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Am Freitag, 9. Oktober 2020 hat die Schweiz beschlossen, die Liste der gefährdeten Staaten und Risikogebiete weiter zu erweitern. Dies impliziert eine Quarantänepflicht für jede Person, die aus diesen Regionen in die Schweiz zurückkehrt.
Am Freitag, 9. Oktober, hat das Bundesamt für Gesundheit (BAG) neben Ligurien drei weitere italienische Regionen (Kampanien, Sardinien und Venetien), zwei neue österreichische Bundesländer und in Deutschland die Länder Hamburg und Berlin aufgenommen. Mehrere andere Länder wie Kanada, Russland und Tunesien stehen jetzt auf der Liste der gefährdeten Staaten.
Das Inkrafttreten der obligatorischen Quarantäne bei der Rückkehr aus diesen Regionen und Ländern ist für den 12. Oktober vorgesehen.
Bis September hatte das BAG zehn Regionen Frankreichs, acht französische Überseegebiete und zahlreiche europäische Länder in die Liste der gefährdeten Staaten und Länder aufgenommen.
Passagiere, die aus diesen Risikogebieten in Genf landen, müssen daher eine zehntägige Quarantänezeit einhalten. Sie müssen sich innerhalb von 48 Stunden bei den zuständigen Gesundheitsbehörden melden. Während ihres Fluges müssen sie zuvor ein Rückverfolgbarkeitsblatt ausgefüllt haben, das ihnen von der Fluggesellschaft, mit der sie gereist sind, ausgehändigt wird.
Personen, die in die Schweiz einreisen, um sie zu durchqueren, gelten als Transitreisende. Sie unterliegen daher nicht der Quarantäne.
Personen, die aus beruflichen oder medizinischen Gründen in ein Risikogebiet gereist sind und ihre Reise nicht verschieben konnten, sind von der Quarantäne befreit. Der Aufenthalt darf jedoch nicht länger als fünf Tage gedauert haben. Personen, die sich als Transitreisende weniger als 24 Stunden in einem Staat oder einer Zone mit hohem Infektionsrisiko aufgehalten haben, sind ebenfalls von der Quarantäne ausgenommen.
Dies ist kein Einreiseverbot, und daher gibt es auch keine Grenzschliessung. Es wird auch keine zusätzlichen Grenzkontrollen geben.
Grenzgebiete sind von dieser Liste ausgeschlossen. Es gibt daher keine Auswirkungen für Grenzbewohner, die weiterhin aus beruflichen Gründen von einem Land in ein anderes reisen können.