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“Wir sind vorsichtig optimistisch”, sagte der plastische Chirurg Curtis Cetrulo der Zeitung. “Das sind unbekannte Wasser für uns.” Vertreter der Klinik betonten am Montag, der Patient, dem sein eigenes Geschlechtsteil wegen einer seltenen Krebserkrankung fast komplett amputiert werden musste, erhole sich gut, der Blutfluss funktioniere und es gebe bislang keine Anzeichen, dass das Organ abgestossen werde.
Das Team aus einem Dutzend Chirurgen hatte sich mehr als drei Jahre lang auf die 15-stündige Transplantation, die am 8. und 9. Mai stattfand, vorbereitet. Wenn nun alles laufe wie erhofft, könne Manning in wenigen Wochen normal Wasser lassen, einige Zeit später sei das Organ auch sexuell funktionsfähig, sagte der Arzt. Manning selbst zeigte sich der Zeitung zufolge glücklich über die Operation. “Ich will wieder der sein, der ich einmal war.”
Die vermutlich erste Penis-Transplantation hatte es 2005 in China gegeben. Kurz darauf hatte sich der Mann das funktionierende Spenderorgan jedoch wieder abnehmen lassen, weil es ihm und seiner Frau als Fremdkörper erschien. Ende 2014 war in Kapstadt (Südafrika) erfolgreich ein Penis transplantiert worden. Einige Monate später hatte der Mann mit dem Spenderorgan ein Baby gezeugt.
(SDA)