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Heute waren die Bedingungen besser noch als erwartet. Wegen dem SSW-Wind wollten wir nicht zu weit nach Süden (einen Hügel hätten wir geschafft, Laveno aber wäre schwierig gewesen), und weil es Sonntag ist, wollten wir nicht riskieren, dass viele am Ceneri abstehen. So gab es ein hoch-und-runter zwischen Sessa und Tamaro, mit Abstecher zum Mt. Ferraro.
Genau der Abstecher zum Ferraro brachte die Entscheidung: Christoph Dunkel nahm die Kampflinie, flog den Ferraro schon relativ tief an und wählte auch die direkte Route zurück. Urs Schönauer wählte dieselbe Linie, aber etwas höher und wurde zweiter. Bemerkung: Diese Linie kann ziemlich "in d Hose" gehen, weil die ganze SE-Seite der Kette am Nachmittag beinahe im Schatten ist, es gibt grosse Zonen mit starkem Sinken (dies spürten viele, die irgendwo einen Fehler machten). Die Verfolgergruppe, die nur halbe an die Flanke zurück flog, kriegte den starken Wind zu spüren (Markus Wicki und andere), diejenigen die den Umweg nahmen waren schneller. So sicherte sich Andi Nyfenegger Rang 3.
Bei den Damen war Fabienne Schrader lange weit vorne, Manuela Pfrunder entschied das Rennen aber mit einem guten Zug knapp für sich.
26 July 2020, Martin Scheel
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