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Bildgeführte Gewebsentnahmen
Diese können in allen Regionen und Organen des menschlichen Körpers durchgeführt werden. Hierdurch können z.B. Tumore unter dem Mikroskop genau charakterisiert oder für einen Infekt verantwortliche Erreger für eine gezielte Antibiotikatherapie isoliert werden.
Bildführung
Es können je nach Situation wieder alle radiologischen Bildgebungsverfahren (Ultraschall, CT, MR) benutzt werden. Darüber hinaus werden in speziellen Fällen, in denen es auf besonders hohe Genauigkeit ankommt, Navigationssysteme verwendet.
Biopsien an Knochen und Weichteilen
Diese unterscheiden sich v.a. im angewendeten Instrumentarium. Für die Weichteilentnahmen (z.B. Muskel) können Nadelbiopsien erfolgen, die einen zylinderförmigen Gewebsanteil aus der Zielregion entnehmen.
Da Knochen wesentlich härter als z.B. Fett oder Muskeln sind, greift man bei der Probenentnahme häufig auf wenige Millimeter dicke Hohlbohrer zurück, die zum einen ein kleines Loch (Zugang) durch die äussere Knochenschale herstellen. Zum anderen schneiden diese Hohlbohrer ein Knochenfragment für die spätere Untersuchung aus, welches sich über Ihren hohlen Innenteil bergen lässt.