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Sambia und Simbabwe sind Nachbarn im afrikanischen Süden. Auf seinem Weg zum Indischen Ozean durchquert der mächtige Sambesi beide Länder und ist für die meisten Regionen die Lebensader. Sambia lässt sich wegen seiner landschaftlichen Schönheiten gern als "Perle Afrikas" feiern, in Simbabwe sind die wildreichen Nationalparks von Touristen in aller Welt beliebt. Sambia und Simbabwe haben eines gemeinsam: Sie zählen zu den eindrucksvollsten Ländern des Schwarzen Kontinents.
Direktflüge nach Lusaka, der Hauptstadt Sambias, bieten Air France und British Airways ab Zürich, Genf, Frankfurt/Main und Wien an. Zu den Victoriafällen gelangt man mit Zwischenstationen entweder von Windhoek oder Johannesburg. Die Flugzeit beträgt zwischen 13 und 14 Stunden.
Für Schweizer Staatsangehörige genügt zur Einreise nach Sambia ein Reisepass, der noch eine Gültigkeit von mindestens sechs Monaten hat. Nach der Ankunft ist ein Visum zu beantragen, das zurzeit 50 USD kostet. Bei einer zweifachen Einreise nach Sambia sollte man ein sogenanntes "Double-Entry"-Visum beantragen, das ungefähr 70 USD kostet. Es ist empfehlenswert, mehrere Passbilder mitzubringen und auch eine Kopie des Reisepasses. Grundsätzlich ist es auch möglich, ein Visum für Sambia und Simbabwe bei der sambischen Botschaft in Berlin zu beantragen. Seit dem 1. Dezember 2014 gibt es ein gemeinsames Visum für Sambia und Simbabwe (KAZA Visum, Preis ca. USD 50). Das Visum nur für Simbabwe kostet zurzeit USD 30, Änderungen bleiben vorbehalten.
Staatsangehörige anderer Nationen erkundigen sich bitte rechtzeitig bei der zuständigen Vertretung (Botschaft oder Konsulat).
Einreisebestimmungen können jederzeit und auch kurzfristig ändern. Alle Reisenden sind selbst für die Vollständigkeit und Gültigkeit Ihrer Dokumente verantwortlich, wir lehnen jede Haftung ab.
Grosse Teile Zambias bestehen aus Hochebenen zwischen 1000 und 1400 Metern. Die Temperaturen sind tropisch mild, von den Talgebieten abgesehen. In der Winterzeit von Mai bis September kann es zwischen 15 und 27 Grad warm werden. Von Dezember bis April wird das Land immer wieder von heftigen Regenfällen und Stürmen heimgesucht. Die klimatischen Bedingungen sind in Zimbabwe ähnlich. Reisen sind ganzjährig möglich.
Telefonieren ist in Sambia recht preiswert, wenn man sich einer Prepaidcard lokaler Anbieter bedient. Das Mobilfunknetz ist in der jüngeren Vergangenheit stetig ausgebaut worden. Beides gilt auch für Simbabwe, das einst über das beste Telefonnetz des südlichen Afrika verfügte.
In den grossen Städten Sambias nimmt die Zahl der Internetcafés von Jahr zu Jahr zu. Allerdings sind die Verbindungen langsam und werden durch häufigen Stromausfall erschwert. Das gilt auch für Simbabwes Hauptstadt Harare.
Es wird empfohlen, wichtige Medikamente im Reisegepäck mitzuführen. Bei der Beachtung von Hygienemassnahmen können in beiden Ländern Infektionskrankheiten vermieden werden. Vor dem Kauf von Lebensmitteln in Strassenshops wird gewarnt.
Beide Länder sind von der Malaria bedroht. Die Einnahme einer Prophylaxe wird empfohlen. Ein erhöhtes Risiko besteht in der Regenzeit. Auch eine Impfung gegen Hepatitis A und Wundstarrkrampf wird von Tropenmedizinern angeraten. In manchen Regionen gibt es auch die Gefahr des Übertragungsrisikos von Schlafkrankheit und Masern.
Der Kwacha ist die offizielle Währung in Zambia. Er ist häufigen Schwankungen ausgesetzt. Am besten tauscht man in den Banken US-Dollar gegen Kwacha, da Euro nicht überall akzeptiert werden. Auch Reiseschecks sind vielerorts unbekannt. In Simbabwe wird mit dem Zimbabwe-Dollar bezahlt. Er unterteilt sich in hundert Cent und verliert permanent an Wert. An den Victoriafällen werden südafrikanischer Rand, amerikanische Dollar, Euro und namibische Dollar akzeptiert.
In den Hotels und Safari Lodges in Sambia und Simbabwe und Restaurants beider Länder ist es üblich, ein Trinkgeld in Höhe von zehn Prozent des Rechnungsbetrages zu geben.
Die Zeit in Sambia und Simbabwe ist eine Stunde vor der Zeit in Mitteleuropa.
In Sambia beträgt die Netzspannung 220 bis 240 Volt bei einer Frequenz von 50 Hertz. Es sind die Steckertypen C, D und G verbreitet. Man sollte sich also vor der Abreise oder bei der Ankunft am Airport um einen Adapter bemühen. In Simbabwe ist die Netzspannung identisch. Es gibt hier dreipolige Steckertypen, die ebenfalls mit einem Adapter gekoppelt sein müssen. Im Land kommt es häufig zu Stromausfällen. Zahlreiche Hotels überbrücken diese mit Notstromaggregaten.
In Simbabwe haben derzeit drei Sprachen einen offiziellen Status. 70 Prozent der Einwohner sprechen Shona, gefolgt von weiteren Bantu-Sprachen. Nur eine Minderheit ist der englischen Sprache mächtig. Englisch ist hingegen die offizielle Sprache in Sambia. Insgesamt gibt es dort jedoch 70 Bantusprachen.
In Sambia und Simbabwe fährt man links. In beiden Ländern sind die Überlandstrassen sehr gut befahrbar. Tanken sollte man unbedingt überall dort, wo es Benzin gibt, denn es könnte sein, dass man sehr lange auf eine Tankstelle warten muss, wenn es gilt, längere Strecken zurückzulegen.
In Sambia:
In Simbabwe: