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2009 übertrug Häusermann das Prinzip seiner Streichquartette auf das Klavier und schrieb die ersten Klavierquartette für seine "wohlpräparierten Einhandklaviere", in denen die Klaviere gemäss den tiefen, mittleren und hohen Lagen des Streichquartetts arrangiert werden. Dafür nutzt Häusermann den Umfang des Klaviers, der von extremer Tiefe bis in weite Höhen reicht. Häusermann pflegt in seinen Klavierquartetten den einzelnen Ton, indem er auf die orchestralen Mehrklänge des Klaviers verzichtet und die Pianisten einstimmig spielen lässt. Mit seinen diffizilen Präparationen erarbeitet er eine komplexe, dreidimensionale Klangwelt; es enstehen Effekte von Nähe und Ferne, dir durch das Verschieben der Instrumente im Raum unterstützt werden.