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2. Eltern im Kontext Schule
Eltern sind wichtige Kooperationspartnerinnen und Kooperationspartner für die Lehrpersonen, um den Schülerinnen und Schülern einen vermittelnden Boden zu geben, auf welchem sie zwischen den Welten Familie(n) und Schule hin und her gehen können. Dieser Boden wird von Vertrauen und zugleich von geklärten Erwartungen gestärkt. Schule und Familie sind damit als zwei Ökosysteme (Bronfenbrenner, 1981) über die Schülerin oder den Schülern miteinander verbunden (Abb. 1).
Abb. 1. Das Kind als Schülerin oder Schüler und als Sohn oder Tochter und unterschiedlichen Systemen (Keller-Schneider, 2018, S. 348).
Eltern und Lehrpersonen sind Experten bezüglich des Systems, von welchem sie Teil sind. Diese beiden Systeme sind über der Schülerin oder dem Schüler, das zwischen der Schule und der Familie hin- und herpendelt, miteinander verbunden. Im jeweiligen anderen System sind Eltern sowie Lehrpersonen Laie. Kenntnisse und Expertise liegen im System selbst drin und nicht bei daran beteiligten Aussensystemen.
Die Lehrpersonen sind nicht Teil der Familie, die Eltern sind nicht Teil der Schule – auch wenn die Eltern die Schule besucht und die Lehrpersonen auch Teil einer Familie sind. Damit liegt die Schule ausserhalb des direkten Einflussgebietes von Eltern. Eltern in das schulische Geschehen einbeziehen macht Sinn, sie bezüglich ihres Kindes als gleichwertig zu behandeln sehr. In schulischen Belangen sind sie jedoch nicht gleichberechtigt.
Mehr dazu: Hintergründe der Eltern
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