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Im Bereich der obligatorischen beruflichen Vorsorge haben Arbeitnehmer das Recht, gleich viele Vertreter in das oberste Organ einer Vorsorgeeinrichtung zu entsenden wie die Arbeitgeber. Diese Bestimmung gilt aber nur für die im Bereich der gesetzlichen Mindestleistungen tätigen, registrierten Vorsorgeeinrichtungen. Für Einrichtungen die ausschliesslich im überobligatorischen Bereich tätig sind, gelten die zivilrechtlichen Bestimmungen für Stiftungen.
Glossar
Das Vermögen einer patronalen Stiftung wird ausschliesslich durch Zahlungen des Arbeitgebers oder durch eigene Kaitalerträge gebildet. Entsprechend liegen die Leistungen rein im Ermessen einer solchen Stiftung. Destinatäre können keine Rechte daraus ableiten.
Der Pensionsaufwand setzt sich aus verschiedenen Komponenten zusammen und wird zu Beginn eines Wirtschaftsjahres ausgerechnet. Dazu müssen zukunftsbezogene Leistungen einkalkuliert werden. Diese basieren auf versicherungsmathematischen Annahmen. Eine Komponente ist etwa der Vermögensertrag, der sich aufwandmindernd niederschlägt.
Damit wird eine Institution bezeichnet, die wiederkehrende Alters-, Invaliden- und Hinterlassenen-Leistungen – so genannte Pensionen – ausrichtet. Es ist ein Überbegriff für Vorsorgeeinrichtungen.
Dieser Begriff ist vor allem im Ausland gebräuchlich. Damit werden in der Regel leistungsorientierte und beitragsorientierte Pensionspläne bezeichnet. In der Schweiz werden diese Begrifflichkeiten ebenfalls verwendet, haben hier aber eine andere Bedeutung. Für die sogenannten defined benefit plans bzw. leistungsorientierten Pläne ist eine aktuarielle Berechnung durch einen Versicherungsmathematiker erforderlich, wobei eine grössere oder kleinere Über- oder Unterdeckung des Vorsorgewerks resultieren kann. Ein Unternehmen muss eine entsprechende Rückstellung oder einen Vermögenswert erfassen. Pläne, die als defined contribution bzw. beitragsorientierte Pläne einzustufen sind, erscheinen nicht in der Bilanz der Unternehmen.
Das ist eine Kennziffer, die Auskunft über die Wertveränderung einer Finanzanlage oder eines Portefeuilles gibt und den Anlageerfolg eines Vermögensverwalters oder Asset Managers ausdrückt. Generell setzt sie sich aus Zinserträgen und Dividenden sowie aus Kursveränderungen des Wertpapiers zusammen und kann zur Überwachung des erzielten Anlageerfolges herangezogen werden. Je nach Fall wird die Performance nach unterschiedlichen Methoden gemessen.
Dies drückt den Wert eines Wertpapieres in Prozent aus, der über einem bestimmten Referenzpreis, etwa dem Nennwert, liegt. Unter Prämie versteht man auch den Betrag, oftmals in Prozenten ausgedrückt, den der Käufer für ein entsprechendes Recht, etwa eine Option, ein Bezugsrecht oder ein Warrant, über den rechnerischen Wert hinaus zu bezahlen bereit ist. Bei derivativen Instrumenten, die der Absicherung dienen, etwa Put-Optionen, ist es der Preis, den der Optionskäufer für das Recht bezahlt, den Basiswert verkaufen zu können.
Das ist ein Zinssatz zur Bestimmung der möglichen künftigen Altersrente eines Versicherten im Beitragsprimat.
Aufsicht, welche einen vorsichtigen Umgang mit Vorsorgegeldern sicher stellen soll. Das umfasst etwa vorsichtige Systemparameter, Sicherheitsmargen bei den Anlagen sowie die Qualitätssicherung von Personen, welche mit der Führung und Kontrolle von Vorsorgeeinrichtungen betraut sind.