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Frei von anderen Wolken in der näheren Umgebung präsentierte sich einem SRF Augenzeugen ein relativ seltenes Phänomen am Himmel: Eine sogenannte Hufeisenwolke (engl. horseshoe cloud).
Wie entsteht sie?
Zutaten sind eine kleine Quellwolke, darüber recht trockene Luft und Windscherung.
Quellwolken entstehen in Bereichen, wo die Luft genügend feucht ist und sich der Wind aufwärts bewegt. Kommt eine solche Quellwolke in recht trockene Luft, löst sie sich grundsätzlich wieder auf. Befindet sich zusätzlich an deren Obergrenze eine Zone, in der sich die Windrichtung oder -geschwindigkeit ändert, beginnt sich die Luft zu verwirbeln: Ein sogenannter Horseshoe-Vortex entsteht. Dieser bleibt zum Teil länger erhalten als die ursprüngliche Quellwolke, die immer mehr verdunstet. Zurück bleibt ein Ringwirbel, in dem es etwas feuchter und kühler ist als in der Umgebungsluft: Eine sogenannte Hufeisenwolke ist zu sehen, die sich abgelöst von jeglichen anderen Wolken für eine gewisse Zeit am Himmel halten kann.