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Weiter bekräftigte sie, dass trotz des verstärkten Fokus auf das Geschäftsfeld "Erneuerbare" das Geschäft mit Öl und Gas nicht verkauft werden soll. Ein Verkauf dieses Geschäfts sei keine strategische Option, "denn der Bereich wird sich weiterentwickeln und es wird noch während vieler Jahre eine Nachfrage nach Öl und Gas geben."
Dass das Geschäftsfeld "Erneuerbare" dereinst eine eigenständige Division innerhalb Sulzers bilden könnte, schloss Thoma auch aus: "Nein, das macht derzeit keinen Sinn. Denn alle bestehenden Divisionen sind unter den Stichworten 'Erneuerbare' und 'Ressourceneffizienz' aktiv."
Marktstimmung weiter positiv
Mit Blick auf das "traditionelle Geschäft" von Sulzer mit den Zielmärkten Wasser, Öl und Gas oder Energie, meinte sie: "Die Marktstimmung ist weiterhin positiv. Insbesondere im Wasserbereich aber auch in den anderen Bereichen sind Investitionen in die Infrastruktur von grosser Bedeutung. Wir sehen eine stabile, positive Nachfrage."
Thoma hat bei Sulzer im vergangenen Herbst eine Strategieüberprüfung angestossen und ihre Doppelrolle als Präsidentin des Verwaltungsrats und als CEO unter anderem damit begründet, dass dabei eine möglichst enge Zusammenarbeit zwischen den beiden Führungskörpern wichtig sei. Befragt nach ersten Erkenntnissen macht sie ein "ein erhebliches operatives Verbesserungspotential" aus. "Der Fokus hat deshalb vorerst vor allem den operativen Prozessen gegolten. Die Entwicklung der Strategie wird gleichzeitig in Schritten vorangetrieben."
(Das vollständige Interview ist auf dem Premium-Dienst von AWP erschienen)
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(AWP)