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Der Kalifornier Shaun White erlebte bei seiner Rückkehr in die Halfpipes auch gleich seinen neuen Rivalen, den 19-jährigen Japaner Totsuka Yuto, in Topform. Yuto triumphierte in Aspen dank einem nahezu perfekten ersten Lauf. Weniger als ein Jahr vor den Olympischen Winterspielen in Peking nimmt Yuto die Favoritenrolle ein. In den letzten 13 Monaten hat Yuto die wichtigsten Events (US Open, X-Games, Weltmeisterschaft) alle für sich entschieden.
Aber: Mit Shaun White ist zu rechnen. Die Motivation für Whites Comeback ist klar: Im Idealfall holt er nächsten Februar in Peking zum vierten Mal in der Halfpipe die Goldmedaille. White stand in Aspen in zwei seiner drei Finalläufe einen «Double Cork 1440». Mit diesem Trick, zweimal hintereinander in die Halfpipe gelegt, triumphierte er 2018 in Pyeongchang bei seinem bis Sonntag letzten Wettkampf.
Die Schweizer Finalisten in Aspen vermochten mit den Besten nicht mitzuhalten: David Hablützel wurde Achter, Jan Scherrer (ohne einen gelungenen Run) Zehnter.