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Seiner ursprünglichen Bestimmung nach ist das Wappen ein persönliches Erkennungszeichen. Durch das Wappen auf dem Schild wurde der in Eisen gerüstete Ritter für Freund und Feind erkennbar. Vom 12. Jh. an wandelte sich die Schildfigur allmählich zum Familien- oder Standortzeichen (Staats-/ Gemeinde-/ Bezirkswappen) und wurde erblich übertragbar.
Auskunft und Beratung, ob bereits ein Wappen existiert, erteilen die Staats- und Stadtarchive, die Gemeindeschreiberei und die Pfarrämter des Heimatortes. Für eine seriöse Wappenforschung ist es besser, eine amtliche Stelle zu kontaktieren. Jeder Person des öffentlichen und privaten Rechts steht es frei - falls kein Wappen vorhanden ist - eines anzunehmen (Neuschöpfung unter Berücksichtigung / Einhaltung der heraldisch ausgerichteten Terminologie / Wappengesetze). Es bedarf dazu keiner amtlichen Genehmigung.
Als Zeichnung, Entwurf oder Wappenscheibe erfolgen solche Auftragserfüllungen unter der Respektierung der Heraldischen Terminologie. Auf Zufälliges wird bewusst verzichtet, um dieser Darstellungsart gerecht zu bleiben.
Die Qualitätsmerkmale einer ernstzunehmenden Wappenscheibe stützt sich auf das Abbild einer optimierten Stilreinheit, wobei die zeichnerischen Details einer Emblem-Gestaltung im Schild dazu dienen müssen, eine unverwechselbare Erkennung zu garantieren. Im Weiteren spielt die glasmaltechnische Umsetzungsart eine entscheidende Rolle mit, ob das Erzeugnis zu überzeugen vermag.