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Autor: Germán Veloz Placencia | <email-pii>
februar 29, 2016 10:02:33
HOLGUIN — Die bei der Ernte 2015-2016 eingebrachten 686.5 Tonnen Kaffee sind das höchste Produktionsergebnis seit dem Zeitraum 2003-2004, als das Programm der Wiedergewinnung der Kaffeeproduktion begann.
„Was heute geschaffen wurde, entspricht einem Wachstum um 43 % im Vergleich zum vorher Erreichten, als die Pläne für die Erweiterung von Anbau, Ernte und Aufkauf des wertvollen Produkts erstellt wurden“, erläuterte Raciel Aguilera Pérez, Verantwortlicher vonseiten der Landwirtschaft für die Kaffeeproduktion der Provinz.
Wie auch die anderen Spezialisten war er der Meinung, dass die Ernte noch immer weit von dem entfernt ist, was die Wirtschaft des Landes braucht, aber er schätzte ein, dass die Effizienz bereits höher war als bei den vorhergehenden Ernten, da auch der Aufkauf von erstklassigem Kaffee bei den Kaffeebauern angestiegen ist, was bedeutet, dass sowohl Menge als auch Qualität der Kaffeebohnen anwachsen.
Die Provinz hat die Anbaupläne erfüllt und die Bestände der Kaffeeplantagen verbessert, von denen ein wesentlicher Teil erneuert worden ist. Dies wiederum macht es möglich, dass die Erträge in der Robusta-Sorte bei etwa 0,33 Tonnen pro Hektar liegen, was bereits mehr ist als bei Beginn der Etappe der Wiedergewinnung der Kaffeeproduktion.
Auch eine Reihe anderer Aktionen haben sich positiv ausgewirkt. Zum Beispiel verfügte man diesmal über mehr Arbeitsmittel, insbesondere Macheten, wodurch die Prozesse der Schattenregulierung und Säuberung der Flächen verbessert werden konnten. Auch die chemischen Düngemittel waren rechtzeitig zur Stelle, obwohl auch weiterhin organischer Dünger wie Kompost sowie biologische Produkte zur Kontrolle von Krankheiten zur Anwendung kamen.
Nach Meinung des Spezialisten kommt eine neue Haltung derer zum Vorschein, die sich dieser Kultur widmen, da diese sich nun nicht mehr vorrangig um den Anbau von Knollen oder anderer Kulturen in den Kaffeeplantagen kümmern, sondern zuerst um den Kaffeeanbau.
Ein gutes Zeichen für die Zukunft ist das Interesse vieler Kaffeebauern, ihre über lange Zeit ausgebeuteten Kaffeeplantagen zu erneuern. Gegenwärtig kann die Provinz dieser Nachfrage entsprechen, da in Baumschulen eine starke Kampagne ausgeführt wurde und statt der 700.000 geplanten über eine Million Pflänzlinge zur Verfügung stehen.
Aber auch die industrielle Komponente ist nicht vernachlässigt worden. Die in der Gemeinde Mayarí befindliche Mühle wurde nach einer langen Zeit des Stillstands wiederhergestellt, nachdem ein Hurrikan sie außer Betrieb gesetzt hatte. Die gesamte Ernte dieser Gemeinde konnte dort gemahlen und dadurch die zusätzlichen Kosten eingespart werden, die aus der Verarbeitung des Kaffees in der Provinz Guantanamo entstanden wären.