Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03316.jsonl.gz/2194

M.Sc. in Economics der Universität Lausanne, Praktikant bei iconomix.
Mithilfe von Daten der NASA erstellte der finnische Klimaforscher Antti Lipponen ein Video, das die Entwicklung der Temperaturen seit dem Jahr 1880 für 191 verschiedene Länder festhält. Damit erzählt er die Geschichte der globalen Erderwärmung.
Das Video zeigt, dass die globale Erwärmung keinen linearen Prozess darstellt. Denn aufgrund von Veränderungen in der Sonnenintensität, Vulkanausbrüchen oder anderen natürlichen Einflüssen entstehen jährlich unterschiedlich starke Temperaturschwankungen.
Das Video lässt zudem einen eindeutigen Trend erkennen: Auf der ganzen Welt wird es immer wärmer. Konkret haben die Temperaturen in den 137 Jahren nach 1880 ausnahmslos in jedem der 191 dargestellten Länder zugenommen. Unterschiede sind hingegen im Ausmass des Temperaturanstiegs erkennbar.
Während die Mongolei – ein Binnenstaat – im Jahr 2017 den stärksten Temperaturanstieg im Vergleich zum durchschnittlichen Basiszeitraum von 1951 bis 1980 verzeichnete, stieg die Temperatur auf dem Inselstaat Kiribati im Pazifik im selben Zeitraum vergleichsweise wenig. Trotzdem wird Kiribati dereinst mindestens so stark unter den Folgen der Klimaerwärmung zu leiden haben wie die Mongolei.
Für weitere Inhalte zum Thema «Klimaerwärmung», besuchen Sie die private Website von Antti Lipponen.
Zum Thema
- NASA. The Sun vs. the Volcano: Drivers of Regional Climate Change (Januar 2004)