Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03304.jsonl.gz/1441

Dickdarmkrebs ist eine sehr verbreitete Form von Krebs. Ihr Dickdarm ist der Bereich, in dem Ihr Körper Wasser und Salz aus festen Abfällen herauszieht. Dieser Abfall wandert in das Rektum, die letzten etwa 15 cm Ihres Dickdarms, um durch Ihren Anus freigesetzt zu werden. Dickdarmkrebs betrifft den Dickdarm und Mastdarmkrebs betrifft den Enddarm, jedoch treten beide häufig gemeinsam auf oder breiten sich von einem Bereich in einen anderen aus.
Anzeichen und Symptome von Darmkrebs
- Veränderungen der Stuhlgewohnheiten, immer wieder Verstopfung und/oder Durchfall. Einen vom Durchmesser sehr schmalen Stuhl oder etwas Ungewöhnliches, das länger als nur ein paar Tage anhält
- Rektale Blutung mit hellrotem Blut
- Blut im Stuhl, das Ihren Stuhl dunkelbraun oder schwarz aussehen lassen kann
- Das Gefühl, nach einem Stuhlgang nochmals stuhlen zu müssen, aber es kommt nichts mehr
- Bauchschmerzen oder Krämpfe
- Unerklärliche Anämie
- Körperliche Schwäche
- Ermüdung
- Gewichtsverlust ohne klaren Grund
Jedes der Symptome zu bemerken, kann beängstigend sein. Viele dieser Symptome können jedoch auch das Ergebnis anderer gesundheitlichen Probleme sein, z.B. Hämorrhoiden, Infektionen, Reizdarm, Morbus Crohn, Colitis Ulcerosa, Polypen, Fisteln u.a. Es ist wichtig, dass Sie, wenn Sie eines dieser Symptome von Dickdarmkrebs bemerken, Ihren Arzt aufsuchen, um eine genaue Diagnose zu erhalten. Ein Screening wird empfohlen.
Risikofaktoren und Ursachen für Darmkrebs
- ungesunde Ernährung, inkl. Getränke, Zubereitung der Mahlzeiten
- Verschleimung, Verschlackung, Vergiftung und Übersäuerung des Körpers
- Chemische Substanzen, die wir schlucken, spritzen oder auf die Haut auftragen, Drogen
- *Die modernen D-N/A-Eingriffe (Zensur), *Nanopartikel
- Körperpflegeprodukte, Reinigungsprodukte
- Rauchen, Rauch
- Umweltgifte, Pestizide, Herbizide, Schwermetalle, Gifte in Möbeln, Industriechemikalien
- Schimmelpilze
- Bewegungsmangel, zu viel herumsitzen
- Chronischer Stress, Traumata
- Schlafmangel
- Vorerkrankungen wie Morbus Crohn, Colitis Ulcerosa, adenomatöse Polypen und vor allem deren hochgefährlichen Behandlungen mit chemischen Substanzen
- Genetische Vererbung kann sein, ist doch eher selten
- Diabetiker
- Übergewicht oder Fettleibigkeit
- Niedriger Vitamin-D-Spiegel, Nährstoffmangel
- Alkoholkonsum
*Bei diesen Auslösern wird es sehr schwierig bis unmöglich zu helfen.
Stadien des Dickdarmkrebses
Wenn bei Ihnen Dickdarmkrebs – oder ein anderer Krebs – diagnostiziert wird, müssen Sie als erstes feststellen, in welchem Stadium sich Ihr Krebs befindet. Das Stadium Ihres Krebses wird durch die Schwere des Krebses und seine Ausbreitung in Ihrem Körper bestimmt. Das Staging ist sehr wichtig, um den besten Behandlungsansatz zu finden.
TNM-Staging-System
Ärzte verwenden das sogenannte TNM-Staging-System, das die folgenden drei Faktoren berücksichtigt:
- T: T bezieht sich auf den Primärtumor, den ursprünglichen Tumor. Ärzte prüfen die Grösse dieses Primärtumors und ob er in die Dickdarmwand eingewachsen ist oder sich auf andere Bereiche ausgebreitet hat.
