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Stadt auf der nördlichen Westküste von
Borneo, an der Mündung des Kapuas, des größten
Flusses der
Insel, ist Hauptort und Regierungssitz der niederländischen Westabteilung von
Borneo, hat einige
Befestigungen,
einen
Hafen, lebhaften
Handel und
ca. 15,000 Einw. Das ehemalige malaiische Sultanat Pontianak ist jetzt den Niederländern
tributpflichtig.
Die Amtsgeschäfte der Pontifices bestanden in der
Aufsicht über die richtige Vornahme der vorgeschriebenen Ritualhandlungen
und über die
Priester und deren
Diener, in der
Führung des gesamten Kalenderwesens und in
Entscheidungen
und
Gutachten über sakralrechtliche Verhältnisse. Auch war bei manchen Verrichtungen des
Staats- und Privatlebens, welche
auf das Sakralrecht basiert waren, eine persönliche Assistenz der Pontifices erforderlich, so bei allen Weihungen etc.
Endlich vernichteten die Pontifices auch Kultushandlungen,
Opfer u. dgl., wenn der dazu bestimmte
Flamen
abgehalten war.
Der Vorsteher des
Kollegiums war der Pontifex maximus, dessen
Amt von
Augustus bis auf
Gratian stets als
Attribut der Kaiserwürde fortbestanden
hat. Die
Wahl desselben geschah zur Zeit der
Republik durch das
Volk in den Tributkomitien und zwar auf Lebenszeit.
Der Pontifex maximus trug als
Amtstracht ein weißes
Kleid mit Purpursaum und hatte die von seinem
Kollegium gefaßten Beschlüsse
zu vollziehen sowie die Annales maximi oder pontificum (Aufzeichnungen der denkwürdigen Begebenheiten des
Jahrs) abzufassen.
Von diesen sind zu scheiden die
Libri und Commentarii pontificum (Aufzeichnungen über
Ritual- und Sakralrecht).
mehrere Kanäle anzulegen. Unter den folgenden Kaisern gerieten diese Anstalten wieder in Verfall, und die Gewässer traten
aus; erst Trajan legte die ganze Strecke von Treponti bis Terracina trocken. Unter den über Rom hereinbrechenden Stürmen nahm
die Versumpfung wieder überhand. Die Päpste nahmen wiederholt die Austrocknungsarbeiten auf, so Bonifacius VIII.
(um 1300), Martin V. (1417), Sixtus V. (1585) und Pius VI. (1778), welche Kanäle und Entwässerungsgräben (darunter den Fiume
[* 18] Sisto und die LineaPia) ziehen ließen.
Zugleich wurde die Appische Straße wieder in stand gesetzt und an derselben in gleichen Entfernungen Gebäude zur Besorgung
der Posten und zur Aufnahme der Reisenden angelegt. Auch während der französischen Herrschaft wurden
die Entsumpfungsarbeiten fortgesetzt; aber noch jetzt ist die Luft, besonders zu manchen Zeiten des Jahrs, der Gesundheit sehr
nachteilig. Ein neuer Plan zur Entsumpfung des ganzen Gebiets ist jüngst vom preußischen Hauptmann v. Donat ausgearbeitet
worden.
Vgl. Prony, Description hydrographique et historique des marais Pontins (Par.
1823);