Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03225.jsonl.gz/1896

Trudi Canavan wurde 1969 im australischen Melbourne geboren. Sie arbeitete als Grafikerin und Designerin für verschiedene Verlage und begann nebenbei zu schreiben. 1999 gewann sie den Aurealis Award für die beste Fantasy-Kurzgeschichte. Ihr Erstlingswerk, der Auftakt zur Trilogie Die Gilde der Schwarzen Magier, erschien 2001 in Australien und wurde weltweit ein riesiger Erfolg. Seither stürmt sie mit jedem neuen Roman die internationalen Bestsellerlisten. Allein in Deutschland wurden bislang über 2,5 Millionen Bücher von Trudi Canavan verkauft.
Jasmin Bürki, Buchhandlung Schaffhausen
... zur neuen Trilogie von Trudi Canavan!
Zwei Geschichten werden parallel erzählt - diejenige von Tyen, einem Studenten der Akademie, der ein ungewöhnliches Buch findet, und die von Rielle, die eine spezielle Gabe hat, von der niemand etwas erfahren darf ...
Einfach klasse, einfach Canavan. (: ... zur neuen Trilogie von Trudi Canavan!
Zwei Geschichten werden parallel erzählt - diejenige von Tyen, einem Studenten der Akademie, der ein ungewöhnliches Buch findet, und die von Rielle, die eine spezielle Gabe hat, von der niemand etwas erfahren darf ...
Einfach klasse, einfach Canavan. (:
Geraldine Chantal Daphne Dettwiler, Buchhandlung Basel
Ich habe die Gilde der schwarzen Magier geliebt und die Fortsetzung Sonea fand ich ebenfalls ziemlich gut. Deshalb hab ich mich umso mehr gefreut, als ich diese neue Reihe von Trudi Canavan entdeckte. Jetzt endlich bin ich dazu gekommen den ersten Band zu lesen.
Den Klappentext hatte ich nicht mehr im Kopf, weshalb ich zuerst gar nicht Ich habe die Gilde der schwarzen Magier geliebt und die Fortsetzung Sonea fand ich ebenfalls ziemlich gut. Deshalb hab ich mich umso mehr gefreut, als ich diese neue Reihe von Trudi Canavan entdeckte. Jetzt endlich bin ich dazu gekommen den ersten Band zu lesen.
Den Klappentext hatte ich nicht mehr im Kopf, weshalb ich zuerst gar nicht mehr genau wusste, worum es denn geht.
Aber um was gehts denn nun? Das Buch ist in elf verschiedene Teile unterteilt, wobei man abwechseln einen Teil von dem jungen Zauberschüler Tyen und den anderen von der jungen Färbertochter Rielle liest. In Tyens Welt ist Magie allgegenwärtig und wird von allen die sie beherrschen benutz und in Rielles Welt ist Magie nur für die Priester und etwas verbotenes das den Engeln gehört. In beiden Welten jedoch hinterlässt der gebrauch von Magie eine Art schwarzen Rauch. Tyen nennt ihn Rus, bei Rielle wird es Schwärze genannt. Beide Geschichte spielen unabhängig voneinander und bis zum Schluss weiss man als Leser nicht genau, wo denn die Verbindung der beiden Geschichten ist. Ich nehme an, dass im nächsten Band dann die zusammenhänge erkennbar werden.
Anfangen tut es damit, dass Tyen in einer Grabkammer ein altes Buch findet, welches sich als magisches Artefakt herausstellt. Den Pergama, so heisst das Buch, wurde von einem sehr mächtigen Magier aus dem Körper einer Frau hergestellt. Ist sie in Berührung mit einem Menschen kann sie seine Gedanken lesen und kann, indem sie Wörter auf ihren Seiten erscheinen lässt, auch kommunizieren. Da andere dieses Buch ebenfalls wollen, muss Tyen fliehen. Auf der Flucht durch das magische Reich lernt er nicht nur Pergama besser kenne, für die er immer wie mehr Gefühle entwickelt, sondern er trifft auch auf die verschiedensten Personen, welche seine Sicht auf das Leben ändern.
