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Der Leichtathletik-Weltverband IAAF gibt im Dauerstreit um das vorläufige Startrecht von 800-Meter-Olympiasiegerin Caster Semenya nicht nach.
Die Südafrikanerin möchte unter anderem am 30. Juni in ihrer Paradedisziplin beim Diamond-League-Meeting in Stanford, Kalifornien starten. Die IAAF legte Einspruch gegen den Entscheid des Bundesgerichts ein, wonach Semenya zunächst auf Strecken zwischen 400 Metern und einer Meile antreten darf. Diese Verfügung gilt bis zu einem endgültigen Urteil der Richter.
IAAF bleibt hart
Das Bundesgericht hatte die umstrittene Regel der IAAF, in der Testosteron-Limits für Mittelstreckenläuferinnen mit intersexuellen Anlagen festgesetzt wurden, am 31. Mai vorübergehend ausser Kraft gesetzt.
«Die IAAF wird ihre Regelung und den Schiedsspruch des TAS weiterhin verteidigen», wird in der Stellungnahme betont. Für die IAAF gehört die 28-jährige Semenya zu den «biologisch männlichen Athleten mit weiblichen Geschlechtsidentitäten».