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Japanisches Kabinett genehmigt Grundkonzept zur Kernenergienutzung
Das Grundkonzept beschreibt die Notwendigkeit, die Kernenergie im Rahmen eines verantwortungsbewussten Systems in angemessener Weise zu berücksichtigen. Es ruft dazu auf, die Vorteile der Kernenergie zu fördern und die Risiken zu minimieren. Die JAEC begann vor zwei Jahren mit der Erarbeitung des Grundkonzepts. Sie bezog Branchenkenner und Fachleute mit ein und führte im April 2017 eine öffentliche Vernehmlassung durch. Im Juli wurden die über 700 eingereichten Kommentare geprüft und das Grundkonzept überarbeitet. Am 21. Juli 2017 verabschiedete das Kabinett den Entwurf der JAEC. Er dient nun als Grundlage für künftige Entscheide in der japanischen Kernenergiepolitik.
Das Grundkonzept beschreibt acht vorrangige Tätigkeiten, mit denen eine verantwortungsbewusste Nutzung der Kernenergie erreicht werden soll. So soll die Sicherheit unter Berücksichtigung des Restrisikos verbessert werden. Die Vorteile der Kernenergie sollen aus Sicht der Umwelt, der Gesellschaft und der Wirtschaft anerkannt werden. Auch muss das Vertrauen der Bevölkerung wiedererlangt werden. Dies bezeichnet das Konzept als die Voraussetzung für die Kernenergienutzung. Die nationalen und internationalen Tätigkeiten im Nuklearbereich sollen entsprechend dem internationalen Entwicklungsstand berücksichtigt werden. Japan müsse zudem die Grundlagen für die Kernenergienutzung stärken, den Einsatz von Bestrahlungstechnik und radioaktiven Isotopen steigern sowie sich mit Stilllegung und Entsorgung befassen.
Die JAEC hatte 2005 zum letzten Mal ein Konzept zur Kernenergie ausgearbeitet. Von nun an beabsichtigt sie, das Konzept alle fünf Jahre zu überprüfen und zu revidieren, um auf Veränderungen im Kernenergieumfeld reagieren zu können.