Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03445.jsonl.gz/1639

I did it! My 2nd Ironman distance race and it was Challenge Roth, one of the must-do Ironman distance races in the world.
The swim in the channel worked very well for me. After a (usual) rough start, the field was spread out after about 400 meters. Quickly, I found my rhythm and I was pleased to notice that I regularly overtook other swimmers. As every swim cap was marked with the start time, I was pleased when I could see a swimmer next to me with 5, 10 or more minutes start time before mine… This motivation kept me going well. After the 3.8 km, I felt that I could swim longer, if required…
The bike course is 2 laps of 90 km each, with many rolling hills. As I am not the fastest in climbing hills, I liked this terrain, especially the downhills. On the first lap, I was riding fast and I had to keep the pace a bit back to avoid burning all energy too early. The highlight was Solarer Berg, being known for the Tour-de-France atmosphere with the many spectators cheering bike riders on. I decided to enjoy this moment on this slight hill, with less than a meter of free space to my left and right side…
During the second lap, the wind picked up. The combination of the time into the race and the wind made my second lap a bit slower. Nevertheless, I finished the bike leg in my anticipated time below 6 hours for the 180 km.
So my run started at 3 pm with the sun burning the strongest of the day. Thanks to a reconnaissance training weekend earlier, I knew that the run requires a lot of mental strength: More than half of the marathon is along the Rhein-Mainau channel, being straight, looking the same wherever you are along the channel. Luckily, the run stretch has a loop at both ends along the channel. In between, there is a “harbour” with many spectators. I divided the marathon distance into smaller segments between these landmarks. This allowed me to focus on the next milestone during the race. Towards the end, my carve muscles signaled signs of cramping. As I changed my nutrition to coke after 15 km, I ate less than I probably should have taken. I continued running but I was hoping that I will not have to stop with a cramp. Luckily, at km 40, Eva, Oli, Martin and his girl friend were cheering me on in Roth. I was very pleased they were there. For the next kilometre, my thoughts were still with this positive surprise and kept me forgetting the risk of a cramp. A few hundred meters before entering the station to finish the race, a spectator told me “Nearly there, now enjoy the last part of your race finishing in the stadium”. The stadium was full of spectators, my name was announced by the speaker and I did follow the advise I just got, enjoying this long race in this fantastic atmosphere.
I am pleased that this race went well. During my 6 month preparation phase, I had one ski-accident and a bike-accident, resulting in my training interrupted twice. Most important was that I was ready on race day to perform this endurance race. Especially the 4 weeks of many hard and long trainings before the race gave me good confidence that I was ready for this challenge! Thank you Matthias for the training plans and advise that prepared me for race day, July 17, 2106!
Einmal mehr habe ich wieder die Termine der diesjährigen Seeüberquerungen auf dem Zürichsee zusammengetragen. Die Saison startet anfangs Juli mit der Stadtzürcher Seeüberquerung und endet am 31. August mit der Zolliker Seeüberquerung.
Die Seetemperaturen spielen eine wichtige Rolle, ob die Veranstaltungen durchgeführt werden können. Daher werden alle Termine von den Veranstaltern erst kurz vor der Durchführung bestätigt oder im ungünstigen Falle abgesagt
Alle mir bekannten Termine auf dem Zürichsee sind hier ersichtlich und werden regelmässig aktualisiert. Diese Termine können auch direkt auf Deinem Kalender abonniert oder einmalig importiert werden.
Am 8. Dezember war es endlich soweit: Nach 7 Monaten Vorbereitung fiel am Ironman Western Australia (IMWA) der Startschuss zu meinem bisher längsten Rennen über die Ironman-Distanz.
