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Das Museo Leoncavallo, eröffnet im April 2002, verdankt seine Existenz der Fondazione
Ruggero Leoncavallo, gegründet Ende 1999 dank grosszügiger Schenkung der
Hildegarde Freifrau von Münchhausen und der Unterstützung
durch die Gemeinde Brissago; letztere hat dem Museum drei Räume des prächtigen barocken
Palazzo Branca-Baccalà zur Verfügung gestellt
An der Statue des Rolands
, die an
die gleichnamige Oper Leoncavallos erinnert, und an der Bronzebüste des Maestro
vorbei betreten wir den ersten Raum.
Hier finden wir die
biografischen Daten, Bilder und Fotos des Komponisten; da kann man auch CDs,
Notentexte und Postkarten erstehen.
Im zweiten Raum
sind seine Werke ausgestellt. Hier stossen wir auf die
wichtigsten Opern und Operetten, unter ihnen „Pagliacci“, „I Medici“, „Chatterton“, „La Bohème“, „Zazà“, „Edipo
Re“ und „La reginetta delle rose“; es handelt sich um die Ausgaben aus dem Besitz Leoncavallos.
Dazu sind Partituren einiger weiterer Kompositionen ausgestellt, unter ihnen
die sinfonischen Dichtungen „La nuit de mai“ und „Séraphitus Séraphita“,
sowie kammermusikalische Werke.
Der dritte Raum
präsentiert die Rekonstruktion des Arbeitszimmers Leoncavallos mit
weiteren Bildern, Porträts, Möbeln, seinem sorgfältig restaurierten Hammerflügel
„Erard Paris“ aus dem Jahr 1841 und seiner Bibliothek.