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Aufmerksamkeit
Inhaltsverzeichnis
- 1 Cocktailparty Effekt
- 2 Phänomenebene
- 3 Funktionale Ebene
- 4 Implementationsebene
- 5 Auditive Anufmerksamkeit
- 5.1 Dichotisches Hören
- 5.2 Zusammenfassung
- 6 Visuelle Aufmerksamkeit
- 7 Experimente von Helmholtz
- 8 Pop-Out
- 9 Neurowissenschaftliche Befunde
- 10 Unilateraler visueller Neglect
- 11 Zentrale Aufmerksamkeit
- 12 Automatisiertheit
- 13 Exekutive Kontrolle
- 14 Definition von Aufmerksamkeit von William James
Cocktailparty Effekt
Auch an einer Lauten Cocktailparty können wir einzelne Konversationen Wahrnehmen und verfolge, auch solche die wir Peripher wahrnehmen und dann aus dem Lärm rausfiltern.
Phänomenebene
Willim James definierte/erklärte Aufmerksakeit auf Folie 233
Jeder weiss was Aufmerksamkeit ist
Funktionale Ebene
Bottom up, wenn zum Beispiel etwas passiert sind unsere Reize auf das Fokussiert (z.B wilde Tiere, Flucht) , wenn wir aber Hunger haben, unds in einer Mensa befinden werden die Reize Top-Down als Hunger gesteuert. Wahrnehmung kann Top-Down und Bottom-Up gesteuert werden. Selektion der Information ist Aufmerksamkeit Verschiedene Selektionsmechanismen (Top-Down, Bottom-Up) auf Folie 235
Implementationsebene
Wie ist das Im Gehirn umgesetzt, und wie kann es mit einem Computer programmiert werden. Computermodell von van Essen, welches Aufmerksamkeit simuliert.
Auditive Anufmerksamkeit
Dichotisches Hören
dichotisches Hören - Beide Ohren erhalten unterschiedliche Informationen. Man muss dann versuchen die Informationene auf einem Ohr zu hören, die von andern Ohr ignorieren. Folie240 Die VP muss nur die Informationene von einem Ohr beachten, die vom anderen Ohr ignorieren.
Übliche Befunde
Bei den meisten Probanden ist es möglich die Informatoionen von einem Ohr zu verwenden und die anderen ziemlich auszublenden. Ausnahme: wenn beim ignorierten Ohr bedeutungsrelevante Informtionen auftreten, wechselt die Aufmerksamkeit.
Es treten sowohl pysikalische/früh wie auch semantische/spät verarbeitungsmerkmale auf.
Filtertheorie von Broadbent
da P-System Begrenz ist, müssen die Informationen zuerst gefiltert werden.
Folie 243 Nach Brodbent geschieht die Filterung früh (also nach physikalischen Merkmalen) Es Gibt jedoch auch Hinweise darauf das die Filterung nach Inhalt/spät passiert: Dichotisches Hören/ Cocktailparty Effekt
Experimente von Gray und Wedderburn
Wenn man auf beiden ohren keine Sinnvollen Mitteilungen hört, setzen wir automatisch sinnvolle Sätze aus den Informationsschnippseln über beide Ohren hinweg zusammen. Offenbar eine semantische Filterung
Experment von Treisman
Der Satz beginnt in einem Ohr und geht dan sinnlos weiter, während er im anderen Ohr weitergeht (wo vrher Müll lief) Die Probanden hatten die Instruktion nur auf eine Ohr zu bleiben, aber trotzde wechselten viele Probanden die Aufmerksamkeit. Auch hier, anzeichen auf semantische Merkmale.
Theorie der späten Auswahl von Deutsch und Deutsch
Dämpfungstheorie von Tirsman
Folie 248 geht von einer frühen Filterung und Aufahme aus.
Belege für Treismans Dämpfungstheorie
Durch MRi können Stärkere und Schwächere Signale im auditorischen Cortex gemessen werden.
Zusammenfassung
Visuelle Aufmerksamkeit
Bedürftnisse, Aktuelle Ziele Steuern Top-Down was wir wahrnehmen aus der Welt. Wird ein bestimmter Reiz (hier z.B Raubtier) salient, wirt sich dieses via Bottom-up selektion auf die Verarbeitung aus. Die Aufmerksamkeit wird automatisch darafu gelenkt. Man bemerkt dafür aber keine Veränderungen im Primren Riez mehr, die sogenannte Change Blindness
Change Blindness
- Selective looking (Neisser, 1979; Simons & Levin, 1997; Simons & Chabris, 1999).
