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Mittelmeerklima im Norden und Wüstenklima im Süden.
Beste Reisezeit: Mai - Oktober im Norden und an der Küste und Oktober - April im Süden.
Landeswährung: Tunesischer Dinar - TND
Grundsätzliche Einschätzung
Tunesien befindet sich in einer politischen Übergangsphase mit grossen wirtschaftlichen und sozialen Herausforderungen, die zu vereinzelten sozialen Bewegungen führen. Streiks und Demonstrationen können jederzeit im ganzen Land vorkommen. In der Regel beschränken sich Demonstrationen auf den Umkreis von Gebäuden einer umstrittenen Behörde. Zusammenstösse zwischen Demonstranten und den Sicherheitskräften sind möglich. Während Unruhen kann die Regierung eine Ausgangssperre verhängen.
Am 29. Oktober 2018 hat ein Selbstmordattentat im Stadtzentrum von Tunis mehrere Verletzte gefordert. 2015 wurden Anschläge gegen die tunesische Präsidentengarde in Tunis, gegen ein Hotel in Sousse und gegen das Bardo Museum in Tunis verübt. Die tunesischen Behörden eine Reihe von Massnahmen getroffen, um Terrorzellen zu zerschlagen und die Sicherheit an Orten mit grossen Menschenansammlungen zu verstärken. Sie haben insbesondere die Präsenz der Sicherheitskräfte im Land erhöht, namentlich in den Touristenorten.
Das Risiko von terroristischen Akten besteht weiterhin im ganzen Land, dies schliesst auch die Touristenorte mit ein. Der 2015 ausgerufene Notstand ist weiterhin gültig.
Sicherheitsoperationen gegen terroristische Organisationen finden regelmässig in den Provinzen Kasserine, Le Kef, Jendouba, Béja und Sidi Bouzid statt. Sie sind aber auch in anderen Landesteilen möglich. Seit 2015 kam es zu mehreren Anschlägen gegen die Sicherheitskräfte, zum Beispiel im Juli 2018 gegen einen Grenzposten in der Region Kef.
Vor allem in einigen Grenzgebieten zu Algerien und im Süden des Landes besteht das Risiko von Entführungen. Siehe Kapitel spezifisch regionale Risiken.
Lassen Sie erhöhte Wachsamkeit walten, besonders an öffentlichen Plätzen wie Busbahnhöfen, Einkaufszentren und Märkten sowie in der Nähe von Regierungsgebäuden, religiösen Kultstätten, Polizeistationen, Militäreinrichtungen, Museen oder anderen touristischen Sehenswürdigkeiten sowie an religiösen Feiertagen.
Informieren Sie sich vor und während einer Reise in den Medien über die Entwicklung der Lage. Beachten Sie die Anweisungen der lokalen Behörden (z.B. Ausgangssperren) und der Reiseveranstalter. Erkundigen Sie sich lokal (Medien, Hotel, etc.) über allfällige Ausgangssperren, denn sie werden meistens kurzfristig verhängt und aufgehoben. Meiden Sie Kundgebungen jeder Art und treten Sie generell mit Zurückhaltung auf.
Erkundigen Sie sich bei den lokalen Behörden insbesondere für Reisen auf dem Landweg, ob auf der geplanten Strecke Sicherheitsrisiken wie illegale Strassenblockaden, Demonstrationen oder Protestaktionen (z.B. Steine werfen gegen unbekannte Fahrzeuge) zu befürchten sind. Achten Sie darauf, dass das Fahrziel vor Einbruch der Dunkelheit erreicht werden kann.
Spezifische regionale Risiken
Die oben genannten Städte im Westen und in der südlichen Landeshälfte können unter Beachtung der in diesen Reisehinweisen genannten Vorsichtsmassnahmen besucht werden.
Grösste Vorsicht ist bei Reisen in abgelegene Gebiete fern der Hauptverbindungsstrassen geboten, auch wenn oben nicht ausdrücklich erwähnt. Trotz Begleitung durch einen erfahrenen lokalen Reiseführer und vorgängige Erkundigungen bei den lokalen Behörden kann das Entführungsrisiko auch dort nicht vollständig ausgeschlossen werden.
Auszug aus: Reisehinweise EDA
Gesundheitsinfrastruktur
Die medizinische Grundversorgung ist grundsätzlich gewährleistet. Krankenhäuser verlangen in der Regel eine finanzielle Garantie, bevor sie Patienten behandeln (schriftlich garantierte Kostenübernahme oder Vorschusszahlung). Ernsthafte Verletzungen und Erkrankungen müssen in Europa behandelt werden.
Impfungen
Bei Einreisen aus Infektionsgebieten, die innerhalb der letzten 6 Tage besucht wurden, ist eine Impfung gegen Gelbfieber vorgeschrieben.
