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Musik über Mittag - zu zweit, zu dritt, zu fünft
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Arthur Honegger
Arthur Honegger
Dmitri Schostakowitsch
«Honegger hat sehr wertvolle Kammermusik geschrieben», meinte Werner Reinhart, der bedeutende Winterthurer Mäzen und Förderer so vieler Komponisten. Seit 1921 kannte man sich persönlich, und zahlreiche Einträge Arthur Honeggers im Rychenberger Gastbuch zeugen von ihrer freundschaftlichen Verbundenheit. Ein früher Höhepunkt war die Winterthurer Aufführung von Honeggers «König David» am 2. Dezember 1923. Aber auch Kammermusik tauchte mit schöner Regelmässigkeit in den Konzertprogrammen des Musikkollegiums Winterthur auf, zum Beispiel die Sonatine für zwei Violinen, erstmals im Jahr 1935 auch wenn damals im «Landboten» zu lesen war, dass Honeggers Kammermusik «eine untergeordnete Rolle» in seinem Gesamtwerk spiele. Aus früher Zeit, nämlich aus dem Jahr 1914, datiert Honeggers einsätziges Klaviertrio: Damit verschaffte sich ein weithin noch wenig bekanntes «enfant terrible» Aufmerksamkeit in der zeitgenössischen Musikszene. Wogegen Schostakowitschs Klavierquintett von 1940 sofort als «Klassiker» erkannt wurde und dem Komponisten sogar den Stalin-Preis Erster Klasse einbrachte.