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Erstmals liegt die Schweiz im alljährlich veröffentlichten Breitband-Ranking der OECD an erster Stelle: 39,9 von 100 Bewohnern verfügen über einen fixen Breitbandanschluss. Ein wichtiger Grund für diese sehr beachtliche Leistung sei der investitionsfreundliche Rechtrahmen, der durch das aktuelle Fernmeldegesetz von 2007 gegeben ist. Es fördere Investitionen in die Netzinfrastrukturen, zeigt sich die OECD überzeugt.
39,9 von 100 Einwohnern in der Schweiz verfügen über einen breitbandigen Hausanschluss. Damit liegt sie weit über dem Durchschnitt von 25,6 von 100 und auch erstmals vor den langjährigen Vorbildern Niederlande (39,1) und Dänemark (37,9). Ende 2011 gab es in Europa 314 Millionen Breitbandanschlüsse, 4,1 Prozent mehr als ein Jahr zuvor, wobei sich das Wachstum in der zweiten Jahreshälfte auf 1,8 Prozent abschwächte. In Polen, Griechenland und Chile war die Zunahme mit über 6 Prozent überdurchschnittlich hoch.
Klassische DSL-Anschlüsse gehen anteilmässig zugunsten von Kabelanschlüssen und vor allem Glasfaseranschlüssen (Fiber to the Home, FTTH) zurück.