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Das Fleisch des Perlhuhns ist aromatischer und deutlich dunkler, als das des herkömmlichen Poulet. Es erinnert im Geschmack leicht an Wildgeflügel. Das Fleisch enthält einen sehr niedrigen Gehalt an Fett und Cholesterin sowie einen höheren Gehalt an Eiweiss und Mineralstoffen als normales Poulet.
Seine Saftigkeit und Zartheit sind gerade in der französischen Gourmet-Küche sehr beliebt.
Ursprünglich stammen die lebhaften Perlhühner aus Afrika und dem alten Ägypten. Ungefähr im 15. Jahrhundert kamen die Hausperlhühner nach Südeuropa. Und so landeten Sie in den römischen Regionen als sehr begehrtes Tafelgeflügel auf den Tellern der Aristokratie. Perlhühner stellen bei ihrer Brut und vergleichsweise langen Zucht sehr hohe Anforderungen, da sie sehr lebhaft sind. Durch Ihr lautes Gezeter gelten sie als die „Polizei“ des Geflügels und zeigen jede mögliche Gefahr an. Die robusten Perlhuhn-Rassen werden wegen ihrer besonderen Fleischqualität ihres langsamen Wachstums von zwölf Wochen ausgewählt. Ihr meist dunkelgraues Gefieder wird durch zahlreiche, kleine weiße Sprenkel überzogen, die ein schönes Muster bilden. Die Perlhühner werden mit einer Getreidemischung gefüttert, welches das originale Rheintaler Ribelmais enthält.