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Sponsor-Bank Julius Bär im Zwielicht
“Bank Julius Bär im Zwielicht”
So betitelte die NZZ am 10.4.2018 einen Artikel zu verschiedenen fragwürdigen Geschäften der Bank Julius Bär, die die eidgenössische Finanzaufsicht (FINMA) auf den Plan gerufen hatte. Bereits am 28.3.2018 hatte die NZZ über fragwürdige Geschäfte der Bank informiert. Die FINMA warf der Bank vor, dass sie bei der Betreuung der Kunden nicht sorgfältig genug vorgegangen sei. Diese Kunden standen in Verbindung mit den Korruptionsaffären des Weltfussballverbandes FIFA und der Geldwäscherei über Konti der venezolanischen Ölgesellschaft PDVSA. Eine andere Affäre betraf den Leiter der Bank Bär Niederlassung in Moskau: Zusammen mit einem Ruag-Mitarbeiter und einem Zuger Waffenhändler tätigte private Waffengeschäfte, von denen die Geschäftsleitung der Bank Bär durchaus Kenntnis hatte.
Man wird den Eindruck nicht los, dass die Bank Bär nun versucht, mit der Finanzierung des Spektakels eines Formel-E-Rennens in einem Wohnquartier Berns von den Negativ-Schlagzeilen in der NZZ abzulenken und über die diversen Affären ein hellgrünes Mäntelchen zu legen.