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Programm
Johann Sebastian Bach (1685 – 1750) – „Nun komm, der Heiden Heiland“ BWV 659 (um 1715)
Johannes Brahms (1833 – 1897) – Fantasien op. 116 (1892)
Capriccio d-moll
Intermezzo a-moll
Capriccio g-moll
Intermezzo E-dur
Intermezzo e-moll
Intermezzo E-dur
Capriccio d-Moll
„Alice Di Piazza ist mehr als nur eine talentierte Pianistin. Ich war beeindruckt von ihren sehr musikalischen Leistungen und von ihrer Fähigkeit, ihre Seele hineinzuspiegeln in das, was sie zeigt.“
Aldo Ciccolini
Im Alter von fünf Jahren begann Alice Di Piazza mit ihrem Klavierunterricht. In mehreren Wettbewerben wurde die Pianistin schon während ihres Studiums mit zahlreichen ersten Preisen ausgezeichnet. Nach ihrem Auftritt beim Klavierwettbewerb „G. Battista Pergolesi“ in Italien erhielt sie ein Stipendium an der Londoner Royal Academy of Music. Dort nahm sie an einem Kursus für Fortgeschrittene unter der Anleitung des Pianisten Enrique Arias teil. Er ist einer der letzten Schüler von grosse chilenische Pianist Claudio Arrau.
Es folgte eine sehr intensive Zeit der Spezialisierung und Alice Di Piazza studierte unter international renommierten Pianisten wie Krystian Zimerman und Wieslaw Szlachta, einem der polnischen Lehrer von Krystian Zimerman.
Zudem profitierte die Pianistin von wertvollen Tipps und Hinweisen der Pianisten Murray Perahia und Maria Joao Pires.
Dabei verlor sie nie ihre Klavier Spezialisierung aus den Augen Alice Di Piazza erweiterte ihren Horizont und vertiefte ihre Studien in den Kontrapunkt und Fuge, Orchesterleitung und Komposition.
Krystian Zimerman beschrieb und zeichnete sie als ‘eine talentierte und hochbegabte Pianistin mit schillernden und poetischen Geschenken...einevielversprechende junge Pianistin“. Auf den internationalen Bühnen ist Alice Di Piazza längst keine Unbekannte mehr.
In ganzem Europa, Russland, Schweizer und in den Baltischen Staaten wurde sie als Solistin in Orchestern und Klavierkonzerten eingeladen, in den angesehensten Häusern zu spielen oder auf renommierten Musikfestivals und sie gab Konzerte als Solistin oder mit verschiedensten Orchestern in dem KKL Festival in Luzern, dem Paleis voor Schone Kunstenin Brussel,der International Holland Music Session, dem International Bergen Festival in Norwegen, dem Wiltz Luxembourg Festival, dem Teatro Massimo von Palermo, der De Singel in Antwerpen, der Grande Salle du Conservatoire Royal in Brussel, dem Klaipeda Spring Music Festival in Litauen, der Societé de Musique de La Chaux-De-Fonds, der Filarmonica Laudamo in Messina und vielen mehr.
Die Art der Performance ihres Klavierspiels zog die Aufmerksamkeit der internationalen Presse und Kritiker auf sich. Schlagzeilen wie „Eine außerordentliche Aufführung“, „Meisterhaft“, „Große Virtuosität und unglaubliche Interpretation“, „perfekte Balance von Musik und Poesie“, „Bemerkenswerte Interpretation … ein exzellentes musikalisches Ereignis“ sowie „Voller eindrucksvoller Sensibilität und Lyrik“ waren nicht selten zu lesen oder zu hören.
Alice Di Piazza wurde sowohl im Radio als auch im Fernsehen vorgestellt. Auf RadioTelevisione Italiana RAI 3, dem Nationalen Radio und Fernsehen Litauens als auch auf dem Schweizer Radio Espace 2 liefen Sendungen mit und über Alice Di Piazza.
Oft arbeitete sie mit zeitgenössischen Komponisten zusammen. Sie spielte eine große Anzahl von Werken aus dieser Zeit. Im Jahr 2011 lernte sie die russische Komponistin Sofia Gubaidulina kennen. Eine produktive Verbindung begann, die noch immer anhält.
„Alices einzigartiges, kreatives und originelles Talent ist das, was technische Perfektion und künstlerische Virtuosität mit Sinn und Willenskraft verbinden“,sagte Sofia Gubaidulina kürzlich. „Es ist wahrlich eine Offenbarung!“So könnte man sagen, ohne zu übertreiben, dass die renommierte italienische Pianistin Alice Di Piazza eine hochtalentierte Pianistin mit einer starken Persönlichkeit und einer echten Beziehung zu Leben und Kunst ist. Ihr technisches Können und ihr künstlerisches Talent, sind Ausdruckskraft und phantasievolle Kraft. Die Künstlerin verbindet all diese Eigenschaften in ihrem außerordentlich kreativen Musikspiel. „Ich bin sicher, dass eine Künstlerin von solcher Tiefe und mit einem solchen Kaliber von der Öffentlichkeit als ein wahres Geschenk empfangen wird“, so Sofia Gubaidulina.
Seit 2013 spielt die Pianistin im Duett mit dem renommierten russischen Cellisten Ivan Monighetti. Ihre Aufführungen werden von der Öffentlichkeit und dem Kritiker erfolgreich bejubelt.
Alice Di Piazza wurde eingeladen, Masterkurse in Klavier und Kammermusik in Italien, Belgien, Frankreich und Deutschland zu geben.