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Anastasia Pavlyuchenkova greift am Sonntag nach dem French-Open-Titel. Die Russin setzt sich im ersten Halbfinal gegen die ungesetzte Slowenin Tamara Zidansek mit 7:5, 6:3 durch.
Später als viele gedacht hatten, steht Pavlyuchenkova in ihrem ersten Grand-Slam-Final. Die 29-Jährige aus Samara war schon als 15-Jährige die Nummer 1 der Juniorinnen und drei Jahre später in den Top 30 der Welt. Doch der grosse Durchbruch gelang ihr nicht, eine kurze Zeit lang strebte sie ihn mit Martina Hingis als Coach an. In diesem Jahr in Paris zeigt sie sich spielerisch und mental gefestigt.
Nachdem sie dreimal in Folge gegen Aryna Sabalenka, Victoria Asarenka und Jelena Rybakina eher die Aussenseiterin gewesen war, musste Pawljutschenkowa gegen eine Überraschungsfrau liefern. Zidansek, die Nummer 85 der Welt, kam mit ihrem ihrem lauffreudigen, mutigen Spiel als erste Slowenin bei einem Grand-Slam-Turnier über den Achtelfinal hinaus.
Warten auf Sakkari oder Krejcikova
Im Gegensatz zu Pavlyuchenkova besitzt Zidansek aber keine überragenden Gewinnschläge. Vor allem beim Service, den sie sechsmal abgeben musste, zeigte die eher kleine 23-Jährige Schwächen.
Im Final trifft Pavlyuchenkova auf die Siegerin der Partie zwischen Maria Sakkari und Barbora Krejcikova.