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Zahl der Ausländer in Japan erreicht neuen Rekord
Die Anzahl der in Japan gemeldeten ausländischen Staatsangehörigen erreichte Ende 2008 einen neuen Rekord. Laut Angaben des Justizministeriums waren insgesamt mehr als 2,2 Millionen Ausländer in Japan wohnhaft. Dies entspricht einer Zunahme von 3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. In den letzten 10 Jahren hat die offiziell registrierte ausländische Bevölkerung gar um 50 Prozent zugenommen, ihr Anteil an der Gesamtbevölkerung beträgt 1,74 Prozent.
Chinesische Staatsangehörige machten mit 655’000 Personen zirka 30 Prozent der in Japan gemeldeten Ausländer aus, gefolgt von Koreanern mit 589’000 Personen, Brasilianern mit 313’000, Filipinos mit 211’000 und Peruanern mit 60.000. Die Anzahl der koreanischstämmigen Einwohner mit einer speziellen Aufenthaltsbewilligung, die sogenannten zainichi (在日) nahm im Vergleich zum Vorjahr um 2,3 Prozent ab und beträgt neu 420’000 Personen.
Als zainichi gelten Personen und deren Nachfahren, welche während Japans Kolonialherrschaft von 1910-1945, teilweise unfreiwillig als Zwangsarbeiter, aus Korea nach Japan gekommen waren. Auf der anderen Seite stieg die Zahl der Ausländer mit einer unbefristeten Aufenthaltsbewilligung um 11,9 Prozent auf 492’000, und diejenige der Ausländer mit einer befristeten Aufenthaltsbewilligung als qualifizierte Arbeitskräfte nahm um 21,6 Prozent zu.