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Rund 18 Jahre sind seit ihrer Patentierung vergangen, dennoch gehört die Mikrooxygenierung immer noch zu den kontrovers diskutierten Themen in der Oenologie. Während ihre Befürworter sie als unerlässliches Instrument bei der Reifung von Rotweinen anpreisen, behaupten ihre Gegner, dass durch die Mikrooxygenierung Oxidationsnoten und Braunfärbung auftreten können, die letztlich einen irreparablen Qualitätsverlust bedeuten. Das übergeordnete Ziel der vorliegenden Arbeit ist, auf Basis der Identifizierung sensorischer Veränderungen und der Aufklärung der zugrunde liegenden chemischen Prozesse einen reproduzierbaren Einsatz von Sauerstoff während der Rotweinbereitung und damit eine raschere Erzeugung definierter Rotweinstile aus stark schwankenden Ausgangsqualitäten ermöglichen zu können.