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In der Affäre um die nicht genehmigte Landung einer Hochzeitsgesellschaft auf einem Militärstützpunkt in Südafrika hat sich die vermögende Familie der Braut öffentlich entschuldigt.
Der einflussreiche indische Gupta-Clan veröffentlichte am Samstag eine "grundsätzliche Entschuldigung an alle Betroffenen, die südafrikanische und die indische Regierung eingeschlossen".
Auf dem Luftwaffenstützpunkt Waterkloof unweit der Hauptstadt Pretoria war am Dienstag ein Airbus A330 mit fast 200 Hochzeitsgästen der in Südafrika einflussreichen indischen Familie Gupta an Bord gelandet.
Der Clan gehört zu den reichsten Familien des Landes, ist ein Grossspender der Regierungspartei ANC und unterhält Beziehungen zu Staatschef Jacob Zuma. Zwei seiner Söhne hatten Unternehmen der Gupta-Familie geleitet.
Das Flugzeug war ohne offizielle Genehmigung auf dem Stützpunkt gelandet, anschliessend wurden die Angereisten mit einer Polizeieskorte in eine Hotelanlage zum dortigen Hochzeitsfest gebracht. Mehrere Regierungs- und Militärvertreter wurden daraufhin suspendiert.
Der Vorfall brachte Zuma und seiner Regierung den Vorwurf der Günstlingswirtschaft ein. Selbst Verbündete des Präsidenten übten Kritik. Unter Beschuss geriet jedoch auch Indiens Botschafter in Südafrika, der um die Landerechte gebeten haben soll.