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34 Millionen für die Sanierung der historischen Perronhallen in Basel
Die mehr als hundert Jahre alten Perronhallen des Bahnhofs Basel SBB werden saniert. Bis 2023 werden insgesamt 34 Millionen Franken investiert, um die Lebensdauer der Hallen um weitere 60 Jahre zu verlängern.
Die Perronhallen stehen unter Denkmalschutz
Erstellt worden waren die mittlerweile unter Denkmalschutz stehenden Perronhallen in den Jahren 1902 bis 1904. Letztmals renoviert wurden sie in den 1930er-Jahren. Deshalb muss der Korrosionsschutz der Stahlkonstruktion erneuert werden. Die alte Holzdecke, die von unten sichtbar ist, bleibt erhalten. Ersetzt wird hingegen die Dacheindeckung, wie die SBB mitteilen.
Arbeitsbühne in der Grösse eines Fussballfelds
Nun laufen die Sanierungsarbeiten auf Hochtouren. Erstellt wurde dafür eine Arbeitsbühne in der Grösse eines Fussballfelds, die auf einem Baugerüst über den Perrons thront. Ausgeführt werden die Arbeiten in vier Etappen, für welche die Bühne jeweils verschoben werden muss.
Neben den Instandsetzungsarbeiten umfasst das 34-Millionen-Projekt auch eine Modernisierung der Perronhallen. So werden neben einer neuen Beleuchtung auch ein neues Lautsprechersystem und digitale Perronanzeiger installiert.
Mit Ausnahme temporärer Perronsperrungen, bei denen der Zugang zu den Zügen gewährleistet bleibt, soll der Bahnhof Basel SBB während der Bauarbeiten normal weiter genutzt werden können. Braucht es Gleissperrungen, werden die Arbeiten auf die frequenzarmen Nachtstunden verschoben. (sda/bb)