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Wenn man den Gerüchten Glauben schenken darf, soll es schon bald ernst zwischen Cressida Bonas, 24, und Prinz Harry, 29, werden. «Bei uns redet man seit Wochen über kaum ein anderes Thema so viel und so gerne, wie über Harry und Cressie», sagte ein Mitarbeiter vor rund einem Monat gegenüber der Zeitschrift «Gala». Und wurde noch konkreter: Der Kellermeister habe kürzlich mehrere Hundert Flaschen eines französischen Tafelweins bestellt. «Da ist irgendwas im Busch, diese Menge wird nicht ohne Grund geordert. Wir tippen auf eine Verlobung und baldige Hochzeit.» Ausserdem verbrachte Cressida ihr erstes offizielles Wochenende mit ihrem adligen Freund auf Schloss Sandringham und hängte ihre Karriere als Tänzerin an den Nagel. «Cressida hat sich komplett verändert. Sie hat einen Job als PR-Assistentin angenommen, um Harry Peinlichkeiten zu ersparen», sagte ein Freund gegenüber der britischen «Mail on Sunday».
Wie es also scheint, ist Cressida Bonas tatsächlich gewillt, ihr Leben für den zukünfigen Mann an ihrer Seite umzukrempeln. Das bringt der Blondine nun auch den nötigen Respekt der 31-jährigen Herzogin Catherine ein, die bislang kein gutes Verhältnis zu dem blonden It-Girl hatte. Schliesslich bekundete ihr gleichaltriger Mann William einst Interesse an Cressidas 33-jähriger Schwester Isabella Branson.
Um diese Differenzen beizulegen, möchte sich Kate nun mit der Freundin ihres Schwagers anfreunden. «Cressida ist so glücklich, dass sie Kate an ihrer Seite hat. Insbesondere jetzt, wo Harry nahezu unerreichbar ist», sagt eine Quelle gegenüber dem «Look»-Magazin. Da sich Prinz Harry derzeit auf einem Charity-Trek zum Südpol befindet, sei sie froh um die Unterstützung von Herzogin Catherines Seite. Denn die kennt als Bürgerliche die Maschinerie des britischen Königshauses, weiss, worauf es ankommt. «Kate hat in der Vergangenheit auch PR-Fehler gemacht. Ich schätze, sie bereut es, dass sie keinen dauerhaften Job gefunden hat, bevor sie sich mit William verlobte - der ‹Waity Katie›-Stempel verfolgt sie heute noch», so der Insider weiter. «Kate kann mit Cressy also darüber reden und auch die Aufmerksamkeit aufzeigen, die sie bekommen würde, wenn sie mit dem Tanzen weitermacht. Jedesmal, wenn sie zum Performen in einen Leotard schlüpfe, würden die Fotos über die ganze Welt verteilt - und das nicht aus den richtigen Gründen... Kate konnte dank ihrer Position als Herzogin wirklich viel helfen.»
Denn: Die Hof-Etikette ist ein Minenfeld. Das musste auch Kate Middleton vor ihrer Hochzeit mit Prinz William erfahren. Sie hatte in ihrem Prinzessinnen-Lehrgang Sitzungen mit einer Psychologin und einem Ernährungsexperten. Schliesslich wollte man nicht den gleichen Fehler wie bei Prinzessin Diana machen. Sie wurde angeblich zu wenig auf ihre neue Rolle vorbereitet, litt schon kurz nach ihrer Hochzeit mit Charles an Depressionen, fühlte sich isoliert und allein gelassen. Und weil Kates Mutter Carole in Anwesenheit der Queen öffentlich Kaugummi kaute, ihr Onkel mit Drogen handelte und ihre Geschwister den königlichen Bekanntheitsgrad von Anfang an ausgenutzt haben sollen, kam der ganze Middleton-Clan vor der Eheschliessung wahrscheinlich nicht umhin, einen Crash-Kurs in Sachen Etikette zu belegen.
Das könnte nun auch der Familie von Cressida Bonas blühen. Wobei: Ihre Mutter ist die vierfach geschiedene Lady Mary Gaye Curzon, in deren Adern blaues Blut fliesst. Könnte also gut sein, dass nur der Jungspund an die Kandare genommen wird.