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Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich IV.2017.00578 IV. Kammer Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Arnold Gramigna Ersatzrichterin Bänninger Schäppi Gerichtsschreiber Kübler Urteil vom 24. Oktober 2018 in Sachen X.___ Beschwerdeführerin vertreten durch Rechtsanwalt Daniel Christe Christe & Isler Rechtsanwälte Obergasse 32, Postfach 1663, 8401 Winterthur gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin Sachverhalt: 1. 1.1 Die 1968 geborene X.___, Mutter zweier 1986 und 1995 geborener Kin der, absolvierte in Serbien eine Ausbildung als Verkäuferin (Urk. 6/3/2 und Urk. 6/3/4). Nach ihrer Einreise in die Schweiz war sie als Buffettochter, Zimmer mädchen und Reinigungskraft tätig (Urk. 6/3/4 und Urk. 6/170/6). Zuletzt arbei tete sie während 2.25 Stunden pro Tag zu 5 Tagen die Woche als Reinigungskraft bei der A.___ AG (Urk. 6/18/2 und Urk. 6/170/6). Ab dem 18. Juli 1999 war sie zu 100 % krankgeschrieben (Urk. 6/3/5). Am 10. Juni 2002 (Eingangsda tum) meldete sich die Versicherte bei der Eidgenössischen Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an (Urk. 6/3). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, tätigte medizinische und erwerbliche Abklärungen, wobei sie unter anderem das psychiatrische Gutachten von B.___, Fachpsy chologe für Psychotherapie FSP, und Dr. C.___, Facharzt FMH für Psy chiatrie und Psychotherapie, vom 22. Januar 2004 einholte (Urk. 6/26). Mit Ver fügung vom 12. Juli 2004 (Urk. 6/41) wurde der Versicherten mit Wirkung ab 1. März 2002 eine halbe Rente samt zwei Kinderrenten zugesprochen. 1.2 Mit Zustellung des «Fragebogens für Revision der Invalidenrente» eröffnete die IV-Stelle im März 2005 ein Revisionsverfahren (Urk. 6/46). Im Rahmen des Vor bescheidverfahrens (Vorbescheid vom 6. Juli 2006, Urk. 6/56), in welchem die Versicherte am 8. September 2006 Einwand erhob (Urk. 6/57), veranlasste die IV Stelle erneut ein psychiatrisches Gutachten von B.___ und Dr. C.___ (Gutachten vom 10. Mai 2007, Urk. 6/62 und Urk. 6/67). Gestützt darauf bestätigte die IV-Stelle mit Verfügung vom 1. Oktober 2007 den Anspruch der Versicherten auf eine halbe Rente (Urk. 6/75). 1.3 Im November 2012 wurde erneut ein Revisionsverfahren eingeleitet (Urk. 6/77 und Urk. 6/78). Auf Ersuchen der IV-Stelle reichte Dr. D.___, Facharzt FMH für Psychiatrie und Psychotherapie, der IV-Stelle einen ärztlichen Bericht, datierend vom 5. Februar 2013, ein (Urk. 6/81). Am 26. August 2013 erstattete die Medizinische Abklärungsstelle (MEDAS) E.___ ein polydisziplinäres Gutachten (Urk. 6/98). Mit Vorbescheid vom 27. September 2013 wurde der Ver sicherten die Einstellung der Invalidenrente in Aussicht gestellt (Urk. 6/103). Im Einwand vom 25. Oktober 2013 ersuchte die Versicherte darum, sie vor Einstel lung der halben Invalidenrente in ein Arbeitstraining aufzunehmen bzw. ihr eventualiter weiter die halbe Invalidenrente auszurichten (Urk. 6/111). Mit Ver fügung vom 11. November 2013 hob die IV-Stelle die Invalidenrente per Ende Dezember 2013 auf, unter dem Hinweis, dass die Akten an die Eingliederungsbe ratung weitergeleitet würden (Urk. 6/114). 1.4 Mit Eingabe vom 18. November 2013 teilte die Versicherte mit, sie verzichte auf die Erhebung einer Beschwerde gegen die Verfügung vom 11. November 2013 und stelle ein Gesuch um Durchführung von beruflichen Eingliederungsmassnah men (Urk. 6/116). Mit Schreiben vom 19. März 2014 erteilte die IV-Stelle der Ver sicherten Kostengutsprache für eine Potentialabklärung vom 7. April 2014 bis am 2. Mai 2014 in der F.___ (Urk. 6/119). Diese erstattete am 2. Mai 2014 ihren Abschlussbericht (Urk. 6/128). Am 13. Juni 2014 teilte die IV-Stelle, Ein gliederungsberatung, der Versicherten den Abschluss der Arbeitsvermittlung mit, da die Versicherte anlässlich des Abschlussgespräches bei der F.___ erklärt habe, sie fühle sich nicht eingliederungsfähig und verzichte deshalb auch auf weitere Integrationsmassnahmen (Urk. 6/129). 1.5 Am 15. August 2014 (Eingangsdatum) meldete sich die Versicherte erneut zum Leistungsbezug bei der IV-Stelle an (Urk. 6/132). Mit Vorbescheid vom 26. Au gust 2014 kündigte die IV-Stelle an, nicht auf das Leistungsgesuch einzutreten (Urk. 6/133). Mit Schreiben vom 17. September 2014 erhob die Versicherte Ein wand (Urk. 6/134) und begründete diesen – unter Beilage eines ärztlichen Berichts von Dr. D.___ vom 8. Oktober 2014 (Urk. 6/137) – mit Eingabe vom 31. Okto ber 2014 (Urk. 6/138). Nach Beizug der Stellungnahme des Regionalen Ärztlichen Dienstes (RAD) vom 20. Januar 2015 (Urk. 6/176/2) und eines ergänzenden Be richts von Dr. D.___ vom 30. Januar 2015 (Urk. 6/144), forderte die IV-Stelle die Versicherte mit Schreiben vom 4. Februar 2015 auf, sich einem Abklärungsge spräch in der Klinik G.___ zu unterziehen (Urk. 6/146). In der Folge hielt sich die Versicherte vom 2. März bis 15. April 2015 in der Klinik H.___ auf (Urk. 6/157, Urk. 6/158 und Urk. 6/162). Nach Rücksprache mit dem RAD (Urk. 6/176/4) wurde Dr. I.___, Facharzt FMH für Psychiatrie und Psychotherapie, am 24. November 2015 mit der psychiatrischen Begutachtung der Versicherten beauftragt (Urk. 6/166). Das psychiatrische Gutachten wurde am 15. März 2016 erstattet (Urk. 6/170). Mit Schreiben vom 11. Mai 2016 – unter Beilage eines ärztlichen Berichts von Dr. D.___ vom 21. April 2016 (Urk. 6/175) – reichte die Versicherte dazu eine Stellungnahme ein (Urk. 6/174). Mit Vorbe scheid vom 8. August 2016 kündigte die IV-Stelle erneut die Abweisung des Leis tungsbegehrens an (Urk. 6/177). Gegen diesen Vorbescheid erhob die Versicherte mit Schreiben vom 14. September 2016 Einwand (Urk. 6/178). Der psychiatrische Gutachter, Dr. I.___, nahm mit Eingabe vom 22. November 2016 aufforde rungsgemäss Stellung zum Einwand der Versicherten (Urk. 6/181). Zu dieser Stel lungnahme liess sich die Versicherte mit Schreiben vom 16. März 2017 verneh men (Urk. 6/184, unter Beilage eines Verlaufsberichtes von Dr. D.___ vom 15. März 2017 [Urk. 6/185]). Mit Verfügung vom 7. April 2017 wies die IV-Stelle das Leistungsbegehren der Versicherten wie vorbeschieden ab (Urk. 2). 2. Dagegen erhob die Versicherte am 22. Mai 2017 Beschwerde und beantragte, die angefochtene Verfügung sei aufzuheben und die Sache zu ergänzenden medizi nischen Abklärungen sowie zum Neuentscheid an die Beschwerdegegnerin zu rückzuweisen (Urk. 1). Mit Beschwerdeantwort vom 20. Juni 2017 schloss die Beschwerdegegnerin auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 5 unter Beilage ihrer Ak ten, Urk. 6/1-188), was der Beschwerdeführerin am 21. Juni 2017 angezeigt wurde (Urk. 7). 3. Auf die Vorbringen der Parteien sowie die eingereichten Unterlagen wird, soweit erforderlich, im Rahmen der nachfolgenden Erwägungen eingegangen. Das Gericht zieht in Erwägung: 1. 1.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allge meinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG ). Sie kann Folge von Geburts gebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung, IVG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgegliche nen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beein trächtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG). 1.2 1.2.1 Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit können in gleicher Weise wie körperliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 8 ATSG bewirken. Rechtsprechungsgemäss ist bei psychi schen Beeinträchtigungen zu prüfen, ob ein psychischer Gesundheitsschaden mit Krankheitswert besteht, welcher die versicherte Person auch bei Aufbietung allen guten Willens daran hindert, ein rentenausschliessendes Erwerbseinkommen zu erzielen (vgl. BGE 139 V 547 E. 5, 131 V 49 E. 1.2, 130 V 352 E. 2.2.1; vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_125/2015 vom 1 8. November 2015 E. 5.4). 1.2.2 Mit BGE 143 V 418 entschied das Bundesgericht, dass grundsätzlich sämtliche psychischen Erkrankungen für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit einem struk turierten Beweisverfahren nach BGE 141 V 281 zu unterziehen sind (E. 6 und 7, Änderung der Rechtsprechung; vgl. BGE 143 V 409 E. 4.5.2 speziell mit Bezug auf leichte bis mittelschwere Depressionen). Das für somatoforme Schmerzstörungen und vergleichbare psychosomatische Leiden entwickelte strukturierte Beweisverfahren definiert systematisierte Indika toren, die es – unter Berücksichtigung leistungshindernder äusserer Belastungs faktoren einerseits und von Kompensationspotentialen (Ressourcen) anderer seits – erlauben, das tatsächlich erreichbare Leistungsvermögen einzuschätzen (BGE 141 V 281 E. 2, E. 3.4–3.6 und 4.1; vgl. statt vieler: Urteil des Bundesge richts 9C_590/2017 vom 1 5. Februar 2018 E. 5.1). Die Anerkennung eines ren tenbegründenden Invaliditätsgrades ist nur zulässig, wenn die funktionellen Aus wirkungen der medizinisch festgestellten gesundheitlichen Anspruchsgrundlage im Einzelfall anhand der Standardindikatoren schlüssig und widerspruchsfrei mit (zumindest) überwiegender Wahrscheinlichkeit nachgewiesen sind. Fehlt es an diesem Nachweis, hat die materiell beweisbelastete versicherte Person die Folgen der Beweislosigkeit zu tragen (BGE 141 V 281 E. 6; vgl. BGE 144 V 50 E. 4.3). Diese Rechtsprechung ist auf alle im Zeitpunkt der Praxisänderung noch nicht erledigten Fälle anzuwenden (Urteil des Bundesgerichts 9C_580/2017 vom 16. Ja nuar 2018 E. 3.1 mit Hinweisen). Die Durchführung eines strukturiertes Beweisverfahren bleibt jedoch dort ent behrlich, wo im Rahmen beweiswertiger fachärztlicher Berichte eine Arbeitsun fähigkeit in nachvollziehbar begründeter Weise verneint wird und allfälligen gegenteiligen Einschätzungen mangels fachärztlicher Qualifikation oder aus an de ren Gründen kein Beweiswert beigemessen werden kann (BGE 143 V 418 E. 7.1). 1.2.3 Unverändert gilt, dass ein invalidisierender psychischer Gesundheitsschaden nur gegeben sein kann, wenn das klinische Beschwerdebild nicht einzig in psychoso zialen und soziokulturellen Umständen seine Erklärung findet, sondern davon psychiatrisch unterscheidbare Befunde umfasst. Je stärker psychosoziale und soziokulturelle Faktoren wie beispielsweise Sorge um die Familie oder Zukunfts ängste (etwa ein drohender finanzieller Notstand) im Einzelfall in den Vorder grund treten und das Beschwerdebild mitbestimmen, desto ausgeprägter muss eine fachärztlich festgestellte psychische Störung von Krankheitswert vorhanden sein. In diesem Sinne verselb ständigte Störungen mit Auswirkungen auf die Arbeits- und Erwerbsfähigkeit sind unabdingbar, damit überhaupt von Invalidität gesprochen werden kann (BGE 127 V 294 E. 5a; vgl. auch BGE 141 V 281 E. 4.3.1.1; vgl. Urteile des Bundesgerichts 9C_732/2017 vom 5. März 2018 E. 4.3.1 mit Hinweis und 9C_648/2017 vom 20. November 2017 E. 2.3.1.). 1.2.4 Rechtsprechungsgemäss liegt regelmässig kein versicherter Gesundheitsschaden vor, soweit die Leistungseinschränkung auf Aggravation oder einer ähnlichen Konstellation beruht. Dies trifft namentlich zu, wenn: eine erhebliche Diskrepanz zwischen den geschilderten Schmerzen oder Einschränkungen und dem gezeigten Verhalten oder der Anamnese besteht; intensive Schmerzen angegeben werden, deren Charakterisierung jedoch vage bleibt; keine medizinische Behandlung und Therapie in Anspruch genommen wird; demonstrativ vorgetragene Klagen auf den Sachverständigen unglaubwürdig wirken oder wenn schwere Einschränkun gen im Alltag behauptet werden, das psychosoziale Umfeld jedoch weitgehend intakt ist. Nicht per se auf Aggravation weist blosses verdeutlichendes Verhalten hin (BGE 141 V 281 E. 2.2.1, BGE 131 V 49 E. 1.2; vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_899/2014 vom 2 9. Juni 2015 E. 4.1 mit Hinweisen). Eine auf Aggravation oder vergleichbaren Konstellationen beruhende Leistungs einschränkung vermag einen versicherten Gesundheitsschaden nicht leichthin auszuschliessen, sondern nur, wenn im Einzelfall Klarheit darüber besteht, dass nach plausibler ärztlicher Beurteilung die Anhaltspunkte für eine klar als solche ausgewiesene Aggravation eindeutig überwiegen und die Grenzen eines bloss verdeutlichenden Verhaltens zweifellos überschritten sind, ohne dass das aggra vatorische Verhalten auf eine verselbständigte, krankheitswertige psychische Stö rung zurückzuführen wäre (vgl. BGE 143 V 418 E. 8.2 mit Hinweis; vgl. Urteile des Bundesgerichts 8C_604/2017 vom 15. März 2018 E. 6.1 und 9C_899/2014 vom 2 9. Juni 2015 E. 4.2). 1.3 Gemäss Art. 28 Abs. 1 IVG haben Versicherte Anspruch auf eine ganze Rente, wenn sie mindestens zu 70 Prozent, auf eine Dreiviertelsrente, wenn sie mindes tens zu 60 Prozent, auf eine halbe Rente, wenn sie mindestens zu 50 Prozent, oder auf eine Viertelsrente, wenn sie mindestens zu 40 Prozent invalid sind. 1.4 Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Be schwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gegebe nenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arz tes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versi cherte Person arbeitsunfähig ist (BGE 125 V 256 E. 4). Im Weiteren sind die ärzt lichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person noch zugemutet werden können (BGE 125 V 256 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E. 4b/cc). 1.5 Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist entscheidend, ob dieser für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schluss folgerungen der Experten begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a mit Hinweis). 1.6 1.6.1 Eine Neuanmeldung wird – wie auch ein Gesuch um Leistungsrevision – nur ma teriell geprüft, wenn die versicherte Person glaubhaft macht, dass sich die tat sächlichen Verhältnisse seit der letzten, rechtskräftigen Entscheidung in einem für den Rentenanspruch erheblichen Mass verändert haben ( Art. 87 Abs. 3 in Ver bindung mit Abs. 2 der Verordnung über die Invalidenversicherung; IVV; BGE 130 V 71 E. 2.2 mit Hinweisen). Gelingt ihr dies nicht, so wird auf das Gesuch nicht eingetreten. Ist die anspruchserhebliche Änderung glaubhaft gemacht, ist die Verwaltung verpflichtet, auf das neue Leistungsbegehren einzutreten und es in tatsächlicher und rechtlicher Hinsicht umfassend zu prüfen (Urteil des Bundes gerichts 8C_746/2013 vom 1 0. Juni 2014 E. 2); sie hat demnach in analoger Weise wie bei einem Revisionsfall nac h Art. 17 ATSG vorzugehen (vgl. dazu BGE 130 V 71). Stellt sie fest, dass der Invaliditätsgrad oder die Hilflosigkeit seit Erlass der früheren rechtskräftigen Verfügung keine Veränderung erfahren hat, so weist sie das neue Gesuch ab. Andernfalls hat sie zunächst noch zu prüfen, ob die festgestellte Veränderung genügt, um nunmehr eine anspruchsbegründende In validität oder Hilflosigkeit zu bejahen, und hernach zu beschliessen (Urteile des Bundesgerichts 8C_9/2018 vom 4. Juni 2018 E. 2.1 mit weiterem Hinweis und 8C_177/2018 vom 3. August 2018 E.3.3). 1.6.2 Im Rahmen einer Neuanmeldung setzt eine Rentenzusprache eine anspruchser hebliche Änderung der tatsächlichen Verhältnisse voraus, welche entweder in einer objektiven Verschlechterung des Gesundheitszustandes mit entsprechend ver minderter Arbeitsfähigkeit oder in geänderten erwerblichen Auswirkungen einer im Wesentlichen gleich gebliebenen Gesundheitsbeeinträchtigung liegen kann. Demgegenüber stellt eine bloss abweichende Beurteilung eines im Wesent lichen gleich gebliebenen Sachverhaltes keine relevante Änderung dar (BGE 112 V 371E. 2b; in BGE 136 V 216 nicht publizierte E. 3.2 des Urteils 8C_972/2009; Urteil des Bundesgerichts 8C_177/2018 vom 3. August 2018 E. 3.4). 1.6.3 Die Frage der wesentlichen Änderung in den tatsächlichen Verhältnissen beurteilt sich durch Vergleich des Sachverhalts, wie er im Zeitpunkt der letzten rechtskräf tigen Verneinung eines Rentenanspruchs bestanden hat, mit demjenigen zur Zeit der angefochtenen Verfügung (vgl. BGE 134 V 131 E. 3; Urteil des Bundesgerichts 8C_177/2018 vom 3. August 2018 E. 3.5 ). 2. 2.1 Die Beschwerdegegnerin erwog in der angefochtenen Verfügung im Wesentli chen, das Gutachten von Dr. I.___ sei beweiskräftig. Darin werde die bereits vormals attestierte Arbeitsfähigkeit bestätigt. Ein Gesundheitsschaden mit Aus wirkung auf die Arbeitsfähigkeit liege seit 2013 nicht mehr vor. Aus dem Gut achten gehe klar hervor, dass bei der Beschwerdeführerin eine bewusstseinsnahe Aggravation vorhanden sei ( Urk. 2). 2.2 Demgegenüber stellte sich die Beschwerdeführerin zusammengefasst auf den Standpunkt, das Gutachten von Dr. I.___ sei zufolge – näher beschriebener – Mängel nicht beweiskräftig. Da die medizinischen Abklärungen nicht genügen würden, um über ihren Anspruch auf eine Invalidenrente entscheiden zu können, dränge sich eine psychiatrische Begutachtung auf, welche auf der Basis der bestehenden fachärztlichen Berichte das Vorliegen depressiver Symptome vertieft exploriere und sich zu ihrer aktuellen psychischen Situation äussere (Urk. 1 S. 8 9). 3. 3.1 Die Beschwerdegegnerin ist auf die Neuanmeldung eingetreten. Zeitlicher Refe renzpunkt für die Prüfung einer allfälligen anspruchserheblichen Änderung der tatsächlichen Verhältnisse (vgl. E. 1.6) bildet vorliegend die unangefochtene Ren tenaufhebung vom 11. November 2013 (Urk. 6/114). 3.2 3.2.1 Die rentenaufhebende Verfügung vom 11. November 2013 basierte in medizini scher Hinsicht im Wesentlichen auf dem polydisziplinären Gutachten der MEDAS E.___ vom 26. August 2013 (Urk. 6/98). 3.2.2 Die Gutachter der MEDAS E.___ stellten darin aus polydisziplinärer Sicht keine Hauptdiagnose mit Einschränkung der Arbeitsfähigkeit. Als Nebendiagno sen ohne wesentliche Einschränkung der Arbeitsfähigkeit nannten sie (Urk. 6/98/35): - Epicondylitis radialis links (ICD-10: M77.1) - Bursitis trochanterica links (ICD-10: M70.6) - Schmerzausweitung - Beginnendes leichtgradiges sensibles Sulcus ulnaris-Reizsyndrom beid seits - Verdacht auf Analgetika-induzierten Kopfschmerz - Unsystematischer Schwindel, nicht-organische Ursache - Unspezifischer Rückenschmerz ohne Hinweis auf radikuläre Läsionen oder Fähigkeitsstörungen - Anamnestisch St.n. Entfernung eines benignen Tumors der re Mamma mit/bei unauffälligen Nachkontrollen - Hysterektomie 2008 mit li Adnektomie - V.a. Gastrointestinalen Reflux mit/bei chron. Analgetikabusus, unter Magensäureblockertherapie asymptomatisch - Hypercholesterinämie - Anamnestisch Nierensteine 2011 sonographisch dargestellt, aktuell asymp tomatisch - Anamnestisch V.a. Mitralklappenprolapssyndrom mit/bei aktuell unter Beta-Blockade asymptomatisch - Anhaltende somatoforme Schmerzstörung (ICD-10: F45.4) - Anamnestisch rezidivierende depressive Episoden, gegenwärtig remittiert (ICD-10: F33.4) - A typische familiäre Situation (ICD-10: Z 60.1) - Schwierigkeiten bei der kulturellen Eingewöhnung (ICD-10: Z 60.3) Weder im Somatischen noch im Psychischen seien Einschränkungen des positi ven und negativen Leistungsbildes gefunden worden. Die Arbeitsfähigkeit in der zuletzt ausgeübten Tätigkeit sowie adaptiert betrage 100 % bezogen auf ein Pen sum von 100 %. Es liege keine Schädigung mit nachfolgenden Fähigkeitsstörun gen vor, die die mittel- und langfristige berufliche Leistungsfähigkeit der Be schwerdeführerin beeinträchtigen würde (Urk. 6/98/38). 3.2.3 Diese Beurteilung beruhte in psychischer Hinsicht auf dem psychiatrischen Teil gutachten vom 26. Juni 2013 ( Urk. 6/98/15–23). Der psychiatrische Gutachter führte aus, dass bei der Beschwerdeführerin verschiedene psychosoziale Belas tungen bestünden. Die in den Arztberichten fehlende Verbesserung stehe mit die sen psychosozialen Belastungen in Einklang, da bei der Beschwerdeführerin nicht die affektive Problematik im Vordergrund stehe, sondern die psychosozialen Be lastungen, die zu einer affektiven Störung führen könnten. Aktuell erlebe er in der Explorandin eine Versicherte, die affektiv nicht wesentlich eingeschränkt sei. Sie wirke zwar etwas belastet, zeige aber keine wesentliche depressive Sympto matik, um aktuell eine depressive Erkrankung diagnostizieren zu können. Dane ben gebe es zurzeit auch keine Hinweise auf eine Angststörung, was sich mit den Angaben der Beschwerdeführerin decke, wonach die Ängste seit 10 Jahren deut lich besser geworden seien. Im Rahmen der interdisziplinären Besprechung zeige sich, dass die geäusserte Schmerzproblematik weder physiologisch noch körper lich erklärt werden könne. Daneben gebe es verschiedene psychosoziale Belas tungen und Konflikte, so dass diesbezüglich von einer Schmerzausweitung im Sinne einer anhaltenden somatoformen Schmerzstörung gesprochen werden könne (Urk. 6/98/20). Aus rein psychiatrischer Sicht seien die Förster-Kriterien nicht erfüllt (Urk. 6/98/20–21). Als Handicaps stünden für ihn die psychosozialen Probleme im Vordergrund, insbesondere die Situation mit den beiden in Serbien heranwachsenden Töchtern. Daneben seien Migrationsprobleme, aber auch feh lende Integration in der Schweiz sowie sprachliche Schwierigkeiten weitere deut liche Handicaps für die Beschwerdeführerin, in der Schweiz reüssieren zu können. Aus rein psychiatrischer Sicht gehe er davon aus, dass die zumutbare Willensan strengung gegeben sei. Die Beschwerdeführerin sei aktuell weder in der bisheri gen noch in einer adaptierten Tätigkeit in der Arbeitsfähigkeit in iv-relevantem Sinne eingeschränkt (Urk. 6/98/21). 3.3 3.3.1 Hinsichtlich des seitherigen Verlaufs des Gesundheitszustandes der Beschwerde führerin ist im Wesentlichen Folgendes aktenkundig: 3.3.2 Dr. D.___ nannte in seinem ärztlichen Bericht vom 8. Oktober 2014 als psychi atrische Diagnosen eine rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig mittel- bis schwergradige Episode ohne psychotische Symptome (ICD-10 F33.2) sowie eine Agoraphobie mit Panikattacken (ICD-10 F40.01; Urk. 6/137/1). Einschränkend und mit der Depression konform sei ein deutlich gestörter Tages ablauf, geprägt von Antriebsverminderung, der Interessenverlust begleitet von einem sozialen Rückzug, mit vegetativen und kognitiven Symptomen. Dadurch sei die Arbeitsfähigkeit auch für leichte Arbeiten klar auf 0 % reduziert. Aufgrund der ausgeprägten depressiven Störung sei eine willentliche Überwindung der Be einträchtigungen derzeit verunmöglicht. Im Verlaufe der Therapie sei es immer wieder, insbesondere in Belastungssituationen, zu einer Zustandsverschlechte rung bzw. Zunahme der depressiven Symptomatik gekommen (Urk. 6/137/3). 3.3.3 Die Ärzte der Klinik H.___ nannten im Bericht vom 28. Mai 2015 an die Beschwerdegegnerin als psychiatrische Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit eine rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig schwergra dig, ohne psychotische Symptome (F33.2), bestehend seit ca. 13 Jahren, sowie eine Agoraphobie mit Panikattacken (F40.01 [Urk. 6/158/1]). Anamnestisch bestehe seit ca. einem Jahr eine ver stärkte depressive Symptomatik mit Kraft-, En er g i elosigkeit sowie Freud- und Lustlosigkeit. Sodann bestünden auch innere Unruhe, verstärkte Ängste sowie unspezifische Schmerzbeeinträchti gungen. Subjektiver Auslöser für die Verschlechterung der seit ca. 10 Jahren be stehenden Symptomatik stelle die Belastung durch den Wegfall der IV-Rente anlässlich der letzten Revision im Dezember 2013 dar. Die Beschwerdeführerin habe danach an Integrationsmassnahmen teilnehmen müssen, wobei sie die geforderte Präsenzzeit aufgrund von Schmerzen und Erschöpfung nicht habe einhalten kön nen. Sie fühle sich zu 100 % arbeitsunfähig. Eine Behandlung in der Tagesklinik der O.___ vom 13. Oktober bis 9. Dezember 2014 habe sie mehr belastet als ihre Beschwerden gelindert. Im Verlauf habe die Distanz von der familiären Umge bung bei der Beschwerdeführerin positive Effekte gezeitigt. Aktuell sei bei der Beschwerdeführerin keine Arbeitsfähigkeit gegeben (Urk. 6/158/3; vgl. Urk. 6/162). 3.3.4 Dr. I.