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Die Grossbank habe sich von Plänen abgewandt, das breite Geschäft mit wohlhabenden Kunden in den USA auszubauen, sagte Colm Kelleher am Mittwoch bei einer Konferenz in London. Im Fokus sollte stattdessen das Segment der Ultra-Reichen und der High-Net-Worth-Kundengruppe stehen. Hier müsse es voran gehen.
Kellehers Äusserungen verdeutlichen die Kehrtwende, die die Bank im September vollzog, als sie den 1,4 Milliarden Dollar schweren Kauf des Onlinedienstes Wealthfront ohne Angabe von Gründen aufgab. Konzernchef Ralph Hamers hatte den Betreiber kaufen wollen, um die Digitalisierung der Bank voranzutreiben und ein breiteres Kundenspektrum zu gewinnen.
Laut Kelleher habe der Richtungswechsel die Unterstützung von Hamers und der Konzernleitung. "Es hat einige Anpassungen gegeben", führte er aus. "Ich glaube nicht, dass wir im Mass-Affluent-Geschäft Alpha bringen, deshalb mussten wir die Wealthfront-Transaktion aufgeben. Weil sich die Dinge geändert haben und es keinen Sinn mehr machte."
(Bloomberg)