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Joseph ist sieben, und Brüssel ist unter deutscher Besatzung, als Herr und Frau Bernstein ihren Sohn bei den de Sullys abgeben, weil er zu Hause nicht mehr sicher ist. Ob er seine Eltern jemals wiedersehen wird, ist ungewiss.Mit einem gefälschten Pass ausgestattet, findet Joseph Unterschlupf in der Gelben Villa von Pater Bims, wo noch viele andere Jungen Zuflucht vor der Verfolgung der Nazis suchen. An der Seite seines zu gross geratenen Freundes Rudy, dem ewigen Unglücksraben, übersteht Joseph die Schrecken des Krieges und wird eingeweiht in das geheimnisvolle Doppelleben des Paters. Von ihm erfährt er, dass er zwar nicht adelig ist, aber einem auserwählten Volk angehört, dem Volk der Juden. Pater Bims lehrt Joseph, dass er ein Kind von Noah ist: Ein jüdischer Junge, der dazu beitragen soll, dass sein Glaube gegen alle Bedrohungen weiterhin seinen Platz in der Welt behauptet.Die lang erwartete Fortsetzung der erfolgreichen Bestssellerreihe, die mit Monsieur Ibrahim und die Blumen des Koran und Oskar und die Dame in Rosa Eric-Emmanuel Schmitts literarischen Weltruhm begründete.
Portrait
Eric-Emmanuel Schmitt, geboren 1960 in Sainte-Foy-lès-Lyons, studierte Klavier in Lyon und Philosophie in Paris. Anfang der 90er Jahre begann er als Autor für Theater, Film und Fernsehen zu arbeiten. Er lebt heute in Brüssel. Mit seinen kleinen Erzählungen über die grossen Religionen der Welt wurde er international berühmt und gehört zu den erfolgreichsten Gegenwartsautoren in Frankreich. Seine Werke wurden in 40 Sprachen übersetzt und haben sich mehr als zehn Millionen Mal verkauft. Mit einem eigenen Theater in Paris, das er 2012 erwarb, erfüllte sich Eric-Emmanuel Schmitt einen langersehnten Traum. Zuletzt erschien in deutscher Übersetzung: ›Die zehn Kinder, die Frau Ming nie hatte‹, Frankfurt am Main 2014
Literaturpreise:
Deutscher Bücherpreis 2004
Inés Koebel, geboren in Bamberg, arbeitete als Buchhändlerin und freie Feature Autorin. Sie übersetzt aus dem Französischen und Portugiesischen, hat den Band ›Brasilien erzählt‹ (S.Fischer 1994) editiert und ist Mitherausgeberin der neuen Pessoa Werkausgabe. Neben dem ›Buch der Unruhe‹ hat sie die Gedichte von Álvaro de Campos, Alberto Caeiro und Ricardo Reis übertragen sowie Baron von Teive und sein statisches Drama ›Der Seemann‹.
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von einer Kundin/einem Kunden aus Wien am 26.05.2012
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe
Ganz nettes Buch was sich sehr schnell liest.
Es gibt einzelne Stellen die nicht so leicht verständlich sind, vor allem für Kinder.
Ob es sich lohnt dieses Buch zu kaufen kann man nicht sagen.
Menschlich bleiben in schwierige Zeiten!
von einer Kundin/einem Kunden am 28.09.2011
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe
Joseph ist sieben und Jude. Sein Leben ist durch den Nationasozialismus bedroht. Er überlebt im besetzten Belgien nur mit falschen Papieren in der "Gelben Villa", eine Art Internat, betreut von Pater Bims. Pater Bims schafft es ihm seine Wurzeln zu lassen und mit kleinen Tricks auch seinen Glauben zu erhalten und sogar zu förder...
Joseph ist sieben und Jude. Sein Leben ist durch den Nationasozialismus bedroht. Er überlebt im besetzten Belgien nur mit falschen Papieren in der "Gelben Villa", eine Art Internat, betreut von Pater Bims. Pater Bims schafft es ihm seine Wurzeln zu lassen und mit kleinen Tricks auch seinen Glauben zu erhalten und sogar zu fördern. Großartiges Buch voller Menschlichkeit und Würde auch in schwierigen Zeiten.