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Seit der Gründung des Vokalsextetts haben die sechs Musikerinnen und Musiker unzählige Stücke, Werke oder Zyklen einstudiert und aufgeführt. Die Einstudierung geschieht immer im Rahmen des Ensembles selber, ist doch Know-How und Erfahrung genug da, um Musik aus verschiedensten Epochen stilgerecht zu interpretieren. Diese Probe- und Konzertphasen sind projektartig organisiert, mit verhältnismässig wenigen Einheiten und innerhalb eines kurzen Zeitfensters. So kann es auch vorkommen, dass zwischen zwei Programmen ein oder sogar zwei Jahre liegen, eh sich die sechs wieder sehen. Für den Feinschliff engagiert das Ensemble dann meist Spezialisten, um kompetente Rückmeldungen und zusätzliche Anregungen zum Einstudierten zu erhalten. Ein Schwerpunkt bei der Auswahl der Literatur liegt auf dem Werk Francis Poulencs, von dem sie schon mehrere Vokalzyklen aufgeführt haben. Daneben haben sie immer auch Werke aus anderen Epochen gesungen: Beginnend in der Renaissance und weit ins 20. Jahrhundert hineinreichend, umfasst das Repertoire u.a. Werke von Orlando di Lasso, Carlo Gesualdo di Venosa, Claudio Monteverdi, Josef Rheinberger, Claude Debussy, Maurice Ravel, Paul Hindemith, Benjamin Britten, Ralph Vaughan Williams, Zoltán Kodály, diverser Skandinavischer Komponisten, der Schweizer Komponisten Jean Binet und Hans Huber, sowie Arrangements von Schlagern, Pop- und Jazzsongs. In den vergangenen 16 Jahren entstanden so zahlreiche abendfüllende Programme. Einige davon seien hier aufgelistet und erläutert.