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Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich IV.2021.00495 V. Kammer Sozialversicherungsrichter Vogel, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Philipp Ersatzrichterin Curiger Gerichtsschreiberin Scheiwiller Urteil vom 11. Februar 2022 in Sachen X.___ Beschwerdeführer vertreten durch Rechtsanwältin Michèle Epprecht Grieder Baumann Lerch Epprecht, Rechtsanwälte Badenerstrasse 21, Postfach, 8021 Zürich 1 gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin Sachverhalt: 1. Der 1979 geborene X.___ meldete sich am 17. Januar 2020 (Eingangs da tum) unter Hinweis auf Kopf-/Nackenschmerzen sowie Konzentrationsstö run gen bei der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zum Leistungs bezug an (Urk. 7/9). Diese tätigte medizinische (Urk. 7/16, 7/20, 7/35, 7/38, 7/47, 7/53, 7/54) sowie erwerbliche (Urk. 7/6, 7/22 -27, 7/41 ) Abklärungen und zog die Akten des Krankentaggeldversicherers bei (Urk. 7/12). Zudem lud sie den Ver sicherten zu einem Standortgespräch ein, welches am 4. März 2020 stattfand (Urk. 7/14). Mit Schreiben vom 4. März 2020 teilte die IV-Stelle dem Versicherten mit, es seien keine Eingliederungsmassnahmen möglich (Urk. 7/15). Nach durch geführtem Vorbescheidverfahren verneinte sie mit Verfügung vom 18. Juni 2021 einen Anspruch des Versicherten auf Leistungen der Invalidenversicherung (Urk. 2 [ = 7/61]). 2. Dagegen erhob dieser mit Eingabe vom 23. August 2021 Beschwerde beim hiesi ge n Sozialvers icherungsgericht und beantragte, es sei die angefochtene Verfü gung aufzuheben und es seien ihm die gesetzlichen Leistungen der Invalidenversiche rung zuzusprechen (Urk. 1). Zudem legte er eine Arbeitsunfähigkeitsbestätigung des Dr. med. univ. Y.___, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates FMH, vom 18. August 2021 auf (Urk. 3/ 3). Mit Beschwerdeantwort vom 24. September 2021 schloss die IV-Stelle auf Ab weisung der Beschwerde (Urk. 6), was dem Beschwerdeführer mit Verfügung vom 29. September 2021 angezeigt wurde (Urk. 8). Das Gericht zieht in Erwägung: 1. 1.1 Am 1. Januar 2022 sind die geänderten Bestimmungen des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG), der Verordnung über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSV), des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG) sowie der Verordnung über die Invaliden versicherung (IVV) in Kraft getreten. In zeitlicher Hinsicht sind – vorbehältlich besonderer übergangsrechtlicher Rege lungen – grundsätzlich diejenigen Rechtssätze massgebend, die bei Erfüllung des rechtlich zu ordnenden oder zu Rechtsfolgen führenden Tatbestandes Geltung haben (BGE 146 V 364 E. 7.1, 144 V 210 E. 4.3.1, je mit Hinweisen). Da ferner das Sozialversicherungsgericht bei der Beurteilung eines Falles in der Regel auf den bis zum Zeitpunkt des Erlasses der streitigen Verfügung beziehungsweise des streitigen Einspracheentscheids eingetretenen Sachverhalt abstellt (BGE 144 V 210 E. 4.3.1, 132 V 215 E. 3.1.1, je mit Hinweisen), sind vorliegend die bis 31. Dezem ber 2021 gültig gewesenen Rechtsvorschriften anwendbar, die nachfolgend auch in dieser Fassung zitiert werden. 1.2 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kom menden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der ge sundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG). 1.3 Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 IVG Versicherte, die: a. ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betä tigen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können; b. während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes tens 40 % arbeitsunfähig ( Art. 6 ATSG) gewesen sind; und c. nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid ( Art. 8 ATSG) sind. Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertelsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente ( Art. 28 Abs. 2 IVG). 1.4 Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Be schwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gegebe nenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeitsunfähig ist (BGE 125 V 256 E. 4). Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person noch zugemutet werden können (BGE 125 V 256 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E. 4b/cc). 1.5 Die regionalen ärztlichen Dienste (RAD) stehen den IV-Stellen zur Beurteilung der medizinischen Voraussetzungen des Leistungsanspruchs zur Verfügung. Sie setzen die für die Invalidenversicherung nach Art. 6 ATSG massgebende funk tionelle Leistungsfähigkeit der Versicherten fest, eine zumutbare Erwerbstätigkeit oder Tätigkeit im Aufgabenbereich auszuüben. Sie sind in ihrem medizinischen Sachentscheid im Einzelfall unabhängig (Art. 59 Abs. 2 bis IVG). Nach Art. 49 IVV beurteilen die RAD die medizinischen Voraussetzungen des Leistungsanspruchs. Die geeigneten Prüfmethoden können sie im Rahmen ihrer medizinischen Fach kompetenz und der allgemeinen fachlichen Weisungen des Bundesamtes frei wählen (Abs. 1). Die RAD können Versicherte bei Bedarf selber ärztlich unter suchen. Sie halten die Untersuchungsergebnisse schriftlich fest (Abs. 2; Urteil des Bundesgerichts 9C_406/2014 vom 31. Oktober 2014 E. 3.5 mit Hinweis auf BGE 135 V 254 E. 3.3.2). Die Funktion interner RAD-Berichte besteht darin, aus medizinischer Sicht – gewissermassen als Hilfestellung für die medizinischen Laien in Verwaltung und Gerichten, welche in der Folge über den Leistungsanspruch zu entscheiden haben – den medizinischen Sachverhalt zusammenzufassen und zu würdigen, wozu namentlich auch gehört, bei widersprüchlichen medizinischen Akten eine Wer tung vorzunehmen und zu beurteilen, ob auf die eine oder die andere Ansicht abzustellen oder aber eine zusätzliche Untersuchung vorzunehmen sei. Sie wür digen die vorhandenen Befunde aus medizinischer Sicht (Urteil des Bundes ge richts 9C_406/2014 vom 31. Oktober 2014 E. 3.5 mit Hinweisen). Reine Aktengutachten sind beweiskräftig, sofern ein lückenloser Befund vorliegt und es im Wesentlichen nur um die fachärztliche Beurteilung eines an sich fest stehenden medizinischen Sachverhalts geht, mithin die direkte ärztliche Befas sung mit der versicherten Person in den Hintergrund rückt (Urteil des Bundes gerichts 8C_750/2020 vom 23. April 2021 E. 4 mit Hinweisen). 2. 2.1 Im angefochtenen Entscheid wurde erwogen, der Versicherte sei aufgrund seines Gesundheitszustandes seit dem 13. August 2018 zu 80 % in seiner bisherigen Tätigkeit als Carrosseriespengler eingeschränkt. Die Abklärungen hätten jedoch ergeben, dass er in einer angepassten Tätigkeit, körperlich leicht und vorwiegend si tzend, ein Arbeitspensum von 80 % ausüben könne. Der Invaliditätsgrad liege unter dem Minimum von 4 0 %, weshalb kein Anspruch auf Leistungen der Invalidenversicherung bestehe (Urk. 2). 2.2 Demgegenüber macht der Beschwerdeführer geltend, die IV-Stelle habe den medizinischen Sachverhalt nur ungenügend abgeklärt. Auf die Aktenbeurteilung des RAD-Arztes könne nicht abgestellt werden. Der RAD-Arzt gehe – ohne den Beschwerdeführer selber untersucht zu haben – von einer 80%igen Arbeitsfähig keit in einer angepassten Tätigkeit aus. Eine Begründung für diese Einschätzung fehle und diese sei damit nicht nachvollziehbar. Sie stehe zudem im W iderspruch zu anderen aktenkundigen medizinischen Beurteilungen. So gehe aus dem Bericht vom 14. März 2021 und aus der Arbeits unfähigkeitsbestätigung vom 18. August 2021 des Dr. Y.___ hervor, dass der Beschwerdeführer auch in einer sitzenden Tätigkeit erheblich eingeschränkt sei. Es würden damit mehr als nur geringe Zweifel an der Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit der RAD-Einschätzung bestehen. In Bezug auf die Ermittlung des Invalideneinkommens dürfe sodann unter Be rücksichtigung der Studie des Büros für Arbeits- und Sozialpolitische Studien BASS AG «Nutzung Tabellenmedianlöhne LSE zur Bestimmung der Vergleichs löhne bei der IV-Rentenbemessung» (BASS-Studie) aufgrund der gesundheitli chen Einschränkungen des Beschwerdeführers nicht auf den statistischen Medianlohn abgestellt, sondern dieser müsse entsprechend reduziert werden. Schliesslich sei ihm auch ein leidensbedingter Abzug zu gewähren, womit selbst bei Annahme einer 80%igen Arbeitsfähigkeit in angepasster Tätigkeit ein Anspruch auf eine Vier telsrente ausgewiesen sei (Urk. 1). 3. 3.1 Im Bericht des PD Dr. med. Z.___, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates FMH, vom 1 3. Dezember 2018 wurde folgende Diagnose genannt ( Urk. 7/12 S. 68): - leichtgradige Diskus de generation mit kleiner links paramedianer Diskus hernie C3/4 und C5/6 Der Patient klage über seit einem Jahr auftretende Nackenbeschwerden vor allem auf der linken Seite mit Ausstrahlung Richtung Schulterblatt und zusätzlich Kopfschmerzen, welche im Hinterkopf auftreten würden ( Urk. 7/12 S. 68). Bildgebend würde sich eine leichtgradige Diskopathie C3/4 mit links medio-lateraler Diskushernie ohne sichere Nervenkompression zeigen. Ein ähnlicher Befund liege bei C6/7 vor, wobei die Hernie Kontakt zum Myelon habe, aber keine wesentliche Kompression ausübe ( Urk. 7/12 S. 69). Zur Arbeitsfähigkeit wurde festgehalten, aktuell sei der Patient als Mechaniker zu 50 % arbeitsunfähig ( Urk. 7/12 S. 68). 3.2 Im Bericht des Dr. Y.___ vom 3 0. Mai 2019 wurde ausgeführt, der Patient leide schon seit einem halben Jahr unter Nackenschmerzen. Gelegentlich habe er auch Kopfschmerzen. Ein am 1 4. Mai 2019 erstelltes MRI zeige eine grosse mediane Diskusprotrusion C5/C6 mit leichter bis mässiger spinaler Enge und deutlicher Impression des Myelons. Aufgrund des Befundes sei eine Operation indiziert, weshalb er einem Neurochirurgen überwiesen werde ( Urk. 7/16 S. 7). 3.3 Im Zwischenbericht des Dr. Y.___ zu Handen des Krankentaggeldversicherers vom 1 0. November 2019 wurde festgehalten, es bestünden chronische zervikoze phale Schmerzen bei einer Segmentdegeneration C5/C6 mit breitbasiger medianer Diskushernie und spinaler Enge. Die Halswirbelsäule sei in ihrer Beweglichkeit eingeschränkt. Die Prognose sei schlecht, allenfalls werde eine Operation notwen dig ( Urk. 7/12 S. 30-31). Seit August 2019 sei der Patient in seiner angestammten Tätigkeit als Carrosserie arbeiter vollständig arbeitsunfähig. Es werde ein Berufswechsel empfohlen – eine Bürotätigkeit, eine Tätigkeit als Hauswart, leichte Tätigkeiten ( Urk. 7/12 S. 32). 3. 4 Im Bericht des Dr. Y.___ vom 19. März 2020 zu Handen der IV-Stelle wurden folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Ar beitsfähigkeit aufgeführt (Urk. 7 /16 S. 3): - Chronische zervikozephale Schmerzen mit/bei: Segmentdegeneration auf Höhe C5/C6 mit breitbasiger medianer Diskushernie, leichter bis mässiger spinaler Enge und deutlicher Impression des Myelons - Zustand nach Facettengelenksinfiltration C5/6 beidseits 15.1.2019 Der Versicherte habe weiterhin anhaltende Kopf - und Nackenschmerzen. Die Phys iotherapie, die er dreimal pro Woche habe, helfe ihm sehr gut (Urk. 7/16 S. 3). Zur Arbeitsfähigkeit wurde festgehalten, die Prognose sei nicht gut. Der Versi cherte sei beim Neurochirurgen gewesen, welcher ihm eine Operation im Bereich der Halswirbelsäule empfehle. Der Versicherte wolle sich dies überlegen. Die aktuelle Tätigkeit als Mechaniker sei körperlich streng, wobei der Kopf sehr weit rekliniert und inkliniert werden müsse. Bewegungen der Halswirbelsäule führten zu Kopf- und Nackenschmerzen. In der angestammten Tätigkeit seien 2 Stunden pro Tag zumutbar. Demgegenüber seien in einer leidenspangepassten Tätigkeit 3-4 Stunden pro Tag zumutbar (Urk. 7/16 S. 2 ff. ). 3. 5 Am 19. Oktober 2020 nahm Dr. med. A.___, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates FMH, für den RAD Stel lung. Er führte folgende Diagn osen auf (Urk. 7/44 S. 7): - Chronisches zervikozephales und – brachialgiformes Schmerzsyndrom bei diskogen bedingter zentraler Spinalkanalstenose C3/4 und C5/6 mit - MRI der Halswirbelsäule vom 1 4. Mai 2019: Hochgradige diskogene Spinalkanalstenose auf Höhe C5/6 mit Kompression des Myelons, weniger ausgeprägt bei C3/ 4. Auf Höhe C3/4 foraminale Stenose links mit möglicher Konfliktsituation mit dem Nervenwurzel C4, bei C5/6 foraminale Stenose rechts Aus versicherungsmedizinisch-orthopädischer Sicht sei die angegebene, bis auf weiteres gültige Arbeitsfähigkeit von 2 Stunden pro Tag für die bisherige Tätigkeit (selbständiger Karrosseriespengler ) insofern nachvollziehbar, als es sich bei dieser Tätigkeit – nach allgemeinem Wissensstand – um eine oft in gebückter oder ver drehter Rumpf- und Kopfhaltung auszuführende, leichte und oft auch mittel schwere Arbeit handle. Nicht plausibel sei jedoch die Angabe, dass unter diesen Umständen eine behinderungsangepasste Tätigkeit (körperlich ausschliesslich leicht, rückenschonend, v orwiegend sitzend) auch nur 3-4 Stunden möglich sein solle. Medizintheoretisch sei hier deshalb von einer überwiegend wahrscheinlich möglichen Arb eitsfähigkeit von mindestens 80 % bzw. 6 Stunden pro Tag, retrospektiv ab dem Mai 2019, auszugehen (Urk. 7/44 S. 7). 3. 6 Im Rahmen des Vorbescheidverfahrens legte der Versicherte einen Bericht des Dr. Y.___ vom 14. März 2021 auf. In diesem wurden die gleichen Diagnosen wie im Vorbericht genannt (vgl. E. 3.4 ; Urk. 7/47 S. 2). Aufgrund der chronischen Nacken- und Kopfschmerzen bei spinaler Enge auf Hö he C5-C6 sei der Patient im Alltag massiv eingeschränkt. Er sei in seiner ange stam m ten Tätigkeit momentan zu 80 % arbeitsunfähig, wobei er sitzende Tätig keiten nicht absolvieren könne. Im Sitzen verstärkten sich die Beschwerden deut lich. Grundsätzlich sei eine neurochirurgische Indikation zur Wirbelsäulen opera tion gegeben (Urk. 7/47 S. 1). 3.7 Am 31. Mai 2021 nahm der RAD-Arzt Dr. A.