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Hydrologie: Die zweite Aach entsteht erst 2 km vor ihrer Einmündung in den Bodensee. Sie wird gebildet aus zwei Quellbächen, wobei der längere der Hegibach und der kürzere der Fallentürlibach ist. Zusammen mit dem Hegibach erreicht diese Aach eine Flusslänge von 13 km. Ihr Einzugsgebiet beträgt 15 km² und ihre Wasserführung weniger als 1 m³ pro Sekunde.
Urkundlich überlieferte Namen: keine Angaben gefunden
Namensentwicklung: *Albona =>*Arbona => mit späterer Neubennnung Aha => Aach
Etymologie: Der heutige Name bedeutet Wasser, Fluss, Bach, von ahd. aha. Das wäre die Deutung, wenn der Fluss seinen Namen erst durch die Alemannen bekommen hat. Es ist aber bekannt, dass Arbon schon zur Keltenzeit bewohnt war und die heutige Aach damals noch einen keltischen Namen getragen haben dürfte, der vielleicht *Albona und später *Arbona gelautet hat und sekundär auf den Ort übertragen wurde (Stucki 1916, Boesch 1974). Da der Name von Arbon noch nicht sicher gedeutet ist, muss die Frage vorerst offen bleiben.
Flussnamentyp: Er gehört zum Flussnamentypus der früheren alemannischen aa/aach/ach/aha-Bäche. Es gibt in der Schweiz nur zwei Aach-Flüsse. Die dritte, nämlich die Ruederche, weist nur noch eine verschliffene Form auf und auch die nur noch in der Mundart.