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Der französische Pianist Adam Laloum, Jahrgang 1987, begann zwar erst als Zehnjähriger mit dem Klavierspiel, doch wurde er schon zwei Jahre später an das Konservatorium seiner Heimatstadt Toulouse aufgenommen. Im Alter von fünfzehn Jahren wechselte er in die Klasse von Michel Béroff am Pariser Conservatoire National de Musique, die er 2006 mit dem Diplom abschloss. Anschliessend setzte er seine Studien noch bei Géry Moutier in Lyon und bei Evgeny Koroliov in Hamburg fort; überdies besuchte er Meisterkurse u. a. bei Dmitri Bashkirov und Paul Badura-Skoda. 2007 gewann Adam Laloum den «Prix Maurice Ravel», 2009 siegte er beim «Concours International de Piano Clara Haskil» in Vevey. Seither konzertiert er mit vielen international renommierten Orchestern und tritt weltweit bei grossen Musikfestivals auf. So spielte er beispielsweise im Sommer 2013 Beethovens Drittes Klavierkonzert unter der Leitung von Charles Dutoit beim Verbier Festival und gab ein Rezital in La Roque d’Anthéron; er hat Brahms’ Zweites Klavierkonzert mit dem Russian National Philharmonic unter Ken-David Masur interpretiert und stellt sich im April 2014 mit Mozart beim Orchestre de Paris vor. Ausserdem stehen in dieser Saison Auftritte beim Klavier-Festival Ruhr, im Pariser Auditorium du Louvre, in der Londoner Wigmore Hall, beim Kissinger Sommer, beim Festival de Colmar, im Palais des Beaux-Arts Brüssel und bei den Folles Journées de Nantes auf seinem Programm. Gemeinsam mit der Geigerin Mi-Sa Yang und dem Cellisten François Julien-Laferrière hat Adam Laloum das Trio les Esprits gegründet. Zwei CDs dokumentieren seine künstlerische Arbeit: 2011 erschien seine Debut-Einspielung mit Klavierstücken von Johannes Brahms, und im August 2013 kamen seine Interpretationen von Schumanns Humoreske und der Ersten Klaviersonate heraus.
Oktober 2013