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59 Prozent des Freiburger Kantonsgebiets werden laut dem Amt für Landwirtschaft landwirtschaftlich genutzt. Nicht weniger als 3376 Betriebe teilen sich diese Fläche. Allein die Wiesen und Weiden nehmen etwa 70 Prozent dieses Landes ein; sie sind hauptsächlich der Milchproduktion gewidmet. Mit dieser ganz auf den Milchsektor ausgerichteten Struktur produzieren die Züchter des Kantons etwa zehn Prozent der Schweizer Milch. Der See- und der Broyebezirk sind traditionellerweise auf grosse Kulturen und Gartenbaukulturen ausgerichtet.
Der erste Vierjahresbericht zur Freiburger Landwirtschaft wurde 2009 veröffentlicht und zeigte, dass die Landwirtschaft bereits im Jahr 2005 über 11 330 Personen beschäftigte. Der letzte Vierjahresbericht stammt aus dem Jahr 2014, erschien also ein Jahr später als ursprünglich geplant. Der nächste ist für dieses Jahr vorgesehen. Laut dem Bericht von 2014 zählte der Kanton im Jahr 2012 2728 Direktzahlungsbezüger. Das entspricht 5,5 Prozent der schweizweit begünstigten Betriebe. Jeder Freiburger Betrieb bewirtschaftete demnach durchschnittlich 23,65 Hektaren landwirtschaftliche Nutzfläche. Das war deutlich mehr als der schweizweite Durchschnitt von 17,8 Hektaren.
Über 60 Prozent der Milchkuhhalter im Kanton Freiburg hielten im Jahr 2010 zwischen 10 und 29 Tieren, ebenfalls deutlich mehr als der Schweizer Durchschnitt. 7705 Hektaren im Kanton Freiburg dienten in jenem Jahr dem Anbau von Brotgetreide. Schweizweit waren es 86 341 Hektaren.
Im Rahmen einer Serie betreiben die FN Zahlenspielerei: Eine Zahl bildet den Ausgangspunkt einer Geschichte.