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Der Job als USA-Korrespondent ist für den einstigen Praktikanten bei CNN in Atlanta die Erfüllung eines lang gehegten Traums. Beat Soltermann freut sich sehr, über die wichtigen politischen und wirtschaftlichen Entwicklungen eines Landes zu berichten, das vor grossen Veränderungen steht.
Amerikaner lehnen Journalisten-Anfragen nie ab, auch wenn sie keine Auskunft geben wollen.
Besonders beeindruckt hat den promovierten Juristen ein pensioniertes Paar, das während der Immobilienkrise sein Haus verloren hat und seither in einem Zelt wohnt. Oder die Menschen in Ferguson im Bundesstaat Missouri nach dem Tod von Michael Brown. Soltermann traf sie, noch ehe die internationale Journalistenschar den Vorort von St. Louis belagerte.
In den USA zu arbeiten sei für einen Journalisten aus der kleinen Schweiz eine spezielle Erfahrung, sagt Soltermann: «Amerikaner lehnen Journalisten-Anfragen nie ab, auch wenn sie keine Auskunft geben wollen.» Die Antwort «Yes, of course!» sei deshalb oft der Beginn einer tagelangen und nervenaufreibenden Hinhaltetaktik. Am Ende gewinne aber zum Glück auch ab und zu das «Swiss Radio SRF».
Keine Angst vor Fast Food
Beat Soltermann isst in den USA gerne Corn-Dogs. Die sind ähnlich wie Hotdogs, aber die Wurst steckt in einem frittierten Maisteig. Die besten gebe es in der Kantine der Iowa State University, wo er studiert hat. Sehr gute bei der Restaurantkette Cheesecake-Factory.
Auf Twitter können kann man Beat Soltermann auch lesen unter @Beat_Soltermann.