___ Stellung zum vorgenannten Bericht. Er führte aus, es liege in diesem Fall ein Gesundheitsschaden (Spinal kanalstenose) im Bereich der Halswirbelsäule vor, sodass aus rein medizinischer Sicht zwar eine erhebliche Einschränkung für körperliche Arbeiten sowie solche mit der Notwendigkeit einer freien Beweglichkeit oder auch Zwangshaltungen der Halswirbelsäule bzw. des Kopfes bestehe, es aber nicht nachvollziehbar sei, weshalb gerade eine Tätigkeit im Sitzen, welche ja die Halswirbelsäule überhaupt nicht belaste, nicht möglich sein soll, z.B. an einem ergonomisch gestalteten Büroarbeitsplatz. Neue oder bislang unbekannte medizinische Befunde seien nicht bekannt. Als Fazit hielt Dr. A.___ daher fest, es ändere sich nichts an der Einschätzung der Arbeitsfähigkeit gemäss der letzten RAD-Stellungnahme (Urk. 7/60 S. 3). 4. Die IV-Stelle stützte sich bei ihrem Entscheid auf die Beurteilung des Dr. A.___ und ging von einer Arbeitsfähigkeit in angepasster Tätigkeit von 80 % aus. Der Beschwerdeführer macht geltend, dessen Beurteilung sei nicht nachvollziehbar und stehe in Widerspruch zu den medizinischen Akten, so insbesondere zur Einschätzung des Dr. Y.___ ( Urk. 1 S. 5). Entgegen der Ansicht des Beschwerdeführers vermögen die Ausführungen des Dr. A.___ zu überzeugen. So legte er schlüssig dar, dass die bisherige Tätigkeit aufgrund der oft gebückten oder verdrehten Rumpf- und Kopfhaltung nur noch zwei Stunden täglich zumutbar sei, eine körperlich ausschliesslich leichte, rücken schonende und vorwiegend sitzende Tätigkeit jedoch zu 80 % möglich sein sollte. Diese Einschätzung steht in Einklang mit der Beurteilung des behandelnden Arztes, Dr. Y.___. Dieser hatte ausgeführt, die angestammte Tätigkeit sei körper lich streng, der Kopf müsse sehr weit rekliniert und inkliniert werden, wobei Be wegungen der Halswirbelsäule zu Schmerzen führen würden ( Urk. 7/16 S. 2 ff.). Daher empfahl er einen Berufswechsel zu leichten Tätigkeiten ( Urk. 7/12 S. 32). Weshalb in einer solchen leichten Tätigkeit eine wesentliche Einschränkung der Arbeitsfähigkeit bestehen sollte, ist nicht nachvollziehbar. Zwar hielt Dr. Y.___ in seinem Bericht vom 1 4. März 2021 fest, sitzende Tätigkeiten könnten nicht ausgeführt werden, weil sich die Beschwerden im Sitzen deutlich verstärken würden ( Urk. 7/47 S. 1). Zum einen fehlt es jedoch an einer nachvollziehbaren Begründung dafür, weshalb sich Nackenbeschwerden in einer Tätigkeit, die den Nacken nicht belastet, verstärken sollten. Zum anderen steht diese Aussage in Widerspruch zu seinen früheren Berichten, in denen er ausgeführt hatte, die Arbeitsunfähigkeit in der angestammten Tätigkeit sei auf die schwere körperliche Arbeit zurückzuführen, insbesondere auf die Notwendigkeit, den Kopf sehr weit reklinieren und inklinieren zu müssen und einen Berufswechsel zu einer Büro tätigkeit empfohlen hatte. Zu berücksichtigen ist ferner, dass seitens des Kran kentaggeldversicherers festgehalten wurde, eine derart lange Arbeitsunfähigkeit würde sich mit den klinischen und bildgebenden Befunden nicht erklären lassen. Aufgrund der medizinischen Akten sei davon auszugehen, dass der Versicherte in einer angepassten Tätigkeit arbeitsfähig sei ( Urk. 7/12 S. 13). Im Übrigen sind die Beschwerden mitte ls Physiotherapie offenbar gut k ontrollierbar (E. 3.4). Bei dieser Aktenlage ist nicht zu beanstanden, dass die IV-Stelle sich auf die Ein schätzung des Dr. A.___ stützte. Mit dem im Sozialversicherungsrecht geltenden Beweismass der überwiegenden Wahrscheinlichkeit ist erstellt, dass der Be schwer deführer in einer angepassten Tätigkeit zu 80 % arbeitsfähig ist. 5. 5.1 Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei aus geglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkommen), in Bezie hung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erz ielen könnte, wenn sie nicht in valid geworden wäre (sog. Valideneinkommen). Der Einkommensver gleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die beiden hypothetischen Er werbseinkommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegen über gestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditäts grad bestimmen lässt (sog. allgemeine Method e des Einkommensvergleichs; BGE 130 V 343 E. 3.4.2, 128 V 29 E. 1). 5.2 Für die Ermittlung des Valideneinkommens von selbständig erwerbstätig ge wesenen Personen, das der Bestimmung des Invaliditätsgrades nach Art. 16 ATSG zugrunde zu legen ist, sollten in erster Linie die aus dem Auszug aus dem Indivi duellen Konto (IK) ersichtlichen Löhne herangezogen werden. Weist das bis Eintritt der Invalidität erzielte Einkommen starke und verhältnismässig kurzfristig in Erscheinung getretene Schwankungen auf, ist dabei auf den während einer längeren Zeitspanne erzielten Durchschnittsverdienst abzustellen (Urteil des Bundesgerichts 8C_626/2011 vom 2 9. März 2012 E. 3, E. 4.1 f.). Bei selbständig Erwerbenden wird namentlich dann nicht auf das zuletzt erzielte Einkommen abgestellt, wenn aufgrund der Umstände mit überwiegender Wahr scheinlichkeit anzunehmen ist, dass der Versicherte im Gesundheitsfall seine nic ht einträgliche selbständige Tätigkeit aufgegeben und eine besser entlöhnte andere Tätigkeit angenommen hätte, oder dann, wenn die vor der Gesundheits beein trächtigung ausgeübte selbständige Tätigkeit wegen ihrer kurzen Dauer keine ge nügende Grundlage für die Bestimmung des Valideneinkommens dar st ellt, zu mal in den ersten Jahren nach Aufnahme der selbständigen Erwerbs tätigkeit übli cher weise aus verschiedenen Gründen (hohe Abschreibungsquote auf Neuin vesti tio nen usw.) die Betriebsgewinne gering sind. Wenn sich hingegen der Ver si cherte, auch als seine Arbeitsfähigkeit noch nicht beeinträchtigt war, über meh rere Jahre hinweg mit einem bescheidenen Einkommen aus selb stän diger Er werbs tätigkeit begnügt hat, ist dieses für die Festlegung des Validenein kommens massgebend, selbst wenn besser entlöhnte Erwerbsmöglichkeiten be standen hätten. Das Bun des gericht hat denn auch eine Parallelisierung der Ein kommen bei selbständig Erwerbenden in der Regel abgelehnt (Urteil des Bundes gerichts 8C_626/2011 vom 2 9. März 2012 E. 4.4 mit Hinweisen auf BGE 135 V 58 E. 3.4.6-7). 5.3 Aus den Akten geht hervor, dass der Beschwerdeführer im Jahr 2016 eine Ein zel firma gründete und seither selbständig erwerbstätig war ( Urk. 7/41 S. 3). Dem Auszug aus dem Individuellen Konto (IK) des Beschwerdeführers ist indes zu ent nehmen, dass seit dem Jahr 2014 keine Buchungen mehr vorgenommen wurden ( Urk. 7/13). Gemäss Steuerunterlagen der Jahre 2016-2018 konnte einzig im Jahr 2018 ein kleiner Gewinn erzielt werden, dies jedoch nur dank der Auszahlung von Versicherungsleistungen ( Urk. 7/25-27, Urk. 7/41 S. 9). Vor diesem Hinter grund erscheint es entgegen der Ansicht der IV-Stelle überwiegend wahr schein lich, dass der Beschwerdeführer seine selbständige Erwerbstätigkeit auch im Ge sundheits fall hätte aufgeben müssen, weshalb es sich rechtfertigt, zur Bestim mung des Valideneinkommens auf statistische Lohnangaben abzustellen. Ange sichts dessen, dass der Beschwerdeführer eine Anlehre als Schreiner absolvierte, jedoch nicht in diesem Beruf arbeitete ( Urk. 7/14 S. 2 ), ist der Lohn für praktische Tätigkeiten (Zentralwert), Kompetenzniveau 1, heranzuziehen. Somit ist von einem stand ar di sierten monatlichen Einkommen von Fr. 5'417.-- auszugehen (LSE 2018, Ta belle TA1, Total, Kompetenzniveau 1). Aufgerechnet auf die durchschnittliche betriebs übliche Arbeitszeit von 41,7 Stunden pro Woche (vgl. Bundesamt für Sta tistik, Betriebsübliche Arbeitszeit nach Wirtschaftsabteilungen, A-S) und ange passt an die Entwicklung der Nominallöhne für männliche Arbeitskräfte von 2‘260 Punk ten im Jahr 2018 auf 2‘298 Punkte im Jahr 2020 (vgl. die auf der Website des Bundesamtes für Statistik [www.bfs.admin.ch] unter «Statistiken fin den» unter der Rubrik «03 – Arbeit und Erwerb» und der Unterrubrik «Löhne, Erwerbsein kommen und Arbeitskosten» publizierten Lohnentwicklungsdaten) ergibt dies ein Valideneinkommen von Fr. 67'767.--. 5. 4 Für die Bestimmung des Invalideneinkommens können nach der Rechtsprechung Tabellenlöhne gemäss den vom Bundesamt für Statistik periodisch herausge ge be nen Lohnstrukturerhebungen (LSE) herangezogen werden (BGE 139 V 592 E. 2.3, 135 V 297 E. 5.2, 129 V 472 E. 4.2.1 ). Dabei sind grundsätzlich die im Verfü gungszeitpunkt aktuellsten veröffentlichten Tab ellen der LSE zu verwenden (BGE 143 V 295 E. 4.1.3; zur Verwendung der aktuellsten statistischen Daten bei Rentenrevisionen vgl. BGE 143 V 295 E. 4.2.2, 142 V 178 E. 2.5.8.1, 133 V 545 E. 7.1). Die Verwendung der Tabellenlöhne ist subsidiär, das heisst deren Beizug erfolgt nur, wenn eine Ermittlung des Invalideneinkommens aufgrund und nach Massgabe der konkreten Gegebenheiten des Einzelfalles nicht möglich ist (vgl. BG E 142 V 178 E. 2.5.7, 139 V 592 E. 2.3, 135 V 297 E. 5.2; vgl. auch Meyer/ Reichmuth, Bundesgesetz über die Invalidenversicherung, 3. Auflage 2014, Rn 55 und 89 zu Art. 28a, mit weiteren Hinweisen auf die Rechtsprechung). Wird das Invalideneinkommen auf der Grundlage von statistischen Durch schnit ts werten ermittelt, ist der entsprechende Ausgangswert (Tabellenlohn) allenfalls zu kürzen. Damit soll der Tatsache Rechnung getragen werden, dass persönliche und berufliche Merkmale, wie Art und Ausmass der Behinderung, Lebensalter, Dienst jahre, Nationalität oder Aufenthaltskategorie und Beschäftigungsgrad Auswir kungen auf die Lohnhöhe haben können (BGE 124 V 321 E. 3b/ aa ). Aufgrund dieser Faktoren kann die versicherte Person die verbliebene Arbeitsfähigkeit auch auf einem ausgeglichenen Arbeitsmarkt möglicherweise nur mit unterdurch schnittlichem erwerblichem Erfolg verwerten. Der Abzug soll aber nicht auto matisch erfolgen. Er ist unter Würdigung der Umstände im Einzelfall nach pflicht gemässem Ermessen ges amthaft zu schätzen und darf 25 % nicht übersteigen ( vgl. BGE 135 V 297 E. 5.2, 134 V 322 E. 5.2 und 126 V 75 E. 5b/ aa -cc). Die Rechtsprechung gewährt insbesondere dann einen Abzug auf dem Invalidenein kommen, wenn eine versicherte Person selbst im Rahmen körperlich leichter Hilfsarbeitertätigkeit in ihrer Leistungsf ähigkeit eingeschränkt ist (BGE 126 V 75 E. 5a/ bb ). Zu beachten ist jedoch, dass allfällige bereits in der Beurteilung der medizinischen Arbeitsfähigkeit enthaltene gesundheitliche Einschränkungen nicht zusätzlich in die Bemessung des leidensbedingten Abzugs einfliessen und so zu einer doppelten Anrechnung desselben Gesichtspunkts führen dürfen ( BGE 146 V 16 E. 4.1 mit Hinweisen). Nach ständiger Rechtsprechung darf das (kantonale) Sozialversicherungsgericht sein Ermessen, wenn es um die Beurteilung des Tabellenlohnabzuges gemä ss BGE 126 V 75 geht, nicht ohne triftigen Grund an die Stelle desjenigen der Ver waltung setzen; es muss sich auf Gegebenheiten abstützen können, welche seine abweichende Ermessensausübung als naheliege nder erscheinen lassen (BGE 137 V 71 E. 5.2 und 126 V 75 E. 6). Wurde bei der Festsetzung der Höhe des Abzugs vom Tabellenlohn ein Merkmal oder ein bestimmter Aspekt eines Merkmals zu Unrecht nicht berücksichtigt oder zu Unrecht berücksichtigt, hat die Beschwer de instanz den Abzug gesam thaft neu zu schätzen (vgl. Urteile des Bundesgericht s 9C_808/2015 vom 29. Februar 2016 E. 3.4.3 und 8C_113/2015 vom 26. Mai 2015 E. 3.2 ). Die IV-Stelle führte im Zusammenhang mit der Bestimmung des Invalidenein kommens aus, dem Beschwerdeführer sei aufgrund der medizinischen Beurteilung eine behinderungsangepasste Tätigkeit, körperlich ausschliesslich leicht, rücken schonend, vorwiegend sitzend zu 80 % zumutbar. Nach Erhebung des Bundes amtes für Statistik (LSE TA 1 Ziff. 5-96, Total aller Branchen, zitiert aus LSE 2018, herausgegeben vom Bundesa mt für Statistik, Ausgabe 2018) betrage der Lohn für Hilfsarbeiten (Zentralwert) für das Jahr 2020 Fr. 68'105.50 (Fr. 5'417.-- / 40 x 41.7 x 12 x Nominallohnentwicklung) resp. Fr. 54'484.40 in dem vom Beschwer deführer zumutbaren 80 %-Pensum. Es gebe genügend Arbeitsstellen auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt, weshalb kein leidensbedingter Abzug gemacht würde (Urk. 7/43 S. 1). Die Berechnung des Invalideneinkommens ist nicht zu beanstanden. Insbesondere ist es nachvollziehbar, dass die IV-Stelle das Einkommen nicht auf einen Lohn eines einzelnen Sektors, sondern auf das Total des privaten Sektors abstellte (vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_237/2007 vom 24. August 2007 E. 5.1 und E. 5.2 ). Soweit der Beschwerdeführer zur Ermittlung des Invalideneinkommens gestützt auf die BASS-Studie einen tieferen als den in den LSE-Tabellen aufgeführten Medianlohn einsetzen will, ist ihm entgegenzuhalten, dass das Abstellen auf den Median (Zentralwert) im Einklang steht mit der bundesgerichtlichen Rechtspre chung ( BGE 124 V 321 E. 3b/ aa ), weshalb dagegen nichts einzuwenden ist. Auch die wei teren Überlegungen zur Wochenarbeitszeit und der Indexierung geben zu keiner Korrektur Anlass. Schliesslich ist auch die fehlende Berücksichtigung eines (lei densbedingten) Abzuges nicht zu bemängeln, zumal der Tabellenlohn im hier zugrunde gelegten Kompetenzniveau 1 bereits eine Vielzahl von leichten und mittelschweren Tätigkeiten umfasst (Urteil des Bundesgerichts 9C_447/2019 vom 8. Oktober 2019 E. 4.3.2). 5.5 Bei der Gegenüberstellung des Valideneinkommens in Höhe von Fr. 67'767.-- und des Invalideneinkommens in Höhe von Fr. 54' 484. 40 beträgt die Erwerbs einbusse Fr. 13 ’ 282. 60, womit ein rentenausschliessender Invaliditätsgrad von rund 20 % resultiert. Die angefochtene Verfügung ist nicht zu beanstanden, wes halb die Beschwerde abzuweisen ist. 6. Die Kosten des Verfahrens sind auf Fr. 700.-- festzulegen und ausgangsgemäss dem Beschwerdeführer aufzuerlegen. Das Gericht erkennt: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 700.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein werden dem Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt. 3. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Rechtsanwältin Michèle Epprecht - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle - Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an: - Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft) 4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin VogelScheiwiller

