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Dabei denken wir natürlich auch an den internationalen Frauenkampftag, den 8. März. Mehr als 28 Monate waren die Liverpooler Hafenarbeiter im Streik gegen ihre Entlassung und dagegen, dass sie Tagelöhnern flexibilisiert werden sollten.
Der 30. Januar war als internationaler Kampftag für die Liverpooler Docker und die Women of the Waterfront festgelegt.
Am 28. Januar haben sie sich entschieden, den Streik nach 2 Jahren und 4 Monaten zu beenden, um auf den letzten Vorschlag der Hafenbetreiber einzugehen.
Der Liverpooler Hafenarbeiterstreik ist die Speerspitze des Klassenkampfes und hat somit international grosse Bedeutung. Sie haben zwar ihr Ziel, die bedingungslose Wiedereinstellung aller Arbeiter, nicht erreicht, doch sie haben die Möglichkeit aufgezeigt, einen konsequenten Kampf, mit all seinen Schwierigkeiten zu führen. Die nun folgenden Streiks müssen auf dieser Erfahrung aufbauen.
Dieser Streik ist zwar beendet - der Klassenkampf geht weiter! Möglich war ihr konsequenter Kampf einerseits durch die weltweite Solidarität, andererseits speziell dadurch, dass die Liverpooler Frauen sich nicht darauf beschränken, die traditionelle Unterstützerinnenrolle für die 400 Familien zu erfüllen, sondern sich zu einer eigenständigen, organisierten politischen Kraft entwickelten.
Deshalb grüssen wir mit dieser symbolischen, militanten Frauenaktion speziell die Women of the Waterfront dies auch im Hinblick auf den internationalen Frauenkampftag - den 8. März.
Solidarität mit dem Kampf der Liverpooler Docker und den Women of the Waterfront. Frauenkampf im Klassenkampf - macht dem Kapital erst Dampf. Für eine revolutionäre Perspektive.