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Auf den Baustellen für die Fussball-WM 2022 in Katar herrschten schlimme Zustände. Tausende Arbeiter bauen die Stadien in der Wüste. Viele von ihnen haben kaum Rechte und hausen unter desolaten Bedingungen. Mehrere Hundert Bauarbeiter sind bereits ums Leben gekommen.
Die Bau- und Holzarbeiter Internationale (BHI) hat vor drei Jahren begonnen, die Zustände auf den Baustellen in Katar anzuprangern und die FIFA zur Verantwortung zu rufen. Die Kampagne «Red card for FIFA», die von zahlreichen NGOs unterstützt wurde, hat bereits zu einer Verbesserung der Situation auf den WM-Baustellen geführt.
Im Herbst 2016 hat die Bau- und Holzarbeiter Internationale (BHI) erreicht, dass sie die Arbeitsbedingungen auf den WM-Baustellen überprüfen kann. Die Unia als BHI-Mitglied wird sich an diesen Inspektionen beteiligen.