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Die geplante Übernahme von Ausgrid durch ein chinesisches Konsortium würde den Interessen Australiens entgegenstehen, erklärte Finanzminister Scott Morrison. Der konservative Politiker hatte bereits von Sicherheitsfragen gesprochen, ohne Einzelheiten zu nennen. Das chinesische Handelsministerium kritisierte seine Entscheidung. Sie werde sich auf die Handelsbeziehungen negativ auswirken. Demnach dürften chinesische Unternehmen bei Investitionen in Australien künftig zurückhaltender sein.
Ausgrid versorgt unter anderem die Metropole Sydney mit Strom und gehört dem Bundesstaat New South Wales. Das Unternehmen sollte eigentlich für zehn Milliarden australische Dollar (6,8 Milliarden Euro) an den chinesischen Staatskonzern State Grid und Cheung Kong Infrastructure aus Hongkong verkauft werden. Die australische Bundesregierung hatte dabei ein Mitspracherecht. Als Bieter könnte nun ein heimischer Pensionsfonds einspringen.
China ist der wichtigste Handelspartner Australiens. Erst vor acht Monaten war das Freihandelsabkommen Chafta zwischen beiden Ländern in Kraft getreten.
(Reuters)