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Oper im Knopfloch I The Bear
Schauspiel trifft Oper – in der neuen Produktion «The Bear» bringt der Regisseur Matthias Flückiger beides zusammen.
Oper im Knopfloch
Mit der Oper im Knopfloch erhalten Publikum und Ensemble Gelegenheit, sich mit einem meist unbekannten Repertoire auseinander zu setzen. Um dem Publikum einen wahren Kunstgenuss zu vermitteln, legt die Oper im Knopfloch Wert auf Professionalität. Zum Ensemble gehören sowohl erfahrene und junge Berufssängerinnen und -sänger, als auch besonders talentierte Gesangsstudentinnen und -studenten. Sowohl die Regie als auch die musikalische Leitung erfolgt durch erfahrene Fachleute.
The Bear
Eine Kammeroper – ein Theaterstück für kleine Sängerbesetzung, nicht in der Klavierfassung, sondern in einem neuen Arrangement für Klavier, Klarinetten und Perkussion, speziell eingerichtet für die Oper im Knopfloch.
Die Witwe Jelena Iwanowna Popowa (Mezzosopran) hat ein Jahr lang um ihren toten Mann getrauert. Der Diener Luka (Bass) bemüht sich, der Witwe das Trauern auszureden und sie zur Rückkehr zu glücklicheren Tagen zu bewegen. Da erscheint ein ländlich gekleideter Herr mittleren Alters, Grigorij Stephanovich Smirnow (Bariton), ein eher ungehobelter Kerl, und fordert sie auf, alte Schulden ihres Mannes zurück zu zahlen. Sie weigert sich zu zahlen, er weigert sich zu gehen. Der Streit eskaliert, bis die Frau den «Bären» zu einem Duell herausfordert. Dieser ist beeindruckt von der Entschlossenheit der kämpferischen Witwe, er schwört ihr seine Liebe und will sie heiraten. Sie droht ihn mit der Duellpistole ihres Mannes zu erschiessen, lässt sich jedoch von seiner Hingabe erweichen und küsst ihn. Ironischerweise war die Schuld, die den Anlass zu der Begegnung zwischen der Witwe und dem Gläuiger gegeben hatte, das Geld, das der Ehemann sich geliehen hatte, um Hafer für sein Pferd Tony zu kaufen – und dann zu geheimen Treffen zu reiten…