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.Am 6. Juni 1944 bewegt sich eine riesige Armada von Schiffen
von England aus kommend über den Ärmelkanal auf
die französische Küste zu. In den frühen Morgenstunden landen
Tausende von amerikanischen, britischen und kanadischen
Soldaten an der Küste und im Hinterland der Normandie - Der
D-Day und Operation Overlord sollten beginnen. Die Männer beginnen
an diesen Stränden Ihren Weg um Frankreich und Europa von der
Herrschaft des Dritten Reiches zu befreien. Dieser Tag sollte als
"Der längste Tag" in die Geschichte eingehen...
und ist einer der entscheidenden Tage zur Ueberwindung der Nazi-Tyrannei in Europa. Amerikanische, britische, kanadische, französische, polnische, norwegische, niederländische, tschechische und südafrikanische Soldaten, Seeleute und Flieger kämpften unter grossen Opfern gemeinsam auf französischem Boden.
Ihre Gräber liegen in Colleville, Bayeux und vielen weiteren Ortschaften in der von Landwirtschaft geprägten normannischen Landschaft.
Wenige Tage nach dem D-Day landete unser Landsmann Arturo Fanconi aus Poschiavo GR als Sanitäter der Royal Navy ebenfalls in der Normandie. Arturo Fanconi rettete zwei schwer Verwundete aus einem Minenfeld und ist beim Versuch einen dritten verwundeten Kameraden zu bergen gefallen. Er wurde mit der Albert Medal ausgezeichnet, der höchsten englischen Auszeichnung für Lebensretter. Arturo Fanconi liegt auf dem britischen Militärfriedhof in Bayeux im Abschnitt II. Grab 16.
Da bleibt eigentlich nur Respekt vor der Tapferkeit dieser Männer und ihrer Opferbereitschaft. Um diesen Respekt zu verweigern muss man wirklich zum gesellschaftlichen Bodensatz unserer Gesellschaft gehören.