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Chronik
Jungliberale Illnau-Effretikon 1991-2013 (Kurzfassung)
1991/1992
An der Gründungsversammlung am 21. November 1991 genehmigen die etwa fünfzig Anwesenden die von den Initianten vorgelegten Statuten. Gegründet wird eine Jungpartei, die sich dem liberalen Gedankengut verpflichtet fühlt und als Hauptziel bezweckt, mit Gleichaltrigen zu politisieren. Die JLIE engagieren sich für den EWR-Beitritt.
1993
Die Jungliberalen beschliessen, dem Stadtrat eine Petition vorzulegen, die verlangt, dass die Strassenbeleuchtung in der Gemeinde Freitag- und Samstagnacht durchgehend brennt, um die Sicherheit der Bewohner zu erhöhen. Die 1062 gesammelten Unterschriften werden Stadtrat David Baumgartner übergeben. Wegen den anfallenden Mehrkosten lehnt der Stadtrat das Vorhaben jedoch ab. Es werden zwei „Music Nites“ für Nachwuchsbands organisiert und die JLIE nehmen erfolgreich am Stadtfest teil.
1994
Bei den Gemeinderatswahlen erfahren die JLIE einen Grosserfolg: Gründungspräsident Thomas Vogel wird als jüngstes Mitglied in den Gemeinderat gewählt, JLIE Vizepräsident Peter Stiefel kurz darauf in die Jugendkommission. Thomas Vogel reicht im Gemeinderat ein Postulat ein, das die Ausarbeitung eines Jugendleitbildes verlangt.
1995
Der JLIE-Vorstand gründet einen Gönnerclub, dessen Mitglieder mit einem jährlichen Beitrag die JLIE unterstützen. Im Jugendhaus veranstalten die JLIE eine gut besuchte Informationsveranstaltung zum Drogenproblem in unserer Stadt. Peter Stiefel, JLIE Vize, wird Präsident des Verkehrsvereins Effretikon. Im November bewilligt das Parlament einen Objektkredit für die Ausarbeitung des von Thomas Vogel initiierten Jugendleitbildes.
1996
Die JLIE organisieren Podiumsdiskussionen zur Einführung der Fünftagewoche an der Volksschule und zu Tempo 30 im Tannquartier. Im Mai veranstalten die JLIE zum ersten Mal eine Mitgliederversammlung mit anschliessendem Spaghettiplausch. Das fünfjährige Bestehen wird im Westminster Pub gebührend gefeiert. An der GV tritt Thomas Vogel als Präsident zurück, sein Nachfolger wird Quästor Dominique Müller.
1997
Der Vorstand der JLIE beschliesst nach unliebsamen Ereignissen rund um die Wahlen des JFZH-Vorstandes die Mitgliedschaft in der JFZH bis auf weiteres zu sistieren. Der Stadtrat verabschiedet zu Handen des Grossen Gemeinderates das 1994 von Thomas Vogel initiierte Kinder- und Jugendleitbild. Die JLIE engagieren sich gegen die Initiative „zur Vereinfachung der politischen Strukturen der Stadt Illnau-Effretikon durch Abschaffung des Grossen Gemeinderates“ und gründen ein „Komitee pro Parlament“. Die Initiative wird knapp verworfen. Es finden vier Mitgliederversammlungen statt, wobei unter anderem die Nein-Parole zur Initiative „Jugend ohne Drogen“ beschlossen wird.
1998
Bei den Kommunalwahlen gewinnen die JLIE einen Gemeinderatssitz dazu und stellen nun mit Thomas Vogel und Peter Stiefel zwei Gemeinderäte. Thomas Vogel kandiert auch für den Stadtrat und verfehlt den Einzug nur knapp. Dominique Müller wird in die Schulpflege gewählt.
1999
Peter Stiefel präsidiert die bürgerliche Abteilung des GGR. An drei Mitgliederversammlungen fassen die JLIE unter anderem die folgenden Parolen: JA zur Finanzierung des öffentlichen Verkehrs (FINÖV) sowie JA zu einer Mutterschaftsversicherung. Die JLIE gewinnen das Behördenschiessen und dringen so in eine SVP Domäne ein. Die Website jlie.ch kommt dank Peter Stiefel in Bewegung.
