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Das Ziel dieses Projekts bestand darin, die Datenanforderungen für die mögliche Implementierung eines MFD-Steuerungsplans (Macroscopic Fundamental Diagram) innerhalb eines Stadtgebiets zu untersuchen. Dabei haben wir insbesondere die Genauigkeit der MFDs analysiert, die nur auf der Grundlage eines bestimmten Prozentsatzes der Verbindungen (z.B. Strassen) erstellt wurden. Dies ist besonders nützlich, da Ressourcen häufig unzureichend überwacht werden und die meisten Städte nicht Zugang zu umfangreichem Datenmaterial haben, das typischerweise mit dem Aufbau eines MFDs verbunden ist. Wir haben zudem verschiedene Strategien untersucht, die von Städten in der Regel angewendet werden, um feste Überwachungsvorrichtungen (z.B. Schleifendetektoren) zu platzieren, und haben diese mit einem quasi-optimalen Verfahren zur Auswahl der Verbindungen verglichen.
Die Ergebnisse zeigen, dass eine Netzwerkabdeckung von mindestens 25% – unabhängig von der Strategie zur Auswahl der Verbindungen – gemäss unserer Genauigkeitsmethode bei den Dichteverhältnissen eine mittlere Fehlerquote von unter 15 Prozentpunkten ermöglicht. Im Hinblick auf die besondere Situation in der Stadt Zürich haben wir zudem die Machbarkeit der Implementierung eines MFD-Kontrollsystems auf der Grundlage der derzeit überwachten Verbindungen analysiert. Die Ergebnisse sind sehr ermutigend und zeigen eine mittlere Fehlerquote von unter 9 Prozentpunkten. Auch wenn alle Ergebnisse mithilfe eines VISSIM-Mikrosimulationsmodells der Innenstadt von Zürich ermittelt wurden, sind wir der Meinung, dass die hier präsentierten Erkenntnisse und Verfahren auf andere urbane Gebiete übertragen werden können. Wir hoffen, dass diese Studie dazu beiträgt, vielen Städten die Implementierung eines MFD-Kontrollsystems zu ermöglichen.