Document ID: /curiavista/filtered/00000.jsonl.gz/248561

<h2>SubmittedText<h2><p>Im April 2021 informierte Philips, dass eines ihrer Beatmungsgeräte Patientinnen mit Schlafapnoe dem Risiko aussetzt, gesundheitsgefährdende, unter Umständen krebserregende Stoffe einzuatmen. Philips kündigte ein Reparatur- und Austauschprogramm an. Knapp ein Jahr später ist in der Schweiz noch nichts dergleichen geschehen. Patienten sind gezwungen, die gefährlichen Geräte weiter zu nutzen.</p><p>Plant der Bundesrat, sich für einen raschen Austausch oder die Reparatur der Beatmungsgeräte einzusetzen?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Weltweit sind mehrere Millionen Beatmungsgeräte von Philips von dem möglichen Qualitätsproblem betroffen. Swissmedic hat zur Überwachung der Korrekturmassnahmen entsprechende Verfahren initiiert mit dem Ziel, den rechtmässigen Zustand so rasch als möglich wiederherzustellen und die Patientensicherheit zu gewährleisten. Die Massnahmen sollen ebenfalls dafür sorgen, dass Schweizer Patientinnen und Patienten gegenüber Patienten in anderen betroffenen Ländern nicht benachteiligt werden. Als Hersteller trägt Philips die Verantwortung für die notwendigen Korrekturmassnahmen im Markt. Eine Reparatur oder ein Austausch von Geräten setzt voraus, dass konforme Ersatzgeräte oder Reparatur-Kits zur Verfügung stehen. Aufgrund der Dimension des Problems konnte Philips die Korrekturmassnahmen erst im Herbst 2021 starten. Philips geht davon aus, dass die Marktmassnahmen bis im Frühjahr 2023 dauern werden.</p>