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Lesser Writings
Was man wissen sollte
Wenn eine Person gern ein Mongrelismus (Gemisch), klare Regeln, Polypharmazie etc. möchte und auch die Homöopathie kennt, so wird er entscheiden können, was er bevorzugt. Wenn er keinen Homöopathen möchte, wird er froh sein, ihm aus dem Weg gehen zu können.
Nichts ist für einen Hahnemann Kenner erniedrigender, als zu einem Krankenbett eines Patienten gerufen zu werden, der ihn gar nicht haben will, der einfach nur ein Mittel in zwei Gläsern Wasser möchte, weil es bei einem früheren Familienarzt auch so war.
Daher ist diese Information genauso wichtig für jemanden, der einen Homöopathen wünscht, wie für den, der ihn umgehen möchte. Homöopathische Kunden, die im Ausland sind oder weit von ihrem Arzt entfernt wohnen, fragen oft nach einem guten Hahnemann orientierten Homöopathen. Diese Adressen können nicht immer gegeben werden, obwohl es überall auf der Welt zurückgezogene friedliche Ärzte gibt. Sie sind aber manchmal schwer zu finden.
Soweit als möglich sollten Homöopathie Patienten die Adresse eines Hahnemann Kenners mitnehmen. Wenn nicht, mag ein Test dem Zweck dienen: Gehe zu dem Arzt, der am ehesten nach Hahnemanns Regeln arbeitet. Wenn er jedoch nicht alle Symptome nach Hahnemann als Grundlage für spätere Konsultationen notiert, solltest du ihm deinen Fall nicht anvertrauen, da du – wie du weißt – dem Gedächtnis des Arztes nicht trauen kannst. Macht er aus Zeitmangel oder aus Unwissenheit keine Notizen, sollte man ihm nicht trauen und ihm sogleich einen „Guten Tag“ wünschen.
Wenn der Arzt das ist, was er zu sein vorgibt, wird er begeistert sein, einen Patienten vorzufinden, der viel von dem System seiner Arbeitsweise kennt, und Arzt und Patient werden schnell Freunde werden.
Was die Menschen auch wissen sollten ist:
Der homöopathische Arzt wird kein Mittel aufgrund der Krankheitsbezeichnung verschreiben.
Der Name der Krankheit ist oft ein Cover für menschliche Unwissenheit.
Kranke mit der gleichen Krankheit bekommen nur selten auch das gleiche Mittel verschrieben.
Wenn der Homöopath aufgrund des Namens das Heilmittel verschreiben könnte, wäre es nicht nötig, seitenlange Symptome zu notieren, die manche langwierigen Fälle erfordern.
Der Name der Krankheit verrät nicht unbedingt die Symptome der Krankheiten. Die Symptome sind aber die einzige Basis der Verschreibung. Daher kann es sein, dass der Name der Krankheit nicht unbedingt bekannt sein muss, der Arzt muss jedoch für eine erfolgreiche Verschreibung die Symptome kennen.
Es wird uns nun klar sein, sollte ein Arzt keine Zeit haben, sich auf den Patienten zu konzentrieren, um die Symptome zu notieren, er nutzlos für den Patienten ist, weil er aufgrund seiner Unwissenheit nicht die Symptome sichert, die die einzige Grundlage einer homöopathischen Verschreibung sind.
Mit ein wenig Nachdenken wird der Patient erkennen, ob der Homöopath seine Arbeit mit Sorgfalt und Intelligenz oder mit Unwissenheit, Unerfahrenheit und Faulheit tut. Egal aus welchem Grund, wenn der Arzt nicht alle allgemeinen und spezifischen Informationen eines Falles ermittelt, sollte man ihm nicht vertrauen. Nur eine gute Vorarbeit macht den Rest der Arbeit einfach und eine Heilung möglich.
Die Patienten sollten auch wissen, dass sie mit einer solch gründlichen fachmännischen Fallaufnahme für große Studien interessant werden können.
