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Untertitel: «La Tuile» weitet ihr Angebot aus
«Die Mehrheit der Leute, denen wir eine Übernachtung anbieten, erhalten kaum eine Wohnung, auch wenn sie dem Vermieter finanzielle Garantien geben können», erklärte Eric Mullener, Direktor der Notschlafstelle «La Tuile». Die Folge davon sei, dass zwar immer noch etwa gleich viele Leute von den Dienstleistungen an der Marlystrasse profitierten, die Anzahl der Übernachtungen aber sprunghaft auf über 3700 pro Jahr gestiegen sei.
«La Tuile» habe nun auf diesen geschlossenen Wohnungsmarkt reagiert und für eine mittelfristige Lösung gesorgt. Mit einer Vier-Personen-Wohnung im Schönberg soll eine Art Mittelding zwischen einer kurzfristigen Aufnahme an der Marlystrasse sowie einer langfristigen Beherbergung in einer eigenen Wohnung geschaffen werden. «Wie es in Genf oder Biel schon praktiziert wird», fügte Mullener bei.
Synergien mit «Banc Public»
Diese Lösung wird durch die Unterstützung einer Religionsgemeinschaft ermöglicht und soll über die Mieten selbsttragend sein. Ziel sei für die maximal vier Personen in der Wohnung, wieder genügend Autonomie zu erlangen, um in der Gesellschaft wiederFuss zu fassen. Sie würden auch von der Nähe des Tageszentrums «Banc Public» profitieren können, sagte Madeleine Christinaz, Verantwortliche für die Öffentlichkeitsarbeit. So könne man Synergien schaffen.