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Es freut mich, Sie als Besucher der Webseite unserer Botschaft zu begrüssen.
Ob Sie zur grossen Gruppe der durchreisenden Schweizer Mitbürger gehören – rund 400'000 Schweizer Reisende besuchen als Touristen jährlich Griechenland – oder ob Sie zu den ca. 2'800 hier dauerhaft lebenden Schweizern zählen, ob Sie hier schweizerische Geschäftsinteressen vertreten oder sich in anderer Eigenschaft hier aufhalten: Sie finden hier die nötigen Kontaktadressen zu Botschaft und deren Konsularabteilung für Routineangelegenheiten, aber auch für Notfälle. Unsere Konsularabteilung in Athen, unterstützt von den Honorarkonsulaten in Korfu, Patras, Rhodos und Thessaloniki, ist ein Dienstleistungsunternehmen, das sich um die optimale Wahrnehmung der Interessen ihrer Bürgerinnen und Bürger bemüht und Ihnen jederzeit zur Verfügung steht.
Als Griechin oder Grieche wiederum können Sie der Webseite viel Wissenswertes über die Schweiz entnehmen, ob Sie nun als Tourist, Geschäftsreisender oder Studierender unser Land besuchen wollen oder Auskunft über einen bestimmten Aspekt der Schweizerischen Eidgenossenschaft erhalten möchten, sei es Geschichte, Wirtschaft, Bankenwesen, Kultur, Aussenpolitik und vieles mehr.
Die Schweizerische Botschaft in Athen besteht seit 1957, nachdem sie seit 1895 als Konsulat und Anfang des 20. Jahrhunderts als Legation eingerichtet worden war. Enge und freundschaftliche Beziehungen zwischen der Schweiz und Griechenland bestanden aber schon vorher, wie die Rolle der schweizerischen Philhellenen zeigt, zu denen der berühmte Genfer Bankier Jean-Gabriel Eynard (1775-1863) gehörte, der mithalf, die griechische Nationalbank zu gründen und heute in Griechenland als „nationaler Wohltäter“ geehrt wird. Im 20. Jahrhundert dann haben sich die Griechenlandschweizer Eugen und Hellmut Baumann um die schweizerische Präsenz grosse Verdienste erworben. Während Eugen, der Vater, als Delegierter des IKRK während der Besatzung des Landes im Zweiten Weltkrieg der Bevölkerung humanitäre Hilfe zukommen liess, unterstützte der Sohn, Hellmut, als Kanzler der Legation tatkräftig die im Lande verbliebenen Schweizerbürger wie auch die Bürger von Drittstaaten, die während der Besatzung durch die Schweiz vertreten wurden. Hellmut Baumann, der nach dem Krieg wieder in die Privatwirtschaft zurückkehrte und mehrere Schweizer Firmen vertrat, war auch aktives Mitglied der Athener „Neuen Helvetischen Gesellschaft“, und ein grosser Förderer der Schweizerischen Archäologischen Schule von Athen – beide Institutionen bestehen heute noch.
Es ist mir eine Ehre und eine angenehme Verpflichtung, die bestehenden engen und freundschaftlichen Bande zwischen unseren Ländern und deren Bürgern in Weiterführung der Verdienste meiner geschätzten Vorgänger und Vorgängerin zu entwickeln und zu vertiefen.
Olaf Kjelsen
Botschafter