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Museum des Kalten Krieges
Dänemark war während des gesamten 2. Weltkrieges (1940-1945) unter deutscher Besatzung.
Das Langelandsfort wurde im Jahr 1952 erbaut. Von hier aus überwachten die Dänen während des kalten Krieges die Aktivitäten des Warschauer Paktes im westlichen Teil der Ostsee. Wäre der Kalte Krieg heiss geworden, hätte das Fort die Minenfelder im Langelandsbelt beschützen sollen, um die Passage feindlicher Schiffe zu verhindern. Für diesen Zweck wurde das Fort mit u.a. vier 150mm Kanonen und zwei Luftabwehrstellungen ausgestattet.
Im Operationsbunker, dem Herz der Anlage, wurde ebenfalls der gesamte Schiffsverkehr überwacht, sowie der Einsatz der Kanonen geleitet. Das Fort war mit bis zu 400 Wehrpflichtigen und festem Personal bestückt.
1993 wurde die Militäranlage geschlossen und 1997 in ein Museum umgewandelt und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.
Heute gibt das Museum einen Einblick davon, wie der Kalte Krieg zu Wasser auf der Erde und in der Luft geführt wurde.
Die Anlage erstreckt sich über ca. 3 Kilometer in schönster Umgebung und ist sehr interessant und abwechslungsreich aufgebaut. In den verschiedenen Bunkern befinden sich Ausstellungen zu den Themenbereichen. Corona bedingt sind jeweils nur eine bestimmte Anzahl Besucher pro Anlage erlaubt. An der Kasse erhält man eine rote Wäscheklammer, welche dann beim Eingang zum Bunker gesteckt werden muss und beim Verlassen wieder mit-genommen wird – ein einfaches und übersichtliches Kontrollsystem.
Viel Spass auf dem Rundgang!
Felix