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Ticker: Demonstration in Dallas
Der Protestmarsch wurde durch die Todesfälle Philando Castile und Alton Sterling ausgelöst. Die beiden Afroamerikaner waren in den vergangenen beiden Tagen durch Polizeikugeln ums Leben gekommen:
Handy-Videos beider Ereignisse verbreiteten sich rasch im Internet, sie wurden hunderttausende Male angesehen und geteilt. In mehreren Städten kam es zu Protesten unter dem Motto «Black Lives Matter».
US-Präsident Barack Obama sprach angesichts der Polizeigewalt von einem «ernsthaften Problem». Kurz nach seiner Landung in Warschau sagte er: «Wir erleben so etwas viel zu oft.» Jeder Amerikaner solle die Wut, die Frustration und die Trauer anerkennen, die so viele Amerikaner fühlen - «Gefühle, die in friedlichen Protesten und Mahnwachen ihren Ausdruck finden. Michelle und ich teilen diese Gefühle.»
Der Gouverneur des Bundesstaates Minnesota, Mark Dayton, schrieb in der «Washington Post» über den Fall Castile: «Wäre das passiert, wenn die Insassen weiss gewesen wären? Ich denke nicht. Niemand sollte in Minnesota wegen eines defekten Rücklichts erschossen werden.»
(cma/aar/AP/Reuters/sda/afp/dpa/spon)
Wer Aretha Franklin live erlebte, dem konnte ihre Stimme ins Mark gehen. Ihr wuchtiger Soul liess schnell vergessen, dass sie die wenigsten ihrer Hits selbst schrieb. Zu den Jahren voller sozialer Umbrüche in den USA lieferte Franklins Gesang den Soundtrack.
Wie viele Menschen müssen in diesen Takten Kraft getankt haben: Steil ansetzende Bläser, dazu ein heiter verzerrtes Gitarrenriff und dann eine Aretha Franklin, die mit all ihrem Soul ins Mikrofon schmettert: «What you want / Baby, I got it …