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Individuelle und schonende Behandlungen auf dem Weg zu Ihrem Wunschkind
Es gibt viele Wege zum Wunschkind - wir gehen Sie gemeinsam mit Ihnen und versuchen die optimale Behandlung zu finden, um Ihnen die grösste Chance für eine Schwangerschaft zu geben. Die genaue Abklärung der Ursache des unerfüllten Kinderwunsches ist zunächst die Grundlage der Behandlung. Da gelegentlich Kombinationen von Ursachen vorliegen können, müssen stets beide Partner abgeklärt werden. Manchmal genügt die Änderung des Lebensstils (z.B. Gewichtsabnahme, Verzicht auf regelmässigen Alkoholkonsum und Nikotin) um eine Schwangerschaft auf natürliche Art und Weise zu erzielen. In anderen Fällen reicht eine Operation wie z.B. bei verklebten oder verwachsenen Eileitern, Endometriose oder Polypen und Myomen in der Gebärmutterhöhle. Bei Ausbleiben des Eisprungs kann dieser meist durch Medikamente herbeigeführt werden. Üblicherweise erfolgt zum Zeitpunkt des Eisprungs eine Insemination (Einspritzen der Spermien in die Gebärmutterhöhle). Bei Vorliegen schwerwiegender oder ungeklärter Ursachen kann eine in Vitro Fertilisation (IVF) mit und ohne Mikroinjektion (ICSI) notwendig sein. Kinderwunschbehandlungen erfolgen immer nur mit der schriftlichen Einwilligung des Paares nach Aufklärung von möglichen Nebenwirkungen und Komplikation und unter strenger Einhaltung der gesetzlichen Richtlinien.
Wir unterscheiden grundsätzlich zwischen zwei Methoden der künstlichen Befruchtung:
Die Befruchtung innerhalb des Körpers, IUI (Intrauterine InseminationI) bei der der Samen des Mannes direkt in die Gebärmutterhöhle übertragen wird. Dieser Vorgang ist schmerzlos und erfolgt üblicherweise nach einer Stimulation der Eierstöcke und wenn nicht mehr als zwei reife Eibläschen in der Ultraschalluntersuchung festgestellt wurden. Diese Behandlung eignet sich vor allem bei Frauen, bei denen der Eisprung ausbleibt und bei Paaren mit übertragbaren Infektionskrankheiten oder Sexualfunktionsstörungen.
Das Prinzip der IVF Behandlung beruht auf einer hormonellen Stimulation der Eierstöcke gefolgt von der Entnahme von Eizellen, die im Labor mit den Spermien des Partners befruchtet werden. Die daraus entstehenden Embryonen werden danach in die Gebärmutterhöhle übertragen. In der Schweiz dürfen maximal drei Embryonen übertragen werden. Falls mehr als drei Eizellen erfolgreich befruchtet worden sind, können diese eingefroren und zu einem späteren Zeitpunkt in einem Auftauzyklus übertragen werden. Die IVF Behandlung ist nicht immer erfolgreich. In Europa beträgt die Wahrscheinlichkeit nach einem Embryotransfer ein lebendes Kind zur Welt zu bringen zwischen 30-40%. Die Rate an lebend geborener Kinder liegt bei Frauen, die jünger als 35 Jahre sind, höher.
Die ICSI Technik beruht auf ein Verfahren, bei dem das Spermium direkt in die Eizelle injiziert wird, und eignet sich insbesondere, wenn eine Beeinträchtigung der Spermienfunktion vorliegt. Unter einem leistungsstarken Mikroskop wird die Eizelle mit Hilfe einer Pipette fixiert und das Spermium mit einer mikroskopisch feinen Nadel in das Innere der Eizelle eingebracht. Diese Technik garantiert nicht eine Befruchtung, kann aber die Chancen bei eingeschränkter Spermienfunktion deutlich erhöhen.
Samenspende
Ist die Samenqualität des Mannes extrem stark eingeschränkt, sind keine Samenzellen vorhanden, liegt eine Erbkrankheit vor oder waren die bisherigen Kinderwunschbehandlungen erfolglos - kann es notwendig sein, dass Spendersamen verwendet werden. Die Therapie mit Spendersamen unterliegt strengen Regelungen und bedarf einer speziellen Bewilligung. fertisuisse bietet diese Therapieform an und verfügt über eine eigene, sehr sorgfältig aufgebaute Samenbank. Das Fremdsperma wird tiefgefroren entweder direkt in die Gebärmutter der Frau übertragen (heterologe oder donogene Insamination) oder im Rahmen einer künstlichen Befruchtung per IVF oder ICSI verwendet. Wir stellen sicher, dass trotz einer sehr strengen Spenderselektion für jedes Paar ein optimaler Spender gefunden werden kann. Für weitere Informationen nehmen Sie gerne Kontakt zu uns auf.
Eizellspende
Als Eizellspende bezeichnet man die Übertragung eines Embryos, der aus der Eizelle einer anderen Frau (Spenderin) entstanden ist. Biologisch gesehen besteht zwischen der Mutter und dem Kind keine genetische Verwandtschaft. Auf Schwangerschaft, Geburt und Stillen hat eine Eizellspende keinen Einfluss. Mit einer Hormonbehandlung kann die Gebärmutterschleimhaut auf einfache Weise auf die Einnistung eines Embryos vorbereitet werden. Die Eizellspende ermöglicht Paaren, die weder auf natürliche Weise noch durch künstliche Befruchtung schwanger wurden, doch noch Eltern zu werden. Allerdings ist die Eizellspende in der Schweiz gesetzlich nicht zugelassen. Gerne beraten wir Sie dazu.
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