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Wer kennt Sie nicht, die Ping-Pong Dialoge, bei denen zwei Personen die
Aufmerksamkeit ständig auf sich lenken und dabei jegliche Bereitschaft
vermeiden, aktiv zuzuhören. Es fehlt dann weder das Verständnis, noch das
Interesse für die Aussagen des Gegenübers. |
Das folgende Beispiel ist konstruiert. Es veranschaulicht ein solches Ping-Pong
Verhalten. Die Leserinnen und Leser werden im Alltag sicherlich selbst
zahlreiche ähnliche Pseudo-Dialoge mit angehört haben. Sei es
auf der Strasse, in öffentlichen Verkehrsmitteln oder in der Mensa.

Edith: Hallo René, schön Dich zu treffen. Ich wollte Dir
schon lange von meiner Städtereise nach Wien berichten. Mein Holder
hat mir diesen Wochendeaufenthalt zum Geburtstag geschenkt.

René: Wir haben auch einen Wochenendurlaub nach Paris geplant.

Edith: Letztes Jahr waren wir bereits in Paris und haben uns auf dem
Eiffelturm ein teures Essen geleistet.

René: "Wenn wir reisen, interessieren wir uns vor allem um
Kulturelles, Ausstellungen, Konzerte oder Theater."

Edith: "Das Kulturelle in Wien haben wir alles im Internet heruntergeladen
und gesehen, dass...." usw.

Wie solchen Ping-Pong Dialogen fehlt das aktive Zuhören.
Wer Mitmenschen für sich gewinnen will darf das aktive
Zuhören nicht auslassen. Die Gesprächspartner erfahren bei der
Ping-Pong Kommunikation kaum etwas vom Gegenüber. Mit der Antwort,
wird zwar der Ball aufgenommen, aber sofort gestoppt und in die eigene
Richtung gelenkt.
Solches Ping-Pong lässt sich eliminierten, wenn auf das
Gehörte eingegangen wird und die Aussage des Gegenübers
verarbeitet wird.
Zwischenbemerkungen zum Thema können etwa das Interesse an der Botschaft
des Gegenübers bekunden.
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