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Die Schweiz weist laut dem fünfjährlich erscheinenden Bericht "State of Europe's Forests" mit über vierzig Prozent europaweit den höchsten Anteil an Schutzwäldern in Europa auf, wie die Nachrichtenagentur SDA mitteilt. Doch gehören auch die Stickstoffeinträge über die Luft aus Treibstoffverbrennung, Industrie, Verkehr und Landwirtschaft im Vergleich mit anderen europäischen Ländern zu den höchsten.
Die Holzvorräte in Europas Wäldern haben in den letzten 30 Jahren um über zehn Milliarden Kubikmeter zugenommen. Dafür gibt es laut Bericht mehrere Gründe: die geringere Einkommensabhängigkeit aus dem Holzverkauf, der sinkende Anteil der Forstwirtschaft in den Volkswirtschaften sowie das gestiegene Bewusstsein für intakte Wälder eine Rolle. In einigen Regionen führten auch steigende CO2-Konzentrationen und Stickstoffeinträge zu einem stärkeren Waldwachstum.
Der Zustand der Wälder habe sich generell verschlechtert, betonen die Autoren des Berichts. Und auch hierfür gebe es mehrere Gründe: Schädlinge, Krankheiten, Brände und Stürme.