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SBB Am 4/4 18463
Prezzo predefinito 589,00 CHF
Für einen zuverlässigen Betrieb wurde die Lok ab Werk fix umgebaut auf das Märklin Mittelleitersystem. Sie kann nicht im Zweileiterbetrieb verwendet werden!
Vorbild: Die V200 war DAS Lok-Gesicht der Deutschen Bundesbahn (DB) in den 50er-Jahren. Keine andere Diesellok prägte das Bild der jungen DB so sehr, wie die lange Lok mit den charakteristischen Aluminium-Zierstreifen, die an den Stirnseiten zu einem stilisierten „V“ zuliefen. Anfangs waren die Loks sehr oft vor hochwertigen (Leicht-) Schnellzügen zu sehen, die aus blitzblanken blauen oder grünen Schnellzugwagen bestanden.
Bereits kurz nach dem Zweiten Weltkrieg wollte die 1949 gegründete Deutsche Bundesbahn (DB) die Traktionsumstellung auch im mittelschweren Reise- und Güterzugdienst vorantreiben. Auf dem Plan stand dabei auch eine vierachsige 140 km/h schnelle Diesellok mit dieselhydraulischer Kraftübertragung. Nach der geforderten Leistung von etwa 2000 PS bezeichnete die DB die Loks als V200. Da noch keine ausreichend starken Dieselmotoren verfügbar waren, entschied sich die DB mit dem für die Entwicklung verantwortlichen Lokhersteller Krauss-Maffei für eine zweimotorige Ausführung. Diverse Nebenaggregate fanden sich auch in der ab 1952 in fünf Exemplaren gebauten V80 sowie den beiden Triebwagenbauarten VT08 und VT12.5. Letztere teilen sich mit der V200 auch die Hauptdieselmotoren, da die 800 PS starken Motoren der V80 als zu schwach für den geforderten Einsatzbereich eingeschätzt wurden. Während in den ab 1953 gebauten V200-Vorserienloks noch auf eine Leistung von 1000 PS eingestellte Motoren installiert wurden, kamen in den Serienloks bereits 1100 PS (bei 1500 1/min) starke 12-Zylindermotoren von Daimler-Benz (MB 820 Bb), MAN (12 V 18/21) oder Maybach (MD 650) zum Einsatz. Letztere stellten die häufigste Motorisierung in den V200 dar. Da die DB noch keine Erfahrungen mit derart großen Streckendieselloks hatte, unterzog sie die fünf Vorserienloks einem umfangreichen Versuchsprogramm, das auch Einsätze vor Regelzügen vorsah. So erreichten die Loks im Schnitt eine tägliche Laufleistung von 722 km. V200 005 brach im April 1955 zu einer einmonatigen Reise mit Vorführfahrten in der Türkei, Griechenland und Jugoslawien auf, auf der sie rund 10.000 km zurückgelegt hat.
Modell: Mit der V200.0 rollt unbestreitbar der Diesellok-Klassiker der DB auf die H0-Modellbahn. Wie Sie es von ESU gewohnt sind, bietet unser Modell eine Vielzahl optischer und technischer Highlights. Lassen Sie uns zunächst einen kurzen Rundgang um die Lok machen. Befriedigt werden Sie feststellen, dass sich die vielfältigen Rundungen des Originals auch am Modell wiederfinden, das weitgehend aus Metall besteht. Auch die SBB- und die Brohltalbahn-Lok weisen die typischen Formänderungen auf. Allen Versionen gemein ist der erstmals bei einem H0-Modell realisierte teilweise freie Durchblick im Maschinenraum, der den Blick auf Armaturen ermöglicht. Eine schaltbare Maschinenraumbeleuchtung gehört bei Ihrem ESU-Modell natürlich zur Serienausstattung. Wenn Sie die Lok mal aufs Dach legen, werden Sie einen selbst in größeren Maßstäben bislang unerreichten Detaillierungsgrad feststellen. Die V200 begeistert neben gestalterischen Werten natürlich auch mit ihrem umfangreichen Technik-Paket: So ist die Lokomotive mit zwei separat schaltbaren lastabhängigen Raucherzeugern, Sensorik für situationsbezogene Geräusche in Kurven, einem LokSound V4.0M4-Decoder mit zwei Lautsprechern und einem Energiespeicher ausgestattet, der auch bei verschmutzten Schienen oder langen Weichenstraßen für einen sicheren Betrieb sorgt. Dank RailCom Plus® und M4-Protokoll meldet sich die Lok an passenden Zentralen (z.B. ESU ECoS oder Märklin® Central Station) automatisch an. Eine komplette Lichtanlage inklusive Führerstandsbeleuchtung, Führerpultbeleuchtung, Maschinenraumbeleuchtung und Rangierbeleuchtung mit warmweißen LEDs runden die technische Ausstattung ab. Rahmen und Gehäuse des Modells bestehen aus Metall und ermöglichen dank eines Gewichts von gut 500 g eine vorbildgerechte Zugkraft. Eingebettet in einen Metallrahmen sitzt ein bärenstarker fünfpoliger Präzisionsmotor mit schräg genuteter Wicklung und geräuschoptimiertem Kommutator – entwickelt von ESU. Dieser gibt seine Kraft, gebändigt durch zwei dicke Schwungscheiben über ein Schnecke-/Stirnradgetriebe an drei Achsen weiter. Die bei anderen ESU-Loks bewährte Universalelektronik mit Steckschleifer und Universalradsätzen finden Sie auch in der V200. Der LokSound-Decoder bringt die Original-Geräusche eines Maybach MD 650 Dieselmotors beziehungsweise bei der Brohltalbahn-Lok den Caterpillar-Sound zu Gehör. Damit der Betrieb mit der V200 auch akustisch zum Erlebnis wird, haben wir die Lüftergitter in der Dachschräge durchbrochen ausgeführt.
|Fabbricante||ESU|
|Codice articolo||31332|
|Carreggiata||H0|
|Scala||1:87|
|Epoca||V|
|Società ferroviaria||SBB|
|Serie||Am 4/4|
|Matricola||18463|
|Sistema corrente||tre conduttori (Märklin)|
|Interfaccia||21MTC NEM 660|
|Digitale||DCC / mfx / MM / SX|
|Produttore decoder||ESU|
|Tipo decoder||Lokdecoder mit Sound|
|Portaganci a norma||Sì|
|Faro frontale||Spitzenbeleuchtung, Führerstandbeleuchtung, Führerpultbeleuchtung, Maschinenraumbeleuchtung mit wartungsfreien warmweissen LEDs|
|Numero assi motorizzati||3|
|Numero di cerchioni d'aderenza||2|
|Raggio minimo mm||360 mm|
|Lunghezza Compresi Respingenti mm||209.7 mm|
|Cinematica per Agganci Corti||Sì|