Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03520.jsonl.gz/1565

Die wichtigsten Kurznews aus der weiten Welt des Sports.
Am Sonntag hat in Lugano die Vorbereitung der Schweizer Nationalmannschaft auf die WM-Endrunde in Russland offiziell begonnen. Von den 26 nominierten Spielern fand sich vorerst nur François Moubandje nicht im Hotel Villa Sassa ein. Der Westschweizer Aussenverteidiger stand am Sonntagabend mit seinem Klub Toulouse in der Abstiegsbarrage der Ligue 1 gegen Ajaccio im Einsatz.
Nationalcoach Vladimir Petkovic und sein Team sind insgesamt 13 Tage im Vorbereitungscamp. Am kommenden Samstag fliegt das Team nach Valencia, um am Sonntag in Villarreal ein Testspiel gegen Spanien zu bestreiten. Am Tag danach muss Petkovic das WM-Kader auf 23 Mann reduzieren.
Die Lettin Jelena Ostapenko, im letzten Jahr Überraschungssiegerin, scheitert beim French Open schon in der 1. Runde. Die 20-jährige unterliegt der Ukrainerin Kateryna Koslowa mit 5:7, 3:6.
Mit Venus Williams (WTA 9) schied eine zweite Top-10-Spielerin am Sonntag aus. Die 37-jährige Amerikanerin unterlag der Chinesin Wang Qiang (WTA 91) mit 4:6, 5:7, nachdem sie sich schon beim letzten Australian Open sieglos verabschiedet hatte. In der vergangenen Saison sah ihre Bilanz bei Grand-Slam-Turnieren noch ganz anders aus: Da erreichte sie in Melbourne und Wimbledon den Final, in New York den Halbfinal und selbst auf dem Sand von Paris die Runde der letzten 16.
Wegen der schlechten Zustände der Strassen in der italienischen Hauptstadt Rom entschied die Rennjury des Giro d'Italia, die Zeit für die Gesamtwertung in der 21. und letzten Etappe nach der dritten von elf Runden des Rundkurses zu stoppen. Chris Froome steht damit bereits vor der eigentlichen Zieldurchfahrt als Gesamtsieger der Italien-Rundfahrt fest. (sda)
Daniel Ricciardo feierte im Grand Prix von Monaco einen Start-Ziel-Sieg. Der 28-jährige Australier, der sämtliche Trainings im Fürstentum dominiert hatte, gewann im Red Bull-Renault vor Sebastian Vettel im Ferrari und Lewis Hamilton im Mercedes.
In der WM-Wertung konnte Vettel den Rückstand auf Hamilton minim verkürzen und liegt nach sechs von 21 Saisonrennen noch 14 Zähler zurück (96:110). Ricciardo verbesserte sich dank seines 7. GP-Sieges, dem zweiten in diesem Jahr, mit 72 Punkten in den 3. Rang.
In einem Rennen fast ohne Überholmanöver verpassten die Fahrer von Alfa Romeo Sauber die Punkteränge: Der Schwede Marcus Ericsson wurde Elfter. Bei seinem Teamkollegen Charles Leclerc versagten sechs Runden vor Schluss die Bremsen, der Rookie knallte ausgangs des Tunnels von hinten in den Toro Rosso-Renault von Brendon Hartley. Beide schieden aus. (sda)
1860 München schafft nach einem Jahr Absenz die sofortige Rückkehr in den deutschen Profi-Fussball. Den «Sechzigern» reichte nach dem 3:2 im Hinspiel beim 1. FC Saarbrücken ein 2:2, um den Wiederaufstieg in die 3. Bundesliga perfekt zu machen. Der Meister von 1966 musste im mit 12'500 Zuschauern ausverkauften Grünwalder Stadion allerdings lange zittern, lag er doch bis zur 66. Minute 0:2 zurück.
Neben 1860 München gelang mit Energie Cottbus und KFC Uerdingen zwei weiteren früheren Bundesligisten der Sprung aus der Regionalliga. Das von Ausschreitungen überschattete Rückspiel zwischen Waldhof Mannheim und Uerdingen musste beim Stand von 1:2 für die Gäste abgebrochen werden. Die Krefelder hatten bereits das Hinspiel mit 1:0 für sich entschieden. (sda)
Alle Schweizer stehen beim French Open am Montag im Einsatz. Stan Wawrinka bestreitet seine Erstrunden-Partie gegen den Spanier Guillermo Garcia-Lopez ab 11.00 Uhr im zweitgrössten Stadien, dem Court Suzanne-Lenglen. Gleichzeitig spielt auch Viktorija Golubic gegen die Amerikanerin Caroline Dolehide.
