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Curler aus dem Tiefland, vornehmlich einige prominente Herren aus Zürich wie zum Beispiel der bekannte Gastwirt Gust Egli, die Gebrüder Gottfried, Max und Armin Peter, Hans Berchtold und Bernhard Truniger, der spätere Zentralpräsident des Schweizer Curling-verbandes spielten auf der Natureisbahn in Braunwald. Wie man weiss, war es eine fröhliche Herren-Gesellschaft die während und vor allem nach dem Curlingspiel viel Spass hatten. Sie animierten ein paar Braunwalder und Glarner Ferienhausbesitzer es ihnen gleich zu tun. Das geschah im Winter 1951.
Am 31. Dezember 1951 wurde im Hotel Bellevue in Braunwald der Curlingclub Braunwald gegründet, von begeisterungsfähigen und engagierten Glarnern, unter anderem Gabriel Spälty, Hans Stüssi, Emilio Coppetti, Ernst Hinnen, Rolf und Kurt Schweizer, und der Curlingclub Zürich figurierte dabei als Pate.
Der CC Braunwald konnte in den ersten 10-15 Jahren seines Bestehens in Braunwald zahlreiche gut besuchte Turniere durchführen. Je mehr Kunsteis-Curlinghallen in den 60er und 70er Jahren gebaut wurden und dadurch die Möglichkeit auf gutem ausgeglichenen Eis Curling spielen zu können immer grösser wurde, schwan das Interesse an Turnieren auf teilweise schlecht spielbaren Natureis rapide. So fand 1975 das letzte vom Club öffentlich ausgetragenen Turnier statt, das noch von ganzen 6 Teams (darunter 4 eigenen) besucht wurde. Von da an wurden die Turniere der Braunwalder Curler in den Hallen von Flims und später Wetzikon ausgetragen.
Schon 1971 wurde unter der Leitung des damaligen Präsidenten Gabi Spälty eine öffentliche Orientierungsversammlung betreffend einer eigenen Curlinghalle durchgeführt. Die Zeit war jedoch noch nicht reif, doch das Ziel blieb und wurde nicht aus dem Auge verloren. Es war klar, dass ein Alleingang, Halle und Eismaschine, finanziell nicht tragbar waren und so wurden die Wünsche angemeldet und dementsprechend wurde eine 2-Rink-Halle in die Gesamt-planung der Kunsteisbahn einbezogen.
Die Hauptversammlung 1987 gab einstimmig dem Vorstand den Auftrag, statt der knapp bemessenen geplanten 2-Rink-Halle, an einem neuen Standort eine 3-Rink-Halle zu planen. Nachdem die Gemeinde und Kanton dem Feuerwehrstützpunkt zugestimmt hatten, erfolgte am 2. April 1991 der Spatenstich. Von Anfang an stand die Finanzierung auf wackligen Beinen, konnte jedoch durch grosszügige Spenden und viel Eigeninitiative der Mitglieder und ihren Firmen aufgebracht werden.
Bahn frei in der Curlinghalle Glarus hiess es am 7. August 1992. Just zu seinem 40-jährigen Bestehen schenkte sich der Curlingclub Glarus eine eigene Halle. Von der Natureisbahn auf 1280 Metern über Meer am Fusse des Ortsstocks, zügelten die Glarner Curler in die neue 3-Rink-Halle in das Buchholz am Fusse des Vorderglärnisch.
Bis zu seinem Tod im April 2007 blieb das letzte verbliebene Gründungsmitglied Gabriel Spälty-Lehmann stets dem Curlingsport und dem CC Glarus verbunden. Auch wenn er die letzten Jahre seines Lebens nicht mehr aktiv auf dem Eis seine Begeisterungsfähigkeit für den Curlingsport zeigen konnte, war der beinahe 90-jährie Ehrenpräsident stets in der Curlinghalle präsent. Er war immer da, wenn es die Not forderte und mit „seinem“ Turnier, der Netstaler Kanne (eines der ältesten Turniere der Schweiz), lebt er im Herzen des CC Glarus weiter.