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Die Apuanischen Alpen
Mit 6 Bildern ( 153, 158 ), 1 Karte und 1 SkizzeVon Karl Sufer
Eine natur- und wirtschaftsgeographische Skizze ( Zürich ) Ein Umstand hat die Apuanischen Alpen schon vor Jahrhunderten aus dem Rahmen bloss lokaler Bedeutung herausgehoben: es ist das Vorkommen von Marmor. Die Steinbrüche von Carrara waren schon dem Altertum bekannt; indessen bildete damals nicht dieser Ort, sondern das in einigen Kilometern Entfernung gelegene Luni, heute eine Ruinenstätte, den Mittelpunkt der Marmorindustrie. Die Lunenser, die in der Baukunst erfahrener als ihre Zeitgenossen waren, wurden von den Kaisern wiederholt als Baumeister nach Rom gerufen. Aus dem Marmor von Luni, wir würden heute sagen von Carrara, sind in der ewigen Stadt zahlreiche prächtige Bauten und Kunstwerke erstellt, z.B. das Pantheon, die Colonna Traiana und viele Monumente des Forums. Eine so gewaltige Ausbeute an Marmor, wie sie damals in den Apuanischen Alpen stattfand, sah erst die Renaissance wieder. Die Brüche entwickelten sich vor allem unter der Herrschaft der Mediceer ( um 1450 ). Michelangelo ( 1475—1564 ) reiste wiederholt nach Carrara, um dem Brechen der kostbaren Blöcke, die er für seine Arbeiten brauchte, persönlich beizuwohnen. Nicht umsonst ist er zum Schutzherrn dieser Stadt geworden. Eine neue Blütezeit hob für Carrara in der Mitte des 19. Jahrhunderts an. Bis zum Ausbruch des zweiten Weltkrieges ging der Stein nach den grossen Städten aller Kontinente. Wegen des Marmors sind in Italien die Apuanischen Alpen zu allen Zeiten mehr als irgendein anderes Gebirge des Apennins ins Blickfeld des Menschen gerückt.
Eine zweite Sonderheit der Apuane kommt in ihrem Namen zum Ausdruck. Die Bezeichnung Alpen will besagen, dass das Gebirge den wirklichen Alpen ähnlich sieht. In der Tat, sowohl nach dem Küstenstrich am Mittelmeer, der Versilia-Lunigiana, als auch nach dem Tal des Serchio, der Garfagnana, zeigt es das eindrucksvolle Bild kühn aufstrebender, steiler Gipfel. In seinen Formen ist es durchaus alpin, obwohl es viel niedriger als die Alpen ist. Es erreicht selbst im höchsten Punkt, dem Monte Pisanino, nur 1946 m.
Die Apuanischen Alpen stellen eine einzige Kette dar, die sich beim Monte la Nuda vom Nordapennin loslöst und zu diesem parallel von Nordwesten nach Südosten streicht. Sie bedeckt eine Fläche von 57 km Länge und 22—27 km Breite. Sie wird durch Quertäler stark geöffnet und gegliedert. Diese dringen von beiden Seiten her so tief in das Gebirge ein, dass sie sich in ihren Hintergründen berühren. Die sie trennende Felsrippe ist oben meist sehr schmal und gegenüber den Gipfelpunkten bedeutend erniedrigt, stellenweise um 200—300 m. Durch diese Scharten führen die Pfade, so z.B. über den Passo della Focolaccia ( 1665 m ) ein Saumweg, der das Valle dell' Acqua Bianca im Norden mit dem Valle del Frigido im Süden verbindet. Das Wasser hat in den entgegengesetzt gerichteten Tälern sowohl nach der Tiefe als auch nach rückwärts verschieden stark erodiert. Die Hauptkammlinie verläuft darum nicht schnurgerade, sondern bewegt und abwechslungsreich; sie springt bald nach der einen, bald nach der anderen Gebirgsseite vor. Die Quertäler haben die Apuane ziemlich regelmässig gegliedert und ihnen im Grundriss eine gewisse Symmetrie verliehen.
