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Als Folge der rasch steigenden Nachfrage nach tierischem Eiweiss findet in Asien ein rasantes Wachstum der intensiven Tierproduktion statt. Die oft landunabhängige, industriell organisierte Produktion verursacht eine erhebliche Umweltbelastung. Im Rahmen einer internationalen Initiative werden Entscheidungshilfen zur Beurteilung der Situation und zur Erarbeitung nachhaltiger Lösungsstrategien ausgearbeitet. In diesem Zusammenhang wurden die Nutztierdichte und die landwirtschaftlichen Nährstoffbilanzen in auf Süd-, Ost- und Südostasien untersucht. Als Grundlage dienten verfügbare statistische Angaben, welche mit Modelrechnungen und mittels Geographischen Informationssystemen (GIS) bearbeitet wurden. Als gravierend muss die Nährstoffbilanz in Japan, Südkorea, in grossen Teilen Ostchinas, in Nordostindien sowie generell in Regionen rund um grosse städtische Zentren eingestuft werden. Trotz der teilweise beträchtlichen Nährstoffmengen in tierischen Exkrementen ist aber nicht die Tierproduktion, sondern der hohe Mineraldüngereinsatz hauptverantwortlich für den Überschuss. Gleichwohl besteht bei der Tierproduktion der dringendste Handlungsbedarf, weil die tierischen Exkremente noch oft gar nicht verwertet werden und so die Gewässer erheblich belasten.
Symbiotische Stickstofffixierung durch Bakterien im Boden im Zusammenleben mit Leguminosen führt zu einem reduzierten Düngerbedarf. Auf Landwirtschaftsbetrieben kann diese Grösse jedoch nicht einfach gemessen werden. Nun haben Forschende von Agroscope eine Schätzmethode entwickelt, die es erlaubt, die Stickstoffeinträge über die symbiotische Fixierung auf Betriebsebene abzuschätzen.
Mit der Zunahme der globalen und regionalen Temperatur hat sich die Vegetationszeit auch in der Schweiz deutlich verlängert. Agroscope zeigt mit Daten des Bundesamtes für Meteorologie und Klimatologie die Entwicklung der Vegetationsperiode seit Beginn des letzten Jahrhunderts.
Die mineralischen Phosphorreserven für die Herstellung von Düngemitteln dürften in einigen Jahrzehnten weltweit erschöpft sein. Diese Studie zeigt einen Weg auf, wie ein Nebenprodukt der Schweizer Industrie für die Phosphatdüngung rezykliert werden kann.