Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03645.jsonl.gz/2020

Du lebst dein Leben nach deinen eigenen Regeln? Dann wirst du erstaunt sein, was im Regelheft von Uno eigentlich steht.
Sie ist die meistgefürchtete Karte im Uno-Universum:
Der Spieler, der über diese mächtige Karte verfügt, bestimmt nicht nur die darauf folgende Farbe, er zwingt seinen Nachfolger dazu, nicht weniger als 4 Strafkarten aufzunehmen und seinen Zug auszusetzen.
Und das Schlimmste: Er kann die Karte, so wie die Wunschkarte, jederzeit spielen, da sie keine bestimmte Farbe hat.
Oder?
ODER?!
FALSCH! Denn laut den offiziellen Uno-Regeln darf man die +4-Karte nur dann spielen, wenn man keine andere Karte legen kann (Ausnahme: andere Aktionskarten). Falls du die Farbe oder den Wert bedienen kannst, bleibst du auf deiner +4-Karte sitzen.
Aber: Du darfst schummeln. Wenn du die +4-Karte legst, obwohl du andere Karten spielen könntest, gehst du allerdings ein Risiko ein. Andere Spieler können die Rechtmässigkeit des Spielzugs anzweifeln, worauf du ihnen deine Karten zeigen musst. War der Zug legitim, muss der zweifelnde Spieler 6 Karten aufnehmen. Hat er zurecht gezweifelt, musst du die 4 Strafkarten selber aufnehmen.
Hoffentlich hat dich diese Erkenntnis jetzt nicht komplett aus der Fassung gebracht, es bleibt ja noch die Farbwahlkarte. Die darfst du immer spielen ...
... aber du darfst das Spiel nicht damit beenden.
(luc)
Dieser Stunt hat eingeschlagen. Die US-Ladenkette Payless, welche Billigschuhe verkauft, hat in Los Angeles massenweise Influencer blossgestellt. Die Social-Media-(Möchtegern)-Stars bezahlten für Schuhe bis zu 1800 Prozent des eigentlichen Preises.
Das Ziel des Unternehmens war eine Image-Korrektur, weswegen sie die Marketing-Agentur DCX Growth Accelerator engagierten. Diese richtete in einem Shopping-Center in Los Angeles einen Fake-Luxusladen ein, schleppte goldige Skulpturen an und …