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Gastfreundschaft ist der Schlüssel zum Herzen des nach-aufgeklärten Westlers, aber auch zu Menschen aus dem Umfeld des Islam. Ich habe dieses Jahr mehrere Male darüber geschrieben. Dies sind Fragen, die ich mir selbst stelle:
- Wie reagiere ich, wenn unerwartet Gäste an der Türe auftauchen?
- Welchen Standard will ich Gästen bieten, um selbst ein gutes Bild abzugeben?
- Welche Konflikte möchte ich gerne vor ihnen verbergen?
- Wie reagiere ich selbst darauf, vor dem Essen mit den Gästen zu beten?
- Könnte ich mit Gästen auf die Knie gehen, um für das tägliche Brot zu bitten?
- Wie gehe ich mit Spannungen um, welche die Gäste mitbringen?
- Wie reagiere ich darauf, wenn Gäste am Tisch fluchen?
- Wie antworte ich auf provokative Ansagen, die der christlichen Weltsicht entgegenstehen?
- Welche Personen aus deiner unmittelbaren Wohnumgebung würden gerne kommen, wenn ich meine Hemmung überwinden würde?
- Welche alleinstehenden Personen sollten mehr an meinem Tisch sitzen?
Beim Aufschreiben wurde mir bewusst, dass die Voraussetzung für christliche Gastfreundschaft das Bestehen einer eigenen Tischkultur darstellt! Kennen wir sie noch, die Tischgemeinschaft? Oder bedient sich jeder selbst zu seiner Zeit?