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In ihrer Sitzung befasste sich die Regierung unter anderem mit einer Italienerfamilie, deren männliches Oberhaupt seit 1915 angeblich wegen Teilnahme an Kriegsdiensten in Italien unbekannt verreist war. Der Verdienst der Mutter als Näherin reichte für den Unterhalt für sie selbst und ihre vier Kinder nicht aus. Sie hatte deshalb wiederholt um Unterstützung gebeten, so beim italienischen Arbeitersekretariat, beim katholischen und evangelischen Pfarramt und beim Frauen- und Krankenverein Tablat. Zudem kommt noch, dass Frau D’Inca einen unsittlichen Lebenswandel führt und dieser eine Gefahr für ihre Umgebung und nicht zuletzt für ihre 4 Kinder bildet. […] Der unsittliche Lebenswandel der Mutter, ihr schlechtes Beispiel und die äusserst mangelhafte Erziehung der Kinder machen es notwendig, letztere in eine andere Obsorge zu bringen. Der Gemeinderat Tablat hat deshalb die Ausschaffung der Frrau Giuseppina Viola D’Inca samt den vorbezeichneten 4 Kindern aus armenrechtlichen und sittenpolizeilichen Gründen beschlossen, […]. Der Regierungsrat des Kantons St.Gallen schloss sich diesem Entscheid an und bat das Schweizerische Justiz- und Polizeidepartement um Heimschaffung der Familie (Nr. 1060).
Ebenfalls zu reden gaben die Gesuche für die Lieferung von Sprengkapseln für Bauarbeiten. Letztere wurden von der Firma Nobel AG in Isleten hergestellt. Die Internationale Rheinregulierung hatte für den Steinbruch Kolbenstein in Montlingen und die Firma Rossi-Zweifel für diejenigen in Krontal und Staad um eine Bezugsbewilligung gebeten. Sie waren auf diese regierungsrätliche Empfehlung angewiesen, sonst stimmte die zuständige Genieabteilung des eidgenössischen Armeestabs einem Bezug nicht zu (Nr. 1963).
Ausserdem befasste sich der Regierungsrat mit folgenden Themen:
Quellen: Staatsarchiv St.Gallen, ARR B2-1916 und A 481/03.01-08 (Auszug aus einem Bild zum Steinbruch Kolbenstein in Montlingen, Arbeiter mit Bohrhammer beim Vorbereiten einer Sprengung)