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Francis Thürler-Mooser wurde am 22. Juni 1931 der Regina Boschung in Belfaux geboren. Er wohnte zweieinhalb Jahre mit seiner Mutter in Riaz, bis sie schwer krank wurde und er zu einer Pflegefamilie nach Im Fang kam. Für Francis war das eine sehr schwere Zeit.
Am 6. Juni 1943 kam er zu Elisa und Alexis Thürler in die Boschena, wo er liebevoll aufgenommen wurde. Im Mai 1956 wurde er von ihnen adoptiert. Neun Jahre besuchte er die Schule im Fang. Nach der obligatorischen Schule war er im Winter als Holzfäller und im Sommer während fünf Jahren als Heuer bei einem Bauern tätig.
Die Rekrutenschule absolvierte er 1951 in Colombier. Nach der RS lernte er seine zukünftige Frau, Hedwig Mooser, kennen und lieben. Am 14. April 1954 heirateten sie in der Wallfahrtskapelle in Bürglen. Zwei Töchter, Elsbeth und Anneliese, wurden ihnen geschenkt. Auch Eliane, der Tochter seiner Frau Hedwig, war er ein liebevoller Vater.
Elf Jahre lang arbeitete Francis Thürler-Mooser bei der Firma Lötscher im Stollenbau im Kanton Graubünden und im Wallis. Er konnte nur alle 14 Tage nach Hause zu seiner Familie. Die Arbeit war hart und der Arbeitsweg lang. Da er nun eine Familie hatte, wollte er mehr zu Hause sein und suchte einen neuen Arbeitsplatz in der Nähe, den er dann bei der Firma Moferini in Bulle und später bei der Firma Repond in Charmey fand. Er war ein zuverlässiger und geschätzter Mitarbeiter.
1965 konnte Francis mit seiner Familie ins neue Heim einziehen, wo er vieles selber gebaut hatte. Er liebte seine drei Töchter, seine sechs Grosskinder und später seine zehn Urgrosskinder. Für ihn war die Familie sehr wichtig und bedeutete ihm alles. Im April 2004 konnte er mit seiner Frau Hedwig in Bürglen die goldene Hochzeit feiern. Francis Thürler-Mooser liebte die Geburtstagsfeste und die Weihnachtsfeiern in der Familie.
Nach vielen glücklichen Jahren wurde auch er nicht von Krankheiten verschont. Francis und seine Frau Hedwig mussten 2009 ins Pflegeheim eintreten. Kurz darauf verstarb seine Frau Hedwig. Er hatte grosse Schwierigkeiten, dies zu verkraften. Die vielen Besuche der Familie und von Freunden schätzte er sehr, sie halfen ihm über die schwierigen Zeiten hinweg. Sein Schwager Gaston besuchte ihn sogar fast wöchentlich während all dieser Jahre.
Am Dienstag, 13. Januar 2015, verstarb er völlig unerwartet nach kurzer Krankheit und wurde von seinen Schmerzen erlöst. Seine Familie schätzte seine einfache und ehrliche Art und nimmt sein Leben als Vorbild für das eigene Leben. Eing.