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Die peruanische Nationalbibliothek bleibt wegen Diebstahls wertvoller Bücher aus dem 16. und 17. Jahrhundert bis zu drei Monate geschlossen. Mehr dazu auf Stern.de.
Dies weckt Erinnerungen an frühere Bücherdiebstähle, z.B. in der Niedersächsischen Staats- und Universitätsbibliothek Göttingen. Im November 2009 verschwand das Werk „Arte de navegar“ von Pedro de Medina aus dem Jahr 1545, von dem es weltweit nur noch 11 Exemplare gibt (geschätzter Wert 370’000 Euro) aus dem Bibliotheksbestand. Kurz darauf wurde es einem niederländischen Antiquar angeboten, der sich bei der SUB Göttingen meldete. Der für den Diebstahl verantwortliche Mitarbeiter hatte bereits 48 weitere historische Werke der Bibliothek im Wert von 360’000 Euro verkauft.
In den 70er Jahren wurden in der Dänischen Königlichen Bibliothek von einem Angestellten der Orient-Abteilung über 3200 Werke im Gesamtwert von fast 40 Millionen Euro entwendet. Der Diebstahl wurde erst 2003 nach seinem Tod gelöst, als die Angehörigen die Werke auf Auktionen verkaufen wollten.
Mehr zum Thema Bücherdiebstahl auf www.buecherlei.de unter dem Stichwort Bücherklau I und Bücherklau II.