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Bei dem Magenbrennen (Sodbrennen) handelt es sich um eine vom Oberbauch aufsteigende, brennende und schmerzhafte Empfindung hinter dem Brustbein. Gelegentlich begleitet saures oder bitteres Aufstossen die Schmerzen.
Zugrunde liegend ist ein Rückfluss der stark sauren Magensäure von dem Magen in die Speiseröhre. Häufig lassen sich die Beschwerden durch eine Gewichtsabnahme reduzieren, denn Übergewichtige leiden häufiger an Sodbrennen als Normalgewichtige. Verzichten Sie auf Nikotin. Die häufigsten Auslöser für Sodbrennen sind unter anderem Kaffee, Alkohol und Nikotin, üppige Mahlzeiten, fettes Essen, stark gewürzte und gebratene Speisen, Zitrusfrüchte, Fruchtsäfte, Zwiebeln, Schokolade und Tomaten. Auch Stress und falsche Essgewohnheiten (zum Beispiel zu schnelles Essen) können Sodbrennen verursachen.
Mit leicht angehobenem Oberkörper schlafen
Um den nächtlichen Rückfluss von Magensäure in die Speiseröhre zu reduzieren, sollten Sie mit leicht angehobenem Oberkörper schlafen. Die Schweizerische Gesellschaft für Ernährung empfiehlt unter anderem folgende Ernährungstipps: Nehmen Sie über den Tag verteilt 5 bis 6 kleine Mahlzeiten ein und lassen Sie zwischen der letzten Mahlzeit und dem Zu-Bett-Gehen genügend Zeit verstreichen. Würzen Sie das Essen nicht zu salzig oder scharf.
Weniger Kaffee, starken Schwarztee und alkoholische Getränke
Vermeiden Sie kohlensäurehaltige Getränke und stark säurehaltige Früchte und Fruchtsäfte. Konsumieren Sie Kaffee, starken Schwarztee und alkoholische Getränke mit Zurückhaltung. Nehmen Sie Getränke und Speisen nicht eiskalt zu sich und schränken Sie die Aufnahme von fettreichen Nahrungsmitteln ein. Bei längerem Sodbrennen sollten Sie sich von einem Arzt untersuchen lassen. Dieser wird Ihnen gegebenenfalls eine geeignete Therapie empfehlen. Gegebenenfalls muss ein sogenannter Protonenpumpenhemmer wie Omeprazol eingenommen werden, um die Säureproduktion zu senken.
Gastritis: Entzündung der Magenschleimhaut
Unser Magen produziert Magensaft, eine Flüssigkeit, die aus Salzsäure, Pepsin (einem Enzym), Wasser und Schleim besteht. Sie hilft der Verdauung und bildet durch ihre starke Säure eine wirksame Schranke gegen unerwünschte Eindringlinge wie Bakterien. Damit sich der Magen nicht selbst verdaut, schützt sich seine Oberfläche durch eine dünne, aber undurchdringliche Schleimschicht, die aus den Nebenzellen gebildet wird. Wenn dieser Schutzschild versagt, greift der Magensaft die Magenwände an. Die Folge sind Entzündungen der Magenschleimhaut, die als akute oder chronische Gastritis auftreten können.
Radio Lozärn empfiehlt: Diese Information kann keine ärztliche Beratung, Diagnostik oder Therapie ersetzen. Surfen im Internet ersetzt den Arztbesuch nicht.