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Passen die Anschlüsse zwischen Zuspieler und Anlage nicht, schaffen Audio-Adapter Abhilfe. Aufgrund der steten Weiterentwicklung vieler Schnittstellenstandards stellen Adapter in vielen Bereichen eine einfache Lösung für die meisten Konnektivitätsprobleme dar. Ein anderer sinnvoller Einsatz von Audio-Adaptern ist die Erweiterung der benötigten Steckplätze. Sind bereits alle Schnittstellen belegt, gibt es passende Adapter zur Erweiterung.
Audiokabel mit Klinken- und Cinchsteckern werden seit Jahren im Audio-Bereich eingesetzt. Die Schnittstellen sorgen für eine analoge Signalübertragung mit einem entscheidenden Vorteil gegenüber digitaler Übertragung: Das analoge Signal lässt sich ohne Weiteres duplizieren und projizieren, ohne dabei an Signalstärke und Qualität einzubüßen. Mehrfachverteiler, sogenannte Y-Adapter, sind die beliebtesten Erweiterungsmodule für das Audiosignal.
Eine Übersicht der gängigsten analogen Audio-Adapter:
Mehrfach-Adapter für Klinkenausgänge:
Sie fungieren als Signalverteiler und ermöglichen eine Ausgabe der Audioquelle auf mehreren Empfängern. Ein einfaches Beispiel ist der Einsatz an einem Media-Player oder einem Smartphone. Mithilfe des Verteilers können zeitgleich mehrere Audioausgänge mit demselben Signal belegt und ausgegeben werden.
Unternehmen können diesen Adapter nutzen, um dieselbe Quelle in mehreren Kopfhörern, Fernsehern und anderen Anlagen wiederzugeben.
Y-Adapter und -Kabel:
Oft wird diese Adaptervariante für den Wechsel eines „Mono-Cinch auf Stereo“-Steckers verwendet. Nicht selten wird er für den Anschluss eines Subwoofers an einen Verstärker benötigt. Das Y-Kabel ermöglicht es, einen Verstärker mit einem Mono-Sub-Out-Ausgang an einen Subwoofer anzuschließen, der über zwei Eingänge verfügt.
Stereo-Cinch auf 3,5 mm Klinke:
Mithilfe dieses Adapters lassen sich Notebooks, Smartphones und andere Audioquellen an einen Verstärker oder einen A/V-Receiver anschließen. Ungeeignet sind Messtechnikgeräte und High-End-Audioquellen, da Störsignale durch die Cinchtechnologie nicht gut genug unterdrückt werden und die Kontakte der einzelnen Verbindungen aufgrund der Maßabweichungen nicht sicher sind. Cinchstecker gelten für Endverbrauchergeräte als Standard, sind allerdings nicht für hochwertige Studiogeräte zu empfehlen.
USB auf Klinke:
Der Universal Serial Bus (USB) ist dafür bekannt, die Datenübertragung unterschiedlicher Schnittstellen zu gewährleisten. Die Adaptermöglichkeiten für USB-Ports sind nahezu grenzenlos. USB-Stecker werden die Klinkenstecker früher oder später im Konsumentenbereich ersetzen, wie sich bereits an aktuellen Smartphones und Laptops zeigt. Moderne Mobiltelefone verwenden beispielsweise die USB-C-Technologie. Der passende Adapter ermöglicht die Nutzung handelsüblicher Ausgangsgeräte mit Klinkensteckern.
Cinch-Stecker
Sie gelten als Standard für Haushalte und kleine bis mittelgroße Unternehmen. Aufgrund der koaxialen Bauweise ist das Übertragen von niedrigen und hohen Frequenzen möglich. Meist werden Cinch-Adapter genutzt, um einen Klinkenstecker mit 3,5 mm nutzen zu können. Der T-Adapter eignet sich, um die Steckplätze auf zwei Kupplungen zu erweitern.
DIN-Anschluss
DIN-Stecker sind veraltet und finden nur noch im MIDI-Bereich in privaten Haushalten Verwendung. In der Industrie werden DIN-Stecker für Mikrofone verwendet. Stellenweise ersetzt die XLR-Schnittstelle den Stecker.
Klinkenstecker
Klinken-Adapter haben die Aufgabe, alle Klinkenschnittstellen miteinander zu verbinden, indem sie den Durchmesser erhöhen oder verkleinern.
- 2,5-mm-Stecker sind in kleinen Geräten wie Headsets und Mobiltelefonen zu finden, gehören allerdings nicht mehr zum Standard. Bei manchen Taschenrechnern und Kabelauslösern für Fotoapparate werden diese „Micro-Klinken“ genutzt. In Tonstudios werden sie verwendet, um Stereo-Anlagen mit dem Tape-Deck und CD-Spielern zu synchronisieren.
- 3,5-mm-Klinken gehören zum Standard für alle handelsüblichen Unterhaltungsmedien wie Smartphones, Soundkarten und Kopfhörer.
- Die 6,35-mm-Varianten sind das Großkaliber und finden bei allen Geräten in der Musikproduktion Anwendung. Mischpulte, Effektgeräte, Synthesizer, Keyboards und weitere Geräte sind mit diesem Stecker ausgestattet. Diese Version ist mechanisch stark belastbar und hat eine große Kontaktfläche.
USB-Anschluss
Headsets, Kopfhörer, Mikrofone und andere Wiedergabegeräte können an einem USB-Port betrieben werden, sofern der Anschluss vorhanden ist. Klinkenstecker übertragen weniger Spannung als USB-Hubs. Hochwertige Studiokopfhörer mit hohen Widerstandswerten werden bei normalem Gebrauch gedämmt und nicht voll ausgelastet. Deshalb wird ein Verstärker benötigt. Im Vergleich zur Klinke überträgt der USB-Hub mehr Spannung und bringt dem Kopfhörer mehr Leistung.
Abschirmungen:
Alle Kabel und Leitungen haben Abschirmungen für Störsignale. Bei Bedarf haben Audio-Adapter ebenfalls einen Schutzmechanismus gegen Störsignale verbaut. Zu unterscheiden sind Folienschirmungen, Geflechtschirmungen und die Kombination aus beiden.
Folienschirmungen sind bei hohen Frequenzen effizienter als Geflechtschirmungen. Bei niedrigen Frequenzen ist es andersherum. In einer Ballung von Kabeln und begleitenden Störsignalen ergibt eine Schirmung Sinn. Hochwertige Audio- und Studioanwendungen benötigen zwingend einen Schutz vor Störsignalen.
Steckkontakte und SuperSoft-Ummantelung:
Eine SuperSoft-Ummantelung verspricht mehr Flexibilität. Aufgrund dieser Fähigkeit sind Adapter mit diesem Ummantelungstyp länger als kabellose Adapter. Positiv ist, dass der Mantel ungewollte Wickelungen des Kabels vermeidet.
Vergoldete Kontakte erhöhen die Leitfähigkeit und verleihen dem Adapter einen hochwertigen Look.
Audio-Adapter können analoge Signalquellen vervielfachen, ohne dass es zu einem Qualitätsverlust kommt. Mit Y-Adaptern werden Geräte miteinander verbunden, die mit zwei Schnittstellen betrieben werden. Umso größer die Störsignale um den Adapter, desto besser sollte die Abschirmung sein. Für eine optimale Abschirmung müssen die gesendeten Frequenzen einbezogen werden.