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… nur ein kleiner Denkanstoss: Warum soll Gewinn privatisiert und Verlust verstaatlicht (aufs Volk abgeschoben) werden? Ist das fair?
Die SP hatte Erfolg. Lange war sie die grösste, stärkste und volknächste Partei der Schweiz. Wer für die Schweiz war, war für die SP.
Sie vertrat die arbeitende Bevölkerung, sprach die Sprache des «Büezers», machte sich für die unterdrückten Frauen stark und hielt das Soziale Gleichgewicht. Heute ist die SP immer noch gross, sie ist im Kern immer noch Volksnah und doch scheint der Schweizer Bürger das Vertrauen verloren zu haben. Es scheint, als ob die SP nicht mehr verstanden wird. Was ist geschehen?
Wählst du die blaue oder die rote Pille?
Dass Angebot und Nachfrage den Markt und somit den Preis beherrschen, ist heute allgemein akzeptiert und wird, wie unser falsches Geldsystem, weder hinterfragt noch angezweifelt. Über Jahrzehnte wurde durch die Wirtschaft perfekte Erziehungsarbeit geleistet, so dass heute jeder davon ausgeht, dass dieses Konzept einem Naturgesetz gleichkommt. Warum eine Ware heute plötzlich mehr Wert haben soll als gestern, nur weil sie weniger vorhanden ist, fragt sich niemand. Die Ware an sich ist ja immer noch die gleiche. Dass sie offenbar weniger verfügbar ist, macht sie nicht per se teurer. Der materielle Wert steigt nämlich damit nicht. Höchstens der subjktive Wert, falls es etwas ist, was einer bestimmten Person eine Menge bedeutet oder überlebenswichtig ist.