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Die «Notfalldokumentation Talsperren» dient den Gemeinden im Gebiet der Nah- und Fernzone von Talsperren als Hilfe zur Umsetzung der vorsorglichen Schutz- und Informationsmassnahmen.
Grundlagen Nah- und Fernzone
Im Falle eines Bruchs/Versagens von Talsperren und sonstigen Stauanlagen wird zwischen Nah- und Fernzone im möglichen Flutungsgebiet unterschieden. Die Nahzone umfasst Gebiete, die bei einem Bruch innerhalb von zwei Stunden überflutet werden. Diese Gebiete sind neben dem Allgemeinen Sirenenalarm zusätzlich mit einem Wasseralarm ausgerüstet. Wenn der Wasseralarm erklingt, musst das Gebiet umgehend evakuiert werden. Die Fernzone grenzt an die Nahzone an und wird nur mit dem allgemeinen Alarm alarmiert. Sie umfasst den Bereich, der erst nach zwei Stunden nach einem Bruch überflutet würde.
Nahzone Stauanlagen
Der Kanton empfiehlt den Gemeinden, eine ausgedruckte Version der «Notfalldokumentation Talsperren» für ihr Gemeindegebiet bereitzuhalten. Merkblätter für die Bevölkerung zum Verhalten bei einem Talsperrenbruch können bei den Gemeinden bezogen werden.
Fernzone Stauanlagen
Die Register 2 bis 5, 7 und 8 sowie 10 bis 12 der Nahzone gelten gleichermassen für die Fernzone von Stauanlagen. Für die Fernzone bestehen keine Merkblätter für die Evakuierungsrichtung (Register 9).