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Die Glattkommission wurde 1984 als Fach- und Koordinationsgremium von den Regierungsräten der beiden beteiligten Kantone eingesetzt. Sie umfasst Vertreter der beiden kantonalen Umweltschutzämter, aller Glattgemeinden, Interessen- resp. Branchenvertreter (Industrie, Landwirtschaft) sowie Fachspezialisten. Die Glattkommission hat - obschon im offiziellen Auftrag der beiden Kantone arbeitend - keine Vollzugskompetenz; es handelt sich um ein beratendes Gremium. Die Arbeit konzentriert sich auf die Problemdefinition und die Erarbeitung von Lösungen im Konsens. Massnahmen und Lösungsvorschläge werden als Empfehlungen an die Ansprechpartner (z.B. Industrie) resp. Vollzugsbehörden formuliert.
Basis der Arbeiten der Glattkommission ist die kontinuierliche Abwasser- und Gewässeruntersuchung. Sie ermöglicht die Quantifizierung einzelner Teilprobleme, die Prioritätensetzung und eine Gesamterfolgskontrolle. Die eigentliche Projektarbeit der Glattkommission erfolgt in den thematischen Arbeitsgruppen.
Die Finanzierung der Arbeiten der Glattkommission resp. der Arbeitsgruppen erfolgt projektorientiert. Ein Spezialfall ist die Öffentlichkeitsarbeit, welche ausschliesslich durch die Gemeinden finanziert wird.
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