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Rafael Nadal untermauerte gegen Tommy Robredo (ATP 22) einmal mehr seine Rolle als Topfavorit in New York. Anders als Philipp Kohlschreiber in den Achtelfinals fand Robredo kein Mittel, um den Mallorquiner in Bedrängnis zu bringen. Der Weltranglisten-Zweite gestand dem Bezwinger von Roger Federer gerade mal 4 Games zu.
Demonstration von Nadal
Nadal war seinem Landsmann in allen Belangen überlegen. Am Netz punktete er abgesehen von einem einzigen Angriff immer, nutzte 7 von 10 Breakchancen und gewann 72 Prozent der Punkte bei Robredos zweitem Aufschlag.
«Es war mein bislang bestes Spiel in diesem Turnier, der 1. Satz war praktisch perfekt. Grossartig, wenn einem das im Viertelfinal gelingt», frohlockte Nadal. Der 26-jährige Spanier ist seit mittlerweile 20 Spielen auf Hartplatz ungeschlagen.
Frustration bei Robredo
Dagegen machte sich bei Robredo zwei Tage nach dem Erfolg über Federer Ernüchterung breit: «Manchmal gibt es einfach nichts zu sagen. Du kannst dem anderen nur gratulieren und hoffen, dass du nächstes Mal wieder eine Chance bekommst. Er war zu gut.»
Nun gegen Gasquet
Im Halbfinal von Flushing Meadows trifft Nadal am «Super Saturday» auf den Franzosen Richard Gasquet. Die beiden anderen Halbfinalisten werden am Donnerstag ermittelt. Titelverteidiger Andy Murray trifft auf Stanislas Wawrinka, der Weltranglisten-Erste Novak Djokovic auf Michail Juschni.