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Solothurner Filmtage 2022 | Prix de Soleure | Wet Sand
«Eine Hommage an vergessene Menschen und ein Kampf gegen Bigotterie. Ein Akt der Ermächtigung für Generationen, die mit ihrer Identität gerungen haben, die nun eine Geschichte bekommen und durch die sie auch zukünftig existieren.» Elene Naveriani
Elene Naveriani studierte an der Staatlichen Kunstakademie Tiflis und setzte ihr Studium an der HEAD in Genf mit einem transdisziplinären Master und einem Bachelor in Film fort. Ihr erstes Filmprojekt «I Am Truly a Drop of Sun on Earth» (2017) wurde in Rotterdam uraufgeführt und gewann verschiedene internationale Preise. «Wet Sand» ist ihr erster Langfilm. Elene Naveriani arbeitet und lebt in Georgien und der Schweiz.
Wet Sand | Synopsis
Ein Dorf am georgischen Schwarzen Meer mit freundlichen Menschen, die glauben, sich zu kennen. Eines Tages wird Eliko erhängt aufgefunden und seine Enkelin Moe wird gerufen, die Beerdigung zu organisieren. Sie stösst auf ein Netz von Lügen, doch das Stillschweigen wird gebrochen, und sie erfährt die tragischen Hintergründe von Elikos verborgenem Liebesleben mit Amnon in den letzten 22 Jahren.
Wet Sand | Stimmen
«[Elene Naveriani ist] das lebhaftes Beispiel für ein aufstrebende Talent, das […] ihr Handwerk perfekt beherrscht.» – Emiliano Granada, Variety | «‹Wet Sand› lehrt uns, dass die Wahrheit einen (hohen) Preis hat, den man zahlen muss, wenn man sich von den Fesseln eines erstickenden Konformismus befreien will, der jede andere Form von Identität, die von der Norm abweicht, zum Schweigen bringt. Dank der Aufopferung von Eliko und Amnon, die wie Romeo und Julia in einer LGBTIQ-Version sind, lernt Moe, wirklich zu lieben, bedingungslos, vielleicht zum ersten Mal.» – Muriel Del Don, Cineuropa | «Sublim gefilmt und erzählt, taucht ‹Wet Sand› wie Elene Naverianis bisherige Filme ein in die von repressiver Kirche und Homophobie dominierte Gesellschaft Georgiens, um hier eine Art Mystery Film mit einer feingesponnenen Liebesgeschichte […] zu verknüpfen.» – Doris Senn, Cinemabuch
Wet Sand | Regie: Elene Naveriani | Drama | 115 Minuten | Schweiz und Georgien, 2021 | Verleiher: Sister Distribution
Kinostart Deutschschweiz: 5. Mai 2022