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Die Piratenpartei Wallis sagt Nein zur Ecopop-Initiative. Weder die Abschottung der Schweiz noch erhöhte Geburtenkontrollen in Entwicklungsländern würden dem Ziel, natürliche Ressourcen zu schützen, gerecht werden.
Die Ecopop-Initiative sieht eine fixe Einwanderungsquote vor. «Wir wären gezwungen die bilateralen Verträge mit der EU aufzugeben und würden damit unseren wichtigsten Wirtschaftspartner verlieren - während die Schweiz bekanntermassen nicht über genügend natürliche Ressourcen verfügt, um die gesamte Bevölkerung zu versorgen», gibt die Piratenpartei Wallis zu bedenken.
Gemäss den Initianten sollen Frauen in Entwicklungsländern weniger Kinder bekommen. Diese Massnahme - das Verteilen von Verhütungsmitteln und Durchführen von Aufklärungskursen in der Dritten Welt - würde die Schweizer Steuerzahler nach Schätzung der Piratenpartei etwa 200 Millionen Franken kosten. «Tatsächlich verbraucht ein Kind aus einem Industrieland um ein Vielfaches mehr natürliche Ressourcen als ein Kind in der Dritten Welt.»
Abgesehen davon zeigten die langjährigen Erfahrungen in der Entwicklungshilfe, dass Bildung und medizinische Betreuung deutlich wirksamer seien, um Familienplanung zu etablieren.