2000
Die JLIE Gemeinderäte reichen ein Postulat für längere Öffnungszeiten der städtischen Verwaltung ein – es wird abgelehnt. JLIE Präsident Dominique Müller tritt auf der Nationalratswahl Liste 1 der JFZH an und erreicht 3101 Stimmen. An der GV zählen die JLIE im neunten Jahr ihres Bestehens 17 Mitglieder und 21 Interessenten.
2001
Thomas Vogel wird als Präsident des GGR „Höchster Illnau-Effretiker“. Die JLIE feiern ihr zehnjähriges Bestehen! Peter Stiefel, JLIE Gemeinderat, übernimmt den Sitz von Thomas Vogel in der Geschäftsprüfungskommission. Frank Ohoven wird vom GGR zum kantonalen Geschworenen gewählt. An der GV wird neu Philipp Wespi als Quästor gewählt. Die JLIE zählen 18 Mitglieder und 19 Interessenten.
2002
Aus verschiedenen Gründen starten die JLIE mit einer Listenverbindung mit der FDP in die GGR-Wahlen 2002. Die bisherigen JLIE Gemeinderäte Vogel und Stiefel werden wiedergewählt. Das Ziel, einen dritten Sitz zu gewinnen, wird aber klar verfehlt. Da Thomas Vogel zur FDP übertritt, verlieren die JLIE nominell einen Sitz. Nach dem Rücktritt Dominique Müllers aus der Schulpflege, sind die JLIE in den Gemeindebehörden nicht mehr vertreten. Die Wahlergebnisse zeigen die Notwendigkeit eines Generationenwechsels in der JLIE auf. Philipp Wespi gewinnt neue Interessenten und schliesslich mit Livio Piatti als Vize, Remo Wey als Kassier und Christian Maurer als Sekretär drei neue Vorstandsmitglieder. Wespi wird Präsident, Dominique Müller Beisitzer und Peter Stiefel bleibt dem Vorstand als Gemeinderat erhalten. An vier Mitgliederversammlungen wird rege diskutiert. So wird die Ja-Parole für den UNO-Beitritt, die Fristenlösung sowie die Registrierung gleichgeschlechtlicher Partnerschaften beschlossen. Eine ungewohnt hohe Zahl an Mitgliedern ruft vermehrt nach sozialen Events. So findet im Juni im Garten von Peter Stiefel ein gemütlicher Grillplausch statt. Das JLIE-Team gewinnt zum zweiten Mal das Behördenschiessen.
2003
Der neue Vorstand kann die anfangs Jahr gesetzten Ziele klar erreichen. So steigt die Mitgliederzahl per Generalversammlung um 20% und die Interessentenbasis hat sich um 45% vergrössert. Auch die Finanzen können dank zum Teil grosszügigen Spendengeldern auf eine solide Basis gestellt werden. Politisch wird endlich die Website der Gemeinde realisiert und dank einer Motion von Gemeinderat Stiefel die durchgehende Strassenbeleuchtung über das Wochenende verwirklicht. Mit Genugtuung nimmt die JLIE auch die Initiierung einer eigenen Stadt/Regionalpolizei zur Kenntnis. Ein altes Anliegen verwirklicht sich damit. Nichtpolitische Anlässe, die sogenannten “Social Events”, bleiben in guter Erinnerung, so die erstmalige Teilnahme an der Chilbi mit einem “Leiterwägeli”. Weitere Highlights sind Fondueplausch, Klausurweekend im Tessin, Grillplausch und das Weihnachtsessen. Die neu gestaltete Website findet vermehrt Anklang und verzeichnet speziell während der Chilbi einen starken Anstieg der “Hits” (was nicht zuletzt auf das Fotoarchiv à la Usgang.ch zurückzuführen ist).
