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This is a text translated from German to Rumantsch Grischun.
Regierungsmitteilung vom 23. Dezember 2010

Der Kanton Graubünden setzt sich weiterhin für die vier Parkprojekte ein. Die Bündner Regierung hat ihre Anträge um finanzielle Unterstützung an den Bund weitergeleitet und eigene Kantonsbeiträge genehmigt. Ausserdem hat die Regierung eine Neuregelung der Listennummerierung bei den Nationalratswahlen beschlossen, wonach künftig der Eingang der Wahlvorschläge massgebend ist und nicht mehr die Stärke der Parteien oder Organisationen bei den letzten Wahlen. Schliesslich hat die Regierung verschiedene kantonale Erlasse auf das neue Jahr in Kraft gesetzt sowie ihre Stellungnahme zu einem Vernehmlassungsverfahren des Bundes formuliert.

Weitere Unterstützung für Naturpärke in Graubünden

Graubünden setzt sich weiterhin für den Aufbau und den Betrieb der vier Parkprojekte auf Kantonsgebiet ein. Die Bündner Regierung hat ihre Anträge um eine finanzielle Unterstützung durch den Bund für die Programmperiode 2012 bis 2015 an das Bundesamt für Umwelt weitergeleitet und eigene Beiträge gesprochen. Gleichzeitig beantragt die Regierung dem Bundesamt für Umwelt, für den regionalen Naturpark Ela das Parklabel zu verleihen.

Die Regierung ist überzeugt, dass der Parc Ela die gewünschten Wirkungen im Sinne der Bundesverordnung über die Pärke von nationaler Bedeutung erzielen wird. Das Labelgesuch des Parc Ela weist zahlreiche zweckmässige Projekte aus, die einerseits der Erhaltung und Aufwertung der Natur und Landschaft dienen und andererseits die nachhaltig betriebene Wirtschaft fördern.

Bei den Gesuchen um finanzielle Unterstützung beantragt der Kanton dem Bund, für den Betrieb und die Qualitätssicherung des Parc Ela eine globale Finanzhilfe von 2'000'000 Franken zu gewähren. Für den Betrieb des regionalen Naturparks Biosfera Val Müstair ersucht der Kanton den Bund um rund 904'000 Franken und für die Errichtung des regionalen Naturparks Beverin um 1'175'000 Franken. Schliesslich beantragt der Kanton beim Bund für die Errichtung des Nationalparks Adula eine globale Finanzhilfe von rund 2'870'000 Franken.

Der Kanton beteiligt sich in den Jahren 2012 bis 2014 an den Kosten für die Errichtung respektive den Betrieb der drei regionalen Naturpärke Biosfera Val Müstair, Ela und Beverin mit je maximal 220'000 Franken pro Jahr. An die Kosten für die Errichtung des Nationalparks Adula leistet der Kanton in den Jahren 2012 bis 20014 einen Gesamtbeitrag von maximal 1'022'000 Franken.

Neuregelung zur Listennummerierung bei den Nationalratswahlen

Die Listennummerierung bei den Nationalratswahlen wird im Kanton Graubünden neu geregelt. In Zukunft ist nicht mehr die Stärke der Parteien oder Organisationen bei den letzten Wahlen für die Nummerierung massgebend, sondern die Reihenfolge der Einreichung der Wahlvorschläge. Die Bündner Regierung hat eine entsprechende Teilrevision der Verordnung über die Nationalratswahlen beschlossen und auf den 1. Januar 2011 in Kraft gesetzt.

Demnach ergibt sich künftig die Reihenfolge der Ordnungsnummern der Listen aus der Reihenfolge des Eingangs der Wahlvorschläge. Diese sind frühestens ab dem 153. Tag, das heisst ab ca. Mitte Mai, bis spätestens am 48. Tag vor dem Wahltag bei der Standeskanzlei einzureichen. Bei mehreren, am gleichen Tag eingegangenen Wahlvorschlägen entscheidet das Los über die Nummerierung.

