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Romulus der Große, von Friedrich Dürrenmatt aus dem Jahr 1949, spielt vom Morgen des 15. bis zum Morgen des 16. März 476 in der Villa des Kaisers Romulus in Campanien. Sie kreist um den Untergang des weströmischen Imperiums im 5. Jahrhundert nach Christus – mit Unterstützung des letzten weströmischen Kaisers Romulus, der die eigene Kultur für ihre grausame Vergangenheit verachtet und den finalen Einmarsch der Germanen durch deren Heerführer Odoaker herbeisehnt, da dieser das Ende des römischen Imperiums bedeuten würde.
Mit Friedrich Dürrenmatts skurriler Komödie über einen erbärmlich-sympathischen Römischen Kaiser und seinen Hühnerstall kehrt das Sprechtheater nach fast zwanzig Jahren zurück nach Augusta Raurica und knüpft an die Tradition des antiken Theaters an. Eine Allegorie auf die (heutige) Schweiz und ihre politischen Gepflogenheiten. Sehenswert.