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Kino | Paranoid Park
Publiziert am 09. April 2008
Synopsis: Für Alex (Nevins), den eher stillen Teenager aus einer Mittelstandsfamilie in Portland (USA), ist sein Skateboard der absolute Lebensmittelpunkt. Die besten Skater treffen sich regelmässig im Paranoid Park. Alex gehört zwar nicht zu ihnen, ist aber trotzdem oft dort anzutreffen. Bei einem tragischen Unfall kommt durch seine Schuld ein Sicherheitsbeamter ums Leben. Alex versucht in der Folge, sein normales Leben weiterzuführen. Er spricht mit niemanden über den Vorfall. Selbst dann nicht als die Polizei ermittelt und herauszufinden versucht, ob es sich um einen Unfall oder um ein Verbrechen handelt …
Kritik: Regisseur Van Sant hat schon immer eigenwillige Filme gedreht (“Elephant”, 2003 “Goldene Palme”, Cannes; “Last Days”). Auch “Paranoid Park” ist kein einfacher Thriller. Wong Kar-wai-Kameramann Christopher Doyle bringt die statische Welt, die Van Sant in seinen bisherigen Filmen in Szene setzte, dieses Mal gekonnt in Bewegung. Die wilden Skating-Passagen, man empfindet sie fast mediativ, bilden einen irritierenden, spannenden Gegensatz zum tragischen Vorfall der Handlung. Die vordergründige “Story” ist am Ende eine faszinierende Reise in die Innenwelt des verschlossenen Teenagers Alex. “Paranoid Park” erhielt am letzjährigen Filmfestival von Cannes den “Jubiläumspreis”.
Benny Furth