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«Adaptive Cruise Control» – auf Deutsch «adaptiver Tempomat» – soll den Fahrer auf längeren Fahrten, insbesondere auf Autobahnen, durch das Einhalten des Abstands und/oder der Geschwindigkeit entlasten.
Das Fahrassistenzsystem «adaptiver Tempomat» hält die gewünschte Geschwindigkeit. Falls dies wegen hohem Verkehrsaufkommen nicht möglich ist, hält er die Geschwindigkeit des vorausfahrenden Fahrzeugs, wobei der Sicherheitsabstand stets gewahrt wird. Die Frontkamera und das Millimeterwellen-Radar dienen dabei der Abstandsmessung und sind in der Lage, unmittelbar vorausfahrende Fahrzeuge von solchen zu unterscheiden, die sich auf der Nebenfahrbahn befinden. Die gewünschte Geschwindigkeit wird angepasst, sollte das vorausfahrende Fahrzeug langsamer werden.
Adaptive Cruise Control funktioniert auch bei niedrigen Geschwindigkeiten und bremst das Fahrzeug notfalls bis zum Stillstand ab. Anders als bei anderen Systemen erfolgt die Wiederanfahrt beim Toyota nicht automatisch; sie muss mittels Knopfdruck oder Gaspedal eingeleitet werden. Da der Camry in Asien und Amerika bereits 2017 auf den Markt kam, muss er ohne die Toyota-Neuerung iACC auskommen. iACC (intelligenter adaptiver Tempomat) kombiniert den adaptiven Tempomaten mit der Verkehrszeichenerkennung. Er erkennt bei einer voreingestellten Geschwindigkeit Tempolimits und warnt vor einem möglichen Verstoss. Der Fahrer kann das Tempo per Knopfdruck an das geltende Geschwindigkeitslimit anpassen.