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Für die Projekte und Implementierungen im Bereich der Netze der nächsten Generation (Next Generation Network, NGN) gelten in der Schweiz dieselben Probleme und Unsicherheiten wie im übrigen Europa. Dies ist das Ergebnis von zwei Befragungen, die das BAKOM bei den Netzbetreibern in der Schweiz und den Regulatoren in Europa durchgeführt hat. Die Migration zu diesen Netzen ist notwendig, um die technologischen Grenzen der heutigen Netze zu überwinden und dem wachsenden Bedarf an Übertragungskapazitäten und neuen Diensten gerecht zu werden. Aufgrund der finanziellen und technologischen Schwierigkeiten einer solchen Migration ist eine Übergangsperiode von 5 Jahren oder mehr nötig.
Die ITU definiert Next Generation Networks als paketvermittelte Netze, über die Fernmeldedienste angeboten werden können und die sich verschiedenster Breitband-Übertragungstechnologien bedienen. Dabei bleibt die Qualität der angebotenen Dienste unverändert, und die Dienstfunktionen sind unabhängig von den Übertragungsfunktionen, die ihnen zugrunde liegen. NGN ermöglichen den Nutzern den freien Zugang zu den Netzen und Diensten oder alternativen Dienstanbietern ihrer Wahl. Dank der generellen Mobilität können den Nutzern einheitliche Dienste standortunabhängig angeboten werden.
Workshop
Zur Vertiefung dieses Themas hat das BAKOM am 5. September 2006 einen "Workshop" mit einigen Betreibern und Geräteherstellern organisiert. Die Präsentationen dieses Workshops sind nur auf Englisch verfügbar.
Letzte Änderung 14.10.2010