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Den Angaben zufolge sollen die Lieferungen noch am Tag der Bestellung oder spätestens bis 13 Uhr am Folgetag eintreffen und würden dabei durchgehend in die Kühlkette eingebunden. Die Lieferungen seien zunächst für die Hauptstadtregion Ile-de-France und acht grössere Städte im ganzen Land geplant.
Der Markteinstieg der Post werde «das Lebensmittelliefergeschäft auf den Kopf stellen», sagte Paketsparten-Chef Martin Piechowski. Dadurch, dass die gleichen Strecken wie bei klassischen Paketlieferungen abgefahren würden, könne das Unternehmen «Kosten auf dem teuersten Teilstück, dem letzten Kilometer» vor Ankunft beim Kunden, bündeln.
Der Post-Lieferservice werde günstiger sein als bei der Konkurrenz, sagte Piechowski. So solle beispielsweise eine Lieferung von vier Kilo Rindfleisch 20 Euro kosten. Dabei würden Computerchips in den Liefertruhen garantieren, dass die Frisch- und Kühlware nicht verdirbt.
Die Post peilt an, ein Drittel des französischen Marktes abzudecken und so bis 2020 einen Umsatz 100 Millionen Euro zu erreichen. Bis dahin will das Unternehmen 20 Millionen Euro unter anderem in ein Logistikzentrum bei Paris, die Nachrüstung von Filialen im ganzen Land und eine Flotte von Kühlwagen investieren. Während das klassische Briefgeschäft der Post in den vergangenen Jahren um durchschnittlich rund 6 Prozent pro Jahr schrumpfte, verzeichnet das Paketgeschäft regelmässig Zuwachs.sda