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Die aus Ungarn stammende Geigerin Éva Borhi studierte zunächst am Konservatorium von Szeged, das sie mit dem Konzertdiplom verließ. Anschließend begann sie sich intensiv mit der Barockvioline zu beschäftigten. Weitergehende Studien führten sie nach Dresden, Trossingen und Basel, wo sie von Simon Standage, John Holloway, Anton Steck und Chiara Banchini ausgebildet wurde. Eine ausgedehnte Konzerttätigkeit verbindet sie mit dem Ensemble 415, mit dem sie unter Chiara Banchini weltweit gastierte.
Éva Borhi ist ferner erste Geigerin des Streichquartetts „Almaviva“, das auf die historisch informierte Aufführung von Werken aus der Klassik spezialisiert ist.
Sie ist feste Konzertmeisterin im Orchester der J.S. Bach Stiftung St. Gallen.
Seit vielen Jahren musiziert Éva Borhi außerdem zusammen mit dem Freiburger Barockorchester, in dem sie seit 2021 festes Mitglied ist.
Sie tritt regelmäßig als Konzertmeisterin mit dem La Cetra Barockorchester Basel, sowie dem Orchester Camerata Basel in Erscheinung.
Sie ist ferner Mitbegründerin des renommierten Capricornus Consort Basel, mit dem sie bereits mehrere preisgekrönte CDs eingespielt hat.