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Korpskommandant Aldo C. Schellenberg
Ich bin beeindruckt von der Leistung der eingesetzten Truppen.
Korpskommandant Aldo C. Schellenberg
Vom 25. bis 27. Januar fand zum ersten Mal in Disentis ein Worldcup im Paraski statt. Paraski, das Zielfallschirmspringen und Riesenslalom verbindet, ist seit Anfang 2018 eine offizielle Disziplin des Conseil International Du Sport Militaire (CISM), der drittgrössten Sportorganisation der Welt.
Mit einer starken Leistung konnte sich der CISM-Athlet und Grenadier Wachtmeister Kevin Bänziger am Ende den dritten Rang bei den internationalen Junioren am ersten Weltcup erkämpfen und gewinnt so zum ersten Mal für die Schweiz eine internationale Juniorenmedaille im Paraski. Zeitgleich konnte sich das CISM-Paraski-Team auf nationaler Ebene den ersten Platz im Team sichern. Dem CISM-Fallschirm-Nationalkader glückte also beim Auftakt in die neue Saison ein guter Start.
Die Worldcup-Serie dient dem CISM-Nationalkader als Vorbereitungsphase für die kommende zivile Weltmeisterschaft in Tschechien vom 26. Februar bis 3. März dieses Jahres. Im zivilen Nationalkader sind mehrere CISM-Athleten vertreten, die mit dem Ziel einer ersten zivilen WM-Medaille nach Tschechien reisen werden. Im Jahr 2018 gewann die Schweiz an der CISM-Weltmeisterschaft bereits die Bronzemedaille.
Quelle: Schweizer Armee
5.2.2019
Paraski
In der Disziplin Paraski absolviert jeder Athlet bis zu sechs Fallschirmsprünge mit Präzisionslandungen aus tausend Metern Höhe. Gesprungen wird aus einem Helikopter, gelandet wird punktgenau auf einer Zielmatte, die in einem Gelände mit 25 bis 30 Grad Gefälle platziert wird, wobei die Messung der Landung über eine auf der Zielmatte angebrachte elektronische Scheibe erfolgt. Für eine präzise Landung – der Fuss muss auf einem Punkt mit einem Durchmesser von 2 cm in der Mitte der Scheibe stehen – gibt es null Punkte. Je weiter von der Mitte entfernt die Landung erfolgt, umso mehr Punkte erhalten die Athleten. Im anschliessenden Wettkampfteil werden zwei Läufe eines Riesenslalomkurses absolviert, dabei wird der Rückstand auf die Siegerzeit ebenfalls in Punkte umgerechnet. Nach Abschluss der zwei Läufe und der sechs Fallschirmsprünge gewinnt der Athlet mit der niedrigsten kumulativen Punktzahl.