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Ständerat: Bisherige muss Gefahr aus eigener Partei fürchten
- Aktualisiert am Freitag, 2. Oktober 2015, 15:44 Uhr
Beide bisherigen Ständeräte wollen erneut zur Wahl antreten. Doch innerhalb der eigenen Partei erwächst Anne Seydoux-Christe (CVP) Konkurrenz.
Im Kanton Jura sind fünf Männer und eine Frau ins Rennen um einen der beiden Ständeratssitze gestiegen. Die beiden Bisherigen, Anne Seydoux (CVP) und Claude Hêche (SP), treten wieder an.
Würze in den jurassischen Ständeratswahlkampf bringt ein parteiinternes Duell um den CVP-Sitz: Neben Seydoux kandidiert der frühere National- und Regierungsrat Pierre Kohler – er verlor noch keine Wahl.
CVP vor Zerreissprobe
Seydoux bewirbt sich um eine dritte Amtszeit in der kleinen Kammer, während Kohler zuletzt Stadtpräsident von Delsberg war. Beide haben je eine starke Hausmacht in der CVP, was diese vor eine Zerreissprobe stellt.
Dass gleich beide gewählt werden, ist wegen des im Jura praktizierten Proporzwahlsystems unwahrscheinlich. Auch wenn die CVP klar wichtigste Partei ist, hat sie nicht die Wählerstärke für beide Ständeratssitze.
Den zweiten Ständeratssitz des Kantons Jura hält die SP mit Claude Hêche, dem amtierenden Präsidenten der kleinen Kammer. Obwohl er mit Pierre Gilles einen Mitkonkurrenten auf seiner Parteiliste hat, ist seine Wahl kaum gefährdet.
Die SVP hat den Landwirt Claude Gerber (SVP) nominiert. Die Grünen wollen einen Sitz mit Jean-Marc Comment erobern.
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