- N: N bezieht sich auf Ihre regionalen Lymphknoten. Ärzte prüfen, ob sich der Krebs auf nahegelegene Lymphknoten ausgebreitet hat.
- M: M bezieht sich auf Fernmetastasen. Bei der Suche nach Fernmetastasen prüfen Ärzte, ob sich der Krebs auf weitere Bereiche und andere Organe ausgebreitet hat, wie zum Beispiel Ihre Leber oder Lunge.
Mit diesem System können Ärzte Ihren Dickdarmkrebs in fünf Stadien einteilen.
Stadium 0
Stufe 0 ist die früheste Stufe. Es bedeutet, dass Ihr Krebs nicht über die Schleimhaut oder die innerste Schicht Ihres Dickdarms hinausgewachsen ist. Dieses Stadium ist am einfachsten zu behandeln.
Stadium 1
Im Stadium 1 ist Ihr Krebs in die Schleimhaut eingewachsen und hat die nächste Schicht des Dickdarms, die sogenannte Submukosa, erreicht. Da es sich noch nicht in Ihre Lymphknoten ausgebreitet hat, sind die Heilungschancen immer noch gut.
Stadium 2
Im Stadium 2 ist der Krebs über die Schleimhaut und Submukosa hinaus in andere Bereiche gewachsen. Je nachdem, wie weit er gewachsen ist, gibt es drei Unterstadien.
- Stadium 2A: In diesem Stadium hat der Krebs die äusseren Schichten Ihres Dickdarms erreicht, ist aber noch nicht darüber hinausgegangen und hat sich auch nicht auf Ihre Lymphknoten oder andere Gewebe ausgebreitet.
- Stadium 2B: In diesem Stadium ist der Krebs über die äussere Schicht Ihres Dickdarms hinaus in das viszerale Peritoneum gewachsen, das Ihre Bauchorgane zusammenhält, aber es hat sich noch nicht in Ihre Lymphknoten bewegt.
- Stadium 2C: In diesem Stadium hat sich der Krebs in nahegelegene Organe oder Strukturen bewegt, aber noch nicht in die Lymphknoten.
Stadium 3
Stadium 3 ist ein ernstes Stadium von Dickdarmkrebs, in dem der Krebs bereits deutlich gewachsen und ausgebreitet ist. Es gibt 3 Unterstadien von Dickdarmkrebs:
- Stadium 3A: In diesem Stadium ist der Krebs durch Muskelschichten und nahegelegene Lymphknoten gewachsen, jedoch nicht durch entfernte Lymphknoten oder Organe.
- Stadium 3B: In diesem Stadium hat sich der Krebs ausserhalb der äussersten Schicht Ihres Dickdarms und des viszeralen Peritoneums oder anderer Organe ausgebreitet und hat sich auch auf 1 bis 3 Lymphknoten ausgebreitet. In anderen Fällen hat sich der Krebs nicht ausserhalb der äusseren Schicht ausgebreitet, sondern kann in 4 oder mehr Lymphknoten gefunden werden.
- Stadium 3C: In diesem Stadium hat sich der Krebs über die Muskelschichten hinaus in 4 oder mehr Lymphknoten bewegt, jedoch nur in der Nähe und nicht in entfernten.
Stadium 4
Dickdarmkrebs im Stadium 4 ist das letzte Stadium. Es gliedert sich in zwei Unterstufen:
- Stadium 4A: In diesem Stadium hat sich der Krebs bereits auf entfernte Bereiche wie Lunge, Leber oder andere Organe ausgebreitet.
- Stadium 4B: In diesem Stadium hat sich der Krebs auf zwei oder mehr entfernte Gebiete ausgebreitet. Stadium 4B ist das am weitesten fortgeschrittene Stadium von Dickdarmkrebs.
