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geschichte
Der Name Brunnadern ist ein Hinweis auf die seit jeher vorhandenen Brunnen-Adern = Quellen, die selbst bei grosser Trockenheit nicht versiegen. Brunnadern ist tatsächlich heute noch das Wasserreservoir des Neckertals. Vom Grundwasserpumpwerk „Spreitenbach“ wird in Trockenzeiten die Gruppenwasserversorgung Oberes Neckertal bis nach Schwellbrunn mit einwandfreiemTrinkwasser versorgt.
Die älteste bekannte urkundliche Erwähnung geht auf das Jahr 1377 zurück. Zu dieser Zeit bewohnten die Grafen von Toggenburg die Neutoggenburg oberhalb der Wasserfluh und beherrschten weite Teile der Ostschweiz. Der Burghügel „Rattenburg“ oberhalb des Weilers Spreitenbach erinnert an diese Zeit. Einer Legende nach, sollen die beiden markanten Häuser im Spreitenbach aus den Steinen der gestürmten Burg erbaut worden sein.
1528 wurde in Brunnadern die Reformation durchgeführt. Das Toggenburg wurde zum Freistaat proklamiert und Bernhard Künzli aus Brunnadern zum 1. Landammann gewählt.