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Ein Absenkpfad bezieht sich auf die geplante und schrittweise Verringerung von Treibhausgasmissionen oder anderen quantifizierbaren Parametern im Laufe der Zeit. Er dient dazu, Ziele zur Verringerung der negativen Umweltauswirkungen und/oder bestimmte Nachhaltigkeitsziele zu erreichen.
Die Agenda 2030 ist ein umfassender Plan der Vereinten Nationen, welcher im Jahr 2015 verabschiedet wurde. Sie besteht aus 17 Zielen für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals, SDGs) und 169 Unterzielen (Targets), die bis zum Jahr 2030 erreicht werden sollen. Sie tragen der wirtschaftlichen, sozialen und ökologischen Dimension der nachhaltigen Entwicklung in ausgewogener Weise Rechnung und führen zum ersten Mal Armutsbekämpfung und nachhaltige Entwicklung in einer Agenda zusammen.
Die Ankermethode zur Berechnung existenzsichernder Löhne ist ein Ansatz, der spezifische regionale Kosten berücksichtigt, um ein Lohnniveau festzulegen, das ein menschenwürdiges Leben ermöglicht.
Biodiversität bezeichnet die Vielfalt des Lebens in all seinen Erscheinungsformen. Sie umfasst die Vielfalt von Pflanzen, Tieren und Mikroorganismen sowie deren Wechselbeziehungen in einem bestimmten Gebiet. Biodiversität ist für das Funktionieren und die Stabilität von Ökosystemen, für die Bereitstellung von Nahrung, sauberem Wasser, sauberer Luft und anderen Ökosystemdienstleistungen von entscheidender Bedeutung.
"BiPoC" steht für "Black, Indigenous, and People of Color" (Schwarze, Indigene und Menschen mit Hautfarbe) und bezieht sich auf nicht-weisse Bevölkerungsgruppen.
Der BSCI-Standard (Business Social Compliance Initiative) ist ein Verhaltenskodex für Unternehmen, der soziale Standards für Lieferketten fördert. Er ziehlt darauf ab, Arbeitsbedingungen zu verbessern, faire Löhne zu gewährleisten und menschenwürdige Arbeitsstandards weltweit durch Audits und Schulungen zu unterstützen.
CO2 Äquivalente sind eine Masseinheit, um verschiedene Treibhausgase basierend auf ihrer Klimawirkung zu vergleichen. Sie drücken die Menge an CO2 aus, die benötigt würde, um die gleiche Erwärmungswirkung wie das betrachtete Treibhausgas über einen bestimmten Zeitraum zu erzeugen.
Die CO2-Abgabe ist eine Lenkungsabgabe in der Schweiz, die auf fossile Brennstoffe erhoben wird. Sie setzt Anreize zur Verbrauchsreduktion und wird grösstenteils an die Bevölkerung und Wirtschaft zurückverteilt. Ausgenommen sind treibhausgasintensive Anlagen, wenn sich deren Betreiber zu einer Treibhausgasverminderung verpflichten.
Der CO2-Fussabdruck stellt eine Bilanz aller Treibhausgase dar, die beispielsweise ein Unternehmen verursacht. Es werden direkte und indirekte Emissionen (s. Scopes) des Unternehmens unterschieden. Dabei werden die Emissionen in CO2-Äquivalenten angegeben.
CO2-Kompensation bezieht sich auf Massnahmen zum Ausgleich von Treibhausgasemissionen durch die Unterstützung von Projekten, die CO2 aus der Atmosphäre entfernen oder verhindern, dass es freigesetzt wird. Dies kann durch Aufforstung, erneuerbare Energien oder Effizienzsteigerungen erreicht werden.
Die Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD) ist eine vom EU-Parlament verabschiedete Richtlinie zur Nachhaltigkeitsberichterstattung von Unternehmen. Ziel der Richtlinie ist die schrittweise Gleichstellung der Nachhaltigkeitsberichterstattung mit der Finanzberichterstattung. Die Richtlinie unterscheidet zwischen grossen und mittleren Unternehmen und klammert Kleinstunternehmen aus.
