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Der Zehndenstadel aus dem Jahr 1437 gehört zu den ältesten Holzbauten im Wallis. Das seit 2007 darin befindliche Safranmuseum ist ein Museum im Museum. An diesem Wahrzeichen des Dorfes finden wir die meisten Konstruktionsmerkmale der Ökonomiegebäude im Spätmittelalter: parallel zur Dachschräge laufenden Kanthölzer (Abroste), Malteserkreuz am Mantelstud, schräge «Spillen», niederer Vorschutz, unregelmässige Balkenvorstösse usw.. Früher entrichteten die Bauern hier ihre Naturalabgaben (z.B. Zehntkorn) an die Obrigkeiten. Sie sehen die für den Anbau und die Ernte des Safrans verwendeten Gerätschaften und erhaltenen Informationen über die Ernte, Safranprodukte und zur Einmaligkeit der Munder Safrankultur (Doppelkultur Safran/ Winterroggen).
Im Museum ist auch ein kleiner Acker eingerichtet, auf welchem der Jahreszyklus der Safrankultur aufgezeigt wird. In einem kurzen Film entführten wir Sie in die Welt «Mund und sein Safran».