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In der Woche bis zum 29. Juli nahmen die Währungshüter Staatstitel im Volumen von 16,45 Milliarden Euro in ihre Bücher, wie die Notenbank am Montag mitteilte. In der Woche zuvor waren es noch 17,45 Milliarden Euro gewesen. Damit erwarben die EZB und die nationalen Notenbanken seit März 2015 Staatspapiere im Volumen von 944,86 Milliarden Euro. Der Gesamtumfang der Käufe - weitere Wertpapier-Arten eingeschlossen - ist mittlerweile auf 1,74 Billionen Euro angelegt. Auslaufen soll das Programm Ende März 2017.
Seit dem 8. Juni erwirbt die EZB auch Firmenanleihen, darunter Papiere deutscher Unternehmen wie Bayer, Volkswagen und Metro. Neben der Bundesbank beteiligen sich die Zentralbanken Italiens, Frankreichs, Spaniens, Belgiens und Finnlands an den Firmenanleihen-Käufen, die von der EZB gesteuert werden. In der vergangenen Woche kauften sie Firmen-Schuldtitel im Volumen von 1,37 Milliarden Euro nach 1,42 Milliarden die Woche zuvor.
Die EZB will mit den Wertpapierkäufen die Konjunktur anheizen und auch die aus ihrer Sicht viel zu niedrige Inflation nach oben treiben. Durch die Transaktionen sollen die Renditen der Anleihen sinken, damit Banken weniger in diese Papiere investieren. Stattdessen sollen sie mehr Kredite an Firmen und Haushalte ausreichen.
(Reuters)