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Meili Flextrac
(Metrac in USA, Flexmobil bei Kässbohrer)
1959
(erhältlich als Siku V167)
Über viele Umwege entstand aus einem Prototypen aus 1943 schlussendlich das Pistenfahrzeug, wie wir es heute kennen.
Der Flextrac ist der Urvater des Pistenfahrzeugs, wie die folgenden Informationen zeigen.
Prototyp am Comptoir Luasanne 1943
Die Mechanik des Flextrac wurde in mehreren Schritten entwickelt.
Flex- Trac Lizenz JCB (UK)
Insgesamt drei Lizenzen wurden vergeben: Clarc (USA), JCB (UK), Kässbohrer (DE).
Der Flextrac wurde in Deutschland Flexmobil genannt, in den USA Metrac. Aus dem Metrac entstand der M561 Gama Goat in einer Auflage von gut 15'000 Einheiten. Der Gama Goat war eine vereinfachte Version des Flextrac. Er besass drei Starrachsen, wobei die hintere und die vordere Achse lenkbar waren.
In Europa wurde der Flextrac nicht in Serie produziert. Der Unimog kostete die Hälfte und war betreffend Geländegängigkeit für die Armee ausreichend.
Aus dem Meili Flextrac entstand in verschiedenen Schritten der Pistenbully. Zum einen produzierte Meili selber geländegängige Raupenfahrzeuge auf Basis des Flextrac Chassis, zum anderen entwickelte Kässbohrer seine bekannten Pistenbullys.
Kässbohrer und Meili realisierten bald, dass ein flexibles Chassis mit Raupen nur Verschleissprobleme mit sich brachte, aber keine nennensweren Vorteile. So setzten sich die starren Raupenchassis durch, wie wir sie heute als Pistenbully kennen. Die Namen Flexmobil und Snowflex verschwanden wegen den starren Konstruktionen.