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Das Klima des Schweizer Mittellandes ist gekennzeichnet durch viele Frosttage im Winter und einige Dutzend Sommertage im Sommer. In einem durchschnittlichen Jahr fallen gebietsweise zwischen 800 und 1400 Millimeter Niederschlag, der Grossteil davon als Regen.
Temperatur
Während die Temperaturen im westlichen Mittelland etwas höher sind als für vergleichbare Höhen im Schweizer Mittel, sind sie im östlichen Mittelland tendenziell tiefer. Im Winter tritt häufig Frost auf. Im Sommerhalbjahr gibt es heute schon einige Dutzend Sommertage.
Niederschlag
Die jährlichen Niederschlagsmengen betragen zwischen 800 mm am Jurasüdfuss, 1200 mm im höheren Mittelland und 1400 mm zu den Voralpen hin. Während im Westen kaum ein Jahresgang der Niederschlagsmengen existiert, zeigt sich im östlichen Mittelland ein ausgeprägtes Sommermaximum bzw. Winterminimum. Im Winter liegt nur während weniger Wochen Schnee, wobei die Schneetage von West nach Ost etwas zunehmen.
Besonderheiten
Im Winterhalbjahr gibt es oft über mehrere Tage oder Wochen Hochnebel mit Obergrenze oft über den höchsten Erhebungen des Mittellandes. In keiner anderen Region ist die Besonnung im Winter und im Jahresmittel so klein wie im Mittelland. Die Winde, die meist aus westlichen Richtungen oder aus Nordost (Bise) wehen, sind vor allem in Tallagen und Senken eher schwach.
Vor allem zu den Voralpen hin gibt es im Sommerhalbjahr häufig Gewitter, zum Teil auch begleitet von Hagel. Besonders im Frühling und Herbst greift der Südföhn teilweise bis ins südliche Mittelland durch und beschert dieser Region für die Dauer der Föhnphase im Vergleich zum übrigen Mittelland überdurchschnittliche Temperaturen.
Quelle: Klimaszenarien Schweiz – eine regionale Übersicht, Fachbericht MeteoSchweiz Nr. 243, im Auftrag des Bundesamts für Umwelt (BAFU).
Letzte Änderung 08.11.2018