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Gestern schrubbte ich etwas angeekelt unsere Gartenschuhe aus, in die sich unsere Katze übergeben hatte. Igitt!!! Und während ich so schrubbte, kam mir auf einmal der Gedanke, ob unser Kater vielleicht erbrochen hat, weil er an einer Spatzen-Intoleranz leidet…? Und weiter überlegte ich mir, dass man ihn dann wohl dringend einem Atemtest unterziehen müsste, in dem man in der Ausatemluft misst, wieviel Spatz denn schon verdaut wurde. Da muss man alle 30 Minuten in ein Röhrchen pusten; zugegebenermassen nicht ganz einfach für eine Katze, aber Übung macht schliesslich den Meister, vielleicht müssten wir einfach vor dem Untersuch ein bisschen trainieren mit ihm. Man müsste dann auch sicher stellen, dass er vor dem Untersuch nicht schon eine Feldmaus gesnackt oder an einer Blindschleiche geknabbert hat; das würde das Untersuchungsergebnis erheblich beeinträchtigen. Des Weitern ist es natürlich unabdingbar, dass auch der Spatz nüchtern ist, bevor er gefressen wird, denn sonst könnten allfällige Würmer in seinem Speiseplan falsche Ergebnisse erzielen.
Sollte sich dann tatsächlich herausstellen, dass unser Kater an einer Spatzen-Intoleranz leidet, wäre dies weiter nicht tragisch. Er könnte dann einfach jedesmal kurz an die Fensterscheibe klopfen, wenn er einen Spatz gesichtet hat, und wir könnten ihm dann eine Spatzase-Tablette verabreichen.
PS. Mein Ur-Grossvater litt ebenfalls an einer Spatzen-Intoleranz🤔 Kaum war einer der kleinen Vögel auf einem Baum in seinem Garten gelandet, holte er das Gewehr.