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Vang Vieng ist ein kleines Städtchen zwischen Luang Prabang und vientiane ist hauptsächlich bekannt fürs Tuben und Party machen. Eigentlich wollte ich ja in den Norden, der touristisch eher unerschlossen ist und den nördlichsten Grenzübergang zwischen Laos und Vietnam überqueren. Nun war ich in sodom und Gomorrha gelandet. Die Stadt ist Teil einer gigantischen pub crawl die in Luang Prabang startet und über die 4000 Inseln irgendwo in Kambodscha endet, Eine Art neverending Party und das Tuben ist ein Teil davon. Im Jahr 2012 starben, soweit ich weiss, ca. 24 junge Leute unter Drogen- und Alkoholeinfluss beim Tuben. Das Tuben ist nicht ganz ungefährlich und im Prinzip sollte man beides trennen.
Vang Vieng hat aber noch anders zu bieten. Die Landschaft ist sehr schön und in der Nähe hat es etliche Ausflugsziele, wie einen Wasserfall, Höhlen, Aussichtspunkte und eine “blaue Lagune “. Alle diese Orte kann man gut mit dem Velo erreichen. Auch die Möglichkeit zum klettern gibt es. Die Flüsse rund ums Städtchen sind klar und laden zum Schwimmen und Tuben ein. Die Flüsse hier sind schon eine Ausnahmeerscheinung in Asien, da sie sonst meistens braun sind. Ich hatte genug vom endlosen Party machen und habe beschlossen mich zwei Tage beim Camping zu erholen. Im Hostel, wo ich übernachtete, war ein Zettel ausgehängt, in dem Leute gesucht werden, die beim Aufbau eines Campingplatz mithelfen. Neal eröffnet dort einen Campingplatz auf einen Stück Land direkt am Flüsschen, ein bisschen ausserhalb von Vang Vieng. Ich, zwei Deutsche Jungs, eine Kanadierin und Greg gingen also dort hin. Greg hat sich schon auf den Hinweg verlaufen, obwohl der Platz gegenüber