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Ohne Titel
Master-Arbeit, 2017
Bleistift, Tusche auf Papier, Grösse variabel
Im praktischen Teil meiner Mastararbeit setzte ich mich mit der Kombination von Text und Zeichnung auseinander. Ausgehend von den Begriffen „frei“ und „begrenzt“, entstand eine lose Serie von Zeichnungen Texten. Diese weisen einen sehr unterschiedlichen Grad an Repräsentation auf. Die Frage stellt sich, was sich hier auf welche Weise zeigt und verlangt nach einem Nachdenken über die Zeichnung. Dieses zeichnerische Denken ist es, was ich auch im Prozess in den Vordergrund stellte.
Ich ging so vor, dass ich mich etappenweise von einem enger gefassten Punkt im abgesteckten Feld zwischen «frei» und «begrenzt» zum nächsten Punkt leiten liess. Es ist ein explorativ experimenteller Ansatz, den ich als zeichnerisches Nachdenken bezeichnen möchte. Meiner Ansicht nach ist die Kombination von Text und Bild eine ideale Form dieser explorativen Haltung. Wenn durch die Kombination von Wort und Bild etwas Drittes entsteht, kann sich so der Fokus meiner Aufmerksamkeit verändern. Es entsteht beispielsweise eine neue Zeichnung die den Kontext erweitert oder einen neuen schafft. Oder ein weiteres Textfragment kommt hinzu, das andere Bilder hervorruft. Die zu den Zeichnungen gesellten, Textfragmente sind dabei keine – wie man auf den ersten Blick annehmen möchte – erklärenden Erläuterungen, vielmehr erweitern, verwischen oder konterkarieren sie eindeutige Lesarten der Zeichnungen.
Ausstellungsansicht:
Scans, Auswahl:
Texte: immer Laserprint auf Papier 29,7 x 21 cm
42 x 27,9 cm
27,9 x 42 cm
29,7 x 21 cm