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Mit grosser Leidenschaft und Hingabe widmet sich das Ensemble Phoenix Basel regelmässig der Musik der sogenannten «Neuen Wiener Schule», genauer gesagt dem österreichischen Komponisten und Maler Arnold Schönberg und seinen zwei Schülern Alban Berg und Anton Webern. Man darf behaupten, dass die europäische Neue Musik ohne diese drei Pioniere eine andere Entwicklung erlebt hätte. Einerseits tief in der Romantik verwurzelt, atmet diese Musik andererseits buchstäblich «Luft von anderem Planeten», um es mit Stefan George zu formulieren, dessen Gedichte von diesen drei Komponisten oft und gern vertont wurden. Die von Schönberg erfundene «Dodekaphonie» («Zwölftontechnik») hat Generationen von Komponist:innen beeinflusst und war Initialzündung für weitere stilbildende Tendenzen (z.B. die «serielle Musik»). In diesem Programm erklingen Lieder für hohen Sopran mit Ensemble, umrahmt von originalen Instrumentalstücken und Bearbeitungen grösser besetzten Orchesterwerken, gemäss der Tradition des «Vereins für musikalische Privataufführungen», der 1918 in Wien von Schönberg ins Leben gerufen und 1921 wieder aufgelöst wurde.