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Die sehr auf ihre Neutralität bedachte Schweiz ist beim Nato-Gipfel in Madrid kurzzeitig zum Beitrittskandidaten für das Militärbündnis geworden: US-Präsident Joe Biden schilderte bei einer Pressekonferenz am Donnerstag, wie es zu der historischen Entscheidung gekommen war, Finnland und Schweden in die Nato aufzunehmen.
In einer Situation habe der finnische Präsident Sauli Niinistö vorgeschlagen, «die Regierungschefin der Schweiz wegen ihrer Beitrittsbestrebungen anzurufen», sagte Biden. Der US-Präsident bemerkte seinen Versprecher sofort. «Die Schweiz, mein Gott... Ich habe offensichtlich wirklich sehr grosse Lust, die Nato zu erweitern», scherzte er und fügte hinzu, er habe natürlich «Schweden» sagen wollen.
Finnland und Schweden hatten nach Jahrzehnten der Bündnisneutralität angesichts des russischen Angriffskrieges in der Ukraine mit dieser Tradition gebrochen und sich um Aufnahme in die Nato bemüht. Ein Beitritt der Schweiz gilt hingegen als diplomatische Science-Fiction.
Biden ist seit Langem für seine Versprecher von kleineren Missgeschicken bis hin zu waschechten verbalen Entgleisungen bekannt. (saw/sda/afp)
Es ist sein vierter Sieg in Folge: Der frühere US-Präsident Donald Trump hat die Vorwahl zur Präsidentschaftskandidatur der Republikaner auch im Bundesstaat South Carolina gewonnen. Bereits bei den bisherigen Vorwahlen in Iowa, New Hampshire und Nevada ging der 77-Jährige als Sieger hervor. Trumps Konkurrentin Nikki Haley, die einst Gouverneurin des konservativen Bundesstaats im Südosten der USA war, fuhr in South Carolina wie erwartet eine Niederlage ein. Trotz verschwindend geringer Chancen, Trump am Ende zu schlagen, stieg die 52-Jährige nicht aus dem Rennen aus.