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Die Regierungsratskandidaten zur Flughafenpolitik
Die Regierungsratskandidaten haben stark divergierende Positionen zur Flughafenpolitik. Während Toni Bortoluzzi eine Plafonierung ablehnt, fordern Ruth Genner und Hans Hollenstein eine Begrenzung bei 250 000 bzw. 320 000 Flugbewegungen. (NZZ. 10.02.2005)
Auszüge:
Bezüglich einer künftigen Anflugregelung gab es Parallelen zwischen den beiden bürgerlichen Kandidaten. Beide fordern eine Rückkehr zum Betriebsreglement, wie es bis 2001 Gültigkeit hatte. Das bedeutet Landungen aus Norden (einschliesslich des gekröpften Nordanflugs), Starts nach Westen und Süden (mit Left Turn) und einen Verzicht auf Südanflüge. Hollenstein räumte aber ein, dass der «Gekröpfte» nicht alles aufnehmen könne und dass man «den Rest unter den Regionen verteilen müsse». Genner erklärte, dass man den Süden «nicht einfach ausnehmen» könne.
Ihre allfälligen künftigen Kollegen schonten alle drei Kandidaten nicht. Genner sprach im Zusammenhang mit dem gekröpften Nordanflug von der Arroganz, mit der der Regierungsrat erneut mit Deutschland umgehe, Hollenstein sagte, die Regierung renne Unique hintennach, und Bortoluzzi meinte, die Einsitznahme von Regierungsräten im Unique-Verwaltungsrat sei «ein völliger Unsinn».