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Kunstturnen: Für Olympiasieger Hashimoto wird Kaya geopfert
Japans Turn-Star Daiki Hashimoto kann seinen Mehrkampf-Titel bei den Weltmeisterschaften in Antwerpen im Final nur verteidigen, weil die Japaner einen Kunstgriff tätigen. Der Weltmeister und Mehrkampf-Olympiasieger von Tokio landete in der Qualifikation mit 85,432 Punkten hinter zwei Landsleuten bloss auf Platz 3. Gemäss den Regeln des Weltverbandes FIG sind in allen Finals nur zwei Teilnehmer aus der gleichen Nation erlaubt. Der 22-jährige Superstar Hashimoto darf am Mehrkampf-Final trotzdem antreten. Nationaltrainer Hiroaki Sato erklärte, dass zum vornherein beschlossen worden sei, dass Hashimoto für den Final gesetzt sei. Kazuma Kaya muss seinen Final-Platz abgeben.
Baseball: Schweiz an der EM auf Platz 12
Das Schweizer Baseball-Nationalteam hat seine erste EM in der obersten Division auf Platz 12 beendet. Nach dem 9:2-Sieg im ersten Klassierungsspiel gegen Österreich verloren die Schweizer zum Abschluss der Titelkämpfe in Tschechien gegen den neunmaligen Europameister Italien mit 3:12 und gegen Belgien mit 3:8. Gegen Belgien hatte die Schweiz in der Vorrunde noch 7:2 gewonnen. Der 12. Schlussrang reichte aus, um sich direkt für die nächste EM in zwei Jahren zu qualifizieren. Um die Medaillen spielen am Sonntag Spanien gegen Grossbritannien (um Gold) und Deutschland gegen die Niederlande (um Bronze).
Beachvolleyball: Hüberli/Brunner misslingt WM-Hauptprobe
Tanja Hüberli und Nina Brunner sind bei der WM-Hauptprobe in Paris in den Achtelfinals ausgeschieden. Die Europameisterinnen unterlagen im Tennis-Mekka Roland Garros, der Heimstätte der French Open, den Deutschen Laura Ludwig und Louisa Lippmann 15:21, 21:15, 12:15. Die Weltmeisterschaften beginnen nächste Woche im mexikanischen Tlaxcala.
Rugby: Dupont nach Gesichts-OP zurück
Antoine Dupont kehrt nach seiner Operation am Wangenknochen in Frankreichs Rugby-WM-Team zurück. Der 26-jährige Captain und Scrum-half könne «körperliche Aktivitäten» schrittweise wieder aufnehmen, teilte der Verband des WM-Mitfavoriten mit. Ob damit intensive Trainingseinheiten oder gar baldige Ernstkämpfe gemeint sind, blieb unklar. Dupont, der beste Spieler der WM 2021, war am 21. September im Spiel gegen Namibia heftig von einem Gegenspieler getackled worden und hatte sich dabei eine Fraktur im Gesicht zugezogen.