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Titel
Martigny
Ville, deutsch
Martinach Stadt (Kt. Wallis,
Bez.
Martigny).
477 m. Gemeinde und kleine Stadt, Hauptort des gleichnamigen Bezirkes;
mitten in der Alluvionsebene der
Dranse und nahe der Mündung dieses Flusses in die hier scharf gegen
NW. umbiegende
Rhone. Die Stadt liegt zwischen dem frühern
Bett der
Dranse, das sich vor und vielleicht auch noch nach der
Zerstörung von Octodurum längs dem Fuss des
Mont Chemin hinzog, und dem jetzigen, an den gegenüberliegenden Hang des Mont
Ravoire sich anschmiegenden
Lauf des Flusses. Nahe
Martigny am jenseitigen Flussufer das direkt am Bergfuss
stehende Dorf
La Bâtiaz, das eigentlich nur einen Vorort der kleinen Stadt bildet. 40 km sö.
Le Bouveret am
Genfersee und 25 km
sw.
Sitten. Station der Simplonbahn und Kopfstation der Linie
Martigny-Finhaut-Châtelard. Postbureau, Telegraph, Telephon
Postwagen vom Bahnhof
Martigny nach
Orsières und über den Grossen
St. Bernhard, sowie nach
Sembrancher-Le
Châble-Lourtier. In
Martigny Combe zweigt die Fahrstrasse über die
Forclaz nach Chamonix ab. Zur Gemeinde gehört noch der
aus zwei kleinen Häusergruppen bestehende
Weiler
Le Guercet (2 km ö. der Stadt).
Zahlreiche Gasthöfe, wovon zwei ersten Ranges. Knabenpensionnat mit Sekundarschule, von Marianerbrüdern
geleitet. Mädchenpensionnat.
Bäder. Bedeutende Jahrmärkte. Pfarrkirche
Sainte Marie. Die Kirchgemeinde
Martigny umfasst neben
Martigny Ville die seit 1839 und 1841 selbständigen politischen Gemeinden
Martigny Bourg,
Martigny Combe,
La Bâtiaz und
Charrat.
Propstei des
Klosters auf dem Grossen
St. Bernhard, Sitz der Zentralverwaltung dieses berühmten Ordenshauses. 191
Häuser, 1827 zur
grossen Mehrzahl kathol. Ew. Die am Ausgang der Dransethäler und der
Combe de
Martigny und nahe der Mündung
des Trientthales gelegene Stadt treibt bedeutenden Handel, namentlich mit Getreide, Obst, Wein,
Holz und anderen Landesprodukten.
Zahlreiche Handelsfirmen, mehrere Geldinstitute. Musik-, Gesang-, Turn-, Schiess- und gemeinnützige Vereine, wovon mehrere gemeinsam mit Martigny Bourg. Verkehrsverein. Küferei. Je eine Kalk- und Zementfabrik, Wachskerzenfabrik, Likörfabrik. Elektrizitätswerk. Sägen und Mühlen. Eine Buchdruckerei und Zeitung. Die Stadt ist seit 1878 durch eine mit Kirschbäumen bepflanzte Allee mit dem neuen Bahnhof verbunden; eine andere Allee führt seit 1899 nach Martigny Bourg und wird in naher Zukunft eine Strassenbahn erhalten.
Auf dem von Platanen beschatteten und früher Place d'Armes geheissenen schönen Platz, der nach der Ueberschwemmung von 1818 erstellt worden ist, steht ein Denkmal der «Liberté», Geschenk und Werk von Gustav Courbet. Hübsches, 1866 erbautes Rathaus. In der Rue des Alpes steht ein von dem berühmten Walliser Parteiführer Georg Supersaxo erbautes Haus. Die Tour de la Bâtiaz, das berühmteste und bemerkenswerteste Baudenkmal von Martigny, befindet sich auf Boden der seit 1841 selbständigen Gemeinde La Bâtiaz. Ebenso liegt das Amphitheater von Le Vivier auf Boden der ebenfalls 184 abgetrennten Gemeinde Martigny Bourg. Die 1680 geweihte und 1862 restaurierte Kirche ist eines der grössten und schönsten Gotteshäuser des Kantons. Seit einigen Jahren zeigt eine an der Mauer des Hôtel de la Tour (Pensionnat Sainte Marie) angebrachte Marke den höchsten Wasserstand der Dranse während der Ueberschwemmung von 1818.
