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Deine Berufung ist das, was dich mehr motiviert als Geld
Aktualisiert: 4. Mai
Jeder von uns hat eine Lebensaufgabe, ein besonderes Talent, einen sinnvollen Zweck, warum wir auf dieser Welt sind. Aber leider finden die meisten von uns es nie, entscheiden sich dafür, den Erwartungen anderer gerecht zu werden (z. B. Eltern, Gruppenzwang usw.) oder unsere Grenzen zu akzeptieren. Was ist eine Berufung und warum sollten wir danach streben?
Eine Berufung ist, wenn du dich zu einer bestimmten Art von Arbeit hingezogen und dich persönlich stark damit verbunden fühlst.
Es gibt Belege dafür, dass diejenigen, die eine Berufung gefunden haben, eine grössere berufliche Erfüllung erleben. Sie haben auch das Gefühl, dass sie die Arbeit tun, die sie tun sollen. Hier kommt meiner Meinung nach die Leidenschaft ins Spiel.
Die berufliche Leidenschaft zu finden ist ein Entdeckungsprozess, und man muss dieses Selbstverständnis fördern. Ich spreche nicht von einem Moment der Erleuchtung bezüglich des Selbstverständnisses, sondern eher von der Art des Selbstverständnisses, das mit der Zeit wächst, während du zu dem wirst, was du beruflich werden sollst - die Leichtigkeit, die mit der Zeit aufkommt, wenn du auf deinem Karriereweg vorankommst, das sich mehr und mehr zu einer perfekten Übereinstimmung mit deinen Vorstellungen und Erwartungen entwickelt.
Die Forschung[1] in Bezug auf ebendiese Leidenschaft legt nahe, dass wir drei Schlüsselfaktoren verstehen müssen: (a) Leidenschaft ist nicht etwas, das man findet, sondern es muss entwickelt werden; (b) es ist schwierig, seiner Leidenschaft nachzugehen, insbesondere wenn sie mit der Zeit nachlässt; und (c) Leidenschaft kann uns auch in die Irre führen, und es ist daher wichtig, ihre Grenzen zu erkennen.
Es ist kein geradliniger Weg, deine Berufung zu finden, für die du eine Leidenschaft haben solltest.
Vielleicht helfen dir die folgenden Fragestellungen bei der Eingrenzung:
Werde dir bewusst, was dich fasziniert.
Was reizt dich oder ärgert dich? Was erhöht sofort dein Energieniveau oder saugt es ab?
Reflektiere dein Leben.
Erstelle eine Inventarliste über dein Leben. Führe eine Lebenslinienübung durch, um herauszufinden, welche Ereignisse oder Momente dich als Person am meisten beeinflusst haben?
Brainstorme zu Themen, die dir am Herzen liegen.
Mache eine Mindmap-Übung, um deine Ideen zu sammeln. Dies ist keine einmalige Übung ... es kann etwas sein, das du in deiner Schublade aufbewahrst, eine Liste auf deinem Mobile oder Laptop, die du ständig erweiterst, wenn dir ein spannender Gedanke durch den Kopf geht.
Frage deine Familie, enge Freunde, Kollegen oder Partner nach ihrer Meinung.
Achte darauf, welche Reaktionen bei dir ein Gefühl von „ja, das könnte es sein“ hervorrufen.
Was sind deine Werte und Affirmationen?
Erstelle eine Liste deiner Grundwerte und Affirmationen (dies sind Eigenschaften, die dich zu dir machen; sie sind nicht das, was du denkst, dass sie sein sollten, sondern das, was du bereits bist). Wie respektierst du diese Werte in deinem Leben gerade?
Ich hoffe sehr, dass du deine Berufung bereits gefunden hast. Wenn nicht, dann wünsche ich dir, dass mein Fragenkatalog dich auf deiner Suche unterstützt?!
Wenn du Lust hast mir von deinen Erfahrungen mit dem Thema „Berufung finden“ zu berichten, dann ab in die Kommentare damit – ich freue mich, von dir zu lesen...