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Frühling 2008: Martin Mumenthaler schliesste den Beschluss in Zofingen eine Juniorinnen-Mannschaft zu gründen. Schon kurz darauf findet sich ein Team Fussballverrückter Mädchen. Bei der Suche nach einem Co-Trainer wird Mumenthaler noch auf dem Pausenhof der Bezirksschule Zofingen, in der Person von Fabian Frei, einem seiner damaligen Schüler, fündig.
Sommer 2008: Die erste Mädchenmannschaft (B-Juniorinnen) des Sportclub Zofingen nimmt nach einigen Trainingsspielen bereits an der Meisterschaft des Aargauischen Fussballverbands teil. Nach einer Startniederlage gegen Windisch kann am 30. August 2008 zu Hause bereits der erste Punktgewinn gegen Döttingen gefeiert werden. Den ersten Saisonsieg in der Geschichte des Damenfussballs in Zofingen gibt es ausgerechnet gegen den "grossen" FC Aarau.
Das Team landet am Schluss auf dem guten 7ten Meisterschaftsplatz (von 13). Als absolutes Highlight aber gilt die Aargauer Cup Finalqualifikation - und dies bereits im ersten Jahr des Bestehens der B-Juniorinnen! Dadurch ist man auch am Schweizercup teilnahmeberechtigt. Man scheidet dort gegen den fribourgischen Vertreter Ependes/Arconciel im Elfmeterschiessen aus. Auch wenn der Aargauer-Cup Final ebenfalls verloren ging, durfte man sehr, sehr zufrieden auf die erste Saison zurückschauen.
Sommer 2009: Nur ein Jahr nach der Gründung des Juniorinnen B Teams entsteht die erste SCZ-Frauenmannschaft. Unter Leitung von Ivo Kaufmann und SCZ-Urgestein Othmar Schmid verbessert sich das Team nach anfänglichen Schwierigkeiten stetig.
Es wird zudem eine Zusammenarbeit mit den Juniorinnen B des FC Aarburg vereinbart.
2009/2010:
Bereits in der Frühjahrsrunde 2009/2010 steigen die B-Juniorinnen völlig verdient in die 1. Stärkeklasse auf und qualifizieren sich wiederum für den Aargauer-Cupfinal und somit auch den Schweizer-Cup. Dort ist erst im Halbfinale gegen den FFC Therwil Endstation.
Am 13. Mai 2010 gewinnt das Team in einem als "Schlammschlacht von Fislisbach" (siehe Bild) bezeichneten Cup-Finaltag zum ersten Mal den Aargauischen Cup. Auch der Klassenerhalt konnte auf überzeugende Art und Weise realisiert werden.
Sommer 2010: Nach den B-Juniorinnen und den Frauen wird auch für den jüngeren Nachwuchs gesorgt. Eine D-Juniorinnen Mannschaft nimmt nun ebenfalls an der Meisterschaft teil und spielt in der D 3. Stärkeklasse fast nur gegen Knaben. Im KiFu können sich ausserdem ab sofort auch die jüngsten Mädchen am Spiel mit dem runden Leder vergnügen.
Innert 2.5 Jahren wurde beim Sportclub Zofingen unter Führung von Martin Mumenthaler ein vollständiges Gerüst für den Damenfussball in der Region aufgebaut. 2010 zählt die Damenabteilung bereits ca. 45 Mitglieder.
Am 01. Januar 2011 schaltet die Damenabteilung ihre eigene Homepage, www.sczofingendamen.ch auf.
Sommer 2011: Die E-Juniorinnen werden neu gegründet, diese bestehen mehrheitlich aus den vorherigen KiFu-Spielerinnen.
Mai 2012: Mit dem Sieg über den FC Menzo Reinach steigt das Frauen-Team am 20. Mai 2012 - zwei Runden vor Schluss - souverän in die 3. Liga auf. Die beiden Trainer Ivo Kaufmann und Othmar Schmid treten jedoch nach dem Aufstieg aus persönlichen Gründen zurück.
