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Stromausfall in Pakistan nach 24 Stunden behoben
Der landesweite Stromausfall in Pakistan ist nach 24 Stunden weitestgehend behoben worden.
Der landesweite Stromausfall in Pakistan ist nach 24 Stunden weitestgehend behoben worden.
Der pakistanische Premierminister Schebaz Scharif wandte sich am Dienstag an die Bürger seines Landes und entschuldigte sich für «die Unannehmlichkeiten». Die Regierung arbeite daran, die vollständige Ursache für den Stromausfall aufzuklären.
Pakistans rund 230 Millionen Einwohner waren am Montag seit den frühen Morgenstunden von der Stromversorgung abgeschnitten. Krankenhäuser liefen über Notstromaggregate, Fabriken mussten die Produktion einstellen. Die Regierung rief die Bevölkerung dazu auf, nicht in Panik zu verfallen.
Stromausfälle kommen in Pakistan häufiger vor, nicht jedoch, dass alle grossen Städte gleichzeitig betroffen sind. Auch war dieser aussergewöhnlich lang. Das Risiko für Stromausfälle hat sich aufgrund der Wirtschaftskrise und der Flutkatastrophe dieses Sommers in dem südasiatischen Land erhöht.
Nach ersten Erkenntnissen haben Schwankungen im Stromnetz den Ausfall herbeigeführt. Derzeit ist die Energieerzeugung in Pakistan nachts ausgestellt, da in den kühleren Monaten ein geringerer Verbrauch herrscht.
Als die Erzeugung in den Morgenstunden wieder hochgefahren wurde, kam es laut dem Energieministerium zu den Schwankungen, die schliesslich das gesamte Stromnetz lahmlegten. Eine Sabotage schliesse die Regierung nach derzeitigen Erkenntnissen aus.
Die Wiederaufnahme der Stromversorgung fand nicht in allen Teilen des Landes gleichzeitig statt. In der Hauptstadt Islamabad konnten Bewohner etwa schon Montag am späten Abend die Lichter wieder einschalten.