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Aus dem Bau der ersten Strassenröhre durch den Gotthard sind die geologischen Verhältnisse im Gebirge bekannt. Überraschungen beim Bohren der zweiten Tunnelröhre sind unwahrscheinlich. Der Grossteil des Ausbruchs kann in bautechnisch günstigem Gebirge erfolgen.
Im Norden und im Süden gibt es je eine bautechnisch relevante Störzone: die ca. 270 Meter lange Störzone Nord – etwa 4,1 Kilometer nach dem Portal Göschenen – und die knapp 300 Meter lange Störzone Süd – etwa 4,9 Kilometer nach dem Portal Airolo. Beide Störzonen können nicht mit der Tunnelbohrmaschine aufgebohrt, sondern müssen vorgängig gesprengt werden, damit die Tunnelbohrmaschine anschliessend durchgeschoben werden kann. Der Zugang zu diesen Zonen erfolgt durch je einen separaten Zugangsstollen.