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Lewis Hamilton eröffnet die Formel-1-Saison mit Bestzeiten. Der Engländer ist im Mercedes am ersten Trainingstag für den Grand Prix von Australien zweimal der Schnellste.
Zumindest im ersten «richtigen» Vergleich präsentiert sich die Rangliste an der Spitze im Vergleich zu den Vorjahren unverändert. Hamilton führt die beiden Klassemente mit über einer halben Sekunde Vorsprung an.
Die Prognosen, dass mit den aktuellen, breiteren Autos mit den breiteren Reifen dank besserer Aerodynamik und höherem Abtrieb die Rundenzeiten um rund fünf Sekunden besser sein werden, haben sich bewahrheitet. Hamilton, der schon vor zwölf Monaten in den ersten Trainings im Albert Park der Schnellste war, steigerte sich gleich um über sechs Sekunden. Der dreifache Weltmeister lag damit bereits eine halbe Sekunde unter dem Rundenrekord, der aus der Saison 2004 von Michael Schumacher stammt. Als Bestmarken werden allerdings nur im Rennen gefahrene Rundenzeiten anerkannt.
Fürs Erste hat sich die Hoffnung im Team von Ferrari nicht erfüllt, den Rückstand auf Mercedes wettgemacht zu haben. Allerdings dürften die Ranglisten der zwei anderthalb Stunden dauernden Trainings die wahren Kräfteverhältnisse noch nicht vollends wiedergeben. Mehr Klarheit werden das Qualifying am Samstag und natürlich das Rennen am Sonntag bringen.
Sebastian Vettel, der wie Teamkollege Kimi Räikkönen bei den vorsaisonalen Testfahrten in Montmeló mit sehr guten Rundenzeiten aufgewartet hatte, lag in der zweiten Einheit als Zweitplatzierter 54 Hundertstel hinter Hamilton zurück.
Das Fahrer-Duo des Teams Sauber klassierte sich in beiden Trainings im hintersten Ranglistenviertel. In der zweiten Session büsste der Schwede Marcus Ericsson 2,8 Sekunden, der neu verpflichtete Deutsche Pascal Wehrlein 3,3 Sekunden auf Hamiltons Bestzeit ein. Für Ericsson endete das Training fünf Minuten vor dem eigentlichen Schluss nach einem Dreher im Kiesbeet. (pre/sda)