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Die 21-jährige Corinne Suter belegte mit 0,61 Sekunden Rückstand Platz 5, und die routinierte 31-jährige Fabienne Suter, mit Corinne nicht verwandt, folgte im 7. Rang. Die beiden Schweizerinnen wurden dabei noch von zwei Aussenseiterinnen, die bei besser gewordenen Bedingungen starteten, um zwei Positionen nach hinten gedrängt.
So ging die Bestzeit nicht an Lindsey Vonn, sondern an Romane Miradoli, die mit Nummer 38 die Schnellste war. Die knapp 22-jährige Französin, deren bestes Ergebnis in einem Speedrennen der 17. Rang ist (im letztjährigen Super-G von Garmisch), setzte sich um zwei Zehntel vor Topfavoritin Lindsey Vonn. Zudem beging Miradoli zwei Torfehler, was aber im Training nicht geahndet wird.
Mit Ausnahme von Lake Louise, wo sie ohnehin alles im Griff hat, stellte Lindsey Vonn in allen bisherigen Stationen dieses Winters mindestens eine Trainingsbestzeit auf. Diese Serie konnte die Amerikanerin, die sieben der acht Speedrennen dieser Saison gewonnen hat, in Garmisch vorerst nicht fortsetzen. Der Sieg am Samstag wird aber dennoch über sie führen.
Lara Gut, nach Hälfte der Strecke schneller unterwegs als Vonn und die beiden Suters, liess es zweiten Streckenteil deutlich langsamer angehen – wie auch die Kanadierin Larisa Yurkiw, die zuletzt dreimal in Serie auf dem Podium gestanden hat. Gut belegte mit mehr als drei Sekunden Rückstand Platz 40, Yurkiw Rang 47.
(SDA)