Document ID: /curiavista/filtered/00000.jsonl.gz/161915

<h2>SubmittedText<h2><p>Das EDI plant die fünfte Änderung am System zur Preisfestsetzung von Medikamenten. Es gibt in der Schweiz aber nicht "nur" internationale Pharmakonzerne, sondern auch viele Pharma-KMU, die in der Schweiz vor allem für unseren Markt produzieren und von diesen Massnahmen ungleich härter und existenziell betroffen sind.</p><p>- Hat das EDI bei der Überarbeitung der Preisfestsetzungsmechanismen für Medikamente die Situation der Schweizer Pharma-KMU geprüft, berücksichtigt?</p><p>- Wenn ja, in welcher Weise?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Die Entwürfe der Verordnungsänderungen zur Anpassung des Preisfestsetzungssystems wurden zwischen Juni und August 2014 in eine Anhörung gegeben. Die Anhörung war öffentlich. Sämtliche Unterlagen wurden auf der Webseite des Bundesamtes für Gesundheit publiziert. Verschiedene KMU aus der Pharmabranche haben diese Gelegenheit wahrgenommen und ihre Stellungnahmen eingereicht. Die Ergebnisse der Anhörung wurden inzwischen ausgewertet, und der Bundesrat wird nun entscheiden, welche Anpassungen vorgenommen werden.</p><p>Die gesundheits- und wirtschaftspolitische Bedeutung der in der Schweiz produzierenden KMU der Pharmabranche ist dem Bundesrat bewusst. Deren Position wurde im Rahmen der Anhörung zur Kenntnis genommen. Es ist dem Bundesrat wichtig - auch im Sinne des bundesrätlichen Masterplans "Massnahmen des Bundes zur Stärkung der biomedizinischen Forschung und Technologie" -, dass gerade auch kleine und mittlere Pharmaunternehmen auch in Zukunft in der Schweiz für die Schweizer Bevölkerung Arzneimittel produzieren können.</p>