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Güter auf die Schiene bringen
Der Bund setzt Rahmenbedingungen für eine nachhaltige Entwicklung des schweizerischen Schienengüterverkehrs und ein effizientes Zusammenwirken zwischen den Verkehrsträgern. Hierfür fördert er mit Investitionsbeiträgen den Bau und Betrieb geeigneter KV-Umschlagsanlagen und Anschlussgleise und sorgt für deren optimale Anbindung an die Eisenbahn-, Strassen- und Hafeninfrastruktur. Auch leisten wir Investitionsbeiträge für technische Neuerungen und kümmern uns mit Kantonen um die Bestellungen von Güterverkehr auf dem Schmalspurnetz.
Der alpenquerende Güterverkehr soll - entsprechend dem Verfassungsauftrag - von der Strasse auf die Schiene verlagert werden. Mit finanziellen Abgeltungen für den unbegleiteten kombinierten Verkehr, d.h. den Transport von Containern, Wechselbehältern und Sattelaufliegern wie auch für den Transport von ganzen Lastwagen (sog. Rollende Landstrasse) auf der Schiene tragen wir dazu bei, die Verlagerung zu beschleunigen und zu optimieren.
Zulassungsbewilligungen für den Strassenverkehr
Wer gewerbsmässig Güter auf der Strasse transportiert, benötigt eine Zulassungsbewilligung als Strassentransportunternehmen („Lizenz"). Wir erteilen diese Bewilligungen jeweils für die Dauer von fünf Jahren. Voraussetzung dafür ist der Fachausweis für das Führen eines Transportunternehmens, den wir dann ausstellen, wenn der Bewerber oder die Bewerberin über die dazu notwendigen Fachkenntnisse verfügt. Zudem stellen wir Bewilligungen und Fahrtenhefte für den internationalen Personenverkehr aus, z. B. für den grenzüberschreitenden Buslinienverkehr mit EU- und Drittstaaten, wie etwa mit Serbien oder der Türkei.