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RISS – Ross lce Shelf Survey 1962/63
RISS Ross lce Shelf Survey 1962/63 (RISS)
Das Ross lce Shelf Survey der USARP, war das erste wichtige antarktische Nachkriegs-Forschungsunternehmen unter deutscher Leitung, wenn auch im Auftrag der Universität von Michigan.
In der Saison 1962/63 beteiligten sich bundesdeutsche Wissenschaftler als Gastforscher an dem US-Antarktis-Forschungsprogramm „Ross Ice ShelfSurvey“, abgekürzt: RISS (Ross-Schelfeis-Forschung). Professor Dr. Ing. Walter Hofmann von der Technischen Hochschule Braunschweig führte dabei ein Forschungsprogramm für die Universität von Michigan durch, indem er mit modernster vermessungstechnischer Ausrüstung die Fliessgeschwindigkeiten und Spannungszustände im Eis des Ross-Schelfeises mass. Dem Unternehmen gehörten bundesdeutsche, amerikanische und britische Forscher an:Prof. Dr. Ing. Walter Hofmann, Braunschweig
Dipl.lng. E. Dorrer, München
K. Nottarp, Frankfurt (Main)
A. Rundle, USA
W. F. Campbell, Grossbritannien
John Heap, Grossbritannien
Die Post dieser Forscher wurde in üblicher Art und Weise mit einem besonderen Expeditionsstempel versehen. Er zeigt das Braunschweiger Wappenpferd über der Ross-Insel.
Besonders interessant ist aber die freundschaftliche Korrespondenz, die Dr. Hofmann während seiner Reise in die Antarktis und seines Aufenthalts dort mit J. Dill geführt hat. Sie gibt Einblick in die Art und Weise, wie man damals in die Antarktis reiste, und in damals anscheinend auch noch gemütlichere Expeditionsabläufe, die sogar öftere Sammlerpost-Abfertigungen ermöglichten. Bei RISS sind sie aber auch dadurch erleichtert worden, dass Dr. Hofmann auf seinem Flug nach McMurdo den seinen Dienst antretenden Postmeister von McMurdo näher kennenlernte, Das führte dazu, dass dieser Sammlerpost annahm, die er sonst womöglich abgelehnt hätte. In der Regel kam darauf der RISS-Expeditionsstempel zum Abdruck, der einzige Stempel, der bei RISS verwendet wurde, und der bereits in Deutschland von J. Dill Dr. Hofmann zur Verfügung gestellt wurde.
Er wurde anfangs in rot, nach Erschöpfung des roten Stempelkissens dann in schwarz abgedruckt. Viele Briefe wurden zusätzlich von den Forschern signiert .