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2000: Das Castello hätte eine weitere Sanierung benötigt, die Mittel dafür waren aber nicht zu erwirtschaften. So folgte der Umzug nach Rothenthurm, in die Kaplanei Biberegg, einer Stiftung der Familie von Reding Biberegg. Ein relativ kleines, jedoch herzlichschönes Haus mit einer zugehörigen Loreto-Kapelle. Allerdings waren die Platzver-hältnisse etwas zu beschränkt für eine benediktinische Gemeinschaft, die ihren Lebensunterhalt ja möglichst in den eigenen Mauern erarbeitete. Eine zusätzliche Liegenschaft war nicht zu haben. Benedikt war also meist alleine, hielt aber das Zeitkloster weiterhin offen. Zwei Einstiege misslangen. In der Biberegg entstand ein Beziehungsgeflecht zu den Bauern der Umgebung und zu vielen Jugendlichen, die regelmässig vor der Türe standen, einige stammten aus anderen Ländern. Da war jemand, der einfach Zeit für sie hatte und keine Vorurteile. Eine Mischung zwischen Atelier, Denkwerkstatt, Integrationsförderung, Nachhilfe-Angebot, Lehrlings- und Bauernbüro entstand und viele Besucher aus der Gegend oder von weiter her belebten das Haus.