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Nach einem milden Winter, folgt sehr spät (am 27. April) einen heftigen Frost. Die bedeutendste eisige Kälte, die seit 40 Jahren nicht mehr so tief gemessen wurde. Glücklicherweise, war der Schaden klein, nur wenige kleine Rebstöcke. Die darauf folgende Monate Mai und Juni waren sehr reich an Niederschlägen. Dieser grauenhafte Frühling trug zahlreiche Probleme mit sich. Der Zugang zu den Reben wurde erschwert, die Behandlungen schier unendlich und eine massive Mehltau Attacke, die einen fast untragbaren Druck der Krankheit mit sich trug und mehrere Trauben befiel. Die Sonnentage treten erst Mitte Juli ein und sind sehr willkommen! Das schöne Wetter dauert bis zur Reifung der Beeren an. 2016 hätte durchaus als Katastrophen Jahr bezeichnet werden können. Der unerwartete „Nachsommer“ schenkte uns eine späte Ernte, die aber mit guten Verhältnissen endete. Die Säfte „ohne Besonderheiten“, hätte man denken können, erwiesen sich als intensive Weine während der Vinifikation. Um die Qualität hätte man sich Sorgen machen können, letztendlich verblüfft sie uns!