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1) Je klarer das Wasser und je mehr Licht vorhanden ist, desto mehr muss man mit verschiedenen Farben experimentieren. Der Fisch und die Lichtabsorption bestimmen, was gefällt.
Beginnen Sie möglichst mit dunklen Farben wie Violett, Dunkelblau und Schwarz bei starker Lichteinstrahlung.
2) Naturfarben, die den üblichen Beutefischen entsprechen, sind besonders im flachen Klarwasser eine gute Wahl.
3) Je weniger Licht in die Tiefe fällt, desto kleiner wird die mögliche Farbauswahl. Schwarz, Weiss, Metallic-Effekte und besonders Fluo-Farben sind dann zu empfehlen.
4) Gewässer schimmern häufig in bestimmten Farben (Ozeanblau, Smaragdgrün oder Bräunlich-Gelb). Die Ursache dafür sind Lichtwellen, die durch das Wasser wandern und «gefiltert» wieder austreten. Die Farbe des Wassers ist deshalb ein Indikator dafür, welche Farben aus der Tiefe «zurückkommen». Sie können als grober Anhaltspunkt für die Auswahl der Köderfarben dienen. Oft liegt man mit der Gewässerfarbe als Köderfarbe ziemlich gut, da die Lichtwellen dieser Farbe gut das Wasser durchdringen können.