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Die renommierte New Yorker Galerie Alexander and Bonin hat nach 28 Jahren ihre Türen geschlossen. Die Galerie, bekannt für ihre vielfältigen und konzeptuellen Künstler, schloss offiziell am 31. Dezember. Die Schließung erfolgt acht Monate nach dem plötzlichen Tod des Mitbegründers Ted Bonin. Carolyn Alexander, die andere Mitbegründerin, erklärte, dass Bonins Tod sie dazu bewogen habe, in den Ruhestand zu treten. Alexander und Bonin, die in SoHo begann und später in den Stadtteilen Chelsea und Tribeca ansässig war, befand sich zum Zeitpunkt der Schließung wieder in SoHo. Die Galerie präsentierte angesehene Künstler wie Willie Cole, Rita McBride, John Ahearn, Ree Morton und Paul Thek. Sie spielte auch eine wichtige Rolle in der Ausstellung von lateinamerikanischen Künstlern zu einer Zeit, als dies in New Yorker Galerien noch nicht üblich war. Alexander and Bonin bot vielen Künstlern eine Plattform, die mittlerweile internationalen Ruhm erlangt haben. Die letzte Ausstellung zeigte Werke von Fernando Bryce, Eugenio Dittborn und Jorge Macchi und endete im Juni. Die Schließung von Alexander and Bonin ist Teil eines Trends, bei dem bedeutende Traditionsgalerien wie JTT, Cheim & Read und Washburn Gallery im vergangenen Jahr schließen mussten.
Einführung
Nach 28 Jahren Geschäftstätigkeit schließt die renommierte New Yorker Galerie Alexander and Bonin ihre Türen. Die Galerie, bekannt für ihre vielfältigen und konzeptionellen Künstler, wurde am 31. Dezember offiziell geschlossen. Diese Schließung erfolgt acht Monate nach dem plötzlichen Tod des Mitbegründers Ted Bonin, was dazu führte, dass seine Partnerin, Carolyn Alexander, in den Ruhestand ging. Als eine der bedeutenden Galerien in New York verdeutlicht die Schließung von Alexander and Bonin einen breiteren Trend in der Kunstwelt.
Das Vermächtnis von Alexander and Bonin
Alexander and Bonin hatten einen bemerkenswerten Einfluss auf die New Yorker Kunstszene und die Kunstwelt im Allgemeinen. Das Vermächtnis der Galerie zeigt sich in mehreren Aspekten:
1. Präsentation verschiedener und konzeptioneller Künstler
Alexander and Bonin erhielten Anerkennung für ihr Engagement, eine Vielzahl verschiedener und konzeptioneller Künstler zu repräsentieren. Die Galerie bot Künstlern eine Plattform für innovative Ideen und unkonventionelle Ansätze zur Kunst.
2. Förderung von Latinx und lateinamerikanischen Künstlern
Alexander and Bonin spielten eine wichtige Rolle bei der Ausstellung von Latinx und lateinamerikanischen Künstlern zu einer Zeit, als dies in New Yorker Galerien nicht üblich war. Die Galerie trug dazu bei, die Sichtbarkeit dieser Künstler zu erhöhen und zu ihrer internationalen Anerkennung beizutragen.
3. Ausstellung angesehener Künstler
Die Galerie präsentierte eine Reihe angesehener Künstler, von denen einige internationale Berühmtheit erlangt haben. Künstler wie Willie Cole, Rita McBride, John Ahearn, Ree Morton und Paul Thek hatten ihre Werke bei Alexander and Bonin ausgestellt.
Von Tribeca nach SoHo: Die Reise der Galerie
Alexander and Bonin wechselte während ihrer 28-jährigen Amtszeit mehrmals den Standort. Die Reise der Galerie lässt sich vom Anfang in SoHo bis zum letzten Zuhause in Tribeca verfolgen:
1. Beginn in SoHo
Alexander and Bonin eröffnete zunächst in dem lebendigen Stadtteil SoHo. Dieser Standort ermöglichte es der Galerie, von anderen namhaften Kunstbereichen umgeben zu sein und ihre Präsenz in der New Yorker Kunstszene zu etablieren.
