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Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich IV.2021.00269 III. Kammer Sozialversicherungsrichter Gräub, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Slavik Ersatzrichterin Tanner Imfeld Gerichtsschreiberin Neuenschwander-Erni Urteil vom 2 2. März 2022 in Sachen X.___ Beschwerdeführer vertreten durch Rechtsanwältin Lotti Sigg Sigg Schwarz Advokatur Theaterstrasse 3, Postfach 2336, 8401 Winterthur gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin Sachverhalt: 1. 1.1 X.___, geboren 1965, war seit dem 1 0. März 1997 im Malergeschäft Y.___ in Z.___ als Maler tätig (vgl. Urk. 7/1 Ziff. 6.3, Urk. 7/7). Am 3 1. Dezember 2002 meldete sich der Versicherte unter Hinweis auf Rücken beschwerden bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an (Urk. 7/1). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, gewährte ihm berufl iche Massnahmen (vgl. Urk. 7/30, Urk. 7/58) und sprach ihm mit Verfügung vom 1 7. September 2004 bei einem Invaliditätsgrad v on 55 % ab 1. Juni 2003 eine halbe Invalidenrente, zuzüglich Kinderrenten und Zusatzrente für die Ehe frau, zu ( Urk. 7/59 und Urk. 7/45). Dieser Leistungsanspruch wurde anlässlich d er Rentenrevision im August 2006 (vgl. Urk. 7/67) bestätigt (Mitteilung vom 1 4. November 2006, Urk. 7/75). 1.2 Im Rahmen d er im Januar 2010 eingeleiteten Rentenrevision (vgl. Urk. 7/93) hob die IV-Stelle die bisherige halbe Invalidenrente des Versicherten wiedererwä gungsweise auf (Verfügung vom 1 6. August 2011, Urk. 7/123). Die dagegen erho bene Beschwerde hiess das Sozialversicherungsgericht mit Urteil v om 3 1. Mai 2012 gut ( Urk. 7/128, Verfahren Nr. IV.2011.01020), mit der Feststellung, dass der Versicherte weiterhin A nspruch auf eine halbe Rente habe. 1.3 Im Dezember 2012 leitete die IV-Stelle erneut eine Rentenrevision ein, dies zur Überprüfung der Rente gestützt auf die Schlussbestimmungen der Änderung des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG) vom 1 8. März 2011 ( 6. IV Revision; vgl. Urk. 7/144 S. 4). Dazu holte sie unter anderem ein Gutachten der Ärzte der Medas A.___ ein (datierend vom 2. April 2014, Urk. 7/170). Mit Verfügung vom 2 8. Oktober 2014 hob die IV-Stelle die bisherige halbe Invalidenrente des Versicherten auf ( Urk. 7/178). Dies wurde mit Urteil des Sozial versicherungsgerichts vom 4. Mai 2015 bestätigt ( Urk. 7/192, Verfahren Nr. IV.2014.01258). Die dagegen erhobene Beschwerde hiess das Bundesgericht mit Urteil 9C_450/2015 vom 2 9. März 2016 teilweise gut und wies die Sache zur Neubeurteilung an die IV-Stelle zurück, da das Medas -Gutachten den Anforde rungen von BGE 141 V 281 nicht genüge ( Urk. 7/211/1-8). In der Folge holte die IV-Stelle eine ergänzende Stellungnahme der Gutachter der B.___ AG (ehe mals Medas A.___ ) ein, welche am 2 0. Mai 2016 erfolgte (Urk. 7/219/1-2). Nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren ( Urk. 7/221; Urk. 7/226) hielt die IV Stelle mit Verfügung vom 2 0. Dezember 2016 an der Aufhebung der bisher aus gerichteten Rente fest ( Urk. 7/231). Die dagegen erhobene Beschwerde ( Urk. 7/234 /3-11 ) wies das Sozialversicherungsgericht mit Urteil vom 2. Juni 2017 ab ( Urk. 7/238, Verfahren Nr. IV.2017.00124), was vom Bundesgericht mit Urteil 9C_598/2017 vom 2 6. April 2018 ( Urk. 7/240) bestätigt wurde. 1.4 Nach einer Meldung betreffend Früherfassung am 3. Oktober 2020 ( Urk. 7/242) meldete sich der Versicherte am 1 6. November 2020 aufforderungsgemäss (vgl. Urk. 7/247) bei der Invalidenversicherung an ( Urk. 7/251). Die IV-Stelle zog Akten der Krankentaggeldversicherung bei ( Urk. 7/259) und verneinte nach durch geführtem V orbescheidverfahren ( Urk. 7/263, Urk. 7/269) mit Verfügung vom 6. April 2021 ( Urk. 7/272 = Urk. 2) einen Anspruch des Versicherten auf Leistungen der Invalidenversicherung. 2. Der Versicherte erhob am 2 9. April 2021 Beschwerde gegen die Verfügung vom 6. April 2021 ( Urk. 2) und beantragte, diese sei aufzuheben und ihm sei eine Rente zuzusprechen ( Urk. 1 S. 2 Ziff. 1). Eventuell seien berufliche Massnahmen zu prüfen und zuzusprechen ( Urk. 1 S. 2 Ziff. 2). Die IV-Stelle beantragte mit Stellungnahme vom 3 0. Juni 2021 ( Urk. 6) die Abweisung der Beschwerde. Dies wurde dem Beschwerdeführer am 5. Juli 2021 zur Kenntnis gebracht ( Urk. 8). Das Gericht zieht in Erwägung: 1. 1.1 Am 1. Januar 2022 sind die geänderten Bestimmungen des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG), der Verordnung über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSV), des IVG sowie der Verordnung über die Invalidenversicherung (IVV) in Kraft getreten. In zeitlicher Hinsicht sind – vorbehältlich besonderer übergangsrechtlicher Rege lungen – grundsätzlich diejenigen Rechtssätze massgebend, die bei Erfüllung des rechtlich zu ordnenden oder zu Rechtsfolgen führenden Tatbestandes Geltung haben (BGE 146 V 364 E. 7.1, 144 V 210 E. 4.3.1, je mit Hinweisen). Da ferner das Sozialversicherungsgericht bei der Beurteilung eines Falles in der Regel auf den bis zum Zeitpunkt des Erlasses der streitigen Verfügung beziehungsweise des streitigen Einspracheentscheids eingetretenen Sachverhalt abstellt (BGE 144 V 210 E. 4.3.1, 132 V 215 E. 3.1.1, je mit Hinweisen), sind vorliegend die bis 31. Dezember 2021 gültig gewesenen Rechtsvorschriften anwendbar, die nach folgend auch in dieser Fassung zitiert werden. 1.2 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurtei lung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG). 1.3 Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertelsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente ( Art. 28 Abs. 2 IVG). 1.4 War eine Rente wegen eines zu geringen Invaliditätsgrades verweigert worden und ist die Verwaltung auf eine Neuanmeldung eingetreten (Art. 87 Abs. 3 IVV), so ist im Beschwerdeverfahren zu prüfen, ob im Sinne von Art. 17 ATSG eine für den Rentenanspruch relevante Änderung des Invaliditätsgrades eingetreten ist (BGE 117 V 198 E. 3a mit Hinweis). 1.5 Ändert sich der Invaliditätsgrad eines Rentenbezügers erheblich, so wird die Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin für die Zukunft entsprechend erhöht, herabgesetzt oder aufgehoben (Art. 17 Abs. 1 ATSG). Anlass zur Rentenrevision gibt jede wesentliche Änderung in den tatsächlichen Verhältnissen seit Zuspre chung der Rente, die geeignet ist, den Invaliditätsgrad und damit den Renten anspruch zu beeinflussen. Insbesondere ist die Rente bei einer wesentlichen Änderung des Gesundheitszustandes revidierbar. Weiter sind, auch bei an sich gleich gebliebenem Gesundheitszustand, veränderte Auswirkungen auf den Erwerbs- oder Aufgabenbereich von Bedeutung (BGE 141V 9 E. 2.3, 134 V 131 E. 3). Ferner kann ein Revisionsgrund unter Umständen auch in einer wesentlichen Änderung hinsichtlich des für die Methodenwahl massgeblichen (hypothetischen) Sachverhalts bestehen (BGE 144 I 28 E. 2.2, 130 V 343 E. 3.5, 117 V 198 E. 3b, je mit Hinweisen). Hingegen ist die lediglich unterschiedliche Beurteilung eines im Wesentlichen gleich gebliebenen Sachverhalts im revisions rechtlichen Kontext unbeachtlich (BGE 141 V 9 E. 2.3 mit Hinweisen). Weder eine im Vergleich zu früheren ärztlichen Einschätzungen ungleich attestierte Arbeitsunfähigkeit noch eine unterschiedliche diagnostische Einordnung des geltend gemachten Leidens genügt somit per se, um auf einen verbesserten oder verschlechterten Gesundheitszustand zu schliessen; notwendig ist in diesem Zusam menhang vielmehr eine veränderte Befundlage (Urteil des Bundesgerichts 9C_135/2021 vom 27. April 2021 E. 2.1 mit Hinweisen). Liegt in diesem Sinne ein Revisionsgrund vor, ist der Rentenanspruch in recht licher und tatsächlicher Hinsicht umfassend («allseitig») zu prüfen, wobei keine Bindung an frühere Beurteilungen besteht (BGE 141 V 9 E. 2.3; Urteil des Bundesgerichts 8C_144/2021 vom 27. Mai 2021 E. 2.3, je mit Hinweisen). 1.6 Zeitlicher Referenzpunkt für die Prüfung einer anspruchserheblichen Änderung bildet die letzte (der versicherten Person eröffnete) rechtskräftige Verfügung, welche auf einer materiellen Prüfung des Rentenanspruchs mit rechtskonformer Sachverhaltsabklärung, Beweiswürdigung und Durchführung eines Einkommens vergleichs (bei Anhaltspunkten für eine Änderung in den erwerblichen Auswir kungen des Gesundheitszustands) beruht; vorbehalten bleibt die Rechtsprechung zur Wiedererwägung und zur prozessualen Revision (BGE 133 V 108 E. 5.4). 1.7 Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist entscheidend, ob dieser für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schluss folgerungen der Experten begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a mit Hinweis). 2. 2.1 Strittig und zu prüfen ist der Rentenanspruch des Beschwerdeführers. In diesem Zusammenhang stellt sich die Frage, ob seit der letzten rechtskräftigen Verfügung vom 2 0. Dezember 2016, mit welcher die bisherige Invalidenrente aufgehoben wurde, eine wesentliche Verschlechterung des Gesundheitszustandes respektive eine relevante Änderung des Invaliditätsg rades eingetreten ist. 2.2 Die Beschwerdegegnerin hielt im angefochtenen Entscheid ( Urk. 2) fest, dass seit ihrem letzten Entscheid vom 2 0. Dezember 2016 keine veränderten gesundheit lichen Beschwerden vorlägen. Die Einschränkungen der Arbeitsfähigkeit seien auf die schwierige berufliche und finanzielle Situation zurückzuführen. Aus medizi nischer Sicht lägen keine körperlich nachweisbaren Befunde vor (S. 1 unten). Die Beschwerden könnten durch eine intensivierte fachärztlich psychotherapeutische Behandlung verbessert werden (S. 1 f.). Es sei dem Beschwerdeführer möglich, jede andere Tätigkeit in der freien Wirtschaft auszuüben und damit ein renten ausschliessendes Einkommen zu erzielen. In der Stellensuche sei er nicht einge schränkt (S. 2 oben). 2.3 Der Beschwerdeführer machte in der Beschwerde ( Urk. 1) geltend, dass sich seit 2016 insbesondere die psychischen Beschwerden verselbständigt und chronifi ziert hätten. Es könne heute nicht mehr von einer reaktiven Depression ausge gangen werden (S. 4 unten). Die Psychologin Dr. C.___ attestiere ihm unter anderem eine rezidivierende chronifizierte depressive Störung sowie eine chronifizierte Schmerzstörung, trotz Intensivierung der psychotherapeutischen Behandlung (S. 4 f.). Gestützt darauf müsse von einem veränderten Gesundheits zustand ausgegangen werden. Falls die Beschwerdegegnerin nicht auf die Berichte der behandelnden Psychologin und der Hausärztin hätte abstellen wollen, hätte sie selber weitere Abklärungen vornehmen müssen (S. 5 oben). Der Bericht von Dr. D.___ sei sehr ungenau, widersprüchlich und vage und deshalb nicht beweiskräftig. Dr. D.___ habe eine chronische Schmerzstörung mit somati schen und psychischen Faktoren diagnostiziert (S. 5 Mitte). Auf ein strukturiertes Beweisverfahren sei jedoch verzichtet worden. Damit habe die Beschwerdegeg nerin ihre Untersuchungspflicht verletzt (S. 5 unten). Zudem sei zu berück sichtigen, dass er mittlerweile auch beidseitig an einem Glaukom leide, was die Arbeitsfähigkeit weiter einschränke. Es sei von einer zumindest teilweisen Arbeits un fähigkeit auszugehen (S. 6 oben). Des Weiteren müssten berufliche Ein gliederungsmassnahmen geprüft werden, da die gesundheitlichen Probleme zur Kündigung geführt hätten (S. 6 unten). 3. 3.1 Mit Verfügung vom 2 0. Dezember 2016 hob die Beschwerdegegnerin die bisher ausgerichtete Rente auf ( Urk. 7/231), was sowohl durch das hiesige Gericht als auch durch das Bundesgericht bestätigt wurde. Gru ndlage der Rentenaufhebung war insbesondere das Gutachten der Ärzte der Medas A.___ vom 2 0. Februar 2014 mit ergänzende r Stellungnahme der Gutachter der B.___ AG (ehemals Medas A.___ ) vom 2 0. Mai 2016. 3.2 Im Gutachten der Medas A.___ vom 2 0. Februar 2014 ( Urk. 7/170/1-29) wurden keine Diagnosen mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit genannt, hingegen folgende Diagnosen ohne wesentliche Einschränkung der Arbeitsfähigkeit (S. 24 Ziff. 7.1): - generalisiertes weichteilrheumatisches Schmerzsyndrom mit vielen vege tativen Begleitbeschwerden - anhaltende somatoforme Schmerzstörung - reaktive Depression auf eine Belastungs- und Anpassungsstörung Zusammenfassend wurde aus rheumatologischer Sicht ausgeführt, die beklagten ausgedehnten, praktisch generalisierten Schmerzen, einhergehend mit vielen vegetativen Begleitbeschwerden seit über 10 Jahren, seien stets unspezifisch gewesen, zeitweise auch als Fibromyalgie bezeichnet worden, aktuell eher als generalisiertes weichteilrheumatisches Schmerzsyndrom zu beschreiben. Die Schmerzen seien auch durch ein altersgemäss normales Röntgen von Hals- und Lendenwirbelsäule sowie normale Laborwerte nicht erklärbar. Subjektiv gehe es seit über 10 Jahren gleichbleibend schlecht oder es verschlimmere sich mit den Beschwerden, objektiv liessen sich somatisch keine relevanten Befunde erheben (S. 25 Ziff. 7.2.3). Aus psychiatrischer Sicht wurde festgehalten, dass die subjektiv empfundenen Schmerzen im Vordergrund stünden, die mehr dramatisch-klagend als sachlich geschildert würden. Der Beschwerdeführer könne offenbar schlecht damit umge hen, er quäle dadurch sich und seine Umgebung. Es liege eine anhaltende soma toforme Schmerzstörung vor, also andauernde, schwere und quälende Schmer zen, welche durch einen physiologischen Prozess oder eine körperliche Störung nicht vollständig erklärt werden könnten. Die Schmerzen träten in Verbindung mit emotionalen Konflikten und psychosozialen Problemen auf (Verlust der Arbeits stelle beziehungsweise Kündigung, Existenzängste; S. 20 oben). Die depres sive Symptomatik des Beschwerdeführers sei reaktiver Natur auf die multiplen körperlichen Symptome (Schmerzen im Vordergrund) und auf psy chosoziale Belastungsfaktoren, sei im Rahmen einer Reaktion auf eine Belas tungs - und Anpassungsstörung zu sehen und stelle somit kein eigenständi ges Krank heitsbild im Sinne einer Komorbidität dar beziehungsweise sei nicht inva lidisie rend (S. 20 Mitte). Spätestens seit dem Gutachtenszeitpunkt bestehe aus somati scher und psychiatrischer Sicht keine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit (S. 26 Ziff. 8.1.2). 3.3 In der ergänzende n Stellungnahme der Gutachter der B.___ AG vom 2 0. Mai 2016 ( Urk. 7/219/1-2) wurde ausgeführt, dass es sich bei der anhaltenden soma toformen Schmerzstörung und der reaktiven Depression auf Belastungs- und Anpas sungsstörung um keine psychische n Störung en von erheblicher Schwere, Intensität, Ausprägung oder Dauer handle, welche die Arbeitsfähigkeit anhaltend beeinträchtigen würde n. Die Beschwerden würden dramatisch dargestellt, es bestehe also eine Verdeutlichungstendenz. In der Persönlichkeitsentwicklung des Beschwerdeführers bestünden keine Hinweise auf Abweichungen der Norm (S. 1 Ziff. 1). Wie im Gutachten dargestellt, seien seine soziofamiliären Verhältnisse intakt (S. 1 Ziff. 2). Die Diagnose eines generalisierten weichteilrheumatischen Schmerzsyndroms sei rein deskriptiv und eine somatische Umschreibung der psy chiatrischen Diagnose (S. 2 oben). Die Fortführung der ambulanten psychiatrisch-psychotherapeutischen Behandlung sei zu empfehlen. Unter Ausblendung einer Selbstlimitierung sei der Beschwerdeführer aus psychiatrischer Sicht eingliede rungsfähig (S. 2 Ziff. 4). Es bestehe eine Diskrepanz zwischen der Selbsteinschät zung hinsichtlich der Arbeitsfähigkeit und dem Verhalten in der Freizeitgestal tung und bei sozialen Aktivitäten (S. 2 Ziff. 5). Aus psychiatrischer Sicht bestehe beim Beschwerdeführer keine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit (S. 2 Ziff. 6). 3. 4 Im Urteil des Sozialversicherungsg erichts vom 2. Juni 2017 ( Urk. 7/238) wurde festgehalten, dass eine langandauernde somatoforme Schmerzstörung vorliege. Bei der depressiven Symptomatik handle es sich um eine Begleiterscheinung der somatoformen Schmerzstörung. So habe die depressive Symptomatik auch nicht vor Entstehung der Schmerzproblematik bestanden, sondern habe sich vielmehr im Zusammenhang mit dieser herausgebildet. Es handle sich somit nicht um ein selb ständiges, vom Schmerzgeschehen losgelöstes, invalidisierendes Leiden (S. 11 E. 4.1). Im Rahmen der Prüfung der Standardindikatoren kam das hiesige Gericht zum Schluss, dass eine aus der anhaltenden somatoformen Schmerz störung resultierende invalidenversicherungsrechtlich massgebende Einschränkung der Arbeits fähigkeit nicht überwiegend wahrscheinlich sei. Da der Beschwerde führer auch aus somatischer Sicht weder in der angestammten noch in einer angepassten Tätigkeit in der Arbeitsfähigkeit eingeschränkt sei, habe die Beschwerdegegnerin die bisher ausgerichtete Rente zu Recht gestützt auf lit. a Abs. 1 SchlB 6. IV-Revision aufgehoben (S. 15 E. 4.8). 3.5 Das Bundesgericht hielt mit Urteil 9C_598/2017 vom 2 6. April 2018 ( Urk. 7/240) fest, dass aufgrund der ergänzenden Angaben der B.___ AG mit der erfor derlichen Wahrscheinlichkeit feststehe, dass die anhaltende somatoforme Schmerz störung und die reaktive Depression die Arbeitsfähigkeit des Beschwer deführers nicht erheblich beeinträchtigten, wie das kantonale Gericht richtig gesch l ossen habe. Ein Anspruch auf eine Invalidenrente bestehe daher nicht (S. 5 E. 4.2). 4. 4.1 V on April 2016 bis Juni 2020 war der Beschwerdeführer mit einem Pensum von 70 % als Chauffeur bei der E.___ GmbH angestellt (vgl. Urk. 7/251 Ziff. 5.4, Urk. 7/258, Urk. 7/260). Die Hausärztin Dr. med. F.___, Fachärztin für Allgemeine Innere Medizin, attestierte dem Beschwerdeführer ab dem 2 5. Mai 2020 eine 100%ige Arbeits un fähigkeit (vgl. Urk. 7/259/111) und machte bei der Beschwerdegegnerin eine Meldung betreffend Früherfassung ( Urk. 7/242). Des Weiteren liegen i n Bezug auf den aktuellen Gesundheitszustand des Beschwer deführers folgende Berichte vor: 4.2 Dr. F.___ nannte im Bericht vom 1 4. Juni 2020 zuhanden de r Krankentag geldversicherung ( Urk. 7/243/24-25) folgende Diagnosen: - chronisch -rezidivierendes Schmerzsyndrom - rez idivierende depressive Episoden Dr. F.___ führte aus, dass d er Beschwerdeführer seit vielen Jahren im Zusam menhang mit Schmerzen und Depression bei ihr in hausärztlicher Behandlung stehe. Zusätzlich werde er psychotherapeutisch durch Dr. C.___ begleitet. Im Vordergrund stünden schubweise auftretende, therapieresistente Schmerzen im Bewegungsapparat, insbesondere im Rücken/Nacken-Schulterbereich, sowie Antriebs minderung, Müdigkeit/Erschöpfung, innere Unruhe und niedergeschla gene Stimmung. Es bestünden schmerzhafte Muskelverspannungen, eine einge schränkte Beweglichkeit sowie Einschränkungen der psychischen Gesundheit mit Auswirkung auf die Bewältigung von Alltagsaktivitäten (S. 1). 4.3 Vom 2 5. Mai bis 2 2. Juni 2020 befand sich der Beschwerdeführer zur stationären Rehabilitation in der Rehaklinik G.___. Im Austrit tsbericht vom 2 2. Juni 2020 (Urk. 7/243/19-23) wurde als Hauptdiagnose eine chronische Schmerz störung mit somatischen und psychischen Faktoren genannt, bei rezidivierenden Schmerzen im Nackenbereich und einem S tatus nach exazerbierten Nacken / Schul terschmerzen rechts im März 201 9. Als weit ere Diagnosen wurden arte rielle Hypertonie, Dyslipidämie und Glaukom beidseits angeführt (S. 1 Mitte). D ie behan delnden Ärzte führten aus, dass d er Beschwerdeführer in leicht verbesser tem Beschwerdezustand habe entlassen werden können (S. 2 unten). In den klinisch-psychologischen Einzelgesprächen habe sich gezeigt, dass ihm als Kon sequenz seiner langjährigen Schmerzerkrankung auch der Verlust seiner Arbeits tätigkeit und insbesondere die Kündigung des letzten Arbeitsverhältnisses zu schaffen mache (S. 3 unten). Er fühle sich dadurch oft innerlich unter Druck und es belaste ihn, dass eine Zukunftsperspektive noch fehle. Positiv zeige sich, dass sich der Beschwerdeführer trotz schlafbedingter Ermüdung und wechsel haften Beschwerden immer wieder gut auf das Therapieangebot habe einlassen können (S 4 oben). 4.4 Dr. F.___ führte im Bericht zuhanden de r Krankentaggeldversicherung vom 3 0. August 2020 ( Urk. 7/243/16) aus, dass im Wesentlichen keine neuen Unter su chungsbefunde oder Diagnosen vorlägen. Sie nannte die Diagnose einer chro nische n Schmerzstörung mit somatischen und psychischen Faktoren. Es bestehe eine chronisch-rezidivierende Symptomatik (Schmerzen, Depression/ Fatigue ). Trotz der Rehabilitation sei keine ausreichende Stabilisierung erfolgt, um eine Rückkehr an den Arbeitsplatz zu erreichen. Aufgrund des chronifizierten Krank heitsbildes und der instabilen Symptomatik sowie des vorliegenden Arbeits platzkon fliktes und der erhaltenen Kündigung sei eine längerfristige Arbeits un fähig keit wahrscheinlich. Unter sehr günstigen Bedingungen mit einer den Beschwerden angepassten Tätigkeit wäre ein Teilpensum denkbar. Empfohlen würden Belastungsproben und ein schrittweiser Wiedereinstieg. 