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(22.02.2012) Die Schweizer KMU trotzen der gegenwärtigen Konjunktur und bleiben hinsichtlich ihrer Geschäftsaussichten optimistisch. Das geht aus einer Umfrage von Ernst & Young hervor, in der jedoch auch deutlich wird, dass drei Viertel der Befragten mit einer Verschlimmerung der Krise in der Eurozone rechnen.
Die Lage der Schweizer KMU hat sich eindeutig verbessert: 92% beurteilen ihre aktuelle Geschäftslage positiv. 28% erwarten für die kommenden sechs Monate eine Verbesserung, während 13% mit einer Verschlechterung rechnen. Durch ihre hervorragende internationale Präsenz und die kräftige Binnennachfrage konnten die Schweizer Unternehmen auf Kurs bleiben.
Allerdings gehen 37% der Unternehmen davon aus, dass sich die Wirtschaftslage in der Schweiz verschlechtern wird. Die grössten Sorgen bereiten ihnen die europäische Schuldenkrise und der Fachkräftemangel.
Diese Faktoren dürften die KMU dennoch nicht daran hindern, weiter zu investieren und Arbeitsplätze zu schaffen. 19% planen, ihr Investitionsbudget zu erhöhen, während 9% es voraussichtlich reduzieren werden. Beim Personal streben 15% eine Erhöhung und 9% einen Abbau an.Des Weiteren sind die Schweizer KMU skeptisch gegenüber den Massnahmen, die die Euroländer zur Überwindung der Krise getroffen haben. Knapp die Hälfte von ihnen ist der Ansicht, dass die Schweiz für einen erheblichen Teil der Schulden einiger Euroländer wird aufkommen müssen.
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