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Dies ergaben Entwicklungsarbeiten an der Universität Idaho, über welche die Zeitschrift Nature in ihrer Ausgabe vom 10. März 2004 berichtet.
Die Kontamination der Überkleider besteht in der Regel aus mikroskopischen Metall- und Metalloxydteilchen, die von der Waschflüssigkeit herausgespült werden. Erfolgt das Waschen in einer druckfesten Maschine, kann an Stelle von Wasser oder halogenierten Kohlenwasserstoffen überkritisches CO2 zum Einsatz kommen. Bei einer Waschtemperatur von 40°C gelingt es damit laut der Publikation, in einer Stunde über 90% der Kontamination in die flüssige Phase überzuführen und auszuspülen. Nach dem Waschvorgang wird der Druck in der Maschine abgebaut und das CO2 als Gas zur Wiederverwendung aufgefangen. Zurück bleibt die aufkonzentrierte Kontamination. Sie kann direkt verfestigt und entsorgt werden. Den Wirkungsgrad des Waschvorgangs verbessert die Zugabe von Entspannungsmitteln deutlich. Sie stabilisieren in der flüssigen CO2-Phase die Bläschen, welche die auszuwaschenden radioaktiven Teilchen einfangen. Der verfahrenstechnische Umgang mit überkritischem CO2 ist nicht neu, wird doch auf diesem Weg zum Beispiel industriell Koffein aus Kaffee entfernt. Die höheren Kosten für eine druckfeste Maschine und das spezielle Entspannungsmittel werden durch Einsparungen bei der aufwändigen Aufarbeitung der herkömmlichen Waschlösung aufgewogen, meinen die Autoren der University of Idaho. Dies sollte nach ihrer Ansicht das neue Verfahren wirtschaftlich interessant machen.
Quelle
P.B. nach Nature, 10. März 2004