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Beim Pilotprojekt vom «Kleinen Soundlabor Gais» versuchen die Kinder, einen Ort akustisch abzubilden. Ein paar Eindrücke aus einem noch laufenden Projekt.
Wie klingt Gais? Klingt Gais anders als Zürich, als Bühler? Oder Stein?
Wenn man auf den roten Knopf drückt, nimmt das Gerät auf. Es braucht eine Mütze, damit man den Wind nicht hört.
Klingt Gais nach der Anzahl Autos, die an einem Montagmorgen um halb elf innerhalb von zehn Minuten am Dorfplatz vorbeifahren?
Um ein Geräusch aufzunehmen, muss man selber still sein.
Klingt Gais nach den Hähnen, die ihr Krähen mit dem 11 Uhr Läuten der Dorfkirche kombinieren, ansonsten aber so leise gluckern, dass die Schallwelle am Computer kaum sichtbar ist?
Ein Logbuch führen ist sinnvoll, sonst sucht man hinterher ewig nach einem bestimmten Geräusch.
Klingen diese Schweine nach Schweinen oder nach Schweinen mit zu wenig Platz?
Lange Spuren kann man besser schneiden, aber kurze Spuren kann man durchs Kopieren verlängern.
Wieso haben die eigentlich zu wenig Platz, wenn der Weg zum Hof zehn Minuten an Feldern vorbeiführt?
Nachdem man das Gerät an den Computer angeschlossen hat, schreibt man am besten erst die Spuren an.
Wieso haben die eigentlich zu wenig Platz, wenn die schon zu wenig Leben haben?
Man kann auch Spuren wiederherstellen, die man aus Versehen gelöscht hat.
Darf man das jetzt einfach abbilden und benutzen?
Wenn man zu viele Geräusche gleichzeitig aufgenommen hat, hilft auch die Solotaste nicht mehr.
Machen wir heute 10 Uhr Pause?