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Viletta verpasste den zweiten Podestplatz seiner Karriere um drei Zehntelsekunden. Hinter Ligety komplettierten Vorjahressieger Alexis Pinturault (Fr), der Führende nach dem Slalom vom Morgen, und Natko Zrncic-Dim aus Kroatien das Podium.
Ligetys starke Abfahrt
Ligety hatte die Abfahrt mit 1,22 Sekunden Rückstand auf Pinturault in Angriff genommen. Dem Amerikaner glückte dann eine beeindruckende Abfahrt. Letztlich lag er 0,22 Sekunden vor dem Franzosen.
«Das ist natürlich toll, dass es nun endlich auch im Weltcup geklappt hat», freute sich Ligety im Ziel. Der amtierende Olympiasieger und Weltmeister in der Super-Kombination hatte zuvor im Weltcup in dieser Disziplin noch nie auf dem Podest gestanden.
Freude bei Viletta
Dank seiner Top-7-Klassierung sicherte sich Viletta definitiv das Ticket für die Olympischen Spiele. «Am Start habe ich keinen Gedanken daran verschwendet. Jetzt ist es aber umso schöner, dass es geklappt hat», sagte der Oberengadiner.
Restliche Schweizer enttäuschend
Viletta bewahrte mit seinem Exploit die Schweizer bei ihrem Heimrennen vor einer Schmach: Zweitbester Swiss-Ski-Fahrer war der Vorjahres-Dritte Carlo Janka mit knapp zweieinhalb Sekunden Rückstand auf Platz 11. Der Obersaxer hatte wie seine Kollegen schon im Slalom am Morgen sehr viel Zeit verloren.
Mauro Caviezel (12.) und Silvan Zurbriggen (14.) erfüllten mit ihren Top-15-Plätzen immerhin erstmals in diesem Winter die halbe Olympia-Limite von Swiss-Ski. Marc Berthod (17.) verpasste dies knapp. Beat Feuz, der als 27. des Slaloms zur Abfahrt gestartet war, konnte sich nur noch um 8 Positionen verbessern.