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Lärmschutzwände und Schallschutzfenster
Im Rahmen des Programms zur Lärmsanierung der Eisenbahn wurden rund 276 Kilometer Lärmschutzwände erstellt und über 70'000 Schallschutzfenster eingebaut. Lärmschutzwände wurden primär entlang von Strecken mit viel Schienenverkehr installiert, insbesondere dort, wo Güterzüge auch nachts in grosser Zahl verkehren. Prioritär bei der Sanierung waren die Nord-Süd-Transitachsen via Gotthard und Lötschberg.
Wo die Sanierung des Rollmaterials und Lärmschutzwände nicht genug Schutz vor übermässigem Bahnlärm bieten, sieht das Gesetz über die Lärmsanierung Massnahmen an den Gebäuden in Form von Schallschutzfenstern vor. Die Kantone sorgten im Auftrag des Bundes für die Umsetzung. Bei Erfüllung der Voraussetzungen, übernahm der Bund 50 % der Einbaukosten und die Kosten der Projektierung, wobei der Eigentümer des Gebäudes über den Einbau entscheiden konnte. Bei einer Lärmbelastung über dem Alarmwert wurde der Eigentümer unter voller Kostenübernahme vom Bund zum Einbau von Schallschutzfenstern verpflichtet.
Massnahmen an Gebäuden in lärmbelasteten Gebieten, die nach Abschluss der Lärmsanierung neu erstellt, umgebaut oder von der Eigentümerschaft saniert werden, sind nicht berechtigt zur Mitfinanzierung aus dem Lärmsanierungsprogramm.