Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03267.jsonl.gz/1635

Click the title below to display the complete page!
Abstract:
Die bei der Verbrennung von Braunkohle in Kraftwerken entstehenden Aschen werden überwiegend in den ausgekohlten Tagebauen deponiert. Der Abraum und die Braunkohlenaschen werden heute ausnahmslos getrennt voneinander deponiert. In den in der Bundesrepublik Deutschland vorhandenen Braunkohletagebauen werden für den Einbau der Asche zwei unterschiedliche Verfahren eingesetzt. Es ist zum einen der lagenweise Einbau der Asche mit einem für die nachfolgende Verdichtung optimalen Wassergehalt. Zum anderen ist es das Einspülverfahren. Bei diesem Verfahren wird die Asche unter Zugabe von Überschusswasser in einzelne Polder eingespült. Das letztgenannte Verfahren wird auch von der Firma Rheinbraun AG für Deponierung ihrer Braunkohlenaschen eingesetzt.
Um die einer nach dem Einspülverfahren hergestellten Aschekippe ausgehende Umweltbelastung unter realistischen Bedingungen zu überprüfen, plante das Landesoberbergamt in Dortmund die Durchführung eines Grossversuches. Für die Durchführung des Grossversuches stellte die Firma Rheinbraun AG einen Versuchspolder auf dem Gelände des Tagebaus Fortuna her.
Das Institut für Grundbau und Bodenmechanik der Technischen Universität Braunschweig wurde vom Landesoberbergamt in Dortmund um den Entwurf für ein "Untersuchungsprogramm der Durchführung eines grosstechnischen Versuches an einem Aschepolder" beauftragt.
Authors:
Hermanns, Rita and Meseck, Holger and Rösch, Alfred
Index Terms:
Clay; ClayGroup; Braunkohlenasche; REA-Gips; Deponie; Ton; landfill; liquite ash
Further Information:
Date published:
1987