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Thomas zeigt uns mit Empathie, Begeisterung und Mitgefühl vom Leben der ersten weiblichen Kriegsfotografin Gerda Taro, die durch Bilder eines Krieges diesen „sichtbar“ machte.
Sie wurde am 1. August 1910 in Stuttgart geboren. Sie floh in der Nazizeit nach Paris. Hier lernte sie auch den Fotografen Endre Friedmann kennen, einen jungen Juden, der aus Ungarn geflohen war.
Sie unterstützte Friedmann beim Verkauf seiner Bilder und er führte sie in die Welt der Fotografie ein. Sie wurden ein Paar. Das Geschäft lief mies. Durch den wachsenden Judenhass in Frankreich kauften die Menschen nichts von jüdischen Flüchtlinge. Um Ihre Bilder besser zu verkaufen erfand Gerda eine Geschichte. Aus Endre Friedman wurde Robert Capa, ein amerikanischer Fotograf
Gemeinsam entschlossen sie sich den spanischen Bürgerkrieg in den Jahren 1936 und 1937 zu dokumentieren. Es gelangen ihr sehr eindrückliche Fotos von Soldaten und Stimmungen dieses Krieges – die unter anderem im US-Magazin „Life“ erschienen. Ihre Bilder wurden weltweit bekannt. Und leider kam sie auch sehr jung ums Leben: sie wurde 1937 von einem Panzer überfahren, ein früher Tod über den sich sehr viele Menschen sehr entsetzten.
Im Jahre 2007 wurde ein Koffer (mexikanischer Koffer) wieder entdeckt – dieser enthielt rund 126 Negative unter anderem aus der Leica-Kamera vonGerda Taro – und wurde an vielen Ausstellungen präsentiert.
Ein äusserst interessanter Abend über eine Fotografin, die ganz aussergewöhnliche und eindrückliche Fotos realisierte.
Besten Dank Thomas für diesen Abend
Quellen:
Wikipedia
Kriegsfotografin Gerda Taro: Die antifaschistische Jeanne d’Arc – SRF
Die erste Frau, die das Grauen des Krieges fotografierte – Die Welt
Literatur
Das Mädchen mit der Leica – Helena Janeczek
Stephan