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Guatemala bietet sowohl kulturell wie auch geografisch viel zu entdecken und ist somit ideal für deine interkulturelle Entdeckungsreise. Es gibt moderne Städte und Ruinen der einheimischen Indianer zu bestaunen, wo die Fusion zwischen spanischer Kolonisation und indigener Kultur zusammenkommen.
Kultur und Gesellschaft
Die Familie ist in Guatemala sehr wichtig und die gemeinsame Zeit bei den Mahlzeiten oder zu speziellen Anlässen wird ausgiebig genossen. Die Kinder, vor allem die Mädchen, werden von ihren Eltern stark beschützt und umsorgt. In kleineren Städten begrüssen sich die Menschen manchmal auf der Strasse, auch wenn sie sich nicht kennen. Ein einfaches buenos días ist ein Zeichen von Gastfreundschaft und wird dir in vielen Situationen den Kontakt zu Einheimischen erleichtern.
Schule
Sehr wahrscheinlich wirst du eine private Schule besuchen, vor allem, wenn deine Gastgeschwister dort hingehen. Der Schultag dauert von 7 bis 14.30 Uhr und du wirst wie deine Mitschüler eine Schuluniform tragen.
Sprache
Die Amtssprache ist Spanisch, es gibt aber auch sieben weitere anerkannte Sprachen und viele Maya-Dialekte, die sich von Region zu Region stark unterscheiden. Wenn du schon ein wenig Spanisch oder Englisch sprichst, wird dir das am Anfang weiterhelfen. Einheimische Freiwillige können dir helfen, unabhängige Sprachlektionen während den ersten Monaten zu finden, damit du schnell Fortschritte machst.
Essen
Die traditionelle Küche Guatemalas ist stark von den Mayas beeinflusst. Du wirst also sehr viel Mais, Chili und schwarze Bohnen essen. Es gibt Gerichte, die immer an einem bestimmten Tag gegessen werden. So werden donnerstags paches gegessen, eine Art Kartoffel-Tamale. An Allerheiligen wird fiambre serviert, ein spezieller Salat, und während der Weihnachtszeit gibt es ponche, einen gewürzten, heissen Fruchtpunsch.