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Bevölkerung
Die mit 94 Prozent grösste Bevölkerungsgruppe stellen die Italiener, daneben gibt es deutsch- und französischsprachige Gruppen sowie slowenische und albanische Minderheiten. 1995 lebten Schätzungen zufolge 66,6 Prozent der Bevölkerung (1995 geschätzt) der Bevölkerung in Städten. Am dichtesten besiedelt ist das Land im Norden und in der Umgebung von Neapel. Zu den grössten Städten gehören Rom, Mailand, Neapel und Turin.
Nach der Einigung Italiens Mitte des 19. Jahrhunderts sagte Massimo D'Azeglio, einer der Vorkämpfer der Vereinigung: “Wir haben Italien geschaffen, nun müssen wir auch Italiener schaffen.” Tatsächlich prägen grosse regionale Unterschiede und ein starkes Nord-Süd-Gefälle das Land. Die sich daraus ergebenden Spannungen, insbesondere zwischem dem reichen, industrialisierten Norden und dem ärmeren, noch weitgehend agrarischen Süden, begünstigen innenpolitische Spannnungen und zum Beispiel den Aufstieg der separatistischen Partei “Lega Nord”.
Sprache
Die Amtssprache ist Italienisch. Es gibt eine Vielzahl von Dialekten, wobei die Dialekte von Florenz und Rom das moderne Italienisch am stärksten beeinflusst haben. Ausserdem leben in Italien französisch- und deutschsprachige Minderheiten, und ein kleiner Teil der Bevölkerung spricht Slowenisch. Die im Süden der Provinz Trentino Alto Adige / Trentino Südtirol ansässigen Ladiner sprechen Ladinisch.
Religion
Über 90 Prozent der gläubigen Italiener bekennen sich zur römisch-katholischen Kirche. Der Papst lebt im unabhängigen Staat Vatikanstadt, einer Enklave im Herzen Roms. Die katholische Kirche hatte in Italien immer eine grosse politische Macht und erheblichen sozialen Einfluss. Noch heute nimmt sie einen wichtigen Platz im Bewusstsein des Volkes ein, und in den Schulen wird nach wie vor Religion unterrichtet.
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