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Die Badezimmerwaage hilft bei der Kontrolle von Übergewicht und Adipositas oder anderen Gewichtsproblemen. Viele Personenwaagen ermöglichen heutzutage nicht nur sehr genaue Messungen des Körpergewichts, sondern ermitteln auch den Body-Mass-Index, den Körperfettanteil, die Muskelmasse und andere Parameter.
Bei den meisten Körperanalysegeräten kommt die bioelektrische Impedanzanalyse zum Einsatz, bei der ein nicht wahrnehmbarer, schwacher elektrischer Strom durch den Körper geschickt wird. Wasser und Muskeln haben einen geringeren elektrischen Widerstand und leiten Strom besser als Knochen oder Fettgewebe. Die Waage misst diesen elektrischen Widerstand und ermittelt anhand eines Algorithmus den Körperfettanteil und andere Parameter.
Das Produktangebot von OMRON umfasst klinisch validierte Personenwaagen und Körperanalysegeräte zur Messung der oben genannten Parameter, damit Sie Ihre körperliche Fitness und Ihre Herz-Kreislauf-Fitness analysieren können. Einige dieser Produkte sind mit der Smartphone-App OMRON connect kompatibel, in der Sie Ziele festlegen und Gewicht und Zusammensetzung Ihres Körpers im Verlauf beobachten können.
Da Körperanalysegeräte die elektrische Leitfähigkeit des weichen Gewebe im Körper messen, kann diese Leitfähigkeit (und damit der berechnete Körperfettanteil) durch die grosse Menge Flüssigkeit, die eine Frau während der Schwangerschaft trägt, beeinflusst werden.
Darüber hinaus kann der endgültige Wert des Körperfettanteils auch durch das erheblich erhöhte Gewicht einer Schwangeren im Vergleich zum normalen Gewicht beeinflusst werden.
OMRON Körperanalysegeräte senden einen sehr schwachen Wechselstrom (50 kHz, 0,5 mA [Milliampere]) durch den Körper.
Dieses Vorgehen ist absolut sicher.
Jedoch kann dieser Strom bei Menschen, die elektronische Medizinprodukte (Herzschrittmacher, Elektrokardiogramme usw.) tragen, eine Fehlfunktion auslösen.
Diesen Menschen wird dringend geraten, diese Analysegeräte NICHT zu verwenden.
Wir empfehlen, die Messung morgens, bevor Sie Sport treiben, essen, trinken oder duschen, vorzunehmen. Dadurch können Sie einen Trend ableiten und haben einen guten täglichen Vergleich. Beachten Sie, dass der Wassergehalt im Verlauf des Tages meist sinkt. Dies hat Einfluss auf die verschiedenen Messmethoden.
Bei der Hand-zu-Hand-Methode ergibt sich im Verlauf des Tages ein immer höherer Fettanteil.
Im Gegensatz dazu ergibt sich bei der Fuss-zu-Fuss-Methode ein immer höherer Muskelanteil.
Bei der Ganzkörpermessung ergibt sich ein gleichmässiges Messergebnis über den gesamten Tag hinweg.
Jedes Körperanalysegerät, das die BIA (Bioimpedanz-Analyse) verwendet, sendet einen schwachen elektrischen Strom durch den Körper. Dieser elektrische Strom wird zwar vom Menschen nicht wahrgenommen, aber ein Herzschrittmacher kann das Signal erfassen und dadurch unzuverlässig werden.
Viszerales Fett = Fett um die inneren Organe
Man geht davon aus, dass zu viel viszerales Fett direkt mit erhöhten Fettwerten im Blut zusammenhängt. Dies führt zu verbreiteten Krankheiten wie Hyperlipidämie und Diabetes, wodurch die Fähigkeit des Insulins, Energie aus der Blutbahn in die Zellen zu transportieren und zu verwenden, beeinträchtigt wird. Um solche verbreiteten Erkrankungen zu verhindern oder wenigstens zu mindern, ist es wichtig, den Anteil des viszeralen Fetts auf ein annehmbares Niveau zu senken. Menschen mit hohem viszeralen Fettanteil haben meistens dicke Bäuche. Dies ist allerdings nicht immer so und ein hoher viszeraler Fettanteil kann zu metabolischer Fettsucht führen. Bei der metabolischen Fettsucht (viszerale Fettsucht bei normalem Gewicht) liegt der Fettanteil über den Normalwerten, obwohl das Gewicht des Patienten für seine Grösse normal oder sogar geringer als normal ist.