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Das Stroppelareal direkt an der Limmat ist den wenigsten bekannt. Der Zürcher Nähfadenpionier Emil Escher-Hotz liess von 1868 bis 1869 im Stroppel, an der Mündung der Limmat in die Aare, eine Baumwollfärberei-Zwirnerei erstellen. Die Zwirnmaschinen wurden mit mechanischer Wasserkraft der Limmat betrieben. 1906 verkauften seine Erben das Unternehmen an die schottische Firma J. & P. Coats Limited, Glasgow. Zwischen 1907 und 1908 gründete Coats die Zwirnerei Stroppel AG. Sie bauten 1908 eine neue Kraftwerksanlage mit zwei Francis-Turbinen von Rieter und zwei Generatoren von BBC, um den Textilbetrieb elektrifizieren zu können. Das heutige Kraftwerk ist ein flach gedecktes Gebäude (unverputzter Kalksandstein), das aus einem dreikammrigen Turbinenhaus von 1932 und einem südwestlich anschliessenden Generatorenhaus von 1908 besteht.
In den meisten Gebäuden sind heute kleine KMUs eingezogen. Spannend: die Pförtnerei ist noch vorhanden.
Mein Besuch erfolgte im Juli während der Hochwasserphase 2021.
Ein paar Bilder zum Stroppelareal, welches ich sicher nochmals besuchen werde. Es gibt viel zu entdecken.