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Der CAB (Schweizerische Caritasaktion der Blinden) organisiert einen Showdown Schnupperkurs. Während zwei Tage, am 2. und 3. September 2023 lernen Interessierte die Grundlagen dieses 1:1 Ballsports kennen. Am zweiten Tag gibt es die Möglichkeit die neu erworbenen Kenntnisse gleich in einem Turnier in die Praxis umzusetzen.
Der Kurs eignet sich für jedes Alter, Vorkenntnisse sind dafür keine nötig.
Die Swiss Showdown Vereinigung organisierte vom 23. bis 27. November 2022 das erste Internationale Showdown Turnier in der Schweiz. Das Sportereignis fand im Hotel ibis Styles Zurich City Center statt.
Teilnehmerfeld
Das Teilnehmerfeld wurde bei der Planung, aufgrund der örtlichen Platzverhältnisse auf 55 Spielende festgelegt. Zur grossen Freude der Organisierenden waren die Startplätze sehr begehrt. So fanden sich am Mittwochabend sieben europäische Delegationen und eine aus Südkorea zur Eröffnungsfeier ein.
Damen
Die 24 gemeldeten Damen, darunter die Schweizerinnen Rita Dütsch, Barbara Trudel, Brigitte von Wartburg und Janine Keller wurden aufgrund ihrer Weltranglistenpunkte in eine der sechs Vierergruppen eingeteilt.
Das Eröffnungsspiel am Donnerstagmorgen um 08:00 Uhr im Zimmer Geneva bestritt Barbara Trudel gegen die Belgierin Pauline Eilers. Beim äusserst knappen Spielausgang verlor Barbara Trudel das Spiel mit 9:12, 11:7 und 8:12.
Rita Dütsch und Brigitte von Wartburg starteten in derselben Gruppe und so wurde ihr erstes Spiel zur rein schweizerischen Ausmarchung, die Rita Dütsch in zwei Sätzen mit 11:9 Und 11:4 gewann.
Janine Keller bestritt ihr erstes Spiel an einem Internationalen Turnier. Dabei zahlte sie Lehrgeld und verlor ihr Auftaktspiel gegen die Slowakin Kristina Cesnakova äusserst knapp in drei Sätzen mit 6:11, 11:7 und 8:11.
Rita Dütsch qualifizierte sich als Gruppenerste für die Zwischenrunde mit einem überraschenden Sieg gegen die Deutsche Bettina Steffan mit 11:7 und 11:3. Nach Niederlagen gegen zwei Polinnen erspielte sich die Schweizermeisterin in der nachfolgenden Platzierungsrunde den sehr guten 12. Rang.
Die übrigen drei Schweizerinnen spielten im weiteren Verlauf des Turniers um die Plätze 19 bis 24. Das Platzierungsspiel um Rang 19 verlor Janine Keller mit 11:2, 9:11 und 2:12 gegen Clémence Lebreton aus Frankreich. Brigitte von Warburg schloss das Turnier auf dem 22. Rang mit einer Dreisatzniederlage gegen Andrea Rippich von unserer befreundeten deutschen Mannschaft mit 11:14, 11:7 und 6:11 ab.
Barbara Trudel sicherte sich den 23. Rang mit einem Sieg über die Spanierin Sheila Fernandes Rodrigo mit 9:11, 11:2 und 13:10.
Im Finalspiel der Damen besiegte die Französin Elvina Vidot die Polin Domenika Czuj in drei Sätzen 11:6, 11:7 und 11:6
Herren
Die 29 Herren begannen ihr Turnier in fünf Vierer- und drei Dreiergruppen. Leider musste Justin Bauer, unsere grosse Nachwuchshoffnung, aufgrund einer Handgelenkverletzung Forfait erklären. Der amtierende Schweizer Meister Marc Sommer gewann sein Auftaktspiel gegen den Spanier Antonio David Aguilera Gamiz mit 11:7 und 11:2.
Kurt Halbheer, der zweite Schweizer im Feld verlor sein Einstiegspiel gegen Stefan Marcin aus der Slowakei mit 11:4 und 12:7. Das nachfolgende Spiel gegen den Franzosen Madjid Guitoune gewann Kurt in drei Sätzen mit 11:7, 7:12 und 11:0.
Mit den beiden zweiten Plätzen in der Vorrundengruppe hatten Marc Sommer und Kurt Halbheer eine Platzierung unter den besten sechzehn auf sicher. In den nachfolgenden Vierergruppen belegte Marc Sommer den dritten, Kurt Halbheer den vierten Rang. So Spielte Marc Sommer um die Platzierung um den Rang 9, während Kurt um den Rang 13 kämpfte. Leider verloren die beiden Protagonisten alle ihre drei Spiele. In der Schlussrangliste stand Marc Sommer auf dem guten 12. und Kurt Halbheer auf dem etwas überraschenden 16. Platz.
Im spannenden und auf hohem Niveau gespielten Herrenfinal begegneten sich der Koreaner Jong Kyeong Lee und der Slowake Stefan Marcin. Nach dem Gewinn des ersten Satzes durch Stefan Marcin mit 11:6, gewann der Koreaner die nachfolgenden drei Sätze mit 13:11, 12:6 und 11:3. Zur grossen Überraschung hatte das erste Internationale Showdown Turnier in der Schweiz einen Sieger aus Asien.
Die abschliessende Siegerehrung, hervorragend moderiert durch Stephan Dütsch, bildete einen weiteren Höhepunkt im Turnierablauf. Allen Teilnehmenden, Coaches und Schiedsrichtern wurde ein kleines süsses Präsent übergeben. Die drei erstplatzierten Damen und Herren erhielten zusätzlich eine Trophäe in Form einer Glasscheibe. Das Abspielen der koreanischen wie auch der französischen Nationalhymne weckte viele Emotionen im Saal.
Bei der Siegerehrung durften wir in viele glückliche Gesichter blicken. Egal hinter welchem Rang der eigene Namen stand, alle wussten, in den vergangenen drei Tagen ihr Bestes gegeben zu haben.
Die Abfolge und der Verlauf der Spiele, sowie die Schlussrangliste sind unter dem folgenden Link zugänglich:
Ein grosser Dank geht an die vielen freiwilligen Helfenden die die Turnierteilnehmenden von der Ankunft am Flughafen oder Hauptbahnhof bis hin zum Abreisetag am Sonntag aufmerksam und äusserst freundlich unterstützten.
Gedankt sei hier auch den 3 Schiedsrichterinnen und 5 Schiedsrichtern aus den Niederlanden, Italien, Litauen, Polen und der Schweiz. Unter der Leitung von Koni Schlatter leiteten sie alle 199 Partien umsichtig und mit grosser Kompetenz. Dank einer durch Stephan Dütsch entwickelter Smartphone App konnte jeder erzielte Punkt im Live-Ticker und Live-Stream umgehend mitverfolgt werden.
Allen Sponsoren und Gönnern gehört hier unser aufrichtiger Dank. Ohne die Grosszügigkeit aller hätte das Turnier in diesem Rahmen und dieser Ausprägung nicht durchgeführt werden können.
Seit Mitte Oktober wird im «Haus des Lernens – SO20» der Blindensport Showdown gespielt. Auch Sehende sind dazu herzlich eingeladen.
Schon als Kind hatte Rita Dütsch eine geringe Sehkraft und hätte in ihrer Freizeit gerne mit einem Ball gespielt.
Glücklicherweise hat sich das in der Zwischenzeit geändert. Per Zufall entdeckte die Sehbehinderte Showdown und spielt nun seit Sommer 2016 regelmässig. Rita Dütsch erklärt die Sportart folgendermassen: «Es wird zu zweit gespielt und lässt sich am ehesten mit Tischtennis vergleichen», beginnt die Schweizer Meisterin, die ihren Titel jetzt im Oktober erfolgreich verteidigen konnte. «Der Tisch ist mit einer Bande versehen, die Ecken sind abgerundet. An den beiden Enden befindet sich je eine Aussparung mit einem Netz, welches als Tor dient», fährt die 62-Jährige begeistert fort. Zudem sei in der Mitte, oberhalb der Bande, eine transparente Platte befestigt, sodass der Ball unten durchgespielt werden könne.
Damit die Rollbewegungen des harten Spielballes wahrgenommen werden, ist er mit Metallstiften gefüllt. «Gespielt wird mit einem Holzschläger. Gute Dienste gegen hart geschlagene gegnerische Bälle leisten Handschuhe und eine abgedunkelte Brille.» Ziel dieses dynamischen Sports sei es, den Ball unter der Platte ins Tor des Gegners zu schiessen. Zudem müssen diverse Regeln eingehalten werden. Das Spiel wird von einem Schiedsrichter unterstützt. «Manchmal helfe ich auch in dieser Funktion aus. Willkommen sind aber auch sehende Menschen. Wir sind dankbar für jede Hilfe. Sei es zum Beispiel als Schiedsrichter oder, um sehbehinderte Spieler vom Bahnhof abzuholen», ergänzt Rita Dütsch freundlich.
Im «Haus des Lernens – SO20» ist sie fündig geworden «Showdown ist schnell und
laut, aber auch spannend. Es werden verschiedene Sinne geformt. Am Anfang braucht es
etwas Zeit, bis jeder das Gefühl fürs Spielen gefunden hat. Und lernen zu hören, ist auch wichtig», erläutert die gelernte Physiotherapeutin und Achtsamkeitslehrerin. Überdies müsse
man verteidigen, andrerseits aber auch angreifen. Die Sportart wurde in Kanada erfunden. Allerdings werde sie in diesem Land nicht mehr gespielt, erzählt Rita Dütsch. Dafür sei Europa recht stark dabei. «Momentan ist die Schweiz jedoch noch auf den hinteren Rängen zu finden», eint die sympathische Mutter zweier erwachsener Kinder, die in Winterthur eine Gruppe betreut.
Als Mitglied der Swiss Showdown Vereinigung ist sie für die Förderung zuständig. Und wie kam der Blindensport nach Zug? «Einen geeigneten Raum zu finden, gestaltete sich sehr schwierig. Im ‹Haus des Lernens – SO20› wurde ich, nach zweijähriger Suche, fündig. Er befindet sich zuoberst im 5. Stock», erzählt Rita Dütsch, fasziniert von der schönen Lage in Zug, weiter. Im Moment spielen zwei Erwachsene regelmässig. «Ich begleite die Gruppe noch. Wenn alles ins Rollen kommt, werde ich sie dann abgeben.» Rita Dütschs Alltag als sehbehinderte Frau und das intensive Training erfordern sehr viel Konzentration. Ausser Haus trifft sie zudem auch unerwartete herausforderungen an. «Zum Beispiel achtlos herumstehende E-Scooter oder das Blockieren der weissen Blindenstreifen am Boden. Solche Hindernisse können für Sehbehinderte gefährlich sein», berichtet die Winterthurerin nachdenklich. «Mit einem Führhund unterwegs zu sein, ist viel angenehmer. Da ich im Moment aber keinen Hund an meiner Seite habe, benutze ich seit drei Jahren den Langstock.» Als Ausgleich entspannt Rita Dütsch gerne bei einem Waldspaziergang oder geniesst gemeinsame Tandemfahrten mit ihrem Mann.
Der 34-jährige Manuele Delnevo aus Baar spielt seit diesem Jahr Showdown. Der gelernte Koch trifft sich zusammen mit Tom Steiner jeweils am Mittwochabend im «Haus des Lernens – SO20» in Zug. «Ich bin auch zusätzlich am Freitagabend hier anzutreffen», fügt Delnevo bei. «Noch spielen wir zum Plausch», erzählen die beiden begeistert weiter. «Eventuell nehmen wir im nächsten Jahr an einem Turnier teil.» Ihr Ziel sei es, auch einmal Schweizer Meister zu werden.
Bericht von Barbara Munz
Manuele Delnevo (rechts) und sein bald 23-jähriger Gegner Tom Steiner
spielen einen Match, beobachtet von Begleitperson Alois Speck.
Bild: Barbara Munz
Wir freuen uns, dass seit dem 28. November 2022 den Kursteilnehmern der verschiedenen Sehbehindertenorganisationen, sowie interessierten Hotelgästen ein Tisch der Swiss Showdown Vereinigung zur Verfügung steht und bespielt werden kann. Die Kursverantwortlichen freuen sich sehr über dieses zusätzliche Angebot im Haus Allegro und möchten es gerne in ihr bestehendes Kursangebot integrieren. Die Spielutensilien sind im Kasten gleich neben dem Spieltisch versorgt. Eine kurze Spielanleitung wird später noch ergänzt. Wir danken den Verantwortlichen des Hotels herzlich für die Beherbergung des Tisches und wünschen allen fröhliche und sportliche Begegnungen beim Spielen.
Nach einer Einführung ins Showdown wurde am Apfelschule-Wochenende anfangs Januar 2023 bereits die erste inoffizielle Apfelschule-Meisterschaft gespielt. Siehe Bild
Am Mittwoch, 12. Oktober, konnten wir in Zug einen neuen Showdown-Standort eröffnen. Er befindet sich im Dachgeschoss des «Haus zum Lernen» der Stadt Zug. In diesem Haus stellt die Stadt Räume für verschiedenste Aktivitäten kostenlos zur Verfügung, so auch für Showdown.
Das Haus ist sehr gut mit dem öffentlichen Verkehr erreichbar, sei es mit der S-Bahn (Station Casino) oder mit dem Bus (Haltestelle Theater Casino).
Anlässlich der Eröffnung kam als erstes eine Gruppe von Sehbehinderten und Blinden zu Besuch, welche im Hotel Ländli in Aegeri an einem Kurs teilnahmen.
Anschliessend traf sich die Gruppe, die den Standort hauptsächlich zum Training benutzen wird und schon bald fanden auf dem Tisch spannende Spiele statt.
Initiiert wurde das Projekt «Standort Zug» von Rita Dütsch, der Standortleiterin des Behindertensportclubs Winterthur und in der Swiss Showdown Vereinigung Verantwortlichen für die Förderung des Showdown-Sports. Vorläufig ist sie auch die Ansprechperson (Kontaktdaten unten) für Interessentinnen und Interessenten. Wir hoffen aber, die Gruppe schon bald in die Selbstständigkeit entlassen zu können.
Wir danken der Stadt Zug herzlich für diesen grossartigen Raum im «Haus zum Lernen», insbesondere auch Roger Saxer vom Bildungsdepartement, der bei der Eröffnung auch dabei war und dabei die ersten Bälle am neuen Standort schlug.
Die Hierarchie beim Swiss Showdown bleibt (noch) bestehen
Am Samstag und Sonntag, 22./23. Oktober 2022 fanden im Hotel Landhus in Zürich Seebach bereits die vierten offiziellen Schweizermeisterschaften im Showdown statt. Zum diesjährigen Anlass waren elf Damen und lediglich sechs Herren gemeldet.
Stephan Dütsch verstand es den Spielplan so zu gestalten, dass alle Teilnehmenden mindestens sechs Partien spielen konnten, was den Einbezug eines dritten Spieltisches voraussetzte.
Damen
Die elf Damen wurden zuerst in zwei Vierer- und eine Dreiergruppe eingeteilt. Die drei Gruppensiegerinnen waren die bekannten Namen Rita, Barbara und Brigitte. Dazu qualifizierten sich die Gruppenzweiten Andrea, Antonella und Emely für die Zwischenrunde. In dieser Runde erspielten sich Rita, Barbara, Brigitte und Emely die Tickets für die Halbfinals. Überraschend gewann die Vorjahressechste Emely ihren Halbfinal gegen Brigitte in 5 Sätzen mit 11:6, 12:7, 10:12, 5:11 und 13:10 während Rita gegen ihre Trainingskollegin Barbara mit einem Satzverhältnis von 3:1 siegte.
Gespannt warteten alle auf den Auftritt der frisch aufspielenden und erst 14-jährigen Emely gegen die erfahrene Serienmeisterin Rita. Den ersten (11:2) wie auch den zweiten Satz (12:10) gewann Emely mit ihrem unbeschwerten und schnellen Spiel. Im Verlaufe des dritten Satzes, beim Stand von 9:2 für Emely, spielte Rita ihre ganze Klasse aus und gewann den Satz in extremis mit 11:9. Die Sätze vier (11:7) und fünf (11:4) gingen an Rita.
Herren
Die sechs Herren spielten in einer Vollrunde um die ersten vier Plätze, die zur Teilnahme am Halbfinal berechtigten. Bereits im Vorfeld stellte sich nur eine Frage, ob der amtierende Schweizermeister Marc oder der aufstrebende und erst 18-jährige Justin den ersten Platz in der Vorrunde belegen wird. Im Direktduell siegte Marc in drei Sätzen mit 7:12, 11:7 und 11:8. Um die beiden andern Halbfinalplätze wurde es sehr eng, belegten doch Josef, Diego und Kurt mit je zwei Siegen die Plätze drei bis fünf. Aufgrund des besseren Satzverhältnisses qualifizierten sich Diego gegen Marc und Josef gegen Justin für das Halbfinale. Marc wie auch Justin gewannen ihre Spiele klar in zwei Sätzen, sodass die beiden Finalteilnehmer feststanden. Die beiden Verlierer der Halbfinals spielten mit dem Fünft- und Sechstplatzierten der Vorrunde um die Ränge drei bis sechs.
