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1915 trat Frankreich nicht nur das Verbot in Kraft, Absinth zu brennen, sondern bezog auch ähnliche Spirituosen, wie Anisschnaps, mit ein. Um dieses Verbot zu umgehen, fingen die Bauern, vor allen Dingen in Südfrankreich, an, ein ähnliches Getränk zu brennen, welches Pastiche (auf Deutsch „Nachahmung“) genannt wurde. 1951 beschloss der Gesetzgeber, den Bann für das Anisschnapsbrennen aufzuheben und viele Brennereien fingen an, diesen wieder legal zu produzieren. Eine der berühmtesten Marken ist heute der Pastis 51, welcher von Pernod Ricard im selben Jahr auf den Markt gebracht wurde und dieser deshalb die Jahreszahl im Namen trägt, um das für sie wichtige Datum zu würdigen. Heute ist Pastis 51 nicht nur als Original-Anisschnaps mit Extrakten aus Sternanis, Süssholz und Fenchel erhältlich, sondern auch als Rose mit roten Früchten, die ihm eine etwas fruchtige Note verleihen, und als Glacial mit Pfefferminze.
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