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Minnesota kann in der NHL das Tief überwinden. Das Team mit dem Schweizer Nino Niederreiter besiegt die San Jose Sharks mit Timo Meier zuhause mit 3:2. Der erste Sieg nach zuletzt fünf Niederlagen in Serie verdankten die Wild einem verrückten Ende des Mitteldrittels mit vier Toren innerhalb gut einer Minute.
Nur 33 Sekunden nach dem 1:1-Ausgleich der Gäste brachte Martin Hanzal Minnesota wieder in Führung. Niederreiter liess sich beim Treffer des Tschechen einen Assist notieren. Weitere 15 Sekunden später erhöhte Charlie Coyle gar auf 3:1, ehe Patrick Marleau wiederum 15 Sekunden später für San Jose auf 2:3 verkürzen konnte. Dabei blieb es.
Minnesota gewann auch das dritte Duell in dieser Saison mit dem letztjährigen Stanley-Cup-Finalisten, der nun seinerseits seit vier Partien auf einen Sieg wartet. Sowohl Timo Meier als auch Nino Niederreiter beendeten die Partie mit einer ausgeglichenen Bilanz.
Mark Streit hat sich mit Pittsburgh dank einem 3:1-Sieg bei den Buffalo Sabres vorzeitig für die Play-offs qualifiziert. Zwei späte Tore im Schlussdrittel durch Nick Bonino (55.) und Conor Sheary (57.) reichten den Penguins, um sich als viertes Team nach den Chicago Blackhawks, den Washington Capitals und den Columbus Blue Jackets für die Mitte April beginnende K.-o.-Phase zu qualifizieren.
Stark auch der Auftritt von Penguins-Captain Sidney Crosby. Der Superstar eröffnete kurz vor dem Ende des Startdrittels mit einem Traumtor das Skore, als er sich in Überzahl im eigenen Drittel den Puck schnappte, durch die gegnerischen Verteidigerreihen lief und Buffalos Goalie Robin Lehner einhändig mit der Rückhandseite bezwang. Allerdings wurden ihm später auch noch zwei Zähne ausgeschlagen.
Sven Bärtschi und Luca Sbisa dürften es mit Vancouver hingegen schwer haben, die Play-offs noch zu erreichen. Nach dem 5:4-Erfolg nach Verlängerung bei den Chicago Blackhawks beträgt der Rückstand der Canucks auf den Strich zehn Runden vor Schluss immer noch sechs Punkte. Das Siegtor in der Overtime gelang Daniel Sedin. Bärtschi leistete beim 3:1 von Vancouver seinen 16. Assist der Saison.
Einen ganz bitteren Abend erlebte Reto Berra. Der Goalie der Florida Panthers stand im Spiel gegen die Carolina Hurricanes zum ersten Mal in dieser Saison und zum ersten Mal seit fast eineinhalb Jahren von Beginn an zwischen den Pfosten, konnte aber nicht restlos überzeugen. Der Zürcher hielt nur 21 von 25 Schüssen und war mit einer Fangquote von 84 Prozent nicht ganz unschuldig an der 3:4-Heimniederlage. «Ich muss besser sein, ich muss dem Team helfen können», bilanzierte er nach der Partie.
Denis Malgin ist bei Florida nach seiner vor zehn Tagen erlittenen Gehirnerschütterung zwar wieder ins Training zurückgekehrt, der Rookie-Stürmer fehlte aber im Line-up der Panthers.
Auch Joël Vermin musste bei seinem ersten NHL-Einsatz seit sechs Wochen mit Tampa Bay als Verlierer vom Eis. Die Lightning unterlagen den Arizona Coyotes zuhause überraschend mit 3:5 und erlitten einen unerwarteten Rückschlag im Kampf um die Play-off-Plätze. Auch Sven Andrighetto verlor mit den Colorado Avalanche das Heimspiel gegen die St.Louis Blues mit 2:4. (pre/sda)