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In Norwegen gibt es seit dem 1. Juli 2022 eine Verordnung, die eine Markierung für Bilder verlangt, welche zu Werbezwecken verändert wurden. Diese gilt insbesondere wenn sich das Erscheinungsbild der gezeigten Person ändert. Die Verordnung ist eine Massnahme gegen die unrealistischen Körperbilder, denen vorwiegend Jugendliche ausgesetzt sind.
Wer in einer bezahlten Werbung, nach der Aufnahme eines Fotos oder eines Filmes, Veränderungen vornimmt, muss diese nun deklarieren. Dazu gehören Modifikationen der Körpergröße, der Form oder der Haut einer Person. Diese Verpflichtung gilt auch für Influencer und andere, die Anzeigen im Internet und in sozialen Medien schalten.
Verantwortlich für die Kennzeichnung sind sowohl der Inserent als auch der Werber.
Es wurde ein einheitliches Kennzeichen zur Markierung geschaffen. Die Marke muss etwa sieben Prozent der Bildfläche einnehmen und in der oberen linken Ecke platziert werden.
Die Kontrolle der Kennzeichnung wird von der Verbraucherschutzbehörde durchgeführt. Sie weist den Inserenten, den Werber oder Influencer darauf hin, wenn eine Anzeige oder ein Bild nicht gekennzeichnet ist. Bei Zuwiderhandlung kann eine Ordnungsbusse ausgesprochen werden.
Eine interessante Entwicklung.