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Laut einer Ankündigung der Vereinigung aller Reisebüros im südlichen Afrika (ASATA) hat die IATA bekanntgegeben, dass Air Namibia wegen seiner unbezahlten BSP & ICH-Rechnungen (IATA-Clearingbeiträge) vom ISS-Abrechnungsverkehr gesperrt wurde.
In einem Gespräch zwischen der «Allgemeinen Zeitung Namibia» und dem amtierenden Geschäftsführer von Air Namibia, Theo Mberirua, betont dieser, dass diese Nachricht nicht falsch interpretiert werden sollte: «Dies ist ein ernstes Problem, aber dies bedeutet nicht, dass Air Namibia von der IATA-Liste gestrichen wurde.»
Fluglinien bräuchten nicht zwingend Mitglied der IATA zu sein, um fliegen zu dürfen. So sei WestAir Aviation auch kein IATA-Mitglied. Allerdings dürften die Auswirkungen einer Sperre nicht unterschätzt werden, weshalb das Problem bald gelöst werden soll.
BSP steht für «Billing & Settlement Plan», eine von der IATA betriebene Clearingstelle, die alle Einnahmen und Abgaben verrechnet, die Agenten löhnt und die Prozesse im Zusammenhang mit Verkauf, Rückerstattung, Berichterstattung und Finanzkontrolle vereinfacht.
Sowohl IATA-Mitglieder als auch Nicht-IATA-Mitglieder können beitreten. Das System ist nur eines der vielen Betriebskontrollen einer Fluggesellschaft. Mberirua räumte ein, dass sich die Entscheidung auf Air Namibia auswirken werde, versichert aber, dass die Lokalflüge unberührt bleiben und sich die Sperre nur bedingt auf die Regionalflüge auswirken werde (TI)