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Unterwegs mit den Haenyeos auf der südkoreanischen Insel Jeju. Gerber Loesch haben die letzte Generation der Apnoe-Taucherinnen in ihrem Alltag begleitet. Die „Töchter des Meeres“ tauchen nach verschiedenen Meeresfrüchten und können bis zu drei Minuten unter Wasser bleiben. Der Beruf der Haenyeos wird ausschliesslich von Frauen ausgeübt. Oft sind sie die Alleinverdiener in der Familie. In den 70er Jahren zählte man noch rund 15’000 Taucherinnen, heute sind es noch ca. 3500.
Man-Sun Lee im Hafenbecken von Hyeopjae früh morgens vor dem Tauchgang.
Ok-Ja Lee hat früher in Japan zusammen mit den Amas getaucht.
Jeongsun Hong in ihrer Wohnung. Die 82-Jährige hat mit 11 Jahren angefangen zu tauchen und taucht immer noch.
Hwa-Ja Kang auf dem Feld bei der Knoblauch-Ernte. Wenn nicht getaucht werden kann, wird in der Landwirtschaft gearbeitet.
Geum-Sun Lee in ihrem Innenhof, Knoblauch-Setzlinge am Boden. Die 79-Jährige tauchte früher noch mit einem Tauchanzug aus Baumwolle. Die Neopren-Anzüge wurden ab den 70er Jahren eingeführt.
Zwei Haenyeo-Generationen: Yeong-Sun Yang, 43-jährig und Leaderin in Hyeopjae, mit ihrer 82-jährigen Mutter.