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Die historische Altstadt von Steckborn wurde in der Nacht des 21. Dezembers 2015 durch einen Brand überrascht. Drei Liegenschaften an der Seestrasse wurden teilweise oder ganz zerstört.
Im Rahmen des Projektwettbewerbs werden drei neue Bauten als separate Gebäude (Etappierbarkeit) in der ortsüblichen städtebaulichen Körnung neu projektiert, um das fragile Ortsbild schonend zu komplettieren respektive wieder aufzubauen. Durch die Ausformulierung von drei heterogenen Projekten, die den übergeordneten Ordnungsprinzipien des Kontextes folgen, wird der historische Stadtkern in seiner Kleinteiligkeit und Diversität weitergebaut und gestärkt.
Die Ausformulierung der Volumen als heterogene Gebäudeteile, ermöglicht es die Setzung der Volumen in einer ortsüblichen Unschärfe vorzunehmen, was die Verzahnung mit dem Stadtraum ermöglicht. Die Gebäude werden in Ihrer Geschossigkeit der Umgebung angepasst und mit Steildächern ausformuliert. Mit Vor- und Rücksprüngen von Geschossen, Kranzgesimsen oder Fensterfaschen wird das Vokabular der Vorgängerbauten zitiert, verfremdet und neuinterpretiert.