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Mit der Unterzeichnung einer umstrittenen Energiereform hat der mexikanische Präsident Enrique Peña Nieto das seit 76 Jahren geltende staatliche Ölmonopol abgeschafft. «Dies bedeutet einen historischen Wandel, der das wirtschaftliche Wachstum und die Entwicklung Mexikos in den kommenden Jahren beschleunigen wird», sagte der Präsident.
Die am vergangenen Mittwoch vom Kongress verabschiedete Energiereform ist Peña Nietos ehrgeizigstes Projekt. Kern der Reform ist es, das 1938 eingeführte Monopol des staatlichen Ölkonzerns Pemex abzuschaffen und den Ölsektor wieder für ausländische Investoren zu öffnen. Künftig können private Firmen aus dem In- und Ausland in Mexiko nach Öl- und Gasvorkommen bohren und sich am Handel mit Energie-Rohstoffen beteiligen. Die ersten Verträge könnten im kommenden Jahr unterzeichnet werden. (trs/sda/afp)
Der portugiesische Innenminister Eduardo Cabrita ist wegen der Verwicklung seines Dienstfahrzeugs in einen tödlichen Verkehrsunfall zurückgetreten. Er dürfe nicht zulassen, dass die «absolut inakzeptable politische Ausschlachtung» des Unfalls dem Ministerpräsidenten António Costa oder dessen Sozialistischer Partei (PS) vor der Parlamentswahl am 30. Januar 2022 Schaden zufüge, sagte Cabrita am Freitagabend in Lissabon. Wenige Stunden zuvor war bekanntgeworden, dass die Staatsanwaltschaft gegen seinen Fahrer Anklage wegen fahrlässiger Tötung erheben wird.