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Seine bewegenden Liebesgeschichten machten Nicholas Sparks weltberühmt. Seine Mutter brachte Nicholas Sparks auf die Idee, selbst ein Buch zu schreiben – als Mittel gegen Langeweile. Die ersten beiden Manuskripte des Amerikaners wurden zwar abgelehnt, doch mit «Wie ein einziger Tag» (engl. The Notebook) brachte Sparks im dritten Anlauf einen sofortigen Bestseller zu Papier. Und der Erfolg scheint seither kein Ende nehmen zu wollen. Auch die 11 Filmadaptionen seiner Werke erfreuen sich grosser Beliebtheit.
Nicholas Sparks' Fans in der Schweiz dürfen sich freuen: Der amerikanische Schriftsteller veröffentlicht die deutsche Übersetzung seines neuesten Romans vor der englischen Originalausgabe.
Woher haben Sie die Ideen zu Ihren Romanen?
Schwer zu sagen. Ganz von selber kommen die Ideen nie. Da meine Romane sich mit universellen Themen beschäftigen, ist es schwierig, eine Geschichte zu erfinden, die interessant und originell ist und gleichzeitig noch nie erzählt wurde, weder als Buch noch als Film. Üblicherweise arbeite ich mich durch hunderte von Ideen und Figuren – ein Prozess, der Monate dauern kann –, bevor ich mich endlich entscheide.
Wie weit kennen Sie eine Geschichte, wenn Sie mit dem Schreiben beginnen? Wissen Sie zum Beispiel das Ende im Voraus?
Wenn ich mich einmal für ein Thema entschieden habe, arbeite ich die Geschichte in Gedanken aus und spiele alle möglichen Ideen durch. Noch vor dem Schreiben kenne ich den Anfang und das Ende der Story ebenso wie die fünf oder sechs wichtigen Ereignisse dazwischen. Die Handlung zwischen diesen Höhepunkten entwickle ich dann beim Schreiben.
Wer ist Ihr Lieblingsautor?
Ich lese so viele Bücher, dass es unmöglich ist, mich auf einen Lieblingsautor festzulegen. Aber es gibt nur einen zeitgenössischen Schriftsteller, dessen Werk meiner Meinung nach noch in hundert Jahren gelesen wird: Stephen King. Ich bewundere ihn sehr.
Wann haben Sie mit dem Schreiben begonnen?
Den ersten Roman habe ich mit neunzehn geschrieben, den zweiten mit zweiundzwanzig. Mit fünfundzwanzig habe ich gemeinsam mit Billy Mills, dem Gewinner der olympischen Goldmedaille über 10.000 Meter von 1964, das Buch «Wokini oder Die Suche nach dem verborgenen Glück» geschrieben. Vier Jahre später folgte «Wie ein einziger Tag».
Nehmen Sie sich die Kritiken zu Ihren Büchern zu Herzen?
Anders als immer wieder behauptet wird, sind die Kritiken zu meinen Romanen keineswegs überwiegend unfreundlich. Tatsächlich sind vier von fünf Kritiken positiv. Das gefällt mir natürlich, aber ich habe immer für mich und meine Leser geschrieben, und so werde ich auch weiter schreiben.