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Schon zur Zeit der "versteckten Kameras" hat man Leute veräppelt.
Im Zeitalter von Youtube wird das nun auch für Werbung gebraucht. So
von einem Kartenhersteller, der einen viralen Werbespott geschaffen hat:
20 Min:
"In diesem Job dürfen Sie keine Pausen machen" Permanent
stehen, keine Feiertage und zu wenig Schlaf: Die Job-Kandidaten
einer imaginären Stelle sind schockiert, bis der vermeintliche
Boss erklärt, wer derzeit den Job ausführt.
Das Bewerbungsvideo des amerikanischen Kartenladens Cardstore ist momentan
ein Renner auf Youtube. Im Internet und in Zeitungen schrieb die Firma
den härtesten Job der Welt aus. Diverse Leute haben sich für den
"Director of Operations" beworben. Doch die Stelle existiert in Wahrheit
gar nicht.
In Vorstellungsgesprächen via Skype erklärt ein Mann im Anzug
den Kandidaten die Rahmenbedingungen für den "wichtigsten Job",
wie er ihn nennt. Die Verantwortlichkeiten und Anforderungen seien
extrem hoch.
Der Richtige für den Job müsse die Arbeit grundsätzlich
stehend verrichten. "Sie sind ständig auf den Beinen und ständig
in vorgebeugter Haltung", sagt der Mann. Die Arbeitszeiten seien
grundsätzlich 24 Stunden am Tag, an sieben Tagen pro Woche.
"Gibt es Zeit, um Pausen zu machen?", fragt ein Kandidat. "Nein, Pausen
gibt es nicht", die klare Antwort des Chefs. "Ist dies überhaupt
legal?", fragt eine junge Frau. Die Antwort: "Oh, ja".
Jetzt kommt der vermeintliche Boss zu den Ausbildungen, die der Kandidat
mitbringen muss: Abschluss in Medizin, Wirtschaft und in Kochkünsten.
Der vermeintliche Chef treibt es auf die Spitze: "Wenn Sie ein Leben
haben, müssen Sie dieses aufgeben. Feiertage gibt es nicht. An
Weihnachten oder Thanksgiving steigt die Arbeit massiv an".
"Und wann schläft man?", fragt ein Mann verwundert. "Oh, es gibt
keine Zeit zum Schlafen", so die knappe Antwort. Zum Schluss gibt der
Chef noch den Lohn bekannt, der bei dieser Tätigkeit bezahlt wird:
"Nichts."
Den Kandidaten ist die Fassungslosigkeit ins Gesicht geschrieben. Sie
kommentieren das Stellenangebot mit "das ist unmenschlich" oder "das
ist doch grausam", bis der Chef erklärt, wer die Stelle derzeit
besetzt: die Mütter dieser Welt.