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Glossar
ABU DHABI
Die Stadt mit inzwischen rund 860.000 Einwohnern befindet sich auf einer 70 Quadratkilometer großen Insel im Mangrovengürtel, die durch die Mussafa- und al-Maqtaa-Brücke mit dem Festland verbunden ist. Die Hauptinsel ist von einigen künstlich erweiterten oder neu aufgespülten Inseln umgeben, die zur Zeit erst zum Teil bebaut sind.
An der dem offenen Meer zugewandten nordwestlichen Flanke der Insel befindet sich die Corniche, an der seit 2003 weiter Land gewonnen wurde. Am Nordende der Corniche befindet sich ein ca. 1 km breiter und 5 km langer Streifen, den man als Stadtzentrum betrachten kann.
Bis in die 1960er Jahre bestand die bis dahin kleine Inselstadt noch aus einfachen Bauten, teilweise ohne Elektrizität und Kanalisation. Der Beginn der Erdöl-Förderung änderte diese Umstände schlagartig, Abu Dhabi wurde ab den 1970er Jahren mit einem schachbrettartigen Masterplan zu einer modernen Metropole ausgebaut. Der Plan sah eine für damalige Verhältnisse hohe Einwohnerzahl von 600.000 vor, welche nach nur zwanzig Jahren erreicht wurde; das Wachstum weicht nun auf künstliche Inseln und das Küstenvorland aus.
Abu Dhabi hat seit 1981 einen neuen internationalen Flughafen. Er befindet sich 30 km außerhalb der Stadt auf dem Festland an der Hauptautobahn zwischen Abu Dhabi und Dubai; entworfen von den Architekten, die für den Pariser Charles-de-Gaulle-Flughafens verantwortlich waren. Der bis dahin gemischt betriebene Al-Batin-Flughafen, der sich auf der Abu-Dhabi-Insel befindet, wird heute ausschließlich vom Militär und von der Herrscherfamilie genutzt.
Abu Dhabi zählt aufgrund des rasanten Wachstums seit 1980 zu den modernsten Städten weltweit. Daher präsentiert die Stadt überwiegend ein neues Gesicht. Architektonisch markante Hochhäuser z.T. mit arabischen Elementen und großzügig ausgebaute Straßen prägen das Stadtbild. Dazwischen sind einige wenige Spuren aus früheren Jahrhunderten, wie das Fort Qasr al-Husn, traditionelle Gebäude, Wohnpaläste und unzählige, meist neu erbaute Moscheen zu finden, deren bedeutendste die Sheikh-Zayed-Moschee darstellt. Charakteristisch für die Stadt sind die vielen kleinen Geschäfte im Erdgeschoss der Gebäude, die bisher keineswegs völlig von den großen, ultramodernen Shoppingmalls verdrängt werden.
Da die Stadt auf einer Insel liegt, ist das Meer von fast überall zu sehen. Neu und aufwändig gestaltet wurde die Corniche, die jetzt nach Verlängerung ca. 7,7 km lange Küstenstraße mit großzügigen Flanierwegen direkt an der Wasserlinie sowie Spiel- und Grünanlagen und Gastronomie nordöstlich des Zentrums. Herausragend sind außerdem die zahlreichen bewässerten Grünflächen im Stadtbild. Die breiteren Straßen sind mit bewässerten Bäumen und Stauden bepflanzt. Rund 20 kleine bis mittelgroße Parks sind in unmittelbarer Nähe des Stadtzentrums zu finden. Am Ostring liegt eine weitere, etwas bescheidenere rund 4,5 km lange Corniche, vor der sich ein naturbelassener bzw. teilweise naturnah wiederangelegter Mangrovensumpf ausbreitet. Für Naturliebhaber wird z.Z. ein rund 5 km langer erhöhter Aussichtsweg direkt in den Mangroven angelegt, von dem aus die vielen Seevögel beobachtet und das Biotop Mangrovensumpf erlebt werden können.
