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Gemäss Gesetz über die Graubündner Kantonalbank (GKB) ist die Regierung für die Wahl des siebenköpfigen Bankrates zuständig. Am 31. März 2016 endet die Amtsperiode von Bankvizepräsident Peter Wettstein (im Bankrat seit 2002 und seit 2009 Vizepräsident). Er hat damit die vorgegebene Amtszeitbeschränkung von zwölf Jahren erreicht und ist zu ersetzen. Als Bankrat wird Peter Wettstein durch Martin Gredig aus Tamins ersetzt. Dieser wurde von der Regierung für die Amtsperiode vom 1. April 2016 bis 31. März 2020 gewählt. Mit der Wahl von Martin Gredig erfolgt ein weiterer Schritt in der eingeleiteten Erneuerung des Bankrats.
Martin Gredig ist 50-jährig und Bürger von Safiental. Er ist verheiratet und wohnt mit seiner Familie in Tamins. Nach der Kantonsschule in Chur erwarb er 1994 an der Universität Zürich das Lizenziat der Wirtschaftswissenschaften. Die Wahl von Martin Gredig erfolgt aufgrund seiner langjährigen und ausgewiesenen Erfahrung als Finanzfachmann in verschiedenen Branchen. Bei seinen bisherigen Tätigkeiten, unter anderem in Solothurn, Poschiavo und Chur, erwarb er sich profunde Kenntnisse in der Bank-, Energie- und Verkehrswirtschaft. Dazu gehören auch Erfahrungen in diversen Verwaltungs- und Stiftungsräten sowie in Kommissionen von Schweizer Branchenverbänden. Seit 2012 ist Martin Gredig Leiter Finanzen und Mitglied der Geschäftsleitung der Rhätischen Bahn in Chur.
Die laufend erforderliche Erneuerung des Bankrates erfüllt die Vorgaben der Eidgenössischen Finanzmarktaufsicht FINMA und das Anforderungsprofil der Regierung für den Bankrat. Die Regierung überarbeitete im Jahr 2013 die Anforderungen an den Bankrat als Ganzes, an seine einzelnen Mitglieder und an das Bankpräsidium und passte sie an die aufsichtsrechtlichen Vorgaben an.