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Die WHO warnte in der vergangenen Woche: In den kommenden sechs bis acht Wochen könnten sich mehr als die Hälfte der Europäer mit Omikron infizieren. Was kommt da auf uns zu? Studien aus Kalifornien und Südafrika geben Aufschluss.
Forscher in Berkeley untersuchten die Daten von mehr als 52'000 positiv auf Omikron getesteten Personen. Sie verglichen sie mit knapp 17'000 Delta-Fällen im Dezember 2021. Die Ergebnisse:
Eine zweite Studie von Forschern aus der südafrikanischen Provinz Westkap kommt zu ähnlichen Ergebnissen. Hier wurden die Daten von fast 17'000 Fällen zwischen Mitte November und Dezember untersucht. Knapp über 5'000 waren mit Omikron infiziert, der Rest hatte sich mit der Delta-Variante angesteckt. Bei Omikron war das Risiko, dass die Erkrankung zu einem Krankenhausaufenthalt oder sogar zum Tod führt, gegenüber Delta um 25 Prozent reduziert.
Deutlich wird aber auch: Impfungen und/oder eine durchgemachte Infektion schützen vor einem schweren Krankheitsverlauf.
Doch der Autor der kalifonischen Studie findet deutliche Worte: Omikron sollte nicht unterschätzt werden. In der «New York Times» erklärte der Epidemiologe Dr. Joseph Lewnard: «Da sie leichter übertragbar ist, wird es irgendwann zwangsläufig zu vielen Krankenhauseinweisungen kommen.»
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