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Im Bild der beste Spieler der Runde bezüglich Pass-, Lauf- und Receiving-Yards.
Aaron Rodgers hat in der Vergangenheit die Packers bereits viermal ins NFC Championship Game geführt. Noch nie konnte er dabei aber ein Heimspiel bestreiten. Mit dem Sieg gegen die Los Angeles Rams ist es nun erstmals soweit. Die Packers waren in dieser Partie klar das bessere Team, erzielten doppelt soviele Offense-Yards wie die Gäste aus Los Angeles. Nach zwei Field Goals im ersten Viertel erarbeiteten sich die Packers im zweiten Viertel mit zwei Touchdowns, einem Pass von Rodgers zu Davante Adams sowie einem kurzen Touchdown-Lauf des Quarterbacks, den letztlich siegbringenden Vorsprung. Die Rams liessen sich zwar nie entscheidend distanzieren, konnten den Rückstand aber während des ganzen Spiels nie mehr ganz schliessen. Letztlich hatten die Rams in dieser Partie zwei gute Drives, die beide in Touchdowns endeten, dies war aber schlicht zu wenig. Den Schlusspunkt setzte dann im letzten Viertel Allen Lazard, der einen tiefen Pass von Aaron Rodgers fing und mit einem 58 Yards-Touchdown abschloss. Aaron Rodgers passte für 296 Yards und zwei Touchdowns, Aaron Jones erlief 99 Yards und einen Touchdown. Jared Goff passte für die Gäste für 174 Yards und einen Touchdown, Cam Akers erlief 90 Yards und einen Touchdown. Die Packers-Defense erzielte total vier Sacks, die Rams gingen leer aus. Los Angeles Rams @ Green Bay Packers 18:32
Die erste Halbzeit des Duells zwischen den Baltimore Ravens und den Buffalo Bills war eine zähe Angelegenheit. Was auch an den Wetterbedingungen in Buffalo hing: Es wehte eine starke Brise, was beiden Kickern einige Probleme bereitete: Sowohl Tyler Bass wie auch der sonst so zuverlässige Justin Tucker verschossen je zwei Field Goals. Tucker setzte dabei die Fehlschüsse an die Pfosten. Bereits im dritten Viertel fiel dann die Entscheidung: Die Bills schlossen den Eröffnungsdrive der zweiten Halbzeit nach elf Spielzügen mit einem Touchdown-Pass von Josh Allen zu Stefon Diggs ab. Die Ravens konterten ihrerseits mit einem langen Drive von 15 Spielzügen, der sie bis kurz vor die Bills-Endzone führte. Dort fing dann aber Taron Johnson einen Pass von Lamar Jackson ab und trug ihn 101 Yards direkt zum Touchdown zurück. Johnson stellte damit den Playoff-Rekord für den längsten Interception-Return-Touchdown ein. Die Ravens hatten danach nur noch einen vielversprechenden Drive, der ihnen aber ebenfalls keine Punkte eintrug. Die Bills-Defense hatte das berüchtigte Scrambling des Ravens-Quarterbacks gut im Griff, gestand ihm nur 34 Rushing-Yards zu. Jackson passte für 162 Yards und die erwähnte Interception. Josh Allen passte für 206 Yards und einen Touchdown. Die Bills stehen nach 27 Jahren zum erstenmal wieder in einem AFC Championship Game. Baltimore Ravens @ Buffalo Bills 3:17
Der Titelverteidiger Kansas City Chiefs schwankte gegen die Cleveland Browns, aber letztenendes fiel er doch nicht. Dies auch dank Backup-Quarterback Chad Henne, der im dritten Viertel für den mit einer Gehirnerschütterung ausgeschiedenen Patrick Mahomes in Spiel gekommen war: Er verwandelte kurz vor Schluss einen gewagten vierten Versuch und ermöglichte es seinem Team so die restliche Zeit von der Uhr zu nehmen. Die Chiefs schlossen den ersten Drive der Partie mit einem Touchdown-Lauf von Mahomes ab und bauten den Vorsprung dann in der zweiten Halbzeit kontinuierlich aus. Die Browns versuchten dagegenzuhalten, hatten aber auch Pech: Rashard Higgins tauchte nach einem Passfang am Pylon in die Endzone, verlor aber den Ball kurz vor der Goal Line, der Ball ging durch die Endzone: Touchback für die Chiefs. Nach der Pause konnten die Browns das Spiel mit zwei Touchdowns nochmals spannend machen: Jarvis Landry fing einen Touchdown-Pass von Baker Mayfield, Kareem Hunt fand zu Fuss den Weg in die Endzone. Allein der siegbringende Touchdown wollte nicht mehr gelingen. Baker Mayfield passte für 204 Yards und einen Touchdown bei einer Interception, Patrick Mahomes kam auf 255 Yards und einen Touchdown. Tyrek Hill fing acht Pässe für 110 Yards, Travis Kecle acht für 109 Yards und einen Touchdown. Cleveland Browns @ Kansas City Chiefs 17:22
Die Begegnung zwischen den Tampa Bay Buccaneers und den New Orleans Saints brachte zum dritten Mal in dieser Saison das Aufeinandertreffen von Tom Brady und Drew Brees. In den beiden Regular Season-Spielen behielt jeweils Brees die Oberhand, diesmal obsiegte Brady. Die Buccaneers profitierten dabei von den Turnovers der Gastgeber: Drew Brees warf drei Interceptions, Jared Cook verlor zudem einen Fumble. Die Buccaneers erhielten durch die Turnovers den Ball jeweils in guter Feldposition und nutzten diese Situation gnadenlos aus: Vier Turnovers verwandelten sie in Touchdowns. Tom Brady fand dabei Mike Evans und Leonard Fournette für je einen Touchdown. Und fünf Minuten vor Schluss machte er mit einem Sneak den letzten Touchdown der Partie. Den spektakulärsten Touchdown erzielten aber die Gastgeber: Bei einem Trickspielzug der über vier Spieler ging, fand Backup-Quarterback Jameis Winston gegen sein ehemaliges Team Tre’Quan Smith für einen 56 Yards-Touchdown. Tom Brady passte für 199 Yards und zwei Touchdowns, Drew Brees für 134 Yards und einen Touchdown bei drei Interceptions. Tre’Quan Smith kam auf 85 Yards und zwei Touchdowns. Tom Brady steht zum 14mal in einem Championship Game, zum erstenmal allerdings in der NFC. Für Drew Brees war es möglicherweise das letzte Spiel seiner langen Karriere. Tampa Bay Buccaneers @ New Orleans Saints 30:20