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Ein Gericht in Argentinien hat die Rechtmässigkeit von Korruptionsermittlungen gegen Vizepräsident Amado Boudou bestätigt. Ein Einspruch gegen die Untersuchungen wegen des Verdachts auf Vorteilsgewährung im Amt und unerlaubte Bereicherung sei abgewiesen worden.
In der "Akte Ciccone" könne weiter ermittelt werden, teilte die argentinische Justiz mit. In der Angelegenheit geht es um das Unternehmen Compañía de Valores Sudamericana, vormals Ciccone, das Banknoten und amtliche Dokumente herstellt.
In seiner Zeit als argentinischer Wirtschaftsminister soll Boudou bei der Finanzverwaltung eingeschritten sein, um das Unternehmen vor dem Bankrott zu bewahren. Boudou ist derzeit amtierender Staatschef Argentiniens, weil sich Präsidentin Cristina Kirchner am 8. Oktober einer Operation wegen einer Hirnblutung unterziehen musste.
Kirchners Ärzte teilten am Freitag mit, die 60-Jährige erhole sich gut. In einer Woche soll erwogen werden, ob sie nach einmonatiger Ruhepause wieder die Regierungsgeschäfte übernehmen kann. Bei der Parlamentswahl am Wochenende hatte ihre Partei starke Verluste erlitten, die Kongressmehrheit aber verteidigt.
SDA-ATS