Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03269.jsonl.gz/421

Zürcher Bauern dürfen in Stammheim Wasser abpumpen Thurgauer Bauern bleibt dies verwehrtSchreiben Sie einen Kommentar
Der Fluss, welcher auf der Zürcher Seite Mülibach und auf der Thurgauer Seite Geisslibach heisst. Wird auch vom Grundwasser gespeist. Darum hat er eine tiefere Temperatur wie der Rhein. Der Geisslibach ist weitgehend renaturiert. Bereits seit den 1990er-Jahren dürfen Thurgauer Bauern hier kein Wasser mehr verwenden, um ihre Felder zu Bewässern. Sie müssen deshalb das Wasser aufwendig aus dem Rhein über lange Leitung beziehen. Aqua Viva bekämpft die Wasserentnahme im Mülibach. Für sie ist die Wasserentnahme «stossend». Sagt ein Sprecher gegenüber dem «Tagblatt». Dies könnte zu einem Kollaps des Systems führen, gerade bei den zurzeit hohen Wassertemperaturen. Die Situation auf Thurgauer Seite ist seit Mitte Juli kritisch. Ein Verbot für Wasserentnahme auf Zürcher Seite müsste aber das Awel, das Zürcher Amt für Abfall, Wasser und Energie und Luft verhängen. «Ein Entnahmeverbot hätte den Totalausfall von mehreren Hektaren Gemüsekulturen zur Folge», erklärte das Awel gegenüber dem «Landboten». Das Awel hat jedoch die Sperrzeit für die Wasserentnahme verlängert diese gilt von 12 bis 20 Uhr. 2024 läuft die Konzession für die Wasserentnahme voraussichtlich auch auf Zürcher Seite aus.