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Der Tunnelbauer aus Omsk in Sibirien sorgt mit seinem Kriminalfall für Lacher und erntet Bewunderung statt Empörung. Er hatte es sich zur Lebensaufgabe gemacht, eine Ölpipeline anzuzapfen, die nahe an seinem Grundstück vorbeiführte.
Dazu grub der Mann drei Jahre lang einen 60 Meter langen Tunnel, wie eine Polizeisprecherin mitteilte. Er habe nichts anderes mehr getan als zu graben, sagte der Mann in einem TV-Interview aus dem Gefängnis. Er habe nachts und an den Wochenenden gegraben und es sei schwer gewesen, weil der Boden besonders hart gewesen sei.
Am Ziel angekommen zapfte er das Öl ab und führte es in einem Schlauch durch den Tunnel in ein Fass auf seinem Grundstück. Als das Fass voll war, lief das Öl auf seinem Grundstück aus und die Polizei überführte ihn.
Nun sitzt der Mann im Gefängnis und hofft auf eine milde Strafe. Er ist geständig und bereut seine Tat. Er habe doch nur testen wollen, ob er es überhaupt schaffe. «Ich habe einfach kein Glück gehabt. Nicht in diesem Leben.»