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Drei Monate nach der blutigen Geiselnahme in Sydney wird das belagerte Café wieder geöffnet. Das Lindt-Café am Martin Place im Zentrum der australischen Metropole sei renoviert worden und werde am Freitag wiedereröffnet, teilte ein Lindt-Sprecher am Dienstag mit.
Der Australien-Chef des Schweizer Schokoladenherstellers Lindt, Steve Loane, kündigte an, dass eine Gedenktafel zur Erinnerung an die beiden Getöteten aufgestellt werde. Er bedankte sich zudem für die grosse öffentliche Unterstützung, die die Firma darin bestärkt habe, «das Café wieder zu eröffnen und nach vorne zu schauen».
Ein radikaler Islamist hatte am Vormittag des 15. Dezember in dem Café 17 Menschen in seine Gewalt gebracht. Einige Geiseln konnten im Laufe der stundenlangen Belagerung fliehen.
Nach über 16 Stunden stürmten dann Einsatzkräfte das Café. Eine Geisel wurde vom Geiselnehmer erschossen; eine weitere starb bei der Erstürmung des Cafés durch Polizeischüsse. Zudem kam auch der Geiselnehmer beim Einsatz ums Leben. (whr/sda/afp)
Zwei Tage nach dem gewaltigen Ausbruch eines unterseeischen Vulkans in der Nähe des Inselreichs Tonga ist das Ausmass der Schäden in dem Südseearchipel weiter unklar. Militärflugzeuge aus Neuseeland und Australien waren am Montag unterwegs in das Gebiet, um die Lage aus der Luft zu erkunden. Die Kommunikationsverbindungen dorthin waren weiter stark beeinträchtigt – speziell auf einigen der abgelegeneren Inseln Tongas, zu denen seit der Eruption des Hunga-Tonga-Hunga-Ha'apai keinerlei Kontakt hergestellt werden konnte. Zu Tonga gehören etwa 170 Inseln, 36 davon sind unbewohnt.