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Unter dem Begriff 'Schutzbauten' sind sämtliche baulichen Einrichtungen des Zivilschutzes gemeint. Es werden grundsätzlich folgende zwei Kategorien von Schutzbauten unterschieden.
1) Schutzräume (TWP 1984)
Sie dienen der Wohnbevölkerung. Man unterscheidet verschiedene Arten und Grössen von Schutzräumen: Schutzräume mit maximal 50 Schutzplätzen bestehen aus einem Abteil und einem Eingang mit Panzertüre. Im Weiteren ist der Schutzraum mit einer Fluchtröhre bzw. mit einem Notausstieg versehen.
Grössere Schutzräume bestehen aus zwei oder mehr Abteilen mit je maximal 50 Schutzplätzen und einem Eingang. Eingang und Schleuse werden mit zwei Panzertüren abgeschlossen. Der Schutzraum mit maximal 100 Plätzen besitzt eine Fluchtröhre und einen Notausstieg. Schutzräume mit über 100 Plätzen (max. 200) verfügen über zwei Fluchtröhren bzw. über eine Fluchtröhre und zwei Notausstiege.
Neben den erwähnten gibt es zusätzlich spezielle Schutzräume: Schutzräume in Tiefgaragen, Freifeldschutzräume sowie Schutzräume für Kranken- und Altersheime. Sie sind bezüglich ihrer Disposition und ihren technischen Einrichtungen so einfach wie möglich gehalten und berücksichtigen die teilweise besonderen Randbedingungen, die sich aus der friesensmässigen Nutzung ergeben. (TWS 1982/2012 Kap. 4)
2) Schutzanlagen (TWO 1977)
Sie dienen der Zivilschutzorganisation (ZSO). Diese sind die Grundlage für die Führungstätigkeit. Schutzanlagen umfassen Kommandoposten, Bereitstellungsanlagen, Kulturgüterschutzräume, geschützte Sanitätsstellen und geschützte Spitäler.