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Das Werk des 58-Jährigen umfasse Zeichnungen ebenso wie Objekte, Videos, Installationen und kollaborative, transdisziplinäre Projekte mit Filmen, Aktionen und thematischen Veranstaltungen, teilte das Aargauer Kuratorium am Donnerstag mit. Der Kunstpreis ist die höchste Auszeichnung des Kantons Aargau für künstlerisches Schaffen.
Sein Schaffen finde weit über den Aargau hinaus Anerkennung und sei mit diversen Preisen ausgezeichnet worden, hiess es. Er leiste künstlerische Pionierarbeit in der Schweiz, indem er die Diskussion um Queerness, Diskriminierung und Systemkritik befruchte und vorantreibe, hielt das Kuratorium fest.
Der in Zug geborene Baumann wuchs in Wettingen AG auf. Seine künstlerische Tätigkeit nahm 1989 ihren Anfang. Seit 1995 entwickelte sich eine regelmässige Ausstellungstätigkeit.
Die erste Einzelausstellung im Aargauer Kunsthaus in Aarau 1998 trug den Titel «Dicke Hände». Für die Sammlung zeitgenössischer Schweizer Kunst kaufte das Aargauer Kunsthaus bisher 31 Werke Baumanns an.