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Nevin Galmarini verpasst an den Snowboard-Weltmeisterschaften in der Sierra Nevada die Bronzemedaille im Parallel-Slalom um bloss zwei Hundertstel.
Der Bündner kam im kleinen Final nach einem leichten Verschneider am drittletzten Tor noch in Schieflage und vergab so seinen Vorsprung gegenüber Andrej Sobolew. Der Russe hatte sich durch einen Fehler im Mittelteil in Rückstand gebracht, kämpfte sich aber wieder heran. Galmarini versuchte, sich nach seinem verhängnisvollen Fehler ins Ziel zu "schmeissen", das Vorhaben scheiterte aber um einen Hauch.
Der Olympia-Zweite im Parallel-Riesenslalom war bereits in den Halbfinals am Österreicher Andreas Prommegger bloss um acht Hundertstel gescheitert. Galmarini hatte ebenfalls auf der schnelleren roten Piste in Führung gelegen, ehe ihn eine leichte Unsicherheit aus dem Rhythmus warf.
Die übrigen Schweizer schieden spätestens im Viertelfinal aus. Patrizia Kummer scheiterte in der zweiten Runde an der späteren Weltmeisterin Daniela Ulbing. Kaspar Flütsch und Julie Zogg verloren ihren Achtelfinal. Das übrige Quartett (Stefanie Müller, Ladina Jenny, Dario Caviezel und David Müller) schaffte den Cut der Top 16 nicht.
Zweimal Gold für Österreich
Der zweifache Gesamt-Weltcupsieger und aktuelle Alpinleader Prommegger, an elf Titelrennen (Olympische Spiele/WM) bislang stets leer ausgegangen, holte im Alter von 36 Jahren endlich seine erste Goldmedaille. Auch bei den Frauen ging der Titel mit Ulbing an Österreich. Die Leaderin im Parallelslalom-Weltcup bezwang im Final die Tschechin Ester Ledecka.
SDA-ATS