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Brunegg
Schloss Brunegg
Die Burg Brunegg wird in der 1. Hälfte des 13. Jahrhunderts als Sitz habsburgischer Dienstleute erbaut. Ein tiefer Halsgraben und eine vier Meter starke Schildmauer schützten die vollständig in Megalithbauweise errichtete Kernburg gegen die Angriffsseite hin.
Im 14. Jahrhundert ist die Burg im wechselnden Besitz von habsburg-österreichischen Dienstleuten. Um 1375 wird die Kernburg teilweise durch einen Brand zerstört. Der nachfolgende Wiederaufbau führt mit dem Bau eines Hauptturmes zur Verstärkung der Burg.
Blitzschlag und Explosion
Im 16. und 17. Jahrhundert erfolgen Unterhaltsarbeiten an der Burg. Nachdem sie bereits 1555 und 1627 vom Blitzschlag getroffen wird, bringt 1664 ein weiteres Unwetter das im Hauptturm gelagerte Pulver zur Detonation. 20 Jahre später stürzen Teile der Kernburg deshalb ein. Während der Hauptturm als Halbruine belassen wird, werden Palas und Zwischentrakt wieder hergerichtet.
Von der Burg zur Krankenanstalt
Nach dem Fall des Ancien Régime 1798 lässt ein Privater die Anlage zur Krankenanstalt umbauen. Der ruinöse Hauptturm wird zur Hälfte abgetragen, die ganze Kernburg unter ein einheitliches Dach gebracht. Durch die Umgestaltung der Unterburg und die Errichtung von Gartenterrassen wird der Komfort erhöht. Nachdem die Nutzung als Krankenanstalt misslingt, gelangt die Anlage an die Familie der Hünerwadel von Lenzburg. Mit dem Ausbau der Innenräume wird Brunegg zum Schloss.
Seit 1945 ist es im Besitz der Familie von Salis.
Besucherinformationen
Das Schloss befindet sich auf dem Chestenberg oberhalb des Dorfes Brunegg.