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Rapperswil - Desktop Version (2020)
Geographie
Rapperswil (SG) (410 m über Meer) liegt am Zürichsee dort, wo der See durch einen künstlichen Seedam in den östlichen kleinen Obersee und und westlichen grossen unteren Zürichsee aufgeteilt ist. Nach der Fusion mit der Nachbargeinde Jona im Jahr 2007, heisst die Stadt offiziel Rapperswil-Jona. Sie ist mit ca. 27'000 Einwohnern die zweitgrösste Stadt im Kanton St. Gallen (die grösste Stadt ist natürlich St. Gallen mit ca. 77'000 Einwohnern).
Auf der südlichen Seite des Dammes liegt in Entfernung von ca. 830 Meter die Halbinsel Hurden, und weiter in Entfernung von ca. 2 km die Stadt Pfäffikon (Kanton Schwyz). Auf dem Seedam, etwa 600 Meter von Rapperswil, befindet sich das Dreiländereck der Kantone St. Gallen, Schwyz und Zürich. Hurden, sowie die Insel Lützelau (althochdeutsch für "kleine Insel") und Ufenau liegen im Kanton Schwyz. Die Bucht nordwestlich von Rapperswil heisst die Kempratener Bucht. Sie erstreckt sich bis zur Ortschaft Feldbach (ca. 2km Luftlinie von Rapperswil), die bereits im Kanton Zürich liegt.
Linth oder Limmat ?
Der Zürichsee wird vom Fluss Linth gespiesen, der bei Schmerikon in den Obersee einfliesst. Das Wasser fliesst vom Obersee in den unteren Zürichsee und verlässt ihn in Zürich als der Fluss Limmat. Aus der Linth ist also die Limmat geworden.
Die Linth entspringt im Tödi-Massiv und fliesst durch das Glarus Tal in Richtung der Linthebene. Ursprünglich vereinigte sich die Linth bei Ziegelbrücke mit dem Fluss Maag, der aus dem Walensee abfloss, und ist dann in den Obersee geflossen. Die Linth verursachte schlimme Verwüstungen und Überschwemmungen der Linthebene bis zum Ausbruch von Malaria. Zudem wurde das Wasser im Walensee (425m üM) durch die Linhablagerungen gestaut.
Im 19. Jahrhundert hat Hans Conrad Escher die Linthkorrektur durchgeführt. Die Linth wurde in den Walensee geleitet, der als Auffangbecken für das Geröll diente, und gleich wieder als der Linthkanal hinausgeführt, der bis in den Obersee führt. Durch die Linthkorrektion wurde der Wasserspiegel des Walensees um 5,5 Meter gesenkt.
von der Linth
1767 - 1823
1819 - 1882
Hans Konrad Escher sollte nicht mit dem um 50 Jahre jüngeren Alfred Escher verwechselt werden. Alfred Escher, dessen Statue vor dem Zürcher Hauptbahnhof steht, hat nicht die Linth korrigiert, sondern den Gotthardtunnel gebaut. Die beiden Eschers sind allerdings miteinander verwandt. Sie stammen beide aus dem Zürcher Patriziergeschlecht Escher vom Glas.
Seedamm
Rapperswil und Hurden wurden seit Urzeiten verkehrstechnisch verbunden. Seit 1500 v.Cr. bestand ein Holzsteg. Die Römer unter Marcus Aurelius bauten eine 6 Meter breite Holzbrücke. In Zeiten ohne eine feste Verbindung wurde ein Fährverkehr aufrechterhalten. Im Mittelalter bauten die Habsburger eine 4 Meter breite Holzbrücke. Im 19. Jahrhundert wurde schliesslich ein fester Damm mit zwei kleinen Brücken für die Schiffsdurchfahrt gebaut. Für grössere Schiffe wurde bei Rapperswil eine Drehbrücke errichtet. In der Mitte des 20. Jahrhundets wurde ein 500 Meter langer Kanal für Schiffe quer durch die Halbinsel Hurden gebaut, die dadurch eigentlich zur künstlichen Insel wurde. Der Kanal ist durch eine Brücke überspannt. Die Drehbrücke wurde nicht mehr gebraucht und wurde abgebaut.
