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Ein 40-jähriger Staatsvertrag hält Schweizer Brauereien davon ab, ihre pilsartigen Biere als ‹Pils› zu bezeichnen und verbietet Getränkeshops ‹Pilsner› zu verkaufen, die nicht in Tschechien produziert wurden.
Feldschlösschen etwa nennt sein pilsnahes Bier ‹Hopfenperle› und das Basler Ueli Bier stellt das ‹Reverenz Spezial› her, welches geschmacklich einem richtigen Pils am nächsten kommt: «Wir könnten schon ein richtiges Pils produzieren, dürfen es aber nicht als solches ausweisen», erklärt Braumeister Jürgen Pinke.
Aber würde den Schweizer Bierproduzenten die Freiheit bei der Bezeichnung ihrer pilsartigen Biere überhaupt etwas nützen? Braumeister Jürgen Pinke ist skeptisch: «Bei Liebhabern würde das schon Anklang finden, aber der Trend in der Schweiz geht weg von extrem bitteren Bieren», sagt er. Und ein Pils brauche mindestens 30 Bittereinheiten, um als solches bezeichnet zu werden. Ihr ‹Reverenz Spezial› habe nur 28.