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La Maison
Roman
Beschreibung
Von Zimmer zu Zimmer, von Mädchen zu Mädchen führt uns Emma Becker durch "La Maison", das Haus in Berlin, in dem sie selbst zwei Jahre lang als Prostituierte gearbeitet hat, und erzählt Geschichten.
Sie nennt sich Justine. Und Justine hat Spass am Sex. Viele Frauen hier haben ein Doppelleben, sie sind Krankenschwestern, Mütter, Ehefrauen, ihre Männer und Kinder wissen nicht, was sie tun. Diana zum Beispiel hat eine vierzehnjährige Tochter. Pünktlich, wenn die Tochter aufwacht, ist Diana zu Hause und macht Frühstück. Yvette und Selma sind Freundinnen, die alles teilen. Lotte schafft es nicht, einen Kunden zu enttäuschen, der sich in sie verliebt hat. Die Frauen sind sehr unterschiedlich, aber alle haben etwas gemeinsam: Sie fühlen sich in "La Maison" zu Hause. Dort tauschen sie Vertrautheiten aus, ihre geheimen Gedanken.
Ein berührender, mutiger Roman, der in Frankreich die Kritiker begeisterte, eine Debatte entfachte und zum Bestseller wurde.
Selten hat eine Autorin alle Erwartungen so unterlaufen wie die fabelhafte Emma
Becker. Schon nach wenigen Seiten weiss die Leserin (und der Leser weiss es auch):
Dies ist ein besonderes Buch, und es zu lesen ist ein seltenes Glück.
Emma Becker, geboren 1988 im Grossraum Paris. Sie lebt mit ihrem kleinen Kind in Berlin. 'La Maison' ist ihr dritter Roman. Sie erhielt dafür den Prix Blù Jean-Marc Roberts, den Prix du Roman News, den Prix du Roman des Étudiants France Culture/Télérama, und stand auf der Shortlist für den Prix Renaudot und den Prix de Flore. .
Claudia Steinitz, 1961 in Berlin geboren. Sie übersetzte u. a. Nancy Huston, Claude Lanzmann, Yannick Haenel, Virginie Despentes und Emma Becker aus dem Französischen. Ausgezeichnet mit dem Johann-Friedrich-von-Cotta-Übersetzerpreis der Landeshauptstadt Stuttgart und dem Jane-Scatcherd-Preis.