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Im Rahmen der Dissertation werden verschiedene urheberrechtliche Fragen untersucht, die sich im Rechtsverhältnis zwischen einer Werbeagentur und ihrem Auftraggeber stellen.
Der Schwerpunkt liegt auf der Frage, welche Nutzungsrechte in einem Werbevertrag übertragen werden und nach welchen Kriterien die Nutzungsrechte aufgespalten werden können bzw. bis zu welchem Grad eine sog. qualitative Teilrechtsübertragung (Art. 16 Abs. 2 URG) möglich ist. Ziel ist es, diese verschiedenen urheberrechtlichen Konstellationen, die im Werbevertrag vorkommen, systematisch darzustellen und aufzuarbeiten. Der Inhalt, die Reichweite und die Legitimation der sogenannten Zweckübertragungstheorie spielen bei der Beantwortung der genannten Fragen eine zentrale Rolle.
Vor dem Hintergrund der erlangten Erkenntnisse wird schliesslich ein Vorschlag für eine ausgewogene Vertragsgestaltung hinsichtlich der Nutzungsrechte im Verhältnis zwischen der Werbeagentur und dem Auftraggeber ausgearbeitet.
Corina Bötschi, Bestimmung der Art und des Umfangs der Rechtseinräumung im Urheberrechtsvertrag (Diss. Zürich 2020, Zürich 2021 = Zürcher Studien zum Privatrecht, Band 306)