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Vor dem Hintergrund urbaner Verkehrsüberlastungen, von welchen die meisten Agglomerationen Europas betroffen sind, ist der öffentliche Personennahverkehr (ÖPNV) eines der wichtigsten Elemente für die Entwicklung städtischer Ballungs- räume. Diejenigen Agglomerationen, welche sich über Landesgrenzen erstrecken, sind indes eine besondere Herausforderung für den öffentlichen Personennahverkehr. Grenzüberschreitende Verbindungen sind dort in der Regel bedeutend weniger entwickelt als der Binnenverkehr.
Ziel des Forschungsprojektes ist es, die strukturellen Unterschiede zwischen grenzüberschreitendem und Binnen-ÖPNV systematisch zu erfassen und zu unter- suchen. Dabei unterscheidet sich das Projekt insofern von bisherigen Studien, als eine generische Analyse der Unterschiede angestrebt wird: Neben der Betrachtung von zahlreichen Einzelfällen sind die Erkenntnisse zu abstrahieren und auf Gesetzmässigkeiten hin zu untersuchen.
Die Ergebnisse tragen einerseits zu einem besseren Verständnis von öffentlichem Personennahverkehr in grenzüberschreitenden Agglomerationen bei, dienen aber auch als fachliche Unterstützung für die zukünftige Entwicklung grenzüberschreitender Agglomerationen.
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Abgeschlossenes Projekt