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Das stetige Wachstum in der 19,82 km2 grossen Gemeinde Cham rief nach einer verantwortungsbewussten Planung. 1990 verabschiedeten die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger die Ortsplanung, in der die Strukturen für bestehende und zu planende Bauten festgeschrieben wurden. Dieses Planungsmittel bildet die Grundlage für die weitere Entwicklung der Gemeinde. Bausubstanz und Ortscharakter werden historisch fundiert erkannt und mit neuen Bauaufgaben zusammengebracht. Für diese beispielhafte Planung erhielt Cham 1991 den renommierten Wakker-Preis, mit dem der Umgang mit der Bausubstanz, den Frei- und Verkehrsflächen angesichts des starken Baudrucks ausgezeichnet wurde.
(Bild: Verleihung des Wakker-Preises 1991)