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bestehen darin, daß man die frisch ausgepreßten Säfte gewisser Pflanzen, welche zur Gruppe der bittern
auflösenden Mittel gehören, im Frühjahr des Morgens im nüchternen Zustand trinken läßt. Es wird entweder der Saft eines
einzelnen Krautes oder mehrerer zusammen verordnet, derselbe mit Milch, Fleischbrühe, aromatischen Wassern, Selterwasser etc.
vermischt, auch zuweilen noch andre Arznei damit verbunden und die Wirkung des Ganzen durch eine zweckmäßige
Diät unterstützt. Man wählt dazu Herba Cichorei, Taraxaci, Fumariae, Millefolii, Chelidonii, Petroselini etc. Gewöhnlich
werden dabei 60-200 g Saft mit oder ohne Salz
[* 3] genommen und dabei Bewegungen im Freien gemacht. Die wesentliche Wirkung derartiger
Kuren besteht in der Anregung des Stoffwechsels bei Verdauungsstörungen.