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich IV.2021.00495 V. Kammer Sozialversicherungsrichter Vogel, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Philipp Ersatzrichterin Curiger Gerichtsschreiberin Scheiwiller Urteil vom 11. Februar 2022 in Sachen X.___ Beschwerdeführer vertreten durch Rechtsanwältin Michèle Epprecht Grieder Baumann Lerch Epprecht, Rechtsanwälte Badenerstrasse 21, Postfach, 8021 Zürich 1 gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin Sachverhalt: 1. Der 1979 geborene X.___ meldete sich am 17. Januar 2020 (Eingangs da tum) unter Hinweis auf Kopf-/Nackenschmerzen sowie Konzentrationsstö run gen bei der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zum Leistungs bezug an (Urk. 7/9). Diese tätigte medizinische (Urk. 7/16, 7/20, 7/35, 7/38, 7/47, 7/53, 7/54) sowie erwerbliche (Urk. 7/6, 7/22 -27, 7/41 ) Abklärungen und zog die Akten des Krankentaggeldversicherers bei (Urk. 7/12). Zudem lud sie den Ver sicherten zu einem Standortgespräch ein, welches am 4. März 2020 stattfand (Urk. 7/14). Mit Schreiben vom 4. März 2020 teilte die IV-Stelle dem Versicherten mit, es seien keine Eingliederungsmassnahmen möglich (Urk. 7/15). Nach durch geführtem Vorbescheidverfahren verneinte sie mit Verfügung vom 18. Juni 2021 einen Anspruch des Versicherten auf Leistungen der Invalidenversicherung (Urk. 2 [ = 7/61]). 2. Dagegen erhob dieser mit Eingabe vom 23. August 2021 Beschwerde beim hiesi ge n Sozialvers icherungsgericht und beantragte, es sei die angefochtene Verfü gung aufzuheben und es seien ihm die gesetzlichen Leistungen der Invalidenversiche rung zuzusprechen (Urk. 1). Zudem legte er eine Arbeitsunfähigkeitsbestätigung des Dr. med. univ. Y.___, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates FMH, vom 18. August 2021 auf (Urk. 3/ 3). Mit Beschwerdeantwort vom 24. September 2021 schloss die IV-Stelle auf Ab weisung der Beschwerde (Urk. 6), was dem Beschwerdeführer mit Verfügung vom 29. September 2021 angezeigt wurde (Urk. 8). Das Gericht zieht in Erwägung: 1. 1.1 Am 1. Januar 2022 sind die geänderten Bestimmungen des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG), der Verordnung über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSV), des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG) sowie der Verordnung über die Invaliden versicherung (IVV) in Kraft getreten. In zeitlicher Hinsicht sind – vorbehältlich besonderer übergangsrechtlicher Rege lungen – grundsätzlich diejenigen Rechtssätze massgebend, die bei Erfüllung des rechtlich zu ordnenden oder zu Rechtsfolgen führenden Tatbestandes Geltung haben (BGE 146 V 364 E. 7.1, 144 V 210 E. 4.3.1, je mit Hinweisen). Da ferner das Sozialversicherungsgericht bei der Beurteilung eines Falles in der Regel auf den bis zum Zeitpunkt des Erlasses der streitigen Verfügung beziehungsweise des streitigen Einspracheentscheids eingetretenen Sachverhalt abstellt (BGE 144 V 210 E. 4.3.1, 132 V 215 E. 3.1.1, je mit Hinweisen), sind vorliegend die bis 31. Dezem ber 2021 gültig gewesenen Rechtsvorschriften anwendbar, die nachfolgend auch in dieser Fassung zitiert werden. 1.2 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kom menden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der ge sundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG). 1.3 Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 IVG Versicherte, die: a. ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betä tigen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können; b. während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes tens 40 % arbeitsunfähig ( Art. 6 ATSG) gewesen sind; und c. nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid ( Art. 8 ATSG) sind. Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertelsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente ( Art. 28 Abs. 2 IVG). 1.4 Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Be schwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gegebe nenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeitsunfähig ist (BGE 125 V 256 E. 4). Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person noch zugemutet werden können (BGE 125 V 256 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E. 4b/cc). 1.5 Die regionalen ärztlichen Dienste (RAD) stehen den IV-Stellen zur Beurteilung der medizinischen Voraussetzungen des Leistungsanspruchs zur Verfügung. Sie setzen die für die Invalidenversicherung nach Art. 6 ATSG massgebende funk tionelle Leistungsfähigkeit der Versicherten fest, eine zumutbare Erwerbstätigkeit oder Tätigkeit im Aufgabenbereich auszuüben. Sie sind in ihrem medizinischen Sachentscheid im Einzelfall unabhängig (Art. 59 Abs. 2 bis IVG). Nach Art. 49 IVV beurteilen die RAD die medizinischen Voraussetzungen des Leistungsanspruchs. Die geeigneten Prüfmethoden können sie im Rahmen ihrer medizinischen Fach kompetenz und der allgemeinen fachlichen Weisungen des Bundesamtes frei wählen (Abs. 1). Die RAD können Versicherte bei Bedarf selber ärztlich unter suchen. Sie halten die Untersuchungsergebnisse schriftlich fest (Abs. 2; Urteil des Bundesgerichts 9C_406/2014 vom 31. Oktober 2014 E. 3.5 mit Hinweis auf BGE 135 V 254 E. 3.3.2). Die Funktion interner RAD-Berichte besteht darin, aus medizinischer Sicht – gewissermassen als Hilfestellung für die medizinischen Laien in Verwaltung und Gerichten, welche in der Folge über den Leistungsanspruch zu entscheiden haben – den medizinischen Sachverhalt zusammenzufassen und zu würdigen, wozu namentlich auch gehört, bei widersprüchlichen medizinischen Akten eine Wer tung vorzunehmen und zu beurteilen, ob auf die eine oder die andere Ansicht abzustellen oder aber eine zusätzliche Untersuchung vorzunehmen sei. Sie wür digen die vorhandenen Befunde aus medizinischer Sicht (Urteil des Bundes ge richts 9C_406/2014 vom 31. Oktober 2014 E. 3.5 mit Hinweisen). Reine Aktengutachten sind beweiskräftig, sofern ein lückenloser Befund vorliegt und es im Wesentlichen nur um die fachärztliche Beurteilung eines an sich fest stehenden medizinischen Sachverhalts geht, mithin die direkte ärztliche Befas sung mit der versicherten Person in den Hintergrund rückt (Urteil des Bundes gerichts 8C_750/2020 vom 23. April 2021 E. 4 mit Hinweisen). 2. 2.1 Im angefochtenen Entscheid wurde erwogen, der Versicherte sei aufgrund seines Gesundheitszustandes seit dem 13. August 2018 zu 80 % in seiner bisherigen Tätigkeit als Carrosseriespengler eingeschränkt. Die Abklärungen hätten jedoch ergeben, dass er in einer angepassten Tätigkeit, körperlich leicht und vorwiegend si tzend, ein Arbeitspensum von 80 % ausüben könne. Der Invaliditätsgrad liege unter dem Minimum von 4 0 %, weshalb kein Anspruch auf Leistungen der Invalidenversicherung bestehe (Urk. 2). 2.2 Demgegenüber macht der Beschwerdeführer geltend, die IV-Stelle habe den medizinischen Sachverhalt nur ungenügend abgeklärt. Auf die Aktenbeurteilung des RAD-Arztes könne nicht abgestellt werden. Der RAD-Arzt gehe – ohne den Beschwerdeführer selber untersucht zu haben – von einer 80%igen Arbeitsfähig keit in einer angepassten Tätigkeit aus. Eine Begründung für diese Einschätzung fehle und diese sei damit nicht nachvollziehbar. Sie stehe zudem im W iderspruch zu anderen aktenkundigen medizinischen Beurteilungen. So gehe aus dem Bericht vom 14. März 2021 und aus der Arbeits unfähigkeitsbestätigung vom 18. August 2021 des Dr. Y.___ hervor, dass der Beschwerdeführer auch in einer sitzenden Tätigkeit erheblich eingeschränkt sei. Es würden damit mehr als nur geringe Zweifel an der Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit der RAD-Einschätzung bestehen. In Bezug auf die Ermittlung des Invalideneinkommens dürfe sodann unter Be rücksichtigung der Studie des Büros für Arbeits- und Sozialpolitische Studien BASS AG «Nutzung Tabellenmedianlöhne LSE zur Bestimmung der Vergleichs löhne bei der IV-Rentenbemessung» (BASS-Studie) aufgrund der gesundheitli chen Einschränkungen des Beschwerdeführers nicht auf den statistischen Medianlohn abgestellt, sondern dieser müsse entsprechend reduziert werden. Schliesslich sei ihm auch ein leidensbedingter Abzug zu gewähren, womit selbst bei Annahme einer 80%igen Arbeitsfähigkeit in angepasster Tätigkeit ein Anspruch auf eine Vier telsrente ausgewiesen sei (Urk. 1). 3. 3.1 Im Bericht des PD Dr. med. Z.___, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates FMH, vom 1 3. Dezember 2018 wurde folgende Diagnose genannt ( Urk. 7/12 S. 68): - leichtgradige Diskus de generation mit kleiner links paramedianer Diskus hernie C3/4 und C5/6 Der Patient klage über seit einem Jahr auftretende Nackenbeschwerden vor allem auf der linken Seite mit Ausstrahlung Richtung Schulterblatt und zusätzlich Kopfschmerzen, welche im Hinterkopf auftreten würden ( Urk. 7/12 S. 68). Bildgebend würde sich eine leichtgradige Diskopathie C3/4 mit links medio-lateraler Diskushernie ohne sichere Nervenkompression zeigen. Ein ähnlicher Befund liege bei C6/7 vor, wobei die Hernie Kontakt zum Myelon habe, aber keine wesentliche Kompression ausübe ( Urk. 7/12 S. 69). Zur Arbeitsfähigkeit wurde festgehalten, aktuell sei der Patient als Mechaniker zu 50 % arbeitsunfähig ( Urk. 7/12 S. 68). 3.2 Im Bericht des Dr. Y.___ vom 3 0. Mai 2019 wurde ausgeführt, der Patient leide schon seit einem halben Jahr unter Nackenschmerzen. Gelegentlich habe er auch Kopfschmerzen. Ein am 1 4. Mai 2019 erstelltes MRI zeige eine grosse mediane Diskusprotrusion C5/C6 mit leichter bis mässiger spinaler Enge und deutlicher Impression des Myelons. Aufgrund des Befundes sei eine Operation indiziert, weshalb er einem Neurochirurgen überwiesen werde ( Urk. 7/16 S. 7). 3.3 Im Zwischenbericht des Dr. Y.___ zu Handen des Krankentaggeldversicherers vom 1 0. November 2019 wurde festgehalten, es bestünden chronische zervikoze phale Schmerzen bei einer Segmentdegeneration C5/C6 mit breitbasiger medianer Diskushernie und spinaler Enge. Die Halswirbelsäule sei in ihrer Beweglichkeit eingeschränkt. Die Prognose sei schlecht, allenfalls werde eine Operation notwen dig ( Urk. 7/12 S. 30-31). Seit August 2019 sei der Patient in seiner angestammten Tätigkeit als Carrosserie arbeiter vollständig arbeitsunfähig. Es werde ein Berufswechsel empfohlen – eine Bürotätigkeit, eine Tätigkeit als Hauswart, leichte Tätigkeiten ( Urk. 7/12 S. 32). 3. 4 Im Bericht des Dr. Y.___ vom 19. März 2020 zu Handen der IV-Stelle wurden folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Ar beitsfähigkeit aufgeführt (Urk. 7 /16 S. 3): - Chronische zervikozephale Schmerzen mit/bei: Segmentdegeneration auf Höhe C5/C6 mit breitbasiger medianer Diskushernie, leichter bis mässiger spinaler Enge und deutlicher Impression des Myelons - Zustand nach Facettengelenksinfiltration C5/6 beidseits 15.1.2019 Der Versicherte habe weiterhin anhaltende Kopf - und Nackenschmerzen. Die Phys iotherapie, die er dreimal pro Woche habe, helfe ihm sehr gut (Urk. 7/16 S. 3). Zur Arbeitsfähigkeit wurde festgehalten, die Prognose sei nicht gut. Der Versi cherte sei beim Neurochirurgen gewesen, welcher ihm eine Operation im Bereich der Halswirbelsäule empfehle. Der Versicherte wolle sich dies überlegen. Die aktuelle Tätigkeit als Mechaniker sei körperlich streng, wobei der Kopf sehr weit rekliniert und inkliniert werden müsse. Bewegungen der Halswirbelsäule führten zu Kopf- und Nackenschmerzen. In der angestammten Tätigkeit seien 2 Stunden pro Tag zumutbar. Demgegenüber seien in einer leidenspangepassten Tätigkeit 3-4 Stunden pro Tag zumutbar (Urk. 7/16 S. 2 ff. ). 3. 5 Am 19. Oktober 2020 nahm Dr. med. A.___, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates FMH, für den RAD Stel lung. Er führte folgende Diagn osen auf (Urk. 7/44 S. 7): - Chronisches zervikozephales und – brachialgiformes Schmerzsyndrom bei diskogen bedingter zentraler Spinalkanalstenose C3/4 und C5/6 mit - MRI der Halswirbelsäule vom 1 4. Mai 2019: Hochgradige diskogene Spinalkanalstenose auf Höhe C5/6 mit Kompression des Myelons, weniger ausgeprägt bei C3/ 4. Auf Höhe C3/4 foraminale Stenose links mit möglicher Konfliktsituation mit dem Nervenwurzel C4, bei C5/6 foraminale Stenose rechts Aus versicherungsmedizinisch-orthopädischer Sicht sei die angegebene, bis auf weiteres gültige Arbeitsfähigkeit von 2 Stunden pro Tag für die bisherige Tätigkeit (selbständiger Karrosseriespengler ) insofern nachvollziehbar, als es sich bei dieser Tätigkeit – nach allgemeinem Wissensstand – um eine oft in gebückter oder ver drehter Rumpf- und Kopfhaltung auszuführende, leichte und oft auch mittel schwere Arbeit handle. Nicht plausibel sei jedoch die Angabe, dass unter diesen Umständen eine behinderungsangepasste Tätigkeit (körperlich ausschliesslich leicht, rückenschonend, v orwiegend sitzend) auch nur 3-4 Stunden möglich sein solle. Medizintheoretisch sei hier deshalb von einer überwiegend wahrscheinlich möglichen Arb eitsfähigkeit von mindestens 80 % bzw. 6 Stunden pro Tag, retrospektiv ab dem Mai 2019, auszugehen (Urk. 7/44 S. 7). 3. 6 Im Rahmen des Vorbescheidverfahrens legte der Versicherte einen Bericht des Dr. Y.___ vom 14. März 2021 auf. In diesem wurden die gleichen Diagnosen wie im Vorbericht genannt (vgl. E. 3.4 ; Urk. 7/47 S. 2). Aufgrund der chronischen Nacken- und Kopfschmerzen bei spinaler Enge auf Hö he C5-C6 sei der Patient im Alltag massiv eingeschränkt. Er sei in seiner ange stam m ten Tätigkeit momentan zu 80 % arbeitsunfähig, wobei er sitzende Tätig keiten nicht absolvieren könne. Im Sitzen verstärkten sich die Beschwerden deut lich. Grundsätzlich sei eine neurochirurgische Indikation zur Wirbelsäulen opera tion gegeben (Urk. 7/47 S. 1). 3.7 Am 31. Mai 2021 nahm der RAD-Arzt Dr. A.___ Stellung zum vorgenannten Bericht. Er führte aus, es liege in diesem Fall ein Gesundheitsschaden (Spinal kanalstenose) im Bereich der Halswirbelsäule vor, sodass aus rein medizinischer Sicht zwar eine erhebliche Einschränkung für körperliche Arbeiten sowie solche mit der Notwendigkeit einer freien Beweglichkeit oder auch Zwangshaltungen der Halswirbelsäule bzw. des Kopfes bestehe, es aber nicht nachvollziehbar sei, weshalb gerade eine Tätigkeit im Sitzen, welche ja die Halswirbelsäule überhaupt nicht belaste, nicht möglich sein soll, z.B. an einem ergonomisch gestalteten Büroarbeitsplatz. Neue oder bislang unbekannte medizinische Befunde seien nicht bekannt. Als Fazit hielt Dr. A.___ daher fest, es ändere sich nichts an der Einschätzung der Arbeitsfähigkeit gemäss der letzten RAD-Stellungnahme (Urk. 7/60 S. 3). 4. Die IV-Stelle stützte sich bei ihrem Entscheid auf die Beurteilung des Dr. A.___ und ging von einer Arbeitsfähigkeit in angepasster Tätigkeit von 80 % aus. Der Beschwerdeführer macht geltend, dessen Beurteilung sei nicht nachvollziehbar und stehe in Widerspruch zu den medizinischen Akten, so insbesondere zur Einschätzung des Dr. Y.___ ( Urk. 1 S. 5). Entgegen der Ansicht des Beschwerdeführers vermögen die Ausführungen des Dr. A.___ zu überzeugen. So legte er schlüssig dar, dass die bisherige Tätigkeit aufgrund der oft gebückten oder verdrehten Rumpf- und Kopfhaltung nur noch zwei Stunden täglich zumutbar sei, eine körperlich ausschliesslich leichte, rücken schonende und vorwiegend sitzende Tätigkeit jedoch zu 80 % möglich sein sollte. Diese Einschätzung steht in Einklang mit der Beurteilung des behandelnden Arztes, Dr. Y.___. Dieser hatte ausgeführt, die angestammte Tätigkeit sei körper lich streng, der Kopf müsse sehr weit rekliniert und inkliniert werden, wobei Be wegungen der Halswirbelsäule zu Schmerzen führen würden ( Urk. 7/16 S. 2 ff.). Daher empfahl er einen Berufswechsel zu leichten Tätigkeiten ( Urk. 7/12 S. 32). Weshalb in einer solchen leichten Tätigkeit eine wesentliche Einschränkung der Arbeitsfähigkeit bestehen sollte, ist nicht nachvollziehbar. Zwar hielt Dr. Y.___ in seinem Bericht vom 1 4. März 2021 fest, sitzende Tätigkeiten könnten nicht ausgeführt werden, weil sich die Beschwerden im Sitzen deutlich verstärken würden ( Urk. 7/47 S. 1). Zum einen fehlt es jedoch an einer nachvollziehbaren Begründung dafür, weshalb sich Nackenbeschwerden in einer Tätigkeit, die den Nacken nicht belastet, verstärken sollten. Zum anderen steht diese Aussage in Widerspruch zu seinen früheren Berichten, in denen er ausgeführt hatte, die Arbeitsunfähigkeit in der angestammten Tätigkeit sei auf die schwere körperliche Arbeit zurückzuführen, insbesondere auf die Notwendigkeit, den Kopf sehr weit reklinieren und inklinieren zu müssen und einen Berufswechsel zu einer Büro tätigkeit empfohlen hatte. Zu berücksichtigen ist ferner, dass seitens des Kran kentaggeldversicherers festgehalten wurde, eine derart lange Arbeitsunfähigkeit würde sich mit den klinischen und bildgebenden Befunden nicht erklären lassen. Aufgrund der medizinischen Akten sei davon auszugehen, dass der Versicherte in einer angepassten Tätigkeit arbeitsfähig sei ( Urk. 7/12 S. 13). Im Übrigen sind die Beschwerden mitte ls Physiotherapie offenbar gut k ontrollierbar (E. 3.4). Bei dieser Aktenlage ist nicht zu beanstanden, dass die IV-Stelle sich auf die Ein schätzung des Dr. A.___ stützte. Mit dem im Sozialversicherungsrecht geltenden Beweismass der überwiegenden Wahrscheinlichkeit ist erstellt, dass der Be schwer deführer in einer angepassten Tätigkeit zu 80 % arbeitsfähig ist. 5. 5.1 Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei aus geglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkommen), in Bezie hung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erz ielen könnte, wenn sie nicht in valid geworden wäre (sog. Valideneinkommen). Der Einkommensver gleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die beiden hypothetischen Er werbseinkommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegen über gestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditäts grad bestimmen lässt (sog. allgemeine Method e des Einkommensvergleichs; BGE 130 V 343 E. 3.4.2, 128 V 29 E. 1). 5.2 Für die Ermittlung des Valideneinkommens von selbständig erwerbstätig ge wesenen Personen, das der Bestimmung des Invaliditätsgrades nach Art. 16 ATSG zugrunde zu legen ist, sollten in erster Linie die aus dem Auszug aus dem Indivi duellen Konto (IK) ersichtlichen Löhne herangezogen werden. Weist das bis Eintritt der Invalidität erzielte Einkommen starke und verhältnismässig kurzfristig in Erscheinung getretene Schwankungen auf, ist dabei auf den während einer längeren Zeitspanne erzielten Durchschnittsverdienst abzustellen (Urteil des Bundesgerichts 8C_626/2011 vom 2 9. März 2012 E. 3, E. 4.1 f.). Bei selbständig Erwerbenden wird namentlich dann nicht auf das zuletzt erzielte Einkommen abgestellt, wenn aufgrund der Umstände mit überwiegender Wahr scheinlichkeit anzunehmen ist, dass der Versicherte im Gesundheitsfall seine nic ht einträgliche selbständige Tätigkeit aufgegeben und eine besser entlöhnte andere Tätigkeit angenommen hätte, oder dann, wenn die vor der Gesundheits beein trächtigung ausgeübte selbständige Tätigkeit wegen ihrer kurzen Dauer keine ge nügende Grundlage für die Bestimmung des Valideneinkommens dar st ellt, zu mal in den ersten Jahren nach Aufnahme der selbständigen Erwerbs tätigkeit übli cher weise aus verschiedenen Gründen (hohe Abschreibungsquote auf Neuin vesti tio nen usw.) die Betriebsgewinne gering sind. Wenn sich hingegen der Ver si cherte, auch als seine Arbeitsfähigkeit noch nicht beeinträchtigt war, über meh rere Jahre hinweg mit einem bescheidenen Einkommen aus selb stän diger Er werbs tätigkeit begnügt hat, ist dieses für die Festlegung des Validenein kommens massgebend, selbst wenn besser entlöhnte Erwerbsmöglichkeiten be standen hätten. Das Bun des gericht hat denn auch eine Parallelisierung der Ein kommen bei selbständig Erwerbenden in der Regel abgelehnt (Urteil des Bundes gerichts 8C_626/2011 vom 2 9. März 2012 E. 4.4 mit Hinweisen auf BGE 135 V 58 E. 3.4.6-7). 5.3 Aus den Akten geht hervor, dass der Beschwerdeführer im Jahr 2016 eine Ein zel firma gründete und seither selbständig erwerbstätig war ( Urk. 7/41 S. 3). Dem Auszug aus dem Individuellen Konto (IK) des Beschwerdeführers ist indes zu ent nehmen, dass seit dem Jahr 2014 keine Buchungen mehr vorgenommen wurden ( Urk. 7/13). Gemäss Steuerunterlagen der Jahre 2016-2018 konnte einzig im Jahr 2018 ein kleiner Gewinn erzielt werden, dies jedoch nur dank der Auszahlung von Versicherungsleistungen ( Urk. 7/25-27, Urk. 7/41 S. 9). Vor diesem Hinter grund erscheint es entgegen der Ansicht der IV-Stelle überwiegend wahr schein lich, dass der Beschwerdeführer seine selbständige Erwerbstätigkeit auch im Ge sundheits fall hätte aufgeben müssen, weshalb es sich rechtfertigt, zur Bestim mung des Valideneinkommens auf statistische Lohnangaben abzustellen. Ange sichts dessen, dass der Beschwerdeführer eine Anlehre als Schreiner absolvierte, jedoch nicht in diesem Beruf arbeitete ( Urk. 7/14 S. 2 ), ist der Lohn für praktische Tätigkeiten (Zentralwert), Kompetenzniveau 1, heranzuziehen. Somit ist von einem stand ar di sierten monatlichen Einkommen von Fr. 5'417.-- auszugehen (LSE 2018, Ta belle TA1, Total, Kompetenzniveau 1). Aufgerechnet auf die durchschnittliche betriebs übliche Arbeitszeit von 41,7 Stunden pro Woche (vgl. Bundesamt für Sta tistik, Betriebsübliche Arbeitszeit nach Wirtschaftsabteilungen, A-S) und ange passt an die Entwicklung der Nominallöhne für männliche Arbeitskräfte von 2‘260 Punk ten im Jahr 2018 auf 2‘298 Punkte im Jahr 2020 (vgl. die auf der Website des Bundesamtes für Statistik [www.bfs.admin.ch] unter «Statistiken fin den» unter der Rubrik «03 – Arbeit und Erwerb» und der Unterrubrik «Löhne, Erwerbsein kommen und Arbeitskosten» publizierten Lohnentwicklungsdaten) ergibt dies ein Valideneinkommen von Fr. 67'767.--. 5. 4 Für die Bestimmung des Invalideneinkommens können nach der Rechtsprechung Tabellenlöhne gemäss den vom Bundesamt für Statistik periodisch herausge ge be nen Lohnstrukturerhebungen (LSE) herangezogen werden (BGE 139 V 592 E. 2.3, 135 V 297 E. 5.2, 129 V 472 E. 4.2.1 ). Dabei sind grundsätzlich die im Verfü gungszeitpunkt aktuellsten veröffentlichten Tab ellen der LSE zu verwenden (BGE 143 V 295 E. 4.1.3; zur Verwendung der aktuellsten statistischen Daten bei Rentenrevisionen vgl. BGE 143 V 295 E. 4.2.2, 142 V 178 E. 2.5.8.1, 133 V 545 E. 7.1). Die Verwendung der Tabellenlöhne ist subsidiär, das heisst deren Beizug erfolgt nur, wenn eine Ermittlung des Invalideneinkommens aufgrund und nach Massgabe der konkreten Gegebenheiten des Einzelfalles nicht möglich ist (vgl. BG E 142 V 178 E. 2.5.7, 139 V 592 E. 2.3, 135 V 297 E. 5.2; vgl. auch Meyer/ Reichmuth, Bundesgesetz über die Invalidenversicherung, 3. Auflage 2014, Rn 55 und 89 zu Art. 28a, mit weiteren Hinweisen auf die Rechtsprechung). Wird das Invalideneinkommen auf der Grundlage von statistischen Durch schnit ts werten ermittelt, ist der entsprechende Ausgangswert (Tabellenlohn) allenfalls zu kürzen. Damit soll der Tatsache Rechnung getragen werden, dass persönliche und berufliche Merkmale, wie Art und Ausmass der Behinderung, Lebensalter, Dienst jahre, Nationalität oder Aufenthaltskategorie und Beschäftigungsgrad Auswir kungen auf die Lohnhöhe haben können (BGE 124 V 321 E. 3b/ aa ). Aufgrund dieser Faktoren kann die versicherte Person die verbliebene Arbeitsfähigkeit auch auf einem ausgeglichenen Arbeitsmarkt möglicherweise nur mit unterdurch schnittlichem erwerblichem Erfolg verwerten. Der Abzug soll aber nicht auto matisch erfolgen. Er ist unter Würdigung der Umstände im Einzelfall nach pflicht gemässem Ermessen ges amthaft zu schätzen und darf 25 % nicht übersteigen ( vgl. BGE 135 V 297 E. 5.2, 134 V 322 E. 5.2 und 126 V 75 E. 5b/ aa -cc). Die Rechtsprechung gewährt insbesondere dann einen Abzug auf dem Invalidenein kommen, wenn eine versicherte Person selbst im Rahmen körperlich leichter Hilfsarbeitertätigkeit in ihrer Leistungsf ähigkeit eingeschränkt ist (BGE 126 V 75 E. 5a/ bb ). Zu beachten ist jedoch, dass allfällige bereits in der Beurteilung der medizinischen Arbeitsfähigkeit enthaltene gesundheitliche Einschränkungen nicht zusätzlich in die Bemessung des leidensbedingten Abzugs einfliessen und so zu einer doppelten Anrechnung desselben Gesichtspunkts führen dürfen ( BGE 146 V 16 E. 4.1 mit Hinweisen). Nach ständiger Rechtsprechung darf das (kantonale) Sozialversicherungsgericht sein Ermessen, wenn es um die Beurteilung des Tabellenlohnabzuges gemä ss BGE 126 V 75 geht, nicht ohne triftigen Grund an die Stelle desjenigen der Ver waltung setzen; es muss sich auf Gegebenheiten abstützen können, welche seine abweichende Ermessensausübung als naheliege nder erscheinen lassen (BGE 137 V 71 E. 5.2 und 126 V 75 E. 6). Wurde bei der Festsetzung der Höhe des Abzugs vom Tabellenlohn ein Merkmal oder ein bestimmter Aspekt eines Merkmals zu Unrecht nicht berücksichtigt oder zu Unrecht berücksichtigt, hat die Beschwer de instanz den Abzug gesam thaft neu zu schätzen (vgl. Urteile des Bundesgericht s 9C_808/2015 vom 29. Februar 2016 E. 3.4.3 und 8C_113/2015 vom 26. Mai 2015 E. 3.2 ). Die IV-Stelle führte im Zusammenhang mit der Bestimmung des Invalidenein kommens aus, dem Beschwerdeführer sei aufgrund der medizinischen Beurteilung eine behinderungsangepasste Tätigkeit, körperlich ausschliesslich leicht, rücken schonend, vorwiegend sitzend zu 80 % zumutbar. Nach Erhebung des Bundes amtes für Statistik (LSE TA 1 Ziff. 5-96, Total aller Branchen, zitiert aus LSE 2018, herausgegeben vom Bundesa mt für Statistik, Ausgabe 2018) betrage der Lohn für Hilfsarbeiten (Zentralwert) für das Jahr 2020 Fr. 68'105.50 (Fr. 5'417.-- / 40 x 41.7 x 12 x Nominallohnentwicklung) resp. Fr. 54'484.40 in dem vom Beschwer deführer zumutbaren 80 %-Pensum. Es gebe genügend Arbeitsstellen auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt, weshalb kein leidensbedingter Abzug gemacht würde (Urk. 7/43 S. 1). Die Berechnung des Invalideneinkommens ist nicht zu beanstanden. Insbesondere ist es nachvollziehbar, dass die IV-Stelle das Einkommen nicht auf einen Lohn eines einzelnen Sektors, sondern auf das Total des privaten Sektors abstellte (vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_237/2007 vom 24. August 2007 E. 5.1 und E. 5.2 ). Soweit der Beschwerdeführer zur Ermittlung des Invalideneinkommens gestützt auf die BASS-Studie einen tieferen als den in den LSE-Tabellen aufgeführten Medianlohn einsetzen will, ist ihm entgegenzuhalten, dass das Abstellen auf den Median (Zentralwert) im Einklang steht mit der bundesgerichtlichen Rechtspre chung ( BGE 124 V 321 E. 3b/ aa ), weshalb dagegen nichts einzuwenden ist. Auch die wei teren Überlegungen zur Wochenarbeitszeit und der Indexierung geben zu keiner Korrektur Anlass. Schliesslich ist auch die fehlende Berücksichtigung eines (lei densbedingten) Abzuges nicht zu bemängeln, zumal der Tabellenlohn im hier zugrunde gelegten Kompetenzniveau 1 bereits eine Vielzahl von leichten und mittelschweren Tätigkeiten umfasst (Urteil des Bundesgerichts 9C_447/2019 vom 8. Oktober 2019 E. 4.3.2). 5.5 Bei der Gegenüberstellung des Valideneinkommens in Höhe von Fr. 67'767.-- und des Invalideneinkommens in Höhe von Fr. 54' 484. 40 beträgt die Erwerbs einbusse Fr. 13 ’ 282. 60, womit ein rentenausschliessender Invaliditätsgrad von rund 20 % resultiert. Die angefochtene Verfügung ist nicht zu beanstanden, wes halb die Beschwerde abzuweisen ist. 6. Die Kosten des Verfahrens sind auf Fr. 700.-- festzulegen und ausgangsgemäss dem Beschwerdeführer aufzuerlegen. Das Gericht erkennt: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 700.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein werden dem Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt. 3. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Rechtsanwältin Michèle Epprecht - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle - Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an: - Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft) 4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin VogelScheiwiller

