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1660 baute das Kloster an der Westseite einen Trakt an. Der Estrich wurde zur Lagerung des abgelieferten Bodenzins- Getreides eingerichtet mit Kornschütten zum fertig Austrocknen der Körner.
Im 1. Stock nördlich gegen den Herrenweg gab es weitere Sprech- und Gastzimmer wohl für auswärtige Eltern, die alle 10 – 20 Jahre einmal ihre Tochter im Kloster besuchen kamen.
Im Süden gegen den Klostergarten waren Zimmer für die Kosttöchterlein, Mädchen ab 7 Jahren, die den Nonnen zur Erziehung und Schulung anvertraut wurden. Es kann sich dabei öfter um Halbwaisen gehandelt haben. Um 1666 zum Beispiel brachte ein Herr von Thurn aus St. Gallen sein siebenjähriges Töchterchen ins Namen-Jesu-Kloster nach Solothurn, besuchte es wieder nach sieben Jahren und fragte seine nun 14-jährige Tochter ob sie lieber „by den lieben Schwesteren blyben oder in die böse Welt zurück kehren wölle?“ Natürlich wollte das Mädchen lieber bei den lieben Schwestern bleiben. Es muss eine intelligente, tüchtige Frau gewesen sein. Sie stand später als Frau Mutter einige Jahre der Klostergemeinschaft vor.