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Die würfelförmigen Scheunen in Amden, aus Holz und Schindeln, vor Alter schwarz geworden, verführen uns, ein Schindelhaus von heute zu planen. Komplementär zu den verstreut liegenden Scheunenpunkten wird das neue Alterszentrum als Langhaus geformt, was auch den innewohnenden Funktionen entspricht. Alle zukünftigen Bewohner, die nur noch ein Zimmer privat gebrauchen werden und sich nicht mehr so frei bewegen können, werden im Neubau Zimmer mit freier Sicht in die schöne Landschaft und auf den vertrauten Walensee erhalten. Auch die Besucher und die Mitarbeiter werden das zu schätzen wissen. Alle Zimmer werden gleichwertig sein, daher bestimmt die Grösse einer Pflegeabteilung mit 15 Zimmern die Länge des Hauses.
Der organisatorische Aufbau gleicht dem eines Hotels in den Bergen. Nur sind hier die Zimmer in den Untergeschossen einreihig und hangabwärts aufgereiht statt wie üblich doppelreihig in die Obergeschosse verlegt. Das Eingangsgeschoss überdeckt die darunterliegenden Wohngeschosse und die Längsfigur wird Richtung Strasse für die Diensträume ausgeweitet. Die Wohnungen werden als Dependance angedockt, sodass das ganze Erdgeschoss von einem voluminösen Satteldach aus gefalztem Blech und mit verschiedenen Neigungen eingehüllt wird. In den kaminförmigen Aufbauten verstecken sich die Oblichter für die Mittelzone der grossen Räume.