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Der Schauspieler James Franco (43) hat in einem Interview mit Jess Cagle (56) vom Radiosender SiriusXM offen über seine Sexsucht gesprochen. Die Aufmerksamkeit von Frauen, mit denen er zusammen war, sei «eine so starke Droge» gewesen, dass er «20 Jahre danach süchtig war». Auch andere Stars haben in der Vergangenheit offen über ihre Hypersexualität gesprochen.
Russell Brand
Moderator und Schauspieler Russell Brand (46) führte lange Zeit ein ausschweifendes Leben - dazu gehörten auch viele sexuelle Abenteuer. Wie die «Daily Mail» berichtet, beschreibt Brand in seiner Autobiographie, dass er sich wegen seiner Sexsucht im Jahr 2005 für 30 Tage in einer Klinik behandeln hat lassen. Zuvor hatte er regelmässig mit zehn Frauen Sex und zahlreiche One-Night-Stands. «Für uns Männer ist es sehr schwer eine gesunde Einstellung zu Sex zu haben. Ich bin als Sohn einer alleinerziehenden Mutter in einer Kleinstadt aufgewachsen. Dort gab es nicht viel zu tun ausser sich zu betrinken und Pornos zu schauen. Alles, was ich über Sex weiss, habe ich von Pornos gelernt», sagte er 2014 im Interview mit der «Bild am Sonntag».
David Duchovny
«Ich bin freiwillig in eine Einrichtung zur Behandlung von Sexsucht gegangen», liess Schauspieler David Duchovny (61) 2008 durch seinen Anwalt in einem Statement verkünden. «Ich bitte um Respekt und Privatsphäre für meine Frau und meine Kinder, während wir als Familie mit dieser Situation umgehen.» Mit der Schauspielerin Téa Leoni (55) war der «Akte X»-Star von 1997 bis 2014 verheiratet. Die beiden Schauspieler trennten sich nach seinem Geständnis kurzzeitig, fanden jedoch wieder zusammen. Zur endgültigen Trennung kam es erst 2011, 2014 sollen sie sich heimlich scheiden haben lassen.
Colin Farrell
Schauspielkollege Colin Farrell (45) soll sich bereits mehrmals aufgrund von Alkohol- und Drogenkonsum sowie Sexsucht in eine Entzugsklinik begeben haben, unter anderem 2005, nachdem ein Sex-Tape von ihm mit einem Model geleakt wurde. «Natürlich ist Sexsucht real», sagte er 2015 dem irischen «Independent». «Es gibt Stoffe, die bei Sex durch das Gehirn fliessen, die denen ähnlich sind, wenn man eine Substanz zu sich nimmt. Es lässt dich von deinem emotionalen und psychologischen Selbst flüchten und gibt dir einen Kick, von dem du süchtig werden kannst.»
Kanye West
Rapper Kanye West (44) sprach 2019 offen über seine Porno- und Sexsucht in der Vergangenheit. Seit er fünf Jahre alt war, würden Sexfilmchen und schlüpfrige Bilder sein Leben bestimmen, gar abhängig sei er davon geworden, erklärte er im Interview mit Radiomoderator Zane Lowe. Ein einschneidender Moment in seiner Kindheit sei «der Ausgangspunkt einer absoluten Porno-Sucht» gewesen, so West: «Als ich fünf Jahre alt war fand ich eine 'Playboy'-Ausgabe, die mein Vater hat herumliegen lassen. Seither hat das fast jede Entscheidung beeinflusst, die ich in meinem bisherigen Leben getroffen habe.» Die Abhängigkeit habe sich sogar noch gesteigert, nachdem seine Mutter Donda im Jahr 2007 verstarb: «Manche Leute ertränken ihre Trauer in Drogen. Ich ertränkte sie in meiner Sex-Sucht.» Er sei der Überzeugung, dass Sex sogar eine härtere Droge für ihn war, als es Opium und Heroin hätten sein können. Wie er schliesslich davon wegkam? «Ich danke Gott dafür, mich körperlich, geistig und spirituell gerettet zu haben.»
Lamar Odom
Der Ex-Mann von Khloé Kardashian (37), der ehemalige Basketballprofi Lamar Odom (42), bereut seine Untreue in der gemeinsamen Zeit mit dem Reality-Star (2009-2016). Das berichtete das «People»-Magazin, das einige Passagen aus seiner Biografie zitiert, im Jahr 2019. Im Buch spricht der 42-Jährige auch von seiner Sex- und Kokainsucht. Er habe in seinem Leben mit über 2.000 Frauen geschlafen, darunter seien viele Stripperinnen gewesen, wie «People» schreibt. Nachdem Kardashian die Sünden ihres Mannes aufgedeckt gehabt habe, sei er «geschockt und blossgestellt gewesen». «Ich wollte es zurücknehmen, aber das kannst du nicht. Ich wollte es verstecken, aber diese Krankheit in mir war nur noch schwer zu verstecken. Ich hatte ein Problem», so der Ex-NBA-Star.