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Die Preise von Touchscreens für PCs werden bisher noch durch verschiedene Faktoren hoch gehalten. Neben den an sich noch eher tiefen Produktionskapazitäten führt auch die hohe Ausschussrate in der Produktion zu Nachschubproblemen und hohen Preisen. Wie der taiwanische Newsletter 'Digitimes' berichtet, erklären Screenhersteller aber nun, dass die Ausbeute an brauchbaren Panels in der Produktion mittlerweile auf wenigstens 85 Prozent oder etwas mehr erhöht werden konnte.
Dies, sowie Kostensenkungen für die Beschichtung, soll dazu führen, dass die Einkaufspreise für PC-Hersteller ab dem dritten Quartal um rund 20 Prozent fallen sollten. Für 13,3-Zoll-Touch-Panels wird beispielsweise ein Komponentenpreis von noch rund 50 Dollar erwartet.
Tiefere Preise sind ein wesentlicher Faktor, um die Verbreitung von Touchscreen-PCs zu fördern. Der hohe Anteil an unbrauchbaren Panels, die in der offensichtlich diffizilen Produktion entstehen, war bisher aber ein grosses Problem. 'Digitimes' berichtete beispielsweise im letzten September, dass die Ausbeute von Sharp bei der Produktion von Panels für das iPhone bei lediglich 30 bis 40 Prozent liege. Die damals in dieser Beziehung erfolgreichsten Hersteller von Touchscreens für das iPhone, Japan Display und LG Display, erreichten Ausbeuten von knapp 80 Prozent. (hjm)