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Sozialversicherungsgericht

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

des Kantons Zürich IV.2021.00495 V. Kammer Sozialversicherungsrichter Vogel, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Philipp Ersatzrichterin Curiger Gerichtsschreiberin Scheiwiller Urteil vom 11. Februar 2022

IV.2021.00495

IV.2021.00495

IV.2021.00495 V. Kammer

V. Kammer

Sozialversicherungsrichter Vogel, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Philipp Ersatzrichterin Curiger Gerichtsschreiberin Scheiwiller

Sozialversicherungsrichter Vogel, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Philipp Ersatzrichterin Curiger Gerichtsschreiberin Scheiwiller

Urteil vom 11. Februar 2022

Urteil vom 11. Februar 2022 in Sachen

in Sachen X.___

X.___ Beschwerdeführer

Beschwerdeführer vertreten durch Rechtsanwältin Michèle Epprecht

vertreten durch Rechtsanwältin Michèle Epprecht Grieder Baumann Lerch Epprecht, Rechtsanwälte

Grieder Baumann Lerch Epprecht, Rechtsanwälte Badenerstrasse 21, Postfach, 8021 Zürich 1

Badenerstrasse 21, Postfach, 8021 Zürich 1 gegen

gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle

Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich

Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin

Beschwerdegegnerin Sachverhalt:

Sachverhalt: 1. Der 1979 geborene X.___ meldete sich am 17. Januar 2020 (Eingangs da tum) unter Hinweis auf Kopf-/Nackenschmerzen sowie Konzentrationsstö run gen bei der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zum Leistungs bezug an (Urk. 7/9). Diese tätigte medizinische (Urk. 7/16, 7/20, 7/35, 7/38, 7/47, 7/53, 7/54) sowie erwerbliche (Urk. 7/6, 7/22 -27, 7/41 ) Abklärungen und zog die Akten des Krankentaggeldversicherers bei (Urk. 7/12). Zudem lud sie den Ver sicherten zu einem Standortgespräch ein, welches am 4. März 2020 stattfand (Urk. 7/14). Mit Schreiben vom 4. März 2020 teilte die IV-Stelle dem Versicherten mit, es seien keine Eingliederungsmassnahmen möglich (Urk. 7/15). Nach durch geführtem Vorbescheidverfahren verneinte sie mit Verfügung vom 18. Juni 2021 einen Anspruch des Versicherten auf Leistungen der Invalidenversicherung (Urk. 2 [ = 7/61]).

