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Schon im 3. Jahrtausend v. Chr. war Akko eine bedeutende Hafenstadt, die sich lange vor unserer Zeitrechnung zu einem wirtschaftlichen und militärischen Zentrum der Region entwickelte. Ägypter, Perser und Phönizier hinterliessen ebenso ihre Spuren an der östlichen Mittelmeerküste wie die Ptolemäer, denen Akko ihren antiken Namen Ptolenmais verdankt.
Die wechselvolle Geschichte der Metropole sowie der antiken Regionen Äolien nördlich und Ionien südlich der Stadt wird kaum besser beschrieben als durch das Wort des vorsokratischen Philosophen Heraklit von Ephesos (etwa 520 bis 460 v. Chr.): „Wer in dieselben Flüsse hinabsteigt, dem strömt stets anderes Wasser zu.“
Salopp gesagt: In Dubai-Stadt wird nicht gekleckert, es wird geklotzt. Den Reichtum verdanken Stadt und Land, wie viele Staaten des Nahen Ostens, den seit den 1940er Jahren kräftig sprudelnden Ölquellen. In Dubai hat man allerdings schon vor Jahren in weiser Voraussicht erkannt, dass irgendwann in näherer Zukunft unweigerlich Schluss ist mit den natürlichen Ressourcen.
Ein Landstrich voller Gegensätze also. Was den Sinai aber für mich am faszinierendsten macht, und der Grund für meine erste Reise dorthin war, sind seine eigentlichen Bewohner, die Beduinen. 1992 war ich das erste mal und seitdem oft dort. Es hat sich sehr viel verändert. Die Beziehung von Israel und Palästina hat sich gewandelt – nicht immer zum Besseren. Ägypten selbst ist ein Land der Unruhe geworden. Und auch der Tourismus hat ein völlig anderes Gesicht bekommen.