Document ID: /curiavista/filtered/00000.jsonl.gz/121939

<h2>SubmittedText<h2><p>Laut einer Medienmitteilung von "Prométerre" hat die Migros 26 Tonnen Reis aus Uruguay vermarktet, der mit Tebuconazol, einem Pestizid, kontaminiert ist, und zwar in einem Ausmass, dass der nach schweizerischem Recht zulässige Grenzwert um das Vierzigfache überschritten wird. Möglich wurde das dank dem Cassis-de-Dijon-Prinzip. Im vorliegenden Fall wirkt sich dieses Prinzip so aus, dass der im schweizerischen Recht geltende Grenzwert für Tebuconazol generell um das Vierzigfache heraufgesetzt wird.</p><p>- Wie wurde der ursprüngliche Grenzwert von 0,05 Milligramm begründet?</p><p>- Wurde er nicht deshalb so festgelegt, weil man der Meinung war, dass höhere Konzentrationen gesundheitsschädlich sein könnten?</p>