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Es ist eine radikale Geschichte, denn in einer gewissen Weise erzählt sie davon, wie es ist, sich alleine, als einzelne Person gegen eine herrschende Normvorstellung aufzulehnen. Sie erzählt von einer Person, die etwas Gutes ausrichten will. Etwas Gutes, in dem Sinne, dass sie so handelt, dass es das Leben und die Menschen bejaht. Sie besitzt eine Gewissheit darüber, was dieses gute Handeln ist und dieser Gewissheit bleibt sie treu. Nach unserer Interpretation kommt sie durch Zwiegespräche mit ihrem engsten Vertrauten, dem Raben Abraxas, zu dieser Gewissheit. Der Gewissheit darüber, was sie in der Welt tun will, um in vielfacher Hinsicht dem Leben zu leben zu verhelfen. In unserer Inszenierung wird der Rabe zum Wolf und somit zu einer starken künstlerischen Inspirationsquelle. Es ist Symbol für die Verkörperung eines intuitiven, wissenden Anteils unseres menschlichen Bewusstseins. In dem Stück, welches sich auf unserer Reise entwickelt hat, halten die innere und äussere Wirklichkeit einer Person Zwiegespräche. Wir haben aus diesen beiden Wirklichkeiten Figuren kreiert. Sie sind wie zwei Seiten der Medaille. Sie brauchen und bedingen sich. In unserem Stück gewichtet sich das sogenannte "Aussen" als wichtiger. es meint es zähle mehr, weil es wichtiger sei im Leben viele Dinge zu erreichen, gut auszusehen, Preise zu gewinnen und eine saubere Wohnung vorzuweisen. Doch beide können nicht leben ohne sich gegenseitig anzuhören und anzuschauen. "Innen" verschafft sich Gehör und zwingt "Aussen" an den Verhandlungstisch.
Projektdauer
01.04.2014 - 30.08.2014
Unterstützt mit
CHF 2’500