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Über Uns
Die IRF Interessengemeinschaft Radio und Fernsehen steht für eine vielfältige TV- und Radiolandschaft ein und bezweckt die gemeinsame Interessenwahrung der in- und ausländischen Sendeunternehmen bei der Ausgestaltung der politischen, rechtlichen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen.
Der Entschluss zur gemeinsamen Interessenwahrung der Sendeunternehmen unter dem Namen IRF war die Folge eines vom ORF im Jahre 1981 erstrittenen, wegleitenden Bundesgerichtsurteils (BGE 107 II 82). Mit diesem Entscheid bestätigte das oberste schweizerische Gericht erstmals, dass Programme eines Sendeunternehmens nur mit dessen Zustimmung drahtgebunden oder drahtlos weiterverbreitet werden dürfen.
Die Gründungsmitglieder, zu denen neben der SRG auch die deutschen Sender ARD und ZDF sowie der ORF gehörten, hatten es sich zum Ziel gesetzt, den Kabelfernsehunternehmen zu ermöglichen, die benötigten Kabelrechte der Sender auf einfache und effiziente Weise kollektiv zu erwerben. Mit dieser Struktur schufen sie die rechtliche Grundlage für die rasante Entwicklung des Kabelfernsehens der Zukunft.
Der IRF traten in der Folge alle in- und ausländischen Sendeunternehmen bei, deren Reichweiten sie berechtigten, an der Verteilung der Kabelweitersendeentgelte der IRF zu partizipieren. Im Jahre 2013 wurde der Interessenverbund in einen Verein unter dem Namen Interessengemeinschaft Radio Fernsehen (IRF) umgewandelt.
Organe
Geschäftsleitung
- RA lic. iur. Andrea Werder, LL.M. (Geschäftsführerin)
Delegierte und Mitglieder der Verteilungskommission Inland
Die Verteilungskommission Inland ist eine paritätisch zusammengesetzt Kommission, die aus sieben inländischen Delegierten besteht.
Delegierte und Mitglieder der Verteilungskommission Ausland
Die Verteilungskommission Ausland ist eine paritätisch zusammengesetzte Kommission, die aus zehn ausländischen Delegierten besteht.
Vorstand
Der Vorstand besteht aus acht Mitgliedern.
- Dr. Axel Bussek
- Katharina Franke
- Prof. Dr. Albrecht Hesse
- Dr. Monica Pizzoli
- Dr. Michael Schweizer
- Dr. Stefan Sporn
- Dr. Hermann Stern
Herr Dr. H. J. Stern war vom 29.06.1981 bis 31.12.2016 Geschäftsführer der IRF. Er befasste sich bereits in seiner Dissertation mit den urheberrechtlichen Aspekten des Kabelfernsehens (Zürcher Beiträge zur Rechtswissenschaft, 1970). Er war Mitglied der Commission Juridique der Confédération Internationale des Sociétés d’Auteurs et Compositeurs (CISAC), in der er sich ab Beginn seiner Tätigkeit als Leiter der Rechtsabteilung der schweizerischen Verwertungsgesellschaft SUISA für die weltweite Anerkennung der Kabelrechte einsetzte. Als junger selbständiger Anwalt führte er den ersten Musterprozess zum Kabelfernsehen und übernahm nach Bestätigung der Kabelrechte durch das Bundesgericht (BGE 107 II 82ff.) im Auftrag der Sender SRG, ORF, ARD und ZDF die Aufgabe, diese Rechte in der Schweiz durchzusetzen. Zu diesem Zweck gründete er am 29.06.1981 unter dem Namen IRF einen Interessenverbund der in- und ausländischen Sendeunternehmen. Der IRF wurde im Jahre 2013 umgewandelt in einen Verein unter dem Namen IRF (Interessengemeinschaft Radio und Fernsehen). Die IRF vertritt in der Schweiz sämtliche in- und ausländischen Sendeunternehmen, deren Programme in der Schweiz weiterverbreitet werden. Seit 01.01.2017 gehört Herr Stern dem Vorstand an und hat gegenwärtig das Präsidium inne.
- Peter Weber
Kontrollstelle
- TRETOR AG (CHE-108.227.200)
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