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Einfamilienhaus oder Stockwerkeigentum? Diese Punkte gilt es zu beachten
Eigenheim ja, aber soll es ein ganzes Haus oder nur eine Eigentumswohnung sein? Folgende Überlegungen sind bei diesem wichtigen Entscheid in Betracht zu ziehen:
Anschaffungskosten: Beim Stockwerkeigentum teilen sich die Kosten für Grund und Boden sowie für gemeinschaftliche Räume und Infrastruktur auf mehrere Eigentümer auf. Daraus ergeben sich in der Regel tiefere Anschaffungskosten für Wohneigentum im Gegensatz zum Einfamilienhaus.
Nebenkosten: Der Wohnungseigentümer erwirbt einen Anteil des Grundstücks. Dieser Anteil bestimmt weitgehend, wie die Nebenkosten auf die Eigentümer verteilt werden. Jeder ist verpflichtet, sich im Verhältnis seines Anteils an den Unterhaltskosten der gemeinschaftlichen Bauteile sowie an den Betriebskosten zu beteiligen. Als Eigentümer eines Einfamilienhauses muss man all diese Kosten alleine tragen. Das kann unter Umständen zu einer bedeutenden finanziellen Zusatzbelastung werden.
Rechte und Verpflichtungen: Als Stockwerkeigentümer ist man Teil einer Eigentümergemeinschaft. Veränderungen an gemeinschaftlichen Bauteilen wie Dach, Fassade oder Treppenhaus bedürfen der Zustimmung der Gemeinschaft. Bei der Wahl der Einrichtung in der eigenen Wohnung hat man jedoch praktisch komplette Freiheit. Anders als Eigentümer eines Einfamilienhauses: Hier kann man über jedes bauliche und Einrichtungsdetail selbst bestimmen, soweit dies im Rahmen bestehender Normen geschieht. Ebenso umfassend sind die Nutzungsrechte am eigenen Haus und Grundstück.
Lifestyle: Einfamilienhäuser sind meist nur noch in der Agglomeration von Städten oder ländlichen Gegenden realisier- oder finanzierbar. Eigentumswohnungen sind hingegen auch in städtischen Gebieten gelegen. Es gilt darum, den Wunsch nach Umschwung und Gartenfläche gegenüber dem vorhandenen Kulturangebot und der Nähe zu ÖV-Netzen abzuwägen.