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Mühlesteingrube1474 - 1847
Bedeutungsvoll wurde für Schnottwil Ende des 15. Jahrhunderts die Oeffnung der Mühlesteingrube, die erstmals in einem Kaufakt vom Jahre 1474 erwähnt wird.
Einen eigentlichen wirtschaftlichen Aufschwung nahm Schnottwil in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts. Die Mühlesteinhauerei blühte und brachte Verdienst. Die politische Wende in unserem Lande, die dem Landvolk Selbstbestimmungsrechte in verschiedener Hinsicht brachte, wirkte sich aus. Es durften Vereine gegründet werden und der Staat war bestrebt, das Gebiet besser zu erschlies-sen (Bau der neuen Bernstrasse 1846/47).
Es folgten dann aber böse wirtschaftliche Rückschläge.
Trockenjahre führten zu eigentlichen Hungerjahren und die Gemeindebehörde war froh über jeden, der das Dorf verliess. Aus Amerika kam die Kunde, dass dort Gold mit Leichtigkeit zu finden und man nach kurzer Zeit reich wäre. Das Goldfieber erreichte auch Schnottwil und ganze Familien entschlossen sich auszuwandern, zumal auch die Mühlesteingrube geschlossen werden musste.
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