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Keratomalazie durch topische nichtsteroidale Entzündungshemmer
- Verfasst von: Urspeter Masche
- Datum: 19. Oktober 2023
Augentropfen mit nichtsteroidalen Entzündungshemmern (NSAID) werden zur Behandlung von Entzündungen oder Schmerzen im Auge eingesetzt, zum Beispiel nach einem ophthalmologischen Eingriff. Wie die neuseeländische Arzneimittelbehörde warnt, können solche Augentropfen eine Keratomalazie verursachen (die sich mit verschwommenem Sehen, Schmerzzunahme oder vermehrter Sekretion äussert und die im schlimmsten Fall mit einer Hornhautperforation und Sehverlust enden kann). Begünstigt wird die Keratomalazie, wenn die NSAID-Augentropfen häufig oder länger angewendet werden, wenn gleichzeitig Steroide verabreicht werden, wenn zusätzlich eine Infektion im Auge oder eine Grundkrankheit wie rheumatoide Arthritis oder Diabetes mellitus besteht oder wenn kürzlich komplexe oder wiederholte Augenoperationen stattgefunden haben.
Mitteilung der neuseeländischen Arzneimittelbehörde: Ocular nonsteroidal anti-inflammatory drugs (NSAIDs) and corneal melting
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