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Definition: Regression
Die Regressionen sind Rückwärtssprünge der Augen zu einem vorhergehenden Fixationspunkt oder Objekt z.B. einem Textabschnitt. Sie dient dabei der Wiederaufnahme der visuellen Wahrnehmung, der Kontrolle oder der Korrektur der vorher bereits erfolgten Wahrnehmung.
Detaillierte Beschreibung:
Die Vorwärtssprünge des Auges zu einem Fixationspunkt bezeichnet man als Sakkaden, die Rückwärtssprünge als Regression, auch Regressions-Sakkaden genannt. das Fixationsziel vom Rückwärtssprung des Auges ist dabei ein vorher betrachtetes Objektes, z.B. ein bestimmter Textabschnitt. Je schwieriger ein Text oder je komplexer ein Bild oder eine Grafik ist, umso mehr nimmt die Anzahl der Regressionen zu.
Sie dient dabei der Wiederaufnahme der visuellen Wahrnehmung, der Kontrolle oder der Korrektur der vorher bereits erfolgten Wahrnehmung.
Regressionen sind wie Sakkaden ein relativ kurzer visueller Prozess. Sie werden einfach beim Lesen erkannt, können aber auch bei der Studie von Grafiken, Bildern und anderen Objekten beobachtet werden.
Eigenschaften:
- Regressionen sind intern ausgelöste Willkür-Sakkaden.
- Meistens ist die Regression ein Sprung in die Nähe der letzten oder vorletzten Fixation.
- Regression-Dauer: typisch 30-80ms, max. ca. 100ms.
- Regression-Amplitude: typisch 4-20 Grad.
- Regression-Geschwindigkeit: 30-500 Grad/s, max. ca. 1000 Grad/s.