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Im Frühling 2006 schloss Karolina Danków ihr Studium der Germanistik, Kunstgeschichte und Publizistik ab. Seit der Sekundarschule schreibt sie für verschiedene Medien: So gewann sie ihre ersten journalistischen Erfahrungen im "Sihltaler" und in "20 Minuten". Während eines Praktikums in der Zürich-Redaktion der Neuen Zürcher Zeitung lernte sie das Handwerk von der Pike auf: Karolina Danków weiss nun, wie man Polizeiberichte in Kurzmeldungen übersetzen muss.
Heute schreibt Karolina Danków als freie Journalistin für verschiedene Medien: Für das Feuilleton der NZZ für Kultur- und Kunstzeitschriften etc. Jetzt, nach Beendigung des Studiums, versucht sie ihre Kontakte zu den Redaktionen aufzufrischen und eine fixe Anstellung zu finden. Es ist momentan schwer, als freie Journalistin bestehen zu können. Man muss sich bei den Redaktionen immer wieder in Erinnerung rufen und nach Themen fragen.
Allerdings ist klar: Ein Praktikum hilft sehr weiter. Die NZZ erlebte sie als sehr loyal gegenüber ehemaligen Praktikantinnen und Praktikanten. Die Redaktionen versuchen, die angehenden Journalistinnen und Journalisten weiter zu fördern. Denn es kann für eine Zeitung eine besondere Chance sein, unverbrauchte Leute an die immer gleichen Themen zu schicken.
Studium und Journalismus unter einen Hut zu kriegen, ist nicht nur zeitlich ein Problem. Karolina Danków eignete sich sozusagen zwei Schreibweisen an: Eine journalistische für ihren Beruf und eine wissenschaftliche für die Seminararbeiten. Doch thematisch kann man natürlich Synergien nutzen und versuchen, die wissenschaftliche Arbeit auch journalistisch zu verwerten.