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Lima. Begleitet von Protesten tourt der von den meisten Regierungen des Kontinents nicht anerkannte Staatschef von Honduras, Porfirio Lobo, derzeit durch Südamerika. Am Dienstag wurde er in Lima vom peruanischen Staatschef Alan García empfangen, bereits zuvor war er in Bogotá mit dem scheidenden Präsidenten von Kolumbien, Álvaro Uribe, zusammengetroffen. Beide Staatschef haben das Regime in Tegucigalpa akzeptiert. Ecuadors Präsident Rafael Correa hingegen schlug eine Einladung Lobos aus, nach Honduras zu kommen.
Der im vergangenen Jahr durch einen Putsch gestürzte honduranische Präsident Manuel Zelaya wurde hingegen in Buenos Aires im Rahmen der Feierlichkeiten zum 200. Jahrestag der Unabhängigkeit Argentiniens von Präsidentin Cristina Fernández mit allen Ehren eines Staatschefs empfangen. Neben den offiziellen Veranstaltungen kam Zelaya auch mit den Müttern der Plaza de Mayo zusammen (Foto), die seit Jahrzehnten an ihre unter der Militärdiktatur »verschwundenen« und ermordeten Kinder erinnern. (PL/jW)
junge welt
28. Mai 2010