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Microsoft und France Télécom haben eine strategische Gemeinschaft vereinbart, um gemeinsam Produkte und Services zu entwickeln, einerseits im Bereich Triple Play (Telefonie, Fernsehen und Datenübertragung), andererseits im Bereich der Wi Fi-Mobiltelefone.
Die Partnerschaft ist von beiden Seiten aus nicht exklusiv – vor allem Microsoft wird sicher auch mit anderen Telcos zusammenarbeiten (wollen). Trotzdem, so betonten Microsoft-CEO Steve Ballmer und der France Télécom-Chef Didier Lombard anlässlich der Ankündigung, sei sie eng und bedeutsam. Insbesondere würden erstmals Dutzende von Ingenieuren von beiden Seiten bei der Produktentwicklung zusammenarbeiten.
Im Bereich der Wi Fi-Mobiltelefone wollen die beiden Riesen vor allem ein mit Microsoft-Software ausgestattetes Hybrid-Handy entwickeln. Dieses soll sich in der "Homezone" der Anwender, also zum Beispiel zu Hause und im Büro, über WLAN ins Internet einklinken und als VoIP-Telefon funktionieren. Überall sonst würde es als normales GSM/UMTS-Handy eingesetzt werden. Bis dieses Handy und der dazugehörende Service auf den Markt kommen dürfte aber noch mindestens ein Jahr vergehen.
Im Bereich Triple Play, den Microsoft und France Télécom als den Schwerpunkt ihrer zusammenarbeit bezeichnen, sind die Ankündigungen noch etwas weniger konkret. Die beiden Unternehmen wollen auf der Basis des "Microsoft Connected Services Framework" eine Plattform entwickeln, die es erlaubt, flexible Dienstleistungen anzubieten, die Sprache, Datenübertragung und Fernsehen kombinieren. Ein Beispiel, welches das 'Wall Street Journal' nennt, wäre die Möglichkeit, direkt vom Fernseher aus auf den Instant Messenger zuzugreifen. So könnte man einen Film anschauen und ihn gleichzeitig mit Freunden diskutieren. (hjm)