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Es war Pfarrer Gedeon Furrer, welcher im Jahre 1906 den Katholischen Volksverein und 1914 die Marianische Jungfrauen- und die Jünglingskongregation gründete. Der katholische Volksverein wirkte vor allem in sozialer Richtung und betreute die Krankenpflegestation. Im Jahre 1988 wurde der Verein aufgelöst, nachdem mit der Gründung der Hauspflege und des kantonalen Krankenpflegevereins auf überparteilicher und überkonfessioneller Basis die Betreuung auf breiterer Basis sichergestellt war.
Marianische Jünglingskongregation belebten das kirchliche und religiöse Leben in der Pfarrgemeinde. Die Jungfrauen feierten nebst ihren regelmässigen Andachten jeweils am 8. Dezember ihre Gelübdeerneuerung an die Gottesmutter. Wenn die Kongregation als Verein heute auch aufgelöst ist, so wird am 8. Dezember doch noch jedes Jahr die Erneuerung der Gelübde gefeiert. Die Marianische Jünglingskongregation pflegte' nebst den religiösen Aktivitäten auch das gesellige Leben. Mit gelungenen Theaterstücken wurde das kulturelle Leben der Gemeinde bereichert.
Ebenso verbrachte man die Freizeit gemeinsam mit Wanderungen und Skitouren. Im Jahre 1957 wurde eine Fahne angeschafft und kirchlich geweiht. Fahnenpaten waren Maria Bigger-Bollschweiler und Alois Furger. Josef Beeler, welcher im Jahre 1974 leider am Dammagletscher tödlich verunglückte, hatte sich bei seiner Wahl zum Präsidenten der Marianischen Jünglingskongregation als Ziel 100 Mitglieder gesetzt und dies auch erreicht.
Doch die Möglichkeit, die Freizeit anders verbringen zu können, und das Abflauen des religiösen Lebens liessen die Mitgliederzahlen schwinden. Trotzdem lebte auch die Marianische lüngllngskongregation ' nach der offiziellen Auflösung bei ältern Mitgliedern weiter, und das religiöse Leben wurde jahrelang weitergepflegt.