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- Geschrieben von Remy Bringold
- Kategorie: Interessantes aus den Protokollen ab 1926
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|1926||

Anstelle von Hans Bräm wird als Präsident Emil Rudin einstimmig gewählt. Ein Füsilier-Schütze wird in Berücksichtigung seiner Confession als Mitglied unter folgenden Bedingungen aufgenommen: Er hat den üblichen Jahresbeitrag zu bezahlen. Ferner ist er verpflichtet, sich an sämtlichen Schiessanlässen, bei denen ein Beitrag, z.B. Bundesbeitrag bezogen werden kann, zu beteiligen. Das Besuchen von Vereinsversammlungen, sowie aller übrigen Anlässe, ist für ihn nicht obligatorisch und darf deshalb nicht bestraft werden.
Ferner teilt der Präsident mit, dass der Scheibenrechen und das Dach des Zeigerloches defekt sind. Nach längerer Diskussion wird die Reparatur bzw. die Sanierung beschlossen. Jedes Vereinsmitglied hat einen halben Tag gratis zu arbeiten.
|1927||

Das Reinvermögen des Vereins beträgt Fr. 444.-. Der Jahresbeitrag wird mit grossem Mehr von Fr. 4.- auf Fr. 6.- erhöht. Die Erhöhung von Fr. 2.- wird für eine Schweizerreise bestimmt, welcher Betrag den betreffenden Mitgliedern, die verhindert sind an der Reise teilzunehmen, wieder zurückvergütet werden soll.
Das Feldsektionswettschiessen wird auf 3 Uhr nachmittags und die Zeit des Abmarsches auf 12 Uhr festgelegt. Der Ausflug soll unter Begleitung der Fahne und eines Tambours durchgeführt werden. Für Fehlende wird eine Strafe von Fr. 3.- festgelegt.
|1928||

Der Stundenlohn der Zeiger wird auf Fr. 1.- erhöht. Es werden folgende jährlichen Entschädigungen bewilligt: Fr. 5.- an den Aktuar, Fr. 4.- an den Kassier und Fr. 4.- an den Materialverwalter. Nach reger Diskussion wird der Antrag zum Beitritt in den Kantonalverband mit 9 gegen 3 Stimmen angenommen.
Für das bevorstehende Feldsektionswettschiessen auf eigenem Stand gedenkt der Vorstand, 20 Scheiben aufzustellen, wozu ein Scheibenrechen angefertigt und der Wall des Schiessstandes verlängert werden muss. Ferner wird beschlossen, die fehlenden Nummern und Kellen bei einer anderen Gesellschaft leihweise erhältlich zu machen. Jedes Mitglied wird verpflichtet, an den vorgesehenen Arbeiten gratis zu arbeiten. Für Fehlende wird eine Strafe von Fr. 3.- pro Halbtag festgesetzt.
Nach längerer Diskussion wird für den Sonntagnachmittag die Musikgesellschaft Lupsingen engagiert und es soll ihr eine Entschädigung von Fr. 50.- bis Fr. 80.- nebst Bier, Wurst und Brot verabfolgt werden. Es wird weiter beschlossen, abends die Wirtschaft ebenfalls zu führen und hierzu das elektrische Licht einzurichten. Zwecks Errichtung eines Tanzbodens wird einem Antrag für Anschaffung von 40 m2 Dielen zugestimmt. Das Fest soll in beiden Liestaler Zeitungen publiziert werden. Die Rechnung des Feldsektionswettschiessen hat schliesslich ein Reingewinn von Fr. 159.- ergeben.
|1929||

Nach kurzer Diskussion wird mit grossem Mehr beschlossen, eine Schweizerreise durchzuführen. Der Vorschlag, betreffs Führen der Reisegesellschaft per LeitenNagen nach dem Bahnhof in Liestal und wieder nach Hause zum Preis von 60 Cts. pro Mitglied wird gutgeheissen. Die Schützenzeitung, welche dem Verein wöchentlich zugestellt wird, soll in Zukunft in der Wirtschaft «zum Rössli›› aufgelegtwerden.
