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Romano Giefer studierte Historische Tasteninstrumente bei Robert Hill und Michael Behringer sowie Musiktheorie bei Otfried Büsing und Peter Förtig in Freiburg i. Br., wo er dieses Fach auch drei Jahre lang als Dozent unterrichtete. Außerdem legte er das A-Examen für Kirchenmusik in Köln ab. Der äußerst vielseitige Musiker begann seine Karriere als Continuospieler (u.a. Freiburger Barockorchester, Deutsche Kammerphilharmonie Bremen) und Korrepetitor (Thomas Hengelbrock, Philippe Herreweghe) und erarbeitete sich dadurch die wichtigsten Werke der Oratorien- und Opernliteratur des 17. – 19. Jahrhunderts.
Als Solist und Kammermusiker ist er auf dem Cembalo ebenso zu Hause wie auf der Orgel und dem Klavier. Er musizierte mit verschiedenen Ensembles und Kammermusikpartnern in 16 Ländern Europas, in den USA und in Kanada. Etliche Ergebnisse dieser künstlerischen Tätigkeit sind durch CD- und Rundfunkaufnahmen dokumentiert.
Seit einiger Zeit widmet sich Romano Giefer verstärkt dem Dirigieren. 1998 wirkte er als Chorassistent und Organist bei der Gesamteinspielung der Werke Alexander Zemlinskys unter der Leitung von James Conlon mit. Im Herbst 1999 leitete er als Gastdirigent die Oper "Doktor und Apotheker" im Potsdamer Schloßtheater; im Frühjahr des Bachjahres 2000 dirigierte er in Aachen eine vielbeachtete Aufführung der "Matthäuspassion", deren Live-Mitschnitt mittlerweile auch auf CD erschienen ist. Im Anschluß daran gründete er die "Canzonetta Köln", mit der er seitdem jährlich drei bis vier Projekte realisiert. 2001 erhielt er einen Lehrauftrag an der Universität Köln und wurde damit zum Leiter des "Hochschulchores der Universität zu Köln" ernannt.