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Das Epstein-Barr-Virus (EBV) bewirkt Herpes-Viruserkrankungen im Lymphsystem, die mit oder ohne Symptome(n) verlaufen können, wobei anschließend das Virus lebenslang im Körper verweilen und die Krankheit bei Immunschwäche erneut ausbrechen lässt. Es ist nach seinen Entdeckern, dem Virologen und Pathologen Sir Michael Anthony Epstein und seiner Assistentin Yvonne M. Barr Ph .D., benannt. Sie schafften es erstmalig, menschliche Lymphozyten zu separieren und in einer Kultur zu vermehren. 1964 fanden sie bei mikroskopischen Untersuchungen dieser Kulturen das später nach ihnen benannte Virus.
95 Prozent der erwachsenen Bevölkerung tragen das Virus in sich
Das Virus ist in 95% der Erwachsenen vorhanden und man nimmt an, dass es einen Risiko-Faktor bei bestimmten Tumor- Arten darstellt, speziell der Nase und des Halses, welche in Asien sehr verbreitet sind. In den tropischen Regionen Afrikas wird es mit dem Burkitt- Lymphom, einem bösartigem Tumor des Lymphatischen Systems, in Verbindung gebracht. In den westlichen Ländern löst das Virus das Pfeiffersche Drüsenfieber (Infektiöse Mononukleose) aus. Es ist benannt nach dem Wiesbadener Kinderarzt und Internisten Emil Pfeiffer (1846- 1921).
Die Mononukleose als europäische Krankheits-Variante des Epstein-Barr-Virus
Die häufige, aber eher harmlose Erkrankung, wird hauptsächlich durch Kontakt- oder Tröpfcheninfektion, insbesondere durch Speichelkontakt übertragen, weswegen sie auch als „Kusskrankheit“ (englisch: Kissing Disease) bezeichnet wird. Die Symptome sind, falls vorhanden, grippeähnlich, es kann auch zu Anschwellungen von Lymphknoten, Milzvergrößerung und anderen Symptomen kommen. Da der sogenannte lymphatische Rachenring häufig infiziert ist, kann es zu einer Entzündung der Mandeln (Angina tonsillaris) und des Rachens (Rachenentzündung, Pharyngitis) mit weißlichen Belägen (pseudomembranöse Tonsillitis) kommen, bei manchen Erkrankten auch zu kleinen Hautausschlägen.
Zusammenfassend kann man sagen, dass die Folgeerkrankung des Epstein- Barr- Virus in Europa eher harmlos ist. Es kann vereinzelt zu langanhaltenden Krankheitsverläufen kommen. Bei Menschen, bei denen das Immunsystem nicht intakt ist (z.B. im Rahmen von HIV- Infektionen oder Behandlung von gewissen Tumorerkrankungen, künstlicher Immununterdrückung bei Menschen nach Organtransplantationen, etc..), kann es wohl bestimmte Tumorerkankungen des Lymphatischen Systems begünstigen oder auch wiederholt auftreten (d. h. es erfolgt keine neue Infektion, da das Virus ja bereits im Organismus ist). Ebenfalls vermutete Zusammenhänge mit dem Auftreten von Morbus Hodgkin (einem bösartigen Tumor des Lymphsystems), Multipler Sklerose, Malaria, Brustkrebs und Fibroadenomen der Brust (gutartigen Verwachsungen) werden momentan weiter untersucht.
Konventionelle Therapie
Bei einer Erkrankung mit dem Virus und bei Ausbruch des Pfeifferschen Drüsenfiebers empfiehlt die konventionelle Medizin Schonung, bei langanhaltenden Verläufen mit Schwellung der Milz (wegen der Gefahr eines Risses) und der medikamentösen Therapie von (eher selten) auftretenden Komplikationen, nämlich Entzündungen anderer Organsysteme, z.B. des Herzmuskels (Myokarditis), der Augen, Nieren (Nephritis), Leber (Hepatitis), des Gehirns (Enzephalitis), der Lunge (Pneumonie) oder krankhafter Veränderungen des Blutes (Thromobozytopenie, Agranulozytose).
Behandlung in der Naturheilkunde
Die naturheilkundliche Perspektive: Chronisch virale Belastung erzeugt unterschiedliche Krankheitsbilder
In akuter Form ist die Mononukleose naturheikundlichen Maßnahmen gut zugänglich. Je nach therapeutischer Richtung werden physikalische Maßnahmen, Heilpflanzen, homöopathische Medikamente und Präparate aus Bakterien und Pilzen eingesetzt, um die Selbstheilungskräfte zu unterstützen, Symptome zu lindern und das Immunsystem nachhaltig zu stärken.
