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Das Wichtigste in Kürze
- Eine Notoperation rettete einem US-Teenie nach einem Autounfall das Leben.
- Es wurde aber bezweifelt, dass Junior je wieder laufen oder sprechen würde.
- Jetzt hat er die Schule abschlossen und träumt von einer Profi-Karriere im Basketball.
Ein schwerer Autounfall veränderte das Leben von Torianto «Junior» Brinson auf einen Schlag: Nur unweit des Hauses seiner Eltern in Missouri City im US-Bundesstaat Texas wurde er aus einem Auto geschleudert. Das Fahrzeug erlitt einen Totalschaden und der 15-Jährige wurde umgehend ins Spital gebracht.
«Er reagierte nicht, er atmete nicht», berichtet seine Mutter gegenüber dem US-Sender «Fox News». «Sie sagten uns, dass er tot sei und sie nichts mehr tun könnten.»
«Leute sagten, er würde nie mehr sprechen»
Die Mutter ist völlig aufgelöst – und spricht ein letztes Gebet über dem leblosen Körper. «Ich hielt seine Hand, betete und sagte ihm: ‹Junior, ich brauche dich!› Eine Minute später sah ich, wie sich seine Hand bewegte.»
Es ist nur ein kleines Lebenszeichen. Dieses reicht allerdings aus, um eine Notoperation am schwer verletzten Hirn einzuleiten. Nach der OP liegt der Teenie mehrere Monate im Halbkoma.
Bis zur Genesung ist es ein langer Weg – nach seinem Schädel-Hirn-Trauma muss er vieles neu lernen. «Wir haben ihm beigebracht, wie man sich die Zähne putzt. Wie man ein Bad nimmt und wie man isst», so seine Mutter.
«Es gab sogar Leute, die uns sagten, dass er nicht laufen oder sprechen würde, aber wir haben geglaubt», ergänzt sie.
Waren Sie schon mal in einen Autounfall verwickelt?
Doch Junior macht unglaubliche Fortschritte: Obwohl er ein ganzes Jahr verpasst hat, schliesst er die High School pünktlich ab. Er spielt jetzt sogar in der Basketball-Mannschaft seiner Universität. Sein Traum: «Ich möchte in der NBA für die Houston Rockets spielen.»
Der 15-Jährige kann sich weder an seinen Unfall, noch an die Zeit in der Reha erinnern. Das, was seine Mutter ihm davon erzähle, sei aber «beeindruckend».