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Die Geschichte des spanischen Festlandes
Die Geschichte Spaniens reicht weit zurück. Die ersten Siedler kamen wohl aus Afrika über die schmale Strasse von Gibraltar und liessen sich vor über 1 Mio. Jahre auf der Iberischen Halbinsel nieder. Der Name Iberia taucht jedoch erst viel später auf, nämlich im 6. Jahrhundert v.Chr.
Von Höhlen im Norden...zum ersten Handel...nach Karthago
Im Norden fand man in den Höhlen von Atapuerca bei Burgos Spuren menschlicher Siedlungen. Wegen dieser Entdeckung und der Funde menschlicher fossiler Knochen steht die Region auf der Liste des Weltkulturerbes. Jäger und Sammler schufen um ca. 25‘000 v.Chr. Höhlenmalereien, die Wild und Wisente darstellten. Wenn Sie in einem Ferienhaus in Spanien Ihre Ferien verbringen und auch diese Region bereisen, ist es doch unglaublich spannend, eine Gegend zu erkunden, die bereits vor so langer Zeit die ersten Menschen begrüsste. Die Umgebung der Sierra de Atapuerca ist auch landschaftlich sehr schön und fruchtbar. In der Provinz Kantabrien, ebenfalls im Norden Spaniens, finden sich die bedeutendsten Höhlen mit Malereien aus der Zeit um 14‘000 v.Chr. Die Höhle von Altamira gibt mehr als 150 Wandbilder aus dieser Epoche frei. Weitere ähnliche Höhlenmalereien sind in Andalusien zu finden, nahe Ronda und Nerja. Erst viel später, im ersten Jahrtausend vor Christus, blühte der kulturelle Wandel durch Handelsbeziehungen mit kultivierteren Völkern aus dem östlichen Mittelmeerraum auf. Phönizier und Griechen wurden von den Bodenschätzen angelockt und liessen sich in Cádiz nieder. Von dort aus verbreiteten sich die Griechen auch in Landesinnere und brachten Geräte aus Eisen, Münzen und die Töpferscheibe. Die „Dama de Elche“ und „Dama de Baza“ aus dem 5. Jahrhundert v. Chr. weisen ostmediterrane Einflüsse auf und sind die ältesten Kunstwerke Spaniens. Sie können sie im Museo Arqueológico Nacional in Madrid bestaunen. Die Karthager, welche im heutigen Tunesien beheimatet waren, lösten um das 4. Jahrhundert v. Chr. die Phönizier ab. Mit dem Export von Bodenschätzen, Wein, Olivenöl und Getreide erlebten die Iberer eine weitere wirtschaftliche Blüte. Karthago und Rom rivalisierten um die Vorherrschaft im Mittelmeerraum, was im 3. Jahrhundert v.Chr. eine Serie von drei Kriegen der Antike brachte. Nach der Zerstörung Karthagos durch die Römer 202 v.Chr. wurde in Spanien die Ära der Römerzeit eingeläutet. Die kommenden 500 Jahren wurde Hispania, wie Spanien in dieser Zeit hiess, von Rom beherrscht und massgeblich beeinflusst. Speziell in Andalusien finden sich viele Zeitzeugen aus dieser Ära. Ein Ferienhaus in Spanien bietet ideale Voraussetzungen für interessante Tagesausflüge z.B. nach Córdoba. Auch in Tarragona, der Region Katalonien, stehen Zeitzeugen wie das Amphitheater, die Aquädukt Brücke und der Triumphbogen Arc de Berà. Ihr Ferienhaus Costa Brava oder Ferienhäuser Costa Dorada sind nur einen Steinwurf von grosser Geschichte entfernt.
Von Rom...über den Islam...zur Gegenwart!
Im 3. Jahrhundert n. Chr. zeichnete sich der Niedergang des Römischen Reiches langsam ab und das geschwächte Spanien war Vandalen und Franken ausgesetzt. Später folgten die Westgoten und Schwaben. Der Westgoten-König Eurich löste im Jahre 481 schliesslich die Römer ab und in den folgenden 200 Jahren prägten regionale Kämpfe um die Vorherrschaft die ehemals von Erfolg verwöhnte Iberische Halbinsel. Später wurden die Westgoten nach einer Reihe von Überfällen aus Nordafrika im Jahre 711 durch die Landung eines Berberheers in Gibraltar in die Knie gezwungen. Dies war der Beginn einer neuen Ära. Durch die Ausbreitung der islamischen Herrschaft begann das Zeitalter der Mauren. Viele schöne Bauten zeugen von dieser Zeit und sind von den Ferienhäuser in Córdoba bis zu den Pyrenäen zu finden. Der mittelalterliche, muslimische Staat wurde al-Andalus genannt. Römische Fundamente wurden genutzt, um verfallene Städte wieder aufzubauen. Ende des 9. Jahrhunderts zog sich durch Nordspanien ein nicht-muslimisches Gebiet. In dieser Zeit begann die Reconquista, der Widerstand gegen die Muslime. Dieses Zeitalter reichte bis zum 15. Jahrhundert und es herrschte zeit- und gebietsweise eine gewisse Toleranz im christlichen Spanien. Im 13. Jahrhundert nahm die Macht der Kirche zu, was sich an den Kathedralen von Burgos, Toledo und León gut erkennen lässt. Nutzen Sie die Zeit während Ihrer Ferien in Spanien, um auch das Zeitalter der Reconquista in Ihr Ausflugsprogramm einzubauen. Einen Höhepunkt in dieser Ära ist Stoff für viele Erzählungen, Romane und Kinofilme: die Entdeckung der Neuen Welt 1492 durch den Italiener Christoph Kolumbus. Was danach folgte, prägte nicht nur Spanien, sondern ganz Europa. Mit den Habsburger, welche 200 Jahre über das Land herrschten, brach das sogenannte „Goldene Zeitalter“ an. Künstlerisch mag diese Bezeichnung wohl stimmen, nicht jedoch politisch. Es war eine unruhige Zeit. Könige beuteten das Land aus, Hunger machte sich breit und Pest Epidemien peinigten das Volk. Es folgten der Dreissigjährige Krieg, der spanische Unabhängigkeitskrieg und im frühen 19. Jahrhundert einige Bürgerkriege. Erst Anfang des 20. Jahrhunderts erlebte Spanien wieder eine Periode der Ruhe und des Wohlstands. Egal in welcher Gegend Sie Ihre Ferien in einem Ferienhaus in Spanien verbringen, es gibt viel zu sehen und über dieses vielseitige Land zu lernen.