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Erstmals konnte nachgewiesen werden, dass ein erfolgreiches Lernen am Computer Veränderungen im Gehirn auslösen kann, welche dem Gehirn erlauben, Aufgaben effizienter zu lösen.
Wissenschaftliche Benutzerstudien von Kinderspital und ETH Zürich wiesen signifikante Lernerfolge mit Dybuster Calcularis nach. Dabei wurden die ProbandInnen mit Kindern verglichen, die im selben Zeitraum nicht mit der Lernsoftware gearbeitet haben. Die mit Tests zur Zahlenraumvorstellung und zum Rechnen gemessenen Verbesserungen zeigen, dass die mit Calcularis trainierenden Kinder bereits nach 12 Wochen rund 30% mehr Additions- und 45% mehr Subtraktionsaufgaben richtig lösen konnten:
Die Aktivität in den hinteren Gehirnregionen nahm zu, jene in vorderen Regionen ab. Schon nach einer kurzen Trainingszeit von drei Monaten zeigten die Lernenden erhebliche Verbesserungen beim Lösen von Additions- und Subtraktionsaufgaben. Dank einer signifikanten Steigerung der Zahlenraumvorstellung wurden über 35 Prozent mehr Aufgaben richtig gelöst.
Wenn man auf Grund der wissenschaftlichen Studien nun davon ausgeht, dass ein Schüler, welcher zum Beispiel nur 50% der Lernziele erfüllen konnte, eine Note von 3 - 4 (ungenügend bis genügend) erhalten hat, wird dieser bei einer Leistungssteigerung von 30% ca. 80% der Lernziele erreichen können und somit die Note 4 - 5 (genügend bis gut) erhalten.
„Noten, das heisst die Darstellung der Beurteilung von Schülerleistungen durch Lehrpersonen in Form von Ziffern, werden weder im Volksschulgesetz noch in der Volksschulverordnung erwähnt. Noten werden also nur im Zusammenhang mit dem Zeugnis verlangt. Lehrpersonen sind nicht verpflichtet, ausserhalb des Zeugnisses Noten zu erteilen. Es handelt sich also um die Darstellung der fachspezifischen Schülerleistungen in Form einer Ziffer. Die Ziffern geben Auskunft darüber, in welchem Grad eine Schülerin oder ein Schüler in einem bestimmten Fach die angestrebten Lernziele während der Zeugnisperiode erreicht hat, und welche Lernfortschritte erzielt worden sind. Noten machen also lernzielorientierte Aussagen. ... Es sei noch einmal darauf hingewiesen, dass die Zeugnisnoten die Gesamtleistungen eines Kindes in einem Fach darstellen und nicht nur seine Leistungen in formellen Prüfungen. Sie sind also nicht das Ergebnis einer Durchschnittsrechnung aufgrund der Noten von Einzelprüfungen. Prüfungen müssen ohnehin nicht benotet werden. Sie geben vielmehr das Urteil der Lehrperson, ihre Einschätzung wieder."
Zitat aus PDF "beurteilung_und_schullaufbahnentscheide" (Link)
Die negativen und entmutigenden Erfahrungen mit Mathematik führen bei vielen Kindern zu Unsicherheiten bis hin zu Angst vor Mathematik. Dies ist ein doppelter Nachteil: Erstens lernt das Gehirn in Angstzuständen schlechter, und zweitens führt diese Angst zur Vermeidung von Mathe-Aufgaben. Dieses Vermeiden führt wiederum zu einer schlechteren Beherrschung mathematischer Fähigkeiten und so in einem Teufelskreis zu noch mehr Mathe-Angst. Dem Durchbrechen dieses Teufelskreises muss deshalb in jeder Förderung höchste Priorität zukommen. In Studien an den DRK-Kliniken in Berlin und der Uni Potsdam konnte nachgewiesen werden, dass das Training mit Calcularis die Mathe-Angst verringern kann:
Durch die erlangte Sicherheit wird gleichsam die Motivation gesteigert, die Kinder müssen sich nicht mehr als Versager fühlen, können die Lernfreude zurückgewinnen und lernen entspannter. Durch den Abbau von Angst wird das Lernen unterstützt und es kommt zu einem positiven Spiraleffekt.
Die Resultate der Studien wurden in den folgenden wissenschaftlichen Publikationen international veröffentlicht. Die Publikationen erfolgten im Peer-Review-Prozess: