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An der Ruine des 1986 explodierten Atomkraftwerks Tschernobyl in der Ukraine haben Arbeiter mit dem Transport einer neuen Schutzhülle begonnen. Auf Spezialschienen werde die mehr als 36'000 Tonnen schwere Konstruktion zum etwa 330 Meter entfernten Reaktor geschoben.
Dies teilte die Staatsagentur zur Verwaltung der Evakuierungszone am Montag mit. Mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von etwa zehn Meter pro Stunde und mit Pausen wird das grösste bewegliche Bauwerk der Welt über den explodierten Block 4 gedrückt: ein Stahlbogen von 110 Metern Höhe, 165 Metern Länge und 257 Metern Breite.
Die neue Hülle ergänzt einen Betonsarkophag, der von der Sowjetunion nach der fatalen Kernschmelze am 26. April 1986 eilig errichtet worden war und brüchig ist.
Der ukrainische Umweltminister Ostap Semerak sprach von einem historischen Schritt. «Das ist der Anfang vom Ende des 30-jährigen Kampfes gegen die Folgen der Katastrophe von Tschernobyl», sagte er. Der Abschluss der Arbeiten ist für 29. November geplant, einen Tag vor dem 30. Jahrestag der Fertigstellung des ursprünglichen «Sargs». (tat/sda/dpa)
Auf der von Russland annektierten Halbinsel Krim hat ein Amokläufer in einer Schule 17 Menschen erschossen und danach sich selbst getötet. Ausserdem wurden Dutzende weitere Menschen bei dem Vorfall in Kertsch verletzt worden, die meisten von ihnen Jugendliche.
Der Täter sei ein 18-jähriger Schüler der Schule, teilten die Ermittlungsbehörden am Mittwoch weiter mit. Er sei am Nachmittag mit einer Schusswaffe in das Gebäude gekommen und habe wahllos um sich gefeuert. Später sei in der Schule …