- Affe mit Basketball, Frühe Selektion (man achtet auf alles weisse, nimmt das Schwarze andsich gar nicht wahr)
- Selective Attention von Simon & Chabris
- “Mudsplashes” (Rensink, O’Regan, & Clark, 1997; O’Regan, Rensink, & Clark, 1999).
- Flicker (Rensink, O’Regan, & Clark, 1995, 1997, 1999).
- Homepage zu Flicker
- Der sehr Starke Weisse Reiz ist slaient, man wird Bottom-Up durch ihn gestört
- Eye blinks (O'Regan, Deubel, Clark, & Rensink, 2000).
- Während wir blinzeln sind wir Veränderungsblind
- Inattention paradigm (Mack & Rock, 1998).
- Ähnlich wie selective Looking von Simon & Chabris
- Saccades (McConkie, 1991; Grimes, 1996; McConkie & Currie, 1996).
- Während man Augenbewegungen durchführt ist man auch veränderungsblind
Experimente von Helmholtz
In einem Dunklen Raum, man muss sich auf einen Lichtpunkt in der Mitte Konzentieren (Punktlichquelle) Wenn man den Schalter Drückt wird der ganze Raum kurzfristig beleuchtet, Helmholtz hat dann notiert wieviele Buchstaben er sich merken konnte. Er schaute zwar immer in die Mitte, versuchte aber die Aufmerksamkeit an unterschiedlichen orzte zu halten. Jenachdem wo die Aufmerksamkeit lag, konnte er mehrere Buchstaben wahrnehmen. Aufmerksamkeit lässt sich örtlich verschieben. Und wir haben ein Aufmerksamkeitsspotight das unabhängig von der Blickrichtung ist.
Automatische Aufmerksamkeitsverschiebung Exogenes, Peripheres Cueing
Aufmerksamkeitsverschiebung durch externe Reize. Person schaut in die Mitte des Bildschirmes. Sobald im Quadrat ein Kruz erscheint soll eine Taste gedrückt werden. Wenn Hinweisreiz am gleichen Ort ist wie Zielreiz (also: schau im gelben eck) fdann geht die Reaktion wesentlich schneller.
Willentliche Aufmerksamkeitvershiebung, Endogenes, Zentrales Cueing
Pfeil Kann nach Links oder Rechts Zeigen, die Person verschiebt die Aufmerksamkeit.
Die Person soll so schnell wie möglich drücken wenn Quadrat erscheint. Durch den Pfeil wird die Person gelenkt, dieser Pfeil kann auch in die andere Richtung gehen, wenn der Pfeil auf der Gegenrichtung des Pfeisl erscheint ist die Person langsamer.
Ergebnisse
Bei unerwartet geht es wesentlich länger Folie 259
Neuronale Grundlage
auf Folie 262
Visueller Flaschenhals
Neisser und Becklen, zwei Filme wurden übereinander gelegt, zum einen ein Klatschspiel, zum anderen ein Basketballspiel. Leute mussten sich auf einen Film konzentrieren und danach ungewöhnliche Vorkommnisse melden. Wenn die VP's nur einen Film beobachten mussten, gelang das gut, mussten beide Filme beobachtet werden hatten sie grosse Schwierigkeiten. Kapazitätsengpass
Man kann sich zwar auf einen bestimmten Ort fixieren, aber die Aufmerksamkeit kann wandern. Die Aufmerksamkeit geht oftmals der Augenbewegung voraus, um den neuen Ort zu analysieren und zu entscheiden ob eine Augenbewegung ausgeführt werden soll
Pop-Out
Kann vorkommen bei Unterschieden in
- Orientierung
- Grösse
- Farbe
- Unterschiedliche Merkmale
Vom Auge zu Kortex
Illusionäre Verknüpfungen
Folie 282 Dinge die im Zwischengrund wahrgenommen werden können nciht bewusst wahrgenommen werden, sondermann nimmt einzelne Farben und Formen wahr, kann aber wegen fehlender Zeit die Aufmerksamkeit nicht auf die Objekte bringen und vernüpfen. Passieren nur, wenn man die Reize sehr schnell zeigt. Folie 285, bei Störungen im parietalen Cortex, treten solche IllusionrenVerknüpfung auch bei relativ langer Stimulation und relativ häufig auf.
