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Die Unternehmensfinanzierung in der Schweiz blieb 2009 und 2010 trotz Euro-Krise und konjunktureller Unsicherheit weitgehend stabil. Ausserdem stehen Schweizer Firmen verschiedene Finanzierungsalternativen zum Kredit zu Verfügung.
Vor dem Hintergrund der Finanz- und Wirtschaftskrise hat das Staatssekretariat für Wirtschaft zusammen mit dem Schweizerischen Gewerbeverband, economiesuisse und der Schweizerischen Bankiervereinigung eine Studie zur Finanzierungssituation der KMU in der Schweiz in Auftrag gegeben. Die Befragung von insgesamt 1’722 Unternehmen sollte einen Überblick über die Finanzierungsstrukturen liefern und den Zugang zu Bankkrediten überprüfen. Die dritte Befragungswelle 2010 zeigte eine weitere Erholung der Konjunktur und des Zugangs zur Finanzierung seit Beginn der Studie. Anzeichen für eine Kreditklemme konnten nach wie vor nicht festgestellt werden.
68% der befragten KMU gaben an, ohne Bankkredit zu Arbeiten: 65% nutzen ausschliesslich Eigenmittel, während 3% auf andere externe Finanzierungsarten zurückgreifen. Nur 8% der befragten KMU gaben an, keinen Bankkredit zu nutzen, da ihnen ein solcher verweigert wurde. Die Befragung ergab, dass die Unternehmen die Finanzierungsstruktur in den meisten Fällen frei wählen. Dabei zeigte sich auch, dass die Tendenz zur Nutzung einer Bankfinanzierung mit der Grösse und dem Alter eines Unternehmens zunimmt.