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Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich IV.2014.01202 II. Kammer Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender Sozialversicherungsrichter Bachofner Ersatzrichterin Romero-Käser Gerichtsschreiberin Schucan Urteil vom 4. März 2015 in Sachen X.___ Beschwerdeführerin vertreten durch Rechtsanwältin Stephanie Schwarz Sigg Schwarz Advokatur Theaterstrasse 3, Postfach 2336, 8401 Winterthur gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin Sachverhalt: 1. 1.1 X.___, geboren 1966, Mutter von zwei Kindern ( gebo ren 1991 und 1994), gelernte Bä ckerin-Konditorin, meldete sich am 30. Okto ber 2002 unter Hinweis auf eine Madelung Deformität erstmals zum Leistungs bezug bei der Invalidenversicherung an ( Urk. 8 /3 Ziff. 6.2 und Ziff. 7.2). Mit Verfügung vom 11. März 2003 verneinte die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, einen Anspruch der Versicherten auf eine Invaliden rente ( Urk. 8 /19). Am 1. Oktober 2003 meldete sich die Versicherte erneut bei der Invalidenversi cheru ng zum Leistungsbezug an ( Urk. 8 /1). Die IV-Stelle verneinte mit V erfü gung vom 15. Januar 2004 einen Anspruch der Versicherten auf eine Invali denrente ( Urk. 8 /32). Erneut meldete sich die Versicherte am 31. Mai 2006 bei der Invalidenversiche ru ng zum Leistungsbezug an ( Urk. 8/36). M it Verfügung vom 26. Juni 2008 verneinte die IV-Stelle einen Anspruch der Versicherten auf eine Invalidenrente ( Urk. 6/83). Die dagegen von der Versicherten erhobene Beschwerde ( Urk. 8/86/3) wurde mit Urteil des hiesigen Gerichts vom 20. April 2010 im Verfahren Nr. IV.2008.00796 ( Urk. 8/95) abgewiesen. Gegen dieses Urteil erhob die Versicherte am 1. Juni 2010 beim Bundesgericht Beschwerde ( Urk. 6/96 /2), welches darauf mit Urteil vom 10. Juni 2010 nicht eintrat ( Urk. 6/97). Nach der Prüfung möglicher Integrationsmassnahmen und erneuten Prüfung des Rentenanspruchs der Versicherten, verneinte die IV-Stelle m it Verfügung vom 3. Oktober 2011 einen Anspruch der Versicherten auf berufliche Massnah men ( Urk. 6/117). Mit Verfügung vom 16. Januar 2012 ( Urk. 8/122) verneinte die IV-Stelle erneut einen Rentenanspruch der Versicherten. Die dagegen am 1 2. Februar 2012 er hobene Beschwerde ( Urk. 8/123/3-4) wurde mit Urteil des hiesigen Gerichts vom 20. April 2012 im Verfahren Nr. IV.2012.00191 ( Urk. 8/127) infolge Gehörsver letzung ( Verletzung der Begründungspflicht ) im Sinne der Rückweisung der Sa che an die IV-Stelle gutgeheissen ( Urk. 8/127 E. 3.3, Dispositiv Ziff. 1). 1.2 Daraufhin nahm die IV-Stelle weitere Abklärungen der medizinische n und erwerb liche n Situation vor und teilte der Versicherten am 26. September 2013 mit, dass eine polydisziplinäre medizinische Untersuchung durchgeführt werde ( Urk. 8/161). Die Versicherte bat am 2. Dezember 2013 um Erlass einer anfecht baren Zwischenverfügung ( Urk. 8/173). Mit Zwischenverfügung vom 9. De zem ber 2013 ( Urk. 8/175) hielt die IV-Stelle an der Abklärungsstelle fest, wogegen die Versicherte am 23. Januar 2014 Beschwerde erhob ( Urk. 8 /182/3-16). Mit Verfügung vom 28. Februar 2014 ( Urk. 8/184) hob die IV-Stelle die Zwischen verfügung vom 9. Dezember 2013 wiedererwägungsweise auf, weswegen der am hiesigen Gericht hängige Prozess mit Gerichtsverfügung vom 6. März 2014 ( Urk. 8/188) infolge Gegenstandslosigkeit abgeschrieben wurde. Am 13. August 2014 teilte die IV-Stelle der Versicherten unter Bekanntgabe der Namen der Gutachter mit, dass die polydisziplinäre medizinische Untersuchung durch die MEDAS Y.___ vorgenommen werde ( Urk. 8/201). Nach Eingabe der Versicherten vom 18. August 2014 ( Urk. 8/202) hielt die IV-Stelle mit Ver fügung vom 14. Oktober 2014 an der gewählten Abklärungsstelle fest ( Urk. 8/208 = Urk. 2). 2. Die Versicherte erhob am 13. November 2014 Beschwerde gegen die Zwischen v erfügung vom 14. Oktober 2014 ( Urk. 2) und beantragte, diese sei aufzuheben, und die Sache sei zur Vornahme einer MEDAS-Begutachtung in französischer Sprache an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen. Eventuell sei die Sache zur Vornahme einer MEDAS-Beurteilung in italienischer Sprache unter Berücksich tigung der näher genannten Beschwerden an die Beschwerdegegnerin zurück zuweisen ( Urk. 1 S. 2 ). Die IV-Stelle beantra gte mit Beschwerdeantwort vom 4. Februar 2015 ( Urk. 7 ) die Abwei sung der Beschwerde. Dies wurde der Beschwerdeführerin am 6. Feb ruar 2015 zur Kenntnis geb racht ( Urk. 9 ). Das Gericht zieht in Erwägung: 1. 1.1 Bei der angefochtenen Verfügung vom 1 4. Oktober 2013 ( Urk. 2) handelt es sich um eine verfahrensleitende Verfügung, mit welcher die IV-Stelle an der von ihr gewählten Abklärungsstelle und den Gutachtern festhielt. Da sie das Admi nistrativverfahren nicht abschliesst, handelt es sich um eine Zwischenverfü gung. 1.2 Zwischenverfügungen können gemäss Art. 55 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG) in Verbindung mit Art. 5 Abs. 2 und Art. 46 des Bundesgesetzes über das Verwaltungsverfahren ( VwVG ) bei Bejahung eines nicht wieder gutzumachenden Nachteils (Art. 46 Abs. 1 lit. a VwVG ) unter Erhebung aller gesetzlich vorgesehenen Rügen recht licher und tatsächlicher Natur angefochten werden. Bei der Beurteilung des Merkmals des nicht wieder gutzumachenden Nachteils im Kontext der Gutach tenanordnung fällt gemäss der Rechtsprechung (BGE 137 V 210 E. 3.4.2.7) ins Gewicht, dass das Sachverständigengutachten im Rechtsmittelverfahren mit Blick auf die fachfremde Materie faktisch nur beschränkt überprüfbar ist. Mithin kommt es entscheidend darauf an, dass qualitätsbezogene Rahmenbedingungen durchgesetzt werden können. Greifen die Mitwi rkungsrechte erst nachträglich bei der Beweiswürdigung im Verwaltungs- und Beschwerdeverfahren -, so kann hieraus ein nicht wieder gutzumachender Nachteil entstehen, zumal im An fechtungsstreitverfahren kein Anspruch auf Einholung von Gerichtsgutachten besteht. Hinzu kommt, dass die mit medizinischen Untersuchungen einherge henden Belastungen zuweilen einen erheblichen Eingriff in die physische oder psychische Integrität bedeuten. Aus diesen Gründen ist gemäss der Rechtspre chung die Eintretensvoraussetzung des nicht wieder gutzumachenden Nachteils für das erstinstanzliche Beschwerdeverfahren zu bejahen, zumal die nicht sach gerechte Begutachtung in der Regel einen rechtlichen und nicht nur einen tat säc hlichen Nachteil bewirken wird. 2. 