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Die International Airlines Group (IAG) hat für das 1. Quartal 2021 einen Verlust von 1 Milliarde Euro vermeldet. Was schl,imm klingt, ist eine markante Verbesserung: In derselben Periode im Vorjahr resultierte noch ein Verlust von 1,9 Milliarden Euro.
Trotz allem steht die Airline noch solid da und verfügte per Ende März 2021 über 8 Milliarden Euro in Cash. Die Kostensenkungen haben sich bezahlt gemacht. Aktuell fliegt die IAG mit einem Fünftel der Kapazität, welche sie Ende 2019 am Markt hatte. Die Hoffnung lautet, bis Ende des zweiten Quartals diese Kapazität auf 25 Prozent gesteigert zu haben.
Bei der Präsentation der Resultate erklärte IAG-CEO Luis Gallego, dass die IAG an die Regierungen appeliere, das Reisen möglichst bald wieder zu ermöglichen - sprich, sinnvoll und planbar zu ermöglichen, und dies ohne die gesundheitliche Sicherheit zu vernachlässigen. Die Airline unternehme alles ihrerseits Mögliche, um dies zu ermöglichen. Gallego sei sicher, dass ein sicherer Restart möglich sei. Eine Möglichkeit wären ihm zufolge «Travel Corridors» ohne Reiseeinschränkungen zwischen Ländern, in denen die Mehrheit der Bevölkerung bereits geimpft ist. Ebenso plädierte Gallego für Testing statt Quarantäne und für das schnelle Ausrollen von digitalen Impfpässen.
Damit ist Gallego in bester Gesellschaft. In der Schweiz stellt die von der Swiss, diversen Reiseveranstaltern und weiteren Organisationen portierte Initiative «Back in the Air» genau dieselben Forderungen. Letztlich geht es um 13 Millionen Jobs in der Reisebranche allein in Europa...