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Bemerkung:
Vom Künstler signiert. - August Walla (1936-2001) wuchs als Einzelkind bei seiner Mutter und Großmutter auf. Bis zu seinem neunten Lebensjahr zeigte er eine normale Entwicklung. Er kam in die Sonderschule. Danach konnte kein Lehr- oder Arbeitsplatz für ihn gefunden werden. Mit 16 Jahren kam er erstmals in stationäre psychiatrische Behandlung, in der er bis zu seinem 20. Jahr verblieb. 16 Jahre später, als seine Mutter erkrankte, kam er wieder in die Psychiatrie.Walla arbeitete bereits sehr früh künstlerisch – als Zeichner, Maler und Photograph. In seiner Kunst vereinnahmte er seine Umgebung, indem er auf Gegenständen (auch an Häusern oder Bäumen) erfundene und existierende Symbole, sowie götterähnliche Wesen malte. Figuren und Symbole finden sich in allen seinen Werken. Er schuf damit einen abgeschlossenen künstlerischen Kosmos. August Walla lebte seit 1983 im Haus der Künstler in Maria Gugging und war einer der vielseitigsten Künstler der sogenannten Art Brut.Die renommierte deutsche Punkband EA80 bezieht sich im Stück Gugging ihres 1992 erschienenen Albums "Schauspiele" auf Wallas Schaffen.