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Die Wanderung durch die Schöllenenschlucht und zur Teufelsbrücke ist einfach, aber sagenumwoben: Schon vor 800 Jahren wollten die Urner einen Zugang zum Gotthard, damit sie nach Süden gelangen konnten. Lange versuchten sie, einen Saumweg durch die Schöllenenschlucht und eine Brücke anzulegen. Die Bemühungen waren aber alle zum Scheitern verurteilt. In seiner Verzweiflung soll der Landammann gerufen haben: „Soll doch der Teufel eine Brücke bauen!“ Flugs erschien der Teufel auf der Bildfläche und versprach den Urnern, eine Brücke zu bauen – wenn sie ihm die erste Seele geben würden, die die Bücke überqueren würde. Die Urner stimmten in den Handel ein, und schon bald hatte der Teufel die Brücke fertig gebaut. Und nun wartete er auf der anderen Seite der Brücke darauf, dass sie jemand überqueren wurden. Die schlauen Urner schickten aber nicht einen der Ihren hinüber – sondern einen Ziegenbock.
Im 13. Jahrhundert öffnete die Teufelsbrücke damit für die Urner das Tor in den Süden. Das Tal, das vorher abgeschlossen war, wurde zu einem wichtigen Durchgang im Handelsverkehr.
Praktisch neben der Teufelsbrücke steht das Suworow-Denkmal, das an den Kampf von Alexander Suworows russischer Armee gegen die Franzosen unter Napoleon Bonaparte vom 25. September 1799 erinnert.
Mehr über die Teufelsbrücke und das Suworow-Denkmal, das sich ebenfalls dort befindet, erfahren Sie auf der Website von Andermatt.
Ein Besuch im Restaurant lohnt sich ebenfalls: Von der Terrasse schweift der Blick von der Teufelsbrücke die Schlucht hinunter und der Reuss entlang.
Von der Teufelsbrücke aus führt der Weg danach weiter entlang der Reuss nach Göschenen und Wassen.