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Die "SonntagsZeitung" schreibt, dass die wegen der beiden Krisen gefeuerte Risikochefin Lara Warner eine bekannte Anwaltskanzlei engagiert habe. Gemäss dem Blatt verlief ihr Ausscheiden nicht geräuschlos. Das Ex-Geschäftsleitungsmitglied habe sich zur Wahrung ihrer Rechte eine Anwaltskanzlei genommen. Dabei handle es sich um die Kanzlei Quinn Emanuel, die bereits mehrere Verfahren gegen die Credit Suisse angestrengt habe.
Warner sitze auf rund 8 Millionen Franken an gesperrten Boni - die Chancen dürften nicht allzu schlecht stehen, dass ihr dieses Geld ausbezahlt werden müsse, spekuliert das Blatt. Warner reagierte laut dem Bericht nicht auf eine Anfrage der SonntagsZeitung. Die Credit Suisse lehnte ebenfalls eine Stellungnahme ab.
Rechtliche Auseinandersetzungen mit gefeuerten Topkadern dürften ohnehin das kleinere Übel sein für die Grossbank, glaubt die Zeitung. Grössere Gefahr gehe von Prozessen aus, die Kunden wegen Verlusten mit Greensill anstrengen könnten. Bisher hat die Grossbank noch keine Rückstellungen wegen des Fondsflops vorgenommen. Das dürfte sich in den nächsten Monaten ändern.
(AWP/cash)