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Sie sind 84, könnten aber locker als Anfang 60 durchgehen. Wie machen Sie das?
Ich habe einen Jungbrunnen. Es sind meine drei Enkelkinder, die ich über alles liebe. Der älteste Junge ist acht und die Zwillinge sind sieben. Sie haben mir eine völlig neue Lebenseinstellung gegeben.
Die wäre?
Das ich unbedingt noch ein bisschen länger auf Erden bleiben will, um mitzuerleben, wie sie älter werden. Ich habe deshalb ja auch meinen Alkoholkonsum sehr reduziert. Enkelkinder füllen ein Loch im Herzen, von dem ich nie wusste, dass es da war.
Sie sind seit fast 60 Jahren als Schauspieler erfolgreich. Haben Sie Tipps, wie man so etwas hinbekommt?
Es liegt alles an der Einstellung. Ich wollte nie ein Star sein. Wenn ich dann junge Schauspieler höre, was ihr grösstes Ziel sei, dann lautet das oft: «Ich will reich und berühmt werden.» Mit solchen Allüren klappt das nie lange.
Wenn Sie auf Ihr Leben zurückschauen, gibt es etwas, was Sie unbedingt noch machen wollen?
Nicht wirklich. Ich habe die wichtigen Dinge auf meiner Liste abgearbeitet und wiederhole sie schon wieder (lacht). Ich reise gerne, aber irgendwie scheint es keinen interessanten Platz mehr zu geben, wo ich noch nicht war.
Gibt es etwas, was Sie im Leben bereuen?
Ich betrachte mich als einen der glücklichsten Menschen der Erde. Das Einzige, was ich bereue, ist, dass mein Vater meinen beruflichen Erfolg nicht mehr miterleben durfte. Als er starb, war ich ein arbeitsloser Schauspieler ohne einen Rappen in der Tasche.