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Die Studie stellt einen Ordensmann vor, dessen philosophisches und theologisches Werk im deutschen Sprachraum bis heute unbekannt ist. Heinz R. Schmitz (1936–1982), geb. in Viersen, tritt 1959 dem katholischen Orden der Kleinen Brüder Jesu bei, der sich von Charles de Foucauld herleitet. Während des ordensinternen Theologiestudiums in Toulouse kommt es zur Begegnung mit Jacques Maritain, der nach dem Tod seiner Frau Raïssa als Gast bei den Brüdern lebt. Zwischen ihnen entwickelt sich eine geistige Verbundenheit, aus welcher ein eigenständiges Werk hervorgeht. Darin konfrontiert Heinz R. Schmitz – von der Denkbasis einer in ihm lebendigen thomanischen Tradition aus – das christliche, von der Weisheit des Evangeliums geprägte Menschenbild mit jenem, das aus dem 'deutschen Denken' von Martin Luther an über Jakob Böhme bis hin zu Martin Heidegger und Ernst Bloch hervorgegangen ist. Sein Werk, das zur Gänze auf Französisch verfasst ist, wird dank der vorliegenden Studie gleichsam in seine Muttersprache heimgeholt.