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Beim verstorbenen mutmasslichen Entführer handelt es sich um einen 38-jährigen deutschen Staatsangehörigen, der in der Schweiz wohnhaft war. Bei der ebenfalls verstorbenen Begleiterin des 38-jährigen Mannes handelt es sich um eine 28-jährige Schweizerin mit Wohnsitz ebenfalls in der Schweiz.
Gemäss dem Bericht des Instituts für Rechtsmedizin der Universität Zürich und des Forensischen Instituts Zürich verstarb die 28-jährige Frau durch einen vom 38-jährigen Begleiter abgegebenen Schuss.
Im Zusammenhang mit der Entführung wurde am 7. April 2022 in einem Nachbarkanton ein 34-jähriger Schweizer verhaftet und der Staatsanwaltschaft zugeführt. Seine Tatbeteiligung ist Gegenstand der laufenden Abklärungen. Es gilt die Unschuldsvermutung.
Der genaue Ablauf des Vorfalls, die Vorgänge im Zusammenhang mit der Entführung sowie das genaue Motiv des verstorbenen 38-jährigen Deutschen sind Gegenstand der weiteren Untersuchung von Polizei und Staatsanwaltschaft, die in Zusammenarbeit mit dem Forensischen Institut Zürich und dem Rechtsmedizinischen Institut der Universität Zürich geführt werden.
Wie bereits gestern kommuniziert, ist auch der polizeiliche Schusswaffengebrauch Gegenstand der staatsanwaltschaftlichen Untersuchungen, wie in solchen Fällen üblich (siehe Medienmitteilung der Zürcher Staatsanwaltschaft vom 7. April 2022).
Wegen der laufenden Untersuchung können über den Inhalt dieser Medienmitteilung hinaus derzeit keine weiteren Informationen bekanntgegeben werden. Insbesondere werden aus Gründen des Persönlichkeitsschutzes zur Identität der beiden verstorbenen Personen keine weiteren Angaben gemacht.