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Das Fahrzeug
Das ist das Vorgänger-Modell, der OKA LT.
Das linke Bild zeigt das neue Model, den OKA NT nach
seiner Jungfernfahrt. Es fehlen aber immer noch ein
paar Bauteile.
Das rechte Bild zeigt das fertige Fahrzeug mit unserem
Camper Aufbau.
Die Fahrerkabine basiert auf einem Stahlrahmen, der
mit Stahlplatten beplankt ist, was als Überrollschutz
wirkt.
Die beiden Modelle sehen von aussen ziemlich gleich
aus, aber im Innern hat sich viel geändert.
Der OKA NT ist in vielen Bereichen stärker und
besser als sein Vorgänger. Spurbreite, Radstand
und Gesamtlänge sind alle ein wenig grösser.
OKA verwendet beim Bau ihrer Fahrzeuge viele "Industrie
Standard" Komponenten, was es (hoffentlich) einfacher
machen sollte, die meisten Ersatzteile auch ausserhalb
zu bekommen.
Die Fahrzeuge werden hauptsächlich im Militär-
und Mienenbaubereich eingesetzt, sowie von den Australischen
Tour-Anbietern für ihre Reisen in den rauen Outback.
Dieser Wagen ist perfekt geeignet um als Camper verwendet
zu werden, wegen seiner Grösse, der hohen Zuladung
und wegen seiner Robustheit.
Unser OKA NT Cab-Chassis
wird von einem Cummins 4 Zylinder, 4 Liter Dieselmotor
mit Turboauflader und Ladeluftkühler
angetrieben.
Er liefert 170 PS und hat ein enormes Drehmoment von
600 Nm. Die Maximalgeschwindigkeit ist ca. 120 km/h.
Aus Preisgründen haben wir uns für das,
über Kabel geschaltete, manuelle 5-Gang Getriebe
entschieden
Der zuschaltbare Allradantrieb wird über das,
ebenfalls über
Kabel geschaltete, Untersetzungsgetriebe ein- und
ausgeschaltet.
Das Fahrzeug hat Stoffpolster, getönte Scheiben
und ist für 2 Personen zugelassen.
Das zugelassene Gesamtgewicht des Standard-Fahrzeuges
ist 6500 kg.
Durch zusätzliche Luftfederbälge, welche durch
eine externe Firma installiert werden, wird das zulässige
Gesamtgewicht auf 7260 kg erhöht.
2010: Die Montage der Luftfederung ist technisch und mechanisch so schlecht gelöst und ausgeführt, dass die ganzen Aufnahmen ersetzt werden müssen.
2012: Die gesamte Federung ist für unser Gewicht auf die Länge zu wenig robust und die Aufhängung schlägt aus. Wir wechseln die Federpackete, die Federbolzen und die Hänger gegen neue Teile aus welche speziell für uns und unser Gewicht angefertigt werden. Die Luftfederbälge werden komplett entfernt. Hergestellt wird das ganze von der renommierten Schweizer Firma "Bieri Federn- u. Bremsservice AG" in Kriens, Luzern. Das Resultat ist beeindruckend. Der OKA fährt seither wie auf Schienen. Unten einige Details.
Vordere Aufhängung: Da die Federpackete dicker sind (alles 10 mm Blätter) musste der Steuerungsarm höher gelegt werden damit die Steuerstange die Federpackete nicht berührt. Die einzelnen Blätter sind sauber abgestuft. Beim rechten Federpaket wird das nervige, seitliche Spiel mit einem Blech eliminiert.
Hintere Aufhängung: Das neue Federpaket und die neuen Hänger die vorne und hinten identisch sind.
Die neuen 24 mm Federbolzen und die Aufnahmen an Chassis und Hängern sind aus Deutscher Fertigung. Alles ist spielfrei.
Es können 230 Liter Diesel, verteilt auf 2 gleichgrosse
Tanks mitgeführt werden.
Das Bild zeigt den rechten Dieseltank.
2012: Da die abschliessbaren Originaltankdeckel dauernd kaputtgehen, werden sie durch neue ersetzt. Das ist ein gröberes Unterfangen, da es auf dem Markt praktisch keine unbelüfteten Deckel gibt und schon gar keine abschliessbaren. Der OKA hat eine eigene, höhergelegte Tankentlüftung. Ist der Tankdeckel auch noch belüftet, so läuft dort, wenn man schräg steht, der Diesel raus. Mit viel Geduld und Araldit, lässt sich das Problem aber schlussendlich lösen.
Hinter dem Tank (links auf dem Bild) ist eine für
uns angefertigte Alu-Box zu finden.
