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Nach zuletzt drei eher knappen Siegen gegen Frankreich (100:97), Serbien (94:91) und Australien (98:88) dominierten die Amerikaner ihren Viertelfinalgegner phasenweise nach Belieben. Nach einem zaghaften Beginn hatten sie sich bis Spielhälfte bereits entscheidend abgesetzt.
Von einem Coup wie 2004, als sie in Athen den USA die letzte Niederlage an Olympischen Spielen zugefügt hatten, waren die Argentinier weit entfernt. Manu Ginobili, vor zwölf Jahren beim sensationellen 89:81-Erfolg im Halbfinal die überragende Figur, blieb diesmal ohne entscheidende Impulse. Die Schlussphase verfolgte der 39-jährige NBA-Spieler der San Antonio Spurs als Geschlagener von der Bank aus.
Positiv in Szene zu setzen vermochten sich die Argentinier einzig in der Startphase. Bis zur 19:9-Führung schien eine Überraschung gegen die im bisherigen Turnier nicht restlos überzeugenden US-Basketballer theoretisch möglich. Dann wendete sich das Blatt allerdings schnell und deutlich.
In den Halbfinals vom Freitag kommt es zur Neuauflage der Finals von 2008 und 2012 zwischen den USA und Spanien. Die schwach ins Turnier gestarteten Iberer bekundeten beim 92:67 gegen Frankreich keine Probleme und beendeten die internationale Karriere von Tony Parker. Der 34-jährige Starspieler der Franzosen erklärte nach 16 Jahren und 181 Länderspielen für “Les bleus” seinen Rücktritt aus dem Nationalteam. Im zweiten Halbfinal trifft Australien auf Serbien.
(SDA)