Die Anwendung der bisherigen Regelung, wonach sich die Reihenfolge der Listennummern nach der Stärke der Parteien aufgrund der letzten Nationalratswahlen richtete, führte bereits in der Vergangenheit immer wieder zu Diskussionen. Sie bietet bei bestimmten Fallkonstellationen wie zum Beispiel mehreren Hauptlisten traditioneller Parteien oder neu bei einer bestrittenen Parteiennachfolge keine Lösung an. Im Übrigen entspricht die bisherige Regelung auch nicht dem Bedürfnis der Parteien nach einer möglichst frühzeitigen und raschen Klarheit bei der Listennummerierung.

Die neue Regelung stellt nach Meinung der Regierung eine einfache, klare und transparente Lösung dar. Die Listennummern können fortlaufend bestimmt und deshalb den Parteien und Gruppierungen in der Regel jeweils sofort nach der Einreichung beziehungsweise nach einer allfälligen Losziehung informell bekanntgegeben werden.

Geplanter Verfassungsartikel über die Grundversorgung wird befürwortet

Die Bündner Regierung unterstützt den vom Bund vorgeschlagenen Entwurf einer neuen allgemeinen Verfassungsbestimmung über die Grundversorgung. Aus rechtlicher Sicht ist sie zwar skeptisch gegenüber der Einführung einer allgemeinen Verfassungsbestimmung, welche keine unmittelbare rechtliche Wirkung erzielt. Dennoch ist die Grundversorgung für einen peripher gelegenen Bergkanton wie Graubünden von sehr grosser Bedeutung. So begrüsst es die Regierung, wenn diesem Thema auf höchster Ebene die notwendige Beachtung zugemessen wird.

Wie die Regierung in ihrer Vernehmlassungsantwort an den Bund festhält, ist es für den Kanton Graubünden wichtig, dass die Grundsätze über die Grundversorgung festgehalten werden, nach denen in der Schweiz eine bestmögliche Versorgung der Bevölkerung mit den grundlegenden Gütern und Dienstleistungen des täglichen Bedarfs angestrebt wird. Die Erschliessung der zahlreichen entlegenen Talschaften Graubündens ist aufwendig und teuer, sodass für die Regierung ein Bekenntnis des Bundes für eine Grundversorgung, die in allen Landesteilen, für die gesamte Bevölkerung, in hoher Qualität sowie zu einheitlichen und erschwinglichen Preisen erbracht werden soll, zentral ist.

Verschiedene Erlasse in Kraft gesetzt

Umsetzung Schweizerische Straf- und Zivilprozessordnung:

Am 1. Januar 2011 treten die Schweizerischen Straf- und Zivilprozessordnungen in Kraft. Die Bündner Regierung hat nun verschiedene Erlasse zu deren Umsetzung auf kantonaler Ebene auf den gleichen Zeitpunkt in Kraft gesetzt. Dazu gehört unter anderem die Teilrevision der Kantonsverfassung, die am 17. Mai 2009 vom Bündner Stimmvolk gutgeheissen wurde. Demnach kommen den Kreisen künftig keine richterlichen Aufgaben mehr zu. Die strafrechtlichen Aufgaben werden der Staatsanwaltschaft, jene im Zivilrecht den Bezirksgerichten übertragen. Neue Zuständigkeiten ergeben sich dadurch insbesondere für die Aufbewahrung und die Eröffnung von Testamenten sowie für den Erlass und die Durchsetzung von Amtsverboten. Ziel der Justizreform ist es, die Gerichtsorganisation zu entflechten und eine klare Zuständigkeitsordnung mit einfachen und effizienten Strukturen zu schaffen. Der Grosse Rat stimmte den Erlassen in der Juni-Session zu. Die Referendumsfrist ist am 29. September unbenutzt abgelaufen.

