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Die Wall Street: Sie ist der Nucleus der Finanzwelt. Dort entstehen die Vorlagen für die Aktienmärkte weltweit. Dort wird mit unfassbaren Summen agiert, schnell, laut, bisweilen chaotisch. Und wenn die Wall Street zittert, zittert die ganze Welt. Und doch wissen viele nicht genau, was dieser Begriff beinhaltet. Das wollen wir ändern: In diesem Beitrag finden Sie alles, was Sie zum Thema Wall Street wissen müssen.
Wall Street 1652: Damals fing alles an
Gab es im Jahr 1652 in New York bereits eine Börse? Nein. Aber damals entstand die Basis der Wall Street. Denn auch, wenn viele unter diesem Wort heutzutage die Börsen der USA insgesamt verstehen (was so keineswegs richtig ist, dazu gleich mehr), ist die Wall Street erst einmal genau das, was der Name sagt: eine Straße. Und zwar eine Straße an einer Mauer bzw. besser tatsächlich an einem „Wall“. Und der wurde nicht einmal in New York aufgeschüttet, sondern in „Nieuw Amsterdam“.
Damals war die Region New York noch eine holländische Kolonie. Peter Stuyvesant war ihr Gouverneur und ließ im Norden der Insel Manhattan einen Wall zum Schutz gegen eventuelle Indianer-Überfälle aufschütten. Die Straße, die entlang dieses Walls entstand, wurde später „Wall Street“ genannt, nachdem Nieuw Amsterdam 1664 an die Briten fiel und zu „New York“ wurde. Niemand ahnte damals, dass diese Straße einst zum Zentrum der Finanzwelt werden würde. Denn zuerst entstand dort 1711 keine Börse, sondern ein Sklavenmarkt. Bis zur ersten Börse in den USA sollte es von da an noch 80 Jahre dauern.
Wall Street 1792: Die Börse entsteht
Im Jahr 1792 verfassten New Yorker Wertpapierhändler ein Reglement für den Handel mit Wertpapieren. Dieses Reglement wurde als Buttonwood-Vertrag bekannt, weil es unter einem in der Wall Street stehenden Buttonwood-Baum vollzogen wurde. Der Handel begann mit nur fünf Wertpapieren: drei Anleihen und zwei Aktien.
Die Zahl der gehandelten Aktien nahm aber mit den Jahren zügig zu, es galt, sich noch umfassender zu organisieren. 1817 wurde das New York Stock & Exchange Board als übergeordnete Institution des Börsenhandels gegründet, das seinen Sitz in eben dieser Wall Street hatte. 1863 erhielt die Börse ihren bis heute geltenden Namen New York Stock Exchange.
Das imposante Gebäude, das bis heute Heimstatt der New York Stock Exchange (kurz NYSE) ist, wurde erst 1911 bezogen. Adresse: Wall Street N°11. Wobei der Eingang eigentlich in einer Querstraße, der Broad Street, liegt. Seither wuchs die NYSE in rasantem Tempo. Aber dass sich der Pulsschlag des weltweiten Aktienhandels an der Wall Street befindet, ist keine Selbstverständlichkeit. Es bedurfte einiger tiefgreifender Entscheidungen und Ereignisse, um aus der Wall Street bzw. der New York Stock Exchange diesen Nucleus der Aktienmärkte zu machen.
Warum wurde die Wall Street zur Leitbörse der Welt?
Kaum jemand wird Edward Calahan kennen … aber seine Erfindung war eine entscheidende Grundlage dafür, dass die NYSE zur wichtigsten US-Börse wurde: der „Börsenticker“.
Mit der Telegraphie wurde es möglich, Nachrichten von weit entfernten Punkten zu erhalten. Dadurch war die Basis geschaffen, um den Handel mit Aktien über eine reine Präsenzbörse hinaus auszudehnen, indem auch Menschen kaufen und verkaufen konnten, die nicht unmittelbar vor Ort waren. Der Börsenticker, ein Telegraf speziell für Börsenkurse, wurde 1867 eingeführt – und dabei hatte die NYSE die Nase vorn.
