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Das Wichtigste in Kürze
- Alexander Zverev muss sich mit Anschuldigungen und einer Untersuchung herumschlagen.
- Der Deutsche soll gegenüber seiner ehemaligen Freundin handgreiflich geworden sein.
- Nun untersucht die ATP, ob an diesen Anschuldigungen etwas dran ist.
Die ATP hat eine Untersuchung der Vorwürfe gegen Tennis-Olympiasieger Alexander Zverev eingeleitet. Die frühere Freundin des Hamburgers, Olga Sharypova, hatte diesem vorgeworfen, sie im Oktober 2019 geschlagen zu haben. Zverev hat diese Anschuldigungen mehrmals bestritten und wiederholte das am Montag in einer Stellungnahme.
Er begrüsse die Untersuchung der ATP und habe vor Monaten um eine unabhängige Untersuchung gebeten, schrieb Zverev. Kurz vor Beginn der US Open hatte der Spieler Ende August mitgeteilt, seine Anwälte eingeschaltet zu haben.
ATP wird Vorwürfen nachgehen
Die ATP verurteile jede Form von Gewalt oder Missbrauch. Sie werde solchen Vorwürfen in Bezug auf ein von ihr veranstaltetes Turnier nachgehen, hiess es in der Erklärung der Herren-Organisation.
«Die gegen Alexander Zverev erhobenen Vorwürfe sind ernst zu nehmen und wir haben die Verpflichtung, ihnen nachzugehen.» So wurde ATP-Chef Massimo Calvelli zitiert. «Wir hoffen, dass unsere Ermittlungen es uns ermöglichen werden, den Sachverhalt aufzuklären, um daraus die richtigen Schlüsse zu ziehen.»
Zverevs Bruder und Manager Mischa war für eine Stellungnahme angefragt. Zverev startet in dieser Woche beim Masters-1000-Event im kalifornischen Indian Wells. Die Herren-Konkurrenz bei dem von Tommy Haas organisierten Turnier beginnt am Donnerstag. Zverev hat in der ersten Runde ein Freilos.