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Ein Irrtum steht am Anfang der Geschichte des Wappens von St. Antoni. Es wurde 1925 geschaffen, wie der Gemeinde-Homepage zu entnehmen ist. Im unteren Teil sieht man drei silberne Ringe auf violettem Grund. Sie sind ein Symbol des Schmiedeberufs – und das Wappen der Familie Gambach aus Freiburg, die von Schmieden abstammte. Bis in die 1950er-Jahre glaubte man, dass der Freiburger Schultheiss Jean Gambach die Antoniuskapelle auf dem Schrick bei St. Antoni gestiftet habe, wie Leonardo Broillet, stellvertretender Staatsarchivar von Freiburg, erzählt. Deshalb kam das Wappen der Gambachs auf das Gemeindewappen. Später stellte sich heraus: Jean Gambach stiftete zwar eine Antoniuskapelle. Sie steht aber im heutigen Universitätsquartier in Freiburg und nicht etwa in St. Antoni. Die drei Ringe sind trotzdem geblieben.
Auch der obere Teil des Wappens bezieht sich auf den Namensgeber der Gemeinde. Es zeigt nämlich einen Stab mit zwei Glöckchen, das Symbol des heiligen Antonius.