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ColdFusion wird verwendet für die Erstellung von dynamischen Webapplikationen und wird mit Internet-Scriptsprachen wie ASP und PHP verglichen. Unter dem Begriff ColdFusion werden zwei unterschiedliche Themen zusammengefasst: ColdFusion Markup Language (CFML) und ColdFusion Application Server.
Zum einen steht ColdFusion für ColdFusion Markup Language, kurz CFML. Dabei handelt es sich um eine einfache Tag-basierte Sprache die zur Erstellung von Internetapplikation verwendet wird. Die einfache und HTML-nahe Syntax ermöglicht gerade Einsteigern eine steile Lernkurve und so lassen sich inner kürzester Zeit stabile und performante – kurz erstklassige – Webapplikationen erstellen. Für zahlreiche Routineaufgaben der Programmierung stellt CFML unkomplizierte und effiziente Methoden zur Verfügung, die Rapid Application Development (RAD) ermöglichen. Zudem stellt ColdFusion seit der Generation 6 (MX) alle nötigen Tools für Objekt-orientierte Programmierung (OOP) zur Verfügung.
Das zweite Puzzleteil unter dem Begriff ColdFusion ist der ColdFusion Application Server. Er ist für das Compilieren (Adobe, Railo) oder Interpretieren (openBD) von ColdFusion-Code verantwortlich. Der Application-Server erhält Seitenanforderungen des Webservers (Microsoft IIS, Apache, Jetty usw.), verarbeitet die CFML-Befehle und liefert das Ergebnis zurück an den Webserver und wird deshalb als sogenannte Middleware bezeichnet.
Wer hats erfunden?
Der erste ColdFusion Application Server erschien 1995. Die Allaire Corp. veröffentlichte damit den ersten Application Server überhaupt legte damit den Grundstein für dynamische Webapplikation. 2001kaufte Macromedia – damals der grösste Anbieter von Multimedia-Tools – das Unternehmen und veröffentlichte kurz darauf mit ColdFusion MX einen völlig neuen Release auf Java-Basis. Ende 2005 übernahm Adobe das Softwareunternehmen und führt die ColdFusion-Entwicklung bis heute zur Generation 9 weiter. Bis 2008 war Adobe mehr oder minder alleiniger Anbieter eines leistungsfähigen ColdFusion Servers. Seither gibt es zwei kostenlos verfügbare Alternativen, die sich hinter dem kostenpflichtigen grossen Bruder nicht zu verstecken brauchen: railo und openBD. Zudem wurde 2008 das CFML Advisory Committee ins Leben gerufen, das sich auf die Fahne geschrieben hat, Sprachstandards zu definieren, respektive Implementierungsempfehlungen zu verfassen.
Weshalb wir ColdFusion einsetzen
- backslash entwickelt seit 1995 erfolgreich dynamische Webapplikationen mit ColdFusion. Das Unternehmen verfügt über ein grosses Know-how in der Erstellung und dem Performance-Tuning von ColdFusion-Applikationen.
- ColdFusion ermöglicht sowohl Einsteigern als auch erfahrenen Entwicklern ausgezeichnete Möglichkeiten zur Erstellung von stabiler Software – RAD (Rapid Application Development) wird mit ColdFusion Realität.
- ColdFusion ist frei verfügbar – für Entwickler wie für den professionellen Einsatz.
- ColdFusion bietet ausgezeichnete Schnittstellen zu anderen Webtechnologien (Flash, Flex, Ajax, Webservices) und Datenbanken (Microsoft SQL-Server, MySQL, PostgreSQL, Oracle, Apache Derby usw) out-of-the-box.
- ColdFusion bietet aufgrund der Architektur eine einfache Integration von Java-Bibliotheken.
- ColdFusion ermöglicht sowohl prozedurale wie objektorientierte Programmierung.
- ColdFusion verfügt über eine ausgezeichnete User-Community, an der sich auch backslash aktiv beteiligt, beispielsweise in der Unterstützung von Open-Source-Projekten oder ihrer öffentlichen Coding Guidelines
- Weitere Gründe im Entwickler-Blog