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Kikeriki, wuff, iah!
Sprechen Tiere die gleiche Sprache?
Wissen Sie, was Onomatopoesie ist? Onomato… was? Die Onomatopoesie bezeichnet die Lautmalerei, den Versuch, Geräusche, Klänge oder Naturlaute sprachlich nachzuahmen. Sie haben bestimmt auch schon von ihr Gebrauch gemacht, denn besonders oft wird die Onomatopoesie eingesetzt, um Tierlaute wiederzugeben. Zum Beispiel durch Worte wie «wau-wau», «muh» oder «miau». Allerdings unterscheidet sich die Schreibweise solcher Tierlaute in den einzelnen Sprachen stark voneinander. Das hat zum einen damit zu tun, dass Menschen in anderen Kulturen je nach Sprache eher Ober- oder Untertöne wahrnehmen, und das bildet sich auch in der Lautmalerei ab. Zum anderen werden viele Buchstaben in jeder Sprache anders ausgesprochen. So kommt es, dass ein Koreaner das Bellen eines Hundes mit wung, wung wiedergibt, ein Spanier guau, guau schreibt und der Franzose seinen Hund ouaf, ouaf bellen lässt. Der rumänische Hund hingegen scheint beim Bellen eher ans Fressen zu denken; er sagt ham, ham. Über das Miauen der Katzen scheint in allen Sprachen die grösste Übereinstimmung zu herrschen, während bei den anderen Tieren ein babylonisches Sprachengewirr herrscht. Der englische Hahn zum Beispiel scheint schon fast ein Singvogel zu sein mit seinem Cock-a-doodle-doo, jedenfalls melodiöser als der deutsche oder italienische, die uns mit ihrem dahergekrähten Kikeriki bzw. Chicchirichi schon frühmorgens auf den Wecker gehen. Als Spassvogel outet sich der isländische Gockel er kräht gaggalagú, während der schwedische mit seinem niedlichen Kuckeliku die Hennen wohl nicht so sehr zu beeindrucken vermag. Das zieht sich so durch das gesamte Tierreich und alle Sprachen. Frösche, Enten, Esel, Kühe, Hunde, Pferde, Vögel … sie alle werden in den Ländern unterschiedlich gehört und wiedergegeben. Wer hätte bloss gedacht, dass selbst die Tiere mit solchen Sprachbarrieren zu kämpfen haben? Tierlaute auf fremdsprachig: hier klicken.
Haben Sie auch tierische Lust auf Übersetzungen?
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Ihre Apostroph Group