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Kirk Hammett
geboren am 18.11.1962 in San Francisco, CA, USA
Links www.metallica.com (Englisch)
Kirk Hammett
Kirk Lee Hammett (* 18. November 1962 in San Francisco, Kalifornien) ist ein US-amerikanischer Musiker und Leadgitarrist der Metal-Gruppe Metallica.
Biografie
Hammetts Vater war ein irischer Handelsmatrose und seine Mutter eine Filipina, die für die Bundesregierung arbeitete. Nach dem Umzug der Familie ins kalifornische El Sobrante besuchte er dort die De Anza High School. Bereits als Kind und Jugendlicher zeigte er großes Interesse für die umfangreiche Plattensammlung seines älteren Bruders, die unter anderem Alben von Led Zeppelin, Black Sabbath, The Rolling Stones, Jimi Hendrix und UFO enthielt. Einer der größten Einflüsse Hammetts war Jimi Hendrix, der er nach eigener Aussage selber „sein“ wollte und dessen Lieder er teilweise später in seine Gitarren-Soli bei Konzerten einbaute. Besonders die Band UFO, deren Alben mit Michael Schenker und die Scorpions mit ihrem Album Virgin Killer veränderten sein Leben und brachten ihn von den bluesinspirierten Gitarristen weg zu den Heavy-Gitarristen. Bis heute zählt er Michael Schenker, Uli Jon Roth und den aktuellen Gitarristen der Scorpions Matthias Jabs zu seinen Vorbildern und Inspirationsquellen und spielt Lieder der Scorpions nach, beispielsweise Sails of Charon. Er bezeichnet Hannover als großen Teil seiner musikalischen Identität.[1][2]
Kirk Hammett beschäftigte sich das erste Mal im Alter von 15 Jahren mit der Gitarre. Die Ausstattung bestand zu dieser Zeit aus einer billigen Kaufhaus-Gitarre und einem kleinen Verstärker mit einem 4-Zoll-Lautsprecher. Nachdem er 1978 auf eine Fender Stratocaster umgestiegen war, versuchte er seinen Klang durch verschiedene Gitarrenteile zu verändern. Schließlich endete er auf einer Gibson Flying V aus dem Jahre 1974. Um sich einen Marshall-Gitarrenverstärker leisten zu können, nahm er u. a. einen Aushilfsjob bei Burger King an.
Hammett begeisterte sich früh für Heavy Metal. 1982 gründete er mit dem Sänger Paul Baloff, dem Gitarristen Gary Holt und dem Schlagzeuger Tom Hunting die Gruppe Exodus, eine der prägendsten Gruppen in den Anfangstagen der Thrash-Metal-Bewegung der Bay Area.
Er stieg 1983 bei Metallica ein, nachdem sein Vorgänger Dave Mustaine wegen ernster Drogen- und Alkoholprobleme von der Gruppe gefeuert worden war. Kurz danach nahm Hammett mit Metallica deren erstes Album Kill ’Em All auf. Zu diesem Zeitpunkt nahm er zusätzlichen Unterricht beim Gitarrenvirtuosen Joe Satriani. Obwohl Hammett hauptsächlich erster Gitarrist ist, beteiligt er sich seit Mitte der 80er-Jahre auch am Schreiben der Lieder, außerdem hat er auf dem Album St. Anger auch an der Erstellung der Texte mitgewirkt. Eines seiner bekanntesten Riffs ist das Anfangsriff von Enter Sandman. Beim letzten Konzert der Spastik Children, der „Spaßband“ unter anderem von James Hetfield, vertrat er den tödlich verunglückten Bassisten Cliff Burton am Bass.
Kirk Hammett wurde 2003 im Rolling Stone bei der Wahl zu den 100 größten Gitarristen aller Zeiten auf Platz elf gewählt.[3] Er ist bis heute ein Vorbild für viele Heavy-Metal-Gitarristen.
Er schrieb sich 1993, nach der Tour zum Black-Album, im City College of San Francisco ein, wo er Film und asiatische Kunst studierte.
Kirk Hammett besitzt eine Sammlung von mehreren Hundert Gitarren, die meisten davon wurden von ESP hergestellt. ESP hat auch im Lauf der Zeit mehrere Signature-Modelle zu Ehren Kirk Hammetts herausgegeben. Bei besonderen Anlässen spielt er auch Gitarren der amerikanischen Traditionsmarke Gibson, so besitzt er mehrere originale Les-Paul-Modelle aus den Jahren 1958 und 1959, welche heute Preise von etwa 300.000 USD und mehr erreichen. Eine solche spielte er z. B. bei dem Konzert The Big Four Live from Sofia, Bulgaria bei dem Song Fade to Black.[4]
Der begeisterte Comic- und Horrorfilmfan lebt heute mit seiner zweiten Frau Lani und seinen beiden Söhnen Angel und Vincence auf Hawaii. Er ist Vegetarier und interessiert sich außerdem für Buddhismus. Hammett unterstützt die Initiative Rock the Vote.
Einzelnachweise
- http://www.kn-online.de/News/Sonntag/Promi-Talk/Hat-Deutschland-Sie-inspiriert-Interview-mit-Kirk-Hammett
- https://www.youtube.com/watch?v=zLGeueFt-oA
- 100 greatest guitarists. In: Rolling Stone Magazine 2003
- siehe dazu Doku Some Kind of Monster sowie die BluRay vom Sofia-Konzert
|Studioalben||

Kill ’Em All • Ride the Lightning • Master of Puppets • … And Justice for All • Metallica • Load • ReLoad • Garage Inc. • St. Anger • Death Magnetic • Hardwired…to Self-Destruct
|Extended Plays||

The $5.98 E.P.: Garage Days Re-Revisited • Beyond Magnetic
|Livealben||

Live Shit: Binge & Purge • S&M • Français pour une nuit • Orgullo, Pasión y Gloria: Tres Noches en la Ciudad de México • The Big Four Live from Sofia, Bulgaria • Quebec Magnetic
|Soundtracks||

Metallica Through the Never
|Videoalben||

Cliff ’em All • 2 of One • A Year and a Half in the Life of Metallica • Cunning Stunts • Classic Albums: Metallica – The Black Album • Metallica: The Videos 1989–2004
|Singles||

Whiplash • Jump in the Fire • Fade to Black • Creeping Death • For Whom the Bell Tolls • Master of Puppets • Battery • Welcome Home (Sanitarium) • Eye of the Beholder • Harvester of Sorrow • … And Justice for All • One • Enter Sandman • Don’t Tread on Me • The Unforgiven • Nothing Else Matters • Wherever I May Roam • Sad but True • Until It Sleeps • Ain’t My Bitch • Hero of the Day • Mama Said • King Nothing • Bleeding Me • The Memory Remains • The Unforgiven II • Fuel • Better Than You • Turn the Page • Whiskey in the Jar • Die, Die My Darling • Nothing Else Matters ’99 • No Leaf Clover • I Disappear • St. Anger • Frantic • The Unnamed Feeling • Some Kind of Monster • The Day That Never Comes • My Apocalypse • Cyanide • The Judas Kiss • All Nightmare Long • Broken, Beat & Scarred • Hardwired • Moth Into Flame • Atlas, Rise! • Now That We’re Dead
|Featurings||

Lulu (mit Lou Reed)
|Studioalben||

Bonded by Blood • Pleasures of the Flesh • Fabulous Disaster • Impact Is Imminent • Force of Habit • Tempo of the Damned • Shovel Headed Kill Machine • The Atrocity Exhibition – Exhibit A • Exhibit B: The Human Condition • Blood In, Blood Out