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Im Herbst 2001 startete ein erster Koordinationsprozess für das SIL-Objektblatt Zürich, die Grundlage des definitiven Betriebsreglements für den Flughafen Zürich. Der Kanton Zürich distanzierte sich vom Ergebnis der Koordination, weshalb der SIL-Prozess scheiterte. Nachdem Deutschland im Jahr 2001 die Benutzung des süddeutschen Luftraums für den Flugverkehr von und nach Zürich in zeitlicher Hinsicht stark einschränkte, sind weitere Anpassungen am Betriebsreglement nötig. Im Jahr 2004 lancierte das UVEK den SIL-Koordinationsprozess neu, mit dem Ziel, für die Betroffenen möglichst rasch Rechts- und Planungssicherheit zu erreichen. Dieser zweite SIL-Koordinationsprozess ist gegenwärtig am Laufen. Geplant war, dass der SIL-Prozess Ende 2013 abgeschlossen ist, was nicht gelungen ist.
Der Staatsvertrag zwischen Deutschland und der Schweiz, der regeln wird, wann und unter welchen Bedingungen Flugzeuge den Flughafen Zürich über deutsches Gebiet anfliegen dürfen, ist am 4. September 2012 von Bundesrätin Doris Leuthard unterzeichnet worden. Bis heute ist er von Seiten Deutschland jedoch nicht ratifiziert worden, was den SIL-Prozess verzögert.
Inzwischen hat der Flughafen Zürich ein neues Betriebsreglement (BR 2014) beim Bund zur Genehmigung eingereicht. Es sieht unter anderem eine Entflechtung des Ostkonzepts und Anflüge von Osten eine Stunde früher als heute vor.
Der Flugplatz Dübendorf gehört mit in die Fluglärmdiskussion. Würde der Bund den Flugplatz Dübendorf für die zivile Aviatik öffnen, könnte das eine vierte Piste und noch mehr Fluglärm für die Region bedeuten.