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Taunus 17M P2 1957-60
Neues, grösseres Modell, welches gleichzeitig den 15M ersetzt. Häufig ist die zeitgemässe
Zweifarbenlackierung, bei de-Luxe-Modellen dreifach abgesetzt. Erster deutscher Ford
mit sog. Mc-Pherson-Federbeinaufhängung. Einzug einer gewissen Sicherheitsausstattung
mit schlüsselförmigem Dreispeichenlenkrad, Kippschalter und den erstmals lieferbaren Sicherheitsgurten.
Die de-Luxe-Modelle wiesen zudem ein gespolstertes Armaturenbrett, sowie Luxus-Extras
wie Scheibenwaschanlage, Lichthupe, Rückfahrlampe, Tageskilometerzähler und breitere Chromleisten auf.
Während anfänglich die Gestaltung von Front und Heckleuchten unterschiedlich war,
erhielten für den Modelljahrgang 1960 die Standard-Modelle den Grill vom de Luxe
und die Rückleuchten waren einheitlich rot. Das Facelift Modell erhielt ein flacheres Dach
mit Chromblende an der C-Säule und wurde um ca. 100 kg abgespeckt. Neben der 2-türigen Limousine
waren auch ein 3-türiger Kombi (Turnier) und Kastenwagen (ohne seitliche Verglasung) und
ein Viertürer erhältlich. Die Firma Deutsch baute wenige Exemplare zu Cabriolets um.
Angetrieben wird dieses Modell vom weiterentwickelten 15M-Motor mit 1698 ccm und 60 PS.
Die grosse Getriebeauswahl umfasst: 3-Gang / mit Overdrive, 4-Gang und Saxomat.
Die Modelle für die Schweiz wurden serienmässig mit 4-Gang Getriebe ausgeliefert.
Im Gegensatz zur Konkurrent wie etwa Opel, verzichtete Ford auf den Einsatz einer Panoramascheibe.
Ingesamt produzierte Einheiten 239‘953. Der Bestand in der Schweiz beträgt etwa 30 Exemplare,
die Hälfte davon zugelassen. Ueber die Existenz eines Turnier oder eines Cabriolets ist uns
derzeit nichts bekannt.
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