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Bereitstellen des Kapitals
Es gibt zwei grundsätzlich verschiedene Arten, wie bei der Gründung das Kapital bereitgestellt werden kann, nämlich die Bareinlage und die Sacheinlage. Die Arten können auch gemischt werden.
Bareinlage
Bei der Bareinlage muss bei einer Schweizer Bank ein spezielles Kapitaleinzahlungskonto eröffnet werden. Darauf wird das Kapital, was später der Gesellschaft zusteht, einbezahlt. Nach dem Eingang der Zahlung stellt die Bank eine Kapitaleinzahlungsbestätigung aus. Erst wenn diese vorliegt, kann die Gründungsversammlung abgehalten werden. Eine Variante der Bareinlage ist die (beabsichtige) Sachübernahme. Falls ein solcher Fall vorliegt, werden wir die Vorgehensweise besprechen.
Sacheinlage
Anstelle einer Einlage von Geld können auch Sachen zur Liberierung des Aktienkapitals verwendet werden (z.B. Auto, Kunstgegenstände, Patente, Marken). Diese Gegenstände müssen nicht zwingend geschäftsmässig Verwendung finden. Ebenfalls eine Sacheinlage stellt die "Umwandlung" einer Einzelunternehmung in eine AG oder GmbH dar. Der Wert der Sacheinlagen muss von einem gesetzlich anerkannten Revisor geprüft werden, weshalb eine Sacheinlagegründung deutlich teuerer ist als eine Bargründung.