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Wie soll ich überhaupt bloggen?
Unsere Kernaussage: Blogging ist ein wichtiges Marketing-Tool. Wenn Sie jedoch nicht recht wissen, wie Sie mit Bloggen anfangen sollen, dann ist Ihre Motivation dafür wahrscheinlich entsprechend klein. Und bevor Sie uns zustimmen und uns alle möglichen Argumente an den Kopf werfen, warum Sie nicht bloggen sollen (in der Schweiz ist das anders, und wo soll ich überhaupt Zeit und Ressourcen dafür hernehmen...? Na, erwischt?!) sollten Sie es einfach mal machen. Ausprobieren.
Planen Sie eine Stunde fürs Blogging ein und tippen Sie los. Die nachfolgenden Schritte werden Ihnen dabei helfen, Ihren Beitrag zu strukturieren. Und ja, der erste Blog wird viele Stunden in Anspruch nehmen, aber je geübter Sie werden, desto weniger lange dauert es, und bevor Sie sich versehen, fliessen die Blogs von Zauberhand aus Ihren Fingern und Sie verbessern Ihr SEO-Ranking (fast) von allein.
Blogs schreiben: Die richtigen Schritte
Schritt 1: Die Leser verstehen
Bevor Sie mit der Schreibarbeit beginnen, sollten Sie ein klares Verständnis dafür entwickeln, für wen Sie schreiben. Welches Thema interessiert Ihre Leser, und warum? Im Idealfall erstellen Sie eine buyer persona, eine fiktive Person, die Ihren Idealkunden (ihre Idealkundin) darstellt. Was ist sein Hintergrund, ihr Tätigkeitsbereich, wie sucht er seine Informationen und was sind die Herausforderungen und Ziele in ihrem Job? Was ist ihr wichtig, was Sie mit Ihren Produkten bieten können? Tragen Sie alles zusammen, was Sie über ihre Buyer Persona und deren Interessen wissen, während Sie sich ein Thema für einen Blogpost überlegen.
Schritt 2: Wählen Sie ein Thema und fügen Sie einen provisorischen Titel hinzu
Das Thema kann zu Beginn des Bloggingprozesses recht allgemein sein. Als Beispiel unser Artikel: "Marketingstrategie: ändern Sie die Art, aber weise". Das Thema ist in diesem Fall die "Neue Marketingstrategie". Der provisorische Titel könnte in diesem Fall "Warum Sie eine neue Marketingstrategie brauchen" lauten. Zu wenig griffig für einen finalen Titel, aber immerhin wissen Sie jetzt, worüber Sie schreiben sollen. So erscheint ein allgemeines Thema weniger überwältigend.
Schritt 3: Ordnen Sie die Inhalte
Manchmal sind Unmengen an Informationen in einen Blogpost verpackt. Das kann für die Leser, aber auch für den Autor überwältigend sein. Daher macht es Sinn, die Inhalte richtig zu strukturieren. Die Länge oder Menge der Inhalte sollten die Leser niemals einschüchtern. Gliedern Sie richtig und so, wie es für Sie und Ihre Leser am besten funktioniert:
- Abschnitte
- Listen
- Tipps (grafisch untermalt)
Am Anfang ist es hilfreich, den Beitrag grob zu strukturieren. Dann wissen Sie, welche Punkte Sie abdecken und unter welche Punkte sie sie unterordnen wollen.
