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Ein Gemälde des US-Künstlers Mark Rothko ist für 50.1 Millionen Dollar versteigert worden. Das teilte das Auktionshaus Sotheby’s am Donnerstagabend (Ortszeit) mit.
Damit ist das abstrakte Bild von 1960, das ein pinkes, rotes und weisses Rechteck auf dunklem Grund zeigt, das jüngste einer Reihe von teilweise rekordbrechenden Werken, die in den vergangenen Tagen bei den traditionellen Frühjahrsauktionen verkauft wurden. Es stammte aus dem Besitz des San Francisco Museum of Modern Art.
Erst am Mittwoch hatte sich der US-Maler und Bildhauer Jeff Koons den Titel des teuersten lebenden Künstlers zurückerobert. Seine Hasen-Skulptur «Rabbit» aus dem Jahr 1986 erzielte bei einer Versteigerung in New York den Rekordpreis von knapp 91.1 Millionen Dollar, wie das Auktionshaus Christie's mitteilte.
Den Zuschlag bei 80 Millionen Dollar bekam nach Angaben der «New York Times» der Kunsthändler Robert E. Mnuchin, Vater des US-Finanzministers Steven Mnuchin. Mit Gebühren beläuft sich der Gesamtpreis auf 91.075 Millionen Dollar. (sda/dpa)
Willkommen zu einem weiteren Teil Frauen in der Geschichte. Heute wollen wir uns mit der mexikanischen Künstlerin Frida Kahlo beschäftigen. Einer Frau, die es verstand, ihren Schmerz in Bildern auszudrücken.
Am 17. September 1925 rammt in Mexiko City eine Trambahn einen hölzernen Omnibus. Die 18-jährige Frida Kahlo sitzt drin, wird nach vorne geworfen – und von einer eisernen Griffleiste durchbohrt.
«Sie war fast nackt; bei dem Zusammenstoss waren ihr die Kleider vom Leibe gerissen worden. Jemand im Bus, wahrscheinlich ein Anstreicher, hatte ein Paket mit Goldpulver bei sich gehabt, das aufgegangen war; und nun war das Gold über Fridas blutenden Körper gestäubt.»
Sie habe wie eine Ballerina …