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Die Nordamerika-Tournee hat der 26-jährigen Waadtländerin kein Glück und vor allem keinen einzigen Matchgewinn gebracht. Sowohl in Toronto und Cincinnati als auch zuletzt in New Haven und jetzt in Flushing Meadows ist die Nummer 14 der Weltrangliste in der 1. Runde ausgeschieden. Ihr letzter Sieg geht auf das Grand-Slam-Turnier in Wimbledon zurück, wo sie in die Viertelfinals vorgedrungen war.
5:3 hatte Bacsinszky gegen Strycova im ersten Durchgang geführt, ehe der Faden in ihrem Spiel komplett riss. Nachdem die Tschechin begonnen hatte, etwas aggressiver und weniger fehlerhaft zu spielen, fand die Lausannerin kein Mittel mehr gegen ihre drei Jahre ältere Widersacherin, gegen die Bacsinszky bereits die ersten beiden Begegnungen verloren hatte. Strycova gewann zehn Games in Folge und beendete nach 1:21 Stunden die Partie.
Bacsinszky entschied im zweiten Satz gerade einmal sechs Ballwechsel zu ihren Gunsten. Vor allem beim Aufschlag bekundete die Schweizerin Mühe. Nur einmal, zum 1:0 im ersten Satz, konnte sie ein Servicegame für sich entscheiden.
Der erste Satz zwischen hatte ein wahres Feuerwerk an Breaks geboten. Als es 5:5 stand, hatten beiden Spielerinnen ihren Aufschlag nur je einmal durchgebracht. Bacsinszky benötigte für ihre vier Breaks bis dorthin nur fünf Chancen, Strycova verwertete sogar alle ihre vier Breakmöglichkeiten. Die entscheidende Asymmetrie ergab sich danach: Während Bacsinszky zum 5:6 ein weiteres Mal den Abschlag abgab, brachte die Tschechin ihren Service für einmal durch.
Bacsinszky verlor damit auch die dritte Direktbegegnung zwischen den beiden in zwei Sätzen. Allerdings fanden die ersten beiden Begegnungen schon in den Jahren 2008 und 2010 statt. Auf die Weltrangliste dürfte das frühe Ausscheiden in Flushing Meadows für die Lausannerin keine grossen Auswirkungen haben. Im letzten Jahr war das Turnier für Bacsinszky nach der 2. Runde beendet.