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Am Samstag um 18 Uhr spielen die Grenat gegen den FC Luzern auf der Allmend. Es ist die letzte Begegnung vor dem Heimspiel gegen Zürich in zwei Wochen.
«Ein Ereignis, welches die Mannschaft meiner Meinung nach zusammenschweisste, war das Spiel in Luzern, weil wir zur Halbzeit im Rückstand lagen. Wir spielten gut, aber Luzern führte, und wir zeigten eine Reaktion, die für diese Gruppe spricht. Ohne Aufregung lieferten wir eine Leistung, die zeigte, dass wir die Qualitäten haben, um uns durchzusetzen.» In der Winterpause hatte der Trainer Eric Sévérac eine erste Bilanz gezogen und über die Wichtigkeit der Begegnung in der Zentralschweiz gesprochen. Der 2-4-Sieg in Luzern verlieh dem Servette FCCF das nötige Selbstvertrauen, um eine Woche später gegen den Meister aus Zürich zu gewinnen (3-2).
Die Terminierung der dritten Runde ermöglicht das gleiche Szenario. Nach der Enttäuschung des Remis gegen GC, wie diejenige nach der Niederlage gegen YB in der ersten Runde, tröstete sich Servette im Anschluss mit einem Sieg gegen Lugano. Es bleibt zu hoffen, dass die Fortsetzung mit den Spielen gegen Luzern und Zürich so erfolgreich wie im September abläuft. Zürich hat einen Punkt Rückstand auf die Grenat, deswegen müssen die Genferinnen unbedingt vier Punkte aus den nächsten zwei Spielen holen, um weiterhin an der Tabellenspitze der NLA zu stehen.
Auf dem Papier ist der Samstagsgegner gefährlicher als die drei Mannschaften, welche im Februar ins Stadion Balexert reisten. Die Luzernerinnen stehen auf dem vierten Tabellenplatz, holten sieben Siege, sieben Niederlagen und 2 Remis. Die Innerschweizerinnen wollen den Abstand zu YB und GC vergrössern, um womöglich den FC Basel einzuholen.
Die Servettiennes müssen auf die Schnelligkeit der Luzerner Stürmerin Irina Pando aufpassen. Die Schweizer Nationalspielerin ist mit 16 Treffern zweitbeste Torschützin der Liga. Die 17-jährige Svenja Fölmli, welche mit Pando zusammen im Sturm aufläuft, erzielte bereits 12 Tore in der NLA. Beide Spielerinnen erzielten 70% der FCL-Tore.