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Die peripher-arterielle Verschlusskrankheit (PAVK) ist eine häufig vorkommende Erkrankung und betrifft bis zu 10% der über 65-jährigen Bevölkerung. Bei vielen endovaskulären Eingriffen an den Becken- und Beinarterien werden Stents implantiert. Jedoch treten häufig nach Stent-Implantation sogenannte Restenosen, Wiederverengungen der behandelten Gefässe, auf. Diese sind besonders häufig in der Oberschenkelarterie anzutreffen, welche bei vielen PAVK-Patienten betroffen ist. Das Hauptproblem bei Stents, welche in diese anspruchsvolle Arterie implantiert werden, sind die biomechanischen Belastungen bei Bewegung des Beines, welche zu einer Wiederverengung bei bis zu jedem dritten mit einem Stent behandelten Patienten führen können.
Ziel dieses vom KSA-Forschungsrat und der Schweizerischen Herzstiftung unterstützten Projektes ist es, ein besseres Verständnis der biomechanischen Beanspruchung der Oberschenkelarterie zu erlangen. Die Ergebnisse könnten helfen, die Langzeitergebnisse nach Stent-Implantation bei PAVK-Patienten zu verbessern und somit die Notwendigkeit für Re-Eingriffe zu verringern.