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Mit der absehbaren Schliessung des Betriebs von Billag in Freiburg hat Grossrat Ralph Alexander Schmid (GLP, Lugnorre) in einer Anfrage an den Staatsrat die Frage gestellt, was mit den leer stehenden Geschäftsräumen dieser Firma passieren soll. Schmid ist der Meinung, dass im Kanton und insbesondere in Grossfreiburg die leer stehenden Geschäftsräume immer zahlreicher werden und dass dies ein desaströses Bild des Wirtschaftsstandorts Freiburg abgebe. Er fragte, was die staatlichen Behörden dagegen zu unternehmen gedenken. In seiner Antwort stellt der Staatsrat nun klar, dass der Immobilienmarkt sich nach den Gesetzen des freien Marktes richte, und der Staat da nur untergeordnet in der Wohnungspolitik eine Rolle spiele. Es sei also nicht Aufgabe des Staates, Massnahmen zur Regulierung des Immobilienmarktes zu ergreifen. Im Zusammenhang mit der Schaffung von Stellen mit hoher Wertschöpfung setze die Wirtschaftsförderung aber manchmal Unternehmen, die Räume suchen, mit Besitzern freier Räume in Verbindung. Eine Überwachung oder Verwaltung freier Räume sei dies aber nicht.
Der Staatsrat erklärt, dass keine genauen Zahlen über leer stehende Geschäftsräume existieren. Er stelle in der Tat fest, dass es solche gebe, kann aber deren Fläche nicht beziffern.
Bezüglich der Billag-Räume im Postgebäude meint der Staatsrat, dass die Qualität des Gebäudes nicht beanstandet werden könne und dass die Wirtschaftsförderung in den letzten Jahren mehrere internationale Unternehmen vermitteln konnte, die sich im Gebäude niederliessen.