___ stellte in seinem psychiatrischen Gutachten vom 15. März 2016 keine Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit. Als Diagnosen ohne Auswir kung auf die Arbeitsfähigkeit nannte er (Urk. 6/170/31): - Depressive Störung (gegenwärtig remittiert, F32.4/F33.4) - mit Abhängigkeitssyndrom von ärztlich verordneten Benzodiazepinen (Clonazepam, Lorazepam; F13.2) - bei akzentuierten (übergenau, ängstlich-vermeidend) Persönlichkeits zügen, rezidivierendem Schmerzsyndrom und psychosozialen Belas tungen Es bestehe eine depressive Störung, die gegenwärtig remittiert sei und als poten tielles Gesundheitsrisiko gelten könne. Das nach August 2013 postulierte ängst lich depressive Syndrom habe in der Folge der und als Reaktion auf die Sistierung von Rentenzahlungen für kurze Zeit an Ausprägung zugenommen. Als Folge (sekundär) der depressiven Störung und ihrer Behandlung sei zudem ein Abhän gig keitssyndrom von ärztlich verordneten Benzodiazepinen entstanden. Die Be find lichkeit der Beschwerdeführerin verändere sich darüber hinaus beeinflusst von akzentuierten (übergenau, ängstlich-vermeidend) Persönlichkeitszügen und als Folge des rezidivierenden Schmerzsyndroms und von psychosozialen Belas tun gen, was keinen Krankheitswert habe. Die damit verbundenen objektiven psy cho pathologischen Befunde seien aus psychiatrisch-psychotherapeutischer Sicht gar nicht bis maximal sehr leicht ausgeprägt. Die Limitierung des Aktivitä ten niveaus durch die Beschwerdeführerin sei in allen vergleichbaren Lebens berei chen (Be ruf/Erwerb, Haushalt, Freizeit, soziale Aktivitäten) weit überwiegend bis vollstän dig durch ihre Selbsteinschätzung zu begründen. Eine Willens an stren gung zur Überwindung dieser rein subjektiven Defizite sei aus psychiatrisch-psychothera peutischer Sicht medizinisch zumutbar und tatsächlich möglich (Urk. 6/170/23–24 und Urk. 6/170/27–28). Im Fall der Beschwerdeführerin sei eine (bewusstseinsnahe) Aggravation vorhan den. Es sei eine erhebliche, nicht krankheitsbedingte Diskrepanz zwischen sub jektiver Schilderung der affektiven und kognitiven Beschwerden einerseits, gegen über dem beobachtbaren Verhalten und den objektivierbaren psychopatho lo gischen Befunden andererseits festzustellen. Daneben sei bei der Beschwerde füh rerin eine Verdeutlichungstendenz auszumachen. Das psychosoziale Umfeld (inkl. regelmässiger Reisetätigkeit) werde als weitgehend intakt geschildert (Urk. 6/170/25 und Urk. 6/170/33). Beim Verlauf der Störung der Beschwerdeführerin seien nicht krankheitsbedingte (soziale) Faktoren zu nennen (beispielsweise Lebensalter, Herkunft, Migration, einfache und geringe Berufserfahrung, fehlende Deutschkenntnisse, langjähriger Rentenbezug, Abstinenz vom und Lage am Arbeitsmarkt, finanzielle Sor gen/Schulden, Krankheit des Ehemannes). Sie würden von krankheitsbedingten, objektivierbaren Befunden abgegrenzt. Diese krankheitsfremden Gesichtspunkte würden vor allem therapeutische und/oder sozialarbeiterische Relevanz besitzen und gingen nicht in die Beurteilung der medizinisch-theoretischen Zumutbarkeit einer allfälligen Tätigkeit aus psychiatrisch-psychotherapeutischer Sicht mit ein. Sie würden (als nicht krankheitsbedingte Faktoren) auch die medizinisch zumut bare Willensanstrengung zur Überwindung der Defizite behindern. Sie stünden wesentlich im Vordergrund und erklärten auch weit überwiegend die anlässlich der aktuellen Untersuchung erkennbare aussergewöhnliche Diskrepanz zwischen der subjektiv wahrgenommenen und der objektivierbaren Arbeitsunfähigkeit der Beschwerdeführerin (Urk. 6/170/25-26 und Urk. 6/170/29). Eine anhaltende (längerfristige) Arbeitsunfähigkeit für ausserhäusliche Tätigkei ten und für Hausarbeiten sei im Fall der Beschwerdeführerin nicht anzunehmen. Von dieser Einschätzung könne ab Datum der aktuellen Untersuchung am 24. Februar 2016, bzw. ab 26. August 2013 ausgegangen werden. Mit Bezug zum MEDAS-Gutachten vom 26. August 2013 könne nämlich die dort erläuterte Ein schätzung der Arbeitsfähigkeit bestätigt werden. Die in diesem Gutachten attes tierte anhaltende «somatoforme» Schmerzstörung (F45.4) sei nicht länger zu be gründen. Das in den Akten nach August 2013 postulierte ängstlich-depressive Syndrom habe in der Folge der und als Reaktion auf die Sistierung von Renten zahlungen für kurze Zeit an Ausprägung zugenommen. Für die deshalb folgende stationäre Behandlung vom 2. März bis 15. April 2015 könne (bereits aus forma len Gründen) von einer vollständigen Arbeitsunfähigkeit ausgegangen werden. Eine darüber hinaus in den Akten postulierte Min derung der Arbeitsfähigkeit aus rein psychiatrisch-psychotherapeutischen Gründen könne nicht bestätigt werden. Eine im Fall der Beschwerdeführerin trotzdem allfällig entsprechend postulierte Minderung der Arbeitsfähigkeit erscheine aus rein psychiatrisch-psychotherapeu tischer Sicht als eine therapeutisch-wohlwollende sozialmedizinische Massnahme (Urk. 6/170/26 und Urk. 6/170/35). 3.3.5 Dr. D.___ führte in seinem Bericht vom 21. April 2016 als psychiatrische Diag nosen eine anhaltende depressive Störung, mittelgradig rezidivierende depressive Episoden mit somatischem Syndrom (ICD-10 F34.1, F32.2), eine Agoraphobie mit Panikattacken (ICD-10 F40.01) sowie eine somatoforme Schmerzstörung (ICD-10 F45.40) an. In diagnostischer Hinsicht im Vordergrund bestehe eine anhaltende depressive Störung im Rahmen einer depressiven Entwicklung, im Verlauf unter schiedlichen Schweregrades (leicht- bis schwergradig) ohne zwischenzeitliche Re mission (ICD-10 F32.11, F32.21). Aufgrund der Gesamtschau der Befunde müsse eine mittelgradige Episode angenommen werden (Urk. 6/175/1-2). Der Verlauf sei nach wie vor durch Schwankungen bzw. immer wieder auftre tende Krisen gekennzeichnet. Jegliche Veränderungen bzw. Belastungen würden sich destabilisierend auf die Beschwerdeführerin auswirken (Urk. 6/175/3). Die psychopathologischen Befunde, insbesondere die Antriebsverminderung, der Inte res sensverlust begleitet von einem sozialen Rückzug, mit vegetativen und kog nitiven Symptomen, sprächen für eine anhaltende depressive Störung, gegen wär tig eine mittelgradige Episode mit somatischem Syndrom. Die Beschwerde führe rin sei dadurch vermindert belastbar, kaum leistungsfähig, blockiert und auf der Beziehungsebene kaum erreichbar. Es sei von einer vom Schmerzsyndrom losge lösten psychischen Komorbidität auszugehen, welche die Arbeitsfähigkeit in re levanter Weise einschränke. Es handle sich jedoch um ein eigenständiges psychi sches Leiden mit Krankheitswert, wobei die psychosozialen Belastungs faktoren keinen wesentlichen Einfluss auf die depressive Episode hätten (Urk. 6/175/5). 3.3.6 Dr. I.___ führte in der vom 22. November 2016 datierten Stellungnahme zum Einwand der Beschwerdeführerin vom 14. September 2016 (Urk. 6/178) aus, es sei ihm nicht möglich, aufgrund der Kritik der Beschwerdeführerin eine Änderung der seinerseits im Gutachten vom 15. März 2016 abgegebenen Einschätzung zu begründen. Dementsprechend halte er insbesondere an den Einschätzungen zum Gesundheitszustand und zur Arbeits(un)fähigkeit fest, wie sie im Gutachten for muliert würden (Urk. 6/181/2). 3.3.7 Dr. D.___ gab in seinem an den Rechtsvertreter der Beschwerdeführerin gerich teten Bericht vom 15. März 2017 an, die psychische und emotionale Belastbarkeit der Beschwerdeführerin habe seit der letzten Berichterstattung nicht gesteigert werden können. Der Verlauf sei immer noch durch Schwankungen bzw. immer wieder auftretende Krisen gekennzeichnet. Es zeige sich, dass bereits Kleinigkei ten, bzw. geringe Anforderungen des Alltags die Beschwerdeführerin rasch über fordern, woraufhin sie mit einer depressiven Symptomatik sowie Verstärkung von dysfunktionalen Einstellungen und Gedanken, mit der Überzeugung hilf- und hoffnungslos zu sein, reagiere. Aktuell belaste sie sehr der psychische Zustand ihrer Tochter, welche im September 2016 die Schweiz nach vergeblichem juristi schem Tauziehen habe verlassen müssen (Urk. 6/185). 4. 4.1 Vorwegzunehmen ist, dass sich in den vorliegenden Akten keine konkreten Hin weise auf eine Verschlechterung der objektiven somatischen Befunde finden. Eine somatisch bedingte Verschlechterung der Arbeitsfähigkeit wurde denn von der Beschwerdeführerin auch nicht geltend gemacht. Streitig und zu prüfen ist demnach einzig, ob sich der psychische Gesundheits zustand der Beschwerdeführerin seit der Einstellung der Rente Ende 2013 bis zum Erlass der vorliegend angefochtenen Verfügung im April 2017 massgeblich ver schlechtert hat (vgl. E. 1.6). 4.2 4.2.1 Die Beschwerdegegnerin stützt ihre Auffassung, wonach seit 2013 kein Gesund heitsschaden mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit mehr vorliege, auf das psy chiatrische Gutachten von Dr. I.___ vom 15. März 2016 (Urk. 2). 4.2.2 Dieses Gutachten beruht auf einer fachärztlichen Untersuchung ( Urk. 6/170/14 ff.) und wurde in Kenntnis der und – einlässlicher – Auseinandersetzung mit den Vorakten erstattet (Urk. 6/170/10-13, Urk. 6/170/17-20). Der Gutachter berück sichtigte die geklagten Beschwerden und setzte sich mit diesen sowie dem Ver halten der Beschwerdeführerin auseinander (Urk. 6/170/16 ff.). Im Weiteren legte Dr. I.___ die medizinischen Zustände und Zusammenhänge einleuchtend dar und begründete seine Schlussfolgerungen nachvollziehbar, wobei er auch eine Gesamtbetrachtung im Sinne der gemäss BGE 141 V 281 im Regelfall beachtli ch en Standardindikatoren vor nahm (Urk. 6/170 /27-35 ). Das Gutachten erfüllt da her grundsätzlich die rechtsprechungsgemässen Anforderungen an eine beweis kräftige ärztliche Entscheidungsgrundlage (vgl. E. 1.5; BGE 144 V 50 E. 4.3). 4.3 4.3.1 Vorab ist zu bemerken, dass – entgegen der Auffassung der Be schwerdeführerin (Urk. 1 S. 8) – die gutachterlichen Beobachtungen zum Verhalten der Beschwer deführerin durchaus auf eine Aggravation (vgl. E. 1.2.4) hindeuten. So sind laut Dr. I.___ ihre Angaben zu den Beschwerden – trotz «empathischer» Nachfrage seinerseits – vage, oberflächlich, ausweichend und unklar geblieben ( Urk. 6/170/7 ), beschrieb sie ihre Aktivitäten überdies widersprüchlich und un glaubwürdig (Urk. 6/170/25; vgl. bereits die entsprechende Feststellung im psychiatrischen Teilgutachten der MEDAS E.___ vom 26. Juni 2013, Urk. 6/98/17 und Urk. 6/98/22) und waren Verdeutlichungsten denzen vorhanden (Urk. 6/170/14 und Urk. 6/170/18). Sodann fand Dr. I.___ entgegen ihrer – va gen – subjektiven Schilderung der Beschwerden («sie sei sehr vergesslich, ihre Angaben zu den Daten seien deshalb ungenügend»; «sie leide an Depressionen» [ Urk. 6/170/7]) keine erhebliche objektive Psychopathologie, namentlich auch keine depres sionsspezifische (Urk. 6/170/14– 15 ). Ausserdem hat sie gemäss Dr. I.___ trotz angeblicher vollständiger Arbeitsunfähigkeit das «psychosoziale Umfeld» (inklusive Reisetätigkeit) als weitgehend i ntakt geschildert (Urk. 6/170/29 ). Jedoch kann aufgrund dieser Feststellungen von Dr. I.___ – entgegen der von der Beschwerdegegnerin offenbar v ertretenen Auffassung (Urk. 2) – nicht auf einen Ausschlussgrund im Sinne der Rechtsprechung (vgl. E. 1.2.4) geschlossen werden. Es kann nämlich nicht gesagt werden, dass laut der Beurteilung von Dr. I.___ die Anhaltspunkte für eine klar als solche ausgewiesene Aggravation eindeutig überwögen. Vielmehr hat er seine Beurteilung, wonach keine Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit gestellt werden könne, in erster Linie mit einer geringen Ausprägung der psychopathologischen Befunde sowie mit den Verlauf beeinflussenden, wesentlich im Vordergrund stehenden psychosozialen Belastungsfaktoren begründet ( Urk. 6/170/27). 4.3.2 Entgegen den Ausführungen der Beschwerdeführerin ist nicht ersichtlich, inwie fern die von Dr. I.___ durchgeführte psychiatrische Exploration ungenügend gewesen sein soll. So erhob er eine ausführliche Anamnese (Urk. 6/170/5-6) und erkundigte sich bei de r Beschwerdeführerin auch nach den aktuellen Beschwer den. In diesem Zusammenhang wies er ausdrücklich darauf hin, dass er bei der Beschwerdeführerin « empathisch » nachgefragt habe (Urk. 6/170/7). Sodann nahm Dr. I.___ durchaus einen vollständigen Psychostatus auf und führte ausserdem ein Fremdbeurteilungsv erfahren nach MADRS durch (Urk. 6/170/14– 15). 4.3.3 Die Beurteilung von Dr. I.___, wonach – wie bereits anlässlich der Begutach tung in der MEDAS E.___ (vgl. E. 3.2.3) – keine psychiatrische Diagnose mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit gestellt werden könne, erscheint aufgrund des von ihm erhobenen – weitestgehend unauffälligen – Psychostatus sowie seiner weiteren Feststellungen nachvollziehbar. Gleiches gilt mit Blick auf die Angaben im Bericht der Klinik H.___ vom 28. Mai 2015 (vgl. E. 3.3.3) auch für seine Beurteilung, wonach d ie von Dr. D.___ und den Ärzten der Klinik H.___ postulierte zwischenzeitliche Verschlechterung der ängstlich-depressiven Syn drome auf psychosoziale Belastungsfaktoren (insbe sondere starke finanzielle Sorgen nach der Sistierung der Rente Ende 2013) zu rück zuführen sei. Für den von Dr. I.___ postulierten massgeblichen Einfluss psychosozialer Belastungsfaktoren auf das psychische Beschwerdebild spricht namentlich auch, dass gemäss den ärztlichen Angaben im besagten Bericht der Klinik H.___ die Distanz vom familiären Umfeld positive Effekte zeitigte. Die Beschwerdeführerin selbst bemerkte laut dem Gutachten zum dorti gen stationären Aufenthalt sogar, sie habe sich «wie in einem Hotel im Urlaub gefühlt und den Aufenthalt genossen» (Urk. 6/170/9). Wie eingangs dargelegt, sind das Beschwerdebild mitprägende psychosoziale Be lastungsfaktoren, soweit sie unmittelbar die Symptomatik beeinflussen, als nicht invalidisierende und damit nicht versicherte Faktoren auszuscheiden (vgl. E. 1.2.3). Sind Symptome – wie hier – auf eine von der versicherten Person als existenzgefährdend empfundene Rentenaufhebung zurückzuführen, so sind sie invalidenversicherungsrechtlich unbeachtlich (Urteil des Bundesgerichts 9C_953/2012 vom 5. April 2013 E. 3.1). Die Einschätzung von Dr. I.___, wonach seit der Begutachtung in der MEDAS E.___ keine anhaltende (länger fristige) Arbeitsunfähigkeit für ausserhäusliche Tätigkeiten und für Hausarbeiten anzunehmen sei, vermag daher aus invalidenversicherungsrechtlicher Sicht zu überzeugen. 4.3.4 Zum Einwand der Beschwerdeführerin, wonach die fachärztlichen Berichte von Dr. D.___ und der Klinik H.___ sowie ferner auch der Abschlussbericht der F.___ Zweifel an der gutachterlichen Beurteilung aufkom men liessen ( Urk. 1 S. 8 und 9), ist vorab zu bemerken, dass es die unterschiedli che Natur von Behandlungsauftrag de r therapeutisch tätigen Fach p erson einer seits und Begutachtungsauftrag des amtlich bestellten fach me dizinischen Exper ten anderseits (BGE 124 I 170 E. 4) nicht zulässt, ein Administrativ- oder Gerichtsgutachten stets in Frage zu stellen und zum Anlass weiterer Abklärungen zu nehmen, wenn die behandelnden Arztpersonen bzw. Thera pie kräfte zu anders lautenden Einschätzungen gelangen. Vorbehalten blei ben Fälle, in denen sich eine abweichende Beurteilung aufdrängt, weil diese wichtige – und nicht rein subjektiver Interpretation entspringende – Aspekte benennen, die bei der Begut achtung unerkannt oder ungewürdigt geblieben sind (statt vieler: Urteil des Bun desgerichts 8C_874/2 017 vom 23. Mai 2018 E. 5.2.2). 4.3.5 Dr. I.___ hat sich mit den Vorberichten von Dr. D.___ und der Klinik H.___ einläs slich auseinandergesetzt (Urk. 6/170/17–21 ). Dabei stellte er zutreffend fest, dass Dr. D.___ in seinem Be richt vom 8. Oktober 2014 (Urk. 6/137) zwar eine rezidivierende depressive Störung mit mittel- bis schwer gradiger Episode (F33.2) und wieder – wie im Bericht vom 2 7. November 2012 – eine Agoraphobie mit Panikstörung (F40.01; vgl. demgegenüber Urk. 6/81/2) an geführt, als objektive Befunde a ber wörtlich den Befund von Dr. J.___ aus ihrem Bericht vom 1 0. Juli 2003 (Urk. 6/22/4) übernommen habe, ohne die sen zu kommentieren (Urk. 6/170/18). Sodann bemerkte er zu Recht, dass die von Dr. D.___ und den Ärzten der Klinik H.___ aufgeführten objek tiven psychopathologischen Befunde zwar ängstlich-depressive Symptome be schrieben, deren tatsächlicher (objektiver) Schweregrad (unabhängig von der Selbsteinschätzung durch die Beschwerdeführerin) aber unklar blieben. Zudem hielt er – ebenfalls zutreffend – fest, dass (im besagten Bericht der Klinik H.___) der Einfluss psychosozialer Faktoren (insbesondere starke finan zielle Sorgen nach Sistierung der IV-Renten) zwar speziell genannt, aber nicht versicherungsmedizinis ch gewürdigt werde (Urk. 6/170/19). 4.3.6 Den – mit «Arztzeugnis» betitelten und unter anderem eine Stellungnahme zum Gutachten enthaltenden – Bericht von Dr. D.___ vom 2 1. April 2016 (Urk. 6/175) stellte die Beschwerdegegnerin ( im Gegensatz zum darauf Bezug nehmenden Ein wand der Beschwerdef ührerin vom 14. September 2016, Urk. 6/178) Dr. I.___ nic ht zur Stellungnahme zu (Urk. 6/180). Dies war jedoch aufgrund der nachfol genden Ausführungen auch nicht erforderlich und schmälert daher den Beweis wert des Gutachtens von Dr. I.___ – entgegen der Auffassung der Beschwerde führerin (Urk. 1 S. 9) – nicht. So hat Dr. D.___ im Bericht vom 21. April 2016 zwar den Psychostatus teilweise neu formuliert, inhaltlich stimmt dieser jedoch im Wesentlichen mit demjenigen im ärztlichen Bericht vom 8. Oktober 2014 überein (vgl. Urk. 6/175/1 und Urk. 6/137/2). Soweit ersichtlich wurde im Bericht vom 21. April 2016 zwar neu erwähnt, dass die Beschwerdeführerin lustlos sei und eine erhöhte Ermüdbarkeit bestehe. Diese Symptome gehen aber zweifellos in der bereits im Bericht vom 8. Oktober 2014 erwähnten Energie- und Kraftlosigkeit mit Reduktion der Akti vitäten auf. Die von Dr. I.___ diesbezüglich geäusserte Kritik trifft deshalb auch auf den Psychostatus im Bericht vom 21. April 2016 zu. Im Weiteren hat er – nebst den bisherigen, von Dr. I.___ nicht bestätigten Diagnosen (Urk. 6/170/19–21) – zwar neu die Diagnose einer anhaltenden depressiven Stö rung im Rahmen einer depressiven Entwicklung, im Verlauf unterschiedlichen Schweregrades (leicht- bis schwergradig) «ohne zwischenzeitliche Remission» ge stellt und die depressive Symptomatik als chronifiziert bezeichnet. Zur Begrün dung dieser neuen Diagnose führte er jedoch die Dr. I.___ bekannten und von ihm einlässlich gewürdigten ärztlichen Angaben in den Vorberichten an. Mit der davon abweichenden Beurteilung von Dr. I.___, wonach die depressive Störung anlässlich der von ihm durchgeführten Untersuchung – wie schon im Zeitpunkt der Begutachtung in der MEDAS E.___ – remittiert gewesen sei und wonach die bisher durchgeführten, allerdings bei weitem noch nicht ausgeschöpften psy chiatrischen Behandlungsmassnahmen insofern erfolgreich gewesen seien (Urk. 6/170/21; vgl. auch die ärztlichen Angaben im Austrittsbericht der Klinik H.___ vom 21. Mai 2015, wonach die Beschwerdeführerin in verbessertem psychischem Zustand nach Hause habe entlassen werden können [Urk. 6/162/5]), setzte er sich nicht auseinander. Er brachte dagegen vielmehr lediglich pauschal vor, das Gutachten beruhe nur auf einer kurzen und wohl ein seitigen Beobachtung, weshalb es lediglich einer Momentaufnahme entspreche. Demgemäss könne es nicht im gleichen Mass aussagekräftig sein, wie die von ihm erstellten ärztlichen Berichte – zumal er die Beschwerdeführerin seit April 2007 etwa 70 Mal untersucht habe und ihm somit ein objektives Urteil möglich sei. Aufgrund der vorhergehenden wochenlangen fachärztlichen Behand lung der Beschwerdeführerin in der Klinik H.___ sei der daraus entspringende Aus trittsbericht ebenfalls aussagekräftiger als das Gutachten von Dr. I.___ (Urk. 6/175/4). Dem ist entgegenzuhalten, dass es im Wesen der medizinischen Beurteilung in Form eines Gutachtens selber begründet liegt, dass es sich bei einem Gutachten um eine ärztliche Momentaufnahme handelt, dem selten über ei nen längeren Zeitraum hinweg geführte Explorationen zugrunde liegen. Dies schliesst aber die Beweiskraft des Gutachtens nicht aus. Vielmehr ist für die Be weiskraft eines Gutachtens einzig massgebend, ob die von der Rechtsprechung definierten Anforderungen als erfüllt zu betrachten sind (Urteil des Bundesge richts I 551/06 vom 2. April 2007 E. 4.2). Dies trifft nach dem Gesagten auf das Gutachten von Dr. I.___ zu. Schliesslich hielt Dr. D.___ in seinem Bericht vom 21. April 2016 zwar abschliessend fest, dass die psycho sozialen Belastungsfakto ren keinen wesentlichen Einfluss auf die depressive Episode hätten (Urk. 6/175/5). Unter dem Titel "Anamnese" hatte er zuvor jedoch selbst bemerkt, dass die Be schwerdeführerin durch den Wegfall der IV-Rente bei der letzten Revision im Dezember 2013 verstärkt unter depressiven Symptomen wie Kraft- und Energie losigkeit sowie Freud- und Lustlosigkeit bei innerer Unruhe und verstärkten Ängsten leide und dass die Ängste durch die gesundheitlichen Probleme des Ehe mannes und die damit aufgetretenen Veränderungen verstärkt würden (Urk. 6/175/3). Im Bericht von Dr. D.___ vom 21. April 2016 werden demnach keine wichtige n – und nicht rein subjektiver Interpretation entspringende – Aspekte genannt, die bei der Begutachtung unerkannt oder ungewürdigt geblieben sind. Gleiches gilt auch für seinen Bericht an die Beschwerdegegnerin vom 15. März 2017 (Urk. 6/185; vgl. E. 3.3.7). Auch der Abschlussbericht zur Potentialabklärung der F.___ vom 2. Mai 2014 (Urk. 6/128), worin von einer Arbeitsunfähigkeit der Beschwerdeführerin ausgegangen und eine Rentenprüfung empfohlen wird, ver mag das Gutachten von Dr. I.___ nicht in Zweifel zu ziehen. Denn nach der Rechtsprechung ist die Frage nach den noch zumutbaren Tätigkeiten und Arbeits leistungen nach Massgabe der objektiv feststellbaren Gesundheitsschädigung in erster Linie durch die Ärzte und nicht durch die Eingliederungsfachleute auf der Grundlage der von ihnen erhobenen, subjektiven Arbeitsleistung zu beantworten (Urteil des Bundesgerichts 8C_802/2017 vom 21. Februar 2018 E. 5.1.1 mit Hin weisen). Dies hat vorliegend umso mehr zu gelten, als nach dem Gesagten Hinweise auf ein aggravierendes Verhalten der Beschwerdeführerin vorliegen ( vgl. E. 4.3.1; vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_646/2015 vom 19. Mai 2016 E. 4.4). 4.4 Demnach kann – gestützt auf das überzeugende G utachten von Dr. I.___ – zu mindest mit dem erforderlichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlich keit davon ausgegangen werden, dass sich der psychische Gesundheitszustand und die Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin zwischen der re ntenaufheben den Verfügung vom 11. November 2013 und der Begutachtung durch Dr. I.___ im Februar 2016 nicht massgeblich verschlechtert haben. Objektive Anhalts punkte dafür, dass seither bis zum Erla ss der angefochtenen Verfügung eine er hebliche (andauernde) Verschlechterung der gesundheitlichen Situation der Be schwerdeführerin eingetreten sein könnte, liegen nicht vor und ergeben sich nach dem Gesagten insbesondere auch nicht aus den Berichten von Dr. D.___ vom 21. April 2016 und 15. März 2017 (vgl. E. 4.3.6). 4.5 Von zusätzlichen medizinischen Abklärungen sind – entgegen der Auffassung der Beschwerdeführerin (Urk. 1) – keine neuen entscheidwesentlichen Auf schlüsse hinsichtlich des psyc hischen Gesundheitszustandes im Beurteilungszeit raum zu erwarten, weshalb auf weitere Erhebungen verzichtet werden kann (an tizipierte Beweiswürdigung; BGE 136 I 229 E. 5.3). 4.6 Anzumerken bleibt, dass sich mangels einer erheblichen Verschlechterung des psychischen Gesundheitszustandes der Beschwerdeführerin im Beurteilungszeit punkt und da laut Dr. I.___ weiterhin keine psychiatrische Diagnose mit Aus wirkung auf die Arbeitsfähigkeit vorliegt, die Durchführung eines strukturierten Beweisverfahrens gemäss BGE 141 V 281 erübrigt (vgl. E.1.2.2; vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_82/2018 vom 6. Juli 2018 E. 5 mit Hinweisen). 5. Demnach hat die Beschwerdegegnerin einen Rentenanspruch der Beschwerdefüh rerin im Ergebnis zu Recht verneint, was zur Abweisung der Beschwerde führt. 6. Die Kosten des Verfahrens sind auf Fr. 600.-- festzulegen und ausgangsgemäss von der Beschwerdeführerin zu tragen (Art. 69 Abs. 1 bis IVG). Das Gericht erkennt: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 600.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein werden der Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zu gestellt. 3. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Rechtsanwalt Daniel Christe - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle - Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an: - Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft) 4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesge setzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizu legen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber HurstKübler

