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Was der Unterschied zwischen einer Kausalität und einer Korrelation ist, müsste eigentlich bekannt sein. Wenn man jedoch der Argumentation der Behörden in Bezug auf Impfungen, Komplikationen und Todesfälle folgt, stellt man fest, dass diese beiden Begriffe häufig verwechselt werden. Und nicht selten steckt System dahinter. Deshalb werden in diesem Artikel die beiden Begriffe definiert und entsprechende Beispiele angeführt, in der Hoffnung, dass auch Behördenmitglieder, diesen Text lesen und verstehen. Diese Definitionen sind eindeutig und lassen keinen Spielraum offen.
Erklärung des Begriffs Korrelation
In Wikipedia steht dazu Folgendes:
Eine Korrelation (mittellat. correlatio für „Wechselbeziehung“) beschreibt eine Beziehung zwischen zwei oder mehreren Merkmalen, Ereignissen, Zuständen oder Funktionen. Zwischen Merkmalen, Ereignissen oder Zuständen braucht keine kausale Beziehung zu bestehen: Manche Elemente eines Systems beeinflussen sich gegenseitig nicht; oder es besteht eine stochastische (= vom Zufall beeinflusste) Beziehung zwischen ihnen.
Bezüglich der für unsere Arbeit relevanten Verwendung des Wortes Korrelation in der Statistik gibt uns Wikipedia noch weitere Informationen:
Vereinfacht ausgedrückt bedeutet Korrelation, dass in der Statistik ein Zusammenhang zwischen zwei Zahlen aufgezeigt wird, um daraus die entsprechenden Schlüsse ziehen zu können. Auch wenn ein Zusammenhang erkannt werden kann, bedeutet dies nicht, dass sich hier eine einzige Ursache mit einer entsprechenden Wirkung trifft.
Erklärung des Begriffs Kausalität
Gegenüber der reinen Aufzeichnung eines Zusammenhanges, die nicht erwiesen, sondern eben in Korrelation mit einem Ereignis steht, ist die Kausalität eindeutig. Da gibt es keine Interpretationsmöglichkeiten, sondern nur ein Entweder-oder. Zitieren wir wieder Wikipedia:
Kausalität (lat. causa „Ursache“) ist die Beziehung zwischen Ursache und Wirkung, betrifft also die Abfolge aufeinander bezogener Ereignisse und Zustände. Oder: Ein Ereignis oder der Zustand A ist die Ursache für die Wirkung B, wenn B von A herbeigeführt wird.
Kurz zusammengefasst: Ohne A gibt es kein B oder eben ohne Ursache keine Wirkung. Was uns schon länger klar ist, scheinen die Behörden, die Politik, die Hersteller und die sogenannten Fachkräfte, die sich um die Steigerung der Durchimpfungsrate bemühen, nicht zu wissen. Denn sehr oft werden Korrelationen von ihnen als Kausalitäten dargestellt. Dadurch werden Menschen, die deren Aussagen nicht hinterfragen respektive überprüfen, hinters Licht geführt. Aber mit der Behauptung, ein Zusammenhang sei erwiesenermaßen kausal, lässt sich wesentlich mehr Geld verdienen als mit der Behauptung, es bestünde ein nur vermuteter Zusammenhang, der nicht bewiesen werden könne.
Der Rückgang der impfpräventablen Krankheiten
Eine der häufigsten Irreführungen ist die Behauptung, dass Impfungen Krankheiten zum Verschwinden gebracht haben. Es geht mir hier nicht darum zu beweisen, dass dies nicht stimmt – das wurde in unseren Büchern, auf unserer Webseite und so weiter bereits mehrfach getan –, es geht mir vielmehr darum, darauf aufmerksam zu machen, dass oft eine zeitliche Korrelation bezüglich der Einführung einer Impfung mit der Kausalität des Rückgangs der betreffenden Krankheit verwechselt wird. Bei genauerer Betrachtung ist sogar eine Korrelation infrage zu stellen.
Zum Beispiel gingen in den letzten hundert Jahren Masern, Röteln, Scharlach und viele andere angeblich „wegimpfbare“ Krankheiten zweifellos massiv zurück und verloren ihren Schrecken. Es wird daher behauptet, dass dieser Rückgang hauptsächlich auf Impfungen zurückzuführen ist. Impfungen werden also als kausal für diesen Rückgang dargestellt. Wer sich jedoch die offiziellen Zahlen der statistischen Ämter ansieht, wird schnell erkennen, dass dem nicht so ist. Alle Krankheiten, gegen die heute geimpft wird, nahmen bereits lange vor der Einführung der Impfungen ab.
