Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03502.jsonl.gz/2173

Für die Projektierung der Sanierung des denkmalgeschützten Altbaus der Bibliothek, des Universitätsinstituts Bernoullianum und den Neubau beantragt die Regierung Ausgaben in der Höhe von 7,9 Millionen Franken. Dies teilte sie heute Dienstag mit.
Der Neubau soll neben dem Bernoullianum auf der heutigen Hebelschanze zu stehen kommen und in erster Linie für die kulturhistorisch schützenswerten Bestände der Bibliothek dienen, wie es heisst. Hierfür muss die heutige Grünanlage in eine Zone für Nutzungen im öffentlichen Interesse umgezont werden.
Nicht ohne Nebengeräusche
Die Regierung ist sich laut Mitteilung bewusst, dass die Opferung einer Grünanlage nicht ohne Nebenräusche vonstatten gehen wird. Sie ist aber der Auffassung, dass der Standort Hebelschanze in Abwägung der Hauptkriterien Funktionalität, Städtebau und Denkmalpflege der einzige sei, der die Anforderungen für einen Neubau mit der erforderlichen Nähe zum Hauptgebäude erfüllen könne.
Als Teilersatz der Grünanlage soll der Platz zwischen dem Bernoullianum und Altbau der Bibliothek zum neuen «Freiraum mit einer hohen Aufenthaltsqualität» aufgewertet werden. Weitere indirekte Ausgleichsmassnahmen wie etwa eine Dach- und Fassadenbegrünung bei den Erweiterungsbauten würden geprüft.