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Die Bundesanwaltschaft (BA) liess die Konten im Sommer 2015 sperren. Sie hatte von der Meldestelle für Geldwäscherei (MROS) Anzeigen wegen verdächtigen Transaktionen erhalten.
Das eine Konto lautet auf die Conmebol. Eine Vollmacht auf das Konto haben der ehemalige Präsident, Nicolas Leoz, und ein früherer Generalsekretär der Conmebol. An sie sind gemäss dem am Mittwoch publizierten Beschluss der Beschwerdekammer des Bundesstrafgerichts von diesem Konto Gelder geflossen.
Die BA eröffnete im Juni 2015 ein Strafverfahren wegen des Verdachts auf Veruntreuung, ungetreue Geschäftsbesorgung und Geldwäscherei gegen Leoz und den Ex-Generalsekretär.
Das zweite gesperrte Konto lautet auf die Ehefrau von Leoz und eine Firma. Diese beantragten vergeblich die Aufhebung der Kontosperren. Die Ehefrau des ehemaligen Conmebol-Präsidenten versuchte die Herkunft der Gelder plausibel zu machen, wie aus dem Entscheid des Bundesstrafgerichts hervor geht.
Sie führte dabei auf, dass zwei Überweisungen ihres Ehemannes an sie in der Höhe von rund 3,3 Millionen US-Dollar «im Rahmen ihrer Ehe» erfolgt seien. Sie seien für ihren Unterhalt und den der beiden gemeinsamen Kinder vorgesehen gewesen.
Das Bundesstrafgericht ist zum Schluss gekommen, es könne nicht ausgeschlossen werden, dass die Gelder deliktischen Ursprungs seien. Aus diesem Grund sei eine Aufhebung der Kontosperre nicht angebracht.