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Die Meeresschutzorganisation Oceana zeigte sich mit der Einigung unzufrieden. Auf dieser Grundlage sei es nach wie vor möglich, Fangquoten zu verabschieden, die weiterhin zur Überfischung der Bestände führen würden, erklärte Oceana-Direktor Lasse Gustavsson. Die Nordsee stelle Europas wichtigstes Fischereigewässer dar, Jahr pro Jahr würden 1,3 Millionen Tonnen Fisch dort an Land gezogen. Fast die Hälfte der Bestände sei jedoch überfischt und bedroht. Ein Bestand ist jeweils eine Fischart in einem bestimmten Meeresgebiet.
In der kommenden Woche treffen sich die EU-Fischereiminister in Brüssel, um die konkreten Fangquoten für die Nordsee und den Atlantik für 2018 zu beschliessen./asa/DP/stw
(AWP)