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Den Gesundheitszustand zwischen geimpften und ungeimpften Kindern untersuchten US-Forscher.
Im Mai 2017 erschien deren Studie im Journal of Translational Science. Insgesamt waren es 666 Kinder im Alter von 6 bis 12 Jahren. Davon waren 261 ungeimpft und 405 geimpft.
Die Ergebnisse:
• Die Geimpften hatten deutlich häufiger Mittelohrentzündungen, Lungenentzündungen, allergisch bedingte Entzündungen der Nasenschleimhaut und neurologische Entwicklungsstörungen wie Lernbehinderungen, ADHS oder Autismus.
• Die Wahrscheinlichkeit von schweren Erkrankungen mit Klinikeinweisungen ist umso höher, je mehr Impfungen gleichzeitig verabreicht wurden und je früher die Impfungen gegeben wurden.
• Geimpfte Jungen haben ein deutlich höheres Risiko für neurologische Entwicklungsstörungen und allergische Nasenschleimhautentzündungen als geimpfte Mädchen.
• Der einzige erfasste Vorteil der Geimpften war ein selteneres Vorkommen von Windpocken und Keuchhusten.
Die Autoren zeigen sich von den Ergebnissen überrascht und betonen, dass die Studie keinen kausalen Zusammenhang zwischen Erkrankungen und Impfungen beweist. Sie empfehlen deshalb weitere ausführlichere Studien, um die Auswirkungen von Impfungen auf die Gesundheit der Kinder genauer zu erfassen.
Foto: istockphoto.com