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Haupteingang zum Waldorf Astoria.
Das Waldorf Astoria Hotel New York wird bis 2021 total umgebaut
Klassisches Doppelzimmer.
Historisches Bild: Arbeiter auf einem Gerüst am Hotel (30er-Jahre).
Grosser Ball im «Waldorf» (50er-Jahre).
Das Hotel Waldorf-Astoria in New York City steht da, wo die vornehme Park Avenue und die Fifth Avenue zusammenstossen. Das berühmte Luxushotel, das zur Hilton-Gruppe gehört, hat eine lange Tradition. Ursprünglich gab es zwei Häuser, das «Waldorf», das seit 1893 existiert, und wenig später das «Astoria». Obwohl es zunächst aufgrund von Familienstreitigkeiten zwei getrennte Hotels waren, fusionierten die beiden schliesslich. Knapp vier Jahrzehnte später musste es dem Empire State Building weichen, der Neubau des Waldorf-Astoria auf der Park Avenue, Hausnummer 301, wurde 1931 eingeweiht.
Es war seinerzeit das grösste Hotel der Welt, die Eröffnung des prachtvollen Art-Deco-Baus mit 47 Stockwerken ein nationales Grossereignis. Das Waldorf-Astoria erstreckt sich über einen ganzen Block und verfügt über eine Zimmerkapazität von rund 1400 Zimmern. Entworfen hat es das Designbüro Shultze und Weaver, seit 1993 ist es ein historisches Wahrzeichen. Unzählige Berühmtheiten sind seit dieser Zeit im Waldorf-Astoria abgestiegen und deren Geschichten, Skandale und Erlebnisse sind inzwischen genauso legendär wie das berühmte Hotel. Zahlreiche Filme wurden hier gedreht: Marilyn Monroe, Grace Kelly, Elizabeth Taylor und Frank Sinatra zählten zu den Gästen. Queen Elizabeth war in den 1950er-Jahren hier zu Gast.
Zwischen den 1930er- und 1950er-Jahren war das Waldorf-Astoria ein fester Bestandteil des New Yorker Nachtlebens. Die Bigbands von Count Basie und Glen Miller gingen hier ein und aus und mit der Radiosendung «Direct from the Starlight Roof of the Waldorf-Astoria» wurde ihr Sound in Amerikas Wohnzimmer übertragen. Der Violinist Xavier Cugat war einer der verrücktesten Stars – der «Rumba-König» aus Spanien leitete auch das Stammorchester des Hotels. Mit seinen Eskapaden brachte er den damaligen Hotelmanager Lucius Bommer oft an den Rand des Nervenzusammenbruchs.
Auch der 1964 verstorbene Cole Porter, Komponist von zahlreichen Welthits, gehörte zu den ständigen Gästen in den Luxustürmen des Waldorf-Astoria. Seine private Suite im 33. Stock des Hotels ist legendär. Für die 10-Zimmer-Suite mit knapp 500 Quadratmetern importierte der Musiker antiken Parkettboden aus einem französischen Schloss, an den Wänden hingen teure Orientteppiche und die Bibliothek liess Porter sich mit echtem Schildkrötenleder auskleiden. Ein Klavier aus Mahagoni vervollkommnete die Einrichtung. Das Klavier kann man heute in der Lobby des Hotels besichtigen und bewundern.