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Pfeifente
Anas penelope
Das Männchen ist im Brutkleid mit dem rotbraunen Kopf, der cremefarbenen Stirn sowie dem grauen Körper leicht zu erkennen. Das Weibchen ist eher unscheinbar rotbräunlich gefärbt. Das auffällig runde Kopfprofil ist für beide Geschlechter typisch. Die Pfeifente verdankt ihren Namen dem typischen, melodischen Pfiff, den die männlichen Tiere auch ausserhalb der Balzzeit erklingen lassen.
Pfeifenten leben und brüten in den nördlicheren Breiten Europas und Asiens, ihr Wintergebiet erstreckt sich von Nordafrika über Indien bis nach Japan. Mittlere und kleine flache Seen, reich bewachsene Gewässer und Sumpfniederungen der Taiga sind beliebte Brutplätze der Pfeifenten.
Die geschützt in trockener Heide oder zwischen Felsgesteinen versteckten Nester werden ausschliesslich von den Weibchen errichtet. Die Eiablage findet entsprechend dem nördlichen Standort relativ spät, nämlich Ende Mai bis Juni statt. Das Gelege enthält 7-10 Eier, die etwa 24 bis 25 Tage ausgebrütet werden. Die Jungenten sind bereits mit 6–7 Wochen voll befiedert, flugfähig und folgen im Oktober der Mutter ins Überwinterungsgebiet.
Pfeifenten gehören zu den Gründelenten und ernähren sich fast ausschliesslich pflanzlich. Im Sommer werden vor allem Sumpf- und Schwimmpflanzen aufgenommen, während im Winter zusätzlich Tang, Seegras und Algen auf dem Speisezettel stehen. Tiefer liegende Pflanzenteile können sie durch das Gründeln (Kopf unter Wasser, Schwanz in die Höhe) nicht mehr erreichen.
Im Tierpark Goldau können Sie die Pfeifente am Waldweiher entdecken.
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