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Nach San Diego ging die Autofahrt in den Bundesstaat Arizona weiter. Arizona ist hauptsächlich für den Grand Canyon berühmt, aber er hat viele andere wunderbare Sehenswürdigkeiten zu bieten.
Der Staat Arizona befindet sich östlich von Kalifornien und nördlich von der mexikanischen Grenze. Das Klima variiert vom trostlosen Schönheit der heissen und trockenen Sonora Wüste bis hin zu den hohen, kühlen Bergen des Nordteils des Staates.
Hier besuchten wir folgende Städte und Sehenswürdigkeiten:
Yuma
Die Stadt Yuma liegt am Colorado River und ist etwa 38 km von der Grenze zwischen den USA und Mexiko entfernt. In der Stadt leben zirka 85’000 Einwohner.
In Yuma besuchten wir keine Sehenswürdigkeit, da wir dort nur übernachteten.
Phoenix
ist die Hauptstadt und das finanzielle und kulturelle Zentrum des Südwestens der USA. Die grösste Stadt in Arizona liegt im Tal der Sonne. Hier gibt es durchschnittlich 312 Sonnentage im Jahr.
Die Innenstadt von Phoenix ist eine Mischung aus hohen Bürogebäuden, gut erhaltenen historischen Häusern, schattigen Parkoasen sowie kulturellen und sportlichen Treffpunkten.
Uns ist aufgefallen, dass hier alle Läden ausserhalb des Zentrums sind. Hier besuchten wir den Desert Botanical Garden, den Papago Park sowie den Mountains Park.
Der Vorort Scottsdale mit seinen alten Häusern hat uns sehr gut gefallen, da man sich hier wie im wilden Westen fühlt.
Sedona
ist berühmt für die roten Gesteinsformationen, von denen es umgeben ist. Kannst Du dir vorstellen wie ein Sonnenuntergang aussieht? Genau diese Antwort wollten wir auch wissen und genossen an einem Abend den Sonnenuntergang. Leider waren wir aber enttäuscht, da wir leuchtende rote Felsen erwarten hatten.
Prescott
war bis 1912 die Hauptstadt des Arizona Territory. Auch diese Stadt galt für uns als Zwischenstopp für eine Nacht. Hier hatten wir das Erlebnis, dass wir kein Alkohol an der Bar erhielten, da die doofe Bardame unseren Schweizer Pass im dunkel nicht lesen konnte. So gingen wir in die nächste Tankstelle und kauften ohne Probleme ein paar Bierdosen.
Flagstaff
Sie liegt höher und ist etwas kühler als die Städte in der Wüste. Die vielen historischen Gebäude in der Innenstadt vermitteln einem mit vielen originellen Restaurants, Geschäften und Erinnerungen an die alte Route 66. Von Flagstaff aus besuchten wir den Grand Canyon und der Meteor Crater, welcher 60 km entfernt ist. Der Meteor Crater ist das Ergebnis eines Zusammenpralls zwischen der Erde und einem Meteor mit einer Geschwindigkeit von 72’000 km pro Stunde. Vom Besucherzentrum und einer Plattform, die direkt über den Krater ragt, hat man einen guten Überblick über das gewaltige Loch.
Grand Canyon
Im Norden befindet sich die grösste Schlucht der Erde, der Grand Canyon Nationalpark. Der Canyon ist fast 1’675 m tief und stellenweise über 28 km breit. An den Wänden lässt sich die Geschichte der Erde der letzten Milliarden Jahren ablesen. Der Südrand ist die meistbesuchte Seite des Canyon und verfügt wunderschöne Aussichtspunkten mit atemberaubenden Panoramablicke.
Die neueste Attraktion ist der Grand Canyon Skywalk, welcher 1’200 m über dem Colorado River gebaut wurde. Der Skywalk bietet die Möglichkeit, auf einem 22 Meter über den Abgrund ragenden, hufeisenförmigen Balkon durch den gläsernen Boden den Grand Canyon zu bestaunen. Damit man den Skywalk besteigen kann, muss man zusätzlich zu den $30.00 Eintrittsgebühren noch $43.00 hinblättern. Wir zahlten natürlich den hohen Preis, den schliesslich sind wir im Leben eventuell nur einmal hier. Ein weiterer Nachteil ist, dass keine Kameras, Mobiltelefone und Rucksäcke mitgenommen werden dürfen.
Monument Valley
liegt im Navajo Tribal Park an der Grenze zu Utah. Es wird wegen seiner Monolithe aus rotem Sandgestein als 8. Weltwunder bezeichnet. Jeder erkennt es sofort, da es für unzählige Filme als Kulisse galt.
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der beste Ausgangspunkt für die Antelope Canyon Tours. Am nördlichen Ende der Stadt befindet sich der Lake Powell mit dem Staudamm Glen Canyon Dam.
Antelope Canyon
Dieser sogenannte Korkenziehercanyon leuchtet je nach Tageszeit in immer wieder anderen Rot- und Gelbtönen. Mit einem Touranbieter besuchten wir am Mittag für 2,5 Stunden den Canyon. Wir mussten nur noch staunen, als wir durch den Canyon liefen. Der Nachteil ist, dass man ständig die Kamera mit etwas zudecken muss, da sonst Staub oder Sandkörner in die Kamera eindringen. Zum Glück gibt es spezielle Reinigungssets für die Kameras =) , ansonsten hätte ich meine Kamera nachher nicht mehr gebrauchen können.
Hoover Dam
wurde zwischen 1931 und 1935 erbaut und war seinerseits eins der grössten Bauprojekte der Welt. Der Staudamm erhebt sich 238m über dem Flussbett und erzeugt Strom für den Westen.
Kommt dir der Hoover Dam bekannt vor? Genau, der Kinofilm “Transformers” brauchte dieser Ort als Kulisse.
Die Reise ging weiter nach Las Vegas. Was wir in der Stadt der Unterhaltung erlebt haben, kannst Du im nächsten Bericht lesen.
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