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die Versetzung eines Geistlichen in den Ruhestand. Dieselbe kann freiwillig erfolgen oder unfreiwillig,
bei eingetretener Dienstunfähigkeit oder noch andauernder Diensttauglichkeit. Im letztern Falle ist die Emeritierung Disciplinarmaßregel.
Die Emeritierung kommt in der evang. Kirche in sehr verschiedenen Formen vor. Früher und vielfach auch noch jetzt wird ein bestimmter
Teil des Einkommens der Stelle für den Emeritierten innebehalten; in Preußen
[* 3] wurden für die einzelnen Provinzen Emeritenfonds
aus Beiträgen der Pfarrer gebildet, jetzt ist für die alten preuß. Provinzen
die Emeritierung landeskirchlich geordnet durch Bildung eines allgemeinen Emeritierungsfonds, zu welchem der Staat Zuschüsse gewährt
(Kirchengesetz vom 26. Jan. und Staatsgesetz vom die frühern provinziellen Emeritenfonds bilden das Reservekapital.
(S. auch Emeritenhäuser.)