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Alexander Solschenizyn’s Versteck
Dauer: Tagestour – normalerweise 9 Stunden
Diese Tour beginnt und endet in Zürich nach Vereinbarung und ist täglich, das ganze Jahr, buchbar.
Für andere Start- und Schluss Orte, kontaktieren Sie mich bitte per Telefon: +41 79 176 58 17
Alexander Solschenizyn’s Versteck – Tour im Zürcher Oberland
Ich zeige Ihnen das Haus im bezaubernden Zürcher Oberland, in dem der Nobelpreisträger im Verborgenen lebte, nachdem er 1974 aus der Sowjetunion vertrieben worden war.
Während seines Aufenthaltes in der atemberaubenden Hügellandschaft schrieb Alexander Solschenizyn das Buch „Lenin in der Schweiz“
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Diese Tour liegt mir sehr am Herzen, da sie sowohl dem russischen Nobelpreisträger Alexander Solschenizyn als auch meinem kürzlich verstorbenen Stiefvater gewidmet ist.
Nach der Durchsicht des Manuskripts des Archipels Gulag verhaftete der KGB den Autor im Februar 1974 und wies ihn aus der Sowjetunion aus.
Bei seiner Ankunft in der Schweiz stiess er in Zürich auf grosses Medieninteresse. Journalisten und Fotografen belagerten das Haus in der Stadt Zürich, in dem Solschenizyn wohnte. Im Ferienhaus des damaligen Zürcher Stadtpräsidenten, in den idyllischen Hügeln des Zürcher Oberlandes, konnte sich der Autor eine Zeit lang zurückziehen.
An einem schönen Sommertag im Jahr 1974 unternahm mein Stiefvater unweit unseres Hauses eine kleine Wanderung, bei der er auf einen Mann stiess, der unter einem Baum sass. Um nicht erkannt zu werden, sass der Mann mit hochgeschlagenem Kragen auf einem Stuhl und schrieb an seinem Buch.
Als mein Vater mit diesem unbekannten Mann sprach, erkannte er ihn, es war Alexander Solschenizyn. Der Autor war sehr erschrocken, als mein Stiefvater sich ihm näherte, denn er fühlte sich immer noch vom KGB und den vielen Journalisten verfolgt.
Mein Stiefvater, der gerade den „Archipel Gulag“ gelesen hatte, fragte den Autor, ob er sein Buch signieren würde. Solschenizyn stimmte zu, allerdings nur als mein Stiefvater ihm zusicherte niemandem von seinem Aufenthaltsort zu erzählen, denn er musste unbedingt seine Geheimhaltung aufrechterhalten.
Wenige Monate vor dem Tod meines Stiefvaters, im September 2012, erzählte er mir im Vertrauen von seiner Begegnung mit dem russischen Autor. Auch 38 Jahre nach dem Treffen, vermittelte er mir das Gefühl seiner Ängste vor dem russischen Geheimdienst.
Nach dem traurigen Tod meines Stiefvaters möchte ich unser Geheimnis mit Ihnen teilen. Mit grossem Respekt zeige ich Ihnen die wunderschöne Hügellandschaft des Zürcher Oberlandes und besuche mit Ihnen das Haus, in dem der berühmte Autor lebte.
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