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Zwei Staatsangehörige von Usbekistan sind auf Anordnung der Bundesanwaltschaft am 30. Juli in Genf verhaftet worden. Die beiden Männer sitzen in Untersuchungshaft. Sie werden verdächtigt, in eine Geldwäschereiaffäre verwickelt zu sein.
Die Sprecherin der Bundesanwaltschaft, Jeannette Balmer, bestätigte entsprechende Informationen der Zeitung «Blick». Die von der Eidgenossenschaft eingeleitete Strafuntersuchung betrifft zudem zwei weitere Usbeken, die jedoch nicht verhaftet wurden. Nähere Angaben machte die BA nicht.
Im Umfeld des usbekischen Diktators
Gemäss Angaben des «Blick» arbeiteten die beiden verhafteten Usbeken für Coca-Cola Usbekistan. Das Unternehmen soll Gulnara Karimova gehören, der Tochter des usbekischen Präsidenten, die das Land gegenüber den Vereinigten Nationen (UNO) in Genf repräsentiert.
Laut dem Zeitungsbericht soll es vor der Schweizer Botschaft in Taschkent im Zusammenhang mit der Affäre kürzlich eine Demonstration gegeben haben.
Das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) erklärte dazu der Nachrichtenagentur sda, am Montag habe sich für kurze Zeit eine Gruppe von rund einem Dutzend Personen vor dem Eingang der Botschaft versammelt. Eine Person habe im Zusammenhang mit den Verhaftungen in der Schweiz ein Schreiben übergeben.
(sda/chb)