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Von zehn wichtigen Arten von Wiesenpflanzen wurden die Zellwandbestandteile Rohfaser, Lignozellulose (ADF), Zellwände (NDF) und Lignin untersucht. Die Resultate von 555 analysierten Proben ermöglichen eine genauere Kenntnis darüber, wie sich der Gehalt an diesen Zellwandbestandteilen im Verlauf der Vegetationsperiode verändert. Mit zunehmendem Alter und abhängig vom Entwicklungsstadium verändert sich der Gehalt an allen vier Zellwandbestandteilen innerhalb einer Pflanzenart in ähnlicher Weise. Die Abhängigkeit vom Alter und dem Entwicklungsstadium ist im Lauf des ersten Aufwuchses grösser als während der folgenden. Beim ersten Aufwuchs weist in der Gruppe der Gräser der Wiesenfuchsschwanz den höchsten Gehalt an Zellwandbestandteilen auf, währenddem dieser beim Knaulgras mit fortschreitendem Alter am meisten zunahm. In der Gruppe der Leguminosen hat die Luzerne den höchsten Gehalt und auch die grösste Zunahme. Vergleicht man den Verlauf des Rohfasergehaltes abhängig vom Entwicklungsstadium mit den Werten im «Grünen Buch» so zeigt sich eine zufriedenstellende Übereinstimmung, jedoch auch den Nachteil, dass im «Grünen Buch» nicht unterschieden wird zwischen dem ersten Aufwuchs und den folgenden.
Arbuskuläre Mykorrhiza-Pilze sind wichtig für gesunde Böden und gute Ernten. Eine europaweite Studie zeigt, dass Pflanzenschutzmittel diesen Pilzen zusetzen. Dadurch verringert sich ihre Fähigkeit, Pflanzen über die Wurzeln mit Phosphor zu versorgen.
Schotenklee und Esparsette kommen in Mischungen für ausdauernde Heuwiesen und für tanninhaltiges Futter zum Einsatz. Agroscope ergänzt die Liste der empfohlenen Sorten von Futterpflanzen mit zwei Neuzüchtungen von Schotenklee, während bei der Esparsette alles beim alten bleibt.
Fromental und Goldhafer sind typische, auch für Futterbaumischungen geeignete Heuwiesengräser. Von vier geprüften Fromental- und drei Goldhafersorten wird es wohl nur eine neue Sorte von Fromental auf die Liste der empfohlenen Sorten schaffen.