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1993 befürworten 86.3 Prozent der Stimmenden und alle Kantone einen neuen Verfassungsartikel, der den Bund beauftragt, den Missbrauch von Waffen zu bekämpfen. Die Initianten behaupten, das Parlament habe dies nicht umgesetzt.
Seit 1999 ist das Eidgenössische Waffengesetz in Kraft. Es wurde mehrmals revidiert, die letzte Fassung gilt seit dem 12.12.2008. Es hat zum Zweck, die missbräuchliche Verwendung von Waffen, Waffenbestandteilen, Waffenzubehör, Munition und Munitionsbestandteilen zu bekämpfen und regelt den Erwerb, das Verbringen in das schweizerische Staatsgebiet, die Ausfuhr, das Aufbewahren, den Besitz, das Tragen, den Transport, das Vermitteln, die Herstellung von und den Handel mit Waffen, wesentlichen oder besonders konstruierten Waffenbestandteilen und Waffenzubehör; mit Munition und Munitionsbestandteilen. Es hat zudem zum Zweck, das missbräuchliche Tragen von gefährlichen Gegenständen zu verhindern.
Die Initianten verlangen somit eine weitergehende Verschärfung des Waffengesetzes, die mit der Bekämpfung des Waffenmissbrauchs nichts mehr zu tun hat! Die Mitinitiantin GSoA verlangt denn auch die Abkehr vom Missbrauchs- hin zum Gebrauchsrecht, also genau nicht das, was das Volk befürwortet hat! Die Missbrauchsbekämpfung steht nicht mehr im Vordergrund.
Dieses Hauptelement der Initiative ist also nicht dazu geeignet, den Schutz vor Waffengewalt zu verbessern!
Unser Fazit:
Die Initiative "Schutz vor Waffengewalt" taugt nichts, kostet Milliarden und fördert den Schwarzmarkt und damit die Waffenverfügbarkeit für Jugendliche und Kriminelle!