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Die wichtigsten Kurznews aus der weiten Welt des Sports.
Johannes Thingnes Bö ist nun alleiniger Leader in der Statistik, welche die Anzahl Weltcupsiege pro Saison auflistet. Am Freitag hatte er der Norweger mit dem Sieg im Sprint mit dem Franzosen Martin Fourcade gleichgezogen, am Samstag liess er in der Verfolgung den 15. Triumph folgen. Bö feierte diesen trotz dreier Strafrunden vor seinem älteren Bruder Tarjei und dem Deutschen Arnd Peiffer.
Jeremy Finello, der sich als einziger Schweizer gerade noch für die Verfolgung qualifiziert hatte, blieb am Ende des Feldes. Der Genfer beendete das Rennen nach acht Strafrunden als 54. (abu/sda)
Nina Christen gewinnt an den Europameisterschaften 10 m im kroatischen Osijek mit dem Luftgewehr Silber und beschert der Schweiz die erste Einzelmedaille seit 2016.$
Die Nidwaldnerin verpasste im Final, in welchem sie fast durchwegs in Führung lag, den Titel extrem knapp: Nach dem letzten von nicht weniger als drei Shoot-Offs fehlte ihr gegenüber der rumänischen Europameisterin Laura-Georgeta Coman nur gerade ein Zehntel. Christen liess sich mit ihrem letzten Schuss eine 10,3 notieren, Coman hingegen eine 10,4. (abu/sda)
Die Schweizer Curlerinnen um Skip Silvana Tirinzoni stehen an der Weltmeisterschaft im dänischen Silkeborg im Final. Am Samstag besiegten sie China im Viertelfinal 7:6 und danach die von Kim Min-Ji angeführten Südkoreanerinnen, die Zweiten der Round Robin, 5:3 nach Zusatz-End.
Auf wen die EM-Zweiten Melanie Barbezat, Esther Neuenschwander, Silvana Tirinzoni und Alina Pätz im Final vom Sonntagnachmittag um 16 Uhr treffen, ist noch nicht bekannt. Den zweiten Halbfinal bestreiten am Samstag ab 19 Uhr die Japanerinnen und die klar favorisierten Olympiasiegerinnen aus Schweden um Skip Anna Hasselborg. Die Schwedinnen verloren das erste Spiel der Round Robin, reihten danach aber elf Siege aneinander. (abu/sda)
Der Franzose Julian Alaphilippe gewinnt den ersten Klassiker der Saison von Mailand nach Sanremo. Der 26-Jährige vom belgischen Team Deceuninck-QuickStep setzte sich nach 291 km im Sprint einer etwa ein Dutzend Fahrer grossen Spitzengruppe vor dem Belgier Oliver Naesen und dem Polen Michal Kwiatkowski durch. Für Alaphilippe, den Bergkönig und zweifache Etappensieger der letztjährigen Tour de France, ist es der erste Sieg bei einem der fünf Radsport-Monumente.
Von den vier gestarteten Schweizern schaffte es keiner in die Top 10. (abu/sda)
Timo Meier baut den Schweizer Torrekord in der NHL weiter aus. Der Appenzeller erzielt bei der 3:4-Niederlage nach Verlängerung der San Jose Sharks bei den Anaheim Ducks seinen 28. Saisontreffer. Meier war in Anaheim für das zwischenzeitliche 2:2 in der 47. Minute besorgt, indem er im Powerplay einen ungenügend parierten Schuss von Joe Thornton über die Linie drückte.
Es war dies Meiers 61. Skorerpunkt im 71. Einsatz. Dem 22-jährigen Herisauer fehlt somit nur noch ein Punkt zum Schweizer Punkterekord von Mark Streit aus der Saison 2007/08. Zum Matchwinner für die in der Tabelle abgeschlagenen Ducks avancierte Jakob Silfverberg nach 38 Sekunden der Verlängerung. (abu/sda)
Camille Rast erringt an den Schweizer Meisterschaften im Hoch-Ybrig ihren ersten nationalen Titel. Die 19-jährige Walliserin setzt sich im Riesenslalom vor Wendy Holdener und Selina Egloff durch.
