Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03619.jsonl.gz/627

Mit dem Aufkommen der Computer interessierten sich auch Künstler für das neue Medium. In der Musik begründete Karlheinz Stockhausen die elektronische Musik mithilfe von Synthesizern. Die bildende Kunst benutzte zunächst Computer und Roboter als Teil von Skulpturen und Installationen. Heute schreiben Künstler sogar eigene Software, die dann das Kunstwerk produziert, zum Beispiel bestimmte Muster, die dann auf eine Leinwand projiziert werden.
Digitale Kunst ist binärer Code
Es gibt eine sehr eng ausgelegte Defintion, die als digitale Kunst nur versteht, was in binärer Form vorliegt, also in den meisten Fällen als Code, Video oder Bild. Der Computer kann als Medium ähnlich wie in der Videokunst genutzt werden. Damit wird er zur Staffelei und produziert Farben, Formen, Bilder und Töne. In vielen Installationen wird die digitale Kunst verwendet.
Ein eher populäres Feld ist die computergenerierte Kunst. Darunter versteht man Bilder, die zum Beispiel mit einem Grafiktablet erstellt wurde. Es können aber virtuelle Räume geschaffen werden und auch im Bereich der Fotocollage gibt es digitale Kunst. Manche Kunstexperten schließen auch Fraktale in die digitale Kunst ein: Das sind Algorithmen, die durch Selbstähnlichkeit Muster wie die Mandelbrot-Bäume erzeugen. Diese werden dann zufällig oder absichtlich eingefärbt.