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Die Wahrzeichen von Amerika
- Von der Freiheitsstatue bis Coca Cola
Die Freiheitsstatue, die Rocky Mountains, die Route 66, Coca Cola, Microsoft, Apple – Kein anderes Land hat so viele berühmte Wahrzeichen wie Amerika, was nicht unbedingt daran liegt, dass es dort an solchen mangelt, sondern dass die Vermarktung einfach nicht so gut gelingt, wie im Land der unbegrenzten Möglichkeiten. Nehmen wir als Beispiel einmal die Freiheitsstatue. Diese wurde eigentlich von den Franzosen geplant, erbaut und den Amerikanern geschenkt. Sie taucht beinahe in allen Filmen auf, die rund um New York spielen, wird beinahe ständig restauriert oder modernisiert und gehört zu den beliebtesten Ausflugszielen des Big Apple. Der Eifelturm dagegen ist zwar ähnlich beeindruckend und ohne jeden Zweifel eins der schönsten Ausflugsziele von Paris, durch die deutlich kleinere Medienpräsenz erlangte das Bauwerk jedoch nie den gleichen Ruhm wie Lady Liberty.
Auch die Stadt New York selbst gehört zu den Wahrzeichen Amerikas und es gibt unzählige Leute, die die Skyline von Manhattan als dekorativen Kunstdruck an der Wand hängen haben. Auch die US-amerikanischen Firmen werden ähnlich vermarktet. Wenn in Filmen und Serien jemand eine Cola bestellt, mit einem Macbook im Internet surft, im Walmart einkaufen geht oder etwas “googelt”, dann bleibt das in den Köpfen der Menschen hängen, obwohl die durch das sogenannte “Product Placement” angepriesenen Produkte vielleicht gar nicht besser sind als preiswerte Alternativen. Heutzutage ist Medienpräsenz für die Firmen das A und O, aber viele Länder haben dies zu spät erkannt, während Amerika schon lange eine solche Tradition verfolgt.