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Die beiden Satelliten für das globale europäische Navigationssystem Galileo sind von ihrer Trägerrakete nicht in der richtigen Erdumlaufbahn ausgesetzt worden.
Untersuchungen laufen
Beobachtungen hätten gezeigt, dass es eine Abweichung zwischen dem
Zielorbit und der erreichten Bahn gebe, teilte die Raketenbetreibergesellschaft Arianespace mit. Ob die Satelliten genügend Treibstoff an Bord haben, um aus
eigener Kraft ihre richtige Umlaufbahn zu erreichen, ist noch unklar. Es liefen weitere Untersuchungen, hiess es.
Die beiden Satelliten waren am Freitagnachmittag an Bord einer russischer Sojus-Rakete ins All gestartet. Zunächst hatte es von allen beteiligten Seiten geheissen, der Flug sei nach Plan verlaufen.
Die beiden Satelliten sind eigentlich als Nummer 5 und 6 in der Galileo-Konstellation geplant, die Europa bis 2020 unabhängig von fremder Technik machen soll. Aktuell verfügen nur die USA sowie Russland über satellitengestützte Navigationssysteme.