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Das volkskundliche Taschenbuch, Band 42 - Westwärts hiess die Losung. Erinnerungen an den California Trail, John A. Sutter und den Goldrausch 1846-1849. Hrsg. von Christa Landert ; Vorwort von Leo Schelbert
Zürich: Limmat Verlag, 2010 | 761 S., Ill.Seiten
CHF 68.-, € 52.- | ISBN 978-3-85791-504-8 / Bermerkungen: Titeländerung! Erscheint nur im Limmat Verlag, kein Mitgliederrabatt.
Goldrausch in Kalifornien - Freiwilliger im Mexikanischen Krieg, Leben in Sutters Fort, Goldwäscher der ersten Stunde.
Früh packt den Glarner Bauernsohn Heinrich Lienhard das Fernweh. Nach dem Tod seiner Mutter bricht er 21-jährig nach Illinois auf, drei Jahre später (1846) reist er mit Freunden auf dem California Trail westwärts in die mexikanische Provinz Oberkalifornien am Pazifik. Er verdingt sich als Freiwilliger im Mexikanischen Krieg und arbeitet anschliessend drei Jahre für John A. Sutter im Sacramento Tal. Als 1848 unweit von Sutters Fort Gold entdeckt wird, beobachtet Lienhard zuerst erstaunt, dann mit zunehmender Entrüstung die grossen Veränderungen, die der Goldrausch für Land und Menschen, vor allem aber für die indianische Bevölkerung mit sich bringt.
In seinen Erinnerungen, die hier erstmals in der deutschen Originalfassung vorliegen, blickt Heinrich Lienhard auf jene abenteuerlichen Jahre von 1846 bis 1849 zurück. Sein Manuskript vermittelt einen spannenden Einblick in den Alltag der Menschen in und um Sutters Fort in der Zeit vor und während des Goldrausches.
Heinrich Lienhard (1822–1903), von Bilten GL, reist 1843 zuerst nach Highland, Illinois, drei Jahre später nach Kalifornien. Dort arbeitet er für General Sutter und wird 1848 Zeuge der Goldentdeckung. 1850 kehrt er in die Schweiz zurück und heiratet Elsbeth Blumer von Bilten. Nach drei Jahren in Kilchberg wandern sie 1854 in die USA aus und lassen sich 1856 in Nauvoo, Illinois, nieder, wo sie neun Kinder grossziehen. Hier verfasst Heinrich Lienhard seine Erinnerungen an die ersten dreissig Jahre seines Lebens.