Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03361.jsonl.gz/2392

Wir haben uns die Handlungsstränge in der Kara-Episode von Quantic Dreams kommendem interaktiven Spielfilm näher angeschaut und mit David Cage über überraschende Storywendungen und den möglichen Tod der Protagonisten unterhalten.
Wir haben hohe Erwartungen an ein Spiel der französischen Entwickler von Quantic Dream. Einem Studio, das mit David Cage einen begeisterten Filmemacher als Gründer vorweisen kann, konsequent auf das Konzept Interaktiver Spielfilm setzt und bislang mit immer frischen Ideen und nicht mit Fortsetzungen glänzte. Sicherlich sind die storyfokussierten Do-it-yourself-Abenteuer mit reichlich Quick Time-Einsätzen nicht jedermanns Geschmack, aber mit Spielen wie "Heavy Rain", "Fahrenheit" oder "Beyond Two Souls", haben sich die Franzosen einen Namen als Meister der Narrative gemacht und verfügen über eine beachtliche Fangemeinschaft. In Detroit: Become Human, entführt euch Cage, der als Autor und Creative Director in Personalunion fungiert, in eine von "Blade Runner" und "I Robot" inspirierte Zukunft, in der Androiden für den Massenmarkt produziert werden.
Gefährliche Emotionen
Eigentlich eine schöne Zukunft, in der die sogenannte niedrige Arbeit von Menschmaschinen übernommen wird, die sich als gefügsame Dienstleister als Haushaltshilfe, Arbeiter oder Kindermädchen in der Gesellschaft unentbehrlich gemacht haben. Zumindest solange, bis die optisch makellosen iAndroiden anfangen Gefühle und ein Selbstbewusstsein zu entwickeln. Das führt zu erheblichen Problemen, als beispielsweise ein Androide entdeckt, dass er gegen ein moderneres Modell ausgetauscht werden soll und daraufhin durchdreht, die Tochter der Besitzerfamilie als Geisel nimmt und sich droht mit ihr in den Tod zu stürzen. Leider kein Einzelfall und die Menschen sehen sich mit einem wachsenden Problem einer Parallelgesellschaft von Androiden-Abweichlern konfrontiert.