Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03412.jsonl.gz/1327

Am Samstag, 17. September 2022, um 20:30 Uhr läuft auf der Leinwand in der Kulturbuchhandlung Wortreich der dramatische Spielfilm über eine junge ukrainische Kunstturnerin. „OLGA“wurde an mehreren Festivals ausgezeichnet, die Schweiz schickte ihn ins Oscar-Rennen und er gewann den Schweizer Filmpreis 2022.
Am Montag, 19. September 2022, um 14:30 Uhr wird der Dokumentarfilm über eine ungarische Jüdin gezeigt, die mit über 90 Jahren auf der Bühne ihre Lebensgeschichte in Form eines Tanzstückes auf die Bühne bringt. «DAS GLÜCK ZU LEBEN – THE EUPHORIA OF BEING» feierte seine Weltpremiere am Locarno Film Festival und wurde beim Sarajevo Film Festival mit dem Human Rights Award ausgezeichnet.
OLGA: 2013. Olga ist 15 Jahre alt. Sie ist rebellisch, streitet mit ihrer Mutter und verbringt gerne Zeit mit ihren Freunden. Aber ihr Leben ist nicht wie das jedes anderen Teenagers: Sie ist die beste Athletin der ukrainischen Gymnastik-Nationalmannschaft und trainiert ununterbrochen. Ihre Mutter, eine regimekritische Journalistin, ermittelt unter Lebensgefahr gegen Präsident Janukowitsch. Nachdem sie nur knapp einem Anschlag entkommen ist, überredet sie die Teenagerin, ihre Koffer für die Schweiz zu packen. Eine Chance, unter guten Bedingungen zu trainieren und bei den Europameisterschaften auf dem Podium zu stehen. Doch schon bald bricht der Aufstand auf dem Maidan-Platz aus und stürzt Olga in ein unmögliches Dilemma der Loyalität zwischen ihrem Land, ihrem Sport und ihrer Familie.
DAS GLÜCK ZU LEBEN: Eva Fahidi ist nach dem Zweiten Weltkrieg allein nach Ungarn zurückgekehrt. Die 20-Jährige hat Auschwitz-Birkenau überlebt, während 49 ihrer Familienmitglieder ermordet wurden, darunter ihre Eltern und ihre Schwester. Im Alter von 90 Jahren wagt sie sich erstmals auf die Bühne, denn eine Tanz-Aufführung soll nun ihre Lebensgeschichte erzählen. Bewegt von Éva Fahidis Autobiografie "Die Seele der Dinge" studiert die Regisseurin und Choreografin Réka Szabó mit ihr und der Tänzerin Emese Cuhorka eine Tanzperformance ein. Der Film dokumentiert die monatelange Probenarbeit. Der Zuschauer profitiert von der ruhigen Präsenz und Abgeklärtheit von Éva Fahidi, von ihrer Weisheit und ihrer Würde und der Offenheit von Emese Cuhorka, die für die alte Dame zum Medium wird.
Samstag, 17. September 2022
Filmbeginn um 20:30 Uhr /Apéro ab 20:00 Uhr
Eintritt: Kollekte
Sprache: Ukrainisch/Französisch/Deutsch, UT Deutsch
Montag, 19. September 2022
Filmbeginn um 14:30 Uhr, Kaffeebar ab 13:30 Uhr
Eintritt: Fr. 10.--
Sprache: Ungarisch,UT Deutsch
Weitere Infos www.wortreich-glarus.ch
Autor
WORTREICH Buchhandlung Christa Pellicciotta
Kontakt
Kategorie
- Film
- Gesellschaft
- Kultur
Publiziert am
Webcode
www.glarneragenda.ch/h58tgF