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Aktuell sind viele falschdeklarierte und gestreckte Cannabisprodukte im Umlauf. Nutze deshalb wenn möglich das Cannabis-Drug-Checking (https://saferparty.ch/diz-cannabis.html) und beachte die Safer-Use-Hinweise bei synthetischen Cannabinoiden.
Teste beim ersten Konsum von neuen Cannabisprodukten zuerst eine kleine Menge an, um herauszufinden, ob du eine verdächtige Wirkung feststellst (z.B. schnelles Anfluten der Wirkung, ungewohnt starke Wirkung, etc.)
Cannabisprodukte beeinflussen temporär die Merk- und Konzentrationsfähigkeit. Vom Konsum bei der Arbeit und in der Schule ist daher abzuraten.
Achte beim Rauchen auf gute Filtermethoden (Aktivkohlefilter) oder benutze einen Vaporizer.
Da Cannabisprodukte mit Tabak gemischt konsumiert werden, besteht bei täglichem Konsum auch eine Tabakabhängigkeit. Es gibt einige Tabakersatzprodukte wie z.B. Damiana oder Huflattich, die du anstelle von Tabak benutzen kannst.
Beim Essen oder Trinken von Cannabisprodukten wird die Lunge zwar geschont, die Wirkungen sind jedoch stärker und unberechenbarer als beim Rauchen. Das Risiko für sehr hohe und stark psychoaktiv wirkende Dosierungen ist dabei hoch. Taste dich vorsichtig an die richtige Dosis heran, lege nicht gleich nach!
Da sich das Hirn bis zum Alter von 25 Jahren entwickelt, solltest du bis zu diesem Alter nicht regelmässig konsumieren. Die Wahrscheinlichkeit ist dabei höher, durch den Konsum von Cannabis Nebenwirkungen und Langzeitrisiken ausgesetzt zu sein.
Konsumiere nicht, wenn es dir nicht gut geht, latente Psychosen könnten ausgelöst werden.
Bei psychische Erkrankungen kann Cannabis den Krankheitsverlauf verschlimmern oder zu Rückfällen führen.
Bei Lungenerkrankungen und bestehenden Herzbeschwerden oder Herzerkrankungen sollte auf Cannabiskonsum verzichtet werden.