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Sprücheklopfer Gulbis: Seine 10 besten Aussagen
- Mittwoch, 17. Juni 2015, 9:26 Uhr
Ernests Gulbis, Roger Federers Achtelfinal-Gegner in Halle, ist nicht nur für seine Tenniskünste bekannt. Der Lette ist einer der wenigen Spieler, der kein Blatt vor den Mund nimmt.
Das Jahr lief für Ernests Gulbis bislang alles andere als rund. Nur 4 Spiele hat der unberechenbare Lette in dieser Saison gewonnen, im Ranking ist er von Platz 13 auf 86 zurückgefallen. In Halle fordert der 26-Jährige nun Roger Federer. An den Schweizer hat Gulbis beste Erinnerungen, konnte zwei von vier Begegnungen gewinnen.
Gulbis kann jedoch nicht nur Tennisspielen, sondern sorgt auch abseits des Courts immer wieder für Schlagzeilen. Wir präsentieren seine 10 besten Aussagen:
Das sagt Ernests Gulbis über...
… seine Trinkgewohnheiten: «Wenn ich einmal anfange zu trinken, dann trinke ich bis morgens früh. Ich kann nicht in einen Club gehen, vier Biere trinken und dann ist gut. Wenn ich ausgehe, dann so richtig.»
… die Gründe, weshalb er Erfolg haben sollte: «Ich habe in meinem Leben mit einigen Dingen aufgehört. Rauchen, Trinken und spät ins Bett gehen zum Beispiel.»
… seine brachialen Grundlinienschläge: «Ich trainiere nicht sehr viel, eigentlich kaum. Was kann ich also tun? Ich bin gross und kann nicht rennen. Ich kann meine Beine nicht bewegen, deshalb versuche ich, so hart wie möglich zu schlagen. Damit ich mich nicht bewegen muss.»
… Gerüchte, wonach er mit dem Jet seines Vaters zu Turnieren fliegt: «Ja, und ich habe einen Helikopter, ein U-Boot und ein Spaceship.»
... seine Angewohnheit, Rackets zu zertrümmern: «Ich habe mich schlecht gefühlt, nachdem ich eine Schlägerfabrik besucht und all die Arbeit, die sie machen, gesehen habe. Die Schläger werden von Hand produziert und dann kommt ein Idiot wie ich daher und zerbricht sie.»
… die Stadt Rotterdam: «Es gefällt mir, dass Marihuana hier legal ist. Leider dürfen wir das als Tennisspieler nicht, wir werden jede Woche getestet. Aber ich mag diese Denkart.»
… das Frauentennis: «Ich möchte nicht, dass meine Schwestern professionelle Tennisspielerinnen werden. Frauen müssen versuchen, das Leben zu geniessen, sie müssen an Familie und Kinder denken.»
... die Doppel-Konkurrenz: «Ich verrate Ihnen ein grosses Geheimnis. Einzelspieler interessieren sich nicht fürs Doppel. Das ist nur fürs Training.»
… Novak Djokovic: «Glauben Sie mir, es gibt mehr Gehässigkeiten bei den Männern als bei den Frauen. Ich mag Djokovic nicht allzu sehr. Wir kennen uns, seit wir 12 Jahre alt sind. Damals war er noch ein normaler Junge, aber nach seinen ersten Erfolgen hat er sich verändert, seine Augen haben sich verändert.»
… Sex vor Spielen: «Einer Frau kann das vielleicht Energie geben, bei Männern bewirkt es das Gegenteil. Ich denke nicht, dass es gut ist. Mental möchte man das. Mental. Aber man muss die Balance finden. Was ist zu jenem Zeitpunkt wichtiger: Der physische oder mentale Zustand? Dann entscheidest du. Aber normalerweise ist man danach körperlich müde.»
Sendebezug: Radio SRF 1, Abendbulletin, 15.6.2015, 18:45 Uhr
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