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Die vom Departementsvorsteher ausgezeichneten Projekte befassen sich mit folgenden Themen: Einsammeln von gebrauchten Mobilgeräten in der Schweiz – Smartphones, Tablets – und Nutzung derselben für die Bildung von Flüchtlingen in Flüchtlingslagern; Lancierung einer Fundraising-Plattform für soziale Projekte; Schaffung eines Netzwerks von «Maisons de la Paix», welche in ausgesuchten Partnerländern als Satelliten der «Maison de la Paix» in Genf funktionieren würden – «PeaceSat».
Die Autoren der Projekte stammen aus der Abteilung Menschliche Sicherheit (AMS) in Bern, aus dem Generalkonsulat in Stuttgart sowie aus der Abteilung Europa, Zentralasien, Europarat, OSZE (AEZEO) in Bern. Ein viertes Projekt einer jungen Mitarbeiterin in der Schweizer Botschaft in Buenos Aires erhielt eine besondere Auszeichnung. Durch die Verteilung von Occasionsvelos aus der Schweiz in Argentinien sollen Schülerinnen und Schüler schneller von ihren oft sehr abgelegenen Wohnorten zu ihren Schulen gelangen können. Dadurch kann die Zahl der Schulabbrecher reduziert werden.
Zwischen August und November hatten junge Mitarbeitende des Departements aus allen Ecken der Welt insgesamt 41 Projekte eingereicht. Der Jugend- und Ideenwettbewerb stand unter dem Motto des Präsidialjahres «Die Schweiz und die Welt: Jugend, Arbeit, Öffnung». Die Projekte sollten die Werte der Aussenpolitik und der Entwicklungszusammenarbeit der Schweiz fördern: Friede, Menschenrechte, Demokratie, nachhaltige Entwicklung, Armutsbekämpfung. Eine Jury unter dem Vorsitz von alt Botschafter Pierre Combernous beurteilte die eingegangenen Projekte nach ihrer Relevanz, ihrer Originalität, ihrer Umsetzbarkeit und ihrer Effizienz. Das EDA wird nun die Umsetzung der vier erwähnten Projekte prüfen.
Bundespräsident Didier Burkhalter gab die Preisträger am traditionellen Weihnachtsanlass des EDA bekannt, zu dem er auch 300 Jugendliche einlud, die er im Verlauf des Jahres bei verschiedenen Veranstaltungen getroffen hatte. Künstlerischer Höhepunkt des Anlasses war ein Konzert des Schweizer Sängers Bastian Baker, der die Werte Jugend, Arbeit und Öffnung bestens verkörpert.
Bundespräsident Burkhalter gab ausserdem bekannt, dass Bastian Baker an der Initiative «Demokratie ohne Grenzen» teilnehmen wird, die am 10. August 2014 unter der Leitung der Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA) lanciert wurde. Als Projektbotschafter wird Bastian Baker in Ägypten an einem Projekt mitwirken, das mithilfe von Musik, Bildung und Innovation eine nachhaltige Nutzung des Nil-Beckens fördern will: «The Nile Project». Musiker aus den elf Staaten, durch die der Fluss fliesst, nehmen bereits am Projekt teil; die Schweiz ist somit das zwölfte Land, das einen Musiker entsendet.
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