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In den 80er- und 90er-Jahren sind Schweizer Erfolge im Skiweltcup keine Rarität, sondern an der Tagesordnung. Eine Technikerin aus Elm reiht alleine Sieg an Sieg. Der 23. Januar 1994 ist so ein Tag, an dem Vreni Schneider wieder einmal nicht zu schlagen ist.
Schneider ist bereits zweifache Olympiasiegerin, dreifache Weltmeisterin und Gewinnerin des Gesamtweltcups in der Saison 1988/89. Nach zwei durchzogenen, von Verletzungen beeinträchtigten Wintern startet sie 1993/94 noch einmal richtig durch.
Zwar gelingt ihr kein Sieg mehr in einem Riesenslalom-Weltcuprennen. Doch im Slalom ist die Glarnerin stark wie nie. Nach bereits drei Siegen in dieser Saison steht ab dem 23. Januar 1994 stets die gleiche Fahrerin zuoberst auf dem Podest: Vreni Schneider.
Die Slalomleistungen bilden die Basis für den zweiten Triumph im Gesamtweltcup. Und mitten in der Siegesserie zum Ende der Saison hin gewinnt Vreni Schneider auch den elften und wichtigsten Slalom des Winters: jenen der Olympischen Spiele von Lillehammer.
Vreni Schneider wird in Norwegen zum Star der Spiele. Sie gewinnt drei Medaillen – von jeder Farbe eine:
Als Vreni Schneider am 26. März 1995 zurücktritt, hat sie 55 Weltcupsiege auf ihrem Konto. Dazu kommen elf Medaillen von Grossanlässen, fünf davon sind aus Gold. Sie ist die erfolgreichste Schweizer Skifahrerin aller Zeiten und wird 2020 entsprechend bei den Sports Awards geehrt. Vreni Schneider erhält die Auszeichnung für die beste Schweizer Sportlerin der vergangenen 70 Jahre, bei den Männern geht dieser Titel an Tennis-Star Roger Federer.
2012 versucht sich Vreni Schneider als Sängerin. Es bleibt beim Versuch, doch ihr guter Ruf wird arg ramponiert. Die Generation, die ihr noch nicht die Daumen drückte vor dem Fernseher, kennt Vreni Schneider bloss noch als die peinliche Sängerin von «En Kafi am Pisterand».
Bevor sie sich für den Kafi entschied, kam bei Vreni Schneider zum Zmorge übrigens etwas anderes auf den Tisch:
Real Madrid hat allen Widrigkeiten zum Trotz zum 14. Mal die Champions-League-Trophäe gewonnen. Beim 1:0-Sieg gegen den FC Liverpool ragten vor allem zwei Akteure heraus: Torschütze Vinicius Jr. natürlich, aber auch Torhüter Thibaut Courtois. Der 30-jährige Belgier zeigt im Final der Königsklasse insgesamt neun Paraden, so viele wie noch kein Keeper vor ihm.