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Leben und Tod, Schuld und Schicksal - die Grenzgänge des Extrembergsteigers. "Die indische Palmblattbibliothek veränderte komplett meine Sicht auf das Leben. Plötzlich ergaben die tragischen Ereignisse einen Sinn." Bereits als Jugendlicher kletterte Hans Saler die schwierigsten alpinen Wände. Doch etwas schien ihn wie ein Schatten zu verfolgen: der Tod von geliebten Freunden, die mit ihm unterwegs waren. Nachder Nanga-Parbat-Expedition, bei der Günther Messner ums Leben kam, reist er nach Indien und findet dort in der Palmblattbibliothek sein bisheriges Leben aufgeschrieben. Packend erzählt er in diesem Buch seine wichtigsten Abenteuer vor dem Hintergrund, dass das Leben mehr ist als das, was wir glauben.
Portrait
Hans Saler wurde 1947 in München geboren. Seit frühester Jugend ist er Extrembergsteiger. Als 22-Jähriger war er 1970 einer der jüngsten Teilnehmer der deutschen Nanga-Parbat-Expedition. Fast drei Jahrzehnte bereiste er danach als "Nomade" die Welt, lebte dabei u. a. bei Bergstämmen, bei Indianern, auf selbst gebauten Segelbooten und in einsamen Blockhütten. Lange Zeit arbeitete er als Sozialberichterstatter. Heute wohnt er mit seiner Frau am Fuße eines aktiven Vulkans in Chile und leitet als Bergführer ein Tourenunternehmen.