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Während einer Debatte zum neuen nationalen Coronagesetz hat der Nationalrat mehrere Anpassungen im Absatz zur Hilfe im Sportsektor gemacht. Ein zinsloses Darlehen von 150 Millionen Schweizer Franken wurde Swiss Ice Hockey als Hilfe zur Verfügung gestellt. Die Ligen wollten einen solidaritätsbezogenen Fonds bilden, um zukünftige Risiken abzufedern. Mit diesem Vorgehen waren die Clubs überhaupt nicht einverstanden.
Anstatt dass die Ligen im Namen der Clubs um Hilfe bitten, will der Nationalrat den Clubs ermöglichen, dass sie sich direkt für die Darlehen bewerben können. Die Darlehen können bis zu 25% der Ausgaben der Clubs in der Saison 2018/19 betragen.
Die Clubs müssten eine Sicherheit von 25% hinterlegen und, falls das Darlehen innert dreier Jahre nicht zurückbezahlt werden kann, müssten die Löhne um 20% gekürzt werden. Nachdem der Nationalrat dem Gesetz mit 135 zu 34 Stimmen zugestimmt hat, wird morgen der Ständerat über das Geschäft debattieren, bevor es wieder an den Bundesrat zurück geht.