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Spät abends wurde ich kontaktiert und orientiert, dass sich in einem Wohnhaus in Rafz eine Schlange befinde. Die Ehefrau hatte mit grossem Schrecken die Ringelnatter entdeckt. Ich habe dann die Ringelnatter zu mir genommen und am nächsten Morgen wieder an einem guten Ort, ausserhalb des Dorfes, ausgesetzt. Die Ringelnatter ist entweder über eine offene Türe oder ein Fenster ins Haus gekommen oder wurde eventuell sogar von ihrer Katze herein gebracht.
Die tagaktive und ungiftige Ringelnatter bekam ihre Bezeichnung durch zwei orangefarbene Flecken an ihrem Hinterkopf. Sie sind jeweils wie ein Halbmond geformt und wirken fast wie ein Ring um ihren Hals. Diese Schlangenart ist farblich sehr variabel; in der Schweiz kann sie braun, grau oder oliv sein. Unterbrochen wird diese Grundfarbe von typischen schwarzen Flecken.
Franz Hänseler