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Der Wasserkreislauf beschreibt die Bewegung des Wassers auf der Erde. Während die Gesamtmenge konstant bleibt, kann sich mit der Zirkulation des Wassers dessen Aggregatszustand verändern, das heisst Wasser ist in festem (Eis), flüssigem und gasförmigem (Wasserdampf) Zustand vorhanden.
Angetrieben wird der Wasserkreislauf von der Sonnenenergie. Aus diesem Grund beeinflusst die globale Erwärmung der Atmosphäre den Wasserkreislauf entscheidend: Der Wassergehalt in der Atmosphäre erhöht sich und der Wasserkreislauf verändert sich, was sich in einer Zunahme der globalen Niederschläge und der globalen Verdunstung zeigt. Die Veränderungen erfolgen in speziellen geographischen und saisonalen Mustern, die sich mit fortschreitender Erwärmung immer deutlicher zeigen. Bis Ende des Jahrhunderts werden die Niederschläge in Europa im Norden zunehmen und im Süden abnehmen.
Da die Grundzüge der zukünftigen hydrologischen Verhältnisse bereits mit relativ grosser Sicherheit abgeschätzt werden können, kann bereits jetzt gehandelt werden. Dabei muss auch der sozioökonomische Wandel mitberücksichtigt werden, der die zukünftige Nachfrage nach Wasser stark beeinflussen wird. Es braucht ein integrales Wassermanagement sowie regionale Planungsinstrumente, die alle Aspekte berücksichtigen.
Mit dem Klimawandel werden Starkniederschläge intensiver und häufiger. Im Siedlungsgebiet, wo die Innenentwicklung vielerorts zu zusätzlicher Versiegelung führt, steigt deshalb das Überschwemmungsrisiko durch Oberflächenabfluss nach Starkregen. In der klimaangepassten und risikobasierten Siedlungsentwicklung wird die nachhaltige Bewirtschaftung der Ressource Regenwasser immer wichtiger. Das Schwammstadtkonzept, das auf Verdunstung, Versickerung, Retention, temporären Flutungen und Notwasserwegen beruht, ist ein integraler Lösungsansatz zur Vermeidung von Schäden durch Oberflächenabfluss und zur Verminderung der Hitzebelastung. Der vorliegende Bericht zeigt dazu Strategien und Massnahmen auf und illustriert sie mit zahlreichen Umsetzungsbeispielen.Bild: BAFU/ARE
Vor 75 Jahren erlebte die Schweiz einen Hitze- und Trockensommer, der den Menschen jahrzehntelang als «die grosse Dürre» in Erinnerung geblieben ist. Am Geographischen Institut der Universität Bern, in Zusammenarbeit mit MeteoSchweiz, ETH Zürich, Universität Zürich, Agroscope und WSL, ist zum Thema eine neue Broschüre entstanden. Darin zeichnen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus verschiedenen Blickwinkeln nach, wie es 1947 zu diesem Rekordsommer kam und fragen, was wir daraus für die Zukunft lernen können: Was sind Ursachen und Folgen von Hitze- und Trockensommern in der Schweiz? Unter welchen Konsequenzen litten vor 75 Jahren Natur und Mensch, und wie wirken sich Hitze und Dürre heute aus? Wie normal wird ein Rekordsommer wie 1947 im Schweizer Klima der Zukunft?Bild: GIUB
The 2022 edition of the United Nations World Water Development Report describes the challenges and opportunities associated with the development, management and governance of groundwater across the world.Bild: UN Water
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