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Kunst mit «mobilen Lettern» L’art des «lettres mobiles»
Galerie La Spirale in Vevey
Gutenbergmuseum in Freiburg
4 Sensler Biennale in Tafers
Ich verwende fur meine Kreationen Bleilettern, die im Zeitalter des digitalen Drucks kaum noch Verwendung finden; erwecke sie zu neuem Leben, indem ich ihr dreidimensionales Profil auf einer dezenten Hintergrundfläche zur Geltung bringe, ihnen damit ein Eigenleben verleihe und ihr Gewicht und ihre Persönlichkeit unterstreiche.
Wie das Wasser aus einer Quelle quillt, sprudeln die Bleilettern aus einem unsichtbaren Hintergrund und trudeln dem Betrachter entgegen. Die Buchstaben-folge ist nicht zufällig, sondern sorgfältig durchdacht. Ich versetze die einzelnen Buchstaben bei der Komposition des Bildes immer wieder, bis sie ihren definitiven Platz gefunden haben. Ich bezeichne dies als «kontrollierte Zufälligkeit». Der Blick des Zuschauers wird durch die Art der Anordnung und Gruppierung auf einen bestimmten Punkt geleitet. Betrachtet man aber das Bild als Ganzes, offenbart sich ein Universum mit Planeten im Vordergrund, umrahmt von Sterngebilden in weiter Ferne. Der Schattenwurf ändert sich entsprechend dem Lichteinfall und verstärkt die Tiefenwirkung.
Auf den Bildern sind originale Blei- und Holzlettern angebracht, wie Sie zu Gutenbergs Zeiten zum Drucken von Schriftstücken benutzt wurden.
(Deutschland, 1397 - 1468)