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Das Wichtigste in Kürze
- Fernando Alonso droht bei seinem zweiten Angriff auf den Indy-500-Sieg früh zu scheitern.
- Der Spanier ist nach dem Qualifying am Samstag nicht einmal startberechtigt.
So hat sich Fernando Alonso seinen Angriff auf die 500 Meilen von Indianapolis sicherlich nicht vorgestellt. Anstatt als Sieganwärter in das Rennen zu gehen, droht Alonso schon in der Qualifikation für das Indy 500 zu scheitern. Nach dem Qualifying am Samstag ist der Spanier nicht unter den besten 30 Fahrern, die startberechtigt sind.
Schon die Vorbereitung auf seinen zweiten Start beim Indy 500 verlief katastrophal. Anders als vor zwei Jahren fährt Alonso nicht mit dem erfahrenen Andretti-Team. 2019 startet er mit einer von McLaren eigens aufgestellten Mannschaft. Diese ist definitiv nicht optimal vorbereitet.
Elektrik-Defekte kosteten Alonso während der Trainingswoche wertvolle Zeit. Ein Unfall im Training am Mittwoch warf den zweifachen Formel-1-Weltmeister noch weiter zurück. Und der Wiederaufbau des McLaren-Renners dauerte wegen der unerfahrenen Mannschaft zu lange.
Fernando Alonso muss den «Bump Day» überstehen
Fernando Alonso muss nun auf den «Bump Day» am Sonntag hoffen. Die langsamsten sechs Fahrer aus dem Qualifying am Samstag kämpfen heute in einem Shootout gegeneinander. Die schnellsten drei unter ihnen dürfen in einer Woche von den Rängen 31, 32 und 33 starten.
Die Konkurrenz von Fernando Alonso im Shootout am Sonntag ist aber alles andere als schwach. Mit James Hinchcliffe ist ein mehrfacher Rennsieger dabei, mit Max Chilton ein weiterer Ex-Formel-1-Fahrer. Dazu kommen mit Patricio O'Ward, Sage Karam und Kyle Kaiser drei «Young Guns» mit viel Potenzial.
Fix qualifiziert hat sich unterdessen mit Pippa Mann auch die einzige Frau, die zum Indy 500 dieses Jahr angetreten ist. Im Vorjahr war die Britin – ebenfalls am «Bump Day» – herzzerreissend gescheitert. Dieses Jahr gelang ihr die Qualifikation zum grössten Rennen der Welt.