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Der anpassungfähige und häufige Flussbarsch ist in jedem stehenden und fliessenden Gewässer anzutreffen. Debei bevorzugt er klares Wasser und meidet starke Strömungen.Seine etwas vergrösserte , entständige Mundspalte verrät ihn als Räuber kleinerer Fische. Über ihre klebrigen Eier, die an Gefieder von Wasservögeln haften bleiben, besiedeln Flussbarsche schnell neue Gewässer.Jungfische halten sich bevorzugt in Schwärmen in ufernähe auf wo sie Insektenlarven und Kleinkrebse erbeuten. Die älteren Fische sind typische Einzelgänger, die wir eher im offenen Wasser finden.
Rotfedern besiedeln ebenso wie Rotaugen flache, pflanzenreiche Gewässer, sind hier aber bei weitem nicht so häufig wie Rotaugen. Rotfedern ernähren sich von Algen, Laichkraut und anderen Wasserpflanzen, fressen daneben aber auch an den Wasserpflanzen sitzende Kleinkrebse, Insektenlarven, Würmer und Schnecken.Insbesondere in fischereilich genutzten Teichen tun Rotfedern gute Dienste als Konsumenten lästiger Algen und Wasserlinsen.
Der Hecht ist ein stationärer Süsswasserfisch, der über fast ganz Europa und drüber hinaus in der gemässigten Zone holarktisch bereitet ist. Er kommt sowohl in fliessenden als auch in stehenden Gewässern vor. Bevorzugt hält sich der Raubfisch in flachen uferzonen auf, wo er seinen Jagdweise effektiv einsetzen kann. Bewegungslos lauert er in Deckung, um plötzlich hevorzuschiessen und seine Beute - Wirbellose, Amphibien. Wasservögel und vor allem andere Fische - mit den scharfen Zähnen zu packen. Die sehr gefrässigen Jungfische wachsen schon im ersten jahr auf einen Länge von 15-30 cm heran und werden bereits im 2. Jahr geschlechtsreif.
Ursprünglich nur im Gebiet des Schwarzen und Kaspischen meeres, ist der Karpfen heute über ganz Europa verbreitet. Er veborzugt tiefere, stehende und langsam fliessende Gewässer ohne starke Strömung mit Schlamm- oder Sandgrund und reichem Pflanzenwuchs. Tagsüber halten sich karpfen gerne am boden auf; nachtswerden sie aktiv und gehen auf Nahrungssuche. Sie fressen vor allem Kleintiere, die am Boden leben. Grosse Exemplare stellen auch molchen und kleinen Fischen nach.
Die oben dargestellte Flora und Fauna wurde, solange nicht anders gekennzeichnet, am Bellacher Weiher aufgenommen. Die Bilder der Fische auf dieser Seite sind mit Quellenangaben versehen. Die dazugehörigen Texte wurden folgenden Bestimmungsbüchern entnommen:
Hecker, F. (2003). Treffpunkt Teich und Tümpel. Stuttgart: Franckh-Kosmos Verlags-GmbH & Co.
Pott, E. (2001). Bach Fluss See. München: BLV Verlagsgesellschaft mbH.