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Der EHC Dübendorf steigt nach neun Saisons in der Nationalliga B wieder in die 1. Liga ab. Die Dübendorfer haben auf zweithöchster Stufe zeitweise für Furore gesorgt: 1984 gelingt ihnen der Qualifikationssieg, und sie verpassen den Sprung in die Nationalliga A nur knapp. In der Aufstiegsrunde wir der EHCD hinter Chur Zweiter. Auch 1986 spielt der Klub noch einmal an der NLB-Spitze mit und wird Qualifikationszweiter. Er qualifiziert sich für die neu eingeführten Playoffs der besten vier – und scheitert im Halbfinal. Ein Jahr später erwischt es die Dübendorfer.
Die Dübendorfer haben sich in der 1. Liga wieder in der Spitze etabliert und bereits mehrfach die Aufstiegsspiele zur NLB erreicht. Sie sehen sich jedoch unterdessen als Ausbildungsklub in der 1. Liga und peilen nicht die Rückkehr auf die nationale Ebene an. Der Klub vereinbart mit dem ZSC eine Zusammenarbeit im Nachwuchs. Zwei Jahre später wird die Lions-Organisation aus der Taufe gehoben. Seither bilden die Dübendorfer bis heute in der Pyramide die dritthöchste Stufe nach den ZSC Lions in der NLA und den GCK Lions in der Swiss League.
Dübendorf holt erstmals seit dem Abstieg aus der NLB den Amateur-Schweizer-Meister-Titel. Die Dübendorfer setzen sich in der Finalrunde gegen Forward Morges und Unterseen-Interlaken durch. Es ist der erste grosse Erfolg unter Trainer Christoph Schenk, der das Team seit 2001 trainiert.
Zehn Jahre nach dem letzten Titel kürt sich der EHCD wieder zum nationalen Amateurmeister – diesmal in der Langnauer Ilfis-Halle mit einem 3:2-Sieg nach Verlängerung gegen den EHC Wiki-Münsingen. Es ist der letzte grosse Erfolg in der Ära Schenk. Sie geht ein Jahr später zu Ende – nach insgesamt 14 Saisons als EHCD-Cheftrainer.
Im Schweizer Cup sorgt der EHC Dübendorf für eine Sensation und schlägt den damaligen Schweizer Meister HC Davos in der ersten Runde 5:4 nach Verlängerung. Überhaupt war der bis 2021 ausgetragene Swiss Ice Hockey Cup für Dübendorf ein Erfolg. Als einziger Amateurklub qualifizierte sich der EHCD für sämtliche sieben Austragungen.
Nach 30 Jahren in der 1. Liga steigt der EHC Dübendorf wieder auf: Als erstes Team qualifizierten sich die Glattaler für die neu geschaffene überregionale Amateurliga, die zwischen der 1. Liga und der NLB angesiedelt wird. Die Dübendorfer waren einer der federführenden Klubs bei der Einführung der Liga, die sich aus je vier Teams der Erstliga-Ost-, -Zentral- und -Westgruppe zusammensetzt. Die Qualifikation gelingt ihnen als deutlicher Sieger der Ostgruppe mühelos.
Gleich in der ersten Saison in der überregionalen höchsten Amateurliga feiern die Dübendorfer den Meistertitel. Dank einem 4:3-Erfolg nach Verlängerung in Huttwil entscheiden sie die Finalserie gegen den EHC Brandis (heute Hockey Huttwil) 3:1 für sich. Der historische Erfolg kommt am Ende einer Saison, in der die Dübendorfer früh einen Trainerwechsel vornahmen: Nach neun Spielen musste Andrea Cahenzli gehen und wurde durch Reto Stirnimann ersetzt – der EHCD lag damals auf dem 5. Rang.
Seit Ende der 1990er Jahre waren die Dübendorfer in der 1. Liga und danach auch in der überregionalen höchsten Amateurliga nie mehr auch nur annähernd in Abstiegsgefahr geraten – allermeistens hatten sie nach der Qualifikation einen der ersten vier Ränge belegt. Nicht so in dieser Saison. Im Dezember rutscht das Team erstmals unter den Strich und wird nach der Qualifikation in die Abstiegsrunde verbannt. Am 14. März verliert Dübendorf das letzte und entscheidende Abstiegsrundenspiel in Frauenfeld 3:6 – der erste Abstieg seit 35 Jahren ist Tatsache.