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Eine urodynamische Untersuchung zeigt eine Funktionsstörung des Blasenmuskels oder des Harnröhrenverschlusses mittels apparativer Messung der Druckverhältnisse in Blase und Harnröhre. Die Untersuchung hat zum Ziel, die Beschwerden zu objektivieren und eine optimale Therapie für jede Frau zu finden.
Die häufigsten Formen von Inkontinenz sind die Belastungsinkontinenz (ungewollter Harnverlust bei körperlicher Anstrengung), die Dranginkontinenz (ungewollter Harnverlust bei starkem Harndrang) und die Mischkontinenz, eine Kombination aus den genannten beiden Formen.
Abklärung der Inkontinenz:
Bei Belastungsinkontinenz
Bei Dranginkontinenz
Operative Behandlung
Bei Belastungsinkontinenz ist heute der Goldstandard die Einlage eines kleinen Kunststoffbandes unter die Harnröhre (Inkontinenzband oder TVT = tension free vaginal tape). Diese Operation ist einfach und zeigt sehr gute Resultate. Auf Wunsch kann der Eingriff auch in Lokalanästhesie durchgeführt werden.Bei ungenügendem Ansprechen einer medikamentösen Behandlung einer Dranginkontinenz kann eine Botoxinjektion in den Blasenmuskel durchgeführt werden. Hier finden Sie Informationen zu unserer Physiotherapie.
Inkontinenz oder Blasenschwäche ist ein unangenehmes Thema. Geschätzte 400'000 Personen sind in der Schweiz davon betroffen. Rund 3/4 davon sind Frauen. In dieser Sendung erfahren Sie, wie Inkontinenz therapiert werden kann. Die Sendung wurde in Zusammenarbeit mit unseren Partnern Tele Südostschweiz und SO Emotion produziert: