Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03167.jsonl.gz/431

Zwischen Siem Reap und Phnom Pen befindet sich die Tempelanlage Sambor Prei Kuk. Sie ist vor der Entstehung Angkors erbaut worden. Obwohl sie zu den bedeutendsten Tempelkomplexen Kambodschas gehört hat es fast keine Besucher hier.
Sambor Prei Kuk
Die Stadt Kampong Thom selbst hat nicht wirklich viel zu bieten. In der Nähe, ca. 30 km nördlich, kann man jedoch die Ruinen von Sambor Prei Kuk aus der Vor-Angkor-Periode besichtigen. Der Eintritt kostet 3 Dollar pro Person. Wenn gewünscht kann man vor Ort einen Guide buchen.
Die Tempelruinen sind gut 150 Jahre - im 7.Jh. - vor der Entstehung Angkors erbaut worden. Die Anlage besteht aus 3 Hauptkomplexen die einst von hohen Mauern umgeben waren und deren Reste noch zu sehen sind:
- Die Nordgruppe (Preah Sambor)
- Die Zentralgruppe (Preah Tor mit dem Lion Temple)
- Die Südgruppe (Preah Yeay Poun)
Weitere Bauten liegen einzeln verstreut oder in kleinen Gruppen verteilt im Urwald. Die Prasats sind zum Teil erhalten oder werden restauriert. Insgesamt ist die Tempelanlage weniger spektakulär als Angkor, ist aber aufgrund der Lage im Urwald und den wenigen Touristen trotzdem sehenswert.
Während des Vietnamkriegs wurde Sambor Prei Kuk mehrfach bombardiert. Denn Sambor Prei Kuk wurde als Durchgangsort für die zahlreichen Versorgungs-Transporte benutzt. Aus diesem Grund warfen die Amerikaner um 1970 zahlreiche Bomben ab. Heute noch kann man im Tempelareal rund 300 Bombenkrater sehen
Hier sieht man übrigens oft einzelnen Bäumen, die ganze Wände von Monumenten mit ihren Wurzeln einklammern.
Plötzlich machte Sie einen riesen Sprung zur Seite. Ein riesiger Skorpion entdeckte Sie vor ihren Füssen und wir waren ja schliesslich nur mit Flip Flops unterwegs.
Als grössenvergleich legte Er dann seinen Flop (Grösse 43) neben den Skorpion. Keine Angst Mutti, der bei der Hand ist tot. Er würde wohl überfahren und ein wenig flachgedrückt, wir richteten ihn ein wenig auf.
Als wir uns ein wenig achteten sahen wir noch einige mehr...
Steinmetz
Also wir von Kampong Thom aus südlich dem Highway 6 zum Phnom Santuk entlang fuhren kamen wir an einer Reihe von Steinmetzen vorbei. Es war sehr interessant ihnen bei der Arbeit zuzuschauen. Einer sprach sogar Englisch und wir konnten uns mit ihm ein wenig unterhalten.
Für die Fertigstellung dieses Löwen brauchen sie 2 Monate. Insgesamt arbeiten etwa 14 Mitarbeiter an so einem Kunstwerk - jeder hat seine spezielle Aufgabe / Arbeitsschritte.
Phnom Santuk
Phnom Santuk befindet sich etwa 15 km südlich von Kampong Thom. Phnom Santuk bedeutet Berg Santuk. Auf dem Berg befindet sich noch ein aktives Kloster mit Mönchen.
Man kann ihn entweder über 809 Treppenstufen erreichen oder wie wir, mit dem Roller direkt zur 207 Meter hohen Bergkuppe fahren.
Eigentlich zahlt man Eintritt, da das Kassenhäuschen beim hochfahren aber nicht besetzt war fuhren wir einfach hoch ohne zu zahlen. Oben wurden wir auch nicht kontrolliert. Somit spendeten wir einfach was kleines im Tempel.
Auch hier hatte es wieder dieselben Affen wie bei zig anderen Tempeln. Wirklich speziell hat es uns hier aber nicht gefallen. Wenn man hier in der Nähe ist und Zeit hat kann man es besuchen, ist aber unserer Meinung nach nicht ein Must. Denn eine Aussicht ins Flachland rundherum hat man auch nicht wirklich.
1000ende Flughunde in Kampong Thom
Wenn man entlang der Fluss-Promenade fährt, kommt man zu einem verlassenen, runtergekommenen Kolonialhaus. In der Seitenstrasse hat es grosse Bäume, diese sind voll mit Flughunden.
Wenn ihr auf der Suche nach einem guten, günstigem Restaurant seit: Gegenüber vom Vimean Sovann Guesthouse hat es ein kleines lokales Restaurant mit super feinem essen!