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Der Chef der Schweizer Grossbank Credit Suisse, Brady Dougan, hat seinen Rücktritt bekanntgeben. In einer Medienmitteilung hat die Credit Suisse am Dienstag bestätigt, dass Dougan sein Amt CEO abgeben wird. Die Aktie der CS legt bei Börsenstart satte 6,7 Prozent zu.
Urs Rohner, Präsident des Verwaltungsrates, sagte: «Wir sind Brady Dougan für seinen langjährigen beispiellosen persönlichen Einsatz, seinen grossen Beitrag und seine Führungskraft zugunsten der Credit Suisse sehr dankbar.
Brady Dougan war lange CEO der CS, seit dem Jahr 2007. Unter anderem war er an der Spitze während der Finanzkrise. Während dieser musste die UBS Staatshilfe beantragen, die CS nicht.
Der US-Amerikaner Brady Dougan übernahm die Führung der Credit Suisse im Mai 2007 von Oswald Grübel. Wie sein Vorgänger war der 55-jährige in der Handelssparte, dem Investmentbanking, gross geworden. Er begann als Manager im Derivategeschäft einer US-Bank und wechselte 1990 zur Credit Suisse First Boston.
In der früheren CS-Investmenttocher arbeitete er sich nach oben. Ab 2004 leitete er das Investmentbanking. Dougan, der an der Universität Chicago Wirtschaftswissenschaften studiert hat, ist mit einer Professorin für Biomedizin verheiratet und Vater eines Sohns und einer Tochter aus erster Ehe.
Als regelmässiger Jogger hat er auch schon an Marathonläufen teilgenommen. Er hat Wohnsitze im zürcherischen Erlenbach und in Greenwich im US-Bundesstaat Connecticut. (feb)