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|Quelle||Sammlung Rolf Ramseier|
|Art||signiertes Foto¸ 13x18cm|
|Inhalt||Gewidmet : "Für Richard Vogel Zur Erinnerung an den "Hecht" und die "Pariserin" 1958 und 1957 Paul Burkhard". Aus der umfangreichen Autogrammsammlung des Richard Vogel¸ Mitarbeiter am Schauspielhaus Zürich ab Mitte der 1940er Jahre bis Ende 1970er Jahre.|
|Quelle||Sammlung Rolf Ramseier|
|Art||signierte Karte¸ 9x14cm|
|Inhalt||Bedankt sich für Geburtstagsglückwünsche¸ dazu Briefumschlag in Hamburg 1972 abgestempelt.|
Schweizer Komponist
21.12.1911 Zürich, 6.9.1977 Zell (ZH), ursprünglich ref., von Zürich. Sohn des Johannes, Glasmalers, und der Frieda geb. Saul, aus Hannover. Ledig. Nach der Matura 1930 und dem Abschluss am Konservatorium 1932 in Zürich war B. am Berner Stadttheater, ab 1939 am Zürcher Schauspielhaus und ab 1945 beim Radio-Sinfonieorchester Beromünster als Kapellmeister, Komponist und Musikbearbeiter beschäftigt. Aufgrund des internat. Erfolgs der hochdt. Fassung "Feuerwerk" seines musikal. Lustspiels "Der Schwarze Hecht" konnte B. sich von regelmässigen berufl. Verpflichtungen lösen. Er liess sich mit seiner Schwester Lisa, die ihn als Kopistin zeitlebens bei der Arbeit unterstützte, 1959 als freier Komponist in Zell nieder. Kurz vor seinem Tod trat B. zum Katholizismus über. B. gehört zur letzten Generation fest angestellter Theaterkapellmeister in der Tradition des 19. Jh., die Operetten, Schauspiel- und Volksstückmusik für den Tagesbedarf komponierten. Der Erschöpfung der Gattung Operette versuchte B. entgegenzuwirken, indem er den Textbüchern stärkere Bedeutung beimass, auf Stilmittel von Jacques Offenbach und der älteren dt. Spieloper zurückgriff und Anregungen etwa von Kurt Weill, des franz. Chansons und der amerikan. Musical Comedy aufnahm. Infolge der zunehmenden Verlagerung der populären Kultur vom Theater auf die elektron. Medien sah sich B. als Komponist von der "leichten" wie der "ernsten" Musik gleichermassen isoliert, ein wesentl. Grund für seine Abkehr vom öffentl. Leben und der verstärkten Hinwendung zu geistl. Vokalmusik, als deren Höhepunkt das Kinder-Oratorium "Zäller Wienacht" (1960) grosse Verbreitung fand.
Burkhards wohl berühmtestes Lied „O mein Papa“ wurde in 42 Sprachen übersetzt. Einen großen Beitrag zur Bekanntheit des Liedes leistete die Verfilmung aus dem Jahre 1954, in dem es von Lilli Palmer gesungen wird. Eine weitere Interpretin war Lys Assia.
Am 8. September 2011 erschien zu seinem 100. Geburtstag eine Sondermarke zu 100 Rappen der Schweizer Post mit seinem Porträt.
Quelle Biografie:

Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Paul Burkhard aus dem Historischen Lexikon der Schweiz (HLS) - Onlineversion des Historischen Lexikon der Schweiz. Autorin/Autor: Mathias Spohr. Version : 07.07.2011