Vor dem Tank, ist die, durch Riffelblech geschützte
Fahr-Batterie. Beim Standard OKA ist die Hauptbatterie
auf der anderen Seite des Fahrzeugs angebracht und hat
keine Verschalung.
2010: Hauptsächlich für Südamerika wird dir Tankkapazität erhöht. Auf dem Dachträger wird eine Halterung für 4 20 l Dieselkanister installiert. Die Kanister sind normalerweise leer.
Der linke Dieseltank ist vorn von der, ebenfalls mit
Riffelblech geschützten Bodenheizung und hinten
von der original OKA Treppe umgeben. Da unsere Türe
an einem anderen Ort platziert ist, musste die Treppe
versetzt werden.
2013: In Südamerika kann man bis auf Höhen über 5000 müM fahren. In der Nacht können die Temperaturen auf unter -20°C fallen.
Das ist ein Problem für den Diesel, da er, auch mit Treibstoffzusätzen, bei noch tiefen Temperaturen gelieren kann.
Wenn das passiert, kann der Motor am Morgen nicht mehr gestartet werden da sich der Dieselfilter zusetzt.
Auch die Dieselheizung wird dann eventuell Probleme bekommen.
Um das so gut wie möglich zu vermeiden haben wir die Dieselheizungsabdeckung hinten ausgeschnitten und den Abgasschlauch der Heizung zum Dieseltank hoch verlegt.
Mit einer Blache fangen wir so die beim Heizen entstehende Hitze auf und leiten sie am Tank vorbei um den darin befindlichen Diesel warm zu halten.
Beim Heizen wird der Motor bei solchen Temperaturen nachts sowieso mitgeheizt.
Der runde schwarze Deckel vorn (links auf dem Bild)
deckt die verschiedenen pneumatischen Ventile für
Differentialsperren, Treppe usw. ab.
Unter dem Tank sieht man den Nebenantrieb (rot), die
Ölpumpe (blau) und den 30 Liter Hydrauliktank.
All dies wird für den Betrieb der Hydraulischen
Winde benötigt.
Jeder Dieseltank hat seinen eigenen Zyklon-Filter
um Wasser und Dreck auszuscheiden.
Auf der rechten Seite oberhalb des Dieselfilters ist
der gut zugängliche, selbstreinigende Luftfilter
zu sehen. Der zurückgehaltene Staub wird gleich
unterhalb des Filters ausgeblasen. Dank des, im Filtergehäuse
vorhandenen Überdrucks und wegen der Form der Gummiabdeckung,
kann kein Wasser ins Filtergehäuse gelangen, selbst
dann nicht, wenn der Filter unter Wasser steht.
Die neue, optionale, Bull-Bar ist angeschraubt und
dadurch einfach zu reparieren. Sie kommt standardmässig
mit 2 "Plattformen" zum Anschliessen von Antennen.
Stossstange und Bull-Bar sind beide Feuerverzinkt.
Zwei starke Abschleppösen sind Standard.
Die Hauptscheinwerfer sind mit Metallgeflecht gegen
Steinschlag geschützt.
An der Bull-Bar haben wir Kabel befestigt, welche mit dem Camper-Aufbau verbunden sind. Sie arbeiten als Astabweiser und haben sich bestens bewährt. Äste bis etwa 5 cm Dicke werden so einfach weggedrückt oder brechen.
2010: Zur Erhöhung der Sicherheit in kritischeren Ländern sind die Einstieghilfen der Stossstange nun abgedeckt. Das verhindert, dass jemand das rollende Fahrzeug besteigen kann. Das passierte Ruedi 1973 in Italien mit seinem VW Camper.
Die Türen können zusätzlich mit Vorhängeschlössern
abgeschlossen werden.
Die Seitenscheiben sind laminiert und dadurch nicht mehr so leicht einschlagbar.
2013: In Tacna (Peru) wurde die Fahrertüre gewaltsam geöffnet.
Der Bügel des Vorhängeschlosses (Sicherheitsstufe 4) wurde ausgerissen ohne nennenswerte Spuren zu hinterlassen.
Wir benutzen nun Vorhängeschlösser der Sicherheitsstufe 8 von Abus (90/50 Titalium).
Das standard Türschloss wurde mit einem Schraubenzieher gewaltsam aufgedreht, was einfach zu bewerkstelligen ist, da die Türgriffe aus Plastik gefertigt sind und gegen das Aufsprengen kaum Widerstand bieten.
Die neuen Türgriffe sind nun mit einer Aluplatte verstärkt.
Die Blattfederpakete haben 3 Federlagen unterhalb des
Federauges. Damit ist die oberste Lage weniger bruchgefährdet.
