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In Luzern, Uri, Nidwalden und Zug hält sich die Spannung bei den Ständeratswahlen in Grenzen. Alle Bisherigen - Andrea Gmür (Mitte/LU), Damian Müller (FDP/LU), Heidi Z'graggen (Mitte/UR), Josef Dittli (FDP/UR), Hans Wicki (FDP/NW), Peter Hegglin (Mitte/ZG) und Matthias Michel (FDP/ZG) - treten erneut an. In Obwalden wurde Ständerat Erich Ettlin (Mitte) bereits in stiller Wahl bestätigt.
Spannend sind die Ständeratswahlen dagegen im Kanton Schwyz: Othmar Reichmuth (Mitte) kandidiert für eine weitere Amtszeit, Alex Kuprecht (SVP) tritt nicht mehr an. SVP-Nationalrat Pirmin Schwander soll das Mandat verteidigen. Ein Interesse am Sitz angemeldet hat, neben SP und Grünen, auch die FDP: diese schickt mit ihrer früheren Parteipräsidentin, Nationalrätin Petra Gössi, eine prominente Kandidatin ins Feld.
Von der FDP angegriffen wird die SVP auch in Obwalden, allerdings bei den Nationalratswahlen. Monika Rüegger hält den einzigen Sitz des Kantons in der grossen Kammer. Die Obwaldner Freisinnigen treten mit dem 26-jährigen Jungfreisinnigen Nico Fankhauser gegen sie an.
Bedrängt wird die SVP zudem in Nidwalden. SVP-Nationalrat und -Generalsekretär Peter Keller verzichtet. Gegen den SVP-Kandidaten Roland Blättler kandidieren Regina Durrer (Mitte) und Beatrice Richard-Ruf (FDP).
In Uri ist hingegen die SVP in Angriffslaune. Sie fordert dort mit Landrätin Claudia Brunner Nationalrat Simon Stalder (Mitte) heraus. Auch Uri hat nur einen Sitz in der grossen Kammer.
Bei den Nationalratswahlen in Luzern und Schwyz gibt es mehrere Vakanzen. Im Kanton Luzern sind es drei von neun Sitzen, Ida Glanzmann (Mitte), Yvette Estermann (SVP) und Priska Birrer (SP) treten nicht mehr an. Die SVP möchte den 2019 verlorenen dritten Sitz zurückholen. Gelingt ihr dies, so wird dies wohl auf Kosten der GLP oder der Mitte gelingen.
Zwei der vier Nationalratssitze, nämlich die von Alois Gmür (Mitte) und Pirmin Schwander (SVP), sind in Schwyz neu zu vergeben. Die SP will die Gunst der Stunde nutzen und ihren 2015 verlorenen Sitz zurückholen. Marcel Dettling (SVP) und Petra Gössi (FDP) treten erneut an.
Mit keinen Veränderungen ist in der dreiköpfigen Zuger Nationalratsabordnung zu rechnen. Mit Mitte-Präsident Gerhard Pfister und SVP-Fraktionschef Thomas Aeschi sowie der früheren Regierungsrätin Manuela Weichelt (Alternative - die Grünen) besteht diese ausnahmslos aus politischen Schwergewichten.