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Dem Murtensee entlang führt der Uferweg, der auch vor privaten Grundstücken durchgeht. Der Weg ist beliebt, im Sommer tummeln sich vor allem am Wochenende unzählige Sonnenhungrige am Ufer des Sees. Und Hundehalter schätzen den Weg für den Spaziergang mit ihrem Vierbeiner. Einen Anwohner in Muntelier störten die Hundehalter, die die öffentlichen Badeplätze vor seinem Grundstück nutzten und den Badesteg besetzten, so sehr, dass er in einen Uferstein der Gemeinde Muntelier vier Löcher bohrte: Er brachte dort eine Verbotstafel an. Auf dem Badesteg und dem Badeplatz streute er ein Hundeabwehrgranulat. Eine Hundehalterin zeigte den Mann daraufhin an: Ihr Hund musste sich nach dem Besuch des Badeplatzes mehrfach übergeben. Die Gemeinde stellte ebenfalls einen Strafantrag wegen Sachbeschädigung, zog ihn aber wieder zurück. Weil der Mann das Granulat in unmittelbarer Nähe des Wassers ausgestreut hatte, gelangte ein Teil davon auch in den See. Laut Hersteller ist das Granulat für Wasserorganismen schädlich. Damit verstiess der Mann gegen das Wasserschutzgesetz.
Die Freiburger Staatsanwaltschaft hat den Mann nun mittels Strafbefehl zu einer bedingten Geldstrafe von 20 Tagessätzen mit einer Probezeit von zwei Jahren verurteilt. Zudem muss er eine Busse von 400 Franken bezahlen.