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Massage bewirkt eine erhöhte Durchblutung des Gewebes, wodurch eine bessere Versorgung der Zellen mit Sauerstoff und Nährstoffen sowie ein beschleunigter Abtransport der Stoffwechselendprodukte stattfinden können. Der Stoffwechsel des Muskels wird insgesamt gesteigert, die Regenerationszeit nach Ermüdung oder Verletzung des Gewebes verkürzt, und die Selbstheilungskräfte werden gestärkt.
Die Stimulierung des Lymphflusses regt einen zusätzlichen Abtransport der Gewebsflüssigkeit an (Drainierung), und Schwellungen werden schneller abgebaut.
Muskuläre Verspannungen können durch Massage gelöst werden. Ausserdem hat die durch das Massieren entstandene Erwärmung der Muskulatur einen weiteren entspannenden Effekt.
Eine Massage setzt Endorphine (körpereigene Schmerzhemmer) frei. Diese erzeugen eine Schmerzlinderung, was den Kreislauf von Schmerz und Verspannung durchbricht. Auch Verklebungen im Muskel- und Bindegewebe können durch eine gezielte Massage gelöst werden.
Der natürliche Energiefluss sowie die Selbstheilungskräfte werden durch massieren angeregt und gefördert. Der Hund entspannt sowohl auf physischer als auch psychischer Ebene, was positive Auswirkungen auf sein allgemeines Wohlbefinden und die Lebensfreude hat.
Claudine Thévenon
Tierphysiotherapeutin