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Angesichts eines drohenden Vulkanausbruchs im Pazifik-Archipel Vanuatu hat Australien ein Marineschiff zur Hilfe geschickt. Die «HMAS Choules» soll dabei helfen, alle 11'000 Bewohner der Insel Ambae in Sicherheit zu bringen.
Diese müssen ihre Insel verlassen, weil der Vulkan Manaro Voui wieder erwacht ist und Steine und Asche über die Dörfer regnen lässt. Experten befürchten einen massiven Vulkanausbruch.
Australien stehe für den Fall einer Eruption zur Hilfe bereit, sagte Aussenministerin Julie Bishop am Sonntag dem Radiosender ABC. Die Regierung von Vanuatu hatte zuvor um Unterstützung gebeten, da sie nicht ausreichend auf eine Naturkatastrophe vorbereitet sei.
Vanuatu liegt auf dem sogenannten pazifischen Feuerring, wo mehrere Erdplatten zusammenstossen. In der Region kommt es immer wieder zu Erdbeben und Vulkanausbrüchen.
(dsc/sda/afp)
Es ist eines der grössten Aufforstungsprojekte der Welt: Das Ehepaar Salgado pflanzte in 20 Jahren einen 68 Millionen Quadratmeter grossen Wald. Sie haben bewiesen, dass der Klimawandel nicht nur gestoppt, sondern auch rückgängig gemacht werden kann.
Anfang der 90er-Jahre wurde der brasilianische Fotografjournalist Sebastiao Ribeiro Salgado nach Ruanda geschickt, um über den schrecklichen Völkermord zu berichten. Das vor Ort Erlebte traumatisierte ihn schwer. 1994 kehrte Salgado in seine Heimat zurück. Er hoffte zu Hause in Minas Gerais, wo er von einem üppigen Wald umgeben aufgewachsen war, Ruhe und Erholung zu finden.
Statt des Waldes aber fand er kilometerweit staubiges und karges Land vor. In wenigen Jahren fand in seiner Heimatstadt …