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Durch ein Leck in einer Ölpipeline sind im Golf von Thailand am Wochenende schätzungsweise 50'000 Liter Öl ins Meer geflossen. Die Marine versuchte am Sonntag zu verhindern, dass der Ölteppich die Küste erreicht, berichteten Lokalmedien.
Vor der Küste wurden schwimmende Barrieren deponiert. Der Ölfilm sollte dann abgesogen werden.
Das Leck entstand am Samstag an einer Offshore-Plattform etwa 20 Kilometer vor der Küste von Rayong. Die Bohrinsel gehört PTT Global Chemicals, einem Tochterunternehmen der staatlichen Ölfirma PTT. Das Leck sei repariert worden, teilte die Firma nach Medienberichten mit.
Im Vergleich zu anderen Umweltkatastrophen ist die Menge des ausgelaufenen Öls mit gut 300 Barrel eher gering. Zum Vergleich: Bei der Deepwater Horizon-Katastrophe im Golf von Mexiko strömten 2010 rund 4,9 Millionen Barrel Öl ins Meer. Ein Barrel entspricht etwa 159 Litern.
SDA-ATS