Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03333.jsonl.gz/1655

Wie die Nachrichtenagentur Bloomberg berichtete, geht Saudi-Arabien für das in der kommenden Woche stattfindende hochrangige Treffen in Algerien nicht von einer Einigung auf eine Förderbegrenzung aus. Eher handele es sich dabei um eine Beratung unter grossen Förderländern, wird ein Delegierter des Rohölkartells Opec zitiert. Saudi-Arabien ist das mit Abstand förderstärkste Mitglied der Organisation erdölexportierender Länder (Opec), das für etwa ein Drittel der weltweiten Ölproduktion steht.
Fachleute weisen seit Wochen darauf hin, dass die Wahrscheinlichkeit einer Einigung zwischen der Opec und anderen grossen Produzenten wie Russland gering sei. Die Länder wollen sich kommende Woche in Algier, der Hauptstadt Algeriens, treffen. Dabei soll es vor allem um die Einrichtung einer Förderobergrenze gehen, um das überschüssige Angebot zu begrenzen und dadurch die Ölpreise zu stützen. Diese liegen zurzeit etwa zwanzig Prozent tiefer als vor einem Jahr. Mitte 2014 hatten sie sogar bei 100 Dollar gelegen.
Der Preis für Opec-Rohöl ist gestiegen. Das Opec-Sekretariat meldete am Freitag, dass der Korbpreis am Donnerstag 43,27 Dollar je Barrel betragen habe. Das waren 73 Cent mehr als am Mittwoch. Die Opec berechnet ihren Korbpreis auf Basis der 14 wichtigsten Sorten des Kartells./bgf/jha/
(AWP)