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Zen-Meditation oder Zazen ist eine meditative Disziplin, die in der Regel die Hauptpraxis der zen-buddhistischen Tradition ist. Laut Taka Kawakami, dem stellvertretenden Abt des Shunkoin-Tempels in Kyoto, beinhaltet Zen zwei Kanjis. Das erste ist «mu», was nichts bedeutet, und das zweite ist «shin», was Herz oder Geist bedeutet. Viele Menschen denken vielleicht, dass es bei der Zen-Meditation darum geht, das Herz oder den Geist zu leeren, aber in Wirklichkeit bedeutet es, das Ego zu leeren.
In diesem Video erklärt Ihnen Zen Meister Alexander Poraj mehr über Zen-Meditation. Er erklärte, dass es darum geht, Ihren Geist zu konditionieren, damit Sie Ihren inneren Frieden bewahren können. Wenn Sie inneren Frieden haben, können Sie im Augenblick leben. Im Augenblick zu leben ist der Kerngedanke des Zen-Buddhismus.
Da es bei der Zen-Meditation darum geht, den Geist zu konditionieren, sollte man nicht erwarten, dass man dadurch zu einem spirituellen Wesen oder ähnlichem wird.
Wie man Zen-Meditation ausübt
Er fügte hinzu, dass Sie sich nicht für einen Kurs anmelden müssen, wenn Sie Zen-Meditation praktizieren wollen. Sie müssen nicht einmal in einem Tempel sein. Wichtig ist, dass Sie einen Ort finden, an dem Sie sich wohl fühlen, zum Beispiel Ihr Schlafzimmer.
Sobald Sie diesen Platz gefunden haben, sollten Sie Ihre Augen schließen oder öffnen, je nachdem, was Sie bevorzugen, und sich dann auf Ihre Atmung konzentrieren. Machen Sie das fünf bis 25 Minuten lang.
Es ist eine sehr zwanglose Meditationspraxis, die keinen strengen Regeln folgt. Achten Sie nur darauf, dass Sie bei der Zen-Meditation Ihren Geist darauf konditionieren, Ihren inneren Frieden zu bewahren und Ihr Ego zu eliminieren. Ego ist das Selbstwertgefühl oder die Selbstherrlichkeit einer Person.
Praktizieren Sie Zen-Meditation, um mit Ihrem inneren Selbst in Kontakt zu kommen?
Die Praxis der Zen-Meditation ist ein idealer Weg, um mit Ihrem inneren Selbst in Kontakt zu kommen und einen ausgeglicheneren Geisteszustand zu erleben. Die Praxis der Zen-Meditation hilft Ihnen, sich auf den Atem und nicht auf Ihre Gedanken zu konzentrieren.
Die Zen-Meditation ist eine uralte Meditationstechnik, die ihren Ursprung in den Lehren des Buddha hat. Diese Technik wurde vor 2.500 Jahren aus Indien nach Japan gebracht. Heute reisen Besucher nach Japan, um Zen-Meditation zu praktizieren. Die Zen-Tempel in Kyoto sind berühmt.
Welche Sitzposition ist die beste zum Meditieren?
Die ideale Zen-Meditationshaltung ist die Halb-Lotus-Position. Diese Haltung wird von einem Kissen gestützt. Während dieser meditativen Haltung ruhen die Augen auf natürliche Weise in einer halbgeöffneten Position.
Um Zen-Meditation zu praktizieren, setzen Sie sich auf ein dickes, rundes Kissen, das Zafu genannt wird. Das Zafu hebt die Hüften an und zwingt die Knie, mit dem Boden verwurzelt zu sein.
Um Ihre sitzende Position beizubehalten, halten Sie Ihren Nacken und Rücken gerade und atmen Sie durch die Nase. Atmen Sie einmal tief ein und atmen Sie dann langsam durch den Mund aus. Ihr Atem sollte leicht und ohne jede Anstrengung fließen.
Was sind die Anfänger Herausforderungen?
Wenn Sie neu in der Zen-Meditation sind, werden Sie vielleicht ein gewisses körperliches Unbehagen verspüren. Vielleicht fällt es Ihnen auch schwer, sich zu konzentrieren. Diese Probleme lassen sich jedoch mit etwas Übung beseitigen.
Die richtige Zen-Meditationshaltung ist wichtig, um sicherzustellen, dass Ihr Körper in einer neutralen Position bleibt. Wenn Sie sich unwohl fühlen, versuchen Sie, Ihre Haltung zu ändern. Versuchen Sie, einen Stuhl oder eine Wand zu benutzen, um Ihre Wirbelsäule gerade zu halten.