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Die Entwicklung der Strahlentherapie des letzten Jahrzehntes ist durch die Ver wendung von Elektronen hoher Energie, ultraharten Röntgenstrahlen und gammastrahlen den radioaktiven Isotopen gekennzeichnet. Diese unter der Be zeichnung "Supervolttherapie" bekannte Strahlenbehandlung hat stark an Bedeu tung gewonnen und bereits vielerorts die konventionelle 200-kV- bis 250-kV Röntgentherapie verdrängt. Schon seit 1930 wurde versucht, durch Erhöhung der Röhrenspannung bis 1000 kV eine günstige relative Tiefendosis zu erzielen. Die Geräte waren jedoch sehr kompliziert, unhandlich, störanfällig und kostspielig. Der nur geringe Ge winn an relativer Tiefendosis und die nicht ausreichende Angleichung der Ab sorptionsunterschiede im Knochen-, Fett-und Muskelgewebe standen in keinem Verhältnis zu dem vorwiegend wegen der Isolationsschwierigkeiten erforder lichen technischen Aufwand. Eine bessere Lösung der Erzeugung hoher Elektronenenergien und - bei Ver wendung einer Antikathode -Quantenenergien im Megavoltbereich wurde durch die Vielfachbeschleunigung der Elektronen in einem magnetischen Feld erreicht. Dieses Prinzip, zuerst von SLEPIAN 1921 (USA Pat. No. 1645305 vom 1.3.1922) angegeben, fand seine praktische Anwendung in den Elektronenbeschleunigern (Betatron und Linearbeschleuniger), die in einer über Jahrzehnte sich erstrecken den Entwicklungsarbeit von WIDERÖE, STEENBECK, FRY et al., KERST und GUND konstruiert wurden. Die bereits 1932-1937 entwickelten Resonanztransformatorgeräte (SLOAN, CHARLTON) und Bandgeneratoren (V AN DE GRAAFF und TRUMP), bei denen die Beschleunigung der Elektronen in einer Stufe auf elektrostatischem Wege erfolgt, werden zwar noch in der Strahlentherapie verwendet, liefern aber bei tragbarem technischen Aufwand nur Röhrenspannungen bis 2000 kV.
Inhalt
A. Einleitung.- B. Theoretischer Teil.- C. Experimenteller Teil.- D. Klinischer Teil.- E. Besprechung der experimentellen und klinischen Untersuchungen.- F. Zusammenfassung.- G. Literatur.