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Untertitel: Pistolen-Gruppenmeisterschaft
Der Sieg der Genfer war erst nicht erwartet worden, nachdem sie als zehnte und letzte Gruppe nur mit Mühe die Qualifikation für den Endkampf schafften. Dann aber gelang den Romands ein Start-Ziel-Sieg. Sie lagen bereits nach dem Präzisionsteil mit einem Punkt vor Giffers in Führung und liessen sich im anschliessenden Schnellfeuerschiessen nicht mehr in Bedrängnis bringen. Schliesslich resultierte eine komfortable Reserve von sieben Zählern auf die punktgleichen Sarnen und Giffers, wobei die besseren letzten Schnellfeuerserien der jeweils vier Gruppenschützen den Ausschlag über die Klassierung gaben.
Spannende Entscheidung
Der 20. GM-Final verlief vor allem im Kampf um die Ehrenplätze äusserst spannend und einmal mehr gab es im Schnellfeuerprogramm ständige Wechsel. Nach zwei von vier Schützen konnte nur Genève-Carabiniers seine Spitzenposition nach dem Präzisionsprogramm verteidigen. Uster und Chur, die nach dem Halbfinal noch als Medaillenanwärter in Frage kamen, fielen zurück. Dafür traten Sarnen (von Platz 5 auf 2) und Hergiswil, der Meister vor drei Jahren (von 8 auf 3) in den Vordergrund. Schliesslich behauptete sich Sarnen auf Platz 2, während die Internationale Sandra Kolly mit 145 von 150 Schnellfeuerpunkten die Bronzemedaille für Giffers sicherte, während Hergiswil noch hinter Orsières auf Platz fünf abrutschte. Lediglich Achter wurde Titelverteidiger Kloten. Freiburg-Stadt (11.) und Bulle (17.) schieden im Halbfinal aus.