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Filed under: Allgemein — Thomas Drescher at 11:35 am on Freitag, Februar 17, 2017
Prof. Conrad Steinmann setzt seine Tätigkeit an der Schola Cantorum Basiliensis fort. Im Studienjahr 2017/18 wird er seine Klasse für Blockflöte vollumfänglich betreuen, im Studienjahr 2018/19 Studierende zu den vorgesehenen Abschlüssen führen. Anmeldungen zu den Aufnahmeprüfungen für Blockflöte werden noch bis 28. Februar 2017 entgegengenommen.
Filed under: Allgemein — Isabell Seider at 9:21 am on Freitag, Februar 17, 2017
Baptiste Romain wird zum 1. September 2017 die Nachfolge von Randall Cook antreten und Professor für Streichinstrumente des Mittelalters und der frühen Neuzeit an der Schola Cantorum Basiliensis.
Nach einer ersten musikalischen Ausbildung mit den Schwerpunkten Violine und Komposition am CNR Rueil-Malmaison (Frankreich), beschäftigte sich Baptiste Romain intensiv mit der Musik des Mittelalters und der Renaissance. Es folgte eine Ausbildung am Centre de Musique Médiévale in Paris bei Marco Horvat, und schliesslich ein Studium an der Schola Cantorum Basiliensis bei Randall Cook, Dominique Vellard und Crawford Young, das er 2008 mit Auszeichnung abschloss. Zusätzlichen Unterricht erhielt er von Pierre Hamon am CNS Lyon. Während seiner Basler Zeit beschäftigte er sich neben verschiedenen Varianten der Fidel und des Rebec auch intensiv mit der Technik und dem Repertoire der Renaissancevioline. Baptiste Romain bemüht sich stets um neue Klänge und Techniken, um den hohen Anforderungen der historischen Musikpraxis gerecht zu werden. Darüber hinaus gilt sein Interesse der instrumentalen Begleitung des Gesangs, historischer Improvisation und früher Instrumentalmusik. Er tritt mit seinem eigenen Ensemble Le miroir de musique auf, arbeitet aber auch mit anderen renommierten Gruppen, wie Leones (Marc Lewon). Ensemble Gilles Binchois (Dominique Vellard), per-sonat (Sabine Lutzenberger), Tetraktys (Kees Boeke), Les Jardins de Courtoisie (Anne Delafosse-Quentin), Peregrina (Agnieszka Budzinska-Bennett), Les Flamboyants (Michael Form), Doulce Mémoire (Denis Raisin Dadre). Zudem unterrichtet er Geschichte der mittelalterlichen Musik (9. bis 15. Jh.), Kontrapunkt und Analyse an der Universität Besançon.
Der geborene Frankfurter Marc Lewon ist Spezialist für die Musik des Mittelalters und der Renaissance und ein anerkannter Experte im Bereich der frühen Musik. Er studierte Laute bei Crawford Young mit Nebenfach Gesang sowie Fidel im Aufbaustudium an der Schola Cantorum Basiliensis und absolvierte sein Diplom mit Auszeichnung. Zuvor hatte er den Magister Artium cum laude für sein Studium der Musikwissenschaft und Altgermanistik an der Universität Heidelberg erhalten. In ihm vereinigen sich musikalisches Talent und Forschergeist, mit denen er neue Perspektiven für die Aufführungspraxis entwickelt.
Als international konzertierender Musiker arbeitet Marc Lewon mit führenden Ensembles und Solisten der Frühen Musik und ist künstlerischer Berater für mehrere Festivals. Er hat zahlreiche CD- und Rundfunk-Einspielungen sowie Publikationen über Frühe Musik veröffentlicht.
Mit seinem eigenen Ensemble Leones ist er Entdeckungen bislang unbekannter Werke aus Mittelalter und Renaissance auf der Spur. Hier setzt er mit Pionierarbeit und Neuinterpretationen in Konzerten und von der Kritik ausgezeichneten CD-Einspielungen neue ästhetische Akzente.
Neben Dozenturen an der Musikhochschule Leipzig sowie den Universitäten Wien und Heidelberg gibt er Meisterklassen und Ensemblekurse. Er ist massgeblich am Forschungsprojekt „Musikleben des Spätmittelalters in der Region Österreich” an der Universität Wien beteiligt. In Kürze wird er seinen Doctor of Philosophy in Music an der Universität Oxford unter Reinhard Strohm abschliessen.
Marc Lewon wird zum 1. September 2017 die Professur für Lauteninstrumente des Mittelalters und der frühen Neuzeit an der Schola Cantorum übernehmen. Er tritt damit die Nachfolge von Prof. Crawford Young an. http://www.lewon.de/ | blog: mlewon.wordpress.com
Anmeldungen zu den Aufnahmeprüfungen für Lauteninstrumente des Mittelalters und der frühen Neuzeit werden noch bis 28. Februar 2017 entgegengenommen.
