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Wien verfügt zwar nicht über viele historische Grandhotels, dafür umso mehr über alte Palais, Kirchen, Museen und Kaffeehäuser. Im Folgenden haben wir eine kleine Auswahl getroffen.
Der Wiener Prater gilt als Naherholungsgebiet. Für die Touristen besteht er vor allem aus dem Vergnügungspark. Doch dieser macht nur einen kleinen Teil der Parkanlage aus. Das Ausstellungsgelände für die Weltausstellung von 1873 befand sich auch im Prater.
Und hier steht auch ein Wahrzeichen: das Wiener Riesenrad. Es dreht sich seit 1897 und bietet eine schöne Aussicht auf die Stadt.
Ein weiteres Wahrzeichen Wiens bildet der Stephansdom. Der Grundstein zu dem gotischen Gebäude wird 1359 gelegt. Neben dem Dom stehen die Fiaker zur Abfahrt bereit.
Der Maria-Theresienplatz mit entsprechendem Denkmal verbindet das Naturhistorische- mit dem Kunsthistorischen Museum.
Die Wiener Staatsoper wird als eines der ersten Gebäude am neuen Ring 1869 eröffnet und gehört zu den weltweit bedeutendsten Opernhäusern.
Viele Vorstellungen werden auf den Platz neben der Oper live übertragen. Auch im Café Oper ist ein entsprechender Bildschirm aufgestellt. Am heutigen Abend steht "Der Rosenkavalier" von Richard Strauss auf dem Programm.
Seit Sommer 2011 befindet sich im Schloss Augarten neben der Manufaktur mit Shop auch das Porzellanmuseum. Die fast 300-jährige Firma betreibt auch an der Spiegelgasse in der Wiener Innenstadt ein Geschäft.
Das Schloss Belvedere liegt in Gehdistanz zur Innenstadt. Das untere Belvedere wird durch Parkterrassen mit dem Oberen Belvedere verbunden.
Der Park ist öffentlich zugänglich, in den Gebäuden befinden sich Museen.
Während die westlichen Allierten mit unkoordinierten und unkontrollierten (Oper statt Raffinerie) Luftangriffen zur Beendigung des deutschen Grössenwahns beitragen, bleibt es der Roten Armee mit ihren Bodentruppen bei der Schlacht um Wien vorenthalten, dem Schrecken ein definitives Ende zu setzen. Das Heldendenkmal der Roten Armee gilt dem Andenken an die 17‘000 russischen Soldaten, die bei der Schlacht um Wien ihr Leben gelassen haben.
Heute dient das Denkmal auch als Touristenattraktion für die russischen Besucher. Der ebenfalls am Schwarzenberplatz gelegene Hochstrahlbrunnen fügt sich harmonisch ins Gesamtbild des Heldendenkmals ein. Er erinnert an die I.Wiener Hochquellenwasserleitung, die 1873 in Betrieb genommen wurde und von der auch die Grandhotels am Ring mit sauberem Trinkwasser profitieren konnten und immer noch können.
Mit der Karlskirche stehen wir vor dem dritten Wahrzeichen von Wien. Die kostenpflichtige Kirche ist neben dem Dom der wichtigste Sakralbau der Stadt.
Das Haus des Wiener Musikvereins wird 1870 eröffnet. Es gilt als wichtigste Wirkungsstätte der Wiener Philharmoniker.
Der Musikverein beherbergt einen grossen und einen kleinen Saal.
Der grosse Musikvereinssaal gehört zu den weltweit schönsten und bekanntesten Konzertsälen.
Dazu trägt nicht nur das viele Gold bei, sondern auch die wunderbare Akustik.
Der Stadtpark, zwischen Ringstrasse und Wien-Fluss gelegen, gehört zu den schönsten Gartenanlagen Wiens.
Aus den zahlreichen Denkmälern im Wiener Stadtpark sticht das Johann-Strauss-Denkmal heraus.
Der österreichische Künstler Friedensreich Hundertwasser (1928-2000) wird vor allem mit seinem Hundertwasserhaus bekannt.
Das zusammen mit dem Architekten Josef Krawina erstellte Wohnhaus gehört heute zu Wiens viertgrösstem Wahrzeichen.
Das Wohnhaus wird auch als solches verwendet und kann im Innern nicht besichtigt werden.
Dafür befindet sich vis-à-vis das Hundertwasser Village mit Museumsshop und Cafeteria.
Eine beliebte Attraktion innerhalb des Hundertwasser Village befindet sich im unteren Stock: The Toilet of Modern Art.
Fünf Gehminuten vom Hundertwasserhaus entfernt steht das KunstHausWien als eigentliches Hundertwassermuseum.
Das Restaurant mit Bar im 18.Stock des neuen Hotel Sofitel Vienna Stephansdom macht dem Riesenrad in Sachen Aussicht auf die Stadt Konkurrenz.
Die farbige Decke im sonst grau-weissen Jean-Nouvel-Allerlei stammt von Pipilotti Rist.
Das neue Hotel steht natürlich nicht am Stephansdom. Dafür bietet es die Aussicht auf ihn.