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Gebäudebau – Energetische Aspekte
Gebäudebau – Energetische Aspekte
Wärmebedarf
Anfang der 1980er Jahre wurden in den gesetzlichen Bestimmungen die ersten Anforderungen zur Reduzierung des thermischen Energiebedarfs der Gebäude festgelegt.
Durch diese Anforderungen, die schrittweise verstärkt wurden, verbrauchen heute gebaute Gebäude 4 bis 5 Mal weniger Energie für Heizung und Warmwassererzeugung als Gebäude in den 1970er Jahren, wodurch die Nutzung erneuerbarer Energien (Umgebungswärme, Solarenergie, Holz) interessant wird.
Durch die verschiedenen Minergie-Standards konnten sich die Technologien und Erfahrungen entwickeln, die heute allen Gebäuden zu Nutzen kommen. Diese Standards können einem Bauherrn empfohlen werden, der Zielvorgaben über dem Durchschnitt erreichen und ein Gebäude errichten will, das den kommenden gesetzlichen Auflagen vorgreift.
Auch wenn die heutigen Gebäude potenziell viel komfortabler geworden sind, können Planungs- oder Verhaltensfehler der Bewohner den Komfort einschränken (beispielsweise zu grosse Fensterflächen ohne äusseren Sonnenschutz, ungeeignete Regelsysteme, unzureichende oder zu grosse Öffnung der Fenster usw.).
Es besteht noch Verbesserungsbedarf, um dem Wärmebedarf der neuen Gebäude durch Weiterentwicklung des Materials, der Fenster und der Lüftungssysteme sowie durch Verhaltensänderungen der Bewohner zu reduzieren.
Strombedarf
Die Drosselung des Stromverbrauchs ist angesichts der vielfältigen Anwendungen, die möglich sind, eine echte Herausforderung. Ein besonderes Augenmerk ist deshalb auf die Wahl der Elektrogeräte zur Ausstattung eines Gebäudes zu legen. Energieetikette sind ein guter Indikator.