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Aktuelle Fallbeispiele_Exophthalmus
Exophthalmus
Fallbeispiel 1
Im März 2014 wurde die Patientin Fr. Chunxiao Yu mit einer Schilddrüsenüberfunktion diagnostiziert. Sie leidet zu diesem Zeitpunkt bereits schon seit 3 Monaten unter Herzklopfen, Nervosität, Durchfall, Schwindel und Menstruationsstörungen.
Sie hat Schwierigkeiten beim Einschlafen und muss seit 2.5 Monaten Schlafmittel einnehmen. Seit 2 Wochen benötigt sie Arzneimittel gegen innere Unruhe, Angst und Angststörungen.
Mithilfe von Medikamenten (Carbimazol, 7.5mg) konnten die erhöhten Hormonwerte nach einigen Wochen zurückgehen. Dennoch entwickelte die Patientin neben den anderen Symptomen im September noch Augenprobleme. Sie hatte ein schmerzhaftes Druckgefühl hinter den Augen und vermehrtes Tränen. Die Augenlider lassen sich wegen hervortretender
Augäpfel nicht vollständig schliessen. Weitere Begleitbeschwerden sind: eingeschränkte Augenbewegungen, Lichtscheu, Sehstörungen und Lidschwellungen. Am 19.01.2015
erschien die Patientin zur ersten Konsultation und wurde gleichzeitig mit Akupunktur und chinesischer Arzneimitteltherapie behandelt.
10.02.2015 Schilddrüse ist weniger stimuliert und die Bildung der Schilddrüsenhormone sinkt. Das schmerzhafte Druckgefühl hinter den Augen und tränende Augen werden gelindert. Das Fortschreiten der Verwölbung der Augenäpfel wird aufgehalten.
Bindehautentzündung heilt ab.
23.02.2015 Augenäpfel stehen nicht mehr weiter raus oder scheinen viel kleiner.
04.05.2015 Die Patientin sieht besser und schärfer. Symptome wie das Druckgefühl und Fremdkörpergefühl hinter den Augen, vermehrtes Tränen werden weiter gelindert.
23.05.2015 Die Symptome sind abgeklungen. Ein Versuch um die Carbimazol Dosis von 7.5mg auf 5mg zu senken ist jedoch gescheitert.
19.01.2017 Aus der Augenuntersuchung ergibt sich, dass die Augenäpfel bei gerader Kopfhaltung etwa 2 mm in die Augenhöhle zurücktreten.
März 2017 Carbimazol wird nun abgesetzt. Die Schilddrüsenhormone befinden sich im Normalbereich. Die Augenäpfel sind nicht mehr hervortretend.