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Erhöhtes Bewusstsein für die zunehmende Bedeutung der Rolle des Menschen in der Natur.
Das Museum erstreckt sich über zwei Etagen: Im Erdgeschoss befindet sich das Auditorium (100 Plätze).
Geschichte
- 1853 Luigi Lavizzari, Naturalist und Politiker, schaffte nahe der Kantonsschule (dazumal im Zentrum von Lugano) ein naturhistorisches Kabinett aus Teilen seiner Sammlungen, mit der Absicht die Weichen für ein zukünftiges Heimatmuseum zu stellen. Dank Spenden und Übernahmen wächst das wissenschaftliche Erbe des Museums in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts bis es zur Jahrhundertwende die Anzahl von 10.000 Stück erreicht.
Im Jahr 1904 zog das Museum in den „Palazzo degli studi“ in der Via Cattaneo um, um das Aussehen einer geordneten Sammlung anzunehmen, bleibt jedoch für die Öffentlichkeit geschlossen. Die Erweiterung der Sammlung setzte sich fort bis sie Ende der siebziger Jahre etwa 100.000 Exponate betrug.
Im Jahr 1979 bekam das Museum, mit dem Umzug in die neue „Palazzina delle Scienze“, seine jetzige Form mit einer permanenten, für die Öffentlichkeit zugänglichen Ausstellung und erweiterten Aufgaben im Bereich der Forschung und des Naturschutzes.
Mit der Schaffung des Büros für Naturschutz (heute Büro für Natur- und Landschaftsschutz, UNP Ufficio della natura e del paesaggio) im Jahre 1990, sah das Museum seine Aufgaben darin, sein Interesse den folgenden sechs Tätigkeitsbereiche zuzuwenden: Forschung, Konservierung, Dokumentation, Verbreitung, Ausbildung, Beratung. Derzeit wird die Sammlung des Museums auf fast eine halbe Million Artefakte geschätzt.
Im Jahr 2005 beschloss der Staatsrat den Entwurf eines neuen Museums, dem sogenannten „museo del territorio“.
Das Projekt zielt darauf ab, durch eine interdisziplinäre, originelle und innovative Annäherung, einen globalen Interpretationsschlüssel der naturalistischen, archäologischen und historisch an unser Gebiet gebundenen Aspekte zur Verfügung zu stellen.
Das Museum
Das Museum ist eine Institution von „vielen Gesichtern“, das für einen breiten Kreis von Nutzern als wichtiger Bezugspunkt im naturalistischen Bereich dient: Einzelpersonen, Schulen, Forschungseinrichtungen, Verbände, die Privatwirtschaft, die öffentlichen Verwaltung.
Gegründet im Jahre 1853 als das naturhistorische Kabinett von Luigi Lavizzari – eminenter Naturalist und Politiker des neunzehnten Jahrhunderts – wurde das Museum in der zweiten Hälfte der siebziger Jahre komplett renoviert.
Eröffnet für die Öffentlichkeit im Jahr 1979, ist es heute ein Dienst des territorialen Departements mit Tätigkeiten in der Wissenschaft und der Didaktik.
Zu seinen Hauptaufgaben gehören die Erforschung, die Dokumentation, das Studium und die Verbreitung von Kenntnissen über das natürliche Erbe des Kantons Tessin.
In seiner Gestalt als „Kulturvermittler“ hat es auch die Aufgabe, ein stärkeres Bewusstsein für die wachsende Rolle, die der Mensch in der Natur spielt, zu entwickeln.
Das Museum erstreckt sich über zwei Etagen: In der unteren Etage befinden sich das Auditorium (100 Plätze), die Dauerausstellung (1100 m2) und eine Werkstatt; Im Obergeschoss gibt es Büros, eine Bibliothek,ein Labor und fünf Lokale für die Sammlungen.
Das Personal schließt die Leiter der einzelnen Naturgebiete (Mineralogie und Petrographie, Paläontologie und allgemeine Geologie, Zoologie der Wirbeltiere und der Wirbellosen, Botanik, Mykologie) und die Mitarbeiter der allgemeinen Dienste (Sekretariat, Bibliothek, Grafik, Werkstatt, Überwachung) ein. Hinzu kommen jeweils für eine begrenzte Zeit auch externe Forscher, Stipendiate, Studenten oder Praktikanten.