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An der Delegiertenversammlung der schweizerischen CSP, die im Anschluss an die Versammlung der kantonalen Partei durchgeführt wurde, stand die Initiative «Schutz vor Waffengewalt» im Zentrum. Dabei regte sich in der Freiburger Sektion Widerstand gegen die Initiative. In der kontradiktorischen Diskussion vertrat mit Bruno Fasel (Schmitten) ein CSP-Grossrat die Nein-Parole. Für die Ja-Parole setzte sich der Psychiater Patrick Haemmerle ein, der aus Sicht der Suizidprävention für Unterstützung warb. Fasel, Präsident des Verbands der Freiburger Jäger, warnte vor Konsequenzen für Armee, Jäger und Schützenverbände.
Unterstützt wurde Fasel durch die Schützinnen Antje Burri (Tentlingen) und Nicole Aeby-Egger (Belfaux). Letztere scheiterte mit einem Antrag auf Stimmfreigabe. Die Freiburger Abstimmung fiel mit 21:13 Stimmen für die Initiative dennoch knapp aus.
Die schweizerische Partei stimmte der Initiative im Verhältnis 7:1 Stimmen klar zu. Von den Freiburger Stimmen wurden zehn verhältnismässig übernommen (6:4), so dass die Partei schliesslich mit 13:5 Stimmen die Initiative unterstützte. Für Robert Sturny (Tafers) war das ein schlechtes Signal. «Das ist der Todesstoss für die CSP bei den Wahlen 2011», warnte er. pj