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Erfahren Sie, wie Feldversuche durchgeführt wurden, um die effektivsten Materialien für die Regenerierung der Stauseen eines Kraftwerks zu ermitteln. Die Ergebnisse wurden vier Jahre lang überwacht, was eine grosse Investition darstellte, um sicherzustellen, dass die beste Lösung für dieses bedeutende Projekt verwendet wurde.
Das Pumpspeicherkraftwerk Markersbach ist ein Wasserkraftwerk mit Pumpspeichertechnik. Es ist das zweitgrösste Wasserkraftwerk in Deutschland, gemessen an der installierten Leistung. Das Kraftwerk ist außerdem eines der größten Wasserkraftwerke seiner Art in Europa und versorgt 196.000 Haushalte mit Strom.
Das Kraftwerk besteht aus einem Oberbecken und einem Unterbecken. Das Oberbecken ist ein künstlich angelegtes Becken ohne natürliche Zuflüsse mit einem Gefälle von 1:2. Es liegt 850 Meter über dem Meeresspiegel und kann 6,3 Millionen m3 Wasser speichern. Die untere Beckenkonstruktion liegt 563 Meter über dem Meeresspiegel. In Zeiten, in denen ein Überschuss an elektrischer Energie verfügbar ist, wird das Wasser aus dem unteren Becken in den oberen Stausee gepumpt. Die Wasserkraftwerke befinden sich in einer 44 Meter hohen Kaverne etwa 120 Meter unter dem Boden.
Der Eigentümer des Stausees plante für 2015-16 eine Anhebung und Regenerierung des Ober- und Unterbeckens. Dieses bedeutende Projekt erforderte verschiedene technische Lösungen, so dass vier verschiedene Testbereiche oder Feldversuche eingerichtet wurden, um die effektivste Kombination von Materialien für die Regenerierungsarbeiten zu untersuchen.
Die Feldversuche erstreckten sich über eine Fläche von 3 600 m2, und die Ergebnisse der Tests wurden über einen Zeitraum von vier Jahren beobachtet. Es war das erste Mal, dass Feldversuche dieser Art durchgeführt wurden, und sie stellten für den Kunden eine enorme Investition dar, um sicherzustellen, dass die effektivste Lösung für das große Regenerationsprojekt verwendet wurde.
Die Feldversuche 1 und 2 waren jeweils 800 m2 groß, die Feldversuche 3 und 4 jeweils 1000 m2. Die Feldversuche wurden jeweils mit unterschiedlichen Schichtzusammensetzungen und unterschiedlichen Entwässerungssystemen gebaut, die an die vorhandene Drainage im Untergrund angeschlossen wurden. Ausserdem wurden zwei verschiedene Arten von Dammaufhöhungen und drei verschiedene Oberflächengestaltungen an der Dammkrone sowie verschiedene Arten von Wellenbrechern gebaut.
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