Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03302.jsonl.gz/2489

Entwicklung der “Vision Dorfzentrum” durch den Gemeinderat Dättlikon. Diese umfasste den Ausbau des Gasthofes Traube mit einem neu angebauten Büroteil für die Gemeindeverwaltung, eine Ergänzung des Gasthofes mit einem Wintergarten, eine Tiefgarage sowie einen Neubau für Alterswohnungen auf der “Traubenwiese”. Zusammen mit einer Neugestaltung des Dorfplatzes sollte damit ein eigentliches Dorfzentrum entstehen.
Projektablauf
Was lange währt…. Rund 15 Jahre von der Idee zur Realisation….
2006-2010
2011
Das „Projekt Dorfzentrum“ wird von der Bevölkerung an einer Urnenabstimmung abgelehnt. Umfragen zeigen, dass die Rückweisung gegen das spezifische Projekte und die Überbauung der letzten freien Flächen der Kernzone gerichtet ist und nicht gegen die als notwendig erachtete Erstellung von Alterswohnungen in Dättlikon. Der Gemeinderat wird ermuntert, eine entsprechend angepasste Lösung zu erarbeiten.
2013
Die Gemeindeversammlung bewilligt einen Projektierungskredites von Fr. 100’000 für den Neubau von Alterswohnungen und Verwaltungsräumen auf der Parzelle des bisherigen Gemeindehauses Kirchgasse 1.
2016
Mit einer Stimmbeteiligung von 64.44 % und einer befürwortenden Quote von 83 % beschliessen die Stimmbürger von Dättlikon an der Urne die Gründung einer gemeinnützigen Aktiengesellschaft, welche auf dem Grundstück an der Kirchgasse 1 einen Neubau für Alterswohnungen mit Verwaltungsräumlichkeiten erstellen soll.
2017
Gründung der gemeinnützigen Alterswohnungen Dättlikon AG. Dieser wird das Grundstück Kirchgasse 1 übertragen, sowie das bei der Gemeinde deponierte Legat der Müller-Gutzwiller-Stiftung, das Vermächtnis aus dem Nachlass von Franz Gutzwiller† sowie ein zusätzliches Vermächtnis von Rosemarie und Martin† Müller-Bolli. Insgesamt fliessen der AWDAG durch diese grosszügige Hinterlassenschaft rund 1,1 Millionen Franken zu.
2018
Erarbeitung eines Projektes auf der Basis der Projektstudie durch Oes Architekten, Winterthur, in enger Zusammenarbeit mit den kantonalen und kommunalen Behörden und weiteren Institutionen, da der Neubau in der Kernzone 1 von Dättlikon liegt und auch die Auflagen der Behindertenkonferenz berücksichtigt werden. Grundsatzentscheid des Verwaltungsrates für die Erstellung des Projektes durch einen Total-Unternehmer (TU) zur Gewährleistung des Kostendaches.
2019
Evaluation der Totalunternehmer und Wahl der Firma GROSS Bauunternehmung AG, Wallisellen aus insgesamt fünf Bewerbern. Zur Unterstützung der Baukommission des Verwaltungsrates wird Peter Bosshard, Bauberatung, Rutschwil, als Bauherrenvertreter der AWDAG gewählt.
2020
Abbruch des alten Gemeindehauses in Eigenregie der AWDAG mit umfassender Beseitigung von diversen Altlasten. Beginn der Bauarbeiten mit einer Sicherung des Baugrundes durch Betonpfähle. Übergabe des vorbereiteten Baugrundes an den TU Gross AG zur Erstellung des Hochbaus.
2021
Fertigstellung des Neubaus Kirchgasse 1, mit Alterswohnungen und Büroräumlichkeiten für die Gemeindeverwaltung. Vorgesehener Bezugstermin August 2021
Das Projekt
Eine wesentliche Anforderung an den Neubau der Alterswohnungen bestand in einer möglichst effizienten Ausnutzung der zur Verfügung stehenden Grundstücksfläche. Die Lage mit dem abfallenden Gelände erforderte seitens der Architekten und Planer innovative Ideen und Kompromisse, damit die Eingliederung in die Kernzone 1 des Dorfes attraktiv ausfällt. Der Neubau wird auch eine markante Wirkung auf die Kernzone haben. Die Grösse der Gebäude orientiert sich an Nachbarobjekten, welche ebenfalls markant in Erscheinung treten und die ortstypischen Gebäudesockel zeigen. Die im Gebäude eingemietete Gemeindeverwaltung erhält moderne, zweckmässige Räumlichkeiten, welche bei Bedarf auch einer anderen Nutzung zugeführt werden können.
Neben der Bereitstellung von altersgerechten Wohnraum bietet die Nähe zur Gemeindeverwaltung und die Unterstützung durch das Personal bei Bedarf auch zusätzliche Vorteile, welche die der Gemeinde gesetzlich überbundene Altersarbeit erleichtern können. Mit dem Betrieb der Wohnungen wird die Verwaltung der AWDAG unterstützend Teilaufgaben der Altersarbeit übernehmen und zusätzliche Angebote für die Bewohner und Senioren des Dorfes ausarbeiten.