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Heinz Wanner ist Gründungspräsident des Oeschger-Zentrums für Klimaforschung der Universität Bern. Im ersten Teil des Referats erklärt er, dass die von der Sonne angetriebene Wärme-Kraft-Maschine unserer Erde dauernd einen Energieaustausch zwischen Aequator und Pol vollziehen muss. Dies um ihr Territorium für Mensch und Biosphäre bewohnbar zu halten. Im zweiten Teil zeigt er, dass die langfristigen, historischen Klimaschwankungen vor allem deshalb aufgetreten sind, weil das Energiegleichgewicht der Erde und damit auch der Energie- und Wärmeaustausch durch natürliche Schwankungen der Erdbahn und der Leuchtstärke der Sonne verändert wird. Dies hat starke tropische Vulkanausbrüche zur Folge. Im dritten Teil wird der Frage nachgegangen, wie weit wir Menschen auf des Energiegleichgewicht der Erde einwirken können. Nach einer Abschätzung der möglichen Klimaänderungen bis zum Ende des 21. Jahrhunderts für das Gebiet des Alpenraumes weist Heinz Wanner auf die Komplexität der globalen Zusammenhänge hin. Sie manifestieren sich im Rahmen der fünf Faktoren Bevölkerungswachstum, Energie- und Wasserverknappung, Ernährungsunsicherheit und Klimawandel.