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Moleküle
(franz., Diminutiv v. lat. moles), die kleinsten, durch mechanische oder physikalische Mittel nicht weiter teilbaren Körperteilchen. Früher wurde dieser Ausdruck häufig in derselben Bedeutung wie Atom (s. d.) angewendet oder auch überhaupt nur zur Bezeichnung sehr kleiner Teilchen der Materie (Massenteilchen). Die heutige Naturwissenschaft dagegen versteht unter Molekül im Sinn der modernen Chemie eine gesetzmäßig aufgebaute Gruppe von gleichartigen oder ungleichartigen Atomen.
Ein Molekül besteht demnach aus mindestens zwei
Atomen, welche nur auf chemischem Weg voneinander getrennt werden können.
Hiernach heißen also die kleinsten Teile chemischer
Verbindungen stets
Moleküle. Das Molekül
Kohlensäure besteht
aus 1
Atom
Kohlenstoff und 2
Atomen
Sauerstoff, und man kann daher niemals von einem
Atom
Kohlensäure sprechen. Auch die kleinste,
im freien Zustand existierende
Menge eines
Elements ist ein Molekül und besteht aus wenigstens 2
Atomen dieses
Elements. Die
Kräfte, welche nach der atomistischen
Theorie die
Moleküle zu einem
Körper
(Kohäsion) zusammenhalten, werden
Molekularkräfte genannt (s.
Kraft).
[* 2]
Vgl. Atom.