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(sh) Der Unfall auf der Ölplattform Deepwater Horizon geschah ausgerechnet in der Zeit, als sich grössere Meeres?sche wie Mahi-Mahi, Blauflossen- und Gelbflossenthun?sche oder Goldmakrelen in der Region fortp?anzten. Frisch geschlüpfte Fische reagieren besonders empfindlich auf Giftstoffe. Bereits bekannt war, dass Öl die Entwicklung der Herzen der Jung?sche schädigt. Nun zeigte ein Versuch an Mahi-Mahi (Coryphaena hippurus) , dass Öl auch das Schwimmvermögen junger Fische beeinträchtigt. Dies hat dramatische Folgen für die Jung?sche: Schlechte Schwimmer haben geringere Chancen zur Flucht oder zum Beutefang, was ihre Überlebenschancen massiv senkt. Fische sind jedoch nicht die einzigen Leidtragenden. Wie neue Forschungen zeigen, wurden auch Korallen in der Umgebung der Ölplattform stark in Mitleidenschaft gezogen.
Der Unfall wird noch Jahre nachwirken
Mittlerweile haben Bakterien zwar einige Komponenten des Öls abgebaut, die giftigsten Bestandteile des Öls (polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe) haben sie jedoch verschmäht. Diese Stoffe sind äusserst stabil und werden in dieser Meeresregion noch lange nachwirken.
Studien zu diesem Thema: