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Hydrologische Abschätzmethoden, Modul-Stufen-Konzept und Messmethoden.
Das BAFU hat zahlreiche Methoden entwickelt oder entwickeln lassen, die es ermöglichen, Abflussverhältnisse oder Hochwasser abzuschätzen oder den Zustand der Oberflächengewässer zu beurteilen. Die Methoden sind direkt auf folgenden Seiten umschrieben oder es wird auf entsprechende weiterführende Informationen und Publikationen anderer Institutionen verwiesen.
Für das Rheineinzugsgebiet liegt eine umfassende Hochwasserbeurteilung vor, die auf Langzeitsimulationen basieren. Die Modellresultate für 450 Einzugsgebiete sind auf einer Webseite der Universität Bern verfügbar.
Für die Bestimmung eines Hochwasserrisikos werden verschiedene Abschätzverfahren eingesetzt. Um zu überprüfen, wie realistisch die erhaltenen Werte sind, kann ein Vergleich mit beobachteten Extremabflüssen hilfreich sein. Das bisherige Verzeichnis aus dem Jahre 1974 ist überarbeitet und erweitert worden und ist neu als Publikation und als Open Data-Datensatz verfügbar.
Verschiedene hydrologische Kenngrössen wie die Hochwassersaisonalität, der Niedrigwasserabfluss oder die mittleren Abflüsse können mit einfachen Methoden abgeschätzt werden. Benötigt wird dazu einzig die Kenntnis des Abflussregimetyps des Gewässers.
Methoden zur Untersuchung und Beurteilung der Oberflächengewässer in der Schweiz
Die Fliessgewässertypisierung ordnet die Vielfalt der Schweizer Fliessgewässer. Die Gewässertypen werden anhand abiotischer, physiographischer Kriterien definiert, ohne Berücksichtigung der anthropogenen Einflüsse. Sie sind eine erste Grundlage für die Beurteilung des Gewässerzustandes und eine hilfreiche Orientierung für Aufwertungsmassnahmen.
Die aktuelle Situation und Entwicklung der Pegelstände und Abflüsse verschiedener Gewässer werden zeitnah analysiert und anhand von Modellen vorhergesagt, damit insbesondere bei Hochwasser eine frühzeitige Warnung der Behörden und Bevölkerung sichergestellt werden kann.