Document ID: /curiavista/filtered/00000_business.jsonl.gz/262189

<h2>SubmittedText<h2><p>Für 98 Prozent der Bevölkerung ist die Pandemie vorbei. Für Immunsupprimierte bzw. Risikopatienten kann jedoch weiterhin jede Ansteckung mit COVID lebensgefährlich sein. Verfügbare Prophylaxe-Therapien wirken bei neuen Varianten nicht mehr. Nachfolge-Therapien sind aber in Entwicklung und sollen in Kürze, z.B. in Frankreich, verfügbar sein.</p><p>Wie weit ist die Schweiz mit der Beschaffung der neuen Prophylaxe und wie wird sichergestellt, dass diese in der Schweiz möglichst schnell verfügbar ist?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Die verfügbare Covid-19-Prophylaxe für Risikopatientinnen und -patienten wird aufgrund von Mutationen des Coronavirus - und der damit verbundenen Einschränkung der Wirksamkeit - aktuell nur in seltenen und spezifischen Situationen von der Schweizerischen Gesellschaft für Infektiologie (SSI) zur Anwendung empfohlen. Das Bundesamt für Gesundheit ist sich der Gefahr für immunsupprimierte Patientinnen und Patienten bewusst und steht in ständigem Austausch mit den Expertinnen und Experten der SSI, um neue Prophylaxemöglichkeiten zu evaluieren. Bisher empfehlt die SSI aufgrund von nur beschränkt vorhandenen klinischen Daten noch keine weitere- sich in Entwicklung befindliche - Prophylaxe zur Anwendung. Bei vielversprechenden klinischen Daten und entsprechender Empfehlung der Expertinnen und Experten prüft das Bundesamt für Gesundheit eine Beschaffung und Bereitstellung für die Schweiz. Im Gegensatz zur Prophylaxe stehen Therapieoptionen weiterhin zur Verfügung und werden auch bei immunsupprimierten Risikopatientinnen und -patienten bei einer Covid-19-Erkrankung von der SSI zur Anwendung empfohlen. Die Kosten für Testung und Therapie werden dabei vom Bund übernommen, solange sie nicht von der Krankenkasse gedeckt werden.</p>