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Knapp zehn Jahre nach der nuklearen Katastrophe von Fukushima hat das Oberste Gericht in Tokio entschieden, dass die japanische Regierung nicht mitschuldig ist. Gemäss dem Urteil muss nur der Kernkraftwerkbetreiber Tepco die Kläger und Klägerinnen für das durch die Katastrophe erlittene Leid entschädigen. Sie hatten umgerechnet gut 85’000 Franken pro Person gefordert. Im März 2011 wurden nach einem Erdbeben und Tsunami im Kernkraftwerk Fukushima grosse Mengen radioaktives Material freigesetzt. Über 150’000 Menschen mussten das Gebiet verlassen. Weitere Klagen sind noch hängig. (swisstxt)
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