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Die Sonderstellung der Städte Le Locle und La Chaux-de-Fonds Seit Anfang entwickelte sich seit Anfang des 18. Jahrhunderts, um in der Folge mit der Geschichte der Uhrenindustrie zu verschmelzen. Beide Städte wurden von Grossbränden heimgesucht (1794 La Chaux-de-Fonds, 1833 und 1844 Le Locle) und dank einem Konsens zwischen privaten und öffentlichen Interessen, zwischen hygienistischen (vielleicht auch sozialen) Bestrebungen und Produktionseffizienz (Uhrenwirtschaft) wieder aufgebaut.
Ende des 19. Jahrhunderts erlebten die beiden Städte auf dem Gebiet der Uhrenindustrie und Mechanik eine grosse Blüte, was nicht ohne Folgen für die Stadtentwicklung blieb: Wohnungen und Werkstätten befanden sich nebeneinander in denselben Bauten. Um die Jahrhundertwende erfolgte eine Spezialisierung der Gebäude. Es entstanden Fabriken, die sich bis heute weiterentwickelt haben und gewachsen sind. Le Locle und La Chaux-de-Fonds als einzigartige Beispiele für die Symbiose von Industrie und Städtebau wurden im 19. Jahrhundert durch und für die Uhrenindustrie des 20. Jahrhunderts gebaut.
Die Aussicht auf den Eintrag in die Welterbeliste birgt die einmalige Chance, den Schutz und die Aufwertung des Erbes dieser beiden Städte im Neuenburger Jura zu stärken: Le Locle und La Chaux-de-Fonds. Die Aufnahme der beiden Städte als eine der Uhrenindustrie gewidmete Stadt- und Kulturlandschaft würde unserer Spitzenindustrie – Uhren und Mikrotechnik, die beide derselben Tradition und demselben Know-how entspringen – zu grösserer Bekanntheit verhelfen.
Die UNESCO-Welterbestätten La Chaux-de-Fonds/Le Locle werden von einem Projektmanager in Zusammenarbeit mit einer permanenten Arbeitsgruppe betreut.