Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03313.jsonl.gz/1083

Das Wichtigste in Kürze
- Thomas Markle spricht wieder einmal in den Medien über seine Tochter Meghan.
- Der 77-Jährige ruft die Herzogin zur Zeugenaussage im Skandal um Prinz Andrew auf.
Zwischen Meghan Markle (40) und ihrem Vater Thomas (77) herrscht seit Jahren Funkstille. Das hält den US-Amerikaner aber nicht davon ab, in regelmässigen Abständen in den Medien über seine Tochter zu sprechen. Neuestes Beispiel: Gegenüber der «Sun» äusserte sich Thomas über den Zeugenaufruf im Skandal um Prinz Andrew (61).
Der Meghan-Papa fordert demnach seine Tochter auf, sich an die US-Strafverfolgungsbehörden zu wenden. Der Grund: Sie könnte etwas über die Missbrauchsvorwürfe von Virginia Roberts Giuffre (38) wissen.
Thomas Markle erklärte gegenüber dem Boulevardblatt, er unterstütze jeden Schritt von Virginias hochkarätigem Anwalt. Dieser hatte Bekanntgegeben, dass er Meghan Markle als Teil des Zivilprozesses gegen Andrew einsetzen will.
David Boies (80) meinte, die US-Amerikanerin könnte als Zeugin geladen werden, da sie einige Zeit mit der britischen Königsfamilie verbrachte. Man wolle zumindest ein Paar Aussagen von Leuten, die Prinz Andrew kannten, so der Anwalt.
«Leute die entweder selbst Wissen haben oder über Leute Bescheid wissen könnten, die dieses Wissen haben könnte.» Weiter meinte Boies zu Meghan Markle: «Sie ist jemand auf den wir uns verlassen können, dass sie die Wahrheit sagt.»
«Ist die Pflicht von Meghan Markle auszusagen»
In dem exklusiven Gespräch mit «The Sun» sagte Meghans Vater: «Ich weiss, dass sie mit Andrew zu tun hatte – natürlich hat sie das. Wenn sie auf irgendwelchen Veranstaltungen oder an irgendwelchen Orten gewesen ist, die er besucht hat, dann muss sie das sagen. Sie hat kein Recht, sich zu weigern.»
In dem Gespräch wird Thomas Markle sehr deutlich und wiederholt: «Wenn sie etwas weiss und in irgendeiner Form in Andrews Umfeld involviert war, ist es ihre Pflicht, darüber zu sprechen.» Sie sei nicht davon ausgenommen, nur weil sie eine Herzogin ist. «Indem sie Grossbritannien verliess und ihren Prinzen mitnahm, gab sie das Recht auf, eine Herzogin zu sein.»