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Der Zisterzienserorden ist ein monastischer Orden der römisch-katholischen Kirche und umfasst Mönche und Nonnen, welche in der Tradition der Gründer des Klosters Cîteaux seit 1098 ein Leben des Gebetes, der Lesung und der Arbeit führen wollen.
Der Orden entstand durch eine Reform des benediktinischen Mönchtums.
Mit dem Eintritt von Bernhard von Clairvaux (um 1090–1153) zusammen mit 30 Gefährten in den Konvent von Cîteaux im Jahre 1113 begann die Blütezeit des Zisterzienserordens. Dieser verbreitete sich schnell in ganz Europa und darüber hinaus durch die Gründung vieler neuer Konvente. Obwohl es innerhalb des Ordens Zurückhaltung gegenüber zisterziensischen Frauenklöstern gab, entstanden mit der Zeit sehr viele Zisterzienserinnenkonvente.