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Inbetriebnahme
Die Sulzer-Giesserei in Bülach wird mit nur wenigen baulichen Veränderungen in den Räumlichkeiten einer in Konkurs geratenen Tafelglasfabrik eingerichtet. Produziert werden fast ausschliesslich Radiatoren und Heizkessel.
Zwischenhoch
Ein Jahr nach der Inbetriebnahme der Sulzer-Giesserei erreicht das Unternehmen den vorläufigen Höhepunkt in der Produktion. Es sind nun fast 200 Mitarbeitende angestellt.
Erste Schliessung
Nach einem massiven Einbruch der Nachfrage nach Radiatoren und Heizkesseln muss die Sulzer-Giesserei ihre Produktion einstellen.
Neubeginn
Sulzer übernimmt auf dem Areal zwei Elektroschmelzöfen, das Personal und den Leiter der Giesserei von der BBC. Diese hat zwischenzeitig das Areal genutzt.
Ausbauten
Der Hochkamin der ehemaligen Tafelglasfabrik weicht 1927 einem neuen Gebäude für die Fertigung von Gussformen. 1940 entschliesst sich die Geschäftsleitung von Sulzer, eine Kleinteilegiesserei einzurichten. Ein Jahr später wird eine Halle für die Gussputzerei erstellt.
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1941
Blütezeit
Die Sulzer-Giesserei prosperiert vor allem durch die Fertigung von Teilen für Textilmaschinen. Der Erfolg erfordert bauliche Massnahmen: den Neubau der Formerei 1951, den Bau des Sandmischturms 1953 und die Erweiterung der Formerei 1957. Anfang der 1970er-Jahre folgen eine neue Gattierungsanlage und eine weitgehend erneuerte Sandreinigungsanlage.
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1979
Produktionsrückgang
Ab 1980 macht sich zunehmend die Konkurrenz aus Fernost bemerkbar. Die Produktion geht kontinuierlich zurück. 1996 übernehmen drei ehemalige leitende Mitarbeiter von Sulzer das Areal. Es gelingt ihnen jedoch nicht, die negative Entwicklung abzuhalten.
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1999
Zweite Schliessung
Die definitive Betriebsschliessung ist besiegelt. Seither werden die Hallen an verschiedene Firmen fremdvermietet, beispielsweise an die Oper Zürich zur Einlagerung von Kulissen.