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Messi verdiente sich die prestigeträchtige Auszeichnung, die neu für die Leistungen einer Saison und nicht mehr für jene eines Kalenderjahres vergeben wird, mit seinen Vorstellungen an der Weltmeisterschaft in Katar. Dort führte er vor einem knappen Jahr Argentinien als Captain zum dritten Titel, dem ersten seit 1986.
Der Norweger Haaland, Messis einziger ernsthafter Konkurrent, hatte den Champions-League-Titel, die Meisterschaft und den Cupsieg mit Manchester City sowie 58 Tore in ebenso vielen Spielen zu bieten. Kylian Mbappé und Kevin de Bruyne schafften es als weitere Spieler in die Top 4. Ein Schweizer war nicht unter den 30 Nominierten.
Eine Klasse für sich
Messi hatte die seit 1956 in Paris verliehene Auszeichnung des Fachmagazins «France Football» bereits 2009, 2010, 2011, 2012, 2015, 2019 und 2021 erhalten. Der seit diesem Sommer in den USA für Inter Miami spielende Südamerikaner ist Rekordpreisträger vor Cristiano Ronaldo (5 Titel). Seit 2008 ging der Titel nur zweimal nicht an Messi oder Ronaldo. Luka Modric gewann ihn 2018 und Karim Benzema im letzten Jahr.
Bonmati folgt auf Putellas
Der zum fünften Mal verliehene Ballon d'Or féminin ging erstmals an die Spanierin Aitana Bonmati, die auf dem Weg zum WM-Titel in diesem Sommer als beste Spielerin des Turniers ausgezeichnet wurde, und zudem mit dem FC Barcelona die Champions League gewann. Die 25-Jährige folgte auf ihre Landsfrau und Teamkollegin Alexia Putellas, die in den letzten beiden Jahren den Ballon d'Or gewonnen hatte.
In den Nebenkategorien holten sich der Engländer Jude Bellingham (bester junger Spieler) und der Argentinier Emiliano Martinez (bester Goalie) die Auszeichnungen.
Die Zeremonie der FIFA, die seit 2016 wieder als Konkurrenz zum Ballon d'Or läuft, findet Anfang des nächsten Jahres statt.