Krankenpflegegesetz:

Die Bündner Regierung hat die Teilrevision des Gesetzes über die Förderung der Krankenpflege und der Betreuung von betagten und pflegebedürftigen Personen (Krankenpflegegesetz) auf den 1. Januar 2011 in Kraft gesetzt. Damit regelt der Kanton Graubünden die Pflegefinanzierung neu und passt sie an die Vorgaben des Bundes an. Gleichzeitig hat die Regierung die dazugehörige Verordnung zum Krankenpflegegesetz erlassen. Der Grosse Rat hatte der Teilrevision des Krankenpflegegesetzes am 26. August zugestimmt. Die Referendumsfrist ist am 8. Dezember unbenutzt abgelaufen.

Heilmittelgesetz:

Im Kanton Graubünden wird der Umgang mit Arzneimitteln neu geregelt und an die Vorgaben des Bundes angepasst. Die Bündner Regierung hat das neue Einführungsgesetz zum Bundesgesetz über Arzneimittel und Medizinprodukte (Einführungsgesetz zum Heilmittelgesetz) auf den 1. Januar 2011 in Kraft gesetzt und gleichzeitig eine entsprechende Verordnung erlassen. Das Gesetz bezweckt den Schutz der Gesundheit im Umgang mit Heilmitteln. Grossmehrheitlich werden bestehende Regelungen übernommen und an die Vorgaben des Bundes angepasst. Der Grosse Rat hatte dem Erlass am 27. August zugestimmt. Die Referendumsfrist ist am 8. Dezember unbenutzt abgelaufen.

Stille Wahl für Mitglieder der Bezirksgerichte:

Im Kanton Graubünden ist für die Mitglieder der Bezirksgerichte ab dem kommenden Jahr eine stille Wahl möglich. Die Bündner Regierung hat die entsprechende Teilrevision des Gesetzes über die politischen Rechte auf den 1. Januar 2011 in Kraft gesetzt. Der Grosse Rat hatte dem Vorhaben am 27. August zugestimmt. Die Referendumsfrist ist am 8. Dezember unbenutzt abgelaufen.

Verordnung zur Umsetzung der Public Corporate Governance für den Kanton Graubünden:

Die Bündner Regierung hat eine neue Verordnung zur Umsetzung der Public Corporate Governance für den Kanton Graubünden erlassen und auf den 1. Januar 2011 in Kraft gesetzt. Die Verordnung bezweckt ein ausgewogenes Verhältnis von Führung und Kontrolle bei den Beteiligungen des Kantons. Ziel ist es, die kantonalen Interessen zu wahren und Transparenz zu schaffen. Die Regierung hat die vom Grossen Rat in der Dezembersession vorgeschlagenen Änderungen zu den Grundsätzen im Bericht über die Public Corporate Governance zur Kenntnis genommen und die Grundsätze entsprechend angepasst.

Verordnung über die Bezirksärzte und Bezirksärztinnen:

Die Bündner Regierung hat eine neue Verordnung über die Bezirksärzte und Bezirksärztinnen erlassen und auf den 1. Januar 2011 in Kraft gesetzt. Diese ersetzt das Dienstreglement für Bezirksärzte aus dem Jahr 1990, das in weiten Teilen nicht mehr zeitgemäss ist. Die neue Verordnung regelt das Wahlverfahren, die Wahlvoraussetzungen und die Entschädigungen für die Bezirksärzte und Bezirksärztinnen, die unter anderem gesundheitspolizeiliche sowie gerichtsärztliche Funktionen erfüllen.

Aus Gemeinden und Regionen

Klosters-Serneus:

Die Regierung hat das von der Gemeinde Klosters-Serneus am 30. November 2008 beschlossene Gesetz über die Kontingentierung von Zweitwohnungen grundsätzlich genehmigt. Die Gemeinde wurde jedoch angewiesen, auf Mitte 2013 hin das Zweitwohnungskontingent von 3000 Quadratmeter auf einen Wert von 2000 bis 2300 Quadratmeter pro Jahr zu senken.

