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Bruno Manser arbeitete als Hirte im Kanton Graubünden, bevor er 1984 nach Sarawak auswanderte. Dort erwarb er sich das Vertrauen der Penan, passte sich deren einfachem Lebensstil an und blieb schliesslich sechs Jahre bei diesem Nomadenvolk. Dann kehrte er in die Schweiz zurück, wo er sich unermüdlich gegen die Holzindustrie und die Zerstörung des Regenwaldes einsetzte.
Dieser Inhalt wurde am 05. August 2016 - 11:00 publiziert
In den 1990er-Jahren wurde er schweizweit bekannt, als er mit einem 60-tägigen Hungerstreik vor dem Schweizer Parlamentsgebäude die Bedrohung und Not der Penan ins Blickfeld rückte.
Im Jahr 2000 verschwand Manser im malaysischen Regenwald spurlos. Fünf Jahre später wurde der verschollene Umweltaktivist offiziell für tot erklärt. Sein Einsatz lebt jedoch weiter - in der Umweltorganisation Bruno Manser-Fonds mit Sitz in Basel.
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