Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03607.jsonl.gz/2011

Herr Pierre Maudet, Regierungsrat, Frau Corine Moinat, Präsidentin des Verwaltungsrats des Genève Aéroport und die Flughafenautoritäten legten am Donnerstag, den 19. Mai 2016 den symbolischen Grundstein, um den offiziellen Beginn der Bauarbeiten des Ostflügels einzuläuten.
Am 19. Mai 2016 haben Herr Pierre Maudet, Regierungsrat und verantwortlich für das Departement für Sicherheit und Wirtschaft (DSE), und Frau Corine Moinat, Präsidentin des Verwaltungsrats des Genève Aéroport, die Pläne des Ostflügels symbolisch unter einer Betonplatte vergraben und die Leiter der Flughafenplattform haben mit der Auslegung der Fundamente begonnen.
Das Gebäude mit 520 Metern Länge, 20 Metern Breite und 17 Metern Höhe wird als Abflughalle, hauptsächlich für Langstreckenflüge, genutzt werden. Dieses Gebäude aus Glas und Stahl, das 26° in Richtung des Rollfelds geneigt sein wird, erhält ein komplett mit Solarzellen bedecktes Dach. Dieses architektonische Meisterstück, das vom Unternehmenszusammenschluss RBI-T* entworfen wurde, wird sechs Stellplätze für Grossraumflugzeuge haben, an denen auch zwei kleinere Luftschiffe platz haben.
Der zukünftige Ostflügel wird die provisorisch gebauten Gebäude aus den 1970er-Jahren ersetzen. In der ersten Bauphase, die heute beginnt und BAT1 genannt wird, geht es darum, das Bestehende abzubauen und den Rohbau zu errichten. Diese Phase wird mit Ende des Jahres 2017 abgeschlossen sein. Die Baustelle für die eigentliche Konstruktion des Ostflügels, die sogenannte Bauphase Bat 2, wird Anfang des Jahres 2017 begonnen und Mitte 2020 beendet werden. Das Gebäude sollte zum Ende des Jahres 2020 in Betrieg genommen werden können.
Nach Ansicht von Corine Moinat wird der Ostflügel den Genève Aéroport mit Abflughallen für Grossraumflugzeuge ausstatten, die dem internationalen Genf und der Gesellschaften, die diese interkontinentalen Flüge durchführen, würdig sein werden. Die Präsidentin des Verwaltungsrats freut sich über die „Zeitenwende“, die der Ostflügel, hinsichtlich der Infrastruktur und der Art und Weise, wie Baustellen dieses Umfangs innerhalb des Genève Aéroport in Angriff genommen und geleitet werden, widerspiegelt.
Pierre Maudet spricht erfreut davon, dass sich diese Baustelle in die dynamische Entwicklung der 100-jährigen Entwicklung dieser Plattform einreiht. Der Regierungsrat stellt den Ostflügel in die Reihe der langen Serie von Projekten, die den Flughafen über die kommenden Jahrzehnte verändern werden, damit er den wachsenden Anforderungen des grossen Einzugsbereichs, dessen Mittelpunkt der Genève Aéroport darstellt, nachkommen kann.
In dem etwa 480 Millionen Franken teuren Projekt ist der Ostflügel der sichtbare Teil einer grossen Baustelle, die Renovierungsarbeiten des ganzen Ostsektors des Flughafens umfasst. Seit 2011 wurden verschiedene Vorbereitungsbaustellen für die Konstruktion des Ostflügels geschaffen. Für diese Bauarbeiten wurde die Zollstrasse, welche die Gemeinde Ferney-Voltaire im französischen Sektor mit dem Flughafen verbindet, teilweise unter die Erde verlegt.
*Der Unternehmenszusammenschluss RBI-T* setzt sich aus den Gesellschaften Rogers Stirk Harbour & Partners, Architekturbüro Jacques Bugna SA, Ingérop Conseil &Ingénierie und T-Ingénierie SA zusammen.