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(Ergänzt um weitere Details zum Geschäftsgang)
Lausanne (awp) - Der vor allem international tätige Westschweizer Medienkonzern Edipresse weisst im ersten Halbjahr 2010 wieder einen Gewinn aus. Nach dem Verkauf eines Grossteils des Schweizer Geschäfts liegt der Gewinn der Gruppe bei 20,1 Mio CHF nach einem Verlust von 1,1 Mio CHF im Vorjahreszeitraum. Bei den fortgesetzten Geschäften resultierte jedoch ein Verlust von 1,7 Mio CHF nach einem Minus von 8,6 Mio CHF im Vorjahr, wie das Westschweizer Medienhaus am Dienstag mitteilte.
Der EBITDA beträgt 3,8 Mio CHF nach einem Verlust von 5,7 Mio CHF im Vorjahreszeitraum, der der fortgeführten Geschäfte beläuft sich auf 8 Mio CHF nach einem Verlust von 1,7 Mio CHF im Vorjahreszeitraum.
Der Umsatz der fortgeführten Aktivitäten stieg auf 88,9 (84,1) Mio CHF. Inklusive der Schweizer Geschäfte (PPSR)- an denen der Zürcher Medienkonzern Tamedia für 225 Mio CHF 49,9% übernommen hat - blieb der Umsatz stabil auf 265,3 Mio CHF.
Edipresse konzentriert sich neu vor allem auf das internationale Mediengeschäft, namentlich in Osteuropa und Asien. Für den Grossteil des Schweizer Geschäfts einigten sich Edipresse und Tamedia im vergangenen Jahr auf eine Übernahme - bis 2013 gehen die Titel wie "Le Matin" und "24 heures" vollständig in den Besitz der Zürcher Mediengruppe über.
Zurzeit sind diese Schweizer Aktivitäten in der Presse Publications SR S.A. (PPSR) gebündelt, an der Tamedia 49,9% und Edipresse 50,1% besitzt.
Sehr zufrieden gab sich das Management mit der Leistung der in der Gesellschaft PPSR zusammengefassten Schweizer Edipresse-Aktivitäten. Die Zusammenarbeit mit Tamedia bezeichnet Edipresse als fruchtbar und es gebe eine Reihe von synergiereichen Projekten.
Edipresse geht davon aus, dass sich der positive Trend aus dem ersten Halbjahr in der zweiten Jahrshälfte fortsetzen wird. Nach Ansicht des Managements sei jedoch vor dem Hintergrund der fragilen Wirtschaftslage und des starken Schweizer Franken Vorsicht angezeigt.
Weiter gab Edipresse ein Aktienrückkaufprogramm zur Kapitalherabsetzung bekant. Demnach sollen bis zu 64'130 eigene Inhaberaktien und 20'080 eigene Namenaktien entsprechend 5,82% des Aktienkapitals und 3,40% der Stimmrechte der Edipresse zurückgekauft und später vernichtet werden.
ps/cf
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