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Evie hat endlich das erreicht, was sie immer wollte. Sie lebt ein völlig normales Leben, außerhalb der IBKP "Internationalen Behörde zur Kontrolle Paranormaler". Aber ganz so einfach, wie sie sich das vorgestellt hat, ist ein normales Leben auch nicht, zumal, wenn man erst 16 ist und noch zur Highschool... Evie hat endlich das erreicht, was sie immer wollte. Sie lebt ein völlig normales Leben, außerhalb der IBKP "Internationalen Behörde zur Kontrolle Paranormaler". Aber ganz so einfach, wie sie sich das vorgestellt hat, ist ein normales Leben auch nicht, zumal, wenn man erst 16 ist und noch zur Highschool gehen muss. Aber etwas gutes hat die Schule: Carlee - ihre einzige nicht-paranormale Freundin. Am schönsten wäre es ja, wenn Lend bei ihr wäre, aber als 18-jähriger besucht er natürlich schon ein College. Dann jedoch taucht eines Tages Raquel an ihrer Schule auf. Evie ist unsicher, denn Raquel, die wie eine Mutter für sie war, ist dennoch ihre Vorgesetzt bei der IBKP gewesen und dennoch hatte sie ihr damals beim Ausstieg geholfen. Seitdem Evie nicht mehr beim IBKP ist, herrscht dort mehr oder weniger das reinste Chaos, sodass Raquel nichts anderes übrig bleibt, Evie zu bitten, wenn auch nur befristet, wieder für die Behörde zu arbeiten. Evie, sagt zu, jedoch unter der Bedingung, dass sie sich ihre Aufträge selbst aussuchen darf. Lend gegenüber erzählt sie nichts davon, da sie seine Einstellung der Behörde gegenüber ganz genau kennt. Es dauert jedoch nicht lange, da bekommt er mit, dass Evie wieder für IBKP arbeitet und ist dementsprechend sauer. Doch es gelingt ihr, die Wogen zu glätten und ihm ihre Gründe darzulegen. Als wäre das alles nicht schon stressig genug, arbeitet auch noch Jack für IBKP. Durch ihn ist Evie nicht mehr auf Feen angewiesen, die sie von einem Ort zum nächsten bringen, dafür erweist sich Jack, obwohl er sehr nützlich ist, als reinste Nervensäge. Ständig taucht er unangemeldet auf und bringt ihr bisher mehr oder weniger geordnetes Leben immer wieder aus der Bahn. Auch Lend ich nicht sonderlich gut auf den Jüngling zu sprechen. Während Evie wieder in ihrem Element ist und sich ihrer Arbeit für das IBKP widmet, selbstredend neben der Schule und ihren Schichten im Diner von Lends Dad, muss sie feststellen, dass irgendwas in der paranormalen Welt ganz und gar nicht stimmt. Sie hat es immer wieder mit ungewöhnlichen Paranormalen zu tun, die stärker zu sein scheinen, als gewöhnlich und auch in ihrem nicht-paranormalen Lebensabschnitt, tauchen vermehrt immer wieder nicht-menschliche Wesen auf. Was hat das zu bedeuten? Sind die Feen nach wie vor hinter ihr her und wenn ja, warum? Der Plot wurde abwechslungsreich erarbeitet, wobei mir hier besonders gefallen hat, wie unsicher sich Evie teilweise in der normalen Welt verhält, jedoch auf sicherem Boden zu stehen scheint, wenn sie in der paranormalen Welt ist. Auch hat mir unheimlich gut gefallen, dass überhaupt nicht vorhersehbar war, in welche Richtung genau sich das Buch entwickelt und wer die Guten und die Bösen sind. Die Figuren wurden wieder facettenreich in Szene gesetzt, wobei mir hier besonders die Unsicherheiten von Evie gefallen haben, die ja im ersten Band als ausgesprochen taff rüberkam, aber sie ist ja anscheinend doch nur ein fast normales 16-jähriges Mädchen. Den Schreibstil empfand ich wieder als herrlich erfrischend zu lesen, zumal ich die ganzen Pieps ganz entzückend finde.