Vor dem Start
In der Woche vor dem Start in welcher wir bereits in Busselton waren, machten wir uns mit der Umgebung, Klima, Zeitzone, Wind und Temperaturen vertraut. Letztere hatte ich anders erwartet und die wenigen gepackten warmen Kleider wurden sehr wichtig! Anstelle der heissen Sommertemperaturen betrugen die Morgentemperaturen in den ersten zwei Tagen jeweils knapp 10°C. Im Jahr zuvor waren am IMWA mit Temperaturen von 35°C leicht andere Voraussetzungen…
Wegen einem Hai-Alarm war der Strand beim Busselton Jetty (= Schwimmstart) am Montag geschlossen. Diese Warnung wurde zum Glück nach einem Tag wieder aufgehoben. Somit stand auch aus dieser Perspektive nichts mehr im Weg für den Start am Sonntag.
8. Dezember 2013, Race day
Um 3 Uhr ging der Wecker los. Der letzte Countdown zum Start um 05:45 Uhr hat begonnen. Nach dem Frühstück noch ein letzter Check ob der Chip sitzt, die Uhr bereit ist, etc. Danach ging es von unserer Unterkunft die Strecke von ca 400 m zur Wechselzone. Diese kurze Distanz war vor und nach dem Rennen definitiv ein grosser Vorteil!
Das Wetter zeigte sich ebenfalls von der besten Seite: Die Temperaturen waren für maximal 24°C prognostiziert. Am morgen hatte es so gut wie kein Wind. Dieser sollte erst gegen Mittag einsetzen. Somit herrschten die besten Voraussetzungen von dieser Seite!
Da die Profis um 05:30 und 05:35 Uhr starteten, blieb uns nur 10 Minuten Zeit um in’s Startgelände zu gelangen und einzuschwimmen. Das genügte jedoch problemlos. – Und so stand ich also am Start meines ersten Ironman. Da neben mir noch ca 1600 andere Teilnehmer starteten, nahm ich mir vor, aussen rechts zu schwimmen. Damit wollte ich sicherstellen, dass ich nicht eingeklemmt werde und von möglichst wenig “Querschwimmern” beeinträchtig werde. Der Start verlief bestens. Ich konnte mein Plan bestens umsetzen und fand schnell meinen Rhythmus. Beim Wendepunkt bei 1,9 km gab es den vorauszusehenden Effekt, dass jeder möglichst nahe an den total 3 Wendebojen vorbei schwimmen will. Die rund 5 Minuten im Bereich der Wendeboje waren dann auch anstrengend und unruhig. Kurz darauf ging das Feld aber wieder in die Breite und ich hatte wieder genügend Platz um die zweite Hälfte in Angriff zu nehmen. Nach einer Stunde und 16 Minuten war ich bereits wieder aus dem Wasser, 4 Minuten schneller als erwartet. Praktisch gleichzeitig hatte auch Belinda das Schwimmen absolviert.
Die Bike-Strecke von 180 km ist in 3 Runden à 60 km aufgeteilt und flach. Ich hatte mir vorgenommen, die ersten 120 km defensiv, die letzten 60 km leicht schneller zu fahren. Dieser Plan ging perfekt auf. Die dritte und letzte Runde war darum in mehreren Aspekten die schönste: Dank dem erhöhtem Tempo machte ich sehr viele Plätze vorwärts und wurde dabei lediglich von einer einzigen Person überholt. Für dieses Finale hatte zusätzlich auch noch der Wind eingesetzt. Am meisten spürte ich dies als ich zum ersten Wendepunkt entlang der Küste fuhr: Mit 42 km/h düste ich auf die Wende zu um nach der 180° Wende mit gemächlichen 24 km/h gegen den Wind zu kämpfen… – Erleichtert erreichte ich in 5:57 die Wechselzone, womit ich auch mein zweites Ziel, die Bike-Strecke unter 6 Stunden erreichte.