Schritt 4: Schreiben Sie eine spannende Einleitung
Mit der Einleitung sichern Sie sich die Aufmerksamkeit der Leser. Wenn die Leser schon nach den ersten Absätzen – oder gar Linien – das Interesse verlieren, haben Sie bereits ein Urteil über Ihren Beitrag gefällt, bevor sie überhaupt eingetaucht sind. Kennzeichen guter Einleitungen:
- Interessante Tatsachen oder eine Statistik sind aufgeführt
- Ein Witz oder eine Geschichte leitet auf das Thema hin
- Erlebnisse oder Geschehnisse, in die sich die Leser einfühlen können, sind passend verpackt
Danach beschreiben Sie den Zweck Ihres Beitrags und führen auf die Lösung eines Problems hin, dass die Leser haben. Mit Problem meinen wir den Grund, warum die Leser sich bemühen, eine Google Suche zu starten. Wenn die Leser zufrieden mit dem sind, was Sie bieten, ist es meist Grund genug, den Bericht weiter zu scannen und mehr herauszufinden.
Schritt 5: Schreibarbeit
Sobald die Struktur steht, können Sie losschreiben. Halten Sie sich an die Leitlinien, die Sie sich selbst gegeben haben und erörtern Sie die einzelnen Punkte wo nötig. Erläutern Sie die Hauptbotschaften. Schöpfen Sie aus Ihrem Wissensschatz, und vertiefen Sie Ihr eigenes Wissen mittels Recherche. Beispiele und (wissenschaftliche) Daten, die Ihre Argumentation untermauern, runden den Blog ab. Verlinken und erwähnen Sie externe Quellen, das wirkt glaubwürdig.
Schritt 6: Schreiben Sie die Schlussfolgerung
In Ihrer Schlussfolgerung betonen Sie noch einmal Ihre Hauptaussage und stellen eine Verbindung zum Hauptteil her. Sie können die Leser auch mittels einer Frage herausfordern. Fassen Sie zusammen, was sie aus Ihrem Beitrag mitnehmen und formulieren Sie charmant, inwiefern sie vom Lesen Ihres Beitrags profitiert haben. Beliebt sind auch Fragen, die die Leser dazu ermuntern, ihre Gedanken zu teilen und einen Kommentar zu hinterlassen.
Schritt 7: Nachbearbeiten und richtig Formatieren
Fast geschafft. Der Bearbeitungsprozess ist jedoch ein sehr wichtiger Teil des Bloggens, den Sie nicht überspringen sollten. Falls sich jemand aus Ihrem Team mit Grammatik auskennt, ist dies der Zeitpunkt, die Kollegin zum Kaffee einzuladen. Bestimmt korrigiert sie Ihren Beitrag gerne.
Verlinken Sie Ressourcen
Während dem Schreiben schweift man gerne vom Thema ab, ohne dass man es merkt. Hilfreich ist, wenn Sie sich hin und wieder den provisorischen Titel des Beitrags in Erinnerung rufen. Machen Sie sich bewusst, dass Sie nicht alles, was Sie sagen möchten, in einen Artikel packen können.
In diesem Fall sind Links zu externen Quellen Ihr Rettungsanker. Ihr Artikel wirkt dank den Backups glaubwürdiger, und die Leser können sich weiter über das Thema informieren. Links können zu Beiträgen in Ihrem eigenen Blogs oder zu vertrauenswürdigen externen Quellen führen.
Bilder hinzufügen
Die Bildsprache ist bei Blogs wichtig. Bilder machen Beiträge nicht nur optisch attraktiver, soziale Netzwerke platzieren Beiträge mit Bildern auch prominenter, heute mehr als jemals zuvor. Haben Sie gewusst, dass Tweets mit Bildern 150% mehr ge-retweetet werden, als solche ohne?.
Oder dass Facebook Posts mit Bildern 2.3x mehr Engagement hervorrufen, als solche ohne Bilder? (Quelle.) Wichtig ist, dass das verwendete Bild nicht urheberrechtlich geschützt ist oder sie eine Lizenz dafür haben. Verwenden Sie gratis Datenbanken oder überprüfen Sie Ihre Lizenzzahlungen. Scheint offensichtlich, aber wir hören immer wieder von teuren Fehlern, die aufgrund von Unachtsamkeit passieren.