1. Der 1979 geborene X.___ meldete sich am 17. Januar 2020 (Eingangs da tum) unter Hinweis auf Kopf-/Nackenschmerzen sowie Konzentrationsstö run gen bei der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zum Leistungs bezug an (Urk. 7/9). Diese tätigte medizinische (Urk. 7/16, 7/20, 7/35, 7/38, 7/47, 7/53, 7/54) sowie erwerbliche (Urk. 7/6, 7/22 -27, 7/41 ) Abklärungen und zog die Akten des Krankentaggeldversicherers bei (Urk. 7/12). Zudem lud sie den Ver sicherten zu einem Standortgespräch ein, welches am 4. März 2020 stattfand (Urk. 7/14). Mit Schreiben vom 4. März 2020 teilte die IV-Stelle dem Versicherten mit, es seien keine Eingliederungsmassnahmen möglich (Urk. 7/15). Nach durch geführtem Vorbescheidverfahren verneinte sie mit Verfügung vom 18. Juni 2021 einen Anspruch des Versicherten auf Leistungen der Invalidenversicherung (Urk. 2 [ = 7/61]). 2. Dagegen erhob dieser mit Eingabe vom 23. August 2021 Beschwerde beim hiesi ge n Sozialvers icherungsgericht und beantragte, es sei die angefochtene Verfü gung aufzuheben und es seien ihm die gesetzlichen Leistungen der Invalidenversiche rung zuzusprechen (Urk. 1). Zudem legte er eine Arbeitsunfähigkeitsbestätigung des Dr. med. univ. Y.___, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates FMH, vom 18. August 2021 auf (Urk. 3/ 3).

2. Dagegen erhob dieser mit Eingabe vom 23. August 2021 Beschwerde beim hiesi ge n Sozialvers icherungsgericht und beantragte, es sei die angefochtene Verfü gung aufzuheben und es seien ihm die gesetzlichen Leistungen der Invalidenversiche rung zuzusprechen (Urk. 1). Zudem legte er eine Arbeitsunfähigkeitsbestätigung des Dr. med. univ. Y.___, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates FMH, vom 18. August 2021 auf (Urk. 3/ 3). Mit Beschwerdeantwort vom 24. September 2021 schloss die IV-Stelle auf Ab weisung der Beschwerde (Urk. 6), was dem Beschwerdeführer mit Verfügung vom 29. September 2021 angezeigt wurde (Urk. 8).

Mit Beschwerdeantwort vom 24. September 2021 schloss die IV-Stelle auf Ab weisung der Beschwerde (Urk. 6), was dem Beschwerdeführer mit Verfügung vom 29. September 2021 angezeigt wurde (Urk. 8). Das Gericht zieht in Erwägung:

Das Gericht zieht in Erwägung: 1.

1. 1.1 Am 1. Januar 2022 sind die geänderten Bestimmungen des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG), der Verordnung über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSV), des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG) sowie der Verordnung über die Invaliden versicherung (IVV) in Kraft getreten.

1.1 Am 1. Januar 2022 sind die geänderten Bestimmungen des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG), der Verordnung über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSV), des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG) sowie der Verordnung über die Invaliden versicherung (IVV) in Kraft getreten. In zeitlicher Hinsicht sind – vorbehältlich besonderer übergangsrechtlicher Rege lungen – grundsätzlich diejenigen Rechtssätze massgebend, die bei Erfüllung des rechtlich zu ordnenden oder zu Rechtsfolgen führenden Tatbestandes Geltung haben (BGE 146 V 364 E. 7.1, 144 V 210 E. 4.3.1, je mit Hinweisen). Da ferner das Sozialversicherungsgericht bei der Beurteilung eines Falles in der Regel auf den bis zum Zeitpunkt des Erlasses der streitigen Verfügung beziehungsweise des streitigen Einspracheentscheids eingetretenen Sachverhalt abstellt (BGE 144 V 210 E. 4.3.1, 132 V 215 E. 3.1.1, je mit Hinweisen), sind vorliegend die bis 31. Dezem ber 2021 gültig gewesenen Rechtsvorschriften anwendbar, die nachfolgend auch in dieser Fassung zitiert werden.

In zeitlicher Hinsicht sind – vorbehältlich besonderer übergangsrechtlicher Rege lungen – grundsätzlich diejenigen Rechtssätze massgebend, die bei Erfüllung des rechtlich zu ordnenden oder zu Rechtsfolgen führenden Tatbestandes Geltung haben (BGE 146 V 364 E. 7.1, 144 V 210 E. 4.3.1, je mit Hinweisen). Da ferner das Sozialversicherungsgericht bei der Beurteilung eines Falles in der Regel auf den bis zum Zeitpunkt des Erlasses der streitigen Verfügung beziehungsweise des streitigen Einspracheentscheids eingetretenen Sachverhalt abstellt (BGE 144 V 210 E. 4.3.1, 132 V 215 E. 3.1.1, je mit Hinweisen), sind vorliegend die bis 31. Dezem ber 2021 gültig gewesenen Rechtsvorschriften anwendbar, die nachfolgend auch in dieser Fassung zitiert werden. 1.2 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kom menden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der ge sundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).

1.2 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kom menden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der ge sundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG). 1.3 Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 IVG Versicherte, die:

1.3 Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 IVG Versicherte, die: a. ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betä tigen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können;

a. ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betä tigen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können; b. während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes tens 40 % arbeitsunfähig ( Art. 6 ATSG) gewesen sind; und

b. während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes tens 40 % arbeitsunfähig ( Art. 6 ATSG) gewesen sind; und c. nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid ( Art. 8 ATSG) sind. c. nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid ( Art. 8 ATSG) sind. Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertelsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente ( Art. 28 Abs. 2 IVG).

Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertelsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente ( Art. 28 Abs. 2 IVG). 1.4 Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Be schwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gegebe nenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeitsunfähig ist (BGE 125 V 256 E. 4). Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person noch zugemutet werden können (BGE 125 V 256 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E. 4b/cc).

1.4 Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Be schwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gegebe nenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeitsunfähig ist (BGE 125 V 256 E. 4). Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person noch zugemutet werden können (BGE 125 V 256 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E. 4b/cc). 1.5 Die regionalen ärztlichen Dienste (RAD) stehen den IV-Stellen zur Beurteilung der medizinischen Voraussetzungen des Leistungsanspruchs zur Verfügung. Sie setzen die für die Invalidenversicherung nach Art. 6 ATSG massgebende funk tionelle Leistungsfähigkeit der Versicherten fest, eine zumutbare Erwerbstätigkeit oder Tätigkeit im Aufgabenbereich auszuüben. Sie sind in ihrem medizinischen Sachentscheid im Einzelfall unabhängig (Art. 59 Abs. 2 bis IVG). Nach Art. 49 IVV beurteilen die RAD die medizinischen Voraussetzungen des Leistungsanspruchs. Die geeigneten Prüfmethoden können sie im Rahmen ihrer medizinischen Fach kompetenz und der allgemeinen fachlichen Weisungen des Bundesamtes frei wählen (Abs. 1). Die RAD können Versicherte bei Bedarf selber ärztlich unter suchen. Sie halten die Untersuchungsergebnisse schriftlich fest (Abs. 2; Urteil des Bundesgerichts 9C_406/2014 vom 31. Oktober 2014 E. 3.5 mit Hinweis auf BGE 135 V 254 E. 3.3.2).

1.5 Die regionalen ärztlichen Dienste (RAD) stehen den IV-Stellen zur Beurteilung der medizinischen Voraussetzungen des Leistungsanspruchs zur Verfügung. Sie setzen die für die Invalidenversicherung nach Art. 6 ATSG massgebende funk tionelle Leistungsfähigkeit der Versicherten fest, eine zumutbare Erwerbstätigkeit oder Tätigkeit im Aufgabenbereich auszuüben. Sie sind in ihrem medizinischen Sachentscheid im Einzelfall unabhängig (Art. 59 Abs. 2 bis IVG). Nach Art. 49 IVV beurteilen die RAD die medizinischen Voraussetzungen des Leistungsanspruchs. Die geeigneten Prüfmethoden können sie im Rahmen ihrer medizinischen Fach kompetenz und der allgemeinen fachlichen Weisungen des Bundesamtes frei wählen (Abs. 1). Die RAD können Versicherte bei Bedarf selber ärztlich unter suchen. Sie halten die Untersuchungsergebnisse schriftlich fest (Abs. 2; Urteil des Bundesgerichts 9C_406/2014 vom 31. Oktober 2014 E. 3.5 mit Hinweis auf BGE 135 V 254 E. 3.3.2). Die Funktion interner RAD-Berichte besteht darin, aus medizinischer Sicht – gewissermassen als Hilfestellung für die medizinischen Laien in Verwaltung und Gerichten, welche in der Folge über den Leistungsanspruch zu entscheiden haben – den medizinischen Sachverhalt zusammenzufassen und zu würdigen, wozu namentlich auch gehört, bei widersprüchlichen medizinischen Akten eine Wer tung vorzunehmen und zu beurteilen, ob auf die eine oder die andere Ansicht abzustellen oder aber eine zusätzliche Untersuchung vorzunehmen sei. Sie wür digen die vorhandenen Befunde aus medizinischer Sicht (Urteil des Bundes ge richts 9C_406/2014 vom 31. Oktober 2014 E. 3.5 mit Hinweisen). Reine Aktengutachten sind beweiskräftig, sofern ein lückenloser Befund vorliegt und es im Wesentlichen nur um die fachärztliche Beurteilung eines an sich fest stehenden medizinischen Sachverhalts geht, mithin die direkte ärztliche Befas sung mit der versicherten Person in den Hintergrund rückt (Urteil des Bundes gerichts 8C_750/2020 vom 23. April 2021 E. 4 mit Hinweisen).

Die Funktion interner RAD-Berichte besteht darin, aus medizinischer Sicht – gewissermassen als Hilfestellung für die medizinischen Laien in Verwaltung und Gerichten, welche in der Folge über den Leistungsanspruch zu entscheiden haben – den medizinischen Sachverhalt zusammenzufassen und zu würdigen, wozu namentlich auch gehört, bei widersprüchlichen medizinischen Akten eine Wer tung vorzunehmen und zu beurteilen, ob auf die eine oder die andere Ansicht abzustellen oder aber eine zusätzliche Untersuchung vorzunehmen sei. Sie wür digen die vorhandenen Befunde aus medizinischer Sicht (Urteil des Bundes ge richts 9C_406/2014 vom 31. Oktober 2014 E. 3.5 mit Hinweisen). Reine Aktengutachten sind beweiskräftig, sofern ein lückenloser Befund vorliegt und es im Wesentlichen nur um die fachärztliche Beurteilung eines an sich fest stehenden medizinischen Sachverhalts geht, mithin die direkte ärztliche Befas sung mit der versicherten Person in den Hintergrund rückt (Urteil des Bundes gerichts 8C_750/2020 vom 23. April 2021 E. 4 mit Hinweisen). 2.

2. 2.1 Im angefochtenen Entscheid wurde erwogen, der Versicherte sei aufgrund seines Gesundheitszustandes seit dem 13. August 2018 zu 80 % in seiner bisherigen Tätigkeit als Carrosseriespengler eingeschränkt. Die Abklärungen hätten jedoch ergeben, dass er in einer angepassten Tätigkeit, körperlich leicht und vorwiegend si tzend, ein Arbeitspensum von 80 % ausüben könne. Der Invaliditätsgrad liege unter dem Minimum von 4 0 %, weshalb kein Anspruch auf Leistungen der Invalidenversicherung bestehe (Urk. 2).

2.1 Im angefochtenen Entscheid wurde erwogen, der Versicherte sei aufgrund seines Gesundheitszustandes seit dem 13. August 2018 zu 80 % in seiner bisherigen Tätigkeit als Carrosseriespengler eingeschränkt. Die Abklärungen hätten jedoch ergeben, dass er in einer angepassten Tätigkeit, körperlich leicht und vorwiegend si tzend, ein Arbeitspensum von 80 % ausüben könne. Der Invaliditätsgrad liege unter dem Minimum von 4 0 %, weshalb kein Anspruch auf Leistungen der Invalidenversicherung bestehe (Urk. 2). 2.2 Demgegenüber macht der Beschwerdeführer geltend, die IV-Stelle habe den medizinischen Sachverhalt nur ungenügend abgeklärt. Auf die Aktenbeurteilung des RAD-Arztes könne nicht abgestellt werden. Der RAD-Arzt gehe – ohne den Beschwerdeführer selber untersucht zu haben – von einer 80%igen Arbeitsfähig keit in einer angepassten Tätigkeit aus. Eine Begründung für diese Einschätzung fehle und diese sei damit nicht nachvollziehbar. Sie stehe zudem im W iderspruch zu anderen aktenkundigen medizinischen Beurteilungen. So gehe aus dem Bericht vom 14. März 2021 und aus der Arbeits unfähigkeitsbestätigung vom 18. August 2021 des Dr. Y.___ hervor, dass der Beschwerdeführer auch in einer sitzenden Tätigkeit erheblich eingeschränkt sei. Es würden damit mehr als nur geringe Zweifel an der Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit der RAD-Einschätzung bestehen. In Bezug auf die Ermittlung des Invalideneinkommens dürfe sodann unter Be rücksichtigung der Studie des Büros für Arbeits- und Sozialpolitische Studien BASS AG «Nutzung Tabellenmedianlöhne LSE zur Bestimmung der Vergleichs löhne bei der IV-Rentenbemessung» (BASS-Studie) aufgrund der gesundheitli chen Einschränkungen des Beschwerdeführers nicht auf den statistischen Medianlohn abgestellt, sondern dieser müsse entsprechend reduziert werden. Schliesslich sei ihm auch ein leidensbedingter Abzug zu gewähren, womit selbst bei Annahme einer 80%igen Arbeitsfähigkeit in angepasster Tätigkeit ein Anspruch auf eine Vier telsrente ausgewiesen sei (Urk. 1).

