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Championnat International: Manzoni siegt im Stechen
Die erste von geplanten vier Runden musste wegen Gewittern abgesagt werden, so zeigte sich vor der Entscheidung eine höchst spannende Ausgangslage. Gleich drei Spieler gingen mit -5 in den Final: Mauro Anderi, Gaelen Trew aus Wales und Richard Heath. Mit einer enttäuschenden 76-er Runde verabschiedete sich Heath aus dem Titelrennen, Trew fiel mit der 70-er Karte auf Platz drei zurück. Nur der Zürcher Anderi, der für den deutschen Verein St. Leon-Rot spielt, hielt sich mit der 69 zum Schluss an der Spitze des Leaderboardes bei total -8.
Unter anderem mit einem Ass auf Loch 7 und zwei Birdies auf den Schlusslöchern holte der Italiener Giovanni Manzoni seinen Rückstand von zwei Schlägen auf. So mussten die beiden ins Stechen. Dieses gewann der Spieler mit dem besten Handicap im Feld (+4,4) mit einem Birdie auf der 10. Spielbahn, einem kurzen Par 5. Wie er in seiner kurzen Siegerrede ausführte, freute er sich vor allem über den Startplatz am Omega European Masters in Crans-Montana Ende August. Dort den Cut zu überstehen, wäre für ihn das Grösste. Professional werden will er frühestens in zwei, drei Jahren, erzählte der Student der amerikanischen Lynn University. Grund zum Feiern hat er so oder so: Am 16. August wird der Spieler vom Golfclub Verona 20.
Monika Hartl siegt knapp
Bei den Frauen fiel die Entscheidung ebenfalls erst im Final. Dort setzte sich die 20-jährige Monika Hartl dank der 70-er Schlussrunde hauchdünn vor die französische Juniorin Lois Lau, die nach zwei Runden noch geführt hatte. Mit der 73, der einzigen Runde über Par, musste sich Lau mit Rang zwei zufriedengeben. Die Genferin Caroline Sturdza beendete das Turnier mit 69 Schlägen. Dank dem besten Ergebnis aller Spielerinnen verbesserte sich damit als beste Schweizerin noch auf Rang 3.
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