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Analysiert wurden für die Studie „Low Performing Students“ die Daten aus der PISA-Untersuchung aus dem Jahr 2012. Aus Brasilien waren daran 2,7 Millionen Schüler im Alter von 15 Jahren beteiligt. Nach der Studie versagen etwa 1,9 Millionen von ihnen (68,3 Prozent) bereits bei den Grundlagen der Mathematik und 31,4 Prozent schaffen nicht einmal “Niveau 1“, bei dem allereinfachste Aufgaben zu lösen sind.
Mehr als der Hälfte (1,4 Millionen Schüler) werden ebenso Probleme beim Lesen.bescheinigt. 1,1 Millionen von ihnen verstehen nicht, was sie lesen, wobei 30,4 Prozent nicht einmal das unterste Niveau der Pisa-Studie erreichen. Nicht anders sieht es bei den Naturwissenschaften aus, bei denen 19,9 Prozent das Basisniveau und 35,4 Prozent nicht einmal dieses geschafft haben.
Insgesamt hatten 1,165 Millionen der Schüler Probleme, Basisaufgaben zu lösen. Festgestellt wurde ebenso, dass Brasilien zu den zehn Ländern mit der größten Differenz zwischen den sozialen Schichten gehört.
Sowohl bei der Mathematik, dem Lesen als auch den Naturwissenschaften liegt die Zahl der leistungsschwachen Schüler Brasiliens weit über dem Durchschnitt der 64 untersuchten Länder. Brasilien gehört zudem zu den zehn Ländern mit den schlechtesten Ergebnissen in allen drei Bereichen. Dennoch hat das südamerikanische Land auch Positives vorzuweisen.
So gehört es zu den Ländern, die zwischen 2003 und 2012 die Zahl Schüler mit Matheschwächen am stärksten reduziert haben. Sie haben um 8,1 Prozent abgenommen. Bei den Naturwissenschaften wurde die Zahl der Schüler mit mangelhaften Leistungen um 7,5 reduziert. Kaum Veränderungen gibt es hingegen bei der Menge der leseschwachen Jungen und Mädchen. Sie konnte nur um 0,8 Prozent verbessert werden.