Document ID: /curiavista/filtered/00000.jsonl.gz/256761

<h2>SubmittedText<h2><p>Ein Gericht in den USA (Texas) hat die Herausgabe der Rohdaten der Zulassungsstudien für die Covid-19 Impfung von Pfizer erwirkt. Diese rund 300 000 Seiten umfassenden Daten werden aktuell von einem wissenschaftlichen Team ausgewertet. Erste Erkenntnisse daraus zeigen auf, dass die Impfstoffhersteller in geradezu betrügerischer Weise Daten manipuliert und insbesondere Impfkomplikationen unterschlagen haben. </p><p>1. Sind dem Bundesrat und insbesondere dem BAG und den schweizerischen Zulassungsbehörden diese Auswertungen bekannt? </p><p>Falls Nein - ist vorgesehen, diesem gesundheitspolitisch wichtigen Sachverhalt nachzugehen? </p><p>Falls Ja - was sind die Konsequenzen für zukünftige Zulassungsverfahren?</p><p>Besonders gravierend seien die Auswirkungen der mRNA-Impfstoffe auf das Reproduktionssystem mit vermehrten Totgeburten und Aborten. Der Gesundheitsökonom und ehemalige Datenanalyst der CSS Prof. Konstantin Beck (Uni Luzern) konnte anhand seiner Analysen belegen, dass der drastische und immer noch anhaltende Geburtenrückgang nicht auf einen (sozio-ökonomisch begründeten) Rückgang der Schwangerschaften zurückgeführt werden kann.</p><p>2. Ist dem Bundesrat und insbesondere dem BAG und den schweizerischen Zulassungsbehörden dieser Sachverhalt bekannt? </p><p>Falls Nein - ist vorgesehen, diesem gesundheitspolitisch wichtigen Sachverhalt nachzugehen? </p><p>Falls Ja - weshalb wurde die Zulassung für Schwangere nicht sofort gestoppt?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>1. Die Covid-19-Impfstoffe wurden in der Schweiz nur zugelassen, weil die Hersteller nachweisen konnten, dass diese Impfstoffe sicher, wirksam und von hoher Qualität sind. Die wissenschaftlichen Anforderungen an die Gesuchdokumentation und an die Zulassungskriterien entsprechen etablierten internationalen Standards. Im Zusammenhang mit den vom Interpellanten genannten Rohdaten hat Swissmedic mit der Firma Pfizer Kontakt aufgenommen. Die Erklärungen ergaben keinen Grund, um Massnahmen hinsichtlich der Zulassung des Impfstoffes zu treffen. Swissmedic verfolgt die Signale aus der Post-marketing Beobachtung sehr aufmerksam. Bis heute sind keine sicherheitsrelevanten Meldungen bekannt, welche auf ein Risiko hinweisen. Sollte Swissmedic solche Meldungen erhalten, werden sofort die entsprechenden Massnahmen getroffen.</p><p>&nbsp;</p><p>2. Dem Bundesrat ist der Bericht «Analyse eines möglichen Zusammenhangs zwischen der Covid-19-Schutzimpfung und dem Geburtenrückgang in der Schweiz im Jahr 2022» vom 22. September 2022 bekannt. Er kommt nach sorgfältiger Prüfung zum Ergebnis, dass durch die vorgelegten Daten und die Analyse ein Kausalzusammenhang zwischen der Impfung gegen Covid-19 und dem auf der Basis provisorischer Daten gezeigten Geburtenrückgang in der Schweiz im ersten Halbjahr 2022 nicht statistisch belegt werden kann. Darüber hinaus lässt der Bericht internationale Erfahrungen zur Entwicklung der Geburtenzahlen im Umfeld der Covid-19 Pandemie vollständig ausser Acht.</p><p>&nbsp;</p><p>Erkenntnisse aus der internationalen Zusammenarbeit von Swissmedic mit anderen Arzneimittelbehörden haben ergeben, dass in keinem der angefragten Länder ein Signal hinsichtlich der Covid-19 Impfungen und eines Geburtenrückgangs oder auch dem Verlauf von Schwangerschaften gesehen oder evaluiert wird. Die angefragten Arzneimittelbehörden decken eine Bevölkerung von etwa 800 Millionen Einwohnerinnen und Einwohner ab. Der vom Interpellanten genannte Bericht liefert aus Sicht des Bundesrates keinerlei Evidenz, welche die von den beiden Autoren geforderte Warnung für Personen mit Kinderwunsch rechtfertigen würde.</p>