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Gegen Ende eines schwierigen Jahres, das für den Genfer von Verletzungspausen geprägt war, hat Kilian Feldbausch (ATP 758) doch noch allen Grund zur Freude. Der 18-Jährige gewann letzte Woche in den USA sein erstes Turnier als Profi. Beim mit 15 000 Dollar dotierten ITF-Turnier von Buca Raton liess er nichts anbrennen und gestand seinen insgesamt fünf Gegnern keinen einzigen Satzgewinn zu. Im Final besiegte Feldbausch den Amerikaner Garrett Johns (ATP 562) mit 6:4 und 7:5.
Perrin und Paul im Doppel
Derweil feierte Conny Perrin in Chile einen schönen Erfolg. Beim WTA-125-Turnier von Colina siegte die 32-jährige Neuenburgerin zusammen mit der Deutschen Julia Lohoff. Im Final der Doppel-Konkurrenz gewann das Duo in zwei Sätzen gegen Lucciana Perez Alarcon (PER) und Daniela Seguel (CHI). Und auch der 24-jährige Bündner Jakub Paul konnte seiner Sammlung einen weiteren Doppel-Titel hinzufügen. Er obsiegte beim ITF-M15-Turnier von Monastir (TUN) an der Seite des Deutschen Jakob Schnaitter und sicherte sich damit bereits den siebten Turniersieg des Jahres.
Doppelter Triumph für Kunz und Böckli
Die amtierende U18-Schweizermeisterin Josephine Kunz hat beim ITF-J60-Turnier von Liverpool (GBR) alles gewonnen, was es zu gewinnen gab. Ein paar Tage nach ihrem 17. Geburtstag siegte die Schwyzerin im Einzel wie auch im Doppel. Im Einzel-Final setzte sie sich in drei Sätzen gegen die Britin Erin Pearce durch. Gar einen kompletten Schweizer Triumph gab es im Doppel, wo Kunz zusammen mit Landsfrau Sarina Schnyder nicht zu schlagen war. Die Beiden entschieden das Endspiel gegen die Britinnen Sarah Copley und Isabella Walker im Match-Tie-Break für sich.
Was Josephine Kunz in England gelang, schaffte der 18-jährige Zürcher Robin Böckli in Bahrain. Beim ITF-J60-Turnier von Isa Town jubelte er sowohl in der Einzel- als auch in der Doppel-Konkurrenz. Gegner im Einzel-Final war der Russe Egor Shcherbakov, den Böckli mit 6:3 und 6:3 besiegte. Im Doppel setzten sich der Schweizer und sein serbischer Partner ebenfalls ohne Satzverlust durch. Sie besiegten den Franzosen Aaron Gabet und den Esten Nikita Gribyakin mit 7:6 und 6:1.