4.5 Dr. med. H.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, beratender Arzt der Krankentaggeldversicherung, nannte in der Aktenbeurteilung vom 1 5. September 2020 ( Urk. 7/243/4-7 ) die Diagnose einer chronische n Schmerzstö rung mit somatischen und psychischen Faktoren (S. 3 oben). Trotz Verbesserung des Gesundheitszustandes nach einer stationären psychosoma tischen Behandlung werde weiterhin eine volle Arbeits un fähigkeit postuliert, was aus versicherungs psychiatrischer Sicht nicht nachvollziehbar sei (S. 3 Mitte). Es stehe eine Schmerz krankheit im Vordergrund, deren Ausprägung aufgrund einer Unter suchung durch eine Fachärztin respektive einen Facharzt beurteilt werden sollte. Zuvor sollte zur Vollständigkeit noch eine interne Aktenbeurteilung im Fach Allgemeine Innere Medizin oder Rheumatologie erfolgen (S. 4). 4.6 Dr. med. D.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, beratender Arzt der Krankentaggeldversicherung, berichtete a m 5. Oktober 2020 (Urk. 7/243/8-15) über die Unter suchung vom 2 9. September 202 0. Er stellte die Diagnose einer anhaltende n somatoforme n Schmerzstörung (S. 4 f.). Dr. D.___ führte aus, dass b eim Beschwerdeführer in der Vergangenheit und auch jetzt psychische Probleme vor lägen. Es handle sich beispielsweise um eine Schlafstörung. Zudem bestünden Schmerzen an wechselnden Stellen, am Kopf, am Hinterkopf, an der Schulter, zudem auch lumbal. Aufgrund der vorliegenden Informationen bezüglich der somatischen Gegebenheiten seien diese Schmerzkomplexe nicht alleinig durch somatoforme Faktoren erklärbar. Insofern seien die Kriterien für eine anhaltende somatoforme Schmerzstörung erfüllt (S. 5 oben). Dr. D.___ gab weiter an, dass in der angestammten Tätigkeit als Chauffeur eine 100%ige Arbeits un fähigkeit bestehe (S. 5 Mitte). Da der Beschwerdeführer ein Bein nachziehe, sei zu erwarten, dass das Reaktionsvermögen möglicherweise zu langsam sei, um in kritischen Situationen einen Lastwagen sicher zu führen (S. 5 unten). Trotz der hier gezeigten, teils erheblichen Beschwerden psychosoma tischer Art scheine doch ein relativ hohes Funktionsniveau vorzuliegen. Der Beschwerdeführer gebe an, dass er einkaufen gehe. Er fahre Zug, Bus und könne auch Auto fahren. Teilweise könne er auch im Haushalt mithelfen. Vor einem Monat habe er eine Reise nach I.___ unternommen. Die Einschränkungen seien überwiegend wahrscheinlich nicht gleichmässiger Art. Andererseits sei der Leidens druck hier deutlich und stark spürbar vorhanden (S. 6 Mitte). Eine ange passte Tätigkeit ohne Kundenkontakt, mit ausreichend Pausen, bei der die schwei zerdeutschen sprachlichen Fähigkeiten untergeordnet seien, ohne Schichtarbeit und mit vornehmlich leichten Routinearbeiten sei für den Beschwerdeführer realisierbar (S. 6 unten). In einer angepassten Tätigkeit sei stufenweise von einer deutlich verbesserten Arbeitsfähigkeit auszugehen (S. 7 unten). Ab dem 1 8. bis zum 3 1. Oktober 2020 bestehe eine 70%ige Arbeitsunfähigkeit, ab dem 1. bis zum 1 5. November 2020 eine 50%ige Arbeitsunfähigkeit und ab dem 1 6. bis zum 3 0. November 2020 eine 30%ige Arbeitsunfähigkeit. A b dem 1. Dezember 2020 bestehe eine volle Arbeitsfähigkeit ( S. 6 oben). 4.7 Dr. F.___ und Psychotherapeutin Dr. phil. C.___ nahmen a m 2. November 2020 Stellung zur Einschätzung der Krankentaggeldv ersicherung (Urk. 7/259/79-80). Sie nannten folgende D iagnosen (S. 1 Mitte) : - rezidivierend e depressive Störung, gegenwärt ig mittelgradige Episode - chronische Schmerzstörung mit somatischen und psychischen Faktoren - chronisches zerviko - und thorakovertebrales, spondylogenes Syndrom beidseits - aktenanamnestisch: Fibromyalgie - arterielle Hypertonie - Status nach benigne m Lagerungsschwindel März 2020 - Glaukom Dr. F.___ und Dr. C.___ führten aus, dass der Beschwerdeführer unter den bekannten depressiven Symptomen leide: Gedankendrehen und Grübeln, leichte bis mittelgradige Einschränkungen in Konzentration und Aufmerksamkeit, Verlust von Freude und Interesse, Verminderung des Antriebs, depressive, ängst lich-sorgenvolle Stimmungslage, wenig Zukunftsoptimismus, starke Ängste beglei tet durch innere Unruhe, Herzrasen und Atemlosigkeit. Er schildere zudem körperliche Schmerzen im Nacken - und Rück en bereich sowie chronische Kopf schmerzen, die unter Belastung deutlich zunähmen, teilweise aber auch schub weise ohne Vorwarnung auftreten könnten. Die Schmerzen führten in den Schüben jeweils zu einer deutlichen Bewegungslimitierung und raschen körper lichen Erschöpfung (S. 1 unten). Die genannten Symptome beeinflussten sich wechselseitig, was zu einer Ersc hwerung in der Behandlung führe (S. 1 unten). Der Beschwerdeführer sei in seinem Alltag durch die oben genannte Symptomatik deutlich in seiner Funktionalität eingeschränkt (S. 1 f.). A ktuell führe er nur leichte Hausarbeiten aus. D ie Einschränkungen zeigten sich auch im Freizeitver halten (sozialer Rückzug, deutliche Mühe, regelmässig leichte Sport-Spaziergänge umzusetzen, weniger aktive Tagesgestaltung ). Aufgrund der nach wie vor persis tierenden Symptomatik sei der Beschwerdeführer weiterhin zu 100 % krank geschrieben. Es könne eine v erhalten positive Prognose gestellt werden. Zum aktuellen Zeitpunkt habe d ie Symptomatik stabilisiert und eine Verschlechterung des Zustandsbildes gestoppt werden können. Es sei davon auszugehen, dass eine Verbesserung aufgrund der Chronizität und der Verknüpfung von depressiver mit somatischer Symptomatik deutlich länger dauere als im Plausibilitätsgutachten angenommen. Sie würden sich erhoffen, dass eine schrittweise Wiedereingliede rung und Rückerlangung einer Teilarbeitsfähigkeit in einer leichten körperlichen Arbeit erreicht werden könne (S. 2 oben). 4.8 Dr. D.___ hielt i n der Aktenbeurteilung vom 6. November 2020 ( Urk. 7/259/75-78) fest, dass d er neu eingereichte Arztbericht (vom 2. November 2020) bei der psychischen Befundung nicht wesentlich von der ihrigen Untersuchung / Plausi bilisierung vom 2 9. September 2020 abweiche. Vom Beschwerdeführer sei ein deut licher Leidensdruck erkennbar, jedoch seien die daraus möglicherweise resultierenden Funktionseinschränkungen nicht gleichmässiger Art (S. 3 oben ). D er neue Arztbericht der Behandlerinnen spiegle im Wesentlichen die Angaben des Beschwerdeführers wider, was auch verständlich sei. Auch bei einer dekla rierten mittelgradig en depressiven Störung sei noch ein Funktionsniveau vorhan den, welches eine angepasste Tätigkeit überwiegend wahrscheinlich möglich mache (S. 3 Mitte). Eine wesentliche Verschlechterung des Gesundheitszustandes könne überwiegend wahrscheinlich nicht angenommen werden. Der neu einge reichte Arztbericht sei nicht geeignet, eine Abweichung von den ursprünglichen Ein schätzungen vom 2 9. September 2020 bezüglich der Arbeitsfähigkeit zu begründen (S. 3 unten). 4.9 Dr. F.___ und Dr. C.___ nannt en in der ärztlich-therapeutischen Stellungnahme zuhanden der Beschwerdegegnerin vom 5. Februar 2021 (Urk. 7/266) neben den bekannten Diagnosen neu Panikattacken (S. 1 Mitte). Sie führten aus, dass der Beschwerdeführer häufig starke Atemlosigkeit in Zusam menhang mit Ängsten schildere (S. 1 unten). Anders als von der Beschwerdegeg nerin angenommen, sei der Beschwerdeführer in seiner Belastbarkeit und Stress toleranz durch seine chronische Symptomatik so stark eingeschränkt, dass seine Arbeitsfähigkeit sowohl in seiner angestammten wie auch in einer anderen Arbeits tätigkeit deutlich eingeschränkt sei und prognostisch bleiben werde. Eine Intensivierung der psychotherapeutischen Behandlung habe in den letzten Monaten zwar eine leichte Stabilisierung der depressiven und somatoformen Symptomatik erzielen können, nicht aber deren Reduktion. Eine Erhöhung der Funktionsfähigkeit und Belastbarkeit sei trotz hoher Therapiemotivation nicht zu erzielen (S. 2 oben). Die Chronifizierung der depressiven und schmerzbedingten Symptomatik zeige sich unter anderem daran, dass in den letzten Jahren keine vollständige Remission mehr stattgefunden habe. Die Funktionalität sei in den letzten Jahren dauerhaft eingeschränkt gewesen, die Belastbarkeit und Stress toleranz dauerhaft reduziert. Der Beschwerdeführer habe auch in «guten Phasen» an depressiven Ängsten, Panikattacken, Niedergeschlagenheit, körperlichen Einschränkungen und Schmerzen sowie fehlender Zuversicht bezüglich seiner Zukunft gelitten. Eine Rückkehr in den ersten Arbeitsmarkt setze integrative Mass nahmen voraus (S. 2 Mitte). 4.10 RAD-Arzt Dr. med. J.___, Facharzt für Orthopädische Chirurgie, hielt mit Stellungnahme vom 2 3. März 2021 ( Urk. 7/271 S. 3 f.) fest, dass i m Bericht der Hausärztin und der Psychotherapeutin vom 5. Februar 2021 von einer Stabilisie rung und Besserung der Symptomatik berichtet werde. Zu bemerken sei, dass Dr. D.___ aus versicherungsmedizinischer Sicht zur Beurteilung der Arbeitsfähig keit das Funktionsniveau des Beschwerdeführers berücksichtigt habe un d dabei weniger auf kurative Belange respektive diesbezügliche differentialdiagnostische Überlegungen eingegangen sei. Funktionsbeeinträchtigungen und Ressourcen seien von ihm bei der Benennung von Arbeitsfähigkeit und Belastungsprofil ent sprechend abwägend berücksichtigt worden. Es sei bekannt, dass Behandler und Versicherungsmediziner aufgrund deren Bindungsverhältnis zum Patienten zu unter schiedlichen Beurteilungen kämen. Das vom Beschwerdeführer als relevant für die Arbeitsfähigkeit benannte Glaukom finde in den Akten keine entspre chende medizinische Bewertung. Somit könne g estützt auf den Bericht von Dr. D.___ vom 2 9. Sep tember 2020 (richtig: 5. Oktober 2020) weiter von einer 100%igen Arbeitsfähigkeit unter optimal angepassten Bedingungen ausgegangen werden. Weitere medizinische Abk lärungen seien nicht notwendig. 5. 5.1 Anlässlich der Aufhebung der Invalidenrente im Dezember 2016 wurde festge halten, dass die anhaltende somatoforme Schmerzstörung und die reaktive Depression die Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers nicht erheblich beein trächtig en würden. Im Zeitpunkt der Rentenaufhebung war der Beschwerdeführer in einem Pensum von 70 % als Chauffeur tätig, bis ihm im Mai 2020 eine volle Arbeitsunfähigkeit attestiert wurde (vgl. vorstehend E. 4.1). Damit stellt sich die Frage, ob seit Dezember 2016 eine wesentliche Verschlechterung des Gesund heitszustandes eingetreten ist. Die Beschwerdegegnerin ging in der vorliegend angefochtenen Verfügung vom April 2021 davon aus, dass keine veränderten gesundheitlichen Beschwerden vorlägen. Dabei stützte sie sich auf die Stellungnahme ihre s RAD- Arztes Dr. J.___, welcher seinerseits auf die Beurteilung durch Dr. D.___ vom 5. Oktober 2020 abstellte. 5.2 In Bezug auf den aktuellen Gesundheitszustand liegen insbesondere die Berichte der Hausärztin Dr. F.___ vor, welche sie teilweise zusammen mit der behan delnden Psychotherapeutin Dr. C.___ verfasste. Daneben finden sich die Beurteilungen durch den Psychiater Dr. D.___, welcher als beratender Arzt der Krankentaggeldversicherung Stellung nahm, nachdem er den Beschwerde führer am 2 9. September 2020 untersucht hatte. Ausserdem nahm RAD- Arzt Dr. J.___ im März 2021 eine Beurteilung aufgrund der vorliegenden Akten vor. Dr. F.___ und Dr. C.___ gingen bei den Diagnosen einer chronischen Schmerzstörung sowie einer rezidivierenden depressiven Störung von einer vollen Arbeitsunfähigkeit aus (vgl. vorstehend E. 4.7). Im aktuellsten Bericht vom Februar 2021 nannten sie als zusätzliche Diagnose Panikattacken und hielten fest, dass die Arbeitsfähigkeit deutlich eingeschränkt sei; eine Rückkehr in den ersten Arbeitsmarkt würde integrative Massnahmen voraussetzen (vgl. vorste hend E. 4.9). Dr. D.___ nannte im Oktober 2020 die Diagnose einer anhaltenden somatoformen Schmerzstörung und hielt fest, dass beim Beschwerdeführer psychische Probleme vorlägen. Er verwies auf ein relativ hohes Funktionsniveau, andererseits auch auf einen deutlichen Leidensdruck. Er attestierte dem Beschwerdeführer für den Zeit punkt der Untersuchung (2 9. September 2020) noch keine Arbeitsfähigkeit. Gemäss seiner Einschätzung sollte indessen ab dem 1 8. Oktober 2020 eine 30%ige, ab dem 1. November 2020 eine 50%ige, ab dem 1 6. November 2020 eine 70%ige sowie ab dem 1. Dezember 2020 eine volle Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit möglich sein (vgl. vorstehend E. 4.6). Im November 2020 gab Dr. D.___ an, dass auch bei einer deklarierten mittelgradigen depressiven Störung noch ein Funktionsniveau vorhanden sei, welches eine angepasste Tätigkeit überwiegend wahrscheinlich möglich mache (vgl. vorstehend E. 4.8). 5. 3 Anhand dieser Angaben von Dr. D.___ kann nicht ohne Weiteres von einer vollen Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit ausgegangen werden. Dr. D.___ attestierte dem Beschwerdeführer im Zeitpunkt der Untersuchung (2 9. September 2020) noch keine Arbeitsfähigkeit, ging jedoch stufenweise von einer verbesser ten Arbeitsfähigkeit aus; ab Dezember bes tehe wieder eine volle Arbeits fähigkeit. Bei seiner Einschätzung handelt es sich somit um eine Prognose für die Zukunft. Ausserdem erwähnte Dr. D.___ psychische Probleme (in der Vergangenheit und jetzt), ging jedoch nicht weiter darauf ein. Schliesslich hielt er auch für den Fall des Vorliegen s einer mittelgradigen depressiven Störung eine angepasste Tätig keit für überwiegend wahrscheinlich möglich, ohne dies anhand der Anforderun gen der für den Beschwerdeführer zumutbaren Tätigkeiten zu begründen und ohne sich zum zumutbaren Pensum und allfälligen Einschränkungen zu äussern. Insgesamt erscheinen die Angaben durch Dr. D.___ als zu vage, weshalb nicht auf seine Einschätzung abgestellt werden kann. Schliesslich kann auch nicht auf die Beurteilungen durch die Hausärztin Dr. F.___ und die behandelnde Psychotherapeutin Dr. C.___ abge stellt werden. Einerseits ist festzuhalten, dass es sich nicht um Fachärztinnen für Psychiatrie handelt. Zudem stellten sie im Wesentlichen auf die subjektiven Angaben des Beschwerdeführers ab. Auch äusserten sie sich nicht zur Frage einer allfälligen Veränderung des Gesundheitszustandes seit Dezember 201 6. Schliess lich ist in Bezug auf Berichte von behandelnden Arztpersonen beziehungsweise Therapiekräften auf die Erfahrungstatsache hinzuweisen, dass diese mitunter im Hinblick auf ihre auftragsrechtliche Vertrauensstellung in Zweifelsfällen eher zu Gunsten ihrer Patientinnen und Patienten aussagen (BGE 135 V 465 E. 4.5, 125 V 351 E. 3b/cc). In Bezug auf die Stellungnahme durch RAD-Arzt Dr. J.___ vom März 2021 ist zu bemerken, dass es sich bei ihm nicht um einen Psychiater, sondern um einen Facharzt für Orthopädische Chirurgie handelt. Soweit Dr. J.___ gestützt auf den Bericht von Dr. F.___ und Dr. C.___ vom Februar 2021 eine Besserung der Symptomatik erwähnte (vgl. vorstehend E. 4.10), ist festzuhalten, dass im entsprechenden Bericht lediglich von einer leichten Stabi lisierung die Rede war. Es wurde explizit festgehalten, dass keine Reduktion der depressiven und somatoformen Symptomatik habe erzielt werden können (vgl. vorstehend E. 4.9). Nach dem Gesagten vermag die Stellungnahme von Dr. J.___ nicht zu überzeugen. 5. 4 Das Gericht kann die Angelegenheit zu neuer Entscheidung an die Vorinstanz zurückweisen, besonders wenn mit dem angefochtenen Entscheid nicht auf die Sache eingetreten oder der Sachverhalt ungenügend festgestellt wurde (§ 26 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht, GSVGer ). Bei ungenügenden Abklärungen durch den Versicherungsträger holt die Beschwerdeinstanz im Regelfall ein Gerichtsgutachten ein, wenn sie einen (im Verwaltungsverfahren anderweitig erhobenen) medizinischen Sachverhalt über haupt für gutachterlich abklärungsbedürftig hält oder wenn eine Administrativ expertise in einem rechtserheblichen Punkt nicht beweiskräftig ist. Die betref fende Beweiserhebung erfolgt alsdann vor der – anschliessend reformatorisch entscheidenden – Beschwerdeinstanz selber statt über eine Rückweisung an die Verwaltung. Eine Rückweisung an den Versicherungsträger bleibt hingegen möglich, wenn sie allein in der notwendigen Erhebung einer bisher vollständig ungeklärten Frage begründet ist. Ausserdem bleibt es dem kantonalen Gericht (unter dem Aspekt der Verfahrensgarantien) unbenommen, eine Sache zurück zuweisen, wenn lediglich eine Klarstellung, Präzisierung oder Ergänzung von gutachterlichen Ausführungen erforderlich ist (B GE 139 V 99 E. 1.1, 137 V 210 E. 4.4.1.4 mit Hinweisen; Urteil des Bundesgerichts 9C_354/2020 vom 8. Septem ber 2020 E. 2.1). 5. 5 Vorliegend tätigte die Beschwerdegegnerin keinerlei eigene Abklärungen. Sie zog lediglich die Akten der Krankentaggeldversicherung bei und liess RAD- Arzt Dr. J.___, einen Facharzt für Orthopädische Chirurgie, dazu Stellung nehmen. Die Beschwerdegegnerin holte keine medizinischen Berichte ein und ver anlass te auch keine RAD-Untersuchung, um die zu beurteilende Streitfrage ( leistungsrelevante Veränderung des Gesundheitszustands) abzuklären. E in abschliessender materieller Entscheid ist gestützt auf die vorhandenen medi z inischen Akten nicht möglich, da der entscheidrele vante Sachverhalt nicht ( hin reichend ) abgeklärt wurde. Die vor liegend en medizi nischen Unterlagen erlauben keine zuverlässige Beurteilung des psychischen Ge sundheitszustandes und der Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers – und somit auch nicht einer allfälligen Veränderung des Gesundheitszustandes seit Dezember 2016 –, weshalb die Beschwer degegnerin weitere Abklärungen vorzunehmen hat. Die angefochtene Verfügung (Urk. 2) ist folglich aufzuheben und die Sache zur rechtsgenügenden Abklärung des medizinischen Sachverhalts – unter Berück sich tigung des strukturierten Beweisverfahrens nach BGE 141 V 281 – und zum er neuten Entscheid über den Leistungsanspruch an die Beschwerdegegnerin zu rückzuweisen. In diesem Sinne ist die Beschwerde gutzuheissen. 6. Die Verfahrenskosten gemäss Art. 69 Abs. 1 bis IVG sind ermessensweise auf Fr. 800.-- festzusetzen und ausgangsgemäss der Beschwerdegegnerin aufzuerle gen. 7. 7.1 Nach ständiger Rechtsprechung gilt die Rückweisung der Sache an die Verwal tung zur weiteren Abklärung und neuen Verfügung sowohl für die Frage der Auferlegung der Gerichtskosten wie auch der Parteientschädigung als vollstän diges Obsiegen (BGE 137 V 57; vgl. auch BGE 141 V 281 E. 11.1 mit Hinweis), weshalb der vertretene Beschwerdeführer Anspruch auf eine Prozessentschä digung hat. 7.2 Die Prozessentschädigung wird vom Gericht festgesetzt und ohne Rücksicht auf den Streitwert nach der Bedeutung der Streitsache und nach der Schwierigkeit des Prozesses bemessen ( § 34 Abs. 3 GSVGer ). Die Vertreterin des Beschwerdeführers, Rechtsanwältin Lotti Sigg, machte mit Honorarnote vom 1 2. Oktober 2021 (Urk. 12 ) einen Aufwand von 7 Stunden sowie Auslagen von Fr. 46.2 0, beides zuzüglich 7.7 % Mehrwertsteuer, geltend. Unter Berücksichtigung dieser Honorarnote und des für Rechts anwälte und Rechtsanwältinnen gerichtsü blichen Stundenansatzes von Fr. 220.-- ist vorlie gend eine Entschädigung von Fr. 1’ 709.-- (inklusive Barauslagen und Mehrwert steuer) angemessen, welche entsprechend dem Ausgang des Verfahrens der unterliegenden Beschwerdegeg nerin aufzuerlegen ist. Das Gericht erkennt: 1. Die Beschwerde wird in dem Sinne gutgeheissen, dass die angefochtene Verfügung vom 6. April 2021 aufgehoben und die Sache an die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zurückgewiesen wird, damit diese, nach erfolgten Abklärungen im Sinne der Erwägungen, neu verfüge. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 800.-- werden der Beschwerdegegnerin auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein werden der Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt. 3. Die Beschwerdegegnerin wird verpflichtet, dem Beschwerdeführer eine Prozessentschä digung von Fr. 1’709.-- (inkl. Barauslagen und MWSt ) zu bezahlen. 4. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Rechtsanwältin Lotti Sigg - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle - Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an: - Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft) 5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzustellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin GräubNeuenschwander-Erni

