Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03114.jsonl.gz/642

Unter diesem Begriff gibt es jede Menge verschiedener Teige, denen zwei Dinge gemeinsam sind: Fettstoff und Mehl als Grundzutaten. Mürbteige werden mit den Händen bröselig gerieben, bevor Ei sowie evtl. Wasser dazukommen. Man unterscheidet zwischen leicht gesalzenem klassischem Mürbeteig, auch geriebener Teig oder “Pâte brisée” genannt, und dem süssen Mürbeteig, dem “Pâte sucrée”.
Jede dieser Teigsorten kann luftdicht in Folie verpackt 8-10 Tage im Kühlschrank aufbewahrt werden. Gut eignen sie sich auch zum Tiefkühlen. Lagerdauer: 3 Monate, dann wird die Butter ranzig. Ungebackener Mürbeteig hält sich im Kühlschrank etwa 2 Wochen frisch. Er eignet sich auch sehr gut zum Tiefkühlen. Mit Vorteil lässt man ihn dann im Kühlschrank auftauen, damit er nicht zu weich wird.
Wird der Mürbeteig für sehr saftige Kuchen verwendet, kann ein Teil des Wassers durch ein Eigelb oder ein Eiweiss ersetzt werden; dies verleiht ihm eine festere Konsistenz. Besonders geschmeidig wird der Teig, wenn man anstelle von Wasser Milch verwendet und dem Teig 1 Esslöffel Öl beigibt.
Das Geheimnis eines perfekten Mürbeteigs liegt vor allem darin, dass er nicht zu lange bearbeitet werden darf. Wird er zu stark und vor allem zu lange geknetet, wird der Teig beim Backen hart wie Stein. Wichtig ist zudem, dass man den Teig vor dem Backen mindestens 30 Minuten, besser aber länger im Kühlschrank ruhen lässt, damit er schön fest wird und das Mehl Zeit hat, zu quellen und seinen Kleber zu entwickeln.