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Nach der Landung des Sonderflugs für Journalisten und Swiss-Mitarbeiter aus Genf stand die Flughafenfeuerwehr mit einer Wasserfontäne Spalier. Bei der Ankunft am Dock hielten Swiss-Mitarbeiter ein Transparent in die Höhe: "Thank you an goodbye Avro". Bereits beim Abflug aus Genf wurde der Jumbolino mit einer Wasserfontäne als letztem Gruss verabschiedet.
Den letzten Flug mit zahlenden Passagieren hatte der Avro RJ, der unter dem Spitznamen Jumbolino bekannt ist, am Vorabend von London nach Zürich absolviert. Mit der Zeremonie wurde sie nach über 15 Jahren im Dienste der Swiss offiziell aus dem Flugbetrieb der Swiss gestellt.
Mit der Verabschiedung der Avro-Flugzeuge geht eine Ära der Schweizer Luftfahrtgeschichte zu Ende. Als sich die Swiss 2002 wie ein Phoenix aus der Asche der untergegangenen Swissair erhob, übernahm sie 21 Jumbolinos der einstigen Swissair-Tochter Crossair. Sie bildeten das Rückgrat der Europaflotte.
Im Zuge der jüngsten Flottenerneuerung wurden sie ab 2016 fortlaufend durch die neuen Mittelstreckenjets C-Series des kanadischen Herstellers Bombardier ersetzt. Einige Jumbolinos der Swiss wurden an eine Wartungsfirma verkauft, die sie als Ersatzteillager verwendet. Andere gingen zurück an eine Leasinggesellschaft oder wurden sonst weiterverkauft.
Die letzte Swiss-Avro mit der Immatrikulation HB-IYZ wird an die kanadische Firma Tronos Aviation veräussert. Diese hat bereits eine ganze Jumbolino-Flotte für andere Fluggesellschaften im Einsatz.
(SDA)