Das Finalspiel zwischen dem Altmeister Marc und dem Junior Justin begann mit einem Traumstart für den Newcomer. Nach drei gespielten Bällen führte er bereits mit 6:0. und beim Stand von 10:7 verwertete er den ersten Satzball. Im zweiten Satz verstärkte Marc sein Abwehrverhalten. Trotzdem gelang Justin auch im zweiten Satz bis auf 9:4 vorzulegen, ehe Marc mit seinem präzisen Spiel immer mehr die Oberhand zu gewinnen begann. Marc konnte den zweiten Satz mit 11:9 für sich schreiben lassen. Justin bemühte sich in den folgenden zwei Sätzen mit seinem gewohnt kraftvollen und schnellen Spiel die massive Verteidigung von Marc zu durchbrechen. Marc machte sein Tor zur Festung und schoss seinerseits Tor um Tor, sodass die Sätze drei und vier klar an ihn gingen. Mit dem Schlussresultat von 7:12, 11:9, 11:4, 11:6 gewann Marc souverän seinen dritten Schweizermeistertitel.
Team-Cup
Für den Team Event, der in einer Vollrunde auf jeweils 31 Punkte ausgetragen wird, waren je eine Mannschaft der Standorte St. Gallen, Winterthur und Zürich sowie eine Mixed-Gruppe mit dem Namen Basel gemeldet.
Wie im Vorjahr verlief das entscheidende Spiel zwischen Winterthur und Zürich äusserst spannend. Auch Damals (31:29) wie dieses Jahr betrug die Punktedifferenz lediglich zwei Punkte; doch diesmal mit 32:30 zu Gunsten von Zürich.
Fazit
An den diesjährigen Schweizermeisterschaften wurde sehr spannender Showdown Sport geboten. Erfreulicherweise können sich junge Spielende immer mehr in Szene setzen, was für die Zukunft unseres Sports Hoffnung nährt. Auch durften wir in diesem Jahr zwei Teilnehmerinnen aus Bern auf dem Siegertreppchen ehren, was für die schweizweite Förderung spricht. Wir sind zuversichtlich, im kommenden Jahr zusätzliche Spielende von neu gegründeten Showdown Standorten an der SM begrüssen zu dürfen.
Dank
Abschliessend gilt ein grosser Dank den sechs Schiedsrichtern Stephan, Koni, Pius, Simon, Matthias und Jean-Pierre für das umsichtige Leiten der 65 Partien sowie der ausserordentlichen und unverzichtbaren Unterstützung von Monika, Manuela und Sämi Sommer im Hintergrund. Gerne bedanken wir uns auch bei Frau Carral mit ihrem Team für die grossartige Gastfreundschaft.
Ein spezieller Dank gebührt unseren grosszügigen Sponsoren PluSport, Schweizerischer Blindenverband, EM 89-Stiftung Zürich, Migros Kulturprozent sowie der Massagepraxis Stefan Sommer, ohne die das Turnier nicht in diesem attraktiven Rahmen hätte durchgeführt werden können.
An der abschliessenden Rangverkündigung wurden die beiden Siegenden Rita und Marc mit einem Pokal geehrt. Die Gruppe Zürich, als Sieger des Team Cups konnten den Wanderpokal in die Höhe stemmen. Zusätzlich durften alle Teilnehmenden ein Säckchen gebrannte Mandeln mit auf den Heimweg nehmen. Die sechs Schiedsrichter wurden für ihren unbestechlichen Einsatz mit einem Essensgutschein für das Restaurant «Blinde Kuh» in Zürich beschenkt. Gemeinsam können sie sich in geselliger Runde auf das anstehende Zürich Open einstimmen. Viel Spass!
Resultate
Unter dem nachfolgenden Link können alle Spiele sowie die Schlussrangliste eingesehen werden:
Vom 23.-27. November 2022 führt die Swiss Showdown Vereinigung das 1. Internationale Zürich Open durch.
Wir wünschen den acht Schweizer Teilnehmenden Antonella, Barbara, Brigitte, Janine, Rita, Justin, Kurt und Marc viel Erfolg und das nötige Quäntchen Glück für die eine oder andere Schweizer Überraschung.
Am jährlich durchgeführten Tag der offenen Türe an der SBS Schweizerische Bibliothek für Blinde, Seh- und Lesebehinderte. Am 25. Juni 2022 erhielt die Swiss Showdown Vereinigung die Gelegenheit, den Sport Showdown zu präsentieren.
Besuchende, die sich für den Fox Trail angemeldet hatten, rüsteten sich mit Handschuh, Dunkelbrille und Schläger aus. Die Teilnehmer wagten sich mutig an das unbekannte Spiel und freuten sich über die ungewöhnlichen Erfahrungen. Als Belohnung erhielten sie anschliessend den Schoggitaler mit einem Buchstaben, dieser Buchstabe brachten die Teilnehmer dem gesuchten Lösungswort näher.
Klein und Gross liess sich an diesem sonnigen Tag im Hof informieren oder anleiten. Nebst den Ballgeräuschen breitete sich schnell eine begeisterte und fröhlich Stimmung aus.
Der Tag war erfolgreich dank der guten Zusammenarbeit mit Frau Andrea Ackermann von der SBS und der hervorragenden Unterstützung unserer Helferinnen und Helfer Andrea, Trudi, Rita, Hampi, Koni und Marc.
Herzlichen Dank!
Zum ersten Mal organisierte die Showdown Gruppe Bern unter der Leitung von Hanni Wüthrich das Nationale Showdown-Turnier in den Räumlichkeiten der Blindenschule Zollikofen.
Spielbetrieb
Mit 19 Teilnehmenden, 12 Frauen und 7 Männer, war das Teilnehmerfeld so gross wie noch nie seit Bestehen der Swiss Showdown Vereinigung. Dank dem von Stephan Dütsch ausgeklügelten Spielplan durften alle Spielenden mindestens fünf Partien bestreiten. Die Teilnehmenden wurden, aufgrund der an internationalen und nationalen Turnieren erzielten Resultate in drei gemischte Fünfer- und eine Vierergruppe eingeteilt, wobei die Gruppenersten und -zweiten sich für die Viertelfinals qualifizierten.
Die Verlierenden der Viertelsfinals spielten um die Plätze 5 bis 8, die Gruppendritten um die Plätze 9 bis 12, die Gruppenvierten um die Ränge 13 bis 16 und die drei Fünften ihrer Gruppe um das Abwenden der «Roten Laterne».
Die 59 Partien wurden auf drei tschechischen Platten in drei unterschiedlich grossen Räumen gespielt.
Die Favoriten gewannen ihre Auftaktspiele
In der Gruppe A siegte die Nummer 1 der Schweiz Rita, gegen Elsbeth klar in zwei Sätzen mit 11:5 und 11:3. Ebenfalls siegreich startete Marc in das Turnier, mit einem Zweisatzsieg gegen Edith. In der Gruppe C hatte der Vorjahressieger Josef gegen die Bernerin Brigitte mehr Mühe. Schlussendlich siegte auch er mit 12:8 und 11:9. Auch die Nummer 4 der Schweiz, Barbara gestaltete ihr Auftaktspiel positiv gegen Hanni und gewann mit 11:8 und 12:3.
Die drei Nachwuchstalente überzeugten
Die ambitionierten Teenager Emely, Johanna und Justin wurden in die Gruppen B, C und D eingeteilt. In der Gruppe B kam es zur Überraschung. In einem an Spannung nicht mehr zu überbietenden Spiel Rang Justin den nachmaligen Turniersieger Marc in drei Sätzen mit 11:3, 8:11 und 17:14 nieder, was für Justin den Gruppensieg bedeutete. Emely bestätigte ihre spielerischen Fortschritte in jeder Partie. Bereits zum Auftakt gewann sie überraschend gegen Brigitte mit 11:7, 5:12 und 11:5. Am Schluss des Tages belegte sie den neunten Rang. Auch die in Winterthur trainierende Johanna gewann ihr Eröffnungsspiel gegen Raphaela mit 12:9 und 12:9. In der Schlussrangliste belegte Johanna den ausgezeichneten sechsten Schlussrang.
Finalspiele
In den Viertelfinals kam es zu interessanten Partien. Rita spielte gegen ihre ambitionierte Trainingskollegin Johanna und Marc spielte gegen seinen Trainingspartner Josef. Sowohl Rita (12:6 und 11:4) wie auch Marc (11:5 und 12:5) gewannen ihre Spiele klar. Sehr ausgeglichen und spannend bis zum letzten Aufschlag verlief die Partie zwischen Barbara und Kurt. Den ersten Satz gewann Barbara mit 12:3. Im zweiten Satz kämpfte sich Kurt mit seinem schnellen Spiel mit einem 12:10 zurück. Im dritten Satz stand dann Göttin Fortuna Barbara bei und sie entschied den Satz mit 12:10. Das vierte Spiel gewann Justin gegen Brigitte klar mit 11:2 und 12:2.
Die zwei Halbfinals zwischen den Männern Marc und Justin gegen die beiden besten Spielerinnen der Schweiz Rita und Barbara gingen zu Gunsten der Männer aus. Sowohl Marc wie auch Justin gewannen in zwei Sätzen.
Wie bereits im vergangenen Jahr gewann Rita das Spiel um den dritten Platz gegen Barbara mit 12:8 und 11:6. Das mit grosser Spannung erwartete Finalspiel zwischen Marc und Justin konnte nicht ganz mit dem Vorrundenkrimi vom Vormittag mithalten. Marc dominierte das Spiel mit seiner Präzision und Erfahrung, während die Schüsse vom technisch bereits weit fortgeschrittenen Justin in der Verteidigung von Marc hängen blieben. Marc gewann die einzige auf drei Gewinnsätze gespielte Partie des Tages und somit das Turnier mit 11:6, 12:9 und 12:6. Herzliche Gratulation!
Dank
Als erstes gebührt der Dank der Showdown Gruppe Bern für die tadellose Organisation des gesamten Anlasses. Von der Einquartierung der Spielenden aus der Ostschweiz und Mettmerstetten am Vorabend bis hin zum abschliessenden Apéro mit Siegerehrung im Restaurant Bahnhof in Zollikofen verlief alles perfekt.
Bei der Rangverkündigung durften alle Spielenden, Schiedsrichter und die Mithelfenden ein Geschenk entgegennehmen. Für alle Beteiligten gab es «Aaresteine» zur Erinnerung an Bern. Zusätzlich erhielten die drei Erstplatzierten aus den Händen von Elsbeth je eine Flasche Sirup aus der Region und die Schiedsrichter einen Läderach-Gutschein.
Zur Überraschung aller offerierte Diego eine 704 Gramm schwere Speckseite, die in der klaren Höhenluft im Wallis getrocknet und herangereift war, als Überraschungspreis. Die glückliche Gewinnerin war Johanna, die das Gewicht am genauesten schätzte.
Alle Spielenden bedanken sich bei den fünf Schiedsrichtern Jean-Pierre, Matthias, Pascal, Pius und Stephan für die tadellose Leitung aller 59 Spiele.
Ein spezieller Dank gebührt dem grosszügigen Sponsor PluSport, ohne den das Turnier nicht in diesem attraktiven Rahmen hätte durchgeführt werden können.
Ganz besonders bedanken möchten wir uns auch bei der Blindenschule Zollikofen, die uns ein sehr grosszügiges Gastrecht in ihren Räumlichkeiten gewährte und uns aus ihrer Küche ein ausgezeichnetes Mittagessen servierte.
Wir alle treffen uns wieder am Wochenende vom 22. und 23. Oktober 2022 im Hotel Landhus in Zürich Seebach zur 4. Schweizermeisterschaft. Bis dahin wünschen wir Allen gute Gesundheit und weiterhin viel Spass bei den persönlichen Begegnungen und den intensiven Trainings.
Vom 31. März bis zum 2. April fand in Nymburk, in der Nähe von Prag der 6. BSC Prag Showdown Cup statt. Austragungsort war ein Sportzentrum mit nahezu perfekter Infrastruktur. Hotel, Spiel- und Essräume alles unter einem Dach in einer sehr schönen Umgebung direkt an der Elbe, die zwischen den Spielen, trotz kühlen Wetters, zu entspannenden Spaziergängen einlud. Auch eine Bar für gemütliche Abende ist natürlich vorhanden und wurde auch rege benutzt.
Die Schweizer Delegation war dieses Jahr sehr klein. Sie bestand aus der Spielerin Rita Dütsch, dem Schiedsrichter Koni Schlatter und dem Begleiter/Coach Stephan Dütsch.
Insgesamt waren am Turnier 12 Nationen beteiligt (zwei davon allerdings «nur» mit Schiedsrichtern).
Turnierverlauf Rita
Kurz zusammengefasst war der Turnierverlauf beinahe eine Kopie von 2020. In der ersten Runde wurde Rita in ihrer Fünfergruppe dritte, dann in der Zwischenrunde auch dritte und das Platzierungsspiel um Platz 17 gewann sie, so dass wie 2020 der 17. Platz von 25 Spielerinnen herausschaute.
Vorrunde
Das erste Spiel gegen die Deutsche Anja D. gewann Rita mit 11:9 und 11:6. In beiden Sätzen lag sie zunächst mit vier Punkten zurück (6:2 und 7:3), vermochte dann aber mit einem Timeout jeweils das Spiel zu drehen.
Das zweite Spiel geben die Slowakin Maria R. war dann eine klare Sache (12:4 und 11:6
Im Spiel gegen die Italienerin Piera F. war Rita zwar mehr im Angriff als ihre Gegnerin, es gelang ihr aber nur selten, die extrem starke Verteidigung von Piera zu überwinden, was dann zu einer doch klaren Niederlage führte (5:11 und 3:11).
Im vierten Spiel gegen die Tschechin Tereza P. ging es dann darum, allenfalls unter die ersten zwölf zu gelangen. Der erste Satz ging klar an die Tschechin, im zweiten Satz vermochte Rita einen Rückstand von 6:10 aufzuholen und man hatte den Eindruck, das Spiel könnte drehen. Leider flutschte dann ein Ball in Ritas Tor und das Spiel endete 5:11 und 10:12.
Zwischenrunde
In der Zwischenrunde verlor Rita zunächst klar gegen die Deutsche Bettina S. (3:12 und 0:11).
Dann folgte das Spiel gegen die Slowakin Kristina C., die Spielerin, gegen die Rita international wohl schon am meisten Spiele gespielt hat, mal mit dem besseren Ende für Kristina und mal für Rita. Dieses Mal behielt Kristina die Oberhand und gewann mit 11:7 und 11:8.
Platzierungsspiel
Das Platzierungsspiel um Platz 17 gewann Rita zum Schluss des Turniers klar mit 11:4 und 12:8 gegen die Italienerin Walesca A.
Turnierverlauf allgemein
Die grösste Überraschung des Turniers der Männer war wohl, dass der Deutsche Thade R. seinen Halbfinal gegen den Slowaken Stefan M. verlor (7:11, 11:5, 8:11 und 4:12).
Im Final verlor Stefan M. dann aber deutlich gegen den Polen Adrian S. (8:11, 0:11, 10:12), die aktuelle Nummer 1 der Weltrangliste.
Bei den Frauen setzte sich die amtierende Europa- und mehrfache Weltmeisterin Hanna V. im Final gegen die Slowenin Tanja O. in drei Sätzen durch (12:3, 11:6, 11:6). Tanja wird aber wohl nach sehr vielen vierten Plätzen mit dem zweiten Platz sehr zufrieden sein.
Wir erlebten ein sehr schönes Turnier, mit vielen freundschaftlichen Begegnungen mit Spielerinnen und Spielern aus anderen Nationen. Die Organisation des Turniers war hervorragend und wir konnten effektiv einfach geniessen. Nächstes Jahr werden wir sicher die Reise nach Nymburk wieder unternehmen. Es wurde angekündigt, dass das Turnier wieder dort stattfindet. Schön wäre es, wenn die Schweizer Delegation nächstes Jahr etwas grösser wäre.
Es geht in die zweite Runde. Nach der Sammelaktion im letzten Jahr, kann in der Migros wieder Vereinsbons für den Schweizer Sport gesammelt werden.
Die Swiss Showdown Vereinigung nimmt auch in diesem Jahr teil. Wir sammeln für das erste internationale Showdown Turnier in Zürich. Das Zurich Open 2022 findet vom 23. bis 27. November 2022 statt und lädt die Showdown Cracks aus ganz Europa in die Limmat-Stadt ein.
Die 3. Schweizermeisterschaft im Showdown fand am Wochenende vom 23. und 24. Oktober 2021 im Hotel Landhus in Zürich Seebach statt.
Angemeldet waren neun Damen und sechs Herren. Mit grosser Freude durften wir fünf neue Spielende begrüssen. Die drei Jugendlichen Emely, Johanna und Justin, sowie Edith und Roli als Neueinsteigende.
