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In einem nördlichen Ausläufer des Gebel Nakhl erhebt sich hoch auf einem freistehenden Felsen über der Oase Nakhl die imposante Festungsanlage von Nakhl, mit deren Bau in der Zeit der persisch-sassanidischen Besatzung begonnen wurde. Im Laufe der Zeit wurde sie mehrfach renoviert und erweitert und im Jahre 1990 grundlegend restauriert.
Nahe bei dem Ort Bahla liegt das Wüstenschloss Jabrin, das Bil’arub bin Sultan al-Ya’aruba im Jahre 1670 errichten liess. Das monumentale Bauwerk zählt zu den schönsten Festungen des Omans und wurde 1984 grundlegend restauriert. Die Anlage wurde nicht als Verteidigungsfestung, sondern als Wohnpalast konzipiert, aber dennoch wurde der Palast mit mächtigen Mauern und Kanonentürmen befestigt. Der ganze Baukomplex ist in zwei Bereiche aufgeteilt – ein Wirtschaftsgebäude mit Küche, Vorratsraum für die Aufbewahrung von Datteln, etc. sowie ein Gebäudekomplex mit Aufenthaltsräumen, Räumen für die Repräsentation, Schlafräumen und einer Bibliothek. Auch eine Moschee für den Imam wurde in den Komplex integriert. Wie erlesen die omanische Wohnkultur ehemals war, zeigt die prachtvolle Innenausstattung des Palastes: Stukkaturen an den Wänden, Nischen als Abstellfläche für Gegenstände aller Art, kostbar verzierte Gebrauchsgegenstände und Möbel, Fenstergitter aus Stuck und prächtig bemalte Holzdecken.
Vom Turm des Palastes aus blickt man auf die gegenüberliegende Festung Hisn Tamah, ebenfalls aus dem 17. Jahrhundert stammend, sowie auf den Ort Bahla.