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Mitgefühlpraxis
Das Glück ist ein flüchtig Gut.
Sich und anderen Glück zu wünschen - auch Menschen, die wir nicht sonderlich lieben, - tut gut und macht glücklich.
(aus "Geh an die Orte, die du fürchtest" von Pema Chödrön)
Sich bewusst mit dem Leiden eines anderen Menschen auseinandersetzen und Mitgefühl empfinden: Das ist eine noch grössere Herausforderung als unsere Fähigkeit, Liebende Güte zu kultivieren.
(aus "Geh an die Orte, die du fürchtest" von Pema Chödrön)
Mitfreude. Der traditionelle Leitsatz dazu lautet: «Mögen sie (wir und alle fühlenden Wesen) niemals von der grossen Freude getrennt sein, die frei ist von Leiden». Mit dem Begriff Leiden sind die drei ‘Wurzelgifte’ gemeint: Anhaften oder Festhalten, Ablehnen oder Bekämpfen und als Drittes Gleichgültigkeit oder Voreingenommenheit.
(aus "Geh an die Orte, die du fürchtest" von Pema Chödrön)
Gleichmut. Der traditionelle Leitsatz dazu lautet: «Mögen wir im grossen Gleichmut verweilen, frei von Anhaftung, Ablehnung und Gleichgültigkeit»
(aus "Geh an die Orte, die du fürchtest" von Pema Chödrön)
Der nahe Feind oder das Missverständnis von Liebender Güte ist Anhaften. Der tibetische Ausdruck Lhenchak weist darauf hin, dass freifliessende Liebe auch in die Irre gehen und sich festfahren kann. Es heisst, dass die stärksten Formen von Lhenchak in den folgenden Beziehungen auftreten: der zwischen Eltern und Kindern, der zwischen Liebenden und der zwischen spirituellen Lehrern und ihren Schülern.
(aus "Geh an die Orte, die du fürchtest" von Pema Chödrön)
Tonglen ist eine Praxis, die uns mit dem Leiden in Kontakt bringt - unserem eigenen und all dem, auf das wir stossen, wo immer wir uns hinwenden.
Tonglen stellt die übliche Logik, nach der wir Leid aus dem Weg gehen und Vergnügen suchen, auf den Kopf.
Wenn wir Tonglen üben, atmen wir einfach ein und aus, nehmen Schmerz an und senden Offenheit und Linderung aus.
(aus "Wenn alles zerbricht - Hilfeleistung für schwierige Zeiten" von Pema Chödrön)
aus dem Buch von Pema Chödrön: «Tonglen, der tibetische Weg mit sich selbst und anderen Freundschaft zu schliessen».
Dieser Mondgruss ist mit seinen 14 Abläufen dem Sonnengruss sehr ähnlich. (Quelle: Das Feuer des Herzens hüten von Shiva Rea, Theseus Verlag)
Die Abläufe von Sonnen- und Mondgruss werden unterschiedlich gehandhabt mit weniger oder mehr Teilen.
Eine mögliche Erklärung der 14 Schritte:
Die Sonne unterstützt die Wirkung des Mondes dann maximal, wenn die drei involvierten Himmelskörper auf einer Linie liegen, also bei Voll- und Neumond: Alle 14,77 Tage tritt dabei Springtide auf, also höchster Tidenhub zwischen Ebbe und Flut.