Projektierte Stadtentwicklung bis 2030 [Bearbeiten]
Im Mai 2008 hat der Urban Planning Council (Stadtplanungsrat) Abu Dhabis den Rahmenplan für die Stadtentwicklung bis 2030 vorgestellt. Danach soll die angestrebte “Greater Abu Dhabi City” auf 3,1 Millionen Einwohner wachsen.[1]Um den großen Wohnungsbedarf zu decken, der vor allem von Arbeitsmigranten nichtarabischer Herkunft ausgeht, muss die heute fast ausgereizte Innenstadt entlastet werden. Dazu bieten sich neben den künstlichen Inseln nur noch die am Festland liegenden Küstenabschnitte mit ihrem Hinterland an. Das bisher größte Projekt ist die 49 Quadratkilometer große New Khalifa City 25 km südlich gelegen, die als Bundesdistrikt der Vereinigten Arabischen Emirate eingeplant ist. Diese Entlastungsstadt wird in großzügig begrünten Anlagen alle Regierungsstellen und viele Behörden der VAE aufnehmen sowie diplomatische Vertretungen, Verbände usw. Dazu werden Sport- und Freizeitzentren, eine Universität sowie zahlreiche Wohnkomplexe mit dezentralem Einzelhandel und großem Einkaufszentrum entstehen. Die öffentliche Verbindung zwischen den beiden Stadtteilen wird eine Linie der geplanten Metro Abu Dhabi herstellen, ebenso wird es eine Metrostrecke zum Internationalen Flughafen Abu Dhabi und darüberhinaus bis zur Grenze Dubais (Übergang zur Metro Dubai) geben.
Im April 2009 wurden im Rahmen der Planungsmesse „Cityscape Abu Dhabi“ bekanntgegeben, dass Abu Dhabi von der Weltwirtschaftskrise bisher relativ wenig verspüre. Die angestrebte Entwicklung werde man planmäßig fortsetzen, dazu wurden 10 weitere Großprojekte mit einer Investitionssumme von insgesamt 208 Milliarden USD angekündigt. Das größte Einzelvorhaben ist die Entwicklung eines Capital City District, in dem auf 4900 Hektar in überwiegend verdichteter Bauweise bis zum Jahr 2030 Arbeitsplätze und Wohnungen für 370.000 Menschen entstehen sollen.
Abu Dhabi hat ebenso wie das Nachbaremirat Dubai rechtzeitig den Wirtschaftsfaktor Tourismus entdeckt, noch bevor die Einnahmen aus der Erdölförderung zurückgehen. Das bekannteste Hotel von Abu Dhabi ist das im Jahr 2005 eröffnete staatliche Luxushotel Emirates Palace. Gemanagt wird dieses riesige Objekt von der deutschen Hotelkette Kempinski. Derzeit befinden sich einige große Tourismuskomplexe und Hotelprojekte im Bau. Auf der Insel Saadiyat werden eine Museumsstadt und knapp 30 Hotels gebaut. Im Stadtteil Al-Gurm, verteilt über mehrere kleine Inseln, entsteht ein Tourismusresort mit insgesamt 161 Suiten, die sich über eine Mangrovenbucht erstrecken. Weitere große Tourismusprojekte sind der küstennahe Standort Al Raha und die Inselprojekte auf Al Lulu, Yas und Al Reem. Bei allen Projekten werden neben den touristischen Infrastrukturen auch Wohnungen und Eigenheime integriert sein. Abu Dhabis Planer achten darauf, die neuen Quartiere nicht zu einseitig rein touristisch oder einwohnerbezogen zu entwickeln, da es die in Dubai zu beobachtende Separierung und damit verbundene verminderte urbane Qualität, bzw. den Zwang zur isolierten “Gated Community” vermeiden möchte.
