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Der Titel ist im eigentlichen Sinn nicht ganz richtig, da Lua weniger an die Hardware sondern stärker an das Betriebssystem gekoppelt ist. Hier läuft der BananaPi unter Raspbian, weshalb die Aussagen auch für einen Raspberry Pi unter Raspbian zutreffen. Die hier gezeigten Tests wurden auf einem BananaPi gemacht, weshalb im engeren Sinn der Titel trotzdem seine Berechtigung hat.
Die Installation von Lua erfolgt durch
$ sudo apt-get update $ sudo apt-get install lua5.1 $ sudo apt-get install lua5.1-0-dev
Der Start des Lua-Interpreters erfolgt durch
$ lua Lua 5.1.5 Copyright (C) 1994-2012 Lua.org PUC-Rio >
und wartet auf Eingaben. Mit Ctrl-C kann der Interpreter verlassen werden.
Der Start eines Lua-Scripts kann auf zwei verschiedene Arten erfolgen, wie es an Hand des Lua-Files test.lua gezeigt wird.
#!/usr/bin/env lua -- Test of Lua Installation io.write("This is ",_VERSION," running on\n") os.execute("uname -a")
Vom Lua-Script test.lua wird die aktuelle Lua Version ausgegeben bevor durch das Linux Kommando
uname Informationen zum Linux-Kernel ausgegeben werden.
Beim ersten Aufruf wird der Script-Namen dem Aufruf des Interpreters als Argument mitgegeben. Steht hingegen im Lua Script in der ersten Zeile das sog. Shebang, dann kann das Skript nach Vorbereitung durch
chmod auch direkt ausgeführt werden (zweiter Aufruf).
Die Erweiterung von Lua durch C-Funktionen soll an Hand einer in Lua nicht vorhandenen Wartefunktion gezeigt werden. Das Einbetten von Lua in eine C-Applikation wird ebenfalls an Hand eine einfachen Beispiels gezeigt. Alle hier gezeigten File können von Sourceforge.net heruntergeladen werden.