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Nach der Sitzung des französischen Ministerrats kündigte Regierungssprecher Gabriel Attal eine Reihe neuer Gesundheitsmassnahmen an, die die Reisebedingungen Frankreichs verschärfen. Ein Überblick.
Nach der Entdeckung der Omikron-Variante kündigten viele europäische Länder neue Einreisebedingungen an, um die Verbreitung der Omikron-Variante zu begrenzen. In Frankreich blieben die Einreisebedingungen jedoch bislang moderat. Da sich die Situation von Tag zu Tag verschlechtert, hat die französische Regierung nun beschlossen, neue Massnahmen zu verhängen. Ab heute sind alle Reisenden aus Ländern ausserhalb der Europäischen Union (EU) gezwungen, weniger als 48 Stunden vor dem Überschreiten der Grenzen Frankreichs einen Test durchzuführen, während alle ungeimpften Reisenden aus der EU gezwungen sind, weniger als 24 Stunden vor der Abreise einen Test durchzuführen, berichtet „franceinfo“. Ausserdem wurde dem dreifarbigen System, das zur Einstufung von Risikoländern dient, eine neue Farbe hinzugefügt: Scharlachrot.
Obligatorische Tests für alle Reisenden aus Nicht-EU-Ländern
Angesichts der Bedrohung durch die Omikron-Variante beschloss Frankreich, die Einreisebedingungen zu verschärfen. Die meisten Reisenden sind nun gezwungen, einen Corona-Test durchzuführen, um die Grenzen Frankreichs überqueren zu können.
Wenn Reisende aus einem Nicht-EU-Land kommen, müssen sich diese weniger als 48 Stunden vor der Abreise nach Frankreich testen lassen, selbst wenn die Reisenden über einen vollständigen Impfschutz verfügen. Bisher ist noch nicht bekannt, ob auch Antigen-Tests akzeptiert werden.
Bei Reisenden aus EU-Ländern hängen die getroffenen Massnahmen vom Impfstatus ab. Geimpfte Reisende müssen derzeit keinen Antigentest durchführen, obwohl “sich die Frage stellt, ob geimpfte Reisende aus EU-Ländern auch Tests durchführen müssen”, sagte Gabriel Attal. Er erwähnte auch, dass die Regierung “eine europäische Koordination” zu diesem Thema anstrebe und dass “bis Ende der Woche eine Entscheidung getroffen wird”.
Ungeimpfte Reisende aus einem EU-Land sind hingegen gezwungen, weniger als 24 Stunden vor der Abreise einen Test durchzuführen. Zuvor waren nur Reisende aus europäischen Ländern, die unter Beobachtung stehen, zu dieser Massnahme gezwungen.
Scharlachrot – neue Kategorie für Risikoländer
Der Regierungssprecher kündigte ausserdem an, dass die Flugverbindungen mit den Ländern des südlichen Afrikas am 4. Dezember wieder aufgenommen werden, allerdings unter “äusserst strengen und drastischen Rahmenbedingungen”, da diese Länder nun auf der scharlachroten Liste der Regierung stehen. Zu den Ländern, die jetzt auf dieser Liste stehen, gehören Mauritius, Südafrika, Botswana, Eswatini, Lesotho, Malawi, Mosambik, Namibia, Sambia und Simbabwe.
Konkret bedeutet dies, dass touristische Reisen in diese Länder nun verboten sind. “Es wird keine genehmigten Reisen zu touristischen Zwecken, zu familiären Zwecken, zu Studienzwecken oder sogar zu Forschungszwecken geben”, erklärte Gabriel Attal. “Nur Personen, die französische Staatsbürger, EU-Bürger, diplomatisches Personal und Flugpersonal sind, dürfen nach Frankreich reisen”, fuhr der Regierungssprecher fort.
Ausserdem muss jede Person, die aus einem Land, das auf der scharlachroten Liste steht, nach Frankreich zurückkehren darf, bei der Ankunft einen Test durchführen, zusätzlich zu der Testpflicht bei der Abreise. Wenn der Test negativ ausfällt, muss sich die Person sieben Tage lang an einem Ort ihrer Wahl isolieren. Wenn der Test positiv ist, muss sie sich zehn Tage lang in einem ausgewiesenen Hotel isolieren.
Fazit zu Frankreichs neuen Einreisebestimmungen
Da sich die Gesundheitslage nicht nur in Europa, sondern weltweit verschlechtert, hat Frankreich beschlossen, neue Einreisebedingungen für Reisende festzulegen. Alle ungeimpften Reisenden, unabhängig von ihrem Herkunftsland, müssen nun einen Test durchführen, um die Grenzen Frankreichs zu überqueren. Geimpfte Reisende hingegen sind ebenfalls gezwungen, sich testen zu lassen, wenn sie aus einem Nicht-EU-Land kommen. Alle Touristenreisen in Länder, die auf der scharlachroten Liste stehen, sind verboten.