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Die Lençóis Maranhenses sind eine der eindrucksvollsten Landschaften der brasilianischen Atlantikküste. Schneeweisse Dünen aus feinstem Sand, umgeben von Lagunen mit kristallklarem Wasser, unter einem Himmel von intensivem Blau – das ist der erste überraschende Eindruck vom “Bettlaken Maranhãos“. Es ist eine Gegend, die im ersten Moment wie eine riesige Sandwüste anmutet, sich aber bald als ein verlorenes Paradies entpuppt. Eine der reinsten, unangetastetsten und beeindruckendsten Teilstücke der brasilianischen Küstenlandschaft, dessen Wanderdünen ihr Gesamtbild stetig verändern.
Die “Bettlaken“ hat man von den weissen Sanddünen abgeleitet, die aus der Luft betrachtet, tatsächlich über das Land gebreiteten Bettlaken gleichen. Diese herrliche Gegend liegt zwischen den verschlafenen Örtchen “Primeira Cruz“ und “Barreirinhas“ an den Ufern des Rio Preguiças, im Bundesstaat Maranhão, dem nordöstlichen Teil Brasiliens (siehe Karte).
Der erste Eindruck einer “Sandwüste“ verschwindet bald, wenn man sich den zahlreichen, blaugrün schimmernden Lagunen nähert, die mit ihrem transparenten Süsswasser die Täler zwischen den bis zu 20 Meter hohen Dünen ausfüllen. Sie sind der sichtbare Beweis dafür, dass es hier öfter mal regnet – und zwar 300-mal mehr als in der Wüste Sahara. Und dieses Regenwasser bildet dann die unzähligen Lagunen, in denen der ermüdete Wanderer ein wunderbar erfrischendes Bad nehmen kann, und die aus dieser Landschaft ein bezauberndes Paradies machen.
Der starke und andauernde Wind über dieser Landschaft schmückt das attraktive Szenario ganz besonders durch seine besonderen Formen, die er in den Sand der Dünen zeichnet, und er wechselt kontinuierlich das gesamte Bühnenbild, indem er die riesigen Dünen verschiebt. Ausserdem mindert dieser Wind die hohen Temperaturen dieses Gebiets, die zwischen 30°C und 38°C liegen auf ein erträgliches Mass, herab.
Eines der grossen Mysterien dieser Region – und ihrer Magie – ist die Tatsache, dass es in den vom Regen gebildeten Lagunen verschiedene Fischarten gibt, von denen sich die vereinzelten Bewohner ernähren – wenn sie Wasser führen, denn sie trocknen, über ein paar Monate hinweg, völlig aus und erscheinen dann wieder zwischen April und Juli, in der so genannten Regenperiode. Da sie auch von Krustentieren bewohnt werden – Krebse, kleine grüne Schildkröten und Kaimane – die alle mit dem sich erneut auffüllenden Wasser wieder da sind, fragt man sich, wo und wie sie wohl die trockenen Monate überleben?
Der “Parque Nacional dos Lençóis Maranhenses” wurde 1981 gegründet und wird vom linken Ufer des Rio Preguiças begrenzt – 155.000 Hektar einer betörenden Landschaft, umgrenzt von zirka 70 km Stränden. Baden im Fluss und im Meer ist unverzichtbar und unvergesslich. Um sich über weitere Strecken in dieser urwüchsigen Landschaft fortzubewegen, ist es ratsam, sich eines ortskundigen Führers zu bedienen – der Park ist gigantisch, rustikal und ohne Infrastruktur, und die Chancen sich zu verirren, sind gross.
Ausserhalb der Parkgrenzen gibt es viele weitere Sehenswürdigkeiten, die einen Besucher reizen können. Zum Beispiel die “Lagoa Azul“ (Blaue Lagune) und die “Lagoa Bonita“ (Schöne Lagune) – beide berühmt wegen ihres herrlichen Szenarios und der guten Badebedingungen – dann die Strände “Ponta do Mangue, Moita, Vassouras, Morro do Boi“ und “Barra do Tatu“, die man per Boot anfahren kann – und das Fischerörtchen “Mandacaru“, dessen grösste Attraktion der 54 Meter hohe Leuchtturm ist, von dem aus man einen herrlichen Panoramablick über die gesamte Region geniesst.
