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Bereits vor mehr als 100 Jahren im August 1912 wurde die Jungfraubahn zwischen der kleinen Scheidegg und dem Jungfraujoch eröffnet. Der Spatenstich zu diesem weltweit einmaligen Bauwerk erfolgte auf Initiative von Adolf Guyer- Zeller bereits 1896 und sollte bis auf den Gipfel der Jungfrau über 4000 Meter führen. Nach dem Tod von Guyer-Zeller 1899 bewegten finanzielle Sorgen die Bauherrschaft, den Bau ab Station Jungfraujoch nicht mehr weiterzuführen. Nichtsdestotrotz entstand eine Bahn der Superlativen mit dem höchstgelegenen Bahnhof Europas auf 3454 Metern über Meer.
Guyer-Zeller bekam die Konzessionsvergabe im Jahr 1894 unter der Auflage, dass eine Bahn auf solche Höhen sowohl für Bauarbeiter als auch Fahrgäste keine gesundheitlichen Risiken mit sich bringt. Dazu folgende Geschichte: Guyer-Zeller startete am 15. September 1894 um drei Uhr morgens eine Expedition von Zermatt zum Breithorn. Sieben Versuchspersonen im Alter von 10 bis 70 Jahren wurden von je sechs bis acht Trägern auf das 3750 m hohe Plateau hinaufgebracht. Da die Auswertung des Testes keine ungünstigen Erkenntnisse ergab, galt der Beweis als erbracht.