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Die Rückholbarkeit der hochaktiven Abfälle muss gemäss Kernenergieverordnung bei der Auslegung eines Tiefenlagers eingeplant werden. Die technische Machbarkeit muss vor der Inbetriebnahme des Lagers nachgewiesen und in Versuchen im Massstab 1:1 demonstriert werden.
Wird während des Einlagerungsbetriebs oder der anschliessenden Beobachtungsphase vor dem Verschluss des Lagers beschlossen, die Abfälle zurückzuholen, ist dies mit geringem Aufwand möglich. Zu einem späteren Zeitpunkt wird der Aufwand grösser, weil die Zugangstunnels zu den Lagerstollen wieder geöffnet werden müssen. Die Rückholung ist aber auch dann noch möglich.