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Schwarzbuch China
Das Schwarzbuch hat zum Ziel, der im Westen verbreitet anzutreffenden Naivität in Bezug auf China eine realistischere Sicht der Dinge entgegenzusetzen.
China ist zwar ökonomisch erfolgreich, politisch aber eine auf der marxistisch-leninistischen Ideologie basierende autoritäre Parteidiktatur mit einer erschreckenden Menschenrechtsbilanz, namentlich in Xinjiang (Ostturkestan), Tibet und Hongkong. Das Land möchte spätestens 2049, zur 100-Jahr-Feier der Volksrepublik, die grösste Volkswirtschaft der Welt sein und die Weltpolitik wesentlich mitgestalten oder gar dominieren. Um dieses Ziel zu erreichen, ist das Land in einen weltweiten Systemwettbewerb eingetreten und setzt seine ökonomische, politische und vermehrt auch militärische Macht auf aggressive Art ein, z.B. um die öffentliche Meinung im In- und Ausland in seinem Sinn zu beeinflussen, oder um Gebietsansprüche in Indien, Nepal, Bhutan und Taiwan geltend zu machen. Die zunehmende wirtschaftliche Abhängigkeit anderer Länder wird geschickt genutzt, um die eigene Sichtweise sowie das repressive, System weltweit zu verbreiten.
Das Schwarzbuch beleuchtet die innen- und aussenpolitischen Folgen der autoritären Parteidiktatur und ihrer aggressiven Expansionsstrategie. Ebenso werden die sich daraus ergebenden Gefahren für die freiheitlich-demokratische Welt aufgezeigt. Abgerundet wird das Papier mit der Analyse der Schweizer China-Politik und der vom Bundesrat vorgestellten China-Strategie.
Das vorliegende Dokument basiert auf allgemein zugänglichen Quellen und darf gerne weiterverbreitet werden.
Verfasser: Charles Sarasin
Herausgeber: Tibet Songtsen House, Verein der Uiguren Schweiz, Uigurischer Weltkongress, München
Broschiert, 26 Seiten