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Henrik Ibsen wurde am 20. März 1828 im Osten Norwegens geboren. Während seiner Lehrzeit zum Apotheker schrieb er sein erstes Theaterstück Catilina. 1851 wurde der Dreiundzwanzigjährige zum künstlerischen Leiter ans Theater Bergen berufen. 1857 übernahm Ibsen die künstlerische Direktion des Norske Teatret in Christiana, dem heutigen Oslo. Nach dem Konkurs des Norske Teatret ging Ibsen ins Ausland. Der Theaterleiter und Dramatiker fühlte sich von seinen Landsleuten verkannt und abgelehnt. Fernab von der norwegischen Heimat, mit der ihn eine Hassliebe verband, begann er jene Stücke zu schreiben, die seinen Weltruhm begründeten. Ibsen gilt als Wegbereiter des Naturalismus. Seine naturalistischen Gesellschaftsdramen sind kritisch und anregend zugleich: vornehmlich zeigen sie alltägliche Menschen, denen eine Verfehlung oder eine Schwäche zum Verhängnis wird. Erst 1891 kehrte Ibsen in seine norwegische Heimat zurück und stirbt am 23. Mai 1906.
«Ein Volksfeind» brachte in satirischer Schärfe die Abrechnung des Dichters mit seinen Gegnern. Weitere Werke Ibsens sind «Peer Gynt», «Nora oder ein Puppenheim», «Gespenster», «Die Wildente», «Rosmersholm», «Die Frau vom Meer» und «Baumeister Solness».