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geb. --.--.----
Amiodaron und Nifedipin beeinflussen sich gegenseitig
Monitorisierung
Risiko
Additive kardiovaskuläre Effekte
Mechanismus
Nifedipin wird über CYP3A4 metabolisiert. Amiodaron ist u.a. ein CYP3A4-Inhibitor und kann den Abbau von Nifedipin hemmen. Zusätzlich addieren sich die Arzneistoffe in ihren kardiovaskulären Wirkungen.
Effekt
Unter erhöhten Nifedipinkonzentrationen kann es zu einer verstärkten Blutdrucksenkung kommen. Auch Herzrhythmusstörungen, Senkung der Herzfrequenz, AV-Block oder Sinusarrest könnten auftreten.
Empfehlung
Die Kombination sollte mit Vorsicht und nur unter sorgfältiger Monitorisierung des Blutdruckes und unter EKG-Kontrollen eingesetzt werden. Insbesondere zu Beginn der Kombination ist dies angezeigt. Zu beachten ist auch, dass aufgrund der sehr langen Halbwertszeit (20-100 Tage) von Amiodaron das Risiko für eine Interaktion auch nach Absetzen von Amiodaron für Wochen bis sogar Monate bestehen bleibt.
Klassifikation
Die Grundlage für die Klassifikation ist die referenzierte Literatur und ein validiertes und nachvollziehbares Entscheidungsmodell. Die getroffenen Entscheidungen für die Einteilung des Schweregrads werden durch den Flowchart visualisiert.
Letzte Aktualisierung des Textes am 29.05.2018