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In der ganzen Schweiz sind am Samstag (16.03.) teilweise massive Niederschläge gefallen. Davon betroffen waren bis am frühen Samstagabend vor allem das Tessin und das Genferseegebiet.
Die grössten Niederschlags-Mengen fielen von Mitternacht bis am frühen Samstagabend im Tessin und im Genferseegebiet. In Stabio wurden 29 Liter pro Quadratmeter gemessen, im Genferseegebiet waren es 24 Liter pro Quadratmeter. In Neuenburg wurden 15 Liter registriert, in Bern sieben Liter und in Basel noch sechs Liter pro Quadratmeter.
Hochwasser gingen trotzdem zurück
Am Samstagmorgen entspannte sich die Hochwasser-Situation am Bielersee und an der Aare leicht. Die Pegel von Flüssen und Seen im Einzugsgebiet senkten sich. Laut der Solothurner Kantonspolizei konnte aber von einer eigentlichen Entwarnung noch nicht gesprochen werden.
Die Schneefallgrenze lag am Samstag auf der Höhe von 1'600 bis 1'800 Metern. Bei leicht sinkenden Temperaturen wurden im Laufe des Samstags im Tessin und in den Bündner Südtälern oberhalb von etwa 1'800 Metern zehn bis 25 Zentimetern Neuschnee gemessen.
Achtung Lawinen
Für Sonntag erwarteten die Forscher des Eidgenössischen Institutes für Schnee- und Lawinenforschung Davos einen tageszeitlichen Anstieg der Lawinengefahr. Im westlichen Unterwallis einschliesslich Chablais, dem zentralen Alpenhauptkamm, dem nördlichen Tessin und den Bündner Südtälern melden die Lawinenforscher erhebliche Lawinengefahr, in den übrigen Regionen der Schweizer Alpen ist sie mässig.
Swissinfo und Agenturen