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Der Walliser Staatsrat hat seine beiden Mitglieder im Aufsichtsrat des Spital Riviera-Chablais (HRC) erneuert. Die waadtländische Regierung hat dasselbe bereits für ihre vier Mitglieder getan. Angesichts der grossen Herausforderungen, mit denen das HRC konfrontiert ist, will der Walliser Staatsrat die Schlussfolgerungen der Überprüfung der Spitalleitung, die unter anderem eine stärkere Komplementarität der Kompetenzen innerhalb des Aufsichtsrats empfehlen, rasch umsetzen.
Die Mitglieder des ersten Aufsichtsrats des Spital Riviera-Chablais (HRC) wurden bis zur Inbetriebnahme des Spitals von Rennaz, nämlich bis Ende 2019, ernannt. Die beiden Kantone hätten den Rat nach einer gemeinsamen Änderung der interkantonalen Vereinbarung über seine Zusammensetzung erneuern müssen. Die Gesundheitskrise im Zusammenhang mit COVID-19 und die Schwierigkeiten des HRC haben zu Verzögerungen im Zeitplan geführt.
In den Schlussfolgerungen des Audits über die Führung des Interkantonalen Spitals empfahl das Unternehmen BDO den Kantonen, die Rolle des Aufsichtsrates als strategische Schnittstelle zwischen der Institution und den Kantonen zu stärken und für eine stärkere Komplementarität der Kompetenzen ihrer Mitglieder zu sorgen. Der Walliser Staatsrat hat zwei Personen mit sich ergänzenden Profilen ausgewählt. Es handelt sich um:
• Chantal Bochud Tornay , Spezialistin in Allgemeine Innere Medizin in Collombey-Muraz
• Stéphane Coppey , Anwalt und Präsident von Monthey.
Die neuen Mitglieder werden ihr Amt am 15. Oktober 2020 antreten. Bei der ersten Sitzung des Aufsichtsrates in seiner neuen Zusammensetzung werden sie in Übereinstimmung mit der Geschäftsordnung ihr Präsidium wählen.
Die endgültige Zusammensetzung des Aufsichtsrates wird bis Mitte 2021, nach Abschluss der Revision des interkantonalen Abkommens, festgelegt.