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David Hume, geboren am 7 Mai 1711 in Edinburgh, gestorben in am 25. August 1776 ebenda, war der wohl berühmteste und wichtigste Denker der Schottischen Aufklärung. Der Skeptizismus seiner philosophischen Schriften brachte ihm die Gegnerschaft sowohl in konservativ-christlichen Kreisen als auch unter den dogmatischen Rationalisten der Aufklärung ein. Sein Werk übte einen ungeheueren Einfluss auf die neuzeitliche Philosophie von Kant bis Karl Popper aus. Humes Schriften sind die eines umfassend Gebildeten. Er war nicht nur theoretischer Philosoph, sondern leistete auch Bahnbrechendes auf dem Gebiet der Ökonomie, Geschichte und Theologie.
In diesem Buch soll die ganze Bandbreite des Humeschen Denkens in Zitaten aufgezeigt werden. Dabei steht nicht nur die skeptizistische Erkenntnistheorie im Mittelpunkt, mit der Hume heute am meisten verbunden wird, sondern sein sozialphilosophisches Denken. Schliesslich leistete Hume etwa im Gebiet der Ökonomie neue Beiträge, die nicht zuletzt seinen Freund Adam Smith wesentlich beeinflussten.Erst in letzter Zeit eingehender gewürdigt sind auch seine Beiträge zur politischen Philosophie, in denen er eine evolutionäre Ordnungstheorie entwickelt. Immer wieder kreisten Humes Gedanken um die Wechselbeziehung von Freiheit und Rechtsordnung. Seine Ideen hierzu sind auch für den modernen Liberalismus immer noch von hoher Aktualität.
Details
Seitenanzahl: 128
Format: 13 x 20 cm
Buch, Broschiert
ISBN: 978-3-03823-577-4
Erscheinungsdatum: 01.01.2003