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Die evolutionäre Entwicklung der Erde
In diesem Artikel bringe ich Ihnen drei Darstellungen näher, die das gleiche aussagen und darstellen, die aber jeweils aus einem anderen Blickwinkel betrachtet werden können, um einen anderen Weg zum Verständnis der Entwicklung des Lebens auf der Erde aufzuzeigen. Niemand weiss, wieviel Zeit vergangen ist, seit unsere Galaxie durch eine wirbelartige Bewegung im unendlichen Ozean des Weltraumes gebildet wurde. Die Spirale ist das universale Muster, im Makrokosmos wie im Mikrokosmos.
In Übereinstimmung mit den geologischen und atmosphärischen Veränderungen hat die gesamte Periode der biologischen Entwicklung über 3 Milliarden Jahre gedauert. Vor fast vier Milliarden Jahren war unsere Erde eine gasförmige Spirale im Sonnensystem. Innerhalb dieser Wolke, die eine hohe Aufladung aufgrund intensiver elektromagnetischer Entladungen aufwies, bildeten sich verschiedene leichte Elemente: Wasserstoff, Helium, Lithium, Beryllium, Bor, Kohlenstoff, Stickstoff und Sauerstoff. Durch Verschmelzungsprozesse entstanden weitere, schwerere Elemente, und aus deren Verbindungen wiederum sind Moleküle und weitere chemische Verbindungen hervorgegangen. Relativ schwerere Elemente, Moleküle und Verbindungen haben sich allmählich im Zentrum niedergeschlagen und bildeten den festen Kern der Erde, während andere, leichtere allmählich die Peripherie der Erde formten und die Atmosphäre bildeten. Zwischen der sich verfestigenden Materie und der sich ausdehnenden Atmosphäre begann sich Wasser zu bilden (eine Zusammensetzung aus Sauerstoff, der mehr Yin, und Wasserstoff, der mehr Yang ist), welches in der Folge die ganze Fläche der festen Erde bedeckte. Zuvor schon waren innerhalb der gasförmigen, durch elektromagnetische Stürme aktivierten Wolke, die die Erde in dieser frühen Epoche der Erdgeschichte war, im Laufe von Millionen Jahren die ersten primitiven organischen Moleküle entstanden: Kohlehydrate, Eiweisse, Viren und Bakterien. Diese wiederum fanden hauptsächlich in dem allmählich sich bildenden Wasser die Bedingungen vor, die eine Entwicklung zu höheren Organismen möglich machten. Aus den der Erde und ihrer Atmosphäre gemeinsamen Urmolekülen haben sich im Laufe der Zeit zwei Richtungen des Lebens entwickelt:
- Das Pflanzenreich, welches mehr Impulse durch die zentrifugale Ausdehnungskraft (Yin) erhielt;
- das Tierreich, das mehr durch die zentripetale Zusammenziehungskraft (Yang) angeregt wurde.
Durch Weiterentwicklung und Differenzierung sind aus diesen beiden Richtungen über einen Zeitraum von mehr als 3,2 Milliarden Jahren organischen Lebens eine Vielfalt von Pflanzen- und Tierarten hervorgegangen, über einen sehr langen Zeitraum hauptsächlich im Wasser und später dann auch auf dem Land. Wie aus der Darstellung ersichtlich ist, ist in jeder Phase der Weiterentwicklung der Evolution gleichzeitig zur Tierwelt auch die entsprechende Ernährungsgrundlage entstanden. Dieser Zusammenhang macht klar deutlich, dass jede Tierart – und damit auch der Mensch – dieses entwicklungskonform zur Verfügung stehende Nahrungsangebot als Hauptbestandteil der Ernährung verwenden sollte, um die eigene evolutionäre Entwicklung voranzubringen.
Die allmähliche Abkühlung des Erdklimas führte dazu, dass der Mensch lernte, sich durch den Gebrauch von Salz und Feuer an seine Umwelt anzupassen. Zuerst wurden Feuer und Salz bei der Zubereitung der Nahrung verwendet, um sie besser verdaulich zu machen, Kraft und Vitalität zu gewinnen und die Fähigkeit des klaren, konzentrierten Denkens zu fördern. Wir können uns aus allen Bereichen des biologischen Lebens ernähren, also sowohl pflanzlich als auch tierisch; wenn dies im rechten Verhältnis geschieht, wird dadurch die Gesundheit unseres Bewusstseins für die weiteren Phasen unserer evolutionären Reise gesichert.
(Studieren Sie die Lebensmittelpyramide im Artikel „Die Wichtigkeit des Säure-Basen- und Yin-Yang-Gleichgewichts“).
Der Prozess der Evolution entfaltet sich spiralenförmig in sieben Phasen oder Umläufen. Alle drei Darstellungen zeigen die sieben Phasen der Umläufe botanischer Entwicklung (mehr Yin), und die untere Hälfte stellt die zoologische Entwicklung dar, welche mehr Yang ist. Diese sieben Umläufe gehen fliessend ineinander über, es gibt also keine klaren Abgrenzungen.
Die Spirale ist das universale Muster, im Makrokosmos wie im Mikrokosmos.
Die Unendlichkeit ist unser Ursprung, Anfang und Ziel.
Möge unser endloser Traum ewig auf dieser Erde verwirklicht werden.
Möge unsere bedingungslose Hingabe stets der Liebe und dem Frieden dienen.
Möge unsere tiefe Dankbarkeit und Hingabe allen Menschen, allen Dingen und allen Wesen zugute kommen.
Gebet von Michio Kushi, geb. 1926 in Japan,
führender Denker der Makrobiotik und Autor zahlreicher Bücher zu Ernährung und Gesundheit.