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Erst nach dem die im Norden Sri Lankas überhäuften Soldaten ausgewiesen worden sind und die Zivilisten wieder in ihre Heimatorte umgesiedelt sind, kann über Versöhnung gesprochen werden. Die aus Wali-Norden vertriebenen Tamilen haben dies an einer Versöhnungssitzung in Karaveddy gefordert.
Zudem erzählten diese interne Flüchtlinge, dass sie seit 27 Jahren in Flüchtlingslager leben. Sie hätten nicht nur ihr Land verloren, sondern auch ihr Prestige, die berufliche Bildung ihrer Kinder und damit ihre Zukunft leide darunter. Das Flüchtlingslager ist zurzeit unser einziger Eigentum.
Während wir im Flüchtlingslager ein sehr schwieriges Leben führen, baut die Regierung Sri Lankas Hotels auf unserem Eigentum, bietet den Touristen einen luxuriösen Urlaub an und verdient damit viel Geld. Die finanzielle Hilfe an uns wurde eingestellt und unsere Arbeitsplätze wurden weggenommen.
Es wird versucht, am Standort des Flüchtlingslagers als unser permanente Niederlassungsort zu registrieren. Zudem wurden in Mayilitti ein Ganesh Tempel und eine Kirche zerstört. Wir verlangen keine Entschädigung oder finanzielle Unterstützung. Das Einzige, was wir möchten ist, dass wir unsere eigene Länder wieder zurück erhalten. Auf unserem Land würden wir uns eine Hütte bauen, unser Fischer-Beruf wieder aufnehmen und so unser Unterhalt finanzieren.
Deshalb fordern wir die Regierung auf, die Soldaten aus unserem Land zurück zu nehmen. Erst danach sind wir bereit, über die Versöhnung zu sprechen.
Quelle: http://www.kuriyeedu.com/?p=6904