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Die venezolanische Pianistin Gabriela Montero, die 1970 in Caracas geboren wurde, erhielt mit vier Jahren Klavierunterricht, trat als Fünfjährige bereits öffentlich auf und gab mit acht ihr Debut als Solistin in Haydns D-Dur-Klavierkonzert. Kurz danach wurde ihr ein Staatsstipendium verliehen, das ihr die Fortsetzung der Ausbildung in den Vereinigten Staaten und später bei Hamish Milne an der Londoner Royal Academy of Music ermöglichte. Gabriela Montero hat mit führenden amerikanischen Orchestern wie dem Chicago, dem San Francisco und dem Houston Symphony oder dem New York und dem Los Angeles Philharmonic sowie dem Cleveland Orchestra konzertiert; in Europa war sie mit dem Leipziger Gewandhausorchester, dem City of Birmingham Symphony Orchestra, dem Philharmonia Orchestra sowie dem Rotterdam und dem Royal Liverpool Philharmonic zu erleben. Rezitale führten sie ins Londoner Southbank Centre, in die Pariser Salle Pleyel und die Berliner Philharmonie, ins Wiener Konzerthaus, in die New Yorker David Geffen Hall, ins Kennedy Center nach Washington und in die Orchard Hall nach Tokio. Gabriela Monteros Markenzeichen sind ihre Improvisationen, bei denen sie spontan über Themen, die das Publikum vorgibt, fantasiert. Aber auch als Komponistin ist sie hervorgetreten: mit der Tondichtung ExPatria für Klavier und Orchester (2011) und ihrem Klavierkonzert Latin (2016). Für ihre CDs wurde Gabriela Montero u. a. mit dem «Choc de l’année» von Le Monde de la Musique, zweimal mit dem «Echo Klassik» und zuletzt, im Herbst 2015, mit dem «Latin Grammy» ausgezeichnet. 2012 erhielt sie überdies den «Rockefeller Award». Gabriela Montero wirkte 2009 beim Musikprogramm zur Inauguration von Barack Obama als US-Präsident mit und trat 2013 beim World Economic Forum in Davos auf. Als «Honorary Consul» engagiert sie sich für Amnesty International.
Debut bei LUCERNE FESTIVAL am 21. November 2013 mit Werken von Brahms, Schumann und eigenen Improvisationen.
November 2017