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Viktor Giacobbo, herzlichen Glückwunsch zu Ihrem 70. Geburtstag. Was ist Ihre früheste Erinnerung?
Die Entrüstung der Geburtshelferin, nachdem ich einen Gin Tonic verlangt habe.
Was hatten Sie als Kind für einen Spitznamen?
Vik.
Wie hätte Ihr Vorname als Mädchen gelautet?
Das hätten Sie vor 70 Jahren meine Mutter fragen müssen.
Als Sie Kind waren: Was hat Ihre Mutter / Ihr Vater da immer zu Ihnen gesagt?
Nein, wir werden nicht schon wieder das Schloss Kyburg besuchen!
Ihr schönstes Geschenk als Kind?
Ein blaues Stahltrottinett mit Gummireifen.
Als Sie 16 waren: Wie sah Ihr Zimmer aus?
Schlampig aufgeräumt.
Erinnern Sie sich an Ihren ersten Schulschatz?
Ja.
Welche Bücher, Filme und Musik haben Ihr Leben massiv beeinflusst?
«Die schwarzen Brüder» von Lisa Tetzner als Kind, Karl-May-Bücher als Jugendlicher und seitdem alles, was gut geschrieben, relevant ist und über ein Minimum an Humor verfügt.
Ihre peinlichste Modesünde?
Die sind mir persönlich nicht peinlich, weil ich die ausschliesslich mit meinen Figuren auslebe.
Ihr liebstes Kleidungsstück?
Eine mittlerweile etwas abgegriffene Jacke von Fjällräven: Down Shirt No. 1.
Haben Sie Phobien? Allergien?
Ja, Geburtstagsinterviews.
Ihr grässlichster Urlaub?
14 Tage auf dem Mars, alles inklusive.
Ihre liebste Website oder App?
Feedly.
Das Kitschigste, was Sie jemals gemacht haben?
Meine Fake-Hochzeit. (Anm. d. Red.: Vor 30 Jahren ging er eine Scheinehe mit einer Ausländerin ein, damit sie mit ihrer Freundin zusammen sein konnte.)
Haben Sie ein Tattoo?
Nein.
Ihr träfstes/ulkigstes Mundartwort?
Schmürzele.
Haben Sie nachts einen Traum, der immer wiederkommt?
Nein, denjenigen, der immer wiederkommt, habe ich tagsüber.
Welches Geräusch lieben Sie?Welches hassen Sie?
Meeresbrandung. Autoposer.
«Die beste und dümmste Idee meines Lebens? Arbeiten – ist das Beste und gleichzeitig das Dümmste»Viktor Giacobbo
Was nervt Sie gerade?
Dass Wissenschaft mit Ideologie verwechselt und für politisch verhandelbar gehalten wird, ist ein katastrophaler Rückschritt ins Mittelalter.
Was freut Sie gerade?
Probenbeginn für «Charity», der Theaterinszenierung zum 20. Jahrestag des Casinotheaters Winterthur – eine Allstar-Produktion mit Patrick Frey, Mike Müller, Lara Stoll, Stefan Büsser, Christian Jott Jenny etc.
Wovon träumen Sie schon lange, getrauen es aber nicht zu tun?
Fliegen.
Bei welchem Thema haben Sie Ihre Meinung fundamental geändert?
China.
Für welche Eigenschaften bekommen Sie immer wieder Komplimente?
Meine erotische Ausstrahlung.
In welcher Situation in Ihrem Leben hatten Sie so richtig Schwein?
Als ich mit dem Auto in ein Wildschwein fuhr.
Haben Sie ein Haustier?
Nichts gegen Haustiere, aber mein Engagement als Stiftungsrat von Paneco ist die Pflege und Auswilderung verletzter Orang-Utans auf Sumatra. Im Mai werde ich darüber einen Dokfilm drehen.
Was war der härteste/unangenehmste Job, den Sie je verrichtet haben?
Donatella Versace spielen.
Was an Ihnen ist aussergewöhnlich?
Meine erotische Ausstrahlung.
Was können Sie alkoholisiert besser als in nüchternem Zustand?
Kotzen.
Engagieren Sie sich ehrenamtlich? Wofür und warum?
Ja, für den Service public.
Haben Sie ein besonderes Talent, von dem niemand weiss?
Ich kann mit dem kleinen Zeh Bierflaschen öffnen.
Womit belohnen Sie sich selbst?
Mit Geld, Gold und Glamour.
Angenommen, Sie könnten Wunder vollbringen – Superkräfte inklusive: Was sind Ihre ersten drei Taten?
Menschen und Tiere befreien. Kreuzkümmel verbieten. Pandemien abschaffen.
Ab welchem Geldbetrag ist man – Ihrer Meinung nach – reich?
Ab fünf Fantastilliarden und neun Trillionen Taler – gemäss Dagobert Duck.
Sie wären für einen Tag eine Frau. Was tun Sie? Was probieren Sie aus?
Ich würde einen Sketch drehen.
Wie alt wären Sie gern für immer? Warum?
Ich bin immer so alt wie immer.
Welchen Tag möchten Sie noch einmal erleben?
Dienstag.
Wer soll dereinst Ihren Nachruf schreiben?
Der Nachrufgenerator eines People- Magazins.