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* 27. August 1867 in Beresina, Weissrussland, † 12. Dezember 1924 in Berlin, Sozialist, Hochstapler, Unternehmer.
Israel Lasarewitsch Helphand wurde am 27. August 1867 als Kind einer jüdischen Mittelstandsfamilie im weissrussischen Städtchen Beresina unweit von Minsk geboren. Mit seinen Eltern übersiedelte er bald in die Hafenstadt Odessa und besuchte dort das Gymnasium. Helphand war 16 Jahre alt, als Karl Marx starb und sich der «Bund zur Befreiung der Arbeit» formierte. Dieser Bewegung schloss er sich an. Eine Schlosserlehre bot ihm Gelegenheit, die Lage und Einstellung der Arbeiter zu studieren. Früh stand sein Lebensziel fest: den Zarismus zu stürzen – und reich zu werden.
1887 reiste Helphand in die Schweiz, genoss dort das Leben und knüpfte Kontakte zu politischen Emigranten in Genf, Bern und Zürich. Nach einem kurzen Aufenthalt in Odessa entschloss er sich zum Studium an den Universitäten Basel und Zürich. Der junge Russe, der sich Alexander nannte, wählte Volkswirtschaft, Physik und Mineralogie als Studienfächer und hörte daneben Vorlesungen zur europäischen Geschichte und bei Jakob Burckhardt und Friedrich Nietzsche in Basel solche zur Philosophie. > mehr