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Er charterte diverse holländische Segelschiffe, die ihn mit Fisch beliefern sollten. Doch da diese vom Wetter abhängig waren, konnten sie nicht die gewünschten Mengen in der benötigten Regelmässigkeit liefern. Daher sprang Friedrich Busse auf eine weitere relativ neue Technologie auf und liess nach englischem Vorbild einen Schiffsdampfer bauen. «Sagitta» nannte er das neuartige Schiff, das als erstes deutsches dampfbetriebenes Fischereischiff heute vor 135 Jahren in Dienst gestellt wurde.
Sagitta ist lateinisch für «Pfeil». Pfeilschnell sollte es wohl durch die See fahren und Fische nach Hause bringen. Und vor allem wetterunabhängig konnte es nun liefern. Während die Fachwelt die Sagitta mit einer gewissen Vorsicht zur Kenntnis nahm, nahm Busses Geschäft so richtig Fahrt auf. Bereits drei Jahre später konnte er einen zweiten Fischdampfer in Betrieb nehmen. Busse verknüpfte somit Fischfang, Fischversand und Fischhandel und legte damit auch den Grund für die moderne deutsche Hochseefischerei. Weiter betrieb er eine Netzmacherei, eine Fischräucherei, eine Tranfabrik und Eishäuser. Busse war also nicht nur ein fleissiger Geschäftsmann, sondern auch ein vorausschauender Unternehmer, der es verstand, die neuen Technologien für sich zu nutzen. Und mit seiner Sagitta, seinem ersten Pfeil, traf er sogleich ins Schwarze.