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Die Europäische Union (EU) beabsichtigt, eine Umweltproduktdeklaration von landwirtschaftlichen Erzeugnissen einzuführen. Hierbei stellt sich die Frage, inwieweit aus dem Schweizerischen Blickwinkel die verschiedenen methodischen Vorgaben für diesen Zweck geeignet sind. Agroscope hat deshalb zusammen mit Koch Consulting im Auftrag des Bundesamts für Umwelt (BAFU) die relevanten Richtlinien verglichen. Darauf aufbauend wurden die wichtigsten Auswirkungen der verschiedenen methodischen Empfehlungen auf die Umweltproduktdeklarationen von landwirtschaftlichen Produkten analysiert. Die Studie kommt zum Ergebnis, dass die bestehenden Dokumente PEF (Product Environmental Footprint) und ENVIFOOD (Environmental Assessment of Food and Drink)-Protokoll einen wertvollen Beitrag zur Harmonisierung der Umweltproduktdeklaration von landwirtschaftlichen Erzeugnissen leisten. Jedoch ist durch die untersuchten Dokumente noch nicht gewährleistet, dass vergleichbare Ergebnisse erzielt werden, wenn verschiedene Anwender (z.B. Nahrungsmittelproduzent A und Nahrungsmittelproduzent B) die methodischen Vorgaben nutzen, um die Umweltwirkungen für ein identisches Produkt abzubilden. Zudem werden die beiden Bereiche Biodiversität und Bodenqualität unzureichend behandelt.
Wer Biodiversität in der Landwirtschaft mittels ergebnisorientierter Programme fördern will, braucht aussagekräftige Indikatoren. Ein Überblick über vorgeschlagene und verwendete Indikatoren zeigt Entwicklungen und Herausforderungen auf.
Sind tierische Lebensmittel Freund oder Feind? Dies hängt von den Bedürfnissen der Konsumierenden und von den lokalen Produktionsbedingungen ab, wie eine grosse Übersichtsstudie mit Beteiligung von Agroscope aufzeigt.
Im Gemüsebau ist es üblich, Ernterückstände auf dem Feld zu belassen. Werden sie entfernt, so sinkt die Stickstoffauswaschung deutlich. Dies zeigen Messungen von Agroscope.