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Vier Forschende der Universität Freiburg haben vom Schweizerischen Nationalfonds eine "Sinergia"-Förderung erhalten. Sinergia-Projekte sind anspruchsvolle Forschungskooperationen von zwei bis vier Forschenden in der Schweiz zu Themen, die die Grenzen zwischen verschiedenen Fachgebieten überschreiten. Die Einwerbung von Sinergia Fördergeldern ist bemerkenswert, weil die Konkurrenz gross ist und weil interdisziplinäre Kooperationen oft eine besondere Herausforderung darstellen.
Die vier erfolgreichen UNIFR Professoren sind Jörn Dengjel und Stefano Vanni in der Biologie, Ralph Müller in der Germanistik und Christian Mazza in der Mathematik.
Prof. Mazza wird zum Beispiel mit dem Biologieprofessor van der Meer an der Universität Lausanne zusammenarbeiten. Dabei soll untersucht werden, ob komplexe Mikroben-Ökosysteme, wie sie beispielsweise in Böden vorkommen, mit der Mathematik erfassbar sind, die zur Untersuchung chemischer Reaktionsnetzwerke entwickelt wurde. Da chemische Netzwerke in der Zellbiologie sehr wichtig sind, sind die mathematischen Werkzeuge zu ihrer Modellierung relativ ausgereift. Mikroben-Ökosysteme werden derzeit entweder mit allgemeinen Populationsgleichungen oder durch die Simulation der individuellen Interaktionen zwischen den verschiedenen Arten von Mikroben modelliert, das Sinergia Projekt verfolgt dagegen einen völlig neuen Ansatz.