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Meine KinderjahreBücher
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In der Reihe »Klassiker in neuer Rechtschreibung« gibt Klara Neuhaus-Richter die 10.000 wichtigsten Bücher der Weltliteratur in der empfohlenen Schreibweise nach Duden heraus. Theodor Fontane: Meine Kinderjahre. Autobiografischer Roman »Alles ist nach dem Leben gezeichnet. Wenn ich trotzdem, vorsichtigerweise, meinem Buche den Nebentitel eines autobiografischen >Romanes< gegeben habe, so hat dies darin seinen Grund, dass ich nicht von einzelnen aus jener Zeit her vielleicht noch Lebenden auf die Echtheitsfrage hin interpelliert werden möchte. Für etwaige Zweifler also sei es Roman!« Entstanden 1892/1893. Erstdruck: Berlin (F. Fontane) 1894, davor verschiedene Teildrucke in Zeitungen und Zeitschriften. Textgrundlage ist die Ausgabe: Theodor Fontane: Sämtliche Werke. Herausgegeben von Edgar Groß, Kurt Schreinert, Rainer Bachmann, Charlotte Jolles, Jutta Neuendorff-Fürstenau, Bd. 1-25, Band 14, München: Nymphenburger Verlagshandlung, 1959-1975. Die Paginierung obiger Ausgabe wird in dieser Neuausgabe als Marginalie zeilengenau mitgeführt. Neu herausgegeben und mit einer Biografie des Autors versehen von Klara Neuhaus-Richter, Berlin 2021. Umschlaggestaltung von Rainer Richter unter Verwendung einer Porträtzeichnung von Josefine Weinschrott. Gesetzt aus der Minion Pro, 11 pt. Henricus - Edition Deutsche Klassik GmbH Über den Autor: 1819 in Neuruppin als Sohn eines Apothekers geboren, erlernt Heinrich Theodor Fontane ebenfalls den Beruf des Apothekers und veröffentlicht schon während der Lehrzeit in Berlin seine erste Novelle. Er wird Mitglied in literarischen Clubs (u.a. im »Tunnel über der Spree«) und hängt 1849 den Apothekerberuf an den Nagel, um als freier Schriftsteller zu leben. Schreibt er 1848/49 noch radikale Artikel und kämpft als Revolutionär in den Barrikadenkämpfen, tritt er 1851 in die konservativ-reaktionäre Redaktion der »Kreuzzeitung« ein. Er wird Korrespondent in London, schreibt Reiseliteratur, ist als Kriegsberichterstatter tätig, landet kurzzeitig in französischer Haft und wird schließlich Theaterkritiker für die »Vossische Zeitung«. 1876 entschließt er sich nach mehreren ausgedehnten Reisen mit seiner Frau Emilie seine journalistische Karriere zu beenden und schreibt in rascher Folge bis in hohe Alter einen Klassiker nach dem anderen. Am 20. September 1898 stirbt mit Theodor Fontane der herausragende Vertreter des poetischen Realismus. Den Nobelpreis hat er nicht bekommen, der wird erst seit 1901 vergeben.
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