Stierva:

Die von der Gemeinde Stierva am 23. Juli 2010 beschlossene Teilrevision der Ortsplanung wird genehmigt.

Kantonsbeiträge an verschiedene Institutionen

Schulheim Chur:

Das Projekt zur Aufstockung des Zwischentraktes beim Schulheim Chur, Masans, wird genehmigt. Der Trägerschaft wird ein kantonaler Baubeitrag von maximal 321'600 Franken zugesichert.

Denkmalpflege:

Die Restaurierung des Turmes und der Friedhofmauern der Evangelischen Kirche in Almens wird mit einem Beitrag von maximal 99'800 Franken unterstützt.

Strassenprojekte

Die Regierung hat insgesamt 1'565'000 Franken für den Bau und die Sanierung der folgenden Strassenabschnitte bewilligt:

- Engadinerstrasse: Baumeisterarbeiten Anschluss Scuol Ost

- Pardomatstrasse: Baumeisterarbeiten Vorderrheinbrücke Pardomat

Personelles

Beat Hunger,

wohnhaft in Malans, Leiter Abteilung Wasserkraft, ist auf den 1. Januar 2011 zum Stellvertreter Amtsleiter im Amt für Energie und Verkehr gewählt worden.

Zum Jahresende

Die Bündner Regierung hat im Jahr 2010 43 Sitzungen abgehalten. Dabei wurden 1'239 Beschlüsse (Vorjahr: 1'267) gefasst.

An ihrer letzten Sitzung hat die Regierung die abtretenden Regierungsmitglieder Claudio Lardi und Stefan Engler verabschiedet. Das Regierungspräsidium geht am 1. Januar 2011 an Martin Schmid, Vorsteher des Departements für Finanzen und Gemeinden, über. Vizepräsidentin wird Barbara Janom Steiner, Vorsteherin des Departements für Justiz, Sicherheit und Gesundheit.

Die Regierung wünscht allen Mitbürgerinnen und Mitbürgern besinnliche Festtage und zum Jahreswechsel alles Gute.

Gremium: Regierung

Quelle: dt Standeskanzlei Graubünden

23.12.2010
Communicaziun da la regenza dals 23 da december 2010

Il chantun Grischun s'engascha vinavant per ils quatter projects da parcs. La regenza grischuna ha tramess a la confederaziun sias dumondas per in sustegn finanzial ed ha approvà atgnas contribuziuns chantunalas. Ultra da quai ha la regenza concludì ina nova regulaziun per numerar las glistas per las elecziuns dal cussegl naziunal: en l'avegnir è decisiva la successiun, en la quala las glistas electoralas vegnan inoltradas, e betg pli la fermezza da las partidas u da las organisaziuns a chaschun da las ultimas elecziuns. La finala ha la regenza mess en vigur sin l'onn nov differents relaschs chantunals sco er formulà sia posiziun davart ina procedura da consultaziun da la confederaziun.

Cuntinuaziun dal sustegn per ils parcs natirals en il Grischun

Il Grischun s'engascha vinavant per l'installaziun e per il manaschi da quatter projects da parcs sin il territori chantunal. La regenza grischuna ha tramess a l'uffizi federal d'ambient sias dumondas per in sustegn finanzial da la confederaziun per la perioda da program 2012 fin 2015 ed ha approvà atgnas contribuziuns chantunalas. A medem temp dumonda la regenza l'uffizi federal d'ambient da surdar il label da parc al parc natiral regiunal Ela.

La regenza è persvadida ch'il parc Ela cuntanschia ils effects giavischads en il senn da l'ordinaziun federala davart ils parcs d'impurtanza naziunala. La dumonda da surdar il label da parc al parc Ela cuntegna numerus projects funcziunals che gidan d'ina vart a mantegnair ed a revalitar la natira e la cuntrada e che promovan da l'autra vart las activitads economicas persistentas.