Entscheidend bei Rasts unverhofftem Sieg über Holdener war der zweite Durchgang. In diesen fuhr sich die WM-Zweite der letzten Junioren-WM dank Laufbestzeit 38 der 41 Hundertstel Reserve heraus. Bei Halbzeit war Rast noch an zweiter Stelle hinter Simone Wild gelegen. Letztere fiel noch auf Platz 9 zurück. (abu/sda)
Der HC Lugano krempelt seinen Staff weiter um. Vier Tage der Trennung von Trainer Greg Ireland muss auch Sportchef Roland Habisreutinger gehen. Für die Tessiner endete die Saison vor einer Woche mit dem klaren aus in den Playoff-Viertelfinals gegen Zug enttäuschend.
Habisreutinger war Ende 2009 von Kloten zu Lugano gestossen. Zum erhofften achten Meistertitel der Vereinsgeschichte, dem ersten seit 2006, konnte der 46-jährige Bündner die Bianconeri mit seinen Transfergeschäften nicht führen. Den sportlichen Höhepunkt erlebte der finanzstarke Klub letzte Saison mit dem Einzug in den Playoff-Final, der mit 3:4 gegen die ZSC Lions verloren ging.Habisreutinger bleibe dem Klub erhalten, bis dessen Nachfolger feststehe, teilten die Tessiner mit. (sda)
Die Schweizer Curlerinnen stehen an der Weltmeisterschaft im dänischen Silkeborg in die Halbfinals. Melanie Barbezat, Esther Neuenschwander, Skip Silvana Tirinzoni und Alina Pätz siegten im hart umkämpften Viertelfinal gegen China um Skip Mei Jie 7:6.
Für das Schweizer Team, das im WM-Turnier nunmehr 9:4 Siege bilanziert, geht es schon am Samstagnachmittag um 14 Uhr weiter mit dem Halbfinal gegen die von Kim Min-Ji angeführten Südkoreanerinnen. In der Round Robin verlor die Schweiz gegen Südkorea 6:7. (abu/sda)
SCB-Sportchef Alex Chatelain hat Verteidiger Colin Gerber (21) für drei Jahre bis 2022 verpflichtet. Der SCB-Junior hatte sein Glück in Langenthal und nun in Olten versucht. Der junge Titan (191 cm/85kg) und Junioren-Internationale verteidigte ordentlich und wird nächste Saison zum SCB-Kader gehören.
Der Bub der Goalie-Legende Roland Gerber dürfte keine Mühe haben, nächste Saison wenigstens Aurelien Marti (24) aus der Mannschaft zu verdrängen. Was wenig heissen will: Marti ist einer der schlimmsten Fehltransfers der SCB-Geschichte. (watson)
Nach dem Turniersieg in Dubai und der Halbfinalqualifikation in Indian Wells musste Belinda Bencic am WTA-Turnier in Miami einen herben Dämpfer hinnehmen. Die Schweizerin scheiterte mit 3:6, 5:7 an Julia Putinzewa.
Zum dritten Mal hintereinander nach 2016 und 2017 (vor einem Jahr fehlte sie wegen ihrer Fussverletzung) scheiterte Belinda Bencic in Miami in der Startrunde. Auch die neue Lokalität des Turniers, das erstmals nicht mehr auf der Halbinsel Key Biscayne stattfindet, scheint Bencic nicht zu liegen.
Die Niederlage stand für Bencic unter dem Motto «fast and furios». Bencic ging schnell (auf englisch: fast) unter und reklamierte wie eine Furie (furious) immer wieder knappe Linienrichter-Entscheide. Auf dem Nebenplatz Nummer 8 konnte Bencic die Abdrücke nicht mit «Challenges» überprüfen lassen; das Hawk-Eye-System wurde anders als in Indian Wells nur auf den Stadion-Plätzen installiert. (sda)
Den Playoff-Final in der Swiss League bestreitet der SC Langenthal gegen den HC La Chaux-de-Fonds. Die Langenthaler gewannen das sechste Halbfinalspiel gegen Olten mit 3:2 nach Verlängerung.
Die Overtime dauerte bloss 73 Sekunden. Pascal Pelletier, der Playoff-Topskorer der Langenthaler, erhielt im Slot vor dem Oltner Goal unmittelbar nach einem Überzahlspiel alle Freiheiten und nützte diese überlegt zum Siegtor.