2.1 Die Beschwerdeführer in machte in ihrer Beschwerde ( Urk. 1) geltend, da sie die Begutachtung im Jahre 2008 als sehr traumatisierend und entwürdigend erlebt habe, sei die Angst vor einer neuen Begutachtung sehr gross (S. 5 Ziff. 8). Der nicht wieder gutzumachende Nachteil liege in den zu erwartenden F olgen einer Begutachtung auf ihre Gesundheit. Ihr psychischer Gesundheitszustand habe sich nach dem Tod ihres Vaters weiter verschlechtert, nachdem das Kindheits trauma reaktiviert worden sei (S. 9 f. lit. d-e, S. 12 lit. g). Sie spreche perfekt Französisch und Italieni sch, jedoch kaum Deutsch. Angesichts der traumati schen Erlebnisse in der Kindheit sei eine unmittelbare Verständigung mit dem Gutachter unabdingbar. Die Angst, vom Gutachter nicht richtig verstanden zu werden, löse bei ihr grossen Stress aus. Zudem sei es möglich, dass wenn ihr Stresspegel zu hoch werde, sie sich gar nicht mehr mitteilen könne oder dass die posttraumatische Belastungsstörung durch die Begutachtungssituation noch verstärkt werde. Hinzu komme ihre reduzierte Belastbarkeit im Zusammenhang mit ihrer Krebserkrankung (S. 10 lit. f -h ). Vorliegend handle es sich bei der Muttersprache um eine Landessprache, so das s ihrem Antrag stattzugeben sei umso mehr, als in erster Linie medizinische Gründe für die Begutachtung in der Muttersprache sprächen (S. 11 f. lit. d). Es sei nicht nachvollziehbar, weshalb nicht eine MEDAS in der französischen Schweiz nach dem Zufallsprinzip aus gewählt werden könne (S. 13 f. lit. h- i). 2.2 Die Beschwerdegegnerin hielt in ihrer Zwischenverfügung ( Urk. 2) an der Gutach terstelle MEDAS Y.___ fest, mit der Begründung, dass nur die für eine Gutachterstelle tätigen Personen, nicht die Gutachterstelle als solche be fangen sein könnten und keine schützenswerten Ausstands- oder Ablehnungs gründe geltend gemacht worden seien. Zudem könnten Einwendungen, die qualitative Aspekte des Gutachtens zum Inhalt hätten, erst nach dem Entscheid vorgebracht werden (S. 1 f. ). In der Beschwerdeantwort führte die Beschwerdegegnerin aus, die Ausführun gen der behandelnden Psychiaterin, dass die Anwesenheit eines Übersetzers anlässlich der Begutachtung die Angst der Beschwerdeführerin, nicht richtig verstanden zu werden, noch vergrössere und sie sich bei steigendem Stresspegel nicht mehr mitteilen könne, weshalb die reale Gefahr bestehe, dass die Begut achtungssituation die posttraumatische Belastu ngsstörung noch verstärke, sei en weder nachvollziehbar noch begründet ( Urk. 7 Ziff. 2). Die Zuweisung von Auf trägen für polydisziplinäre Gutachten erfolge nach dem Zufallsprinzip und sie habe demnach keinen Einfluss auf die Auswahl der Gutachterstelle. Im Kanton Zürich sei die Amtssprache Deutsch. Der Beizug eines Übersetzers sei der Be schwerdeführerin vorliegend mehrmals angeboten worden ( Urk. Ziff. 2- 3). 3. 3.1 Weder aus dem verfassungsmässigen Anspruch auf rechtliches Gehör (Art. 29 Abs. 2 der Bundesverfassung; BV) noch aus dessen Konkretisierung für das Ab klärungsverfahren der kantonalen IV-Stellen in Art. 42 und 52 ATSG lässt sich ein Anspruch auf Durchführung einer medizinischen Abklärungsma ssnahme in der Muttersprache der versicherten Person ableiten. Bei psychiatrischen Abklärungen kommt allerdings der bestmöglichen Verstän - di gung zwischen Experte und versicherter Person besonderes Gewicht zu ( Urteile des Bundesgerichts I 715/04 vom 2. Mai 2005 E. 3.1, I 380/04 vom 28. Februar 2005 E. 1.2 und I 642/01 vom 25. Juli 2003 E. 3.1). Dasselbe gilt frei lich auch für die Spontanität, den Tonfall und die nonverbalen Äusserungen (z.B. Mimik), mit denen sich ein Explorand anlässlich einer psychiatrischen Un tersuchung ausdrückt (vgl. Urteil des Bundesgerichts I 28/06 vom 26. April 2006 E. 3.1). 3.2 Die hier vorliegenden k onkreten Umständen spr echen dafür, die Begutachtung in französischer Sprache statt in deutscher Sprache mit Übersetzung durchzu führen. So spricht die Beschwerdeführerin, was auch schon im Gutachten der MEDAS Z.___ vom 27. Mai 2008 festgehalten wurde ( Urk. 8/80 S. 17 Ziff. 2.1), lediglich sehr gebrochen Deutsch. Weiter ist nachvollziehbar, dass die Beschwerdeführerin, welche unter anderem schwere in ihrer Kindheit erlittene Traumata geltend macht, darüber anlässlich einer psychiatrischen Exploration nicht über den Umweg eine r Drittperson sprechen will. Eine dadurch unter Um ständen resultierende Erschwerung in der Verständigung und der psychiatri schen Exploration an sich lässt sich nicht von der Hand weisen. Wie die Beschwerdeführerin zu Recht festhielt, ist nicht einzusehen, weshalb nicht eine MEDAS im französischen Sprachgebiet nach dem Zufallsprinzip ge mäss Art. 72 bis Abs. 2 der Verordnung über die Invalidenversicherung (IVV) ausgewählt werde kann, handelt es sich bei der gewünschten Sprache doch im merhin um eine Amtssprache im Sinne von Art. 70 Abs. 1 BV und wird mit dieser Vorgehensweise auch nicht vom Zufallsprinzip bei der Auswahl der Gut achterstelle abgewichen. 3.3 Um vorliegend die bestmögliche Verständigung zwischen den Gutach t ern und der Beschwerdeführerin zu gewährleisten (vgl. vorstehend E. 3.1), ist festzuhal ten, dass die Beschwerdeführerin Anspruch auf die Durchführung einer polydis ziplinären Begutachtung in französischer Sprache hat. Die Sache ist daher in Gutheissung der Beschwerde an die IV-Stelle zu - rück zuwei sen, damit diese den erneuten Begutachtungsauftrag nach dem Zufallsprinzip an eine MEDAS im französischen Sprachraum vergebe. 4. Nach Art. 61 lit. g ATSG in Verbindung mit § 34 des Gesetzes über das Sozialver sicherungsgericht hat die obsiegende beschwerdeführende Person An spruch auf den vom Gericht ohne Rücksicht auf den Streitwert nach der Be deutung der Streitsache und nach der Schwierigkeit des Prozesses, dem Zeitauf wand und den Barauslagen festzusetzenden Ersatz der Parteikosten. Unter Be rücksichtigung dieser Grundsätze ist der Beschwerdeführerin ein e Prozessent schädigung von Fr. 2'1 00.-- (inklusive Barauslagen und Mehrwertsteuer) zuzu sprechen. Das Gericht erkennt: 1. Die Beschwerde wird in dem Sinne gutgeheissen, dass die ange fochtene Zwischen - verfü gung vom 1 4. Oktober 2014 aufgehoben und die Sache an die Sozial ver - sicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zurückgewiesen wird, damit diese im Sinne der Erwägungen verfahre. 2. Das Verfahren ist kostenlos. 3. Die Beschwerdegegnerin wird verpflichtet, der Beschwerdeführerin eine Prozessent - schä digung von Fr. 2'100.-- (inkl. Barauslagen und MWSt ) zu bezahlen. 4. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Rechtsanwältin Stephanie Schwarz - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle - Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an: - Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft) 5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Ur kunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin MosimannSchucan

