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Das Wort Kamishibai kommt aus dem Japanischen und bedeutet übersetzt „Papiertheater“. Es ist ein Rahmen aus Holz mit zwei Flügeltüren, die sich langsam öffnen. Auf der gerahmten Bühne erscheint das erste Bild einer Geschichte.
Entstanden ist diese Form des öffentlichen Theaters zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Süssigkeitenverkäufer fuhren mit dem Fahrrad durch die Dörfer und Städte. Auf dem Gepäckträger war ein Holzrahmen befestigt, in den sie die Geschichtstafeln einlegten, um ihre Geschichten vorzutragen. Kamishibai ist ein Bühnenmodell aus Holz für das angeleitete gesellige Erzählen, in dem eine kindorientierte Geschichte in szenischer Abfolge von Bildern präsentiert wird. Die Vorstellungen waren jeweils kostenlos, den Unterhalt verdiente sich der Erzähler mit dem Verkauf von Süssigkeiten.
Werken
Im Werken hat jeder sein eigenes Kamishibai gebaut. Die 3./4.-Klässler A5 gross und die 5./6.-Klässler in A4 Grösse.
Zeichnen
Die Schüler wählten ein eigenes Märchen aus und zeichneten 3-6 Szenenbilder zu diesem.
Deutsch
Im Deutschunterricht wurde nun jeder selber zum Märchenerzähler und präsentierte sein Märchen. Einige konnten dies auch mit ihrem eigenen Kamishibai tun.
Zum Abschluss dieses langen Projektes gingen 7 Schüler in die Basisstufe und erzählten dort ihr Märchen mit ihrem Kamishibai.