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Das Agnihotra wurde bereits in den alten Schriften als ayurvedische Räucherzeremonie beschrieben. Es handelte sich um ein Feuer, das in einer Pyramide aus Kupfer zum Zwecke der Reinigung entfacht wurde. Bei diesem Reinigungsfeuer werden unter Rezitation von Mantras Ghee, Kuhdung und Naturreis verbrannt.
Das Ritual wird traditionell an Sonnenaufgang und Sonnenuntergang durchgeführt. In früheren Zeiten war es nur den Priestern vorbehalten dieses Ritual auszuführen. Die entstandene Asche wird häufig als Medizin für Mensch Tier und Pflanze weiter verwendet.
Die ayurvedische Medizin setzt Räuchern als zusätzliche Behandlungsmethode für Atemwegserkrankungen, gegen Kopfschmerzen oder bei psychischen Leiden ein. Gerne wird Räucherware auch als Wohlgerüche und Reinigungsmittel für die Luft im Raum des Erkrankten verwendet, da sie für eine gute Atmosphäre sorgen und desinfizierend wirken.