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Die mächtige, 1932 durch die Architekten Schäfer und Risch erbaute evangelische Kirche thront auf einem Sockelbauwerk am Felssporn des Friedhofes. Die monumentale Treppe die den Kirchensaal mit dem Dorf verbindet endet unmittelbar in der engen Kirchgasse. Der den Maßstab des Quartiers sprengenden Kirche mehr Raum zu verschaffen wurde zu einem Hauptziel des Entwurfes.
Das neue Kirchgemeindehaus wird an den Fuß des Berghanges geschoben. Dadurch entsteht ein Platzraum, der die Seitenfassade der Kirche zur Dorfmitte hin öffnet. Die Verankerung der kirchlichen Anlage am markanten Felssporn und der Aufgang zum Friedhof werden sichtbar. Es resultiert eine Gesamtanlage, deren Hauptgebäude - die Kirche - gut zur Geltung kommt und durch angenehme Wege direkt mit dem neuen Kirchgemeindehaus und dem Friedhof verbunden ist. Ein Lift im Kirchgemeindehaus schafft einen hindernisfreien Zugang zur Kirche.
Der Saal des Kirchgemeindehauses ist ein großer heller Raum, der mit schiebbaren Elementwänden unterteilt werden kann. Im Gegensatz zum Sakralraum der Kirche bietet der Saal schöne Ausblicke über den Platz zum Dorf.
mit Oliver Majer