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• Lege deine bescheidenen Glaubenssätze ab
Versuche dich schon vor und während des Gesprächs immer wieder an folgende Sätze zu erinnern: Ich und meine Leistung sind es wert, sehr gut entlöhnt zu werden. Ich darf Forderungen stellen. Eine Arbeit kann gleichzeitig interessant und gut bezahlt sein. Ich kann jederzeit nein sagen. Ich nehme nie das erste Angebot an.
• Besorge dir, was du kriegen kannst
Bring die Löhne in deiner Branche und auf deiner Hierarchiestufe in Erfahrung. Recherchier im Internet, sprich mit Kolleginnen und Kollegen und frag vielleicht sogar die Vorgängerin deiner Stelle.
• Orientiere dich an den Männern
Mit dem individuellen Lohnrechner "Salarium" können die Medianlöhne mit Faktoren wie Ausbildung und Arbeitserfahrung ermittelt werden. Wichtig: Denke nicht, dass du dich, weil du eine Frau bist, am Medianlohn der Frauen orientieren musst. Immer bei den Löhnen der Männer schauen.
• Lege zwei Lohnzahlen fest
Die untere entspricht einem für dich und den Vergleichszahlen entsprechend wirklich guten Lohn. Die obere ist dein Traumlohn, der deine Vorstellungen übersteigt.
• Presche nicht als Erste voran
Nenne in der Verhandlung nicht als erste eine Zahl, sondern frage zurück: „Was würden Sie denn anbieten?“
• Wenn das nicht möglich ist...
Gib zuerst nur die obere Zahl an und keine Spanne – sonst erhältst du nämlich einen Lohn am unteren Ende deiner Spanne.
• Sei kein offenes Lohn-Buch
Gib keine Auskünfte über deine bisherigen Löhne. Die haben mit deiner neuen Anstellung nichts zu tun.
• Übe das Gespräch
Auch wenn du dich dabei dämlich fühlst: Geh deine Argumente und Forderungen vor dem Spiegel, mit einer Kollegin, einer Mentorin oder einem Mentor durch. Du wirst dich im Gespräch sicherer fühlen, wenn du deine Vorschläge schon mal laut ausgesprochen hast.
Quelle: friday-magazine.ch