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DGAP-News: Epigenomics AG
/ Schlagwort(e): Studienergebnisse/Studie
Neue Studie in der Fachzeitschrift BMC Cancer zeigt, dass blutbasiertes Testen mit Epi proColon(R) eine wirksame Methode zur Erhöhung der Darmkrebs-Screening-Raten in medizinisch unterversorgten Bevölkerungsgruppen ist
Berlin (Deutschland) und San Diego, CA (USA), 2. September 2021 - Die Epigenomics AG (Frankfurt Prime Standard: ECX, OTCQX: EPGNY; das "Unternehmen") gibt bekannt, dass eine kürzlich im BMC Cancer veröffentlichte Studie zeigt, dass Bluttests wie Epi proColon(R) die Darmkrebs-Screening-Raten in medizinisch unterversorgten Bevölkerungsgruppen (medically underserved populations , MUP), die nicht bereit oder in der Lage sind, einen Stuhltest oder eine Darmspiegelung durchzuführen, deutlich erhöhen können. Bei den vorsorgeberechtigten Teilnehmern stieg die Teilnahmerate mit dem Bluttest von 12,6 %, die im Vorjahr einen Stuhltest durchgeführt hatten, auf 93,5 %.
Greg Hamilton, CEO der Epigenomics AG: "Darmkrebs ist immer noch die zweithäufigste Ursache für krebsbedingte Todesfälle in den USA, obwohl man die Sterblichkeit durch Vorsorgeuntersuchungen reduzieren kann. Die Teilnahme an regelmäßigen Vorsorgeuntersuchungen ist der Schlüssel zu einer früheren Erkennung von Darmkrebs und damit zu einer Verringerung der Häufigkeit sowie der Sterblichkeit. Die jetzt veröffentlichten Ergebnisse stehen im Einklang mit einer Reihe bereits veröffentlichter Resultate, die zeigen, dass Bluttests einen wichtigen Beitrag zur Verringerung der Zahl der Darmkrebs-bedingten Todesfälle leisten können, insbesondere in medizinisch unterversorgten Bevölkerungsgruppen, die am stärksten gefährdet sind."
In den USA nehmen viele Menschen trotz der verfügbaren Tests nicht an der Darmkrebs-Früherkennung teil. Die Screening-Rate liegt insgesamt unter 70 %. Dies gilt insbesondere für medizinisch unterversorgten Bevölkerungsgruppen, die Merkmale wie ein niedriges Einkommen, eine fehlende oder eine nicht ausreichende Versicherung aufweisen. Obwohl Stuhltests für MUP diesbezüglich eine akzeptable Option sein sollten, sind die Rücklaufquoten durchweg niedrig und liegen bei MUP im Vergleich zur Allgemeinbevölkerung bei etwa 10 %. Dies wurde durch die jetzt veröffentlichte Studie bestätigt. In der Studie wurde den Patienten nacheinander eine Darmkrebsvorsorge mittels einer Darmspiegelung und einem Stuhltest angeboten, entsprechend den aktuellen Leitlinien für Darmkrebsvorsorge. Nur wenn beide Optionen abgelehnt wurden, wurde der Bluttest angeboten. Von den 460 Teilnehmern, denen ein Screening angeboten wurde, nahm kein Teilnehmer das Angebot der Darmspiegelung an, 30 (6,5 %) entschieden sich für das FIT-Screening und 430 (93,5 %) für den mSEPT9-Test. Nur zwei der 30 Teilnehmer, die sich für den FIT-Test entschieden, reichten ihre Probe tatsächlich auch ein (6,7 %).
Die Studienergebnisse zeigen folglich, dass die Einführung blutbasierter Tests für das Darmkrebs-Screening im Vergleich zu Stuhltests von den Teilnehmern gut angenommen wird, wahrscheinlich aufgrund der Zweckdienlichkeit und Einfachheit der Tests. Das Ergebnis ist ein weiterer wichtiger Beitrag zu der Erkenntnis, dass von der FDA zugelassene Bluttests für das Darmkrebs-Screening in das Vorsorgekonzept aufgenommen werden sollten, da damit pragmatisch eine Senkung der Darmkrebssterblichkeit erreicht werden kann.
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