Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03182.jsonl.gz/991

Der Wirkungsbericht befasst sich mit der Erhebung und Verwendung der Tourismusabgaben. Er machte Optimierungspotenzial bei deren Erhebung und bei der Zusammenarbeit der Leistungsträger aus. Das Parlament nahm den Bericht einstimmig zur Kenntnis.
Allerdings versah es ihn mit 45 zu 1 Stimme bei 8 Enthaltungen mit einer Anmerkung, die von der SP-Fraktion eingebracht worden war. So muss die Regierung aufzeigen, innerhalb welchem Zeitraum sie im Bericht aufgezeigte Handlungsfelder überprüfen und Massnahmen einleiten will, und welche Organisationen miteinbezogen werden.
Volkswirtschaftsdirektor Daniel Wyler (SVP) sagte, er könne für diesen Auftrag keinen verbindlichen Zeitrahmen nennen. Was er aber bereits wisse sei, dass er für diese Arbeiten externe Ressourcen brauchen werde. Unabhängig von der Anmerkung werde sein Departement an dem Thema weiterarbeiten.
Die Prüfung der Handlungsfelder müsse umgehend behandelt werden, forderte Roland Kurz (FDP). Er verzichtete aber zugunsten der Anmerkung auf eine geplante Rückweisung des Berichts.
Der Bericht zeigt sechs Handlungsfelder auf. Geprüft werden soll etwa, ob künftig der Kanton die Tourismusabgaben erheben soll anstelle der beiden Vermarktungsorganisationen Obwalden Tourismus (OT) und Engelberg-Titlis Tourismus (ETT).
Überprüft werden soll auch, ob die Melchsee-Frutt den Status einer eigenen Destination erhalten solle um Abgaben zu erheben. Diese ist derzeit Teil von OT. Eine Ablösung hätte denn auch Auswirkungen auf die Vermarktungsorganisation, deren Aufgaben die Regierung unabhängig davon überprüfen will.