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Er wurde 1946 geboren, ist in Herisau aufgewachsen, erwarb die Matura A in Appenzell. Er studierte Weltwirtschaft und Völkerrecht an der Universität Genf und schloss mit dem Lizentiat ab. Nach weiteren Studien an der Freien Universität Berlin arbeitete er als freier Wirtschaftsjournalist bis 1977, von dann bis 1992 als Sekretär des Gewerkschaftsbundes, betraut mit Liberalisierungsdossiers. Seit 1992 Wirtschaftskommentator, zuerst bei der alten «Weltwoche» und ab 2002 bei der «NZZ am Sonntag», ebenso bei «Le Temps», Genf. Gleichzeitig war er a. o. Professor für Sozialpolitik in Lausanne 1996–2000 und Mitglied der Eidg. Kommunikationskommission. 1999 erhielt er den Dr. h.c. der Universität Basel, 2013 den BonnyPreis der Freiheit sowie verschiedene Pressepreise. Seine Nebeninteressen sind die Geschichte der Wirtschaft, des Römischen Reiches und des Untergangs von Imperien. Er verfasste verschiedene Bücher, zuletzt «Staatsgeheimnisse. Was wir über unseren Staat wissen sollten». Beat Kappeler ist verheiratet mit der Historikerin Franziska Rogger; sie haben zwei erwachsene Söhne.