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Die Marienkapelle auf dem Steinhof – genannt „Chüuchli“ – wurde 1720 erbaut, 1911 renoviert und 1970 letztmals renoviert. Sie bietet Platz für 36 Personen und kann für Anlässe wie zum Beispiel Hochzeiten oder Taufen gemietet werden.
Historisches: Warum Steinhof anfangs des 18. Jahrhunderts eine eigene Kapelle erhielt, wurde so überliefert: Ein Steinhöfer geriet während einer Wallfahrt nach Einsiedeln in Lebensgefahr. Er betete und gelobte, wenn er überleben werde, wolle er eine Mutter-Gottes-Statue kaufen und nach Hause nehmen. In seinem Heim wollte er eine Kapelle errichten. Andere Steinhöfer schenkten ihm jedoch Land und halfen eine Kapelle bauen. Die schwarze Madonna erhielt einen Ehrenplatz.
Immer wieder wurde renoviert oder neu gebaut. Die Dorfkapelle erhielt im Lauf der Zeit zwei Glocken, einen Altar, mehrere Statuen, ein Marienbild, ein Bild an der Diele und die Stationen. Die grösste Veränderung geschah 1911: Der Dachreiter wurde abgerissen und die Steinhöfer Bürger bauten einen Turm mit Uhr sowie eine Sakristei. Während vielen Jahren wurden regelmässig Messen gelesen. Heute geschieht dies nur noch ausnahmsweise, sicher aber an den beiden Steinhöfer Sonntagen, dem 2. Juli und dem 21. November.
Im Jahr 2018 wird nun die Kapelle Steinhof einer Komplettsanierung unterzogen. Dies geschieht mit der Unterstützung zahlreicher Sponsoren und Gönner.
Siehe hier die Liste der Gönner und Sponsoren:
Die Kapelle Steinhof ist Station des Kraftorteweges Burgäschisee, Steinhof und Seeberg (Siehe Flyer