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Worte sammeln reicht nicht. Enzyklopädien wie Wikipedia können helfen, Wissen frei aber ohne Grundaufbau der Realität zu dokumentieren. Wäre es nicht zukunftsweisend, Mensch und Maschine die Nutzung von Struktur und Bedeutung der miteinander verknüpften Informationen zu erleichtern, semantisch, flexibel und nützlich für Mensch und Maschine?
Zeit für Freebase
Mit Freebase geht das. Das Semantic Web verlangt neue Konzepte, Architekturen und Werkzeuge für den Umgang mit Informationen und ihren Eigenschaften. Bereits jetzt sind Datenbanken fähig, Ontologien zu speichern, um sie neu angeordnet wieder zu verwenden.
Freebase kann dem Anwender die Möglichkeit bieten, Informationen von über 12 Millionen 'Dingen', Filme, Bücher, TV-Shows, Prominente, Standorte, Unternehmen und mehr, zu bewirtschaften, zu wählen, zu kombinieren - nicht linear, wiederverwendbar, kostenlos. Anders als relationale Datenbanken ist Freebase fähig, komplexe Beziehungen zwischen individuellen Elementen und ihren Eigenschaften (Personen, Orte oder Dinge etc.) in einer nicht hierarchischen Datenstruktur - in Graphen (Knoten, Links) und nicht in Tabellen mit Schlüsseln - darzustellen. Nach der Uebernahme ihrer Gründungsfirma Metaweb, will Google Freebase, die freie und offene Datenbank weiter verbessern.
Kürzlich hat Google das Freebase API angekündigt. Das Freebase API kann dem Benutzer die Möglichkeit bieten, Informationen zwischen der Freebase-Datenbank und andern Systemen zu importieren.