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Die Akupunktur ist ein Teilgebiet der traditionellen chinesischen Medizin (TCM) und gehört zur Komplementärmedizin.
Der Name Akupunktur kommt von Acus = Nadel und Pungere = Stechen.
Sie geht von der Lebensenergie des Körpers aus, die über definierte Meridiane (= Leitbahnen) zirkuliert und einen Einfluss auf alle Körperfunktionen hat. Ein gestörter Energiefluss führt zu Erkrankungen des Körpers.
Durch Stechen bestimmter Akupunkturpunkte soll der Energiefluss wieder hergestellt werden.
Es finden sich Hinweise, dass schon im Jahr 900 v. Chr. Akupunktur am Pferd ausgeübt wurde.
Bei einem Schmerzempfinden kommt es zur Erregung von Nervenfasern, die den Schmerz über Impulse ans Rückenmark bis hin zum Grosshirn weiterleiten.
Wird ein Akupunkturpunkt durch eine Nadel gereizt so kommt es zur Ausschüttung von Endorphinen und anderen chemischen Botenstoffen, welche eine hemmende Wirkung auf das Schmerzempfinden bewirken.
Indikationen für eine Akupunkturbehandlung sind sehr breitflächig:
Ziel der Akupunktur besteht, wie in der Osteopathie, in der Wiederherstellung des energetischen Gleichgewichts des Körpers.
Eine Behandlung dauert in der Regel ca. 20-40 Minuten und kann bei jeder Tierart angewendet werden.
Bei akuten Erkrankungen empfiehlt sich ein Behandlungsintervall in kurzen Abständen (einige Tage).
Sofern die akute Erkrankung noch nicht lange besteht, reichen oft 1-3 Sitzungen.
Chronische Erkrankungen erfordern zu Beginn oft 3-6 Behandlungen, bis eine deutliche Besserung auftritt und die Behandlungsintervalle in grösseren Abständen durchgeführt werden können (alle 2-4 Wochen).