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich IV.2021.00269 III. Kammer Sozialversicherungsrichter Gräub, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Slavik Ersatzrichterin Tanner Imfeld Gerichtsschreiberin Neuenschwander-Erni Urteil vom 2 2. März 2022 in Sachen X.___ Beschwerdeführer vertreten durch Rechtsanwältin Lotti Sigg Sigg Schwarz Advokatur Theaterstrasse 3, Postfach 2336, 8401 Winterthur gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin Sachverhalt: 1. 1.1 X.___, geboren 1965, war seit dem 1 0. März 1997 im Malergeschäft Y.___ in Z.___ als Maler tätig (vgl. Urk. 7/1 Ziff. 6.3, Urk. 7/7). Am 3 1. Dezember 2002 meldete sich der Versicherte unter Hinweis auf Rücken beschwerden bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an (Urk. 7/1). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, gewährte ihm berufl iche Massnahmen (vgl. Urk. 7/30, Urk. 7/58) und sprach ihm mit Verfügung vom 1 7. September 2004 bei einem Invaliditätsgrad v on 55 % ab 1. Juni 2003 eine halbe Invalidenrente, zuzüglich Kinderrenten und Zusatzrente für die Ehe frau, zu ( Urk. 7/59 und Urk. 7/45). Dieser Leistungsanspruch wurde anlässlich d er Rentenrevision im August 2006 (vgl. Urk. 7/67) bestätigt (Mitteilung vom 1 4. November 2006, Urk. 7/75). 1.2 Im Rahmen d er im Januar 2010 eingeleiteten Rentenrevision (vgl. Urk. 7/93) hob die IV-Stelle die bisherige halbe Invalidenrente des Versicherten wiedererwä gungsweise auf (Verfügung vom 1 6. August 2011, Urk. 7/123). Die dagegen erho bene Beschwerde hiess das Sozialversicherungsgericht mit Urteil v om 3 1. Mai 2012 gut ( Urk. 7/128, Verfahren Nr. IV.2011.01020), mit der Feststellung, dass der Versicherte weiterhin A nspruch auf eine halbe Rente habe. 1.3 Im Dezember 2012 leitete die IV-Stelle erneut eine Rentenrevision ein, dies zur Überprüfung der Rente gestützt auf die Schlussbestimmungen der Änderung des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG) vom 1 8. März 2011 ( 6. IV Revision; vgl. Urk. 7/144 S. 4). Dazu holte sie unter anderem ein Gutachten der Ärzte der Medas A.___ ein (datierend vom 2. April 2014, Urk. 7/170). Mit Verfügung vom 2 8. Oktober 2014 hob die IV-Stelle die bisherige halbe Invalidenrente des Versicherten auf ( Urk. 7/178). Dies wurde mit Urteil des Sozial versicherungsgerichts vom 4. Mai 2015 bestätigt ( Urk. 7/192, Verfahren Nr. IV.2014.01258). Die dagegen erhobene Beschwerde hiess das Bundesgericht mit Urteil 9C_450/2015 vom 2 9. März 2016 teilweise gut und wies die Sache zur Neubeurteilung an die IV-Stelle zurück, da das Medas -Gutachten den Anforde rungen von BGE 141 V 281 nicht genüge ( Urk. 7/211/1-8). In der Folge holte die IV-Stelle eine ergänzende Stellungnahme der Gutachter der B.___ AG (ehe mals Medas A.___ ) ein, welche am 2 0. Mai 2016 erfolgte (Urk. 7/219/1-2). Nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren ( Urk. 7/221; Urk. 7/226) hielt die IV Stelle mit Verfügung vom 2 0. Dezember 2016 an der Aufhebung der bisher aus gerichteten Rente fest ( Urk. 7/231). Die dagegen erhobene Beschwerde ( Urk. 7/234 /3-11 ) wies das Sozialversicherungsgericht mit Urteil vom 2. Juni 2017 ab ( Urk. 7/238, Verfahren Nr. IV.2017.00124), was vom Bundesgericht mit Urteil 9C_598/2017 vom 2 6. April 2018 ( Urk. 7/240) bestätigt wurde. 1.4 Nach einer Meldung betreffend Früherfassung am 3. Oktober 2020 ( Urk. 7/242) meldete sich der Versicherte am 1 6. November 2020 aufforderungsgemäss (vgl. Urk. 7/247) bei der Invalidenversicherung an ( Urk. 7/251). Die IV-Stelle zog Akten der Krankentaggeldversicherung bei ( Urk. 7/259) und verneinte nach durch geführtem V orbescheidverfahren ( Urk. 7/263, Urk. 7/269) mit Verfügung vom 6. April 2021 ( Urk. 7/272 = Urk. 2) einen Anspruch des Versicherten auf Leistungen der Invalidenversicherung. 2. Der Versicherte erhob am 2 9. April 2021 Beschwerde gegen die Verfügung vom 6. April 2021 ( Urk. 2) und beantragte, diese sei aufzuheben und ihm sei eine Rente zuzusprechen ( Urk. 1 S. 2 Ziff. 1). Eventuell seien berufliche Massnahmen zu prüfen und zuzusprechen ( Urk. 1 S. 2 Ziff. 2). Die IV-Stelle beantragte mit Stellungnahme vom 3 0. Juni 2021 ( Urk. 6) die Abweisung der Beschwerde. Dies wurde dem Beschwerdeführer am 5. Juli 2021 zur Kenntnis gebracht ( Urk. 8). Das Gericht zieht in Erwägung: 1. 1.1 Am 1. Januar 2022 sind die geänderten Bestimmungen des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG), der Verordnung über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSV), des IVG sowie der Verordnung über die Invalidenversicherung (IVV) in Kraft getreten. In zeitlicher Hinsicht sind – vorbehältlich besonderer übergangsrechtlicher Rege lungen – grundsätzlich diejenigen Rechtssätze massgebend, die bei Erfüllung des rechtlich zu ordnenden oder zu Rechtsfolgen führenden Tatbestandes Geltung haben (BGE 146 V 364 E. 7.1, 144 V 210 E. 4.3.1, je mit Hinweisen). Da ferner das Sozialversicherungsgericht bei der Beurteilung eines Falles in der Regel auf den bis zum Zeitpunkt des Erlasses der streitigen Verfügung beziehungsweise des streitigen Einspracheentscheids eingetretenen Sachverhalt abstellt (BGE 144 V 210 E. 4.3.1, 132 V 215 E. 3.1.1, je mit Hinweisen), sind vorliegend die bis 31. Dezember 2021 gültig gewesenen Rechtsvorschriften anwendbar, die nach folgend auch in dieser Fassung zitiert werden. 1.2 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurtei lung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG). 1.3 Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertelsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente ( Art. 28 Abs. 2 IVG). 1.4 War eine Rente wegen eines zu geringen Invaliditätsgrades verweigert worden und ist die Verwaltung auf eine Neuanmeldung eingetreten (Art. 87 Abs. 3 IVV), so ist im Beschwerdeverfahren zu prüfen, ob im Sinne von Art. 17 ATSG eine für den Rentenanspruch relevante Änderung des Invaliditätsgrades eingetreten ist (BGE 117 V 198 E. 3a mit Hinweis). 1.5 Ändert sich der Invaliditätsgrad eines Rentenbezügers erheblich, so wird die Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin für die Zukunft entsprechend erhöht, herabgesetzt oder aufgehoben (Art. 17 Abs. 1 ATSG). Anlass zur Rentenrevision gibt jede wesentliche Änderung in den tatsächlichen Verhältnissen seit Zuspre chung der Rente, die geeignet ist, den Invaliditätsgrad und damit den Renten anspruch zu beeinflussen. Insbesondere ist die Rente bei einer wesentlichen Änderung des Gesundheitszustandes revidierbar. Weiter sind, auch bei an sich gleich gebliebenem Gesundheitszustand, veränderte Auswirkungen auf den Erwerbs- oder Aufgabenbereich von Bedeutung (BGE 141V 9 E. 2.3, 134 V 131 E. 3). Ferner kann ein Revisionsgrund unter Umständen auch in einer wesentlichen Änderung hinsichtlich des für die Methodenwahl massgeblichen (hypothetischen) Sachverhalts bestehen (BGE 144 I 28 E. 2.2, 130 V 343 E. 3.5, 117 V 198 E. 3b, je mit Hinweisen). Hingegen ist die lediglich unterschiedliche Beurteilung eines im Wesentlichen gleich gebliebenen Sachverhalts im revisions rechtlichen Kontext unbeachtlich (BGE 141 V 9 E. 2.3 mit Hinweisen). Weder eine im Vergleich zu früheren ärztlichen Einschätzungen ungleich attestierte Arbeitsunfähigkeit noch eine unterschiedliche diagnostische Einordnung des geltend gemachten Leidens genügt somit per se, um auf einen verbesserten oder verschlechterten Gesundheitszustand zu schliessen; notwendig ist in diesem Zusam menhang vielmehr eine veränderte Befundlage (Urteil des Bundesgerichts 9C_135/2021 vom 27. April 2021 E. 2.1 mit Hinweisen). Liegt in diesem Sinne ein Revisionsgrund vor, ist der Rentenanspruch in recht licher und tatsächlicher Hinsicht umfassend («allseitig») zu prüfen, wobei keine Bindung an frühere Beurteilungen besteht (BGE 141 V 9 E. 2.3; Urteil des Bundesgerichts 8C_144/2021 vom 27. Mai 2021 E. 2.3, je mit Hinweisen). 1.6 Zeitlicher Referenzpunkt für die Prüfung einer anspruchserheblichen Änderung bildet die letzte (der versicherten Person eröffnete) rechtskräftige Verfügung, welche auf einer materiellen Prüfung des Rentenanspruchs mit rechtskonformer Sachverhaltsabklärung, Beweiswürdigung und Durchführung eines Einkommens vergleichs (bei Anhaltspunkten für eine Änderung in den erwerblichen Auswir kungen des Gesundheitszustands) beruht; vorbehalten bleibt die Rechtsprechung zur Wiedererwägung und zur prozessualen Revision (BGE 133 V 108 E. 5.4). 1.7 Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist entscheidend, ob dieser für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schluss folgerungen der Experten begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a mit Hinweis). 2. 2.1 Strittig und zu prüfen ist der Rentenanspruch des Beschwerdeführers. In diesem Zusammenhang stellt sich die Frage, ob seit der letzten rechtskräftigen Verfügung vom 2 0. Dezember 2016, mit welcher die bisherige Invalidenrente aufgehoben wurde, eine wesentliche Verschlechterung des Gesundheitszustandes respektive eine relevante Änderung des Invaliditätsg rades eingetreten ist. 2.2 Die Beschwerdegegnerin hielt im angefochtenen Entscheid ( Urk. 2) fest, dass seit ihrem letzten Entscheid vom 2 0. Dezember 2016 keine veränderten gesundheit lichen Beschwerden vorlägen. Die Einschränkungen der Arbeitsfähigkeit seien auf die schwierige berufliche und finanzielle Situation zurückzuführen. Aus medizi nischer Sicht lägen keine körperlich nachweisbaren Befunde vor (S. 1 unten). Die Beschwerden könnten durch eine intensivierte fachärztlich psychotherapeutische Behandlung verbessert werden (S. 1 f.). Es sei dem Beschwerdeführer möglich, jede andere Tätigkeit in der freien Wirtschaft auszuüben und damit ein renten ausschliessendes Einkommen zu erzielen. In der Stellensuche sei er nicht einge schränkt (S. 2 oben). 2.3 Der Beschwerdeführer machte in der Beschwerde ( Urk. 1) geltend, dass sich seit 2016 insbesondere die psychischen Beschwerden verselbständigt und chronifi ziert hätten. Es könne heute nicht mehr von einer reaktiven Depression ausge gangen werden (S. 4 unten). Die Psychologin Dr. C.___ attestiere ihm unter anderem eine rezidivierende chronifizierte depressive Störung sowie eine chronifizierte Schmerzstörung, trotz Intensivierung der psychotherapeutischen Behandlung (S. 4 f.). Gestützt darauf müsse von einem veränderten Gesundheits zustand ausgegangen werden. Falls die Beschwerdegegnerin nicht auf die Berichte der behandelnden Psychologin und der Hausärztin hätte abstellen wollen, hätte sie selber weitere Abklärungen vornehmen müssen (S. 5 oben). Der Bericht von Dr. D.___ sei sehr ungenau, widersprüchlich und vage und deshalb nicht beweiskräftig. Dr. D.___ habe eine chronische Schmerzstörung mit somati schen und psychischen Faktoren diagnostiziert (S. 5 Mitte). Auf ein strukturiertes Beweisverfahren sei jedoch verzichtet worden. Damit habe die Beschwerdegeg nerin ihre Untersuchungspflicht verletzt (S. 5 unten). Zudem sei zu berück sichtigen, dass er mittlerweile auch beidseitig an einem Glaukom leide, was die Arbeitsfähigkeit weiter einschränke. Es sei von einer zumindest teilweisen Arbeits un fähigkeit auszugehen (S. 6 oben). Des Weiteren müssten berufliche Ein gliederungsmassnahmen geprüft werden, da die gesundheitlichen Probleme zur Kündigung geführt hätten (S. 6 unten). 3. 3.1 Mit Verfügung vom 2 0. Dezember 2016 hob die Beschwerdegegnerin die bisher ausgerichtete Rente auf ( Urk. 7/231), was sowohl durch das hiesige Gericht als auch durch das Bundesgericht bestätigt wurde. Gru ndlage der Rentenaufhebung war insbesondere das Gutachten der Ärzte der Medas A.___ vom 2 0. Februar 2014 mit ergänzende r Stellungnahme der Gutachter der B.___ AG (ehemals Medas A.___ ) vom 2 0. Mai 2016. 3.2 Im Gutachten der Medas A.___ vom 2 0. Februar 2014 ( Urk. 7/170/1-29) wurden keine Diagnosen mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit genannt, hingegen folgende Diagnosen ohne wesentliche Einschränkung der Arbeitsfähigkeit (S. 24 Ziff. 7.1): - generalisiertes weichteilrheumatisches Schmerzsyndrom mit vielen vege tativen Begleitbeschwerden - anhaltende somatoforme Schmerzstörung - reaktive Depression auf eine Belastungs- und Anpassungsstörung Zusammenfassend wurde aus rheumatologischer Sicht ausgeführt, die beklagten ausgedehnten, praktisch generalisierten Schmerzen, einhergehend mit vielen vegetativen Begleitbeschwerden seit über 10 Jahren, seien stets unspezifisch gewesen, zeitweise auch als Fibromyalgie bezeichnet worden, aktuell eher als generalisiertes weichteilrheumatisches Schmerzsyndrom zu beschreiben. Die Schmerzen seien auch durch ein altersgemäss normales Röntgen von Hals- und Lendenwirbelsäule sowie normale Laborwerte nicht erklärbar. Subjektiv gehe es seit über 10 Jahren gleichbleibend schlecht oder es verschlimmere sich mit den Beschwerden, objektiv liessen sich somatisch keine relevanten Befunde erheben (S. 25 Ziff. 7.2.3). Aus psychiatrischer Sicht wurde festgehalten, dass die subjektiv empfundenen Schmerzen im Vordergrund stünden, die mehr dramatisch-klagend als sachlich geschildert würden. Der Beschwerdeführer könne offenbar schlecht damit umge hen, er quäle dadurch sich und seine Umgebung. Es liege eine anhaltende soma toforme Schmerzstörung vor, also andauernde, schwere und quälende Schmer zen, welche durch einen physiologischen Prozess oder eine körperliche Störung nicht vollständig erklärt werden könnten. Die Schmerzen träten in Verbindung mit emotionalen Konflikten und psychosozialen Problemen auf (Verlust der Arbeits stelle beziehungsweise Kündigung, Existenzängste; S. 20 oben). Die depres sive Symptomatik des Beschwerdeführers sei reaktiver Natur auf die multiplen körperlichen Symptome (Schmerzen im Vordergrund) und auf psy chosoziale Belastungsfaktoren, sei im Rahmen einer Reaktion auf eine Belas tungs - und Anpassungsstörung zu sehen und stelle somit kein eigenständi ges Krank heitsbild im Sinne einer Komorbidität dar beziehungsweise sei nicht inva lidisie rend (S. 20 Mitte). Spätestens seit dem Gutachtenszeitpunkt bestehe aus somati scher und psychiatrischer Sicht keine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit (S. 26 Ziff. 8.1.2). 3.3 In der ergänzende n Stellungnahme der Gutachter der B.___ AG vom 2 0. Mai 2016 ( Urk. 7/219/1-2) wurde ausgeführt, dass es sich bei der anhaltenden soma toformen Schmerzstörung und der reaktiven Depression auf Belastungs- und Anpas sungsstörung um keine psychische n Störung en von erheblicher Schwere, Intensität, Ausprägung oder Dauer handle, welche die Arbeitsfähigkeit anhaltend beeinträchtigen würde n. Die Beschwerden würden dramatisch dargestellt, es bestehe also eine Verdeutlichungstendenz. In der Persönlichkeitsentwicklung des Beschwerdeführers bestünden keine Hinweise auf Abweichungen der Norm (S. 1 Ziff. 1). Wie im Gutachten dargestellt, seien seine soziofamiliären Verhältnisse intakt (S. 1 Ziff. 2). Die Diagnose eines generalisierten weichteilrheumatischen Schmerzsyndroms sei rein deskriptiv und eine somatische Umschreibung der psy chiatrischen Diagnose (S. 2 oben). Die Fortführung der ambulanten psychiatrisch-psychotherapeutischen Behandlung sei zu empfehlen. Unter Ausblendung einer Selbstlimitierung sei der Beschwerdeführer aus psychiatrischer Sicht eingliede rungsfähig (S. 2 Ziff. 4). Es bestehe eine Diskrepanz zwischen der Selbsteinschät zung hinsichtlich der Arbeitsfähigkeit und dem Verhalten in der Freizeitgestal tung und bei sozialen Aktivitäten (S. 2 Ziff. 5). Aus psychiatrischer Sicht bestehe beim Beschwerdeführer keine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit (S. 2 Ziff. 6). 3. 4 Im Urteil des Sozialversicherungsg erichts vom 2. Juni 2017 ( Urk. 7/238) wurde festgehalten, dass eine langandauernde somatoforme Schmerzstörung vorliege. Bei der depressiven Symptomatik handle es sich um eine Begleiterscheinung der somatoformen Schmerzstörung. So habe die depressive Symptomatik auch nicht vor Entstehung der Schmerzproblematik bestanden, sondern habe sich vielmehr im Zusammenhang mit dieser herausgebildet. Es handle sich somit nicht um ein selb ständiges, vom Schmerzgeschehen losgelöstes, invalidisierendes Leiden (S. 11 E. 4.1). Im Rahmen der Prüfung der Standardindikatoren kam das hiesige Gericht zum Schluss, dass eine aus der anhaltenden somatoformen Schmerz störung resultierende invalidenversicherungsrechtlich massgebende Einschränkung der Arbeits fähigkeit nicht überwiegend wahrscheinlich sei. Da der Beschwerde führer auch aus somatischer Sicht weder in der angestammten noch in einer angepassten Tätigkeit in der Arbeitsfähigkeit eingeschränkt sei, habe die Beschwerdegegnerin die bisher ausgerichtete Rente zu Recht gestützt auf lit. a Abs. 1 SchlB 6. IV-Revision aufgehoben (S. 15 E. 4.8). 3.5 Das Bundesgericht hielt mit Urteil 9C_598/2017 vom 2 6. April 2018 ( Urk. 7/240) fest, dass aufgrund der ergänzenden Angaben der B.___ AG mit der erfor derlichen Wahrscheinlichkeit feststehe, dass die anhaltende somatoforme Schmerz störung und die reaktive Depression die Arbeitsfähigkeit des Beschwer deführers nicht erheblich beeinträchtigten, wie das kantonale Gericht richtig gesch l ossen habe. Ein Anspruch auf eine Invalidenrente bestehe daher nicht (S. 5 E. 4.2). 4. 4.1 V on April 2016 bis Juni 2020 war der Beschwerdeführer mit einem Pensum von 70 % als Chauffeur bei der E.___ GmbH angestellt (vgl. Urk. 7/251 Ziff. 5.4, Urk. 7/258, Urk. 7/260). Die Hausärztin Dr. med. F.___, Fachärztin für Allgemeine Innere Medizin, attestierte dem Beschwerdeführer ab dem 2 5. Mai 2020 eine 100%ige Arbeits un fähigkeit (vgl. Urk. 7/259/111) und machte bei der Beschwerdegegnerin eine Meldung betreffend Früherfassung ( Urk. 7/242). Des Weiteren liegen i n Bezug auf den aktuellen Gesundheitszustand des Beschwer deführers folgende Berichte vor: 4.2 Dr. F.___ nannte im Bericht vom 1 4. Juni 2020 zuhanden de r Krankentag geldversicherung ( Urk. 7/243/24-25) folgende Diagnosen: - chronisch -rezidivierendes Schmerzsyndrom - rez idivierende depressive Episoden Dr. F.___ führte aus, dass d er Beschwerdeführer seit vielen Jahren im Zusam menhang mit Schmerzen und Depression bei ihr in hausärztlicher Behandlung stehe. Zusätzlich werde er psychotherapeutisch durch Dr. C.___ begleitet. Im Vordergrund stünden schubweise auftretende, therapieresistente Schmerzen im Bewegungsapparat, insbesondere im Rücken/Nacken-Schulterbereich, sowie Antriebs minderung, Müdigkeit/Erschöpfung, innere Unruhe und niedergeschla gene Stimmung. Es bestünden schmerzhafte Muskelverspannungen, eine einge schränkte Beweglichkeit sowie Einschränkungen der psychischen Gesundheit mit Auswirkung auf die Bewältigung von Alltagsaktivitäten (S. 1). 4.3 Vom 2 5. Mai bis 2 2. Juni 2020 befand sich der Beschwerdeführer zur stationären Rehabilitation in der Rehaklinik G.___. Im Austrit tsbericht vom 2 2. Juni 2020 (Urk. 7/243/19-23) wurde als Hauptdiagnose eine chronische Schmerz störung mit somatischen und psychischen Faktoren genannt, bei rezidivierenden Schmerzen im Nackenbereich und einem S tatus nach exazerbierten Nacken / Schul terschmerzen rechts im März 201 9. Als weit ere Diagnosen wurden arte rielle Hypertonie, Dyslipidämie und Glaukom beidseits angeführt (S. 1 Mitte). D ie behan delnden Ärzte führten aus, dass d er Beschwerdeführer in leicht verbesser tem Beschwerdezustand habe entlassen werden können (S. 2 unten). In den klinisch-psychologischen Einzelgesprächen habe sich gezeigt, dass ihm als Kon sequenz seiner langjährigen Schmerzerkrankung auch der Verlust seiner Arbeits tätigkeit und insbesondere die Kündigung des letzten Arbeitsverhältnisses zu schaffen mache (S. 3 unten). Er fühle sich dadurch oft innerlich unter Druck und es belaste ihn, dass eine Zukunftsperspektive noch fehle. Positiv zeige sich, dass sich der Beschwerdeführer trotz schlafbedingter Ermüdung und wechsel haften Beschwerden immer wieder gut auf das Therapieangebot habe einlassen können (S 4 oben). 4.4 Dr. F.___ führte im Bericht zuhanden de r Krankentaggeldversicherung vom 3 0. August 2020 ( Urk. 7/243/16) aus, dass im Wesentlichen keine neuen Unter su chungsbefunde oder Diagnosen vorlägen. Sie nannte die Diagnose einer chro nische n Schmerzstörung mit somatischen und psychischen Faktoren. Es bestehe eine chronisch-rezidivierende Symptomatik (Schmerzen, Depression/ Fatigue ). Trotz der Rehabilitation sei keine ausreichende Stabilisierung erfolgt, um eine Rückkehr an den Arbeitsplatz zu erreichen. Aufgrund des chronifizierten Krank heitsbildes und der instabilen Symptomatik sowie des vorliegenden Arbeits platzkon fliktes und der erhaltenen Kündigung sei eine längerfristige Arbeits un fähig keit wahrscheinlich. Unter sehr günstigen Bedingungen mit einer den Beschwerden angepassten Tätigkeit wäre ein Teilpensum denkbar. Empfohlen würden Belastungsproben und ein schrittweiser Wiedereinstieg. 4.5 Dr. med. H.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, beratender Arzt der Krankentaggeldversicherung, nannte in der Aktenbeurteilung vom 1 5. September 2020 ( Urk. 7/243/4-7 ) die Diagnose einer chronische n Schmerzstö rung mit somatischen und psychischen Faktoren (S. 3 oben). Trotz Verbesserung des Gesundheitszustandes nach einer stationären psychosoma tischen Behandlung werde weiterhin eine volle Arbeits un fähigkeit postuliert, was aus versicherungs psychiatrischer Sicht nicht nachvollziehbar sei (S. 3 Mitte). Es stehe eine Schmerz krankheit im Vordergrund, deren Ausprägung aufgrund einer Unter suchung durch eine Fachärztin respektive einen Facharzt beurteilt werden sollte. Zuvor sollte zur Vollständigkeit noch eine interne Aktenbeurteilung im Fach Allgemeine Innere Medizin oder Rheumatologie erfolgen (S. 4). 4.6 Dr. med. D.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, beratender Arzt der Krankentaggeldversicherung, berichtete a m 5. Oktober 2020 (Urk. 7/243/8-15) über die Unter suchung vom 2 9. September 202 0. Er stellte die Diagnose einer anhaltende n somatoforme n Schmerzstörung (S. 4 f.). Dr. D.___ führte aus, dass b eim Beschwerdeführer in der Vergangenheit und auch jetzt psychische Probleme vor lägen. Es handle sich beispielsweise um eine Schlafstörung. Zudem bestünden Schmerzen an wechselnden Stellen, am Kopf, am Hinterkopf, an der Schulter, zudem auch lumbal. Aufgrund der vorliegenden Informationen bezüglich der somatischen Gegebenheiten seien diese Schmerzkomplexe nicht alleinig durch somatoforme Faktoren erklärbar. Insofern seien die Kriterien für eine anhaltende somatoforme Schmerzstörung erfüllt (S. 5 oben). Dr. D.___ gab weiter an, dass in der angestammten Tätigkeit als Chauffeur eine 100%ige Arbeits un fähigkeit bestehe (S. 5 Mitte). Da der Beschwerdeführer ein Bein nachziehe, sei zu erwarten, dass das Reaktionsvermögen möglicherweise zu langsam sei, um in kritischen Situationen einen Lastwagen sicher zu führen (S. 5 unten). Trotz der hier gezeigten, teils erheblichen Beschwerden psychosoma tischer Art scheine doch ein relativ hohes Funktionsniveau vorzuliegen. Der Beschwerdeführer gebe an, dass er einkaufen gehe. Er fahre Zug, Bus und könne auch Auto fahren. Teilweise könne er auch im Haushalt mithelfen. Vor einem Monat habe er eine Reise nach I.___ unternommen. Die Einschränkungen seien überwiegend wahrscheinlich nicht gleichmässiger Art. Andererseits sei der Leidens druck hier deutlich und stark spürbar vorhanden (S. 6 Mitte). Eine ange passte Tätigkeit ohne Kundenkontakt, mit ausreichend Pausen, bei der die schwei zerdeutschen sprachlichen Fähigkeiten untergeordnet seien, ohne Schichtarbeit und mit vornehmlich leichten Routinearbeiten sei für den Beschwerdeführer realisierbar (S. 6 unten). In einer angepassten Tätigkeit sei stufenweise von einer deutlich verbesserten Arbeitsfähigkeit auszugehen (S. 7 unten). Ab dem 1 8. bis zum 3 1. Oktober 2020 bestehe eine 70%ige Arbeitsunfähigkeit, ab dem 1. bis zum 1 5. November 2020 eine 50%ige Arbeitsunfähigkeit und ab dem 1 6. bis zum 3 0. November 2020 eine 30%ige Arbeitsunfähigkeit. A b dem 1. Dezember 2020 bestehe eine volle Arbeitsfähigkeit ( S. 6 oben). 4.7 Dr. F.___ und Psychotherapeutin Dr. phil. C.___ nahmen a m 2. November 2020 Stellung zur Einschätzung der Krankentaggeldv ersicherung (Urk. 7/259/79-80). Sie nannten folgende D iagnosen (S. 1 Mitte) : - rezidivierend e depressive Störung, gegenwärt ig mittelgradige Episode - chronische Schmerzstörung mit somatischen und psychischen Faktoren - chronisches zerviko - und thorakovertebrales, spondylogenes Syndrom beidseits - aktenanamnestisch: Fibromyalgie - arterielle Hypertonie - Status nach benigne m Lagerungsschwindel März 2020 - Glaukom Dr. F.___ und Dr. C.___ führten aus, dass der Beschwerdeführer unter den bekannten depressiven Symptomen leide: Gedankendrehen und Grübeln, leichte bis mittelgradige Einschränkungen in Konzentration und Aufmerksamkeit, Verlust von Freude und Interesse, Verminderung des Antriebs, depressive, ängst lich-sorgenvolle Stimmungslage, wenig Zukunftsoptimismus, starke Ängste beglei tet durch innere Unruhe, Herzrasen und Atemlosigkeit. Er schildere zudem körperliche Schmerzen im Nacken - und Rück en bereich sowie chronische Kopf schmerzen, die unter Belastung deutlich zunähmen, teilweise aber auch schub weise ohne Vorwarnung auftreten könnten. Die Schmerzen führten in den Schüben jeweils zu einer deutlichen Bewegungslimitierung und raschen körper lichen Erschöpfung (S. 1 unten). Die genannten Symptome beeinflussten sich wechselseitig, was zu einer Ersc hwerung in der Behandlung führe (S. 1 unten). Der Beschwerdeführer sei in seinem Alltag durch die oben genannte Symptomatik deutlich in seiner Funktionalität eingeschränkt (S. 1 f.). A ktuell führe er nur leichte Hausarbeiten aus. D ie Einschränkungen zeigten sich auch im Freizeitver halten (sozialer Rückzug, deutliche Mühe, regelmässig leichte Sport-Spaziergänge umzusetzen, weniger aktive Tagesgestaltung ). Aufgrund der nach wie vor persis tierenden Symptomatik sei der Beschwerdeführer weiterhin zu 100 % krank geschrieben. Es könne eine v erhalten positive Prognose gestellt werden. Zum aktuellen Zeitpunkt habe d ie Symptomatik stabilisiert und eine Verschlechterung des Zustandsbildes gestoppt werden können. Es sei davon auszugehen, dass eine Verbesserung aufgrund der Chronizität und der Verknüpfung von depressiver mit somatischer Symptomatik deutlich länger dauere als im Plausibilitätsgutachten angenommen. Sie würden sich erhoffen, dass eine schrittweise Wiedereingliede rung und Rückerlangung einer Teilarbeitsfähigkeit in einer leichten körperlichen Arbeit erreicht werden könne (S. 2 oben). 4.8 Dr. D.___ hielt i n der Aktenbeurteilung vom 6. November 2020 ( Urk. 7/259/75-78) fest, dass d er neu eingereichte Arztbericht (vom 2. November 2020) bei der psychischen Befundung nicht wesentlich von der ihrigen Untersuchung / Plausi bilisierung vom 2 9. September 2020 abweiche. Vom Beschwerdeführer sei ein deut licher Leidensdruck erkennbar, jedoch seien die daraus möglicherweise resultierenden Funktionseinschränkungen nicht gleichmässiger Art (S. 3 oben ). D er neue Arztbericht der Behandlerinnen spiegle im Wesentlichen die Angaben des Beschwerdeführers wider, was auch verständlich sei. Auch bei einer dekla rierten mittelgradig en depressiven Störung sei noch ein Funktionsniveau vorhan den, welches eine angepasste Tätigkeit überwiegend wahrscheinlich möglich mache (S. 3 Mitte). Eine wesentliche Verschlechterung des Gesundheitszustandes könne überwiegend wahrscheinlich nicht angenommen werden. Der neu einge reichte Arztbericht sei nicht geeignet, eine Abweichung von den ursprünglichen Ein schätzungen vom 2 9. September 2020 bezüglich der Arbeitsfähigkeit zu begründen (S. 3 unten). 4.9 Dr. F.___ und Dr. C.___ nannt en in der ärztlich-therapeutischen Stellungnahme zuhanden der Beschwerdegegnerin vom 5. Februar 2021 (Urk. 7/266) neben den bekannten Diagnosen neu Panikattacken (S. 1 Mitte). Sie führten aus, dass der Beschwerdeführer häufig starke Atemlosigkeit in Zusam menhang mit Ängsten schildere (S. 1 unten). Anders als von der Beschwerdegeg nerin angenommen, sei der Beschwerdeführer in seiner Belastbarkeit und Stress toleranz durch seine chronische Symptomatik so stark eingeschränkt, dass seine Arbeitsfähigkeit sowohl in seiner angestammten wie auch in einer anderen Arbeits tätigkeit deutlich eingeschränkt sei und prognostisch bleiben werde. Eine Intensivierung der psychotherapeutischen Behandlung habe in den letzten Monaten zwar eine leichte Stabilisierung der depressiven und somatoformen Symptomatik erzielen können, nicht aber deren Reduktion. Eine Erhöhung der Funktionsfähigkeit und Belastbarkeit sei trotz hoher Therapiemotivation nicht zu erzielen (S. 2 oben). Die Chronifizierung der depressiven und schmerzbedingten Symptomatik zeige sich unter anderem daran, dass in den letzten Jahren keine vollständige Remission mehr stattgefunden habe. Die Funktionalität sei in den letzten Jahren dauerhaft eingeschränkt gewesen, die Belastbarkeit und Stress toleranz dauerhaft reduziert. Der Beschwerdeführer habe auch in «guten Phasen» an depressiven Ängsten, Panikattacken, Niedergeschlagenheit, körperlichen Einschränkungen und Schmerzen sowie fehlender Zuversicht bezüglich seiner Zukunft gelitten. Eine Rückkehr in den ersten Arbeitsmarkt setze integrative Mass nahmen voraus (S. 2 Mitte). 4.10 RAD-Arzt Dr. med. J.___, Facharzt für Orthopädische Chirurgie, hielt mit Stellungnahme vom 2 3. März 2021 ( Urk. 7/271 S. 3 f.) fest, dass i m Bericht der Hausärztin und der Psychotherapeutin vom 5. Februar 2021 von einer Stabilisie rung und Besserung der Symptomatik berichtet werde. Zu bemerken sei, dass Dr. D.___ aus versicherungsmedizinischer Sicht zur Beurteilung der Arbeitsfähig keit das Funktionsniveau des Beschwerdeführers berücksichtigt habe un d dabei weniger auf kurative Belange respektive diesbezügliche differentialdiagnostische Überlegungen eingegangen sei. Funktionsbeeinträchtigungen und Ressourcen seien von ihm bei der Benennung von Arbeitsfähigkeit und Belastungsprofil ent sprechend abwägend berücksichtigt worden. Es sei bekannt, dass Behandler und Versicherungsmediziner aufgrund deren Bindungsverhältnis zum Patienten zu unter schiedlichen Beurteilungen kämen. Das vom Beschwerdeführer als relevant für die Arbeitsfähigkeit benannte Glaukom finde in den Akten keine entspre chende medizinische Bewertung. Somit könne g estützt auf den Bericht von Dr. D.___ vom 2 9. Sep tember 2020 (richtig: 5. Oktober 2020) weiter von einer 100%igen Arbeitsfähigkeit unter optimal angepassten Bedingungen ausgegangen werden. Weitere medizinische Abk lärungen seien nicht notwendig. 5. 5.1 Anlässlich der Aufhebung der Invalidenrente im Dezember 2016 wurde festge halten, dass die anhaltende somatoforme Schmerzstörung und die reaktive Depression die Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers nicht erheblich beein trächtig en würden. Im Zeitpunkt der Rentenaufhebung war der Beschwerdeführer in einem Pensum von 70 % als Chauffeur tätig, bis ihm im Mai 2020 eine volle Arbeitsunfähigkeit attestiert wurde (vgl. vorstehend E. 4.1). Damit stellt sich die Frage, ob seit Dezember 2016 eine wesentliche Verschlechterung des Gesund heitszustandes eingetreten ist. Die Beschwerdegegnerin ging in der vorliegend angefochtenen Verfügung vom April 2021 davon aus, dass keine veränderten gesundheitlichen Beschwerden vorlägen. Dabei stützte sie sich auf die Stellungnahme ihre s RAD- Arztes Dr. J.___, welcher seinerseits auf die Beurteilung durch Dr. D.___ vom 5. Oktober 2020 abstellte. 5.2 In Bezug auf den aktuellen Gesundheitszustand liegen insbesondere die Berichte der Hausärztin Dr. F.___ vor, welche sie teilweise zusammen mit der behan delnden Psychotherapeutin Dr. C.___ verfasste. Daneben finden sich die Beurteilungen durch den Psychiater Dr. D.___, welcher als beratender Arzt der Krankentaggeldversicherung Stellung nahm, nachdem er den Beschwerde führer am 2 9. September 2020 untersucht hatte. Ausserdem nahm RAD- Arzt Dr. J.___ im März 2021 eine Beurteilung aufgrund der vorliegenden Akten vor. Dr. F.___ und Dr. C.___ gingen bei den Diagnosen einer chronischen Schmerzstörung sowie einer rezidivierenden depressiven Störung von einer vollen Arbeitsunfähigkeit aus (vgl. vorstehend E. 4.7). Im aktuellsten Bericht vom Februar 2021 nannten sie als zusätzliche Diagnose Panikattacken und hielten fest, dass die Arbeitsfähigkeit deutlich eingeschränkt sei; eine Rückkehr in den ersten Arbeitsmarkt würde integrative Massnahmen voraussetzen (vgl. vorste hend E. 4.9). Dr. D.___ nannte im Oktober 2020 die Diagnose einer anhaltenden somatoformen Schmerzstörung und hielt fest, dass beim Beschwerdeführer psychische Probleme vorlägen. Er verwies auf ein relativ hohes Funktionsniveau, andererseits auch auf einen deutlichen Leidensdruck. Er attestierte dem Beschwerdeführer für den Zeit punkt der Untersuchung (2 9. September 2020) noch keine Arbeitsfähigkeit. Gemäss seiner Einschätzung sollte indessen ab dem 1 8. Oktober 2020 eine 30%ige, ab dem 1. November 2020 eine 50%ige, ab dem 1 6. November 2020 eine 70%ige sowie ab dem 1. Dezember 2020 eine volle Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit möglich sein (vgl. vorstehend E. 4.6). Im November 2020 gab Dr. D.___ an, dass auch bei einer deklarierten mittelgradigen depressiven Störung noch ein Funktionsniveau vorhanden sei, welches eine angepasste Tätigkeit überwiegend wahrscheinlich möglich mache (vgl. vorstehend E. 4.8). 5. 3 Anhand dieser Angaben von Dr. D.___ kann nicht ohne Weiteres von einer vollen Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit ausgegangen werden. Dr. D.___ attestierte dem Beschwerdeführer im Zeitpunkt der Untersuchung (2 9. September 2020) noch keine Arbeitsfähigkeit, ging jedoch stufenweise von einer verbesser ten Arbeitsfähigkeit aus; ab Dezember bes tehe wieder eine volle Arbeits fähigkeit. Bei seiner Einschätzung handelt es sich somit um eine Prognose für die Zukunft. Ausserdem erwähnte Dr. D.___ psychische Probleme (in der Vergangenheit und jetzt), ging jedoch nicht weiter darauf ein. Schliesslich hielt er auch für den Fall des Vorliegen s einer mittelgradigen depressiven Störung eine angepasste Tätig keit für überwiegend wahrscheinlich möglich, ohne dies anhand der Anforderun gen der für den Beschwerdeführer zumutbaren Tätigkeiten zu begründen und ohne sich zum zumutbaren Pensum und allfälligen Einschränkungen zu äussern. Insgesamt erscheinen die Angaben durch Dr. D.___ als zu vage, weshalb nicht auf seine Einschätzung abgestellt werden kann. Schliesslich kann auch nicht auf die Beurteilungen durch die Hausärztin Dr. F.___ und die behandelnde Psychotherapeutin Dr. C.___ abge stellt werden. Einerseits ist festzuhalten, dass es sich nicht um Fachärztinnen für Psychiatrie handelt. Zudem stellten sie im Wesentlichen auf die subjektiven Angaben des Beschwerdeführers ab. Auch äusserten sie sich nicht zur Frage einer allfälligen Veränderung des Gesundheitszustandes seit Dezember 201 6. Schliess lich ist in Bezug auf Berichte von behandelnden Arztpersonen beziehungsweise Therapiekräften auf die Erfahrungstatsache hinzuweisen, dass diese mitunter im Hinblick auf ihre auftragsrechtliche Vertrauensstellung in Zweifelsfällen eher zu Gunsten ihrer Patientinnen und Patienten aussagen (BGE 135 V 465 E. 4.5, 125 V 351 E. 3b/cc). In Bezug auf die Stellungnahme durch RAD-Arzt Dr. J.___ vom März 2021 ist zu bemerken, dass es sich bei ihm nicht um einen Psychiater, sondern um einen Facharzt für Orthopädische Chirurgie handelt. Soweit Dr. J.___ gestützt auf den Bericht von Dr. F.___ und Dr. C.___ vom Februar 2021 eine Besserung der Symptomatik erwähnte (vgl. vorstehend E. 4.10), ist festzuhalten, dass im entsprechenden Bericht lediglich von einer leichten Stabi lisierung die Rede war. Es wurde explizit festgehalten, dass keine Reduktion der depressiven und somatoformen Symptomatik habe erzielt werden können (vgl. vorstehend E. 4.9). Nach dem Gesagten vermag die Stellungnahme von Dr. J.___ nicht zu überzeugen. 5. 4 Das Gericht kann die Angelegenheit zu neuer Entscheidung an die Vorinstanz zurückweisen, besonders wenn mit dem angefochtenen Entscheid nicht auf die Sache eingetreten oder der Sachverhalt ungenügend festgestellt wurde (§ 26 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht, GSVGer ). Bei ungenügenden Abklärungen durch den Versicherungsträger holt die Beschwerdeinstanz im Regelfall ein Gerichtsgutachten ein, wenn sie einen (im Verwaltungsverfahren anderweitig erhobenen) medizinischen Sachverhalt über haupt für gutachterlich abklärungsbedürftig hält oder wenn eine Administrativ expertise in einem rechtserheblichen Punkt nicht beweiskräftig ist. Die betref fende Beweiserhebung erfolgt alsdann vor der – anschliessend reformatorisch entscheidenden – Beschwerdeinstanz selber statt über eine Rückweisung an die Verwaltung. Eine Rückweisung an den Versicherungsträger bleibt hingegen möglich, wenn sie allein in der notwendigen Erhebung einer bisher vollständig ungeklärten Frage begründet ist. Ausserdem bleibt es dem kantonalen Gericht (unter dem Aspekt der Verfahrensgarantien) unbenommen, eine Sache zurück zuweisen, wenn lediglich eine Klarstellung, Präzisierung oder Ergänzung von gutachterlichen Ausführungen erforderlich ist (B GE 139 V 99 E. 1.1, 137 V 210 E. 4.4.1.4 mit Hinweisen; Urteil des Bundesgerichts 9C_354/2020 vom 8. Septem ber 2020 E. 2.1). 5. 5 Vorliegend tätigte die Beschwerdegegnerin keinerlei eigene Abklärungen. Sie zog lediglich die Akten der Krankentaggeldversicherung bei und liess RAD- Arzt Dr. J.___, einen Facharzt für Orthopädische Chirurgie, dazu Stellung nehmen. Die Beschwerdegegnerin holte keine medizinischen Berichte ein und ver anlass te auch keine RAD-Untersuchung, um die zu beurteilende Streitfrage ( leistungsrelevante Veränderung des Gesundheitszustands) abzuklären. E in abschliessender materieller Entscheid ist gestützt auf die vorhandenen medi z inischen Akten nicht möglich, da der entscheidrele vante Sachverhalt nicht ( hin reichend ) abgeklärt wurde. Die vor liegend en medizi nischen Unterlagen erlauben keine zuverlässige Beurteilung des psychischen Ge sundheitszustandes und der Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers – und somit auch nicht einer allfälligen Veränderung des Gesundheitszustandes seit Dezember 2016 –, weshalb die Beschwer degegnerin weitere Abklärungen vorzunehmen hat. Die angefochtene Verfügung (Urk. 2) ist folglich aufzuheben und die Sache zur rechtsgenügenden Abklärung des medizinischen Sachverhalts – unter Berück sich tigung des strukturierten Beweisverfahrens nach BGE 141 V 281 – und zum er neuten Entscheid über den Leistungsanspruch an die Beschwerdegegnerin zu rückzuweisen. In diesem Sinne ist die Beschwerde gutzuheissen. 6. Die Verfahrenskosten gemäss Art. 69 Abs. 1 bis IVG sind ermessensweise auf Fr. 800.-- festzusetzen und ausgangsgemäss der Beschwerdegegnerin aufzuerle gen. 7. 7.1 Nach ständiger Rechtsprechung gilt die Rückweisung der Sache an die Verwal tung zur weiteren Abklärung und neuen Verfügung sowohl für die Frage der Auferlegung der Gerichtskosten wie auch der Parteientschädigung als vollstän diges Obsiegen (BGE 137 V 57; vgl. auch BGE 141 V 281 E. 11.1 mit Hinweis), weshalb der vertretene Beschwerdeführer Anspruch auf eine Prozessentschä digung hat. 7.2 Die Prozessentschädigung wird vom Gericht festgesetzt und ohne Rücksicht auf den Streitwert nach der Bedeutung der Streitsache und nach der Schwierigkeit des Prozesses bemessen ( § 34 Abs. 3 GSVGer ). Die Vertreterin des Beschwerdeführers, Rechtsanwältin Lotti Sigg, machte mit Honorarnote vom 1 2. Oktober 2021 (Urk. 12 ) einen Aufwand von 7 Stunden sowie Auslagen von Fr. 46.2 0, beides zuzüglich 7.7 % Mehrwertsteuer, geltend. Unter Berücksichtigung dieser Honorarnote und des für Rechts anwälte und Rechtsanwältinnen gerichtsü blichen Stundenansatzes von Fr. 220.-- ist vorlie gend eine Entschädigung von Fr. 1’ 709.-- (inklusive Barauslagen und Mehrwert steuer) angemessen, welche entsprechend dem Ausgang des Verfahrens der unterliegenden Beschwerdegeg nerin aufzuerlegen ist. Das Gericht erkennt: 1. Die Beschwerde wird in dem Sinne gutgeheissen, dass die angefochtene Verfügung vom 6. April 2021 aufgehoben und die Sache an die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zurückgewiesen wird, damit diese, nach erfolgten Abklärungen im Sinne der Erwägungen, neu verfüge. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 800.-- werden der Beschwerdegegnerin auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein werden der Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt. 3. Die Beschwerdegegnerin wird verpflichtet, dem Beschwerdeführer eine Prozessentschä digung von Fr. 1’709.-- (inkl. Barauslagen und MWSt ) zu bezahlen. 4. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Rechtsanwältin Lotti Sigg - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle - Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an: - Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft) 5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzustellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin GräubNeuenschwander-Erni

