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Um 0.25 Uhr teilten Bewohner der Ritterstraße mit, dass sich vor ihrem Haus zwei Rehböcke einen heftigen Kampf liefern würden. Als eine Streife an der "Arena" eintraf, war der Kampf beendet. Einer der Rehböcke - ein stattliches Tier, vermutlich Kategorie Schwergewicht - lag bäuchlings, benommen und kampfunfähig auf dem Boden und kam nicht mehr auf die Beine. Das Urteil der Ordnungshüter: technischer K.O. und Abbruch des Kampfes. Dem Verlierer kamen - im Gegensatz zu den Boxern - keine Betreuer zu Hilfe, sondern ein Jagdpächter. Der Sieger des Kampfes war nicht mehr im Ring und sonnte sich vermutlich im Kreise seiner Artgenossinnen. Der Verlierer hatte offenbar viel einstecken müssen und ließ sich ohne Gegenwehr ins Auto des Jagdpächters bringen. Nachdem sich der unterlegene Kämpfer einigermaßen erholt hatte, wurde er in den Wald gebracht und dort freigelassen. Sein Gang war allerdings noch etwas unrund und staksig, was sich hoffentlich wieder geben wird.
Sieg durch technischen K.O. - diesen Satz kennen viele im Zusammenhang mit Boxkämpfen. Dass es so etwas auch in der Tierwelt gibt, zeigte sich eindrucksvoll in der Nacht zum Freitag in Lörrach-Haagen.