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Hans Rosling hat es so eindringlich gezeigt wie niemand zuvor: wenn wir Menschen Fragen über den Zustand der Welt beantworten sollen, liegen wir regelmässig falsch. Egal ob es um das Bevölkerungswachstum, den Anteil der Menschen in extremer Armut oder die allgemeine Schulbildung von Mädchen geht. Selbst Schimpansen, die ihre Aussagen per Zufall treffen, liefern mehr richtige Antworten als Nobelpreisträger, Investmentbanker und andere Entscheidungsträger. Woran liegt das? Roslings Erkenntnis: unser Gehirn verführt uns zu einer dramatischen Weltsicht, die mitnichten der Realität entspricht. Zusammen mit seinen Mitautoren Anna Rosling Rönnlung und Ola Rosling entwirft er ein revolutionäres Programm, mit dem wir endlich zu den Fakten zurückkehren und die Welt so sehen können, wie sie tatsächlich ist - und nicht, wie wir glauben, dass sie ist.
Hans Rosling wurde 1948 in Uppsala, Schweden geboren und ist im Februar 2017 gestorben. Er war Professor für Internationale Gesundheit am Karolinska Institutet und Direktor der Gapminder-Stiftung in Stockholm. Er war zudem Gründungsmitglied von Ärzte ohne Grenzen e.V. in Schweden und Mitglied der Internationalen Gruppe der Schwedischen Akademie der Wissenschaften. Zusammen mit seinem Sohn Ola Rosling und seiner Schwiegertochter Anna Rosling Rönnlung grundetet er die Gapminder Stiftung.
Das Buch kann in der Bibliothek am Campus Rapperswil-Jona ausgeliehen werden.