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Vorjahresfinalist weiter auf Kurs
Nervenstark hat Vorjahresfinalist Casper Ruud auch die nächste Aufgabe beim French Open gemeistert.
Nervenstark hat Vorjahresfinalist Casper Ruud auch die nächste Aufgabe beim French Open gemeistert.
Der 24-jährige Norweger bezwang den stark aufspielenden Nicolas Jarry aus Chile mit 7:6 (7:3), 7:5, 7:5 und erreichte die Viertelfinals. Ruud musste in 3:20 Stunden reichlich kämpfen, behielt aber in den entscheidenden Situationen der Sätze jeweils die Oberhand. Jarry hatte das Vorbereitungsturnier in Genf gewonnen.
Ruud trifft nun auf den als Nummer 6 gesetzten Holger Rune. Der Däne rang in einem fast vierstündigen Thriller den Argentinier Francisco Cerundolo 7:6 (7:3), 3:6, 6:4, 1:6, 7:6 (10:7) nieder. Damit kommt es zu einer Wiederholung des Viertelfinals 2022, den Ruud in vier Sätzen gewonnen hat.
Zverev souverän
Alexander Zverev kommt immer besser in Form. Der 26-jährige Olympiasieger bezwang den Bulgaren Grigor Dimitrow in 2:17 Stunden mit 6:1, 6:4, 6:3. Nur ein Jahr nach seiner schweren Knöchelverletzung an gleicher Stelle steht der Hamburger damit in Paris zum dritten Mal in Serie unter den besten Acht. Auch in das nächste Duell mit dem Argentinier Tomas Martin Etcheverry (besiegte Yoshihito Nishioka in drei Sätzen) geht Zverev als Favorit.
Drittlängstes Frauen-Spiel
Im drittlängsten Spiel der Profi-Ära des Frauentennis beim French Open hat sich die Brasilianerin Beatriz Haddad Maia in die Viertelfinals gekämpft. Die 27-Jährige durfte nach 3:51 Stunden über ihren 6:7 (3:7), 6:3, 7:5-Erfolg gegen die Spanierin Sara Sorribes Tormo jubeln und hatte nach dem verwandelten Matchball Tränen in den Augen. Länger dauerten nach Angaben der Organisatoren seit 1968 beim Sandplatzklassiker von Paris nur zwei Partien von Spielerinnen. Der Rekord liegt bei 4:07 Stunden aus dem Jahr 1995.
Haddad Maia ist die erste Brasilianerin in einem Grand-Slam-Viertelfinal seit 1968. In diesem trifft sie auf Titelanwärterin Ons Jabeur. Die Tunesierin setzte sich in nur 63 Minuten mit 6:3, 6:1 gegen die Amerikanerin Bernarda Pera durch.
Swiateks Gegnerin gibt auf
Die Weltranglistenerste Iga Swiatek aus Polen hat durch die verletzungsbedingte Aufgabe ihrer Gegnerin im Eiltempo die Viertelfinals erreicht. Die Ukrainerin Lesia Zurenko konnte beim Stand von 1:5 nach 31 Minuten nicht weiterspielen, dem Augenschein nach hatte sie Atemprobleme. Swiatek bleibt damit ohne Satzverlust im bisherigen Turnier und trifft nun auf die Amerikanerin Coco Gauff.