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Juden in der Schweiz
Jüdisches Leben in der Schweiz ist ab dem Jahr 1150 nachweisbar. Trotzdem dauerte es lange, bis Juden in der Schweiz gleichberechtigt waren. Im Mittelalter wurden sie vertrieben und ermordet. Erst ab den 1870er-Jahren konnten Juden in der Schweiz Wohnort und Beruf frei wählen. Während des Zweiten Weltkrieges flohen 28'000 Juden vor dem Nationalsozialismus in die Schweiz. Tausende wurden aber an der Grenze abgewiesen und starben in Konzentrationslagern, wofür die Schweiz stark in Kritik geriet. Heute leben noch etwa 18'000 Juden in der Schweiz. Die jüdische Bevölkerung ist sehr heterogen: Es gibt liberale und orthodoxe sowie aschkenasische und – vor allem in der Westschweiz – sephardische Juden.