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Ein israelischer Taucher hat am Wochenende bei einem Tauchgang vor der Karmelküste in Nordisrael mehrere altertümliche Gegenstände auf dem Meeresgrund gefunden. Zu den seltenen Funden gehören ein etwa 900 Jahre altes Kreuzfahrerschwert, ein antiker Stein- und ein Metallanker sowie mehrere Keramikfragmente, wie die israelische Antikenbehörde (IAA) am Montag mitteilte.
Das geborgene Schwert übergab der Taucher der zuständigen Behörde. Das Schwert mit einem rund 30 Zentimeter langen Griff sei in einem perfekten Zustand, erklärte der Inspektor der Abteilung für Raubprävention der IAA, Nir Distelfeld.
Die natürlichen Buchten der Karmelküste hätten als Schutz- und Handelsgebiet im Laufe der Jahrhunderte Schiffe angezogen, die reiche archäologische Funde hinterlassen haben, so der Direktor der IAA-Abteilung für Meeresarchäologie, Kobi Scharvit. Die Identifizierung der verschiedenen Funde an der Fundstelle zeigt nach Einschätzung der Forscher, dass der Ankerplatz bereits in der späten Bronzezeit vor rund 4.000 Jahren genutzt wurde. Die Entdeckung des Schwertes deute zudem auf eine Nutzung auch in der Kreuzfahrerzeit hin.
Nach Angaben der Behörde wird die Stelle seit Juni überwacht. Die Funde seien jedoch sehr schwer zu finden. Schon der kleinste Sturm bewege den Sand und lege Bereiche des Meeresbodens frei, während er andere verschütte.
KNA/akr/jps