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1904 wird die FIFA gegründet. Sie hebt die Bestimmung auf, dass die Fussballhosen die Knie bedecken müssen.
Mit 62 Toren hält José Louis Chilavert aus Paraguay den Weltrekord im Tore schiessen für Torhüter. An zweiter Stelle folgt der Kolumbianer Rene Higuita mit 42 Toren und dritter ist der Mexikaner Jorge Campos mit 40 Erfolgen.
Im Jahr 1885 erlauben die britischen Fussballverbände die Bezahlung von Spielern.
Das Estadio Maracaná in Rio war mit einem Fassungsvermögen von 200'00 das grösste Stadion der Welt. Der offizielle Weltrekord an Zuschauern liegt bei 199'854, inoffizielle Quellen sprechen von bis zu 220'000. So viele kamen anlässlich der WM 1950 zum letzten Finalrundenspiel Brasilien - Uruguay. Brasilien verlor mit 1:2 und somit war Uruguay Weltmeister.
Es war dies das einzige Mal, dass ein Weltmeister in Gruppenspielen und nicht durch ein Finalspiel ermittelt wurde.
Der Weltrekord für Vereinsspiele hält dasselbe Stadion: 177'656 Zuschauer kamen 1963 zum Spiel Flamengo - Fluminese Rio de Janeiro.
Das heute renovierte Stadion fasst "nur" noch 103'045 Zuschauer.
Der Zuschauerrekord für Europacupspiele liegt bei 134'000. So viele kamen 1960 in den Hampden Park in Glasgow zum Final des Europacups der Landesmeister Real Madrid - Eintracht Frankfurt 7:3.
Oesterreich qualifizierte sich für die WM 1938, doch das Weltgeschehen war dagegen. Nach dem Anschluss an das Deutsche Reich löste sich der österreichische Fussballverband noch vor der WM auf. Obwohl Lettland in der Qualifikation an Oesterreich gescheitert war, wurde Schweden nachnominiert, welches seinerseits gegen Deutschland ausgeschieden war.
Am Ende der WM 1962 in Chile lagen sechs Spieler mit je vier Toren an der Spitze der Torschützenliste: Florian Albert (Ungarn), Valentin Ivanov (UDSSR), Drazen Jerkovic (Jugoslavien), Leonel Sánchez (Chile), Garrincha (Brasilien) und Vavá (Brasilien). Da man unbedingt einen Torschützenkönig brauchte wurde gelost. Garrincha gewann und wurde somit offizieller und einziger Torschützenkönig der WM 1962.
Fünf WM-Teilnahmen haben bis jetzt nur zwei Spieler geschafft: Antonio Carbajal (Mexiko) und Lothar Matthäus (Deutschland).
Die meisten Tore der Fussballgeschichte, nämlich 1'329, erzielte Arthur Friedenreich. Der Brasilianer mit deutschem Vater war in der Zeit von 1912 bis 1929 aktiv. Auf Platz zwei liegt Pelé mit 1'282 Toren.
Mit Ginseng stärkten sich die Spieler von Nordkorea anlässlich der WM 1966. Als dies die FIFA erfahren hatte, wurde das "Dopingmittel" vor dem Viertelfinal Nordkorea - Portugal verboten. Ob das der Grund für die 3:5 Niederlage war?
Im Jahr 1933 findet das erste Spiel statt, bei dem die Spieler Rückennummern tragen. Beim englischen Cupfinal tragen die Spieler des FC Everton die Nummern 1 bis 11 und diejenigen von Manchester City die Nummern 12 bis 22. 1939 wird die Nummerierung der Spieler allgemein eingeführt.
Im Jahr 1889 erhält der Schiedsrichter die alleinige Entscheidungsbefugnis. Bis anhin durfte er nur in Aktion treten, wenn er von einem Mannschaftsführer auf einen Regelverstoss aufmerksam gemacht worden war.
Am 26. Oktober 1863 wurde der englische Fussballverband (FA) gegründet. Kurze Zeit danach zog sich einer der Gründervereine, der Blackheath-Club London, aus dem Spielverkehr zurück. Grund war der folgende: Man konnte sich nicht mit der Regel einverstanden erklären, welche absichtliches Treten des Gegners verbot.
Im Jahr 1957 befreit die britische Regierung die Fussballspiele von der Vergnügungssteuer. Diese war seit 1914 erhoben worden.
Im Jahr 1892 verbietet die FA (englischer Fussballverband) Wetten von Spielern und Funktionären mit den Zuschauern.
1991 wird ich China die erste Fussball-WM der Frauen ausgetragen. Die USA schlagen im Endspiel den amtierenden Europameister mit 2:1.
In der Zeit von etwa 220 v. Chr. bis 620 n.Chr. erreichte das Fussballspiel in China den Höhepunkt der Beliebtheit. Siegreiche Mannschaften erhielten silberne Pokale und kostbare Stoffe. Die Verlierer wurden beschimpft und häufig sogar verprügelt. Doch das hinderte auch die Frauen nicht, Fussball zu spielen.
