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Das offiziell genannte ‹Academic Ranking of World Universities› wird seit 2003 von der Shanghaier Jiaotong Universität durchgeführt. Es vergleicht mehr als 1000 Universitäten weltweit anhand von sechs Faktoren, wie beispielsweise der Anzahl Nobelpreise und Fields-Medaillen ihrer Alumni, der Anzahl angestellter Forschender, der Anzahl Publikationen in wichtigen Fachjournalen, oder wie oft die Wissenschaftler einer Hochschule in Fachartikeln zitiert werden.
Unangenehm: Wie die Uni Basel selber schreibt, begünstigen die «forschungsorientierten Kriterien Universitäten mit einer starken Spezialisierung in Naturwissenschaften, Life Sciences und Medizin». Dabei können sich Schweizer Hochschulen trotz US-amerikanischer Dominanz durchaus behaupten: Die ETH Zürich konnte sich von Platz 20 im Jahr 2015 wieder auf Platz 19 vorarbeiten und bleibt weiterhin beste Hochschule Kontinentaleuropas. Die Uni Genf landete auf Rang 53, die Uni Zürich auf Rang 54 und die ETH Lausanne auf Platz 92.
Das Shanghai-Ranking ist zwar nicht ganz unbestritten. Aber die Uni Basel verlor den Top 100-Status dieses Jahr auch bei einem anderen internationalen Hochschul-Ranking: Beim «Times Higher Education World University Rankings» rutschte sie von Rang 75 (2015) auf Platz 101 (2016).
(sda/cb)
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