Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03277.jsonl.gz/3108

Als Finanzintermediäre nach Art. 2 Abs. 3 GwG
gelten Personen, die berufsmässig fremde Vermögenswerte annehmen oder aufbewahren oder helfen, diese anzulegen oder zu übertragen. Zusätzlich bezeichnet das GwG exemplarisch diverse Tätigkeiten und Dienstleistungen wie das Kreditgeschäft, Dienstleistungen im Zahlungsverkehr, Geldwechsel oder die Vermögensverwaltung als bewilligungspflichtige finanzintermediäre Tätigkeiten. Die Verordnung über die Bekämpfung der Geldwäscherei und der Terrorismusfinanzierung (Geldwäschereiverordnung, GwV) sowie das FINMA-Rundschreiben 2011/1 «Finanzintermediation nach GwG» bestimmen die Einzelheiten.
Sind Finanzintermediäre nach GwG nicht einer Selbstregulierungsorganisation (SRO) angeschlossen, bedürfen sie zur Ausübung ihrer Tätigkeit einer Bewilligung der FINMA. Die direkt unterstellten Finanzintermediäre (DUFI) müssen Änderungen, welche die Bewilligungsvoraussetzungen betreffen, ebenfalls der FINMA zur Bewilligung vorlegen. Die FINMA prüft und verfügt zudem die Aufhebung der Unterstellung eines Finanzintermediärs unter das GwG.