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Alfred Bodenheimer ist Leiter des Zentrums für jüdische Studien der Universität Basel. Mit Radio tachles spricht er über sein jüngstes Essay «Ungebrochen gebrochen – über jüdische Narrative und Traditionsbildung», das im Wallstein Verlag erschienen ist. Bodenheimer diskutiert Begriffe wie «Exil», eröffnet u.a. eine neue Perspektive auf die Geschichte von Hiob und betrachtet das Thema aus einem literaturwissenschaftlichen Blickwinkel. Zudem stellt er die Frage in den Raum, welches das Gründungsdokument des Staates Israels nun ist: die Thora, die Uno-Resolution von 1947 oder die Unabhängigkeitserklärung von 1948?
Podcast 29. Feb. 2012