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Geschichte (nach: The armies of Bactria, Montvert Publications)
Nach den Eroberungszügen von Alexander dem Grossen, stand die Region von Bactria unter der Regentschaft der Seleukiden. Circa Mitte des dritten Jahrhunderts BC während der Herrschaft von Antiochus II befand sich das Reich der Seleukiden in einer Schwächephase. Diodotus, der Satrap (Gouverneur) von Bactria nutzte diese Gelegenheit und erklärte seine Provinz als unabhängig und machte sich selber zum König von Bactria. Spätere Versuche der Seleukiden unter Seleukus II und Antiochus III, die Herrschaft über Bactria zurückzugewinnen, scheiterten nach anfänglichen Erfolgen.
Während der griechisch-baktrischen Periode von ca. 250 BC bis 130 BC florierte die Region auf Grund von Städtebau und Handel. Parallel dazu gewann die griechisch-baktrische Herrschaft zunehmend Einfluss auf die umliegenden Länder, bis mit Sogdia die letzte Seleukidische Satrapie unter baktrische Kontrolle fiel.
Im frühen zweiten Jahrhundert BC leitete Demetrius, der Sohn des Baktrischen Königs Euthydemus, einen Eroberungszug über den Hindukusch gegen Süden und begründete dort das so genannte "Indo-griechische" Königreich. Die beiden Reiche waren zwar klar von griechischer Kultur und Herrschaft dominiert, jedoch gab es keine Zusammenarbeit und gegenseitige Unterstützung - im Gegenteil. Die Herrscherhäuser bekriegten sich, was zur Schwächung beider Reiche führte.
In der zweiten Hälfte des zweiten Jahrhunderts BC fielen zentralasiatische nomadische Reitervölker in Baktrien ein und zerstörten die griechische Herrschaft. Das südliche indo-griechische Reich zerfiel nach der Herrschaft von König Meander "dem Retter" in mehrere unabhängige Fürstentümer unter griechischer Dominanz. Nach und nach setzte sich auch in dieser Region der Einfluss der nördlichen Nomadenvölker durch.
Armeeliste
Die Armeeliste kennt zwei ganz unterschiedliche Zusammensetzungen:
- Der Kern der Armee besteht aus schwerer Reiterei (1x3Kn Gen, 1x3/4Kn) und leichten Reitern (2x2LH). Dazu kommen entweder
- in hellenistischer Tradition eine Phalanx (4Pk), ergänzt mit leichter Infanterie (3/4Ax, 2Ps, 3Bw)und indischen Kriegselefanten. Oder
- in persischer Tradition weitere schwere (3/4Kn) und leichte Reiterei (2LH) zu einer kompletten Reiterarmee.
1 x 3Kn Gen
1 x 3/4Kn
2 x 2LH
4 x 4Pk
2 x 3/4Ax
1 x 2Ps oder El
1 x 2Ps oder 3Bw
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