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Die relativ trockenen Wetterbedingungen zu Beginn der Weinernte und die Kürzung der Produktionsquoten sind Erklärungen für dieses Ergebnis. Dies geht aus dem Erntebericht 2020 des Amtes für Weinbau hervor, wie die Walliser Staatskanzlei am Dienstag mitteilte.
Die Weinlese begann offiziell am 11. September und fand unter günstigen Wetterbedingungen statt. Aufgrund der guten Traubenqualität war laut Erntebericht wenig Sortierarbeit erforderlich.
Mit 22,3 Millionen Kilo rotem und 15,9 Millionen Kilogramm weissem Traubengut war die Ernte 2020 quantitativ allerdings die schwächste der zehn letzten Jahre, abgesehen vom Jahrgang 2017, als Frost dem Traubengut zusetzte.
Die ersten Degustationen hätten «finessenreiche und gehaltvolle Feinschmeckerweine» offenbart. Der natürliche Zuckergehalt beim Jahrgang 2020 liegt nahe dem Zehnjahresdurchschnitt; beim Chasselas sind es 80 Oechslegrade, beim Pinot noir 96 und beim Gamay 93.