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- Die Vereinten Nationen haben sich auf einen weiteren Pakt zum Umgang mit Flüchtlingen geeinigt.
- 181 der 193 Mitgliedstaaten stimmten in der Vollversammlung für den Flüchtlingspakt.
- Nur die USA und Ungarn stimmten dagegen. Drei Staaten enthielten sich.
Der Pakt soll Flüchtlingen unter anderem besseren Zugang zu Schulen, Arbeit und Gesundheitsversorgung verschaffen. Ziel ist, die grössten Aufnahmeländer besser zu unterstützen.
Das Dokument wird rechtlich nicht bindend sein und baut auf der Genfer Flüchtlingskonvention auf. Es gibt zum Beispiel keine konkreten Vorgaben, wie viele Flüchtlinge ein Land aufnehmen muss.
Die meisten Flüchtlinge leben nach Angaben der UNO in der Türkei, in Pakistan, Uganda und im Libanon. Ende 2017 gab es demnach weltweit 68,5 Millionen Flüchtlinge, davon waren rund 40 Millionen Vertriebene im eigenen Land.
Flüchtlinge «mit Verstand schützen»
Vertreter rechter Parteien und Lager hatten teils gegen die Übereinkunft Stimmung gemacht. Nationalisten, Populisten und Rechtsextreme hätten Falschinformationen über den Pakt verbreitet, teilte die Norwegische Flüchtlingshilfe (NRC) mit.
Der Pakt sei aber der Versuch, flüchtende Menschen «zivilisiert und mit etwas Verstand» zu schützen, twitterte NRC-Generalsekretär Jan Egeland.