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Peru ist zu über 40 Prozent bewaldet. Die fortschreitende Abholzung bedroht jedoch die wichtigen Lebensräume und verschlechtert die Lebensgrundlage insbesondere der indigenen Gemeinschaften.
Der TUI Forest Peru zielt darauf ab, die einheimischen Wälder in den Hochanden wiederherzustellen und zu schützen. Die Initiative befähigt lokale Gemeinden in der Vilcanota-Bergkette in der Nähe von Cusco, heimische Bäume zu pflanzen und sich neue Einkommensmöglichkeiten zu erschliessen.
Die TUI Care Foundation wird die Pflanzung von insgesamt 1,9 Millionen Bäumen ermöglichen. Im Fokus stehen Polylepis-Bäume, die an die extremen Höhen von 4000 Metern und mehr angepasst sind.
Die Polylepis-Wälder spielen eine wesentliche Rolle, um Millionen von Menschen mit Wasser zu versorgen – sowohl in den Anden als auch in Städten und Dörfern des Tieflands, wo Gletscherschmelzwasser eine wichtige Wasserquelle ist.
Um die ehrgeizigen Ziele der Initiative zu erreichen, errichten und unterhalten die indigenen Gemeinden in der Region mindestens 20 Baumschulen. Die Baumschulen werden gemeinsam mit den Hochanden Gemeinden – in denen sich viele Menschen um die wachsenden Setzlinge kümmern – geführt. Insgesamt werden so über 800 Hektar Wald wiederhergestellt. (TI)