Ich war gespannt, wie ich den Marathon starten werde und wie sich die 42 km nach einem über 7-stündigen Aufwärmen anfühlen wird. Der Start verlief sehr gut und ich fühlte mich bestens. Die vielen Koppeltrainings über die letzten 7 Monate haben sich sehr positiv ausgewirkt. Danke Coach! Mit der Verpflegung (alle 30 Minuten ein Gel) musste ich vom Plan abweichen: Die Einnahme der Gels war im Lauf unangenehm. Diese fühlten sich für mich im Mund “trocken” an. So musste ich auf das Angebot der vielen Verpflegungsposten des Veranstalters “ausweichen”. Dabei gab es für uns Europäer auch ungewohnte Angebote: Jelly Beans, Vegemite oder Wasser-Melonen hatte ich auf Europäischen Triathlons noch nie gesehen. Da ich Wassermelonen sehr gerne habe, versuchte ich mich damit zu verpflegen. Mein Magen hatte damit keine Probleme.
Bei Kilometer 30 musste ich meine Geschwindigkeit abrupt reduzieren: Eine riesige Blase war an meiner kleinen linken Zehe geplatzt. Der nächste Sanitätsposten war nur einige hundert Meter entfernt. Dort angekommen musste ich 2-3 Minuten warten, bis der Arzt wieder zurück war und sich meiner Zehen annehmen konnte. In dieser Wartezeit konnte ich wenigstens meine Schuhe ausziehen und mich am Verpflegungsposten nebenan in Ruhe mit Wassermelonen verköstigen. – Die geplatzte Blase war schnell verbunden. Auch die rechte kleine Zehe, welche bereits bedrohlich angeschwollen war, hatte der Arzt ebenfalls mit Pflaster geschützt. So konnte ich nach ca 8 Minuten Unterbruch wieder auf die Laufstrecke um die letzten 10 km in Angriff zu nehmen. Erfreulicherweise war ich sehr schnell wieder im Rennen. Die Blase war schnell vergessen und ich fühlte mich sehr gut und erstaunlicherweise frisch. So war auch die letzte Runde im Lauf davon geprägt, dass ich viele Läufer überholen konnte. Das war ein beflügelndes Erlebnis! 3 km vor dem Ziel platzte dann auch noch die Blase an der rechten Zehe. Da diese bereits mit Pflaster geschützt war, verzichtete ich auf einen weiteren Stop, denn ich hatte nur noch eines im Sinn: Die Ziellinie nach total 226 km mit einem grossen Freudensprung zu überqueren. Dort wurde ich nach 12 Stunden und 28 Minuten mit den obligaten Worten “Markus, You are an Ironman” begrüsst. Ich war sehr glücklich, dass ich meinen ersten Ironman erfolgreich und ohne nennenswerte Probleme finishen konnte. Dass ich auch alle meine Zeitvorstellungen unterbieten konnte war ebenfalls eine grosse Befriedigung.
Auch Belinda verlief das Race sehr gut. Sie konnte ihren 5. Ironman ohne Zwischenfälle mit einer neuen Personal Best Zeit abschliessen. – Im Ziel überraschte ich Belinda mit einem Heiratsantrag. Die Strapazen der letzten 12 Stunden waren sofort vergessen und sie antwortete mit einem klaren JA. Durch den grossen Applaus der Zuschauer und Volunteers kam es uns vor, als ob wir den Ironman gewonnen hätten! Die Volunteers wollten uns zu diesem Ereignis spontan Champagner anbieten. Leider gab es aber nur Wasser, Gatorade und andere Softdrinks. Das war auch besser so, denn der Champagner wäre uns nach diesem 12-stündigen Sonntagsausflug nicht gut bekommen…
Der Tag nach dem Rennen
Belinda und ich hatten uns beide sehr gut erholt. Wir hatten keine nennenswerte Schmerzen. Einzig meine Zehen weigerten sich, bereits wieder in Schuhe eingepackt zu werden.
Am Montag Abend wurde der Abschluss mit dem Award Dinner gefeiert. Wie bereits die Welcome Party am Freitag war auch der Abschluss perfekt organisiert. Da können sich die europäischen Organisatoren ein Vorbild nehmen.
In der Zwischenzeit sind wir bereits wieder zurück in der kalten Schweiz. A propos Temperaturen: Die Temperaturen in Perth waren eine Woche nach unserem Wettkampf mit 42°C etwas wärmer als die 24°C vom 8. Dezember…
Dieses Wochenende finden die ersten Seeüberquerungen auf dem Zürichsee statt, sofern das Wetter die Bedingungen dazu ermöglicht. Aktuell sind die Seetemperaturen knapp über den geforderten 20°C.
