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die Gesamtheit aller Organe der Empfindung im tierischen Körper. Ursprünglich wohnt
einer jeden Zelle
[* 4] die Fähigkeit, die äußern Reize zu empfinden und sich demgemäß zu bewegen, also zusammenzuziehen, auszudehnen
etc., inne; daher ist auch bei den niedersten Tieren ein gesondertes Nervensystem noch nicht vorhanden. Bei Zusammensetzung des Körpers
jedoch aus mehreren Schichten, wie sie bei weitaus den meisten Tieren stattfindet, beschränkt sich die
Empfindlichkeit mehr und mehr auf die äußerste Schicht, die Haut,
[* 5] welcher daher auch das Nervensystem angehört.
In der einfachsten Form, welche das Nervensystem einnimmt (vgl. Haut), besteht es aus Hautzellen, welche entweder einzeln oder zu Gruppen
angeordnet sich vor den übrigen Hautzellen durch größere Reizbarkeit auszeichnen und unter sich mittels
seiner Ausläufer in Verbindung stehen. So noch bei Quallen und Seerosen. Bei den übrigen Tieren jedoch hat sich das Nervensystem mehr
oder weniger von der Haut in das schützende Innere des Körpers zurückgezogen und steht mit der Oberfläche meist nur noch
an einigen Stellen (Sinnesorgane, s. d.) in Verbindung.