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Beschreibung/Definition Lerning Management System (LMS) ist eine Software, die den Lernprozess unterstützt. Im LMS können Lerninhalte erstellt, verwaltet und verwendet werden. In den meissten Fällen unterstützt das LMS auch den Assessmentprozess. Die Software Moodle und ILIAS sind klassische Vertreter eines Lern Management Systems. Verwandte Themen Flexibles Lernen Literatur Dougiamas, M., & Taylor, P. (2003). Moodle: Using learning communities to create an open source course management system. In EdMedia+ innovate learning (pp. 171-178). Association for the Advancement of Computing in Education (AACE).
Beschreibung/Definition Der Begriff "Objektivität" im Hochschulunterricht bezieht sich darauf, wie Lehrerinnen und Lehrer versuchen, ihre Bewertungen und Beurteilungen von Studierenden so fair und unvoreingenommen wie möglich zu gestalten. Das Ziel ist, persönliche Vorlieben oder Vorurteile zu minimieren und sicherzustellen, dass alle Studierenden gleich behandelt werden. Dies wird durch klare Kriterien und transparente Bewertungsmethoden erreicht, um eine einheitliche und nachvollziehbare Beurteilung zu gewährleisten. Objektivität bedeutet, dass die Bewertungen auf nachprüfbaren Massstäben beruhen und nicht von subjektiven Einschätzungen beeinflusst werden. In der Hochschulbildung strebt man nach objektiven Evaluationsverfahren, um eine gerechte Beurteilung der Leistungen der Studierenden zu ermöglichen. Literatur https://de.wikipedia.org/wiki/Objektivit%C3%A4t_(Testtheorie)
Beschreibung/Definition Die Reliabilität im Hochschulunterricht bezieht sich auf die Zuverlässigkeit von Messungen oder Bewertungen, insbesondere wenn es darum geht, die Konsistenz und Stabilität von Prüfungen oder Evaluationsverfahren zu gewährleisten. Ein reliables Bewertungsinstrument sollte zu ähnlichen Ergebnissen führen, wenn es unter ähnlichen Bedingungen angewendet wird. Diese Konsistenz ist entscheidend, um sicherzustellen, dass die gemessenen Leistungen oder Fähigkeiten der Studierenden zuverlässig erfasst werden. Die Reliabilität wird oft durch statistische Methoden überprüft und ist ein wichtiger Qualitätsaspekt, um sicherzustellen, dass Prüfungen oder Bewertungen verlässliche Informationen über den Lernfortschritt der Studierenden liefern. In der Hochschulbildung strebt man nach hohen Reliabilitätsstandards, um eine genaue und [...]
Beschreibung/Definition Die Validität im Hochschulunterricht bezieht sich darauf, ob ein Bewertungsinstrument tatsächlich das misst, was es messen soll. Ein valides Bewertungsverfahren sollte relevante Aspekte der Kompetenzen oder Fähigkeiten der Studierenden genau erfassen. Validität stellt sicher, dass die getroffenen Aussagen oder Bewertungen über die Leistung der Studierenden wirklich gültig und sinnvoll sind. Dies wird durch sorgfältige Gestaltung von Prüfungen, klare Definition von Lernzielen und die Auswahl geeigneter Bewertungsmethoden erreicht. Die Validität ist entscheidend, um sicherzustellen, dass Prüfungen oder Evaluationsverfahren die Bildungsziele korrekt widerspiegeln und somit zuverlässige Informationen über den Lernfortschritt der Studierenden liefern. In der Hochschulbildung wird darauf geachtet, dass die [...]
Beschreibung/Definition Der Begriff "Assessment" im Hochschulunterricht bezieht sich auf die systematische Bewertung von Lernergebnissen und Kompetenzen der Studierenden. Es umfasst verschiedene Evaluationsmethoden wie Prüfungen, Projekte, mündliche Präsentationen oder Portfolios. Das Ziel von Assessments ist es, den Lernfortschritt der Studierenden zu messen, ihre Fähigkeiten zu überprüfen und sicherzustellen, dass die Lehrziele erreicht werden. Assessment dient nicht nur der Bewertung, sondern auch der kontinuierlichen Verbesserung des Lehr-Lern-Prozesses, indem es Lehrkräften und Studierenden Rückmeldungen über Stärken und Schwächen gibt. Es ist ein entscheidendes Instrument, um die Qualität der Hochschulbildung zu gewährleisten und den Studierenden eine faire Möglichkeit zur Demonstration ihres Wissens und ihrer [...]
