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Friedrich Brunner
Fritz, wie er allgemein genannt wurde, erblickte am 30. Januar 1935 als ältestes Kind des Friedrich und der Christina Brunner-Krummenacher das Licht der Welt. Mit seinen sieben Geschwistern erlebte er eine glückliche Kinderzeit im Mühlehof.
Im Alter von 16 Jahren hatte er eine Hüftoperation. Die linke Hüfte blieb steif und hat ihn zeitlebens behindert.
Nach der Schulentlassung arbeitete Fritz auf dem elterlichen Hof und 1980 übernahm er die Bewirtschaftung des Mühlehofes. Trotz seiner Behinderung besorgte er jahrelang alle Arbeiten in Feld, Wald und Stall. Fritz war glücklich bei seiner Tätigkeit als Landwirt und er war Bauer mit Leib und Seele. Das Vieh und das Land gab er nur ungern aus der Hand. Im Jahre 2020 verkaufte er den Mühlehof seinem Neffen.
Während 42 Jahren war Fritz AHV-Zweigstellenleiter von Geiss. Diese Tätigkeit bedeutete ihm viel und er übte diese gerne aus. Jahrzehntelang war er Kassier der Meliorationsgenossenschaft Geissermoos. Viele Jahre war er als Hornist Mitglied der Musikgesellschaft Geiss. Viel Freude bereitete Fritz auch die Bienenzucht. Diese Tätigkeit war sein eigentliches Hobby. Fritz war ein eifriger Leser von Zeitungen und Fachliteratur. Das Geschehen in der Welt nahm er kritisch und zum Teil mit Sorgen zur Kenntnis.
1999 hatte Fritz eine schwere Herzoperation. Von dieser Operation erholte er sich erstaunlich gut.
Dank der Pflege durch seine Schwester und der Mithilfe der Spitex konnte Fritz bis zum Alter von 86 Jahren daheim bleiben. Die letzten zwei Lebensjahre verbrachte Fritz einige Monate im Pflegeheim Berghof Wolhusen und dann, als ein Platz frei wurde, im Pflegeheim Weiermatte in Menznau. Seine Kräfte nahmen langsam ab und am 11. Oktober gab er seine Seele dem Schöpfer zurück.
Er ruhe im Frieden des Herrn.