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Auszug: "Das Ende der Vereinbarung - ein CVA wird am Ende der vereinbarten Laufzeit beenden, wenn alle Zahlungen geleistet wurden und die Bedingungen in dem Vorschlag befolgt wurden. Am Ende des CVA Zeitraums, wenn es ausstehende Schulden ist, kann es abgeschrieben werden oder unter bestimmten Umständen kann der CVA verlängert werden. Die Gläubiger können alles von 1p erhalten in dem Pfund 100p."
Und in diesem Jahr kommt die Nachricht, dass ein bisher wenig bekanntes Unternehmen, Conservatorium Holdings, einen Teil der Ansprüche von Christo Wiese gegen Steinhoff geltend gemacht hat.
Anmerkung 22.3 des Jahresabschlusses von Steinhoff Investments bezieht sich auf Ansprüche der von Wiese kontrollierten Unternehmen Thibault und Upington Investments. Die Ansprüche beziehen sich auf die 24,69 Mrd. R, die um das Jahr 2016, als Steinhoffs Primärregistrierung in die Niederlande verlegt wurde, in Steinhoff-Aktien investiert wurden. Diese Investition entspricht knapp der Hälfte der von Wiese im April 2018 gegen Steinhoff eingereichten Forderung in Höhe von R 59 Milliarden.
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Es scheint, dass der Kauf von 314 Millionen Aktien der Steinhoff NV im Jahr 2015, der in Upingtons Namen getätigt wurde, stark von Bankkrediten abhing und dass das Konservatorium sich als "Eigentümer" eines Teils eines nicht offengelegten Teils dieser Kredite herausgestellt hat.
Gemäß Anmerkung 22.3: "Im Juli 2019 wurde Conservatorium Holdings LLC, die Rechtsnachfolgerin von Upingtons Darlehensgebern, durch ein niederländisches Gerichtsverfahren zur Erhebung einer vorläufigen Pfändung von Upingtons Forderungen gegen Steinhoff NV und SIHL beurlaubt. Als solches leitete Conservatorium im März 2020 ein Interventionsverfahren vor dem High Court of South Africa für Conservatorium und Upington ein, um als Kläger in dem Verfahren benannt zu werden".
Diese jüngste Enthüllung könnte zu Bedenken über den Druck auf Wiese beitragen, einen Teil seiner beträchtlichen Investition in Shoprite zu liquidieren, wo er mit einem Anteil von 10,7% der zweitgrößte Aktionär ist.
Ganz ehrlich: ich blicke hier nicht durch. Shopis Erklärung hört sich plausibel an.
Für mich ist und bleibt die gesamte Lage undurchsichtig. Es wird die schlimmst-mögliche Drohkulisse aufgebaut (für die Kläger?) und natürlich ist diese Lage auch zutreffend - aber vielleicht eben nur so lange, bis ein Deal ausgehandelt ist. Vielleicht lösen sich dann auf einmal die Dinge nach Plan wieder auf. Hier dürfte es mMn auch immer noch ein politisches Interesse geben, selbst wenn der staatliche Pensionsfond nicht mehr so viele Stücke enthält.
Der Fall dürfte sich für SA ja ähnlich darstellen wie WC für Deutschland - hat auch eine politische Dimension erlangt, wobei an Steinhoff für SA aus dieser Sicht noch mehr dran hängt, würde ich meinen. Daher ging ich sehr früh schon von ?too big to fail? aus.
Die Erwartung das hier irgendwer das ganze Konstrukt versteht wäre echt übertrieben. Jeder legt sich so seine Sichtweise zurecht, zum Teil in Identität mir anderen Postern.
Für mich sieht es nach einer ganz normalen Insolvenz nach englischen Recht aus. Und ja, ist doch klar das es auch Leute gibt, Wiese, Jooste usw die sich als nicht schuldig fühlen bis ein Urteil da ist.