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Karfreitag, 19.April 2019: Orgelet- Lac du Petit Maclus
Wir haben beide sehr gut geschlafen an diesem ruhigen Platz. Wir lassen den Tag gemütlich angehen und fahren erst um 10h30 los. Die Sonne scheint und die Vögel singen voller Freude. Wir wollen zum „Lac de Vouglans“.
Lage: Franche-Comté und Département Jura, Frankreich Zuflüsse: Ain, Abfluss: Ain Bauzeit: 1964–1969 Höhenlage: 429 m Wasseroberfläche: 11,04 km² Stauseelänge: 35 km Speicherraum: 0.605 km³ Der Lac de Vouglans ist ein Stausee des Flusses Ain in der französischen Region Franche-Comté. Er ist ca. 20 bis 25 km südöstlich von Lons-le-Saunier gelegen. Mit einem Stauvolumen von 605 Millionen Kubikmetern ist der 35 km lange und bis zu 100 m tiefe Lac de Vouglans der drittgrösste Stausee Frankreichs. Der See wurde von 1964 bis 1969 von der Stromerzeugergesellschaft EDF errichtet und dient vor allem der Stromerzeugung, ist aber auch ein beliebtes Erholungsgebiet. Er ist der oberste von sechs Staustufen im Tal der Ain. Das direkt unterhalb der Staumauer liegende Kraftwerk wurde 1968 in Betrieb genommen. Für den Stausee wurden die Ortschaften Bourget und Brilat, sowie die Kartause von Vaucluse geflutet.
Wir fahren zum schönen Badestrand von Surchauffant beim Ort La Tour-de-Meix. Wir stellen fest, dass in dem Stausee ziemlich viel Wasser fehlt. Paul hat übrigens versprochen, dass er heute in diesem See baden will. Aber er vertagt den Termin lieber noch um 1 oder 2 Monate…!!! Es hat einen kleinen Hafen,wo kleine Motorbötchen ins Wasser gelassen werden. Wir fahren nordwärts, nach Pont-de-Poitte. Hier ist der Anfang des Stausees, das heisst, hier fliesst der Fluss Ain in den See. Hier befindet sich der Wasserfall „Saut de la Saisse“. Ehe der Vouglans-Stausee in den 1960-er Jahren angelegt wurde, war der Wasserfall 12m hoch. Entlang der Ufer des Ain standen wasserbetriebene Mühlen, Sägewerke und Schmiedewerke. Heute ist der Wasserfall vielleicht noch 2 m hoch, aber trotzdem sehr schön. Wir essen unser Mittags-Pick-Nick und fahren weiter zum „Lac de Chalain“. Unterwegs liegt irgendwo eine ziemlich grosse Schlange mitten auf der Strasse.
Der Lac de Chalain ist ein See im westlichen Teil des französischen Juras im Département Jura, rund 20 km östlich von Lons-le-Saunier. Er liegt auf 486 m auf dem Gemeindeboden von Fontenu und nimmt eine Fläche von ungefähr 2,3 km² ein. Der See ist 2,7 km lang und maximal 1,1 km breit. Seine grösste Tiefe beträgt 32 m. Dieser See ist der grösste natürliche See des Jura. Am Westufer des Sees hat man die Überreste einer Siedlung entdeckt , die schon vor 6000 Jahren bewohnt war. Weiter geht unsere Entdeckungstour zu den „Cascades du Hérisson“. Die Cascades du Hérisson (deutsch „Wasserfälle des Hérisson“) liegen im Französischen Jura in der Franche-Comté in Frankreich. Der Hérisson fließt am Ende einer Schlucht in sieben Wasserfällen aus einer Höhe von 805 Metern über insgesamt 280 m in die Tiefe. Ein markierter Fusspfad führt an zahlreichen Wasserfällen, -becken und Höhlen vorbei. Die Cascade de l'Éventail (65 m) und die Cascade du Grand Saut (60 m) sind Höhepunkte des 3,7 km langen Parcours. Der Wasserstand des Herisson variiert je nach Jahreszeit. Bei Niedrigwasser sind die Fälle weniger imposant, dafür werden auf dem Bachgrund bizarre Formationen sichtbar. Von einem Parkplatz laufen wir zu einem Aussichtspunkt und sehen uns den eindrücklichen Cascade de l'Éventail (65 m) an. Bei einem zweiten Parkplatz trinken wir einen Kaffee und begutachten von einer Aussichtsplattform den „Saut Girard“ (35m). Nun besuchen wir noch den „Lac de Narlay“. Der Lac de Narlay ist ein See im französischen Jura, im Département Jura, rund 10 km südlich von Champagnole in der Franche-Comté. Er liegt auf 748 m auf dem Boden der Gemeinde Le Frasnois und nimmt eine Fläche von rund 0,4 km² ein. Der See ist 950 m lang und maximal 625 m breit. Seine grösste Tiefe beträgt 40 m.
Und jetzt reicht es dem Chauffeur für heute mit Seen und Wasserfällen. Wir steuern den „Lac du Petit Maclus“ an und stellen unseren BONSAICAMPER an den Waldrand, wo schon 2 Camper stehen und bleiben hier für die Nacht. Es ist 16h und genau als wir kaum da sind, fängt es an zu regnen. Ein kleines Gewitter zieht über uns hinweg. Und weil es geregnet hat, befindet Paul, heute sei „Fondue-Wetter“!
Gefahren: 70 km