Hinzu kam, dass das erste transatlantische Telegrafenkabel New York mit London verband. Die Infrastruktur war geschaffen. Und zugleich wuchs New York zur Weltmetropole heran. Der Handel blühte … und mit ihm die Börsen. Aber damals wie heute muss man auch in Bezug auf New York von Börsen im Plural sprechen. Die Wall Street beherbergte damals nicht die einzige New Yorker Börse. Und das ist auch heute nicht anders.
So existierte beispielsweise die „AMEX“, die „American Stock Exchange (bis in die 50er Jahre „New York Curb Exchange“) als alternative Börse, die am Trinity Place in Manhattan beheimatet war. Sie wurde Anfang des 21. Jahrhunderts von der NYSE Euronext übernommen. Aber bis heute hält sich eine weitere Riesen-Börse in New York … und die residiert nicht in der Wall Street: die Nasdaq.
Die Nasdaq, 1971 gegründet, ist im Gegensatz zur NYSE bzw. der „Wall Street“ eine reine Computerbörse ohne Parketthandel. Sie ist von der Wall Street völlig unabhängig und hat ihren Sitz am Times Square in Manhattan.
Aber nichtsdestotrotz bleibt die Wall Street für Anleger und Nichtanleger „der“ Begriff für die Börse schlechthin. Ein entscheidender Grund, warum sie sich in den Köpfen ebenso wie seitens ihrer faktischen Bedeutung durchsetzte, war der Dow Jones.
Der Dow Jones als Zugpferd der Wall Street
Der Dow Jones Industrial Average ist der älteste heute noch bestehende Aktienindex der Welt. Er wurde in seiner Grundform 1884 von Charles Dow und Edward Jones entwickelt und besteht in seiner heutigen Form, als Kursindex mit 30 Aktien, seit 1928.
Die im Index notierten Aktien wurden von Anfang an allesamt an der Wall Street gehandelt. Die Möglichkeit, wichtige Aktien als Zusammenfassung zu sehen und damit ein Bild über die Entwicklung des Gesamtmarkts zu erhalten, was ebenso ein elementares Plus zu Gunsten der NYSE und damit der Wall Street wie die frühzeitige Nutzung des Börsentickers. Bis heute sind der Dow Jones Industrial Average ebenso wie die „Schwester-Indizes“ Dow Jones Utility Index und Dow Jones Transportation Index untrennbar mit der Wall Street verbunden.
Die Erfolgsgeschichte dieses Index sehen Sie in dem folgenden Chart, der den Dow Jones Industrial Average, kurz „Dow Jones“, seit 1950 auf logarithmischer Basis zeigt, die die prozentuale Entwicklung am besten widerspiegelt.
Der eigentliche Wall Street-Index: Der NYSE Composite Index
Obwohl der Dow Jones der weltweit der bekannteste Aktienindex ist und automatisch mit der Wall Street in Verbindung gebracht wird, hat die New York Stock Exchange auch ihren eigenen Index: den NYSE Composite. Und den sollten Investoren immer im Auge haben, denn er bietet ein weitaus besseres Bild des gesamten US-Aktienmarkts als der Dow Jones. Letzterer umfasst zwar die 30 wichtigsten Aktien, aber der breite Markt wird vom NYSE Composite Index deutlich besser repräsentiert:
Hier werden alle derzeit über 2.200 verschiedenen Aktien der New York Stock Exchange in einem Index zusammengefasst. Der folgende Chart vergleicht die beiden Indizes, den Dow Jones und den NYSE Composite Index, über die letzten 30 Jahre. Sie sehen: Die Blue Chips im Dow Jones haben den Gesamtmarkt abgehängt … aber auch dessen Performance ist nicht zu verachten!
Wie funktioniert die Wall Street?
Auch, wenn manche Unkenrufe seit Jahrzehnten prophezeien, dass diese „klassische“ Börse bald von Computerbörsen wie der Nasdaq oder der BATS verdrängt wird: Die Umsätze sprechen eine andere Sprache:
1997 wurde erstmals die Marke von einer Milliarde an einem Tag gehandelten Aktien überschritten. Zehn Jahre später waren es bereits fünf Milliarden – und die Volumina stiegen weiter. Damit bleibt die NYSE und damit die Wall Street, zumindest bis jetzt, die größte Börse der Welt. Und das, obwohl die Wall Street eigentlich antiquiert „funktioniert“: Sie ist eine klassische, sogenannte „Open Outcry“-Börse. Aber was bedeutet „Open Outcry“-Börse?
