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Situation nach akutem Bandscheibenvorfall der Lendenwirbelsäule.
Therapieresistenz nach klassisch lokalen Massnahmen, sowie zweimaliger lokaler Cortisoninjektion.
Zweitmeinung IOM:
Durch die Befunderhebung (Anamnese) und klinische Prüfung, konnte die Diagnose des Bandscheibenvorfalls, mit Ausstrahlungen und Empfindungsstörungen des rechten Beines bestätigt werden.
Mit Hilfe des DIERS formetric wurde eine Asymmetrie im Bereich der Lendenwirbelsäule (M99.03), jedoch auch der Brustwirbelsäule (M99.02) festgestellt.
Der Verdacht dass die Brustwirbelsäule ursächlich für die Therapieresistenz sein könnte, bestätigte sich nach der osteopathischen Befunderhebung.
Vor allem die stark einseitige Rotation und die stark reduzierte Krümmung der Brustwirbelsäule und Lendenwirbelsäule (inkl. Gelenkssteifigkeit) führten dazu, dass bei jeder Aufrichtung gegen die Schwerkraft, ein so grosser neuer biomechanischer Reiz auf den unteren Rücken gesetzt wurde, dass keine lokale Massnahme
nachhaltig Linderung schaffte.