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Bundesbeiträge beantragen können Absolvierende von vorbereitenden Kursen auf eidgenössische Berufsprüfungen und höhere Fachprüfungen mit Wohnsitz in der Schweiz, die im Anschluss die jeweilige eidgenössische Prüfung absolvieren. Der vorbereitende Kurs muss auf der Liste der vorbereitenden Kurse verzeichnet und nach dem 1.1.2017 gestartet sein. Zudem darf der Kurs nicht bereits über die interkantonale Fachschulvereinbarung FSV Subventionen erhalten haben.
Das Beitragsgesuch wird im Normalfall nach Absolvierung der eidgenössischen Prüfung gestellt – unabhängig vom Prüfungserfolg. Damit wird die Abgrenzung zur Finanzierung der berufsorientierten Weiterbildung sichergestellt, welche teilweise ebenfalls in den vorbereitenden Kursen stattfindet (z.B. Abschluss des vorbereitenden Kurses mit einem Kurs- oder Branchenzertifikat).
Das bedeutet, dass die Absolvierenden die Beiträge für die entstandenen Kurskosten nachschüssig erhalten. Die Vorfinanzierung der Kursgebühren bis zum Erhalt der Bundesbeiträge wird entweder von den Absolvierenden oder mit Hilfe von Unterstützung durch Dritte getragen. Dies können zum Beispiel Arbeitgeber (Weiterbildungsvereinbarung), Branchenverbände (Branchenfonds), ein kantonales Stipendium, Darlehen oder weitere Dritte sein.
In dem Ausnahmefall, dass Kursteilnehmende die Vorfinanzierung bis zur Auszahlung der Bundesbeiträge nicht leisten können und auch keine Unterstützung von Dritten erhalten, ist unter bestimmten Voraussetzungen ein Antrag auf Auszahlung von Teilbeiträgen vor Absolvieren der eidgenössischen Prüfung möglich . Hierfür ist unter anderem ein Bedarfsausweis erforderlich.