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|Analyse von Aushubarbeiten in komplexen städtischen Gebieten||References_8758|
Bei der Planung von Untertagbauten in städtischen Gebieten, die in der Regel eine geringe Überdeckung aufweisen, müssen die Einflüsse zwischen Aus-hubarbeiten und bestehenden Bauwerken im Hinblick auf Spannungen und induzierte Setzungen ermittelt werden. Angesichts der beträchtlichen Dichte an Untertagbauten, die in grossen Ballungszentren bereits errichtet wurden, fügen sich neue Bauwerke häufig in ein komplexes Infrastrukturgefüge ein. Die Ana-lyse von Einflüssen zwischen Aushubarbeiten und bestehenden Bauwerken unter komplexen Planungsbedingungen erfordert fortschrittliche numerische Studien. Die Lombardi AG erbringt in diesem Bereich Leistungen mittels kom-merzieller 2D und 3D Software. Entsprechende Erfahrung hat Lombardi durch die Bearbeitung sehr komplexer planerischen Fragestellungen gesammelt, welche die Implementierung fortschrittlicher konstitutiver Verknüpfungen und die Entwicklung spezifischer Berechnungsmethoden erforderten, um Planungs-lösungen detailliert in grossen 3D- numerischen Modellen zu managen. Eine wichtige Studie betraf die Planung eines vertikalen Zugangsschachts, der in einer städtischen Umgebung mit freistehenden historischen Gebäuden und in der Nähe einer gemauerten U-Bahn-Linie gebaut wurde. Die 3D-Modellierung des Schachts ermöglichte es, die Aushubmethodik und die Dimensionierung der Abstützungen zu optimieren, so dass die an der Oberfläche und auf der bestehenden Linie induzierten Setzungen die vertraglichen Grenzen einhielten.
Im Bereich unterirdische Bahnhöfe ist vor allem das Projekt eines unterirdi-schen Verbindungsbahnhofs im 8. Arrondissement von Paris zu nennen. Die Kaverne befindet sich am Schnittpunkt bestehender Untertagbauten, die sich auf drei verschiedenen Ebenen kreuzen, was eine 3D-numerische Modellierung erforderlich macht. Die Bewertung der Einflüsse zwischen Aushubarbeiten und bestehenden Bauwerken war – in einem grossmassstäblichen Modell – durch die Anwendung einer Berechnungsmethodik möglich, welche es erlaubte, Entwurfsdetails von Aushub und Ausbau mit der Setzungsbegrenzungsstrategie in Beziehung zu setzen.
|9999||1/1/1955||Verschiedene Länder|
|Turin-Ceres - Anschluss der Linie an das RFI-Netz – Anlagen - UNTERGRUNDBAHNEN||References_6038|
Die Verbindung der Turin-Ceres-Bahn (Gruppo Torinese Trasporti) mit dem Turiner Eisenbahnnetz (Rete Ferroviaria Italiana) stellt wichtige unterirdische Arbeiten von ca. 4,2 km dar, einschliesslich der Realisierung eines neuen zweigleisigen Tunnels entlang des Largo Grosseto, der Fertigstellung des Bahnhofs Rebaudengo und die Anpassung eines bestehenden zweigleisigen Tunnelabschnitts.
Neben der Baukonstruktion hat Lombardi das Ausführungsprojekt der notwendigen elektromechanischen Ausrüstungen entwickelt, um die Sicherheit der Nutzer und die Funktionalität des Bahnbetriebs und der U-Bahnstationen zu gewährleisten.
Die Projektierung des Bahnhofs Grosseto wurde mithilfe des Building Information Modelling (BIM) entwickelt, welches eine effiziente Interaktion zwischen den verschiedenen Projektierungsdisziplinen ermöglicht und ein qualitativ hochwertiges Ergebnis erzielt.
