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Haartransplantationen bieten eine Vielzahl an Anwendungsmöglichkeiten. Am naheliegendsten ist die Wiederherstellung des Haaransatzes, also die Möglichkeit der ästhetischen Verbesserung des Haupthaares bei Frauen und Männern.
Bei der FUE Technik werden die einzelnen Haargruppen mit einer sehr feinen, hohlen Nadel oder Mikrostanze aus der Kopfhaut entfernt.
Die Fläche, woraus die Haare entnommen werden, wird zuvor rasiert. Die Entnahmestellen messen weniger als einen Millimeter und sind nach nur einigen Tagen praktisch abgeheilt und nicht mehr zu erkennen.
Diese Methode ist sehr populär, weil sie keine lineare Narbe produziert. Sie eignet sich für Personen, die ihr Haar auch am Hinterkopf kurzgeschnitten tragen möchten.
Durch die bedeutend aufwändigere Operationstechnik ist diese Methode auch teurer als die klassische Streifenmethode.
Bei der FUT wird ein schmaler Hautstreifen am Hinterkopf entfernt und die einzelnen Haargruppen (follicular units) zur Transplantation herauspräpariert.
Die Entnahmestelle wird durch eine plastisch-chirurgische Naht verschlossen. Nach Abheilung bleibt eine kaum erkennbare Narbenlinie übrig.
Diese Methode ergibt bei gleicher Fläche 4 bis 5 mal mehr Haarwurzel als die FUE – Methode und ist damit für Fälle geeignet, die eine grosse Anzahl an Haaren benötigen.