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Rifugio Mottàc
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1690m, 674.700/101.600, 10-15 Plätze, keine Decken
Alpe Mottàc liegt wenig unterhalb des Pizzo Mottàc, ein lohnender Aussichtspunkt, von dem aus einst 47 Alpen zu sehen waren, wie es heisst. Wassermangel sowie die Gefahr von Blitzschlag und Schlangenbissen gaben der Alp einen schlechten Ruf, so dass sie bereits 1946 aufgegeben wurde.
Das neu erstellte Gebäude ist im Eigentum der Parkverwaltung und in bestem Zustand, doch ist die Ausstattung eher bescheiden: Kochutensilien müssen selber mitgebracht werden, Decken sind keine vorhanden. Nordöstlich des Rifugio (Val Pirin) befindet sich ein kleines Reservoir, in dem das Wasser eines Rinnsals aufgefangen wird (Inhalt ca 1 Kubikmeter, 3-5 Minuten vom Rifugio, mit Steinmännchen markiert, Skizze im Hüttenbuch). Nach längeren Trockenperioden kein Wasser verfügbar!
Wenig nordwestlich von In la Piana findet sich ein Wegweiser, der Richtung Mottàc zeigt. Der Weg ist in gutem Zustand. Vom Rifugio Mottàc folgt man ohne Orientierungsschwierigkeiten dem Gratrücken, der bis zur Testa di Menta führt.
Alternativ kann man auch von der Alpe Val Gabbio nach Mottàc steigen. Der Weg ist auf weiten Abschnitten noch sichtbar. Er setzt dort an, wo der markierte Pfad des Val Gabbio den Rio del Ragozzale überquert. Dabei passiert man die traurigen Ruinen der Alpe Casarolo, wo am 22.Juni 1944 deutsche Truppen elf Partisanen, die sich bereits ergeben hatten, erschossen. Zwischen 1450m und 1600m findet man keinen Weg mehr, in diesem Abschnitt hält man sich an den Geländerücken, oder hart östlich davon. Vorhandenen sporadischen blauen Markierungen ist zu misstrauen. Auf grössere Schwierigkeiten trifft man indessen nicht.
Von Ragozzale und von Trontano über den Passo di Basagrana führen einfach begehbare und offiziell markierte Pfadspuren, die sich auf dem Südostgrat der Testa di Menta vereinigen.
Rifugio Mottàc