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Beim Betriebsergebnis auf Stufe EBIT verbesserte sich der Innerschweizer Konzern um 13% auf 1,13 Mrd CHF, was einer EBIT-Marge von 11,7% entspricht (VJ 10,7%). Der Reingewinn stieg um 10% auf 823 Mio CHF und kam damit am oberen Ende der eigenen Zielsetzung von 780 bis 830 Mio CHF zu liegen.
Die Gewinnzahlen sind allerdings wegen diverser Sondereffekte nur bedingt mit dem Vorjahr vergleichbar. Insbesondere profitierte Schindler 2016 von einem Gewinn aus dem Verkauf des Japan-Geschäfts sowie einem Aufwertungsgewinn aus der Beteiligung am IT-Distributor Also. Bereinigt um Sondereffekte hätte ein nur 7,7% höherer EBIT von 1,11 Mrd CHF, eine EBIT-Marge von 11,5% sowie ein 2,5% höherer Konzerngewinn von 766 Mio CHF resultiert.
Mit den vorgelegten Zahlen hat Schindler beim Auftragseingang und Reingewinn im Rahmen der Schätzungen der Experten abgeschnitten, beim EBIT darüber und beim Umsatz darunter. Die von AWP befragten Analysten hatten im Durchschnitt mit einem Umsatz von 9,78 Mrd CHF, einem Auftragseingang von 10,35 Mrd, einem EBIT von 1,08 Mrd sowie einem Reingewinn von 819 Mio gerechnet.
Für das laufende Jahr 2017 peilt das Schindler-Management eine Umsatzsteigerung von 3% bis 5% in Lokalwährungen an. Eine Prognose für den Konzerngewinn will der Konzern erst in einem halben Jahr bekannt gegeben.
Weitere Informationen zum Jahresabschluss 2016, insbesondere zur Dividende, werden in Kürze erwartet.
rw/cf
(AWP)