Eine medizinische Herausforderung stellt die chronische Belastung mit dem Virus dar, weil die Symptome zeitversetzt auftreten und mit konventionellen diagnostischen Mitteln unzureichend erkannt werden können. Feinenergetische Messungen, z. B. mit Elektroakupunktur oder Bioresonanzverfahren zeigen hingegen virale Belastungen beim Menschen an, ohne dass diese in klinischen Laboruntersuchungen nachgewiesen werden können (außer in Form der durchgemachten Krankheit). Auch die Dunkelfeldmikroskopie kann eine entsprechende Belastung offenbaren.
Angenommen wird eine Umwandlung des ursprünglichen Erregers in eine sogenannte Slow-Virus-Version, welches chronische Symptome erzeugen kann, die dem akuten Bild der Viruserkrankung nicht mehr entsprechen. Das Epstein-Barr-Virus, welches häufig mit den genannten Messverfahren diagnostiziert wird, wird dabei mit dem Krankheitsbild des Chronischen Müdigkeitssyndrom (CFS) assoziiert, mit körperlicher Schwäche, chronischen Kopfschmerzen, Depressivität, neurologischen Problemen der Augen und der Denkfähigkeit sowie einer allgemeinen Infektanfälligkeit. Das Epstein-Barr-Virus stellt dabei jedoch nur eine Teilursache dar. Voraussetzung für Ausbruch und Art der Störung hängen vielmehr von der Grundbelastung des Betroffenen, die aus Faktoren wie Übersäuerung, Übereiweißung, Schwermetall- und Umweltbelastungen, Störherde (v. a. Zähne), Mangel an Spurenelementen und der Konstitution des Betroffenen abhängt.
Ziel der Therapie ist nicht in erster Linie die Vernichtung der Viren
Die Therapie zielt entsprechend nicht auf die Vernichtung der Viren ab, sondern auf eine Veränderung des inneren Milieus (Blut, Gewebe, Darm, Zellatmung), um eine weitere Entwicklung der Viren zu stoppen und das Immunsystem zu stärken. Wichtige Stützpfeiler hierbei sind eine andauernde Ernährungsumstellung sowie die Gabe von Medikamenten, Mineralien, Vitaminpräparaten, die Sanierung des Darmes, des Gebisses durch den Zahnarzt, der Stärkung geschwächter Organe u.v.m., immer in Hinblick auf die Konstitution des Betroffenen. Zusätzlich können natürlich Kräuterdrogen mit antiviraler Wirkung eingesetzt werden.
Die Naturheilkunde und als ganzheitlich ausgerichteter Naturarzt verweise ich auch im Zusammenhang mit chronisch-viralen Infektionen darauf, dass sinnvoller Weise bereits prophylaktisch Entgiftungsorgane und Immunsystem gestärkt werden müssen, um akute und chronische Ausdrucksformen des Epstein-Barr-Virus und weiterer häufig gefundenen Viren (v. a. Herpes Zoster-Viruus, Herpes simplex-Virus, Masernvirus, Zytomegalievirus, Parotitisvirus, Influenzaviren, Impfviren) zu vermeiden.
Organotrope Therapie
Bei der organotropen Therapie geht es darum, geschwächte Organe zu unterstützen.
Immunbiologische und isopathische Therapie
Die immunbiologische und isopathische Therapie der Humanbiologie ist ein ganzheitlich-medizinisches Naturheilverfahren.
Pflanzenheilkunde: es werden stabilisierend und regenerativ wirkende Pflanzen eingesetzt. Da es eine große Auswahl gibt, wird die beste Pflanze für jedes Organ bestimmt.
Homöopathisch: aufbereitete mineralische, pflanzliche oder Organbestandteile werden nach einem bestimmten Verfahren potenziert, d. h. aufbereitet, verdünnt und verschüttelt.
Orthomolekulare Therapie: mit den passenden Vitaminen, Mineralstoffen, Amino- und Fettsäuren wird eine Unterstützung der betroffenen Organe angestrebt.
