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IG Berner Kartsport
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3001 Bern
IGBK - Clubzeitung 3/99:
Kart–Europameisterschaft der Formel A und Formel Super A in Genk
(SF)Anfang Mai fand auf dem Kart-Circuit Horensbergdam in Genk (Belgien) der erste von insgesamt vier Läufen zur Europameisterschaft 1999 statt. In der Formel A waren 102 Fahrer am Start, unter ihnen auch die drei Schweizer Eric Berguerand, Francesco Boemi, und Neel Jani vom Berner Kart Racing Club.
In der Formel Super A war André Scheidegger vom Berner Karting Club der einzige Vertreter der Schweiz, unter den 49 gemeldeten Fahrern.
In der Formel A entschied Franck Perera, vor Roberto Streit und Nelson Van der Pol, das Zeitfahren für sich. Die Schweizer Piloten belegten die Plätze 53 Eric, 75 Neel und 87 Francesco. Nach den Qualifikationsläufen belegte Roberto Streit auf Tony/Vortex den ersten Platz, vor Julien Poncelet, Swiss Hutless/Italsistem und Patrick Pilet auf Tony/Vortex. Von den Schweizern konnte sich leider keiner direkt für das Prefinale qualifizieren. Eric Beruerand belegte als 33. den 5. Startplatz im Hoffnungslauf, die beiden anderen Piloten konnten sich leider nicht qualifizieren. Mit Rang 8 verpasste Eric somit die Qualifikation für das Prefinale leider um nur 2 Plätze.
Das Prefinale gewann Julien Poncelet vor Patrick Pilet und Roberto Streit ebenfalls Tony/Vortex, den Final entschieden die beiden Franzosen wieder zu ihren Gunsten, wobei Patrick Pilet nach einem harten Kampf mit Julien Poncelet das Rennen doch noch zu seinen Gunsten entscheiden konnte. Rang 3 belegte der Finne Heikki Kovalainen auf Tony/Vortex. In beiden Kategorien erwiesen sich die Vortex Motoren als sehr schnell, fast zu schnell, meinten die Kommissare und liessen alle Vortex Motoren bereits nach dem Zeitfahren öffnen und ausmessen. Doch dabei konnten aber keine Beanstandungen festgestellt werden.
Das Zeitfahren in der Formel Super A konnte Fernando Alonso Diaz vor Ronnie Quintarelli und Davide Fore zu seinen Gunsten entscheiden, André Scheidegger erreichte den 17. Rang. Nach den Qualifikationsläufen belegte Sauro Cesetti auf Kosmic/Vortex vor Davide Fore (Tony/Vortex) und Fernando Alonso Diaz auf Mike/Parilla den ersten Platz und sicherte sich damit die "Poleposition". Trotz eines Ausfalls im 2. Lauf konnte sich André Scheidegger als 23. direkt für das Préfinale qualifizieren.
Den Préfinal und den Final entschied Sauro Cesetti in überzeugender Weise für sich.
Davide Fore, der letztjährige Weltmeister, belegte den 2. Platz vor Ronnie Quintarelli, Cesare Balistreri und Gianluca Beggio.
Im Final belegte hinter Sauro Cesetti, Ronnie Quintarelli den 2. Rang, gefolgt von Gianluca Beggio.
André Scheidegger war im Préfinal wie auch im Final vom Pech verfolgt und schied in beiden Läufen wegen eines Motorschadens aus!
Schweizermeisterschaft 1999
(BW) Bis Redaktionsschluss wurden 4 Läufe zur Schweizermeisterschaft in Levier, Wohlen, Parma und Chiavenna ausgetragen. Nachfolgend ein kurzer Zwischenbericht zum aktuellen Stand.
Kategorie Junioren
Die Europameisterin der Klasse Junior Cadet, Cyndie Allemann, gewann in Levier und Wohlen, Alain Giger hatte die Nase in Parma und Chiavenna vorne, allerdings drehte Allemann in Chiavenna die mit Abstand schnellste Rennrunde. Iris Thurnherr war in Chiavenna prächtig aufgelegt und erreichte im Tagesklassement Rang 3. Unsere Berner Simon Brügger (Futura Racing Club), welcher das Saisoneröffnungsrennen in Wohlen gewann, Adrian Böhlen (KC Thun Oberland) und Matthias Schwab (BKRC) fielen durch gute Leistungen auf. Böhlen erreichte Rang 3 in Levier und Rang 4 in Wohlen, Matthias Schwab überzeugte nach einem Ueberschlag beim Clubrennen in Wohlen bei dem er sich Rippenprellungen zuzog mit einem 4. Rang in Chiavenna.