Die Spiele begannen am Samstag bereits um 08:30 Uhr, nachdem der Headschiedsrichter Stephan alle noch offenen Fragen zum Turnierbetrieb beantwortet hatte. Gespielt wurde in den beiden, uns bekannten Räumen auf zwei tschechischen Platten.
Damen
Die neun gemeldeten Damen spielten in der Vorrunde in drei Dreiergruppen. Die Erst- und Zweitplatzierte der drei Gruppen spielten in einer Zwischenrunde in zwei Dreiergruppen um die Finalqualifikation. Die Drittplatzierten der Vor- und Zwischenrunde machten dann die Plätze fünf bis neun in einer Vollrunde aus.
Die Vorrundenspiele verliefen ohne grössere Überraschungen. Gespannt warteten alle auf den Auftritt der beiden jungen Frauen Emely und Johanna. Emely verlor ihre ersten beiden Spiele gegen Barbara und Antonella, während Johanna bereits ihr Auftaktspiel gegen Raphaela in zwei Sätzen mit 12:4 und 11:2 gewann. In der Zwischenrunde ging es um die Halbfinalqualifikation. Johanna überzeugte weiter und gewann ihr Spiel gegen Andrea klar mit 11:0 und 11:0, was für die 16-jährige die Halbfinalqualifikation bedeutete.
In den Platzierungsspielen um die Ränge fünf bis neun konnte Emely ihr grosses Potenzial aufzeigen. Sie schlug Hanni, Edith und Raphaela und musste sich lediglich gegen Andrea in drei Sätzen mit 11:7, 5:11 und 11:13 knapp geschlagen geben. Ihr Lohn war der ausgezeichnete sechste Schlussrang. Edith, die zum ersten Mal an einem Turnier teilnahm, bezahlte Lehrgeld. Dafür konnte sie einen grossen Rucksack an Erfahrungen sammeln, um im kommenden Jahr das Feld von hinten anzugreifen.
Rita setzte ihren Siegeszug in der Zwischenrunde fort und so traf sie im Halbfinal auf Johanna. In einem spannenden Dreisatzspiel gewann Rita den ersten Satz knapp mit 12:10 und die Sätze zwei und drei mit 12:3 und 12:7. Barbara gewann ihren Halbfinal gegen Antonella ebenfalls in drei Sätzen mit 12:4, 11:7 und 12:4. Zur grossen Überraschung setzte sich im Spiel um Rang 3 Johanna mit 12:8, 12:9 und 11:2 gegen Antonella durch. Im Finalspiel unterstrich Rita ihre unangefochtene Vormachtstellung in der Schweizer Damen Showdown Szene. Mit einem klaren Dreisatzsieg, 11:0, 11:7 und 12:2, gewann sie gegen Barbara ihren äusserst verdienten zweiten Schweizermeistertitel nach 2020.
Podest Damen
1. Rita
2. Barbara
3. Johanna
Herren
Die sechs Männer spielten in einer Vollrunde um den Schweizermeistertitel. Bereits im ersten Spiel gegen Josef meldete Justin seine Ambitionen an. Er verlor den ersten Satz mit 3:12 doch der zweite Satz verlief äusserst knapp und beim Stande von 9:9 entschied das Glück gegen den 18-jährigen Junior. Darauf gewann Justin drei Spiele gegen Diego, Hampi und Roli in zwei Sätzen. Lediglich der neue Schweizermeister Marc bescherte ihm mit 5:12 und 5:11 eine Zweisatz-Niederlage. In der Schlussrangliste belegt Justin den glanzvollen dritten Rang.
Podest Herren
1. Marc
2. Josef
3. Justin
Statistik der Meisterin und Meister 2021
Wie eindrücklich die Dominanz von Rita und Marc an der diesjährigen Meisterschaft war, zeigt die nachfolgende Statistik.
Rita
Marc
Spiele gewonnen
6
5
Sätze gewonnen
14
10
Sätze verloren
0
0
Punkte plus
162
117
Punkte minus
47
30
Team-Cup 2021
Am Samstagabend wurde um den Team-Cup 2021 gespielt. Die vier gemeldeten Mannschaften der Spielgruppen Bern, Zürich, Winterthur und St. Gallen kämpften in einer Vollrunde um den begehrten Pokal. Die jeweils auf 31 Gewinnpunkte angesetzten Partien verliefen teilweise äusserst spannend. So gewannen die Spielenden aus Winterthur die entscheidende Partie gegen Zürich mit 31:29 nachdem Zürich mit 29:21 geführt hatte. Den dritten Platz erspielte sich das Team Bern vor St. Gallen.
Dankeschön
Ein grosser Dank gebührt den vier Schiedsrichtern Stephan, Koni, Simon und Matthias für das umsichtige leiten der 50 Partien. Als Dankeschön werden die Schiedsrichter von Rita zu einem Escape-Room Anlass mit anschliessenden Apero eingeladen. Der Anlass wurde grossartig von den Helfern Monika, Manuela, Sämi und Jasmin im Hintergrund unterstützt. Gerne bedanken wir uns auch bei der Direktorin Frau Carral vom Hotel Landhus mit ihrem Team, für die tolle Gastfreundschaft und Arbeit.
Ein spezieller Dank gebührt den grosszügigen Sponsoren PluSport, Medizinische Massagepraxis Stefan Sommer, Migros Kulturprozent und die EM Stiftung, ohne deren finanzielle Beiträge wäre das Turnier nicht in diesem attraktiven Rahmen möglich gewesen.
Bei der Rangverkündigung wurden Rita und Marc mit je einer gravierten Schiefertafel beschenkt. Zusätzlich bekamen alle Spielenden, Schiedsrichter und die Mithelfenden Süssigkeiten mit auf den Heimweg. Vielen Dank an die Gruppe Bern, in deren Auftrag wir allen Helfern ein spezielles Berner Gebäck überreichen durften.
Am Wochenende vom 28. und 29. August trafen sich im bewährten Hotel Landhus in Zürich-Seebach fünf an Showdown interessierte Jugendliche zu einem Workshop. Zwei von ihnen, Enya und Rayan kamen vom Sonnenberg in Baar und wurden begleitet vom Wohngruppenleiter Alessio. Zwei weitere Teilnehmerinnen, Johanna und Salome reisten von der Blindenschule in Zollikofen an, begleitet vom Wohngruppenleiter Jean-Pierre. Der fünfte Teilnehmer war Justin, der durch ein Workshop-Leiterin auf diesen Workshop aufmerksam gemacht worden war.
Geleitet wurde der Workshop von Rita und Stephan Dütsch, unterstützt durch Marc Sommer und Koni Schlatter. Ausserdem war als Helferin noch Hanni Wüthrich von der Trainingsgruppe Bern dabei.
Am Samstag wechselten sich Übungssequenzen zu verschiedenen Themen wie Ballkontrolle, Verteidigung, Angriff usw. mit Spielsequenzen, in denen das Gelernte angewendet werden konnte, ab.
Am Abend wurde dann mit drei Mannschaften ein kleines Team-Turnier gespielt, welches vom Team Johanna, Justin und Stephan gewonnen wurde.
Dass dieser erste Tag die Freude am Showdown-Sport wecken konnte, mag die folgende kleine Anekdote zeigen: Besorgt kam ein Begleiter am Sonntag in den Frühstücksraum und fragte, ob jemand zwei der Mädchen gesehen habe, er wisse nicht, wo sie seien. Sie wurden dann im Showdown-Raum gefunden, wo sie schon begeistert übten und spielten.
Der Höhepunkt folgte dann am Sonntag. Es wurde ein Turnier gespielt, in welchem zuerst in einer Vollrunde die vorläufigen Plätze eins bis fünf erspielt wurden. Es folgten die Halbfinalspiele, 1. gegen die 4. Position und 2. gegen die 3. Position. Die Verlierer der Halbfinals spielten dann mit der fünften der Vorrunde in einer Vollrunde um die Plätze 3 bis 5. Anschliessend dann der absolute Höhepunkt. In einem hochklassigen Spiel, welches über die volle Distanz von drei Sätzen ging, gewann Johanna knapp gegen Justin in 11:8, 7:12 und 11:9.
Wir gratulieren Johanna zu ihrem Sieg und allen Teilnehmerinnen zu den Fortschritten, welche sie im Lauf dieser zwei Tage gemacht haben.
Unser Dank gilt Rita Dütsch, Marc Sommer und Brigitte von Wartburg für die finanzielle Unterstützung dieses Anlasses.
Ein ganz besonderer Dank gilt PluSport Behindertensport Schweiz, ohne dessen finanziellen Beitrag dieser Workshop nicht hätte durchgeführt werden können. Ein grosses Dankeschön gehört auch den Personen, die vor dem Anlass fleissig Bons der Sport-Förderungsaktion „Support your Sport“ von der Migros gesammelt haben. Dieser Betrag kam vollumfänglich diesem Anlass zugute. Wir bedanken uns auch beim Hotel Landhus, welches einmal mehr perfekte Rahmenbedingungen für einen gelungenen Showdown-Anlass bot.
Aber auch die beiden Wohngruppenleiter und Begleiter Alessio und Jean-Pierre verdienen ein grosses Dankeschön. Hoffentlich gelingt es ihnen, an ihren Standorten noch mehr Jugendliche für den Showdown-Sport zu begeistern.
In Vilnius, der Hauptstadt Litauens fand vom 30. bis 31. Juli 2021 das 10. Internationale Showdown Turnier statt. Zur Erleichterung aller Spielenden befanden sich die Spielräume und die Unterkunft im selben stadtnahen Hotel Art City Inn. Gespielt wurde in 3 Räumen auf tschechischen Platten, die teilweise einen arg strapazierten Eindruck hinterliessen. Dies änderte nichts an der Tatsache, dass alle Spielenden die gleichen Bedingungen vorfanden.
Der erste Spieltag begann für die Schweizer Delegation äusserst erfolgreich. Josef, der als erster antreten durfte gewann sein Auftaktsspiel gegen den anschliessenden Turniersieger Jouni Viitamäki aus Finnland in drei Sätzen mit 4:11, 12:10 und 13:10 . Anschliessend gelangen Marc gegen Pavol Kubosko mit 13:11 und 14:11 sowie Rita gegen Gabriele Eglenskaite mit 12:3 und 12:8 weitere Auftaktssiege.
Die acht gemeldeten Damen spielten in 28 Partien, jede gegen jede um den Turniersieg. In der zweiten Partie von Rita kam es zum Generationenduell mit der 19 jährigen Estin Tiia Innos. Die Rutiene gewann gegen die Jugend klar in zwei Sätzen mit 11:7 und 12:7. Sehr spannend verlief die Partie gegen die zweitplatzierte Italienerin Sonia Tranchina. Den ersten Satz musste die Südländerin hart erkämpfen (12:10) und auch im zweiten Satz liess Rita nicht nach (11:6). Rita spielte ein hervorragendes Turnier und so konnte sie auch ihr letztes Spiel gegen die Italienerin Piera Folino mit 5:12, 11:9 und 11:9 siegreich gestalten. Der Fluch, gegen die Italienerinnen immer zu verlieren war somit gebrochen. Rita durfte mit ihren drei Siegen und weiteren knappen Niederlagen stolz auf ihr Erreichtes sein. In der Endabrechnung belegte sie den sechsten Rang.
Die zwanzig Herren wurden, aufgrund ihrer Klassierung in vier Fünfergruppen eingeteilt. Nach seinem Auftaktsieg doppelte Marc nach und besiegte Luciano Florio in drei Sätzen mit 9:11, 12:6 und 13:10. Mit seinen zwei Siegen qualifizierte sich Marc für die Platzierungsspiele um die ränge neun bis zwölf. Trotz drei kampfbetonten Spielen gelang Marc kein weiterer Sieg und so resultierte für ihn der 12. Schlussrang.
Der eine Sieg gegen Jouni war für Josef zuwenig um über den fünften Gruppenrang hinaus zu gelangen. Leider verlor er auch seine Klassierungsspiele und so blieb für den Senior der 20. und letzte Platz übrig.
Die Schlussfeier, die wie die Eröffnungsfeier nordisch kurz und ohne Brimborium gehalten wurde, fand am Samstagabend vor dem gemeinsamen Nachtessen statt. Dabei erhielten die drei Erstplatzierten bei den Damen und den Herren eine Medaille. Als Gewinner ihrer Kategorie durften sich Hanna Vilmi und Jouni Viitamäki, beide aus Finnland feiern lassen.
Die drei Spielende bedanken sich ganz herzlich bei Stephan Dütsch und Roli Brack für das Coaching und die aufmerksame Unterstützung auf der Reise und am Spielort.
Das 4. Nationale Showdown Turnier fand am Wochenende vom 10. bis 11. Juli 2021 im Hotel Landhus in Zürich-Seebach statt. In diesem Jahr hat die Showdown Gruppe Zürich-Oerlikon das Turnier, in Zusammenarbeit mit der Vereinigung organisiert. Angemeldet waren neun Damen und vier Herren. Zur grossen Freude und zum ersten Mal durften wir zwei junge Spielerinnen in unserer Runde begrüssen. Emely, die in der Gruppe Bern trainiert und Johanna von der Gruppe Winterthur. Stephan Dütsch verstand es den Spielplan so zu gestalten, dass alle Spielenden mindestens sechs Partien spielen konnten.
Die Teilnehmenden wurden, aufgrund der an internationalen und nationalen Turnieren erzielten Resultate in eine Sechser- und eine Siebenergruppe eingeteilt. Als erstes wurde eine Vollrunde gespielt. Die ersten Vier jeder Gruppe qualifizierten sich für das Viertelfinale. Die beiden Fünftklassierten spielten um Rang 9 und die beiden Sechstplatzierten spielten mit der Siebtplatzierten um die Plätze 11 – 13.
Das Turnier begann am Samstag um 12:00 Uhr mit einem gemeinsamen Mittagessen. Nachdem der Hauptschiedsrichter Koni alle technischen Fragen geklärt hatte, begann der äusserst spannende und sehr gut organisierte Spielbetrieb. Gespielt wurde im den selben beiden Räumlichkeiten wie an den Schweizermeisterschaft 2019 auf zwei tschechischen Platten.
In der Gruppe A trafen bereits am Samstag die amtierende Schweizermeisterin Rita gegen den Schweizermeister Josef aufeinander. Während Rita den ersten Satz deutlich mit 11:2 gewann, entschied Josef die Sätze zwei und drei mit 11:7 und 12:8 für sich. Ebenfalls in dieser Gruppe A spielte Emely, unsere jüngste Teilnehmerin. Sie gewann zwei Spiele und qualifizierte sich so für den Viertelfinal. Rita gewann das Direktduell der beiden weiteren Viertelfinalisten gegen Diego mit 12:5 und 11:3.
In der Gruppe B gewann Marc alle Spiele ohne Satzverlust. Im Spiel zwischen Barbara und Brigitte, das Barbara in zwei Sätzen mit 12:5 und 13:10 gewann wurde ein Ball acht Minuten lang gespielt, ehe er im Tor von Brigitte landete. Neben diesen Beiden Damen vervollständigte Nella das Quartett der Viertelfinalisten. Während Rita gegen Brigitte und Marc gegen Emely ihre Viertelfinals souverän mit 3:0 Sätzen gewannen, mussten Barbara gegen Diego und Josef gegen Nella über die gesamten fünf Sätze den Einzug ins Halbfinale erkämpfen.
Die Verlierer des Viertelfinals spielten in zwei Partien um die Plätze fünf bis acht. Brigitte belegte in der Schlussrangliste den fünften Platz, gefolgt von Diego, Nella und Emely auf den nachfolgenden Rängen. Johanna, das zweite neue Gesicht im Showdown-Sport belegte den guten 10. Rang. Wir hoffen das die gewonnene Erfahrungen genug Ansporn ist für die beiden Jugendlichen, damit sie weiterhin regelmässig trainieren.
Im ersten Halbfinal erspielte sich Josef gegen Barbara mit 12:6, 11:8, 5:11 und 11:8 das Finalticket. Im zweiten Spiel gewann Marc gegen Rita in drei Sätzen mit 12:4, 12:9 und 11:4.
Die beiden erfolgreichsten Damen in der Schweizer Showdown-Szene begegneten sich im Spiel um den dritten Platz. Die nur auf zwei Gewinnsätze gespielte Partie gewann Rita gegen Barbara 11:2 und 11:9. Im Final standen sich die beiden Trainingskollegen und Turnierorganisatoren Marc und Josef gegenüber. Sie spielten wortwörtlich um die «Wurst». Das Spiel verlief äusserst ausgeglichen. Marc gewann die Sätze eins und drei während Josef die Sätze zwei und vier für sich entscheiden konnte. Der fünfte und alles entscheidende Satz verlief bis zum 9:9 sehr ausgeglichen. Dann verursachte Josef einen Eigenfehler, den er mit einem nachfolgenden Tor zum 11:10 korrigieren konnte. Der Satz- und Turniergewinn realisierte Josef mit seinem letzten Aufschlag den Endstand von 13:10.
