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Das Wichtigste in Kürze
- Zum vierten Mal wurde am Sonntag der Opus Klassik verliehen.
- Der Preis fokussiert sich auf klassische Musik.
- Bei der Verleihung wurde der Geiger Daniel Hope mit einem Sonderpreis ausgezeichnet.
Mit einer Gala im Konzerthaus am Gendarmenmarkt in Berlin ist am Sonntag die vierte Vergabe des Opus Klassik gefeiert worden.
In den verschiedenen Kategorien waren bereits zuvor die fast 50 Gewinnerinnen und Gewinner benannt worden.
Vierte Vergabe mit neuer Moderation
Die Auszeichnung wurde im Zuge der Abschaffung der Echo-Preise ins Leben gerufen. Geschaffen wurde der Opus Klassik unter anderem Plattenfirmen, Musikverlage und Konzertveranstalter aus der Klassikbranche.
Der chinesische Pianist Lang Lang wurde für seine Einspielung der Goldberg-Variationen geehrt. Er gewann den Titel in der Kategorie Bestseller des Jahres. Unter den Ausgezeichneten ist zudem die bulgarische Sopranistin Sonya Yoncheva, sie wurde als Sängerin des Jahres geehrt. Auch der polnische Tenor Piotr Beczala wurde als Sänger des Jahres ausgezeichnet.
Daniel Hope erhält Sonderpreis
Die ägyptische Sopranistin Fatma Said gewann den Preis als Nachwuchskünstlerin des Jahres. Auch der Dirigent Marc Albrecht und die Komponistin Olga Neuwirth wurden geehrt. Der Geiger Daniel Hope bekam einen Sonderpreis der Jury für besondere Leistungen.
Die amerikanische Sopranistin Reri Grist (89) bekam einen Opus Klassik als «Würdigung des Lebenswerkes». Sie sang 1957 in der Urbesetzung der «West Side Story» von Leonard Bernstein die Rolle der Consuelo. In den 60er Jahren folgte die Rolle der Königin der Nacht aus Mozarts «Zauberflöte». Damit wurde sie am Opernhaus Köln als erste afroamerikanische Sängerin ein festes Ensemble-Mitglied an einem europäischen Opernhaus.