Rielle die in einer Welt lebt in der Magie verboten ist, hat mit ihrem eigenen Schicksal zu kämpfen. Als sie nämlich entdeckt dass sie Magie benutzen kann, flüchtet sie zuerst vor ihrer Familie und den Priestern ins Künstlerviertel zu ihrer grossen liebe Izare, doch auch dieser Ort scheint sie nicht zu schützen. Nach und Nach muss auch Rielle erkennen das ihr Leben wie sie es bisher gekannt hat, vorbei ist.
Das Buch lies sich flüssig lesen, auch wenn ich Anfangs Mühe hatte in die Geschichte reinzukommen. Ich fand es auch etwas gewöhnungsbedürftig als der erste Wechsel von Tyen zu Rielle stattfand, da die beiden Geschichten wirklich gar nichts miteinander gemein haben (bis jetzt). Mit der Zeit war ich aber drin und es wurde super spannend! Ich mochte sowohl Tyen als auch Rielle sehr gerne, letztere sogar noch etwas mehr.
Diese neue Reihe ist im typischen Trudi Canavan Stil und für Fans ein Muss! Ich liebe es, wie sie es schafft neue Welten mit Magie zu entwerfen und sie real wirken zu lassen. Ich freue mich schon sehr auf den zweiten Teil, ich habe so das Gefühl diese Reihe könnte sehr episch werden.
Bei diesem Buch ist mir etwas Kurioses passiert: Ich habe vor der Lektüre nicht einmal den Klappentext gelesen, was ich normalerweise stets tue. Aber da ich bisher an allen Büchern von Canavan große Freude gefunden habe, habe ich einfach blind zugegriffen. So bin ich völlig unvoreingenommen an das Buch... Bei diesem Buch ist mir etwas Kurioses passiert: Ich habe vor der Lektüre nicht einmal den Klappentext gelesen, was ich normalerweise stets tue. Aber da ich bisher an allen Büchern von Canavan große Freude gefunden habe, habe ich einfach blind zugegriffen. So bin ich völlig unvoreingenommen an das Buch heran gegangen, was ganz gut war, denn anhand der Klappentexte wäre ich etwas verwirrt gewesen. Der oben aufgeführte gibt nämlich nur einen Teil des Inhalts wieder und lässt aus, dass es eine weitere komplett eigenständige weitere Hauptperspekive bzw. Haupthandlung gibt. Der Text auf dem Umschlag des Buches passt seltsamerweise kaum zu dem, was ich gelesen habe. Lediglich der eigentliche Klappentext gibt etwas mehr Aufschluss. Letztlich ist der oben aufgeführte der Beste. Was inhaltlich im Klappentext fehlt, ist die Geschichte um Rielle, einer jungen Frau im heiratsfähigen Alter, die in der Lage ist, magiefreie Luft – genannt Die Schwärze – zu sehen. Dies in ihrer Gesellschaft nicht gern gesehen ist, da es nur den Priestern gestattet ist, Magie zu verwenden. Schwärze zu sehen, sagt aus, dass Rielle auch dazu in der Lage wäre, dementsprechend verheimlicht sie dies, denn wenn ein normaler Mensch Magie benutzt wird er zum Befleckten. Eines Tages geriet Rielle auf dem Weg von der Temeplschule nach Hause in die Fänge eines solchen, der von den Priestern in die Enge getrieben wurde. Dabei lernt sie einen Künstler kennen und es passiert, das was auch bereits in vielen weiteren Büchern passiert: Rielle findet Gefallen an dem jungen Mann, der aber überhaupt nicht ihrem Stand entspricht. Zwar ist die weitere Entwicklung Rielles Geschichte mehr oder weniger vorhersehbar, aber sie lässt sich dennoch gut lesen. Ebenso die Geschichte um Tyen. Anfangs war ich etwas irritiert, dass hier im Prinzip zwei völlig eigenständige Geschichten nebeneinander her laufen. Man könnte theoretisch auch erst alle Tyen Kapitel des Buches lesen und danach die um Rielle und es würde letztlich auf dasselbe