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Die Beziehungen zwischen der Schweiz und Honduras sind gut. Die Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit DEZA ist mit verschiedenen Projekten im Land präsent.
Bilaterale Beziehungen Schweiz–Honduras
Schwerpunkte der diplomatischen Beziehungen
Die Schweiz und Honduras haben in verschiedenen Bereichen wie technische Zusammenarbeit, Investitionsförderung und Investitionsschutz sowie Aufhebung der Visumspflicht Abkommen abgeschlossen.
Für die Vertretung der diplomatischen Interessen der Schweiz ist die Botschaft in Guatemala zuständig. Die konsularischen Angelegenheiten werden von der Schweizer Botschaft in San José (Costa Rica) behandelt. Seit dem 1. Juli 2016 besteht in Tegucigalpa eine Konsularagentur, die von einer Honorarkonsulin geleitet wird.
Die DEZA unterhält zudem ein Verbindungsbüro in Tegucigalpa. Das regionale Hauptbüro der DEZA befindet sich in Managua (Nicaragua).
Wirtschaftliche Zusammenarbeit
Der wirtschaftliche Austausch zwischen der Schweiz und Honduras ist gering. In den 1990er-Jahren beteiligte sich die Schweiz an den multilateralen Entschuldungsprogrammen für Honduras. 2018 importierte die Schweiz Güter im Wert von 32,5 Millionen CHF, darunter hauptsächlich Landwirtschaftsprodukte. Die Exporte beliefen sich 2018 auf 16,3 Millionen CHF. Die Schweiz exportiert hauptsächlich Pharmazeutika, Maschinen und Landwirtschaftsprodukte nach Honduras.
Zusammenarbeit in den Bereichen Bildung, Forschung und Innovation
Forschende aus Honduras können sich beim Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation (SBFI) um Bundes-Exzellenz-Stipendien bewerben
Entwicklungszusammenarbeit und humanitäre Hilfe
Honduras ist seit 1978 ein Schwerpunktland der Schweizer Entwicklungszusammenarbeit.
In der Kooperationsstrategie 2018−2021 setzt die DEZA ihre Arbeit in den Bereichen Gouvernanz und Rechtsstaatlichkeit, Beschäftigung und wirtschaftliche Entwicklung sowie Klimawandel, Katastrophenprävention und natürliche Ressourcen fort. Die Humanitäre Hilfe bildet einen integralen Bestandteil des DEZA-Programms.
2019 beträgt das Budget der DEZA in Honduras zirka 17 Millionen CHF.
In Honduras wird ausserdem die Mission gegen Korruption und Straflosigkeit in Honduras (MACCIH) unterstützt, ein Engagement der Organisation Amerikanischer Staaten (OAS).
Schweizerinnen und Schweizer in Honduras
Ende 2018 lebten gemäss Auslandschweizerstatistik 223 Schweizerinnen und Schweizer in Honduras.
Geschichte der bilateralen Beziehungen
Honduras konstituierte sich 1839 als Republik. Die Schweiz anerkannte den Staat umgehend. 1936 eröffnete sie in Honduras ein Konsulat. Seit 1957 unterhalten die beiden Länder diplomatische Beziehungen. Für die Vertretung der diplomatischen Interessen der Schweiz ist die Botschaft in Guatemala zuständig.
Während des Zweiten Weltkriegs vertrat die Schweiz die honduranischen Interessen in Deutschland und Ungarn und von 1962 bis 1985 in Kuba.
Die DEZA ist seit 1978 in Honduras tätig und eröffnete 1981 ein Koordinationsbüro in Tegucigalpa. 1993 wurde das regionale Hauptbüro nach Managua verlegt. Das Büro in Tegucigalpa wurde in ein Verbindungs- bzw. Programmbüro umgewandelt.