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Rückschlag für die Occupy-Bewegung: Die Demonstranten dürfen nicht im Dorfkern der Bündner Stadt Davos gegen das Weltwirtschaftsforum protestieren.
Die Occupy-Demonstranten dürfen nicht im Dorfkern der Bündner Stadt Davos gegen das Weltwirtschaftsforum protestieren. Als Alternative haben die WEF-Gegner den etwas abgelegeneren Rathausplatz in Davos als Ort des Protests akzeptiert. Auch die Gemeinde Davos, welche die Veranstaltung auf dem Arkadenplatz bewilligen wollte, ist mit dem Kompromiss einverstanden.
Campieren im Iglu
Damit die geplante Demonstration am 28. Januar tatsächlich stattfinden kann, muss die Davoser Regierung noch das von der Grünen Partei Davos und der JUSO Davos eingereichte Demonstrationsgesuch bewilligen.
Derzeit ist die Occupy-Bewegung unter dem Motto «Occupy-WEF» in Davos präsent. Die WEF-Kritiker wollen vom kommenden Samstag an bis zum Schluss des fünftägigen World Economic Forum am 29. Januar in einem Igludorf auf dem Parkplatz der Parsennbahn ausharren.
Weitere Demo geplant
Mit dabei ist David Roth, Präsident der JUSO Schweiz. Er rechnet damit, dass rund 50 Aktivistinnen und Aktivisten während des WEF im Camp wohnen werden. Unterstützt wird das «Camp Igloo» von der Gewerkschaft Vpod.
Eine weitere Demonstration will am 25. Januar die Schweizer Allianz «Recht ohne Grenzen» durchführen. Ihr gehören rund 50 Organisationen an, darunter Amnesty International, Greenpeace und Terre des Hommes. Auch dieses Demonstrationsgesuch ist hängig.
(muv/chb/sda)