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Bei einem Rennen Anfang der Sechzigerjahre geriet das Auto in Brand und wurde jahrzehntelang nicht mehr angerührt. Und dann erlitt es weiteren Schaden, als ein Hurrikan das Dach einer Scheune, in der es in Florida aufbewahrt wurde, wegwehte.
Dementsprechend sieht es heute aus:
Und vor kurzem wurde dieses Ding (kann man sowas noch ‹ein Auto› nennen?) vom Auktionshaus Sotheby's zur Versteigerung angeboten; Schätzpreis: 1,6 Millionen Dollar.
Ach, was haben wir gelacht.
Doch dieser Schätzpreis wurde nicht erzielt.
Er wurde übertroffen.
Irgendjemand da draussen hielt es offenbar für angebracht, 1'875'000 Dollar für den hier gezeigten Schrotthaufen auszugeben. 1,7 Millionen Franken.
Okay. Nun, niemand, wirklich niemand, gibt eine solche Summe aus, ohne die Gewissheit, dass früher oder später mal mit einem Gewinn gerechnet werden kann. Und, so irrsinnig dies erscheinen mag, könnte sich das auch im Fall dieses Blechhaufens als korrekt erweisen. Denn in seinem früheren, unzerstörten Zustand war dies einer der seltensten und begehrtesten Rennwagen der Welt.
Wir reden hier von einem Ferrari 500 Mondial Spider Series I aus dem Jahr 1954. Einer von nur 13 Stück, die je gebaut wurden. Mit einer Karosserie, handgefertigt von Designer Pininfarina.
Trotz des Feuers und des Zahns der Zeit verfügt der Rennwagen noch über das originale Chassis-Kennzeichen, das Getriebe, die Hinterachse und den 3-Liter-Reihenvierzylinder Tipo 119 Lampredi.
Und: Dieses Auto hier wurde von Franco Cortese gefahren, dem allerersten Rennfahrer für Ferrari. Im Jahr 1954, etwa, fuhr Cortese mit diesem Mondial die Mille Miglia, das 1600 Kilometer lange Langstreckenrennen durch Italien, und erreichte den 14. Platz.
Deshalb dürfte sich Experten zufolge eine Vollrestauration des Autos lohnen, selbst wenn die Kosten dafür ebenfalls astronomisch hoch sein werden. Im November etwa steht die Versteigerung eines 250 Ferrari GTO aus dem Jahr 1962 an. Hier liegt der Schätzpreis bei ... 60 Millionen Dollar.
Aber: Geritzt ist die Sache trotzdem nicht.
Obwohl nur 13 Stück jemals gebaut wurden, geniesst der 500 Mondial Spider nicht dasselbe Renommee wie seine berühmteren, späteren Verwandten. Ein Exemplar des Modells in absolut tadellosem Zustand, das bei seinem Debüt in Monza von Mike Hawthorn und Umberto Maglioli zum Sieg gefahren worden war, wurde 2022 für 2'095'000 Dollar verkauft – deutlich unter seinem Schätzpreis von 2,5 bis 3 Millionen:
2019 verfehlte ein ebenfalls vollrestauriertes Modell den Mindestpreis:
Allgemein zeigt sich in jüngster Zeit, dass Käufer im Edel-Oldtimer-Segment sich eher zurückhaltend verhalten, was die Preise zum Teil purzeln lässt. An der renommierten Broad Arrow Auction 2023, die vor ein paar Wochen in Monterey stattfand, blieben viele angebotene Fahrzeuge stehen, und noch mehr gingen weit unter dem Schätzwert weg, wie das Fachmagazin Zwischengas.ch berichtet.
Nein, ein reines Spekulationsobjekt ist das 1,7-Millionen-Wrack mitnichten. Eher liegt die Vermutung nahe, dass der Käufer den Restaurationsprozess gewissermassen als Teil der Besitzfreude wahrnehmen wird.
Und sollte das Auto dann in ein paar Jahren doch noch auf den Markt kommen, sind die Chancen intakt, dass sich der Wert gesteigert hat. Doch der rechnerische Profit könnte sich als eher klein erweisen.
Übrigens: Ein ähnlich aufwendiges Restaurationsprojekt gab es bei oben genannter Broad Arrow Auction Monterey für etwas weniger Geld:
So kostete dieser Peugeot Type BP1 Bébé von 1911 nur 5000 Dollar anstatt der geschätzten 25’000 bis 35’000.
In der Pandemie war Paxlovid das Medikament, auf das man gewartet hatte. Das Kombinationsmedikament aus den Arzneimitteln Nirmatrelvir und Ritonavir wurde insbesondere bei Risikopatienten eingesetzt. Es hindert das Virus Sars-CoV-2 daran, sich im Körper zu vermehren. «Mit Paxlovid kann man Hospitalisationen und schwere Verläufe bei Risikopersonen verhindern. Während es bei Influenza immer noch nur beschränkt wirkungsvolle Medikamente gibt, ist man inzwischen bei Covid therapeutisch besser dran», sagt Huldrych Günthard, Infektiologe am Universitätsspital Zürich. Damit die optimale Wirkung erzielt wird, muss das Medikament schnell nach Symptombeginn – wenn möglich innerhalb von 5 Tagen – eingesetzt werden. In der Standard-Therapie wird es jeweils fünf Tage lang eingenommen.