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Albanien, Bosnien-Herzegowina und der Bundesrepublik Jugoslawien wird der Zugang zum Schweizer Markt erleichtert. Der Bundesrat hat am Mittwoch (31.01.) beschlossen, den Handel mit den drei Balkanländern zu fördern.
Albanien und Bosnien-Herzegowina erhalten als ärmste Länder ihrer Region für die nächsten drei Jahre die gleichen Zollpräferenzen wie die ärmsten Entwicklungsländer. Industrie- und Agrargüter können damit praktisch zollfrei in die Schweiz eingeführt werden.
Die Bundesrepublik Jugoslawien wird wieder in das Zollpräferenzenschema aufgenommen. Das Land war Anfang 1998 bei Beginn der Unterdrückungsmassnahmen der serbischen Armee im Kosovo von den Vorzugszöllen ausgeschlossen worden.
Diese Massnahmen seien Teil einer umfassenderen Strategie zur Förderung der wirtschaftlichen Entwicklung und Integration der Länder Südosteuropas, wie sie auch im Rahmen des Stabilitätspaktes angestrebt werde, schreibt das Volkswirtschaftsdepartement.
swissinfo und Agenturen