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1. Fasse dich kurz.
Überleg dir weniger was du sagen willst. Sondern was der Leser wissen muss. Mach es ihm einfach. Du weißt viel. Aber alle die interessanten Details sind nur dann wichtig, wenn sie einen echten Mehrwert bieten.
2. Nie mehr als acht Zeilen
Publiziere keine Texte mit Abschnitten, die länger als acht Zeilen sind. Der Leser ist ungeduldig und das Auge ist sprunghaft. Du verlierst es schneller als du denkst. Online ist dein Leser nach vier Zeilen weg. Mach den Test: Schreib einen Abschnitt mit fünfzehn Zeilen und schreib irgendwo in die drittletzte Zeile «Walfisch». Es wird lange gehen, bevor es jemand bemerkt.
3. Fasse dich kurz
Keine Sätze mit mehr als vierzehn Wörtern. Besser sind zwölf. Wenn du längere Sätze hast, nimm sie auseinander. Häppchen sind für den Leser immer angenehmer aufzunehmen als lange Konstrukte.
4. Halte dich mit Relativsätzen zurück
Es ist völlig in Ordnung, sie hin und wieder anzuwenden. Aber versuche, nur Hauptsätze zu verwenden.
5. Sei sparsam mit Adjektiven.
Verwende sie nicht, um deinen Text farbig zu gestalten. Adjektive sind nur dazu da, relevante zusätzliche Information zu liefern. Es sei denn, du schreibst einen Roman oder Poesie. Dann greif tief in die Adjektive-Kiste.
6. Verwende einen Informationspfad.
Der Informationspfad ist der Wegweiser für den Leser. Jeder Satz beginnt mit Information, die der Leser bereits weiss. Und endet mit einer Information, die neu ist. Mit dieser neuen Information beginnt der neue Satz. Und so weiter.
7. Beginn mit dem Wichtigsten.
Verringere die Wichtigkeit der Information, je weiter du schreibst. Erwarte nie, dass der Leser Information aufnimmt, die im letzten Satz steht.
8. Schreib für den Leser.
Überleg dir, wer dein Leser ist. Jeder Leser verwendet eine andere Sprache und möchte einen anderen Text lesen.
9. Sei so objektiv wie möglich.
Beginn einen Satz nie mit „Ich denke“ oder „Meiner Meinung nach“. Jedem ist klar, dass das, was du schreibst, deine Meinung ist. Verschwende also keine Zeit und keinen Raum, das auch noch zu sagen.
10. Sei geizig mit Fremdwörtern und Lehnwörtern.
Mit jedem Fremdwort verlierst du einen Leser, der bis zum Ende liest. Leser neigen dazu, mit dem Lesen aufzuhören, wenn sie ein Wort nicht verstehen.
11. Dein Text ist nie perfekt.
Versuch also gar nicht, ihn vollkommen zu machen. Aber wenn du dich an die Regeln hältst, ist dein Text gut. Gib einfach immer dein Bestes.
Danke, Giphy