hinauslaufen. Obwohl ich bestens unterhalten wurde und ich im Grunde nichts zu bekritteln habe, bleibt dennoch ein merkwürdiges Gefühl nach der Lektüre bei mir zurück. Denn es passiert zwar viel bei den beiden Charakteren und ich habe sie beide lieb gewonnen, dennoch endet das Buch so, dass beide zu Beginn des zweiten Teils einen Neuanfang begehen müssen. So besteht der “Sinn” dieses Buches nur, die Charaktere kennen zu lernen, worum es in der Trilogie später gehen soll? Ich kann es nicht sagen. Der Nachteil daran ist, dass ich irgendwie das Gefühl hatte meine Zeit “verschwendet” zu haben, weil zwar die Geschichten, die ich gelesen habe, die Charaktere geprägt haben, aber es im Grunde im nächsten Buch erst richtig losegehen wird. Der Vorteil ist, dass ich keine Angst zu haben brauche, dass sich bis zum nächsten Buch zu große Wissenslücken auftun werden, da beide Geschichten neu beginnen und hoffentlich dann auch zusammen laufen werden. Was mich beeindruckt hat, ist die Tatsache, das Canavan, obwohl mal wieder Magie im Mittelpunkt steht, es geschafft hat etwas komplett Neues zu erschaffen, was sich von ihren anderen Trilogien unterscheidet. Hier ist die Stimmung – vor allem in der Geschichte um Tyen – anders und eher so, wie ich sie mir in Steampunk-Büchern vorstelle: mit Flugschiffen, einer Abenteurer-Mentalität, magisch betriebener Maschinen und der passenden Kleidung. Dies ist ihr wirklich gelungen und ein Pluspunkt für diese Trilogie. Schade, dass diese Elemente vielleicht kein Teil der Fortsetzung sein könnten. Fazit: Ich kann also festhalten, dass dieser erste Band mal wieder – wie es so typisch ist für Canavans Trilogien – ein Auftaktband war, der viel erklärt und die Grundsteine legt für die weiteren Bände. Was da kommen mag, weiß ich noch nicht einzuschätzen. Dieses Buch jedenfalls hat mich trotz des “Nachteils” bestens unterhalten und die Fortsetzungen werden von mir auf jeden Fall gelesen. Die “Steampunk”-Stimmung des einen Haupterzählstrangens hat mir zudem sehr gut gefallen.
Dieses Buch ist ein super auftakt zu einer tollen Triologie, dass Buch konnte ich kaum aus der hand legen, da es super spannend war, und man immer wissen wollte wie es weitergeht. Ich freue mich schon auf das neue Buch und wiees weiter get mit Tyen und Rielle???
Auch wenn ich Sonea sehr mochte, gefällt mir Die Begabte noch besser als ihre letzten Werke. Das Buch steigt direkt in die Geschichte ein und teilt sich schnell zwischen zwei Welten auf. Einmal reisen wir mit Tyen durch fremde Orte und dann wieder wechselt das geschehen zur Heimatstadt der... Auch wenn ich Sonea sehr mochte, gefällt mir Die Begabte noch besser als ihre letzten Werke. Das Buch steigt direkt in die Geschichte ein und teilt sich schnell zwischen zwei Welten auf. Einmal reisen wir mit Tyen durch fremde Orte und dann wieder wechselt das geschehen zur Heimatstadt der jungen Rielle. Obwohl sich Tyen und Rielle an komplett unterschiedlichen Orten befinden, sind sie beide Charaktere, die immer das richtige tun wollen und im Laufe der Geschichte damit in Konflikt geraten. Was ist richtig? Was ist falsch? Wer bestimmt das? Es war sehr spannend mitzuerleben, wie unterschiedlich die beiden mit ihren Herausforderungen umgehen und wie unterschiedlich auch die beiden Welten sind in denen sie leben. Die Magie der tausend Welten hat mich nicht los gelassen, es ist ein echtes Muss für jeden Fantasy- aber voll allem für jeden Trudi Canavan Fan!
