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Jil Teichmann (WTA 29) liess sich beim WTA-1000-Turnier in Rom von Karolina Pliskova (WTA 6) nicht stoppen. Die Schweizerin besiegte die Rom-Spezialistin, die in den letzten 3 Jahren immer den Final erreicht hatte, mit 6:2, 4:6, 6:4.
Den ersten Satz entschied Teichmann mit einem Break-Festival für sich: Die Seeländerin gestand der Tschechin kein einziges Game bei eigenem Aufschlag zu. Weil Teichmann selbst aber auch zweimal den eigenen Service abgeben musste, brachte sie den ersten Durchgang nach rund 40 Minuten mit 6:2 ins Trockene.
Danach geriet die 24-Jährige innert Kürze mit 0:3 in Rückstand und konnte den zweiten Satz trotz zwischenzeitlicher Aufholjagd nicht mehr retten.
Im Entscheidungsdurchgang stoppten die ständigen Breaks dann plötzlich. Erst beim Stand von 4:3 gelang Teichmann wieder mal ein Servicedurchbruch, welchen die Tschechin aber sofort konterte. In der Folge realisierte die Schweizerin tatsächlich ein achtes und letztes Break, das ihr nach über zweieinhalb Stunden den Einzug in den Achtelfinal sicherte.
Dort trifft sie auf Jelena Rybakina (WTA 17). Erst vergangene Woche hatte die Bielerin die Kasachin im Achtelfinal von Madrid deutlich geschlagen.
Bencic nach miserablem 2. Satz out
Die zweite Schweizerin in Rom ist derweil ausgeschieden: Belinda Bencic (WTA 14) missglückte die Revanche gegen Amanda Anisimova (WTA 32). Die Ostschweizerin unterlag der Amerikanerin 6:7 (5:7), 1:6. Bereits an den Australian Open Anfang Jahr war sie an der 20-Jährigen ebenfalls in der 2. Runde gescheitert.
Auf Sand in der italienischen Hauptstadt entwickelte sich zunächst ein enges Duell. Beiden Spielerinnen gelang früh ein Break, danach neutralisierten sie sich. Im Tiebreak zog Bencic schliesslich knapp den Kürzeren.
Erneut frühes Out
Im zweiten Satz geriet die 25-Jährige dann aber völlig aus dem Tritt und brachte keines ihrer Aufschlagspiele (ein Break) mehr durch. Nach ihrem Titel in Charleston scheidet sie damit wie in Madrid (Achtelfinal) erneut früh aus.