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich IV.2017.00578 IV. Kammer Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Arnold Gramigna Ersatzrichterin Bänninger Schäppi Gerichtsschreiber Kübler Urteil vom 24. Oktober 2018 in Sachen X.___ Beschwerdeführerin vertreten durch Rechtsanwalt Daniel Christe Christe & Isler Rechtsanwälte Obergasse 32, Postfach 1663, 8401 Winterthur gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin Sachverhalt: 1. 1.1 Die 1968 geborene X.___, Mutter zweier 1986 und 1995 geborener Kin der, absolvierte in Serbien eine Ausbildung als Verkäuferin (Urk. 6/3/2 und Urk. 6/3/4). Nach ihrer Einreise in die Schweiz war sie als Buffettochter, Zimmer mädchen und Reinigungskraft tätig (Urk. 6/3/4 und Urk. 6/170/6). Zuletzt arbei tete sie während 2.25 Stunden pro Tag zu 5 Tagen die Woche als Reinigungskraft bei der A.___ AG (Urk. 6/18/2 und Urk. 6/170/6). Ab dem 18. Juli 1999 war sie zu 100 % krankgeschrieben (Urk. 6/3/5). Am 10. Juni 2002 (Eingangsda tum) meldete sich die Versicherte bei der Eidgenössischen Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an (Urk. 6/3). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, tätigte medizinische und erwerbliche Abklärungen, wobei sie unter anderem das psychiatrische Gutachten von B.___, Fachpsy chologe für Psychotherapie FSP, und Dr. C.___, Facharzt FMH für Psy chiatrie und Psychotherapie, vom 22. Januar 2004 einholte (Urk. 6/26). Mit Ver fügung vom 12. Juli 2004 (Urk. 6/41) wurde der Versicherten mit Wirkung ab 1. März 2002 eine halbe Rente samt zwei Kinderrenten zugesprochen. 1.2 Mit Zustellung des «Fragebogens für Revision der Invalidenrente» eröffnete die IV-Stelle im März 2005 ein Revisionsverfahren (Urk. 6/46). Im Rahmen des Vor bescheidverfahrens (Vorbescheid vom 6. Juli 2006, Urk. 6/56), in welchem die Versicherte am 8. September 2006 Einwand erhob (Urk. 6/57), veranlasste die IV Stelle erneut ein psychiatrisches Gutachten von B.___ und Dr. C.___ (Gutachten vom 10. Mai 2007, Urk. 6/62 und Urk. 6/67). Gestützt darauf bestätigte die IV-Stelle mit Verfügung vom 1. Oktober 2007 den Anspruch der Versicherten auf eine halbe Rente (Urk. 6/75). 1.3 Im November 2012 wurde erneut ein Revisionsverfahren eingeleitet (Urk. 6/77 und Urk. 6/78). Auf Ersuchen der IV-Stelle reichte Dr. D.___, Facharzt FMH für Psychiatrie und Psychotherapie, der IV-Stelle einen ärztlichen Bericht, datierend vom 5. Februar 2013, ein (Urk. 6/81). Am 26. August 2013 erstattete die Medizinische Abklärungsstelle (MEDAS) E.___ ein polydisziplinäres Gutachten (Urk. 6/98). Mit Vorbescheid vom 27. September 2013 wurde der Ver sicherten die Einstellung der Invalidenrente in Aussicht gestellt (Urk. 6/103). Im Einwand vom 25. Oktober 2013 ersuchte die Versicherte darum, sie vor Einstel lung der halben Invalidenrente in ein Arbeitstraining aufzunehmen bzw. ihr eventualiter weiter die halbe Invalidenrente auszurichten (Urk. 6/111). Mit Ver fügung vom 11. November 2013 hob die IV-Stelle die Invalidenrente per Ende Dezember 2013 auf, unter dem Hinweis, dass die Akten an die Eingliederungsbe ratung weitergeleitet würden (Urk. 6/114). 1.4 Mit Eingabe vom 18. November 2013 teilte die Versicherte mit, sie verzichte auf die Erhebung einer Beschwerde gegen die Verfügung vom 11. November 2013 und stelle ein Gesuch um Durchführung von beruflichen Eingliederungsmassnah men (Urk. 6/116). Mit Schreiben vom 19. März 2014 erteilte die IV-Stelle der Ver sicherten Kostengutsprache für eine Potentialabklärung vom 7. April 2014 bis am 2. Mai 2014 in der F.___ (Urk. 6/119). Diese erstattete am 2. Mai 2014 ihren Abschlussbericht (Urk. 6/128). Am 13. Juni 2014 teilte die IV-Stelle, Ein gliederungsberatung, der Versicherten den Abschluss der Arbeitsvermittlung mit, da die Versicherte anlässlich des Abschlussgespräches bei der F.___ erklärt habe, sie fühle sich nicht eingliederungsfähig und verzichte deshalb auch auf weitere Integrationsmassnahmen (Urk. 6/129). 1.5 Am 15. August 2014 (Eingangsdatum) meldete sich die Versicherte erneut zum Leistungsbezug bei der IV-Stelle an (Urk. 6/132). Mit Vorbescheid vom 26. Au gust 2014 kündigte die IV-Stelle an, nicht auf das Leistungsgesuch einzutreten (Urk. 6/133). Mit Schreiben vom 17. September 2014 erhob die Versicherte Ein wand (Urk. 6/134) und begründete diesen – unter Beilage eines ärztlichen Berichts von Dr. D.___ vom 8. Oktober 2014 (Urk. 6/137) – mit Eingabe vom 31. Okto ber 2014 (Urk. 6/138). Nach Beizug der Stellungnahme des Regionalen Ärztlichen Dienstes (RAD) vom 20. Januar 2015 (Urk. 6/176/2) und eines ergänzenden Be richts von Dr. D.___ vom 30. Januar 2015 (Urk. 6/144), forderte die IV-Stelle die Versicherte mit Schreiben vom 4. Februar 2015 auf, sich einem Abklärungsge spräch in der Klinik G.___ zu unterziehen (Urk. 6/146). In der Folge hielt sich die Versicherte vom 2. März bis 15. April 2015 in der Klinik H.___ auf (Urk. 6/157, Urk. 6/158 und Urk. 6/162). Nach Rücksprache mit dem RAD (Urk. 6/176/4) wurde Dr. I.___, Facharzt FMH für Psychiatrie und Psychotherapie, am 24. November 2015 mit der psychiatrischen Begutachtung der Versicherten beauftragt (Urk. 6/166). Das psychiatrische Gutachten wurde am 15. März 2016 erstattet (Urk. 6/170). Mit Schreiben vom 11. Mai 2016 – unter Beilage eines ärztlichen Berichts von Dr. D.___ vom 21. April 2016 (Urk. 6/175) – reichte die Versicherte dazu eine Stellungnahme ein (Urk. 6/174). Mit Vorbe scheid vom 8. August 2016 kündigte die IV-Stelle erneut die Abweisung des Leis tungsbegehrens an (Urk. 6/177). Gegen diesen Vorbescheid erhob die Versicherte mit Schreiben vom 14. September 2016 Einwand (Urk. 6/178). Der psychiatrische Gutachter, Dr. I.___, nahm mit Eingabe vom 22. November 2016 aufforde rungsgemäss Stellung zum Einwand der Versicherten (Urk. 6/181). Zu dieser Stel lungnahme liess sich die Versicherte mit Schreiben vom 16. März 2017 verneh men (Urk. 6/184, unter Beilage eines Verlaufsberichtes von Dr. D.___ vom 15. März 2017 [Urk. 6/185]). Mit Verfügung vom 7. April 2017 wies die IV-Stelle das Leistungsbegehren der Versicherten wie vorbeschieden ab (Urk. 2). 2. Dagegen erhob die Versicherte am 22. Mai 2017 Beschwerde und beantragte, die angefochtene Verfügung sei aufzuheben und die Sache zu ergänzenden medizi nischen Abklärungen sowie zum Neuentscheid an die Beschwerdegegnerin zu rückzuweisen (Urk. 1). Mit Beschwerdeantwort vom 20. Juni 2017 schloss die Beschwerdegegnerin auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 5 unter Beilage ihrer Ak ten, Urk. 6/1-188), was der Beschwerdeführerin am 21. Juni 2017 angezeigt wurde (Urk. 7). 3. Auf die Vorbringen der Parteien sowie die eingereichten Unterlagen wird, soweit erforderlich, im Rahmen der nachfolgenden Erwägungen eingegangen. Das Gericht zieht in Erwägung: 1. 1.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allge meinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG ). Sie kann Folge von Geburts gebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung, IVG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgegliche nen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beein trächtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG). 1.2 1.2.1 Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit können in gleicher Weise wie körperliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 8 ATSG bewirken. Rechtsprechungsgemäss ist bei psychi schen Beeinträchtigungen zu prüfen, ob ein psychischer Gesundheitsschaden mit Krankheitswert besteht, welcher die versicherte Person auch bei Aufbietung allen guten Willens daran hindert, ein rentenausschliessendes Erwerbseinkommen zu erzielen (vgl. BGE 139 V 547 E. 5, 131 V 49 E. 1.2, 130 V 352 E. 2.2.1; vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_125/2015 vom 1 8. November 2015 E. 5.4). 1.2.2 Mit BGE 143 V 418 entschied das Bundesgericht, dass grundsätzlich sämtliche psychischen Erkrankungen für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit einem struk turierten Beweisverfahren nach BGE 141 V 281 zu unterziehen sind (E. 6 und 7, Änderung der Rechtsprechung; vgl. BGE 143 V 409 E. 4.5.2 speziell mit Bezug auf leichte bis mittelschwere Depressionen). Das für somatoforme Schmerzstörungen und vergleichbare psychosomatische Leiden entwickelte strukturierte Beweisverfahren definiert systematisierte Indika toren, die es – unter Berücksichtigung leistungshindernder äusserer Belastungs faktoren einerseits und von Kompensationspotentialen (Ressourcen) anderer seits – erlauben, das tatsächlich erreichbare Leistungsvermögen einzuschätzen (BGE 141 V 281 E. 2, E. 3.4–3.6 und 4.1; vgl. statt vieler: Urteil des Bundesge richts 9C_590/2017 vom 1 5. Februar 2018 E. 5.1). Die Anerkennung eines ren tenbegründenden Invaliditätsgrades ist nur zulässig, wenn die funktionellen Aus wirkungen der medizinisch festgestellten gesundheitlichen Anspruchsgrundlage im Einzelfall anhand der Standardindikatoren schlüssig und widerspruchsfrei mit (zumindest) überwiegender Wahrscheinlichkeit nachgewiesen sind. Fehlt es an diesem Nachweis, hat die materiell beweisbelastete versicherte Person die Folgen der Beweislosigkeit zu tragen (BGE 141 V 281 E. 6; vgl. BGE 144 V 50 E. 4.3). Diese Rechtsprechung ist auf alle im Zeitpunkt der Praxisänderung noch nicht erledigten Fälle anzuwenden (Urteil des Bundesgerichts 9C_580/2017 vom 16. Ja nuar 2018 E. 3.1 mit Hinweisen). Die Durchführung eines strukturiertes Beweisverfahren bleibt jedoch dort ent behrlich, wo im Rahmen beweiswertiger fachärztlicher Berichte eine Arbeitsun fähigkeit in nachvollziehbar begründeter Weise verneint wird und allfälligen gegenteiligen Einschätzungen mangels fachärztlicher Qualifikation oder aus an de ren Gründen kein Beweiswert beigemessen werden kann (BGE 143 V 418 E. 7.1). 1.2.3 Unverändert gilt, dass ein invalidisierender psychischer Gesundheitsschaden nur gegeben sein kann, wenn das klinische Beschwerdebild nicht einzig in psychoso zialen und soziokulturellen Umständen seine Erklärung findet, sondern davon psychiatrisch unterscheidbare Befunde umfasst. Je stärker psychosoziale und soziokulturelle Faktoren wie beispielsweise Sorge um die Familie oder Zukunfts ängste (etwa ein drohender finanzieller Notstand) im Einzelfall in den Vorder grund treten und das Beschwerdebild mitbestimmen, desto ausgeprägter muss eine fachärztlich festgestellte psychische Störung von Krankheitswert vorhanden sein. In diesem Sinne verselb ständigte Störungen mit Auswirkungen auf die Arbeits- und Erwerbsfähigkeit sind unabdingbar, damit überhaupt von Invalidität gesprochen werden kann (BGE 127 V 294 E. 5a; vgl. auch BGE 141 V 281 E. 4.3.1.1; vgl. Urteile des Bundesgerichts 9C_732/2017 vom 5. März 2018 E. 4.3.1 mit Hinweis und 9C_648/2017 vom 20. November 2017 E. 2.3.1.). 1.2.4 Rechtsprechungsgemäss liegt regelmässig kein versicherter Gesundheitsschaden vor, soweit die Leistungseinschränkung auf Aggravation oder einer ähnlichen Konstellation beruht. Dies trifft namentlich zu, wenn: eine erhebliche Diskrepanz zwischen den geschilderten Schmerzen oder Einschränkungen und dem gezeigten Verhalten oder der Anamnese besteht; intensive Schmerzen angegeben werden, deren Charakterisierung jedoch vage bleibt; keine medizinische Behandlung und Therapie in Anspruch genommen wird; demonstrativ vorgetragene Klagen auf den Sachverständigen unglaubwürdig wirken oder wenn schwere Einschränkun gen im Alltag behauptet werden, das psychosoziale Umfeld jedoch weitgehend intakt ist. Nicht per se auf Aggravation weist blosses verdeutlichendes Verhalten hin (BGE 141 V 281 E. 2.2.1, BGE 131 V 49 E. 1.2; vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_899/2014 vom 2 9. Juni 2015 E. 4.1 mit Hinweisen). Eine auf Aggravation oder vergleichbaren Konstellationen beruhende Leistungs einschränkung vermag einen versicherten Gesundheitsschaden nicht leichthin auszuschliessen, sondern nur, wenn im Einzelfall Klarheit darüber besteht, dass nach plausibler ärztlicher Beurteilung die Anhaltspunkte für eine klar als solche ausgewiesene Aggravation eindeutig überwiegen und die Grenzen eines bloss verdeutlichenden Verhaltens zweifellos überschritten sind, ohne dass das aggra vatorische Verhalten auf eine verselbständigte, krankheitswertige psychische Stö rung zurückzuführen wäre (vgl. BGE 143 V 418 E. 8.2 mit Hinweis; vgl. Urteile des Bundesgerichts 8C_604/2017 vom 15. März 2018 E. 6.1 und 9C_899/2014 vom 2 9. Juni 2015 E. 4.2). 1.3 Gemäss Art. 28 Abs. 1 IVG haben Versicherte Anspruch auf eine ganze Rente, wenn sie mindestens zu 70 Prozent, auf eine Dreiviertelsrente, wenn sie mindes tens zu 60 Prozent, auf eine halbe Rente, wenn sie mindestens zu 50 Prozent, oder auf eine Viertelsrente, wenn sie mindestens zu 40 Prozent invalid sind. 1.4 Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Be schwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gegebe nenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arz tes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versi cherte Person arbeitsunfähig ist (BGE 125 V 256 E. 4). Im Weiteren sind die ärzt lichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person noch zugemutet werden können (BGE 125 V 256 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E. 4b/cc). 1.5 Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist entscheidend, ob dieser für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schluss folgerungen der Experten begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a mit Hinweis). 1.6 1.6.1 Eine Neuanmeldung wird – wie auch ein Gesuch um Leistungsrevision – nur ma teriell geprüft, wenn die versicherte Person glaubhaft macht, dass sich die tat sächlichen Verhältnisse seit der letzten, rechtskräftigen Entscheidung in einem für den Rentenanspruch erheblichen Mass verändert haben ( Art. 87 Abs. 3 in Ver bindung mit Abs. 2 der Verordnung über die Invalidenversicherung; IVV; BGE 130 V 71 E. 2.2 mit Hinweisen). Gelingt ihr dies nicht, so wird auf das Gesuch nicht eingetreten. Ist die anspruchserhebliche Änderung glaubhaft gemacht, ist die Verwaltung verpflichtet, auf das neue Leistungsbegehren einzutreten und es in tatsächlicher und rechtlicher Hinsicht umfassend zu prüfen (Urteil des Bundes gerichts 8C_746/2013 vom 1 0. Juni 2014 E. 2); sie hat demnach in analoger Weise wie bei einem Revisionsfall nac h Art. 17 ATSG vorzugehen (vgl. dazu BGE 130 V 71). Stellt sie fest, dass der Invaliditätsgrad oder die Hilflosigkeit seit Erlass der früheren rechtskräftigen Verfügung keine Veränderung erfahren hat, so weist sie das neue Gesuch ab. Andernfalls hat sie zunächst noch zu prüfen, ob die festgestellte Veränderung genügt, um nunmehr eine anspruchsbegründende In validität oder Hilflosigkeit zu bejahen, und hernach zu beschliessen (Urteile des Bundesgerichts 8C_9/2018 vom 4. Juni 2018 E. 2.1 mit weiterem Hinweis und 8C_177/2018 vom 3. August 2018 E.3.3). 1.6.2 Im Rahmen einer Neuanmeldung setzt eine Rentenzusprache eine anspruchser hebliche Änderung der tatsächlichen Verhältnisse voraus, welche entweder in einer objektiven Verschlechterung des Gesundheitszustandes mit entsprechend ver minderter Arbeitsfähigkeit oder in geänderten erwerblichen Auswirkungen einer im Wesentlichen gleich gebliebenen Gesundheitsbeeinträchtigung liegen kann. Demgegenüber stellt eine bloss abweichende Beurteilung eines im Wesent lichen gleich gebliebenen Sachverhaltes keine relevante Änderung dar (BGE 112 V 371E. 2b; in BGE 136 V 216 nicht publizierte E. 3.2 des Urteils 8C_972/2009; Urteil des Bundesgerichts 8C_177/2018 vom 3. August 2018 E. 3.4). 1.6.3 Die Frage der wesentlichen Änderung in den tatsächlichen Verhältnissen beurteilt sich durch Vergleich des Sachverhalts, wie er im Zeitpunkt der letzten rechtskräf tigen Verneinung eines Rentenanspruchs bestanden hat, mit demjenigen zur Zeit der angefochtenen Verfügung (vgl. BGE 134 V 131 E. 3; Urteil des Bundesgerichts 8C_177/2018 vom 3. August 2018 E. 3.5 ). 2. 2.1 Die Beschwerdegegnerin erwog in der angefochtenen Verfügung im Wesentli chen, das Gutachten von Dr. I.___ sei beweiskräftig. Darin werde die bereits vormals attestierte Arbeitsfähigkeit bestätigt. Ein Gesundheitsschaden mit Aus wirkung auf die Arbeitsfähigkeit liege seit 2013 nicht mehr vor. Aus dem Gut achten gehe klar hervor, dass bei der Beschwerdeführerin eine bewusstseinsnahe Aggravation vorhanden sei ( Urk. 2). 2.2 Demgegenüber stellte sich die Beschwerdeführerin zusammengefasst auf den Standpunkt, das Gutachten von Dr. I.___ sei zufolge – näher beschriebener – Mängel nicht beweiskräftig. Da die medizinischen Abklärungen nicht genügen würden, um über ihren Anspruch auf eine Invalidenrente entscheiden zu können, dränge sich eine psychiatrische Begutachtung auf, welche auf der Basis der bestehenden fachärztlichen Berichte das Vorliegen depressiver Symptome vertieft exploriere und sich zu ihrer aktuellen psychischen Situation äussere (Urk. 1 S. 8 9). 3. 3.1 Die Beschwerdegegnerin ist auf die Neuanmeldung eingetreten. Zeitlicher Refe renzpunkt für die Prüfung einer allfälligen anspruchserheblichen Änderung der tatsächlichen Verhältnisse (vgl. E. 1.6) bildet vorliegend die unangefochtene Ren tenaufhebung vom 11. November 2013 (Urk. 6/114). 3.2 3.2.1 Die rentenaufhebende Verfügung vom 11. November 2013 basierte in medizini scher Hinsicht im Wesentlichen auf dem polydisziplinären Gutachten der MEDAS E.___ vom 26. August 2013 (Urk. 6/98). 3.2.2 Die Gutachter der MEDAS E.___ stellten darin aus polydisziplinärer Sicht keine Hauptdiagnose mit Einschränkung der Arbeitsfähigkeit. Als Nebendiagno sen ohne wesentliche Einschränkung der Arbeitsfähigkeit nannten sie (Urk. 6/98/35): - Epicondylitis radialis links (ICD-10: M77.1) - Bursitis trochanterica links (ICD-10: M70.6) - Schmerzausweitung - Beginnendes leichtgradiges sensibles Sulcus ulnaris-Reizsyndrom beid seits - Verdacht auf Analgetika-induzierten Kopfschmerz - Unsystematischer Schwindel, nicht-organische Ursache - Unspezifischer Rückenschmerz ohne Hinweis auf radikuläre Läsionen oder Fähigkeitsstörungen - Anamnestisch St.n. Entfernung eines benignen Tumors der re Mamma mit/bei unauffälligen Nachkontrollen - Hysterektomie 2008 mit li Adnektomie - V.a. Gastrointestinalen Reflux mit/bei chron. Analgetikabusus, unter Magensäureblockertherapie asymptomatisch - Hypercholesterinämie - Anamnestisch Nierensteine 2011 sonographisch dargestellt, aktuell asymp tomatisch - Anamnestisch V.a. Mitralklappenprolapssyndrom mit/bei aktuell unter Beta-Blockade asymptomatisch - Anhaltende somatoforme Schmerzstörung (ICD-10: F45.4) - Anamnestisch rezidivierende depressive Episoden, gegenwärtig remittiert (ICD-10: F33.4) - A typische familiäre Situation (ICD-10: Z 60.1) - Schwierigkeiten bei der kulturellen Eingewöhnung (ICD-10: Z 60.3) Weder im Somatischen noch im Psychischen seien Einschränkungen des positi ven und negativen Leistungsbildes gefunden worden. Die Arbeitsfähigkeit in der zuletzt ausgeübten Tätigkeit sowie adaptiert betrage 100 % bezogen auf ein Pen sum von 100 %. Es liege keine Schädigung mit nachfolgenden Fähigkeitsstörun gen vor, die die mittel- und langfristige berufliche Leistungsfähigkeit der Be schwerdeführerin beeinträchtigen würde (Urk. 6/98/38). 3.2.3 Diese Beurteilung beruhte in psychischer Hinsicht auf dem psychiatrischen Teil gutachten vom 26. Juni 2013 ( Urk. 6/98/15–23). Der psychiatrische Gutachter führte aus, dass bei der Beschwerdeführerin verschiedene psychosoziale Belas tungen bestünden. Die in den Arztberichten fehlende Verbesserung stehe mit die sen psychosozialen Belastungen in Einklang, da bei der Beschwerdeführerin nicht die affektive Problematik im Vordergrund stehe, sondern die psychosozialen Be lastungen, die zu einer affektiven Störung führen könnten. Aktuell erlebe er in der Explorandin eine Versicherte, die affektiv nicht wesentlich eingeschränkt sei. Sie wirke zwar etwas belastet, zeige aber keine wesentliche depressive Sympto matik, um aktuell eine depressive Erkrankung diagnostizieren zu können. Dane ben gebe es zurzeit auch keine Hinweise auf eine Angststörung, was sich mit den Angaben der Beschwerdeführerin decke, wonach die Ängste seit 10 Jahren deut lich besser geworden seien. Im Rahmen der interdisziplinären Besprechung zeige sich, dass die geäusserte Schmerzproblematik weder physiologisch noch körper lich erklärt werden könne. Daneben gebe es verschiedene psychosoziale Belas tungen und Konflikte, so dass diesbezüglich von einer Schmerzausweitung im Sinne einer anhaltenden somatoformen Schmerzstörung gesprochen werden könne (Urk. 6/98/20). Aus rein psychiatrischer Sicht seien die Förster-Kriterien nicht erfüllt (Urk. 6/98/20–21). Als Handicaps stünden für ihn die psychosozialen Probleme im Vordergrund, insbesondere die Situation mit den beiden in Serbien heranwachsenden Töchtern. Daneben seien Migrationsprobleme, aber auch feh lende Integration in der Schweiz sowie sprachliche Schwierigkeiten weitere deut liche Handicaps für die Beschwerdeführerin, in der Schweiz reüssieren zu können. Aus rein psychiatrischer Sicht gehe er davon aus, dass die zumutbare Willensan strengung gegeben sei. Die Beschwerdeführerin sei aktuell weder in der bisheri gen noch in einer adaptierten Tätigkeit in der Arbeitsfähigkeit in iv-relevantem Sinne eingeschränkt (Urk. 6/98/21). 3.3 3.3.1 Hinsichtlich des seitherigen Verlaufs des Gesundheitszustandes der Beschwerde führerin ist im Wesentlichen Folgendes aktenkundig: 3.3.2 Dr. D.___ nannte in seinem ärztlichen Bericht vom 8. Oktober 2014 als psychi atrische Diagnosen eine rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig mittel- bis schwergradige Episode ohne psychotische Symptome (ICD-10 F33.2) sowie eine Agoraphobie mit Panikattacken (ICD-10 F40.01; Urk. 6/137/1). Einschränkend und mit der Depression konform sei ein deutlich gestörter Tages ablauf, geprägt von Antriebsverminderung, der Interessenverlust begleitet von einem sozialen Rückzug, mit vegetativen und kognitiven Symptomen. Dadurch sei die Arbeitsfähigkeit auch für leichte Arbeiten klar auf 0 % reduziert. Aufgrund der ausgeprägten depressiven Störung sei eine willentliche Überwindung der Be einträchtigungen derzeit verunmöglicht. Im Verlaufe der Therapie sei es immer wieder, insbesondere in Belastungssituationen, zu einer Zustandsverschlechte rung bzw. Zunahme der depressiven Symptomatik gekommen (Urk. 6/137/3). 3.3.3 Die Ärzte der Klinik H.___ nannten im Bericht vom 28. Mai 2015 an die Beschwerdegegnerin als psychiatrische Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit eine rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig schwergra dig, ohne psychotische Symptome (F33.2), bestehend seit ca. 13 Jahren, sowie eine Agoraphobie mit Panikattacken (F40.01 [Urk. 6/158/1]). Anamnestisch bestehe seit ca. einem Jahr eine ver stärkte depressive Symptomatik mit Kraft-, En er g i elosigkeit sowie Freud- und Lustlosigkeit. Sodann bestünden auch innere Unruhe, verstärkte Ängste sowie unspezifische Schmerzbeeinträchti gungen. Subjektiver Auslöser für die Verschlechterung der seit ca. 10 Jahren be stehenden Symptomatik stelle die Belastung durch den Wegfall der IV-Rente anlässlich der letzten Revision im Dezember 2013 dar. Die Beschwerdeführerin habe danach an Integrationsmassnahmen teilnehmen müssen, wobei sie die geforderte Präsenzzeit aufgrund von Schmerzen und Erschöpfung nicht habe einhalten kön nen. Sie fühle sich zu 100 % arbeitsunfähig. Eine Behandlung in der Tagesklinik der O.___ vom 13. Oktober bis 9. Dezember 2014 habe sie mehr belastet als ihre Beschwerden gelindert. Im Verlauf habe die Distanz von der familiären Umge bung bei der Beschwerdeführerin positive Effekte gezeitigt. Aktuell sei bei der Beschwerdeführerin keine Arbeitsfähigkeit gegeben (Urk. 6/158/3; vgl. Urk. 6/162). 3.3.4 Dr. I.