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Die Schweizerische Post verschickt zwischen dem 29. Mai und 2. Juni allen rund vier Millionen Haushalten zwei Gratisbriefmarken, wie sie am Montag mitteilte. Die Aktion ist Teil einer Einigung mit dem Preisüberwacher.
Die beiden Parteien hatten sich im Juli 2016 auf ein Massnahmenpaket im Umfang von 10 bis 12 Millionen Franken zugunsten der Kunden geeinigt. Der Gesamtwert der Gratisbriefmarken beträgt rund 8 Millionen Franken.
Aufgrund dieser Abmachung blieben auch die Preise für A- und B-Post-Briefe im Inland, die zuletzt im Jahr 2004 erhöht worden waren, wie auch die Preise für Inlandpakete stabil. Das Preismoratorium wurde bis Ende 2017 verlängert.
Zur Einigung gehört ebenfalls, dass die SMS-Briefmarke seit dem 1. Januar einen Franken kostet – gleich viel wie eine normale Briefmarke und 20 Rappen weniger als bisher.
Preisüberwacher Stefan Meierhans stellte im vergangenen Jahr neben anderen Themen die Preise der Post in den Mittelpunkt. Damit wolle er Konsumenten und kommerzielle Nachfrager nicht bloss vor überhöhten Preisen schützen, sondern auch einen Beitrag zur Sicherung von Arbeitsplätzen leisten. Dies sagte Meierhans an der Präsentation des Jahresberichts Anfang 2016.
Kompetitive Preise für Vorleistungen und eine moderate Gebührenbelastung seien essenziell, um die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen in der Schweiz zu erhalten und einer Produktionsverlagerung ins Ausland entgegenzutreten. (sda)