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Der nach einer positiven Dopingprobe im Vorfeld der Olympischen Spiele 2012 kurzfristig aus dem 1500-m-Rennen genommene Marokkaner Amine Laalou wurde vom Weltverband (IAAF) rückwirkend für zwei Jahre bis zum 2. August 2014 gesperrt.
Laalou war vor den Spielen in London verstärkt getestet worden, weil der österreichische Mittelstreckenläufer Andreas Vojta im Februar 2012 bei einem Meeting in Stockholm im gemeinsamen Hotelzimmer Medikamentenampullen, Spritzen und Infusionsbesteck entdeckt und fotografiert hatte.
Bei Olympia hiess es nach dem überraschenden Fernbleiben von Laalou, man habe den Marokkaner, der als Mitfavorit über die 1500 m galt, auch aus diesem Grund verstärkt ins Visier genommen und prompt am 20. Juli 2012 beim Diamond-League-Meeting in Monte Carlo erwischt. Laalou wurde die verbotene Substanz Furosemid nachgewiesen. (si/syl)