Urteil Die Handlung ist in zwei parallel laufenden Strängen aufgeteilt. In dem einen geht es um den Studenten Tyen, welcher zu Beginn einfach nur ein guter Student sein will und zu einem Abenteurer wird. Im anderen um eine junge Frau, Rielle, die sich und einen Platz in der Welt finden... Urteil Die Handlung ist in zwei parallel laufenden Strängen aufgeteilt. In dem einen geht es um den Studenten Tyen, welcher zu Beginn einfach nur ein guter Student sein will und zu einem Abenteurer wird. Im anderen um eine junge Frau, Rielle, die sich und einen Platz in der Welt finden muss. Tyen lebt in einer Welt wo Magie als Antrieb für Maschinen genutzt wird und davon nur noch wenig zur Verfügung steht. In Rielles Welt, darf nicht jeder Magie benutzen welche reichlich vorhanden ist. Tyen lebt in einer Modernen industriellen Welt, wo hingehen Rielle in einer antiken Welt lebt. Beide Welten, so hat es den Anschein stoßen sich irgendwie ab. Aber sie weißen von einem entfernteren Standpunkt einige parallelen auf. So stellt Tyen die These in den Raum, Je mehr künstlerische Aktivitäten, desto mehr Magie. Diesen Beweis liefert Rielle zu einem kleinen Teil. Rielles Welt befindet sich im Umbruch zu einer Modernisierung. Die jungen Menschen, halten nicht mehr so sehr an alte Bräuche fest und wollen mehr sehen. Dies bringt die Welt von Tyen ins Spiel, welche bereits technisch sehr weit fortgeschritten ist. Man bemerkt als Leser sehr schnell, dass sich beide gegenseitig helfen könnten. Auf Tyens Reise nach einem sichern Ort für sich und dem Buch, trifft er auf Menschen unterschiedlichen Kulturen. Viele von ihnen sind ihm aufgeschlossen und helfen ihm bei seiner Flucht. Für mich kam es alles sehr bekannt vor. Ich kam nicht drum herum an unsere Welt zu denken, welche selbst ein Energieproblem hat. Das Buch ist sehr flüssig geschrieben, was an den einfacher Syntax liegt und alles sehr gut erklärt wird. Dennoch zieht sich alles sehr, aber da sage ich nur; Trudi eben. Cover Das Cover, wenn man es so sagen kann, ist eher schicht gehalten. Man sieht eine Frau in einem langen Gewand, welche in der Hand ein Licht trägt. Fazit Ich finde es sehr interessant wie Trudi das Thema Energiewandel verpackt hat und es ist ihr sehr gut gelungen. Auch das man Magie nicht wie üblich dargestellt wir, sondern als vergängliches Produkt. Das Cover sagt mir nicht sehr viel über die Geschichte an sich und ist mir bereits aus Sonea bekannt. Finde es schade, dass es da nix Neues gibt. Dennoch freue ich bereits auf den zweiten Teil. Bitte mehr von der etwas tiefgründigen und dennoch leichten Lektüre.
Auf die neue Trilogie von Trudi Canavan hab ich mich unglaublich gefreut. Bereits die ersten Zeilen ließen mich den Zauber den Magie spüren. Gleich am Anfang lernt man Tyen kennen. Er erlernt Zauberei an der Akademie. Als er bei einer Expedition ein magisches Buch findet, ändert das sein komplettes Leben. Eigentlich müsste... Auf die neue Trilogie von Trudi Canavan hab ich mich unglaublich gefreut. Bereits die ersten Zeilen ließen mich den Zauber den Magie spüren. Gleich am Anfang lernt man Tyen kennen. Er erlernt Zauberei an der Akademie. Als er bei einer Expedition ein magisches Buch findet, ändert das sein komplettes Leben. Eigentlich müsste er das Buch der Akademie übergeben. Was er aber nicht tut. Und plötzlich wird er zum Gejagten. In diesem magischen Buch ist eine Frau namens Pergama gefangen und Tyen fühlt sich ihr auf einer Art und Weise verpflichtet. Er will sie beschützen. Doch ich finde gerade am Anfang erschien er mir