Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03185.jsonl.gz/991

Ich arbeite ausschliesslich mit der «positiven Verstärkung», d.h. das Training besteht darin, erwünschtes Verhalten beim Hund zu verstärken. Dies beinhaltet die Belohnung bei erfolgreicher Ausführung einer Übung resp. des gelernten Signals z.B. durch Leckerlis, verbales Lob, Streicheleinheiten, Spiel usw.
Das Training mit der positiven Verstärkung fördert das Vertrauen zwischen Mensch und Hund, welches beiden das Gefühl von Sicherheit gibt. Die Hunde werden aktiv beteiligt, weil sie nicht durch Zwang und/oder Bestrafung gehemmt werden.
Sie als Halter lernen, wie unerwünschtes Verhalten unterbrochen resp. gestoppt und erwünschtes Verhalten mit viel Spass und Lernfreude für Hund und Mensch aufgebaut werden kann.
– Eben: Happy Hundetraining.
Die mittlerweile veraltete Meinung, man müsse Hunde dominieren, ist glücklicherweise längst widerlegt!
Was wir nicht mit dem Hund machen:
- bei unerwünschtem Verhalten Hund anschreien
- bei unerwünschtem Verhalten mit Wasser anspritzen
- bei unerwünschtem Verhalten Leine oder sonstige Gegenstände nach Hund werfen
- an der Leine reissen
- Hund an Leine mitreissen
- Hund mit Hand ins «Sitz» runterdrücken
- Hund schlagen, treten, würgen oder sonstwie körperlich angreifen
- Würgehalsbänder oder Elektrohalsbänder verwenden
- den eigenen Willen dem Hund aufzwingen
- schlafende Hunde stören oder gar wecken!