Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03318.jsonl.gz/1852

Tag für Tag sterben weltweit 16 000 Kinder unter fünf Jahren – 44 Prozent von ihnen überleben nicht einmal die ersten 28 Tage. Der grösste Teil dieser allzu frühen Tode wäre vermeidbar – mit einfachen Mitteln, wie etwa Impfungen. Mit grossem Engagement setzt sich UNICEF dafür ein, dass alle Kinder einen sicheren Start ins Leben bekommen.
Jährlich sterben weltweit 5,9 Millionen der unter 5-jährigen Kinder. Sie sterben aufgrund von Erkrankungen, die behandelbar und vermeidbar wären: Beispielsweise sind 13 Prozent der Todesfälle auf Lungenentzündungen zurückzuführen, 9 Prozent auf Durchfallerkrankungen und 7 Prozent auf Malaria. Beinahe jede Minute kommt ein Kind mit HIV zur Welt. Dabei sind die regionalen Unterschiede gewaltig: Die ökonomisch ärmsten Länder der Welt weisen die grösste Konzentration an frühen Kindstoden auf: Über vier Fünftel aller unter 5-Jährigen sterben im südlichen Afrika und in Südasien.
Zentral sind dabei die ersten 1000 Tage im Leben eines Kleinkindes. Denn sie entscheiden quasi über Weiterleben oder Tod. Die kleinen Kinderleben könnten gerettet werden: mit einem umfassenden Impfschutz etwa, mit besseren Hygienemassnahmen, mit Basismedikamenten, imprägnierten Moskitonetzen, längeren Stillperioden oder mit einfachen Nahrungsmittelzusätzen. Wirksame Antiviren-Medikamente und eine umfassende medizinische Betreuung führen dazu, dass weniger als 2 Prozent der HIV-positiven Mütter das Virus auf ihre Babys übertragen.
Auch sauberes Wasser, eine einfache Toilette und Grundkenntnisse über Hygiene sind die wichtigsten Mittel gegen viele gefährliche Krankheiten. Doch nach wie vor trinken 663 Millionen Menschen verschmutztes Wasser, und 2,4 Milliarden Menschen mangelt es an adäquaten sanitären Anlagen. Diese schlechten hygienischen Verhältnisse bieten Nährböden für unzählige Krankheiten, die durch die unzureichende medizinische Versorgung und die chronische Mangelernährung bei den Kindern häufig tödlich enden. Schätzungen zufolge sterben täglich fast 1000 Kinder, weil sie kein sauberes Trinkwasser haben.
Im Zentrum der UNICEF Arbeit steht der Aufbau einer flächendeckenden Gesundheits- und Wasserversorgung für Familien sowie ein umfassender Impfschutz für alle Kinder.
- UNICEF versorgt lokale Gesundheitszentren mit den notwendigen medizinischen Geräten, Materialien und Medikamenten, bildet Gesundheitspersonal aus und führt breit angelegte Impfkampagnen durch.
- UNICEF verteilt imprägnierte Moskitonetze an Familien, um Kinder vor Malaria zu schützen.
- UNICEF ermöglicht Frauen eine professionelle medizinische Betreuung während der Schwangerschaft und Geburt.
- UNICEF setzt Programme zur Vermeidung der Übertragung des HI-Virus von der Mutter auf das Kind um.
- UNICEF unterstützt Ernährungszentren für schwer mangelernährte Kinder mit therapeutischer Spezialnahrung.
- UNICEF erschließt neue Wasserquellen in Dörfern, baut Brunnen und rüstet sie mit Handpumpen aus.
- UNICEF baut Latrinen in Schulen und öffentlichen Gebäuden und vermittelt Basiswissen über Hygiene in Schulen und Gemeinden.
UNICEF engagiert sich in diesem Bereich für folgende Programme:
Ein umfassender Impfschutz, besseren Hygienemassnahmen, Medikamente, einfache Nahrungsmittelzusätze und eine umfassende medizinische Betreuung tragen massgeblich zum Überleben von Kleinkindern bei. Dank Ihrer Spende kann UNICEF weiterhin aktiv Kinder unterstützen. Von Herzen danke.