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In den letzten Wochen hat die Welt immer öfter einen Vorgeschmack auf ein Vereinigtes Königreich mit einem König bekommen, denn Prinz Charles (73) musste vermehrt für seine Mutter Queen Elizabeth II. (96) einspringen. Als Oberhaupt des englischen Königshauses ist es besonders wichtig, sich mit Personen zu umgeben, denen man vertrauen kann und die einen im besten Interesse des Landes beraten.
In Charles' Fall ist die Auswahl relativ beschränkt, denn von seinen drei Geschwistern kommen lediglich Prinz Edward (58) und Prinzessin Anne (57) in Frage. Prinz Andrew (62) hat sich mit seinen Skandalen selbst ins Aus geschossen – sein jüngster Missbrauchsskandal brachte das Fass zum Überlaufen. Und auch von seinen zwei Söhnen bleibt nur Prinz William (39), denn Prinz Harry (37) hat sich grösstenteils vom royalen Leben verabschiedet und wohnt mit seiner Ehefrau Meghan (40) in den USA.
Mit der Thronübernahme von Charles sollen verschiedene Senior Royals laut «Gala» mehr Aufgaben übernehmen, um den künftigen König besser zu unterstützen. Die Queen soll bei der Entscheidung aber auch ihre Finger im Spiel haben, denn sie soll vor allem von Edwards Ehefrau Gräfin Sophie ein grosser Fan sein – Sophie ist angeblich sogar eine der engsten Vertrauten der Queen. Kein Wunder also, dass sie auch in Zukunft wünscht, dass die Gräfin eine grosse Rolle im Königshaus spielen soll. Der Historiker Dr. Ed Owens ist der Meinung dass die Queen jedoch nicht nur aus reinen Sympathiegründen entschieden hat, dass Edward und Sophie mehr eingespannt werden sollen. «Ich habe den Eindruck, dass die Wessex' zunehmend in den Orbit der Queen gezogen werden. Die Monarchin sieht in dem Paar jemanden, der Charles helfen kann, und jemanden, der die Arbeit der Monarchie am Laufen halten kann», erklärt Owens.
Charles hatte sowieso bereits angekündigt, dass er die Zahl der Vollzeit-Royals reduzieren wolle, um Kosten einzusparen. Dank seines Bruders Andrew und seines Sohnes Harry wurden ihm dabei bereits zwei Entscheidungen abgenommen, wer kürzer treten muss. Mit Sicherheit werden Prinz William und Herzogin Kate (40) mit der Krönung von Charles auch weitere, tiefergehende Aufgaben übernehmen, denn mit dem Tod der Queen wird William zum neuen Thronfolger werden. Noch hat die Monarchin aber zum Glück noch Zeit und Energie, um ihren Sohn auf die Rolle als König vorzubereiten und Vorkehrungen zu treffen, um das Königshaus auch nach ihrem Tod in eine sichere Zukunft zu führen – und durch Sophie auch ein wenig zu lenken.