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Die Organisation für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) ging 1961 aus der OECE hervor, die 1947 zur Abwicklung der Marshall-Plan-Hilfe für den Wiederaufbau Europas nach dem Zweiten Weltkrieg ins Leben gerufen worden war. Die Schweiz ist seit der Gründung Mitglied.
Die OECD
- vereint 30 Mitgliedsländer, die sich zu Demokratie und Marktwirtschaft bekennen,
- widmet sich gemäss Artikel 1 der OECD-Konvention folgende Aufgaben:
Förderung von Wirtschaftswachstum und Beschäftigung,
Erhöhung des Lebensstandards in den Mitgliedsländern,
Stabilität der öffentlichen Finanzen,
Unterstützung der wirtschaftlichen Entwicklung in Drittstaaten,
Beitrag zur Ausweitung des Welthandels,
- liefert Statistiken und Indikatoren zu Wirtschaft und Gesellschaft,
- analysiert und prognostiziert makroökonomische Entwicklungen,
- untersucht gesellschaftlichen Wandel und Entwicklungen in verschiedenen Bereichen wie Handel, Umwelt, Landwirtschaft, Technologie und Steuern.
Sie unterstützt Regierungen darin,
- Erfahrungen über Politikansätze auszutauschen,
- Lösungen für gemeinsame Probleme zu finden,
- erfolgversprechende Strategien zu identifizieren,
- nationale und internationale Politik zu koordinieren.
Der OECD-Rat hat die strategische Führung und Aufsicht inne und besteht aus den Vertretern der Mitgliedsländer und der Europäischen Kommission. Das Sekretariat unter der Leitung des Generalsekretärs erarbeitet Analysen und Vorschläge. Konventionen dienen der Umsetzung vereinbarter politischer Massnahmen. Damit sie in einem Land Wirkung entfalten, müssen sie von diesem unterzeichnet werden. Wichtige Vertreter der Mitgliedsländer und eingeladener Nicht-Mitglieder bearbeiten zusammen mit dem OECD-Sekretariat spezifische Themen, wie: Beschäftigung, Bildung, Sozialpolitik; Wirtschaft; Umwelt und nachhaltige Entwicklung; Finanzen; Governance; Innovation. Dies geschieht in verschiedenen Komitees.
Die Eidgenössische Finanzverwaltung wirkt in verschiedenen Komitees sowie Arbeits- und Expertengruppen mit.