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In Teheran ist ein Vertrag zwischen der Elektrizitäts-Gesellschaft Laufenburg (EGL) und der iranischen Gasexport-Gesellschaft (Nigec) unterzeichnet worden. Anwesend war Bundesrätin Micheline Calmy-Rey.Dieser Inhalt wurde am 17. März 2008 - 13:21 publiziert
Ab 2009 soll das erste iranische Gas fliessen - hauptsächlich nach Italien, wie die EGL in einer Mitteilung schreibt. Ab 2012 wollen die Iraner jährlich 5,5 Milliarden Kubikmeter Erdgas liefern. Ein Teil des Gases soll auch in die Schweiz verkauft werden.
Zudem bauen die EGL und die norwegische StatoilHydro bis 2011 in Griechenland und Albanien ein Teilstück einer Gas-Pipeline. Diese transportiert das iranische Erdgas via das Kaspische Meer nach Süditalien. Durch die gleiche Pipeline soll auch Gas aus Aserbeidschan nach Westeueropa gelangen.
Kein Verstoss gegen internationale Sanktionen
Aus Sicht der Schweizer Aussenministerin ist der Vertrag mit den Iranern von strategischem und wirtschaftlichem Interesse. Es gehe für die Schweiz darum, ihre Gaszulieferungskanäle zu diversifizieren. Der grösste Teil des Schweizer Gases kommt derzeit via Deutschland aus Russland.
Calmy-Rey zerstreute Bedenken, dass die Gaslieferungen gegen die internationalen Sanktionen gegen den Iran verstossen könnten. Die USA seien informiert, und die Lieferungen stünden sogar mit dem US-Gesetz über die Iran-Sanktionen im Einklang.
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