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"Masse-auf-Masse", auch Schlickermalerei genannt. Eine Technik der Porzellanmalerei, bei der reliefartig weisse Porzellanmasse auf den noch porösen Untergrund aufgetragen wird, der nach dem Brennen farbig durchscheint. Entstanden ist diese Technik in China, die Pâte-sur-Pâte-Malerei aber wurde von Louis Robert in Sèvres erfunden. Auf der Weltausstellung in Chicago, 1893, machte die Porzellanmanufaktur Meissen mit ihren Pâte-sur-Pâte-Objekten weltweit Furore.
Im Unterschied zur Skulptur, bei der das Kunstwerk etwa aus Stein herausgehauen wird, wird die Plastik aus bildsamen Massen modelliert - es kommt also ein additives, aufbauendes Verfahren zur Anwendung. Plastiken entstehen überdies rein urformend auch durch Gießen schmelzbarer oder aushärtender Stoffe. Klassische Materialien sind hierbei vor allem Ton, Gips, Porzellan und Wachs. Plastiken entstehen andererseits auch durch Guss - hier vor allem aus Metall und Kunststoffen aber auch Gips und Beton.
Mit dem Pinsel hergestellte ein- oder mehrfarbige Dekortechnik, meist auf Fayence und Porzellan, sehr selten auf Irdenware zu finden.
Keramisches Produkt mit weissem, klingendem, durchscheinendem Scherben
Die Hauptbestandteile des Scherbens sind die feuerfeste Kaolinerde und der schmelzbare Feldspat. Glasur und Scherben verbinden sich, im Gegensatz zu den meisten anderen keramischen Produkten, durch den Brand zu einem glasharten, homogenen Körper. Je nach Höhe der Brenntemperatur unterscheidet man Weich- und Hartporzellan; doppelt gebranntes, unglasiertes Porzellan nennt man Biskuit.
Porzellan ist schon in der chinesischen Tang-Dynastie (618-907) hergestellt worden, im Abendland wurde es wohl Ende des 13. Jahrhunderts durch Marco Polo (1254-1324) bekannt. Er berichtete von einer Keramik, die an eine "porcella" genannte Schnecke erinnert. Der Legende nach verdankt das Porzellan diesem Vergleich seinen Namen.
Mit dem Welthandel gelangte ab dem 16. Jahrhundert chinesisches Porzellan in größeren Mengen nach Europa, wurde zum begehrten Sammelobjekt und schmückte die Schatzkammern von Fürsten und Königen. Eine jahrzehntelange Suche nach dem Herstellungsverfahren begann. Erst Johann Friedrich Böttger (1682-1719) gelang 1709 in Dresden die Fertigung von echtem, weißem Porzellan. 1710 erließ sein Landesherr August der Starke von Sachsen das Gründungsdekret der Porzellanmanufaktur in Meissen und ernannte Böttger zu deren erstem Direktor. Trotz rigoroser Massnahmen konnte nicht verhindert werden, daß sich die Kenntnis der Porzellanherstellung in wenigen Jahrzehnten durch wandernde Keramikkünstler in ganz Europa verbreitete.
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Quellen: