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Mitten in der tschechischen EU-Ratspräsidentschaft war Topolaneks Regierung im Mai 2009 durch ein Misstrauensvotum gestürzt worden. Wenig später musste er als Vorsitzender der Bürgerdemokraten (ODS) zurücktreten. Tschechische Zeitungen räumen ihm dennoch gute Chancen ein, in die Stichwahl zu kommen.
Der Sieger der jüngsten Parlamentswahl, der populistische Milliardär Andrej Babis, reagierte indes ungewöhnlich scharf auf die Ankündigung: "Ich kann es kaum glauben, dass der korrupteste Premier seit der Staatsgründung Präsident werden will", sagte der 63-Jährige der Zeitung "Pravo".
Präsident Milos Zeman bewirbt sich um eine zweite fünfjährige Amtszeit und gilt Umfragen zufolge als Favorit. Der 73-Jährige hat sich als Kritiker der EU-Sanktionen gegen Russland, der deutschen Flüchtlingspolitik und des Islams einen Namen gemacht./hei/DP/jha
(AWP)