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Jessika Weber-Sabil
Doktor an der Bournemouth University, Grossbritannien – ihre Forschung konzentrierte sich auf die Evaluierung von ortsbezogenen Augmented-Reality-Spielen und deren Anwendung im Städtetourismus. Der Hype um Pokémon Go im Sommer 2016 schuf ein öffentliches Profil für ortsbezogenes Spielen, das nahm auch der Tourismus zur Kenntnis. Die Neugierde der Beteiligten im Tourismus war gross, als sie feststellten, dass die Spieler aktiv reisten, um an bestimmten Orten mit hoher Pokémon Dichte zu spielen. Erste Touristiker versuchten, das für ihre Zwecke zu nutzen. Aber – diese Spiele, darunter Geocaching, Ingress oder Father.io, werden nicht für Touristen als primäre Zielgruppe entwickelt, – wenngleich diese digitalen Spiele es den Destinationen ermöglichen, mit diesen Spielen in Form von «personalisiertem Gameplay», Storytelling oder unter der Einbeziehung sogenannter «alternativer Points of Interest» zu experimentieren. Derzeit arbeitet Jessika an der Breda University of Applied Science in den Niederlanden. Konkret arbeitet sie and einem von der EU geförderten Projekt zur intelligenten Tourismusgastfreundschaft, welches darauf abzielt, ein Spiel und andere Instrumente für Tourismuspolitiker zu entwickeln, um sie in die Lage zu versetzen, kreative Lösungen für die Zukunft es Tourismus zu erarbeiten.