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Die SRG SSR idée suisse, zu der auch swissinfo gehört, rechnet 2008 mit einem Defizit von 50 Mio. Franken. Dies auch wegen teurer Übertragungsrechte für Sport-Grossanlässe.Dieser Inhalt wurde am 28. April 2008 - 14:17 publiziert
Die Kosten für die Übertragungsrechte von grossen Sportveranstaltungen wie der Euro 2008 oder den Olympischen Spielen seien "explosionsartig" angestiegen, sagte SRG-Verwaltungsratspräsident Jean-Bernard Münch bei der Präsentation der Jahreszahlen 2007.
Für das Jahr 2009 rechnet die SRG mit einem Minus von rund 10 Mio. Franken. Um die Ungleichgewichte zwischen Ansprüchen und finanziellen Möglichkeiten aufzufangen, plant die SRG eine Strukturreform.
Einen Antrag auf Gebührenerhöhung kann die SRG laut Generaldirektor Armin Walpen frühestens im Jahr 2010 stellen. Ob die Gesellschaft davon Gebrauch machen wird, liess er offen.
2007 erwirtschaftete das Unternehmen ein Defizit von 17,2 Mio. Franken, knapp 8 Millionen weniger als 2006.
Der Betriebsertrag stieg um 1,5% auf 1,57 Mrd. Franken. Die Mehreinnahmen bei den Empfangsgebühren betrugen 6 Mio. Franken, während der kommerzielle Ertrag um 7,3 Mio. Franken stieg.