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Kreuzdatierung
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Das Grundprinzip der Dendrochronologie ist die Kreuzdatierung: Bedingt durch die interannuelle Klimavariabilität entsteht im Holz von Bäumen eine charakteristische Abfolge von schmalen und breiten Jahrringen. Die synchrone Übereinstimmung des Wachstumsmusters von mehreren Bäumen einer Region erlaubt die jahrgenaue Datierung von Hölzern. Durch die Kreuzdatierung können Jahrringkurven von verschiedenen Hölzern zu einer Chronologie zusammen gestellt werden (Abbildung 1).
Prinzip der Kreuzdatierung. (A) Hölzer zum Beispiel aus Gletschermoränen, alten Gebäuden, Wasserleitungen oder lebende Bäume werden gesucht; (B) Bohrkerne werden entnommen; (C) Jahrringbreiten werden gemessen und datiert; und (D) zu einer Chronologie zusammen gestellt.
Synchronisierte Wachstumskurven von Fichten (Picea engelmannii) aus dem Norden Colorados (USA), welche auf einer Höhe zwischen 2930 und 3320 m gewachsen sind. Lebende Bäume sind als graue und schwarze Linien und der tote Baum als rote Linie dargestellt, wobei die Ringbreiten logarithmisch dargestellt sind. Der obere Teil der Abbildung zeigt die gesamten Wachstumskurven, der untere Teil zeigt den Ausschnitt von 1850 - 1900, wobei auffällig positive und negative Jahre blau respektive grün markiert sind.