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Zwischen den Vereinigten Staaten und dem Iran steigen die Spannungen. Als Vergeltung für die Tötung von General Qasem Soleimani haben die iranischen Revolutionsgarden in der Nacht auf Mittwoch zwei Truppenstützpunkte der USA im Irak mit Raketen angegriffen. Dabei soll es aber gemäss dem Pentagon keine oder sehr wenige Opfer gegeben haben.
Das hat nun auch Folgen für die zivile Luftfahrt. Die amerikanische Luftfahrtbehörde FAA untersagte Airlines aus den USA Flüge im Luftraum des Iran, des Irak, über dem Persischen Golf und dem Golf von Oman. Sie verweist auf «erhöhte militärische Aktivität und gestiegene politische Spannungen im Nahen Osten» und das Risiko, dass zivile Flugzeuge in diesem Rahmen falsch identifiziert werden könnten.
Auch andere Fluggesellschaften reagieren. So nutzen Austrian Airlines, Lufthansa und Swiss die Lufträume über Iran und Irak ebenfalls nicht mehr. Den Hin- und Rückflug von Frankfurt nach Teheran vom Mittwoch hat Lufthansa gestrichen. Bereits heute wird die deutsche Fluggesellschaft den Flug aber wieder aufnehmen, dafür lässt sie, wie auch die Austrian Airline, Flüge nach Erbil im Nordirak bis auf Weiteres ausfallen. (TI)