äußerst naiv und gutgläubig. Magie ist sehr facettenreich. Sie kann nicht nur gut und wunderschön, sondern auch gefährlich und berechnend sein. Was hat es mit Pergama wirklich auf sich? Doch im Laufe des Buches hat er doch eine Entwicklung durchgemacht, die mir gut gefallen hat. Pergama hat mich persönlich sehr faszniert und ich habe jede Zeile begierig aufgesogen. Durch die wirklich allzu vielen Beschreibungen , wird es stellenweise leider auch etwas langatmig. Aber dennoch es war interessant und abwechslungsreich und konnte mich immer mehr begeistern. Dann lernt man noch Rielle kennen. Eine junge Frau, die in einer Welt lebt, in der Magie nicht prakriziert werden soll. Menschen die es doch tun, sind "Befleckte". Rielle war mir sympathisch und ich hab Anteil an ihrem Schicksal genommen. Ein Schicksal das nicht unbedingt einfach ist. Auch sie hat ein schweres Los zu tragen. Diese beiden Schicksale sind so magisch und faszinierend aufgebaut, das man gar nicht mehr aufhören möchte mit lesen. Dennoch denke ich, hätte man das Ganze etwas kürzen können. Da bei beiden Geschichten ziemliche Längen aufkommen. Es ist von Anfang bis Ende recht spannend gestaltet, dennoch ist diese eher unterschwellig spürbar. Es gab einige Wendungen, die ich so nicht erwartet habe und die mir doch recht gut gefallen haben. Das Ende lässt mich nun schnell zu Band 2 greifen. Hier geht es vor allem um Magie und Macht. Dabei muss man mitunter erkennen, das nicht jeder Mensch reinen Herzens ist. Es tun sich einige Abgründe auf, die doch recht gut gestaltet sind. Mich hat vor allem der magische Aspekt ziemlich gefesselt. Aber auch wie die Menschen gelebt haben und wie ihre Ansichten waren. Überaus interessant und facettenreich. Aber auch die Beschreibungen führen dazu bei, daß man sich sehr gut reinfühlen kann. Hierbei erfahren wir die Perspektiven von Tyen und Rielle, was ihnen mehr Raum und Tiefe schenkt. Die Nebencharaktere sind noch etwas blass gehalten, doch einige habe es geschafft mich zu fesseln. Ihre Handlungen und Gedankengänge waren stets gut nachvollziehbar gestaltet. Das Buch ist in 11 Teile gegliedert, In denen abwechselnd die Geschichten von Tyen und Rielle erzählt werden. Der Schreibstil der Autorin ist stark einnehmend und mitreißend gehalten. Das Cover und der Titel passen gut zum Buch. Fazit: Der Auftakt der Trilogie "Die Magie der tausend Welten" geht eher ruhig,aber sehr magisch und wandlungsreich daher. Tyen und Rielle verstehen es mit ihren Schicksalen zu beeindrucken und zu fesseln. Mir hat es sehr gut gefallern, auch wenn es noch Schwächen gab. Ich empfehle es gerne weiter. Ich vergebe 4 von 5 Punkten.
Tyen ist Student der Magie und Archäologie an der Akademie. Er begleitet Professor Hofkratzner auf eine Ausgrabung ins Maienland und macht dort in einem alten Grab eine erstaunliche Entdeckung – er findet ein magisches Buch. Dieses Buch, genannt Pergama, ist mehrere tausend Jahre alt und wurde dazu geschaffen, Wissen... Tyen ist Student der Magie und Archäologie an der Akademie. Er begleitet Professor Hofkratzner auf eine Ausgrabung ins Maienland und macht dort in einem alten Grab eine erstaunliche Entdeckung – er findet ein magisches Buch. Dieses Buch, genannt Pergama, ist mehrere tausend Jahre alt und wurde dazu geschaffen, Wissen zu sammeln und zu speichern. Normalerweise müsste Tyen seinen Fund dem Proffesor und somit der Akademie übergeben. Doch ausnahmsweise hält er sich nicht an die Regeln und nutz Pergama um sein Wissen aufzubessern und ihr zu zeigen, wie sich die Welt