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Mädchenwohnheim in La Esperanza
In der Stadt La Esperanza, im Departement Intibuca, in Zentralhonduras, haben wir im Herbst 2022 mit guatemaltekischen Nonnen des Ordens „El Verbo Encarnado“ ein neues Projekt gestartet, das darauf abzielt, die Bildung von Mädchen zwischen 12 und 18 Jahren zu unterstützen. Die katholische Kirche verfügte in La Esperanza über ein halb fertiggestelltes Haus, das für die Aufnahme von Mädchen gedacht war.
Mädchen aus weitabgelegenen Dörfern werden im Wohnheim unter der Obhut der Nonnen die Möglichkeit erhalten, in La Esperanza eine weiterführende Schule zu besuchen. In der Herberge werden sie von den Nonnen betreut, mit einer Infrastruktur unter angemessenen Bedingungen, um Aktivitäten zu entwickeln, die ihnen eine gute Ausbildung ermöglichen. Diese einmalige Chance der Weiterbildung für Mädchen, in einem sicheren Umfeld, faszinierte uns und wir beschlossen die Nonnen bei der Fertigstellung des Hauses zu unterstützen.
Mittlerweile ist die erste Phase des Baus bereits abgeschlossen. 10 Einzelzimmer, die Küche, die Kapelle und die Sakristei sind erstellt und die ersten Mädchen sind eingezogen. Nach seiner Fertigstellung Ende 2023 wird das Haus Platz für etwa 30 Mädchen bieten. Da sie alle aus ärmsten Verhältnissen stammen und ihre Eltern keinen grossen finanziellen Beitrag für ihre Unterbringung leisten können, wird es für die Nonnen in Zukunft eine grosse Herausforderung sein, den täglichen Betrieb mit Essen, Stromkosten sowie vielen weiteren Ausgaben, aufrecht erhalten zu können.
Wir werden das Mädchenwohnheim somit auch in Zukunft mit Spenden aus der Schweiz weiter unterstützen und machen dieses Projekt zu einem weiteren Langzeit-Projekt unseres Vereins.