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Das Leitbild einer nachhaltigen Entwicklung der Landwirtschaft will den Bedürfnissen der Gegenwart gerecht werden, ohne die Möglichkeiten künftiger Generationen zu beeinträchtigen. Es beinhaltet eine Wertvorstellung für das umfassende Management eines fünfteiligen Kapitalsystems mit den Elementen Finanzkapital, Humankapital, von Menschen geschaffenes Kapital, Sozialkapital und Naturkapital. Eine grosse Herausforderung für eine nachhaltigere Landwirtschaft in Europa liegt in der Erhöhung der Wertschöpfung im Verhältnis zur verursachten Umweltbelastung beziehungsweise zum Ressourcenverbrauch. Die Steigerung der Effizienz, die Substitution nicht erneuerbarer, externer Inputs sowie die Optimierung von Synergien durch die Weiterentwicklung von Anbau- und Tierhaltungssystemen sind mögliche Massnahmen um dies zu erreichen. Dabei gilt es, die Schlüsselprozesse des Agrarökosystems gezielt zu nutzen. Die Forschung kann die nachhaltige Entwicklung in der Landwirtschaft unterstützen, in dem sie zur Zieldiskussion und -findung beiträgt, Ökosystemwissen zur Tragekapazität und zu den Ursache-Wirkungszusammenhänge erarbeitet sowie Entscheidungshilfen für die Landwirtschaftsbetriebe bietet.
Wer Biodiversität in der Landwirtschaft mittels ergebnisorientierter Programme fördern will, braucht aussagekräftige Indikatoren. Ein Überblick über vorgeschlagene und verwendete Indikatoren zeigt Entwicklungen und Herausforderungen auf.
Sind tierische Lebensmittel Freund oder Feind? Dies hängt von den Bedürfnissen der Konsumierenden und von den lokalen Produktionsbedingungen ab, wie eine grosse Übersichtsstudie mit Beteiligung von Agroscope aufzeigt.
Im Gemüsebau ist es üblich, Ernterückstände auf dem Feld zu belassen. Werden sie entfernt, so sinkt die Stickstoffauswaschung deutlich. Dies zeigen Messungen von Agroscope.