Document ID: /curiavista/filtered/00000_business.jsonl.gz/219612

<h2>SubmittedText<h2><p>In Italien ist vor allem die Region Lombardei von der Corona-Epidemie betroffen. Diese Region grenzt nicht nur ans Tessin, sondern auch an Graubünden. Auch in den Bündner Südtälern, beispielsweise in der Valposchiavo herrscht grosse Unsicherheit. Die Grenzwache muss in den Kantonen Graubünden und Tessin in dieser Krisensituation personell verstärkt werden und die Grenzkontrollen müssen einheitlich stattfinden.</p><p>Teilt der Bund die Meinung, dass für beide Kantone zu 100 Prozent die gleichen Massnahmen getroffen werden müssen?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Die Eidgenössische Zollverwaltung hat vom Bundesrat den Auftrag erhalten, ein Monitoring bezüglich Wirksamkeit der seitens Italien angeordneten Massnahmen vorzunehmen. Die Eidgenössische Zollverwaltung führt das Monitoring auf Grund der italienischen Dekrete entlang der gesamten Grenze zu Italien durch. Sie ist dafür an 74 Kontrollorten physisch präsent. Die meisten Grenzübergänge werden zudem mit automatischen Kameras überwacht. Die Massnahmen können bis auf Weiteres mit den zur Verfügung stehenden Mitteln umgesetzt werden. Die Situation an der Grenze zu Italien wird laufend beobachtet. Dies nicht nur im Tessin, sondern auch in den Kantonen Graubünden und Wallis.</p><p>Seit dem 11. März 2020 wird im Tessin der Grenzverkehr aus Italien auf die grösseren Grenzübergänge kanalisiert, um dem Monitoringauftrag der Schweiz im Zuge der italienischen Dekrete vom 8. und 9. März 2020 besser gerecht zu werden. Zusätzliche Massnahmen werden unter Berücksichtigung der lokalen geographischen Situation sowie des effektiven Verkehrs getroffen.</p>