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Neuerdings tritt dieses Problem auch in anderen Teilen der Welt auf, aber aus anderen Gründen. Eine hochsignifikante Studie von renommierten Forschern zeigt, dass in einem Umkreis von 35 km um AKW's weniger Kinder - vor allem weniger Mädchen - geboren werden.
Embryonen sind extrem strahlungsempfindlich. Schon geringe Mengen an radioaktiver Strahlung können einen Embryo im Frühstadium töten. Weibliche Embryonen sind noch empfindlicher als Männliche - die Gründe hierfür sind nicht hinreichend bekannt.
Zusätzlich zum "normalen" Geburtenausfall durch Kernkraftwerke haben die Forscher noch die Ausfallrate, die durch Tschernobyl verursacht wurde, erhoben: Gemäss ihren Hochrechnungen sind in Europa und Teilen Asiens insgesamt über 1 Million Kinder zuwenig geboren worden. In der gleichen Zeit blieben die Geburten in den USA - die von den Auswirkungen Tschernobyls nicht so stark betroffen waren - stabil.
Neben der Endlagerung hat die Atomkraft nun noch einen sehr viel unmittelbareren Einfluss auf kommende Generationen...