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Wasserressourcenmanagement und Gewässerschutz
In den vergangenen 50 Jahren hat die übermässige Entnahme von Oberflächen- und Grundwasser für Land- und Energiewirtschaft und Industrie sowie für städtisches Wachstums zu einer Situation geführt, in der in vielen Gegenden unserer Welt die Nachhaltigkeitsgrenzen für die Wasserentnahme überschritten wurden. Dies hat teilweise zu schweren Schäden an den Ökosystemen der betroffenen Wassereinzugsgebiete geführt.
Die räumliche Ungleichverteilung der weltweiten Süsswasserressourcen sowie das zeitliche Auseinanderklaffen von Wasserangebot und -nachfrage wird sich bis zur Jahrhundertwende weiter verstärken. Schätzungen zufolge werden im Jahr 2050 bereits 4 von 10 Personen in Wassereinzugsgebieten mit Wasserstress leben (UNEP 2012). Von besonderer Brisanz ist, dass es - abgesehen von einigen global nicht relevanten Ausnahmen - keinen Ersatz für Wasser gibt und der Transport von Wasser über lange Strecken prinzipiell weder ökologisch noch ökonomisch ist.
Mögliche Massnahmen zur Reduktion des Wasserkonsums:
- Regenwasserbewirtschaftung
- Mehrfachnutzung von (Ab)wasser
- Integriertes Wassermanagement auf der Ebene von Wassereinzugsgebieten
Verwendete Literatur
UNEP (2012): Global Environment Outlook 5: Environment for The Future we Want: URL [Zugriff: 10.10.2012]