Im Jahre 2001 wurde ein Holzsteg erbaut. Die Linienführung entspricht der historischen Seequerung. Mit 2,4 Meter Breite und 840 Meter Länge ist es die längste Holzbrücke der Schweiz. Verbaut wurden 233 Pfähle, und mit wenigen Ausnahmen besteht die ganze Brücke aus unbehandeltem Eichenholz. Die Lebensdauer wird auf 50 bis 70 Jahre geschätzt. Die Erstellungskosten von ca 3 Milllionen Franken wurden durch Spenden zusammengebracht.
Geschichte
Die Gegend um Rapperswil wurde seit etwa 5000 Jahren besiedelt. Die Stadt ist seit 1229 urkundlich erwähnt. Die Gründung der Stadt geht auf die folgende Geschichte zurück.
Ein gewisser Graph Rudolph jagte mit seiner Frau in der Gegend. Sie verfolgten eine Hirschkuh bis in eine Höhle auf dem jetzigen Schlossberg. Als sie dort auch noch junge Kälber fanden, hatte die Gräfin Erbarmen mit den Tieren und bewegte den Mann dazu, sie zu verschonen. Als die Adligen am Mittag ruhten, kam die Hirschkuh zu ihnen und lehnte ihren Kopf ins Schoss der Gräfin, um ihr für die Rettung des Lebens zu danken. Der Graf betrachtete das einen Wink des Himmels und beschloss auf dem Felsen eine neue Burg und am südlichen Abhang eine kleine Stadt zu gründen.
Heute erinnert der Hirschpark beim Schloss an diese 800 Jahre alte Legende.
Den Rapperwiler Wappen bilden zwei Rosen. Rapperswil wird auch die Rosenstadt genannt und pflegt stark die Rosenkultur. Im Sommer blühen in den Rosengärten beim Kapuzinerkloster und auf der «Schanz» über 20'000 Rosen. Letzterer ist ein Blindenrosengarten mit speziellen Duftrosen. Ihre Namen sind in Brailleschrift auf Hinweistafeln festgehalten.
Im Mittelalter war Rapperswil stark von der Habsburger Herschaft geprägt. Es war streng katholisch und führte mehrere Kriege gegen das protestantische Zürich.
Kleiner Stadtrundgang
|Sehenswürdigkeit|
|1||Bahnhof|
|2||Fischmarkplatz|
|3||Pilgerherberge|
|4||Rathaus|
|5||Hauptplatz|
|6||Duftrosengarten|
|7||Engelpaltz|
|8||Breny Turm und Stadtmuseum|
|9||Stadtpfarrkirche St. Johann|
|10||Liebfrauenkapelle|
|11||Schloss und Polenmuseum|
|12||Lindenhof|
|13||Hirschpark|
|14||Schlossgarten|
|15||Rosengarten|
|16||Kapuziner Kloster|
|17||Kapuziner Zipfel|
|18||Endinger Turm|
|19||Einsiedler Haus|
|20||Curti Haus|
Bahnhof und Fischmarktplatz
Der heutige Bahnhof wurde im Jahre 1895 im Stil der Neurenaissance erbaut. Der Bahnverkehr im Rapperswil besteht aber bereits seit der Mitte des 19. Jahrhunderts zuerst nur mit den Linien nach Norden (Rüti) und Osten (Schmerikon). Drehscheibe und Kräne ermöglichten den Güterumschlag auf die Schiffe am Fischmarktplatz. Ende des 19. Jahrhunderts wurde die Linie am Zürichsee und über den Damm gebaut und die heutige Südostbahn (SOB) entstand. Die Linie über den Damm führt über Pfäffikon (Kt. Schwyz) und Sattel nach Arth-Goldau, wo sie Anschluss an die Gotthardbahn hat. Der SOB-Zug auf dieser Linie heisst der Voralpen-Express. Ein anderer berühmter Express fuhr durch Rapperswil in den Dreissigerjahren des 20. Jahrhunderts und zwar der legendäre Orient-Express von Athen oder Bukarest über Wien nach Paris.
