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Wie entstehen Sternschnuppen (Meteore)?
Der Begriff "Sternschnuppe" suggeriert, dass das leuchtende Phänomen am Himmel mit Sternen oder Sternenpartikeln zu tun hat. Dem ist aber nicht so. Sternschnuppen, auch Meteore genannt, stammen aus Staubpartikeln, die von Kometen im Weltall hinterlassen werden.
Gefrorenes Wasser und Staubpartikel bilden die Bestandteile von Kometen. Wenn sich diese der Sonne nähern, taut das Eis auf und Staubpartikel gehen verloren. So entsteht eine Staubspur im All. Bewegt sich die Erde auf der Umlaufbahn um die Sonne durch eine solche Staubspur, verursacht diese einen Sternschnuppenstrom (auch Meteorstrom bezeichnet). Dabei verglühen Trümmerteile von Kometen in der Erdatmosphäre. Da eine solche Kreuzung jährlich stattfindet, können die Kreuzungen mit den Staubspuren exakt vorhergesagt werden.
Wie wird eine Sternschnuppe sichtbar?
Die Staubpartikel von Kometen treffen mit einer hohen Geschwindigeit auf die Atmosphäre und bringen die Atome der Erdatmosphäre zum Leuchten. Besonders helle Sternschnuppen entstehen durch grössere Staubteilchen, welche über einen Zentimeter gross sind. Diese werden auch Feuerkugeln genannt.