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Gemeinde Oberembrach
Auf eine erste Besiedlung des Gemeindegebiets weisst ein eingenartiger, kreisrunder und im Innern ausgehörter Erdhügel hin. Der Ofengupf, wie der Hügel genannt wird ist eine Grabstätte von ca. 800-500 v. Christus.
Die nächsten Funde um Embrach herum stammen aus 58 v. Chr. Bis ca. 400 n. Chr.
Dem Namen Embrach liegt wohl die römisch-keltische Bezeichnung "fundus imbriacus" zugrunde. Diese kann verschieden gedeutet werden:
Fundus imbriacus = Gut des Zieglers
Imber = der Regen, das Gebiet der Quellen
Acus = von lateinisch ager: der Acker
Die Überreste einer Burg sind noch heute ersichtlich. Im Jahre 1027 wurde die Wagenburg konfisziert und dem Grafen Ulrich von Ebersberg aus Bayern geschenkt.
Dieser vererbte es an eine seiner Töchter welche es ihrerseits an Willebirg von Wülflingen und Embrach (Willeburgis de Emerracho). Nach diesem Erbe wurde das Gut dann auch benannt. Das Embracher Erbe war 1044 dem Domstift Strassburg geschenkt worden und ging 1299 an das Haus Habsburg über.
Der Niedergang des Adels machte sich im 14. und 15. Jahrhundert bemerkbar und so wurden die Güter von den damaligen Besitzern nach und nach veräussert.
Nach dem Sturz Napoleons setzte die Restauration ein. Die Kantonsverfassung von 1814 teilte das Zürichbiet in 11 Oberämter ein. Am 7. Juni 1809 wurde Oberembrach zu selbständigen politischen Gemeinde.