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Die Geschichte des heutigen ASVD begannt im Jahr 2000 als verschiedene Vereine sich zusammen getan haben und den damaligen Verband SSAR (Schweizerischen Softair Ring) gegründet hatten. Sie nahmen sich die ersten Aufgaben wie das erstellen von einheitlichen FPS-Regeln zur Aufgabe. Die Konstellation der beteiligten funktionierte jedoch nicht lange, wodurch der Verband im 2002 wieder aufgelöst wurde, respektive neu gegründet wurde unter dem Namen ASVS (Airsoft Verband Schweiz).
Im Jahr 2007 wurden immer mehr und lautere Forderungen and den ASVS bezüglich deren Aufgabenbereichen gestellt. Dieser nahm sich der ASVS an. Es gab die ersten vom ASVS organisierten Events, es wurden Arbeitsgruppen gebildet und die Verbandsstruktur definiert. Die Mitgliederzahlen im ASVS stiegen mit diesem Leistungsangebot und dank intensiver Lobbyarbeit auf 53 Vereine an. Zu den Mitgliederversammlungen kamen über 100 Mitglieder.
Das Jahr 2007 bot dem ASVS ausserdem die Möglichkeit, einen wichtigen Entwicklungsschritt für die gesamte Schweizer Airsoft-Community zu machen, denn die Verbände der drei Sprachregionen schlossen sich zu einem Gesamtverband zusammen. Der Gesamtschweizer Verband besteht seither als SASF (Swiss Airsoft Federation) und setzt sich aus den drei Landesteil-Verbänden zusammen:
Es zeigte sich dann 2008 wie wichtig es war, sich schweizweit zusammen zu schliessen. Im Zuge einer Revision des Waffengesetzes wollten Politiker und Behörden Airsoft komplett unterbinden. Der ASVD nahm Kontakt mit dem Bundesamt für Polizei (fedpol) auf und konnte die Behörde davon überzeugen, Airsoft unter verschiedenen Auflagen beizubehalten (z.B. Leihvertrag für Airsoft-Spieler unter 18 Jahren).
Es ist dem aktiven Vorgehen des damaligen Vorstands zu verdanken, dass Airsoft heute noch in der Schweiz gespielt werden darf. In diesem Zusammenhang muss man aber auch erwähnen, dass der ASVD sich glücklich schätzen kann, dass er von der fedpol als Ansprechpartner wahrgenommen wurde.
Nach der Änderung des Waffengesetzes, wurde im Jahr 2009 von Adrian Oertli eine Untersuchung publiziert, in der 210 Airsoftspieler zu verschiedenen Aspekten des Airsofts Stellung nahmen (Adrian Oertli, “Airsoft – Eine psychologische Untersuchung” Lizentiatsarbeit der Philosophischen Fakultät der Universität Zürich, 2009). Diese Untersuchung setzte sich differenziert mit den Aspekten der Gewalt auseinander und kam zum Schluss, dass Airsoft als Sport keine Gewalt fördert.
Die ethischen Aspekte schlagen sich deutlich in der Nachwuchsförderung nieder, dem sog. AS-Starter®. Das Projekt AS-Starter® wurde ab 2014 fest in den ASVD eingegliedert. Im Jahr 2023 wurde die Leitung des AS-Starters dem Dachverband SASF übergeben. Ziel dahinter war die Stärkung des Dachverbands und die schweizweite Nachwuchsförderung mit dem AS-Starters.