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Die Knochen
Wie so ein Fuss eigentliche funktioniert, können Sie gut an den Knochen erkennen.
Zum besseren Verständnis wollen wir hier erst mal die Knochen ein bisschen sortieren. Die Farben helfen uns dabei. Also: Von der Funktion her gesehen, gehören alle roten Knochen zum Vorfuss. Dazu wird funktionell auch der Mittelfuss gerechnet, der in dunklerem Rot abgebildet ist. Das Blaue dagegen ist der Rückfuss.
Insgesamt sind hier 26 Knochen bunt versammelt. Plus zwei Sesambeine in Gelb.
Sehen wir nun die zwei grössten Knochen an: das Sprungbein 1 und das Fersenbein 2. Das Sprungbein fügt sich nach oben in die Knöchelgabel ein, die von Schienbein und Wadenbein gebildet wird. So entsteht das obere Sprunggelenk. Ein Scharnier, das Heben und Senken des Fusses ermöglicht.
Nach unten ruht das Sprungbein auf dem Fersenbein, mit dem der Boden berührt wird. Zu dieser Fusswurzel gehören auch noch das Kahnbein 3, das Würfelbein 4 und drei Keilbeine 5, 6, 7.
Die Gelenke zwischen Sprungbein und Fersenbein und zwischen Kahnbein und Sprungbein werden als unteres Sprunggelenk bezeichnet. Sie sind eine funktionelle Einheit, die das Ein- und Auswärtskanten des Fusses möglich macht. Nach vorn schliessen sich an die Fusswurzel die fünf Mittelfussknochen (12, 13, 14, 15, 16) an. Davon ist der erste besonders kräftig. Er wird beim Gehen stark beansprucht. Und wenn Sie stehen, muss er mehr Druck aushalten als die anderen Mittelfussknochen.
Bei den Zehen fällt auf, dass die Grosszehe nur zwei knöcherne Glieder hat, während die übrigen Zehen noch ein zusätzliches Zwischenglied besitzen. Ihr Fuss trägt Sie hauptsächlich mit dem Fersenbein und dem Grosszehenballen. Der Kleinzehenballen trägt auch noch mit, ist aber für Dauerbelastungen weniger geeignet.