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Es war ein harter Schlag für die US-Marine. Ein sehr harter Schlag! Vor 15 Jahren sank der damals brandneue, 6,2 Milliarden US-Dollar teure Flugzeugträger USS Ronald Reagan – getroffen von zahlreichen Torpedos. Diese hatte die HMS Gotland abgefeuert. Ein nur 60 Meter langes schwedisches U-Boot mit lediglich 1’600 Tonnen Wasserverdrängung. Die U-Boot-Abwehrspezialisten der US Navy waren konsterniert, das Pentagon bestürzt.
Gottlob war es nur eine Übung. Allerdings eine, die aufzeigte, wie brandgefährlich U-Boote sind. Vor allem wenn sie derart leise durchs Wasser gleiten wie die 1996 in Dienst gestellte HMS Gotland – und daher via Sonar kaum geortet werden können.
Verantwortlich dafür ist ihre Antriebstechnik: der aussenluftunabhängige Stirlingmotor. Dieser wurde 1816 vom schottischen Pastor und Ingenieur Robert Stirling zum Patent angemeldet – und wandelt Wärme in Bewegungsenergie um. Alles, was dazu nötig ist, sind ein mit einem «Arbeitsgas» gefüllter Zylinder, zwei miteinander verbundene Kolben und eine externe Wärmequelle. Diese erhitzt das Gas an einer Seite des Zylinders, während dessen andere Seite gekühlt wird – in einem U-Boot mit Meerwasser. Das Gas im Zylinder dehnt sich auf dessen heisser Seite aus – und zieht sich beim Abkühlen auf der anderen Seite wieder zusammen. Mithilfe dieser rhythmischen Volumenänderung werden die Kolben bewegt. Sie treiben einen Generator an, der den Elektroantrieb mit Strom versorgt.
Da im Stirlingmotor kein Materieaustausch erfolgt, sind Reibung, Geräuschentwicklung und Abnutzung minimal. Zudem entstehen keine direkten Emissionen – ausser jenen der externen Wärmequelle.
Diese besteht bei den U-Booten der Gotland-Klasse aus einer Brennkammer, in der Diesel mit Flüssigsauerstoff verbrannt wird. Beide Stoffe sind platzsparend in Tanks gebunkert – und die Abgase der Brennkammer werden, gelöst in Salzwasser, einfach ins Meer geleitet. Da die U-Boote keinen Luftsauerstoff benötigen, können sie wochenlang auf Tauchfahrt bleiben. Still, heimlich und ohne die wärme- und geräuschbedingte «Signatur» eines Nuklearantriebs. Zudem sind sie leichter, wendiger und preiswerter als Atom-
Konstruiert wurden die U-Boote und deren V4-275R-Stirlingmotoren von Kockums Submarine Systems. Die Firma wurde 1840 als Maschinenwerkstatt gegründet, errichtete 1870 die erste Werftanlage und entwickelt seit Jahrzehnten alle schwedischen U-Boote. 1987/88 rüstete Kockums die HMS Näcken mit zwei Tilsa-Stirling-Dieselmotoren aus – als erstes U-Boot der Welt. Dazu wurde das U-Boot in zwei Teile zerschnitten und um acht Meter verlängert. Nach erfolgreichen Tests mit der HMS Näcken erhielt Kockums den Auftrag zum Bau dreier U-Boote der Gotland-Klasse. Seit 1996 stehen HMS Gotland, HMS Uppland und HMS Halland im Einsatz. 2018 und 2019 wurden die HMS Gotland und die HMS Uppland zweigeteilt, um zwei Meter verlängert und umfassend modernisiert – inklusive mehrlagiger «Stealth»-Spezialbeschichtung, die sie für das Sonar noch schwerer erfassbar macht.