ALPEN CHIC
Alpen Chic zeigt, wie die modernen Menschen von heute in den Bündner Bergen von Arosa, Davos St. Moritz, Lenzerheide, Flims, Laax, Gstaad, Zermatt, Adelboden oder im gesamten Wallis, wohnen und sich einrichten. Es zeigt den stilvollen Geschmack, sich während dem Aufenthalt in der Ferienwohnung oder im Appartement sich in den Bergen wohl zu fühlen. Dazu gehört eine Feuerstelle, kann auch eine Lösung von Safretti sein. Ein Himmelbett von der Collezione Segato, die Better mit Fuchsenfell oder in Kaninchen oder Schafsfell belegt. In den Nasszonen und in den Bäder oder Badeeinrichtungen kommen Bodenbeläge in Holz zum Zuge. Auch werden in den Bergen auch oft Holzwannen oder Holzbadewannen eingesetzt wo das Baddesign noch besser zur Geltung kommt. Einer der führenden Firmen in den Bergen, die den Alpen Chic so richtig zelebrieren ist die Schweizer Unternehmung Bagno Sasso, die an der Swissbau im 2010 erstmals das neue Himmelbett aus der Collezione Segato einem breitem Publikum vorstellen wird.
ARCHITEKTUR
Architektur / Wo liegen die Unterschiede zum Innenarchitekten / Interiordesigner / Raumgestalter
Die Verbindung zwischen Menschen und den Häusern in denen sie leben, war immer mehr als ein bloßes Zweckbündnis. So wie Gebäude im Zusammenspiel von Gestaltung und Standort das Bild einer Stadt, einer Landschaft oder einer ganzen Region prägen, so kann der Bau des eigenen Hauses ein ganzes Leben verändern. Das eigene Heim gehört noch immer zu den größten Herausforderungen und Wunschträumen in unserem Leben.
Gebäude legen Zeugnis ab vom Geist ihrer Erbauer, tragen die Spuren der Vergangenheit in unsere Gegenwart, verweisen auf Kommendes. Jedes Haus ist Zweckbau und Monument, beherbergt einen und viele, hat eine konkrete Funktion und ungeahnte Möglichkeiten, ist kontrovers und angepasst. Architektur ist gebaute Wirklichkeit, ihr vermag sich niemand zu entziehen.
Die Leistung des Architekten beginnt weit vor dem Zeichnen der Pläne. Der Architekt ist Fachmann für die Pflege, Unterhaltung und Wiederherstellung historischer Bausubstanz sowie der Sanierung und Modernisierung von bestehenden Gebäuden. Bei Neubauten sondiert und beurteilt der Architekt im Namen des Bauherrn das Grundstück, entwirft Lösungsmöglichkeiten und konkretisiert damit den Bedarf des Bauherren. Den gezeichneten Plänen werden Nachweise anderer Fachingenieure beigefügt (z.B. Standsicherheit, Schallschutz, Wärmeschutz), es wird, falls nötig, das Einverständnis der Nachbarn eingeholt.
Der Architekt reicht den Bauantrag bei der Behörde ein und arbeitet deren Auflagen und Änderungswünsche ein. Die unterschiedlichen Bauleistungen werden ausgeschrieben und dem Bauherren zur Beauftragung vorgelegt. Der Architekt ist Leiter und Koordinator des Baugeschehens. Er setzt den ausführenden Firmen Fristen und Termine, dokumentiert den Bauverlauf und überwacht die Gewährleistung. Er sucht sich Fachspezialisten aus für Spezialgebiete wie Lichtplaner oder Badspezialisten für Wellness Oasen, Schwimmbäder oder klassische Badarchitektur, die sich von normalen Projekten abheben müssen oder sollten. Die Schweizer Innenarchitekten und Interiordesigner von Bagno Sasso, setzen diese Strategie seit über 14 Jahren erfolgreich ein.
Auf einen Blick – Wichtige Tätigkeitsfelder
Neubauten aller Art
Pflege, Erhaltung und Wiederherstellung historischer Bausubstanz
Altbausanierung, Altbaumodernisierung
Um- und Ausbauprogramme
Bauüberwachung
Projektsteuerung
Generalplanerleistungen
Facility Management