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Zumindest wenn Ihre Warmwassergenerierung noch nicht mit Ihrem Heizsystem gekoppelt ist, stellt sich irgendwann einmal die Frage, was sich mehr lohnt: ein Boiler oder ein Durchlauferhitzer? Grundsätzlich lässt sich sagen, dass die Erhitzung Ihres Warmwassers durch die bereits bestehende Heizungsanlage am umweltverträglichsten und effizientesten ist. In diesem Fall wird das Wasser nach der Erhitzung in einem Warmwasserspeicher gespeichert, der hierdurch als indirekter Warmwasserspeicher verstanden werden kann.
In manchen Fällen muss Wasser aber dezentral erhitzt werden und ist es aus verschiedenen Gründen nicht möglich, die Warmwassergenerierung an das Heizsystem zu koppeln. In dem Fall hat man zwei Möglichkeiten: die Erhitzung von Wasser in einem direkt beheizten Warmwasserspeicher, auch als Boiler bekannt, oder durch einen Durchlauferhitzer. Das Wasser wird also in beiden Fällen direkt am Waschbecken oder bei der Dusche erzeugt. Wie viele aber vermutlich noch von alten Häusern wissen, bedeutet das auch, dass nach dem Aufbrauchen des Warmwassers kalt geduscht werden muss. Folglich sollten Sie die ungefähr benötigte Wassermenge vor dem Kauf kennen und den Kauf darauf ausrichten!
Doch wie unterscheiden sich eigentlich Boiler und Durchlauferhitzer?
Ein Boiler ist ein Warmwasserspeicher, in dem Wasser direkt aufgeheizt und auf einer gewünschten Temperatur gehalten wird. Im Gegensatz hierzu haben Durchlauferhitzer keinen Speicher, sondern heizen das Wasser erst dann direkt dort auf, wo es benötigt wird. Während also beim Boiler nach dem Erhitzen das Wasser auf einer bestimmten Temperatur gehalten werden muss, wird es beim Durchlauferhitzer erst bei der Verwendung auf die gewünschte Temperatur gebracht. Das bedeutet, dass der Energieverbrauch bei einem Boiler grösser ist, als bei einem Durchlauferhitzer. Dafür dauert es bei letzterem allerdings auch länger, bis das warme Wasser zur Verfügung steht.
Da beim Durchlauferhitzer kein Wasser gespeichert wird, bilden sich aber auch keine Keime. Bei Boilern und Warmwasserspeichern besteht immer die Gefahr der Keimbildung, insbesondere Legionellen.
Beide Geräte gibt es in den verschiedensten Ausführungen. So kann sowohl die Grösse des Speichers (Boiler) an die Bedürfnisse angepasst werden, wie auch die Leistungsfähigkeit des Erhitzers. Leistungsfähigere Erhitzer heizen das Wasser in kürzerer Zeit auf die gewünschte Temperatur auf. Insbesondere für die Dusche oder die Küche sind also sehr leistungsfähige Geräte nötig, da üblicherweise mehr heisses Wasser benötigt wird und nicht lange gewartet werden kann.
Während Kleingeräte für die Küche relativ einfach selbst angebracht werden können, muss insbesondere im Badezimmer oder Waschraum der Fachmann ran. Grund: es wird mehr Leistung benötigt, wodurch in der Regel ein Festanschluss und allenfalls gar eine Starkstromleitung notwendig wird.
So ist ein Boiler mit 5 bis 10 Liter Fassungsvermögen üblicherweise genug für die Küche und kann einfach angebracht und an den normalen Stromkreislauf angeschlossen werden. Bei grösseren Elektroboilern mit den fürs Badezimmer benötigten Fassungsvermögen (150 Liter oder mehr) kann ein Do it Yourself jedoch im Debakel enden oder gar gefährlich sein. Wir empfehlen in diesem Fall, unbedingt die Hilfe von einem Sanitär-Installateur aus Ihrer Region in Anspruch zu nehmen.
Haben Sie noch weitere Fragen oder wünschen sich eine Beratung bei der SADATHERM in Regensdorf? Dann zögern Sie nicht und kontaktieren uns noch heute per Email oder Telefon. Wir sind jederzeit gerne für Sie da und freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme!