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Ausserordentliche Generalversammlung der Walliser Kantonalbank
Karin Perraudin, Präsidentin, und Jean-Daniel Papilloud, Vizepräsident des Verwaltungsrates der Walliser Kantonalbank
SITTEN, 10. NOVEMBER 2011 – Die ausserordentliche Generalversammlung der Walliser Kantonalbank (WKB) fand am Donnerstag den 10. November 2011 im CERM in Martigny unter dem Vorsitz von Karin Perraudin und in Gegenwart von 999 Aktionären statt. Diese ernannten Karin Perraudin, die bisherige Vizepräsidentin, zur Präsidentin des Verwaltungsrates. Jean-Daniel Papilloud, der bisherige Präsident der Generaldirektion der WKB, wurde zum neuen Verwaltungsratsmitglied gewählt und zum Vizepräsident des Verwaltungsrates ernannt.
Diese ausserordentliche Generalversammlung, deren Einberufung an der ordentlichen Jahresversammlung vom vergangenen 4. Mai angekündigt wurde, diente zur Durchführung der Ergänzungswahlen in den Verwaltungsrat. Diese wurden nötig, weil Herr F. Bernard Stalder am 11. April 2011 vom Amt des Verwaltungsratsmitglieds und des Verwaltungsratspräsidenten zurückgetreten ist.
Karin Perraudin, Verwaltungsratsmitglied der WKB seit 2002
Die neue Präsidentin, welche seit 2002 Verwaltungsratsmitglied der WKB ist, bekleidete seit 2009 das Amt der Vizepräsidentin. Seit April 2011 übernimmt sie die Stellvertretung des Präsidenten. Sie besitzt ein Lizentiat HEC und ein eidgenössisches Buchhalterdiplom. Sie übt oder übte diverse Funktionen im kaufmännischen und treuhänderischen Bereich aus. Ihre Ausbildung und Berufserfahrung, unter anderem die während ihren neun Jahren als Verwaltungsratsmitglied und insbesondere während ihren letzten zwei Jahren als Vizepräsidentin erworbenen Kenntnisse, geben ihr zweifellos das nötige Rüstzeug, um das Präsidium des Verwaltungsrates zu übernehmen.
Karin Perraudin ist nicht nur die erste Frau, die diese Funktion bei der WKB erlangt, sondern auch eine der einzigen Frauen, die dem Verwaltungsrat einer Bank in der Schweiz vorsteht.
Jean-Daniel Papilloud im Verwaltungsrat nach fast zwanzig Jahren als Präsident der Generaldirektion der WKB
Jean-Daniel Papilloud, welcher 1992 zur WKB gekommen ist, wird demnächst sein zwanzigstes Geschäftsjahr in Folge als Präsident der Generaldirektion abschliessen. Unter seiner Leitung erfuhr die WKB einen erfreulichen Aufschwung. Aufgrund seiner Qualitäten und seiner breiten
Berufserfahrung entspricht er den Anforderungen des Amts des Verwaltungsratsvizepräsidenten in vollem Umfang. Als Inhaber eines Lizentiats HEC absolvierte Jean-Daniel Papilloud seinen gesamten beruflichen Werdegang im Bankensektor bei Schweizer Grossbanken im In- und Ausland. Gemäss den gesetzlichen Anforderungen setzt sein Amtsantritt die Niederlegung aller operativen Tätigkeiten voraus.
Präsident der Generaldirektion : Nachfolgeverfahren läuft
Mit der Wahl von Jean-Daniel Papilloud zum neuen Verwaltungsratsmitglied der WKB und dessen Ernennung zum Vizepräsident des Verwaltungsrates wird das vom Verwaltungsrat geleitete Verfahren um die Nachfolge des Präsidiums der Generaldirektion ein wenig beschleunigt. Jean-Daniel Papilloud, 61 Jahre alt, hatte geplant, sein Anrecht auf vorzeitige Pensionierung per Ende des Geschäftsjahres 2012 geltend zu machen.
« Alle Türen stehen offen für die Nachfolge von Jean-Daniel Papilloud. Neben hohen Fachkompetenzen muss der ideale Kandidat die nachgewiesene Fähigkeit haben, den ausgezeichneten Teamgeist und Zusammenhalt innerhalb der Generaldirektion aufrechtzuerhalten. Die Übergabe dieses wichtigen Amtes dürfte voraussichtlich in den ersten Monaten des Jahres 2012 stattfinden, präzisierte Karin Perraudin in ihrem Beitrag.
Fortsetzung der Strategie
In ihrer Ansprache beteuerte Karin Perraudin die Notwendigkeit, auf Kontinuität zu setzen. Die Veränderungen, die innerhalb der Bankorgane stattfinden werden, werden den Verwaltungsrat zu keiner Änderung ihrer Strategie veranlassen. Die Walliser Kantonalbank funktioniert gut, ihr Geschäftsmodell hat sich bewährt und ihr Ruf ist ausgezeichnet. Für die Zukunft gilt es, auf dem Weg fortzuschreiten, der durch die zu Beginn der Legislatur festgesetzten strategischen Optionen vorgegeben ist und das trotz den Schwierigkeiten, mit denen der Bankensektor in seiner Gesamtheit konfrontiert ist. Dies ist an sich eine wunderbare Herausforderung. Die Qualität der Aktiven, die Verwaltung der Risiken, die Beherrschung der Kosten, die Diversifizierung der Ertragsquellen und die Stärkung der Eigenmittel stehen nämlich im Mittelpunkt der Roadmap des Verwaltungsrates der WKB.
Positive operationelle Tendenz für die WKB im 2. Halbjahr
In seinem Beitrag erinnerte Jean-Daniel Papilloud an die erfreulichen Halbjahresergebnisse. Die vor einem schwierigen Hintergrund erzielten Ergebnisse liegen weit über den Budgetprognosen. Sie sind Ausdruck der Richtigkeit der strategischen und operativen Entscheidungen der WKB.
Beim Jahresausblick sprach er von der Geldpolitik der Schweizer Nationalbank und namentlich von den Massnahmen zur Bekämpfung der Stärke des Schweizerfrankens, welche die Zinssätze gegenwärtig auf einem tiefen Niveau halten. Diese Situation fordert eine erhöhte Wachsamkeit in
der Kreditvergabepolitik. Im Übrigen führten die Börseneinbrüche vom letzten August zu deutlichen Rückgängen in den Anlageportfolios sowohl der Privatkunden als auch der Pensionskassen und hatten damit einen negativen Einfluss auf das Vermögensverwaltungsgeschäft des Bankensektors.
Die Unbekannten im Hinblick auf die Entwicklung der Zinssätze und der Börsenmärkte machen Prognosen schwierig. Dank ihres bewährten Geschäftsmodells sieht die WKB dem Jahresende dennoch zuversichtlich und gelassen entgegen und rechnet mit einem Geschäftsjahr 2011, das dem ausgezeichneten Geschäftsjahr 2010 nicht nachstehen wird. Die bereits verstrichenen Monate des 2. Halbjahres bestätigen diese Tendenz.