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Auf Rollenspiel-Conventions in der Nähe von Zürich biete ich gerne ein paar Indie Spiele unter dem Titel Games on Demand an. Ich bringe ein paar Spiele mit und auf einem Flyer stelle ich sie kurz vor. Sobald wir drei bis sechs Spielerinnen und Spieler sind, geht’s los. Mein Ziel sind drei Stunden Blöcke.
At the local con, I ran four games. The game for Saturday morning was Darkening Skies by Chris Sakkas, an unofficial chapter two for Lady Blackbird by John Harper. The players at the con were the very same ones I had a year ago, plus one. Seven players!
Last year, we played Lady Blackbird, this year we played Darkening Skies. And I think they want to play another session next year. I had to make two new characters. They love it, they love my running the game, and I love them.
The game mechanics are great. Simple enough for everybody to understand. Using a trait and various appropriate tags replaces a multitude of related skills, and it informs the narrative. The results, on the other hand, cannot be talked away using bennies. You must invest your pool dice before you roll. Oh, the groaning at the table when a sure roll fails anyway! “One’s for free, one for being a veteran, one for being fast, and … uh … help, guys??”
The refresh mechanics are also extremely simple. Players need to replenish their pool. If there’s a lull in the action, two players can get together, have a flashback or some intimate conversation that lets us, everybody at the table, know something about them, how they got to know each other, how they felt about each other, how they feel about each other right now. When I run the game, I tell the players that we all want to be entertained. Tell us! And slowly, players start to appreciate that the game is also about the personal drama. He loves here but she’s looking for somebody else. This somebody else is an imperial captain out to get the pirates. One of the players is the pirate captain come to rescue them. One is the imperial spy come to rescue the imperials. One is the sheriff come to see justice done. One is the priest come to find forgiveness. This initial setup, and the mechanics slowly pushing the players to reveal more and more about their characters. At the end we have a sister betraying her brother, a gentleman shooting the true love of his beloved, an aristocrat rebuffed by a pirate, all of these things come together, and ships are exploding, and escape pods are raining down from the sky, and everybody is shouting and shaking their heads and whispering under their breath, “That was cruel, man. Cruel.”
I love it.
5/5 stars!
★ ★ ★ ★ ★
Comparing it with my previous experience of running Darkening Skies, I’d say what worked much better was Jezebel’s love interest going on a mission to capture the pirates, so it wasn’t easy for her to leave. Other than that, we had the same effect as last time: the party split up into three groups or more, but this time, with so many players at the table, and many of them so much into it, this was not a problem. They simply moved aside and talked about things, in character. Twice, I had to tell such groups to please not keep their secrets to themselves. We all wanted to know what was going down. So many things were going on, all at the same time. It was confusing and wonderful.
Extra German characters:
Support John Harper on Patreon, if you are so inclined.
Heute war der erste Tag des Zürcher Rollenspieltreffens, der OerliCon (in Dietikon). Ich habe viele Leute wieder getroffen, welche ich von früher kenne, alte Mitspieler aus alten Runden und von früheren Jahren, ein paar Bekannte aus der [Pen & Paper Schweiz] Facebook Gruppe, … viel zu kurz, um mit allen zu schwatzen. Ich habe In A Wicked Age geleitet und es hat super funktioniert. Gerne wieder mal!
Am Samstag Nachmittag habe ich dann Isotope geleitet. Auch dies hat grossen Spass gemacht. Diesmal ging es mehr um die Komik der Postapokalypse und der Mutationen als um die Beziehungen unter den Charakteren.
Am Samstag Abend habe ich noch eine kleine Mission Mouse Guard geleitet, was leider nicht sehr gut ankam. Da ich selber auch immer noch kein Freund von Mouse Guard bin, sollte ich das Spiel vielleicht aus der Liste streichen. Es ist halt ein guter Kontrast zu den anderen Spielen. Mechanisch intensiv, wie alle Burning Wheel HQ Spiele.
Letztes Jahr hatte ich ein paar Indie Games für die OerliCon dabei. Ich liess mich dabei von der Games on Demand Bewegung inspirieren. Kommenden Samstag will ich das gleiche für die IsliCon machen. Vor dem Wochenende muss ich meine Notizen nochmal durchlesen und mir überlegen, was ich alles mitnehmen will. Und was ich alles ausdrucken muss.
Was ich leiten will:
Was ich zeigen kann:
Update: Das nächste Mal muss ich unbedingt Pokerchips oder sonstige farbige Tokens dabei haben, mit den die Spieler sich gegenseitig das Vertrauen aussprechen können. Die drei Spalten mit “your trust in them”, “their trust in you” und “points” ist jedes Mal verdammt verwirrend.
