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Filme, so schön, dass man sie sich an die Wand hängen möchte.
Eigentlich müsste hier jeder Film vom Meister Stanley Kubrick stehen, aus Fairness kommt aber lediglich Barry Lyndon auf die Liste. Der Film wurde übrigens nur mit natürlichem Licht gedreht, d.h. entweder Tages- oder Kerzenlicht.
Der amerikanische Regisseur Terrence Malick würde ebenfalls mit Leichtigkeit diese Liste füllen, wie bei Kubrick schafft es allerdings nur ein Film. Malick, der berühmt ist für seine Darstellung von im Wind wehendem Gras, hat sich mit dem Weltkriegsdrama «The Thin Red Line» selbst übertroffen.
Das bildmächtige Wüstenepos erzählt die wahre Geschichte von T. E. Lawrence, dem britischen Offizier, der im Ersten Weltkrieg einen Araber Aufstand gegen das Osmanische Reich forcierte. Der Film hat eine Länge von fast vier Stunden und ist vollgepackt mit epischen Szenen.
Der französische Film eroberte die Welt im Sturm und verschaffte der Schauspielerin Audrey Tautou ihren Durchbruch. Der melancholische Film handelt von der traurigen Amélie, die sich nicht richtig in der Welt zurechtfindet. Die bittersüsse Handlung wird märchenhaft von den Bildern und der Musik von Yann Tiersen untermalen.
Der Film von Paul Thomas Anderson behandelt nicht nur den Aufstieg der Öl-Macht, sondern thematisiert den inneren Kampf eines gebrochenes Mannes. Die Hauptrolle im Drama übernimmt der britische Schauspieler Daniel Day-Lewis, der bekannt ist für seine ernste Vorbereitung für seine Rollen. Der Method-Actor bekam für seine schauspielerische Leistung natürlich den Oscar verliehen.
Regisseur Darren Aranofsky (Black Swan) schafft es, seine Zuschauer an ihre Grenzen zu bringen. Im Science-Fiction-Film «The Fountain» sucht Hugh Jackman nach dem Jungbrunnen gleich drei Mal. Als Conquistador im 16. Jahrhundert, als Wissenschaftler in der Gegenwart und als Astronauten-Guru in der Zukunft, wo er in einer Blase durch das All fliegt.
Der indische Regisseur Tarsem Singh ist vor allem für seine preisgekrönten Musikvideos bekannt. In dem Fantasy-Film «The Fall» konnte sich der Künstler völlig ausleben und kreierte ein atemberaubendes Spektakel für Auge und Seele.
Lost in Translation verschaffte den Durchbruch nicht nur Regisseurin Sofia Coppola (Tochter von Francis Ford Coppola: Pate), sondern auch Super-Star Scarlett Johansson. Die Hauptrolle in dem Drama übernimmt Bill Murray, der ganz untypisch eine ernste Rolle spielt. Die heimliche Hauptrolle behält allerdings Tokio, wo der Film spielt. In unzähligen Szenen wird die japanische Hauptstadt in all ihren Facetten gezeigt.
Wer das Meisterwerk von Nicolas Winding Refn noch nicht gesehen hat, muss das sofort nachholen! Die simple Handlung des Films ist völlig nebensächlich und wird vom «Feeling» klar überschattet. Die Story wird nicht etwa von den Dialogen getragen, sondern von der genialen Bildsprache. Und nochmals - sofort schauen!