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Das Aeschbachareal, eines der wichtigsten Industrieareale des Kantons Aargau, wird basierend auf einem Masterplan zum neuen Wohnquartier umgebaut. Dieser sieht eine Transformation vor, die stark auf den bestehenden Hallenstrukturen und Geometrien aufbaut. Um den zentralen Grünraum werden drei Identitätspunkte vorgegeben: ein urbanes, ein industrielles und ein Gartenstadtquartier. Einen urbanen Schwerpunkt im Gefüge der Stadt Aarau wird in Zukunft das Stadion mit Hochhäusern auf der östlich angrenzenden Brache darstellen. In Fortsetzung der vorhandenen Geometrien und durch das Beibehalten bestehender Aussenwände zeigt sich das an die Aeschbachhalle angrenzende Volumen als Hallenbau mit einem achtgeschossigen Aufbau, welcher einen neuen Schwerpunkt zwischen dem urbanen und dem industriellen Quartier bildet. Als zweites Bauvolumen wird zwischen dem Hallenbau und dem Hochhaus beim Stadion ein flaches Hofhaus gesetzt. Der zusammenhängende Baukörper des Hofhauses sucht in seiner Länge eine Dimension und volumetrische Präsenz, die neben dem Hochhaus zu bestehen vermag. Der Aussenraumbezug und die Dimensionierung der Baukörper folgen dabei nicht konventionellem Siedlungsbau, vielmehr wird durch die beiden Haustypen die Geschichte des Ortes weitergeschrieben. Im Hallenhaus entstehen Kleinwohnungen und Studios basierend auf der Struktur der bestehenden Hallen. Das Volumen baut exakt auf den Abmessungen der heute an diesem Ort bestehenden Halle auf und schreibt so die Kontinuität der Quartiersbildung fort. Die Atmosphäre und Stimmung des Hallenhauses entwickeln sich aus dem Material des bestehenden und weiterverwendeten Sockels. Das Hofhaus ist für ein bodennahes grünes Wohnen konzipiert. Als innen wie aussen materialsichtiges Holzhaus mit Gartenhof bereichert es die architektonische Differenzierung des Areals.