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Loft: Umnutzung von Industriehallen
Der Bautypus «Loft» stammt aus dem Englischen und bedeutet ganz einfach Dachboden bzw. Speicher. Loft ist ein – zu einer Wohnung – umfunktionierter Lager- oder Industrieraum.
Ab den 1940er-Jahren wurden beispielsweise in New York und London derartige leerstehende Hallen zu Wohnzwecken umfunktioniert, wobei die Bausubstanz der Halle kaum verändert wurde.
Eine Wohnung umfasste so oft die gesamte Fläche einer Etage, in die einfach Möbel hineingestellt wurden. Damit ergaben sich offene Wohnungen mit riesigen Grundflächen und hohen Decken.
In der Schweiz wurde die Umnutzung von Fabrikhallen zu Lofts erst Mitte der achtziger Jahre und nur vereinzelt entdeckt. Ein eigentlicher Boom setzte ab Mitte der Neunziger Jahre in Zürich und Winterthur ein.
Mit dem Turm Soprano hat nun auch die Stadt Freiburg ihre Loftwohnungen. il
Perolles
Vier Gebäude und ein Turm
Der Turm Soprano ist Teil der Überbauung «Quartet+» an der Zeughausstrasse im Perolles von Freiburg. Die vier Mehrfamilienhäuser (Quartett) umfassen 95 Mietwohnungen. Rund 60 Wohnungen sind schon vermietet. Investor der Mietwohnungen ist die Mobiliarversicherung (rund 40 Millionen). Den Turm Soprano hingegen mit Kosten von 12 Millionen hat die Firma Losinger über den Wohnungsverkauf ab Plan finanziert. Losinger realisierte als Generalunternehmer die gesamte Überbauung. Planer waren die Freiburger Architekten Philipp Lehmann und Alain Fidanza. il