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Wahnsinn! Wir hatten uns ausgerechnet, dass Galion theoretisch auf Rang 7 oder 8 ins Ziel laufen müsste. Und im Paris Turf war er auch so eingeschätzt (im Gegensatz zum Rennprogramm als Letzter und im swissturf als zweitletzter). Zwei Pferde galoppierten, wie das in Trabrennen halt immer möglich ist - und schon bot sich die Chance auf ein fettes Platzgeld...
Doch alles der Reihe nach. Adrian Burger wusste, dass Marc-André Bovay mit Léoman (mit der Nummer 1) so schnell wie möglich starten wollte. Galion startete aber noch schneller - die beiden hatten sofort drei bis vier Längen Vorsprung auf den Rest. Es reichte für Galion jedoch nicht, um vor dem Bogen die Spitze zu übernehmen und reinzuziehen. So blieb er im Rücken von Léoman.
Als es in der Gegenseite richtig schnell wurde, hatte Galion (wie so oft, wenn er einen Rücken vor sich hat) Mühe zu folgen und fiel auf Rang acht zurück. Aus dem letzten Bogen heraus beschleunigte er aber sehr gut. "Da hatte er einen Super-Moment", strahlte Adrian Burger. Die beiden schlossen sogar zu Kelly James auf. Die Spitze beschleunigte nochmal brutal (letzte 1000 Meter in 1:11!). Und Galion war müde, kämpfte aber tapfer weiter und hielt seinen Basler Bezwinger Grand Farceur um 3 Längen in Schach.
Was für eine tolle Leistung!
Claudia Koller, Galions Trainerin, erlebte das Rennen via Telefon (Live-Kommentar durch den "Manager") und freute sich mit Sohnemann Robin königlich über das hervorragende Resultat.