2.2 Demgegenüber macht der Beschwerdeführer geltend, die IV-Stelle habe den medizinischen Sachverhalt nur ungenügend abgeklärt. Auf die Aktenbeurteilung des RAD-Arztes könne nicht abgestellt werden. Der RAD-Arzt gehe – ohne den Beschwerdeführer selber untersucht zu haben – von einer 80%igen Arbeitsfähig keit in einer angepassten Tätigkeit aus. Eine Begründung für diese Einschätzung fehle und diese sei damit nicht nachvollziehbar. Sie stehe zudem im W iderspruch zu anderen aktenkundigen medizinischen Beurteilungen. So gehe aus dem Bericht vom 14. März 2021 und aus der Arbeits unfähigkeitsbestätigung vom 18. August 2021 des Dr. Y.___ hervor, dass der Beschwerdeführer auch in einer sitzenden Tätigkeit erheblich eingeschränkt sei. Es würden damit mehr als nur geringe Zweifel an der Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit der RAD-Einschätzung bestehen. In Bezug auf die Ermittlung des Invalideneinkommens dürfe sodann unter Be rücksichtigung der Studie des Büros für Arbeits- und Sozialpolitische Studien BASS AG «Nutzung Tabellenmedianlöhne LSE zur Bestimmung der Vergleichs löhne bei der IV-Rentenbemessung» (BASS-Studie) aufgrund der gesundheitli chen Einschränkungen des Beschwerdeführers nicht auf den statistischen Medianlohn abgestellt, sondern dieser müsse entsprechend reduziert werden. Schliesslich sei ihm auch ein leidensbedingter Abzug zu gewähren, womit selbst bei Annahme einer 80%igen Arbeitsfähigkeit in angepasster Tätigkeit ein Anspruch auf eine Vier telsrente ausgewiesen sei (Urk. 1). 3.

3. 3.1 Im Bericht des PD Dr. med. Z.___, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates FMH, vom 1 3. Dezember 2018 wurde folgende Diagnose genannt ( Urk. 7/12 S. 68):

3.1 Im Bericht des PD Dr. med. Z.___, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates FMH, vom 1 3. Dezember 2018 wurde folgende Diagnose genannt ( Urk. 7/12 S. 68): - leichtgradige Diskus de generation mit kleiner links paramedianer Diskus hernie C3/4 und C5/6

leichtgradige Diskus de generation mit kleiner links paramedianer Diskus hernie C3/4 und C5/6 Der Patient klage über seit einem Jahr auftretende Nackenbeschwerden vor allem auf der linken Seite mit Ausstrahlung Richtung Schulterblatt und zusätzlich Kopfschmerzen, welche im Hinterkopf auftreten würden ( Urk. 7/12 S. 68).

Der Patient klage über seit einem Jahr auftretende Nackenbeschwerden vor allem auf der linken Seite mit Ausstrahlung Richtung Schulterblatt und zusätzlich Kopfschmerzen, welche im Hinterkopf auftreten würden ( Urk. 7/12 S. 68). Bildgebend würde sich eine leichtgradige Diskopathie C3/4 mit links medio-lateraler Diskushernie ohne sichere Nervenkompression zeigen. Ein ähnlicher Befund liege bei C6/7 vor, wobei die Hernie Kontakt zum Myelon habe, aber keine wesentliche Kompression ausübe ( Urk. 7/12 S. 69).

Bildgebend würde sich eine leichtgradige Diskopathie C3/4 mit links medio-lateraler Diskushernie ohne sichere Nervenkompression zeigen. Ein ähnlicher Befund liege bei C6/7 vor, wobei die Hernie Kontakt zum Myelon habe, aber keine wesentliche Kompression ausübe ( Urk. 7/12 S. 69). Zur Arbeitsfähigkeit wurde festgehalten, aktuell sei der Patient als Mechaniker zu 50 % arbeitsunfähig ( Urk. 7/12 S. 68).

Zur Arbeitsfähigkeit wurde festgehalten, aktuell sei der Patient als Mechaniker zu 50 % arbeitsunfähig ( Urk. 7/12 S. 68). 3.2 Im Bericht des Dr. Y.___ vom 3 0. Mai 2019 wurde ausgeführt, der Patient leide schon seit einem halben Jahr unter Nackenschmerzen. Gelegentlich habe er auch Kopfschmerzen. Ein am 1 4. Mai 2019 erstelltes MRI zeige eine grosse mediane Diskusprotrusion C5/C6 mit leichter bis mässiger spinaler Enge und deutlicher Impression des Myelons. Aufgrund des Befundes sei eine Operation indiziert, weshalb er einem Neurochirurgen überwiesen werde ( Urk. 7/16 S. 7).

3.2 Im Bericht des Dr. Y.___ vom 3 0. Mai 2019 wurde ausgeführt, der Patient leide schon seit einem halben Jahr unter Nackenschmerzen. Gelegentlich habe er auch Kopfschmerzen. Ein am 1 4. Mai 2019 erstelltes MRI zeige eine grosse mediane Diskusprotrusion C5/C6 mit leichter bis mässiger spinaler Enge und deutlicher Impression des Myelons. Aufgrund des Befundes sei eine Operation indiziert, weshalb er einem Neurochirurgen überwiesen werde ( Urk. 7/16 S. 7). 3.3 Im Zwischenbericht des Dr. Y.___ zu Handen des Krankentaggeldversicherers vom 1 0. November 2019 wurde festgehalten, es bestünden chronische zervikoze phale Schmerzen bei einer Segmentdegeneration C5/C6 mit breitbasiger medianer Diskushernie und spinaler Enge. Die Halswirbelsäule sei in ihrer Beweglichkeit eingeschränkt. Die Prognose sei schlecht, allenfalls werde eine Operation notwen dig ( Urk. 7/12 S. 30-31).

3.3 Im Zwischenbericht des Dr. Y.___ zu Handen des Krankentaggeldversicherers vom 1 0. November 2019 wurde festgehalten, es bestünden chronische zervikoze phale Schmerzen bei einer Segmentdegeneration C5/C6 mit breitbasiger medianer Diskushernie und spinaler Enge. Die Halswirbelsäule sei in ihrer Beweglichkeit eingeschränkt. Die Prognose sei schlecht, allenfalls werde eine Operation notwen dig ( Urk. 7/12 S. 30-31). Seit August 2019 sei der Patient in seiner angestammten Tätigkeit als Carrosserie arbeiter vollständig arbeitsunfähig. Es werde ein Berufswechsel empfohlen – eine Bürotätigkeit, eine Tätigkeit als Hauswart, leichte Tätigkeiten ( Urk. 7/12 S. 32).

Seit August 2019 sei der Patient in seiner angestammten Tätigkeit als Carrosserie arbeiter vollständig arbeitsunfähig. Es werde ein Berufswechsel empfohlen – eine Bürotätigkeit, eine Tätigkeit als Hauswart, leichte Tätigkeiten ( Urk. 7/12 S. 32). 3. 4 Im Bericht des Dr. Y.___ vom 19. März 2020 zu Handen der IV-Stelle wurden folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Ar beitsfähigkeit aufgeführt (Urk. 7 /16 S. 3):

3. 4 Im Bericht des Dr. Y.___ vom 19. März 2020 zu Handen der IV-Stelle wurden folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Ar beitsfähigkeit aufgeführt (Urk. 7 /16 S. 3): - Chronische zervikozephale Schmerzen mit/bei: Segmentdegeneration auf Höhe C5/C6 mit breitbasiger medianer Diskushernie, leichter bis mässiger spinaler Enge und deutlicher Impression des Myelons

Chronische zervikozephale Schmerzen mit/bei: Segmentdegeneration auf Höhe C5/C6 mit breitbasiger medianer Diskushernie, leichter bis mässiger spinaler Enge und deutlicher Impression des Myelons - Zustand nach Facettengelenksinfiltration C5/6 beidseits 15.1.2019

Zustand nach Facettengelenksinfiltration C5/6 beidseits 15.1.2019 Der Versicherte habe weiterhin anhaltende Kopf - und Nackenschmerzen. Die Phys iotherapie, die er dreimal pro Woche habe, helfe ihm sehr gut (Urk. 7/16 S. 3).

Der Versicherte habe weiterhin anhaltende Kopf - und Nackenschmerzen. Die Phys iotherapie, die er dreimal pro Woche habe, helfe ihm sehr gut (Urk. 7/16 S. 3). Zur Arbeitsfähigkeit wurde festgehalten, die Prognose sei nicht gut. Der Versi cherte sei beim Neurochirurgen gewesen, welcher ihm eine Operation im Bereich der Halswirbelsäule empfehle. Der Versicherte wolle sich dies überlegen. Die aktuelle Tätigkeit als Mechaniker sei körperlich streng, wobei der Kopf sehr weit rekliniert und inkliniert werden müsse. Bewegungen der Halswirbelsäule führten zu Kopf- und Nackenschmerzen. In der angestammten Tätigkeit seien 2 Stunden pro Tag zumutbar. Demgegenüber seien in einer leidenspangepassten Tätigkeit 3-4 Stunden pro Tag zumutbar (Urk. 7/16 S. 2 ff. ).

Zur Arbeitsfähigkeit wurde festgehalten, die Prognose sei nicht gut. Der Versi cherte sei beim Neurochirurgen gewesen, welcher ihm eine Operation im Bereich der Halswirbelsäule empfehle. Der Versicherte wolle sich dies überlegen. Die aktuelle Tätigkeit als Mechaniker sei körperlich streng, wobei der Kopf sehr weit rekliniert und inkliniert werden müsse. Bewegungen der Halswirbelsäule führten zu Kopf- und Nackenschmerzen. In der angestammten Tätigkeit seien 2 Stunden pro Tag zumutbar. Demgegenüber seien in einer leidenspangepassten Tätigkeit 3-4 Stunden pro Tag zumutbar (Urk. 7/16 S. 2 ff. ). 3. 5 Am 19. Oktober 2020 nahm Dr. med. A.___, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates FMH, für den RAD Stel lung. Er führte folgende Diagn osen auf (Urk. 7/44 S. 7):

3. 5 Am 19. Oktober 2020 nahm Dr. med. A.___, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates FMH, für den RAD Stel lung. Er führte folgende Diagn osen auf (Urk. 7/44 S. 7): - Chronisches zervikozephales und – brachialgiformes Schmerzsyndrom bei diskogen bedingter zentraler Spinalkanalstenose C3/4 und C5/6 mit

Chronisches zervikozephales und – brachialgiformes Schmerzsyndrom bei diskogen bedingter zentraler Spinalkanalstenose C3/4 und C5/6 mit - MRI der Halswirbelsäule vom 1 4. Mai 2019: Hochgradige diskogene Spinalkanalstenose auf Höhe C5/6 mit Kompression des Myelons, weniger ausgeprägt bei C3/ 4. Auf Höhe C3/4 foraminale Stenose links mit möglicher Konfliktsituation mit dem Nervenwurzel C4, bei C5/6 foraminale Stenose rechts

MRI der Halswirbelsäule vom 1 4. Mai 2019: Hochgradige diskogene Spinalkanalstenose auf Höhe C5/6 mit Kompression des Myelons, weniger ausgeprägt bei C3/ 4. Auf Höhe C3/4 foraminale Stenose links mit möglicher Konfliktsituation mit dem Nervenwurzel C4, bei C5/6 foraminale Stenose rechts Aus versicherungsmedizinisch-orthopädischer Sicht sei die angegebene, bis auf weiteres gültige Arbeitsfähigkeit von 2 Stunden pro Tag für die bisherige Tätigkeit (selbständiger Karrosseriespengler ) insofern nachvollziehbar, als es sich bei dieser Tätigkeit – nach allgemeinem Wissensstand – um eine oft in gebückter oder ver drehter Rumpf- und Kopfhaltung auszuführende, leichte und oft auch mittel schwere Arbeit handle. Nicht plausibel sei jedoch die Angabe, dass unter diesen Umständen eine behinderungsangepasste Tätigkeit (körperlich ausschliesslich leicht, rückenschonend, v orwiegend sitzend) auch nur 3-4 Stunden möglich sein solle. Medizintheoretisch sei hier deshalb von einer überwiegend wahrscheinlich möglichen Arb eitsfähigkeit von mindestens 80 % bzw. 6 Stunden pro Tag, retrospektiv ab dem Mai 2019, auszugehen (Urk. 7/44 S. 7).

Aus versicherungsmedizinisch-orthopädischer Sicht sei die angegebene, bis auf weiteres gültige Arbeitsfähigkeit von 2 Stunden pro Tag für die bisherige Tätigkeit (selbständiger Karrosseriespengler ) insofern nachvollziehbar, als es sich bei dieser Tätigkeit – nach allgemeinem Wissensstand – um eine oft in gebückter oder ver drehter Rumpf- und Kopfhaltung auszuführende, leichte und oft auch mittel schwere Arbeit handle. Nicht plausibel sei jedoch die Angabe, dass unter diesen Umständen eine behinderungsangepasste Tätigkeit (körperlich ausschliesslich leicht, rückenschonend, v orwiegend sitzend) auch nur 3-4 Stunden möglich sein solle. Medizintheoretisch sei hier deshalb von einer überwiegend wahrscheinlich möglichen Arb eitsfähigkeit von mindestens 80 % bzw. 6 Stunden pro Tag, retrospektiv ab dem Mai 2019, auszugehen (Urk. 7/44 S. 7). 3. 6 Im Rahmen des Vorbescheidverfahrens legte der Versicherte einen Bericht des Dr. Y.___ vom 14. März 2021 auf. In diesem wurden die gleichen Diagnosen wie im Vorbericht genannt (vgl. E. 3.4 ; Urk. 7/47 S. 2).

3. 6 Im Rahmen des Vorbescheidverfahrens legte der Versicherte einen Bericht des Dr. Y.___ vom 14. März 2021 auf. In diesem wurden die gleichen Diagnosen wie im Vorbericht genannt (vgl. E. 3.4 ; Urk. 7/47 S. 2). Aufgrund der chronischen Nacken- und Kopfschmerzen bei spinaler Enge auf Hö he C5-C6 sei der Patient im Alltag massiv eingeschränkt. Er sei in seiner ange stam m ten Tätigkeit momentan zu 80 % arbeitsunfähig, wobei er sitzende Tätig keiten nicht absolvieren könne. Im Sitzen verstärkten sich die Beschwerden deut lich. Grundsätzlich sei eine neurochirurgische Indikation zur Wirbelsäulen opera tion gegeben (Urk. 7/47 S. 1).

Aufgrund der chronischen Nacken- und Kopfschmerzen bei spinaler Enge auf Hö he C5-C6 sei der Patient im Alltag massiv eingeschränkt. Er sei in seiner ange stam m ten Tätigkeit momentan zu 80 % arbeitsunfähig, wobei er sitzende Tätig keiten nicht absolvieren könne. Im Sitzen verstärkten sich die Beschwerden deut lich. Grundsätzlich sei eine neurochirurgische Indikation zur Wirbelsäulen opera tion gegeben (Urk. 7/47 S. 1). 3.7 Am 31. Mai 2021 nahm der RAD-Arzt Dr. A.___ Stellung zum vorgenannten Bericht. Er führte aus, es liege in diesem Fall ein Gesundheitsschaden (Spinal kanalstenose) im Bereich der Halswirbelsäule vor, sodass aus rein medizinischer Sicht zwar eine erhebliche Einschränkung für körperliche Arbeiten sowie solche mit der Notwendigkeit einer freien Beweglichkeit oder auch Zwangshaltungen der Halswirbelsäule bzw. des Kopfes bestehe, es aber nicht nachvollziehbar sei, weshalb gerade eine Tätigkeit im Sitzen, welche ja die Halswirbelsäule überhaupt nicht belaste, nicht möglich sein soll, z.B. an einem ergonomisch gestalteten Büroarbeitsplatz. Neue oder bislang unbekannte medizinische Befunde seien nicht bekannt. Als Fazit hielt Dr. A.___ daher fest, es ändere sich nichts an der Einschätzung der Arbeitsfähigkeit gemäss der letzten RAD-Stellungnahme (Urk. 7/60 S. 3).

