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Vom Landwirten zum Naturwissenschaftlichen Präparator
Constantin Latt mochte Tiere schon immer. Dass er nach seiner Ausbildung zum Landwirten und der Arbeit als Tierpfleger und Tierpräparator in einem Aquazoo die Ausbildung zum Naturwissenschaftlichen Präparator machen würde, hätte er wohl früher nicht gedacht. "Obwohl man diesen Berufswunsch vielleicht heute meinen speziellen Kinderzeichnungen entnehmen könnte," schmunzelt Constantin Latt.
Bei seiner Arbeit als Naturwissenschaftlicher Präparator schätzt er die kreativen und gestalterischen Aspekte. Dazu sei seine Arbeit am Naturwissenschaftlichen Museum in Bern sehr vielseitig. Am Morgen vor dem Interview habe beispielsweise eine Person aus dem Emmental einen Wiedehopf vorbeigebracht, welcher von einer Katze getötet worden ist und Teil der Sammlung werden könnte.
Zur Präparation gehören viele Arbeitsschritte
Bis zur Präparation wird ein Tier meist tiefgefroren gelagert, inventarisiert und bei entsprechendem Auftrag anschliessend aufgetaut. Um ein Tier zu präparieren öffnet Constantin Latt es und zieht die oberste Hautschicht ab, um sie mit verschiedenen Einzelschritten zu gerben und konservieren. Das entstandene konservierte Leder mit Fell oder Federn kommt dann über einen extra und möglichst lebensecht modellierten Körper. "Diese Arbeit muss sehr detailliert passieren, damit das Tier lebensecht wirkt."
Constantin Latt schätzt es, in seinem Beruf so viele Tiere so nah zu erleben. Man müsse Tiere lieben, um sich ihnen so genau widmen zu können - obwohl sie bereits tot sind. Die Ausbildung zum Naturwissenschaftlichen Präparator dauert vier Jahre. Es gibt nur wenige Ausbildungsplätze
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