Document ID: /curiavista/filtered/00000.jsonl.gz/191777

<h2>SubmittedText<h2><p>Der Bundesrat wird beauftragt, einen Bericht über die Möglichkeiten zur Fahrzeitreduktion vorzulegen, der konkrete Pläne für Neubauten auf dem genannten Abschnitt enthält, die es zusammen mit der Wako-Ertüchtigung ermöglichen, die Fahrzeit zu verringern.</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Das Parlament und das Volk haben mit der Annahme der Vorlage zu Finanzierung und Ausbau der Bahninfrastruktur (Fabi) einen Planungsprozess festgelegt, wie der Ausbau des schweizerischen Schienennetzes unter Einbezug von Kantonen, den Transportunternehmen sowie der Güterverkehrsbranche erfolgen soll. Gestützt auf diesen Prozess hat der Bundesrat mit der Botschaft über den Ausbauschritt 2035 vom 31. Oktober 2018 dem Parlament die Projekte und Massnahmen für die Weiterentwicklung des Schweizer Schienennetzes zum Entscheid unterbreitet. Die parlamentarische Debatte wird in den kommenden Monaten stattfinden.</p><p>Dieser Prozess soll nicht durch die einzelfallweise Beurteilung von isolierten Ausbaumassnahmen übersteuert werden. Eine Leistungssteigerung der Strecke Bern-Lausanne kann im Rahmen der Vorbereitungsarbeiten für den nächsten Ausbauschritt geprüft werden, sofern sich der Bedarf aus den Angebotskonzepten der Kantone oder der Transportunternehmen ableitet. Entsprechende Mittel für Studien sind im Bundesbeschluss über den Ausbauschritt 2035 vorgesehen.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates.