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Die Produktionskosten – Levelized Cost of Electricity (LCOE) – von Offshore-Windanlagen sind zwischen 2012 und 2021 um 68 Prozent gefallen. NREL (National Renewable Energy Laboratory) und das Berkeley LAB haben im April dieses Jahres aufgezeigt, dass die Produktionskosten bis zum Jahr 2050 um weitere 49 Prozent fallen können (Quelle: Global Off-shore Wind Report 2021).
Der Offshore-Windmarkt ist in der letzten Dekade jedes Jahr um 22 Prozent gewachsen. Der weltweite Anteil an der Stromproduktion beträgt aktuell knapp 7%. Mit einem Anteil von 70% ist Europa führend. Es wird erwartet, dass die asiatischen Märkte in ein paar Jahren die Führung übernehmen werden. Da Regierungen weltweit die Ziele für neue Windkraftanlagen stetig anheben, sieht die Zukunft noch vielversprechender aus. Bis zum Jahr 2030 wird mit einem Wachstum in diesem Bereich von 30% gerechnet.
Von heute bis 2050 wird der Offshore-Windmarkt zentral sein, um die unausweichliche Dekarbonisierung voranzutreiben. Da die Produktion von Elektrizität und der Konsum von Elektrizität nicht deckungsgleich ist und Schwankungen unterliegt, muss die temporäre Überproduktion von Elektrizität gespeichert werden. Hier spielt Wasserstoff (Green Hydrogen Production) eine zentrale Rolle.