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Digitalisierung von Sonnenfleckenzeichnungen
Ziel des Projektes
International und in wissenschaftlichen Fachkreisen besteht ein ausgewiesenes Interesse an den im Hochschularchiv der ETH Zürich archivierten Sonnenfleckenzeichnungen. Die Beobachtung der Sonnenflecken mit Hilfe von Projektionsbildzeichnungen an der Sternwarte Zürich setzte 1884 ein. Die Zeichnungen aus den Jahren 1887 bis 1995 sind als fortlaufende Serie überliefert. Mit der Online-Präsentation detaillierter archivischer Metadaten und hochwertiger digitaler Reproduktionen der Originalzeichnungen im Portal e-manuscripta.ch (Link verlässt diese Seite) soll der Zugang zu dieser einmaligen Beobachtungsreihe (Link verlässt diese Seite) für die Sonnenforschung optimiert und vereinfacht werden.
Beschreibung des Projektes
In einer ersten Phase wurden rund 20 000 Zeichnungen und 16 800 Seiten tabellarische Datenreihen der Beobachterstäbe der ersten 60 Jahre archivisch erschlossen und anschliessend digitalisiert.
In einer zweiten Phase werden die Sonnenfleckenzeichnungen, welche seit den 1940er Jahren ins analoge "Datenarchiv" gelegt wurden, detailliert erschlossen und digitalisiert. Die Erschliessung der weiterhin vorliegenden Hauptserie, die ergänzt mit neuen Beobachtungsserien und vor allem dank der vollwertigen Reihe der nach dem zweiten Weltkrieg geschaffenen Beobachtungsstation Locarno-Monti noch umfassendere Daten liefert, wurde 2017 in Angriff genommen.
Synergien und Kontext
Internationale Sonnenforschung, Klimabeobachtung