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Die Proben, die nach dem Schafriss in Eischoll gemacht wurden, zeigten, dass es sich beim Raubtier um M46 handelte, wie Peter Scheibler, Chef der Walliser Dienststelle für Jagd, Fischerei und Wildtiere, am Dienstag auf Anfrage der Nachrichtenagentur sda sagte. Seit dieser Attacke habe M46 dieses Verhalten nicht mehr wiederholt.
Spuren von Wölfen seien vom Walliser Wildhüter vor zwei Wochen noch einmal beobachtet worden, sagte Scheibler weiter. Es sei aber nicht möglich zu sagen, um welches Tier es sich handle. M46 sei nicht mehr direkt beobachtet worden, weder von Menschen noch von Fotofallen, die in der Region installiert worden seien.
Würde sich M46 oder ein anderer Wolf einer bewohnten Siedlung zu oft nähern und die Angst vor dem Menschen verlieren, könnte er abgeschossen werden, wie die interkantonale Kommission für Raubtierfragen festhält. Ein weiteres Kriterium für eine Abschussbewilligung ist, wenn ein Wolf innerhalb von vier Monaten 35 Schafe oder innerhalb von einem Monat 25 Schafe tötet.
M46 hatte im Juni im Kanton Freiburg Nutztiere angegriffen. Anschliessend siedelte er ins Wallis um, wo er diesen Sommer auf mehreren Alpen 28 Schafe und zwei Ziegen gerissen hat. Eine Abschussbewilligung wurde nicht erteilt, weil die Schutzmassnahmen ungenügend waren. Nach der Attacke in Eischoll war der Ruf nach einer Abschussbewilligung erneut laut geworden.