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Sozialversicherungsgericht

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

des Kantons Zürich IV.2021.00269 III. Kammer Sozialversicherungsrichter Gräub, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Slavik Ersatzrichterin Tanner Imfeld Gerichtsschreiberin Neuenschwander-Erni Urteil vom 2 2. März 2022

IV.2021.00269

IV.2021.00269

IV.2021.00269 III. Kammer

III. Kammer

Sozialversicherungsrichter Gräub, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Slavik Ersatzrichterin Tanner Imfeld Gerichtsschreiberin Neuenschwander-Erni

Sozialversicherungsrichter Gräub, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Slavik Ersatzrichterin Tanner Imfeld Gerichtsschreiberin Neuenschwander-Erni

Urteil vom 2 2. März 2022

Urteil vom 2 2. März 2022 in Sachen

in Sachen X.___

X.___ Beschwerdeführer

Beschwerdeführer vertreten durch Rechtsanwältin Lotti Sigg

vertreten durch Rechtsanwältin Lotti Sigg Sigg Schwarz Advokatur

Sigg Schwarz Advokatur Theaterstrasse 3, Postfach 2336, 8401 Winterthur

Theaterstrasse 3, Postfach 2336, 8401 Winterthur gegen

gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle

Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich

Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin

Beschwerdegegnerin Sachverhalt:

Sachverhalt: 1.

