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Diese 70jährige Patientin zog sich vor 10 Jahren eine Fraktur des Schenkelhalses rechts zu, welche operativ versorgt wurde.
Vor einem Jahr wurde das Osteosynthesematerial dann entfernt. Es kam zu einer erneuten Fraktur, an einer anderen Stelle des Oberschenkelknochens, auch dieses Mal wurde eine Osteosynthese durchgeführt. Es kam jedoch zu einem Versagen dieser Osteosynthese mit Ausriss der Schrauben und einer fehlenden Heilung in der Fraktur. Dies wird als Pseudoarthrose bezeichnet.
Da eine nochmalige Osteosynthese schwierig, risikoreich und bezüglich des Resultates ungewiss gewesen wäre, haben wir uns zur Implantation einer Hüfttotalprothese entschieden.
Hierbei wurde ein längerer Schaft verwendet, welcher den oberen Anteil des Oberschenkelknochens auffädelte und so die Stelle des fehlenden Durchbaus überbrückte. Es gelang so eine stabile Situation herzustellen. Die Patientin ist entsprechend wieder mobil und beschwerdefrei gehfähig.