Synchonizitätshypothese
Bewegung, Form, Farbe und Tiefe werden parallel verarbeitet. Antwortsignale der Zellen sind Zeitlich synchronisiert. Nervenzellen welche auf das gleiche die Aufmerksam legen senden ihre SIgnale synchronisiert, nervenzellen die andere Objekte fokussieren, feuern zeitlich versetzt.
Neurowissenschaftliche Befunde
Bei Affenexpterimente wurden vorallem die Colliculi superior, ein Teil des Thalamus (Pulvinar) und der hintere parietale Cortex wichtig für die steuerung der Aufmerksamkeit. Insbesondere Probleme im Rechten parietallappen führen zu Aufmerksamkeitsprobleme. Beim endogenen zentralen Training mit willentlicher Aufmerksamkeitsverschiebung ist die Person auf der einen Siete viel langsamer Auf Folie 287 sieht man das je nach rechts oder links eine enorme Zunahme der Reaktions und Aufmerksamkeitsverschiebzeiten. (Der Patint kann seine Aufmerksamkeit nicht mehr schnell verschieben, wenn sie nicht da ist wo sie erwartet wird.
Unilateraler visueller Neglect
Störung die bei Parietalcortexschädigung auftreten kann (wenn störung Rechts, wird die linke Seite ignoriert, wenn Störung links, wird die rechte Seite ignoriert.) Folie 288 Selbstportrait eines Künstlers der sich von Hirnschlag erhohlt hat.
Test
Kriese müssen durchgestrichen werde, auf der Linken seite sind hier viele Kreise nicht durchgestrichen, neglect ist vorhanden. Das fällt den Patienten abe rnicht auf, erst wenn man das Bild umdrehen würde.
Rechter Parietallappen ist für die gloabale Aufmerksamkeit verantwortlich, der linke eher für lokale Aufmerksamkeit und lokale Aspekte von Objekten Folie 289 Jenachdem werden die einzelenen Objekte wahrgenommen, daa Gesamtbild aber stimmt nicht, bei einer Störung im linken Paprietallkortex gehen Details verloren, das allgemeine Muster stimmt aber.
Objektzentrierte Aufmerksamkeit
Man kann die Aufmerksamkeit zum eienn auf einen ORt (also: recht oben, links unten etc.) richten, aber auch unabhängig vom Ort auf ein Objekt,
Experiment von Behrmann
Wenn Ausbuchtungen bei einem Objekt auf beiden Seiten gleich ist musste eine Taste gedrückt werden, die V's regierten schneller wenn sich die Ausbuchtngen auf dem gleichen Objekt befinden. Es existiert also eine Objektzentrierte Aufmerksamkeit
Inhibition of Return
Hemmung der Rückkehr, beim Augentracking wird beabachtet, das man an einen Ort, an denman gerade geschaut hat, dauert es länger bis man erneut an diesen Ort schaut. Diese Hemmung passiert Ortlich, aber auch Objektbasiert.
Zusammenfassung
Linker Parietallappen ist für die Objektaufmerksamkeit zuständig, daher haben Probleme mit einem neglect auf der linken Seite, und die Rechte Seite des Objekts (unabhängig von Halbfeldern) wird nicht wahrgenommen, der rechte Parietallappen ist vorallem für die Verschiebung der räumlichen Aufmerksamkeit, Patienten mit einem Neglect auf der rechten Seite haben Schwierigkeiten die linke Seite von Objekten wahrzunehmen
Zentrale Aufmerksamkeit
Wie werden Gedanken strukturiert, welche Reihenfolge von Gedanken werden gewählt und wieso.
