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Äthiopien
Unsere derzeit 15 Programme in Aethiopien sind in den Regionen Oromio und Amhara situiert und werden von einer erfahrenen regionalen Koordinatorin von Addis Abeba aus betreut. Die Partner sind neben Finanzpartnern vorwiegend kleinere NGO’s mit eigenen Frauen- und Familienförderungsprogrammen; das Swisshand Angebot bietet eine willkommene Ergänzung dazu. Gesetzliche Einschränkungen betreffend Kreditvergabe können mit Kooperativen umgangen werden. Landwirtschaft ist die Haupterwerbsquelle.
Die Bevölkerung von 110 Mio. ist zu zwei Dritteln christlich-orthodox. Die meisten der entlegenen Dörfer sind christlich / muslimisch gemischt und setzen sich aus Bewohnern verschiedenster Ethnien zusammen. Viele Männer sind nach einem Militäreinsatz arbeitsunfähig oder arbeitslos geblieben; die Frauen sind oft auf sich allein gestellt.
Es mag auf der Karte erscheinen, dass einige unserer Programmregionen nah zusammenliegen. Die Distanzen sind jedoch erheblich und die Strassen in der Regenzeit nahezu unpassierbar. Um die erzeugten Waren zum nächsten Marktplatz zu bringen, werden stundenlange Märsche in Kauf genommen.
Ein Swisshand-Programm in der Slumregion der Hauptstadt Addis Abeba ist als Pilotversuch geplant. Von den 4.4 Mio. Einwohnern leben viele noch unter sehr schlechten Bedingungen.
Die aktuellen politischen Entwicklungen geben Hoffnung für eine friedlichere und positive Zukunft, dieses durch die Unruhen zwischen den verschiedenen Ethnien erschütterte Land.
Film “Auf eigenen Füssen stehen”
Filmemacher Gebhard Plangger zeigt in ausdrucksstarken Bildern aus Äthiopien, wie mittellose Frauen den Impuls von Swisshand aufnehmen. Sie überwinden ihre Ohnmacht und entwickeln sich zu Kleinstunternehmerinnen.