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Die Belastung der Luft mit winzigen Staubteilchen (PM10) ist heute eine der grössten Herausforderungen für die Schweizer Luftreinhalte-Politik. Besonders im Winter leiden Städte und verkehrsnahe Gebiete unter zu hohen Feinstaub-Belastungen mit negativen Folgen für die Gesundheit.
Feinpartikel (PM10) sind ein komplexes Gemisch. Ein Teil davon sind
Als PM10 werden Partikel bezeichnet, deren Durchmesser weniger als 10 Tausendstel-Millimeter beträgt. Deshalb können diese Partikel tief in die feinsten Verästelungen der Lunge eindringen und von dort zum Teil in die Lymph- und Blutbahnen. Ihre zerklüftete Struktur ermöglicht eine Anlagerung von weiteren giftigen Substanzen.
Dieses Schadstoffgemisch besteht aus einer Vielzahl von chemischen Verbindungen mit teils Krebs erzeugender Wirkung z.B. Russ. Es verursacht in den Atemwegen lokale Entzündungen und kann so zu schwerwiegenden Auswirkungen auf die Gesundheit führen:
Damit die geltenden Grenzwerte für Feinstaub eingehalten werden können, müssen in der Schweiz gegenüber heute rund 50% der PM10-Emissionen und etwa 50% der Vorläufer-Emissionen reduziert werden.
Dieses Ziel ist nur mit einer konsequenten Weiterführung der Luftreinhalte-Politik und einer Vielzahl von Massnahmen zu erreichen. Diese müssen auf lokaler, nationaler und internationaler Ebene ergriffen werden. So wurde vom Bundesrat 2006 der Aktionsplan Feinstaub beschlossen, welcher bei allen wesentlichen Feinstaubquellen die Emissionen reduzieren soll. Massnahmen dazu sind z.B. Partikelfilter für Dieselmotoren und strengere Emissionsgrenzwerte für Holzheizungen.
In Agglomerationen und verkehrsreichen Gebieten liegen die Jahresmittelwerte für Feinstaub über dem geltenden Grenzwert, und auch die Tagesgrenzwerte werden häufig und zum Teil massiv überschritten.
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