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Johann Christian Bach
Soprano Anna El-Khashem
Harpsichord Mahan Esfahani
Orchestra La Scintilla
Johann Christian Bach (1735 – 1782)
Sinfonia from Gioas, re di Giuda W.D1
Recitativo and Aria Armati di furore
from Gioas, re di Giuda
Sinfonia G minor op. 6/6
Recitativo and Aria Mon âme aurait trop de peine
from Amadis de Gaule W.G39
Recitativo and Aria Se tiranni, o dei
from L’Endimione W.G15
Pause
Concerto for harpsichord F minor W.73
Aria Parto, addio.
from Zanaida W.G5
Tambourin
from Amadis de Gaule
Arie ’Midst silent shades
from A third collection of favourite songs sung at Vaux Hall by Miss Cowper W.H33
Duration 1 H. 45 Min. incl. intermission after approx. 45 Min.
April 2022
04Apr
19.30
Johann Christian Bach
4. La Scintilla-Concert, La Scintilla subscription
From Friday, 1 April, the mandatory wearing of masks will no longer be required for the public at all performances and events at the Opernhaus Zürich. You can find more information here.
Johann Christian Bach
Abstract
Johann Christian Bach
Of the four Bach sons who became famous as composers, Johann Christian Bach was the youngest. Born in Leipzig in 1735, his path led to London via Italy, where he founded a successful concert company with Karl Friedrich Abel and in 1764 met the 8-year-old Mozart, whose style he decisively influenced. Among his works, which prepared the ground for Viennese Classicism, are numerous operas and over sixty symphonies. Riccardo Minasi has compiled a concert program from them, which he presents with the Orchestra La Scintilla. The young soprano Anna El-Khashem, who was last heard as Susanna under Gustavo Dudamel in Paris, sings selected arias.
Riccardo Minasi, Musical director
Riccardo Minasi
Riccardo Minasi wurde in Rom geboren. Seit 2017 ist er Chefdirigent des Mozarteumorchesters Salzburg. 2022 wurde er zum Künstlerischen Leiter des Orchestra La Scintilla ernannt, mit dem er bisher Opern wie Don Giovanni und Die Entführung aus dem Serail, das Musiktheater Monteverdi sowie zahlreiche Konzertprogramme, das Album Mozart mit Juan Diego Flórez und eine CD mit Vivaldis und Verdis Vier Jahreszeiten realisiert hat. Eine regelmässige Zusammenarbeit verbindet ihn ausserdem mit dem Hamburger Ensemble Resonanz. Von 2012 bis 2015 war er Dirigent des von ihm mitbegründeten Ensembles Il pomo d’oro. Riccardo Minasi hat u.a. Aufnahmen mit Joyce DiDonato, Ann Hallenberg und Philippe Jaroussky eingespielt. 2016 war er an vier mit dem ECHO Klassik ausgezeichneten Alben beteiligt, darunter Haydn-Konzerte sowie Leonardo Vincis Catone in Utica. Als Sologeiger nahm er u.a. die Rosenkranz-Sonaten von Biber auf. Er stand dem Orchestre Symphonique de Montréal als musikhistorischer Berater zur Seite und gab zusammen mit Maurizio Biondi die kritische Ausgabe von Bellinis Norma bei Bärenreiter heraus. Als Dirigent leitete er u.a. das Sinfonieorchester des Bayerischen Rundfunks, das Concertgebouw Orchester, die Staatskapelle Dresden sowie zahlreiche Opernorchester. Als Solist und Konzertmeister tritt er u.a. mit dem Orchestra dell’Accademia Nazionale di Santa Cecilia, der Accademia Bizantina, Il Giardino Armonico und Le Concert des Nations auf. Ausserdem arbeitet er mit MusikerInnen wie Veronika Eberle, Bryn Terfel, Franco Fagioli, Jean-Guihen Queyras, Viktoria Mullova, Reinhard Goebel, Luca Pianca, Christophe Coin und Albrecht Mayer zusammen.
