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Filmkritik: Dieser Barack Obama war glaubs noch gut45th Toronto International Film Festival
Der 1954 geborene Pete Souza wusste schon früh, dass er Fotograf werden möchte. Er begann bereits in den Siebzigern als freier Fotojournalist zu arbeiten und schaffte es mit seinen Bildern in den Achtzigern in die bekannte Zeitung Chicago Sun-Times. 1983 kam dann der Anruf vom Weissen Haus: Souza wurde als Cheffotograf von Ronald Reagan angestellt und fotografierte den US-Präsidenten und seine Gattin bei vielen öffentlichen wie auch privaten Anlässen. Das Ende der Amtszeit von Reagan bedeutete auch für Souza das Kofferpacken im Weissen Haus - doch er sollte an diesen Ort zurückkehren.
Denn als Barack Obama im November 2008 zum 44. Präsidenten der Vereinigten Staaten gewählt wurde, holte dieser Souza wieder ins Weisse Haus. Noch viel mehr als unter Reagan bekam Souza Zugang zu dem mächtigsten Mann der USA und schoss viele, heute äusserst bekannte Bilder von Obama, seiner Familie und von den unterschiedlichsten Auftritten des Präsidenten. Während seiner ganzen Zeit hielt sich Souza dabei mit seinen politischen Ansichten immer zurück. Dies änderte sich jedoch mit der Wahl von Donald Trump. Mit seinen auf Social Media geposteten Bildern aus der Obama-Ära veranschaulicht Souza, was einen wahren Präsidenten ausmacht.