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Das Kieswerk Reichenau und Betonwerk Calanda, das zur Calanda Gruppe gehört, befindet sich beim Bahnhof Reichenau Tamins, südlich des Rheins, kurz nachdem Vorder- und Hinterrhein zusammentreffen.
Die Bauaufgabe bestand in einer allgemeinen Sanierung der bestehenden Anlage sowie einer Erweiterung. Es galt einerseits einen adäquaten Industriebau zu schaffen, andererseits die Corporate Identity stärker zu vermitteln.
Die schlichte kubische Form ergab sich aus der Nutzung des Gebäudes. Dadurch wurde die Fassade zum gestalterischen Element; die funkelnde Verkleidung aus kleinformatigen Kupferschindeln nimmt einerseits Bezug auf den Ort, der umgeben ist von glitzernden Flüssen und glänzenden Berggipfeln, andererseits auf das zu verarbeitende Material, den Stein mit seinen unzähligen Formen und Farben.
Diese Vielfalt an Farbnuancen nimmt die Kupferfassade dank ihrer Patina nach und nach auf.
Das Logo des Kieswerks Reichenau, ein symbolisch dargestellter Kieselstein, wurde aus Uginox und Titanzink angefertigt und in die Fassade integriert.