Nach 4 Renntagen führt Alain Giger in der Meisterschaft vor Cyndie Allemann und Thomas Vogt. Adrian Böhlen liegt auf dem 4. Zwischenrang, Simon Brügger auf Rang 12 und Matthias Schwab auf Rang 15.
Kategorie ICA
Diese Klasse wird in diesem Jahr vom amtierenden Juniorenmeister Ken Allemann dominiert. Mit Ausnahme des 2. Rennens in Wohlen, wo ihm die Kette absprang siegte er bis jetzt in allen Finalläufen. In Anbetracht der Dichte dieses Feldes ist das eine eindrückliche Serie. In Wohlen sprang Manuel Benz in die Bresche und dieser Fahrer begeisterte auch in Chiavenna mit einer fantastischen Aufholjagd, die ihm Rang 3 im Tagesklassement einbrachte. Mit Ausnahme des Finals in Chiavenna war Raphael Rogenmoser (Futura Racing Club) immer ganz vorne dabei. Dafür konnte sich Roger Graf in Chiavenna nach eher mässigem Saisonbeginn bestens in Szene setzen und Ken Allemann zeitweise sogar unter Druck setzen. Schlussendlich belegte er Rang 2. Stéphane Monnier, der als einer der Favoriten in die Saison gestartet war konnte sich vor allem in Parma und Chiavenna wieder gut in Szene setzen. Dies gilt auch für Luca Fochetti, der immer stärker fährt. Fabian Horisberger wurde in Chiavenna schon in den Vorläufen in Karambolagen verwickelt, Marlon Trachsel, der nach einem Chassiswechsel aussichtsreich im Rennen lag spielte im Final die Technik einen Streich und er musste aufgeben.
In der Meisterschaft liegt Ken Allemann deutlich vor Raphael Rogenmoser, Manuel Benz und Roger Graf. Mariza Trachsel finden wir auf Rang 18, ihren Bruder Marlon Trachsel auf Rang 20 und Fabian Horisberger auf Rang 23.
Kategorie Promotion
Diese noch junge Kategorie weist im zweiten Jahr ihres Bestehens bereits ein ansehnliches Starterfeld auf. Christian Jäggi, ein Umsteiger aus der Kategorie ICA, legte mit 2 Tagessiegen in Levier und Wohlen einen gute Basis. In Chiavenna siegte dann der letztjährige Vizemeister Patrick Sommer (KC Thun Oberland) nach einem etwas verkorksten Saisonauftakt souverän. Ebenfalls fleissig punktete bisher Thomas Affolter (BKC). Adrian Rüeggsegger vom KC Emmental bezahlt in seiner ersten Saison in der Schweizermeisterschaft noch etwas Lehrgeld, in Wohlen lief es ihm sehr gut und er belegte den 5. Schlussrang, in Chiavenna wurde er vom Pech verfolgt und brachte sein Kart erst gar nicht in Gang.
Im Zwischenklassement der Schweizermeisterschaft führt Christian Jäggi klar vor Andreas Metzger und Thomas Affolter. Patrick Sommer liegt auf dem 6. Rang., Adrian Rüeggsegger auf dem 15. Rang.
Kategorie A-150
Die Kategorie der schweren Fahrer weist in diesem Jahr ein starkes Feld auf. Spannende Rennen sind so vorprogrammiert, dies wird auch durch die Tatsache unterstrichen, dass aus den bisher ausgetragenen Meisterschaftsläufen immer verschiedene Sieger hervorgingen. In Levier gewann Adriano Scardino, in Wohlen Philippe Waridel, in Parma Philipp Folghera und in Chiavenna war die Reihe am amtierenden Schweizermeister Carlo Schütz vom Berner Karting Club, der sich mit überragenden Fahrten das Punktemaximum sicherte und sich in der Meisterschaft nach einer Pechsträhne wieder in Schlagdistanz zum Führenden Patrick Oberer bringen konnte. Patrick Oberer betätigte sich bisher als eifriger Punktesammler und verpasste speziell in Parma den Sieg nur knapp. Der Romand Alexandre Girault und Philipp Waridel, der nur sporadisch an Schweizermeisterschaftsläufen teilnimmt, zeigten ebenfalls ansprechende Leistungen. Auch von Herbert Fankhauser, der zuletzt aufsteigende Tendenz zeigte, Reto Carigiet und Fredy Barth ist in der zweiten Saisonhälfte noch einiges zu erwarten.
Nach 4 Renntagen führt Patrick Oberer das Zwischenklassement der Meisterschaft vor Carlo Schütz und Adriano Scardino an.
