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Die Debitorenlaufzeit ist ein zentraler Begriff des Rechnungswesens. Denn sie bezieht sich auf den Zeitraum, welcher ein Unternehmen benötigt, um ausstehende Forderungen von Kunden zu erhalten und gibt dementsprechend Auskunft über die Zahlungsgeschwindigkeit der Kunden. Anders ausgedrückt entspricht die Debitorenlaufzeit der Zeit (in Tagen) zwischen Rechnungsstellung und Zahlungseingang des Kunden.
Eine ideale Debitorenlaufzeit hängt von unternehmensindividuellen Faktoren ab und kann nicht generalisiert werden, obwohl eine Debitorenlaufzeit von weniger als ungefähr 30 Tagen für ein KMU als gut betrachtet werden kann. Eine längere Debitorenlaufzeit bedeutet, dass ein Unternehmen seine Forderungen langsamer eintreibt und länger auf das Geld der Kunden warten muss. Was wiederrum zu Liquiditätsproblemen führen kann. Eine kürzere Debitorenlaufzeit hingegen lässt darauf schliessen, dass ein Unternehmen in der Lage ist, seine Forderungen schnell einzufordern und somit in der Tendenz eher über eine bessere Liquidität verfügt.
Die Debitorenlaufzeit kann aus Sicht des Unternehmens durch ein Debitorenmanagement beeinflusst werden. Dieses Debitorenmanagement umfasst alle Aktivitäten, welche darauf abzielen, die Forderungen des Unternehmens von Kunden so schnell wie möglich zu realisieren. Dabei gilt es, den Cashflow des Unternehmens zu optimieren und das Zahlungsausfallrisiko zu minimieren. Somit lässt sich festhalten, dass wenn das Unternehmen ein effizientes Debitorenmanagement führt, es die Debitorenlaufzeit bis zu einem gewissen Grad reduzieren kann.