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Etappe, die über 163,5 km von Domdidier nach Leysin führte, wurde der Deutsche Emanuel Buchmann mit 30 Sekunden Rückstand. Insgesamt standen am Samstag drei Bergpreiswertungen der ersten Kategorie an. Vor dem Schlussaufstieg hinauf zur Waadtländer Skistation waren der Jaunpass sowie der Col du Pillon zu bewältigen.
Yates, der wie der Thurgauer Michael Albasini für das australische Team Orica-Scott fährt, führt in der Gesamtwertung mit 19 Sekunden Vorsprung vor dem Australier Porte. Dahinter folgen Buchmann (0:38 zurück) und Fabio Felline. Der Italiener, der seit seinem Sieg im Prolog das gelbe Leadertrikot trug, liegt nur 44 Sekunden zurück.
Zu beachten gilt es am Sonntag auch den slowenischen Zeitfahr-Spezialisten Primoz Roglic. Dessen Rückstand auf den 24-jährigen Yates («Ich bin kein Zeitfahrer, aber ich werde mein Bestes geben.») beträgt wie der von fünf weiteren Fahrern ebenfalls weniger als eine Minute.
Aufgrund der knappen Abstände an der Spitze fällt die Entscheidung über den Gesamtsieg bei der 71. Ausgabe der Westschweizer Rundfahrt wie von den Organisatoren erhofft erst im abschliessenden Einzelzeitfahren am Sonntag in Lausanne. Dieses führt über 17,9 km und beinhaltet auch mehrere kurze, allerdings «giftige» Anstiege.
Keine Siegchancen mehr darf sich wohl Chris Froome ausrechnen. Der Brite, dreifache Tour-de-France- und zweifacher Tour-de-Romandie-Sieger, konnte im rund 4 km langen und 7 Prozent steilen Schlussanstieg nach Leysin nicht mit den Besten mithalten.
Als bester Schweizer büsste Sébastien Reichenbach (23.) am Samstag 1:03 Minuten auf den Tagessieger ein. Mathias Frank verlor als 42. mehr als eineinhalb Minuten. Im Gesamtklassement nimmt der Walliser Reichenbach die 25. Position ein (1:23 zurück), womit er knapp vor Froome liegt.
(SDA)