Die Täler steigen rasch zum Vorland nieder. Sie sind kurz, vor allem im eigentlichen Gebirgsraum. Kaum ist man in ein Tal eingetreten, glaubt man sich schon in das Herz eines Hochgebirges versetzt, so steil und hoch erheben sich die Talwände, wie z.B. auf der Ostseite im Valle della Tambura. Besonders schroff und unvermittelt macht sich der Übergang vom Flach- und Hügelland zum Gebirge auf der Meeresseite fühlbar. Wer etwa, von der sonnigen Küstenzone kommend, das bei Massa sich öffnende Valle del Frigido aufsucht, steht mit einemmal im Banne hoher, mauergleich abbrechender Felswände.
Die Täler der Apuanischen Alpen sind in erster Linie durch das Wasser geschaffen worden, das das Gebirge an einigen Stellen bis auf den Grund hinab zerschnitt und aus ihm gewaltige Gesteinsmassen wegtrug. Sie erhielten die für Wasserarbeit charakteristische V-Form, besonders schön z.B. das Valle di Sigliola im Norden des Pizzo d' Uccello ( 1782 m ). Auch in den Randzonen, die sich aus flyschartigem, eozänem Sandstein, dem Macigno, aufbauen, haben sich die Flüsse und Bäche tief eingegraben. Scharf geschnittene Tobel sind dort häufig, besonders im Gebiet des Torrente Turrite Secca und Torrente Turrite Gallicano. Die Tiefenerosion war infolge des bedeutenden Höhenunterschiedes zwischen Kammlinie und nahe gelegenem Meer sehr wirksam. Sie erzeugte im Kern des Gebirges, das aus den Kalken und Dolomiten der Trias besteht, jäh abfallende Talhänge. Sie hat die Apuane zum Skelett ausgehöhlt und aufgeteilt. Man wäre fast versucht, diese Art der Gebirgsgestaltung als Skelettstil zu bezeichnen.
Monte Sagro ( 1749 m ) der Marmorberg von Carrara mit seinen weisschimmernden Brüchen und Schutthalden.
Im Vordergrund das von dichtem Kastanienwald besetzte Tal von Colon-nata, oberhalb dem Dorf Bedizzano
Apuanische Alpen
Ausblick vom Passo del Vestito ( 1131 m ) aus. Schroffe, von Gehängefurchen zerrissene Felswände stürzen nach Süden ins Valle del Frigido ab Valle di Arni ein nach Süden gerichtetes Tal. Zwischen den Kastanienbäumen liegt das Dorf Arni ( 916 m ); im Vordergrund, rechts, mit Getreide bebaute Terrassen, im Hintergrund Marmorbrüche und die Felspyramide des Mte. Macina ( 1377 m ) 1S3/15S - Aufnahmen von Dr. Karl Suter, Zürich Art. Institut Orell Füssli A.G. Zürich
In den Apuane begegnet man oft kleinen, isoliert aufragenden Pyramiden und Felsnasen. Zu ihnen gehört der Monte Macina ( 1377 m ), der das Tal von Ami beherrscht, oder der Monte Altissimo ( 1589 m ). Gelegentlich trifft man auch einen mächtigeren, sich frei in den Himmel reckenden Körper. Ein schöner Berg ist der Monte Pisanino; schlank, mit zugeschärften Kanten erscheint er von Südwesten aus; als breiter, wuchtiger Klotz dagegen vom Valle dell' Orto di Donna im Nordosten. Im Südabschnitt ist die Pania della Croce ( 1859 m ) der wirkungsvollste, alle Höhen überragende Gipfel. Kühnes Aufstreben und pyramidenartige Verjüngung sind das Kennzeichen der meisten Berge der Apuanischen Alpen; schroffe, schwer zugängliche Hänge, die sogar bergsteigerisches Streben zu wecken vermögen, sind für diese Kette nichts Ungewöhnliches.
