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Durch die Ausdehnung des Grand-Slam-Turniers von bislang 14 auf 15 Tage sollen Night-Sessions, die bis tief in die Nacht dauern und zuletzt immer wieder Anlass zu Kritik der Tennisspieler gegeben haben, besser vermieden werden. Das traditionell erste Grand-Slam-Turnier der Saison findet demnach vom 14. bis 28. Januar in Melbourne statt.
Begründet wurde die Massnahme damit, dass Datenanalysen eine immer längere Spieldauer von Matches ergeben hätten. Die Umstellung auf den Start am Sonntag soll den Druck bei der Ansetzung verringern. Die Abend-Sessions verbleiben zwar weiter im Programm, allerdings sollen zuvor weniger Spiele auf den Hauptplätzen angesetzt werden, damit die Abendpartien zumindest pünktlich beginnen können.
Das French Open in Paris beginnt seit Jahren ebenfalls schon am Sonntag. Das US Open in New York dauerte vor Jahren ebenfalls einen Tag länger, musste den zusätzlichen Spieltag (Final am Montag) auf Druck der Spieler aber wieder streichen.