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20. JAHRHUNDERT

Ab den Jahren 1920 wurde Karate systematisch in Japan verbreitet. Die aus Okinawa importierte Kampfkunst musste sich gegen die Konkurrenten der Hauptinsel wie, Judo, Kendo oder Sumo durchsetzen. Erst 1941 wurde Karate voll als ein japanisches Kampfsystem anerkannt und in die Japanische Gesellschaft für Kampfkünste aufgenommen. Das Gradierungs-System wurde vom Judo übernommen.
Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde durch Funakoshi Senseis Beziehung zum Ausbildungsministerium Karate als Leibeserziehung und nicht als kriegerische Kunst eingestuft und durfte auch zur Zeit der Besatzung in Japan gelehrt werden. Wie Judo und Kendo genoss Karate durch das im Schulsystem geborene Sportformat an wachsender Popularität.