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Schon ab 1933 betrieb die eidgenössische Postverwaltung eine Buslinie von Allschwil nach Schönenbuch. Zum Einsatz kam anfänglich ein sechsplätziger Buick. Die Post plante zunächst eine Weiterführung in die Stadt Basel, scheiterte aber am Widerstand der Basler Strassenbahnen (B.St.B.). Zu Beginn des Jahres 1948 ging der Betrieb der Linie an den privaten Postautohalter E. Sütterlin über. Dieser verfügte zunächst über einen 23plätzigen Ford V8. 1959 kam ein Saurer-OM-Kleinbus in Dienst.
Auf den kleinen Fahrplanwechsel vom 25. September 1977 übernahm die Baselland Transport AG (BLT) den Betrieb dieser Linie mitsamt dem dort zu dieser Zeit eingesetzten Saurer-OM-Kleinbus sowie dem Schönenbucher Postautohalter E. Sütterlin… Die Busverbindung bekam die Liniennummer 61. Gleichzeitig wurde das Leistungsangebot von sieben bzw. fünf auf 17 bzw. 14 tägliche Kurspaare ausgebaut.
Auf Wunsch der Gemeinden Allschwil und Binningen erfolgte auf den Fahrplanwechsel vom 23. Mai 1982 erfolgte die Verlängerung der Linie von Allschwil zum Kronenplatz in Binningen. Dadurch liessen sich die Wohnquartiere zwischen dem Zentrum Allschwils und der Endhaltestelle Neuweilerstrasse der Strassenbahnlinie 18 sowie die Binninger Quartiere Meiriacker bzw. Holzmatt erschliessen. Ab 1983 profitierten auch die Binninger Quartiere Spiegelfeld und Drissel von einer erneuten Verlängerung der Linie um 800 Meter zur Endhaltestelle Drisselweg. 1997 wurde das Oberwiler Neubaugebiet Bertschenacker durch die wiederum um einige hundert Meter verlängerte Linie 61 erschlossen.
Die logische Weiterführung der Linie 61 ins Zentrum Oberwils zwecks Herstellung von Anschlussverbindungen zu den Tramlinien 10 und 17 sowie diversen BLT-Buslinien liess allerdings auf sich warten. Erst 2004 liess sich diese Lücke schliessen. Damit bekam der 61er auch eine Zubringerfunktion zum Gymnasium Oberwil, was die Aufhebung der seit Anfang 1987 betriebenen Schülerkurse «Storchenbus» ermöglichte und der Linie einen grossen Passagieranstieg bescherte.
Taktverdichtungen der Linie 64 führten Ende 2017 zur Einstellung des Abschnitts Oberwil–Hüslimatt der Linie 61. Die Wagen wendeten fortan im Zentrum Oberwils mit Endziel «Dienstfahrt».
© Dominik Madörin, CH-Ettingen (Bild-Nr. 219_151)
Zwischen 1982 und 2005 war die Linie betriebsintern in die Abschnitte Schönenbuch–Allschwil (Linie 61) und Allschwil–Binningen–Oberwil (Linie 61A) aufgeteilt. Dies hatte buchhalterische Gründe, galt doch die Linie 61A als Ortserschliessungslinie, deren Defizit von den beiden Gemeinden zu tragen war. Die Wagen der Linie 61A verkehrten aber ebenfalls mit Kopfschild «61».