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Die Ausübung des Anwaltsberufs unterliegt verschiedenen Regeln, insbesondere der Bundesverfassung, insbesondere den Artikeln 29 ff
. und dem Bundesgesetz vom 23. Juni 2000 über die Freizügigkeit von Rechtsanwälten (Anwaltsgesetz, LLCA
) und dem kantonalen Recht.
Diese letztgenannten Regeln sind verbindlich und werden vom Staat auferlegt.
Das Vertragsverhältnis zwischen dem Anwalt und seinem Mandanten richtet sich nach den Regeln über Mandat (siehe Artikel zu diesem Thema
).
Darüber hinaus haben Berufsverbände, d. h. die Anwaltskammern, Praktiken entwickelt, die, sofern in den vorgenannten Rechtstexten nicht ausdrücklich anders angegeben, nicht zwingend vorgeschrieben sind.
Diese Praktiken sind in der Regel der Deontologie nachempfunden.
Leider zielen nicht alle diese Praktiken darauf ab, ein faires Verhältnis zwischen dem Anwalt und seinem Mandanten herzustellen (und es ist üblich, dass die Mitglieder der Anwaltskammer selbst diese ignorieren, wenn sie dazu als Mitglieder ihrer Anwaltskammer verpflichtet sind), so dass wir sie nicht uneingeschränkt abonnieren.
Die Anwälte der Kanzlei, die nicht Mitglied einer kantonalen Anwaltskammer sind, wenden sie an, soweit sie die Interessen des Mandanten nicht beeinträchtigen.
©legalus.ch – mai 2019 – <email-pii>