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Alphas ist für mich ein Überbegriff der Typologie der Anführer. Ich sehe etwa 10–20 Prozent der Menschen als solche. Eine überaus kultivierte Form eines Alphas stellt Mahatma Ghandi dar, er lebte Nächstenliebe und Wahrheit nach bestem Wissen und Gewissen. Adolf Hitler stellt eine gegensätzliche Form eines Alphas dar: Er bediente sich der Blendung und des Hasses, um Macht und Reichtum zu zentrieren.
Dazwischen gibt es natürlich sämtliche Mischformen. Es sind die Alphablender – vielleicht fünf Prozent? – die die ganze Welt in die Scheisse reiten. Und es sind die Alphaklärer, die sich dagegen opfern.
Lange beschäftigte mich die Frage, woher diese Alphablender kommen, bis ich auf dieses Video des Hirnforschers Gerald Hüther gestossen bin. Es sind 10–20 Prozent von uns, die sich aktiv dominant verhalten und den Rest damit zwingt, zu versuchen, besser, noch dominanter zu sein, um neben dem Dominanten überleben zu können, das Gesicht zu wahren oder, auf Grund was für einer Doktrin auch immer, ihn anzubeten. Das hat offenbar weniger mit Veranlagung zu tun als mit Prägung, die wir durch unser Familiensystem erfahren.