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(Serneus)(PPS) Die Verleihung des Schweizerischen Menschenrechtspreises 2022 findet am Montag, 27. Juni 2022 im Schweizerischen Landesmuseum in Zürich statt. Die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte - Sektion Schweiz - verleiht den Schweizerischen Menschenrechtspreis 2022 an den Verein KIRIAT YEARIM, der insbesondere in Israel ein schweizerisches Kinderdorf betreibt.
Der Vereinszweck von KIRIAT YEARIM basiert auf drei Säulen, wobei jede einzelne davon sich in der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte der Vereinten Nationen (AEMR) wiederfindet, so dass der Verein KIRIAT YEARIM des Schweizerischen Menschenrechtspreises besonders würdig ist.
Die erste Säule ist das Betreiben eines schweizerischen Kinderdorfes in der Nähe von Jerusalem wo sozial benachteiligte Kinder und Jugendliche ihre schulischen Defizite aufholen können.
Die zweite Säule beinhaltet Bildungsprojekte für die israelisch-arabische Bevölkerung. Bei diesen Projekten kümmert sich KIRIAT YEARIM ganz besonders um die Umsetzung des Artikels 26 der AEMR, welcher das Recht auf Bildung verankert.
Die dritte Säule der Arbeit von KIRIAT YEARIM befasst sich mit Dialog– und Integrationsprojekten, welche den Austausch zwischen der jüdischen und der israelisch-arabischen Bevölkerung zum Ziel haben. In Art. 2 der AEMR ist die Gleichbehandlung aller Menschen, unabhängig der Rasse, der Religion, der Sprache, oder des Geschlechts besonders hervorgehoben. Die Projekte von KIRIAT YEARIM widmen sich diesen Grundsätzen in ganz besonderer Weise.
Pressevertreter sind herzlich an die Preisverleihungsfeier eingeladen, und ihnen stehen auch in den Personen von Frau Dr. Klara Obermüller und Herr Dr. Victor Weiss kompetente Interview-Partner zur Verfügung. Interessierte kontaktieren bitte die in dieser Pressemitteilug genannte Kontaktadresse.
Die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte wurde 1972, also vor genau 50 Jahren, in Frankfurt am Main gegründet, wo sie heute noch ihren Hauptsitz hat. Sie ist eine von politischen Parteien, Regierungen und religiösen Gruppen unabhängige Nonprofit- und Nichtregierungsorganisation. Sie unterstützt Personen, die Opfer von politischer, rassistischer oder religiöser Verfolgung geworden sind, die sich gewaltlos für die Verwirklichung der Menschenrechte in ihren Ländern einsetzen und die verfolgt werden, weil sie ihre Rechte einfordern.
IGFM-CH
Hanspeter Hartmann, Geschäftsführer
Clavanuovweg 14
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Telefon: 044 586 45 45
E-Mail: hanspeter.hartmann @ igfm.ch