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Für Gastgeber Japan endete das Rugby-Märchen an der Heim-WM in den Viertelfinals. Die Japaner mussten sich dem zweifachen Weltmeister Südafrika 3:26 geschlagen geben. Die «Springboks» treffen im Halbfinal am nächsten Sonntag auf Wales (20:19 gegen Frankreich).
Den Japanern, die am Heimturnier in der Vorrunde mit Siegen gegen Irland und Schottland zu begeistern wussten, gelang in ihrem ersten Viertelfinalspiel in der 32-jährigen WM-Geschichte keine neuerliche Überraschung. Trotz einer ansprechenden ersten Halbzeit (3:5) mit viel Ballbesitz mussten sich die Asiaten gegen die favorisierten Südafrikaner am Ende deutlich geschlagen geben. Dank drei verwandelten Strafkicks von Handré Pollard und zwei Tries zog der WM-Dritte von 2015 letztlich locker in die Halbfinals ein.
Dort kommt es am nächsten Sonntag zum Duell mit Wales. Die Waliser bezwangen in einer umkämpften Partie Frankreich nach einem Pausenrückstand 20:19 und schafften damit zum dritten Mal nach 1987 und 2011 den Sprung unter die letzten vier Mannschaften. Dabei lagen die «Dragons» zur Halbzeit noch 10:19 zurück, ehe nach einer Roten Karte gegen den Franzosen Sébastien Vahaamahina wegen eines Ellbogenschlages das Spiel drehte. Wales nutzte die Überzahl aus und schaffte nach einem Try von Ross Moriarty, der nach Videobeweis zählte, sechs Minuten vor Schluss noch die Wende.
Bereits am Samstag kommt es im ersten Halbfinal zum Aufeinandertreffen der beiden Rugby-Grossmächte Neuseeland und England. Dabei streben die «All Blacks» als Titelverteidiger gegen den Weltmeister von 2003 die dritte Finalteilnahme in Folge an. (abu/sda)