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Depressionen sind die häufigsten seelischen Erkrankungen.
B-Vitamine wie Folsäure spielen eine Rolle im Gehirnstoffwechsel.
Wenn die Seele krankt und das Gemüt schwankt
Depressionen sind die häuﬁgsten seelischen Erkrankungen im Erwachsenenalter. Depressionen können zwar bereits in der Adoleszenz, ja sogar im Kindesalter auftreten, ihre Häuﬁgkeit nimmt mit dem Alter aber zu.
Depressionen sind charakterisiert durch Störungen des Gemüts. Weitere Symptome sind Verstimmungen, Freudlosigkeit, Schuldgefühle, Trauer und Antriebslosigkeit sowie eine Sinnleere. Aber auch Schlafstörungen, Libidoverlust und Dysregulation des Kreislaufs gehören zu den Anzeichen einer Depression.
Depression führen im Gehirn in erster Linie zu einer Störung der Nervenzell-Kommunikation. Nervenzellen übertragen mit Hilfe von Neurotransmittern, also Botenstoffen, Signale von einem Neuron zum anderen. Für die Bildung der Botenstoffe und für die alle weiteren Funktionen der Nervenzellen werden Vitamine benötigt. Hier spielen B-Vitamine, darunter Folsäure (B9), B1, B6, aber auch B12, eine zentrale Rolle.