1999 ging Kockums, unter einer Auftragsflaute leidend, an die Howaldtswerke-Deutsche Werft GmbH (HDW) Kiel über. Diese fusionierte 2005 mit den ThyssenKrupp-Werften zur ThyssenKrupp Marine Systems AG (TKMS) – und sollte neue U-Boote für Schweden entwickeln. Doch im Juli 2014 kam es zu einem Vertragsrechtsstreit der schwedischen Regierung mit TKMS – und von bewaffneten Eskorten begleitete Regierungsbeamte beschlagnahmten sämtliche Unterlagen von Kockums. Danach beauftragte Schweden den Rüstungskonzern Saab mit dem Bau neuer U-Boote – und Saab agierte clever: Zunächst warb Saab innert Tagen rund 200 Topleute von Kockums ab – und erwarb dann das quasi wertlos gewordene Unternehmen auf. Für nur 34 Millionen Franken.
Die so entstandene Saab Kockums AB arbeitet seither an zwei U-Booten der künftigen Blekinge-Klasse (Typ A26). Diese sollen 2022 fertiggestellt werden und bis 2025 Einsatzbereitschaft erlangen. Neben Verteidigungsaufgaben dienen sie der Aufklärung, den Nachrichtendiensten und der elektronischen Überwachung und sind mit jeder Menge Hightech sowie diversen Waffensystemen, von Langstreckenmarschflugkörpern über Seezielraketen bis hin zu Torpedos, bestückt. Verbesserte, kompakter bauende Stirlingmotoren sowie geheime GHOST-Technologie (Genuine Holistic Stealth) machen sie selbst für modernste Sonarsysteme unhörbar und durch die Torpedorohre sollen auch Wasserfahrzeuge und Taucher abgesetzt und wiederaufgenommen werden können.
Neben den Schweden vertraut einzig die japanische Marine auf U-Boote mit Stirlingmotoren. Seit 2009 entstanden bei Mitsubishi Heavy Industries und der Kawasaki Shipbuilding Corporation ein Dutzend U-Boote der Sōryū-Klasse (SS-501 bis SS-512). Diese sind 84 Meter lang, bieten Platz für 65 Männer und Frauen und haben je vier von Kawasaki in Lizenz gefertigte Kockums-V4-275R-Stirlingmotoren an Bord. Während bei den ersten zehn Booten noch Bleiakkus verbaut wurden, sind die 2020 und 2021 in Dienst gestellten U-Boote
«Ōryū» und «Tōryū» mit Lithium-Ionen-Akkus bestückt. Diese werden auch bei der etwas grösseren Taigei-Klasse eingesetzt. Das erste Modell dieses Typs, die SS-513, lief 2020 vom Stapel und soll im März 2022 ihre Indienststellung feiern.
Seit Jahrzehnten leisten Irritationskörper bei Militär und Polizeikräften gute Dienste, wenn Straftäter irritiert, überrascht und überwältigt werden sollen. Beispielsweise bei Geiselnahmen, Entführungen oder Banküberfällen. Bisher handelte es sich bei Irritationskörpern um meist zylinder- oder eiförmige Behälter mit in der Regel mehreren, parallel zur Längsachse verlaufenden Kammern, gefüllt mit einer Wirk- oder Effektladung (Knall oder Blitz). Ausgelöst werden diese über eine manuelle Zündeinrichtung. Diese aktiviert eine Verzögerungsladung, die dann die eigentlichen Effektladungen zündet.
Wichtig bei der Konstruktion solcher Schockgranaten ist, dass die Effektladungen geometrisch so verteilt und zeitlich so getaktet gezündet werden, dass sich die Rückstösse der einzelnen Effektladungen gegenseitig kompensieren. Nur so können unerwünschte Kollateralschäden bei Unbeteiligten, ausgelöst durch einen unkontrollierbaren räumlichen Versatz (Davonfliegen) des detonierenden Körpers, mit der nötigen Zuverlässigkeit vermieden werden.
