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Das Stadthaus
Das Haus der Zürcherinnen und Zürcher
Das Stadthaus ist nicht nur für die Einwohnerinnen und Einwohner, sondern auch als Ort der Repräsentation für Empfänge, politische Kontakte, Podiumsgespräche sowie Ausstellungen und Hochzeiten von grosser Wichtigkeit. Jährlich statten rund 250'000 Bürgerinnen und Bürger dem Stadthaus einen Besuch ab.
Der Bau des Stadthauses von Zürich und der grösste Teil seiner Umgebung sind Leistungen der Gründerzeit. Mit der ersten Eingemeindung im Jahre 1893 stieg die Bevölkerungszahl der Stadt von ca. 28'000 auf 107'400 Einwohnerinnen und Einwohner. Die Stadt Zürich empfand sich nun mit stolzem Bewusstsein als Grossstadt. Ein Bedürfnis für ein grösseres, der Grossstadt entsprechendes, Stadthaus entstand.
Öffnungszeiten
Die regulären Öffnungszeiten des Stadthauses finden Sie auf der Webseite des Bevölkerungsamts.
Geschichte des Stadthauses
Sanierung nach über 100 Jahren Betriebszeit
Nach über 100 Jahren Betrieb wurde das Stadthaus vom Mai 2007 bis November 2010 innen und aussen umfassend instand gesetzt und in seiner Funktion als bedeutender Ort des politischen und kulturellen Lebens entsprechend optimiert.
Behoben wurden in erster Linie bauliche Defizite in der Personensicherheit, der Erfüllung von gesetzlichen Vorschriften und dem altersbedingten Unterhaltsbedarf. Ebenfalls Anlass für die vorgesehenen baulichen Massnahmen war das Ziel, moderne Arbeitsplätze einzurichten.
Per 1. November 2010 sind alle temporär 'ausgelagerten' Dienstabteilungen wieder ins Stadthaus zurück gekehrt (und neu die Fachstelle für Gleichstellung).
Bau des Stadthauses
1883/84 wurde unter der Leitung von Stadtbaumeister Arnold Geiser an der Ecke Fraumünsterstrasse/Kappelergasse ein Verwaltungsgebäude im Stil der Neurenaissance gebaut.
In den Jahren 1898 bis 1900 erweiterte der ETH-Professor Gustav Gull den Bau Geisers zum heutigen Stadthaus. Der Historismusbau kombiniert verschiedene Stilelemente: Die Fassade ist vorwiegend neugotisch, wobei sich auch Elemente weiterer Stilepochen finden. Der glasgedeckte Arkadenhof ist hingegen im Stil der Neurenaissance gestaltet.
Das Stadthaus zeigt zur Schauseite, das heisst gegen die Limmat, eine hoch aufragende Fassade. Die Treppengiebelfront des Mittelrisalits gibt dem Bau etwas Monumentales.