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Roger Federer und Stan Warinka stehen immer noch bei den ATP World Tour Finals im Einsatz aber ein ganz grosses Saison-Highlight steht auch bereits in den Startlöchern - der Davis Cup Final gegen Frankreich. Seit heute wissen die Schweizer gegen wen sie antreten werden.
Roger Federer spielt wie gewohnt mit Stan Warinka, Marco Chiudinelli und Michael Lammer beim Davis Cup Final vom 21. - 23. November in Lille, Frankreich. Severin Lüthi setzt auf seine bewährte Truppe. Die Franzosen machten etwas länger ein Geheimnis über die Spieler aber seit heute ist die Crew offiziell.
Für Frankreich treten Jo-Wilfried Tsonga ATP Nr. 12, Gael Monfils ATP Nr. 19, Richard Gasquet ATP Nr. 27 und Julien Benneteau ATP Nr. 26 an. Nicht nominiert sind somit Gilles Simon, welcher eigentlich mit der ATP Nr. 21 am drittbesten klassiert wäre, Jeremy Chardy ATP Nr. 29 und einer der Federer kürzlich stark fordern konnte und Mikael Llodra, welcher oft eingesetzt wurde sowie der Doppelpartner an den ATP World Tour Finals von Julien Benneteau, Edouard Roger-Vasselin.
Man vermutete, dass das Doppelgespann Benneteau / Roger-Vasselin sein wird, da diese top eingespielt von London nach Lille hätten reisen können. Dieses Doppel hätte dann einen sicheren Punkt gegen die Schweizer erspielen sollen. Man sieht aber, dass die Franzosen auch auf die Einzel setzen müssen. Sie sehen, dass Roger Federer und Wawrinka sehr stark spielen und wissen noch nicht, welcher der drei Top-Cracks, Tsonga, Monfils oder Gasquet einen der beiden bezwingen können.
Man nimmt wohl drei Einzelspieler mit, damit man am Sonntag nochmals wechseln könnte, wenn einer nicht auftrumpfen kann. Es wird wohl auf die Duelle Roger Federer gegen Gael Monfils und Stan Warinka gegen Jo-Wilfried Tsonga auslaufen. Das Doppel für die Franzosen an der Seite von Julien Benneteau wird dann wohl Richard Gasquet spielen und die Schweizer könnten dort, wenn die Einzel erfolgreich verlaufen Marco Chiudinelli und Michael Lammer einsetzen. Monfils konnte Federer bei den US-Open stark fordern und das ist die Hoffnung der Franzosen.
Zudem hofften sie, dass Tsonga Wawrinka schlägt, weil dieser etwas ausser Form ist. Seit dieser Woche und dem Start in London wissen wir, dass Wawrinka alles andere als ausser Form ist. Wawrinka spielt sehr stark auf und wird in dieser Form keinen Franzosen fürchten müssen. Über Federers derzeitige Stärke brauchen wir seit den zwei Auftritten gegen Raonic und Nishikori auch nicht mehr zu sprechen. Nur wenn es Federer und Stan Warinka bei den Einzeln nicht läuft, wird wohl einer der beiden oder sogar das original Goldmedaillen-Doppel eingesetzt werden.
Auf jeden Fall hilft den Franzosen die Sandunterlage und der Hexenkessel in Lille. Die Schweizer sind auf einem anderen Belag eingespielt. Trotzdem würde unsere Redaktion sehr viel Geld auf die Schweiz setzen, da die mentale Stärke und der Rhythmus von London wohl mehr ausmachen werden, als die Ruhepause und das Einspielen auf Sand der Franzosen. Frankreich hat zur Zeit keinen Top 10 Spieler und die sympathischen Mannen aus Frankreich sind sich noch nicht sicher wie sie Roger Federer und Stan Warinka schlagen können.
Die Schweiz gegen Frankreich, das nächste ganz grosse Tennis-Highlight und ein würdiger Abschluss einer Top-Saison 2014. Wir berichten wieder Live aus Lille!