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Staatsrat befürwortet Begleitmassnahmen
«Der Staatsrat teilt die Sorgen von Richard Ballaman betreffend den unerlässlichen Charakter der Begleitmassnahmen zum Bau der Umfahrungsstrasse von Bulle-La-Tour-de-Trême und der Poya-Brücke in Freiburg», hält die Freiburger Regierung in ihrer Antwort auf die Motion des Grossrates aus Corminboeuf fest. Und aus diesem Grunde empfiehlt sie dem Grossen Rat, diese Motion zu überweisen. Ist auch das Kantonsparlament dieser Meinung, so bedeutet dies, dass die Programme zur Realisierung der vorgesehenen Massnahmen in die Dekrete zur Finanzierung dieser Bauwerke integriert werden, Dekrete, die dem Grossen Rat und dann auch dem Freiburger Stimmvolk zur Abstimmung unterbreitet werden.
Begleitmassnahmen gehen in erster Linie zu Lasten der Gemeinden
Der Staatsrat unterstützt die Motion, weil die Begleitmassnahmen «auf eine Verbesserung der Lebensqualität in den Agglomerationen abzielen». Dies fällt ihm aber umso leichter, als sie zu Lasten der Gemeinden gehen.
«Die von den Gemeinden Bulle und La Tour-de-Trême durchgeführten Verkehrsstudien haben aufgezeigt, dass es aufgrund des Benützerpoten-tials nicht möglich war, städtische Buslinien zu rentablen oder zu tragbaren Kosten einzuführen. Die Gemeinden bemühen sich aber, ein öffentliches Verkehrsnetz zu realisieren», ergänzt der Staatsrat seine Antwort zu Bulle. Dabei gibt er auch zu verstehen, dass die Umfahrungsstrasse angesichts der verstopften Strassen eine unerlässliche Vorbedingung für den Aufbau eines leistungsfähigen öffentlichen Verkehrsnetzes darstellt .
CUTAF-Projekte
Was die Poya-Brücke betrifft, so sind die Begleitmassnahmen in die Projekte der CUTAF integriert, welche der Staat im Rahmen seiner finanziellen Möglichkeiten unterstützt. «Die durch die Poya-Brücke notwendig gewordenen Anpassungen an die Autobahnanschlüsse von Freiburg-Nord und Freiburg-Süd werden gegenwärtig studiert. Es ist jedoch im Augenblick nicht möglich, genauere Angaben zum erforderlichen Ausbau dieser Anlagen zu machen», hält der Staatsrat zusätzlich zur Poya-Brücke fest.
Seiner Antwort ist weiter zu entnehmen, dass die eine oder andere Begleitmassnahme bereits von den Dienststellen des Staates koordiniert wird, wie dies Richard Ballaman in seiner Motion ebenfalls fordert.