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Phytotherapie (Pflanzenheilkunde)
In der Pflanzenheilkunde werden Teile von Pflanzen dazu benutzt um Tee, Kräuterwein, Salben, Tinkturen, Ätherische Öle etc. herzustellen. Die Kunst in der Phytotherapie ist es das richtige Mittel auszuwählen.
Geschichte
Die Pflanzenheilkunde gehört zu den ältesten und ursprünglichsten Therapieformen der Menschheit überhaupt. Ausgrabungen lassen uns vermuten, dass schon die Neandertaler etwas von Kräuterheilkunde verstanden. Dieses Wissen wurde über tausende von Jahren weitergegeben. Grosse Namen wie Homer, Hippokrates, Galen und Avicenna haben sich damit befasst. Im Mittelalter waren vor allem die Klöster für Ihre Heilkunst bekannt, bis die Kirche den Ordensgeistlichen verbot in der praktischen oder theoretischen Heilkunde tätig zu sein. Die Heilkunde wurde Unterrichtsfach in den neugegründeten Universitäten. Das war die Geburtsstunde der Schulmedizin, die damals noch identisch war mit der Naturheilkunde. Es folgten weitere Namen wie Paracelsus, Carl von Linné, Samuel Hahnemann, Pfarrer Kneipp, Johann Künzle und Alfred Vogel die alle dazu beigetragen haben, das alte Wissen zu sammeln, zu ergänzen und weiterzugeben