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Guten Tag
Ich habe einen Zitronenvervene im Topf.
Seit gut einer Woche hat die Pflanze rote kleine Spinnen.
Was kann ich dagegen tun, damit sie nicht mehr kommen?
- Ist Schmierseife sinnvoll?
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Die Details zum Entscheid und den entsprechenden Thread finden Sie hier.
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Ist die Rede von der Art 'Zitronenstrauch' oder 'Zitronenverbene' oder 'Verveine' (Aloysia citrodora) aus der Familie der 'Eisenkrautgewächse' (Verbenaceae)? Sie ist kaum anfällig für sog. 'Schädlinge'.
Welche Art meinst du mit 'kleine rote Spinne'? Die Art 'Rote Spinne' (Panonychus ulmi) gehört zur Familie der 'Spinnmilben' (Tetranychidae) und richtet unter anderem an der Weinrebe, an Apfel, Birne, Pflaume, Stachelbeere und Johannisbeere Schäden an. Von ihr ist die umgangssprachlich oft auch als 'Rote Spinne' bezeichnete 'Rote Samtmilbe' (Trombidium holosericeum) aus der Familie 'Trombidiidae' zu unterscheiden.
Bekämpfung des 'Panonychus ulmi':
"Der Einsatz von chemisch-synthetischen Mitteln kann bei geeigneter Kontrolle gering gehalten werden. Die Rote Spinne hat zahlreiche natürliche Gegenspieler wie Raubmilben, Raubwanzen, Florfliegen und Marienkäfer. Zur biologischen Bekämpfung hat sich der gezielte Einsatz der Raubmilbe Typhlodromus pyri bewährt. Da P. ulmi auch immer häufiger im Unterglasanbau in Gewächshäusern und in Gartenmärkten anzutreffen ist, ist auch der Einsatz der Raubmilbe Amblyseius californicus möglich, wohingegen durch die Raubmilbe Phytoseiulus persimilis kein ausreichender Bekämpfungserfolg erzielt werden kann. In Ausnahmefällen kann es notwendig sein, mit Phosphorsäureestern oder mit spezifischen Akariziden zu spritzen, nachdem die Tiere in die Bestände eingewandert sind. Die besten Bekämpfungserfolge werden dann erzielt, wenn die Masse der Milben aus den Wintereiern geschlüpft und von der ersten Milbengeneration noch keine Sommereier abgelegt worden sind.
Bei Zimmerpflanzen ist eine Bekämpfung mit Raubmilben oft erfolglos, da diese ungewöhnlich hohe Luftfeuchtigkeiten benötigen. Der Einsatz chemischer Bekämpfungsmittel hingegen kann die Pflanze oft mehr als die Milben schädigen. Bei einem Befall beispielsweise auf Ficus religiosa hilft nur die radikale Reduktion der Pflanze auf einen Stumpf, den man neu austreiben lässt."
http://de.wikipedia.org/wiki/Rote_Spinne#Bek.C3.A4mpfung
Die Art 'Trombidium holosericeum' schadet der Pflanze nicht und muss nicht 'bekämpft' werden.
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Hi Hi
Falls du sie dennoch gerne los hättest, nimm ein bisschen Schmierseife, bei mir hat sich "Handy" bewährt, und sprüh das gemischt mit Wasser auf die Blätter, richtig nass. Wöchentlich oder Täglich mehrmals wiederholen. Hilft auch bei "Spinnmilben". Hatte das Problem immer beim überwintern meines Impatiens niamniamensis, damit gings dann gut.
Die Beste Methode ist die Pflanze in eine hohe Wiese zu stellen und ein bis zwei Wochen stehen zu lassen. Bis dann sollten jegliche Schädlinge als Futter für andere gedient haben. Je nach Jahreszeit erübrigt sich das aber
Gruss
Fuxen