Im Gegensatz zu den Apuaner Bergen sind die Formen des benachbarten Nordapennins weniger mannigfaltig, obwohl er noch etwas höher ist. Er erreicht im höchsten Punkt, dem Monte Cimone, 2165 m. Seine Abhänge sind gleichförmiger, rundliche Rücken und breite, satte Flächen häufiger. Gewiss greifen auch in ihn von beiden Seiten her Täler ein. Es ereignet sich aber seltener jenes sprunghafte Ein- und Ausbiegen der Kammlinie, das für die Apuane so charakteristisch ist. Es fehlt dem Nordapennin der Reichtum an Hochgebirgsformen. Das geht zum Teil darauf zurück, dass er überwiegend aus leicht verwitter- und abtragbaren tertiären Tonen, Schiefern und Sandsteinen besteht. Einzig dort, wo die ehemalige Vergletscherung auf seine Gipfelregion einen bestimmenden Einfluss ausgeübt hat, ist ihm Hochgebirgscharakter aufgeprägt worden.
Zur Eiszeit waren die Apuanischen Alpen vergletschert. Aus den drei Tälern der Tambura, Acqua Bianca und Orto di Donna, die auf der Nordostflanke liegen, stiessen rund 4 km lange Eiszungen bis auf 600 m ü. M. hinab und erreichten damit knapp das Vorland. Das wird durch gut erhaltene Moränen einwandfrei bewiesen. Nach Süden zog ein einziger Talgletscher, der von Arni; er war 2 km lang und endigte in 800 m ü. M. bei Campagrina. Ferner zierten einige kurze Hängegletscher, die in kleinen Karen entsprangen, die Hochregion. Die Vereisung war wenig bedeutend. Für eine grossartigere Entwicklung fehlten in der Höhe weite, flachere Geländeteile, wo sich der Schnee hätte zu Firn aufspeichern können. Man gewinnt den Eindruck, als hätten die Apuaner Berge ihre alpinen Formen hauptsächlich der gewaltigen Erosionsarbeit des fliessenden Wassers und der Verwitterung zu verdanken. Dieses Gebirge dürfte im wesentlichen schon vor der Eiszeit so wie heute ausgesehen haben. Durch die Gletscher ist sein Hochgebirgscharakter verhältnismässig wenig verschärft worden.
Die Apuane tragen also mit Recht den Namen Alpen. Wie die Forschung der letzten Jahre ergeben hat, gehört ihnen diese Bezeichnung in einem noch weit tieferen Sinne. Sie stellen nämlich, so wie die Alpen, ein Deckfalten-gebirge dar. Die Gesteinsschichten sind durch horizontal gerichtete Kräfte gefaltet und deckenartig übereinander geschoben worden. In ihrem Aufbau lassen sich zwei deutlich voneinander getrennte Geschosse unterscheiden: eine auf einer altkristallinen Basis ruhende untere Decke, die Carraraserie, und Die Alpen - 1946 - Les Alpes16 DIE APUANISCHEN ALPEN eine obere Decke, die Speziaserie. Die untere Decke besteht aus paläozoischen und mesozoischen Gesteinen; ihr gehören die berühmten Marmore an, die bei der Gebirgsbildung in grosser Tiefe der Erdrinde und dementsprechend bei hoher Temperatur und hohem Druck aus Kalken und Dolomiten entstanden sind. Die obere Decke, also die Speziaserie, setzt sich vor allem aus mesozoischen und tertiären Gesteinen zusammen. Sie ist im Zentrum des Gebirges, im Bereiche der Achsenkulmination, sehr stark abgetragen. Hier in dieser gewaltigen Lücke, dem geologisch berühmten apuanischen Fenster, tritt die untere Decke frei und in grosser Ausdehnung zutage. Sie bildet die vielen stattlichen, über 1800 m hohen Gipfel. Sie stellt, wie R. Staub erkannt hat, ein einseitig gebautes, grossartiges Gewölbe dar. Auf der Ostseite tauchen die Schichten relativ flach unter die höhere Decke ein, während sie
