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Es ist eine bedeutende Zunahme. Man darf aber auch nicht dramatisieren. Momentan funktioniert der Wohnungsmarkt noch.
In der Vorjahresperiode betrug der Anstieg noch 1,6 Prozent. Die Zahl der leer stehenden Wohnungen erhöhte sich seit Juni 2014 um 1018 Einheiten, wie das Statistische Amt des Kantons Aargau am Dienstag mitteilte. Die Zahl der leeren Wohnungen in Gebäuden, die älter als zwei Jahre sind, nahm um 1112 Einheiten zu.
Dagegen ging die Zahl der Leerstände in Neubauten innerhalb eines Jahres um 94 Einheiten zurück. Von allen erfassten leer stehenden Wohnungen entfielen 4860 oder 81,3 Prozent auf Mietobjekte und 1015 oder 18,7 Prozent auf Eigentumswohnungen oder zum Verkauf ausgeschriebene Einfamilienhäuser.
13,4 Prozent der leer stehenden Wohnungen sind Einfamilienhäuser, die zur Dauermiete oder zum Verkauf ausgeschrieben sind. Dieser Bestand stieg gegenüber dem Vorjahr um 45 Einheiten, wie aus der Statistik hervorgeht.
Nur in 13 Gemeinden sind alle Wohnungen besetzt
Nur in 13 von 213 Gemeinden gibt es keine leeren Wohnungen, zum Beispiel in Wiliberg und Rietheim. Die Gemeinde Buchs bei Aarau weist mit 328 Einheiten die meisten leeren Wohnungen aus, gefolgt von Oftringen im Westaargau mit 283 und Rheinfelden mit 256 Einheiten.
Am meisten Leerwohnungen zählt der Bezirk Baden mit 1101 Einheiten, gefolgt von den Bezirken Aarau (896) und Zofingen (858). In allen Bezirken stieg der Leerwohnungsbestand im Vergleich zum Vorjahr.