Am Nachmittag, gegen 15.30 Uhr kommen dann auch noch Belinda Bencic (gegen die Italienerin Deborah Chiesa) und Stefanie Vögele (gegen die Ukrainerin Lesia Zurenko) zum Einsatz. (sda)
Eine Woche nach seinem Sieg in Albstadt hat Nino Schurter auch das Cross-Country-Weltcuprennen im tschechischen Nove Mesto für sich entschieden. Der 32-jährige Bündner setzte sich im Zielsprint gegen den Neuseeländer Anton Cooper nur um wenige Zentimeter durch.
Mit seinem zweiten Sieg im dritten Saisonrennen übernahm Schurter auch die Führung in der Weltcup-Gesamtwertung. Platz 3 sicherte sich der Franzose Maxime Marotte. Als Vierter erreichte Lars Forster das beste Weltcup-Resultat seiner Karriere. (sda)
Ägypten rechnet trotz der im Final der Champions League zugezogenen Schulterverletzung für die WM mit Mohamed Salah. Der FC Liverpool habe den Arzt der ägyptischen Nationalmannschaft nach dem Röntgen der Schulter am Samstag in Kiew darüber informiert, dass Salah sich eine Bänderverletzung zugezogen hat, teilte der ägyptische Verband mit.
Der Liverpooler Stürmer hatte nach einer knappen halben Stunde im Final gegen Real Madrid ausgewechselt werden müssen. Er zog sich die Verletzung in einem Zweikampf mit Sergio Ramos zu. (sda/bal)
In den Playoff-Halbfinals der NBA kommt es in der Nacht auf Dienstag zu einem Spiel 7 zwischen den Houston Rockets mit dem Schweizer Clint Capela und den Golden State Warriors.
Die Golden State Warriors gewannen ihr drittes Heimspiel in Oakland mit 115:86. Die Warriors können zum vierten Mal hintereinander die NBA-Finals erreichen; den Titel holten sie zuletzt 2015 und 2017. Die «Belle» in dieser Halbfinalserie findet jedoch in Houston statt. (sda/bal)
Der FC Fulham kehrt nach vier Jahren in die Premier League zurück. Die Londoner bezwangen Aston Villa im Spiel um den letzten Aufstiegsplatz 1:0. Den einzigen Treffer vor 85'423 Zuschauern im Wembley-Stadion erzielte in der 23. Minute Tom Cairney. Vor Fulham waren schon die Wolverhampton Wanderers und Cardiff City in die höchste englische Liga aufgestiegen. (sda)
Dominic Thiem gewann nach einem Kraftakt einen fast verloren geglaubten Final gegen Gilles Simon 3:6, 7:6 (7:1), 6:1 und holte in Lyon seinen 10. ATP-Titel, den achten auf Sand. Damit kommt der Österreicher wie 2015 und 2016 als frisch gebackener Turniersieger nach Roland Garros, wo er der grösste Herausforderer von Rafael Nadal sein dürfte. (zap/sda)
Der Nachfolger von Stan Wawrinka als Sieger des ATP-Turniers in Genf heisst Marton Fucsovics. Der 26-jährige Ungar, die Nummer 60 der Welt, gewann den Final des Geneva Open gegen den Deutschen Peter Gojowczyk klar 6:2, 6:2 und errang damit seinen ersten ATP-Titel. Fucsovics hatte im Viertelfinal auch Wawrinka, den Sieger der letzten beiden Jahre, ausgeschaltet. (zap/sda)
Chris Froome wird am Sonntag, wenn er nicht mehr von einem Sturz gebremst wird, als Sieger des Giro d'Italia in Rom einfahren. Einen Tag nach seiner beeindruckenden Soloflucht liess der Brite in der zweitletzten Etappe nichts mehr anbrennen.
Der Vorjahressieger Tom Dumoulin, der mit 40 Sekunden Rückstand in die 20. Etappe von Susa nach Cervinia gestartet war, griff im Schlussanstieg mehrmals an, kam aber nicht weg. Im Gegenteil: Froome hinterliess bei der Bergankunft den stärkeren Eindruck als der Niederländer. Dumoulin verlor im Zielsprint gar noch sechs Sekunden auf Froome und wird seinen Gesamtsieg aus dem Vorjahr nicht wiederholen können.
Froome auf der anderen Seite wird die dritte grosse Rundfahrt in Folge für sich entscheiden nach der Tour de France und der Vuelta 2017. Seit der letztjährigen Spanien-Rundfahrt läuft wegen eines erhöhten Salbutamol-Wertes ein Doping-Verfahren gegen den 33-jährigen Briten. Sein Gesamtsieg hinterlässt deshalb einen faden Beigeschmack. (zap/sda)
Daniel Ricciardo startet erst zum zweiten Mal in seiner Karriere aus der Pole-Position zu seinem 135. Grand Prix. Der 28-jährige Australier gewann sämtliche Trainings vor dem Grand Prix von Monaco und unterbot in seinem Red Bull-Renault den bisherigen Rundenrekord von Kimi Räikkönen aus dem Vorjahr um 1,4 Sekunden.
