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Im Guthirt werden in den nächsten Jahren verschiedene Wohnbauprojekte realisiert. Dies führe zu einem weiteren Bevölkerungswachstum, teilte die Stadt Zug am Mittwoch mit.
Die bestehende Schulanlage Guthirt, in der 390 Kinder von 50 Lehrerinnen und Lehrer unterrichtet werden, kann die zusätzlichen Schulkinder aber nicht aufnehmen. Das Schulhaus sei bereits ausgelastet und könne nicht erweitert werden, teilte die Stadt mit. Einzige Option sei die Realisierung eines zweiten Schulstandorts.
Die Wahl fiel auf ein am Aabach gelegenes, 14'500 Quadratmeter grosses Areal im Gebiet Lüssi. Das Areal sei bezüglich Grösse, Lage und Erschliessung ideal, teilte die Stadt mit.
Der geplante Schulstandort befindet sich zur Zeit noch in der Landwirtschaftszone und muss in die Zone des öffentlichen Interesses umgezont werden. Die Grundeigentümer, zwei Erbengemeinschaften, sind nach Angaben der Stadt Zug für das Anliegen offen.
Geplant ist ein Schulhaus für zwei Klassenzüge, das heisst es werden darin zwei Mal acht Klassen - vom 1. Kindergarten bis zur 6. Primarklasse - unterrichtet. In der neuen Anlage werden auch eine Doppelturnhalle und Räume für die schulergänzende Betreuung untergebracht.
Der Grosse Gemeinderat wird nach den Sommerferien den Wettbewerbskredit beschliessen können. Mit dem Bau soll 2026 gestartet werden, eröffnet werden soll das Schulhaus Lüssi auf das Schuljahr 2028/29.
(sda)