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02.10.2023
Definition, Inhalt und Herkunft
Die 5-Why-Methode ist ein einfaches Verfahren um die Ursache für eines Defekt oder eines Problems schnell zu eruieren. Die Anzahl der Nachfragen ist nicht auf fünf begrenzt, diese Zahl ist symbolisch zu verstehen. Wichtig ist, dass so lange nachgehakt wird, bis der fehlerverursachende Prozessschritt eindeutig identifiziert und nicht mehr weiter aufteilbar ist.
Die Methode wurde von Toyota General Motors in den 1930er Jahren erfunden.
Ziele und Nutzen
Das Ziel von 5-Why ist ein pragmatisches Vorgehen für die schnelle Ermittlung der Problem-Ursache Die Methode gibt Antwort auf die folgenden vier Kernfragen:
- Was ist die grundlegende Ursache für ein Problem?
- Welche Beziehung besteht zwischen den Ursachen?
- Wer war wie daran beteiligt?
- Welche Auswirkungen sind dabei entstanden?
Anwendung und Vorgehen
- Keine Annahmen treffen
Es dürfen auf keinen Fall Annahmen zur Entstehung des Problems getroffen werden. Dies würde zu einer falschen Schlussfolgerung bezüglich der Ursachen führen. Am besten werden die Fakten bzw. Datensätze jeweils direkt bei den Mitarbeitenden, welche im Prozess involviert sind, gesammelt.
- Nicht zu früh aufhören, sondern weiterfragen
Es soll so lange mit «Warum» nachgefragt werden, bis man die grundlegende Ursache des Problems gefunden hat. Erst wenn die Antwort auf ein «Warum» einen fehlerhaften oder fehlenden Prozess(schritt) aufweist, könnte dies die Ursache für das Problem sein.
- Überprüfung durch Umkehrung der Frage
Wenn man überprüfen möchte, ob die Ursache tatsächlich identifiziert worden ist, kann man mithilfe einer «wenn-dann-Feststellung» versuchen, den Umkehrschluss herzustellen.
Diese Methode wurde aufbereitet von
Siegfried Schmidt
Verantwortlicher Business Excellence