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Die mittlerweile Tradition gewordene Sternenbergstafette fand auch in diesem Jahr wieder bei gutem Wetter statt. Neu war in diesem Jahr, dass für die Kategorie Plausch klare Regeln galten: Nur falls man mindestens eine Frau im Team hatte oder alle Teammitglieder 50 oder älter waren, konnte man in dieser Kategorie starten. Diese neuen Bedingungen fanden Anklang, denn es meldeten sich drei Teams in dieser Kategorie an, welche sich dann ein spannendes Rennen lieferten. Auch die vor einigen Jahren neu geschaffene Kategorie Junioren hat sich bewährt, denn in diesem Jahr meldeten sich erstmals 3 Teams in dieser Sparte an. Zusammen mit 4 Teams bei den Youngstern und einem Team bei den Aktiven macht das ein Total von 11 Mannschaften, welche in diesem Jahr die Stafette in Angriff nahmen.
Bei den Aktiven war die Aktivriege Büren in diesem Jahr leider die einzige Mannschaft, da der Turnverein Seewen sowie ein anderes Team kurzfristig absagen mussten. Somit ging es für die Aktivriege in erster Linie darum, die Streckenrekordzeit von 30 Minuten unterbieten zu können. Dies gelang mit einer Gesamtzeit von 30:56 allerdings nicht, das Team war mit Ausnahme des letzten Teilstücks auf allen Abschnitten langsamer als im Vorjahr. Für die gesamthaft beste Zeit über alle Kategorien gesehen reichte es aber trotzdem.
Bei den Junioren starteten mit den Legends of Büren, Noname und Wildi Bürner drei ambitionierte Teams. Auf der ersten Velostrecke lieferten sich die Legends und Noname ein Kopf an Kopf-Rennen, aber auf der zweiten Velostrecke konnte Noname mit Nicola Meier davonziehen, so dass Noname mit rund einer Minute Vorsprung auf die Legends of Büren und einigen Minuten Vorsprung auf Wildi Bürner die Laufstrecken in Angriff nehmen konnte. Dort liessen dann Robby Enz und Mattia Servadei nichts mehr anbrennen, denn mit jeweils schnelleren Laufzeiten als die Vertreter von den Legends konnten sie den Sieg locker nach Hause bringen. Jonas Berger konnte zwar für Wildi Bürner die beste Zeit auf der letzten Teilstrecke laufen, dies reichte aber nur, um auf den 6. Gesamtrang zu kommen, aber nicht, um die Legends of Büren noch vom zweiten Rang in der Kategorie zu verdrängen.
In der Kategorie Plausch mussten sich die bisherigen Seriensieger Old Men aufgrund der Reglementsänderung neu orientieren. Dies taten sie, indem sie gemeinsam mit vier Frauen zwei neue Teams bildeten, Oldies und Goldies. Herausfordert wurden diese beiden Teams zusätzlich noch von den Schnägglis.
Auf der ersten Velostrecke konnte Jürg Auer für die Goldies einen Vorsprung von knapp respektive gut zwei Minuten auf die anderen beiden Teams herausfahren, aber durch schnelle Zeiten von Cyrill Feigenwinter für die Oldies sowie Thomas Meier für die Schnägglis rückten die drei Teams zu Beginn der Laufstrecken wieder näher zusammen, aber Felix Weidele für die Goldies konnte dennoch mit einigem Vorsprung als Erster wechseln. Durch solide Laufzeiten konnten die Goldies diesen Vorsprung auch problemlos ins Ziel bringen, vor den Oldies auf dem zweiten und den Schnägglis auf dem dritten Rang.
Bei den Youngstern konnten die schnälli Kids den Sieg einfahren, in erster Linie dank einer starken Zeit auf der zweiten Velostrecke. Die wilden Kerle waren bei der ersten Übergabe noch in Führung, büssten in der Folge aber noch zwei Ränge ein und mussten so mit dem dritten Rang vorlieb nehmen, noch hinter den Turboblitz. Vierter wurden die Pinkpiraten, obwohl ihre Schlussläuferin auf dem letzten Abschnitt die beste Zeit aller Teilnehmerinnen erzielen konnte.
Nach dem Ende der Stafette folgte für die Älteren ein gemütliches Beisammensein im Pfarrgarten und für die Jüngeren gab es noch einen Plauschwettkampf unter der Leitung von Neville Eichenberger, bevor dann an der Siegerehrung die Gewinner gekührt wurden und es anschliessend end-gültig zum gemütlichen Teil überging.
Lukas Altermatt