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich IV.2014.01202 II. Kammer Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender Sozialversicherungsrichter Bachofner Ersatzrichterin Romero-Käser Gerichtsschreiberin Schucan Urteil vom 4. März 2015 in Sachen X.___ Beschwerdeführerin vertreten durch Rechtsanwältin Stephanie Schwarz Sigg Schwarz Advokatur Theaterstrasse 3, Postfach 2336, 8401 Winterthur gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin Sachverhalt: 1. 1.1 X.___, geboren 1966, Mutter von zwei Kindern ( gebo ren 1991 und 1994), gelernte Bä ckerin-Konditorin, meldete sich am 30. Okto ber 2002 unter Hinweis auf eine Madelung Deformität erstmals zum Leistungs bezug bei der Invalidenversicherung an ( Urk. 8 /3 Ziff. 6.2 und Ziff. 7.2). Mit Verfügung vom 11. März 2003 verneinte die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, einen Anspruch der Versicherten auf eine Invaliden rente ( Urk. 8 /19). Am 1. Oktober 2003 meldete sich die Versicherte erneut bei der Invalidenversi cheru ng zum Leistungsbezug an ( Urk. 8 /1). Die IV-Stelle verneinte mit V erfü gung vom 15. Januar 2004 einen Anspruch der Versicherten auf eine Invali denrente ( Urk. 8 /32). Erneut meldete sich die Versicherte am 31. Mai 2006 bei der Invalidenversiche ru ng zum Leistungsbezug an ( Urk. 8/36). M it Verfügung vom 26. Juni 2008 verneinte die IV-Stelle einen Anspruch der Versicherten auf eine Invalidenrente ( Urk. 6/83). Die dagegen von der Versicherten erhobene Beschwerde ( Urk. 8/86/3) wurde mit Urteil des hiesigen Gerichts vom 20. April 2010 im Verfahren Nr. IV.2008.00796 ( Urk. 8/95) abgewiesen. Gegen dieses Urteil erhob die Versicherte am 1. Juni 2010 beim Bundesgericht Beschwerde ( Urk. 6/96 /2), welches darauf mit Urteil vom 10. Juni 2010 nicht eintrat ( Urk. 6/97). Nach der Prüfung möglicher Integrationsmassnahmen und erneuten Prüfung des Rentenanspruchs der Versicherten, verneinte die IV-Stelle m it Verfügung vom 3. Oktober 2011 einen Anspruch der Versicherten auf berufliche Massnah men ( Urk. 6/117). Mit Verfügung vom 16. Januar 2012 ( Urk. 8/122) verneinte die IV-Stelle erneut einen Rentenanspruch der Versicherten. Die dagegen am 1 2. Februar 2012 er hobene Beschwerde ( Urk. 8/123/3-4) wurde mit Urteil des hiesigen Gerichts vom 20. April 2012 im Verfahren Nr. IV.2012.00191 ( Urk. 8/127) infolge Gehörsver letzung ( Verletzung der Begründungspflicht ) im Sinne der Rückweisung der Sa che an die IV-Stelle gutgeheissen ( Urk. 8/127 E. 3.3, Dispositiv Ziff. 1). 1.2 Daraufhin nahm die IV-Stelle weitere Abklärungen der medizinische n und erwerb liche n Situation vor und teilte der Versicherten am 26. September 2013 mit, dass eine polydisziplinäre medizinische Untersuchung durchgeführt werde ( Urk. 8/161). Die Versicherte bat am 2. Dezember 2013 um Erlass einer anfecht baren Zwischenverfügung ( Urk. 8/173). Mit Zwischenverfügung vom 9. De zem ber 2013 ( Urk. 8/175) hielt die IV-Stelle an der Abklärungsstelle fest, wogegen die Versicherte am 23. Januar 2014 Beschwerde erhob ( Urk. 8 /182/3-16). Mit Verfügung vom 28. Februar 2014 ( Urk. 8/184) hob die IV-Stelle die Zwischen verfügung vom 9. Dezember 2013 wiedererwägungsweise auf, weswegen der am hiesigen Gericht hängige Prozess mit Gerichtsverfügung vom 6. März 2014 ( Urk. 8/188) infolge Gegenstandslosigkeit abgeschrieben wurde. Am 13. August 2014 teilte die IV-Stelle der Versicherten unter Bekanntgabe der Namen der Gutachter mit, dass die polydisziplinäre medizinische Untersuchung durch die MEDAS Y.___ vorgenommen werde ( Urk. 8/201). Nach Eingabe der Versicherten vom 18. August 2014 ( Urk. 8/202) hielt die IV-Stelle mit Ver fügung vom 14. Oktober 2014 an der gewählten Abklärungsstelle fest ( Urk. 8/208 = Urk. 2). 2. Die Versicherte erhob am 13. November 2014 Beschwerde gegen die Zwischen v erfügung vom 14. Oktober 2014 ( Urk. 2) und beantragte, diese sei aufzuheben, und die Sache sei zur Vornahme einer MEDAS-Begutachtung in französischer Sprache an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen. Eventuell sei die Sache zur Vornahme einer MEDAS-Beurteilung in italienischer Sprache unter Berücksich tigung der näher genannten Beschwerden an die Beschwerdegegnerin zurück zuweisen ( Urk. 1 S. 2 ). Die IV-Stelle beantra gte mit Beschwerdeantwort vom 4. Februar 2015 ( Urk. 7 ) die Abwei sung der Beschwerde. Dies wurde der Beschwerdeführerin am 6. Feb ruar 2015 zur Kenntnis geb racht ( Urk. 9 ). Das Gericht zieht in Erwägung: 1. 1.1 Bei der angefochtenen Verfügung vom 1 4. Oktober 2013 ( Urk. 2) handelt es sich um eine verfahrensleitende Verfügung, mit welcher die IV-Stelle an der von ihr gewählten Abklärungsstelle und den Gutachtern festhielt. Da sie das Admi nistrativverfahren nicht abschliesst, handelt es sich um eine Zwischenverfü gung. 1.2 Zwischenverfügungen können gemäss Art. 55 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG) in Verbindung mit Art. 5 Abs. 2 und Art. 46 des Bundesgesetzes über das Verwaltungsverfahren ( VwVG ) bei Bejahung eines nicht wieder gutzumachenden Nachteils (Art. 46 Abs. 1 lit. a VwVG ) unter Erhebung aller gesetzlich vorgesehenen Rügen recht licher und tatsächlicher Natur angefochten werden. Bei der Beurteilung des Merkmals des nicht wieder gutzumachenden Nachteils im Kontext der Gutach tenanordnung fällt gemäss der Rechtsprechung (BGE 137 V 210 E. 3.4.2.7) ins Gewicht, dass das Sachverständigengutachten im Rechtsmittelverfahren mit Blick auf die fachfremde Materie faktisch nur beschränkt überprüfbar ist. Mithin kommt es entscheidend darauf an, dass qualitätsbezogene Rahmenbedingungen durchgesetzt werden können. Greifen die Mitwi rkungsrechte erst nachträglich bei der Beweiswürdigung im Verwaltungs- und Beschwerdeverfahren -, so kann hieraus ein nicht wieder gutzumachender Nachteil entstehen, zumal im An fechtungsstreitverfahren kein Anspruch auf Einholung von Gerichtsgutachten besteht. Hinzu kommt, dass die mit medizinischen Untersuchungen einherge henden Belastungen zuweilen einen erheblichen Eingriff in die physische oder psychische Integrität bedeuten. Aus diesen Gründen ist gemäss der Rechtspre chung die Eintretensvoraussetzung des nicht wieder gutzumachenden Nachteils für das erstinstanzliche Beschwerdeverfahren zu bejahen, zumal die nicht sach gerechte Begutachtung in der Regel einen rechtlichen und nicht nur einen tat säc hlichen Nachteil bewirken wird. 2. 