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Die Gemeindeversammlung ist bereit, die kulturelle Infrastruktur von der Stadt Freiburg zu unterstützen. In einer Abstimmung hat sie 45 Millionen Franken für Architekturwettbewerbe zum Erstellen von Kulturprojekten in Gross-Freiburg genehmigt. Dies, nachdem der Gemeinderat die interkommunale Konvention schon unterschrieben hatte. Sie beinhaltet die Zusammenarbeit von verschiedenen Agglomerationsgemeinden, die sich am Bau von grösseren Projekten in der Stadt beteiligen sollen. «Wir werden aber nicht blind investieren», wie René Schneuwly, Ammann von Granges-Paccot, festhält: «Solange nicht klar ist, ob ein Projekt zu Stande kommt, wollen wir nichts unternehmen.» Damit spricht er auf das geplante Casino an und meint wohl, die Gemeinde müsse erst abwarten, bis die Konzessionen vom Bund verteilt sind, ehe sie sich über das Ausmass der Investition einigt.
Änderung des Schulreglements
Ein weiterer Punkt auf der Traktandenliste war eine Veränderung im Schulreglement. Thema: die Finanzierung von Reisekosten für Schülerinnen und Schüler, die Schulen ausserhalb der Gemeinde besuchen. Dieses Traktandum war Grund für eine ausführliche Debatte. Die Gemeinde bewilligte schliesslich den Aufwand von maximal 300000 Franken jährlich für die Rückerstattung. Ausserdem kam auch die Regelung von Freitagen zur Sprache.
Ein anderes Projekt, das noch nicht genug ausgereift war, gab ebenfalls Anlass zur Diskussion. Darin ging es um die Ausstattung der Schule von Lavapesson: «Wir werden abwarten müssen und zu gegebener Zeit einen Beschluss fassen», erklärt Schneuwly.
Im Weiteren wurde die Revision der Statuten für die medizinischen Dienste von der Versammlung gutgeheissen und das Protokoll der Versammlung vom Dezember 1999 genehmigt.