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Global Competence ist ein multidimensionales Konzept, das verschiedene Fähigkeiten umfasst, die für den Umgang mit Diversität in der Gesellschaft in physischen wie in virtuellen Begegnungen notwendig sind.
Es umfasst folgende vier Dimensionen:
Die Fähigkeit, die Welt über ihre unmittelbare Umgebung hinaus zu erforschen, bedeutende Probleme zu formulieren und gut ausgearbeitete und altersgemässe Untersuchungen durchzuführen, um lokale, globale und interkulturelle Themen kritisch zu betrachten, wie z.B. Armut, Handel, Migration, Ungleichheit, Umweltschutz, Konflikt, kulturelle Unterschiede und Stereotypen.
Die Fähigkeit, Perspektiven und deren Einflüsse zu erkennen - sowohl die Anderer als auch die eigenen. Dies beinhaltet auch die Fähigkeit solche Perspektiven wohlüberlegt und respektvoll zu artikulieren, zu erklären und sie wertzuschätzen.
Die Fähigkeit, Ideen einem diversen Publikum - durch das Überbrücken von geographischen, sprachlichen, ideologischen und kulturellen Barrieren - erfolgreich zu kommunizieren und in respektvollen Interaktionen mit Anderen zu treten.
Die Fähigkeit, im Sinne des lokalen und globalen kollektiven Gemeinwohls und der Nachhaltigkeit zu handeln.
Global Competence ist ein facettenreiches Konzept, das sowohl kognitive wie sozioemotionale Fähigkeiten anspricht.
Das Konzept “Global Competence” wurde ursprünglich von AsiaSociety und dem Council of Chief of State Officers (CCSSO) in 2011 dank Finanzierung der Bill und Melinda Gates Stiftung entwickelt. Das Konzept wurde von der OECD aufgenommen, überarbeitet und 2018 erstmals im Rahmen von PISA weltweit gemessen.