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«Kommt drauf an.
Durch Mitnahme des Hundes beeinträchtigt man immer dann in unzumutbarer und überflüssiger Weise seine Mitgeschöpfe, wenn der Hund nicht gut erzogen ist, indem er zum Beispiel unentwegt bellt oder aggressiv wird.
Meist ist es allerdings nicht die Erziehung des Hundes, die zu wünschen übrig lässt, sondern die der Hundehalter. Etwa, wenn, wie man es leider nicht selten sieht, der Hundebesitzer ein grösseres Tier völlig ungerührt im Gang eines Trams liegen lässt, wo es den Weg blockiert.
Gerne auch noch an einem regnerischen Tag, sodass die ganze Situation obendrein intensiv nach nassem Hund riecht.
Das gehört sich nicht.
Denn es handelt sich um eine rücksichtslose Ausdehnung in die Sphäre seiner Mitmenschen. Und das ist ungefähr so unhöflich, wie in einem vollen Tram seine Tasche auf dem Nebensitz abzustellen.»
Und Sie: Nerven Sie sich über Hunde in Tram, Bus oder Zug?
Autor: Philipp Tingler
Illustrationen: Andreas Klammt