Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03120.jsonl.gz/2196

Die WHO verweist zum Weltnichtrauchertag am Mittwoch (31. Mai) unter anderem auf negative Effekte, die der Tabakanbau auf Agrarflächen hat. Und auf den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln und Chemikalien bei der Herstellung von Tabakprodukten. Ein grosses Problem seien aber auch die Zigarettenstummel. «Zehn der 15 Milliarden Zigaretten, die täglich verkauft werden, landen in der Umwelt», heisst es in dem Bericht.
«Zigarettenstummel machen 30 bis 40 Prozent des Abfalls aus, der bei Aufräumaktionen in Städten und Küstengewässern anfällt.» Zigarettenstummel enthielten bis zu 7000 Chemikalien, so die WHO. Sie müssten in Abfalldeponien entsorgt werden.
Die Anzahl der Betriebe in der Schweiz, die Tabak anbauen, nahm letztes Jahr im Vergleich zu 2015 um 5 auf 161 ab, wie aus dem Tätigkeitsbericht von Swiss Tabac, dem Verband der Tabakpflanzer-Vereinigungen, hervorgeht. Die Anbaufläche von Tabak lag letztes Jahr um 1,15 Prozent oder 5,12 Hektaren unter dem Vorjahr. Die Fläche lag bei 441,96 Hektaren Tabak, wobei 335,17 Hektaren auf Burley und 106,79 Hektaren auf Virgin entfallen. Hinzu kommen gemäss Tätigkeitsbericht 4,26 Hektaren Stocktabak.
Der Anbau und der Handel von Tabak in der Schweiz haben eine lange Tradition. Seit über 300 Jahren wird die Tabakpflanze angebaut.