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Mit Dario Cologna, Nevin Galmarini und Carlo Janka sind Ende dieser Wintersaison gleich drei ehemalige Olympiasieger vom aktiven Wettkampfsport zurückgetreten. Stellvertretend für die Bündner Regierung hat sich Sportminister Jon Domenic Parolini bei den drei Aushängeschildern des Bündner Sports dafür bedankt, dass sie den Kanton Graubünden als Botschafter so glänzend vertreten haben.
In Anerkennung ihrer herausragenden Leistungen lud Regierungsrat Jon Domenic Parolini die drei ehemaligen Gesamtweltcupsieger zu einem Mittagessen nach Chur ein. Mit der anschliessenden Übergabe eines «Ruhestands-Bänkli» gratulierte der Bündner Sportminister den drei Vorzeigesportlern für ihre langjährigen erfolgreichen Karrieren. Er bedankte sich unter anderem dafür, dass sie für die Bündner Jugend ein sportliches Vorbild waren und nach wie vor sind und wünschte den drei Olympiasiegern für ihre Zukunft alles Gute. Das Treffen fand im Beisein der Präsidenten des Bündner Skiverbands, Gaudenz Bavier, und des Bündner Verbands für Sport, Thomas Gilardi, statt. Beide würdigten ihrerseits die besonderen Verdienste des Trios, das 116 Podestplätze im Weltcup auf sich vereinigt.
Ausnahmeathlete mit herausragenden Palmarès
Dario Cologna gewann in der Saison 2008/09 als erster Schweizer überhaupt den Gesamtweltcup im Langlauf. Insgesamt konnte er je viermal die Tour de Ski und die Gesamtwertung des Skilanglauf-Weltcups für sich entscheiden. Bei Olympischen Spielen stand er vier Mal zuoberst auf dem Podest und wurde 2013 Weltmeister im Skiathlon.
Carlo Janka wurde 2009 Weltmeister im Riesenslalom und 2010 Olympiasieger in derselben Disziplin. In dieser Saison entschied er auch die Weltcup-Gesamtwertung für sich. Insgesamt feierte er 11 Weltcupsiege in vier verschiedenen Disziplinen.
Nevin Galmarini gewann bei den Olympischen Winterspielen 2014 in Sotschi die Silbermedaille im Parallel-Riesenslalom, bevor er sich in der gleichen Disziplin 2018 in Pyeongchang zum Olympiasieger krönte. Der WM-Bronzemedaillengewinner stand im Weltcup zwölf Mal auf dem Podest und gewann 2018 dessen Gesamtwertung.
(Bild: zVg.)