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Geboren 1934 im australischen Adelaide († 4. Januar 2016 in London, England) und ausgebildet am Sacred Heart College begann Robert Stigwood seine Kariere als Werbetexter für eine örtliche Werbeagentur und verließ mit 21 Jahren Australien. Nach dem er sich an zahlreichen Tätigkeiten versucht hatte, gründete er schließlich eine Schauspielagentur in London und begann damit, Fernsehwerbespots zu besetzen und wurde bald der erste unabhängige Musikproduzent in Großbritannien mit John Leytons Hit Johnny Remember Me, der 15 Wochen an der Spitze der Charts im Vereinigten Königreich stand.
Ab Mitte der 1960er arbeitete Stogwood mit Brian Epstein, dem Manager der Beatles, und wurde Co-Manager von NEMS Enterprises. Nach Epsteins viel zu frühen Tod beschloss Stigwood, mit The Robert Stigwood Organisation (RSO) sein eigenes Unternehmen zu gründen, mit dem er Künstler wie Mick Jagger, Rod Stewart, David Bowie und viele andere vermarktete und die Karieren von Bee Gees, Andy Gibb, Blind Faith, Cream, Eric Clapton und vielen mehr startete. Unter seinem Label RSO Records wurde Musik von Yvonne Elliman, Paul Nicholas, Player und die Soundtrack-Alben für die Filme The Empire Strikes Back und Fame sowie der Filme von RSO Films aufgenommen und vermarktet.
1968 stieg er in das Theater-Geschäft ein und produziertes als erstes Projekt das amerikanische Rock-Musical Hair, das fünf Jahre erfolgreich im Londoner West End lief. Nach den ersten erfolgreichen Theaterproduktionen began Stigwood damit, nun auch Filme zu produzieren und brachte mit Regisseur Norman Jewison Jesus Christ Superstar auf die große Leinwand. Es folgte der Film Tommy unter Regie von Ken Russell und mit Ann Margret und Roger Daltrey sowie Gastauftritten von Elton John, Robert Powell, Jack Nicholson, Tina Turner, Oliver Reed, Paul Nicholas, Eric Clapton und The Who, das einer der populärsten Filme im Jahr 1975 wurde.
Nach diesem erfolgreichen Start in die Filmindustrie starte das neue Produktionsunternehmen RSO Films mit Saturday Night Fever und Grease, die ein großer Hit wurden und den zuvor unbekannten John Travolta zum Star machten. Es folgten Sgt Pepper's Lonely Hearts Club Band, Moment by Moment, The Fan, Times Square, Grease 2, Staying Alive, Gallipoli (Mit R&R Films als Produktionsfirma) und Evita.
Geboren in England machte sich Bill Oakes als Geschäftsführer von Robert Stigwoods Unternehmen RSO einen Namen. RSO wurde mit Künstlern wie Eric Clapton und den Bee Gees amerikas erfolgreiches Independent Label.
Als Music Supervisor verantwortete er die Alben zu den Filme SATURDAY NIGHT FEVER und GREASE, die bis heute die beiden meistverkauften Soundtrackveröffentlichungen sind. Oakes wurde mit dem Grammy für Saturday Night Fever und dem American Music Award für Grease ausgezeichnet. Daneben verantwortete er unter anderem die Soundtracks zu Fame und Star Wars: Episode V – The Empire Strikes Back.
Oakes war Produzent der Filme Sgt. Pepper’s Lonely Hearts Club Band, Grease 2, Staying Alive und The Little Rascals. Als Drehbuchautor schrieb er Life and Soul, Chromium Blue und den Beatles Film FAB.
Der britische Regisseur Ryan McBryde arbeitete an zahlreichen Theatern in Großbritannien und Europa. Zu seinen Arbeiten zählen 1984 am Alten Schauspielhaus Stuttgart (nominiert für den Deutschen Theaterpreis Der Faust), Cinderella am Salisbury Playhouse, Spring Awakening und The Ruling Class am English Theatre Frankfurt sowie die UK-Tour von Saturday Night Fever. Seine Produktion von Hamlet! The Musical am Royal and Derngate, Northampton wurde mit dem WhatsOnStage Zuschauerpreis ausgezeichnet.
Er ist Mitbegründer der Rogue State Theatre Company und inszenierte dort fünf Produktionen. Für die Royal Shakespeare Company arbeitete er an der Entwicklung des Musicals Matilda. Außerdem war er Resident Director bei Billy Elliot, Bat Boy, Cinderella und The Common Pursuit.