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Neue Fotos Ruedi Mauch, Wangs
Kurze Geschichte der Kirche San Niclà in Strada
Die romanische Kirche wurde bereits vor dem 12. Jh. gebaut. Um 1500 wurde die grosse Figur de heiligen Christopherus an die Mauer des Turmes gemalt, er war der Nothelfer der Schiffer und Brückenbauer. San Niclà liegt an einer uralten Strasse, wo der Inn zuerst durch eine Furt und, wahrscheinlich schon sehr früh im Mittelalter, über eine Brücke überquert werden konnte. Dass noch im ausgehenden Mittelalter der Talweg von Ramosch über Raschvella nach San Niclà führte, beweist das zum Teil noch an der Südwestfassade des Turmes erhaltene monumentale Christopherus-Gemälde. Es wurde den Reisenden nur sichtbar, wenn sie diesen rechtsseitigen Talweg über Raschvella benutzten.
Das Schiff wurde 1718 mit einem Gewölbe in spätbarockem Stil erneuert. Es ist anzunehmen, dass die Kirche bis ende ca. 1750 als Kultraum für Gottesdienste benutzt wurde, weil in Strada eine eigene Kirche gebaut wurde. Mehr als ein Jahrhundert hat die Kirche San Niclà als Bauernhaus gedient. Um zu verhindern, dass die Kirche zu einem Ferienhaus oder etwas ähnlichem umgestaltet würde, gründeten einige initiative Leute aus der Region im Jahre 1982 eine Stiftung mit dem Ziel, die Kirche in ihren ursprünglichen Zustand zu versetzen, damit sie wieder als solche benutzt werden könne.
Seither stellt sie die Kirche für kulturelle wie auch kirchliche Veranstaltungen
in der Region zu Verfügung.
(die unten stehenden „alten Fotos“ stammen aus dem Archiv von Erni Jachen)
Die Christengemeinschaft in Graubünden ist dem
CENTER BASELGIA CULTURAL SAN NICLÀ,
Strada sehr dankbar, dass wir die schöne Kirche für
unsere Gottesdienste, Taufen, Trauungen, Tagungen und
Konfirmationen mieten dürfen.
Wer diese Kulturarbeit unterstützen will kann sich
erkenntlich zeigen und Mitglied des Vereins werden.
Anmeldung bei Jachen Erni, Präsident
Jachen.erni@san-niclá.ch