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Das Wichtigste in Kürze
- Die Schauspielerin Taylor Hickson verklagt die Film-Produktionsfirma von «Ghostland».
- Während der Dreharbeiten erlitt sie einen schrecklichen Unfall, angeblich provoziert vom Regisseur.
Beim Blick in den Spiegel wird die Schauspielerin Taylor Hickson (20) ein Leben lang an die Dreharbeiten zum Film «Ghostland» erinnert. Auf dem Set erlitt sie einen schweren Unfall. Auf Drängen des Regisseurs Pascal Laugier soll sie immer und immer wieder gegen eine Glastüre geschlagen haben. «Das Glas zerbrach, sodass sie mir Kopf und Oberkörper durch die Tür auf die Glasscherben fiel», schreibt ihr Anwalt nun in der Anklageschrift gegen die Produktionsfirma Incident Productions.
Um die schweren Gesichtsverletzungen der jungen Frau fachgerecht zu versorgen, waren rund 70 Stiche notwendig. Die Narben werden sie ein Leben lang an den Unfall erinnern. Trotz Laser- und Silikonbehandlung werden sie nie ganz verschwinden. Auf Instagram zeigt die Schauspielerin Fotos, auf denen trotz Make-up Einschnitte in Kinn, Mundwinkel und Wange zu sehen sind.
Die Anwälte der Schauspielerin sind überzeugt, dass dieser Unfall hätte vermieden werden können. In der Anklageschrift, die vom US-Portal «Deadline» zitiert wird, heisst es, dass «der Schaden halbwegs vorhersehbar war und allein durch die Fahrlässigkeit und/oder die Vertragsverletzung des Beklagten verursacht wurde». Bis jetzt hätte die Produktionsfirma auf die Anklage nicht reagiert.