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Kuba, 1934 - 2011
Ende der 1940er Jahre begann sich der kubanische Maler Jorge R. Camacho Lazo (*5.1.1934 Havanna - 30.3.2011 Paris) mit den Werken von Klee, Miró, Tanguy und de Chirico auseinanderzusetzen.
Erst in den 1940er Jahren, als Künstler wie Wilfredo Lam nach Europa reisen und dort Bekanntschaft mit den führenden Künstlern des Kubismus und des Surrealismus machen, gelangt das Gedankengut der europäischen Avantgarde nach Kuba und trägt dazu bei, dass sich Maler allmählich von der akademischen Tradition abwenden. So erinnern auch die Werke Jorge Camachos unweigerlich an die europäische Schule des Surrealismus.
1959 ging Camacho nach Paris ins Exil, wo er 1961 André Breton kennenlernte und sich weiterhin der bildenden Kunst widmetet sowie als Dichter und Fotograf tätig war.