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In der Schlafmedizin zählt Schlaftrunkenheit zu den Schlafstörungen. Der Begriff Schlaftrunkenheit wird dann verwendet, wenn ein Mensch beim Aufwachen nicht ganz bei sich ist und einen Moment benötigt, um sich zu orientieren. Der Körper hat die Aktivitäten noch nicht ganz hochgefahren. Dies passiert dann, wenn man direkt aus einer Tiefschlaf-Phase aufwacht. Diese «Trunkenheit» kann bis zu bis zu 15 Minuten andauern.
Hauptsächlich Kleinkinder haben mit der Aufwachstörung zu kämpfen. Diese verschwindet aber bis zum 13. Lebensjahr. Bei Erwachsenen kommt Schlaftrunkenheit nur in sehr seltenen Fällen vor. Die Störung tritt bei Mann und Frau gleichermassen auf. Schlaftrunkenheit wird bei Erwachsenen durch Schlafentzug, Medikamentenmissbrauch und Alkoholismus gefördert.
Eine Therapie ist in der Regel nicht notwendig. Es sollten lediglich gefährliche Gegenstände aus der Nähe des Schläfers entfernt werden – ähnlich wie bei schlafwandelnden Menschen. Ausserdem werden Betroffenen Entspannungstechniken empfohlen.