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Yukos Capital Sarl aus Luxemburg klagt in Singapur gegen die Tomskneft VNK auf 261 Millionen Dollar, berichtet «The Strait Times». Beide Firmen gehörten zum Imperium von Oligarch Michail Chodorkowski. 2003 wurde er von Putins Umfeld verhaftet und hinter Gitter gebracht. Nach seiner Freilassung 2013 lebt Chodorkowski in der Schweiz.
Im Jahr 2007 gewann Yukos Capital vor dem Schiedsgericht der Internationalen Handelskammer in New York einen Titel gegen Tomskneft in der Höhe von 261 Millionen Dollar - der Betrag stammt aus einem nicht zurückbezahlten Darlehen von Yukos Capital an Tomskneft. Bisher klagte Yukos Capital in mehreren Ländern erfolglos, unter anderem in Russland, Irland und Frankreich.
Tomskneft gehört nun Gazprom und Rosneft. Rosneft war zentral in der Enteignung von Jukos. 2004 übernahm Rosneft die Briefkastenfirma Baikalfinanzgruppe, welche die Produktionsgesellschaft Juganskneftegas besass, die wichtigste Tochter des russischen Energiekonzerns Yukos, für sieben Milliarden Euro weit unter Wert. Dies, nachdem russische Finanzbehörden Yukos mit Steuernachforderungen von rund 28 Milliarden US-Dollar zum Verkauf gezwungen hatten.
In Yukos Capital sind die Amerikaner David Andrew Godfrey und Danie Feldman am Drücker. Die Firma gehört der Yukos International UK BV aus Holland.