3.7 Am 31. Mai 2021 nahm der RAD-Arzt Dr. A.___ Stellung zum vorgenannten Bericht. Er führte aus, es liege in diesem Fall ein Gesundheitsschaden (Spinal kanalstenose) im Bereich der Halswirbelsäule vor, sodass aus rein medizinischer Sicht zwar eine erhebliche Einschränkung für körperliche Arbeiten sowie solche mit der Notwendigkeit einer freien Beweglichkeit oder auch Zwangshaltungen der Halswirbelsäule bzw. des Kopfes bestehe, es aber nicht nachvollziehbar sei, weshalb gerade eine Tätigkeit im Sitzen, welche ja die Halswirbelsäule überhaupt nicht belaste, nicht möglich sein soll, z.B. an einem ergonomisch gestalteten Büroarbeitsplatz. Neue oder bislang unbekannte medizinische Befunde seien nicht bekannt. Als Fazit hielt Dr. A.___ daher fest, es ändere sich nichts an der Einschätzung der Arbeitsfähigkeit gemäss der letzten RAD-Stellungnahme (Urk. 7/60 S. 3). 4. Die IV-Stelle stützte sich bei ihrem Entscheid auf die Beurteilung des Dr. A.___ und ging von einer Arbeitsfähigkeit in angepasster Tätigkeit von 80 % aus. Der Beschwerdeführer macht geltend, dessen Beurteilung sei nicht nachvollziehbar und stehe in Widerspruch zu den medizinischen Akten, so insbesondere zur Einschätzung des Dr. Y.___ ( Urk. 1 S. 5).

4. Die IV-Stelle stützte sich bei ihrem Entscheid auf die Beurteilung des Dr. A.___ und ging von einer Arbeitsfähigkeit in angepasster Tätigkeit von 80 % aus. Der Beschwerdeführer macht geltend, dessen Beurteilung sei nicht nachvollziehbar und stehe in Widerspruch zu den medizinischen Akten, so insbesondere zur Einschätzung des Dr. Y.___ ( Urk. 1 S. 5). Entgegen der Ansicht des Beschwerdeführers vermögen die Ausführungen des Dr. A.___ zu überzeugen. So legte er schlüssig dar, dass die bisherige Tätigkeit aufgrund der oft gebückten oder verdrehten Rumpf- und Kopfhaltung nur noch zwei Stunden täglich zumutbar sei, eine körperlich ausschliesslich leichte, rücken schonende und vorwiegend sitzende Tätigkeit jedoch zu 80 % möglich sein sollte. Diese Einschätzung steht in Einklang mit der Beurteilung des behandelnden Arztes, Dr. Y.___. Dieser hatte ausgeführt, die angestammte Tätigkeit sei körper lich streng, der Kopf müsse sehr weit rekliniert und inkliniert werden, wobei Be wegungen der Halswirbelsäule zu Schmerzen führen würden ( Urk. 7/16 S. 2 ff.). Daher empfahl er einen Berufswechsel zu leichten Tätigkeiten ( Urk. 7/12 S. 32). Weshalb in einer solchen leichten Tätigkeit eine wesentliche Einschränkung der Arbeitsfähigkeit bestehen sollte, ist nicht nachvollziehbar. Zwar hielt Dr. Y.___ in seinem Bericht vom 1 4. März 2021 fest, sitzende Tätigkeiten könnten nicht ausgeführt werden, weil sich die Beschwerden im Sitzen deutlich verstärken würden ( Urk. 7/47 S. 1). Zum einen fehlt es jedoch an einer nachvollziehbaren Begründung dafür, weshalb sich Nackenbeschwerden in einer Tätigkeit, die den Nacken nicht belastet, verstärken sollten. Zum anderen steht diese Aussage in Widerspruch zu seinen früheren Berichten, in denen er ausgeführt hatte, die Arbeitsunfähigkeit in der angestammten Tätigkeit sei auf die schwere körperliche Arbeit zurückzuführen, insbesondere auf die Notwendigkeit, den Kopf sehr weit reklinieren und inklinieren zu müssen und einen Berufswechsel zu einer Büro tätigkeit empfohlen hatte. Zu berücksichtigen ist ferner, dass seitens des Kran kentaggeldversicherers festgehalten wurde, eine derart lange Arbeitsunfähigkeit würde sich mit den klinischen und bildgebenden Befunden nicht erklären lassen. Aufgrund der medizinischen Akten sei davon auszugehen, dass der Versicherte in einer angepassten Tätigkeit arbeitsfähig sei ( Urk. 7/12 S. 13). Im Übrigen sind die Beschwerden mitte ls Physiotherapie offenbar gut k ontrollierbar (E. 3.4). Bei dieser Aktenlage ist nicht zu beanstanden, dass die IV-Stelle sich auf die Ein schätzung des Dr. A.___ stützte. Mit dem im Sozialversicherungsrecht geltenden Beweismass der überwiegenden Wahrscheinlichkeit ist erstellt, dass der Be schwer deführer in einer angepassten Tätigkeit zu 80 % arbeitsfähig ist.

Entgegen der Ansicht des Beschwerdeführers vermögen die Ausführungen des Dr. A.___ zu überzeugen. So legte er schlüssig dar, dass die bisherige Tätigkeit aufgrund der oft gebückten oder verdrehten Rumpf- und Kopfhaltung nur noch zwei Stunden täglich zumutbar sei, eine körperlich ausschliesslich leichte, rücken schonende und vorwiegend sitzende Tätigkeit jedoch zu 80 % möglich sein sollte. Diese Einschätzung steht in Einklang mit der Beurteilung des behandelnden Arztes, Dr. Y.___. Dieser hatte ausgeführt, die angestammte Tätigkeit sei körper lich streng, der Kopf müsse sehr weit rekliniert und inkliniert werden, wobei Be wegungen der Halswirbelsäule zu Schmerzen führen würden ( Urk. 7/16 S. 2 ff.). Daher empfahl er einen Berufswechsel zu leichten Tätigkeiten ( Urk. 7/12 S. 32). Weshalb in einer solchen leichten Tätigkeit eine wesentliche Einschränkung der Arbeitsfähigkeit bestehen sollte, ist nicht nachvollziehbar. Zwar hielt Dr. Y.___ in seinem Bericht vom 1 4. März 2021 fest, sitzende Tätigkeiten könnten nicht ausgeführt werden, weil sich die Beschwerden im Sitzen deutlich verstärken würden ( Urk. 7/47 S. 1). Zum einen fehlt es jedoch an einer nachvollziehbaren Begründung dafür, weshalb sich Nackenbeschwerden in einer Tätigkeit, die den Nacken nicht belastet, verstärken sollten. Zum anderen steht diese Aussage in Widerspruch zu seinen früheren Berichten, in denen er ausgeführt hatte, die Arbeitsunfähigkeit in der angestammten Tätigkeit sei auf die schwere körperliche Arbeit zurückzuführen, insbesondere auf die Notwendigkeit, den Kopf sehr weit reklinieren und inklinieren zu müssen und einen Berufswechsel zu einer Büro tätigkeit empfohlen hatte. Zu berücksichtigen ist ferner, dass seitens des Kran kentaggeldversicherers festgehalten wurde, eine derart lange Arbeitsunfähigkeit würde sich mit den klinischen und bildgebenden Befunden nicht erklären lassen. Aufgrund der medizinischen Akten sei davon auszugehen, dass der Versicherte in einer angepassten Tätigkeit arbeitsfähig sei ( Urk. 7/12 S. 13). Im Übrigen sind die Beschwerden mitte ls Physiotherapie offenbar gut k ontrollierbar (E. 3.4). Bei dieser Aktenlage ist nicht zu beanstanden, dass die IV-Stelle sich auf die Ein schätzung des Dr. A.___ stützte. Mit dem im Sozialversicherungsrecht geltenden Beweismass der überwiegenden Wahrscheinlichkeit ist erstellt, dass der Be schwer deführer in einer angepassten Tätigkeit zu 80 % arbeitsfähig ist. 5.

5. 5.1 Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei aus geglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkommen), in Bezie hung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erz ielen könnte, wenn sie nicht in valid geworden wäre (sog. Valideneinkommen). Der Einkommensver gleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die beiden hypothetischen Er werbseinkommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegen über gestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditäts grad bestimmen lässt (sog. allgemeine Method e des Einkommensvergleichs; BGE 130 V 343 E. 3.4.2, 128 V 29 E. 1).

5.1 Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei aus geglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkommen), in Bezie hung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erz ielen könnte, wenn sie nicht in valid geworden wäre (sog. Valideneinkommen). Der Einkommensver gleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die beiden hypothetischen Er werbseinkommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegen über gestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditäts grad bestimmen lässt (sog. allgemeine Method e des Einkommensvergleichs; BGE 130 V 343 E. 3.4.2, 128 V 29 E. 1). 5.2 Für die Ermittlung des Valideneinkommens von selbständig erwerbstätig ge wesenen Personen, das der Bestimmung des Invaliditätsgrades nach Art. 16 ATSG zugrunde zu legen ist, sollten in erster Linie die aus dem Auszug aus dem Indivi duellen Konto (IK) ersichtlichen Löhne herangezogen werden. Weist das bis Eintritt der Invalidität erzielte Einkommen starke und verhältnismässig kurzfristig in Erscheinung getretene Schwankungen auf, ist dabei auf den während einer längeren Zeitspanne erzielten Durchschnittsverdienst abzustellen (Urteil des Bundesgerichts 8C_626/2011 vom 2 9. März 2012 E. 3, E. 4.1 f.).

5.2 Für die Ermittlung des Valideneinkommens von selbständig erwerbstätig ge wesenen Personen, das der Bestimmung des Invaliditätsgrades nach Art. 16 ATSG zugrunde zu legen ist, sollten in erster Linie die aus dem Auszug aus dem Indivi duellen Konto (IK) ersichtlichen Löhne herangezogen werden. Weist das bis Eintritt der Invalidität erzielte Einkommen starke und verhältnismässig kurzfristig in Erscheinung getretene Schwankungen auf, ist dabei auf den während einer längeren Zeitspanne erzielten Durchschnittsverdienst abzustellen (Urteil des Bundesgerichts 8C_626/2011 vom 2 9. März 2012 E. 3, E. 4.1 f.). Bei selbständig Erwerbenden wird namentlich dann nicht auf das zuletzt erzielte Einkommen abgestellt, wenn aufgrund der Umstände mit überwiegender Wahr scheinlichkeit anzunehmen ist, dass der Versicherte im Gesundheitsfall seine nic ht einträgliche selbständige Tätigkeit aufgegeben und eine besser entlöhnte andere Tätigkeit angenommen hätte, oder dann, wenn die vor der Gesundheits beein trächtigung ausgeübte selbständige Tätigkeit wegen ihrer kurzen Dauer keine ge nügende Grundlage für die Bestimmung des Valideneinkommens dar st ellt, zu mal in den ersten Jahren nach Aufnahme der selbständigen Erwerbs tätigkeit übli cher weise aus verschiedenen Gründen (hohe Abschreibungsquote auf Neuin vesti tio nen usw.) die Betriebsgewinne gering sind. Wenn sich hingegen der Ver si cherte, auch als seine Arbeitsfähigkeit noch nicht beeinträchtigt war, über meh rere Jahre hinweg mit einem bescheidenen Einkommen aus selb stän diger Er werbs tätigkeit begnügt hat, ist dieses für die Festlegung des Validenein kommens massgebend, selbst wenn besser entlöhnte Erwerbsmöglichkeiten be standen hätten. Das Bun des gericht hat denn auch eine Parallelisierung der Ein kommen bei selbständig Erwerbenden in der Regel abgelehnt (Urteil des Bundes gerichts 8C_626/2011 vom 2 9. März 2012 E. 4.4 mit Hinweisen auf BGE 135 V 58 E. 3.4.6-7).

Bei selbständig Erwerbenden wird namentlich dann nicht auf das zuletzt erzielte Einkommen abgestellt, wenn aufgrund der Umstände mit überwiegender Wahr scheinlichkeit anzunehmen ist, dass der Versicherte im Gesundheitsfall seine nic ht einträgliche selbständige Tätigkeit aufgegeben und eine besser entlöhnte andere Tätigkeit angenommen hätte, oder dann, wenn die vor der Gesundheits beein trächtigung ausgeübte selbständige Tätigkeit wegen ihrer kurzen Dauer keine ge nügende Grundlage für die Bestimmung des Valideneinkommens dar st ellt, zu mal in den ersten Jahren nach Aufnahme der selbständigen Erwerbs tätigkeit übli cher weise aus verschiedenen Gründen (hohe Abschreibungsquote auf Neuin vesti tio nen usw.) die Betriebsgewinne gering sind. Wenn sich hingegen der Ver si cherte, auch als seine Arbeitsfähigkeit noch nicht beeinträchtigt war, über meh rere Jahre hinweg mit einem bescheidenen Einkommen aus selb stän diger Er werbs tätigkeit begnügt hat, ist dieses für die Festlegung des Validenein kommens massgebend, selbst wenn besser entlöhnte Erwerbsmöglichkeiten be standen hätten. Das Bun des gericht hat denn auch eine Parallelisierung der Ein kommen bei selbständig Erwerbenden in der Regel abgelehnt (Urteil des Bundes gerichts 8C_626/2011 vom 2 9. März 2012 E. 4.4 mit Hinweisen auf BGE 135 V 58 E. 3.4.6-7). 5.3 Aus den Akten geht hervor, dass der Beschwerdeführer im Jahr 2016 eine Ein zel firma gründete und seither selbständig erwerbstätig war ( Urk. 7/41 S. 3). Dem Auszug aus dem Individuellen Konto (IK) des Beschwerdeführers ist indes zu ent nehmen, dass seit dem Jahr 2014 keine Buchungen mehr vorgenommen wurden ( Urk. 7/13). Gemäss Steuerunterlagen der Jahre 2016-2018 konnte einzig im Jahr 2018 ein kleiner Gewinn erzielt werden, dies jedoch nur dank der Auszahlung von Versicherungsleistungen ( Urk. 7/25-27, Urk. 7/41 S. 9). Vor diesem Hinter grund erscheint es entgegen der Ansicht der IV-Stelle überwiegend wahr schein lich, dass der Beschwerdeführer seine selbständige Erwerbstätigkeit auch im Ge sundheits fall hätte aufgeben müssen, weshalb es sich rechtfertigt, zur Bestim mung des Valideneinkommens auf statistische Lohnangaben abzustellen. Ange sichts dessen, dass der Beschwerdeführer eine Anlehre als Schreiner absolvierte, jedoch nicht in diesem Beruf arbeitete ( Urk. 7/14 S. 2 ), ist der Lohn für praktische Tätigkeiten (Zentralwert), Kompetenzniveau 1, heranzuziehen. Somit ist von einem stand ar di sierten monatlichen Einkommen von Fr. 5'417.-- auszugehen (LSE 2018, Ta belle TA1, Total, Kompetenzniveau 1). Aufgerechnet auf die durchschnittliche betriebs übliche Arbeitszeit von 41,7 Stunden pro Woche (vgl. Bundesamt für Sta tistik, Betriebsübliche Arbeitszeit nach Wirtschaftsabteilungen, A-S) und ange passt an die Entwicklung der Nominallöhne für männliche Arbeitskräfte von 2‘260 Punk ten im Jahr 2018 auf 2‘298 Punkte im Jahr 2020 (vgl. die auf der Website des Bundesamtes für Statistik [www.bfs.admin.ch] unter «Statistiken fin den» unter der Rubrik «03 – Arbeit und Erwerb» und der Unterrubrik «Löhne, Erwerbsein kommen und Arbeitskosten» publizierten Lohnentwicklungsdaten) ergibt dies ein Valideneinkommen von Fr. 67'767.--.

