Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03178.jsonl.gz/1037

Der Twitter-Knatsch zwischen Boris Becker und Nick Kyrgios geht in die nächste Runde. Vorhang auf!
Schon in der Vergangenheit lieferten sich der Deutsche und der Australier auf Twitter gehässige Schlagabtäusche. Becker bezeichnete Kyrgios wegen dessen Kritik an Alexander Zverevs Party-Ausflug sogar als «Ratte». Der (einstige) Bad Boy der Tennis-Tour beschimpfte den sechsfachen deutschen Grand-Slam-Sieger daraufhin schlicht als «Trottel».
Nun folgt die nächste Episode: Kyrgios postete ein Bild von sich mit dem Kommentar: «Different breed» (frei übersetzt: von anderer Klasse).
Becker konnte diesem Post offenbar nicht tatenlos zusehen und kommentierte das Foto mit «In your dreams» (dt: in deinen Träumen). Kyrgios' Replik: «Du stänkerst herum wie ein kleines Groupie. Lungerst herum wie ein übler Geruch, in der Hoffnung vielleicht mehr Likes oder Follower zu bekommen. Unglücklicherweise warst du nie so einflussreich.»
Später legte er auf Twitter noch einen drauf: «Er ist vom Wunsch, mein Trainer zu werden – offensichtlich wegen seines verzweifelten Bedürfnisses nach einem Gehaltsscheck –, dazu übergegangen, mich auf Instagram zu hassen. Es ist eine seltsame Welt, in der wir leben.»
Leider kann Kyrgios (sportlich) derzeit nicht den Beweis erbringen, «von anderer Klasse» zu sein. Der 25-Jährige, welcher schon die US Open aufgrund der Coronapandemie ausliess, wird auch in Paris bei den French Open fehlen.