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«Das Wundliegen» = Druckgeschwür
Ein Druckgeschwür, oder im Fachbegriff „Dekubitus“, entsteht auf Grund von zu viel Druck über einem knöchernen Vorsprung. Mit Knochenvorsprüngen sind hauptsächlich folgende Regionen gemeint: Fersen, Zehen, Knöchel, Knie, Beckenkamm, Kreuzbein, Wirbelvorsprünge, Schulterblatt, Ellenbogen und Hinterkopf. Diese Stellen sind nicht oder nur mit sehr wenig Muskel- und Unterhautfettgewebe gepolstert.
Ein permanenter Druck auf dasselbe Hautareal führt dazu, dass die darunterliegenden Blutgefässe zusammengedrückt werden und es zu einer Unterversorgung der Haut mit nähr- und sauerstoffreichem Blut kommt. Es ist bei jedem Menschen unterschiedlich, wie lange es dauert, bis die Haut durch den Druck geschädigt wird. Einfluss haben der Druck des Blutes in den Arterien, die Art und Dauer es Druckes auf den knöchernen Vorsprung auf die Region am Körper.
Von einem Druckgeschwür betroffen sind ältere Menschen und Menschen, die in ihren Bewegungsaktivitäten eingeschränkt sind. Ein mangelhafter Ernährungszustand kann die Entstehung eines Dekubitus begünstigen.
Für die Abheilung eines Druckgeschwürs ist es wichtig, dass die Wunde frei von Druck ist.