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Anna kommt aus der Stadt Nikolajew, wo sie zusammen mit ihren Eltern und dem jüngeren Bruder Rostislaw (geb. 2000) in einer 1-Zimmer-Wohnung wohnt. Ihre Mutter Olga (geb. 1972) ist Buchhalterin von Beruf und hat wegen der Wirtschaftskrise ihre Arbeitsstelle verloren. Ihr Vater Walerij (geb. 1964) ist Militärangehöriger und geht bald in Rente. Er ist der einzige Ernährer der Familie. Die Ausgaben für die Miete und für Lebensmittel verschlingen fast das ganze Familieneinkommen.
Anna erlernt das Programmieren in einer Berufsschule. Jährlich müssen ihre Eltern die Studiengebühren bezahlen, was zusätzlichen Geldaufwand mit sich bringt. Nach dem Abschluss der Berufsschule träumt sie davon, an einer Universität studieren zu können, um Innenarchitektin zu werden.
Dank den Spenden der Schweizerinnen und Schweizer hatte die Familie Toftul die Möglichkeit, ihre Wohnung ein bisschen zu renovieren. Dazu erhielt sie noch etwas Geld, um einige wichtige Sachen zu besorgen. Annas Grossvater Wassilij wohnt in einem Dorf. Der Mann hat einen Schlaganfall erlitten und muss jetzt sein krankes Herz behandeln lassen. Im Rahmen des Projektes bekam er die nötigen Lebensmittelpakete. Das war sehr hilfreich für ihn, denn seine Rente muss er grösstenteils für die Medikamente ausgeben.