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Dies meldet «Bloomberg» unter Berufung auf unterrichtete Kreise («people with knowledge of the matter»). Man sei an internen wie externen Kandidaten interessiert, nachdem Sergio Ermotti das Management über seine Plan informiert habe, in diesem Jahr zurückzutreten.
Iqbal Khan, Andrea Orcel, Christian Meissner
Iqbal Khan, der neue Co-Leiter des internationalen Wealth Managements, sei womöglich nicht unter den Top-Kandidaten für den Posten des Chief Executive Officer. Dies weil er erst seit relativ kurzer Zeit bei der Bank ist – so mit der Angelegenheit vertraute Personen. Khan war im Oktober von der Konkurrentin CS zur UBS gewechselt.
Seit dem Weggang von früheren Star-Investmentbankern wie Andrea Orcel ist die UBS bemüht, Fragen zur langfristigen Nachfolgeplanung möglichst keinen Raum zu geben. Doch Spekulationen um einen Ermotti-Rücktritt geistern immer wieder durch die Medien. Im November hiess es zum Beispiel, der Tessiner wolle sei Amt zur Generalversammlung 2021 abgeben; auch damals stützten sich die Berichte allerdings nur auf anonyme Quellen.
Und im Januar 2019 las man, die UBS habe die Suche nach einem Ermotti-Nachfolger intensiviert – sie führe sogar schon Gespräche mit Christian Meissner, dem ehemaligen Investmentbank-Chef der Bank of America.
Umbau im August
Ein UBS-Sprecher sagte, die Bank lehne eine Stellungnahme zum Thema Nachfolge ab.
Sergio Ermotti hatte im August einen radikalen Umbau an der Spitze durchgeführt. Nach einem Jahr, das durch beträchtliche Geldstrafen, Fragen zur Nachfolgeplanung und einen sich verstärkenden Rückgang des Aktienkurses gekennzeichnet war, ersetzte Ermotti den Co-Leiter Wealth Management, Martin Blessing, durch Iqbal Khan und beförderte Suni Harford zur Leiterin des Asset Management sowie Sabine Keller-Busse zur EMEA-Präsidentin.