Document ID: /curiavista/filtered/00000.jsonl.gz/126588

<h2>SubmittedText<h2><p>Der Bundesrat wird beauftragt, die Gesetzgebung dahingehend zu ändern, dass die Männer nach der Geburt ihres Kindes Anspruch auf 20 Tage bezahlten Urlaub haben, um für das gute Funktionieren des Haushalts und die Betreuung ihrer anderen Kinder zu sorgen sowie der Partnerin und dem Neugeborenen die notwendige Pflege zukommen zu lassen. Von diesen 20 Tagen sind 5 obligatorisch in den ersten 10 Tagen nach der Geburt des Kindes zu beziehen, die restlichen können nach Absprache mit dem Arbeitgeber in den 6 Monaten nach der Geburt genommen werden.</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Der Bundesrat erarbeitet derzeit einen Bericht in Erfüllung des Postulates Fetz 11.3492, "Freiwillige Elternzeit und Familienvorsorge", welches die Prüfung eines Elternurlaubes verlangt, der über individuelles Sparen finanziert wird. Wie in seiner Antwort auf das genannte Postulat erwähnt, wird der Bundesrat die Gelegenheit nutzen, die verschiedenen Modelle eines Elternurlaubes miteinander zu vergleichen. Dabei berücksichtigt er auch das Modell, das über die Erwerbsersatzordnung für Dienstleistende und bei Mutterschaft abgewickelt wird. Aufgrund der Resultate dieser Untersuchung wird der Bundesrat das weitere Vorgehen in Sachen Elternzeit oder Vaterschaftsurlaub festlegen. Der Bundesrat hält es deshalb für verfrüht, sich bereits jetzt für das in der Motion vorgeschlagene Modell zu entscheiden.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.