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Die Geschichte von Flash
Adobe Flash ist weltweit das führende Computer Programm zur Erstellung webtauglicher Vektor Animationen. Der Flash Player zählt zu den wichtigsten Browser Plug-Ins und ist aus dem Internet kaum noch wegzudenken. Bevor es zu diesem Aufstieg kam, wurde jedoch einiges an Programmierarbeit geleistet. Zudem ist die Werdegang der Plattform eng mit der Geschichte diverser wichtiger Internetunternehmen verwoben.
Bevor 1997 die Flash Version 1 von Macromedia veröffentlicht wurde, waren bereits zahlreiche Vorgänger veröffentlicht worden. Die Ursprungsidee stammt von Jonathan Gray, der zuvor mit SmartSketch ein vektorbasiertes Illustrationsprogramm entwickelt hatte, dass die Idee von Lego-Bausteinen aufgriff. Für die Anzeige der Illustration im Browser wurde außerdem das Plugin Splash entwickelt. Beides erschien 1994 und wurde anschließend zu einem Animationsprogramm weiterentwickelt, dass auf den Namen FuturSplash getauft wurde. Es wurde zu einem Erfolg, da verschiedene große Firmen wie Microsoft oder Disney nach einer Möglichkeit suchten, Animationen im damals noch jungen Internet darstellen zu können. Bereits damals wurde die Software Adobe zum Kauf angeboten. Der Software-Riese lehnte jedoch ab und so ging FuturSplash an Macromedia.
Im Jahr 1997 wurde FutureSplash dann durch das Wegstreichen einiger Namen in Flash umbenannt und trat seinen bekannten Siegeszug an. Noch im gleichen Jahr erschien die zweite Version, die ersten flashbasierten Webseiten entstanden und erste mit Flash erstellte Cartoons erschienen. In den Folgejahren wuchsen die Möglichkeiten für Programmierer beachtlich. So stellt die Erweiterung um ActionScript eine maßgebliche Verbesserung dar. War Flash zuvor hauptsächlich zur Erstellung von Intros genutzt worden, waren nun auch browserbasierte Programme und interaktive Inhalte möglich.
So bleib Flash im Laufe der Jahre trotz vielversprechender Konkurrenzprodukte für viele die erste Wahl, sodass sich andere Projekte nicht dauerhaft durchsetzen konnten. Macromedia und Adobe verschärften die Konkurrenz untereinander bis Adobe Macromedia inklusive Flash im Jahr 2005 für 3,4 Milliarden Dollar übernahm. So wurde aus „Macromedia Flash“ schliesslich „Adobe Flash“ und die Kompatibilität mit anderen Adobe-Produkten verbessert. Obwohl Flash auch Mobilgeräte unterstützte, wurde die Weiterentwicklung in diesem Bereich inzwischen nicht zuletzt aufgrund des Drucks von Apple zurückgestellt.