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Zum Abschluss des Themas führte die 5./ 6. Klasse ein Bronzezeitspiel durch. Jeder Schüler gehörte dabei einer Berufsgruppe an, welche bestimmte Gegenstände herstellen konnte. So gab es in unserem Dorf Bauern, einen Goldschmied, Bronzegiesser und sogar einen reichen Fürsten. In einem anderen Dorf lebten die Erzabbauer, welche Kupfer-, Zinn- und auch Goldbarren herstellten, diese über die Händler ins Dorf brachten und versuchten zu verkaufen. Die Händler mussten dem Fürsten jedoch immer einen Zoll bezahlen, wenn sie das Dorf betreten wollten.
Einige Kinder merkten schnell, dass geschicktes Handeln angesagt ist und die Nachfrage den Preis bestimmt. Wo anfangs zwei Gewandnadeln für einen Honig getauscht wurde, musste man im Verlaufe des Spiels plötzlich ein Luchsfell für das Gleiche bezahlen.
Bei der Auswertung des Spiels fiel uns dann auf, dass auf einmal nicht mehr der Fürst der reichste Mann im Dorf war, sondern eine Bäuerin, die durch ihre fleissige Arbeit viele Nahrungsmittel herstellen konnte, welche sie dann zum Handeln weiterverwenden konnte. Ob das wohl in der Bronzezeit auch hätte passieren können…?