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Aussehen: helles zartes Strohgelb mit leuchtenden Lichtreflexen. Das Perlen kommt kommt aus dem Charmat-Methode.
Duft: Es hat feinen Aromen von frisch gebackenen knuspriges Brot, weißen Früchten und Kräutern.
Geschmack: Frisch mit zarten aromatischen Progression und angenehm und trockenen Abgang.
Servierempfehlung: vielseitiger Wein, die den Geschmack der verschiedenen Gaumen gerecht wird. Vorspeise, Pasta mit Muscheln, Garnelen und Meeresfrüchte; weißes Fleisch und roh oder versengt Fisch.
Flasche: 0,75 l
Weinrebe: Semidano 100%
Alkoholgehalt: 12,5%Vol.
Trinktemperatur: 5-6°C
Jahrgang: 2015
Anlass: Aperitiv, Festlicher Anlass, nach dem Abendessen, Dessert, Für Sie und Ihre Gäste
Allergene: enthält Sulfite
Diese Weinrebe ist seit 1780 urkundlich bekannt. Nach vergeblichen Versuchen die Pflanze in anderen Weingebieten der Insel anzubauen, wurde als exklusives Anbaugebiet für den Semidano das Weingebiet um Mogoro anerkannt. Damit erhielt er die Bezeichnung DOC. Diese Weinrebe ermöglicht lediglich geringe Erträge. Die Trauben sind klein und engstrukturiert und weisen eine mittlere Resistenz gegen kryptogame Parasiten auf. Aufgrund von ähnlichen vegetativen Merkmalen (Rankenäste und Blätter) wird die Semidano-Rebe oft mit der von Nuragus verwechselt. Die Trauben reifen Mitte September. Die späte Weinlese findet Anfang Oktober statt. Aus Semidano werden groß strukturierte und vielschichtige Weißweine oder faszinierende süße Weine gewonnen.
In Sardinien verbreitet, ist Semidano eine antike und edle weißbeerige Rebsorte. Ihre Herkunft ist unbekannt. Wahrscheinlich kam sie nach Sardinien über die antiken Häfen Karalis und Nora in sehr alten Zeiten an, als Phönizier und Römer die Insel untereinander und sich den Weinhandel mit Griechenland teilten. In dieser Zeit verbreitete sich diese Rebsorte in der heutigen Gegend Campidano und vor allem in dem Gebiet um Cagliari. Jahrhundertelang war sie in diesem Teil der Insel besonders verbreitet, wo sie hauptsächlich zur Verfeinerung des Nuragus verwendet wurde. Die große Reblausepidemie im 19. Jahrhundert verursachte eine bedeutende Schrumpfung der bestockten Rebfläche. Aufgrund ihrer ausgeprägten Empfänglichkeit für den Schädling wurde gerade sie von der Epidemie am meisten betroffen. Nach der Reblauskatastrophe wurde die Nuragus-Rebe wegen ihrer höheren Produktivität und Widerstandsfähigkeit bevorzugt angebaut. Heutzutage ist die bestockte Rebfläche von Semidano auf wenige Hektare in der Provinz Oristano auf der Campidano-Ebene begrenzt.
1996 hat das italienische Ministerium für Land- und Forstwirtschaft die Bedeutung dieser Rebsorte anerkannt und die Bezeichnung „DOC Sardegna Semidano“ sowie das entsprechende Untergebiet Mogoro geschaffen. Diese Gegend weist nämlich die besten Voraussetzungen für die Herstellung dieses erlesenen Weins auf.
Derzeit breitet sich der Anbau auf 30 Hektar aus. Die Böden sind lehmig und kalkhaltig und befinden sich in hügeliger Lage auf 350-450 m. Nahezu die Gesamtheit der Weinberge gehört den Mitgliedern der Genossenschaft Cantina di Mogoro.
Man kann daher ruhig von einer DOC-Bezeichnung im Einzelbetrieb sprechen.
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