Tar las dumondas per in sustegn finanzial propona il chantun a la confederaziun da conceder in agid finanzial global da 2'000'000 francs per manar il parc Ela e per garantir sia qualitad. Per manar il parc natiral regiunal Biosfera Val Müstair dumonda il chantun var 904'000 francs da la confederaziun, per installar il parc natiral regiunal Beverin 1'175'000 francs. La finala dumonda il chantun la confederaziun per in agid finanzial da var 2'870'000 francs per installar il parc naziunal Adula.

Ils onns 2012 fin 2014 sa participescha il chantun cun mintgamai maximalmain 220'000 francs per onn vi dals custs per installar respectivamain per manar ils trais parcs natirals regiunals Biosfera Val Müstair, Ela e Beverin. Vi dals custs per installar il parc naziunal Adula paja il chantun ina contribuziun totala da maximalmain 1'022'000 francs ils onns 2012 fin 2014.

Nova regulaziun per numerar las glistas per las elecziuns dal cussegl naziunal

La numeraziun da las glistas per las elecziuns dal cussegl naziunal vegn reglada da nov en il chantun Grischun. En l'avegnir n'è betg pli la fermezza da las partidas u da las organisaziuns a chaschun da las ultimas elecziuns decisiva per la numeraziun, mabain la successiun, en la quala las glistas electoralas vegnan inoltradas. La regenza grischuna ha concludì ina revisiun parziala correspundenta da l'ordinaziun davart las elecziuns dal cussegl naziunal ed ha mess en vigur quella per il 1. da schaner 2011.

En l'avegnir resulta la successiun dals numers d'ordinaziun da las glistas pia da la successiun, en la quala las glistas electoralas vegnan inoltradas. Quellas pon vegnir inoltradas a la chanzlia chantunala il pli baud a partir dal 153. di avant il di d'elecziun, quai vul dir ca. a partir da mez matg, fin il pli tard il 48. di avant il di d'elecziun. Sche pliras glistas electoralas vegnan inoltradas il medem di, decida la sort davart la numeraziun.

L'applicaziun da la regulaziun vertenta, tenor la quala la successiun dals numers da las glistas sa drizzava tenor la fermezza da las partidas a chaschun da las ultimas elecziuns dal cussegl naziunal, ha adina puspè chaschunà discussiuns gia pli baud. Sut tschertas constellaziuns, sco per exempel en cas che partidas tradiziunalas preschentan pliras glistas principalas u en cas che la successiun d'ina partida è contestada, na porscha ella nagina soluziun. Dal rest na correspunda la regulaziun vertenta er betg al basegn da las partidas d'avair uschè baud e svelt sco pussaivel tschertezza davart la numeraziun da las glistas.

Tenor l'opiniun da la regenza è la nova regulaziun ina soluziun simpla, clera e transparenta. Ils numers da las glistas pon vegnir fixads cuntinuadamain e pon perquai per regla vegnir communitgads a las partidas ed a las gruppaziuns en moda informala, e quai mintgamai directamain suenter che las glistas èn vegnidas inoltradas u suenter ch'ins ha eventualmain stuì trair la sort.

L'artitgel constituziunal planisà davart il provediment da basa vegn beneventà

La regenza grischuna sustegna il sboz d'ina nova disposiziun constituziunala generala davart il provediment da basa che vegn proponì da la confederaziun. Ord vista giuridica è ella bain sceptica envers l'introducziun d'ina disposiziun constituziunala generala che n'ha nagin effect giuridic direct. Tuttina ha il provediment da basa ina fitg gronda impurtanza per in chantun muntagnard perifer sco il Grischun. Uschia beneventa la regenza, sche quest tema survegn l'attenziun necessaria sin il plaun il pli aut.

