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Marktbeobachter verwiesen auf eine allgemein trübe Stimmung an den Finanzmärkten, die auch vor dem Ölmarkt nicht halt machte. Die Sorge vor einem chaotischen Brexit ohne ein Abkommen zur Regelung des Austritts Grossbritanniens aus der Europäischen Union ist gestiegen. Laut jüngsten Medienberichten glaubt die britische Regierung nicht mehr an einen Erfolg der Gespräche über ein Austrittsabkommen.
Zudem spitzt sich der Handelskonflikt zwischen den USA und China zu. Peking hat sich mögliche Vergeltungsmassnahmen gegen jüngste Handelsbeschränkungen durch die US-Regierung vorbehalten. China werde gegebenenfalls Massnahmen zur Gewährleistung der eigenen Interessen ergreifen, sagte ein Sprecher des Aussenministeriums am Dienstag vor Journalisten. Wegen einer "brutalen Unterdrückung" der muslimischen Minderheit der Uiguren hatten die USA in der Nacht zum Dienstag 28 chinesische Regierungs- und Handelsorganisationen auf eine schwarze Liste gesetzt.
Der Handelskonflikt zwischen den beiden grössten Volkswirtschaften der Welt ist seit Monaten einer der bestimmenden Faktoren für den Handel mit Rohöl. Die abflauende Weltwirtschaft sorgt für eine schwächere Nachfrage auf dem Weltmarkt./jsl/he
(AWP)