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When Bruce Springsteen was asked by Edward Norton during his interview at the Toronto Film Festival about what music he was listening to these days his reply was simple and direct: "Pete Molinari - and if you don't know anything about him, he's great". Praise indeed, but in many ways hardly surprising. The Boss is well known for keeping his ear to the ground when it comes to new sounds and considering Pete's nomination as Best Newcomer at UK rock magazine's Mojo Awards, his appearance on BBC's Later With Jools Holland and the critical acclaim on both sides of the Atlantic (a recent residency in LA was a huge success) for latest album A Train Bound For Glory it was never going to be too long before the man from New Jersey clocked the boy from Chatham.
Da passt nix zusammen, scheinbar, aber umso besser: Der Singer/Songwriter Pete Molinari mit maltesischen, italienischen & ägyptischen Wurzeln kommt 1980 in der englischen Grafschaft Kent zur Welt. Ein eingeborener Weltbürger also. Pete Molinari besitzt eine der aussergewöhnlichsten Stimmen dieses holden Erdenrunds und versteht diese auch wunderbar einzusetzen. Die Platten seiner älteren Brüder faszinierten ihn von klein auf: Billie Holiday, Bob Dylan, Johnny Cash, Woody Guthrie, Hank Williams, Leadbelly. Und sie beeinflussen ihn lebenslang. Irgendwann liest er Woody Guthrie's Buch "Bound For Glory" und "On The Road" von Jack Kerouac.
Die Verschmelzung von Kunst & Leben faszinierte ihn ebenso wie die amerikanische Musik – er beschloss, diesen Weg einzuschlagen: "Meine Eltern kamen wegen der Arbeit in dieses Land und konnten meine Entscheidung kaum akzeptieren. Ich hatte Hunderte von Jobs – von Fabrikarbeit bis zur Kartoffelernte –, die ich nur zwei oder drei Tage ausübte, weil ich ständig über Songs nachdachte." Aus einem Trip nach New York wurden dann zwei Jahre. Nach seiner Rückkehr nach England nimmt Billy Childish mit Pete in seiner Küche das Debüt "Walking Off The Map" (2006) auf. Molinari's inzwischen viertes Album "Theosophy" bewegt sich da, wo Muddy Waters das Baby des Blues benennt: "they called it Rock'n'Roll." Soul, Country, Blues & Rockabilly in perfekter Symbiose.