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2017 war Nicky Beloko der erste Spieler des Jahrgangs 2000, der einen Rasen in der Super League betrat. Nun kehrt der ehemalige Spieler des FC Sion beim FC Luzern in die Schweizer Spitzenklasse zurück - und das auf eine erfolgreiche Art und Weise. Der Schweiz-Kameruner sorgte in Lugano für Furore.
Auf ewig der Erste: Nicky Beloko wird als erster Spieler mit Jahrgang 2000 in die Geschichte der Credit Suisse Super League eingehen. Er feierte sein Debüt in der Super League am 29. Oktober 2017 bei einer 1:5-Niederlage des FC Sion beim BSC Young Boys.
Namensänderung und Schweizer Pass
Der gebürtige Kameruner hat 2017 seinen "Künstlernamen" geändert (er wollte Nicky Medja genannt werden) und den Schweizer Pass erhalten. Sportlich wechselte er ohne grossen Erfolg vom FC Sion zur Fiorentina in Italien und zu Gent in Belgien, bevor er bei Xamax einen guten Start hinlegte (40 Spiele in der Challenge League). Schliesslich feierte er vor einem Monat seine Rückkehr in die Credit Suisse Super League, indem er zum FC Luzern wechselte.
Entscheidend in Lugano - "Best Player" am 4. Spieltag
Der 22-Jährige setzte sich in der Zentralschweiz ohne lange Eingewöhnungsphase durch. Bei seinen ersten beiden Einsätzen beeindruckte er sowohl mit seinem defensiven Engagement (6 Fouls) als auch mit seinem offensiven Schwung (76 Ballkontakte). Nicky Beloko zeigte am Sonntag beim 2:1-Sieg in Lugano sein ganzes Potenzial, als er mit einem Assist für Pius Dorn nach einer Balleroberung und einem Tor in der 84. Minute die Offensive der Mannschaft beflügelte. Diese Leistung brachte ihm die verdiente Auszeichnung der Fans und der internen Jury der SFL als " Best Player " des 4. Spieltags ein.