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1866
Bei der Erarbeitung der Morphologischen Zäsurpläne sticht die Entwicklung der Bahngleise an der Rorschacher Bucht ins Auge. Dieser Abschnitt hat sich innerhalb von einer kurzen Zeitspanne rasant entwickelt. Die Bahnlinie entstand im Jahr 1856 und erstreckt sich von Rorschach über Romanshorn bis nach Konstanz. Der Hauptgrund für die Erweiterung der Gleise war, dass vermeiden von Umsteigen und das ständige Umladen von Gütern. Aus diesem Grund wurde eine Verbindung von der schweizerischen und deutschen Länderbahn für den Personen- und Güterverkehr hergestellt. Diese Bahnlinie gilt als längster Schienenweg, welcher parallel an der Bodenseebucht entlangläuft.
1887
In diesem Zeitschritt ist eine kleine, aber prägende Veränderung im östlichen Teil der Rorschacher Bucht zu erkennen. Es ist die Zahnradbahn-Linie, welche von Rorschach bis nach Heiden führt. Die Strecke ist 5.6 Kilometer lang und vollbringt fast 400 Meter Höhenunterschied. Der Baustart begann im Frühjahr 1874 und eineinhalb Jahre später war die neue Normalspurige Zahnradbahn fertig gestellt worden. Seit 2006 gehört die Zahnradbahn zu den Appenzeller Bahnen.
1972
Die grösste Veränderung im Zäsuren Bereich findet im Jahr 1972 statt. In diesem Jahr kam die Autobahn dazu, welche sich quer durch den ganzen Rorschacherberg zieht. Sie startet in St. Gallen, durchquert einen Teil der Rorschacher Bucht und führt dann weiter Richtung Chur. Nicht nur die Autobahn kam in diesem Jahr dazu, sondern auch eine Autobahnraststätte und Über- und Unterführungen. In diesem Zeitschritt wurden auch oberhalb der Autobahn viele neue Quartier- und Nebenstrassen errichtet, welche sich durch die starke Zunahme der Überbauungen ergeben haben.