Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03315.jsonl.gz/1483

Rezept für einen Wasseraufguss
Der Pilz wird in einen Behälter mit fest verschliessbaren Deckel gegeben und mit abgekochtem Wasser (das Wasser hat Zimmertemperatur) übergossen.
Dafür nimmt man 200g Chaga auf 1 Liter wasser.
Die Mischung wird für 36 Stunden stehen gelassen, dann wird der Birkenpilz herausgenommen und durch einen Fleischwolf gedreht.
Der so zerkleinerte Pilz wird erneut in den gleichen Behälter mit dem gleichen Mass Wasser gegeben, wo er zuvor gewesen war.
Nun wird die Mischung bei kleinem Feuer auf maximal 45-50° erwärmt, danach wird der Behälter fest verschlossen, verhüllt und für 2 Tage stehen gelassen.
Danach muss der Aufguss nur noch durch ein feines Sieb oder Käsetuch gefiltert, in ein Glas gefüllt und zur Lagerung in den Kühlschrank gestellt werden.
Den Chaga-Aufguss trinkt man einen Monat lang drei Mal täglich in einer Menge von jeweils 100g. Daraufhin wird eine Pause von 10 Tagen eingelegt, um den Vorgang danach zu wiederholen.
Verwendung der Traditionellen Medizin
Im Haushalt werden verschiedene Aufgüsse und Absude aus Chaga zubereitet. Bei Erkrankungen des Magen-Darm-Traktes einschliesslich Magengeschwüren wird folgender Aufguss angewandt:
100g Chaga wird mit warmen Wasser übergossen und für 3-4Stunden stehen gelassen.
Danach wird er Pilz zerkleinert oder durch den Fleischwolf gedreht, mit 500ml warmen Wasser übergossen und auf 40° erwärmt.
Die Mischung wird für zwei Tage stehen gelassen, anschliessend ausgepresst und in den so erhaltenen Aufguss kommt das Wasser hinzu, in welchem der Pilz anfänglich eingeweicht worden war.
Von diesem Aufguss wird eine halbe Stunde vor den Mahlzeiten drei Mal täglich ein Glas getrunken.
Er kann bis zu 4 Tage lang gelagert werden.
Bei Tumoren im Bereich des kleinen Beckens wird der Aufguss als Mikroeinlauf verwendet, wobei 50-100g des Aufgusses bei jeder Prozedur verwendet werden.
Um Darmverstopfungen zu vermeiden( der Aufguss besitzt bindende Eigenschaften), sollte die Ernährung bei einer Behandlung mit Chaga ausschliesslich aus Milchprodukten, Gemüse, Getreidesorten, Kleie, viel Karotten und Kohl bestehen. Fette Butter, geräucherte Dauerware sind ausgeschlossen – vor allem Konservennahrung.
Bei Wasseransammlungen im Körper wird der gleiche Aufguss verwendet, jedoch der zweifachen Stärke, daher auf 500 ml Wasser kommen 200g Birkenpilz. Dabei halbiert sich die Einnahmenmenge – es werden drei Mal täglich jeweils 100ml Aufguss eingenommen.
Es ist ausserdem sehr nützlich, dem fertigen Chaga-Aufguss eine Knöterichtinktur beizugeben, welcher über eine adstringierende Wirkung verfügt.
Bei Magen- und Darmkrebs wird in der Volksmedizin folgendes Mittel angewandt:
1 Teelöffel Knöterichwurzeln vermischen mit 250ml heissem Wasser übergiessen und in einer Thermopane 10-12 Stunden lang stehen lassen.
Danach wird der Aufguss ausgefiltert und drei Mal täglich vor den Mahlzeiten jeweils ein Esslöffel eingenommen.
Zum gleichen Zweck kann man auch folgenden Aufguss zubereiten:
Man nimmt drei Esslöffel der Mischung aus Chaga und Knöterich, übergiesst sie mit 0.5 Liter Vodka und lässt es für zwei Wochen in einem dunklen Glasbehälter stehen, wobei die Mischung gelegentlich zu schütteln ist.
Die Einnahme gleicht dem vorangehend genannten Aufguss. Die Einnahme darf bis zu fünf Mal pro Tag erhöht werden.
Bei bösartigen Tumoren im Kehlbereich wird Inhalieren vorgeschrieben.
Bei leichten Entzündungsprozessen tritt eine Besserung nach einigen Behandlungen ein.
Bei Krebserkrankungen müssen mindestens zehn Behandlungen im Laufe einer Kur durchgeführt werden.
Für das Inhalieren werden 49g Befungin-Extrakt auf 200ml Wasser verwendet.
Nur bei chronischer Kolitis und chronischer Dysenterie wird die Einnahme nicht empfohlen.
In den anderen Fällen hilft der Chaga-Pilz dem Menschen immer, eine Krankheit zur bewältigen.