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1 Zwiebel hacken, in 2-3 EL Olivenöl dämpfen. 650 g Rüebli in feine Scheiben schneiden. 1 Knoblauchzehe ebenfalls in Scheibchen schneiden. 1 Chilischote entkernen und fein hacken. Rüebli, Knoblauch und Chili zu den Zwiebeln geben. 2-3 Min. weiterbraten. Mit 1 dl Bouillon ablöschen, aufkochen lassen und anschliessend ca. 20 Min. köcheln lassen. Derweil 400 g Penne in reichlich Salzwasser al dente kochen. Rüebli pürieren und allenfalls mit etwas Bouillon zu einer cremigen Paste verlängern. 3 EL Crème fraiche und 30 g geriebener Parmesan dazu geben. Mit Salz abschmecken. Pasta abgiessen und sorgfältig mit der Rüeblisauce mischen. Auf 4 Teller verteilen. Mit Parmesan servieren. Quelle: Food52, Sweet Home (Marianne Kohler)
Supplement: Der Kanton Aargau gilt als Rüebliland. Vermutlich ist dieser Beinamen in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts entstanden und ist wohl eine Ableitung von Rübenland, einer Bezeichnung für den Berner Aargau, einem klassischen Rübenanbaugebiet. Die bezeichnenden Rüebli wurden indes vor allem im Wallis, im Seeland und im Thurgau angepflanzt. Ungeachtet der Anbaugebiete wurden damals mit Rüebli verzierte Postkarten aus dem Kanton Aargau populär. Mit den orangefarbenen Karotten liess sich scheinbar besser werben als mit Rüben.