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Konstābel
(Konstabler, vom mittellat. constabularius, eigentlich Stallgenosse,
Kamerad), spätere Bezeichnung für
Büchsenmeister, waren zunftmäßig gegliedert und besorgten die Bedienung
der
Geschütze.
[* 2] Gegen Ende des 17. Jahrh. wurde zuerst unter
Ludwig ⅩⅣ. die Geschützbedienung militärisch organisiert.
In einigen
Heeren blieb die Benennung
Konstabel für eine artilleristische Unteroffiziercharge noch lange Zeit im Gebrauch.
Auf den
Kriegsschiffen mancher
Staaten werden noch gegenwärtig die Geschützkommandanten als und der mit der
Leitung des gesamten Geschützwesens des Schiffs betraute Offizier als Ober
konstabel bezeichnet. Sonst wird das Wort jetzt
nach dem engl. Constable (s. d.) für Polizist gebraucht.