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Nachdem das Bundesgericht Anfang des Jahres 2021 wegweisende Entscheide zum Unterhaltsrecht gefällt hat, hat es im Laufe des Jahres 2021 vor allem die Rechtsprechung zum Kindesunterhalt präzisiert. Es entschied, dass Kinder immer am guten Lebensstandard der Eltern teilhaben dürfen und dass im Kindesunterhalt auch ein Anteil für die Steuern berücksichtigt werden muss.
Mit Urteil vom 9. Juni 2023 hat das Bundesgericht entschieden, dass der Entscheid der Vorinstanz, welcher die gemeinsame elterliche Sorge angeordnet hat, nichtig sei, da die Mutter lediglich als gesetzliche Vertreterin des Sohnes (Klägers) und nicht als Partei ins Verfahren einbezogen worden ist.