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Die Schweiz hat mit Grossbritannien ein revidiertes Doppelbesteuerungs-Abkommen (DBA) paraphiert. Es ist das zehnte DBA, das die Schweiz gemäss dem OECD-Standard bei der Amtshilfe in Steuersachen neu ausgehandelt hat.Dieser Inhalt wurde am 09. Juli 2009 - 16:25 publiziert
Gemäss den Kriterien der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) sind 12 entsprechende Abkommen erforderlich, damit die Schweiz von der "grauen Liste" der OECD über jene Staaten gestrichen wird, die eine Zusammenarbeit in Steuerfragen bislang nur versprochen haben.
Das neue DBA mit Grossbritannien wurde nach den vom Bundesrat beschlossenen Eckwerten ausgehandelt und erlaubt daher den Informationsaustausch in Steuerfragen im Einzelfall auf konkrete und begründete Anfrage.
Vor Grossbritannien hat die Schweiz bereits mit Dänemark, Luxemburg, Norwegen, Frankreich, Mexiko, den USA, Japan, den Niederlanden und Polen ein DBA mit der erweiterten Amtshilfeklausel paraphiert.
Die paraphierten Texte sind noch vertraulich, als nächstes können die Kantone und die betroffenen Wirtschaftsverbände dazu Stellung nehmen. Danach entscheidet der Bundesrat über die Unterzeichnung, wonach das Abkommen veröffentlicht wird. Das erste vom Parlament genehmigte DBA soll nach Ansicht des Bundesrats dem Volk zur Abstimmung vorgelegt werden.
swissinfo.ch und Agenturen
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