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Die CIFI Holdings Group hat es versäumt, den Kupon für eine ursprünglich am 8. Oktober fällige 6,95 Prozent-Wandelanleihe zu zahlen, die auf Hongkong-Dollar lautet. Dies geht aus einer Mitteilung des Anleihetreuhänders an die Clearinggesellschaft Euroclear hervor. Der Treuhänder China Construction Bank (Asia) wertete das Ausbleiben der Zahlung als Ausfallereignis.
CIFI reagierte nicht auf die Bitte von Bloomberg News um eine Stellungnahme. In einem am Donnerstag an der Börse in Hongkong eingereichten Mitteilung erklärte das Unternehmen, dass sich die Überweisung der geplanten Zins- und Tilgungszahlungen ins Ausland verzögert habe. Grund seien die jüngsten Feiertage der Goldenen Woche in China.
Der Bauträger gab an, "proaktiv" mit den Gläubigern in Kontakt getreten zu sein, um das Problem anzugehen und eine einvernehmliche Lösung zu finden. Der Geschäftsbetrieb laufe normal. CIFI warnte jedoch auch, dass ein Ausfallereignis eintreten könnte, wenn das Unternehmen seinen Offshore-Schuldenverpflichtungen nicht rechtzeitig nachkomme oder nicht in der Lage sei, geeignete einvernehmliche Lösungen mit den Gläubigern zu finden.
Unabhängig davon erklärten zwei Inhaber der 2027 fälligen 4,375 Prozent-Dollar-Anleihe des in Shanghai ansässigen Immobilienentwicklers, die ursprünglich am Mittwoch fällige Kuponzahlung für die Anleihe noch nicht erhalten zu haben. Sie baten Bloomberg um Anonymität.
Die Probleme bei CIFI sind besonders besorgniserregend, weil das Unternehmen erst kürzlich in eine Gruppe von Bauunternehmen aufgenommen wurde, die bei der Mittelbeschaffung in China Staatsgarantien erhalten.
"Das ist eine weitere böse Überraschung für die Investoren, die gegenüber privaten Bauträgern zunehmend skeptisch sind", sagt Charles Macgregor, Leiter des Asiengeschäfts von Lucror Analytics. "Es ist eigentlich zu spät dafür, dass die Behörden den Sektor jetzt stützen." Das Vertrauen von Hauskäufern und Gläubigern scheine "endgültig erodiert."
(Bloomberg)