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Der Dokumentarfilm «Do You Remember Me?» von «20 Minuten» gewinnt die Auszeichnungen für «Best Documentary» sowie «Best Cinematography» des renommierten International Women in Film Festivals von Vancouver.
Das VIWFF, das zum 17. Mal in Folge stattfand, zeigte während einer Woche 33 kanadische und internationale Filme verschiedener Gattungen. Das Festival hat sich zum Ziel gesetzt, Geschlechtergleichstellung in der Filmindustrie zu fördern.
«Do You Remember Me?» dokumentiert die Geschichte von Sara Aduse, die als 7-jähriges Mädchen in Äthiopien beschnitten wurde. Als junge Erwachsene beschliesst die Zürcherin, ihre Beschneiderin aufzusuchen, um ihren inneren Frieden zu finden.
Neben der Protagonistin kommen im Film auch Menschenrechtsexpertinnen zu Wort, die das Thema Mädchenbeschneidung kulturell, historisch und politisch einordnen.
Désirée Pomper, Co-Produzentin und stv. Chefredaktorin bei «20 Minuten», sagt: «Meine Co-Produzentin Helena Müller und ich freuen uns sehr über den Award. Er bestätigt uns erneut, wie wichtig es ist, Saras Geschichte zu erzählen.»
Neben dem Festival in Vancouver wurde der Film auch an den Solothurner Filmtagen als Erstlingswerk für den Preis Opera Prima nominiert. Zudem wurde er für die Impact Days des Filmfestivals und Forum für Menschenrechte FIFDH in Genf selektioniert sowie vom Berlin Indie Film Festival in der Kategorie Best Documentary sowie das SR Socially Relevant Film Festival New York nominiert.
Aufgrund seines aufklärerischen Charakters wird der Film offiziell von den Hilfsorganisationen Unicef, Right to Play Switzerland sowie Menschen für Menschen, die in Äthiopien Hilfe zur Selbsthilfe leistet, empfohlen.
Der Film ist ab dem 31. März in verschiedenen Schweizer Kinos zu sehen.