Bei der Rangverkündigung wurden alle Spielenden, Schiedsrichter und die Helfer mit einer Flasche Bschorle und einem Flaschenöffner mit Widmung beschenkt.
Die drei Erstplatzierten erhielten zusätzlich einen Zürcher «Stadtjäger» in Form einer Trockenwurst zur Stärkung beim nächsten Picknick im Freien.
Einen grossen Dank gebührt den sechs Schiedsrichtern Koni, Pius, Roli, Simon, Matthias und Dominic für das umsichtige leiten der 52 Partien, sowie der Showdown-Gruppe Oerlikon mit den grossartigen Helfern Monika, Manuela, Jasmin und Sämi im Hintergrund. Gerne bedanken wir uns auch bei der Direktorin Frau Carral mit ihrem Landhus-Team für die tolle Gastfreundschaft.
Einen speziellen Dank gebührt dem grosszügigen Sponsor PlusSport Schweiz, ohne diesem Engagement das Turnier nicht in diesem attraktiven Rahmen hätte durchgeführt werden können.
Der Termin zum Nationale Turnier wurde vom Swiss Showdown Vorstand bewusst auf das Wochenende vom PluSport-Tag 2021 gelegt. Zum 60 Jahre Jubiläum von PluSport fand in vielen Sportclubs einen speziellen Postenlauf statt.
Als Zeichen der Verbundenheit zum PluSport-Tag besuchte uns am Turnier die Reporterin Mayra Schmidt und gestaltete einen Radio Beitrag für die Live-Übertragung am 11. Juli 2021. Radio RaBe sendete während 4 Stunden Live vom PluSport-Tag.
Final
Impressionen
Wir wünschen allen sonnige und erholsame Ferientage und wir freuen uns auf ein Wiedersehen am 22. – 24. Oktober 2021 zur 3. Schweizermeisterschaft im Hotel Landhus in Zürich-Seebach.
Am 27. März fand die 3. ordentliche Delegiertenversammlung statt. Wie bereits im Vorjahr konnte die Versammlung nicht vor Ort stattfinden. Die Teilnehmer sind virtuell per Zoom zusammengekommen.
Der Präsident, Marc Sommer begrüsste um 10 Uhr die zugeschalteten Delegierten. Neben dem fünfköpfigen Vorstand und den 6 Delegierten war einer der Revisoren und ein weiterer Gast anwesend. In den darauffolgenden 2 Stunden sind die angekündigten Geschäfte abgehandelt worden.
Durch die aktuelle Pandemie leiden die sozialen Kontakte und kommen zu kurz. Um etwas Gegensteuer zu leisen und als Dankeschön für die Teilnahme, sind im Vorfeld Apéro-Pakete versandt worden. Dieser virtuelle und ungezwungen Apéro setzte den Schlusspunkt der ordentlichen Delegiertenversammlung 2021.
Die Technik hat funktioniert. Trotzdem ist eine vor Ort Versammlung nicht mit der Technik komplett zu ersetzen. Wir hoffen das im Wahljahr 2022 ein physische Versammlung wieder möglich sein kann.
Vom 2. Februar bis 19. April 2021 findet die Förderaktion «Support your Sport» von der Migros statt. Dabei generiert man ab einem Einkauf von 20.- Franken einen Vereinsbon. Mit dem QR-Code oder aufgedruckten Code auf dem Vereinsbon kann eine Stimme verteilt werden. Die Swiss Showdown nimmt an dieser Aktion ebenfalls teil und unterstützt mit dem Gewinn das Projekt «Showdown Workshop für Kinder».
Am 13. und 14. November 2020 fand im Hotel Landhus in Zürich Seebach die im Frühjahr verschobene 2. Schweizermeisterschaft statt. Unter Einhaltung der geltenden Schutzbestimmungen spielten am Freitag sechs Männer, während die fünf Frauen am Samstag um den Titel kämpften.
Gespielt wurde auf einer tschechischen Platte, die nach jedem Spiel desinfiziert wurde. Zuschauer waren keine zugelassen und für alle Anwesenden, ausser die beiden Spielenden, bestand Maskenpflicht.
Meisterschaft der Männer am 13. November 2020
Die Männer begannen in zwei Dreiergruppen. In der Gruppe A setzte sich Josef Stöckli mit zwei Siegen durch. Das spannende Spiel um den zweiten Gruppenplatz, der zur Teilnahme am Halbfinal berechtigte, gewann Beat Herren in drei Sätzen gegen Walter Frei mit 12:9, 0:11 und 12:9.
In der Gruppe B gewann Diego Metzger unangefochten beide Spiele. Auch hier gab es ein spannendes Spiel um Rang 2. Kurt Halbheer entschied diese Partie gegen den erstaunlich kämpfenden Stefan Imhasly mit 13:10, 8:11 und 12:3. Die beiden Halbfinale wurden von Josef und Diego gegen Kurt und Beat klar in drei Sätzen gewonnen. Die beiden Verlierer der Halbfinals spielten nun mit den übrigen zwei Spielern um die Plätze 3 bis 6. Hier fand Walti zu seiner alten Stärke zurück und gewann alle drei Klassierungsspiele. Der Platz auf dem Siegerpodest als Dritter war sein verdienter Lohn.
Dem Finale schaute manch einer gespannt entgegen, wie Josef mit den brachialen Schüssen von Diego zurechtkommt. Das Spiel entwickelte sich stehts ausgeglichen. Die beiden ersten Sätze gingen knapp an Josef, während der dritte Satz Diego gewann. Im vierten Satz legte Josef mit 8:0 vor und so konnte Diego nicht mehr aufholen. Mit dem Endresultat von 3:1 Sätzen (12:8, 11:7, 10:12 und 11:5) durfte sich Josef, bei Corona bedingter Abwesenheit des grossen Favoriten und Titelverteidigers Marc Sommer zum Schweizermeister 2020 küren lassen.
Meisterschaft der Frauen am 14. November 2020
Die fünf Damen spielten zuerst eine Vollrunde. Gespannt war man auf das Auftreten von Brigitte von Wartburg aus Bern, die das erste Mal an der Meisterschaft teilnahm und im Vorfeld mit ihren positiven Resultaten aufhorchen liess. Bereits im zweiten Spiel musste sie gegen die grosse Dame der Schweizer Showdown Szene Rita Dütsch antreten. Im ersten Satz führte Brigitte zuerst 6:4, doch dann zeigte Rita ihre grosse Klasse und Siegte mit 12:6 und 11:4. Ein weiteres Highlight war das Spiel zwischen der noch amtierenden Meisterin Barbara Trudel und Rita. Die Partie begann mit zwei Eigenfehlern von Rita die sie jedoch umgehend mit zwei schnellen Gegentreffern mehr als kompensierte. In der Endabrechnung gewann Barbara jeweils mit 12:7 in zwei Sätzen.
Im ersten Halbfinal trafen Barbara und Hanni Wühtrich aufeinander. Barbara siegte klar in drei Sätzen mit 12:3, 12:6 und 11:7. Der zweite Halbfinal sorgte für Spannung, spielte doch die Berner Vertreterin Brigitte gegen die Winterthurerin Rita. Die ersten beiden Sätze gewann Rita mit 12:7 und 11:9, während sich im dritten Satz Brigitte einen komfortablen 9:2 Vorsprung erspielte. Mit viel Schwung und noch mehr Selbstvertrauen gewann Rita die nächsten 10 Punkte und gewann somit den dritten Satz mit 12:9 und das Spiel in drei Sätzen.
In der Platzierungsrunde setzte sich Brigitte mit zwei Siegen gegen Hanni und Andrea Liechti durch, während Hanni ihr Spiel gegen Andrea mit 11:2 und 12:8 gewann. Die amtierende Meisterin Barbara erreichte das Finale ohne Satzverlust. Sie spielte gegen Rita ein äusserst attraktives und ausgeglichenes Endspiel. Im ersten Satz legte Rita gleich mit 9:2 vor. Sie gewann diesen Satz mit 11:7 und die beiden folgenden Durchgänge mit 12:9 und 11:6.
Gross war die Freude bei allen Beteiligten und verdient der erste Schweizermeistertitel für Rita Dütsch. Sie hat den Showdown Sport in den vergangenen Jahren massgeblich geprägt und die Sportart in der Schweiz aus dem Dornröschenschlaf geholt. Herzliche Gratulation!
Dankeschön
Einen grossen Dank gebührt den beiden Schiedsrichtern Stephan Dütsch und Konrad Schlatter für das umsichtige Leiten der 31 Partien sowie Monika und Sämi Sommer und Manuela Fischer für ihre umfassenden Helferdienste während den beiden Tagen.
Einen Dank verdient das gesamte Team des Hotels Landhus in Zürich Seebach für ihre Flexibilität und die grosszügige Gastfreundschaft.
Sponsoren
Nur dank unseren treuen Sponsoren konnte das Turnier durchgeführt werden. Ihnen allen sei hier für ihre grosse Treue gedankt.
Rita Dütsch und Josef Stöckli durften, anlässlich der Siegerehrung, für ihre Schweizermeistertitel 2020 je einen ausdrucksstarken Siegertrophäe aus Glas entgegennehmen. Zusätzlich erhielten alle Teilnehmenden eine Medaille und einen Züri-Tirggel aus der Meisterschaftsstadt. Zur grossen Freude aller durfte jede und jeder einen neuen Showdown-Schläger, grosszügig gesponsert von der Firma Tools4theBlind sein Eigen nennen. Herzlichen Dank an Stefan Hofmann!
Suomi Showdown Workshop 2020 in Winterthur
Workshop mit Hanna Vilmi und Akseli Makkonen
Am Wochenende vom 3./4. Oktober 2020 fand im Pfarreizentrum Peter und Paul in Winterthur ein Showdown Workshop unter der Leitung von Hanna Vilmi und Akseli Makkonen aus Finnland statt. Bei den beiden aus Helsinki angereisten handelt es sich um die zweifache Welt- und sechsfache Europameisterin im Showdown und den finnischen Nationaltrainer.
Für diesen exklusiven Workshop haben sich 16 Mitglieder der Swiss Showdown Vereinigung eingeschrieben. Pro Tag konnten sich jeweils acht Spielende in die Geheimnisse des Showdown Trainings auf höchstem Niveau Einblick verschaffen lassen. In zwei Gruppen zu je vier Spielenden zeigten Hanna und Akseli in zwei verschiedenen Räumen ihre Trainingsmethoden. Während bei Hanna das Angriffsverhalten geschult wurde, zeigte Akseli, mit welchen Feinheiten das Defensivverhalten verbessert werden kann.
Nach einem ausgiebigen Mittagessen im Restaurant Bellvue wurden am Nachmittag die Gruppen gewechselt.
Jede am Workshop teilnehmende Person durfte am Schluss einen Satz gegen die Welt- und Europameisterin spielen. Alle Anwesende waren von der kraftvollen und äusserst präzisen Spielweise fasziniert. Glücklich wähnte sich, wer es schaffte, gegen sie ein Tor zu erzielen.
Die hohe Fachkompetenz, die Geduld mit uns Lernenden sowie die grosse Lockerheit unserer beiden Gäste überzeugte alle Workshop Teilnehmenden. Zum Ausklang der Workshop Tage hatten die Teilnehmenden die Möglichkeit mit den beiden Gästen in Winterthur das Nachtessen einzunehmen.
Am Montag, 5. Oktober hatten Hanna und Akseli noch Zeit für eine Sightseeing Tour durch die Stadt Zürich. Stephan Dütsch als Stadt Guide und in Begleitung von Marc Sommer konnten die beiden Gäste einige Highlights der Stadt entdecken und sich kulinarisch verwöhnen lassen.
Wir danken Marc Sommer sowie Rita und Stephan Dütsch für die perfekte Organisation des Workshops über die beiden Tage und die Sightseeing Tour durch Zürich. Ein besonderer Dank möchten wir den drei aufmerksamen Übersetzerinnen, Joëlle Meier sowie Yvonne und Cindy Suter aussprechen. Die Workshop Erinnerungen wurden durch Jasmin Sommer festgehalten. Ein Dank gebührt auch der Kirchgemeinde Peter und Paul für das zur Verfügung stellen des grossen Saales und PluSport für das grosszügige Sponsoring.
Wir alle freuen uns auf unser nächstes Wiedersehen am 13.-15. November 2020 an der Schweizermeisterschaft im Landhaus in Zürich Seebach.
Mit grosser Freude durfte die Showdown-Gruppe des BSW Winterthur am Samstag, 5. September 2020 im Pfarreizentrum «Peter und Paul» das bereits dritte Nationale Showdown Turnier durchführen. Aufgrund der besonderen Umstände war dies das erste Zusammentreffen der Schweizer Showdown Familie seit dem Team-Cup im November 2019.
Teilnahmeberechtigt waren alle aktiven Mitglieder der Swiss Showdown Vereinigung.
Die 14 Spielenden wurden aufgrund der an internationalen und nationalen Turnieren erzielten Resultate in je zwei Dreier- und zwei Vierergruppen eingeteilt.
Bei der Spielplangestaltung achtete Stephan Dütsch darauf, dass alle Spielenden auf mindestens fünf Spiele kamen. Deshalb spielten die dritt- und viertklassierten aus der Vorrunde noch eine Zwischenrunde in zwei Dreiergruppen, wobei jeweils ein Resultat aus der Vorrunde übernommen wurde. Danach spielten sie in Platzierungsspielen um die Ränge 9 bis 14.
Die ersten beiden jeder Gruppe qualifizierten sich für die Viertelfinals. Die Verlierer der Viertelfinals spielten dann um die Ränge 5 bis 8, die Sieger um die Ränge 1 bis 4 in Halbfinals, sowie kleinem und grossem Final.
Um 9:20 Uhr hiess Barbara alle Anwesenden im Namen des organisierenden Vereins herzlich willkommen. Nachdem der Headschiedsrichter Stephan alle technischen Fragen geklärt hatte, begann der äusserst spannende und sehr gut organisierte Spielbetrieb. Gespielt wurde im grossen Saal sowie im Trainingskeller auf zwei tschechischen Platten.
In einem der 18 Vorrundenspielen gab es bereits eine grosse Überraschung zu beklatschen. In der Gruppe A siegte die Bernerin Brigitte von Wartburg gegen die Favoritin Rita Dütsch in drei Sätzen mit 11:8, 2:11 und 12:8. In der Gruppe D verlief das Spiel um den Gruppensieg zwischen Stefan und Josef äusserst spannend. Der besser klassierte Stefan gewann schlussendlich in drei Sätzen knapp mit 8:11, 11:9 und 13:10.
In den Viertelfinals gewannen Marc gegen Josef, Stefan gegen Diego und die überraschende Brigitte gegen Hampi klar in zwei Sätzen. Ebenso überzeugte Rita gegen die immer noch amtierende Schweizermeisterin Barbara mit 11:2 und 11:8.
Nach den Platzierungsspielen um die Plätze fünf bis acht belegte Barbara in der Schlussrangliste den fünften Platz, gefolgt von Diego (6.), Josef (7.) und Hampi (8.)
In den Spielen um die Ränge 9 bis 14 kämpften drei neue Gesichter um Rang und Punkte. Raphaela Bönisch, Roli Brack und Sudeep Frauenfelder sammelten bei ihrem ersten Einsatz an einem Turnier ihre Erfahrungen.
Im ersten Halbfinal, der über drei Gewinnsätze gespielt wurde, gewann Brigitte gegen den bisher schwungvoll spielenden Stefan klar in vier Sätzen mit 12:2, 12:4, 8:11 und 11:7. Der zweite Halbfinal, zwischen den beiden Vorjahresfinalisten Rita und Marc lebte von der grossen Spannung und technisch anspruchsvollen Spielzügen. Der erste Satz ging an Rita mit 11:7. Im zweiten Satz konnte Rita ihren Schwung aus dem ersten Satz bis zum Spielstand von 10:2 mitnehmen, ehe Marc aufholte und den Satz mit 13:10 noch kehrte. Den dritten Satz gewann wiederum Rita mit 11:9, ehe Marc die beiden letzten Sätze mit jeweils 11:6 gewann.
Das Spiel um den dritten Platz war eine clubinterne Ausmarchung zwischen Rita und Stefan, die Rita klar in vier Sätzen mit 12:10 , 9:11, 11:8 und 11:5 für sich entschied.
Im Final standen sich die erst seit 18 Monaten Showdown spielende Bernerin Brigitte von Wartburg und Marc Sommer gegenüber. 12:7, 12:7 und 11:4 lautete am Schluss des Spiels das klare Dreisatz-Verdikt zugunsten von Marc. Brigittes agiles Abwehrverhalten, das sie der schnellen Reaktionsfähigkeit als ehemalige Torballerin zuschreibt, forderte Marc die nötige Geduld ab.
Ein grosser Dank gebührt den drei Schiedsrichtern Stephan Dütsch, Pius Portmann und Konrad Schlatter für das umsichtige Leiten der 37 Partien sowie der Showdown-Gruppe Winterthur für die perfekte Organisation des gesamten Sportanlasses.
