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Alexis Pinturault wird in der Kombination von Bormio seiner Favoritenrolle gerecht. Nach dem Riesenslalom von Val d'Isère sichert er sich seinen zweiten Saisonsieg.
Alexis Pinturault, der französische Techniker, gewann vor zwei Abfahrern, dem Italiener Peter Fill und dem Norweger Kjetil Jansrud. Pinturault errang seinen 21. Sieg im Weltcup, den bereits siebenten in einer Kombination. Bereits im letzten Winter hatte er im Veltlin triumphiert. Damals allerdings war die Kombination ein paar Kilometer von Bormio entfernt, in Santa Caterina, ausgetragen worden.
Pinturault musste allerdings lange um seinen Erfolg bangen. Der Slalom, sehr direkt und schnell gesetzt, bot den Abfahrern eine faire Chance. Der Italiener Dominik Paris, der Pinturault als Schnellster der Abfahrt 1,65 Sekunden abgenommen hatte, befand sich jedenfalls auf gutem Weg, ehe er durch einen Einfädler ausschied.
Der Bündner Mauro Caviezel, der WM-Dritte von St. Moritz, verpasste als Vierter das Podium nur knapp. In der Abfahrt hatte er als Achter 1,05 Sekunden auf Paris eingebüsst. Am Ende fehlten ihm 23 Hundertstel auf den drittplatzierten Jansrud. Zufrieden war Caviezel dennoch nicht: "Es wäre mehr möglich gewesen." Doch immerhin entsprach der vierte Rang seinem zweitbesten Weltcup-Ergebnis. Besser klassiert war er nur letzten Winter beim Finale in Aspen, wo er Dritter im Super-G geworden war. In der Kombination bildete Platz 5 seine bisherige Bestmarke.
Ein starkes Ergebnis gelang auch dem Bündner Gian Luca Barandun. Der 23-jährige Nachwuchsmann realisierte als Neunter sein bestes Ergebnis im Weltcup. Seine persönliche Bestmarke waren zuvor die beiden 20. Plätze, die er zuletzt in den Abfahrten in Val Gardena und Bormio erreicht hatte.
Kombinations-Weltmeister Luca Aerni hatte es in der Abfahrt nicht in die Top 30 geschafft, weshalb er im Slalom nicht von einer guten Nummer profitieren konnte. Beim Sturmlauf in seiner starken Disziplin wurde der Berner durch einen Einfädler gebremst.
SDA-ATS