Die Bewohner der “Bettlaken” von Maranhão sind das Abbild perfekter Gastgeber – allen Besuchern bereiten sie einen herzlichen Empfang. Ihre bedeutendste Einnahmequelle ist der Fischfang, der in den erwähnten Lagunen während der Regenperiode auch gut funktioniert, jedoch ihre zwischenzeitliche Austrocknung und die Bewegung der Wanderdünen, die immer wieder Häuser und Fahrzeuge unter sich begraben, bewirkt, dass die Mehrheit der Bewohner während eines Teils des Jahres zu Nomaden werden. Eine weitere Beschäftigung der Leute ist neuerdings ihre Arbeit als Führer der Touristen, die es in ihre Gegend verschlägt – und es gibt keine besseren Guides als die Einheimischen selbst, um das einmalige Potenzial dieser Gegend zu erkunden.
Vor allem sind es die Zugvögel – zum Beispiel “Maçaricos, Trinta-réis-boreal und Marreca-de-asa-azul“, die man überall zu Gesicht bekommt. In den Mangrove-Begrenzungen des Flusses und den Beständen der “Várzea“ gibt es “Jacaretingás“ (kleine Vertreter der Kaimane), den “Veado-mateiro“ (Hirschart) und “Pacas“ (Agoutis). In den Lagunen leben Krustentiere, Fische und sogar Kaimane – im Meer kann man grüne Schildkröten beobachten.
Hier erfahren kurz und kompakt alles Wissenswertes über Lençóis Maranhenses. Von der Landschaft, die Fauna, die Bevölkerung, die lokale Küche, das Kunsthandwerk, die Volksfeste und die wichtigsten Entfernungen.
Lençóis Maranhenses
Lage: Ostküste von Maranhão
Biom: Cerrado, Meeres-Ambiente
Park: Parque Nacional dos Lençóis Maranhenses
Die Landschaft
Der Rio Preguiças ist das Eingangstor zu einer Landschaft weiter “Morrarias” – so werden die riesigen Sanddünen von den lokalen Bewohnern genannt. Sie erreichen 40 Meter Höhe und breiten sich bis zu 50 Kilometer ins Inland aus. An den Stränden, an den Flüssen und an den Rändern der Dünen gibt es Mangroven, Restinga-Vegetation und Oasen voller Cashew-Bäume. Zum Grün der Flora und dem Weiss der Dünen gesellt sich das Blau des Wassers, welches vom Regen in den Senken angestaut wird. Und weil es hier 300mal mehr regnet als in der Wüste Sahara, bilden sich in dieser Landschaft Tausende und Abertausende Süsswasserlagunen.
Die Fauna
Das Mangrove-Dickicht und die Lagunen sind Kinderstuben für zahlreiche Fischarten, Krustentiere und Molusken. Sie werden von einer Legion von Vögeln gejagt, wie zum Beispiel dem “Tetéu“, der “Garça“, der “Marreca-de-asa-azul“, dem “Paturi“ und der “Gaivota“. Meeresschildkröten, wie die „Tartaruga-verde“ und die “Tartaruga-de-pente“ legen an dieser Küste während der Nacht ihre Eier ab und vergraben sie im Sand.
Die regionale Bevölkerung
Schlicht und authentisch existieren die Menschen im Umfeld von “Lençois“ vor allem vom Fischfang, einem kleinen Kommerz, vom Tourismus und ein klein wenig auch von ihrem Kunsthandwerk aus dem Stroh der Burití-Palme. Während die Kommunen von “ „Baixa Grande“ und “Queimada dos Britos“ von kleinen Pflanzungen und der Zucht von Ziegen, Schweinen und Hühnern überleben. Die ersten Bewohner dieser Oasen inmitten der Sandwüste wanderten zu Beginn des 20. Jahrhunderts aus dem Bundesstaat Ceará hier ein.
