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Der Tabellenführer Servette hat einen Punkt Vorsprung auf Zürich. Am Samstag um 18 Uhr kommt es zum Spitzenkampf. Das Spiel findet hinter verschlossenen Türen statt, wird aber im Livestream übertragen.
Im September hatte der Servette FCCF das hochintensive Heimspiel gegen den FCZ dominiert, um den ersten Sieg (3-2) seiner Geschichte gegen die Zürcherinnen einzufahren. Im November traten die Genferinnen mit einem angeschlagenen Kader in Zürich an und überliessen ihren Gegnerinnen das Kommando, allerdings gewannen sie dank einer sehr hohen Effizienz mit 1-5.
Am Samstag stehen sich die zwei Ersten der Meisterschaft im Stadion Balexert um 18 Uhr gegenüber. Zwölf Spieltage vor dem Ende der Meisterschaft zeichnet sich diese Begegnung als so wichtig wie noch nie ab. Mit einem dritten Sieg würden die Grenat den Abstand vergrössern und sich einen psychologischen Vorteil verschaffen. Eine Niederlage würde hingegen bedeuten, dass Servette den ersten Platz verlöre, weil die Genferinnen 41 Punkte und die Zürcherinnen deren 40 aufweisen.
Der FC Basel, der Schlusslicht Lugano empfängt, würde auch den Rückstand auf den Verlierer des Spitzenkampfes verkürzen. Am Anfang der Meisterschaft mischten die Baslerinnen im Rennen um den Meistertitel mit, doch nun sind sie mit 27 Punkten etwas abgeschlagen und es ist schwer vorstellbar, dass sie noch einen der beiden Champions-League-Qualifikationsplätze holen.
Der FC Zürich und der Servette FCCF stehen sich auch im Halbfinale des Schweizer Cups gegenüber, das Spiel findet Ende März statt. Die Spielerinnen von Ivan Dal Santo starteten allerdings etwas besser ins neue Jahr. Servette siegte zweimal und holte ein frustrierendes Unentschieden, während der FC Zürich in Luzern (0-4) und in Basel (1-2) siegte. Ausserdem gewannen die Titelverteidigerinnen zu Hause gegen St.Gallen-Staad (3-1).
Fabienne Humm ist die gefährlichste Spielerin des FCZ. Die 33-jährige Nationalspielerin ist mit 17 Toren in 16 Spielen beste Torschützin der Liga. Nach aktuellem Stand ist die FCZ-Kapitänin allerdings für das Spiel in Genf gesperrt, doch der Titelverteidiger bleibt gefährlich, weil er mit 56 Toren den besten Angriff der NLA hat. Die gegen Lugano gesperrten Paula Serrano und Valérie Gillioz sowie die wiedergenesene Yasmina Laaroussi stehen dem Trainer Eric Sévérac wieder zur Verfügung.