Beschreibung/Definition Das formative Prüfen im Hochschulunterricht ist eine Methode, bei der regelmässige Rückmeldungen während des Lernprozesses gesammelt werden, um den Studierenden Einblicke in ihre Fortschritte zu geben. Anders als summatives Prüfen, das am Ende eines Kurses stattfindet, ist das formative Prüfen darauf ausgerichtet, kontinuierliche Rückmeldungen zu bieten, die den Lernenden helfen, ihr Verständnis zu vertiefen. Diese Rückmeldungen können in Form von kurzen Tests, Übungen oder Diskussionen erfolgen. Das Hauptziel des formativen Prüfens besteht darin, Lehrkräften und Studierenden die Möglichkeit zu geben, den Lernprozess zu überwachen und bei Bedarf Anpassungen vorzunehmen. Es trägt dazu bei, die Lernziele zu klären und einen [...]
Beschreibung/Definition Summatives Prüfen im Hochschulunterricht bezieht sich auf abschliessende Bewertungsmethoden, die am Ende eines Kurses oder Moduls durchgeführt werden, um das Gesamtverständnis der Lernziele und die Leistung der Studierenden zu bewerten. Anders als beim formativen Prüfen, das während des Lernprozesses regelmässige Rückmeldungen bietet, ist das summative Prüfen darauf ausgerichtet, eine abschliessende Beurteilung zu liefern. Dies können beispielsweise Abschlussprüfungen, Projektpräsentationen oder Abschlussarbeiten sein. Das Hauptziel des summatives Prüfens ist es, eine Zusammenfassung der erreichten Kenntnisse und Fähigkeiten der Studierenden zu geben und ihre Eignung für den erfolgreichen Abschluss des Kurses zu bewerten. Literatur https://teachingtools.uzh.ch/de/tools/formatives-und-summatives-testen
Beschreibung/Definition "Closed Book" im Hochschulunterricht bezieht sich auf Prüfungen, bei denen Studierende ihre Lehrmaterialien, wie Bücher oder Notizen, während der Prüfung nicht verwenden dürfen. In geschlossenen Bücherprüfungen müssen die Studierenden auf das auswendig Gelernte und auf ihre Fähigkeiten zur Anwendung von Konzepten und Theorien zurückgreifen. Der Zweck solcher Prüfungen besteht darin, das individuelle Verständnis und die Kenntnisse der Studierenden zu überprüfen, ohne dass sie auf externe Ressourcen zugreifen können. “Closed Book” Prüfungen sollen die Fähigkeit zur Reaktion auf prüfungsrelevante Fragen unter begrenzter Zeit und ohne Hilfsmittel bewerten. Sie sind eine gängige Form der Leistungsbewertung in vielen akademischen Disziplinen.
Beschreibung/Definition "Open Book" im Hochschulunterricht bezieht sich auf Prüfungen, bei denen Studierende ihre Lehrmaterialien, wie Lehrbücher oder Notizen, während der Prüfung verwenden dürfen. Im Gegensatz zu “Closed Book” Prüfungen, bei denen diese Ressourcen nicht erlaubt sind, sollen “Open Book” Prüfungen die Anwendung von Wissen und die Fähigkeit zur kritischen Analyse fördern. Die Idee hinter offenen Buchprüfungen ist es, den Fokus auf das Verständnis von Konzepten und die Anwendung von Informationen zu legen, anstatt auf reine Faktenkenntnisse. Dieser Ansatz soll die Prüfungssituation realitätsnäher gestalten und die Fähigkeit der Studierenden zur kreativen Problemlösung fördern. Offene Buchprüfungen sollen somit einen tieferen Einblick in [...]
Beschreibung/Definition Diagnostisches Prüfen im Hochschulunterricht bezieht sich auf eine Bewertungsmethode, die dazu dient, die individuellen Stärken, Schwächen und Wissensstände der Studierenden zu diagnostizieren. Es erfolgt zu Beginn eines Kurses oder Moduls, um Lehrkräften Einblicke in das Vorwissen und die Lernbedürfnisse der Studierenden zu geben. Diagnostische Prüfungen können verschiedene Formen annehmen, wie Eingangstests, Vorbereitungstests oder diagnostische Aufgaben. Das Hauptziel besteht darin, Lehrkräften zu ermöglichen, den Unterricht besser auf die Bedürfnisse der Studierenden abzustimmen und individuelle Unterstützung zu bieten. Diagnostisches Prüfen trägt dazu bei, einen personalisierten und effektiven Lernweg zu gestalten.