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Die Kontrollen auf Freiburger Baustellen verlaufen grösstenteils zufriedenstellend. Jacinthe Joye, Sekretärin der Paritätischen Berufskommission für den Bausektor, erwähnte an der Generalversammlung, dass die Mehrheit der Unternehmen die Normen und Gesetze einhalten. Die grössten Sorgen verursachten Firmen, die verschiedene Arbeitssektoren abdecken. Arbeiter würden dabei oft von einer Abteilung in die andere verschoben, was Kontrollen erschwere. Die Kommission habe auch bemerkt, dass die Rückerstattung von Spesen, Transportvergütungen, Entschädigungen für Mahlzeiten und die Respektierung der Arbeitszeiten oft zu wenig eingehalten werden, so die Kommission in einer Mitteilung. Die Kommission versuche, die Kontrollen auf Baustellen in einem geordneten Rahmen durchzuführen. Sanktioniert würden aber Firmen, die in Kenntnis des Fehlverhaltens die geltenden Richtlinien verletzten.
Die Kommission, zu der die Gewerkschaften Unia und Syna sowie die Freiburger Baumeistervereinigung gehören, hat sich im letzten Jahr zum Ziel gesetzt, die Kontrollen im Sinne der nationalen und kantonalen Gesamtarbeitsverträge weiterzuführen, neue gesetzliche Ansätze durchzusetzen, die Kontrollen insbesondere an Samstagen zu intensivieren und intern das Sekretariat zu stärken.
Zum Schluss der Versammlung unter dem Vorsitz von Jean-Claude Schouwey wurden sieben Berufsleute mit Bestnoten an den Abschlussprüfungen ausgezeichnet. uh