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Dank aussergewöhnlicher Umstände war das Jahr 2019 sehr positiv.
- Die Einnahmen erreichten die Summe von CHF 25’259’783 (+8.36% im Vorjahresvergleich).
- Die Einnahmen aus den Bühnenvorstellungen erreichten einen Spitzenwert von 5.8 Millionen Franken.
- Der audiovisuelle Bereich profitierte von rückwirkenden Wahrnehmungen für Privatkopie und von einem neuen Abkommen mit einer wichtigen Plattform für Übertragungsform in digitalen Netzen, die es dem Benutzer erlaubt, audiovisuelle Werke eines Anbieters zu einem beliebigen Zeitpunkt und in einem beliebigen Ort ab digitalen Datenbanken zu beziehen. Im Gegensatz zu Pay-per-view und Near-video-on-demand ist das Angebot an keine durch ein Programm determinierte Chronologie gebunden. Dieses Verfahren bedingt eine vorübergehende Reproduktion der Daten auf verschiedenen technischen Trägern. – bei den linearen Senderechten hingegen gibt es Schwächeanzeichen.
- Dank der Optimierung und Digitalisierung von Prozessen sowie der Senkung von Fixkosten blieben die Aufwendungen stabil.
- Daraus ergibt sich ein durchschnittlicher Kommissionensatz, der zu den drei tiefsten in der Geschichte der SSA zählt: 11.87% (-0.17 Punkte).
- Die SSA zahlt ihren Mitgliedern und Schwestergesellschaften monatlich Entschädigungen aus. Die ausbezahlte Gesamtsumme der Entschädigungen nahm zu (+17.48%).
- Die Revision des Bundesgesetzes über das Gesamtheit der gesetzlichen Bestimmungen, die dem Urheber/der Urheberin eines Werkes persönlichkeitsrechtliche oder vermögensrechtliche Vorrechte zuschreiben und verwandte Schutzrechte ist abgeschlossen. Die SSA begrüsst die Einführung eines unabtretbaren Rechts für «On Demand»-Nutzungen zugunsten der Urheberinnen, Urheber, Interpretinnen und Interpreten. Sie ist mit der Verwaltung dieses neuen, unter staatlicher Aufsicht stehenden Vergütungsrechts für alle Schweizer Verwertungsgesellschaften betraut.
- Alleine oder in Zusammenarbeit hat die SSA neue Dienstleistungen ins Leben gerufen: Begutachtungen bei Drehbuchkonflikten, Verwaltung von Verlagsverträgen für übersetzte Bühnenwerke, Eröffnung eines
- Das ausgezeichnete Geschäftsjahr 2019 ermöglichte es, dem Kulturfonds CHF 1.041 Millionen und den Sozialfonds CHF 968’195.- zuzuführen.
- Für Förderprogramme wurden 2019 CHF 1’032’325.84 ausgegeben. 349 Urheberinnen und Urheber nahmen an Ausschreibungen und Wettbewerben teil, 105 davon erhielten eine Unterstützung.
- Das neue Förderprogramm «De la scène à l’écran» schlägt eine beachtete und geschätzte Brücke zwischen den künstlerischen Sparten, die unter dem Dach der Genossenschaft vereint sind.
- In der Europäischen Union gewannen die Verbände der Kulturschaffenden im Rahmen einer neuen Richtlinie zum Gesamtheit der gesetzlichen Bestimmungen, die dem Urheber/der Urheberin eines Werkes persönlichkeitsrechtliche oder vermögensrechtliche Vorrechte zuschreiben einen intensiven Kampf gegen die Techgiganten.
- Dies ist der erste Jahresbericht der SSA, welcher durchgehend in inklusiver Sprache verfasst wird. Schrittweise wird dies in allen Publikationen der SSA und in allen ihren Kommunikationssprachen umgesetzt werden.
- Der Jahresbericht 2019 ist der erste, welchen die SSA durchgehend in inklusiver Sprache verfasst hat. Schrittweise wird dies in allen Publikationen der SSA und in allen ihren Kommunikationssprachen umgesetzt werden.
NB: Die Jahresrechnung muss von der auf Herbst 2020 verschobenen Generalversammlung genehmigt werden.