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Der Pianist Marc-André Hamelin ist für seine unvergleichlichen musikalischen und technischen Fertigkeiten bekannt. Er spielt die grossen Werke des Standardrepertoires, wird aber genauso für seine Unerschrockenheit bezüglich wenig bekannter Werke aus dem 19., 20. und 21. Jahrhundert geschätzt – sei das auf der Konzertbühne oder auf CD.
Hamelin gab sein Orchesterdebüt mit Ravels Klavierkonzert für die linke Hand mit dem Orchestre de Paris unter Alan Gilbert, spielte mit dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin während der Eröffnungswochen nach Antritt von Wladimir Jurowsky Schönbergs Piano Concerto, mit der Toronto Symphony unter Juanjo Mena Ravels Klavierkonzert für die linke Hand, mit der St. Louis Symphony unter John Storgårds Ravels Klavierkonzert in G-Dur, mit der Seattle Symphony unter Ludovic Morlot Strawinsky, mit dem Minnesota Orchestra unter Osmo Vänskä Haydn, mit dem Cleveland Orchestra unter Nicholas McGegan Mozart, mit den Moskauer Philharmonikern Brahms 1. und 2. Klavierkonzert und mit dem Royal Liverpool Philharmonic unter Andrew Manze das 1. Klavierkonzert in d-Moll von Brahms.
2014 wurde Hamelin für seine Busoni-Einspielung Busoni: Late Night Piano mit dem ECHO Klassik als Instrumentalist des Jahres (Klavier) geehrt. Die Aufnahmen wurden zudem mit einem Diapason d’Or ausgezeichnet und vom Magazin Classica zur Aufnahme des Jahres gekürt. Für seine Aufnahmen eigener Kompositionen Hamelin: Études erhielt Hamelin 2010 einen Grammy (seinen neunten) und den Jahrespreis der deutschen Schallplattenkritik . Die Noten der Hamelin-Étuden sind bei der Edition Peters erhältlich.