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Wolfgang Amadeus Mozart schrieb seine erste noch erhaltene Sinfonie im Alter von acht Jahren. Im Jahr 1764 war die Familie in England, London und Mozart durfte nicht Klavier spielen, da sein Vater Leopold krank war. Seine Zeit nutze er daraufhin, um seine erste Sinfonie, die 1. Sinfonie Es-Dur KV 16, zu schreiben. Das Werk wurde am 21. Februar 1865 in London uraufgeführt.
Bis heute ist nicht eindeutig geklärt, ob es sich tatsächlich um die erste Sinfonie Mozarts handelt. Zudem ist von Überarbeitungen und Korrekturen die Rede, die unter anderem auch sein Vater Leopold vorgenommen haben soll. Inwieweit die 1. Sinfonie Es-Dur KV 16 also nun das erste Werk des jungen Wolfgang Amadeus Mozart darstellt, kann aktuell nicht mehr beantwortet werden.
Mozart spricht die Sprache der Musik
Die erste Sinfonie von Mozart ist bereits ein Meisterstück in sich, das für große Bühnen geschrieben ist. Mozart ist ein wahres Wunderkind und jongliert die Vokabeln der Musik, als wäre diese seine Muttersprache. Auffällig ist bei seinen frühen Werken zudem, dass dort Passagen inbegriffen sind, die Mozart in seinen späteren Werken wieder genutzt beziehungsweise aufgegriffen hat. Die ersten Werke Mozart scheinen damit zugleich prägend als auch zukunftsweisend zu sein.
Vorbilder und Studium
Der Vater von Mozart, Leopold, spielt eine wichtige Rolle im Werdegang des heute weltweit berühmten Komponisten. Es scheint außer Frage, dass Mozart ein großes Talent in sich trug, das immer noch verblüffend und unerklärlich scheint. Dennoch war auch Mozart nicht ohne Studium und Vorbilder. Schon im Alter von vier Jahren bekam er zusammen mit seiner fünfjährigen Schwester Nannerl Musikunterricht von seinem Vater. Seine Begabung zeigte sich am Klavier und der Violine.
Schon früh spielten die Geschwister zusammen für den Adel in ganz Europa, angefangen in München und Passau bis nach Wien, Brüssel, Paris, Versailles, London, Amsterdam, Den Haag, Genf, Bern und Zürich.
Mozart studierte auf Anweisung seines Vaters Leopold unter anderem die Sinfonien von Carl Friedrich Abel, Johann Christian Bach, J. G. Eckard und Hermann Friedrich Raupach. Er schrieb beispielsweise eine Sinfonie ab und nutze diese als Muster, um eine eigene Sinfonie zu schreiben. Johann Christian Bach traf Mozart sogar höchstpersönlich und hatte eine hohe Achtung vor ihm.
Leopold bringt seinem Sohn Disziplin bei und unterstützt Wolfgang Amadeus seine ersten wichtigen Schritte zu machen, was sicher auch dazu beigetragen hat, dass er so früh und so reif solche noch heute gespielten Sinfonien entwarf. Mit nur 12 Jahren hatte er bereits drei Opern komponiert.
Mozarts musikalisches Erbe
Als Mozart am 5. Dezember 1791 im Alter von nur 35 Jahren in Wien aufgrund einer Krankheit starb, hinterlässt er über 262 Werke und zahlreiche Anhänge. Sein musikalisches Erbe enthält 18 Messen, 12 Violinen Konzerte, 13 Werke für Blasinstrumente und Orchester, 18 Klaviersonaten, 42 Lieder, 23 weitere Orchesterwerke, 30 Klavierkonzerte und 41 Sinfonien sowie 21 Opern. Viele seiner Werke sind heute bekannt, darunter die Zauberflöte, die Hochzeit des Figaros, die Entführung und eine kleine Nachtmusik.