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Der Weltfussballverband Fifa hat noch nie soviel eingenommen wie 2013. Auch die Ausgaben steigen, das Top-Management verdient mehr, die Steuerabgaben bleiben praktisch gleich.
Joseph «Sepp» Blatter ist zufrieden mit sich. Im Jahresbericht, den der Weltfussballverband Fifa heute aufschaltete, meint er: «Wir haben ein sehr hohes Niveau an Verantwortlichkeit, Transparenz und finanzieller Kontrolle erreicht.»
Die Kennzahlen des Jahresberichts der Fifa zeigen einige Rekorde. Im Jahr 2013 nahm die Fifa 1,386 Milliarden Dollar ein, 2012 waren es noch 1,166 Milliarden. Die Ausgaben stiegen ebenfalls markant auf 1,314 Milliarden, fast 300 Millionen mehr als im Vorjahr - der Gewinn betrug 2013 72 Millionen. Die Reserven des Verbandes belaufen sich nun auf 1,432 Milliarden Dollar.
WM in Brasilien schenkt ein
Von den Fussballevent-bezogenen Einnahmen von 1,22 Milliarden Dollar machten alleine der Verkauf von TV-Rechten 630 Millionen Dollar aus, wovon 601 Millionen auf den Verkauf der Rechte der diesjährigen Fussball-WM entfallen. Die zweitgrösste Einkommensquelle war der Verkauf von Marketing-Rechten im Betrag von 413 Millionen, wovon 404 Millionen Dollar mit der WM in Brasilien zusammenhängen.
Steuerbelastung bleibt moderat
Auch die Top-Etage kassierte 2013 mehr: von 33,5 Millionen Dollar stiegt die Gesamtsumme auf 36,3 Millionen. Die Vergütungen sind nicht einzeln aufgelistet.
Die Steuerbelastung des Verbandes stieg moderat, von 17,052 Millionen im Vorjahr auf 17,163 Millionen Dollar 2013.
(bar/chb)