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Während vier Wochen war ich in San Francisco, Kalifornien. Drei Wochen davon besuchte ich eine Sprachschule. Die letzte Woche verbrachte ich in Las Vegas und New York. Ich erhielt diverse Einblicke in die Kultur dieser Weltstädte und konnte dabei mein Englisch verbessern.
Kleiner Einblick in meinen Aufenthalt
Für die drei Wochen lebte ich bei einer philippinischen Gastfamilie an der Paloma Avenue etwas ausserhalb des Stadtkerns. Direkt neben dem Haus hatte ich eine Metro-Anbindung die mich innerhalb von 20 Minuten in die Stadt beförderte.
St. Giles – diese Sprachschule besuchte ich – befand sich an der Bahnhofstrasse von San Francisco: an der Market Street. An dieser Strasse fanden sich diverse grossen Marken und Banken wieder.
Die Schule fand nur vormittags von 9:00 – 12:45 Uhr statt. Die restliche Zeit des Tages verbrachte ich jeweils irgendwo in San Francisco. So kam es, dass mein täglicher Durchschnitt bei zirka 25’000 Schritten lag. Ab und zu nahm ich die Metro oder den Cable Car, die grössten Distanzen legte ich jedoch zu Fuss zurück.
Noch in der ersten Woche erfuhr ich durch einen Tipp, wo sich der Hotspot dieser faszinierenden Stadt befindet. Die Valencia Street war voll mit kleinen Stores, Kaffees und Bars, die nicht einer riesen Kette entsprungen sind.
Man kann sich die Valencia Street wie unser «Niederdörfli» hier in Zürich vorstellen. Es war so eindrücklich für mich, dass ich fortan die meiste Zeit dort verbrachte.
Only in America
In San Francisco sind die Leute wirklich extrem locker und immer, aber wirklich immer freundlich. Täglich unterhielt ich mich mit irgendwelchen Personen zu den unterschiedlichsten Themen. Es machte Spass sich mit ihnen zu unterhalten und ihre Wahrnehmung über gewisse Dinge in Erfahrung zu bringen.
Den Tipp für die Valencia Street erhielt ich an einem Baseball Spiel der Giants. Ein Mann setzte sich neben mich und redete mit mir, als würden wir uns seit Ewigkeiten kennen. Als er erfahren hatte, dass ich neu in der Stadt war, notierte er mir sämtliche coolen Strassen und gab Empfehlungen für Restaurants, Bars und Shops ab.
Diese Spontanität und Lockerheit schätzte ich sehr! Da können wir uns wirklich noch eine grosse Scheibe abschneiden.
Rückblick
Ich hatte mir San Francisco zu Beginn komplett anders vorgestellt. Viel amerikanischer. Die ersten Tage dachte ich, dass ich in einer europäischen Stadt sein würde. Nicht umsonst nennt man San Francisco das Europa von Amerika. Mit der Zeit verflog dieses Gefühl allerdings und das echte amerikanische Feeling kam auf – endlich!
Ich merkte schnell, dass vier Wochen doch nicht so lange waren wie ich dachte. Umso mehr genoss ich jeden einzelnen Tag und vergeudete keine Sekunde davon. Mein nächster Trip nach Amerika ist bereits in Planung.
Weitere Bilder meines USA Trips können auf meinem Fotoblog eingesehen werden: timstief.vsco.co/usa