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Bei Weiterbildungen und Beratungen werde ich immer wieder mal nach dem «Mehrwert» von digitalen Medien gefragt. Zuweilen ufert das dann in eine Diskussion aus, bei der ich wortreich die Vorzüge des Digitalen schildere, worauf sofort wieder ein «Aber, …» folgt. Nicht selten habe ich dann das Gefühl, dass mein Gegenüber zwanghaft versucht, sich in seinen Widerständen zu bestätigen. Mittlerweile frage ich zurück: Braucht es denn einen Mehrwert? Einen Mehrwert gegenüber was genau? Was ist der Mehrwert eines Lückentextes oder der Wandtafel?
Ich möchte euch einen Text von Axel Krommer ans Herz legen, der meiner Meinung nach die leidige Mehrwert-Diskussion sehr treffend auf den Punkt bringt: