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Black Mass – Der Pate von Boston
Endlich ist Johnny Depp wieder in einer ernsten Rolle zu sehen und sein Comeback ist eine volle Wucht. Als Gangsterboss Bulger entwickelt Depp eine wirklich beängstigende Leinwandpräsenz. Unterstützt wird er vom restlichen hochkarätigen Cast wie Joel Edgerton als FBI-Agent Connolly oder Benedict Cumberbatch als Senator und Bulgers Bruder. Speziell Edgerton erfasst Connollys Veränderung, während er sich immer mehr auf Bulger einlässt um Information zu erhalten, meisterhaft. Dass Regisseur Scott Cooper sich mit der Darstellung von Gewalt nicht zurückhält, unterstützt zusätzlich die Darstellung der Grausamkeit von Bulgers Einfluss.
Regisseur Scott Cooper hat sich für eine episodenhafte Erzählweise entschieden, die eingerahmt wird von verschiedenen Zeugenaussagen von Bulgers Mittätern. Dies erlaubt das Einbringen von zusätzlichen Informationen, bremst aber auch den Erzählfluss immer wieder aus. So kommt Black Mass am Ende doch nicht ganz auf das Niveau eines The Departed (2006).
Black Mass – Der Pate von Boston (Kurzinhalt)
1970 überredet FBI -Agent John Connolly (Joel Edgerton) den irischen Gangster James „Whitey“ Bulger (Johnny Depp) in South Boston, mit dem FBI zusammenzuarbeiten und einen gemeinsamen Feind zu beseitigen: die italienische Mafia. Das Drama erzählt die wahre Geschichte dieser unheiligen Allianz, die außer Kontrolle geriet, so dass Whitey der Strafverfolgung entgehen, seine Macht konsolidieren und zu einem der rücksichtslosesten und mächtigsten Gangster in der Geschichte Bostons werden konnte. (Blogbusters)
(Quelle: Blogbusters, Warner Bros.)