Gesetzt den Fall, es wäre nicht so, das heißt, dass zeitgleich mit der Einführung einer Impfung die Anzahl der Erkrankten parallel zur Impfrate gesunken wäre, dann könnte eine Kausalität vorliegen. Aber auch hier müsste zuerst bewiesen werden, dass der Rückgang auch wirklich von den Impfungen herrührt. Dies ist jedoch unmöglich. Denn man müsste bei jedem einzelnen Menschen, der geimpft wurde, beweisen, dass er aufgrund der Impfung und der damit zusammenhängenden Steigerung der Antikörper nicht an dieser Krankheit erkrankt ist – obwohl sehr zweifelhaft ist, dass die Höhe der Antikörper in einem ursächlichen Zusammenhang mit dem Verhindern von Krankheiten steht. Das gesamte Leben eines Menschen müsste betrachtet werden. Es könnte sich ja etwas Wesentliches geändert haben, zum Beispiel, dass dieser mit dem Rauchen aufgehört hat, nicht mehr übermäßig Alkohol trinkt, sich mehr bewegt oder sich gesünder ernährt.
Dasselbe gilt übrigens auch für die in den letzten fünfzig Jahren stark verbesserte Volksgesundheit. Verschiedene unabhängige Studien haben ergeben, dass Impfungen maximal 3 bis 4 Prozent zur Verbesserung der Volksgesundheit beigetragen haben. Diese Studien zeigen ferner auf, dass der bessere Gesundheitszustand der Bevölkerung zu maximal 15 Prozent auf die Aktivitäten der Pharmaindustrie zurückzuführen ist. Dabei stellt sich die Frage, ob eine erhöhte Lebenserwartung, die mit einer verlängerten Leidenszeit am Ende des Lebens zusammenhängt, wirklich ein Segen für die Menschheit ist.
Jedenfalls ist nie bewiesen worden, dass Impfungen die kausale Ursache für die Wirkung sind, nämlich den Rückgang der angeblich impfpräventablen Krankheiten. Es besteht lediglich eine zeitliche Korrelation.
Ein paar Beispiele
Ich arbeite gerne mit Metaphern aus dem täglichen Leben. Im Folgenden verwende ich eine Metapher, in der ein Autofahrer, sein Auto und dessen geplatzter Reifen vorkommt.
Kausal:
Das Auto überschlägt sich, weil der Reifen geplatzt ist. Der Fahrer hat richtig reagiert, er ist nicht zu schnell gefahren, die Straßen waren trocken, es war hell und es konnten keine anderen Umstände festgestellt werden, die zu diesem Unfall hätten führen können. Damit wäre für die Versicherung und die Polizei der Fall geklärt und abgeschlossen. Die Ursache – das Platzen des Reifens – ist für die Wirkung – das Überschlagen des Autors – verantwortlich.
Korrelativ:
Das Auto überschlägt sich, weil der Reifen geplatzt ist. Jedoch konnte nicht ermittelt werden, ob der Fahrer zu schnell gefahren ist, falsch reagiert oder abgelenkt war. Die Straßen waren trocken und es war hell. Daher kann der Fall für die Versicherung und für die Polizei erst dann abgeschlossen werden, wenn ermittelt wurde, welche anderen Ursachen für den Überschlag des Autos mit einiger Wahrscheinlichkeit außerdem infrage kommen könnten. Kann dies nicht ermittelt werden, dann gilt: Im Zweifel für den Angeklagten.
Entsprechend verhält es sich bei der Frage, welcher Zusammenhang zwischen der Einführung von Impfungen und dem Verschwinden von Krankheiten besteht
Die Ausschlussdiagnostik
Diese in der Juristerei übliche Vorgehensweise nennt sich Ausschlussdiagnostik. Für die Erklärung dieses Begriffs nutze ich die Webseite DocCheck.com. Da wird die Ausschlussdiagnostik folgendermaßen definiert:
1. Definition
Eine Ausschlussdiagnose ist eine Diagnose, die nicht direkt durch zielgerichtete Untersuchungen gestellt wird, sondern indirekt durch konsequentes Ausschließen anderer Krankheitsursachen. Sie stellt quasi eine negative Schnittmenge aller möglichen Diagnosen dar.
