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Wie schon gesagt ist eine präzise Ortung der Schallherkunft von grosser Wichtigkeit: Diese kann leicht überprüft und ebenso leicht auch geübt werden – auch ohne Naturschallwandler:
Kaufen Sie sich eine kleine Zimmerbrunnen-Pumpe – ev. auch Occasion im Brocki- und stellen Sie diese in ein Gefäss gefüllt mit Wasser. Das Ganze stellen Sie auf einem Hocker oder Ähnlichem mitten in einem Raum auf und lassen es plätschern (Achtung Kabel sichern, damit es nicht zur Stolperfalle wird!)
Gehen Sie nun langsamen Schrittes im Kreis darum herum und horchen Sie dabei entspannt auf das Plätschern.
Gehen Sie nun andersrum im Kreis darum herum und tun dasselbe.
Entspannt bleiben, langsame Schritte, atmen, hören.
Wie hören Sie -bezüglich Lautstärke, wenn das eine Ohr gegen den Brunnen gerichtet ist dabei?
Wie hören Sie -bezüglich Lautstärke, wenn das andere Ohr gegen den Brunnen gerichtet ist dabei?
Gibt es ein stärkeres Ohr, das lauter hört? Oder ein empfindlicheres, das sich verschliessen will?
Stellen Sie sich nun -irgendwo auf diesem fiktiven Kreis- dem Brunnen gegenüber auf (mit Blick auf den Brunnen) und schliessen Sie die Augen.
Versuchen Sie nun herauszufinden, wo das Plätschern her kommt.
Zeigen Sie mit ausgestrecktem Arm auf das Zentrum des Plätscherns und überprüfen dann mit offenen Augen die Richtung Ihres Armes. Schätzen Sie die Abweichung ein, falls es eine gibt (ausgestreckter Arm, verlängert bis zum Plätschern: «getroffen» oder nebendran»?)
Tun Sie dasselbe aus einer anderen Position heraus (immer das Gesicht dem Plätschern zugewandt): Augen zuerst offen, dann schliessen und hören, Arm ausstrecken, Augen öffnen, Richtung überprüfen
Was stellen Sie fest?
Gehen Sie weiter vom Plätschern weg auf eine neue Position. Ortung einfacher? Schwieriger?
Machen Sie das höchstens ein paar Minuten am Stück und spielerisch.
Sie erhalten Aufschluss über die links-rechts-Balance Ihres Hörens und Ihre Ortung