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ein nach dem
Roman »Oblómow« von
Gontscharow (s. d.) gebildetes
Wort, das zur Bezeichnung der träumerischen
und unentschlossenen
Trägheit, welche dem russischen
Naturell eigentümlich ist, eine Zeitlang sehr im
Gebrauch war.
(russ. Oblomovscina), ein nach dem Roman «Oblomov» von Gontscharow (s. d.)
gebildetes Wort zur Bezeichnung von Charakteren, denen es bei aller Befähigung und Bildung doch an Thatkraft mangelt, ihre
guten Vorsätze zu verwirklichen, und die deshalb ihre Kräfte in einem träumerischen Hinbrüten verkümmern
lassen.