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Das Wichtigste in Kürze
- Der südafrikanische emeritierte Erzbischof Desmond Tutu ist verstorben.
- Das Land trauert um seinen Friedensnobelpreisträger.
- Aus der ganzen Welt gibt es Beileidsbekundungen.
Die Flaggen an öffentlichen Gebäuden des Kap-Staates werden auf halbmast gesetzt. Dies nach dem Tod des weltbekannten südafrikanischen Friedensnobelpreisträgers, Menschenrechtlers und emeritierten Erzbischofs Desmond Tutu.
Präsident Cyril Ramaphosa kündigte eine entsprechende Massnahme am späten Sonntagabend in einer Rede an. Darin würdigte er Tutu erneut als «einen der Mutigsten unter uns». Dessen Stiftung kündigte die Beisetzungsfeierlichkeiten für den 1. Januar in Kapstadt an.
Neben Beileidsbekundungen von Politikern aus aller Welt gab es auch Reaktionen aus der Künstlerwelt. Dieser war Tutu stets sehr verbunden.
Tutu kämpfte gegen Apartheidsystem
Der prominenteste Geistliche des Landes war am Sonntag im Alter von 90 Jahren gestorben. Gemeinsam mit Nelson Mandela hatte er gegen das rassistische Apartheidsystem gekämpft, das am Kap die weisse Dominanz festschreiben wollte. Nach deren Fall war der am 7. Oktober 1931 in Klerksdorp bei Johannesburg geborene Tutu einer der Verfechter der Aussöhnung zwischen Schwarz und Weiss.