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Nationalrätin Aline Trede setzt sich gegen den Einsatz von Aluminium in Kosmetika ein. Der Bundesrat prüft ein Verbot in Abstimmung mit der EU.
Die Verwendung von Aluminium in Kosmetika, insbesondere in Deodorants, könnte in der Schweiz eingeschränkt oder gar verboten werden. Der Bundesrat will in Abstimmung mit der EU mögliche Massnahmen prüfen, wie er in seiner Antwort auf ein Postulat der Berner Nationalrätin Aline Trede (Grüne) schreibt.
Es gebe zahlreiche Hinweise eines direkten Zusammenhangs zwischen Aluminium und Brustkrebs, schreibt Trede in ihrem Vorstoss. Zum Beispiel sei bei Brustkrebspatientinnen in der Brust ein erhöhter Aluminiumgehalt nachgewiesen worden.
Zu wenig Daten
Der Bundesrat verweist hingegen auf eine Risikobewertung des wissenschaftlichen Ausschusses «Verbrauchersicherheit» der EU-Kommission. Gemäss dieser gibt es keine Hinweise, dass die Verwendung von Kosmetika, die Aluminium enthalten, das Risiko von Brustkrebs oder anderen Krankheiten erhöht.
Allerdings verweist der Ausschuss auch darauf, dass noch zu wenig Daten vorliegen. Der Bundesrat werde die weiteren Abklärungen aufmerksam verfolgen und in Abstimmung mit der EU mögliche Massnahmen prüfen, schreibt er in seiner am Donnerstag veröffentlichten Antwort.
Die Regierung zeigt sich auch bereit, ein Verbot von Deodorants mit Aluminiumsalzen auf dem Schweizer Markt zu prüfen und darüber Bericht zu erstatten, wie es Trede in ihrem Postulat fordert.
(sda/lur)