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Hier möchte ich euch mal erklären warum ich mich entschlossen habe zu züchten mit den Dsungaren.
Zuerst kurz was zum Mendelschen Regeln nach denen wir uns richten.
Das Mendelsche Gesetz wurde nach Gregor Johann Mendel benannt. Wurde aber erst im Jahre1884 anerkannt.
Also Mendel versuchte im Jahre 1860 sich an den Erbsensamen und starte Kreuzversuche mit den Erbsenpflanzen. Er bezog sich auf die Merkmale,Blütenfarben,Wuchsform,Samenschalen und so weiter. Aus den Zahlenverhältniss die er statistisch auswertete leiten seine 3 Gesetze ab.
1. Das Uniformgesetz
2.Das Spaltungsgesetz
3.Das Gesetz von der freien Kombinierbarkeit der Gene
Kurz noch die Erklärung Dominant und Rezessive:
Das Dominante Gene steht über dem Rezessive Gene das heisst es verdeckt auch das rezessive Gene. Das Dominante Gene ist gekennzeichnet durch Grosse Buchstaben.
Das Rezessive Gene wird erst sichtbar wenn es 2 mal vorkommt. Es vererbt sich nur durch 2 der Gleichen Genträger. die Rezessive Gene sind durch kleine Buchstaben gekenntzeichnet.
Weist ein Tier beide Gene auf sind grosse und kleine Buchstaben vorhanden beim Gencode.
Das Uniformgesetzt:
Bei einer rezessive-Dominante Vererbung gleichen die Nachkommen einem der Elterntiere. Da sich da nur das Dominante Gen durchsetzt. Mendel machte das Beispiel mit einer Weissen Blüte gleich Rezessive also zum Beispiel aa und eine Rote Blüte Dominat zum Beispiel AA. Die Nachkommen sind in diesem Fall alle wie die Rote Blüte . Das wären dann F1 steht für Filialgengeration das wiederum nennt man 1.Tochtergeneration. Die F1 Generation trägt aber verdeckt auch die weisse Blüte also sie ist nun Aa.
Das Spaltungsgesetz:
Mendel kreuzt die F1 Generation untereinender und es tauchten wieder weisse Blüten auf. Und zwar zum Verhältniss 3:1 Das heisst es gab 3 Rote Blüte und 1 Weisse Blüte.
Damit beweist Mendel das diese Information von der weisse Blüte nicht verloren gegangen waren sondern nur von der Roter Blüte überdeckt wurden ist.
Phänotypisch (aussehen) ist das verhältnis eben 3:1. Und Genotypisch (auf die Gene bezogen) ist das Verhältnis 1:2:1 Das heisst es ist 1 rote Blüte die auch im Gen de weisse hat ,2 rote Blüten bei denen sich nur das Dominante durchsetzt und 1 weisse Blüte.
Nun wenn Mendel die weissen Blüten untereinander kreuzt sind die Nachkommen alle weisse Blüten. Erst wenn Mendel wieder eine Rote Blüte einkreuzt,trugen die Nachkommen auch Rote Blüten.
Daraus hat Mendel herausgefunden dass Erbträger anwesend sein können ohne ausgeprägt zu werden.
Und Gene müssen in den Körperzellen reinrassiger Individuen doppelt vorhanden sein, in den Keimzellen aber nur einfach, damit sie sich in den Nachkommen neu kombinieren können.
Das Gesetz der freien Kombinierbarkeit der Gene:
Mendel untersuchte nicht nur ein Merkmal - die Blütenfarbe - an den Erbsenpflanzen, sondern zudem noch sechs andere. Damit konnte er herausfinden, ob die Erbanlagen einer Rasse mit all ihren Ausprägungen (Größe, Wuchsform, Farbe etc.) eine Einheit bilden, oder ob sie auf einzelnen Genen liegen und somit frei kombinierbar sind.
Mendel kreuzte Pflanzen, die sich in mehreren Merkmalen voneinander unterschieden (in der Abbildung ist es ein dihybrider Erbgang) und fand heraus, dass die Merkmale sich mischten: die Nachkommen einer roten, großen Pflanze und einer weißen, kleinen konnten sowohl rot und klein als auch weiß und groß werden.
So Nun wie ich zu meiner Zucht kam. Da ich mein Herz schon ca seit 10 Jahren an die Dsungis verloren habe entschloss ich mich nun unter der Voraussetung vom SKZ (Schweizer Kleinnager Züchterverein ) die Dsungis zu züchten.
Da ich feststellen musste das es zu viele Hybriden hat und viele davon kein langes Leben haben können weil sie öfter an Diabetes leiden oder sonstige Gendefekte aufweisen. Leider kam es dazu das so viele Hybriden verbreitet sind weil es viele Leute gibt die unbedingt um jeden Preis spezielle Farben brauchen. Der Mensch pfuschte leider schon sehr in die Natur ein deshalb ist es nun sehr schwer noch Artreine Dsungis zu finden.
Da ich viel Wert auf die Gesundheit lege, kam mir der Gedanke das es mehr Sinn macht die wenigen Artreinen Dsungis zu unterstützen. Das Ziel ist sehr schwer aber ich erhoffe mir damit länger lebende und Gesunde Hamster zu erschaffen. Der ansporn für das Ziel gaben mir damals die letzten 2 Hamster die ich aus dem Qualipett holte und sie starben beide sehr Jung einer weis ich nicht an was der andere leider an bösartigen Tumor. Der Tumor ist leider sowieso ein Problem bei den Dsungis. Aber seit ich Artreine Dsungis habe fällt mir auf das es da weniger auftritt als bei den Hybriden.
Das alles ermutigt mich mein Ziel weiter zu verfolgen. Auch möchte ich den Hamsterfans auch die Gelegenheit geben Hamster von Züchter zu kaufen die Gesund,stark,zahm und Liebenswert sind. Den die aus den Zooläden wie Qualipet und so bringt man oft nie zahm oder sie sind bissig. Deswegen möchte ich diese Alternative anbieten. Da ich selber nicht viele seriöse Hamsterzüchter kenne entschloss ich mich solch ein seriöser Züchter zu werden. Und nun besteht meine Zucht seit November 2009.
Voraussetzungen die meine Hamster erfüllen müssen für meine Zucht sind:
Das sie neugierig genug sind,wenn möglich zahm,sie dürfen auf keinen Fall bissig sein, optisches gesundes Aussehen aufweisen, sie müssen stark,und kräftig (Kräftig heisst nicht gleich Übergewicht), sie müssen auch Artrein sein, das Gewicht muss stimmen (nicht zu viel nicht zu wenig), sie müssen glattes glänzendes Fell aufweisen, und sie dürfen keinerlei Anzeichen für Krankheiten aufweisen.Sie werden sogar vorsichtshalber in Regelmässigen Abständen gegen Daibetes getestet.
Natürlich geht die Gesundheit vor und nicht die Farben. Meine Hamster werden auch erst eingesetzt wenn sie ausgewachsen sind bei den Weibchen besonders wichtig. Wenn die Weibchen 1 Jahr Alt sind bekommen sie keinen Nachwuchs mehr. Sie dürfen ihr Hamsterleben bei mir noch geniessen.
Mein Ziel ist es mit Dsungis zu züchten die keine Campbellgene in sich haben.Ich setze keine Hybriden ein zum Züchten die natürlichen Farben der Dsungis unterstütze ich sehr gerne. Das heisst ich züchte nur mir ``Artreinen Dsungaren``.