Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03267.jsonl.gz/850

Bei den Koordinaten 549 880/181 960 wurde ein Steinbruch freigelegt.
Zu sehen sind einige Mühlsteine, welche den Steinbruch nicht mehr verliessen. Zudem sind sehr viele Negativabdrucke dieser Steine im östlichen Abbaugebiet vorhanden. Deshalb könnte man beinahe vermuten, dass ausnahmsweise Mühlsteine von hier geliefert wurden.
Südlich dieser Abbaustelle verläuft der Felsen jedoch senkrecht nach unten. Dies weist darauf hin, dass das südliche Gebiet vollständig abgebaut wurde. An diesem Rand sind jedoch einige Negativabdrucke angeschnitten. Damit wurde der südlich Teil wohl erst später ganz abgebaut. Was aber vermuten lässt, dass auch grössere Steinblöcke gewonnen wurden.
Es stellt sich auch die Frage, wer die Abnehmer des Materials waren. Insbesondere die Mühlsteine waren sicherlich auch auf den am Neuenburgersee zahlreich vorhandenen Höfen gefragt. Zudem lagen die Orte Eburodunum und Aventicum nur 10 bzw. 20 km Luftlinie von hier entfernt.
Wie sicher die Datierung in römische Zeit ist und ob anderes, als die Mühlsteine, gefunden wurde, ist mir nicht bekannt.