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Ein metastasiertes Ovarialkarzinom ist eine seltene maligne Erkrankung, die sich auf das Peritoneum beschränkt, da sich die Metastasen nicht über den typischen hämatogenen Weg ausbreiten. Abdominaler Schmerz kann als einziges Symptom auftreten. Ultraschall, CT und MRT sind angezeigt, um das Tumorstadium zu bestimmen. Die Diagnose ist mit einer sehr schlechten Prognose verbunden, da 75% der Patienten erst in einem fortgeschrittenen Stadium der Erkrankung diagnostiziert werden.
Die klinische Präsentation lässt kaum Rückschlüsse auf die zugrundeliegende Ursache zu, da unspezifische Symptome wie abdominaler Schmerz und Unwohlsein oftmals die einzigen Beschwerden sind. Das könnte der Grund sein, warum Ovarialkarzinome häufig erst in Stadium III (85%) erkannt werden [1]. Aszites ist ein wichtiger klinischer Hinweis, der in zwei Drittel der Fälle beobachtet wird [1]. Darüber hinaus können Darm- und Blasenbeschwerden auftreten, die mit Meteorismus, Völlegefühl und Gewichtsverlust einhergehen. Es kann zu Zyklusstörungen in Form von Dysmenorrhoe oder postmenopausalen Blutungen kommen.
Eine gründliche gynäkologische Untersuchung und Anamnese stellen die ersten diagnostischen Schritte dar. Um den Verdacht auf eine maligne Erkrankung der Ovarien zu bestätigen, reichen jedoch klinische Befunde allein meist nicht aus. Ein wichtiger Hinweis sind erhöhte Tumormarker wie CA-125 [2]. Die endgültige Bestätigung erfolgt durch bildgebende Verfahren. Zentral ist hier der Ultraschall. Computertomographie (CT) und/oder Magnetresonanztomographie (MRT) sind geeignet um das Tumorstadium zu bestimmen und einen Behandlungsplan zu erstellen. Positronen-Emissions-Tomographie ist weniger empfehlenswert aufgrund der hohen falsch-positiven Ergebnisse [3]. Eine Biopsie kann der Diagnosesicherung dienen, ist für diese Art Tumor jedoch nicht angeraten. Alternativ kann eine Lymphknotenbiopsie vorgenommen werden [1].