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Innerhalb der Schweiz ist die Stadt Zürich besonders stark betroffen von den in den vergangenen Monaten angestiegenen Ansteckungen mit Affenpocken. Die Krankheit wird durch engen Körperkontakt und insbesondere auch Geschlechtsverkehr mit einer infizierten Person übertragen.
Verhaltensregeln einhalten
Um das Risiko einer Ansteckung zu reduzieren, empfiehlt die Weltgesundheitsorganisation (WHO) Kontakte mit Personen zu vermeiden, die infiziert sein könnten, beim Geschlechtsverkehr ein Kondom verwenden, die Hände gründlich mit Wasser und Seife zu waschen und in die Armbeuge zu husten und niesen. Personen mit Symptomen einer Affenpockeninfektion müssen umgehend eine ärztliche Fachperson aufsuchen. Bei einer bestätigten Infektion oder einem Verdacht auf eine Affenpockeninfektion sind die Betroffenen angehalten, während 10 Tagen, bzw. mindestens bis die Haut-Krusten abgefallen sind, den nahen Kontakt mit anderen Personen zu vermeiden.
Die Schweiz braucht Impfstoff
Damit es gar nicht erst zu einer Ansteckung mit den Affenpocken kommt, rät die WHO dringend, Risikopersonen zu impfen. In der Schweiz steht derzeit jedoch kein solcher Impfstoff zur Verfügung. «Angesichts weiter steigender Ansteckungszahlen und nachdem die WHO die Verbreitung des Affenpocken-Virus als internationalen Gesundheitsnotstand eingestuft hat, ist dies unverständlich», sagt Andreas Hauri, Vorsteher des Gesundheits- und Umweltdepartements der Stadt Zürich. «Um die Verbreitung der Affenpocken effektiv einzudämmen, fordert die Stadt Zürich den Bund auf, rasch möglichst den Impfstoff zu beschaffen.»