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Bei den UN-Klimagesprächen in Peru haben die etwa 190 Teilnehmerstaaten am Sonntag eine Einigung erzielt, die den Weg für ein weltweites Abkommen im kommenden Jahr ebnen soll. Demnach sollen Anfang 2015 nationale Pläne für den Kampf gegen den Klimawandel vorgelegt werden. Sie bilden die Grundlage für eine für Ende des Jahres geplante große Klimakonferenz in Paris.
Die zweiwöchigen Gespräche in Lima waren wegen eines Streits zwischen den Schwellen- und Industrieländern über die Lastenverteilung um zwei Tage verlängert worden. «Wir haben bekommen, was wir wollten», sagte Indiens Umweltminister Prakash Javadekar am Sonntag. Das Abschlussdokument halte fest, dass die reicheren Staaten den ärmeren finanziell helfen müssten.
Selbstverpflichtungen reichen nicht aus
In Paris soll ein gemeinsames Vorgehen im Kampf gegen die Erderwärmung beschlossen werden. Allerdings haben die Vereinten Nationen gewarnt, dass die gegenwärtigen Selbstverpflichtungen der einzelnen Staaten auch zusammengenommen nicht ausreichen, um die internationalen Klimaziele zu erfüllen. Demnach soll die Erwärmung auf zwei Grad über den vorindustriellen Wert begrenzt werden.
(reuters/moh)