2. Hintergrund
Eine Ausschlussdiagnose wird in der Regel erst gestellt, wenn der Patient die gesamte Palette zur Verfügung stehender diagnostischer Maßnahmen durchlaufen hat, ohne dass eine genaue Krankheitsursache identifiziert werden konnte. Meist handelt es sich dabei um sogenannte funktionelle Störungen.
Während der Abschnitt „Definition“ selbsterklärend ist, überrascht der Abschnitt „Hintergrund“ erheblich. Denn darin wird zugegeben, dass eine Ausschlussdiagnostik erst dann durchgeführt wird, wenn der Patient die bisher unbekannte Palette möglicher Diagnoseverfahren durchlaufen hat und nichts gefunden werden konnte. Dies erklärt ein weiteres Problem, dem auch den Medien bei ihrer Berichterstattung ständig auf den Leim gehen: Wenn ein Virus gefunden wird, bedeutet dies nach dem gesunden Menschenverstand und der genauen Auslegung der Kausalität nicht, dass dieses Virus auch die kausale Ursache für die Erkrankung oder für den Tod ist. Es bedeutet nicht mehr und nicht weniger, als dass das Virus gefunden wurde. Damit kann also höchstens eine zeitliche Korrelation bewiesen werden, aber keine Kausalität.
Und genau hier wird die Öffentlichkeit von Behördenmitgliedern, Politikern und Journalisten in die Irre geführt, häufig unbewusst oder aus Unwissenheit. Diese Irreführung basiert auf der Umdefininierung oder Neudefinierung der Herangehensweise an eine gesundheitliche Störung. Rein aus wirtschaftlicher Sicht ist es durchaus sinnvoll, zunächst die bewährten und bisher bekannten Diagnoseverfahren einzusetzen, denn so kann normalerweise viel Zeit und Geld gespart werden. Würde man nämlich in jedem Fall eine komplette Ausschlussdiagnostik vornehmen, wäre unser „Krankheitssystem“ wegen der wesentlich höheren Kosten sicherlich schon längst kollabiert.
Es ist jedoch unentschuldbar, wenn behauptet wird, dass das Masernvirus die Ursache für den Tod eines an Masern erkrankten Menschen war, und dabei verschwiegen oder nur beiläufig erwähnt wird, dass der Verstorbene bereits vor der Masernerkrankung medikamentenabhängig war beziehungsweise an einer schweren Krankheit litt. Denn es ist ja auch möglich, dass er auch ohne die Masernerkrankung gestorben wäre oder dass das Masernvirus zwar gefunden wurde, aber nicht für seinen Tod verantwortlich war. Somit besteht zwischen dem Auftreten der Masern (angebliche Ursache) und dem Tod (angebliche Wirkung) allenfalls eine zeitliche Korrelation. Wenn ein solcher Fall in den Medien breitgetreten wird, schiebt man den Tod meist auf das Masernvirus und auf die ungeimpften Menschen, die durch ihre Weigerung, sich impfen zu lassen, dafür verantwortlich gemacht werde, dass immer noch Menschen an Masern oder einer anderen sogenannten impfpräventable Krankheit sterben. Und täglich grüßt das Murmeltier …
Die folgenden Fragen müssten von den Behörden beantwortet werden:
- Wie war der Impfstatus des verstorbenen Menschen?
- An welchem Masern-Virustyp erkrankte er? Schließlich gibt es verschiedene Virenstämme und viele Subgruppen und geimpft wird nur gegen den Virusstamm A. Ob die gängige Masernimpfung auch gegen die anderen Stämme schützt, wurde noch nie belegt. Das wäre immunologisch gesehen auch äußerst fraglich – Stichwort Schlüssel-Schloss-System.
- Wer steckte ihn an?
- Kann ausgeschlossen werden, dass der gestorbene Mensch an den sogenannten Impfviren erkrankt ist? Frisch gegen Masern Geimpfte sind zum Beispiel ansteckend und denen dürfte man häufig in Krankenhäusern oder Arztpraxen begegnen.
- Wurde im Labor bestätigt, dass ein Masernvirus vorhanden ist? Um welchen Typ handelt es sich? Es zeigt sich ja sehr oft, dass Masern zwar vom Arzt diagnostiziert wird, das Labor jedoch kein Virus bestätigt. Außerdem sind die sogenannten PCR-Tests nicht nach dem Goldstandard geeicht, somit sind solche Aussagen von sehr beschränktem Wert.
