Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03118.jsonl.gz/49

Es ist allgemein bekannt, dass Früchte – wie auch Gemüse – zu einer ausgewogenen Ernährung gehören. Sie liefern lebenswichtige Vitamine und Mineralstoffen, sowie Ballaststoffe. Trotzdem ist Vorsicht geboten, denn einige Obstsorten enthalten wegen dem hohen Fruktoseanteil relativ viele Kalorien. Fruchtzucker (Fructose) gehört wie Traubenzucker (Glucose) zur Gruppe der Kohlenhydrate, genauer gesagt zu den Einfachzucker (Monosacharide) und liefert entsprechend Kalorien. Anders als Glucose wird Fructose in der Leber verarbeitet, bevor sie verwertet werden kann. Es wird kein Insulin ausgeschüttet und das Gehirn erhält kein Sättigungssignal. Das führt dazu, dass bei fruktosereichen Lebensmitteln - vor allem bei Getränken wie Saft oder Smoothies - schnell über die Stränge geschlagen wird. Der überschüssige Fruchtzucker wird zu Fett umgewandelt und in den Fettdepots, insbesondere am Bauch, gespeichert.
Ist es deshalb besser auf Früchte zu verzichten? Auf keinen Fall! Wie bereits erwähnt gehört Obst zu einer gesunden Ernährung und sollte täglich auf dem Speiseplan stehen. Bei Früchten mit einem hohen Fruchtzuckeranteil sollte allerdings massgehalten und der Konsum von Saft und Smoothies reduziert werden. Vermeiden Sie ausserdem Süssgetränke und Fertigprodukte, welche viel Fruchtzucker enthalten.
Welche Früchte enthalten wenig Fruchtzucker?
Vor allem Beeren, wie Erdbeeren, Heidelbeeren, Johannisbeeren und Himbeeren, aber auch Grapefruit und Papaya gelten als fruchtzuckerarm. Reife Bananen, Trauben, Kaki, Feigen und Mango dagegen sind reich an Fructose.
Übrigens: Auch Dörrobst enthält durch das Trocknen nur noch wenig Wasser und entsprechend mehr Kalorien. 100 Gramm frische Aprikosen enthalten nur gerade 48 Kalorien, getrocknete Aprikosen sage und schreibe 290 Kalorien pro 100 Gramm.