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Am 12. Mai 1934 trafen sich folgende Kollegen zur ersten Zusammenkunft im Restaurant Sonne in Baden: Eduard Hartmann, Zollikon, Charles Kyburz, Bern, Hugo Peter, Wettingen, Eugen Werner, Rheinfelden und Emil Zehnder, Ennetbaden, sowie sieben weitere Fachmänner. Aus dem Protokoll die nachstehenden Auszüge: Tagespräsident Eduard Hartmann gibt Ziel und Zweck der Vereinigung bekannt. Im Laufe der Tagung wurden viele Ideen diskutiert und viele davon auch beschlossen, z. B. aktive Arbeit zur Förderung des Berufes, Mitarbeit in der Schweiz. Tapeziererzeitung und die Herausgabe eines eigenen Mitteilungsblattes, in dem nebst den Mitteilungen der Vereinigung auch fachlich interessante Artikel Platz finden sollen. Eine weitere Idee war, eine immer aktuelle Fachmappe zusammenzustellen, welche unter den Kollegen zirkuliert.
Am Sonntag, den 13. Oktober 1934 traf man sich in Zürich zur ersten Zusammenkunft. Es wurde der Kollege Hartmann als Tagespräsident, Laubi als Sekretär-Kassier und Kyburz als Schriftleiter bestimmt. Hugo Peter mahnte: «Vergesst die Finanzen nicht.» Er schlug vor, einen Betriebsfond zu gründen, in welchen jeder Kollege Fr. 2.– Startkapital einzahlen soll. Die erste Generalzusammenkunft im Restaurant Du Nord in Zürich fand am 26./27. Oktober 1934 statt. 48 Kollegen schrieben sich ins Präsenzbuch ein. Zwölf Entschuldigungen wurden bekannt gegeben. Der Aktuar Max Pfenninger verfasste die Protokolle so interessant, dass es auch heute noch ein Vergnügen ist, sie zu lesen. An der Versammlung wurden Ziel und Zweck der Vereinigung umschrieben. Als Aktivmitglieder können gelernte Tapezierer-Dekorateure, Sattler-Tapezierer und Tapeziernäherinnen aufgenommen werden. Passivmitglieder können dem Beruf nahestehende Personen sein. Gewählt wurden eine Frau und neun Männer. Präsident wurde Hermann Laubi, der nach einem Jahr abgelöst wurde durch Eduard Hartmann. Etwas Zeit brauchte es, bis ein Name für die Vereinigung gefunden war. Man einigte sich auf «Vereinigung ehemaliger Tapeziererfachschüler», kurz VETAFA. Nun begann die eigentliche Arbeit. Man plante und organisierte Kurse, Zusammenkünfte und Exkursionen. Eine junge Vereinigung mit aktiven Mitgliedern begann Formen anzunehmen und zu wachsen.