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vor der Gründung der Eidgenossenschaft
Das Land im Bezirk Schwyz, welches vor der Gründung der Eidgenossenschaft nicht als persönliches Eigentum bewirtschaftet wurde, stand den «Freien Bauern» zur gemeinsamen Nutzung zu. Dazu gehörten Weiden, Alpen und Wälder. Aus diesem genossenschaftlich organisierten Gemeinwerk entstand die Oberallmeindkorporation Schwyz.
1882
Die Verwaltung dieses riesigen Weid- und Waldgebietes stellte an die Betrauten immer höhere, bald zu hohe Anforderungen. Aus diesem Grunde stimmte die Oberallmeindgemeinde am 15. Oktober 1882 einem Teilungsprojekt zu. Alle so gegründeten Genossamen in den Gemeinden des Bezirks Schwyz erhielten die niedrig gelegenen Bodenallmeinden bis „Mitte Berg“ (ca. 800 m) zu Eigentum und selbständigen Nutzung. Die Hoch- und Mittelalpen blieben als Ganzes und galten als Gut der Oberallmeindkorporation Schwyz.
Mit diesem Akt schlug die eigentliche Geburtsstunde der Oberallmeind-Genossame Arth. Sie registrierte bei der Gründung im Jahre 1882 nur 70 Genossenbürger, welche von den 97 berechtigten Geschlechtern abstammten.
1981
Im Jahre 1981 erwarb die Genossame die Liegenschaft «Krone» in Arth, welcher sie durch einen geglückten Um- und Erweiterungsbau in den Jahren 1984/85 zu neuem Glanz verholfen hat. In den oberen Stockwerken sind geräumige Mietwohnungen vorhanden, im Erdgeschoss wird das Restaurant Krone von Pächtern betrieben.
1983-1989
Schon vor über 30 Jahren haben sich die damaligen verantwortlichen Genossenräte für kostengünstigen Wohnungsbau in der Gemeinde Arth eingesetzt. Der Verkauf von Ländereien für den damals geplanten Waffenplatz Rothenthurm an das Eidgenössische Militärdepartement bewog damals die Oberallmeind-Genossame Arth zur Erstellung der 4 Mehrfamilienhäuser im «Rischi» in Oberarth
1993
Um die nutzungsberechtigten Genossen klar festzustellen, wurden ihre Familiennamen erfasst. So waren auch nur die männlichen Nachkommen stimm- und nutzungsberechtigt. Aufgrund eines Bundesgerichtsentscheids wurde im Jahre 1993 an einer ausserordentlichen Korporationsgemeinde auch den Frauen, welche von der Abstammung her eines der 97 Geschlechter der Oberallmeind tragen, das Stimm- und Nutzungsrecht erteilt.
2006
Nach einem weiteren Bundesgerichtsentscheid im Jahre 2006 können nun auch die Frauen ihr Korporations- bzw. Genossenbürgerrecht weitervererben. Massgebend ist nicht mehr der Geschlechtername, sondern die Abstammung.
So ist die Anzahl der Bürgerinnen und Bürger bis zum heutigen Zeitpunkt auf über 1’600 angewachsen.
2013
Die Bausubstanz des alten Bauernhauses im «Trubenberg» war schlecht und konnten nicht mehr renoviert werden. Da dieses Gebäude schon seit Jahrzehnten nicht mehr landwirtschaftlich genutzt war, konnte dieses durch einen Neubau mit zwei attraktiven Mietwohnungen ersetzt werden.
2014
Im Jahr 2014 hat die OGA in Oberarth eine weitere Wohnbausiedlung mit zukunftsweisender Bauweise fertiggestellt. Entstanden sind 7 Mehrfamilienhäuser mit insgesamt 59 Wohnungen. Sie setzte dabei auf eine moderne, zukunftsorientierte und nachhaltige Bauweise im Minergie-P-ECO Standard. Familien mit Kindern können dabei von einem speziellen Familienrabatt profitieren. Mit der Wohnbausiedlung «Heuledi» setzt die Genossame neue Standards und beschreitet neue Wege im Mietwohnungsbau.
2015
Seit anfangs 2015 hat die Oberallmeind-Genossame Arth eine eigene Geschäftsstelle. Mit Edi Wiget konnte die Stelle des Geschäftsführers ideal besetzt werden.
Landwirt, Dipl. ing. agr. FH
6414 Oberarth
Elektroingenieur FH
6415 Arth
kaufm. Angestellte, Hausfrau
6410 Goldau
Pensionär
6414 Oberarth
Sanitär-/Heizungsmonteur
6415 Arth
Bautechniker HF und eidg. dipl. Immobilienverwalter
6414 Oberarth
Tel. 041 855 46 87
Pensionär
6410 Goldau
Spenglermeister
6415 Arth
Anton Ulrich, Arth
Markus Ehrler, Goldau