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Am Freitagabend wurde in Genf der Schweizer Filmpreis verliehen. Drei der begehrten Filmtrophäen gingen in die Zentralschweiz, zwei davon gar nach Luzern.
Im Gegensatz zu früheren Jahren, war die Verleihung des Schweizer Filmpreises coronabedingt eine eher nüchterne Angelegenheit. Die Veranstaltung, die dieses Jahr in Genf stattfand, wurde unter Ausschluss des Publikums durchgeführt.
Das soll aber die Bedeutung der Preise nicht schmälern. Der erste Preis, der in den Kanton Luzern wanderte, ging an Alice Schmid aus Romoos. Sie gewann in der Kategorie «Beste Filmmusik» für den Dokumentarfilm «Burning Memories», in dem sie einen Blick auf Missbrauch in Jugendjahren wirft.
Ausgezeichnet wurde ebenfalls «Nemesis» des Luzerner Regisseurs Thomas Imbach. Hier durfte Peter Bräker den Quartz für den besten Ton nach Hause nehmen. Die Kategorie wurde heuer zum ersten Mal prämiert. Imbachs Dokumentarfilm begleitet den Abriss eines Zürcher Bahnhofs und den folgenden Neubau eines Gefängnisses – Aus der Perspektive vom Fenster des Filmemachers.
Ein dritter Quartz ging an die Stanser Filmemacherin Thaïs Odermatt für ihr Erstlingswerk «Amazonen in der Grossstadt». Der Dokumentarfilm ist der Abschlussfilm ihrer Ausbildung an der Berliner Filmuniversität Konrad Wolf und porträtiert in seinen 65 Minuten Lauflänge moderne Amazonen in Berlin.
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