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Danilo Wyss, der Schweizer Meister des letzten Jahres, ging nach 19 der mit 213,4 km längsten Etappe der aktuellen Vuelta in eine Fluchtgruppe von 12 Mann, die sich schnell einen grossen Vorsprung erarbeitete. Schon früh war klar, dass die für das Gesamtklassement ungefährlichen Ausreisser nicht mehr gestellt würden.
Knapp 20 km vor dem Ziel in Urdax-Dantxarinea im Baskenland lancierte Valerio Conti die entscheidende Attacke. Der 23-jährige Italiener kam weg und 10 km vor dem Ende lag er schon gut 40 Sekunden voraus. Diese Reserve liess er sich nicht mehr nehmen.
Im Rücken von Conti bildete sich eine fünfköpfige Verfolgergruppe mit Wyss, die sich letztlich noch um die Ehrenplätze stritt. Im Spurt um Platz 2 setzte sich der Romand sicher durch. Er verwies den Russen Sergej Lagutin, der am Samstag die 8. Vuelta-Etappe für sich entschieden hatte, in den dritten Rang. Dies war für den 31-jährigen Romand, der seit 2008 für das Team BMC an den Start geht, einer seiner grössten Erfolge.
Das Feld traf nach ziemlich geruhsamer Fahrt mit über einer halben Stunde Rückstand auf Etappensieger Conti im Ziel ein. In der Gesamtwertung gab es aber an der Spitze keine Veränderung. Der Kolumbianer Nairo Quintana führt weiterhin 54 Sekunden vor dem Briten Chris Froome.
Am Wochenende werden die Favoriten auf den Gesamtsieg wieder gefordert sein. Auf dem Programm stehen zwei schwere Etappen mit Bergankünften.
(SDA)