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Die Wasserfahrer bedienen sich des klassischen Flussweidlings, welche schon die Fischer in früheren Zeiten für ihre Arbeit benutzten.
Im Gegensatz zu den vielen Arten von Ruderbooten, in denen man mit Blick zurück sitzt, wird der Weidling stehend, mit Blick nach vorne, einzeln oder paarweise gefahren. Der Weidling ist zirka zehn Meter lang, zirka 1,2 Meter breit und zirka 350 Kilogramm schwer. Das Wasserfahren wird meist auf fliessendem Gewässer ausgeübt. So wird der Weidling bei Bergfahrten am Ufer mit dem Stachel vorwärts bewegt. Flussabwärts oder zur Überfahrt wird das Ruder angewendet. Die Ruder werden entweder mit der Strickschlaufe am Boot befestigt (Pontoniere) oder aber, wie in den Wasserfahrvereinen üblich, am Stüdli (Rudernagel) angelegt. Als weiteres Werkzeug benötigt man zum Ausschöpfen der Schiffe die Sasse.