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Der Internationale Währungsfonds (IWF) hat am Mittwoch weitere 1,4 Milliarden Euro an Finanzhilfen für Irland freigegeben. Die Gelder kommen aus einem rund 23,5 Milliarden Euro schweren Programm, das wiederum Teil eines Ende 2010 beschlossenen internationalen Rettungspakets ist.
Es umfasst insgesamt 85 Milliarden Euro und setzt sich aus Geldern aus zwei europäischen Hilfsprogrammen, bilateralen Krediten, einem Eigenanteil Irlands und dem IWF-Beitrag zusammen. Der Währungsfonds hat nach eigenen Angaben nunmehr etwa 18,2 Milliarden Euro ausgezahlt.
In einer Mitteilung bescheinigte der IWF Irland, dass es zur «Halbzeit» des auf drei Jahre angesetzten Programmes alle bis dahin gesetzten Ziele bei der Reform des Finanzsystems und der fiskalen Konsolidierung erreicht habe. Dies zeuge von der Zuverlässigkeit der irischen Stellen, zumal angesichts des «Gegenwindes durch neuen finanziellen Stress in der Eurozone».
In den nächsten sechs Wochen will Irland nun laut einem Bericht der «Financial Times Deutschland» erstmals wieder einen Schritt an den Markt wagen. Dokumenten zufolge, die der Nachrichtenagentur «Reuters» vorliegen, sei eine Emission von Staatsanleihen in mehreren Tranchen im Gesamtumfang von 1 Milliarden Euro geplant.
(aho/tno/awp)