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Severin Scheuerer entstammt einer Musikerfamilie aus München.
Er übersiedelte im Jahre 1985 für seine musikalische Ausbildung in die Schweiz nach Winterthur. Diese Stadt wurde von da an zum Zentrum seines künstlerischen Schaffens und Wirkens.
Severin Scheuerer agierte in den verschiedensten Funktionen in vielen Bereichen der Musik, sei es als Lehrer am Konservatorium in Winterthur, als Orchestermusiker des Musikkollegiums oder aber als vielseitiger Kammermusiker in praktisch allen gängigen Formationen, so u.a. auch dem Sarastro Quartett.
Nach dem Ende seiner kammermusikalischen Aktivitäten entdeckte er 2015 seine Leidenschaft für die Orchester-Bibliothek, die er seither neben seiner Tätigkeit als Orchestermusiker betreut.
Seinen ehemaligen Quartett-Kollegen aus dem Orchester ist er nach wie vor freundschaftlich verbunden.
«Eigentlich war mein größter Kindheitstraum, Trompeter zu werden…..
Mein Vater, von Beruf Organist, hatte mir schon in früher Jugend den Klangrausch von Trompete + Orgel in einer Kathedrale entdeckt und das hat mich fürs Leben geprägt!
Dass dann letztendlich die Bratsche das Instrument meiner Wahl wurde, ist in gewisser Weise eine Ironie des Schicksals, denn die beiden Instrumente haben eigentlich so gut wie nichts gemein. Und weil dies so ist, ja so sein muss, hat es mir dann den Spitznamen «Trompeten-Bratschist» eingebracht.
Auf die oft an mich gestellte Frage, ob ich als Mittelstimme deshalb nicht zu laut sei, kann ich heute mit einem gewissen Schmunzeln antworten:
‘Ja, das trifft den Nagel auf den Kopf!’»Severin Scheuerer