Pilgerherberge und Jakobsweg
Rapperswil ist ein wichtiger Kreuzpunkt am Jakobsweg durch die Schweiz. Hier führen die verschiedenen Wege von Norden zusammen bevor sie den Zürichsee über den Seedamm überqueren. Die Pilger können in der eigenen Pilgerherbege in der Altstadt übernachten. Der Weg dorthin und auch über den Damm wird mit den Jakobsmuscheln am Boden markiert. Die Herberge ist im Winter geschlossen und öffnet am 1. April. Es werden nur Pilger für 1 Nacht aufgenommen, die zu Fuss mit Rucksack oder als Fahrradpilger kommen. Die Herberge hat einen Schlafraum mit 12 Betten, 2 WC und 2 Duschen. Die Übernachtung kostet 20 Franken, die Miete eines Schlafsacks 3 Franken.
Die Pilgeretappe führt von Rapperswil (410 m) über Etzel (St. Meinrad 950 m) nach Einsiedeln (900 m), ist 17 km lang und benötigt etwa 5 Stunden Wanderzeit. Sie ist die 4. Etappe der Via Jacobi, die in 20 Etappen und 450 km von Rorschach am Bodensee bis nach Genf führt.
Rathaus
Das Rathaus wurde im 15. Jahrhundert gebaut. Auf der südlichen Fassade ist eine Sonnenuhr, auf der östlichen sind die sogenannten Juliusbanner. Die Juliusbanner sind kunstvolle Seidenbanner, die 1512 durch Papst Julius II. verliehen wurden, in Anerkennung der Unterstützung, die er von Schweizer Söldnern im Krieg gegen Franzosen in der Lombardei erhielt. Drei Jahre danach 1515 verloren die eidgenössischen Söldner gegen Frankreich in der Schlacht bei Marignano.
Das Gebäude wird immer noch verwendet. Das Haus beinhalter die Rathauswirtschaft, den Ratssaal, das "Richterstübli" und Teile des Stadtarchivs.
Eis-zwei-Geissebei ist ein Fasnachts-Brauch und Kinderfest beim Rathaus.
Es geht auf die Belagerung und Brandschatzung von Rapperswil am 24. Februar 1350
durch Rudolf Brun zurück,
als die wohlhabenden Stadtbürger den hungrigen Kindern armer Mitbürger Nahrungsmittel
aus den Fenstern gereicht haben.
Am Fasnachtsdienstag nachmittag versammeln sich Kinder vor dem Rathaus,
wo die Mitglieder des Stadtrates das traditionelle "Herrenessen" veranstalten.
Um 15.15 Uhr gemäss "Zytturm" des Schlosses,
öffnen sich die Fenster des Ratssaals im zweiten Obergeschoss und eine Fanfare ertönt.
Auf die Frage:
Sind alli mini Buebe doo?
rufen die Kinder:
Joo! Eis - zwei - Geissebei!
und die Ratsmitglieder werfen Cervelats, Weggli und Biberli aus den Saalfenstern hinunter zu den Kindern.
Hauptplatz
Der Hauptplatz ist der grösste innerstädtische Platz von Rapperswil-Jona. Er wurde im 14. Jahrhundert gebaut, zusammen mit dem wichtigen Brunnen. Der Brunnen wurde über hölzerne "Tüchel" (Teuchel = Baumstämme mit ausgehölten Kern) gespeist, die das Wasser über 4 Kilometer aus der Tägernau bei Jona in die Altstadt leiteten. Im 19. Jahrhundert wurde die Schlosstreppe zum Herrenberg erstellt und zwar aus Tessiner Granit und rötlichem Nagelfluh vom Goldauer Bergsturz.
Links von der Treppe steht der "Zytturm".
Am Haus "Burghof" wird die Gründungslegende von Rapperswil dargestellt.
Duftrosengarten
Im 1984 wurden von Freiwilligen Rosen angepflanzt, die einen besonders intensiven Duft ausströmen. Hans Erni schuf einen für Sehbehinderte konzipierten Zierbrunnen, finanziert vom Circus Knie. Die rund 1522 Rosen aus 75 Duftsorten sind durchgehend mit Braille- und Normalschrift beschildert.
Engelpaltz
Seinen heutigen Namen erhielt der Platz durch das Wandbild, das den ehemaligen Gasthof zum Engel schmückte. Der Engelplatz war der östliche Zugangspunkt in die Rosenstadt und blieb bis zum Bau der Rickenstrasse (heute Neue Jonastrasse) der einzige Zugang auf dem Landweg nach Rapperswil.
