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Frisches Grünzeug soll das Gehirn langsamer altern lassen
Wer regelmässig grünes Blattgemüse isst, dessen Gehirn soll viel länger fit bleiben, erklärt jetzt eine Langzeitstudie. Schon kleine Mengen könnten dabei eventuell einen deutlichen Effekt haben.
Eine Portion Grünzeug pro Tag soll bereits ausreichen, um das Altern des Gehirns deutlich zu verlangsamen. Wissenschaftler des Rush University Medical Centers in Chicago wollen das jetzt an einer Langzeitstudie mit 960 Senioren herausgefunden haben. Diese hatten sie über 10 Jahre hinweg begleitet und dabei regelmässig ihre Essgewohnheiten sowie ihre kognitiven Leistungen untersucht.
Dabei heraus kam, das diejenigen, welche über die Jahre hinweg mindestens eine Portionen grünes Blattgemüse gegessen hatten, ein bis zu 11 Jahre jüngeres Gehirn aufwiesen. Sie verfügten sowohl über eine bessere Denk- als auch Gedächtnisleistung.
Auch nach Einbezug weiterer Faktoren, welche die Gehirnaktivitäten beeinflussen könnten, blieben die Ergebnisse bestehen. Körperliche Bewegung etwa oder auch andere Gewohnheiten wie Rauchen und Alkoholgenuss gehörten dazu.
Andere Faktoren können laut Pressemitteilung der Rush University dennoch nicht gänzlich als Grund für ein verjüngtes Gehirn ausgeschlossen werden. Daher könne die aktuelle Untersuchung den Zusammenhang zwischen dem Verzehr von grünem Blattgemüse und besserer kognitiver Leistung im Alter nur nahelegen, jedoch noch nicht eindeutig beweisen. Die Ergebnisse müssten erst durch weitere Untersuchungen bestätigt werden.
Doch selbst wenn grüne Blattgemüse nur einen kleinen Teil dazu beitragen im hohen Alter über eine verbesserte Gedächtnis- und Denkleistung zu verfügen, lohnt sich der Einsatz noch immer.
Mehr zu der Studie lesen Sie unter rush.edu.
Quellen: Rush University
Autor: Bianca Sellnow, 3. Januar 2018