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Die Geschichte, wie Mel Brooks‘ Producers absichtlich einen Broadway-Flop planen, um damit Geld zu verdienen, findet immer wieder ihr Echo in der Realität. Vor Gericht haben sich Roman-Autor Clive Cussler und die Produktionsfirma Crusader Entertainment um den Kinoflop Sahara von 2005 gestritten. Der Autor hat offenbar geklagt, weil ihm das final approval des Drehbuchs vorenthalten worden sei (gemäss anderen Berichten, weil er eine Option auf eine weitere Romanverfilmung hatte), worauf die Produzenten ihrerseits klagten, er hätte sie mit aufgeblasenen Verkaufszahlen für das Buch in das Produktionsabenteuer geritten.
Cussler hat den ersten Prozess verloren und sollte den Produzenten 5 Millionen Dollar bezahlen. In zweiter Instanz kam es jetzt noch dicker, in Los Angeles wurde Cussler offenbar zu einer Zahlung von 13.5 Millionen Dollar an die Produktionsfirma verknurrt.
Wer mehr zu der Geschichte lesen möchte, findet etliche Stationen bei Variety. Auch beim Hollywood Reporter gibts mehr dazu, allerdings nur für Abonnenten. Und diverse amerikanische Publikationen haben heute die Meldung von Associated Press publiziert (auf der AP Seite selber suchen, Nachdruck und Rewriting sind nicht erlaubt). Auf jeden Fall macht auch diese Geschichte wieder deutlich, dass hinter den Hollywoodproduktionen nicht nur grosse Teams mit grossen Budgets stecken, sondern vor allem Legionen von Anwälten, Brokern und Agenten.