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Am 14. Juni 1981 wurde der Gleichstellungsartikel in der Bundesverfassung verankert - zehn Jahre später legten eine halbe Million Frauen ihre Arbeit nieder, weil dessen Umsetzung so zögerlich voranging. Es war die Streikaktion mit der grössten Beteiligung, die die Schweiz je gesehen hat. Am Landesstreik vom November 1918 hatten sich rund 250’000 Personen beteiligt. Heute, 37 Jahre später, sind viele Gleichstellungsanliegen noch immer nicht realisiert.
Der Frauenstreiktag ist keine Schweizer Erfindung. Am 26. August 1970 hatte anlässlich des 50-jährigen Jahrestages der Einführung des Frauenwahlrechts in den Vereinigten Staaten ein «Women’s Strike for Equality» stattgefunden. 20‘000 Teilnehmerinnen liessen es sich nicht nehmen für ihr Recht auf Lohngleichheit einzustehen. Eindrücklicher war dann der isländische Frauenstreik vom 24. Oktober 1975, an dem rund 90 Prozent der weiblichen Bevölkerung für einen Tag die Arbeit niederlegten.
Dieses Jahr sollen in der ganzen Schweiz mit Aktionen daran erinnert werden, worum es geht: Um Lohngleichheit und gegen jegliche Form von Diskriminierung.
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