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USA 1989 87'
Michael Moore dokumentiert sein dreijähriges Bemühen, ein Interview mit Roger Smith, dem damaligen CEO von General Motors, zu bekommen. Trotz Rekordgewinnen hatte General Motors mehrere Werke in Flint geschlossen und damit die soziale Verelendung der Stadt und ihrer Bewohner herbeigeführt. Moore schildert die Schicksale der Bewohner von Flint, die sich mehr schlecht als recht durchs Leben schlagen. Ein schockierender Blick auf die Schattenseiten des amerikanischen Traums.
"Ein amerikanischer Quijote sein Film ist ein Märchen, von einem, der auszog das Fürchten zu lernen, und dabei auf Leute stieß wie Fred Ross, den Sheriff's deputy, der die säumigen Zahler aus ihren Häusern holt, ihren Hausrat auf die Straße packt, selbst am Weihnachtstag. Es ist eine neue Depression, die schon vor zwanzig Jahren bestürzend stark und hoffnungslos war. Darunter aber, abgelöst vom konkreten, skandalösen Anlass, wird wieder Amerika sichtbar als das große Land der Unbehausten, der Heimatlosigkeit."
Fritz Göttler, Süddeutsche Zeitung