Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03259.jsonl.gz/2398

Vorhandene Niststrukturen:
• Lückige Sand-, Kies- und Erdbodenstellen bieten sich diversen Bodennistern an.
• Totholz stehend und liegend spricht Morsch- und Totholznister genauso an wie Hohlraumnister.
Leitart:
Die Sechsbindige Furchenbiene (Halictus sexcinctus) erreicht mit ihren bis zu 16mm Körperlänge in etwa die Grösse einer Honigbiene. Sie ist eine Bodennisterin und besiedelt vorzugsweise Lebensräume mit sandigem, oder lösshaltigem Boden. In diesen gräbt sie Gänge, um darin ihre Nester anzulegen. Obschon sie eine Solitärbiene ist, lebt sie oftmals in grösseren Kolonien, wobei es sogar vorkommen kann, dass zwei oder mehr Weibchen dieselbe Bruthöhle benutzen.
Die langlebigen Weibchen schlüpfen im Hochsommer und paaren sich. Im Gegensatz zu den Männchen, die im Herbst sterben, überwintern die Weibchen und nisten erst im Folgejahr.
Hinsichtlich des Pollens für die Ernährung ihres Nachwuchses ist die Sechsbindige Furchenbiene nicht besonders wählerisch: Zahlreiche Blüten aus mindestens vier Pflanzenfamilien wurden für sie nachgewiesen.
Weibchen:
folgt
Männchen:
Arten an diesem Standort:
Hier werden wir Wildbienen-Arten auflisten, die im Sommer 2021 an diesem Standort tatsächlich beobachtet werden können.
>> Zurück zur Projektseite
Alle Fotos auf dieser Seite: © André Rey