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John Williams: Augustus
Was es heisst, ein Mensch zu sein ... Das Hauptwerk von John Williams endlich auf Deutsch!
Octavius ist neunzehn, sensibel, wissbegierig, und er will Schriftsteller und Gelehrter werden. Doch als Grossneffe und Adoptivsohn Julius Cäsars fällt ihm nach dessen Ermordung ein gewaltiges politisches Erbe zu: Ihm, der von schwächlicher Konstitution aber enormer Willenskraft ist, wird es durch Glück, List, Intelligenz und Entschlossenheit gelingen, das riesige Römische Reich in eine Epoche des Wohlstands und Friedens zu führen.
Williams schildert das Wirken und Leben dieses aussergewöhnlichen Mannes, des späteren Kaiser Augustus', in dramatischen Szenen, so plastisch, so mitreissend, als würden die Geschehnisse sich in unseren Tagen ereignen.
Überwiegend fiktive Briefe und Notizen, Erinnerungen und Senatsprotokolle lassen die Person eines Herrschers lebendig werden, dem das Schicksal Macht und Reichtum in vorher ungekanntem Ausmass zuspielte. Aber er, der sich zum Gott erheben liess, sieht am Ende, von Frau und Tochter entfremdet, dem Tod so ungeschützt entgegen, wie jeder Mensch - als das »arme Geschöpf, das er nun einmal ist.« Auch dieser historisch-biographische Roman fügt sich in das schmale aber ausserordentliche Werk des posthum durch >Stoner< weltberühmt gewordenen Autors, in dessen Mittelpunkt die tiefgreifende Frage steht, was es heisst, ein Mensch zu sein.
dtv, 473 S., gebunden
Artikel-Nr.: 978-3-423-28089-1
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