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hier geht es vorerst um das innere Bild (Ein-bildung), das ein Bild aber keine Abbildung ist. Wie wird es erzeugt und wie gesehen? Wo ist es? Vorstellungsraum.
Als Einbildung - im Sinner einer Imagination - bezeichne ich eine anschauliche Vorstellung, welcher ich keine sinnlich wahrnehmbare Entsprechung zuordnen kann.
Wenn ich die Einbildung zu sinnlich Wahrnehmbaren in Beziehung setze, erscheint sie als eine Art Irrtum oder Täuschung. Wenn ich aber nur die Einbildung beobachte, beobachte ich sie wie die sinnlich wahrnehmbare Welt, die ich auch mehr oder weniger richtig sehen kann.
Ich kann mir Sachen vorstellen, die es gibt und solche, die es nicht gibt, beispielsweise ein Pferd und ein Einhorn. In der Einbildung stelle ich mir überdies vor, dass eine solche Sache zeiträumlich da existiere, wo dies nicht der Fall ist. Ich kann mir als einbilden, mein Pferd, das es gibt, in meinem Schlafzimmer gesehen zu haben, wo es nie war.
Dass mein Pferd nie in meinem Schlafzimmer war, ist ein zusätzlich verwendetes Wissen, durch welches meine Einbildung als Wahn erscheint.
I. Kant postuliert eine Kraft oder ein Vermögen, Einbildungen zu erzeugen. So weit ich sehe, meint er damit die als Assoziation bezeichnete konstruktivistisch-mentale Produktion des "Ding für mich".
Alle idealistischen Philosophen haben sich mit der Einbildungskraft auseinandergesetzt. Für G. Hegel ist sie "das Hervorgehen der Bilder aus der eigenen Innerlichkeit des Ich, welches nunmehr deren Macht ist".
Diese philosophischen Vorstellungen wurden später in der physiologischen Psychologie - etwa von E. Mach - aufgehoben., was Lenin kritisierte.