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Berechnet aus der gewünschten "Grain bill", Maischemenge und Alkoholstärke die Mengen der Getreidesorten und die erwartbaren Messwerte vor und nach der Gärung.
Gesamtvolumen und Alkoholgehalt der Maische:
liter
vol%
%
Getreidesorte
% Kohlenhydrate
% Wasser
% unvergärbare Stoffe
Maischeffizienz:
85%
resultierende Zuckerarten:
80% Maltose
20% Glucose
Der Rechner geht davon aus, daß nach dem Maischen nicht abgeläutert wird.
Er eignet sich also eher für Bourbon als für Malt Whisky.
Anstelle % können auch einfach Verhältnisse eingetragen werden. Also zum Beispiel 3 bei Mais und 1 bei Gerste bedeutet drei mal so viel Mais wie Gerste.
Die errechneten Werte sind zwar realistisch, verlangen aber eine gute Maischtechnik.
Der Rechner geht davon aus, daß 85% der Stärke in vergärbaren Zucker umgewandelt wird.
Dieser Wert kann am Schieberegler oben verändert werden.
Diese Maischeffizienz gilt aber nicht für Eingaben in der Zeile "Zucker".
Bei Zucker sind ja alle Kohlenhydrate vergärbar.
Und der Rechner geht von einer recht kompletten Gärung aus.
Das bedeutet gute Bedingungen für die Hefe.
Vor allem darf der Zuckergehalt beziehungsweise der angestrebte Alkoholgehalt nicht höher sein, als es die Hefe verträgt.
Also obwohl man mit dem Rechner einen Alkoholgehalt von 30vol% berechnen kann, ist das aber natürlich in der Praxis nicht möglich.
Liegt der Messwert nach der Gärung höher als hier berechnet, ist der errechneten Alkoholgehalt nicht erreicht worden.
Bei der Umwandlung der Stärke in vergärbare Zucker durch Malzenzyme entsteht vor allem Maltose und deutlich weniger Glucose.
Fructose und Saccharose entstehen nur in sehr geringen Mengen.
Der Rechner geht von 80% Maltose und 20% Glucose aus.
Dieses Verhältnis kann am Schieberegler oben verändert werden.
Denn, wenn man anstelle mit Malz mit zugegebenen Enzymen maischt, entsteht fast nur Glucose.
Dann sollte man den Regler auf 100% Glucose stellen.
Und wenn man mit Malz maischt, aber mit zugegebenen Enzymen etwas nachhilft, einen Mittelwert, vielleicht 70% Glucose.
Es macht nicht viel aus, ist aber vielleicht interessant:
Man sieht, daß man mit zugegebenen Enzymen einen etwas höheren Spindelwert erreicht, was aber dann nicht zu einer höheren Alkoholausbeute führt.
Wenn man also durch zugegebene Enzyme nach dem Maischen einen etwas höheren Messwert als sonst erreicht hat, liegt das nicht unbedingt an der höheren Zuckerausbeute, also höheren Maischeffizienz, sondern zumindest teilweise einfach daran, daß Glucoselösungen eine höhere Dichte als Maltoselösungen haben.
Die voreingestellten Werte der ungemälzten Getreidesorten stammen von naehrwertrechner.de.
Für gemälzte Getreidesorten haben wir keine Werte gefunden, die direkt mit den Daten der ungemälzten Getreidesorten kompatibel sind.
Der Hauptunterschied bezogen auf die Nährstoffe ist, daß bei gemälztem Getreide der Wasseranteil wesentlich geringer und dadurch der Stärkeanteil höher ist.
Und da der beim Mälzen entfernte Keimling sehr proteinreich ist, und Proteine einen relativ großen Teil der unvergärbaren Stoffe ausmachen, hat gemälztes Getreide etwas weniger unvergärbare Stoffe im Vergleich zu den Kohlenhydraten als ungemälztes.
Wenn man für das verwendete Getreide eigene Werte hat, oder auch, wenn ganz andere Getreidesorten gemaischt werden sollen, können die Einträge % Kohlenhydrate und % Wasser verändert werden.
Die % unvergärbare Stoffe, also der Wert, mit welchem sich die % Kohlenhydrate und % Wasser zu 100% addieren, werden daraus berechnet.
Diese unvergärbaren Stoffe haben eine hohe Dichte.
Der Rechner geht von 1.48kg/lt aus.
Auch dieser Wert kann verändert werden:
Dichte der unvergärbaren Stoffe: kg/lt
Die unvergärbaren Stoffe sind bei Getreide vor allem Ballaststoffe und Proteine, aber auch etwas Fette und Mineralstoffe.
Es kann zwischen SG, Oechsle, kg/lt Dichte, Brix und Plato umgeschaltet werden.
Der berechnete Messwert nach der Gärung bezieht sich ausschließlich auf ein Dichtemessgerät.
Ein Refraktometer zeigt nach der Gärung einen weitaus höheren Wert an.