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Olivia Manning wurde 1908 in Portsmouth geboren und wuchs in Nordirland auf. Nach einer Ausbildung als Malerin an der Portsmouth School of Art zog sie nach London und begann zu schreiben. Ihre ersten Bücher veröffentlichte sie unter einem männlichen Pseudonym. Der erste Roman unter eigenem Namen, 'The Wind Changes', erschien 1937. Während des Zweiten Weltkriegs flüchtete sie mit ihrem Ehemann nach Griechenland und danach nach Jerusalem. Ihre dortige Zeit bis 1945 und ihre Erfahrungen im britischen Protektoratsgebiet Palästina verarbeitete sie in ihrem ersten großen Erfolg 'School for Love' von 1951 (dt. erst 2013 als Abschied von der Unschuld).Mannings bekanntestes Werk ist 'Fortunes of War', das aus zwei Trilogien besteht ('The Balkan Trilogy' und 'The Levant Trilogy' -; es zeichnet die Kriegserfahrungen einer Gruppe von Engländern auf, die während des Zweiten Weltkrieges zwischen Rumänien, Griechenland, Ägypten und Palästina hin- und herwandern. Teile des Inhalts wurden zu einer TV-Serie mit Emma Thompson und Kenneth Branagh in den Hauptrollen.
Silke Jellinghaus, geboren 1975, ist Übersetzerin, Autorin und Lektorin und lebt in Hamburg. Unter anderem hat sie Jojo Moyes und Olivia Manning übersetzt.
Rachel Cusk, geboren 1967 in Kanada, aufgewachsen in Los Angeles, lebt heute in Brighton. Für ihr Werk wurde sie vielfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Whitbread First Novel Award und dem Somerset Maugham Award. Ihr Roman «Arlington Park» gelangte 2007 auf die Shortlist des britischen Orange Prize for Fiction. Außerdem zählt sie zu den Granta Best of Young British Novelists.