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Brice Marden (geb. 1938, Bronxville, NY) etablierte sich in den 1960er-Jahren mit monochromen Gemälden und emotional geprägten Zeichnungen. Früh forderte Marden für seine Zeichnungen eine eigenständige Wertschätzung. Die Ausstellung mit rund 90 Werken zwischen 1972 und 2019 zeigt unter anderem wichtige Zeichnungsserien und Gemälde aus der Sammlung des Künstlers, von denen einige zum ersten Mal überhaupt zu sehen sind. Durch die Gegenüberstellung von Zeichnungsserien und Malerei wird das Prozesshafte in Mardens Schaffen deutlich. Ausgangspunkt der Ausstellung ist eine Werkphase, die in Basel ihren Ursprung hat. Marden setzte sich während sieben Jahren intensiv mit der Stadt auseinander: 1978 gewann er einen Wettbewerb zur Neugestaltung der Chorfenster des Basler Münsters. Die Entwürfe dazu wurden schliesslich nicht realisiert. Eine Auswahl der Studien zu diesem Projekt, die sich im Kunstmuseum befinden, sowie einige in diesem Kontext entstandene Window Paintings, die äusserst selten ausgestellt werden, vergegenwärtigen diese Phase seines Schaffens.