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Sie kann alles. Sie hat die komischen Serien «Killing Eve» und «Fleabag» erfunden und in letzterer auch die Hauptrolle gespielt, sie hat auf Flehen von Daniel Craig das Drehbuch des letzten Bondfilms «No Time to Die» ironisch gepimpt und tanzt mit Harry Styles durch den Videoclip zu «Treat People With Kindness».
Sie spielt im Sommer im neuen «Indiana Jones» das Gottenmeitli von Harrison Ford und die ganz grosse weibliche Heldin, sie ist ein bisschen adelig und ihr Boyfriend ist auch nicht ganz erfolglos, er heisst nämlich Martin McDonagh und ist der Regisseur und Drehbuchautor von Filmen wie «The Banshees of Inisherin» und «Three Billboards Outside Ebbing, Missouri».
Jetzt soll Phoebe Waller-Bridge einen besonderen Coup gelandet haben. Sie habe Amazon um 60 Millionen Dollar erleichtert, ohne dafür einen Strich gearbeitet zu haben. Dies berichtet jetzt das Branchenblatt The Hollywood Reporter.
Ende 2019 unterzeichnete Waller-Bridge nämlich einen Dreijahresvertrag mit Amazon. Für 20 Millionen Dollar pro Jahr sollte sie dort «neue Inhalte» entwickeln. Amazon schwebte etwa – wie neu ist das denn! – eine Serialisierung von «Mr. & Mrs. Smith» vor, dem Film, der einst aus Brad Pitt und Angelina Jolie Brangelina gemacht hatte.
Es kam, wozu es kommen musste, nämlich zu «kreativen Differenzen» und damit im ersten Jahr von Waller-Bridges Anstellung erst einmal zu genau nichts. Im zweiten und dritten Jahr auch nicht. Trotzdem hat Amazon den Vertrag jetzt erneuert.
Angeblich soll Phoebe Waller-Bridge gerade jetzt an einer «Tomb Raider»-Serie sitzen, Genaues weiss allerdings niemand. Doch weil sie eine so geniale Perfektionistin (oder durchtriebene Hochstaplerin) ist, sagt Amazon, werde sie irgendwann ein grandioses Meisterwerk abliefern, «denn wenn sie liefert, liefert sie». Sie kann alles. Wenn sie will. Fragt sich nur, nach wie vielen Vertragserneuerungen.
Zuerst liefert sie jetzt mal in «Indiana Jones and the Dial of Destiny» (Kinostart ist im Juni), und das wird auf jeden Fall sehenswert. Neu ist allerdings auch dieser Stoff nur bedingt.
(sme)
Heute, am 19. April, ist das neue und bei ihren Fans heiss erwartete Album «The Tortured Poets Department» von Taylor Swift erschienen. Das elfte Album der US-amerikanischen Sängerin umfasst 16 Lieder sowie vier Bonussongs.