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Vom Scheitel bis zum Steiss ist Ihr Baby jetzt beeindruckende 4 Zentimeter lang, ungefähr die Grösse einer recht grossen Tomate. Und es ist eine weitere emsige Woche – die ersten feinen Härchen des Babys erscheinen nämlich. Die Nervenzellen vervielfachen sich weiter, auch wenn sie bisher keine Verbindung zum Gehirn haben. Aber in seinem Rückenmark werden die neuronalen Schaltkreise in seinen Muskeln und um sie herum eingerichtet. Das bedeutet, dass das Baby in Ihrem Bauch bald Reflexbewegungen durchführen wird.
Der Bund an der Hose fängt an zu zwicken und Ihre normale BH-Grösse wird langsam etwas zu eng. Im Durchschnitt wiegt eine werdende Mama gegen Ende des ersten Schwangerschaftsdrittels ungefähr 1 bis 2 kg mehr. Interessanterweise nimmt das Baby den geringsten Anteil an der Gewichtszunahme ein. Mit rund 10 Gramm ist es immer noch ein echtes Leichtgewicht. Das meiste Gewicht ist der vergrösserten Gebärmutter, der Plazenta und dem Fruchtwasser zuzuschreiben.
Ernährung
Um nicht Ihre eigene Knochenmasse aufzuzehren, ist es wichtig, Lebensmittel zu essen, die gewährleisten, dass Sie und Ihr Baby ausreichend mit Kalzium versorgt sind. Kalzium ist in Milch und Milchprodukten vorhanden, aber auch in kalziumreichem Wasser. Ausserdem findet man es in grünem Blattgemüse und Sesamsamen. Nehmen Sie 4 Milchprodukte pro Tag und kalziumreiches Wasser zu sich, um Ihren Bedarf zu decken. Ihr Arzt kann Ihnen empfehlen, Ihre Kalziumaufnahme durch Nahrungsergänzungsmittel zu ergänzen, nur um sicherzustellen, dass Sie jeden Tag genug davon bekommen.
Tipps
Haben Sie in letzter Zeit einen starken Widerwillen gegen einige Speisen? Völlig normal! Es ist üblich, während der Schwangerschaft eine ausgeprägte Abneigung gegen bestimmte Arten von Lebensmitteln und vor allem diejenigen mit starken Gerüchen zu haben, besonders während des ersten Trimesters. Um diesen Abneigungen entgegenzuwirken, entscheiden Sie sich einfach für ein „ähnliches“ Lebensmittel, d. h. eines aus der gleichen Lebensmittelgruppe. Wenn Sie also den Anblick von Fisch nicht mehr aushalten können, dann essen Sie Hühnchen, Schinken oder ein anderes helles Fleisch. Wenn Sie es nicht schaffen, Gemüse, das reich an Beta-Carotin ist, zu verzehren, dann müssen Sie das halt durch mehr Obst mit denselben Nährstoffen ausgleichen, wie Pfirsiche und Aprikosen.