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Joaquín María Albarrán y Domínguez
* 22. August 1860 in Sagua-Grande auf Cuba; † 17. Januar 1912 in Paris
Joaquín María Albarrán y Domínguez, ein kubanischer Urologe, ist am 22. August 1860 in Sagua-Grande auf Cuba geboren. Er studiert in Havanna und Barcelona Medizin, wechselt 1877 nach Paris, wo er Histologie-Vorlesungen bei dem berühmten Anatomen Louis Antoine Ranvier hört. Er arbeitet unter Ulysse Trélat, Jacques-Joseph Grancher, Jean François Auguste Le Dentu und Jean-Casimir-Félix Guyon, gehört einer wissenschaftlichen Beobachtermission während einer Cholera-Epidemie in Südspanien an und erhält 1888 und 1889 die Medaille für Chirurgie. Dann promoviert er.
Alberran ist besonders in der Nierenchirurgie engagiert, wo er verschiedene Instrumente entwickelt. Wegen einer tumoralen Erkrankung der Exkretionsorgane führt er gemeinsam mit Le Dentu 1898 die erste Ureteronephrektomei (Entfernung von Niere und Harnleiter) durch. Joaquin Maria Albarrán y Dominguez wird 1890 Chef de Clinique für urologische Erkrankungen und 1906 Direktor der Klinik für Urologie am Hôpital Necker. Er wird dreimal mit dem Goddard Preis ausgezeichnet und 1912 für den Nobelpreis nominiert.
Am 17. Januar 1912 stirbt Joaquin Maria Albarrán y Dominguez in Paris.
Bekannt ist Joaquin Maria Albarrán y Dominguez durch die Eponyme Albarrán-Drüsen, Albarrán-Zeichen, Albarrán-Ormond-Syndrom.
Enge wissenschaftliche Kontakte hatte Joaquin Maria Albarrán y Dominguez u.a. mit Louis Antoine Ranvier, Ulysse Trélat, Jacques-Joseph Grancher, Jean François Auguste Le Dentu, Jean-Casimir-Félix Guyon und Leopold Casper.
Quellen
http://de.wikipedia.org/wiki/Joaqu%C3%ADn_Albarr%C3%A1n
https://www.baus.org.uk/museum/18/joaqun_mara_albarrn_y_domngue