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Telefon in der Apotheke:
Mann: „Ich habe auf einer Bank eine Plastiktasche mit Medikamenten gefunden, da ist eine Dosierungsetikette drauf von Ihnen und der Name der Patientin. Können Sie mir die Nummer von ihr geben, damit ich sie anrufen kann?“
(Das ist ein Nachteil von Dosierungsetiketten an den sonst wohl kaum jemand denkt … ja, da steht drauf, für wen die Medikamente sind. Doof, wenn man das verliert.)
Pharmama: „Oh, das ist nett von ihnen, aber: Nein. Bringen Sie mir die Tasche doch in die Apotheke. Ich informiere die Patientin.“
Mann: „Sie können der Patientin auch meine Nummer geben …“
Pharmama: „Das kann ich, aber ich fände es besser, wenn sie die Tasche hierher bringen könnten und sie sie hier abholt. Ich nehme ihre Nummer auf. Die Patientin kann sich ja danach mit Ihnen in Verbindung setzten, wenn sie sich bedanken möchte.“
Er wollte nicht ganz begreifen, weshalb ich der Patientin nicht sagen konnte, dass jemand ihre Medikamente hat und sie sich praktisch mit ihm treffen muss um sie zu bekommen… aber er hat die Tasche dann gebracht und ich habe ihm von uns ein kleines Dankeschön dafür gegeben. Ist ja auch wirklich nett, dass er sich die Mühe macht , nur die Begleitumstände sind ein bisschen … schwierig. Oder sehe ich das zu eng? Immerhin gibt es da noch etwas wie das Patientengeheimnis.
Ich habe sie informiert und sie hat sie (wieder) abgeholt – mit der Info vom Finder. Ob sie sich nachher bei ihm gemeldet hat, weiss ich nicht.