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Wie die Union zur Förderung von Oel- und Proteinpflanzen (UFOP) mit Verweis auf Daten des Statistischen Bundesamtes (Destatis) mitteilt, stiegen die betreffenden Importe 2015/16 im Vergleich zum Vorjahr um 700'000 t oder gut 14% auf 5,4 Mio. t.
Die grösste Menge kam traditionell aus anderen EU-Ländern, wobei deren Anteil aber auf 86 % schrumpfte. Dabei wurden etwa 1,7 Mio. t Raps aus dem Hauptlieferland Frankreich bezogen, das entsprach 31% der gesamten Importe und einer Steigerung gegenüber dem Vorjahr um rund 12%. Zweitwichtigstes Lieferland war Polen mit etwa 800'000 t oder einem Anteil von 14%.
Ausserdem verdoppelten sich die Einfuhren aus den Niederlanden, der Nummer drei, auf die Rekordmenge von 672'500 t Raps, wobei es sich hierbei vor allem um Drittlandsware handelte. Aus Australien, dem wichtigsten Lieferanten unter den Drittstaaten, kamen 636'000 t Raps. Auch diese Menge war die höchste aller Zeiten.