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Die Anerkennung ist eine unwiderrufliche Erklärung des Vaters. Sie bewirkt von Gesetzes wegen die Entstehung des Kindsverhältnisses zwischen ihm und dem Kind. Dieses Kindsverhältnis unterscheidet sich von demjenigen eines mit der Mutter verheirateten Vaters nur in folgenden Punkten: Das Kind erhält den Ledignamen und das Bürgerrecht der Mutter (besitzt das Kind das Schweizer Bürgerrecht nicht, besteht die Möglichkeit einer Unterstellung des Namens unter das Heimatrecht). Das nach dem 1.1.2006 geborene von einem Schweizer Vater anerkannte Kind einer ausländischen Mutter erhält das Schweizer Bürgerrecht des Vaters. Die elterliche Sorge steht alleine der Mutter zu (auf gemeinsamen Antrag kann die Kindschutzbehörde die elterliche Sorge beiden Elternteilen übertragen, sofern dies mit dem Kindeswohl vereinbar ist).
In sämtlichen übrigen Punkten (Rechte und Pflichten) ist das anerkannte Kind dem in der Ehe geborenen Kind gleichgestellt. So ist das anerkannte Kind insbesondere seinem Vater gegenüber gleich erbberechtigt wie ein allfälliges anderes eheliches Kind. Heiraten die Eltern einander, so ist das vorher geborene und durch den Vater anerkannte Kind auch bezüglich Name, Bürgerrecht und elterlicher Sorge einem in der Ehe geborenen Kind gleichgestellt.