Personotrope Therapie: anders als bei der organotropen Therapie geht es nicht um die einzelnen Organe, sondern um den ganzen Menschen. Es werden bei der personotropen Therapie die Konstitution und damit die Selbstheilungskräfte des Menschen unterstützt. Die schulmedizinische Diagnose spielt hierbei keine Rolle, sondern die Ausprägungen des körperlichen Abwehrsystems.
Bioresonanztherapie (BRT): die Bioresonanztherapie (BRT) biophysikalische Informationstherapie ist ein energetisches Behandlungsverfahren, dessen Grundlage die Quantenphysik ist. Es geht davon aus, dass jedes biologische System mit einer eigenen Frequenz schwingt, die auf die Eigenschwingung der Elementarteilchen zurückzuführen ist. Die Schwingungsfrequenz vermittelt einen ständigen biologischen Informationsfluss zwischen diesen elektrischen Feldern und der Materie bzw. dem Gewebe. Die Grundlage der Therapie besteht in der gezielten Einspeisung biologisch wirksamer Frequenzen, die z. B. krankes Gewebe, das in seiner Frequenz gestört ist, beeinflussen können. Außerdem wird erkranktes Gewebe mit patienteneigenen Schwingungen behandelt, indem diese in das erkrankte Gebiet geleitet werden.
Die Bioresonanztherapie ist sowohl bei akuten als auch bei chronischen Erkrankungen sinnvoll. Bestimmend für die Therapie ist nicht die Erkrankung, sondern das Schwingungszentrum.
Im Folgenden finden Sie naturheilkundliche und Alternative Therapieverfahren, die bei der Krankheit von Pfeifferschem Drüsenfieber in Frage kommen.
Homöopathie
Die homöopathische Behandlung:
In einer ausführlichen Anamnese (Krankengeschichte) versucht der Homöopath, den Patienten als Ganzes in all seinen Lebensbereichen zu erfassen und alle Symptome und bisherigen Erkrankungen zu ordnen. Anhand dieser Gesamtheit der Symptome, wird anschließend das homöopathische Mittel bestimmt, das in seinem Arzneimittelbild die beste Übereinstimmung mit den Symptomen des Patienten aufweist. Eine homöopathische Behandlung von chronischen Krankheiten wird auch als Konstitutionsbehandlung bezeichnet.
Phytotherapie
Die phytotherapeutische Behandlung:
Es werden stabilisierend und regenerativ wirkende Pflanzen eingesetzt. Da es eine große Auswahl gibt, wird die beste Pflanze für jedes Organ bestimmt.
Akupunktur:
Diese Therapieform ist geeignet, Energien wieder zum fließen zu bringen. Sie basiert auf der Akupunktur-Lehre.
Wichtig: Der Säure-Basen-Haushalt und das Thema "Übersäuerung" kann bei vielen akuten und chronischen Beschwerden eine Rolle spielen!
Abraten möchte ich vor Versuchen der Selbstbehandlung. Es geht hier nicht darum, mal eben schnell ein Symptom aus dem Weg zu räumen, sondern um die Stimulierung regulatorischer Prozesse tief im Organismus. Hier ist unbedingt ein Fachmann gefragt, der nach gründlichem, mehrjährigem Studium der klassischen Homöopathie in der Lage ist, das passende Einzelmittel auszuwählen und den Verlauf der Therapie zu beurteilen. Generell gibt es hunderte von potentiell wirksamen Arzneien für diese Krankheit. Davon werden mindestens zwei Duzend besonders häufig mit Erfolg eingesetzt. Aber im jeweiligen Einzelfall ist es immer ein bestimmtes Mittel oder eine ganz bestimmte Mittelfolge, die dem Patienten hilft, seine Schwierigkeiten besser zu meistern. Die Veränderungen, die auf das Mittel eintreten sind oft sehr subtil und für den Laien schwer zu beurteilen.
Bei der homöopathischen Behandlung geht es nicht darum, in die Persönlichkeit des Patienten einzugreifen. Wir alle haben unsere größeren oder kleineren Schwachstellen, die ein Teil unserer Individualität sind und uns von allen anderen Menschen abheben. Nur indem wir lernen, diese zu akzeptieren, können sie unser Leben bereichern. Dagegen beschneidet der Versuch, menschliches Verhalten in Schablonen zu pressen, unser Selbst und macht uns ärmer und kränker. Daher kann es nicht unser Ziel sein, nur ein besseres „Funktionieren“ des Patienten durch reine Symptomenunterdrückung zu erreichen.