An der Vorderachse sind 4 Gasdruck-Stossdämpfer
montiert (2 optional).
Gut sichtbar ist die 8 t Achse mit dem optionalen,
Druckluft geschalteten, sperrbaren Differenzialgetriebe.
Viele der gefährdeten Teile sind durch Stahlplatten
geschützt.
Auch die 8 t Hinterachse ist mit 4 Gasdruck Stossdämpfern
(2 optional) ausgestattet und besitzt ein optionales,
Druckluft geschaltetes, sperrbares Differenzialgetriebe
Weder die Vorder-, noch die Hinterachse haben Querstabilisatoren.
Die Achsen haben einen enormen Federweg von 35 cm.
2011: Nach den vielen Problemen die wir hauptsächlich mit den Differenzialen hatten (2 ausgetauschte Achsen und 8 Differenziale auf Garantie) haben wir beschlossen die Differenzialsperren für immer zu entfernen. Differenzialsperren sind sehr Materialbelastend und unsere Achsen von schlechtester Produktionsqualität. Die zwei Parameter vertragen sich nicht. Dazu ist unser Wagen doch sehr schwer was zu weiteren Belastungen führt.
2010: Die Radnaben sind für "Central Tyre Inflation" vorbereitet. Sie haben auch Anschlüsse zur Radnaben-Entlüftung. Da Differential (geölt) und Radnaben (geschmiert) mit einer Dichtung getrennt sind, sollten die Radnaben zum Druckausgleich belüftet sein, da sich die Radnaben bei Wasserdurchfahrten abkühlen und somit in diesen ein Unterdruck entsteht. Dadurch besteht die Gefahr, dass Wasser in die Radlager eindringt.
Dies wurde nun gemacht.
In der Mitte sieht man OKAs eigenes, 2-stufiges,
Kabel geschaltetes Untersetzungsgetriebe.
An beiden Achsen werden innenbelüftete Scheibenbremsen
verbaut. Es sind über Luftdruckgesteuerte Servobremsen
(air over hydraulics).
Direkt hinter dem Untersetzungsgetriebe (als dicke metallene
Scheibe sichtbar) ist die ebenfalls Luftdruck-aktivierte
Handbremse sichtbar. Da sie auf das Untersetzungsgetriebe
wirkt, werden alle 4 Räder gebremst, sofern der
Wagen im 4WD Modus ist.
2010: Da die Motorbremsleistung des OKAs beim bergabfahren wegen unseres Gewichts zu klein ist, bauen wir als Erste eine "PacBrake" Abgasbremse ein. Das Resultat ist fantastisch. Die Abgasbremse wird über die elektronische Motorsteuerung kontrolliert und funktioniert so auch mit dem Tempomat. Trotz des ganzen Automatismus kann sie mit Gas- und Bremspedal jederzeit manuell zu- oder abgeschaltet werden. Im gleichen Atemzug haben wir auch die Auspuffanlage mit einer aus rostfreiem Stahl ersetzt.
Die 305/70 R 19.5 Michelin XDE 2+ Schlauchlos-Reifen
sind auf zusammen geschraubte
"Titan" 19.5" x 8 1/4" Felgen montiert.
In den Reifen befindet sich ein Kevlar ummantelter Schlauch
"Second Air" bead lock) welcher verhindert,
dass der Reifen von der Felge springt, wenn dieser,
meist im Sand, mit sehr niedrigem Luftdruck gefahren
wird.
2009: Die "Bead-Locks" wurden wieder entfernt, da sich diese dauernd selbst zerstörten weil sich der Reifen auf der Felge bei hartem Bremsen leicht drehen kann.
Bei der neuesten Version der Bead-Locks könnte das Problem behoben worden sein.
Die Vorderräder sind mit AVM Freilaufnaben ausgerüstet,
um auf Normalstrassen den Dieselverbrauch zu reduzieren.
Die Freilaufnaben sind durch Einstieghilfen geschützt.
Um in schwierigem Gelände besser voranzukommen
sind die Differenziale beider Achsen voll sperrbar.
Bei all dem oben genannten (mit Ausnahme der Reifen)
handelt es sich um normale Optionen von OKA.
Das Ersatzrad ist normalerweise hinten, unter dem Fahrzeug angebracht, was den
hinteren Böschungswinkel negativ beeinflusst.
2009: Wir bauen einen neuen, leichteren Reserveradträger. Dieser nimmt auch wieder die 6 Sandbleche auf. Der zweite Reservereifen befindet sich nach wie vor auf dem Gepäckträger.
Die hydraulische Winde (OKA verbaut optional die elektrische
Warn M15000 Winde) ist hinter der ersten Chassisverstrebung
montiert.
