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Gemeinsam mit dem chilenischen Präsidenten Gabriel Boric reiste António Guterres am Donnerstag in die Antarktis, um sich vor Ort ein Bild von der gefährlichen Erderwärmung zu machen. «Die enge Kooperation zwischen Chile und den UN hilft dabei, unsere Arbeit im Bereich Klimakrise, nachhaltige Entwicklung, Frieden und Sicherheit zu stärken», schrieb Guterres auf der Nachrichtenplattform X, ehemals Twitter. Präsident Boric veröffentlichte ein Foto, auf dem er gemeinsam mit Guterres in der Antarktis zu sehen war.
«Die Antarktis beherbergt nicht nur 90 Prozent des Eises der Erde und 77 Prozent des verfügbaren Süsswassers. Ihre Meere sind der Schlüssel zur globalen Klimaregulierung», schrieb er auf X. Das Präsidialamt teilte mit, Chile wolle sich an der Spitze der wissenschaftlichen Forschung in der Antarktis positionieren und die Entwicklung im Kampf gegen den Klimawandel vorantreiben.
Guterres wollte in der Antarktis unter anderem zwei Gletscher und die Kopaitic-Insel besichtigen, wie die Vereinten Nationen in New York mitteilten. In der kommenden Woche werde er dann bei der Weltklimakonferenz COP 28 in Dubai von seinen Erfahrungen in der Antarktis berichten und «zu Handlungen aufrufen, die der Krise, in der wir uns befinden, angemessen sind».