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Der amerikanische Pharmariese Pfizer erwartet von seinem Corona-Impfstoff einen Gesamtjahresumsatz von rund 80 Milliarden Dollar. Das wäre eine Verdoppelung des Umsatzes im Jahr 2020. Pfizer hat weltweit mehr als eine Milliarde Impfstoffe geliefert. Wer profitiert am meisten davon? Die Aktionäre. Und wer sind die Aktionäre? Unter anderem der Milliardär Bill Gates.
Im September letzten Jahres lobte er den Impfstoff von Pfizer als den „Spitzenreiter im Impfstoffrennen“. „Der einzige Impfstoff, der – wenn alles glattläuft – Ende Oktober eine Notfallzulassung beantragen könnte, wird Pfizer sein“, sagte Gates.
Einige Monate vor Ausbruch der Pandemie
Die Gates-Stiftung erwarb 2002 eine Beteiligung an Pfizer. Zuvor hatte Dr. David E. Martin in der Stew Peters Show erklärt, dass der erste Impfstoff, der den Körper zur Produktion des S1-Spike-Proteins anregt, 1990 von Pfizer patentiert wurde. „Uns wird gesagt, dass es sich um einen neuen Erreger handelt, aber das stimmt nicht“, sagte er.
Die Bill & Melinda Foundation hält auch Anteile an BioNTech, das an der Entwicklung des Impfstoffs von Pfizer beteiligt war. Die Gates-Stiftung erwarb im September 2019 eine Beteiligung an BioNTech, nur wenige Monate vor Ausbruch der Pandemie“. Die Stiftung investierte 55 Millionen Dollar in das Unternehmen.
Im Jahr 2015 investierte die Stiftung außerdem 52 Millionen Dollar in CureVac. Das Geld floss unter anderem in Projekte zur Entwicklung von Impfstoffen auf der Grundlage der mRNA-Plattform von CureVac. Das Unternehmen entwickelte einen Corona-Impfstoff, der sich jedoch nur zu 47 % als wirksam gegen Corona erwies.
Zu den größten Aktionären von Pfizer gehören Vanguard, BlackRock, State Street und Charles Schwab Investment Management. Zu den 10 größten Aktionären von BioNTech gehören BlackRock, Fidelity und die Bill & Melinda Gates Foundation. Gates‘ Stiftung besitzt über eine Million Aktien im Wert von 341 Millionen Dollar.