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Das Schloss
Schauspiel
Stückinfo
Uraufführung
Oft hat Franz Kafka seiner letzten Geliebten Dora Diamant aus Andersens Märchen vorgelesen. Eines dieser Märchen „Was im Schloss der Schneekönigin geschehen war“ handelt von einem mit K. beginnenden Helden, der in eine Spähre gezogen wird, der er nicht mehr entkommen kann noch entkommen will. Die Lektüre von Andersens Märchen findet seine Spur in Kafkas Romanfragment „Das Schloss“:An einem Winterabend kommt K. in einem Dorf an und will im dortigen Brückengasthof übernachten. Nach kurzer Zeit wird er geweckt und nach seiner Aufenthaltserlaubnis gefragt. K. gibt sich als Landvermesser aus. Nach einem Telefongespräch mit dem Schloss stellt sich heraus, dass man tatsächlich einen Landvermesser erwartet. Am nächsten Tag werden K. zwei Männer zugeteilt, die behaupten, seine alten Landvermessergehilfen zu sein. Vom Dorfvorsteher erfährt K., dass überhaupt kein Landvermesser benötigt wird und die Berufung auf einem viele Jahre zurückliegenden Irrtum basiert. Überraschenderweise wird K. allerdings ausgerichtet, dass man mit seiner Landvermesserarbeit sehr zufrieden sei. Der in Berlin lebende Autor Tim Staffel wird Kafkas Romanfragment „Das Schloss“ für die Bühne bearbeiten und in der Komödie inszenieren. Tim Staffel ist einer der markantesten und erfolgreichsten Autoren seiner Generation. Frank Castorf inszenierte im November 1998 an der Berliner Volksbühne die Uraufführung von Tim Staffels Jahrtausendwende-Roman „Terrordrom“. Im Frühjahr 2000 erschien sein vielbeachteter furioser literarischer Roadmovie „Heimweh“.