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Die Hausarzt- oder Allgemeinpraxis ist die erste Anlaufstelle für viele medizinische Anliegen der Bevölkerung. Dank der Schweizerischen Gesundheitsbefragung kann beschrieben werden, ob und wie oft bestimmte Bevölkerungsgruppen eine Hausarzt- oder Allgemeinpraxis aufsuchen. Aufgrund der Anzahl und der Häufigkeit der Konsultationen in einer Hausarzt- oder Allgemeinpraxis können bis zu einem gewissen Grad auch der Bedarf an Gesundheitspersonal, die Gesundheitskosten sowie der Zugang zu den medizinischen Leistungen abgeschätzt werden.
Dieser Indikator basiert auf der Schweizerischen Gesundheitsbefragung.
Er setzt sich aus zwei verschiedenen Komponenten zusammen:
(1) Anteil der 15-jährigen und älteren, in einem Privathaushalt lebenden Bevölkerung, die mindestens einmal in den letzten 12 Monaten beim Allgemeinpraktiker/Hausarzt bzw. einer entsprechenden Ärztin war.
(2) Durchschnittliche Anzahl Allgemein-/Hausarztkonsultationen von Personen, die in den letzten 12 Monaten einen solchen Arzt oder eine solche Ärztin aufgesucht haben.
Die für diesen Indikator verwendeten Fragen aus der Schweizerischen Gesundheitsbefragung lauten:
«Wie häufig sind Sie in den letzten 12 Monaten bei einem Allgemeinpraktiker oder bei Ihrem Hausarzt gewesen? (Inanspruchnahme, medizinischen Dienstleistungen, TINAN55)
In dieser Frage wird die Benennung «Allgemeinpraktiker» von den befragten Personen zugewiesen und stimmt nicht gezwungenermassen mit dem von der FMH (Verbindung der Schweizer Ärztinnen und Ärzte) definierten Status überein.
Eine Erklärung der soziodemographischen Variablen findet sich im Dokument: Definition der Merkmale