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Jovian Hediger hatte die Qualifikation als 26. knapp überstanden. Im Viertelfinal zeigte der in Davos wohnhafte Romand dann eine starke Leistung und schaffte als 2. den direkten Einzug in den Halbfinal.
Dort verpasste Hediger ein Weiterkommen als 3. nur ganz knapp. Am Schluss resultierte für den 22-Jährigen der 7. Schlussrang. Noch nie war er in seiner Karriere besser klassiert. Der Sieg ging an den Schweden Emil Jönsson, der zum insgesamt 3. Mal in Lahti triumphierte. Jönsson siegte vor den Norwegern Ola Vigen Hattestad und Finn Haagen Krogh.
Kindschi und Tambornino stark
Mit Jöri Kindschi und Eligius Tambornino hatten 2 weitere Schweizer den Vorstoss in die Viertelfinals geschafft. Kindschi lief in der Qualifikation gar die neuntschnellste Zeit und liess unter anderem Petter Northug (No) hinter sich. Im Viertelfinal war dann aber für beide Schweizer Schluss.
Eine Enttäuschung setzte es hingegen für Dario Cologna ab. Der Bündner büsste in der Quali bereits über 5 Sekunden auf die Bestzeit ein. Als 41. verpasste der zweifache Medaillengewinner der WM im Val di Fiemme die Qualifikation für die Finalläufe klar.
Cologna und Perl schonen sich
Er habe früh gemerkt, dass er nicht spritzig genug sei für eine Top-Leistung, erklärte Cologna seine Leistung SRF-Co-Kommentator Adriano Iseppi. Das 50-km-Rennen an der WM habe er noch immer ein bisschen in den Beinen gespürt.
Cologna entschied sich deshalb, auf das Rennen über 15 km klassisch am Sonntag zu verzichten. Ihm gleich tut es Curdin Perl. Beide wollen sich schonen, um am nächsten Wochenende beim Klassiker über 50 km am Holmenkollen wieder fit zu sein.
Van der Graaff im Viertelfinal out
Bei den Frauen hat Laurien van der Graaff beim ersten Rennen nach ihrem Sturz an der WM die Qualifikation überstanden. Die Viertelfinals bedeuteten dann jedoch Endstation für die 25-jährige Davoserin. Den Sieg sicherte sich die Amerikanerin Kikkan Randall, die sich hauchdünn vor Marit Björgen (No) durchsetzte.