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Das Laufen mit Ihrem Hund bietet sowohl ein prima Training als auch eine nette Gesellschaft für Mensch und Hund. Tatsächlich schaffen sich viele Menschen einen Hund nur für diese Begleitung an. Jede Art von körperlicher Aktivität ist sehr wichtig für das Wohlbefinden Ihres Hundes und erhöht seine Lebensqualität erheblich.
Sind alle Hunde fürs Joggen geeignet?
Der Hund muss ein ausgebildetes Skelett und ausgebildete Gelenke haben, bevor Sie ihn mit zum Joggen nehmen können. Bei kleineren Hunden ist dies im Alter von etwa einem Jahr der Fall, bei großen Hunden je nach Größe nach mindestens 18 Monaten. Da hartes körperliches Training schädlich sein kann, bevor der Körper dafür bereit ist, sollten Sie im Zweifel Ihren Tierarzt fragen.
Der Hund muss gesund und darf nicht übergewichtig sein. Übergewichtige Hunde sollten abnehmen, bevor sie mit dem Joggen beginnen. Spaziergänge in abwechslungsreichem Gelände sind für sie die bessere Lösung.
Für sehr kleine Hunde kann es schwierig sein, einen längeren Lauf zu bewältigen, da sie viele Schritte machen müssen, um mitzuhalten. Dies ist jedoch ganz individuell, und wenn der Hund Kondition und Fitness aufgebaut hat, spielt die Größe des Hundes selten eine Rolle.
Wenn Ihr Hund schon einmal Probleme mit den Knochen, Muskeln oder Gelenken hatte, sollten Sie mit Ihrem Tierarzt sprechen, bevor Sie mit dem Training beginnen. Bei diesen Hunden ist es wichtig, nicht zu schnell zu trainieren. Lassen Sie Ihren Hund im Zweifel regelmäßig von einem Tierarzt oder einem Physiotherapeuten untersuchen. Wenn Ihr Hund Überlastungssymptome zeigt, dann lassen Sie ihn sich ausruhen.
Trainingsaufbau
Jegliches Training sollte unter den Bedingungen des Hundes und auf eine unschädliche Art ablaufen. Wenn der Hund völlig untrainiert ist, sollten Sie langsam anfangen. Wenn er bereits in guter Verfassung ist, können Sie das Training beschleunigen. Halten Sie nie ein höheres Tempo als das, in dem der Hund mit Ihnen mittraben kann, da der Trab der natürliche Langstreckengang des Hundes ist und seinen Körper am wenigsten belastet. Der Galopp kann auf kürzeren Strecken und auf weichem Boden eingesetzt werden, aber wenn der Hund galoppieren muss, um mit Ihnen mitzuhalten, müssen Sie langsamer laufen.
Trainingsintervalle sind eine gute Idee, wenn Sie einen Plan machen, der zu Ihrem Hund passt. Wärmen Sie den Hund einige Minuten lang auf und trainieren Sie zu Beginn nicht länger als 10–15 Minuten. Zum Beispiel könnte der Plan so aussehen: 1 Minute schnelles Gehen, 1 Minute langsames Gehen, 2 Minuten langsames Tempo, 1 Minute schneller Lauf usw. Wenn die Kondition besser wird, können Sie auch die Zeit erhöhen, die der Hund schnell läuft. Beenden Sie das Training, solange der Hund noch Spaß hat, und überanstrengen Sie ihn nicht, um Verletzungen zu vermeiden.
Canicross
In dieser Disziplin läuft Ihr Hund mit einem Geschirr vor Ihnen her. Sie sind durch eine elastische Leine (2–3 Meter), die um Ihre Taille geschnallt ist, mit ihm verbunden. Die spezielle Leine verhindert für Mensch und Hund ein zu starkes Ziehen. Der Hund läuft mit leichtem Zug an der Leine und unter kontrollierten Bedingungen. Sie können auch mehr als einen Hund vor sich haben. Canicross hat sich weltweit zu einem großen Erfolg entwickelt und ist jetzt auch als Wettkampfform zu finden, ähnlich einem Geländewettbewerb.
Ratschläge
Wasser für den Hund
Denken Sie daran, bei weiten Strecken für Ihren Hund Wasser mitzunehmen. Hunde schwitzen nicht durch die Haut wie wir Menschen, sondern kühlen sich, indem sie schnell durchs Maul atmen.
Die Wärme wird über die Zunge, die Atemluft und wenige Schweißdrüsen (vor allem in den Ballen) abgegeben. Der Hund sucht auch nach kühlen Orten, um seinen Bauch zu kühlen. Es ist daher wichtig, dem Hund auf dem Weg mehrmals Wasser anzubieten.
Futter
Füttern Sie Ihren Hund nicht direkt vor dem Spazieren oder Laufen. Dies kann schwerwiegende Folgen haben, zum Beispiel in Form einer Magendrehung. Warten Sie zwischen einer größeren Mahlzeit und dem Laufen einige Stunden.
Vorsicht mit den Pfoten
Asphalt ist hart und reibt an den Pfoten des Hundes. Im Sommer kann er Verbrennungen verursachen. Variieren Sie den Boden, auf dem Sie mit Ihrem Hund laufen, und überprüfen Sie immer, ob die Pfoten verletzt sind, wenn Sie wieder zu Hause sind.
Denken Sie an die mentale Stimulation des Hundes
Körperliche Bewegung macht dem Hund Spaß, aber ohne geistige Anregung können sich Stress und Verhaltensprobleme entwickeln.