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Citigroup - C - NYSE
Die US-Grossbank Citigroup steht einem Medienbericht zufolge kurz vor einer Kapitalerhöhung im Volumen von rund 20 Milliarden Dollar.
Der Schritt könnte bereits am Donnerstag bekannt gegeben werden, berichtete der TV-Sender CNBC am Mittwoch unter Berufung auf Kreise. Das Kreditinstitut wolle die Einnahmen aus der Kapitalerhöhung zur Rückzahlung von Geldern aus dem staatlichen Banken-Rettungsfonds Tarp einsetzen. Ein Sprecher der Bank wollte sich nicht zu dem Bericht äussern. Citigroup-Chef Dick Parsons hatte dem Sender zuvor gesagt, dass das Finanzinstitut derzeit Gespräche mit den Behörden über die Rückzahlung der Gelder führe.
Am Montag hatte es in Kreisen geheissen, dass dem ehemaligen Flaggschiff der Bankenbranche ein monatelanger Streit mit der Regierung drohe. Wie mit der Angelegenheit vertraute Personen erklärten, bestehen Meinungsverschiedenheiten darüber, wie viel das Institut an die Regierung zahlen muss, um das Hilfsprogramm zu verlassen.
Zudem seien sich beide Seiten uneinig, wie der Staat sich von seinen etwa 7,7 Milliarden Citigroup-Aktien trennen soll. Das entspricht etwa einem Drittel der Anteile der Bank. Die Citigroup erhielt 45 Milliarden Dollar von der Regierung im Rahmen des Tarp-Programms.
Zurückzahlen um Einfluss zu beenden
Mitte des Jahres hatte die US-Regierung zehn Grossbanken erlaubt, die Staatshilfen zurückzuzahlen. Damals flossen mehrere Milliarden Dollar an das Finanzministerium, unter anderem von JPMorgan Chase, Morgan Stanley und Goldman Sachs. Die Bank of America zahlte die im Zuge der Finanzkrise beanspruchten Staatshilfen in Höhe von 45 Milliarden Dollar am Mittwoch zurück.
Viele Banken wollen die Gelder aus dem Tarp-Programm rasch zurückgeben, um den Einfluss der Regierung auf Managergehälter und Dividendenzahlungen zu beenden.