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Mit diesem Ergebnis hat wohl keiner gerechnet: Laut einer Studie der New Yorker Columbia University gibt es weniger Verkehrstote in US-Staaten, die den Verkauf von Marihuana zu medizinischen Zwecken erlauben. Das berichtet die Washington Post.
Die gute Nachricht für 23 Bundesstaaten und den District of Columbia, wo medizinisches Dope zu haben ist: Es gibt dort elf Prozent weniger Todesopfer im Strassenverkehr. Das könnte daran liegen, dass Lenker wegen Gras und Haschisch weniger Alkohol trinken, spekulieren die Forscher.
Bei Fahrern über 45 Jahren gibt es keine signifikanten Veränderungen, wohl aber bei den Todesraten unter den 15- bis 44-Jährigen. Die Senkung in der Statistik sei jedoch kein Selbstläufer, ergänzten die Wissenschaftler: Während es in Staaten wie Kalifornien 16 Prozent weniger Opfer gebe, könne man in anderen Staaten mit solchen Gesetzen keine Verbesserungen feststellen.
Für die Studie, die im American Journal of Public Health veröffentlicht wurde, analysierten die Forscher Verkehrsstatistiken von 1985 bis 2014.
(phi)