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Marken unterscheiden sich hinsichtlich ihres Wiedererkennungswertes. So erkennt man beispielsweise ein Produkt der Marke "Coca Cola" um einiges schneller als vergleichbare Produkte. Aber greift man deswegen eher zum "Coca Cola" als zu einem anderen Produkt?
In der vorliegenden Studie untersuchte das internationale Forscherteam, bestehend aus Oliver Genschow, Arnd Florack, Vikram S. Chib, Shinsuke Shimojo, Martin Scarabis und Michaela Wänke, inwiefern die schnelle Erkennung von Marken dazu beiträgt, einen Kaufimpuls auszulösen. Also wie "flüssig" wird eine Marke erkannt und wie wahrscheinlich ist es, dass dadurch ein bestimmtes Produkt einem anderen vorgezogen wird? Aufbauend auf den bisherigen Forschungsergebnissen entwickelten die Forscher ein neues, eigenes System, wie die Erkennungszeit einer Marke mit einem motorischen Annäherungsimpuls, beispielsweise dem impulsiven Greifen nach einem bestimmten Produkt, in Bezug gesetzt werden kann.
Das System, genannt RABAT (= Recognition and Approach Movement Task), besteht aus zwei Aufgaben. Eine der beiden Aufgaben misst, wie schnell man eine Marke erkennt, während eine zweite Aufgabe die misst, wann eine motorische Annäherung, also ein Greifen nach einem Produkt oder ähnliches, erfolgt.
Die RABAT ist also aufschlussreich hinsichtlich des Wiedererkennungswertes einer Marke in Verbindung mit dem Annäherungsimpuls.
Wissenschaftliche Publikation zum Thema
Genschow, O., Florack, A., Chib, V., Shimojo, S., Scarabis, M., & Wänke, M. (2013). Reaching for the (Product) Stars: Measuring recognition and approach speed to get insights into consumer choice. Basic and Applied Social Psychology, 35, 298-315.