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"Als ich Liam Neeson im Jedi-Kostüm das Set betreten sah, sagte ich zu mir: 'Ich glaube, ich bin wieder da.' Es war, als ob die letzten zwanzig Jahre einfach weggewischt wären." So George Lucas über die Produktion von Episode I, seine Rückkehr zu Star Wars. Vier Jahre Arbeit waren nötig, bis das Märchen aus jener weit, weit entfernten Galaxis seine langersehnte (Vor-)Fortsetzung fand. Der Filmband The Making of Episode I zeigt diesen Weg nach.
Zahlreiche Entwurfszeichnungen und Fotos von den Sets in den Leavesden Studios, in Italien und Tunesien gewähren Einblick hinter die Kulissen und zeigen, wie die Bauten von Naboo, Coruscant oder Tatooine entstanden und kuriose Kreaturen wie Watto oder Jar Jar Binks zum Leben erweckt wurden. Für den Gungan mussten sogar Detailzeichnungen der Gesichtsmuskulatur erstellt werden, um ihn glaubwürdig per Computer generieren zu können.
Das hervorragende Filmbuch verrät weitere Details: wie wichtig die Videostoryboards waren und was der erste Kameramann David Tattersall bei einem Film beachten musste, dessen Szenen zu 70 Prozent vor Bluescreens gedreht wurden. Ewan McGregor absolvierte extra ein Sprechtraining, um glaubhaft die jüngere Version von Alec Guinness mimen zu können, und der verjüngte Yoda ist inzwischen auch aus Silikon. Ironie der Geschichte: Ausgerechnet Lucas, der wie kein anderer Regisseur High Tech ins Filmgeschäft brachte, schrieb alle Star-Wars-Drehbücher mit Bleistift auf einem linierten Collegeblock.