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Man bekommt den Eindruck, dass Bassersdorf nicht durch den Gemeinderat, sondern durch Einzelinitiativen gesteuert wirdEs stellt sich die Frage, ob der Gemeinderat am Volk vorbeiregiert, da beide Initiativen, Herauslösung des Altersheims Breiti aus der Gemeindeverwaltung und die Initiative zu den Parkplätzen auf dem Postplatz, vom Volk mit grosser Mehrheit angenommen wurden.
Nun kommt die Einzelinitiative "Rahmenbedingungen zur Entwicklung von Bassersdorf als Grundlage für die Revision der Bau- und Zonenordnung (BZO)" vor das Volk beziehungsweise wird an einer Gemeindeversammlung zur Abstimmung vorgelegt.
Dabei sollen folgende Fragen von der Gemeindeversammlung beantwortet werden
- Wollen Sie, dass auf den Bau von Hochhäusern (Gebäude höher als 25 Meter) auch zukünftig verzichtet wird?
- Wollen Sie, dass auf die Einzonung Süd (Wachstum von rund 3300 Einwohnerinnen und Einwohner) verzichtet wird?
- Hochhäuser und die Einzonung Süd führen dazu, dass zusätzlich mehrere Tausend Personen nach Bassersdorf kommen werden. Dies bringt zu einem mehr Verkehr und zum anderen wird das die Infrastruktur zum Bersten bringen (zum Beispiel Badi, Schulhäuser)
- Dem Wachstum wird man sich nicht entziehen können. Aber die Reihenfolge der Ausbauschritte soll im verträglichen Mass erfolgen. Bevor einem solchen Wachstum zugestimmt wird, soll zuerst eine Verkehrsentlastung für den Individualverkehr realisiert werden. Dazu gab es schon mehrere Vorschläge wie zum Beispiel die alte K10
Andreas Koller, Basserdorf
Dieser Artikel erschien im Oktober 2018 als Leserbrief im Zürcher Unterländer