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ETH-Cerberus gewinnt den Systemwettbewerb von DarpaUhr
Die ETH Zürich gewinnt den Darpa-Award im Systemwettbewerb "Untergrund". Das Preisgeld beträgt 2 Millionen US-Dollar. Das Team erhielt den Award für seinen "Anymal"-Roboter.
Team Cerberus gewinnt den Systemwettbewerb der Defense Advanced Research Projects Agency (Darpa). Das Team, bestehend aus Mitgliedern der ETH Zürich, Flyability und verschiedenen internationalen Universitäten (Berkeley, Oxford, Norwegian University of Science and Technology) überzeugte mit seinem "Anymal"-Roboter. Robotiker und Ingenieure aus elf Ländern nahmen an der Endveranstaltung der Darpa Subterranean (SubT) Challenge teil, wie die Veranstalter des Awards mitteilen.
Insgesamt standen 5 Millionen US-Dollar Preisgeld auf dem Spiel. Die Gewinner des Systemwettbewerbs erhielten den Hauptgewinn von 2 Millionen Dollar.
Beim Systemwettbewerb wurden physische Roboter eingesetzt. Die Teams entwickelten laut Mitteilung eine Vielzahl von Robotersystemen, um neuartige Kartierungs- und Navigationslösungen zu entwickeln und zu bewerten. Diese sollen für den Einsatz in realistischen Umgebungen geeignet sein, wie beispielsweise von Menschen geschaffenen Tunneln, unterirdischen Stadtgebieten und Höhlen.
"Bei zeitkritischen Einsätzen, wie zum Beispiel aktiven Kampfhandlungen oder Katastropheneinsätzen, sind Soldaten und Ersthelfer mit schwierigem Gelände, instabilen Strukturen, schlechten Umweltbedingungen, strengen Kommunikationsbeschränkungen und ausgedehnten Einsatzgebieten konfrontiert", sagt Timothy Chung, Programmmanager der SubT Challenge. "Die Challenge hat dazu beigetragen, die technologischen Werkzeuge zur Bewältigung dieser Hindernisse und zum Schutz von Menschenleben erheblich voranzubringen."
Seit dem Start der SubT Challenge im Jahr 2018 hatten die Teams die Möglichkeit, an drei Circuit-Events teilzunehmen - Tunnel, Urban und Cave (wobei der Cave Circuit aufgrund der Pandemie nur noch virtuell ausgetragen wurde). Bei der Abschlussveranstaltung mussten sich die qualifizierten Teams auf Kursen bewähren, die relevante Herausforderungen aus allen drei Umgebungen enthielten.
Das Projekt von Cerberus
Cerberus (Collaborative walking & flying Robots for autonomous Exploration in Underground Settings) sieht ein System laufender und fliegender Roboter vor, die mit multimodalen Wahrnehmungssystemen, autonomer Navigation und Kartierung sowie selbstorganisierter vernetzter Kommunikation ausgestattet sind. Dies ermöglicht eine robuste und zuverlässige Navigation, Erkundung, Kartierung und Objektsuche in komplexen, sensorisch beeinträchtigten unterirdischen Umgebung, wie die ETH Zürich berichtet. Die robotergestützte Umsetzung dieser Fähigkeiten soll ein noch nie dagewesenes Mass an operativem Bewusstsein in solchen Umgebungen schaffen. Für die Ausführung von Cerberus ist eine umfassende Feldauswertung in SubT-relevanten Testgebieten wie Minen, Tunneln, Abwasserkanälen und Höhlen von grösster Bedeutung. Das Team um Cerberus hat laut Mitteilung der ETH Zürich Zugang zu solchen Umgebungen und verfügt über einen Plan für entsprechende Experimente für jede Phase des Projekts.