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Am 15. August 1987 zerstörte ein extremes Hochwasser grosse Teile der Verkehrsinfrastruktur im oberen Reusstal, Kanton Uri. Nebst der Gotthardbahn und der besonders stark beschädigten Kantonsstrasse war auch die Nationalstrasse N2 bei der Reussbrücke Wassen betroffen. Durch Erosion wurde ein im Hang fundiertes Schachtfundament eines Pfeilers der Talspurbrücke freigelegt und mit fortschreitender Erosion um rund 1,5 Meter abgesenkt. Der Brückenträger vermochte dieser Einsenkung zwar zu folgen und stürzte nicht ein, er riss aber über dem Pfeiler sehr stark auf und befand sich praktisch im Bruchzustand. Die Brücke musste in der Folge abgerissen und neu gebaut werden.
Die Schweiz hatte vor 31 Jahren grosses Glück. Die Brücke stürzte nicht ein. Genua war das gestern im Fall der Morandi-Autobahnbrücke nicht beschieden. Mittlerweile sprechen die Behörden von 37 Toten.
Die Tagesschau von 1987 zum Unwetter finden Sie hier.