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Eine langjährige Erfolgsgeschichte
Die erste Kantonalbank wurde 1816 (im Kanton Genf) gegründet. Dementsprechend blicken die Kantonalbanken auf eine langjährige Tradition zurück. Ursprünglich als Entwicklungsbanken für Handwerk und Landwirtschaft gegründet, haben sie sich zu modernen Universalbanken entwickelt. Tradition, Bodenständigkeit und regionale Verankerung sind aber nach wie vor massgebliche Pfeiler der Geschäftstätigkeit der Kantonalbanken.
Eigentümerschaft und Rechtsform
Das Bankengesetz (Art. 3a) definiert als konstituierende Merkmale der Kantonalbanken eine gesetzliche Grundlage im kantonalen Recht und eine Beteiligung des Kantons von mindestens einem Drittel (an Stimmen und Kapital).
Als (Mit-)Eigentümer entscheiden die Kantone über die organisatorische Ausgestaltung und die Rechtsform ihrer jeweiligen Kantonalbank. 15 Kantonalbanken sind öffentlich-rechtliche Körperschaften, 9 sind als Aktiengesellschaften organisiert. Diese sind je nach spezifischen Bedürfnissen der Eigner als privatrechtliche (nach OR 620), gemischtwirtschaftliche (nach OR 762) oder spezialgesetzliche Aktiengesellschaften (nach OR 763) ausgestaltet.
Staatsgarantie
Von den 24 Schweizer Kantonalbanken verfügen 21 Institute über eine unbeschränkte Staatsgarantie. Dies bedeutet, dass der jeweilige Kanton im Insolvenzfall für die Verbindlichkeiten seiner Bank haftet und sicherstellt, dass Gläubigern kein Verlust entsteht. Die Staatsgarantie erlaubt Kundinnen und Kunden eine sichere Geldanlage und wird als zusätzlicher Einlagenschutz geschätzt. Je nach kantonalen Bestimmungen gelten die Kantonalbanken die Garantie mit einer finanziellen Entschädigung und/oder der Erfüllung eines Leistungsauftrags ab.