1. 1.1 X.___, geboren 1965, war seit dem 1 0. März 1997 im Malergeschäft Y.___ in Z.___ als Maler tätig (vgl. Urk. 7/1 Ziff. 6.3, Urk. 7/7). Am 3 1. Dezember 2002 meldete sich der Versicherte unter Hinweis auf Rücken beschwerden bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an (Urk. 7/1). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, gewährte ihm berufl iche Massnahmen (vgl. Urk. 7/30, Urk. 7/58) und sprach ihm mit Verfügung vom 1 7. September 2004 bei einem Invaliditätsgrad v on 55 % ab 1. Juni 2003 eine halbe Invalidenrente, zuzüglich Kinderrenten und Zusatzrente für die Ehe frau, zu ( Urk. 7/59 und Urk. 7/45). Dieser Leistungsanspruch wurde anlässlich d er Rentenrevision im August 2006 (vgl. Urk. 7/67) bestätigt (Mitteilung vom 1 4. November 2006, Urk. 7/75).

1.1 X.___, geboren 1965, war seit dem 1 0. März 1997 im Malergeschäft Y.___ in Z.___ als Maler tätig (vgl. Urk. 7/1 Ziff. 6.3, Urk. 7/7). Am 3 1. Dezember 2002 meldete sich der Versicherte unter Hinweis auf Rücken beschwerden bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an (Urk. 7/1). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, gewährte ihm berufl iche Massnahmen (vgl. Urk. 7/30, Urk. 7/58) und sprach ihm mit Verfügung vom 1 7. September 2004 bei einem Invaliditätsgrad v on 55 % ab 1. Juni 2003 eine halbe Invalidenrente, zuzüglich Kinderrenten und Zusatzrente für die Ehe frau, zu ( Urk. 7/59 und Urk. 7/45). Dieser Leistungsanspruch wurde anlässlich d er Rentenrevision im August 2006 (vgl. Urk. 7/67) bestätigt (Mitteilung vom 1 4. November 2006, Urk. 7/75). 1.2 Im Rahmen d er im Januar 2010 eingeleiteten Rentenrevision (vgl. Urk. 7/93) hob die IV-Stelle die bisherige halbe Invalidenrente des Versicherten wiedererwä gungsweise auf (Verfügung vom 1 6. August 2011, Urk. 7/123). Die dagegen erho bene Beschwerde hiess das Sozialversicherungsgericht mit Urteil v om 3 1. Mai 2012 gut ( Urk. 7/128, Verfahren Nr. IV.2011.01020), mit der Feststellung, dass der Versicherte weiterhin A nspruch auf eine halbe Rente habe.

1.2 Im Rahmen d er im Januar 2010 eingeleiteten Rentenrevision (vgl. Urk. 7/93) hob die IV-Stelle die bisherige halbe Invalidenrente des Versicherten wiedererwä gungsweise auf (Verfügung vom 1 6. August 2011, Urk. 7/123). Die dagegen erho bene Beschwerde hiess das Sozialversicherungsgericht mit Urteil v om 3 1. Mai 2012 gut ( Urk. 7/128, Verfahren Nr. IV.2011.01020), mit der Feststellung, dass der Versicherte weiterhin A nspruch auf eine halbe Rente habe. 1.3 Im Dezember 2012 leitete die IV-Stelle erneut eine Rentenrevision ein, dies zur Überprüfung der Rente gestützt auf die Schlussbestimmungen der Änderung des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG) vom 1 8. März 2011 ( 6. IV Revision; vgl. Urk. 7/144 S. 4). Dazu holte sie unter anderem ein Gutachten der Ärzte der Medas A.___ ein (datierend vom 2. April 2014, Urk. 7/170). Mit Verfügung vom 2 8. Oktober 2014 hob die IV-Stelle die bisherige halbe Invalidenrente des Versicherten auf ( Urk. 7/178). Dies wurde mit Urteil des Sozial versicherungsgerichts vom 4. Mai 2015 bestätigt ( Urk. 7/192, Verfahren Nr. IV.2014.01258). Die dagegen erhobene Beschwerde hiess das Bundesgericht mit Urteil 9C_450/2015 vom 2 9. März 2016 teilweise gut und wies die Sache zur Neubeurteilung an die IV-Stelle zurück, da das Medas -Gutachten den Anforde rungen von BGE 141 V 281 nicht genüge ( Urk. 7/211/1-8). In der Folge holte die IV-Stelle eine ergänzende Stellungnahme der Gutachter der B.___ AG (ehe mals Medas A.___ ) ein, welche am 2 0. Mai 2016 erfolgte (Urk. 7/219/1-2). Nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren ( Urk. 7/221; Urk. 7/226) hielt die IV Stelle mit Verfügung vom 2 0. Dezember 2016 an der Aufhebung der bisher aus gerichteten Rente fest ( Urk. 7/231). Die dagegen erhobene Beschwerde ( Urk. 7/234 /3-11 ) wies das Sozialversicherungsgericht mit Urteil vom 2. Juni 2017 ab ( Urk. 7/238, Verfahren Nr. IV.2017.00124), was vom Bundesgericht mit Urteil 9C_598/2017 vom 2 6. April 2018 ( Urk. 7/240) bestätigt wurde.

1.3 Im Dezember 2012 leitete die IV-Stelle erneut eine Rentenrevision ein, dies zur Überprüfung der Rente gestützt auf die Schlussbestimmungen der Änderung des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG) vom 1 8. März 2011 ( 6. IV Revision; vgl. Urk. 7/144 S. 4). Dazu holte sie unter anderem ein Gutachten der Ärzte der Medas A.___ ein (datierend vom 2. April 2014, Urk. 7/170). Mit Verfügung vom 2 8. Oktober 2014 hob die IV-Stelle die bisherige halbe Invalidenrente des Versicherten auf ( Urk. 7/178). Dies wurde mit Urteil des Sozial versicherungsgerichts vom 4. Mai 2015 bestätigt ( Urk. 7/192, Verfahren Nr. IV.2014.01258). Die dagegen erhobene Beschwerde hiess das Bundesgericht mit Urteil 9C_450/2015 vom 2 9. März 2016 teilweise gut und wies die Sache zur Neubeurteilung an die IV-Stelle zurück, da das Medas -Gutachten den Anforde rungen von BGE 141 V 281 nicht genüge ( Urk. 7/211/1-8). In der Folge holte die IV-Stelle eine ergänzende Stellungnahme der Gutachter der B.___ AG (ehe mals Medas A.___ ) ein, welche am 2 0. Mai 2016 erfolgte (Urk. 7/219/1-2). Nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren ( Urk. 7/221; Urk. 7/226) hielt die IV Stelle mit Verfügung vom 2 0. Dezember 2016 an der Aufhebung der bisher aus gerichteten Rente fest ( Urk. 7/231). Die dagegen erhobene Beschwerde ( Urk. 7/234 /3-11 ) wies das Sozialversicherungsgericht mit Urteil vom 2. Juni 2017 ab ( Urk. 7/238, Verfahren Nr. IV.2017.00124), was vom Bundesgericht mit Urteil 9C_598/2017 vom 2 6. April 2018 ( Urk. 7/240) bestätigt wurde. 1.4 Nach einer Meldung betreffend Früherfassung am 3. Oktober 2020 ( Urk. 7/242) meldete sich der Versicherte am 1 6. November 2020 aufforderungsgemäss (vgl. Urk. 7/247) bei der Invalidenversicherung an ( Urk. 7/251). Die IV-Stelle zog Akten der Krankentaggeldversicherung bei ( Urk. 7/259) und verneinte nach durch geführtem V orbescheidverfahren ( Urk. 7/263, Urk. 7/269) mit Verfügung vom 6. April 2021 ( Urk. 7/272 = Urk. 2) einen Anspruch des Versicherten auf Leistungen der Invalidenversicherung.

1.4 Nach einer Meldung betreffend Früherfassung am 3. Oktober 2020 ( Urk. 7/242) meldete sich der Versicherte am 1 6. November 2020 aufforderungsgemäss (vgl. Urk. 7/247) bei der Invalidenversicherung an ( Urk. 7/251). Die IV-Stelle zog Akten der Krankentaggeldversicherung bei ( Urk. 7/259) und verneinte nach durch geführtem V orbescheidverfahren ( Urk. 7/263, Urk. 7/269) mit Verfügung vom 6. April 2021 ( Urk. 7/272 = Urk. 2) einen Anspruch des Versicherten auf Leistungen der Invalidenversicherung. 2. Der Versicherte erhob am 2 9. April 2021 Beschwerde gegen die Verfügung vom 6. April 2021 ( Urk. 2) und beantragte, diese sei aufzuheben und ihm sei eine Rente zuzusprechen ( Urk. 1 S. 2 Ziff. 1). Eventuell seien berufliche Massnahmen zu prüfen und zuzusprechen ( Urk. 1 S. 2 Ziff. 2). Die IV-Stelle beantragte mit Stellungnahme vom 3 0. Juni 2021 ( Urk. 6) die Abweisung der Beschwerde. Dies wurde dem Beschwerdeführer am 5. Juli 2021 zur Kenntnis gebracht ( Urk. 8).

2. Der Versicherte erhob am 2 9. April 2021 Beschwerde gegen die Verfügung vom 6. April 2021 ( Urk. 2) und beantragte, diese sei aufzuheben und ihm sei eine Rente zuzusprechen ( Urk. 1 S. 2 Ziff. 1). Eventuell seien berufliche Massnahmen zu prüfen und zuzusprechen ( Urk. 1 S. 2 Ziff. 2). Die IV-Stelle beantragte mit Stellungnahme vom 3 0. Juni 2021 ( Urk. 6) die Abweisung der Beschwerde. Dies wurde dem Beschwerdeführer am 5. Juli 2021 zur Kenntnis gebracht ( Urk. 8). Das Gericht zieht in Erwägung:

Das Gericht zieht in Erwägung: 1.

1. 1.1 Am 1. Januar 2022 sind die geänderten Bestimmungen des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG), der Verordnung über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSV), des IVG sowie der Verordnung über die Invalidenversicherung (IVV) in Kraft getreten.

1.1 Am 1. Januar 2022 sind die geänderten Bestimmungen des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG), der Verordnung über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSV), des IVG sowie der Verordnung über die Invalidenversicherung (IVV) in Kraft getreten. In zeitlicher Hinsicht sind – vorbehältlich besonderer übergangsrechtlicher Rege lungen – grundsätzlich diejenigen Rechtssätze massgebend, die bei Erfüllung des rechtlich zu ordnenden oder zu Rechtsfolgen führenden Tatbestandes Geltung haben (BGE 146 V 364 E. 7.1, 144 V 210 E. 4.3.1, je mit Hinweisen). Da ferner das Sozialversicherungsgericht bei der Beurteilung eines Falles in der Regel auf den bis zum Zeitpunkt des Erlasses der streitigen Verfügung beziehungsweise des streitigen Einspracheentscheids eingetretenen Sachverhalt abstellt (BGE 144 V 210 E. 4.3.1, 132 V 215 E. 3.1.1, je mit Hinweisen), sind vorliegend die bis 31. Dezember 2021 gültig gewesenen Rechtsvorschriften anwendbar, die nach folgend auch in dieser Fassung zitiert werden.

In zeitlicher Hinsicht sind – vorbehältlich besonderer übergangsrechtlicher Rege lungen – grundsätzlich diejenigen Rechtssätze massgebend, die bei Erfüllung des rechtlich zu ordnenden oder zu Rechtsfolgen führenden Tatbestandes Geltung haben (BGE 146 V 364 E. 7.1, 144 V 210 E. 4.3.1, je mit Hinweisen). Da ferner das Sozialversicherungsgericht bei der Beurteilung eines Falles in der Regel auf den bis zum Zeitpunkt des Erlasses der streitigen Verfügung beziehungsweise des streitigen Einspracheentscheids eingetretenen Sachverhalt abstellt (BGE 144 V 210 E. 4.3.1, 132 V 215 E. 3.1.1, je mit Hinweisen), sind vorliegend die bis 31. Dezember 2021 gültig gewesenen Rechtsvorschriften anwendbar, die nach folgend auch in dieser Fassung zitiert werden. 1.2 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurtei lung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).

1.2 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurtei lung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG). 1.3 Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertelsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente ( Art. 28 Abs. 2 IVG).

1.3 Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertelsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente ( Art. 28 Abs. 2 IVG). 1.4 War eine Rente wegen eines zu geringen Invaliditätsgrades verweigert worden und ist die Verwaltung auf eine Neuanmeldung eingetreten (Art. 87 Abs. 3 IVV), so ist im Beschwerdeverfahren zu prüfen, ob im Sinne von Art. 17 ATSG eine für den Rentenanspruch relevante Änderung des Invaliditätsgrades eingetreten ist (BGE 117 V 198 E. 3a mit Hinweis).

1.4 War eine Rente wegen eines zu geringen Invaliditätsgrades verweigert worden und ist die Verwaltung auf eine Neuanmeldung eingetreten (Art. 87 Abs. 3 IVV), so ist im Beschwerdeverfahren zu prüfen, ob im Sinne von Art. 17 ATSG eine für den Rentenanspruch relevante Änderung des Invaliditätsgrades eingetreten ist (BGE 117 V 198 E. 3a mit Hinweis). 1.5 Ändert sich der Invaliditätsgrad eines Rentenbezügers erheblich, so wird die Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin für die Zukunft entsprechend erhöht, herabgesetzt oder aufgehoben (Art. 17 Abs. 1 ATSG). Anlass zur Rentenrevision gibt jede wesentliche Änderung in den tatsächlichen Verhältnissen seit Zuspre chung der Rente, die geeignet ist, den Invaliditätsgrad und damit den Renten anspruch zu beeinflussen. Insbesondere ist die Rente bei einer wesentlichen Änderung des Gesundheitszustandes revidierbar. Weiter sind, auch bei an sich gleich gebliebenem Gesundheitszustand, veränderte Auswirkungen auf den Erwerbs- oder Aufgabenbereich von Bedeutung (BGE 141V 9 E. 2.3, 134 V 131 E. 3). Ferner kann ein Revisionsgrund unter Umständen auch in einer wesentlichen Änderung hinsichtlich des für die Methodenwahl massgeblichen (hypothetischen) Sachverhalts bestehen (BGE 144 I 28 E. 2.2, 130 V 343 E. 3.5, 117 V 198 E. 3b, je mit Hinweisen). Hingegen ist die lediglich unterschiedliche Beurteilung eines im Wesentlichen gleich gebliebenen Sachverhalts im revisions rechtlichen Kontext unbeachtlich (BGE 141 V 9 E. 2.3 mit Hinweisen). Weder eine im Vergleich zu früheren ärztlichen Einschätzungen ungleich attestierte Arbeitsunfähigkeit noch eine unterschiedliche diagnostische Einordnung des geltend gemachten Leidens genügt somit per se, um auf einen verbesserten oder verschlechterten Gesundheitszustand zu schliessen; notwendig ist in diesem Zusam menhang vielmehr eine veränderte Befundlage (Urteil des Bundesgerichts 9C_135/2021 vom 27. April 2021 E. 2.1 mit Hinweisen).

1.5 Ändert sich der Invaliditätsgrad eines Rentenbezügers erheblich, so wird die Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin für die Zukunft entsprechend erhöht, herabgesetzt oder aufgehoben (Art. 17 Abs. 1 ATSG). Anlass zur Rentenrevision gibt jede wesentliche Änderung in den tatsächlichen Verhältnissen seit Zuspre chung der Rente, die geeignet ist, den Invaliditätsgrad und damit den Renten anspruch zu beeinflussen. Insbesondere ist die Rente bei einer wesentlichen Änderung des Gesundheitszustandes revidierbar. Weiter sind, auch bei an sich gleich gebliebenem Gesundheitszustand, veränderte Auswirkungen auf den Erwerbs- oder Aufgabenbereich von Bedeutung (BGE 141V 9 E. 2.3, 134 V 131 E. 3). Ferner kann ein Revisionsgrund unter Umständen auch in einer wesentlichen Änderung hinsichtlich des für die Methodenwahl massgeblichen (hypothetischen) Sachverhalts bestehen (BGE 144 I 28 E. 2.2, 130 V 343 E. 3.5, 117 V 198 E. 3b, je mit Hinweisen). Hingegen ist die lediglich unterschiedliche Beurteilung eines im Wesentlichen gleich gebliebenen Sachverhalts im revisions rechtlichen Kontext unbeachtlich (BGE 141 V 9 E. 2.3 mit Hinweisen). Weder eine im Vergleich zu früheren ärztlichen Einschätzungen ungleich attestierte Arbeitsunfähigkeit noch eine unterschiedliche diagnostische Einordnung des geltend gemachten Leidens genügt somit per se, um auf einen verbesserten oder verschlechterten Gesundheitszustand zu schliessen; notwendig ist in diesem Zusam menhang vielmehr eine veränderte Befundlage (Urteil des Bundesgerichts 9C_135/2021 vom 27. April 2021 E. 2.1 mit Hinweisen). Liegt in diesem Sinne ein Revisionsgrund vor, ist der Rentenanspruch in recht licher und tatsächlicher Hinsicht umfassend («allseitig») zu prüfen, wobei keine Bindung an frühere Beurteilungen besteht (BGE 141 V 9 E. 2.3; Urteil des Bundesgerichts 8C_144/2021 vom 27. Mai 2021 E. 2.3, je mit Hinweisen).

Liegt in diesem Sinne ein Revisionsgrund vor, ist der Rentenanspruch in recht licher und tatsächlicher Hinsicht umfassend («allseitig») zu prüfen, wobei keine Bindung an frühere Beurteilungen besteht (BGE 141 V 9 E. 2.3; Urteil des Bundesgerichts 8C_144/2021 vom 27. Mai 2021 E. 2.3, je mit Hinweisen). 1.6 Zeitlicher Referenzpunkt für die Prüfung einer anspruchserheblichen Änderung bildet die letzte (der versicherten Person eröffnete) rechtskräftige Verfügung, welche auf einer materiellen Prüfung des Rentenanspruchs mit rechtskonformer Sachverhaltsabklärung, Beweiswürdigung und Durchführung eines Einkommens vergleichs (bei Anhaltspunkten für eine Änderung in den erwerblichen Auswir kungen des Gesundheitszustands) beruht; vorbehalten bleibt die Rechtsprechung zur Wiedererwägung und zur prozessualen Revision (BGE 133 V 108 E. 5.4).

1.6 Zeitlicher Referenzpunkt für die Prüfung einer anspruchserheblichen Änderung bildet die letzte (der versicherten Person eröffnete) rechtskräftige Verfügung, welche auf einer materiellen Prüfung des Rentenanspruchs mit rechtskonformer Sachverhaltsabklärung, Beweiswürdigung und Durchführung eines Einkommens vergleichs (bei Anhaltspunkten für eine Änderung in den erwerblichen Auswir kungen des Gesundheitszustands) beruht; vorbehalten bleibt die Rechtsprechung zur Wiedererwägung und zur prozessualen Revision (BGE 133 V 108 E. 5.4). 1.7 Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist entscheidend, ob dieser für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schluss folgerungen der Experten begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a mit Hinweis).

1.7 Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist entscheidend, ob dieser für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schluss folgerungen der Experten begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a mit Hinweis). 2.

2. 2.1 Strittig und zu prüfen ist der Rentenanspruch des Beschwerdeführers. In diesem Zusammenhang stellt sich die Frage, ob seit der letzten rechtskräftigen Verfügung vom 2 0. Dezember 2016, mit welcher die bisherige Invalidenrente aufgehoben wurde, eine wesentliche Verschlechterung des Gesundheitszustandes respektive eine relevante Änderung des Invaliditätsg rades eingetreten ist.

2.1 Strittig und zu prüfen ist der Rentenanspruch des Beschwerdeführers. In diesem Zusammenhang stellt sich die Frage, ob seit der letzten rechtskräftigen Verfügung vom 2 0. Dezember 2016, mit welcher die bisherige Invalidenrente aufgehoben wurde, eine wesentliche Verschlechterung des Gesundheitszustandes respektive eine relevante Änderung des Invaliditätsg rades eingetreten ist. 2.2 Die Beschwerdegegnerin hielt im angefochtenen Entscheid ( Urk. 2) fest, dass seit ihrem letzten Entscheid vom 2 0. Dezember 2016 keine veränderten gesundheit lichen Beschwerden vorlägen. Die Einschränkungen der Arbeitsfähigkeit seien auf die schwierige berufliche und finanzielle Situation zurückzuführen. Aus medizi nischer Sicht lägen keine körperlich nachweisbaren Befunde vor (S. 1 unten). Die Beschwerden könnten durch eine intensivierte fachärztlich psychotherapeutische Behandlung verbessert werden (S. 1 f.). Es sei dem Beschwerdeführer möglich, jede andere Tätigkeit in der freien Wirtschaft auszuüben und damit ein renten ausschliessendes Einkommen zu erzielen. In der Stellensuche sei er nicht einge schränkt (S. 2 oben).

2.2 Die Beschwerdegegnerin hielt im angefochtenen Entscheid ( Urk. 2) fest, dass seit ihrem letzten Entscheid vom 2 0. Dezember 2016 keine veränderten gesundheit lichen Beschwerden vorlägen. Die Einschränkungen der Arbeitsfähigkeit seien auf die schwierige berufliche und finanzielle Situation zurückzuführen. Aus medizi nischer Sicht lägen keine körperlich nachweisbaren Befunde vor (S. 1 unten). Die Beschwerden könnten durch eine intensivierte fachärztlich psychotherapeutische Behandlung verbessert werden (S. 1 f.). Es sei dem Beschwerdeführer möglich, jede andere Tätigkeit in der freien Wirtschaft auszuüben und damit ein renten ausschliessendes Einkommen zu erzielen. In der Stellensuche sei er nicht einge schränkt (S. 2 oben). 2.3 Der Beschwerdeführer machte in der Beschwerde ( Urk. 1) geltend, dass sich seit 2016 insbesondere die psychischen Beschwerden verselbständigt und chronifi ziert hätten. Es könne heute nicht mehr von einer reaktiven Depression ausge gangen werden (S. 4 unten). Die Psychologin Dr. C.___ attestiere ihm unter anderem eine rezidivierende chronifizierte depressive Störung sowie eine chronifizierte Schmerzstörung, trotz Intensivierung der psychotherapeutischen Behandlung (S. 4 f.). Gestützt darauf müsse von einem veränderten Gesundheits zustand ausgegangen werden. Falls die Beschwerdegegnerin nicht auf die Berichte der behandelnden Psychologin und der Hausärztin hätte abstellen wollen, hätte sie selber weitere Abklärungen vornehmen müssen (S. 5 oben). Der Bericht von Dr. D.___ sei sehr ungenau, widersprüchlich und vage und deshalb nicht beweiskräftig. Dr. D.___ habe eine chronische Schmerzstörung mit somati schen und psychischen Faktoren diagnostiziert (S. 5 Mitte). Auf ein strukturiertes Beweisverfahren sei jedoch verzichtet worden. Damit habe die Beschwerdegeg nerin ihre Untersuchungspflicht verletzt (S. 5 unten). Zudem sei zu berück sichtigen, dass er mittlerweile auch beidseitig an einem Glaukom leide, was die Arbeitsfähigkeit weiter einschränke. Es sei von einer zumindest teilweisen Arbeits un fähigkeit auszugehen (S. 6 oben). Des Weiteren müssten berufliche Ein gliederungsmassnahmen geprüft werden, da die gesundheitlichen Probleme zur Kündigung geführt hätten (S. 6 unten).

