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Die Schweiz unterstützt Mosambik in den kommenden drei Jahren mit weiteren 28 Mio. Franken. Vertreter der beiden Länder unterzeichneten am Mittwoch (29.11.) in der mosambikanischen Hauptstadt Maputo ein entsprechendes Budgethilfe-Abkommen.Dieser Inhalt wurde am 29. November 2000 - 13:22 publiziert
Die Unterzeichnung erfolgte im Rahmen einer Wirtschaftsmission, die der seco-Delegierte für Handelsverträge, Oscar Knapp, zurzeit in Mosambik unternimmt.
Die Unterstützung ist aufgeteilt in eine direkte Budgethilfe von 24 Mio. Franken und ein technisches Assistenzprogramm in der Höhe von 4 Mio. Franken. Die Budgethilfe ist Bestandteil eines gemeinsamen Programms von mehreren Geberländern (Belgien, Dänemark, Europäische Union, Grossbritannien, Holland, Irland, Norwegen, Schweden, Schweiz).
Dieses Programm bezweckt die Umsetzung von wirtschaftlichen und strukturellen Reformen, welche sich an der Entwicklung einer Marktwirtschaft orientieren. Ausserdem soll das Programm die Umsetzung des Aktionsplans zur Armutsbekämpfung ermöglichen.
Die 4 Mio. Franken technische Hilfe sollen weiter dazu beitragen, den Reformprozess im Fiskalbereich zu fördern. Während der letzten vier Jahre hatte die Schweiz bereits die erfolgreiche Einführung einer Mehrwertsteuer in Mosambik unterstützt. Die Reform des Fiskalsystems von Mosambik leistet einen wichtigen Beitrag zur Reduktion der Abhängigkeit des Landes von ausländischen Hilfeleistungen.
Mosambik ist Anfang Jahr von schwersten Überschwemmungen heimgesucht worden. Trotzdem sind die Wirtschaftsaussichten des Landes nach seco-Angaben viel versprechend. Das Wachstum sei in den letzten fünf Jahren auf jährlich 10 Prozent gestiegen. Dabei seien gleichzeitig die Inflation unter Kontrolle gehalten und der Wechselkurs stabilisiert worden.
Mosambik ist ein Schwerpunktland der Schweizer Entwicklungs-Zusammenarbeit. Die finanzielle Unterstützung beläuft sich auf etwa 30 Mio. Franken pro Jahr.
swissinfo und Agenturen
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