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Der Parc Ela setzt sich als Naturpark dafür ein, das grösste Kapital der Region - die intakte Natur und Landschaft - zu erhalten und zu nutzen, um Einkommen für die Bevölkerung zu schaffen. Darauf basieren alle bisherigen Entwicklungsphasen und Projekte.
Seit 2012 trägt der Parc Ela offiziell das begehrte Label «Regionaler Naturpark von nationaler Bedeutung». Die Zukunft des Parc Ela ist damit für mindestens 10 Jahre bis 2021 gesichert. Dann muss das Parklabel neu beantragt werden. Die Zahl der Gemeinden reduziert sich durch Fusionen auf 6 (2015: 7 Gemeinden zu Albula/Alvra; 2016: 9 Gemeinden zu Surses, 2018: 2 Gemeinden zu Bergün Filisur).
Im Herbst 2010 stimmten alle Parkgemeinden über die Zukunft des Parc Ela ab. 19 von 21 entschieden sich, Teil des Naturparks sein zu wollen. Zwei Gemeinden (Riom-Parsonz und Tinizong-Rona) entscheiden sich dagegen, weil sie Einschränkungen fürchten.
Im Spätsommer 2008 anerkennt der Bund den Parc Ela als Kandidaten für einen regionalen Naturpark und beschliesst die finanzielle Unterstützung des 4-jährigen Probebetriebs bis Ende 2011. Die Gemeindeversammlungen aller 21 Gemeinden stimmen der Kandidaturphase zu. Bund und Kanton unterstützen Projekte in den drei Bereichen «Wirtschaft», «Natur, Kultur & Landschaft» sowie «Umweltbildung». Alle drei braucht es, um nachhaltig Erfolg als Naturpark zu haben.
Im ersten operativen Jahr 2006 setzte der Verein Parc Ela den Schwerpunkt auf die Bekanntmachung des Naturparks in der Öffentlichkeit. 2007 folgten erste grosse Projekte und Anlässe.
Es war keine einfache Aufgabe, die der Regionalverband Mittelbünden um die Jahrtausendwende zu lösen hatte: Wie sollte sich die Region entwickeln? 2001 enstand die Idee, im Albulatal und Surses einen Naturpark aufzubauen. 21 Gemeinden und über 200 Personen konkretisierten bis 2004 die Idee. 2005 wurde der Verein Parc Ela gegründet und Bevölkerung in 21 Gemeinden stimmte einer 4-jährigen Probephase zu.