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Mit der freien Software Freeplane können Mindmaps erstellt werden.
Mindmaps helfen Ideen zu Strukturieren oder auch um ganze Bücher zusammen zu fassen.
Natürlich kann ein Mindmap auch einfach von Hand erstellen.
Hier ein paar gute Tips:
- Verwenden Sie unliniertes Papier. Das Blatt sollte mindestens das Format A4 haben.
- Legen Sie das Papier quer, um seitlich genügend Platz zu haben.
- Beginnen Sie in der Mitte des Blattes.
- Zeichnen Sie ein Bild, um das zentrale Thema der Mindmap darzustellen. Verwenden Sie dabei mindestens drei Farben.
- Denken Sie über die Hauptthemen (entsprechend Kapitelüberschriften) nach. Schreiben sie diese Themen mit einem Wort in Blockschrift auf einen Hauptast. Hauptäste sind Äste, die mit dem Mittelpunkt verbunden sind und zum Mittelpunkt hin dicker werden.
- Fügen Sie weitere Hauptäste hinzu und beschriften Sie sie mit weiteren Hauptthemen.
- Fügen Sie eine zweite Gedankenebene in Form von Zweigen hinzu. Zweige sind mit den Hauptästen verbunden und dünner gezeichnet als die Hauptäste.
- Fügen Sie – je nachdem, wie sich Ihre Ideen entwickeln – dritte und vierte Gedankenebenen hinzu.
- Verwenden Sie bei der Gestaltung der Mindmap Schlüsselworte, Pfeile und Codes. Wenn Sie Bilder verwenden, versuchen Sie, sie dreidimensional zu zeichnen.
- Rahmen Sie einzelne Hauptäste und deren Verzweigungen ein. Verwenden Sie dazu verschiedene Farben und Stilarten.
- Machen Sie jede Mindmap ein wenig schöner, phantasievoller und farbiger als die vorhergehende.
- Haben Sie Spaß dabei!
Wo können Mindmaps eingesetzt werden ?
Generell kann man sagen, dass Mindmaps überall dort nützlich sind, wo es darum geht in relativ kurzer Zeit schriftliche Aufzeichnungen zu besitzen.
- Ein Aufsatz oder ein Vortrag kann mittels Mindmaping vorbereitet werden. Durch entsprechende Anordnung oder farbliche Markierung lassen sich einzelne Absätze/Themenbereiche gut voneinander abgrenzen. Die Mindmap ersetzt hier den klassischen Stichwortzettel. Die Leser bzw. Hörer können den Inhalt wiederum mindmapen und schon haben sie das Wesentliche in schriftlicher Form vorliegen.
- Bei Gruppenmeetings können die Hauptideen/-punkte in einer großen Mindmap festgehalten werden. Auf diese Weise hat jeder Teilnehmer stets einen Überblick über den gesamten bisherigen Sitzungsverlauf. Da nur Schlüsselwörter aufgezeichnet werden, ist jeder Teilnehmer gezwungen, seine Aussagen auf den Punkt zu bringen. Unsachliche Beiträge und langatmige Umschweifungen werden nicht berücksichtigt und sind für den “Einbringer” daher nutzlos. Alle relevanten Punkte werden auf der Mindmap festgehalten werden, so dass am Ende des Meetings stets ein vollständiges Protokoll in Form einer Mindmap vorliegt.
- Mindmaps eignen sich auch hervorragend für persönliche Notizen, z.B. in einer Vorlesung, beim Lesen von Artikeln/Büchern, der Erstellung von To-do-Listen und am Telefon. Je nach Wichtigkeit des Inhalts sollte später jedoch eine Neuzeichnung der Mindmap vorgenommen werden, um den Inhalt in geeigneter Weise anzuordnen. Gleichzeitig dient die Neuzeichnung einer Wiederholung des Stoffes, so wird der Inhalt später besser erinnert und offene Fragen können erkannt werden.
- Beim Lernen kann Mindmaping auch eine gute Methode sein, um den Lehrstoff systematisch zu wiederholen. Dazu sollte jedoch zuvor festgelegt werden, wann man was wie lange wiederholen möchte. Man beginnt mit einem leeren Blatt und zeichnet alles, an was man sich erinnert, in eine Mindmap. Diese Wiederholungs-Map vergleicht man dann mit der Mindmap, die man für das zu lernende Thema ursprünglich als Ziel entwickelt hat. Fehlende Zweige werden anschließend in der Wiederholungs-Map in anderer Farbe eingezeichnet. Nach einigen Übungen kann die Ziel-Map problemlos aus dem Gedächtnis abgerufen werden, was für schriftliche Prüfungen sehr nützlich sein kann.