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Wolfgang Beltracchi (70), ehemaliger Kunstfälscher, sieht sich heute an der Spitze des Kunstmarkts. «Ich bin heute einer der teuersten Künstler in Europa», sagte Beltracchi der Deutschen Presse-Agentur. «Nur die Deutschen ignorieren das.» Seine Bilder seien teilweise sicherlich teurer als die von Georg Baselitz. Werke von Baselitz werden im fünf- und sechsstelligen Bereich gehandelt. «Der einzige, der mich in Deutschland noch schlägt, ist Gerhard Richter», sagte Beltracchi.
Seine Sammler sässen grösstenteils in der Schweiz. Beltracchi lebt mit seiner Frau Helene nahe Luzern. In Deutschland werde er wegen seines Erfolges gehasst. «Diesen normalen, traditionellen, elitären Kunstmarkt brauche ich nicht», sagte Beltracchi. Er male 15 bis 20 Bilder im Jahr. «Meine Bilder sind schon verkauft, ehe ich die überhaupt gemalt habe.»
Beltracchi war vor zehn Jahren (27.10.2011) in Köln wegen Millionenbetrugs zu sechs Jahren Gefängnis verurteilt worden. Anfang 2015 wurde er aus der Haft entlassen. Er hatte mit seiner Frau jahrelang gefälschte Bilder von Avantgarde-Malern wie Max Ernst, Heinrich Campendonk oder Max Pechstein in den Kunstmarkt geschleust. Inzwischen malt Beltracchi eigene Bilder und lebt mit seiner Frau Helene in der Schweiz. (aeg/sda/dpa)
Die Polizei hat am frühen Samstagmorgen gegen 3.30 Uhr einen Unfallverursacher und seinen Beifahrer schlafend im Keller am Wohnort des Lenkers aufgefunden. Dieser besass nicht nur keinen Führerausweis, die Polizei stufte den 22-Jährigen auch als fahrunfähig ein.