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Darin stellt die Agentur fest, dass die Kernenergieprogramme der OECD-Länder mittel- und langfristig durch nachhaltige Entwicklungsstrategien beeinflusst sein werden, welche Wirtschafts-, Umwelt- und Sozialziele einbinden.
Per Ende 2000 zählte die OECD in ihren Mitgliedsländern 359 Kernkraftwerke in Betrieb, und diese erzeugten ungefähr einen Viertel des Stroms. Die wichtigsten Einflussfaktoren auf die Kernenergie im Berichtsjahr waren gemäss NEA die fortschreitende Deregulierung der Strommärkte, die Privatisierung des Energiesektors und das zunehmende öffentliche Bewusstsein für Umweltanliegen und die Risiken der globalen Erwärmung. Insbesondere die Marktöffnung habe die KKW-Betreiber vermehrt dazu bewogen, die Effizienz ihrer Produktionseinheiten zu verbessern. Dies widerspiegle sich in einem allgemeinen Trend hin zu erhöhten Verfügbarkeiten und in Ländern wie den USA zur Ausdehnung der bewilligten KKW-Lebensdauer. Dazu hätten in vielen OECD-Ländern die Kräfte des Marktes die Umstrukturierung der Nuklearindustrie beträchtlich beschleunigt.
Quelle
H.K.