Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03422.jsonl.gz/234

Das 1522 erstmals erwähnte Gebäude war zunächst auf zwei Besitzer aufgeteilt. Auf die Vereinigung 1740 erfolgte der allmähliche Ausbau zum opulenten Grossbauernhaus. Von 1923 bis 1930 wurden der Wirtschaftsteil zur Bäckerei-Konditorei mit Kaffee umgebaut und im Erdgeschoss des Wohnteils Läden eingerichtet. In diesem Zustand ist das Haus bis heute im Wesentlichen erhalten geblieben, allerdings im Innern ausgekernt.
1997 vorgenommene Untersuchungen durch die Denkmalpflege lassen vermuten, dass der Wohnteil auf das 16. Jahrhundert zurückgeht, als ein älterer Vorgängerbau erweitert wurde.
Autorin / Autor: Felix Ackermann | Zuletzt aktualisiert am 30.1.2024
Kaspar, Albin et al.: Häuser in Riehen und ihre Bewohner. Heft III. Riehen 2017. S. 120–124.
Lukrezia Seiler-Spiess: Als Riehen noch ein Bauerndorf war. In: Jahrbuch z’Rieche 1995. S. 44–53, hier S. 47f.