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Als unbedarfter Leser hat man den Eindruck, Virtual Reality (VR) sei eine Errungenschaft der letzten Jahre. Allerdings tauchte der Begriff Virtual Reality bereits vor über 20 Jahren auf und verschwand darauf wieder in der Versenkung. Geprägt wurde der Begriff Virtual reality von dem Autor Damien Broderick in seinem 1982 erschienenen Science Fiction-Roman The Judas Mandala, 1987 erschien der Begriff erstmals, als theoretisches Konzept, im Oxford English Dictionary. Heute scheint das Konzept ausgereift und es wird sich am Markt durchsetzen.
Was bedeutet Virtual Reality eigentlich? Was braucht es dazu?
Bei VR kann es um Immersion, Plausibilität, Interaktivität und Wiedergabetreue gehen. Bei Immersion wird der Nutzer in die virtuelle Welt eingebettet. Dadurch fühlt er sich mehr als Person in einer virtuellen und weniger als Teil einer realen Welt. Plausibilität ist erfüllt, wenn der Nutzer meint, er könne mit seinen Aktionen die virtuelle Welt beeinflussen, aber dass auch die Aktivitäten in der Umgebung die Sinne anregen. Der Nutzer agiert in der virtuellen Welt und er gewinnt den Eindruck, dass seine Aktivitäten wirklich stattfinden. Wichtig ist die exakte und naturgetreue Gestaltung der virtuellen Welt. Dank der Wiedergabetreue empfindet der Nutzer die virtuelle Welt als real.
Viele Nutzer wird es beim Eintauchen in die virtuelle Welt übel, sie leiden an motion sickness. Dies liegt daran, dass die real empfundene von der virtuell gesehenen Beschleunigung abweicht. DAs Problem entsteht, wenn die virtuelle Welt grösser als der wirklich bestehende Raum ist.