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Der Schweizer Henri Laaksonen (ATP 91) ist am Australian Open gegen den Topfavoriten Daniil Medwedew wie erwartet chancenlos und verliert 1:6, 4:6, 6:7 (3:7).
Laaksonen kam nicht in die Nähe einer Sensation, steigerte sich aber im Verlauf der Partie gewaltig. Der finnisch-schweizerische Doppelbürger startete zwar gleich mit einem Break, brauchte dann jedoch bis zum zweiten Satz, um seinen eigenen Aufschlag erstmals durchzubringen. Medwedew kontrollierte die Partie über weite Strecken, weil er bei eigenem Service kaum je in Bedrängnis geriet und mit dem Break zum 3:2 auch im zweiten Durchgang früh eine Vorentscheidung herbeiführte.
Laaksonen musste (zu) grosse Risiken eingehen, um gegen den soliden Russen zu punkten. Im dritten Satz ging es ohne eine Breakchance ins Tiebreak, in dem Medwedew immer führte und nach knapp zwei Stunden zum Sieg kam. Im dritten Duell gegen den US-Open-Champion blieb Laaksonen damit erstmals ohne Satzgewinn. Vor allem aber steht in Abwesenheit der verletzten Roger Federer und Stan Wawrinka erstmals in diesem Jahrhundert kein Schweizer in der 2. Runde des Australian Open. (sda)
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