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<h2>SubmittedText<h2><p>Gestützt auf Artikel 160 Absatz 1 der Bundesverfassung und auf Artikel 107 des Parlamentsgesetzes reiche ich folgende parlamentarische Initiative ein:</p><p>Damit die Nutzung bestockter Weiden klar definiert und gegen die Ausdehnung der Waldfläche angekämpft werden kann, sollen das Wald-, das Landwirtschafts- und das Raumplanungsgesetz dahingehend geändert werden, dass die bestockten Weiden der Landwirtschaftszone zugeteilt werden.</p><h2>InitialSituation<h2><p>Gestützt auf Artikel 160 Absatz 1 der Bundesverfassung und auf Artikel 107 des Parlamentsgesetzes reiche ich folgende parlamentarische Initiative ein:</p><p>Damit die Nutzung bestockter Weiden klar definiert und gegen die Ausdehnung der Waldfläche angekämpft werden kann, sollen das Wald-, das Landwirtschafts- und das Raumplanungsgesetz dahingehend geändert werden, dass die bestockten Weiden der Landwirtschaftszone zugeteilt werden.</p><h2>Proceedings<h2><p><b>Debatte im Nationalrat, 12.09.2012</b></p><p>(sda) Landwirtschaft: Der Nationalrat will, dass bestockte Weideflächen - auch bekannt als Wytweiden - nicht mehr der Wald-, sondern der Landwirtschaftszone zugerechnet werden. Eine parlamentarische Initiative von Laurent Favre (FDP/NE) mit diesem Inhalt befürwortete der Rat mit 88 zu 73 Stimmen und 5 Enthaltungen. Betroffen wären rund 87'000 Hektaren Weide, die teilweise bewaldet sind. Sie liegen je zur Hälfte im Jura- und im Alpenbogen. Mit der Umteilung sollen die Bauern einen monetären Anreiz für die weitere Nutzung erhalten, so dass die Weiden nicht ganz verwalden. Das Agrarbudget dürfte mit rund 1,5 Millionen Franken belastet werden. Die Gegner monierten, dass die Bauern für diese Flächen schon heute Zahlungen erhielten. Zudem könnte Kulturlandschaft verloren gehen. Die Initiative geht nun in den Ständerat.</p><p></p><p><b>Debatte im Ständerat, 08.12.2014</b></p><p>(sda) Der Ständerat lehnt es ab, dass bestockte Weideflächen - auch bekannt als Wytweiden - der Landwirtschaftszone statt dem Wald zugerechnet werden. Er hat eine parlamentarische Initiative von Laurent Favre (FDP/NE) abgelehnt. Mit der neuen Zuteilung sollten die Bauern einen finanziellen Anreiz für die weitere Nutzung erhalten, so dass die Weiden nicht ganz verwalden. Der Nationalrat hat diesem Anliegen zugestimmt. Der Ständerat folgte seiner Kommission. Diese hatte darauf hingewiesen, dass die Ziele der Initiative mit der Umsetzung der Agrarpolitik 2014-2017 und der Revision des Waldgesetzes erreicht werden.</p>