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Der Rückgang des Indikators signalisiere eine marginale Verschlechterung der Betriebsbedingungen und gehe mit schwächeren Zuwächsen bei Produktion und Aufträgen einer, hiess es von "Caixin".
Bei Werten unter 50 Punkten ist von einem Schrumpfen der Aktivitäten bei den befragten Unternehmen auszugehen. Das Wirtschaftsmagazin Caixin erfasst bei seinem Einkaufsmanagerindex vor allem kleine und privat geführte Unternehmen. Der vom Staat ermittelte Indikator, der sich auf grössere Betriebe und staatlich kontrollierte Unternehmen konzentriert, war bereits am Mittwoch veröffentlicht worden. Dieser Indikator blieb überraschend stabil bei 51,2 Punkten. Analysten hatten mit einem Wert von 51,0 Punkten gerechnet.
Der Dämpfer beim "Caixin"-Index reiht sich ein in jüngste enttäuschende Signale aus dem Reich der Mitte. Für April hatte die Regierung zuletzt einen unerwartet starken Dämpfer bei der Industrieproduktion gemeldet und jüngste Zahlen zum Aussenhandel blieben hinter den Erwartungen zurück.
Chinas Wirtschaft war im ersten Quartal mit 6,9 Prozent überraschend schnell gewachsen, doch rechnen Experten für den Rest des Jahres eher mit einer Abschwächung. Im vergangenen Jahr waren 6,7 Prozent Wachstum erreicht worden, während die Vorgabe für dieses Jahr bei rund 6,5 Prozent liegt./tos/stb
(AWP)