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Mein lieber Freund!
In sofortiger Beantwortung Deiner mir so eben zugekommenen Anfrage von gestern theile ich Dir mit, daß ich allerdings den Verkauf eines großen Theiles der fremden Werthpapiere der hiesigen Creditanstalt veranlaßt habe, daß ich aber hiezu durchaus nicht in erster Linie durch die zur Zeit obwaltenden politischen Conjuncturen bewogen worden bin. Besondere Mittheilungen über die politische Lage sind mir durchaus nicht zugekommen. Gewiß ist der Bundesrath in dieser Beziehung viel| besser unterrichtet, als wir in Zürich es sind.
Wenn also die Herren Militärs sich dießmal der Autorität der hiesigen Creditanstalt zur Unterstützung ihrer Absichten bedienen wollen, so bedaure ich, auch in dem vorliegenden Falle als ein untaugliches Werkzeug erfunden werden zu müssen!
Ich brauche Dir wohl nicht zu sagen, daß diese Zeilen nur für Dich bestimmt sind.
Mit freundschaftlichen Grüßen
Dein
A Escher
Zürich
25 Febrr 1864.