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Der Wettbewerbsbeitrag von Fischer Architekten für die dritte Ausbauetappe der ETH Hönggerberg, der in der ersten Runde mit dem ersten Preis ausgezeichnet wurde, führt Albert Heinrich Steiners in die Landschaft eingebettete, aufgelockerte Bauweise weiter. Der zusammenhängende Grünraum zwischen Käferberg und Hönggerberg bleibt erhalten. Der Campus Hönggerberg erhält eine klare Zufahrt für den öffentlichen Verkehr und einen zentralen Platz.
Campus ETH Hönggerberg um 1980
Angesichts der beschränkten Platzverhältnisse an ihrem Standort im Zentrum plante die ETH Zürich in den 1980er-Jahren für die Departemente Chemie und Werkstoffe sowie die Institute für Pharmazie und Mikrobiologie einen Neubau auf dem Campus Hönggerberg. Fischer Architekten gingen als Sieger aus dem 1990 ausgeschriebenen Wettbewerb hervor, mussten nach einer Überarbeitung jedoch zugunsten des zunächst drittplatzierten Projekts auf eine Weiterentwicklung verzichten.
Die von Fischer Architekten in einer Arbeitsgemeinschaft mit Prof. Paul Meyer vorgeschlagenen Neubauten ordnen sich entlang einer neuen Fussgängerachse an. In deren Schnittpunkt mit der bestehenden Mittelachse, die Richtung Süden verlängert wird, entsteht für die ETH Hönggerberg ein zentraler Platz. Die Laborgebäude übernehmen die Höhe der bestehenden Bauten, während die Volumen gegen die Geländekuppe in ihrer Höhe reduziert sind und die beiden Zentrumsbauten dank ihrer geringeren Höhe in der Silhouette die neue Zufahrt für den öffentlichen Verkehr markieren. Die Landschaft zwischen den Naherholungsgebieten Käferberg und Hönggerberg bleibt als zusammenhängender Grünraum erhalten.
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