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Franz war bei Therapieabschluss Mitte Dreissig. Anlass zur Therapie waren Versagensängste, die ihm an seiner Arbeitsstelle zu schaffen machten, bis er sie nicht mehr halten konnte.
Franz befasste sich mit seiner Ängstlichkeit. Hilfreich in der Therapie wurde ein innerer Ausflug in seine Kindheit, wo er sich in der Umgebung und mit seinem Grossvater sicher und stark gefühlt hatte. Seine ängstliche Seite stammte aus der Zeit nach dem Tod des Grossvaters, wo ihn niemand mehr schützte vor der Strenge des Vaters, der keine Gefühle zeigte und dem nichts genügte.
Franz erfand eine Figur, die er nach dem Karikaturisten Loriot benannte. „Loriot“ unterstützte ihn beim Verhandeln mit dem strengen Teil und wies drauf hin, dass die Leute im Alltag ständig Fehler machten, ohne dass etwas Schlimmes passierte. Franz gewann mehr Distanz zum strengen Teil und nahm mehr seine Mitte ein. So konnte er sich schrittweise seinen Ängsten stellen. Eine Prüfung, bei der er durchgefallen war, wiederholte er erfolgreich.