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Im Vergleich zu früher geben sich die Topmanager in den USA bescheiden.
Selbst für amerikanische Verhältnisse ist Brady Dougan die grosse Nummer. Der CS-Chef kassiert nicht nur 70,9 Millionen Franken aus dem PIP-Plan der Credit Suisse, der am 20. April ausbezahlt wird. Insgesamt wird der gebürtige Amerikaner in diesem Jahr 90,05 Millionen Franken einstreichen. Zum PIP hinzu kommen nämlich noch der ordentliche Bonus von 17,9 Millionen und ein Basissalär von 1,25 Millionen.
Die US-Topshots müssen mit weniger zufrieden sein. So verdient die Nummer 1, Oracle-Chef Larry Ellison, 84,5 Millionen Dollar – eine Summe, die derzeit etwa der Franken-Parität entspricht. Ellison erhält die Vergütung indes nicht auf die Hand. An Salär, Bonus und sonstigen Benefits bezieht er nur 6 Millionen Dollar, der Rest sind Optionen.
Mit kleineren Brötchen muss sich die Nummer 2 in den USA begnügen. J. Raymond Elliott, Chef der Medtechfirma Boston Scientific, kassiert eine Vergütung von 33,4 Millionen Dollar. Sein Fixum beträgt 4 Millionen, das Aktienprogramm 14, das Optionsprogramm 15 Millionen.
Bestverdienender Banker im Land des unbegrenzten Kapitalismus ist der Chef von Travelers Companies, Jay Fishman. Er bezog letztes Jahr total 20,1 Millionen Dollar, davon eine Million fix, 7,5 Millionen als Bonus, den Rest in Aktien und Optionen. Ungleich bescheidener ist Lloyd C. Blankfein von Goldman Sachs, dessen Institut sich rasant aus der Finanzkrise löste. Er verdiente 900 000 Dollar, einen Bonus erhielt er – im Gegensatz zu Dougan – nicht.