2004
Zwei Kommissionen (Schule, Jugend und Sport sowie Wirtschaft & Finanzen) werden zwecks Know-How- und Ideenbeschaffung ins Leben gerufen. In den Kommissionen sollen sich aktive Mitglieder einbringen und politische Ideen gleich selbst umsetzen können. An einer Standaktion werden in Effretikon in nur 3 Stunden 170 Unterschriften für die Hanflegalisierungsinitiative gesammelt. Neben der politischen Arbeit bleibt genug Zeit für “unpolitische” Aktivitäten. Die erstmalige Teilnahme am Gemeindeputztag ist genauso ein Erlebnis wie die Teilnahme an der Chilbi mit einer von Stephan Thalmann selbstgebauten fahrenden Bar (JLIE FahrBar). Die Medienresonanz erlebt dank den vermehrten Aktivitäten sowie diversen Leserbriefen und Stellungnahmen eine Renaissance. Beisitzer Dominique Müller sowie Sekretär Christian Maurer, der durch Michael Meyer ersetzt wird, treten aus dem Vorstand zurück.
2005
Das Jahr steht im Zeichen der Wahlkampfvorbereitungen für die Gemeinderatswahlen 2006. Unter der Leitung von Livio Piatti wird eine Wahlkommission ins Leben gerufen, welche sich zum Ziel setzt, den einzig verbliebenen JLIE-Gemeinderatssitz zu verteidigen. Dies soll durch einen möglichst unkonventionellen, frechen und frischen Wahlkampf umgesetzt werden. Neben Plakaten und CD-Booklets gehören auch frech gestaltete Tischsets zu den Wahlkampfmitteln. Das Motto des Wahlkampfs “S’isch nüme wie früener” lässt Raum für kreative Aktionen. Die Finanzkommission unter Führung von Stephan Thalmann führt eine Gewerbebefragung unter den lokalen Gewerbetreibenden durch. Das Resultat wird dem Stadtrat übergeben, dem Rotary-Club vorgestellt und findet vor allem in Kiebitz, Zürcher-Oberländer und Landbote mediale Beachtung. Weitere Resultate der Befragung sind ein zusammen mit dem Forum21 organisierter Workshop sowie ein durch Peter Stiefel eingereichtes Postulat betreffend Standortmarketing und Imageförderung. Als Resultat der diesjährigen Teilnahme am Gemeindeputztag reicht Stiefel eine kleine Anfrage zum Thema “Littering” ein. Neben der Unterschriftensammlung für die Initiative “Zur Einschränkung des Verbandsbeschwerderechts” engagiert sich die JLIE für eine Version “Light” der Tempo-30-Vorlage sowie für eine möglichst gewerbe- und kundenfreundliche Umsetzung der Zentrumsaufwertung Effretikon. Die Teilnahme an Stadtfest, Stadthausfest und Chilbi sind unpolitische Highlights und bringen neben “lässigen” Momenten und Spass vor allem einen erhöhten Grad an Publizität. Im Vorstand tritt Sekretär Michael Meyer zurück und wird durch Marina Joos ersetzt.
2006
Die Kommunalwahlen bringen der JLIE die höchste Behördenbeteiligung ihrer Geschichte. Philipp Wespi, Livio Piatti und Stephan Thalmann werden in den Grossen Gemeinderat und Christoph Rohner in die Schulpflege gewählt. Wespi wird zudem in die Rechnungsprüfungskommission gewählt. Das Resultat wird nicht nur auf das Engagement der vergangenen Jahre zurückgeführt, sondern auch auf den unkonventionellen Wahlkampf. So verteilen die KandidatInnen am 6. Dezember 2005 in Hasenkostümen verkleidet Schokoladenhasen an die Bevölkerung mit der Botschaft: “JLIE – dem Chlaus voraus”, oder versteigern gebrauchte Stühle und Sitze zu Gunsten eines karitativen Zweckes: “JLIE – wir suchen einen Sitz”. Zudem finden das CD-Booklet im Retro-Style und die Tischsets, welche in diversen Restaurants in der Gemeinde aufgelegt werden, grossen Anklang. An der Delegiertenversammlung der FDP des Kantons Zürich und der FDP Schweiz wird das Wahlresultat mit spontanem Szenenapplaus quittiert. Die JLIE ist die schweizweit erfolgreichste jungfreisinnige Ortssektion. Im Vorstand tritt Marina Joos als Sekretärin zurück und auch JLIE-Urgestein Peter Stiefel tritt aufgrund der statutarischen Alterslimite aus Vorstand und Partei zurück. Stiefel sass seit Gründung im Vorstand und hat die einzige Jungpartei von Illnau-Effretikon wesentlich geprägt. Neben Klausurwochenende im Tessin ist vor allem die Teilnahme an der Chilbi Illnau ein grosser Motivationsfaktor. Die Website wird in ein neues Kleid gesteckt, inhaltlich erweitert und interaktiver gestaltet.
