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Die öffentliche Diskussion über den wirtschaftlichen Nutzen von Hochschulen und anderen öffentlichen Einrichtungen hat dazu geführt, dass in den letzten Jahren eine Reihe von Studien zu dieser Thematik durchgeführt wurde. In der Regel untersuchen derartige Wirkungsanalysen die Auswirkungen des Betriebs auf Grössen wie Produktion, Wertschöpfung, Beschäftigung und Einkommen innerhalb bestimmter räumlicher Grenzen.
Die hierbei von Fischer/Wilhelm (2001) angewendete Methode der räumlichen Inzidenzanalyse hat den Vorteil, dass sie schrittweise ausgeführt und nach jedem Schritt (mit sinnvollen Resultaten) beendet werden kann. Ausserdem ist sie von der benötigten Datengrundlage her weniger anspruchsvoll als beispielsweise die Input-Output-Analyse, welche auf kleinere Regionen meist schwierig anzuwenden ist.
Ziel dieses Projektes ist es, die Rolle der HES-SO Wallis als Wirtschafts- und Standortfaktor für den Kanton Wallis aufzuzeigen. Die zentrale Frage lautet hierbei: Inwieweit wird der Kanton Wallis durch den Betrieb der HES-SO Wallis begünstigt (und hat einen Nutzen davon) und inwieweit wird er benachteiligt (und trägt die Kosten dafür) und wie sieht die Bilanz aus?
Die Resultate aus der Inzidenzanalyse sollen in die Steuerung der HES-SO Wallis einfliessen.
Equipe de travail : Marc Schnyder, Miriam Scaglione, Marut Doctor, Sarah Richard.