Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03526.jsonl.gz/416

1935 hat die Schweiz die Ehre, die allererste Europameisterschaft zu organisieren, und zehn Jahre später wird die Stadt von Calvin erneut auserwählt, die kontinentalen Spielwettkämpfe auszutragen.
Nach zwei Ausgaben in Lettland (1937) und Litauen (1939) ist die Welt des Basketballs zurück in unserem Land. Zehn europäische Mannschaften finden sich vom 30. April bis am 4. Mai im Palais des Expositions ein und kämpfen um den Europatitel. Die dominanten Basketballnationen wie die Tschechoslowakei, Ungarn und Litauen sind dabei. Die Meisterschaft ist aufgeteilt in drei Gruppen mit insgesamt 21 Spielen an 5 Tagen und bietet so während einer Woche eine grossartige Show.
Unsere Nationalmannschaft findet sich in einer starken Gruppe mit der Tschechoslowakei (die das Turnier schliesslich gewinnt) und Belgien wieder. Nach einer Niederlage mit 20:17 Punkten gegen die Tschechoslowakei reisst sich die Schweiz zusammen und gewinnt gegen Belgien mit 33:23. Dieser Sieg reicht aber nicht für eine Finalqualifikation aus. Die Schweizer spielen gegen die Niederlande um den 5./6. Platz und gewinnen problemlos.
Im oberen Teil der Tabelle bezwingt die Tschechoslowakei locker Ungarn im Halbfinale, bevor sie im Finale Italien mit 2 Punkten schlägt. Ungarn nimmt schliesslich nach seinem Sieg gegen Frankreich den dritten Platz ein.
Nach diesem Anlass durchquert die Schweiz eine ruhige Phase ohne weitere Teilnahmen an Europameisterschaften zwischen 1947 und 1950. Erst 1951 kehrt unsere Nationalmannschaft auf die internationale Szene zurück und endet auf einem guten vierten Platz an den Europameisterschaften in Paris.