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Nach der Kürzung seines eigenen Gehalts um mehr als die Hälfte hat der neue mexikanische Präsident Andrés Manuel López Obrador seine Einkünfte offengelegt. Laut der am Freitag veröffentlichten Deklaration verdient der Staatschef monatlich 108'744 Pesos (4871 Franken).
Zudem verfügt er demnach über ein angespartes Guthaben von 446'068 Pesos (19'982 Euro). Das Wohnhaus der Familie in Mexiko-Stadt sei auf seine Frau eingetragen. Ein geerbtes Landhaus im südlichen Bundesstaat Chiapas habe er seinen Kindern vermacht. «Geld hat mich nie interessiert. Ich kämpfe für Ideale und Prinzipien», sagte López Obrador.
Im Wahlkampf hatte der Linkspopulist immer wieder gegen die hohen Gehälter und Privilegien von Politikern und Beamten gewettert. Nach seinem Amtsantritt Anfang Dezember kürzte er das Präsidentengehalt, schaffte die militärische Leibwache ab und bot das Präsidentenflugzeug zum Verkauf an.
Zudem strich er die Gehälter von zahlreichen Spitzenbeamten zusammen. Eine Reihe von Funktionären hat Rechtsmittel gegen die Gehaltskürzungen eingelegt. (sda/dpa)