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An den C-USA Indoor Meisterschaften in Birmingham, Alabama, mass ich gegen starke Konkurrenz über 5000m und 3000m.
Nach einem kurzen Trainingsblock stand an diesem Wochenende die Indoor Meisterschaft auf dem Program. Nachdem ich in den letzten Wochen immer besser in fahrt kam, freute ich mich sehr, gegen die starke Konkurrenz zu messen.
Da es an diesem Wochenende wieder um Rangpunkte für das Team ging, startete ich über 5000m und 3000m. Dieser Doppelstart ist jeweils eine recht interessante Herausforderung, da die eine Nacht dazwischen natürlich nicht genug ist um voll erholt in das zweite Rennen zu gehen. Ich war aber vor allem auf dem 5er gespannt, da dies mein Fokus ist in dieser Saison. Das Rennen startete zügig und ich konnte mich in den vorderen Positionen im Feld 'entspannen'. Ich fühlte mich äusserst gut und setzte mich nach 15 Runden an dies Spitze um die Pace zu erhöhen. Vier Läufer konnten mir folgen und nach einigen Runden verschärften die beiden Middle Tennessee-Athleten noch einmal das Tempo, dem ich nicht mehr ganz folgen kann. Doch es schien, dass ich mich doch von den restlichen Läufer absetzen kann. Rund 400m vor dem Ziel setzte sich aber ein dritter Läufer vor mich und so beendete ich das Rennen auf dem 4. Rang, zwei Sekunden hinter dem Podium. Die Zeit 14:22.39 ist rund 16 Sekunden schneller als meine Indoor Bestzeit vom letzten Jahr und nur 5 Sekunden langsamer als meine Outdoor Bestzeit. Zudem ist diese Zeit auch ein neuer Rekord in meiner Universität.
Nach rund 16h Pausen war es Zeit für den 3000m. Ich war in der schnellsten Serie eingeteilt und so war das Rennen von Beginn weg recht intensiv. Wir passierten den ersten KM in rund 2:48 doch dieser Kilometer war extrem unruhig und eng: Es gab viele Positionswechsel, Rempler und ich bekam einige Schrammen durch die Nagelschuhe von anderen. Anschliessend konnte ich mich vorne einreihen und etwas entspannen. Rund 600m vor dem Ziel griff ich an und nur drei Middle Tennessee Athleten folgten mir, welche richtig gehend mit mir spielten. Während ein Läufer sich direkt vor mich setzte und das Tempo etwas verlangsamte, griff ein zweiter an und ich musste einen rechten Umweg laufen um mich wieder an die Fersen des ersten zu setzen. Schlussendlich hatten zwei dieser Läufer mehr Energie übrig und ich kam als dritter in neuer Bestzeit (8:21) ins Ziel.
Allgemein bin ich sehr zufrieden mit meinen Rennen, alle Athleten, die in diesem Wochenende vor mir lagen haben deutlich bessere Bestzeiten, trotzdem lief ich mutig und versuchte die Rennen zu meinen Gunsten zu entscheiden. Für mich steht nun ein weitere Trainingsblock an um in gut zwei Monaten bereit zu sein für richtig schnelle Zeiten.