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Die Besitzer argentinischer Euro-Bonds wollen gegen das US-Gerichtsurteil vorgehen, das dem Land Teile seines Schuldendienstes untersagt. Anwälte der Gläubiger reichten bei einem Bundesgericht in New York entsprechende Dokumente ein. Die Euro-Gläubiger argumentieren, dass ihre Papiere nach britischem Recht begeben wurden und deshalb von dem amerikanischen Richterspruch nicht betroffen seien.
Folge von Staatspleite 2002
Ein US-Gericht hatte Anfang August angewiesen, dass die Inhaber argentinischer Anleihen nur dann ausgezahlt werden dürfen, wenn die Regierung auch Hedgefonds bedient, die sich einer Umschuldungsvereinbarung nicht angeschlossen hatten. Der Konflikt geht auf die Staatspleite Argentiniens im Jahr 2002 zurück.
Während sich die Regierung in den Folgejahren mit den meisten Gläubigern auf einen Schuldenerlass und einen Umtausch von Anleihen einigte, kauften einige Hedgefonds Schuldtitel mit einen hohen Abschlag und fordern nun eine volle Auszahlung. Das lehnt Argentinien ab.
(reuters/chb)