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Die Regierung pries den Freiheitskämpfer Tula in einer Erklärung am Donnerstag als «historischen Helden» und würdigte seinen «gerechten Kampf für Freiheit».
Die Rehabilitierung sprach Staatssekretärin Alexandra van Huffelen im Namen der Regierung auf der Karibikinsel Curaçao aus, einer früheren niederländischen Kolonie.
1795 hatte Tula, der als Sklave auf einer Plantage auf Curaçao arbeiten musste, einen Aufstand organisiert und Freiheit für die versklavten Menschen gefordert. Nach vier Wochen war der Aufstand blutig niedergeschlagen worden. Tula wurde von den Kolonialherren gefoltert und auf besonders grausame Weise getötet. Van Huffelen sprach von einem «grausamen Verbrechen, begangen von Vertretern des niederländischen Staats».
Sie entschuldigte sich auch dafür, dass die Rehabilitierung erst jetzt komme. Zu lange habe man versucht, die grausame Vergangenheit auszulöschen. Erst im Sommer hatte König Willem-Alexander sich für die Sklaverei entschuldigt. Die Niederlande hatten als eines der letzten Länder die Sklaverei in ihren Kolonien erst vor 150 Jahren beendet.
Auch der König würdigte Tula als «grossen Mann». «Er erregt Bewunderung und Respekt, wegen seines Mutes und seiner Führungsstärke, wegen seines Widerstandes gegen menschenunwürdige Ausbeutung», hiess es in einem Brief des Monarchen, der bei der Feier verlesen wurde.