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Vertreter der ARD und des Journalisten Hajo Seppelt haben laut dem Anwalt Artjom Pazew bereits während des Rufschädigungsprozesses im vergangenen Jahr eingestanden, dass in der Doping-Doku zu Russland zitierte Aussagen unwahr sind.
Ein Moskauer Gericht hatte im Dezember einer Klage des Russischen Leichtathletik-Verbandes (WFLA) gegen die ARD stattgegeben. Anlass für den Prozess war eine 2014 von der ARD ausgestrahlte Dokumentation, in der von „systematischem Doping“ unter russischen Leichtathleten die Rede war. In dem 60-minütigen Film wurden die Leichtathletin Julia Stepanowa und ihr Mann Witali, ein ehemaliger Mitarbeiter der russischen Anti-Doping-Agentur RUSADA, mit belastenden Aussagen zitiert. Der russische Leichtathletik-Verband WFLA wies die Vorwürfe zurück und verklagte die Autoren der Doku wegen Rufschädigung.
„Wir wollten in einem offenen Verfahren Klarheit schaffen“, sagte WFLA-Anwalt Pazew am Samstag der russischen Nachrichtenagentur….