Direkte Emissionen beziehen sich auf den unmittelbaren Ausstoss von Treibhausgasen durch Quellen wie Fahrzeuge, Fabriken und Heizungen während des Betriebs bei Verbrennungsprozessen von Energieträgern. Diese Emissionen werden auch als "Scope-1-Emissionen" bezeichnet.
Ein Due-Diligence-Prozess dient einem Unternehmen dazu, seine tatsächlichen und potenziellen negativen Auswirkungen zu identifizieren, zu mindern oder ganz zu vermeiden und darüber Rechenschaft abzulegen.
Environmental Product Declarations (EPDs) sind standardisierte Berichte, die transparente und verifizierte Informationen über die Umweltauswirkungen eines Produkts liefern. Sie basieren auf einer Lebenszyklusanalyse und bieten Herstellern und Verbrauchern eine Grundlage für umweltbewusste Entscheidungen.
Erneuerbare Energien sind Energiequellen, die aus natürlichen, sich ständig erneuernden Ressourcen wie Sonne, Wind, Wasser und Biomasse gewonnen werden.
ESG steht für Environment (Umwelt), Social (Soziales) und Governance (Unternehmensführung). Es bezieht sich auf Kriterien, mit denen die Nachhaltigkeits- und Verantwortungsbemühungen eines Unternehmens bewertet werden, um die langfristige finanzielle und nicht-finanzielle Leistung zu messen.
Eutrophierung bezeichnet die Überdüngung von Gewässern, vor allem durch den Eintrag von Nährstoffen wie Stickstoff und Phosphor. Dies führt zu übermässigem Algenwachstum, Sauerstoffmangel und einer Störung des ökologischen Gleichgewichts in Gewässern.
Existenzsichernde Löhne erlauben einem Arbeitnehmenden grundlegende Bedürfnisse wie Nahrung, Unterkunft, Gesundheitsversorgung und Bildung ohne finanzielle Not zu decken. Sie gewährleisten eine angemessene Lebensqualität und beugen Armut im Arbeitsumfeld vor, indem sie die soziale und wirtschaftliche Integration fördern.
Die GAP-Analyse ist eine Methode, die den Ist-Zustand eines Unternehmens oder Projekts mit dem angestrebten Soll-Zustand vergleicht. Sie identifiziert Lücken (GAPs) zwischen beiden Zuständen, um Schwachstellen und Verbesserungspotenziale aufzuzeigen. Dies ermöglicht gezielte Massnahmen zur Erreichung der gewünschten Ziele.
Die Global Reporting Initiative (GRI) entwickelt Richtlinien für Nachhaltigkeitsberichte. Ziel der GRI-Standards ist es, eine bessere Vergleichbarkeit und Transparenz der CSR-Aktivitäten von Unternehmen zu schaffen. Die Teilnahme ist freiwillig.
Das Greenhouse Gas Protocol (GHG Protocol) ist ein weltweit anerkannter Standard für die Erfassung, Quantifizierung und Berichterstattung von Treibhausgasemissionen von Unternehmen und Organisationen und dient als Rahmenwerk, um die Klimaauswirkungen zu verstehen und Strategien zur Emissionsreduzierung zu entwickeln.
Greenwashing bezeichnet irreführende Aussagen über den ökologischen Nutzen eines Produkts, einer Dienstleistung oder einer Organisation. Greenwashing lässt Unternehmen oder ihre Produkte umweltfreundlicher erscheinen, als sie tatsächlich sind. Mittlerweile wird der Begriff Greenwashing auch für beschönigende Angaben in den Bereichen Soziales und Unternehmensführung verwendet.
Indirekte Emissionen sind Treibhausgasemissionen, die zeitlich und räumlich versetzt bei der Herstellung von Produkten, beim Transport und bei der Energieumwandlung entstehen.
»Scope-2-Emissionen» sind indirekte Emissionen aus zugekaufter Energie wie Strom oder Fernwärme, «Scope-3-Emissionen» sind Emissionen, welche innerhalb der Wertschöpfungskette verursacht wurden.
