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In Indien begegnet der Autor einem hohen Meister der "Weißen Bruderschaft". Tief beeindruckt von dessen Persönlichkeit, bittet er diesen, ihn als Schüler anzunehmen.In den folgenden Jahren durchläuft er in einem Kloster der Weißen Bruderschaft im Himalaya alle Stufen der Einweihungen, bis er schließlich der letzten schweren Prüfung gegen- übersteht, die ihn zur Meisterschaft führt.Seine Erfahrungen aus dieser Zeit sind spannend zu lesen und vermitteln einen lebendigen Eindruck von Wesen und Bedeutung dieser legendären Gemeinschaft für die spirituelle Entwicklung der Menschheit.
Summary
Der Name unseres Autors ist unbekannt. Das Wenige, was wir über
sein Herkommen und seine Jugendjahre wissen, erhellt aus dem,
was er in seinem Buch über sich preisgibt. Als Gardeoffizier
im Krieg 1870/71 schwer verwundet, hält ihn nichts mehr in
Deutschland zurück; er verläßt seine Heimat für
immer. Ausgedehnte Reisen führen ihn bis nach Indien, wo
er englische Freunde besucht, die am Fuße des Himalaya ein
fürstliches Anwesen bewohnen. Hier wird seine offene Beinwunde
unter den Händen eines indischen Dieners völlig geheilt.
Dieser gehört der Weißen Bruderschaft an und ist ihm
mit Vorbedacht zugesellt, um ihn auf den geistigen Pfad zu leiten.
Er ist es auch, der die Begegnung mit dem höchsten Meister
herbeiführt. Tief angerührt von dessen Persönlichkeit
bittet der »Eremit« um Aufnahme in das Kloster der Bruderschaft
und unterwirft sich den strengen Regeln einer jahrelangen Schulung.
Was er über alle bis zur Meisterschaft zu bewältigenden
Stufen zu berichten hat, ist erstaunlich und im höchsten
Grade belehrend. Es sind die Prüfungen, die alle Eingeweihten
durchstehen müssen, doch werden sie hier in so einfacher
und nüchterner Weise beschrieben, daß niemand, trotz
mancher phantastisch anmutender Tatsachen, an der Wahrheit der
außerordentlichen Begebenheiten zweifeln kann.
Nach erlangter Reife wird der Eremit, nun selbst ein Meister,
in die Welt geschickt und läßt sich, unerkannt von
seiner Umgebung, als bescheidener Farmer in den Südstaaten
nieder.
Die »Mitteilungen des Eremiten« sind erstmalig in unregelmäßigen
Fortsetzungen in einer deutschsprachigen Zeitschrift und später
in Buchform erschienen. Die vereinzelten Exemplare, die nach Europa
gelangten, wurden in esoterischen Kreisen hochgeschätzt und
als besondere Kostbarkeit gehütet. Der Verlag ist glücklich,
das ungewöhnliche Werk nunmehr der deutschen Leserschaft
in die Hand geben zu können.