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PARMAWALLABY
MACROPUS PARMA
LEBENSRAUM
Das Parmawallaby lebt grösstenteils in Australien. Es gibt jedoch auch eine kleine, eingeführte Population auf der Kawau-Insel in Neuseeland. Es hält sich vorwiegend in bergiger Vegetation mit Hartlaub auf und bevorzugt Gegenden mit dichtem Unterholz, um Schutz vor Jägern zu finden.
LEBENSWEISE
Es ist eines der kleinsten Kängurus unter den Wallabies und lebte ursprünglich in den Illawarra- und Cambewarra- Bergen südlich von Sydney. Mitte des 20. Jahrhunderts galt es als ausgestorben. 1965 entdeckte man eine kleine Population auf der Kawau-Insel in Neuseeland, die überlebt hatte. Es wurde wieder nach Australien gebracht und an gewisse Zoos abgegeben. 1967 entdeckte man, dass doch einige Tiere der Ursprungspopulation in Australien in der Great Dividing Range überlebt hatten. Das Parmawallaby ist dämmerungs- und nachtaktiv. Sein Fell schützt es auch bei kalten Temperaturen. Bei grosser Hitze oder Nervosität kühlt es sich ab, indem es seine Unterarme und Hände beleckt. Es misst 45 bis 53 cm, wiegt 3.2 bis 5.9 kg, erreicht seine Geschlechtsreife mit 16 bis 24 Monaten und ernährt sich vorzugsweise von Gräsern und Kräutern.
BEDROHUNG
Das Parmawallaby ist laut der roten Liste der IUCN bedroht (Stand 2015). Die Hauptbedrohungen sind die Waldfragmentierung und die vielen Füchse, welche auf die Wallabies Jagd machen.