Das bedeutet, dass es sich bei der NYSE um eine Börse mit klassischem Parketthandel handelt, auf dem die Aktienhändler der für den Handel an der NYSE zugelassenen Broker und Banken mit offenem Ausruf die Kauf- und Verkaufsgebote der Kunden kundtun und über Sichtkontakt und Handzeichen einen Gegenpart suchen.
Zwar läuft es nicht mehr ganz so „klassisch“, denn auch die NYSE agiert heute vor allem auf Computerbasis. Aber die Transaktionen laufen dennoch nicht wie z.B. an der Nasdaq vollautomatisch, die Händler überwachen und führen den Handel aktiv.
Und es kommt immer noch zu diesen weltbekannten Szenen einer tobenden Masse an brüllenden Brokern, die mit ihren Orderzetteln winken und kryptisch wirkende Handzeihen geben, wie man sie aus dem Kino kennt. Vor allem, wenn spannende Neuemissionen an den Markt kommen oder aber die Kurse dramatisch fallen. Und das ist in der Geschichte der Wall Street mehr als ein paar wenige Male der Fall gewesen. Hier ein kurzer Überblick über die größten Kurseinbrüche an der Wall Street:
Die größten Crashs der Wall Street
On man sich nun den Chart des Dow Jones oder den des NYSE Composite ansieht: Die Wall Street schreibt eine gewaltige Erfolgsgeschichte. Aber diese Geschichte ist auch, das zeigen die Charts klar, von kräftigen Kurseinbrüchen begleitet. Und da der langfristige Aufwärtstrend in seiner Konstanz eher unspektakulär wirkt, die Kurseinbrüche, die bisweilen auch zu einem richtigen Crash wurden, aber weit schneller und heftiger vonstattengehen, bleiben letztere als historische Ereignisse im Gedächtnis.
Das fing schon recht bald nach Gründung der New York Stock Exchange an. Lange, bevor das heutige, tempelartige Gebäude an der Wall Street N°11 gebaut und bezogen war, hatten die Börsen bereits eine ganze Reihe Crashs hinter sich.
Erstmals kam es 1837 zu einer Verkaufspanik, ausgelöst durch Liquiditätsengpässe aufgrund einer unklugen Bindung von Landverkäufen an Gold oder Silber als Zahlungsmittel. 1873 kam es zu einem Crash, als die damalige Spekulationsblase auf Eisenbahngesellschaften zusammenbrach. 1893 brachen Eisenbahngesellschaften und Banken zugleich ein. 1907 kam es als Konsequenz einer schweren Bankenkrise zu einer erneuten Baisse. Und dann kam das schwarze Jahr 1929:
Der „Schwarze Freitag“ im Oktober 1929 war die Konsequenz aus einer extremen, vorangegangenen Hausse, in der die Vernunft komplett von Gier und Leichtsinn abgelöst wurde. Die Aktien waren stark überbewertet … und dann gingen dem Markt auf einmal die Käufer aus. Die Folge war nicht nur eine Baisse, nach der der Dow Jones, gerechnet von seinem Rekordstand im September 1929 bis zum Sommer 1932, knapp 90 Prozent verlor. Es folgte auch wegen völlig kontraproduktiver Regierungsmaßnahmen eine fatale Rezession, die als „the great depression“ in die Geschichte einging und bis 1934 andauerte.
Danach ging es, gemessen an diesen Crashs, einige Jahrzehnte relativ gemütlich zu, bis es zum Crash 1987 kam, der von unserer Kursdatenbank noch erfasst wird und den wir hier am Beispiel des Dow Jones wiedergeben:
Am 19. Oktober 1987 brach der Dow Jones um ganze 22,6 Prozent ein. Diesmal gelang es indes, massivere Auswirkungen auf die US-Wirtschaft zu verhindern.
Was indes nicht gelang, als die noch gut in Erinnerung befindliche „Subprime“- oder „Immobilienblase“ im Jahr 2008 platzte. Da rissen sich die fallenden Aktienkurse an der Wall Street und eine abstürzende US-Wirtschaft gegenseitig immer weiter in die Tiefe … auch mit dramatischen Auswirkungen auf die Weltwirtschaft. Wieso gibt es diese enge Verbindung zwischen der Wall Street und der Weltwirtschaft?
