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Das Wichtigste in Kürze
- Ein Mann, der 1978 eine Studentin umgebracht haben soll, wurde in Arizona hingerichtet.
- In seinen letzten Worten beteuert er seine Unschuld.
- In Arizona wurde seit 2014 wegen Unregelmässigkeiten keine Hinrichtung mehr vollzogen.
Erstmals seit fast acht Jahren haben die Behörden im US-Bundesstaat Arizona wieder einen Todeskandidaten hinrichten lassen. Clarence Dixon wurde am Mittwoch wegen des Mordes an einer 21-jährigen Studentin im Jahr 1978 im Gefängnis in Florence eine tödliche Injektion verabreicht, wie der Vizechef von Arizonas Strafvollzugsbehörde, Frank Strada, sagte.
Dixon (66) habe in seinen letzten Worten unter anderem seine Unschuld beteuert. Laut «NBC» wandte er sich kurz vor der Injektion direkt an sein Mord-Opfer: «Vielleicht sehe ich dich auf der anderen Seite, Deana. Ich kenne dich nicht und ich erinnere mich nicht an dich.»
Das Oberste Gericht in Washington hatte es kurz zuvor abgelehnt, die Hinrichtung aussetzen zu lassen. Zuletzt war in Arizona im Juli 2014 ein Häftling hingerichtet worden. Dabei war es zu Unregelmässigkeiten gekommen, der Mann durchlitt einen fast zweistündigen Todeskampf.
Dixon war nach Angaben des Death Penalty Information Center (DPIC) der sechste Häftling, der in diesem Jahr in den USA hingerichtet wurde. 23 der 50 US-Bundesstaaten haben die Todesstrafe abgeschafft.