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Der Bestand an Honigbienen und weiteren Bestäuberinsekten ist in vielen Ländern der nördlichen Hemisphäre seit einigen Jahren rückläufig. Bislang ist nicht vollständig geklärt, wodurch dieser Rückgang verursacht wird. Es gibt jedoch starke Hinweise, dass die intensive Landwirtschaft Bestäuber negativ beeinflussen kann. Viele landwirtschaftliche Tätigkeiten haben einen Einfluss auf Bestäuberinsekten und damit auch auf die Arbeit von Imkern und Imkerinnen. Andererseits sind Bauern auf die Ökosystemdienstleistung Bestäubung angewiesen. Obwohl zahlreiche Studien zum Gesundheitszustand von Honigbienen existieren, wurden Schweizer Imker und Bäuerinnen noch nie darüber befragt, ob und wie sie die entsprechenden Probleme wahrnehmen sowie welche Handlungsoptionen sie persönlich sehen. Diesen Fragen wurden im Rahmen einer qualitativen Befragung explorativ nachgegangen. Die Untersuchung hat gezeigt, dass die befragten Bauern allgemein wenig über die Probleme im Zusammenhang mit der Honigbiene wissen. Bei den Imkerinnen sind die Problemwahrnehmungen wie auch die geforderten Handlungsoptionen sehr vielfältig und heterogen. Obwohl viele Imker von negativen Erfahrungen mit landwirtschaftlichen Tätigkeiten berichteten, haben sie eine positive Einstellung gegenüber der Landwirtschaft. Die Hauptprobleme werden eher in der Existenz von Krankheiten und Parasiten sowie in der Betriebsweise der einzelnen Imker verortet. Dieses gute Verhältnis zwischen Landwirtschaft und Imkerei sollte besser gepflegt werden, da die gegenseitige Abhängigkeit gross ist.
Ein Vergleich unterschiedlicher Verfahren für die Stickstoffdüngung von Winterweizen zeigte, dass sich mittels ortsspezifischer, variabler Stickstoffdüngung die Stickstoffüberschüsse deutlich reduzieren lassen.
Umwelt
Fabian Y., Roberti G., Jacot K., Gramlich A., Benz R., Szerencsits E., Churko G., Prasuhn V., Leifeld J., Zorn A., Walter T. (ꝉ), Herzog F.
Viele Drainagen von Ackerflächen sind erneuerungsbedürftig. Nun erhalten Kantone und Betroffene eine Entscheidungshilfe, um solche Flächen umfassend zu beurteilen und nachhaltige Lösungen zu finden.
Die Ammoniakemissionen der Schweizer Landwirtschaft haben in den letzten 20 Jahren wenig abgenommen. Denn die Faktoren, die zu einer Emissionszunahme bzw. -abnahme führen, haben sich zwischen 2000 und 2020 weitestgehend gegenseitig aufgehoben.