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Eine Marmorbüste, die den Diktator Adolf Hitler darstellt, ist bei Grabungsarbeiten im Innenhof des Nationalmuseums von Danzig gefunden worden. Nach Angaben des Museums wurde die Skulptur vermutlich 1942 von dem Bildhauer Josef Thorak angefertigt, der zu den von den Nationalsozialisten besonders geschätzten Künstlern gehörte.
Die rund einen halben Meter grosse Skulptur sei bereits am Samstag zehn Zentimeter unter der Erdoberfläche gefunden worden, berichtete die polnische Nachrichtenagentur PAP unter Berufung auf einen Museumssprecher.
Allerdings sei an dem Fundort vor etwa einem Jahr rund ein halber Meter Erdreich abgetragen worden. Museumsmitarbeiter vermuten, dass die Büste Anfang 1945 vergraben wurde, kurz bevor die deutschen Behörden in der Endphase des Zweiten Weltkriegs die Stadt verliessen.
Die Hitler-Büste soll nun ins Museumsinventar aufgenommen, aber eher nicht ausgestellt werden. Sie könnte möglicherweise im gerade entstehenden Museum des Zweiten Weltkriegs einen Platz finden, hiess es. (whr/sda/dpa)
Ein Erdbeben der Stärke 4.8 hat am Sonntagmorgen die griechische Ferieninsel Samos erschüttert. Das Zentrum des Bebens lag rund zwölf Kilometer unterhalb des Meeresgrundes in der Meerenge zwischen Samos und der türkischen Ägäisküste bei Kusadasi, wie das Geodynamische Institut in Athen meldete. «Verletzte oder nennenswerte Schäden hat es nicht gegeben», sagte der Bürgermeister der Hauptortschaft Giorgos Stantzos der Deutschen Presse-Agentur.