An das Eidg. Schützenfest zu Gunsten der Gabensammlung wird ein Betrag von Fr. 10.- bewilligt.
|1930||Die Statutenrevision wird durchberaten und einstimmig genehmigt. Das Vereinsvermögen beträgt noch Fr. 244.30.|
|1931||Es wird beschlossen, wieder eine Reisekasse zu gründen. Jedes Vereinsmitglied hat pro Monat Fr. 1.- einzubezahlen. Die Musikgesellschaft Lupsingen lädt zu ihrer Fahnenweihe am Auffahrtstag ein. Es wird ein Beitrag an die neue Fahne von Fr. 10.- beschlossen.|
|1932||

ln seinem Jahresbericht hält der Präsident fest, dass in unserem Verein seit langem die Unsitte herrscht, dass die Mitglieder zu wenig Interesse an den Arbeiten des Vorstandes zeigen, u.a. die Sitzungen, welche immer sehr schlecht besucht werden, auch die festgesetzten Stunden für das Schiessen, welche so gleichgültig ven/vertet werden, so dass dem Verein immer mehr Zeigerkosten entstehen, infolge zu langer Ausdehnung der Schiessstunden.
ln Zukunft soll zur Einsparung des Bieterlohnes jedem Mitglied ein Exemplar über die Daten und Zeiten des Schiessens ausgehändigt werden.
|1933||Es wurde entschieden, sich für das 10. Kantonal-Schützenfest beider Basel in Basel anzumelden, an dem schliesslich 18 Schützen teilgenommen haben.|
|1934||Der Bestand der Sektion beträgt 33 Aktiv- und 4 Freimitglieder. Ein Mitglied der Musikgesellschaft macht die Anregung, die Schützen und die Musik könnten gemeinsam einen Ausmarsch ausführen. Diese Anregung wurde mit grosser Freude entgegengenommen und als Zielort wurde Bretzwil bestimmt.|
|1935||Erstmals ist von Verhandlungen mit dem Gemeinderat betreffend Schiesshüttenbau die Rede. Zudem wurde das Feldsektionswettschiessen auf eigenem Stand durchgeführt. Es wurde durch Abstimmung beschlossen, das Läger zu decken. Die Verpflegung des Zeigerpersonals ist dem Vorstand überlassen worden, jedoch zu einem mässigen Preis.|
|1936||Der Vorstand schlägt vor, einen Trinkbecher anzuschaffen und immer derjenige Schütze, welcher in den obligatorischen und feldmässigen Übungen die höchsten Punkte aufweist, sei auf den Becher eingravieren zu lassen.|
|1937||Die Teilnahme am Kantonalen Schützenfest in Liestal wird beschlossen. Die Teilnehmer an diesem Fest erhalten für die Vorübungen verbilligte Munition zum Preis von 5 Rp. das Stück. Zum Schluss der Versammlung ladet der Präsident zu einem Trunk aus dem neuen Becher ein, welcher alsdann seine Taufe gut bestand.|
|1938||Für die Reparatur der Vereinsfahne durch die Fahnenweberei Gelterkinden wird ein Betrag von Fr. 100.- bewilligt. Der Präsident gibt bekannt, dass für diejenigen Mitglieder, die alle Jahre ein Leihgewehr bezogen haben, wieder die gleichen Numeros bestellt worden sind.|
|1939||Es haben sich etliche Jünglinge zu einem Jungschützenkurs angemeldet. Es sind auch wieder 6 Stück Leihgewehre bestellt worden, deren Kosten sich auf Fr. 1.50 pro Stück belaufen und durch die Schützen selber zu bestreiten sind. Ein Beitrag an das gebaute Eigenheim des Schweizerischen Schützenvereins wird abgelehnt.|
|1940||Da im laufenden Vereinsjahr keine grossen Ausgaben entstehen, wird auf Antrag des Vorstandes der Jahresbeitrag von Fr. 4.- auf Fr. 2.- festgesetzt.|
