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Das Sakrament der Eucharistie
„Eucharistie“ ist der schon früh in der christlichen Gemeinde verwendete Begriff für das beim Letzten Abendmahl eingesetzte Sakrament. Neben Taufe und Firmung ist es das dritte der sogenannten „Initiations-Sakramente“, die zur vollen Gemeinschaft mit Christus und seiner Kirche führen.
Wörtlich bedeutet das griechische Wort «Danksagung». Der Begriff ist der Einsetzungsformel über Brot und Wein entnommen, die Jesus beim Abendmahl als Zeichen seiner bleibenden Verbundenheit und Gegenwart gesprochen hat: «Jesus nahm das Brot, dankte (griechisch: eucharisteon) Gott, brach es und reichte es seinen Jüngern…» Diese Segensformel wird in jeder Eucharistiefeier (Heiligen Messe) wiederholt.
Die Gläubigen der orthodoxen, der katholischen, der anglikanischen und der lutherischen Kirche glauben, dass Christus in den Zeichen Brot und Wein real anwesend ist.
In der Eucharistiefeier wiederholt sich, was Jesus am Abend vor seinem Tod tat. „Tut dies zu meinem Gedächtnis.“ Sie ist die grosse Danksagung der Christen für alles, was Gott in Jesus Christus für die Menschen getan hat. Am Brechen des Brotes erkannten die Jünger schon in den Evangelien den auferstanden Christus (vgl. Lukas 24, 30+31).