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Ab wann spricht man von einem Sturm?
Wetterexperten unterscheiden grob zwischen vier verschiedenen Sturmstärken. Entscheidend ist dabei die Windgeschwindigkeit:
- 75 bis 88 km/h = Sturm
- 89 bis 102 km/h = schwerer Sturm
- 103 bis 117 km/h = orkanartiger Sturm
- 118 und höher = Orkan.
Wer kam auf die Idee, einem Sturm einen Namen zu geben?
Früher wurden starke Stürme nach ihrem Erscheinungsdatum oder der Gegend benannt, wo sie den grössten Schaden hinterlassen haben. Diese Sturmbezeichnungen konnte man sich aber nur schlecht merken. Um es zu vereinfachen, begann der nationale Wetterdienst der USA weibliche Vornamen in alphabetischer Reihenfolge für Wirbelstürme zu verwenden.
Namen für Hoch- und Tiefdruckgebiete
Einige Jahre später begann man mit dieser Namensgebung auch in Europa. Lange Zeit gab man Tiefdruckgebieten immer weibliche und Hochdruckgebieten männliche Vornamen. Irgendwann fand man das aber unfair, weil Tiefdruckgebiete meist für schlechtes Wetter sorgen.
So entschied man, dass in geraden Jahren Tiefdruckgebiete weibliche und Hochdruckgebiete männlich Vornamen erhalten. In ungeraden Jahren ist es dann genau umgekehrt. Sobald das Alphabet durchlaufen ist, beginnt man wieder bei «A».
Wettergötti?
Wusstest du, dass man sich seit einigen Jahren auch ein Hoch- oder ein Tiefdruckgebiet kaufen kann? Dieses wird dann nach der Käuferin benannt. So ist zum Beispiel auch der Namen «Burglind» entstanden: Burglind Gorn ist eine Berlinerin, die sich das Sturmtief selbst schenkte.