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Ähnlich wie Peter erachte ich es als sinnvoll, literaturgeschichtliches Lernen anhand verschiedener Methoden und Sozialformen zu ermöglichen, da diese die Epoche erleb- und damit greifbarer machen.
Ich fände deshalb auch die Formen der Plakatgestaltung, Vorträge und anderen Projekten, in denen sich die SuS das Thema selber erarbeiten, sinnvoll.
Mögliche Betrachtungsgegenstände wären dabei: – Gemälde/Skizzen – Briefe – Gedichte – Kurzgeschichten – Romane
Gleichzeitig könnte man auch historische Aspekte der Epoche analysieren wie z.B. – historische Schlüsselmomente – Gesellschaftsform und -zusammensetzung – Art der literarischen Produktion und Distribution jener Zeit etc.
Darüber hinaus fände ich eine schriftliche Prüfung als Abschluss des Themenblockes wichtig, so dass die SuS sich das Gelernte nochmals vertiefen müssen. Des weiteren zeigt eine solche Leistungsbeurteilung auch der Lehrperson, ob und welche Lerninhalte sowie Kompetenzen bei den SuS hängen geblieben sind.
Als Beispiel für eine Beurteilung literarischen Lernens modelliere ich untenstehend eine abschliessende schriftliche Prüfung zur literarischen Epoche. Bei dieser Prüfung fände ich die Form der Aufsatzprüfung sinnvoll, in der die SuS in einem ersten Schritt eine ausgewählte Textstelle lesen und analysieren sollen, und diese in einem zweiten Schritt in einen grösseren Kontext stellen sollen.
Aufgabe
Wählen Sie einen der vier untenstehenden Texte aus
a) Analysieren Sie den Text in Bezug auf die Themen, Motive und Stilmittel der literarischen Epoche, die Sie kennengelernt haben.
b) Stellen Sie den Text in den historischen Kontext der Epoche: Für welche Aspekte dieser Epoche ist dieser Text beispielhaft?
Leistungsbewertung
Bei der Leistungsbewertung würde ich die Gewichtung der Bewertung hauptsächlich gemäss inhaltlicher Kriterien machen (80%), aber auch zu einem kleinen Teil eine sprachliche Bewertung machen:
– Vollständigkeit der Analyse: Sind Themen, Motive und Stilmittel analysiert worden?
– Sachliche Korrektheit
– Quantitativ: Mindestzahl an Themen, Motiven und Stilmittel; Mindestzahl an Kontextwissen
– Elaboration (vertieftes Wissen): Werden die Themen, Motive und Stilmitel nicht nur aufgelistet, sondern ausfgeführt und anhand der Textstellen aufgezeigt?
(zusammen insgesamt 80%)
– Stilistische Benotung: Aufbau, Kohärenz, Kohäsion, Wortwahl, Satzbau (20%)
May