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Jedes Kind hat das Anrecht, dass es vor Gefahren geschützt ist, seinen Bedürfnissen entsprechend gefördert wird und sich zu einer selbständigen und verantwortungsbewussten Person entwickeln kann. Ist das nicht so, ist das «Kindeswohl» gefährdet. Können die Eltern auch mit Unterstützung in der Familie, anderer nahestehender Personen oder privater oder öffentlicher Dienste eine Kindeswohlgefährdung nicht (genügend) abwenden, trifft die KESB die erforderlichen Massnahmen (Weisungen, massgeschneiderte Beistandschaft, behördliche Unterbringung, Entzug elterliche Sorge).
Das Schweizerische Zivilgesetzbuch (ZGB) sieht im Kindesschutz weitere Aufgaben vor, zum Beispiel:
- Förderung der Herstellung des Kindesverhältnisses zum Vater und Wahrung des Unterhaltsanspruches
- Genehmigung von Vereinbarungen der Eltern über den gebührenden Unterhalt des Kindes
- Entgegennahme der Erklärung der Eltern über die gemeinsame Sorge
- Regelung des persönlichen Verkehrs (Kontakt, Besuchsrecht)
- Entscheide bei Uneinigkeit der gemeinsam sorgeberechtigten Eltern
- Schutz des Kindesvermögens
- Sicherstellung der zivilrechtlichen Vertretung Minderjähriger bei nicht anders lösbaren Interessenkonflikten
- Adoption, Herkunftssuche
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