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Tätigkeiten
Beurteilt die Rechtmässigkeit von Verfügungen aus dem Zuständigkeitsbereich der Bundesverwaltung und stützt sich hierbei auf das Verwaltungsgerichtsgesetz (VGG). Beurteilt ausserdem Beschwerden gegen gewisse Beschlüsse der Kantonsregierungen. Ist für die korrekte Durchführung der Beschwerde- und Klageverfahren verantwortlich.
Im Interesse der Qualität der Rechtsprechung und der Effizienz sind die Themen gerichtsintern aufgeteilt auf sechs Rechtsgebiete, sprich Abteilungen.
Wird von Gerichtsschreiber/innen unterstützt, die bei der Entscheidungsfindung mithelfen und Urteile redigieren.
Ausbildung
Übliche/r Ausbildungsweg/e
- Master Universitäre Hochschule
Für Bundesverwaltungsrichter/innen gibt es keine eigentliche Ausbildung. Sie verfügen in der Regel über einen universitären Masterabschluss in Rechtswissenschaften und beginnen ihre Laufbahn beim Gericht als Auditor/in bzw. Praktikant/in. Häufig absolvieren sie nach dem Gerichtspraktikum die Anwaltsprüfung. Es können weitere Schritte beim Gericht folgen wie zum Beispiel die Funktion als Gerichtsschreiber/in sowie mehrjährige Berufserfahrung aus anderen Bereichen.
Die insgesamt 76 Richterinnen und Richter werden von der Vereinigten Bundesversammlung in der Regel für ein Amtsdauer von sechs Jahren gewählt.