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Neue Daten zur Entwicklung der US-Ölreserven sorgten am Nachmittag nicht für nennenswerte Impulse am Ölmarkt. In der vergangenen Woche waren die Rohölbestände der grössten Volkswirtschaft der Welt überraschend gestiegen. Zeitgleich wurde gemeldet, dass die US-Ölproduktion in der vergangenen Woche gestiegen war. Die Produktionsdaten gelten wegen der Folgen tropischer Wirbelstürme für die US-Ölindustrie allerdings als stark verzerrt.
Am Dienstag hatten die Ölpreise noch deutlich zugelegt. Eugen Weinberg, Experte bei der Commerzbank, führte dies auf Aussagen des saudi-arabischen Energieministers Khalid Al-Falih zurück. Der Minister bekräftigte, man werde die Ölvorräte in den OECD-Ländern auf den 5-Jahresdurchschnitt reduzieren. "Implizit hat er damit mindestens eine Verlängerung der Produktionskürzungen in Aussicht gestellt", schreibt Weinberg./jkr/jsl/jha/
(AWP)