Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03544.jsonl.gz/441

21 Verletzte seien von den bereits am Sonntag getroffenen Abaco-Inseln in ein Spital in der Hauptstadt Nassau geflogen worden, bei fünf von ihnen sei der Zustand ernst.
Minnis wollte sich auf Anfrage nicht dazu äussern, wie hoch die Zahl der Todesopfer noch steigen könne, sagte aber: "Wir erleben eine historische Tragödie." Zuvor hatte die Regierung von einem Todesopfer gesprochen
Das Zentrum des Wirbelsturms befand sich am Montagnachmittag (Ortszeit) über der Insel Grand Bahama im Norden des Landes und bewegte sich nur sehr langsam. Die Insel werde noch bis Dienstag von zerstörerischen Winden und Sturmfluten betroffen sein, teilte das Nationale Hurrikan-Zentrum der USA in Miami mit. Viele Menschen auf Grand Bahama seien in grosser Not, sagte Minnis. Ihnen werde geholfen, sobald die Wetterbehörde die Bedingungen für sicher erkläre. Auf den Abaco-Inseln liefen die Rettungsarbeiten mittlerweile an.
"Dorian" hatte die Bahamas am Sonntag als Hurrikan der höchsten Kategorie erreicht. Er verlor inzwischen etwas an Kraft und wurde zu einem Hurrikan der Kategorie vier von fünf herabgestuft. Damit kann der Wirbelsturm aber noch immer zerstörerische Winde mit Geschwindigkeiten von bis zu 250 Kilometern pro Stunde bringen. Für die Bahamas ist es der gewaltigste Hurrikan seit dem Beginn moderner Aufzeichnungen. Das Zentrum des Sturms bewegte sich mit weniger als zwei Stundenkilometern nach Westen in Richtung der US-Küste.
(sda)