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Mo, 8. Juni 2020, Ralf Hersel
Fedora plant für die Version 33 im Herbst 2020 die Einführung von Swap per zRAM. Das geht aus einem jetzt veröffentlichten Vorschlag hervor, der noch vom Steuerungskomitee FESCo abgesegnet werden muss.
Bereits mit Fedora 29 wurde zRAM als Swap für die ARM-Spins und für Fedora IoT eingeführt. Jetzt sollen Fedora Workstation und alle anderen Editionen, Spins und Labs folgen. Damit würde für Fedora die herkömmliche langsame Swap-Partition der Vergangenheit angehören. zRAM ist ein Kernelmodul zum Erstellen eines komprimierten Blockgeräts im RAM, also einer RAM-Disk, aber mit Komprimierung zur Laufzeit. Das mit zRAM erstellte Blockgerät kann dann für Swap oder als Allzweck-RAM-Disk verwendet werden.
Der jetzt vorliegende Vorschlag der Fedora-Entwickler geht davon aus, dass Swap generell eine gute Sache ist, ausser er ist langsam. Computer nutzen Swap zum Auslagern, wenn der Platz im Arbeitsspeicher knapp wird. Dazu kam bisher meist eine Swap-Partition oder eine auch später anzulegende Swap-Datei zum Einsatz.