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, Olaf Nazarenus
1. Runde - IGM | Hergiswil-Stans 1
Zum Auftakt der Innerschweizer Gruppenmeisterschaft (IGM) traf in der höchsten Spielklasse der Regionalliga A die Mannschaft aus Hergiswil-Stans I auf Goldau-Schwyz I. Hergiswil-Stans ging als klarer Außenseiter ins Rennen, zumal noch ein Spieler kurzfristig ausfiel und es so schon vor Beginn 1:0 für den Gast stand.
Captain Dominik Popp sah sich gezwungen, die Mannschaft ein wenig taktischer aufzustellen und seinen nominell stärksten Spieler Olaf Nazarenus an Brett 3 aufzubieten (wo man einen sicheren Sieg erwartete) und zu hoffen, dass man an Brett 1 und/oder an Brett 2 einen Exploit erreicht, so dass man wenigstens ein Unentschieden davon tragen würde.
Zunächst kam es aber ganz anders. Während sich Nazarenus gegen den stark aufspielenden Gegner Jonas Reolon sehr schwer tat, konnten sowohl Boris Glanzmann gegen Hans Joller an Brett 2, als auch Dominik Popp gegen Lukas Kuhn am Spitzenbrett, vorteilhafte Positionen herausspielen.
Leider unterschätzte Glanzmann ein Qualitätsopfer (Turm gegen Läufer) seines Gegners, der dafür aktives Figurenspiel bekam, während der Hergiswiler Probleme mit der Entwicklung seiner Figuren hatte. Glanzmann versuchte alles inklusive eines eigenen Gegenopfers, konnte jedoch den Verlust nicht mehr abwenden. Es stand somit 2:0 für Goldau-Schwyz.
Dominik Popp bot seinem favorisierten Gegner weiterhin gut Paroli, versäumte aber den bärenstarken weißfeldrigen Läufer abzutauschen, der im Verbund mit der Dame beständig Matt drohte. Am Schluß war dann doch Lukas Kuhn am Damenflügel schneller als Dominik Popp am Königsflügel und Popp musste nach hartem und ehrenvollem Kampf die Partie nach 3 Stunden aufgeben.
Somit war der Mannschaftskampf verloren. An Brett 3 hatte sich Nazarenus ein etwas besseres Endspiel erarbeitet, musste aber über die volle Distanz von knapp 4 Stunden gehen und all seine Turniererfahrung in den Ring werfen, um Reolon seine 1. Niederlage (er blieb in all seinen bisher gespielten 7 Partien in der IGM ungeschlagen) in der IGM zuzufügen und kurz vor Mitternacht den Ehrentreffer für Hergiswil-Stans zu erreichen.
Eine vermeidbare Niederlage für Hergiswil-Stans. Will man den Klassenerhalt erreichen, wäre es gut wenn keine weiteren Partien forfait gehen würden.