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Die Heilsarmee arbeitet mit dem Lutheranischen Hilfswerk LWF zusammen, das in Amman, Jordanien, ein Büro betreibt. Hier werden sie von lokalen Helfern sowie einer jordanischen Wohltätigkeitsorganisation unterstützt. Als erstes haben die Hilfskräfte Gasöfen, Kleider sowie Hygieneartikel an 200 von der Not am stärksten betroffenen Familien verteilt.
Die Heilsarmee Schweiz beteiligt sich mit 20 000 Franken an der Nothilfe in Jordanien. Geplant ist zudem zusätzliche finanzielle Unterstützung, um zukünftige, nachhaltigere Hilfsprojekte umsetzen zu können (zum Beispiel wird momentan die Beteiligung an einem Schulprojekt geprüft).
Helfen auch Sie!
Für 10 Franken kann eine Familie mit Winterkleidern versorgt werden, für 30 Franken erhalten sie ein Haushalts-Hygieneset, für 60 Franken einen Gasheizkörper.
Spendenkonto: 30-6709-1 (Vermerk: Nothilfe Syrien) oder per Onlinespende
Ein weiteres Verteilprogramm für 600 Familien ist geplant. Dies als Vorbereitung für den Winter, da die meisten Flüchtlinge in ungeheizten, nichtisolierten Räumen wie Garagen oder Schuppen leben. Geplant ist die Abgabe von Gasheizkörpern, Gasflaschen für drei Monate, Winterkleider, Hygienesets und Decken. Viele syrische Flüchtlinge wohnen bei jordanischen Gastfamilien. Auch diese sind häufig von grosser Armut geprägt. Darum ist ein Teil der Winterartikel auch für die Gastfamilien vorgesehen.
Die Heilsarmee plant, weitere Hilfskräfte nach Jordanien zu senden, um in naher Zukunft zusätzliche Hilfsprojekte umsetzen zu können.
Laut den Vereinten Nationen sind mehr als zwei Millionen Menschen aus Syrien geflüchtet, mehr als eine halbe Million sucht in Jordanien Sicherheit.