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Der Oberbau bestand aus einem bescheidenen Schotterbett, worauf eiserne Schwellen verlegt waren. Auf den Eigentrasse-Strecken wie auch in den Strassen ausserorts kamenVignoles-Schienen [icon=external-link][/icon] mit lediglich 16kg Metergewicht zur Verwendung, wie sie sonst nur noch bei der benachbarten Waldenburgerbahn und bei der Frauenfeld-Wil-Bahn vorhanden waren. Auch das Gewicht der innerorts und auf Kreuzungen verlegten Haarmann-Rillenschienen war mit 33kg/m an der unteren Grenze. Die ganze Anlage mit dem Umladegleis in Sissach, dem Depot und der Station Gelterkinden umfasste insgesamt 3'819m Gleise. Anfänglich waren zehn Weichen (davon sieben mit Weichensignalen), später noch deren neun vorhanden. In Sissach gab es vor dem SCB-Bahnhof ein Umfahrgleis und etwas ausserhalb die Güterstation mit einem Umladgleis, in Gelterkinden ein Umfahr- und ein Abstellgleis. Das Depot umfasste zwei Remisengleise.
Erstaunlich für eine schweizerische Schmalspurbahn waren die Steigungsverhältnisse. Zwar verliefen nur gerade 192m (6,1 %) horizontal, der grösste Teil der Strecke hatte ansonsten nur Steigungen von 1-5 ‰. Die Höchstneigung betrug ganze 15 ‰! Gegensteigungen gab es keine. Ähnlich günstig waren die Streckenverhältnisse in Bezug auf die Kurven. Zwar betrug der kleinste Kurvenradius lediglich 50m, jedoch waren nur auf 714m Länge Kurvenradien unter 200 m anzutreffen, der Rest verlief geradeaus oder in grösseren Kurven, die für die bescheidene Höchstgeschwindigkeit von 20km/h nicht von Bedeutung waren.
Anfänglich gehörte auch ein Stück Normalspurgleis zur S.G., indem sie mangels Interesse seitens der Hauptbahn in Sissach, der damaligen S.C.B. auf eigene Kosten ein Umladegleis erstellte. 1903 kam es zu einer Änderung, wobei die SBB die Kosten des Umbaues der Umladeanlage grösstenteils übernahmen. Es war dies die einzige bedeutende Änderung an der Bahnanlage der S.G. Daneben wurden natürlich die normalen Unterhaltsarbeiten ausgeführt. So begann man bereits 1896, also nur fünf Jahre nach Betriebsbeginn, mit dem Auswechseln schadhafter Schwellen.
Die Hochbauten waren ebenfalls denkbar einfach gehalten. Da gab es einmal das Depotgebäude bei Bahn-km 1 mit dem Kraftwerk und der «Werkführerwohnung». In Böckten war ein einfaches Haltestellengebäude (Restaurant Hirschen) vorhanden, in Gelterkinden ein etwas grösseres Stationsgebäude mit Güterschuppen. Da man schon im zweiten Betriebsjahr wegen Wassermangels mit Dampf fahren musste, mussten die nötigen Anlagen für den Dampfbetrieb erstellt werden. Offenbar gingen auch diese Kosten, wie jene für weitere vom Eisenbahndepartement verlangten Nacharbeiten, zu Lasten der Baufirma Pümpin & Herzog. Eine grössere Änderung am Stationsgebäude Gelterkinden ergab sich noch 1912, als das Stationsbüro verlegt wurde.