Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03589.jsonl.gz/849

Atomwaffen, Drohnen, Smartphones – jede technologische Entwicklung kann zur Waffe werden. Technologie kann aber auch helfen, Frieden zu schaffen.
Es braucht einen ethischen Rahmen, um technologische Innovationen sicher zu entwickeln. Denn jede Technologie kann zur Waffe werden – auf eine Weise, die niemand beabsichtigt hatte.
Margarita Quihuis vom Peace Innovation Lab Stanford hat mittels Verhaltensforschung den sogenannten Hague Peace Data Standard entwickelt, um das friedensstiftende Potenzial von Technik sichtbar zu machen.
Dieser soll den Preis sowie Wert von Frieden messen und den friedensstiftenden Einfluss von Technologien aufzeigen. Dieser vergleichbare Standard soll sowohl Individuen, aber auch Organisationen anhand ihres Friedenspotenzials einordnen.
Das soll Investoren und Unternehmen, die nachhaltig investieren wollen, eine Hilfestellung geben, ähnlich dem sogenannten ESG Index, der Umweltaspekte, Soziales und Unternehmensführung einbezieht.
Der Peace Data Standard soll jedoch präziser vor allem bei sozialen Aspekten helfen, diese zu messen. Dafür bezieht er etwa ein, wie gut es eine Technologie Menschen ermöglicht zu kooperieren und zusammenzuarbeiten.
Er blickt auch darauf, wie einfach eine Technologie negativ verändert oder missbraucht werden könnte und ob sie allgemein zugänglich ist.
Wir müssen über die Zukunft nachdenken, die wir haben wollen, und nicht einfach nur neue Innovationen schaffen und dann überlegen, wo wir sie verwenden können”, sagt Quihuis. „Wir müssen uns darauf fokussieren, wie wir eine Welt schaffen, die wir wollen.” Eine Welt, in der Technik für den Frieden eine große Rolle spielt.“