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PHILOSOPHIE-SVADHYAYA
«Die Selbsterforschung, Svadhyaya,
heisst wörtlich "in uns selbst hineingehen".
Es ist Selbstbeobachtung und
Selbstanalyse:
Wer ist das eigentlich, den wir da "Ich"
nennen? Was macht mich zur Person,
die ich (scheinbar) bin? Welche Rollen
spiele ich? Welche Meinungen vertrete ich?
Was denke und fühle ich?
Was und wieviel von dem, was ich denke,
das mich ausmacht, kann ich weglassen,
bis ich nicht mehr "Ich" bin?
Und da sind noch mehr Fragen:
Wie reagiere ich auf andere und warum?
Wie gehe ich mit Worten um?
Ist es wahr, was ich sage? ...
Sind meine Gedanken förderlich für
mein Wohlsein und mein Wachstum
oder sind sie ein Hindernis? ...
Der Prozess des Übens lässt uns viel über uns selbst in Erfahrung bringen..."
Ralph Skuban Patanjalis Yogasutra
Die Zeit der Ausbildung gab mir die Möglichkeit nach Innen zu schauen, um kleinere und grössere Entdeckungen und Erfahrungen zu machen. Ich habe gelernt zu lauschen, meiner Intuition Raum zu geben und ihr vertrauen zu können. Mein Bewusstsein und mein Verständnis für mich und das Leben, begannen sich zu verändern. Ich habe erfahren, dass Yoga nicht nur auf der Yogamatte stattfand. Sondern, dass ich das, was ich während der Yogapraxis erlebte und lernte, in mein tägliches Leben integrieren konnte.
Was bedeutet Svadhyaya heute für mich?
Auf jeden neuen Tag neugierig zu sein. Es ist das Vertrauen ins Leben, dass alles so geschieht, wie es muss und es gar nicht anders verlaufen kann. Dem Leben mit Freude zu begegnen und es als stetigen Prozess zu verstehen. Mein Beitrag, mich darauf einzulassen und es fliessen zu lassen. Mich von dem Gedanken, wie etwas zu sein hat, zu trennen.
Genau dann passiert die Magie.