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Frankreich und Deutschland beteiligen sich an Tschernobyl-Forschungsprojekten
Nach der offiziell erfolgten Stilllegung des Kernkraftwerkes Tschernobyl am 15. Dezember 2000 haben die Regierungen der Ukraine, Frankreichs und Deutschlands ein Übereinkommen zur aktiven Teilnahme am Forschungsprogramm des International Chernobyl Centre ICC unterzeichnet.
Dort sollen die Auswirkungen des Unfalls von 1986 und damit zusammenhängende Fragen auf den Gebieten der nuklearen Sicherheit, der radioaktiven Abfälle und des Strahlenschutzes untersucht werden. Frankreich und Deutschland schliessen sich somit den USA, Grossbritannien und Japan an, die als Vertreter der G7-Länder an der ICC-Gründung beteiligt waren. Das ICC wurde 1995 als internationale Unterstützung zur vorgezogenen Schliessung des KKW Tschernobyl ins Leben gerufen.
Quelle
H.K. nach NucNet, 18. Dezember 2001