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Dieses eBook: "Alf von Dülmen (Historischer Roman) - Vollständige Ausgabe" ist mit einem detaillierten und dynamischen Inhaltsverzeichnis versehen und wurde sorgfältig korrekturgelesen. Benedikte Naubert (1752-1819) war eine deutsche Schriftstellerin, die - überwiegend anonym - über 50 historische Romane veröffentlichte. Sie gilt als eine der Begründerinnen des historischen Romans in Deutschland. Aus dem Buch: „Friedrich ist nun mein Mündel und König von Sicilien, aber nur auf gewisse Bedingungen, welche heute zu melden, da ich noch Graf von Segni oder Kardinal Lothar bin, lächerlich seyn würde; morgen wird der Pabst aus einem andern Tone sprechen. Das was euch nach der Standserhöhung eures Freundes in diesem Briefe das Wichtigste seyn wird, habe ich auf die letzt verspart. Die unter uns beyden beschlossene Vermählung des kastilischen Prinzen mit der jungen Gräfin von Toulouse ist so gut als richtig; heute habe ich Nachricht von dem Beichtvater des Grafen, er hat mit ihm von der Sache gesprochen, und ihn geneigt gefunden, und ihr könnt auch nun eurem Könige davon sagen, dessen Einwilligung zu erhalten, es euch nicht an Mitteln fehlen kann."
Portrait
Benedikte Naubert, Geboren am 13.09.1756 in Leipzig, gestorben am 12.01.1819.Veröffentlichte in den 1780er und 1790er Jahren rund 50 historische Romane und zwei umfangreiche Märchensammlungen. Viele ihrer Romane wurden ins Englische übersetzt. Trotz dieser umfangreichen literarischen Produktion publizierte Naubert lange Zeit anonym. Erst 1817 enthüllte ein Zeitungsartikel ihre Identität. Den Grimms und möglicherweise auch Achim von Arnim war ihr Name schon früher bekannt: 1806 besuchte Wilhelm Grimm Naubert, um sich eine Liste ihrer Werke diktieren zu lassen. Paradoxerweise führte die Aufhebung von Nauberts Anonymität zum Ausschluss ihrer Werke aus der traditionellen Literaturgeschichte. Nicht mehr ihr Werk stand im Mittelpunkt des Interesses, sondern die Tatsache, dass es von einer Frau verfasst war. Wirksam wurde eine Auffassung von weiblicher Autorschaft, die mit Bescheidenheit und Mütterlichkeit assoziiert und damit als ästhetisch bedeutungslos galt.