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entspringt in 2388 m auf dem
Flüelapass, entwässert das
Flüelathal, durchfliesst
im Unterlauf eine enge Waldschlucht, bildet hier einen schönen Fall und mündet bei
Davos Dorf in 1564 m von links in das
ihm an Wasserführung nachstehende
Landwasser.
gehalten, was nach der Fertigstellung der Albulabahn nicht mehr der Fall sein wird, da dann der grösste Teil des heutigen
Waarenverkehrs dem Schienenweg zufällt. Zudem kann die Flüelastrasse in landschaftlicher Beziehung mit den Strassen über
den Julier und Albula nicht wetteifern. Doch wird der Flüelapass stets die kürzeste Route ins Unter Engadin
und der bequemste Zugang zu Hochgebirgstouren im Gebiete des Schwarzhorns bleiben. Klima rauh; Landschaft wild, baumlos und
voller Steinschutthalden.
Auf der Passhöhe in grossartiger, vom Schwarzhorn und Weisshorn bestimmter Landschaft zwei kleine Wasserbecken (der milchigtrübe
Schottensee und der düstere Schwarzsee) und das Hospiz, ein einfaches Gasthaus. Postablage, Telegraph;
Postwagen DavosPlatz-Süs-Schuls. Der von der Sektion Davos des S. A. C. erbaute Fussweg auf das Schwarzhorn zweigt 1 km sö.
vom Hospiz von der Strasse ab; auch das Weisshorn von der Passhöhe aus zugänglich. Wenige Schritte sö. unterhalb der Passhöhe
erblickt man in der Ferne das Dorf Ardez und SchlossTarasp im Unter Engadin, weiter unten den das Val Grialetsch
(Nebenarm des Val Flüela) abschliessenden Grialetschgletscher. Der Weg Davos-Süs oder umgekehrt erfordert gute 6 Stunden
(3½ Stunden Aufstieg und 2½ Stunden Abstieg). Beim Hospiz hat man eine prächtige Lanzenspitze aus Bronze gefunden.