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Associations of Star Alliance Pilots (ASAP) Konferenz
Medienmitteilung der AEROPERS-SwissALPA vom 11. Oktober 2013
In den vergangenen zwei Tagen ist der Verband der Piloten der Star Alliance Airlines (ASAP) in Washington D.C., USA zusammengekommen. Die Star Alliance ist ein Zusammenschluss von weltweit 28 Fluggesellschaften, die ihre Flüge gemeinsam vermarkten. Die ASAP setzt sich aus Vertretern der jeweiligen Pilotenvertretungen zusammen und bündelt so die Interessen von rund 50000 Piloten in der Star Alliance.
Neben Vorträgen und Experteneinschätzungen zur weltweiten Entwicklung der Aviatikbranche wurden auch die verschiedenen Standards der Arbeitsbedingungen, Kranken- und Altersvorsorge diskutiert. Besonders kritisch wird die Entwicklung der Leihpiloten, im speziellen bei Ryanair, Easyjet und Norwegian beobachtet, und die Teilnehmer der ASAP-Konferenz haben folgenden Grundsatz zur Beschäftigung von Piloten beschlossen:
«Unabhängig ob festangestellt oder befristet, sollen alle Piloten, die im kommerziellen Verkehr einer Fluggesellschaft oder deren Konzerngesellschaften tätig sind, im Rahmen eines gültigen Gesamtarbeitsvertrages (GAV) angestellt sein. Dieser soll von einer anerkannten Pilotenvertretung mit der Fluggesellschaft, welche die Flugbetriebserlaubnis (AOC) hält und die operationelle Verantwortung trägt, ausgehandelt worden sein. Als Konzerngesellschaften werden alle Firmen, die unter direkter, indirekter oder gemeinsamer Kontrolle der Fluggesellschaft stehen, angesehen.»
Der Vorsitzende aller Star Alliance-Piloten, Captain Ron Abel von United Airlines bekräftigt: «Der Austausch und die Diskussionen untereinander sind, insbesondere im Hinblick auf die stetig steigenden Belastungen und den Druck auf das Personal, ungemein wichtig und wertvoll.»
«Wir bündeln gemeinsame Ressourcen und können Erfahrungen nutzen, um kommende Herausforderungen zu bewältigen», ergänzt Kilian Kraus, Vizepräsident der AEROPERS.