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Methodik und Studientypen
Die Unterscheidung von Studiendesigns nach Typen ist aus mehreren Gründen sinnvoll: Bei der Planung einer Studie ermöglicht sie die Diskussion und Wahl der geeigneten Methode. Ist der Studientyp einmal festgelegt, ist auch das prinzipielle Vorgehen definiert. Bei der Lektüre steht damit ein Instrument für die kritische Beurteilung zur Verfügung, indem für jeden Studientyp die wesentlichen Schritte hinsichtlich ihrer korrekten Durchführung analysiert werden können. Fehlerquellen werden so leichter erkannt.
Die folgende Darstellung soll das Prinzip der jeweiligen Studientypen aufzeigen. In der Regel wird der einfachste Fall beschrieben (z. B. die Untersuchung eines Faktors und eines Outocomes ). Bei der Exposition werden lediglich die beiden Möglichkeiten "vorhanden" und "nicht vorhanden" unterschieden. Implizit wird davon ausgegangen, dass Menschen untersucht werden. Für andere Anwendungen gelten die Beschreibungen sinngemäss.
Die einzelnen Studientypen unterscheiden sich in verschiedenen Merkmalen. Je nach Aspekt, der in den Vordergrund gerückt wird, haben sich für das gleiche Design mehrere Bezeichnungen etabliert. Die hier verwendete Einteilung sowie die Bezeichnungen sind didaktisch zweckmässig und allgemein üblich; weitere gebräuchliche Bezeichnungen sind bei den jeweiligen Studientypen als Synonyme angeführt. Für jeden Studientyp werden das prinzipielle Vorgehen bei der Durchführung, die Anfälligkeit für Bias sowie die spezifischen Vor- und Nachteile dargestellt. Eine Synopsis findet sich am Schluss des Kapitels. Die englischen Bezeichnungen setzen sich immer mehr durch, diese werden deshalb immer zuerst genannt.