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Alessandra Keller feiert am Weltcup in Snowshoe ihren ersten Weltcupsieg im olympischen Cross-Country.
In Abwesenheit der französischen Topfahrerinnen setzte sich die 26-jährige Nidwaldnerin am Weltcup in den USA 37 Sekunden vor der Schwedin Jenny Rissveds durch. Dritte wurde die Niederländerin Anne Terpstra.
Keller ist damit die erste Schweizer Weltcupsiegerin im Cross-Country seit Jolanda Neff in La Bresse vor fast vier Jahren. Nachdem sie es vor drei Wochen als Dritte am Heimweltcup in Lenzerheide zum ersten Mal auf das Podest eines Cross-Country-Rennens geschafft und fünf Tage später in Andorra ihren ersten Sieg im Short Race gefeiert hatte, entschied sie in Snowshoe das Duell um den Tagessieg mit Rissveds dank eines Angriffs vor der Schlussrunde für sich.
Jolanda Neff vermochte bei schwierigen Bedingungen mit Regen, schlammiger Unterlage und dünner Luft auf rund 1500 m ü. M. nach einem erneuten gesundheitlichen Rückschlag nicht in den Kampf um die Podestplätze einzugreifen. Die Olympiasiegerin musste nach schnellem Beginn abreissen lassen und klassierte sich im 5. Rang.
Sina Frei, die zuletzt in Vallnord wie Neff krankheitsbedingt Forfait erklären musste, verzichtete auf den Übersee-Abstecher. Linda Indergand wurde durch einen positiven Corona-Test von der Reise nach Snowshoe abgehalten.