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Lausanne (ots) - Im Jahr 2014 wurden 11'080 Personen wegen einer Alkoholvergiftung in einem Schweizer ...
UVEK/ETEC: Richtigstellung zur VCS-Studie
Bern (ots) - Die VCS-Studie geht von überholten Annahmen aus. Sie
basiert auf den Verkehrsprognosen, die ein Ausbau des
Nationalstrassennetzes gemäss den Forderungen der Avanti-Initiative
zur Folge gehabt hätte. Der Gegenvorschlag, über den am 8. Februar
2004 abgestimmt wird, hat indessen lediglich einen punktuellen
Ausbau von stark belasteten Engpässe zum Ziel.
Der Verkehr auf den Schweizer Strassen dürfte bis 2020 zwischen 15 und 30 Prozent zunehmen. Dies unabhängig davon, ob das Netz ausgebaut wird. Das prognostizierte Wachstum macht den Gegenvorschlag notwendig, weil sonst regional massive Verkehrsbehinderungen mit Auswirkungen auf das ganze Netz und entsprechenden Belastungen für Mensch und Umwelt entstehen. Die VCS- Studie geht von folgenden überholten Annahmen aus:
Mehrverkehr aufgrund der Ausbauten: Die in der Studie unterstellten zusätzlichen 4.4 Prozent Mehrverkehr aufgrund von Ausbauten stammen aus einer Untersuchung zur zurückgezogenen Initiative, welche von einem umfassenderen und undifferenzierten Ausbau der Nationalstrassen ausging. Demgegenüber will der Gegenvorschlag nur die neuralgischen Engpässe mit einer strengen Prioritätenordnung beseitigen.
Anzahl der Ausbauten: Weil der Gegenvorschlag gesamtverkehrliche Lösungen anstrebt, eine strenge Prioritätenordnung aufstellt und insbesondere in den Agglomerationen den Ausbau der Schiene fördert, müssen aus heutiger Sicht nicht alle vom VCS untersuchten Nationalstrassenabschnitte ausgebaut werden (beispielsweise überlastete Strecken von 2. und 3. Priorität).
Lärmfolgen der Nationalstrassenausbauten: Alle erforderlichen Ausbauten werden die gesetzlichen Lärmauflagen (inkl. allfällige notwendige Sanierungen) einhalten und folglich zu keinen Grenzwertüberschreitungen führen.
Bern, den 25. November 2003
UVEK Eidgenössisches Departement für Umwelt, Verkehr, Energie, Kommunikation Presse- und Informationsdienst