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Casper Faassen (*1975, NL) wuchs in Leiden auf, einer Stadt in der Provinz Südholland. Hier entwickelte sich seine Liebe zur Malerei und zum Zeichnen, ist Leiden doch bekannt als Geburtsort der berühmten Altmeister Rembrandt van Rijn, Gerrit Dou und Jan Steen.
Nach dem Abitur studierte Casper Faassen an der Universität Amsterdam. Er verfolgte weiterhin seine künstlerischen Ambitionen, malte täglich und stellte so ein beeindruckendes Oeuvre zusammen. Charakteristisch für Faassens Werk ist der innovative Einsatz von verschiedenen Materialien und Techniken. Neben der Malerei widmet Casper Faassen einen Grossteil seiner Zeit dem Medium der Fotografie. In seinem fotografischen Werk erkennen wir die Leidener Maler des 17. Jahrhunderts, die ihn inspiriert haben. Die Portraits, Landschaften, Akte, Stadtansichten und Stillleben – alles traditionelle Motive der niederländischen Kunst des 17. Jahrhunderts – werden in eine einzigartige, figurative Bildsprache übersetzt, in der Schönheit und Vergänglichkeit die zentralen Themen sind.
Seine Arbeiten befinden sich sowohl in privaten als auch in öffentlichen Sammlungen wie dem Frans Hals Museum (Haarlem), Museum de Lakenhal (Leiden) und dem Haagsch Historisch Museum. Ausstellungen fanden unter anderem im Fotografiska Museum in Stockholm und im Japanmuseum Sieboldhuis in Leiden statt. Er gewann den ALPA Award an der Photo Basel 2019 und während der AIPAD in New York kürte ArtNet seine Arbeit zu einem der sieben überzeugendsten Werke.