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Verschiedene Referenten und Referentinnen hielten wissenschaftliche Vorträge zu diesem Thema, nämlich Jean-Claude Métraux, Psychiater und Lehrbeauftragter an der Universität Lausanne, Luzia Siegrist des Eidgenössischen Büros für die Gleichstellung von Frau und Mann, Ivo Zucha des Bundesamtes für Migration, Anne Marie Arx Vermon von Cœur des Grottes in Genf sowie Caroline Monnet der kantonalen Dienststelle für Bevölkerung und Migration. Ihre Vorträge können Sie unter «Weitere Informationen» einsehen.
Diese Tagung stellte ausserdem die Weichen für eine konkrete Vernetzung im Bereich Betreuung von Opfern und Urhebern häuslicher Gewalt. Diese Vernetzung war dringend nötig, da die verschiedenen Fachpersonen, die mit Situationen häuslicher Gewalt konfrontiert sind, über die Tätigkeit der anderen Akteure oftmals gar nicht im Bild sind. Es ging darum, verschiedene Problematiken auf den Tisch zu bringen. Konkret wurden Fragen angegangen wie: Welche Vorgehensweise verfolgt die Polizei, wenn sie wegen häuslicher Gewalt herbeigerufen wird? Zu welchem Zeitpunkt werden die Fachleute aus der Sozialen Arbeit hinzugezogen und wie gehen sie vor? Welche Interventionsmöglichkeiten haben die Gesundheitsfachpersonen – beispielsweise in den Notfallstationen der Spitäler? Wie gelangt die Information von einer Instanz zur anderen? usw.