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Von der künstlichen Ruine zur Schilfdachhütte
Temple de l’amour; Temple rustique
Hier stand zuerst eine künstliche Turmruine, der Temple de l’amour, die 1793 ebenfalls zerstört wurde. Bei der Instandsetzung des Gartens im 19. Jahrhundert entstand hier eine kunstvolle Schilfhütte.
Bei der Eröffnung 1785 diente Schloss Birseck lediglich als Kulisse und war nicht in die Gartenanlage einbezogen. Mit dem Temple de l’amour erhielt eine weitere typische Attraktion des Naturgartens ihren Ort: die künstliche Ruine, von der aus der Blick in die Umgebung fallen konnte, während die Gedanken vergangenen, heroischen Zeiten nachhingen. Nach ihrer Zerstörung in den revolutionären Wirren 1793 entstand Anfang des 19. Jahrhundert, als der Garten neu hergerichtet wurde, statt des Tempels für die Liebe ein Tempel für die ländliche Einfachheit: der Temple rustique. Die Schilfhütte steht für ländliche Unschuld und die Anfänge der Architektur. Unter ihrem Dach stand ein Altar mit Blumen- und Früchtekorb, sowie der Inschrift: Aux dieux amis des champs, des arts et de la paix (Den Göttern, Freunden der Natur, der Künste und des Friedens). Heute ist dieser Altar aus Holz. Durch seine Öffnung fällt Licht in die Proserpinagrotte.