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China ist riesig, und beim Eintritt in den chinesischen Markt müssen Schweizer Unternehmen entscheiden, wo sie sich in China niederlassen wollen. Kriterien für diese Entscheidung sind die Nähe zu Geschäftspartnern und Kunden, das Ökosystem der spezifischen Branche, die Verfügbarkeit von Talenten, lokale Subventionen und steuerliche Anreize, Personal- und Mietkosten sowie die Frage, wie schnell und einfach der Standort international und lokal erreichbar ist.
Für einen Markeninhaber von Konsum- und Luxusgütern, der seine Produkte an die wachsende chinesische Mittelschicht verkaufen möchte, ist es sinnvoll, sich in oder in der Nähe einer der Freihandelszonen in oder in der Nähe der First-Tier-Städte Shanghai, Peking und Shenzhen niederzulassen.
Für einen Hersteller eines Industrieprodukts bietet sich ein geeigneter Industriepark oder eine Entwicklungszone an, in der bereits Unternehmen der gleichen Branche tätig sind. Es gibt 6 verschiedene Arten von Entwicklungszonen. Die größten und umfassendsten Entwicklungszonen sind die Sonderwirtschaftszonen (SWZ/ special economic zones, SEZs) und die Zonen für wirtschaftliche und technologische Entwicklung (economic and technological development zones, ETDZ), die sowohl vom Umfang als auch vom Schwerpunkt her groß sind, so dass viele Investoren wahrscheinlich keine spezifischen Dienstleistungen oder maßgeschneiderten Vorteile für ihre Bedürfnisse finden werden. Die anderen vier Typen bieten spezifische Dienstleistungen und ein Investitionsumfeld, das besser auf die Bedürfnisse bestimmter Branchen zugeschnitten ist.
Alle Entwicklungszonen und ihre entsprechenden Merkmale sind in der folgenden Grafik dargestellt. Dieses Dokument von Swisscham bietet Ihnen detaillierte Informationen und Kontaktinformationen zu allen Entwicklungszonen in China.