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Anhang 9.3
Spezial-Report Philipp Ackermann:
Eintauchen in den EncycloSpace
Was Computermodelle speziell auszeichnet, ist nicht die Möglichkeit, komplexe Strukturen zu bilden und in Dateien oder Datenbanken abzulegen. Es ist vielmehr die operationelle Funktionalität, mittels der Beziehungen zwischen Symbolen dank prozeduralen Transformationen formulier- und ausführbar sind. Computerprogramme repräsentieren sowohl Strukturen als auch Dynamik. Computer bringen damit eine neue Qualität in den Prozess der Wissensakquisition: adäquate Modellbildung lässt sich als ausführbares Programm demonstrieren und testen. Im computerunterstützten Wissenschaftsprozess reicht es nicht aus, Ideen als statische Beschreibungen, Tabellen oder Diagramme zu präsentieren. Vielmehr müssen Modellbildungen in einem operationellen Kontext instanziert werden, so dass sie evaluiert werden können. Dieser empirisch-orientierte Ansatz verhindert, dass losgelöst von einem konkreten Umfeld mit nichtssagenden Begrifflichkeiten und Abstraktionen gearbeitet wird. Dank Computermodellen lassen sich schwammige Argumentationen entlarven, weil durch das Explizitmachen der Grundstrukturen und den darauf operierenden Transformationen immer nachvollziehbar ist, wie Aussagen zustandekommen.
Typische Transformationen, welche auf Modellstrukturen und Objektrelationen basieren, sind:
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