Um etwa 900 n.Chr. verschwand das viel gelobte und umstrittene Spiel und geriet total in Vergessenheit.
1872 gab es die erste amtlich registrierte Fussballverletzung. Leutnant Crosswell von den Royal Engineers bricht sich im englischen Pokalfinale das Schlüsselbein, spielt aber den Match dennoch zu Ende.
1966 konnte Brasilien den vier Jahre zuvor gewonnenen Weltmeistertitel nicht verteidigen. Der damalige Trainer Vicente Feola musste sich deshalb vor seiner Rückkehr nach Brasilien mehrere Wochen in der Schweiz verstecken, um Gras über die schlimme Schlappe wachsen zu lassen.
Im Jahr 1902 wird in England den Frauen das Fussballspielen verboten.
In Argentinien fand das erste offizielle Fussballspiel im Mai 1867 statt. Die Mannschaften hatten je acht Spieler und unterschieden sich nur durch die Farbe der Mützen.
1921 wird den Torhütern vorgeschrieben, bei internationalen Spielen einen dunkelgelben Pullover zu tragen.
Der Italiener Paolo Rossi ist 1978 der teuerste Fussballspieler der Welt. Sein Marktwert wird auf 12 Millionen DM geschätzt. Der italienische Verbandspräsident Franco Carraro tritt auf Grund dieser Wahnsinnssumme zurück.
In Italien wird das Fussballspiel erstmals im Jahr 1410 in einem Gedicht eines leider unbekannten Autors erwähnt.
Professor Conrad Koch (1846 - 1911) hatte Theologie und Philologie studiert. Darauf unterrichtete er Geschichte und alte Sprachen am Braunschweiger Gymnasium. Schon sehr früh erkannte er den pädagogischen Wert von Schulspielen. So wurde in Braunschweig 1872 ein Pflichtspielnachmittag eingeführt, an dem auch Fussball gespielt werden durfte. Deshalb veröffentlichte Koch im Jahr 1875 die ersten deutschen Fussballregeln. Er übersetzte die englischen Regeln ins Deutsche und ergänzte sie mit folgenden Vorschriften: Bei Aussentemperaturen von über 10 Grad darf nicht gespielt werden; es ist verboten, das Spielfeld gegen den Ostwind anzulegen; die Spieler haben wollene Unterwäsche zu tragen.
Im Jahr 2005 wurden diese Regeln letztmals angepasst. Seit letzten Sommer ist Körperschmuck (Ohrringe, Piercings) verboten. Dass auch diese Vorschrift Folgen haben kann, zeigt ein Ereignis aus dem Januar 2006. Anlässlich eines Cupspieles des FC Metz bemerkte der Schiedsrichter, dass der Spieler Obraniak einen Ohrring trug. Er zeigte ihm vorschriftsgemäss die gelbe Karte und ordnete die Entfernung des Ohrringes an. Dazu begab sich der Spieler vom Feld. Als es das Spielfeld wieder betreten wollte, vergass Obraniak, sich beim Schiedsrichter anzumelden. Er erhielt deshalb die gelbe Karte, was nun natürlich gelb/rot bedeutete. Somit ist Obraniak der erste Fussballspieler, der wegen eines Ohrringes die rote Karte erhielt.
Im Jahr 1945 feierte der Schweizerische Fussballverband sein 50-jähriges Bestehen. Aus diesem Anlass wurde der grosse Lehrmeister England zu einem Freundschaftsspiel eingeladen. Die Schweizer spielten eine wahre Traumpartie und gewannen im Berner Wankdorfstadion mit 3:1. Leider hatte der Fussballverband vergessen, diese Partie als offizielles Länderspiel zu deklarieren was bedeutet, dass dieser Schweizer Sieg in keiner Länderspielstatistik aufgeführt ist.
Die im Jahr 1864 in Cambridge beschlossenen neuen Regeln für das Fussballspiel enthielten auch Bestimmungen zur Spielerkleidung: Die Hosen müssen über die Knie reichen und die Spieler müssen Mützen mit Quasten tragen.
In Sheffield wurde im Jahr 1878 das erste Flutlichtspiel der Fussballgeschichte durchgeführt.
Der Fussballverein Hanau 93 plante für den 26. März 1907 ein Spiel gegen die englische Mannschaft Civil Services. Dies bedingte lange und zähe Verhandlungen mit dem Polizeidirektor. Schliesslich erteilte er die Genehmigung unter den folgenden drei Bedingungen: Ein Wirtschaftsbetrieb darf auf dem Platz nicht stattfinden, Musikaufführungen müssen unterbleiben und Reklame für das Spiel darf nicht gemacht werden.
Dennoch hängten die Hanauer Plakate auf und es erschienen 1'200 Zuschauer. Darauf schickte das Amtsgericht dem Spielführer und allen Vorstandsmitgliedern je einen Strafbefehl über drei Mark. Sämtliche Einsprachen gegen die Strafbefehle wurden abgelehnt und die Hanauer mussten bezahlen.
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