Speziell bedanken möchten wir uns bei den grosszügigen Sponsoren:
– PluSport Schweiz
– Tools4theblind (Ballsponsor)
– Marcel Gerster
– Pfarrei St. Peter und Paul (Saal)
ohne die das Turnier nicht in diesem attraktiven Rahmen hätte durchgeführt werden können.
Bei der anschliessenden Rangverkündigung stellte Stephan Dütsch fest, dass sich sowohl unter den ersten vier als auch unter den ersten sechs Rangierten gleich viele Damen wie Herren befinden, was die grosse Ausgeglichenheit zwischen den Geschlechtern widerspiegelt.
Als Erste wurde Rita mit einem Springseil beschenkt, das sie als Spielende mit den durchschnittlich am meisten erzielten Toren pro Spiel (31.8) vor Marc (30.6) und Stefan (26.5) erhielt.
Anschliessend wurden alle Spielenden, Schiedsrichter und die Organisatoren mit einer Tasse mit dem Logo ser Swiss Showdown Vereinigung und der Aufschrift «Nationales Turnier 2020 Winterthur», gefüllt mit Gottlieber Hüppen, beschenkt.
Die drei Erstplatzierten erhielten Thermosflaschen mit demselben Aufdruck wie die Tassen, sowie dem erzielten Rang, als Erinnerungsstück.
Wir wünschen allen einen sonnigen und glücklichen Herbst, bleibt gesund und wir alle freuen uns auf ein Wiedersehen am Suomi-Workshop am 3. Oder 4. Oktober in Winterthur und an der 2. Schweizermeisterschaft vom 13.-15. November im Hotel Landhaus in Zürich Seebach.
Nach dem Corona Lockdown der letzten Monaten starten in allen Showdown Standorten wieder die Trainings. Die kommunizierten Lockerungen des BAG lassen damit auch sportliche Turniere zu. Dieser Umstand nützt die PluSport BSW Trainingsgruppen für die jährlichen Clubmeisterschaften.
Zum Auftakt spielen die St. Galler am 17. Juni um die begehrten Schweizer Ranglistenpunkte. Die Entscheidung für die Trainingsgruppen in Winterthur fällt am 3. Juli 2020 und für Zürich am 22. August. Alle Meisterschaften finden im Trainingsraum in Winterthur statt.
Wir wünschen allen Spielerinnen und Spieler viel Erfolg und spannende Spiele.
Die diesjährige Delegiertenversammlung hätte am vergangenen Samstag, 21. März 2020 im Rahmen der Schweizermeisterschaft stattgefunden. Aus bekannten Gründen konnten wir die beiden Anlässe nicht durchführen. Aufgrund des Beschlusses des Bundesrates vom 16. März 2020 steht uns die Möglichkeit offen, die Delegiertenversammlung in schriftlicher Form durchzuführen.
Am Sonntag, 22. März 2020 werden allen Standortleitern die Unterlagen für die Ausübung des Stimm- und Wahlrechtes per Mail zugesandt. Diese sind verpflichtet, die Unterlagen an die jeweiligen Delegierten weiterzuleiten. Diese wiederum wählen den Vorstand sowie die Revisionsstelle und stimmen über die traktandierten Sachgeschäfte ab.
Einsendeschluss der Abstimmungsunterlagen ist der Samstag, 28. März 2020.
Wir danken allen für das Verständnis und hoffen, die nächste Delegiertenversammlung wiederum im uns gewohnten Rahmen durchführen zu können.
Vom 4. Bis 8. März 2020 fand in Prag der vierte BSC Prag Showdown Cup statt. Aus der Schweiz nahmen daran zwei Spielerinnen (Barbara und Rita) und ein Spieler (Stefan), sowie drei Begleitpersonen (Regine, Marcel und Stephan) teil. Ausserdem war mit Koni auch das erste Mal ein Schiedsrichter aus der Schweiz an einem internationalen Turnier im Einsatz.
Ursprünglich waren 52 Männer und 27 Frauen für das Turnier angemeldet (gegenüber 43 und 16 im Jahr davor) und ein entsprechender Spielplan erstellt worden. Aufgrund einiger kurzfristiger Absagen reduzierte sich das Teilnehmerfeld dann aber leider auf 45 Männer und 25 Frauen. Verdankenswerter Weise erstellte der Head Referee Petr dann, wohl in Nachtarbeit, einen neuen, angepassten Spielplan.
Vorrunde
Rita gewann in der Vorrunde zwei ihrer vier Spiele und belegte in ihrer Fünfergruppe den dritten Platz. Barbara gelangen zwar Satzerfolge, für einen ganzen Sieg reichte es aber leider noch nicht, so dass sie den vierten Platz belegte. Stephan brachte den amtierenden Europameister Olli aus Finnland an den Rand einer Niederlage (Sieg im ersten Satz und Matchball im zweiten Satz), aber Ollis Routine vermochte sich dann doch durchzusetzen.
Zwischenrunden und Platzierungsspiele
In den zwei Zwischenrunden erreichte Barbara einen Sieg gegen Andrea aus Deutschland, so dass sie am Schluss ein Platzierungsspiel um Rang 21 und 22 austragen konnte, welches sie dann ganz knapp verlor. Ihre Fortschritte stellte Barbara aber mit ihrem ersten Sieg gegen eine Spielerin einer anderen Nation und einiger knapper Matches deutlich unter Beweis.
Rita verlor zwar ihre zwei Zwischenrundenspiele, gewann dann aber das Platzierungsspiel um Rang 17 gegen Pauline aus Frankreich nach einer beeindruckenden Aufholjagd im zweiten Satz, in welchem sie 9:1 zurück lag und dann noch 14:11 gewann. Rita gewann somit erstmals an einem internationalen Turnier drei Matches.
Stefan gewann zwar einen Satz, aber zu einem Vollerfolg reichte es leider trotz zwei knappen Matches nicht, so dass er das Turnier auf dem 44. Platz beendete. Für Stefan bleibt sicher das Spiel gegen Olli in bleibender und, trotz Niederlage, positiver Erinnerung.
Die Sieger
Gewonnen wurde das Turnier bei den Frauen von Jaana aus Finnland im Final gegen Tanja aus Slowenien. Bei den Männern setzte sich im Endspiel Krystian aus Polen gegen Peter aus Slowenien durch.
Fazit
Wie jedes Jahr zeichnete sich das Turnier in Prag durch eine ausgezeichnete Stimmung unter allen Teilnehmenden aus. Trotz Rekordbeteiligung erlebten wir ein Turnier in einem sehr familiären und herzlichen Rahmen und wir werden wohl auch nächstes Jahr wieder mit einer Delegation vertreten sein.
An der Schule für Sehbehinderte (SfS) in Zürich Altstetten, wurde unter der Leitung von Simone Salzmann fleissig Showdown gespielt. Die Schülerinnen und Schüler haben Ihre Eindrücke mit dem gelben Ball uns zugestellt und wie folgt beschrieben.
Schüler der Klasse Tic Tac
Ich fand es toll, dass wir den Showdown Tisch ausleihen durften, das hat auch sehr Spass gemacht.
Ich finde es gut, dass auch Menschen mit dem Showdown Tisch spielen können, die nicht so gut sehen.
Was auch gut ist, dass Menschen mit oder ohne Behinderungen mit machen dürfen.
Es ist gut das Blinde oder Menschen welche eine andere Schwäche haben, dass sie auch eine Möglichkeit haben, Sport zu machen.
Es ist spanend wie Blinde und wo halt gut Sehen auch Showdown spielen es dürfen auch Personen damit spielen wo keine Sehbehinderungen haben das sie auch mit machen dürfen.
Den Ball finde ich sehr gut für Blinde weil der Ball wenn er auf dem Showdown Tisch rollt das es dann raschelt das für Personen mit einer Sehbehinderungen und für die wo eine andere Behinderungen haben sehr gut.
Schülerin der Klasse Otter
Wir durften 2 Wochen den Showdown Tisch benutzen. Wir haben immer in den Sportstunden gespielt und es hat sehr Spass gemacht. Wenn man das fast jeden Tag spielt, dann wird man immer besser. Ich finde das Showdown spielen mit Augenbinde viel cooler ist zum Spielen als ohne. Es war mal etwas Neues, weil ich kannte Showdown gar nicht und ich fand es mal eine Abwechslung, weil ich spiele nur Fussball und Basketball und es war cool mal etwas anderes zu spielen. Ich würde es auch anderen empfehlen, auch die wo nicht so gut sehen können.
Vom 17. bis 19. Januar 2020 fanden im finnischen Nastola die Pajulahti Games 2020 statt. Drei Mitglieder des BSW Winterthur reisten am 16. Januar in Begleitung von Konrad Schlatter und Roland Brack nach Helsinki von wo aus nach einer 80-minütigen Fahrt durch die unverschneite Landschaft Südfinnlands Nastola erreicht wurde.
Ohne Eröffnungsfeier begann das Turnier am Donnerstagabend mit der Materialkontrolle.
Ab Freitag, 09:00 Uhr begann der Turnierbetrieb. Gespielt wurde auf sechs tschechischen Platten in sehr grosszügigen Räumlichkeiten. Die 39 gemeldeten Herren wurden in der ersten Runde auf acht Gruppen aufgeteilt, während die 14 anwesenden Damen in zwei Gruppen je eine Vollrunde spielten.
Vorrunde
Rita Dütsch begann das Turnier mit einem ersten Satzgewinn gegen Sabrina Schmitz. Das Spiel verlief äusserst spannend, doch behielt die routinierte Deutsche an Schluss mit 11:2; 8:11 und 13:10 die Oberhand. Im weiteren Verlauf der Runde begegnete Rita der Turnierfavoritin Jaana Pesari sowie der ehemaligen Europameisterin Helma Van der Boom. Das ausgeglichene Spiel gegen die fröhliche Holländerin endete zu Ungunsten von Rita in drei Sätzen mit 1:11;11:3 und 5:12. Trotz grossem Einsatz und einer konsequenten Spielvorbereitung verlor Rita alle ihre Gruppenspiele.
Marc begann das Turnier mit einem ungefährdeten Zweisatzsieg gegen seinen deutschen Kollegen Antonio Michienzi mit 12:7 und 11:2. Anschliessend bezwang er den Tschechen Josef Kaplan mit 12:4 und 12:4. Zur grossen Freude der ganzen Delegation gewann Marc auch das dritte Spiel gegen Marc De Montlivault mit 11:7 9:11 und 11:6. Dieser Sieg berechtigte Marc bereits vorzeitig zur Teilnahme an der Runde der besten 16 des Turniers. Das letzte Gruppenspiel verlor Marc knapp gegen den hohen Favoriten Jouni Viitamäki mit 1:12, 14:11 und 3:11.
Für Josef Stöckli war es ein Novum an einem Turnier gegen einen Koreaner zu spielen. Seine Erstrundenpartie gegen Ryu Chang -Dong ging knapp mit 11:7; 1:11; 10:12 verloren. Im zweiten Spiel durfte er gegen den nachmaligen Sieger des Turniers Vladimir Poliakov erleben, auf welchem Niveau Top-Showdown gespielt wird. Nach zwei weiteren Spielen, die verloren gingen belegte Josef in der Gruppe den fünften Rang und er spielte somit im weiteren Turnierverlauf um die Plätze 33 bis 39.
Zwischenrunde
Für Marc war die Zwischenrunde eine grosse Herausforderung wie auch eine eindrückliche Showdown-Lehrstunde. Gegen die nachfolgenden vier Gegner verlor er jeweils in zwei Sätzen. Sein vorletztes Spiel gegen den starken Finnen Olli Kytöviita konnte er ausgeglichen gestalten, verlor es aber schlussendlich in drei Sätzen mit 11:5, 7:11 und 5:11.
Platzierungsspiele
Rita durfte in ihrem achten Spiel nochmals gegen die Holländerin Helma Van der Boom antreten. Mit 6:11 und 5:12 schloss Rita das Turnier auf dem 14. Platz ab.
Marc spielte in seinem Spiel um den 15. Platz ebenfalls nochmals gegen einen vormaligen Gegner. Auch er musste sich gegen den Italiener Emiliano Garay mit 11:3, 5:11 und 1:12 geschlagen geben. Trotz der Niederlagen zum Schluss des Turniers stellte Marc seine grossen Fortschritte im Showdown-Spiel unter Beweis. In den vergangenen drei Jahren, in denen er aktiv unseren dynamischen Sport betreibt, hat er sich kontinuierlich weiter entwickelt, was sein 16. Platz an diesem gut besuchten Turnier beweist.
Einen versöhnlichen Abschluss erlebte Josef, indem er die beiden letzten Spiele gegen den Finnen Jaakko Tulisalo und den Tschechen Josef Kaplan jeweils in zwei Sätzen gewann. In der Schlussrangliste belegte er den 37. Platz.
Fazit
Das Turnier wird uns in bester Erinnerung bleiben, zeichnete es sich doch wiederum durch sehr faire Spieler, kompetente Schiedsrichter sowie eine perfekte Organisation und Infrastruktur aus.
Danke
Besonders bedanken möchten wir uns bei Koni und Roli für das Coaching sowie die tatkräftige Unterstützung auf und neben dem Sportgelände.
Besonders freut uns die Tatsache, dass Koni künftig an internationalen Turnieren als Schiedsrichter mitwirken wird. Wir wünschen ihm schon heute viel Spass und eine grosse Befriedigung bei seiner neuen Aufgabe.
Im Rahmen eines Konfirmanden-Projekts der ev. ref. Kirche Mattenbach, Winterthur, begegneten sich 8 Konfirmanden und 3 Showdownspieler des Clubs Winterthur. Im Vorfeld hatte die Jugendarbeiterin Alexandra Riedmüller mit den Jugendlichen einen Abend zum Thema „Behinderung in unserer Gesellschaft“ gestaltet. Wir freuten uns dann sehr, sie am 12. Dezember 2019 in unserem Trainingsraum zu begrüssen. Sie trainierten und spielten dann zusammen mit 3 Mitgliedern der Sportgruppe und tauschten sich anschliessend aus.
Rückmeldung eines Teilnehmers per Mail
Ihr Showdownprojekt hat mir gezeigt, wie fest Menschen mit Sehbehinderung auf ihre Ohren angewiesen sind. Es hat mir sehr gut gefallen und ich konnte einiges dazu lernen. Nils
Am 23. November 2019 fuhr ein kleines Team aus der Showdown-Gruppe Winterthur, begleitet von Marcel Gerster und dem Schiedsrichter Koni Schlatter, an die Heilpädagogische Sonderschule Sonnenberg in Baar. An deren Tag der offenen Tür erhielten wir die Gelegenheit, den Besuchern den Showdown-Sport vorzustellen.
Der Spieltisch wurde in einem ruhigen, optimal gelegenen Raum, nahe des Verpflegungsplatzes der Gäste, aufgestellt. Hungrige Besucher liefen beim Showdown-Raum vorbei, wurden auf das spezielle Geräusch des rollenden Balles aufmerksam und schauten herein. Das Interesse war geweckt, zu erfahren, was sich in diesem Raum abspielt.
Nebst mündlichen Informationen über Spiel und Regeln, sowie dem Verfolgen eines Matches von erfahrenen Spielern, gab es natürlich auch die Gelegenheit, selbst an den Tisch zu stehen, um erste Spielerfahrungen zu machen. Eifrig wurde versucht den Ball zu schlagen, doch schnell wurde es klar, dass es nicht so einfach war, ihn richtig zu orten. Das Gehör wird erst durch Üben entwickelt und hilft zusammen mit Konzentration und Geschicklichkeit, den Ball abzuwehren, oder ihn gezielt und kräftig dem Gegner ins Tor zu befördern.
Die Freude und Begeisterung der Besucher war sehr gross und das Interesse, unseren Sport erlernen und regelmässig ausüben zu können, freute uns sehr. Die Schule Sonnenberg ist bestrebt, anfangs 2020 für den Tisch einen dauerhaften Platz zu finden. Damit schafft sie die Möglichkeit, dass mehr Showdown-Fans ihre Begeisterung leben können und unterstützt die Swiss Showdown Vereinigung in ihren Bemühungen zur Förderung des Sports.
Der Trainingsort steht auch externen Interessierten zur Verfügung, für die der Standort günstig gelegen ist.
Am Samstag, 16. November 2019 organisierte die Showdown Gruppe von PluSport Behindertensport Winterthur den diesjährigen Swiss Showdown Team-Cup in den Räumlichkeiten des Pfarreizentrums St. Peter und Paul in Winterthur. Herzlichen Dank an die Pfarrei dafür, dass sie uns für diesen Tag den Saal und die Infrastruktur zur Verfügung stellte.
Gemeldet waren, wie im vergangenen Jahr, fünf Teams von den Showdown Gruppen aus Bern, St. Gallen und Winterthur. Gespielt wurde auf einer tschechischen Platte.
Für ein Showdown Team können maximal fünf Personen gemeldet werden. Im Spiel selbst dürfen drei Spielende eingesetzt werden, wobei beide Geschlechter vertreten sein müssen. Nach den internationalen Regeln der IBSA wird eine Partie auf 31 Punkte gespielt. Jeder Spieler einer Mannschaft, ausser dem ersten Aufschläger, returniert zuerst drei Aufschläge seines Gegners bevor er dann selbst drei Mal aufschlägt. Dann wird er ausgewechselt.
