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Um frühzeitig Massnahmen in den Bereichen Klimaschutz und -anpassung einzuleiten, fehlt den lokalen Entscheidungsträgern in Entwicklungsländern oft eine verlässliche Datengrundlage. Der Grund dafür sind häufig mangelnde Ressourcen für eine systematische Klimabeobachtung.
Nach der UNO-Klimakonferenz in Kopenhagen 2009 wurden zusätzliche Gelder für die Anpassung an den Klimawandel sowie dessen Minderung in Entwicklungsländern bereitgestellt. Aus diesen Mitteln initiierte die DEZA das Projekt CATCOS (Capacity Building and Twinning for Climate Observing Systems) innerhalb des Globalprogramms Klimawandel und Umwelt.
Während mehr als fünf Jahren bot das Projekt zehn Partnerländern in Afrika, Südamerika sowie Zentral- und Südostasien gezielte Unterstützung im Aufbau von Klimabeobachtungen. Im Fokus von CATCOS standen die Installation neuer Messgeräte, die Ausbildung von Stationsbetreibern und Wissenschaftlern, die Förderung der regionalen Zusammenarbeit sowie die Kommunikation rund um die Vorteile der erhobenen Klimadaten.
Verschiedene Schweizer Partner (Paul Scherrer Institut, Eidgenössische Materialprüfungs- und Forschungsanstalt Empa, Universität Freiburg und Universität Zürich) beteiligten sich am Projekt.