2.3 Der Beschwerdeführer machte in der Beschwerde ( Urk. 1) geltend, dass sich seit 2016 insbesondere die psychischen Beschwerden verselbständigt und chronifi ziert hätten. Es könne heute nicht mehr von einer reaktiven Depression ausge gangen werden (S. 4 unten). Die Psychologin Dr. C.___ attestiere ihm unter anderem eine rezidivierende chronifizierte depressive Störung sowie eine chronifizierte Schmerzstörung, trotz Intensivierung der psychotherapeutischen Behandlung (S. 4 f.). Gestützt darauf müsse von einem veränderten Gesundheits zustand ausgegangen werden. Falls die Beschwerdegegnerin nicht auf die Berichte der behandelnden Psychologin und der Hausärztin hätte abstellen wollen, hätte sie selber weitere Abklärungen vornehmen müssen (S. 5 oben). Der Bericht von Dr. D.___ sei sehr ungenau, widersprüchlich und vage und deshalb nicht beweiskräftig. Dr. D.___ habe eine chronische Schmerzstörung mit somati schen und psychischen Faktoren diagnostiziert (S. 5 Mitte). Auf ein strukturiertes Beweisverfahren sei jedoch verzichtet worden. Damit habe die Beschwerdegeg nerin ihre Untersuchungspflicht verletzt (S. 5 unten). Zudem sei zu berück sichtigen, dass er mittlerweile auch beidseitig an einem Glaukom leide, was die Arbeitsfähigkeit weiter einschränke. Es sei von einer zumindest teilweisen Arbeits un fähigkeit auszugehen (S. 6 oben). Des Weiteren müssten berufliche Ein gliederungsmassnahmen geprüft werden, da die gesundheitlichen Probleme zur Kündigung geführt hätten (S. 6 unten). 3.

3. 3.1 Mit Verfügung vom 2 0. Dezember 2016 hob die Beschwerdegegnerin die bisher ausgerichtete Rente auf ( Urk. 7/231), was sowohl durch das hiesige Gericht als auch durch das Bundesgericht bestätigt wurde. Gru ndlage der Rentenaufhebung war insbesondere das Gutachten der Ärzte der Medas A.___ vom 2 0. Februar 2014 mit ergänzende r Stellungnahme der Gutachter der B.___ AG (ehemals Medas A.___ ) vom 2 0. Mai 2016.

3.1 Mit Verfügung vom 2 0. Dezember 2016 hob die Beschwerdegegnerin die bisher ausgerichtete Rente auf ( Urk. 7/231), was sowohl durch das hiesige Gericht als auch durch das Bundesgericht bestätigt wurde. Gru ndlage der Rentenaufhebung war insbesondere das Gutachten der Ärzte der Medas A.___ vom 2 0. Februar 2014 mit ergänzende r Stellungnahme der Gutachter der B.___ AG (ehemals Medas A.___ ) vom 2 0. Mai 2016. 3.2 Im Gutachten der Medas A.___ vom 2 0. Februar 2014 ( Urk. 7/170/1-29) wurden keine Diagnosen mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit genannt, hingegen folgende Diagnosen ohne wesentliche Einschränkung der Arbeitsfähigkeit (S. 24 Ziff. 7.1):

3.2 Im Gutachten der Medas A.___ vom 2 0. Februar 2014 ( Urk. 7/170/1-29) wurden keine Diagnosen mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit genannt, hingegen folgende Diagnosen ohne wesentliche Einschränkung der Arbeitsfähigkeit (S. 24 Ziff. 7.1): - generalisiertes weichteilrheumatisches Schmerzsyndrom mit vielen vege tativen Begleitbeschwerden

generalisiertes weichteilrheumatisches Schmerzsyndrom mit vielen vege tativen Begleitbeschwerden - anhaltende somatoforme Schmerzstörung

anhaltende somatoforme Schmerzstörung - reaktive Depression auf eine Belastungs- und Anpassungsstörung

reaktive Depression auf eine Belastungs- und Anpassungsstörung Zusammenfassend wurde aus rheumatologischer Sicht ausgeführt, die beklagten ausgedehnten, praktisch generalisierten Schmerzen, einhergehend mit vielen vegetativen Begleitbeschwerden seit über 10 Jahren, seien stets unspezifisch gewesen, zeitweise auch als Fibromyalgie bezeichnet worden, aktuell eher als generalisiertes weichteilrheumatisches Schmerzsyndrom zu beschreiben. Die Schmerzen seien auch durch ein altersgemäss normales Röntgen von Hals- und Lendenwirbelsäule sowie normale Laborwerte nicht erklärbar. Subjektiv gehe es seit über 10 Jahren gleichbleibend schlecht oder es verschlimmere sich mit den Beschwerden, objektiv liessen sich somatisch keine relevanten Befunde erheben (S. 25 Ziff. 7.2.3).

Zusammenfassend wurde aus rheumatologischer Sicht ausgeführt, die beklagten ausgedehnten, praktisch generalisierten Schmerzen, einhergehend mit vielen vegetativen Begleitbeschwerden seit über 10 Jahren, seien stets unspezifisch gewesen, zeitweise auch als Fibromyalgie bezeichnet worden, aktuell eher als generalisiertes weichteilrheumatisches Schmerzsyndrom zu beschreiben. Die Schmerzen seien auch durch ein altersgemäss normales Röntgen von Hals- und Lendenwirbelsäule sowie normale Laborwerte nicht erklärbar. Subjektiv gehe es seit über 10 Jahren gleichbleibend schlecht oder es verschlimmere sich mit den Beschwerden, objektiv liessen sich somatisch keine relevanten Befunde erheben (S. 25 Ziff. 7.2.3). Aus psychiatrischer Sicht wurde festgehalten, dass die subjektiv empfundenen Schmerzen im Vordergrund stünden, die mehr dramatisch-klagend als sachlich geschildert würden. Der Beschwerdeführer könne offenbar schlecht damit umge hen, er quäle dadurch sich und seine Umgebung. Es liege eine anhaltende soma toforme Schmerzstörung vor, also andauernde, schwere und quälende Schmer zen, welche durch einen physiologischen Prozess oder eine körperliche Störung nicht vollständig erklärt werden könnten. Die Schmerzen träten in Verbindung mit emotionalen Konflikten und psychosozialen Problemen auf (Verlust der Arbeits stelle beziehungsweise Kündigung, Existenzängste; S. 20 oben). Die depres sive Symptomatik des Beschwerdeführers sei reaktiver Natur auf die multiplen körperlichen Symptome (Schmerzen im Vordergrund) und auf psy chosoziale Belastungsfaktoren, sei im Rahmen einer Reaktion auf eine Belas tungs - und Anpassungsstörung zu sehen und stelle somit kein eigenständi ges Krank heitsbild im Sinne einer Komorbidität dar beziehungsweise sei nicht inva lidisie rend (S. 20 Mitte). Spätestens seit dem Gutachtenszeitpunkt bestehe aus somati scher und psychiatrischer Sicht keine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit (S. 26 Ziff. 8.1.2).

Aus psychiatrischer Sicht wurde festgehalten, dass die subjektiv empfundenen Schmerzen im Vordergrund stünden, die mehr dramatisch-klagend als sachlich geschildert würden. Der Beschwerdeführer könne offenbar schlecht damit umge hen, er quäle dadurch sich und seine Umgebung. Es liege eine anhaltende soma toforme Schmerzstörung vor, also andauernde, schwere und quälende Schmer zen, welche durch einen physiologischen Prozess oder eine körperliche Störung nicht vollständig erklärt werden könnten. Die Schmerzen träten in Verbindung mit emotionalen Konflikten und psychosozialen Problemen auf (Verlust der Arbeits stelle beziehungsweise Kündigung, Existenzängste; S. 20 oben). Die depres sive Symptomatik des Beschwerdeführers sei reaktiver Natur auf die multiplen körperlichen Symptome (Schmerzen im Vordergrund) und auf psy chosoziale Belastungsfaktoren, sei im Rahmen einer Reaktion auf eine Belas tungs - und Anpassungsstörung zu sehen und stelle somit kein eigenständi ges Krank heitsbild im Sinne einer Komorbidität dar beziehungsweise sei nicht inva lidisie rend (S. 20 Mitte). Spätestens seit dem Gutachtenszeitpunkt bestehe aus somati scher und psychiatrischer Sicht keine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit (S. 26 Ziff. 8.1.2). 3.3 In der ergänzende n Stellungnahme der Gutachter der B.___ AG vom 2 0. Mai 2016 ( Urk. 7/219/1-2) wurde ausgeführt, dass es sich bei der anhaltenden soma toformen Schmerzstörung und der reaktiven Depression auf Belastungs- und Anpas sungsstörung um keine psychische n Störung en von erheblicher Schwere, Intensität, Ausprägung oder Dauer handle, welche die Arbeitsfähigkeit anhaltend beeinträchtigen würde n. Die Beschwerden würden dramatisch dargestellt, es bestehe also eine Verdeutlichungstendenz. In der Persönlichkeitsentwicklung des Beschwerdeführers bestünden keine Hinweise auf Abweichungen der Norm (S. 1 Ziff. 1). Wie im Gutachten dargestellt, seien seine soziofamiliären Verhältnisse intakt (S. 1 Ziff. 2). Die Diagnose eines generalisierten weichteilrheumatischen Schmerzsyndroms sei rein deskriptiv und eine somatische Umschreibung der psy chiatrischen Diagnose (S. 2 oben). Die Fortführung der ambulanten psychiatrisch-psychotherapeutischen Behandlung sei zu empfehlen. Unter Ausblendung einer Selbstlimitierung sei der Beschwerdeführer aus psychiatrischer Sicht eingliede rungsfähig (S. 2 Ziff. 4). Es bestehe eine Diskrepanz zwischen der Selbsteinschät zung hinsichtlich der Arbeitsfähigkeit und dem Verhalten in der Freizeitgestal tung und bei sozialen Aktivitäten (S. 2 Ziff. 5). Aus psychiatrischer Sicht bestehe beim Beschwerdeführer keine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit (S. 2 Ziff. 6).

3.3 In der ergänzende n Stellungnahme der Gutachter der B.___ AG vom 2 0. Mai 2016 ( Urk. 7/219/1-2) wurde ausgeführt, dass es sich bei der anhaltenden soma toformen Schmerzstörung und der reaktiven Depression auf Belastungs- und Anpas sungsstörung um keine psychische n Störung en von erheblicher Schwere, Intensität, Ausprägung oder Dauer handle, welche die Arbeitsfähigkeit anhaltend beeinträchtigen würde n. Die Beschwerden würden dramatisch dargestellt, es bestehe also eine Verdeutlichungstendenz. In der Persönlichkeitsentwicklung des Beschwerdeführers bestünden keine Hinweise auf Abweichungen der Norm (S. 1 Ziff. 1). Wie im Gutachten dargestellt, seien seine soziofamiliären Verhältnisse intakt (S. 1 Ziff. 2). Die Diagnose eines generalisierten weichteilrheumatischen Schmerzsyndroms sei rein deskriptiv und eine somatische Umschreibung der psy chiatrischen Diagnose (S. 2 oben). Die Fortführung der ambulanten psychiatrisch-psychotherapeutischen Behandlung sei zu empfehlen. Unter Ausblendung einer Selbstlimitierung sei der Beschwerdeführer aus psychiatrischer Sicht eingliede rungsfähig (S. 2 Ziff. 4). Es bestehe eine Diskrepanz zwischen der Selbsteinschät zung hinsichtlich der Arbeitsfähigkeit und dem Verhalten in der Freizeitgestal tung und bei sozialen Aktivitäten (S. 2 Ziff. 5). Aus psychiatrischer Sicht bestehe beim Beschwerdeführer keine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit (S. 2 Ziff. 6). 3. 4 Im Urteil des Sozialversicherungsg erichts vom 2. Juni 2017 ( Urk. 7/238) wurde festgehalten, dass eine langandauernde somatoforme Schmerzstörung vorliege. Bei der depressiven Symptomatik handle es sich um eine Begleiterscheinung der somatoformen Schmerzstörung. So habe die depressive Symptomatik auch nicht vor Entstehung der Schmerzproblematik bestanden, sondern habe sich vielmehr im Zusammenhang mit dieser herausgebildet. Es handle sich somit nicht um ein selb ständiges, vom Schmerzgeschehen losgelöstes, invalidisierendes Leiden (S. 11 E. 4.1). Im Rahmen der Prüfung der Standardindikatoren kam das hiesige Gericht zum Schluss, dass eine aus der anhaltenden somatoformen Schmerz störung resultierende invalidenversicherungsrechtlich massgebende Einschränkung der Arbeits fähigkeit nicht überwiegend wahrscheinlich sei. Da der Beschwerde führer auch aus somatischer Sicht weder in der angestammten noch in einer angepassten Tätigkeit in der Arbeitsfähigkeit eingeschränkt sei, habe die Beschwerdegegnerin die bisher ausgerichtete Rente zu Recht gestützt auf lit. a Abs. 1 SchlB 6. IV-Revision aufgehoben (S. 15 E. 4.8).

3. 4 Im Urteil des Sozialversicherungsg erichts vom 2. Juni 2017 ( Urk. 7/238) wurde festgehalten, dass eine langandauernde somatoforme Schmerzstörung vorliege. Bei der depressiven Symptomatik handle es sich um eine Begleiterscheinung der somatoformen Schmerzstörung. So habe die depressive Symptomatik auch nicht vor Entstehung der Schmerzproblematik bestanden, sondern habe sich vielmehr im Zusammenhang mit dieser herausgebildet. Es handle sich somit nicht um ein selb ständiges, vom Schmerzgeschehen losgelöstes, invalidisierendes Leiden (S. 11 E. 4.1). Im Rahmen der Prüfung der Standardindikatoren kam das hiesige Gericht zum Schluss, dass eine aus der anhaltenden somatoformen Schmerz störung resultierende invalidenversicherungsrechtlich massgebende Einschränkung der Arbeits fähigkeit nicht überwiegend wahrscheinlich sei. Da der Beschwerde führer auch aus somatischer Sicht weder in der angestammten noch in einer angepassten Tätigkeit in der Arbeitsfähigkeit eingeschränkt sei, habe die Beschwerdegegnerin die bisher ausgerichtete Rente zu Recht gestützt auf lit. a Abs. 1 SchlB 6. IV-Revision aufgehoben (S. 15 E. 4.8). 3.5 Das Bundesgericht hielt mit Urteil 9C_598/2017 vom 2 6. April 2018 ( Urk. 7/240) fest, dass aufgrund der ergänzenden Angaben der B.___ AG mit der erfor derlichen Wahrscheinlichkeit feststehe, dass die anhaltende somatoforme Schmerz störung und die reaktive Depression die Arbeitsfähigkeit des Beschwer deführers nicht erheblich beeinträchtigten, wie das kantonale Gericht richtig gesch l ossen habe. Ein Anspruch auf eine Invalidenrente bestehe daher nicht (S. 5 E. 4.2).

3.5 Das Bundesgericht hielt mit Urteil 9C_598/2017 vom 2 6. April 2018 ( Urk. 7/240) fest, dass aufgrund der ergänzenden Angaben der B.___ AG mit der erfor derlichen Wahrscheinlichkeit feststehe, dass die anhaltende somatoforme Schmerz störung und die reaktive Depression die Arbeitsfähigkeit des Beschwer deführers nicht erheblich beeinträchtigten, wie das kantonale Gericht richtig gesch l ossen habe. Ein Anspruch auf eine Invalidenrente bestehe daher nicht (S. 5 E. 4.2). 4.

4. 4.1 V on April 2016 bis Juni 2020 war der Beschwerdeführer mit einem Pensum von 70 % als Chauffeur bei der E.___ GmbH angestellt (vgl. Urk. 7/251 Ziff. 5.4, Urk. 7/258, Urk. 7/260). Die Hausärztin Dr. med. F.___, Fachärztin für Allgemeine Innere Medizin, attestierte dem Beschwerdeführer ab dem 2 5. Mai 2020 eine 100%ige Arbeits un fähigkeit (vgl. Urk. 7/259/111) und machte bei der Beschwerdegegnerin eine Meldung betreffend Früherfassung ( Urk. 7/242).

4.1 V on April 2016 bis Juni 2020 war der Beschwerdeführer mit einem Pensum von 70 % als Chauffeur bei der E.___ GmbH angestellt (vgl. Urk. 7/251 Ziff. 5.4, Urk. 7/258, Urk. 7/260). Die Hausärztin Dr. med. F.___, Fachärztin für Allgemeine Innere Medizin, attestierte dem Beschwerdeführer ab dem 2 5. Mai 2020 eine 100%ige Arbeits un fähigkeit (vgl. Urk. 7/259/111) und machte bei der Beschwerdegegnerin eine Meldung betreffend Früherfassung ( Urk. 7/242). Des Weiteren liegen i n Bezug auf den aktuellen Gesundheitszustand des Beschwer deführers folgende Berichte vor:

Des Weiteren liegen i n Bezug auf den aktuellen Gesundheitszustand des Beschwer deführers folgende Berichte vor: 4.2 Dr. F.___ nannte im Bericht vom 1 4. Juni 2020 zuhanden de r Krankentag geldversicherung ( Urk. 7/243/24-25) folgende Diagnosen:

4.2 Dr. F.___ nannte im Bericht vom 1 4. Juni 2020 zuhanden de r Krankentag geldversicherung ( Urk. 7/243/24-25) folgende Diagnosen: - chronisch -rezidivierendes Schmerzsyndrom

chronisch -rezidivierendes Schmerzsyndrom - rez idivierende depressive Episoden

rez idivierende depressive Episoden Dr. F.___ führte aus, dass d er Beschwerdeführer seit vielen Jahren im Zusam menhang mit Schmerzen und Depression bei ihr in hausärztlicher Behandlung stehe. Zusätzlich werde er psychotherapeutisch durch Dr. C.___ begleitet. Im Vordergrund stünden schubweise auftretende, therapieresistente Schmerzen im Bewegungsapparat, insbesondere im Rücken/Nacken-Schulterbereich, sowie Antriebs minderung, Müdigkeit/Erschöpfung, innere Unruhe und niedergeschla gene Stimmung. Es bestünden schmerzhafte Muskelverspannungen, eine einge schränkte Beweglichkeit sowie Einschränkungen der psychischen Gesundheit mit Auswirkung auf die Bewältigung von Alltagsaktivitäten (S. 1).

Dr. F.___ führte aus, dass d er Beschwerdeführer seit vielen Jahren im Zusam menhang mit Schmerzen und Depression bei ihr in hausärztlicher Behandlung stehe. Zusätzlich werde er psychotherapeutisch durch Dr. C.___ begleitet. Im Vordergrund stünden schubweise auftretende, therapieresistente Schmerzen im Bewegungsapparat, insbesondere im Rücken/Nacken-Schulterbereich, sowie Antriebs minderung, Müdigkeit/Erschöpfung, innere Unruhe und niedergeschla gene Stimmung. Es bestünden schmerzhafte Muskelverspannungen, eine einge schränkte Beweglichkeit sowie Einschränkungen der psychischen Gesundheit mit Auswirkung auf die Bewältigung von Alltagsaktivitäten (S. 1). 4.3 Vom 2 5. Mai bis 2 2. Juni 2020 befand sich der Beschwerdeführer zur stationären Rehabilitation in der Rehaklinik G.___. Im Austrit tsbericht vom 2 2. Juni 2020 (Urk. 7/243/19-23) wurde als Hauptdiagnose eine chronische Schmerz störung mit somatischen und psychischen Faktoren genannt, bei rezidivierenden Schmerzen im Nackenbereich und einem S tatus nach exazerbierten Nacken / Schul terschmerzen rechts im März 201 9. Als weit ere Diagnosen wurden arte rielle Hypertonie, Dyslipidämie und Glaukom beidseits angeführt (S. 1 Mitte). D ie behan delnden Ärzte führten aus, dass d er Beschwerdeführer in leicht verbesser tem Beschwerdezustand habe entlassen werden können (S. 2 unten). In den klinisch-psychologischen Einzelgesprächen habe sich gezeigt, dass ihm als Kon sequenz seiner langjährigen Schmerzerkrankung auch der Verlust seiner Arbeits tätigkeit und insbesondere die Kündigung des letzten Arbeitsverhältnisses zu schaffen mache (S. 3 unten). Er fühle sich dadurch oft innerlich unter Druck und es belaste ihn, dass eine Zukunftsperspektive noch fehle. Positiv zeige sich, dass sich der Beschwerdeführer trotz schlafbedingter Ermüdung und wechsel haften Beschwerden immer wieder gut auf das Therapieangebot habe einlassen können (S 4 oben).

4.3 Vom 2 5. Mai bis 2 2. Juni 2020 befand sich der Beschwerdeführer zur stationären Rehabilitation in der Rehaklinik G.___. Im Austrit tsbericht vom 2 2. Juni 2020 (Urk. 7/243/19-23) wurde als Hauptdiagnose eine chronische Schmerz störung mit somatischen und psychischen Faktoren genannt, bei rezidivierenden Schmerzen im Nackenbereich und einem S tatus nach exazerbierten Nacken Schul terschmerzen rechts im März 201 9. Als weit ere Diagnosen wurden arte rielle Hypertonie, Dyslipidämie und Glaukom beidseits angeführt (S. 1 Mitte). D ie behan delnden Ärzte führten aus, dass d er Beschwerdeführer in leicht verbesser tem Beschwerdezustand habe entlassen werden können (S. 2 unten). In den klinisch-psychologischen Einzelgesprächen habe sich gezeigt, dass ihm als Kon sequenz seiner langjährigen Schmerzerkrankung auch der Verlust seiner Arbeits tätigkeit und insbesondere die Kündigung des letzten Arbeitsverhältnisses zu schaffen mache (S. 3 unten). Er fühle sich dadurch oft innerlich unter Druck und es belaste ihn, dass eine Zukunftsperspektive noch fehle. Positiv zeige sich, dass sich der Beschwerdeführer trotz schlafbedingter Ermüdung und wechsel haften Beschwerden immer wieder gut auf das Therapieangebot habe einlassen können (S 4 oben). 4.4 Dr. F.___ führte im Bericht zuhanden de r Krankentaggeldversicherung vom 3 0. August 2020 ( Urk. 7/243/16) aus, dass im Wesentlichen keine neuen Unter su chungsbefunde oder Diagnosen vorlägen. Sie nannte die Diagnose einer chro nische n Schmerzstörung mit somatischen und psychischen Faktoren. Es bestehe eine chronisch-rezidivierende Symptomatik (Schmerzen, Depression/ Fatigue ). Trotz der Rehabilitation sei keine ausreichende Stabilisierung erfolgt, um eine Rückkehr an den Arbeitsplatz zu erreichen. Aufgrund des chronifizierten Krank heitsbildes und der instabilen Symptomatik sowie des vorliegenden Arbeits platzkon fliktes und der erhaltenen Kündigung sei eine längerfristige Arbeits un fähig keit wahrscheinlich. Unter sehr günstigen Bedingungen mit einer den Beschwerden angepassten Tätigkeit wäre ein Teilpensum denkbar. Empfohlen würden Belastungsproben und ein schrittweiser Wiedereinstieg.

