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… aber dafür wohl vor Strafe, wie der Fall eines 92-jährigen Mannes in den USA beweist.
Der Mann kopiert nun schon seit einiger Zeit Filme, und versendet sie an die Angehörigen der Amerikanischen Armee in Afghanistan. Über 300.000 Kopien soll der rüstige Opa, den Truppen schon gesendet haben.
Nun, da man ihn kennt, müsste man doch denken, dass die MPAA (Motion Pictures Association of America) ihn vor ein Gericht stellt und horrende Summen oder gar Gefängnisstrafen fordert.
Aber nichts dergleichen geschieht. Die MPAA reagiert nicht nur anders als gewohnt, ein Sprecher lässt sogar verlauten, dass sie “Dankbar” seien, “dass die Unterhaltung, die wir produzieren, ihnen etwas Spaß bringen, solange sie nicht zu Hause sind”.
Okay, nun ist es Zeit ein Fazit zu ziehen: Wenn ein jugendlicher Raubkopierer für den Eigengebrauch Filme rippt kann es passieren, dass er ins Gefängnis kommt, oder zumindest eine hohe Geldstrafe zahlen muss.
Bei einem alten Mann, der die Raubkopiererei sozusagen schon fast professionell betreibt, sagt aber keiner was? Im Gegenteil, man freut sich sogar noch über die Aktion?
Nach kurzem Nachdenken habe ich jetzt beschlossen, die Soldaten in unseren Kasernen mit Raubkopien zu versorgen. Zur Motivation.
Dann kann die Contentmafia auch mir dankbar sein.
Und die Ursprungsdatenträger vernichte ich selbstverständlich auch.
Oder so….
(Quelle: Gulli)