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- Oktober 2013 David Gallusser und Daniel Kopp
Die 1:12-Initiative will, dass der höchste Lohn in einem Unternehmen nicht mehr als das Zwölffache des tiefsten Lohn beträgt. Wird die Initiative angenommen, müssten die Löhne von 2500 bis 4700 Topverdienern in der Schweiz auf das Verhältnis von 1:12 angepasst werden. In den Modellrechnungen werden die Auswirkungen der 1:12- Initiative auf die Erträge von Bund, Kantonen und Gemeinden sowie auf die Haushalte von AHV/IV/EO, Unfallversicherung und Arbeitslosenversicherung berechnet. Je nach Szenario beläuft sich der Gesamteffekt für den öffentlichen Haushalt (Bund, Kantone, Gemeinden und Sozialversicherungen) zwischen Mindereinahmen von 30 Millionen und
Mehreinnahmen von 50 Millionen Franken pro Jahr. Dies entspricht ca. 0.03 Prozent aller Fiskalerträge. Die Auswirkungen sind somit vergleichsweise moderat – insbesondere wenn man sie mit anderen erfolgten oder geplanten Reformen vergleicht.
Die ganze Studie ist hier zu lesen: