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Die OECD hat die neueste Ausgabe ihrer Publikations-Reihe «OECD Education Working Paper» dem frühkindlichen Lernen gewidmet. Darin stellt sie fest, dass frühkindliche Lernerfahrungen zentral sind für die weitere Entwicklung des Kindes, darunter für das allgemeine Wohlbefinden sowie die körperliche und geistige Gesundheit sowie für den späteren Bildungsabschluss. Die OECD fordert deshalb, frühkindliches Lernen an den Orten und Kontexten zu stärken, wo Kinder einen Grossteil ihrer Zeit verbringen.
Die OECD stellt im Working Paper den Stand der Forschung bezüglich folgender zwei Bereiche dar:
- Zusammenhang zwischen frühkindlichem Lernen und langfristigen Ergebnissen (long-term outcome)
- Kontexte, die frühkindliches Lernen unterstützen
Die Forschung zeigt gemäss den Autoren deutlich: Frühkindliches Lernen ist von grosser Bedeutung und kann gezielt unterstützt werden, beispielsweise in der Familie oder in Angeboten der frühkindlichen Bildung, Betreuung und Erziehung. Um solche frühkindlichen Lernerfahrungen gezielt fördern zu können, sei aber eine bessere und umfangreichere Datengrundlage nötig.
Die OECD fordert grundsätzlich eine gesamtheitliche Betrachtung der frühen Kindheit, die kognitive, gesundheitliche, soziale und emotionale Kompetenzen zusammen denkt.
Die OECD arbeitet derzeit an einer internationalen Studie zu frühkindlichem Lernen und kindlichem Wohlbefinden (Early Learning and Child Well-Being Study IELS), wofür dieses Working Paper als Grundlage dient.
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