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Hier sind alle meine persönlichen Vorstösse in absteigender chronologischer Reihenfolge aufgeführt, die ich seit September 2019 im Grossen Rat eingereicht habe. Der Vorstosstext ist (mit der Antwort des Regierungsrates, falls schon vorhanden) rechts als pdf-Dokument aufgeschaltet. Der Status des Vorstosses ist danach aufgeführt, gefolgt von einer kurzen politischen Erklärung zum Inhalt oder den Hintergründen.
Ich hatte äusserst kritische Rückmeldungen zu den neuen Französischlehrmitteln, besonders zu „Mille feuilles“, am Rande auch „Clin d’oeil“, und dessen „Sprachbad“-Didaktik bekommen, weshalb ich es mir zum Ziel gesetzt habe den Schulen oder Lehrkräften zumindest eine Auswahl von Lehrmitteln aus einer Liste zu ermöglichen. Die dringliche Motion Geordneter Ausstieg aus dem „Sprachbad“ war mein erster Schritt, um dies zu erreichen. Als Mitunterzeichner konnte ich SVP-Grossrat Samuel Krähenbühl, FDP-Grossrätin Corinne Schmidhauser und EDU-Grossrätin Katharina Baumann-Berger gewinnen. Der Vorstoss umfasste fünf Punkte, wovon der erste Weisungscharakter und die folgenden vier Richtlinencharakter hatte. Gefordert wurden der Austritt aus dem Verbund der Kantone, die „Mille feuilles“ eingeführt hatten (Punkt 1), die schon erwähnte begrenzte Wahlmöglichkeit des Lehrmittels (punkte 2 und 5) sowie verbindlichere Vorgaben im Lehrplan zum Erreichen hinreichender Sprachfähigkeiten (Punkte 3 und 4). Der Regierungsrat beantrage dem Grossen Rat eher überraschend die Annahme aller fünf Punkte, wobei er einzelne Punkte (1, 3 und 4) schon als erfüllt ansah und die Abschreibung beantragte. In der Behandlung des Vorstosses am 10. März 2020 wurden alle fünf Punkte sehr deutlich angenommen; bei den Punkten 3 und 4 wurde zudem die Abschreibung abgelehnt (im Punkt 1 habe auch ich als Motionär der Abschreibung zugestimmt). Das Geschäft war mein erster grosser bildungspolitischer Erfolg. Man muss dazu sagen, dass die grundsätzlich andere Sicht aufs „Mille-feuilles“-Debakel der seit 2018 neu amtierenden Bildungsdirektorin Christine Häsler diesen Durchbruch stark gefördert hat. Die Folgen dieses Entscheids wirkten noch lange nach und endeten in der gesetzlichen Verankerung einer begrenzten Wahlfreiheit bei Lehrmitteln.