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Denn obwohl ihr Mann und ihr Sohn Prinzen und ihre Tochter eine Prinzessin sind, darf sich Kate offiziell nicht mit diesem Titel schmücken. Da sie aus einem bürgerlichen Elternhaus stammt und keinem Adelsstand angehört, müsste sie von Queen Elizabeth II. zur Prinzessin ernannt werden – was aber bisher nicht geschah.
Wenn sie wollte, könnte sich Kate nach ihrem Mann als ‹Prinzessin William von Wales› bezeichnen lassen. Was Kate protokollarisch aber auf jeden Fall ist: eine ‹königliche Hoheit›.
Kate und Kinder entzücken Briten
Das Königshaus steht wieder hoch im Kurs bei den Briten. Keine Skandale oder Trennungen, die einen Schatten auf die Royals werfen könnten. Und dazu noch eine Bilderbuchfamilie rund um Prinz William: Seine Frau Kate und die Kinder George und Charlotte entzücken das Volk. Am Montag, 9. Januar 2017 wird Kate 35 Jahre alt.
Sie ist eine Stil-Ikone, hübsch, tritt in kein Fettnäpfchen, scheint ohne Fehl und Tadel – auch im Ausland kommt die Herzogin von Cambridge gut an. Kürzlich kürten die Deutschen sie in einer Umfrage zur attraktivsten Frau eines europäischen Königshauses, weit vor Máxima aus den Niederlanden und der norwegischen Mette-Marit.
Wenig bekannte Kate
«Sie ist schön und die Leute mögen ihre Kleidung», sagt eine junge Frau aus London. «Einer meiner Freunde hat mal gesagt: Sie ist einfach die perfekte Frau zum Heiraten.» Doch über die wahre Kate ist wenig bekannt. Über die Jahre schaffte sie es trotz des riesigen Interesses der Öffentlichkeit, nur wenig Privates preiszugeben.
Das gilt auch für ihren Geburtstag. Wird es eine Party geben? «Dazu gibt es keine Informationen», betont eine Palast-Sprecherin auf Anfrage.
Kate und William verbringen die meiste Zeit in Anmer Hall in Ostengland, um dem 3-jährigen George und der 1-jährigen Charlotte ein möglichst unbeschwertes Leben etwas abseits der vielen neugierigen Blicke bieten zu können. Das Schloss befindet sich auf dem Gelände des Landsitzes Sandringham, den die Queen so sehr liebt.
Kate wurde am 9. Januar 1982 in Grossbritannien geboren. Die Eltern arbeiteten zunächst bei der Fluggesellschaft British Airways, die Mutter als Stewardess. 1987 gründeten sie einen Versandhandel für Partyartikel und wurden reich. Kate ging auf teure Privatschulen, genehmigte sich danach ein Sabbatjahr und studierte Kunstgeschichte.
Enges Verhältnis zur Familie
Ihr Verhältnis zu ihren Eltern und ihren jüngeren Geschwistern Philippa und James bezeichnet sie als sehr eng. Bei ihnen verbrachte sie gerade auch mit ihrer eigenen Familie das Weihnachtsfest – und nicht wie eigentlich üblich bei der Königsfamilie.
Kennengelernt haben sich Kate und der wenige Monate jüngere William als Studenten in Schottland, dort lebten sie auch in einer WG zusammen. «Wir wurden recht früh enge Freunde», berichtete Kate einmal in einem Interview.
Zwischendurch trennte sich das Paar; die ständige Beobachtung durch die Medien soll den beiden zu sehr zugesetzt haben. Ist sie verwöhnt, warum hat sie nach dem Studium nicht durchgängig gearbeitet? Solche kritischen Fragen verstummten irgendwann.
Als sie Williams Heiratsantrag annahm, dürfte Catherine Elizabeth Middleton – so ihr vollständiger Mädchenname – sehr genau gewusst haben, worauf sie sich einlässt. Am 29. April 2011 heiratete das Paar in der Kirche Westminster Abbey. William steht nach seinem Vater Prinz Charles an zweiter Stelle der britischen Thronfolge.
Auch im Ausland beliebt
Das Paar kommt auch bei seinen Reisen im Ausland gut an. Bei einem Besuch in Indien lobte die lokale Presse «königliche Bescheidenheit», weil William und Kate nicht die Präsidentensuite in einem Hotel gebucht hatten. Als Kate sich dann noch in einem leichten Sommerkleid einer Designerin aus Mumbai zeigte, eroberte sie alle Herzen.
Harmonie pur, zumindest nach aussen. Das war in der Generation zuvor anders: Die Ehe von Williams Eltern Charles und Diana ging ebenso in die Brüche wie die Ehen von Charles’ Geschwistern. Prinz Andrew liess sich von Frau Sarah Ferguson scheiden und Anne von Mark Phillips.
Veränderungen zeichnen sich ab
In diesem Jahr könnte sich für Kate einiges ändern, spekulierte die Zeitung ‹The Telegraph›. Falls für den kleinen George eine Schule in London gesucht werde, müsse die Familie mehr im Kensington-Palast sein.
Vielleicht werden Kate und William der 90-jährigen Queen auch mehr Aufgaben abnehmen, was dann ebenfalls für eine Verlagerung des Lebensmittelpunkts spricht. Erst kürzlich hatte die Königin die Schirmherrschaft über 25 Organisationen abgegeben, auch an Kate.
Und vielleicht kristallisiert sich 2017 noch ein anderes Traumpaar heraus. Denn seit einigen Wochen ist es offiziell: Prinz Harry (32), der einst als ‹Enfant terrible› des Königshauses galt, hat sich in die US-Schauspielerin Meghan Markle (35) verliebt.
Doch Markle, die afro-amerikanischer Abstammung ist, hat es schwerer als Kate. Sie musste dem Palast zufolge «Sexismus und Rassismus» erleiden.
(sda dpa)