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Ein vermeintliches Artensterben wird von Alarmisten gerne mit dem Klimawandel in Verbindung gebracht. 99% aller Arten sind längst ohne das Zutun der Menschen ausgestorben, es ist ein natürlicher Prozess zur Anpassung der Flora und Fauna an die natürlich wechselnden Umstände in der Natur. Noch beliebter ist die Behauptung, eine „von Menschen verursachte Erwärmung“ sei die Ursache eines Artensterbens. Die menschliche Ursache ist wegen der zeitlichen Abwesenheit des Menschen weder möglich noch belegt. Belegt ist aber, dass in wesentlich wärmeren Zeiten der Erdgeschichte regelrechte „Explosionen“ der Artenvielfalt stattgefunden haben. Zum Beispiel im sogenannten Paleocene-Eocene Thermal Maximum (PETM, 56.3 Millionen Jahre vor unserer Zeit). [B1025] Zitat aus dem Abstract der Studie „Effects of Rapid Global Warming at the Paleocene-Eocene Boundary on Neotropical Vegetation“, übersetzt aus dem Englischen:
Wir haben eine schnelle und gut unterscheidbare Erhöhung der pflanzlichen Diversität und Entstehungsrate beobachtet, mit einem Satz neuer Taxationen, meistens Angiosperme die zusätzlich zu der bestehenden Flora des Paläozän nachgewiesen werden konnten. Es gibt keinen Beleg für erhöhte Trockenheit in der nördlichen Neotropis. Der tropische Regenwald existierte unter diesen erhöhten Temperaturen und den hohen Werten an atmosphärischem CO2, ganz entgegen der verbreiteten Spekulation, das tropische Ökosystem würde unter dem Hitzestress leiden. [...] Das Late Paleocene-Eocene Thermal Maximum [PETM, 56.3 Millionen vor unserer Zeit] dauerte ~100,000 bis 200,000 Jahre und war einer der abruptesten Wärme-Events der letzten 65 Millionen Jahre. Das PETM steht in Zusammenhang mit einem stark negativen Ausschlag von Kohlenstoffisotopen, gespeichert in Karbonat und organischem Material. Das widerspiegelt eine massive Freisetzung von abgereichertem 13C und führte zu einer Erhöhung der globalen Temperatur von ~5°C in ~10,000 bis 20,000 Jahren, eine schnelle, vorübergehende Nordmigration der Pflanzen in Nordamerika und eine Wanderung der Säugetiere in Nordamerika und Europa.
Wenn wir schon den Menschen und ihrer Zivilisation die Schuld an einem wie auch immer gearteten Artensterben in die Schuhe schieben wollen, dann sollten wir wenigstens seriöse Wissenschaft dazu betreiben. Für Insekten ist der zunehmende Lichtsmog durch künstliche Beleuchtung der Nächte ein grosses Problem, was aktuell mit echter Wissenschaft untersucht wird. Hier sind Verbesserungen bei der Lichtstreuung der öffentlichen und privaten Beleuchtung in Diskussion. Aber dafür geht keine NGO auf die Strasse. Für Umweltfanatiker ist es wichtig, dass einzig die etablierten, grünen Feindbilder für das Artensterben verantwortlich gemacht werden. Nur so können Grüne und Linke politisch davon profitieren: Menschengemachter Klimawandel, Glyphosat, Verkehr, fossile Mobilität, Meeresverschmutzung, Korallensterben, Eisbärensterben, Pinguinsterben. Und alles immer auf der unwissenschaftlichen Basis des computeranimierten Unsinns in der Form von untauglichen und ungeprüften Klimamodellen des IPCC. Die Agendawissenschaftler nennen diesen Vorgang selber ganz offen „Quasi-Aussterben“ [M1210] (quasiextinct!), weil es kein aktuelles, sondern lediglich ein „prognostiziertes Aussterben“ beschreibt. Das geht so: Die ungeprüften Klimamodelle des IPCC prognostizieren eine Erwärmung um 2 Grad bis in 100 Jahren. Deshalb müssen die Eisbären, die Pinguine und wohl alle Lebewesen aussterben. Auf solchen Wahnvorstellungen begründen Agendawissenschaftler und praktisch alle Umweltorganisationen ihren „Klimanotstand“ auf den wir nun seit 30 Jahren geduldig warten. Die Medien und unsere Politiker plappern den Unsinn fleissig nach und bezeichnen sich trotzdem gerne selber als Wissenschaftler, Akademiker und empfinden sich als wahren Ausbund an Intellektualität. Jeder Trucker, Handwerker oder Taxifahrer verfügt über mehr Weitsicht und Lebensweisheit als diese studierten Gockel der Inkompetenz.