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Die Schweiz hat ihren 117. Bundesrat, also eigentlich ihren 110., denn 7 aller je Gewählten waren ja Bundesrätinnen, auch wenn die FDP bisher erst eine Frau ins Regierungsgremium entsandte, seit 1848 aber schon 68 männliche Magistraten in Bern hatte, wovon freilich nur 3 aus dem Tessin stammten, jenem Kanton, der bis dato erst 7-mal und 18 Jahre lang nicht mehr in der Landesexekutive vertreten war, mit Ignazio Cassis jedoch bereits den 14. Bundesrat stellt, der im Sternzeichen Widder auf die Welt gekommen ist, wobei er selbst als 31. Amtsinhaber keine Kinder hat und neuerdings auch nur noch einen einzigen Pass, ganz wie seine 116 Amtsvorgänger, von denen er aber der allererste ist, der auf eine Karriere als Militärtrompeter zurückblickt. Kurzum: Für seine Wahl sprach unendlich viel.
Weniger spricht für die Rentenreform. Alle Bürgerinnen erhielten zwar 365 zusätzliche Arbeitstage und ziemlich viele Bürger 70 Franken geschenkt, aber nur vorausgesetzt, dass 50,01 Prozent der Schweizer und eine Mehrheit ihrer 26 Stände für Steuererhöhungen um 0,3 sowie Satzsenkungen um 0,8 Prozent stimmten und es insgesamt lieber hätten, dass zwei Säulen zu einer verschmölzen und alle Leute unter 43 eine Zeche in un-bekannter Höhe bezahlten, anstatt dass die Menschen während ihrer mutmasslich 82,3 Lebensjahre 24 Monate mehr arbeiteten. Dabei läge diese Lösung umso näher, als die Schweizer die nötige Kraft für einen solchen Effort durchaus hätten, wird doch heute mit Sicherheit dafür gesorgt, dass jedermann täglich mindestens 2200 Kalorien in möglichst 100-prozentig helvetischer Qualität bekommt.