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Ein funktionsfähiger Arbeitsmarkt ist eine wichtige Voraussetzung für Wettbewerbsfähigkeit und wirtschaftliche Entwicklung. Die regionalen Arbeitsmärkte repräsentieren einerseits die Nachfrage nach Arbeitsleistung durch die Unternehmen, andererseits das Reservoir an Arbeitnehmenden. Der Übertritt in die Arbeitswelt reduziert das Risiko für Verarmung und soziale Ausgrenzung.
Ein funktionsfähiger Arbeitsmarkt ist eine wichtige Voraussetzung für Wettbewerbsfähigkeit und wirtschaftliche Entwicklung. Die regionalen Arbeitsmärkte repräsentieren einerseits die Nachfrage nach Arbeitsleistung durch die Unternehmen, andererseits das Reservoir an Arbeitnehmenden. Der Übertritt in die Arbeitswelt reduziert das Risiko für Verarmung und soziale Ausgrenzung.
Im Jahr 2018 lag die Arbeitslosigkeit gesamtschweizerisch mit 2,6% (2000 war es 1,8% und 2017 3,2%). Die Entwicklungslinien der Arbeitslosenquote zwischen 1998 und 2018 zeigen, auf unterschiedlichem Niveau, in allen Regionen weitgehend denselben Verlauf. In den Agglomerationen der lateinischen Schweiz waren gesamthaft die höchsten Arbeitslosenquoten zu verzeichnen.
Am höchsten liegt die Arbeitslosigkeit im Jahr 2018 – wie in den vorherigen Jahren - in den städtischen Zentren und generell in der lateinischen Schweiz. Demgegenüber liegt die Arbeitslosenquote in ungefähr zwei Dritteln der Arbeitsmarktregionen unter dem schweizerischen Durchschnitt (2,6%).
Die Jugendarbeitslosenquote (15- bis 24-Jährige) war 2018 - wie in den vorherigen Jahren - in den lateinischen Kantonen sowie in den Kantonen Basel-Stadt und Schaffhausen am grössten. Die höchsten Werte wurden in den Kantonen Neuenburg, Tessin und Jura registriert.
Die räumliche Verteilung der Langzeitarbeitslosigkeit stimmt weitgehend mit der Gesamtarbeitslosigkeit überein, mit im Jahr 2018 besonders hohen Werten im Tessin, in einem Teil des Jurabogens sowie im Genfersee-Gebiet und im Tessin.
Der Anteil der durch Frauen ausgeübten Beschäftigung (Vollzeitäquivalente) in der Schweiz lag 2016 bei 39%, wobei die Werte je nach Region von 29% bis 48% reichten. Am höchsten war dieser Anteil eher in urbanen Regionen, besonders im Genfersee-Gebiet und in den Regionen von Bern, Zürich, Luzern und Basel, sowie in gewissen Regionen des Jurabogens.
Weiterführende Informationen
Tabellen
Definitionen
Beschäftigung in Vollzeitäquivalenten: Die Beschäftigung in Vollzeitäquivalenten resultiert aus der Umrechnung des Arbeitsvolumens (gemessen als Beschäftigte oder Arbeitsstunden) in Vollzeitbeschäftigte. Die Beschäftigung in Vollzeitäquivalenten ist definiert als das Total der geleisteten Arbeitsstunden dividiert durch das Jahresmittel der Arbeitsstunden, die durch Vollzeitbeschäftigte erbracht werden.
Agglomérations (définition de l'OFS de 2012): Une agglomération est un groupe de communes totalisant plus de 20‘000 habitants (y c. nuitées dans l’hôtellerie converties). Elle se compose d’un centre dense et en règle générale d’une couronne. La délimitation de la couronne se base sur l’intensité des flux de pendulaires.
Arbeitsmarktregionen (Definition des BFS, 2018): Arbeitsmarktregionen sind Gebiete, in denen die Mehrheit der Erwerbstätigen lebt und arbeitet. Die statistische Gliederungsmethode stützt sich auf die Matrix der Pendlerströme zwischen sämtlichen Schweizer Gemeinden. Auf diese Weise wurden insgesamt 101 Arbeitsmarktregionen festgelegt.
Methodologie
Arbeitslosenquote (gemäss Seco): Die Arbeitslosenquote des SECO wird auf Basis der Arbeitslosenstatistik des Staatssekretariats für Wirtschaft (SECO) und den Erwerbspersonen gemäss der Strukturerhebung im Rahmen der Volkszählung. Seit Juli 2016 (ab Referenzjahr 2014) benutzt das SECO die aus der Strukturerhebung gepoolten Daten auf die Periode 2012-2014. Publiziert werden nur die Quoten, die mit Erwerbspersonen-Daten berechnet werden, die ein Variationskoeffizient von maximal 10% haben.