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Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Juli kostete zuletzt 51,17 US-Dollar. Das waren 35 Cent weniger als am Montag. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Lieferung im Juni sank um 39 Cent auf 48,45 Dollar.
Nach wie vor laste die Sorge vor einem zu hohen Angebot auf den Ölpreisen, hiess es von Marktbeobachtern. "Preisbelastend sind Nachrichten, wonach die Ölproduktion in Libyen nach der Wiederinbetriebnahme des landesweit grössten Ölfeldes auf 760 000 Barrel pro Tag gestiegen sein soll, was dem höchsten Niveau seit Dezember 2014 entsprechen würde", schrieben die Rohstoffexperten der Commerzbank. Zudem habe Saudi-Arabien die offiziellen Verkaufspreise für Asien im Juni weiter gesenkt.
Allerdings haben die Mitgliedsländer der Organisation für Erdöl exportierende Länder (Opec) laut einer Umfrage der Nachrichtenagentur Bloomberg ihre Fördermenge im April erneut verringert./jsl/he
(AWP)