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In meiner "Blogfrühzeit" habe ich drei Aufsätze zur biblischen Lehre über den Menschen geschaltet. Sie sind nach wie vor aktuell.
- Das biblische Menschenbild und der anthropologische Entwurf von Carl Rogers. Rogers war Hauptvertreter der humanistischen Psychologie im 20. Jahrhundert. Durch die Psychologiesierung der Gesellschaft sind Grundannahmen, die er wirksam vertreten hat, auch in christlichen Kreisen tief eingedrungen. Ich würde behaupten, dass viele Verkündiger die Version eines "therapeutischen Evangeliums" verkündigen, das sich nicht so stark von Rogers unterscheidet.
- Predigt "Was ist der Mensch?" Der Mensch ist Geschöpf und muss von Gott aus gedacht werden. Dazu sind zwei Aspekte zentral: Die Würde des Menschen ist in der Ebenbildlichkeit Gottes gegründet. Als gefallener Sünder kann er die Verantwortung hierfür nicht von sich weisen.
- Aufsatz "Warum ist Sex etwas Besonderes?" Mein Doktorvater Thomas K. Johnson beginnt den Aufsatz so: "Warum sollte Sex nicht wie jede andere Aktivität behandelt werden? Warum sollten wir es als moralisch einwandfrei betrachten, mit jemandem Tennis zu spielen, den wir nicht lieben, aber als unmoralisch, mit jemandem Sex zu haben, den wir nicht lieben? Warum sollten wir es als moralisch einwandfrei betrachten, mit einer Person des gleichen Geschlechts Mittag zu essen, aber als unmoralisch, mit der gleichen Person Sex zu haben? Warum sollte es uns erlaubt sein, aus reinem Vergnügen einen Film zu schauen, aber nicht, aus reinem Vergnügen Sex zu haben? Wodurch zeichnet sich Sex aus, dass solche besonderen Regeln dafür notwendig sind?“