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Die Waadtländer Gesundheitsdirektorin Rebecca Ruiz teilte am Samstag mit, dass sie sich auf ihr Amt als Gesundheitsdirektorin konzentrieren wolle. Sie fühle sich geehrt, als mögliche Kandidatin für die Nachfolge von Sommaruga in Betracht gezogen worden zu sein, so die 40-Jährige. Aber nach einiger Bedenkzeit habe sie sich gegen eine Kandidatur entschieden.
Sie sei überzeugt, dass die SP über qualitativ hochstehende Persönlichkeiten für die Nachfolge Sommarugas verfüge. Sie selber wolle sich derzeit auf das Mandat als Staatsrätin konzentrieren, das ihr die Waadtländerinnen und Waadtländer im Frühjahr anvertraut hätten. Ruiz wurde im März 2019 zur Waadtländer Staatsrätin gewählt und im April 2022 in ihrem Amt bestätigt, davor gehörte sie ab 2014 dem Nationalrat an.
Ebenfalls keine Bundesratsambitionen hat die Waadtländer Staatsrätin Nuria Gorrite. Die Waadtländerinnen und Waadtländer könnten weiterhin auf ihr Engagement im Staatsrat zählen, teilte Gorrite in einer Mitteilung mit.
Sie fühle sich geehrt, dass eine Bundesratskandidatur von ihr von anderen in Betracht gezogen worden sei. Sie sehe dies als Anerkennung für ihre Arbeit, die sie während zehn Jahren im Waadtländer Staatsrat geleistet habe. Sie habe sich aber entschieden, auf eine Kandidatur zu verzichten, so die 52-jährige Waadtländerin.
Gorrite wurde 2007 in den waadtländischen Kantonsrat und 2012 im zweiten Anlauf in den Staatsrat gewählt. Von 2017 bis Frühling dieses Jahres leitete sie die Waadtländer Kantonsregierung als erste Frau in dieser Position. Zurzeit ist sie Vorsteherin des Departements für Infrastruktur, Kultur und Personelles.
(AWP)