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| eschreibung |
Zimt.
Der immergrüne Zimtbaum ist in Asien heimisch. Der Baum wird bis 10 m hoch und stammt aus der Lorbeerfamilie. Die hellbraunen Zimtstangen welche bei uns im Handel sind bestehen aus der Baumrinde des Zimtbaumes. Die Stangen können leicht zerbrochen und zu Pulver zerrieben werden. Die erste Rindenernte ist in der Regenzeit zwischen Mai und Juni. Die Rinde aus dieser Periode ist meist dick und minderwertig. Die zweite Ernte liegt im Oktober und November und bringt die feinere, dünnwandigere Rinde hervor. Die Rinde wird gerollt, im Schatten getrocknet und gelangt so in den Handel. Hauptexporteure für den Weltmarkt sind Sri Lanka und die Seychellen.
| eschichte |
Zimt wird in der Bibel, in Sanskrit- aber auch in alten chinesischen -Texten erwähnt. Im alten Ägypten wurden Bonbons aus Honig, Zimt und Nelken gerne in den Mund geschoben. In Sri Lanka ist er seit dem 13. Jh. bekannt. Die Seefahrer brachten ihn im 16. Jh. mit nach Europa. Bis 1636 hatten die Portugiesen das Sagen im Zimthandel, danach wurden sie durch die Holländer vertrieben.
| inweise |
Zimt eignet sich für süsse und salzige Gerichte. In Europa wird er meist nur in Süssspeisen oder Desserts verwendet. Beispiele hierfür sind Milchreis, Lebkuchen oder Glühwein. In früheren Zeiten wurden auch Bier oder Wein mit Zimt genossen. Die östlichen und arabischen Ländern würzen gerne auch ihre Fleischgerichte mit Zimt. Besonders schmackhaft wird Lamm mit Zimt gewürzt.
Seit jeher wird Zimt in allen Liebestränken verwendet.

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