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In früheren Jahrhunderten hiess es auch schon mal, der Kaistenberg stünde als gute Verbindung zwischen Laufenburg und Frick im Weg. Für Fuhrwerke gab es schon lange vor der heutigen Strasse einen einfachen Weg.
Susanne Hörth
Vor einer Woche berichtete die NFZ über die vor 80 Jahren eingeweihte Kaistenbergstrasse. Nach zweijähriger Bautätigkeit wurde die wichtige Verbindung Laufenburg-Kaisten-Frick 1941 mit einem grossen Volksfest eingeweiht.
Ein Leserbriefschreiber (siehe gleiche Seite) griff das Thema Kaistenbergstrasse darauf hin auf. Er verweist auf Kettensträf linge, die für den Ausbau der Kaistenbergstrasse in den Jahren 1828 bis 1831 beschäftigt worden waren. Das war zu einer Zeit, in der es die heutige, mittlerweile 80-jährige Strasse noch nicht gab. In der Dorfchronik «Kaisten – unser Dorf» wird im Zusammenhang mit Verbindungswegen zu den Nachbarsgemeinden auch auf die Zeit vor dem Bau der heutigen Kaistenbergstrasse eingegangen. Hierzu steht geschrieben: «Der Verbindung nach Frick steht der Kaistenberg als Hindernis im Wege. Zwar gab es seit alten Zeiten Übergänge nach Frick und Oeschgen, doch konnten diese kaum mit Fuhrwerken befahren werden.»
Als zu Beginn des 18. Jahrhunderts der Fricker Markt zu einer festen Institution in der Region wurde, wurde auch das Fehlen eines gut ausgebauten Fahrweges über den Kaistenberg bemängelt. Statt diesen kürzesten Weg wählen zu können, mussten die Fuhrwerke auf einen Teil des alten Erzweges ausweichen, der unterhalb des Gebietes Chinzhalde nach Eiken und von dort nach Frick führte.
Es gab aber eine alte Kaistenbergstrasse. Sie führte laut der Kaister Chronik nördlich des heutigen Endelhofs vorbei und oberhalb der Chropfmatt auf die Höhe. Im Jahre 1342 wird sie als «hohler Weg» bezeichnet. Noch heute sind Spuren dieses Weges erkennbar.