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Yoga kann Depressionen lindern
Einige psychische Störungen, wie etwa leichte Depressionen, können laut Untersuchungen durch Yoga gemildert werden. Bei Gedächtnis- und Essstörungen helfen die Übungen jedoch nicht.
Die zahlreichen Yoga-Befürworter sind schon lange davon überzeugt, dass Yoga sich positiv auf das allgemeine Wohlbefinden auswirkt. Doch die geistigen und körperlichen Übungen sollen noch viel mehr können, wie zum Beispiel gegen leichte psychische Störungen helfen.
Zu diesem vorläufigen Ergebnis kamen US-Forscher, die für ihre Metastudie 100 Untersuchungen auf Angaben über die Wirkung von Yoga gegen Depressionen, Gedächtnisstörungen, Schizophrenie, Ess- und Schlafstörungen sowie ADHS prüften.
Das Resultat: Nur 16 der dafür herangezogenen 100 Studien eigneten sich methodisch, um für die Metastudie verwendet zu werden. Innerhalb dieser ausgewählten Studien konnte eine positive Wirkung bei leichten Depressionen, ADHS, Persönlichkeits- und Schlafstörungen verzeichnet werden. Laut der Forscher wirke die Ausübung von Yoga dabei ähnlich wie Antidepressiva oder Psychotherapien, indem sie langfristig bestimmte Elemente des Stoffwechsels positiv beeinflusse. Im Bezug auf Gedächtnis- und Essstörungen konnte der positive Einfluss jedoch nicht nachgewiesen werden.
Das bisherige Ergebnis sei wegen der geringen Anzahl der verwendeten Studien und Studienteilnehmer nur vorläufig zu betrachten. Es solle aber durch weitere Forschungen mit höherer Teilnehmerzahl bestärkt werden.
Quelle: scinexx.de, Text: Katharina Kehler