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Oft wird das Taubenschwänzchen mit dem Kolibri verwechselt, und es hat auch gewisse Ähnlichkeiten: Das Taubenschwänzchen hat einen Rüssel, mit dem es Nektar aus Blüten schlürft. Dabei schwirrt der Falter ganz schnell mit seinen Flügelchen. Das Taubenschwänzchen kann sogar rückwärts fliegen. In fünf Minuten schafft es so bis zu hundert Blüten. Das Tolle: Weil sein Rüssel so lang ist – fast drei Zentimeter! –, kann das Taubenschwänzchen damit auch aus Blüten trinken, die für andere Insekten zu tief sind. Zum Beispiel aus Storchschnabel-, Flieder-, Klee- und Salbeiblüten.
Das Taubenschwänzchen ist ein sogenannter Wanderfalter und soll Hunderte von Kilometern weit reisen können. Wie alle Falter ist das Taubenschwänzchen zuerst eine Raupe. Diese ist meist grün und hat helle Streifen. Weil es eine Schwärmer-Raupe ist, hat sie noch eine Art Hörnchen am Hintern.
Sobald die Raupe genug gefressen hat, verpuppt sie sich auf der Erde, bevor daraus ein Taubenschwänzchen schlüpft. Seinen Namen hat das Tierchen übrigens vermutlich von den zwei Schuppen, die wie ein Schwanz aussehen. Mit diesen kann es im Flug steuern.