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Letztes Jahr lieferte Hingis gegen Jelena Dokic in Wimbledon ein Debakel: Sie verlor dort in der Startrunde gegen die Australierin. In Kloten gewann sie am Dienstag 6:3 und 6:2.Dieser Inhalt wurde am 10. Oktober 2000 - 09:39 publiziert
Bravourös hat Martina Hingis ihren ersten Auftritt bei der Swisscom Challenge hinter sich gebracht. Die Weltranglisten-Erste schlug vor fast 6'000 Zuschauern im Klotener Schluefweg die Australierin Jelena Dokic 6:3, 6:2.
Die schmachvolle Niederlage vom letztjährigen Wimbledon-Turnier ist damit getilgt. Dokic hatte Hingis dort in der Startrunde 2:0 und 0:6 besiegt. Hingis Viertelfinal-Gegnerin wird mit Anastasia Myschkina oder Jelena Dementjewa auf jeden Fall eine Russin sein.
Sie sei schon etwas nervöser gewesen als gegen eine andere Spielerin, als sie den Platz betreten habe, gestand Martina Hingis nach ihrem 51-minütigen Auftritt.
"Turbo" eingeschaltet
Die Nervosität war indes schnell verflogen. Hingis fand nach wenigen Games ihren Rhythmus und fuhr dort fort, wo sie in Filderstadt aufgehört hatte. Jener Triumph habe ihr viel Selbstvertrauen gegeben, sagte die Ostschweizerin.
Sie habe immer dann den Punkt gemacht, wenn es nötig gewesen sei. "Ich war in der Lage, bei Spielständen von 30:30 beide oder so den 'Turbo' einzuschalten", umschrieb Martina Hingis diese Fähigkeit.
Dass ihr das Zürcher Turnier in ihrer Titelsammlung noch fehlt, verursacht bei Martina Hingis keinen zusätzlichen Druck. "Wenn ich so weiterspiele wie zuletzt, habe ich sicher gute Chancen. Und wenns erneut nicht klappen sollte, geht die Welt deswegen nicht unter".
swissinfo und Agenturen