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Man kann davon ausgehen, dass Waldbrände zu rund 90 Prozent durch menschliches Fehlverhalten (Wegwerfen von glühenden Zigarettenstummeln, nicht gänzlich gelöschte Grillfeuer, etc.) entstehen, da nur zu 10 Prozent durch die Natur (Blitzschlag) verursacht werden. Waldbrandgefahr herrscht während und nach schneearmen Wintern, wenn es lange trocken ist, bei andauernder Sommerhitze und wenn starke Winde dazukommen (z.B. Föhn). Diese können Bäume, Sträucher und den Waldboden stark austrocknen.
In der Schweiz gibt es vor allem kleinflächige Waldbrände, gefährdet sind hauptsächlich das Wallis, Graubünden und das Tessin sowie die Föhntäler. Eine Gefährdung von Menschen durch Waldbrände ist selten, weil die schweizerische Gesetzgebung keine Wohnbauten im Wald erlaubt.
Das Waldbrandrisiko bezeichnet die Wahrscheinlichkeit mit welcher ein Waldbrand entstehen kann. Das Waldbrandrisiko kann z. B. durch Freizeitaktivitäten steigen, so dass schon bei niedriger Waldbrandgefahr Massnahmen notwendig sind.