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Damit fehlen Federer in der ATP-1000-Serie nur noch die Siege bei den Sandturnieren von Rom und Monte Carlo. In der Weltrangliste wird er ab Montag wieder als Nummer 2 geführt und liegt nur noch rund 2500 Punkte hinter Novak Djokovic.
Federer früh in Rücklage
Federer musste sich seinen Erfolg über Gilles Simon (ATP 29) aber hart erkämpfen. Der Franzose, der in Schanghai unter anderem Stan Wawrinka und Tomas Berdych eliminiert hatte, schaffte bereits im 1. Game ein Break.
Erst als der Verlust des 1. Satzes drohte, konnte der Baselbieter zum 5:5 ausgleichen. Im Tiebreak musste der Schweizer gar einen Satzball abwehren, ehe er mit drei Punkten in Serie die Kurzentscheidung gewann.
Im 2. Umgang rettete er sich trotz 5:6, 15:40 ins Tiebreak. Dort gab er zunächst ein Minibreak preis, dann folgten 5 Punkte in Serie. Nach 1:53 Stunden verwandelte er seinen ersten Matchball.
Mentale Stärke
Federer hat in Schanghai während der gesamten Woche eine bemerkenswerte mentale Stärke an den Tag gelegt. In seinem Startspiel wehrte er gegen Leonardo Mayer (Arg) gleich 5 Matchbälle ab, im Viertelfinal gewann er gegen Julien Benneteau nach Rückstand das Tiebreak des 1. Satzes und den Halbfinal gegen Djokovic dominierte er dank einem hochkonzentrierten Auftritt.
Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 12.10.14, 10:30 Uhr