Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03420.jsonl.gz/2812

Im Lesen erreichten die Schweizer Schülerinnen und Schüler 484 Punkte, drei Punkte weniger als der Durchschnitt der Länder der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD), wie aus den am Dienstag veröffentlichten Zahlen zur neusten Pisa-Studie hervorgeht.
In Mathematik dagegen liegen die Schweizer Schülerinnen und Schüler nach wie vor weit oben in der Rangliste. Sie erreichte 515 Punkte, der OECD-Durchschnitt lag bei 489 Punkten. Vor der Schweiz rangierten insbesondere die asiatischen Länder sowie Estland, Niederlande und Polen.
Bei den Kenntnissen in Naturwissenschaften erreichte die Schweiz 495 Punkte gegenüber dem OECD-Durchschnitt von 489 Punkten. Vor der Schweiz klassierten sich Länder wie Deutschland, Schweden, Belgien oder Tschechien.
Laut der Studie sind die Resultate der Schweizer Schulinder seit 2012 schlechter geworden, und zwar in allen Disziplinen: Der Unterschied im Vergleich zu den Resultaten von 2018 variiert zwischen 16 Punkten in Mathematik und 20 Punkten in der Naturwissenschaft.
Die OECD hält zur Studie auch fest, dass in der Schweiz die Zahl der Schulkinder ausländischer Herkunft zwischen 2009 und 2018 stark zugenommen hat. 2018 hatten in der Schweiz 34 Prozent der Schülerinnen und Schüler einen Immigrationshintergrund. Um diesem Umstand Rechnung zu tragen, wurden die Lese-Resultate um fünf Punkte aufgebessert.
Mit der Pisa-Studie werden seit dem Jahr 2000 die Kompetenzen der 15-jährigen Schülerinnen und Schüler getestet. Rund 600'000 Schülerinnen und Schüler aus 79 Ländern haben am Test 2018 teilgenommen. Mehrere Länder sind zum ersten Mal vertreten gewesen, so Saudi-Arabien, Weissrussland, Bosnien-Herzegowina und die Ukraine.
(SDA)