Document ID: /curiavista/filtered/00000_business.jsonl.gz/200330

<h2>SubmittedText<h2><p>Der Bundesrat wird beauftragt, die Verwaltungstätigkeit so zu organisieren, dass sie bis 2030 klimaneutral ausgeführt wird. Der gesamte CO2- und Treibhausgasausstoss der Verwaltungseinheiten sowie der öffentlichen Institutionen mit Leistungsauftrag ist bis zum Jahr 2030 abzubauen beziehungsweise durch kompensierende Massnahmen wettzumachen.</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Am 3. Juli 2019 hat der Bundesrat das "Klimapaket Bundesverwaltung" verabschiedet. Das Klimapaket setzt das Ziel, dass die Bundesverwaltung bis 2030 klimaneutral ist. Dazu sollen die zivile Bundesverwaltung und ihre dezentralen Einheiten wie die ETH die Treibhausgasemissionen bis Ende 2030 gegenüber dem Ausgangsjahr 2006 um 50 Prozent reduzieren. Das Eidgenössische Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (militärischer Teil) soll die Treibhausgasemissionen bis Ende 2030 um mindestens 35 Prozent gegenüber dem Ausgangsjahr 2001 reduzieren. Die restlichen Treibhausgasemissionen der Bundesverwaltung werden bis 2030 vollständig durch Emissionszertifikate kompensiert.</p><p>Das Anliegen der Motionärin wird somit bereits im Rahmen der Umsetzung des "Klimapakets Bundesverwaltung" berücksichtigt.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.