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Die 300m-Spezialistin Silvia Guignard hat sich am Sonntag mit 592 Ringen zur Vizeweltmeisterin im Liegendwettkampf gekürt. Die Zürcherin war zeitweise auf Goldkurs, verlor in den letzten beiden Serien (97 und 98) aber einige wertvolle Punkte und musste sich am Schluss mit einem Punkt Differenz von der Polin Karolina Romanczyk geschlagen geben.
Etwas mehr Mühe hatte heute Titelverteidigerin Anja Senti. Nach einem guten Start lies die Seeländerin insbesondere in der dritten und zweitletzten Serie (95/96) einige Punkte liegen und erreichte den 10. Platz mit 589. Michèle Bertschi folgt mit 588 Ringen auf dem 13. Rang.
In der Teamwertung dominierten die drei Schützinnen die Rangliste und bestätigten damit den Team-Weltmeistertitel für die Schweiz mit 1769 vor Norwegen (1768) und Deutschland (1756).
Bronze für die Männer
Bei den Männern herrschten am Morgen moderate Windverhältnisse und dementsprechend hoch waren die Resultate. Gilles Dufaux setzte nach einem Kaltstart mit zwei 9ern zu einem regelrechten Höhenflug an und schoss in fünf Serien das Maximalresultat von 100 Punkten. Die guten 598 Ringe reichten am Schluss dennoch nicht für das Podest und bescherten Dufaux den sechsten Rang. In der Teamwertung gewann Gilles Dufaux mit Pascal Bachmann und Sandro Greuter mit 1777 Ringen Bronze vor dem Team aus Österreich. Silber gewann die Mannschaft aus Polen (1778) und Norwegen (1789) holte den Sieg.
In der Einzelrangliste folgt Pascal Bachmann mit 590 Punkten auf den 22. Platz und Sandro Greuter, welcher mit einer Erkältung zu kämpfen hatte, schoss 589 Punkte und belegte den 24. Rang. «Wenn deine Verfassung an so einem Tag nicht 100% ist, wird es sehr schwierig», resümierte Gewehrtrainer Fabio Sciuto. Weltmeister wurde Rajmond Debevec mit dem Maximalresultat von 600 Ringen und einem egalisierten Weltrekord. Silber gewann Aleksi Leppa (FIN) mit 599 vor Sherry Timothy (599) aus den USA.
Morgen Montag folgt mit der Dreistellung der letzte WM-Wettkampf für die Schützinnen und Schützen in Baku.