Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03244.jsonl.gz/523

Das Wichtigste in Kürze
- Der Sturm Ida hat in der Karibik wieder an Stärke gewonnen.
- Aus Kuba liegen keine Bericht über Schäden oder Verletzte vor.
- Tausende Menschen wurden aber evakuiert.
Als Hurrikan der Stufe eins ist der Sturm «Ida» über Kuba hinweggefegt. Er hatte am Freitag in der Karibik, kurz bevor er auf der kubanischen Insel Isla de la Juventud Land erreichte, an Stärke gewonnen. Nach Angaben des staatlichen US-Hurrikanzentrums NHC wurden anhaltende Windgeschwindigkeiten von 120 Kilometern pro Stunde gemessen.
Es gab zunächst keine Angaben über mögliche Schäden. Tausende Menschen wurden in Kuba evakuiert. In der Hauptstadt Havanna wurde der öffentliche Nahverkehr eingestellt.
USA erwarte «Ida» am Sonntag
Das NHC warnte, eine lebensbedrohliche Sturmflut und starke Regenfälle, Sturzfluten sowie Erdrutsche würden im Westen Kubas, aber auch auf Jamaika und den Cayman-Inseln erwartet. «Ida» werde voraussichtlich ab der Nacht zum Samstag (Ortszeit) über den Golf von Mexiko ziehen, dort wieder an Stärke gewinnen und als gefährlich starker Hurrikan am Sonntag im US-Bundesstaat Louisiana die US-Küste erreichen.
Die meisten Prognosen gingen inzwischen davon aus, dass «Ida» zeitweise ein Hurrikan der Stärke vier von fünf werden könnte, erklärte das NHC. Wenn ein Sturm mit dieser Intensität auf Land trifft, ist mit «katastrophalen Schäden» zu rechnen.
«Ida» ist bereits der vierte Atlantik-Hurrikan der Saison. Auch im Pazifik wurde am Wochenende erneut mit einem Hurrikan gerechnet – der Sturm «Nora» bewegte sich am Freitag auf Mexikos Westküste zu.