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Der Trainerstab der Bianconeri mit Headcoach Serge Pelletier an der Spitze wird bis Ende Saison 2019/20 mit zwei weiteren neuen Persönlichkeiten ergänzt.
Unterstützt wird der Trainer aus Montréal, der in den 90-er Jahren erfolgreich bei den Elite-Junioren des HCLs wirkte, mit zwei international bestandenen Persönlichkeiten.
Zuerst Rob Cookson, geboren am 25. Januar 1961, im Staat Alberta (Kanada), der in seinem bisherigen Lebenslauf auf reichhaltige Assistant-Coach-Erfahrungen zurückblicken kann. So fungierte er in dieser Funktion zwischen 1994 und 1997 für sein Heimatland im Nachwuchsbereich. Dabei gewann er dreimal die Goldmedaille. 1997 und 2003 nahm er die gleiche Rolle bei Kanadas A-Nationalmannschaft wahr. Dabei gewann er mit den Ahornblättern auf der Brust zweimal den Weltmeistertitel und dies beide Male in Finnland. Zwischen 2001 und 2011 arbeitete er im Trainerstab der Calgary Flames in der NHL, bevor er zwischen 2012 und 2016 ins erste Schweizer Abenteuer startete und ebenso als rechte Hand von Marc Crawford bei den ZSC Lions aus Zürich wirkte. Diese vier Jahre waren vom Schweizer Meistertitel 2013/2014, dreimal auf dem ersten Tabellenplatz nach der Regular Season und einem Schweizer Cup-Gewinn 2015/2016, gekennzeichnet. Der gleiche Marc Crawford und Guy Boucher (Ex-SC Bern-Trainer) wollten ihn im Trainerstab, zwischen 2016 und 2019, der Ottawa Senators (NHL) haben. Cookson kann mit dem Fanionteam arbeiten, sobald sich die bürokratischen Angelegenheiten für die entsprechende Arbeitsbewilligung erledigt haben.
Der zweite neue Mann heisst Paul DiPietro, am 8. September 1970, in Sault Ste. Marie (Staat Ontario, Kanada) geboren. DiPietros Spielerkarriere war durch ihre Langwierigkeit und seinen ausgeprägten Torriecher gekennzeichnet. In der NHL absolvierte er mehr als 200 Partien, gewann den Stanley Cup 1993 mit den Montréal Canadiens (und Ex-HCL-Stürmer Stéphane Lebeau) und bestritt fast 700 Nationalliga A-Spiele mit den Farben des HC Ambrì-Piottas, EV Zug, HC Lugano und SCL Tigers (Langnau i. E.). Im 2005 erhielt er den Schweizer Pass und nahm so an drei A-Weltmeisterschaften und den unvergesslichen Olympischen Winterspielen 2006 zu Turin teil, als die Schweiz die hochkarätigen Kanadier mit den besten NHL-Profis besiegte. Dabei erzielte DiPietro das 2:0 und gleichzeitige Schlussresultat zugunsten der “Eisgenossen”. Erst mit 44 Jahren beendete er seine aussergewöhnliche Spielerkarriere. Danach liess er sich zum Coach ausbilden und arbeitete intern beim EV Zug, bevor er eine Assistenten-Funktion bei den Schweizer U19- und U20-Nationalteams ausfüllte. Der in jeder Rolle mit viel Dynamik wirkende DiPietro bringt ganz sicher einen grossen Erfahrungsschaft, viel Kompetenz und postitive Energie in die Garderobe des Hockey Club Luganos mit.
(rsz)