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Der Begriff Burnout kommt aus dem Englischen und kann im Deutschen mit "ausbrennen" übersetzt werden. Zugrunde liegt eine Überarbeitung und Überforderung. Dieser Sammelbegriff steht für einen emotionalen, geistigen und körperlichen Erschöpfungszustand. Gekennzeichnet ist das Burnout durch eine Antriebs- und Leistungsminderung. Vor allem pflichtbewusste und ehrgeizige Menschen sind davon betroffen. Ein Burnout kann nebst einem Leistungseinbruch auch zu Depression, Invalidität oder gar Suizid führen und ist somit ein ernstzunehmendes Syndrom, welches auch wirtschaftliche Folgen hat. Aus diesem Grund spielt die Stressprävention für viele Arbeitgeber eine bedeutende Rolle.
"Wer nicht gebrannt hat, kann auch nicht ausbrennen.“
Dieses Zitat wird oft genutzt, um zu verdeutlichen, dass am Anfang des Burnouts die Begeisterung steht. Ein Burnout entwickeln kann nur, wer mit grossem Enthusiasmus und Engagement seiner Arbeit nachgeht. Die im Zug der grossen Belastung folgenden Ermüdungserscheinungen werden dann meist von den Betroffenen ignoriert. Oft kommt Enttäuschung oder Frust in Bezug auf unerfüllte Erwartungen hinzu, was zu einem noch höheren Einsatz und zu einem vernachlässigen der eigenen Bedürfnisse führt. Es handelt sich dabei um einen Teufelskreis, der Monate oder gar Jahre andauern kann. In einer späteren Phase folgen sozialer und emotionaler Rückzug, Desinteresse und Verhaltensänderungen.
Mehr als nur eine Erschöpfung
Ein Burnout-Syndrom führt zu chronischer und geistiger Erschöpfung. Im Verlauf können Veränderungen der Psyche und des Verhaltens hinzukommen, was sich unter anderem in sozialem Rückzug, Hyperaktivität, Rastlosigkeit, Angst, Langeweile oder Resignation zeigen kann. Häufig zeigen sich auch physische Symptome wie Schlafstörungen, Appetitlosigkeit, Verdauungsbeschwerden, Schwindel, höhere Anfälligkeit für Krankheiten, Kopf- und Rückenschmerzen, Blutdruckinstabilität und Herzrasen.
Erste Hilfe: Stressreduktion
Primäres Ziel in der Behandlung und Prävention des Burnouts ist die Reduktion von Stress. Die Forschung schlägt diesbezüglich unterschiedliche Massnahmen vor. Allen gemein ist jedoch der Ansatz, dass die Stressbewältigung einerseits auf der Reduktion von externen Stressoren sowie auf dem Erlernen des Umgangs mit Belastung basiert. Bei der Stressbewältigung spielen körperliche und geistige Voraussetzungen, Ressourcen und persönliche Fähigkeiten eine entscheidende Rolle. Diese sollen gezielt und individuell gefördert werden.
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