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Eine Sust an der Landmauer?
Bis heute fehlen klare Beweise, dass da wirklich eine Sust stand. Der ehemalige Kantonsarchäologe L. Blondel spricht denn auch nur von einer "Scheune aus dem Jahre 1829".
Merkwürdig ist allerdings, dass man da auf früheren Zeichnungen (seit dem 14. Jahrhundert) ein grosses Tor sieht. Dass hier eine Sust war, dafür spricht Folgendes:
Zwischen Gamsen und Eyholz ist eine Talenge. Bei Überschwemmungen war es wohl schwierig, ja manchmal unmöglich, diese Enge zu passieren. Und so mussten vermutlich in Gamsen die Waren von Wagen auf Lasttiere umgeladen und über Resti und Pt. 9789 nach Eyholz transportiert werden.
WB 04.05.2001 Ortsschau am «Tatort» der «Pro Historia Glis»
….. Die an der Mauer gelegene, vom Verfall gezeichnete Stallscheune soll wieder in ihrer ursprünglichen Architektur erscheinen. Heli Wyder, Präsident der «Pro Historia Glis», sieht damit die Möglichkeit gegeben, im ehemaligen Nutzbau eine Dokumentations- und Informationsstelle zu schaffen.
Dem sanierten und umgenutzten Gebäude wurden ja unterschiedliche Nutzungen und Bedeutungen nachgesagt. Inzwischen ist die vermutete Suste von der «Stiftung Landmauer» in Zusammenarbeit mit der kantonalen Denkmalpflege neu erstanden. Sie fügt sich als historische Stätte mit einem Ausstellungs- und Informationsraum ins Bild der Landmauer.
Weitere Information zur Nutzung der Suste und der Arena finden Sie hier: Neue Suste mit Arena