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Gates Foundation stellt $50 Millionen als Notfallhilfe gegen Ebola zur Verfügung
Seattle (ots/PRNewswire) - Die Bill & Melinda Gates Foundation hat heute bekanntgegeben, dass sie $50 Millionen bereitstellen wird, um die Intensivierung der Soforthilfemaßnahmen zur Eindämmung des Ebola-Ausbruchs in Westafrika und zur Bekämpfung der Virusübertragung zu unterstützen.
Die Stiftung wird unverzüglich flexible Gelder für Organisationen der Vereinten Nationen sowie internationale Organisationen freigeben, die an den Hilfsmaßnahmen beteiligt sind, damit diese und nationale Regierungen dringend benötigte medizinische Ausrüstung kaufen und die Hilfsmaßnahmen in den betroffenen Ländern intensivieren können. Außerdem wird die Stiftung mit Partnern aus dem öffentlichen und privaten Sektor zusammenarbeiten, um die Entwicklung von Therapien, Impfstoffen und Diagnostika zu beschleunigen, die eine effektive Behandlung von Patienten und einen wirksamen Schutz vor der weiteren Übertragung der Krankheit bieten können.
"Wir arbeiten intensiv mit unseren Partnern zusammen, um die effektivsten Vorgehensweisen zu ermitteln, die jetzt Leben retten und die Übertragung dieser tödlichen Krankheit stoppen können", sagte Sue Desmond-Hellmann, Vorstandsvorsitzende der Gates Foundation. "Zudem wollen wir die Entwicklung von Therapien, Impfstoffen und Diagnostika beschleunigen, die diese Epidemie beenden und zukünftige Ausbrüche verhindern können."
Bis heute hat die Gates Foundation mehr als $10 Millionen zur Bekämpfung des Ebola-Ausbruchs bereitgestellt, darunter $5 Millionen für die WHO für Hilfsmaßnahmen und F&E-Bewertungen sowie $5 Millionen für den US-Fonds für UNICEF, um in Liberia, Sierra Leone und Guinea die Anstrengungen zum Kauf von wichtiger medizinischer Ausrüstung, zur Koordination von Hilfsaktivitäten und zur Bereitstellung von lebensrettenden Gesundheitsinformationen in gefährdeten Gemeinden zu unterstützen. Weitere $2 Millionen werden sofort den Centers for Disease Control and Prevention verfügbar gemacht, um die Stärkung von Krisenmanagement, Behandlung und Gesundheitswesen zu unterstützen.
Im August hat Nigeria mit der Unterstützung der Stiftung und der Dangote Foundation durch die Eröffnung eines Notfallzentrums (Emergency Operations Center, EOC) in Lagos auf die aktuelle Krise reagiert. Durch die Nutzung von Fachwissen und Erfahrungen des nationalen Polio-Programms positionierte sich das EOC im Mittelpunkt eines aggressiven Vorstoßes der Bundes- und Landesregierungen, um die Ausbreitung des Virus einzudämmen, und es besteht Anlass zu vorsichtigem Optimismus, dass dieses prompte Handeln dazu beigetragen hat, einen weitreichenderen Ausbruch abzuwenden.
Werden zusätzliche Beihilfen gewährt, wird die Stiftung weitere Einzelheiten zu ihren Finanzierungszusagen für Vor-Ort-Maßnahmen und für die Forschung und Entwicklung von Arzneimitteln, Impfstoffen und Diagnostika für Ebola bekanntgeben.
Über die Bill & Melinda Gates Foundation
Geleitet von der Überzeugung, dass jedes Leben gleichwertig ist, setzt sich die Bill & Melinda Gates Foundation mit ihrer Arbeit dafür ein, allen Menschen ein gesundes und produktives Leben zu ermöglichen. In Entwicklungsländern konzentriert sich die Stiftung auf die Verbesserung der Gesundheit der Menschen und gibt ihnen die Möglichkeit, sich selbst aus Hunger und extremer Armut zu befreien. In den Vereinigten Staaten möchte die Stiftung sichergehen, dass alle Menschen, besonders diejenigen mit den geringsten Ressourcen, die Chance haben, in der Schule und im Leben erfolgreich zu sein. Die Stiftung mit Hauptsitz in Seattle, Washington wird von Dr. Susan Desmond-Hellmann, Vorstandvorsitzende, und William H. Gates Sr., stellvertretender Vorstandvorsitzender geleitet und untersteht dem Vorsitz von Bill und Melinda Gates und Warren Buffett.
Web site: http://www.gatesfoundation.org/
Kontakt:
KONTAKT: +1-206-709-3400, <email-pii> ; Hinweise an
die Redaktion: Für ausführliche Informationen zur Bekanntmachung der
Stiftung laden wir Sie ein, heute um 18:30 Uhr CET unter dem Hashtag
#ebolachat an unserer 30-minütigen Frage-und-Antwort-Runde auf
Twitter mit
Sue Desmond-Hellmann, Vorstandsvorsitzende der Stiftung, und Chris
Elias,
Präsident des Programms zur Globalen Entwicklung, teilnehmen.