Die lokale Küche
Die Bewohner entlang des Rio Preguiças und seiner Zuflüsse haben Fisch im Überfluss.
Apropos Fisch: Vom Rochen bis zum Hai, und sogar den “Carapebas“, Lieblingsspeise der schwangeren Frauen, kommen frisch aus dem Wasser und werden gebraten, gekocht, gebacken oder gegrillt zubereitet – auch für den Gast eine Delikatesse. Im “Canto do Atins“ werden die besten Crevetten auf dem Rücken geöffnet, mit “Urucum“ gefüllt und über der Glut gegrillt. Der leicht geräucherte Geruch regt den Appetit an und ist ein Riesenerfolg bei den Gästen.
Kunsthandwerk
Von der Buriti-Palme – sie rahmt die meisten Flüsse der Region ein – stammt die widerstandsfähige Faser, aus der die Kunsthandwerker der Gegend Hängematten, Teppiche, Handtücher, Taschen, Körbe und Hüte anfertigen. Diese Produkte kann man in Geschäften des Ortes “Barreirinhas“, in Kiosken am Rand der “Lagoa Bonita“ und an den Anlegestellen der Fähren finden, die den Rio Preguiças überqueren.
Volksfeste
So wie in ganz Maranhão, ist das Volksfest “Bumba-meu-boi“ auch in Barreirinhas das bedeutendste Ereignis des Jahres. Dieses Folklore-Festival, inszeniert rund um den Tod und die Auferstehung eines Ochsen, präsentiert von Tänzern und bunt geschmückten “Ochsen“, findet in den Monaten Juni und Juli statt.
Entfernungen
Von São Luis (Maranhão): 272 km
Von Teresina (Piauí): 390 km
Sehenswürdigkeiten der Lençóis Maranhenses
Der Leuchtturm von Mandacaru
“Mandacaru” ist der Name eines winzigen Fischerörtchens an der Grenze zum Nationalpark. Ausser einer beeindruckenden Landschaft haben die gastfreundlichen Menschen als besondere Sehenswürdigkeit einen 54 Meter hohen Leuchtturm zu bieten, von dem aus man einen Panoramablick über die gesamte Region geniesst – eine elementare Landschaft, deren Sanddünen mit Himmel und Meer verschmelzen.
Die Lagunen “Azul” und “Bonita”
Die beiden Süsswasserlagunen gehören zu den beliebtesten der Gegend. Die erste, wie schon ihr Name sagt, hat ein intensiv blau schimmerndes Wasser, während die andere eine türkisgrüne Tönung der Oberfläche aufweist. Beider Wasser ist frisch und exzellent zum Tauchen. Um beide kennenzulernen, sollte man sich zwei Tage vornehmen, denn eine jede hat so viel wunderschönes Erlebnisdetail, dass es schade wäre, wenn die Zeit knapp würde.
Die “Lagoa da Gaivota”
Nachdem man Dünen und abermals Dünen überquert und hinter sich gelassen hat, ordentlich ins Schwitzen gekommen ist und sich nach einer Abkühlung sehnt, taucht plötzlich diese wunderschöne Lagune wie eine “Fatamorgana“ vor den Wanderern auf. Eine grosse Lagune mit transparentem Süsswasser – die manchmal von Dünen in zwei Becken unterteilt wird.
Mangrovenwald
Im Grenzbereich des Nationalparks gibt es verschiedene Mangrovenbestände – hier entdeckt man eine neue Art von Landschaft – mit vielen Vögeln, Krustentieren und Fischen.
Wüstenoasen
Im Innern des Nationalparks, in dem das “Wüstenszenario dominiert, gibt es zwei “Oasen“ – “Queimada“ und “Baixada Grande“ – die überraschend mit der Sandwüste kontrastieren: Hier gibt’s ein bisschen Grün und Bäume zwischen den Lagunen.
