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Im Hinblick auf die nächste WTO-Ausschreibung für die Nachbefragung zu den eidgenössischen Volksabstimmungen (VOTO) zieht die Bundeskanzlei als Auftraggeberin den Wechsel der Erhebungsmethode in Betracht. Bei der aktuellen Erhebungsmethode (Telefon, CATI) besteht die Herausforderung generell sinkender Ausschöpfungsquoten sowie einer spezifischen Unterrepräsentation junger Erwachsener. Im Rahmen eines Methodenexperiments hat die Forschungsstelle sotomo als mögliche Alternative zum aktuellen Ansatz eine schriftliche Erhebungsmethode getestet und einer vergleichenden Analyse unterzogen. Hierzu wurden im Nachgang zu den Abstimmungen vom 10. Februar 2019 und vom 19. Mai 2019 parallel zur telefonischen VOTO-Befragung eine schriftliche Erhebung via Print- und Onlinefragebogen durchgeführt. Mit dieser Versuchsanlage können die Stärken und Schwächen der beiden Ergebungsmethoden in einer idealtypischen experimentellen Situation direkt verglichen werden. Zugleich werden die Effekte verschiedener Variationen der schriftlichen Befragung untersucht.