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Die Schweiz hat sie alle: Gold, Silber und auch Bronze ging an den diesjährigen Olympischen Winterspielen mehrfach an die Schweiz. Vor allem die Skistars glänzten mit ihren Medaillen diesen Winter in Peking um die Wette. Doch wie wir bekanntlich wissen: Nicht alles was glänzt, ist Gold.
Goldmedaille ist grösstenteils aus Silber
Und so ist es auch mit den olympischen Medaillen. Jedem Sieger und jeder Siegerin eine Goldmedaille aus reinem Gold um den Hals zu hängen, wäre nämlich viel zu teuer. Deshalb besteht die Goldmedaille grösstenteils aus Silber. Laut Vorgabe des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) muss eine olympische Goldmedaille aus mindestens 92,5 Prozent Silber bestehen und mindestens sechs Gramm Gold enthalten. Anders ist es bei den Medaillen der Zweitplatzierten: Diese bestehen aus reinem Silber. Bronzemedaillen entstehen aus rotem Messing (95 Prozent Kupfer und 5 Prozent Zink) und sind damit genau genommen gar kein Edelmetall.
So wertvoll ist eine Medaille
Die Goldmedaillen, die an den diesjährigen Olympischen Winterspielen vergeben wurden, haben einen geschätzten Materialwert von knapp 700 Franken. Dies ist aber natürlich nichts im Vergleich zum emotionalen Wert, der so eine Medaille für den jeweiligen Athleten oder die jeweilige Athletin hat. Was noch hinzu kommt, ist der Wert, den so eine Medaille für die Zukunft des Sportlers oder der Sportlerin hat. Durch eine Olympiamedaille – erst recht durch eine goldene – gewinnt die Karriere eines Profis extrem an Wert. Und das wissen nicht zuletzt auch Sponsoren.