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Der Bundesrat und die Quantencomputer
Ende 2020 beschliesst der Bundesrat, dass er sich jetzt einmal grundsätzlich mit dem Thema Quantencomputing befassen sollte. Was wird die Technologie für Veränderungen bringen, wenn sie dereinst funktioniert? Auf was sollten sich Regierungen vorbereiten?
Als ersten Schritt, findet Guy Parmelin vom Departement für Wirtschaft, Bildung und Forschung, sollte man versuchen, die Sache grundsätzlich zu verstehen. Er lädt je einen Vertreter von IBM, Google und Microsoft ein, um dem Bundesrat in einer Klausurtagung die Grundsätze der Quantencomputerei in verständlichen Worten näher zu bringen.
"Eine Eigenschaft quantenmechanischer Zustandsvektoren ist, dass diese eine Überlagerung anderer Zustände sein können. Dies wird auch Superposition genannt." – tönt eigentlich einfach. Viola Amherd träumt davon, dieses Prinzip auch auf Rüstungsgüter anzuwenden. Ein Kampfjet der gleichzeitig Büchsenfleischkäse wäre. Könnte man sicher sogar ohne Abstimmung beschaffen!
Nach "Ein Quantencomputer verarbeitet Bits, die von Wissenschaftlern erstellt wurden und gleichzeitig als 1 und 0 existieren können. Während also zwei herkömmliche Bits nur zwei Werte enthalten, kann ein Paar dieser sogenannten 'Qubits' vier Werte gleichzeitig enthalten," hängen allerdings schon alle Anwesenden geistig in den Seilen. Ausser Ueli Maurer.
Der Satz "Die Summe P(0)+P(1)} ist nur für orthogonale Basiszustände 1. Davon unabhängig darf dieses probabilistische Verhalten nicht so interpretiert werden, dass sich das Qubit mit einer bestimmten Wahrscheinlichkeit im Zustand |0 ? und mit einer anderen Wahrscheinlichkeit im Zustand |1 ? befindet, während andere Zustände nicht zugelassen sind", bewirken akute Anfälle von Minderwertigkeitsgefühlen. Ausser bei Ueli Maurer.
Und "da eine am Register vorgenommene Messung stets genau einen der Basiszustände auswählt, lässt sich unter Anwendung des so genannten Holevo-Theorems zeigen, dass der maximale zugängliche Informationsgehalt eines einzelnen unverschränkten Qubits wie im klassischen Fall genau ein Bit beträgt", gibt unserer Landersregierung den Rest. Alle erleiden einen massiven Anfall des sogenannten Glassy-Eye-Syndrome (GES), einem Wachkoma-ähnlichen Zustand, und müssen zwischen vier und sieben Wochen die Geschäfte niederlegen. Alle ausser Ueli Maurer, der vorsichtshalber während der ganzen Tagung Ohrstöpsel getragen hat. (hjm)