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Sein Traum schien geplatzt
Ich war Arzt in Genf und zog nach Sitten, um eine Stelle als Chefarzt des Krankenhauses anzutreten.
Zunächst war alles sehr spannend, aber dann wurden alle Krankenhäuser neu organisiert.
Aufgrund dieser neuen Struktur organisierte ich die Operation im Voraus, wurde aber gebeten, sie zu verschieben, was für mich unverständlich war.
Ich war darüber so empört, dass ich bei den Krankenhäusern kündigte, ohne zu wissen, was passieren würde. Ich hatte immer von einer Karriere im öffentlichen Dienst geträumt, aber das war nicht mehr möglich. Das war ein schwerer Schlag für mich.
Ich hatte bereits einen echten Glauben an Christus, als diese Situation geschah, ich legte alles in Gottes Hände und verzweifelte nicht.
Kurze Zeit später eröffnete ich eine Privatpraxis, die sehr gut läuft und in der ich meinen Beruf in aller Ruhe ausüben kann. Ich bin total zufrieden und fühle mich in meinem Beruf erfüllt.
Christian Zuber