2.1 Die Beschwerdeführer in machte in ihrer Beschwerde ( Urk. 1) geltend, da sie die Begutachtung im Jahre 2008 als sehr traumatisierend und entwürdigend erlebt habe, sei die Angst vor einer neuen Begutachtung sehr gross (S. 5 Ziff. 8). Der nicht wieder gutzumachende Nachteil liege in den zu erwartenden F olgen einer Begutachtung auf ihre Gesundheit. Ihr psychischer Gesundheitszustand habe sich nach dem Tod ihres Vaters weiter verschlechtert, nachdem das Kindheits trauma reaktiviert worden sei (S. 9 f. lit. d-e, S. 12 lit. g). Sie spreche perfekt Französisch und Italieni sch, jedoch kaum Deutsch. Angesichts der traumati schen Erlebnisse in der Kindheit sei eine unmittelbare Verständigung mit dem Gutachter unabdingbar. Die Angst, vom Gutachter nicht richtig verstanden zu werden, löse bei ihr grossen Stress aus. Zudem sei es möglich, dass wenn ihr Stresspegel zu hoch werde, sie sich gar nicht mehr mitteilen könne oder dass die posttraumatische Belastungsstörung durch die Begutachtungssituation noch verstärkt werde. Hinzu komme ihre reduzierte Belastbarkeit im Zusammenhang mit ihrer Krebserkrankung (S. 10 lit. f -h ). Vorliegend handle es sich bei der Muttersprache um eine Landessprache, so das s ihrem Antrag stattzugeben sei umso mehr, als in erster Linie medizinische Gründe für die Begutachtung in der Muttersprache sprächen (S. 11 f. lit. d). Es sei nicht nachvollziehbar, weshalb nicht eine MEDAS in der französischen Schweiz nach dem Zufallsprinzip aus gewählt werden könne (S. 13 f. lit. h- i). 2.2 Die Beschwerdegegnerin hielt in ihrer Zwischenverfügung ( Urk. 2) an der Gutach terstelle MEDAS Y.___ fest, mit der Begründung, dass nur die für eine Gutachterstelle tätigen Personen, nicht die Gutachterstelle als solche be fangen sein könnten und keine schützenswerten Ausstands- oder Ablehnungs gründe geltend gemacht worden seien. Zudem könnten Einwendungen, die qualitative Aspekte des Gutachtens zum Inhalt hätten, erst nach dem Entscheid vorgebracht werden (S. 1 f. ). In der Beschwerdeantwort führte die Beschwerdegegnerin aus, die Ausführun gen der behandelnden Psychiaterin, dass die Anwesenheit eines Übersetzers anlässlich der Begutachtung die Angst der Beschwerdeführerin, nicht richtig verstanden zu werden, noch vergrössere und sie sich bei steigendem Stresspegel nicht mehr mitteilen könne, weshalb die reale Gefahr bestehe, dass die Begut achtungssituation die posttraumatische Belastu ngsstörung noch verstärke, sei en weder nachvollziehbar noch begründet ( Urk. 7 Ziff. 2). Die Zuweisung von Auf trägen für polydisziplinäre Gutachten erfolge nach dem Zufallsprinzip und sie habe demnach keinen Einfluss auf die Auswahl der Gutachterstelle. Im Kanton Zürich sei die Amtssprache Deutsch. Der Beizug eines Übersetzers sei der Be schwerdeführerin vorliegend mehrmals angeboten worden ( Urk. Ziff. 2- 3). 3. 3.1 Weder aus dem verfassungsmässigen Anspruch auf rechtliches Gehör (Art. 29 Abs. 2 der Bundesverfassung; BV) noch aus dessen Konkretisierung für das Ab klärungsverfahren der kantonalen IV-Stellen in Art. 42 und 52 ATSG lässt sich ein Anspruch auf Durchführung einer medizinischen Abklärungsma ssnahme in der Muttersprache der versicherten Person ableiten. Bei psychiatrischen Abklärungen kommt allerdings der bestmöglichen Verstän - di gung zwischen Experte und versicherter Person besonderes Gewicht zu ( Urteile des Bundesgerichts I 715/04 vom 2. Mai 2005 E. 3.1, I 380/04 vom 28. Februar 2005 E. 1.2 und I 642/01 vom 25. Juli 2003 E. 3.1). Dasselbe gilt frei lich auch für die Spontanität, den Tonfall und die nonverbalen Äusserungen (z.B. Mimik), mit denen sich ein Explorand anlässlich einer psychiatrischen Un tersuchung ausdrückt (vgl. Urteil des Bundesgerichts I 28/06 vom 26. April 2006 E. 3.1). 3.2 Die hier vorliegenden k onkreten Umständen spr echen dafür, die Begutachtung in französischer Sprache statt in deutscher Sprache mit Übersetzung durchzu führen. So spricht die Beschwerdeführerin, was auch schon im Gutachten der MEDAS Z.___ vom 27. Mai 2008 festgehalten wurde ( Urk. 8/80 S. 17 Ziff. 2.1), lediglich sehr gebrochen Deutsch. Weiter ist nachvollziehbar, dass die Beschwerdeführerin, welche unter anderem schwere in ihrer Kindheit erlittene Traumata geltend macht, darüber anlässlich einer psychiatrischen Exploration nicht über den Umweg eine r Drittperson sprechen will. Eine dadurch unter Um ständen resultierende Erschwerung in der Verständigung und der psychiatri schen Exploration an sich lässt sich nicht von der Hand weisen. Wie die Beschwerdeführerin zu Recht festhielt, ist nicht einzusehen, weshalb nicht eine MEDAS im französischen Sprachgebiet nach dem Zufallsprinzip ge mäss Art. 72 bis Abs. 2 der Verordnung über die Invalidenversicherung (IVV) ausgewählt werde kann, handelt es sich bei der gewünschten Sprache doch im merhin um eine Amtssprache im Sinne von Art. 70 Abs. 1 BV und wird mit dieser Vorgehensweise auch nicht vom Zufallsprinzip bei der Auswahl der Gut achterstelle abgewichen. 3.3 Um vorliegend die bestmögliche Verständigung zwischen den Gutach t ern und der Beschwerdeführerin zu gewährleisten (vgl. vorstehend E. 3.1), ist festzuhal ten, dass die Beschwerdeführerin Anspruch auf die Durchführung einer polydis ziplinären Begutachtung in französischer Sprache hat. Die Sache ist daher in Gutheissung der Beschwerde an die IV-Stelle zu - rück zuwei sen, damit diese den erneuten Begutachtungsauftrag nach dem Zufallsprinzip an eine MEDAS im französischen Sprachraum vergebe. 4. Nach Art. 61 lit. g ATSG in Verbindung mit § 34 des Gesetzes über das Sozialver sicherungsgericht hat die obsiegende beschwerdeführende Person An spruch auf den vom Gericht ohne Rücksicht auf den Streitwert nach der Be deutung der Streitsache und nach der Schwierigkeit des Prozesses, dem Zeitauf wand und den Barauslagen festzusetzenden Ersatz der Parteikosten. Unter Be rücksichtigung dieser Grundsätze ist der Beschwerdeführerin ein e Prozessent schädigung von Fr. 2'1 00.-- (inklusive Barauslagen und Mehrwertsteuer) zuzu sprechen. Das Gericht erkennt: 1. Die Beschwerde wird in dem Sinne gutgeheissen, dass die ange fochtene Zwischen - verfü gung vom 1 4. Oktober 2014 aufgehoben und die Sache an die Sozial ver - sicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zurückgewiesen wird, damit diese im Sinne der Erwägungen verfahre. 2. Das Verfahren ist kostenlos. 3. Die Beschwerdegegnerin wird verpflichtet, der Beschwerdeführerin eine Prozessent - schä digung von Fr. 2'100.-- (inkl. Barauslagen und MWSt ) zu bezahlen. 4. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Rechtsanwältin Stephanie Schwarz - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle - Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an: - Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft) 5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Ur kunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin MosimannSchucan