Die elektromechanischen Anlagen, welche im Hinblick auf die Sicherheitsanforderungen des Ministerialdekrets vom 28.10.2005 "Sicherheit von Eisenbahntunneln" entwickelt wurden, umfassen die Mittel- und Niederspannungsstromversorgung, das Normal- und Notbeleuchtungssystem, ein komplexes Belüftungs- und Rauchkontrollsystem für die U-Bahnhöfe, das Druckaufbau-System der Notausgänge, das Brandmeldesystem, die Wasserverteilungsnetzt für die Hydranten und die automatische Hochdrucksprinkleranlage, die Lüftung und Klimatisierung der Technikräume, die Videoüberwachung sowie die Einbruchsschutz- und Überwachungsanlagen.
|9999||4/7/2015||Italien|
|Grand Paris - Line 15 - Execution studies||References_6907|
Coming soon,...
|9999||6/1/2018||Frankreich|
|Alliance - HSL Verbindungsstation ||References_5377|
Das Projekt EOLE (Est-Ouest Liaison Express) sieht die Verlängerung der RER (Réseau Express Régionale) Linie E von der derzeitigen Endstation Haussman Sait-Lazare in Paris nach Mantes-la-Jolie im Westen der Ile-de-France vor.
Das Projekt umfasst die Erstellung einer Reihe unterirdischer Bauwerke in einem besonders dicht mit unterirdischen Gebäuden und Infrastrukturen bebauten Gebiet im 8. Pariser Arrondissement. Die unterirdischen Bauarbeiten umfassen die Verbindung westlich der Station Haussmann Saint-Lazare, einen mittels TBM aufgefahrenen Tunnel, sowie weitere Tunnel östlich und westlich des Gare de la Défense, die unter dem CNIT (Centre des nouvelles industries et technologies) liegen.
Lombardi ist im Auftrag der Ingenieurgemeinschaft Alliance, die sich aus den Bauunternehmen NGE Génie Civil, Guintoli, Demathieu Bard, Pizzarotti, Franki Foundations Belgium und Atlas Fondations zusammensetzt, mit dem Ausführungsprojekt der Verbindung des HSL-Bahnhofs mit der neuen Strecke beauftragt.
Der Bau der Verbindung besteht aus drei Hauptelementen. Die Verbindung selbst besteht aus einer Reihe von etwa 10 m hohen und zwischen 13 und 20 m breiten Kavernen, die sich über 170 m von Westen nach Osten erstrecken. Ein vertikaler Schacht ist für den Zugang zum Verbindungsbereich während der Bauarbeiten und für Rettungsmassnahmen während des Betriebs vorgesehen. Die Verbindung zwischen dem Schacht und den Kavernen wird durch Zugangsstollen in Y-Form hergestellt.
Der Komplex dieser neuen unterirdischen Bauwerke befindet sich in der Nähe mehrerer bestehender U-Bahn-Linien (L3, L13 und L14). Ausserdem ist die Oberfläche über dem Ausbruchsgebiet bebaut, und es befinden sich dort historische Gebäude. Die Begrenzung der durch die Aushubarbeiten verursachten Setzungen auf die umliegenden Bauwerke war die strengste Anforderung an die Planung, die es zu erfüllen galt. Die Berechnung der Interferenz zwischen den Vortrieben und den bestehenden Bauwerken wurde mit Hilfe dreidimensionaler numerischer Modelle durchgeführt.
|3/31/2020||2020||2/1/2017||2020||Frankreich|
|Grand Paris - Linie 15 Süd - Segment 2 - Los T2C||References_6376|
Das Los T2C der Linie 15 befindet sich in der Nähe von Villiers Sur Marne, am südöstlichen Stadtrand, und umfasst:
- zwei TBM-Tunnels, Hauptwartungs- und Lagertunnel SMR «Site de
Maintenance et Remisage». Der Haupttunnel verbindet die Stationen Noisy
Champs und Bry-Villiers-Champigny, während der SMR-Tunnel die
Verbindung zwischen dem Haupttunnel und der Wartungsstelle ermöglicht;
- einen Verbindungsschacht von ca. 180 m (O807), wovon 92 m mit
traditionellem Vortrieb;
- zwei TBM-Starttunnel (O802P und O813P);
- sieben runde Schächte, die zur Evakuierung und/oder Belüftung dienen.
