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Am Freitag, den 16. April 1943 wollte der damals 37-jährige Aargauer Chemiker Albert Hofmann sein Labor aufräumen, bevor er sich ins wohlverdiente Wochenende verabschiedete. Plötzlich wusste er nicht mehr, wie ihm geschah: «Die ganze Welt begann sich zu verändern, es war alles so komisch», erklärte Hofmann (†29.4.2008) vor mehreren Jahren in einem Argovia-Interview. Was er vor 75 Jahren nicht wusste: Er hatte soeben am eigenen Leib den weltweit ersten LSD-Trip durchgemacht! Und das nur, weil er versehentlich mit einem Stoff in Berührung gekommen war, an welchem er forschte.
LSD wurde wegen ihrer berauschenden Nebenwirkungen vor allem in den 60er Jahren zur Hippie-Droge Nr.1. Die Schattenseite: In falschen Dosen führt LSD zu regelrechten Horrotrips. Viele ausser Kontrolle geratene Menschen begingen Verbrechen oder töteten sich selbst. LSD ist seit Ende der 60er Jahre eine verbotene Droge.