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(Ober oder Süd) (Kt. Wallis.
Bez. Oestlich
Raron).
3618 m. Passübergang, zwischen dem
Mönch und
dem
Trugberg (3933 m);
verbindet den obern Abschnitt des
Ewigschneefeldes mit dem
Jungfraufirn (Firngebiet des Grossen
Aletschgletschers).
Wird blos von solchen Touristen überschritten, die von der Berglihütte des S. A. C. aus die
Jungfrau besteigen wollen. 1 Stunde
über der Berglihütte.
Zum erstenmal 1828 von Caspar
Rohrdorf erreicht.
(Unter oder
Nord) (Kt. Bern
und Wallis).
3560 m. Passübergang, zwischen dem nö. Arm des O.-Grates des
Mönch und dem
Fieschergrat.
Zum erstenmal 1828 von Caspar
Rohrdorf anlässlich seines Versuches, die
Jungfrau zu besteigen, erreicht. Erste vollständige
Ueberschreitung 1858 durch Rev. C. Hudson, J. Birkbeck und G. C. Joad mit den Führern M. Anderegg und
V. Tairraz. Seit der Erstellung der Berglihütte des S. A. C. (3299 m) ist das
Mönchjoch einer der begangensten Gletscherpässe
der Berneralpen geworden.
Aufstieg von der Berglihütte aus schwierig und mühsam, sonst aber nicht gefährlich.
Uebergang
Grindelwald-Grindelwald
Fiescherfirn-Mönchjoch-Ewigschneefeld-Konkordiahütte-Hotel
Eggishorn in 14-16 Stunden.
Aufstieg von
der Berglihütte über Unter und Ober
Mönchjoch auf die
Jungfrau.
Der
Pass ist auf der Siegfriedkarte viel zu weit gegen W.
eingezeichnet und trägt keine Höhenkote.
Betr. den sagenhaften einstigen
Pass über den
Fieschergrat zwischen
Grindelwald
und
Wallis s. Wäber, A. Zur Frage des alten Passes zwischen
Grindelwald und Wallis
(im Jahrbuch des S. A. C.
27.).