Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03295.jsonl.gz/2505

Die Daten zeigten klinische Fortschritte in der Messung der Krankheitsaktivität und des Fortschreitens der Behinderung bei schubförmiger und progredienter multipler Sklerose (MS) durch die Erforschung neuer Endpunkte und genauerer Überwachungsmethoden, heisst es weiter.
Dabei könne Ocrevus das Fortschreiten der Behinderung unabhängig von der Schubaktivität verglichen mit dem Präparat Rebif (Interferon-beta 1a) der Konkurrenten Merck und Pfizer signifikant reduzieren. Der Effekt sei vor allem bei Patienten beobachtet worden, die ein erhöhtes Risiko für einen fortschreitenden Krankheitsverlauf hatten.
Konkret habe die Behandlung mit Ocrevus das sogenannte Pira-Risiko nach 12 und 24 Wochen um 25% beziehungsweise 23% reduziert. Bei Pira handelt es sich laut Roche um einen neuen MS-Endpunkt zur Messung des Fortschritts von Behinderungen infolge der anhaltenden Krankheitsaktivität bei schubförmig-remittierender Multipler Sklerose (RMS).
Die präsentierten Daten stammen laut Roche aus einer Post-hoc-Analyse von über 1600 Patienten, die in den Studien Opera I und Opera II für eine Behandlung randomisiert beurteilt wurden. Der gemeinsame Kongress des European Committee for Treatment and Research in Multiple Sclerosis (ECTRIMS) und des Americas Committee for Treatment and Research in Multiple Sclerosis (ACTRIMS) findet vom 25. bis zum 28. Oktober statt.
kw/tp
(AWP)