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Niederreiter und Carolina fehlt noch ein Sieg zum Weiterkommen
Der Churer Nino Niederreiter und die Carolina Hurricanes sind in den Viertelfinals der NHL-Play-offs dank eines 3:1-Heimsieges gegen die New York Rangers wieder in Führung in der Serie.
Teuvo Teravainen gelang das entscheidende Tor zum 2:1 im zweiten Spielabschnitt mit einem Direktschuss in Überzahl. Im ersten Drittel war das Team aus Raleigh durch Vincent Trocheck nach einem schnellen Gegenstoss in Unterzahl in Führung gegangen. Den Rangers, die zuletzt ihre beiden Heimspiele hatten gewinnen können, gelang aber noch vor der Pause der Ausgleich.
Die Hurricanes gestanden den Rangers lediglich 17 Abschlüsse zu. Der tiefste Wert eines gegnerischen Teams in den bisherigen zwölf Playoffspielen.
Nino Niederreiter stand für den Stanley-Cup-Sieger von 2006 knapp 18 Minuten auf dem Eis und schoss viermal aufs Tor. Der Churer Flügelstürmer blieb aber ohne Skorerpunkt.
Dank des Sieges bleiben die Hurricanes in diesen Playoffs im eigenen Stadion ungeschlagen. In der Nacht auf Sonntag bietet sich dem Team von Trainer Rod Brind’Amour die Chance, zum fünften Mal insgesamt und erstmals seit 2019 wieder in die Halbfinals einzuziehen.
In der Western Conference haben die Edmonton Oilers diesen Schritt bereits bewerkstelligt. Im kanadischen Duell gegen die Calgary Flames, welche die Pacific Division für sich entschieden hatten und favorisiert in die Serie gegangen waren, setzten sie sich auswärts in Spiel 5 5:4 durch und entschieden die Serie mit 4:1-Siegen für sich.
Superstar Connor McDavid gelang der entscheidende Treffer in der sechsten Minute der ersten Verlängerung auf Pass von Leon Draisaitl. Der Deutsche hatte bei insgesamt vier Toren seinen Stock im Spiel.