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20.06.17 Beitritt der PHTG zum Netzwerk «Scholars at Risk»
Weltweit werden Forschende, Dozierende, Studierende und andere intellektuelle Gruppen aufgrund ihrer Forschungen, Ideen, Weltanschauungen und anderen akademischen Aktivitäten verfolgt, bedroht und in ihrer Arbeit eingeschränkt. Das internationale Netzwerk «Scholars at Risk» setzt sich für wissenschaftliche Freiheit und die Menschenrechte von Akademikerinnen und Akademiker in aller Welt ein.
Eine der Kernaufgaben von «Scholars at Risk» ist es, Forschende und Lehrende, die in ihrem Heimatland bedroht und verfolgt werden, mit einem Gastaufenthalt an einer der Mitgliedshochschulen des Netzwerks zu unterstützen. Ein Gastaufenthalt ermöglicht politisch verfolgten Forschenden zumindest für eine begrenzte Zeit unabhängig zu forschen. Ebenfalls unterstützt das Netzwerk Forschende in Gefangenschaft, fördert Öffentlichkeitsarbeit an Hochschulen zu Forschungsfreiheit und Menschenrechten und arbeitet als Lobbyistin zu dieser Thematik.
«Scholars at Risk» wurde 1999 im Rahmen des Menschenrechtsprogramms der University of Chicago gegründet. Mittlerweile liegt die administrative Leitung bei der New York University. Das Netzwerk zählt weltweit mehr als 450 Mitglieder, 15 davon aus der Schweiz.
Mit ihrem Beitritt zum Netzwerk unterstützt die PHTG die wichtige Arbeit des Netzwerks und bekennt sich öffentlich zum Prinzip, dass alle Hochschulangehörigen weltweit frei und ohne Angst oder Einschüchterungsdrohungen arbeiten können sollen.