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Die Weltnummer 1 im Einzel, Karin Suter-Erath, war die einzige europäische Athletin, die es in die Finals von Sonntag schaffte ohne im Verlauf der Woche auch nur einen einzigen Satz abgegeben zu haben. Im Finale gegen die Thailänderin Sujirat Pookkham musste sie sich jedoch 15-21 19-21 geschlagen geben.
«Es war ein gutes Spiel, aber ich war im zweiten Satz nicht gut genug. Ich hätte am liebsten noch den Entscheidungssatz gespielt. Ich habe besser gespielt als bei den Weltmeisterschaften, doch es gibt noch ein paar Dinge, die ich verbessern muss. Meine Gegnerin hat heute sehr gut gespielt. Ich habe es wirklich genossen, die Stimmung hier war großartig... auch wenn ich diesmal nicht gewinnen konnte. Es war ein guter Start in das Jahr, und ich hoffe, dass ich mich in den nächsten Turnieren verbessern kann», so die Schweizerin.
Sonja Häsler hatte eine schwere Gruppenauslosung und bekam es nebst der als Nr. 2 gesetzten Valeska Knoblauch (Deutschland) mit einer um 11 Rängen besser platzierten Japanerin Etsuko Kobayashi zu tun. Im vergangenen Oktober musste sich Häsler in drei Sätzen geschlagen geben, und auch die erneute Begegnung war hart umkämpft - diesmal jedoch mit dem besseren Ende für die Schweizerin. Badminton Europe bezeichnete das Spiel gar als «European result of the day». Mit dem Sieg qualifizierte sich Häsler für die Achtelfinals. Dort schlug sie eine weiter Japanerin in drei Sätzen, bevor sie sich in der nächsten Runde ihrer Landsfrau Karin Suter-Erath geschlagen geben musste. Ebenfalls bis in die Viertelfinals schafften es Cynthia Mathez und Luca Olgiati bei den Herren.
Im Mixed erreichten Luca Olgiati/Karin Suter-Erath die KO-Phase, dort mussten sie sich aber im Achtelfinale den Japanern Murayama/Ogura in zwei Sätzen geschlagen geben. Die andere Schweizer Mixed-Paarung Christian Hamböck/Sonja Häsler unterlag in beiden Spiele der Gruppenphase, ebenso Luca Oligati im Doppel mit dem Franzosen Richard Perot.
Im Damendoppel qualifizierten sich Cynthia Mathez/Karin Suter-Erath als Gruppenzweite (zwei Siege, eine Niederlage) für die Viertelfinals. Dort mussten sie sich den späteren Turniersiegerinnen aus Thailand klar mit 21-8 21-7 geschlagen geben. Sonja Häsler, die mit der Peruanerin Pilar Jaurequi Cancino aufspielte, hatte in der Gruppenphase ein schweres Los: sie trafen auf zwei starke asiatische Paarungen und mussten sich so jeweils bereits früh geschlagen geben.
Mit zwei Niederlagen endete das erste internationale Turnier für Patrick Meili (SL4) bereits in der Gruppenhase. In Gruppe B traf er gleich zu Beginn auf den späteren Finalisten, den an Nummer 2 gesetzten Koreaner Kyung Hwan Shin, sowie Marcel Adam aus Deutschland.