Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03535.jsonl.gz/2042

Externer Inhalt
Den folgenden Inhalt übernehmen wir von externen Partnern. Wir können nicht garantieren, dass dieser Inhalt barrierefrei dargestellt wird.
Wenn Heidi Recht behält, dann gewinnt Colin Firth am Sonntag den Oscar als bester Hauptdarsteller. Das schielende Opossum aus dem Leipziger Zoo hatte in der Nacht zum Donnerstag seinen zweiten Auftritt als Oscar-Orakel im US-Fernsehen.
In der "Jimmy Kimmel Live!"-Show des Senders ABC wurden Heidi fünf Oscar-Statuetten mit den Fotos der Nominierten in der Sparte "Bester Hauptdarsteller" vorgesetzt. Heidi schnupperte nur kurz und entschied sich rasch mit erhobener Pfote für den Schauspieler Firth, der in "The King's Speech" als stotternder König glänzt.
Heidi schielte zwar auch auf die anderen Kandidaten - Jeff Bridges, Javier Bardem, James Franco und Jesse Eisenberg - aber nach den Regeln der Show gilt nur ein Berühren der Statue mit der Pfote als Treffer. Gastgeber Kimmel scherzte, dass Opossums wohl als Filmexperten unter den Beuteltieren gelten.
Die Fotos der Schauspieler wurden so bearbeitet, dass sie einen Silberblick bekamen. Das Spiel in der Show hat den Namen "Heidi the Cross-Eyed Possum Picks the Winners". Am Abend zuvor hatte sich die Beutelratte zielsicher für Natalie Portman entschieden.
Die 29-Jährige, die in "Black Swan" eine ehrgeizige Ballerina spielt, gilt seit Wochen als Oscar-Favoritin. Die amerikanischen Fernsehmacher hatten ein Kamerateam nach Leipzig geschickt, um Material für die US-Show zu drehen.
Damit tritt Heidi in die "Fussstapfen" von Krake Paul. Das inzwischen gestorbene Tier aus einem Aquarium in Oberhausen gab zur Fussball-WM 2010 in Südafrika korrekte Tipps zu den Spielen ab, indem es sein Futter aus der "richtigen" Box nahm.
SDA-ATS