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|Quelle||Sammlung Rolf Ramseier|
|Art||Ernennungsurkunde (Brevet)¸ 36.5x46cm|
|Ort/Datum||Bern¸ 07.06.1852|
|Inhalt||Ernennungsurkunde für Johann Kaspar Wolff¸ signiert von Bundespräsident Jonas Furrer und vom Vizekanzler Johann Jakob Kern. Mit blindgeprägtem Siegel "Schweizerische Eidgenossenschaft Bundesrath". Text : "Der Eidgenössische Bundesrath ernennt anmit den Herrn Kaspar Wolff von Zürich zum Hauptmann im eidgenössischen Geniestabe. Kraft dessen ergeht an alle diejengen¸ die es betreffen mag¸ der Befehl¸ denselben in dieser Eigenschaft anzuerkennen¸ und an die Untegebenen¸ ihm den schuldigen Gehorsam zu leisten. Bern¸ den 7. Juni 1852. Im Namen des Schweizerischen Bundesrathes Der Bundespräsident Dr. Furrer Der Kanzler der Eidgenossenschaft für denselben¸ der Stellvertreter J. Kern-Germann". Aus dem dokumentarischen Nachlass von Johann Kaspar Wolff 1818-1891.|
Zürcher Lehrer, eidg. Vizekanzler 1852-72
Geboren am 16.1.1810 in Bülach, gestorben am 21.12.1873 in Interlaken, ref., von Bülach. Sohn des Hans Konrad, Zunftgerichtsschreibers in Bülach, und der Magdalena geb. Trümpeler. 1838 Esther Bertha Germann, Pfarrerstochter, von Otelfingen. Ab 1821 Vollwaise und unter Vormundschaft des Färbers und späteren Gemeindeammanns Heinrich Brunner. Besuch der Schule Johann Heinrich Pestalozzis in Yverdon und der Kantonsschule in Aarau. Als 18jähriger Lehrer an der Oberschule Bülach, später Privaterzieher in einer reichen Familie in Mannheim (1834–1837). 1838 gründete er in Langenbaum bei Uetikon eine Erziehungsanstalt, ging aber 1842 an die Stadtschule Aarau. Später arbeitete er als Buchhalter bei der königlichen Eisenbahnwaggonfabrik in Stuttgart. Die relativ unstete berufliche Laufbahn fand ihr Ende mit der Rückkehr in die Schweiz 1849 und der Anstellung zum ersten Kanzleisekretär in der Bundeskanzlei., nach dem Rücktritt von Niklaus von Moos wurde er zum Vizekanzler gewählt. Es handelte sich dabei um die erste Beförderung innerhalb der noch jungen Bundeskanzlei. Diese Aufgabe erfüllte Kern fast zwanzig Jahre lang, bis ihn 1871 ein Schlaganfall praktisch dienstunfähig machte. 1872 quittierte er den Dienst.
Quelle Biografie:

Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Johann Jakob Kern aus dem Historischen Lexikon der Schweiz (HLS) - Onlineversion des Historischen Lexikon der Schweiz. Autorin/Autor: Simone Althaus-lten. Version : 14.10.2008.