Die Stadt Martigny ist von Aeckern und Wiesen mit einem ganzen Wald von Obstbäumen (Aepfel, Birnen, Pflaumen, Zwetschgen, Pfirsiche, Aprikosen, Walnüsse, Kirschen, Kastanien) umgeben. Zwischen verschiedenen Häusergruppen liegen schöne Gärten mit ertragreichen Weinlauben und Spalieren. Die ganze Alluvionsebene der Kranse wird mit grosser Sorgfalt angebaut und durch ein vortrefflich angelegtes System von Kanälen bewässert, die das sinkstoffreiche und daher fruchtbare Wasser der Dranse nach allen Seiten hin leiten.
Die seit etwa 40 Jahren beständig an Wert zunehmenden Grundstücke gegen die Rhone hin dienen meist dem Anbau von Gemüsen, von denen namentlich die Spargeln vorzüglich gedeihen und im grossen gezogen werden (durchschnittliche jährliche Ernte 20000 kg). Die Weinberge von Martigny liegen (meist auf Boden der Gemeinde Martigny Combe) am untern Hang des Mont Ravoire oder Mont de l'Arpille, sollen schon zur Römerzeit angelegt worden sein und sind sowohl Eigentum von Bewohnern der Ville wie des Bourg.
Die hier wachsenden Weine (bekannte Marken sind Coquimpey und La Marque) haben einen hohen Alkoholgehalt und erfreuen sich schon seit langer Zeit eines verdienten guten Rufes. Von den Wallisern selbst wird besonders die Marke «Arvine» geschätzt, die aber wegen des verhältnismässig geringen Ertrages der Arvinerebe mehr und mehr vom Fendant verdrängt wird. Seit 1830 haben Ville und Bourg eine gute Trinkwasserversorgung vom Mont Tiercelin her, von dem eine Quelle durch einen alten Aquädukt, der römischen Ursprunges sein soll, nach den beiden Orten geführt wird.
Die Vorzüge der geographischen Lage von Martigny haben diesen Ort schon seit den ältesten Zeiten zu einem Sammelpunkt und Tauschhandelszentrum der benachbarten keltischen Stämme gemacht. Es standen hier zu beiden Seiten der heutigen Dranse einige einfache Hütten, in denen die von Alpwirtschaft lebenden Veragrer jeweilen mit ihren Herden Schutz vor den Unbilden des Winters suchten. So entstand der allmählig zu grosser Bedeutung sich entwickelnde Ort Octodurum, der Hauptort der Veragrer, den Sergius Galba, ein Unterfeldherr von Julius Caesar, im Jahr 54 v. Chr. erstürmte und in Flammen aufgehen liess. Caesar erzählt uns in seinem Bellum Gallicum selbst von diesem Kampf und der Unterwerfung der Veragrer, Seduner und ihrer Verbündeten. «Von dieser Zeit an musste sich Martinach und ganz Wallis unter das Joch der Römer beugen; Künste und Gewerbe blühten, und die Wohltat einer höhern Zivilisation ward dem Lande zu Teil. Noch manche Denkmale sind aus dieser Zeit erhalten und geben Zeugnis ¶
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von der grossen Bedeutung Octodurums, das im Kreuzungspunkte von vier der wichtigsten römischen Heerstrassen lag." (F. O. Wolf.) Dem römischen Ansiedler lag namentlich auch der Landbau am Herzen: er verpflanzte eine Reihe von Produkten seiner südlichen Heimat hierher und liess auch den bisherigen Pflanzungen eine erneute sorgfältige Pflege angedeihen. Dieser römischen Kultur folgte das Christentum. Der h. Theodor gründete die Abtei Agaunum (Saint Maurice) und verlegte, nachdem er 349 Bischof geworden, seinen Wohnsitz nach Octodurum (oder, wie der Ort auch hiess, Forum Claudii), das bald nachher zur Hauptstadt des Wallis erhoben wurde.