___ stellte in seinem psychiatrischen Gutachten vom 15. März 2016 keine Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit. Als Diagnosen ohne Auswir kung auf die Arbeitsfähigkeit nannte er (Urk. 6/170/31): - Depressive Störung (gegenwärtig remittiert, F32.4/F33.4) - mit Abhängigkeitssyndrom von ärztlich verordneten Benzodiazepinen (Clonazepam, Lorazepam; F13.2) - bei akzentuierten (übergenau, ängstlich-vermeidend) Persönlichkeits zügen, rezidivierendem Schmerzsyndrom und psychosozialen Belas tungen Es bestehe eine depressive Störung, die gegenwärtig remittiert sei und als poten tielles Gesundheitsrisiko gelten könne. Das nach August 2013 postulierte ängst lich depressive Syndrom habe in der Folge der und als Reaktion auf die Sistierung von Rentenzahlungen für kurze Zeit an Ausprägung zugenommen. Als Folge (sekundär) der depressiven Störung und ihrer Behandlung sei zudem ein Abhän gig keitssyndrom von ärztlich verordneten Benzodiazepinen entstanden. Die Be find lichkeit der Beschwerdeführerin verändere sich darüber hinaus beeinflusst von akzentuierten (übergenau, ängstlich-vermeidend) Persönlichkeitszügen und als Folge des rezidivierenden Schmerzsyndroms und von psychosozialen Belas tun gen, was keinen Krankheitswert habe. Die damit verbundenen objektiven psy cho pathologischen Befunde seien aus psychiatrisch-psychotherapeutischer Sicht gar nicht bis maximal sehr leicht ausgeprägt. Die Limitierung des Aktivitä ten niveaus durch die Beschwerdeführerin sei in allen vergleichbaren Lebens berei chen (Be ruf/Erwerb, Haushalt, Freizeit, soziale Aktivitäten) weit überwiegend bis vollstän dig durch ihre Selbsteinschätzung zu begründen. Eine Willens an stren gung zur Überwindung dieser rein subjektiven Defizite sei aus psychiatrisch-psychothera peutischer Sicht medizinisch zumutbar und tatsächlich möglich (Urk. 6/170/23–24 und Urk. 6/170/27–28). Im Fall der Beschwerdeführerin sei eine (bewusstseinsnahe) Aggravation vorhan den. Es sei eine erhebliche, nicht krankheitsbedingte Diskrepanz zwischen sub jektiver Schilderung der affektiven und kognitiven Beschwerden einerseits, gegen über dem beobachtbaren Verhalten und den objektivierbaren psychopatho lo gischen Befunden andererseits festzustellen. Daneben sei bei der Beschwerde füh rerin eine Verdeutlichungstendenz auszumachen. Das psychosoziale Umfeld (inkl. regelmässiger Reisetätigkeit) werde als weitgehend intakt geschildert (Urk. 6/170/25 und Urk. 6/170/33). Beim Verlauf der Störung der Beschwerdeführerin seien nicht krankheitsbedingte (soziale) Faktoren zu nennen (beispielsweise Lebensalter, Herkunft, Migration, einfache und geringe Berufserfahrung, fehlende Deutschkenntnisse, langjähriger Rentenbezug, Abstinenz vom und Lage am Arbeitsmarkt, finanzielle Sor gen/Schulden, Krankheit des Ehemannes). Sie würden von krankheitsbedingten, objektivierbaren Befunden abgegrenzt. Diese krankheitsfremden Gesichtspunkte würden vor allem therapeutische und/oder sozialarbeiterische Relevanz besitzen und gingen nicht in die Beurteilung der medizinisch-theoretischen Zumutbarkeit einer allfälligen Tätigkeit aus psychiatrisch-psychotherapeutischer Sicht mit ein. Sie würden (als nicht krankheitsbedingte Faktoren) auch die medizinisch zumut bare Willensanstrengung zur Überwindung der Defizite behindern. Sie stünden wesentlich im Vordergrund und erklärten auch weit überwiegend die anlässlich der aktuellen Untersuchung erkennbare aussergewöhnliche Diskrepanz zwischen der subjektiv wahrgenommenen und der objektivierbaren Arbeitsunfähigkeit der Beschwerdeführerin (Urk. 6/170/25-26 und Urk. 6/170/29). Eine anhaltende (längerfristige) Arbeitsunfähigkeit für ausserhäusliche Tätigkei ten und für Hausarbeiten sei im Fall der Beschwerdeführerin nicht anzunehmen. Von dieser Einschätzung könne ab Datum der aktuellen Untersuchung am 24. Februar 2016, bzw. ab 26. August 2013 ausgegangen werden. Mit Bezug zum MEDAS-Gutachten vom 26. August 2013 könne nämlich die dort erläuterte Ein schätzung der Arbeitsfähigkeit bestätigt werden. Die in diesem Gutachten attes tierte anhaltende «somatoforme» Schmerzstörung (F45.4) sei nicht länger zu be gründen. Das in den Akten nach August 2013 postulierte ängstlich-depressive Syndrom habe in der Folge der und als Reaktion auf die Sistierung von Renten zahlungen für kurze Zeit an Ausprägung zugenommen. Für die deshalb folgende stationäre Behandlung vom 2. März bis 15. April 2015 könne (bereits aus forma len Gründen) von einer vollständigen Arbeitsunfähigkeit ausgegangen werden. Eine darüber hinaus in den Akten postulierte Min derung der Arbeitsfähigkeit aus rein psychiatrisch-psychotherapeutischen Gründen könne nicht bestätigt werden. Eine im Fall der Beschwerdeführerin trotzdem allfällig entsprechend postulierte Minderung der Arbeitsfähigkeit erscheine aus rein psychiatrisch-psychotherapeu tischer Sicht als eine therapeutisch-wohlwollende sozialmedizinische Massnahme (Urk. 6/170/26 und Urk. 6/170/35). 3.3.5 Dr. D.___ führte in seinem Bericht vom 21. April 2016 als psychiatrische Diag nosen eine anhaltende depressive Störung, mittelgradig rezidivierende depressive Episoden mit somatischem Syndrom (ICD-10 F34.1, F32.2), eine Agoraphobie mit Panikattacken (ICD-10 F40.01) sowie eine somatoforme Schmerzstörung (ICD-10 F45.40) an. In diagnostischer Hinsicht im Vordergrund bestehe eine anhaltende depressive Störung im Rahmen einer depressiven Entwicklung, im Verlauf unter schiedlichen Schweregrades (leicht- bis schwergradig) ohne zwischenzeitliche Re mission (ICD-10 F32.11, F32.21). Aufgrund der Gesamtschau der Befunde müsse eine mittelgradige Episode angenommen werden (Urk. 6/175/1-2). Der Verlauf sei nach wie vor durch Schwankungen bzw. immer wieder auftre tende Krisen gekennzeichnet. Jegliche Veränderungen bzw. Belastungen würden sich destabilisierend auf die Beschwerdeführerin auswirken (Urk. 6/175/3). Die psychopathologischen Befunde, insbesondere die Antriebsverminderung, der Inte res sensverlust begleitet von einem sozialen Rückzug, mit vegetativen und kog nitiven Symptomen, sprächen für eine anhaltende depressive Störung, gegen wär tig eine mittelgradige Episode mit somatischem Syndrom. Die Beschwerde führe rin sei dadurch vermindert belastbar, kaum leistungsfähig, blockiert und auf der Beziehungsebene kaum erreichbar. Es sei von einer vom Schmerzsyndrom losge lösten psychischen Komorbidität auszugehen, welche die Arbeitsfähigkeit in re levanter Weise einschränke. Es handle sich jedoch um ein eigenständiges psychi sches Leiden mit Krankheitswert, wobei die psychosozialen Belastungs faktoren keinen wesentlichen Einfluss auf die depressive Episode hätten (Urk. 6/175/5). 3.3.6 Dr. I.___ führte in der vom 22. November 2016 datierten Stellungnahme zum Einwand der Beschwerdeführerin vom 14. September 2016 (Urk. 6/178) aus, es sei ihm nicht möglich, aufgrund der Kritik der Beschwerdeführerin eine Änderung der seinerseits im Gutachten vom 15. März 2016 abgegebenen Einschätzung zu begründen. Dementsprechend halte er insbesondere an den Einschätzungen zum Gesundheitszustand und zur Arbeits(un)fähigkeit fest, wie sie im Gutachten for muliert würden (Urk. 6/181/2). 3.3.7 Dr. D.___ gab in seinem an den Rechtsvertreter der Beschwerdeführerin gerich teten Bericht vom 15. März 2017 an, die psychische und emotionale Belastbarkeit der Beschwerdeführerin habe seit der letzten Berichterstattung nicht gesteigert werden können. Der Verlauf sei immer noch durch Schwankungen bzw. immer wieder auftretende Krisen gekennzeichnet. Es zeige sich, dass bereits Kleinigkei ten, bzw. geringe Anforderungen des Alltags die Beschwerdeführerin rasch über fordern, woraufhin sie mit einer depressiven Symptomatik sowie Verstärkung von dysfunktionalen Einstellungen und Gedanken, mit der Überzeugung hilf- und hoffnungslos zu sein, reagiere. Aktuell belaste sie sehr der psychische Zustand ihrer Tochter, welche im September 2016 die Schweiz nach vergeblichem juristi schem Tauziehen habe verlassen müssen (Urk. 6/185). 4. 4.1 Vorwegzunehmen ist, dass sich in den vorliegenden Akten keine konkreten Hin weise auf eine Verschlechterung der objektiven somatischen Befunde finden. Eine somatisch bedingte Verschlechterung der Arbeitsfähigkeit wurde denn von der Beschwerdeführerin auch nicht geltend gemacht. Streitig und zu prüfen ist demnach einzig, ob sich der psychische Gesundheits zustand der Beschwerdeführerin seit der Einstellung der Rente Ende 2013 bis zum Erlass der vorliegend angefochtenen Verfügung im April 2017 massgeblich ver schlechtert hat (vgl. E. 1.6). 4.2 4.2.1 Die Beschwerdegegnerin stützt ihre Auffassung, wonach seit 2013 kein Gesund heitsschaden mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit mehr vorliege, auf das psy chiatrische Gutachten von Dr. I.___ vom 15. März 2016 (Urk. 2). 4.2.2 Dieses Gutachten beruht auf einer fachärztlichen Untersuchung ( Urk. 6/170/14 ff.) und wurde in Kenntnis der und – einlässlicher – Auseinandersetzung mit den Vorakten erstattet (Urk. 6/170/10-13, Urk. 6/170/17-20). Der Gutachter berück sichtigte die geklagten Beschwerden und setzte sich mit diesen sowie dem Ver halten der Beschwerdeführerin auseinander (Urk. 6/170/16 ff.). Im Weiteren legte Dr. I.___ die medizinischen Zustände und Zusammenhänge einleuchtend dar und begründete seine Schlussfolgerungen nachvollziehbar, wobei er auch eine Gesamtbetrachtung im Sinne der gemäss BGE 141 V 281 im Regelfall beachtli ch en Standardindikatoren vor nahm (Urk. 6/170 /27-35 ). Das Gutachten erfüllt da her grundsätzlich die rechtsprechungsgemässen Anforderungen an eine beweis kräftige ärztliche Entscheidungsgrundlage (vgl. E. 1.5; BGE 144 V 50 E. 4.3). 4.3 4.3.1 Vorab ist zu bemerken, dass – entgegen der Auffassung der Be schwerdeführerin (Urk. 1 S. 8) – die gutachterlichen Beobachtungen zum Verhalten der Beschwer deführerin durchaus auf eine Aggravation (vgl. E. 1.2.4) hindeuten. So sind laut Dr. I.___ ihre Angaben zu den Beschwerden – trotz «empathischer» Nachfrage seinerseits – vage, oberflächlich, ausweichend und unklar geblieben ( Urk. 6/170/7 ), beschrieb sie ihre Aktivitäten überdies widersprüchlich und un glaubwürdig (Urk. 6/170/25; vgl. bereits die entsprechende Feststellung im psychiatrischen Teilgutachten der MEDAS E.___ vom 26. Juni 2013, Urk. 6/98/17 und Urk. 6/98/22) und waren Verdeutlichungsten denzen vorhanden (Urk. 6/170/14 und Urk. 6/170/18). Sodann fand Dr. I.___ entgegen ihrer – va gen – subjektiven Schilderung der Beschwerden («sie sei sehr vergesslich, ihre Angaben zu den Daten seien deshalb ungenügend»; «sie leide an Depressionen» [ Urk. 6/170/7]) keine erhebliche objektive Psychopathologie, namentlich auch keine depres sionsspezifische (Urk. 6/170/14– 15 ). Ausserdem hat sie gemäss Dr. I.___ trotz angeblicher vollständiger Arbeitsunfähigkeit das «psychosoziale Umfeld» (inklusive Reisetätigkeit) als weitgehend i ntakt geschildert (Urk. 6/170/29 ). Jedoch kann aufgrund dieser Feststellungen von Dr. I.___ – entgegen der von der Beschwerdegegnerin offenbar v ertretenen Auffassung (Urk. 2) – nicht auf einen Ausschlussgrund im Sinne der Rechtsprechung (vgl. E. 1.2.4) geschlossen werden. Es kann nämlich nicht gesagt werden, dass laut der Beurteilung von Dr. I.___ die Anhaltspunkte für eine klar als solche ausgewiesene Aggravation eindeutig überwögen. Vielmehr hat er seine Beurteilung, wonach keine Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit gestellt werden könne, in erster Linie mit einer geringen Ausprägung der psychopathologischen Befunde sowie mit den Verlauf beeinflussenden, wesentlich im Vordergrund stehenden psychosozialen Belastungsfaktoren begründet ( Urk. 6/170/27). 4.3.2 Entgegen den Ausführungen der Beschwerdeführerin ist nicht ersichtlich, inwie fern die von Dr. I.___ durchgeführte psychiatrische Exploration ungenügend gewesen sein soll. So erhob er eine ausführliche Anamnese (Urk. 6/170/5-6) und erkundigte sich bei de r Beschwerdeführerin auch nach den aktuellen Beschwer den. In diesem Zusammenhang wies er ausdrücklich darauf hin, dass er bei der Beschwerdeführerin « empathisch » nachgefragt habe (Urk. 6/170/7). Sodann nahm Dr. I.___ durchaus einen vollständigen Psychostatus auf und führte ausserdem ein Fremdbeurteilungsv erfahren nach MADRS durch (Urk. 6/170/14– 15). 4.3.3 Die Beurteilung von Dr. I.___, wonach – wie bereits anlässlich der Begutach tung in der MEDAS E.___ (vgl. E. 3.2.3) – keine psychiatrische Diagnose mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit gestellt werden könne, erscheint aufgrund des von ihm erhobenen – weitestgehend unauffälligen – Psychostatus sowie seiner weiteren Feststellungen nachvollziehbar. Gleiches gilt mit Blick auf die Angaben im Bericht der Klinik H.___ vom 28. Mai 2015 (vgl. E. 3.3.3) auch für seine Beurteilung, wonach d ie von Dr. D.___ und den Ärzten der Klinik H.___ postulierte zwischenzeitliche Verschlechterung der ängstlich-depressiven Syn drome auf psychosoziale Belastungsfaktoren (insbe sondere starke finanzielle Sorgen nach der Sistierung der Rente Ende 2013) zu rück zuführen sei. Für den von Dr. I.___ postulierten massgeblichen Einfluss psychosozialer Belastungsfaktoren auf das psychische Beschwerdebild spricht namentlich auch, dass gemäss den ärztlichen Angaben im besagten Bericht der Klinik H.___ die Distanz vom familiären Umfeld positive Effekte zeitigte. Die Beschwerdeführerin selbst bemerkte laut dem Gutachten zum dorti gen stationären Aufenthalt sogar, sie habe sich «wie in einem Hotel im Urlaub gefühlt und den Aufenthalt genossen» (Urk. 6/170/9). Wie eingangs dargelegt, sind das Beschwerdebild mitprägende psychosoziale Be lastungsfaktoren, soweit sie unmittelbar die Symptomatik beeinflussen, als nicht invalidisierende und damit nicht versicherte Faktoren auszuscheiden (vgl. E. 1.2.3). Sind Symptome – wie hier – auf eine von der versicherten Person als existenzgefährdend empfundene Rentenaufhebung zurückzuführen, so sind sie invalidenversicherungsrechtlich unbeachtlich (Urteil des Bundesgerichts 9C_953/2012 vom 5. April 2013 E. 3.1). Die Einschätzung von Dr. I.___, wonach seit der Begutachtung in der MEDAS E.___ keine anhaltende (länger fristige) Arbeitsunfähigkeit für ausserhäusliche Tätigkeiten und für Hausarbeiten anzunehmen sei, vermag daher aus invalidenversicherungsrechtlicher Sicht zu überzeugen. 4.3.4 Zum Einwand der Beschwerdeführerin, wonach die fachärztlichen Berichte von Dr. D.___ und der Klinik H.___ sowie ferner auch der Abschlussbericht der F.___ Zweifel an der gutachterlichen Beurteilung aufkom men liessen ( Urk. 1 S. 8 und 9), ist vorab zu bemerken, dass es die unterschiedli che Natur von Behandlungsauftrag de r therapeutisch tätigen Fach p erson einer seits und Begutachtungsauftrag des amtlich bestellten fach me dizinischen Exper ten anderseits (BGE 124 I 170 E. 4) nicht zulässt, ein Administrativ- oder Gerichtsgutachten stets in Frage zu stellen und zum Anlass weiterer Abklärungen zu nehmen, wenn die behandelnden Arztpersonen bzw. Thera pie kräfte zu anders lautenden Einschätzungen gelangen. Vorbehalten blei ben Fälle, in denen sich eine abweichende Beurteilung aufdrängt, weil diese wichtige – und nicht rein subjektiver Interpretation entspringende – Aspekte benennen, die bei der Begut achtung unerkannt oder ungewürdigt geblieben sind (statt vieler: Urteil des Bun desgerichts 8C_874/2 017 vom 23. Mai 2018 E. 5.2.2). 4.3.5 Dr. I.___ hat sich mit den Vorberichten von Dr. D.___ und der Klinik H.___ einläs slich auseinandergesetzt (Urk. 6/170/17–21 ). Dabei stellte er zutreffend fest, dass Dr. D.___ in seinem Be richt vom 8. Oktober 2014 (Urk. 6/137) zwar eine rezidivierende depressive Störung mit mittel- bis schwer gradiger Episode (F33.2) und wieder – wie im Bericht vom 2 7. November 2012 – eine Agoraphobie mit Panikstörung (F40.01; vgl. demgegenüber Urk. 6/81/2) an geführt, als objektive Befunde a ber wörtlich den Befund von Dr. J.___ aus ihrem Bericht vom 1 0. Juli 2003 (Urk. 6/22/4) übernommen habe, ohne die sen zu kommentieren (Urk. 6/170/18). Sodann bemerkte er zu Recht, dass die von Dr. D.___ und den Ärzten der Klinik H.___ aufgeführten objek tiven psychopathologischen Befunde zwar ängstlich-depressive Symptome be schrieben, deren tatsächlicher (objektiver) Schweregrad (unabhängig von der Selbsteinschätzung durch die Beschwerdeführerin) aber unklar blieben. Zudem hielt er – ebenfalls zutreffend – fest, dass (im besagten Bericht der Klinik H.___) der Einfluss psychosozialer Faktoren (insbesondere starke finan zielle Sorgen nach Sistierung der IV-Renten) zwar speziell genannt, aber nicht versicherungsmedizinis ch gewürdigt werde (Urk. 6/170/19). 4.3.6 Den – mit «Arztzeugnis» betitelten und unter anderem eine Stellungnahme zum Gutachten enthaltenden – Bericht von Dr. D.___ vom 2 1. April 2016 (Urk. 6/175) stellte die Beschwerdegegnerin ( im Gegensatz zum darauf Bezug nehmenden Ein wand der Beschwerdef ührerin vom 14. September 2016, Urk. 6/178) Dr. I.___ nic ht zur Stellungnahme zu (Urk. 6/180). Dies war jedoch aufgrund der nachfol genden Ausführungen auch nicht erforderlich und schmälert daher den Beweis wert des Gutachtens von Dr. I.___ – entgegen der Auffassung der Beschwerde führerin (Urk. 1 S. 9) – nicht. So hat Dr. D.___ im Bericht vom 21. April 2016 zwar den Psychostatus teilweise neu formuliert, inhaltlich stimmt dieser jedoch im Wesentlichen mit demjenigen im ärztlichen Bericht vom 8. Oktober 2014 überein (vgl. Urk. 6/175/1 und Urk. 6/137/2). Soweit ersichtlich wurde im Bericht vom 21. April 2016 zwar neu erwähnt, dass die Beschwerdeführerin lustlos sei und eine erhöhte Ermüdbarkeit bestehe. Diese Symptome gehen aber zweifellos in der bereits im Bericht vom 8. Oktober 2014 erwähnten Energie- und Kraftlosigkeit mit Reduktion der Akti vitäten auf. Die von Dr. I.___ diesbezüglich geäusserte Kritik trifft deshalb auch auf den Psychostatus im Bericht vom 21. April 2016 zu. Im Weiteren hat er – nebst den bisherigen, von Dr. I.___ nicht bestätigten Diagnosen (Urk. 6/170/19–21) – zwar neu die Diagnose einer anhaltenden depressiven Stö rung im Rahmen einer depressiven Entwicklung, im Verlauf unterschiedlichen Schweregrades (leicht- bis schwergradig) «ohne zwischenzeitliche Remission» ge stellt und die depressive Symptomatik als chronifiziert bezeichnet. Zur Begrün dung dieser neuen Diagnose führte er jedoch die Dr. I.___ bekannten und von ihm einlässlich gewürdigten ärztlichen Angaben in den Vorberichten an. Mit der davon abweichenden Beurteilung von Dr. I.___, wonach die depressive Störung anlässlich der von ihm durchgeführten Untersuchung – wie schon im Zeitpunkt der Begutachtung in der MEDAS E.___ – remittiert gewesen sei und wonach die bisher durchgeführten, allerdings bei weitem noch nicht ausgeschöpften psy chiatrischen Behandlungsmassnahmen insofern erfolgreich gewesen seien (Urk. 6/170/21; vgl. auch die ärztlichen Angaben im Austrittsbericht der Klinik H.___ vom 21. Mai 2015, wonach die Beschwerdeführerin in verbessertem psychischem Zustand nach Hause habe entlassen werden können [Urk. 6/162/5]), setzte er sich nicht auseinander. Er brachte dagegen vielmehr lediglich pauschal vor, das Gutachten beruhe nur auf einer kurzen und wohl ein seitigen Beobachtung, weshalb es lediglich einer Momentaufnahme entspreche. Demgemäss könne es nicht im gleichen Mass aussagekräftig sein, wie die von ihm erstellten ärztlichen Berichte – zumal er die Beschwerdeführerin seit April 2007 etwa 70 Mal untersucht habe und ihm somit ein objektives Urteil möglich sei. Aufgrund der vorhergehenden wochenlangen fachärztlichen Behand lung der Beschwerdeführerin in der Klinik H.___ sei der daraus entspringende Aus trittsbericht ebenfalls aussagekräftiger als das Gutachten von Dr. I.___ (Urk. 6/175/4). Dem ist entgegenzuhalten, dass es im Wesen der medizinischen Beurteilung in Form eines Gutachtens selber begründet liegt, dass es sich bei einem Gutachten um eine ärztliche Momentaufnahme handelt, dem selten über ei nen längeren Zeitraum hinweg geführte Explorationen zugrunde liegen. Dies schliesst aber die Beweiskraft des Gutachtens nicht aus. Vielmehr ist für die Be weiskraft eines Gutachtens einzig massgebend, ob die von der Rechtsprechung definierten Anforderungen als erfüllt zu betrachten sind (Urteil des Bundesge richts I 551/06 vom 2. April 2007 E. 4.2). Dies trifft nach dem Gesagten auf das Gutachten von Dr. I.___ zu. Schliesslich hielt Dr. D.___ in seinem Bericht vom 21. April 2016 zwar abschliessend fest, dass die psycho sozialen Belastungsfakto ren keinen wesentlichen Einfluss auf die depressive Episode hätten (Urk. 6/175/5). Unter dem Titel "Anamnese" hatte er zuvor jedoch selbst bemerkt, dass die Be schwerdeführerin durch den Wegfall der IV-Rente bei der letzten Revision im Dezember 2013 verstärkt unter depressiven Symptomen wie Kraft- und Energie losigkeit sowie Freud- und Lustlosigkeit bei innerer Unruhe und verstärkten Ängsten leide und dass die Ängste durch die gesundheitlichen Probleme des Ehe mannes und die damit aufgetretenen Veränderungen verstärkt würden (Urk. 6/175/3). Im Bericht von Dr. D.___ vom 21. April 2016 werden demnach keine wichtige n – und nicht rein subjektiver Interpretation entspringende – Aspekte genannt, die bei der Begutachtung unerkannt oder ungewürdigt geblieben sind. Gleiches gilt auch für seinen Bericht an die Beschwerdegegnerin vom 15. März 2017 (Urk. 6/185; vgl. E. 3.3.7). Auch der Abschlussbericht zur Potentialabklärung der F.___ vom 2. Mai 2014 (Urk. 6/128), worin von einer Arbeitsunfähigkeit der Beschwerdeführerin ausgegangen und eine Rentenprüfung empfohlen wird, ver mag das Gutachten von Dr. I.___ nicht in Zweifel zu ziehen. Denn nach der Rechtsprechung ist die Frage nach den noch zumutbaren Tätigkeiten und Arbeits leistungen nach Massgabe der objektiv feststellbaren Gesundheitsschädigung in erster Linie durch die Ärzte und nicht durch die Eingliederungsfachleute auf der Grundlage der von ihnen erhobenen, subjektiven Arbeitsleistung zu beantworten (Urteil des Bundesgerichts 8C_802/2017 vom 21. Februar 2018 E. 5.1.1 mit Hin weisen). Dies hat vorliegend umso mehr zu gelten, als nach dem Gesagten Hinweise auf ein aggravierendes Verhalten der Beschwerdeführerin vorliegen ( vgl. E. 4.3.1; vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_646/2015 vom 19. Mai 2016 E. 4.4). 4.4 Demnach kann – gestützt auf das überzeugende G utachten von Dr. I.___ – zu mindest mit dem erforderlichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlich keit davon ausgegangen werden, dass sich der psychische Gesundheitszustand und die Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin zwischen der re ntenaufheben den Verfügung vom 11. November 2013 und der Begutachtung durch Dr. I.___ im Februar 2016 nicht massgeblich verschlechtert haben. Objektive Anhalts punkte dafür, dass seither bis zum Erla ss der angefochtenen Verfügung eine er hebliche (andauernde) Verschlechterung der gesundheitlichen Situation der Be schwerdeführerin eingetreten sein könnte, liegen nicht vor und ergeben sich nach dem Gesagten insbesondere auch nicht aus den Berichten von Dr. D.___ vom 21. April 2016 und 15. März 2017 (vgl. E. 4.3.6). 4.5 Von zusätzlichen medizinischen Abklärungen sind – entgegen der Auffassung der Beschwerdeführerin (Urk. 1) – keine neuen entscheidwesentlichen Auf schlüsse hinsichtlich des psyc hischen Gesundheitszustandes im Beurteilungszeit raum zu erwarten, weshalb auf weitere Erhebungen verzichtet werden kann (an tizipierte Beweiswürdigung; BGE 136 I 229 E. 5.3). 4.6 Anzumerken bleibt, dass sich mangels einer erheblichen Verschlechterung des psychischen Gesundheitszustandes der Beschwerdeführerin im Beurteilungszeit punkt und da laut Dr. I.___ weiterhin keine psychiatrische Diagnose mit Aus wirkung auf die Arbeitsfähigkeit vorliegt, die Durchführung eines strukturierten Beweisverfahrens gemäss BGE 141 V 281 erübrigt (vgl. E.1.2.2; vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_82/2018 vom 6. Juli 2018 E. 5 mit Hinweisen). 5. Demnach hat die Beschwerdegegnerin einen Rentenanspruch der Beschwerdefüh rerin im Ergebnis zu Recht verneint, was zur Abweisung der Beschwerde führt. 6. Die Kosten des Verfahrens sind auf Fr. 600.-- festzulegen und ausgangsgemäss von der Beschwerdeführerin zu tragen (Art. 69 Abs. 1 bis IVG). Das Gericht erkennt: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 600.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein werden der Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zu gestellt. 3. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Rechtsanwalt Daniel Christe - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle - Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an: - Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft) 4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesge setzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizu legen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber HurstKübler

