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Geschichte des Clubs
Geschichte
Im Februar 1935 erschienen in den Berner Tagespresse Inserate, die den Leser aufforderten, allfälliges Interesse für die Gründung einer Amateur-Kino-Vereinigung kundzutun. Daraufhin meldeten sich ungefähr zwei dutzend Leute, von denen aber in der Folge bloss 10 wirklich an einem Verein interessiert waren. Unter den Interessierten fehlte auch der Humor nicht. Ein Kino-Amateur aus der Lorraine schrieb auf einer Postkarte: "Habe mit Interesse Ihre Annonce gelesen, bin bereit mit Ihnen einen Kino aufzutun, falls Sie über das nötige Geld verfügen."
Mit einer kleinen Gruppe von ernsthaften Amateuren wurde aber der Versuch, eine Amateur-Vereinigung auf dem Platze Bern zu schaffen, intensiv fortgesetzt. Am 16. Februar 1935 fanden sich 18 Personen zur Gründungsversammlung "Bund der Film-Amateure" im Restaurant "Zur Webern" in der Altstadt Bern ein. Dies konnte als voller Erfolg gebucht werden, wenn man in Rechnung stellt, dass der Berner von Natur aus sehr bedächtig ist.
Die Erfahrung hat bewiesen, dass erst durch das richtige Funktionieren des Klubs neue Mitglieder gewonnen werden konnten. Alles wollte am Anfang "zuerst sehen was los ist", aber mithelfen wollten nur wenige. Als unser junger Klub bereits einige Veranstaltungen durchgeführt hatte begann sich das Interesse der Amateure zu regen.
Im März 1935 wurde die Zeitschrift "Kino-Amateur" die in Berlin erschien als Cluborgan gewählt. Da in der Schweiz noch keine Fachzeitschrift existierte, entschloss man sich für diese Zeitschrift, in welcher der Berichterstatter Herr Paul Herren seit dem April die Tätigkeitsberichte vom "Club der Kino Amateure Bern" veröffentlichte. Gefilmt wurde auf 8mm, 9.5mm und 16mm Filmrollen. Auf Ende Jahr ist die Mitgliederzahl auf 50 angewachsen. Man traff sich regelmässig im Bürgerhaus und die Mitgliederzahl ist stets gestiegen.
1950 wurde der "Bund Schweizerischer Film Amateurclubs" gegründet. Sein Ziel ist der Zusammenschluss der schweizerischen Amateur Filmclubs zur Wahrung und Förderung ihrer Interessen. Der BSFA vertritt die Interessen im Internationalen Umfeld.
1974 wird der Club der Kinoamateure Bern erneuert und heisst fortan Club der Filmamateure Bern. Er erstrebt den Zusammenschluss von Filmamateuren, deren Arbeiten er auf dem Gebiet des Schmalfilms fördern will. Er veranstaltet Vorführungs- und Diskussionsabende, Kurse Vorträge, Wettbewerbe, unterhält Filmgeräte und eine Fachbibliothek. Die Veranstaltungen finden jeweils im Bürgerhaus Bern statt.
1983 Anfangs achtziger Jahre kommt das Filmen mit Videokameras im VHS-Format auf. Der Club beschliesst die Videofilmer in den Verein aufzunehmen. Der Club wird in "Berner Film und Video Autoren" umbenannt.
1992 Wegen Parkplatzmangel und den massiv gestiegenen Mietkosten im Bürgerhaus Bern verlegt der BFVA das Clublokal vom Bürgerhaus ins Zentrum Schönbühl. Das Zentrum Schönbühl bietet eine perfekte Infrastruktur, gratis Parkplätze und eine ideale Bahnverbindung.
2000 Die meisten Filme werden mit DV-Kameras gedreht. Nachbearbeitet werden die meisten Filme auf einem "Casablanca" oder einem Computer. Der Club der "Berner Film und Video Autoren" umfasst ca 80 Mitglieder.
2001 Der BFVA hat ein neues Logo. Durch die Wahl neuer Vorstandsmitglieder und neuer Jurymitglieder will man neue Ideen und Schwung in den Filmclub bringen.