Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03166.jsonl.gz/318

Es standen Stockholm, London, Paris und gar Gstaad zur Auswahl. Entschieden haben sich Prinzessin Madeleine von Schweden, 32, und Chris O'Neill, 40, für die Heimat. Gemäss «Expressen» hat sich die Nummer vier in der schwedischen Thronfolge bereits in der Hauptstadt angemeldet. Das geht aus Dokumenten der Steuerbehörde hervor, die der Zeitung vorliegen. Als Grund für den Eintrag habe Madeleine «permanente Niederlassung» genannt.
Die Informationschefin des schwedischen Hofs bestätigt die Meldung und ergänzt: «Stockholm ist der Lebensmittelpunkt der Familie. Jetzt und auch in Zukunft.» Das zweite Kind von Prinzessin Madeleine und ihrem Mann wird also in Schweden zur Welt kommen. Im Sommer soll es so weit sein.
Ihr erstes Kind, Prinzessin Leonore, 11 Monate, wurde noch in einem Spital in New York geboren. Dort lebte des Paar seit drei Jahren. Dort ging Chris seinen Investment-Banking-Geschäften nach. Dort widmete sich Madeleine der «World Childhood Foundation» - eine Stiftung, die ihre Mutter, Königin Silvia, 71, ins Leben gerufen hatte. In Schweden kann sich Madeleine nun um ihren Ruf kümmern, der in den vergangenen Jahren gelitten hatte.
Das schwedische Volk nahm es ihr übel, dass sie in die USA zog und in einem Luxusappartement in Manhatten wohnte. Es befürchtete eine Verschwendung von Steuergeldern. Der Hof beteuerte damals, dass keinerlei Gelder zweckentfremdet würden. Doch ihr Image war und blieb angekratzt. Bis heute. Diese Woche wurde ihr Arroganz vorgeworfen, als sie bei einem offiziellen Termin einem Journalisten die Antwort verweigert hatte. Der Arbeitgeber des betroffenen Journalisten schrieb laut «Expressen» daraufhin einen offenen Brief und forderte: «Es ist an der Zeit, dass Prinzessin Madeleine ihre Verantwortung gegenüber der Öffentlichkeit und ihre Aufgabe an offiziellen Anlässen wahrnimmt.» Der Hof musste auch hier reagieren und antwortete im Namen der Prinzessin, dass sie überrascht sei. Aufgrund des engen Zeitplans wurden keine Medientermine versprochen. Zudem habe Madeleine durchaus spontan Fragen beantwortet - aber eben nicht alle.