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Tennis Nur 62 Minuten dauerte das Duell mit dem österreichischen Linkshänder, der am Vortag Lokalmatador Feliciano Lopez niedergerungen hatte. Wawrinka spielte von A bis Z souverän und konzentriert und liess speziell bei eigenem Aufschlag nichts anbrennen. Melzer kam bei Service des Schweizers nur zu 19 Prozent aller Punkte. «Das war wirklich ein sehr gutes Spiel. Ich habe enorm viel Druck ausgeübt und sehr gut retourniert. Ich bin sehr zufrieden», bilanzierte Wawrinka.
Heute wird nun die Hürde noch einmal deutlich höher. Wawrinka trifft auf Novak Djokovic, den Titelverteidiger, der die Organisatoren und die ATP nach seinem mühevollen Startsieg gegen den limitierten Daniel Gimeno-Traver (ATP 137) wegen der Wahl der Unterlage massiv kritisiert hat. Djokovic in der Medienkonferenz: «Ich habe heute vielleicht fünf Bälle richtig geschlagen. Im nächsten Spiel muss ich entweder Fussballschuhe anziehen oder Chuck Norris fragen, wie ich auf einer solchen Unterlage spielen soll.» Im Head-to-Head steht es 9:2 zugunsten des Serben. Wawrinka gibt aber die Hoffnung nicht auf. «Natürlich habe ich viele Spiele gegen Djokovic verloren. Aber das geht allen anderen Spielern auch so. Ich werde mich weiterhin auf mein Spiel konzentrieren und hoffe, dass ich dies bald ändern kann.»
Das Spiel zwischen Roger Federer und Milos Raonic endete erst nach Redaktionsschluss. Si