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Beschreibung
Die spätreife Tsolikouri-Traube ist eine weisse autochthone Rebsorte Westgeorgiens (Imereti, Racha-Lechkhumi und Megreli). Der Winzer Merab Buzaladze, dessen Weingut in Kachetien, auf der linken Seite des Alazani-Flusses liegt, verfolgt das Ziel, seinen Kundinnen und Kunden Weine aus möglichst vielen georgischen Traubenvarietäten anbieten zu können. Nebst seinen eigenen Rebbergen, auf denen inzwischen Rebsorten aus unterschiedlichen Regionen Georgiens wachsen, bezieht er gewisse Spezialitäten von andern Winzern der entsprechenden Anbauregionen. Das Tsolikouri-Traubengut bezog er bei einem befreundeten Winzer in Sviri, einem kleinen Rebbaugebiet in Imeretien (Westgeorgien), das von der National Wine Agency als PDO (Prodected Designation of Origin)-Zone deklariert worden ist. Er transportierte die Trauben in kleinen Kisten sorgfältig zu seinen Betrieb in Zangaura, wo er sie zu Wein verarbeitete. Merab produzierte diesen Wein nach der westgeorgischen Methode, das heisst, er verwendete für die Vergärung im Qvevri lediglich die Traubenhäute, nicht aber die Rappen und beliess die Maische nur während des Gärungsprozesses von 2 Wochen im Qvevri. Nach abgeschlossener Gärung wurde der Wein von der Maische abgezogen und 10 Monate lang in einem andern Qvevri gereift und geklärt, bevor er in Flaschen abgefüllt wurde.
Der Tsolikouri Qvevri Rare 2020 ist ein sehr spezieller, frischer und fruchtiger Qvevriwein, der sich von der vorherrschenden kachetischen Machart dieser Art Weine spürbar unterscheidet.