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Die meisten Russen haben Angst vor einem Machtkampf, der Aufteilung des Eigentums und dem Verlust der Autorität des Landes.
Experten haben in Russland eine Studie auf der Grundlage der vier Fokus-Gruppen in Moskau, Perm, Wolgograd und Irkutsk durchgeführt und grundlegende Ängste und Risiken für die Zukunft des Landes bei den Menschen vorgefunden.
Am meisten fürchten die Bürger die Verschärfung des Kampfes um die Macht zwischen den politischen Kräften und die Umverteilung des Eigentums, Reduzierung der sozialen Verpflichtungen des Staates und die Abschaffung der nationalen Projekte, den Verlust der Autorität Russlands in der internationalen Arena und die Gefahr aussenpolitischer Niederlagen, sowie die Ablehnung von Putins Kurs durch den neuen russischen Staatschef.
Die Teilnehmer der Studie glauben, dass mit dem Ausscheiden von Putin, der als Garant der Stabilität im Land gilt, Chaos herrschen wird und jede Partei ein Stück mehr Macht an sich reissen wird.
Die Russen befürchten auch, dass der Wechsel des Präsidenten eine Verschärfung der ethnischen Konflikte und separatistische Stimmungen bedeuten würde, insbesondere im Kaukasus und in anderen nationalen Republiken. Solche Ängste haben laut den Analysen eine mittlere Intensität. Weiterhin fürchten sie eine Zunahme der Korruption und der wachsenden Feindseligkeit seitens der Vereinigten Staaten.
Zu den peripheren Ängsten und Risiken gehören laut den Analysten eine deutliche Verschlechterung der wirtschaftlichen Situation und eine Reduzierung der Verteidigungsfähigkeit des Landes. Die Teilnehmer der Studie sind der Meinung, dass solche Ergebnisse zu einem Kampf um die Macht führen würden.
Die befragten Russen wiesen auch darauf hin, dass Russland bei einem Ausscheiden Putins aus der Politik die Wahrscheinlichkeit eines Krieges mit NATO-Staaten droht.