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Die Sicherheitspolitische Kommission des Nationalrates (SiK-N) hat die Diskussion über den Bericht der Studiengruppe Dienstpflichtsystem vorerst abgeschlossen. Sie verzichtet darauf, eine Empfehlung für ein Modell abzugeben, und spricht sich gegen eine Dienstpflicht für Frauen aus.
An ihrer ersten Sitzung im Jahr 2017 hat die Kommission erneut über den Bericht der Studiengruppe Dienstpflichtsystem diskutiert, mit dem sie sich bereits an ihren beiden vorherigen Sitzungen befasst hatte. Die Kommissionsmitglieder haben sich eindeutig – wenn auch mit unterschiedlichen Begründungen – gegen die Einführung einer Dienstpflicht für Frauen ausgesprochen. Es wurde u.a. argumentiert, dass die Gleichstellung von Mann und Frau erst einmal in anderen Bereichen erreicht werden müsse, bevor an eine solche Massnahme zu denken sei.
Die Kommission hatte bereits an den vorherigen Sitzungen beschlossen, sich auf zwei der vorgeschlagenen Modelle zu konzentrieren, nämlich auf die Modelle «Status quo plus» und «Sicherheitsdienstpflicht». Beide weisen Vorteile auf, die von der Kommissionsmehrheit als interessant und eventuell kombinierbar erachtet werden.
Die Kommission hat deshalb darauf verzichtet, eine definitive Empfehlung für eines dieser Modelle abzugeben. In ihren Augen gibt der Bericht nicht ausreichend Auskunft darüber, wie diese Modelle konkret umgesetzt werden könnten und welche Auswirkungen dies hätte. Da sich der Bundesrat ebenfalls mit den Empfehlungen der Studiengruppe befassen wird, hat die Kommission entschieden, erst einmal seine Schlussfolgerungen und Beschlüsse abzuwarten.