Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03637.jsonl.gz/978

Beschrieb des Bauwerks
Die Wohnüberbauung Cres-Cen-Do nutzt die schmale Parzelle der ehemaligen Autogarage zwischen der Freiburg- und der Krippenstrasse. Abbrucharbeiten und Baugrubensicherung mussten wegen der engen Platzverhältnisse Hand in Hand ablaufen, damit keine Schäden an der hoch liegenden Krippenstrasse und der darin befindlichen Werkleitungen entstanden. Eine Nagelwand von 8.0 Meter Höhe sicherte die Baugrube. Über der durchgehenden Einstellhalle ragen neu die drei Baukörper Cres, Cen und Do je viergeschossig auf. Insgesamt finden 60 Wohneinheiten im Minergiestandard in verdichteter Bauweise auf der Parzelle Platz.
Funktion innerhalb des Projektes
Projekt und Bauleitung für die Abbruch- und Baugrubenarbeiten. Tragwerksplaner für die neuen Hochbauten.
Besonderheiten im Projekt
Die Krippenstrasse liegt ca. sieben Meter höher als die Freiburgstrasse. Um die schmale Parzelle optimal zu nutzen, wurde die Einstellhalle bis fast an die nördliche Parzellengrenze gebaut, was einen steilen und hohen Baugrubenabschluss verlangte. Eine mehrfach verankerte Nagelwand stützte die Strasse und Werkleitungen, so dass keine Schäden aus dem Abtiefen der Baugrube entstanden. Die bestehende Rückwand gegen die Krippenstrasse wurde mittels einbetonierter Querscheiben derart verstärkt, dass sie als Baugrubenabschluss dienen konnte. Im Bereich des alten Garagengebäudes waren örtliche Vertiefungen zu verfüllen, damit das neue Bauwerk setzungsfrei fundiert werden konnte.