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Wachstum für Easyjet: Die Passagierzahlen für die ersten sechs Monate des Geschäftsjahres 2017/18 stiegen um 3 Mio. auf insgesamt 36,8 Mio. Wie die Airline schreibt, erhöhte sich die Kapazität um 7,8%, da das bestehende Netzwerk um 4,6% erweitert werden konnte und 1,2 Millionen Sitze in Berlin-Tegel dazu kamen. Wie die Finanzzeitschrift «Cash» zudem vermeldet, beförderte Easyjet in der Schweiz 8% mehr Passagiere. Demnach stiegen die Passagierzahlen in Genf zwischen Oktober und März um 7% auf 4 Mio., in Basel um 5% auf 2,3 Millionen und in Zürich um fast die Hälfte auf beinahe 0,4 Mio. Passagiere.
Die Gesamtauslastung stieg um 0,9 Prozentpunkte auf 91,1%, der Gesamterlös um 19,5% auf GBP 2,18 Mio und der Gesamtumsatz pro Sitz um 10,9% auf GBP 54,1. Die Realkosten pro Sitzplatz ohne Treibstoff erhöhten sich um 2,2% auf GBP 43,1. Die Gründe dafür: höhere Belastungen, inflationäre Kosten und Auswirkungen von Unwetter. Dank Kosteneinsparungen von GBP 66 Mio. konnte diese Entwicklung jedoch neutralisiert werden.
Der Gesamtertrag vor Steuern und ohne den Flughafen Berlin-Tegel betrug demnach GBP 8 Mio., was einer Verbesserung von GBP 220 Mio. im Vergleich zum ersten Halbjahr 2016/17 entspricht. Für die ersten sechs Monate beläuft sich der Gesamtverlust auf GBP 68 Mio. Dieser spiegle vor allem die Nebenkosten im Zusammenhang mit der Integration des Betriebs am Flughafen Berlin-Tegel sowie den Verkauf und die Wiederanmietung von zehn A319 Flugzeugen wider, wie Easyjet abschliessend schreibt. (TI)