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Lenovo ist der weltweit zweitgrösste PC-Hersteller der Welt. Seit Lenovo 2005 das ThinkPad-Geschäft von IBM übernahm, gehört Chinesische Grosskonzern zu den wichtigsten Playern im Hardware-Geschäft. Nun nimmt die Firma den Konsolen-Markt ins Visier.
Das Gerät soll laut heise.de ohne traditionellen Controller ausgeliefert werden. Dafür hat es standardmässig eine Kinect-mässige Kamera, und eine Fernbedienung.
Acht vorinstallierte Spiele sollen von Anfang an für Spass sorgen. Neben einem Kung-Fu-Game, einem Tanz-Spiel, einem Karaoke- und einem Gymnastik-Game liefert Disney ein Englisch-Lern-Spiel für die Konsole. Wie bei Apple werden weitere Games über einen Online-Store vertrieben.
Kaufen soll das Gerät um die 3800 Yuan (knapp 550 Franken). Ein stolzer Preis für eine Spielkonsole, dafür kommt das Ding wenigstens mit einer grossen HD und einem schnellen Chip. Die 2 GB RAM sind im vergleich zu aktuellen PCs nicht überragend, trotzdem schlägt Lenovo damit alle anderen aktuell erhältlichen Konsolen.
Erhältlich ist die Konsole vorläufig nur in China. Ein Import empfiehlt sich wohl nur für Leute mit guten Chinesisch-Kenntnissen. Trotzdem wäre es natürlich toll, wenn wir in Zukunft neben Sony, Nintendo und Microsoft einen vierten grossen Konsolen-Hersteller hätten.
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