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Im August 1966 wird die Johanneskirche Dürrenast nach Aufzug der Glocken an der Waldheimstrasse eröffnet. Zur Verzierung der Glockenmantel hat der mit der Region stark verbundene Künstler Knud Jacobsen Symbole geschaffen. Es sind dieselben Motive, die er in einem zweiten Schritt auf Reliefplatten in Bronze giesst. Im Gegenzug zu den weit oben hängenden Kirchenglocken sind die Reliefs an der Aussenwand aus grauem Beton neben dem Eingang prominent montiert. Auf unterschiedlicher Höhe an der Wand platziert, sind die Reliefs zudem so angeordnet, dass ihre Grösse von links nach rechts zunimmt. Damit wird der Symbolgehalt des Textes verstärkt, der daneben auf einer angebrachten Plakette erkennbar ist und auf den sie Bezug nehmen. Zu lesen sind Sätze der bildhaften Reden Jesu, die im Evangelium nach Johannes überliefert worden sind. Die Motive auf den Reliefs veranschaulichen diese Sätze, indem sie eine Figur mit Garbe, eine Sonne, einen Hirten sowie eine Figur mit erhobenen Händen zeigen. Eine weitere Plakette nennt die ehemaligen Konfirmanden Strättligen 1921-56, das evangelische Gemeinschaftswerk Thun und die kirchliche Frauenarbeitsgemeinschaft Dürrenast als Spenderinnen und Spender.
Das Zitat aus dem Johannesevangelium lautet: «Ich bin die Auferstehung und das Leben, ich bin der gute Hirte. Ich bin das Licht der Welt. Ich bin das Brot des Lebens.»
Katrin Sperry