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Eine internationale Forschungsgruppe hat in der Zeitschrift „Nature Communications“ einen interessanten Bericht veröffentlicht. Die Wissenschaftler haben insgesamt 84 Graslandökosysteme auf sechs Kontinenten untersucht, darunter die nordamerikanische Steppe, die Savanne in der Serengeti, die Tundra auf Spitzbergen und Almwiesen in den Alpen.
Das Ergebnis: Je höher die pflanzliche Artenvielfalt auf Steppen, Wiesen, Weiden ist, desto mehr Kohlenstoff wird in den Böden gespeichert. Böden mit vielen verschiedenen Arten enthalten weniger Stickstoffverbindungen, also weniger Proteine und mehr Fasermaterial als artenarme Böden. Die faserreichen Böden setzen weniger Kohlenstoffverbindungen frei als die eiweissreicheren Böden. Grasländer, so die Wissenschaftler, speichern etwa ein Drittel des gesamten Kohlenstoffs auf der Erde, demnach lohnt es sich, die Artenvielfalt auf Grasland zu fördern.
Dies ist auch eine wichtige Nachricht für private und öffentliche Gärten. Gräser sind eben nicht nur charmante Pflanzen, die wenig Arbeit machen, sie leisten auch einen wichtigen ökologischen Beitrag. Artenreiche Gärten mit vielen, verschiedenen Gräsern fördern u.a. auch die Artenvielfalt von Insekten, Kleinsäugern und Vögeln. Wer sich über die Vielfalt der Gräser informieren möchte, findet gute Anhaltspunkte auf www.elegrass.de
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