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Da am gleichen Tag unter anderem der Final der Jugend-VM in Chiasso oder die Eröffnung des neuen Hallenbades in Uster stattfanden, war die Anzahl der teilnehmenden Schwimmer und der gemeldeten Einzelstarts im Vergleich zu den letzten Jahren um einiges kleiner. Das bedeutete, dass einerseits im Hallenbad Telli etwas mehr „Luft“ und der Zeitplan nicht ganz so gedrängt war. An den sportlichen Leistungen der Schwimmer und Schwimmerinnen änderte sich jedoch nichts.
Zugegeben, der Schwimmclub Aarefisch war mit dem grössten Team im Einsatz obwohl die VM-Teilnehmer fehlten, doch die Aarefisch überzeugten nicht nur mit Quantität sondern vor allem mit Qualität. Bei den jüngeren Schwimmern, welche am Vormittag am Start waren, stachen vor allem Dario Boxler und Anna Vismara mit je vier Siegen bei vier Rennen hervor. William Rinaldi durfte ebenfalls dreimal zuoberst auf das Podest und musste sich nur im Brustrennen mit dem zweiten Platz zufrieden geben. Ebenfalls ein oder mehrere Male zur Siegerehrung durften Fabian Radam, Lynn Kammermann und Michelle Saxer. Für einige der jungen Aarefische war das Aargau Open der erste wettkampfmässige Einsatz überhaupt. Der erste Wettkampfteil wurde mit dem Elimination Race abgeschlossen, welches von Anna Vismara und Felix Berger (Schwimmverein beider Basel) gewonnen wurde.
Am Nachmittag waren die Schwimmer ab Jahrgang 2002 und älter im Einsatz. In diesem Wettkampfteil fielen auch die Entscheidungen über die Aargauermeistertitel. Die Aarefisch-Athleten schwammen sehr stark und konnten alle acht Titel nach Hause holen, d.h. drei der Aarefisch-Athleten holten alle Titel: Kai Riemenschneider, der über 50m und 100m Delfin neue Aargauerrekorde erzielte, gewann alle vier Titel, während sich Fabienne Schwerzmann mit einem und Sibylle Gränicher mit drei die Titel teilen müssen. Traditionsgemäss wird das Aargau Open mit dem Kendris Sprint Cup beendet, bei welchem die 8 besten Schwimmer und Schwimmerinnen in einer ausgelosten Lagenreihenfolge Vorlauf, Viertelfinal, Halbfinal und Final schwimmen müssen. Die beiden Finalisten werden dann mit einem Barpreis für ihre Leistung belohnt. Sieger des Kendris-Sprint-Cups waren bei den Damen Sibylle Gränicher vor Olivia Sindico und bei den Herren Lucas Manetsch (SC Uster Wallisellen) vor Jan Dräger (SSV Leutzsch).