Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03576.jsonl.gz/338

Manila - Aus Angst vor einem verheerenden Vulkanausbruch mussten auf den Philippinen fast 50'000 Menschen die Weihnachtstage in Notunterkünften verbringen. Der Mayon rund 360 Kilometer südöstlich von Manila rumpelte bedrohlich und schleuderte Asche-Fontänen in die Luft.
Vom Kraterrand aus lief glühende Lava die Hänge hinunter. Zwar hatte sich der Mayon vorübergehend etwas beruhigt, doch warnte das Vulkan-Institut weiter vor möglichen gefährlichen Explosionen. Im Krater steige noch Magma auf.
"Wenn wir auf die Geschichte des Mayon zurückblicken, stellen wir fest, dass er sich immer wieder für einige Tage beruhigte, bevor er ausbrach", sagte der Vulkanologe Ed Laguerta. Zudem schleudere der Vulkan Lavabrocken in die Luft, die wie Steinlawinen an den Hängen runterkommen. In den Tagen davor hatten die Experten 1200 Explosionen und rund 30 Asche-Fontänen registriert.
Die Dörfer der Geflüchteten liegen in der unmittelbaren Gefahrenzone. Sie könnten bei einem grossen Ausbruch von Lava zugedeckt werden. Die Behörden verteilten Weihnachten besondere Essenspakete, um den Gestrandeten die Situation zu erleichtern.
Der knapp 2500 Meter hohe Mayon ist einer der aktivsten Vulkane der Welt. Seit 1616 ist er etwa 50 Mal ausgebrochen, zuletzt 2006.
Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Webseite importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: <email-pii>