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Die Abweichung zum klimatischen Mittel von 1981 bis 2010 beträgt vielerorts 2 bis 3 Grad. In den Bergen und in verschiedene Teilen in der Ostschweiz ist die Abweichung grösser. Sie beträgt bis zu 4 Grad. In Vaduz liegt das Temperaturmittel bei 20,6 Grad und ist somit der zweitwärmste Juni seit 1981, in St.Gallen war es mit 18,1 Grad der drittwärmste. Die Temperaturrekorde von 2003 wurden aber nicht übertroffen.
Speziell war auch die Situation auf dem Säntis, das diesjährige Temperaturmittel von 8 Grad wurde auch hier nur im Jahr 2003 mit 9,2 Grad geschlagen.
Der Juni war zudem zu trocken, obschon zwischen dem 9. und 12. Juni in einer feuchtlabilen Süd- bis Südwestströmung teilweise kräftige Niederschläge niedergingen. Die grössten Niederschlagsmengen fielen zwischen dem Simplongebiet, der Gotthardregion sowie in Graubünden.
Auch die Sonne schien deutlich öfters als in einem durchschnittlichen Juni. Aktuell beträgt der Überschuss verbreitet 20 bis 40 Prozent und wird bis Ende Monat noch weiter ansteigen. Im Süden entspricht die Sonnenscheindauer ungefähr dem langjährigen Mittel.
(red.)