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Frédéric Neff, Schweizer Tourenwagenmeister am Berg von 2017 und 2018, darf mit seinem Porsche 996 bis auf Weiteres in der Schweiz nur noch in der Kategorie E1 starten.
Frédéric Neff ist bei den ersten beiden Bergrennen des Jahres 2023 mit seinem Porsche 996 in der Kategorie Interswiss über 2500 cm3 angetreten. In beiden Rennen belegte er nach engem Zweikampf mit Bruno Sawatzki im Porsche 991 Cup den zweiten Platz. Schon beim Saisonauftakt in Hemberg gab es Diskussionen, ob Neffs Auto den gültigen Regeln für diese Kategorie entspricht. Man liess den Grundsatz «Gnade vor Recht» walten und erteilte für Hemberg eine Starterlaubnis. Beim zweiten Rennen in La Roche wurde der Porsche des Jurassiers nochmals unter die Lupe genommen. Dabei stellte sich heraus, dass der Fahrer des Fahrzeugs, in dem Zustand, in dem es begutachtet wurde, weder eine gültige, noch eine abgelaufene Homologation vorweisen kann. Einen weiteren Termin zur Einreichung einer entsprechenden Bestätigung liess Neff verstreichen, womit das Resultat von La Roche-La Berra mit seinem vorgängigen Einverständnis gestrichen wird.
Das Ergebnis, das Neff beim Rennen in La Roche-La Berra erzielt hat, wird, sobald Nationale Sportkommission (NSK) die Resultate genehmigt, deshalb ersatzlos gestrichen. Neff erhält für dieses Rennen keine Punkte in der Meisterschaftswertung. Sofern er inskünftig den Nachweis erbringen kann, dass das Fahrzeug einer FIA- oder ASN-Homologation entspricht oder entsprochen hat, wird die Klassifizierung des Fahrzeugs vom Technischen Komitee erneut überprüft. Ab sofort und bis auf Weiteres darf Neff (mit diesem Fahrzeug) in der Schweiz nur noch in der Kategorie E1 fahren.