4.4 Dr. F.___ führte im Bericht zuhanden de r Krankentaggeldversicherung vom 3 0. August 2020 ( Urk. 7/243/16) aus, dass im Wesentlichen keine neuen Unter su chungsbefunde oder Diagnosen vorlägen. Sie nannte die Diagnose einer chro nische n Schmerzstörung mit somatischen und psychischen Faktoren. Es bestehe eine chronisch-rezidivierende Symptomatik (Schmerzen, Depression/ Fatigue ). Trotz der Rehabilitation sei keine ausreichende Stabilisierung erfolgt, um eine Rückkehr an den Arbeitsplatz zu erreichen. Aufgrund des chronifizierten Krank heitsbildes und der instabilen Symptomatik sowie des vorliegenden Arbeits platzkon fliktes und der erhaltenen Kündigung sei eine längerfristige Arbeits un fähig keit wahrscheinlich. Unter sehr günstigen Bedingungen mit einer den Beschwerden angepassten Tätigkeit wäre ein Teilpensum denkbar. Empfohlen würden Belastungsproben und ein schrittweiser Wiedereinstieg. 4.5 Dr. med. H.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, beratender Arzt der Krankentaggeldversicherung, nannte in der Aktenbeurteilung vom 1 5. September 2020 ( Urk. 7/243/4-7 ) die Diagnose einer chronische n Schmerzstö rung mit somatischen und psychischen Faktoren (S. 3 oben). Trotz Verbesserung des Gesundheitszustandes nach einer stationären psychosoma tischen Behandlung werde weiterhin eine volle Arbeits un fähigkeit postuliert, was aus versicherungs psychiatrischer Sicht nicht nachvollziehbar sei (S. 3 Mitte). Es stehe eine Schmerz krankheit im Vordergrund, deren Ausprägung aufgrund einer Unter suchung durch eine Fachärztin respektive einen Facharzt beurteilt werden sollte. Zuvor sollte zur Vollständigkeit noch eine interne Aktenbeurteilung im Fach Allgemeine Innere Medizin oder Rheumatologie erfolgen (S. 4).

4.5 Dr. med. H.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, beratender Arzt der Krankentaggeldversicherung, nannte in der Aktenbeurteilung vom 1 5. September 2020 ( Urk. 7/243/4-7 ) die Diagnose einer chronische n Schmerzstö rung mit somatischen und psychischen Faktoren (S. 3 oben). Trotz Verbesserung des Gesundheitszustandes nach einer stationären psychosoma tischen Behandlung werde weiterhin eine volle Arbeits un fähigkeit postuliert, was aus versicherungs psychiatrischer Sicht nicht nachvollziehbar sei (S. 3 Mitte). Es stehe eine Schmerz krankheit im Vordergrund, deren Ausprägung aufgrund einer Unter suchung durch eine Fachärztin respektive einen Facharzt beurteilt werden sollte. Zuvor sollte zur Vollständigkeit noch eine interne Aktenbeurteilung im Fach Allgemeine Innere Medizin oder Rheumatologie erfolgen (S. 4). 4.6 Dr. med. D.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, beratender Arzt der Krankentaggeldversicherung, berichtete a m 5. Oktober 2020 (Urk. 7/243/8-15) über die Unter suchung vom 2 9. September 202 0. Er stellte die Diagnose einer anhaltende n somatoforme n Schmerzstörung (S. 4 f.). Dr. D.___ führte aus, dass b eim Beschwerdeführer in der Vergangenheit und auch jetzt psychische Probleme vor lägen. Es handle sich beispielsweise um eine Schlafstörung. Zudem bestünden Schmerzen an wechselnden Stellen, am Kopf, am Hinterkopf, an der Schulter, zudem auch lumbal. Aufgrund der vorliegenden Informationen bezüglich der somatischen Gegebenheiten seien diese Schmerzkomplexe nicht alleinig durch somatoforme Faktoren erklärbar. Insofern seien die Kriterien für eine anhaltende somatoforme Schmerzstörung erfüllt (S. 5 oben).

4.6 Dr. med. D.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, beratender Arzt der Krankentaggeldversicherung, berichtete a m 5. Oktober 2020 (Urk. 7/243/8-15) über die Unter suchung vom 2 9. September 202 0. Er stellte die Diagnose einer anhaltende n somatoforme n Schmerzstörung (S. 4 f.). Dr. D.___ führte aus, dass b eim Beschwerdeführer in der Vergangenheit und auch jetzt psychische Probleme vor lägen. Es handle sich beispielsweise um eine Schlafstörung. Zudem bestünden Schmerzen an wechselnden Stellen, am Kopf, am Hinterkopf, an der Schulter, zudem auch lumbal. Aufgrund der vorliegenden Informationen bezüglich der somatischen Gegebenheiten seien diese Schmerzkomplexe nicht alleinig durch somatoforme Faktoren erklärbar. Insofern seien die Kriterien für eine anhaltende somatoforme Schmerzstörung erfüllt (S. 5 oben). Dr. D.___ gab weiter an, dass in der angestammten Tätigkeit als Chauffeur eine 100%ige Arbeits un fähigkeit bestehe (S. 5 Mitte). Da der Beschwerdeführer ein Bein nachziehe, sei zu erwarten, dass das Reaktionsvermögen möglicherweise zu langsam sei, um in kritischen Situationen einen Lastwagen sicher zu führen (S. 5 unten). Trotz der hier gezeigten, teils erheblichen Beschwerden psychosoma tischer Art scheine doch ein relativ hohes Funktionsniveau vorzuliegen. Der Beschwerdeführer gebe an, dass er einkaufen gehe. Er fahre Zug, Bus und könne auch Auto fahren. Teilweise könne er auch im Haushalt mithelfen. Vor einem Monat habe er eine Reise nach I.___ unternommen. Die Einschränkungen seien überwiegend wahrscheinlich nicht gleichmässiger Art. Andererseits sei der Leidens druck hier deutlich und stark spürbar vorhanden (S. 6 Mitte). Eine ange passte Tätigkeit ohne Kundenkontakt, mit ausreichend Pausen, bei der die schwei zerdeutschen sprachlichen Fähigkeiten untergeordnet seien, ohne Schichtarbeit und mit vornehmlich leichten Routinearbeiten sei für den Beschwerdeführer realisierbar (S. 6 unten). In einer angepassten Tätigkeit sei stufenweise von einer deutlich verbesserten Arbeitsfähigkeit auszugehen (S. 7 unten). Ab dem 1 8. bis zum 3 1. Oktober 2020 bestehe eine 70%ige Arbeitsunfähigkeit, ab dem 1. bis zum 1 5. November 2020 eine 50%ige Arbeitsunfähigkeit und ab dem 1 6. bis zum 3 0. November 2020 eine 30%ige Arbeitsunfähigkeit. A b dem 1. Dezember 2020 bestehe eine volle Arbeitsfähigkeit ( S. 6 oben).

Dr. D.___ gab weiter an, dass in der angestammten Tätigkeit als Chauffeur eine 100%ige Arbeits un fähigkeit bestehe (S. 5 Mitte). Da der Beschwerdeführer ein Bein nachziehe, sei zu erwarten, dass das Reaktionsvermögen möglicherweise zu langsam sei, um in kritischen Situationen einen Lastwagen sicher zu führen (S. 5 unten). Trotz der hier gezeigten, teils erheblichen Beschwerden psychosoma tischer Art scheine doch ein relativ hohes Funktionsniveau vorzuliegen. Der Beschwerdeführer gebe an, dass er einkaufen gehe. Er fahre Zug, Bus und könne auch Auto fahren. Teilweise könne er auch im Haushalt mithelfen. Vor einem Monat habe er eine Reise nach I.___ unternommen. Die Einschränkungen seien überwiegend wahrscheinlich nicht gleichmässiger Art. Andererseits sei der Leidens druck hier deutlich und stark spürbar vorhanden (S. 6 Mitte). Eine ange passte Tätigkeit ohne Kundenkontakt, mit ausreichend Pausen, bei der die schwei zerdeutschen sprachlichen Fähigkeiten untergeordnet seien, ohne Schichtarbeit und mit vornehmlich leichten Routinearbeiten sei für den Beschwerdeführer realisierbar (S. 6 unten). In einer angepassten Tätigkeit sei stufenweise von einer deutlich verbesserten Arbeitsfähigkeit auszugehen (S. 7 unten). Ab dem 1 8. bis zum 3 1. Oktober 2020 bestehe eine 70%ige Arbeitsunfähigkeit, ab dem 1. bis zum 1 5. November 2020 eine 50%ige Arbeitsunfähigkeit und ab dem 1 6. bis zum 3 0. November 2020 eine 30%ige Arbeitsunfähigkeit. A b dem 1. Dezember 2020 bestehe eine volle Arbeitsfähigkeit ( S. 6 oben). 4.7 Dr. F.___ und Psychotherapeutin Dr. phil. C.___ nahmen a m 2. November 2020 Stellung zur Einschätzung der Krankentaggeldv ersicherung (Urk. 7/259/79-80). Sie nannten folgende D iagnosen (S. 1 Mitte) :

4.7 Dr. F.___ und Psychotherapeutin Dr. phil. C.___ nahmen a m 2. November 2020 Stellung zur Einschätzung der Krankentaggeldv ersicherung (Urk. 7/259/79-80). Sie nannten folgende D iagnosen (S. 1 Mitte) : - rezidivierend e depressive Störung, gegenwärt ig mittelgradige Episode

rezidivierend e depressive Störung, gegenwärt ig mittelgradige Episode - chronische Schmerzstörung mit somatischen und psychischen Faktoren

chronische Schmerzstörung mit somatischen und psychischen Faktoren - chronisches zerviko - und thorakovertebrales, spondylogenes Syndrom beidseits

chronisches zerviko - und thorakovertebrales, spondylogenes Syndrom beidseits - aktenanamnestisch: Fibromyalgie

aktenanamnestisch: Fibromyalgie - arterielle Hypertonie

arterielle Hypertonie - Status nach benigne m Lagerungsschwindel März 2020

Status nach benigne m Lagerungsschwindel März 2020 - Glaukom

Glaukom Dr. F.___ und Dr. C.___ führten aus, dass der Beschwerdeführer unter den bekannten depressiven Symptomen leide: Gedankendrehen und Grübeln, leichte bis mittelgradige Einschränkungen in Konzentration und Aufmerksamkeit, Verlust von Freude und Interesse, Verminderung des Antriebs, depressive, ängst lich-sorgenvolle Stimmungslage, wenig Zukunftsoptimismus, starke Ängste beglei tet durch innere Unruhe, Herzrasen und Atemlosigkeit. Er schildere zudem körperliche Schmerzen im Nacken - und Rück en bereich sowie chronische Kopf schmerzen, die unter Belastung deutlich zunähmen, teilweise aber auch schub weise ohne Vorwarnung auftreten könnten. Die Schmerzen führten in den Schüben jeweils zu einer deutlichen Bewegungslimitierung und raschen körper lichen Erschöpfung (S. 1 unten). Die genannten Symptome beeinflussten sich wechselseitig, was zu einer Ersc hwerung in der Behandlung führe (S. 1 unten). Der Beschwerdeführer sei in seinem Alltag durch die oben genannte Symptomatik deutlich in seiner Funktionalität eingeschränkt (S. 1 f.). A ktuell führe er nur leichte Hausarbeiten aus. D ie Einschränkungen zeigten sich auch im Freizeitver halten (sozialer Rückzug, deutliche Mühe, regelmässig leichte Sport-Spaziergänge umzusetzen, weniger aktive Tagesgestaltung ). Aufgrund der nach wie vor persis tierenden Symptomatik sei der Beschwerdeführer weiterhin zu 100 % krank geschrieben. Es könne eine v erhalten positive Prognose gestellt werden. Zum aktuellen Zeitpunkt habe d ie Symptomatik stabilisiert und eine Verschlechterung des Zustandsbildes gestoppt werden können. Es sei davon auszugehen, dass eine Verbesserung aufgrund der Chronizität und der Verknüpfung von depressiver mit somatischer Symptomatik deutlich länger dauere als im Plausibilitätsgutachten angenommen. Sie würden sich erhoffen, dass eine schrittweise Wiedereingliede rung und Rückerlangung einer Teilarbeitsfähigkeit in einer leichten körperlichen Arbeit erreicht werden könne (S. 2 oben).

Dr. F.___ und Dr. C.___ führten aus, dass der Beschwerdeführer unter den bekannten depressiven Symptomen leide: Gedankendrehen und Grübeln, leichte bis mittelgradige Einschränkungen in Konzentration und Aufmerksamkeit, Verlust von Freude und Interesse, Verminderung des Antriebs, depressive, ängst lich-sorgenvolle Stimmungslage, wenig Zukunftsoptimismus, starke Ängste beglei tet durch innere Unruhe, Herzrasen und Atemlosigkeit. Er schildere zudem körperliche Schmerzen im Nacken und Rück en bereich sowie chronische Kopf schmerzen, die unter Belastung deutlich zunähmen, teilweise aber auch schub weise ohne Vorwarnung auftreten könnten. Die Schmerzen führten in den Schüben jeweils zu einer deutlichen Bewegungslimitierung und raschen körper lichen Erschöpfung (S. 1 unten). Die genannten Symptome beeinflussten sich wechselseitig, was zu einer Ersc hwerung in der Behandlung führe (S. 1 unten). Der Beschwerdeführer sei in seinem Alltag durch die oben genannte Symptomatik deutlich in seiner Funktionalität eingeschränkt (S. 1 f.). A ktuell führe er nur leichte Hausarbeiten aus. D ie Einschränkungen zeigten sich auch im Freizeitver halten (sozialer Rückzug, deutliche Mühe, regelmässig leichte Sport-Spaziergänge umzusetzen, weniger aktive Tagesgestaltung ). Aufgrund der nach wie vor persis tierenden Symptomatik sei der Beschwerdeführer weiterhin zu 100 % krank geschrieben. Es könne eine v erhalten positive Prognose gestellt werden. Zum aktuellen Zeitpunkt habe d ie Symptomatik stabilisiert und eine Verschlechterung des Zustandsbildes gestoppt werden können. Es sei davon auszugehen, dass eine Verbesserung aufgrund der Chronizität und der Verknüpfung von depressiver mit somatischer Symptomatik deutlich länger dauere als im Plausibilitätsgutachten angenommen. Sie würden sich erhoffen, dass eine schrittweise Wiedereingliede rung und Rückerlangung einer Teilarbeitsfähigkeit in einer leichten körperlichen Arbeit erreicht werden könne (S. 2 oben). 4.8 Dr. D.___ hielt i n der Aktenbeurteilung vom 6. November 2020 ( Urk. 7/259/75-78) fest, dass d er neu eingereichte Arztbericht (vom 2. November 2020) bei der psychischen Befundung nicht wesentlich von der ihrigen Untersuchung / Plausi bilisierung vom 2 9. September 2020 abweiche. Vom Beschwerdeführer sei ein deut licher Leidensdruck erkennbar, jedoch seien die daraus möglicherweise resultierenden Funktionseinschränkungen nicht gleichmässiger Art (S. 3 oben ). D er neue Arztbericht der Behandlerinnen spiegle im Wesentlichen die Angaben des Beschwerdeführers wider, was auch verständlich sei. Auch bei einer dekla rierten mittelgradig en depressiven Störung sei noch ein Funktionsniveau vorhan den, welches eine angepasste Tätigkeit überwiegend wahrscheinlich möglich mache (S. 3 Mitte). Eine wesentliche Verschlechterung des Gesundheitszustandes könne überwiegend wahrscheinlich nicht angenommen werden. Der neu einge reichte Arztbericht sei nicht geeignet, eine Abweichung von den ursprünglichen Ein schätzungen vom 2 9. September 2020 bezüglich der Arbeitsfähigkeit zu begründen (S. 3 unten).

4.8 Dr. D.___ hielt i n der Aktenbeurteilung vom 6. November 2020 ( Urk. 7/259/75-78) fest, dass d er neu eingereichte Arztbericht (vom 2. November 2020) bei der psychischen Befundung nicht wesentlich von der ihrigen Untersuchung / Plausi bilisierung vom 2 9. September 2020 abweiche. Vom Beschwerdeführer sei ein deut licher Leidensdruck erkennbar, jedoch seien die daraus möglicherweise resultierenden Funktionseinschränkungen nicht gleichmässiger Art (S. 3 oben ). D er neue Arztbericht der Behandlerinnen spiegle im Wesentlichen die Angaben des Beschwerdeführers wider, was auch verständlich sei. Auch bei einer dekla rierten mittelgradig en depressiven Störung sei noch ein Funktionsniveau vorhan den, welches eine angepasste Tätigkeit überwiegend wahrscheinlich möglich mache (S. 3 Mitte). Eine wesentliche Verschlechterung des Gesundheitszustandes könne überwiegend wahrscheinlich nicht angenommen werden. Der neu einge reichte Arztbericht sei nicht geeignet, eine Abweichung von den ursprünglichen Ein schätzungen vom 2 9. September 2020 bezüglich der Arbeitsfähigkeit zu begründen (S. 3 unten). 4.9 Dr. F.___ und Dr. C.___ nannt en in der ärztlich-therapeutischen Stellungnahme zuhanden der Beschwerdegegnerin vom 5. Februar 2021 (Urk. 7/266) neben den bekannten Diagnosen neu Panikattacken (S. 1 Mitte). Sie führten aus, dass der Beschwerdeführer häufig starke Atemlosigkeit in Zusam menhang mit Ängsten schildere (S. 1 unten). Anders als von der Beschwerdegeg nerin angenommen, sei der Beschwerdeführer in seiner Belastbarkeit und Stress toleranz durch seine chronische Symptomatik so stark eingeschränkt, dass seine Arbeitsfähigkeit sowohl in seiner angestammten wie auch in einer anderen Arbeits tätigkeit deutlich eingeschränkt sei und prognostisch bleiben werde. Eine Intensivierung der psychotherapeutischen Behandlung habe in den letzten Monaten zwar eine leichte Stabilisierung der depressiven und somatoformen Symptomatik erzielen können, nicht aber deren Reduktion. Eine Erhöhung der Funktionsfähigkeit und Belastbarkeit sei trotz hoher Therapiemotivation nicht zu erzielen (S. 2 oben). Die Chronifizierung der depressiven und schmerzbedingten Symptomatik zeige sich unter anderem daran, dass in den letzten Jahren keine vollständige Remission mehr stattgefunden habe. Die Funktionalität sei in den letzten Jahren dauerhaft eingeschränkt gewesen, die Belastbarkeit und Stress toleranz dauerhaft reduziert. Der Beschwerdeführer habe auch in «guten Phasen» an depressiven Ängsten, Panikattacken, Niedergeschlagenheit, körperlichen Einschränkungen und Schmerzen sowie fehlender Zuversicht bezüglich seiner Zukunft gelitten. Eine Rückkehr in den ersten Arbeitsmarkt setze integrative Mass nahmen voraus (S. 2 Mitte).

4.9 Dr. F.___ und Dr. C.___ nannt en in der ärztlich-therapeutischen Stellungnahme zuhanden der Beschwerdegegnerin vom 5. Februar 2021 (Urk. 7/266) neben den bekannten Diagnosen neu Panikattacken (S. 1 Mitte). Sie führten aus, dass der Beschwerdeführer häufig starke Atemlosigkeit in Zusam menhang mit Ängsten schildere (S. 1 unten). Anders als von der Beschwerdegeg nerin angenommen, sei der Beschwerdeführer in seiner Belastbarkeit und Stress toleranz durch seine chronische Symptomatik so stark eingeschränkt, dass seine Arbeitsfähigkeit sowohl in seiner angestammten wie auch in einer anderen Arbeits tätigkeit deutlich eingeschränkt sei und prognostisch bleiben werde. Eine Intensivierung der psychotherapeutischen Behandlung habe in den letzten Monaten zwar eine leichte Stabilisierung der depressiven und somatoformen Symptomatik erzielen können, nicht aber deren Reduktion. Eine Erhöhung der Funktionsfähigkeit und Belastbarkeit sei trotz hoher Therapiemotivation nicht zu erzielen (S. 2 oben). Die Chronifizierung der depressiven und schmerzbedingten Symptomatik zeige sich unter anderem daran, dass in den letzten Jahren keine vollständige Remission mehr stattgefunden habe. Die Funktionalität sei in den letzten Jahren dauerhaft eingeschränkt gewesen, die Belastbarkeit und Stress toleranz dauerhaft reduziert. Der Beschwerdeführer habe auch in «guten Phasen» an depressiven Ängsten, Panikattacken, Niedergeschlagenheit, körperlichen Einschränkungen und Schmerzen sowie fehlender Zuversicht bezüglich seiner Zukunft gelitten. Eine Rückkehr in den ersten Arbeitsmarkt setze integrative Mass nahmen voraus (S. 2 Mitte). 4.10 RAD-Arzt Dr. med. J.___, Facharzt für Orthopädische Chirurgie, hielt mit Stellungnahme vom 2 3. März 2021 ( Urk. 7/271 S. 3 f.) fest, dass i m Bericht der Hausärztin und der Psychotherapeutin vom 5. Februar 2021 von einer Stabilisie rung und Besserung der Symptomatik berichtet werde. Zu bemerken sei, dass Dr. D.___ aus versicherungsmedizinischer Sicht zur Beurteilung der Arbeitsfähig keit das Funktionsniveau des Beschwerdeführers berücksichtigt habe un d dabei weniger auf kurative Belange respektive diesbezügliche differentialdiagnostische Überlegungen eingegangen sei. Funktionsbeeinträchtigungen und Ressourcen seien von ihm bei der Benennung von Arbeitsfähigkeit und Belastungsprofil ent sprechend abwägend berücksichtigt worden. Es sei bekannt, dass Behandler und Versicherungsmediziner aufgrund deren Bindungsverhältnis zum Patienten zu unter schiedlichen Beurteilungen kämen. Das vom Beschwerdeführer als relevant für die Arbeitsfähigkeit benannte Glaukom finde in den Akten keine entspre chende medizinische Bewertung. Somit könne g estützt auf den Bericht von Dr. D.___ vom 2 9. Sep tember 2020 (richtig: 5. Oktober 2020) weiter von einer 100%igen Arbeitsfähigkeit unter optimal angepassten Bedingungen ausgegangen werden. Weitere medizinische Abk lärungen seien nicht notwendig.

4.10 RAD-Arzt Dr. med. J.___, Facharzt für Orthopädische Chirurgie, hielt mit Stellungnahme vom 2 3. März 2021 ( Urk. 7/271 S. 3 f.) fest, dass i m Bericht der Hausärztin und der Psychotherapeutin vom 5. Februar 2021 von einer Stabilisie rung und Besserung der Symptomatik berichtet werde. Zu bemerken sei, dass Dr. D.___ aus versicherungsmedizinischer Sicht zur Beurteilung der Arbeitsfähig keit das Funktionsniveau des Beschwerdeführers berücksichtigt habe un d dabei weniger auf kurative Belange respektive diesbezügliche differentialdiagnostische Überlegungen eingegangen sei. Funktionsbeeinträchtigungen und Ressourcen seien von ihm bei der Benennung von Arbeitsfähigkeit und Belastungsprofil ent sprechend abwägend berücksichtigt worden. Es sei bekannt, dass Behandler und Versicherungsmediziner aufgrund deren Bindungsverhältnis zum Patienten zu unter schiedlichen Beurteilungen kämen. Das vom Beschwerdeführer als relevant für die Arbeitsfähigkeit benannte Glaukom finde in den Akten keine entspre chende medizinische Bewertung. Somit könne g estützt auf den Bericht von Dr. D.___ vom 2 9. Sep tember 2020 (richtig: 5. Oktober 2020) weiter von einer 100%igen Arbeitsfähigkeit unter optimal angepassten Bedingungen ausgegangen werden. Weitere medizinische Abk lärungen seien nicht notwendig. 5.

