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Spiet man mit dem Gedanken, sich Kaninchen ins Haus oder in einen Aussenstall zu holen, sollte man sich im Vorfeld über mehrere Punkte Gedanken machen:
Wohnungshaltung
Hat man im Haus oder der Wohnung einen ausreichend geräumigen Platz, an dem ein entsprechend grosser Käfig stehen kann? Schliesslich muss man für zwei Kaninchen bereits vier bis sechs Quadratmeter Grundfläche einkalkulieren. Pro weiterem Kaninchen sollte man als Faustregel einen Quadratmeter mehr rechnen. Ein Käfig, der diesen Platz auf mehrere Etagen verteilt hat, ist für Kaninchen keine Alternative für eine gerade Fläche, weil sie dann in ihrer Bewegungsfreiheit enorm eingeschränkt werden.
Aussenhaltung
Auch hier braucht man einen Stall, der ebenfalls mindestens vier bis sechs Quadratmeter Grundfläche hat. Auch wenn die Kaninchen tagsüber auf der Wiese einen Auslauf haben können, müssen sie sich als dämmerungs- und nachtaktive Tiere in der Nacht ebenfalls ausreichend bewegen können. Bei der Aussenhaltung muss man auch dem Umstand Rechnung tragen, dass Raubtiere die Kaninchen verletzen, wegtragen oder gar töten können, wenn das Gehege der Tiere nicht entsprechend abgesichert ist.
Beobachtungstiere
Kaninchen sind Fluchttiere. Als solche reagieren sie panisch bei lauten Geräuschen oder schnellen Bewegungen. Wenn man bereit ist, Kaninchen als Beobachtungstiere zu akzeptieren und zu respektieren, die sie selbst bestimmen, wann sie sich mit den Menschen beschäftigen, wird man lange Freude an ihnen haben.