Profil durch die Alpi Apuane
Versifia
Garfagnana
W
Speziaserie
auf der Westseite, gegen das Meer hin, sehr steil stehen oder gar in dieser Richtung überkippt sind. Diese bedeutungsvolle Erkenntnis führte mit zwingender Notwendigkeit zum Schluss, dass der gebirgsbildende Schub einst von Osten her, d.h. aus dem Gebiete der Adria, erfolgt sein muss, also im wesentlichen in der gleichen Richtung wie jener, der die Westalpen auftürmte. Wie dieses Gebirge gegen die viel älteren und starren Massive Frankreichs gedrückt wurde, so die Apuanischen Alpen gegen jene von Korsika. R. Staub hat das Marmorgebirge von Carrara mit den eigentlichen Alpen verglichen. Dabei zeigte sich, dass die Carraraserie mit der penninischen Decke und die Speziaserie mit der ostalpinen Decke der Alpen übereinstimmt. Und da wie dort lagert die ostalpine Decke auf der penninischen. Die ganze Summe von Untersuchungen zeitigte das Ergebnis, dass sowohl der Nordapennin von Ligurien als auch die Apuane nichts anderes als die direkte Fortsetzung der Westalpen darstellen. Diese hören also nicht bei Savona auf, sondern ziehen der Küste des Mittelmeeres entlang. Im Raum von Elba schwenken sie nach Süden um und erreichen über Korsika und Sardinien das betische System Spaniens.
1 R. Staub: Die Bedeutung der Apuanischen Alpen im Gebirgsbau der Toskana. Vierteljahrsschrift der Naturforschenden Gesellschaft Zürich. 1932, S. 184—248.
DIE APUANISCHEN ALPEN y^ M. la Nuda. AV M. SillanoA 1 / fc M. TondoyA MCusna A M. Prado
\MiniwcianaS7fi^ « Alpe S. Pellegrino ¥1 M. Carbolo \ La spezia yâ2»- A# a osopyS MSagro r- Jha^bjfä'ns°ttJ ( i * M. Silmbra x»^ nporgmno ^Castelnuovo * di Carrante. fA di Massav a ° r'r^~rj'ès Moltissimo .f " Pania/âella CroceMassaMGallicano M Kdei j Nill ^-O MPran
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LUCCA S o 5 to 20 km.
Alpi Apuane
PISA Mit den Apuanischen Alpen ist wegen des Vorkommens von Marmor eine Stadt aufs engste verbunden: Carrara. Sie liegt am Fusse des Gebirges ( 90—115 m ü. M. ), am Austritt des Wildbaches Carriona, 7 km vom Meer entfernt. So wie dieser Ort wird kein anderer der Welt vom Marmor beherrscht; in seiner Umgebung sind am meisten und die grössten Brüche vorhanden; im Jahre 1939 zählte man deren über 500. Weiss, als ob es Schnee wäre, leuchten die Schutthalden und Brüche in die Landschaft. Um die modern gebaute Provinzstadt breiten sich ganze Felder von Blöcken und Platten, die in schwieriger und mühsamer Arbeit dahin geschafft worden sind. Welch erdrückende Fülle von Marmor! Ihm allein hat Carrara seinen Wohlstand zu verdanken. Es ist erst in den letzten Jahrzehnten, insbesondere nach der Einigung des Königreiches, als die Marmorausbeute in grösstem Stil einsetzte, aufgeblüht. Noch im Jahre 1861 zählte es bloss 6797 Einwohner, im Jahre 1921 indessen 23 9511. Ende Dezember 19382 ist Carrara durch königliches Dekret mit den zwei kleineren Nachbarsstädten Massa und Montignoso administrativ vereinigt worden. Die neue « Stadt », die jüngste Italiens, erhielt den Namen Apuania und besass vor dem Krieg 106 400 Einwohner.