5. 5.1 Anlässlich der Aufhebung der Invalidenrente im Dezember 2016 wurde festge halten, dass die anhaltende somatoforme Schmerzstörung und die reaktive Depression die Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers nicht erheblich beein trächtig en würden. Im Zeitpunkt der Rentenaufhebung war der Beschwerdeführer in einem Pensum von 70 % als Chauffeur tätig, bis ihm im Mai 2020 eine volle Arbeitsunfähigkeit attestiert wurde (vgl. vorstehend E. 4.1). Damit stellt sich die Frage, ob seit Dezember 2016 eine wesentliche Verschlechterung des Gesund heitszustandes eingetreten ist.

5.1 Anlässlich der Aufhebung der Invalidenrente im Dezember 2016 wurde festge halten, dass die anhaltende somatoforme Schmerzstörung und die reaktive Depression die Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers nicht erheblich beein trächtig en würden. Im Zeitpunkt der Rentenaufhebung war der Beschwerdeführer in einem Pensum von 70 % als Chauffeur tätig, bis ihm im Mai 2020 eine volle Arbeitsunfähigkeit attestiert wurde (vgl. vorstehend E. 4.1). Damit stellt sich die Frage, ob seit Dezember 2016 eine wesentliche Verschlechterung des Gesund heitszustandes eingetreten ist. Die Beschwerdegegnerin ging in der vorliegend angefochtenen Verfügung vom April 2021 davon aus, dass keine veränderten gesundheitlichen Beschwerden vorlägen. Dabei stützte sie sich auf die Stellungnahme ihre s RAD- Arztes Dr. J.___, welcher seinerseits auf die Beurteilung durch Dr. D.___ vom 5. Oktober 2020 abstellte.

Die Beschwerdegegnerin ging in der vorliegend angefochtenen Verfügung vom April 2021 davon aus, dass keine veränderten gesundheitlichen Beschwerden vorlägen. Dabei stützte sie sich auf die Stellungnahme ihre s RAD- Arztes Dr. J.___, welcher seinerseits auf die Beurteilung durch Dr. D.___ vom 5. Oktober 2020 abstellte. 5.2 In Bezug auf den aktuellen Gesundheitszustand liegen insbesondere die Berichte der Hausärztin Dr. F.___ vor, welche sie teilweise zusammen mit der behan delnden Psychotherapeutin Dr. C.___ verfasste. Daneben finden sich die Beurteilungen durch den Psychiater Dr. D.___, welcher als beratender Arzt der Krankentaggeldversicherung Stellung nahm, nachdem er den Beschwerde führer am 2 9. September 2020 untersucht hatte. Ausserdem nahm RAD- Arzt Dr. J.___ im März 2021 eine Beurteilung aufgrund der vorliegenden Akten vor.

5.2 In Bezug auf den aktuellen Gesundheitszustand liegen insbesondere die Berichte der Hausärztin Dr. F.___ vor, welche sie teilweise zusammen mit der behan delnden Psychotherapeutin Dr. C.___ verfasste. Daneben finden sich die Beurteilungen durch den Psychiater Dr. D.___, welcher als beratender Arzt der Krankentaggeldversicherung Stellung nahm, nachdem er den Beschwerde führer am 2 9. September 2020 untersucht hatte. Ausserdem nahm RAD- Arzt Dr. J.___ im März 2021 eine Beurteilung aufgrund der vorliegenden Akten vor. Dr. F.___ und Dr. C.___ gingen bei den Diagnosen einer chronischen Schmerzstörung sowie einer rezidivierenden depressiven Störung von einer vollen Arbeitsunfähigkeit aus (vgl. vorstehend E. 4.7). Im aktuellsten Bericht vom Februar 2021 nannten sie als zusätzliche Diagnose Panikattacken und hielten fest, dass die Arbeitsfähigkeit deutlich eingeschränkt sei; eine Rückkehr in den ersten Arbeitsmarkt würde integrative Massnahmen voraussetzen (vgl. vorste hend E. 4.9).

Dr. F.___ und Dr. C.___ gingen bei den Diagnosen einer chronischen Schmerzstörung sowie einer rezidivierenden depressiven Störung von einer vollen Arbeitsunfähigkeit aus (vgl. vorstehend E. 4.7). Im aktuellsten Bericht vom Februar 2021 nannten sie als zusätzliche Diagnose Panikattacken und hielten fest, dass die Arbeitsfähigkeit deutlich eingeschränkt sei; eine Rückkehr in den ersten Arbeitsmarkt würde integrative Massnahmen voraussetzen (vgl. vorste hend E. 4.9). Dr. D.___ nannte im Oktober 2020 die Diagnose einer anhaltenden somatoformen Schmerzstörung und hielt fest, dass beim Beschwerdeführer psychische Probleme vorlägen. Er verwies auf ein relativ hohes Funktionsniveau, andererseits auch auf einen deutlichen Leidensdruck. Er attestierte dem Beschwerdeführer für den Zeit punkt der Untersuchung (2 9. September 2020) noch keine Arbeitsfähigkeit. Gemäss seiner Einschätzung sollte indessen ab dem 1 8. Oktober 2020 eine 30%ige, ab dem 1. November 2020 eine 50%ige, ab dem 1 6. November 2020 eine 70%ige sowie ab dem 1. Dezember 2020 eine volle Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit möglich sein (vgl. vorstehend E. 4.6). Im November 2020 gab Dr. D.___ an, dass auch bei einer deklarierten mittelgradigen depressiven Störung noch ein Funktionsniveau vorhanden sei, welches eine angepasste Tätigkeit überwiegend wahrscheinlich möglich mache (vgl. vorstehend E. 4.8).

Dr. D.___ nannte im Oktober 2020 die Diagnose einer anhaltenden somatoformen Schmerzstörung und hielt fest, dass beim Beschwerdeführer psychische Probleme vorlägen. Er verwies auf ein relativ hohes Funktionsniveau, andererseits auch auf einen deutlichen Leidensdruck. Er attestierte dem Beschwerdeführer für den Zeit punkt der Untersuchung (2 9. September 2020) noch keine Arbeitsfähigkeit. Gemäss seiner Einschätzung sollte indessen ab dem 1 8. Oktober 2020 eine 30%ige, ab dem 1. November 2020 eine 50%ige, ab dem 1 6. November 2020 eine 70%ige sowie ab dem 1. Dezember 2020 eine volle Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit möglich sein (vgl. vorstehend E. 4.6). Im November 2020 gab Dr. D.___ an, dass auch bei einer deklarierten mittelgradigen depressiven Störung noch ein Funktionsniveau vorhanden sei, welches eine angepasste Tätigkeit überwiegend wahrscheinlich möglich mache (vgl. vorstehend E. 4.8). 5. 3 Anhand dieser Angaben von Dr. D.___ kann nicht ohne Weiteres von einer vollen Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit ausgegangen werden. Dr. D.___ attestierte dem Beschwerdeführer im Zeitpunkt der Untersuchung (2 9. September 2020) noch keine Arbeitsfähigkeit, ging jedoch stufenweise von einer verbesser ten Arbeitsfähigkeit aus; ab Dezember bes tehe wieder eine volle Arbeits fähigkeit. Bei seiner Einschätzung handelt es sich somit um eine Prognose für die Zukunft. Ausserdem erwähnte Dr. D.___ psychische Probleme (in der Vergangenheit und jetzt), ging jedoch nicht weiter darauf ein. Schliesslich hielt er auch für den Fall des Vorliegen s einer mittelgradigen depressiven Störung eine angepasste Tätig keit für überwiegend wahrscheinlich möglich, ohne dies anhand der Anforderun gen der für den Beschwerdeführer zumutbaren Tätigkeiten zu begründen und ohne sich zum zumutbaren Pensum und allfälligen Einschränkungen zu äussern. Insgesamt erscheinen die Angaben durch Dr. D.___ als zu vage, weshalb nicht auf seine Einschätzung abgestellt werden kann.

5. 3 Anhand dieser Angaben von Dr. D.___ kann nicht ohne Weiteres von einer vollen Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit ausgegangen werden. Dr. D.___ attestierte dem Beschwerdeführer im Zeitpunkt der Untersuchung (2 9. September 2020) noch keine Arbeitsfähigkeit, ging jedoch stufenweise von einer verbesser ten Arbeitsfähigkeit aus; ab Dezember bes tehe wieder eine volle Arbeits fähigkeit. Bei seiner Einschätzung handelt es sich somit um eine Prognose für die Zukunft. Ausserdem erwähnte Dr. D.___ psychische Probleme (in der Vergangenheit und jetzt), ging jedoch nicht weiter darauf ein. Schliesslich hielt er auch für den Fall des Vorliegen s einer mittelgradigen depressiven Störung eine angepasste Tätig keit für überwiegend wahrscheinlich möglich, ohne dies anhand der Anforderun gen der für den Beschwerdeführer zumutbaren Tätigkeiten zu begründen und ohne sich zum zumutbaren Pensum und allfälligen Einschränkungen zu äussern. Insgesamt erscheinen die Angaben durch Dr. D.___ als zu vage, weshalb nicht auf seine Einschätzung abgestellt werden kann. Schliesslich kann auch nicht auf die Beurteilungen durch die Hausärztin Dr. F.___ und die behandelnde Psychotherapeutin Dr. C.___ abge stellt werden. Einerseits ist festzuhalten, dass es sich nicht um Fachärztinnen für Psychiatrie handelt. Zudem stellten sie im Wesentlichen auf die subjektiven Angaben des Beschwerdeführers ab. Auch äusserten sie sich nicht zur Frage einer allfälligen Veränderung des Gesundheitszustandes seit Dezember 201 6. Schliess lich ist in Bezug auf Berichte von behandelnden Arztpersonen beziehungsweise Therapiekräften auf die Erfahrungstatsache hinzuweisen, dass diese mitunter im Hinblick auf ihre auftragsrechtliche Vertrauensstellung in Zweifelsfällen eher zu Gunsten ihrer Patientinnen und Patienten aussagen (BGE 135 V 465 E. 4.5, 125 V 351 E. 3b/cc).

Schliesslich kann auch nicht auf die Beurteilungen durch die Hausärztin Dr. F.___ und die behandelnde Psychotherapeutin Dr. C.___ abge stellt werden. Einerseits ist festzuhalten, dass es sich nicht um Fachärztinnen für Psychiatrie handelt. Zudem stellten sie im Wesentlichen auf die subjektiven Angaben des Beschwerdeführers ab. Auch äusserten sie sich nicht zur Frage einer allfälligen Veränderung des Gesundheitszustandes seit Dezember 201 6. Schliess lich ist in Bezug auf Berichte von behandelnden Arztpersonen beziehungsweise Therapiekräften auf die Erfahrungstatsache hinzuweisen, dass diese mitunter im Hinblick auf ihre auftragsrechtliche Vertrauensstellung in Zweifelsfällen eher zu Gunsten ihrer Patientinnen und Patienten aussagen (BGE 135 V 465 E. 4.5, 125 V 351 E. 3b/cc). In Bezug auf die Stellungnahme durch RAD-Arzt Dr. J.___ vom März 2021 ist zu bemerken, dass es sich bei ihm nicht um einen Psychiater, sondern um einen Facharzt für Orthopädische Chirurgie handelt. Soweit Dr. J.___ gestützt auf den Bericht von Dr. F.___ und Dr. C.___ vom Februar 2021 eine Besserung der Symptomatik erwähnte (vgl. vorstehend E. 4.10), ist festzuhalten, dass im entsprechenden Bericht lediglich von einer leichten Stabi lisierung die Rede war. Es wurde explizit festgehalten, dass keine Reduktion der depressiven und somatoformen Symptomatik habe erzielt werden können (vgl. vorstehend E. 4.9). Nach dem Gesagten vermag die Stellungnahme von Dr. J.___ nicht zu überzeugen.

In Bezug auf die Stellungnahme durch RAD-Arzt Dr. J.___ vom März 2021 ist zu bemerken, dass es sich bei ihm nicht um einen Psychiater, sondern um einen Facharzt für Orthopädische Chirurgie handelt. Soweit Dr. J.___ gestützt auf den Bericht von Dr. F.___ und Dr. C.___ vom Februar 2021 eine Besserung der Symptomatik erwähnte (vgl. vorstehend E. 4.10), ist festzuhalten, dass im entsprechenden Bericht lediglich von einer leichten Stabi lisierung die Rede war. Es wurde explizit festgehalten, dass keine Reduktion der depressiven und somatoformen Symptomatik habe erzielt werden können (vgl. vorstehend E. 4.9). Nach dem Gesagten vermag die Stellungnahme von Dr. J.___ nicht zu überzeugen. 5. 4 Das Gericht kann die Angelegenheit zu neuer Entscheidung an die Vorinstanz zurückweisen, besonders wenn mit dem angefochtenen Entscheid nicht auf die Sache eingetreten oder der Sachverhalt ungenügend festgestellt wurde (§ 26 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht, GSVGer ).

5. 4 Das Gericht kann die Angelegenheit zu neuer Entscheidung an die Vorinstanz zurückweisen, besonders wenn mit dem angefochtenen Entscheid nicht auf die Sache eingetreten oder der Sachverhalt ungenügend festgestellt wurde (§ 26 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht, GSVGer ). Bei ungenügenden Abklärungen durch den Versicherungsträger holt die Beschwerdeinstanz im Regelfall ein Gerichtsgutachten ein, wenn sie einen (im Verwaltungsverfahren anderweitig erhobenen) medizinischen Sachverhalt über haupt für gutachterlich abklärungsbedürftig hält oder wenn eine Administrativ expertise in einem rechtserheblichen Punkt nicht beweiskräftig ist. Die betref fende Beweiserhebung erfolgt alsdann vor der – anschliessend reformatorisch entscheidenden – Beschwerdeinstanz selber statt über eine Rückweisung an die Verwaltung. Eine Rückweisung an den Versicherungsträger bleibt hingegen möglich, wenn sie allein in der notwendigen Erhebung einer bisher vollständig ungeklärten Frage begründet ist. Ausserdem bleibt es dem kantonalen Gericht (unter dem Aspekt der Verfahrensgarantien) unbenommen, eine Sache zurück zuweisen, wenn lediglich eine Klarstellung, Präzisierung oder Ergänzung von gutachterlichen Ausführungen erforderlich ist (B GE 139 V 99 E. 1.1, 137 V 210 E. 4.4.1.4 mit Hinweisen; Urteil des Bundesgerichts 9C_354/2020 vom 8. Septem ber 2020 E. 2.1).

Bei ungenügenden Abklärungen durch den Versicherungsträger holt die Beschwerdeinstanz im Regelfall ein Gerichtsgutachten ein, wenn sie einen (im Verwaltungsverfahren anderweitig erhobenen) medizinischen Sachverhalt über haupt für gutachterlich abklärungsbedürftig hält oder wenn eine Administrativ expertise in einem rechtserheblichen Punkt nicht beweiskräftig ist. Die betref fende Beweiserhebung erfolgt alsdann vor der – anschliessend reformatorisch entscheidenden – Beschwerdeinstanz selber statt über eine Rückweisung an die Verwaltung. Eine Rückweisung an den Versicherungsträger bleibt hingegen möglich, wenn sie allein in der notwendigen Erhebung einer bisher vollständig ungeklärten Frage begründet ist. Ausserdem bleibt es dem kantonalen Gericht (unter dem Aspekt der Verfahrensgarantien) unbenommen, eine Sache zurück zuweisen, wenn lediglich eine Klarstellung, Präzisierung oder Ergänzung von gutachterlichen Ausführungen erforderlich ist (B GE 139 V 99 E. 1.1, 137 V 210 E. 4.4.1.4 mit Hinweisen; Urteil des Bundesgerichts 9C_354/2020 vom 8. Septem ber 2020 E. 2.1). 5. 5 Vorliegend tätigte die Beschwerdegegnerin keinerlei eigene Abklärungen. Sie zog lediglich die Akten der Krankentaggeldversicherung bei und liess RAD- Arzt Dr. J.___, einen Facharzt für Orthopädische Chirurgie, dazu Stellung nehmen. Die Beschwerdegegnerin holte keine medizinischen Berichte ein und ver anlass te auch keine RAD-Untersuchung, um die zu beurteilende Streitfrage ( leistungsrelevante Veränderung des Gesundheitszustands) abzuklären.

5. 5 Vorliegend tätigte die Beschwerdegegnerin keinerlei eigene Abklärungen. Sie zog lediglich die Akten der Krankentaggeldversicherung bei und liess RAD- Arzt Dr. J.___, einen Facharzt für Orthopädische Chirurgie, dazu Stellung nehmen. Die Beschwerdegegnerin holte keine medizinischen Berichte ein und ver anlass te auch keine RAD-Untersuchung, um die zu beurteilende Streitfrage ( leistungsrelevante Veränderung des Gesundheitszustands) abzuklären. E in abschliessender materieller Entscheid ist gestützt auf die vorhandenen medi z inischen Akten nicht möglich, da der entscheidrele vante Sachverhalt nicht ( hin reichend ) abgeklärt wurde. Die vor liegend en medizi nischen Unterlagen erlauben keine zuverlässige Beurteilung des psychischen Ge sundheitszustandes und der Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers – und somit auch nicht einer allfälligen Veränderung des Gesundheitszustandes seit Dezember 2016 –, weshalb die Beschwer degegnerin weitere Abklärungen vorzunehmen hat.

E in abschliessender materieller Entscheid ist gestützt auf die vorhandenen medi z inischen Akten nicht möglich, da der entscheidrele vante Sachverhalt nicht ( hin reichend ) abgeklärt wurde. Die vor liegend en medizi nischen Unterlagen erlauben keine zuverlässige Beurteilung des psychischen Ge sundheitszustandes und der Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers – und somit auch nicht einer allfälligen Veränderung des Gesundheitszustandes seit Dezember 2016 –, weshalb die Beschwer degegnerin weitere Abklärungen vorzunehmen hat. Die angefochtene Verfügung (Urk. 2) ist folglich aufzuheben und die Sache zur rechtsgenügenden Abklärung des medizinischen Sachverhalts – unter Berück sich tigung des strukturierten Beweisverfahrens nach BGE 141 V 281 – und zum er neuten Entscheid über den Leistungsanspruch an die Beschwerdegegnerin zu rückzuweisen. In diesem Sinne ist die Beschwerde gutzuheissen.

Die angefochtene Verfügung (Urk. 2) ist folglich aufzuheben und die Sache zur rechtsgenügenden Abklärung des medizinischen Sachverhalts – unter Berück sich tigung des strukturierten Beweisverfahrens nach BGE 141 V 281 – und zum er neuten Entscheid über den Leistungsanspruch an die Beschwerdegegnerin zu rückzuweisen. In diesem Sinne ist die Beschwerde gutzuheissen. 6. Die Verfahrenskosten gemäss Art. 69 Abs. 1 bis IVG sind ermessensweise auf Fr. 800.-- festzusetzen und ausgangsgemäss der Beschwerdegegnerin aufzuerle gen.

6. Die Verfahrenskosten gemäss Art. 69 Abs. 1 bis IVG sind ermessensweise auf Fr. 800.-- festzusetzen und ausgangsgemäss der Beschwerdegegnerin aufzuerle gen. 7.

7. 7.1 Nach ständiger Rechtsprechung gilt die Rückweisung der Sache an die Verwal tung zur weiteren Abklärung und neuen Verfügung sowohl für die Frage der Auferlegung der Gerichtskosten wie auch der Parteientschädigung als vollstän diges Obsiegen (BGE 137 V 57; vgl. auch BGE 141 V 281 E. 11.1 mit Hinweis), weshalb der vertretene Beschwerdeführer Anspruch auf eine Prozessentschä digung hat.

7.1 Nach ständiger Rechtsprechung gilt die Rückweisung der Sache an die Verwal tung zur weiteren Abklärung und neuen Verfügung sowohl für die Frage der Auferlegung der Gerichtskosten wie auch der Parteientschädigung als vollstän diges Obsiegen (BGE 137 V 57; vgl. auch BGE 141 V 281 E. 11.1 mit Hinweis), weshalb der vertretene Beschwerdeführer Anspruch auf eine Prozessentschä digung hat. 7.2 Die Prozessentschädigung wird vom Gericht festgesetzt und ohne Rücksicht auf den Streitwert nach der Bedeutung der Streitsache und nach der Schwierigkeit des Prozesses bemessen ( § 34 Abs. 3 GSVGer ).

7.2 Die Prozessentschädigung wird vom Gericht festgesetzt und ohne Rücksicht auf den Streitwert nach der Bedeutung der Streitsache und nach der Schwierigkeit des Prozesses bemessen ( § 34 Abs. 3 GSVGer ). Die Vertreterin des Beschwerdeführers, Rechtsanwältin Lotti Sigg, machte mit Honorarnote vom 1 2. Oktober 2021 (Urk. 12 ) einen Aufwand von 7 Stunden sowie Auslagen von Fr. 46.2 0, beides zuzüglich 7.7 % Mehrwertsteuer, geltend. Unter Berücksichtigung dieser Honorarnote und des für Rechts anwälte und Rechtsanwältinnen gerichtsü blichen Stundenansatzes von Fr. 220.-- ist vorlie gend eine Entschädigung von Fr. 1’ 709.-- (inklusive Barauslagen und Mehrwert steuer) angemessen, welche entsprechend dem Ausgang des Verfahrens der unterliegenden Beschwerdegeg nerin aufzuerlegen ist.

Die Vertreterin des Beschwerdeführers, Rechtsanwältin Lotti Sigg, machte mit Honorarnote vom 1 2. Oktober 2021 (Urk. 12 ) einen Aufwand von 7 Stunden sowie Auslagen von Fr. 46.2 0, beides zuzüglich 7.7 % Mehrwertsteuer, geltend. Unter Berücksichtigung dieser Honorarnote und des für Rechts anwälte und Rechtsanwältinnen gerichtsü blichen Stundenansatzes von Fr. 220.-- ist vorlie gend eine Entschädigung von Fr. 1’ 709.-- (inklusive Barauslagen und Mehrwert steuer) angemessen, welche entsprechend dem Ausgang des Verfahrens der unterliegenden Beschwerdegeg nerin aufzuerlegen ist. Das Gericht erkennt:

Das Gericht erkennt: 1. Die Beschwerde wird in dem Sinne gutgeheissen, dass die angefochtene Verfügung vom 6. April 2021 aufgehoben und die Sache an die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zurückgewiesen wird, damit diese, nach erfolgten Abklärungen im Sinne der Erwägungen, neu verfüge.

1. Die Beschwerde wird in dem Sinne gutgeheissen, dass die angefochtene Verfügung vom 6. April 2021 aufgehoben und die Sache an die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zurückgewiesen wird, damit diese, nach erfolgten Abklärungen im Sinne der Erwägungen, neu verfüge. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 800.-- werden der Beschwerdegegnerin auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein werden der Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 800.-- werden der Beschwerdegegnerin auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein werden der Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt. 3. Die Beschwerdegegnerin wird verpflichtet, dem Beschwerdeführer eine Prozessentschä digung von Fr. 1’709.-- (inkl. Barauslagen und MWSt ) zu bezahlen.

3. Die Beschwerdegegnerin wird verpflichtet, dem Beschwerdeführer eine Prozessentschä digung von Fr. 1’709.-- (inkl. Barauslagen und MWSt ) zu bezahlen. 4. Zustellung gegen Empfangsschein an:

4. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Rechtsanwältin Lotti Sigg

Rechtsanwältin Lotti Sigg - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle

Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle - Bundesamt für Sozialversicherungen

Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an:

sowie an: - Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)

Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft) 5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG).

5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzustellen.

Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzustellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG).

Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin

GräubNeuenschwander-Erni