Der Schlittschuhclub Langenthal gewann im vierten Anlauf erstmals eine Playoff-Serie gegen Olten, den Erzrivalen im Mittelland. 2010, 2013 und 2018 gewann Olten die Derby-Serien gegen Langenthal. Langenthal steht zum dritten Mal innerhalb von sieben Jahren im Playoff-Final der NLB. 2012 und 2017 holten die Langenthaler den Meistertitel. (sda)
Die Basler St. Jakobshalle soll in Roger-Federer-Arena umbenannt werden: Dies verlangt eine Volksinitiative, die nun im Kanton Basel-Stadt lanciert wird. Bisherige Bestrebungen für den Namenswechsel sind gescheitert.
Damit das Anliegen dem Basler Souverän zum Entscheid an der Urne unterbreitet wird, braucht es 3000 Unterschriften. Gesammelt werden müssen diese innerhalb von 18 Monaten. Die Initianten wollen die Signaturen jedoch bereits im September beisammen haben.
Hinter der Initiative «Roger-Federer-Arena jetzt!» stehen namentlich die Basler Grossrätin Martina Bernasconi und der Baselbieter Landrat Hans Furer. Die beiden Kantonsparlamentarier haben sich schon vor Jahren mit Vorstössen für die Umbenennung der St. Jakobshalle stark gemacht, sind jedoch erfolglos geblieben. (abu/sda)
Gilles Roulin kürt sich erstmals zum Schweizer Meister. Der Zürcher gewinnt auf dem Stoss überlegen den Titel im Super-G.
Roulin fuhr die Konkurrenz in Abwesenheit von Beat Feuz und Mauro Caviezel, der die Disziplinenwertung im zu Ende gegangenen Weltcup-Winter im 3. Rang abgeschlossen hatte, in Grund und Boden. Dem zweitplatzierten Bündner Sandro Simonet nahm Roulin 82 Hundertstel ab. Carlo Janka, auch er ein Bündner, verlor als Dritter schon über eine Sekunde.
Bei den Frauen triumphierte Corinne Suter. Bereits vor zwei Jahren hatte Suter an den nationalen Titelkämpfen in Davos das Speed-Double gewonnen. In der Zwischenzeit ist die 24-jährige Schwyzerin auch international zu einer festen Grösse gereift. Dies bewies sie in diesem Winter mit zwei 3. Plätzen im Weltcup und dem Gewinn von Abfahrts-Silber und Super-G-Bronze an den Weltmeisterschaften in Are.
Nach fünf Siegen in Folge wurde der Lauf der Utah Jazz mit dem Schweizer Thabo Sefolosha in Atlanta überraschend gestoppt. Bei den Atlanta Hawks verloren die Jazz 114:117.
Unerwartet kam die Niederlage in Atlanta, weil die Hawks zuletzt drei Spiele in Serie nicht mehr gewinnen konnten und sie mit 48 Niederlagen aus 73 Spielen zudem keine Ambitionen mehr auf einen Playoff-Platz haben. Gegen Utah, bei dem der Waadtländer Sefolosha während 12 Minuten zum Einsatz kam, zeigte der Aussenseiter im Schlussviertel allerdings den grösseren Willen und drehte die Partie. (abu/sda)
Viktorija Golubic (WTA 77) scheiterte am WTA-Turnier in Miami nach überstandener Qualifikation in der 1. Runde an Alexandra Sasnowitsch. Nach gewonnenem Startsatz verlor die 26-jährige Zürcherin 6:4, 5:7, 4:6.
