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Die Politik des Nation Building hat in Afghanistan nur eine Bauruine zurückgelassen, die noch vollends einzustürzen droht.
Am 28. Februar dieses Jahres hat Präsident Ashraf Ghani einen Plan für Verhandlungen und Friedensgespräche mit den Taliban vorgelegt, der diesen weiter entgegenkommt als alle vorausgegangenen Verhandlungsvorschläge. Dies geschah im Rahmen einer Grosskonferenz in Kabul, an der 21 Staaten beteiligt waren. Der Präsident erklärte, die Taliban könnten sich, wenn es zu einem Frieden käme, als Partei an der afghanischen Politik beteiligen. Er deutete an, dass in den erhofften Friedensverhandlungen mit den Taliban sogar die gegenwärtige Verfassung Afghanistans modifiziert werden könnte.
Die Führung der Taliban lehnte den Friedensvorschlag noch am gleichen Tag ab. Sie erklärte, sie sei bereit, mit den Amerikanern über deren Abzug aus Afghanistan zu verhandeln. Mit der gegenwärtigen Regierung, „Knechten der amerikanischen Besetzungsmacht“, gedenke sie jedoch nicht zu sprechen.
Gibt es gesprächsbereite Taliban?
Es gab jedoch Stimmen angeblicher Fachleute, welche meinten, einige der Taliban-Anführer seien bereit, auf das Gesprächsangebot und die……