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Die Verzögerungen der Waffenlieferungen könnte den Takt zumZusammenbruch der ukrainischen Armee bestimmen
Wird die Ankündigung von Präsident Joe Biden, der Ukraine F-16-Kampfflugzeuge liefern zu lassen, die Kampfkraft der ukrainischen Streitkräfte erhöhen? Um ein Jahr hat die Regierung von Bundeskanzler Scholzdie Lieferung der Kampfpanzer Leopard verzögert. Dies dürfte zum Hinauszögern der ukrainischen Offensiven im Osten und Südosten um ein Jahr geführthaben. Während dieser Zeit konnte die russische Kriegführung zur Verteidigung ihrer Eroberungen wirksame Abwehrstellungen mit Bunkern, Schützengräben, Drachenzähnen und Minen errichten.
Beinahe ein halbes Jahr benötigte die Biden-Administration für ihren Entscheid betreffend dieLieferung der F-16-Kampfflugzeuge. Während dieser Zeit fehlten der ukrainischen Kriegführung für die Unterstützung ihrer Offensiven Kampfflugzeuge. Sie musste ohne Luftüberlegenheit die russischen Abwehrstellungen angreifen. Dieses Fehlen dürfte dasbisherige Scheitern der ukrainischen Offensivenbestimmt haben.
Die Ukraine wird von den Niederlanden und Dänemark,bedingt durch den Zeitaufwand für die Ausbildung der ukrainischen Piloten und des Aufwandes für dieEinrichtung der notwendigen Infrastruktur, die Flugzeugeerst ab Beginn 2024 erhalten. Bereits Ende 2023 könnte aber die ukrainische Armee aufgrund ihrer Offensiven an den russischen Abwehrstellungen aufgerieben und damit nicht mehr einsatzfähig sein
Fazit: Es besteht die Möglichkeit, dass die Ukraine bereits Ende 2023 über keine kampffähige Armee mehr verfügen wird. Der Takt bei den Verzögerungen der Waffenlieferung würde dann einem Taktfahrplan des Unterganges der ukrainischen Armee gleichen.
Kampfflugzeug F-16 (A.S.)