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- 19.02.2007
- Aktuell
Erster Stiftungspräsident von 1983-1995 Als René Schenker 1973 als Radio- und Fernsehdirektor der Westschweiz (RTSR) sein Amt übernahm, gab es die Glückskette bereits seit 27 Jahren. Ursprünglich als Sendung von Radio Lausanne entstanden, trat sie Ende der 50er-Jahre auch immer mehr im neuen Medium Fernsehen in Erscheinung. René Schenker begleitete diesen Prozess auch als Direktor der noch jungen "Télévision Romande".
Der besondere Status dieser Multimedia-Produktion, genannt "Chaîne du Bonheur", welche für Notleidende im In- und Ausland solidarisch zu Spenden aufrief, band die Glückskette sehr eng an den Regionaldirektor. So war es nichts als natürlich, dass René Schenker auch der erste Präsident wurde, als der damalige SRG-Generaldirektor Leon Schürmann aus dieser Sendung, die immer mehr zum humanitären Werk wurde, eine Stiftung machte.
Unter Schenker wurde die Glückskette nicht nur eine viel selbständigere Organisation, die bald ihren Sitz nach Genf in Lokalitäten des Westschweizer Fernsehens verlegte, sondern er förderte auch ihre professionelle Entwicklung. Ein Stiftungsrat, zusammengesetzt sowohl aus Mitgliedern der SRG wie der Hilfswerke, entstand, ein erster Direktor wurde ernannt, eine Kommission zur Evaluation und Kontrolle der eingereichten Projekte wurde ins Leben gerufen. Es waren entscheidende Entwicklungsjahre, bevor René Schenker das Präsidialamt 1995 an Guillaume Genevière weitergab.
René Schenker war während Jahrzehnten ein Pionier der Télévision Suisse Romande, ebenso lang der "Patron" des Westschweizer Radios und der Entwickler und Erneuerer der Idee Glückskette und zwölf Jahre lang deren Präsident. Für seine Verdienste erhielt er den Titel des Ehrenpräsidenten. Daneben bleibt er als grosse, kultivierte Persönlichkeit in Erinnerungen, der zwischen Durchsetzungsvermögen und tiefem menschlichem Empfinden immer wieder den richtigen Mittelweg fand.