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Die gängigsten Beispiele von Ängsten sind Hunde-, Spinnen- und Schlangen-Angst, Höhenangst, Spritzenangst, Flugangst, Angst vor öffentlichen Auftritten, Agoraphobie (Angst vor weiten Plätzen) und Klaustrophobie (Angst vor dem Eingeschlossensein in Tunneln, Fahrstühlen, Zimmern ohne Fenster etc.), Angst vor Brücken, Prüfungen, Dunkelheit … Es sind über 200 dokumentierte Ängste und Phobien bekannt.
Spezifische Ängste und Phobien, wie die panische Angst vor Spinnen, Schlangen, engen Räumen oder Höhe sind weit verbreitere unbegründete, unangemessene und exzessive Furchtreaktionen, die in der Folge häufig zu zwanghaftem Verhalten oder komplettem Vermeiden von potenziell die Panik auslösenden Situationen führen.
Da die Attacken in öffentlichen und sozialen Situationen besonders peinlich sind, entwickelt sich oft eine sekundäre Angst, also ein Vermeiden von öffentlichen Situationen wie Einkaufen, Restaurantbesuche und Reisen.
Komplexe Ängste und Phobien haben einen Bezug zu vielen Ereignissen der Vergangenheit, die zu der phobischen Reaktion führten (von schreiender Mama erlernt, dass Spinnen gefährlich sein müssen; Spinne ins Gesicht geworfen etc.).
Dann gibt es auch Ängste, die ein anderes Problem überdecken oder ähnlich sind wie bei der entsprechenden Depression. Es steht ein anderes (körperliches) Symptom im Vordergrund dass die Depression überdeckt, hier verdeckt die Phobie das dahinterstehende Problem.
Ängste und Phobien gehören zu den in der Praxis am häufigsten behandelten Problemen und sie lassen sich mit der Hypnose gut bis sehr gut behandeln. Auch wenn man – wie bei jeder Behandlung – keine Erfolgsgarantie geben kann, so funktioniert die Behandlung von Ängsten und Phobien sehr zuverlässig.
Die hypnotherapeutische Praxis zeigt ganz klar, dass in den meisten Fällen emotionale Belastungen und ungelöste Konflikte, den Hintergrund für sowohl psychische wie auch körperliche Symptome Erkrankungen (psychosomatische Erkrankungen) bilden.
Da emotionale Belastungen oft aus der frühen Kindheit stammen und unbewusst sind, ist es in aller Regel sehr schwer, sie aufzudecken, zu bearbeiten und zu lösen. Das therapeutische Vorgehen bei der Behandlung von Angststörungen, Depressionen oder auch psychosomatischen Beschwerden wird ausführlich in der Erstsitzung erklärt und besprochen.
In der Behandlung zeigt es sich immer wieder, dass das auslösende Ereignis oft nicht der Grund, sondern “nur” der Auslöser für die Angststörung war.