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Sich neu erfinden, zu sich finden, sich zurechtfinden.
Die Pubertät beginnt mit einem neuen, stark gefühlsbetonten Interesse an der Welt. In der Mittelstufe (7. bis 9. Klasse) wird die Klassenlehrerin immer weniger wichtig. Sie übergibt im Lauf des 7. Schuljahres die Klasse an einen Klassenbegleiter.
Die Jugendlichen wollen jetzt die Gesetze der Welt kennen lernen. In den Physikepochen werden zunächst Akustik und Optik durchgenommen. Später kommt die Mechanik (Hebelgesetz) dazu. Die Lehre von den Säuren und Basen machen im Chemieunterricht das Gesetz der Masse erfahrbar (Verbrennung, Rauch, Wärme).
Geschichten und Biographien von mutigen Entdeckern und Persönlichkeiten vermitteln den Schülern Ideen für die eigene Lebensgestaltung.
Der Fremdsprachenunterricht (Französisch und Englisch) findet ab der 8. Klasse in drei Leistungsstufen statt, wovon alle profitieren.
Die Fähigkeit zur Übernahme von Verantwortung und zum selbständigen Arbeiten, die in den letzten Jahren angelegt wurde, wird nun verstärkt eingesetzt und verfeinert. Ein Teil der Schulzeit ist denn auch für selbstständige Arbeiten und Projekte reserviert. Ihren Abschluss findet sie mit der Projektarbeit in der 9. Klasse, für die sich die Schülerinnen intensiv mit einem selbstgewählten Thema in unterschiedlichster Art auseinander setzen und die am Ende auch der Schulgemeinschaft vorgestellt wird.