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Bei der Wiederaufarbeitung von Brennelementen werden in einer Abfolge von Verfahren verschiedene Bestandteile des verbrauchten Brennstoffs abgetrennt. Verbrauchter Kernbrennstoff ist eine Mischung aus zirka 4 Prozent hochaktiver Spaltprodukte, 95 Prozent Uran (davon noch knapp 1 Prozent spaltbares Uran-235) und 1 Prozent Plutonium. Das Uran und das Plutonium können für die Herstellung neuer Brennelemente verwendet werden. Die Spaltprodukte sind hochaktiver Abfall. Sie werden in eine schwer lösliche Glasmatrix eingeschmolzen und dadurch transport- und lagerungsfähig gemacht. Die abgetrennten Abfälle müssen von der Schweiz wieder zurückgenommen werden.
Bis ins Jahr 2005 wurden rund 1200 Tonnen verbrauchte Brennelemente zur Wiederaufarbeitung ins Ausland (Frankreich/England) gebracht. Zurzeit besteht ein Auslieferungsmoratorium bis 2016, und es werden keine Brennelemente mehr ins Ausland transportiert.