weiterentwickelt hat. Ganz glücklich soll er damit nicht werden, denn das Buch wird entdeckt und eine schwierige Zeit beginnt für Tyen. In einer anderen magischen Welt lebt Rielle. Hier wird Magie nur von Priestern genutzt, ansonsten ist es den Menschen verboten, Magie zu erlernen oder zu benutzen. Rielle hat eine besondere Gabe, sie kann Magie sehen. Allerdings weiß davon nur sie selber und ihre Tante, denn auch das Sehen von “Schwärze” ist etwas ungewöhnliches. Als Rielle von einer Tempelstunde nach Hause zurückkehren möchte, wird sie von einem Befleckten – einem Magier ohne Ausbildung – überfallen und verschleppt. Sie kann gerettet werden, doch soll dieser Tag ihr ganzes Leben auf den Kopf stellen. “Die Begabte” ist der erste Teil der neuen Trilogie von Trudi Canavan. Ich finde es ganz spannend, dass es zwei Handlungsstränge gibt, die in zwei unterschiedlichen Welten spielen. Beide werden aus der Sicht des allwissenden Erzählers geschildert. Einer der Hauptfigur ist Tyen, der Student, der immer alles richtig machen möchte und einen festen Plan hat, wie sein Leben verlaufen soll. Er ist zielstrebig, erfinderisch und möchte einmal die Welt, in der er lebt, durch seine Erfindungen verbessern. Aber auch seinen Vater möchte er damit stolz machen. Leider kommt es nicht so, wie er es gerne hätte. Zwar ist er wahnsinnig Stolz darauf, ein magisches Buch gefunden zu haben, doch sieht die Akademie dies ein wenig anders und es kommt zum Streit. Tyen wird zum Spielball und trifft letztendlich eine Entscheidung, die sein ganzes Leben verändern soll. Trotzdem bereut er nicht einen Schritt, den er getan hat. Dagegen steht Rielle. Sie ist Tochter einer Färberfamilie. In Ihrer Welt herrscht ein Glauben daran, das Magie nur den Engeln vorbehalten ist und lediglich Priester zur Ausübung ihrer Arbeit ein wenig davon nutzen dürfen. Sie hat allerdings die Gabe, “Schwärze”, also das Nicht-vorhanden-sein von Magie zu sehen. Doch versteckt sie diese Gabe. Denn Menschen, die “Schwärze” sehen können, werden an einen unbekannten Ort gebracht und davor haben Rielle und ihre Tante, die als Einzige davon weiß, Angst. Als Rielle aber von einem Befleckten angegriffen wird und die Stadt danach in Angst lebt, weil eine Verführerin immer mehr Menschen Magie beibringt, fast sie einen Entschluss, der auch ihr Leben völlig auf den Kopf stellen soll. Dabei verliebt sie sich in ihren Retter, Izare, was sie nur noch mehr in die Zwickmühle bringt. Denn Izare ist Maler und damit weit unter ihrem gesellschaftlichen Rang. Trudi Caravan weiß genau, wie sie zwei so völlig verschiedene Handlungsstränge wunderbar in einem Buch vereinen kann. Es wird immer an einer sehr spannenden Stelle unterbrochen und die Geschichte des jeweils anderen Charakter geht weiter. Dennoch hatte ich nie das Gefühl in einer der beiden Geschichten verloren zu sein. Schade ist nur, dass sich Tyen und Rielle bisher nicht kennengelernt haben, aber ich denke, dass wird sich bald ändern. Ungewöhnlich für die Autorin fand ich, dass sie sehr viel Zeit investiert, die Charaktere so genau in ihrer Welt zu beschreiben. Man bekommt bei beiden sehr viel Hintergrundinformationen, was einerseits gut ist, da sich die Welten so sehr unterscheiden. Andererseits zog sich das stellenweise sehr weit hin und die Spannung hat dadurch darunter gelitten. Aber es gibt auch genug Verfolgungsjagden und Liebesszenen, was einen diese Stellen vergessen lässt. Alles in allem freue ich mich auf die Folgebände und bin gespannt, wie es in diesen neuen magischen Welten weitergehen wird.
