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19.09.2022
Durch das Konzept der physikalischen Grösse als Produkt von Zahlenwert und Einheit besitzen die Gleichungen der Physik eine Struktur, die sich mit den Methoden der Dimensionsanalyse zur Lösung physikalischer Probleme nutzen lässt. In ihrer klassischen Form stellt die Dimensionsanalyse beispielsweise Grundlagen für die Auftragung von Messergebnissen und für die Planung und die Auswertung von Modellversuchen bereit. Die erweiterte Form führt oft zu genaueren Ergebnissen, sie kann Ansätze zur Lösung bestimmter partieller Differentialgleichungen liefern und ermöglicht ein vertieftes Verständnis der Einheitensysteme der Physik und der kürzlich erfolgten Neufassung des Internationalen Einheitensystems (SI).
_Dr.-Ing. Klaus Neemann, Technische Universität Berlin, Internationales Studienkolleg, Strasse des 17. Juni 145, 10623 Berlin. [email protected]
Klaus Neemann studierte Physikalische Ingenieurwissenschaft an der Technischen Universität Berlin. Nach Promotion und Lehrtätigkeit an verschiedenen Hochschulen leitet er gegenwärtig das Fachgebiet Physik am Internationalen Studienkolleg der Technischen Universität Berlin.
__Prof. emer. Dr.-Ing. Heinz Schade, [email protected]
Heinz Schade studierte Physik an der Technischen Universität Berlin. Nach Promotion und Habilitation war er dort bis zu seiner Pensionierung Professor für Strömungslehre.
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