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Es ist wichtig, zwei zweierlei Arten von Gottes Wirken zu unterscheiden.
Es ist hilfreich sich vor Augen zu halten, dass wir auf der Grundlage des christlichen Glaubens ein zweifaches Werk Gottes in der Welt erkennen können: Das erste Werk ist hauptsächlich das von Gott dem Vater, das zweite Werk ist hauptsächlich das von Gott dem Sohn, und beide kommen im Menschen zu ihrem Ziel durch das Wirken des Heiligen Geistes.
So haben beispielsweise alle Menschen ein bestimmtes Wissen über Gottes moralisches Gesetz als Gabe „eingepflanzt“ bekommen (vgl. Röm 1,32 + 2,14-15):
Es gibt zwei Arten, wie Gott uns Wissen über sein moralisches Gesetz vermittelt: Zum einen gibt es ein allgemeines Wissen über Gottes Gesetz. Dabei handelt es sich um eine Gabe Gottes, die er durch allgemeine Offenbarung allen Menschen zuteil werden lässt, auch denjenigen, die dieses Wissen zurückweisen. Zum anderen kommt man zu einer tiefergehenden Erkenntnis von Gottes Gesetz, indem man sich mit Mose, den Zehn Geboten, den Propheten und dem Rest der Bibel beschäftigt. Dieser zweite Weg ist immer mit Gottes Gnadenbund und der Erlösung in Christus verbunden. Unsere Kenntnis von Gottes moralischem Willen, der sowohl in der Schöpfung als auch in der Schrift offenbart wird, ist immer vom Wirken des Heiligen Geistes abhängig.
Hier geht es zum Aufsatz von Thomas K. Johnson. Im zweiten Teil des Aufsatzes beschreibt er kurz verschiedene falsche Varianten von Dualismen, u. a. der moderne und postmoderne öffentlich-private Dualismus:
Hier wird behauptet, dass Glaube privat interessant und hilfreich sein kann, aber öffentlich irrelevant ist. Der Glaube wird dabei als irrational angesehen, während das öffentliche Leben streng rational sein muss. Diese Denkweise ist ein direkter Angriff auf die Kernaussagen des christlichen Glaubens.