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Claude Barras und seine Figur "Courgette": Der Walliser Regisseur ist mit seinem Animationsfilm "Ma vie de Courgette" für den britischen Filmpreis Bafta nominiert. (Archivbild)
Keystone/THOMAS DELLEY(sda-ats)
US-Schauspielerin Frances McDormand gehört zu den Favoriten, wenn am Sonntag in London die als Baftas bekannten britischen Filmpreise verliehen werden. Der Walliser Claude Barras ist mit seinem Animationsfilm "Ma vie de Courgette" für einen Preis nominiert.
Nach London reisen dürften auch die Produzenten des Genfer Unternehmens Close Up Films: Gemeinsam mit RTS waren sie minoritär an der Produktion des US-Dokumentarfilms "I Am Not Your Negro" beteiligt. Der Film ist ebenfalls für eine Auszeichnung nominiert.
Favoritin Frances McDormand ist als beste Hauptdarstellerin für das britisch-amerikanische Drama "Three Billboards Out Of Ebbing, Missouri" im Rennen, das insgesamt neun Nominierungen erhielt und auch als heisser Kandidat für die Auszeichnung als bester Film gilt. Die Schauspieler Woody Harrelson und Sam Rockwell sind dafür beide als bester Nebendarsteller nominiert.
Der britische Schauspieler Gary Oldman hat gute Chancen, nach dem Golden Globe auch den Bafta als bester Hauptdarsteller für seine Rolle als früherer britischer Premierminister Winston Churchill im Drama "Darkest Hour" zu bekommen. Hoffnung auf einen Preis für die beste Filmmusik kann sich der deutsche Komponist Hans Zimmer machen. Zimmer ist für "Blade Runner 2049" und "Dunkirk" nominiert. Zwölf und damit die meisten Nominierungen erhielt das Fantasy-Drama "The Shape Of Water" des mexikanischen Regisseurs Guillermo del Toro.
Die Baftas werden zwei Wochen vor den Oscars in der Royal Albert Hall verliehen. Die Preisverleihung gilt als glamouröseste Veranstaltung der britischen Filmindustrie. Neben zahlreichen Stars aus der Branche werden auch Prinz William und Herzogin Kate in der Royal Albert Hall erwartet. Wer einen Bafta erhält, entscheiden im Vorfeld die 6500 Mitglieder der Britischen Filmakademie.
SDA-ATS