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Therapieresistente Myositis entpuppte sich als immunvermittelte Myopathie
Erst diagnostizierte man die zunehmende Muskelschwäche einer 38-Jährigen als Polymyositis, dann als Muskeldystrophie. Doch weit gefehlt: Nach 13 Jahren unaufhaltsam fortschreitender Beschwerden wies ein neuer Biomarker den Weg zur richtigen Diagnose: eine immunvermittelte nekrotisierende Myopathie.
Anno 2006 stellte sich die damals 38-jährige Patientin aufgrund einer zunehmenden Schwäche ihrer Beckenmuskeln in der Klinik vor. Abgesehen davon hatte sie keine Probleme, war bisher gesund gewesen und rauchte nicht. Die Muskelschwäche veranlasste die Rheumatologen zu einer Reihe von Untersuchungen.
Die Elektromyografie zeigte eine generalisierte schwere Myopathie, berichtet Professor Dr. Ingrid Lundberg von der Rheumatologie am Karolinska Institutet Stockholm (1).