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Die Belgierin Gudrun Patteet und ihr Fuchs Atlantic mögen die Schweiz. Im Vorjahr gewinnt die Amazone den GP Ascona, nun die erste Weltranglistenprüfung in St. Moritz vor Pius Schwizer.
Zweiter in der mit 40'000 Franken dotierten Hauptprüfung auf dem Gelände San Gian neben der Olympia-Sprungschanze wurde Pius Schwizer auf dem in der Schweiz gezogenen Leonard de la Ferme. 45 Hundertstel fehlten dem erfahrenen Oensinger zum Triumph im Springen der grossen Tour am Eröffnungstag des Fünfsterne-Turniers im Engadin. Zuvor hatte der EM-Reiter Martin Fuchs auf dem Oldenburger Cristo das Zweiphasenspringen der sogenannten mittleren Tour über 145 cm für sich entschieden.
13 der 42 gestarteten Paare erreichten das Ziel im Hauptevent nach 12 Hindernissen mit 15 Sprüngen mit drei Zweierkombinationen ohne Fehler. Hauptklippen waren der Carré-Oxer aus einer tückischen Wende auf rechte Hand sowie der darauffolgende Einsprung zur dritten Zweierkombination. Die Stange des Steilsprungs wackelte auch bei Schwizer und seinem wendigen, braunen Wallach bedenklich, fiel aber nicht. "Der Oxer zuvor war nicht wegen der Höhe oder der Breite so delikat, sondern wegen der Farbe der Stangen und des Flutlichts", meinte Schwizer, der zuletzt mit Leonard den GP des Qualifikationsspringens für die Schweizer Meisterschaft in Cheseaux im Waadtland gewonnen hat.
Zu gefallen wusste auch der Luzerner Paul Estermann auf Lord Pepsi, der ohne zu forcieren als fehlerloser Sechster keine einzige Stange berührte und ein Kandidat für den GP-Sieg am Sonntag ist.
SDA-ATS