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Beitragsprimat
Mit dem Beitragsprimat bezeichnet man einen Vorsorgeplan, bei dem über die Beitragshöhe jene Leistungen berechnet werden, welche damit finanzierbar sind. Bei der Pensionierung wird eine Rente ausgerichtet (sie berechnet sich mit dem dann gültigen Umwandlungssatz in Prozent, multipliziert mit dem aufgelaufenen Sparkapital). Je nach Reglement des Vorsorgeplans kann ein Teil des Sparkapitals (abzüglich eines reduzierten Steuersatzes) einmalig in Kapitalform ausgeschüttet werden.
Vorteil: Dieses Modell kann die wechselnden Verhältnisse während eines Erwerbslebens (Stellenwechsel, Saläranpassungen etc.) berücksichtigen.
Nachteil: Der Umwandlungssatz (auch Rentensatz genannt) wird vom Bundesrat festgelegt und sinkt mit dem Anstieg der statistischen Lebenserwartung, bzw. den sinkenden Renditen am Kapitalmarkt. Die zukünftigen Leistungen können nur approximativ prognostiziert werden.