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Der Stromverbrauch auf der ganzen Welt, besonders in den Industrieländern, steigt unaufhaltsam an. Die Wasserkraftwerke kõnnen diesen Strombedarf nicht mehr abdecken. Durch den Bau von Atomkraftwerken wurden diese Versorgungsengpässe behoben.
Eines der schönsten Naturwunder der Erde ist der Grand Canyon. Der meistbesuchte Nationalpark der Vereinigten Staaten. Doch nur wenige der Millionen Touristen wissen, dass seit 50 Jahren rings um den Grand Canyon Uran abgebaut wird. Daran beteiligt sind Internationale Firmen, auch die Europäer beziehen einen grossen Teil der Energie für ihre Atomkraftwerke aus diesem Gebiet. Der Gran Canyon ist aber auch seit Jahrhunderten die Heimat der PAHndinaner.
Als die weissen Einwanderer in dieses Gebiet vordrangen, wurden sie mit ihren Stammesführern in ihnen zugewiesene Reservate deportiert. Ihre traditionelle Lebensweise wurde ihnen verunmöglicht. Ganz unten im Grand Canyon hat ein Indianervolk überlebt: die Havasupai. Ihr Kampf gegen die weissen Ansprüche dauert bis heute an. Zwar stehen die Indianer nicht mehr Soldaten und Armeen gegenüber. Die heutigen "Gegner" sind die Wirtschafts- und Industrieunternehmen. Obwohl die Erfahrungen mit den Navajolndianern, den Nachbarn der Havasupai, gezeigt haben, dass der Uran-Abbau schwere Folgen mit sich bringen kann, entschieden sich sämtliche Gerichtsinstanzen der USA bisher gegen die Interessen der Havasupai.
Sind 500 Jahre andauernde Unterdrückung dieser Urvölker Amerikas und die Ausbeutung ihrer Mutter Erde noch nicht genug? Und sind wir, Stromkonsumenten der ersten Welt, nicht mit- schuldig am Schicksal der Havasupai?