2007
Nach den erfolgreichen, aber intensiven Kommunalwahlen braucht die Partei eine gewisse Zeit, um wieder Kräfte zu sammeln. Die drei Gemeinderäte schaffen mit guten Artikeln in der Presse und Vorstössen im Parlament (Gemeindeputztag, neues Abfallregime, Zonen fürs Gewerbe, Gestaltung Kreisel Effi-Märt-Kreuzung, Leserbrief zum Gebiet Hinterbühl, Voten im Rat etc.) viel Goodwill für die JLIE. Vor allem der Vorstoss zu den neuen Abfallsammeltouren erweckt mediales Interesse und verhilft Livio Piatti u.a. zu einem Fernsehauftritt bei Tele Top. Piatti wird zudem neuer FDP/JLIE-Fraktionschef im Gemeinderat; er ist damit schweizweit der erste Jungliberale, der eine gemeinsame Fraktion mit der FDP präsidiert. Es kündigt sich jedoch ein personeller Umbruch im Parteivorstand an, nachdem Philipp Wespi, Stephan Thalmann und Livio Piatti ihren Rücktritt ankündigen. An einem Neumitgliederanlass wird mit Marco Nuzzi ein neuer Hoffnungsträger gefunden. Hinsichtlich Social Events ist das Klausurweekend im Tessin der eigentliche Höhepunkt, wo eine Aufbruchstimmung spürbar ist und neue Ideen entwickelt werden.
2008
An einer ausserordentlichen Generalversammlung im Februar 2008 wird ein neuer Vorstand gewählt. Das Präsidium übernimmt Marco Nuzzi, ihm zur Seite stehen Schulpfleger Christoph Rohner (Vizepräsidium), Stefan Eichenberger (Finanzen), Michèle Vögeli (PR), Alexander Salim (Events) sowie Martin Mayer (Logistik). Die Jungliberalen veranstalten eine ausserordentliche Mitgliederversammlung betreffend Sportzentrum Eselriet und laden dazu Vertreter der betroffenen Sportvereine ein, um deren Anliegen und Bedürfnisse anzuhören. Nach einer angeregten Diskussion entscheiden sich die JLIE, die Variante Ausbau zu unterstützen, wobei der Bau einer einfachen Eishalle im Rahmen des finanziell Möglichen geprüft werden soll. Der Grosse Gemeinderat stimmt schliesslich dem Projektierungskredit für die Variante Ausbau mit Überprüfung einer Eishalle zu. Weiter setzen sich die JLIE-Gemeinderäte für einen vergrösserten Dorfplatz in Illnau für die Chilbi ein. Das Stadtfest Effretikon ist der schönste und zugleich strengste Anlass, an dem die JLIE teilnehmen; es resultiert ein Umsatzrekord! Leider fällt dafür die Illnauer-Chilbi wortwörtlich ins Wasser… Dafür machen die Jungliberalen einen Abstecher nach Sedrun und besuchen dort die NEAT-Baustelle.
