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Wenn der Eingriff gut durchgeführt wird und der Chirurg routiniert ist, treten bei einem Zahnimplantat keine grösseren Risiken auf. Es ist besonders wichtig, dass der Chirurg alle anatomischen Probleme im Voraus erkennt und ausreichend ausgebildet und erfahren ist, damit der operative Eingriff so wenig Zeit wie möglich dauert und keine unnötigen Risiken eingegangen werden, wie z. B. ein zu kurzes Zahnimplantat zu setzen. Wie bei allen chirurgischen Eingriffen kann es zu Infektionen kommen. Daher bekommt der Patient ein Antibiotikum, das er nach dem Einsetzen des Implantats mehrere Tage einnehmen soll.
Die wichtigsten Kontraindikationen können das Setzen eines Implantas entweder unmöglich oder riskant machen.
Andere Komplikationen, die auftreten können, sind Schmerzen, der Verlust des Implantats (kann vor allem Rauchern und Patienten mit Bruxismus, d.h. Menschen die nachts mit den Zähnen knirschen, passieren). Bei mangelnder Stärke und Festigkeit des Knochenbettes kann es zu einer Verletzung des Nerv-Asts kommen, die zu einem dauerhaften oder reversiblen Taubheitsgefühl der Lippe führen kann. Dies kann verhindert werden, wenn das Panorama-Röntgenbild oder die CT vom Zahnarzt genaustens studiert wird, bevor die Länge des Implantats gewählt wird.