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Artikel "Moderne Bildgebung bei Kopfschmerzen"
01.02.2010 | PDF | 522.43 KB
An unseren beiden Standorten in Zürich bieten wir Ihnen unter anderem folgende neuroradiologischen Untersuchungen an:
Die Computertomographie des Kopfes wird u.a. eingesetzt bei Verdacht auf Blutungen oder Durchblutungsstörungen (Schlaganfall), zum Ausschluss von Gehirntumoren, bei Schädelverletzungen sowie zur Kontrolle nach operativen Eingriffen am Kopf.
Am häufigsten sind Abklärungen bei degenerativen Erkrankungen („Altersveränderungen“) mit der Frage nach einem engen Spinalkanal oder einer Diskushernie (Bandscheibenvorfall).
Eine Myelografie ist ein röntgendiagnostisches Verfahren zur Darstellung des Nervensacks (Duralsacks) im Wirbelsäulen-Kanal. Dabei wird ein wasserlösliches Kontrastmittel in diesen Raum eingebracht und die Verteilung des Kontrastmittels dann mit Hilfe einer Röntgenaufnahme festgehalten. Durch die Verteilung des Kontrastmittels innerhalb des Wirbelkanals lassen sich Einengungen des Nervensacks in verschiedenen Höhen darstellen, ebenso wie eine Zunahme derartiger Einengungen bei krankhafter Beweglichkeit von Wirbelsäulen-Segmenten.
Auf den Bildern der Computertomographie CT oder der Magnetresonanztomografie MRI können Knochen und Nervengewebe zwar deutlich voneinander abgegrenzt werden. In manchen Fällen lassen sich die Beschwerden der Betroffenen mit diesen Mitteln trotzdem nicht immer einer bestimmten Etage der Wirbelsäule zuordnen. Das ist aber bei einer notwendigen Operation relevant.
Die Multiple Sklerose MS ist eine sehr häufige entzündliche Erkrankung des zentralen Nervensystems. Die radiologische Abklärung erfolgt mittels Kernspintomographie (MRI) im Rahmen einer Erstuntersuchung oder als Verlaufskontrollen um den Effekt einer Therapie zu beurteilen.
Häufige Ursachen für eine Demenz sind die Alzheimer-Krankheit oder eine Arteriosklerose mit chronischer Durchblutungsstörung des Gehirns. Die Untersuchung erfolgt am besten mit MRI und hat unter anderem den Zweck, behandelbare Ursachen für eine Demenz zu diagnostizieren.
Ein MRI bei Parkinson-Patienten wird oft gemacht, wenn die Symptome der Krankheit nicht ganz typisch sind oder wenn die Therapie ungenügend wirkt.
Hirntumore lassen sich mit MRI nachweisen oder ausschliessen. Ist eine Operation nötig, liefert das MRI dem Neurochirurgen wichtige Informationen über die Lokalisation des Tumors und auch über das umliegende gesunde Gehirn, das während des Eingriffes nicht geschädigt werden darf.