Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03464.jsonl.gz/2472

Computertomografie
Eine Röntgenröhre und ein Detektor drehen sich um den Patienten und erzeugen dadurch eine Vielzahl von Projektionen. Diese können mit Hilfe mathematischer Prozesse zu einem so genannten Schnittbild rekonstruiert werden („Salamischeiben“). Aus diesem Datensatz lassen sich Schnitte in beliebiger Körperachse (auch gekurvt, d.h. dem Verlauf folgend) oder auch 3dimensional errechnen.
Die Darstellung der Herzkranz-gefässe unter Verwendung der Computertomographie ist ein innovatives Verfahren, welches wir seit kurzer Zeit als Alternative oder auch ergänzende Methode
zur diagnostischen konventionellen Koronarangiografie anbieten können.
Durch die Dual-Source Technik (einziges CT mit zwei Röhren)
ist es erstmalig möglich, die Patienten mit teilweise sehr niedriger Strahlendosis und einer nur geringen Menge Kontrastmittel in eine Vene injiziert, zu untersuchen.
Während das Röntgenstrahler-Detektoren-System rotiert, wird der Untersuchungstisch mit dem Patienten mit einer vorgegebenen Geschwindigkeit bewegt. Dadurch bewegt sich der Röntgenfokus spiralförmig und kontinuierlich um den Körper. Grössere Körperabschnitte lassen sich so fortlaufend darstellen und zu einem dreidimensionalen Bild zusammenbauen.
Bei diesem Gerät sind mehrere Reihen von Detektoren hintereinander angeordnet. Dadurch können pro Umdrehung des Systems mehrere Körperschichten erfasst werden. So werden die Untersuchungszeiten und somit die Zeitspanne, die der Patient den Atem anhalten muss, markant kürzer.