Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03232.jsonl.gz/543

Mit Dzemaili tritt eine der Identifikationsfiguren des FCZ zurück. "Der FC Zürich besitzt in meiner Karriere einen riesigen Stellenwert. Er ist mein absoluter Herzensverein und hat mir meine internationale Karriere ermöglicht", erklärte der 69-fache Schweizer Internationale in einer Mitteilung.
Nachdem er mit dem FCZ zweimal Meister (2006 und 2007) und einmal Cupsieger (2005) geworden war, wechselte der Mittelfeldspieler zunächst zu Bolton nach England, bevor er das Trikot von acht weiteren Vereinen trug, darunter jenes von Napoli, und mit den Süditalienern zweimal Cupsieger wurde. Im Jahr 2021 kehrte Dzemaili zum FCZ zurück und wurde letztes Jahr zum dritten Mal Schweizer Meister.
In der Schweizer Nationalmannschaft wird Dzemaili vor allem als unglücklicher Held zweier WM-Achtelfinalspiele in Erinnerung bleiben. 2014 in São Paulo hätte er die Schweiz gegen Argentinien ins Penaltyschiessen retten können, doch sein Kopfball prallte kurz vor Ablauf der Verlängerung an den Pfosten. Das Schicksal hatte es nicht gut gemeint mit ihm, der nie das volle Vertrauen von Ottmar Hitzfeld gewonnen hatte.
Vier Jahre später gehörter er unter Vladimir Petkovic zu den Anführern. In St. Petersburg gegen Schweden hatte Dzemaili die erste echte Chance des Spiels, bevor ein unglückliches Eigentor von Manuel Akanji das Ausscheiden der Schweiz besiegelte.
In 69 Länderspielen erzielte Dzemaili elf Tore, zwei davon an Endrunden.
(sda)