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Bereits Napoleon soll im Jahr 1815 ein paar Fässer Courvoisier Cognac mit in sein Exil auf St. Helena genommen haben – sie waren sein einziges bewilligtes Luxusgut. Damals betrieben Emmanuel Courvoisier und Louis Gallois ein Spirituosengeschäft vor den Toren von Paris und handelten auserlesene Weine, Brandys und Cognacs. 1828 siedelten sich die Nachfolger der Gründer in dem verschlafenen Städtchen Jarnac an und begannen wenig später, ihren eigenen Cognac herzustellen. Nicht nur die königlichen Höfe, sondern auch Charles Dickens zählten sich fortan zum Kundenkreis. Zu Weltruhm gelang die Marke Courvoisier letztendlich im Jahre 1889, als der Weissweinbrand zur Eröffnungsfeier des Pariser Eiffelturms gereicht und sogleich mit der Medaille d’Or prämiert wurde. Unter der neuen Führung der Familie Simon im frühen 20. Jahrhundert kam nicht nur die Silhouette Napoleons als unverkennbares Markenlogo auf die Flaschen, sondern auch die Sorte Napoleon auf den Markt. 2005 schufen Master-Blender Jean-Marc Olivier und Patrice Pinet den bislang teuersten und exklusivsten aller Courvoisier Cognacs: L’Essence de Courvoisier vereint bis zu 200 Jahre alte Tropfen aus dem 20. und 19. Jahrhundert – aufgrund des unerschwinglichen Preises zählen die mundgeblasenen Karaffen mit dem Kristallverschluss eher als Statussymbol und werden nur seltenst ausgeleert. Wer seinen Cognac tatsächlich trinken will, kann auf den Courvoisier V.S., V.S.O.P. oder X.O. zurückgreifen.
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