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Kinder leiden, wenn Mütter arbeiten – glaubt mehr als die Hälfte der Weltbevölkerung
Mehr als die Hälfte der Weltbevölkerung glaube, dass Kinder darunter litten, wenn ihre Mütter zur Arbeit gingen, hiess es in einer Mitteilung der OECD vom Mittwoch zu ihrem diesjährigen Index zu geschlechtsspezifischer Diskriminierung.
Zudem werde oft erwartet, dass Frauen den Grossteil der Sorge- und Hausarbeit leisteten, wodurch ihnen weniger Zeit für Arbeit oder Bildung bleibe. Im Schnitt verbrachten Frauen mit dieser unbezahlten Arbeit knapp drei Stunden mehr am Tag als Männer, schrieb die OECD mit Blick auf 90 Länder mit entsprechenden Daten.
Der OECD-Index bietet Daten über diskriminierende Gesetze, soziale Normen und Praktiken in 179 Ländern. Die Schweiz schnitt darin deutlich besser ab als der globale Durchschnitt und auch besser als der europäische Schnitt. Vor der Schweiz rangierten lediglich Spanien, Italien und Schweden.
Die in Paris ansässige OECD vereint Länder, die sich zu Demokratie und Marktwirtschaft bekennen. Mittlerweile sind neben grossen Volkswirtschaften wie Deutschland, den USA und Japan auch Schwellenländer wie Mexiko und Chile Mitglied. Der Index untersucht jedoch auch Länder, die nicht Teil der OECD sind.
(sda/gin)
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