2009
Die Jungliberalen führen eine medial vielbeachtete Umfrage bei der Bevölkerung betreffend Einkaufsmöglichkeiten in Illnau-Effretikon durch. Sie ist simpel, aber ein Erfolg. Die Online-Umfrage und die Flyeraktion werden am häufigsten für Antworten benützt; der Talon, der als Inserat in der Lokalzeitung „regio.ch“ publiziert wird, wird hingegen kaum zurückgesandt. Die Stadt Illnau-Effretikon veranstaltet in der Folge zwei öffentliche Workshops zur Zentrumsentwicklung Effretikon, an denen mehrere JLIE-Mitglieder teilnehmen. An den beiden Workshops wird auch die Umfrage der JLIE thematisiert. An einem gut besuchten Gönneranlass wird das Projekt „mittim“ durch Hans Hänseler, Initiant und Geschäftsinhaber der Hänseler Immokonzept AG, sowie durch Guido Rigutto, Architekt und Geschäftsleiter der ch-Architekten, präsentiert. Aufsehen erregt zudem ein 1. Aprilscherz, bei dem die JLIE ein Nacktwanderverbot in Illnau-Effretikon fordern. Die JLIE nehmen mit einem neuen Konzept an der Chilbi teil, indem man erstmals im Pavillon des Rest. Frieden über eine fixe Bar verfügt. Das neue Konzept beschert der Partei einen hohen Umsatz und viele Gäste, aber auch vergleichsweise hohe Kosten. Im Gemeinderat fordern die JLIE die Nutzung der LED-Technologie bei Strassenlaternen, einen grösseren Dorfplatz in Illnau, mehr Bewegung für die Schulkinder sowie eine Sanierung der Bahnhofsunterführung Effretikon und wehren sich aktiv gegen Verzögerungen beim Sportzentrum Eselriet. Weiter setzt sich die Partei für einen Erhalt der Oberstufe Illnau ein. Zunehmend rücken die kommunalen Wahlen vom 7. März 2010 in den Fokus der JLIE, wo es die 3 Gemeinderatssitze zu verteidigen gilt. Zudem stellt sich Philipp Wespi als Stadtratskandidat zur Verfügung, er präsidiert auch die Wahlkommission. Der Wahlslogan „Nägel mit Chöpf“ wird geboren.
2010
Das Jahr 2010 beginnt für die JLIE mit einem historischen Wahlerfolg: Philipp Wespi wird mit einem ausgezeichneten Resultat in den Stadtrat gewählt! Die 3 Sitze im Grossen Gemeinderat können verteidigt werden, man verpasst gar knapp einen weiteren Sitz. Ausschlaggebend dürfte nicht zuletzt der hervorragende Online-Wahlkampf gewesen sein. Die JLIE-Vertreter im Parlament heissen Livio Piatti (bisher), Stefan Eichenberger und Marco Nuzzi (beide neu). Stefan Eichenberger übernimmt zudem den Sitz von Philipp Wespi in der Rechnungsprüfungskommission. Philipp Wespi wird neuer Finanzvorstand der Stadt Illnau-Effretikon! Stephan Thalmann bleibt als FDP-Vertreter im Rat wie auch Peter Stiefel. Die JLIE-Gemeinderäte engagieren sich im Parlament erfolgreich für die Sanierung und den Ausbau des Sportzentrums Eselriet (Haupttrakt, Allwetterplatz für den Fussball sowie einfache Überdachung der Eishalle). In der Volksabstimmung wird die Vorlage mit grosser Mehrheit angenommen! Zudem werden im Rat Vorstösse betreffend Inbetriebnahme der erweiterten Tiefgarage Alterszentrum/Effi-Märt sowie betreffend Durchführung von Alkoholtestkäufen durch Minderjährige eingereicht. Philipp Wespi hält die 1. August-Rede an der gut besuchten Bundesfeier in Illnau. Christoph Rohner kandidiert nicht mehr für die Schulpflege und tritt aus dem JLIE-Vorstand zurück. Dafür wird Letzterer mit Marcel Balmer, Sabrina Reindl und David Studerus verstärkt. Im Schloss Kyburg werden die Jungfreisinnigen Bezirk Pfäffikon gegründet und von Philipp Wespi präsidiert.
