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Eine Reihe deutscher Start-ups hofft, mit ihren Mini-Raketen am laufenden Weltraumrennen teilzunehmen, insbesondere um Satelliten in die Atmosphäre zu bringen. Mit Raketen, die bis zu 1.500 Kilo wiegen, glauben sie, ein Loch auf dem Markt gefunden zu haben.
Die Raketen können viel weniger Masse tragen als beispielsweise der Falcon 9 von SpaceX. Trotzdem sind sie groß genug, um eine Minisatellite zu starten. Der Einsatz von Satelliten ist in der heutigen Zeit dringend erforderlich. Sie werden für alles verwendet, vom Highspeed-Internet bis zum autonomen Fahren.
Die drei Unternehmen aus Süddeutschland, Isar Aerospace Technologies, Rocket Factory Augsburg und HyImpulse Technologies, glauben, dass die Kunden eine Prämie für den Einsatz ihrer sogenannten Mikro-Trägerraketen zahlen werden. Der Einsatz der Mini-Rakete erhöht die Flexibilität beim Transport der winzigen Satelliten, die die globale Kommunikation revolutionieren sollen.
Transport mit Mini-Rakete ist teurer als mit einer großen Rakete. So will HyImpulse für jedes Kilo Fracht, das ins All geschossen werden muss, 7000 Euro verlangen. Das ist 2,5 mal mehr als SpaceX berechnet. Hylmpulse-Gründer Christian Schmierer vergleicht den Unterschied zwischen Bus und Taxi. „Ein Bus ist billiger, aber ein Taxi ist bequemer und bringt Sie schneller an Ihr Ziel.“
SpaceX hat Marktanteile gewonnen, indem es wiederverwendbare Raketen entwickelt hat, die den Preis jeder Mission senken. Die drei Startups sind jedoch der Meinung, dass die steigende Nachfrage nach Starts in Kombination mit einem anfänglichen Mangel an Kapazität es ihren Diensten ermöglichen wird, neben den etablierten Spielern zu gedeihen
Laut Experten werden Breitbandsatelliten ein starker Treiber für die wachsenden Einnahmen der Weltraumindustrie sein. Dieser Markt wird sich bis 2040 auf 1 Billion Dollar fast verdreifacht haben. Der Startmarkt sollte sich bis 2027 auf 26 Milliarden US-Dollar verdoppelt haben, schätzen die Forscher von Fortune Business Insights.