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Auf 31 ganzseitigen Farbtafeln stellt das Institut für Bayerische Literaturgeschichte der Uni München in diesem Band "Märchenbilder" der in Furth im Wald lebenden, 1957 geborenen Künstlerin Irmingard Jeserick vor. Es handelt sich um Illustrationen zu Dichtungen elementaren Charakters: zu den Liebesgesängen des biblischen Hohenliedes und der mittelalterlichen "Carmina Burana", zu Märchen und Sagen der oberpfälzischen Märchensammlung Franz Xaver von Schönwerths und zu den nur scheinbar naiven, in Wahrheit kunstvollen und mit feiner Ironie spielenden Märchendichtungen von Hans Christian Andersen und anderen Schriftstellern vorwiegend romantischer Grundprägung. Die Texte werden in vollem Wortlaut wiedergegeben und in einem Anhang näher erläutert. Das Elementare, das die so verschiedenartigen Werke miteinander verbindet, ist die Liebe zwischen Mann und Frau, die in ihnen als Beglückung, als Ziel eines Weges voller Erschwernisse und Behinderungen oder auch als unverzichtbare Aufgabe beschrieben wird. Diese Liebe ist Irmingard Jesericks Thema.