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Die Uhrensammlung der Dr. Eugen Gschwind-Stiftung
Die hier präsentierte Sammlung wurde in der Zeit zwischen 1950 und 1980 durch den renommierten Sammler Dr. Eugen Gschwind aufgebaut. Sie umfasst rund 200 Uhren des 15. bis frühen 18. Jahrhunderts und bildet damit eine der weltweit bedeutendsten Privatsammlungen früher Räderuhren. Die Uhren stammen aus ganz Europa, mit einem Schwerpunkt auf Werken aus Deutschland, Frankreich und der Schweiz. Eine Spezialität bilden Goldemailuhren des 17. und frühen 18. Jahrhunderts, darunter Uhren aus den Werkstätten der Familie Huaud, die als hugenottische Flüchtlinge der Email- und Miniaturmalerei in Genf zum internationalen Durchbruch verhalfen. Gut vertreten sind zudem Uhren mit Stackfreed, einem Mechanismus, der bei frühen Uhren des 16. und 17. zur Anwendung kam. Neben den Hals-, Taschen- und Formuhren sind auch rund 50 Grossuhren – Tisch-, Wand-, und Automatenuhren – Teil der Sammlung. Im Jahr 1983 wurde die Dr. Eugen Gschwind-Stiftung gegründet, und die Sammlung ist seither in ihrer Gesamtheit im Haus zum Kirschgarten ausgestellt.