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Aufgrund eines Artikels im Tages-Anzeiger vom 9. Juli 2020 wurde die SPAG Standeskommission um Überprüfung gebeten, ob Furrerhugi.ag SPAG Standesregeln verletzt habe. Es stellt sich die Frage, ob ein allfälliges Mandat der Crypto International AG transparent hätte ausgewiesen werden müssen.
Gemäss Aussagen von Andreas Hugi hat es sich beim Engagement von Furrerhugi.ag für die Crypto International AG um allgemeine Kommunikationsberatung und Medienberatung sowie Krisenkommunikation gehandelt. Die Kontakte zu Vertretern der Bundesverwaltung dienten zur Erstellung von Argumentarien und zur Klärung von Sachverhalten. Die Erkenntnisse der Gespräche seien direkt in Kommunikationsprodukte zuhanden des Kunden (Argumentarien, Faktenblätter) geflossen. Herr Hugi macht damit geltend, dass lediglich eine Abfrage von Informationen bei den Mitarbeitern der Bundesverwaltung erfolgt sei. Die Standeskommission verfügt über keine Fakten oder genügend aufschlussreiche Indizien, welche die Darstellung widerlegen würden, und daher keine begründete Veranlassung, die Darstellung von Andreas Hugi in Zweifel zu ziehen.
In ihrer Stellungnahme vom 22.1.2021 hält die SPAG Standeskommission fest, dass Furrerhugi.ag in der Ausübung des Mandates für Crypto International AG keine Standesregeln verletzt und namentlich nicht gegen die Offenlegungspflicht verstossen hat.