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Durch die hohe Konzentration des Salzes im Wasser erfährt der menschliche Körper so viel Auftrieb, dass er frei und ohne jede Form der Atemtechnik oder Muskelkontraktion auf dem Wasser schwimmt. Auf diese Weise wird ein Zustand der Schwerelosigkeit hergestellt, mit dem eine anhaltende Entspannung aller Muskelgruppen verbunden ist.
Das menschliche Gehirn verwendet tagsüber mehr als 80 Prozent seiner Kapazität dazu, Aussenreize zu verarbeiten und diese gedanklich zu reflektieren. Diese Reizüberflutung überfordert unseren Körper und führt zu Stress. Floating ist eine effektive Methode um körperlichen, wie auch mentalen Stress zu lösen. Während diesem Entspannungsverfahren ist das Bewusstsein von allen Sinneswahrnehmungen entlastet: Keine Schwerkraft, keine Lagebestimmung des Körpers, keine Geräusche, keine visuellen Einflüsse, keine Temperaturschwankungen. Die Last des eigenen Körpergewichts entfällt und Körper und Geist erfahren einen tiefen Entspannungszustand.
Mitte der 50er-Jahre entwickelte der amerikanische Gehirnforscher Dr. John C. Lilly die ersten Floating-Anlagen, in welchen er die Aktivität des Gehirns bei Abschirmung von Aussenreizen und den damit in Zusammenhang stehenden reduzierten Sinneswahrnehmungen untersuchte. Er fand heraus, dass das Gehirn dabei in einen besonderen Entspannungszustand gerät.