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Bereits im Jahr 1995 zog Tina Turner mit ihrem Partner Erwin Bach nach Zürich. Wohnte das Paar erst noch am Zürichberg, folgte 1998 der Umzug nach Küsnacht. Es sei schon immer der Wunsch der Sängerin gewesen, direkt am See zu wohnen. Bis zu ihrem Tod wohnte die Sängerin im «Château Algonquin».
Zürich hatte es Tina Turner und ihrem Mann, den sie 2013 heiratete, sichtlich angetan. Erst 2021 kaufte sich der Superstar, respektive ihr Mann Erwin Bach, das luxuriöse Landgut Steinfels in Stäfa.
Rückzugsort direkt am Zürichsee
Grund für den Kauf des Anwesens sei die Pandemie gewesen. «Mit diesem Anwesen haben wir ein neues Wochenendrefugium in unmittelbarer Nähe gefunden», sagte Bach zur «Handelszeitung».
Das Anwesen zählt über 24'000 Quadratmeter und zehn Gebäude. Dazu gehören auch ein Swimmingpool, ein Teich, ein Bach und ein eigener Bootssteg. Der Wert der Mega-Immobilie betrug zur damaligen Zeit rund 70 Millionen Franken und gehörte zuvor dem Casino-Unternehmer Hans Jecklin.
Roger Federer oder Tina Turner
Das Château Algonquin hingegen gehörte nicht Tina Turner und ihrem Mann. Das Paar lebte in der Villa zur Miete. Ob ihr Ehemann nach ihrem Ableben das Anwesen in Küsnacht weiter bewohnen wird, oder vielleicht ins Eigenheim nach Stäfa zieht, ist nicht bekannt.
Auf das Riesen-Anwesen in Stäfa hatte bereits früher schon ein anderer Superstar ein Auge geworfen. Bevor er sich das Anwesen in Rapperswil SG kaufte, liebäugelte Roger Federer mit dem Landgut Steinfels. Aufgrund der strengen Bauvorschriften wegen der Landwirtschaftszone wurde daraus aber nichts.
Tiefe Steuern dank Superstar-Millionen
Für die Gemeinde hatte der Kauf durch das berühmte Paar auch steuertechnisch Vorteile. Die hohen Einnahmen hatten Stäfa dazu veranlasst den Steuerfuss um zwei Punkte zu senken, wie die «Zürichsee-Zeitung» damals schrieb.
Aufgrund des Steuergeheimnisses wurde zwar nicht bestätigt, dass der Villa-Kauf für die Senkung verantwortlich war, die Vermutung liegt aber nah.
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