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«Weniger ist mehr» heisst aber auch, dass der Entwickler weniger zu tun hat. Die Beschreibung von Validierungskriterien in einem Datenmodell führt automatisch dazu, dass Rails Eingaben auf Plausibilität prüft und den Benutzer mit aussagekräftigen Fehlermeldungen auf die richtige Spur führt. Die Beschreibung von Abhängigkeiten in der Form «has_one», «belongs_to» oder «has_and_belongs_to_many» definiert, in welcher Beziehung Objekte zueinander stehen und gibt Rails genug Informationen, um sämtliche nötigen SQL-Statements automatisch zu generieren. Der Kasten «Zettelwirtschaft» zeigt beispielhaft, wie wenig es neben den Datenbanktabellen braucht, um das Datenmodell einer Anwendung zu erstellen. Durch die verschiedenen «validates...»-Statements werden bereits die Regeln für die spätere Validierung von Benutzereingaben vorgenommen. Ohne zusätzlichen Aufwand werden alle Objekte während des Speicherns überprüft, ob sie den Bedingungen entsprechen. Im Falle eines Fehlers verweigert Rails die Arbeit und zeigt dem Benutzer die sprechende Fehlermeldung an.
Applikationsentwicklung im Schnellzugsverfahren
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Da Rails für die Entwicklung von Webanwendungen konzipiert wurde, kümmert sich das Framework auch um die HTML-Seiten. Sie werden dynamisch aus Schablonen erzeugt, die in einer Mischung aus HTML und Ruby geschrieben sind. Damit geht Rails einen anderen Weg als die Java-Welt, in der es gang und gäbe ist, eine weitere Script- oder Template-Sprache zur Steuerung der HTML-Seiten zu verwenden.
Neben den HTML-Darstellungen ist es auf gleiche Art möglich, XML-Ansichten auf die Daten zu erzeugen. Auch hier verwendet man Schablonen, die ebenfalls den gesamten Umfang von Ruby ausnutzen.