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Die Bauarbeiten für die Mittelthurgau Bahn begannen zwischen Weinfelden und der Thur am 10. September 1909.
Das die Bahn nicht zu Steil wurde, mussten einige einschnitte und Brücken gebaut werden. Der Bahnbau hatte mit zahlreichen Schwierigkeiten zu Kämpfen so das wegen schlechten Wetters die Bauarbeiten stark eingeschränkt waren. Die Geologie machte einen weiteren Strich durch die Bauplanung, da der Untergrund geologisch jungen Gebiets mussten so manche Schwierigkeit überwunden werden. So ereigneten sich zahlreiche Rutschungen, die sehr viel Zeit kosteten. Zwischen Weinfelden und Kelhof ereignete die grösste Rutschung.
Die Strecke wurden von zahlreichen In und Ausländischen Firmen gebaut auf Wunsch der Westdeutsche Eisenbahngesellschaft wurden auch deutsche Firmen am Bau beteiligt.
Die Arbeitsbedingungen sein wohl besser gewesen sein als bei der zu gleichen Zeit entstehenden Bodensee Toggenburg-Bahn, den dort kahm es zu einen Streik der Arbeiter. Zur Hautbauzeit waren auf den Baustellen der Mittelthurgaubahn zwischen 1700 und 1800 Mann beschäftigt. Im schnitt wurde pro Arbeitstag 600 Meter Geleise mit einer Tagesspitze von bis zu 1200 Meter verlegt.
Die Amtliche Kollaudation hatte einiges mehr Zeit in Anspruch genommen als dafür vorgesehen, so musste die Einweihungsfeier der Bahnlinie um vier Wochen verschoben werden.
Bauwerke der Mittelthurgau-Bahn
Die Mittelthurgauban konnte beim Bau der Bahnlinie auf Tunnel verzichtet werden. Das einzige spektakuläre Bauwerk der MThB ist das Bussnanger-Viadukt, mit einer Länge von 282.5 Meter die Konstruktion weist 15 Öffnungen zu 16.5 Meter auf.
Die Mittelthurgaubahn benutze die Bahnhöfe Wil, Weinfelden, Kreuzlingen und Konstanz von den Schweizerischen Bundesbahnen und Badische Staatsbahn mit. Sie musste nur die Zwischenstationen errichten. Sie entschied sich für zwei unterschiedliche Stationsgebäude, das eine hatte neben dem für den bahnbetrieb Notwendigen Räume auch noch eine Dienstwohnung, der andere Gebäude Typ wies nur die Rume für den Bahnbetrieb auf. In den 20er Jahren, wurden die Stationen, die nur das kleine Model gebaut wurde mit einer Dienstwohnung ergänzt.
Die Werkstatt wurde in Weinfelden eingerichtet, es befindet sich an der Südlichen Ausfahrt aus dem Bahnhof Weinfelden Richtung Wil. 1939 wurde die Werkstatt um eine Triebwagenhalle ergänzt um die neu angeschafften Dieseltriebwagen unterzubringen.
Das heute noch existierende Depot, was zuletzt noch von der SBB betrieben wurde (und mittlerweile betreibt die SBB das Depot nicht mehr), wurde 1974 neugebaut. In Kreuzlingen bestand noch eine Remise um Dampflokomotiven abzustellen, sie befand sich bei der Überführung der MThB über die Seelinie. Dieses Bauwerk verschwand als die Autobahn A7 an die Landesgrenze gebaut wurde.