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Wussten Sie, dass ein Eisenmangel weltweit zu den häufigsten gesundheitlichen Problemen gehört? In der Schweiz leiden 10% der Gesamtbevölkerung an zu wenig Eisen im Blut. Besonders bei den Frauen leidet sogar jede fünfte an einem zu niedrigen Eisenspiegel.
Die Symptome eines Eisenmangels sind vielfältig und können sich in Form von Haarausfall, verminderter körperlicher Leistungsfähigkeit, Müdigkeit, Konzentrationsschwäche, Tinnitus, Schluckbeschwerden und auch offenen Munkwinkel äussern.
Durch die tägliche Nahrungszufuhr können nicht alle Menschen ihren Bedarf decken. Durch die Menstruation, Blutungen oder Leistungssport kann es zu einem erhöhten Eisenbedarf kommen. Auch in der Schwangerschaft/Stillzeit oder im Wachstum hat man einen erhöhten Eisenbedarf. Problematisch können auch chronisch entzündliche Darmerkrankungen sein. Bei Resorptionsstörungen wie z.B. bei Zöliakie oder chronischem Blutverlust (gynäkologisch oder gastrointestinal) kann eine ärztliche Abklärung nötig werden. Wir beraten Sie aber hier sorgfältig und nachhaltig.
Verschiedene Faktoren können die Aufnahme von Eisen aus der Nahrung reduzieren. Wenn Sie beispielsweise regelmässig Kaffee, Schwarztee oder (Vollkorn-)Getreide – das reich an Phytinsäure ist – und Hülsenfrüchte konsumieren, kann es sein, dass auch orale Eisenpräparate nicht genügend aufgenommen werden.