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Kristoffersen gewinnt den WM-Titel im Slalom vor AJ Ginnis – die Schweizer gehen leer aus
Es war kein leichtes Unterfangen für die Schweizer Slalom-Fahrer beim letzten Rennen der alpinen Ski-Weltmeisterschaften im französischen Courchevel/Méribel. Loïc Meillard startete als erster, aber scheiterte nach knapp vier Sekunden am Starthang. Daniel Yule folgte als zweiter Athlet, bekundete ebenfalls Probleme im Starthang und verlor zu viel Zeit. Ramon Zenhäusern, der als dritter startete, stand nach dem ersten Lauf mit acht Hundertsteln Rückstand auf den führenden Österreicher Manuel Feller im Mittelfeld der Rangliste.
Sein Ziel, im zweiten Umgang «einen rauszuhauen», das Zenhäusern nach dem ersten Lauf gegenüber dem SRF äusserte, verfehlte der Walliser deutlich. Mit 0,69 Sekunden Rückstand landete er lediglich auf dem 9. Platz. Marc Rochat und Daniel Yule, die es ebenfalls in den zweiten Lauf schafften, beendeten den Slalom auf den Rängen 14 und 24.
Den Sieg im letzten WM-Rennen durfte der Norweger Henrik Kristoffersen bejubeln. Hinter ihm aufs Podest fuhr überraschenderweise der Grieche AJ Ginnis. Ginnis, der auch die US-amerikanische Staatsbürgerschaft besitzt, fährt seit 2018 für Griechenland, nachdem die USA ihr Slalom-Team aufgelöst hatten. Das Podest komplettierte der Italiener Alex Vinatzer. Manuel Feller, der das Klassement nach dem ersten Lauf anführte, beendete das Rennen nach einem durchwachsenen zweiten Lauf auf dem siebten Platz.
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