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Der Osten
Während der riesige Sandstrand der St. Quen’s Bay den grössten Teil der Westküste einnimmt, besitzt die Ostküste mehrere, eher kleine Buchten. Der längste Strand ist ca. 1km lang und liegt bei Gorey, südlich des Mont Orgueil Castle. Allerdings sind diese Strände an der Ostküste nicht so fein wie diejenigen im Süden und Westen, sondern eher grobkörnig, teilweise fast kiesig.
Den Reiz der Ostküste macht jedoch die Abwechslung aus: Badebuchten wechseln mit felsigen Abschnitten, immer wieder aufgelockert durch die sogenannten Martello-Towers. Dies sind alte Wachtürme, die zum Teil restauriert wurden und sehr dekorativ in der Landschaft stehen.
Archirondel-Tower:
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Im nördlichen Teil der Ostküste liegt der St. Catherine’s Breakwater; ein künstlich angelegter, begehbarer Wellenbrecher von ca. 600m Länge. Im 19. Jahrhundert wollten die Briten dort einen sicheren Hafen für Ihre Kriegsflotte bauen. Aufgrund Geldknappheit und anderer widriger Umstände verzögerte sich die Fertigstellung jahrelang und schliesslich musste man feststellen, der Hafen für die neumodischen, dampfbetriebenen Kriegsschiffe zu klein war. So ragt nun St. Catherine’s Breakwater etwas einsam und verloren in den Aermelkanal hinaus und ist zur Flaniermeile von Touristen degradiert worden…
Höhepunkt der Ostküste ist aber sicher das Mont Orgueil Castle. Ein riesiger mittelalterlicher Festungsbau über dem Hafen von Gorey, ausserordentlich gut erhalten (oder restauriert?). Der Eintritt ist mit GBJ 12.50 zwar nicht ganz billig (= CHF 18 oder EUR 16), allerdings wird einem auch etwas geboten für’s Geld. Ueberall sind Ausstellungen, Informationen, Animationen, Videoinstallationen etc., sodass man locker einen ganzen Tag in dem Gemäuer verbringen könnte. Und der Ausblick von ganz oben auf den Hafen und die Umgebung ist fantastisch.
Mont Orgueil Castle:
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- Teil 1 – St. Hélier und Süden
- Teil 2 – Westen
- Teil 3 – Osten
- Teil 4 – Norden und Inselinneres
- Teil 5 – Allgemeine Reisehinweise und -tips
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