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Den Preisdruck erklärten Marktbeobachter mit jüngsten Daten zur Entwicklung der Bohrlöcher in den USA. Am Freitagabend hatte die Ausrüsterfirma Baker Hughes gemeldet, dass die Zahl der Bohrlöcher in der vergangenen Woche um zwei auf 722 gestiegen sei. Seit Mitte 2016 nimmt die Zahl der Bohrlöcher in der Tendenz zu und erreichte zuletzt den höchsten Wert seit April 2015, was für ein steigendes Angebot auf dem Ölmarkt spricht.
Am Freitag hatten sich die Ölpreise noch ein Stück weit von deutlichen Verlusten erholen können. Am Donnerstag waren die Notierungen stark gefallen, obwohl die Ölminister der Organisation erdölexportierender Länder (Opec) ein seit Januar geltendes Produktionslimit um neun Monate bis zum März 2018 verlängert hatten.
Mit der Massnahme soll das Angebot auf dem Weltmarkt begrenzt werden, um so die Ölpreise zu stützen. Einige Investoren hatten aber offenbar auf eine noch deutlichere Kürzung der Fördermenge durch die Opec-Staaten gesetzt./jkr/tos/stb
(AWP)