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Am rechten Thunerseeufer gibt es zahlreiche Zweit- und Ferienwohnungen. Allerdings werden 85 Prozent der Zweitwohnungen nicht vermietet. Rund 15 Prozent der heute Nicht-Vermietenden wären jedoch eventuell zur Vermietung bereit, wenn Dienstleistungen angeboten würden, welche die Vermietung vereinfachen. Diese Zahlen stammen aus einer Bachelorarbeit, welche die Nutzung von Zweitwohnungen in der Gemeinde Sigriswil untersuchte und Anstoss für dieses Projekt bildet. Das Projekt sieht vor, die Beherbergungsinfrastruktur stärker auszulasten und die Beziehung zwischen den Zweitwohnungsbesitzenden, den Gemeinden und Tourismusorganisationen zu stärken. Dies soll durch die Schaffung eines one-stop-shops für Zweit- und Ferienwohnungsbesitzende, die Erstellung eines Kommunikationskonzepts, die Etablierung von Vermietungsdienstleistungen sowie durch Unterstützung in der Vermarktung der Zweit- und Ferienwohnungen erreicht werden. Damit soll das Wertschöpfungssystem am rechten Thunerseeufer gestärkt werden. Konkret profitieren Hotels, Gastronomiebetriebe, Dorfläden, weitere touristische Leistungsträger sowie der öffentliche Verkehr von einer erhöhten Auslastung. Es könnten zudem durch den zusätzlichen Betreuungsaufwand der Zweit- und Ferienwohnungen einige Arbeitsplätze geschaffen werden.
La maîtrise de la crise du coronavirus occupe les coaches des systèmes régionaux d’innovation (RIS) au moins à deux niveaux: les entreprises demandent un conseil professionnel, et ce, aussi bien pour la gestion de la crise à proprement parler que pour des projets d’innovation. Il est surprenant de constater que de nombreuses start-ups et PME ont lancé de nouveaux projets en pleine période de confinement, projets dont la plupart sont déjà bien avancés ou ont été achevés.