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Die Trigger-Punkt-Therapie wird sinnvollerweise mit der klassischen Massage kombiniert. Der Muskel wird durch die Massage angewärmt. Der schmerzhafte Punkt wird dann mittels Daumen oder einem kleinen Holzgriffel für etwa 25 Sekunden gedrückt gehalten. Danach wird der Muskel wieder gelockert und die klassische Massage wird fortgeführt.
Unmittelbar nach der Therapie kann häufig eine Verbesserung festgestellt werden. 1 bis 2 Tage nach der Behandlung kann der Muskel oder der lokale Punkt etwas empfindlicher reagieren.
Es ist sinnvoll, wenn man dem Muskel, welcher verhärtet ist, etwas Beachtung schenkt und ihn mit regelmässigen Dehnübungen weich und geschmeidig hält und die schmerzenden Areale allenfalls mit einer durchblutungsfördernden Salbe zusätzlich noch einreibt.
Die Triggerpunkttherapie beschäftigt sich mit der Behandlung von Schmerzen, die aus der Muskulatur kommen, den sogenannten myofaszialen Schmerzsyndromen, die chronische Beschwerden verursachen können.
Chronische Überbelastung oder direkte Traumen der betroffenen Muskelstrukturen sind häufig Ursache für ein myofasziales Schmerzsyndrom.
Diese lokalen Schmerzpunkte, die sogenannten myofaszialen Triggerpunkte, sind in einem Hartspannstrang der Skelettmuskulatur meist leicht zu tasten. Ihre mechanische Reizung führt oft zu einem Übertragungsschmerz in entfernten Körperregionen ("referred pain").
Diese myofaszialen Triggerpunkt können entstehen durch:
- Überbeanspruchung nach Fehlhaltungen (schlechte Arbeitsplatz-Ergonomie, Bewegungen unter ungünstigen Bedingungen)
- Schonhaltungen im Zusammenhang mit anderen auftretenden Schmerzen
- Verspannungen aufgrund von Stress oder anderen äusseren Einflüssen
- Verspannungen aufgrund von psychischen Einflüssen
- immer wieder dieselbe Bewegung ausführen
- schlechter Trainingszustand
- Nässe, Kälte, Durchzug
- und andere mehr
Mittels einer geeigneten Therapie, lassen sich Schmerzen/Syndrome die auch schon längere Zeit bestanden haben, beseitigen.