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Künstlername: Maicon
Kompletter Name: Maicon Douglas Sisenando
Geburtsdatum: 26/07/1981
Geburtsort: Novo Hamburgo (RS)
Grösse: 1,84 m
Position: Verteidigung
Link: Fehlanzeige
Vereine:
2020: Karriereende ?
2019: EC Criciúma (SC)
2017: FC Avaí (SC)
2013 bis 2016: AS Rom
2012: Manchester City
01/07/2006: Inter Mailand
12/06/2004 bis 30/06/2006: Monaco
2001 bis 10/06/2004: Cruzeiro (MG)
WM-Einsätze Seleção:
WM 2014 Brasilien
WM 2010 Südafrika
Was Maicon Douglas Sisenando in seiner Jugend gemacht hat oder wie er überhaupt zum Fussball kam, darüber ist erstaunlich wenig bekannt. Der heutige Verteidiger bei Manchester City in England kann auch auf keine Karriere mit zahlreichen Etappen zurückblicken, vielmehr ist sein heutiger Verein erst die vierte grosse Station in seinem Fussballerleben.
Seinen ersten Profivertrag unterschrieb der am 26. Juli 1981 in Novo Hamburgo im Bundesstaat Rio Grande do Sul geborene Abwehrspieler im Jahr 2001 beim Traditionsverein Cruzeiro in Belo Horizonte. Dort hatte er bereits als Juniorspieler versucht, die gegnerischen Stürmer am Toreschiessen zu hindern, genauso wie er es zuvor in Criciúma in Santa Catarina erfolgreich meisterte.
Mit Cruzeiro hatte Maicon zudem die Chance, an einigen wichtigen Wettbewerben teilzunehmen. Gemeinsam mit seinem Verein schaffte er 2003 den brasilianischen Fussballertraum, die “dreifache Krönung“ mit dem Gewinn der Meisterschaft des Bundesstaates, der brasilianischen Meisterschaft und des Brasilien-Pokals.
Mit seiner beständigen Art und professionellen Spielweise rückte er dadurch auch in das Interesse zahlreicher europäischer Clubs. 2004 unterschrieb er zunächst beim AS Monaco und verteidigte zwei Jahre lang in der ersten französischen Liga. Anschliessend wechselte er zu Inter Mailand, wo er eine erfolgreiche Saison nach der anderen absolvierte.
In der Saison 2009/10 gewann Maicon mit Inter Mailand – in prominenter Gesellschaft weiterer brasilianischer Spieler wie Lucio, Júlio Cesar und Thiago Motta – unter dem Trainer José Mourinho das Triple, bestehend aus italienischer Meisterschaft, italienischem Pokal und der UEFA Champions League.
Ende August 2012 wechselte Maicon zum Premier League-Verein Manchester City und im Juli 2013 verliess Maicon den Verein bereits wieder und wechselte nach Italien zum AS Rom.
Teamkollegen und Trainer loben vor allem das Engagement des Brasilianers auf dem Spielfeld. Maicon scheut keinen Zweikampf, geht energisch zu Ball und kämpft in jedem Spiel als sei es ein Finale. Dies kostete ihn im April 2010 sogar zwei Zähne, nachdem er in der Champions League gegen Barcelona mit dem Argentinier Lionel Messi in einen Zweikampf geriet.
Seine ersten Schritte im Nationaltrikot machte Maicon bereits 2001 bei der U20-Weltmeisterschaft sowie 2003 bei der U23-Südamerikameisterschaft als Vorturnier für die Olympischen Spiele. Im gleichen Jahr hatte er zudem am 13. Juli beim CONCACAF-Gold Cup gegen Gastgeber Mexiko sein Debüt in der “richtigen“ Seleção. Dabei schoss er drei Tage später gegen Honduras sein erstes Tor für Brasilien.
Fest etablieren in der Nationalelf konnte sich Maicon jedoch erst nach dem schlechten Abschneiden Brasiliens bei der Weltmeisterschaft in Deutschland 2006. Nach dem Weggang von Cafu füllte er dessen Platz aus und erspielte sich schnell das Vertrauen von Trainer Carlos Dunga, der ihn regelmässig als rechten Verteidiger aufstellt.
An Erfolgen mit der brasilianischen Nationalmannschaft mangelt es Maicon daher nicht. Zusammen mit der Seleção gewann er 2004 und 2007 die Copa América sowie 2005 und 2009 den Konföderationenpokal. Lediglich der Weltmeistertitel fehlt im derzeit noch in der grossen Sammlung.
Von Dunga wurde er in Südafrika aufgestellt. Anfangs Mai hat ihn auch der aktuelle Trainer der brasilianischen Nationalmannschaft Felipe Scolari überraschend ins Team für die Endrunde in Brasilien geholt. Sein grosser Wunsch für eine zweite WM-Teilnahme im eigenen Land wurde damit schon mal erfüllt.
Im Juli 2013 wechselte Maicon zur AS Rom wo er bis 2016 spielte: Im Mai 2017 unterzeichnete er beim FC Avaí im Bundesstaat Santa Catarina und 2019 zum EC Criciúma, ebenfalls in Santa Catarina. Ab Mitte September ist Maicon Vereinslos, was dann mit seinen 39 Jahren wohl das Karriereende bedeutet.