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Kommt es zum Ende des Lenzerheide-Weltcups?
Die Organisatoren aus Lenzerheide machen gute Miene zum bösen Spiel und nennen den Umstand «We take a break». Wir machen Pause. Damit unterstreichen sie ihre Ambitionen, nach den Weltmeisterschaften im Wallis wieder in den internationalen Rennzirkus zurückzukehren. Sprich im Jahr 2026. «Wir stehen einer Wiederaufnahme ab 2025 grundsätzlich positiv gegenüber», sagt OK-Präsident Christoph Müller. Diese Verhandlungen würden aber erst zu einem späteren Zeitpunkt aufgenommen werden.
Die Weltmeisterschaften im Wallis finden im Jahr 2025 statt, dabei wird jeweils ein Jahr vorher auf den gleichen Strecken traditionsgemäss ein Weltcuplauf ausgetragen. Das ist der Grund, warum Lenzerheide bereits in diesem Jahr die Weltcup-Segel streichen muss. Schwer verständlich bleibt jedoch, warum nicht im gleichen Land zwei Mal ein Weltcuplauf ausgetragen werden soll – was in fast allen anderen Sportarten usus ist. Kommt hinzu, dass Lenzerheide nicht ein beliebiger oder gar exotischer Standort ist sondern jenes Rennen mit dem grössten Zuschaueraufkommen, was in den legendären Weltmeisterschaften 2018 gegipfelt hat.
Lenzerheide wäre nicht der erste Traditionsort, der aus dem Rennkalender kippt. Man erinnere sich bloss an den Hexenkessel in Houffalize. Oder die legendären Downhillrennen in Kaprun. Die Cross-Country-Gipfeltreffen in Offenburg und Albstadt. Im Skirennsport wäre es geradezu undenkbar, dass Anlässe wie das Lauberhornrennen in Wengen, der Riesenslalom in Adelboden oder die Streif in Kitzbühel auch nur temporär aus dem Rennkalender verschwinden.