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Typische Traubensorten im Burgenland
Wenn man die bepflanzten Flächen ansieht, sind bei den Weissweinen zwei klare Favoriten auszumachen: Grüner Veltliner und Welschriesling nehmen mehr als 40% der Anbaufläche in Anspruch. Danach folgen mit grossem Abstand Chardonnay und Weissburgunder. Interessant sind aber sicher auch nicht so breit vertretene, aber umso attraktivere Sorten wie Goldburger, Rotgipfler und die aromatische Muskatellertraube.
Auch bei den Rotweinen schälen sich zwei klare Favoriten (was die Anbaufläche betrifft) heraus: auf Rang eins steht Blaufränkisch vor der im Ausland bekannteren Zweigelt-Traube. Diese beiden beherrschen zusammen über 70% der Anbaufläche. St. Laurent und die internationalen Sorten Merlot und Blauburgunder (Pinot Noir) folgen auf den weiteren Plätzen.
Typische Traubensorten in der Champagne
Die drei wichtigsten Rebsorten, die zur Herstellung von Champagner verwendet werden sind Chardonnay Pinot Noir und Pinot Meunier. Chardonnay wird vor allem an der Côte des Blancs und der Côte de Sézanne angebaut. der Wein ist hier leichter als im Burgund mit ausgeprägter Säure und floralem, zitrusartigem Charakter. Pinot Noir ist die Hauptrebe in der Montagne de Reims und an der Côte des Bar. Er bringt Weine mit mehr Körper und Nachhaltigkeit hervor und gibt mit seiner Struktur den meisten Verschnitten das nötige Rückgrat. Gelegentlich verleiht er auch eine dezente Note von roten Früchten. Pinot Meunier wächst hauptsächich im Marne-Tal, weil er spät austreibt und daher weniger von den Frühjahrsfrösten bedroht ist. Er sorgt für eine angenehme Fruchtigkeit.