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Weizen ist die wichtigste Getreideart der Schweiz. Weizen schätzt ein warmes, nicht zu trockenes Klima. Für den optimalen Anbau verlangt er einen lehm- und humusreichen, tiefgründigen und kalkhaltigen Boden. Der hier angebaute Brotweizen wird dank seiner guten Backfähigkeit zur Herstellung des vielfältigen Brot- und Gebäcksortimentes verwendet.
Weizen ist das wichtigste Getreide zur Brotherstellung. Grundsätzlich wird zwischen Weichweizen und Hartweizen unterschieden. Bei beiden Arten gibt es viele Unterarten. So ist beispielsweise auch der Dinkel eine Unterart von Weichweizen, obwohl er in der Regel als eigenständige Getreideart betrachtet wird. Der bei uns bekannte Weizen ist in Vorderasien aus verschiedenen Wildgräsern entstanden.
In der Schweiz ist nur der Anbau von Weichweizen von Bedeutung, Hartweizen wird zur Herstellung von Teigwaren importiert. In Südeuropa, Russland und Nordamerika wird der Hartweizen (Glasweizen, Triticum durum) mit kurzer Ähre und fast glasharten Körnern bevorzugt. Hartweizen macht etwa zehn Prozent der Weltproduktion an Weizen aus. Weizen ist neben Reis und Mais weltweit das am meisten angebaute Getreide.
Aussaat
Winterweizen: Mitte Oktober bis Ende November
Sommerweizen: Februar und März
Ernte
Winterweizen: Mitte Juli bis Mitte August
Sommerweizen: August