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Ein Taucher hat den Aufenthalt im Maul eines Wals vor der Küste Südafrikas überlebt. Der 51-jährige Deutsche war beim Filmen eines Sardinenschwarmes in den Mund eines Wals geraten, erzählte er der Nachrichtenagentur AFP.
«Ich fühlte etwas Druck um die Hüfte und wusste sofort, was passierte», schildert er den Vorfall, der sich Ende Februar vor Küste des südafrikanischen Orts Port Elisabeth ereignete.
«Der Wal verschluckte mich aus Versehen zusammen mit seiner Hauptmahlzeit, den Sardinen», sagte der Spezialist in Sachen Sardinenwanderung zur AFP. Seine Erfahrung im Maul des Wals sei eine Sache von Sekunden gewesen, nicht vergleichbar mit den drei Tagen, welche Jona in der biblischen Erzählung im Magen eines Wales verbrachte.
«Der Wal realisierte den Fehler und öffnete sein Maul, um mich freizulassen. Es fühlte sich an, als würde ich zusammen mit Tonnen von Wasser heraus gespült», sagte der Deutsche. Ausgewachsene Brydewale können bis zu 30 Tonnen schwer werden und ernähren sich von Plankton und Fisch.
Die Frau des Tauchers beobachtete die Szene zusammen mit einem Fotografen von einem Boot aus, von dem aus sie die berühmte Sardinenwanderung beobachteten. Die Sardinen locken Wale und Haie an, die sich von den Fischen ernähren.
Als der Taucher die Wasseroberfläche wieder erreichte, atmete er tief durch und schwamm zu seiner Gruppe von Schnorchlern zurück, die das Drama gar nicht mitbekommen hatten. «Wir schwammen zurück zum Schiff, kletterten über die Reling und prüften, ob ich und die Kamera noch ganz waren. Es gab keine gebrochenen Knochen und keine geprellten Rippen, also war alles in Ordnung.»
Beflügelt vom Adrenalin sprang er zurück ins Wasser. «Dieses Mal um Haie zu beobachten», ergänzte der Taucher mit einem Lächeln. (sda/afp)
Bei der Urteilsverkündung im Prozess gegen Oscar Pistorius hat die Richterin einen vorsätzlichen Mord ausgeschlossen. Das Urteil gegen den Sprintstar soll heute Freitag fallen.
Richterin Thokozile Masipa unterbrach ihre Urteilsverlesung in Pretoria am Donnerstagnachmittag und vertagte die Sitzung auf den nächsten Tag. Zuvor hatte sie den 27-Jährigen bereits vom Vorwurf des Mordes und des Totschlags freigesprochen. Die Staatsanwaltschaft habe dafür nicht genügend Beweise präsentiert, sagte Masipa. Pistorius habe offenkundig die Möglichkeit nicht in Betracht gezogen, dass er «die Person hinter der Tür töten könnte».
Die Richterin kann Pistorius nun noch wegen …