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Ein 36-jähriger Albaner hatte im Gebiet der Gemeinde Emmen während acht Monaten Heroin im Wert von rund 260'000 Franken verkauft. Das Luzerner Kriminalgericht hat den Mann jetzt zu vier Jahren Gefängnis verurteilt.
Dass der Mann trotz der mehrfachen und schweren Verstösse gegen das Betäubungsmittelgsetz nur vier Jahre ins Gefängnis muss, hat das Luzerner Kriminalgericht damit begründet, dass er während des Verfahrens positiv aufgefallen sei. Der arbeitslose und verschuldete Mann war in Albanien angeheuert worden, um in der Schweiz Drogen zu verkaufen.
Im Mai 2015 kam er dafür in die Schweiz und begann mit dem Drogenverkauf noch im Sommer desselben Jahres. Für seine Arbeit bekam er von den Hintermännern einen monatlichen Lohn von 2'000 Franken und seinen Lebensunterhalt bezahlt. Der 36-Jährige war geständig und akzeptierte das Urteil. Damit ist es rechtskräftig.