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Geschichte des Burgunder Weinbaugebiets
Wahrscheinlich brachten die Griechen die Weinrebe um 600 vor Christus in diese Region. Trotz der Vorliebe der Römer für italienische Weine und der Wirren im Zuge der Völkerwanderung im 5. Jahrhundert war das Burgund über die Jahrhunderte hinweg stets ein blühendes Weinbaugebiet.
Später spielte die Kirche eine wichtige Rolle. Viele der heute vornehmsten Weingüter waren Geschenke des Adels an die Klöster. Darunter befindet sich auch das berühmte Clos de Vougeot, eine Gründung des Zisterzienserordens von Cluny. Nach dem 14. Jahrhundert herrschten die Herzöge von Valois über das Burgund, die dem Gebiet Wohlstand brachten. Grossen Anteil am Aufstieg des Weinbaugebiets Burgund hatte insbesondere der Herzog Philipp der Gute. Er legte fest, welche Rebsorten sich für die Region am besten eignen. Auch kommt ihm das Verdienst zu, bereits im 15. Jahrhundert umfassende Qualitätsstandards gesetzt zu haben, die einem Appellationssystem gleichen. Zudem gründete er das Hospices de Beaune, das heute für seine Weinversteigerung bekannt ist und im Burgund den Ton angibt.