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Die Entwicklung
Die Schweizer Politiker waren wenig beeindruckt vom ersten motorisierten Flug der Gebrüder Wright im Dezember 1903 in den USA. Im Jahre 1911 lehnten die eidgenössischen Räte die Subventionierung von Flugplätzen ab und standen allen Zukunftsplänen für eine Militäraviatik ablehnend gegenüber.
Die schweizerische Offiziersgesellschaft SOG beschloss an der Delegiertenversammlung vom 1. Dezember 1912 in Fribourg die Durchführung einer Nationalen Geldsammlung für den Erwerb von Flugzeugen und Schaffung einer Fliegertruppe. Das Ergebnis der Sammlung ergab stolze 1'728’516 CHF – bei einer Wohnbevölkerung von 3'199'706 Personen. Aus diesem Aviatikfonds kauft das Militärdepartement im Jahre 1916/17 Flugzeuge für 866'000 CHF, 14 Reservemotoren und Material, ausserdem lässt es in Dübendorf einen Hangar erstellen.
Bis zur allgemeinen Kriegs-Mobilmachung verfügte die Schweizer Armee über keine Flugwaffe. Hauptmann im Generalstab Theodor Real wurde am 31. Juli 1914 zum Chef des Nachrichtendienstes befohlen und mit der Gründung einer eigenen Fliegertruppe beauftragt. Glücklicherweise kannte der umgehend aufgebotene Korporal Oskar Bider einige Fliegerkameraden, die Flugzeuge besassen. Er selbst rückte mit seinem Blériot XI b ein.
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