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Dass offene oder polyamore Beziehungen auf Dauer gut gehen, bezweifeln die meisten Menschen. Was man aber vermutet hätte, ist, dass diese Leute mit Sicherheit ein erfüllenderes Sexleben haben: mehr Partner, weniger Langweile im Bett – oder?
Eine aktuelle Studie des Berliner Marktforschungs-Start-ups Dalia Research zeigt das Gegenteil: Paare, die in einer offenen oder polyamoren Beziehung leben, sind unzufriedener mit ihrem Sexleben als monogame Paare – und zwar deutlich. Insgesamt wurden über 11'000 Menschen aus 28 EU-Ländern befragt: 82% aller monogamen Paare gaben an, happy mit ihrem Sexleben zu sein, bei den Polyamorösen und Menschen in offenen Beziehungen waren es nur 71%.
Die Gründe sind nicht bekannt
Woran die grössere Unzufriedenheit liegen könnte, verrät die Studie leider nicht. Vielleicht trübt die ständige Eifersucht auf die anderen Betthäschen des Partners das eigene Lustempfinden und die Fähigkeit, sich richtig fallenzulassen? Wird Sex als wertvoller und somit besser empfunden, wenn man sich verspricht, es nur miteinander zu tun?
Gern hätten wir noch gewusst, wie viele der monogamen Paare sich auch wirklich treu sind. Aber das ist nochmal eine ganz andere Geschichte.