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Folgende Hausmittel können bei einer Blasenentzündung die Symptome unterstützend lindern:
- Trinken: 2-3 Liter Wasser pro Tag
- Gang zur Toilette nicht zu lange hinauszögern
- Wischtechnik nach dem Urinlassen soll von vorn nach hinten erfolgen
- Wärme: Wärmeflaschen oder Sitzbäder
- Kleider: Vermeiden von synthetischer Wäsche
Alternative zu Antibiotika?
Warum sind Frauen so häufig betroffen? Der Grund für häufige Nieren- und Blasenbeschwerden bei Frauen liegt in erster Linie bei der kürzeren Harnröhre des weiblichen Geschlechts. So können sich z.B. sexuell übertragene Erreger schneller einnisten und einen Infekt auslösen. Diese Ausgangslage kann zudem durch ein schwaches Immunsystem, dünne Schleimhäute, Hormone sowie ungeeignete Intimpflege negativ beeinflusst werden.
Arztkonsultation
Eine ärztliche Untersuchung empfiehlt sich, wenn nach mehr als drei Tagen die Schmerzen oder das Brennen beim Wasserlassen nicht verschwinden. Eine Ärztin/ein Arzt soll sofort aufgesucht werden, wenn die Beschwerden intensiv sind, der Urin sich rot färbt oder die Beschwerden von Fieber begleitet sind. Schwangere, Personen mit Zuckerkrankheit und über 65-jährige, Kinder und Männer sollen die Ärztin/den Arzt bei den ersten Beschwerden, auch wenn diese nur geringer Natur sind, kontaktieren.
Bei rezidivierenden Blasenentzündungen ist eine genauere ärztliche Untersuchung erforderlich, um Veränderungen der Harnwege erkennen zu können.
Bei Frauen nach der Menopause können sich Entzündungen leichter entwickeln, da sich die Schleimhäute durch die Hormonumstellung verändert haben. Bei gehäuften Beschwerden kann eine vorbeugende Behandlung wichtig sein.
Ist eine Antibiotikatherapie notwendig, dann lohnt sich die zusätzliche Unterstützung mit einem harntreibenden, antibakteriellen pflanzlichen Arzneimittel. Lassen Sie sich von Ihrem Arzt oder einer Fachperson in Ihrer Apotheke oder Drogerie beraten.