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Auf der Alp Oberischlawiz (Alt Hütte, Schrankenbrunnen, Wiesen) wurde seit 1986 die Milch zu Alpkäse, Sauerkäse und Butter verarbeitet.
30 Kühe lieferten die Milch für das Milchkontingent von 27’000 kg. Die Käserei war, nach Qualitätssicherungs-Vorschriften, sehr mangelhaft ausgerüstet - die Käsequalität war jedoch immer sehr gut.
Das Kessi fasste 400 Liter, Käserei und Alpküche waren im gleichen Raum in der Hütte Schrankenbrunnen untergebracht, der Käsekeller in der ca. 150 m entfernten Alt Hütte.
Im Winter 1998/99 zerstörte eine Lawine alle 4 Gebäude bei
der Alt Hütte im Oberischlawiz. Seither fehlte im Oberischlawiz der
Käsekeller.
siehe Bild: Die 4 Alt Hütte-Gebäude im Frühling 1999)
Der Sommer 1999 wurde mit Provisorien überbrückt.
Die Ortsgemeinde Grabs hat 1999 alle Alpen gekündigt und auf 1. Mai 2000 neu verpachtet. Im Zuge dieser Neuverpachtung einigten sich die Bestösser der Alpen Wetterbrunnen, Schwanz und Oberischlawiz auf eine Zusammenlegung der 3 Alpen. Die Ortsgemeinde Grabs verpachtete darauf die Alp "Ischlawiz" an eine Pächtergemeinschaft, der z. Zeit 22 Landwirte angehören. Die Alp wird mit 45 Kühen und ca. 300 Stück Jungvieh bestossen.
Weil im Wetterbrunnen ein guter Alpschopf steht, werden seit Sommer 2000 die Kühe dort eingestallt. Die Hütte ist zu klein, um alle Milch zu verkäsen, weshalb im Sommer 2000 ca. 35’000 kg Milch ins Tal geliefert und ca. 10’000 kg mit viel provisorischen Einrichtungen verkäst wurden(Käserei im Wetterbrunnen / Käsekeller im Schrankenbrunnen).
Die Bestösser der Alp Ischlawiz hatten sich schon während den Abklärungen zum 1. Projekt „Alpkäserei Voralp“ (Projekt der OG Grabs 1998) für die Milchverarbeitung auf der Alp ausgesprochen. Deshalb kam dann auch die Forderung nach Ersatz der Alt Hütte-Gebäude.
Ein lawinentechnisches Gutachten, gefordert von der GVA, kam zum Schluss, dass am Standort Alt Hütte nicht mehr gebaut werden dürfe.
Die Bestösser der Alp Ischlawiz wollten am Standort Wetterbrunnen eine Kuhalp betreiben und die Milch zu Käse verarbeiten
Die Variante "Wetterbrunnen" schloss eine überbetriebliche Zusammenarbeit aus. Vorteile des Standortes Wetterbrunnen wären die Alp als Einheit und der Betriebsablauf.
Eine verkleinerte Variante "Voralp" musste aus Sicht der Ortsgemeinde nochmals eingehend geprüft werden.
Die Variante "Höhi" liegt für eine überbetriebliche Zusammenarbeit (Alpen Ischlawiz, Gamperfin, Voralp) sehr zentral.
Direkt angrenzend an den Parkplatz Höhi ist der Standort für den Direktverkauf (Tourismus) sehr publikumswirksam
Weitere Vorteile des Standortes Höhi sind die allgemeinen Erschliessungen (Strom, Wasser, ARA, Verkehr).
Nach der Einreichung eines Betriebskonzeptes, welches von den kantonalen Ämtern verlangt wurde, bekam die Ortsgemeinde den Bescheid, dass nur das Projekt Höhi finanziell unterstützt werde.
An der ausserordentliche Ortsgemeindeversammlung vom Dienstag 5. Juni 2001 in der Aula Kirchbünt entschieden sich die OrtsbürgerInnen mit 84 Ja- zu 81 Neinstimmen für den Bau der Alpsennerei Höhi.
Alpkonzept:
Verwaltungsrat OG
Hoch- und Tiefbau:
Franz Wildhaber AG, Architekturbüro, Flums
Alpsennerei:
Grob Engineering AG, Chur / Toni Holdener
Energie:
Grob Engineering AG, Chur
Elektrisch:
Loop & Göldi AG, Buchs
Sanitär:
Lippuner Sanitär Heizung AG, Grabs