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Ausgangslage
Invasive Neophyten sind gebietsfremde Pflanzenarten, welche sich in der Schweiz stark ausbreiten und einheimische Arten verdrängen. Eine davon, welche an den Ufern der Bödeliaare vorkommt, ist der japanische Knöterich. Bereits heute hat die Pflanze zu Schäden an den Uferböschungen und Ufermauern geführt. Seine Wurzeln reichen bis zu 5 Metern in den Boden. Die Eindämmung der Pflanze ist sehr aufwändig und kostspielig. Um die verschiedenen Bekämpfungsmethoden des japanischen Staudenknöterichs bezüglich Aufwand und Nutzen zu vergleichen, wird an der Bödeliaare ein Pilotprojekt gestartet.
Massnahmen
Im Rahmen des Pilotprojekts soll der japanische Knöterich eingedämmt werden und die verschiedenen Bekämpfungsmethoden auf ihr Aufwand-Nutzen-Verhältnis untersucht werden. Der japanische Knöterich wird an verschiedenen Standorten mit drei unterschiedlichen Methoden bekämpft: Ausbringen der Pflanzen mitsamt den Wurzeln, Behandlung mit heissem Wasserdampf, Folienüberdeckung. Das Projekt wird über mindestens drei Jahre fortgeführt und der Bewuchs jährlich kontrolliert.