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Fussball - Für das deutsche Nationalteam könnte der Ausflug zum WM-Qualifikationsspiel auf die Färöer zum grossen Zahltag werden. Bei entsprechender Konstellation gibt es bis zu 200'000 Euro pro Spieler.
Bei einem Sieg am Dienstagabend in Torshavn gegen den punktlosen Tabellenletzten sowie einem gleichzeitigen Patzer der zweitklassierten Schweden in Kasachstan stünde die DFB-Auswahl zwei Spieltage vor Abschluss der Qualifikation als Gruppensieger fest. Das würde den Spielern um Captain Philipp Lahm eine WM-Prämie von maximal 200'000 Euro pro Mann einbringen.
Im Fall einer direkten Qualifikation für die WM-Endrunde 2014 in Brasilien zahlt der Deutsche Fussball-Bund (DFB) 20'000 Euro pro Partie, bei der ein Spieler zum Aufgebot gehört hat. Bei insgesamt zehn Spielen sind das maximal 200'000 Euro. Der DFB dürfte nach dem Abschluss der Ausscheidungsrunde im Oktober mit den Spielen gegen Irland in Köln und Schweden in Stockholm insgesamt rund vier Millionen Euro an die Nationalspieler ausschütten.
Noch zehn Akteure könnten auf die Höchstsumme kommen. Unter ihnen befindet sich auch Hannovers Goalie Ron-Robert Zieler, der zwar noch keine Minute in der laufenden Qualifikation zum Einsatz kam, aber immer dabei war. Insgesamt 32 Spieler erhalten bislang Prämien von mindestens 20'000 Euro.
SDA-ATS