Document ID: /curiavista/filtered/00000_business.jsonl.gz/249749

<h2>SubmittedText<h2><p>Die SiK-S will bei der Armeebotschaft 2022 nicht auf die Ausserdienststellung der F5-Tiger eintreten:</p><p>- Was wären die Folgen, falls die Ausserdienststellung der Tiger in beiden Räten abgelehnt würde?</p><p>- Würden die Tiger in diesem Fall ausschliesslich für die Patrouille Suisse eingesetzt?</p><p>- Wäre es vorstellbar, dass die Tiger auch weiterhin für Trainings- und Schulungszwecke, Messung von Radioaktivität etc. eingesetzt würden?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Der Bundesrat verfolgt mit dem Kauf der Kampfflugzeuge F-35A in Zukunft im Bereich der Kampfflugzeuge eine Einflottenstrategie. Das ist gegenüber einer Mehrflottenstrategie effizienter und kostengünstiger. Der F-5 Tiger hat keinen militärischen Nutzen mehr. Mit der Ausserdienststellung der 25 F-5 Tiger können jährliche Betriebskosten von 44 Millionen Franken eingespart werden. Sollte der F-5 Tiger für die Patrouille Suisse erhalten bleiben, müssten 12 Flugzeuge weiter betrieben werden. Dafür sind einmalige Investitionen von 9 Millionen Franken erforderlich. Zudem ist mit einem jährlichen Betriebsaufwand von 25 Millionen Franken zu rechnen. Das VBS prüft derzeit verschiedene Varianten zum Weiterbestand der Patrouille Suisse. Für Nebenaufgaben der F-5 Tiger, z. B. für Trainings- und Ausbildungszwecke oder für Mess- und Testflüge, besteht in Zukunft kein Bedarf mehr. Diese Aufgaben werden künftig entfallen oder können durch andere Flugzeuge erbracht werden.</p>