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Der "Einheimische" Philipp Kohlschreiber gewinnt das Turnier vor seiner Haustüre und Kei Nishikori rückt auf Platz 4 vor dank seinem Sieg an den Citi Open.
Philipp Kohlschreiber, der in Kitzbühel wohnt, fuhr jeden Tag mit dem Fahrrad zum Tenniscenter und am Schluss mit der Siegertrophäe auch wieder nach Hause. Kohlschreiber ist der erste Deutsche der Open Era der die Generali Open in Kitzbühel gewinnen kann.
In einem packenden Finale schlägt er den Franzosen Paul-Henri Mathieu mit 2:6, 6:2, 6:2. Der Deutsche ist in diesem Jahr bereits der 17. Spieler über 30 der einen ATP-Titel gewinnt. Sein letzter gewann er letztes Jahr in Düsseldorf. Kohlschreiber verlor im letzten Jahr das Finale und war sichtlch erleichtert und froh, dass er immer noch ATP-Finals gewinnen kann.
Kei Nishikori, welchem an den Citi Open in Washington bereits eine Revanche gegen Marin Cilic gelang, rückt einen Platz vor und überholt Stan Wawrinka. Der Japaner schlägt im Final den Lokalmatadoren John Isner in drei Sätzen mit 4:6, 6:4, 6:4.
Es ist bereits der 10. ATP-Titel für Kei Nishikori und ein wichtiger um zu zeigen, dass er für sein grosses Ziel, die US Open, bereit ist. Nishikori welcher schon lange in Bradenton, Florida wohnt und trainiert, fühlt sich in Amerika sichtlich wohl.
Der Tour-Tross zieht nun weiter nach Toronto an den Rogers Cup, an welchem Roger Federer in diesem Jahr fehlen wird. Federer wird in Cincinnati wieder dazustossen und geniesst noch etwas seinen 34. Geburtstag. Der Rest ist aber dabei und wird, wie Nishikori, zeigen, dass sie für die US Open-Tour bereit sind.