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Der Genolier-Verwaltungsratsdelegierte Antoine Hubert und der französische Unternehmer Michel Reybier wollen die Zukunft der Spitalgruppe entscheidend mitbestimmen. Sie halten neu die Mehrheit des Unternehmens und haben deshalb ein Kaufangebot unterbreitet.
Die beiden Investoren halten zusammen 55 Prozent des Aktienkapitals des Unternehmens. Die Beteiligung der Aktionärsgruppe überschreitet damit den börsengesetzlichen Grenzwert von einem Drittel, was die Pflicht auslöst, ein öffentliches Kaufangebot zu machen. Die von beiden Investoren kontrollierte Holdinggesellschaft Medical Research Services & Investments (MRSI) hat deshalb ein Kaufangebot von 19 Franken je Aktie angemeldet.
Der Angebotspreis für die Gruppe Genolier Swiss Medical Network entspreche einer Prämie von rund 7,7 Prozent gegenüber dem volumengewichteten Durchschnittskurs der letzten 60 Börsentage, schreiben Hubert und Reybier in einer Medienmitteilung am Donnerstag. Dies entspreche demselben Preis, den sie selber für Genolier-Aktien bezahlt haben.
Hubert und Reybier wollen mit dem Kauf das Aktionariat Restrukturieren und die Entwicklung der Westschweizer Privatklinikgruppe in der Schweiz und Europa vorantreiben. Das Angebot ermögliche jenen Aktionären das Unternehmen zu verlassen, die den eingeschlagenen Weg nicht mitgehen wollen, so die Investoren.
Der Übernahme geht ein langer Streit zwischen Antoine Hubert und anderen Aktionären voraus. Ende September wurde der Zwist als beendet erklärt.