Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03502.jsonl.gz/2064

In unserer modernen Gesellschaft werden immer höhere Anforderungen an die Arbeit und die Bildung gestellt. Leider ist es nicht immer möglich, alles unter einen Hut zu bekommen. Zum einen ist es schwierig, eine familienfreundliche Promotionsform zu finden, zum anderen ist es schwierig, eine Form zu finden, die sowohl die Arbeit als auch die Familie berücksichtigt.
Ist eine Promotion für jeden geeignet?
Jeder, der die notwendigen Qualifikationen besitzt, kann einen Doktortitel dadurch erwerben, berufsbegleitend zu promovieren. Es ist unerheblich, ob dies aus beruflichen oder persönlichen Gründen geschieht, um die Karriere voranzutreiben oder sich sein Wissensniveau zu verbessern, das den Doktortitel würdig ist. Es ist lediglich von Bedeutung, dass jemand den Wunsch hat, eine Promotion nebenberuflich zu absolvieren – und das ist seit einiger Zeit möglich.
Wer bietet ein berufsbegleitendes Promotionsstudium an?
In den letzten Jahren erkannten die Universitäten, dass viele Akademiker einen Doktortitel erlangen wollen, dieses Vorhaben jedoch sodann nicht weiterverfolgen, da die Hürde unter normalen Umständen einfach zu hoch sind. Diese Eigenschaft bezieht sich nicht auf die mangelnden Fähigkeiten der Akademiker, sondern auf die Voraussetzungen, die mit ihnen verbunden sind. Wer sich heute in einer guten beruflichen Position befindet, möchte diese nicht einfach wegen einer Promotion aufgeben.
Die Realisierung beider Ziele erschien bis vor wenigen Jahren sehr unwahrscheinlich und war daher für die Mehrheit der Akademiker ein Wunschtraum, auch wenn diese die Fähigkeiten dazu besaßen, den begehrten Titel „PhD“ oder „Doktor“ zu erwerben. Wenn diese Kandidaten auch noch die Verantwortung für eine Familie tragen müssen, wurde das Thema ohnehin gleich abgehakt. Dies änderte sich jedoch mit der Möglichkeit, berufsbegleitend zu promovieren.
Universitäten bieten Akademikern inzwischen Lösungen wie das berufsbegleitend Promovieren an, welches zum Erwerb des Doktortitels führt – und dies sogar unter Berücksichtigung des gewünschten Fachgebiets. Durch die Promotion an einer anerkannten Universität hat der Klient ebenfalls die Gewissheit, den Titel rechtmäßig führen zu dürfen.
Die Hochschulen übernehmen in der Regel die komplette Verwaltung und den Promovierenden bleibt ausschließlich die wissenschaftliche Arbeit und die Erstellung eines Dissertationsvorhabens. Folglich können Vorlesungen online, jederzeit und von jedem Ort aus verfolgt werden.
In Deutschland arbeiten häufig deutsche Universitäten mit ausländischen Spitzenuniversitäten zusammen. Dies fördert unter anderem auch den schnelleren Aufbau eines Mentoring-Netzwerks, in dem sich ein Doktorvater für die Betreuung Ihrer Person interessieren wird – die Suche nach einem geeigneten Doktorvater ist in Deutschland nicht selten eine komplexe und nicht immer nachvollziehbare Prozedur.
Durch das berufsbegleitende Promovieren an einer ausländischen Universität können des Weiteren erhebliche Kosten eingespart werden, ohne dass die Qualität des Studiengangs darunter leidet.
Fazit
Akademiker mit dem Wunsch, einen Doktortitel zu erlangen, indem sie berufsbegleitend promovieren, haben die Möglichkeit, diesen Gedanken weiterzuverfolgen, da einige Variationen verfügbar sind, die vertretbar sind. Die Universitäten des Europäischen Wirtschaftsraumes ermöglichen eine exzellente Ausbildung für jeden, der berufsbegleitend promovieren möchte. Folglich ist das Promovieren kein Privileg mehr für jene, die ohne Arbeit und Familie den Doktortitel erlangen wollen; das berufsbegleitende Promovieren ist heutzutage auch für Akademiker mit Familie und Beruf möglich.