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Vor 250 Jahren erschütterte eine Mordserie die französische Provinz. 240 Menschen wurden angefallen und oft grausam getötet. Bis heute ist unklar: War es ein Wolf? Eine Hyäne? Oder doch ein Mensch?
In dieser Zeitspanne hatte es in Finnland flächendeckend Wölfe und die Verluste an Haus- und Nutztieren waren für die betroffene Bevölkerung existenziell schwerwiegend.
Risse an Schafen 93 603 Stück
Risse an Vieh 12 784 Stück
Risse an Pferden 2 898 Stück
Total 109 285 Stück
Zahlen gemäss Nachforschungen Kaj Granlund
Diese Zahlen belegen, dass nicht nur Schafe, sondern auch sehr viel Grossvieh von Wölfen gerissen wurden.
Magnus Hagelstam aus Schweden hat mit viel Arbeit eine Präsentation über Probleme und Vorfälle mit Wölfen in früherer und jüngerer Geschichte gesammelt.
Wir zeigen ihr einen Ausriss seiner Präsentation vom 23.32015.
Fälle aus der Gegenwart sind u.a. aus der Tagespresse entnommen.
Nebst Philosophie und Methematik sind auch Kommentare zum Wolf von den grichischen Gelehrten erhalten geblieben. Die Römer hatten auch mit den Wölfen zu kämpfen.
Karl der Große hat 813 das Amt von louvetier, Wölfergegründet.
Das ist ein der ältesten Ämter Europas. La louveterieexistiert noch in Frankreich.
Francois Grenier de Saint-Martin 1833
Das Vieh musste dauerhaft gehütet und bewacht werden. Dies war Kinderarbeit und somit auch ein Grund warum Kinder oft Opfer der Wölfe wurden.
Französiche Lithographie von 1839
Diese Bilder sind nicht frei erfunden. Es ist belegt dass meistens Kinder bei Wolfangriffen zum Opfer wurden. Am häufigsten waren es Mädchen. Dies ist historisch und statistisch Belegt. Die obige Darstellung fällt in die Zeit der Gebrüder Grimm. Damals gab es relativ viele Wolfsangriffe auf Menschen. Darum entstand das "Rotkäppchen"-Märchen und wurde wegen seiner aktualität zum Bestseller! Leider wird dies heute von gewissen Kreisen ins lächerliche gezogen!
Alfred von Wierusz-Kowalski 1849-1915 Angriff der Wölfe
Auch später blieben Wolfsangriffe nicht aus oder waren noch gut in Erinnerung.