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des Kantons Zürich IV.2014.01202 IV.2014.01202

IV.2014.01202 II. Kammer

Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender

Sozialversicherungsrichter Bachofner

Ersatzrichterin Romero-Käser

Gerichtsschreiberin Schucan

Urteil vom 4. März 2015

Urteil vom 4. März 2015 in Sachen

in Sachen X.___

X.___ Beschwerdeführerin

Beschwerdeführerin vertreten durch Rechtsanwältin Stephanie Schwarz

vertreten durch Rechtsanwältin Stephanie Schwarz Sigg Schwarz Advokatur

Sigg Schwarz Advokatur Theaterstrasse 3, Postfach 2336, 8401 Winterthur

Theaterstrasse 3, Postfach 2336, 8401 Winterthur gegen

gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle

Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich

Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin

Beschwerdegegnerin Sachverhalt:

Sachverhalt: 1.

1. 1.1 X.___, geboren 1966, Mutter von zwei Kindern ( gebo ren 1991 und 1994), gelernte Bä ckerin-Konditorin, meldete sich am 30. Okto ber 2002 unter Hinweis auf eine Madelung Deformität erstmals zum Leistungs bezug bei der Invalidenversicherung an ( Urk. 8 /3 Ziff. 6.2 und Ziff. 7.2). Mit Verfügung vom 11. März 2003 verneinte die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, einen Anspruch der Versicherten auf eine Invaliden rente ( Urk. 8 /19).

1.1 X.___, geboren 1966, Mutter von zwei Kindern ( gebo ren 1991 und 1994), gelernte Bä ckerin-Konditorin, meldete sich am 30. Okto ber 2002 unter Hinweis auf eine Madelung Deformität erstmals zum Leistungs bezug bei der Invalidenversicherung an ( Urk. 8 /3 Ziff. 6.2 und Ziff. 7.2). Mit Verfügung vom 11. März 2003 verneinte die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, einen Anspruch der Versicherten auf eine Invaliden rente ( Urk. 8 /19). Am 1. Oktober 2003 meldete sich die Versicherte erneut bei der Invalidenversi cheru ng zum Leistungsbezug an ( Urk. 8 /1). Die IV-Stelle verneinte mit V erfü gung vom 15. Januar 2004 einen Anspruch der Versicherten auf eine Invali denrente ( Urk. 8 /32).

Am 1. Oktober 2003 meldete sich die Versicherte erneut bei der Invalidenversi cheru ng zum Leistungsbezug an ( Urk. 8 /1). Die IV-Stelle verneinte mit V erfü gung vom 15. Januar 2004 einen Anspruch der Versicherten auf eine Invali denrente ( Urk. 8 /32). Erneut meldete sich die Versicherte am 31. Mai 2006 bei der Invalidenversiche ru ng zum Leistungsbezug an ( Urk. 8/36). M it Verfügung vom 26. Juni 2008 verneinte die IV-Stelle einen Anspruch der Versicherten auf eine Invalidenrente ( Urk. 6/83). Die dagegen von der Versicherten erhobene Beschwerde ( Urk. 8/86/3) wurde mit Urteil des hiesigen Gerichts vom 20. April 2010 im Verfahren Nr. IV.2008.00796 ( Urk. 8/95) abgewiesen. Gegen dieses Urteil erhob die Versicherte am 1. Juni 2010 beim Bundesgericht Beschwerde ( Urk. 6/96 /2), welches darauf mit Urteil vom 10. Juni 2010 nicht eintrat ( Urk. 6/97).

Erneut meldete sich die Versicherte am 31. Mai 2006 bei der Invalidenversiche ru ng zum Leistungsbezug an ( Urk. 8/36). M it Verfügung vom 26. Juni 2008 verneinte die IV-Stelle einen Anspruch der Versicherten auf eine Invalidenrente ( Urk. 6/83). Die dagegen von der Versicherten erhobene Beschwerde ( Urk. 8/86/3) wurde mit Urteil des hiesigen Gerichts vom 20. April 2010 im Verfahren Nr. IV.2008.00796 ( Urk. 8/95) abgewiesen. Gegen dieses Urteil erhob die Versicherte am 1. Juni 2010 beim Bundesgericht Beschwerde ( Urk. 6/96 /2), welches darauf mit Urteil vom 10. Juni 2010 nicht eintrat ( Urk. 6/97). Nach der Prüfung möglicher Integrationsmassnahmen und erneuten Prüfung des Rentenanspruchs der Versicherten, verneinte die IV-Stelle m it Verfügung vom 3. Oktober 2011 einen Anspruch der Versicherten auf berufliche Massnah men ( Urk. 6/117).

Nach der Prüfung möglicher Integrationsmassnahmen und erneuten Prüfung des Rentenanspruchs der Versicherten, verneinte die IV-Stelle m it Verfügung vom 3. Oktober 2011 einen Anspruch der Versicherten auf berufliche Massnah men ( Urk. 6/117). Mit Verfügung vom 16. Januar 2012 ( Urk. 8/122) verneinte die IV-Stelle erneut einen Rentenanspruch der Versicherten. Die dagegen am 1 2. Februar 2012 er hobene Beschwerde ( Urk. 8/123/3-4) wurde mit Urteil des hiesigen Gerichts vom 20. April 2012 im Verfahren Nr. IV.2012.00191 ( Urk. 8/127) infolge Gehörsver letzung ( Verletzung der Begründungspflicht ) im Sinne der Rückweisung der Sa che an die IV-Stelle gutgeheissen ( Urk. 8/127 E. 3.3, Dispositiv Ziff. 1).

Mit Verfügung vom 16. Januar 2012 ( Urk. 8/122) verneinte die IV-Stelle erneut einen Rentenanspruch der Versicherten. Die dagegen am 1 2. Februar 2012 er hobene Beschwerde ( Urk. 8/123/3-4) wurde mit Urteil des hiesigen Gerichts vom 20. April 2012 im Verfahren Nr. IV.2012.00191 ( Urk. 8/127) infolge Gehörsver letzung ( Verletzung der Begründungspflicht ) im Sinne der Rückweisung der Sa che an die IV-Stelle gutgeheissen ( Urk. 8/127 E. 3.3, Dispositiv Ziff. 1). 1.2 Daraufhin nahm die IV-Stelle weitere Abklärungen der medizinische n und erwerb liche n Situation vor und teilte der Versicherten am 26. September 2013 mit, dass eine polydisziplinäre medizinische Untersuchung durchgeführt werde ( Urk. 8/161). Die Versicherte bat am 2. Dezember 2013 um Erlass einer anfecht baren Zwischenverfügung ( Urk. 8/173). Mit Zwischenverfügung vom 9. De zem ber 2013 ( Urk. 8/175) hielt die IV-Stelle an der Abklärungsstelle fest, wogegen die Versicherte am 23. Januar 2014 Beschwerde erhob ( Urk. 8 /182/3-16). Mit Verfügung vom 28. Februar 2014 ( Urk. 8/184) hob die IV-Stelle die Zwischen verfügung vom 9. Dezember 2013 wiedererwägungsweise auf, weswegen der am hiesigen Gericht hängige Prozess mit Gerichtsverfügung vom 6. März 2014 ( Urk. 8/188) infolge Gegenstandslosigkeit abgeschrieben wurde.

