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Mehrere Gummibootfahrer sind am Dienstag auf der Aare versehentlich in eine Militärübung geraten. Wegen des grossen Andrangs verpassten sie den Ausstieg an der eigens vorbereiteten Auswasserungsstelle. Ein Gummiboot fuhr in ein Seil, das über den Fluss gespannt war.
Dabei wurde eine Person leicht verletzt, wie Armeesprecher Daniel Reist am Mittwoch auf Anfrage der Nachrichtenagentur sda sagte. Er bestätigte entsprechende Angaben der Gratiszeitung "20 Minuten" und des Fernsehsenders TeleBärn.
An der Übung bei Jaberg zwischen Thun und Bern beteiligten sich die Armeeangehörigen im Rahmen eines Wiederholungskurses. Das Bataillon der Katastrophenhilfe übte den Bau einer Notbrücke.
"Alles lief nach Vorschrift ab", versicherte Reist. So wurde mit Warnschildern auf die Stelle für das Auswassern frühzeitig aufmerksam gemacht.
Wegen des heissen Sommertages waren allerdings viele Gummiboote unterwegs. "Deshalb gab es einen Stau wie auf der Autobahn", erklärte Reist. Wer den Ausstieg verpasst hatte, wurde von den Armeeangehörigen aufgefordert, an einer anderen Stelle auszuwassern. Dass dadurch etwas Aufregung entstanden sei, sei normal.
Laut Reist handelt es sich um den ersten solchen Zwischenfall seit Jahrzehnten. Für künftige Übungen will sich die Armee nun überlegen, ob sie beispielsweise mit weiteren Plakaten die Bevölkerung noch besser informieren kann.