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Am Donnerstag hatte eine Militärübung der Nord- und der Schwarzmeerflotte am Schwarzen Meer stattgefunden. Während der Übungen wurden Raketen, darunter auch Marschflugkörper vom Typ „Kalibr“, und die Hyperschallrakete vom Typ „Kinschal“ abgefeuert.
An dem Manöver waren rund 30 diverse Schiffe, ein U-Boot der Schwarzmeerflotte sowie knapp 40 Flugzeuge und Hubschrauber der russischen Luftstreitkräfte beteiligt.
Oberbefehlshaber Wladimir Putin beobachtete die Militärübung vor der Schwarzmeer-Halbinsel Krim von Bord des Raketenkreuzers „Marschall Ustinow“ aus.
Das Staatsoberhaupt hatte die Hyperschallrakete „Kinschal“ zusammen mit anderen Neuerungen des russischen Waffenkomplexes im Jahr 2018 der Föderationsversammlung (das Zwei-Kammer-Parlament in Russland – Anm. d. Red.) vorgestellt.
Russischen Militärangaben zufolge fliegt diese Mittelstreckenrakete mit zehn-bis zwölffacher Schallgeschwindigkeit und kann Flugabwehr und Raketenabwehr garantiert umgehen. Sie soll außerdem sowohl konventionelle als auch nukleare Sprengköpfe tragen können und kann bei einer Reichweite von rund 2000 Kilometern abgefeuert werden.
dg/sb