Die Bedeutung der Wall Street für die Weltwirtschaft
Dass eine einbrechende Konjunktur die Aktienkurse drückt, ein solides Wachstum im Gegenteil die Aktienkurse höher zieht, ist allgemein bekannt und nachvollziehbar. Aber dieser Zusammenhang existiert auch umgekehrt. Und das sollte man erklären, da der Grund hierfür nicht vergleichbar offensichtlich ist. Denn man könnte denken, dass es die Unternehmen und die Verbraucher nicht nennenswert beeinträchtigt, wenn die Aktien auch einmal stärker fallen. Aber das ist ein Irrtum.
Es gibt einige Fälle, in denen eine Baisse an der Wall Street die wirtschaftliche Lage deutlich verschlechtert hat. Und das ist auch logisch zu begründen. Der folgende Chart zeigt, dass wir ein solches Phänomen im Jahr 2001 sahen, ganz extrem war das aber im Jahr 2008 der Fall. Erst, als die Aktienkurse einbrachen, nahm auch die Rezession richtig Fahrt auf. Aber wieso nimmt die Rezession zu, wenn die Aktienkurse einbrechen?
Man muss wissen, dass Aktien für die US-Bürger eine viel weiter verbreitete Form sind, ihr Erspartes anzulegen als in Europa. In den USA sind sehr viele Menschen Aktionäre. Und das beschränkt sich keineswegs auf die Wohlhabenden.
Das bedeutet, dass viel mehr Menschen in den USA Angst um ihre Ersparnisse bekommen, wenn die Kurse an der Wall Street einbrechen, als das hierzulande bei einem stark fallenden DAX zu erwarten wäre. Und in dem Augenblick, in dem das Ersparte schrumpft, wird man auch beim Konsum vorsichtig. Da wird nur noch gekauft, was nötig ist. Und da der private Konsum das Rückgrat der US-Wirtschaft ist, bricht durch diese Reaktion auf fallende Börsenkurse auch das Wachstum ein.
Eine Kettenreaktion entsteht, in der weniger Konsum zu fallenden Unternehmensgewinnen führt, diese zu Entlassungen, das wiederum zu einem weiteren Rückgang beim Konsum und das zu weiter nachgebenden Gewinnen bei den Unternehmen und zugleich schwächeren Aktienkursen.
Die Wall Street ist also keineswegs nur ein Ort, an dem sich die Reichen unter sich tummeln. Es ist der Ort, an dem der Puls der US-Wirtschaft schlägt, die wiederum, da es sich nun einmal um den Nabel der Finanzwelt handelt, die gesamte Weltwirtschaft beeinflusst.
Fragen und Antworten: Die am häufigsten gestellten Fragen zur Wall Street
Wann wird an der Wall Street gehandelt?
Die New York Stock Exchange an der Wall Street beginnt mit dem Handel um 09:30 Uhr Ortszeit und schließt um 16:00 Uhr. Nach mitteleuropäischer Zeit heißt das: Eröffnung um 15:30 Uhr, Handelsende um 22:00 Uhr. (In der Phase der Zeitumstellung in Europa und den USA können sich diese Zeiten durch die unterschiedlichen Zeitpunkte der Zeitumstellung verschieben)
Kann jeder an der Wall Street kaufen und verkaufen?
Selbstverständlich, der Handel dort ist nicht auf US-Bürger beschränkt. Sie brauchen nur einen Broker wie LYNX, der auch die Wall Street, sprich die dort beheimatete New York Stock Exchange (NYSE) als Handelsplatz anbietet. Und natürlich muss die Aktie, die Sie kaufen oder verkaufen möchten, auch dort gehandelt werden (einige Aktien werden z.B. nur an der NASDAQ gehandelt, nicht an der NYSE).
Woher stammt die Bezeichnung „Wall Street“?
Die Börse, die in der Wall Street liegt, heißt eigentlich New York Stock Exchange. Dass man die US-Börse ganz allgemein als „Wall Street“ bezeichnet liegt daran, dass diese New York Stock Exchange die wichtigste und größte Aktienbörse der Welt ist und zudem diese Straße, die „Wall Street“ in Manhattan, auch große Banken beherbergt und deswegen eines der großen Zentren der weltweiten Finanzindustrie ist.
