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Tanzsuite
間 (MA) beleuchtet das kompositorische Schaffen dreier Generationen japanischer Komponisten im Spannungsfeld zwischen der japanischen und der europäischen Musiktradition, angefangen bei Kei Kondo (1929) und dessen Stück „Un vieil homme japonais (OKINA) danse sur la terre“(1992), seiner Schülerin Yoko Kubo mit der Uraufführung von KASANE NO IROME und deren SchülerInnen Yoko Morikawa und Nobusada Okamoto mit den Uraufführungen von „DISTANCE“ und „La perception du temps“.
Der Ausgangspunkt für die drei Uraufführungen ist die unterschiedliche Herangehensweise der Kulturen an klangliche Phänomene. Im Zentrum stehen die Beziehung zwischen Klang und Stille oder zwischen Raum und Zeit. Übereinstimmungen in den Kulturen zu finden ist dabei wichtig, nicht um Uniformität herzustellen, sondern um an den Unterschieden zu arbeiten. Die gleichen Phänomene werden so von verschiedenen Seiten beleuchtet. Dies erscheint dem Komponisten-Kollektiv aus Osaka für die Zukunft der Musik das Wichtigste.
„Dans la musique traditionelle japonaise la partie où il n’y a pas de note est un espace permettant d’amplifier l’image qui a été créee par le son“ (Yoko Kubo)