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Raum, Zeit, Chiralität, Ereignis
Raum, Zeit, Substanz und Wechselwirkung werden definiert mit Hilfe des Begriffes Ereignis und der Eigenschaft Chiralität
Seit 2500 Jahren versuchen Naturwissenschafter und Philosophen, die Naturgesetze mit Hilfe der vier Wesenheiten Raum, Zeit, Substanz und Wechselwirkung zu beschreiben. Alle Versuche, diese vier Wesenheiten auf drei oder noch weniger zu reduzieren, letztmals mit den String Theorien, sind bis jetzt gescheitert.
Mathematische Definition der Begriffe Ereignis und Chiralität
Das Buch von Hans Wehrli definiert den Begriff Ereignis als neue Wesenheit mathematisch. Raum und Zeit werden dann daraus abgeleitet. Wie bereits Kant erkannt hat, besteht das Wesen des Raumes darin, dass wir die linke von der rechten Hand unterscheiden können. Heute nennt man dieses Phänomen Chiralität (Händigkeit). Das vorliegende Buch zeigt, dass die Chiralität ein Grundprinzip der Physik ist und dass auch der Begriff Zeit eine Folge der Chiralität ist. Die Chiralität ihrerseits ist eine Voraussetzung für jede Wahrnehmung des Bewusstseins und kann somit aus der Metaphysik hergeleitet werden. Da Unendlichkeit niemals wahrnehmbar ist, verzichtet die vorliegende Theorie auf das Unendlichkeitsaxiom. So sind Raum und Zeit in der vorgeschlagenen Theory of Everything (TOE) nicht mehr ein Kontinuum.
Ereignisse haben die Eigenschaft Chiralität
Raum und Zeit existieren nicht mehr als Ding an sich, sondern sind nur noch Formen für die Wahrnehmung. Was existiert, ist einzig das Ereignis und dieses hat die Eigenschaft Chiralität.
Das Chiralitätsaxiom
Die skizzierte Theory of Everything TOE erlaubt es, die Eigenschaften von Raum und Zeit in der Quantentheorie und den Relativitätstheorien widerspruchsfrei abzuleiten. Die Richtung der Zeit, der Zeitpfeil, ist eine Konsequenz davon, dass jede Wahrnehmung eine Folge von Wahrnehmungsereignissen ist, bei denen Information vom Objekt in einer Richtung, nämlich zum Subjekt fliesst. Unabhängig vom Subjekt wäre die Zeit durchaus symmetrisch. Ein neu eingeführtes Chiralitätsaxiom ersetzt das erste Axiom der Logik A ≡ A. Auf Grund dieses Chiralitätsaxioms kann es an sich nur anziehende Wechselwirkungen wie bei der Gravitation geben. Abstossende Wechselwirkungen sind jetzt nur noch anziehende, bei denen die Zeit des beobachteten Systems aus Sicht des Subjektes rückwärts fliesst. Dank dem Chiralitätsaxiom werden die Symmetrien von Raum, Zeit und elektrischer Ladung (CPT-Theorem) miteinander verbunden.
Was ein Beobachter ausserhalb eines Schwarzen Loches als Zeit wahrnimmt, ist für den Beobachter im Innern des Schwarzen Loches ein Raum und umgekehrt. An der Oberfläche eines Schwarzen Loches wird also Raum zu Zeit und Zeit zu Raum. Was dabei erhalten bleibt, ist die Chiralität. Ob etwas als Raum oder als Zeit wahrgenommen wird, ist also relativ. Der Zeitpfeil vom Urknall in die Zukunft entspricht dabei dem Raumpfeil von innen nach aussen im Universum, welches als das Innere eines Schwarzen Loches beschrieben werden kann.
Chiralität und Metaphysik
Die neue Vorstellung von Raum, Zeit und Chiralität hat Auswirkungen auf Physik, Mathematik, Metaphysik und Theologie.
"Metaphysik – Chiralität als Grundprinzip der Physik" von Dr. Hans Wehrli
Hier können Sie Auszüge des Buchs "Metaphysik – Chiralität als Grundprinzip der Physik" von Hans Wehrli
kostenlos lesen →
Ressourcen zum Thema Chiralität
Chirality (Wikipedia)
Arrow of time (Wikipedia)