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Fernsehtipp: Manny Pacquiao, ein Mann boxt sich nach oben
08.05.2010 - Hillary Clinton, Brad Pitt und Manny Pacquiao haben eines gemeinsam: Diese drei Berühmtheiten rechnet das Time Magazine zu den 100 einflussreichsten Persönlichkeiten der Welt. Manny „Pacman“ Pacquiao ist das Idol von 90 Millionen Moslems und Katholiken auf den Philippinen: Er ist der beste Boxer der Welt.
Wenn er in den Boxring steigt, dann kommen alle ihn zu sehen. Jeder seiner Kämpfe ist wie ein geheiligtes Ritual: Es heißt, dass während seiner Fights keine Verbrechen geschehen und dass sogar die radikalen Islamisten ihre Kämpfe gegen die Armee ein paar Minuten ruhen lassen. Länger als ein paar Minuten aber dauert keiner der Kämpfe von „Pacman“: In der Regel schlägt er seine Gegner in wenigen Runden KO.
Unsere Reporter erzählen seine Geschichte: Er wuchs auf im Slum, als eines von sechs Kindern einer alleinerziehenden Mutter. Als kleiner Junge fing er an zu boxen, weil er hoffte, damit seine Familie ernähren zu können. Heute ist der einer der am besten bezahlten Sportler der Welt. In seinem alten Viertel wollen alle Jungs so sein wie er. Auf den Philippinen ist das Boxen inzwischen wie der Fußball in Brasilien: Ein vielversprechender Weg, der Armut zu entkommen.
Jetzt, mit 30 Jahren, plant « Pacman » seine zweite Karriere nach dem Sport: Er will in die Politik und dort gegen die Armut und die Arbeitslosigkeit in seinem Land kämpfen. Dazu hat er seine eigene Partei gegründet, die « Partei des Champions des Volkes ». Seine Anhänger aber sehen in ihm bereits des zukünftigen Präsidenten der Philippinen.
Der TV-Kanal "Arte" strahlt die Reportage heute um 18.15 aus.
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