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Entstanden im Zusammenhang mit dem Bau des Löntschwerks:
Das Italiener-Dörfli im Unterwäldli
Viele bedeutende Bauwerke, die in der Schweiz seit der Mitte des 19. Jahrhunderts entstanden, waren auf die Arbeitskraft italienischer Arbeiter angewiesen. Junge Männer aus ganz Italien leisteten, zum Teil unter widrigen Umständen und mit schlechter Entlöhnung, knochenharte und gefährliche Arbeit beim Bau von Eisenbahnen und Kraftwerken.
In den Jahren 1905 bis 1908 entstanden die Anlagen des Kraftwerks am Löntsch (Löntschwerk). Der Klöntalersee wurde durch einen 217 Meter langen Staudamm vergrössert und sein Wasser durch einen etwa vier Kilometer langen Tunnel und über eine Druckleitung zur Kraftwerkzentrale in Netstal geleitet. Etwa 50 italienische Arbeiter hausten in dieser Zeit in einem Barackendorf, weit abgelegen vom Dorf, erreichbar nur über einen Maschinenweg und eine Transportseilbahn von der Klöntalstrasse aus.
Nach dem Bau des Löntschwerks wurde das Arbeiterdorf verlassen und dem Verfall und dem Vergessen preisgegeben. Heute sind im «Unterwäldli» nur noch eindrückliche Überreste der einstigen Arbeitersiedlung auszumachen.
Oberes Bild:
Gesamtansicht "Italienerdörfli".
Bild links:
Transportbahn von der Klöntalstrasse zum "Italienerdörfli".
Ruine Unterwäldli heute
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Fotos: Thomas Spälti
Fotos: Kurt Meyer
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