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Max Göldi, geboren 1955, wächst in der Schweiz auf. Das Fundament seiner beruflichen Laufbahn bilden eine Lehre als Elektroniker sowie ein berufsbegleitendes Informatik-Studium. Dem weltweit tätigen Technologiekonzern Brown, Boveri & Cie. (BBC), der später in ABB umbenannt wird, bleibt er ein Leben lang treu. Zu Beginn seiner beruflichen Karriere arbeitet er als «Inbetriebsetzer» in mehreren Entwicklungsländern, insbesondere im Orient. Von diesem abenteuerlichen Lebensabschnitt erzählt er in seinem Buch «Als wär's in 1001 Nacht». Später bekleidet er verschiedene Führungspositionen in der Schweiz, China, Libyen und Japan. Während Max Göldi für den ABB-Konzern in Libyen stationiert ist, gerät er in den Strudel eines bizarren Konfliktes zwischen dem libyschen Diktator Muammar Gaddafi und der Schweiz. Um der Schweizer Regierung Zugeständnisse abzupressen, nimmt Libyen Max Göldi als Geisel und hält ihn zwei Jahre lang fest. Die Tagebuchaufzeichnungen dieser äusserst erlebnisreichen, aber schwierigen Zeit in den Fängen des Gaddafi-Regimes hat Max Göldi im Buch «Gaddafis Rache» veröffentlicht. Max Göldi ist heute pensioniert und lebt mit seiner Frau in Japan.