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Die internen Bewertungen der Branchenorganisation des Vacherin Fribourgeois (BOVF) für das vergangene Jahr zeigen auf, dass die Qualität des Vacherins aus der Talregion im Vergleich zum Vorjahr verbessert wurde. Auch der auf den Alpbetrieben hergestellte Vacherin wird trotz der schwierigen Wetterbedingungen im letzten Sommer als sehr gut beurteilt. Diese Resultate wurden kürzlich anlässlich der Generalversammlung des Verbands in Grangeneuve präsentiert, wie dieser in einem Communiqué schreibt.
Mengenerhöhung steht an
Im Weiteren informierte die BOVF über die Mengensteuerung, ihre Marketingstrategie, ihr Pflichtenheft und die Jahresrechnung. Dank einer Zunahme der Exporte um zehn Prozent und eines allgemein guten Absatzes im Jahr 2018 waren die Lager des Vacherin Fribourgeois AOP Ende Jahr ausgeglichen. Angesichts dieser guten Ergebnisse und der geplanten Entwicklung des Marktes in der Schweiz und im Ausland hat die BOVF beschlossen, die Gesamtproduktion von Vacherin Fribourgeois AOP 2019 um 2,14 Prozent zu erhöhen. Ausgebaut werden sollen auch die Marketingaktivitäten. So hat der Verband bereits im Januar ein Instagramkonto eingerichtet und postet regelmässig Inhalte dort und auf anderen sozialen Netzwerken.
Die Delegierten haben sich überdies einstimmig für die Aufhebung eines Artikels zur Verwendung von Dünger im Pflichtenheft ausgesprochen. Damit sollen günstigere und ökologischere Bedingungen für die Herstellung von Vacherin Fribourgeois AOP geschaffen werden. Denn durch diese Änderung können die Produzenten Hofdünger aus der Region verwenden und auf diese Weise den Anteil des in der Regel importieren Mineraldüngers reduzieren.
Die Jahresrechnung des Branchenverbands weist bei einem Ertrag und einem Aufwand von je rund 2,4 Millionen Franken einen kleinen Gewinn in der Höhe von rund 5100 Franken aus.