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Ursprünglich befand sich an der Obergasse gemäss den Urkunden der ” brunnen by der fleischschale ” gemeint ist die ehemalige Fleischschal der Metzger an der Obergasse 8. Dieser erste Brunnen war aus Holz.
1563 schloss der Rat von Biel mit dem Werkmeister und Steinmetz
Michel Wumard einen Vertrag zur Herstellung eines Brunnens ähnlich wie im Ring.
Bei der Figurengruppe handelt es sich um ” die im Renaissancestil gehaltene figurale Komposition mit dem Engel und dem Lamm, Sinnbild der Seele, die vom daneben stehenden Teufel bedroht wird.
(Biel, – Stadtgeschichtliches Lexikon von Werner und Marcus Bourquin, 1999.)
Durch Steinhauermeister Joseph Menth wurde der Brunnen 1828 von der Alten Krone
weg in die Platzmitte versetzt. Bei diesen Arbeiten wurde der Steintrog und der unterste Teil des Brunnenstockes neu erstellt.
Weitere Restaurierungsarbeiten erfolgten 1868, 1881 : Eine zweite Versetzung des Brunnens in die Längsachse der Obergasse ; 1899 und 1929. Wahrscheinlich 1929 unter Malermeister Heinz Balmer wurde die Figurengruppe um 180° gedreht. Die Gesichter der Figuren sind nun der Alten Krone zugewendet. Weitere Renovationsarbeiten erfolgten 1935 bei der Altstadtrenovation durch Heinz Balmer und 1958 vor dem Eidg. Schützenfest durch Hans Hotz. 1999 restauriert Hans-Jörg Gerber den Engelsbrunnen. Bei diesen Arbeiten kann der diplomierte Restaurator die mittelalterliche Farbgebung ausmachen. Der Teufel ist nun grün statt rot, übertitelt das Bieler Tagblatt den Abschluss der Arbeiten am 20.11.1999.
1910 hat der Bernische Regierungsrat für die Gemeinde Biel folgende Gebäude und Gegenstände auf das kantonale Inventar
Die drei Altstadtbrunnen.