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Die bei den sogen. regulären Seeigeln anscheinend vorhandene fünfstrahlige Symmetrie ist in Wirklichkeit
eine zweiseitig-symmetrische; noch deutlicher ist diese, wenn Mund oder After exzentrisch liegen (wie bei den Herzigeln, s.
unten). Der Regel nach befindet sich nämlich der Mund am Pol der Bauchseite, der After nahezu an dem der Rückenseite. Die
Schale ist mit zahlreichen Höckern besetzt und trägt bewegliche, manchmal sehr große Stacheln; zwischen ihnen liegen die
Saugfüßchen und die zangenartigen Greiforgane (Pedicellarien).
eine mehrere Zentimeter hohe, aus Kalkstäben gebildete, hohle Pyramide mit
eigentümlich eingelenkten, meißelartigen Zähnen, welche den zwischen ihnen befindlichen Gegenstand
langsam zerstückeln. Der Darm
[* 5] macht mehrere Windungen und ist an der Innenfläche der Schale durch häutige Fäden befestigt.
Wegen des Nerven-, Wasser- und Blutgefäßsystems s. Echinodermen. Die Geschlechtsorgane sind fast immer in der Fünfzahl vorhanden
und münden durch ebenso viele Öffnungen am Rückenpol der Schale aus. Keine Echinoidee ist zwitterig.
Die Entwickelung erfolgt mit bedeutender Metamorphose; die Larven haben die Form des Pluteus. Nur sehr selten ist bei dem Muttertier
eine
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Bruthöhle vorhanden, in der sich die Jungen, ohne erst die Larvenform zu durchlaufen, entwickeln.
Die Echinoideen leben in allen Meeren, meist in der Nähe der Küsten, indessen auch in großen Tiefen. Einige vermögen sich in FelsenLöcher zu ihrem Aufenthalt zu bohren. Fossil treten sie (Echiniten) schon im Silur auf, weichen aber von
den spätern und den noch lebenden bedeutend ab; erst in der Sekundärzeit erlangen sie die auch heute noch vertretene Form.
Am stärksten entwickelt sind sie in der Kreide
[* 7] und der Tertiärformation.
[* 8] Man unterscheidet drei Ordnungen: Reguläre Echinoideen (Regularia),
mit zentralem Mund, Zähnen und Kaugerüst, meist zentralem, selten seitlichem After.