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Die Strecke
Ab in die Wüste. Ich bin ja auch in diese Ecke Spaniens gekommen, um die Bardenas Reales zu sehen. Also noch ein Abstecher Richtung Südwest. Der Boden ist hier relativ lehmig, Regen kann nicht versickern, nur abfliessen. Dies bringt eine enorme Erosion mit sich. Dort wo härtere Gesteinsschichten oben drüber liegen, ist der Boden vor der Erosion geschützt.
Bardenas Reales
Die Bardenas Reales ist eine Halbwüste im Süden von Navarra, die eine Fläche von 415 km² umfasst. Das ist etwa ein Viertel des Kantons Zürich, nicht gerade klein. Im Jahr 2000 wurden die Bardenas Reales von der UNESCO in die Liste der Biosphärenreservate aufgenommen.
Aus Wikipedia:
Charakteristisch für die Bardenas Reales ist die bizarre Landschaft, die zu einem großen Teil aus ockerfarbenem Lehm besteht. Dieser Lehm ist das Sediment eines urzeitlichen Meeres, welches durch die tektonische Hebung der Iberischen Platte nach und nach verlandete. Die Sedimentschichten der Bardenas Reales de Navarra sind jedoch nicht homogen aus Lehm, sondern bestehen teilweise auch aus härteren Sandsteins- und Kalksteinschichten. Durch abfließendes Wasser aus den Pyrenäen erodierten die Sedimentschichten unterschiedlich und es bildeten sich die für die Bardenas typischen Barrancas (ausgetrocknete Flussbetten) und ebenso bizarre Bergformen heraus. Beispiele hierfür sind der bekannte Castil de Tierra oder der Barranco Grande.
Das Gebiet der Bardenas Reales ist auf vielen ausgewiesenen Wegen mit dem PKW befahrbar. Die Wege sind jedoch meist nur grob befestigte Schotterwege. Das Verlassen der Wege mit dem Fahrzeug ist untersagt. Auch das Abbrechen der trockenen Erde ist im Biosphärenreservat verboten.
In der Galerie hat's noch ein paar Bilder davon. Solltet ihr mal in diese Ecke Spaniens kommen, Arragon oder Navarra, die Bardenas Reales sind wirklich eine Reise wert.