|1942||Der Jahresbeitrag wurde von Fr. 2.- wieder auf Fr. 4.- erhöht. Der Präsident erinnert die Mitglieder einmal mehr an die Pflichten des Schützen und fordert sie auf, immer pünktlich an den Schiessübungen teilzunehmen. Ordnung, Disziplin und Pünktlichkeit sind für den Soldaten oberstes Gebot, dies sollte auch für das Vereinsleben Gültigkeit haben. Erfreulicherweise haben sich sechs Jungsoldaten bereit erklärt, dem Verein beizutreten. Der Zeigerchef erhält einen Stundenlohn von Fr. 1.50. Nach reger Diskussion wird beschlossen eine Materialhütte zu bauen, damit das Zeigermaterial und die Scheiben nicht jedesmal ins Schulhaus zurückgebracht werden muss. Emil Rudin tritt nach 16 Jahren als Präsident zurück und Hermann Mangold übernimmt nach 13-jähriger Tätigkeit als Aktuar neu die Führung des Vereins.|
|1943||Die Kosten der Materialhütte belaufen sich entgegen dem Kostenvoranschlag von Fr. 120.- auf Fr. 366.-. Dem Rechnungssteller wird eine Anzahlung von Fr. 200.- zugesprochen mit der Auflage, eine detaillierte Abrechnung zu erstellen und einen Kostennachlass ins Auge zu fassen.|
|1944||Der Präsident nimmt Abschied vom Schiessjahr 1943 mit dem Wunsch, unser Land möge weiterhin vom schrecklichen Krieg verschont bleiben und ein gerechter Friede möge dem blutigen Völkerringen ein Ende setzen. Er teilt ferner mit, dass das Dach der Materialhütte zu wenig Gefälle habe und bei Regenwetter das Wasser in die Hütte eindringe. Es soll in dieser Angelegenheit ein Fachmann um Rat gefragt werden.|
|1945||Die lecke Materialhütte muss mit Falzziegeln gedeckt werden. Laut Offerte kommt ein guter Falzziegel auf 36 Rp. zu stehen. Da die Kasse einen erheblichen Rückschlag erfuhr, wurde derJahresbeitrag von Fr. 4.- auf Fr. 5.- erhöht. Schützen, die das oblig. Programm nicht schiessen, bezahlen als Entgelt Fr. 1.50 und Schützen fürjeden geschossenen Nuller 10 Rp.|
|1946||

In vortrefflichen Worten wirft der Vorsitzende einen kurzen Rückblick auf das verflossene Vereinsjahr, das Jahr, in welchem durch die endgültige Niederlage des Deutschen Reiches und Japans dem blutigen Weltkrieg ein Ende gesetzt wurde. Im Voranschlag der Einwohnergemeinde ist ein Betrag von Fr. 80.-- für die lnstandstellung des Kugelfanges vorgesehen, der kaum ausreichen wird.
|1947||Die Zeigermannschaft stellt sich nicht mehr zur Verfügung. Ersatz wird keiner gefunden. Der Vorstand wird beauftragt, die Angelegenheit zu erledigen. Höhepunkt ist das Jubiläumsschiessen vom 2./3. August; über 600 Schützen haben daran teilgenommen. Der Reingewinn aus dem Schiessen und der Wirtschaft beträgt Fr. 1'700.-.|
|1948||Die Reisekasse soll wieder belebt werden, um am Eidg. Schützenfest 1949 in Chur teilnehmen zu können. Eine Kommission zur Prüfung des bereits beschlossenen Hüttenbaus wird gebildet. Dem Vorschlag, ein Vereinskästchen am Spritzenhaus anzubringen, wird entsprochen. Bussen- und Nullergeld sollen die Anschaffungskosten finanzieren.|
|1949||

Das Vereinsvermögen beläuft sich auf Fr. 2050.-. Die Gemeinde Seltisberg ist bereit, bei uns auf ihre Kosten einen Kehrscheibenstand einzurichten, im Falle dass Lupsingen einwilligt, den Stand gemeinsam mit den Seltisberger Schützen zu benützen. Mit 18 gegen 10 Stimmen ist man für weitere Verhandlungen. Die Gemeindeversammlung hat ebenfalls beschlossen, die Angelegenheit weiter zu prüfen. An einer ausserordentlichen Vereinsversammlung wird die gemeinsame Benützung des Lupsingerstandes endgültig abgelehnt. Damit ist diese leidige Angelegenheit vom Tisch. Das Gesuch der Bürgergemeinde an den Regierungsrat um Bewilligung zur Gratisabgabe von Holz zum Bau einer Schiesshütte wurde abgelehnt. Es wird der Gemeindeversammlung beantragt, die Einwohnergemeinde möchte der Bürgergemeinde das Holz abkaufen, denn gegen diesen Beschluss könnte niemand etwas einwenden. Die Gesamtkosten belaufen sich auf Fr. 4'769.-. Zur Finanzierung wurden Fr. 3'400.- bei der Armenkasse zu 3% verzinslich aufgenommen.
