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Weit verbreitet und wanderfreudig: Die Erdkröte
Zu den in der Schweiz heimischen Amphibien gehören die Erdkröten (Bufo bufo). Man erkennt sie an ihrer Färbung: Die Oberseite ist braun bis rotbraun oder olive, ihre Unterseite dagegen ist schmutzigweiss, oft auch grau gesprenkelt. Besonders auffallend sind die Augen der Erdkröte, die gold bis kupferrot gefärbt sind.
Sie leben vor allem im Wald, auf Feldern und Wiesen oder in Gärten. Im Frühling begeben sich Erdkröten zum Laichen zu den ihnen vertrauten Laichgewässern. Häufig sind diese ihre eigenen Geburtsorte. Die Gewässer müssen mehr als einen halben Meter tief und mit Schilf bewachsen sein, an denen die Erdkröte ihre Laichschnüre befestigen kann. Mehr als 40'000 Eier können in einer solchen bis zu 5 m langen Schnur liegen.
Die Kaulquappen sind schwarz und verwandeln sich im Juni in 1 cm kleine Kröten, um das Wasser zu verlassen. Bei günstiger Witterung machen sich dann tausende von kleinen Kröten auf die Reise. Dabei lassen jedes Jahr viele der Tiere, ebenso wie bei der Wanderung zu den Laichgewässern, auf den Strassen ihr Leben. Dennoch sind Erdkröten in der ganzen Schweiz verbreitet und gelten lediglich als leicht gefährdet. Foto: © JensGade / iStock / Thinkstock