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Ultimate Frisbee ist weltweit im Trend, in der Schweiz jedoch noch nicht so populär. In Basel gibt es seit 1996 eine Herren-Mannschaft, seit 2006 auch ein Frauen-Team. Und dieses Frauen-Team, die «Freespeed-Ladies», gewannen dieses Jahr erstmals die Bronzemedaille an den Schweizermeisterschaften.
Wie funktioniert Ultimate Frisbee?
Im Ultimate Frisbee spielen sieben Spieler gegeneinander. Ziel ist es, die Kunsstoffscheibe nach einem Zuspiel des Mitspielers in der gegnerischen Endzone zu fangen. Das Spielfeld ist 100 Meter lang und 37 Meter breit. Gespielt wird ohne Schiedsrichter.
Als Zückerchen dürfen sie dieses Wochenende an einem internationalen Turnier in Paris teilnehmen, der Champions League der Frisbee-Szene. «Das Niveau ist viel höher als in der Schweiz. Es spielen dort die besten Clubs Europas», freut sich Corinne Wiederkehr.
Sonst erinnert aber wenig an die Champions League im Fussball. Es gibt weder Schiedsrichterinnen noch Preisgeld. Die Zugfahrt, die Unterkunft und die Turnierkosten bezahlen die Spielerinnen aus der eigenen Tasche.
«Ich gebe im Jahr zwischen 2000 und 3000 Franken aus, damit ich Ultimate Frisbee spielen kann», erzählt Corinne Wiederkehr, die auch mit der Schweizer Nati an verschiedene Turniere reist. Sponsoren hat der Club keine, die Medienpräsenz ist gering. Dafür ist die Atmosphöre sehr familiär. «Wir haben es auch neben Platz immer lustig», erzählt Andrea Honegger, eine der drei Trainerinnen.
Eine gute Zeit haben die Spielerinnen auch dieses Wochenende in Paris. Sie beenden das Turnier auf dem 4. Platz. Die Qualifikation für das Final-Turnier verpassen die Baslerinnen allerdings.