In keiner anderen Form kann der Krankheitsverlauf einem wahren Arzt zum Verständnis vorgelegt werden.
Jeder Arzt, der diese Art belächelt zeigt, wie wenig er das menschliche Leben wertschätzt und wie weit er hinter einem Hahnemann-Kenner zurück bleibt.
Die Menschen sollten auch wissen, dass ein wahrer Arzt die Aufzeichnung der Symptome mit denen der Materia Medica vergleichen kann, bis er dort das ähnlichste Mittel für diesen notierten Fall gefunden hat.
Wenn der Patient klug geworden ist, wird er zu seinem Arzt sagen: „Nehmen Sie sich Zeit, Doktor. Ich kann warten, bis Sie das ähnlichste aller Heilmittel gefunden haben. Ich will keines nehmen, über das Sie noch im Zweifel sind.“
Diese Aussage macht einen Arzt dankbar, da er jetzt weiß, dass er anerkannt ist und ihm vertraut wird. Außerdem hat er einen intelligenten und umsichtigen Patienten.
Unter solchen Umständen kann der Arzt sein Bestes tun, und solche Patienten erhalten konstante und beste Ergebnisse.
Menschen, die das nicht wissen, werden oft lästig für den Arzt und sogar misstrauisch, wenn sie das Gefühl haben, sie müssten bei dem Arzt für Zuversicht sorgen. Manchmal wechseln sie sogar den Arzt und tun damit genau das, was am meisten dem eigenen Interesse schadet.
Es ist möglich und wünschenswert, dass die Menschen so unterrichtet werden, dass sie den besten Arzt wählen und erkennen können, ob er intelligent bzw. sorgfältig arbeitet.
Gut informierte Patienten drängen sich dem Arzt nicht in privaten Momenten auf, sondern helfen ihm sogar mit Vertrauen und Dankbarkeit.
Nur Unwissende verhalten sich so, und das zusätzlich zu dem, was alles schon getan wurde. Je unwissender der Arzt ist, desto mehr greift er auf `Dinge` zurück, die ihn selbst und andere Glauben machen, was er alles tut.
Der intelligente Arzt tut das, was das Gesetz und die Prinzipien erfordern und nicht mehr. Der unwissende jedoch bedient nur sein unentschlossenes Ausprobieren; dabei scheint er so viel für den Patienten zu tun, dass dieser trotz allem dann stirbt.
Solche Mediziner brauchen einen gut informierten Patienten, der sagt:
„Doktor, wenn Sie im Zweifel sind, was Sie mir geben, geben Sie mir lieber nichts.“ Solche Worte können nur von jemandem stammen, der darum weiß, dass es ein Gesetz gibt, das alle lebenswichtigen Aktivitäten regelt. Dieses Gesetz muss aktiviert werden oder die Probleme müssen anwachsen bis zur Zerstörung aller Ordnung in der menschlichen Ökonomie.
Wenn es wahr würde, dass die Menschen die höchsten Prinzipien der Wissenschaft kennen, würde eine Mixtur (mongrealistisch) aus Medikamenten keine Unterstützung auf der Welt mehr finden.
Die Leute würden Hahnemanns Organon studieren und damit die sichersten Mittel für sich und ihre Familien im Krankheitsfall einsetzen können, und die groben Verbindungen und andere zweifelhafte Medizin wären nicht mehr die Regel, wie zur gegenwärtigen Zeit.
In allen Berufen müssen die Menschen ein gewisses Geschick erwerben, um Zugang zu intelligenten Kunden zu erhalten. Im Beruf der Mediziner dagegen entschuldigt das persönliche Taktgefühl solch einen Mangel an Ausbildung und Unwissenheit jeglicher Wissenschaft der Heilung.
Menschen, die die Homöopathie wirklich kennen, sollten die Prinzipien unter den intelligentesten Menschen durch Lektüre bekannt machen und sie nicht einem bevorzugten Arzt aufdrängen.
Mit freundlicher Unterstützung des Autors.
… wird fortgesetzt