Nachdem die Stadtzürcher Seeüberquerung vom 4. Juli auf die nächste Woche verschoben wurde, haben die Zolliker und die 2,1 km lange Überquerung Meilen – Horgen am Sonntag, 8. Juli die Chance, die Saison auf dem Zürichsee zu “eröffnen”.
Eine Liste aller mir bekannten Termine auf dem Zürichsee sind hier ersichtlich und werden regelmässig aktualisiert. Diese Termine können auch direkt auf Deinem Kalender abonniert oder einmalig importiert werden.
Seeüberquerungen 2011 auf dem Zürichsee – Start mit Meilen-Horgen und Kilchberg-Zollikon
Die Saison der Seeüberquerungen am Zürichsee startet dieses Wochenende mit gleich zwei Veranstaltungen. Die erste Überquerung ist von Meilen nach Horgen, bei welcher die Schwimmer ab 9 Uhr die 2,1 km lange Strecke in Angriff nehmen.
Eine halbe Stunde später, um 9:30 Uhr startet beim Mönchhof in Kilchberg die 42. Zolliker Seeüberquerung die 1,8 km lange Strecke ans rechte Zürichseeufer.
Die aktuelle Seetemperatur bei der Seepolizei Oberrieden liegt etwas über 20° womit die Chancen für eine Durchführung gross sind. Da die Temperaturen auf dem See sehr unterschiedlich sind, entscheided schlussendlich jeder Veranstalter anhand der lokalen Bedingungen.
Die Vorbereitungen zur aktuellen Saison sind schon voll im Gange. Für dieses Jahr habe ich mir zwei 70.3 Ironman vorgenommen: Am 14. Mai geht es in Mallorca an den Start. Und am 5. Juni starte ich zum 5. mal in Rapperswil. Ebenfalls werde ich zum 100-jährigen Jubiläum der IBM am Firmentriathlon teilnehmen.
Im Rahmen der Planung habe ich wieder die Termine der Seeüberquerungen 2011 herausgesucht sowie andere Triathlon Highlights in den Kalender meines Blogs aufgenommen. Bei den Seeüberquerungen des Zürichsees habe ich bis auf die Veranstaltung Meilen-Horgen zu allen mir im 2010 bekannten Events die Termine für dieses Jahr eingetragen.
Nachdem dieses Wochenende die meisten Seeüberquerungen wegen der voresehenen starken Regenfälle und somit erwarteten Reduzierungen der Temperaturen abgesagt wurden, wurde auch das Limmatschwimmen wegen Hochwassers um eine Woche verschoben.
Gleich 5 Seeüberquerungen über den Zürichsee sind für dieses Wochenende geplant. Heute morgen habe ich noch die 24. Küsnachter Seeüberquerung in die Agenda aufgenommen, welche bisher fehlte. Viele Überquerungen werden nur durchgeführt, falls die Wassertemperatur mindestens 20°C beträgt. Mit den tieferen Temperaturen und den Niederschlägen, welche für morgen und Freitag angesagt sind, könnte sich die Temperatur nahe an die Grenze bewegen. Die positive Seite: Falls ein Termin am Sonntag nicht durchgeführt würde, gibt es immer noch 2 Alternativen… – Abgesehen davon, mit den morgigen Niederschlägen könnte sich die Distanz um einige Zentimeter verlängern…
Heute morgen waren wir wieder früh am Schwimmen zwischen Oberrieden und Thalwil. Die Stimmung, welche der See um 06:20 Uhr bietet ist immer wieder atemberaubend. Dazu kommt, dass das Wasser zu dieser Zeit normalerweise sehr ruhig ist. Wer noch nie früh morgens im See schwimmen war, sollte es unbedingt versuchen. Achtung: Es ist ansteckend und wir somit nicht das letzte mal sein…