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In einer Tiefe von 33 Kilometer vor der Küste des Bundestaates Chiapas in Mexikos Süden ereignete sich am Donnerstagabend kurz vor Mitternacht ein Erdbeben der Stärke 8,1 auf der Richterskala.
Auch 736 Kilometer entfernt in Mexiko-City sowie in den Bundesstaaten Puebla, Veracruz und Guerrero war das Beben zu spüren. Auch Guatemala wurde von einem Nachbeben durchgeschüttelt. Das Ausmass der Schäden ist noch nicht erfasst. Mindestens fünf Tote wurden bislang vermeldet. Der Flughafen in Chiapas wurde stark beschädigt.
Videoaufnahmen auf Twitter zeigen, wie heftig das Beben war:
Vor der Pazifikküste Mexikos sind Tsunamiwellen entstanden. Es seien Wellen von über drei Meter Höhe möglich. Auch für die Küsten von Guatemala, El Salvador, Costa Rica, Nicaragua, Panama, Honduras und Ecuador wurden Tsunami-Warnungen herausgegeben.
Im Bundesstaat Oxaca soll in der Stadt Matías Romero ein Hotel eingestürzt sein. Dieses Beben ist das stärkste seit 1985, das in Mexiko registriert wurde. Weltweit kommt ein Beben dieser Stärke nur einmal jährlich vor.