1.2 Daraufhin nahm die IV-Stelle weitere Abklärungen der medizinische n und erwerb liche n Situation vor und teilte der Versicherten am 26. September 2013 mit, dass eine polydisziplinäre medizinische Untersuchung durchgeführt werde ( Urk. 8/161). Die Versicherte bat am 2. Dezember 2013 um Erlass einer anfecht baren Zwischenverfügung ( Urk. 8/173). Mit Zwischenverfügung vom 9. De zem ber 2013 ( Urk. 8/175) hielt die IV-Stelle an der Abklärungsstelle fest, wogegen die Versicherte am 23. Januar 2014 Beschwerde erhob ( Urk. 8 /182/3-16). Mit Verfügung vom 28. Februar 2014 ( Urk. 8/184) hob die IV-Stelle die Zwischen verfügung vom 9. Dezember 2013 wiedererwägungsweise auf, weswegen der am hiesigen Gericht hängige Prozess mit Gerichtsverfügung vom 6. März 2014 ( Urk. 8/188) infolge Gegenstandslosigkeit abgeschrieben wurde. Am 13. August 2014 teilte die IV-Stelle der Versicherten unter Bekanntgabe der Namen der Gutachter mit, dass die polydisziplinäre medizinische Untersuchung durch die MEDAS Y.___ vorgenommen werde ( Urk. 8/201). Nach Eingabe der Versicherten vom 18. August 2014 ( Urk. 8/202) hielt die IV-Stelle mit Ver fügung vom 14. Oktober 2014 an der gewählten Abklärungsstelle fest ( Urk. 8/208 = Urk. 2).

Am 13. August 2014 teilte die IV-Stelle der Versicherten unter Bekanntgabe der Namen der Gutachter mit, dass die polydisziplinäre medizinische Untersuchung durch die MEDAS Y.___ vorgenommen werde ( Urk. 8/201). Nach Eingabe der Versicherten vom 18. August 2014 ( Urk. 8/202) hielt die IV-Stelle mit Ver fügung vom 14. Oktober 2014 an der gewählten Abklärungsstelle fest ( Urk. 8/208 = Urk. 2). 2. Die Versicherte erhob am 13. November 2014 Beschwerde gegen die Zwischen v erfügung vom 14. Oktober 2014 ( Urk. 2) und beantragte, diese sei aufzuheben, und die Sache sei zur Vornahme einer MEDAS-Begutachtung in französischer Sprache an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen. Eventuell sei die Sache zur Vornahme einer MEDAS-Beurteilung in italienischer Sprache unter Berücksich tigung der näher genannten Beschwerden an die Beschwerdegegnerin zurück zuweisen ( Urk. 1 S. 2 ).

2. Die Versicherte erhob am 13. November 2014 Beschwerde gegen die Zwischen v erfügung vom 14. Oktober 2014 ( Urk. 2) und beantragte, diese sei aufzuheben, und die Sache sei zur Vornahme einer MEDAS-Begutachtung in französischer Sprache an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen. Eventuell sei die Sache zur Vornahme einer MEDAS-Beurteilung in italienischer Sprache unter Berücksich tigung der näher genannten Beschwerden an die Beschwerdegegnerin zurück zuweisen ( Urk. 1 S. 2 ). Die IV-Stelle beantra gte mit Beschwerdeantwort vom 4. Februar 2015 ( Urk. 7 ) die Abwei sung der Beschwerde. Dies wurde der Beschwerdeführerin am 6. Feb ruar 2015 zur Kenntnis geb racht ( Urk. 9 ).

Die IV-Stelle beantra gte mit Beschwerdeantwort vom 4. Februar 2015 ( Urk. 7 ) die Abwei sung der Beschwerde. Dies wurde der Beschwerdeführerin am 6. Feb ruar 2015 zur Kenntnis geb racht ( Urk. 9 ). Das Gericht zieht in Erwägung:

Das Gericht zieht in Erwägung: 1.

1. 1.1 Bei der angefochtenen Verfügung vom 1 4. Oktober 2013 ( Urk. 2) handelt es sich um eine verfahrensleitende Verfügung, mit welcher die IV-Stelle an der von ihr gewählten Abklärungsstelle und den Gutachtern festhielt. Da sie das Admi nistrativverfahren nicht abschliesst, handelt es sich um eine Zwischenverfü gung.

1.1 Bei der angefochtenen Verfügung vom 1 4. Oktober 2013 ( Urk. 2) handelt es sich um eine verfahrensleitende Verfügung, mit welcher die IV-Stelle an der von ihr gewählten Abklärungsstelle und den Gutachtern festhielt. Da sie das Admi nistrativverfahren nicht abschliesst, handelt es sich um eine Zwischenverfü gung. 1.2 Zwischenverfügungen können gemäss Art. 55 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG) in Verbindung mit Art. 5 Abs. 2 und Art. 46 des Bundesgesetzes über das Verwaltungsverfahren ( VwVG ) bei Bejahung eines nicht wieder gutzumachenden Nachteils (Art. 46 Abs. 1 lit. a VwVG ) unter Erhebung aller gesetzlich vorgesehenen Rügen recht licher und tatsächlicher Natur angefochten werden. Bei der Beurteilung des Merkmals des nicht wieder gutzumachenden Nachteils im Kontext der Gutach tenanordnung fällt gemäss der Rechtsprechung (BGE 137 V 210 E. 3.4.2.7) ins Gewicht, dass das Sachverständigengutachten im Rechtsmittelverfahren mit Blick auf die fachfremde Materie faktisch nur beschränkt überprüfbar ist. Mithin kommt es entscheidend darauf an, dass qualitätsbezogene Rahmenbedingungen durchgesetzt werden können. Greifen die Mitwi rkungsrechte erst nachträglich bei der Beweiswürdigung im Verwaltungs- und Beschwerdeverfahren -, so kann hieraus ein nicht wieder gutzumachender Nachteil entstehen, zumal im An fechtungsstreitverfahren kein Anspruch auf Einholung von Gerichtsgutachten besteht. Hinzu kommt, dass die mit medizinischen Untersuchungen einherge henden Belastungen zuweilen einen erheblichen Eingriff in die physische oder psychische Integrität bedeuten. Aus diesen Gründen ist gemäss der Rechtspre chung die Eintretensvoraussetzung des nicht wieder gutzumachenden Nachteils für das erstinstanzliche Beschwerdeverfahren zu bejahen, zumal die nicht sach gerechte Begutachtung in der Regel einen rechtlichen und nicht nur einen tat säc hlichen Nachteil bewirken wird.

1.2 Zwischenverfügungen können gemäss Art. 55 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG) in Verbindung mit Art. 5 Abs. 2 und Art. 46 des Bundesgesetzes über das Verwaltungsverfahren ( VwVG ) bei Bejahung eines nicht wieder gutzumachenden Nachteils (Art. 46 Abs. 1 lit. a VwVG ) unter Erhebung aller gesetzlich vorgesehenen Rügen recht licher und tatsächlicher Natur angefochten werden. Bei der Beurteilung des Merkmals des nicht wieder gutzumachenden Nachteils im Kontext der Gutach tenanordnung fällt gemäss der Rechtsprechung (BGE 137 V 210 E. 3.4.2.7) ins Gewicht, dass das Sachverständigengutachten im Rechtsmittelverfahren mit Blick auf die fachfremde Materie faktisch nur beschränkt überprüfbar ist. Mithin kommt es entscheidend darauf an, dass qualitätsbezogene Rahmenbedingungen durchgesetzt werden können. Greifen die Mitwi rkungsrechte erst nachträglich bei der Beweiswürdigung im Verwaltungs- und Beschwerdeverfahren -, so kann hieraus ein nicht wieder gutzumachender Nachteil entstehen, zumal im An fechtungsstreitverfahren kein Anspruch auf Einholung von Gerichtsgutachten besteht. Hinzu kommt, dass die mit medizinischen Untersuchungen einherge henden Belastungen zuweilen einen erheblichen Eingriff in die physische oder psychische Integrität bedeuten. Aus diesen Gründen ist gemäss der Rechtspre chung die Eintretensvoraussetzung des nicht wieder gutzumachenden Nachteils für das erstinstanzliche Beschwerdeverfahren zu bejahen, zumal die nicht sach gerechte Begutachtung in der Regel einen rechtlichen und nicht nur einen tat säc hlichen Nachteil bewirken wird. 2.

