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Gut zu wissen!
Personen, welche keiner rechtlich anerkannten Religionsgemeinschaft angehören, können den prozentualen Anteil ihrer bezahlten Gemeindesteuern, der für die Kirchen bestimmt ist, zurückfordern.
Gut zu wissen!
Bibelkunde ist in der Schule obligatorisch und vermittelt Wissen über die wichtigsten Weltreligionen und ihre Geschichte. Es handelt sich nicht um einen konfessionellen Unterricht. Von diesem kann man sich abmelden bzw. die Kinder zum Unterricht schicken, den die eigene Konfessionsgemeinschaft anbietet.
Religion
Im Namen des Vaters
Das Wallis ist traditionell katholisch geprägt (81% Katholiken). Die römisch-katholische Kirche und die evangelisch-reformierte Kirche sind als öffentlich-rechtliche Institutionen anerkannt.
In jeder Gemeinde befindet sich eine katholische Kirche. Protestantische Kirchen, Moscheen und Gebetsstätten finden sich eher in den Städten (Brig-Glis, Visp, Siders, Sitten, Martigny, St-Maurice, Monthey). Die Kultusauslagen obliegen im Wallis – anders als in den meisten Schweizer Kantonen – den Gemeinden, wobei nur drei Gemeinden (Törbel, Sitten und Saxon) eine reine Kirchensteuer erheben. Im restlichen Kantonsgebiet übernimmt die Gemeinde das Defizit der Kirchgemeinde. Die Religion ist nicht nur fester Bestandteil der Steuerrechnung, sie formt auch Brauchtum und Agenda. Die Feiertage gehen meist mit wichtigen katholischen Festen einher.