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Nicht-Regierungs-Organisationen wie «Human Rights Watch» und unabhängige Wissenschaftler verlangen deshalb ein Moratorium der Entwicklung solcher autonomen Roboter und möchten diese neusten technologischen Waffen international ächten, ähnlich wie Chemie- oder biologische Waffen oder blind machende Laserwaffen geächtet und verboten sind.
Uno-Gremium in Genf will innert Jahresfrist Vorschläge machenLetzte Woche haben die 117 Staaten, welche das «Abkommen über das Verbot oder die Beschränkung des Einsatzes bestimmter konventioneller Waffen» ratifiziert haben, zum ersten Mal in Genf über bewaffnete Roboter debattiert und ein Arbeitsgruppe eingesetzt, die innert eines Jahres Vorschläge unterbreiten soll. Einige Staaten möchten vorerst ein Moratorium durchsetzen, um später eine internationale Ächtung zu erreichen.
Am Rande der Genfer Jahresversammlung erläuterte Noel Sharkey, Professor für künstliche Intelligenz und Roboter an der Universität Sheffield, den Stand der Technologie. Militärische Roboter würden die USA, Israel, Südkorea, Russland und China entwickeln. Prototypen, die ihre Ziele autonom und ohne Fernsteuerung suchen, seien bereits in der Testphase. Sharkey warnt: «Solche Roboter können Militärpersonen nicht von Zivilisten unterscheiden und auch Personen kaum von Bäumen».