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Mit über 90 Millionen verkauften Platten war Johnny Cash einer der erfolgreichsten Künstler überhaupt. Dabei schreien seine Texte nicht gerade nach kommerziellem Erfolg. Es geht unter anderem um Mord, Drogenkonsum und Suizid. So galt Cash in den Augen der Öffentlichkeit bald als ein randständiger, gesetzesloser Troubadour.
Auch sein Engagement für politische Themen sorgten in konservativen Kreisen immer wieder für eine abneigende Haltung, gegenüber seiner Musik. So veröffentlichte er 1968 zum Beispiel das Album "Bitter Tears". Auf dem Konzeptalbum behandelt Cash anhand von teils fiktiven teils real-biographischen Geschichten, das Schicksal der amerikanischen Ureinwohner. So wie zum Beispiel im Track Ballad of Ira Hayes.
Jonny Cash war über 30 Jahre mit seiner Frau June Carter verheiratet, bis der Tod sie trennte. Da ist es nicht verwunderlich, dass er eine Tochter hatte. Rosanne Cash, die älteste Tochter Jonny Cashs, startete ihre Karriere als Country-Sängerin als Backgroundsängerin bei ihrem Vater. Sie schrieb sehr persönliche Lieder, aber auch Lieder mit Witz und Tiefe.
Ausserdem hörten wir auch andere Country-Musikerinnen dieser Zeit:
Faith Hill, die von Songwritern entdeckt wurden, als sie als Sekretärin in deren Musikverlag arbeitete.
Connie Smith, eine Country-Sängerin aus West Virginia, Ohio, welcher durch niemanden geringeres als Bill Anderson der erste Plattenverlag vermittelt wurde.
Loretta Lynn, welche sich zackige Liedtitel ausgedacht hat. Dazu gehört beispielsweise "Lyin' cheatin' woman chasin' honky-tonkin' whiskey drinkin' you".