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Basel - Nach Deutschland und Österreich haben die Studentenproteste nun die auch Schweiz erreicht: Die Aula der Universität Basel ist besetzt worden. Mit der Aktion sollte die Forderung nach einer freien Universität untermauert werden.
Zur Besetzung kam es im Rahmen einer internationalen Aktionswoche, die unter dem Motto "Our Education is not For Sale" ("Unsere Bildung ist nicht verkäuflich") steht. Zu den Aktivitäten in Basel hatte eine Bewegung mit dem Namen "Unsere Uni" aufgerufen.
In der besetzten Aula wurden im Verlauf des Tages verschiedene Diskussionen und Workshops zu unipolitisch relevanten Themen durchgeführt. Der Aktionstag war als "gewalt- und schadenfrei" geplant gewesen.
Für den Abend stellte sich Rektor Anonio Loprieno für eine Diskussion mit den Studierenden zur Verfügung. Er habe die friedlich verlaufene Aktion mit "wohlwollender Skepsis" verfolgt, sagte er zur Nachrichtenagentur SDA.
Die Aktion richtete sich namentlich gegen die aus Sicht der Initianten zunehmende Privatisierung des Universitätsbetriebs und gegen die verstärkte Verschulung des Lehrplans.
Konkret auf Basel bezogen wurde auch die Machtkonzentration im Universitätsrat kritisiert. Als oberstes Gremium besitze dieser mittlerweile beinahe die gesamte Entscheidungsgewalt über die Uni Basel, heisst es in einer Mitteilung.
Gefordert wurden unter anderem die Demokratisierung der Universität und die Stärkung der Selbstverwaltung. Verlangt wurden überdies die Abschaffung der Studiengebühren und der Verzicht auf den Numerus Clausus. Die offizielle Studentenvertretung Skuba hatte sich von den Forderungen teilweise distanziert.
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