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Latein: Pogona vitticeps
Deutsch: Australische Bartagame
Australien, in allen östlichen Kontinentalstaaten bis zur östlichen Hälfte von Südaustralien und im Südosten von Nord-Territory. Küsten bis Trockengebiete.
ca. 40-50cm Gesamtlänge
Geeignet, stellen aber hohe Ansprüche an die Licht und UV Versorgung.
Werden schnell zutraulich und sind im Gegensatz zu anderen Reptilien recht lebhaft.
Diese Agamenart erfreut die ganze Familie.
Die Tagestemperaturen sollten im Terrarium zwischen 28-30°C lokal bei 35-40°C und in der Nacht bei 20-22°C liegen.
Die Luftfeuchtigkeit im Terrarium sollte 40%-60% betragen.
Einmal täglich sprühen, die Tiere trinken dann meistens auch was von den Tropfen.
Bei Jungtieren das Schwanzende regelmäßig befeuchten, damit diese nicht vertrocknet und abfällt.
Der Speiseplan der Bartagamen beinhaltet Zophobaslarven, Buffalomaden, Rosenkäferlarven, Mehlwürmer, Wachsmaden, Grillen, Heimchen, Schaben, Heuschrecken und sonstige Futterinsekten, Salat und Früchte was von den Tieren angenommen wird.
Salat und Früchte sind nicht das Hauptfutter!
Kursiver Text = Nicht zu oft verfüttern da diese Futtertiere sehr fetthaltig sind.
Es sollte immer ausreichend Futter im Terrarium angeboten werden, dass auch rangniedrigere Tiere regelmässig zum Fressen kommen. Deshalb empfiehlt sich zusätzlich eine Schale mit Futter bereit zu stellen.
Futtertiere werden mit Kalzium und Vitaminen bestäubt und so verabreicht.
Diese Futterzusätze sind nötig da die Futtertiere zu wenig von den Stoffen enthalten.
Ein Männchen und ein oder mehrere Weibchen. Kaum mit anderen Arten zu vergesellschaften, da sie kleinere Tiere und selbst den eigenen Nachwuchs fressen.
Um Bartagamen optimal zu halten, benötigt man ein Terrarium mit einer Mindestgröße
von 100 x 50 x 60cm für Jungtiere.
Für ein erwachsenes Tier sollten die Masse mindestens 150 x 60 x 100 cm betragen.
Die 15-20cm hohe Bodengrundschicht sollte aus Sand und Lehm bestehen.
Die Ausstattung des Terrariums für diese tagaktiven Tiere sollte mit vielen Klettermöglichkeiten und Sonnenplätzen sowie einer Badeschüssel ausgestattet werden.
Die Beleuchtung sollte eine Kombination aus UV-Licht und Wärmestrahler sein.
Sie erfolgt durch UV-Strahler die ebenfalls das Terrarium beheizen können oder entsprechende Leuchtstoffröhren T5 die mit einem Spotstrahler oder Keramikstrahler kombiniert werden. Ich setze zusätzlich noch HQI Lampen ein.
Damit die Bartagamen Vitamin D3 können brauche die Tiere unbedingt UV-Licht. synthetisieren. Neonröhren mit UV Anteil reichen bei weitem nicht. Empfehlenswert sind:
Osram Vitalux 300W, Powersunn UV, Arcadia für Jungtiere
Ab November sollte eine 2-4 monatige Winterruhe bei ca. 18°C eingehalten werden. Hierbei wird die Beleuchtungsdauer von 12-14 Stunden auf ca. 10 Stunden reduziert. Die Bartagamen graben oftmals Höhlen in den Boden. Dort überdauern sie die Ruhephase. Nach der Winterruhe können die ersten Paarungen beobachtet werden. Nach ungefähr vier Wochen legen die Weibchen bis zu 30 Eier ab. Die Eier sollten in einen Inkubator überführt und bei 28°C in Vermiculit oder Perlit inkubiert werden. Die Jungtiere schlüpfen nach zwei bis drei Monaten.