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Eishockey Nachdem die brisanten Themen am Donnerstag durchgenommen worden waren, verlief die ordentliche Versammlung der Schweizer Eishockey-Liga in Lugano ruhig. Die Präsidenten Marc Furrer (Liga) und Philippe Gaydoul (Verband) riefen zu einer vernünftigeren Finanzpolitik auf. Die «Causa Kloten» wurde an der Hauptversammlung der National League bloss noch am Rande thematisiert. «Der ganze Fall Kloten hat dem Schweizer Eishockey sehr geschadet», hielt Liga-Obmann Marc Furrer fest. «Wir hoffen, dass dieser Fall ein Einzelfall bleibt. Es wurde Missmanagement betrieben. Und am Ende standen die Verantwortlichen nicht einmal zu ihren Fehlern und vergrösserten das Finanzloch dadurch noch weiter.»
Verbandspräsident Philippe Gaydoul, der neben dem 74-jährigen Peter Bossert im Moment als grosser Retter der Flyers dasteht, äusserte sich in der Versammlung bewusst nicht.
Eine von Gaydouls Baustellen ist der Fernsehvertrag, der nochmals neu verhandelt werden muss und «zu einer mühsamen Geschichte» (Furrer) geworden ist. Angenommen wurde der Antrag des SC Bern, dass der vor 13 Monaten schwer verunfallte Kevin Lötscher nächste Saison während maximal zwei Monaten in der Meisterschaft der Elitejunioren eingesetzt werden darf. Der SC Bern versprach, das Experiment vorzeitig abzubrechen, sollte Lötscher die Juniorenliga dominieren.
Zweite Torlinie
Neu gibt es im Schweizer Eishockey ab nächster Saison zwei Torlinien. Zu der bisherigen Linie zwischen den beiden Pfosten kommt eine zweite Markierung eine Puckbreite dahinter im Tor. Dadurch sollen die Schiedsrichter dank der Bilder der Hintertorkamera besser sehen, ob die Scheibe die relevante Torlinie vollumfänglich überschritten hat oder nicht. Si