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Das Winterhalbjahr gilt in Europa als Sturmsaison. Im Sommer sind die Winde grundsätzlich schwächer. Dennoch birgt der Sommer Gefahren, weil Gewitter lokal starke Böen auslösen können.
Die Temperaturdifferenz zwischen den warmen Subtropen und dem eisigen Polargebiet, welches in der monatelangen Polarnacht stark abkühlt, ist im Winterhalbjahr sehr gross. Wegen dieses Temperaturunterschieds zwischen Süd und Nord formieren sich mächtige atlantische Tiefdrucksysteme. Sie können grossräumig Orkanböen verursachen, auch auf Schweizer Seen. Im Sommer wird die Luft im Norden durch die langen Polartage mit der Mitternachtssonne erwärmt. Die Temperaturdifferenz zwischen Süd und Nord ist geringer. Die atlantischen Tiefdruckgebiete sind demzufolge schwächer und somit auch der Wind.
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