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Sauber in Brasilien ohne Punkte
Der GP von Brasilien brachte Sauber auch schon Glück. Heute allerdings nicht. Dafür zeigte Lewis Hamilton der Konkurrenz den Meister.
Das Hinwiler Team Alfa Romeo blieb im Grand Prix von Brasilien ohne Punkte. Kimi Räikkönen klassierte sich als Zwölfter, Teamkollege Antonio Giovinazzi wurde Vierzehnter.
Die Aussichten auf einen sechsten Top-10-Platz in dieser Saison wurde für den Hinwiler Rennstall bereits im Sprint-Qualifying am Samstag getrübt, als sich Räikkönen und Giovinazzi berührten, wodurch sich Ersterer drehte und ans Ende des Feldes zurückfiel. Am Sonntag startete der Finne deshalb aus der Boxengasse.
Ein Chaos wie vor zwei Jahren, als die Formel 1 vor der Corona-bedingten Pause zum letzten Mal in São Paulo Halt gemacht hatte, blieb diesmal aber aus. Damals sprangen für Alfa Romeo dank den Plätzen 4 und 5 22 Zähler heraus.
Dies hätten die Hinwiler im Kampf um den 8. Rang in der Konstrukteurs-WM auch heuer gut gebrauchen können. So aber liegt Alfa Romeo bei drei ausstehenden Rennen weiterhin zwölf Punkte (11:23) hinter Williams zurück.
Hamiltons fulminante Aufholjagd
Ein entfesselter Lewis Hamilton gewann nach einer starken Aufholjagd den Grand Prix von Brasilien. Der Weltmeister siegt im Mercedes vor Max Verstappen im Red Bull und Teamkollege Valtteri Bottas.
Für Hamilton war es der 101. Sieg in der Formel 1, der sechste im 19. Saisonrennen und der dritte auf der Strecke in Interlagos nach 2016 und 2018. Damit verkürzte der Engländer, der das Rennen nach einer Rückversetzung wegen eines unerlaubten Motorwechsels nur von Startplatz 10 in Angriff nehmen konnte, den Rückstand in der WM-Wertung auf den führenden Verstappen auf 14 Punkte.