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Philosophie
Hunde und Wölfe haben gemeinsame, wolfsähnliche Vorfahren. Ein Hund ist jedoch kein „kleiner“ Wolf und somit auch nicht mit einem Wolf zu vergleichen. Die Hunde in wildlebenden Rudeln sind wenig an sozialem Status interessiert und toleranter gegenüber Artgenossen als Wölfe.
Eine Rangordnung ist kein angeborenes Bedürfnis des Hundes.
Aufgrund dieser Erkenntnisse arbeite ich mit dem Prinzip der Symbiose - zwei Arten leben im direkten Kontakt und es ist für beide vorteilhaft - zwischen Mensch und Hund. Die Hund-Mensch-Beziehung beruht auf Geben und Nehmen und auf der Befriedigung von Bedürfnissen. Natürlich ist eine solche Beziehung nur durch das Einhalten von Regeln möglich. Das Zusammenleben von Hund und Mensch beinhaltet das Lernen dieser Regeln über Befriedigung von Bedürfnissen.
Arbeitsweise
Ich arbeite über positive Verstärkung von gutem oder gewolltem Verhalten mit einem Marker. Dieser Marker kann z.B. ein Clicker, ein Pfiff oder ein Wort sein. Man lehrt dem Hund mit dieser Methode auf eine freundliche, sanfte und gewaltfreie Art, dass es sich lohnt, das vom Menschen gewünschte zu tun. Der Hund wird angeregt selber auszuprobieren und mitzudenken. Er wird somit nie zu einem Befehlsempfänger, sondern zu einem Sozialpartner, dem es Spass macht, mit zu arbeiten.