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GESCHICHTE
Turbulente GrÜnderjahre
1892 bis 1917
1892
Josef Weber, der Sohn eines reichen Händlers, eröffnet auf der Papierwerdinsel in Zürich «J. Webers Bazar», das erste grosse Warenhaus der Schweiz. Die Attraktion: elektrisch beleuchtete Schaufenster. Seine Geschäftspraktiken, die er bei Printemps in Paris kennenlernte, sind für Zürich neu: Unter einem Dach führt er in spezialisierten Abteilungen beinahe alle Handelsbranchen (Strategie: «Alles für alle»); ohne Kaufzwang kann die Ware wie in einer Ausstellung besichtigt werden; die Preise sind angeschrieben, und es muss bar bezahlt werden - ein Feilschen gibt es nicht. Und vor allem: Weber setzt auf Neuheiten. Die Geschäfte laufen gut an. Bereits ein Jahr später sind aber die Kassen leer. Weber sucht einen Geldgeber.
1893
Der Bankier Heinrich Burkhardt erwirbt «J. Weber’s Bazar». Er will rasch expan- dieren – aber auch er wird nicht über Nacht zum Warenhauskönig. Doch dem zielstrebigen Mann gelingt es wiederholt, nach Misserfolgen das Hauptgeschäft ehemals «J. Weber’s Bazar» in eine neue Gesellschaft zu retten.
1896
1907
Heinrich Burkhardt wandelt das Handels- unternehmen am 7. Februar in die «Magazine zum Globus» um. Filialen: das Hauptgeschäft auf der Papierwerdinsel in Zürich, ein Warenhaus in Aarau und ein Konfektionsgeschäft am Löwenplatz in Zürich. Eröffnung des Basler Globus.
1908
Eröffnung des Globus in Chur am Kornmarkt und in St. Gallen (Zukauf «Rösslitor» erst im Jahr 1927).