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„Die Ungleichheit hat in den vergangenen Jahrzehnten zugenommen, sowohl in den USA als auch in Europa. Ein amerikanischer Arbeiter verdient heute weniger als 1979, während die reichsten 10% ihr Vermögen steigern konnten. Diese Entwicklung ist auch in Grossbritannien und in Teilen Europas zu beobachten, allerdings ist das südliche Europa stärker betroffen. Das Problem ist nicht unbedingt, dass die Ungleichheit dramatisch zunimmt, aber die Gesellschaft wird in Krisenzeiten verletzlicher. Zudem sinkt die Akzeptanz der politischen Institutionen. Das ebnet den Boden für antidemokratische Kräfte.“ (Prof. Fabrizio Zilibotti, Professor für Makroökonomie und politische Ökonomie am Institut für Volkswirtschaftslehre der Universität Zürich, Interview in der Finanz und Wirtschaft Nr. 26 vom 3. April 2013, Seite 17).