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Die mehrmonatigen konstruktiven Gespräche mündeten in einer Einigung zwischen der Gemeinde Villars-sur-Glâne und den Partnern des Projekts (Staat Freiburg, Burgergemeinde der Stadt Freiburg, Gemeinden Givisiez, Granges-Paccot und Freiburg sowie TPF). Dies ermöglicht es der Gemeinde Villars-sur-Glâne, ihre raumplanerischen Befugnisse auszuüben. Zur Erinnerung: Mehr als die Hälfte des Sektors Chamblioux–Bertigny befindet sich auf ihrem Gebiet. Der Generalrat von Villars-sur-Glâne wird am 3. Oktober über das Kreditbegehren abstimmen. Mit der Unterschrift der Vereinbarung wird die Gemeinde Villars-sur-Glâne ein vollwertiger Partner und ist nun in vollem Umfang an der Durchführung der laufenden Planungen beteiligt.
Für den Staat Freiburg ist klar, dass es sich beim Projekt Chamblioux–Bertigny um ein strategisches territoriales Projekt für die Entwicklung der Agglomeration Freiburg und des gesamten Kantons handelt. Ziel ist eine kohärente Raumentwicklung dieses Sektors im Herzen des Kantonszentrums und die Planung einer nachhaltigen, durchmischten und verdichteten Stadt, mit der die künftigen Herausforderungen in den Bereichen Lebensqualität, Umweltethik und Unternehmensansiedelung bewältigt werden können.
Am Wettbewerb «Masterplan Chamblioux–Bertigny, Studienauftrag», der seit dem 13. September 2019 läuft, nehmen sieben interdisziplinäre Arbeitsgemeinschaften von Weltrang teil. Die Arbeitsgemeinschaften werden bereits im November dem Beurteilungsgremium, in dem alle Projektpartner vertreten sind, erste Vorschläge unterbreiten müssen. Die definitiven Vorschläge werden im kommenden Februar diskutiert werden und als Grundlage für den Masterplan für den gesamten Sektor dienen.