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NEW YORK/LONDON/WIEN (awp international) - Die Ölpreise sind am Dienstag deutlich unter Druck geraten. Ein Barrel (159 Liter) der US-Referenzsorte West Texas Intermediate (WTI) zur Januar-Auslieferung kostete am Abend 75,90 US-Dollar. Das waren 1,66 Dollar weniger als zum Handelsschluss am Vortag. Der Preis für ein Barrel der Nordseesorte Brent sank um 1,11 Dollar auf 76,35 Dollar.
Händler führten die Preisabschläge vor allem auf die eher schwach tendierenden Aktienmärkte zurück. Zudem habe der etwas festere Dollar die Ölnotierungen belastet. Vor dem Feiertag am Donnerstag in den USA sei der Handel aber dünn. Die Commerzbank deutet die jüngste Bewegung als Zeichen "relativer Schwäche". Die fundamentalen Bedingungen am Ölmarkt seien weiterhin schwach.
Der Preis für Rohöl der Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) stieg unterdessen. Nach Berechnungen des Opec-Sekretariats vom Dienstag kostete ein Barrel am Montag im Durchschnitt 76,73 Dollar. Das waren 95 Cent mehr als am Freitag. Die Opec berechnet ihren Korbpreis täglich auf Basis von zwölf wichtigen Sorten des Kartells./jha/wiz
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