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Immer wieder höre ich, ob autistische Kinder in die Regelschule oder in eine HPS eingeschult werden sollten. Ich vertrete da eine ähnliche Haltung wie Dr. Ronnie Gundelfinger, autistische Kinder sind, unter allen zumutbaren Umständen, nach dem Inklusionsgedanken, in eine 'normale' Regelschule einzuweisen. Weil, wenn in Kind eine HPS-Laufbahn durchmachen muss, später eine Eingliederung in den ersten Arbeitsplatz, de facto, unmöglich ist. Da sollten, vernünftigerweise, keine Illusionen gemacht werden. Eine HPS kann für kognitiv und intellektuell stark beeinträchtigte Kinder noch angebracht sein, sicherlich nicht für ein einigermassen normal intelligentes autistisches Kind, selbst wenn es anfänglich noch mutistisch sein sollte. Man sollte Autismus tunlichst nicht mit einer etwaigen erheblichen kognitiven Behinderung vermengen oder gar gleichsetzen.
Gummistiefel sind ja auch keine Stöckelschuhe, oder?
Weiter werden in der Gesellschaft auch alle möglichen Kulturen und Gewohnheiten je länger je mehr akzeptiert, weshalb nur sollte das mit der autistischen Andersartigkeit da plötzlich anders sein, ja diese Frage erlaube ich mir in diesem Kontext zu stellen.
Für mich gehören jegliche Andersartigkeiten zur Mannigfaltigkeit der Menschheit.
Die Schule sollte ein Spiegel dieser Mannigfaltigkeit sein, finde ich.
Ein gewisser Nachteilsausgleich ist, wenn nötig, da zu begrüssen.