Damals bildete das Wallis oder das Gebiet der Penninischen Alpen zusammen mit der Tarentaise die siebente oder Viennerprovinz Galliens, woraus sich der Umstand erklärt, dass das Walliser Bistum, auch nachdem sein Sitz 580 von Octodurum nach Sitten verlegt worden war, noch eine Zeitlang dem Erzbistum Vienne unterstand. Von dieser Aera antiker Zivilisation zeugen noch manche Denkmäler, von denen die bedeutendsten erst seit etwa 20 Jahren aufgedeckt worden sind. Leider sind die Nachgrabungen, die man auf der einstigen Stelle der römisch-gallischen Stadt unternommen hat, nicht vollständig durchgeführt worden.
Nachdem schon seit der Mitte des 19. Jahrhunderts durch Zufall da und dort einige Altertümer (namentlich Reste von Bauwerken) blossgelegt worden waren, begannen 1883 zwischen dem S.-Ende der jetzigen Stadt und dem Amphitheater von Le Vivier die ersten systematischen Ausgrabungen mit Unterstützung des Staates Wallis. Man stiess zunächst auf die Mauern eines grossen rechteckigen Gebäudes von 65 m und 33,7 m Seitenlänge, das wahrscheinlich einst ein Tempel oder eine Basilika gewesen sein muss.
Unter einer Treppe kam dann ein Hypokaust (oder römischer Heizraum) zum Vorschein, der 10,82 m lang und 7,37 m breit war. Die nördl. Mauer des einen der drei grossen Rechtecke, in welche das ganze Bauwerk abgeteilt war, zeigte acht gemauerte Vorsprünge oder Pfeiler mit nischenartigen Zwischenräumen, in deren jedem ein menschliches Skelet lag. Bemerkenswert sind auch eine 3 m breite monumentale Treppe und zwei halbkreisförmige Absiden in der Aussenmauer. Das Ganze zeigte deutliche Spuren von wiederholten Feuersbrünsten und Ueberschwemmungen und enthielt neben Schutt, Asche und geschmolzenen Materialien eine grosse Menge Bruchstücke von roten Tongefässen, Vasen, Mosaiken, Kapitälen und anderen Steinhauerarbeiten, ferner Münzen, Inschriften, Spuren von Wandmalereien und Anderes mehr. In der nördl. Abteilung des Gebäudes kamen unter einer Art von Betonbelag, der Fundationen aus früherer Zeit bedeckte, im November 1883 die bemerkenswerten Fragmente grosser Bronzestatuen zum Vorschein, die das kantonale Museum auf Valeria (in Sitten) 1896 in Genf ausgestellt hat.
Diese 1884 eingestellten Nachforschungen nahm man erst 1895 von neuem auf, als die schweizerische Gesellschaft zur Erhaltung historischer Kunstdenkmäler dem Staat Wallis ihre Mitwirkung anbot und zugleich einen rationelleren Arbeitsplan aufstellte. Gleich zu Beginn dieser zweiten Campagne entdeckte man einen langen und schmalen Gebäudeflügel, der in zahlreiche, an die Hauptfassade des Bauwerkes sich anlehnende, kleine Gelasse eingeteilt war; dann stiess man auf einen der Schutzgottheit der Strassen geweihten Altar, auf ein luxuriös eingerichtetes Wohnhaus und auf ein kompaktes Mauerwerk, das sich als Fundament eines besonderen Gebäudes (vielleicht eines Tempels) erwies.
