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Die Vattenfall wird mit einer Investition von EUR 1 Mio. Minderheitsaktionärin mit einer Beteiligung von rund 6% an der Fermi Energia. Im November 2020 unterzeichneten die Vattenfall und die Fermi Energia eine Absichtserklärung, mit der die laufende Zusammenarbeit im Bereich SMR weiter ausgebaut wurde. Zuvor hatte die Vattenfall eine Machbarkeitsstudie der Fermi Energia über den möglichen Bau eines SMR in Estland unterstützt.
Die verlängerte Zusammenarbeit wird den Reifegrad der SMR-Technologie und die Aussichten für den Einsatz eines oder mehrerer solcher Reaktoren in Estland bis 2035 weiter untersuchen, so die Vattenfall. An der SMR-Initiative der Fermi Energia sind auch das finnische Energieunternehmen Fortum und das belgische Ingenieurunternehmen Tractebel beteiligt.
Im Oktober 2019 hatten die Fermi Energia und die amerikanische GE Hitachi Nuclear Energy (GEH) eine Vereinbarung zur Zusammenarbeit beim möglichen Einsatz des GEH-SMR BWRX-300 in Estland unterzeichnet. Im März 2021 schlossen die beiden Unternehmen eine weitere Vereinbarung, damit die Fermi Energia in Schlüsselbereichen wie Lizenzierung, Personalwesen, Personal- und Lieferkettenentwicklung sowie Weiterentwicklung der Dokumentation und Analysen, die für einen möglichen Einsatz des BWRX-300 erforderlich sind, unterstützt werden kann.
Im März dieses Jahres unterzeichneten die Fermi Energia und die Rolls-Royce eine Absichtserklärung zur Untersuchung des Potenzials für den Einsatz von SMR in Estland. Das britische Unternehmen sagte, die Studie werde alle Aspekte des Einsatzes abdecken, einschliesslich Netzeignung, Reaktorkühlung, Notfallplanung, Personalwesen, Bewilligungsverfahren, Anlagenökonomie und Lieferkette.
Die Fermi Energia erklärte zudem kürzlich, sie habe die EUR 2,5 Mio. aufgebracht, die für die Lancierung des offiziellen Planungsverfahrens für den Einsatz eines SMR im baltischen Land benötigt werden.
Laut Kalev Kallemets, CEO der Fermi Energia, ist das Unternehmen «technologieneutral» und verfolgt das Lizenzierungsverfahren für SMR-Auslegungen in Grossbritannien, Kanada, und den USA, um zu prüfen, welche Technologien geeignet sind.
«Für Estland sind nur SMR geeignet, wie sie derzeit in Grossbritannien, den USA und Kanada entwickelt werden», erklärte Kallemets. «Die Investition von Vattenfall wird dazu beitragen, wichtige nächste Schritte bei Personalbeschaffung, Schulungsprogrammen sowie technischen und anderen Studien zu finanzieren.»
Die estnische Regierung hat inzwischen der Bildung einer Arbeitsgruppe zugestimmt, um die Möglichkeit der Einführung der Kernenergie im baltischen Land zu prüfen.
Quelle
M.A. nach Vattenfall und Fermi Energia, Medienmitteilungen, 31. Mai 2021
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