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von Thierry Meyssan
Die französische öffentliche Meinung reagiert auf jede Enthüllung der Veruntreuung öffentlicher Gelder. Sie fragt sich, warum diese Fälle seit den 1980er Jahren so häufig geworden sind. Thierry Meyssan hat wenig Interesse an diesen Delikten. Er prangert das an, was er für viel ernster hält: die Privatisierung des Staates zugunsten ausländischer “Investoren”. Eine Straftat, die es bis dahin weder in der Regierung noch in der Präsidentschaft der Republik gab und die sich jetzt an der Spitze der Institutionen ausbreitet. Was mit ungerechtfertigten Vorteilen beginnt, geht oft weiter, ohne dass die Politiker im Voraus darüber nachdenken und manchmal trotz ihrer selbst, mit namenlosen Verbrechen.
Das Ende der Politik in Frankreich
Seit dem Schlaganfall von Präsident Jacques Chirac am 2. September 2005 hat Frankreich keinen politischen Führer mehr, der in der Lage ist, die Präsidentschaft der Republik zu übernehmen. Das Ende seiner zweiten Amtszeit führte zu einem erbitterten Kampf zwischen Premierminister Dominique de Villepin und Innenminister Nicolas Sarkozy vor dem Hintergrund des Ausnahmezustands und falscher Anschuldigungen, die das öffentliche Interesse in den Hintergrund gedrängt haben.
Der Wahlsieg von Nicolas Sarkozy markiert das Aufkommen der “Corporate”…