorganisationen, zum Beispiel an von bestimmten Organisationen einberufenen ILO-Sitzungen oder in ähnlichem Rahmen;
- Erfassung der von internationalen Forschungsorganisationen in der Schweiz investierten Beträge und Weiterverfolgung der Entwicklung;
- Unterstützung einer Erhöhung der Anzahl Stellen, die Schweizerinnen und Schweizer in internationalen Forschungsinstitutionen besetzen.