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Einen Monat vor den Europameisterschaften in Zürich haben die Schweizer Staffel-Läuferinnen über 4 x 100 m an der Athletissima für ein Highlight gesorgt. Das Quartett blieb erstmals überhaupt unter 43 Sekunden und stellte in 42,94 Sekunden einen neuen Landesrekord auf - den alten unterboten die Schweizerinnen gleich um 27 Hundertstel.
Dies reichte Mujinga Kambundji, Marisa Lavanchy sowie Ellen und Lea Sprunger für Rang 3. «Ein Traum wurde wahr», freute sich Lavanchy. Den Sieg sicherten sich die Niederlande in 42,40 Sekunden (Meetingrekord) vor Deutschland.
Kambundji hatte kurz zuvor bereits über 100 m geglänzt. In 11,34 Sekunden blieb sie nur eine Hundertstel über ihrem eigenen Schweizer Rekord und belegte damit Rang 6. Den Sieg sicherte sich Michelle-Lee Ahye aus Trinidad und Tobago.
Bondarenko schnuppert am Weltrekord
Im Hochsprung-Bewerb lieferten sich die Athleten einen spannenden Wettkampf. Gleich 5 Hochspringer liessen sich 2,40 m auflegen. An der Weltrekordhöhe von 2,46 m konnte sich dann nur noch Bogdan Bondarenko versuchen, doch er riss 3 Mal.
Mit überquerten 2,40 m gewann der Ukrainer den Bewerb vor Landsmann Andrej Protsenko (der erstmals in seiner Karriere 2,40 m übersprang, dafür aber einen Versuch mehr brauchte als Bondarenko) sowie dem Russen Iwan Uchow (2,38 m).
Top-Zeiten von Gatlin und James
An der Athletissima gab es zudem drei Jahresweltbestleistungen. Justin Gatlin gewann das Rennen über die 100 m, welches bei der Athletissima nicht zum Diamond-League-Ranking zählt, in starken 9,80 Sekunden. Damit unterbot der Amerikaner die bisher schnellste Zeit des Jahres von 9,82, die Richard Thompson bei den Landesmeisterschaften in Trinidad und Tobago mithilfe von Rückenwind aufgestellt hatte. Gatlins Landsmann Tyson Gay wurde bei seinem 1. Wettkampf nach seiner Doping-Sperre in 9,93 Zweiter.
Kirani James, Olympiasieger von 2012, setzte sich über 400 m in persönlicher Bestzeit von 43,74 Sekunden durch. Der 21-Jährige aus Grenada verwies den Amerikaner Lashawn Merritt (43,92) auf Rang 2. Für die dritte Jahresweltbestleistung sorgte die Kolumbianerin Caterine Ibarguen im Dreisprung (14,87 m).