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Den Film, den die Baslerin Isabelle Schaub über Moby Dick im Rhein sah, liess sie nicht mehr los. «Die Bilder dieses weissen Wals sind mir eingefahren wie ein Blitz. Ich wusste sofort, ich muss diese Geschichte recherchieren.»
Und das tat sie in verschiedenen Etappen über mehrere Monate hinweg. Ihre Recherchen führten sie bis nach Kanada. «In Québec traf ich auf einen Kurator des Musée Maritime. Er gab mir die wichtigsten Infos über den Wal, sodass ich seine Reise rekonstruieren konnte», so Isabelle Schaub.
Botschaften der Tiere
Die pensionierte Primarlehrerin ist überzeugt, dass Tiere den Menschen manchmal auch Botschaften überbringen. Als der Wal 1966 im Rhein auftauchte, sei das Wasser von den Chemiefirmen verschmutzt gewesen. «Plötzlich merkten die Leute, dass es so nicht weitergehen konnte. Denn der weisse Wal wurde immer grauer.» So sei die erste Umweltbewegung gegründet worden.
Moby Dick, wie der Beluga-Wal genannt wurde, erlebte auf seiner Reise von der Nordsee nach Köln viele Abenteuer. Welche das sind, ist im Isabelle Schaubs Buch «Die Reise des weissen Wals» eindrücklich nachkonstruiert.