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Kraftverlust entstände.
Finden sich die hier künstlich geschaffenen
Bedingungen in der
Natur, so entstehen die natürlichen
S., zu welchen auch die artesischen
Brunnen
[* 2] gehören (s.
Brunnen). Die Steighöhe des Wasserstrahls hängt bei einer guten
Anordnung der Rohrleitung auch noch hauptsächlich von der Sprungöffnung ab. Die senkrecht emporspringenden Wasserstrahlen
steigen (unter nicht sehr kleinem
Druck) aus kurzen konischen, konoidischen und innen gehörig abgerundeten
cylindrischen Ansatzröhren bei gleichem
Querschnitt und gleichem innern
Druck höher als die aus Mündungen in der sogen.
dünnen Wand ausfließenden kontrahierten Wasserstrahlen.
Der
Widerstand der
Luft ist bei schwächern
Strahlen ein verhältnismäßig größerer als bei dickern
Strahlen. Wasserstrahlen
von kreisförmigem
Querschnitt springen unter gleichen Verhältnissen höher als solche mit quadratischem oder anders geformtem
Querschnitt. Auch das zurückfallende
Wasser hemmt den aufsteigenden
Strahl; neigt man daher einen senkrechten
Strahl, so daß
das zurückfallende
Wasser seitlich fortgeht, so erreicht der
Strahl sofort eine größere
Höhe.
(Hallerspringe), Kreisstadt im preuß. Regierungsbezirk
Hannover,
[* 8] am Ursprung derHaller und an der
LinieHannover-Altenbeken
der Preußischen Staatsbahn, 113 m ü. M., hat eine evang.
Kirche, ein
Amtsgericht, eine Oberförsterei,
Teppich- und Wattefabrikation, Spinnerei, Ziegelei und (1885) 2700 Einw.
In der
Nähe ein kaiserlicher Saupark mit Jagdschloß;
auf dem
Ebersberg die »Deisterpforte« mit Aussichtsturm.
eigentümliche Art der Fortbewegung des
Körpers, bei welcher der
Körper vermittelst der Wadenmuskulatur
energischer vom
Boden abgestoßen wird und längere Zeit frei in der
Luft schwebt als beim
Laufen. Der
Körper erhält beim S.
durch die kräftige Zusammenziehung der Wadenmuskeln eine
Wurfbewegung,
[* 9] bei welcher der
Schwerpunkt
[* 10] des
Körpers eine parabolische
Linie beschreibt, entsprechend einem geworfenen, bez. fallenden
Körper. Gewöhnlich geht dem S.
der Eillauf
(Anlauf)
[* 11] voran, weil dadurch der
Körper schon eine gewisse
Schnelligkeit der
Bewegung erhält, welche ihm dann beim
S. zu statten kommt. Ebenso werden die beim S. hauptsächlich beteiligten Wadenmuskeln durch eine
Wurfbewegung
der
Arme unterstützt.
Springers Kunstanschauung, wenngleich
zunächst durch die Hegelsche
Philosophie vermittelt, hat sich von dem beschränkenden Einfluß dieser
Schule loszumachen gewußt.
Sein Hauptstudium hat
er denSchöpfungen des
Mittelalters und der neuern und neuesten Zeit, besonders der
Periode der klassischen italienischen
Kunst, zugewendet. Seine vorzüglichsten kunstgeschichtlichen Werke sind: »Kunsthistorische
Briefe«
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