|1950||Max Rudin übernimmt das Präsidium. Der zurücktretende Hermann Mangold wird nach 21 Jahren Vorstandstätigkeit zum Ehrenpräsidenten ernannt. Es findet ein Hütteneinweihungs-Schiessen statt, das mit einem Reingewinn von Fr. 943.85 abschliesst.|
|1952||Fünf Vorstandsmitglieder treten zurück, darunter Präsident Max Rudin, der wegen längerer Militärdienstzeit sein Amt nicht mehr ausüben kann. Als neuer Präsident stellt sich Paul Hofer zur Verfügung.|
|1953||Turbulente Zeiten! Der ganze Vorstand tritt zurück. Ein Schreiben der Kreiskommandos wird verlesen, in dem festgehalten ist, dass sämtliche 32 Schiesspflichtigen drei Tage unbesoldet nach Liestal aufgeboten werden müssen, falls kein Vorstand gebildet werden kann. Max Grollimund stellt sich für ein Jahr als Präsident zur Verfügung.|
|1954||Das Eidg. Feldschiessen findet auf dem Stand Lupsingen statt. Der Reingewinn beläuft sich auf Fr. 602.50. Fr. 700.-- wurden an das Darlehen der Armenkasse zurückbezahlt.|
|1955||Max Grollimund tritt wegen geschäftlichen Gründen zurück. Niemand stellt sich als Nachfolger zur Verfügung. Die Präsidentenwahl wird «verabschiedet›› und dem Kreiskommando übergeben.|
|1956||Max Grollimund stellt sich nochmals für ein Jahr als Präsident zur Verfügung.|
|1957||Ernst Dürrenberger-Hug wird als neuer Präsident gewählt.|
|1958||

Der Errichtung eines Kehrscheibenstandes wird zugestimmt. Die Schützengesellschaft Muttenz ist bereit, ihren alten Stand unentgeltlich abzugeben. Das Eidg. Schützenfest in Biel wird besucht.
