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Guido Tognoni ist ein Schweizer Jurist und lebt in Küsnacht in der Nähe von Zürich. Geboren am 5. Juni 1950 in Samedan, wuchs er zweisprachig (Deutsch und Rätoromanisch, die vierte Landessprache der Schweiz) in St. Moritz und Davos auf.
Vortragsthemen:
_Krisenmanagement & Krisenkommunikation
_Aufstieg und Fall der FIFA
_Der schwarze Schatten - Reputationsmanagement
_Machtzentrale Zürichberg - Wie die Sportelite und ihre Netzwerke die (Sport-)Welt regieren
Guido Tognoni studierte an der Universität Zürich Jura und schloss 1975 mit dem Lizenziat beider Rechte ab. Während seines Studiums arbeitete er als Teilzeitredaktor bei der Tageszeitung "Tages-Anzeiger".
Von 1975 – 1984 bearbeitete er als vollamtlicher Redaktor die Themen Fussball, Eishockey, Ski und Tennis. In dieser Zeit berichtete er über Olympische Spiele, Welt- und Europameisterschaften, Davis-Cups und andere internationale Wettbewerbe. 1984 wurde er vom damaligen FIFA-Generalsekretär Sepp Blatter zum Pressechef berufen. Als Mediendirektor gehörte er jeweils zum Organisationsteam der Fussball-Weltmeisterschaften 1986 (Mexiko), 1990 (Italien) und 1994 (USA).
Guido Tognoni wurde anfangs 1995 von Sepp Blatter entlassen und 2001 während der Konkurse der FIFA-Partner ISL und Kirch Media als Trouble Shooter wieder geholt. Nach Erledigung der Konkursfälle und der Wiederwahl Blatters als FIFA-Präsident 2002 wurde er 2003 wieder entlassen. Bei beiden Entlassungen musste die FIFA die vertraglichen finanziellen Verpflichtungen einhalten. Dazwischen arbeitete Guido Tognoni von 1998 – 2000 bei der UEFA, unter anderem für die Reform der Champions League und die EURO 2000 in Belgien und Holland.
Von 2004 – 2007 lebte er in Doha (Katar). Seit der Rückkehr in die Schweiz ist er als Berater und in jüngster Zeit als Medienanalyst für FIFA-Themen tätig.