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Meghan Markle (40) ist, seitdem sie im Fokus der Öffentlichkeit steht, dafür bekannt, dass sie mit ihrer Meinung, vor allem wenn es um politische Ansichten geht, nicht hinterm Berg hält. In einem Interview mit der «Vogue» äusserte sich Meghan nun wieder politisch – diesmal ging es um den Entscheid des Obersten Gerichtshofs in den USA, der besagt, dass US-Staaten Abtreibungen nun illegal machen dürfen. Wie viele andere Prominente auf der ganzen Welt zeigte Meghan sich über den Beschluss erschüttert und verständnislos, er zeige, dass Frauen «nicht wichtig sind.»
Doch nicht Meghans Äusserung zum Abtreibungsverbot liess aufhorchen, sondern eine andere Aussage. Als die Journalistin und Frauenrechtlerin Gloria Steinem nämlich darüber spricht, dass man mehr Druck auf das Weisse Haus und den Kongress ausüben müsse, sagt Meghan zu ihr: «Nun, Gloria, vielleicht sieht es so aus, als würden wir beide demnächst zusammen nach Washington D.C. reisen.» Nanu? Was will Meghan denn in Washington D.C.? Und dass so eine Aussage auch noch während einer politischen Diskussion kommt, lässt einen doch wundern: Will sie bald ein politisches Amt bekleiden? Oder gar Präsidentin der Vereinigten Staaten von Amerika werden?
Vielleicht war diese Aussage auch nur darauf bezogen, dass Meghan in der Vergangenheit schon offene Briefe an den Kongress geschrieben hat, um sich für gewisse politischen Themen einzusetzen – ein Vorgehen, das beim britischen Königshaus übrigens gar nicht gut ankam, denn Meghan verwendet bei solchen Dingen gerne ihren Titel als Herzogin von Sussex. Den royalen Titel darf sie aber eigentlich nicht für kommerzielle oder politische Aktivitäten verwenden.
Überraschen würde es jedoch nicht, falls Meghan tatsächlich Ambitionen auf das Präsidentschaftsamt hat. Sie hat während ihrer Zeit in Grossbritannien schliesslich auch nie ihre US-Staatsbürgerschaft ablegen wollen. Weil sie vielleicht schon eine Politkarriere im Auge hatte? Eine Stimme hätte sie zumindest schon, denn ausgerechnet die Schwester des amtierenden US-Präsidenten Joe Biden (79), Valerie Biden Owens (76) sprach erst kürzlich darüber, dass Meghan ihre Wählerstimme hätte, sollte sich die Schauspielerin tatsächlich dazu entscheiden, einen Karrierewechsel in Betracht zu ziehen. Sie lud sie in dem Interview sogar offiziell dazu ein, der demokratischen Partei beizutreten. Ob Meghan diese Einladung schon angenommen hat, ist unklar.