2. 2.1 Die Beschwerdeführer in machte in ihrer Beschwerde ( Urk. 1) geltend, da sie die Begutachtung im Jahre 2008 als sehr traumatisierend und entwürdigend erlebt habe, sei die Angst vor einer neuen Begutachtung sehr gross (S. 5 Ziff. 8). Der nicht wieder gutzumachende Nachteil liege in den zu erwartenden F olgen einer Begutachtung auf ihre Gesundheit. Ihr psychischer Gesundheitszustand habe sich nach dem Tod ihres Vaters weiter verschlechtert, nachdem das Kindheits trauma reaktiviert worden sei (S. 9 f. lit. d-e, S. 12 lit. g). Sie spreche perfekt Französisch und Italieni sch, jedoch kaum Deutsch. Angesichts der traumati schen Erlebnisse in der Kindheit sei eine unmittelbare Verständigung mit dem Gutachter unabdingbar. Die Angst, vom Gutachter nicht richtig verstanden zu werden, löse bei ihr grossen Stress aus. Zudem sei es möglich, dass wenn ihr Stresspegel zu hoch werde, sie sich gar nicht mehr mitteilen könne oder dass die posttraumatische Belastungsstörung durch die Begutachtungssituation noch verstärkt werde. Hinzu komme ihre reduzierte Belastbarkeit im Zusammenhang mit ihrer Krebserkrankung (S. 10 lit. f -h ). Vorliegend handle es sich bei der Muttersprache um eine Landessprache, so das s ihrem Antrag stattzugeben sei umso mehr, als in erster Linie medizinische Gründe für die Begutachtung in der Muttersprache sprächen (S. 11 f. lit. d). Es sei nicht nachvollziehbar, weshalb nicht eine MEDAS in der französischen Schweiz nach dem Zufallsprinzip aus gewählt werden könne (S. 13 f. lit. h- i).

2.1 Die Beschwerdeführer in machte in ihrer Beschwerde ( Urk. 1) geltend, da sie die Begutachtung im Jahre 2008 als sehr traumatisierend und entwürdigend erlebt habe, sei die Angst vor einer neuen Begutachtung sehr gross (S. 5 Ziff. 8). Der nicht wieder gutzumachende Nachteil liege in den zu erwartenden F olgen einer Begutachtung auf ihre Gesundheit. Ihr psychischer Gesundheitszustand habe sich nach dem Tod ihres Vaters weiter verschlechtert, nachdem das Kindheits trauma reaktiviert worden sei (S. 9 f. lit. d-e, S. 12 lit. g). Sie spreche perfekt Französisch und Italieni sch, jedoch kaum Deutsch. Angesichts der traumati schen Erlebnisse in der Kindheit sei eine unmittelbare Verständigung mit dem Gutachter unabdingbar. Die Angst, vom Gutachter nicht richtig verstanden zu werden, löse bei ihr grossen Stress aus. Zudem sei es möglich, dass wenn ihr Stresspegel zu hoch werde, sie sich gar nicht mehr mitteilen könne oder dass die posttraumatische Belastungsstörung durch die Begutachtungssituation noch verstärkt werde. Hinzu komme ihre reduzierte Belastbarkeit im Zusammenhang mit ihrer Krebserkrankung (S. 10 lit. f -h ). Vorliegend handle es sich bei der Muttersprache um eine Landessprache, so das s ihrem Antrag stattzugeben sei umso mehr, als in erster Linie medizinische Gründe für die Begutachtung in der Muttersprache sprächen (S. 11 f. lit. d). Es sei nicht nachvollziehbar, weshalb nicht eine MEDAS in der französischen Schweiz nach dem Zufallsprinzip aus gewählt werden könne (S. 13 f. lit. h- i). 2.2 Die Beschwerdegegnerin hielt in ihrer Zwischenverfügung ( Urk. 2) an der Gutach terstelle MEDAS Y.___ fest, mit der Begründung, dass nur die für eine Gutachterstelle tätigen Personen, nicht die Gutachterstelle als solche be fangen sein könnten und keine schützenswerten Ausstands- oder Ablehnungs gründe geltend gemacht worden seien. Zudem könnten Einwendungen, die qualitative Aspekte des Gutachtens zum Inhalt hätten, erst nach dem Entscheid vorgebracht werden (S. 1 f. ).

2.2 Die Beschwerdegegnerin hielt in ihrer Zwischenverfügung ( Urk. 2) an der Gutach terstelle MEDAS Y.___ fest, mit der Begründung, dass nur die für eine Gutachterstelle tätigen Personen, nicht die Gutachterstelle als solche be fangen sein könnten und keine schützenswerten Ausstands- oder Ablehnungs gründe geltend gemacht worden seien. Zudem könnten Einwendungen, die qualitative Aspekte des Gutachtens zum Inhalt hätten, erst nach dem Entscheid vorgebracht werden (S. 1 f. ). In der Beschwerdeantwort führte die Beschwerdegegnerin aus, die Ausführun gen der behandelnden Psychiaterin, dass die Anwesenheit eines Übersetzers anlässlich der Begutachtung die Angst der Beschwerdeführerin, nicht richtig verstanden zu werden, noch vergrössere und sie sich bei steigendem Stresspegel nicht mehr mitteilen könne, weshalb die reale Gefahr bestehe, dass die Begut achtungssituation die posttraumatische Belastu ngsstörung noch verstärke, sei en weder nachvollziehbar noch begründet ( Urk. 7 Ziff. 2). Die Zuweisung von Auf trägen für polydisziplinäre Gutachten erfolge nach dem Zufallsprinzip und sie habe demnach keinen Einfluss auf die Auswahl der Gutachterstelle. Im Kanton Zürich sei die Amtssprache Deutsch. Der Beizug eines Übersetzers sei der Be schwerdeführerin vorliegend mehrmals angeboten worden ( Urk. Ziff. 2- 3).

In der Beschwerdeantwort führte die Beschwerdegegnerin aus, die Ausführun gen der behandelnden Psychiaterin, dass die Anwesenheit eines Übersetzers anlässlich der Begutachtung die Angst der Beschwerdeführerin, nicht richtig verstanden zu werden, noch vergrössere und sie sich bei steigendem Stresspegel nicht mehr mitteilen könne, weshalb die reale Gefahr bestehe, dass die Begut achtungssituation die posttraumatische Belastu ngsstörung noch verstärke, sei en weder nachvollziehbar noch begründet ( Urk. 7 Ziff. 2). Die Zuweisung von Auf trägen für polydisziplinäre Gutachten erfolge nach dem Zufallsprinzip und sie habe demnach keinen Einfluss auf die Auswahl der Gutachterstelle. Im Kanton Zürich sei die Amtssprache Deutsch. Der Beizug eines Übersetzers sei der Be schwerdeführerin vorliegend mehrmals angeboten worden ( Urk. Ziff. 2- 3). 3.

3. 3.1 Weder aus dem verfassungsmässigen Anspruch auf rechtliches Gehör (Art. 29 Abs. 2 der Bundesverfassung; BV) noch aus dessen Konkretisierung für das Ab klärungsverfahren der kantonalen IV-Stellen in Art. 42 und 52 ATSG lässt sich ein Anspruch auf Durchführung einer medizinischen Abklärungsma ssnahme in der Muttersprache der versicherten Person ableiten.

3.1 Weder aus dem verfassungsmässigen Anspruch auf rechtliches Gehör (Art. 29 Abs. 2 der Bundesverfassung; BV) noch aus dessen Konkretisierung für das Ab klärungsverfahren der kantonalen IV-Stellen in Art. 42 und 52 ATSG lässt sich ein Anspruch auf Durchführung einer medizinischen Abklärungsma ssnahme in der Muttersprache der versicherten Person ableiten. Bei psychiatrischen Abklärungen kommt allerdings der bestmöglichen Verstän - di gung zwischen Experte und versicherter Person besonderes Gewicht zu ( Urteile des Bundesgerichts I 715/04 vom 2. Mai 2005 E. 3.1, I 380/04 vom 28. Februar 2005 E. 1.2 und I 642/01 vom 25. Juli 2003 E. 3.1). Dasselbe gilt frei lich auch für die Spontanität, den Tonfall und die nonverbalen Äusserungen (z.B. Mimik), mit denen sich ein Explorand anlässlich einer psychiatrischen Un tersuchung ausdrückt (vgl. Urteil des Bundesgerichts I 28/06 vom 26. April 2006 E. 3.1).

