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Das Wohlbefinden von Tieren kann geschützt werden, indem die Personen, die mit ihnen umgehen oder für sie verantwortlich sind, richtig ausgebildet werden. Aus diesem Grund wird in der Tierschutzverordnung geregelt, welche Ausbildungen von welchen Tierhaltern verlangt werden.
So müssen zum Beispiel Tierhalter, die über keine landwirtschaftliche Ausbildung verfügen, einen Sachkundenachweis erbringen, wenn sie Rindvieh oder Neuweltkameliden halten. Für die Betreuung von mehr als drei Schweinen, mehr als fünf Pferden oder mehr als zehn Schafen oder Ziegen (ohne Jungtiere), muss ebenfalls ein Sachkundenachweis erbracht werden.
Eine Ausbildung benötigt auch, wer wesentliche Eingriffe an Tieren vornimmt. Dazu gehören zum Beispiel die Kastration und Enthornung von Jungtieren oder die gewerbsmässige Klauen- und Hufpflege.
Eine Übersicht über alle erforderlichen Ausbildungen finden Sie auf der Homepage des BLV.