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Die Bildungsausgaben sollen jährlich nur noch um 2% wachsen dürfen. "All diejenigen, die jetzt sagen, das Geld reiche, sollen sich doch einmal erkundigen, was in Shanghai und Singapur passiert", sagte Eymann in einem Interview mit der "Basler Zeitung" vom Samstag.
Trotz ärmeren Volkswirtschaften würden dort sehr viele Mittel in die Bildung investiert. In zehn, zwanzig Jahren würden sie die Schweiz überholen. "Das ist schlecht für unsere Jugend."
Die Ziele des Bundesrats seien höhere Berufsbildung, wissenschaftlicher Nachwuchs, mehr Ausbildungsplätze in der Humanmedizin und Innovation. Die Mittel dafür seien inzwischen reduziert worden, die Ziele aber dieselben geblieben, hält Eymann fest. Dies müssten nun die Kantone "ausbaden".
Beschlossene Sache sind die Bildungsausgaben aber noch nicht: Die Vorlage geht nun an den Ständerat.
(AWP)