In diesem Jahr wurden die Namen der Teams dem Zeitgeist angepasst und so standen am Spieltisch die Hunde den Bären oder der Käfigturm den Löwen gegenüber. Erfreulicherweise durften wir in den Teams mit neuen Namen auch neue Spielende begrüssen.
Live Ticker und Livestream
Erstmals konnten die Spiele auf der Turnier-Webseite in einem Live Ticker verfolgt werden, so dass auch die Fans zu Hause jederzeit über den Spielverlauf informiert waren. Ebenfalls wurden alle Spiele aufgezeichnet und in einem Experiment auf Youtube gestreamt. Damit konnte zum ersten Mal die Spiele auch mit Bild und Ton verfolgt werden. Bei der Qualität der Liveübertragung fehlt noch der Feinschliff und wird für die kommenden Turnier optimiert.
Spiele
Das Auftaktspiel des Tages bestritten die ersatzgeschwächten St. Galler Bären gegen die Winti Dogs. Die Dogs gewannen überraschend klar mit 31:7. In der Mannschaft der Bären spielten der Headschiedsrichter Stephan Dütsch sowie der Coach Roli Brack in je zwei Spielen mit, weil ein Spieler kurzfristig ausgefallen war.
Im zweiten Spiel kam es zum Berner Derby zwischen dem Zytglogge- und dem Chäfigturm. Der bis ins Jahre 1897 gefürchtete Chäfigturm gewann klar mit 32:12.
Im dritten Spiel griffen die grossen Favoriten, die Löwen aus Winti ins Turnier ein und Rita, Marc und Stefan gewannen überzeugend mit 31:19 gegen die Dogs aus der Eulachstadt. Im Siegerteam spielte neu Stefan Imhasly aus der Innerschweiz mit, der aufzeigte, dass mit ihm künftig auch als Einzelspieler zu rechnen sein wird.
Von nun an begeisterten die spannenden Spiele um die Rangfolge hinter dem haushohen Favoriten. Am Schluss des intensiven und perfekt organisierten Turniertages standen die Winti Lions unangefochten und mit vier Siegen als Gewinner fest.
Wir danken den beiden Schiedsrichtern Stephan und Koni für ihre kompetente Leitung des Spielbetriebes.
Ein besonderer Dank gebührt Rosa, der stillen Helferin im Hintergrund, die uns Spielende im Pausenraum mit Getränken und allerlei Köstlichkeiten versorgte und jederzeit zur Unterstützung bereitstand.
Anlässlich der Siegerehrung wurde dem Siegerteam der von Hanspeter Mathys geschaffene Wanderpokal übergeben. Zusätzlich erhielten alle Spielenden ein Säcklein mit selbst getrockneten Früchten, gesponsert von Beatrix Steiner. Herzlichen Dank!
Team-Cup 2020
Der nächste Swiss Team Cup findet am Samstag, 14. November 2020 in Bern statt. Die Showdown Gruppe Bern hat sich in Verdankens werter Weise für die Organisation bereit erklärt.
Wir übertragen den Team-Cup 2019 am 16. November LIVE bei YouTube. Verfolge den ganzen Spieltag im Livestream und begleite dein Team online! Wir freuen uns auf eine hoffentlich störungsfreie Übertraung aus Winterthur.
Spielplan
10.15 Uhr – St. Galler Bären vs Winterthur Dogs
10.45 Uhr – Bern Zytgloggeturm vs Bern Chäfigturm
11.15 Uhr – Winterthur Dogs vs Winterthur Lions
11.45 Uhr – Bern Zytgloggeturm vs St. Galler Bären
14.00 Uhr – Bern Chäfigturm vs Winterthur Lions
14.30 Uhr – Winterthur Dogs vs Bern Zytgloggeturm
15.00 Uhr – St. Galler Bären vsBern Chäfigturm
15.30 Uhr – Winterthur Lions vs Bern Zytgloggeturm
16.00 Uhr – Bern Chäfigturm vs Winterthur Dogs
16.30 Uhr – Winterthur Lions vs St. Galler Bären
Vom 30. September bis am 6. Oktober 2019 fand in Olbia die Weltmeisterschaft statt, die abwechselnd mit der Europameisterschaft alle zwei Jahre durchgeführt wird.
Pro Land waren vier Männer und vier Frauen spielberechtigt. In der Schweiz sind dies die jeweils vier ersten der nationalen Rangliste. Da Antonella Zanatta, Josef Stöckli und Stefan Hofmann verzichteten, reiste die Schweizer Delegation mit drei Spielerinnen, zwei Spielern und vier Begleitpersonen nach Sardinien. Somit konnten auch alle für den Mannschaftswettbewerb angemeldet werden, da dort maximal fünf Mitglieder gemeldet werden können.
Frauen
Bei den Frauen waren 29 Teilnehmerinnen gemeldet. Unsere drei Teilnehmerinnen Barbara Trudel, Rita Dütsch und Elsbeth Monsch hielten in der Vorrunde zum Teil zwar sehr gut mit, schliesslich reichte es aber doch nicht zu einem Matchgewinn und sie kämpften dann um die Plätze 25 bis 29, wobei Rita mit einem Sieg gegen die Dänin Michelle schliesslich den 26. Rang belegte.
Den Final der Frauen gewann die Polin Ella Mielczarek gegen die Litauerin Oksana Dobrovolskaja.
Männer
Das Feld der Männer umfasste 44 Spieler. Marc Sommer und Kurt Halbheer waren beide in einer Vierergruppe eingeteilt. Marc vermochte ein Spiel zu gewinnen und hatte sich damit einen Platz in der Top 30 gesichert. Kurt belegte in seiner Gruppe trotz Satzgewinnen den vierten Platz und wurde schliesslich vierzigster, während Marc mit zwei weiteren Siegen auf den guten 26. Platz kam.
Sieger bei den Männer wurde der Pole Adrian Sloninka, der im Final den Finnen Ari Lahtinen in einem spannenden Fünfsätzer bezwang.
Team
Zum allerersten Mal war die Schweiz auch im Teamwettbewerb vertreten, wo sie in wechselnder Besetzung spielte (pro Match werden drei der fünf gemeldeten Spieler aufgestellt, wobei mindestens ein Mann und eine Frau dabei sein müssen). Trotz einem Sieg über Korea reichte es schliesslich aber nur für den letzten Rang unter den elf teilnehmenden Teams.
Sieger bei den Mannschaften wurde Polen vor Russland.
Fazit
Internatioal gesehen scheint es, dass Finnland als erfolgreichste Nation
durch Polen abgelöst wird. Die Schweizer Teilnehmerinnen und Teilnehmer kehrten um viele Erfahrungen und Begegnungen reicher und insgesamt zufrieden in die Schweiz zurück.
Am Samstag, 24. August 2019 organisierte die Showdowngruppe St. Gallen in den grosszügigen Räumlichkeiten des Zentrums obvita das 2. nationale Showdown Turnier des Jahres. Teilnahmeberechtigt waren alle aktiven Mitglieder der im Jahre 2018 gegründeten Swiss Showdown Vereinigung.
Die 13 Spielenden wurden aufgrund der an internationalen und nationalen Turnieren erzielten Resultate in eine Vierergruppe und drei Dreiergruppen eingeteilt.
Die ersten beiden jeder Gruppe qualifizierten sich für die Ausmarchung der Plätze 1 – 8, während die Dritt- und Viertplatzierten in einer Vollrunde um die Plätze 9 – 13 kämpften.
Um 09:00 Uhr eröffneten der Headschiedsrichter Stephan Dütsch und der Organisationsverantwortliche Kurt Halbheer das Turnier, indem sie die Teilnehmenden auf den Spielmodus und den Tagesablauf hinwiesen. Gespielt wurde auf zwei tschechischen Platten.
Vorrunde
Am Vormittag wurde die Vorrunde in den erwähnten Gruppen gespielt. Bei den 15 Gruppenspielen setzten sich durchwegs die Favoriten durch. Lediglich der Dreisatzsieg von Hansueli Wüthrich über Josef Stöckli kann als Überraschung gewertet werden.
Viertelfinals
Bereits im ersten Viertelfinal wiederholte sich die Finalbegegnung der Klubmeisterschaft vom BSW Winterthur. Marc Sommer spielte gegen Stefan Hofmann und gewann in zwei Sätzen klar mit 12:0 und 11:5. Die Zweitgesetzte Rita Dütsch setzte sich ebenfalls klar gegen die Berner Vertreterin Antonella Zanatta mit 12:3 und 11:2 durch. Eine interessante Paarung war diejenige zwischen dem jungen Luzerner Neumitglied Stefan Imhasly und dem Gastgeber Kurt Halbheer. Der Routinier behielt mit 11:8 und 11:6 die Oberhand. Den vierten Viertelfinal bestritten Barbara Trudel und Hansueli Wüthrich. In diesem Spiel wechselten die Stärkeverhältnisse laufend. Während Barbara den ersten Satz klar mit 11:0 gewann, ging der zweite Satz an Hansueli mit 11:7. Im dritten Satz machte die amtierende Schweizermeisterin mit einem 12:0 alles klar.
Platzierung Ränge 5 bis 8
Die Verlierer des Viertelfinals spielten in vier Partien um die Plätze fünf bis acht. Stefan Hofmann belegte in der Schlussrangliste den fünften Platz, gefolgt von der besten Bernerin Antonella Zanatta, Hansueli Wüthrich und dem Newcomer Stefan Imhasly im achten Rang.
Kampf um die Medaillen
In den Halbfinals, die über drei Gewinnsätze gespielt wurden kam es zum Duell der beiden besten Showdown Spielerinnen der Schweiz. Rita Dütsch setzte sich in drei Sätzen gegen Barbara Trudel mit 12:8, 11:4 und 12:10 durch. Im zweiten Halbfinal musste Marc Sommer den einzigen Satz des Turnieres gegen Kurt Halbheer abgeben. Marc gewann in vier Sätzen mit 11:8, 10:12, 12:4 und 11:2.
Im kleinen Final gewann Barbara Trudel in drei Sätzen gegen Kurt Halbheer mit 11:6, 12:6 und 12:8.
Das Finale zwischen den beiden Topgesetzten Marc und Rita entwickelte sich zu einer spannenden und hochstehenden Partie. Den ersten Satz erspielte sich Marc mit 12:7. Der zweite Satz war sehr ausgeglichen und Rita hielt bis zum 12:12 mit, ehe Marc mit einem Longliner auch diesen Satz für sich entschied. Den letzten Satz gewann Marc mit 11:7 und somit das Turnier.
Dankeschön
Ein grosser Dank gebührt den drei Schiedsrichtern Stephan Dütsch, Pius Portmann und Konrad Schlatter für das umsichtige Leiten der 37 Partien sowie der Showdown Gruppe St. Gallen für das perfekte organisieren dieses Sportanlasses.
Speziell bedanken möchten wir uns bei den grosszügigen Sponsoren: Plusport, dem Blindenverband Sektion Ostschweiz und dem Zentrum obvita, sowie dem Ballsponsor Tools4theblind, ohne die das Turnier nicht hätte durchgeführt werden können.
Bei der anschliessenden Rangverkündigung im Restaurant Posta Vecchia in der St. Galler Innenstadt wurden alle Spielenden, Schiedsrichter und die Organisatoren mit Präsenten beschenkt.
Die drei Erstplatzierten erhielten selbstgefertigte «Chäsfüess» als Erinnerungsstück.
Der erste Showdowntisch, der in der Schweiz hergestellt wurde und bis im Herbst 2018 im Internationalen Blindenzentrum in Landschlacht stand, hat ein neues Zuhause gefunden.
Marcel Helfenstein, Leitung Wohngruppe des BFSI zeigte nach der ersten Kontaktaufnahme grosses Interesse an dem für ihn bis dahin unbekannten Sport Showdown. Unser Angebot, den verwaisten Tisch gratis übernehmen zu
dürfen, bewog ihn, interne Abklärungen zu treffen, um einen geeigneten Ort für den Tisch zu suchen, um Angestellten, sowie Bewohnern der Wohngruppe die Möglichkeit zu bieten, erste Erfahrungen mit dem Tischballspiel machen zu können.
Im März wurde der Tisch im Pausenraum der Werkstatt aufgestellt und nachdem das Zubehör, wie Bälle, Schläger, Handschuhe und Dunkelbrillen bereit stand und die Spielregeln durchgelesen waren, traten sich die ersten Interessierten am Tisch gegenüber.
Am 25. April fuhren wir (Stefan Hofmann, Stephan Dütsch und Rita Dütsch) nach Horw, um dem noch jungen Team eine praktische Einführung in unser faszinierendes Spiel zu geben. Wir stellten mit Freude fest, dass sowohl Sehende als auch Sehbehinderte bereits schon geübt haben. Die Bälle wurde kräftig angeschlagen, die Bälle rollten flink über den Tisch und die Spielfreude breitete sich im grossen Raum aus.
Wir wünschen dem Team einen schwungvollen Start, wachsendes Interesse von motivierten Spielerinnen und Spielern und viel Spielfreude.
Kontaktadresse für interessierte aus der Innerschweiz, die das Spiel gern einmal ausprobieren würden:
Am Dienstag, 11. Juni 2019 besuchte die Tagesschule Zürich Altstetten unser Trainingslokal in Oerlikon. Für die vier Mädchen und vier Knaben war es der erste Kontakt mit Showdown.
Begleitet wurden sie durch ihre Turnlehrerin Simone Schatzmann und drei weitere Personen.
Zu Beginn des Morgens erklärte Rita Dütsch den zwölf Anwesenden den Tisch und die Grundregeln des Spiels.
Als Erstes konnte jeder Schüler während fünf Minuten in einem Spiel die Geheimnisse des Schlägers, des Balles sowie der Platte erforschen. Auch die Begleitpersonen versuchten sich am Spieltisch. Anschliessend wurden zwei Partien als Team Wettkampf gespielt. Schon schnell zeigte sich, dass die Mädchen den Knaben um eine Schlägerlänge überlegen waren.
Wir von der Swiss Showdown Vereinigung bedanken uns bei Frau Simone Salzmann und ihrem Team, dass wir den Jugendlichen unsere vielseitige Sportart näherbringen konnten.
Für einige Schülerinnen und Schüler verging der Morgen wie im Fluge und die Rückreise nach Altstetten am Mittag kam ihnen viel zu früh.
Interessierte Spielerinnen und Spieler können sich jederzeit bei uns unter <email-pii> melden. Unsere Trainingslokale befinden sich in Oerlikon, Winterthur, Bern und St. Gallen.
Anlässlich der Schweizermeisterschaft im Februar erhielt die Winterthurerin und Trainingsleiterin Rita Dütsch Besuch von der Zeitschrift 50plus – www.plus.ch. Der Autor Marius Leutenegger erstellte ein interessantes Portrait der Sportlerin. Dieser Beitrag ist in der Juni/Juli 2019 Ausgabe erschienen und kann hier als PDF heruntergeladen werden.
Drei Spielerinnen und drei Spieler der Swiss Showdown Vereinigung reisten mit drei Begleitpersonen von 8. – 12. Mai an das grösste internationale Showdown Turnier des Jahres in die Toskana.
Gespielt wurde auf 8 Platten und die gegen 500 Spiele wurden von den 14 Schiedsrichtern umsichtig geleitet.
Nach dem Eintreffen im Hotel, das zugleich auch die Spielstätte beherbergte, fanden am Mittwochabend die Eröffnungsfeier und die Materialkontrolle statt. Für Antonella und Barbara waren der Auftritt in Tirrenia ihre erste internationale Turnierteilnahme.
Vorrunde
Eingeteilt wurden die drei Schweizer Frauen in verschiedene Vierergruppen. Rita spielte zum wiederholten Male an einem internationalen Turnier gegen Elzbieta Mielczarek aus Polen, der nachmaligen Turniersiegerin. Rita gewann ihr Spiel gegen die Italienerin Selida Balsamo mit 5:11, 12:9 und 12:8 und belegte hiermit den dritten Gruppenrang.
Antonella und Barbara zahlten zu Beginn des Turniers Lehrgeld. Sie belegten beide in ihrer Gruppe den vierten Rang.
Bei den Männern wurden Marc und Josef bereits in der ersten Runde in dieselbe Fünfergruppe eingeteilt. Während Marc zur Überraschung aller das Klassement als Gruppensieger anführte, erreichte Josef mit Fortunas Unterstützung den dritten Gruppenrang. Marc gewann alle vier Spiele und schlug dabei den Europameister von 2018 Olli Kytoviita aus Finnland mit 11:6 und 11:7. Josef gewann, wie Anis Benmansour aus Frankreich und Erik Jensen aus Dänemark je ein Spiel. Über die Plätze 3 bis 5 entschied das Punkteverhältnis zugunsten von Josef.
Im Übrigen gewann Marc das Schweizerduell in zwei Sätzen mit 11:6 und 12:3.
