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“Exakt 6 Minuten und 22 Sekunden” hätten die Zuschauer im Anschluss geklatscht – “viele Leute riss der Film sogar von den Sitzen”, schrieb der Autor Christian Jungen in seinem Festival-Blog auf “frame.ch”. Auf die Idee der Zeitmessung sei er während der Vorführung gekommen, als er bereits eine grosse Begeisterung im Publikum habe feststellen können.
Filmemacher Claude Barras sei sichtlich gerührt gewesen und habe sich für das “schöne Geschenk” bedankt, schreibt der Journalist weiter. 36 Monate hätten die Vorbereitungen für das Werk gedauert. Die Geschichte handelt von dem neunjährigen Jungen Courgette, der nach dem Tod seines Vaters erst bei seiner alkoholkranken und gewalttätigen Mutter und später im Waisenhaus aufwächst.
(SDA)