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Was ist Bachata?
Bachata wird typischerweise mit zwei akustischen Gitarren gespielt, heute auch mit elektrischen, dazu Bongos, Bass und Güira. Der Stil ist heute geprägt durch den charakteristischen, hohen und „leiernden“ Klang der Gitarren und durch die Texte, die meist von männlichen Sängern gesungen werden und hauptsächlich von enttäuschter Liebe handeln. Der gleichnamige Tanz hat in den 2000er Jahren enorm an Popularität gewonnen. In der Dominikanischen Republik veranstalten TV-Sender regelmäßig Bachata-Tanzwettbewerbe. Diese Fernsehsendungen sind sehr beliebt. Da Bachata normalerweise sehr eng und hüftbetont getanzt wird, gehört er zu den erotischsten Tänzen überhaupt. Die europäische Version wird mit Körperabstand getanzt, wobei auch Figuren miteingebaut werden.
l’ Historia
Bachata galt in den 1970er und 1980er Jahren als vulgäre Musik der unteren Bevölkerungsschichten, wurde mit Prostitution, Kriminalität und Armut assoziiert und im Gegensatz zu Salsa und Merengue kaum im Radio gespielt. Das änderte sich erst um 1990 herum, vor allem durch Juan Luis Guerra, dessen Album Bachata Rosa 1992 einen Grammy gewann.
Tanzstile
Neben dem traditionellen Bachata-Tanzstil erhebt sich seit wenigen Jahren der Bachata-Sensual-Stil. Entstanden ist dieser in Spanien. Bachata-Sensual beinhaltet die Kunst den Tanz mit vielen Körper- und Kopfwellen noch erotischer zu gestalten. Mit der richtigen Technik ausgeführt ergibt sich ein wunderbar fliessendes Bild, dass ein Tanzpaar eins werden lässt ohne dabei plump oder anzüglich zu wirken. Immer häufiger wird dieser Stil auch an grossen Festival und Kongressen unterrichtet.
Was lerne ich bei Nuevo Step?
Im Basic Level wird die traditionelle Bachata mit ein paar einführenden Sensual Elementen unterrichtet. Die Intermediate und Advanced Levels sind stark geprägt von der Bachata Sensual, beinhalten aber auch traditionelle Figurkombinationen.