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Die Regierung der Karibikinsel Puerto Rico hat einen Kurswechsel beim Thema Homo-Ehe vollzogen. Sie will die Homo-Ehe künftig zulassen. Der Staat dürfe keine Diskriminierung betreiben, sagte Justizminister César Miranda am Freitag.
«Wir sind zum Schluss gekommen, dass es weder fair noch richtig ist, dass die Ehe nur zwischen einem Mann und einer Frau geschlossen werden kann», sagte Miranda weiter.
Auch der Gouverneur der mit den USA assoziierten Karibikinsel, Alejandro García Padilla, erklärte, trotz seines katholischen Glaubens seine Meinung zu dem Thema geändert zu haben. «Jeder kennt meine religiösen Überzeugungen, aber Politiker können niemandem ihren Glauben aufzwingen», sagte er.
Trotz der Ankündigungen ist die Homo-Ehe damit in Puerto Rico noch nicht offiziell. Entscheiden muss darüber ein Berufungsgericht in Boston oder der Oberste Gerichtshof der USA. Letzterer wird voraussichtlich Ende April klären, ob gleichgeschlechtliche Paare überall im Land heiraten dürfen. (viw/sda/afp)
Die Schere der Zensur war im Land der Mitte wieder einmal fleissig am Werk. Neuestes Opfer: «Bohemian Rhapsody», das Biopic über die britische Rock-Band Queen und Frontmann Freddie Mercury. Insgesamt wurden zwei Minuten mit LGBTQ-Inhalten gestrichen. Der Grund: Sie seien zu schwul für das chinesische Publikum.
Der mit Preisen überschüttete Film startete in China am 22. März, allerdings nur in ausgewählten Kinos.
2016 hat China das Darstellen von «abnormalem sexuellem Verhalten» auf der Leinwand …