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Collins « The African Lion » besiegt Georgij Fibich einstimmig nach Punkten
19.07.2020 11:21 Uhr
Jack Schmidli
In der Undercard des Hauptkampfes zwischen Agit Kavbayel-Evgenios Lazaridis (der Türke gewann den Kampf nach Punkten) in Magdeburg landete der Kenia-Schweizer Collins «The African Lion» Ojal einen ungefährdeten Punktesieg gegen den schlagstarken früheren Kick-Box-Champion Georgij Fibich aus Tschechien (60-54, 60-54 und 60-55).
Fibich stand gestern erst zum zweiten Mal in seiner noch jungen Boxprofi-Karriere im Ring. Da er als Kickboxprofi bereits über 100 Kämpfe aufgetragen hatte, galt er gegen Collins, der zum 4. Mal als Profi im Ring agierte, als klarer Favorit. Die Reise ins deutsche Magdeburg war für Collins und seine Betreuer Rajko Bojanic und Timur Topcu dann auch ein grosses Wagnis.
«The African Lion» ging ab dem ersten Gongschlag sofort in den Angriff über und bearbeitete seinen Gegner mit harten Schlägen, die ihr Ziel aber meist verfehlten. Fibich schien von der Angriffslust seines Gegners beeindruckt und beschränkte sich auf die Defensive. Gegen Ende der zweiten Runde brachte Collins seinen Gegner mit zwei klaren Treffern erstmals in Schwierigkeiten. Im dritten Durchgang gelang dem Tschechen die beste Aktion, eine saubere Links-Rechts-Kombination ans Kinn seines Gegners. Auch in der vierten Runde landete der Kenia-Schweizer, dessen stärkste Waffe der linke Jab ist, gute Treffer. Im sechsten und letzten Durchgang musste Fibich nochmals harte Schläge einstecken. Die Punktrichter honorierten die souveräne Leistung von Collins mit 60-54, 60-54 und 60-55.
Rajko Bojanic zeigte sich nach dem Kampf sehr zufrieden: «Collins hat die Taktik gut umgesetzt und ist der Linie treu geblieben. Er hat lang und schnell geboxt, ist konzentriert geblieben und hat sich nicht verleiten lassen». Collins Betreuer wussten, dass Fibich ein harter Puncher ist und nur darauf lauerte, seinen Gegner auszukontern. «Collins hat seine Aufgabe gut gemeistert und gezeigt, dass er sich taktisch und technisch verbessert hat. Wir sind rundum zufrieden», resümierte Collin’s Manager Timur Topcu.