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Konzentrationsstörung: Symptome & Lösungen
Was ist das Problem?
Konzentrationsschwierigkeiten und Gedächtnisprobleme sind häufige Symptome der Menopause, aber viele Frauen bringen sie nicht damit in Verbindung. Einige Frauen sind unfähig, sich auf alltägliche, ungewohnte oder komplexe Aufgaben zu konzentrieren. Manchmal sind sie desorientiert, vergesslich und verlieren den Faden. Dies kann verwirrend sein und Stress und Angst auslösen. Ausserdem werden durch Schlafmangel und Hitzewallungen Unruhezustände hervorgerufen, die wiederum zu Konzentrationsproblemen führen können. Wie die meisten Menopause Symptome sollten Konzentrationsschwierigkeiten vorübergehen. Bis dahin kann dein Leben jedoch stark beeinflusst werden.
Was sind die Ursachen dafür?
In vielen Gehirnbereichen sind Östrogenrezeptoren vorhanden, und diese Hormone helfen den verschiedenen Bereichen des Gehirns, miteinander zu kommunizieren.
Wenn der Östrogenspiegel schwankt oder sich auf einem zu niedrigen Niveau befindet, können das Gedächtnis und die Gehirnfunktionen beeinträchtigt werden. Östrogen fördert auch die Durchblutung des Gehirns. Wenn zu wenig davon vorhanden ist, kann sich das auf deine Konzentrationsfähigkeit auswirken.
Aber nicht nur Hormone spielen eine Rolle, auch äussere Lebenseinflüsse können deine Konzentration beeinträchtigen. Überforderung, sei es durch Probleme in der Familie (Teenager, mit denen man sich auseinandersetzen muss, das Altern deiner Eltern, Liebesbeziehungen) oder am Arbeitsplatz, kann dich mit Organisationsschwierigkeiten und häufigen Erinnerungslücken überfordern.
Glücklicherweise dauern diese Konzentrationsprobleme nicht ewig an und es handelt sich weder um Demenz noch um Alzheimer.
Welche Lösungen gibt es?
Versuche, ausreichend und qualitativ hochwertigen Schlaf zu bekommen. Konzentrationsschwierigkeiten können mit Schlafmangel zusammenhängen.
Trainiere dein Gedächtnis: Immer wieder kleine Übungen durchführen, wie beispielsweise, sich eine Telefonnummer zu merken oder sich mit einem Sudoku zu beschäftigen, ist sehr vorteilhaft. Vielleicht kannst du dir auch vorstellen, ein neues Hobby oder eine neue Fähigkeit zu erlernen?
Was die Ernährung oder Nahrungsergänzungsmittel betrifft, so denke daran, deinen B-Vitamin Bedarf zu sichern, insbesondere Vitaminen B6 und B9, die eine wichtige Rolle bei der Gehirnfunktion und der kognitiven Leistung, einschliesslich Aufmerksamkeit und Konzentration, spielen. Man findet sie in Hülsenfrüchten, Nüssen, Bananen oder auch Fisch.
Vitamin D wird für die Funktion des Nervensystems benötigt. Einige Studien haben nahegelegt, dass ein Mangel an Vitamin D zu Konzentrationsproblemen führen kann. Es ist in Lachs, Eiern und Käse enthalten.
Omega-3-Fettsäuren haben gezeigt, dass sie sich positiv auf das Gedächtnis, das Denkvermögen und die Konzentration auswirken. Diese findest du in Nüssen, fettige Fische (Sardine, Thunfisch) und Leinsamen.