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Standeskanzlei
Chanzlia chantunala
Cancelleria dello Stato
Der Kanton Graubünden pflegt zahlreiche bilaterale Kontakte zu anderen Kantonen. Eine besondere Bedeutung kommt dabei der Zusammenarbeit mit den angrenzenden Kantonen zu.
Eine enge Zusammenarbeit mit anderen Kantonen findet ebenfalls im Rahmen der interkantonalen Konferenzen statt. Im föderalen System der Schweiz existieren gesamtschweizerische sowie regionale Konferenzen. Es wird zudem unterschieden zwischen Regierungskonferenzen, die Querschnittfunktionen wahrnehmen, und Fachdirektorenkonferenzen, die einen bestimmten Politikbereich abdecken. Auf Regierungs- und Verwaltungsebene nimmt der Kanton Graubünden Einsitz in verschiedenen interkantonalen Gremien.
Die Konferenz der Kantonsregierungen (KdK) bezweckt, die Zusammenarbeit unter den Kantonen in ihrem Zuständigkeitsbereich zu fördern und in kantonsrelevanten Angelegenheiten des Bundes die erforderliche Koordination und Information der Kantone sicherzustellen. Sie befasst sich insbesondere mit Fragen:
Mitglieder der KdK sind die Regierungen aller 26 Kantone. Hauptorgan der KdK ist die vierteljährlich tagende Plenarversammlung. Hier sind alle Kantone durch je ein Mitglied der Regierung mit jeweils einer Stimme vertreten und beschliessen die politischen Geschäfte der KdK.
Der Leitende Ausschuss ist das Führungsorgan der KdK. Im Leitenden Ausschuss bereiten 9 Regierungsrätinnen und Regierungsräte aus allen Regionen die Geschäfte der Plenarversammlung vor. Gemäss Geschäftsordnung verfügt die rätoromanische Schweiz über einen ständigen Sitz im Leitenden Ausschuss. Bündner Mitglied des Leitenden Ausschusses und Präsident der KdK ist Regierungsrat Christian Rathgeb.
Weitere Informationen: www.kdk.ch
Die Regierungskonferenz der Gebirgskantone (RKGK) wurde 1981 gegründet. Sie bezweckt:
Mitglieder der RKGK sind die Kantone Graubünden, Wallis, Uri, Glarus, Nidwalden, Obwalden Tessin und Appenzell Innerrhoden.
Die Plenarkonferenz ist das oberste Organ der RKGK und versammelt sich viermal jährlich. Das Präsidium wechselt in regelmässigen Abständen zwischen den Mitgliedskantonen.
Weitere Informationen: www.rkgk.ch
Die Ostschweizer Regierungskonferenz (ORK) wurde 1964 gegründet und besteht in der jetzigen Form seit 1996. Sie bezweckt:
Mitglieder der ORK sind die Kantone Glarus, Schaffhausen, Appenzell Ausserrhoden, Appenzell Innerrhoden, St. Gallen, Thurgau und Graubünden. Der Kanton Zürich und das Fürstentum Liechtenstein sind assoziierte Mitglieder.
Das oberste Organ der ORK ist die Plenarkonferenz, an der Geschäfte von grundsätzlicher und aktueller Bedeutung für die Ostschweiz und die Mitgliedskantone behandelt werden. Die Plenarkonferenz versammelt sich einmal im Jahr. Sie wird von der vorbereitenden Kommission (Staatsschreiber der Mitgliederkantone) vorbereitet. Das Sekretariat der ORK führt die Koordinationsstelle Aussenbeziehungen der Staatskanzlei St. Gallen.
Weitere Informationen: www.ork-ostschweiz.ch