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Im Frühjahr 2008 hatten der damalige Schweizer Bundespräsident Couchepin und die deutsche Bundeskanzlerin Merkel vereinbart, gemeinsam die Lärmbelastung, die vom Flughafen Zürich ausgeht, berechnen zu lassen. Die Resultate sollen eine objektive Grundlage bilden für weitere Gespräche zwischen den beiden Ländern über eine Regelung der Flugbewegungen auf süddeutschem Gebiet im Zusammenhang mit dem Flughafen Zürich.
Die Organisation der Arbeiten oblag einer gemischten Arbeitsgruppe unter der Leitung des Direktors des Bundesamtes für Zivilluftfahrt (BAZL), Peter Müller, und des Leiters der Abteilung Luftfahrt im deutschen Verkehrsministerium, Thilo Schmidt. Sie liess die Berechnungen durch das deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt DLR auf der Basis des neuen deutschen Fluglärmgesetzes durchführen. Die schweizerische Fachstelle für Lärmfragen, die Empa, lieferte Grundlagen für die Berechnungen.
Die Arbeitsgruppe konnte sich davon überzeugen, dass die Berechnungen nach wissenschaftlichen Kriterien und methodisch korrekt durchgeführt wurden. Die Schweiz wird gestützt auf das Resultat der Lärmanalyse der deutschen Seite einen Lösungsvorschlag für eine künftige Regelung der An- und Abflüge unterbreiten.