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Die Altistin Wiebke Lehmkuhl, geboren 1983 in Oldenburg, wurde zunächst als Flötistin ausgebildet: Sie studierte Querflöte bei Carin Levine und Traversflöte bei Barthold Kuijken sowie Laurence Dean. Anschliessend nahm sie ein Gesangsstudium bei Ulla Groenewold auf, das sie 2004 in der Klasse von Hanna Schwarz an der Hamburger Musikhochschule fortsetzte und durch Meisterkurse bei Klesie Kelly und Ingeborg Danz ergänzte. 2006 wurde ihr der Mozartpreis der Stadt Hamburg verliehen. Inzwischen war Wiebke Lehmkuhl als Konzertsängerin bereits bei vielen internationalen Festspielen zu Gast: Sie sang beim Schleswig-Holstein und beim Rheingau Musik Festival, trat bei der Folle Journée de Nantes und der Bachwoche Stuttgart auf und wurde von den Händel-Festspielen in Göttingen und in Halle eingeladen. Zu ihrem Repertoire, das sie mit Dirigenten wie Riccardo Chailly, Philippe Jordan, Ingo Metzmacher, Marc Minkowski, Helmuth Rilling oder Franz Welser-Möst zur Aufführung bringt, zählen alle grossen oratorischen Werke von Bach, zahlreiche Partituren von Händel, Mendelssohns Paulus und Elias, Dvořáks Stabat Mater und Honeggers Le Roi David. Nach ersten Bühnenerfahrungen an den Staatsopern von Hamburg und Hannover sowie am Theater Kiel, wo sie an einer Neuproduktion von Purcells Dido and Aeneas unter Leitung von Reinhard Goebel mitwirkte, wurde Wiebke Lehmkuhl 2008, noch vor Abschluss ihren Studiums, in das Ensemble des Opernhauses Zürich verpflichtet; dort übernahm sie verschiedene Rollen in Wagners Nibelungen-Tetralogie, gestaltete die Magdalena in den Meistersingern von Nürnberg und war als Dritte Dame in der Zauberflöte zu erleben. Als Schwertleite in der Walküre gab sie 2010 ihren Einstand an der Opéra National de Paris.
Debut bei LUCERNE FESTIVAL beim Oster-Festival 2011.
Dezember 2010