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Gelände
Der Kinzigpass (oft auch Chinzig geschrieben) ist ein Saumpfad. Er verbindet über eine Höhe von 2'073 m ü. M. das Urner Schächental mit dem schwyzerischen Muotathal.
Als historisch wird eine Überquerung des Passes durch den russischen General Suworow mit seiner Armee (etwa 21.000 Mann) am 26. September 1799 bezeichnet. Die ganze Überquerung dauerte zwei Tage.
Nach einer kurzen Fahrt mit der Seilbahn ab Bürglen musste noch ein viertelstündiger Weg bis zur Unterkunft im Skihauses Edelweiss zurückgelegt werden.
Obwohl selber ortskundig, war ich im dichten Nebel erst sicher, als ich mir vertraute Stimmen vom Balkon des Hauses vernahm, dass ich richtig war.
Theorie
Der theoretische Teil dieser Tagung brachte noch gewisse Unsicherheiten, wegen dem neuen Rehreglement zum Vorschein. Diese konnten aber nach einer gemein-samen Diskussion gelöst werden.
Arbeit des Hundes
Am andern Morgen der Nebel war soeben verstrichen wurde der Hund geschnallt.
Dieser suchte selbständig den mit Erlen besetzten Hang weiträumig ab. Der Hund blieb dabei immer im Kontakt mit dem Führer. Nach ca. 15 Minuten freier Suche und ohne viel Vorlaut zu geben hat der Hund gestochen.
Der Hase flog in langen Sätzen in die Weidehänge hinaus. In einem Streueried setzte er sich auf die Hinterläufe und lauschte mit hochgereckten Löffeln auf das Gebell des Hundes, der weit hinter ihm den Faden wieder suchen musste, .........
In ähnlicher Manier arbeitete auch unsere Hündin, mit ihrem gefundenen Hasen, die flüssige Jagd dauerte 38 Minuten, und im sehr gut überblickbaren Talkessel wurde Hase und Hund, von allen Teilnehmern mehrmals gesehen. Zweimal war der Hase auf bester Schussdistanz vor den Beobachtern (Richtern). Der beiliegende Bild- ausschnitt zeigt eigentlich alles, so dass bezüglich Jagdverlauf nur noch die sehr kurzen Unterbrühe bei wenigen der zahlreichen Winkeln zu erwähnen wäre.
Zum Schluss jagte die Hündin den Hasen über einen Bergrücken kam jedoch kurze Zeit später ohne Hase zurück und konnte unmittelbar nachher von seiner Führerin angeleint werden. Die oft diskutierten 10 Minuten Zeitzugabe waren somit kein Thema, dementsprechend war auch der Rückwechsel vorzüglich.
Zusammenfassung und Dank
Schade für alle die an dieser Richtertagung nicht dabei waren, sie verpassten eine Hasenjagd wie sie für eine Übung nicht besser hätte sein können. Die Unterkunft sowie die Verpflegung im Skihaus waren sehr gut und die Zimmer waren bei weitem nicht besetzt.
Den Hundeführern Barbara und Thomas Tönz mit ihrer Jurahündin Gita v Gisibach, den Organisatoren Manfred Pircher und Walter Müller sowie dem Wildhüter Fredy Arnold aus dem Wildhutkreis Schächental, gehört ein kräftiger Dank für ihre Arbeit, die schlussendlich mit einer gelungenen Demonstration belohnt wurde.
Paul Annen