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Es war eine einseitige Debatte in Chur, mit einem einseitigen Ergebnis. Der Auftrag aus den Reihen der SP wurde mit 110:0 Stimmen überwiesen. Die Regierung erhält damit den Auftrag, sich gegen einen Abbau des Service Public der Post in Graubünden zu wehren.
Und sie soll sich dafür einsetzen, dass die Gemeinden mehr Gewicht in den Verhandlungen mit der Post erhalten. Diese könnten sich nämlich gar nicht wehren, sagten mehrere Grossräte.
Was der Auftrag der Parlamentarierinnen und Parlamentarier schliesslich aber bringen wird, ist fraglich. Regierungsrat Jon Domenic Parolini sagte am Ende der Diskussion: «Entscheiden, ob und welche Filialen geschlossen werden, kann einzig und allein die Post.»