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Als Alternative zur Schweizer Meisterschaft haben in der Schweiz in den letzten Jahren auch internationale Konzepte mit Einheitsmaterial-Cups und -Challenges Fuss gefasst. Die Vorteile sind vor allem die durch einheitliche Motoren (Verbot von Tuning) grössere Chancengleichheit sowie die tieferen Kosten. Ferner winken den erfolgreichsten Fahrern am Ende der Saison Preisgelder sowie die Möglichkeit zur Teilnahme an internationalen Rennen mit den Meistern der übrigen Länder (Weltfinals).
Der Unterschied zwischen dem Swiss ROK Cup und der Swiss Rotax Challenge liegt vor allem in den Motoren - Vortex ROK 125 bzw. Rotax Max 125 FR. Beide Motoren haben einen Hubraum von 125 ccm und eine Leistung von ca. 30 PS. Sie sind wassergekühlt und mit einem elektrischen Anlasser ausgestattet, ein Anschieben ist nicht notwendig.
Andere Unterschiede betreffen beispielsweise die Reifen, welche im Swiss ROK Cup von mittlerer Härte (Bridgestone YHB), in der Swiss Rotax Max Challenge von härterer Härte (Bridgestone YGK) sind. Auch hier soll die Langlebigkeit die Kosten senken.
Das Chassis ist prinzipiell frei, muss aber CIK-homologiert sein und einen Rohrdurchmesser von 32 mm oder mehr aufweisen. Das Minimalgewicht beträgt 160 kg (ROK) respektive 165 kg (Rotax) und es ist zumindest eine Club-Lizenz erforderlich.
In beiden Serien wird das Feld in verschiedene Kategorien unterteilt:
|Swiss ROK Cup: Kategorien ELITE (Inhaber nationaler/internationaler Lizenz in den letzten drei Jahren) und AMATEUR (Clublizenz). Beide 4 Rennen mit 4 Finalresultaten (kein Streichresultat).|
|Swiss Rotax Max Challenge: Kategorien CHALLENGE (7 Rennen/14 Resultate mit 2 Streichresultaten) und CLUB (7 Rennen/14 Resultate mit 6 Streichresultaten)|
Da in der Schweiz Rennen mit Fahrzeugen über 100 ccm verboten sind, müssen sämtliche Rennläufe im angrenzenden Ausland ausgetragen werden. Dies waren in den vergangenen Jahren immer Frankreich und Italien.