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IAA 2013: Mercedes Concept S-Class Coupé
Optische Merkmale des Concept S-Class Coupé
Mercedes spannt über eine Länge von 5,050 Metern, eine Breite von 1,958 Metern und eine Höhe von 1,409 Metern eine elegant geformte Karosserie: die konturierte Motorhaube lang, das Dach kuppelförmig, die Fahrgastzelle niedrig, die Gürtellinie hoch und die Radhäuser betont. Eine B-Säule sucht man genauso vergebens wie die Rahmen der Türen. Die Fenster fallen dagegen mit einer dreidimensional gestalteten Chromumrandung auf. An der Front strahlt der Stern mittig aus dem weiterentwickelten dreidimensionalen Diamant-Kühlergrill. Der wird von rechteckigen dunkelverchromten Elementen verfeinert. Die Voll-LED-Scheinwerfer in Diamantoptik werden oben vom geschwungenen Tagfahrlicht begrenzt. Die Radhäuser beherbergen 21-Zoll-Räder, die vorne mit 265/35er- und hinten mit 295/35er-Pneus bestückt sind. Am Heck zeigen sich die Rückleuchten ebenfalls in Diamantoptik. Das Kennzeichen findet seinen Platz weit unten im Bereich des Stoßfängers. Auf dem glatten Heckdeckel thront der Stern. Waagrecht über den Heckdeckel erstreckt sich ein Chromzierstab. Die zweigeteilten Rückleuchten arbeiten mit LEDs.
Innenraumgestaltung des Konzept-Coupés
Im Innenraum ist die geschwungene Instrumententafel in Weiß gehalten. Ihr oberer Teil scheint vor der Instrumententafel zu schweben und geht nahtlos in die Türen über. Die Lüftungsdüsen sind aus einem Materialmix mit Keramikweiß, gebürstetem und poliertem Aluminium. Die Bedienelemente sind aus Aluminium. Unter einer reduzierten Hutze sind die Bildschirme erkennbar, die in der S-Klasse eingesetzt werden. Sie haben das Format 8 zu 3 und messen in der Diagonale 12,3 Zoll. Die Farbdisplays im Concept S-Class Coupé sind flacher verglast. Das Touchdisplay in der Mittelkonsole zeigt vier Weltzeituhren an, über deren Auswahl der Fahrer entscheidet. Die ausgeformten Sitze haben oben Seitenwange, die den Körper wie ein Kragen umgeben. Die Sitzflächen sind perforiert. Instrumententafel und Sitze sind aus echtem Kalbsleder. Der Fahrzeughimmel ist aus gewobener Seide gefertigt.
Stereokamera für die Sicherheit
Ein technisches Highlight des Showcars sind die zwei Kameraaugen, die das Konzeptauto bis 50 Meter vor dem Fahrzeug Objekte räumlich und Bewegungen dreidimensional wahrnehmen lässt. Insgesamt behalten die beiden Kameras das vordere Umfeld bis zu 500 Meter im Blick. Die Kameras werden mit den Daten der Radar- und Ultraschallsensoren verknüpft. Entsprechende Assistenzsysteme unterstützen den Fahrer dann bei seiner Fahrt. Auch das Fahrwerk nutzt die Stereokamera zum frühzeitigen Erkennen von Bodenwellen. Das Fahrwerk stellt sich im Vorfeld der Situation darauf ein. Eine weitere Neuheit betrifft die Infotainmenteinrichtung. Je nach Stimmung kann der Fahrer aus 18 Millionen Musikstücken eine entsprechende Auswahl treffen. Außerdem ist ein Navigationssystem mit dreidimensionaler Anzeige auf Basis des Garmin Navi Core an Bord.
Die Internationale Automobil Ausstellung IAA dauert bis zum 22, September 2013.
Bilder: Mercedes