Formula A
Diese Kategorie leidet an einem akuten Teilnehmermangel und man muss sich leider die Frage stellen woran das liegt. André Scheidegger (BKC) ist in diesem Mini-Feld eine Klasse für sich und führt in der Meisterschaft bei Halbzeit mit dem Punktemaximum. Nur Sabrina Hungerbühler in Levier und Eric Berguerand in Chiavenna konnten ihm phasenweise die Stirne bieten. Sabrina Hungerbühler konnte ihre starken Auftritte vom letzten Jahr bestätigen. Auch Sandro Hegglin und Etienne Aebischer zeigten wie erwartet starke Leistungen. In Parma erreichte der Gaststarter Marc Benz (er ist normalereweise in der Formel Ford bei Jenzer Motorsport unterwegs) bei seinem Debüt in der Formula A gleich Rang 2, in Chiavenna doppelte er mit Rang 4 nach. Unsere beiden Berner Donato del Monte (BKRC) und Stefan Schelling (BKC) kämpften bisher unglücklich, Stefan legt momentan gar eine Denkpause ein. Neel Jani (BKRC) war nur beim Saisonauftakt in Levier dabei, er bestritt die Europameisterschaft in der Kategorie Formula A.
Wie erwähnt führt André Scheidegger das Zwischenklassement der Meisterschaft bei Halbzeit mit dem Punktemaximum, vor Sandro Hegglin und Etienne Aebischer an. Den ausgezeichneten 4. Rang belegt Beat Wittwer (BKRC), der nur 2 Punkte hinter Aebischer bzw. 6 Punkte hinter Hegglin liegt. Hier ist noch alles offen. Wer Beat Wittwer kennt, der weiss , dass er in den verbleibenden Rennen noch alles geben wird! (Anm. der Redaktion). Donato del Monte belegt Rang 12, Stefan Schelling Rang 14 und Neel Jani Rang 15.
Die Zwischenklassemente:
Kategorie Junioren (Stand nach 4 Renntagen)
12. Simon Brügger Futura Racing Club 40 Punkte
15. Matthias Schwab Berner KRC 31 Punkte
Kategorie ICA (Stand nach 4 Renntagen)
18. Mariza Trachsel Futura Racing Club 20 Punkte
20. Marlon Trachsel Futura Racing Club 14 Punkte
23. Fabian Horisberger KC Seeland 13 Punkte
Kategorie Promotion (Stand nach 3 Renntagen)
6. Patrick Sommer KC Thun Oberland 48 Punkte
15. Adrian Rüeggsegger KC Emmental 20 Punkte
Kategorie A-150 (Stand nach 4 Renntagen)
Formula A (Stand nach 3 Renntagen)
12. Donato del Monte Berner KRC 27 Punkte
14. Stefan Schelling Berner KC 17 Punkte
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Nach langem Streit endlich neue Kartpiste in Sicht!
(BR)Im Frühling 2000 soll es soweit sein. Auf dem Windenhof im Sundgau (zwischen Jettingen und Steinsoultz) ca. 20 Minuten ausserhalb von Basel, wird Marcelo Frias, Geschäftsführer und Hauptgesellschafter, ein Kartsport Zentrum eröffnen. Heute ist bereits eine Kart-Cross Strecke vorhanden und gleich nebenan eine Traktor-Pulling Anlage, wo sich beim jeweiligen Kräftemessen über 15'000 Zuschauer erfreuen.
Marcelo Frias, 25 jähriger Brasilianer, hat in Bern gewohnt und wurde 1992 als Fahrer des Berner Kart Racing Clubs Schweizer Meister der Kategorie B. Als seine Familie nach Basel zog eröffnete er dort einen Karthandel und ist in der Zwischenzeit Regionalvertreter der Lysser Firma "Swiss Hutless". Ursprünglich wollte er in der Schweiz eine Piste bauen, doch die Bodenpreise waren unerschwinglich. Durch Zufall kam er mit dem Bauer Jean-Jaqcues Richard, Besitzer des 9,5 Hektar grossen Grundstücks beim Windenhof in Kontakt und zusammen mit seinem Geschäftspartner Roland Minder kamen sie mit Richard ins Geschäft.
