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In den Vergangenen Jahren war die Zeit von Dezember bis Mitte Januar immer zu mild. Die erste Winterhäfte 2016/2017 war zumindest in den Niederungen anders! Zwar war der Dezember bis auf zwei Tage durchgehend grün, aber durch einen Kaltluftsee sogar leicht zu kalt. Im Januar kam die Winterkälte mit teils sehr kalten Tagen.
Das Temperaturmittel des Winters 2016/2017 lag bis am 15. Januar bei -0.3°C. Der Normwert von 1981 bis 2010 für diese Zeitspanne ist etwa 1.0°C, der Winter war also bisher 1.3°C kälter als normal! Dies wird aber wieder etwas relativiert, wenn berücksichtigt wird, dass die Zeitspanne im Vorjahr 2.8°C wärmer als die Norm war.
Es gab bisher 40 Frosttage (Temperaturminimum unter 0°C) und 9 Eistage (Temperaturmaximum unter 0°C). Verglichen mit den Vorjahren ist es die kälteste erste Winterhälfte seit mindestens vier Jahren. Im Dezember 2011 war die Wetterstation noch nicht in Betrieb aber der Monat und auch der Beginn des Januars 2012 war so mild, dass die Werte wahrscheinlich nicht einmal ansatzweise erreicht worden wären. Letztmals ähnlich kalt oder noch kälter war es wohl in der ersten Hälfte des Winters 2010/2011.
Auch die kommenden Tage werden hochwinterlich kalt. Die Tageshöchstwerte liegen deutlich unter dem Gefrierpunkt und Nachts sind Fröste zwischen -6 und -10°C zu erwarten. In Muldenlagen kann es noch deutlich kälter werden. Zudem weht eine eisige Bise. Winterfeeling pur – mal etwas anderes als die dauernde Westlagenmilde der letzten Winter. Eine Milderung ist aber schon in Sicht…