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Diesen Frühling mussten viele Imkerinnen und Imker auf eine Honigernte verzichten. Im Sommer zeigte sich dann in vielen Regionen ein erfreulicheres Bild.
Dies geht aus der neusten Umfrage von apisuisse hervor. Reichlich Niederschlag und kühle Temperaturen dominierten das Wettergeschehen in den Frühlingsmonaten. Dadurch konnten die Bienen in vielen Regionen die blühenden Obstkulturen, Wiesen und Rapsfelder nur spärlich anfliegen. Einerseits widerspiegelte sich dies in geringeren Erträgen beim Obst, andererseits aber auch in der Frühlingshonigernte. Gesamthaft beträgt die durchschnittliche Frühlingshonigernte pro Bienenvolk 5,9 kg. Das sind weniger als die Hälfte des letztjährigen Ertrags von rund 12,4 kg pro Volk (langjähriger Durchschnitt 7,5 kg). Durch die bienenfreundlichen Witterungsbedingungen im Juni und Juli verbesserte sich die Honigbilanz mit der Sommerernte deutlich. Die «Totalausfälle», also Bienenstände, an denen kein Honig geerntet wurden, reduzierten sich so auf 6,9 %, was dem Vorjahreswert entspricht. Auch bezüglich der Honigmenge pro Bienenvolk kann dieser Sommer mit dem letztjährigen mithalten: Mit 11,2 kg pro Volk konnten die Imkerinnen und Imker dieses Jahr praktisch gleich viel Sommerhonig wie im letzten Jahr ernten (11,5 kg). Der langjährige Durchschnitt im Sommer liegt bei rund 12,7 kg. Im langjährigen Durchschnitt wird in der Schweiz und in Liechtenstein rund 20,4 kg Honig pro Volk und Jahr geerntet. Dieser Wert konnte in der Saison 2023 mit 17,1 kg pro Volk nicht erreicht werden (Vorjahr 23,9 kg). ska