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Rogentin war bei der überwiegend zur Besichtigung genutzten Jungfernfahrt auf der Olympia-Strecke im Nationalen Ski-Alpin-Zentrum Xiaohaituo acht Hundertstel schneller als der Spanier Adur Etxezarreta, der im Weltcup noch nie in die Top 30 gefahren ist und ebenfalls nicht ohne Torfehler blieb. Zweitbester Schweizer war, ebenfalls mit ausgelassenem Tor, Loïc Meillard als Achter. Der Neuenburger gehört in der Kombination am 10. Februar zu den Anwärtern auf den Sieg.
Beat Feuz büsste als Siebzehnter unmittelbar hinter Justin Murisier 1,33 Sekunden auf die Bestzeit ein. Niels Hintermann und Marco Odermatt, die im Gegensatz zu Rogentin ebenfalls für die Abfahrt gesetzt sind, reihten sich in den Rängen 26 und 32 ein. Am weitesten vorne klassierte sich von den Top-Favoriten Aleksander Kilde. Der Norweger belegte Platz 7.
Nicht nur wegen dem erstmaligen Kontakt mit der unbekannten Piste hat das Klassement des ersten der drei Trainings keine Aussagekraft. Im Mittelteil war auch der Wind ein Faktor. Für die von Bernhard Russi konzipierte Strecke gab es aus dem Fahrerlager indes breite Zustimmung.
Der Start zur Abfahrt am Sonntag ist um 4.00 Uhr Schweizer Zeit. Kitzbühel-Sieger Feuz könnte mit Gold seinen Medaillensatz an Olympischen Spielen komplettieren. Der Emmentaler gewann vor vier Jahren in Pyeongchang Bronze in der Abfahrt und Silber im Super-G.