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In mein Herz weht nun ein frischer Wind
aus jenem weit entfernten Land.
Wo sind die blauen Hügel, geliebt als Kind,
wo Türme und Farmen, die ich gekannt?
Es ist das Land der verlorenen Zeit,
so strahlend rein wie zu Beginn.
Die frohen Wege lief ich weit und komme nie wieder dort hin.
A.E. Housman in: „A Shropshire Lad“
Den Originaltext findet man im Internet unter theotherpoems. Ein Beispiel dafür, wie schrecklich Übersetzungen ins Deutsche – möglichst wörtlich – sein können, finden Sie von „The Land of Lost Content“ dort in Part II, XL
Dagegen ist die hier gewählte Übersetzung unübertroffen. Darum wohl auch wählt sie für das deutsche Fernsehen der Regisseur der Serie „Lewis“ aus, in der Sergeant Hathaway seine Jugendliebe Scarlett wiedertifft. Mit dieser Übersetzung „Das Land der verlorenen Zeit“ von „The Land of Lost Content“ bekommt Hathaway Scarlett ins Bett. Im englischsprachigen Original dieser Folge von Lewis ist Hathawys Erfolg ungefährdet. Was hätte der Hathaway der deutschen Fassung wohl
bekommen, wenn er Scarlett die schreckliche, wortgetreue Übertragung dieses Gedichts an der Haustür vorgetragen hätte?
Danke für den Kommentar – hab den Text eben nochmals gelesen. Sirenengesang. Grüsse aus der Schweiz, Lisa