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Bibelgruppe für Studierende (BGS) / VBG, Vereinigte Bibelgruppen
Kontakt
Bibelgruppe für Studierende (BGS), Birmannsgasse 4, 4051 Basel. Telefon 061 261 49 84
Leiter: Martin Forster, Bernerring 91, 4054 Basel. Telefon 061 281 54 79.
Geschichte
Gebetszusammenkünfte an Universitäten gab es im angelsächsischen Raum schon im 19. Jahrhundert. Gegen Ende des Jahrhunderts entstanden in der Schweiz christliche Studentenverbindungen.
1932 in Lausanne und 1935 in Genf wurden Studentenbibelgruppen gegründet, aus denen die Groupes Bibliques Universitaires (GBU) entstanden.
Es gab auch Kontakte zur IVF (Inter-Varsity Fellowship of Evangelical Unions) in England. In der Deutschschweiz entstanden Studentenbibelgruppen 1942 in Zürich, 1948 in Basel, 1950 in Bern.
1944 gründete der Seminarist Hans Bürki in Küsnacht ZH eine Schülerbibelgruppe.
1947 entstand in den USA die "International Fellowship of Evangelical Students" (IFES), die 1949 Bürki als ersten Vollzeitmitarbeiter anstellte.
1950 entstanden die Schweizer Akademiker- und Lehrerbibelgruppen.
1951 schlossen sich die drei Richtungen zu den Vereinigten Bibelgruppen (VBG) zusammen, Hans Bürki wurde der erste Generalsekretär. Mit der Zeit wurde der VBG grösser und es gab mehrere Angestellte.
Zeitweise war die Beziehung zwischen VBG und GBU eher locker, erst seit kürzerem arbeiten die beiden wieder mehr zusammen.
Seit 1957 erwarben die VBG mehrere Häuser für Ferienlager, in denen Kurse, Seminare etc. stattfinden.
Seit den 70er Jahren wird die charismatische Bewegung im VBG spürbar, ab 1979 entstanden auch Kontakte zu katholichen Christen.
Heute gehören zu den VBG in der ganzen Schweiz über 140 Schülerbibelgruppen, 4 Bibelgruppen für Studierende, dazu kommen Gebetsgruppen für Berufstätige, Tagungen und Ferienkurse.
2005 wurde die VBG-Abendschule gegründet.
Die Angebote richten sich an Studenten der Uni Basel, daneben kommen auch Krankenschwestern, Physioterapeuten etc. (in Ausbildung). Entsprechend stark ist der Wechsel unter den Teilnehmern. Es nehmen etwa gleich viele Frauen wie Männer teil.
Lehre
Die VBG sind eine interkonfessionelle Bewegung mit dem Ziel, das Evangelium in die Welt der Bildung hineinzutragen und die Integration des christlichen Glaubens in den Bereichen Schule, Universität und Beruf zu fördern.
Zentral ist der Glaube an den dreieinigen Gott und die Erlösung durch Jesus Christus. Ein ganzheitliches Christentum ist wichtig. Die Bibel gilt als von Gott eingegeben und ist die Grundlage des Glaubens und der Lebensführung.
Die VBG fühlen sich der gesamten Christenheit verbunden. Sie berufen sich auf die allgemeinen Glaubensgrundlagen, wie sie im ökumenischen apostolischen Glaubensbekenntnis überliefert sind.
Selbstdarstellung:
«Ziele der BGS Basel
- Wir wollen zusammen in der Gemeinschaft mit Christus leben.
- Wir feiern Gott als Zentrum unseres Lebens.
- Wir unterstützen und ermutigen uns auf dem Glaubensweg.
- Wir nehmen den Ruf in die Nachfolge Jesu Christi wahr und versuchen ihn umzusetzen.
- Wir bezeugen Gott an der Uni.
- Wir lesen gemeinsam die Bibel.
- Wir wollen Solidarität mit weniger Privilegierten üben.
- Wir haben Raum für die intellektuelle Auseinandersetzung zwischen Glaube und Wissenschaften.»
VBG umfasst Mitglieder der reformierten, katholischen und Freikirchen.
Da die Leute des VBG auch sonst engagiert sind, gibt es personelle Verbindungen zu anderen Organisationen.
Organisation, Finanzen
Die BGS ist ein Verein nach ZGB an der Universität Basel und der VBG angeschlossen.
Ein Team von 4-5 Leuten ist verantwortlich für die Leitung.
Von Mitarbeitern der VBG wird erwartet, dass sie Jesus Christus als Erlöser angenommen und den Heiligen Geist im Glauben empfangen haben, dass sie Jesus Christus als Herrn bekennen und die Bibel als Autorität für ihr Leben anerkennen etc.
Selbstdarstellung:
„Aktivmitglied der BGS Basel kann jeder werden, der an der Uni Basel immatrikuliert ist. Damit erhälst du Stimm- und Wahlrecht an der GV (Generalversammlung).
Passivmitglied der BGS Basel kann jeder werden, der seine Verbundenheit zur BGS zeigen will, aber nicht an der Uni Basel immatrikuliert ist.“
Die VBG ist der Dachverein, die verschiedenen Arbeitszweige (Studenten-, Schüler- etc. -Bibelgruppen) sind jeweils als Vereine organisiert.
Festangestellte Mitarbeiter werden von der VBG Schweiz bezahlt, die jeweils eine Jahresabrechnung in der Zeitschrift "Bausteine" publiziert.
Die VBG wird durch Spenden (Freundeskreis und einige Kirchgemeinden) finanziert, der Uni-Verein BGS hat sehr niedrige pro-forma-Mitgliederbeiträge.
Die Mitarbeiter erhalten einen Bedürfnislohn.
Versammlungslokal, Angebote, Auftreten in der Öffentlichkeit
Die Treffen finden im Gemeindezentrum der Quartiergemeinde Paulus der evangelisch-reformierten Kirche an der Schweizergasse 23 statt.
Treffen gibt es jeden Donnerstag Abend um 19.00 Uhr im Gemeindezentrum.Die Teilnehmer singen gemeinsam, beten, lesen Bibeltexte und hören Referate (auch von externen Referenten).
Es gibt auch Treffen nach Fakultäten.
„Basics, der Glaubenskurs für Studierende“.
Grössere Unternehmungen (Ferienlager und -kurse zu christlichen Themen) werden gemeinsam mit anderen Gruppen der VBG in der Schweiz organisiert.
Je nach Bedürfnis können sich Studenten für Gespräche an M. Forster wenden. Man versucht einander mit gemeinsamen Gesprächen zu helfen.
Die Bibelgruppe für Studierende organisiiert Vorträge an der Universität.
Publikationen der VBG
Durch Aushänge, Prospekte etc. in der Uni und der Kirche machen VBG bzw. BGS auf sich aufmerksam.
Literatur, Zeitschrift
Zeitschrift der VBG: "Bausteine", für integriertes Christsein in Schule, Universität und Beruf
Interne Zeitschrift: "Unterwegs"
In jährlichen Aktionen wird die Zeitschrift "Alcatraz" an der Uni verteilt.
Weitere Links
[int.Nr.: i1038]
Aktualisiert: 25.10.2006
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