Anna El-Khashem, Sopran
Anna El-Khashem
Anna El-Khashem studierte am Staatlichen Konservatorium in St. Petersburg und nahm an mehreren Meisterklassen teil. Sie gewann diverse Preise und Auszeichnungen, u.a. den 1. Preis des Gesangswettbewerbs der Bertelsmann-Stiftung «Neue Stimmen 2019», den Sergei-Leiferkus-Gesangswettbewerb und 2018 am Mozarteum Salzburg den 1. Preis des Mozartwettbewerbs. Zudem wurde sie vom Magazin «Opernwelt» als Nachwuchssängerin des Jahres 2018 ausgezeichnet. Auftritte führten sie u. a. an die St. Petersburger Philharmonie und die Grosse Konzerthalle im Staatlichen Konservatorium in Moskau. Sie erhielt Stipendien des Russischen Ministeriums für Kultur und der Stiftung Elena Obraztsova. Ab der Spielzeit 2016.2017 war sie Mitglied des Opernstudios der Bayerischen Staatsoper, wo sie u. a. Partien wie Barbarina («Le nozze di Figaro»), Taumännchen («Hänsel und Gretel») und Esmeralda («Die verkaufte Braut») übernahm. Mit der Spielzeit 2019/2020 wechselte sie nach Wiesbaden und sang dort u.a. die Sopranpartie in «Matthäus-Passion», die 1. Nichte in «Peter Grimes», Pamina in «Die Zauberflöte» und Gretel in «Hänsel und Gretel». Jüngst war sie dort u.a. als Susanna in «Le nozze di Figaro», als Woglinde in «Das Rheingold» und «Götterdämmerung» sowie in der Neuinszenierung von «Werther» als Sophie zu erleben. Sie sang ausserdem unter K. Petrenko, G. Dudamel, I. Bolton, C. Carydis, G. Sagripanti, B. de Billy, S. Young und J. de Souza. 2021 gab sie ihr Haus- und Rollendebüt an der Pariser Oper als Servilia in Mozarts «La clemenza di Tito». Im Januar 2022 folgten dort Susanna in der Neuproduktion von «Le nozze di Figaro» unter Dudamel sowie im Februar Zerlina («Don Giovanni»).
Mahan Esfahani, Harpsichord
Mahan Esfahani
Mahan Esfahani wurde im Iran geboren und wuchs in den USA auf. Er studierte zunächst Musikwissenschaft und Geschichte an der Stanford Universität und anschliessend Cembalo in Boston. Von 2008 bis 2010 war er BBC New Generation Artist. Mahan Esfahani hat mit seiner Solokarriere das Cembalo in den Konzertsälen Europas, Asiens und Nordamerikas neu etabliert. Dabei bringt er neben dem Repertoire aus der Alten Musik auch zeitgenössische Kompositionen sowie eher unbekannt gebliebene sinfonische Werke von z.B. Poulenc, Martinů, de Falla und Frank Martin auf die Bühne. Er gastierte u.a. in der Londoner Wigmore Hall, in der Carnegie Hall in New York, im Berliner und im Wiener Konzerthaus, in der Tonhalle Zürich, in Tokio, Beijing und Shanghai sowie beim Schleswig-Holstein Musik Festival. Regelmässig arbeitet er mit Klangkörpern wie dem Ensemble Modern, dem BBC Symphony Orchestra, dem Münchner Kammerorchester und dem Los Angeles Chamber Orchestra zusammen. Besondere Höhepunkte waren zuletzt seine Zusammenführung von Cembalo und elektronischer Musik in Kooperation mit dem Tectonics Festival und dem Barbican Centre sowie die Wiederentdeckung von Luc Ferraris Musique socialiste, ou Programme Commun für Cembalo und Tonband von 1972. Sein künstlerisches Schaffen ist auf zahlreichen Aufnahmen dokumentiert. Seine Debüt-CD mit Carl Philipp Emanuel Bachs Württembergischen Sonaten wurde mit dem BBC Music Magazine Award sowie dem Gramophone Award als beste Barockaufnahme 2014 ausgezeichnet. Jüngst brachte er ein eigens für ihn geschriebenes Werk von Poul Ruders zur Uraufführung. Ein ebenfalls neu für ihn komponiertes Konzert von Bent Sørensen spielte er im Februar 2021 mit dem Bergen Philharmonic Orchestra.