Breny Turm und Stadtmuseum
Brenys sind eine alte Rapperswiler Familie, in der bedeutende Goldschmiede, Pfarrer usw. waren.
Stadtpfarrkirche St. Johann und Liebfrauenkapelle
Die katholische Kirche St. Johann und Liebfrauenkapelle stammen aus dem 13. Jahrhundert. Die Mariensäule wurde für die Landesaustellung in Bern in 1914 gefertigt und danach nach Rapperswil überführt.
Schloss und Polenmuseum
Das Schloss wurde um 1230 vom Graf Rudolf von Rapperswil an einer strategisch günstigen Lage erbaut. Hier kreuzten sich der Wasserweg von Zürich nach Graubünden und der Pilgerweg nach Einsiedeln. Am Fusse der Burg enstand das Städtchen Rapperswil.
Im Jahr 1336 flüchteten sich die nach einem Umsturzversuch aus Zürich vertriebenen Zunftleute auf die Burg und planten einen Umsturz in Zürich. In der sogennanten Zürcher Mordnacht überfielen sie Zürich, um das alte Regime Zürichs zu stürzen. Der Anschlag aber misslang und der Bürgermeister von Zürich, Rudolf Brun, nahm schon bald Rache. Im Winter 1350 zogen Brun und seine Truppen vor Rapperswil, nahmen die Burg und die Stadt ein und brannten beide nieder. Herzog Albrecht von Österreich liess kurz darauf als neuer Besitzer das Schloss und die Stadt wieder aufbauen. 1464 kaufte sich die Rapperswiler Bürgerschaft von Habsburg-Österreich los und schloss mit der Eidgenossenschaft den «ewigen Bund».
Im Jahre 1870 gründete ein polnischer, in der Schweiz lebender Adlige das Polnische National-Museum im Schloss. Das Musem wurde danach mehrmals nach Polen und zurück umgesiedelt. Das Museum sorgte auch für den Unterhalt und Renovationen des Schlosses und übernahm während des Zweiten Weltkrieges die kulturelle Betreuung der in der Schweiz internierten polnischen Soldaten. Die Stadt plant jetzt die Auflösung des Museums und die Verwendung der Räume für allgemeine kulturelle Zwecke.
Das heutige Schloss hat die Form eines Dreiecks. In jeder Ecke ist ein Turm. Der mittelgrosse Turm heisst der Zytturm. Er ist fünfeckig und hat zwei Turmuhren und eine Sonnenuhr. Der höchste Turm wird Bergfried oder auch Gügeliturm genannt und war lange Zeit der Sitz des Hochwächters, welcher mit Hornstössen die Stadt- und Burgbewohner vor nahender Gefahr oder Flammen warnte. Der niedrigste Turm ist der Pulverturm. In der Nähe des Pulverturms ist die Polnische Freiheitssäule mit dem Raubvogel. Im Kräutergarten befindet sich das Polnische Gartendenkmal. Im Schloss gibt es neben dem Polenmuseum auch ein Restaurant.
Kapuzinerkloster und Einsiedlerhaus
Im Bild sieht man das Kapuzinerkloster, links davon Endingen, rechts davon das Einsiedlerhaus benannt nach Einsiedeln. Im Hintergrund ist der Lindenhof mit dem Schloss. Das Kloster wurde im Jahr 1606 gegründet, ausserhalb der Stadtmauern. Das Land beim Endingerhorn und das Einsiedlerhaus – mit ihm verbunden ist die Nutzung des Klostergartens – gehören dem namensgebenden Kloster Einsiedeln. Der Rosengarten war ursprünglich ein Obstgarten, musste aber der Stadt Rapperswil verpachtet werden. Als Ersatz liefert die Stadt dem Kloster jedes Jahr 150kg Äpfel ab.
Im Kloster kann man als Gast (Mann und Frau) für einige Wochen mitleben und das Klosterleben kennenlernen. Es leben auch Menzingerschwestern dauerhaft in der Gemeinschaft mit.
Curtihaus
Das Curtihaus befindet sich am See neben dem Einsiedlerhaus. Die Wandmalerei zeigt die Zerstörung von Rapperswil im Jahre 1350 durch den Zürcher Bürgermeister Rudolf Brun zeigt. Ein anderes Wandbild (nicht gezeigt) stellt den Beitritt Rapperswils zur Eidgenossenschaft dar (1461). Curti war eine bedeutende Rapperswiler Familie, die aus Mailand im Mittelater zugezogen ist.
