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(Combed') (Kt. Wallis,
Bez. Sitten).
2600 bis 1300 m. Oberster Teil des Thälchens, das die
Sionne durchfliesst,
im N. von Arbaz beginnend. Es umfasst die
Maiensässe Vermenaz, Zampex,
Deylong, Ivouettes und
Combaz d’Arbaz, diese letztere
in einer
Höhe von 1596 m. Man steigt durch diese Mulde auf, wenn man von Arbaz zur Alp Donin oder aufs
Wildhorn gelangen will.
Nach rückwärts hat man einen herrlichen Ausblick auf die
Berge des Eringerthals. Zahlreiche Quellen.
Die von la
Fille, die unten in der Mulde zu Tage tritt, versieht die Stadt
Sitten mit Trinkwasser. 1182, 1295: Alba, 1338:
Arba, vom keltischen Alp = Berg.
Bezirk
des Kantons Thurgau.
Nach der kantonalen Statistik von 1908 hat dieser Bezirk 4,38 ha
Rebberge, die 78,2 hl roten
und 2 hl weissen Wein ergaben, zum Durchschnittspreis von Fr. 80, resp. Fr. 60. Die
Fabrik für kondensierte Milch in
Egnach
besteht nicht mehr. In Arbon
ist ein Bezirkskrankenhaus, das 20 Patienten aufnehmen kann.
(Kt. Thurgau,
Bez. Arbon).
Kirchgemeinde. Die
Römer bauten da eine Burg und nannten sie, indem sie den keltischen Namen des
Ortes,
der
«Hafen» bedeutete, latinisierten: Arbor felix. Spezialschule für die Kinder italienischer Sprache.
Siehe die
Seite mit den verbesserten Wappen am Ende des Supplementbandes.
(Kt. Wallis,
Bez. Conthey).
493 m. Dieses grosse, industrielle Dorf, von ganz modernem Aussehen, steht auf dem Alluvialboden der
Lizerne. Schon im 13. Jahrhundert riss eine Ueberschwemmung dieses Flusses Dorf und Kirche weg; eine andere
bedeckte 1778 einen grossen Teil des umliegenden Kulturgeländes mit Schlamm und Geröll. Das in der
Ebene liegende Gebiet
der Gemeinde ist sehr fruchtbar, hat aber kaum über 3 km Breite. Die kathol. Pfarrei umfasst ausser
der Gemeinde Ardon noch den
WeilerMagnot, der zur Gemeinde
Vétroz gehört. Die Kirche wurde 1894 restauriert. Hôtel, Sägereien;
Schmieden und Giessereien, die um das Jahr 1852 und solange die Ausbeutung der Eisenminen von
Chamoson dauerten, weit bekannt
waren. Der Vorteil, die einzige Eisenbahnstation des Bezirks zu besitzen, hat diesen
Ort zum Geschäftszentrum
und zum eigentlichen Hauptort desselben gemacht, obschon ihm dieser Titel offiziell nicht zukommt. Keltische und römische
Grabstätten mit Medaillen des Kaisers Gratian. Einige Archäologen glauben, dass Ardon in den vorhistorischen Zeiten eine
gewisse
Rolle spielte; sie vermuten sogar in diesem Namen den Namen der Ardgi, eines helvetischen Volksstammes.
Die Geschicke von Ardon und das von
Chamoson fielen während eines grossen Teiles des Mittelalters zusammen. Sie bildeten
zusammen eine bischöfliche Kastellanei, die von Vitztume verwaltet wurde.
¶
mehr
Im Jahre 1260 wurde der Vitztum du Crest von Peter von Savoyen bis zum Jahre 1268 gefangen gehalten. Im Jahre 1384 bemächtigte
sich Amadäus VII. der Kastellanei, sowie der beiden Burgen Crest zu Ardon und Chavey zu Chamoson. Der Bischof gelangte erst
wieder in deren Besitz, als im Jahre 1475 das Unter Wallis
erobert wurde, bei welcher Gelegenheit die Walliser
diese beiden Schlösser, wie alle zwischen der Morge von Conthey und dem Genfersee zerstörten.