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Vor einem Jahr erklärten die vier Unterwalliser Gemeinden Siders, Chippis, Chalais und Grône ihr Interesse an einer eventuellen Fusion. Nach einer ersten Projektstudie wagen sie sich nun an die Erarbeitung des Vorprojekts – und beschreiten dabei neue Wege.
An der Pressekonferenz vom Donnerstagmorgen im Château de la Colline de Daval bei Siders – einem geografisch ausgewählten Ort, von welchem die vier Gemeinden zu sehen sind – informierten die vier Gemeindepräsidenten und die Firma SEREC, die für die Umsetzung beigezogen wurde, über den Fahrplan.
Die geplante Gemeinde wäre mit 24’000 Einwohnern, rund 6’500 Hektaren und über 10’000 Arbeitsplätzen die bevölkerungstechnisch zweitgrösste Walliser Gemeinde nach Sitten.
«Bottom-Up» lautet das Schlagwort zur Erarbeitung des Vorprojekts der Fusion. Die dem Management-Jargon entliehene Devise bedeutet schlussendlich nichts anderes, als auch die Bevölkerung von Beginn weg in die Ausarbeitung der Ideen und in die Diskussion einzubeziehen.
Bis es zur Fusion kommt, wird die Bevölkerung angehört und die Vorschläge anschliessend in Arbeitsgruppen bearbeitet. Der daraus entstehende Bericht wird wiederum der Bevölkerung vorgelegt, bevor die Gemeinden Anfang Sommer 2020 darüber entscheiden, ob sie die Fusionsplanung weiter vorantreiben möchten. «Ein straffer Zeitplan», sagt Mounir, «aber so geht es vorwärts.»
Lesen Sie mehr zum Fusionsprojekt der Gemeinden Siders, Chippis, Chalais und Grône im Walliser Bote vom Freitag, 3. Mai 2019.awo