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Mit ihrer Ausdehnung und den Funktionen, die sie erfüllen, stellen die Walliser Wälder ein enormes Kapital dar. Die Bewirtschaftung eines so grossen Vermögens wäre ohne eine entsprechende Planung nicht vorstellbar.
Die Planung findet auf den folgenden Ebenen statt:
kantonale Planungsebene: Beschaffung der Grundlagendaten und Festlegung der politischen Zielsetzungen
regionale Planungsebene: Sicherung der Waldfunktionen entsprechend den Ansprüchen und Bedürfnissen der Allgemeinheit.
lokale Planungsebene: Festlegung der operativen Zielsetzungen und der umzusetzenden Massnahmen in der Waldbewirtschaftung.
Die Waldplanung erfolgt herkömmlicherweise nach den Grundsätzen der nachhaltigen Entwicklung: In ihr verankert sind die grundlegenden Prinzipien, gemäss welcher der Wald so bewirtschaftet werden soll, dass er in seinen Funktionen dauerhaft erhalten bleibt. Diese Prinzipien der Forstwirtschaft verlangen, dass nicht mehr Holz genutzt wird, als der Wald produzieren kann, und dass Natur- und Landschaft erhalten bleiben.
Die Waldfläche im Wallis nimmt konstant zu. So dass es jedes Jahr tausend Hektaren mehr Wald gibt. Dagegen gilt es rasch und entschlossen vorzugehen, denn ohne zielgerichtete Korrekturmassnahmen verschwindet das traditionell offene Landschaftsbild unserer Täler immer mehr; Dörfer und Siedlungen in Berggebieten werden zusehends vom Wald umzingelt, Landwirtschaftsflächen gehen verloren und die für die offenen Landschaften typische Biodiversität verarmt.