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Die Schweiz unterhält gute Beziehungen zu Sambia. Seit dem 1. März 2020 vertritt die Schweizer Botschaft in Harare (Simbabwe) die Schweiz politisch in Sambia. Für alle konsularischen Angelegenheiten ist das Regionale Konsularzentrum Südliches Afrika in Pretoria und der Honorarkonsul in Lusaka zuständig.
Bilaterale Beziehungen
Schwerpunkte der Beziehungen
Die Schweiz und Sambia haben sich auf eine Zusammenarbeit in den zwei Schwerpunktbereichen Ernährungssicherheit und Bekämpfung von HIV/Aids geeinigt. In Sambia werden dazu rund ein Duzend Projekte zusammen mit ausgewählten Partnern unterstützt. Jährlich fliessen rund 3.5 Million Franken in die Projektarbeit. Sambia ist Teil des Regionalprogramms Südliches Afrika der Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA). Das künftige DEZA-Programm, welches 2023 beginnt, wird neu auf zwei Länder (Simbabwe und Sambia) fokussieren. Gemäss der Strategie der internationalen Zusammenarbeit 2021–2024 der Schweiz bleibt Sambia ein Schwerpunktland für die bilaterale Entwicklungszusammenarbeit.
Der wirtschaftliche Austausch zwischen der Schweiz und Sambia ist gering. Die Schweiz importiert Edelmetalle und Agrarerzeugnisse und exportiert pharmazeutische Produkte und Maschinen.
Ein Schweizer Honorarkonsul ist in Lusaka ansässig.
Schweizerinnen und Schweizer in Sambia
Anfang 2021 lebten 119 Schweizer Staatsangehörige in Sambia.
Geschichte der bilateralen Beziehungen
Die Schweiz ist seit dem späten 19. Jahrhundert in Sambia präsent. Protestantische Missionare aus der Westschweiz nahmen 1885 in Ost-Sambia ihre Arbeit auf. In der Folge liessen sich schweizerische Staatsangehörige in den Bergbaugebieten im Norden des Landes nieder.
Die Schweiz anerkannte Sambia unmittelbar nach seiner Unabhängigkeit 1964 und nahm zwei Jahre später diplomatische Beziehungen mit dem Land auf. 1969 eröffnete die Schweiz ein Konsulat in Lusaka.