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Die heutige Kirche wurde 1933–1935 an Stelle eines abgebrannten Vorgängerbaus errichtet. Schon seit dem 12. Jahrhundert muss hier eine Kapelle oder Kirche bestanden haben, die in den alten Visitationsberichten erwähnt wird. Aufgrund ihres schlechten Erhaltungszustandes wurde sie ab 1580 neu errichtet. Ihre drei Altäre wurden 1624 geweiht. Der Kirchturm wurde 1646 gebaut und der Chor 1873 vergrössert. Der heutige Betonbau nach Plänen Albert Cuonys besteht aus einem flachgedeckten dreiteiligen Schiff und einem eingezogenen Chor und besitzt eine liturgische Ausstattung im Stil des Art Déco. Die östlichen Hochschiff-Fenster sowie die Seitenschiff-Fenster nehmen eine Buntverglasung Alexandre Cingrias auf (Ausführung Atelier Chiara). Die Glasgemälde der westlichen Joche und des Baptisteriums stammen von Oscar Cattani (Ausführung Kirsch & Fleckner). Die abstrakten Verglasungen des Chores wurden 1993 von Michel Riedo geschaffen. Die Glasgemälde des Vorgängerbaus waren schon 1899 an das kantonale Museum (Museum für Kunst und Geschichte Freiburg) verkauft worden. Es handelt sich um fünf Wappen- und Figurenscheiben des 16. und 17. Jahrhunderts.
Pierre-Joseph Clément, Michel Riedo et Gérard Tornare (1993). Ependes et Sâles. L'histoire de deux villages de leur origine à nos jours. Fribourg, p. 58/59.
Aloys Lauper, Steffan Biffiger et Ingrid Beytrison (2012). Ependes, in: Fribourg/Freiburg, Valais/Wallis. Guide artistique de la Suisse. Bern: Soc. d'histoire de l'art en Suisse, p. 95.