Aufgaben:
- Geotechnisches Projekt
- Detail- und Ausführungsprojekt der unterirdischen Kaverne und der
Verbindungsschächte (Bypass)
- Analyse der Auswirkungen des Vortriebs der Tunnel, Stationen und
Schächte auf die Gebäude
- Auslegung der Leitparameter TBM-EPB (Earth Pressure Balance)
|10/1/2020||2020||10/15/2015||2020||Frankreich|
|Erweiterung der U-Bahnlinie Nr. 2 von Marseille||References_6532|
Im Rahmen des Aufbaus des kollektiven Verkehrsnetzes auf eigener Trasse beabsichtigt die Metropole Aix-Marseille-Provence (MAMP), Organisationsbehörde für Mobilität (AOM), auf ihrem Gebiet das U-Bahn-Netz von Marseille nach Südosten zu erweitern.
Die Verlängerung erstreckt sich zwischen dem Bahnhof Saint-Marguerite-Dromel und Saint Loup (9. Und 10. Arrondissement von Marseille), d.h. eine Strecke von 4,8 km und 6 zusätzliche Stationen. Die Erweiterung beinhaltet einen Bahnknoten und Umsteigepol auf der Ebene des Kopfbahnhofs sowie Absenkungsmassnahmen rund um die U-Bahn-Stationen.
Das Mandat zur Unterstützung des Projektmanagements umfasst:
- die Projektentwicklung für die Erweiterung des U-Bahn-Netzes;
- die Unterstützung bei den Vorabsprachen;
- Die Unterstützung bei der Erstellung des Unternehmensberatungsdossiers
für die Ausschreibung des Projektmanagements und Rechtshilfe für den
Bauherrn.
Der Auftrag wird im Rahmen einer Ingenieurgemeinschaft ausgeführt:
- Lombardi Ingénierie (federführend) – Projektkoordination und Infrastruktur
Expertise
- Geste Engineerin – Verkehrssysteme und Infrastrukturanlagen
- Vera Broëz – Stadtplanerin
- Cabinet Lanzarone – Rechtshilfe
|2/20/2019||2019||6/20/2018||2019||Frankreich|
|Grand Paris - Line 14 - Execution studies Lot GC02||References_6908|
Coming soon,...
|9/1/2019||2019||5/5/2018||2019||Frankreich|
|Metro Cityringen Kopenhagen - Risikoanalyse||References_560|
Die Metro City Ring Kopenhagen wird voraussichtlich 2018 in Betrieb genommen und besteht aus einem ca. 16 km langen, zweispurigen Tunnel mit Gegenverkehr. Der City Ring umfasst 17 unterirdische Bahnhöfe (viele davon im historischen Stadtzentrum) mit Inselplattformen, 4 Kreuzungspunkten und 3 Bau- und Lüftungsschächten für den Transport von bis zu 234'000 Passagieren an einem durchschnittlichen Arbeitstag.
Im Rahmen der Schadensrisikobewertung für an die Baugruben angrenzenden Gebäude, wurden die Auswirkungen von Bodensenkungen, die durch den Bau tiefer U-Bahnstationen verursacht wurden, für die folgenden Standorte bewertet:
- Københavns Hovedbanegård
- Frederiksberg
- Nørrebro
- Skjolds Plads
- Poul Henningsen Plads
- Gammel Strand
- Rådhuspladsen
Die Auswirkung von Tunnel-induzierten Setzungen wurde in Frederisksberg, Rådhuspladsen und Kongens Nytorv für ausgewählte, wichtige Bauwerke analysiert. Bei den meisten beurteilten Bauten handelte es sich um Mauerwerksbauten, die in geringem Abstand von Stützmauern und / oder direkt über dem Tunnel stehen.
Die Ausgrabungsprozesse wurden mittels Finite-Elemente-Analysen modelliert. Im Allgemeinen wurde die Bodenstruktur-Interaktion bei der Berechnung der erwarteten Beschädigungen der Strukturen berücksichtigt. Um das Verhalten des Bodens richtig zu modellieren, wurden fortschrittliche konstitutive Gesetze angewendet. Um den sehr strengen Einschränkungen zu entsprechen, welche die Stadt Kopenhagen hinsichtlich des tolerierten Schadens auferlegt, wurden in einigen Fällen Massnahmen zur Risikominderung empfohlen.
|12/31/2018||2018||1/1/2012||2018||Dänemark|