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Aus Anlass des 150. Geburtstages am 17. Februar 1861
Friedrich Eckstein (1861–1938), der bedeutende Jugendfreund Rudolf Steiners, wurde nur wenige Tage vor Rudolf Steiner geboren. Auch er verdient im Gedenkjahr des 150. Geburtstages Steiners daher unsere Aufmerksamkeit. Steiner verglich die Begegnung mit Eckstein mit derjenigen mit seinem «Meister». Das zeigt die Bedeutung, die sie für seine Entwicklung hatte. Näheres über Eckstein findet der interessierte Leser in dem Aufsatz «Wer war Friedrich Eckstein?» in der Februarnummer 2010 dieser Zeitschrift, sowie in meiner Schrift Rudolf Steiners «eigenste Mission». Es wurde dort auch auf den schönen kurzen Briefwechsel zwischen Steiner und Eckstein im Sterbemonat Rudolf Steiners hingewiesen. Eckstein sandte Steiner sein eben erschienenes Bruckner-Büchlein, mit der Widmung: «Zur Erinnerung an längst vergangene Tage der Geistesfreude». Leider ist Steiners Antwort an Eckstein bis heute verschollen geblieben.
Die hier folgenden kurzen Aufzeichnungen über Eckstein stammen vom Wiener jüdischen Anthroposophen Ernst Müller (1880 – 1954), der Eckstein persönlich kannte. Sie entstanden in Müllers Londoner Zeit und werden hier zum ersten Mal veröffentlicht.