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Tim bat mich um eine klare Definition von dem so genannten Teemeister.
Was ist das?
Mir fällt es recht schwer, ihm bei dieser Frage zu helfen. Aber wenn ich mir wagen würde, würde ich versuchen aus drei Ebene ihm zu beantworten.
1. Teemeister ist eine Vermischung von Vorstellung der Ausbildung und der Bildung. In der normalen Berufswelt braucht man eine Zertifikat oder ein Diplom. Zum Beispiel Meisterprüfung oder Magisterprüfung. Danach gibt das Ausbildungszentrum uns einen Schein, der unsere Fähigkeit bestätigt, um ein Können auszuüben.
Teemeister bezieht sich hier nicht um eine Ausbildung von Beruf, sondern um einen spirituellen Weg. Chen, Huan Tang, mein Lehrer hat zufällig eine Zertifikat, die einmalig war und dessen Prüfung nicht wiederholt wurde. Die Menschen, die sich mit Teeherstellung beschäftigen, verfügen normalerweise keinen Schein. Es ist eine Ausbildung ohne Insititutionen.
Neulich möchte die Regierung es institutionieren. You und seine Frauen haben diese Prüfung belegt. Es war aber bloss eine trockene Uebung! Keinen Tee wurde wirklich gemacht. Es war so abstrakt, dass You schlechtere Note bekam als seine Frau! Ueber solche Kuriosität hat Atong immer belächelt und bat mir an, so viele Zertifikate wie ich es mir wünsche zu verteilen.
Wir sehen die Problematik etwas zu institutionalisieren, was vielleicht besser in einem scheinbaren chaotischen Zustand überlässt. Atong legt keinen Wert auf so etwas. Ich auch nicht. Ein Titel, ein Plakat oder ein Papier können nur teilweise Siegeszug feiern, während das wahre WISSEN und der gelebte Weg Nachhaltigkeit aufweisen.
Wie ist mit dem japanischen Teeweg? Es gibt auch Teemeister, nicht wahr? Was ist mit dem Zen-Meister und Roben-Weitergabe?
Um diese Frage zu beantworten, nehmen wir das Wesen der Institution in die Lupe.