Experiment von Byrne und Anderson
Haben erforscht ob man eine Addition oder eine Multiplikation gleichzeitig auszuführen. VP's sahen 3 Ziffern Folie 296 Bei Addition musste geprüft werden ob die angezeigte Addition korrekt war. Wenn die VP zusätzlich noch eine Multiplikation lösen mussten. Wenn die Addition und die Multipliaktion überprüft werden mussten, hatten die Leute fast doppelt so lange Es ist nicht möglich gleichzeitig eine Addition und eine Multiplikation durchzuführen
Experiment von Schumacher
Hat nachgewiesen das es nun doch möglich sein soll zwei Dinge parallel zu machen. die VP's sahen gleichzeitig einen Buchstaben und hörten einen Ton. Es musste eine Taste gedrückt werden, jenachdem wo auf dem Bildschirm der Buchstabe erschien. Zusätzlich mussten sie unterschieden ob es ein hher, ein mittlerer oder ein Tiefer Ton war. Wenn beide Aufgaben durchgeführt werden, hatten die VP's nur unwesentlich länger. Versuch auf Folie 297 Es ist doch möglich zwei Dinge gleichzeitig zu tun
Erklärung mit Perfect Time-sharing
Bei der Aufgabe von Schumacher werden verschiedene (Wahrnehmungs- und Aufmerksamkeits) Systeme angesteuert. Die zentrale Kognition wird nur zwischendurch angesteuert, die auditorische und die visuelle Verarbeitung laufen parallel ab. die Zentrale Kognition wird erst nachher verwendet, es kommt zu keinem Konflikt, da die unterschiedlichen Auswertungen nacheinander ablaufen und ncht gleichzeitig. Es existiert eine Kapazitätsbeschränkung bei der zentralen Kognition Zusammenfassung der Zentralen Aufmerksamkeit auf Folie 299 Wahrnehmungs und aufmerksamkeitssysteme für viuell und auditiv laufen parallal ab und interagieren praktisch nicht miteinander, nur die zentrale Aufmerksamkeit ist dieKapazitätsbegrenzung, welche die Informationen der unterschiedlichen Systeme verarbeiten muss
Automatisiertheit
Immer durchgeführte Abläufe brauchen keine bewusste zentrale Aufmerksamkeit. Zentrale Kognition wird nicht mehr gebraucht unm die automatisierten Prozesse durchzufüren.
Telefonieren und Autofahren
Beim Telefonieren ist die zentrale Aufmerksamkeit auf dem telefonieren, bei einem Ausbruch aus den Automatismen, ist die Zentrale Kognition belegt. Auch mit Freisprechanlage ist das geführlich, da die zentrale Kognition abgelent ist. Es ist wurst ob Handy in Hand oder in Freisprechanalage. Wenn eine Person im Auto mit einem spricht ist es weniger riskant, da die andere Person auch auf die Strasse achtet und aufhört zu reden. Beanspruchung der znetralen Kognition wird ausgeglichen durch den vorteil von zwei aufmerksamkeiten und zwei hirnen ausgeglichen
Stroop-Effekt
Von Dunbar und McLeod Ist gut zum Zeigen wie automatisiertheit mit anderen Prozessen zusammenwirkt. Lesen ist extrem automatisiert und interferiert praktisch nicht mirt der Farbwahrnehmung. Die Farbe kann das Lesen des Textes kaum stören, da die Farbwahrnehmung weniger automatisiert ist wie das Lesen. Folie 305 Stroop effekt existiert nicht nur mit Farben, sondern auch mit Zahlen (Anzahl Zahlen pro Reihen zählen und nicht die Zahlen aussprechen. Folie307
Nachtrag Folie 308
Exekutive Kontrolle
Präfrontaler Cortex ist verantwortlich
Exekutive Kontrolle
Anteriorer Cingulärer Cortex
unterschiedliche Impulse
Definition von Aufmerksamkeit von William James
Folie 311
Es ist die Inbesitznahme eines von anscheinend mehreren simultan möglichen Gegenständen oder Gedankensträngen durch den Geist in klarer und lebendiger Form. Die Fokusbildung, die Konzentration des Bewusstseins sind ihr Wesen. Sie setzt Rückzug von einigen Dingen voraus, um effektiv mit anderen umgehen zu können.
Kritik an james
Folie312 Aufmerksamkeit dient dazu auf ein Gegenstand oder Gespräch zu fokussieren. James hat gesagt das es den Geist braucht, Bewusstsein was er damit meinte, wird aber nicht immer gebraucht. Aufmerksamkit ist oft aber nicht immer an Bewusstsein gekoppelt. Aufmerksamkeit ist entgegen James' definiton kein einheitliches System. Es gibt 3 Aufmerksamkeiten, auditiv, visuell und zentral.
Neuere, moderne Definiton von Anderson:
„Das Gehirn besteht aus einer Reihe von parallel verarbeitenden Systemen, zuständig für die verschiedenen perzeptuellen Systeme, die motorischen Systeme und die zentrale Kognition. Jedes dieser parallelen Systeme wird durch Flaschenhälse eingeschränkt, wodurch es seine Verarbeitung an diesen Punkten auf einen einzelnen Sachverhalt fokussieren muss. Aufmerksamkeit begreift man am besten als den Prozess, durch den jedes dieser Systeme den möglicherweise konkurrierenden Anforderungen der Informationsverarbeitung zugeordnet wird. Das Ausmass der Interferenzen zwischen Aufgaben ist eine Funktion der Überlappung der Anforderungen, die diese Aufgaben an dieselben Systeme richten.“