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Die Wasserqualität ist ein wesentliches Kriterium für ein
Aquarium, in denen sich Fisch und Wasserpflanze wohlfühlen sollen.
Dazu gehört, dass das Wasser so sauber wie möglich und weder zu sauer
noch zu basisch ist. Denn beides ist Gift für Fauna und Flora. Für
fast alle Süßwasserfische ist z. B. ein pH–Wert zwischen 6,5 und 8,5
optimal – also nahezu neutrales Wasser. Den pH–Wert kann man u. a. mit
Testsets von Conrad ermitteln.
Hartes Wasser – weiches Wasser
Als Wasserhärte bezeichnet man die Konzentration der im Wasser
gelösten Ionen der Mineralien, wie z. B. Calcium. Dabei gilt, dass
Süßwasser umso weicher ist, je näher es der Quelle entnommen wird.
Denn auf seinem Weg nimmt ein Fluss immer größere Mengen an Mineralien
auf: Das Wasser wird härter. Fische stellen unterschiedliche
Anforderungen an den Härtegrad; einige bevorzugen – je nach Herkunft –
hartes, andere weiches Wasser. Wie beim pH–Wert reagieren Fische aber
auch bei Schwankungen des Härtegrades mit gesundheitlichen Problemen.
Die Wasserhärte kann, analog zum pHWert, mittels verschiedener
Testsets aus dem Fachhandel bestimmt werden.
Wie sich der pH–Wert beeinflussen lässt
- Soll der pH–Wert gesenkt, also gesäuert, werden, erreicht man
das u. a. durch CO2–Einströmungen, Filterung über Torf oder
Regulierung mit Wasseraufbereitungsmitteln.
- Soll der
pH–Wert gesteigert, also alkalischer, werden, kann man z. B.
folgendermaßen vorgehen:
- langsames Hinzufügen von
Natriumcarbonat
- Entziehen von CO2 durch Belüftung des Wassers
mit Luftpumpe
- Regulieren mit
Wasseraufbereitungsmitteln
Wie sich der Härtegrad beeinflussen lässt
Weicher wird das Wasser, wenn eine Filterung durch Torf
durchgeführt wird oder eine Entmineralisierung des Wassers durch Harze
– als Ionenaustauscher – erfolgt.
Härter wird das Wasser
durch langsames Hinzufügen von Kalzium– oder Magnesiumsulfat oder
durch Verwendung von kalkhaltigem Filtermaterial.