Wie schon vor zwei Wochen am Turnier von Indian Wells bedeutete für Golubic nach der geschafften Qualifikation die 1. Runde des Haupttableaus Endstation. Gegen die zwei Jahre jüngere Weissrussin verpasste es die Schweizerin, sich für eine Niederlagenserie aus dem Jahr 2017 zu revanchieren. Vor zwei Jahren duellierten sich Golubic und Sasnowitsch sowohl an den French Open, im Fed Cup als auch am WTA-Turnier in Biel – wobei die Siegerin jeweils Alexandra Sasnowitsch (WTA 36) hiess. (abu/sda)
Fünf Tage vor dem Gastspiel in der Schweiz in der EM-Qualifikation sucht Dänemark noch seine Form. Das Team um Tottenham-Star Christian Eriksen müht sich im Kosovo zu einem 2:2. Beinahe wäre den Dänen das Vorspiel für das EM-Qualifikationsspiel am kommenden Dienstag in Basel resultatmässig komplett missglückt. Pierre-Emile Höjbjerg glich in Pristina gegen den von Bernard Challandes trainierten Underdog erst mit Anbruch der 92. Minute aus. Die Nummer 130 des FIFA-Rankings wahrte damit ihre seit Oktober 2017 anhaltende Ungeschlagenheit.
Ohne Eriksen und Captain Simon Kjaer in der Startelf gerieten die Dänen vor der Pause ins Hintertreffen. Das 1:1, das Eriksen kurz nach seiner Einwechslung nach einer Stunde erzielte, hatte nur drei Minuten Bestand. Allzu aussagekräftig dürfte das 2:2 indes nicht sein: In Pflichtspielen kassierte der defensivstarke WM-Achtelfinalist letztmals im Oktober 2016 mehr als ein Gegentor.
Kosovo - Dänemark 2:2 (1:0)
Pristina. - SR Palabiyik (TUR).
Tore: 42. Rrahmani 1:0. 63. Eriksen (Foulpenalty) 1:1. 66. Celina 2:1. 92. Höjbjerg 2:2.
Bemerkungen: Kosovo mit Zhegrova (Basel/ab 46.) und Voca (Luzern/ab 71.), ohne Hekuran Kryeziu (Zürich/Ersatz), Xhemajli (Neuchâtel Xamax/Ersatz), Kololli (Zürich), Mirlind Kryeziu (Zürich) und Demhasaj (Luzern/alle nicht im Aufgebot). (pre/sda)
Für Roger Federer beginnt das Masters-1000-Turnier von Miami nach einem Freilos in der 1. Runde am Samstag gegen den Mazedonier Radu Albot (ATP 46). Der 29-jährige Albot ist seit Montag zum ersten Mal in seiner Karriere in den Top 50 der Weltrangliste vertreten. Das erste Duelle mit Federer erreichte der Qualifikant dank dem Sieg gegen den Australier Matthew Ebden (ATP 50). (pre/sda)
Timo Meier ist von der NHL für eine Unsportlichkeit mit 2000 Dollar gebüsst worden. Der Appenzeller Stürmer von den San Jose Sharks hatte am letzten Sonntag gegen die Nashville Predators (2:4) nach einem Foul von Landsmann Roman Josi für seine Theatralik ebenfalls eine Zweiminuten-Strafe kassiert. Weil Meier zum zweiten Mal in dieser Saison für eine Schwalbe sanktioniert wurde, kassierte er die Busse, wie es das Regelwerk der Liga vorsieht. Beim ersten Mal war er noch mit einer Verwarnung davongekommen. (pre/sda)
Der Internationale Sportgerichtshof CAS hat die Verkündung des Urteils im Fall der zweifachen 800-Meter-Olympiasiegerin Caster Semenya auf Ende April vertagt. Wie der CAS am Donnerstag mitteilte, haben die Verfahrensbeteiligten nach der Anhörung in Lausanne vom 18. bis 22. Februar noch weitere Unterlagen eingereicht. Ein genaues Datum für die Bekanntgabe des Urteils sei noch nicht festgelegt.
Semenya wehrt sich vor dem CAS gegen eine IAAF-Regel, die Testosteron-Limits für Mittelstreckenläuferinnen mit intersexuellen Anlagen vorsieht. Demzufolge sollen Frauen das Startrecht für bestimmte Rennen nur erhalten, wenn ein spezifischer Testosterongehalt im Blut nicht überschritten wird. Läuferinnen müssten künftig ihren erhöhten Wert dauerhaft reduzieren. (pre/sda)
Der Portugiese hatte seine drei Tore beim 3:0 im Rückspiel mit einem angedeuteten beidhändigen Griff in den Schritt gefeiert. Atléticos Trainer Diego Simeone, der nach dem 2:0-Hinspielsieg auf die gleiche Weise gejubelt hatte, war ebenfalls mit einer Strafe von 20'000 Euro belegt worden. (pre/sda)
Das Schweizer Nationalteam ist am Donnerstag ohne Admir Mehmedi nach Georgien gereist. Der Stürmer von Wolfsburg ist erkältet. Vladimir Petkovic gehen mehr und mehr die Stürmer aus. Nach Haris Seferovic und Xherdan Shaqiri, die wegen Leistenverletzungen ausfallen, muss der Nationaltrainer zumindest im Startspiel der EM-Qualifikation am Samstag in Tiflis gegen Georgien auch auf den erkälteten Mehmedi verzichten.
