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Ab Freitag kommen wir zunehmend unter Hochdruckeinfluss. Es gelangt deutlich mildere und eher trockene Luft zur Schweiz. Diese macht sich besonders in den höheren Lagen bemerkbar. So steigen die Tageshöchstwerte auf dem Pilatus (2106 m ü. M.) beispielsweise innert zwei Tagen von 1 auf 14 Grad. Zum Vergleich: Im Mittel liegen die Tageshöchstwerte dort Ende Oktober bei knapp 5 Grad.
Auch im Flachland ist es mild. Allerdings ändern sich dort die Höchstwerte am Wochenende kaum. Das ist nicht ungewöhnlich für die Jahreszeit. Die Nächte werden wieder länger, deshalb kann die Luft über Nacht stark abkühlen. Weil kalte Luft schwerer ist als warme, sammelt sie sich in den tiefsten Lagen und es bildet sich einen sogenannte «Inversion».
Inversion
Temperatur-Umkehr-Schicht, bei der es mit zunehmender Höhe wärmer wird. Eine Inversionslage entsteht, da kalte Luft schwerer ist als warme Luft. Besonders häufig entstehen Inversionen während den langen Herbst- und Winternächten. Die Inversion dient als Sperrschicht und bestimmt somit die Höhe der Hochnebelobergrenze.
Die Inversion ist oftmals gut von Auge erkennbar. Allerdings sieht man sie nur, wenn man sich über der Inversion befindet. Bei Hochnebel liegt sie auf der Höhe der Hochnebelobergrenze. Ist kein Hochnebel vorhanden, so kann man häufig eine Dunstschicht erkennen.