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Für eine Partei mit einem Wähleranteil von rund 20 Prozent wäre es vermessen, zwei Kandidaten zu stellen für den Ständerat. So begründet der Präsident der Walliser Freisinnigen, René Constantin, die Nomination von nur einem Kandidaten. Die Linke, die CVP und voraussichtlich auch die SVP wollen jeweils zwei Politiker ins Rennen schicken.
Philippe Nantermod sieht sich vor allem als Alternative zur CVP, die seit über 150 Jahren beide Walliser Sitze in der kleinen Kammer für sich beansprucht. Ihn stört diese Dominanz.
Es ist ein bisschen traurig, dass der Kanton Wallis nur von einer Partei vertreten wird im Ständerat.
Einen Vorteil sieht der 35-jährige Anwalt, der aus Troistorrents im Walliser Chablais stammt, auch in seiner Erfahrung. Der Kanton Wallis könne es sich schlicht nicht leisten, jemanden nach Bern zu schicken, der kein Netzwerk im Bundeshaus habe. Philippe Nantermod sitzt seit 2015 im Nationalrat und gehört dem Präsidium der FDP Schweiz an.