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Am 21. April 1982 findet das erste Treffen der Schweizerischen Spitzenmacherinnen in Château d’Oex statt. In festlichem Rahmen treffen sich 25 Personen.
Am 16. März des folgenden Jahres sind anlässlich der zweiten Begegnung mehr als doppelt so viele Personen anwesend, der Vorschlag zur Gründung einer Vereinigung wird positiv aufgenommen.
Die interessierten Teilnehmerinnen gründen die Vereinigung Schweizerischer Spitzenmacherinnen am 30. April 1983 in Bern.
Die Idee und das Ziel sind:
Die Spitzenmacherinnen finden Kontakte, sie können Muster und Arbeitsvorlagen austauschen. Eine persönliche Bereicherung wird ermöglicht durch Kennenlernen anderer Regionen und ihren technischen Eigenheiten, Vorlagen und Muster, die Anschaffung des benötigten Materials wird erleichtert.
Gruppen könnten sich in ihrer Region besser vorstellen und Unterstützung und finanzielle Hilfe bei der Organisation von Anlässen und Kursen finden. So würde die Spitze bekannter und lebendiger.
Die Spitze ist Teil unseres kulturellen Erbes der Schweiz. Eine Vereinigung ermöglicht deren Entwicklung. In der Schweiz entworfene Muster würden geschützt und nach Regionen registriert.
Wird die Spitze bekannt, werden auch die Regionen mit den Eigenheiten ihrer Technik ein Interesse wecken.
Der Name VSS Vereinigung Schweizerischer Spitzenmacherinnen wird gewählt.
Nach einigen Sitzungen werden die Statuten von allen anwesenden Mitgliedern am 29. Oktober 1983 angenommen.
Das erste Bulletin erscheint im April 1984. Die erste Generalversammlung wird den 200 Mitgliedern der VSS auf den 5. Mai 1984 in Greyerz angekündigt.
Heute zählt die Vereinigung über 1000 Mitglieder.