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Warum mischt sich Öl nicht mit Wasser?
Wassermoleküle wollen unter sich bleiben: Sie ziehen sich gegenseitig an und schliessen dabei das Öl aus.
Vielleicht kennst du den Vorgang von der Salatsauce: Auch wenn du Öl und Essig (eine wässrige Flüssigkeit) noch so gut durchmischst, haben sich die beiden Flüssigkeiten nach einer gewissen Zeit wieder getrennt. Das Öl schwimmt dabei auf dem Wasser auf.
Wasser ist polar
Der Grund dafür liegt im chemischen Aufbau der beiden Stoffe. Wasser besteht aus einem negativ geladenen Sauerstoff-Atom und zwei positiv geladenen Wasserstoff-Atomen. Aufgrund deren Anordnung ist eine Seite des Wasser-Moleküls negativ geladen und die andere Seite positiv.
Die Chemie nennt diese unregelmässige Verteilung der Ladung „polar“ – und sie ist der Grund dafür, dass die Wasser-Moleküle unter sich bleiben. Denn die negativ geladene Sauerstoffseite zieht die positiv geladene Wasserstoff-Seite eines anderen Wasser-Moleküls an. So verbinden sich alle Wassermoleküle zu Wasser.
Fett ist unpolar
Bei Fettmolekülen hingegen ist die Ladung „unpolar“, also regelmässig über das gesamte Molekül verteilt. Die Fettmoleküle können sich nicht mit dem Wasser mischen, weil sie weder positiv noch negativ geladene Seiten aufweisen: Das Fett wird sozusagen vom Wasser ausgeschlossen. Weil Öl zudem noch leichter und weniger dicht ist, schwimmt es auf dem Wasser.