Weitere unter der Leitung von Albert Naef unternommene Nachforschungen legten einen dem bereits entdeckten Flügel parallel ziehenden, aber an der gegenüberliegenden Seite befindlichen zweiten frei, der ebenfalls in Gelasse eingeteilt war und sich bis zu einem Platz fortsetzte, der von einer dicken, von einem monumentalen Tor durchbrochenen Mauer umrahmt wurde. Diese Gelasse (Schuppen, Magazine oder Ställe) ruhten auf älteren Einrichtungen von gleicher Form, Anordnung und Grösse, die man dann der Reihe nach ebenfalls aufdeckte.
Sie enthielten zahlreiche durch Feuer etc. zum Teil verdorbene Trümmer von Krügen, Vasen, Münzstempeln, mächtigen Dolien (Weingefässen), bemalten Trinkschalen, Fibeln, Votivstatuen, ferner das Beschläge eines Füllhornes, ein Tintinabulum (Glocke) und sogar ein chirurgisches Instrument. An verschiedenen Stellen zerstreut lagen einzelne Münzen und an einem Ort sogar ein ganzer Schatz von 19 Goldstücken mit den Bildnissen von Nero, Galba, Otho, Vespasian, Titus und Domitian.
1901-1902 sind die Nachgrabungen auf Beschluss des Walliser Staatsrates neuerdings fortgesetzt worden und haben bis jetzt ö. vom Forum folgendes blossgelegt: das ¶
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Fundament eines vermutlich dem Jupiter geweihten Tempels (dessen Grössenverhältnisse denjenigen des auf dem St. Bernhard gestandenen entsprechen) mit Stücken von Säulen, Kapitälen und Friesen, dann einen vor diesem Tempel gelegenen gepflasterten Platz mit dem Fundament eines Altars und endlich ö. vom Tempel eine insula von in verschiedene Gemächer eingeteilten Wohngebäuden, die sich um mehrere mit Säulengängen geschmückte Höfe gruppieren. Eine sehr grosse Zahl von Einzelfunden, die zum Teil von grossem künstlerischem Wert sind und aus Münzen, kleinen Bronzen und Eisenartikeln bestehen, wird jetzt im kantonalen Museum auf Valeria aufbewahrt.
Zu den in Martigny schon früher gefundenen fünf römischen Inschriften hat sich im Verlauf der neuern Ausgrabungen noch eine sechste gesellt. Die erste, die der Prior Murith zu Beginn des 19. Jahrhunderts an der Pfarrkirche eingemauert fand und die bei der Restauration der Kirche leider verschwunden ist, befand sich allem Anschein nach auf einem Fries und war dem Caesar Augustus geweiht. Die zweite besteht aus einer heute an der Aussenseite des Chores derselben Kirche befestigten Denksäule zu Ehren des Kaisers Constantius, des Sohnes von Constantin.
Die dritte befindet sich auf einem vollkommen gut erhaltenen Meilenstein, der im Keller des Hôtel de l'Aigle und zwar wahrscheinlich noch an der ihr von Anfang an zugewiesenen Stelle steht. Da von Octodurum als dem Kreuzungspunkt der wichtigsten römischen Heerstrassen in diesem Teil von Gallien (Mons Jovis-Aventicum und Mons Sempronius-Genfersee) die Meilenzählung der Römer begann, so bildet diese Säule den Ausgangspunkt dieser Berechnungen. Sie zeigt uns durch ihre tiefe Lage in einem Keller aber zugleich auch das Niveau an, in welchem damals die Ebene von Martigny lag, und lässt uns erkennen, welch' grosse Schuttmassen seither von den häufigen Ueberschwemmungen der Dranse hier abgelagert worden sind. Sie trägt die Namen der Kaiser Maximianus und Constantius. Die vierte und fünfte Inschrift, von denen die eine auf dem 17. Meilenstein von Octodurum sich befindet, gelten dem Licinius, dem Sohn von Maximian. Die erst vor kurzem gefundene sechste endlich ist der Göttin Salus geweiht und bestätigt uns, dass Martigny zur Römerzeit neben Octodurum auch den Namen Forum Claudii getragen hat.