2011
Den Höhepunkt bildet das 20 Jahr-Jubiläum der Partei. Im Schützenhaus Luckhausen feiern aktive und ehemalige Mitglieder bis in die frühen Morgenstunden. Daneben engagieren sich die Jungliberalen im Gemeinderat gegen die Sanierung der städtischen Liegenschaft an der Usterstrasse 23 in Illnau und untermauern damit ihre Forderung nach einem Dorfplatz, der diesem Namen auch gerecht wird. Der von den JLIE miterarbeitete Rückweisungsantrag wird vom Rat knapp gutgeheissen. Bei der Sanierung der Bahnhofsunterführung Effretikon gelingt endlich ein Durchbruch, nachdem der Gemeinderat einer entsprechenden Motion der JLIE zustimmt. Mit einem Postulat wird ausserdem ein Ausbau des E-Governments gefordert. An der Generalversammlung wird die kontinuierliche Verjüngung des Vorstandes vorangetrieben; Marcel Balmer übernimmt das Präsidium von Marco Nuzzi. Mit Michelle Schärer und Thomas Studerus können weitere junge, hoffnungsvolle Vorstandsmitglieder gewonnen werden. Sie ersetzen die zurücktretenden Alexander Salim, Sabrina Reindl und Martin Mayer. Mit Marco Nuzzi ziehen die Jungliberalen in die Geschäftsprüfungskommission des Gemeinderates ein. Livio Piatti gibt auf Ende des Jahres dagegen seinen Rücktritt aus dem Gemeinderat bekannt. Michèle Vögeli tritt seine Nachfolge an und wird die erste JLIE-Gemeinderätin. Stefan Eichenberger übernimmt das Präsidium der FDP/JLIE-Fraktion.
2012
Ein Bowling-Abend bildet den Auftakt des Jahres 2012. An der Chilbi treten die JLIE mit einer neuen FahrBar auf, was sehr erfolgreich ist. Dazu wird ein Ausflug in den Europapark gemacht. Politisch sind die Jungliberalen sehr aktiv, es werden Vorstösse zu verschiedenen Themen eingereicht (Postulat betreffend Austritt Flughafenschutzverband, Anfragen betreffend Wasserschäden Tiefgarage Station Illnau sowie Anschluss Nachtnetz Winterthur – Illnau, Postulat betreffend Jugendanerkennungs- und förderpreis, Postulat betreffend Evaluation Tempo 30-Zonen). Die Jungliberalen scheuen sich nicht, heikle Themen anzusprechen und sind in den Medien präsent. Zudem setzen sich die JLIE für die Anstellung eines Streetworkers in der Stadt ein; Thomas Studerus übernimmt dabei das Co-Präsidium des Pro-Komitees. Die Vorlage wird jedoch vom Volk abgelehnt. Der Neumitgliederanlass sowie die Generalversammlung dienen als „Kick-Off“ für den anstehenden Wahlkampf, wobei erste Ideen gesammelt werden. Den Ausklang des Parteijahres bildet der traditionelle Chlausabend mit einem Fondue-Essen.