Das synthetische Seil läuft über ein Rollenfenster
welches ebenfalls am Chassis und nicht an der Stossstange
befestigt ist.
Die Winde wird durch einen Hydraulikmotor angetrieben,
welcher über den Nebenantrieb und die Ölpumpe
am Getriebe gespiesen wird. Die Winde wird vom Fahrer
im Fahrerhaus betrieben. Der Windenantrieb besitzt seinen
eigenen 30 Liter Hydraulik-Öltank und kann, solange
der Motor läuft, im Dauereinsatz betrieben werden.
Dass sie nur läuft, wenn der Motor noch läuft,
ist aber kein Nachteil, da eine elektrische Winde dieses
Kalibers und unter dieser Last auch nur kurz läuft,
wenn der Motor ausgefallen ist, oder schon gar nicht,
wenn sie im Salzwasser steht.
Die Chance, dass der Motor genau in dem Moment ausfällt,
wenn man die Winde braucht ist sehr klein, es sei
denn man steckt in tiefem Wasser fest. Der eigentliche
Nachteil einer hydraulischen Winde ist, dass man beim
Winden mit dem normalen Antrieb nicht mithelfen kann,
was aber sowieso eher verpönt ist.
Um die Winde auch an Orten einsetzen zu können
wo keine Ankerpunkte vorhanden sind, führen wir
einen eigenen Erdanker mit. Wie Bergeübungen in
weichem Sand aber gezeigt haben, zieht der Wagen in
diesem Fall den Erdanker einfach im Untergrund durch
den Sand ....
2010: Der Sandanker hat sich bei verschiedenen Bergeübungen nicht bewährt und wird nicht mehr mitgeführt. In Zukunft vergraben wir, wie viele andere auch, das Reserverad als Ankerpunkt.
Wir führen auch glasfaserverstärkte "Sandbleche"
mit. Diese haben bereits beweisen können, dass
sie viel vertragen und auch bei diesem hohen Gewicht
des Wagens zuverlässig arbeiten.
OKAs Standard Armaturenbrett nimmt 2/3 der Kabinenbreite
in Anspruch. Es enthält alle Standard Instrumente
und Schalter und hat bereits vorhandene Löcher
für ein UHF CB-Funkgerät, sowie weitere Instrumente
und Schalter.
Das zusätzliche, nicht von OKA gelieferte) UHF
CB Funkgerät ist in der linken oberen Ecke wo es
vom Beifahrer gut bedient werden kann.
An den Autoradio, resp. CD/MP3 Player ist ein iPod Interface
angeschlossen. Der iPod wird im Outback vielfach die
einzig vorhandene Musikquelle sein.
Mit den zwei roten Schaltern unterhalb des Radios wird
der Nebenantrieb für die Winde eingeschaltet, sowie
das Seil zum Abspulen freigeschaltet.
In der Mittelkonsole befinden sich von links nach rechts:
- UHF CB-Funk Mikrophon
- HF-Funk Lautsprecher (2010: entfernt)
- HF-Funk Mikrophon (2010: entfernt)
- HF-Funk Bedienungskonsole (2010: entfernt)
- Reserve (hot standby) GPS (findet hauptsächlich
beim Wandern und Fahrradfahren Verwendung)
- Kompass (2010: entfernt)
- Bedienungshebel für die über Luftdruck geschaltete
Handbremse.
Mit dem Griff am unteren Ende dieses Bildes wird die
Winde bedient.
Die Konsole auf der linken Seite der Kabine ist speziell
für die Navigation angefertigt worden und enthält
das Haupt-GPS, den Touch-Screen Bildschirm des Navigations-PCs
und den Schalter um den PC zu starten.
Beide Bildschirme können bei Sonnenlicht gut abgelesen
werden.
Das HF-Funkgerät und der iPod-Halter sind im Fussraum
des Beifahrers montiert.
2010: Der Beifahrer bekommt eine eigene Spotlampe. Das HF-Funkgerät wird verkauft, da es nie gebraucht wurde und da es ohne entsprechende Funklizenz international nicht verwendet werden darf.
2012: Ein bekanntes Übel der OKA Klimaanlage für den hinteren Raum ist dass sich von Zeit zu Zeit ein Schwall Wasser in die Fahrkabine ergiesst.
Das kommt daher, weil der Kondensator genau horizontal montiert ist.
Dadurch sammelt sich das Kondenswasser in den Lamellen des Kondensators so lange bis der Fahrer stark abbremst.
