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Neue Resultate bei den US-Präsidentschaftswahlen: Der Republikaner Donald Trump entschied erwartungsgemäss die Bundesstaaten Texas, Kansas, North Dakota und South Dakota für sich. Das berichteten die Sender CNN und Fox News auf der Grundlage erster Stimmauszählungen.
Auch in Nebraska gewann er, dort fehlten jedoch noch zwei über die Ergebnisse in Distrikten vergebenen Wahlleute. Die Demokratin Hillary Clinton siegte in New York. Dort standen 29 Wahlmänner auf dem Spiel. Auch dieses Ergebnis war so erwartet worden.
In Florida allerdings sieht es für sie inzwischen etwas schlechter aus für Clinton: Trump führt nach Auszählung von 91 Prozent der Stimmen mit 1.1 Prozentpunkten - oder rund 103'000 Stimmen. Donald Trump braucht den Staat und seine 29 Wahlleute dringender als Hillary Clinton. Sie hat mehrere alternative Pfade auf dem Weg zu den nötigen 270 Wahlleuten.
US-Fernsehsender haben derzeit beiden Kandidaten je acht Staaten zugesprochen. Clinton liegt mit 104 zu 136 Wahlleuten zurück. Clinton liegt bei der Auszählung der abgegebenen Stimmen derzeit 5.3 Prozentpunkte hinter Donald Trump. Das sind vergleichbare Werte mit Barack Obama 2012 zu diesem Zeitpunkt. Einige der bevölkerungsreichen Bundesstaaten, in denen die demokratische Kandidatin stark ist, folgen erst noch, darunter Kalifornien an der Westküste.
Die Zeitung «New York Times» passte im Verlauf der Auszählungen ihre Wahlvorhersage an. Sie sieht die Chancen auf einen Sieg Trumps derzeit bei 51 Prozent, während Clinton auf 49 Prozent zurückfiel.
Hohe Zahl an Unentschlossenen
Die meisten Befragungen im Vorfeld der Wahl deuteten auf einen Sieg der früheren Aussenministerin, Senatorin und First Lady Hillary Clinton über den Immobilienmilliardär Donald Trump hin. Allerdings gibt es in diesem Jahr eine ungewöhnlich hohe Anzahl an Bundesstaaten, in denen das Rennen immer noch auf der Kippe steht.
Einer Reuters/Ipsos-Umfrage zufolge haben 13 Prozent der Wähler sich erst in der letzten Woche des Wahlkampfs für einen Kandidaten entschieden. Im Jahr 2012 waren es neun Prozent. Wahlforscher hatten auf die hohe Zahl von Unentschlossenen verwiesen. (sda/dpa/afp/reu)