Als Klimaerwärmung wird der langfristige Anstieg der globalen Durchschnittstemperatur aufgrund des verstärkten Treibhauseffekts bezeichnet. Die Freisetzung von Treibhausgasen, insbesondere Kohlendioxid, Methan und Lachgas durch menschliche Aktivitäten, wie die Verbrennung fossiler Brennstoffe und die Abholzung von Wäldern, erhöht die Konzentration dieser Gase in der Atmosphäre. Dies führt zu einer Erwärmung der Erde und zu schwerwiegenden Veränderungen des Klimasystems.
Key Performance Indicators (KPIs) sind messbare Kennzahlen, die dazu dienen, den Fortschritt und Erfolg eines Unternehmens, eines Projekts oder einer Aktivität zu bewerten. Sie helfen, Leistung, Fortschritt und Zielerreichung zu quantifizieren und zu überwachen.
Die Kreislaufwirtschaft ist ein Wirtschaftssystem, das darauf abzielt, Ressourcen zu minimieren, Abfall zu reduzieren und einen kontinuierlichen Materialfluss durch Wiederverwendung, Recycling und Reparatur zu fördern. Sie zielt darauf ab, den Verbrauch natürlicher Ressourcen zu optimieren und die Auswirkungen auf die Umwelt zu reduzieren.
Die Lebenszyklusanalyse (Life Cycle Assessment, LCA) ist eine systematische Bewertung der Umweltauswirkungen eines Produkts, einer Dienstleistung oder eines Prozesses über den gesamten Lebenszyklus. Sie umfasst die Phasen Rohstoffgewinnung, Herstellung, Nutzung und Entsorgung und dient dazu, Umweltbelastungen zu identifizieren und nachhaltige Lösungen zu fördern.
Das Millennium Ecosystem Assessment ist eine internationale Initiative der Vereinten Nationen, um die Auswirkungen menschlichen Handelns auf Ökosysteme und deren Leistungen zu bewerten. Es untersucht den Zusammenhang zwischen Ökosystemen und menschlichem Wohlergehen und liefert umfassende Informationen über den Zustand der globalen Ökosysteme.
Nachhaltige Finanzdienstleistungen sind Produkte und Dienstleistungen im Finanzsektor, die ökologische, soziale und ethische Kriterien berücksichtigen. Sie zielen darauf ab, positive Auswirkungen auf Umwelt und Gesellschaft zu fördern, indem Investitionen in umweltfreundliche, sozial gerechte und verantwortungsbewusste Unternehmen und Projekte unterstützt werden.
Nachhaltige Lieferketten umfassen die Planung, Umsetzung und Kontrolle von Beschaffungs- und Produktionsprozessen unter Berücksichtigung sozialer, ökologischer und ökonomischer Aspekte. Ziel ist es, Ressourcen effizient zu nutzen, Umweltauswirkungen zu minimieren, Arbeitsbedingungen zu verbessern und langfristige soziale Verantwortung entlang der gesamten Lieferkette zu fördern.
Nachhaltigkeit ist die Fähigkeit, den Bedürfnissen der heutigen Generation zu entsprechen, ohne die Möglichkeiten künftiger Generationen zu gefährden, ihre eigenen Bedürfnisse zu befriedigen. Sie beinhaltet ein Gleichgewicht zwischen ökologischen, sozialen und wirtschaftlichen Dimensionen, um langfristige Stabilität und Wohlstand zu gewährleisten. Nachhaltigkeit zielt darauf ab, Ressourcen effizient zu nutzen, Umweltbelastungen zu minimieren und gerechte soziale Verhältnisse zu schaffen.
Nachhaltigkeitskriterien sind festgelegte Massstäbe und Richtlinien zur Bewertung der Nachhaltigkeit von Produkten, Dienstleistungen, Projekten oder Organisationen. Diese Kriterien umfassen verschiedene Aspekte wie Umweltauswirkungen, soziale Gerechtigkeit, wirtschaftliche Stabilität und ethische Prinzipien. Sie dienen als Leitfaden für die Entscheidungsfindung und ermöglichen eine bessere Integration von Nachhaltigkeitsprinzipien in verschiedenen Bereichen.
Negativemissionstechnologien sind biologische und technische Verfahren, um CO2 aus der Atmosphäre zu entfernen und dauerhaft in Wäldern, in Böden, in Holzprodukten oder in anderen Kohlenstoffspeichern zu binden.
