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Am Samstag bestätigte ein Gesundheitsbeamter, dass die Schweiz plant, rund 80 Personen zu repatriieren, die derzeit an COVID-19 leiden.
Das Sanitätsdepartement der Armee informierte die Kantone am Freitag über den Plan. Ein Bericht der Tamedia-Gruppe berichtet, dass sich etwa die Hälfte der Infizierten im Urlaub in den Balkanländern mit der Krankheit angesteckt hat.
Tobias Barr, Sprecher der Konferenz der kantonalen Gesundheitsdirektoren, bestätigte den Bericht am Samstag in einem Kommentar gegenüber der Nachrichtenagentur Keystone-SDA.
Für mindestens acht Personen gilt die Rückführung als „dringend“. Der Wehrärztliche Dienst rief Kantone und Spitäler zu «Solidarität, Transparenz und Ehrlichkeit» auf.
Die Konferenz der kantonalen Gesundheitsdirektoren vereint 26 kantonale Gesundheitsdirektoren der Schweiz.
Details zu den Repatriierungsbemühungen werden am Montag an einer Sitzung ausgearbeitet, an der kantonale Gesundheitsdirektoren, lokale Behörden sowie Vertreter des Sanitätsdienstes der Armee und des Verbandes Intensivmedizin teilnahmen.
Die Belegungsraten auf den Intensivstationen von Krankenhäusern sind in der Schweiz derzeit sehr hoch (80,3%), wie das Bundesamt für Gesundheit am Freitag mitteilte. Mehr als ein Drittel (33,7%) der verfügbaren Betten wird von COVID-19-Patienten belegt.Keystone-SDA/DS
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