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Zu diesem Schluss kam die Schweizerische Sicherheitsuntersuchungsstelle (Sust), die ihren Bericht zum Unfall am Mittwoch publizierte. Technische oder gesundheitliche Probleme schloss sie aus. Bei dem Unfall wurde niemand verletzt.
Der Pilot war zwei Jahre nicht mehr geflogen und unternahm deswegen am 14. Mai 2019 mit einem Lehrer einen Trainingsflug. Beim Anflug auf die Graspiste in Beromünster nahm der Wind zu, und der Pilot reduzierte die Leistung. Plötzlich sank die Cessna 172P ab. Der Fluglehrer griff ein, trotz Vollgas und Ziehen am Höhensteuer liess sich das weitere Sinken der Maschine nicht stoppen.
Die Cessna schlug mit dem Haupt- und Bugfahrwerk rund 65 Meter vor der Piste hart in einem Gerstenfeld auf, überschlug sich und kam nach rund 30 Metern auf dem Rücken liegend zum Stillstand. Sie wurde dabei schwer beschädigt.
«Zu spät eingegriffen»
Die Landung sei, angesichts der damals herrschenden Turbulenzen in der Luft, unter sehr anspruchsvollen Rahmenbedingungen durchgeführt worden, heisst es im Bericht der Sust. Dies gelte umso mehr für einen Piloten, der zwei Jahre nicht mehr geflogen sei. Der Fluglehrer habe zu spät korrigierend eingegriffen.
Die Sust schreibt, dass die Fluggeschwindigkeit zu gering gewesen sei und sie durch die Turbulenzen weiter reduziert worden sei. Weil der Pilot die Leistung des Motors früh reduziert habe, sei es nicht mehr möglich gewesen, das Durchsacken des Flugzeugs zu verhindern.