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Glückshaube
(Wehmutterhäublein), die Reste der Eihäute auf dem Kopf der Neugebornen, welche nach alter, schon in römischen Zeiten verbreiteter Sage nicht nur dem damit bekleidet zur Welt kommenden Kind Glück bringen sollten, sondern bis ins Mittelalter von den Hebammen an Advokaten und Geschäftsleute als glückbringender Fetisch verkauft wurden.
Vgl. Ploß, Die
Glückshaube und der Nabelschnurrest im Volksglauben
(»Zeitschrift für Ethnologie« 1872).