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Unwetter im Rückblick
Zwei Tornados in Sachsen
Viele Augenzeugen
Am frühen Abend des 10. Mai 2004 bildete sich aus einer kräftigen Gewitterzelle heraus im Raum Kamenz-Königsbruck (etwa 20 km nordöstlich von Dresden) ein Tornado der Stärke F2. Mehrere Obstbäume wurden entwurzelt und in die Höhe gerissen. Ein Dach hob ab und landete erst in 300 Meter Entfernung wieder.
Ein weiterer Tornado der Stärke F1 trat etwa 40 km nördlich von Dresden bei Kreinitz (südwestlich von Elsterwerda) auf. Zahlreiche Augenzeugen konnten den deutlich ausgeprägten Tornado-Rüssel mit Bodenkkontakt beobachten. Größere Schäden gab es nicht, da der Tornado über Felder und Straßen zog.