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Jetzt tauchen wir tiefer in unseren Denkapparat und finden heraus, wo die motorischen und sensorischen Funktionen ihren Platz haben. Denn in diesen Bereichen verselbständigen sich Schmerzen wenn die Schaltzentrale durcheinander kommt.
Hightech-Geräte – zum Beispiel Tomographen – machen es heute möglich, immer tiefer in die Bereiche unseres Seins einzudringen. So gibt es dank diesen Geräten heute sehr präzise Aussagen über die Struktur des Gehirns. Und irgendwann werden wir vielleicht wissen, wie genau unsere Gefühle funktionieren und wo sie ihren Sitz haben.
Immerhin will ein Dr. Duncan MacDougall 1907 in Massachusettes bewiesen haben, dass die menschliche Seele 21 Gramm schwer ist.
Noch mehr Landkarte
Etwa vier Fünftel des Hirnvolumens werden vom Grosshirn eingenommen, dessen Oberfläche durch tiefe Furchen gegliedert ist.
Das Grosshirn besteht aus zwei Halbkugeln, den Hemisphären. Diese sind im Inneren durch ein dickes Bündel von Nervenfasern, dem Balken, verbunden.
Auch das unter dem Grosshirn liegende Kleinhirn weist eine ausgeprägte Faltung auf. Diese Falten dienen sowohl beim Gross- wie auch dem Kleinhirn als Oberflächenvergrösserung.
Vom Stammhirn ist in dieser Ansicht nur das Nachhirn zu sehen, das die Verbindung zum Rückenmark herstellt.
Ein Wort noch zu den Begriffen „sensorisch“ und „motorisch“. In den sensorischen Bereichen werden Signale empfangen, die durch die Körperoberfläche aufgenommen und durch Nervenbahnen via Zentralnervensystem ins Gehirn geführt werden (Von der Peripherie zum Zentralnervensystem: Afferente Nervenbahnen).
Die motorischen Areale produziert Signale, die ebenfalls durch Nervenbahnen an Muskeln geschickt werden und so Körperbewegungen auslösen (Vom Zentralnervensystem an die Peripherie: Efferente Nervenbahnen).
Hier gehts zu den weiteren Folgen des kleinen Exkurses ins Gehirn: