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Angesichts der 6 Meistertitel, welche die ZSC Lions seit der Jahrtausendwende eingefahren haben, dürfte es der jüngeren Generation nicht mehr bewusst sein: Der ZSC war in den 80er-Jahren ein Lift-Klub und in den 90er-Jahren ein sportlich erfolgloser und finanzschwacher NLA-Klub.
Dies änderte sich vor 25 Jahren: Allen Fan-Widerständen zum Trotz wurde am 8. April 1997 der Zusammenschluss zwischen dem Zürcher SC und der GC-Eishockeysektion kommuniziert. Mit dem Klub-Namen ZSC Lions wurde ein Kompromiss gefunden. Gegen den ursprünglich geplanten Namen Zürich Lions waren die Fans Sturm gelaufen.
Playoffs ohne die Lions
Den ersten Auftritt unter neuem Namen hatten die Lions am 20. September 1997. Der Start in die neue Ära missglückte aber: In Freiburg fuhren die Zürcher zum Saisonauftakt eine saftige 2:8-Pleite ein. Auch die Playoffs fanden im folgenden Frühling ohne die Löwen aus Zürich statt.
Drei Jahre später trug die Fusion aber schon Früchte: Dank dem Finalsieg gegen Lugano holten die Lions 2000 ihren 1. Meistertitel seit 1961.