5.3 Aus den Akten geht hervor, dass der Beschwerdeführer im Jahr 2016 eine Ein zel firma gründete und seither selbständig erwerbstätig war ( Urk. 7/41 S. 3). Dem Auszug aus dem Individuellen Konto (IK) des Beschwerdeführers ist indes zu ent nehmen, dass seit dem Jahr 2014 keine Buchungen mehr vorgenommen wurden ( Urk. 7/13). Gemäss Steuerunterlagen der Jahre 2016-2018 konnte einzig im Jahr 2018 ein kleiner Gewinn erzielt werden, dies jedoch nur dank der Auszahlung von Versicherungsleistungen ( Urk. 7/25-27, Urk. 7/41 S. 9). Vor diesem Hinter grund erscheint es entgegen der Ansicht der IV-Stelle überwiegend wahr schein lich, dass der Beschwerdeführer seine selbständige Erwerbstätigkeit auch im Ge sundheits fall hätte aufgeben müssen, weshalb es sich rechtfertigt, zur Bestim mung des Valideneinkommens auf statistische Lohnangaben abzustellen. Ange sichts dessen, dass der Beschwerdeführer eine Anlehre als Schreiner absolvierte, jedoch nicht in diesem Beruf arbeitete ( Urk. 7/14 S. 2 ), ist der Lohn für praktische Tätigkeiten (Zentralwert), Kompetenzniveau 1, heranzuziehen. Somit ist von einem stand ar di sierten monatlichen Einkommen von Fr. 5'417.-- auszugehen (LSE 2018, Ta belle TA1, Total, Kompetenzniveau 1). Aufgerechnet auf die durchschnittliche betriebs übliche Arbeitszeit von 41,7 Stunden pro Woche (vgl. Bundesamt für Sta tistik, Betriebsübliche Arbeitszeit nach Wirtschaftsabteilungen, A-S) und ange passt an die Entwicklung der Nominallöhne für männliche Arbeitskräfte von 2‘260 Punk ten im Jahr 2018 auf 2‘298 Punkte im Jahr 2020 (vgl. die auf der Website des Bundesamtes für Statistik [www.bfs.admin.ch] unter «Statistiken fin den» unter der Rubrik «03 – Arbeit und Erwerb» und der Unterrubrik «Löhne, Erwerbsein kommen und Arbeitskosten» publizierten Lohnentwicklungsdaten) ergibt dies ein Valideneinkommen von Fr. 67'767.--. 5. 4 Für die Bestimmung des Invalideneinkommens können nach der Rechtsprechung Tabellenlöhne gemäss den vom Bundesamt für Statistik periodisch herausge ge be nen Lohnstrukturerhebungen (LSE) herangezogen werden (BGE 139 V 592 E. 2.3, 135 V 297 E. 5.2, 129 V 472 E. 4.2.1 ). Dabei sind grundsätzlich die im Verfü gungszeitpunkt aktuellsten veröffentlichten Tab ellen der LSE zu verwenden (BGE 143 V 295 E. 4.1.3; zur Verwendung der aktuellsten statistischen Daten bei Rentenrevisionen vgl. BGE 143 V 295 E. 4.2.2, 142 V 178 E. 2.5.8.1, 133 V 545 E. 7.1). Die Verwendung der Tabellenlöhne ist subsidiär, das heisst deren Beizug erfolgt nur, wenn eine Ermittlung des Invalideneinkommens aufgrund und nach Massgabe der konkreten Gegebenheiten des Einzelfalles nicht möglich ist (vgl. BG E 142 V 178 E. 2.5.7, 139 V 592 E. 2.3, 135 V 297 E. 5.2; vgl. auch Meyer/ Reichmuth, Bundesgesetz über die Invalidenversicherung, 3. Auflage 2014, Rn 55 und 89 zu Art. 28a, mit weiteren Hinweisen auf die Rechtsprechung).

5. 4 Für die Bestimmung des Invalideneinkommens können nach der Rechtsprechung Tabellenlöhne gemäss den vom Bundesamt für Statistik periodisch herausge ge be nen Lohnstrukturerhebungen (LSE) herangezogen werden (BGE 139 V 592 E. 2.3, 135 V 297 E. 5.2, 129 V 472 E. 4.2.1 ). Dabei sind grundsätzlich die im Verfü gungszeitpunkt aktuellsten veröffentlichten Tab ellen der LSE zu verwenden (BGE 143 V 295 E. 4.1.3; zur Verwendung der aktuellsten statistischen Daten bei Rentenrevisionen vgl. BGE 143 V 295 E. 4.2.2, 142 V 178 E. 2.5.8.1, 133 V 545 E. 7.1). Die Verwendung der Tabellenlöhne ist subsidiär, das heisst deren Beizug erfolgt nur, wenn eine Ermittlung des Invalideneinkommens aufgrund und nach Massgabe der konkreten Gegebenheiten des Einzelfalles nicht möglich ist (vgl. BG E 142 V 178 E. 2.5.7, 139 V 592 E. 2.3, 135 V 297 E. 5.2; vgl. auch Meyer/ Reichmuth, Bundesgesetz über die Invalidenversicherung, 3. Auflage 2014, Rn 55 und 89 zu Art. 28a, mit weiteren Hinweisen auf die Rechtsprechung). Wird das Invalideneinkommen auf der Grundlage von statistischen Durch schnit ts werten ermittelt, ist der entsprechende Ausgangswert (Tabellenlohn) allenfalls zu kürzen. Damit soll der Tatsache Rechnung getragen werden, dass persönliche und berufliche Merkmale, wie Art und Ausmass der Behinderung, Lebensalter, Dienst jahre, Nationalität oder Aufenthaltskategorie und Beschäftigungsgrad Auswir kungen auf die Lohnhöhe haben können (BGE 124 V 321 E. 3b/ aa ). Aufgrund dieser Faktoren kann die versicherte Person die verbliebene Arbeitsfähigkeit auch auf einem ausgeglichenen Arbeitsmarkt möglicherweise nur mit unterdurch schnittlichem erwerblichem Erfolg verwerten. Der Abzug soll aber nicht auto matisch erfolgen. Er ist unter Würdigung der Umstände im Einzelfall nach pflicht gemässem Ermessen ges amthaft zu schätzen und darf 25 % nicht übersteigen ( vgl. BGE 135 V 297 E. 5.2, 134 V 322 E. 5.2 und 126 V 75 E. 5b/ aa -cc). Die Rechtsprechung gewährt insbesondere dann einen Abzug auf dem Invalidenein kommen, wenn eine versicherte Person selbst im Rahmen körperlich leichter Hilfsarbeitertätigkeit in ihrer Leistungsf ähigkeit eingeschränkt ist (BGE 126 V 75 E. 5a/ bb ). Zu beachten ist jedoch, dass allfällige bereits in der Beurteilung der medizinischen Arbeitsfähigkeit enthaltene gesundheitliche Einschränkungen nicht zusätzlich in die Bemessung des leidensbedingten Abzugs einfliessen und so zu einer doppelten Anrechnung desselben Gesichtspunkts führen dürfen ( BGE 146 V 16 E. 4.1 mit Hinweisen).

Wird das Invalideneinkommen auf der Grundlage von statistischen Durch schnit ts werten ermittelt, ist der entsprechende Ausgangswert (Tabellenlohn) allenfalls zu kürzen. Damit soll der Tatsache Rechnung getragen werden, dass persönliche und berufliche Merkmale, wie Art und Ausmass der Behinderung, Lebensalter, Dienst jahre, Nationalität oder Aufenthaltskategorie und Beschäftigungsgrad Auswir kungen auf die Lohnhöhe haben können (BGE 124 V 321 E. 3b/ aa ). Aufgrund dieser Faktoren kann die versicherte Person die verbliebene Arbeitsfähigkeit auch auf einem ausgeglichenen Arbeitsmarkt möglicherweise nur mit unterdurch schnittlichem erwerblichem Erfolg verwerten. Der Abzug soll aber nicht auto matisch erfolgen. Er ist unter Würdigung der Umstände im Einzelfall nach pflicht gemässem Ermessen ges amthaft zu schätzen und darf 25 % nicht übersteigen ( vgl. BGE 135 V 297 E. 5.2, 134 V 322 E. 5.2 und 126 V 75 E. 5b/ aa -cc). Die Rechtsprechung gewährt insbesondere dann einen Abzug auf dem Invalidenein kommen, wenn eine versicherte Person selbst im Rahmen körperlich leichter Hilfsarbeitertätigkeit in ihrer Leistungsf ähigkeit eingeschränkt ist (BGE 126 V 75 E. 5a/ bb ). Zu beachten ist jedoch, dass allfällige bereits in der Beurteilung der medizinischen Arbeitsfähigkeit enthaltene gesundheitliche Einschränkungen nicht zusätzlich in die Bemessung des leidensbedingten Abzugs einfliessen und so zu einer doppelten Anrechnung desselben Gesichtspunkts führen dürfen ( BGE 146 V 16 E. 4.1 mit Hinweisen). Nach ständiger Rechtsprechung darf das (kantonale) Sozialversicherungsgericht sein Ermessen, wenn es um die Beurteilung des Tabellenlohnabzuges gemä ss BGE 126 V 75 geht, nicht ohne triftigen Grund an die Stelle desjenigen der Ver waltung setzen; es muss sich auf Gegebenheiten abstützen können, welche seine abweichende Ermessensausübung als naheliege nder erscheinen lassen (BGE 137 V 71 E. 5.2 und 126 V 75 E. 6). Wurde bei der Festsetzung der Höhe des Abzugs vom Tabellenlohn ein Merkmal oder ein bestimmter Aspekt eines Merkmals zu Unrecht nicht berücksichtigt oder zu Unrecht berücksichtigt, hat die Beschwer de instanz den Abzug gesam thaft neu zu schätzen (vgl. Urteile des Bundesgericht s 9C_808/2015 vom 29. Februar 2016 E. 3.4.3 und 8C_113/2015 vom 26. Mai 2015 E. 3.2 ).

Nach ständiger Rechtsprechung darf das (kantonale) Sozialversicherungsgericht sein Ermessen, wenn es um die Beurteilung des Tabellenlohnabzuges gemä ss BGE 126 V 75 geht, nicht ohne triftigen Grund an die Stelle desjenigen der Ver waltung setzen; es muss sich auf Gegebenheiten abstützen können, welche seine abweichende Ermessensausübung als naheliege nder erscheinen lassen (BGE 137 V 71 E. 5.2 und 126 V 75 E. 6). Wurde bei der Festsetzung der Höhe des Abzugs vom Tabellenlohn ein Merkmal oder ein bestimmter Aspekt eines Merkmals zu Unrecht nicht berücksichtigt oder zu Unrecht berücksichtigt, hat die Beschwer de instanz den Abzug gesam thaft neu zu schätzen (vgl. Urteile des Bundesgericht s 9C_808/2015 vom 29. Februar 2016 E. 3.4.3 und 8C_113/2015 vom 26. Mai 2015 E. 3.2 ). Die IV-Stelle führte im Zusammenhang mit der Bestimmung des Invalidenein kommens aus, dem Beschwerdeführer sei aufgrund der medizinischen Beurteilung eine behinderungsangepasste Tätigkeit, körperlich ausschliesslich leicht, rücken schonend, vorwiegend sitzend zu 80 % zumutbar. Nach Erhebung des Bundes amtes für Statistik (LSE TA 1 Ziff. 5-96, Total aller Branchen, zitiert aus LSE 2018, herausgegeben vom Bundesa mt für Statistik, Ausgabe 2018) betrage der Lohn für Hilfsarbeiten (Zentralwert) für das Jahr 2020 Fr. 68'105.50 (Fr. 5'417.-- / 40 x 41.7 x 12 x Nominallohnentwicklung) resp. Fr. 54'484.40 in dem vom Beschwer deführer zumutbaren 80 %-Pensum. Es gebe genügend Arbeitsstellen auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt, weshalb kein leidensbedingter Abzug gemacht würde (Urk. 7/43 S. 1).

Die IV-Stelle führte im Zusammenhang mit der Bestimmung des Invalidenein kommens aus, dem Beschwerdeführer sei aufgrund der medizinischen Beurteilung eine behinderungsangepasste Tätigkeit, körperlich ausschliesslich leicht, rücken schonend, vorwiegend sitzend zu 80 % zumutbar. Nach Erhebung des Bundes amtes für Statistik (LSE TA 1 Ziff. 5-96, Total aller Branchen, zitiert aus LSE 2018, herausgegeben vom Bundesa mt für Statistik, Ausgabe 2018) betrage der Lohn für Hilfsarbeiten (Zentralwert) für das Jahr 2020 Fr. 68'105.50 (Fr. 5'417.-- / 40 x 41.7 x 12 x Nominallohnentwicklung) resp. Fr. 54'484.40 in dem vom Beschwer deführer zumutbaren 80 %-Pensum. Es gebe genügend Arbeitsstellen auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt, weshalb kein leidensbedingter Abzug gemacht würde (Urk. 7/43 S. 1). Die Berechnung des Invalideneinkommens ist nicht zu beanstanden. Insbesondere ist es nachvollziehbar, dass die IV-Stelle das Einkommen nicht auf einen Lohn eines einzelnen Sektors, sondern auf das Total des privaten Sektors abstellte (vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_237/2007 vom 24. August 2007 E. 5.1 und E. 5.2 ). Soweit der Beschwerdeführer zur Ermittlung des Invalideneinkommens gestützt auf die BASS-Studie einen tieferen als den in den LSE-Tabellen aufgeführten Medianlohn einsetzen will, ist ihm entgegenzuhalten, dass das Abstellen auf den Median (Zentralwert) im Einklang steht mit der bundesgerichtlichen Rechtspre chung ( BGE 124 V 321 E. 3b/ aa ), weshalb dagegen nichts einzuwenden ist. Auch die wei teren Überlegungen zur Wochenarbeitszeit und der Indexierung geben zu keiner Korrektur Anlass. Schliesslich ist auch die fehlende Berücksichtigung eines (lei densbedingten) Abzuges nicht zu bemängeln, zumal der Tabellenlohn im hier zugrunde gelegten Kompetenzniveau 1 bereits eine Vielzahl von leichten und mittelschweren Tätigkeiten umfasst (Urteil des Bundesgerichts 9C_447/2019 vom 8. Oktober 2019 E. 4.3.2).

Die Berechnung des Invalideneinkommens ist nicht zu beanstanden. Insbesondere ist es nachvollziehbar, dass die IV-Stelle das Einkommen nicht auf einen Lohn eines einzelnen Sektors, sondern auf das Total des privaten Sektors abstellte (vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_237/2007 vom 24. August 2007 E. 5.1 und E. 5.2 ). Soweit der Beschwerdeführer zur Ermittlung des Invalideneinkommens gestützt auf die BASS-Studie einen tieferen als den in den LSE-Tabellen aufgeführten Medianlohn einsetzen will, ist ihm entgegenzuhalten, dass das Abstellen auf den Median (Zentralwert) im Einklang steht mit der bundesgerichtlichen Rechtspre chung ( BGE 124 V 321 E. 3b/ aa ), weshalb dagegen nichts einzuwenden ist. Auch die wei teren Überlegungen zur Wochenarbeitszeit und der Indexierung geben zu keiner Korrektur Anlass. Schliesslich ist auch die fehlende Berücksichtigung eines (lei densbedingten) Abzuges nicht zu bemängeln, zumal der Tabellenlohn im hier zugrunde gelegten Kompetenzniveau 1 bereits eine Vielzahl von leichten und mittelschweren Tätigkeiten umfasst (Urteil des Bundesgerichts 9C_447/2019 vom 8. Oktober 2019 E. 4.3.2). 5.5 Bei der Gegenüberstellung des Valideneinkommens in Höhe von Fr. 67'767.-- und des Invalideneinkommens in Höhe von Fr. 54' 484. 40 beträgt die Erwerbs einbusse Fr. 13 ’ 282. 60, womit ein rentenausschliessender Invaliditätsgrad von rund 20 % resultiert. Die angefochtene Verfügung ist nicht zu beanstanden, wes halb die Beschwerde abzuweisen ist.

5.5 Bei der Gegenüberstellung des Valideneinkommens in Höhe von Fr. 67'767.-- und des Invalideneinkommens in Höhe von Fr. 54' 484. 40 beträgt die Erwerbs einbusse Fr. 13 ’ 282. 60, womit ein rentenausschliessender Invaliditätsgrad von rund 20 % resultiert. Die angefochtene Verfügung ist nicht zu beanstanden, wes halb die Beschwerde abzuweisen ist. 6. Die Kosten des Verfahrens sind auf Fr. 700.-- festzulegen und ausgangsgemäss dem Beschwerdeführer aufzuerlegen.

6. Die Kosten des Verfahrens sind auf Fr. 700.-- festzulegen und ausgangsgemäss dem Beschwerdeführer aufzuerlegen. Das Gericht erkennt:

Das Gericht erkennt: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 700.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein werden dem Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 700.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein werden dem Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt. 3. Zustellung gegen Empfangsschein an:

3. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Rechtsanwältin Michèle Epprecht

Rechtsanwältin Michèle Epprecht - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle

Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle - Bundesamt für Sozialversicherungen

Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an:

sowie an: - Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)

Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft) 4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG).

4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen.

Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG).

Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin

VogelScheiwiller