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Auch wenn es noch nicht offiziell ist, scheint die Entscheidung gefallen zu sein, dass das Alterslimit der höchsten Juniorenliga angehoben wird. Journalist Klaus Zaugg glaubt, dass es negative Auswirkungen auf das Schweizer Hockey haben wird: Die besten Schweizer Junioren werden nach Schweden oder Nordamerika flüchten, da sie so schnell wie möglich ins professionelle Eishockey kommen wollen. In der Schweiz müssten sie vielleicht länger bei den Junioren spielen.
Das Ziel der Reform ist es offenbar, dass das Level der höchsten Juniorenliga erhöht wird, aber Zaugg argumentiert, dass dies eine Entscheidung gegen die Clubs der Swiss League sei.
Diese Reform, die von den meisten Mitgliedern der National League unterstützt wird, bedeutet möglicherweise das Ende der beiden Farmteams EVZ Academy und den HCB Ticino Rockets, die viele U22-Spieler in den Kadern haben und ihnen Spieler wegnehmen. Eine andere mögliche Konsequenz könnte sein, dass die Clubs aus der Swiss League entscheiden, dass sie die fehlenden jungen Spielern mit jungen Ausländern ersetzen.
In einem Interview mit Zentralplus, sagt der Sportchef des EV Zug Reto Kläy, dass er nicht glaube, dass diese Erhöhung dem Schweizer Hockey schade: "Wie bisher werden weiterhin ein paar Talente so ihr Glück versuchen. Aber es gibt viele Wege, es in die National League oder gar NHL zu schaffen. Roman Josi zum Beispiel wurde beim SC Bern in der höchsten Schweizer Liga ausgebildet, bevor seine NHL-Karriere begann." Viel wichtiger finde er für die jungen Spieler, dass sie ein Zusammengehörigkeitsgefühl haben.
Zur Zukunft der EVZ Academy sagt Kläy, dass sie überlegen das Team bereits auf die kommende Saison zurückzuziehen: "Momentan schlagen wir uns mit vielen Fragezeichen herum. Darum lassen wir uns das noch offen", hält Reto Kläy fest.