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Sie sollen aber die Chance erhalten, die Zeremonie mitzuerleben. Diesen Entscheid traf die Spitze des Internationalen Olympischen Komitees am Dienstag nach Beratungen in Lausanne vor dem Hintergrund des russischen Angriffskriegs in der Ukraine. Über eine Teilnahme an der Schlussfeier am 11. August werde erst später entschieden.
Sowohl bei den Olympischen Spielen als auch den Paralympics sind Starterinnen und Starter aus Russland und Belarus nur unter Auflagen zu den Wettbewerben zugelassen. Sie müssen unter neutraler Flagge antreten, ihre Hymnen dürfen nicht gespielt werden und das Tragen sowie Zeigen nationaler Symbole an den olympischen Stätten ist ihnen verboten. Zudem werden gewonnene Medaillen nicht im Medaillenspiegel aufgeführt. Mannschaften sind komplett ausgeschlossen.
Zudem soll in einem mehrstufigen Prüfverfahren von den jeweils zuständigen Weltverbänden und dem IOC sichergestellt werden, dass die startberechtigten Sportlerinnen und Sportler aus Russland und Belarus keine Verbindungen zu Armee und Sicherheitsorganen haben. Ausserdem dürfen sie den Krieg in der Ukraine nicht aktiv unterstützt haben.