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04. Mars 2019
Bereits in seinem Langfilm-Debut À bout de souffle (1959) bedient sich Jean-Luc Godard zahlloser Aneignungen aus der Filmgeschichte, deren Kenntnis er sich nicht zuletzt als leidenschaftlicher Cineast und gefürchteter Kritiker der Cahiers du cinéma erarbeitet hatte.
In Clamart-Meudon-Val-Fleury, 7 km südwestlich von Paris gelegen, lassen sich Sophie Taeuber-Arp (1889–1943) und Hans Arp (1886–1966) in den Jahren 1927 und 1928 nach den Planungen von Taeuber-Arp ein Atelier- und Wohnhaus errichten. Das Haus stellt ein starkes architektonisches Statement des Künstlerehepaares dar.
In den meisten Religionen wird Licht mit Manifestationen des Göttlichen in Verbindung gebracht. Auch die christliche Architektur machte sich seit ihren Anfängen die Effekte des dynamischen, in das Gebäude einfallenden Tageslichts zunutze, um spezifische Emotionen bei den Gläubigen hervorzurufen.
Im 17. und in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts bildete sich in und um Paris eine neue Kultur des Interieurs heraus, vor allem in den Wohnbauten der Oberschicht. Dabei entstanden Raumgefüge und Ausstattungen, die sich in Repräsentationsbauten der Aristokratie auf längere Zeit etablierten und vom aufstrebenden Bürgertum in ganz Europa übernommen wurden.