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Besser kalter Hochdruck als Hitze, die nützliche Bakterien abtötet. In etwa so lautet das Motto des australischen Start-ups «Made by Cow». Das Unternehmen im Bundesstaat New South Wales (NSW), mit den Investoren Radek Sali, der Ex-Chef des Ingredienzenherstellers Swisse, setze damit auf den wachsenden Trend zu «natürlicher Ernährung», wie die Financial Review berichtet. Chef des Start-ups ist Wade Porter, der ebenfalls bei Swisse tätig war.
Die Milch stamme von Jersey-Kühen aus dem Bundesstaat New South Wales (NSW). Dabei werde die Milch schon auf den Farmen in Flaschen abgefüllt, die danach mit einer patentierten Technologie verarbeitet werden. Dabei würden die Milchflaschen mit einem extrem hohen Kaltwasserdruck anstelle von Wärme behandelt um schädliche Bakterien abzutöten. Der Druck sei dabei sechsmal höher als er an der tiefsten Stelle des Pazifiks, des Marianengrabens in 11 000 Meter Tiefe sei. Der Prozess sei vergleichbar mit der Technologie zu kaltgepresstem Saft (HPP). Die Milch sei von der NSW Food Authority zum Verkauf zugelassen. Die Entwicklungszeit für den Prozess habe Jahre gedauert. Das Unternehmen habe jedoch das Potential, in die gleiche Liga, wie die a2 Milk Company, die am Markt schon mit 12 Milliarden Dollar bewertet werde, vorzustossen, wie die Financial Review schreibt.
Made by Cow befinde sich schon in Gesprächen mit Händlern in Singapur, Indien und Bangladesh. Die Milch soll jedoch nicht nur nach Asien exportiert werden, sondern gemäss der Financial Review, soll das Produkt im September schon bei 300 Detailhändlern erhältlich sein. In drei Jahren will das Unternehmen damit schon einen Umsatz von 50 Millionen australischer Dollar erzielen.