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Zugleich versprach der ehemalige Anführer eines Militärputsches im August 2020 Neuwahlen für 2022. Eine Übergangsregierung, geführt von N'Daw und Ouane, sollte nach dem Putsch im August Reformen und demokratische Wahlen einleiten.
N'Daw und Ouane waren am Montagabend kurz nach der Verkündung eines neuen Kabinetts festgenommen und in ein Militärcamp in Kati 15 Kilometer nordwestlich der Hauptstadt Bamako gebracht worden. Die internationale Gemeinschaft, einschliesslich der UN, Deutschland und Frankreich verurteilten die Inhaftierung scharf und forderten die umgehende Freilassung der beiden Staatsmänner.
Das Militär hatte in dem am Montag verkündeten neuen Kabinett wichtige Ämter besetzt. Zwei hochrangige Militäroffiziere der Militärjunta, die im August Präsident Ibrahim Boubacar Keïta gestürzt hatte, wurden jedoch ausgeschlossen. Auch Keïta war damals festgenommen und nach Kati gebracht worden.