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Als Labyrinth bezeichne ich eine Weg-Anlage, die den Weg hinein, hinaus oder hindurch zu einem Rätsel oder zumindest zu einer besonderen Erfahrung macht.
Labyrinthmaschine
Daidalos errichtete er auf Verlangen des seebeherrschenden Königs Minos (Kreata) ein Labyrinth, in dem das stierköpfige Ungeheuer Minotauros gefangen gehalten wurde. Als er später selbst dort eingesperrt wurde, konstruierte er die Flügel mit welchen er mit seinem Sohn Ikarus das Labyrinth ortogonal verliess, was seinen Sohn das Leben kostete, weil er zu hoch geflogen ist.
Theseus machte sich zunächst um das Land verdient, indem er den marathonischen Stier erlegte. Als wenig später die Gesandten des kretischen Königs Minos nach Athen kamen, um den jährlichen Tribut von sieben Jünglingen und sieben Jungfrauen als Menschenopfer für den Minotauros zu holen, ließ sich Theseus unter die Zahl der ausersehenen Opfer aufnehmen. Es gelang ihm, den Minotauros zu töten und mit Hilfe der Tochter des Minos, Ariadne, das Labyrinth wieder zu verlassen. Wie versprochen nahm er sie mit sich, ließ sie dann aber auf Befehl des Dionysos auf Naxos zurück.
Nach der griechischen Mythologie war Ariadne die Tochter von Minos, dem König von Kreta. Minos hatte Athen unterworfen, nachdem sein Sohn dort ermordet worden war. Die Athener wurden dazu verpflichtet, alljährlich je sieben Jungfrauen und Jünglinge als Menschenopfer für den Minotauros nach Kreta zu schicken. In einem Jahr schloss sich der Königssohn Theseus freiwillig dieser Gruppe an. Auf Kreta betörte er Ariadne, und sie schenkte ihm ein magisches Schwert und ein Knäuel Wolle. Als die Opfer in das berühmte Labyrinth des Daidalos getrieben wurden, wo der Minotauros hauste, rollte er das Knäuel ab. Mit dem Schwert erschlug er den Stiergott und fand mit seinen Gefährten am Ariadnefaden wieder heraus. Auf der Rückfahrt nahm er Ariadne wie versprochen als seine Verlobte mit, ließ die Schlafende aber auf Befehl des Dionysos auf der Insel Naxos zurück. Dort wurde die Verlassene und Klagende von Dionysos erwählt und er zeugte mit ihr den Oinopion. Bei Amathos wurde Ariadne später als Geliebte des Dionysos göttlich verehrt.