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Massachin
oder Massakin (Kt. Wallis, Bez. Brig und Oestlich Raron).
So heisst der mehrere hundert Meter lange unterste Abschnitt der von der Massa durchflossenen Schlucht, die sich zwischen Naters und Mörel aufs Rhonethal öffnet.
Bildet ein enges und tiefes Tobel zwischen zwei senkrechten Felswänden, an denen sich oben einige wenige Bäume anklammern. Am Boden der Schlucht stürzt der ungestüme Wildbach in hohen Fällen über Felsschwellen. An den Wänden hängen 170 m hoch übereinander zwei Wasserleitungen (bisses).
Nahe der Ausmündung in die Rhone hat man Steinbrüche angelegt, in denen die zur Auskleidung des Simplontunnels nötigen Quader gebrochen werden.
Hier befindet sich auch das Hochdruckreservoir, dessen Wasser die die Bohrmaschinen und Ventilatoren im Simplontunnel treibenden Werke mit Kraft versorgt.
Das in der Rhone zwischen dem Dorf Mörel und der malerischen Hochfluhkapelle gefasste Wasser wird dem Reservoir durch eine aus Béton armé gemauerte grosse Leitung zugeführt.
Mit dem Namen chin oder kin bezeichnen die deutschen Walliser ganz allgemein eine lange und tiefe Erosionsschlucht.