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Die wichtigsten Kurznews aus der weiten Welt des Sports.
Fernando Alonso verabschiedet sich am Ende dieser Saison aus der Formel 1. Diesen Entscheid teilte der 37-jährige Spanier mit. «Mal sehen, was die Zukunft so bringt; es warten neue aufregende Herausforderungen», erklärte der zweifache Weltmeister, der in dieser Saison für McLaren-Renault fährt.
Alonso hatte in Australien 2001 sein erstes Formel-1-Rennen bestritten. Zuletzt war immer wieder über seinen Ausstieg spekuliert worden. Ein grosses Ziel Alonsos ist der Gewinn der Triple Crown. Dieses Kunststück beinhaltet Siege bei den Klassikern Indy500, dem Grossen Preis von Monaco in der Formel 1 und in Le Mans. Das Indy500 fehlt dem Spanier noch. (pre/sda)
Stan Wawrinka hat von den Organisatoren des am 27. August beginnenden US Open erwartungsgemäss eine von acht Wildcards erhalten. Für den dreifachen Grand-Slam-Sieger, der derzeit in der Weltrangliste nur an 151. Position klassiert ist, wird es in New York der erste Auftritt seit seinem Finalsieg 2016 gegen Novak Djokovic. Im Vorjahr hatte der 33-jährige Waadtländer das US Open wegen einer Knieverletzung verpasst.
Bei den Frauen wurden unter anderen die Weissrussin Victoria Asarenka (WTA 87), zweimalige US-Open-Finalistin (2012 und 2013) und ehemals die Weltnummer 1, und die Russin Swetlana Kusnezowa (88) mit einer Wildcard ausgestattet. Kusnezowa gewann 2004 im Alter von 19 Jahren am US Open ihren ersten von zwei Grand-Slam-Einzeltiteln. (pre/sda)
Erfolgreiche EM-Revanche von Stefan Küng: Der Thurgauer lässt an der Benelux-Rundfahrt im Zeitfahren Europameister Victor Campenaerts hinter sich und feiert seinen fünften Sieg auf Stufe World Tour.
Küng holte auf dem 12,7 Kilometer langen und komplett flachen Parcours im niederländischen Venray 14 Sekunden auf den zweitplatzierten Campenaerts heraus. Bereits im Vorjahr hatte Küng an der in den Niederlanden und in Belgien ausgetragenen Benelux-Rundfahrt das Einzelzeitfahren gewonnen. (pre/sda)
Mario Mandzukic hat seinen Rücktritt aus der kroatischen Nationalmannschaft erklärt. Der Stürmer von Juventus Turin begründete seine Entscheidung in einem offenen Brief auf der Website des Verbands. «So sehr mich die Silbermedaille mit neuer Energie erfüllt hat – sie hat es mir einfacher gemacht, diese schwierige Entscheidung zu treffen», schrieb der 32-Jährige.
«Diese Worte fallen mir schwerer, als gegen einen Gegner zu grätschen oder ein Sprint nach 120 Minuten anzuziehen», so Mandzukic weiter. «Es ist härter, weil ich weiss, dass dies das Ende ist und es kein Zurück mehr gibt: Ich verabschiede mich aus der kroatischen Nationalmannschaft.»
In der Nationalmannschaft hatte der Stürmer vor elf Jahren beim 2:0-Sieg im EM-Qualifikationsspiel gegen Mazedonien debütiert. Seither stand der kopfballstarke Angreifer in 89 Spielen für das Nationalteam im Einsatz, wobei ihm 33 Treffer glückten.(pre)
Der frühere brasilianische Stürmerstar Ronaldo scheint seine Lungenentzündung überstanden zu haben. Wie die französische Nachrichtenagentur AFP erfahren hat, hat der 41 Jahre alte Südamerikaner das Spital auf Ibiza wieder verlassen können. Durch einen Seiteneingang, von Fotografen und Journalisten unbemerkt, sei Ronaldo am Dienstagvormittag aus dem Spital abgereist.
Ronaldo, der auf Ibiza ein Ferienhaus besitzt, wurde dreimal zum Weltfussballer des Jahres gewählt. Er spielte während seiner Karriere unter anderem für den FC Barcelona und Real Madrid. Im Final der WM 2002 in Japan schoss er die brasilianische Mannschaft mit zwei Toren zum Sieg gegen Deutschland. (abu/sda/afp)
Die tschechische Tennisspielerin Karolina Pliskova hat das Ende ihrer Zusammenarbeit mit Trainer Tomas Krupa bekannt gegeben. Die ehemalige Nummer 1 der Weltrangliste und US-Open-Finalistin 2016 wurde seit November von ihrem 45 Jahre alten Landsmann trainiert.