Gestalten Sie attraktive Blogbeiträge
Verwenden Sie Überschriften und Unterüberschriften, um lange Textblöcke optisch aufzulockern. Das sieht schön aus, wenn Sie den Stil konsequent durchziehen. Dasselbe gilt für Bilder. Entscheiden Sie sich für einen Bild-Stil und gestalten Sie die Bilder ähnlich. Wenn Sie Rahmen oder optische Merkmale benutzen, wenden Sie sie für alle Bilder an. Bleiben Sie Ihrem Stil treu, das sieht professionell aus und ist leichter zu lesen.
Schritt 8: Fügen Sie eine Handlungsaufforderung (Call-to-Action) ein
Fügen Sie am Ende jedes Blogs eine Handlungsaufforderung (Call To Action) ein. Eine “Call to Action“ fordert die Verbraucher zu einer Handlung auf, z. B. um etwas zu kaufen, zu abonnieren oder zu downloaden.
Die Handlungsaufforderung sollte genau beschreiben, was die Leser nun tun sollen: "Abonnieren Sie diesen Blog","laden Sie die wie-ich-einen-blogbeitrag-schreiben-Vorlage herunter", "registrieren Sie sich für das Webinar" oder "lesen Sie diesen Artikel", usw. Der Call To Action sollte weitere tolle Inhalte und Wert für die Leser bereitstellen. Gruppieren Sie ähnliche Posts mittels Calls To Action und stellen Sie so mehr wertvolle Information zur Verfügung. Wenn Sie noch nicht genügend Inhalte auf Ihrer eigenen Webseite haben, ist es in Ordnung, auf Fremdlinks zu verweisen.
Schritt 9: SEO-Optimieren
Sparen Sie sich Keywortsalat. Natürlich sollten Sie Keywords integrieren, denn was nützt ein toller Artikel, den keiner liest, weil ihn niemand findet? Die Reihenfolge und Menge der Keywords sollte aber auf keinen Fall Einfluss auf das Leseerlebnis haben. Google kennt die Tricks und bestraft Keyword-Fehlverhalten mit schlechteren Rankings. Besser: Sie können Ihre URLs kürzen und die richtigen Keywords dort einfügen. Optimieren Sie smart: Schreiben Sie richtige Meta-Beschreibungen, Seitentitel, Überschriften und Ankertexte. Lesen Sie, wie Sie Ihre Webseite on page optimieren und ein besseres Suchmaschinenranking erzielen.
Schritt 10: Wähle einen griffigen Titel
In der Kürze liegt die Würze, und das gilt auch für Ihren Beitragstitel. Glücklicherweise gibt es eine einfache Methode, um griffige Titel zu schreiben. Ziel ist, dass die Titel die Aufmerksamkeit der Leser erhaschen. Beachten Sie bitte folgendes: - Grundlage ist Ihr provisorischer Titel - Behalten Sie im Hinterkopf, dass der Titel klar und prägnant sein soll - Machen Sie nun Ihren Titel sexyer. Starke Ausdrücke, Humor, Alliterationen oder andere literarische Möglichkeiten. Erlaubt ist, was zieht. - Wenn es geht, sollten Sie den Titel SEO-Optimieren, indem Sie Keywords einfügen. Natürlich nur dann, wenn es Sinn macht und sich gut liest Überprüfen Sie jetzt, ob Sie Ihren Titel noch einmal kürzen können. Lange Titel sind out – und Google mag maximal 65 Zeichen. Alles darüber wird in den Ergebnisseiten abgeschnitten.
Alle Schritte befolgt? Dann ist Ihr neuer Blogbeitrag nun bereit, veröffentlicht zu werden. Viel Spass dabei.
Jetzt dürfen Sie in die Tasten hauen. Dieser Beitrag zeigt, wie Sie einen Beitrag strukturieren können. Wir gehen jedoch noch tiefer: Laden Sie hier unsere Vorlage herunter, wenn Sie bessere Blogbeiträge und optimierte Texte schreiben wollen.
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