Nun hat das Unternehmen Rheinmetall Waffe Munition GmbH, eine Tochtergesellschaft der Rheinmetall AG, einen ganz neu geformten Irritationswurfkörper für militärische und polizeiliche Spezialkräfte konstruiert: Spectac. Und der sieht anders aus als alles, was wir bisher kannten: Die 350 Gramm schwere Granate ist nämlich quaderförmig und mit 110 mm Länge, 68 mm Breite und 20 mm Höhe etwa so gross wie ein handelsübliches Smartphone. Entsprechend einfach lässt sich der Irritationskörper in der taktischen Einsatzausrüstung unterbringen. Aber auch in Zivilkleidung kann er diskreter mitgeführt werden als jede Pistole. Das ist bei Undercover- oder Personenschutz-Einsätzen von Vorteil.
Ein weiterer positiver Effekt der Quaderform zeigt sich beim Werfen der bis zu 20 Meter wasserdichten Granate: Spectac rollt nicht weg, rutscht höchstens noch ein paar Zentimeter weiter und bleibt selbst auf Treppen, Rampen oder schrägen Untergründen schnell liegen. Der maximale Bewegungsradius beträgt laut Herstellerin lediglich maximal 35 Zentimeter, sodass die gewünschte Wirkung sehr konzentriert im Zielgebiet entfaltet wird.
Und die Wirkung kann sich sehen und hören lassen! Neben einem sehr grellen Blitz ertönt bei der Detonation ein ohrenbetäubender Knall. Derzeit kann zwischen Modellen mit 170 oder 180 Dezibel Schalldruckpegel und 0,5 oder 1,5 Sekunden Verzögerungszeit gewählt werden.
Für grösstmögliche Anwendungssicherheit sind der Sicherungsring und der Kipphebelzünder in das eckige Gehäuse eingelassen. Zudem kommt bei der neuen Granate die von anderen Rheinmetall-Irritationskörpern bekannte und bewährte «Bottom-Top-Venting-Technologie» (BTV) zur Anwendung: Der Knall-Blitz-Effekt wird sowohl an der Ober- als auch an der Unterseite des Wurfkörpers ausgeblasen, sodass die Wurfhand im Fall einer unbeabsichtigten Zündung geschützt bleibt. Auch bildet Spectac keine gefährlichen Splitter, jede Granate wird vor der Auslieferung geröntgt und die Aufnahmen werden zehn Jahre lang gespeichert, das Anzündhütchen und der Anzündverzögerer sind bleifrei und die Granate entspricht den Vorgaben der europäischen Chemikalienverordnung REACH.
Die Ende 2020 erfolgreich qualifizierte Spectac-Granate ist ab sofort verfügbar. Weitere Informationen erhalten Interessierte auf www.rheinmetall.com.
Das Problem ist bekannt: Im Brandfall erschweren Rauch, Russ, Feuer und oft die Dunkelheit die Kommunikation und die Orientierung. Eine Lösung verspricht das US-Unternehmen Qwake Technologies – mit «C-THRU Navigator», einer Visual-Communication-Lösung mit ausklappbarem Reflektionsbildschirm, die ungefähr so viel wiegt wie zwei Smartphones und direkt am Einsatzhelm befestigt wird.
Qwake Technologies begann bereits vor einigen Jahren mit der Entwicklung, stellte seine Prototypen Feuerwehren, Militärs und Regierungsorganisationen zur Verfügung – und startet seit 2021 richtig durch. Einerseits dank eines mit dem United States Department of Homeland Security (DHS; Ministerium für Innere Sicherheit) geschlossenen, rund 1,4 Millionen Dollar schweren Regierungsvertrags zur Vermarktung der integrierten Hard- und Softwarelösung von C-THRU Visual Communication. Andererseits, weil das System bei Praxistests mit dem Boston Fire Department und dem Menlo Park Fire Department überzeugte.
Laut Marty McCormick, Chief des Boston Fire Departments, können mit dem «C-THRU Navigator» ausgerüstete Einsatzkräfte sowohl sicherer als auch deutlich schneller navigieren. Zudem erlaube es das System, dass alle involvierten Kräfte visuell über ein gemeinsames Lagebild miteinander kommunizieren. «Diese Technologie wird unsere Arbeit von Grund auf verändern – und zwar zum Positiven», sagte McCormick gegenüber den US-Medien.
