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Auf einer eintägigen Kameljagd-Ausflug blieben die beiden Australier Les Robinson (46) und Danny Azevedo (34) im west-australischen Outback stecken. Daraufhin machten sich die beiden Männer auf die Suche nach Handyempfang. Sie liefen 50 Kilometer bis zu einer verlassenen Aborigines-Mission, schreibt der «Guardian». Dort empfingen sie einen Balken Netz.
Die Familien hatte inzwischen die Polizei alarmiert, die Männer sollten bereits seit fünf Stunden zurück sein. Die Frau von Robinson empfing schliesslich eine SMS von ihrem Mann. «Er sagte nur: ‹Schatz, mir geht es gut, ich brauche Hilfe und etwas mehr Wasser.›»
Sonst hätte ihr Mann immer ein Satelliten-Telefon dabei, doch dieses Mal hätte er es im anderen Auto vergessen. Die beiden Männer konnten gerettet werden. Sie waren zwar dehydriert, ansonsten fehlte ihnen aber nichts.
Die Polizei rät Reisenden, die im Outback eine Panne haben, im Auto zu bleiben. Grund dafür ist das weltweit gefürchtete australische «Wildlife».
Bereits vor einem Jahr war ein Mann in der gleichen Gegend verloren gegangen. Sechs Tage später konnte er gerettet werden. Um zu überleben, hatte er sich von schwarzen Ameisen ernährt. (leo)