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Davon war seit Februar die Rede. Zuerst wurde der schwarze Pulver auf einem Bürgersteig in der Stadt Minami-Soma, 25 km entfernt vom AKW Fukushima I, entdeckt. Gemerkt haben Mitglieder von einer Bürgergruppe. Nach einer Untersuchung wurde festgestellt, dass der mysteriöse Stoff hoch radioaktiv ist: Die Cäsium-Aktivitäten bis zu 1’080’000 Bq/kg.
Seither wurden solche Hotspots in verschiedenen Orten entdeckt. Zum Beispiel in einem Wohngebiet des Tokioter Bezirks Edogawa (243’000 Bq/kg) und um einen Bahnhof im Bezirk Koto (100’000 Bq/kg), aber auch in der Stadt Shiroi in der Präfektur Chiba (76’300 Bq/kg) sowie Takasaki in der Präfektur Gunma (70’000 Bq/kg).
Die Stellen auf dem Asphalt sehen aus wie eine dunkle Flecke. Sie besteht in der Tat aus ausgetrocknetem Moos mit Cyanobakterien. Zu finden sind sie oft am Rand der Strasse oder des Bürgersteig, wo also das Regenwasser sich ansammelt und später wieder trocknet. Zurückbleibt dann die hochkonzentrierte Radioaktivität in der Form vom getrockneten Moos.
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