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Luzerner Kokain-Dealer verurteilt
Ein 55-jähriger Drogendealer wurde vom Luzerner Kriminalgericht zu sieben Jahren und sechs Monaten Haft verurteilt. Mit dem illegalen Handel hat der Mann seit dem Jahr 2016 rund 670'000 Franken Umsatz erzielt.
Der Schweizer war Mitglied einer Drogenbande und verkaufte zwischen 2016 und 2019 Kokain in den Regionen Zug, Luzern und Zürich. Innerhalb der Bande hatte er als Verantwortlicher für die Kokain-Versorgung eine zentrale Rolle inne. Insgesamt erwirtschaftete der Dealer rund 670'000 Franken.
Erschwerend kommt für den 55-jährigen Drogendealer hinzu, dass er sich während seiner Abwesenheiten durch einen nigerianischen Stellvertreter vertreten liess, von dessen Geschäften er sich bereichern liess. Der Stellvertreter hatte lediglich eine italienische Aufenthaltsbewilligung und war daher illegal in der Schweiz.
Wegen des Handels mit Kokain, Geldwäscherei und wegen des Verstosses gegen das Ausländergesetz hat das Luzerner Kriminalgericht den Schweizer zu sieben Jahren und sechs Monaten Haft verurteilt. Die Verteidigung des Verurteilten hat gegen das Urteil Berufung eingelegt.
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