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Damit wird die zweite Bauetappe in Angriff genommen. Dieses Gebäude ist für schwach- und mittelradioaktive Abfälle vorgesehen. Alle für den Bau und Betrieb notwendigen Bewilligungen sind vorhanden. Mit dem Bau der Lagerhalle erhalten die Kernkraftwerksbetreiber den notwendigen Handlungsspielraum, um die laufenden Abklärungen für ein Endlager für schwachradioaktive Abfälle sorgfältig und ohne Zeitdruck durchzuführen. Die Kosten für die 98 Meter lange, 33 Meter breite und 19 Meter hohe Lagerhalle belaufen sich auf rund SFr. 30 Mio. Mit dem Bau soll im Laufe des neuen Jahres begonnen werden. Die Bauzeit beträgt zweieinhalb Jahre.
Die für das zentrale Zwischenlager Würenlingen (Zwilag) bereits erstellten Lagerbauten sind weitgehend betriebsbereit; die ersten Abfälle werden in der ersten Hälfte des Jahres 2000 eintreffen. Die für den Betrieb der Behandlungsanlagen noch notwendige Bewilligung des Bundesrats wird im ersten Quartal 2000 erwartet.
Obwohl sich noch keine radioaktiven Abfälle in den Anlagen befinden, wird das Zwilag ab dem 1. Januar 2000 unter der Führung von Betriebsleiter Jean-Pierre Wenger von der Bau- in die Betriebsphase übergehen. Für die Restabwicklung des Bauprojekts hat sich der bisherige Geschäftsführer, Dr. Hans Rudolf Lutz, bereit erklärt, die noch anfallenden Arbeiten zu Ende zu führen.
Quelle
H.R. nach Zwilag, Pressemitteilung vom 9. Dezember 1999