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Laut dem Marktforscher IDC ist der Umsatz im weltweiten Servermarkt im zweiten Quartal im Jahresvergleich um 2,5 Prozent auf 12,57 Milliarden Dollar gestiegen. Laut IDC dürfte das Wachstum anhalten und sich möglicherweise in den nächsten Quartalen noch etwas beschleunigen. IDC-Mann Matt Eastwood nennt verschiedene Faktoren, die den Servermarkt gegenwärtig etwas anheizen. Einerseits, so Eastwood, habe ein allgemeiner Erneuerungszyklus eingesetzt, der noch bis nächstes Jahr anhalten werde. Viele Unternehmen hatten nach dem Ende der Finanzkrise 2008 in einem kurzen Zeitraum vorher aufgeschobene Serverkäufe nachgeholt, und nun widerum müssen diese Geräte langsam ersetzt werden. Weitere Treiber für Neukäufe seien der bevorstehende Launch von neuen Serverchips durch Intel sowie die Beendigung des Supports für Windows Server 2003
durch Microsoft.
HP konnte im zweiten Quartal seinen Umsatz um 4 Prozent steigern und damit seinen globalen Marktanteil leicht steigern. Der grosse Aufsteiger ist aber Cisco, mit einer Umsatzsteigerung um mehr als ein Drittel.
IBM und Dell haben dagegen Marktanteile verloren. IBM, so analysiert IDC, litt vor allem unter der stark gesunkenen Nachfrage nach Power-CPU-basierten Systemen. Gestiegen ist dagegen die Nachfrage nach IBMs x86-Servern - dieser Geschäftsteil von Big Blue wird allerdings schon bald Lenovo gehören
in Einklang zu bringen. (hjm)