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Ein Betrag von 5 Millionen Schweizer Franken (5,44 Millionen US-Dollar) wird dazu beitragen, die schwierige humanitäre Situation zu bewältigen, die dazu geführt hat, dass mehr als 5,3 Millionen Menschen ihre Heimat verlassen haben.
Dieser Inhalt wurde am 04. Oktober 2023 um 11:31 Uhr veröffentlicht
Keystone-SDA
Nach den Auseinandersetzungen, die am 15. April im Sudan begannen, habe sich die ohnehin prekäre humanitäre Lage weiter verschlechtert, teilte das Schweizer Außenministerium am Mittwoch mit. Die Kämpfe weiteten sich von der Hauptstadt Khartum auf andere Gebiete aus.
Diejenigen, die in die Nachbarländer flohen, reisten hauptsächlich in den Tschad, nach Ägypten und in den Südsudan.
Das Ministerium sagte, dass die von der Schweiz zusätzlich bereitgestellten fünf Millionen Franken dazu verwendet werden sollten, auf den enormen Anstieg des humanitären Bedarfs im Sudan und in den betroffenen Nachbarländern zu reagieren.
+ Mehr über die Sudan-Tragödie im Inside Jennifer-Podcast
Insbesondere ermöglicht dieses Budget die Finanzierung von bis zu 500.000 Schweizer Franken für die Aktivitäten der dem norwegischen Flüchtlingsrat angeschlossenen NGO im Sudan. Darüber hinaus wird dem Büro der Vereinten Nationen für die Koordinierung humanitärer Angelegenheiten (OCHA) eine Million Schweizer Franken zur Finanzierung von Projekten lokaler und internationaler NGOs sowie von UN-Organisationen zur Verfügung gestellt.
Das Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen und das Internationale Komitee vom Roten Kreuz erhalten jeweils eine Million Schweizer Franken zur Finanzierung ihrer Projekte im Südsudan.
Im Tschad beteiligt sich die Schweiz mit 1,5 Millionen Franken an Aktivitäten verschiedener Organisationen der Vereinten Nationen.
Insgesamt beläuft sich der finanzielle Beitrag der Schweiz für 2023 zur Bewältigung der Krise im Sudan und den Nachbarländern derzeit auf über 45 Millionen Franken.
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