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Nach einer enttäuschenden letzten Saison beginnt Manchester United die aktuelle Spielzeit mit einem Titel. Die Red Devils gewannen den Champions Cup, ein hochkarätig besetztes Vorbereitungsturnier in den USA. Im Final in Miami bezwang das Team des neuen Managers Louis van Gaal in der Nacht auf Dienstag (Schweizer Zeit) den Erzrivalen FC Liverpool mit 3:1.
Captain Steven Gerrard hatte Liverpool früh in Führung gebracht. Nach einer Viertelstunde verwertete er einen Foulpenalty. In der zweiten Halbzeit drehte Manchester United auf und wendete die Partie. Mit einem Doppelschlag in der 55. und 57. Minute brachten Wayne Rooney und Juan Mata ihr Team in Front, für den Schlusspunkt sorgte drei Minuten vor dem Abpfiff Jesse Lingard. (ram)
Für Eingefleischte: Der Guardian-Ticker zum Nachlesen.
Stillstand ist Rückschritt – nirgends wird das im modernen Fussball so deutlich sichtbar wie bei den Stadien. Deshalb haben fast alle europäischen Grossklubs Pläne für eine neue oder modernisierte Arena im Köcher.
Als die Fenway Sports Group im Oktober 2010 den FC Liverpool übernahm, dachten die neuen Besitzer öffentlich über ein neues Stadion nach. Schnell regte sich Widerstand und so wurde beschlossen, die damals 45'522 Zuschauer fassende Arena zu erweitern.
Im April 2014 wurden die Pläne veröffentlicht: Geplant waren der Ausbau des Main und des Anfield Road Stand. Die neue Haupttribüne mit einer zusätzlichen Kapazität von 8500 Plätzen wurde im September 2016 nach einer 643-tägigen Bauzeit …