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Sozialversicherungsgericht

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

des Kantons Zürich IV.2017.00578

IV.2017.00578 IV. Kammer

Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Arnold Gramigna Ersatzrichterin Bänninger Schäppi Gerichtsschreiber Kübler

Urteil vom 24. Oktober 2018

Urteil vom 24. Oktober 2018 in Sachen

in Sachen X.___

X.___ Beschwerdeführerin

Beschwerdeführerin vertreten durch Rechtsanwalt Daniel Christe

vertreten durch Rechtsanwalt Daniel Christe Christe & Isler Rechtsanwälte

Christe & Isler Rechtsanwälte Obergasse 32, Postfach 1663, 8401 Winterthur

Obergasse 32, Postfach 1663, 8401 Winterthur gegen

gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle

Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich

Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin

Beschwerdegegnerin Sachverhalt:

Sachverhalt: 1.

1. 1.1 Die 1968 geborene X.___, Mutter zweier 1986 und 1995 geborener Kin der, absolvierte in Serbien eine Ausbildung als Verkäuferin (Urk. 6/3/2 und Urk. 6/3/4). Nach ihrer Einreise in die Schweiz war sie als Buffettochter, Zimmer mädchen und Reinigungskraft tätig (Urk. 6/3/4 und Urk. 6/170/6). Zuletzt arbei tete sie während 2.25 Stunden pro Tag zu 5 Tagen die Woche als Reinigungskraft bei der A.___ AG (Urk. 6/18/2 und Urk. 6/170/6). Ab dem 18. Juli 1999 war sie zu 100 % krankgeschrieben (Urk. 6/3/5). Am 10. Juni 2002 (Eingangsda tum) meldete sich die Versicherte bei der Eidgenössischen Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an (Urk. 6/3). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, tätigte medizinische und erwerbliche Abklärungen, wobei sie unter anderem das psychiatrische Gutachten von B.___, Fachpsy chologe für Psychotherapie FSP, und Dr. C.___, Facharzt FMH für Psy chiatrie und Psychotherapie, vom 22. Januar 2004 einholte (Urk. 6/26). Mit Ver fügung vom 12. Juli 2004 (Urk. 6/41) wurde der Versicherten mit Wirkung ab 1. März 2002 eine halbe Rente samt zwei Kinderrenten zugesprochen.

1.1 Die 1968 geborene X.___, Mutter zweier 1986 und 1995 geborener Kin der, absolvierte in Serbien eine Ausbildung als Verkäuferin (Urk. 6/3/2 und Urk. 6/3/4). Nach ihrer Einreise in die Schweiz war sie als Buffettochter, Zimmer mädchen und Reinigungskraft tätig (Urk. 6/3/4 und Urk. 6/170/6). Zuletzt arbei tete sie während 2.25 Stunden pro Tag zu 5 Tagen die Woche als Reinigungskraft bei der A.___ AG (Urk. 6/18/2 und Urk. 6/170/6). Ab dem 18. Juli 1999 war sie zu 100 % krankgeschrieben (Urk. 6/3/5). Am 10. Juni 2002 (Eingangsda tum) meldete sich die Versicherte bei der Eidgenössischen Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an (Urk. 6/3). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, tätigte medizinische und erwerbliche Abklärungen, wobei sie unter anderem das psychiatrische Gutachten von B.___, Fachpsy chologe für Psychotherapie FSP, und Dr. C.___, Facharzt FMH für Psy chiatrie und Psychotherapie, vom 22. Januar 2004 einholte (Urk. 6/26). Mit Ver fügung vom 12. Juli 2004 (Urk. 6/41) wurde der Versicherten mit Wirkung ab 1. März 2002 eine halbe Rente samt zwei Kinderrenten zugesprochen. 1.2 Mit Zustellung des «Fragebogens für Revision der Invalidenrente» eröffnete die IV-Stelle im März 2005 ein Revisionsverfahren (Urk. 6/46). Im Rahmen des Vor bescheidverfahrens (Vorbescheid vom 6. Juli 2006, Urk. 6/56), in welchem die Versicherte am 8. September 2006 Einwand erhob (Urk. 6/57), veranlasste die IV Stelle erneut ein psychiatrisches Gutachten von B.___ und Dr. C.___ (Gutachten vom 10. Mai 2007, Urk. 6/62 und Urk. 6/67). Gestützt darauf bestätigte die IV-Stelle mit Verfügung vom 1. Oktober 2007 den Anspruch der Versicherten auf eine halbe Rente (Urk. 6/75).

1.2 Mit Zustellung des «Fragebogens für Revision der Invalidenrente» eröffnete die IV-Stelle im März 2005 ein Revisionsverfahren (Urk. 6/46). Im Rahmen des Vor bescheidverfahrens (Vorbescheid vom 6. Juli 2006, Urk. 6/56), in welchem die Versicherte am 8. September 2006 Einwand erhob (Urk. 6/57), veranlasste die IV Stelle erneut ein psychiatrisches Gutachten von B.___ und Dr. C.___ (Gutachten vom 10. Mai 2007, Urk. 6/62 und Urk. 6/67). Gestützt darauf bestätigte die IV-Stelle mit Verfügung vom 1. Oktober 2007 den Anspruch der Versicherten auf eine halbe Rente (Urk. 6/75). 1.3 Im November 2012 wurde erneut ein Revisionsverfahren eingeleitet (Urk. 6/77 und Urk. 6/78). Auf Ersuchen der IV-Stelle reichte Dr. D.___, Facharzt FMH für Psychiatrie und Psychotherapie, der IV-Stelle einen ärztlichen Bericht, datierend vom 5. Februar 2013, ein (Urk. 6/81). Am 26. August 2013 erstattete die Medizinische Abklärungsstelle (MEDAS) E.___ ein polydisziplinäres Gutachten (Urk. 6/98). Mit Vorbescheid vom 27. September 2013 wurde der Ver sicherten die Einstellung der Invalidenrente in Aussicht gestellt (Urk. 6/103). Im Einwand vom 25. Oktober 2013 ersuchte die Versicherte darum, sie vor Einstel lung der halben Invalidenrente in ein Arbeitstraining aufzunehmen bzw. ihr eventualiter weiter die halbe Invalidenrente auszurichten (Urk. 6/111). Mit Ver fügung vom 11. November 2013 hob die IV-Stelle die Invalidenrente per Ende Dezember 2013 auf, unter dem Hinweis, dass die Akten an die Eingliederungsbe ratung weitergeleitet würden (Urk. 6/114).

1.3 Im November 2012 wurde erneut ein Revisionsverfahren eingeleitet (Urk. 6/77 und Urk. 6/78). Auf Ersuchen der IV-Stelle reichte Dr. D.___, Facharzt FMH für Psychiatrie und Psychotherapie, der IV-Stelle einen ärztlichen Bericht, datierend vom 5. Februar 2013, ein (Urk. 6/81). Am 26. August 2013 erstattete die Medizinische Abklärungsstelle (MEDAS) E.___ ein polydisziplinäres Gutachten (Urk. 6/98). Mit Vorbescheid vom 27. September 2013 wurde der Ver sicherten die Einstellung der Invalidenrente in Aussicht gestellt (Urk. 6/103). Im Einwand vom 25. Oktober 2013 ersuchte die Versicherte darum, sie vor Einstel lung der halben Invalidenrente in ein Arbeitstraining aufzunehmen bzw. ihr eventualiter weiter die halbe Invalidenrente auszurichten (Urk. 6/111). Mit Ver fügung vom 11. November 2013 hob die IV-Stelle die Invalidenrente per Ende Dezember 2013 auf, unter dem Hinweis, dass die Akten an die Eingliederungsbe ratung weitergeleitet würden (Urk. 6/114). 1.4 Mit Eingabe vom 18. November 2013 teilte die Versicherte mit, sie verzichte auf die Erhebung einer Beschwerde gegen die Verfügung vom 11. November 2013 und stelle ein Gesuch um Durchführung von beruflichen Eingliederungsmassnah men (Urk. 6/116). Mit Schreiben vom 19. März 2014 erteilte die IV-Stelle der Ver sicherten Kostengutsprache für eine Potentialabklärung vom 7. April 2014 bis am 2. Mai 2014 in der F.___ (Urk. 6/119). Diese erstattete am 2. Mai 2014 ihren Abschlussbericht (Urk. 6/128). Am 13. Juni 2014 teilte die IV-Stelle, Ein gliederungsberatung, der Versicherten den Abschluss der Arbeitsvermittlung mit, da die Versicherte anlässlich des Abschlussgespräches bei der F.___ erklärt habe, sie fühle sich nicht eingliederungsfähig und verzichte deshalb auch auf weitere Integrationsmassnahmen (Urk. 6/129).

1.4 Mit Eingabe vom 18. November 2013 teilte die Versicherte mit, sie verzichte auf die Erhebung einer Beschwerde gegen die Verfügung vom 11. November 2013 und stelle ein Gesuch um Durchführung von beruflichen Eingliederungsmassnah men (Urk. 6/116). Mit Schreiben vom 19. März 2014 erteilte die IV-Stelle der Ver sicherten Kostengutsprache für eine Potentialabklärung vom 7. April 2014 bis am 2. Mai 2014 in der F.___ (Urk. 6/119). Diese erstattete am 2. Mai 2014 ihren Abschlussbericht (Urk. 6/128). Am 13. Juni 2014 teilte die IV-Stelle, Ein gliederungsberatung, der Versicherten den Abschluss der Arbeitsvermittlung mit, da die Versicherte anlässlich des Abschlussgespräches bei der F.___ erklärt habe, sie fühle sich nicht eingliederungsfähig und verzichte deshalb auch auf weitere Integrationsmassnahmen (Urk. 6/129). 1.5 Am 15. August 2014 (Eingangsdatum) meldete sich die Versicherte erneut zum Leistungsbezug bei der IV-Stelle an (Urk. 6/132). Mit Vorbescheid vom 26. Au gust 2014 kündigte die IV-Stelle an, nicht auf das Leistungsgesuch einzutreten (Urk. 6/133). Mit Schreiben vom 17. September 2014 erhob die Versicherte Ein wand (Urk. 6/134) und begründete diesen – unter Beilage eines ärztlichen Berichts von Dr. D.___ vom 8. Oktober 2014 (Urk. 6/137) – mit Eingabe vom 31. Okto ber 2014 (Urk. 6/138). Nach Beizug der Stellungnahme des Regionalen Ärztlichen Dienstes (RAD) vom 20. Januar 2015 (Urk. 6/176/2) und eines ergänzenden Be richts von Dr. D.___ vom 30. Januar 2015 (Urk. 6/144), forderte die IV-Stelle die Versicherte mit Schreiben vom 4. Februar 2015 auf, sich einem Abklärungsge spräch in der Klinik G.___ zu unterziehen (Urk. 6/146). In der Folge hielt sich die Versicherte vom 2. März bis 15. April 2015 in der Klinik H.___ auf (Urk. 6/157, Urk. 6/158 und Urk. 6/162). Nach Rücksprache mit dem RAD (Urk. 6/176/4) wurde Dr. I.___, Facharzt FMH für Psychiatrie und Psychotherapie, am 24. November 2015 mit der psychiatrischen Begutachtung der Versicherten beauftragt (Urk. 6/166). Das psychiatrische Gutachten wurde am 15. März 2016 erstattet (Urk. 6/170). Mit Schreiben vom 11. Mai 2016 – unter Beilage eines ärztlichen Berichts von Dr. D.___ vom 21. April 2016 (Urk. 6/175) – reichte die Versicherte dazu eine Stellungnahme ein (Urk. 6/174). Mit Vorbe scheid vom 8. August 2016 kündigte die IV-Stelle erneut die Abweisung des Leis tungsbegehrens an (Urk. 6/177). Gegen diesen Vorbescheid erhob die Versicherte mit Schreiben vom 14. September 2016 Einwand (Urk. 6/178). Der psychiatrische Gutachter, Dr. I.___, nahm mit Eingabe vom 22. November 2016 aufforde rungsgemäss Stellung zum Einwand der Versicherten (Urk. 6/181). Zu dieser Stel lungnahme liess sich die Versicherte mit Schreiben vom 16. März 2017 verneh men (Urk. 6/184, unter Beilage eines Verlaufsberichtes von Dr. D.___ vom 15. März 2017 [Urk. 6/185]). Mit Verfügung vom 7. April 2017 wies die IV-Stelle das Leistungsbegehren der Versicherten wie vorbeschieden ab (Urk. 2).

1.5 Am 15. August 2014 (Eingangsdatum) meldete sich die Versicherte erneut zum Leistungsbezug bei der IV-Stelle an (Urk. 6/132). Mit Vorbescheid vom 26. Au gust 2014 kündigte die IV-Stelle an, nicht auf das Leistungsgesuch einzutreten (Urk. 6/133). Mit Schreiben vom 17. September 2014 erhob die Versicherte Ein wand (Urk. 6/134) und begründete diesen – unter Beilage eines ärztlichen Berichts von Dr. D.___ vom 8. Oktober 2014 (Urk. 6/137) – mit Eingabe vom 31. Okto ber 2014 (Urk. 6/138). Nach Beizug der Stellungnahme des Regionalen Ärztlichen Dienstes (RAD) vom 20. Januar 2015 (Urk. 6/176/2) und eines ergänzenden Be richts von Dr. D.___ vom 30. Januar 2015 (Urk. 6/144), forderte die IV-Stelle die Versicherte mit Schreiben vom 4. Februar 2015 auf, sich einem Abklärungsge spräch in der Klinik G.___ zu unterziehen (Urk. 6/146). In der Folge hielt sich die Versicherte vom 2. März bis 15. April 2015 in der Klinik H.___ auf (Urk. 6/157, Urk. 6/158 und Urk. 6/162). Nach Rücksprache mit dem RAD (Urk. 6/176/4) wurde Dr. I.___, Facharzt FMH für Psychiatrie und Psychotherapie, am 24. November 2015 mit der psychiatrischen Begutachtung der Versicherten beauftragt (Urk. 6/166). Das psychiatrische Gutachten wurde am 15. März 2016 erstattet (Urk. 6/170). Mit Schreiben vom 11. Mai 2016 – unter Beilage eines ärztlichen Berichts von Dr. D.___ vom 21. April 2016 (Urk. 6/175) – reichte die Versicherte dazu eine Stellungnahme ein (Urk. 6/174). Mit Vorbe scheid vom 8. August 2016 kündigte die IV-Stelle erneut die Abweisung des Leis tungsbegehrens an (Urk. 6/177). Gegen diesen Vorbescheid erhob die Versicherte mit Schreiben vom 14. September 2016 Einwand (Urk. 6/178). Der psychiatrische Gutachter, Dr. I.___, nahm mit Eingabe vom 22. November 2016 aufforde rungsgemäss Stellung zum Einwand der Versicherten (Urk. 6/181). Zu dieser Stel lungnahme liess sich die Versicherte mit Schreiben vom 16. März 2017 verneh men (Urk. 6/184, unter Beilage eines Verlaufsberichtes von Dr. D.___ vom 15. März 2017 [Urk. 6/185]). Mit Verfügung vom 7. April 2017 wies die IV-Stelle das Leistungsbegehren der Versicherten wie vorbeschieden ab (Urk. 2). 2. Dagegen erhob die Versicherte am 22. Mai 2017 Beschwerde und beantragte, die angefochtene Verfügung sei aufzuheben und die Sache zu ergänzenden medizi nischen Abklärungen sowie zum Neuentscheid an die Beschwerdegegnerin zu rückzuweisen (Urk. 1). Mit Beschwerdeantwort vom 20. Juni 2017 schloss die Beschwerdegegnerin auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 5 unter Beilage ihrer Ak ten, Urk. 6/1-188), was der Beschwerdeführerin am 21. Juni 2017 angezeigt wurde (Urk. 7).

2. Dagegen erhob die Versicherte am 22. Mai 2017 Beschwerde und beantragte, die angefochtene Verfügung sei aufzuheben und die Sache zu ergänzenden medizi nischen Abklärungen sowie zum Neuentscheid an die Beschwerdegegnerin zu rückzuweisen (Urk. 1). Mit Beschwerdeantwort vom 20. Juni 2017 schloss die Beschwerdegegnerin auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 5 unter Beilage ihrer Ak ten, Urk. 6/1-188), was der Beschwerdeführerin am 21. Juni 2017 angezeigt wurde (Urk. 7). 3. Auf die Vorbringen der Parteien sowie die eingereichten Unterlagen wird, soweit erforderlich, im Rahmen der nachfolgenden Erwägungen eingegangen.

3. Auf die Vorbringen der Parteien sowie die eingereichten Unterlagen wird, soweit erforderlich, im Rahmen der nachfolgenden Erwägungen eingegangen. Das Gericht zieht in Erwägung:

Das Gericht zieht in Erwägung: 1.

1. 1.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allge meinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG ). Sie kann Folge von Geburts gebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung, IVG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgegliche nen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beein trächtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).

1.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allge meinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG ). Sie kann Folge von Geburts gebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung, IVG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgegliche nen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beein trächtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG). 1.2

1.2 1.2.1 Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit können in gleicher Weise wie körperliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 8 ATSG bewirken. Rechtsprechungsgemäss ist bei psychi schen Beeinträchtigungen zu prüfen, ob ein psychischer Gesundheitsschaden mit Krankheitswert besteht, welcher die versicherte Person auch bei Aufbietung allen guten Willens daran hindert, ein rentenausschliessendes Erwerbseinkommen zu erzielen (vgl. BGE 139 V 547 E. 5, 131 V 49 E. 1.2, 130 V 352 E. 2.2.1; vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_125/2015 vom 1 8. November 2015 E. 5.4).

1.2.1 Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit können in gleicher Weise wie körperliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 8 ATSG bewirken. Rechtsprechungsgemäss ist bei psychi schen Beeinträchtigungen zu prüfen, ob ein psychischer Gesundheitsschaden mit Krankheitswert besteht, welcher die versicherte Person auch bei Aufbietung allen guten Willens daran hindert, ein rentenausschliessendes Erwerbseinkommen zu erzielen (vgl. BGE 139 V 547 E. 5, 131 V 49 E. 1.2, 130 V 352 E. 2.2.1; vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_125/2015 vom 1 8. November 2015 E. 5.4). 1.2.2 Mit BGE 143 V 418 entschied das Bundesgericht, dass grundsätzlich sämtliche psychischen Erkrankungen für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit einem struk turierten Beweisverfahren nach BGE 141 V 281 zu unterziehen sind (E. 6 und 7, Änderung der Rechtsprechung; vgl. BGE 143 V 409 E. 4.5.2 speziell mit Bezug auf leichte bis mittelschwere Depressionen).

1.2.2 Mit BGE 143 V 418 entschied das Bundesgericht, dass grundsätzlich sämtliche psychischen Erkrankungen für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit einem struk turierten Beweisverfahren nach BGE 141 V 281 zu unterziehen sind (E. 6 und 7, Änderung der Rechtsprechung; vgl. BGE 143 V 409 E. 4.5.2 speziell mit Bezug auf leichte bis mittelschwere Depressionen). Das für somatoforme Schmerzstörungen und vergleichbare psychosomatische Leiden entwickelte strukturierte Beweisverfahren definiert systematisierte Indika toren, die es – unter Berücksichtigung leistungshindernder äusserer Belastungs faktoren einerseits und von Kompensationspotentialen (Ressourcen) anderer seits – erlauben, das tatsächlich erreichbare Leistungsvermögen einzuschätzen (BGE 141 V 281 E. 2, E. 3.4–3.6 und 4.1; vgl. statt vieler: Urteil des Bundesge richts 9C_590/2017 vom 1 5. Februar 2018 E. 5.1). Die Anerkennung eines ren tenbegründenden Invaliditätsgrades ist nur zulässig, wenn die funktionellen Aus wirkungen der medizinisch festgestellten gesundheitlichen Anspruchsgrundlage im Einzelfall anhand der Standardindikatoren schlüssig und widerspruchsfrei mit (zumindest) überwiegender Wahrscheinlichkeit nachgewiesen sind. Fehlt es an diesem Nachweis, hat die materiell beweisbelastete versicherte Person die Folgen der Beweislosigkeit zu tragen (BGE 141 V 281 E. 6; vgl. BGE 144 V 50 E. 4.3).

Das für somatoforme Schmerzstörungen und vergleichbare psychosomatische Leiden entwickelte strukturierte Beweisverfahren definiert systematisierte Indika toren, die es – unter Berücksichtigung leistungshindernder äusserer Belastungs faktoren einerseits und von Kompensationspotentialen (Ressourcen) anderer seits – erlauben, das tatsächlich erreichbare Leistungsvermögen einzuschätzen (BGE 141 V 281 E. 2, E. 3.4–3.6 und 4.1; vgl. statt vieler: Urteil des Bundesge richts 9C_590/2017 vom 1 5. Februar 2018 E. 5.1). Die Anerkennung eines ren tenbegründenden Invaliditätsgrades ist nur zulässig, wenn die funktionellen Aus wirkungen der medizinisch festgestellten gesundheitlichen Anspruchsgrundlage im Einzelfall anhand der Standardindikatoren schlüssig und widerspruchsfrei mit (zumindest) überwiegender Wahrscheinlichkeit nachgewiesen sind. Fehlt es an diesem Nachweis, hat die materiell beweisbelastete versicherte Person die Folgen der Beweislosigkeit zu tragen (BGE 141 V 281 E. 6; vgl. BGE 144 V 50 E. 4.3). Diese Rechtsprechung ist auf alle im Zeitpunkt der Praxisänderung noch nicht erledigten Fälle anzuwenden (Urteil des Bundesgerichts 9C_580/2017 vom 16. Ja nuar 2018 E. 3.1 mit Hinweisen).

Diese Rechtsprechung ist auf alle im Zeitpunkt der Praxisänderung noch nicht erledigten Fälle anzuwenden (Urteil des Bundesgerichts 9C_580/2017 vom 16. Ja nuar 2018 E. 3.1 mit Hinweisen). Die Durchführung eines strukturiertes Beweisverfahren bleibt jedoch dort ent behrlich, wo im Rahmen beweiswertiger fachärztlicher Berichte eine Arbeitsun fähigkeit in nachvollziehbar begründeter Weise verneint wird und allfälligen gegenteiligen Einschätzungen mangels fachärztlicher Qualifikation oder aus an de ren Gründen kein Beweiswert beigemessen werden kann (BGE 143 V 418 E. 7.1).

Die Durchführung eines strukturiertes Beweisverfahren bleibt jedoch dort ent behrlich, wo im Rahmen beweiswertiger fachärztlicher Berichte eine Arbeitsun fähigkeit in nachvollziehbar begründeter Weise verneint wird und allfälligen gegenteiligen Einschätzungen mangels fachärztlicher Qualifikation oder aus an de ren Gründen kein Beweiswert beigemessen werden kann (BGE 143 V 418 E. 7.1). 1.2.3 Unverändert gilt, dass ein invalidisierender psychischer Gesundheitsschaden nur gegeben sein kann, wenn das klinische Beschwerdebild nicht einzig in psychoso zialen und soziokulturellen Umständen seine Erklärung findet, sondern davon psychiatrisch unterscheidbare Befunde umfasst. Je stärker psychosoziale und soziokulturelle Faktoren wie beispielsweise Sorge um die Familie oder Zukunfts ängste (etwa ein drohender finanzieller Notstand) im Einzelfall in den Vorder grund treten und das Beschwerdebild mitbestimmen, desto ausgeprägter muss eine fachärztlich festgestellte psychische Störung von Krankheitswert vorhanden sein. In diesem Sinne verselb ständigte Störungen mit Auswirkungen auf die Arbeits- und Erwerbsfähigkeit sind unabdingbar, damit überhaupt von Invalidität gesprochen werden kann (BGE 127 V 294 E. 5a; vgl. auch BGE 141 V 281 E. 4.3.1.1; vgl. Urteile des Bundesgerichts 9C_732/2017 vom 5. März 2018 E. 4.3.1 mit Hinweis und 9C_648/2017 vom 20. November 2017 E. 2.3.1.).

1.2.3 Unverändert gilt, dass ein invalidisierender psychischer Gesundheitsschaden nur gegeben sein kann, wenn das klinische Beschwerdebild nicht einzig in psychoso zialen und soziokulturellen Umständen seine Erklärung findet, sondern davon psychiatrisch unterscheidbare Befunde umfasst. Je stärker psychosoziale und soziokulturelle Faktoren wie beispielsweise Sorge um die Familie oder Zukunfts ängste (etwa ein drohender finanzieller Notstand) im Einzelfall in den Vorder grund treten und das Beschwerdebild mitbestimmen, desto ausgeprägter muss eine fachärztlich festgestellte psychische Störung von Krankheitswert vorhanden sein. In diesem Sinne verselb ständigte Störungen mit Auswirkungen auf die Arbeits- und Erwerbsfähigkeit sind unabdingbar, damit überhaupt von Invalidität gesprochen werden kann (BGE 127 V 294 E. 5a; vgl. auch BGE 141 V 281 E. 4.3.1.1; vgl. Urteile des Bundesgerichts 9C_732/2017 vom 5. März 2018 E. 4.3.1 mit Hinweis und 9C_648/2017 vom 20. November 2017 E. 2.3.1.). 1.2.4 Rechtsprechungsgemäss liegt regelmässig kein versicherter Gesundheitsschaden vor, soweit die Leistungseinschränkung auf Aggravation oder einer ähnlichen Konstellation beruht. Dies trifft namentlich zu, wenn: eine erhebliche Diskrepanz zwischen den geschilderten Schmerzen oder Einschränkungen und dem gezeigten Verhalten oder der Anamnese besteht; intensive Schmerzen angegeben werden, deren Charakterisierung jedoch vage bleibt; keine medizinische Behandlung und Therapie in Anspruch genommen wird; demonstrativ vorgetragene Klagen auf den Sachverständigen unglaubwürdig wirken oder wenn schwere Einschränkun gen im Alltag behauptet werden, das psychosoziale Umfeld jedoch weitgehend intakt ist. Nicht per se auf Aggravation weist blosses verdeutlichendes Verhalten hin (BGE 141 V 281 E. 2.2.1, BGE 131 V 49 E. 1.2; vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_899/2014 vom 2 9. Juni 2015 E. 4.1 mit Hinweisen).

1.2.4 Rechtsprechungsgemäss liegt regelmässig kein versicherter Gesundheitsschaden vor, soweit die Leistungseinschränkung auf Aggravation oder einer ähnlichen Konstellation beruht. Dies trifft namentlich zu, wenn: eine erhebliche Diskrepanz zwischen den geschilderten Schmerzen oder Einschränkungen und dem gezeigten Verhalten oder der Anamnese besteht; intensive Schmerzen angegeben werden, deren Charakterisierung jedoch vage bleibt; keine medizinische Behandlung und Therapie in Anspruch genommen wird; demonstrativ vorgetragene Klagen auf den Sachverständigen unglaubwürdig wirken oder wenn schwere Einschränkun gen im Alltag behauptet werden, das psychosoziale Umfeld jedoch weitgehend intakt ist. Nicht per se auf Aggravation weist blosses verdeutlichendes Verhalten hin (BGE 141 V 281 E. 2.2.1, BGE 131 V 49 E. 1.2; vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_899/2014 vom 2 9. Juni 2015 E. 4.1 mit Hinweisen). Eine auf Aggravation oder vergleichbaren Konstellationen beruhende Leistungs einschränkung vermag einen versicherten Gesundheitsschaden nicht leichthin auszuschliessen, sondern nur, wenn im Einzelfall Klarheit darüber besteht, dass nach plausibler ärztlicher Beurteilung die Anhaltspunkte für eine klar als solche ausgewiesene Aggravation eindeutig überwiegen und die Grenzen eines bloss verdeutlichenden Verhaltens zweifellos überschritten sind, ohne dass das aggra vatorische Verhalten auf eine verselbständigte, krankheitswertige psychische Stö rung zurückzuführen wäre (vgl. BGE 143 V 418 E. 8.2 mit Hinweis; vgl. Urteile des Bundesgerichts 8C_604/2017 vom 15. März 2018 E. 6.1 und 9C_899/2014 vom 2 9. Juni 2015 E. 4.2).

