Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03132.jsonl.gz/312

Seit 1939 gehört das Gebäude der Pfarrei Marly. Nach einem schlechten Geschäftsgang wurde von der Pfarreiversammlung jedoch vergangenes Jahr beschlossen, das Hotel zu verkaufen. 900000 Franken verlangt die Pfarrei für das Gebäude. Nachdem die Gemeinde Marly den Kauf zu diesem Preis abgelehnt hatte, haben diverse Private ihr Interesse angemeldet.
Momentan sind noch zwei Interessenten in Verbindung mit der Pfarrei. Der eine kann aber den notwendigen Bankkredit nicht auftreiben und der andere bietet der Pfarrei zu wenig Geld.
Räume für Klassenzimmer
oder eine Bibliothek
Edgar Schorderet hatte bereits an vorangehenden Generalratssitzungen vorgeschlagen: «Dort können wir zum Beispiel Klassenzimmer oder die Bibliothek einquartieren.» Das sei eine Lösung des Problems, welche der Gemeinde zudem helfen könnte, hohe Mietkosten für andere Räume zu sparen. Am Dienstag fand er mit seinen Ideen Gehör.
An der Versammlung forderten die Pfarreimitglieder nämlich, dass das Hotel in Mertenlacher Händen bleibt. Die Pfarrei soll eine Einigung mit dem Gemeinderat erreichen, sei es in Form eines Vereines, einer
Vereinigung oder einer Stiftung. Andere Stimmen forderten gar, das Gebäude für einen symbolischen Franken zu verkaufen oder gar gratis abzugeben.
Entscheidung im April?
Bis im März oder April hofft Pfarreipräsident Philippe Frein, die Entscheidung des Gemeinderates in den Händen zu halten; dann könnte
das Thema noch in der nächsten Generalratssitzung abgehandelt werden.
Ob Philippe Frein das Geschäft noch selber bis zum Abschluss behandeln wird, ist noch ungewiss:
Er hat am Ende der Versammlung aus beruflichen Gründen seinen Rücktritt als Präsident bekannt gegeben.