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Stefan Küng hat im Zeitfahren der 14. Grossbritannien-Rundfahrt das Podest knapp verpasst. Der Thurgauer musste sich auf dem Rundkurs in Tendring mit Platz 4 begnügen.
Die Prüfung gegen die Uhr war so etwas wie die Hauptprobe für das in knapp zwei Wochen im norwegischen Bergen stattfindende WM-Zeitfahren. Dementsprechend waren auch zahlreiche Spezialisten zugegen. Mit Lars Boom setzte sich aber keiner der Favoriten durch. Der Niederländer distanzierte auf dem 16,2 km langen Parcours den belgischen Zeitfahr-Europameister Victor Campenaerts um 6 Sekunden und übernahm sogleich die Führung im Gesamtklassement.
Ebenfalls eine starke Leistung zeigte Stefan Küng, der sich nur eine Sekunde hinter dem drittplatzierten Weissrussen Wassil Kirijenka (Weltmeister 2015) klassierte. Damit liess Küng unter anderen auch den deutschen Zeitfahr-Weltmeister Tony Martin (6./0:12 zurück) hinter sich. In der Gesamtwertung stiess Küng ebenfalls in den 4. Rang vor. Sein Rückstand auf Leader Boom in der am Sonntag in Cardiff zu Ende gehenden Rundfahrt beträgt zehn Sekunden.
Der WM-Parcours von Bergen ist keinesfalls mit dem flachen Rundkurs an der südostenglischen Küste zu vergleichen. Mit 31 km ist dieser fast doppelt so lang und enthält am Ende einen knackigen, 3,4 km langen Anstieg mit durchschnittlich fast zehn Prozent Steigung. Solche Rampen kommen Küngs Fähigkeiten als Roller nicht wirklich entgegen.
SDA-ATS