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Wie kommt SRF an die unterschiedlichen Ausstrahlungsrechte?
Die SRG erwirbt die Ausstrahlungsrechte für alle Unternehmenseinheiten in allen Sprachregionen der Schweiz – also für SRF, RTS, RSI und RTR – gemeinsam:
- Vermarktet werden die Ausstrahlungsrechte entweder direkt von den Sportverbänden, den jeweiligen Veranstaltern oder von spezialisierten Agenturen. Um die entsprechenden Rechte zu erwerben, schliesst die SRG mit dem Rechteinhaber einen Vertrag ab.
- Teilweise erwirbt aber auch die European Broadcast Union (EBU) Ausstrahlungsrechte gemeinsam für mehrere EBU-Mitglieder. In diesen Fällen erhält die SRG als EBU-Mitglied Zugang zu den entsprechenden Ausstrahlungsrechten.
- Möglich ist zudem, dass die SRG eine sogenannte Sublizenz erwirbt. In diesem Fall tritt ein anderes Medienunternehmen die erworbenen Ausstrahlungsrechte ganz oder teilweise an die SRG ab. Ein Beispiel für dieses Modell ist die Super League: Veranstalterin der Super League ist die Swiss Football League (SFL). In einem ersten Schritt hat die SFL die Gesamtrechte für die Ausstrahlung der Super-League-Partien an die Swisscom-Tochter Blue verkauft. Im zweiten Schritt hat Blue die Ausstrahlungsrechte für ein Spiel pro Super-League-Runde (36 pro Saison) via Sublizenz an die SRG abgetreten. So ist es möglich, dass SRF und die weiteren SRG-Sender pro Spieltag eine Super-League-Partie für die breite sportinteressierte Öffentlichkeit live im frei empfangbaren Fernsehen zeigen, während die Swisscom-Tochter Blue für die zahlungswilligen Fans alle Meisterschaftsspiele live im Pay-TV überträgt.