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Winteruniversiade
Höhere Kosten nach Verschiebung der Winteruniversiade
Die Winteruniversiade in der Zentralschweiz und auf der Lenzerheide (GR) soll neu vom 11. bis am 21. Dezember 2021 stattfinden, satt wie geplant im Januar. Die Verschiebung bringt Mehrkosten mit sich, da das Wettkampfprogramm, die Wettkampforte sowie auch die Standorte der Eröffnungs- und Schlusszeremonien zum Teil umgeplant werden mussten.
Für den Kanton Uri, der in Andermatt-Realp die Langlaufwettkämpfe austragen wird, ergäben sich keine wesentlichen organisatorischen Veränderungen, schreibt der Regierungsrat in einer am Donnerstag veröffentlichten Antrag ans Parlament. Darin fordert er einen Nachtragskredit von 100'000 Franken.
Der Urner Landrat hatte 2015 bereits einen Beitrag von 500'000 Franken an die Winteruniversiade gesprochen. Zuletzt belief sich das Budget für den Anlass mit 2500 Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf 39 Millionen Franken. Die Verschiebung führte laut den Organisatoren zu Mehrkosten von 10 bis 15 Prozent des Budgets.
Ankurbelung von Wirtschaft und Tourismus
Die öffentliche Hand soll sich daran beteiligen. Neben dem Kanton Uri würden die weiteren Zentralschweizer Kantone insgesamt um zusätzliche Beiträge in der Höhe von 1,3 Millionen Franken ersucht. Bis auf Biathlon und Ski-Orientierungslauf, die auf der Lenzerheide durchgeführt werden, findet die Winteruniversiade in der Zentralschweiz statt.
Die Urner Regierung macht sich für den Zusatzkredit stark, leiste doch die Winteruniversiade einen wichtigen Beitrag zur Ankurbelung von Wirtschaft und Tourismus nach der Coronakrise. Die Winteruniversiade ist nach den olympischen Spielen der grösste Multisportanlass, der im Winter stattfindet. Studentinnen und Studenten aus 50 Ländern messen sich in zehn Sportarten. (sda og)