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In den letzten Jahren hat Calcutta Rescue begonnen, sich von einer nachfrageorientierten zu einer evidenzbasierten / datengetriebenen Organisation zu entwickeln.
Im Jahr 2017 führte Calcutta Rescue eine Untersuchung zur Gesundheit und zu den Lebensbedingungen von Slumbewohnerinnen und ‑bewohnern durch (Vorläuferstudie der grösseren multidimensionalen Armutsstudie).
Es folgte eine Kohortenstudie, welche die Auswirkungen eines Ernährungsinterventionsprogramms auf das Wachstum von Kindern mit Wachstumsverzögerung in einem grossen Slum im Norden Kolkatas untersuchte (Mangelernährungsprojekt). Die erste umfassende multidimensionale Armutsstudie von Calcutta Rescue wurde 2019 durchgeführt und deckte 23 Slumgebiete ab. Im Vorfeld befasste man sich auch mit der psychischen Gesundheit von Slumbewohnerinnen und ‑bewohnern.
Anfang 2021 begann Calcutta Rescue mit der Datenerhebung für eine Längsschnittstudie, welche die Auswirkungen von Covid-19 auf verschiedene Lebensbereiche von Menschen in den Slums untersucht (COVID-Studie – in Vorbereitung).
Calcutta Rescue Research Collaborative
Diese gleichzeitigen Initiativen führten Anfang 2020 zur Gründung der „Calcutta Rescue Research Collaborative“. Diese Forschungsgruppe besteht aus Freiwilligen aus verschiedenen Ländern und mit Fachkenntnissen in diversen Disziplinen. Sie treffen sich online, um relevante, gut geplante, verantwortliche Forschungsprotokolle zu erstellen, die durch strenge Methodik und ethische Richtlinien gestützt werden.
Der Zweck der Forschung bei Calcutta Rescue ist es, die Leitung der Organisation mit Daten zu versorgen, die Folgendes ermöglichen sollen:
- eine evidenzbasierte Entscheidungsfindung (z.B. Prioritätensetzung)
- eine Verbesserung der Dienstleistungen
- Mittelbeschaffung und Kommunikation
Von der Stiftung Calcutta Rescue sind gleich zwei Stiftungsrätinnen vertreten: Die Präsidentin Isabelle Hug und Flavia Hug. Hier die Liste aller Mitglieder.
Die aktuellsten Forschungsprojekte
- Multidimensionalen Armutsstudie
- Mangelernährungsprojekt (bisher unveröffentlicht)
- Psychische Gesundheit (bisher unveröffentlicht)
- COVID-Studie (bisher unveröffentlicht)