Neben Ricciardo startet Sebastian Vettel im Ferrari aus der ersten Startreihe, die auf keiner anderen Strecke so wichtig ist wie auf dem 3,34 km langen Strassenkurs in Monte Carlo. In der zweiten Reihe stehen Weltmeister Lewis Hamilton, der vor dem sechsten Saisonrennen in der Gesamtwertung 17 Punkte vor Vettel liegt, und Kimi Räikkönen im zweiten Ferrari.
Erneut den Sprung ins Q2 schaffte Charles Leclerc. Der 20-jährige Monegasse im Team von Alfa Romeo Sauber nimmt das Rennen am Sonntag um 15.10 Uhr als 14. aus der siebten Reihe in Angriff. Der Formel-1-Rookie war vor seinem Heimrennen eine halbe Sekunde schneller als Teamkollege Marcus Ericsson auf Rang 16.
Für Timea Bacsinszky bewahrheiten sich die Befürchtungen der letzten Tage und Wochen. Die 28-jährige Waadtländerin kann das anstehende French Open in Paris nicht bestreiten.Da sie ihre Wadenverletzung noch nicht vollständig ausheilen lassen konnte, musste Bacsinszky für das zweite Grand-Slam-Turnier des Jahres Forfait erklären. Bacsinszky gab ihren Entscheid in einer sehr emotionalen Erklärung vor Medienleuten in Paris bekannt. Nach einigen Trainings auf den Sandplätzen in Paris habe sie sich eingestehen müssen, dass sie für ein Grand-Slam-Turnier nicht bereit sei.
Vor drei Wochen erlitt Bacsinszky am Turnier im marokkanischen Rabat beim Aufwärmen eine Muskelverletzung in der rechten Wade. In der WTA-Weltrangliste wird die Schweizerin viel Terrain einbüssen, nachdem sie vor einem Jahr in Paris in die Halbfinals vorgestossen war. Derzeit belegt sie noch den 63. Platz, nach dem French Open wird sie hinter die 300. Position zurückfallen. (sda)
Die umstrittene amerikanische Fussball-Torhüterin Hope Solo kommt um einen Prozess wegen häuslicher Gewalt herum. Die 36-jährige zweifache Olympiasiegerin wurde beschuldigt, 2014 zwei Mitglieder einer Familie in einem Haus bei Seattle tätlich angegriffen zu haben. Über ihre Anwälte legte Solo so lange Rekurse gegen den Prozess ein, bis die Zeugen darauf verzichteten, sich zu äussern. Über den Tatbestand an sich wurde bis heute nicht geurteilt.
Solo hatte sich nebenbei vergeblich darum bemüht, Präsidentin den US-Fussballverbandes zu werden. Im allgemeinem weltweiten Trend der MeToo-Kampagne beschuldigte sie 2017 den früheren FIFA-Präsidenten Sepp Blatter, er habe sie vier Jahre vorher an einer Gala am Gesäss berührt. (sda/ap)
Der peruanische Fussballverband kämpft vor dem Schweizer Bundesgericht gegen die Dopingsperre und das damit verbundene WM-Out seines Captains Paolo Guerrero. Verbandspräsident Edwin Oviedo habe eine eidesstattliche Erklärung abgegeben, die den Wert und die Wichtigkeit des 34-jährigen Guerrero für die Nationalmannschaft betone, teilte der Verband mit.
Der Verband hofft, bis Ende nächster Woche aus Lausanne einen Entscheid zu erhalten. Guerrero war vom internationalen Sportgerichtshof CAS für 14 Monate gesperrt worden. Er würde damit auch die WM in Russland verpassen. Im Oktober 2017 war der frühere Bundesliga-Spieler bei einer Dopingkontrolle nach dem 0:0 im Qualifikationsspiel gegen Argentinien positiv auf einem im Tee enthaltene Substanz getestet worden. (sda/dpa)
Mark Hughes hat Southampton als Interimscoach vor dem Abstieg aus der Premier League bewahrt. Jetzt bekommt der 54-jährige walisische Ex-Internationale vom südenglischen Klub einen fixen Vertrag über drei Saisons als Cheftrainer.
Als Hughes Mitte März den Trainerposten interimistisch vom entlassenen Mauricio Pellegrino übernahm, steckte Southampton als 17. der Tabelle mitten im Abstiegskampf. Die Mannschaft blieb unter Hughes zwar im 17. Rang, hatte zuletzt aber drei Punkte Reserve auf einen Abstiegsplatz. (sda/ap)
Mit 46 Punkten, als mit Abstand bester Werfer, ermöglicht LeBron James den Cleveland Cavaliers ein siebtes Spiel in der NBA-Halbfinalserie gegen die Boston Celtics. Die «Cavs» siegen daheim 109:99.
