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Teresa Berganza
Teresa Berganza wurde in Madrid geboren. Dort erhielt sie am Konservatorium eine gründliche musikalische Ausbildung in Gesang, Klavier, Orgel, Harmonielehre und Dirigieren. Außerdem gehörte sie dem Kammerchor "Cantores de Madrid" an - schon als Kind war sie Mitglied des Kammerchors "Massa Coral de Madrid".
Im Alter von 18 Jahren wurde sie in die Klasse der großen Gesangslehrerin Lola Rodriguez de Aragon aufgenommen, die eine Schülerin von Elisabeth Schumann gewesen war. Im Jahr 1956 gewann Teresa Berganza den Gesangswettbewerb des Konservatoriums und wurde mit dem "Lucrezia-Arana-Preis" ausgezeichnet. Schon zu diesem Zeitpunkt zeigte sich ihre Vorliebe für deutsche und französische Lieder.
Ihr erstes offizielles Konzert im Madrider Athenäum war Schumanns "Frauenliebe und Leben" gewidmet. Ihre Bühnenlaufbahn begann 1957 beim Festival von Aix-en-Provence mit der Rolle der Dorabella in "Così fan tutte". Im darauffolgenden Jahr wurde sie zum Glyndebourne Festival eingeladen, und seitdem trat sie an allen berühmten Opernhäusern auf (Wiener Staatsoper, Mailänder Scala, Pariser Oper, Covent Garden London, Metropolitan Opera New York, Teatro Colón Buenos Aires), in den letzten Jahren vor allem mit ihrer bemerkenswerten Interpretation von "Carmen".
Neben ihren Bühnenauftritten hat Teresa Berganza eine glänzende Karriere als Konzertsolistin und Liedsängerin entwickelt. Dank ihres Sprachtalents ist ihr Repertoire sehr vielseitig und umfasst deutsches, französisches, italienisches, russisches und portugiesisches Liedgut sowie spanische Lieder, für die sie als beste zeitgenössische Interpretin bekannt ist. Die Künstlerin sagt über sich selbst: "Ich bin auf der Suche nach Wahrheit, Qualität und Schönheit. Meine einzigen Beweggründe sind harte Arbeit und das ständige Bestreben, mein Bestes zu geben".
Ricardo Requejo
Ricardo Requejo wurde 1938 in Irun, Vasconia, Spanien, geboren. Er begann seine musikalische Ausbildung in San Sebastian, wo er im Alter von 16 Jahren einen ersten Preis für Klavier erhielt, und studierte anschließend in Paris bei Vlado Perlemuter am Conservatoire National de Musique, wo er ebenfalls einen ersten Preis erhielt.
Er setzte seine Ausbildung bei Louis Hiltbrand am Conservatoire de Genève fort, wo er 1965 einstimmig und mit Auszeichnung den ersten "Prix de virtuosité" erhielt. Nach weiteren Erfolgen bei Wettbewerben in Spanien und Portugal vervollständigte Ricardo Requejo seine musikalische Ausbildung bei Helen Costa, Sándor Végh und Karl Engel. In Hamburg war er Assistent von Conrad Hansen.
Seit 1974 lebt und unterrichtet er in Madrid, ist aber auch in San Sebastián und als Dozent für Meisterkurse tätig. Neben seiner Tätigkeit als Solist in mehreren europäischen Ländern und seinen zahlreichen Aufnahmen erwarb sich Ricardo Requejo einen Ruf als Kammermusiker, als Partner von Christian Ferras, Salvatore Accardo, Ingo Goritzki, Claude Starck und vor allem der Sängerin Teresa Berganza auf ihrer Tournee in Europa und Japan. Bekanntheit erlangte er vor allem durch seine Gesamtinterpretation der "Iberia-Suite" von Isaac Albéniz, deren Claves-Aufnahme in Frankreich mit dem "Diapason d'or" ausgezeichnet worden ist.
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