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In meiner theoretischen Masterarbeit habe ich mich mit der Frage nach der Darstellungsweise des Idyllen-Phänomens in der zeitgenössischen Kunst auseinandergesetzt. Ihre Berechtigung, die Haltungen der jeweiligen Künstlerinnen und Künstler und der Umgang mit den idyllischen Mechanismen standen dabei im Zentrum. Da Idyllen auch immer eine Kritik an den gesellschaftlichen Gegebenheiten innewohnt, ging ich von der Annahme aus, dass die Darstellung der Idylle immer einen Bruch aufweist. Ich wies die Darstellungen somit nicht den gängigen Zuschreibung «ungebrochenen» und «gebrochenen» zu, sondern untersuchte den jeweiligen
Grad der Brüchigkeit.
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