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Die Jury und die Radsportfans hatten das Glück (oder je nach Sichtweise das Pech), für die Ehrung des besten Radsportlers mit Schurter und Cancellara gleich aus zwei Olympiasiegern auswählen zu können. Das Rennen machte Schurter, der den Award von Swiss Cycling zum dritten Mal nach 2012 und 2013 erhielt. Nebst dem Olympiarennen gewann der Bündner auch den WM-Titel und dreimal im Weltcup.
Der zurückgetretene Cancellara, der sich 2016 im Vergleich zu Schurter «nur» den Olympiasieg im Zeitfahren gesichert hat, wurde immerhin trotzdem auf die Bühne gebeten und für sein «Lebenswerk» geehrt. Vier Tage, nachdem er im belgischen Gent von über 6000 Fans bejubelt worden war, zollte die Schweizer Radsportfamilie dem 35-jährigen Berner im Zürcher Kaufleuten im deutlich bescheideneren Rahmen ihren Respekt.
An den Olympischen Spielen (6.) und an den Cross-Country-Weltmeisterschaften (8.), den beiden wichtigsten Rennen der Saison, vermochte Neff nicht zu reüssieren. Für die dritte Auszeichnung zur Radsportlerin des Jahres in Folge reichte es der Rheintalerin aber trotzdem – dank dem EM-Titel, zwei Weltcupsiegen und dem WM-Gold im Marathon.
Auch die weiteren Auszeichnungen gingen an die Sparte Mountainbike. Sina Frei erhielt den Award als beste Nachwuchsathletin. Als Team des Jahres wurden Lars Forster, Marcel Guerrini, Vital Albin und Neff geehrt; die Staffel gewann an der EM in Schweden Gold.
(SDA)