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Intel hat gestern an einer Pressekonferenz in San Francisco eine Vorschau auf einige Features seiner übernächsten CPU-Generation gegeben und Details zur nächsten Generation enthüllt, die in der zweiten Hälfte dieses Jahres auf den Markt kommen soll. Dies CPUs, die unter dem Codenamen "Penryn" entwickelt wurden, werden als grösste Neuerung in der 45-Nanometer-Technologie gefertigt werden und mit den neuen "Hi-K"-Transistoren
ausgerüstet sein. (Die vier-Kern-Version wird schlappe 820 Millionen dieser Transistoren aufweisen.) Architektonisch basieren die Penryns aber noch auf der aktuelle CPU-Mikroarchitektur von Intel.
"Penryns" wird es in mindestens 15 Versionen aus sechs Familien geben. Für mobile Geräte wird es nur Dual-Core-Versionen geben. Für Desktops und Server sind Dual- und Quad-Core-Versionen vorgesehen, wobei Intel für den Server-Bereich noch einen speziellen High-end-Chip plant.
Bei der übernächsten Generation, die unter dem Codenamen "Nehalem" läuft und nächstes Jahr auf den Markt kommen soll, wird es dann deutlich grössere Änderungen auch in der Architektur der Chips geben. Gemäss Intel-Vertretern wagt man dabei den grössten Sprung seit der Einführung der Pentium Pro-Architektur 1996. Dabei wird Intel vor allem dem Trend folgen, mehr Funktionen, die bisher von anderen Chips auf dem Motherboard erledigt wurden, in die CPU zu verlegen. Die Nehalems werden auf der CPU integrierte Grafikengines und Memory-Controller aufweisen. Letzteres ist allerdings nicht unbedingt eine bahnbrechende Neuerung im Chipgeschäft: Bei den CPUs des Konkurrenten AMD ist das bereits seit 2003 der Fall.
Die Nehalems werden ausserdem bis zu acht Kerne aufweisen und zusätzlich mit einer neuen Multi-Threading-Technologie ausgerüstet sein. Wie die bisherige "Hyper-Threading"-Technologie, die Intel bei einigen CPUs eingesetzt hat, wird sie die gleichzeitige Verarbeitung von zwei "Programmfäden" pro Kern erlauben. (hjm)