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KZ Freiberg
Geheime Schwangerschaft
Beschreibung
Ca. 1000 Jüdinnen aus Lodz, Theresienstadt, Sered und Mateszalka deportierte man 1944 über Auschwitz - Birkenau ins sächsische Freiberg, um bei der Freia GmbH Zwangsarbeit für die Arado Flugzeugwerke zu leisten. Darunter auch ein Dutzend Schwangere, die in Freiberg, während der Evakuierung und nach der Befreiung im KZ Mauthausen unter widrigsten Bedingungen ihre Kinder zur Welt brachten, von denen einige sogar überlebten.
Autor Pascal Cziborra spürte den Schicksalen der Flossenbürger Häftlinge nach und legt die umfangreichen Ergebnisse seiner Forschungsarbeit, inklusive der Deportationsdaten, offen.
Der Bielefelder Historiker Pascal Cziborra wurde 1981 in Chemnitz geboren und wuchs zunächst im Erzgebirge auf. Seit der Ausreise seiner Familie in die BRD 1987 lebt er in Ostwestfalen. Seine Forschungsschwerpunkte sind die Aussenlager für Frauen des KZ Flossenbürg und die Verlässlichkeit von Augenzeugenberichten und Holocaustzeugnissen.