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Nothilfe
Sind wir mit Katastrophen, wie Erdbeben oder Sturmfluten konfrontiert, ist unsere sofortige Aktion gefragt, um den Betroffenen Linderung anzubieten. Das beinhaltet Lebensmittelverteilung, medizinische Versorgung, Aufbau von Unterkünften für Obdachlose oder die Betreuung/Begleitung der Trauernden.
Um Soforthilfe leisten zu können, bewirtschaftet OM einen Fonds „Menschen in Not“. Ein Fonds kann mit einem Topf verglichen werden: In guten Zeiten wird er gefüllt, so dass nach einer Katastrophe das Startkapital schon vorhanden ist – und sofort geholfen werden kann. Wenn die grösste Not vorbei ist, wird der Topf wieder aufgefüllt, so dass er für die nächste Katastrophe bereitsteht.
Ein Beispiel: Als der Hurikan Irma über die karibische Insel Barbuda fegte, hinterliess er unglaubliche Zerstörung. Die Zerstörung war so gross, dass die gesamte Bevölkerung evakuiert werden musste. OM Schweiz reagierte sofort und überwies Startkapital aus dem Fonds „Menschen in Not“, so dass die Nothilfe unmittelbar anlaufen konnte. OM Karibik ging mit der lokalen Kirchenorganisation PAWI eine Hilfs- und Wiederaufbaupartnerschaft für Barbuda ein, um so bald wie möglich mit dem Wiederaufbau zu beginnen.
Natürlich wird nicht nur die erste Not gelindert – später wird Geld gesammelt, um mit Wiederaufbau und (möglicherweise) Entwicklungsprojekten weiterzuhelfen.