Sco che la regenza scriva en sia resposta da consultaziun a la confederaziun, èsi impurtant per il chantun Grischun ch'i vegnian fixads quels princips davart il provediment da basa, tenor ils quals i vegn prendì en mira en Svizra in provediment da la populaziun uschè bun sco pussaivel cun ils bains e cun ils servetschs da basa dal basegn quotidian. L'avertura da las numerusas valladas perifericas dal Grischun è chara, uschia ch'ina decleranza da la confederaziun a favur d'in provediment da basa d'auta qualitad – che duai vegnir prestà a pretschs unitars e raschunaivels en tut las parts dal pajais e per tut la populaziun – è centrala per la regenza.

Mess en vigur differents relaschs

Realisaziun dals cudeschs da procedura penala e civila svizzers:

Il 1. da schaner 2011 entran en vigur ils cudeschs da procedura penala e civila svizzers. Per exequir quests cudeschs sin plaun chantunal ha la regenza grischuna perquai mess en vigur sin la medema data differents relaschs, tranter auter la revisiun parziala da la constituziun chantunala ch'il pievel grischun aveva acceptà ils 17 da matg 2009. Sco consequenza n'han ils circuls naginas incumbensas giudizialas pli en l'avegnir. Las incumbensas da dretg penal vegnan transferidas a la procura publica, las incumbensas da dretg civil a las dretgiras districtualas. Novas cumpetenzas resultan qua tras en spezial per la conservaziun e per l'avertura da testaments sco er per il relasch e per l'execuziun da scumonds uffizials. La refurma da la giustia ha la finamira da detretschar l'organisaziun giudiziala e da stgaffir in cler urden da cumpetenzas cun structuras simplas ed effizientas. Il cussegl grond ha acceptà quests relaschs en la sessiun da zercladur. Il termin da referendum è scadì ils 29 da settember 2010. I n'èn dentant vegnids inoltrads nagins referendums.

Lescha per promover la tgira da persunas malsaunas:

La regenza grischuna ha mess en vigur per il 1. da schaner 2011 la revisiun parziala da la lescha per promover la tgira da persunas malsaunas e l'assistenza da persunas attempadas e da persunas che basegnan tgira (lescha per promover la tgira da persunas malsaunas). Uschia regla il chantun Grischun da nov la finanziaziun da la tgira, adattond quella a las prescripziuns da la confederaziun. A medem temp ha la regenza relaschà l'ordinaziun respectiva tar la lescha per promover la tgira da persunas malsaunas. Il cussegl grond aveva approvà ils 26 d'avust 2010 la revisiun parziala da la lescha per promover la tgira da persunas malsaunas. Il termin da referendum è scadì ils 8 da december 2010. I n'èn dentant vegnids inoltrads nagins referendums.

Lescha davart ils products terapeutics:

En il chantun Grischun vegn il tractament da medicaments reglà da nov ed adattà a las directivas da la confederaziun. La regenza grischuna ha mess en vigur per il 1. da schaner 2011 la nova lescha introductiva tar la lescha federala davart ils medicaments ed ils products medicinals (lescha introductiva tar la lescha davart ils products terapeutics) ed ha relaschà a medem temp in'ordinaziun correspundenta. La lescha ha l'intent da proteger la sanadad tar il diever da medicaments. Per gronda part vegnan regulaziuns existentas surpigliadas ed adattadas a las prescripziuns da la confederaziun. Il cussegl grond aveva approvà quest relasch ils 27 d'avust 2010. Il termin da referendum è scadì ils 8 da december 2010. I n'èn dentant vegnids inoltrads nagins referendums.

Elecziun taciturna da las commembras e dals commembers da las dretgiras districtualas:

En il chantun Grischun è pussaivla a partir da l'onn proxim in'elecziun taciturna per las commembras e per ils commembers da las dretgiras districtualas. La regenza grischuna ha mess en vigur per il 1. da schaner 2011 la revisiun parziala correspundenta da la lescha davart ils dretgs politics. Il cussegl grond aveva approvà quest project ils 27 d'avust 2010. Il termin da referendum è scadì ils 8 da december 2010. I n'èn dentant vegnids inoltrads nagins referendums.

