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Die US-Hypothekenbank Fannie Mae schüttet knapp 60 Milliarden Dollar an den Staat aus.
Durch die Erholung des amerikanischen Häusermarkts erwirtschaftet Fannie Mae wieder satte Gewinne und muss diese, nach seiner Rettung durch den Staat, abgeben. Die Schwestergesellschaft Freddie Mac, ebenfalls vom Staat kontrolliert, überweist 7 Milliarden Dollar.
Die beiden Konzerne spielen bei der Stabilisierung des US-Häusermarkts eine entscheidende Rolle. Ihre Aufgabe ist es, Hauskredite von privaten Banken aufzukaufen, damit diese neue Kredite vergeben können. Als 2007 der US-Immobilienmarkt einbrach, gerieten die zwei Finanzkolosse in Schieflage und der Staat stützte sie mit insgesamt 190 Milliarden Dollar.
Die Zahlungen kommen der US-Regierung gelegen: Seit Monaten streiten die politischen Lager über das Budget, was schlimmstenfalls zur Zahlungsunfähigkeit des Staates führen könnte.