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Alice Robinson siegt im letzten Frauen-Weltcup-Rennen des Winters. Die Neuseeländerin gewinnt den Riesenslalom in Lenzerheide vor der Amerikanerin Mikaela Shiffrin und der Slowenin Meta Hrovat.
Robinson hatte nach dem ersten Durchgang an 4. Stelle gelegen, 77 Hundertstel hatte ihr Rückstand auf die führende Shiffrin betragen. Im zweiten Lauf fuhr die 19-Jährige aber entfesselt, fuhr klare Bestzeit und zu ihrem dritten Sieg im Weltcup.
Im Oktober 2019 hatte Robinson den Riesenslalom in Sölden gewonnen, im Februar 2020 jenen in Kranjska Gora. Ihre sehr gute Spätform stellte sie schon zwei Wochen vor ihrem Sieg in Lenzerheide unter Beweis. Im Riesenslalom in Jasna in der Slowakei wurde sie hinter Lokalmatadorin und Gesamtweltcup-Siegerin Petra Vlhova Zweite.
In Lenzerheide wurde Vlhova Elfte, die schon zuvor als Gewinnerin der Riesenslalom-Wertung feststehende Marta Bassino Siebte.
Michelle Gisin beendete eine Saison mit herausragenden Ergebnissen mit einem 5. Rang. Zu den 15 Fahrerinnen, die beim Finale Weltcup-Punkte erhalten, gehörte auch Corinne Suter. Die Schwyzerin belegte den 14. Platz.
Verwirrend war der Auftritt von Lara Gut-Behrami. Die Tessinerin brach ihren im dritten Tor ohne einen ersichtlichen Grund ab. Mittlerweile ist klar, warum Gut-Behrami dies tat. Wie der Schweizer Verband mitteilt, habe der Fahrerin nach der langen Saison die Spannung und Energie gefehlt. Weil sie keine Verletzung riskieren wollte, verzichtete sie kurz nach dem Start auf den Lauf.
Nach dem Kurzauftritt machten diverse Theorien über die Gründe die Runde. Ob eine Verletzung vorliegt oder ob der Abschwinger eine Protestaktion war, wurde spekuliert. (abu/sda)