Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03544.jsonl.gz/1058

Am 17. Juli rief die Weltgesundheitsorganisation (WHO) den internationalen Gesundheitsnotstand aus, ein Jahr nachdem sich das Ebolavirus in der Demokratischen Republik Kongo auszubreiten begann.
Am 1. August 2018 traf ein neuer Ausbruch vor allen den Nordosten des Landes, unter anderem Nord-Kivu. In dieser instabilen Region herrscht seit über 20 Jahren ein Konflikt. Millionen von Menschen sind dort auf humanitäre Hilfe angewiesen und das gefährliche Virus hat die dramatische Lage noch verschärft. Seither hat die Epidemie bereits über 2000 Tote gefordert. Gewalt und Unsicherheit erschweren die Massnahmen, die zur Bekämpfung der Krankheit getroffen werden. Am 11. Juni 2019 wurden auch aus Uganda drei Ansteckungsfälle gemeldet und am 17. Juli erklärte die WHO den internationalen Gesundheitsnotstand nachdem ein Todesfall in der Metropole Goma an der Grenze zu Ruanda bekannt wurde.
Die Ausbreitung des Virus verhindern
Das Schweizerische Rote Kreuz unterstützt die internationale Rotkreuzbewegung, die zusammen mit den Freiwilligen des Kongolesischen Roten Kreuzes gegen die tödliche Krankheit im Einsatz ist. Die Freiwilligen übernehmen die wichtige Aufgabe, den Kontakt zur lokalen Bevölkerung aufrechtzuerhalten. Sie beantworten Fragen und treten Gerüchten entgegen. Zudem sorgen sie für sichere, menschenwürdige Beerdigungen und tragen so dazu bei, dass sich nicht noch mehr Menschen mit dem Virus anstecken.