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Wusstest Du, dass viele heimische Schweinerassen vom Aussterben bedroht sind? Die alten Rassen sind praktisch alle den modernen Ansprüchen von Seiten Konsument*innen und Industrie zum Opfer gefallen.
Vor ungefähr 9000 Jahren entstanden die ersten Hausschweine, indem die Menschen Wildschweine in ihre Obhut nahmen. Schweine sind sehr intelligent, haben ein komplexes Sozialverhalten und individuellen Gesichtszüge.
Früher gab es in der Schweiz mindestens 20 lokale Schweinerassen. Leider überlebten davon nur zwei: das Edelschwein und das Schweizer Landrasseschwein. Diese beiden ähneln aber den alten und robusten Lokalrassen überhaupt nicht mehr, da sie stark auf Mastleistung gezüchtet wurden.
Das Schwäbisch-Hällische Landschwein zum Beispiel ist eine der ältesten und traditionsreichsten Schweinerassen Deutschlands. Diese robusten Landschweine haben einen schwarzen Kopf und wurden damals «Mohrenköpfle» genannt. Ende der 1970er, Anfang der 1980er Jahre galten sie als fast ausgestorben. Engagierte Landwirte begannen 1984 mit nur sieben reinrassigen Mutterschweinen und einem Eber eine neue Zucht. Heute gibt es wieder über 1000 Haltungsbetriebe dieser Rasse.
Quellen: wikipedia.org, prospecierara.ch, g-e-h.de, herz-fuer-tiere.de