Die Liste der Kandidaten für mein “Tagesmenü” war lang…
Eher unwahrscheinlich:
Tipps von Jeremy Friesen auf G+:
I would recommend bringing a few games that you want to run. Provide a durable physical document that has a description of those games. This allows people to see what is happening. I would also make sure to note your schedule. If you can, recruit another GM or two (depending on how many players there might be).
Then be as visible as possible during the lead up and the day of. Use social media, especially the conventions Facebook page (if they have one). You will need to drum up that demand.
Make sure you have an elevator pitch handy for each game. People want to be sold on what thy’ll play.
Also, make sure that you have EVERYTHING that you need to get the game started immediately. Pre-made characters are best, 10 minutes or less for character creation is second best. Also dice, pencils, and paper.
I would also recommend being a very assertive GM regarding the rules. If you are playing Rules as Written, let the players know. But also work to build trust so you can make rulings during the game; Keep things moving at a good pace.
Ich werde mich also auf weniger Spiele beschränken und noch ein Blatt mit einer Kurzinformation zusammenstellen. Für die drei bis vier Spiele, die ich wirklich vorstelle, werde ich Beispielcharaktere bauen und mitnehmen.
Ich glaube meine Favoriten sind:
Erster Abend. Die A4 Zusammenfassung der vier Spiele hat keiner gefunden. Vielleicht war einfach zu viel Zeug auf dem Tisch. Wir haben eine lange Runde Lady Blackbird gespielt und es hat allen grossen Spass gemacht.
Zweiter Abend. Die Zusammenfassung wurde mehrmals gelesen und ich habe noch einmal eine lange Session Lady Blackbird und einmal The Mountain Witch geleitet. Ich habe viele, sehr nette Spieler kennengelernt. Lily, Evelyn, Fabienne, Fidel, Samuel, Oliver und alle jene, deren Name ich vergessen habe: Vielen Dank!
Ganz besonders cool fand ich, als Lilly und Evelyn mir ihr System der Heimkampagne vorstellten: M20 Purest Essence! Ich ihnen ganz stolz eine Kopie der deutschen M20 Übersetzung von Dirk Remmecke geschenkt, die er im Namen von Anime Virtual S. A. für die Role Play Convention (RPC) 2008 in Münster gemacht hatte.
Via Google+ wurde ich daran erinnert, dass es eine deutsche Übersetzung von Lady Blackbird gibt. Wenn ich das nur vor dem Con schon gewusst hätte. Noch peinlicher: als ich die deutsche Version abspeichern wollte, musste ich erkennen, dass ich diese schon hatte. Oje. Ich hoffe, meine geplagten Spieler können es mir verzeihen. 😊
Was nicht so gut funktioniert hat, aber anscheinend niemanden gestört hat: Das Einschreiben hat nicht wirklich funktioniert, weil die Spielzeiten auf der OerliCon nicht koordiniert werden. Deswegen haben Pascal, der sich vor Ort eingeschrieben hat, oder Carlo, der immer wieder mal vorbeigeschaut hat, beide doch nie einen Platz gefunden. Meine zweite Lady Blackbird Runde habe ich deswegen gnadenlos überzogen, statt wie sonst üblich auf ein Ende innert drei Stunden hinzuarbeiten.
Was für mich gut funktioniert hat: Am Freitag gegen Mitternacht heimgehen, im eigenen Bett schlafen, und am Samstag erst gegen elf wieder dort sein: viele, die dort geblieben sind, haben bis um sechs in der Früh gespielt. Von früh aufstehen konnte keine Rede sein.
Ebenfalls gut funktioniert haben die Visitenkarten, welche ich immer mit auslege. Vielleicht werden nur zwei oder drei mitgenommen, aber als einer der Spieler sagte, er suche eine neue Gruppe, habe ich sofort eine Visitenkarte zücken können. Irgendwie Schade: Selber habe ich weder Fotos gemacht noch Facebook, Twitter oder Google+ Freunde gewonnen, noch Email Adressen ausgetauscht. Daran muss ich das nächste Mal einfach denken.
Ebenfalls gut: einen grossen Beutel mit Bleistiften, Radiergummis und Würfeln für alle am Tisch und Papier zur freien Verwendung. Ich habe allerdings viel zu viel Papier mit geschleppt.
Das nächste Mal sollte ich weniger Dinge mit nehmen. Wenn die Leute etwas in die Hand genommen haben, dann waren es die gut aussehenden Produkte. Vor allem Mouse Guard war ein Blickfang, weil viele die Comics kannten.
Für das nächste Mal also: