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Bereits kurz nach dem Regierungsantritt von Titus Aelius Hadrianus Antonius (Antoninus Pius) im Jahr 138 nChr. wurde begonnen, Teile von Südschottland zu erobern. Ab 142 wurde dann mit dem Bau des Antoninuswalls begonnen.
Er erstreckte sich bei seinem Endausbau ca. 2 Jahre später von Bridegness am Fluss Forth bis Old Kilpatrick am Fluss Clyde. Dies entspricht einer Länge von 40 römischen Meilen (eine Meile = ca. 1.46 km). Er wurde aus Erde auf einem Steinfundament gebaut. Seine Breite betrug ca. 4.5 Meter, die Höhe 3 - 4 Meter.
Zuerst wurden zur Verstärkung sechs Kastelle errichtet. Noch vor der Fertigstellung wurden diese ergänzt. Schlussendlich waren es 19 Kastelle. Kleine Kastelle (diese sahen ähnlich wie die Milecastles des Hadrianswalls aus) wurden mindestens teilweise in Wachttürme umgebaut.
Ca. 6 - 9 Meter nördlich vor dem Wall wurde ein Graben erstellt. Er war 12,2 Meter breit und 3,7 Meter tief. Das Aushubmaterial wurde nördlich davon zu einem Hügel aufgeschüttet. Dieser Graben mit dem Hügel ist das auffälligste, was heute noch sichtbar ist.
Der Wall wurde durch Legionäre erbaut, später jedoch durch Auxiliarsoldaten bewacht.
Mit einem kurzen Unterbruch war der Wall offensichtlich bis ins Jahr 164 besetzt. Es scheint jedoch, das Lucius Septimius Severus bei seinen Feldzügen Teile des Walls ab 208 nChr. wieder besetzte und wiederherstellen lies. Nach seinem Tod im Jahr 211 wurde die Grenze jedoch wieder an den Hadrianswall verlegt.
Leider lag mir zum Zeitpunkt der Veröffentlichung der Berichte keine Literatur über den Antoninuswall vor (ausser wenigen kurzen Abschnitten in Büchern). Meine Informationen habe ich aus dem Lexikon, den aufgeführten Links und den Informationstafeln vor Ort. Der ganze Wall mit den sehenswerten Funden ist auf den 1 : 50 000 Landranger Karten (64 Glasgow und 65 Falkirk & Linlithgow) eingezeichnet.