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Seit die Krankenkassen die Kosten für Trisomie-Abklärungen teilweise übernehmen, ist die Zahl der Bluttests in der Schweiz sprunghaft angestiegen. Doch sie lösen das Dilemma nicht: Was entscheiden, wenn das Kind behindert ist? Drei Frauen erzählen.
sabine kuster / az aargauer Zeitung
Drei Söhne 13, 8 und 1. Der erste und der dritte haben Muskeldystrophie Duchenne. Beim zweiten und dritten Kind testeten die Eltern die Krankheit zu Beginn der Schwangerschaft, obwohl sie wussten, dass sie die Kinder behalten.
Zwei Kinder im Alter von 3 und 6 Jahren. Die Abtreibung wegen Trisomie 21 erfolgte zwischen dem ersten und zweiten Kind.
Einen 5-jährigen, gesunden Sohn. Beim zweiten, ungeborenen Kind wurde Trisomie 21 diagnostiziert und die Eltern entschieden, es abzutreiben.
Die EU-Kommission hat die EU-Staaten angewiesen, Lieferungen von Schutzmaterial in die Schweiz nicht mehr zu blockieren. Doch in der Krise zählt das Machtwort aus Brüssel wenig.
Wirtschaftsminister Guy Parmelin konnte Ende letzter Woche einen Erfolg vermelden: Nach seiner mehrmaligen Intervention beim EU-Handelskommissar Phil Hogan hat die EU-Kommission eine Regelung abgeändert, die den Export von Schutzmaterial wie Masken oder Handschuhen in Drittländer beschränkt. Lieferungen in die Schweiz sollten von Deutschland oder Frankreich nicht mehr am Zoll blockiert werden können, wie das zum Beispiel bei einem Lastwagen mit 240'000 Schutzmasken der Fall war.
Nun zeigt sich: …