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FreiburgEnde Januar benachrichtigten Eltern eines Sechstklässlers der französischen Abteilung des Jura-Schulhauses den Schulinspektor. Ein junger Lehrer hatte in der Schule Pornofilme angeschaut. Der Inspektor fand tatsächlich in zwei Schulzimmern Pornofilme, bestätigte Untersuchungsrichter Olivier Thormann einen Bericht der Zeitung «La Gruyère» vom Donnerstag.
Der Untersuchungsrichter ordnete eine Hausdurchsuchung an, um zu sehen, ob der Lehrer daheim verbotene harte Pornographie hatte. Dies war aber nicht der Fall. «Aber weil der Lehrer die Filme vor den Kindern nicht wegsperrte, sei dies, wie wenn er sie ihnen zugänglich gemacht hätte, was strafbar ist», so Olivier Thormann, gegenüber den FN. Der Mann wurde zu 360 Stunden gemeinnütziger Arbeit auf Bewährung sowie zu einer Busse verurteilt.
In diesem Urteil wurde berücksichtigt, dass sich der Lehrer nach dem Auffliegen des Falles freiwillig in psychiatrische Behandlung begeben habe, um andere persönliche Probleme in den Griff zu bekommen. Er wurde aber aus dem Schuldienst entlassen.
Im Jura-Schulhaus selbst breitete sich die Geschichte nur langsam und ohne grosse Emotionen aus. Rasch war die Stellvertretung gesichert sowie Mitarbeitern, Schülern und Eltern die Situation erklärt. chs