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Zürich (awp) - Der Streit zwischen Gustav Stenbolt und Georg von Opel im Fall Valartis Group/ENR Russia Invest SA geht weiter. Die Beteiligungsgesellschaft ENR wird von der Valartis-Gruppe kontrolliert. Die vom Investor Georg von Opel beherrschte Beteiligungsgesellschaft Paramount Finanz ist Minderheitsaktionärin und liegt seit Monaten mit Valartis im Streit über die strategische Ausrichtung von ENR.
Paramount hat zuletzt in einem offenen Brief an Valartis-CEO Stenbolt eine Reihe von Vorwürfen erhoben. Nun hat Stenbolt am Dienstagabend in einer Mitteilung auf die Vorwürfe im offenen Brief reagiert. Aufgrund der ehrverletzenden und kreditschädigenden Aussagen würden die Valartis Gruppe/ENR gegen die Paramount Finanz AG bzw. deren Organe rechtliche Schritte einleiten, heisst es.
Die dortigen Anschuldigungen seien persönlichkeitsverletzend und kreditschädigend, so die Mitteilung weiter. Die Behauptungen bezüglich Liquidität, Eigenkapitalausstattung und Einhaltung von Investitionsrichtlinien seien unwahr.
Die "diversen Behauptungen und Unterstellungen" seien bereits umfassend Gegenstand eines Antrags auf Sonderprüfung bei der ENR durch Paramount gewesen, so die Mitteilung weiter. Das Begehren sei vom zuständigen Genfer Gericht abgelehnt und auch in zweiter Instanz nicht anerkannt worden. Mit Urteil vom 4. März 2010 habe das Bundesgericht den Antrag dann definitiv abgelehnt.
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