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Die Saison ist schon wieder vorbei. Ich konnte gute Resultat und lehrreiche Erfahrungen mitnehmen. Mit der Knieverletzung war ich zeitlich und mental sehr gefordert.
Es hat mir grossen Spass gemacht, mich nach mehreren Monaten endlich wieder ohne Schmerzen zu bewegen und mich Herausforderungen an Wettkämpfen zu stellen.
Im Verlauf der Saison merkte ich, dass ich mit den anderen Schweizerinnen mithalten kann. Ich kämpfte also schneller als erhofft und gedacht für Einsätze im Weltcup und die Teilnahme an der WM.
Nach meinen ersten 2 Rennen, dem Alpencup in Lantsch (Schweiz) mit Rang 1 und dem IBU-Cup in Ridnaun (Italien),8. Rang, nahm ich in Oberhof teil.
Beim Weltcup in Oberhof belegte ich Rang 63 und verpasste wegen 3 Rängen und wenigen Sekunden die Top 60. Mein Ziel war höher. Ich hatte leider nicht meinen besten Tag, muss aber dennoch zufrieden sein. Schliesslich war es erst mein 3. richtiges Rennen seit meiner Verletzung.
Nach einer Erkältung erwischte ich ein Formtief. Die Europameisterschaft in Polen stand an. Ich war glücklich über meinen trotz Formtief immerhin 30. Rang. Die WM- Teilnahme war damit aber leider Geschichte.
Meine gute Antwort kam eine Woche später im IBU-Cup in Osrlblie (Slovakei). Ich konnte mit dem 10. und einem 17. Rang erneut gute Rennen laufen. Im IBU-Cup in Finnland war ich auf dem 17. und 13. Rang. Ich hatte immer wieder die schnellsten Schiesszeiten und gute Trefferquoten.
Aufgrund meiner stabilen und guten Resultate hoffte auf eine zweite Weltcup-Chance. Leider gab es diese für mich nicht.
Ich durfte im IBU-Cup in Estland meine letzte Rennwoche laufen. Anfang der Woche musste ich ziemlich einstecken. Beim letzten Rennen der Single-Mixed Staffel konnte ich eine coole Leistung abrufen. Trotz Verwicklung in einem Sturz in der ersten Runde konnte ich schnell und gut Laufen und Schiessen.
Als Erste übergab ich Ivan Joller. Ivan machte ebenfalls ein gutes Rennen. Nach je 2 Ablösungen erreichten wir den guten 5. Schlussrang. Ivan, ich wünsche Dir für die Zukunft alles Gute. Cool konnte ich mit Dir eines Deiner letzten internationalen Rennen laufen!
Nach der Saison arbeitete ich an der Grenze als Grenzwächterin. Es war eine strenge Abwechslung. Wir sind ein tolles Team.
Das erste Gönnertreffen fand in der "Ferienzeit" statt. Ich war gespannt, da es eine Premiere war. Es waren gut 30 Personen dabei.
Vielen Dank allen, die sich Zeit genommen haben und mir einen solchen tollen Tag geschenkt haben. Es war für mich sehr schön, eine solche Unterstützung zu spüren!
Nun ist es Mai und das Training für den nächsten Winter hat begonnen.
Ich bin sehr motiviert.
Liebe Grüsse Irene