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Einfache, kurze Signalhörner aus Tierhorn, Elfenbein, Holz, Metall oder anderen Materialien weisen eine weite konische Innenbohrung auf und verfügen meist nur über einen einzigen Ton, der durch die Länge und die Mensur des Rohrs bestimmt wird. Ausnahmsweise ist zusätzlich zum Grundton das Spiel einzelner Naturtöne möglich.
Demgegenüber kann auf längeren, enger mensurierten Instrumenten durch Veränderung der Lippenspannung und des Atemdrucks eine vollständige Naturtonreihe bis über den 24. Naturton hinaus gespielt werden.
Durch Hinzufügen unterschiedlicher technischer Hilfsmittel wird der Tonvorrat wesentlich vergrössert, werden zusätzlich zu den Naturtönen chromatische Töne und somit eine vollständige Tonleiter verfügbar. Diese Erweiterung bietet die Möglichkeit des gemeinsamen Musizierens mit anderen Instrumenten.
Bei den sogenannten Grifflochhörnern sind Grifflöcher in das Instrument gebohrt, die zunächst mit den Fingern, im 19. Jahrhundert auch durch Klappen abgedeckt werden.
Bei den Posaunen mit ihrer weitgehend zylindrisch verlaufenden Innenbohrung wird das Rohr teleskopartig verschoben ("Züge"). Die Veränderung der Rohrlänge bewirkt unterschiedliche Tonhöhen und schafft damit die Voraussetzung für das Spiel einer chromatischen Tonleiter. Im 19. Jahrhundert wurden insbesondere im militärischen Bereich auch Ventilposaunen verwendet.