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Laut Berichten wollen die US-Behörden die Verfahren im Devisenskandal bis Mitte Mai beilegen. Möglich sei ein Gruppenvergleich mit der UBS und vier weiteren Grossbanken.
Das US-Justizministerium will das Verfahren um mutmasslich manipulierte Devisenkurse gegen die UBS und vier weitere Grossbanken einem Zeitungsbericht zufolge bis Mitte Mai beilegen. Die Behörde peile dabei einen Gruppenvergleich an, berichtete die «Financial Times» unter Berufung auf mit dem Fall vertraute Personen.
Die Einigung solle vorsehen, dass einige der Institute jeweils rund eine Milliarde Dollar bezahlen müssten. Neben der UBS führe das Ministerium auch mit JP Morgan, Barclays, Citigroup und der Royal Bank of Scotland Gespräche. Es sei allerdings unklar, ob alle Untersuchungen gleichzeitig beendet werden könnten.
Bereits über vier Milliarden gezahlt
Citigroup und Barclays lehnten eine Stellungnahme zu dem Bericht ab. Die übrigen Banken waren zunächst nicht erreichbar.
Weltweit gehen Behörden seit einiger Zeit dem Verdacht nach, dass Händler von Grossbanken zum Nachteil von Kunden an Devisenkursen geschraubt haben sollen - ähnlich wie bei den Referenz-Zinssätzen Libor und Euribor. Im November gab es in der Affäre zwar schon einen ersten grossen Vergleich: Insgesamt 4,3 Milliarden Dollar zahlten UBS, RBS, HSBC, JP Morgan, Citigroup und Bank of America zusammen an die Aufsichtsbehörden in Grossbritannien, in den USA und in der Schweiz. Nicht dabei war damals allerdings das US-Justizministerium.
(reuters/dbe/ama)