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Federer überzeugt und steht in der 2. Runde
Roger Federer gelingt der Auftakt in sein 80. Grand-Slam-Turnier. Der 39-jährige Baselbieter setzt sich beim French Open in der 1. Runde gegen den usbekischen Qualifikanten Denis Istomin mit 6:2, 6:4, 6:3 durch.
Federer startete mit einem Break in die Partie und liess sich danach nicht mehr vom Kurs abbringen. Souverän kontrollierte er das Geschehen vor den 1000 Zuschauern im Court Philippe Chatrier. An seine Grenzen musste er dabei nicht gehen. Alles machte einen lockeren Eindruck. Angesichts des idealen Spielverlaufs konnte er entspannter aufspielen als bei seinen ersten drei Matches in diesem Jahr, in denen er einen zwiespältigen Eindruck hinterliess.
Istomin brachte sich mit seinen zwei Doppelfehlern im ersten Game selber in Rücklage und fand dann nie richtig ins Spiel. Der 34-Jährige, der zum achten Mal in ebenso vielen Begegnungen gegen Federer verlor, hatte sich über die Qualifikation ins Hauptturnier gespielt. Es war das Highlight der vergangenen Monate: Seinen letzten Sieg auf der Tour hat Istomin, die einstige Nummer 33 und momentane Nummer 204, 2019 in Gstaad gefeiert.
Für Federer geht es nach dem überzeugenden, gut anderthalbstündigen Auftritt in der 2. Runde mit einem Duell gegen einen Grossen weiter: entweder gegen den früheren US-Open-Sieger Marin Cilic (198 Zentimeter/ATP 47) oder den Franzosen Arthur Rinderknech (196 Zentimeter/ATP 118).
Auch Belinda Bencic startet mit einem Ausrufezeichen ins French Open. Die 24-Jährige bezwingt die letztjährige Halbfinalistin Nadia Podoroska aus Argentinien in 68 Minuten mit 6:0, 6:3.
Der erste Satz war eine Galavorstellung der Weltranglisten-Elften mit 24:5 Punkten und 11:0 Winner. Auch danach überzeugte Bencic, die in Roland Garros nie über die 3. Runde hinaus gekommen ist. Die paar brenzligen Situationen im zweiten Satz meisterte sie souverän. Die Ostschweizerin machte einen Breakrückstand wett und verhinderte einen erneuten Rückstand, ehe sie auf 6:3 davon zog.
In der 2. Runde trifft Bencic entweder auf die Russin Daria Kassatkina (WTA 37) oder die Japanerin Misaki Doi (WTA 79).
(text:sda,aw/bild:pixabay)