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Arequipa, Hauptstadt der gleichnamigen Region im Süden Perus ist um eine Attraktion reicher: Vor kurzem wurde dort die „Strasse des Pisco“ eingeweiht. Diese hebt die Bedeutung des peruanischen Nationalgetränks – dem Pisco Sour – hervor.
„La Ruta del Arequipeño Pisco“ heisst die neue Touristenattraktion der südperuanischen Provinzhauptstadt Arequipa. Diese wurde von der Landesregierung vor kurzem eröffnet und führt interessierte Besucher an siebzehn Weingüter/Keller in der Region vorbei. Dabei können Weinberge besucht und die natürliche Landschaft genossen werden. Pisco ist ein Destillat aus Traubenmost und das alkoholische Nationalgetränk Perus.
„Die Strasse des Pisco“ umfasst drei Routen: der Süden, der die Täler von La Joya-Vítor-Santa Rita de Siguas beinhaltet, das Zentrum vom Maje-Tal und Camaná und Caravelí im Norden.
Während der offiziellen Eröffnung bekräftigte Yamila Osorio, Gouverneurin von Arequipa, die Bedeutung der neuen Touristenattraktion und wies darauf hin, dass die Herstellung von Pisco in der Region Arequipa viele Jahre zurückgeht.
Der peruanische Nationaldrink
Arequipa ist die Hauptstadt der gleichnamigen Region Arequipa im Süden des südamerikanischen Anden-Staates und stellt das politische, wirtschaftliche und kulturelle Zentrum des südlichen Perus dar. Die Stadt hat rund 850‘000 Einwohner. Die UNESCO erklärte im Jahr 2000 das Stadtzentrum von Arequipa zum Weltkulturerbe.
Pisco ist eine kleine Hafenstadt im Süden Perus (etwa 235 km südlich von Lima). Die weitgehend wüstenartige Landschaft wird durch den Pisco-Fluss bewässert.
Pisco ist der Namensgeber des gleichnamigen Weinbrands, allerdings nicht der Herstellungsort dieses Destillats. Der Hafen von Pisco war der letzte Anlaufpunkt aller Piscogüter die entlang der Pazifikküste angebaut wurden, um dann nach Europa verschifft zu werden. Die Spanier gaben dem Produkt den Namen „Pisco“, da die Schiffe dort das Destillat in Barrique-Fässern mit der Aufschrift „de Pisco“ (dt. aus Pisco) entluden.
Pisco Sour ist ein Cocktail aus der Sour-Familie auf der Basis von Pisco. Der Cocktail wird in zwei Varianten in Peru und Chile hergestellt. Es wird unter anderem zur Begrüssung oder als Aperitif gereicht. In Peru wird üblicherweise Pisco von der nicht aromatischen Traubensorte Quebranta verwendet.
Pisco Sour wird mit drei Teilen Pisco, je einem Teil Limettensaft, Zuckersirup und Eiklar mit Eis gemixt und ins Glas abgeseiht. Dieser kann mit einem Spritzer Angosturabitter oder dem peruanischen Cocktailbitter Amargo Chuncho (oder auch einer Messerspitze Zimt) verfeinert werden.
Pisco Sour ist wohl seit den 1920er Jahren bekannt. Im Lima-Stadtführer Lima, la ciudad de los Reyes aus dem Jahr 1928/29 wurde er erstmals erwähnt.
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