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Was für Pferde?
Die Maultiere und Esel
Pferde waren aber nicht die einzigen Arbeitstiere. Es gab, wenn auch in geringerer Anzahl, Maultiere und Esel. Es zeigt sich, dass diese in einem Bezirk mit einem grossen Pferdebestand schwächer vertreten sind. Wie weit die Besitz- und Vermögensverhältnisse bzw. die Grösse und Lage des Hofes mitgespielt haben, ist noch abzuklären.
Und heute?
Die Prämierung der Hengste zur Verbesserung der Pferdezucht hat sich bewährt. Dabei setzte sich die Erkenntnis durch, dass auch auf die Qualität der Muttertiere zu achten ist. Deshalb wurde auch die Prämierung der Stuten eingeführt. Auch heute finden diese Qualitätsschauen noch statt.
Es gibt im Kanton sieben Pferdezuchtgenossenschaften für die Freiberger, je eine für die Warmblüter und Haflinger. Subventioniert wurden 552 Freiberger, 89 Warmblüter und 38 Haflinger. 2003 unterstützten die Eidgenossenschaft die kantonale Pferdezucht mit 108000 Franken und der Kanton mit 38000 Franken. Nach der Statistik des Kantons gab es 2002 bei 563 Haltern einen Tierbestand von 2676 Pferden. 102 Eseln standen 21 Maulesel bzw. -tiere mit 53 Esel- bzw. 15 Maultierhaltern gegenüber. Wenn auch die Zahlen nicht mehr denjenigen vor 200 Jahren entsprechen und Pferde vermehrt zum Reiten gehalten werden, wird der Traktor sie hoffentlich nie aus der Landwirtschaft und aus der Landschaft völlig verdrängen. Es wäre schade!