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Die Rechte sind zu verstehen als ein Vertrag, den Menschen (genauer: die Mitglieder der menschlichen Gesellschaft) zum gegenseitigen Nutzen vereinbart haben.
(Ansatz aus dem Contrat Social von Jean-Jacques Rousseau).
Dazu gehören mit höchster Priorität das Recht auf Schutz des Lebens und der körperlichen, geistigen, seelischen und psychischen Unversehrtheit vor menschlichen Übergriffen.
Weiter sind Rechte zum Nutzen aller vereinbart worden mit dem Ziel, eine möglichst hohe Lebensqualität für alle Mitglieder zu erreichen : zu nennen sind da
– Persönlichkeitsrechte (Ehre, Datenschutz)
– Freiheit, Selbstbestimmung
– Bildung, Erziehung, Förderung
– Mitbestimmung in gesellschaftspolitischen Aspekten
– Eigentum- Meinung und Meinungsäusserung
– Mobilität
– Nutzung und Schutz eigener Ressourcen
Vorschriften sind nötig, um diese Rechte gewährleisten zu können – dies ist die einzige Legitimation einer Einschränkung der Freiheit sowie eines Verhaltens-Obligatoriums.
Wenn zwischen Rechten Zielkonflikte entstehen, ist es Aufgabe eines Gerichts, eine ethische Abwägung der kollidierenden Rechtsgüter vorzunehmen, um die Priorität des höherwertigen Rechts festzulegen.