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Während Kambodscha in den letzten zwei Jahrzehnten erhebliche Fortschritte gemacht hat und seit 2015 zu den Ländern der unteren mittleren Einkommensstufe zählt, wurde es von der Pandemie schwer getroffen. Die Hauptsektoren wie Tourismus, Export und Baugewerbe, die 2019 zusammen 70% des Wachstums und 39% der gesamten Beschäftigung ausmachten, mussten grosse Einbussen verzeichnen. Folglich verzeichnete fast die Hälfte der Haushalte Einkommensrückgänge, und die Armutsquote stief auf geschätzte 17,8%.
KKMU spielen eine wichtige Rolle in der lokalen Wirtschaft, da sie über 70 % der Beschäftigung, 99,8 % der Unternehmen und 58 % des BIP ausmachen. Amret ist eine sehr robuste Institution mit einer langen, soliden Erfolgsbilanz. Die Mikrofinanzinstitution ist gut positioniert, um gerade jetzt Finanzdienstleistungen für KKMU anzubieten und sie dabei zu unterstützen, die aktuellen Herausforderungen zu meistern und wieder auf den Wachstumspfad zurückzukehren. Sie trägt auch stark zur wirtschaftlichen und sozialen Inklusion bei, wobei der Schwerpunkt auf einkommensschwachen Kreditnehmern und finanziell unterversorgten Bevölkerungsgruppen, insbesondere Frauen und Jungunternehmern in ländlichen Gebieten, liegt.
Das nachrangige Darlehen in Höhe von USD 15 Mio. profitiert von einer Verlustgarantie von 30% der DEZA (Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit), da Kambodscha zu den am wenigsten entwickelten Länderngehört und das Darlehen für speziell für KKMU bestimmt ist, was sich positiv auf die finanzielle Inklusion unterversorgter Gruppen und die Schaffung von Arbeitsplätzen auswirkt.