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Die Destillerie Glenturret gehört zu den ältesten Destillerien überhaupt neben Strathisla und Littlemill. Bereits 1717 wurde in Hosh illegal destilliert und die heutige Brennerei stammte nach neuesten Erkenntnissen aus dem Jahr 1763. Bis vor einigen Jahren wurde das Jahr 1775 auf den Flaschen abgedruckt, weil man annahm, dass die Gebäude aus diesem Jahr stammten. Doch heute zieren die Flaschen das Jahr 1763. Es wurde ein Pachtvertrag von Sir Patrick Murray aus Ochtertyre gefunden, der erstmals die Thurot Distillery erwähnte. Das war der erste Name der Glenturret Brennerei. Murray war ein Fürst, der grosse Ländereien verpachtete. Dazu gehörte wohl auch diese Destillerie. Somit kann man heute sagen, dass es die älteste Brennerei in Schottland ist, die noch aktiv produziert.
Die Famlie Murray verkaufte im Jahre 1814 die Thurot Brennerei an Thomas MacInnes. Er benannte sie erneut in den ursprünglichen Namen The Hosh Destillerie um. Sie wurde erst 1873 in The Glenturret Distillery umbenannt. Interessant ist, dass in etwa der Zeit der Onkel von MacInnes, Thomas McComish, eine Mühle als Brennerei zu betreiben. Sie hatten beide in etwa die gleiche Produktionsmenge und man geht heute davon aus, daass die beiden eng zusammengearbeitet haben, obwohl sie auch Konkurrenten waren. 1853 wurde der Whisky erstmals in London präsentiert.
David und William Mitchel, zwei Brüder aus Schottland, übernahmen die Brennerei 1890, nachdem sie schon vier Jahre davor in Belfast die Connswater Distillery kauften. Schon bald verkauften sie den Whisky auch im Ausland wie den USA, Südafrika und Australien. Sie übergaben in den schweren 1920’er Jahren die Führung an ihre Söhne. Doch hohe Zölle und die Prohibition in den USA sorgten auch für den Zusammenbruch der schottischen Whiskyindustrie. Das führte dazu, dass die Produktion ab 1923 auch in der Glenturret Brennerei stillstand. Trotzdem reifte in dieser Zeit angeblich 96’000 Galonen Whisky heran und verhinderte so, dass auch diese Brennerei wie viel andere für immer geschlossen bleiben sollte.
Im Jahr 1959 kaufte die Brennerei James Fairlie mit der Absicht dem Single MaltSingle Malt Whisky, oder in der Kurzform oft nur Single Malt genannt, ist ein Whisky, der genau aus einer Brennerei stammen darf und bei der Herstellung nur die folgenden Zutaten enthalten darf:
• Malz (ausschließlich aus Gerste hergestellt)
• Wasser
• Hefe
Das Wort Single bedeutet eben, dass der Whisky nur aus einer Brennerei stammen darf. Im Gegensatz dazu gibt es den Blended Malt. Dieser ist aus mehreren Single Malt Whiskys hergestellt bzw. vermischt worden. seine Bedeutung zurückzuführen, der der Single MaltSingle Malt Whisky, oder in der Kurzform oft nur Single Malt genannt, ist ein Whisky, der genau aus einer Brennerei stammen darf und bei der Herstellung nur die folgenden Zutaten enthalten darf:
• Malz (ausschließlich aus Gerste hergestellt)
• Wasser
• Hefe
Das Wort Single bedeutet eben, dass der Whisky nur aus einer Brennerei stammen darf. Im Gegensatz dazu gibt es den Blended Malt. Dieser ist aus mehreren Single Malt Whiskys hergestellt bzw. vermischt worden. einmal hatte und heute wieder genießt. Mit viel Weitsicht und guter Qualität konnte er viele Liebhaber gewinnen. Er war über 20 Jahre lang Direktor und Master Distiller. Um sich abzusichern, gewann er Cointreau und ein wenig später auch Highland Distillers als Partner dazu, zu dem die Destillerie bis 2018 gehörte.
1981 wurde ein Visitors Center eröffnet, einer der ersten überhaupt. Heute gehört es inkl. der vielen Restaurants, die dazugehören zu einen der Hauptattraktionen Schottlands und jedes besuchen viele Touristen diese Destillerie. Sie ist die meistbesuchte überhaupt und hat seit 1981 bereits mehr als 2 Mio. Besucher durch die Firma geführt. Nach dem Tod von James Fairlie hatte auch sein Sohn Peter großen Einfluss. Er stieg nach der Übernahme von Macallan an Highland Destillers zum Marketing Chef der Firma auf. Sogar ein Whisky-Liqueur wurde Fairlie’s genannt, um an die Familie zu erinnern, die so großen Einfluss hatte. Doch genützt hat es indes Peter Fairlie wenig, denn er wurde 1999 aus dem Konzern entlassen, was in der Branche viel Aufsehen erregte, aber auch aufzeigt, dass Fusionen und Firmenzusammenschlüsse oft auch viele negative Folgen haben können. Peter Fairlie hat daraufhin seine eigene Firma gegründet, einen unabhängigen Abfüller.
2019 verkaufte The Edrington Group die Brennerei an eine französische Luxus-Lifestyle Firma, der Lalique Group SA.
Doch Glenturret ist auch bekannt wegen Towser, einer Katze, die es bis ins Guinness Buch der Rekorde geschafft hat. Fast jede Destillerie hat eine oder mehrere Katzen, die Mäuse jagen. Da Malz beliebt bei Mäusen ist, ist es ratsam sich Katzen zu halten, die das verhindern. Und Towser hat das ausgezeichnet gemacht: in ihrem ganzen Leben soll sie 28’899 Nagetiere „erlegt“ haben und kam damit ins Guinness Buch der Rekorde. Doch auch ihr Alter war stolz: sie starb im Jahre 1987 im hohen Alter von fast 24 Jahren, was immerhin fast 168 Jahre eines Menschen bedeuten würde. 10 Jahre nach ihrem Tod wurde sogar ein Denkmal für sie auf dem Destillerie-Gelände errichtet.