Für Fantasyfans eigentlich ein "muss" ,sollte man angesichts einer neuen Reihe der australischen Bestseller-Autorin Trudie Canavan meinen, aber bei mir ist der zündende Funke dieses Mal nicht so ganz übergesprungen... Obwohl das nicht an dem Weltenentwurf liegt, den Canavan erdacht hat, sondern eher am Aufbau ihrer fantastischen Trilogie:Teil 1:"Die Begabte".... Für Fantasyfans eigentlich ein "muss" ,sollte man angesichts einer neuen Reihe der australischen Bestseller-Autorin Trudie Canavan meinen, aber bei mir ist der zündende Funke dieses Mal nicht so ganz übergesprungen... Obwohl das nicht an dem Weltenentwurf liegt, den Canavan erdacht hat, sondern eher am Aufbau ihrer fantastischen Trilogie:Teil 1:"Die Begabte". Übrigens hadere ich auch schon etwas mit dem deutschen Titel, denn in diesem Einführungsband sind beide(!) Protagonisten besonders begabt und die Mehrzahl hätte es schon sein sollen ! Im englischen Original lautet das Buch übrigens:"Millenium`s Rule 01:Thief`s Magic" ! Sei´s drum: es geht um zwei junge Leute in unterschiedlichen Welten: die junge Rielle,Tochter einer Färberfamilie, die sich nicht auf elterliches Geheiß vermählen möchte, sondern sich in einen Künstler verliebt,auch weil sie selber eine künstlerische Begabung hat, aber diese nicht ausleben darf... Rielle allerdings kann erkennen , wenn in ihrer Welt jemand Magie gewirkt hat, denn in diesen Welten wird Magie sozusagen ihrer direkten Umgebung entnommen und hinterläßt eine Art schwarzen Schleier, genannt der "Ruß".Da in ihrer Stadt aber nur Priester im Namen der Engel Magie wirken dürfen,ist das junge Mädchen total verunsichert, als sie bemerkt, das auch sie magisch begabt ist... Der zweite Erzählstrang um den jungen Archäologie(-Magier)-Schüler Tyen ist mehr der Actionteil dieser Fantasy-Geschichte.Als Tyen bei einer Ausgrabung ein magisches Buch namens Pergama findet, das den Geist einer vor hunderten von Jahren in es eingesperrten Frau enthält,möchte der junge Zauberer das Buch erst einmal behalten, um es selber zu studieren,statt es seiner Zauberer-Akademie zu überreichen. Pergama ist fähig, sich mit dem Geist jeder Person verbinden, die sie hält und dann deren gesamtes Wissen zu entnehmen und in sich lagern, so daß sie eine beträchtliche Menge an brisanten und lehrreichen Dingen beinhaltet. Als ein Vorgesetzter Tyens eine Intrige anspinnt, um das Buch an sich reissen zu können, muss der junge Mann aus seiner Heimat fliehen.Denn in seiner Welt gibt es täglich neue Erfindungen,immer mehr Maschinen wie Fluggeräte u.a.entziehen jedoch der Umgebung mehr Magie, als sie zurückbekommen kann,was zwangsläufig zu rasanter Abnahme von Magie führt. Peragama aber kennt auch den Weg in andere, neue Welten ,in denen noch massenhaft Magie vorhanden sein könnte, was das Buch zwangsläufig zum Spielball widerstreitender Interessen macht. Für Tyen ein Problem, denn Er möchte Pergama von ihrem Fluch befreien und ihr ihre menschliche Gestalt zurückbeschaffen, ein mehr als ambitioniertes Vorhaben... Das gesamte Buch über verfolgen wir Leser also immer wieder abwechselnd die unterschiedlichen Schicksale der zwei jugendlichen Protagonisten,Überschneidungen gibt es an keiner Stelle und eine Zusammenführung dürfte dann wohl eventuell im nächsten Teil erfolgen,nachdem auch noch dieser Band völlig offen endet , tja, Mrs.Canavan,gemessen an ihrer ersten Trilogie, hab ich mich da diesmal etwas schwer getan .... Vielleicht wollten Sie ja für jedes Geschlecht den passenden Helden/Heldin zur Identifikation "aufs Tablett legen" ,aber sowas funktioniert halt nicht immer ! Meine Hoffnungen richten sich jetzt auf Tl.2 (Nov.2015), wo lt.Inhaltsangabe Tyen diverse neue Abenteuer erlebt, (Rielle, wo bist Du?), schaun mer halt mal.....
Der Auftakt zu Trudi Cannavans neuer Reihe! Tyen findet ein magisches Buch, dessen Besitz ihn in Größe Schwierigkeiten bringt. Er flieht und versucht alles um das Buch zu schützen. Rielle kann Magie spüren, aber Magie ist nur den Priestern des Landes gestattet. Kann sie ihre Begabung geheim halten?
Schade, dieses Buch tanzt sehr aus der Reihe. Wäre ich nicht so neugierig, hätte ich es nicht zu Ende gelesen. Die Geschichte plätschert so vor sich hin, stellenweise dann aber wieder typisch Canavan. Vielleicht ist der zweite Teil fesselnder, das Buch ist nur halb so dick ;)