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Nach dem Kentern eines Ausflugsboots in Vietnam werden mindestens zwölf Insassen vermisst. Zu dem Unglück war es am Samstagabend (Ortszeit) auf dem bei Touristen beliebten Han-Fluss in der Küstenstadt Da Nang gekommen, wie die Behörden mitteilten.
Von den rund 50 Menschen an Bord – unter denen sich laut dem Nachrichtenportal «Vnexpress» mindestens ein Ausländer befunden haben soll – konnten demnach bis in die Nachtstunden 32 gerettet werden. Die genaue Zahl der Vermissten sei zunächst nicht eindeutig festzustellen gewesen, hiess es.
Wegen des heissen Wetters waren viele Passagiere auf das Deck des Bootes geklettert, das dadurch in Schieflage geriet und schliesslich kenterte, wie die Zeitung «Tuoi Tre» berichtete. Nach Behördenangaben setzten die Rettungskräfte Fischernetze ein, um ein Abtreiben der ins Wasser gestürzten Menschen zu verhindern. (cma/sda/dpa)
Einer der heftigsten Taifune seit Jahrzehnten hat in Japan schwere Überschwemmungen ausgelöst und mindestens 33 Menschen in den Tod gerissen. 19 weitere Menschen galten am Sonntag noch als vermisst.
Wirbelsturm «Hagibis» zog am Samstag und in der Nacht zum Sonntag mit rekordstarken Regenfällen und Sturmböen über die Hauptstadt Tokio und andere Gebiete des fernöstlichen Inselstaates. Mehr als 170 Bewohner wurden verletzt, wie lokale Medien berichteten.
Der Taifun, der sich am Sonntag im Nordosten über dem Meer zu einer Tiefdruckzone abschwächte, hatte zahlreiche Flüsse über die Ufer treten lassen und ganze Wohngebiete und Strassen überschwemmt. «Ich lebe schon lange hier, aber so etwas …