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Prof. Dr. Regine Landmann-Suter erhält den AlumniPreis, weil sie ein einzigartiges Vorbild für junge Frauen ist, eine aussergewöhnliche Mentorin, eine beispielhaft erfolgreiche Forscherin und eine führende Persönlichkeit in der biomedizinischen Forschung.
Dies academicus 2021, Foto: Universität Basel, Fotograf: Christian Flierl
Die Medizinerin Regine Landmann-Suter begann ihre Karriere am Universitätsspital Genf, wo sie eine der ersten Frauen in der Inneren Medizin war. Dies zu einer Zeit, in der eine Frau sehr standhaft sein musste, um eine klinische Ausbildung und eine Laborausbildung zu absolvieren sowie Mutter von vier Kindern zu werden.
Ihre Karriere war auf Infektionen und die Prävention von Infektionen durch das Immunsystem ausgerichtet. Sie veröffentlichte wissenschaftliche Top-Publikationen, ihr Blick reichte aber immer auch über die akademische Welt hinaus. Sie unterstützte zum Beispiel die Entwicklung der Infektionsprävention und -diagnostik in Hanoi, zu einer Zeit als Vietnam in Biomedizin und öffentlicher Gesundheit Nachholbedarf zeigte.
Als erfolgreiche Frau in der Forschung war eine ihrer wichtigsten Aktivitäten die Betreuung und Förderung von jungen Frauen in der Medizin – ein Mentoring, das sie an der Medizinischen Fakultät mit grossem Erfolg initiierte und entwickelte. Zudem diente sie der Universität über viele Jahre als Mitglied der Ombudsstelle, wo sie für zahlreiche Probleme Lösungen fand.