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Scheinbar schwerelos hängt die Mistel da oben im Baum. Jetzt, zu dieser Jahreszeit wo die Bäume keine Blätter haben, scheint sie in den Ästen zu schweben.
Wegen dieser Eigenschaft, sich in fremde Bäume zu hängen, diese sozusagen “einzunehmen”, nennt man die Mistel auch einen Schmarotzer.
Sie schwäche den Baum, vorallem bei Obstbäumen könne sich das auf die Ernte auswirken.
Auch Rudolf Steiner verglich die Signatur der Pflanze mit demjenigen eines Tumors; Sich eines Wirtes (fremder Baum = fremdes Gewebe) zu ermächtigen, sich von diesem zu ernähren und dessen Wuchs zu erdrücken und zu ersticken (Aus der antroposophischen Lehre entwickelte sich das Mistelpräparat Iscador, dass zur Krebsbehandlung eingesetzt wird).
Das ist nur eine Seite der Betrachtung, obwohl ich Rudolf Steiner durchaus zustimme. Doch hat er ein anderes Merkmal ausser acht gelassen; Weiterlesen