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Der Energieverbrauch fiel im Kalenderjahr 2022 tiefer aus als noch im Vorjahr. Er verminderte sich gesamtheitlich um rund 864’160 Kilowattstunden.
Die durch die Elektrizitätsversorgung Oberbüren (EVO) an EVO-Kunden gelieferte Energiemenge belief sich im Jahr 2022 auf 20’600’185 Kilowattstunden.
In dieser Zahl sind beispielsweise Kunden auf dem freien Markt nicht einbegriffen.
Dass sich auch diese Menge gegenüber dem letzten Jahr deutlich reduziert hat, ist auf die laufend steigende Anzahl an Fotovoltaikanlagen und den damit verbundenen Stromeigenverbrauch sowie die sehr milden Witterungsbedingungen in der zweiten Jahreshälfte zurückzuführen.
Der Gesamtstromverbrauch kann nicht ermittelt werden
Spannend zu verfolgen wäre, wie sich der Gesamtstromverbrauch im Versorgungsgebiet entwickelt.
Da jedoch der Anteil des Stromeigenverbrauchs (Nutzung von Strom aus der eigenen Produktionsanlage) messtechnisch nicht vollständig erfasst wird, kann der Gesamtstromverbrauch nicht ermittelt werden.
Die von der EVO an EVO-Kunden gelieferte Energie stammt zu 15,64 Prozent aus dezentralen Produktionsanlagen im eigenen Versorgungsgebiet (hauptsächlich Fotovoltaikanlagen) und zu 84,36 Prozent vom freien Markt.
Die 15,64 Prozent der dezentralen Produktionsanlagen entsprachen im Jahr 2022 3’222’407 Kilowattstunden.
Gemeinderat hat vor einiger Zeit das Energieziel definiert
Darin sind die von Dritten abgenommenen Produktionsmengen sowie der selbst produzierte und selbst verbrauchte Strom nicht enthalten.
Der Gemeinderat hat vor einiger Zeit das Energieziel definiert, dass im Versorgungsgebiet der Elektrizitätsversorgung Oberbüren 15 Prozent des Stromes aus erneuerbaren Energien, welche im Versorgungsgebiet produziert werden, stammen sollen.
Gestützt auf die Jahresauswertung darf festgehalten werden, dass das vom Gemeinderat gesetzte Energieziel im Jahr 2022 erreicht wurde.