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Das angekündigte Abkommen zwischen dem Vereinigten Königreich und Neuseeland verärgere die britischen Bauern, schreibt aiz.info. So erklärte der walisische Bauernverband (FUW), dass das Abkommen die Bereitschaft der Regierung in London zeige, die Landwirtschaft und Ernährungssicherheit zu opfern. Die Bauernorganisationen befürchten, dass billiges Lammfleisch aus Neuseeland die heimische Landwirtschaft konkurrenziert und verdrängt.
Gemäss einer Analyse der britischen Regierung macht der Handel mit Neuseeland insgesamt nur 0,2 Prozent des Aussenhandels aus – das Abkommen brächte der UK-Wirtschaft also kaum Vorteile. Derweil wird bereits im ersten Jahr des Abkommen von 30% mehr Lammfleischimporten aus Neuseeland ausgegangen.
Weiter beschäftigt der Brexit die Landwirtschaft im UK: Weil zu wenige Schlachter im Land sind, können britische Schweine nicht mehr geschlachtet werden. Deshalb überschwemmt laut Animal Health Online günstigeres EU-Schweinefleisch den Markt. Gemäss einem führenden Schweinevermarkter exportiert Deutschland billiges Schweinefleisch nach UK, das wegen der Afrikanischen Schweinepest (ASP) nicht mehr nach China exportiert werden kann.