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In dieser Stadt war ich für vier Stunden, von halb zwei Uhr bis halb sechs Uhr morgens. Der Aufenthalt war eigentlich ganz ok. Bin am Busbahnhof angekommen und konnte sogleich noch ein Ticket für die Weiterfahrt nach Lusaka (Sambia) organisieren. Eigentlich wollte ich zuerst gar nicht nach Mbeya, aber wie es in Afrika so läuft, konnte ich den Zug der Tazara-Linie nicht nehmen, da er ausverkauft war. Viele Afrikaner waren mit mir genervt, einer entschied sich dem Station Manager zu sagen, dass er solche Umstände wenigstens anschreiben könne. Gebraucht hat es nicht viel. Mit dem älteren Herrn bin ich dann zum Busbahnhof, wo ich ein (zu teures) Busticket nach Mbeya kaufen musste. Während der Fahrt haben viele Leute etwas zu Essen gekauft und die Abfälle unbekümmert auf die Strasse geworfen. Mein Sitznachbar hat mich aufgefordert, es ebenso zu tun. Ich sagte ihm, dass man das nicht macht. „Ah, you worry about the environment“, lachte er mich aus. Ja das tue ich.
Highlight der Fahrt waren auf jeden Fall die Tiere, die ich aus dem Bus direkt von der Strasse im Mikumi Nationalpark sehen konnte. Ich habe mehrere Giraffen, Zebras, Büffel, Gazellen und einen Büffel gesehen. Nicht schlecht für einen Tag, der sonst eigentlich nur mühsam war.
Jedenfalls konnte ich mich für drei Stunden schlafen legen, was gut tat nach einer Nacht auf der Fähre ohne Schlaf.