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Reporter ohne Grenzen (RSF) setzt sich mit einer neuen Petition an das britische Innenministerium gegen die Auslieferung von Wikileaks-Gründer Julian Assange an die USA ein. Bei einer Anhörung am 20. April hat der Westminster Magistrates› Court eine Anordnung unterschrieben, die die Entscheidung über eine Auslieferung wieder an das Innenministerium zurückverweist. Zuständig ist die britische Innenministerin Priti Patel; sie kann den Auslieferungsantrag der US-amerikanischen Regierung genehmigen oder ablehnen.
Die Verteidigung Assanges hat bis zum 18. Mai Zeit, weitere Gründe gegen eine Auslieferung vorzubringen. Danach fällt Priti Patel ihre Entscheidung. Deshalb ist es wichtig, dass möglichst viele Personen die Petition vor dem 18. Mai unterzeichnen.
Assange drohen bei einer Auslieferung an die USA bis zu 175 Jahre Gefängnis für die Veröffentlichung von geleakten Geheimakten, mit denen auch Kriegsverbrechen und Menschenrechtsverletzungen öffentlich bekannt wurden. RSF setzt sich seit Jahren für Assange ein; seine Auslieferung an die USA wäre ein fatales Signal für die Pressefreiheit weltweit.
Petition unterzeichnen: HIER