Eine auf Aggravation oder vergleichbaren Konstellationen beruhende Leistungs einschränkung vermag einen versicherten Gesundheitsschaden nicht leichthin auszuschliessen, sondern nur, wenn im Einzelfall Klarheit darüber besteht, dass nach plausibler ärztlicher Beurteilung die Anhaltspunkte für eine klar als solche ausgewiesene Aggravation eindeutig überwiegen und die Grenzen eines bloss verdeutlichenden Verhaltens zweifellos überschritten sind, ohne dass das aggra vatorische Verhalten auf eine verselbständigte, krankheitswertige psychische Stö rung zurückzuführen wäre (vgl. BGE 143 V 418 E. 8.2 mit Hinweis; vgl. Urteile des Bundesgerichts 8C_604/2017 vom 15. März 2018 E. 6.1 und 9C_899/2014 vom 2 9. Juni 2015 E. 4.2). 1.3 Gemäss Art. 28 Abs. 1 IVG haben Versicherte Anspruch auf eine ganze Rente, wenn sie mindestens zu 70 Prozent, auf eine Dreiviertelsrente, wenn sie mindes tens zu 60 Prozent, auf eine halbe Rente, wenn sie mindestens zu 50 Prozent, oder auf eine Viertelsrente, wenn sie mindestens zu 40 Prozent invalid sind.

1.3 Gemäss Art. 28 Abs. 1 IVG haben Versicherte Anspruch auf eine ganze Rente, wenn sie mindestens zu 70 Prozent, auf eine Dreiviertelsrente, wenn sie mindes tens zu 60 Prozent, auf eine halbe Rente, wenn sie mindestens zu 50 Prozent, oder auf eine Viertelsrente, wenn sie mindestens zu 40 Prozent invalid sind. 1.4 Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Be schwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gegebe nenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arz tes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versi cherte Person arbeitsunfähig ist (BGE 125 V 256 E. 4). Im Weiteren sind die ärzt lichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person noch zugemutet werden können (BGE 125 V 256 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E. 4b/cc).

1.4 Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Be schwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gegebe nenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arz tes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versi cherte Person arbeitsunfähig ist (BGE 125 V 256 E. 4). Im Weiteren sind die ärzt lichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person noch zugemutet werden können (BGE 125 V 256 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E. 4b/cc). 1.5 Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist entscheidend, ob dieser für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schluss folgerungen der Experten begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a mit Hinweis).

1.5 Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist entscheidend, ob dieser für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schluss folgerungen der Experten begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a mit Hinweis). 1.6

1.6 1.6.1 Eine Neuanmeldung wird – wie auch ein Gesuch um Leistungsrevision – nur ma teriell geprüft, wenn die versicherte Person glaubhaft macht, dass sich die tat sächlichen Verhältnisse seit der letzten, rechtskräftigen Entscheidung in einem für den Rentenanspruch erheblichen Mass verändert haben ( Art. 87 Abs. 3 in Ver bindung mit Abs. 2 der Verordnung über die Invalidenversicherung; IVV; BGE 130 V 71 E. 2.2 mit Hinweisen). Gelingt ihr dies nicht, so wird auf das Gesuch nicht eingetreten. Ist die anspruchserhebliche Änderung glaubhaft gemacht, ist die Verwaltung verpflichtet, auf das neue Leistungsbegehren einzutreten und es in tatsächlicher und rechtlicher Hinsicht umfassend zu prüfen (Urteil des Bundes gerichts 8C_746/2013 vom 1 0. Juni 2014 E. 2); sie hat demnach in analoger Weise wie bei einem Revisionsfall nac h Art. 17 ATSG vorzugehen (vgl. dazu BGE 130 V 71). Stellt sie fest, dass der Invaliditätsgrad oder die Hilflosigkeit seit Erlass der früheren rechtskräftigen Verfügung keine Veränderung erfahren hat, so weist sie das neue Gesuch ab. Andernfalls hat sie zunächst noch zu prüfen, ob die festgestellte Veränderung genügt, um nunmehr eine anspruchsbegründende In validität oder Hilflosigkeit zu bejahen, und hernach zu beschliessen (Urteile des Bundesgerichts 8C_9/2018 vom 4. Juni 2018 E. 2.1 mit weiterem Hinweis und 8C_177/2018 vom 3. August 2018 E.3.3).

1.6.1 Eine Neuanmeldung wird – wie auch ein Gesuch um Leistungsrevision – nur ma teriell geprüft, wenn die versicherte Person glaubhaft macht, dass sich die tat sächlichen Verhältnisse seit der letzten, rechtskräftigen Entscheidung in einem für den Rentenanspruch erheblichen Mass verändert haben ( Art. 87 Abs. 3 in Ver bindung mit Abs. 2 der Verordnung über die Invalidenversicherung; IVV; BGE 130 V 71 E. 2.2 mit Hinweisen). Gelingt ihr dies nicht, so wird auf das Gesuch nicht eingetreten. Ist die anspruchserhebliche Änderung glaubhaft gemacht, ist die Verwaltung verpflichtet, auf das neue Leistungsbegehren einzutreten und es in tatsächlicher und rechtlicher Hinsicht umfassend zu prüfen (Urteil des Bundes gerichts 8C_746/2013 vom 1 0. Juni 2014 E. 2); sie hat demnach in analoger Weise wie bei einem Revisionsfall nac h Art. 17 ATSG vorzugehen (vgl. dazu BGE 130 V 71). Stellt sie fest, dass der Invaliditätsgrad oder die Hilflosigkeit seit Erlass der früheren rechtskräftigen Verfügung keine Veränderung erfahren hat, so weist sie das neue Gesuch ab. Andernfalls hat sie zunächst noch zu prüfen, ob die festgestellte Veränderung genügt, um nunmehr eine anspruchsbegründende In validität oder Hilflosigkeit zu bejahen, und hernach zu beschliessen (Urteile des Bundesgerichts 8C_9/2018 vom 4. Juni 2018 E. 2.1 mit weiterem Hinweis und 8C_177/2018 vom 3. August 2018 E.3.3). 1.6.2 Im Rahmen einer Neuanmeldung setzt eine Rentenzusprache eine anspruchser hebliche Änderung der tatsächlichen Verhältnisse voraus, welche entweder in einer objektiven Verschlechterung des Gesundheitszustandes mit entsprechend ver minderter Arbeitsfähigkeit oder in geänderten erwerblichen Auswirkungen einer im Wesentlichen gleich gebliebenen Gesundheitsbeeinträchtigung liegen kann. Demgegenüber stellt eine bloss abweichende Beurteilung eines im Wesent lichen gleich gebliebenen Sachverhaltes keine relevante Änderung dar (BGE 112 V 371E. 2b; in BGE 136 V 216 nicht publizierte E. 3.2 des Urteils 8C_972/2009; Urteil des Bundesgerichts 8C_177/2018 vom 3. August 2018 E. 3.4).

1.6.2 Im Rahmen einer Neuanmeldung setzt eine Rentenzusprache eine anspruchser hebliche Änderung der tatsächlichen Verhältnisse voraus, welche entweder in einer objektiven Verschlechterung des Gesundheitszustandes mit entsprechend ver minderter Arbeitsfähigkeit oder in geänderten erwerblichen Auswirkungen einer im Wesentlichen gleich gebliebenen Gesundheitsbeeinträchtigung liegen kann. Demgegenüber stellt eine bloss abweichende Beurteilung eines im Wesent lichen gleich gebliebenen Sachverhaltes keine relevante Änderung dar (BGE 112 V 371E. 2b; in BGE 136 V 216 nicht publizierte E. 3.2 des Urteils 8C_972/2009; Urteil des Bundesgerichts 8C_177/2018 vom 3. August 2018 E. 3.4). 1.6.3 Die Frage der wesentlichen Änderung in den tatsächlichen Verhältnissen beurteilt sich durch Vergleich des Sachverhalts, wie er im Zeitpunkt der letzten rechtskräf tigen Verneinung eines Rentenanspruchs bestanden hat, mit demjenigen zur Zeit der angefochtenen Verfügung (vgl. BGE 134 V 131 E. 3; Urteil des Bundesgerichts 8C_177/2018 vom 3. August 2018 E. 3.5 ).

1.6.3 Die Frage der wesentlichen Änderung in den tatsächlichen Verhältnissen beurteilt sich durch Vergleich des Sachverhalts, wie er im Zeitpunkt der letzten rechtskräf tigen Verneinung eines Rentenanspruchs bestanden hat, mit demjenigen zur Zeit der angefochtenen Verfügung (vgl. BGE 134 V 131 E. 3; Urteil des Bundesgerichts 8C_177/2018 vom 3. August 2018 E. 3.5 ). 2.

2. 2.1 Die Beschwerdegegnerin erwog in der angefochtenen Verfügung im Wesentli chen, das Gutachten von Dr. I.___ sei beweiskräftig. Darin werde die bereits vormals attestierte Arbeitsfähigkeit bestätigt. Ein Gesundheitsschaden mit Aus wirkung auf die Arbeitsfähigkeit liege seit 2013 nicht mehr vor. Aus dem Gut achten gehe klar hervor, dass bei der Beschwerdeführerin eine bewusstseinsnahe Aggravation vorhanden sei ( Urk. 2).

2.1 Die Beschwerdegegnerin erwog in der angefochtenen Verfügung im Wesentli chen, das Gutachten von Dr. I.___ sei beweiskräftig. Darin werde die bereits vormals attestierte Arbeitsfähigkeit bestätigt. Ein Gesundheitsschaden mit Aus wirkung auf die Arbeitsfähigkeit liege seit 2013 nicht mehr vor. Aus dem Gut achten gehe klar hervor, dass bei der Beschwerdeführerin eine bewusstseinsnahe Aggravation vorhanden sei ( Urk. 2). 2.2 Demgegenüber stellte sich die Beschwerdeführerin zusammengefasst auf den Standpunkt, das Gutachten von Dr. I.___ sei zufolge – näher beschriebener – Mängel nicht beweiskräftig. Da die medizinischen Abklärungen nicht genügen würden, um über ihren Anspruch auf eine Invalidenrente entscheiden zu können, dränge sich eine psychiatrische Begutachtung auf, welche auf der Basis der bestehenden fachärztlichen Berichte das Vorliegen depressiver Symptome vertieft exploriere und sich zu ihrer aktuellen psychischen Situation äussere (Urk. 1 S. 8 9).

2.2 Demgegenüber stellte sich die Beschwerdeführerin zusammengefasst auf den Standpunkt, das Gutachten von Dr. I.___ sei zufolge – näher beschriebener – Mängel nicht beweiskräftig. Da die medizinischen Abklärungen nicht genügen würden, um über ihren Anspruch auf eine Invalidenrente entscheiden zu können, dränge sich eine psychiatrische Begutachtung auf, welche auf der Basis der bestehenden fachärztlichen Berichte das Vorliegen depressiver Symptome vertieft exploriere und sich zu ihrer aktuellen psychischen Situation äussere (Urk. 1 S. 8 9). 3.

3. 3.1 Die Beschwerdegegnerin ist auf die Neuanmeldung eingetreten. Zeitlicher Refe renzpunkt für die Prüfung einer allfälligen anspruchserheblichen Änderung der tatsächlichen Verhältnisse (vgl. E. 1.6) bildet vorliegend die unangefochtene Ren tenaufhebung vom 11. November 2013 (Urk. 6/114).

3.1 Die Beschwerdegegnerin ist auf die Neuanmeldung eingetreten. Zeitlicher Refe renzpunkt für die Prüfung einer allfälligen anspruchserheblichen Änderung der tatsächlichen Verhältnisse (vgl. E. 1.6) bildet vorliegend die unangefochtene Ren tenaufhebung vom 11. November 2013 (Urk. 6/114). 3.2

3.2 3.2.1 Die rentenaufhebende Verfügung vom 11. November 2013 basierte in medizini scher Hinsicht im Wesentlichen auf dem polydisziplinären Gutachten der MEDAS E.___ vom 26. August 2013 (Urk. 6/98).

3.2.1 Die rentenaufhebende Verfügung vom 11. November 2013 basierte in medizini scher Hinsicht im Wesentlichen auf dem polydisziplinären Gutachten der MEDAS E.___ vom 26. August 2013 (Urk. 6/98). 3.2.2 Die Gutachter der MEDAS E.___ stellten darin aus polydisziplinärer Sicht keine Hauptdiagnose mit Einschränkung der Arbeitsfähigkeit. Als Nebendiagno sen ohne wesentliche Einschränkung der Arbeitsfähigkeit nannten sie (Urk. 6/98/35):

3.2.2 Die Gutachter der MEDAS E.___ stellten darin aus polydisziplinärer Sicht keine Hauptdiagnose mit Einschränkung der Arbeitsfähigkeit. Als Nebendiagno sen ohne wesentliche Einschränkung der Arbeitsfähigkeit nannten sie (Urk. 6/98/35): - Epicondylitis radialis links (ICD-10: M77.1)

Epicondylitis radialis links (ICD-10: M77.1) - Bursitis trochanterica links (ICD-10: M70.6)

Bursitis trochanterica links (ICD-10: M70.6) - Schmerzausweitung

Schmerzausweitung - Beginnendes leichtgradiges sensibles Sulcus ulnaris-Reizsyndrom beid seits

Beginnendes leichtgradiges sensibles Sulcus ulnaris-Reizsyndrom beid seits - Verdacht auf Analgetika-induzierten Kopfschmerz

Verdacht auf Analgetika-induzierten Kopfschmerz - Unsystematischer Schwindel, nicht-organische Ursache

Unsystematischer Schwindel, nicht-organische Ursache - Unspezifischer Rückenschmerz ohne Hinweis auf radikuläre Läsionen oder Fähigkeitsstörungen

Unspezifischer Rückenschmerz ohne Hinweis auf radikuläre Läsionen oder Fähigkeitsstörungen - Anamnestisch St.n. Entfernung eines benignen Tumors der re Mamma mit/bei unauffälligen Nachkontrollen

Anamnestisch St.n. Entfernung eines benignen Tumors der re Mamma mit/bei unauffälligen Nachkontrollen - Hysterektomie 2008 mit li Adnektomie

Hysterektomie 2008 mit li Adnektomie - V.a. Gastrointestinalen Reflux mit/bei chron. Analgetikabusus, unter Magensäureblockertherapie asymptomatisch

V.a. Gastrointestinalen Reflux mit/bei chron. Analgetikabusus, unter Magensäureblockertherapie asymptomatisch - Hypercholesterinämie

Hypercholesterinämie - Anamnestisch Nierensteine 2011 sonographisch dargestellt, aktuell asymp tomatisch

Anamnestisch Nierensteine 2011 sonographisch dargestellt, aktuell asymp tomatisch - Anamnestisch V.a. Mitralklappenprolapssyndrom mit/bei aktuell unter Beta-Blockade asymptomatisch

Anamnestisch V.a. Mitralklappenprolapssyndrom mit/bei aktuell unter Beta-Blockade asymptomatisch - Anhaltende somatoforme Schmerzstörung (ICD-10: F45.4)

Anhaltende somatoforme Schmerzstörung (ICD-10: F45.4) - Anamnestisch rezidivierende depressive Episoden, gegenwärtig remittiert (ICD-10: F33.4)

Anamnestisch rezidivierende depressive Episoden, gegenwärtig remittiert (ICD-10: F33.4) - A typische familiäre Situation (ICD-10: Z 60.1)

A typische familiäre Situation (ICD-10: Z 60.1) - Schwierigkeiten bei der kulturellen Eingewöhnung (ICD-10: Z 60.3)

Schwierigkeiten bei der kulturellen Eingewöhnung (ICD-10: Z 60.3) Weder im Somatischen noch im Psychischen seien Einschränkungen des positi ven und negativen Leistungsbildes gefunden worden. Die Arbeitsfähigkeit in der zuletzt ausgeübten Tätigkeit sowie adaptiert betrage 100 % bezogen auf ein Pen sum von 100 %. Es liege keine Schädigung mit nachfolgenden Fähigkeitsstörun gen vor, die die mittel- und langfristige berufliche Leistungsfähigkeit der Be schwerdeführerin beeinträchtigen würde (Urk. 6/98/38).

Weder im Somatischen noch im Psychischen seien Einschränkungen des positi ven und negativen Leistungsbildes gefunden worden. Die Arbeitsfähigkeit in der zuletzt ausgeübten Tätigkeit sowie adaptiert betrage 100 % bezogen auf ein Pen sum von 100 %. Es liege keine Schädigung mit nachfolgenden Fähigkeitsstörun gen vor, die die mittel- und langfristige berufliche Leistungsfähigkeit der Be schwerdeführerin beeinträchtigen würde (Urk. 6/98/38). 3.2.3 Diese Beurteilung beruhte in psychischer Hinsicht auf dem psychiatrischen Teil gutachten vom 26. Juni 2013 ( Urk. 6/98/15–23). Der psychiatrische Gutachter führte aus, dass bei der Beschwerdeführerin verschiedene psychosoziale Belas tungen bestünden. Die in den Arztberichten fehlende Verbesserung stehe mit die sen psychosozialen Belastungen in Einklang, da bei der Beschwerdeführerin nicht die affektive Problematik im Vordergrund stehe, sondern die psychosozialen Be lastungen, die zu einer affektiven Störung führen könnten. Aktuell erlebe er in der Explorandin eine Versicherte, die affektiv nicht wesentlich eingeschränkt sei. Sie wirke zwar etwas belastet, zeige aber keine wesentliche depressive Sympto matik, um aktuell eine depressive Erkrankung diagnostizieren zu können. Dane ben gebe es zurzeit auch keine Hinweise auf eine Angststörung, was sich mit den Angaben der Beschwerdeführerin decke, wonach die Ängste seit 10 Jahren deut lich besser geworden seien. Im Rahmen der interdisziplinären Besprechung zeige sich, dass die geäusserte Schmerzproblematik weder physiologisch noch körper lich erklärt werden könne. Daneben gebe es verschiedene psychosoziale Belas tungen und Konflikte, so dass diesbezüglich von einer Schmerzausweitung im Sinne einer anhaltenden somatoformen Schmerzstörung gesprochen werden könne (Urk. 6/98/20). Aus rein psychiatrischer Sicht seien die Förster-Kriterien nicht erfüllt (Urk. 6/98/20–21). Als Handicaps stünden für ihn die psychosozialen Probleme im Vordergrund, insbesondere die Situation mit den beiden in Serbien heranwachsenden Töchtern. Daneben seien Migrationsprobleme, aber auch feh lende Integration in der Schweiz sowie sprachliche Schwierigkeiten weitere deut liche Handicaps für die Beschwerdeführerin, in der Schweiz reüssieren zu können. Aus rein psychiatrischer Sicht gehe er davon aus, dass die zumutbare Willensan strengung gegeben sei. Die Beschwerdeführerin sei aktuell weder in der bisheri gen noch in einer adaptierten Tätigkeit in der Arbeitsfähigkeit in iv-relevantem Sinne eingeschränkt (Urk. 6/98/21).

3.2.3 Diese Beurteilung beruhte in psychischer Hinsicht auf dem psychiatrischen Teil gutachten vom 26. Juni 2013 ( Urk. 6/98/15–23). Der psychiatrische Gutachter führte aus, dass bei der Beschwerdeführerin verschiedene psychosoziale Belas tungen bestünden. Die in den Arztberichten fehlende Verbesserung stehe mit die sen psychosozialen Belastungen in Einklang, da bei der Beschwerdeführerin nicht die affektive Problematik im Vordergrund stehe, sondern die psychosozialen Be lastungen, die zu einer affektiven Störung führen könnten. Aktuell erlebe er in der Explorandin eine Versicherte, die affektiv nicht wesentlich eingeschränkt sei. Sie wirke zwar etwas belastet, zeige aber keine wesentliche depressive Sympto matik, um aktuell eine depressive Erkrankung diagnostizieren zu können. Dane ben gebe es zurzeit auch keine Hinweise auf eine Angststörung, was sich mit den Angaben der Beschwerdeführerin decke, wonach die Ängste seit 10 Jahren deut lich besser geworden seien. Im Rahmen der interdisziplinären Besprechung zeige sich, dass die geäusserte Schmerzproblematik weder physiologisch noch körper lich erklärt werden könne. Daneben gebe es verschiedene psychosoziale Belas tungen und Konflikte, so dass diesbezüglich von einer Schmerzausweitung im Sinne einer anhaltenden somatoformen Schmerzstörung gesprochen werden könne (Urk. 6/98/20). Aus rein psychiatrischer Sicht seien die Förster-Kriterien nicht erfüllt (Urk. 6/98/20–21). Als Handicaps stünden für ihn die psychosozialen Probleme im Vordergrund, insbesondere die Situation mit den beiden in Serbien heranwachsenden Töchtern. Daneben seien Migrationsprobleme, aber auch feh lende Integration in der Schweiz sowie sprachliche Schwierigkeiten weitere deut liche Handicaps für die Beschwerdeführerin, in der Schweiz reüssieren zu können. Aus rein psychiatrischer Sicht gehe er davon aus, dass die zumutbare Willensan strengung gegeben sei. Die Beschwerdeführerin sei aktuell weder in der bisheri gen noch in einer adaptierten Tätigkeit in der Arbeitsfähigkeit in iv-relevantem Sinne eingeschränkt (Urk. 6/98/21). 3.3

3.3 3.3.1 Hinsichtlich des seitherigen Verlaufs des Gesundheitszustandes der Beschwerde führerin ist im Wesentlichen Folgendes aktenkundig:

3.3.1 Hinsichtlich des seitherigen Verlaufs des Gesundheitszustandes der Beschwerde führerin ist im Wesentlichen Folgendes aktenkundig: 3.3.2 Dr. D.___ nannte in seinem ärztlichen Bericht vom 8. Oktober 2014 als psychi atrische Diagnosen eine rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig mittel- bis schwergradige Episode ohne psychotische Symptome (ICD-10 F33.2) sowie eine Agoraphobie mit Panikattacken (ICD-10 F40.01; Urk. 6/137/1).

3.3.2 Dr. D.___ nannte in seinem ärztlichen Bericht vom 8. Oktober 2014 als psychi atrische Diagnosen eine rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig mittel- bis schwergradige Episode ohne psychotische Symptome (ICD-10 F33.2) sowie eine Agoraphobie mit Panikattacken (ICD-10 F40.01; Urk. 6/137/1). Einschränkend und mit der Depression konform sei ein deutlich gestörter Tages ablauf, geprägt von Antriebsverminderung, der Interessenverlust begleitet von einem sozialen Rückzug, mit vegetativen und kognitiven Symptomen. Dadurch sei die Arbeitsfähigkeit auch für leichte Arbeiten klar auf 0 % reduziert. Aufgrund der ausgeprägten depressiven Störung sei eine willentliche Überwindung der Be einträchtigungen derzeit verunmöglicht. Im Verlaufe der Therapie sei es immer wieder, insbesondere in Belastungssituationen, zu einer Zustandsverschlechte rung bzw. Zunahme der depressiven Symptomatik gekommen (Urk. 6/137/3).

Einschränkend und mit der Depression konform sei ein deutlich gestörter Tages ablauf, geprägt von Antriebsverminderung, der Interessenverlust begleitet von einem sozialen Rückzug, mit vegetativen und kognitiven Symptomen. Dadurch sei die Arbeitsfähigkeit auch für leichte Arbeiten klar auf 0 % reduziert. Aufgrund der ausgeprägten depressiven Störung sei eine willentliche Überwindung der Be einträchtigungen derzeit verunmöglicht. Im Verlaufe der Therapie sei es immer wieder, insbesondere in Belastungssituationen, zu einer Zustandsverschlechte rung bzw. Zunahme der depressiven Symptomatik gekommen (Urk. 6/137/3). 3.3.3 Die Ärzte der Klinik H.___ nannten im Bericht vom 28. Mai 2015 an die Beschwerdegegnerin als psychiatrische Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit eine rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig schwergra dig, ohne psychotische Symptome (F33.2), bestehend seit ca. 13 Jahren, sowie eine Agoraphobie mit Panikattacken (F40.01 [Urk. 6/158/1]).

3.3.3 Die Ärzte der Klinik H.___ nannten im Bericht vom 28. Mai 2015 an die Beschwerdegegnerin als psychiatrische Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit eine rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig schwergra dig, ohne psychotische Symptome (F33.2), bestehend seit ca. 13 Jahren, sowie eine Agoraphobie mit Panikattacken (F40.01 [Urk. 6/158/1]). Anamnestisch bestehe seit ca. einem Jahr eine ver stärkte depressive Symptomatik mit Kraft-, En er g i elosigkeit sowie Freud- und Lustlosigkeit. Sodann bestünden auch innere Unruhe, verstärkte Ängste sowie unspezifische Schmerzbeeinträchti gungen. Subjektiver Auslöser für die Verschlechterung der seit ca. 10 Jahren be stehenden Symptomatik stelle die Belastung durch den Wegfall der IV-Rente anlässlich der letzten Revision im Dezember 2013 dar. Die Beschwerdeführerin habe danach an Integrationsmassnahmen teilnehmen müssen, wobei sie die geforderte Präsenzzeit aufgrund von Schmerzen und Erschöpfung nicht habe einhalten kön nen. Sie fühle sich zu 100 % arbeitsunfähig. Eine Behandlung in der Tagesklinik der O.___ vom 13. Oktober bis 9. Dezember 2014 habe sie mehr belastet als ihre Beschwerden gelindert. Im Verlauf habe die Distanz von der familiären Umge bung bei der Beschwerdeführerin positive Effekte gezeitigt. Aktuell sei bei der Beschwerdeführerin keine Arbeitsfähigkeit gegeben (Urk. 6/158/3; vgl. Urk. 6/162).

Anamnestisch bestehe seit ca. einem Jahr eine ver stärkte depressive Symptomatik mit Kraft-, En er g i elosigkeit sowie Freud- und Lustlosigkeit. Sodann bestünden auch innere Unruhe, verstärkte Ängste sowie unspezifische Schmerzbeeinträchti gungen. Subjektiver Auslöser für die Verschlechterung der seit ca. 10 Jahren be stehenden Symptomatik stelle die Belastung durch den Wegfall der IV-Rente anlässlich der letzten Revision im Dezember 2013 dar. Die Beschwerdeführerin habe danach an Integrationsmassnahmen teilnehmen müssen, wobei sie die geforderte Präsenzzeit aufgrund von Schmerzen und Erschöpfung nicht habe einhalten kön nen. Sie fühle sich zu 100 % arbeitsunfähig. Eine Behandlung in der Tagesklinik der O.___ vom 13. Oktober bis 9. Dezember 2014 habe sie mehr belastet als ihre Beschwerden gelindert. Im Verlauf habe die Distanz von der familiären Umge bung bei der Beschwerdeführerin positive Effekte gezeitigt. Aktuell sei bei der Beschwerdeführerin keine Arbeitsfähigkeit gegeben (Urk. 6/158/3; vgl. Urk. 6/162). 3.3.4 Dr. I.___ stellte in seinem psychiatrischen Gutachten vom 15. März 2016 keine Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit. Als Diagnosen ohne Auswir kung auf die Arbeitsfähigkeit nannte er (Urk. 6/170/31):

3.3.4 Dr. I.___ stellte in seinem psychiatrischen Gutachten vom 15. März 2016 keine Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit. Als Diagnosen ohne Auswir kung auf die Arbeitsfähigkeit nannte er (Urk. 6/170/31): - Depressive Störung (gegenwärtig remittiert, F32.4/F33.4)

Depressive Störung (gegenwärtig remittiert, F32.4/F33.4) - mit Abhängigkeitssyndrom von ärztlich verordneten Benzodiazepinen (Clonazepam, Lorazepam; F13.2)

mit Abhängigkeitssyndrom von ärztlich verordneten Benzodiazepinen (Clonazepam, Lorazepam; F13.2) - bei akzentuierten (übergenau, ängstlich-vermeidend) Persönlichkeits zügen, rezidivierendem Schmerzsyndrom und psychosozialen Belas tungen

bei akzentuierten (übergenau, ängstlich-vermeidend) Persönlichkeits zügen, rezidivierendem Schmerzsyndrom und psychosozialen Belas tungen Es bestehe eine depressive Störung, die gegenwärtig remittiert sei und als poten tielles Gesundheitsrisiko gelten könne. Das nach August 2013 postulierte ängst lich depressive Syndrom habe in der Folge der und als Reaktion auf die Sistierung von Rentenzahlungen für kurze Zeit an Ausprägung zugenommen. Als Folge (sekundär) der depressiven Störung und ihrer Behandlung sei zudem ein Abhän gig keitssyndrom von ärztlich verordneten Benzodiazepinen entstanden. Die Be find lichkeit der Beschwerdeführerin verändere sich darüber hinaus beeinflusst von akzentuierten (übergenau, ängstlich-vermeidend) Persönlichkeitszügen und als Folge des rezidivierenden Schmerzsyndroms und von psychosozialen Belas tun gen, was keinen Krankheitswert habe. Die damit verbundenen objektiven psy cho pathologischen Befunde seien aus psychiatrisch-psychotherapeutischer Sicht gar nicht bis maximal sehr leicht ausgeprägt. Die Limitierung des Aktivitä ten niveaus durch die Beschwerdeführerin sei in allen vergleichbaren Lebens berei chen (Be ruf/Erwerb, Haushalt, Freizeit, soziale Aktivitäten) weit überwiegend bis vollstän dig durch ihre Selbsteinschätzung zu begründen. Eine Willens an stren gung zur Überwindung dieser rein subjektiven Defizite sei aus psychiatrisch-psychothera peutischer Sicht medizinisch zumutbar und tatsächlich möglich (Urk. 6/170/23–24 und Urk. 6/170/27–28).

