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Welche Maximalrente bekommen Pensionierte von der AHV?
Die Maximalrente für eine Einzelperson beträgt 2‘350 Franken pro Monat, für Ehepaare 3‘525 Franken. Erwerbstätige müssen sicherstellen, dass sie die Voraussetzungen erfüllen.
Für eine Einzelperson beträgt die Maximalrente 2’350 Franken pro Monat, das sind 28’200 Franken pro Jahr (Stand: 2017). Pensionierte mit minderjährigen Kindern oder Kindern unter 25 Jahren, die noch in Ausbildung sind, erhalten zusätzlich eine Kinderrente zwischen 470 und 940 Franken pro Monat und Kind. Die Renten passt die AHV im Normalfall alle zwei Jahre der allgemeinen Lohnentwicklung und Teuerung an.
Ehepaare erhalten nur 150 Prozent
Die beiden Einzelrenten eines Ehepaares dürfen zusammen nicht mehr als 150 Prozent der Maximalrente für Alleinstehende betragen. Pensionierte Ehepaare erhalten also höchstens 3’525 Franken pro Monat oder 42’300 Franken pro Jahr. Übersteigt die Summe der beiden Einzelrenten den Maximalbetrag, werden die Renten anteilsmässig gekürzt.
Die Rente des Ehepartners, der zuerst in Pension geht, wird auf der Basis seines durchschnittlichen Jahreseinkommens berechnet. Erst bei der Pensionierung des zweiten Ehepartners werden die Einkommen während der Ehejahre gesplittet.
Die Erwerbseinkommen der Ehepartner sind in der Regel ungleich verteilt. Viele Rentner erhalten deshalb bis zur Pensionierung ihrer Ehefrau die Maximalrente von 2’350 Franken pro Monat. Wird die Frau zuerst pensioniert, erhält sie bis zur Pensionierung ihres Ehemannes oft nur die Minimalrente von 1‘175 Franken pro Monat.
Voraussetzungen für die Maximalrente
Die Maximalrente erhält, wer zwischen dem 21. und 65. Lebensjahr (Frauen: 21. bis 64. Lebensjahr) lückenlos Beiträge in die AHV eingezahlt hat und auf ein Durchschnittseinkommen von mindestens 84’600 Franken kommt. Einberechnet werden Gutschriften für die Kindererziehung oder die Pflege naher Verwandter. Für jedes fehlende Beitragsjahr (zum Beispiel Studienjahre oder Auslandsaufenthalte) wird die Rente anteilsmässig gekürzt.
Geschuldete AHV-Beiträge kann man innerhalb von fünf Jahren nachzahlen. Der Minimalbeitrag liegt bei 478 Franken pro Jahr. Wenn man schon vor dem 21. Lebensjahr AHV-Beiträge einbezahlt hat, schliesst die Ausgleichskasse mit diesen Beiträgen allfällige Lücken. Stammen fehlende Beitragsjahre aus der Zeit vor 1979, erhält man nach 20 Beitragsjahren ein Beitragsjahr geschenkt, nach 27 Jahren zwei und nach 34 Beitragsjahren drei Jahre. Auch die im Jahr der Pensionierung einbezahlten AHV-Beiträge zählen zur Beitragszeit.
Überprüfen Sie Ihre Rentenberechnung
Lassen Sie Ihre Altersrente vor Ihrer Pensionierung von der AHV berechnen. Wenn der berechnete Betrag unter Ihren Erwartungen liegt, sollten Sie die Abweichung hinterfragen. Nicht immer sind es Beitragslücken, die zu Differenzen führen. Möglicherweise wurden nicht alle Beiträge richtig verbucht. Ab 40 kann man seine voraussichtliche Rente alle fünf Jahre kostenlos berechnen lassen.