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Kinderrechte
Die 54 Artikel zu den einzelnen Kinderrechten lassen sich in drei Kategorien unterteilen:
- Die Rechte auf Förderung betreffen die Erfüllung der grundlegenden ökonomischen und sozialen Bedürfnisse wie Versorgung, Bildung und Gesundheit.
- Die Rechte auf Schutz legen fest, dass Kinder vor schädigenden Einflüssen, Misshandlung, Vernachlässigung und Ausbeutung geschützt werden sollen.
- Bei den Rechten auf Mitwirkung (Partizipation) geht es darum, dass das Kind das Recht hat, «seine Meinung in allen seine Person betreffenden Fragen oder Verfahren zu äussern und gewiss zu sein, dass diese Meinung auch mitberücksichtigt wird.»
Vorbehalte Schweiz
Die Schweiz hatte 7 Vorbehalte geltend gemacht, wovon aktuell noch drei gelten:
- Die schweizerische Gesetzgebung gewährt bestimmten Kategorien von Ausländer*innen keinen Familiennachzug.
- Die Trennung zwischen Jugendlichen und Erwachsenen im Freiheitsentzug wird nicht ausnahmslos gewährleistet.
- Das schweizerische Jugendstrafverfahren, das weder einen bedingungslosen Anspruch auf einen Beistand noch die organisatorische und personelle Trennung zwischen untersuchenden und urteilenden Behörden sicherstellt, bleibt vorbehalten.
„Neben der Sensibilisierung der Eltern empfiehlt der Ausschuss der Vereinten Nationen für die Rechte des Kindes der Schweiz als Vertragsstaat unter anderem auch die Förderung einer kindgerechten Bekanntmachung der Konvention durch die Medien. Der Kinderrechtscomic von „Crazy David“ bietet sich wunderbar für das Anschauen oder auch für einen Austausch mit den Kindern an.“
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