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Fernand Léger
1881, Argentan (Normandie) – 1955, Gif-sur-Yvette Der französische Maler machte früh künstlerische Studien u.a. an der Académie Julian in Paris. Anfang des neuen Jahrhunderts entstehen die ersten vom Impressionismus beeinflussten Gemälde. Von Cézanne beeindruckt, löst er sich vom Impressionismus und findet 1909 zu einem eigenen Stil. Er schliesst sich den Kubisten Picasso und Braque an, die sich alsbald zur Gruppe „Section d’Or“ formieren. Nach seinem Kriegsdienst von 1914 bis 1917 Beginn der „mechanischen“ Periode. 1925 entsteht sein erstes Wandgemälde für ein Gebäude von Le Corbusier. Zusammen mit Amédée Ozenfant unterrichtet er 1929 an der Académie moderne. Er wird Mitglied der Künstlervereinigung »Cercle et carré«. Anfang der 30er Jahre reist er nach Österreich, in die USA, nach Schweden und Norwegen, in die Schweiz und nach Griechenland. Nach der Besetzung Frankreichs emigriert er 1940 in die USA, wo er bis 1945 lebt. Dort übt er neben seiner bildkünstlerischen und filmischen Arbeit auch eine Lehrtätigkeit aus. 1945 kehrt er nach Paris zurück und wird Mitglied der Kommunistischen Partei. Ende der 40er Jahre beginnt er mit keramischen Arbeiten.