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Eine kürzlich an der ETH Zürich abgeschlossene Studie zeigt, dass die Entwicklung der landwirtschaftlichen Treibhausgasemissionen aus der Schweizer Landwirtschaft auch in der näheren Zukunft in erster Linie von der Entwicklung der Tierbestände abhängig sein wird. Der Einsatz technischer Reduktionsmassnahmen dürfte angesichts der relativ hohen Vermeidungskosten beim aktuellen Stand der Technik – zumindest für das nächste Jahrzehnt – von untergeordneter Bedeutung sein. Die Resultate veranschaulichen zudem, dass das Ziel einer Reduktion der landwirtschaftlichen Treibhausgase (THG) um 20% gegenüber 1990 bis ins Jahr 2020 auch bei Einführung einer THG-Abgabe von 50 CHF/t CO2eq nur bei einer gleichzeitigen Abnahme des Agrarpreisniveaus erreicht werden könnte. Dies hätte jedoch beträchtliche Einkommenseinbussen für die Landwirtschaft zur Folge.
Wer Biodiversität in der Landwirtschaft mittels ergebnisorientierter Programme fördern will, braucht aussagekräftige Indikatoren. Ein Überblick über vorgeschlagene und verwendete Indikatoren zeigt Entwicklungen und Herausforderungen auf.
Sind tierische Lebensmittel Freund oder Feind? Dies hängt von den Bedürfnissen der Konsumierenden und von den lokalen Produktionsbedingungen ab, wie eine grosse Übersichtsstudie mit Beteiligung von Agroscope aufzeigt.
Im Gemüsebau ist es üblich, Ernterückstände auf dem Feld zu belassen. Werden sie entfernt, so sinkt die Stickstoffauswaschung deutlich. Dies zeigen Messungen von Agroscope.