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Zur Unfallzeit befuhr ein 53-jähriger Niederländer mit seinem Mercedes Wohnmobil den linken Fahrstreifen der A 3 in Richtung Grenze, als plötzlich eine Sturmböe das Fahrzeug erfasste, es leicht anhob und gegen die Mittelschutzplanke schleuderte. Die Fahrbahntrennung verhinderte hierbei, dass das Wohnmobil in den Gegenverkehr geriet.
Bei der heftigen Kollision stürzte das Fahrzeug auf die rechte Seite und die 39-jährige niederländische Mitfahrerin, die im Bett geschlafen hatte, wurde durch die Dachluke herausgeschleudert. Sie wurde in den Mittelstreifen katapultiert, während das Wohnmobil mit dem angeschnallten Fahrer, schräg zur Fahrtrichtung auf der Seite liegend, mitten auf der Fahrbahn zum Stillstand kam.
Lastwagen kollidiert mit Wohnmobil
Ein nachfolgender 40-jähriger bulgarischer Lkw-Fahrer (40 Tonnen Gliederzug) erkannte das verunfallte Fahrzeug zu spät und kollidierte trotz eines Ausweichmanövers mit dem Reisemobil. Der Fahrer des Mercedes konnte sich selber aus dem Wrack befreien und blieb unverletzt. Seine Mitfahrerin erlitt schwerste Verletzungen und muss stationär in einem Krankenhaus behandelt werden.
Zur Verletztenfürsorge, Unfallaufnahme und Bergung der Fahrzeuge wurde der linke Fahrstreifen bis 7 Uhr gesperrt. Nennenswerte Verkehrsstörungen entstanden nicht. Den Sachschaden schätzten die Beamten auf circa 40'000 Euro.