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Die 7641 Inseln der Philippinen erstrecken sich auf 300’000 Quadratkilometer und über vier Klimazonen. Damit sind die Philippinen der fünftgrösste Inselstaat der Welt. Die am nächsten gelegenen Länder sind Malaysia und Indonesien im Süden, Taiwan und China im Norden und Vietnam im Westen.
Die Inselgruppe Luzon
Im Norden der Philippinen liegt Luzon, die grösste Insel des Landes. Sie wird überwiegend von Flachland bestimmt, im Norden Luzons erheben sich jedoch mehrere Gebirgsketten, darunter die Cordillera Central und die Sierra Madre. Dazwischen fliesst der Fluss Cagayan. Die grössten Städte Luzons sind Quezon City und die Hauptstadt Manila. In diesen Metropolen leben die meisten Einwohner der Philippinen. Südlich von Manila befinden sich einige Vulkane, darunter der auf einer Insel gelegene Taal. Im Osten geht Luzon in die Halbinsel Bicol über, die vom aktiven Vulkan Mt. Mayon nahe der Stadt Legazpi dominiert wird. Die Inselgruppe Luzon umfasst neben kleineren Eilanden die touristisch bedeutsame Insel Palawan mit den wichtigen Städten Puerto Princesa und El Nido, sowie die weniger stark besuchte Insel Mindoro im Süden. Palawan gehört dank seiner Naturschönheiten zu Recht zu den beliebtesten Zielen für Philippinen Reisen.
Die Visayas | Visaya Inseln
Als Visayas bezeichnet man eine für Philippinen Ferien besonders beliebte Inselgruppe südlich von Luzon, die sich in drei Teile gliedert. Der Westteil umfasst Panay mit dem bei philippinischen Urlaubern beliebten Iloilo und der Ferieninsel Boracay sowie die östliche Hälfte der Insel Negros. Die Westhälfte mit der für den Fährverkehr bedeutsamen Stadt Dumaguette gehört zu Visayas Central: In dieser Region befindet sich die Insel Cebu mit Cebu City, der fünftgrössten Stadt auf den Philippinen. Weitere beliebte Ferieninseln sind Bohol und Siquijor. Die Inseln der Central Visayas gehören mit Sehenswürdigkeiten wie den Chocolate Hills, der Halbinsel Panglao, den Kawasan-Wasserfällen und den Walhaien von Oslob zu den Top Ten Destinationen für Philippinen Rundreisen. Weniger touristisch erschlossen sind die östlichen Visayas mit den Hauptinseln Samar und Leyte.
Die Inselgruppe Mindanao
Mindanao ist die zweitgrösste Insel der Philippinen und liegt südlich der Visayas. Sie beherbergt 22 Millionen Einwohner und besitzt mit der Provinzhauptstadt Davao City die viertgrösste Stadt des Landes. Südlich von Davao erheben sich die höchsten Berge der Philippinen, der Apo und der Dulang-dulang. Von Vulkanen umgeben sind die Plateaus in den Provinzen Bukidnon and Lanao del Sur. Die Insel gilt als Kornkammer des Landes und ist besonders aufgrund ihrer Landwirtschaft bekannt. Die meisten Urlauber besuchen Mindanao aufgrund der nordöstlich gelegenen Insel Siargao, die besonders bei Surfern beliebt ist. Vor der Südwestspitze der Hauptinsel Mindanao beginnt das Sulu-Archipel, ein Gebiet aus hunderten Inseln, das sich im gleichnamigen Meer bis zur Küste Borneos erstreckt. Im Bild sehen Sie Guyam Island bei Siargo.