Im Wesentlichen besteht «C-THRU Navigator» aus einem helmmontierten Augmented-Reality-Gerät mit integrierter Mobilfunk- und WLAN-Technologie, einer Native-Cloud-Computing-Plattform mit IoT-Technologie und einer Tablet-Anwendung. Die Einsatzkräfte profitieren von einer umfassenden bidirektionalen visuellen Kommunikation und können im Einsatzraum auch bei schlechtester Sicht zielgenau navigieren. Dafür sorgen diverse AR-Navigationswerkzeuge wie Standortverfolgung, Points of Interest, eine digitale Objekterkennung (Linien um Objekte, Formkonturen, Durchsicht von Rauch und Dunkelheit) sowie eine Näherungserkennung, die andere Feuerwehrleute anzeigt. Die Tablet-Anwendung optimiert gleichzeitig die Einsatzkoordination. Anhand von Echtzeit-Videobildern weiss die Einsatzleitung jederzeit, wer sich wo befindet und was vor Ort geschieht – und kann die Mittel und Kräfte entsprechend schnell und zielsicher koordinieren.
Da alle Daten in einem Cloud-Archiv gespeichert werden, können Einsätze im Nachgang detailliert analysiert und ausgewertet werden. Das kann bei der Ermittlung der Brandursache hilfreich sein und leistet auch bei der Optimierung der Trainings- und Arbeitsmethoden wertvolle Dienste.
Im Juni 2021 hat die Feuerwehr des Menlo Park Fire Protection District rund 40 «C-THRU»-Geräte bestellt – zu einem Preis von rund 200’000 US-Dollar. Nahezu gleichzeitig beauftragte die US Air Force Qwake Technologies, das System für die Nutzung durch die Kräfte des Air Force Special Operations Command (AFSOC), der Air National Guard sowie für die U.S. Forest Service (USFS) Smokejumpers und die Air Force Civil Engineer Center Readiness Directorate (CXF) Structural Fireﬁghters tauglich zu machen. Konkret soll mit «C-THRU FREEFALL» eine helmmontierbare Lösung entwickelt werden, die für Fallschirmjäger, Spezialkräfte, die USFS Smokejumpers und die bodengestützten Feuerwehrkräfte gleichermassen geeignet ist. Dafür sollen insbesondere auf kommerziellen Satellitenbildern basierende Geodaten ins Augmented-Reality-Kommunikationsgerät integriert werden.
«Saint Torch», deutsch: «Heilige Fackel», hat Nextorch aus Heiligenhaus in Deutschland ihre professionellen Suchscheinwerfer mit LED-Technologie getauft. Diese gab es bisher als Modell 11 mit 3500 ANSI-Lumen Leuchtleistung und 600 Meter Leuchtweite oder als Modell 30 V2 mit 8’000 ANSI-Lumen und 530 Meter Leuchtweite. Nun ergänzt das Modell Saint Torch 31 mit himmlisch hellen 20’000 ANSI-Lumen und 740 Meter Leuchtweite das Trio.
Trotz seiner Power ist der Handheld-Scheinwerfer nur 285 Millimeter lang und wiegt unter 1,5 Kilogramm – inklusive des 28’800 mAh starken Akkupacks. Dieser versorgt die acht in computerberechneten Reflektoren sitzenden CREE-XHB50B-Leuchtmittel bei voller Power bis zu zwei Stunden mit Energie. Bei 6’100 ANSI-Lumen leuchtet die Lampe bis zu 3,5 Stunden lang. Pfiffig ist, dass der Akku auch als Powerbank genutzt werden kann. Über den integrierten USB-C-Anschluss lassen sich mit einer Akku-Ladung bis zu zehn handelsübliche Smartphones unterwegs schnell aufladen.
Zudem bietet die mit einem bis einen Meter Tiefe wasserdichten Alugehäuse ausgerüstete Saint Torch 31 vier Helligkeitsstufen sowie die Betriebsarten «Stroboskopblitz» und «S-O-S». Dank betont neutraler Lichtfarbe ist die Lampe für die blendfreie Nahbereichsausleuchtung ebenso geeignet wie für superhelles Fernlicht. Zudem werden Farben naturnah wiedergegeben und Kontraste sowie Details sind optimal erkennbar, was bei Such- und Rettungseinsätzen eminent wichtig ist.
