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Synthesegasanlage - Verfahrenstechnik
- Das Synthesegasverfahren dient der thermischen Verwertung von Biomasse
und Abfällen.
- Das hergestellte Synthesegas mit einem
Heizwert von 25‘000 kJ/m3 kann sowohl für die Verstromung
in Gasmotoren bzw. Turbinen als auch zur Erzeugung von Prozesswärme
eingesetzt werden.
- Das Synthesegasverfahren unterteilt sich in mehrere Verfahrensabschnitte.
Dabei werden die Crack-, Gas- und Konvertierungsreaktionen unter Luftabschluss
jeweils in separaten Apparateabschnitten geführt.
- Die Prozesse werden drucklose und bei Temperaturen zwischen 400°C
und 850°C geführt. Die Gasreaktion verläuft über
einem Koksbett.
- Das Synthesegasverfahren verfügt über eine hohe Variabilität
und Anpassungsfähigkeit an die gestellten Anforderungen.
- An die Gaserzeugung schliesst sich die Gasreinigung als integrierter
Verfahrensschritt an. Durch diesen Verfahrensschritt werden flüssige
Gasbestandteile kondensiert und Schadstoffe abgeschieden.
- Die Öle werden weitgehend vergast und die darin gelösten
Inhaltsstoffe katalytisch gecrackt bzw. auf Grund der Gleichgewichtsreaktion
chemisch umgesetzt.
- In den folgenden Wäscherkreisläufen wird das hergestellte
Gas von Schadstoffen gereinigt.