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Die posttraumatische Belastungsstörung (PTBS) ist durch intensive, schmerzhafte Erinnerungen an ein traumatisches Erlebnis (z.B. Unfall, Vergewaltigung oder Kriegserlebnisse) gekennzeichnet. In früheren Studien konnten wir zeigen, dass Glucocorticoide – körpereigne Stresshormone – eine wichtige regulatorische Rolle in der Stärke der traumatischen Erinnerungen spielen. Wir konnten ebenfalls zeigen, dass sogenannte epigenetische Veränderungen des Glucocorticoid Rezeptorgens – d.h. Veränderungen, welche die Aktivität dieses Gens regulieren – mit der Stärke der traumatischen Erinnerungen und dem Risiko für PTBS korrelieren. In der aktuellen Studie möchten wir die epigenetischen Untersuchungen auf das gesamte Netzwerk von Glucocorticoid-relevanten Genen ausweiten. Die Befunde dieser Studie werden uns helfen, die Mechanismen eines erhöhten PTBS Risikos nach schlimmen Erlebnissen und die Rolle der Glucocorticoide besser zu verstehen.