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Die unter dem Logo compenswiss geführten Ausgleichsfonds AHV/IV/EO haben das Anlagejahr 2015 negativ abgeschlossen. Die Nettorendite auf dem Wertschriftenvermögen, ohne Einbezug der Liquidität, beläuft sich auf –0,77%. Das Anlagevermögen der Ausgleichsfonds betrug per Ende Jahr 33.6 Mrd. Franken gegenüber 33,1 Mrd. Franken Ende 2014.
Die negativen Renditen auf den Zinspapieren, die rückläufigen Aktienmärkte und die, durch die Währungsabsicherung viel höheren verursachten Kosten, schlugen auf das Anlageergebnis durch. Das Jahr 2015 steht in keinem Vergleich zum positiven Finanzjahr 2014, in dem dank erfreulichen Anlagebedingungen eine Nettorendite von 7,1% erwirtschaftet werden konnte.
Die erzielte negative Rendite stellt aufgrund der widrigen Marktverhältnisse und gemessen an der definierten Anlagestrategie nach Einschätzung der Fondsmananager “jedoch ein akzeptables Resultat dar”.
Cash kommentiert: „Die Verluste sind nicht so gross wie sie scheinen“, versucht Eric Breval, Geschäftsführer der Compenswiss, im cash-Video-Interview die negative Performance etwas zu relativieren. 2015 seien hohe Kosten durch die Währungsabsicherung angefallen, was die enttäuschende Performance der ausländischen Anleihen erkläre. Das Ergebnis sähe deshalb auch schlechter aus, als es effektiv sei. „Die Anleihen sind alle guter Qualität, aber die Volatilität der Fremdwährungen war sehr hoch.“