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Veröffentlicht am 19. Februar 2012 von Eddie Brand0
CD Projekt Reds Pläne bis 2015
In einem Interview mit Eurogamer gab CD Projekt Red einige Hinweise auf kommende Veröffentlichungen.
Für die Jahre 2014 und 2015 plane man die Fertigstellung von zwei “AAA+”-Titeln für die nächste Konsolengeneration und den PC. “AAA+” bedeute dabei, dass man ein besonders grosses Projekt, das herausragende Metascores erhalten soll und deren Entwicklung mehr als zwei Jahre beansprucht, auf mehreren Plattformen (deshalb “+”) veröffentlicht.
Einer dieser Titel wird höchstwahrscheinlich The Witcher 3 sein, zumal CD Projekt Red den Abschluss der Trilogie bereits zusicherte und eine offizielle Ankündigung für die nächsten Monate in Aussicht stellte. Der andere Titel soll eine völlig neue, eigene Marke etablieren. Er werde wie The Witcher ein an Erwachsene gerichtetes Rollenspiel sein, sich jedoch von dessen Universum und Mechanik wesentlich unterscheiden. Man sei gegenwärtig damit beschäftigt, ein komplett neues Team dafür aufzubauen, sodass jenes von The Witcher unangetastet bleiben kann.
Des weiteren plane man für 2013 einen “AA”-Titel. “AA” bezeichne eine maximal zwei Jahre dauernde Produktion eines Titels, der mindestens einem Metascore von 85 genügen soll, für eine einzelne Plattform. Eine PS3-Version von The Witcher 2 scheint jedoch unwahrscheinlich, da CD Projekt Red die Xbox 360-Version als “AAA” bezeichnet. Eurogamer äusserte den Verdacht, dass eine Erweiterung für The Witcher 2 erscheinen könnte, konnte den Interviewten aber keine ausdrückliche Zusage abgewinnen. Diese konstatierten, dass zuerst einmal die Enhanced Edition erscheinen solle (die übrigens für Besitzer der normalen PC-Version wieder kostenlos ist).
Schlussendlich wolle man dieses Jahr auch zwei “A”-Titel rausbringen. Eurogamer äusserte angesichts der Reaktionen der Interviewten die Vermutung, dass davon eine Veröffentlichung mit The Witcher 1 zusammenhängt. Doch auch diesbezüglich erhielt man keine ausdrückliche Bestätigung.
Auf alle Fälle bleibt zu hoffen, dass CD Projekt Red nicht plötzlich einen spürbaren Wandel von Qualität zu Quantität vollzieht.