Gesundheitslage
Es gibt keine Malaria in Tunesien. Persönliche Hygiene sowie Vorsicht bei der Nahrungsaufnahme sind sehr wichtig. Vermeiden Sie vom Wasserhahn zu trinken.
Grundsätzliche Einschätzung
Die Kleinkriminalität nimmt zu (z.B. Taschendiebstahl, Diebstahl aus parkierten Autos, Einbrüche in Wohnungen und Hotelzimmer etc.). Vereinzelt werden auch illegale Strassensperren zur Erpressung von Wegzöllen gemeldet.
Spezifische Vorsichtsmassnahmen für dieses Reiseziel
Auszug aus: Reisehinweise EDA
Die folgenden Informationen richten sich an in der Schweiz wohnhafte Schweizer Staatsbürger.
Vorzuweisen sind das Billett/Ticket für die Rück- oder Weiterreise und die gültigen Papiere zur Reisefortsetzung ins nächste Land. Die Einreise kann sonst verweigert werden.
Führerausweis und Autovermietung
Der Schweizerische Führerausweis ist anerkannt. Es wird jedoch dringend empfohlen, sich noch vor der Abfahrt einen internationalen Führerausweis zu besorgen. Dieser gilt vor Ort nur zusammen mit Ihrem nationalen Führerausweis und ist bei den Kontaktstellen des TCS oder beim Strassenverkehrsamt Ihres Wohnkantons erhältlich.
Für einen Mietwagen muss der Fahrer generell mindestens 21 Jahre alt sein, je nach Mietwagenunternehmen und Wagentyp.
Vorübergehende Einfuhr eines Privatfahrzeugs
Ein Grenzpassierscheinheft «Carnet de Passages en Douane» (CPD) ist für die vorübergehende Einfuhr eines Motorfahrzeugs oder eines Anhängers in dieses Land nicht erforderlich.
Rechtsverkehr.
|Km/h||Innerorts||Ausserorts||Autobahnen|
|Auto||50||90 (70 in Djerba)||110|
|Moto||50||90 (70 in Djerba)||110|
0.3‰
Angemessene Rückhaltevorrichtung
Kinder unter 10 Jahren dürfen nicht auf dem Vordersitz befördert werden.
Kindersitze - Babyschalen und Sitzerhöher - gelten als Rückhaltevorrichtungen. Weitere Infos: Kindersitze
Bei reinem Sachschaden sollte man die Polizei benachrichtigen.
Bei Unfällen mit Verletzten sind Polizei und Ambulanz anzurufen und - für Inhaber des ETI-Schutzbriefs - die Notfall Einsatzzentrale ETI in Genf.
|Notrufnummern|
|Polizei||197|
|Feuerwehr||198|
|Ambulanz||190|
|SOS Médecins||71 34 12 50|
|Tourist Office||71 10 54 03|
|Notfall Einsatzzentrale ETI||+41 58 827 22 20|
|Notrufnummern|
|Polizei||197|
|Ambulanz||190|
|Feuerwehr||198|
|Pannen||71 89 31 16|
Die
touristischen Informationen für dieses Reiseziel wurden mit grösster
Sorgfalt zusammengetragen und werden regelmässig aktualisiert. Indessen
wird hinsichtlich der Genauigkeit und Vollständigkeit des Inhaltes keine
Garantie gewährt.
Unsere Reiseinfos richten sich spezifisch an Schweizer Staatsbürger oder in der Schweiz wohnhafte Personen bzw. gelten für in der Schweiz immatrikulierte Fahrzeuge. Für anderweitige Reisende und Fahrzeuge können die Bestimmungen abweichen.
Die Informationen zu den folgenden Themen wurden vom EDA (Eidgenössisches Departement für auswärtige Angelegenheiten) zur Verfügung gestellt: Sicherheit & Politik, Gesundheitsinfrastruktur, Kriminalität und naturbedingte Risiken.
Das EDA rät teilweise von Reisen in dieses Land ab.Weitere Informationen
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Die vierte Ausgabe des Ford Focus wird schlanker im Design und ist dynamischer denn je.
Security Checkliste
Erfahren Sie mehr über grundlegende Massnahmen zum Schutz der eigenen Daten.
CH-Kleber im Ausland obligatorisch
Denken Sie vor dem Verlassen der Schweiz daran, einen CH-Kleber am Heck Ihres Fahrzeuges anzubringen.
Verkehrsteilnehmer
Kinder, Junge und Senioren haben je ihre eigene Art, im Strassenverkehr zu denken und zu reagieren.
TCS Mitgliedschaft für Jugendliche
Jugendliche und junge Erwachsene bis 26 Jahre kommen günstig und immer sicher an ihr Ziel und