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Bereits in wenigen Jahren wird die russische Marine neue Atom-U-Boote erhalten, die Hyperschallraketen mit Nuklearsprengköpfen abschießen können. Die USA können sich dagegen nicht verteidigen.
Das Wettrüsten der Sowjetzeiten zwischen den USA und Russland ist offiziell wieder aufgenommen worden. So soll Moskau angeblich eine Flotte von Atom-U-Booten bauen, die mit Hyperschall-Interkontinentalraketen ausgerüstet sind, die laut CNBC eine zehnmal größere nukleare Nutzlast als die auf Hiroshima abgeworfene Bombe liefern könnten. Der russische Präsident Wladimir Putin hat während einer Rede im März sechs neue Superwaffen angedeutet, in denen er auch erklärte, dass Russland an einer Atomrakete arbeitet, die dem NATO-Ring der Anti-ballistischen-Raketen-Verteidigung entgehen kann.
Das neue Borei II-U-Boot, auch als Borei-A (auch „Projekt 955“ genannt, mehr Informationen in englischer Sprache auch hier) bekannt, ist ein nuklear angetriebenes U-Boot der vierten Generation, das Berichten zufolge nach Fertigstellung im Jahr 2024 der Nord- und der Pazifikflotte der russischen Marine beitreten wird. Jedes dieser U-Boote kann bis zu 20 Bulava-Interkontinentalraketen transportieren, die eine nukleare Nutzlast von 100 bis 150 Kilotonnen tragen können. Das U-Boot wird das erste neue russische U-Boot sein, das in der postsowjetischen Ära entwickelt wurde.
Noch schlimmer ist, dass die USA derzeit keine ausreichenden Verteidigungsanlagen gegen Bulava-Raketen besitzen. Denn da diese Raketen mit Mach 5 (also der fünffachen Schallgeschwindigkeit) oder mehr unterwegs sind, also mehr als 1,5 Kilometer pro Sekunde, können die US-amerikanischen Verteidigungsanlagen diese nicht abfangen und unschädlich machen.
„Ich möchte allen sagen, die in den letzten 15 Jahren den Rüstungswettlauf angefacht haben, um unilaterale Vorteile gegenüber Russland zu gewinnen, ungesetzliche Sanktionen eingeführt haben, um die Entwicklung unseres Landes einzudämmen: Sie haben dabei versagt, Russland einzudämmen“, sagte Putin während seiner Rede im März, bei der er auch die neuen russischen Waffensysteme vorstellte, die dazu dienen den Aggressionen der USA und deren Alliierten zu kontern.
Was man in Washington nicht versteht, ist der Umstand, dass es heutzutage nicht (mehr) darauf ankommt, wer das meiste Geld in die Rüstung investiert, sondern vielmehr, wer das Geld in sinnvolle Projekte steckt, die auch tatsächlich einen technologischen Vorteil mit sich bringen. Den Russen (und den Chinesen) gelingt dies offenbar besser als den Amerikanern und Europäern.