Nicht lange hält es uns in Carrara. Wir wollen hinauf zu den Brüchen. Den Weg unternehmen wir zu Fuss, dem Normalspurgeleise der Marmor-bahn, der « ferrovia marmifera » folgend, das sich in schön angelegten Kehren zur Station Tarnone ( 383 m ) emporwindet. Die Länge dieses Geleises mit all seinen Anschlüssen beträgt 32 km. Überall an den Bergflanken finden sich Brüche. Mit Hilfe von Pulverminen, Hebeln und Hämmern werden die Marmorblöcke aus dem Fels gebrochen. Dieses alte, seit Jahrhunderten geübte Verfahren, das übermässig viel Schutt, nämlich bis zu 90%, erzeugt, verschwindet allmählich; an seine Stelle tritt eine wirtschaftlichere und vor allem zeitersparendere Methode. Diese besteht darin, dass der Marmorblock mittels eines elektrisch bewegten Stahldrahtes aus dem Fels herausgesägt wird. Der Draht vermag in einer Stunde bis zu 10 cm in die Tiefe zu schneiden. Allerdings wird auch bei dieser Methode die Abfallsmenge immer noch sehr gross, muss doch ein Block, um ihn freizubekommen, vorher von allem wertlosen, unreinen Gestein gesäubert werden. Die Berechnungen haben ergeben, dass auf eine Tonne reinen Marmors doch noch vier Tonnen Schutt entstehen, d.h. 80 %. Es nimmt darum bei der gewaltigen Ausbeute, die im Zeitraum 1920—1940 aus allen Gruben zusammen jährlich durchschnittlich 300000 bis 400 000 t im Werte von 200—300 Millionen Franken ausmachte, die Schuttbildung beängstigend zu. Riesige Schutthalden ziehen von den Brüchen talwärts, hüllen grosse Mengen wertvollen Materials ein, verschlechtern die Wegsamkeit und erschweren den weitern Abbau. Wohl hat man diesem Übel dadurch zu begegnen versucht, dass man die Gesteinstrümmer zu Trockenmauern, den « bastioni », aufschichtete. Allein die meisten Mauern stürzten mit der Zeit infolge des eigenen Gewichtes, das leichte Verschiebungen bewirkte, ein. Dann wälzten sich eigentliche Trümmerströme auf 1 Zahlen aus Enciclopedia Italiana, 1931, Band IX, S. 149. Die Gemeinde Carrara zählte 1931 58 500 Einwohner.
2 Notiz aus dem Boll. Soc. Geogr. Ita !., Roma 1940. März-Nummer.
andere Brüche, auf Wege, Hütten und Arbeitsplätze, alles unter sich begrabend. Um sich von dem Ausmass der Schuttanhäufung eine rechte Vorstellung zu machen, sei erwähnt, dass z.B. im Grubenabschnitt La Carriona del Calagio der Grund in 30 Jahren um 20 m und beim Ponte di Vara in 27 Jahren um 12 m erhöht wurde 1. Wird nicht einmal ganz gründlich Abhilfe geschafft, so werden die Brüche im eigenen Schutt ertrinken. Gewiss wird seit Jahren nach Mitteln und Wegen gesucht, um den Detritus zu beseitigen, aber eine befriedigende Lösung ist noch nicht gefunden worden. Man denkt in erster Linie daran, den Schutt im Meer zu versenken. Er müsste aus den verschiedenen Marmortälern von Carrara nach Sorgnano verbracht werden. Von hier aus wäre er durch eine Bahn von ungefähr 12 km Länge und einem Höhenunterschied von 450 m nach dem Meere zu führen. ( Schluss folgt )