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Humusreicher Boden
Im Gegensatz zum Winterspinat weisen die Sorten des Sommerspinats zarte Blätter und dünne Mittelrippen auf. Geschmacklich ist der Sommerspinat etwas weniger intensiv. Dieser Spinat bevorzugt eine nicht zu schwere, humose Erde, die nicht zu sauer sein sollte. Zudem liebt er im Gegensatz zum Winterspinat leichten Schatten.
An sonnigen Standorten empfiehlt es sich, den Sommerspinat über die Mittagszeit zu schattieren. Ein dünnes Vlies eignet sich dazu am besten. Auf eine Düngung kann vollständig verzichtet werden. Besonders während der warmen Witterung ist es wichtig, die Erde möglichst feucht zu halten und die Pflanzen regelmässig mit Wasser zu versorgen. Steht der Sommerspinat trocken, entwickelt er Bitterstoffe, welche ihn geschmacklich beeinflussen.
Dünn aussäen
Ausgesät wird in Saatrillen, die man in Abständen von 15-20 cm ins Gartenbeet zieht. Die Samen werden sehr dünn ausgesät. Der Sommerspinat schmeckt besser, je freier er wachsen kann. Wenn die Pflanzen zu dicht stehen, besteht die Gefahr, dass sie vorzeitig in die Höhe schiessen. Dünne Saaten helfen zudem Krankheiten zu verhindern. Sind die Samen ausgesät, werden die Saatrillen mit Erde abgedeckt. Sommerspinat lässt sich auch breitwürfig aussäen. Das Saatgut wird dabei möglichst flach in den Boden eingearbeitet. Diese Methode erschwert allerdings die spätere Bodenbearbeitung und auch die Ernte.
Rechtzeitiges ausdünnen
Ist die Saat einmal aufgelaufen, lohnt es sich, den Sommerspinat rechtzeitig auszudünnen. Dies sollte erfolgen, sobald sich die einzelnen Pflanzen gegenseitig bedrängen. Stehen die Pflanzen zu dicht, werden sie schwach und schiessen in die Höhe. Auch die ausgedünnten Pflanzen lassen sich zum Kochen verwenden.