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Hiobsbotschaft für Ilka Stuhec. Die slowenische Skirennfahrerin hat sich eine Woche vor dem Weltcup-Auftakt in Sölden bei einem Trainingssturz einen Kreuzbandriss zugezogen.
Durch die Verletzung dürfte die Abfahrts-Weltmeisterin die Olympischen Spiele in Pyeongchang verpassen."Das war leider einer der letzten Starts für einige Monate. Ich bin wütend und traurig", schrieb die Speed-Spezialistin auf Twitter zu einem Foto, das sie in voller Montur in Start-Pose zeigt. Stuhec war am Sonntag Morgen, vier Tage vor ihrem 27. Geburtstag, im Tiroler Pitztal in einem Trainingslauf gestürzt.
Wie lange Stuhec genau ausfällt, ist offen. Normalerweise dauert es mindestens ein halbes Jahr, bis ein Kreuzbandriss ausgeheilt ist. Die Operation erfolgt am Mittwoch. Die Gold-Medaillengewinnerin von St. Moritz droht damit die gesamte Saison auszufallen. Die Olympischen Spiele in Südkorea finden vom 9. bis 25. Februar statt.
Nebst dem WM-Titel in St. Moritz gewann Stuhec in der letzten Saison insgesamt sieben Weltcuprennen, vier in der Abfahrt, zwei im Super-G und eines in der Kombination. Sie dominierte den Abfahrts-Weltcup und musste sich in der Weltcup-Gesamtwertung nur der Amerikanerin Mikaela Shiffrin geschlagen geben. Auch den Super-G-Weltcup beendete Stuhec als Nummer zwei.
Den Grund, dass Stuhec erst im Alter von 26 Jahren der Durchbruch gelungen ist, liegt in der langen Verletzungsgeschichte. 2008 verletzte sie sich erstmals am Knie - allerdings am rechten. Fünf Eingriffe musste sie über sich ergehen lassen. Nun folgt ein sechster am bisher gesunden Knie.
Die Weltcup-Saison beginnt am kommenden Wochenende traditionsgemäss mit einem Riesenslalom der Männer und Frauen in Sölden. Auf dem Rettenbachferner werden nebst Stuhec unter anderem auch Lara Gut und Anna Veith sowie Aksel Lund Svindal und Marcel Hirscher verletzt oder rekonvaleszent fehlen.
SDA-ATS