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Rekonstruktion der Brustwarze
Die Rekonstruktion der Brustwarze und des Warzenhofs schliessen die Brustrekonstruktion ab.
Wenn die Brustwarze im Rahmen der Brustkrebs Operation entfernt werden musste, kann man sie später wiederherstellen. Die Neubildung der Brustwarze (Mamille oder auch Nipple genannt) und des Warzenhofs (Areole) stellt das "I-Tüpfelchen" der Brustrekonstruktion dar. Die Brustwarze und der Warzenhof werden meist nicht in der ersten Operation mit dem Aufbau der Brust durchgeführt, da es im ersten ½ bis ¾ Jahr nach der Operation noch zu deutlichen Formveränderungen kommen kann, und das Endergebnis erst nach dieser Zeit zu beurteilen ist.
Auch sollten angleichende Korrekturoperationen der Gegenseite zunächst durchgeführt werden, um die Position der neuen Brustwarze korrekt bestimmen zu können. Es gibt grundsätzlich verschiedene Möglichkeiten zur Bildung der Brustwarze und des Warzenhofs.
Rekonstruktion mit Anteilen der gegenseitigen Warze
Ist die gegenseitige Brustwarze ausreichend gross, so kann die untere Hälfte entnommen werden, um die neue Brustwarze zu bilden. Die Operation erfolgt meist in örtlicher Betäubung. Da dieses die natürlichste Form der Rekonstruktion ist, ist dies unser favorisiertes Verfahren.
Rekonstruktion des Warzenhofs (Areole)
Zum Aufbau der Areole kann Haut aus der Leiste verwendet werden, da Leiste und Brustwarze farblich zueinander passen. An der Leiste verbleibt lediglich eine strichförmige Narbe. Das Hauttransplantat wird um die Brustwarze, die in gleicher Sitzung gebildet wird, gelegt und mit einem Verband fixiert. Nach ca. einer Woche ist die Haut eingeheilt. Bei einem Hautüberschuss kann aber auch Haut aus den Oberlidern verwendet werden. Das hat den Vorteil, dass die Schlupflider beseitigt werden. Alternativ kann die Areole auch intradermal pigmentiert werden.