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Was ist CBD? (Cannabidiol)
CBD kommt ebenfalls in Pflanzen der Cannabis Sativa L-Familie vor und ist wie THC ein Cannabinoid, d. h. eine chemische Substanz, die auf Rezeptoren im menschlichen oder tierischen Körper wirkt. Im Gegensatz zu THC hat CBD jedoch keine psychotrope Wirkung und verursacht keinen Rausch. Mehrere wissenschaftliche Laborstudien zeigen, dass CBD viele positiven Eigenschaften haben könnte: Als Anxiolytikum (gegen Stress und Angst), Neuroleptikum, Antiepileptikum, Entzündungshemmer, Linderung von Übelkeit, Migräne, Unterstützung bei Diabetes und Hilfe bei Schlaflosigkeit.
Was wissen Sie über CBD?
Da halten sich rund 4 von 5 CBD Konsumenten für „Grundlagen Kenner bis Experten“ jedoch mehr als 1 von 5 nutzt CBD und weiss nichts oder nicht viel darüber. Bei denen die nicht oder nicht viel wussten waren Frauen und ältere Menschen übervertreten. Trotzdem scheint der/die CBD Konsument/in aufgeklärter zu sein als früher. Was eher normal scheint:, „je länger die Verwendung von CBD desto kompetenter fühlt die Person sich“
Wer konsumiert CBD?
- Rund 1/3 sind weibliche Konsumenten rund 2/3 Männlich (66%)
- 3/4 aller konsumierenden nutzt ausschliesslich legales CBD und kein illegales Cannabis. Nur ein viertel aller befragten nutzen Situativ oder häufig auch illegales Cannabis 25%
- Der CBD Konsument in der Studie war zur Hälfte zwischen 31 und 50 Jahren (51%), die andere Hälfte teilen sich Personen von 18 bis 30 Jahren (Ca. 26%). Menschen ab 50 Jahren sind mit ca. 22% repräsentiert.
- Das Bildungsniveau ist überdurchschnittlich hoch. Fast 41% der Befragten Konsument*innen haben eine höhere Ausbildung.
- Knapp über ein drittel der Befragten sind Raucher (35%)
Wir verzichten auf Familienstand, Gehaltsniveau und weitere Details zu den Befragten. In der Studie findet Ihr aber viele weitere Details und Angaben dazu.
Wo gibt es Information zu CBD?
Als Informationsquellen werden die Suchmaschinen, Familie, Freunde, Kollegen sowie die Website einer CBD Marke mit werten zwischen 40 und 48% am häufigsten erwähnt. Dann folgen spezialisierte Blogs (26%). Weniger als 20% Erwähnungen haben soziale Medien wie Instagram, Facebook und YouTube. Bücher wurden nur noch zu 13% erwähnt und Klassische Zeitungen und Zeitschriften nehmen das Schlusslicht ein.
Wie häufig wird CBD verwendet?
Mehr als die Hälfte nutzt CBD ein oder mehrmals im Tag, weniger als die Hälfte nutzt es 1x oder weniger die Woche.
Nur 15% der CBD Öl Konsumenten nutzen Ihr Produkt gemeinsam mit anderen Personen. Bei den Blüten ist dies auch nur bei 40% der Fall
Darf ich CBD ins Ausland mitnehmen?
Da wir in der Schweiz bei CBD-Cannabis höhere Grenzwerte zu lassen (max. 0.99% THC) als in unseren Nachbarländer (Deutschland z.b. bis max. 0.19% THC) ist das Reisen über die Grenze keine gute Idee. Entsprechend hören 30-40% komplett auf mit dem CBD Konsum wenn Sie reisen. CBD Öl wird gegenüber den Blüten deutlich häufiger auf Reisen mitgenommen. Wir interpretieren dies unter anderem, dass es gute THC freie Produkte gibt und weil CBD Blüten kaum THC frei oder mit genügend tiefem THC Wert gekauft werden kann.
Welche Hanf und CBD Produkte werden genutzt?
Es werden fast nur CBD Öle und CBD Blüten genutzt. Erstaunt sind wir nicht, dass Frauen bei CBD viel häufiger die CBD Öle bevorzugen und Männer die CBD Blüten. Dies empfinden wir sehr ähnlich.
Wo ist CBD legal?
Was sagt das Gesetz in der Schweiz dazu?
Die Gesetzgebung zu Cannabis im Allgemeinen und zu CBD im Besonderen entwickelt sich weltweit ständig weiter. Die Vorschriften sind von Land zu Land sehr unterschiedlich, selbst innerhalb der Europäischen Union. In der Schweiz profitieren CBD-Konsumenten von einer im Vergleich zu den EU-Ländern recht fortschrittlichen Gesetzgebung. Seit 2011 gelten Cannabisprodukte, die bis zu 1 % THC enthalten, nicht mehr als Betäubungsmittel. Solange sie weniger als 1% THC enthalten, fallen sie nicht unter das Bundesgesetz über Betäubungsmittel und psychotrope Stoffe. Dies bedeutet nicht, dass alle Cannabisprodukte, die weniger als 1 % THC enthalten, in der Schweiz vermarktet werden können. In der Tat unterliegen CBD-Produkte je nach Verwendungszweck unterschiedlichen Bundesgesetzen, und es gibt zahlreiche Einschränkungen. Das BAG und auch Swissmedic haben Vollzugshilfen erstellt. Da CBD jedoch keinen eindeutigen rechtlichen Status hat, kann das Verständnis und die Einhaltung der verschiedenen nationalen Gesetze allen Akteuren der Schweizer Hanfindustrie Kopfzerbrechen bereiten.
Ist CBD Öl eine Droge?
Wenn man krank ist, nimmt man ein Medikament, um sich zu pflegen. Wenn man ein Medikament nimmt, ohne krank zu sein, konsumiert man eine Droge. CBD ist also ein Medikament, das als Medikament und nicht als Droge genutzt werden soll. Es hat seinen Platz in den Apotheken.
Kann CBD süchtig machen?
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat wiederholt festgestellt, dass der Konsum sicher ist und nicht abhängig macht. Selbst in größeren Mengen gilt CBD als ungiftig und sicher.
Warum wird CBD verwendet?
Der Hauptgrund für die Verwendung von CBD ist die Suche für das eigene Wohl und die Unterstützung bei Krankheiten.
Wie Wirksam wird CBD?
Nur 5% empfindet keine oder eine Negative Wirkung auf Ihr Bedürfnis. 38% finden die Auswirkung von CBD Mässig und mehr als die Hälfte (57%) empfindet eine Starke oder eine sehr starke Wirkung:
Infos zur Studie:
Vor ziemlich genau einem Jahr informierten wir in unserem Blogbeitrag über die Umfrage und riefen zum „mitmachen“ auf.
Nun sind die Antworten von Ende 2020 ausgewertet. Wir fassen einen Teil der Studie für euch zusammen, geben gerne auch die Originalquelle (ein grosses „Danke“ an uweed) sowie die Möglichkeit die Komplette Studie als PDF zu erhalten.
Wichtig: Wir möchten damit weder zum rauchen, zum Konsum oder zum verdampfen von CBD Öl oder CBD Blüten aufrufen!