Ob der Stürmer am Sonntag nach der Rückkehr der SFV-Delegation in die Schweiz wieder zum Team stösst, ist noch offen. Mehmedi war nach den Ausfällen von Seferovic und Shaqiri mit sieben Länderspieltoren der erfolgreichste Stürmer im Kader der Nationalmannschaft. Aufgrund seiner guten Form - für Wolfsburg erzielte er in der Bundesliga in den letzten vier Spielen drei Tore – war mit einem Einsatz Mehmedis in Tiflis gerechnet worden. (pre/sda)
Simon Ammann segelte am ersten Tag beim Saisonfinale in Planica auf 243 m - Schweizer Rekord!
Der Toggenburger nutzte im offiziellen Training die Gunst der Stunde. Der Schweizer stiess bereits als Nummer 52 von 71 Startern vom Balken ab. Ammann durfte noch aus Luke 8 starten, bis zum Weltcup-Führenden Ryoyu Kobayashi wurde noch auf Gate 4 verkürzt. Der Schweizer hatte so gegenüber dem Japaner am Tisch einen Geschwindigkeits-Vorteil von über 2 km/h. Nebst dem Speed begünstigte auch der leichte Aufwind den Rekordflug.
Ammanns Schweizer Rekord lag seit zwei Jahren bei 239,5 m, aufgestellt in Vikersund. Die Flugschanze in Norwegen hat seit der Renovation Planica als Nummer 1 für Weitenjäger abgelöst. Den Weltrekord hält seit 2017 der Österreicher Stefan Kraft mit 253,5 m. Bestmarken zählen nur, wenn bei der Landung nicht in den Schnee gegriffen wird. (abu/sda)
Die Tampa Bay Buccaneers setzen als erstes Team der National Football League (NFL) auf zwei hauptamtlich arbeitende weibliche Coaches. Wie die NFL-Franchise bekannt gab, werden Lori Locust (Assistenztrainerin Defensive) und Maral Javadifar (Konditionstrainerin) angestellt. Locust war zuvor bereits als Volontärin bei den Baltimore Ravens tätig. (abu/sda/apa)
Den Eishockey-Spielern von Lausanne wird eine spezielle Ehre zuteil. Am 30. September werden die Waadtländer als erstes Westschweizer Team ein Testspiel gegen einen Verein aus der NHL absolvieren.
Die Philadelphia Flyers werden ihre Form im Rahmen der Vorbereitung auf die Saison 2019/20 im neuen Stadion der Waadtländer testen. Neben dem Team aus Philadelphia wird mit den Chicago Blackhawks eine weitere NHL-Franchise ihr Trainingscamp zur neuen Saison in Europa abhalten. Das Team aus Chicago absolviert sein Testspiel am 29. September in Berlin gegen die Eisbären Berlin. (sda)
Die Schwyzer dominierten in ihrer engeren Heimat die Schweizer Abfahrts-Meisterschaften. Die Titel auf dem Stoos sicherten sich Urs Kryenbühl und Corinne Suter.
Kryenbühl siegte mit 14 Hundertsteln Vorsprung vor dem Bündner Gino Caviezel und 25 Hundertstel vor dem Zürcher Gilles Roulin, der im Abschlusstraining Bestzeit gefahren war und als erster Anwärter auf die Nachfolge des verletzten Marco Odermatt gegolten hatte.
