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In den Medien macht derzeit ein neues Gerät eines Start-ups namens Leap Motion
die Runde. Bei "The Leap", so der Name des Geräts, handelt es sich um eine Bewegungssteuerungseinheit ähnlich Microsofts Kinect. Jedoch soll das Gerätchen, kaum grösser als ein Feuerzeug, viel genauer arbeiten als die Microsoft-Lösung. The Leap soll einen 3-Dimensionalen Interaktionsraum in der Grösse von 8 Kubikfuss (0,23 Kubikmeter) erstellen, in dem sich der Anwender bewegen und den Rechner bedienen kann. Dabei soll The Leap Bewegungen der Finger auf einen Hundertstel Millimeter genau erkennen können. Die Bedienung, die im Film "Minority Report" gezeigt wird, soll mit The Leap Realität werden.
Auf der Seite des Start-up kann nachgelesen werden, dass das Produkt mit Windows 7 und dem Mac OS X verwendet werden kann und dass die native Touch-Steuerung von Windows 8 unterstützt werden wird. In den kommenden Monaten werden zudem Software Development Kits ausgeleifert. Ausserdem habe man Partnerschaften mit führenden Firmen weltweit. Im CE-Bereich beispielsweise rechne man damit, dass die Technologie in Tablets, Smartphones, Laptops und Gamekonsolen eingebaut werden wird.
Bis The Leap erscheint, dürfte es allerdings noch etwas dauern. Vorbestellungen werden bereits entgegengenommen, erste Einheiten würden dann voraussichtlich im kommenden Winter ausgeleifert. Verkauft wird The Leap für 70 Dollar. Man darf gespannt sein.
(mw)