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Technische Daten
Anforderungen
Kupplungswelle
Die Kupplungswelle ist auf der Antriebsseite in einem Pendelrollenlager 23248B.MB (1) als Festlager und auf der Gegenseite in einem Zylinderrollenlager NU1056M (2) als Loslager abgestützt. Die Welle überträgt nur das Drehmoment. Ihre Lager sind nur durch die geringen Eigengewichtskräfte und kleine Zahnradkräfte aus einem Nebenabtrieb belastet. Die Lagerabmessungen ergeben sich aus der Konstruktion, was zu größeren Lagern führt, als die Belastung erfordert. Eine Lebensdauerbetrachtung erübrigt sich deshalb.
Antriebswelle
An der Antriebswelle werden die Radialkräfte der Verzahnung von zwei Pendelrollenlagern 23248B.MB (3,4) aufgenommen. Die Axialkräfte der Hauptdrehrichtung bei Vorausfahrt sind getrennt davon in einem Axial-Pendelrollenlager 29434E (5) abgestützt. Das Lager 23248B.MB (4) auf der linken Seite nimmt zusätzlich die kleineren Axialkräfte in der Gegenrichtung auf. Es ist mit geringem Spiel gegen das Axial-Pendelrollenlager angestellt und durch Federn vorgespannt. Die Vorspannung sorgt dafür, dass beim Lastwechsel Rollen und Laufbahnen des Axiallagers nicht voneinander abheben, sondern ständig ohne Schlupf aufeinander abrollen. Der Außenring des Axial-Pendelrollenlagers ist im Gehäuse radial nicht unterstützt, damit dieses Lager keine Radialkräfte übertragen kann.
Abtriebswelle
Bei der Abtriebswelle sind Radial- und Axialkräfte völlig getrennt abgestützt. Die Radialkräfte werden von zwei Pendelrollenlagern 23068MB (6) aufgenommen. An der Festlagerstelle auf der Abtriebsseite nimmt ein Axial-Pendelrollenlager 29464E (7) die Differenz aus der Propellerschubkraft bei Vorausfahrt und den axialen Zahnkräften auf. Die geringeren Axialkräfte bei Rückwärtsfahrt gehen auf das kleinere Axial-Pendelrollenlager 29364E (8). Auch diese beiden Axiallager sind mit geringer Axialluft gegeneinander angestellt, mit Federn vorgespannt und im Gehäuse radial nicht unterstützt.