2. Umzug nach Chelsea
Nach Erfolg und Expansion verlegte Alexander and Bonin seine Galerie nach Chelsea, einem Viertel, das für seine hohe Anzahl an zeitgenössischen Galerien bekannt ist. Dieser Umzug ermöglichte der Galerie eine größere Sichtbarkeit und den Zugang zu einem größeren Publikum.
3. Ansiedlung in Tribeca
Schließlich fand Alexander and Bonin sein dauerhaftes Zuhause in Tribeca. Die Galerie gedieh weiterhin in diesem Viertel und zog sowohl Kunstbegeisterte als auch Sammler zu ihren Ausstellungen und Veranstaltungen an.
Die Schließung und der Ruhestand
Die Schließung von Alexander and Bonin markiert das Ende einer Ära. Die Gründe für die Schließung der Galerie sind:
1. Der Tod von Ted Bonin
Der plötzliche Tod des Mitbegründers Ted Bonin hatte einen tiefen Einfluss auf die Zukunft der Galerie. Bonins Tod veranlasste Carolyn Alexander, ihre eigene Rolle in der Kunstwelt zu überdenken und sich letztendlich für den Ruhestand zu entscheiden.
2. Reflexion und Rückblick
Die Schließung stellt auch eine Zeit der Reflexion und des Rückblicks für Carolyn Alexander dar. Nach fast drei Jahrzehnten Galerieführung betrachtete sie dies als Gelegenheit, das Vermächtnis der Galerie zu ehren und sich auf persönliches Wachstum und Wohlbefinden zu konzentrieren.
Ein Trend der Schließung in der Kunstwelt
Die Schließung von Alexander and Bonin ist kein isoliertes Ereignis, sondern Teil eines breiteren Trends großer Vermächtnisgalerien, die in jüngster Zeit schließen. Einige andere Galerien, die im vergangenen Jahr geschlossen haben, sind JTT, Cheim & Read und Washburn Gallery. Dieser Trend könnte auf folgende Gründe zurückzuführen sein:
1. Veränderung der Marktdynamik
Der Kunstmarkt ist ständig im Wandel, und wirtschaftliche Unsicherheiten können die Rentabilität von Galerien beeinflussen. Veränderungen im Geschmack, geänderte Kaufgewohnheiten und steigende Kosten könnten zur Schließung dieser Traditionsgalerien beigetragen haben.
2. Generationenwechsel
Wenn Gründer und Eigentümer dieser Vermächtnisgalerien in den Ruhestand gehen oder sterben, könnte es eine Lücke in der nächsten Generation von Galeriebesitzern geben, die bereit oder in der Lage sind, diese Verantwortung zu übernehmen. Dieser Generationenwechsel kann zur Schließung etablierter Galerien beitragen.
3. Auswirkungen digitaler Plattformen
Der Aufstieg digitaler Plattformen hat die Dynamik der Kunstwelt verändert und Künstlern und Sammlern neue Möglichkeiten zur Präsentation und Verkauf von Kunstwerken geboten. Dieser Wandel in der Kunstmarktlage könnte die Nachhaltigkeit traditioneller Galerien beeinflussen.
Schlussfolgerung
Die Schließung von Alexander and Bonin markiert das Ende eines bedeutenden Kapitels in der New Yorker Kunstszene. Das Vermächtnis der Galerie wird in Erinnerung bleiben für ihr Engagement für verschiedene und konzeptionelle Künstler, ihre Förderung von Latinx und lateinamerikanischer Kunst und ihre Liste angesehener Künstler. Während die Schließung die Herausforderungen zeigt, denen Vermächtnisgalerien auf einem sich verändernden Kunstmarkt gegenüberstehen, eröffnet sie auch neue Möglichkeiten in der ständig weiterentwickelnden Kunstwelt.[ad_2]
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