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31 Prozent der Fläche der Schweiz sind von Wald bedeckt. Dies geht aus der Taschenstatistik Forstwirtschaft 2009 des Bundesamtes für Statistik hervor. Danach bedeckten Wald und Gehölze in der Schweiz im letzten Jahr 12’210 Quadratkilomter. Nur die landwirtschaftliche Nutzfläche hatte mit 37 Prozent einen grösseren Anteil an der Gesamtfläche. 25 Prozent entfielen auf unproduktive Flächen, 6 Prozent auf Siedlungsflächen. Kleinere Waldanteile als die Schweiz haben Frankreich und die Niederlande mit 29 respektive 11 Prozent der Gesamtflächen. Spanien, Italien und Kanada werden zu gut einem Drittel von Wald bedeckt. In Kanada sind das über 3 Mio. km2, grosse Teile des Landes sind Tundra. Österreich und Russland werden knapp zur Hälfte von Wald bedeckt.
In Österreich sind das knapp 40’000 km2, in Russland über 8 Mio. km2. Die grössten Waldanteile in Europa haben Finnland, Schweden und Slowenien mit 74, 67 respektive 63 Prozent der Gesamtflächen.
Die Schweiz hat einen Holzvorrat von 428 Millionen Kubikmeter. Mit 361 Kubikmeter pro Hektare Wald ist das der grösste Vorrat der Vergleichsländer. 59 Prozent des Holzvorrates besteht aus Weiss- und Rottannen (Fichten), die grösstenteils in Sägereien zu Bau- und Konstruktionsholz verarbeitet werden.
In der Schweiz werden jährlich rund 5 Millionen Kubikmeter Holz genutzt. 2008 waren es 5,1 Mio., 2000, im Jahr nach dem Lothar-Sturm, über 9 Mio. m3. In Schweden, Frankreich, Deutschland und Finnland, den grössten europäischen Holzproduzenten, wurden 2008 jeweils zwischen 50 und 70 Mio. m3 pro Jahr genutzt. Das Schweizer Holz wird zu 61 Prozent als Stamm- oder Rundholz in Sägereien verarbeitet, 26 Prozent wird als Energieholz verbrannt, und 12 Prozent als Industrieholz zu Papier, Zellstoff oder Platten verarbeitet.