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Wie sicher sind Flugreisen in Zeiten der Pandemie? Wie hoch das Risiko einer Ansteckung während der Reise? Genau diese Fragen hat das U.S. Transportation Command (TRANSCOM) im Auftrag des amerikanischen Verteidigungsministeriums im Rahmen der bislang grössten Studie zu den Luftströmen an Bord kommerzieller Flüge beantwortet. Über ein halbes Jahr lang haben Experten und Wissenschaftler entsprechende Tests an Bord von United-Airlines-Maschinen durchgeführt. Das Ergebnis: «Das Risiko einer Verbreitung von COVID-19 ist an Bord von United Airlines praktisch nicht gegeben.» Dass das Risiko einer Ansteckung aufgrund der Verbreitung von Viren durch die Luft an Bord äusserst gering ist, hat Travelnews bereits zu Beginn der Pandemie im März berichtet.
Dazu müssen sich die Passagiere auf ihren Sitzen befinden und während der ganzen Reise einen Mund-Nasen-Schutz tragen. Auch wenn das Flugzeug komplett ausgebucht ist, können nur 0,003 Prozent der infizierten Luftpartikel in die Atmungszone eines Fluggastes gelangen. Dazu tragen laut der Studie auch der schnelle Luftaustausch in den Flugzeugen, die Luftzirkulation von oben nach unten sowie der Einsatz hochwirksamer HEPA-Luftfilter bei.
Innerhalb eines halben Jahres fanden 300 Tests über 38 Stunden Flugzeit und 45 Stunden am Boden in den Flugzeugen von United statt. Es wurden Schaufensterpuppen verwendet, die das Atmen sowie Husten und das Verteilen der Aerosole mit und ohne Maske simulierten. Jeder Test setzte 180 Millionen Partikel frei, sowie es auch in einer echten Situation der Fall wäre. Selbst auf benachbarten Sitzen ist das Risiko einer Ansteckung begrenzt und Masken tragen einen erheblichen Teil dazu bei, die Verbreitung zu minimieren, wenn jemand hustet. Etwa 99,99 Prozent der Partikel wurden innerhalb von sechs Minuten aus der Kabine gefiltert.