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Die schillernde, provokative Arbeit von Jean-Michel Basquiat repräsentiert heutzutage die lebendige New Yorker Kunstszene der späten 70er und frühen 80er Jahre. Punk, Jazz, Graffiti, Hip-Hop: Seine Arbeit stützte sich stark auf die kulturellen Besonderheiten von Lower Manhattan, zu dem er mit 15 Jahren aus Brooklyn geflohen war. Der New Yorker Künstler deckt alles ab, vom SAMO-Graffiti-Projekt bis zu seiner ersten Einzelausstellung, von seinen frühen Treffen mit Andy Warhol bis zur Entwicklung der Sucht, die ihm das Leben kosten wird. Basquiats Einfluss zeigt sich heute nicht nur in der bildenden Kunst, sondern auch in Mode, Design und Musik. Jetzt wird zum ersten Mal seine bemerkenswerte Geschichte in Form einer Graphic Novel erzählt - und seine Arbeit wird als wichtiger, seine Themen als dringender denn je gezeigt.
Julian Voloj, geboren in Münster, lebt und arbeitet seit 2003 als Autor, Journalist und Fotograf in New York. In seinem fotografischen Schaffen widmet er sich vorwiegend Identitätsfragen und dem Umgang mit kulturellem Erbe. Als Autor hat Julian Voloj eine Reihe international erfolgreicher biografischer Graphic Novels vorgelegt. So erzählt er in "Joe Shuster. Der Vater der Superhelden" (mit Thomas Campi) über die Geburt der Popikone Superman, in "Ein Leben für den Fußball" (mit Marcin Podolec) die bewegte Geschichte von Oskar Rohr, der den FC Bayern München 1932 zur ersten deutschen Meisterschaft schoss und wirft in "Basquiat" (mit Søren Mosdal) einen Blick auf die stilprägende New Yorker Kunstszene der späten Siebziger- und frühen Achtzigerjahre.