Walti belegte mit wenig Wettkampfglück in seiner Vorrundengruppe den vierten Rang.
Zwischenrunde
In der zweiten Runde erreichte Rita in ihrer Vierergruppe den dritten Rang mit einem Sieg gegen die Italienerin Jessica Parodi mit 12:9 und 11:6.
Antonella und Barbara wurden in dieselbe Fünfergruppe eingeteilt. Während beide gegen Maria Rajtarova in zwei Sätzen gewannen, siegte im Direktduell der beiden Turnierneulinge Barbara mit 12:10 und 11:3.
Bei den Herren spielte Marc mit den 28 Besten in vier Siebenergruppen um den Einzug ins Viertelfinale. Der Schweizermeister gewann in der Gruppe das Spiel gegen Robert Glojnaric aus Deutschland mit 7:11, 11:9 und 11:9.
Josef kämpfte ebenfalls in einer Siebenergruppe um die Ränge 29 – 42. Er besiegte einzig den Italiener Riccardo Santini mit 11:4 und 12:9.
Walti gewann in seiner Vierergruppe ein Spiel gegen Pavel Klim aus Tschechien mit 11:5 und 11:7.
Platzierungsspiele
Rita erreichte den 21. Schlussrang mittels eines äusserst spannenden und hart umkämpften Spiels gegen ihre Kollegin Renata Kohn aus Deutschland mit 12:8, 7:12 und 12:10 (nach einem 1:9 Rückstand im dritten Satz!).
Die Schweizermeisterin Barbara Trudel belegte an ihrem ersten internationalen Turnier den 30. Rang. Im letzten Spiel unterlag sie der Italienerin Doretta Fabbri mit 12:7 und 12:7.
Lediglich 2 Plätze hinter Barbara klassierte sich Antonella. In einem spannenden Spiel über drei Sätze verlor sie nur knapp gegen die Italienerin Rosa Riccardi mit 6:11, 11:4 und 7:11.
Trotz einer Niederlage in drei Sätzen zum Abschluss gegen Juha Oikarainen aus Finnland mit 9:12, 11:6 und 5:11 belegte Marc den ausgezeichneten 24. Schlussrang. Dieser Effort trug ihm zusätzliche 28 Punkte in der Weltrangliste ein.
Josef und Walti belegten nach je einer Niederlage zum Abschluss die Plätze 40 und 62 in der Endabrechnung.
Wir alle durften in Pisa wiederum ein sehr gut organisiertes Turnier erleben. Die 34 Damen und 64 Herren boten an den drei Tagen spannenden Showdown Sport auf hohen Niveau.
Ein grosses Dankeschön gebührt unserem Coachingteam Joëlle, Marcel und Roli. Sie sorgten neben einem reibungslosen Spielablauf auch für die fachliche Analyse der gezeigten Leistungen an der Platte.
Schweizer Delegation an der Pisa Open 2019
Dem nachfolgenden Link kann die detaillierten Resultate und Ranglisten entnommen werden:
Am Samstag, 30. März 2019 versammelten sich 15 Showdown begeisterte in Olten zur ersten Delegiertenversammlung der Swiss Showdown Vereinigung.
Der Präsident Marc Sommer begrüsste die 6 stimmberechtigten Delegierten aus Bern, St. Gallen, Winterthur und Basel, den Vorstand sowie die 3 Helfer im «Gleis 13».
In seinem Jahresbericht liess er das erste Vereinsjahr im Rückblick passieren. Dabei verwies er auf die sportlichen Höhepunkte mit der Teilnahme von Rita Dütsch an der Europameisterschaft in Warschau, sowie die Durchführung des ersten Team-Cups in Bern. Marc dankte allen Sponsoren, ohne die eine aktive Vereinstätigkeit nicht durchführbar wäre.
Im Ausblick auf das laufende Vereinsjahr unterstrich Marc die Wichtigkeit der Nachwuchsförderung. Sportlich sind im 2. Vereinsjahr im Februar die erste Schweizermeisterschaften, ein nationales Turnier sowie der Team-Cup im November in Winterthur vorgesehen. Ende September 2019 finden auf Sardinien die Weltmeisterschaften statt, an der die Schweiz 8 Startplätze belegen kann. Der Präsident hofft auf eine grosse Teilnehmerzahl und wünscht den Spielenden schon heute viel Erfolg für diesen einmaligen Event.
Stephan Dütsch präsentierte der Versammlung die erste Jahresrechnung. Der Revisor Konrad Schlatter beantragte der Versammlung die Annahme der Rechnung 2018 sowie die Erteilung der Décharge für den Vorstand, was von den Mitgliedern einstimmig bejaht wurde. Das von Stephan Dütsch anschliessend präsentierte Budget 2019 sieht einen kleinen Verlust vor. Auch dieses Finanzgeschäft wurde von der Versammlung einstimmig gutgeheissen. Die Swiss Showdown Vereinigung beantragte PluSport um Aufnahme in ihrer Organisation. Dies hat zur Folge, dass die Statuten der Swiss Showdown Vereinigung angepasst werden müssen. Stephan Dütsch orientierte die Anwesenden über die geforderten Anpassungen, die einstimmig gutgeheissen wurden.
Rita Dütsch, als Verantwortliche Förderung orientierte über ihre Präsenz bei Tagesschulen und Organisationen, um Showdown auch bei der Jugend populär zu machen. Bestimmt werden wir im zweiten Vereinsjahr über erfolgreich umgesetzte Projekte des äusserst engagierten Vorstandsmitgliedes berichten können.
Marc Sommer schloss die Sitzung mit einem Dank an die ganze Showdown Gemeinschaft und wünschte allen ein gesundes und verletzungsfreies zweites Vereinsjahr.
Am BSC Prag Showdown Cup 2019 vom 6. – 10. März 2019 nahm eine Viererdelegation vom BSC Winterthur teil. Unter der umsichtigen Leitung von Stephan Dütsch reiste die Gruppe bereits am Mittwochmorgen in die tschechische Hauptstadt und konnte so vor dem offiziellen Turnierbeginn die historische Innenstadt erkunden. Dort zogen besonders die virtuosen Strassenmusikanten mit ihren klangstarken Instrumenten auf der Karlsbrücke das Interesse der ganzen Gruppe auf sich.
Am Nachmittag bezogen wir das Hotel Olivia, das ca. 10 Autominuten vom Turnierhotel entfernt gelegen war. Zwischen der Unterkunft und der Spielstätte verkehrte am Morgen und am Abend ein Shuttlebus.
Nach dem Abendessen fanden die Materialkontrolle und das Teamleiter-Meeting statt.
Am Donnerstag um 09:00 Uhr begann nach einer kurzen Eröffnungszeremonie der Turnierbetrieb und die Einteilung wollte es, dass Marc in den Genuss des ersten Spieles kam. Gespielt wurde auf fünf Platten in fünf mehr oder weniger geeigneten Räumen.
Damen
Bei den Damen waren 16 Spielerinnen eingeschrieben. Gespannt waren wir, ob Rita die Viertelfinalqualifikation vom Vorjahr wiederholen könne.
In ihrer starken Vierergruppe mit der Topfavoritin auf den Tagessieg Jaana Pesari aus Finnland startete Rita mit drei Niederlagen und so musste sie einem Platz in der zweiten Tabellenhälfte entgegensehen.
In der Platzierungsrunde für die Plätze 13 bis 16 gewann Rita gleich ihr erstes Spiel gegen Andrea Rippich aus Deutschland mit 12:4 und 11:6. Ebenso gewann sie ihr Spiel gegen die Dänin Lone Moller 11:9 und 11:8. In dieser Runde erreichten drei Spielerinnen je 2 Siege und so entschied zuerst das Satz- und anschliessend das Punkteverhältnis für die Rangierung. Da das Satzverhältnis ausgeglichen war, kam schlussendlich das Punkteverhältnis zum Tragen. Lediglich 1 Punkt entschied zuungunsten von Rita, sodass sie das Turnier auf dem 15. Platz beendete.
Herren
Bei den Herren ergab die Einteilung, dass Stefan und Marc in der gleichen 5er Gruppe spielen mussten.
Das klubinterne Duell entschied Marc knapp mit 13:10 und 13:10 gegen den sehr stark aufspielenden Stefan. Mit seinem weiteren Sieg gegen den Esten Robert Latt in 3 Sätzen mit 12:7, 10:13 und 11:8 erkämpfte sich Marc den dritten Gruppenrang. Dieser berechtigte ihn an der Teilnahme der Platzierungsrunde für die Plätze 21 bis 30. Hier gewann Marc bereits das erste Spiel gegen den Einheimischen Tomas Myslivicek mit 11:9 und 12:7. Eine interessante Begegnung war jene zwischen Marc Sommer und Brian Winter. Der Jahreszeit entsprechend behielt der Däne mit 11:3 und 12:9 die Oberhand.
Nach dem letzten Spiel gegen Stefan Collet aus Deutschland belegte Marc den ausgezeichneten 28. Platz.
Stefan und Josef gewannen in ihren Spielen einzelne Sätze, konnten jedoch kein Game für sich entscheiden. So reihten sich die Beiden am Ranglistenende ein.
Fazit
Unsere Delegation fühlte sich am Showdown Cup in Prag sehr gut aufgehoben. Anlässlich der fünf Tage durften wir viele bestehende Kontakte pflegen und neue hinzugewinnen. Nach den Nachtessen verrieten uns Topspieler verschiedener Nationen ihre Erfolgsgeheimnisse. Begeistert von ihrer subtilen Technik und den ausgeklügelten Schlägen werden wir die nächsten Wochen hart trainieren, um im Mai in Pisa unsere Fortschritte unter Beweis stellen zu können.
Detaillierte Resultate
Der folgende Link gibt Einblick in die vollständigen Resultate
Vom Freitag 15. Bis Sonntag 17. Februar 2019 fand im Hotel Landhus in Zürich Seebach die erste offizielle Schweizermeisterschaft im Showdown statt.
Unter der Leitung des Swiss Showdown Head Referees Stephan Dütsch kamen die beiden nationalen Referees Pius Portmann und Konrad Schlatter zum Einsatz. Die 3 Herren wurden von Ingrida Gabrialaviciute aus Litauen unterstützt, die dem Turnier einen internationalen Touch einhauchte. Alle Spiele wurden in Englischer Sprache geleitet.
Die 7 teilnehmenden Damen sowie die 8 Herren von den 3 Showdown-Teams Bern, Winterthur und Ostschweiz wurden in je eine Gruppe eingeteilt. So ergaben sich 2 Vollrunden und jeder spielte gegen jeden in seiner Kategorie.
Verlauf
Bereits am Freitag blieb die erste Überraschung nicht aus. So verlor der als Nummer 2 klassierte Stefan Hofmann in 2 Sätzen 7:12; 6:12 gegen Urs Riediker.
Bei den Damen unterlag am Samstag zur Überraschung aller die Topgesetzte Rita Dütsch Barbara Trudel in 2 Sätzen mit 10:12; 6:11
Die Damenkonkurrenz war sehr ausgeglichen. Am Schluss lagen 3 Spielerinnen mit je 5 Siegen an der Spitze. Gemäss Reglement entschied das Satzverhältnis. Nach dem letzten Spiel mussten sich die Spielerinnen gedulden. Erst an der Siegerehrung lüftete Stephan Dütsch das Geheimnis und kürte Barbara Trudel zur 1. Schweizermeisterin. Auf den Plätzen 2 und 3 folgten Rita Dütsch und Antonella Zanatta.
Sehr souverän spielte die Nummer 1 bei den Herren, Marc Sommer. Während des ganzen Turniers gab er keinen Satz ab. So gewann er überlegen mit einem Satzverhältnis von 14:0 und einem Punkteverhältnis von 163:41. Hinter ihm klassierten sich mit je 5 Siegen Kurt Halbher auf dem 2. und Josef Stöckli auf dem 3. Platz. Die Direktbegegnung entschied zugunsten von Kurt.
Rahmenprogramm
Am Freitagabend zeigten die Referees in einem Teamcup zum Gaudi aller anwesenden ihr bestes Showdown. Das Team von Ingrida und Stephan hatte die besseren Nerven und gewann beide Partien.
Am Samstagabend durften wir ein Konzert von Edinson (Piano) und Jeremias (Gitarre und Gesang) geniessen.
Dank und auf Wiedersehen
Ein grosses Dankeschön gehört den Schiedsrichtern und den vielen Helferinnen und Helfern, ohne die das Turnier nicht so tadellos hätte durchgeführt werden können. Ebenso in den Dank eingeschlossen ist das ganze «Landhus Team». Wir fühlten uns über die Dauer des gesamten Anlasses als willkommene und gerngesehene Gäste im Hause.
Zum Schluss sei auch allen Spielerinnen und Spielern gedankt, die dem Motto des Anlasses vollauf nachgelebt haben: Mit Freunden die Freude am Showdown teilen.
Auf ein Wiedersehen an der kommenden Delegiertenversammlung am 30. März 2019 in Olten oder an einem der angesagten Turniere freut sich der Vorstand von Swiss Showdown.
Ranglist und Spielplan
Damen
1. Trudel Barbara – BSW Winterthur
2. Dütsch Rita – BSW Winterthur
3. Zanatta Antonella – Showdown Club Bern
4. Monsch Elsbeth – Showdown Club Bern
5. Gatti Claudia – Showdown Club Bern
6. Wüthrich Hanni – Showdown Club Bern
7. Liechti Andrea – Showdown Club Ostschweiz (Forfait)
Herren
1. Sommer Marc – BSW Winterthur
2. Halbheer Kurt – Showdown Club Ostschweiz
3. Stöckli Josef – BSW Winterthur
4. Hofmann Stefan – BSW Winterthur
5. Frei Walter – BSW Winterthur
6. Herren Beat – Showdown Club Bern
7. Wüthrich Hansueli – Showdown Club Bern
8. Riediker Urs – BSW Winterthur
An der ersten Schweizermeisterschaft sind 7 Damen und 8 Herren aus 3 verschiedenen Showdown Standorten vertreten. Es wird vom 15. bis 17. Februar 2019 im Hotel Landhus in Zürich-Seebach um die Showdown Schweizermeisterin und den Schweizermeister 2019 gespielt. 4 Referees leiten die insgesamt 49 Begegnungen während 3 Turniertagen.
Swiss Showdown Head Referee Stephan Dütsch wird neben den nationalen Referees Konrad Schlatter und Pius Portmann zusätzlich von Ingrida Gabrialavičiūtė aus Litauen unterstützt. Ingrida bringt durch die vielen Turniere auf internationaler Ebene einen grossen Erfahrungsschatz mit in die Schweiz. Alle Begegnungen werden entsprechend in englischer Sprache gepfiffen.
Teilnehmer an der Schweizermeisterschaft 2019
Damen
Dütsch Rita – BSW Winterthur
Gatti Claudia – Showdown Club Bern
Liechti Andrea – Showdown Club Ostschweiz
Monsch Elsbeth – Showdown Club Bern
Trudel Barbara – BSW Winterthur
Wüthrich Hanni – Showdown Club Bern
Zanatta Antonella – Showdown Club Bern
Herren
Frei Walter – BSW Winterthur
Halbheer Kurt – Showdown Club Ostschweiz
Herren Beat – Showdown Club Bern
Hofmann Stefan – BSW Winterthur
Riediker Urs – BSW Winterthur
Sommer Marc – BSW Winterthur
Stöckli Josef – BSW Winterthur
Wüthrich Hansueli – Showdown Club Bern
Spielplan
Gemäss Swiss Showdown Reglement liegen genügend Anmeldungen vor um eine Damen und Herren Meisterschaft durchzuführen. Die Begegnungen werden in einer Vollrunde entschieden. Ein gewonnenes Spiel zählt einen Punkt. Die Teilnehmerin und der Teilnehmer mit den meisten Punkten gewinnt damit die Meisterschaft.
Der Sender Tele Z aus Wallisellen hat am 17. Dezember 2018 ein reguläres Training der BSW Winterthur Gruppe besucht. Anfang 2019 wurde die Sportart Showdown auf dem Sender vorgestellt. Der Reporter Yannick Höhn hat neben den Interviews und den Dreharbeiten, sich die Zeit genommen die Sportart gleich selber auszuprobieren.
Wir bedanken uns für den Besuch von Tele Z und das Interesse an Showdown.
Zum Abschluss der Showdown Saison 2018 steht die aktuelle Schweizer Rangliste fest. Die Rangliste wird jeweils nach den durchgeführten nationalen und internationalen Turnieren aktualisiert und auf der Webseite publiziert. Die Punktevergabe basiert auf dem gültigen Turnier Reglement.
Zum Jahresabschluss 2018 führt Rita Dütsch vom Behinderten-Sportclub Winterthur klar die Rangliste mit 592 Punkten an. Wir gratulieren Rita zur erfolgreichen Saison und wünschen eine gute Vorbereitung im neuen Jahr.
In St. Gallen wurde am 19. November 2018, in den Räumlichkeiten der Obvita – Ostschweizerischer Blindenfürsorgeverein, der Trainingsbetrieb aufgenommen. Die Trainings finden jeweils am Mittwoch statt und werden von Kurt Halbheer geleitet.
