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Die Mannschaft von Trainer Caleb Porter setzt sich im Final des MLS Cup 3:0 gegen Titelverteidiger Seattle Sounders mit dem Schweizer Goalie Stefan Frei durch.
Der Argentinier Lucas Zelarayan avancierte im heimischen Mapfre Stadium vor 1500 Zuschauern mit zwei Treffern und einer Torvorlage zum entscheidenden Spieler. Die Führung erzielte Zelarayan per Direktabnahme nach 25 Minuten, kurz darauf legte er den Treffer von Derrick Etienne Jr. vor (31.). In der Schlussphase besiegelte er den Erfolg mit einem sehenswerten Schuss in den Winkel (82.), mitten hinein in eine Druckphase von Seattle.
Im Halbfinal unter der Woche gegen Minnesota United hatten die Sounders einen 0:2-Rückstand in der Schlussviertelstunde noch gedreht. Doch im Final traf unter anderem Jordan Morris nach einem Freistoss per Kopf nur die Latte (80.). So kam Seattle im vierten Playoff-Final in den letzten fünf Jahren nicht erneut zurück und gewann Columbus Crew zum zweiten Mal nach 2008 den Titel in der nordamerikanischen Profi-Liga.
«Nicht die Art, wie wir unsere Saison beenden wollten. Jetzt Fokus auf unsere Liebsten, kommt alle sicher durch die Pandemie, tragt eine Maske! Nächstes Jahr geben wir wieder alles!», twitterte Frei nach der Partie.
Für Columbus ist der Meistertitel auch deshalb speziell, weil die Franchise vor zwei Jahren kurz vor einem Umzug nach Austin stand. Nur durch den Protest von Fans in Ohio, der landesweiten Zuspruch bekam, entschied sich Besitzer Anthony Precourt gegen einen Ortswechsel.