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Das Wichtigste in Kürze
- Der Koala ist in Australien stark gefährdet.
- Um die niedlichen Tiere besser zu schützen, hat die Regierung Buschland gekauft.
- Die 2000 Hektar werden nun in Nationalparks integriert.
Koalas und andere seltene Tiere sollen besser geschützt werden. Deshalb will die Regierung von New South Wales an Australiens Ostküste weitere 2000 Hektar Buschland in Nationalparks integrieren.
Zu diesem Zweck hätten die Behörden drei Gebiete gekauft. Eines in Monaro im Süden der Region, das zweite nahe Yamba im Norden und ein drittes bei Taree im Osten. Dies berichtete die australische Nachrichtenagentur AAP am Montag. Die Umwandlung in geschützte Gebiete käme dabei unter anderem auch anderen bedrohten Arten wie Langschnauzen-Kaninchenkängurus und Eulen zugute, hiess es.
«Die Sicherung des Lebensraums der Koalas ist Teil unserer Strategie, die Koalapopulation bis 2050 zu verdoppeln.» Dies sagte der Umweltminister der Region, James Griffin. «Neben den Koalas werden diese Nationalparkerweiterungen eine unglaubliche Vielfalt an bedrohten Arten schützen.»
Koala in Australien «stark gefährdet»
Die australische Regierung hatte den Gefährdungsstatus der drolligen Beuteltiere schon im Februar hochgesetzt. Dies in den Bundesstaaten New South Wales und Queensland sowie im Australian Capital Territory mit der Hauptstadt Canberra. Der Koala ist seitdem offiziell «endangered» (stark gefährdet).
So können die Behörden die Tiere besser schützen. Dürren, Buschbrände, Krankheiten und der Verlust des Lebensraums haben zu einem starken Rückgang der Koala-Zahlen geführt.
Besonders die gewaltigen Buschfeuer von August 2019 bis März 2020 haben den niedlichen Beutelsäugern schwer zugesetzt. Nach Schätzungen der Umweltorganisation WWF wurden dabei mehr als 60'000 der Koalas getötet, verletzt, vertrieben oder traumatisiert. Bilder von Tieren mit angesengtem Fell und verbrannten Pfoten gingen um die Welt.