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Energieeffizienz: Vorschriften für Elektrogeräte werden geändert
Schon 2009 beschloss der Bundesrat, die Effizienzvorschriften für eine Reihe von elektronischen Geräten zu erneuern. Heute wurden diese gemäss den neusten Technologien aktualisiert und zum ersten Mal den EU-Vorschriften gleichgesetzt.
TV-Geräte, Heizpumpen, Leuchtstoff- und Strassenlampen und Set-Top-Boxen, die ab 1. Januar 2012 auf den Markt kommen, werden genau formulierte Effizienzvorschriften erfüllen müssen. Neue Geräte, die diesen Vorgaben noch nicht entsprechen, dürfen während sechs weiteren Monaten vertrieben werden. Nach zwei Jahren werden Sie im Detailhandel verboten sein.
Der Bundesrat entschied ebenfalls, die Vorschriften für Kühl- und Gefriergeräte, Waschmaschinen und Geschirrspüler den EU-Vorgaben, die Mitte 2009 in Kraft traten, anzugleichen. Nicht nur wird das den Handel von Elektrogeräten zwischen Schweiz und EU um einiges erleichtern, auch die Umwelt profitiert von diesem Beschluss.
Die jährliche Stromeinsparung, die mit den neuen Energieeffizienzvorschriften erreicht wird, ist beträchtlich. Dank der aktuellen Revision werden beispielsweise TV-Geräte jährlich 0,4 Milliarden Kilowattstunden weniger verbrauchen als bisher. Schweizer Haushalte werden jedes Jahr insgesamt 1,35 Milliarden Kilowattstunden einsparen – die dreifache Menge an Strom, die im Kanton Schaffhausen jährlich verbraucht wird.
Text: Sabrina Stallone