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Der Schweizer Rudolf Rosen trat nach Abschluss seiner Gesangsausbildung und nach Studien der Kunstgeschichte in seiner Heimatstadt Bern als Preisträger mehrerer internationaler Wettbewerbe hervor (u.a. 1997 CIEM, Genève; 1998 ARD, München; 1999 Belvedere, Wien) Seine Tätigkeit als Konzert- und Liedsänger führte ihn seitdem in viele Konzertsäle Europas, wie Den Gamle Logen Oslo, die Liederhalle Stuttgart, das Gewandhaus Leipzig, den Herkulessaal der Münchner Residenz, die Tonhalle Zürich und die Viktoria Hall Genf, sowie ins Münchner Prinzregententheater und den Concertgebouw Amsterdam. So hat Rudolf Rosen u. a. unter der Leitung von namhaften Dirigenten wie Frieder Bernius, Herbert Blomstedt, Riccardo Chailly, Michel Corboz, Christoph Eschenbach, Daniele Gatti, Michael Gielen, Hartmut Haenchen, Heinz Holliger, René Jacobs, Neeme Järvi, Dimitrij Kitajenko, Emmanuel Krivine, John Nelson, Helmuth Rilling, Pinchas Steinberg, Muhai Tang und Lothar Zagrosek gesungen. Im Opernfach debütierte der Künstler 2002 am Staatstheater Stuttgart als Titelheld in der Neuproduktion von Don Giovanni (Regie: Hans Neuenfels). Es folgten 2003 die Rolle des Nardo in La finta giardiniera und 2004 Papageno in der Neuproduktion der Zauberflöte (Regie: Peter Konwitschny). In seine Zeit als Ensemblemitglied in Stuttgart fallen auch das Debut als Conte Almaviva in Le nozze di Figaro und Herzog Blaubart (Köln Philharmonie). Letztere Partie sang er auch 2008 in der Semperoper Dresden und in der Münchner Philhamonie. Seit September 2004 ist Rudolf Rosen frei gastierender Sänger. Neben Wiederaufnahmen seiner wichtigsten Rollen in Stuttgart sang er 2004/05 Silvio in Pagliacci und Guglielmo in Così fan tutte am New National Theatre, Tokyo. 2005 gastierte er mit grossem Erfolg in Paris am Théâtre des Champs-Elysées in Le nozze di Figaro (Conte Almaviva) in der Regie von Jean – Louis Martinoty. 2008 folgte u.a. die Rolle des Ottokar (Der Freischütz) am Grand Théâtre de Genève (Regie: Olivier Py). 2010 debütierte Rudolf Rosen als Tierbändiger/Athlet (Lulu) in Peter Steins Produktion an der Mailänder Scala und an den Wiener Festwochen. 2011 sang er erneut mit grossem Erfolg den Figaro Grafen an der Opéra National de Lyon (Regie: Adrian Noble). In den letzten Jahren ist er fast ausschliesslich nur noch im Konzertfach zu hören. Besonders hervorzuheben ist die Europatournée/CD Produktion 2014 mit Philippe Herreweghe (Haydns Schöpfung). Auch haben mehrere zeitgenössische Komponisten neue Werke fur Ihn komponiert. Künftige Projekte umfassen u.a. Konzerte mit dem Orchester La Chambre Philharmonique, Paris (Emmanuel Krivine), dem Gulbenkian Orchester Lissabon (Michel Corboz) und dem Malmö Symphony Orchestra (Vassily Sinaisky).