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Welche Massnahme zur Unfallverminderung ist die effektivste und effizienteste? Und welche Methode hilft, das zu beurteilen? EBP unterstützte die Beratungsstelle für Unfallverhütung (bfu) bei der Entwicklung des Evaluationsinstruments MEVASI.
Bis 2020 wird die bfu mit MEVASI schweizweit Daten zu realisierten Infrastrukturmassnahmen erfassen und auswerten. Als Massnahmen gelten beispielsweise separate Rad-/Fusswege, Kreisverkehrsplätze oder Leitschranken. Deren Ziel ist es, das Unfallgeschehen auf Strassen zu vermindern. Die begrenzten finanziellen Mittel sollen sinnvoll eingesetzt werden, weshalb die Wirksamkeit der Massnahmen stetig evaluiert werden muss. In diesem Zusammenhang prüfte EBP, ob eine bestehende Methode zur Wirksamkeitsanalyse im Projekt MEVASI anwendbar ist.
Im Zentrum steht die Effektivität und Effizienz einer Infrastrukturmassnahme. Diese zeigen sich entweder durch reduzierte absolute Unfallzahlen oder reduzierte Unfallfolgekosten. Mit den Ergebnissen der Analyse sollen für verschiedene Strassensituationen geeignete, wirksame Massnahmen identifiziert werden (z.B. eine Kreuzung mit Lichtsignalanlagen ausstatten, zusätzliche Abbiegespuren erstellen, eine Kreuzung durch einen Kreisverkehr ersetzen, etc.).
Indem die Analyse das Unfallgeschehen sowie das Kosten-Nutzen-Verhältnis diverser Massnahmen und ihrer Wirksamkeit miteinbezieht, erhalten Strasseneigentümer und Planer bei der Massnahmenfindung und -entscheidung eine nützliche Unterstützung.