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Drei Jahre nach dem plötzlichen Tod der Kriegsfotografin Isabelle Reed stehen Vorbereitungen für eine Ausstellung zu ihrem Lebenswerk an. Der Anlass führt dazu, dass ihr Sohn Jonah ins Elternhaus zu seinem Vater Gene und seinem jüngeren Bruder Conrad zurückkehrt. Doch in diesem Haus ist der Tod Isabelles offensichtlich noch nicht überwunden: Während sich Conrad pausenlos hinter Monitor und Kopfhörern versteckt und jeglichen Zugang verweigert, versucht sich Gene mit einer neuen, vor seinem Sohn geheim gehaltenen Liebesaffäre zu trösten.
Er tut sich schwer damit, seinem Jüngsten die mögliche Todesursache Isabelles anzuvertrauen. Joachim Trier gehört zu den aufregendsten neuen europäischen Filmemachern. In diesem mit Isabelle Huppert, Gabriel Byrne und Jesse Eisenberg hervorragend besetzten Familiendrama spielt er gekonnt mit nichtlinearer Narration und unterschiedlichen Erzählperspektiven.