Sein Kindheitstraum, eine eigene Kartpiste zu bauen, ging beinahe nicht in Erfüllung. Die bereits vorhandene Baubewilligung vom Dezember 1995 wurde durch den Präfekten des Département Haut-Rhin wieder aufgehoben und ein Baustopp verfügt. Grund: "Das Land sei als besonders schützenswert zu erachten". Erst nach einem langen Rechtsstreit erhielt Frias am 15. März 1999 vom Strassburger Verwaltungsgericht die Erlaubnis weiter zu bauen. Die Begründung lautete dieses Mal: "Hinsichtlich des Charakters des Ortes und der Integration des Projektes in die Landschaft, hat sich der Präfekt damals in seiner Einschätzung geirrt".
Das Landstück liegt weit abgelegen an einem Waldrand. Die Anlage soll wie eine Arena gebaut werden, damit einerseits die Umgebung nicht durch Lärm gestört wird und anderseits für die Zuschauer eine bessere Übersicht über die Strecke möglich wird. Die Piste wird 1300 m lang und 8 m breit und ist bereits abgesteckt, wie ich vor Ort selber feststellen konnte. Das Spezielle an dieser Strecke werden die zahlreichen Variationen sein. Der Streckenverlauf kann ganz unterschiedlich kombiniert werden, so dass man sich immer mit einer andern Strecke auseinander setzen muss . Die Piste wird nach den Sicherheitsvorschriften des Internationalen Kartverbandes (FMK) konzipiert. Die gesamten Investitionen, für die asphaltierte Strecke, ein Gebäude mit Kontrollturm, Restaurant, Verkaufsladen, einer Werkstatt und Boxen, belaufen sich auf 2 Millionen Franken und werden durch private Geldgeber und Banken finanziert.
Diese neue Strecke, so nahe an der Schweizer Grenze wird vor allem für die Schweizer Kartsportler von grosser Bedeutung sein. Wir freuen uns schon jetzt auf die grossen Rennveranstaltungen und wünschen Marcelo Frias und Roland Minder bereits heute viel Erfolg mit ihrem grossen Projekt.
Clubnachrichten:
Berner Kart Racing Club
Nachfolgend schildert unser jüngstes Clubmitglied und aktiver Kartfahrer seinen Weg zum Kartsport. Dass er bereits grosse Erfahrung aus der Seifenkisten-Szene mitbringt, beweisen die guten Resultate in seiner ersten Kart-Saison der Kategorie "Mini 90". Im Zwischenklassement der Schweizermeisterschaft 1999 figuriert er nach Halbzeit (3 von 6 Rennen) bereits auf Rang 7! Für die weitere Zukunft wünschen wir Marco Muster viel Erfolg und vor allem viel Spass am Kartsport!
Wie ich zum Kartsport kam
Bericht : Marco Muster, geboren 13.11.87, im Kartsport seit 1999.
Angefangen hat es 1994 mit Seifenkisten fahren, mit der Interkantonalen Seifenkisten Vereinigung (IKSV) der Sektion Bern. Diese Seifenkisten sind aufgebaut auf einem Kartchassis mit zusätzlichen Rohren und einer Formel 1 ähnlichen Verschalung.
Bereits im ersten Jahr wurde ich Schweizermeister. In den folgenden vier Jahren wurde ich mehrmals Bernermeister und Schweizer-Vizemeister.
Weil mein Vater sich sehr für Automobilsport interessiert, wurde ich auch auf den Kartsport aufmerksam.
Als die Seifenkisten - Saison 1998 beendet war, durfte ich in Wohlen einen Minikart testfahren um zu sehen ob es mir überhaupt Spass macht. Es hat riesig Spass gemacht! Etwas später gingen wir ein Wochenende lang nach Teningen/D zum Kartfahren.
An Weihnachten erhielt ich dann mein erstes Mini Kart mit allem drum und dran.
Dann habe ich wirklich fleissig trainiert. Gut und gerne 1000 km bin ich gefahren.
Am ersten Rennwochenende in Locarno hatte ich im freien Training bereits den ersten Ueberschlag, zum Glück ohne Folgen. Im ersten Vorlauf wurde ich schon in der ersten Kurve abgeschossen, im Finale reichte es für den 12. Patz. Im 2. Rennen in Buochs erreichte ich bereits einen für mich sensationellen 4.Platz.
Mein Ziel für diese Saison ist viel Erfahrung sammeln und wenn möglich bei jedem Rennen ins Ziel kommen.
Neben dem Kartfahren interessiere ich mich auch für andere Sportarten, nämlich Uni- und Eishockey, Fussball sowie das konstruieren von Fahrzeugen verschiedenster Art.
