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Fakt ist, die Bücher in der Schweiz sind billiger geworden. Die Preisreduktion bewegt sich um rund 25% - Das heisst, dass 25% weniger in die Kasse kommt, da nicht einfach mehr Bücher gekauft werden.
Leider ist es so, dass die Fixkosten wie Löhne, Mieten, Versicherungen usw. gleich geblieben sind. Es bleibt unter dem Strich weniger.
Natürlich kommt jetzt das Argument, dass die Händler auch weniger bezahlen müssen. Das ist aber zu relativieren.
Ein kleines Rechnungsbeispiel:
Die Buchhandlung macht einen Umsatz von 1 Mio Franken, der Einkauf macht 600'000 Franken.
Durch die Preisreduktion verbleibt ein Umsatz von 750'000 Franken. Der Einkaufspreis reduziert sich auch um 25%, dann verbleibt ein Einkaufsvolumen von 450'000 Franken.
Der Umsatz verringert sich um CHF 250'000
Der Einkauf verringert sich um CHF 150'000
Der Händler hat also 100'000 Franken weniger verdient, das ist mehr als eine Arbeitsstelle, die er einsparen muss. Der Aufwand ist aber derselbe, was bedeutet, dass die Verbleibenden Mitarbeiter eine höhere Arbeitslast bewältigen müssen.
Fazit:
Wollen wir tiefere Preise müssen auch die Fixkosten wie Löhne, Mieten, Versicherungen usw. runter, ansonsten sind Arbeitsplätze gefährdet.