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Reputation, Vertrauen und Ansehen sind sogenannte «Intangible Assets» – immaterielle Werte von hoher Bedeutung. Vier Dimensionen charakterisieren eine positive Reputation: Glaubwürdigkeit, Zuverlässigkeit, Vertrauenswürdigkeit und Verantwortung.
Medien sind wichtige Vermittler: Sie verleihen und entziehen öffentliches Vertrauen und damit Reputation. Anspruchsgruppen beobachten Unternehmen vor allem über die Medien und Interessengruppen wirken via Medien auf die Unternehmens-Reputation.
Reputation Management steigert Unternehmenswert
Das Reputationsmanagement will den Unternehmenswert nachhaltig steigern. Es umfasst die Gesamtheit aller Aktivitäten, die dem Aufbau, der Erhaltung und der Verbesserung einer positiven Reputation dienen. Basis ist eine verantwortungsvolle Kommunikation mit allen Anspruchsgruppen.
Erwartungshaltungen und erlebte Wirklichkeit sollen übereinstimmen
Farner versteht Reputationsmanagement als Lenkung der Erwartungshaltungen der verschiedenen Anspruchsgruppen eines Unternehmens oder einer Organisation (Expectation Management). Erst wenn die Erwartungshaltungen mit der erlebten Wirklichkeit weitgehend übereinstimmen, entsteht eine gefestigte Reputation. Diese hilft mit, Krisensituationen besser zu meistern und deren Eigendynamik schneller wieder in den Griff zu bekommen.