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Psychosen - Von der Pathophysiologie zu neuen Therapieoptionen
Psychosen sind Erkrankungen mit phasenweisem Verlust des Bezugs zur Realität, die mit ausgeprägten Störungen des Denkens (z. B. Wahn), der Perzeption (z. B. Halluzinationen) und der Emotionen (z. B. Affektverflachung) einhergehen. Die wohl bekannteste Form der Psychose ist die Schizophrenie, die zirka 1 Prozent der Bevölkerung betrifft. Aufgrund ihrer ausgeprägten psychosozialen Folgen sowie der mässigen Remissionsraten steht diese aber an weltweit achter Stelle des Indikators Disability-Adjusted Life Years, also desVerlusts an Lebenszeit durch eine Behinderung. In dieser Ausgabe stellen wir sechs aktuelle sowohl für die Klinik als auch die Forschung relevante Artikel zum Thema Psychosen vor.