Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03588.jsonl.gz/2737

Der See
Der Eibsee gilt durch seine Lage am Fuss der Zugspitze, dem höchsten im Wettersteingebirge gelegenen Berg Deutschlands (2 962 müM) und seinem klaren, grün getönten Wasser als einer der schönsten Seen der bayerischen Alpen. Auf einer Seehöhe von 973 m gelegen ist er 3,2 km lang und maximal 560 m breit. Er bedeckt eine Fläche von 177,4 Hektaren, die maximale Tiefe beträgt 35 m. Der See ist praktisch zweigeteilt in den kleinen Untersee mit 4,8 Hektar und den grösseren, so genannten Weitsee. Beide Seeteile sind durch eine nur 50 m breite und bloss 1 m tiefe Engstelle verbunden, über die auch eine kleine Brücke führt. Im See befinden sich neun Inseln. Sein Wasser erhält der Eibsees aus dem Kotbach im Nordwesten und dem Weiterbach im Süden. Der See ist ein Blindsee, da kein oberirdischer Abfluss vorhanden ist und sein Wasser unterirdisch abfliesst. Entstanden ist der See in der letzten Eiszeit, als ein gewaltiger Bergsturz den Kessel schuf, in dem der See heute liegt. Sein Name ist auf den Baum Eibe zurückzuführen.
|Die Schifffahrtsgesellschaft auf dem Eibsee

Die Eibsee-Hotels betreiben seit 1960 ein hölzernes Motorboot. Die Fahrten werden nach Bedarf durchgeführt. Sie dauern 25 Minuten. Seit Frühjahr 2007 gibt es auch eine weitere Anlegestelle am Seespitz. Hier können Fahrgäste, die einen Teil des Sees zu Fuss umrunden, ein- oder aussteigen, um eine Teilstrecke zu fahren.
Schifffahrt Eibsee (Link)
Wikipedia (Link)
Bilder (Link)