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BOB
Modell:
Das Modell der BOB wurde in den 90er Jahren von der Firma Ball & Sohn in Stein am Rhein in einer Auflage von drei Stück gebaut. Die Lok verfügt nicht wie das Original über einen Zahnradantrieb. Der 24Volt Motor mit 2kW Leistung wird von vier 12 Volt 120Ah Batterien versorgt. Der Antrieb erfolgt mittels Keilriemen vom Motor auf eine Übersetzungswelle. Von dort mittels Kettenantrieb auf die Blindwelle. Die Blindwelle überträgt die Kraft mit Kuppelstangen auf alle drei Triebradsätze. Momentan ist beim auf der Anlage noch eine Schwesterlokomotive N° 22 beheimatet. Diese ist jedoch in Privatbesitz.
Vorbild:
Die anlässlich der Elektrifikation im Jahre 1914 und 1915 beschafften elektrischen Lokomotiven für den gemischten Zahnrad- und Adhäsionsbetrieb der Baureihe HGe 3/3 21 bis 28 und die 1926 nachgelieferte HGe 3/3 29 prägten jahrelang das Erscheinungsbild der Berner-Oberland-Bahn (BOB) auf deren Meterspur-Bahnstrecken zwischen Interlaken und Grindelwald sowie Interlaken und Zweilütschinen. Von den Lokomotiven des Typs HGe 3/3 der BOB sind zwei Stück weitgehend im Originalzustand vorhanden. Während sich die He 3/3 24 mit Stand 2014 durch den Modelleisenbahnfreunde Eiger Zweilütschinen(MEFEZ) betreut als Ausstellungsstück in Zweilütschinen befindet, steht die He 3/3 29 seit 2013 im Eigentum der Museumsbahn Blonay-Chamby in Betrieb.