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Schon in der Steinzeit gab es erste Flöten aus Knochen. Aber erst seit etwa dem 11.Jahrhundert gibt der kleine Holzblock im Kopf des Instrumentes der Blockflöte ihren Namen. Zur Blockflöte gehören viele verschiedene Instrumentengrößen und unterschiedliche Bauarten, die abhängig von Stil und Epoche variieren.
Verwendung
Als solistisches Blasinstrument, über Duo/Trio/Quartett bis zum Einsatz in der Kammermusik (v.a. zusammen mit Cembalo/ Violoncello/ Gambe) oder sogar als verstärktes Instrument mit Drumset und Bass lässt sich mit der Blockflöte vieles gestalten.
Musikstile
Vom frühen Mittelalter über die Polyphonie der Renaissance, als Ensembleinstrument (Consort) bis zur Solomusik des Barock und nicht zuletzt in neuer Musik, in der sogar viereckige Paetzoldflöten und E-Blockflöten als Bandinstrument vorkommen, deckt die Blockflöte viele verschiedene Stile ab.
Instrumente für Anfänger
Die kleinste spielbare Blockflöte ist mit lediglich 16cm Länge die Garklein. Dann geht es über die Sopranino-, Sopran-, Alt-, Tenor-, Bass-, Großbass- und Subbassblockflöte bis zur sogenannten Subkontrabassblockflöte, die mit 2,85m schon eine enorme Höhe erreicht und nur mit einem langen Anblasrohr gespielt werden kann.
Die Blockflöte eignet sich für Kinder ab ca. 6 Jahren.
Die Miete ist aus hygienischen Gründen bei diesem Instrument nicht zu empfehlen.
Sopranblockflöten sind im Handel erhältlich ab ca. CHF 100, Altblockflöten kann man ab ca. CHF 280 kaufen.
Hochwertige Konzertinstrumente liegen im vierstelligen Bereich.
Wissenswertes
Die durch den Windkanal geblasene Luft trifft auf die scharfe Kante des Labiums, wodurch der Ton entsteht, und durch das Abdecken der Grifflöcher werden die Tonhöhen erzeugt. Durch die direkte Ansprache kann der Klang individuell und unmittelbar beeinflusst werden.
Professionelle Blockflötisten verwenden aus Klanggründen meist in Handarbeit hergestellte Instrumente aus Holz.