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Brasilien: Kleinbauern-Gemeinschaften verteidigen ihr Recht auf Wasser, Einzugsgebiet des Rio Pardo in Bahia
Der Rio Pardo ist die Lebensader für Tausende Familien und traditionelle Gemeinschaften in Brasilien und essenziell für eine sichere Wasserversorgung der kleinen Städte und Dörfer entlang des Flusslaufs. Aufgrund des rasanten Wachstums der Agrarindustrie ist diese Wasserversorgung jedoch in Gefahr. Das Projekt unterstützt daher ländliche Gemeinschaften und Basisorganisationen, deren Zugang zu Land und Wasser durch Grossprojekte bedroht ist. Kleinbauernfamilien werden zum einen juristisch beraten und für das Monitoring der Wasservorkommen und Aufforstungsmassnahmen ausgebildet. Zum anderen fördert das Projekt die nachhaltige Landwirtschaft in der Region.
Projektziele und Auswirkungen
- Die Sicherung des Rechts auf Zugang zu Wasser und die Stärkung der sozialen Kontrolle über die Wasservorräte sind die Hauptherausforderungen, die das Projekt angehen will.
- Das Projekt will einen Beitrag zum Schutz der Wasservorräte kleinbäuerlicher Gemeinschaften leisten, damit diese gesunde Lebensmittel produzieren und verkaufen können. Politische Strukturen schaffen die Voraussetzungen, damit es der Bevölkerung gelingt, ihre Gebiete gegenüber den Interessen der Agrarindustrie zu verteidigen.
- Die in den Mikro-Wassereinzugsgebieten im mittleren Teil des Rio Pardo und den umliegenden Wassereinzugsgebieten lebende Bevölkerung hat Zugang zu und schützt ihre Wasservorräte und kann dadurch gesunde Lebensmittel produzieren und vermarkten.
Projektdetails
Anzahl Begünstigte Trinkwasser: 6000 Personen
Projektdauer: 01.2023 – 12.2025
Organisation: HEKS
Beantragte Mittel via SES: 200’000 CHF
Empfehlung durch Aguasan:
Das Projekt wird zur Unterstützung empfohlen.