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Chiasso - Auch in diesem Jahr kümmern sich fünf Postmitarbeiter in Chiasso um jene Kinderbriefe, die an das Christkind oder den Weihnachtsmann adressiert sind. Sie beantworten die Zusendungen wenn immer möglich und legen ein kleines Geschenk bei.
Ausserhalb der Weihnachtszeit würden die Briefe als "unzustellbar" gelten und an den Absender zurückgeschickt werden. Das Postteam im Dienste des Weihnachtsmanns allerdings versuche möglichst jeden Brief zu beantworten, versichert die Post in einer Medienmitteilung vom Donnerstag.
Zuweilen fehlt allerdings die Absender-Adresse, oder aber die übrigen Angaben im Brief reichen nicht aus, um den Absender ausfindig zu machen. Trotzdem konnten im letzten Jahr über 14'500 oder 96 Prozent der eingegangenen Geschenkwünsche und Grussbotschaften beantwortet werden.
Der Grossteil davon stammte aus der Romandie, gefolgt von Schreiben aus dem Tessin, der Deutschschweiz und der rätoromanischen Schweiz. 245 Briefe trafen aus dem Ausland ein. Offenbar vermuten die Absender den Weihnachtsmann im Land der schneebedeckten Alpen und der weissen Tannenwälder.
Die Post führt die Aktion seit nunmehr über 50 Jahren durch. Die Antworten auf die Kinderbriefe werden in einer der vier Landessprachen oder in Englisch verfasst und im Namen des Christkindes oder des Weihnachtsmannes unterschrieben.
Der Poststempel stammt wie jedes Jahr von der Poststelle Bern-Bethlehem.
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