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Der Industriekonzern ABB hat in Kuwait mehrere Energietechnik-Aufträge im Wert von 160 Millionen Dollar erhalten. ABB baut im Auftrag des kuwaitischen Ministry of Electricity and Water (MEW) mehrere Unterstationen, die das Stromnetz stärken und den Ausbau der Energieinfrastruktur des Landes unterstützen sollen, teilte der Konzern mit. Die Aufträge seien im vierten Quartal 2013 gebucht worden.
Die Regierung in Kuwait investiere umfassend in den Ausbau der Energieinfrastruktur, um die Rohölförderung bis zum Jahr 2020 entsprechend dem nationalen Entwicklungsplan zu erhöhen, heisst es weiter. Das Land verfüge über Rohölreserven von über 104 Milliarden Barrel, was etwa 10 Prozent der globalen Vorkommen entspreche. Die Ölförderung soll von derzeit rund 2,9 Millionen Barrel pro Tag auf Millionen gesteigert werden.
Ausdehnung der Ölfelder
Die von ABB zu bauenden Unterstationen würden zur Ausdehnung der Ölfelder in der nördlichen Region Rawdatain beitragen, schreibt die Gruppe. Bei den Aufträgen handle es sich um schlüsselfertige Projekte und umfassten die Planung, Lieferung, Installation und Inbetriebnahme von zwei 300/132-Kilovolt-GIS (gasisolierte Schaltanlagen) sowie die Erweiterung von drei bestehenden 132-kV-GIS.
Darüber hinaus liefere ABB wichtige Produkte wie gasisolierte Hoch- und Mittelspannungsschaltanlagen, Transformatoren, Steuerungs- und Schutzsysteme, Drosselspulen und Kabel, so die Mitteilung weiter. Die Projekte sollen 2016 abgeschlossen werden.
(awp/dbe/sim)