Fazit
Impfkritikern wird oft vorgeworfen, dass sie eine Korrelation nicht von einer Kausalität unterscheiden können – zum Beispiel dann, wenn ein Kind unmittelbar nach einer Impfung gesundheitliche Störungen aufweist oder gar stirbt und von den Eltern oder von uns ein kausaler Zusammenhang vermutet wird. So wie auch wir nicht abschließend beweisen können, dass die Impfung tatsächlich kausal für die Reaktionen ist, so kann auch nicht abschließend bewiesen werden, dass dem nicht so ist.
Gesundheitsbehörden und Ärzte berufen sich oft darauf, dass noch nie ein Zusammenhang zwischen einer Impfung und den geschilderten Folgen durch wissenschaftliche Studien bewiesen wurde, und schließen daraus, dass es einen solchen nicht gibt. Dabei kann eine Studie nie und nimmer alle möglichen Ursachen für eine ernste Impfreaktion, erfassen, sodass sich eine Kausalität nie sicher ausschließen jässt.
Meist muss von einer Wahrscheinlichkeit ausgegangen werden. Dabei gibt es verschiedene Stufen der Wahrscheinlichkeit – beginnend bei der relativen Unwahrscheinlichkeit bis hin zur überwiegenden Wahrscheinlichkeit.
Weil es sich hier um einen juristischen Begriff handelt, wird häufig mit Prozentzahlen argumentiert. Juristen sind sich jedoch in diesem Punkt nicht einig. Die einen meinen, dass für eine hohe Wahrscheinlichkeit bereits 51 Prozent ausreichen, andere meinen, es brauche dazu mindestens 99 Prozent.
Für uns ist es nicht bedeutsam, wie hoch die tatsächliche Wahrscheinlichkeit ist, dass eine unerwünschte Wirkung durch eine Impfung ausgelöst wurde oder nicht. Uns liegt vielmehr daran, dass die Wissenschaft endlich erkennt, dass wesentlich mehr Ausschlussdiagnosen erforderlich sind, wenn nach einer Impfung unerwünschte Nebenwirkungen auftreten, und sich nicht kategorisch weigert, einen möglichen Zusammenhang zu untersuchen, .
Diese Ausschlussdiagnosen dürften nicht von abhängigen Instituten oder Gremien gestellt werden. In einem solchen Gremium müssten auch Juristen sitzen, die eine solche Ausschlussdiagnose – in der Rechtswissenschaft spricht man von Aufschlussverfahren – aus juristischer Sicht begleiten. Nur so könnte mit hoher Wahrscheinlichkeit ermittelt werden, ob eine Impfung ursächlich für einen Impfschaden ist oder nicht.
Somit sind alle Angaben, die in den Medien durch die Behörden im Zusammenhang mit Impfungen und Wirkungen dargestellt werden, allenfalls bedingt brauchbar. Im Allgemeinen dienen sie nur dazu, Angst vor vermeintlich impfpräventablen Krankheiten zu schüren und dadurch eine Steigerung der Durchimpfungsrate zu erreichen.
Was jedoch als überwiegend wahrscheinlich angesehen werden muss, sind die Beobachtungen, die junge Mütter bei ihren Kindern nach den Impfungen machen. Denn meist kommt nach ihrer Befragung keine andere Ursache als eine Impfung in Betracht, die in der Lage wäre, die danach auftretenden, zum Teil massiven unerwünschten Wirkungen hervorzurufen. Deshalb fangen immer mehr Mütter an, am Sinn von Impfungen zu zweifeln.
Zwischen der Impfkritik und der gestiegenen Impfmündigkeit besteht nicht nur eine zeitliche Korrelation, sondern auch ein kausaler Zusammenhang, denn ohne das Engagement kompetenter und zu einem großen Teil ehrenamtlich tätiger Impfablehner würden erheblich weniger Menschen den Impfschwindel durchschauen. Gegen diese Kausalität sind die fadenscheinigen Argumente der Impfbefürworter machtlos. Daher setzen Impfbetreiber verstärkt auf gesetzlichen Zwang, mit dem in verschiedenen europäischen Ländern gesundheitsbewusste und impfkritische Menschen beglückt werden sollen. Und diese Freiheitsberaubung durch behördliche und politische Maßnahmen gilt es zu verhindern, zum Beispiel mit gewaltfreien Aufklärungsaktionen.
Daniel Trappitsch
Artikel erschienen im IMPULS Magazin Nr. 8/17