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Die missglückte Zusammenarbeit hat auch finanzielle Folgen für die Swiss League, da die Vermarktungsfirma keinen attraktiven TV-Vertrag für die Liga sichern konnte. Mit dem alten Vertrag (noch zusammen mit der NL) erhielten die SL-Teams jeweils 385'000 CHF aus der Vereinbarung mit MySports.
Laut Zaugg müssen die Clubs der Swiss League für die Produktion der Bilder für ihre künftige Streaming-Plattform selbst aufkommen, was je rund 60'000 Franken kostet. Insgesamt hätte jeder Club somit gut CHF 400'000 weniger zur Verfügung als noch in der letzten Saison.
Nun hat die National League offenbar beschlossen, der Swiss League unter die Arme zu greifen, wenn auch nur für eine Saison: Sie will jedem SL-Team CHF 80'000 geben. Dafür wird allerdings auch eine Gegenleistung fällig: So soll in der Ligaqualifikation um den Auf-/Abstieg mit fünf Ausländern pro Team gespielt werden dürfen. Für den potentiellen Aufsteiger der SL soll es dafür ein zusätzliches Transferfenster geben.