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Der Mitarbeiter einer Landwirtschaftsbehörde in einem Pekinger Vorort, Zhang Peishan, habe zwischen 2008 und 2014 insgesamt 821 Millionen Yuan (knapp 130 Millionen Franken) an Investitionsgeldern für persönliche Zwecke abgezweigt, berichtete die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua am Montag. Er verlor seine Mitgliedschaft in der Kommunistischen Partei, zudem droht ihm ein Strafverfahren.
Mindestens drei Millionen Yuan setzte Zhang laut Xinhua für Börsenspekulationen ein. Es war zunächst unklar, ob der Spekulationsgewinn ebenfalls in den 821 Millionen Yuan enthalten ist.
Alle Funktionäre sollen verfolgt werden
Präsident Xi hatte bei seinem Amtsantritt im März 2013 angekündigt, Korruption mit aller Härte zu bekämpfen. Er betonte damals, alle Funktionäre würden - unabhängig von ihrer Stellung - verfolgt.
In den vergangenen Monaten mussten auch mehrere ranghohe Parteikader zurücktreten oder wurden zu hohen Strafen verurteilt, viele von ihnen zählen zu Xis ausgewiesenen Gegnern. Kritiker sind deshalb davon überzeugt, dass der Präsident die Kampagne nutzt, um innerparteiliche Rivalen auszuschalten und seine Macht zu festigen.
(sda/moh)