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"Die Idee kam mir, als ich 2015 Lasergame spielte. Ich dachte, es wäre toll, eine Lösung zu finden, um das Gleiche in der Natur, mitten im Wald, zu tun, anstatt in einem dunklen Raum zu sitzen." Gesagt, getan. Christophe Bruchez aus Sachsen ist ein leidenschaftlicher Paintballer, der zwischen Ende der 90er und Anfang der 2000er Jahre eifrig gespielt hat, bevor er es aufgrund des Verbots, frei in der Natur zu spielen, aufgegeben hat. Vor kurzem hat er eine spielerische und originelle sportliche Aktivität für alle Altersgruppen entwickelt. "Ich war ein absoluter Fan von Paintball, aber sobald die verwendeten Markierer als Waffen angesehen wurden, habe ich meine Einstellung geändert und bin ein Anhänger von Infrarot (IR) geworden."
Keine kriegerische Konnotation
Christophe ist ausgebildeter Informatiker und Elektroniker und gibt gerne zu, dass er ein echter Geek ist. "Das ist meine Leidenschaft. Mein Haus ist übrigens hypervernetzt und ich informiere mich ständig über die Neuheiten, die auf den Markt kommen." So kam er auf die Idee, die Infrarottechnologie - einen schmerzlosen, harmlosen und für das bloße Auge unsichtbaren Lichtstrahl wie den Ihrer TV-Fernbedienung - zu nutzen, um IRTAG zu entwickeln, eine Zusammenziehung von IR für Infrarot und TAG, was auf Englisch markiert oder berührt bedeutet. "Ich wollte jegliche kriegerische oder militärische Konnotation ausschließen, abgesehen von der Form des Markers, und habe ein Konzept entwickelt, das sich an alle richtet, von 7 bis 77 Jahren oder sogar darüber hinaus." Zu den Vorteilen von Infrarot zählt Christophe die Präzision des Schusses auf bis zu 200 Meter, das Fehlen von Projektilen und damit von Abfall und Verletzungen, den Respekt vor der Umwelt, obwohl IRTAG vor allem im Freien ausgeübt wird, die Spielbarkeit für die Jüngsten und die Einhaltung der geltenden Gesetze, wie z. B. die Transparenz der Gehäuse der Markierer. Eine Familienaktivität Christophe, Vater von drei Kindern, testete seine Kreation zuerst mit der Familie. "Meine Frau Sophie wollte keine Waffen im Haus haben, aber als sie meine Marker gesehen und getestet hat, hat sie sich schnell mit ihnen angefreundet und ist von nun an die beste Botschafterin." Christophe hat einen neuen Marker von Grund auf in der Werkstatt seines Elternhauses entwickelt: "Ich habe das Gehäuse entworfen und hergestellt, wobei alle Komponenten - Vibrator, Ladegerät, Akku, OLED-Bildschirm, Hauptplatine, Lautsprecher, holographischer Sucher, Kopfband - bei mir zu Hause integriert wurden." Es dauerte mehr als drei Jahre Arbeit, die er in seiner Freizeit erledigte, bis er sein neues Produkt fertiggestellt hatte, dessen Marke IRTAG nun eingetragen und geschützt ist. Während seine Frau unter der Woche im französischsprachigen Wallis für den Verkauf zuständig ist, hat Christophe mehrere Franchiseverträge mit Partnern in Freiburg, Waadt-Neuchâtel und im Oberwallis abgeschlossen.
Bald ein Club in Saxon
Obwohl IRTAG auch in geschlossenen Räumen gespielt werden kann, ist es vor allem dafür gedacht, in der freien Natur gespielt zu werden. Derzeit wird es nur durch Mundpropaganda betrieben und ist bereits sehr beliebt. "Es läuft seit zwei Jahren bei Geburtstagen, Klassenfahrten, Junggesellenabschieden, Teambuilding, Betriebs- und Vereinsausflügen mit enormem Erfolg bei allen Zielgruppen." Um die IRTAG auch für jüngere Kinder (8-15 Jahre) erlebbar zu machen, wird Christophe demnächst in Saxon einen IRTAG-Club eröffnen, den ersten seiner Art in der Schweiz: "Alle interessierten Jugendlichen können ihn ausprobieren und sich in den verschiedenen Zieltechniken, Tarnungen, Materialien und Spielen ausbilden lassen."