Es bestehe eine depressive Störung, die gegenwärtig remittiert sei und als poten tielles Gesundheitsrisiko gelten könne. Das nach August 2013 postulierte ängst lich depressive Syndrom habe in der Folge der und als Reaktion auf die Sistierung von Rentenzahlungen für kurze Zeit an Ausprägung zugenommen. Als Folge (sekundär) der depressiven Störung und ihrer Behandlung sei zudem ein Abhän gig keitssyndrom von ärztlich verordneten Benzodiazepinen entstanden. Die Be find lichkeit der Beschwerdeführerin verändere sich darüber hinaus beeinflusst von akzentuierten (übergenau, ängstlich-vermeidend) Persönlichkeitszügen und als Folge des rezidivierenden Schmerzsyndroms und von psychosozialen Belas tun gen, was keinen Krankheitswert habe. Die damit verbundenen objektiven psy cho pathologischen Befunde seien aus psychiatrisch-psychotherapeutischer Sicht gar nicht bis maximal sehr leicht ausgeprägt. Die Limitierung des Aktivitä ten niveaus durch die Beschwerdeführerin sei in allen vergleichbaren Lebens berei chen (Be ruf/Erwerb, Haushalt, Freizeit, soziale Aktivitäten) weit überwiegend bis vollstän dig durch ihre Selbsteinschätzung zu begründen. Eine Willens an stren gung zur Überwindung dieser rein subjektiven Defizite sei aus psychiatrisch-psychothera peutischer Sicht medizinisch zumutbar und tatsächlich möglich (Urk. 6/170/23–24 und Urk. 6/170/27–28). Im Fall der Beschwerdeführerin sei eine (bewusstseinsnahe) Aggravation vorhan den. Es sei eine erhebliche, nicht krankheitsbedingte Diskrepanz zwischen sub jektiver Schilderung der affektiven und kognitiven Beschwerden einerseits, gegen über dem beobachtbaren Verhalten und den objektivierbaren psychopatho lo gischen Befunden andererseits festzustellen. Daneben sei bei der Beschwerde füh rerin eine Verdeutlichungstendenz auszumachen. Das psychosoziale Umfeld (inkl. regelmässiger Reisetätigkeit) werde als weitgehend intakt geschildert (Urk. 6/170/25 und Urk. 6/170/33).

Im Fall der Beschwerdeführerin sei eine (bewusstseinsnahe) Aggravation vorhan den. Es sei eine erhebliche, nicht krankheitsbedingte Diskrepanz zwischen sub jektiver Schilderung der affektiven und kognitiven Beschwerden einerseits, gegen über dem beobachtbaren Verhalten und den objektivierbaren psychopatho lo gischen Befunden andererseits festzustellen. Daneben sei bei der Beschwerde füh rerin eine Verdeutlichungstendenz auszumachen. Das psychosoziale Umfeld (inkl. regelmässiger Reisetätigkeit) werde als weitgehend intakt geschildert (Urk. 6/170/25 und Urk. 6/170/33). Beim Verlauf der Störung der Beschwerdeführerin seien nicht krankheitsbedingte (soziale) Faktoren zu nennen (beispielsweise Lebensalter, Herkunft, Migration, einfache und geringe Berufserfahrung, fehlende Deutschkenntnisse, langjähriger Rentenbezug, Abstinenz vom und Lage am Arbeitsmarkt, finanzielle Sor gen/Schulden, Krankheit des Ehemannes). Sie würden von krankheitsbedingten, objektivierbaren Befunden abgegrenzt. Diese krankheitsfremden Gesichtspunkte würden vor allem therapeutische und/oder sozialarbeiterische Relevanz besitzen und gingen nicht in die Beurteilung der medizinisch-theoretischen Zumutbarkeit einer allfälligen Tätigkeit aus psychiatrisch-psychotherapeutischer Sicht mit ein. Sie würden (als nicht krankheitsbedingte Faktoren) auch die medizinisch zumut bare Willensanstrengung zur Überwindung der Defizite behindern. Sie stünden wesentlich im Vordergrund und erklärten auch weit überwiegend die anlässlich der aktuellen Untersuchung erkennbare aussergewöhnliche Diskrepanz zwischen der subjektiv wahrgenommenen und der objektivierbaren Arbeitsunfähigkeit der Beschwerdeführerin (Urk. 6/170/25-26 und Urk. 6/170/29).

Beim Verlauf der Störung der Beschwerdeführerin seien nicht krankheitsbedingte (soziale) Faktoren zu nennen (beispielsweise Lebensalter, Herkunft, Migration, einfache und geringe Berufserfahrung, fehlende Deutschkenntnisse, langjähriger Rentenbezug, Abstinenz vom und Lage am Arbeitsmarkt, finanzielle Sor gen/Schulden, Krankheit des Ehemannes). Sie würden von krankheitsbedingten, objektivierbaren Befunden abgegrenzt. Diese krankheitsfremden Gesichtspunkte würden vor allem therapeutische und/oder sozialarbeiterische Relevanz besitzen und gingen nicht in die Beurteilung der medizinisch-theoretischen Zumutbarkeit einer allfälligen Tätigkeit aus psychiatrisch-psychotherapeutischer Sicht mit ein. Sie würden (als nicht krankheitsbedingte Faktoren) auch die medizinisch zumut bare Willensanstrengung zur Überwindung der Defizite behindern. Sie stünden wesentlich im Vordergrund und erklärten auch weit überwiegend die anlässlich der aktuellen Untersuchung erkennbare aussergewöhnliche Diskrepanz zwischen der subjektiv wahrgenommenen und der objektivierbaren Arbeitsunfähigkeit der Beschwerdeführerin (Urk. 6/170/25-26 und Urk. 6/170/29). Eine anhaltende (längerfristige) Arbeitsunfähigkeit für ausserhäusliche Tätigkei ten und für Hausarbeiten sei im Fall der Beschwerdeführerin nicht anzunehmen. Von dieser Einschätzung könne ab Datum der aktuellen Untersuchung am 24. Februar 2016, bzw. ab 26. August 2013 ausgegangen werden. Mit Bezug zum MEDAS-Gutachten vom 26. August 2013 könne nämlich die dort erläuterte Ein schätzung der Arbeitsfähigkeit bestätigt werden. Die in diesem Gutachten attes tierte anhaltende «somatoforme» Schmerzstörung (F45.4) sei nicht länger zu be gründen. Das in den Akten nach August 2013 postulierte ängstlich-depressive Syndrom habe in der Folge der und als Reaktion auf die Sistierung von Renten zahlungen für kurze Zeit an Ausprägung zugenommen. Für die deshalb folgende stationäre Behandlung vom 2. März bis 15. April 2015 könne (bereits aus forma len Gründen) von einer vollständigen Arbeitsunfähigkeit ausgegangen werden. Eine darüber hinaus in den Akten postulierte Min derung der Arbeitsfähigkeit aus rein psychiatrisch-psychotherapeutischen Gründen könne nicht bestätigt werden. Eine im Fall der Beschwerdeführerin trotzdem allfällig entsprechend postulierte Minderung der Arbeitsfähigkeit erscheine aus rein psychiatrisch-psychotherapeu tischer Sicht als eine therapeutisch-wohlwollende sozialmedizinische Massnahme (Urk. 6/170/26 und Urk. 6/170/35).

Eine anhaltende (längerfristige) Arbeitsunfähigkeit für ausserhäusliche Tätigkei ten und für Hausarbeiten sei im Fall der Beschwerdeführerin nicht anzunehmen. Von dieser Einschätzung könne ab Datum der aktuellen Untersuchung am 24. Februar 2016, bzw. ab 26. August 2013 ausgegangen werden. Mit Bezug zum MEDAS-Gutachten vom 26. August 2013 könne nämlich die dort erläuterte Ein schätzung der Arbeitsfähigkeit bestätigt werden. Die in diesem Gutachten attes tierte anhaltende «somatoforme» Schmerzstörung (F45.4) sei nicht länger zu be gründen. Das in den Akten nach August 2013 postulierte ängstlich-depressive Syndrom habe in der Folge der und als Reaktion auf die Sistierung von Renten zahlungen für kurze Zeit an Ausprägung zugenommen. Für die deshalb folgende stationäre Behandlung vom 2. März bis 15. April 2015 könne (bereits aus forma len Gründen) von einer vollständigen Arbeitsunfähigkeit ausgegangen werden. Eine darüber hinaus in den Akten postulierte Min derung der Arbeitsfähigkeit aus rein psychiatrisch-psychotherapeutischen Gründen könne nicht bestätigt werden. Eine im Fall der Beschwerdeführerin trotzdem allfällig entsprechend postulierte Minderung der Arbeitsfähigkeit erscheine aus rein psychiatrisch-psychotherapeu tischer Sicht als eine therapeutisch-wohlwollende sozialmedizinische Massnahme (Urk. 6/170/26 und Urk. 6/170/35). 3.3.5 Dr. D.___ führte in seinem Bericht vom 21. April 2016 als psychiatrische Diag nosen eine anhaltende depressive Störung, mittelgradig rezidivierende depressive Episoden mit somatischem Syndrom (ICD-10 F34.1, F32.2), eine Agoraphobie mit Panikattacken (ICD-10 F40.01) sowie eine somatoforme Schmerzstörung (ICD-10 F45.40) an. In diagnostischer Hinsicht im Vordergrund bestehe eine anhaltende depressive Störung im Rahmen einer depressiven Entwicklung, im Verlauf unter schiedlichen Schweregrades (leicht- bis schwergradig) ohne zwischenzeitliche Re mission (ICD-10 F32.11, F32.21). Aufgrund der Gesamtschau der Befunde müsse eine mittelgradige Episode angenommen werden (Urk. 6/175/1-2).

3.3.5 Dr. D.___ führte in seinem Bericht vom 21. April 2016 als psychiatrische Diag nosen eine anhaltende depressive Störung, mittelgradig rezidivierende depressive Episoden mit somatischem Syndrom (ICD-10 F34.1, F32.2), eine Agoraphobie mit Panikattacken (ICD-10 F40.01) sowie eine somatoforme Schmerzstörung (ICD-10 F45.40) an. In diagnostischer Hinsicht im Vordergrund bestehe eine anhaltende depressive Störung im Rahmen einer depressiven Entwicklung, im Verlauf unter schiedlichen Schweregrades (leicht- bis schwergradig) ohne zwischenzeitliche Re mission (ICD-10 F32.11, F32.21). Aufgrund der Gesamtschau der Befunde müsse eine mittelgradige Episode angenommen werden (Urk. 6/175/1-2). Der Verlauf sei nach wie vor durch Schwankungen bzw. immer wieder auftre tende Krisen gekennzeichnet. Jegliche Veränderungen bzw. Belastungen würden sich destabilisierend auf die Beschwerdeführerin auswirken (Urk. 6/175/3). Die psychopathologischen Befunde, insbesondere die Antriebsverminderung, der Inte res sensverlust begleitet von einem sozialen Rückzug, mit vegetativen und kog nitiven Symptomen, sprächen für eine anhaltende depressive Störung, gegen wär tig eine mittelgradige Episode mit somatischem Syndrom. Die Beschwerde führe rin sei dadurch vermindert belastbar, kaum leistungsfähig, blockiert und auf der Beziehungsebene kaum erreichbar. Es sei von einer vom Schmerzsyndrom losge lösten psychischen Komorbidität auszugehen, welche die Arbeitsfähigkeit in re levanter Weise einschränke. Es handle sich jedoch um ein eigenständiges psychi sches Leiden mit Krankheitswert, wobei die psychosozialen Belastungs faktoren keinen wesentlichen Einfluss auf die depressive Episode hätten (Urk. 6/175/5).

Der Verlauf sei nach wie vor durch Schwankungen bzw. immer wieder auftre tende Krisen gekennzeichnet. Jegliche Veränderungen bzw. Belastungen würden sich destabilisierend auf die Beschwerdeführerin auswirken (Urk. 6/175/3). Die psychopathologischen Befunde, insbesondere die Antriebsverminderung, der Inte res sensverlust begleitet von einem sozialen Rückzug, mit vegetativen und kog nitiven Symptomen, sprächen für eine anhaltende depressive Störung, gegen wär tig eine mittelgradige Episode mit somatischem Syndrom. Die Beschwerde führe rin sei dadurch vermindert belastbar, kaum leistungsfähig, blockiert und auf der Beziehungsebene kaum erreichbar. Es sei von einer vom Schmerzsyndrom losge lösten psychischen Komorbidität auszugehen, welche die Arbeitsfähigkeit in re levanter Weise einschränke. Es handle sich jedoch um ein eigenständiges psychi sches Leiden mit Krankheitswert, wobei die psychosozialen Belastungs faktoren keinen wesentlichen Einfluss auf die depressive Episode hätten (Urk. 6/175/5). 3.3.6 Dr. I.___ führte in der vom 22. November 2016 datierten Stellungnahme zum Einwand der Beschwerdeführerin vom 14. September 2016 (Urk. 6/178) aus, es sei ihm nicht möglich, aufgrund der Kritik der Beschwerdeführerin eine Änderung der seinerseits im Gutachten vom 15. März 2016 abgegebenen Einschätzung zu begründen. Dementsprechend halte er insbesondere an den Einschätzungen zum Gesundheitszustand und zur Arbeits(un)fähigkeit fest, wie sie im Gutachten for muliert würden (Urk. 6/181/2).

3.3.6 Dr. I.___ führte in der vom 22. November 2016 datierten Stellungnahme zum Einwand der Beschwerdeführerin vom 14. September 2016 (Urk. 6/178) aus, es sei ihm nicht möglich, aufgrund der Kritik der Beschwerdeführerin eine Änderung der seinerseits im Gutachten vom 15. März 2016 abgegebenen Einschätzung zu begründen. Dementsprechend halte er insbesondere an den Einschätzungen zum Gesundheitszustand und zur Arbeits(un)fähigkeit fest, wie sie im Gutachten for muliert würden (Urk. 6/181/2). 3.3.7 Dr. D.___ gab in seinem an den Rechtsvertreter der Beschwerdeführerin gerich teten Bericht vom 15. März 2017 an, die psychische und emotionale Belastbarkeit der Beschwerdeführerin habe seit der letzten Berichterstattung nicht gesteigert werden können. Der Verlauf sei immer noch durch Schwankungen bzw. immer wieder auftretende Krisen gekennzeichnet. Es zeige sich, dass bereits Kleinigkei ten, bzw. geringe Anforderungen des Alltags die Beschwerdeführerin rasch über fordern, woraufhin sie mit einer depressiven Symptomatik sowie Verstärkung von dysfunktionalen Einstellungen und Gedanken, mit der Überzeugung hilf- und hoffnungslos zu sein, reagiere. Aktuell belaste sie sehr der psychische Zustand ihrer Tochter, welche im September 2016 die Schweiz nach vergeblichem juristi schem Tauziehen habe verlassen müssen (Urk. 6/185).

3.3.7 Dr. D.___ gab in seinem an den Rechtsvertreter der Beschwerdeführerin gerich teten Bericht vom 15. März 2017 an, die psychische und emotionale Belastbarkeit der Beschwerdeführerin habe seit der letzten Berichterstattung nicht gesteigert werden können. Der Verlauf sei immer noch durch Schwankungen bzw. immer wieder auftretende Krisen gekennzeichnet. Es zeige sich, dass bereits Kleinigkei ten, bzw. geringe Anforderungen des Alltags die Beschwerdeführerin rasch über fordern, woraufhin sie mit einer depressiven Symptomatik sowie Verstärkung von dysfunktionalen Einstellungen und Gedanken, mit der Überzeugung hilf- und hoffnungslos zu sein, reagiere. Aktuell belaste sie sehr der psychische Zustand ihrer Tochter, welche im September 2016 die Schweiz nach vergeblichem juristi schem Tauziehen habe verlassen müssen (Urk. 6/185). 4.

4. 4.1 Vorwegzunehmen ist, dass sich in den vorliegenden Akten keine konkreten Hin weise auf eine Verschlechterung der objektiven somatischen Befunde finden. Eine somatisch bedingte Verschlechterung der Arbeitsfähigkeit wurde denn von der Beschwerdeführerin auch nicht geltend gemacht.

4.1 Vorwegzunehmen ist, dass sich in den vorliegenden Akten keine konkreten Hin weise auf eine Verschlechterung der objektiven somatischen Befunde finden. Eine somatisch bedingte Verschlechterung der Arbeitsfähigkeit wurde denn von der Beschwerdeführerin auch nicht geltend gemacht. Streitig und zu prüfen ist demnach einzig, ob sich der psychische Gesundheits zustand der Beschwerdeführerin seit der Einstellung der Rente Ende 2013 bis zum Erlass der vorliegend angefochtenen Verfügung im April 2017 massgeblich ver schlechtert hat (vgl. E. 1.6).

Streitig und zu prüfen ist demnach einzig, ob sich der psychische Gesundheits zustand der Beschwerdeführerin seit der Einstellung der Rente Ende 2013 bis zum Erlass der vorliegend angefochtenen Verfügung im April 2017 massgeblich ver schlechtert hat (vgl. E. 1.6). 4.2

4.2 4.2.1 Die Beschwerdegegnerin stützt ihre Auffassung, wonach seit 2013 kein Gesund heitsschaden mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit mehr vorliege, auf das psy chiatrische Gutachten von Dr. I.___ vom 15. März 2016 (Urk. 2).

4.2.1 Die Beschwerdegegnerin stützt ihre Auffassung, wonach seit 2013 kein Gesund heitsschaden mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit mehr vorliege, auf das psy chiatrische Gutachten von Dr. I.___ vom 15. März 2016 (Urk. 2). 4.2.2 Dieses Gutachten beruht auf einer fachärztlichen Untersuchung ( Urk. 6/170/14 ff.) und wurde in Kenntnis der und – einlässlicher – Auseinandersetzung mit den Vorakten erstattet (Urk. 6/170/10-13, Urk. 6/170/17-20). Der Gutachter berück sichtigte die geklagten Beschwerden und setzte sich mit diesen sowie dem Ver halten der Beschwerdeführerin auseinander (Urk. 6/170/16 ff.). Im Weiteren legte Dr. I.___ die medizinischen Zustände und Zusammenhänge einleuchtend dar und begründete seine Schlussfolgerungen nachvollziehbar, wobei er auch eine Gesamtbetrachtung im Sinne der gemäss BGE 141 V 281 im Regelfall beachtli ch en Standardindikatoren vor nahm (Urk. 6/170 /27-35 ). Das Gutachten erfüllt da her grundsätzlich die rechtsprechungsgemässen Anforderungen an eine beweis kräftige ärztliche Entscheidungsgrundlage (vgl. E. 1.5; BGE 144 V 50 E. 4.3).

4.2.2 Dieses Gutachten beruht auf einer fachärztlichen Untersuchung ( Urk. 6/170/14 ff.) und wurde in Kenntnis der und – einlässlicher – Auseinandersetzung mit den Vorakten erstattet (Urk. 6/170/10-13, Urk. 6/170/17-20). Der Gutachter berück sichtigte die geklagten Beschwerden und setzte sich mit diesen sowie dem Ver halten der Beschwerdeführerin auseinander (Urk. 6/170/16 ff.). Im Weiteren legte Dr. I.___ die medizinischen Zustände und Zusammenhänge einleuchtend dar und begründete seine Schlussfolgerungen nachvollziehbar, wobei er auch eine Gesamtbetrachtung im Sinne der gemäss BGE 141 V 281 im Regelfall beachtli ch en Standardindikatoren vor nahm (Urk. 6/170 /27-35 ). Das Gutachten erfüllt da her grundsätzlich die rechtsprechungsgemässen Anforderungen an eine beweis kräftige ärztliche Entscheidungsgrundlage (vgl. E. 1.5; BGE 144 V 50 E. 4.3). 4.3

4.3 4.3.1 Vorab ist zu bemerken, dass – entgegen der Auffassung der Be schwerdeführerin (Urk. 1 S. 8) – die gutachterlichen Beobachtungen zum Verhalten der Beschwer deführerin durchaus auf eine Aggravation (vgl. E. 1.2.4) hindeuten. So sind laut Dr. I.___ ihre Angaben zu den Beschwerden – trotz «empathischer» Nachfrage seinerseits – vage, oberflächlich, ausweichend und unklar geblieben ( Urk. 6/170/7 ), beschrieb sie ihre Aktivitäten überdies widersprüchlich und un glaubwürdig (Urk. 6/170/25; vgl. bereits die entsprechende Feststellung im psychiatrischen Teilgutachten der MEDAS E.___ vom 26. Juni 2013, Urk. 6/98/17 und Urk. 6/98/22) und waren Verdeutlichungsten denzen vorhanden (Urk. 6/170/14 und Urk. 6/170/18). Sodann fand Dr. I.___ entgegen ihrer – va gen – subjektiven Schilderung der Beschwerden («sie sei sehr vergesslich, ihre Angaben zu den Daten seien deshalb ungenügend»; «sie leide an Depressionen» [ Urk. 6/170/7]) keine erhebliche objektive Psychopathologie, namentlich auch keine depres sionsspezifische (Urk. 6/170/14– 15 ). Ausserdem hat sie gemäss Dr. I.___ trotz angeblicher vollständiger Arbeitsunfähigkeit das «psychosoziale Umfeld» (inklusive Reisetätigkeit) als weitgehend i ntakt geschildert (Urk. 6/170/29 ).

4.3.1 Vorab ist zu bemerken, dass – entgegen der Auffassung der Be schwerdeführerin (Urk. 1 S. 8) – die gutachterlichen Beobachtungen zum Verhalten der Beschwer deführerin durchaus auf eine Aggravation (vgl. E. 1.2.4) hindeuten. So sind laut Dr. I.___ ihre Angaben zu den Beschwerden – trotz «empathischer» Nachfrage seinerseits – vage, oberflächlich, ausweichend und unklar geblieben ( Urk. 6/170/7 ), beschrieb sie ihre Aktivitäten überdies widersprüchlich und un glaubwürdig (Urk. 6/170/25; vgl. bereits die entsprechende Feststellung im psychiatrischen Teilgutachten der MEDAS E.___ vom 26. Juni 2013, Urk. 6/98/17 und Urk. 6/98/22) und waren Verdeutlichungsten denzen vorhanden (Urk. 6/170/14 und Urk. 6/170/18). Sodann fand Dr. I.___ entgegen ihrer – va gen – subjektiven Schilderung der Beschwerden («sie sei sehr vergesslich, ihre Angaben zu den Daten seien deshalb ungenügend»; «sie leide an Depressionen» [ Urk. 6/170/7]) keine erhebliche objektive Psychopathologie, namentlich auch keine depres sionsspezifische (Urk. 6/170/14– 15 ). Ausserdem hat sie gemäss Dr. I.___ trotz angeblicher vollständiger Arbeitsunfähigkeit das «psychosoziale Umfeld» (inklusive Reisetätigkeit) als weitgehend i ntakt geschildert (Urk. 6/170/29 ). Jedoch kann aufgrund dieser Feststellungen von Dr. I.___ – entgegen der von der Beschwerdegegnerin offenbar v ertretenen Auffassung (Urk. 2) – nicht auf einen Ausschlussgrund im Sinne der Rechtsprechung (vgl. E. 1.2.4) geschlossen werden. Es kann nämlich nicht gesagt werden, dass laut der Beurteilung von Dr. I.___ die Anhaltspunkte für eine klar als solche ausgewiesene Aggravation eindeutig überwögen. Vielmehr hat er seine Beurteilung, wonach keine Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit gestellt werden könne, in erster Linie mit einer geringen Ausprägung der psychopathologischen Befunde sowie mit den Verlauf beeinflussenden, wesentlich im Vordergrund stehenden psychosozialen Belastungsfaktoren begründet ( Urk. 6/170/27).

Jedoch kann aufgrund dieser Feststellungen von Dr. I.___ – entgegen der von der Beschwerdegegnerin offenbar v ertretenen Auffassung (Urk. 2) – nicht auf einen Ausschlussgrund im Sinne der Rechtsprechung (vgl. E. 1.2.4) geschlossen werden. Es kann nämlich nicht gesagt werden, dass laut der Beurteilung von Dr. I.___ die Anhaltspunkte für eine klar als solche ausgewiesene Aggravation eindeutig überwögen. Vielmehr hat er seine Beurteilung, wonach keine Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit gestellt werden könne, in erster Linie mit einer geringen Ausprägung der psychopathologischen Befunde sowie mit den Verlauf beeinflussenden, wesentlich im Vordergrund stehenden psychosozialen Belastungsfaktoren begründet ( Urk. 6/170/27). 4.3.2 Entgegen den Ausführungen der Beschwerdeführerin ist nicht ersichtlich, inwie fern die von Dr. I.___ durchgeführte psychiatrische Exploration ungenügend gewesen sein soll. So erhob er eine ausführliche Anamnese (Urk. 6/170/5-6) und erkundigte sich bei de r Beschwerdeführerin auch nach den aktuellen Beschwer den. In diesem Zusammenhang wies er ausdrücklich darauf hin, dass er bei der Beschwerdeführerin « empathisch » nachgefragt habe (Urk. 6/170/7). Sodann nahm Dr. I.___ durchaus einen vollständigen Psychostatus auf und führte ausserdem ein Fremdbeurteilungsv erfahren nach MADRS durch (Urk. 6/170/14– 15).

4.3.2 Entgegen den Ausführungen der Beschwerdeführerin ist nicht ersichtlich, inwie fern die von Dr. I.___ durchgeführte psychiatrische Exploration ungenügend gewesen sein soll. So erhob er eine ausführliche Anamnese (Urk. 6/170/5-6) und erkundigte sich bei de r Beschwerdeführerin auch nach den aktuellen Beschwer den. In diesem Zusammenhang wies er ausdrücklich darauf hin, dass er bei der Beschwerdeführerin « empathisch » nachgefragt habe (Urk. 6/170/7). Sodann nahm Dr. I.___ durchaus einen vollständigen Psychostatus auf und führte ausserdem ein Fremdbeurteilungsv erfahren nach MADRS durch (Urk. 6/170/14– 15). 4.3.3 Die Beurteilung von Dr. I.___, wonach – wie bereits anlässlich der Begutach tung in der MEDAS E.___ (vgl. E. 3.2.3) – keine psychiatrische Diagnose mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit gestellt werden könne, erscheint aufgrund des von ihm erhobenen – weitestgehend unauffälligen – Psychostatus sowie seiner weiteren Feststellungen nachvollziehbar. Gleiches gilt mit Blick auf die Angaben im Bericht der Klinik H.___ vom 28. Mai 2015 (vgl. E. 3.3.3) auch für seine Beurteilung, wonach d ie von Dr. D.___ und den Ärzten der Klinik H.___ postulierte zwischenzeitliche Verschlechterung der ängstlich-depressiven Syn drome auf psychosoziale Belastungsfaktoren (insbe sondere starke finanzielle Sorgen nach der Sistierung der Rente Ende 2013) zu rück zuführen sei. Für den von Dr. I.___ postulierten massgeblichen Einfluss psychosozialer Belastungsfaktoren auf das psychische Beschwerdebild spricht namentlich auch, dass gemäss den ärztlichen Angaben im besagten Bericht der Klinik H.___ die Distanz vom familiären Umfeld positive Effekte zeitigte. Die Beschwerdeführerin selbst bemerkte laut dem Gutachten zum dorti gen stationären Aufenthalt sogar, sie habe sich «wie in einem Hotel im Urlaub gefühlt und den Aufenthalt genossen» (Urk. 6/170/9).

