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Krebsabstrich
Im Rahmen der gynäkologischen Vorsorgeuntersuchung wird jeweils ein Krebsabstrich (Abstrich vom Gebärmutterhals) durchgeführt. Dieser dient zur Entnahme von Proben zur Diagnostik in der Gynäkologie.
Auch die Untersuchung der Brust wird im Rahmen der gynäkologischen Vorsorgeuntersuchung durchgeführt.
Der Gebärmutterhals ist das einzige Organ des Körpers, an dem sowohl durch einen regelmässigen Zellabstrich und die direkte Beobachtung das Entstehen von bösartigen Erkrankungen erfasst und beobachtet werden kann. Dies ist insbesondere wichtig, weil Vorstufen von bösartigen Gebärmutterhalsveränderungen durch die Frau selbst nicht erkannt werden können, da sie keine Symptome verursachen.
Bereits 1928 veröffentlichte der griechische Arzt und Pathologe George Nicolas Papanicolaou erste Ergebnisse über Zelluntersuchungen nach Scheidenabstrichen. 1943 erschien dann seine Monographie unter dem Titel „die Diagnose des Gebärmutterhalskrebses durch den vaginalen Abstrich“. Heute, über 60 Jahre später, ist jedem Laien der Ausdruck „Pap-Abstrich“ geläufig. Die einfache, schnelle, nicht belastende, schmerzlose und günstige Untersuchungsmethode wird heute weltweit angewendet. Erklärtes Ziel ist es, möglichst alle Frauen mit dieser Vorsorge zu überwachen.
Verschiedene Instrumente stehen für die Zellentnahme zur Verfügung und werden je nach Form und Grösse des Gebärmutterhalses angewendet. Die Zellen werden nach der Entnahme sofort in eine Flüssigkeit gegeben, damit sie nicht austrocknen und für die weitere Beurteilung zur Verfügung stehen. Im Anschluss werden die Zellen eingefärbt und durch dafür speziell ausgebildeten Zytotechnikern und Fachärzten nach strengen Kriterien beurteilt und bewertet.
Die Ausführungen dazu lassen erkennen, dass der Wert und die Qualität dieser Untersuchung wesentlich von der exakten Entnahmetechnik der Zellen abhängt. Ebenso spielt die Qualität der Beurteilung durch den Zytotechniker eine wesentliche Rolle.