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Einführung von Einfuhrzöllen auf gewissen Produkten seit dem 23. März 2018
Am 8. März 2018 kündigten die USA an, aus Gründen der nationalen Sicherheit neue Einfuhrzölle von 25 % für bestimmte Stahlprodukte und 10 % für bestimmte Aluminiumprodukte einzuführen. Kanada, Mexiko, Australien, Argentinien, Brasilien und die EU waren vorerst provisorisch bis zum 1. Mai von der Anwendung der Schutzzölle ausgenommen. Am 30. April haben die US-Behörden die provisorische Ausnahme für diese Ländergruppe bis am 1. Juni verlängert. Südkorea hat als einziges Land eine permanente Ausnahme für Stahl erhalten. Die seit dem 23. März 2018 erhobenen Einfuhrzölle auf den betroffenen Stahl- und Aluminiumprodukten sind für Importe aus der Schweiz weiterhin anwendbar, da die US-Behörden über das schweizerische Begehren für eine Ausnahme noch nicht entschieden haben. Die Schweiz wird ihre diesbezüglichen Bemühungen fortsetzen.
Unabhängig von diesem Prozess, hat das Weisse Haus das US-Handelsministerium angewiesen, ein Verfahren zu entwickeln, um Ausnahmen für spezifische Produkte von der Anwendung dieser Tarife zu ermöglichen.
Die Fristen und die Formulare zu diesem Verfahren sind verfügbar unter: U.S. Department of Commerce Announces Steel and Aluminum Tariff Exclusion Process