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Der Freiburger Energieversorger Groupe E hat am Dienstag zwischen der Staumauer von Rossens am Greyerzersee und dem Schiffenensee ein künstliches Hochwasser der Saane herbeigeführt.
Seit einigen Wochen hat sich der Wasserstand des Saanebeckens auf tiefem Niveau gehalten. Damit ist nun Schluss. Groupe E hat am frühen Dienstagmorgen mehrere Schleusen der Staumauer in Rossens geöffnet. Zwischen 7 und 8 Uhr wurde am meisten Wasser aus dem Greyerzersee abgelassen, was bei der Staumauer in Rossens zu einem ungewöhnlichen Spektakel geführt hat. Wie ein riesiger Springbrunnen schoss das Wasser aus den Schleusen, ein Ereignis, das viele Zuschauer anzog. Aus den Schleusen flossen 75 Kubikmeter in der Sekunde, was beinahe dem 20-Fachen der regulären Abflussmenge entspricht.
Das Ziel dieses «Pilothochwassers» besteht laut einer Mitteilung darin, wissenschaftliche Daten zu sammeln, um die Effizienz verschiedener Hochwassermengen und Abflüsse bei der Stromproduktion zu prüfen. Die gewonnenen Erkenntnisse sollen es ermöglichen, die Sanierungsmassnahmen an der Saane für die kommenden vierzig Jahre zu planen und zu optimieren, so Groupe E.
Die Wasserablässe sind stark genug, um das Bett der Saane zwischen der Staumauer von Rossens und dem Schiffenensee zu reinigen und zu revitalisieren sowie Algen zu entfernen.