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Bauma und Wila planen Bildung eines Forstreviers
Mit der Bildung eines Forstreviers Bauma-Wila wird eine einfache, zusammenhängende Einheit geschaffen, welche die Gemeindegrenzen respektiert. Die Reviergrösse von 1'897 ha (Bauma: 1'465 ha, Wila: 432 ha) erlaubt es den künftigen Förstern, ihre gesetzlichen Aufgaben auf der gesamten Revierfläche in hoher Qualität und mit einer angemessenen Stellvertretung sicherzustellen. Die beiden Gemeinden bilden eine Forstrevierkommission, der auch die Förster sowie Vertreter der Waldbesitzer und der Jagd angehören. Die Kommission ist zuständig für sämtliche Belange des Forstreviers. Die Förster und das weitere Personal des Forstreviers werden von der Gemeinde Bauma angestellt; die Forstrevierkommission stellt dazu die entsprechenden Anträge. Der Förster des heutigen Forstreviers Wila-Sternenberg wird übernommen.
Das neue Forstrevier Bauma-Sternenberg soll auf den 1. September 2015 und somit auf den Beginn des Forstjahres 2015/2016 den Betrieb aufnehmen. Auf diesen Zeitpunkt hin beendet die Gemeinde Bauma die Zusammenarbeit mit der Regi Holz GmbH. Die Umsetzung erfolgt unter dem Vorbehalt, dass der Vertrag zwischen der Gemeinde Wila und dem Privatwaldverband Sternenberg einvernehmlich aufgehoben werden kann. Ferner muss in Bauma die Gemeindeversammlung dem Reglement über die Organisation und den Perimeter des neuen Forstreviers Bauma-Wila zustimmen. Das Geschäft wird den Stimmberechtigten am 15. Juni 2015 unterbreitet.
Am Mittwochabend, 4. März 2015, fand im Singsaal des Sekundarschulhauses Bauma eine Informationsveranstaltung für Waldbesitzerinnen und -besitzer statt. Andreas Sudler, Ressortvorsteher Sicherheit des Gemeinderates Bauma, orientierte die zahlreichen Anwesenden über die angestrebten Ziele, die Eckpunkte des Forstreviers und die einzelnen Umsetzungsschritte.