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Die Anzahl der Tools die meine Persönilchkeit abbilden, Escheinungsbild, Gestik, Mimik, Stimme, Art und Weise zu sprechen, nimmt rasch zu. Spannend ist die Entwicklung in Chinas ShoppingTV. Die Avatare, die rund um die Uhr Waren anbieten sind wesentlich günstiger. Sie sind nie Krank und wechseln nie die Stelle. Verblüffend ist die Qualität und die Schwierigkeit zwischen «echt» und «virtuell» zu unterscheiden. Joana hat einen Selbstversuch unternommen, ob ihr Umfeld zwischen ihr als echter Person und ihrer virtuellen Person unterscheinden kann.
Im Video geht es um ein Experiment, bei dem Joanna Stern, eine Moderatorin, versucht, sich selbst durch eine KI-Version zu ersetzen. Zunächst wird erklärt, wie ihr Avatar und ihre Stimme mit Hilfe der Startups Synthesia und ElevenLabs erstellt wurden. Synthesia nutzte Aufnahmen von Joanna, um den Avatar zu trainieren, während ElevenLabs mit früheren Aufnahmen ihrer Stimme eine realistische Sprachkopie erstellte.
Es wurden vier Herausforderungen durchgeführt, um die Effektivität des KI-Avatars zu testen:
- Telefonanrufe: Der KI-Avatar führte erfolgreich einen Anruf mit dem CEO von Snap und Joannas Schwester durch, wobei letztere zunächst getäuscht wurde.
- TikTok-Video erstellen: Der Avatar erstellte ein TikTok-Video über ein iOS 16-Feature. Obwohl das Video beeindruckend war, fiel es durch, da der Avatar keine Armbewegungen machte und die Mundbewegungen nicht immer mit dem Audio übereinstimmten.
- Bankbiometrie: Der KI-Avatar bestand die Stimmverifizierung bei einem Anruf bei der Chase Bank, während ein menschlicher Nachahmer scheiterte.
- Videokonferenzen: In Google Meet-Anrufen fiel der KI-Avatar auf, da er nicht interaktiv war und keinen Humor zeigte.
Das Experiment zeigte, dass KI-generierte Stimmen überzeugend sein können, während Avatare noch nicht vollständig realistisch sind. Es wurde auch auf die potenziellen Missbrauchsrisiken solcher Technologien hingewiesen. Joanna betont die Notwendigkeit, aufmerksam zu sein, um echte Menschen von KI-Versionen zu unterscheiden.
Mit der weiteren Entwicklung und Optimierung dieser Technologie, gibt es für die chronisch überlasteten Lehrpersonen einiges an Potenzial. Ein Avatar-Teacher (Avateacher) könnte einige Aufgaben übernehmen:
Telefonarnufe: Persönliche Einladung für Elterngespräche, Erkundung bei den Eltern bei unentschuldigten Absenzen.
Lehrgespräche mit Schülern: Bei der Einführung in ein neues Thema könnte mein Avateacher parallel interaktiv mit allen Lernenden sprechen.
Nachhilfeunterricht: Lernende, die Mühe mit einem Thema haben könnten beliebige Zusatzschlaufen durchlaufen.
Stellvertretung: Erkrankt eine Lehrperson kurzfristig, könnten die Avateacher übernehmen.
Wie sich die Akzeptanz gegenüber einem Avateacher entwickeln wird ist offen. Ob die Eltern und Schüler diese für voll nehmen oder wegschauen, weill es nicht die Lehrerin selber ist, wird sich zeigen.