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Nach dem Hitzetag haben sich am Montagabend in der Schweiz teils heftige Gewitter entladen. Besonders betroffen war das Berner Oberland und Obwalden.
Die Sturmwinde in der Schweiz waren aber nur ein laues Lüftchen im Vergleich zu jenem Unwetter, das gestern am helllichten Tag über Moskau tobte. Eindrückliche Bilder zeigen, wie sich die Sturmfront über der russischen Hauptstadt entlädt.
Durch den Orkan starben mindestens 13 Personen, über 70 wurden verletzt. Die Sturmwinde deckten Häuser ab und wirbelten gar Autos durch die Strassen, hunderte Bäume wurden entwurzelt.
Vladimir Putin wird wohl froh sein, dass er gestern in Paris weilte. Denn der Orkan deckte sogar das Dach eines Nebengebäudes des russischen Regierungssitzes ab.
Moskaus Bürgermeister Sergej Sobjanin sprach von einer beispiellosen Tragödie. Dass es so viele Opfer gebe, sei darauf zurückzuführen, dass der Sturm am helllichten Tage gewütet habe. Die meisten der Todesopfer wurden offenbar von umstürzenden Bäumen und herumfliegenden Gegenständen getroffen.
(amü/sda)