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Bereits vor etwa 40 Jahren hat der Beobachter von einem Bauer berichtet, der einen Eber ohne Betäubung kastrierte und gebüesst wurde.
Sind wir denn heute wieder ins Mittelalter zurück gefallen?
Letztes Jahr haben Tierschützer den Schlachthof in Oensingen einen Tag lang besetzt? Hat das aber etwas gebracht? Werden nun ein paar Schweine weniger gequält? Genau genommen wäre eigentlich der Konsument indirekt daran schuld, weil er das so entstandene Fleisch kauft und verzerrt.
Jeder der Fleisch isst, ist mitverantwortlich.
Man sollte die Fleischprodukte gesetzlich massiv verteuern, und billiges Importfleisch verbieten. So könnte man die Tierhalter in die Knie zwingen, bis sie die Tiere artgerechter halten, ohne zu quälen.
Nationalrat Toni Brunner, der ist Bauer, der wäre hier gefragt, könnte der doch einen Vorstoß machen, dass kastrieren ohne Betäubung verboten wird.