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Der Tropensturm "Meari" hat auf den Philippinen mittlerweile fast 90'000 Menschen in die Flucht getrieben. 15 Menschen wurden infolge des Sturms vermisst gemeldet.
Zehn am Donnerstag vermisste Fischer konnten gerettet werden, der Verbleib von zwölf weiteren Fischern war jedoch unklar. Ausserdem war eine Frau von einer Sturzflut fortgerissen worden, auch zwei Kinder wurden nach Überschwemmungen und Erdrutschen vermisst.
Allein in Marikina, einem tiefer gelegenen Vorort der Hauptstadt Manila, wurden wegen Überschwemmungen 25.000 Menschen in Notunterkünften untergebracht, wie der Zivilschutz am Samstag mitteilte. Noch könne nicht gesagt werden, wann die Menschen in ihre Häuser zurückkehren könnten.
Sturm gewinnt an Stärke
Der Sturm bewegte sich am Samstag weiter Richtung China, sorgte aber in weiten Teilen der Philippinen aber immer noch für heftige Regenfälle. Ausserdem verstärkte sich "Meari" nach Angaben des philippinischen Wetterdienstes auf Windgeschwindigkeiten von bis zu 135 Kilometern pro Stunde.
Der heftige Regen auf den Philippinen hält bereits seit einer Woche an. Zum Sturm "Meari" kommen die saisonüblichen Monsunregen hinzu. Auf den Philippinen wüten im Schnitt 20 Stürme und Taifune pro Jahr. In den vergangenen sechs Wochen kamen bei einer Serie von Stürmen bereits mehr als 50 Menschen ums Leben.
SDA-ATS