Document ID: /curiavista/filtered/00000_business.jsonl.gz/214339

<h2>SubmittedText<h2><p>Der Bundesrat wird beauftragt zu prüfen, welche - positive oder negative - Rolle die Strassenbeleuchtung für die Verkehrssicherheit spielt, dies zu den Stunden mitten in der Nacht, in denen das Verkehrsaufkommen minimal ist. Er soll die Regelungen den Resultaten dieser Untersuchung entsprechend anpassen. </p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Die Beleuchtung der Strassen ist mit zunehmendem Motorisierungsgrad der Verkehrsteilnehmenden zu einem zentralen Aspekt der Verkehrssicherheit geworden. Wegen der oftmals geringen Distanz zu angrenzenden Häusern können Strassenbeleuchtungen jedoch auch eine Hauptquelle von unerwünschten Lichtemissionen für Anwohnerinnen und Anwohner sowie für angrenzende Naturräume darstellen.</p><p>Der Entscheid, ob und wie eine bestimmte Strasse beleuchtet werden soll, wird durch die zuständige nationale, kantonale oder kommunale Behörde getroffen.</p><p>Die Nationalstrassen, welche in der Zuständigkeit des Bundes liegen, sind heute weitgehend unbeleuchtet. Ausnahmen bilden neuralgische Punkte wie Verzweigungen und Tunnelzufahrten.</p><p>Der Bundesrat ist der Ansicht, dass in den heute vorhandenen Forschungsberichten eine genügende Grundlage besteht, die es den Behörden erlaubt, eine Abwägung zwischen Verkehrssicherheit und der Reduktion von unerwünschten Lichtemissionen vorzunehmen. Die kantonalen Tiefbauämter und das Bundesamt für Umwelt haben dazu Entscheidhilfen erarbeitet, welche auch für das Problem der unerwünschten Lichtemissionen sensibilisieren.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates.