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Diese beiden Begriffe meinen ÄhnlichES, überschneiden sich in ihrer Bedeutung, setzen jedoch dem Verständnis von Hattie folgend einen je unterschiedlichen Schwerpunkt: Individualisierung als (relativ schwacher) Faktor bei Hattie meint zentral von den Interessen und Bedürfnissen der Lernenden aus geplanten Unterricht: die Lernenden bekommen z. B. ihren Vorlieben entsprechende Aufgaben zugewiesen oder suchen sich diese selbst aus (letzteres z. B. im Konzept Offene Klassenzimmer/Lehr- und Lernformen). Bei lehrergesteuerter Binnendifferenzierung wird der Unterricht auf die diagnostizierten Lernstände und -bedarfe der Schülerinnen und Schüler abgestimmt. Solche Vorgehensweisen werden mit mehreren Hattie-Faktoren (mit höheren Effektstärken) angesprochen, zum Beispiel Ziele, Feedback, Mastery Learning oder Kellers personalisiertes Instruktionssystem. In der deutschsprachigen Fachliteratur wird dieser Unterschied häufig nicht hervorgehoben.