|1959||Es wird beschlossen, dass jedem Mitglied, das das ganze Jahresprogramm erfüllt ein Kaffeelöffeli abgegeben wird. Wer sich am Jahresprogramm beteiligen will, hat im voraus Fr. 21- als Beitrag an die verursachten Kosten zu leisten. Der Verein übernimmt das Bezirkswettschiessen. Der neue Kehrscheibenstand hat damit die Feuerprobe bestanden. Der Reingewinn beträgt Fr. 2'422.95. Die restliche Schuld von Fr. 1'400.- bei der Armenkasse konnte zurückbezahlt werden.|
|1960||Es wurde die Anschaffung einer Standarte zum Preis von Fr. 550.- durch die Fahnenfabrik Siegrist in Langenthal beschlossen. Der Ehrenpräsident bedauert die Tatsache, dass sich kaum mehr ein Mitglied für die Übernahme eines Vorstandamtes gewinnen lässt und schliesst sein Votum mit dem Ausspruch «s'isch nümm wie albe››.|
|1961||Das Standarteneinweihungsschiessen mit 540 Teilnehmern wird mit einem Reingewinn von Fr. 2'341.10 abgeschlossen.|
|1963||Die Teilnahme am Eidg. Schützenfest in Zürich wird beschlossen.|
|1964||Die Gesellschaft nimmt am Kant. Schützenfest beider Basel in Pratteln teil. Die Vermögensminderung von rund Fr. 1000.-- wird auf die Kosten einer teilweisen Verkleidung des Schützenhauses, der Erneuerung der Trockenbatterie für die Telefonanlage und der Teilnahme am Kant. Schützenfest in Pratteln zurückgeführt.|
|1965||Der Jahresbeitrag wurde von Fr. 10.- auf Fr. 12.- erhöht. Aufgrund einer Anfrage der Gemeinde Frenkendorf, wird beschlossen, unsere Anlage einem der drei Frenkendörfer Schiessvereine, zur Absolvierung des Obligatorischen, vorübergehend leihweise gegen eine angemessene Entschädigung zur Verfügung zu stellen.|
|1967||Peter Dürrenberger, Seltisberg wird zum Präsidenten gewählt.|
|1968||Die Gesellschaft nimmt am Kant. Schützenfest beider Basel im Allschwiler Weiher teil und erringt den Goldlorbeer-Kranz. Im weiteren wurde durch unseren Verein die Durchführung des Eidg. Feldschiessens mit einem erfreulichen finanziellen Erfolg übernommen.|
|1969||Die Gesellschaft nimmt am Eidg. Schützenfest in Thun teil.|
|1970||Am «Lupsibärger Dorffescht» hat die Schützengesellschaft mit der Führung der Wirtschaftsbetriebe «Dröscheschopf›› und «Schützestube›› wesentlich zum Erfolg beigetragen.|
|1972||Teilnahme am Kant. Schützenfest beider Basel. «Ein seltenes Tief stellt dieser Anlass in der Geschichte unseres Vereins dar, mussten wir doch einige katastrophale Einzelergebnisse von sonst sicheren Schützen hinnehmen››, schreibt der Präsident in seinem Jahresbericht. Der Parkplatz vor dem Schützenhaus wird auf Kosten des Vereins mit einem Asphaltbelag versehen, nachdem es der Gemeinde gelungen ist, einen Arrondierungskauf in die Wege zu leiten. Dementsprechend sinkt das Vereinsvermögen von Fr. 5'100.- auf Fr. 2'940.-.|
|1973||Der Verein organisiert das Eidg. Feldschiessen und schliesst auf «eigenem Stand» mit einem Glanzresultat ab. Erstmals in ihrer Geschichte übernahm die Schützengesellschaft Lupsingen die Durchführung der Bezirksdelegiertenversammlung.|
|1974||Die Schützengesellschaft Lupsingen feiert ihr 100 jähriges Bestehen mit einem Jubiläumsschiessen und einer gediegenen Jubiläumsfeier. Am Jubiläumsschiessen haben 880 Schützen teilgenommen. Am Sonntag-Morgen musste der Ausweichstand St. Pantaleon in Anspruch genommen werden.|
|1978||Der Verein übernimmt die Durchführung des Eidg. Feldschiessens. Mit der "Bombenbeteiligung" von 54 Lupsinger Schützen ist das Sektionsresultat gegenüber dem Vorjahr um 1 Punkt gesunken. Die Schiessanlage von Lupsingen wurde durch den Gemeinderat der Zone 2 zugewiesen, was dem Verein erlaubt, an maximal 15 Sonntagen Schiessanlässe durchzuführen.|
