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Eine Harfe ohne Saiten
oder Wie man Romane schreibt
Aus dem Amerikanischen von Wolfgang Hildesheimer
R(onald) F(rederic) Melf ist einer der bedeutendsten Romanciers seiner Zeit. Im späten Herbst – genauer gesagt: am achtzehnten November jedes zweiten Jahres – beginnt Melf mit einem neuen Roman. Edward Gorey beschreibt und zeichnet in ›Eine Harfe ohne Saiten‹ die Mühsal des schöpferischen Prozesses und die Qualen, die ein Autor erleiden muss, bis aus einem Titel, für den noch kein Stoff existiert, ein Manuskript wird und sogar ein fertiges Buch; er erzählt von den Schwierigkeiten im Umgang mit solch weltlichen Institutionen wie Verlag und Buchhandel, von den postnatalen Depressionen ganz zu schweigen. ›Eine Harfe ohne Saiten‹ ist eine Art frühe Graphic Novel über einen Novellisten.