Für den nötigen Eigenschutz sorgt eine intelligente Sensorschaltung. Diese reduziert automatisch die Lichtleistung, wenn Objekte angestrahlt werden, die weniger als einen Meter vom Leuchtenkopf entfernt sind. So wird das Risiko gefährlicher Eigenblendung ebenso vermieden wie Verbrennungen durch den im Nahbereich heissen Lichtstrahl.
Zum Lieferumfang gehören Lampe, Akku, 220-V-Ladegerät, USB-C-Ladekabel, Nylonholster, Aluminiumgriff und Schultergurt sowie zwei Schraubdeckel, mit denen der Lampenkopf und das Akku-Gehäuse wasserfest abgedichtet werden können, falls die Lampe zerlegt transportiert werden muss.
Die Lampe kostet 533,75 Franken – inklusive MwSt., Zubehör und fünf Jahren Garantie.
Die neue Forensiklampe «P56» von Nextorch ist das perfekte Tool für die Spurensuche, denn sie macht das umständliche Hantieren mit Aufsteck-Farbfiltern obsolet. Der Grund: Die patentierte Weltneuheit kann wahlweise Licht in den Farben Weiss, UV (365 nm Wellenlänge), Blau (450 nm), Grün (525 nm), Rot (630 nm) und IR (850 nm) emittieren. Möglich macht es ein magnetischer Drehschalter, der die jeweils benötigte Wellenlängen-LED exakt im Zentrum des Reflektors positioniert. Dessen spezielle Geometrie garantiert stets eine sehr flächige, gleichmässige Lichtverteilung – ohne «Wolken» oder irritierende Schatten an den Aussenseiten des Lichtstrahls. Der Magnet des Drehreglers ist nach aussen abgeschirmt und da er das Gehäuse nicht durchdringt, ist die 190 Gramm leichte Lampe komplett wasserdicht.
Betrieben wird die Nextorch P56 wahlweise mit zwei CR123A-Batterien oder dem mitgelieferten 2600-mAh-Akku. Der kann an jedem USB-Anschluss aufgeladen werden – unabhängig von speziellen Ladegeräten. Er versorgt die Lampe, die auch als «normale» Taschenlampe mit 300 ANSI-Lumen Lichtleistung und 110 Meter Leuchtweite genutzt werden kann, bei Vollleistung knapp vier Stunden mit Energie. Die Laufzeiten der Lampe in den Betriebsarten UV, Blau, Grün, Rot oder IR variiert je nach Wellenlänge zwischen viereinhalb und bis zu achteinhalb Stunden.
Geliefert wird die Nextorch P56 in einem kleinen Koffer inklusive drei Filterbrillen, USB-Kfz-Ladeadapter, USB-Netzteil, USB-Ladekabel, Akku und Bedienungsanleitung.
Die Lampe kostet 332,90 Franken – inklusive MwSt., Zubehör und fünf Jahren Garantie.
Für verdeckte Ermittlungen sowie alle, die ihren Ohrhörer quasi «unsichtbar» tragen wollen, ist der N-EAR 360 genau das Richtige. Der in Dänemark entwickelte Winzling ist wahlweise als Einzel-Ohrhörer (links oder rechts) oder Dual-Ohrhörer erhältlich. Alle Versionen sind mit einem hautfarbenen geraden Kabel (kurzes Spiralteil bei Einzel-Ohrhörern) und 3,5-Millimeter-Winkelstecker ausgerüstet.
Das patentierte Design des N-EAR 360 sorgt dafür, dass das Kabel, das mit einem Kabelclip unauffällig gesichert wird, optimal am Kopf anliegt – eng, komfortabel, sicher und unauffällig. Zudem sind die Ohrhörer dank Kevlar- und Technora-Faser-Kabelzugentlastung besonders robust und die von Hörgerätespezialisten entwickelten Mikrolautsprecher sorgen für hervorragende Klangqualität und optimale 360-Grad-Umgebungswahrnehmung.
