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Die Geschichte der Schule Trin reicht bis ins 19. Jahrhundert zurück. In dieser Zeit wurden drei Gemeindeschulen eingerichtet, die von je einer Lehrperson geleitet wurden. Der Unterricht fand in kleinen Räumen statt und richtete sich nach der Anzahl der Kinder im Dorf. Während des Winters, von Oktober bis April, gingen die Kinder zur Schule, im Sommer mussten sie auf den elterlichen Betrieben oder anderswo arbeiten. Es gab keine Ferien, ausser an Weihnachten und Neujahr.
Im Jahr 1875 wurde ein neues Schulhaus gebaut, nachdem die vorhandenen Schulgebäude nicht mehr ausreicht hatten. Die Finanzierung erfolgte durch den Verkauf von Holz aus dem Wald von Ransun. Das neue Schulhaus galt damals als eines der schönsten im Kanton. Es ermöglichte den Betrieb von zwei Schulen und bot den Schülerinnen und Schülern verbesserte Bedingungen.
Im Laufe der Zeit wurden verschiedene Renovationen am Schulhaus durchgeführt. Im Jahr 1958 fand eine umfangreiche Renovation statt, bei der eine Zentralheizung installiert wurde. Weitere Renovationen betrafen unter anderem das Spritzenhäuschen, das als Feuerwehrlokal und für den Handfertigkeitsunterricht genutzt wurde.
Mit dem Bau der Turnhalle im 1974 wurde das Heizsystem ausgebaut und eine Ölheizung installiert. Die Hauswartwohnung wurde in den 70er Jahren zu einem zusätzlichen Schulzimmer umgebaut. Später wurden die im Schulhaus ebenfalls einquartierten Ämter in ein anderes Gebäude verlegt, um Platz für steigende Schülerzahlen zu schaffen.
Die zwei Scolettas wurden 2004 in die Schulhausanlage integriert. Im Jahr 2007 wurde das Dach des Schulhauses saniert und ein Schulzimmer mit Sichtwerk des Dachstocks geschaffen. 2013 wurde die bestehende Turnhalle in eine Mehrzweckhalle umgebaut. Daraufhin wurde darin ein moderner Kindergarten errichtet.
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