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Elisabeth Bronfen (*1958 in München), Kultur- und Literaturwissenschaftlerin, ist Lehrstuhlinhaberin am Englischen Seminar der Universität Zürich, und seit 2007 zudem Global Distinguished Professor an der New York University.
Ihr ursprüngliches Spezialgebiet ist die Anglo- Amerikanische Literatur des 19. und 20. Jahrhunderts. Sie hat zahlreiche Aufsätze in den Bereichen Gender Studies, Psychoanalyse, der Literatur-, Film- und Kulturwissenschaften sowie einige vielbeachtete Bücher veröffentlicht.
Elisabeth Bronfens neuere Arbeiten behandeln unter anderem Shakespeares Komödien, den europäisch-amerikanischen Dialog in der Nachkriegskultur, die Kulturgeschichte der Nacht, Studien zu Pop Art und Hollywood Kino sowie die Beziehungen zwischen literarischer und visueller Kultur.
Ausserdem war Elisabeth Bronfen mehrfach Mitglied der Jury des Klagenfurter Ingeborg-Bachmann-Wettbewerbs. Sie betreute ferner die vierbändige erste deutsche Ausgabe der Gedichte und Briefe Anne Sextons und wirkte mit an Kindlers Literaturlexikon.
Neuere Publikationen: „Die Diva: Eine Geschichte der Bewunderung“; „Liebestod und Femme Fatale. Der Austausch sozialer Energien zwischen Oper, Literatur und Film“ (Suhrkamp 2004) und „Tiefer als der Tag Gedacht. Eine Kulturgeschichte der Nacht“ (Hanser 2008).