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Und weg. Weggehen. Einfach weggehen. Ein heisser Tag im Sommer 1947. Eine herrschaftliche Villa in Baden bei Wien. Die Geschwister Madeline und Roderick flüchten vor den öffentlichen und privaten Tragödien ihrer Familie. Doch eine Verzweiflungstat ihres Grossvaters lässt beide nicht mehr los. Sie verfolgt sie ein Leben lang, wohin sie auch gehen. Auch Partys in Wien, Arrezzo, Kreta, Santa Barbara, Berlin und Havanna vermögen nicht die Leere zu füllen, die sich in ihrem Leben ausgebreitet hat. Schliesslich stranden beide verarmt und verlassen in Chicago. Eine Familiensaga, die in der k.u.k-Monarchie beginnt und bis ins Jahr 2000 reicht.
Portrait
Marlene Streeruwitz, in Baden bei Wien geboren, studierte Slawistik und Kunstgeschichte und begann als Regisseurin und Autorin von Theaterstücken und Hörspielen. Für ihre Romane erhielt sie zahlreiche Auszeichnungen, darunter zuletzt den Bremer Literaturpreis und den Franz-Nabl-Preis. Ihr Roman ›Die Schmerzmacherin.‹ stand 2011 auf der Shortlist für den Deutschen Buchpreis. Zuletzt erschienen die Romane ›Nachkommen.‹, ›Yseut.‹ und unter dem Pseudonym Nelia Fehn ›Die Reise einer jungen Anarchistin in Griechenland.‹.Literaturpreise:u.a.Mara-Cassens-Preis 1996Österreichischer Würdigungsstaatspreis für Literatur 1999Hermann-Hesse-Literaturpreis 2001 (für "Nachwelt")Walter-Hasenclever-Literaturpreis 2002Bremer Literaturpreis 2012Franz-Nabl-Preis 2015