2013
Das Jahr 2013 steht im Zeichen der Vorbereitungen der Gesamterneuerungswahlen vom 30. März 2014. Es wird eine Wahlkommission gegründet, die von Stefan Eichenberger präsidiert wird und der die weiteren Vorstandsmitglieder angehören. Im Verlauf des ersten Halbjahres können diverse Neumitglieder aufgenommen werden. Erfreulich ist dabei besonders, dass sich mehrere Frauen den JLIE anschliessen. Entsprechend sind die Mitgliederversammlungen und die gesellschaftlichen Anlässe sehr gut besucht. David Studerus verlässt im Mai den JLIE-Vorstand, da er in die Stadt Zürich gezogen ist und dort auf einer FDP-Liste in den Gemeinderat kandidiert. Fabio Ricci ersetzt ihn. An der Chilbi nehmen die JLIE mit einem überarbeiteten Konzept der Fahrbar teil, was sehr erfolgreich ist. Der neu angebotene „Hugo“trifft den Geschmack der Chilbi-Besucher und ist am Ende sogar ausverkauft. Im Gemeinderat sind die JLIE sehr aktiv und reichen einige Vorstösse (Interpellation betr. Verkehrsspiegel, Anfrage betr. Einbezug des lokalen Gewerbes bei Vergaben, Anfrage betreffend Treppe Örmis, Interpellation betr. Randsteine aus China) ein, welche mediale Beachtung finden. So strahlt der Lokalsender Züriplus einen gut vierminütigen TV-Bericht zum geforderten Verkehrsspiegel beim Bahnhof Illnau aus. Im Oktober übernimmt Gemeinderätin Michèle Vögeli als erste Frau das Präsidium der Jungliberalen Illnau-Effretikon. Der bisherige Präsident Marcel Balmer tritt aus beruflichen Gründen etwas kürzer und ist fortan Vizepräsident. Die JLIE tritt mit der bisher grössten Liste für den Grossen Gemeinderat an, welche von Fraktionschef Stefan Eichenberger und Parteipräsidentin Michèle Vögeli angeführt wird. Finanzvorstand Philipp Wespi kandidiert zudem für eine weitere Legislatur als Stadtrat.
2014
Die Jungliberalen geben Vollgas im Wahlkampf! Am 4. Januar 2014 werden die Plakate aufgestellt, was für Gesprächsstoff sorgt. Nur zwei Tage später folgt die Dreikönigsaktion an den Bahnhöfen Illnau und Effretikon. Es folgen eine Nachtbusaktion sowie eine Seilziehaktion auf dem Märtplatz in Effretikon. Auch im Gemeinderat ist die Jungpartei aktiv; so wird eine Videoüberwachung an den Bahnhöfen gefordert, um die Velodiebstähle zu bekämpfen. Ausserdem wird die schlechte Versorgung der Bevölkerung im Bereich Mobilfunk kritisiert. Einzig beim geforderten Illnauer Dorfplatz läuft es zunächst nicht wie gewünscht; eine links-grüne Allianz sorgt zusammen mit der FDP dafür, dass das langjährige Anliegen der JLIE erneut nicht umgesetzt wird. Bei den Gesamterneuerungswahlen schafft Philipp Wespi souverän die Wiederwahl in den Stadtrat und erreicht nach dem unbestrittenen Stadtpräsidenten Ueli Müller das zweitbeste Resultat aller Kandidierenden! Auch der Wahlkampf für das Parlament ist erfolgreich; die Jungliberalen können ihre drei Sitze im Grossen Gemeinderat verteidigen. Stefan Eichenberger (bisher) ist der Panaschierkönig; er bleibt Präsident der erstarkten FDP/JLIE-Fraktion und ist weiterhin Mitglied der Rechnungsprüfungskommission. Parteipräsidentin Michèle Vögeli bleibt im Rat und zieht neu in die Geschäftsprüfungskommission ein. Der dritte Sitz geht hauchdünn an Raffaela Piatti, nachdem Marcel Balmer infolge Wegzugs verzichten muss und auch aus dem Vorstand zurücktritt. An seiner Stelle werden Raffaela Piatti (Events) und Michael Roth (Website) in den Vorstand gewählt. Die JLIE nützen den Schwung durch den Wahlerfolg gleich aus und nehmen beim Dorfplatz einen neuen Anlauf. Gemeinsam mit der FDP und der SVP arbeitet Stefan Eichenberger die Motion „Attraktives Dorfzentrum Illnau“ aus und kann auch Vertreter der BDP, CVP und EVP zur Mitunterzeichnung überzeugen. Der Vorstoss wird mit einer Zweidrittelsmehrheit im Rat überwiesen, worauf der Stadtrat die Liegenschaft Usterstrasse 23 (endlich) aus dem kommunalen Inventar schützenswerter Bauten entlässt. Der Heimatschutz zieht diesen Entscheid jedoch an das Baurekursgericht weiter. Weitere Highlights des Jahres sind die Teilnahme an der Illauer Chilbi und erstmals am Neuzuzügertag, der Neumitgliederanlass, der Ausflug in den Europapark sowie der Chlausabend.
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