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GEWÖHNLICHES STACHELSCHWEIN
HYSTRIX CRISTATA
LEBENSRAUM
Das Gewöhnliche Stachelschwein kommt vor allem im Norden Afrikas, nördlich und südlich der Sahara, vor. Es gibt auch Populationen in Italien (Sizilien), Albanien und Nordgriechenland. Diese wurden wahrscheinlich von den Römern eingeführt, da Stachelschweinbraten damals als Delikatesse galt.
LEBENSWEISE
Es ist dämmerungs- sowie nachtaktiv und wegen seines Stachelkleides eine schwer zu jagende Beute. Bei Beunruhigung stellt es seine Stacheln auf, was es viel grösser erscheinen lässt, als es tatsächlich ist. Hält die Bedrohung an, rasselt es mit den hohlen Hornstachelbechern an seinem Schwanz. Wenn der Angreifer sich davon nicht beeindrucken lässt, dreht ihm das Stachelschwein seinen Rücken zu und rammt ihm seine Stacheln in den Körper. Die feststeckenden Stacheln fallen leicht aus und bleiben somit im Angreifer stecken. Das Stachelschwein hat einen sehr guten Riech- und Tastsinn. Seine Lautäusserungen sind schnurrend, brummend und fauchend. Es misst 46 bis 90 cm, wiegt bis zu 25 kg, erreicht seine Geschlechtsreife mit 6 bis 19 Monaten und ernährt sich vorzugsweise von Knollen, Wurzeln, Baumrinden, Blättern und Kräutern.