Ist die Wall Street die einzige Börse in den USA?
Nein, die an der Wall Street gelegene New York Stock Exchange ist nur die bekannteste unter den US-Börsen. So gibt es unter anderem auch die Computerbörse NASDAQ, die Terminbörse Chicago Board of Trade (CBOT) oder die Warenterminbörse New York Mercantile Exchange (NYMEX).
Wieso ist die Wall Street so wichtig?
Die Wall Street ist das Herz der weltweiten Finanzindustrie. Hier haben sich viele große Banken angesiedelt, zugleich haben wir dort die New York Stock Exchange (NYSE) als weltweit umsatzstärkste Börse. Damit ballt sich hier eine immense Machtfülle auf engstem Raum.
Dass sich die Wall Street als wichtigster Finanzplatz der Welt durchsetzen konnte, lag neben der großen Bedeutung der Stadt New York zum einen und Manhattans als Machtzentrum der Finanzindustrie zum anderen auch daran, dass man dort früh Innovationen wie die Telegraphie nutzte und bereits im 18. Jahrhundert ein klares Regelwerk entstand. Die Wall Street war daher immer verlässlich und innovativ und wurde so zu „dem“ Börsenplatz schlechthin.
Literatur und Filme zum Thema Wall Street
Filme zum Thema Wall Street
Fast jeder kennt den berühmten Kinofilm „Wall Street“ von Regisseur Oliver Stone mit Charlie Sheen und Michael Douglas in den Hauptrollen. Zu diesem 1987 gedrehten Streifen wurde 2010 eine Fortsetzung gedreht. Ging bzw. geht es an der Wall Street wirklich so zu?
Manches mag ein wenig überzogen dargestellt sein, aber grundsätzlich: ja. Wo es um gewaltige Summen geht, geht es auch um Emotionen und Macht. Der Geist der Wall Street spiegelt sich in Filmen wie „Wall Street“ durchaus wider.
Andere Filme, die man in Sachen Wall Street und Börse gesehen haben sollte:
Der große Crash – Margin Call: Gedreht 2011, u.a. mit Kevin Spacey. Thema: Die Entstehung der Finanzkrise 2008, Schieflagen bei Großbanken.
Too big to fail: die große Krise: Die Abläufe der Finanzkrise 2008/2009, als Spielfilm verpackt. Auch aus dem Jahr 2011.
Die Glücksritter (1983) mit Eddie Murphy und Dan Aykroyd. Dieser Film ist zwar als Komödie ausgelegt, enthält aber einiges, das zum Nachdenken anregt und zeigt vor allem auf eine krasse, aber nicht falsche Art und Weise, wie Terminbörsen und Spekulation funktionieren.
Bücher zum Thema Wall Street
Der große Crash: Die Geschichte des bis heute größten Kurseinbruchs aller Zeiten im Oktober 1929. Autor: John Kenneth Galbraith. Erstmals erschienen 1955, verlegt hierzulande im FinanzBuch Verlag, ISBN 9783959720762. Gebunden, Umfang ca. 240 Seiten, 19,99 Euro.
Jesse Livermore – Das Spiel der Spiele: Die faszinierende Geschichte der Trader-Legende Jesse Livermore mit sehr vielen wichtigen Einblicken in das Geschehen an der Wall Street und die Kunst des Tradings. Autor: Edwin Lefèvre. Erstmals erschienen 1923, verlegt hierzulande im TM Börsenverlag, ISBN 9783930851041. Gebunden, Umfang ca. 480 Seiten, 39,95 Euro.
Die Geschichte der Wall Street: Die Historie der Wall Street von ihren ersten Jahren bis zum Enron-Skandal 2001. Autor: Charles R. Geisst. Erstmals erschienen 2007, hierzulande verlegt im FinanzBuch Verlag, ISBN 3898792609. Gebunden, derzeit nur im Antiquariat.
Magier der Märkte: Interviews mit zahlreichen Wall Street-Legenden. Autor: Jack D. Schwager. Erstmals erschienen 1989, hierzulande verlegt im FinanzBuch Verlag, ISBN 9781118273050. Gebunden, Umfang ca. 500 Seiten, 54,99 Euro.
*Kurse vom 17.10.2019, Charts von marketmaker pp4
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