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Bei ihrem Olympia-Debüt gewinnt die Waadtländer Tischtennisspielerin Rachel Moret auch die zweite Partie. Sie bezwingt die als 53. der Weltrangliste um 33 Positionen besser klassierte, erfahrene Ungarin Georgina Pota mit einer tollen Leistung mit 4:1 Sätzen.
Ist der Sieg gegen die ehemalige Weltnummer 14 eine Überraschung, so wäre es eine veritable Sensation, wenn die 31-Jährige aus Morges auch aus der nächsten Runde, den Sechzehntelfinals, als Siegerin hervorgehen sollte. Denn sie bekommt es mit der derzeit Besten zu tun: mit der topgesetzten Weltnummer 1 Chen Meng aus China, der aktuellen WM-Zweiten. Die besten Chinesinnen beherrschen die Szene seit vielen Jahren derart deutlich, dass ein weiterer Erfolg Morets eher eine Illusion als eine Vision ist.
Georgina Pota war als ehemalige Weltnummer 14 im Match gegen Moret klar favorisiert. Aber es war die fünf Jahre jüngere Waadtländerin, die so spielte, als wäre das Olympia-Turnier ein gewöhnliches Turnier. Als Pota im zweiten Satz aggressiver spielte und die Hoheit an der Platte zu finden schien, fand Moret sofort eine Antwort. Sie gewann auch diesen Umgang.
Die letzte Reifeprüfung legte sie im fünften Satz ab. Den tollen Sieg vor Augen, gab sie einen 8:1-Vorsprung aus der Hand. Bei 9:9 jedoch punktete sie zweimal mit ihrem Aufschlag. (sda)