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Der schwedische Musikproduzent und DJ Mike Perry (33) wurde diesen Sommer mit «The Ocean» international bekannt.
Du hast schon vor über 180 000 Leuten am Tomorrowland in Belgien gespielt. Wie fühlt sich so was an?
Absolut grossartig. Ich habe jede Sekunde «on stage» so was von genossen. Es ist ein ganz spezielles Gefühl, wenn das riesige Publikum deinen kompletten Songtext auswendig kann. Ich kann nur sagen: Ich lebe meinen Traum.
Es gibt einen amerikanischen Boxer, der auch Mike Perry heisst. Warum hast du dich für diesen Künstlernamen entschieden?
Mein richtiger Name ist ja Mike Persson. Aber das kann ausserhalb von Schweden keiner richtig aussprechen. Mike Perry klingt ähnlich wie mein bürgerlicher Name, nur etwas kürzer. Und man kann diesen international aussprechen. Dass ich einen Namensvetter habe, das habe ich erst später gemerkt.
«The Ocean» war in diversen Ländern der Welt ein Superhit. Wie macht man einen so erfolgreichen Song?
Eigentlich einfach: Ich habe mal das Grundgerüst geschrieben und ein paar Melodien darüber ausprobiert. Dann habe ich alles an die Sängerin Shy Martin geschickt, und die hat die Texte dazu geschrieben. Am Schluss habe ich alles noch gemixt und fertig war meine Debütsingle.
Viele sehr erfolgreiche Musik stammt aus Schweden. Hast du eine Erklärung dafür?
Ich kann nur für die elektronische Musik sprechen. Einer der Gründe dürfte sein, dass wir Grössen wie Max Martin oder Swedish House Mafia oder Avicii in Schweden haben. Sie sind Vorbilder für junge Produzenten. Die Schweden gelten auch als Early Adapters in Sachen Computer, und aktuelle Musik wird mit dem PC gemacht. Darum haben wir einen echten Vorteil.