Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03420.jsonl.gz/1686

Die «Konferenz der Sprachdienste der Bundesverwaltung (KOSD)» ist ein interdepartementales Konsultativorgan. Sie leistet einen Beitrag zur Koordination der Sprachdienstleistungen der Bundesverwaltung und ist ein Ort der vorausschauenden Reflexion.
Zusammensetzung
Die KOSD besteht aus den Verantwortlichen für die Einheiten der zentralen Sprachdienste der Bundeskanzlei sowie den Verantwortlichen für Deutsch, Französisch, Italienisch und Englisch in den zentralen Einheiten der Sprachdienste der Departemente. Damit umfasst sie rund 40 Personen aus dem Bereich der Sprachdienste der Bundesverwaltung, in dem etwa 450 Personen beschäftigt sind. Der Sprachdienst der Parlamentsdienste ist als ständiger Gast eingeladen.
Die KOSD wird von der Bundeskanzlei geleitet.
Funktionen
Die KOSD hat hauptsächlich zwei Funktionen:
- Sie leistet einen wichtigen Beitrag zur Koordination der Sprachdienstleistungen der Departemente und der Bundeskanzlei – zu diesem Zweck muss sie wirkungsvoll und flexibel sein.
- Sie ist ein Ort der aufmerksamen, vorausschauenden und innovativen Reflexion - zu diesem Zweck muss sie offen sein und ein Sensorium haben für Entwicklungen und neue Herausforderungen.
Im KOSD-Reglement widerspiegeln sich diese Anforderungen.
Organisation
In der Vollversammlung der KOSD sind alle wichtigen Sprachen in der Bundesverwaltung und alle Departemente sowie die Bundeskanzlei vertreten. Die Vollversammlung wird präsidiert vom Vizekanzler oder der Vizekanzlerin mit der Verantwortung für die zentralen Sprachdienste der Bundeskanzlei. Sie tritt mindestens einmal jährlich zusammen.
Die KOSD verfügt:
- über ein Sekretariat, das bei der Bundeskanzlei angesiedelt ist;
- über einen ständigen Leitungsausschuss; dieser ist das operative Organ der KOSD und besteht aus sechs Personen, drei aus den Departementen und drei aus der Bundeskanzlei.
Die KOSD kann überdies Arbeitsgruppen einsetzen.
Weiterführende Informationen