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Aiolos
Rasch verliessen Odysseus und seine Gefährten das Land der Kyklopen, bevor sie weiteren Schaden erlitten, und segelten weiter. Auf ihrer Reise gelangten sie nun zu einer schwimmenden Insel, auf der sich der Palast des Aiolos, des Gottes der Winde, befand.
Aiolos empfing sie gastfreundlich und schenkte Odysseus zum Abschied einen Schlauch, in dem alle ungünstigen Winde gefangen waren. Um sicher nach Hause zu kommen, durfte Odysseus diesen Schlauch auf keinen Fall öffnen. So segelten sie mit gutem Wind zehn Tage lang und konnten bereits die Küsten Ithakas, ihrer Heimat, in der Ferne erkennen. Doch da übermannte Odysseus, der bisher kein Auge geschlossen hatte, der Schlaf. Seine Gefährten, die schon lange darüber gerätselt hatten, was sich wohl in dem prall gefüllten Schlauch verbarg, beschlossen, die Gelegenheit zu benutzen und den Schlauch zu öffnen. Kaum war dies geschehen, brachen alle Winde in fürchterlichem Sturm hervor und trieben das Schiff geradewegs von Ithaka weg.