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Der Bausatz
Mein Bausatz ist zwar aus dem Jahr 2012 und von Revell, ist aber ursprünglich von Matchbox und kam 1976 auf den Markt. Die Giessäste sind nicht wie damals von Matchbox üblich in unterschiedlichen Farben gehalten sondern in einem einheitlichen Grau. Es gibt also drei Giessäste in Grau und einer in Klarsicht oder sollte zumindest klares Material darstellen.
Warum so einen alten Bausatz?
Für die Scale Model Trophy an welcher ich teilnehmen möchte, habe ich mich in der Kategorie A4 angemeldet. Für diese Kategorie muss man einen Bausatz bauen der vor 1979 auf den Markt kam. An diesem Bausatz darf nichts verändert oder verbessert werden. Es ist auch nicht erlaubt Zubehör von anderen Herstellern zu verwenden.
Etwas zum Orginial
Von den im 2. Weltkrieg eingesetzten Schwimmerflugzeugen war die He 115 das größte, aber auch das leistungsfähigste große Kampfflugzeug dieser Art mit Doppelschwimmern. Ab Anfang 1940 wurde die verbesserten Version B-1 gefertigt, sie erhielt Rüstsätze für den Bomben- und Torpedoeinsatz. Die vorwiegend in Nordeuropa eingesetzten He 115 der Küstenflieger-Gruppen wurden bekannt durch die Bekämpfung von alliierten Konvois. Die Serienfertigung endete im August 1940.
[Quelle: www.revell.de]
Der Bau
Der Flieger ist mal grob zusammengesetzt um die Proportionen zu ermitteln und um zu sehen was am Schluss noch vom Cockpit noch wahrnehmbar
ist. Da von der Inneneinrichtung ausser zwei Sitzen gar nichts vorhanden ist, besteht die Verglasung aus Milchglas.
Entgegen meiner Gewohnheit, habe ich den Rumpf bereits zusammen geklebt und die Bodenplatte wird anschliessend von Vorne eingeschoben. Wenn
alles zusammen ist, wird der Innenraum mit der Airbrush lackiert. Es stellt sich nur noch die Frage mit welcher Farbe. Revell gibt hier Olivgrün an.
Die angedeuteten Motoren erhielten leichte Alterungsspuren. Vielleicht werde ich die Kontraste noch mehr herausholen falls ich den Eindruck habe
man sieht zu wenig unter den Motorhauben.
Die Piloten habe ich kräftigen Farben versehen, damit man am Schluss vielleicht noch was sehen kann durch die Scheiben.
Der Beobachter ist ebenfalls in den gleichen Farben bemalt. Die Figur wird aber erst nach der Bemalung in den Rumpf eingefügt.
Die Kanzel erhielt ein Bad in Future um den Milchglaseffekt zu reduzieren. Nach diesem Vorgang sieht es nicht mal so schlecht aus.
Die Passgenauigkeit ist leider sehr schlecht und muss mit Zweikomponenten Spachtel verschlossen werden. Das Verschleifen gibt einiges zu tun und muss mit vorsicht durchgeführt werden.
Die Heinkel steht das erste mal auf ihren eigenen Schwimmern. Der Rumpf-Flügel Übergang muss noch geschliffen werden.
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