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Spaniens König genehmigt sich indirekt mehr Gehalt
- Montag, 21. Januar 2013, 16:38 Uhr
Spaniens König Juan Carlos (75) hat sich selbst und seinem Sohn Kronprinz Felipe (44) indirekt eine Gehaltsanhebung genehmigt.
Wie das Königshaus am Montag mitteilte, erhalten der Monarch und der Thronfolger in diesem Jahr die gleichen Bruttobezüge wie 2012. Im vorigen Jahr hatte der König jedoch aus Solidarität mit den – von Gehaltskürzungen betroffenen – Beamten auf knapp 25'000 Franken verzichtet und der Kronprinz auf rund 12'000 Franken. Diese Gelder werden sie in diesem Jahr wieder erhalten.
Insgesamt ist das Budget des Königshauses für 2013 vom spanischen Parlament um 4,0 Prozent auf 9,8 Millionen Franken gesenkt worden. Der König selbst erhält davon 360'000 Franken. Davon entfallen knapp 190'000 Franken auf Repräsentationskosten, der Rest ist zur persönlichen Verfügung.
Bezüge der anderen Mitglieder wurden gekürzt
Die Bezüge der übrigen Mitglieder des Königshauses – mit Ausnahme des Monarchen und des Kronprinzen – werden um 7,3 Prozent gekürzt. Königin Sofía, Prinzessin Letizia sowie die Königstöchter Elena und Cristina bekommen insgesamt 320'000 Franken. Die Kürzung wurde unter anderem damit begründet, dass Elena und Cristina weit weniger offizielle Termine wahrnehmen als in der Vergangenheit.