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Mit Jürg Baer ist im Juli ein weiterer, sehr engagierter Schweizer Funktionär gestorben. Der in Olten geborene Baer hat um 1960 mit Motorsport begonnen. Als Fahrer der «Scuderia Basilea» (ab 1961 Mitglied) startete er an nationalen Slaloms und Bergrennen – auf Simca Rally, Opel Kadett, NSU TTS und Renault Gordini.
In den Siebzigerjahren war Baer einige Jahre als Zeitmesser für den ACS tätig. Ehe er 1986 erneut den Lizenzkurs in Hockenheim absolvierte. In der Zeit danach bestritt er verschiedene Berg- und Rundstreckenrennen – allesamt mit Serienfahrzeugen der Gruppe N, N-GT und A.
Ab 2000 konzentrierte sich Baer auf die Weiterbildung als Funktionär. Als solcher übte er diverse Ämter – vom Streckenposten über den Abschnittchef bis zum Rennleiter – aus. Baer stand bei zahlreichen Bergrennen und Slaloms in der Schweiz im Einsatz, behielt aber auch bei Rundstreckenrennen in Hockenheim oder Dijon sowie bei Klassikveranstaltungen wie etwa dem Klausenrennen die Übersicht.
Baer starb im Alter von 82 Jahren. Er hinterlässt zwei Söhne: André und Patrick. Letzterer hat die Begeisterung für den Rennsport von seinem Vater geerbt und bestreitet im Rahmen der IDM die Seitenwagenmeisterschaft. Auto Sport Schweiz spricht der Familie, den Verwandten und Freunden des Verstorbenen sein aufrichtiges Beileid aus.