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Der jährliche Bericht zur finanziellen Lage der Vorsorgeeinrichtungen basiert auf einer Erhebung des Bundesamts für Sozialversicherungen BSV bei den Aufsichtsbehörden der beruflichen Vorsorge. Die Auswertung zeigt, dass sich Ende 2009 353 registrierte Kassen (16.6%) in Unterdeckung befanden. Ende 2008 waren 915 Kassen (46.5%) von einer Unterdeckung betroffen. Die gesamte Unterdeckungssumme belief sich per 31. 12.2009 auf 32.1 Mrd. Franken, gegenüber 52.5 Mrd. im Vorjahr. Der grösste Teil der Unterdeckungssumme betraf Kassen mit Staatsgarantie. Deren Fehlbetrag sank gegenüber 2008 um 5 Mrd. Franken auf 25.6 Mrd.
Die Erfolgsrechnungen der 11 in der beruflichen Vorsorge tätigen Lebensversicherungsgesellschaften zeigten nach einem deutlich schlechteren 2008 für das Jahr 2009 ein Ergebnis, das wieder jenem der Jahre 2005 bis 2007 entspricht. Da die Lebensversicherer auch in der 2. Säule keine Unterdeckung aufweisen dürfen, investieren sie stärker in risikoarme Anlagen und sind von der Entwicklung der Finanzmärkte weniger stark betroffen als die autonomen Vorsorgeeinrichtungen.
Die aktuelle Situation der Kassen kann aufgrund eines Rechnungsmodells beurteilt werden. Generell weisen diese Berechnungen auf eine leichte Verbesserung der finanziellen Lage gegenüber 2009 hin.