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hat nichts (oder nur wenig) mit Auf- und Abwinden zu tun, sondern mit der vertikalen Geschwindigkeitsverteilung des Windfeldes.
Ich glaube du wolltest vertikate Verteilung der horizontalen Geschwindigkeiten sagen. So klingt es ein bisschen wie Verteilung der vertikalen Geschwindigkeiten, also eben doch Auf- und Abwind.
Da das ganze auch in reinen Scherwindfeldern ohne jeden Berg und ohne vertikalgeschwindigkeiten funktioniert, ist das gezeigte Beispiel etwas unglücklich.
Wie machen das die Vögel
Bei denen ist das Verhältnis von kinetischer Energie zum Energiegradienten besser, in der bodennahen Grenzschicht ist der Gradient am höchsten, da ist ein "echtes" Flugzeug aber zu groß für, und operiert in einer anderen Energieklasse, also muss es die benötigte Winddifferenz über große Höhendifferenz machen, und daher viel Energie speichern können.
Ähnlich wie beim Carnotprozess hätte man idealerweise "Ecken" in der Flugbahn, ähnlich wie bei realen Motoren die Verbrennung aber ihre Zeit braucht (und der Kolben erstmal seine Richtung ändern muss, während Wärme in die Wände fliesst...), und daher die Ecken der Kurve rund werden, muss man auch beim dynamischen Segelflug runder fliegen als ideal. Das geht natürlich auf den Wirkungsgrad.
Diskussionen um Kurven vom Luv zum Lee
Beim Kurven von Luv nach Lee bleibt man in der selben Luftmasse, im selben (unbeschleunigten) Koordinatensystem. Beim dynamischen Segelflug macht man sich genau zum Nutzen, dass der Gegenwind im Luv schwächer ist, als der Rückenwind im Lee.
Es wird noch ein paar Jahre dauern, bis wir wie der Albatros die Ozeane im dynamischen Segelflug überqueren können. Nicht zuletzt die Größe der Spucktüten begrenzt da derzeit die Reichweite
Gruß
Ralf