Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03533.jsonl.gz/3109

Ein Thema, das nur am Rande hier dazu gehört, ich aber auch mal gesagt haben will:
Das Bürgerrecht ist eine Sache, man sollte es nicht einfach geschenkt bekommen, sondern sich durch Integration erarbeiten. Anders ist es mit dem Aufenthaltsrecht in Bezug auf Partnerschaften von Schweizern mit Ausländern.
Der Staat darf liebende nicht trennen.
Jeder Schweizer muss das Recht haben, hier in der Schweiz zusammenzuleben, mit wem auch immer er (oder sie) will. Jeder soll das Recht haben, sich in eine beliebige Person zu verlieben und diese auch in die Schweiz zu holen; zumindest solange beide einen Haushalt teilen. Dabei sollte es keine Rolle spielen, ob die beiden (oder auch mehrere, egal) verheiratet sind, in einem Konkubinat leben, hetero-, homo oder multisexuell sind. Hauptsache es handelt sich um eine enge Partnerschaft im selben Haushalt.
Erst wenn eine Beziehung auseinander bricht, sollte man aufgrund der Dauer der Aufenthalts in der Schweiz und der erfolgten Integration entscheiden, ob der betreffende Partner zurück muss oder bleiben darf.
Tatsache ist aber, dass wer sich z.B. in den Ferien in eine lokale Schönheit verliebt, diese nicht ohne weiteres in die Schweiz mitbringen darf. Meiner Meinung nach müsste man das ändern.
Ich hatte das Glück, dass meine Frau erst in die Schweiz gekommen ist und ich sie hier kennengelernt habe. Aber bei andern, wo das nicht der Fall ist, sollte daraus kein Nachteil entstehen. Darum verlange ich ein Recht auf freien Partnernachzug von Schweizer Bürgern, und zwar auch dann, wenn sie noch nicht verheiratet sind (und es ev. auch nicht vorhaben), und auch dann, wenn die Partnerschaft nicht in das übliche Schema passt.