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Wenn der Darm irritiert bzw. gereizt ist, dann leiden Betroffene an einem Reizdarmsyndrom. Dies ist eine funktionelle Störung des Darms. Unwohlsein, Blähungen, Schmerzen und andere Symptome machen sich im Darm bemerkbar.
Das Reizdarmsyndrom, englisch „irritable bowel syndrome“ (IBS) oder auch Colon irritable (Reizkolon) genannt, ist eine der häufigsten Magen-Darm-Erkrankungen.
Der Darm ist unsere grösste Kontaktfläche zur Aussenwelt. Wenn dem Darm etwas hinzugeführt wird, was ihn irritiert, dann entzündet er sich und uns geht es schlecht. Dies kann durch einen Infekt geschehen. Dann leiden wir an einer akuten Magen-Darm-Grippe. Müdigkeit, Übelkeit, Erbrechen oder Durchfall machen uns dann das Leben zur Hölle. Nach ein paar Tagen sollte dies wieder abgeklungen sein. Es gibt aber auch Menschen, die an chronischen Darmentzündungen leiden. Dabei kommt es zu einer Überreaktion des Immunsystems im Darm. Die Funktion des Darmtraktes ist gereizt.
Das Reizdarmsyndrom ist eine Erkrankung des Verdauungstrakts.
Zu typischen Reizdarmsymptomen gehören Blähungen, Durchfall, Bauchschmerzen, Müdigkeit und auch unregelmässiger Stuhlgang. Über die Ursache des Reizdarmsyndroms ist nicht viel bekannt. Eine Diagnose erfolgt häufig anhand der Symptome. Manche Menschen können ihre Symptome durch einen entsprechenden Umgang mit ihrer Ernährung, ihrem Lebensstil und Stress in den Griff bekommen. Andere benötigen Medikamente und Beratung.