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Antje Weithaas, die aus dem brandenburgischen Guben stammt, begann im Alter von vier Jahren mit dem Geigenspiel. Ihr Studium absolvierte sie bei Werner Scholz an der Hochschule für Musik «Hanns Eisler» in Berlin. 1987 gewann sie den Kreisler-Wettbewerb in Graz, 1988 den Bach-Wettbewerb in Leipzig und 1991 den Internationalen Joseph-Joachim-Violinwettbewerb in Hannover. Als Solistin ist sie seither mit vielen renommierten Orchestern aufgetreten, darunter das Los Angeles Philharmonic, das San Francisco Symphony, das Philharmonia Orchestra, das BBC Symphony Orchestra, das Deutsche Symphonie-Orchester Berlin und die Bamberger Symphoniker. Dirigenten wie Vladimir Ashkenazy, Dmitrij Kitajenko, Sir Neville Marriner und Sakari Oramo zählten dabei zu ihren Partnern am Pult. Derzeit arbeitet Antje Weithaas auch eng mit der Kammerakademie Potsdam unter Antonello Manacorda zusammen. Seit 2009 ist sie Künstlerische Leiterin der Camerata Bern, mit der sie vom Pult der Konzertmeisterin aus sogar grossbesetzte Werke wie Beethoven-Sinfonien zur Aufführung bringt. Einen Schwerpunkt ihrer Arbeit bildete für Antje Weithaas seit jeher die Kammermusik. Gemeinsam mit Daniel Sepec, Tabea Zimmermann und Jean-Guihen Queyras gründete sie 2002 das Arcanto Quartett, mit dem sie in der New Yorker Carnegie Hall, im Pariser Théâtre du Châtelet, in der Berliner Philharmonie, im Wiener Konzerthaus, beim Festival d’Aix-en-Provence sowie in Japan, Israel und Nordamerika gastierte. Mit dem Arcanto Quartett spielte sie Werke von Bartók, Brahms, Ravel, Dutilleux, Debussy, Schubert und Mozart auf CD ein; in der laufenden Saison nimmt sie als Solistin das Schumann-Violinkonzert und, gemeinsam mit Maximilian Hornung, das Doppelkonzert von Brahms auf. Antje Weithaas lehrt seit 2004 als Professorin an der Berliner Hochschule für Musik «Hanns Eisler».
Debut bei LUCERNE FESTIVAL (IMF) am 26. August 1989 mit dem Ex-Aequo-Trio und Werken von Beethoven, Juon und Schostakowitsch.