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John Isner ist bekannt für seinen starken Aufschlag. Die Top-10-Spieler Milos Raonic, Novak Djokovic und Juan Martin del Potro hatten das in Cincinnati alle schon erfahren müssen. Der amerikanische 2,06-m-Hühne war denn auch für Rafael Nadal im Final des ATP-1000-Turniers eine wahre Knacknuss.
Der Spanier, auf Hartplatz heuer noch ungeschlagen, vermochte sich im gesamten Spiel nicht einen einzigen Breakball zu erarbeiten.
Die Tiebreaks entscheiden
Weil er aber bei eigenem Aufschlag ebenfalls stark reagierte und drei Möglichkeiten seines Gegners zum Service-Durchbruch abwehrte, konnte Nadal in beiden Sätzen die Kurzentscheidung erzwingen. Die Tiebreaks gewann der French-Open-Sieger mit 10:8 und 7:3. Nach knapp zwei Stunden verwertete er seinen ersten Matchball.
Nadal feierte den neunten Turniersieg der laufenden Saison, erstmals überhaupt triumphierte er in Cincinnati.