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Perez war 2012 ins Amt gekommen, 2015 trat er unter dem Druck öffentlicher Proteste zurück. Ihm und den Mitangeklagten wird vorgeworfen, Schmiergelder von Unternehmen kassiert zu haben, die dafür im Gegenzug ausländische Waren ohne ausreichende Zollabgaben einführen durften. Dabei seien rund 3,3 Millionen Euro geflossen, von denen Perez 680'000 Euro bekommen haben soll.
Die Anklage stützt ihre Vorwürfe auf tausende abgehörte Telefonate. Der frühere Präsident weist die Anschuldigungen zurück. Ein Datum für seinen Prozess wurde noch nicht festgesetzt. Es wurde erwartet, dass Perez' Anwälte gegen die Aufnahme des Verfahrens in Berufung gehen werden.
(SDA)