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Montabaur um das Jahr 1500. In dem kurtrierischen Städtchen, dem schon zur Zeit der Kreuzzüge der Name Mons Tabor verliehen wurde, herrscht grosse Aufregung: Ein Mord ist geschehen. Das Opfer ist der Burgmann Ritter Claus von Stochberg. Der Lateinschüler Georg, Sohn eines angesehenen Tuchmachers und Ratsherrn, gerät unschuldig in Verdacht, die Tat begangen zu haben. Er muss aus der Stadt fliehen und irrt durch die Wälder der Umgebung. Dabei wird er Zeuge eines weiteren Mordes. Er weiss, dass man ihm auch diese Bluttat anlasten wird und sucht Unterschlupf bei einfachen Leuten. Es beginnt eine fieberhafte Suche nach ihm, und die Häscher sind ihm dicht auf den Fersen. Doch Georg beschliesst, selber nach dem wahren Täter zu fahnden. Er verlässt deshalb sein Versteck und kehrt verkleidet in die Stadt zurück. Ob es ihm gelingt, unentdeckt zu bleiben und die Mörder aufzuspüren?
Portrait
Ingeborg Schewior wurde in Oldenburg (Old) geboren, studierte in Koblenz für das Lehramt und später im Magisterstudiengang Pädagogik, Geographie und Theologie. Sie arbeitete als Lehrerin im Schuldienst des Landes Rheinland-Pfalz. Seit sie 1968 mit ihrer Familie in den Westerwald zog, war sie von der alten Stadt Montabaur fasziniert, erforschte die Entwicklung des mittelalterlichen Heilig-Geist-Hospitals in Montabaur, schrieb ein Sachbuch darüber und veröffentlichte Fachbeiträge über die Geschichte der Stadt und des Schlosses. Daneben führte sie seit 1989 Stadt-, Kirchen- und Schlossführungen durch.