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Der FCZ gewinnt gegen den FC Wil 1900 mit 2:1
Der FC Zürich gewinnt im Cup-Achtelfinale auswärts gegen den FC Wil 1900 mit 2:1. Zwar konnten die Wiler in der ersten Halbzeit durch Valon Fazliu in Führung gehen, doch noch vor der Pause sorgte Marco Schönbächler für den Ausgleich. Pa Modou erzielte in der zweiten Hälfte den Siegtreffer.
Der FC Wil, bei dem mit Lindrit Kamberi, Bledian Krasniqi und Fabian Rohner drei FCZ-Leihspieler in der Startelf standen, verzeichnete die erste Chance der Partie in der IGP Arena vor 3'084 Zuschauern. Rohner kam mit Tempo über die rechte Seite und zwang Yanick Brecher im Zürcher Tor mit seiner Hereingabe zu einer ersten Aktion (5.).
Auf der Gegenseite hatte der FCZ seine ersten Möglichkeiten durch Assan Ceesay. Der Stürmer verfehlte das Tor allerdings mit dem Fuss aus der Distanz (6.) und auch per Kopf nach einer Flanke von Willie Britto (9.). Es sollten dies die einzigen Aktionen von Ceesay bleiben, denn in der 31. Minute musste er verletzungsbedingt durch Yann Kasaï ersetzt werden.
In der Startphase hatte der FCZ zwar mehr Spielanteile, doch Wil gelang daraufhin der Führungstreffer. Nach einem schnell vorgetragenen Konter erzielte Fazliu alleine vor Brecher das 1:0 und brachte damit das Heimteam in Front (16.). Die Reaktion des Stadtclubs folgte in der 36. Minute: Schönbächler, der heute sein 300. Pflichtspiel im Trikot des FCZ absolvierte, erzielte mit Links aus rund 20 Metern den 1:1-Ausgleich, was gleichbedeutend mit dem Pausenresultat war.
Der FC Zürich übernahm auch zu Beginn des zweiten Durchgangs das Spieldiktat, während Wil stets gefährlich bei schnellen Gegenstössen agierte. So musste Brecher in der 48. Minute gegen Filip Stojlkovic retten, nachdem Rohner den Ball über die linke Seite in den Strafraum gebracht hatte.
Kurz darauf erzielte der FCZ den Führungstreffer: Nach einer Ecke von Denis Popovič legte Benjamin Kololli per Kopf ab auf Pa Modou, der ebenfalls mit dem Kopf das 2:1 aus Zürcher Sicht besorgte (52.). Der Stadtclub zog sich in der Folge etwas weiter zurück, wohingegen die Ostschweizer nun mehr investierten und den erneuten Ausgleich suchten. Allen voran war es Rohner, der mit Abschlüssen aus der Distanz in der 57. und in der 63. Minute nur knapp scheiterte.
Die grösste Chance zum 3:1 bot sich dem FCZ in der 64. Minute. Popovič verschaffte sich im Strafraum mit einer Körpertäuschung Platz und traf aus spitzem Winkel lediglich die Querlatte. Der Challenge-Ligist Wil agierte weiter offensiv, sah sich jedoch einen defensiv soliden FCZ gegenüberstehen. So dauerte es bis zur 92. Minute, ehe sich dem Heimteam noch einmal die Chance zum Ausgleich bot. Fazliu zielte aus der zweiten Reihe verdeckt auf den ersten Pfosten, wo Brecher den Ball mit einer starken Parade aus der Ecke klärte und den Sieg für die Zürcher festhielt. Mit dem 2:1-Erfolg zieht der FCZ ins Achtelfinale des Helvetia Schweizer Cups ein.
Die Auslosung der Achtelfinal-Paarungen findet morgen nach der Komplettierung der Sechzehntelfinal-Partien statt. Das nächste Pflichtspiel steht für den Stadtclub am nächsten Sonntag, 22. September 2019, auf dem Programm. Der FCZ empfängt in der siebten Runde der Raiffeisen Super League den FC Thun im Letzigrund.