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Acla da Fontauna, zu Deutsch etwa Aussengut (Wiese mit einer Scheune/ mit einem Gaden) bei der Quelle, war früher, das heisst vor 1980, eine Wiese, ziemlich sumpfig, da im Gebiet einige Quellen ihren Ursprung hatten. Durch Anlegen von Bächen versuchte man das Wasser abzuleiten. Wie die älteren Einwohner berichten, gab es auch Sümpfe und viele Frösche. Diese Tiere wurden gefangen und verkauft, was Geld für den spärlichen Lebensunterhalt einbrachte.
Auf der anderen Seite waren die nassen Wiesen für die Flachsbereitung von Vorteil. Die Flachsbündel wurden in Tümpel eingelegt, damit die harte Schale der Pfanzen verfaulte. Danach wurden die Pflanzen getrocknet, die Rinde durch klopfen und kämmen entfernt. Zurück blieben die langen Fasern, welche weiter gereinigt und verfeinert wurden, um schlusseindlich den ersehnten Faden spinnen zu können. Aus dem Faden entstanden Leintücher: fleissige Schneiderinnen schneiderten Kleider und Alltagsgegenstände daraus.
Heute erinnert nichts mehr daran. Die Sümpfe sind verschwunden und mit ihnen auch die Frösche, die Libellen und sonstigen Insekten, welche die Feuchtigkeit liebten.
Stattdessen baute man in den 70er Jahren ein eher unschönes Hotel, welches zur Zeit nicht benutzt wird. Zehn Jahre später nutzte die Gemeinde die Gelegenheit und errichtete das Sportzentrum unterhalb der Strasse. In drei Bauetappen entstand die heutige Sportanlage. Über das Angebot des Betriebes informiert die entsprechende Internetseite.
Das Hotel Acla da Fontauna steht seit 2002 leer und verfällt. Leider hat sich bis heute kein Käufer gemeldet, der das Gebäude und die Parzelle umnützt. In den letzten Jahren gab es wohl einige Projekte, doch diese sind recht schnell in die Schublade gelandet.