Die Strände
Der meist besuchte Strand ist die “Praia de Vassouras” – mit fünf Kilometer Dünen, gelegen zwischen dem Rio Preguiças und dem offenen Meer. Aber es gibt viele weitere hübsche Strände zu erkunden – und die meisten sind menschenleer – wie zum Beispiel “Ponta do Mangue, Moitas, Morro do Boi“ und “Barra do Tatu“. Man erreicht sie alle per Boot – Ausgangshafen ist der Sitz des Munizips.
Der Fluss “Rio Preguiças”
Sein Name “Preguiças” (Faultier oder Faulheiten) hat er von seinem träge dahin fliessenden Wasser – der Fluss durchquert die “Bettlaken“. Umgeben ist er von nativer Vegetation, besonders von Mangroven und Palmen. Er mündet bei dem Ort “Atins“, einer grösseren Fischerkolonie. Ausflüge auf diesem Fluss sind ein Muss und können ab dem Ort “Barreirinhas“ gebucht werden.
“Vilarejo de Caburé”
An diesem kleinen Strand errichten die Fischer ihre Hütten während der Regenzeit, um zu fischen. Er eignet sich wunderbar zum Kampieren, denn er wird zur einen Seite vom Rio Preguiças gesäumt.
Tipps zu den Lençóis Maranhenses
Überprüfen Sie einige unverzichtbare Dinge, die in Ihrer Rucksackbestückung für einen Besuch der “Lençois Maranhenses“ nicht fehlen sollten:
Wasser
Um den notwendigen Wasserhaushalt des Körpers nicht zu gefährden, stets eine Flasche oder Feldflasche zur Hand haben (vorzugsweise aus einem Thermo-Material, um das Wasser frisch zu halten) – und unterwegs, wo es möglich ist, wieder auffüllen.
Schildkappe oder Hut
Um das Gesicht vor der intensiven Sonneneinstrahlung zu schützen benutzen Sie am besten Kappen oder Hüte mit breiter Krempe.
Taschenlampe
Es gibt keine Elektrizität vor Ort, deshalb ist eine Taschenlampe unverzichtbar. Nehmen Sie auch genügend Ersatzbatterien mit, um nicht im Dunkeln zu stehen.
Badeanzug, Bikini oder Badehose
Die Lagunen um und innerhalb der Dünenlandschaft – und die Hitze – sind eine unwiderstehliche Einladung zum Baden. Nehmen Sie wenigstens zwei Garnituren mit, um von diesen Gelegenheiten zu profitieren – und natürlich auch ein Handtuch.
Fotoapparat
Von so viel Naturschönheit möchten Sie natürlich etwas mit nach Hause nehmen. Also bringen Sie eine gute Kamera mit – in einer Tasche, um sie vor dem Sand zu schützen. Und wenn es keine Digitale ist, die Filme nicht vergessen.
Medikamente und Dinge zur Körperhygiene
Stellen Sie sich ein Necessaire mit Ihren persönlichen Hygieneartikeln zusammen und eventuellen Medikamenten. An diesen Orten können Sie nichts dergleichen kaufen.
Sonnenbrille
Die Sonnenstrahlen werden vom weissen Sand der Dünen besonders intensiv reflektiert, was eine Sonnenbrille zu einem besonders wichtigen Utensil in Ihrer Ausrüstung macht.
Sonnenschutz
Bei Temperaturen zwischen 30°C und 38°C ist auch eine Sonnencreme mit starkem Filter ein besonders wichtiger Artikel – und denken Sie daran, die Creme während des ganzen Tages auch zu benutzen – nicht nur beim Baden.
