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Vor vielen Jahren wurde bei Tatjana ein operativer Eingriff durchgeführt. Damals entfernten die Ärzte die Gallenblase wegen einer Entzündung, um eine drohende Gefährdung des Lebens zu verhindern. Die Gesundheitsprobleme beunruhigten sie, so dass sie hospitalisiert wurde. Es entstand eine Entzündung der Bauchspeicheldrüse, deren Zellen abstarben. Die Ärzte betrachteten ihren Gesundheitszustand als kritisch. In ihren Bauch wurden Röhren eingesetzt, die mithilfe spezieller Arzneien absterbende Zellen aus dem Organismus hinausführen. Tatjana brauchte jeden Tag teure Medikamente, die ihre Kinder Ekaterina (geb. 1989) und Kirill (geb. 1983) leider nicht bezahlen konnten. Weil sie keine Mittel für Tatjanas errettende Therapie besassen, wandten sie sich an die Wohltäter aus der Schweiz mit der Bitte, für die Behandlung ihrer Mutter etwas zu spenden.
Die Schweizer Bürger reagierten auf das Bittgesuch von Tatjanas Sohns schnell und liessen die Mittel zukommen. Frau Kulik wurde mit allen nötigen Medikamenten versorgt. Ihr Fall war sehr schwierig und die effizienten Präparate sowie die enormen Bemühungen der kompetenten Ärzte brachten leider keinen Erfolg – Tatjana ist es nicht gelungen, ihrem Unheil entgegenzuwirken und sie ist gestorben. Ihre Kinder bedanken sich herzlich bei allen ungleichgültigen Leuten, die ihnen an einer der schwersten Weichen ihres Lebens die helfende Hand gereicht haben.