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Ein 20-jähriger Mann ist am Donnerstag laut Informationen von Radio 32 vom Amtsgericht Emmental-Oberaargau zu 17 Monaten Freiheitsstrafe auf Bewährung verurteilt worden. Weil der Junglenker noch den Probeführerausweis hatte, wurde die Tat als vorsätzlich behandelt.
Zudem wurde eine Geldstrafe von 120 Franken auf 61 Raten gesprochen. Diese ist aber wie die Freiheitsstrafe auf Bewährung. Der Verurteilte muss zudem eine Busse von 490 Franken bezahlen und die Verfahrenskosten von 12'000 Franken tragen.
Beschimpfungen gegen Polizisten
Gemäss Anklageschrift hatte er 2,31 Promille intus. Während seiner Raserfahrt verlor er die Kontrolle über sein Fahrzeug und fuhr in einen Garten, wo er in einen Baum knallte. Bei Ankunft der Polizei deckte der Fahrer diese mit einer Schimpftirade ein. Zusätzlich war der Mann auch noch angeklagt aufgrund einer Konfrontation im Ausgang, bei welcher er handgreiflich wurde und Drohungen aussprach.
Der Mann wurde wegen Widerhandlungen des Straßenverkehrsgesetzes schuldig gesprochen. Die Überschreitung von mehr als 60 Stundenkilometern wurde als grob eingestuft, ebenso das Überfahren eines Kreisels. Dazu kommt, dass er bei der Raserfahrt keinen Gurt trug.
Zudem wurde er wegen der Verweigerung der Namensangabe und der Beschimpfung schuldig gesprochen. Ebenso wurde ihm die Drohung und die Tätigkeit zu Lasten getrogen.
Die Staatsanwaltschaft forderte am Mittwoch eine Freiheitsstrafe von 18 Monaten bei einer Bewährungsprobezeit von drei Jahren. Es sollen vier Monate mehr sein, wenn er eine Busse von 460 Franken nicht bezahlen kann. Obendrauf kommen Genugtuungsforderungen von 750 Franken.
(ris)