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Zum 20. Jahrestag der ersten demokratischen Wahlen in Südafrika hat die Bevölkerung mit einer Festveranstaltung der Abschaffung der Apartheid gedacht. Präsident Jacob Zuma würdigte am Sonntag bei einem Festakt in Pretoria die Entwicklung Südafrikas. Kein anderes Land in Afrika sei heute höher entwickelt, sagte Zuma. Er verwies unter anderem auf die Verfassung und das Justizwesen. Die Südafrikaner seien ihrem Traum von einer vereinten Nation ohne Rassentrennung und mit Gleichberechtigung zwischen Mann und Frau näher gekommen, sagte er. Der Präsident rief seine Landsleute zugleich auf, sich in grosser Zahl an den kommenden Wahlen zu beteiligen. Südafrikas Freiheit müsse an den Urnen «verteidigt» werden.
Am 7. Mai wird in Südafrika ein neues Parlament gewählt. Es wird die fünfte Wahl der Volksvertretung seit dem Ende der Apartheid 1994. Damit können erstmals Wähler ihre Stimmen abgeben, die nach der Zeit der Rassentrennung und der Unterdrückung der schwarzen Bevölkerungsmehrheit geboren wurden. Millionen Südafrikaner leben nach wie vor in Armut. (kub/sda)