|1979||Am Eidg. Schützenfest in Luzern haben 22 Schützen teilgenommen.|
|1980||Das Schützenhaus erhält eine Schallisolation.|
|1981||Der Verein nimmt zum zweiten Mal am Historischen Murtenschiessen teil. Dabei hat Lupsingen bei den Gastsektionen hinter der SG Lanzenhäusern den zweiten Rang erreicht.|
|1982||Rolf Fritz übernimmt das Vereinspräsidium. Der bisherige Vereinspräsident Peter Dürrenberger wird Präsident der Kantonalschützengesellschaft Baselland. 28 Schützen nehmen am Kantonalschützenfest beider Basel auf Sichtern teil.|
|1984||Erstmals findet in Lupsingen eine Kantonal-Delegiertenversammlung der Schützen statt. Ebenfalls zum ersten Mal beteiligen wir uns am historischen St. Jakobsschiessen in Basel/Allschwilerweiher. Der Verein übernimmt auch die Durchführung des Bezirkwettschiessens.|
|1985||27 Schützen haben am Eidg. Schützenfest in Chur teilgenommen und brachten einen Goldlorbeer mit nach Hause.|
|1986||Wiederum führt die SG Lupsingen das Eidg. Feldschiessen durch. 66 Lupsinger Schützen haben den Wettkampf absolviert.|
|1987||René Kaufmann wird neuervereinspräsident. 23 Schützen haben am Kantonal-Schützenfest beider Basel im Allschwilen/veiher teilgenommen und den Goldlorbeer errungen. Die elektronische Trefferanzeige "Sius-Ascor" kann in Betrieb genommen werden. An der Budgetgemeindeversammlung wurden hiefür Fr. 75'0O0.- beantragt. Die an sich unbestrittene Sache kam jedoch erst nach einigen Voten zur Abstimmung, da diverse Stimmbürger dem Ganzen wenig Wohlwollen entgegenbrachtent. Schliesslich wurde der Kredit mit 59 gegen 15 Stimmen beschlossen.|
|1990||26 Schützen haben am Eidg. Schützenfest in Winterthur teilgenommen. Hansjörg Roth wurde im Eröffnungsschiessen 50m Gesamtsieger.|
|1992||24 Schützen haben am Kantonal-Schützenfest beider Basel in Aesch teilgenommen; ein Silberlorbeer war der Lohn für ihren Einsatz. Das Vereinsvermögen ist mittlerweile auf Fr. 24'800.- angewachsen.|
|1993||Ein grosses Jahr. In über 2'500 freiwilligen Arbeitsstunden konnte eine Schützenstube aufgebaut und eingeweiht werden. Die Baukosten von rund Fr. 132'O00.- wurden durch Schenkungen und Darlehen von Schützen und Gönnern sowie mit einer Hypothek bei der Basellandschaftlichen Kantonalbank abgedeckt. Die Schützenveteranen nehmen mit Erfolg am Eidg. Veteranenschiessen in Chur teil.|
|1994||Wiederum wurde ein Bezirkswettschiessen in Lupsingen durchgeführt. Das Schützenhaus erhält eine Postautohaltestelle auf Verlangen.|
|1997||Hanspeter Lüdin wird neuer Vereinspräsident. 22 Schützen sind am Kantonal-Schützenfest beider Basel in Sissach angetreten. Die neuen Vereinsstatuten werden angenommen.|
|1998||Die Anschaffung einer neuen Vereinsfahne wird beschlossen. Diese soll im Jubiläumsjahr eingeweiht werden. Das Barvermögen beläuft sich auf Fr. 8'900.-. Die Restschuld auf der Schützenstube beträgt dank grossem Einsatz und Können der Wirtschaftsequipe nur noch Fr. 32'000.-.|
|1999||Der Verein feiert sein 125-jähriges Bestehen. Am Jubiläumsschiessen haben 711 Schützen den Weg nach Lupsingen gefunden. Der Reingewinn aus diesem Anlass beläuft sich auf rund Fr. 5'900.-. Im Mittelpunkt der Jubiläumsfeier vom 6. November 1999, die als familiärer Anlass der Lupsinger Schützen gestaltet wurde, stand die Einweihung der neuen Vereinsfahne und der neuen Standarte.|
|2000||Thomas Dürrenberger wird neuer Vereinspräsident.|