Kleidung
Um mit der Hitze zurechtzukommen, sollten Sie heller und leichter Baumwollkleidung den Vorzug geben – auch Stoffen die schnell trocknen. T-Shirt und Shorts sind das ideale Paar, wer aber eine empfindlichere Haut hat, sollte sich ein bisschen besser schützen und kurzärmelige Hemden und Blusen, sowie leichte, lange Hosen bevorzugen. Ideale Schuhe sind knöchelhohe Turnschuhe aus Stoff, denn sie trocknen schnell, sind komfortabel und rutschfest.
Hier erfahren Sie allgemeine Informationen zu Lençóis Maranhenses: wann die beste Reisezeit ist, um die Dünen zu besuchen, wie man zum Nationalpark Lençóis Maranhenses kommt, Informationen über Unterkünfte und interessante Links und Adressen rund um die Insel.
So kommt man hin
zu Land
Auf dem Landweg führt die Anfahrt über die Bundesstrasse BR 135 – Start ist in São Luis, der Hauptstadt des Bundesstaates Maranhão (die man per Flugzeug von allen anderen Hauptstädten Brasiliens aus anfliegen kann).
Nach 58km auf der BR 135 erreicht man den Ort “Rosário“ – weiter 22 km bis “Morros“ und anschliessend 162 km nach “Barreirinhas“, dem eigentlichen Eingangstor zum Nationalpark. Sie können mit einem Mietwagen fahren (wichtig, das er 4-Rad-Antrieb hat, um einige Teilstücke zu schaffen) oder Sie mieten einen VAN mit Fahrer. Für den Fall, dass sie den Bus bevorzugen (so wie echte Rucksack-Touristen das in Brasilien am liebsten tun, denn die Busverbindungen sind sehr gut organisiert), gibt es eine tägliche Busverbindung vom “Terminal Rodoviário“ in São Luis. Man braucht zirka 4 Stunden für die Strecke per Bus – und 3 Stunden mit dem Auto.
durch die Luft
Auf dem Luftweg ist es bequemer und schneller – man kann in São Luis ein Kleinflugzeug chartern und damit nach 40 Minuten in “Barreirinhas“ landen. Es gibt in São Luis Lufttaxi-Unternehmen, die über ein- oder zweimotorige Maschinen verfügen. Ein besonderer Vorteil dieses Anflugs ist die Möglichkeit, die “Bettlaken“, mit den Lagunen dazwischen, aus der Vogelperspektive geniessen zu können.
zu Wasser
Und es gibt auch die Möglichkeit, auf dem Wasserweg hinzukommen – ebenfalls von São Luis aus auf dem Meer bis zur Mündung des Rio Preguiças und dann den Fluss aufwärts bis “Barreirinhas“.
Beste Zeit
Die Süsswasserlagunen bilden sich durch Anstauung von Regenwasser, und viele davon trocknen während der Trockenperiode aus. Um sie zu erleben – und das sollten Sie unbedingt – liegt die beste Zeit zwischen Juni und September, wenn die Regenfälle aufgehört haben, und die Trockenzeit noch nicht eingesetzt hat.
Unterkunft
Barreirinhas ist der grösste Ort dieser Region und dient den meisten Besuchern als Stützpunkt. Hier gibt es gut ausgerüstete Hotels, und auch Veranstalter für Ökotourismus finden Sie dort für eventuelle organisierte Touren. Wer noch näher am Nationalpark bleiben möchte, für den sind die Kommunen “Atins“ und “Santo Amaro“ gute Optionen. Die dortigen Pousadas sind bescheiden, aber durchaus komfortabel.
Sites und Telefonnummern:
Regionale Vorwahl (DDD): 98
Internationaler Flughafen Marechal Cunha Machado (São Luís): 3217 – 6100, 3217 – 6105
Terminal Rodoviário (Busbahnhof) in São Luís: 3275 – 9886
Rodoviária (Busstation) in Barreirinhas: 3349 – 1320
Hospital São Lucas (Barreirinhas): 3349 – 0209
Tourismus-Sekretariat von Barreirinhas: 3349 – 1623, Site
Nationalpark “Parque Nacional dos Lençóis Maranhenses”: 3349 – 1155