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Mit einem Sticking Point ist ein bestimmter Punkt eines Lifts gemeint, an welchem der Trainee “kleben” bleibt. Also immer wieder Probleme hat, diesen Punkt beim Lift zu überwinden.
Typische Stickingpoints sind z.B bei der Kniebeuge etwa in der Mitte der Bewegung oder knapp darunter. Beim Deadlift zwischen knapp über dem Boden und Knie. Bei der Military Press etwa auf Stirnhöhe.
Meist liegt dies einfach an der Muskelphysiologie und den Hebelverhältnissen der Übung. Bedeutet die Hebelverhältnisse werden unvorteilhafter, der Muskel ist weniger vorteilhaft in der Länge und/oder der Muskel kann schlecht Kraft produzieren aufgrund der Trainingshistorie.
Wie Sticking Points überwinden?
Oft greifen Trainer zu Techniken wie Partial Range Training um genau diese Teile des Lifts zu stärken wo man "kleben" bleibt. Das kann manchmal helfen. Doch oft liegt das Problem nicht an diesem Punkt selbst.
Häufig liegt das Problem in der Beschleunigung des Gewichts aus der unteren Position, welche nicht ausreicht um durch den Sticking Point zu überwinden. Denn in der Partial Range Arbeit an genau diesen Sticking Points (z.B. von Pins) sind Trainees meist stark genug oder sogar stärker als in der eigentlichen Übung.
Das Trainieren der Muskelmasse, Beschleunigung, Kraft, Muskelfaserrekrutierung etc. aus der tiefen Position stellt neben dem Verbessern der Technik des Lifts meist eine gute Lösung dar.
Dazu eignen sich spezifische Methoden und Techniken. Falls Du Beispiele für geeignete Methoden und Techniken haben möchtest, lass es uns in den Kommentaren wissen.
Im Bild zu sehen ist CoSaH Kunde Roland am Bankdrücken bei einem CoSaH Bootcamp gespottet von Coach Patrick.
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