«Meine Ergebnisse und Gefühle waren nicht so, wie ich es von mir erwarte», erklärte die 26-Jährige. Die Tschechin war zuletzt sowohl in Wimbledon als auch beim WTA-Turnier in Montreal der gleichaltrigen Niederländerin Kiki Bertens unterlegen. (abu/sda)
Nachdem der Internationale Tennis Verband (ITF) an der letztjährigen Generalversammlung mit Reformvorschlägen für den Davis Cup – unter anderem einer Reduktion auf zwei Gewinnsätze und einem Finalturnier für Männer und Frauen – nicht durchgedrungen war, glaubt er nun das Ei des Kolumbus gefunden zu haben.
Eine vom Barcelonas Fussballstar Gerard Piqué gegründete Investorengruppe namens Kosmos bietet der ITF für einen 25-Jahr-Vertrag drei Milliarden Dollar. Das neue Format des Wettbewerbs, der als «World Cup of Tennis» verkauft wird, sieht wie folgt aus: Anstelle einer Weltgruppe mit 16 Teams, die an vier Terminen in Achtel-, Viertel-, Halbfinals und Final ihren Champion küren, gibt es eine Qualifikation von 24 Teams (12 Begegnungen mit Heimrecht für eines der beiden Teams) im Februar. Die 12 Sieger qualifizieren sich für das Finalturnier Ende Jahr, dazu kommen die vier Halbfinalisten des Vorjahres und zwei Wildcard-Empfänger. Das Finalturnier wird in sechs Dreiergruppen gespielt, danach folgen in der gleichen Woche Viertelfinals, Halbfinals und Final.
Die Begegnungen der Qualifikation bestehen aus vier Einzeln und einem Doppel (jeweils auf zwei Gewinnsätze) an zwei Tagen, die Partien des Finalturniers aus zwei Einzeln und einem Doppel, jeweils an einem Tag. Durch die geringere Belastung – und ein üppiges Preisgeld – sollen wieder mehr Stars animiert werden, am Teamwettbewerb teilzunehmen. (abu/sda)
Stan Wawrinka hat beim Masters-1000-Turnier von Cincinnati nach einem harten Kampf gegen Diego Schwartzman (ATP 12) die 2. Runde erreicht. Der 33-jährige, in der Weltrangliste derzeit nur auf Platz 151 geführte Waadtländer setzte sich in 115 Minuten mit 6:2, 4:6, 6:3 gegen den Argentinier durch.
Wawrinka zeigte eine überzeugende Leistung. Im ersten Satz spielte der dreifache Major-Sieger sogar ganz gross auf und zeigte herrliche Schläge. Der 25-jährige Schwartzman, der die bisher beste Saison seiner Karriere zeigt, war chancenlos. Dann wurden Wawrinkas Schläge phasenweise etwas ungenauer, speziell zum Ende des zweiten Satzes, den er mit drei unerzwungenen Fehlern abschloss. Im Entscheidungssatz hatte Wawrinka wieder deutliche Vorteile und setzte den Südamerikaner bei dessen Service fast konstant unter Druck.
Als nächstes trifft Wawrinka, der nur dank einer Wildcard direkt ins Haupttableau vorstiess, auf den Japaner Kei Nishikori (ATP 23). Gegen den US-Open-Finalisten von 2014 hat der Schweizer schon acht Mal gespielt, unter anderem 2012 auch in Cincinnati. Damals kam er zu einem von insgesamt vier Siegen gegen Kei Nishikori. Den bedeutendsten feierte Wawrinka 2016 im Halbfinal des US Open auf dem Weg zu seinem dritten Major-Sieg. (sda)
Die für den 15. September geplante Eröffnung des neuen Stadions von Tottenham Hotspur wird aufgrund von Sicherheitsproblemen im Neubau auf einen noch unbekannten Zeitpunkt verschoben.
«Jüngste Test- und Überwachungsbesuche haben Fehler im Sicherheitssystem aufgedeckt», teilte der Premier-League-Klub aus London mit.
Wegen der durch diese Probleme verursachten Verzögerungen finden die Heimspiele gegen Liverpool am 15. September und gegen Cardiff am 6. Oktober im Wembley statt. (abu/sda)
Stefanie Vögele (WTA 77) scheitert beim Turnier von Cincinnati in der 1. Runde nach einem vergebenen Matchball unglücklich.
Die Aargauerin unterlag der zweifachen Major-Siegerin Swetlana Kusnezowa (WTA 88) aus Russland nach 2:13 Stunden Spielzeit und einem vergebenen Matchball mit 4:6, 6:2, 6:7 (5:7). Vögele hatte sich über die Qualifikation souverän ins Hauptfeld gespielt, wo sie die einzige Schweizerin war. (sda)