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How did Shakespeare go from being a talented poet and playwright to become one of the greatest writers who ever lived? In this one exhilarating year we follow what he reads and writes, what he saw and who he worked with as he invests in the new Globe theatre and creates four of his most famous plays - Henry V, Julius Caesar, As You Like It, and, most remarkably, Hamlet.
This book brings the news, intrigue and flavour of the times together with wonderful detail about how Shakespeare worked as an actor, businessman and playwright, to create an exceptionally immediate and gripping account of an inspiring moment in history.
James Shapiro – einer der wenigen Shakespeare-Forscher, der nie die Frage nach Shakespeares Urheberschaft gescheut hat, aber ganz eindeutig ein Stratfordian ist (jemand, der daran glaubt, dass Shakespeare selbst der Verfasser seiner Stücke war) – hat sich lange Zeit intensiv mit dem Jahr 1599 beschäftigt, in dem Shakespeare die... James Shapiro – einer der wenigen Shakespeare-Forscher, der nie die Frage nach Shakespeares Urheberschaft gescheut hat, aber ganz eindeutig ein Stratfordian ist (jemand, der daran glaubt, dass Shakespeare selbst der Verfasser seiner Stücke war) – hat sich lange Zeit intensiv mit dem Jahr 1599 beschäftigt, in dem Shakespeare die drei folgenden Werke verfasst hat (zum größten Teil nachweislich): „Julius Caesar“, „As you like it“ und „Hamlet“. James Shapiro nahm für seine Recherchen für „1599“ nicht einfach nur das Leben Shakespeares genauer unter die Lupe (sofern dieses überhaupt rekonstruierbar ist), sondern alle maßgeblichen historischen Ereignisse, die im Zeitraum 1598–1560 London bzw. in weiterem Sinne England bewegt und verändert haben: angefangen beim von unzähligen Schriftstellern beweinten Tod Edmund Spensers im Winter 1598, über die enttäuschenden Niederlagen der englischen Truppen im Frühjahr/Sommer 1599 im Neunjährigen Krieg mit Irland, bis hin zu den im Herbst 1599 erstmals auch auf die englische Literaturlandschaft Einfluss gewinnenden Essays von Montaigne. Auch für Shakespeares Theatergruppe, The Lord Chamberlain’s Men, hat 1599 große Veränderungen mit sich gebracht: Anfang 1599 trennt sich William Kemp, der bis dahin das Aushängeschild der Truppe (für komödiantische Rollen) war, was Shakespeare mit dem Antritt Richard Burbages als führendem Schauspieler für dramatische Rollen der Chamberlain’s Men, die Möglichkeit eröffnete, in seinen zukünftigen Dramen unkonventionell komplexe Charaktere auftreten zu lassen. Die Chamberlain’s Men beginnen im Sommer 1599 erstmals das neu errichtete Globe am Südufer der Themse zu bespielen – stets mit der Pest, der Angst vor religiöser Verfolgung und der Bedrohung einer Einnahme Londons durch eine feindliche Armada im Nacken. „1599“ ist ein außerordentlich fundiertes Sachbuch, das mir einen unglaublichen Respekt vor James Shapiros Forschungsarbeit vermittelt hat. Shapiros Zugang zu diesem Thema erinnert im Gegensatz zu herkömmlichen Shakespeare-Biographien eher an Ian Mortimers „The Time Traveler’s Guide to Elizabethan England“ (9780099542070) – ein Sachbuch in dem es um das Alltagsleben der Bürger unter Elizabeth I. geht – wobei sich Shapiro natürlich vorrangig auf Shakespeares Umfeld konzentriert. Einziges Manko: als „Hamlet“-Fan muss man sich ein wenig darüber wundern, dass die Entstehungsgeschichte dieses Werks mehr oder weniger in das letzte Viertel dieses Buches „gestopft“ worden ist; was (nicht sehr erfolgreich) entschuldigt wird durch Shapiros unleugbare Anmerkung, dass die genaue Vorgeschichte „Hamlets“ den Rahmen von „1599“ sprengen würde. Wer sich intensiver mit „Hamlet“ beschäftigen möchte, der ist (u.a.) mit „Hamlet in Purgatory“ von Stephen Greenblatt (9780691160245) besser beraten. Wer sich aber für mehr als ein Werk von Shakespeare interessiert, und dafür, welchen Einfluss Shakespeares Zeit auf seine Werke hatte, dem empfehle ich diese sehr flüssig und spannend geschriebene Biographie des Jahres 1599! „Will you see the players well bestowed? Do you hear, let them be well used, for they are the abstract and brief chronicles of the time. After your death you were better have a bad epitaph than their ill report while you live.“ Hamlet, Act 2, Scene 2