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Corvair Modelle
1964 Chevrolet Corvair Monza
1962 Chevrolet Corvair Monza Convertible
1961 Corvair 500 Lakewood station wagon
Chevrolet Corvair Greenbrier Sportswagon
Chevrolet Corvair Monza Coupé
1967 Chevrolet Corvair Monza
1969 Chevrolet Corvair Monza convertible
1966 Chevrolet Corvair Sedan
Corvair/Corvair Deluxe/Corvair Monza/Corvair Monza Spyder Serien 500, 600, 700 und 900 (1960–1964)
Der Corvair hatte wie die gleichzeitig erschienenen Konkurrenzmodelle Ford Falcon und Plymouth Valiant die Aufgabe, das Programm des größten amerikanischen Autoproduzenten nach unten zu erweitern und eine Alternative zu den Ende der 1950er-Jahre zunehmend erfolgreichen Importwagen, in erster Linie zum VW Käfer, zu bieten.
Die dabei angebotene technische Lösung machte den Corvair einzigartig. Während seit Jahrzehnten alle amerikanischen Personenwagen einer Standardbauweise folgten (wassergekühlter, längs eingebauter Frontmotor, Hinterradantrieb), orientierte sich der Corvair – als einziges amerikanisches Serienauto – am VW Käfer. So bekam er einen luftgekühlten Heckmotor und eine Pendelachse.
Als Zugeständnis an den amerikanischen Geschmack wurde dieser deutlich größer als der des VW Käfer: Ein Sechszylinder-Boxermotor mit anfangs 2300 cm³ Hubraum, später zusätzlich 2400 cm³ und 2700 cm³.
Neben der viertürigen Limousine gab es noch einen fünftürigen Kombi namens Lakewood, ein zweitüriges Coupé und ein zweitüriges Cabriolet. Sogar ein Kleinbus (ähnlich dem VW-Bus) war unter dem Namen Greenbrier Sportswagonerhältlich. Die Karosserieform der ersten Serie (1960 bis 1964) mit der umlaufenden, stark betonten Gürtellinie war Vorbild für den NSU Prinz 4, Fiat 1300 und den ZAZ 968.
Angeboten wurden ab Oktober 1959 ein zweitüriges Coupé und eine viertürige Limousine in Standard- und Deluxe-Version, dazu kam ab Mai 1960 als sportliche Version das Corvair Monza-Coupé; alle Modelle wurden von einem 2,3 Liter großen Sechszylinder-Boxermotor mit 80 hp/81 PS oder, mit Doppelvergaser, 95 hp/96 PS. Geschaltet wurde über ein manuelles Dreiganggetriebe oder eine Powerglide-Automatik mit zwei Gängen, ab 1961 stand zusätzlich ein Viergang-Schaltgetriebe zur Wahl.
Für das Modelljahr 1961 wurde das Programm um einen fünftürigen Kombi und eine Monza-Limousine erweitert (ferner erschienen ein Sports Wagon genannter Kleinbus beziehungsweise Transporter), zugleich vergrößerte das Werk den Motor auf 2,4 Liter, wobei die Nennleistung unverändert blieb.
Ab 1962 gab es das Basismodell nur noch als Coupé und die Monza-Reihe wurde um ein Cabriolet und einen Kombi aufgestockt. Darüber rangierte die neue Serie Monza Spyder, deren 2,4-Liter-Boxermotor dank Turbolader auf 150 hp/152 PS kam. Ab Herbst 1963 wurden die Motoren auf 2,7 Liter vergrößert und leisteten in Saugversion 95 hp/96 PS, mit Turbo im Monza Spyder weiterhin 152 PS. Die Turboversion wurde nochmals gesteigert und zuletzt zusätzlich mit 2,9 Liter-Motor und 180 PS angeboten. Außerdem gab es noch für das Baujahr 1964, die im GM-Assemblingwerk in Biel/Bienne gefertigte viertürige Limousine mit 2,7 Liter-Motor und 112 PS (Serie 700, Karosserietyp 1959–1964)
Quelle: Wikipedia
Corvair 500/Corvair Monza/Corvair Corsa Serien 101, 105 und 107 (1965–1969)
Im September 1964 präsentierte Chevrolet auf unverändertem Radstand von 2743 mm den Corvair der zweiten Generation mit etwas größerer Karosserie. Geliefert wurden anfänglich das Basismodell Corvair 500 als Hardtop-Coupé und -Limousine, der besser ausgestattete Corvair Monza als Coupé, Limousine und Cabriolet und als neues sportliches Spitzenmodell der Corvair Corsa nur als Coupé und Cabrio. Der Corsa wurde von einer Hochleistungsversion des 2,7-Liters (140 hp/142 PS) angetrieben – die Turbo-Version stand gegen Aufpreis und auf ebenfalls 140 hp/142 PS gedrosselt oder als Topversion mit 180 hp/183 PS weiterhin im Angebot –, die übrigen Modelle von der bisherigen, 95 hp/96 PS starken Version dieser Maschine (gegen Mehrpreis gab es zusätzlich eine Variante mit 110 hp/112 PS). 1967 entfiel der Corsa ersatzlos, mit ihm die 180 hp-Version der Turbomaschine. Für das Modelljahr 1968 wurde die viertürige Limousine aus dem Programm genommen; somit blieben das Grundmodell als Coupé und der Monza als Coupé und Cabrio im Angebot. Dabei blieb es bis zum Produktionsende am 14. Mai 1969.
Quelle: Wikipedia