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Die 800-m-Olympiasiegerin Caster Semenya verliert vor dem Internationalen Sportgerichtshof (CAS) ihren Fall gegen die IAAF. Semenya muss ihren Testosteronwert reduzieren, um wieder starten zu können.
Der Internationale Leichtathletikverband IAAF will für Läuferinnen, die auf Distanzen von 400 m bis eine Meile starten, einen Testosteron-Grenzwert von fünf Nanomol pro Liter einführen. Frauen, die wie Semenya höhere Werte aufweisen, sollen diesen durch die Einnahme von Hormonpräparaten dauerhaft senken. Für die IAAF ist dies eine Massnahme, den fairen Wettbewerb zu garantieren. Semenya erachtete das als Akt der Diskriminierung ihrer Weiblichkeit. Der CAS stützte nun die Regeln der IAAF.
Dieser Entscheid des CAS gilt als Überraschung. Möglicherweise bedeutet er das Karrierenende von Semenya.
Die 800-m-Läuferin kann den Entscheid nicht nachvollziehen. Sie reagiert auf Twitter wie folgt: «Manchmal ist es besser, mit keiner Reaktion zu reagieren.»
SDA