Corinne Suter war nach dem Gewinn von Abfahrts-Silber und Super-G-Bronze an den Weltmeisterschaften in Are in Schweden ohnehin als erste Titelanwärterin gehandelt worden. Ihre Favoritenrolle für die Abfahrt in vertrautem Gebiet rund 15 Kilometer von ihrem Wohnort entfernt hatte sie mit Bestzeiten in den beiden Trainings zusätzlich untermauert. (abu/sda)
Der Lauf der Houston Rockets wird überraschend gestoppt. Nach nur einer Niederlage aus dreizehn Spielen unterliegt das Team mit dem Genfer Clint Capela den Memphis Grizzlies 125:126 nach Verlängerung.
Auch ein herausragender James Harden vermochte die Texaner im Auswärtsspiel bei den Grizzlies nicht vor der Niederlage zu bewahren. Der 29-jährige Shooting Guard war mit 57 Punkten 8 Assists produktivster Spieler bei den Rockets.
Der 24-jährige Westschweizer Clint Capela erzielte mit 14 Punkten den drittbesten Punktewert seines Teams - seine 10 Rebounds waren zudem ein teaminterner Bestwert.
Der zweite Schweizer NBA-Profi Thabo Sefolosha blieb mit den Utah Jazz derweil weiter siegreich. Auswärts bei den New York Knicks feierten die Jazz einen ungefährdeten 137:116-Sieg, es war der fünfte in Serie. Sefolosha, der rund eine Viertelstunde zum Einsatz kam, steuerte 4 Punkte und 3 Rebounds zum Sieg bei. (zap/sda)
Deutschland ist der Start in das Länderspiel-Jahr 2019 nicht optimal gelungen. In Wolfsburg kam das verjüngte Team von Bundestrainer Joachim Löw gegen Serbien trotz klarem Chancenplus in der zweiten Halbzeit nur zu einem 1:1.
Leon Goretzka sorgte mit seinem Ausgleich in der 69. Minute immerhin dafür, dass der Neubeginn der DFB-Auswahl nach dem Aus in der Vorrunde an der WM 2018, dem Abstieg aus der Liga A der Nations League und dem Rauswurf der drei Weltmeister Mats Hummels, Jérôme Boateng und Thomas Müller nicht mit einer Niederlage eingeläutet wurde.
Die Serben waren in der 12. Minute durch Luka Jovic in Führung gegangen. Der 21-jährige Stürmer, der in der laufenden Saison für Eintracht Frankfurt in der Bundesliga bereits 15 Tore erzielt hat, bezwang Manuel Neuer per Kopf.
Aufgrund eines Internetprangers hat die Berner Justiz in den letzten vier Wochen 15 von 16 mutmasslichen Pyro-Zündern identifiziert. Die Öffentlichkeitsfahndung zur letztjährigen YB-Meisterfeier wird deshalb eingestellt. Die polizeilichen Ermittlungen dauerten aber weiterhin an, teilten Kantonspolizei und Regionale Staatsanwaltschaft am Mittwoch mit. Die Justiz hatte zunächst verpixelte und später unverpixelte Bilder von insgesamt 16 Verdächtigen ins Internet gestellt.
15 Personen meldeten sich entweder selber bei der Polizei, oder ihre Identität konnte aufgrund von eingegangenen Hinweisen geklärt werden. Den Beschuldigten wird vorgeworfen, bei der YB-Meisterfeier pyrotechnische Gegenstände gezündet und dabei auch Unbeteiligte gefährdet zu haben. Die genauen Umstände werden noch untersucht.
Die Identität einer gesuchten Person konnte bislang nicht geklärt werden. Trotzdem habe die Staatsanwaltschaft entschieden, die öffentliche Fahndung einzustellen und die Bilder aus dem Internet zu entfernen, hiess es weiter. (pre/sda)
Der EV Zug hat mit Roger Hansson einen klingenden Namen als Trainer für das in der Swiss League engagierte Farmteam EVZ Academy verpflichtet. Der 51-jährige Schwede hat als Spieler Olympia- (1994) und WM-Gold (1992) gewonnen. Aktuell arbeitet Hansson als Trainerassistent beim schwedischen Erstlisten Rögle BK. Beim Zuger Farmteam ersetzt er den Kanadier Jason O'Leary, der wohl zum DEL-Team Iserlohn wechselt.