Juni 2013: Nach einer sehr schwierigen Saison für das Frauen-Team in der oft Personalmangel herrschte, resultieren aus 18 Spielen nur 3 Punkte, was natürlich gleichbedeutend mit dem direkten Abstieg zurück in die 4. Liga ist. Bei den B-Juniorinnen läufts besser: Sowohl in der Herbst-, als auch der Frühjahrsrunde resultiert am Schluss jeweils der gute 3. Platz in der 1. Stärkeklasse.
August 2013: Es steht fest, dass es in der Saison 2013/2014 aufgrund Spielerinnen-mangels kein Frauen-Team geben wird. Dafür gibt es im Juniorinnen-Bereich Zuwachs: Neu startet wieder ein D-Juniorinnen Team - diesmal in der neu geschaffene D-Juniorinnen Meisterschaft, wo Mädchen nur gegen andere Mädchen spielen.
Die B-Juniorinnen können sich in der Herbstrunde für die Finalrunde im Frühjahr qualifizieren und holen dort in 9 Spielen 19 Punkte, was gleich-bedeutend mit dem Aargauer Vize-Meistertitel ist.
Da viele Spielerinnen das Team auf die neue Saison altersbedingt verlassen müssen, ist die Zukunft in dieser Kategorie jedoch ungewiss.
Da in der Saison 2013/14 kein Frauenteam bestand, stehen die diversen Spielerinnen der B-Juniorinnen mit Jahrgang 1997 für die Saison 2014/15 ohne Anschlussmöglichkeiten da. Um ihnen das Fussballspielen weiter zu ermöglichen, wird ein neues Frauenteam gegründet und alle Spielerinnen mit 1997-1999 wechseln dorthin. Somit fehlt es nun aber an Spielerinnen für die B-Juniorinnen. Um die Juniorinnenabteilung für die kommenden Jahre zu "retten" spielen die verbleibenden Girls mit Jg 2000 deshalb übergangsmässig in der Saison 2014/15 mit Jungs bei den C-Junioren. Ihr bisheriger Trainer, Fabian Frei, übernimmt diese Truppe.
Sommer 2014: Die SCZ-Damenabteilung kann somit ein D-Juniorinnen Team und eine Frauen-Team aufstellen. Zudem spielen einige Mädchen bei den C-Junioren mit. Bei allen Teams verlief die Saison sportlich ohne grössere Erfolge, wichtiger war aber sowieso, dass wieder ein stabiles Gerüst aufgebaut werden kann.
Sommer 2015: Der Plan ist aufgegangen, in der Saison 2015/16 kann die SCZ-Damenabteilung wieder in jeder Kategorie (Frauen, B- & D-Juniorinnen) ein Team melden.
Aufgrund des Booms wegen der Frauenfussball-WM und dem Wechsel einiger Juniorinnen sowie deren Trainer vom FC Aarburg nach Zofingen, entsteht in der Kategorie B-Juniorinnen sogar erstmals ein zweites Teams und die Damen-Abteilung erreicht eine bisher noch nie da gewesene Grösse.
Die Saison 2015/16 verläuft ohne grössere Überraschungen, die Frauen verpassen den Aufstieg in die 3. Liga, die B-Juniorinnen können mit einem sehr jungen Kader nach Startschwierigkeiten in der Rückrunde immerhin Rang 4 in der 1. Stärkeklasse erreichen.
Auch in der Saison 2016/2017 kann die Damenabteilung mit vier Teams antreten, womit wiederum alle Kategorien vertreten sind.
Die Frauen verpassen den Aufstieg erneut deutlich, die Bb-Girls sowie die D-Juniorinnen spielen beide eine ordentliche Saison.
Für Furore sorgen die Ba-Girls. Der Aufwärtstrend setzte sich weiter fort. In der Hinrunde verliert man nur gegen Bremgarten - leider sowohl im Cup als auch in der Meisterschaft. In der Rückrunde hingegen besiegt man auch Bremgarten und kann man sich erstmals als Aargauer Meister feiern lassen! Über die ganze Saison resultierten aus 15 Spielen, 13 Siege und 2 Niederlage, hervorragend!
14. Juli 2017: Gründung Frauenfussballclub Zofingen
Auf die Saison 2017/2018 hin, macht sich die Damenabteilung selbständig und gründet am 14. Juli 2017 den Frauenfussballclub Zofingen.