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«Neoguri» ist zwar mittlerweile zu einem tropischen Sturm herabgestuft worden, er erreichte aber immer noch Windgeschwindigkeiten von bis zu 126 Stundenkilometern. Heftige Regenfälle liessen Flüsse über die Ufer treten und verursachten Erdrutsche. Hunderttausende Menschen wurden aufgefordert, sich in Sicherheit zu bringen, berichtete der Sender NHK.
Der Verkehr auf der Hauptinsel Kyushu sowie der kleineren Hauptinsel Shikoku wurde stark beeinträchtigt. Rund 200 Flüge wurden gestrichen. Auch Bus- und Zugverbindungen waren unterbrochen. Schulen blieben geschlossen, es kam zu Stromausfällen. Ein Erdrutsch in der Stadt Nagiso begrub einen Zwölfjährigen unter sich. 50 Menschen wurden bisher verletzt.
Die japanische Regierung wird am Donnerstag ein Krisentreffen abhalten. Japan wird jedes Jahr von zwei bis vier Taifunen heimgesucht, ein Sturm dieser Stärke gilt im Juli aber als ungewöhnlich.