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Das Wichtigste in Kürze
- Mick Schumacher wird in der neuen Saison Ersatzfahrer bei Ferrari.
- An elf Rennwochenenden ist der Haas-Fahrer Backup für Charles Leclerc und Carlos Sainz.
Mick Schumacher in Ferrari-Fussstapfen des Vaters?
«Mick wird Ersatzfahrer für Ferrari, genau wie Antonio Giovinazzi», sagt Binotto dem TV-Sender. «Antonio wird bei einigen Rennen der Ersatzfahrer sein, wenn er nicht da ist, wird es Mick sein.» Demnach ist der 22-jährige Schumacher, bei elf Rennwochenenden als Ersatz für Charles Leclerc und Carlos Sainz vorgesehen.
Fällt einer der beiden aus, könnte Mick Schumacher für die Scuderia aus Maranello in der Formel 1 fahren. Damit würde der 22-jährige Deutsche in die Fusstapfen seines Vaters und Rekordweltmeisters Michael Schumacher treten.
Teamchef: «Mick ist ein Ferrari-Fahrer»
«Mick ist ein Ferrari-Fahrer, er gehört zur Ferrari Driver Academy. Er hat sich mit Haas gut geschlagen, die ganze Saison 2021», sagt Binotto. Der Teamchef ergänzt: «Das finale Ziel der Ferrari Driver Academy ist es, den nächsten Fahrer für Ferrari zu finden».
«Für uns ist es daher wichtig, ihn immer zu unterstützen und ihm zu helfen.» Schumacher sei «sehr glücklich» über seine neue Rolle. «Wir glauben, dass er in Zukunft noch besser wird.»
Schumacher mit Debüt-Jahr zufrieden
Leclerc hat bei Ferrari noch bis 2024 Vertrag, Sainz' Arbeitspapier läuft Ende 2022 aus. Binotto kündigte im RTL-Interview an, sich mit Sainz im Winter über dessen Zukunft unterhalten zu wollen.
Schumacher geht mit grossen Erwartungen in die kommende Formel-1-Saison, bei der er erneut für Haas startet. «Ich erhoffe mir einiges. Wir wollen ein konkurrenzfähiges Auto, um regelmässig im Kampf um Punkte mitzumischen. Dafür müssen wir konstanter sein.»
Glauben Sie, dass sich Mick Schumacher dereinst ein Cockpit bei Ferrari sichern kann?
Nach seiner ersten Saison in der Königsklasse formuliert Schumacher in der «Sport Bild» ambitionierte Ziele. Er wolle: «Auch mal im Qualifying ins obere Drittel oder sogar unter die Top 10 zu kommen.» Er sei «zufrieden mit der Arbeit, die wir für das erste Jahr geleistet haben. Klar ist aber auch: Wenn man sich die Resultate anschaut, muss die kommende Saison besser werden.»