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17. Januar 2018
Stephanie Japp und Marcus Signer nehmen an den 53. Solothurner Filmtagen für ihre Hauptrollen in «Private Banking» und «Wilder» den Schweizer Fernsehfilmpreis 2018 entgegen. Als beste Nebendarsteller werden Anna Schinz und Karim Barras ausgezeichnet.
Stephanie Japp erhält die Auszeichnung als beste Hauptdarstellerin für die Rolle der Bankdirektorin Caroline Pfister im SRF-Zweiteiler «Private Banking» von Bettina Oberli. Die 1972 in Zürich geborene Schauspielerin studiert an der Hochschule der Künste in Bern. 1995 wird sie Mitglied des Ensembles des Theaters Dortmund und gewinnt dort 1998 den Theaterpreis Dortmund als beste Nachwuchsschauspielerin. Seit 2000 gehört sie zu den festen Grössen in der deutschsprachigen Film- und Fernsehlandschaft. 2016 gewinnt Stephanie Japp den Preis der Deutschen Akademie für Fernsehen (DAfF) für ihre Rolle in «Das Programm».
Bester männlicher Hauptdarsteller ist der Berner Marcus Signer (*1964) für seine Interpretation des Bundespolizisten Manfred Kägi in der SRF-Krimi-Serie «Wilder». Nach der Ausbildung an der Berner Theaterwerkstatt als Schauspieler und Animator geht Signer mit einem Stipendium nach New York und arbeitet anschliessend als freier Schauspieler am Stadttheater Bern, mit dem Theater Club 111 oder mit dem In Situ-Theater in Chur. Neben seinen Bühnenauftritten übernimmt er Rollen in Film- und Fernsehproduktionen, Werbespots oder Hörspielen. 2012 gewinnt Signer für die Rolle des Mischa in «Mary & Johnny» den Berner Filmpreis und 2014 den Schweizer Filmpreis als bester Darsteller für die Titelrolle in «Der Goalie bin ig».
Anna Schinz überzeugt in «Private Banking» als Compliance officer Stefanie Pfenniger. Die Schauspielerin wird 1987 geboren und studiert an der Zürcher Hochschule der Künste. Parallel absolviert sie erste Auftritte am Schauspielhaus Zürich, Theater am Neumarkt und dem Theater der Künste sowie in zwei Spielfilmen und sechs Schweizer Tatort-Folgen. Auch in «Heidi» und «Gotthard» ist sie zu sehen. Anna Schinz hat u.a. den Studienpreis Schauspiel des Migros-Kulturprozent, den Solopreis der Zürcher Hochschule der Künste sowie den Solopreis am Theatertreffen deutschsprachiger Schauspielschulen gewonnen.
Der Schauspieler Karim Barras erhält den Preis als bester männlicher Nebendarsteller für die Verkörperung des Luc Naville in der RTS-Serie «Quartier des banques» (Regie: Fulvio Bernasconi). Geboren und aufgewachsen in Genf, nimmt Karim Barras nach seiner Schauspielausbildung am Institut National Supérieur des Arts du Spectacle (INSAS) in Brüssel an zahlreichen Theateraufführungen in Belgien, der Schweiz und Frankreich teil. Für seine Interpretation von Shakespeares Hamlet erhält er 2013 in Belgien den Preis als bester Schauspieler. 2014 spielt er in der RTS-Serie «A livre ouvert» von Stéphanie Chuat und Véronique Reymond. Ausserdem ist er in der Serie «Au service de la France» zu sehen sowie kürzlich im belgischen Spielfilm «Tueurs» von François Troukens und Jean-François Hensgens.
Die Preisverleihung findet am Sonntag, 28. Januar 2018 um 17:15 Uhr in der Reithalle statt. Der von SWISSPERFORM gestiftete Schweizer Fernsehfilmpreis ist mit je CHF 10'000 dotiert. Die Jury setzte sich 2018 aus der Schauspielerin Charlotte Heinimann, dem Produzenten Benjamin Magnin und der Direktorin der Solothurner Filmtage, Seraina Rohrer, zusammen. (Solothurner Filmtage / kah)
SVFJ / kah
12 Dezember 2017