Kurzform meiner Rezension: Rosa, glitzernd und einfach witzig - so würde ich Evie beschreiben. Die fast 17 Jährige versucht ein normales Leben zu führen, nachdem sie im ersten Teil “Flames'n Roses - Lebe lieber übersinnlich” die „Internationale Behörde zur Kontrolle Paranormaler“ (IBKP) verlassen hat. Nach außen hin sieht es auch wirklich so... Kurzform meiner Rezension: Rosa, glitzernd und einfach witzig - so würde ich Evie beschreiben. Die fast 17 Jährige versucht ein normales Leben zu führen, nachdem sie im ersten Teil “Flames'n Roses - Lebe lieber übersinnlich” die „Internationale Behörde zur Kontrolle Paranormaler“ (IBKP) verlassen hat. Nach außen hin sieht es auch wirklich so aus, als wäre sie ein ganz normaler Teenager in einer ganz normalen Familie, jedoch sind es fast alle paranormale Wesen. Evie ist mir vom ersten Satz ans Herz gewachsen, mit ihrer toughen Art zauberte sie auch mir ein Lächeln ins Gesicht. Das besondere Merkmal an Evie - sie Flucht nicht im normalen Sinne, sie benutzt das Wort „Piep“ in vielen Formen und drückt so ihren Missmut aus. Sie versucht es immer allen Recht zu machen und für jeden da zu sein, von ihrer großen Liebe Lend, bis hin zu Arianne dem Vampirmädchen, was ihr aber alsbald nicht mehr zu gelingen scheint. Als sie das Angebot bekommt wieder in IBKP zu arbeiten, nimmt das Chaos seinen Lauf. Zusammen mit Jack, welcher den Feenpfad durch die Welten nutzen kann, soll sie ihre Aufträge erledigen. Dieser Jack nervte nicht nur Evie, sondern zerrte ganz schön an meinem Nervenkostüm, und ich hatte ständig das Gefühl, das irgendwas falsch an ihm ist. Für mich hat Kiersten White eine tolle Welt erschaffen, ein buntes Treiben, denn in keinem Buch habe ich bisher so viele verschiedene unterschiedliche paranormale Wesen kennenlernen dürfen wie hier. Dadurch das die Autorin ihre Protagonistin so locker und leicht gestaltet, lädt auch das Lesegefühl zum Zurücklehnen und genießen ein. Je weiter die Geschichte fortschritt und ihr normales Leben immer komplizierter wurde, desto spannender und rätselhafter wurde Evies paranormales Leben, denn wie es aussah, sind viele unterschiedliche Wesen hinter ihr her, jedoch scheint keiner zu wissen, warum und was sie ausgerechnet von Evie wollen. Immer mehr hatte ich das Gefühl, das Evie ein wenig verloren scheint in dieser großen Welt und das sie einfach zu viel von sich fordert. Lend ist nicht in ihrer Nähe, um ihr den richtigen Halt geben zu können und so lässt sie sich, durch Jack, in viele gefährliche Situationen locken. Durch den toll gestalteten Schluss bin ich nun auf den dritten Teil der Trilogie gespannt und hoffe auf ein gutes Ende für Evie und all ihre Freunde, welche ich sehr lieb gewonnen habe und mir zeigten das Freundschaft am wichtigsten ist.
Da Band eins "Flames 'n' Roses" doch schon einige Zeit zurück liegt, ist mir der Einstieg ins Buch nicht so leicht gefallen und ich musste mich erst wieder mit den verschiedenen Charaktere und unterschiedlichsten Paranormalen zurecht finden. Danach ging aber alles sehr schnell und das Evie-Fieber hatte mich wieder... Da Band eins "Flames 'n' Roses" doch schon einige Zeit zurück liegt, ist mir der Einstieg ins Buch nicht so leicht gefallen und ich musste mich erst wieder mit den verschiedenen Charaktere und unterschiedlichsten Paranormalen zurecht finden. Danach ging aber alles sehr schnell und das Evie-Fieber hatte mich wieder gepackt. Evie ist einfach eine erfrischend ehrliche, flippig verrückte Protagonisten - ein Unikat. Endlich ist ihr Highschool-Traum mit einem eigenen Spind wahr geworden, doch leider muss sie feststellen, dass die Realität nicht an ihre Lieblings-Soap heran reicht. Ihren paranormalen Freund Lend sieht sie nur am Wochenende. Er ist besonnen, ruhig und bodenständig und so der perfekte Gegenpol zu Evie. Nur schade, dass er in "Dreams 'n' Whispers" recht im Hintergrund agiert. Die Story beginnt eher gemächlich. So können wir uns wieder mit den verschiedenen Charaktere zurecht finden und wir lernen Evies 'normales' Leben kennen. Obwohl das ihr Wunsch war, merkt sie, dass ihr etwas fehlt und so kommt ihr Raquels Angebot, einzelne Spezialaufträge für das IBKP zu erledigen, genau recht. Und damit kommt die Geschichte in Fahrt. Die Aufträge bringen Leben in die Bude und Evie verstrickt sich immer mehr in einem Lügengeflecht, aus dem sie kaum mehr einen Ausweg findet. Diese Trilogie lebt von seiner Protagonistin. Evies spritzige, humorvolle Art zieht wohl jeden Leser sehr schnell in seinen Bann. Doch in "Dreams 'n' Whispers" gibt es auch nachdenkliche Passagen, die dem Buch zusätzliche Tiefe verleihen. Kiersten White ist die Balance zwischen witzig und tiefgründig sehr gut gelungen. Etwas Mühe hatte ich leider mit einem neuen Charakter in der Geschichte. Jack ist ein Mensch, der bei den Feen aufgewachsen ist und hilft Evie über die Feenpfade. Irgendwie bin ich nie wirklich warm mit ihm geworden. Für mich war er eine Mischung aus einem Salto schlagenden Grössenwahnsinnigen und einem Pausenclown auf Drogen. Da hätte ich lieber Lend und/oder Reth mehr Platz eingeräumt. Der Schreibstil von Kiersten White ist locker, frech und witzig und macht wohl den Charme dieser Trilogie aus. Sie trifft die jugendliche Sprache sehr gut und hat so ihrer Protagonistin einen unverkennbaren Wiedererkennungswert gegeben. Fazit: Pink, witzig, frech. "Drems 'n' Whispers" sticht nicht nur optisch aus der Büchervielfalt heraus. Es ist erfrischend, zaubert einem ein ums andere Mal ein Grinsen ins Gesicht und macht einfach Spass.