Netto-Null bezieht sich auf einen Zustand, in dem der Ausstoss von Treibhausgasen durch menschliche Aktivitäten ausgeglichen ist, so dass keine zusätzlichen Treibhausgase in die Atmosphäre gelangen. Dies wird erreicht, indem die Emissionen reduziert und gleichzeitig Kohlenstoffsenken wie Wälder, Ozeane und Technologien genutzt werden, um überschüssiges Kohlendioxid aufzunehmen. Netto-Null kann sich nur auf den Ausstoss von CO2 beziehen ("CO2-Neutralität") oder auch andere Treibhausgase wie Methan (CH4) berücksichtigen ("Treibhausgasneutralität"). Die "Klimaneutralität" berücksichtigt zusätzlich die im Ausland verursachten "grauen Emissionen" sowie die Klimawirkung des internationalen Flugverkehrs.
Eine Ökobilanz ist eine umfassende Bewertung der Umweltauswirkungen eines Produkts, einer Dienstleistung oder eines Prozesses während seines gesamten Lebenszyklus. Sie berücksichtigt Ressourcenverbrauch, Emissionen und Abfälle, um die Umweltfreundlichkeit zu bewerten und nachhaltige Entscheidungen zu fördern.
Ökodesign bezieht sich auf den Prozess der Gestaltung von Produkten, Dienstleistungen und Systemen mit dem Ziel, ihre Umweltauswirkungen während ihres gesamten Lebenszyklus zu minimieren. Es umfasst die Integration von umweltfreundlichen Materialien, Energieeffizienz, Langlebigkeit, Recyclingfähigkeit und anderen ökologischen Kriterien.
Der ökologische Fussabdruck ist ein Mass für die Auswirkungen menschlicher Aktivitäten auf die Umwelt. Er misst den Land- und Ressourcenverbrauch, um den Lebensstil und die Produktionsmethoden einer Person, einer Gemeinschaft oder eines Landes zu bewerten. Der ökologische Fussabdruck berücksichtigt den Verbrauch von Wasser, Energie, Nahrungsmitteln, Materialien und die Emission von Treibhausgasen.
Planetare Belastbarkeitsgrenzen sind die ökologischen Schwellenwerte, die anzeigen, wie viel Druck und Störungen die Erde aushalten kann, ohne lebenswichtige Systeme zu gefährden. Sie umfassen kritische Faktoren wie Klimawandel, Biodiversitätsverlust und Süsswasserverbrauch und helfen, ein nachhaltiges Gleichgewicht für die menschliche Zivilisation zu bestimmen.
Die Planetary Health Diet ist ein ein von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern erarbeitetes Ernährungsmodell, das sowohl die Gesundheit der Menschen wie auch die Umwelt schützt. Sie betont den Verzehr von nahrhaften, pflanzlichen Lebensmitteln und reduziert den Konsum von tierischen Produkten und verarbeiteten Lebensmitteln, um Umweltbelastungen zu minimieren und das Wohlbefinden zu fördern.
Bei den "Principles for Responsible Investment, PRI" (Grundsätze für verantwortungsbewusste Investitionen) handelt es sich um eine Initiative, bei der Finanzinstitute und Investoren sich verpflichten, ökologische, soziale und Governance-Aspekte in ihre Investmententscheidungen einzubeziehen, um langfristige Werte zu schaffen und Nachhaltigkeit zu fördern.
Proxy Voting bezieht sich auf die Praxis, bei der Aktionärinnen und Aktionäre sowie Mitglieder eines Unternehmens oder einer Organisation ihre Stimmrechte an eine Vertretung oder eine "Proxy" übertragen, welche in ihrem Namen bei Versammlungen oder Abtimmungen abzustimmen.
Regenerative Landwirtschaft ist eine nachhaltige landwirtschaftliche Praxis, die darauf abzielt, die Bodengesundheit und -fruchtbarkeit zu verbessern, die biologische Vielfalt zu fördern und den ökologischen Fussabdruck der Landwirtschaft zu verringern. Sie betont die Nutzung natürlicher Prozesse wie Kompostierung, Fruchtwechsel, Agroforstwirtschaft und den minimalen Einsatz chemischer Pestizide und Düngemittel, um langfristig gesunde Ökosysteme und ertragreiche landwirtschaftliche Systeme zu schaffen.
