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Ergänzende Operationsmethoden werden eingesetzt, wenn eine offene Operation nicht möglich ist. Sie sind oft die Therapien zweiter Wahl. Zu den ergänzenden Operationsmethoden zählen die Lasertherapie, die Kältetherapie, die Elektrochirurgie und die Wärmetherapie.
Lasertherapie
Ein Laser ist ein sehr starker Lichtstrahl. Bei einer Glühbirne strahlt das Licht mit unterschiedlichen Wellenlängen und in alle Richtungen. Der Laser besitzt eine spezifische Wellenlänge und die Lichtstrahlen treffen gebündelt auf einen Punkt. Ein Laser ist so stark, dass damit Eisen und Diamanten bearbeitet werden.
Ein Laser wird für die Behandlung bei Krebs gewählt, wenn in einem sehr kleinen Gebiet operiert werden muss und ein präziser Vorgang wichtig ist, oder wenn Gewebe durchtrennt werden soll. Die Lastertherapie wird etwa bei einem Typ von Hautkrebs (Basaliom) oder bei Frühstadien von Krebs an der Gebärmutter eingesetzt.
Kältetherapie
Bei dieser Therapie wird Stickstoff oder Argon (ein Edelgas) verwendet, um die Krebszellen zu vereisen. Bei äusserlichen Tumoren (z. B. Hauttumoren) wird der flüssige Stickstoff mit einem Wattestab oder einem Spray verabreicht. Nach der Kältetherapie taut das behandelte Gewebe auf und wird vom Körper auf natürlichem Weg abgebaut. Die Kältetherapie kann ebenfalls beim Frühstadium von Prostatakrebs eingesetzt werden, wenn der Tumor noch auf die Prostata begrenzt ist.
Elektrochirurgie
Mit Elektrochirurgie werden Operationsverfahren umschrieben, die mit Strom Hitze produzieren, um Krebszellen zu zerstören. Ein elektrochirurgisches Verfahren setzt Hochfrequenzstrom ein, etwa bei Krebs am Gebärmutterhals, bei Peniskrebs oder bei Hautkrebs.
Wärmetherapie
Die Wärmetherapie (Hyperthermie) kann Krebszellen so schädigen, dass sie vom Körper abgebaut werden können. Dem Körper wird Hitze zugeführt. Meistens wird sie mit elektromagnetischen Wellen (Ultraschall, Radiowellen oder Mikrowellen) erzeugt.
Durch eine Wärmetherapie können die Tumorzellen sensibler gegenüber anderen Behandlungen werden. Die Wirkung einer Strahlen- oder einer Chemotherapie verbessert sich manchmal dadurch. Diese Wärmetherapie wird etwa bei Weichteilsarkomen an Armen oder Beinen, Bauchspeicheldrüsenkrebs oder Tumoren im Enddarm angewendet.