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Die Forschung der Medizinischen Physik zielt darauf ab Hochpräzisionsbestrahlungen noch genauer, sicherer und schneller durchführen zu können. Dazu werden laufend neue Techniken entwickelt und evaluiert. Im Jahre 2010 wurde am Universitätsspital zum ersten Mal eine Bestrahlung mit erhöhter Dosisleistung durchgeführt, dadurch konnte die Bestrahlungszeit für die Patienten um bis zu einen Faktor 4 verkürzt werden. Diese erhöhten Dosisleistungen werden mittlerweile für alle Hochpräzisionsbestrahlungen am USZ eingesetzt.
Um dies zu ermöglichen mussten zunächst zahlreiche Studien durchgeführt werden zur Charakterisierung der Strahlung. Lungen- und Lebertumore bewegen sich während der Bestrahlung aufgrund der Atmung bis zu 3cm. Prostata Tumore bewegen sich aufgrund der Bewegung des Darms und des Rektums bis zu 2 cm. Das führt zu einer großen Unsicherheit bei der Bestrahlung. Das Medizinphysik-Team beschäftigt sich damit, wie man diese Bewegung visualisieren und in der Bestrahlung berücksichtigen kann. Das Calypso System ist eine Möglichkeit die Bewegung der Prostata- oder eines Lungentumors zu verfolgen und die Bestrahlung zu unterbrechen, sollte sich der Tumor bewegen. Das Medizinphysik Team hat ergänzend dazu einen Prototyp eines Tisches entwickelt, der Bewegung der Lunge, der Leber oder der Prostata ausgleichen kann.
Darüber hinaus haben wir in den letzten Jahren mehrere Studien zur verbesserten Qualitätssicherung der Hochpräzisionsbestrahlung durchgeführt.
Am USZ entwickelte Technik um die Tumorbewegung kompensieren zu können. Der Patient wird so bewegt, dass der Tumor immer vom Strahl getroffen wird.