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«Fischereiverbot ist Alarmzeichen»
Die Untersuchungen hätten endlich Klarheit gebracht über die Auswirkungen der ehemaligen Abfalldeponie an der Saane bei Châtillon, schreibt die SP Stadt in einem Communiqué.Die Deponie sei offensichtlich nach der Schliessung im Jahre 1972 zugeschüttet und unkontrolliert ihrem Schicksal überlassen worden. «Das nun entdeckte Ausmass an giftigen Industrieabfällen, vor allem die beträchtlichen Mengen von PVC, eine für die Menschen und die Umwelt hochgiftige Substanz, gibt zu Sorgen Anlass», schreibt die SP. Das Verbot zum Fischen sei als Alarmzeichen zu verstehen. Ein gleiches Verbot sei in Frankreich für die Rhone bei Lyon erlassen worden.Die SP Stadt hatte im Dezember 2003 im Generalrat einen Antrag zur Untersuchung der Deponie von Châtillon eingereicht. Nachdem die Untersuchungen in Zusammenarbeit mit dem kantonalen Amt für Umweltschutz durchgeführt worden waren, machte der Freiburger Gemeinderat in seinem Bericht an den Generalrat von 2005 erstmals auf Probleme aufmerksam und versprach weitere Abklärungen.
Weitere Schäden verhindern
Die SP der Stadt wünscht nun eine schnelle Sanierung dieser Deponie. «Diese soll nicht durch die Klärung der Verantwortung verzögert werden», findet die SP. Da unklar scheine, wer zwischen 1954 und 1972 die Deponie betrieben habe, müsse unter der Regie des Kantons unmittelbar erste Massnahmen getroffen werden. So müssten in absehbarer Zeit die PVC-Abfälle in Hochtemperatur-Öfen verbrannt werden, damit noch gravierendere Folgen vermieden werden könnten. Comm.