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Erkundung des Tycho-Kraters des Mondes
Bei Vollmond wird es hier sehr spannend. Und das gilt natürlich auch für unsere Leser und Facebook-Fans – bei Vollmond kommen die atemberaubenden Fotos aus der ganzen Welt. Die monatliche Veranstaltung lockt sowohl Anfänger als auch professionelle Astronomen an, innezuhalten und aufmerksam zu werden.
Es ist schwer, von der kraterübersäten Kugel am Nachthimmel nicht beeindruckt zu sein, besonders wenn er voll ist. Der Mond ist in jeder Hinsicht anders als die Erde, und Teleskope und andere Geräte, die uns einen genaueren Blick auf seine zerklüftete, stille Oberfläche geben, wecken unsere Faszination und schürt unsere Faszination.
Wir wissen, dass die Mondoberfläche voller Krater ist, aber besonders auf Fotos wird einem viel Aufmerksamkeit geschenkt – der Tycho-Krater, benannt nach dem dänischen Astronomen Tycho Brahe (1546–1601) aus dem 16. Jahrhundert, der für seine präzisen Planetenbeobachtungen verehrt wurde schon vor der Erfindung des Teleskops. Der Tycho-Krater befindet sich in der südlichen Polarregion des Mondes und sieht aus wie ein rundes Schiff mit Streifen, die von ihm ausgehen, was einige dazu veranlasst, zu sagen, der Mond sehe eher aus wie eine Melone als ein Himmelskörper.
Astronomen schätzen, dass der Tycho-Krater ziemlich jung ist und durch den Einschlag eines bedeutenden planetarischen Objekts entstanden ist, das wahrscheinlich etwa 10 Kilometer breit war und den Mond vor etwa 108 Millionen Jahren traf. Und es ist sehr wahrscheinlich, dass die Dinosaurier und andere Kreaturen, die zu dieser Zeit auf der Erde lebten, Zeugen dieses Ereignisses waren und einige Tage nach dem Einschlag Trümmer auf die Erde stürzten.
Der Tycho-Krater hat einen Durchmesser von etwa 51 Meilen (82 km) und eine Tiefe von etwa 15.000 Fuß (4.572 Meter). Das ist fast drei Meilen (4,82 km) tief, dreimal so tief wie der Grand Canyon.
Wenn man Bilder des Tycho-Kraters betrachtet, scheint er einfach ein runder Krater zu sein, wie so viele andere auf dem Mond, aber bei genauerer Betrachtung gibt es einen sichtbaren Punkt, der die Mitte des Kraters unterbricht. Was dieser Punkt ist, mag Sie überraschen. Eingebettet in den Tycho-Krater befindet sich ein bergiger Gipfel, der laut NASA etwa 15 km breit und an seinem höchsten Punkt 2 km lang ist. Kaum ein Punkt. Leistungsstarke Teleskope haben viele Bilder dieses Gipfels aufgenommen und konnten weiter heranzoomen, um zu entdecken, dass sich auf der Spitze des Gipfels ein etwa 122 Meter breiter Felsbrocken befindet. Das entspricht einer Größe von 1,3 Fußballfeldern.
Wenn Sie Ihr Teleskop das nächste Mal auf den Himmel richten, statt nach dem Mann im Mond zu suchen, schauen Sie sich den Tycho-Krater genauer an.
Genießen Sie diese unterhaltsame und faszinierende Überführung des Tycho-Kraters!