Alle Varianten des diskreten Ohrhörers werden mit offenem Ohrstöpsel (Grösse S) und Lamellen-Ohrstöpsel geliefert. Die Einzel-Ohrhörer kosten 168,25 Franken, der Dual-Ohrhörer 280,85 Franken – inklusive MwSt., Zubehör und Garantie.
Kontakt und Informationen zu allen Produkten:
Swiss Point AG, Moospark 10, 6221 Rickenbach LU
Tel. 062 721 82 82, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, www.swiss-point.ch
Manchmal sind es die auf den ersten Blick einfachen Lösungen, die eine Erfolgsgeschichte einläuten. Bestes Beispiel: Das von Miriam Schmidlis Vater Walter und zwei Kollegen Mitte der 1950er-Jahre ersonnene Triopan-Faltsignal. Anfangs noch aus Holz, Metall und Tuch gefertigt, revolutionierte es die Sicherheitssignalisation im Strassenverkehr –
weil es zahlreiche Probleme auf einmal löste, wie Miriam Schmidli erläutert. «Das Faltsignal ist praktischer, leichter und kompakter als die zuvor gebräuchlichen, sperrigen und schweren Metall-Klappschilder, die in grossen Taschen mitgeführt wurden. Zudem ist es dank seiner Dreidimensionalität aus jedem Winkel optimal erkennbar. Und es ist markant einfacher in der Anwendung als die Klappschilder, an denen sich viele Anwender die Finger blutig klemmten.»
Bis heute zählen Faltsignale, hergestellt aus modernen Reflextionstextilien, Kunststoff und Alu, zu den Topsellern der Waseg-Handel GmbH. Diese wurde 1981 von Walter Schmidli als Einzelunternehmen gegründet und wird seit dessen Tod vor acht Jahren von Miriam Schmidli – die seit 1988 in der väterlichen Firma tätig ist – allein geleitet. «Mein Vater war immer ein ebenso begeisterter wie talentierter Kaufmann», sagt sie. «Daher entschied er sich anno 1981, nach 24 Jahren bei der von ihm anno 1957 mitgegründeten Triopan AG, auszusteigen und zu seinen Wurzeln zurückzukehren. Er schuf mit der Waseg-Handel GmbH ein Unternehmen für den Handel, die Entwicklung sowie Beratungsdienstleistungen rund um sämtliche Produkte für Sicherheit und Signalisation für den Strassenverkehr.»
Dieser Grundphilosophie – und den Werten ihres Vaters, der Kontinuität, Fachverstand, Kundenorientierung und Vertrauen stets als essenziell für dauerhaften Erfolg erachtete – blieb Miriam Schmidli bis heute treu. «Wenngleich natürlich heute andere Vorzeichen gelten und andere Methoden gefragt sind», sagt sie. «Während mein Vater darauf warten konnte, dass die Kunden Waren bestellten, muss ich ständig am Ball bleiben, Ausschreibungen studieren, Eingaben verfassen und Augen und Ohren ständig offen halten», sagt die Mittfünfzigerin, die dasselbe Kundensegment betreut wie ihr Vater: Blaulichtorganisationen, Strassen- und Tiefbaubauunternehmen, Behörden wie Strassenverkehrsämter und kantonale Gebäudeversicherungen, Zivilschutz, Forstbetriebe, Jäger, die Armee sowie Privatpersonen.
Sie alle finden in Miriam Schmidli, die sich dank gutem Humor, Geschäftstüchtigkeit, Durchsetzungsvermögen und Durchhaltewillen, Innovationsgeist sowie ihrem breiten Fachwissen in der von Männern dominierten Sicherheitswelt einen Namen gemacht hat, eine Partnerin, die mehr leistet als nur Warenhandel. «Ein zentraler Pfeiler des Erfolgs sind sicher unsere Kontinuität und Seriosität», sagt sie. «Einerseits sind wir seit 40 Jahren eine verlässliche Partnerin aller Institutionen, die im Bereich Strassenverkehrssicherheit tätig sind. Andererseits sind wir eine ebenso langjährige Partnerin für die Produzenten, deren Produkte wir vertreiben. Triopan, Nissen, Rosenbaum und Eflare Safety vertrauen seit Jahrzehnten, teils seit dem ersten Tag, auf unsere Vertriebserfahrung und unser Fachwissen, das immer wieder in speziell für uns hergestellte Produkte mündet.»
