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Dies schreibt die Schweizerische Sicherheitsuntersuchungsstelle (Sust) in ihrem Schlussbericht zum Vorfall, der am Montag veröffentlicht wurde. Zudem habe die Besatzung des Löschfahrzeuges die Orientierung auf dem Pistensystem zu wenig aufmerksam beachtet.
Eine Rolle habe auch der allgemein zu geringe Trainingsstand der Besatzungen der Flugfeldlöschfahrzeuge für das Befahren des Pistensystems geführt. Anhaltspunkte für eine gesundheitliche Beeinträchtigung fand die Sust im Rahmen ihrer Untersuchung nicht. Auch die Sichtbedingungen waren bei fortgeschrittener Abenddämmerung gut.
Das Löschfahrzeug hatte am Nachmittag des 10. Januar 2018 einen Einsatz südlich des Pistenkreuzes 16/28 bei einem Airbus A319 beendet und die Anweisung, zur Basis zurückzukehren. Wegen eines Missverständnisses zwischen Fahrzeugoffizier und Fahrer wendete letzterer das Fahrzeug nicht unmittelbar hinter dem Flugzeug, sondern fuhr in Richtung Pistenkreuz 16/28.
Zur gleichen Zeit befand sich auf Piste 28 ein startklarer Airbus A320. Das Kontrollwarnsystem des Bodenradars löste aufgrund dieser Konstellation einen Alarm aus. Der Fahrer des Löschfahrzeugs löste eine Vollbremsung aus und kam unmittelbar vor dem Sicherheitsbereich des Pistenkreuzes zum Stillstand. Fast gleichzeitig überflog der Airbus das Pistenkreuz in rund 10 Metern Höhe.