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Schlafmangel und chronische Müdigkeit gehören zu Tokios Stadtbild. Dafür nicken Japanerinnen und Japaner auch mal zwischendurch mal ein: Ob in der U-Bahn, im Büro oder in der Schule.
Der Schlafmediziner Doktor Feld untersucht, ob Japanerinnen und Japaner am Tag aus Erschöpfung einschlafen oder ob es Teil ihrer Kultur ist. Zudem analysiert er den Zusammenhang zwischen Leistungsdruck und Schlafmangel. Im Film treffen wir auf Japanerinnen und Japaner in unterschiedlichen Lebensphasen und sehen, wie sie schlafen. Junge Eltern bekommen in Japan mehr Schlaf als Büroangestellte. Schülerinnen, Schüler und Studierende lernen oft bis spät in die Nacht und schlafen sehr wenig. Japanische Schlafforscherinnen und Schlafforscher untersuchen nun, ob in Japan wirklich zu wenig geschlafen wird und ob dies gesundheitliche Folgen hat. Es gibt viele Schlafstätten in Tokio. Traditionell schlafen die Japanerinnen und Japaner auf einer relativ harten Futonmatte auf dem Boden. Einer der letzten Futonmeister von Japan gibt Einblick in seine Kunst. Ein junger Student übernachtet aber auch gerne mal in einem billigen Kapselhotel, in dem der Schlafraum eher begrenzt ist. In Japan sind die Ansprüche an einen Schlafplatz nicht so hoch wie in Europa. Die Einwohnerinnen und Einwohner schlafen im Durchschnitt auch deutlich weniger. Den Schlaf betreffend haben die Japanerinnen und Japaner auch eine ganz andere Weltanschauung. Hilft diese, den hektischen Lebensstil in Japan besser zu verkraften?