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Primarschule Wasgenring, Neubauten
Aufgabenstellung
Die Schule Wasgenring ist ein Frühwerk von Fritz Haller, einem der bedeutendsten Vertreter der "Solothurner Schule". Die Anlage entstand in zwei Etappen: Die Pavillons der Primarschule wurden von 1953 bis 1955 erbaut, die Bauten der Sekundarschule von 1958 bis 1962. Der grosszügige Grünraum mit seinen mehrheitlich grossen und raumprägenden Bäumen fasst die unterschiedlichen Gebäude zusammen und trägt wesentlich zur hohen Qualität des Schulareals bei.
Die beiden Neubauten nehmen zusätzlich benötigte Räume für die Primar- und die Sekundarschule auf: Im grösseren Haus an der nordöstlichen Ecke des Areals entsteht im Erdgeschoss eine Aula, in den Obergeschossen wird es Räume für die Tagesbetreuung und den Spezialunterricht geben. Im kleineren Bau, der sich in die Hierarchie der bestehenden Anlage einfügt, werden Werk- und Textilräume realisiert.
Die beiden Häuser werden als Skelettbau (grosses Haus) bzw. als Schottenbau (kleines Haus) erstellt und mit faserarmierten Betonplatten verkleidet. Die Gebäude verfügen über ein natürliches Nachtauskühlungssystem, das über die Zirkulation von kühler Nachtluft durch das gesamte Gebäude eine starke Überhitzung im Sommer verhindert. Das System verzichtet auf eine Automatisierung, sondern wird mit Ausnahme der Oberlichter im Dach manuell bedient.
|Termin||Beschrieb|
|2017 - 2021||Projektierung|
|2021 - 2023||Realisierung|
|2023||Bezug|