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WC Huntsville
Rigling siegt im Sprint, Stöckli fährt aufs Podest, van Till bleibt ungeschlagen
Sechs Starts, sechs Siege – Céline van Till beendet den Para-Cycling-Weltcup 2023 in bestmöglicher Weise. Flurina Rigling setzt sich im Strassenrennen von Huntsville (USA) durch, Sandra Stöckli feiert den ersten Podestplatz in dieser Saison.
Der dritte und letzte Para-Cycling-Weltcup-Event in der laufenden Saison fand über Pfingsten in Huntsville statt. Das Schweizer Team präsentierte sich im US-Bundesstaat Alabama wiederum in ausgezeichneter Verfassung. So liess Dreirad-Athletin Céline van Till die Konkurrenz wie zuvor in Maniago (ITA) und Ostende (BEL) sowohl im Zeitfahren als auch im Strassenrennen hinter sich; die Genferin gewann verlustpunktlos den Gesamtweltcup.
Standing-Athletin Flurina Rigling reihte sich im Zeitfahren eine knappe halbe Minute hinter Dauerrivalin Daphne Schrager aus Grossbritannien als Zweite ein. Im Strassenrennen erreichte die 26-jährige Zürcherin gemeinsam mit drei Fluchtgefährtinnen die Zielgerade, hatte auf den letzten Metern die grössten Reserven und realisierte ihren zweiten Saisonsieg.
Handbikerin Sandra Stöckli, 2022 Gewinnerin des Gesamtweltcups liess dem sechsten Platz im Zeitfahren den zweiten Rang im Strassenrennen folgen. Die 37-jährige St. Gallerin war im Sprint der vierköpfigen Verfolgergruppe die schnellste; gewonnen wurde das Rennen von der Südkoreanerin Doeyon Lee. Stöckli schaffte in dieser Saison erstmals den Sprung auf das Podest.
Seitens der Männer verzeichnete die Schweizer Delegation ebenfalls gute Klassierungen. So belegten die Handbiker Alain Tuor und Benjamin Früh in beiden Disziplinen die Ränge 4 und 5. Fabian Recher fuhr im Strassenrennen auf Platz 9, Timothy Zemp beendete das Zeitfahren und das Strassenrennen auf Rang 10. Roger Bolliger reihte sich im Zeitfahren in seiner Kategorie als Zehnter ein.
Für die Para-Cyclerinnen und -Cycler steht der nächste Höhepunkt Anfang August im Programm. Dannzumal werden in Glasgow die WM-Medaillen vergeben.