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Beschreibung
Mit dem Urin Verfälschungstest Kreatinin kann überprüft werden, ob eine Urinprobe zur Drogenanalyse verfälscht wurde. Anhand einer einfach durchzuführenden Urinprobe und dem Abgleich mittels einer Farbskala, kann eine allfällige Urin Manipulation ermittelt werden.
Bei einer Verfälschung wird eine Urinprobe absichtlich manipuliert, um Testergebnisse zu verfälschen und zu verändern. Die Verwendung von Verfälschungsmitteln wird oft genutzt, um ein falsch-negatives Ergebnissen in Drogentests herbei zu führen. Dies geschieht, indem der Test manipuliert und/oder die im Urin vorhandenen Substanzen zerstört werden. Eine Verdünnung des Urins kann ebenfalls dazu führen, dass falsch-negative Testergebnisse herbeigeführt werden können.
Eine der besten Methoden um eine Verfälschung oder Verdünnung nachzuweisen besteht darin, bestimmte Urineigenschaften,
wie z. B. Kreatinin, der pH Wert sowie die spezifische Dichte zu bestimmen und das Vorhandensein von Nitrit, Glutaraldehyd und
Oxidantien/Pyridiniumchlorochromat im Urin nachzuweisen.
Testindikatoren Urin Manipulationstest
Kreatinin (CREA): Kreatinin ist ein Abfallprodukt des Kreatin und eine Aminosäure, die im Muskelgewebe enthalten und im Urin vorhanden ist. Der Konsum von sehr hohen Mengen Flüssigkeiten wie bspw. Wasser oder Tees kann zur Ausschwemmung der Drogenabfallprodukten führen. Kreatinin und spezifische Dichte sind daher zwei Methoden, um auf Verdünnung und Ausschwemmung zu testen, welches die beiden häufigsten Mechanismen sind, um Drogentests zu manipulierne. Niedrige Kreatininwerte oder geringe Dichte können ein Hinweis auf verdünnten Urin sein.
Nitrit (NIT): Mit dem Test auf Nitrit kann eruiert werden, ob dem Urin zusätzliches Verfälschungsmittel beigefügt wurde. Urin sollte keine Nitritspuren enthalten. Positive Resultate indizieren generell die Anwesenheit eines zugefügten Verfälschungsmittels.
Glutaraldehyd (GLUT): Verfälschungsmittel können Glutaraldehyd enthalten, damit wird erreicht, dass das in einigen Immunassays verwendete Enzym zerstört wird, was zu falschen Drogenresultaten führen kann. Glutaraldehyd ist ebenfalls nicht Bestandteil von natürlichem Urin. Ein Nachweis von Glutaraldehyd in einer Urinprobe weist daher im Allgemeinen auf eine Verfälschung hin.
pH Wert: Mit dem pH Wert wird der Nachweis von saurer oder basischer Verfälschungsmittel im Urin eruiert. Normale pH Werte sollten in dem Bereich von 4,0 – 9,0 liegen. Werte ausserhalb dieses Bereichs können darauf hindeuten, dass die Probe manipuliert wurde.
Spezifische Dichte (SG): Anhand der spezifischen Dichte wird der Urin auf eine Probenverdünnung getestet. Abweichende Werte der Norm weisen auf eine Verdünnung des Urins hin.
Oxidantien/Pyridiniumchlorochromat (OXI/PCC): Getestet werden oxidierende Reagenzien wie zum Beispiel Bleichmittel oder
Wasserstoffperoxid. Pyridiniumchlorchromat ist ein häufig benutztes Fälschungsmittel. Der natürliche menschlich Urin enthält keine
Oxidantien oder PCC.