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Das Centro Svizzero di Calcolo Scientifico (CSCS) in Manno hat heute offiziell den neuen Hochleistungsrechner mit den Namen "Monte Rosa" eingeweiht. Der Supercomputer steht allen öffentlichen Schweizer Forschungseinrichtungen zur Verfügung und soll die Zusammenarbeit des CSCS mit den Universitäten und der Schweizer Industrie stärken. Mit den neuen Rechner wird die Leistung des Tessiner Rechenzentrums verachtfacht und die Schweiz wieder in den oberen Teil der Rangliste der 500 schnellsten Rechner
katapultiert. "Monte Rosa" rangiert auf Platz 4 innerhalb Europa und Platz 23 weltweit.
Die insgesamt 14'762 Prozessoren können bis zu 141 Billionen Rechenoperationen pro Sekunde (Teraflop/s) durchführen. "Monte Rosa" gehört zur jüngsten Generation einer Serie von Cray-XT-Installationen am CSCS. Die Baureihe verknüpft Prozessoren von Typ AMD Opteron mit einem speziell für das Hochleistungsrechnen entwickelten Kommunikationsnetzwerk. Der Supercomputer verfügt über einen Hauptspeicher von 29,5 Terabyte, was in etwa der Speicherkapazität von 30'000 Laptops entspricht. Für die produzierten Daten steht ein Festplattenspeicher von 290 Terabyte zur Verfügung. Trotz fast zenfacher Leistung ist "Monte Rosa" etwa gleich gross wie sein Vorgänger, erforderte allerdings ein neues Flüssigkeits-Kühlsystem.
Weiterer Ausbau geplant
Der Supercomputer wurde bereits am 1. Juli zur Nutzung freigeschaltet und war bereits einige Tage vollständig ausgelastet. Ende Jahr wollen die Wissenschaftler darum die Rechenleistung mit dem Einbau neuer Prozessoren auf 212 Teraflops erhöhen. Mit dem Ende Mai vom Bundesrat beschlossenen
"Schweizerischen Nationalen Strategischen Plan für Hochleistungsrechnen und Vernetzung" (HPCN) wird die Leistung des Rechenzentrums bis 2012 weiter ansteigen. (bt)