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Durch die Einberufung eines Sonderausschusses soll der Rückkauf von einem Drittel des gesamten Aktienkapitals geprüft werden. Auf einer ausserordentlichen Generalversammlung im September soll dann der Ausschuss zur Durchführung der Transaktion autorisiert werden, heisst es in einer Mitteilung vom Donnerstag.
Sollte der Sonderausschuss die Transaktion gutheissen, sollen innerhalb von 18 Monaten nach der a.o. GV die Anteile zurückgekauft werden, wobei der Preis ein Agio von maximal 20 Prozent des Schlusskurses (an der SIX) am Handelstag vor Veröffentlichung des Prospekts zum Rückkaufangebot nicht überschreiten dürfe. Die dann erworbenen Anteile sowie die bereits im Besitz des Unternehmens befindlichen Aktien sollen annuliert werden.
"Die Gruppe führt derzeit eine komplette Umstrukturierung durch, um ihre Mission umzusetzen", wird Verwaltungsrats-Präsident Ottonel Popesco zitiert. "Wir vom Verwaltungsrat sind der Überzeugung, dass eine Konsolidierung der Kapitalstruktur der Gruppe eine Option ist, die es im Interesse des Unternehmens zu prüfen gilt."
Die Zahlen für das erste Halbjahr sind derweil etwas besser ausgefallen als zunächst angekündigt. Der Umsatz sank um 2,2 Prozent auf 130,3 Mio EUR - im Juli war das Unternehmen noch von einem Rückgang um 4,5 Prozent ausgegangen. Der bereinigte EBITDA brach um 45 Prozent auf 9,5 Mio ein. Im Juli hatte das Unternehmen einen Rückgang im Rahmen von 45-47 Prozent in Aussicht gestellt. Grund seien insbesondere hohe Marketingkosten, hiess es damals. Unter dem Strich resultierte für das erste Semester noch ein knapper, den Aktionären zurechenbarer Reingewinn von 0,4 Mio nach einem Gewinn von 5,0 Mio im Vorjahr.
Bereits im Juli wurde der Ausblick für 2017 bestätigt. Demzufolge will Lastminute.com bei Umsatz und EBITDA das Vorjahresniveau erreichen.
(AWP)