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Zwischen Orientierung und Werbung: Die Schweizer Kulturpolitik in Schweden (1945–1975)
Marc Ribeli
Nicht zuletzt wegen ihrer Rolle im Zweiten Weltkrieg sah sich die Schweiz zum Aufbau einer auswärtigen Kulturpolitik veranlasst und intensivierte ab 1945 kulturelle Manifestationen in anderen Staaten. Schweden war aufgrund seiner ähnlichen politischen Lage und neutralen Gesinnung von besonderem Interesse und entwickelte sich zu einem geografischen Schwerpunkt im Schweizer Kulturexport. Von besonderem Interesse für die offizielle Schweiz war indes die schwedische auswärtige Kulturpolitik: Erfolgreiche Imagekampagnen schwedischer Institutionen wurden auch in Bern registriert und rückten diese in Phasen der Neuausrichtung der auswärtigen Kulturpolitik der Schweiz ins Blickfeld der Bundesverwaltung. Dadurch ergaben sich in den späten 1940er und 1960er Jahren wichtige Impulse für die Strategien und Formen des Auftritts der offiziellen Schweiz in anderen Ländern.

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