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Beim Bundeshaus war seit dem frühen Donnerstag-Nachmittag ein Polizeieinsatz im Gang. Teile der Bundesterrasse wurden abgesperrt. Ein Mann drohte damit, sich zu verletzen. Das bestätigte die Kantonspolizei Bern auf Anfrage von Radio BERN1.
Verschiedene Medien, darunter SRF berichteten, der Mann sei ein kurdischer Syrer. Er sei in Lausanne untergebracht und habe ein Asylgesuch gestellt. Mit Hilfe der Schweizer Regierung wollte der Mann nach Grossbritannien ausreisen. Unter anderem sprach er mit Ständeratspräsident Claude Hêche und mit einem Kamerateam.
Ausserdem machten Gerüchte die Runde, dass sich der Mann anzünden wollte. Auf mehreren Fotos von Onlinemedien war der Mann mit einem grünen Kanister zu sehen. Immer wieder goss er sich eine Flüssigkeit über Kleider und Nacken.
Mittlerweile bestätigt die Polizei, dass es sich beim Mann um einen "syrischen Staatsbürger" handelt. In der Mitteilung spricht die Berner Kantonspolizei ausserdem von einer "brennbaren Flüssigkeit", die der Syrer bei sich trug. Die genauen Hintergründe der Tat sind weiter unklar.
Gegen 20.40 Uhr konnte der Mann von der Polizei angehalten werden. Laut Mitteilung blieb er unverletzt und wurde "zur ärztlichen Betreuung in eine geeignete Institution" gebracht. Insgesamt harrte der Mann fast 7 Stunden auf der Bundesterrasse aus. (RB1/SRF/20min/Police Bern)
Bildquelle: Daniel Teuscher/watson