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Ilaria Renggli, Luca Olgiati und Cynthia Mathez wurden für die Teilnahme an der Rollstuhl-Badminton-WM vom 1. bis 6. November in Tokio selektioniert. Es ist nicht nur die erste internationale Meisterschaft nach den Paralympics in der japanischen Hauptstadt, sondern auch der erste Titelwettkampf seit der WM in Basel 2019.
An der Badminton-WM in Tokio wird ein starkes Schweizer Trio am Start sein: die in Boningen (SO) wohnhafte Westschweizerin Mathez Cynthia, sowie die beiden Aargauer Ilaria Renggli und Luca Olgiati.
Ilaria Renggli freut sich über ihre erste WM-Teilnahme, die ehemalige Kunstturnerin setzt seit 2020 voll auf die Karte Rollstuhl-Badminton. «Vor allem von den asiatischen Spielerinnen kann man viel lernen. Die haben ein Topniveau im Badminton», sagt die 22-jährige Aargauerin. Ihr Ziel ist es, so viele internationale Erfahrungen wie möglich zu sammeln. Im Doppel spielt Ilaria Renggli seit dem Rücktritt von Karin Suter-Erath mit Cynthia Mathez. Ende Mai haben die beiden erstmals zusammen an einem internationalen Turnier in Dubai gespielt und dort Silber geholt. Mitte August in Thailand haben sie nochmals Bronze gewonnen, Cynthia Mathez hat dort im Einzel Silber geholt, Ilaria Renggli Bronze und Luca Olgiati hat das Viertelfinal erreicht.
«Das allgemeine Ziel muss das Viertelfinal sein. Im Einzel hat Cynthia Mathez dann sicher die besten Chancen auf eine Medaille», sagt das Nationalcoach-Duo Karin Suter-Erath und Marc Lutz. Im Doppel waren Cynthia Mathez und Ilaria Renggli bisher auch erfolgreich, jedoch hänge dies von der Teilnahme anderer Teams ab. «Bei einer WM können zum Beispiel bis zu zwei chinesische Teams antreten, dies ist bei den Paralympics nicht der Fall. Wir kennen die genauen Teilnehmer*innen noch nicht, deshalb ist es schwierig abzuschätzen, wie die Chancen stehen», erklären die Nationalcoaches.
Begleitet werden die drei Athlet*innen von Karin Suter-Erath und Marc Lutz. Die beiden coachen das Team zusammen, seitdem Karin Suter-Erath vor einem Jahr als aktive Athletin zurückgetreten ist. Für die Aargauerin wird die Reise nach Tokio nach den Paralympics einige schöne Erinnerungen hervorrufen. «Die Vorfreude ist riesig, denn seit der WM in Basel 2019 hatten wir im Rollstuhl-Badminton keinen Titelwettkampf mehr und in Japan hat Para-Badminton eine hohe Bedeutung», meint die ehemalige Badmintonspielerin.