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In Mballing, einer Küstenstadt im Senegal, bietet die Verarbeitung von Fischen und Meeresfrüchten eine Lebensgrundlage für etwa tausend Menschen. Unter ihnen sind die 200 Frauen der Gruppe „Bok Liggeey“. Diese Frauen, die in der Trocknung und im Räuchern von Fisch und Meeresfrüchten tätig sind, haben ihre Aktivitäten im Jahr 2014 dank des Einsatzes von Solartrocknern des CEAS vorangetrieben. Angesichts der ermutigenden Ergebnisse geht es nun darum, einen kompletten und professionellen Verarbeitungsbetrieb für Lebensmittel einzurichten. Der Schlüssel liegt in der Öffnung der Exportmärkte und der Aussicht auf bessere Einkommen für sie und ihre Familien.
Im Senegal bietet die Fischerei rund 600’000 Menschen oder 5% der Bevölkerung des Landes eine Lebensgrundlage. Die traditionelle Methode der Trocknung von Fischen am Boden und in Fliegenschwärmen stellt die allgemeine Gesundheit in Frage und verursacht Verluste von bis zu 50 %. Doch Tausende von Frauen in Küstenstädten sind stark von dieser Tätigkeit abhängig.
Das Projekt soll als Beispiel auf nationaler Ebene dienen und der Gruppe geeignete Räume zum Waschen, Trimmen und Verpacken von Fisch zur Verfügung stellen. Diese Anlagen ergänzen die auf der Baustelle installierten Solartrockner. Auf diese Weise können die Frauen von Mballing in Würde arbeiten und ihre Familien unterstützen. Sie werden auch in den Bereichen Lebensmittelhygiene, Management und Marketing geschult. Ein Dialog mit den lokalen und nationalen Behörden soll die Bedingungen für die Fischverarbeitung im ganzen Land verbessern.