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Interpellation Andreas Meier, CVP, Klingnau (Sprecher), und René Huber, CVP, Leuggern, vom 13. November 2018 betreffend Bahnstrecke Basel Winterthur entlang dem Rhein
Text und Begründung:
Eine Arbeitsgemeinschaft aus Winterthur möchte den Direktzug von Winterthur nach Basel reaktivieren, eine Bahnverbindung, die bis 1990 auf dieser Strecke fuhr und „Eilzug“ hiess. Die Strecke führt über Bülach, Koblenz und Laufenburg. Heute wird die Bahntrasse zwischen Laufenburg und Koblenz für den Güterverkehr genutzt.
Mit der Wiederinbetriebnahme der Rhein-Route verkürzte sich die Reisezeit Basel – Winterthur um 40 Minuten. Über Zürich und Olten beträgt die Reisezeit 1 Stunde und 40 Minuten.
Das landschaftlich sehr reizvolle Aargauer Gebiet entlang der Rhein-Route, von Kaiserstuhl bis Laufenburg, ist in ihrer Wirtschafts- und Bevölkerungsentwicklung durch die Grenzlage gehemmt. Das Einkommen dieser ländlichen Region wird in den Wirtschaftsräumen des Bezirks Baden und des Kantons Zürich erworben. Eine Konzentration auf diese Arbeitsmärkte birgt die Gefahr geografischer Inflexibilität. Eine bessere Anbindung an Basel und an Winterthur würde der Bevölkerung einerseits den Wirtschaftsraum Basel und Winterthur besser erschliessen und anderseits dem touristisch aktiven Bad Zurzach mehr Gäste aus diesen Regionen zuführen.
Fragen:
- Hat der Regierungsrat mit der Arbeitsgemeinschaft Kontakt aufgenommen?
- Teilt er die Ansicht, dass die Verbindung für den nördlichen Aargau von grosser Bedeutung wird?
- Wie schätzt der Regierungsrat den Einfluss auf den Tourismus in Bad Zurzach?
- Gibt es Berechnungen, wie viele Zugpassagiere diese Strecken nützen könnten?
- Welche finanziellen Aufwände erwartet der Regierungsrat für den Kanton Aargau bei einem Stundentakt, resp. Halbstundentakt?
Für das Zurzibiet und das Fricktal, ist die Grenzlage bezüglich wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Entwicklung eine Herausforderung. Die Interpellanten bitten dieser Situation in der Beantwortung Rechnung zu tragen.