Die SBTi (Science Based Targets Initiative) ist eine Initiative, die Unternehmen dabei unterstützt, wissenschaftsbasierte Klimaziele zu setzen und ihre Emissionsreduktionsziele im Einklang mit den Klimazielen des Pariser Klimaabkommens zu definieren. Die SBTi bietet Methoden und Richtlinien für die Entwicklung und Validierung dieser Ziele, um den Beitrag der Unternehmen zur Bekämpfung des Klimawandels zu maximieren.
Die 17 Sustainable Development Goals (SDGs) sind die Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen, die mit ihren 169 Unterzielen (Targets) in der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung verankert sind. Sie sollen weltweit eine nachhaltige Entwicklung auf ökonomischer, sozialer und ökologischer Ebene fördern.
Die "Sedex Sustainable Supply Chain Solution" ist eine Plattform, die Unternehmen dabei unterstützt, ethische und nachhaltige Lieferketten zu verwalten, indem sie Informationen über soziale und Umweltstandards teilt, Audits ermöglicht und Transparenz in der Lieferkette fördert.
Strukturell benachteiligte Bevölkerungsgruppen sind soziale Gemeinschaften, die aufgrund von systemischen Ungerechtigkeiten, Vorurteilen und Barrieren in Bildung, Beschäftigung, Gesundheitsversorgung und anderen Bereichen eingeschränkt sind. Diese Gruppen werden wiederholt benachteiligt und haben einen erschwerten Zugang zu Chancen und Ressourcen, was zu Ungleichheit und sozialer Ausgrenzung führt.
Ein Sustainability-Linked Loan (nachhaltigkeitsgebundenes Darlehen) ist eine Form der Unternehmensfinanzierung, bei der die Kreditkonditionen an die Erreichung bestimmter Nachhaltigkeitsziele oder Umwelt- und Sozialleistungsindikatoren (KPIs) genüpft sind.
Eine Treibhausgasbilanz ist eine quantitative Aufzeichnung der freigesetzten und absorbierten Treibhausgase eines Unternehmens, einer Organisation oder eines Produkts. Sie umfasst Emissionen wie Kohlendioxid (CO2), Methan (CH4) und Lachgas (N2O) und dient der Bewertung des Beitrags zur Klimaerwärmung und der Grundlage für Emissionsreduktionsstrategien. Eine "CO2-Bilanz" berücksichtigt analog nur den Ausstoss von CO2.
Treibhausgase sind Gase in der Atmosphäre, die die Wärmestrahlung der Erde einfangen und somit zum Treibhauseffekt beitragen. Die wichtigsten Treibhausgase sind Kohlendioxid (CO2), Methan (CH4), Lachgas (N2O) und Fluorkohlenwasserstoffe (FKW). Menschliche Aktivitäten wie die Verbrennung fossiler Brennstoffe, Landwirtschaft und Abfallentsorgung erhöhen die Konzentration dieser Gase in der Atmosphäre, was zu einem Anstieg der globalen Durchschnittstemperatur und damit zur Klimaerwärmung führt.
Underwriting ist der Prozess, bei dem eine Finanzinstitution oder ein Versicherungsunternehmen das Risiko bewertet oder feststellt, ob es bereit ist, eine Versicherungspolice oder Wertpapiere der Kundschaft zu übernehmen.
Upcycling bezieht sich auf den Prozess der Umwandlung von Abfallmaterialien oder unerwünschten Gegenständen in Produkte von höherem Wert oder Nutzen. Im Gegensatz zum Recycling, das Materialien in ähnliche Produkte umwandelt, werden beim Upcycling vorhandene Materialien aufgewertet. Upcycling fördert die Wiederverwendung und reduziert den Bedarf an neuen Ressourcen.
Wirkungsorientierte Ziele sind klare und messbare Zielsetzungen, die auf konkrete Resultate und Veränderung abzielen, anstatt sich lediglich auf Aktivitäten oder Massnahmen zu fokussieren. Im Zusammenhang mit Nachhaltigkeit betreffen diese Ziele soziale, ökologische und wirtschaftliche Bereiche.