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Ich habe das alte Strickmuster aus den 40er Jahren nochmals neu als Angora-Strickmütze umgesetzt. Beim ersten Versuch habe ich festgestellt, dass die Spannfäden auf der Innenseite der Strickmütze zu lang geraten sind (zieht die Strickarbeit zusammen, man bleibt an den Spannfäden hängen und es sieht nicht schön aus). Mit einem guten Tipp konnte ich dieses Problem lösen.
Beim letzen Kauf neuer Wolle habe ich mein "Spannfaden-Leid" unserer Quartier-Wullelädeli-Besitzerin geschildert. Sie hat mir geraten, spätestens nach jeder 3. Masche den mitgeführten Faden mit dem Arbeitsfaden auf der Innenseite miteinander zu verdrehen, damit die Spannfäden nicht z.B. über 15 Maschen "hängen" und es dann aussieht, wie auf dem Bild oben (siehe schwarzer Spannfaden). Bei diesem Beispiel hätte ich also den schwarzen Faden nach jeder 3. Masche mit dem weissen Arbeitsfaden verdrehen sollen.
Dieses Vorgehen habe ich nun bei der neuen Strickmütze (hellblau/offwhite) ausprobiert. Und es hat geklappt; die Spannfäden auf der Innenseite sehen sauber aus und die Strickmütze wird dadurch einiges dichter, als bei meinem ersten Versuch (schwarz/weiss). Unbedingt ausprobieren!
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