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Wasser und Wasseraufbereitung
Das Wasser, eine grosse Herausforderung für das 21. Jahrhundert
Der Kampf um Trinkwasser ist eine der grössten Herausforderungen für das 21. Jahrhundert: seine geographische Verteilung, wie auch Zugang und Verwaltung sind beeinträchtigt. Der Klimawandel macht alles noch schwieriger.Wasser ist ein zentrales Anliegen für nachhaltige Entwicklung. Sein Gebrauch ist vielfältig.
- Haushalt (Hygiene, Nahrungszubereitung): 10 % des Gesamtkonsums
- Landwirtschaft (Bewässerung): 70 % des Gesamtkonsums
- Industrielle Nutzung: 20% des Gesamtkonsums
Laut Unesco besitzen 2,5 Milliarden Menschen in Entwicklungsländern (das entspricht 37 % der Weltbevölkerung) keine elementaren sanitären Einrichtungen, und über 780 Millionen Menschen trinken Wasser aus nicht als Trinkwasser geeigneten Quellen.
Der Mangel an trinkbarem Wasser und an sanitären Einrichtungen hat vielfache Auswirkungen auf:
- Kinder, vor allem Mädchen, den der Schulbesuch verwehrt ist, weil sie mit Hygiene und Kochen beschäftigt sind.
- Frauen, die das Wasser von weit herholen müssen und dadurch keinen Beruf ausüben können.
- Landwirte, die weniger produzieren, was sich sehr nachteilig auf ihre Gesundheit und die Gesundheit ihrer Familien auswirkt.
Des Weiteren dient unsauberes Wasser als Vektor für zahlreiche Krankheiten wie Durchfall, Polio, Hepatitis, und auch parasitäre Krankheiten. Deshalb müssen Infrastrukturprojekte für die Trinkwasserversorgung und für die Abwasseraufbereitung vorrangig gefördert werden.
All diese Konsequenzen haben einen negativen Einfluss auf die Wirtschaft der betroffenen Länder, weil sie ein Hindernis für deren nachhaltige Entwicklung darstellen.
GHNI arbeitet Seite an Seite mit der lokalen Bevölkerung um auf Dauer gerichtete Lösungen für Wasserprobleme herbeizuführen:
- Indem wir Filtermechanismen vorschlagen, die natürliche und lokale Ressourcen benutzen;
- Indem wir den Bau von Brunnen ermutigen und dazu ausbilden;
- Indem wir Methoden zur Nutzung von Regenwasser einführen.