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Vier Kinder zwischen 16 und 5 Jahren wohnen mit ihren Eltern in einem Abbruchviertel. Nach einem Herzinfarkt kann der Vater den Garten nicht mehr pflegen, auch die Mutter kränkelt. Um das wild wuchernde Unkraut einzudämmen, beschließt der Vater den Garten einzubetonieren. Er lässt eine Fuhre Sand und mehrere Säcke Zement anliefern.
Nach einem zweiten Infarkt findet ihn sein Sohn tot im frischen Zement. Ein Jahr später stirbt dann auch die Mutter. Aus Angst, auseinandergerissen zu werden und ins Heim zu kommen, beschließen die Kinder, die Leiche im Keller einzubetonieren. Zement und Sand ist ja noch genügend da.
Die Sommerferien haben gerade erst begonnen, und da sie keine Nachbarn haben und die Lehrer noch lange in Urlaub sind, fällt zunächst keinem etwas auf. Das Ganze geht solange gut, bis der Zement anfängt zu bröckeln.
Der Zementgarten ist der Debütroman von Ian McEwan.
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