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Das Ziel von Future 3 ist eine engagierte Bürger:innen-Bewegung, die die Verbindung zwischen Mensch und Ökosystem wieder aufbaut und stärkt.
Im Namen des Gemeinwohls setzt sich Future 3 für eine nachhaltige, regenerative Landwirtschaft ein, die die Lebensgrundlagen respektiert und gesunde, transparent gehandelte Lebensmittel produziert.
Future 3 setzt sich für eine Landwirtschaft ein, die die Gesundheit, die Biodiversität, das Wasser und das Klima schützt. Sie ist sich bewusst, dass sie ihre Ziele nur durch die Sensibilisierung der breiten Öffentlichkeit und der Politik sowie durch die Veränderungen der aktuellen landwirtschaftlichen Praktiken erreichen kann.
Future 3 begleitet Aktionen und Projekte, die darauf abzielen, die Bevölkerung zu informieren, Denkmuster zu verändern, Handlungen positiv zu beeinflussen oder die Rahmenbedingungen zu ändern. Sie tut dies rund um unsere Schwerpunkte: synthetische Pestizide, Stickstoffüberschuss und Treibhausgasemissionen.
Future 3 bietet gezielte und relevante Antworten auf die Herausforderungen der Nachhaltigkeit in der Schweizer Landwirtschaft. Sich mit uns zu engagieren bedeutet, drei Arbeitsschwerpunkte zu unterstützen, um die Auswirkungen der Landwirtschaft auf die Gesundheit, die Biodiversität, das Wasser und das Klima zu verringern. Mit Ihrer Spende können Sie uns helfen, Projekte oder Aktionen zu finanzieren, die diesen Werten entsprechen.
Die Schweizer Landwirtschaft trägt wesentlich zur Ernährungssicherheit unseres Landes bei, indem sie das ganze Jahr über abwechslungsreiche Lebensmittel in ausreichender Menge bereitstellt, die den Bedürfnissen der Verbraucher und den Erwartungen der Bevölkerung entsprechen. Die Produktion dieser tierischen und pflanzlichen Lebensmittel ist jedoch mit zahlreichen Beeinträchtigungen der menschlichen Gesundheit, der Artenvielfalt, des Klimas und des Wassers verbunden. Future 3 hat sich dafür entschieden, seine Arbeit um drei grundlegende Arbeitsbereiche herum zu organisieren, die darauf abzielen, die Auswirkungen der heutigen Landwirtschaft zu reduzieren. Wir arbeiten aktiv daran, den Einsatz synthetischer Pestizide, den Ausstoß von Stickstoff und Treibhausgasen zu reduzieren.
Pestizide, die zum Schutz von Nutzpflanzen eingesetzt werden, gelangen in die Umwelt, die Böden, das Wasser, die Luft und nicht zuletzt unsere Lebensmittel. All das hat schädliche Auswirkungen auf die menschliche Gesundheit (z.B. Krebs, Unfruchtbarkeit oder chronische Krankheiten), die biologische Vielfalt und die Trinkwasserressourcen.
Die Viehzucht mit ihren 80 Millionen Nutztieren und der Einsatz von Kunstdünger setzen große Mengen an überschüssigem Stickstoff frei, der Seen, Flüsse, Wälder und Trockenwiesen überdüngt und das Grundwasser verschmutzt. Dies führt zum Rückgang der Biodiversität, der Versauerung der Böden und einer Verschlechterung der Trinkwasserqualität.
Future 3 wurde 2018 mit dem Ziel gegründet, die Biodiversität zu erhalten, sowie Mensch und Natur in der Schweiz und im Ausland zu schützen und hat seit seiner Gründung beschlossen, alle eingenommenen Gelder zur Unterstützung der Volksinitiative "Für eine Schweiz ohne synthetische Pestizide" einzusetzen.
40% der Stimmberechtigten stimmten der Volksinitiative "Für eine Schweiz ohne synthetische Pestizide" zu, d.h. 1'280'026 Menschen haben JA gestimmt. Die Gegner:innen mobilisierten vor allem in den ländlichen Regionen stark, während in den Kernstädten und Kleinstädten im Mittelland besonders häufig JA gestimmt wurde. Insgesamt lässt sich feststellen, dass die Wahrnehmung und so auch die Unterstützung der Initiative in ländlichen und städtischen Gebieten sehr unterschiedlich war.
Am Public Hearing zum Thema "Synthetische Pestizide und Gesundheit" wurden die Gesundheitsrisiken von synthetischen Pestiziden durch diverse anerkannte Expert:innen erläutert. Am Anlass im Zentrum Paul Klee in Bern gehörten folgende Personen zu den Referent:innen Prof. Dr. Charles Sultan, Universität Montpellier (F), Dr. Laurence Huc, (INRAE) Toulouse (F), Prof. Dr. Anton Safer, Universität Heidelberg (D).
Der Stiftungsrat bestätigt an seiner Sitzung vom 16. November 2020 seinen Willen, die Volksinitiative "Für eine Schweiz ohne synthetische Pestizide" bis zur Abstimmung am 13. Juni 2021 vollumfänglich zu unterstützen.
Der Stiftungsrat beschließt in seiner Sitzung vom 9. November 2018, alle erhaltenen Spenden zur (direkten oder indirekten) Unterstützung der Volksinitiative "Für eine Schweiz ohne synthetische Pestizide" einzusetzen.
Die Stiftung wurde von einer Gruppe engagierter Bürgerinnen und Bürger gegründet, die nicht dem politischen Establishment angehörten und sehr unterschiedliche Hintergründe mitbrachten wie zB. einem Winzer, einem Biologieprofessor, anderen Wissenschaftler:innen und Unternehmer:innen. Sie alle teilten das Ziel, die Biodiversität, Mensch und Natur zu schützen.
Die Stiftung wurde von einer Gruppe engagierter Bürger:innen gegründet, die nicht dem politischen Establishment angehörten und sehr unterschiedliche Hintergründe mitbrachten wie zB. einem Winzer, einem Biologieprofessor, weiteren Wissenschaftler:innen sowie Unternehmer:innen.