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Am Freitag beginnt die 83. Eishockey-WM der Geschichte. 56 Nationen nahmen bisher in einer der verschiedenen Divisionen daran teil – bei einigen Ländern wirst du dies kaum glauben. Und etwas schaffte in den letzten 64 Jahren (leider) nur die Schweiz.
Gefühlt machen im Eishockey immer die gleichen 16 an der WM mit. In der Tat waren es seit 1999 (bei den letzten 20 Durchführungen) deren 23. 2019 stosst mit Grossbritannien ein neues Team dazu. Die Briten allerdings waren mal richtig gut: 1936 ging der WM-Titel auf die Insel. Damit gehört Grossbritannien zu der Gruppe der acht Eishockey-Weltmeister.
Aber im Eishockey wird die WM im Ligasystem ausgespielt. Bisher traten dabei sage und schreibe 56 verschiedene Nationen an. Alle waren sie zumindest einmal mit dabei. Welche dies seit 1999 sind und was ihr jeweiliges Bestresultat ist, siehst du in der folgenden Grafik.
Seit 1999 gab es nur ein Team, das zwar den WM-Final erreichte, aber nie Weltmeister wurde: die Schweiz (2013 und 2018). Selbst wenn wir auf die ganze WM-Historie blicken, kommt nur noch eine Nation zum gleichen (unrühmlichen) Resultat: Deutschland. 1930 und 1953 wurde unser nördliche Nachbar ebenfalls zweimal Vize-Weltmeister.
Die Eishockey-WM funktioniert im Liga-System. Während die 16 Teams der Top-Division den Titel unter sich ausmachen (und jeweils zwei Absteiger ausgespielt werden), geht es in den Divisions darunter um Auf- und Abstiege. Die Division I und II werden dabei seit 2012 nochmals in zwei Stärkeklassen unterteilt, für die Division III gibt es ein Qualiturnier der (wirklichen) Exoten.
Das System wurde in den letzten Jahren immer wieder etwas angepasst. Seit 2012 besteht der aktuelle Modus mehr oder weniger unverändert (Ausnahme: Division III, Qualirunde). Was aber zumindest seit 1999 gilt: Die Teams waren jeweils in vier Divisionen unterteilt (früher hiess das auch A-, B-, C- und D-WM).
Neulinge gab es in der Eishockey-Welt 2019 dagegen in der Quali gleich zwei: Thailand und Kirgisistan feierten ihre Premiere. Während Thailand gar zwei Siege im Qualifikations-Turnier für die Division III feiern konnte (Rang 3), wurde Kirgisistan Letzter.
Allerdings gibt es ein Kuriosum: Das Team von Kirgisistan wurde zwar letzter und ist darum aktuell das schlechteste Team der Eishockey-WM, gleichzeitig sind die Asiaten aber auch die einzige ungeschlagene Equipe an Weltmeisterschaften. Eigentlich zumindest. Denn erst wurden Kuwait (14:0), Thailand (6:2), Bosnien & Herzegowina (14:2) sowie Hongkong (8:3) vom Eis gefegt und in der letzten Partie bezwang man ausgerechnet den späteren Aufsteiger Vereinigte Arabische Emirate 7:4. Allerdings wurden die ersten vier Siege in 0:5-Forfait-Niederlagen umgewandelt, da nicht spielberechtigte Akteure eingesetzt wurden.
Die Hitzewelle hat uns im Griff. Doch von den weltweiten Hitzerekorden sind wir (zum Glück) noch ein gutes Stück entfernt. Da liegt die Schweiz nur auf dem 96. Rang von 164 untersuchten Ländern.
Der Temperaturrekord in der Schweiz liegt seit dem 11. August 2003 in Grono GR. Damals wurden 41,5 Grad Celsius gemessen. MeteoSchweiz schreibt dazu allerdings, dass die Messstation an einem felsigen Südhang lag, unter den heutigen Messbedingungen auf dem Talboden wären es nur 40,5 Grad gewesen. Es war bisher das einzige Mal in der Schweiz, dass die 40-Grad-Schallmauer offiziell durchbrochen wurde.
Doch wo liegt die Schweiz damit im internationalen Vergleich? Wir haben die Hitzerekorde aus …