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Delia Sclabas und Simon Wieland mit internationalen Top-Leistungen17.08.2018
Während der unterrichtsfreien Zeit des vergangenen Hitze-Sommers zeichneten zwei LeichtathletInnen, die am Gymnasium Neufeld zur Schule gehen, für Top-Leistungen an Welt- und Europameisterschaften verantwortlich. Simon Wieland aus der 21Ws und Delia Sclabas aus der 19Mc erreichten Mitte Juli persönliche Bestleistungen und mischten gleichzeitig an der Weltspitze mit.
Delia Sclabas durfte aufgrund ihrer kometenhaften Leistungsentwicklung diesen Sommer sowohl an den U-20-Weltmeisterschaften in Tampere als auch an den Elite-Europameisterschaften in Berlin teilnehmen.
Im Final des 800m-Laufes der U-20 Weltmeisterschaften lief Delia Sclabas (wie schon im Halbfinal am Vortag) persönliche Bestzeit, liess mit 2:01,29 Minuten sämtliche europäischen Läuferinnen hinter sich und holte die Bronzemedaille. Schneller als Delia waren nur die Äthiopierin Diribe Welteji und die Australierin Carley Thomas.
Die Podest-Läuferinnen des 800m-Rennens an der U-20 WM:
die Australierin Carley Thomas, die Äthiopierin Diribe Welteji und die Schweizerin Delia Sclabas.
Auch im 1500m-Final holte Delia Sclabas die Bronzemedaille.
Wie im 800m-Rennen war Delia auch im 1500m-Rennen die stärkste Europäerin und musste mit der Zeit von 4:11,98 Minuten nur den beiden Afrikanerinnen Alemaz Samuel aus Äthiopien und Miriam Cherop aus Kenia den Vortritt lassen.
Schliesslich durfte Delia am letzten Freitag im Alter von nur 17 Jahren an den Europameisterschaften der Elite in Berlin starten. Zwar blieb sie in der Qualifikation mit 4:13,45 Minuten über 1500m etwas über ihrer Bestleistung vom Juli und verpasste den Final. Es ist jedoch davon auszugehen, dass sie einen solchen in naher Zukunft auch bei der Elite bestreiten wird.
Simon Wieland (21Ws) wurde an der U-20 WM in Finnland mit einer Weite von 70,51m Achter im Speerwerfen.
Simon Wieland, der einzige Werfer im Schweizer U-20 WM-Team, erreichte in der Speer-Qualifikation eine persönliche Bestweite von 70,84 Metern. Diese Weite war vor allem auch deswegen beeindruckend, weil Simon vor den Weltmeisterschaften über längere Zeit verletzungsbedingt eine Pause hatte einlegen müssen. Mit seiner Qualifikationsweite erreichte Simon den Final der besten zwölf Speerwerfer, in welchem er schliesslich mit einer erneuten Top-Weite von 70,51 Metern den achten Rang erreichte.