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Toyo Ito erhält Pritzker-Preis
Ito ist nicht er erste Japaner, dem diese Ehre zu Teil wird. 2010 wurde das Büro Sanaa ausgezeichnet, das unter anderem den EPFL Campus entworfen hat, 1995 war Tadao Ando, 1993 Fumiho Maki und 1987 Kenzo Tange ausgezeichnet worden. Ebenfalls zur glamourösen Runde der Preisträger gehören Oscar Niemeyer, Jørn Utzon, Zaha Hadid und die Schweizer Herzog & de Meuron und Peter Zumthor.
Über 40 Jahre hinweg habe Ito „zeitlose“ Gebäude mit mutigen, neuartigen Konzepten und einer „spirituellen Dimension“ geschaffen, begründet die Pritzker-Jury ihre Wahl. Seine Bauwerke strahlten „Licht und Freude“ aus. Der Preis wird am 29. Mai in Boston überreicht.
Ito zählt die 2001 im japanischen Sendai fertiggestellte Mediathek zu seinen wichtigsten Arbeiten. Die erdbebensicher gebaute Bibliothek und Kunstgalerie ist von schrägen Zylindern durchzogen, die selbst das schwere Beben von 2011 schadlos überstanden. Zu seinen Grossbauten gehört auch das Stadion für die World Games 2009 in Taiwan. Für die Ausstellung „Berlin- Tokyo/Tokyo-Berlin“ (2006) in der Neuen Nationalgalerie Berlins gestaltete Ito die obere Halle als eine riesige begehbare Skulptur. (mai/sda)