Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03340.jsonl.gz/1392

Mit der Eröffnung des Ostasts konzentriert sich der Verkehr im Osten von Biel auf die Autobahn. Zahlreiche Strassenabschnitte in der Stadt, insbesondere die Nordachse und die Achse Mettstrasse-Madretschstrasse, werden entlastet und Quartiere vom Durchgangsverkehr befreit. Nach Inbetriebnahme des Westasts hebt der Kanton die Bernstrasse auf, und der Verkehr fliesst hier unterirdisch auf der neuen Autobahn.
Ein Grossteil der Bauarbeiten kann realisiert werden, ohne dass der Verkehr umgeleitet werden muss (Schrägkabelbrücke zwischen Port und Brügg, Porttunnel, Vingelztunnel, Tunnel City).
Salzhaus- und Gurnigelstrasse
Die Salzhaus- und die Gurnigelstrasse werden phasenweise gleichzeitig gesperrt sein. In dieser Zeit fliesst ein Grossteil des Verkehrs über die Keltenstrasse. Diese wird bis zur Aebistrasse verlängert. Die Zufahrt ins Einkaufszentrum Centre Bahnhof Biel-Bienne ist während der gesamten Bauzeit möglich.
Ländte- und Aarbergstrasse
Die Achse Ländtestrasse-Aarbergstrasse bleibt immer befahrbar.
Fuss- und Fahrradverkehr
Ein besonderes Gewicht hat der Fuss- und Fahrradverkehr: Der Kanton ist bestrebt, Verbindungen, die im Zuge der Bauarbeiten unterbrochen sind, gleichwertig zu ersetzen.
Installationsplätze
Für die Realisierung des Projekts sind verschiedene Installationsplätze vorgesehen, auf denen unter anderem Material, Baumaschinen, Werkstätten und Baracken untergebracht werden. Provisorische Abschirmungen schützen die Anwohner vor Lärm.
Strandboden
Die Bevölkerung soll den Strandboden auch während der Bauarbeiten nutzen können. Der Zugang zum See ist deshalb immer möglich; der direkt an den See angrenzende Landstreifen ist ohnehin nicht vom Projekt betroffen. Auf einem Teil der Wiese neben der Ländte- und Neuenburgerstrasse entsteht ein temporärer Installationsplatz.
Bauzeit
Die gesamte Bauzeit erstreckt sich über mindestens 15 Jahre. In dieser Zeit wird abwechselnd auf verschiedenen lokalen Baustellen gearbeitet.
Während der Bauarbeiten ist mit Lärm und Erschütterungen im Umfeld der Installationsplätze und der Baustellen zu rechnen. Der Kanton informiert die Bevölkerung frühzeitig über lärmintensive Bauarbeiten. Zusätzliche Massnahmen zur Verringerung der Lärmbelastung sind die Minimierung der Baustellentransporte, arbeitsfreie Zeiten sowie Auflagen für den Bauverkehr.
Verkehrsphasen während des Baus