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Beim Hochheben ihrer Mobiltelefone versuchen sie, ein günstiges Telefonsignal des benachbarten Landes Somalia einzufangen – eine spärliche Verbindung zu Verwandten im Ausland. Djibouti ist ein üblicher Zwischenstopp für Migranten auf der Durchreise von Ländern wie Somalia, Äthiopien und Eritrea, um ein besseres Leben in Europa und im Mittleren Osten zu suchen. Stanmeyer fotografierte für National Geographic am 26. Februar 2013.
Die internationale 19-köpfige Jury prämierte die besten Werke in 9 Kategorien aus 98‘671 Vorschlägen, eingereicht von 5‘754 Fotografen aus 132 Ländern. Jillian Edelstein, Jury-Mitglied aus Grossbritannien/Südafrika, sagt zum World Press Photo of the Year: «Es ist ein Bild, das mit so vielen anderen Geschichten verbunden ist – es eröffnet Diskussionen über Technologie, Globalisierung, Migration, Armut, Verzweiflung, Entfremdung und Menschlichkeit. Es ist ein sehr feinsinniges, kraftvolles und differenziertes Bild. Es ist dermassen subtil und poetisch gemacht, dennoch voller Bedeutung und es übermittelt Themen von grosser Ernsthaftigkeit und Besorgnis in der heutigen Welt.»