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Pensoniert? LehrerIn? ... oder beides!?
Mittelsteinzeit oder Mesolithikum
beginnt mit nacheiszeitlichen Wiederbewaldung Mitteleuropas
Bau von Booten Herstellung von Geräten aus Rothirschgeweih.
Das Ende der Mittelsteinzeit wird mit dem Übergang zur produzierenden Wirtschaftsweise (Neolithisierung) definiert und erfolgte regional unterschiedlich: im südlichen Mitteleuropa mit der Bandkeramik ab etwa 5500 v. Chr., im Nord- und Ostseeraum erst ab etwa 4300 v. Chr. mit der Trichterbecherkultur.
Eiszeiten (600'000 v. Chr. - 10'000 v. Chr.)
Grösster Teil Schweiz und grosse Teile Österreichs
ebenso wie Nordeuropa (England, Irland, Skandinavien, Norddeutschland mit Eis (Gletschern) bedeckt
In den nicht mit Eis bedeckten Gebieten konnten die Menschen, wenn auch unter erschwerten Bedingungen (allgemeine Kälte) überleben.
An die Gletschergebiete schloss Tundra mit dauernd gefrorenem Boden an (wie im heutigen Sibirien), mit Tieren wie Mammut, Moschusochs, Wollnashorn und Rentier, Antilope, Wildpferd, Bison, Elch und Höhlenbär.
Die Menschen der Altsteinzeit (Paläolithikum lebten als Jäger und Sammler, wie Funde von menschlichen Skeletten, Werkzeugen (z.B. Faustkeilen), Waffen und Felsmalereien zeigen. Sie bekleideten sich mit zusammengenähten Fellen und schmückten sich mit Tierzähnen und Schneckenhäuschen. Gegen Ende der Altsteinzeit kamen Werkzeuge und Waffen aus Feuerstein (Silex) auf.
Mittelsteinzeit (Mesolithikum)
Jäger, Fischer, Sammler lebten in kleinen Gruppen in Höhlen, unter Felsvorsprüngen und in Reisighütten, vorzugsweise an der Meeresküste und am Ufer von Seen, Flüssen und Bächen
Sie verfeinerten die Herstellung von Werkzeugen (vorwiegend aus Feuerstein, aber auch aus Tierknochen), erfanden das Beil und begannen erste Haustiere zu zähmen (Hund) und Pflanzen zu züchten. Die Mittelsteinzeit dauerte im Nahen Osten und in Südeuropa von 10'000 - 5'000 v. Chr., in Nordeuropa von 8'000 - 4'000 v. Chr.
Jungsteinzeit (Neolithikum)
Klima nach dem Ende der Eiszeiten deutlich milder, die Landschaft der Schweiz geprägt durch Laubmischwälder, Seen und Moore im Mittelland, durch Weisstannenwälder in den Alpen. Rothirsch, Reh, Bär, Wolf, Wildpferd und viele kleine Säugetiere bewohnten sie.
In Westeuropa entstand die Megalith-Kultur
Aus grossen Steinen wurden tischförmige Grabkammern Beispiel: Menhire von Yverdon) gebaut. Die Menschen der Megalith - Kultur wanderten vom Genfersee her in die Schweiz ein, Bauern einer anderen Gruppe aus Süddeutschland in die Ostschweiz. Megalithweg
Die Wohnhäuser wurden von beiden Gruppen aus Holz als Ständerbauten (Pfahlbauten) im flachen ufernahen Wasser oder am Ufer erstellt und mit Schilf gedeckt, die Böden mit Lehm und Rinde gegen Feuchtigkeit isoliert. Auf dem Balkan und im Nahen Osten entstanden dagegen bereits Häuser aus Ziegeln.
Tongefässe wurden hergestellt und verziert (Bandkeramik, Schnurkeramik), Holzgegenstände mit Schnitzereien verschönert. Fäden wurden gesponnen und daraus auf einfachen Webstühlen Stoffe gewebt.
Einfache Boote (Einbäume) mit Rudern dienten dem Handel. Das Rad wurde wohl - wie auch das Papier, die Schrift und der Kompass - in China erfunden und tauchte als Vollrad aus Holz um 2600 v. Chr. im Nahen Osten auf
Aus Wildgetreide (Weizen, Gerste, Hirse, Emmerweizen) sowie Hülsenfrüchten züchtete man ertragreichere Sorten und pflanzte sie systematisch an. Um die Anbaufläche zu vergrössern, wurde Wald gerodet. Dünger war jedoch noch unbekannt. Wenn die Erde ausgelaugt war, zogen die Menschen weiter. Schafe, Ziegen, Schweine, Rinder und Pferde wurden gezähmt und als Nutztiere gehalten, die Milchwirtschaft nahm ihren Anfang.
Bronzezeit
Um etwa 5000 v.Chr. wurde im Nahen Osten entdeckt, wie man aus Erz [in Stein eingelagertes Metall bzw. chemische Verbindungen von Metall mit Sauerstoff] reines Metall gewinnen kann. Zunächst wurde Kupfer verarbeitet.
In Mitteleuropa war die Bronze ab etwa 1800 v. Chr. allgemein verbreitet. In der Schweiz wurde im Wallis und im Bündnerland Kupfer abgebaut. Zu Beginn der Bronzezeit wurden Steinwerkzeuge in Bronze nachgebildet, später nach und nach eigene Formen entwickelt. Auch Gold und Silber waren schon bekannt, wegen ihrer Seltenheit aber teuer und wurden nur von sehr reichen Leuten für Schmuck benutzt.
In der mittleren Bronzezeit errichtete man Hügelgräber.
In der nachfolgenden Eisenzeit (ab 800 v. Chr.) trat in der Geschichte der Schweiz erstmals ein Volk auf den Plan, über das wir nebst Ausgrabungen auch schriftliche Berichte haben: Die Helvetier, ein Stamm aus dem Volk der Kelten. siehe Keltengräber
Die Urzeiten, insbesondere die Pfahlbauer stossen – ähnlich wie nur noch die „alten“ Römer – in unserer Schullandschaft und damit auch in der Gesellschaft auf grosses Interesse. Im Rahmen einer Ausstellung in Bern und im Museum Blumenstein in Solothurn, werden im solothurnischen Wasseramt und den angrenzenden Regionen an Aare und Emme sowie am Burgaeschisee und Inkwilersee Angebote zu diesem Thema vernetzt und mit neuen ergänzt. Mit dem im Folgenden beschriebenen Tourismus- und Freizeitangebot kann die Abwan-derung einiger Grossindustrien teilweise kompensiert und die KMUs werden gestärkt.
Mit dem interessanten Thema „Urzeit und Pfahlbauer“ sollen im Rahmen einer Ausstellung Angebote im solothurnischen Wasseramt und den angrenzenden Aare Regionen geschaffen werden. Mit einem vielfältigen, vernetzten Angebot werden die Wirtschaft und der Tourismus und die Freizeitgestaltung im Wasseramt gefördert. Vor allem Kindern, Jugendlichen, Vereinen und Familien sollen die Schönheiten dieser und angrenzender Regionen näher gebracht werden. Als Folge davon wird erwartet, dass die weiteren Angebote der Gastronomie und Hotellerie noch besser genützt werden, eine jährliche Umsatzsteigerung um 10% soll erreicht werden.
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