Das unwillkommene Bad kann dadurch vermieden werden, dass man vor dem Kondensorgehäuse eine Schwallwand anbringt welche das Wasser auffängt und wieder zurück in das Kondensatorgehäuse und so in die vorgesehenen Abwasserleitungen dirigiert.
2012: der Motorraum zwischen den Sitzen wird mit einem schweren Teppich isoliert.
Das reduziert drastisch die Lautstärke im mittleren und hohen Frequenzbereich.
2013: Seit Südafrika hatten wir Probleme mit dem 4WL oder 4WH.
Eine der beiden Schaltungen rastete nicht richtig ein und/oder die Gänge flogen raus.
Wenn die Schaltung für beide Stellungen richtig justiert war, so gab es die selben Probleme mit der Neutralen- und der 2WH-Stellung.
Es gibt 3 Gründe die diesen Fehler verursachen können:
1. Zu viel Spiel in Schaltmechanismus in der Kabine;
2. Falsche Justierung am Zwischengetriebe und
3. die Schaltmatrize ist ausgeschlagen oder falsch gefertigt.
Bei unserem OKA waren die Probleme 2 und 3 zuständig.
Das Spiel in der Schaltung wurde in Deutschland korrigiert, half aber nichts.
Nun haben wir die Schaltmatrize neu gemacht und seither ist wieder eitel Freude im Land.
Die Stellung für Neutral und 2WH waren um ein paar Millimeter falsch.
Auch sollten die Seitenwände der "Zähne" der jeweiligen Stellung des Schalthebels entsprechen und nicht 90° zu Oberfläche der Platte gefräst sein.
Das verhindert frühzeitige Abnutzung.
Hinter dem Beifahrersitz ist ein Gestell montiert.
Die darauf stehenden 2 roten Rako-Boxen enthalten die
Überlebens- und Notfallausrüstung.
Sie können
jederzeit sofort aus dem Fahrzeug genommen werden, sollte
dieses in Brand geraten.
Über den Boxen an der Hinterwand befinden sich
zwei Atemmasken welche das Atmen für 10 Minuten
in verrauchter Umgebung erlauben, resp. solange genügend
Sauerstoff vorhanden ist.
Das sollte genügen um vor Wald- oder schweren
Buschbränden
fliehen zu können oder bei einem Unfall in einem Tunnel
den nächsten Fluchtausgang zu erreichen.
Unter dem Gestell ist ein PC installiert. Es ist ein
Schweizer Produkt und erfüllt die Militärspezifikationen.
Er ist schüttelfest, wasser- und staubdicht und
kann auch auf argen Wellblechpisten benutzt werden.
Der PC wird über eine ebenfalls wasser- und staubdichte
Standard-Tastatur, sowie eine Spezial-Tastatur für
die Navigationssoftware, bedient.
Der PC wird für die Navigation, das Up- und Downloaden
von Karten, Tracks, Routen und Wegpunkten von und zu
beiden GPS gebraucht.
Alle Daten werden in der Navigations-Software
administriert.
Ebenfalls können damit, mit Hilfe des Satelliten-Telefons
und einer Spezial-Software, Mails empfangen und versendet
werden.
Das funktioniert auch während der Fahrt, zu jeder
Zeit und von praktisch jedem Ort der Erde aus.
Der Internet Zugriff ist mit Hilfe des USB-Modems,
in vernünftiger Geschwindigkeit, praktisch in jedem
Dorf möglich.
Die im PC angesammelten Daten werden regelmässig
auf einer Netzwerkdisk, welche im Camper-Aufbau am Wireless-Hub
angeschlossen ist, gesichert.
Das Satelliten-Telefon befindet sich seitlich über
dem Beifahrersitz. Die Batterie wird laufend nachgeladen.
Ein Kopfhörer ermöglicht Telefonieren während
der Fahrt.
Die Antennen für das Satelliten-Telefon und für
beide GPS befinden sich auf dem Dach des Camper-Aufbaus
und garantieren dadurch optimale Empfangsverhältnisse.
Ein zusätzliches Hand-Funkgerät befindet
sich in einem Halter gleich neben dem Satelliten-Telefon.
Auch diese Batterie wird dauernd geladen.
Es wird zur Verständigung von Fahrer und Beifahrer
verwendet, wenn sich der Beifahrer ausserhalb des Fahrzeugs
befindet um zu helfen oder wenn er den Track voraus
erkundet.
Zwischen den zwei Sitzen enthält eine Rako-Box
alle Karten, Reiseführer und anderen Utensilien
welche dauernd gebraucht werden.
Ein 6 kg Schaumlöscher, das elektronische Rostschutzgerät,
der Dual-Batterie Lader und andere vielgebrauchte Dinge,
befinden sich hinter dem Fahrersitz.