Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03607.jsonl.gz/358

Consorsbank ?09.01.2014 12:16 , bearbeitet ?06.12.2014 23:28(2.396 Ansichten) Im Rahmen eines Leerverkaufes verkauft ein Verkäufer Wertpapiere oder Waren, die sich zum Verkaufszeitpunkt nicht in seinem Eigentum befinden, da er der Überzeugung ist, diese zu einem späteren Zeitpunkt am Markt günstiger wiederbeschaffen zu können.
Bei einem Leerverkauf leiht sich der Verkäufer von einem Verleiher Wertpapiere für einen bestimmten Zeitraum. Im Falle eines Termingeschäfts können dies zum Beispiel sechs Monate sein. Die geliehenen Wertpapiere werden in der Regel sofort zum aktuellen Kurs verkauft. Nach Ablauf des Leihezeitraums muss der Verkäufer die geliehenen Wertpapiere zurückgeben, er kauft sie also nach sechs Monaten wieder am Markt zurück und gibt sie an den Verleiher. Der Leerverkauf kann nicht nur als Termingeschäft sondern auch als Kassageschäft abgeschlossen werden. Hier muss er den Wert innerhalb der marktüblichen Fristen wiederbeschafft werden, in der Regel innerhalb von zwei bis drei Geschäftstagen.
Ein Leerverkauf ist ein Instrument, das ausschließlich für fallende Märkte geeignet ist. Je stärker die Kursrückgänge, desto größer ist der Gewinn des Leerverkäufers.
Chancen:
Gewinnmöglichkeiten bei fallenden Kursen Bei fallenden Kursen ist im Rahmen von Leerverkäufen über die Sicherheitsleistung hinaus kein eigener Kapitaleinsatz notwendig.
Risiken:
Neben den Transaktionskosten für den Verkauf und Kauf, entstehen Leihgebühren für die geliehenen Wertpapiere. Im Falle von steigenden Kursen, müssen die geliehenen Wertpapiere zu erhöhten Preisen wiederbeschafft werden. Leerverkäufe bei der Consorsbank
effortless
: Jungle.... nix wissen aber mitquatschen
Seit nem Jahr angemeldet, 12 Beiträge und urplötzlich hier mega aktiv..... ein Troll wer da nix Böses denkt! Mich würden hier echt mal diverse IP Adressen interessieren. Wobei, McTroll arbeitet bestimmt auch über Proxy
Genau das war auch meine Intension für die Fragen:
Wenn es nur noch 60 k gibt, wie sollen die Shorts dann agieren? Keiner der LV kann WDI in sein eigenes Depot ausleihen, weil sie ja bei der Leihe sofort verkauft würden. Das einzige was für mich noch sein kann, dass die verliehenen Aktien in den Orderlisten liegen, und eigentlich noch nicht verkauft sind. Der LV könnte ja immer die Orderlisten anpassen, so wie ich es auch mache.
"Wenn es nur noch 60 k gibt, wie sollen die Shorts dann agieren?"
Ohne mich jetzt mit IBorrow wirklich auseinander gesetzt zu haben... Das müssen ja nicht (bzw. sind nicht) alle am Markt verfügbaren Aktien, welche zur Leihe stehen. I Borrow bezieht seine Daten laut FAQ von Interactive Broker's, vermutlich sind das also alle bei Interactive Broker's zur Verfügung stehenden Aktien.
Laut Ihor wissen wir das es wohl noch um die 4 Millionen Aktien auf regulärem Wege zur Leihe gibt. Diese Aussage tätigte er vor ca. 2 Wochen.
genau diese Frage beschäftigt mich auch schon lange. Da es anscheinend hier keinen Profi gibt habe ich mein Wissen auch nur über google, ihor usw. zusammen getragen.
Laut ihor sind 3 Parteien im Spiel: Verleiher, Broker und Leiher (LV). Der Regelfall ist die Leihe über Broker. Dass der Verkauf mit der Leihe erfolgt glaube ich nicht, ich gehe vom umgekehrten Fall aus, dass die Leihe mit dem Verkauf beginnt. Der LV muß vorher Sicherheiten hinterlegen, was nicht von einer auf die andere Minute geschieht. Der LV will der Aktive sein und bestimmen, wann die Aktien geworfen werden, dann beginnt auch die Leihe. Dass es Leihen auf Zeit gibt bedeutet für mich, dass auch LV Aktien halten können und diese nicht nur ein durchlaufender Posten sind. Für mich ist klar, dass die LV noch 23 Mio Aktien zurück geben müssen,dass sie aber einen Teil x im eigenen Depot haben, wieviel habe ich keine Ahnung. MMn werden die in Massen geworfenen Aktien zum (großen?) Teil wieder von LV aufgekauft, sonst würden ständig neue Großanleger (bei 23 Mio Aktien wahrscheinlich) auftauchen.
Ein andere mir unklarer Punkt ist z.B. die Mitteilung von SG, gut, Millionen Aktien in der Leihe, aber wann wurden diese erworben? Warum gab es keine Stimmrechtsmitteilung, also woher kommen die Aktien für die Leihe? Am Tag X erworben und am selben Tag verliehen? Scheint die einzige Möglichkeit zu sein. Aber wie kann man eine solche Menge an einem Tag erwerben?
Vielleicht gibt es hier Leute die dichter am Thema sind und Antworten wissen?
Wenn die Shortposition NICHT über CFD's läuft, wird beim normalen Leerverkauf immer der Verleiher die Aktien für den Short-Positionierten verkaufen, das läuft dann oftmals über Makler, Broker etc.
Sprich die klassischen Leerverkäufer sehen die Anteile nichtmal in ihrem Depot, sondern bekommen nur den Gegenwert der verkauften Positionen (Durch den Verleiher) gutgeschrieben.
Dagegen können gekaufte Positionen sehr wohl im Depot liegen bis man sie an den Verleiher zurück gibt, was aber keinen Sinn macht wegen der entsprechenden Leihgebühr. Eher würde es Sinn machen die Positionen im Depot für eine erneute Attacke zu verkaufen, dazu müsste man aber vorher genug einkaufen, was den Kurs entsprechend ansteigen lässt.
Eine Quelle gebe ich hier nicht an, da ich für keinen Broker Werbung machen möchte. Es ist jedoch sehr einfach diese Vorgehensweise mit den entsprechend passenden Begriffen bei Google zu finden.
Alternativ schlage ich wie jemand oben schon beschrieben hat, entsprechende Literatur zu kaufen (Bestenfalls über ein von Wirecard abgewickeltes Unternehmen)
Woher hast du diese Quelle. oder nur einfach so eine "Behauptung"!
Was ich daraus gelernt habe:
Der Kurs steigt eigentlich ziemlich schnell, bevor eine Aktie in einen Index aufgenommen wird, weil die ETF's sobald es bekannt wird sich eindecken. Das War bei WDI so und auch bei MTU. Wenn die ETF's Aktien haben, dann verleihen sie diese auch und es steigt die Gefahr ein LV Attacke!
MTU habe ich verkauft, mit +50% kurz bevor es im DAX war und jetzt steigt MTU auch ungewöhnlich schnell. Hier sind wirklich parallelen zu WDI. Wann ziehen die LV weiter zu MTU? Ich habe bei 247,50 Anfang Sept. 2019 verkauft, dann sind sie auf 234 gefallen und letzte Woche war MTU auf knapp 290.