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Wie in diversen nordamerikanischen Sportligen birgt das Verhalten bei der US-Hymne auch in der NBA Zündstoff. Die Liga verschickte am Freitagabend an ihre 30 Teams eine Memo mit folgendem Inhalt:
- Laut bestehenden Regularien müssen alle Spieler während der Nationalhymne vor dem Spiel stehen
- Sollte ein Spieler oder Trainer nicht aufstehen, werde die Liga über mögliche Massnahmen in Form von Strafen entscheiden
- Einzelne Teams haben keine Entscheidungsfreiheit, diese Regel zu brechen
Curry und James wehren sich
Schon seit einiger Zeit gehen Sportprofis aus Protest gegen Rassendiskriminierung und Polizeigewalt in den USA bei der Hymne auf die Knie.
Zudem liegen die Superstars Stephen Curry von Champion Golden State Warriors und LeBron James von Vizemeister Cleveland Cavaliers mit US-Präsident Donald Trump im Clinch. Curry hatte angekündigt, nicht zum traditionellen Empfang im Weissen Haus zu erscheinen. James bezeichnete Trump sogar als «Penner» und holte in einer Pressekonferenz zum Rundumschlag aus.