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Aufgabe Teil 1
Lesen Sie den nachfolgenden Text und üben Sie danach die beschriebenen Variationen des Halsschienengriffs gemeinsam.
Der Halsschienengriff
Verletzungen der Halswirbelsäule können tödlich sein. Falls Sie auf Grund der im Ersthelfer-Kurs Stufe 1 diskutierten Gründe eine (Hals-)Wirbelsäulenverletzung nicht ausschliessen können, ist der Halsschienengriff nach der Alarmierung die wichtigste Massnahme. Das Ziel des Halsschienengriffs ist es, die Halswirbelsäule ruhig zu stellen und zu stabilisieren, damit eine mögliche Verletzung nicht weiteren – möglicherweise gravierenden – Schaden anrichtet.
Die Stabilisierung erfolgt ohne nennenswerten Zug am Kopf*. (*Für Fortgeschrittene ist zu empfehlen, den Kopf unter leichtem Zug abzulegen.)
Bei einem Betroffenen in Rückenlage positioniert sich der Helfende kniend oder liegend oberhalb des Betroffenen. Mit beiden Händen wird der Kopf, damit die Halswirbelsäule des Betroffenen, fixiert. Die Finger werden dazu gespreizt, um eine bestmögliche Stabilisation der Halswirbelsäule zu gewährleisten. Der Helfende kann zu seiner eigenen Entlastung seine Arme oder Ellbogen auf dem Boden oder den eigenen Knien abstützen.
Befindet sich ein Betroffener in aufrechter Position, wird der Kopf, damit die Halswirbelsäule des Betroffenen, wie abgebildet fixiert. Der Helfer kann sich dabei auch auf der Rückseite des Betroffenen befinden. Das ist beispielsweise im Auto der Fall, wenn sich der Helfer auf die Rückbank begibt, um dem Fahrer die Halswirbelsäule von hinten zu stabilisieren.
Bei einem sich aufrecht befindenden Betroffenen ist es auch möglich, die Halswirbelsäule von der Seite zu stabilisieren. Tun Sie das wie auf dem Foto abgebildet.
Aufgabe Teil 2
Lesen Sie den nachfolgenden Text und üben Sie danach die Helmabnahme gemeinsam.
Die Helmabnahme
Die Abnahme des Motorradhelms sollte von Ersthelfenden ausschliesslich erfolgen, wenn der Betroffene Motorradfahrer bewusstlos ist. Die Abnahme eines Motorradhelms sollte, wenn immer möglich, durch zwei Helfende erfolgen.
• Helfer B (rechts) stabilisiert die Halswirbelsäule mittels Fixation des Helms
• Helfer A (links) öffnet den Kinnriemen und ggf. das Klappvisier
• Helfer A (links) übernimmt die Stabilisation der Halswirbelsäule. Dazu umgreift eine seiner Hände den Unterkiefer, die andere den Nacken
• Helfer B (rechts) fasst den Helm mitsamt den geöffneten Riemen und zieht ihn vorsichtig über den Kopf.
• Wenn der Helm abgenommen wurde, wird der Kopf des Betroffenen nicht zu Boden gelegt. Stattdessen wird der Betroffene schonend in die stabile Seitenlagerung gebracht (wie geübt an Posten 2).