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Personen, die nachträglich periodische Leistungen erhalten, sollen gleich behandelt werden wie Personen, die solche Leistungen rechtzeitig erhalten. Wer um Ausrichtung wirtschaftlicher Hilfe ersucht und in diesem Zeitpunkt bereits eine periodische Leistung (z.B. eine IV-Rente, Stipendien oder Unterhaltsbeiträge) erhält, dem wird die Leistung vollumfänglich als Einnahme angerechnet. Erhält eine Person aber erst später eine solche Leistung, so soll auch diese rückwirkend voll als Einnahme angerechnet werden. Wenn also eine rückwirkende Zahlung eingeht, so darf auf dieser kein Freibetrag gemäss SKOS-Richtlinien D.3.1 gewährt werden.
Muss die Person weiterhin mit Sozialhilfe unterstützt werden, so ist der ganze eingenommene Betrag mit der laufenden Sozialhilfe zu verrechnen. Eine Verrechnung des Überschusses im Sinn einer Rückerstattung ist nicht statthaft.