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Vieles lässt sich anzweifeln und relativieren, manches hingegen scheint absolut und nicht weiter zu zersetzen, sei es nun per Definition oder mangels eigener oder erweiterter Fähigkeiten. Ein weit verbreiteter Irrtum besagt, alles sei relativ. Ein einfacher, dieser Behauptung entgegen gestellter Fakt, lässt einsehen, ob der Überzeugte einsichtig sein kann, und die Korrektur seiner Aussage annimmt, nämlich der Fakt, dass Eins und Eins Zwei gibt. Erstaunlicherweise, wird dieser abstrakte, per Definition absolute Fakt, öfter relativiert als die Logik erwarten würde. Ein gängiges Mittel zur Relativierung besteht im Satz: Das sei nicht immer so. Dieses Mittel ist in der Tat in der Lage alles Absolute zu relativieren und damit die aufgestellte Behauptung, alles sei relativ, oberflächlich zu stabilisieren. Eigentlich könnte an diesem Punkt der Diskussion gestoppt werden, da der Gesprächspartner zum einen wahrscheinlich wenig Erfahrung hat in logischem Denken, und daher keine Kenntnis von den grundlegenden Prinzipien der Logik und ihrer Anwendung hat, oder zum anderen, sich einem Spass daraus macht, Logiker mit Irrationalem zu konfrontieren, in der irrigen Annahme Widersprüche setzten der Logik Grenzen. In der Annahme, der witzige Ansatz sei Absicht, möge darauf hingewiesen werden, dass jeder unbeabsichtigte und daher verdeckte Widerspruch erst durch die Regeln der Logik offenbart werden kann. Der Einwand, das sei nicht immer so, lässt sich gut auf alles sei relativ widerspiegeln. In der Tat führt hier das erprobte Mittel der Relativierung zur Einsicht, wenn nicht immer alles relativ ist, so gibt es auch Absolutes. Ins Absurde getrieben, ist die Anwendung des relativierenden Mittels auf sich selbst, das ist nicht immer so – das ist nicht immer so, wird da durch zur Bestätigungsformel, das ist so.