Bei psychiatrischen Abklärungen kommt allerdings der bestmöglichen Verstän di gung zwischen Experte und versicherter Person besonderes Gewicht zu ( Urteile des Bundesgerichts I 715/04 vom 2. Mai 2005 E. 3.1, I 380/04 vom 28. Februar 2005 E. 1.2 und I 642/01 vom 25. Juli 2003 E. 3.1). Dasselbe gilt frei lich auch für die Spontanität, den Tonfall und die nonverbalen Äusserungen (z.B. Mimik), mit denen sich ein Explorand anlässlich einer psychiatrischen Un tersuchung ausdrückt (vgl. Urteil des Bundesgerichts I 28/06 vom 26. April 2006 E. 3.1). 3.2 Die hier vorliegenden k onkreten Umständen spr echen dafür, die Begutachtung in französischer Sprache statt in deutscher Sprache mit Übersetzung durchzu führen. So spricht die Beschwerdeführerin, was auch schon im Gutachten der MEDAS Z.___ vom 27. Mai 2008 festgehalten wurde ( Urk. 8/80 S. 17 Ziff. 2.1), lediglich sehr gebrochen Deutsch. Weiter ist nachvollziehbar, dass die Beschwerdeführerin, welche unter anderem schwere in ihrer Kindheit erlittene Traumata geltend macht, darüber anlässlich einer psychiatrischen Exploration nicht über den Umweg eine r Drittperson sprechen will. Eine dadurch unter Um ständen resultierende Erschwerung in der Verständigung und der psychiatri schen Exploration an sich lässt sich nicht von der Hand weisen.

3.2 Die hier vorliegenden k onkreten Umständen spr echen dafür, die Begutachtung in französischer Sprache statt in deutscher Sprache mit Übersetzung durchzu führen. So spricht die Beschwerdeführerin, was auch schon im Gutachten der MEDAS Z.___ vom 27. Mai 2008 festgehalten wurde ( Urk. 8/80 S. 17 Ziff. 2.1), lediglich sehr gebrochen Deutsch. Weiter ist nachvollziehbar, dass die Beschwerdeführerin, welche unter anderem schwere in ihrer Kindheit erlittene Traumata geltend macht, darüber anlässlich einer psychiatrischen Exploration nicht über den Umweg eine r Drittperson sprechen will. Eine dadurch unter Um ständen resultierende Erschwerung in der Verständigung und der psychiatri schen Exploration an sich lässt sich nicht von der Hand weisen. Wie die Beschwerdeführerin zu Recht festhielt, ist nicht einzusehen, weshalb nicht eine MEDAS im französischen Sprachgebiet nach dem Zufallsprinzip ge mäss Art. 72 bis Abs. 2 der Verordnung über die Invalidenversicherung (IVV) ausgewählt werde kann, handelt es sich bei der gewünschten Sprache doch im merhin um eine Amtssprache im Sinne von Art. 70 Abs. 1 BV und wird mit dieser Vorgehensweise auch nicht vom Zufallsprinzip bei der Auswahl der Gut achterstelle abgewichen.

Wie die Beschwerdeführerin zu Recht festhielt, ist nicht einzusehen, weshalb nicht eine MEDAS im französischen Sprachgebiet nach dem Zufallsprinzip ge mäss Art. 72 bis Abs. 2 der Verordnung über die Invalidenversicherung (IVV) ausgewählt werde kann, handelt es sich bei der gewünschten Sprache doch im merhin um eine Amtssprache im Sinne von Art. 70 Abs. 1 BV und wird mit dieser Vorgehensweise auch nicht vom Zufallsprinzip bei der Auswahl der Gut achterstelle abgewichen. 3.3 Um vorliegend die bestmögliche Verständigung zwischen den Gutach t ern und der Beschwerdeführerin zu gewährleisten (vgl. vorstehend E. 3.1), ist festzuhal ten, dass die Beschwerdeführerin Anspruch auf die Durchführung einer polydis ziplinären Begutachtung in französischer Sprache hat.

3.3 Um vorliegend die bestmögliche Verständigung zwischen den Gutach t ern und der Beschwerdeführerin zu gewährleisten (vgl. vorstehend E. 3.1), ist festzuhal ten, dass die Beschwerdeführerin Anspruch auf die Durchführung einer polydis ziplinären Begutachtung in französischer Sprache hat. Die Sache ist daher in Gutheissung der Beschwerde an die IV-Stelle zu - rück zuwei sen, damit diese den erneuten Begutachtungsauftrag nach dem Zufallsprinzip an eine MEDAS im französischen Sprachraum vergebe.

Die Sache ist daher in Gutheissung der Beschwerde an die IV-Stelle zu rück zuwei sen, damit diese den erneuten Begutachtungsauftrag nach dem Zufallsprinzip an eine MEDAS im französischen Sprachraum vergebe. 4. Nach Art. 61 lit. g ATSG in Verbindung mit § 34 des Gesetzes über das Sozialver sicherungsgericht hat die obsiegende beschwerdeführende Person An spruch auf den vom Gericht ohne Rücksicht auf den Streitwert nach der Be deutung der Streitsache und nach der Schwierigkeit des Prozesses, dem Zeitauf wand und den Barauslagen festzusetzenden Ersatz der Parteikosten. Unter Be rücksichtigung dieser Grundsätze ist der Beschwerdeführerin ein e Prozessent schädigung von Fr. 2'1 00.-- (inklusive Barauslagen und Mehrwertsteuer) zuzu sprechen.

4. Nach Art. 61 lit. g ATSG in Verbindung mit § 34 des Gesetzes über das Sozialver sicherungsgericht hat die obsiegende beschwerdeführende Person An spruch auf den vom Gericht ohne Rücksicht auf den Streitwert nach der Be deutung der Streitsache und nach der Schwierigkeit des Prozesses, dem Zeitauf wand und den Barauslagen festzusetzenden Ersatz der Parteikosten. Unter Be rücksichtigung dieser Grundsätze ist der Beschwerdeführerin ein e Prozessent schädigung von Fr. 2'1 00.-- (inklusive Barauslagen und Mehrwertsteuer) zuzu sprechen. Das Gericht erkennt:

Das Gericht erkennt: 1. Die Beschwerde wird in dem Sinne gutgeheissen, dass die ange fochtene Zwischen - verfü gung vom 1 4. Oktober 2014 aufgehoben und die Sache an die Sozial ver - sicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zurückgewiesen wird, damit diese im Sinne der Erwägungen verfahre.

1. Die Beschwerde wird in dem Sinne gutgeheissen, dass die ange fochtene Zwischen verfü gung vom 1 4. Oktober 2014 aufgehoben und die Sache an die Sozial ver sicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zurückgewiesen wird, damit diese im Sinne der Erwägungen verfahre. 2. Das Verfahren ist kostenlos.

2. Das Verfahren ist kostenlos. 3. Die Beschwerdegegnerin wird verpflichtet, der Beschwerdeführerin eine Prozessent - schä digung von Fr. 2'100.-- (inkl. Barauslagen und MWSt ) zu bezahlen.

3. Die Beschwerdegegnerin wird verpflichtet, der Beschwerdeführerin eine Prozessent schä digung von Fr. 2'100.-- (inkl. Barauslagen und MWSt ) zu bezahlen. 4. Zustellung gegen Empfangsschein an:

4. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Rechtsanwältin Stephanie Schwarz

Rechtsanwältin Stephanie Schwarz - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle

Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle - Bundesamt für Sozialversicherungen

Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an:

sowie an: - Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)

Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft) 5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG).

5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen.

Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Ur kunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG).

Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Ur kunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin

MosimannSchucan