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In der 2. Runde des Masters-1000-Turniers von Shanghai resultierten für die Schweizer die erwarteten Ergebnisse: Roger Federer setzte sich gegen John Isner durch (6:3, 6:4), Stanislas Wawrinka unterlag Rafael Nadal (4:6, 4:6).
Federer wurde im ersten Einzel nach viereinhalb Wochen Pause nicht bedrängt. Die Weltnummer 3 schlug gut auf, realisierte in beiden Sätzen früh ein Break, gewährte dem Gegner keinen Breakball und verwertete nach bloss 62 Minuten den ersten Matchball.
Mit dem einstündigen Spiel gab sich Federer danach "sehr zufrieden". Zuvor hatte er mit der Auslosung (Isner zum Auftakt) gehadert, "als ich aber merkte, dass mir Isners Aufschlag diesmal gar nicht gross Probleme bereitete, beruhigte mich das ungemein".
Kein Exploit gelang Stanislas Wawrinka. "Ich erwischte keinen guten Tag", resümierte der 25-jährige Westschweizer, "was schade ist, denn mit einer guten Leistung wäre etwas möglich gewesen."
Der Spanier Nadal wirkte beim ersten Einsatz am dritten Hartplatzturnier innerhalb von drei Wochen (noch) nicht unwiderstehlich. Trotzdem lag die Weltnummer 1 permanent vorne, weil "ich mit einem schrecklichen ersten Game den Start verschlief", wie Wawrinka sich selber kritisierte.
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