Kundenspezifische Herausforderungen mithilfe passgenauer Produktinnovationen zu lösen, so wie es ihr Vater mit dem Faltsignal vorexerziert hat, liegt Miriam Schmidli am Herzen. «Eigentlich müsste die Firma Waseg-Lösungen GmbH heissen», schmunzelt sie. «Es gehört zu unserer Tradition, dass wir gemeinsam mit den Kunden schauen, wo der Schuh drückt – und dann mit unseren Lieferanten klären, welche Möglichkeiten es gibt.» Dabei behält Miriam Schmidli die komplexen Normen im Blick und tätigt bisweilen aufwendige Abklärungen bei Behörden, Ämtern und dem Gesetzgeber. «Diesbezüglich machen uns Behörden und Ämter das Leben einerseits nicht immer einfach», sagt sie. «Andererseits sind viele von ihnen treue Kunden. Diese Gegenseitigkeit ist komplex – aber ich gebe nie auf, bis eine tragfähige Lösung für jede Herausforderung gefunden ist.»
Auf die Frage, welches Produkt der «Renner» im Sortiment ist, winkt Miriam Schmidli lachend ab. «Unser Angebot umfasst nicht umsonst mehr als 2’500 Produkte», sagt sie. Und darin gebe es zahlreiche «Dauerbrenner». Neben Faltsignalen seien dies die nach Kundenwunsch bedruckten Funktionswesten sowie Blitz-, Warn- und Stableuchten inklusive der zugehörigen Akkus. Aber auch Absperrbänder, Warn- und Gefahrensignale sowie Leitkegel und Messtechnik seien immer gefragt.
Gelagert, verpackt und für den Transport parat gemacht werden alle Produkte in der Unternehmenszentrale in Eggersriet. Hier fühlt sich Miriam Schmidli ebenso zu Hause wie ihre Mitarbeiterin Christine Hartmann. Diese betreut vorwiegend das Backoffice, hilft aber auch beim Verpacken und beim Versand tatkräftig mit und hält der Waseg-Handel GmbH bereits seit 1998 die Treue.
«Eine faire Zusammenarbeit, persönliche Betreuung und die daraus erwachsende Vertrauensbasis werden bei uns grossgeschrieben», sagt Miriam Schmidli. «Wir optimieren unsere Produkte, bei denen einzig technische Novitäten wie die LED-Technologie oder Lithium-Ionen-Akkus grössere Sprünge erlaubten, seit 40 Jahren ebenso nachhaltig wie unsere Geschäftsfelder, das Vertriebssystem und unser Netzwerk. All dies ermöglicht den Aufbau tragfähiger, langlebiger Beziehungen.»
Als wichtiges Beispiel für Innovation im Bereich Geschäftsfelder nennt Miriam Schmidli die Produktpalette Kriminaltechnik, die mittlerweile rund 800 Produkte umfasst. Im Bereich Vertrieb verweist sie auf den neu eingerichteten E-Shop auf der Website. Und hinsichtlich Netzwerk führt sie die seit rund drei Jahren laufende Kooperation mit der DSV AG mit Sitz in Zürich an. Letztere ist in der Verkehrsüberwachung und -regelung, in der Parkraumbewirtschaftung und im Segment E-Ladestationen tätig – und DSV-Geschäftsführer Mike Ruf ist ein langjähriger Kunde der Waseg-Handel GmbH.
Waseg-Handel GmbH, Sonderstrasse 7, 9034 Eggersriet
Tel. 071 877 16 86, Fax: 071 877 22 16
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