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Beim Untergang eines Touristenschiffs vor der Westküste von Costa Rica sind drei Menschen ums Leben gekommen. Weitere 106 Menschen wurden gerettet, wie das Sicherheitsministerium am Donnerstag mitteilte.
Bei den Opfern handelt es sich um einen 80-jährigen Briten, eine 70-jährige Kanadierin und eine 68-jährige US-Bürgerin. Der Katamaran war am Morgen (Ortszeit) auf dem Weg zur Insel Tortuga, einem beliebten Ausflugsziel in Costa Ricas Pazifikregion. Offenbar wurde das Schiff bei schwerer See von einer Welle getroffen und sank etwa elf Kilometer vor Punta Leona.
«Der Kapitän sagte uns, wir würden umdrehen», sagte die costa-ricanische Urlauberin Carolina Ulate der Zeitung «La Nación». «Im gleichen Moment fing der Katamaran an, unterzugehen. Wir haben uns die Schiffwesten angezogen. Die Menschen sind ins Wasser gefallen und haben geschrien.»
Das Schiff sei in wenigen Minuten gesunken und dürfte in etwa 170 Metern Tiefe auf dem Meeresgrund liegen, sagte Feuerwehrchef Héctor Chaves.
Präsident Luis Guillermo Solís zeigte sich bestürzt über das Unglück. «Wir bekunden den Familien und Freunden der Opfer unser Beileid», schrieb der Staatschef auf Twitter. «Das ist ein trauriger Tag für unser Land, das als Touristenziel bekannt ist.» (feb/sda/dpa)