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Allgemeine Angaben
Massgenauigkeit: ± 1mm oder 1%, je nachdem, welcher Wert grösser ist
Minimale Wandstärke: 0.4mm
Einpassteile
Bei Teilen, die zueinander oder aufeinander passen sollen, wird empfohlen, einen Abstand >0.5mm einzuhalten.
Konstruktiv können herstellungsbedingte Abweichungen optisch entschärft werden. Beispielsweise bei einem Deckel mittels Schattenfuge.
Bewegungsteile
Bei Teilen, die zueinander bewegt werden sollen, wird ein Abstand >0.5mm empfohlen.
Erhebungen und Vertiefungen
Die Erhebung oder Vertiefung soll für ein gutes Ergebnis >0.2mm sein. Die Breite ist idealerweise >0.4 bzw. >0.5mm.
Verhältnis Wandstärke zu Wand- / Rippenhöhe
Ein gutes Druckergebnis wird durch ein optimales Verhältnis zwischen Wandstärken und Wand- oder Rippenhöhe erzielt. Das optimale Verhältnis ist abhängig von Geometrie und verwendetem Werkstoff.
Verringerung von Verzugsrisiko durch einhalten von Wandstärkenrichtlinien
Eine Wandstärke von 0.5mm mit einer Wandhöhe von 50mm wäre ungünstig. Durch eine konstruktive Massnahme – hinzufügen von Rippen – wäre dies aber durchaus realisierbar.
Oberflächenrauheit
Das FDM-Verfahren (Fused Deposition Modeling) hat gegenüber dem SLS-Verfahren (Selektives Lasersintern) den Nachteil, dass es bei überhängenden Geometrien Stützmaterial braucht. Durch konstruktive Massnahmen, kann vermieden werden, dass Stützmaterial gebraucht wird. Dadurch wird vor allem auch die Oberflächenrauheit massiv verbessert.
Weitere Optimierungsmöglichkeit: