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Stadt spendet 83 000 Franken für Projekte der Entwicklungszusammenarbeit
Im Budget ist als Wirkungs- und Leistungsziel formuliert, dass die Stadt Uster einen Beitrag zur internationalen Entwicklungszusammenarbeit leistet. Der Beitrag soll 0,1 Prozent der einfachen Staatssteuer entsprechen und an Organisationen geleistet werden, die mit dem Gütesiegel der «Zewo» zertifiziert sind. Die Stadt vergibt dieses Jahr Beiträge für die internationale Entwicklungszusammenarbeit in der Höhe von 83 000 Franken.
Vier Projekte in Afrika und im nahen Osten
Die Projekte der Entwicklungszusammenarbeit entsprechen dem Prinzip der «Hilfe zur Selbsthilfe». «Mit dieser Unterstützung wollen wir den Schwächsten vor Ort helfen und den Aufbau von nachhaltigen gesellschaftlichen Strukturen in den vier betreffenden Ländern in Afrika und im Nahen Osten fördern», so der zuständige Stadtrat Cla Famos. Im Fokus eines der Projekte steht die Bildung und psychosoziale Unterstützung kriegstraumatisierter Kinder in Syrien. Mit der «Kinderhilfe Betlehem» wird die medizinische Betreuung im Caritas Baby Hospital im Westjordanland unterstützt. Zudem wird dem Land Kamerun geholfen, die medizinische Versorgung und sauberes Trinkwasser zu gewährleisten. Ein weiteres Projekt hilft schliesslich im Niger beim Bau von Wasserversorgungssystemen und beim Ausbau von sanitären Anlagen, um die Kapazitäten und das Wissen im Bereich der Agro-Ökologie zu stärken.
Die vier unterstützten Projekte werden von den Organisationen «Caritas Schweiz», «Kinderhilfe Betlehem», «Mission21» und «Swissaid» durchgeführt. Sie alle sind Zewo-zertifiziert. Die Zewo ist eine unabhängige Stiftung, die seit Jahrzehnten gemeinnützigen Organisationen in der Schweiz als Qualitätsausweis ein Gütesiegel ausstellt.