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Endlich ist das Ende der Regular Season in der NHL absehbar. Die meisten Teams haben 80 der 82 Partien hinter sich. Jetzt, wo der Frühling kommt, geht es in die entscheidende Phase.
Am 11. April wird auch die letzte Entscheidung um die NHL-Playoffs gefallen sein. Spätestens dann ist entschieden, ob ab dem 12. April fünf oder sieben Schweizer im Rennen um den Stanley Cup bleiben. Eine Übersicht.
Die Chancen für die Flames auf die Playoff-Qualifikation stehen ziemlich gut. Zumindest liegen sie zwei Runden vor Schluss mit 95 Punkten auf einem Playoff-Platz. Die ausstehenden Partien versprechen Brisanz: In der Nacht auf Freitag empfangen die Flames Titelverteidiger Los Angeles Kings (93 Punkte), im letzten Regular-Season-Spiel geht die Reise nach Winnipeg (96 Punkte). Die drei Teams machen untereinander auch die letzten zwei Plätze in den Playoffs aus.
Der 29-Jährige Raphael Diaz steht aktuell bei 56 Einsätzen und damit bei etwas weniger als in der letzten Spielzeit (46 für Canadiens, 6 für Canucks, 11 für Rangers). Mit zwei Assists und zwei Toren ist seine Ausbeute zudem die schlechteste seit dem NHL-Debüt 2011/12. Teamkollege Jonas Hiller stand 51 Mal im Tor und der 33-Jährige weist in seiner ersten Saison bei den Flames seine beste Fangquote seit vier Saisons auf (91,7 Prozent).
Der Berner ist bei den Nashville Predators unverzichtbar geworden. Sein Team hat sich längst für die Playoffs qualifiziert und kämpft noch um den Division-Sieg und damit um einen schwächeren Playoff-Gegner. Der 24-jährige Marathon-Mann zeigt seine bisher beste NHL-Saison seit dem Wechsel nach Übersee 2011. In allen Spielen dabei notiert er 15 Tore und 40 Assists, sowie eine Plus-Minus-Bilanz von +16 (alles persönliche Rekordwerte).
Die Minnesota Wild sind ebenfalls bereits für die Playoffs qualifiziert, liegen allerdings noch auf einem Wildcard-Platz. Das würde bedeuten, dass sie gegen einen Division-Sieger antreten müssten. Um dies zu verhindern, müssten die Wild in den letzten zwei Spielen noch vier Punkte auf Chicago wett machen. Fast unmöglich – auch weil sie mit St.Louis und Nashville ausgerechnet noch auf die beiden Divisionleader treffen. Da kann man die Playoffs schon mal proben.
Für Niederreiter persönlich läuft in dieser Saison gut. Er hat seinen Punktewert aus der Vorsaison bereits übertroffen (37 Punkte). Zudem hat sich der 22-Jährige in dieser Saison vom Assistgeber zum Goalgetter entwickelt. 2013/14 notierte er 14 Tore, 22 Assists, aktuell sind's 24 Treffer und 13 Pässe.
Auch die Canucks sind bereits für die Playoffs qualifiziert – und werden diese mit grosser Sicherheit als zweit- oder drittbestes Team der eigenen Division erreichen. Von den Schweizer Verteidigern Yannick Weber und Luca Sbisa schneidet ersterer besser ab. Noch nie kam er in einer Saison so oft zum Einsatz (63 Spiele), der 26-Jährige lässt sich bisher neun Tore und zehn Assists gutschreiben und weist eine +4-Bilanz aus.
Der 25-jährige Sbisa dagegen steht bei 74 Einsätzen «nur» bei elf Skorerpunkten (3 Tore, 8 Assists, -9-Bilanz). Seit Anfang März gehört auch Sven Bärtschi zur Organisation der Canucks. Der 22-Jährige kam in dieser Saison vor seinem Wechsel für die Flames zu 15 Einsätzen und wurde von Vancouver nach guten Leistungen in der AHL (12 Spiele, 7 Tore, 6 Assists) kürzlich in die NHL berufen, wo der Stürmer bislang einmal zum Einsatz kam.
Der Assistenz-Captain verpasst mit den Flyers nach dem Achtelfinal-Out in der letzten Saison dieses Jahr die Playoffs klar. Persönlich erreicht er mit aktuell 51 Skorerpunkten (9 Tore/42 Assists) seine drittbeste Saison. Besser war er nur 2007/08 (als Stürmer für die Canadiens, 62 Punkte) und 2008/09 (als Verteidiger für die Islanders, 56 Punkte). Mit einer aktuellen Plus-Minus-Bilanz von -6 dürfte der 37-Jährige den letztjährigen Wert von +3 allerdings verpassen. Streit kam nur in einem Spiel nicht zum Einsatz und wird am wenigsten Strafminuten seit fünf Saisons (Lock-out-Saison hochgerechnet) kassieren.
Der Goalie verpasst mit den Colorado Avalanche die Playoffs und muss weiter auf sein NHL-Playoff-Debüt warten. Hinter Stammgoalie Semjon Warlamow war der Ex-Bieler bislang die klare Nummer 2, zwischendurch sogar die Nummer 3. In seiner zweiten Saison kam der 28-Jährige bisher 18 Mal zum Einsatz und weist mit einer Fangquote von 90,9 Prozent seinen bisherigen Rekordwert aus.
Der 20-Jährige darf in seiner ersten Saison in der besten Liga der Welt mit bisher 39 Einsätzen zufrieden sein. Er verbuchte dabei einen Treffer und lieferte vier Assists. Die Bilanz ist mit -8 allerdings deutlich negativ. Der Verteidiger verpasst mit den San José Sharks die Playoffs.