Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03607.jsonl.gz/552

Das Unheil kam für den Schweizer, der zum neunten Mal in dieser Saison in die Top Ten lief, aber keinen Podestplatz aufweist, im ersten Stehendschiessen. Da liess er die letzten beiden Scheiben stehen und musste gleich zwei Strafrunden drehen. Damit fiel Weger vom 5. in den 13. Zwischenrang zurück. Im letzten Schiessen unterlief ihm noch ein weiterer Fehler. Mit nur einer statt drei Strafrunden hätte Weger die erste Schweizer Medaille an einer Biathlon-WM gewonnen.
Den Sieg holte sich nicht Topfavorit Johannes Thingnes Bö, der nach dem Sprint und bis zum letzten Schiessen geführt hatte. Dann schoss der Weltcup-Dominator aus Norwegen drei Fehler und fiel auf den 2. Platz zurück. Nutzniesser war der Ukrainer Dimitri Pidrutschni, der noch nie auf dem Podest gestanden hatte und nun sensationell die erste Goldmedaille für einen ukrainischen Biathleten holte. Bronze gewann wie im Sprint der Franzose Quentin Fillon Maillet.
(sda)