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Aadorf mit beeindruckendem Sieg zum Saisonstart
Nachdem das Raiffeisen-Team vom Hinterthurgau in der letzten Saison klar das Schlusslicht in der 2.Liga der Schweizer Mannschaftsmeisterschaft im Schach bildeten, trat am vergangenen Samstag eine entschlossene Aadorfer Mannschaft das erste Spiel in der 3.Liga an. Drei von vier Spielern mussten sich mit einem Remis zufriedengeben, während Paul Frischknecht von Aadorf den Sieg und damit die Entscheidung gegen Romanshorn holte.
Glückliches Remis am 2.Brett Volker Stief mit den weissen Steinen, verlor nach einer ruhigen Eröffnung einen Bauern bei zusätzlich schlechter Stellung. Im Verlauf opferte er spekulativ eine Qualität, wodurch er nach einer Ungenauigkeit seines Gegners ein glückliches Remis durch Zugwiederholung forcieren konnte.
Glück im Unglück – Besser konnte Paul’s Partie nicht beschrieben werden
Paul Frischknecht machte schon im frühen Eröffnungsstadium einen katastrophalen Zug. Kaum ausgeführt, bemerkte er, dass der Gegner mittels einer zwingenden Kombination eine ganze Figur und damit wohl auch die Partie gewinnen könnte. Zum Glück war die Kombination ein wenig versteckt, so dass sie vom Gegner nicht aufgespürt wurde. Zwei Züge später war die Drohung wieder abgewendet.
Abbildung 1: Paul Frischknecht links im Bild
In der Folge trumpfte Frischknecht aber richtig auf und zwang die gegnerischen Figuren in passive Positionen, wodurch ein herrliches Figurenopfer möglich wurde, welches ohne Abwehrmöglichkeiten zum unvermeidlichen Matt führte. Stand: 1.5 - 0.5 für Aadorf
Denn gewonnen Vorsprung verwalteten die Aadorfer im Anschluss gut!
Die Partie von Karl Brunner führte nach aggressivem Schwerfigurentausch in der Eröffnung zu einem spannenden Kampf auf dem Damenflügel. Den risikoreichen Bauerngewinn des Aadorfers konterte sein Gegner geschickt, was schliesslich durch Zugswiederholung zum gerechten Remis führte. Am ersten Brett für Aadorf spielte Marcel Eberle mit Weiss die Englische Eröffnung. Schnell wurden Springer und Läufer getauscht, so dass die Partie in ein Doppelturm und Dame Endspiel überging. Der Aadorfer hatte zuerst leichten positionellen Vorteil, und versuchte einen Angriff auf den gegnerischen König. Der Romanshorner verteidigte die Stellung jedoch problemlos, so dass man sich auf Remis einigte.