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Back sei keine valable Alternative für Quickmail, weil dies die Gläubiger schlechter stellen würde als bei einem Konkurs, sagte Erni in dem am Sonntag publizierten Interview mit der «SonntagsZeitung».
Er sei mit Back seit über zwei Jahren in Kontakt. Back habe immer nur Quickpack gewollt. Er habe zudem keine Lösung für Gläubiger, sondern er wolle über die Nachlassstundung gehen, damit er das Geschäft noch billiger erhalte, sodass die Gläubiger viel schlechter gestellt würden als bei einem Konkurs.
«Bei Quickmail sehe ich keine Zukunft», sagte Erni. Auch bei den Paketen sei die Zukunft ungewiss. Das Volumen sei im Januar nochmals zurückgegangen, und im Februar werde es nicht besser.
Die Wettbewerbskommission (Weko) hatte am Freitag mitgeteilt, dass die Post Quickmail nicht übernehmen dürfe. Eine vertiefte Prüfung habe ergeben, dass die Übernahme den Wettbewerb im Markt für adressierte Massenbriefsendungen über 50 Gramm für Geschäftskunden beseitigen würde, so die Weko. Zudem entstünde auch in anderen Bereichen eine Marktbeherrschende Stellung der Post, beispielsweise bei der Zustellung von Zeitungen und Zeitschriften.
Die Quickmail-Gruppe mit ihren beiden Tochterfirmen Quickmail und Quickpac stellt schweizweit Briefe, unadressierte Sendungen wie Werbeflyer, Zeitungen und Zeitschriften sowie Pakete zu. Nach eigenen Angaben sind 3000 Arbeitsplätze gefährdet.
Erni bezeichnete den Weko-Entscheid als «naiv und unverantwortlich». Das Logistikunternehmen sei dabei, mögliche rechtliche Schritte gegen den Entscheid zu prüfen. Doch sei zu befürchten, dass ein Rechtsmittelentscheid zu spät kommen würde.