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Im März 2015 begann die saudische Militäroffensive Decisive Storm im Jemen, welche nur einen Monat später von der Operation Restoring Hope abgelöst wurde. Doch von einer Wiederherstellung der Hoffnung kann für die Menschen vor Ort kann keine Rede sein: Im Rahmen der fortdauernden Militäroffensive wurden bisher mehr als 23.000 Menschen verletzt oder getötet und etwa. 2,5 Millionen vertrieben. Nach Schätzungen des UNHCR haben 85% der 27 Millionen Einwohner_innen keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser, medizinischer Versorgung und ausreichender Nahrung.[1] Diese desaströse humanitäre Lage ist das Ergebnis verschiedener geostrategischer und machtpolitischer Motivlagen Saudi Arabiens im Jemen und der Region. Bereits zu Beginn des Krieges definierte das saudische Königshaus folgende drei Ziele: die Rückkehr des Präsidenten Abed Rabbo Mansour Hadi an die Macht, den Sieg über die Houthis und die Eindämmung des iranischen Einflusses im Jemen.[2] Doch Nafeez Ahmed erweitert diese Motive in einem vom britischen Nachrichtenportal Middle East Eye veröffentlichten Artikel, in dem unter anderem die langjährige Absicht des Könighauses am Bau einer Ölpipeline durch Jemen als beitragender Faktor zum Krieg genannt wird.[3] Saudi Arabien verschifft seine….