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Autoimmunerkrankungen sind chronische Erkrankungen des Immunsystems, welche den Körper angreifen und sich auf verschiedene Arten präsentieren.
Teilweise sind die ersten Anzeichen dafür auf der Haut zu erkennen und äussern sich durch das Auftreten von Rötungen, Juckreiz und manchmal auch Blasen. Das Immunsystem kämpft gegen die eigenen Gewebestrukturen und versucht sie zu zerstören. Die Erkrankungen können durch diverse Faktoren der Umgebung (z.B. Sonnenlicht, Infekte oder Medikamente) verursacht werden.
Eine sorgfältige Untersuchung, eine Blutanalyse, eventuell eine Probeentnahme und eine mikroskopische Untersuchung der Hautstrukturen sind für die Diagnosestellung notwendig.
In der Dermatologie bekannte Krankheitsbilder sind:
- Blasenbildende Hauterkrankungen wie Pemphigus, Pemphigoid, vernarbendes Pemphigoid, Epidermolysis bullosa
- Andere Erkrankungen mit autoimmun Antikörpern wie Lupus erythematodes, Sklerodermie, Dermatomyositis, allergische Immunkomplexvaskulitis
Das Ziel der Behandlung ist die Reaktion des Immunsystems zu reduzieren.
Dies kann durch eine Lokaltherapie mit Cremen gegen die Entzündung oder auch durch Einnahme von sogenannten immunsupprimierenden Medikamenten erreicht werden. Eine wichtige Rolle spielt auch das Vermeiden der auslösenden Faktoren.