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Produktbeschreibung
Börsenerlaubnis, Anteilseignerkontrolle und Niederlassungsfreiheit bei der Fusion von Börsenorganisationen
Die Abhandlung nimmt das Fusionsvorhaben der Deutsche Börse AG und der NYSE Euronext zum Anlass, neben den aufsichtsrechtlichen Fragestellungen solche der Börsenerlaubnis und der börsengesetzlichen Anteilseignerkontrolle zu untersuchen und diese im Lichte der europäischen Niederlassungsfreiheit zu würdigen.
Das jüngste Fusionsvorhaben zweier internationaler Börsenorganisationen - der Deutschen Börse AG in Frankfurt am Main und der NYSE Euronext in New York - ist im Februar 2012 infolge einer Untersagung der Europäischen Kommission nicht durchgeführt worden. Die Abhandlung nimmt dies zum Anlass, die börsenrechtliche Zulässigkeit eines solchen Vorhabens rechtswissenschaftlich zu untersuchen. Nach einer einleitenden Betrachtung aufsichtsrechtlicher Fragestellungen der Fusion zweier Börsenträger werden Rechtsfragen der Börsenerlaubnis im Zusammenhang mit solchen Fusionen und Aspekte der börsengesetzlichen Anteilseignerkontrolle behandelt und anschließend im Lichte der europarechtlichen Niederlassungsfreiheit gewürdigt.