Der entscheidende Match zwischen den besten zwei Mannschaften der Eastern Conference wird in der Nacht auf Montag um 2.30 Uhr Schweizer Zeit in Boston stattfinden.
LeBron James' Leistung war nicht nur aufgrund der Punkte herausragend. Der 33-jährige Superstar, der möglicherweise sein letztes Spiel für die Mannschaft aus dOhio absolviert hat, trug auch elf Rebounds und neun Assists bei. Er verpasste also das Triple-Double sehr knapp. Bis auf zwei Minuten war James immer im Einsatz.
LeBron James hat nun nach wie vor die Chance, sich zum achten Mal in Folge in die Finalserie der NBA zu bringen. Von 2011 bis 2014 gelang ihm dies mit Miami Heat, seither mit Cleveland. (sda/ap)
Grosser Umsturz in der 19. Etappe des Giro d'Italia: Chris Froome gewann nach einer 80 km langen Solofahrt die Bergankunft in Bardonecchia und fuhr damit zwei Teilstücke vor dem Ende in das rosarote Leadertrikot.
3:22 Minuten lag Froome vor der Etappe von Venaria Reale nach Bardonecchia als Gesamtvierter hinter seinem britischen Landsmann Simon Yates. 184 Kilometer später führt der vierfache Sieger der Tour de France die Gesamtwertung 38 Sekunden vor dem Niederländer Tom Dumoulin an.
Im Stil des später des Dopings überführten Floyd Landis, der an der Frankreich-Rundfahrt 2006 einen ähnlichen Husarenritt in Angriff genommen hatte, attackierte Froome zu Beginn der drittletzten Steigung hinauf zum Finestre. Keiner der anderen Spitzenfahrer vermochte dem entfesselt fahrenden 33-Jährigen zu folgen.
Froome feierte seinen zweiten Etappensieg, nachdem er in der 14. Etappe bereits die Bergankunft beim Monte Zoncolan für sich entschieden hatte. Nun steht der Brite, der seit der letztjährigen Vuelta unter Dopingverdacht steht, nach seinem spektakulären Coup vor dem ersten Gesamtsieg bei der Italien-Rundfahrt.
Der Vorjahressieger Dumoulin (5. der Etappe) und der Franzose Thibaut Pinot (3.) hielten den Schaden noch einigermassen in Grenzen - dies auch dank der Unterstützung von Sébastien Reichenbach. Der Walliser unterstützte seinen Captain Pinot bis in die letzte Steigung hinein.
Simon Yates, der bereits am Vortag Schwächen gezeigt hatte, verlor den Kontakt zur Spitzengruppe bereits vor Froomes Angriff. In der Gesamtwertung fiel der Brite, der seit der 6. Etappe in der Maglia rosa gefahren war, weit zurück. (sda)
Am French Open in Paris hat mit Viktorija Golubic eine vierte Schweizerin den Vorstoss ins Hauptturnier geschafft. Die Zürcherin schlug in der dritten und letzten Runde der Qualifikation die Russin Anna Kalinskaja in drei Sätzen 3:6, 7:6 (7:1), 6:4. Timea Bacsinszky, Belinda Bencic und Stefanie Vögele hatten auf direktem Weg den Einzug ins Tableau geschafft. (pre/sda)
Den Houston Rockets mit dem Genfer Clint Capela fehlt gegen Titelverteidiger Golden State noch ein Sieg zum Einzug in den NBA-Playoff-Final. Sie gewinnen Spiel 5 der Best-of-7-Serie zuhause 98:94. Houston erwischte zwar den klar besseren Start, verspielte bis zur Pause (45:45) aber einen 11-Punkte-Vorsprung. Die Differenz schaffte das Team aus Texas im letzten Viertel, das sie mit 27:22 für sich entschieden.
Trotz dem wegweisenden Sieg im fünften Spiel der Finalserie der Western Conference mussten die Rockets auch einen Dämpfer hinnehmen. Chris Paul musste nach einer überragenden zweiten Hälfte verletzt vom Feld, nachdem er einem Gegenspieler auf den Fuss getreten war. Ob «CP3» für Spiel 6 wieder fit ist, ist unklar. Bis dahin war Paul mit einigen unglaublichen Würfen und insgesamt 20 Punkten, 7 Rebounds und 6 Assists der Mann des Spiels.
Clint Capela war in der Rebound-Statistik mit 3 Offensiv- und 11 Defensiv-Rebounds hinter Draymond Green von Golden State der zweitbeste Spieler der Partie. Dem Romand gelangen zudem 12 Punkte und somit sein 7. Double-Double in den Playoffs. (pre/sda)