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“Zehn wichtige Arten von Wiesenpflanzen wurden an drei Orten mit unterschiedlicher Höhenlage als Reinbestände angebaut. Während zweier Jahre wurde deren chemische Zusammensetzung im Verlaufe der Vegetationsperiode analysiert. In diesem Artikel präsentieren wir den Gehalt an phenolischen Verbindungen und die Aktivität der sekundären Inhaltsstoffe sowie deren Entwicklung mit zunehmendem Alter. Bei den Gräsern vergrössert sich der Gehalt an veresterten Phenolsäuren mit zunehmendem Gehalt an Zellwandbestandteilen und übertrifft jenen der zweikeimblättrigen Pflanzen deutlich. Lösliche phenolische Verbindungen gibt es dagegen bei den zweikeimblättrigen Pflanzen mehr als bei den Gräsern. Sie sind eng mit dem Index der “”möglichen negativen Aktivität der sekundären Inhaltsstoffe”” (IANP) korreliert. Dieser Index misst die potentiell mögliche Hemmung der Aktivität der Enzyme, welche für den Abbau der Zellwände verantwortlich sind. Arten mit dem tiefsten IANP sind die Raigräser, der Weissklee und die Luzerne. Die höchsten Indexwerte wurden für Löwenzahn und für Wiesenkerbel beobachtet. Bei diesen beiden Arten kann ein negativer Einfluss auf die Verdaulichkeit der organischen Substanz nicht ausgeschlossen werden.”
Die Tomatenminiermotte Tuta absoluta gehört zu den grössten Schädlingen in Nachtschattengewächsen. Agroscope hat ein statistisches Modell entwickelt, das die Populationsdynamik des Schädlings und einer parasitierenden Schlupfwespe nachbildet und erlaubt, Interventionen optimal zu planen.
Schweizer Rebberge sind oft klein und in einem Mosaik von unterschiedlichen Parzellen und Bewirtschaftungsformen angeordnet. Deshalb kann vermutet werden, dass durch Abdrift regelmässig Pestizide von konventionellen auf biologische Rebberge gelangen. Dennoch werden in Bioweinen meist keine Pestizidrückstände gefunden.
Pflanzenbau
Nay M.M., Grieder C., Frey L.A., Amdahl H., Radovic J., Jaluvka L., Palmé A., Skøt L., Ruttink T., Kölliker R.
Rotklee ist eine der wichtigsten Leguminosen im europäischen Futterbau. In einem mehrjährigen Experiment testeten Forschende die europaweit grösste Sammlung verschiedener Herkünfte von Rotklee an fünf Standorten in Europa.