Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03285.jsonl.gz/3148

Im Juli 2013 wurde Prinz Charles, 66, zum ersten Mal Opa. Der kleine George, 1, ist sein ganzer Stolz. «Ein ganz einzigartiger Moment in jedermanns Leben», sagte Prinz Charles kurz nach der Geburt seines ersten Enkels. Gut eineinhalb Jahre später macht sich Enttäuschung breit, weil Charles im Leben seines Enkels nur eine untergeordnete Rolle spiele, wie die «Daily Mail» schreibt.
Der Thronfolger stört sich demnach daran, dass George mehr Zeit mit seinen Grosseltern mütterlicherseits verbringt - zuletzt in der Karibik. Die Rede ist von Herzogin Kates Eltern, Carole und Michael Middleton. Offenbar soll sich der Royal bei Freunden über den «Vormarsch der Middletons» beschwert haben: «Sie lassen mich meinen Enkel nicht sehen.» Eine Quelle ergänzt, dass es vor allem Carole sei, die das Zepter übernommen habe. «Sie bestimmt, wann George sein Nickerchen macht und was er wann zu essen hat. Alles in allem: Sie benimmt sich so, als sei sie Königin Carole.»
Auch auf Amner Hall, wo Prinz William, 32, und Herzogin Kate, 33, residieren, sollen die Middletons sehr häufig zu Besuch sein und eine wichtige Rolle in Haushalts-Angelegenheiten einnehmen. Dort feierte Prinz William Weihnachten mit der Familie seiner Frau, statt - wie es bislang üblich war - mit seiner Grossmutter, Queen Elizabeth, 88.
Auf die Frage, wann Opa Charles den kleinen George das letzte Mal gesehen hat, antwortete der britische Hof: «Wir kommentieren in der Regel keine privaten Treffen. Seine Königliche Hoheit pflegt einen exzellenten Kontakt zu seinem Enkel.» Das ist die offizielle Ansicht. Hinter vorgehaltener Hand sieht es offenbar anders aus. Immerhin hat der enge Kontakt zu den Middeltons auch sein Gutes: George kann so normal wie möglich aufwachsen. Anders, als es sein Vater William als Sohn der verstorbenen Lady Diana, †36, erlebt hatte.