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Basel steht dank dem sensationellen 1:0 gegen Manchester United an der Schwelle zum Champions-League-Achtelfinal. Diesen zu erreichen wäre nicht nur finanziell für den Klub hochinteressant, sondern auch für den Schweizer Fussball sportlich bitter nötig.
Bevor wir auf die Wichtigkeit des Basel-Siegs in finanzieller und sportlicher Hinsicht kommen, hier noch drei Fakten, auf die der FCB mächtig stolz sein darf:
Zurück von den englischen und Mourinho'schen Statistiken zum FC Basel. Das Erreichen des Achtelfinals in der Königsklasse wäre aus mehreren Perspektiven lukrativ. Aber der Reihe nach.
Das europäische Überwintern ist gesichert. Für die CL-Achtelfinals reicht es, wenn ...
Die Champions League ist bekanntlich finanziell deutlich attraktiver als die Europa League. Klar wäre sportlich im kleineren Wettbewerb wohl mehr möglich. Aber nur schon die Prämie für die CL-Achtelfinals ist ohne ein absolutes Topresultat praktisch nicht einzuspielen im «Cup der Verlierer» (Franz Beckenbauer).
Basel spielt ja immer auch für die Schweiz. Die Punkte der Klubkoeffizienten werden hierfür durch die Anzahl teilnehmende Vereine des entsprechenden Verbandes dividiert (in der Schweiz 5 – Basel, YB, Lugano, Sion, Luzern). Aktuell liegt die Schweiz nur noch auf Rang 15 (letzte Saison 12).
Weil von den fünf gestarteten Schweizer Teams nur Basel bislang europäisch überzeugen konnte, stehen die SFL-Teams genau an der Schwelle von zwei CL-Qualifikationsplätzen (Ränge 11 bis 15) und nur einem (Ränge 16 bis 51). Dass der Schweizer Meister sich direkt für die Gruppenphase der Königsklasse qualifiziert, ist derzeit utopisch.
In der laufenden Europacup-Kampagne gibt es weiterhin (egal ob CL oder EL) für einen Sieg zwei Punkte und ein Remis einen Punkt pro Team. Einen Unterschied zwischen den beiden Wettbewerben gibt es aber doch:
Erschwerend kommt für die Schweiz hinzu, dass im nächsten Jahr die Saison 2013/14 im Fünfjahresranking weg fällt. Dort holten die Klubs der SFL mit 7,200 Punkten so viel wie seither nicht mehr. Es droht das Abrutschen auf Rang 16. Diese Gefahr wäre mit dem Erreichen der CL-Achtelfinals aber praktisch gebannt.
Damit würde sich der FCB aktuell selbst einen Gefallen machen. Für die Saison 2018/19 hat die Schweiz noch zwei Plätze in der CL-Qualifikation. Aber ab 2019 könnte es je nach UEFA-Koeffizient nur noch für ein Team reichen. Und das Basel den nationalen Titel für die nächsten Jahre nicht abonniert hat, zeigt die laufende Saison.
Damit hat wohl kaum jemand gerechnet: Die tschechische Goalielegende Petr Cech, jahrelang bei Chelsea und bis diesen Sommer bei Arsenal tätig, kehrt ins Tor zurück. Allerdings nicht etwa als Fussballgoalie.
Nein, der 37-Jährige hat sich Guildford Phoenix, einem Eishockeyteam aus der vierthöchsten englischen Liga, angeschlossen, wie diverse Medien und auch Eliteprospects bestätigen.
«Nach 20 Jahren Profifussball wird das für mich eine wunderbare Erfahrung. Ich kann den Sport ausüben, den ich …