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Zu den betroffenen Ländern gehören neben Andorra, Argentinien, Brasilien, Chile, den Färöer Inseln, Grönland, Indien, Israel, Mexiko, Monaco, Neuseeland, San Marino und Südafrika auch Finanzplätze wie Barbados, die Bermuda-Inseln, die Britischen Jungferninseln, die Cayman Inseln, Mauritius, die Seychellen, die Turks und Caicos Inseln sowie Uruguay. Mit ihnen hat die Schweiz entsprechende Erklärungen unterzeichnet.
In Kraft treten soll der AIA mit diesen Ländern am 1. Januar 2018, wie das EFD mitteilte. Dies würde ermöglichen, dass 2019 erstmals Daten ausgetauscht werden können. Die Vernehmlassung dauert bis zum 15. März 2017.
Rechtlich werde der AIA mit den betroffenen Ländern gestützt auf die multilaterale Vereinbarung der zuständigen Behörden über den automatischen Informationsaustausch über Finanzkonten (MCAA) umgesetzt. Diese basiert auf dem von der OECD entwickelten internationalen Standard zum Informationsaustausch.
Die Schweiz erweitert ihr Netz von AIA-Partnerstaaten, um "die Wettbewerbsfähigkeit sowie die Glaubwürdigkeit und Integrität des Schweizer Finanzplatzes zu stärken", wie das EFD schreibt.
Bereits im Jahr 2017 wird die Schweiz den AIA mit allen EU-Staaten inklusive Gibraltar sowie mit Australien einführen. Gleiches ist geplant für Island, Norwegen, Japan, Kanada, Südkorea sowie Jersey, Guernsey und die Insel Man. Der Ständerat muss dem Inkrafttreten des AIA mit diesen Staaten und Territorien in der laufenden Wintersession 2016 noch zustimmen.
mk
(AWP)