Der am Samstag, 17. November 2018 in Bern ausgetragene Team-Cup war das erste offizielle Turnier, das von der Swiss Showdown Vereinigung durchgeführt wurde.
Ein Showdown Team besteht aus 3 Spielenden, wobei beide Geschlechter vertreten sein müssen. Nach den internationalen Regeln der IBSA wird eine Partie auf 31 Punkte gespielt. Jeder Spieler einer Mannschaft , ausser dem ersten Aufschläger, returniert zuerst drei Aufschläge seines Gegners bevor er dann selbst drei Mal aufschlägt. Dann wird er ausgewechselt.
Am Turnier in Bern nahmen 5 Dreierteams der Swiss Showdown Vereinigung teil. Gespannt waren wir, wie sich die beiden neu formierten Mannschaften aus Bern behaupten würden.
Das Auftaktspiel des Tages bestritten die Mannschaften Ostschweiz und Winti 2. Etwas überraschend gewannen die Winterthurer mit 32:20. Im zweiten Spiel kam es zum Kräftemessen zwischen den beiden Berner Mannschaften, wobei Bern 1 mit 32:22 die Oberhand behielt. Im dritten Spiel griff der grosse Favorit Winti 1 ins Turnier ein und Rita, Marc und Stefan gewannen überzeugend mit 32:11 gegen die 2. Mannschaft aus der Eulachstadt. Von nun an begeisterten die spannenden Spiele um die Rangfolge hinter dem haushohen Favoriten. Am Schluss des sehr interessanten und äusserst gut organisierten Turniertages stand Winti 1 mit 4 Siegen an der Spitze, gefolgt von den beiden Mannschaften mit 2 Siegen, Winti 2 und Bern 1. Die beiden Teams Ostschweiz und Bern 2 erkämpften sich je einen Sieg.
Die 10 Spiele wurden von den Schiedsrichtern Stephan, Koni und Pius ruhig und kompetent geleitet. Diese 3 Unparteiischen werden an der 1. Schweizermeisterschaft 2019 im Februar wiederum im Einsatz stehen
Impressionen Team-Cup 2018
Binaurale Tonaufnahme vom Spiel Ostschweiz gegen Winterthur 1
Ein herzlicher Dank gebührt dem Organisationskomite der Showdown Gruppe Bern. Sie haben es verstanden, ihr Klublokal so herzurichten, dass die Spielenden wie auch die Fans genügend Platz zur Verfügung hatten und somit voll auf ihre Rechnung kamen.
Gerne bedanken wir Spielenden uns bei Monika und Sämi Sommer für ihren grossen Einsatz im Hintergrund.
Nach dem gelungenen Anlass freuen wir uns, alle Spielenden am 15.-17.2.2019 in Zürich Seebach an den Schweizermeisterschaften wieder zu sehen.
Vom 21. – 27. August 2018 wurde die Europameisterschaft in Warschau, Polen durchgeführt. Das Hotel Ibis bot allen Spielern, Begleitern und Verantwortlichen der Meisterschaft eine äusserst angenehme Atmosphäre und war ausserdem ein optimaler Ausgangspunkt, um viele der zahlreichen Sehenswürdigkeiten der geschichtsträchtigen Stadt entdecken zu können.
Die Spiele wurden in einem nahegelegenen Schulhaus, das zu Fuss in 3 Minuten erreichbar war, in ruhigen Räumen, an 7 Spieltischen abgehalten.
Am Abend des 21. August stellte der Turnierdirektor Mirosław Mirynowski sich und sein Organisationsteam vor, bedankte sich bei diversen Sponsoren, und gab später das Wort an Massimo Sanapo, den Showdown-Vorsitzenden der IBSA, weiter. Dieser eröffnete offiziell die Spiele 2018 in Warschau.
Nebst den herzlichen Worten, die er an seine grosse „Showdown-Familie“ richtete, freute er sich sehr, dass erstmals die Länder Weissrussland, Bulgarien und Schweiz an der Europameisterschaft vertreten waren.
Die zwei darauffolgenden Tage waren einerseits für die augenärztliche Klassifizierung einzelner Spieler vorgesehen und andererseits gab es genügend Gelegenheit für jedes Land, sich zu zugeteilten Trainingszeiten beim Spielen mit Tischen und Räumen vertraut zu machen.
Am Freitag 24. August starteten die Spiele, die von 32 Männern und 24 Frauen aus 16 Nationen bestritten wurden. Allgemein wurde bedauert, dass den Top-Spielern aus Frankreich die Teilnahme an Europa- und Weltmeisterschaften vom nationalen Verband auf Grund interner Differenzen verwehrt wird.
Die seit 2 Jahren aktive Spielerin Rita Dütsch aus Winterthur forderte ihre deutlich jüngeren und erfahreneren Gegnerinnen zu teils äusserst spannenden Spielen heraus, die oft nur sehr knapp verloren gingen. In der letzten Begegnung schaffte sie es, das Spiel in drei Sätzen für sich zu entscheiden.
Mit lobenden und unterstützenden Worten verschiedenster ausländischer Coaches, einem 23. Schlussrang und vielen wunderbaren Erfahrungen, endete der Turniereinsatz für Rita am Sonntag.
Yvonne Suter begleitete zum zweiten Mal Rita Dütsch an Spieltage, die auch dieses Mal wieder für beide in unvergesslicher Erinnerung bleiben werden. Nebst Yvonnes sehr motivierender Unterstützung im sportlichen Teil und auch der Hilfe, diverse Kontakte knüpfen zu können, gab es gemeinsame interessante Stadtrundgänge, das Geniessen polnischer Spezialitäten, einen Konzertbesuch und vieles mehr. Dies erlebten die Zwei stets in fröhlicher Stimmung. Jedoch waren sich beide einig, dass die Schweiz bei der nächsten internationalen Meisterschaft alle möglichen Startplätze besetzen sollte. So wäre es auch möglich als Team mitzuspielen. Dieses Jahr waren Yvonne und Rita begeisterte Teamcup-Zuschauerinnen.
In der feierlichen Schlusszeremonie ertönte die finnische Hymne gleich drei Mal. Gold ging an Hanna Vilmi, Oli Kytoviita und das finnische Team. Bravo! Weitere Resultate unter gameresultsonline.com
Ein herzliches Dankeschön geht an Yvonne, sowie an das professionelle polnische Organisationsteam.
Am 15. bis 17. Februar 2019 findet die erste offizielle Schweizermeisterschaft im Hotel Landhus in Zürich statt. Teilnahmeberechtigt sind Mitglieder von Swiss Showdown. Es wird nach den offiziellen IBSA Regeln gespielt und anhand der Schlussrangliste IBSA Punkte verteilt.
Vom 13. – 17. Juni 2018 spielten 28 Männer und 9 Frauen am 8. internationalen Turnier in Trakai, Litauen.
Die Spiele wurden in 3 grosszügigen Räumen, an 3 Tischen, durchgeführt, an denen sich auch Stefan Hofmann und Rita Dütsch aus Winterthur den Gegnern stellten.
Die Frauen begegneten sich in einer Vollrunde, das heisst, jede Spielerin hatte insgesamt 8 Spiele. Die 28 Männer wurden in sechs Gruppen eingeteilt und spielten das Turnier dann nach diesen Gruppenspielen in einer Final- und einer Platzierungsrunde weiter.
Stefan schaffte es, 2 Spieler zu einem 3. Satz herauszufordern und erreichte den 28. Rang. Rita eröffnete ihr 2. Spiel, mit einem Vorsprung von 6:0 und später 10:6, verlor dann den Satz aber doch noch mit 10:12 gegen Jaana Pesari, die spätere Gewinnerin des Turniers. Auch für Rita blieb schliesslich nur der letzte Rang.
Erstmals spielten eine Frau und zwei Männer aus Südkorea, die diese Sportart an den World Blind Games 2015 in Korea kennengelernt hatten, an einem internationalen Turnier in Europa mit und erreichten beachtliche Resultate.
Ein grosses Dankeschön geht an die Begleitung durch Regula Betschart, die uns während des Turniers zuverlässig begleitet hat und es ermöglichte, auch die nähere, wunderbare Umgebung des von Seen umgebenen Hotels zu erkunden.
Zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Berichtes sind die Resultate des Turniers unter dem folgenden Link verfügbar:
Der Showdown-Club in Bern ist seit dem 8. Juni eröffnet und hat den Trainingsbetrieb aufgenommen.
In bester Lage Berns im Citywest konnte die Sektion Bern des SBV ab Mai 2018 an der Effingerstrasse 16 im 1. Untergeschoss einen geräumigen Raum mieten, in dem es mit schnellen und lauten Schlägen zugeht. 10 Minuten zu Fuss vom Bahnhof oder gleich bei der Tramstation Kocherpark befindet sich der optimal gelegene Trainingsraum.
Es wird jeweils am Donnerstag- und Freitagnachmittag ab 13.30 Uhr trainiert oder nach Absprache. Bei Interesse an einem Schnuppertraining können folgende Personen kontaktiert werden:
Am 26. Mai 2018 wurde in Olten der Dachverband für Showdown in der Schweiz mit dem Namen «Swiss Showdown Vereinigung» aus der Taufe gehoben.
Die gegründete Dachorganisation Swiss Showdown Vereinigung fördert den Showdown Sport in der Schweiz und koordiniert dessen Aktivitäten. Die Koordination der Swiss Showdown Vereinigung beinhaltet unter anderem die Unterstützung beim Aufbau von neuen Showdown-Gruppen, die Ausbildung von Schiedsrichtern und die Durchführung von Meisterschaften.
Vom 2. bis 6. Mai 2018 lud der italienische Blindensportverband FISPIC in Tirrenia zum 2. Pisa Open ein.
39 Frauen und 65 Männer aus 14 Nationen nahmen an diesem Turnier teil, an dem 12 Frauen und 14 Männer aus den Top 20 der Weltrangliste anwesend waren. Somit zählt das Pisa Open zur höchsten Turnierkategorie im Showdown Sport.
Von unserem Verein nahmen Rita Dütsch, Marc Sommer, Stefan Hofmann und Josef Stöckli sowie Walter Frei vom BSCZ teil. Begleitet wurden sie von Claudia Hofmann, Joëlle Meier und Stephan Dütsch.
Bei den Frauen spielte Rita Dütsch zuerst in einer Fünfergruppe. Dort traf sie unter anderem auf Elzbieta Mielczarek, die Weltnummer 3. In dieser ersten Gruppenphase fehlte Rita zunächst das nötige Los- und Wettkampfglück zum einen oder anderen Satz- oder Spielgewinn. So belegte sie in der Gruppe den 5. Rang und musste im weiteren Turnierverlauf um die Plätze 33 – 39 kämpfen. In der nachfolgenden Vierergruppe erreichte Rita den 2. Rang, sodass sie am Samstag gegen Kristina Cesnakova aus der Slowakei ihr Platzierungsspiel zu bestreiten hatte. Am Schluss resultierte für Rita der 36. Rang.
Die Männer spielten in der ersten Runde in Fünfergruppen. Marc Sommer hatte in seiner Gruppe mit Adrian Sloninka aus Polen die Nummer 3 der Weltrangliste. Marc gewann ein Gruppenspiel gegen Erminio Varricchio aus Italien in zwei Sätzen und belegte so den 4. Platz.
Stefan Hofmann spielte in der Gruppe mit dem späteren Turniersieger Krystian Kiesel aus Polen, der Weltnummer 7, gegen den er in zwei Sätzen beachtliche 5 Punkte errang. Gegen Lucio Ros aus Italien gewann er sein Spiel in drei Sätzen mit 7:11, 11:6 und 12:6, was ihn in der Gruppe auf den 4. Rang brachte.
Walter Frei machte seine ersten Turniererfahrungen unter anderem mit der Nummer 8 der Welt Jouni Vitamäki. Am Ende der vier Begegnungen stand für ihn der 5. Gruppenplatz fest.
Josef Stöckli war in einer Vierergruppe eingeteilt. Die drei vor ihm klassierten Spieler gewannen gegen den Teamsenior, sodass Josef am Schluss der 4. Rang übrig blieb.
So kam es, dass die drei Schweizer Viertklassierten in die gleiche Zwischengruppe eingeteilt wurden. Von den internen Duellen gewann Marc Sommer beide Spiele in zwei Sätzen und klassierte sich so vor Josef Stöckli, der seinerseits das Spiel gegen Stefan Hofmann gewann.
Bei den Fünftklassierten setzte sich Walter Frei gegen den Italiener Lucio Ros mit 12:5 und 12:9 durch.
Am Schluss konnten alle Schweizer Teilnehmer zumindest einen Sieg im Turnierverlauf feiern. Als Bestklassierter erreichte Marc den 51., Josef den 54., Stefan den 56. und Walter den 64. Rang.
In den beiden hochstehenden und ausgeglichenen Finalspielen, setzten sich sowohl bei den Männern als auch bei den Frauen nicht die bisherigen Seriensieger Peter Zidar (Slowenien) und Hanna Vilmi (Finnland) durch, sondern, wie oben schon erwähnt, Krystian Kisiel aus Polen und Jaana Pesari aus Finnland.
Dem Coachingteam Claudia, Joëlle und Stephan sei hier speziell gedankt für ihre Unterstützung der Spielenden an der Platte und den nachfolgenden Analysen der gezeigten Spiele.
Am Samstagabend fand die Rangverkündigung in einem würdigen Rahmen statt. Jede Teilnehmerin und jeder Teilnehmer erhielt einen kleinen Espressokocher. Beim nachfolgenden 5-Gang Galadiner zeichnete sich der Küchenchef und sein Team ein weiteres Mal aus. Anschliessend vergnügten sich die meisten auf dem Tanzparkett oder bei einem Drink in der angrenzenden Bar. Dass beides miteinander verbunden werden kann, machten Rita und Joëlle den Männern vor, die sich teilweise ebenfalls auf die Tanzfläche wagten.
Das Turnier in Tirrenia war sehr gut organisiert. Die Spielräume und die Unterkünfte befanden sich im gleichen Gebäudekomplex.
Unsere Gruppe fühlte sich in Tirrenia sehr gut aufgehoben. Nebst den spannenden und schweisstreibenden Wettkämpfen durften wir viele bestehende Kontakte mit Spielenden, Trainern und Referees pflegen und neue knüpfen. Wir freuen uns schon heute auf den einen oder anderen Spieler aus dem benachbarten Ausland, der uns in Winterthur besucht und uns einen Einblick in sein Spiel vermittelt.
Der folgende Link gibt Einblick in die vollständigen Resultate und Ranglisten. http://www.cellucci.it/pisaopen2018
Vom 8. bis 11. März 2018 fand in Prag der zweite BSC Prague Showdown Cup statt. An dieser Veranstaltung nahm auch eine kleine Delegation aus der Schweiz, bestehend aus Rita Dütsch als Spielerin und Stephan Dütsch als Begleiter/Coach, teil.
Bei den Damen musste leider eine Top-Spielerin aus Slowenien kurzfristig krankheitshalber absagen. Es waren aber trotzdem 10 Spielerinnen aus der IBSA Top 20 dabei und das Turnier gehörte somit zur höchsten Kategorie.
Am Donnerstag wurde bei den Damen in 3 Vierer- und einer Fünfer-Gruppe um die Einteilung in der Zwischenrunde gespielt. Durch einen Sieg gegen eine Top 20 Spielerin gelang es Rita sich für das vordere Feld zu qualifizieren, womit der Rang 12 gesichert war.
Am Freitag ging es dann um den Einzug in die Viertelfinals. Durch einen weiteren Sieg und einen Satzgewinn gegen je eine in der IBSA-Rangliste vor ihr klassierte Spielerin schaffte Rita den vor dem Turnier nie erwarteten Einzug in die Viertelfinals. Somit war Rang 8 gesichert.
Im Viertelfinal musste Rita dann gegen die spätere Siegerin des Turniers, Jaana Pesari, antreten. Da zeigte sich dann, dass zur absoluten Spitze doch noch ein relativ grosser Abstand besteht.
Schliesslich blieb es beim Rang 8, nachdem im letzten Platzierungsspiel ein umstrittener Schiedsrichterentscheid Ritas fulminante Aufholjagd im zweiten Satz stoppte und sie das Spiel dann verlor.
Insgesamt war es ein gelungener Anlass. Wir konnten Kontakte zu anderen Teams knüpfen und obwohl Rita selbst insgesamt 11 Spiele bestritt, blieb auch genug Zeit, andere Spiele bei den Damen und den Herren zu besuchen und den einen oder anderen Trick einer Top-Spielerin oder eines Top-Spielers zu bewundern.
Wir haben auch gemerkt, woran Rita noch arbeiten muss, um sich vielleicht noch weiter nach vorne kämpfen zu können und einiges davon konnte sie dann auch bereits im Lauf des Turniers umsetzen
Nächstes Jahr werden wir sicher wieder nach Prag reisen und hoffen, dass die Schweizer Delegation dannzumal noch etwas grösser sein wird.