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Die vorliegende Arbeit untersucht die demokratische Transformation der Türkei seit der Regierungsübernahme der Gerechtigkeits- und Entwicklungspartei (AKP) im Jahr 2002. Vor dem Hintergrund der realpolitischen Entwicklungen, die einerseits zum Beginn der Beitrittsverhandlungen der Türkei mit der Europäischen Union führten und dazu, dass der Türkei, insbesondere mit der islamisch-konservativen AKP, Modellcharakter für die arabischen Länder zugeschrieben wird, anderseits eine Konsolidierung der Demokratie jedoch noch aussteht, stellt sich die Frage nach dem Stand der Qualität der gegenwärtigen Demokratie in der Türkei. Auf der Grundlage der Theorie der defekten Demokratie von Wolfgang Merkel bietet die Arbeit eine umfassende Analyse über einen Zeitraum von 10 Jahren und eine genauere Beurteilung der AKP und ihrer Rolle im Demokratisierungsprozess des Landes.
Leyla Demirhan, M.A.: Studium der Politikwissenschaft, Betriebswirtschaftslehre und Anglistik an der Universität Stuttgart.