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Konfession Die Konfession bezeichnet, zu welcher christlichen Religion jemand gehört. Die auf diesen Seiten enthaltenen Begriffe stimmen, wenn nichts anderes steht, für die evangelisch-reformierte Konfession. Bei der evangelisch-lutherischen, katholischen, christkatholischen, anglikanischen oder orthodoxen Konfession haben die Begriffe zum Teil eine andere Bedeutung. Kanzel Die Kanzel ist eine Art Rednerpult, von dem aus der Pfarrer zur Gemeinde spricht. In alten Kirchen ist die Kanzel oft wie ein Balkon an einer Säule. Katholisch, römisch-katholische Kirche Die römisch-katholische Kirche ist mit über einer Milliarde Gläubigen die grösste christliche Konfession. Sie ist streng hierarchisch aufgebaut, ihr Oberhaupt ist der Papst. Die katholische Kirche sieht sich (bzw. den Papst) als direkte Nachfolgerin der Apostel und vor allem des Apostels Petrus.
Einer der grössten Unterschiede zwischen dem katholischen und dem reformierten Glauben ist, dass im Katholizismus allein die Vertreter der Kirche, also die Priester und Bischöfe, dem Gläubigen die Sünden vergeben können (Beichte).
Die Beichte ist in der katholischen Kirche ein Sakrament. In der reformierten Kirche ist die Beichte dagegen nicht nötig: jeder Sünder kann direkt Gott im Gebet um Vergebung bitten. Karfreitag Am Karfreitag gedenken die Christen dem Todestag von Jesus. Jesus wurde am Karfreitag bei Sonnenaufgang zum Tod verurteilt. Ungefähr um 9.00 Uhr wurde er auf dem Berg Golgatha gekreuzigt und am Nachmittag starb er.
Das Wort "Karfreitag" kommt vom alt-deutschen Wort "kara", was "klagen" bedeutet. Kirchturm Bei den frühen Christen gab es noch keine Kirchtürme. Erst im Mittelalter begann man sie zu bauen und mit einem Kreuz oder einem Hahn auf dem Dach auszustatten. Die Kirche und das Kreuz (bzw. der Hahn) sollten von weitem sichtbar sein. Noch später wurden Glocken in die Kirchtürme gehängt, um damit die Gläubigen zum Gottesdienst zu rufen.
Die Kirchen mit ihren Türmen waren früher die höchsten Gebäude einer Stadt. So wurden sie auch zum wichtigsten Gebäude, weil man sie von überall her sah. Kloster Ein Kloster ist ein Gebäude, in dem eine Gemeinschaft von Mönchen oder Nonnen zusammenlebt. Oft gehören auch Bauernhöfe zu einem Kloster, so dass in früheren Zeiten die Klöster unabhängig bestehen konnten und die Mönche zu essen hatten.
Manchmal gehörten sogar ganze Gegenden zu einem Kloster: So kaufte z. B. der Abt Ulrich Rösch vom Kloster St. Gallen im Jahr 1468 das ganze Toggenburg. Die Bauern in jenem Tal mussten dann einen Teil ihrer Ernten dem Kloster abgeben. Konfirmation Die Konfirmation bekräftigt die Mitgliedschaft des Getauften in der christlichen Gemeinde. Das Wort kommt vom lateinischen "confirmare", was "bestätigen" bedeutet. An den meisten Orten kann man nach der Konfirmation auch in die Kirchenpflege gewählt werden und bei Kirchenabstimmungen mitmachen (an einigen Orten gilt aber auch das politische Wahlrecht von 18 Jahren). Kremation (siehe Beerdigung)
Kreuz Das Kreuz ist das wichtigste Symbol der Christen. Es ist eine Erinnerung an den Tod Jesu Christi am Kreuz (Karfreitag), aber es ist auch ein Zeichen für die Überwindung des Todes durch die Auferstehung (Ostern). Das Kreuz steht für die Hoffnung der Christen auf Rettung und Heil für alle Menschen. Deshalb hat es auf den meisten katholischenKirchen ein Kreuz auf dem Kirchturm. Küster (siehe Sigrist)
Kirchgemeinde Die Mitglieder einer Kirche bilden die Kirchgemeinde. Das sind also sowohl die Besucher des Gottesdienstes als auch die Angestellten der Kirche. In einer Stadt, in der es mehrere Kirchen der gleichen Konfession hat, gibt es auch mehrere Kirchgemeinden. Die Kirchenmitglieder werden einer bestimmten Kirche zugeteilt, so dass es überall ungefähr gleich viele Leute hat. Kirche (Gebäude) Kirchen sind öffentliche Gebäude, in denen sich Menschen versammeln, um gemeinsam Gottesdienst zu feiern. Kirchen können ganz verschieden aussehen. Heutzutage haben sie meistens einen Turm mit einem Hahn (reformiert) oder einem Kreuz (katholisch) auf der Spitze. Kommunion Die heilige Kommunion wird in der katholischen Kirche während eines Gottesdienstes zelebriert. Sie entspricht in etwa dem Abendmahl in der reformierten Kirche.