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Der Weltcup-Sprint in Lahti bringt im Rennen der Männer eine Überraschung. Der Norweger Johannes Hösflot Klaebo findet im Italiener Federico Pellegrino einen Bezwinger.
Beim Rennen in der Skating-Technik bestätigte Pellegrino seinen WM-Titel aus dem Vorjahr. Der Favorit und dreifache Olympiasieger Klaebo verhielt sich im Final überraschend passiv und war in der Endphase prompt nicht optimal positioniert. Auf der Zielgeraden kam er dem Italiener nicht näher und liess sich sogar noch vom Russen Gleb Retiwych in den 3. Rang verdrängen.
Der Italiener wandelte womöglich seinen Ärger in positive Energie um. Im Halbfinal brach unmittelbar nach dem Start sein Stock. Der Betreuer reichte Pellegrino einen zweiten linken statt einen rechten. Ein Einschlaufen war somit nicht möglich und der Wechsel musste ein zweites Mal vollzogen werden. Im Zielraum - Zweiter hinter Klaebo - fand er keine netten Worten für seinen Betreuerstab. Nach dem Sieg lagen sich aber alle wieder in den Armen.
Jovian Hediger wollte in Lahti beweisen, dass ihm in Pyeongchang Roman Furger zu Unrecht als Cologna-Partner im Teamsprint vor die Nase gesetzt worden war. Der Romand schied allerdings in den Viertelfinals aus. Er verfügte in der Endphase nicht über den besten Ski. Obwohl er als Erster in die Abfahrt einbog, wurde er in seiner Serie letztlich nur Fünfter.
Roman Schaad musste nach den Viertelfinals seine Sachen packen. Roman Furger (43.), Gianluca Cologna (45.) und Erwan Käser (54.) verpassten die K.o.-Runden.
SDA-ATS