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Christoph Maria Moosmann genoss als Stipendiat der Studienstiftung des Deutschen Volkes eine umfassende Ausbildung an der Musikhochschule Freiburg i.Br. u.a. bei Ludwig Doerr ( Orgel ), Hans Michael Beuerle ( Chorleitung ) und Peter Förtig ( Musiktheorie ).
Nach dem kirchenmusikalisches A-Examen, dem Solisten-Diplom, Kapellmeisterstudien bei Winfried Boettcher in Basel, Privatunterricht bei Daniel Roth in Paris und weiteren Studien in Germanistik und Philosophie widmete sich Christoph Maria Moosmann zunächst einer internationalen Karriere als Konzertorganist. Moosmann wurde u.a. von den Berliner und Bamberger Symphonikern, der Lettischen Staatsphilharmonie und der Böhmischen Kammerphilharmonie sowie vom Symphonieorchester des Norddeutschen Rundfunks als Solist eingeladen und gastierte in der Musashino Concert Hall Tokyo, im Konzerthaus Berlin, im Mozarteum Salzburg, auf internationalen Festivals und in vielen Domen und Kathedralen Europas.
Die CD-Einspielungen von Christoph Maria Moosmann haben weltweit höchstes Kritikerlob erzielt: Vier Orgelsymphonien von Charles-Marie Widor, sämtliche Orgelwerke von César Franck und Arvo Pärt ( New Albion Records San Francisco ), „Superverso per organo“ von Ernst Helmuth Flammers, „Letzte Dinge“ von Horst Lohse ( NEOS ) und ganz aktuell: die Gesamteinspielung der Orgelwerke von Horatiu Radulescu ( erschienen im Mai 2019 bei Mode Records New York ).
Als Gründer und künstlerischer Leiter des festival religio musica nova war Christoph Maria Moosmann Ideen- und Auftraggeber bedeutender Werke, wie etwa für Cinerum von Horatiu Radulescu ( UA: Hilliard Ensemble ) und Immaculata von Sir John Tavener, uraufgeführt vom Rundfunkchor Berlin und dem Zürcher Kammerorchester. Nach der Hildegard-Liturgie Antiphona von 1998 harrt Moosmanns jüngstes Werk, die multimedialen Messe In Die Sancti Germani Abbatis noch der Uraufführung.
Um sich eine breitere Basis für sein künstlerisches Wirken zu schaffen, nahm Christoph Maria Moosmann Privatunterricht bei Maestro Liutauras Balciunas in symphonischem Dirigieren. Als ständiger Gastdirigent des Philharmonischen Orchesters Lugansk, Ukraine dirigierte Moosmann vor allem Werke des symphonischen Repertoires wie Tschaikovskys 5. Symphonie, Strauss Don Juan oder Gija Kanchelis monumentale 7. Symphonie.
Christoph Maria Moosmann war von 2008 bis 2018 Titularorganist der Collégiale St-Germain de Moutier. Seit Oktober 2018 ist er Dirigent des Kirchenchores Lyss und seit März 2019 Hauptorganist an St. Georg und Zeno, Arth.