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Schon 1906 förderte die Stadt Freiburg bzw. das «Wasseramt der Freiburgischen Kraftwerke» Alterswiler Wasser für die Versorgung der Stadt Freiburg. Man nimmt an, dass der Felsboden zwischen Plaffeien und der Hofmatt einst ein Tal bildete, das später mit Kies, Sand und Lehm zugeschüttet wurde. Da das Tal bis zu 300 Meter breit war, geht man davon aus, dass es sich dabei um ein altes Bett der Sense handelt. Denn nur ein mächtiger Fluss konnte ein solches Tal formen. Während der letzten Eiszeit hat sich ein Stausee gebildet. Das Schmelzwasser des Gletschers floss ab und bildete die Grundlage für die ergiebigen Wasserreserven.
Mehrfach war Alterswil bei der Stadt vorstellig geworden, um die alten Verträge neu zu verhandeln. Freiburg berief sich aber jeweils auf ältere Rechte. 2002 hat Alterswil dann einen Vertrag mit Freiburg unterschrieben, wonach die Gemeinde für 20 Jahre Hofmatt-Wasser zurückkaufen kann.
Aufs Wasser angewiesen
Alterswil und die Stadt Freiburg sind auf das Hofmatt-Wasser angewiesen. Alterswil hat noch eine eigene Quelle in der Tana, was aber nicht reicht für die 1000 Haushalte. Für die Stadt Freiburg ist das Alterswiler Wasser die Hauptbezugsquelle. Sie bezieht ausserdem Trinkwasser aus der Quelle La Tuffière. im
Quelle: Beiträge zur Heimatkunde, Band 13, 1939.