PS. Weil Kartfahren nicht gerade billig ist, wäre ich sehr froh über einen Sponsor. Bis jetzt ist natürlich mein Vater Sponsor, doch er würde sich sicher genau so freuen wie ich, wenn sich weitere beteiligen würden. Hier meine Adresse:
Marco Fabio Muster
Oelegasse 95a
3210 Kerzers
Kart Club Emmental
(WI)Am Samstag den 12. Juni 1999 trafen sich die Fahrer des KC Emmental zum zweiten Clubrennen auf der süddeutschen Kartstrecke von Teningen. Einige trainierten noch am Samstag, während die restlichen Fahrer und Supporter gegen Abend erschienen, gerade rechtzeitig zum Grillieren. Der gemütliche Abend endete schliesslich mit einem Bad im Baggersee.
Am Sonntagmorgen gings schon im Zeittraining hart zur Sache. Walter Iseli, der Pechvogel des Tages, hatte schon in der fünften Runde des Zeittrainings einen kapitalen Motorschaden zu beklagen. Die kurze Zeit bis zum ersten Vorlauf reichte leider für einen Motorwechsel nicht mehr und verurteilte Walter zum zuschauen. Der gute Startplatz aus dem Zeitfahren war somit für Iseli im Eimer!
Im zweiten Vorlauf zog die Spitze wie schon im ersten Vorlauf weg. Eine Klasse für sich war an diesem Tag vor allem Martin Kindler. Im Mittelfeld wurde hart gekämpft und die Crashs blieben demzufolge nicht aus.. Erneut traf es Iseli. Dabei wurde ihm vom Hintermann auch noch der zweite Motor zu Schrott gefahren.
Um den Tagessieg wurde am Nachmittag im Finallauf gekämpft. Dabei erwies sich Martin Kindler als der überlegene Mann und fuhr erneut einem ungefährdeten Start-Ziel-Sieg entgegen.
Rennleiter Bruno Mast und Gaby Baumgartner organisierten anschliessend eine kleine Rangverkündigung. Für einmal etwas anders, wurde doch jedem ein Glas Sekt zum Anstossen serviert.
Da dieser Sonntag so richtig sommerlich heiss war entschlossen wir uns, vor der Heimreise nochmals ein erfrischendes Bad im Baggersee zu geniessen.
Rangliste: 1. Kindler Martin; 2. Egger Marc; 3. Rüegsegger Adrian; 4. Wüthrich Markus; 5. Mumenthaler René; 6. Strahm Adrian; 7. Iseli Walter
Futura Racing Club
Fahrerportrait: Simon Brügger
Simon Brügger wurde am 16. Dezember 1984 geboren. Wohnhaft in Aeschi bei Solothurn. Er besucht die 2. Sekundarschule in Aeschi und danach will er den Beruf als Heizungszeichner erlernen.
Seine Motorsportkarriere startete er vor 4 Jahren, als ihm sein Vater ein Mini Kart kaufte.
Zur Zeit startet Brügger an der Kart-Schweizermeisterschaft mit dem Team Marrocco in der Kategorie Junior.
Um sich fit zu halten verbringt Simon pro Woche zwei Abende im Fitnessraum und ein Abend im Schwimmbad.
Sein Lieblingsessen ist Spaghetti und Pizza, sein Lieblingsgetränk Rivella.
Als sonstige Hobbys nennt er Sport allgemein, Bonsai, sein Hamster und Chinchilla.
Team Marrocco
Mechaniker: Germano Marrocco (Team Chef), Diego Belloli, Roger Brügger (Vater)
Chassis: Haase und Kosmic Motoren: Vortex
Sponsoren: Müller Kamine, CTC Heizkessel; Gebr. Brügger Heizung / Sanitär
Seine grössten Erfolge: 1.Rang beim Eröffnungsrennen in Wohlen am Ostermontag 1999,
3. Rang am SM-Lauf in St. Stephan vom 7. August 1999.
Saisonziel 1999: Eine Klassierung in den Top 10 der Junioren-Schweizermeisterschaft.
Saisonziel 2000: In der Kat. Formel A unter die ersten fünf Plätze in der SM zu fahren.
Motorsporttraum: Super-Tourenwagen
Idol: Mika Hakkinen
Brügger Motorsport Fan Club
gegründet am 24. Juli 1999 in Chiavenna/It. beim 4. SM Lauf.
Präsident: Ruedi Ruppli aus Thörigen Tel. 062 / 961 22 57

Mario Steinegger
Kurz vor seinem 30. Geburtstag ist unser Freund und ehemaliges Vorstandsmitglied der
IG Berner Kartsport völlig unerwartet verstorben.
Mit grosser Trauer müssen wir von Mario Abschied nehmen.
Er wird uns mit seiner ruhigen und freundlichen Art immer in bester Erinnerung bleiben.
Der Vorstand der IGBK