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Am Vorabend hatte das private American Petroleum Institute (API) überraschend einen Rückgang der US-Ölreserven in der vergangenen Woche um 531 000 Barrel gemeldet. Zuletzt waren die Lagerbestände mehrfach gestiegen. Am Ölmarkt richtet sich der Fokus nun auf offizielle Daten der US-Regierung, die am Nachmittag erwartet werden.
In den vergangenen Tagen hatten Sorgen vor einem zu hohen Angebot die Ölpreise auf Talfahrt geschickt. Im Verlauf einer Woche waren die Notierungen für US-Öl und Nordseeöl in der Spitze um etwa zehn Prozent gefallen.
Zuletzt hatten Daten zur Fördermenge im wichtigen Opec-Staat Saudi-Arabien belastet. Wie aus dem am Dienstag veröffentlichten Monatsbericht der Organisation erdölexportierender Länder (Opec) hervorging, hatte das Königreich am Persischen Golf für Februar einen Anstieg der Produktionsmenge über die Marke von zehn Millionen Barrel pro Tag gemeldet. "Damit hätte Saudi-Arabien gut ein Drittel der Kürzung des Vormonats wieder rückgängig gemacht, würde aber noch immer im Einklang mit der Kürzungsvereinbarung produzieren", kommentierten Rohstoffexperten der Commerzbank./jkr/jha/
(AWP)