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«Wir sprachen vor der Abreise darüber, dass Sotchi nahe an der Kriegszone liegt», erzählt Marina Gilardoni. Sie und ihre Teamkolleginnen und -kollegen seien aber zum Schluss gelangt, dass eine Teilnahme wichtig sei. «Wir müssen uns auf den Sport fokussieren. Die Politik wird von den Politikern gemacht.»
Es sei nicht einfach, das Weltgeschehen auszublenden. Obwohl: In der russischen Stadt spüre man von der Krise wenig bis nichts. «Es hat sehr viele Touristen hier, die skifahren oder snowboarden. Die lassen sich nichts anmerken.» Sie habe russische Konkurrenten auf den Krieg in der Ostukraine angesprochen. «Die reagieren sehr distanziert auf Fragen.»
Sportlich fiel Gilardonis Bilanz gut aus. Sie belegt am Schluss der Saison den achten Platz und hat damit ihr Ziel erreicht. Anfangs März stehen nun die Weltmeisterschaften an. Ein Platz unter den ersten Sechs ist Gilardonis Ziel.