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Fontanes fesselnde Kriminalgeschichte wieder im Programm
Das Waisenmädchen Hilde wächst bei dem verwitweten Förster Baltzer Bocholt und dessen Sohn Martin auf. Ihr träumerisches Wesen und ihr feines Aussehen machen sie besonders geheimnisvoll und anziehend. Sowohl Martin als auch sein Vater beginnen, sich für die junge Frau zu interessieren. Fontanes Familiendrama beruht auf einer wahren Begebenheit. Der Widerstreit von Gut und Böse, von Gesetz und Gnade, das Ineinanderfliessen von Mythischem und Psychologischem sowie das Thema des schuldig-unschuldigen Mädchens sind zeitlos und fesselnd.
Theodor Fontane, am 30. Dezember 1819 in Neuruppin (Brandenburg) geboren, wurde zunächst wie sein Vater Apotheker. 1849 entschloss er sich jedoch, seine schriftstellerische Tätigkeit zum Hauptberuf zu machen, und arbeitete fortan als Auslandskorrespondent,
Kriegsberichterstatter und Theaterkritiker. Erst mit fast sechzig Jahren begann er seine berühmten Romane und Erzählungen zu schreiben. Theodor Fontane starb am 20. September 1898 in Berlin.