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Ein grosser Roman über eine unendliche Welt voller Wunder Dass Rann Colfax etwas Besonderes ist, erkennen seine Eltern schon kurz nach seiner Geburt: Er ist hochbegabt und wird zum Einzelgänger. Eine gemeinsame Weltreise mit dem rührend besorgten Vater verhindert dessen Tod. Wissensdurst und Neugier treiben Rann allein in die weite Welt. Auf Stationen in England, New York, Korea und Paris lernt er die Unwägbarkeiten des Lebens kennen - und schliesslich auch die Liebe. Das Manuskript dieses Romans wurde im Winter 2012 zufällig in einer verlassenen Lagerhalle in Texas entdeckt. Die Finderin gab das kostbare Stück an Pearl S. Bucks Adoptivsohn Edgar Walsh. Er vermutet, dass seine Mutter diesen letzten Roman kurz vor ihrem Krebstod im Jahr 1973 beendete. Nachdem Walsh den Text sorgfältig ediert hatte, erschien der Roman in Amerika erstmals im Oktober 2013 und liegt jetzt erstmals auf Deutsch vor: ein sensationeller Fund!
Rezension
»Ein schöner und lesenswerter Literatur-Fund.« Frank Dietschreit, RBB Kulturradio 20.11.2015
Portrait
Pearl S. (= Sydenstricker) Buck, geboren 1892 in Hillsboro, West Virginia, lebte als Tochter eines Missionars die meiste Zeit in China, studierte aber in den USA. Sie war verheiratet mit dem Missionar J.L. Buck und von 1922 bis 1932 Professorin für englische Literatur in Nanking. Nach der Scheidung kehrte sie nach Amerika zurück und heiratete später ihren Verleger Richard J. Walsh, mit dem sie in Pennsylvania lebte. Für ihren Roman ›Die gute Erde‹ erhielt sie 1932 den Pulitzerpreis und 1938 den Literatur-Nobelpreis.