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- Beitritt
- 04.12.22
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Wie du richtig schreibst in Beitrag #13 ist das kein isolierter Effekt von B6 und passt nicht.Hallo,
wenn ich Vitamin B6 Tabletten (Pyridoxal-5-Phosphat Monohydrat) nehme, bekomme ich nach 2 Tagen Kopf- und Gliederschmerzen.
- Wahrscheinlich und einfach zu bestimmen ist:
- Ein Mehrbedarf und damit Mangel an Magnesium induziert durch Vitamin B6 als entscheidenden Magnesium-Kofaktor. Ein erhöhter Magnesiumbedarf und die erst darauffolgende Durchfallschwelle kann selten bis zu 1200-1400mg täglich betragen. Möglicherweise fehlt miteinhergend relativ Thiamin für den Energiestoffwechsel. Die Gliederschmerzen wären in diesem Fall von einem Verspannung-Typus.
- Eine Unverträglichkeit. Entweder eine Verunreinigung deiner Tabletten. Oder eine Darmstörung sekundär durch ein nicht-resorbiertes Überangebot von Vitamin B6 in deinem Verdauungstrakt. Die Gliederschmerzen wären hierbei von einem Entzündungs-Typus.
Ja, davon habe ich einige Symptome.
Da ich eine neurologische Grunderkrankung habe (spinocerebelläre Ataxie) u. wegen einer Leberkrankheit behandelt werden, glaubte ich, dass meine Symptomatik durch diese Krankheiten verursacht ist.
Aber natürlich sehe ich nun das Problem, dass auch die Überdosierung diese Symptome verursacht haben kann oder evlt. auch "nur" mitverursacht.
Ich hoffe nun, dass so nach und nach meine Symptome weniger werden, wenn sie von der Überdosierung gekommen sind u. diese zu keinen dauerhaften Nervenschäden geführt hat.
Wenn jemand weiß, ob und wie man B6 ggf. "ausleiten" kann, dann wäre ich für eine Info dankbar.
- Von Vitamin B6 darf man erwarten, dass Nervenschäden durch Überdosierung ab 1 Jahr lang dauerhafter Einnahme und schon ab circa 15mg per Tag einsetzen.
- Die Überdosierung verhält sich dabei durch Stoffwechselblockaden im Effekt wie ein B6-Mangel. Vornehmlich als sensorische Polyneuropathie, auch motorische und propriozeptive PNP sowie Ataxie. Durch Überdosierung kommt es zu Abbau und Verdünnung der Nervenbündel. Eine Überdosierung tritt auch mit Pyridoxal-5-Phosphat auf, wenngleich weniger und bei anderen Dosierungen.
- Der Rat ist es dann, es sofort abzusetzen. Da die Überdosierung mit strukturellen Beeinträchtigungen der Nerven einhergeht sind diese Folgen nicht unmittelbar mit Verschwinden des B6-Überschusses zu beseitigen. Die Regeneration erfordert einen ähnlich langen Zeitraum von bis zu einem Jahr.
- Neurotrophin-3 funktioniert als Gegenmittel zu B6-Toxikose und ist nicht freiverkäuflich.
Peace out