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Revolutionärer Internationalismus in der frühen Sowjetgesellschaft
Was bedeuteten „Weltrevolution“ und „internationale Solidarität“ für einfache Parteiaktivisten und die sowjetische Bevölkerung im ersten Jahrzehnt nach der Oktoberrevolution?
„Das Charisma der Weltrevolution“ präsentiert erstmals eine Gesellschaftsgeschichte des frühsowjetischen revolutionären Internationalismus. Auf Basis neuerschlossener Quellen untersucht das Buch die Vermittlung internationalistischer Ideen sowie die Bedeutungen, die frühsowjetische Aktivisten und Bürger in sie hineininterpretierten, ebenso die Praktiken, mittels derer Sowjetbürger an revolutionären Ereignissen im Ausland teilhaben konnten.
Der Historiker Gleb J. Albert stellt sein Buch vor, das einen neuen Blick auf die Gesellschaft im ersten sowjetischen Jahrzehnt, ihre transnationalen Verflechtungen und ihre Transformation hin zum Frühstalinismus eröffnet.
Anschliessend kommentiert der Historiker Jakob Tanner das Buch aus allgemeinhistorischer Perspektive.
Freitag, 15. Dezember 2017, 19 Uhr
Schweizerisches Sozialarchiv (Medienraum)