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Argentinien steht nach dem verlorenen WM-Final 2014 insgesamt zum sechsten Mal im Endspiel um den grössten Titel im Fussball. Beim Gedanken an die argentinische Auswahl denkt jeder sofort an Lionel Messi, den Superstar der Mannschaft, das Aushängeschild und Kapitän der «Albiceleste». Doch ein Team besteht bekanntlich nicht nur aus einem Spieler. Das sind die restlichen WM-Stars der Argentinier.
Damian Emiliano Martinez Romero musste bei dieser WM bisher fünf Gegentreffer hinnehmen. Der Torhüter von Aston Villa war vor allem mit zwei parierten Penaltys im Viertelfinal gegen die Niederlande der entscheidende Mann für den zweifachen Weltmeister. Bereits beim Sieg der Copa America im vergangenen Jahr war er der grosse Rückhalt der Südamerikaner. Der Final wird erst das 26. Länderspiel für den 30-Jährigen.
Der Innenverteidiger steht aktuell ebenfalls in der Premier League bei den Tottenham Hotspurs unter Vertrag. Romero kam bislang in allen sechs Spielen bei dieser WM zum Einsatz. Beim Gewinn der Copa America verpasste Romero noch den Grossteil der Spiele aufgrund einer Knieverletzung. Romero ist sehr zweikampfstark und brachte schon so manchen Stürmer zur Verzweiflung.
Lisandro Martinez wechselte im Sommer für eine Ablöse von knapp 58 Millionen Euro von Ajax Amsterdam zu Manchester United. Er überzeugte die Fans dort zwar nicht auf Anhieb, ist aber bei den «Red Devils» mittlerweile gesetzt. Bei der WM ist er mehrheitlich nur Rotationsspieler, bislang stand er nur gegen Mexiko und die Niederlande in der Startelf. Mit einer Körpergrösse von 1,75 Meter ist Martinez nicht gerade ein Riese für einen Innenverteidiger, doch auch er glänzt vor allem mit seiner Zweikampfhärte.
Der rechte Verteidiger von Atletico Madrid kam bei der WM bislang in jedem Spiel zum Einsatz und ganze fünfmal von Beginn an. Besonders im Viertelfinal gegen die Niederlande glänzte der spielfreudige Aussenverteidiger, als er ein Zuspiel von Lionel Messi zur argentinischen Führung verwertete.
Der mittlerweile 34-Jährige steht im WM-Final vor seinem 100. Länderspiel. Otamendi war bereits 2010 und 2018 im WM-Kader der Argentinier. Bis 2020 stand er bei Manchester City unter Vertrag, wo er zwei englische Meisterschaften gewinnen konnte. Seitdem spielt der Innenverteidiger wieder in Portugal bei Benfica Lissabon. Otamendi stand bei dieser WM bisher jede Minute für den Weltmeister von 1986 auf dem Platz.
Der Linksverteidiger vom FC Sevilla verpasste den Halbfinal gegen Kroatien aufgrund einer Gelbsperre. Zuvor stand er seit dem Spiel gegen Mexiko immer in der Startelf von Coach Lionel Scaloni. Kann auf der linken Seite jeder Postion spielen.
Tagliafico stand lange auf den Wunschlisten verschiedener Top-Klubs in Europa. Doch auf einen Wechsel weg von Ajax Amsterdam musste der Linksverteidiger bis zu diesem Sommer warten. Den 30-Jährigen zog es nach Frankreich in die Ligue 1 zu Olympique Lyon. Durch die Sperre Acuñas bekam Tagliafico im Halbfinal gegen Kroatien seine Chance und wusste gegen den Vize-Weltmeister von 2018 durchaus zu überzeugen.
De Paul gilt auch als Messis Bodyguard. Der Abräumer spielt wie Molina bei Atletico Madrid und stand in jedem Spiel bei der WM in der Startformation. De Paul ist bei dieser WM der Spieler mit den meisten Pässen ins letzte Drittel.
Der 28-Jährige gewann ebenfalls mit Argentinien im letzten Jahr schon die Copa America.
Ist einer der Shootingstars dieser WM. Mit seinem Treffer beim Sieg gegen Mexiko in der Gruppenphase sorgte er mit dafür, dass Argentinien überhaupt im Turnier blieb. Seit dem darauffolgenden Spiel gegen Polen steht der zentrale Mittelfeldspieler von Benfica Lissabon immer in der Startelf von Lionel Scaloni. Gegen die Niederlande war er der einzige Argentinier, der seinen Penalty nicht verwandelte.
Der Mann mit dem speziellen Namen. Mac Allister spielt aktuell in der Premier League bei Brighton & Hove Albion. Sein Name kommt von seinen schottischen und irischen Vorfahren, welche um 1800 nach Argentinien auswanderten, um dort Farmarbeit zu betreiben. Mac Allister spielt jedoch nicht wie ein Farmer, sondern begeistert auch mit seiner filigranen Spielweise. Gegen Polen besorgte er kurz nach der Pause den Treffer, welcher die Argentinier in Richtung K.o.-Phase beförderte.
Machte fussballerisch bei dieser WM bisher nicht wirklich auf sich aufmerksam, obwohl der 28-Jährige viermal zum Einsatz kam. Einzig als er im Viertelfinal nach einem Foul an Nathan Aké den Ball auf die niederländische Bank geschossen hatte, stand der Spieler von Juventus Turin im Mittelpunkt des Geschehens.
Der einzige Spieler neben Lionel Messi, welcher bereits bei der WM 2014 im Kader der Argentinier stand. Di Maria verpasste damals den Halbfinal und den Final wegen einer Oberschenkelverletzung. Den meisten Fans der Nati dürfte er wegen seines Treffers in der Verlängerung des Achtelfinals kurz vor Schluss noch gut bekannt sein.
Bei dieser WM kam der Mann von Juventus Turin lediglich einmal über die vollen 90 Minuten zum Einsatz. Der Rechtsaussen laboriert aktuell an einer Muskelverletzung, weshalb er die Spiele gegen Australien und Kroatien komplett verpasste.
Der Stürmer von Inter Mailand konnte bei dieser WM noch nicht überzeugen. Martinez gelang bislang noch kein einziger Turniertreffer. Auch aufgrund dessen verlor er seinen Platz in der Startelf neben Lionel Messi nach dem zweiten Gruppenspiel. Sein wichtigster Moment bei dieser WM war der verwandelte Penalty gegen die Niederlande, womit er den Einzug in den Halbfinal für die Südamerikaner klarmachte.
An ihn verlor Lautaro Martinez seinen Stammplatz bei dieser WM. Der junge Stürmer von Manchester City erzielte bei dieser WM bereits vier Treffer und holte einen Penalty heraus. Alvarez ist durch seine Leistungen ein heisser Anwärter auf den Preis für den besten Nachwuchsspieler der WM. Nicht zuletzt wegen seiner überragenden Leistung im Halbfinal gegen Kroatien stehen die Argentinier überhaupt im Final.
Luzern stemmte sich nochmals gegen den Fall in die Abstiegsrunde, führte im Wankdorf dank den Toren von Jakub Kadak (3. und 33.) 1:0 und 2:1. Aber innerhalb von sechs Minuten machte der Meister aus dem Rückstand ein 4:2. Meschack Elia und zweimal Joël Monteiro waren zwischen der 48. und 54. Minute die Torschützen.