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Intelligente Daten und neue Technologien können das Gesundheitswesen entlasten. Hier sind sechs Beispiele dafür, wie eine bessere Datennutzung und intelligente Geräte Leben retten können.
Das Watson-Computersystem von IBM hat bereits mehrere der grössten Allzeit-Champions der amerikanischen Quizshow Jeopardy! geschlagen. Die Stärke des Computersystems besteht darin, dass es enorme Mengen an Informationen scannen und daraus lernen kann. Als IBM Anfang des Jahres Merge Healthcare kaufte, kündigte das Unternehmen einen Plan an: Das Watson-System soll Milliarden von medizinischen Bildern scannen, um Ärzten dabei zu helfen, bessere Diagnosen zu stellen, und ihnen Informationen über Behandlungsmöglichkeiten zu liefern.
Google X-lab hat eine Kontaktlinse entwickelt, die den Blutzuckerspiegel des Trägers durch Analyse seiner Tränenflüssigkeit misst. Früher mussten sich Diabetiker in den Finger stechen, um ihren Blutzuckerspiegel zu messen. Bald wird es ausreichen, lediglich eine Kontaktlinse zu tragen. Wenn der Insulinspiegel zu niedrig ist, löst die Kontaktlinse einen Alarm an einen drahtlosen Sender aus. Die intelligente Kontaktlinse wird in ein paar Jahren auf den Markt kommen.
In einem Pilotprojekt in Sjöbo, Schweden, wurden einer Gruppe von Patienten mit Herzinsuffizienz Wi-Fi-fähige Waagen für den Heimgebrauch zur Verfügung gestellt. Die Patienten wiegen sich jeden Tag, und die Daten werden an ihre Ärzte gesendet. Eine schnelle Gewichtszunahme ist ein häufiger Indikator für eine Verschlechterung des Zustands von Patienten mit Herzinsuffizienz. Dank Nutzung der Waage im eigenen Heim müssen die Patienten nicht zu Vorsorgeuntersuchungen kommen, und die Ärzte können Anomalien rechtzeitig erkennen.
"Intelligente Daten und neue Technologien können das Gesundheitswesen entlasten."