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Lewis Hamilton gewinnt den Grand Prix von China. Nico Rosberg macht den zweiten Doppelerfolg für Mercedes im dritten Rennen der Saison perfekt.
Das Team Sauber darf bereits zum zweiten Mal in der noch jungen Saison jubeln. Felipe Nasr mit Platz 8 und Marcus Ericsson mit Rang 10 bescheren der Zürcher Equipe fünf weitere Punkte, nachdem es in der ersten Prüfung in Australien 14 Punkte gegeben hatte. Der Brasilianer und der Schwede erfüllen damit die Hoffnungen, die nach dem Qualifying aufgekommen waren. Am Samstag hatten sich Nasr und Ericsson die Startplätze 9 und 10 gesichert. Sauber liegt damit auf dem hervorragenden 4. Rang der Konstrukteurswertung.
Rosberg, der im Qualifying um die Winzigkeit von 42 Tausendsteln gegen Hamilton den Kürzeren gezogen hatte, vermag sich hinter seinem Teamkollegen lange auf Schlagdistanz zu halten. Eine reelle Chance, den Weltmeister zu überholen, besitzt der Deutsche indessen nie. Rosberg seinerseits wird bis zum zweiten Reifenwechsel von Landsmann Sebastian Vettel im einen Ferrari bedrängt. Aber auch Vettel vermag Rosberg nie ernsthaft in Bedrängnis zu bringen, obwohl er wie erhofft den Abstand auf das Duo von Mercedes im Vergleich zum Qualifying verringert. Beim Kampf um die Startplätze hatte Vettel um neun Zehntel hinter Hamilton gelegen.
Die Platzierungen in den ersten sechs Rängen geben exakt die gegenwärtige Hierarchie in der Formel 1 wieder. Hinter Hamilton und Rosberg in den Mercedes und Vettel in einen Ferrari wurde dessen Teamkollege Kimi Räikkönen Vierter, gefolgt von Felipe Massa und Valtteri Bottas in den Williams.
1. Lewis Hamilton (Gb), Mercedes.
2. Nico Rosberg (De), Mercedes
3. Sebastian Vettel (De), Ferrari
4. Kimi Räikkönen (Fi), Ferrari
5. Felipe Massa (Br), Williams-Mercedes
6. Valtteri Bottas (Fi), Williams-Mercedes
7. Romain Grosjean (Fr/Sz), Lotus-Mercedes
8. Felipe Nasr (Br), Sauber-Ferrari
9. Daniel Ricciardo (Au), Red Bull-Renault
10. Marcus Ericsson (Sd), Sauber-Ferrari
Wie diverse ehemalige Fussballstarts versucht sich auch Marco Materazzi als Starthelfer in Indien. Der ehemalige italienische Internationale wechselt zu Chennai in die neu gegründete Super League.
Der 41-jährige Materazzi wird Spielertrainer des Teams, das zu Teilen dem bekannten Bollywood-Schauspieler Abhishek Bachchan gehört. Am Donnerstag wird der einstige Verteidiger von Inter Mailand im Trainingscamp in Bangalore erwartet. Die Saison in der neuen Liga dauert vom 12. Oktober bis …