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Wie Fritz Gegauf die Nähmaschine meiner Grossmutter reparierte
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Während dem Krieg waren Soldaten bei der Familie meiner Grossmutter Fehr-Bauer einquartiert. Der verantwortliche Wachmeister hiess Fritz Gegauf und war im zivilen Leben der Leiter der Fritz Gegauf Söhne Nähmaschinenfabrik (bekannt als Bernina). Er reparierte die Nähmaschine meiner Grossmutter und lobte die gute Qualität der Maschine.
Im Mai 1940 gab es Gerüchte, dass die deutsche Wehrmacht die Schweiz angreifen wird. Man beobachtete militärische Vorbereitungen an der anderen Seite des Untersees. Die Soldaten erhielten den Befehl, sich auf den Seerücken zurückzuziehen. Meine Grossmutter half den Soldaten, die Tornister zu packen. Sie blieb mit der Familie im Haus. Was sollte sie mit zwei kleinen Kindern auf dem Seerücken? Der militärische Plan sah vor, sich von der Grenze zurückziehen, und die Zivilbevölkerung ihrem Schicksal zu überlassen.
Nach dem Krieg erhielt die Familie von den Soldaten einen Zinnteller als Dankeschön für die Zeit der Beherbergung. Auf dem Zinnteller sind die Namen der Soldaten verewigt:
GRENZBESETZUNG 1939/40
GEW. IN DANKBARER ERINNERUNG VOM GASTRUPP 276
F. GEGAUF, STECKBORN – J. FELIX, AMLIKON – H. ZWAHLEN, MÄRSTETTEN, E. CAMPANI, E. KIENER W. MINDER A. SCHWEIZER WEINFELDEN
(externer Link zu Geschichte der Bernina Nähmaschine)