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461 Joghurts und 199 Müesli hat das Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (BLV) im Sommer 2017 analysiert. Im Vergleich zur ersten Erhebung vom Herbst 2016 sank der Anteil von zugesetzten Zucker bei Joghurts um 3 Prozent, teilt das BLV mit.
Der Durchschnittswert bei den Joghurts beläuft sich auf somit auf 9 Gramm zugesetztem Zucker pro 100 Gramm. Bei den Frühstückscerealien sank der Anteil an zugesetztem Zucker um rund 5 Prozent und entspricht im Schnitt 16,3 Gramm pro 100 Gramm. Joghurts und Frühstückscerealien, welche zwischen den beiden Erhebungen von den beteiligten Firmen neu eingeführt wurden, besitzen bereits einen deutlich tieferen Gehalt an zugesetztem Zucker, das heisst, im Schnitt 7,9 Gramm pro 100 Gramm.
Die Reduktion ist das Resultat eines freiwilligen Engagements von Firmen, welche gemeinsam mit Bundesrat Alain Berset die Erklärung von Mailand unterzeichnet haben. Darin haben sich die Firmen verpflichtet, den Gehalt an zugesetzten Zucker in Joghurts und Müesli bis Ende 2018 zu reduzieren. In der Schweiz werden gemäss BLV pro Jahr 40 Kilogramm Zucker pro Kopf konsumiert. Das entspricht rund 110 g Zucker pro Tag und mehr als das Doppelte von der Menge, welche die Weltgesundheitsorganisation WHO empfiehlt.