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Der Schweizerische Verband für Minenräumung (SVM) wird am 1.April an der St.-Peters-Gasse 10 in Freiburg ein Büro eröffnen können -dies dank der Unterstützung durch den Staatsrat während dreier Jahre. Der ehemalige Verbandspräsident und Initiator Michel Diot hat diese Meldung von Radio Fribourg bestätigt.
Seit 1997 existiert der Schweizerische Verband für Minenräumung. Der SVM besteht zur Zeit aus über 120 Mitgliedern, welchen die Räumung von Landminen in ehemaligen Kriegsgebieten am Herzen liegt. Der Verband bezeichnet sich als «humanitäre Non-Profit-Organisation, aufgebaut als eine Gesellschaft mit privatrechtlichem Status und offiziell anerkanntem Nutzen». Michel Diot selber steht bereits seit mehr als fünfzehn Jahren im Dienste humanitärer Organisationen. Eigenen Angaben zufolge hat er selber seit drei Jahren keinen Lohn mehr bezogen, weil er das Geld der Spender lieber für die Arbeit des Verbandes in den ehemaligen Kriegsgebieten einsetzt.
Die Aufgaben des Verbandes liegen im Sammeln von finanziellen Mitteln, der Koordination von Minenräumungseinsätzen, der Ausbildung von Überwachungsexperten sowie der Bevölkerungs-Information bezüglich des Minenproblems. Momentan arbeitet der SVM in Bosnien und im Kosovo;weitere Einsätze sind geplant in Ecuador, in Vietnam und in Pakistan.