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Mit 1:45 Minuten Rückstand auf die Sprint-Siegerin Justine Braisaz-Bouchet gestartet, konnte sich Lena Häcki-Gross nie in den Top Ten festbeissen. Die 28-Jährige kassierte vier Strafrunden. Im Ziel betrug der Rückstand auf die Französin, die einen Doppelsieg feierte, zwei Minuten. Der Podestplatz, den die Schweizer Team-Leaderin vor Wochenfrist in dieser Disziplin geschafft hatte, war aber nur um 45 Sekunden entfernt.
Auch Amy Baserga (36. Rang), Lea Meier (39.) und Aita Gasparin (40.) trafen die Scheiben nicht wunschgemäss und drehten mindestens drei Strafrunden.
Hartweg für Massenstart qualifiziert
Neben Lena Häcki-Gross und Sebastian Stalder, die aufgrund ihrer Klassierungen im Gesamtweltcup das Ticket für die Massenstarts vom Sonntag bereits gelöst hatten, wird mit Niklas Hartweg ein dritter Schweizer in der Königsdisziplin starten. Der Schwyzer beendete die Verfolgung auf Platz 12. Er holte zusammen mit dem 11. Rang im Sprint die nötigen Punkte für einen der fünf Startplätze, die nicht über das Overall-Klassement, sondern anhand der Leistung an der Weltcup-Destination vergeben werden.
Hartweg drehte am Samstag bloss eine Strafrunde. Der von einer Corona-Erkrankung genesene Athlet büsste in der Loipe aber etwas mehr Zeit ein als üblich. Sebastian Stalder, der ebenfalls 19 Scheiben abräumte, stiess von Platz 42 in den 24. Rang vor.
Den Tagessieg sicherte sich Johannes Thingnes Bö. Er stand zusammen mit zwei Landmännern auf dem Podest. Der jüngere der Bö-Brüder löste Tarjei Bö als Weltcupführenden ab.