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Individuelle Verträge ("gesamtuniversitäre Abkommen")
Mit Universitäten aus aussereuropäischen Ländern werden individuelle Verträge abgeschlossen (Student Exchange Agreements – SEA). Dafür werden, wenn möglich, die Musterverträge der UZH verwendet, ansonsten jene der Partneruniversität. Musterverträge aussereuropäischer Partner können bisweilen äusserst umfangreich sein. Insbesondere Angaben zum Datenschutz und Verweise zu Gesetzen, die im Gastland gelten, erfordern eine genaue Prüfung. Wieder andere Institutionen verwenden sehr kurze Vorlagen, in denen wichtige Punkte fehlen.UZH Mustervertrag gesamtuniversitäre Abkommen (PDF, 100 KB)
Ein Merkblatt (PDF, 53 KB) gibt Auskunft darüber, welche Punkte in einem Vertrag geregelt werden sollten und wer die Verträge schliesslich unterzeichnet.
Es ist üblich, dass ein solcher Austauschvertrag von einer Absichtserklärung (Memorandum of Understanding – MoU) begleitet wird. Angaben im MoU sind jedoch rechtlich nicht bindend.
Fach- Instituts- oder Fakultätsabkommen
Fach-, Instituts- oder Fakultätsabkommen werden von Dozierenden oder Fachkoordinierenden initiiert. Oftmals sind Beziehungen von Forschenden eine ausgezeichnete Basis für die Aufnahme von Vertragsverhandlungen. Die Abteilung Global Student Experience übernimmt die inhaltliche Prüfung des Vertragstextes, arbeitet mit den Abteilungen Rechtsdienst und Datenschutzrecht zusammen, koordiniert das Einholen der Unterschriften und bewahrt schliesslich ein Exemplar des Originalvertrags auf.
Viele Partner ausserhalb Europas sind sehr strikt in Sachen Einhaltung der Austauschbilanz. Aus diesem Grund ist es in vielen Fällen sinnvoll, einen gesamtuniversitären Vertrag abzuschliessen, sofern sich mehrere Fakultäten oder Fächer an der Destination interessiert zeigen. Für das Aushandeln von Verträgen auf dieser Ebene ist die Abteilung Global Student Experience zuständig.