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Mit 5 Prozent ist in der Schweiz nur ein kleiner Teil der Erwerbstätigen der Ansicht, dass ihre Arbeit einen sehr hohen Routineanteil aufweist. Bei den Männern beträgt dieser Anteil 4 und bei den Frauen rund sechs Prozent. Am geringsten ist er mit gut 2 Prozent bei Personen mit Tertiärausbildung, so das Bundesamt für Statistik in einer Mitteilung.
9 Prozent der Erwerbstätigen haben nach eigenen Angaben wenig Autonomie in ihrer beruflichen Tätigkeit. Der entsprechende Anteil der Frauen liegt bei 10 und jener der Männer bei 8 Prozent. Mit steigendem Bildungsniveau nimmt der Anteil der Erwerbstätigen mit wenig Autonomie ab, so die Mitteilung weiter. Bei den Personen ohne nachobligatorische Ausbildung (Sekundarstufe I) beläuft er sich auf 18 Prozent, bei den Personen mit einem Abschluss auf Sekundarstufe II auf gut 10 und bei Personen mit Tertiärausbildung auf rund 5 Prozent.
Die Hälfte der Erwerbstätigen gibt laut Mitteilung an, zumindest einen Teil der Arbeitszeit mit intellektuellen Aufgaben wie dem Lesen von technischen Dokumenten oder mit relativ komplizierten Berechnungen zu verbringen. 13 Prozent führen hingegen nie solche Aufgaben aus. Am meisten Zeit wird in den Wirtschaftsabschnitten «Kredit- und Versicherungsgewerbe», «Information und Kommunikation» sowie «Freiberufliche, wissenschaftliche und technische Dienstleistungen» für intellektuelle Aufgaben aufgewendet, so das Bundesamt für Statistik.
Gut 31 Prozent der Erwerbstätigen verrichten in ihrem Beruf nie manuelle Aufgaben, für die Kraft oder Fingerfertigkeit benötigt wird. Gut 15 Prozent verbringen die gesamte oder die meiste Zeit mit solchen Arbeiten, gut 11 Prozent mindestens die Hälfte der Zeit. Männer führen nach eigenen Angaben häufiger solche Aufgaben aus als Frauen und ausländische Staatsangehörige öfter als Schweizerinnen und Schweizer.
Mit rund 36 Prozent arbeitet mehr als ein Drittel der Erwerbstätigen die gesamte Zeit mit digitalen Geräten. Lediglich 13 Prozent verwenden im Rahmen ihrer beruflichen Tätigkeit solche Hilfsmittel nie. Jüngere Personen nutzen sie im Durchschnitt häufiger als ältere. Einzige Ausnahme bildet die Altersgruppe der 15- bis 24-Jährigen, was sich unter anderem damit erklären lässt, dass sie teilweise noch in der Lehre sind oder einen Handwerks- oder Dienstleistungsberuf erlernt haben, während sich andere noch in der Ausbildung befinden und dabei Nebenbeschäftigungen in eher manuellen als intellektuellen Bereichen nachgehen.