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Ich finde, eine Person sollte sehr gut integriert sein, um den Schweizer Pass zu erhalten. Sie sollte hier ein soziales Umfeld haben und sich in der Gesellschaft angepasst bewegen und sich zurechtfinden können. Dafür sind natürlich auch gute Sprachkenntnisse nötig.
Weitere Kriterien wie Wohnsitzdauer, besondere Staatskenntnisse, finanzielle Eigenständigkeit, leerer Strafregisterauszug, kulturelle Assimilation usw. braucht es nicht. Die Schweizer brauchen dies auch nicht, um mitbestimmen zu dürfen. Solche Kriterien führen dazu, dass ärmere oder weniger intelligente Migranten aus dem politischen Prozess ausgeschlossen werden. Sie fördern damit eine Parallelgesellschaft, statt dass sie dieser entgegenwirken.
Ich kenne Migranten, die innert 2 Jahren perfekt schweizerdeutsch konnten und nach 4 Jahren wirklich komplett integriert waren. Wieso soll man sie nicht einbürgern? In Kanada wird man in der Regel auch nach 5 Jahren eingebürgert. Das würde auch bei uns funktionieren, wenn man sich endlich wirklich um die Integration kümmern würde.