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Den langjährigen Takata-Angestellten wird Betrug und Verschwörung vorgeworfen. Die laut Anklageschrift bis 2015 in Japan und den USA für das Unternehmen tätigen Mitarbeiter sollen mit manipulierten Testergebnissen bewusst die Risiken mangelhafter Airbags verschleiert haben, die mit mehreren tödlichen Unfällen in Zusammenhang stehen.
Das Justizministerium will in Kürze einen Vergleich mit Takata zur Beilegung strafrechtlicher Ermittlungen verkünden. Das "Wall Street Journal" hatte bereits am Donnerstag unter Berufung auf Insider berichtet, dass die Einigung das Unternehmen rund eine Milliarde Dollar (940 Mio Euro) kosten werde. Zudem umfasse der Vergleich ein Schuldgeständnis, mit dem Takata kriminelle Handlungen zugebe.
Das Unternehmen wollte sich dazu auf Nachfrage nicht äussern. Defekte Airbags des japanischen Zulieferers machen der Autoindustrie schon seit Jahren zu schaffen. Die Mängel haben in den USA zum Rückruf von fast 70 Millionen Airbags geführt. 42 Millionen Fahrzeuge diverser Hersteller sind betroffen. Die US-Verkehrsaufsicht geht von mindestens elf Todesfällen im Zusammenhang mit dem Problem aus./hbr/DP/he
(AWP)