Auf die Herrschaft der Römer folgte die der Burgunder und die Gründung der Grafschaft Wallis. Nach V. van Berchem stützte sich die spätere weltliche Macht der Bischöfe von Sitten in erster Linie auf die bedeutende Schenkung, die der König Rudolf III. des transjuranischen Burgund dem Bistum machte, als er ihm die Grafschaft Wallis zum Eigentum übergab. Während der ganzen zweiten Hälfte des Mittelalters haben dann die ehemalige Bischofsstadt Octodurum und die zu ihr gehörigen Ländereien (d. h. die ganze ehemalige grosse Gemeinde Martigny) eine mitten im Gebiete Savoyens gelegene bischöfliche Herrschaft gebildet.
Bischöfe und Grafen liessen sie gemeinsam durch Burgherrn verwalten, die auf dem der Reihe nach vom Grafen Peter und den Bischöfen Pierre d'Oron und Jost von Silinen restaurierten Schloss La Bâtiaz sassen. Daneben residierte noch ein besonderer bischöflicher Statthalter oder Vitztum in Martigny Bourg. Dieses Amt lag seit dem 12. Jahrhundert in den Händen der Edeln von Martigny, ging dann an die Edeln von Exchampéry und 1526 an das 1903 erloschene Geschlecht de Montheys über, das es bis zur Zeit der französischen Revolution ausübte. Das seit der Heirat einer Tochter von François Exchampéry mit einem Glied der Familie Patricii aus Aosta vom Vidomnat abgelöste sog. Lehen Patricii ging später an die de Werra und dann an die de Courten über.
Martigny hatte vom Bischof von Sitten die gleichen Rechte und Freiheiten verbrieft erhalten, wie sie dem Ober Wallis zustanden. Nach der Eroberung des Unter Wallis 1475 wurden diese Rechte aber nicht mehr erneuert. Man darf in diesem Ereignis vielleicht einen Fingerzeig dafür erblicken, warum Martigny später in den bürgerlichen Kämpfen des Unter Wallis gegen die Ansprüche des Ober Walliser Patriziates und die bischöflichen Vorrechte eine so bedeutende Rolle gespielt hat.
Als nämlich 1831-1844 und dann wieder 1848 die Ober Walliser und der Bischof ihre frühere politische Macht über das Unter Wallis festzuhalten und selbst noch weiter auszudehnen suchten, ward Martigny zum Mittelpunkt des Aufstandes. 1831 erhob sich hier der erste Freiheitsbaum als Protest gegen ein von dem Ober Walliser Patriziat erlassenes Gesetz, nach welchem die Amtsdauer gewisser Beamter bis auf 12 Jahre verlängert werden dürfte. Die Streitigkeiten nahmen einen so ernsten Charakter an, dass der Vorort vermitteln musste. Ein neuer gefährlicher Aufruhr brach in Martigny am bei Anlass der geplanten Revision des Bundesvertrages aus.
Martigny
Ville ist der Geburtsort des Juristen Étienne Cropt (1797-1894), der von 1825 bis zu seinem Tod als Professor an
der kantonalen Rechtsschule gewirkt hat.
Bibliographie.
Emonet, J. Martigny et ses environs. Lausanne 1881;
Emonet, J. Martigny-Champex et environs;
guide. Genève 1903;
Wolf, F. O. Martinach und die Dransethäler. (Europ. Wanderbilder. 143-146).
Zürich 1888; Gay, Hilaire. Les Sires de Martigny (in den Mélanges d'histoire valaisanne. 1891); Morand, Joseph. Fouilles romaines de Martigny (im Monde moderne. Nr. 107, Juli 1903). Vergl. ferner über die Ausgrabungen in Martigny die Berichte von A. Naef im Anzeiger für schweizer. Altertumskunde.
[L. Courthion.]