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Die Förderbremse könnte um neun Monate verlängert werden, sagten Opec-Insider diese Woche. Sollte die Nachfrage stärker als erwartet ausfallen, könnte darüber aber erst Anfang nächsten Jahres entschieden werden, sagte eine von vier mit den Überlegungen vertraute Personen. "Aber es gibt immer noch eine grosse Wahrscheinlichkeit, dass die Entscheidung im November fällt." Das nächste Opec-Treffen findet in Wien am 30. November statt. Regulär ist dann erst wieder im Mai oder Juni ein Treffen üblich, so dass für eine Entscheidung vor März ein Sondertreffen anberaumt werden müsste.
Das Kartell hatte sich schon im vergangenen Jahr mit insgesamt zehn weiteren Ölförderländern darauf verständigt, täglich 1,8 Millionen Fässer weniger zu fördern. Die Vereinbarung war im Frühjahr bis März 2018 verlängert worden. Damit hoffen die Produzenten, einen Verfall der Ölpreise zu verhindern. Tatsächlich ist die Talfahrt der vergangenen Jahre seither zum Stehen gekommen. Laut Opec lagen die Bestände in den Industrieländern im August mit 2996 Millionen Fässern zwar noch 171 Millionen Barrel über dem fünfjährigen Durchschnitt. Im Januar hatte das Überangebot aber noch 340 Millionen Barrel betragen.
Die Opec-Vertreter waren sich nicht ganz einig, für wie lange die Bremse noch gelten würde. Drei rechnen mit einer Verlängerung bis Ende 2018, einer vermutet, dass sechs bis neun Monate reichten, um das überschüssige Ölangebot abzuschöpfen.
(Reuters)