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Die Wangen- und Halsregion umfasst das Areal vom Jochbogen über das Mittelgesicht und den eigentlichen Wangen- und Kinnbereich bis hin zum Hals und zum Dekolleté.
Die Altersveränderungen sind oft durchgehend, aber mit unterschiedlichem Ausprägungsgrad. Hauptsächlich wandelt sich das Aussehen durch den Verlust des Füllfettgewebes und durch dessen Verschiebung. Die Erschlaffung des Bindegewebes führt insbesondere im Mittelgesichtsbereich zum Absacken des Füllvolumens. Gleichzeitig kommt es zur Erschlaffung der Haut. Diese Prozesse zeichnen das müde, abgespannte und alternde Gesicht. Die im Volksmund bekannten «Hängebäckchen» sind ebenfalls ein Phänomen dieser Entwicklung.
Die Behandlungsansätze sind sehr individuell. Das Ziel ist es, die Harmonie und Frische des Gesichtes wiederherzustellen und die Natürlichkeit und Individualität zu unterstreichen. Die stetige Weiterentwicklung der Materialien und der Technik erlaubt es uns, den altersbedingten Entwicklungen mit sanften, nicht operativen Verfahren bis hin zu behutsam durchgeführten Eingriffen entgegenzuwirken. Bei den nicht operativen Methoden stehen die Filler-Behandlung (Liquid Lift, Individual Face Balance) und die medizinische Kosmetik zur Verfügung. Bei den operativen Eingriffen kommen unterschiedliche Techniken des Faceliftings zur Anwendung, wobei Begrifflichkeiten wie Mini-Lift, S-Lifting, MACS Lifting; SMAS Lifting oder sogar ein Composite Lifting benutzt werden. Welche Technik notwendig ist und zur Anwendung kommt, muss sorgfältig besprochen werden. Grundsätzlich werden in europäischen Ländern, im Gegensatz zum amerikanischen Raum, eher die sanfteren Verfahren angewendet.