Niedriggradiger vs. hochgradiger Dickdarmkrebs
Über das Staging hinaus kann Dickdarmkrebs in zwei Kategorien eingeteilt werden. Pathologen untersuchen Krebszellen und prüfen, ob Anomalien vorliegen und wie sehr sie normalen, gesunden Zellen ähneln.
Niedriggradiger Dickdarmkrebs hat mehr normal aussehende Krebszellen, die langsamer zu wachsen scheinen. Niedriggradiger Dickdarmkrebs hat eine bessere Prognose. Hochgradiger Dickdarmkrebs hat mehr abnormal aussehende Krebszellen, die dazu neigen, schneller zu wachsen. Hochgradiger Dickdarmkrebs hat in der Regel eine schlechtere Prognose.
Konventionelle Behandlungen für Darmkrebs
Es gibt derzeit sieben verschiedene konventionelle Behandlungsmöglichkeiten bei Dickdarmkrebs, darunter Operation, Radiofrequenzablation, Kryochirurgie, Chemotherapie, Strahlentherapie, gezielte Therapie und Immuntherapie. Die empfohlene Behandlungsoption hängt vom Stadium und dem Grad Ihres Krebses ab.
Eine Operation entfernt Krebs aus dem Dickdarm. Bei der Radiofrequenzablation werden winzige Elektroden verwendet, um Krebszellen abzutöten. Kryochirurgie friert das Krebsgewebe mit Hilfe eines Instruments ein. Bei der Chemotherapie wird versucht den Krebswachstum zu stoppen und vorhandene Krebszellen abzutöten.
Die Strahlentherapie verwendet hochenergetische Röntgenstrahlung, um Krebs abzutöten. Es kann sich um interne oder externe Strahlung handeln. Gezielte Therapie ist eine medikamentöse Behandlung, die auf Krebszellen abzielt und diese angreift. Es ist für gesunde Zellen weniger schädlich als eine Chemotherapie. Die Immuntherapie ist eine biologische Therapie (hat jedoch mit «Bio» nichts zu tun), die das Immunsystem stärkt und die natürlichen Abwehrkräfte des Körpers nutzt, um Krebs zu bekämpfen.
Was können Sie selber tun?
Am WICHTIGSTEN ist natürlich VORBEUGEN! Und sich sehr gut zu informieren, mit was Sie Ihrem Körper helfen können, damit er diese Krankheit übersteht. Es ist durchaus wichtig mit Ärzten zusammenzuarbeiten.
Wir können Ihnen nur unsere Sichtweise in einer Onlineberatung, die sich durchaus lohnen kann, mitteilen. Eine kompetente Meinung mehr kann nicht schaden. Vor allem auch wenn Sie heute noch nicht an Darmkrebs erkrankt sind, aber doch immer wieder Probleme mit Ihrer Verdauung und mit Ihrem Darm haben. Dazu gehört auch Morbus Crohn, Colitis Ulcerosa, Reizdarm, Zöliakie, aber auch andere Autoimmunerkrankungen. Und vor allem wenn Sie über eine längere Zeit chemische Substanzen genommen haben, oral oder gespritzt. Die nicht nur Darmkrebs, sondern auch Leukämie verursachen können.
Quellen:
https://www.cancer.org/cancer/colon-rectal-cancer/about/what-is-colorectal-cancer.html
https://www.cancer.org/cancer/colon-rectal-cancer/about/key-statistics.html
https://www.cancer.org/latest-news/signs-and-symptoms-of-colon-cancer.html
https://www.cancer.org/cancer/colon-rectal-cancer/causes-risks-prevention/risk-factors.html
http://cancerstaging.org/references-tools/quickreferences/documents/colonmedium.pdf
https://www.cancer.org/cancer/colon-rectal-cancer/detection-diagnosis-staging/staged.html
https://www.cancer.gov/about-cancer/diagnosis-staging/prognosis/tumor-grade-fact-sheet
https://www.cancer.gov/types/colorectal/patient/colon-treatment-pdq