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Dass er in Form ist, hatte Roman Mityukov bereits tags zuvor als Startschwimmer der 4x100-m-Crawlstaffel mit zwei Landesrekorden gezeigt. Im Einzel über die zwei Bahnlängen blieb er in 48,56 zwar um drei Zehntel über seiner Leistung vom EM-Eröffnungstag. Dennoch unterbot der 20-jährige Genfer ein weiteres Mal die A-Limite für die Olympischen Spiele in Tokio. Mityukov hat als Zehnter der Vorläufe intakte Chancen auf die Finalteilnahme.
Ebenfalls für die Halbfinals der Top 16 vermochte sich Antonio Djakovic (15.) zu qualifizieren. Der Thurgauer, am Vortag EM-Sechster über 400 m Crawl, senkte über 100 m seine persönliche Bestzeit um vier Zehntel auf 48,74.
Noè Ponti verbesserte über 200 m Delfin in 1:55,67 den eigenen Schweizer Rekord um 0,81 Sekunden. Der 19-jährige Tessiner, der auch die für Tokio geforderte Marke erfüllte, darf als Vorlauf-Vierter den Final der Top 8 und im besten Fall gar eine Medaille ins Visier nehmen.
Stark schwamm am Dienstagmorgen auch ein Frauen-Duo. Lisa Mamié blieb über 100 m Brust in 1:06,86 nur eine Viertelsekunde über ihrem Schweizer Rekord. Damit schaffte die Zürcherin, die als Siebte in die Halbfinals vorstiess, zudem ein weiteres Mal die Olympia-A-Limite.
Nina Kost stiess über die nicht-olympischen 50 m Rücken als Zehnte ebenfalls in die Halbfinals vor. In 28,27 kam die 26-Jährige bis auf zwei Zehntel an ihren eigenen Landesrekord heran.