4.3.3 Die Beurteilung von Dr. I.___, wonach – wie bereits anlässlich der Begutach tung in der MEDAS E.___ (vgl. E. 3.2.3) – keine psychiatrische Diagnose mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit gestellt werden könne, erscheint aufgrund des von ihm erhobenen – weitestgehend unauffälligen – Psychostatus sowie seiner weiteren Feststellungen nachvollziehbar. Gleiches gilt mit Blick auf die Angaben im Bericht der Klinik H.___ vom 28. Mai 2015 (vgl. E. 3.3.3) auch für seine Beurteilung, wonach d ie von Dr. D.___ und den Ärzten der Klinik H.___ postulierte zwischenzeitliche Verschlechterung der ängstlich-depressiven Syn drome auf psychosoziale Belastungsfaktoren (insbe sondere starke finanzielle Sorgen nach der Sistierung der Rente Ende 2013) zu rück zuführen sei. Für den von Dr. I.___ postulierten massgeblichen Einfluss psychosozialer Belastungsfaktoren auf das psychische Beschwerdebild spricht namentlich auch, dass gemäss den ärztlichen Angaben im besagten Bericht der Klinik H.___ die Distanz vom familiären Umfeld positive Effekte zeitigte. Die Beschwerdeführerin selbst bemerkte laut dem Gutachten zum dorti gen stationären Aufenthalt sogar, sie habe sich «wie in einem Hotel im Urlaub gefühlt und den Aufenthalt genossen» (Urk. 6/170/9). Wie eingangs dargelegt, sind das Beschwerdebild mitprägende psychosoziale Be lastungsfaktoren, soweit sie unmittelbar die Symptomatik beeinflussen, als nicht invalidisierende und damit nicht versicherte Faktoren auszuscheiden (vgl. E. 1.2.3). Sind Symptome – wie hier – auf eine von der versicherten Person als existenzgefährdend empfundene Rentenaufhebung zurückzuführen, so sind sie invalidenversicherungsrechtlich unbeachtlich (Urteil des Bundesgerichts 9C_953/2012 vom 5. April 2013 E. 3.1). Die Einschätzung von Dr. I.___, wonach seit der Begutachtung in der MEDAS E.___ keine anhaltende (länger fristige) Arbeitsunfähigkeit für ausserhäusliche Tätigkeiten und für Hausarbeiten anzunehmen sei, vermag daher aus invalidenversicherungsrechtlicher Sicht zu überzeugen.

Wie eingangs dargelegt, sind das Beschwerdebild mitprägende psychosoziale Be lastungsfaktoren, soweit sie unmittelbar die Symptomatik beeinflussen, als nicht invalidisierende und damit nicht versicherte Faktoren auszuscheiden (vgl. E. 1.2.3). Sind Symptome – wie hier – auf eine von der versicherten Person als existenzgefährdend empfundene Rentenaufhebung zurückzuführen, so sind sie invalidenversicherungsrechtlich unbeachtlich (Urteil des Bundesgerichts 9C_953/2012 vom 5. April 2013 E. 3.1). Die Einschätzung von Dr. I.___, wonach seit der Begutachtung in der MEDAS E.___ keine anhaltende (länger fristige) Arbeitsunfähigkeit für ausserhäusliche Tätigkeiten und für Hausarbeiten anzunehmen sei, vermag daher aus invalidenversicherungsrechtlicher Sicht zu überzeugen. 4.3.4 Zum Einwand der Beschwerdeführerin, wonach die fachärztlichen Berichte von Dr. D.___ und der Klinik H.___ sowie ferner auch der Abschlussbericht der F.___ Zweifel an der gutachterlichen Beurteilung aufkom men liessen ( Urk. 1 S. 8 und 9), ist vorab zu bemerken, dass es die unterschiedli che Natur von Behandlungsauftrag de r therapeutisch tätigen Fach p erson einer seits und Begutachtungsauftrag des amtlich bestellten fach me dizinischen Exper ten anderseits (BGE 124 I 170 E. 4) nicht zulässt, ein Administrativ- oder Gerichtsgutachten stets in Frage zu stellen und zum Anlass weiterer Abklärungen zu nehmen, wenn die behandelnden Arztpersonen bzw. Thera pie kräfte zu anders lautenden Einschätzungen gelangen. Vorbehalten blei ben Fälle, in denen sich eine abweichende Beurteilung aufdrängt, weil diese wichtige – und nicht rein subjektiver Interpretation entspringende – Aspekte benennen, die bei der Begut achtung unerkannt oder ungewürdigt geblieben sind (statt vieler: Urteil des Bun desgerichts 8C_874/2 017 vom 23. Mai 2018 E. 5.2.2).

4.3.4 Zum Einwand der Beschwerdeführerin, wonach die fachärztlichen Berichte von Dr. D.___ und der Klinik H.___ sowie ferner auch der Abschlussbericht der F.___ Zweifel an der gutachterlichen Beurteilung aufkom men liessen ( Urk. 1 S. 8 und 9), ist vorab zu bemerken, dass es die unterschiedli che Natur von Behandlungsauftrag de r therapeutisch tätigen Fach p erson einer seits und Begutachtungsauftrag des amtlich bestellten fach me dizinischen Exper ten anderseits (BGE 124 I 170 E. 4) nicht zulässt, ein Administrativ- oder Gerichtsgutachten stets in Frage zu stellen und zum Anlass weiterer Abklärungen zu nehmen, wenn die behandelnden Arztpersonen bzw. Thera pie kräfte zu anders lautenden Einschätzungen gelangen. Vorbehalten blei ben Fälle, in denen sich eine abweichende Beurteilung aufdrängt, weil diese wichtige – und nicht rein subjektiver Interpretation entspringende – Aspekte benennen, die bei der Begut achtung unerkannt oder ungewürdigt geblieben sind (statt vieler: Urteil des Bun desgerichts 8C_874/2 017 vom 23. Mai 2018 E. 5.2.2). 4.3.5 Dr. I.___ hat sich mit den Vorberichten von Dr. D.___ und der Klinik H.___ einläs slich auseinandergesetzt (Urk. 6/170/17–21 ). Dabei stellte er zutreffend fest, dass Dr. D.___ in seinem Be richt vom 8. Oktober 2014 (Urk. 6/137) zwar eine rezidivierende depressive Störung mit mittel- bis schwer gradiger Episode (F33.2) und wieder – wie im Bericht vom 2 7. November 2012 – eine Agoraphobie mit Panikstörung (F40.01; vgl. demgegenüber Urk. 6/81/2) an geführt, als objektive Befunde a ber wörtlich den Befund von Dr. J.___ aus ihrem Bericht vom 1 0. Juli 2003 (Urk. 6/22/4) übernommen habe, ohne die sen zu kommentieren (Urk. 6/170/18). Sodann bemerkte er zu Recht, dass die von Dr. D.___ und den Ärzten der Klinik H.___ aufgeführten objek tiven psychopathologischen Befunde zwar ängstlich-depressive Symptome be schrieben, deren tatsächlicher (objektiver) Schweregrad (unabhängig von der Selbsteinschätzung durch die Beschwerdeführerin) aber unklar blieben. Zudem hielt er – ebenfalls zutreffend – fest, dass (im besagten Bericht der Klinik H.___) der Einfluss psychosozialer Faktoren (insbesondere starke finan zielle Sorgen nach Sistierung der IV-Renten) zwar speziell genannt, aber nicht versicherungsmedizinis ch gewürdigt werde (Urk. 6/170/19).

4.3.5 Dr. I.___ hat sich mit den Vorberichten von Dr. D.___ und der Klinik H.___ einläs slich auseinandergesetzt (Urk. 6/170/17–21 ). Dabei stellte er zutreffend fest, dass Dr. D.___ in seinem Be richt vom 8. Oktober 2014 (Urk. 6/137) zwar eine rezidivierende depressive Störung mit mittel- bis schwer gradiger Episode (F33.2) und wieder – wie im Bericht vom 2 7. November 2012 – eine Agoraphobie mit Panikstörung (F40.01; vgl. demgegenüber Urk. 6/81/2) an geführt, als objektive Befunde a ber wörtlich den Befund von Dr. J.___ aus ihrem Bericht vom 1 0. Juli 2003 (Urk. 6/22/4) übernommen habe, ohne die sen zu kommentieren (Urk. 6/170/18). Sodann bemerkte er zu Recht, dass die von Dr. D.___ und den Ärzten der Klinik H.___ aufgeführten objek tiven psychopathologischen Befunde zwar ängstlich-depressive Symptome be schrieben, deren tatsächlicher (objektiver) Schweregrad (unabhängig von der Selbsteinschätzung durch die Beschwerdeführerin) aber unklar blieben. Zudem hielt er – ebenfalls zutreffend – fest, dass (im besagten Bericht der Klinik H.___) der Einfluss psychosozialer Faktoren (insbesondere starke finan zielle Sorgen nach Sistierung der IV-Renten) zwar speziell genannt, aber nicht versicherungsmedizinis ch gewürdigt werde (Urk. 6/170/19). 4.3.6 Den – mit «Arztzeugnis» betitelten und unter anderem eine Stellungnahme zum Gutachten enthaltenden – Bericht von Dr. D.___ vom 2 1. April 2016 (Urk. 6/175) stellte die Beschwerdegegnerin ( im Gegensatz zum darauf Bezug nehmenden Ein wand der Beschwerdef ührerin vom 14. September 2016, Urk. 6/178) Dr. I.___ nic ht zur Stellungnahme zu (Urk. 6/180). Dies war jedoch aufgrund der nachfol genden Ausführungen auch nicht erforderlich und schmälert daher den Beweis wert des Gutachtens von Dr. I.___ – entgegen der Auffassung der Beschwerde führerin (Urk. 1 S. 9) – nicht.

4.3.6 Den – mit «Arztzeugnis» betitelten und unter anderem eine Stellungnahme zum Gutachten enthaltenden – Bericht von Dr. D.___ vom 2 1. April 2016 (Urk. 6/175) stellte die Beschwerdegegnerin ( im Gegensatz zum darauf Bezug nehmenden Ein wand der Beschwerdef ührerin vom 14. September 2016, Urk. 6/178) Dr. I.___ nic ht zur Stellungnahme zu (Urk. 6/180). Dies war jedoch aufgrund der nachfol genden Ausführungen auch nicht erforderlich und schmälert daher den Beweis wert des Gutachtens von Dr. I.___ – entgegen der Auffassung der Beschwerde führerin (Urk. 1 S. 9) – nicht. So hat Dr. D.___ im Bericht vom 21. April 2016 zwar den Psychostatus teilweise neu formuliert, inhaltlich stimmt dieser jedoch im Wesentlichen mit demjenigen im ärztlichen Bericht vom 8. Oktober 2014 überein (vgl. Urk. 6/175/1 und Urk. 6/137/2). Soweit ersichtlich wurde im Bericht vom 21. April 2016 zwar neu erwähnt, dass die Beschwerdeführerin lustlos sei und eine erhöhte Ermüdbarkeit bestehe. Diese Symptome gehen aber zweifellos in der bereits im Bericht vom 8. Oktober 2014 erwähnten Energie- und Kraftlosigkeit mit Reduktion der Akti vitäten auf. Die von Dr. I.___ diesbezüglich geäusserte Kritik trifft deshalb auch auf den Psychostatus im Bericht vom 21. April 2016 zu. Im Weiteren hat er – nebst den bisherigen, von Dr. I.___ nicht bestätigten Diagnosen (Urk. 6/170/19–21) – zwar neu die Diagnose einer anhaltenden depressiven Stö rung im Rahmen einer depressiven Entwicklung, im Verlauf unterschiedlichen Schweregrades (leicht- bis schwergradig) «ohne zwischenzeitliche Remission» ge stellt und die depressive Symptomatik als chronifiziert bezeichnet. Zur Begrün dung dieser neuen Diagnose führte er jedoch die Dr. I.___ bekannten und von ihm einlässlich gewürdigten ärztlichen Angaben in den Vorberichten an. Mit der davon abweichenden Beurteilung von Dr. I.___, wonach die depressive Störung anlässlich der von ihm durchgeführten Untersuchung – wie schon im Zeitpunkt der Begutachtung in der MEDAS E.___ – remittiert gewesen sei und wonach die bisher durchgeführten, allerdings bei weitem noch nicht ausgeschöpften psy chiatrischen Behandlungsmassnahmen insofern erfolgreich gewesen seien (Urk. 6/170/21; vgl. auch die ärztlichen Angaben im Austrittsbericht der Klinik H.___ vom 21. Mai 2015, wonach die Beschwerdeführerin in verbessertem psychischem Zustand nach Hause habe entlassen werden können [Urk. 6/162/5]), setzte er sich nicht auseinander. Er brachte dagegen vielmehr lediglich pauschal vor, das Gutachten beruhe nur auf einer kurzen und wohl ein seitigen Beobachtung, weshalb es lediglich einer Momentaufnahme entspreche. Demgemäss könne es nicht im gleichen Mass aussagekräftig sein, wie die von ihm erstellten ärztlichen Berichte – zumal er die Beschwerdeführerin seit April 2007 etwa 70 Mal untersucht habe und ihm somit ein objektives Urteil möglich sei. Aufgrund der vorhergehenden wochenlangen fachärztlichen Behand lung der Beschwerdeführerin in der Klinik H.___ sei der daraus entspringende Aus trittsbericht ebenfalls aussagekräftiger als das Gutachten von Dr. I.___ (Urk. 6/175/4). Dem ist entgegenzuhalten, dass es im Wesen der medizinischen Beurteilung in Form eines Gutachtens selber begründet liegt, dass es sich bei einem Gutachten um eine ärztliche Momentaufnahme handelt, dem selten über ei nen längeren Zeitraum hinweg geführte Explorationen zugrunde liegen. Dies schliesst aber die Beweiskraft des Gutachtens nicht aus. Vielmehr ist für die Be weiskraft eines Gutachtens einzig massgebend, ob die von der Rechtsprechung definierten Anforderungen als erfüllt zu betrachten sind (Urteil des Bundesge richts I 551/06 vom 2. April 2007 E. 4.2). Dies trifft nach dem Gesagten auf das Gutachten von Dr. I.___ zu. Schliesslich hielt Dr. D.___ in seinem Bericht vom 21. April 2016 zwar abschliessend fest, dass die psycho sozialen Belastungsfakto ren keinen wesentlichen Einfluss auf die depressive Episode hätten (Urk. 6/175/5). Unter dem Titel "Anamnese" hatte er zuvor jedoch selbst bemerkt, dass die Be schwerdeführerin durch den Wegfall der IV-Rente bei der letzten Revision im Dezember 2013 verstärkt unter depressiven Symptomen wie Kraft- und Energie losigkeit sowie Freud- und Lustlosigkeit bei innerer Unruhe und verstärkten Ängsten leide und dass die Ängste durch die gesundheitlichen Probleme des Ehe mannes und die damit aufgetretenen Veränderungen verstärkt würden (Urk. 6/175/3).

So hat Dr. D.___ im Bericht vom 21. April 2016 zwar den Psychostatus teilweise neu formuliert, inhaltlich stimmt dieser jedoch im Wesentlichen mit demjenigen im ärztlichen Bericht vom 8. Oktober 2014 überein (vgl. Urk. 6/175/1 und Urk. 6/137/2). Soweit ersichtlich wurde im Bericht vom 21. April 2016 zwar neu erwähnt, dass die Beschwerdeführerin lustlos sei und eine erhöhte Ermüdbarkeit bestehe. Diese Symptome gehen aber zweifellos in der bereits im Bericht vom 8. Oktober 2014 erwähnten Energie- und Kraftlosigkeit mit Reduktion der Akti vitäten auf. Die von Dr. I.___ diesbezüglich geäusserte Kritik trifft deshalb auch auf den Psychostatus im Bericht vom 21. April 2016 zu. Im Weiteren hat er – nebst den bisherigen, von Dr. I.___ nicht bestätigten Diagnosen (Urk. 6/170/19–21) – zwar neu die Diagnose einer anhaltenden depressiven Stö rung im Rahmen einer depressiven Entwicklung, im Verlauf unterschiedlichen Schweregrades (leicht- bis schwergradig) «ohne zwischenzeitliche Remission» ge stellt und die depressive Symptomatik als chronifiziert bezeichnet. Zur Begrün dung dieser neuen Diagnose führte er jedoch die Dr. I.___ bekannten und von ihm einlässlich gewürdigten ärztlichen Angaben in den Vorberichten an. Mit der davon abweichenden Beurteilung von Dr. I.___, wonach die depressive Störung anlässlich der von ihm durchgeführten Untersuchung – wie schon im Zeitpunkt der Begutachtung in der MEDAS E.___ – remittiert gewesen sei und wonach die bisher durchgeführten, allerdings bei weitem noch nicht ausgeschöpften psy chiatrischen Behandlungsmassnahmen insofern erfolgreich gewesen seien (Urk. 6/170/21; vgl. auch die ärztlichen Angaben im Austrittsbericht der Klinik H.___ vom 21. Mai 2015, wonach die Beschwerdeführerin in verbessertem psychischem Zustand nach Hause habe entlassen werden können [Urk. 6/162/5]), setzte er sich nicht auseinander. Er brachte dagegen vielmehr lediglich pauschal vor, das Gutachten beruhe nur auf einer kurzen und wohl ein seitigen Beobachtung, weshalb es lediglich einer Momentaufnahme entspreche. Demgemäss könne es nicht im gleichen Mass aussagekräftig sein, wie die von ihm erstellten ärztlichen Berichte – zumal er die Beschwerdeführerin seit April 2007 etwa 70 Mal untersucht habe und ihm somit ein objektives Urteil möglich sei. Aufgrund der vorhergehenden wochenlangen fachärztlichen Behand lung der Beschwerdeführerin in der Klinik H.___ sei der daraus entspringende Aus trittsbericht ebenfalls aussagekräftiger als das Gutachten von Dr. I.___ (Urk. 6/175/4). Dem ist entgegenzuhalten, dass es im Wesen der medizinischen Beurteilung in Form eines Gutachtens selber begründet liegt, dass es sich bei einem Gutachten um eine ärztliche Momentaufnahme handelt, dem selten über ei nen längeren Zeitraum hinweg geführte Explorationen zugrunde liegen. Dies schliesst aber die Beweiskraft des Gutachtens nicht aus. Vielmehr ist für die Be weiskraft eines Gutachtens einzig massgebend, ob die von der Rechtsprechung definierten Anforderungen als erfüllt zu betrachten sind (Urteil des Bundesge richts I 551/06 vom 2. April 2007 E. 4.2). Dies trifft nach dem Gesagten auf das Gutachten von Dr. I.___ zu. Schliesslich hielt Dr. D.___ in seinem Bericht vom 21. April 2016 zwar abschliessend fest, dass die psycho sozialen Belastungsfakto ren keinen wesentlichen Einfluss auf die depressive Episode hätten (Urk. 6/175/5). Unter dem Titel "Anamnese" hatte er zuvor jedoch selbst bemerkt, dass die Be schwerdeführerin durch den Wegfall der IV-Rente bei der letzten Revision im Dezember 2013 verstärkt unter depressiven Symptomen wie Kraft- und Energie losigkeit sowie Freud- und Lustlosigkeit bei innerer Unruhe und verstärkten Ängsten leide und dass die Ängste durch die gesundheitlichen Probleme des Ehe mannes und die damit aufgetretenen Veränderungen verstärkt würden (Urk. 6/175/3). Im Bericht von Dr. D.___ vom 21. April 2016 werden demnach keine wichtige n – und nicht rein subjektiver Interpretation entspringende – Aspekte genannt, die bei der Begutachtung unerkannt oder ungewürdigt geblieben sind. Gleiches gilt auch für seinen Bericht an die Beschwerdegegnerin vom 15. März 2017 (Urk. 6/185; vgl. E. 3.3.7). Auch der Abschlussbericht zur Potentialabklärung der F.___ vom 2. Mai 2014 (Urk. 6/128), worin von einer Arbeitsunfähigkeit der Beschwerdeführerin ausgegangen und eine Rentenprüfung empfohlen wird, ver mag das Gutachten von Dr. I.___ nicht in Zweifel zu ziehen. Denn nach der Rechtsprechung ist die Frage nach den noch zumutbaren Tätigkeiten und Arbeits leistungen nach Massgabe der objektiv feststellbaren Gesundheitsschädigung in erster Linie durch die Ärzte und nicht durch die Eingliederungsfachleute auf der Grundlage der von ihnen erhobenen, subjektiven Arbeitsleistung zu beantworten (Urteil des Bundesgerichts 8C_802/2017 vom 21. Februar 2018 E. 5.1.1 mit Hin weisen).

Im Bericht von Dr. D.___ vom 21. April 2016 werden demnach keine wichtige n – und nicht rein subjektiver Interpretation entspringende – Aspekte genannt, die bei der Begutachtung unerkannt oder ungewürdigt geblieben sind. Gleiches gilt auch für seinen Bericht an die Beschwerdegegnerin vom 15. März 2017 (Urk. 6/185; vgl. E. 3.3.7). Auch der Abschlussbericht zur Potentialabklärung der F.___ vom 2. Mai 2014 (Urk. 6/128), worin von einer Arbeitsunfähigkeit der Beschwerdeführerin ausgegangen und eine Rentenprüfung empfohlen wird, ver mag das Gutachten von Dr. I.___ nicht in Zweifel zu ziehen. Denn nach der Rechtsprechung ist die Frage nach den noch zumutbaren Tätigkeiten und Arbeits leistungen nach Massgabe der objektiv feststellbaren Gesundheitsschädigung in erster Linie durch die Ärzte und nicht durch die Eingliederungsfachleute auf der Grundlage der von ihnen erhobenen, subjektiven Arbeitsleistung zu beantworten (Urteil des Bundesgerichts 8C_802/2017 vom 21. Februar 2018 E. 5.1.1 mit Hin weisen). Dies hat vorliegend umso mehr zu gelten, als nach dem Gesagten Hinweise auf ein aggravierendes Verhalten der Beschwerdeführerin vorliegen ( vgl. E. 4.3.1; vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_646/2015 vom 19. Mai 2016 E. 4.4).

Dies hat vorliegend umso mehr zu gelten, als nach dem Gesagten Hinweise auf ein aggravierendes Verhalten der Beschwerdeführerin vorliegen ( vgl. E. 4.3.1; vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_646/2015 vom 19. Mai 2016 E. 4.4). 4.4 Demnach kann – gestützt auf das überzeugende G utachten von Dr. I.___ – zu mindest mit dem erforderlichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlich keit davon ausgegangen werden, dass sich der psychische Gesundheitszustand und die Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin zwischen der re ntenaufheben den Verfügung vom 11. November 2013 und der Begutachtung durch Dr. I.___ im Februar 2016 nicht massgeblich verschlechtert haben. Objektive Anhalts punkte dafür, dass seither bis zum Erla ss der angefochtenen Verfügung eine er hebliche (andauernde) Verschlechterung der gesundheitlichen Situation der Be schwerdeführerin eingetreten sein könnte, liegen nicht vor und ergeben sich nach dem Gesagten insbesondere auch nicht aus den Berichten von Dr. D.___ vom 21. April 2016 und 15. März 2017 (vgl. E. 4.3.6).

4.4 Demnach kann – gestützt auf das überzeugende G utachten von Dr. I.___ – zu mindest mit dem erforderlichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlich keit davon ausgegangen werden, dass sich der psychische Gesundheitszustand und die Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin zwischen der re ntenaufheben den Verfügung vom 11. November 2013 und der Begutachtung durch Dr. I.___ im Februar 2016 nicht massgeblich verschlechtert haben. Objektive Anhalts punkte dafür, dass seither bis zum Erla ss der angefochtenen Verfügung eine er hebliche (andauernde) Verschlechterung der gesundheitlichen Situation der Be schwerdeführerin eingetreten sein könnte, liegen nicht vor und ergeben sich nach dem Gesagten insbesondere auch nicht aus den Berichten von Dr. D.___ vom 21. April 2016 und 15. März 2017 (vgl. E. 4.3.6). 4.5 Von zusätzlichen medizinischen Abklärungen sind – entgegen der Auffassung der Beschwerdeführerin (Urk. 1) – keine neuen entscheidwesentlichen Auf schlüsse hinsichtlich des psyc hischen Gesundheitszustandes im Beurteilungszeit raum zu erwarten, weshalb auf weitere Erhebungen verzichtet werden kann (an tizipierte Beweiswürdigung; BGE 136 I 229 E. 5.3).

4.5 Von zusätzlichen medizinischen Abklärungen sind – entgegen der Auffassung der Beschwerdeführerin (Urk. 1) – keine neuen entscheidwesentlichen Auf schlüsse hinsichtlich des psyc hischen Gesundheitszustandes im Beurteilungszeit raum zu erwarten, weshalb auf weitere Erhebungen verzichtet werden kann (an tizipierte Beweiswürdigung; BGE 136 I 229 E. 5.3). 4.6 Anzumerken bleibt, dass sich mangels einer erheblichen Verschlechterung des psychischen Gesundheitszustandes der Beschwerdeführerin im Beurteilungszeit punkt und da laut Dr. I.___ weiterhin keine psychiatrische Diagnose mit Aus wirkung auf die Arbeitsfähigkeit vorliegt, die Durchführung eines strukturierten Beweisverfahrens gemäss BGE 141 V 281 erübrigt (vgl. E.1.2.2; vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_82/2018 vom 6. Juli 2018 E. 5 mit Hinweisen).

4.6 Anzumerken bleibt, dass sich mangels einer erheblichen Verschlechterung des psychischen Gesundheitszustandes der Beschwerdeführerin im Beurteilungszeit punkt und da laut Dr. I.___ weiterhin keine psychiatrische Diagnose mit Aus wirkung auf die Arbeitsfähigkeit vorliegt, die Durchführung eines strukturierten Beweisverfahrens gemäss BGE 141 V 281 erübrigt (vgl. E.1.2.2; vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_82/2018 vom 6. Juli 2018 E. 5 mit Hinweisen). 5. Demnach hat die Beschwerdegegnerin einen Rentenanspruch der Beschwerdefüh rerin im Ergebnis zu Recht verneint, was zur Abweisung der Beschwerde führt.

5. Demnach hat die Beschwerdegegnerin einen Rentenanspruch der Beschwerdefüh rerin im Ergebnis zu Recht verneint, was zur Abweisung der Beschwerde führt. 6. Die Kosten des Verfahrens sind auf Fr. 600.-- festzulegen und ausgangsgemäss von der Beschwerdeführerin zu tragen (Art. 69 Abs. 1 bis IVG).

6. Die Kosten des Verfahrens sind auf Fr. 600.-- festzulegen und ausgangsgemäss von der Beschwerdeführerin zu tragen (Art. 69 Abs. 1 bis IVG). Das Gericht erkennt:

Das Gericht erkennt: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 600.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein werden der Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zu gestellt.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 600.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein werden der Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zu gestellt. 3. Zustellung gegen Empfangsschein an:

3. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Rechtsanwalt Daniel Christe

Rechtsanwalt Daniel Christe - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle

Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle - Bundesamt für Sozialversicherungen

Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an:

sowie an: - Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)

Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft) 4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesge setzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).

4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesge setzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen.

Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizu legen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).

Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizu legen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber

HurstKübler