Polen in Rapperswil und in der Schweiz
Das Polenmuseum in Rapperswil hat während des 2. Weltkriegs internierte Polen unterstützt. Wie aber kamen diese Polen in die Schweiz? Es waren etwa 12'000 polnische Soldaten, die in der französischen Armee gegen die Invasion von Deutschland nach Frankreich gekämpft haben. Sie wurden zusammen mit etwa 40'000 französischen Soldaten von der deutschen Armee vom französischen Gebiet gegen die Schweizer Jura gedrängt. (Die Zahlen sind nur ungefähr und unterscheiden sich je nach der Quelle.) Statt zu kapitulieren, haben sie die Schweiz um Aufnahme ersucht und konnten im Juni 1940 in die Schweiz fliehen, wo sie in verschiedenen Lagern interniert wurden.
Die Franzosen wurden nach dem Waffenstillstand Deutschlands mit Frankreich ab Februar 1941 nach Frankreich repatriiert. Die rund 12'000 Polen, die in der Schweiz verblieben, waren somit die einzige Interniertengruppe, die bis Kriegsende und darüber hinaus ständig in der Schweiz interniert blieb.
Ein vor allem auch an die Schweizerinnen gerichtetes «Kontaktverbot» sollte ein Anbandeln mit den galanten Polen verhindern. Es scheint nicht viel genützt zu haben, denn bis Kriegsende heirateten 316 Schweizerinnen einen Polen und 369 Polen wurden Väter von unehelichen Kindern!
Während der Internierung bauten die Polen verschiedene Strassen, Brücken und Wege, die nach ihnen benannt wurden. Nach dem Kriegsende kehrten die meisten Polen in ihre Heimat zurück, aber etwa 1'000 blieben in der Schweiz.
Die Inseln
Vom Schloss sieht man deutlich die kleinere Insel Lützelau. Die grössere Insel Ufenau ist kurz dahinter. Beide Inseln liegen bereits im Kanton Schwyz.
Die Insel Lützelau wird von der Stadt Rapperswil gepachtet. Auf der Insel hat es ein kleines Restaurant und ein Campingplatz. Ebenfalls bietet die Insel drei öffentliche Grillstellen.
Die Insel Ufenau ist im privaten Besitz des Klosters Einsiedeln. Sie ist aber öffentlich zugänglich.
Roger Federer
Der Schweizer Tennisstar Roger Federer hat ein 18'000 Quadratmeter grosses Grundstück mit Seezugang in der Kempratner Bucht erworben, wo er ein Haus mit Tennisplatz bauen will. Der Wert des Grundstück wird auf 40 bis 50 Millionen geschätzt.
Die Frage des privaten Seezugangs wird noch heftig diskutiert.
Baummuseum
Etwas ausserhalb von Rapperswil befindet sich in der Nähe des Zürcher Obersees das wenig bekannte Baummuseum. Es zeigt eine grosse Anzahl ausgewählter Bäume aus der Sammlung des Schweizer Landschaftsarchitekten und Bäumesammlers Enzo Enea.
Bergpanorama
|Berg||Höhe|
|Bachtel||1115 m|
|Säntis||2502 m|
|Speer||1950 m|
|Federispitz||1865 m|
|Prodkamm||2005 m|
|Mürtschenstock||2441 m|
|Planggenstock||1675 m|
|Brüggler||1777 m|
|Chöpfenberg||1896 m|
|Tierberg||1989 m|
|Brünnelistock||2133 m|
|Schiberg||2044 m|
|Zindlenspitz||2097 m|
|Vrenelisgärtli||2903 m|
|Glärnisch||2914 m|
Wirtschaft und Schulen
In den rund 1'400 Firmen in Rapperswil-Jona werden über 13'000 Personen beschäftigt.
|Institution||Daten|
|Hochshule HSR (Technikum)||Ca. 1'600 Studenten|
|Geberit||Sanitärprodukte. Ca. 12'000 Mitarber|
|Weidmann||Technische Produkte für Elektrotechnik, Medizin und Pharmazeutik. Ca. 3'000 Mitarbeiter|