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Produktion und Konservierung von in vitro-Kartoffelpflanzgut
Der vorliegende Artikel beschreibt eine Einkapselungstechnik für Kartoffelknoten-Segmente zur Erhaltung des Wachstumspotenzials während einer langen Konservierungszeit. Knotensegmente mit je einer Achselknospe wurden in einer Kalzium-Alginat-Matrix eingekapselt, die mit einem Murashige und Skoog–Nährmedium angereichert war. Diese Segmente oder Mikrokugeln wurden danach während 3 bis 12 Monaten bei einer Temperatur von +4 °C aufbewahrt, um ihre Regenerierungsfähigkeit zu überprüfen. Beim Anbau unter konventionellen Kulturbedingungen nach einem Konservierungsjahr konnten bei der Sorte Matilda mehr als 90% des eingekapselten Pflanzenmaterials ihr Regenerierungsvermögen normal entwickeln, während bei den Sorten Bintje und Charlotte 80% respektive nur 40% des Materials überlebten. Nebst anderen Vermehrungstechniken kann diese neuartige Technik für die Vorstufenproduktion von Kartoffelpflanzgut und zur Konservierung von der agronomisch bedeutenden Genotyp-Sammlungen verwendet werden.
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Produktion und Konservierung von in vitro-Kartoffelpflanzgut