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Nach einem langen Trainingsblock nach der EM-Pause, mit Trainingslagern in Porec und Oslo stand am 17.-18. Juni der erste Ernstkampf auf dem Programm.
Das int. Turnier in Druskininkai sollte als erste Standortbestimmung dienen.
In der ersten Runde traf ich auf den Einheimischen Litauer Ivanovas.
Den ausgeglichenen Kampf konnte ich schlussendlich dank einer Wertung am Boden mit 3:1 Punkten für mich entscheiden.
Mit Yannis Nifri bekam ich es in der zweiten Runde mit einem jungen und sehr unbequemen Gegner zu tun über.
Das erste Aufeinandertreffen in diesem Jahr beim Turnier in Nizza konnte ich knapp zu meinen Gunsten entscheiden.
Auch dieses Mal sollte es ein hartes Stück Arbeit werden einen Sieg einzufahren. Da der Franzose der aktivere Ringer war, musste ich in der ersten Hälfte in die Bodenlage, wo es mir erfolgreich gelang mich zu verteidigen.
Mit einem Stand von 1:0 ging der Kampf dann in Hälfte zwei. Da ich dieses Mal die Bodenlage erkämpfen konnte und dort mit einem Ausheber eine 4er Wertung erzielen konnte, lag ich nun mit 5:1 vorne. Durch eine unnötig versuchte Technik meinerseits kurz vor Schluss musste ich nochmals zittern, da Nifri mich kontern konnte. Da die Challenge der Franzosen jedoch abgelehnt wurde konnte ich den Kampf letzten Endes mit 6:3 gewinnen und stand im Halbfinale.
Dort traf ich mit Mamadassa Sylla auf einen weiteren Franzosen. Der Start in den Kampf gelang mir sehr gut und ich konnte die erste Bodenlage erkämpfen. Es gelang mir jedoch nicht zu punkten. Dafür konnte ich mir kurz vor der Pause mit einem Hüftangriff eine 2er Wertung gutschreiben lassen.
Nach der Pause bekam der Franzose die Chance am Boden zu punkten. Meinen Verteidigung war aber gut und so schaffte er es nur einen Punkt zu erzielen.
In der Folge konnte ich im Stand alle seine Angriffe neutralisieren und brachte somit die 3:2 Führung über die Zeit, was die Finalteilnahme bedeutete!
Im Finale bekam ich es mit Valentin Petic aus Modawien zu tun über. Petic überraschte mich gleich zu Beginn des Kampfes mit seiner starken Physis. Er überrumpelte mich und konnte gleich eine 2er Wertung verbuchen. Im Boden musste ich eine weitere zwei abgeben wodurch ich mit einem Resultat von 0:5 in die Pause ging.
Ich fand auch in der zweiten Kampfhälfte kein Rezept gegen den Moldawier und musste mich schlussendlich mit 0:7 geschlagen geben.
Trotz der Finalniederlage blicke ich auf ein sehr erfolgreiches Wochenende mit guten Kämpfen zurück. Auf diesem Turnier will ich aufbauen und das gute Gefühl mitnehmen für die nächsten Wettkämpfe. Zuerst werde ich aber ein Trainingslager in Druskininkai absolvieren, bevor es zurück nach Hause geht.