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Auch wenn der FC Thun Berner Oberland erst seit dem Jahre 2002 als Dauergast in der obersten Spielliga in Erscheinung tritt, hat der Klub eine lange Tradition. Noch vor 1900 taten sich einige fussballbegeisterte Thuner zusammen und legten den Grundstein für den Fussball im Berner Oberland.
1. Mai 1898
Gründung des FC Thun im Gasthof «Zum Sternen» an der Ecke Schwäbisstrasse/Marktgasse in Thun.
1905
Nachdem der Klub in den Anfangsjahren zweimal aufgelöst und wieder neugegründet wurde, konnte ab 1905 erstmals ein geregelter Spielbetrieb sichergestellt werden.
1932/33
Die Thuner feiern als Meister der Zentralschweiz den Aufstieg in die 2. Liga.
1943/44
Die Thuner steigen erstmals in der Klubgeschichte in die 1. Liga auf.
1945/46
Die Thuner sind Westschweizer Meister. Erstmaliger Aufstieg in die Nationalliga B.
1952/53
Nach dem Abstieg im Jahre 1950 werden die Thuner 1953 1.-Liga-Meister. Zum zweiten Mal steigen sie in die zweithöchste Liga der Schweiz auf.
1953/54
Zum ersten Mal steigt der FC Thun in die Nationalliga A auf.
11. April 1955
Der FC Thun spielt im Cupfinal im Wankdorfstadion in Bern gegen den haushohen Favoriten La Chaux-de-Fonds. Die Oberländer unterliegen den Westschweizern trotz guter Leistung mit 1:3.
1954/55
Abstieg in die Nationalliga B. Bis 1970 gehören die Thuner dieser Liga an.
1974/75
Tiefpunkt der Klubgeschichte: Abstieg in die 2. Liga.
1982/83
Der FC Thun kehrt in die 1. Liga zurück.
1996/97
Aufstieg in die Nationalliga B. Bis in die Saison 2001/02 gehört der FC Thun der NLB an.
7. Mai 2002
Der FC Thun besiegt Winterthur im alles entscheidenden Spiel mit 1:0. Nach 47 Jahren in der 1. Liga und der Nationalliga B steigt der FC Thun wieder in die oberste Spielklasse auf.
2004/05
Thun wird hinter Basel Vizemeister und erreicht damit die Qualifikation der Champions League.
2005/06
Mit Siegen über Dynamo Kiew und Malmö steht der FC Thun zur Überraschung der gesamten Fussballwelt in der Gruppenphase der UEFA Champions League.
In der Gruppe B mit Arsenal, Ajax Amsterdam und Sparta Prag belegt der FC Thun den 3. Schlussrang.
2009/10
Rückkehr in die höchste Spielklasse. Diese wurde mittlerweile von «Nationalliga A» in «Axpo Super League» umbenannt.
2010/11
Die Thuner schliessen die Saison auf dem 5. Tabellenrang ab und erreichen damit die Qualifikation für die Europa League.
9. Juli 2011
Mit der Stockhorn Arena wird die neue Heimstätte des FC Thun eröffnet.
2011/12
Die Thuner besiegen in der Qualifikation der UEFA Europa League KS Vllaznia Shkodra und US Palermo und erreichen damit die Play-Offs. Dort scheitert der FC Thun an Stoke City.
2013/14
Der FC Thun erreicht nach Siegen über Tschichura Satschchere, Häcken Göteborg und Partizan Belgrad die Gruppenphase der UEFA Europa League. In der Gruppe G mit Genk, Dynamo Kiew und Rapid Wien belegt der FC Thun den 4. Schlussrang.
2015/16
Nach Siegen über Hapoel Be’er Scheva und den FC Vaduz erreicht der FC Thun die Play-Offs der UEFA Europa League. Dort treffen die Thuner auf Sparta Prag. Nach einer Auswärtsniederlage und einem Unentschieden im Heimspiel scheidet der FC Thun aus dem europäischen Wettbewerb aus.
2018/19
Dank einem 1:0-Sieg gegen den FC Luzern steht der FC Thun zum zweiten Mal seit 1955 im Final des Schweizer Cups. Diesen verlieren die Oberländer Ende Mai gegen den FC Basel knapp mit 1:2.
2018/19
Der FC Thun belegt in der Schlussrangliste der Super League den 4. Platz. Dies ist die zweitbeste Rangierung der Klubgeschichte. Damit ziehen die Oberländer in die dritten Runde Qualifikation der UEFA Europa League ein.
Sommer 2019
Der FC Thun gewinnt zum neunten Mal innerhalb von 15 Jahren die Fair Play Trophy. Mit dieser Auszeichnung wird derjenige Klub der Raiffeisen Super League ausgezeichnet, der im Verlauf der Meisterschaft am meisten Fair Play zeigt.
2019/20
Nach zwei Niederlagen gegen Spartak Moskau endet das europäische Abenteuer im August.
2019/20
Nach einer äusserst schwierigen Vorrunde liegt der FC Thun Berner Oberland nach der Vorrunde mit nur 9 Punkten am Tabellenende. Trotz einer spektakulären Aufholjagd in der Rückrunde, muss Thun im Sommer 2020 in der Barrage gegen den FC Vaduz antreten. Nach einer 0:2-Niederlage im Hinspiel im Rheinpark Stadion und einem 4:3-Heimsieg im Rückspiel steigt der FC Thun Berner Oberland nach 10 Jahren in der Super League in die Challenge League ab.