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Er stellt sich auf der Albigna- Seite vollkommen verschneit dar, in deutlichem Gegensatz zur abschüssigen Granitwand auf der Val di Zocca-Seite. Ihren Namen führt man auf die rechteckige Form zurück, wie sie dem Betrachter vor allem vom Fornotal oder dem Monte Disgrazia erscheint. Von der Schneekappe, die den Gipfel bildet, ist die Rundsicht in alle Richtungen sehr interessant, denn es ist ein zentraler Punkt in der Masino-Bergeller Gruppe. Der Aufstieg erfolgt von der Albigna-Hütte und führt grösstenteils über Gletscher, darunter einen letzten Hang von ausgeprägtem Gefälle. Es geht hier entschieden um eine Besteigung, die mit der nötigen Vorbereitung angegangen werden soll, oder dann mit Hilfe eines Bergführers.
Autorentipp
WB / Der Gletscher ist unbedingt in einer Seilschaft zu begehen,mit Vorsicht bei der Wahl des Weges; Seil, Steigeisen und Pickelsind unerlässlich.
WB / Der Gletscher ist unbedingt in einer Seilschaft zu begehen, mit Vorsicht bei der Wahl des Weges; Seil, Steigeisen und Pickel sind unerlässlich.
Start
Albigna-Hütte (2.069 m)
Koordinaten:
DD
46.338524, 9.645716
GMS
46°20'18.7"N 9°38'44.6"E
UTM
32T 549693 5131863
w3w
///klee.küken.küken
Ziel
Albigna-Hütte
Wegbeschreibung
Von der Hütte steigt man abwärts wie auf der Route über den Passo di Zocca (Nr. 39) und überquert den Wildbach der Vadrec dal Cantun. Der Pfad führt weiter, eingefügt in die Felsen am Ostufer des Stausees. Auf dieser Strecke verläuft die Route auf und ab und ist stellenweise mit Metallleitern und Geländer ausgerüstet. Hat man den letzten Felsausläufer umgangen, der das Fundament der Punta Albigna bildet, biegt man entschieden links ab und steigt über eine steile Böschung aus Geröll zu einer Moränenkante hinauf. Man hält zum Nordrand der Senke zwischen den Kämmen, die von der Cima dal Cantun und der Cima di Castello abfallen, und die von der Vadrecdal Castel Nord belegt ist. Der kleine Pfad, der dem Moränen- kamm folgt, hört am Fuss einer Felswand auf. An diesem Punkt besteigt man den Gletscher und achtet auf die Spalten - die Route wird oft von Bergsteigern auf dem Rückweg von der Cima dal Cantun benützt, nachdem sie die Nordwand bestiegen haben. Auf dem oberen Teil angekommen, der breiter und flacher ist, richtet man sich nach dem ausgeprägten Sattel an der Basis der Gipfelpartie der Cima di Castello, genannt Bocchetta dal Castel (3106 m). Man überquert den Sattel und kommt auf die gegenüberliegende Seite - von der Vadrec dal Castel Sud belegt - wo man wieder auf die Aufstiegsroute von der Hütte Bonacossa im Val di Zocca stösst. Bleibt nur noch, mit Vorsicht den letzten Hang (ca. 40°) zu überwinden, um den höchstgelegenen Punkt der Schneekuppel, gleichzeitig Gipfel der Cima di Castello zu erreichen. Der Abstieg erfolgt entlang der gleichen Route.