In der Saison 2011/12 sprang Hansson bei Rögle knapp anderthalb Monate als Headcoach ein. Danach rückte er wieder ins zweite Glied – als Assistent von Dan Tangnes, dem heutigen Trainer der Zuger. Die beiden kennen sich also gut. Ausserdem arbeitete Hansson bei Rögle als U18-Headcoach. «Er ist einer, der ausbilden kann und will. Er ist deshalb die ideale Besetzung für diese Position», sagte EVZ-Sportchef Reto Kläy. (pre/sda)
Clint Capela präsentert sich beim 121:105-Sieg der Houston Rockets bei den Atlanta Hawks in Topform. Der Genfer erzielte mit 26 Punkten und elf Rebounds zum sechsten Mal in Folge ein Double-Double. Aus dem Spiel heraus brachte er elf von 13 Würfen im Korb unter.
Einzig Teamkollege James Harden war mit 31 Punkten noch erfolgreicher. Ausserdem verzeichnete Capela mit +21 die beste Plus-Minus-Bilanz in dieser Partie. Die Rockets haben nun 12 der letzten 13 Spiele gewonnen und stehen als Dritter der Western Conference kurz vor der Playoff-Qualifikation. (pre/sda)
Die L.A. Angels und Mike Trout einigten sich über eine Vertragsverlängerung über 12 Jahre (bis 2030) und 430 Millionen Dollar. Trout gilt als der beste, vielseitigste Baseball-Spieler der Gegenwart. Der 430-Millionen-Dollar-Vertrag ist der am höchsten dotierte Kontrakt, den in Nordamerika jemals ein Sportler unterzeichnete.
Erstmals wurde Sportarten-übergreifend ein Vertrag über 400 Millionen Gesamtwert ausgehandelt. Trouts Rekord mit den Los Angeles Angels übertraf die Verträge von Bryce Harper (Neuzuzug bei Philadelphia für 330 Mio. über 13 Jahre) und Manny Machado (Neuzuzug bei San Diego für 300 Mio. über 10 Jahre), beides ebenfalls Baseballer, die diese in den letzten Wochen unterzeichnet hatten. (pre/sda)
Rapperswil-Jona hat sich per sofort von seinem Trainer Urs Meier und Assistent Daniel Hasler getrennt. Der Tabellenletzte der Challenge League reagierte damit auf die sportliche Misere der letzten Monate. Aus den letzten 16 Spielen holten die St. Galler nur acht Punkte und rutschten ans Tabellenende.
Bis auf weiteres wird Stefan Flühmann die Mannschaft trainieren. Der Vorgänger Meiers hatte das Team im Frühjahr 2017 in die Challenge League geführt. In der ersten Saison in der zweithöchsten Spielklasse führte Meier Rapperswil-Jona auf den guten 5. Platz. (abu/sda)
Radsport Dominator Team Sky erhält einen neuen Namen. Ab dem 1. Mai wird die Mannschaft mit den Tour-de-France-Siegern Chris Froome und Geraint Thomas von Milliardär Jim Ratcliffe und dessen Chemiekonzern INEOS übernommen. (abu)
Der Bundesliga-Klub Hoffenheim hat einen Nachfolger für Trainer Julian Nagelsmann gefunden, der auf die kommende Saison hin zum Ligakonkurrenten Leipzig wechselt. Alfred Schreuder, der von 2015 bis 2018 bei Hoffenheim Assistenz-Trainer war, erhält ab Sommer einen bis Sommer 2022 gültigen Vertrag. Schreuder ist derzeit bei Champions-League-Viertelfinalist Ajax Amsterdam als Assistent von Trainer Erik ten Hag angestellt. (pre/sda)
Die Zeit von Greg Ireland als Trainer des HC Lugano ist mit dem Ausscheiden im Playoff-Viertelfinal gegen den EV Zug abgelaufen. Die Tessiner verlängern die Zusammenarbeit mit dem Kanadier nicht. Ein Nachfolger ist noch nicht bestimmt.
Ireland hatte das Trainer-Amt in Lugano Mitte Januar 2017 als Nachfolger des entlassenen Doug Shedden übernommen. In der vergangenen Saison führte der die Mannschaft in den Playoff-Final, der gegen die ZSC Lions mit 3:4 Siegen verloren ging. (sda)