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Der Arbeitsmarkt in der Schweiz erholt sich langsam. Per Ende Juni nahm die Gesamtbeschäftigung im Vergleich zum Vorjahr um 0,5% zu, wie der am Beschäftigungsbarometer des Bundesamtes für Statistik (BFS) zeigt.
Die Zahl der Erwerbstätigen betrug im zweiten Quartal 2010 4,5 Millionen. Die Zahl der schweizerischen Arbeitskräfte blieb stabil bei 3,3 Millionen (-0,1%), während bei den ausländischen Arbeitskräften eine Zunahme von 2,1% auf 1,3 Millionen verzeichnet wurde, teilte das BFS mit.
Die Beschäftigtenzahl nahm innert Jahresfrist um 0,6% auf rund 4 Millionen zu. Im Industrie-Sektor betrug der Rückgang ebenfalls 0,6% (rund 1 Million Beschäftigte), während der Dienstleistungs-Sektor eine Zunahme von 1,0% verzeichnete (rund 3 Millionen). Im Vergleich zum Vorquartal wuchs die Beschäftigung saisonbereinigt um 0,2%. Die Gesamtbeschäftigung werde sich in den nächsten Quartalen weiter verbessern, schrieb das BFS weiter. Bei allen in die nahe Zukunft gerichteten Indikatoren sei ein Aufwärtstrend festzustellen.
Erwerbstätige sind Personen, die mehr als 1 Stunde pro Woche arbeiten. Die Beschäftigtenstatistik orientiert sich dagegen an den besetzten Stellen mit mehr als 6 Stunden Arbeit pro Woche in Betrieben des sekundären und tertiären Sektors. Ausgeklammert sind dabei Angestellte in Privathaushalten und Selbständigerwerbende ohne Betrieb.