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Er singt von "seinem" Pfarrer, Indigo Kindern und bedankt sich für die "Blumen" seiner Fans. Auf der Fahrt im Zug sieht er den gelben Mond über dem Moor aufsteigen, macht sich Gedanken über die Despoten im Elfenbeinturm, ergibt sich der Sehnsucht nach Australien und weiss nicht, dass der Rock'n'Roll Fan die falsche Jacke trägt.
Wie kommt es, dass nach dem Album «66» zehn Jahre lang keine neuen Songs von Toni Vescoli mehr zu hören waren?: «Ohh, da ist auf anderer Ebene so viel gelaufen. Klar habe ich mal einen neuen Song oder zwei für mich selber geschrieben aber ich war vor allem damit beschäftigt, Texte und Songs für «Les Sauterelles» zu schreiben, die wir 2013 veröffentlicht haben. Dann schrieb ich an meinem Buch «Mache Was i Will», was mich mit seinen 550 Seiten ganz schön viel Arbeit gekostet hat. Anschliessend war ich mit diesem Programm und anderen Projekten unterwegs. In den letzten Jahren aber konkretisierten sich meine Pläne auf ein neues Album.»«When shall we make <67>?», fragten ihn Mitch Watkins und Roscoe Beck nach dem grossartigen Konzert von Leonhard Cohen in Montreux, als er sie backstage besuchte. Mitch hatte seine beiden Alben «Tegsass» und «66» produziert und Roscoe den Bass gezupft. Jetzt amtierte Roscoe als Orchesterleiter und Bassist auf Cohens grosser Welttournee und Mitch als Gitarrist. «Ich denke, wir machen demnächst <77>, denn 2019werde ich 77 Jahre alt!», gab er zurück und diese Schnapszahl wurde zum Arbeitstitel seines neuen Albums.
An Tonis Solo-Konzerten fragen ihn seine Fans oft:«Auf welchem Album spielst du ganz alleine, so wie wir dich heute Abend gehört haben?» Das brachte ihn auf die Idee, ein Solo-Album zu produzieren. So wurde «Elei dihei» zum Arbeitstitel.
Zu beiden Projekten begann er Lieder zu schreiben doch mit der Zeit reifte in ihm der Entschluss, die beiden Ideen zu kombinieren. Er reiste einmal mehr nach Austin TX und ging für sieben Titel mit seinen altbewährten amerikanischen Kollegen ins Studio, die ihn schon bei «Tegsass» und «66» unterstützt hatten. Zuhause, in seinem Musikraum in Wald, machte er sich dann hinter die Aufnahmen für die weiteren acht Songs. Diese wollte er ganz alleine einspielen, nur mit Gitarre, Stimme, Mundharmonika und etwas Perkussion. Felix Müller, langjähriger Bassist bei VESCOLI&Co, half ihm beim Einrichten. Seine fertigen Tonspuren brachte er dann zu Felix in dessen Studio in der alten Nagelfabrik in Wetzikon, wo dieser sie, zusammen mit den Aufnahmen aus den USA, editierte und abmischte. Eric Merz gab mit dem Mastering noch den letzten Schliff. Entstanden ist sein neues Album «gääle Mond», eine Mischung aus Band-Songs und Solo-Nummern, die sich zu einem runden Ganzen zusammenfügen. Schelmisch meint er dazu: «Vorsicht: Insider meinen, die Scheibe mache mondsüchtig!» (dasOffice)Live
05.04.19 SOLO Frick, Kornhauskeller
03.05.19 DUO Adliswil, Kulturschachtle
09.05.19 DUO Möriken/Wildegg, Gemeindesaal
11.05.19 SAUTERELLES Sarnen, Hotel Metzgern
18.05.19 VESCOLI&Co Turbenthal, Festzelt Gewerbeausttellung
28.06.19 DUO Schinznach-Dorf, Aula
26.07.19 SAUTERELLES Appenzell, OpenAir Festival
23. – 27.08.19 Liverpool Beatleweek
31.10.19 SAUTERELLES Schönenwerd, Ballyhouse