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Zwei Brüder hüteten zu Birrwil einst in einer mondhellen Nacht einen Birnbaum, dessen reifende Früchte ihnen schon öfters gestohlen worden waren. Da erscheint der verstorbene Nachbar, Bergschwarz geheissen, und beginnt an den Marksteinen zu pickeln und zu rücken. Der ältere Bruder sieht ihn zuerst und sagt's dem jüngeren; kaum haben sie beide das Gespenst erblickt, so verschwindet es, und ein grosser Hund springt so dicht an beiden vorbei, dass er dem einen über die Beine gelaufen wäre, wenn er sie nicht eben noch an sich gezogen hätte.
E. L. Rochholz, Schweizer Sagen aus dem Aargau, Band 2, Aarau 1856
Eingelesen von der Mutabor Märchenstiftung auf www.maerchen.ch.