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(Wechselvorvertrag, Pactum de cambiando), derjenige Vertrag, welcher die Ausstellung oder Begebung eines
Wechsels vorbereitet. Er enthält die vertragsmäßige Verpflichtung einer Person zur Lieferung eines richtigen und der bedungenen
Form entsprechenden Wechsels. Die vertragschließenden Teile kommen also dahin überein, demnächst einen Wechselvertrag (s. d.)
abzuschließen. In der Regel bezieht sich der Wechselschluß auch auf die Valuta, d. h. auf diejenige Leistung, welche
der Lieferer (Aussteller, Indossant, Acceptant) des Wechsels als Entgelt für den Wechsel erhalten soll. X. verspricht z. B.
dem Z. einen Wechsel über 1000 Mk., zahlbar in drei Monaten, zu liefern, während Z. dem X. dagegen Waren in demselben Wertbetrag
als Valuta verkauft. Der Wechselschluß begründet keine wechselmäßigen, d. h. nach
Wechselrecht klagbaren, Verpflichtungen, während dies bei dem Wechselvertrag, d. h. bei dem vertragsmäßigen Ausstellen und
Begeben des Wechsels, selbst allerdings der Fall ist. Vgl. Wechsel.