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Norsk Kjernekraft hatte im Frühjahr 2023 mit den drei Gemeinden Aure, Heim und Narvik Vereinbarungen unterzeichnet, um die technischen, wirtschaftlichen und sicherheitstechnischen Aspekte des Baus eines oder mehrerer SMRs auf deren Gebiet zu analysieren. In einem ersten Schritt zu einem möglichen Kernkraftwerk in Norwegen reichte die Projektfirma nun beim norwegischen Ministerium für Erdöl und Energie (OED) einen Vorschlag für ein Untersuchungsprogramm zur Abklärung der Umweltverträglichkeit eingereicht. Das Kernkraftwerk soll aus mehreren kleinen SMRs bestehen und jährlich insgesamt 12,5 TWh klimafreundlichen Strom produzieren, was rund 8% der Gesamtstromerzeugung des Landes entspricht. Die vorläufigen Pläne sehen als Standort ein Gewerbegebiet zwischen den Gemeinden Aure und Heim vor.
«Mit der Umweltverträglichkeitsprüfung kann erst begonnen werden, wenn das Untersuchungsprogramm mit dem OED geklärt ist. Norsk Kjernekraft hat sich zu einem transparenten Verfahren mit der Öffentlichkeit verpflichtet, in das insbesondere die örtliche Bevölkerung einbezogen wird», verkündete die Projektfirma. Fällt die Umweltverträglichkeitsprüfung positiv aus, sollen die Genehmigungsverfahren gemäss den norwegischen Gesetzen und Vorschriften lanciert und schliesslich der Bau in Angriff genommen werden. Politischen Willen, Akzeptanz der Bevölkerung und eine speditive Prüfung seitens Behörden vorausgesetzt, könnte ein SMR in Norwegen schon in zehn Jahren in Betrieb sein, lautet die Einschätzung von Norsk Kjernekraft. Bei guter Wartung liessen sich damit bis zu hundert Jahre lang klimafreundlicher und günstiger Strom produzieren.
Quelle
B.G. nach Norsk Kjernekraft, Medienmitteilung, 2. November 2023