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- Gerade mal 18 Prozent aller Gelder, mit denen die Wirtschaft aufgrund der Corona-Pandemie wieder aufgebaut werden soll, könnten als «grün» bezeichnet werden.
- Zu diesem Schluss kommt ein Bericht der Oxford Universität – sie hat die Wiederaufbau-Hilfen der 50 grössten Volkswirtschaften analysiert.
- Führend seien Südkorea, Spanien und Deutschland.
Es sind Billionen von Dollar, die Regierungen auf der ganzen Welt in ihre Wirtschaft gepumpt haben – um die Folgen der Corona-Pandemie abzufedern. Aber: Wird das Geld auch nachhaltig, also «umweltfreundlich» investiert?
Nein, gerade mal 18 Prozent aller Gelder könnten als «grün» bezeichnet werden, wie ein Bericht der Oxford Universität zeigt.
Führend sind Südkorea, Spanien und Deutschland, so der Bericht, der auch Dänemark, Finnland, Frankreich, Norwegen und Polen hervorhebt.
«Mehrheit nicht grünen Aufschwung nicht ernst»
«Es gibt eindeutig ein paar Länder, die den grünen Aufschwung ernst nehmen. Leider aber nicht die Mehrheit», sagte Brian O'Callaghan, Forscher an der Universität Oxford und Hauptautor des Berichts, gegenüber der AFP. Aber «es gibt Hoffnung.»
«Zum jetzigen Zeitpunkt sind die weltweiten Ausgaben für Umweltschutz nicht der Schwere der drei globalen Krisen (Klimawandel, Naturverlust und Umweltverschmutzung) angemessen», kommentierte Inger Andersen, Exekutivdirektorin des Umweltprogramms der Vereinten Nationen (UNEP), in einer Präambel des Berichts, der am Mittwoch in Zusammenarbeit mit der Universität Oxford veröffentlicht wurde.
Joe Biden soll bei den USA Änderungen bewirken
Die Sanierungsmassnahmen der USA, die in dem Bericht schlecht eingestuft werden, werden von der Beobachtungsstelle auf nur etwa 0.2 Prozent ihres BIP geschätzt (etwa 40 Milliarden Dollar gegenüber mehr als 3.4 Billionen an Notfallmassnahmen).
Joe Biden «öffnet den Weg für eine signifikante Beschleunigung der grünen Ausgaben im Jahr 2021», unterstreicht der Text.
Der Bericht betont auch die Bedeutung von Programmen zur Wiederherstellung der Natur, wie z. B. das Pflanzen von Bäumen in Pakistan, sowie von Investitionen in «grüne» Forschung und Entwicklung.