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Die EU hat die Karibikstaaten Bahamas sowie St.Kitts und Nevis von ihrer schwarzen Liste der Steueroasen gestrichen. Darauf einigten sich die EU-Finanzminister am Freitag. Beide hätten Zugeständnisse gemacht, um die Bedenken der EU auszuräumen, hiess es.
Damit wechseln die beiden Karibikstaaten von der schwarzen auf die graue Liste, wo sie weiterhin unter Beobachtung der EU stehen. Die Staaten auf der grauen Liste - darunter auch die Schweiz - haben bis Ende 2018 Zeit, Änderungen an ihren Steuerpraktiken vorzunehmen. Dann will die EU entscheiden, wie es weiter geht.
Mit dem Streichen von Bahamas sowie St.Kitts und Nevis verbleiben damit nur noch Amerikanisch-Samoa, Guam, Namibia, Palau, Samoa, Trinidad und Tobago sowie die Amerikanischen Jungferninseln auf der schwarzen Liste. Diese Staaten gelten weiterhin als unkooperativ.
Im vergangenen Dezember hatten die EU-Finanzminister erstmals diese beiden Listen mit Steueroasen verabschiedet. Damals landeten 17 Staaten auf der schwarzen und 47 Staaten auf der grauen Liste. Als Entscheidungsgrundlage diente der Aktionsplan gegen Gewinnverkürzung und Gewinnverlagerung BEPS der Organisation für Entwicklung und Zusammenarbeit (OECD).
Die Debatte um internationale Steuervermeidung hatte in den vergangenen Jahren wegen der Enthüllungen in den sogenannten Panama Papers und den Paradise Papers über Firmengeflechte und Briefkastenfirmen in Überseegebieten an Fahrt aufgenommen. (sda/dpa)
Ein gewaltiger Buschbrand im australischen Bundesstaat Victoria ist noch immer nicht unter Kontrolle. In der Region seien Tausende Menschen auf der Flucht, berichtete die Nachrichtenagentur AAP am Freitag unter Berufung auf die Notdienste. Mindestens ein Haus sei bereits zerstört worden, jedoch rechneten die Behörden damit, dass weitere Gebäude abgebrannt sein könnten, wie Feuerwehrchef Jason Heffernan erklärte. Mindestens 11'000 Hektar Land wurden bereits verwüstet.