Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03293.jsonl.gz/1955

Einreihung / Richtpositionsumschreibungen (RPU)
Einreihung der Funktionen
Die rund 20'000 Stellen der kantonalen Verwaltung sind entsprechend ihrem Tätigkeitsgebiet einer von über 500 Funktionen zugeordnet. Die Funktionen und ihre Einreihung in eine Gehaltsklasse sind im •Anhang I der Personalverordnung (PDF, 166 KB, 16 Seiten) aufgeführt und in den Richtlinien des Personalamtes konkretisiert:
•Richtpositionsumschreibungen zur Personalverordnung (RPU) (PDF, 480 KB, 73 Seiten)
Änderungen der RPU
Änderungen bestehender Funktionen oder die Schaffung neuer Funktionen werden durch die Bewertungskommission, in der die Staatskanzlei und alle Direktionen beteiligt sind, z.Hd. des Regierungsrates geprüft. Der Regierungsrat beschliesst eine Anpassung des Anhangs l der Personalverordnung.
Arbeitsbewertung
Die Zuordnung der einzelnen Funktionen zu den Gehaltsklassen erfolgte mit Hilfe einer analytischen Arbeitsbewertung, der „Vereinfachten Funktionsanalyse“. Bei dieser anerkannten Arbeitsbewertungsmethode werden die folgenden Kriterien berücksichtigt:
- Ausbildung und Erfahrung
- Geistige Anforderungen und Belastungen
- Sach- und Führungsverantwortung
- Psychische Anforderungen und Belastungen
- Physische Anforderungen und Belastungen
- Beanspruchung der Sinnesorgane, spezielle Arbeitsbedingungen
Neueinreihung einer Stelle
Normale Entwicklungen von Stellen sind im Rahmen der bestehenden RPU zu behandeln. Wenn beispielsweise als Folge einer organisatorischen Veränderung eine Stabsstelle zu einer Linienfunktion wird, beantragt der Personaldienst der Einheit eine Neueinreihung der Stelle. Der Antrag wird durch den Personaldienst der Direktion und anschliessend durch das Personalamt beurteilt.
Ist ein Mitarbeiter oder eine Mitarbeiterin der Ansicht, seine bzw. ihre Klasseneinreihung entspreche nicht den Anforderungen und Belastungen, kann er oder sie auf dem Dienstweg ein Gesuch zur Überprüfung der Einreihung stellen.