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In der Nacht auf den 7. November 2008 gab ein Polizist zwei Kollegen, die auf Patrouille waren, einen Tipp: Sie sollten einen Kadermann, der mit dem Auto die Hauptwache der Kantonspolizei Freiburg verlassen hatte, anhalten. Die Patrouille folgte dem Auto. Der Kadermann touchierte einen Trottoirrand. Als die Beamten ihn kontrollierten, verzichteten sie auf einen Alkoholtest; sie fuhren ihn aber nach Hause.
Im Februar 2009 wurde Untersuchungsrichter Jean-Luc Mooser mit dem Fall betraut. Es wurde bekannt, dass der eine der Polizisten seinem Vater – einem früheren Polizisten – eine SMS geschickt hatte. Darin fragte er, was dieser an seiner Stelle getan hätte, und schrieb, der Kadermann sei «völlig betrunken» gewesen. Der Inhalt der SMS sei hypothetisch gewesen, befand Mooser, und entschied im Oktober 2009 auf Nichteintreten.
Im November legte die Staatsanwaltschaft Rekurs ein, welchem das Kantonsgericht im Februar dieses Jahres stattgab. njb