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In dieser Woche jährt sich zum fünften Mal der Beginn der von den Vereinigten Staaten von Amerika unterstützten und von den Saudis geführten Militärintervention im Jemen. Der Krieg ist nicht beendet, und die durch den Krieg entstandene humanitäre Krise hat sich im Laufe der Zeit nur noch verschärft. Ich muss mich bei meinen Lesern und dem jemenitischen Volk entschuldigen, weil ich nicht so regelmäßig über die Geschichte im Jemen berichtet habe, wie ich es hätte tun sollen. In den ersten drei Monaten dieses Jahres gab es sicherlich noch viele andere wichtige Geschichten, aber das ist keine Entschuldigung dafür, die nach wie vor schlimmste humanitäre Krise der Welt zu ignorieren. Die Rolle unserer Regierung bei der Entstehung dieser Krise und der Verlängerung des Elends der jemenitischen Bevölkerung darf nicht vergessen werden. Trotz der beträchtlichen Anstrengungen vieler Aktivisten und Kongressabgeordneter hat sich die illegale Beteiligung der USA an diesem Krieg bis in ein neues Jahrzehnt fortgesetzt. Die Schuld dafür liegt ganz klar beim Präsidenten, der sein Veto gegen Kongressresolutionen eingelegt hat, die der beschämenden Rolle der Vereinigten Staaten von Amerika bei der Zerstörung und dem Verhungern eines Landes, dessen Bevölkerung uns nichts getan hat, ein Ende bereiten würden.
Die humanitäre Krise im Jemen erfordert jetzt besondere Aufmerksamkeit…..