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Das Übereinkommen zum Schutz der Wanderarbeitnehmer und ihrer Familienangehörigen (CMW) hat zum Ziel, Wanderarbeiterinnen und Wanderarbeiter sowie ihre Familien unabhängig von ihrem Migrationsstatus vor Ausbeutung und Verletzungen ihrer Menschenrechte zu schützen.
Das Übereinkommen bekräftigt die fundamentalen Rechte, die in der universell gültigen Menschenrechtserklärung und in den internationalen Menschenrechtsübereinkommen genannt werden.
Das Übereinkommen definiert bürgerliche und politische Rechte unter Berücksichtigung der besonderen Situation von Wanderarbeitnehmerinnen und Wanderarbeitnehmern (z.B. das Recht auf Unterrichtung der konsularischen Behörden bei einer Festnahme) und enthält Bestimmungen über Verstösse gegen die Migrationsgesetzgebung und Verbote (z.B. das Verbot von kollektiven Ausweisungen).
Zudem nennt das Übereinkommen die wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Rechte der Wanderarbeitnehmerinnen und Wanderarbeitnehmer unter Berücksichtigung ihrer besonderen Situation, z.B. das Recht auf ein Mindestmass an medizinischer Versorgung oder das Recht auf Zugang zu Bildung für Kinder von Wanderarbeitnehmenden.
Die UNO hat das Übereinkommen am 18. Dezember 1990 verabschiedet, am 1. Juli 2003 trat es in Kraft. Die Schweiz hat das Übereinkommen weder unterzeichnet, noch ratifiziert.
Übereinkommen zum Schutz der Wanderarbeiter und ihrer Familienangehörigen