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In der Nacht zum Dienstag sind zwei niederländische Züge gegen einen Baukran geprallt. Zahlreiche Menschen mussten ins Krankenhaus gebracht werden, eine Person starb beim Unglück. Die genaue Ursache ist noch unklar. Ein Feuerwehrsprecher sagte dem niederländischen Hörfunk, 19 Menschen seien ins Krankenhaus gebracht worden, andere würden vor Ort behandelt. Am Dienstagmorgen gegen 3:25Uhr waren nach Angaben eines Sprechers der «Nederlandse Spoorwegen» (Niederländischen Staatsbahn) beim Ort Voorschoten , etwa 15km vor Den Haag, ein IC und ein Güterzug gegen einen Baukran geprallt. Nach Angaben der Nederlandse Spoorwegen befanden sich im Nachtzug von Amsterdam nach Den Haag 50 – 60 Passagiere, als sich das Unglück ereignete. Über die genaue Ursache konnte der Betreiber des Schienennetzes Pro Rail zunächst nichts sagen. Der vordere Wagen des Personenzuges sei aus dem Gleis gesprungen und in einem Feld gelandet, meldete die Nachrichtenagentur ANP. Der zweite Wage sei auf die Seite gestürzt, im hinteren Wagen sei ein Feuer ausgebrochen, das aber bereits gelöscht sei. Auch der Güterzug soll, nach Angaben von Augenzeugen, entgleist sein. Die meisten Passagiere konnten den Zug selbst verlassen. Es gab einen schweren Schlag, Fenster zersprangen, berichtete ein Passagier im Radio. Der Wagon, in dem der Student sass, sei gekippt. Er habe sich schnell befreien können. Rund zehn Passagiere waren von Anwohnern aufgenommen worden. Das Chaos am Unfallort auf der Bahnstrecke sei gross, berichten Reporter. Es handelt sich um eine sehr stark befahrene Bahnstrecke von Amsterdam nach Den Haag. Nach Angaben der Nederlandse Spoorwegen, wurden die Züge zw. Leiden und Teilen von Den Haag wegen des Unfalls gestrichen. Ministerpräsident Mark Rutte sprach in einer ersten Reaktion von einem schrecklichen Zugunglück in der Nähe von Voorschoten, bei dem leider eine Person starb und viele Menschen verletzt wurden. «Meine Gedanken sind bei den Angehörigen und bei allen Opfern. Ich wünsche ihnen alles Gute,» schrieb er auf Twitter. Auch das niederländische Königspaar sprach den Betroffenen des Unglücks sein Mitgefühl aus. König Willem Alexander und Königin Maxima liessen am Dienstag über die sozialen Medien mitteilen, dass sie in Gedanken bei den Opfern und ihren Familien Seien. «Viele verspüren jetzt Angst und Unsicherheit. Wir fühlen sehr mit ihnen allen mit.»
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