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Marco Odermatt war im Super-G in Lake Louise nicht zu bezwingen. Der Nidwaldner, am Samstag in der Abfahrt Dritter, liess Vortagessieger Aleksander Kilde aus Norwegen um 0,37 Sekunden das Nachsehen.
Der österreichische Super-G-Olympiasieger Matthias Mayer verlor als Dritter bereits fast acht Zehntel auf den überlegenen Sieger. Odermatt feierte in der kanadischen Provinz Alberta seinen 13. Weltcupsieg, den fünften in der Sparte Super-G und den zweiten in diesem Winter. Vor fünf Wochen hatte der 25-Jährige zum Saisonauftakt in Sölden den Riesenslalom zu seinen Gunsten entschieden.
Für einen Schreckmoment sorgte Mauro Caviezel, der bei hohem Tempo stürzte und danach mit dem Helikopter abtransportiert werden musste. Fast zwei Jahre bestritt Caviezel, der beste Super-G-Fahrer der Saison 2019/20, im Weltcup keine Rennen. Bei einem Trainingssturz in Garmisch-Partenkirchen erlitt der Bündner neben weiteren Verletzungen auch ein Schädel-Hirn-Trauma. In der Folge litt er während vielen Monaten an Sehstörungen, die beim Fahren in der Hocke-Position auftraten.
Das Zusammenwirken verschiedener Behandlungen und Therapien führte bei Mauro Caviezel dazu, dass er sich für diese Saison zur Rückkehr bereit fühlte und die Perspektiven wieder als gut einstufte. Er sehe die Chance, «dass es wieder gut kommt», sagte er in der Vorbereitung. Zugleich war sich der 34-Jährige durchaus auch der Möglichkeit bewusst, «dass es nie mehr so sein wird wie vor dem Sturz».
In Lake Louise bestritt Caviezel die zwei Trainings und gab am Samstag in der Abfahrt sein Comeback. Dabei schied er schon im oberen Teil aus. 24 Stunden später stand der Bündner im Super-G erneut am Start. Er zeigte dabei gute Ansätze und war bei der zweiten Zwischenzeit auf Top-10-Kurs. Nach knapp einer Fahrminute jedoch stürzte er bei der Ausfahrt des Steilhangs bei einer Geschwindigkeit von gegen 120 km/h und schlug er mit dem Kopf auf dem Schnee auf.
Mauro Caviezel blieb danach für eine länger Zeit bewegungslos neben dem Fangnetz auf der Piste liegen, ehe ihn die ersten Helfer erreichten. Später zeigten die TV-Kameras den zwölffachen Weltcup-Podestfahrer stehend, aber durch den Sturz im Gesicht deutlich gekennzeichnet. Letztlich wurde Caviezel mittels Helikopter geborgen. Über die Schwere und Art seiner Verletzungen ist bislang nichts bekannt. (ram/sda)
Rapperswil-Jona hatte vor dem Duell gegen Lugano fünf Siege aneinandergereiht, die Bianconeri deren vier. Von daher war klar, dass eine Serie zu Ende gehen würde. Dass jene der Lakers weiterging, verdankte das Heimteam dem starken Überzahlspiel. Die St. Galler nutzten sämtliche vier Chancen, wobei keines dieser vier Powerplays länger als 58 Sekunden dauerte.