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Sperre Stansstad NW
Die Sperrstelle auf der Achse Luzern–Brünig/Gotthard ist in den Engpass Stansstad gebaut und umfasst gemäss ADAB-Broschüre rund zwei Dutzend Objekte.
An der Lopperstrasse als mögliche Einfallsachse wurden ein Infanteriewerk sowie das Art Wk Fürigen in Angriff genommen. Ein Ausbau erfolgte durch zwei rückwärtige Infanteriewerke und eine Minensperre. Zudem schützten 3 Ik-Schilde das Ufer.
Im Kalten Krieg und mit dem Autobahnbau kamen weitere Anlagen dazu: ein weiteres lnfanteriewerk, Unterstandskavernen und Kugelbunker.
Bekannte Objekte
- A2255 Artilleriewerk Fürigen
- A2275 Infanteriewerk Lopper (667550/203524): Das Werk verhindert einen Vorstoss aus dem Raum Hergiswil Richtung Achereeggbrücke. Es befindet sich über der ehemaligen Ausfahrt des A2-Loppertunnels Richtung Luzern. Ursprüngliche Bewaffnung umfasste 1x 4,7 cm BK 37, 1x Mg11 und 1 x Lmg 25. Der Aushub wird ein See deponiert, eine Materialseilbahn erleichterte den Bau. Mit dem Bau der A2 wurde das Werke wichtiger (1×9 cm Pak 50, 1x Mg 51), ein Stollen vom A2-Tunnel erleichterte den Zugang.
- AXXXX Infanteriebunker (1xLmg 25) als Aussenverteidigung des Werkes A2275.
- A2415 Infanteriewerk Acheregg (667740/203540). Der Auftrag des wegen der A2 erstellten Werkes war die Panzerabwehr auf die Acheregg-Brücke. Die Unterstellung erfolgte 1965 unter die Festungskompanie III/10 (Fürigen)