Document ID: /curiavista/filtered/00000_business.jsonl.gz/53209

<h2>InitialSituation<h2><p>Der Ständerat hat am 30. September 2003 eine Empfehlung von Christoffel Brändli (V, GR) angenommen, die Durchführung einer Session der eidgenössischen Räte im romanischen Sprachraum zu prüfen. Die bisherigen Sessionen ausserhalb von Bern haben einen wichtigen Beitrag zum Verständnis für Minderheiten sowie zur guten Verständigung unter den verschiedenen Sprachgemeinschaften geleistet. Mit der Durchführung einer Session in der romanischen Schweiz kann das Bundesparlament unserer vierten Landessprache, aber auch dem Berggebiet die Reverenz erweisen. Der Kanton Graubünden steht der Durchführung einer Session der eidgenössischen Räte im romanischen Sprachgebiet sehr positiv gegenüber. Er schlägt als Tagungsort Flem/Flims in der Region Surselva vor. Die Abklärungen haben ergeben, dass Flem/Flims beste Voraussetzungen für die Durchführung einer Session bietet. Unter Berücksichtigung der geplanten grossen Umbauarbeiten im Parlamentsgebäude drängt es sich auf, die Herbstsession 2006 ausserhalb von Bern abzuhalten. Die dem Bund entstehenden zusätzlichen Kosten für die Durchführung der Herbstsession 2006 in Flem/Flims werden zu rund zwei Dritteln durch Einsparungen bei den Baukosten im Parlamentsgebäude durch den Auszug des Parlamentes für eine Session kompensiert.</p><p>Die Bundesversammlung kann mit einfachem Bundesbeschluss beschliessen, eine Session ausnahmsweise ausserhalb von Bern durchzuführen.</p><p>Der Bundesrat unterstützte in seiner Sitzung vom 24. September 2004 die Idee im Interesse des Beitrags zum Verständnis für Minderheiten sowie zur guten Verständigung unter den verschiedenen Sprachgemeinschaften.      </p><h2>Proceedings<h2><p></p><p>Der <b>Ständerat </b>stimmte dem Bundesbeschluss einstimmig zu, der <b>Nationalrat </b>mit 128 zu 7 Stimmen.</p>