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Patenschaft SüdostasienVielfalt der Kulturen erhalten
Vor allem in abgelegenen Regionen herrscht ein akuter Mangel an gut ausgebildeten Lehrpersonen und geeigneten Unterrichtsmitteln. Ihre Patenschaft schafft nachhaltig Abhilfe.
Vielzahl von Völkern und Kulturen
Unterschiedlicher könnten die drei südostasiatischen Programmländer auf den ersten Blick nicht sein und doch sind sie sich in einem sehr ähnlich: Die Schulsysteme sind auf die Landessprache ausgerichtet und grenzen so anderssprachliche Ethnien aus. Zweisprachiger Unterricht, entsprechende Lehrpläne sowie Aus- und Weiterbildung von Lehrkräften sind Antworten auf diese Herausforderungen.
- Personalmangel, schlechte Infrastruktur und fehlende staatliche Mittel für Bildung verhindern die Umsetzung des 2015 überarbeiteten Bildungsgesetzes in Laos.
- 135 anerkannte Sprachen zählt Myanmar, Burmesisch ist offizielle Unterrichtssprache, mehrsprachiger Unterricht ist nicht vorgesehen.
- Eine besondere Herausforderung stellen Kinder dar, die aus Nachbarländern nach Thailand geflüchtet sind. Die Mehrzahl von Ihnen besucht keine Schule.
Die drei Programmländer in Südostasien
Laos
Die Bevölkerung aus ethnischen Minderheiten ist in Laos vor allem im Agrarsektor tätig. Insbesondere in den ländlichen Gebieten mangelt es an Schulinfrastruktur. Kinder werden nicht in die Schule geschickt, da sie zu Hause im Haushalt und auf dem Feld helfen müssen. Sie leiden häufig an Mangelernährung. Dies führt dazu, dass 44 Prozent der Kinder unter fünf Jahren in ihrem Wachstum gehemmt sind.
Myanmar/Burma
Myanmar ist geprägt von anhaltenden bewaffneten Konflikten zwischen der nationalen Armee und ethnischen Minderheiten wie z.B. im Rohingya und im Kachin-Staat mit über einer halben Million Binnenvertriebenen und Flüchtlingen. Zudem bringen die Folgen des Klimawandels und häufige Naturkatastrophen das Land und seine Menschen immer wieder in neue Notsituationen.
Thailand
Neben Thai werden 73 weitere Sprachen in Thailand gesprochen. Zugehörige verschiedener Minderheiten, darunter zahlreiche Flüchtlinge aus den Nachbarländern, sind meist in ländlichen Gebieten angesiedelt, leiden unter Armut und sind Diskriminierungen ausgesetzt. Im Süden herrscht ein bewaffneter Konflikt, was eine angespannte Sicherheitslage zur Folge hat.
Warum eine Patenschaft?
Von Ihrem Engagement als Patin oder Pate profitiert nicht nur ein auserwähltes Kind oder eine einzelne Schule, sondern eine ganze Region. Mit wenig administrativem Aufwand erlauben Sie uns, Projekte effizient und längerfristig zu planen.
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Die Patenschaft ist jederzeit wieder kündbar.
«Haben Sie Fragen oder Anregungen zu unserem Engagement in Südostasien?»
Brigit Burkard
Programmverantwortliche Südostasien
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