Ordinaziun davart la realisaziun da la public corporate governance per il chantun Grischun:

La regenza grischuna ha relaschà ina nova ordinaziun davart la realisaziun da la public corporate governance per il chantun Grischun ed ha mess en vigur quella per il 1. da schaner 2011. L'ordinaziun intenda ina relaziun equilibrada tranter la gestiun e la controlla da las participaziuns dal chantun Grischun. La finamira è quella da mantegnair ils interess chantunals e da stgaffir transparenza. En il rapport davart la public corporate governance ha la regenza prendì enconuschientscha da las midadas concernent ils princips ch'il cussegl grond ha proponì en la sessiun da december ed ha adattà correspundentamain ils princips.

Ordinaziun davart las medias ed ils medis districtuals:

La regenza grischuna ha relaschà ina nova ordinaziun davart las medias ed ils medis districtuals ed ha mess en vigur quella per il 1. da december 2010. Questa ordinaziun remplazza il reglament da servetsch per medias e per medis districtuals. Quel datescha da l'onn 1990 e na correspunda per gronda part betg pli al temp dad oz. La nova ordinaziun regla la procedura electorala, las premissas d'elecziun e las indemnisaziuns per las medias e per ils medis districtuals che adempleschan tranter auter funcziuns da la polizia da sanadad e da la medischina giudiziala.

Da vischnancas e da regiuns

Claustra-Serneus:

La regenza ha approvà da princip la lescha davart la contingentaziun d'abitaziuns secundaras, concludida ils 30 da november 2008 da la vischnanca da Claustra-Serneus. La vischnanca è dentant vegnida incumbensada da reducir fin mez da l'onn 2013 il contingent d'abitaziuns secundaras da 3000 meters quadrat ad ina valur da 2000 fin 2300 meters quadrat per onn.

Stierva:

La revisiun parziala da la planisaziun locala, concludida da la vischnanca da Stierva ils 23 da fanadur 2010, vegn approvada.

Contribuziuns chantunalas a differentas instituziuns

Scola-dimora a Cuira:

Il project per auzar il trantertract da la scola-dimora a Cuira, Masans, vegn approvà. A l'instituziun responsabla vegn garantida ina contribuziun chantunala da construcziun da maximalmain 321'600 francs.

Tgira da monuments:

La restauraziun da la tur e dals mirs-santeri da la baselgia evangelica d'Almen vegn sustegnida cun ina contribuziun maximala da 99'800 francs.

Projects da vias

La regenza ha approvà totalmain 1'565'000 francs per construir e per sanar ils suandants trajects da vias:

- via d'Engiadina: lavurs d'impressari, access da Scuol ost

- via da Pardomat: lavurs d'impressari, punt dal Rain anteriur, Pardomat

Chaussas persunalas

Beat Hunger

, domicilià a Malans, manader da la partiziun "forza idraulica", è vegnì elegì per il 1. da schaner 2011 sco vicemanader da l'uffizi d'energia e da traffic.

Per la fin da l'onn

L'onn 2010 ha la regenza grischuna gì 43 sesidas. En quellas ha ella prendì 1'239 conclus (onn precedent: 1'267).

A chaschun da sia ultima sesida ha la regenza prendì cumià da Claudio Lardi e da Stefan Engler, ils dus commembers da la regenza partents. Il presidi da la regenza vegn surpiglià il 1. da schaner 2011 da Martin Schmid, schef dal departament da finanzas e vischnancas. Vicepresidenta daventa Barbara Janom Steiner, scheffa dal departament da giustia, segirezza e sanadad.

La regenza giavischa a tut las conburgaisas ed a tut ils conburgais bellas festas da Nadal e tut il bun per l'onn nov.

Gremi: regenza

Funtauna: rg chanzlia chantunala dal Grischun

23.12.2010