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High Pressure Dilatometer Cambridge Insitu
Die Dilatometersonde Cambridge Insitu wurde konzipiert, um die Festigkeit von Erdreich (z.B. feste Tone, kompakte Sande) und von Gesteinen zu bestimmen. Während dem Versuch wird die Vergrösserung des Bohrlochdurchmessers gemessen. Diese wird durch eine mittels Druckluft aufgeweitete Gummimembrane verursacht.
Sechs gleichmässig auf einer horizontalen Ebene angeordnete Wegaufnehmer messen die Deformation des Untergrundes. Die Digitalisierung der Messwerte erfolgt bereits in der Sonde. Die geografische Orientierung der Geber wird durch einen eingebauten elektrischen Kompass ermittelt. Alle 10 Sekunden werden die Werte der Druck- und Wegaufnehmer automatisch registriert. Da keine Volumenänderung, sondern direkt die Deformation gemessen wird, ist es nicht nötig die Messwerte zu korrigieren, ausser für die Membransteifheit.
Der Versuch wird in einem vorgebohrten Loch mit 96 mm oder 101 mm Durchmesser durchgeführt. In nicht standfähigen Böden muss die Bohrung mit Bentonit-suspension stabilisiert werden oder auszementiert und nachgebohrt werden.