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Die privaten Schweizer Lebensversicherer haben für das Jahr 2007 zum dritten Mal eine vollständige Betriebsrechnung für die berufliche Vorsorge vorgelegt. Von den gesamten Erträgen aus Spar-, Risiko- und Kostenprozess im Betriebsjahr 2007 flossen den Versicherten 91.60% in Form von Versicherungsleistungen, Erhöhung der technischen Rückstellungen und Überschussbeteiligung zu. Damit liegt die Ausschüttung wie schon im Vorjahr über der gesetzlich vorgeschriebenen Mindestquote von 90%.
Der den zwölf Versicherungsunternehmen nach Ausschüttung an die Versicherten zugewiesene Anteil betrug im Betriebsjahr 2007 CHF 693 Millionen (gegenüber 696 Millionen im Vorjahr). Dies sind 0.57% der von ihnen in Rückdeckung übernommenen Vorsorgegelder von insgesamt 120 Mrd. Franken. Diese 0.57% dienen dem Aufbau und der Verzinsung des gesetzlich vorgeschriebenen Solvenzkapitals. Sie sind die Risikoprämie für die Haftung mit dem Eigenkapital des Gesamtunternehmens.
Zum ersten Mal seit Einführung der Betriebsrechnung im Jahr 2004 sind die Pro-Kopf-Kosten zurückgegangen und zwar auf 476 Franken (gegenüber von 505 Franken im Vorjahr). Dies ist hauptsächlich auf eine tatsächliche Senkung der Kosten der Versicherungsunternehmen gegenüber dem Vorjahr bei in etwa gleich bleibender Versichertenanzahl zurückzuführen. Im Jahr 2007 weisen zwei von zwölf (Vorjahr: einer von 13) Lebensversicherern ein positives Ergebnis im Kostenprozess aus, während die übrigen Lebensversicherer ein negatives Ergebnis im Kostenprozess ausweisen, was bei Gesamtbetrachtung aller Lebensversicherungsunternehmen zu einem insgesamt negativen Ergebnis im Kostenprozess führt.