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Der Organismus des Hundes bildet Purin in der Regel in ausreichenden Mengen selber . Allerdings enthalten auch zahlreiche Nahrungsmittel Purin. Da Purin vom Organismus des Hundes selbst gebildet wird, ist es nicht möglich die Leishmanien mit einer purin-losen Diät auszuhungern!
Für die Leishmanien ist Purin ein essentieller Nahrungsbestandteil. Sie können es selber nicht bilden.
Also bedienen sie sich an dem, was sie im Organismus finden, in dem sie sich eingenistet haben. Wird nun das Medikament Allopurinol gegeben, stürzen sich die Leishmanien gierig auf das Allopurinol und wandeln es um. Das Ergebnis ist aber ein inaktiver und damit für die Parasiten unnützer Stoff, dies hat zur Folge, dass ihre Vermehrung der Leishmanien weitgehend zum Erliegen kommt.
Allopurinol hat aber noch eine weitere Eigenschaft: Es vermindert zudem den Arbeitseifer der Purin-abbauenden Enzyme. Das heißt, die Umwandlung zu Harnsäure wird verlangsamt und im Falle des Hundes wird auch der endgültige Ausscheidungsstoff Allantoin blockiert. Damit ist aber verbunden, dass der Xanthin-Spiegel steigt. Dies kann Auswirkungen auf die Nieren und Harnwege des Hundes haben, da sich hier Xanthin-Steine bilden können. Um dieses Risiko zu vermindern, sollte auf eine purinarme Ernährung geachtet werden.
Hier findest du eine Übersicht bezüglich des Puringehalts von Lebensmittel, welche für Hunde geeignet sind.