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Sechs Doppelzimmer mit Bad
Kürzlich erhielt die Cabane des Dix von der Zürcher Zentrale einer grossen Schweizer Reise-Agentur ein Fax mit einer merkwürdigen Zimmerreservation.
Der Text war natürlich englisch abgefasst. Wie jedermann weiss, werden beidseits der Saane die deutsche und die französische Sprache kaum noch zur Verständigung benutzt. Aber mehr noch als die Sprache hat der Inhalt des Fax dem Hüttenwart ein Problem bereitet. Man forderte ihn nämlich auf, zwölf japanische Klienten in Doppelzimmern mit Bad und keinesfalls in solchen mit Dusche unterzubringen, weil japanische Touristen ein Zimmer mit Dusche nicht als einem Zimmer mit Bad gleichwertig erachten.
Restliche Forderungen wie üblich: Abendessen mit drei Gängen, Hauptgang Rind; kontinentales Frühstück; Personal für den Transport der zwölf Gepäckstücke bei Ankunft und Abreise.
Diese neuartige Reservation könnte der Anstoss für eine Lösung des dornigen Problems der Duschen in SAC-Hütten sein. Wenn wir uns den berühmten Satz der Marie-Antoi-nette: « Sie haben kein Brot mehr? Dann müssen sie Kuchen essen !» als Vorbild nehmen, könnten wir vielleicht den hüttenbesitzenden Sektionen vorschlagen: « Ihr habt keine Duschen in euren Hütten? Dann stellt uns doch Bäder zur Verfügung !» fb ( üm
Uis dem Clubleben
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die gesamten Festlichkeiten werden auf 1996 und 1997 verteilt sein. Mitte August hat am Pigne de la Lé ein Gedenklauf stattgefunden; Ende August war die Sektion Ehrengast am Comptoir du Val-de-Travers, wo sie mit ihrer Kletterwand grossen Erfolg hatte. Ausserdem ist eine kleine Jubiläumsschrift in Vorbereitung. Die Sektion Chasseron war zunächst während fünfzig Jahren eine Untersektion der Neuchâteloise. Die ersten Jahre ihres Bestehens zeichneten sich durch das Interesse für das Skilaufen, die revolutionäre Neuerung der Jahrhundertwende, aus. Schon 1905 wurde beim Hotel du Chasseron eine Hütte für Skiläufer eingerichtet. Im selben Jahr organisierte die Untersektion in La Rasse ihren ersten Skiwettkampf. Auch ein norwegischer Skispringer nahm daran teil, seine Sprünge von 27 m begeisterten das zahlreiche Publikum. Seit 1947 ist die Sektion unabhängig und zählt heute etwa 230 Mitglieder. Sie ist Besitzerin des jurassischen Chalet von Les Illars auf dem Kamm des Chasseron und des alpinen Aiguil-lette-Biwaks an der Singla, am Rand des Ottema-Gletschers.
Gem. Mtlg. Roger Huguenin, Sektion Chasseron ( ü
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