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Input zeigt: Wenn eine Netzaktivität falsch interpretiert wird, kann das von unpassender personalisierter Werbung bis hin zur Falscheinstufung als «nicht kreditwürdig» führen.
So hat eine Facebookanalyse beispielsweise ergeben, dass Männer, die Britney Spears liken, zu 88% homosexuell sind. Gibt ein Mann also an, die blonde Sängerin toll zu finden, geht Facebook davon aus, er sei schwul. 12% der Männer, die Britney Spears liken, werden in diesem Beispiel also falsch kategorisiert.
Und genau das passierte auch bei SRF 3 Moderatorin Anic Lautenschlager. Sie hat für uns den Test gemacht und wurde von Facebook als schwul berechnet. Ebenfalls unterstellte ihr das soziale Netzwerk sie sei überdurchschnittlich intelligent. (Was selbstverständlich stimmt!)