Filed under: Allgemein — Isabell Seider at 11:34 am on Mittwoch, Februar 8, 2017
Frühlingskonzert der Reihe Vier Jahreszeiten
Sonntag, den 9. April 2017
17.00 Uhr
Schloss Waldegg
Im dritten Konzert der Saison 2016/17 wird englische Musik des 17. Jahrhunderts für die division viol, eine englische Spielart der Viola da gamba, präsentiert. Das Programm enthält unter anderem Auszüge aus Christopher Simpsons Sammlungen The Seasons und The Monthes, die zu den virtuosesten Kompositionen für das Instrument gehören.
Mitwirkende: Teodoro Baù (Viola da gamba und Leitung), Filipa Mota de Meneses, Mathias Ferré (Viola da gamba), Andrea Buccarella (Cembalo)
Filed under: Allgemein — Isabell Seider at 2:39 pm on Montag, November 7, 2016
16.01.2017Schola Cantorum Basiliensis 18.01.2017Jazzcampus
19.01.2017Hochschule für Musik
An den drei Tagen erhalten Sie auf unserem Campus Musik-Akademie und dem Jazzcampus Einblick in den Beruf der Musikerin und des Musikers. Besucherinnen und Besucher erwarten diverse Infoveranstaltungen rund um die Bachelor- und Masterstudiengänge an den Musikhochschulen FHNW.
Zudem besteht die Möglichkeit, bei unseren Dozierenden offene Unterrichtsstunden zu besuchen und sich mit den Studierenden aus der ganzen Welt auszutauschen.
Bei rechtzeitiger Anmeldung sind wir bestrebt, Unterrichtsbesuche in einzelnen Fächern zu organisieren.
Wir bitten daher um eine unverbindliche Anmeldung.
Filed under: Allgemein — Birgit Knab at 4:25 pm on Donnerstag, November 3, 2016
PETRUS WILHELMI DE GRUDENCZ (1392 – after 1452)
Fifteenth-century music from Central Europe
01 Anonymous: Domine ad adiuvandum me festina
02 Petrus Wilhelmi de Grudencz: Predulcis eurus
03 Anonymous: Veni / Da gaudiorum / Veni
04 Petrus Wilhelmi de Grudencz: Pneuma / Veni / Paraclito / Dator
05 Nicolaus de Radom (fl. early 15th c.): Ballade (textless)
06 Johannes Holandrinus?: Virelai (textless)
07 Othmarus Opilionis de Jawor (fl.c.1440): Rondeau? (textless)
08 Nicolaus de Radom: Hystorigraphi, aciem
09 Petrus Wilhelmi de Grudencz: Kyrie: Fons bonitatis
10 Anonymous: Ave mater summi nati (= En vergier)
11 Anonymous: Virginem mire pulcritudinis (= En discort)
12 Anonymous: Resurgente domino (= Je languis)
13 Anonymous: Ave mater o Maria
14 Nicolaus [de Ty´n?]: Unde gaudent / Eya, Eya / Nostra iocunda
15 Petrus Wilhelmi de Grudencz: Probleumata enigmatum
16 Johannes Tourout (fl.c.1460): O gloriosa regina mundi
17 Anonymous: Mit ganczym willin – Der winter der wil weychen
18 Petrus Wilhelmi de Grudencz: Plaude euge theotocos
19 Petrus Wilhelmi de Grudencz: Psalteriis et timpanis
20 Petrus Wilhelmi de Grudencz: Promitat eterno
21 Petrus Wilhelmi de Grudencz: Psalmodium exileratum
22 Nicolaus de Radom: Alleluya
23 Anonymous: Christus … vinctos / Chorus nove / Christus … mala
24 Anonymous: Ex trinitatis culmine
About this CD
The release of a new recording from La Morra is always an exciting moment for creative and imaginative artistry, not just within the realms of late medieval and early renaissance music. With a disc focusing on the 15th-century composer Petrus Wilhelmi de Grudencz, in a production from the Schola Cantorum Basiliensis and presented on Glossa, the ensemble is set to repeat its happy knack of alighting upon an area of largely untravelled repertory and preparing an enjoyably fascinating programme from it.
Wilhelmi was what can be called a Central-European composer: born in today’s Poland he was active in German, Bohemian and Silesian territory, a musician from within the Holy Roman Empire, and open to new trends coming from the West and South. Without being a cultural force to rival his near contemporary Guillaume Dufay, Wilhelmi provided music which had a long-lasting appeal for the learned, non-professional musicians in Central- European lands.
Corina Marti and Michal Gondko, the Swiss ensemble’s joint artistic directors since its formation back in 2000, add their skills as instrumentalists (keyboard, recorders and lute) to those of their quartet of singers in a survey which also embraces further Latin and secular-texted compositions by Nicolaus de Radom, Johannes Tourout and Othmarus Opilionis de Jawor, further examples of how Central European composers were absorbing ideas coming from the Franco-Flemish tradition, Italy and also the Ars Nova from France.