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- Eugenio Figueredo, Vizepräsident des Südamerikanischen Fussballverbandes (CONMEBOL) und Vizepräsident der FIFA, uruguayanischer Staatsangehöriger
- Eduardo Li, Präsident des Fussballverbandes von Costa Rica (FEDEFUTBOL) und Funktionäre der FIFA, costa-ricanischer Staatsangehöriger
- José Maria Marin, Exekutivmitglied des Südamerikanischen Fussballverbandes (CONMEBOL), brasilianischer Staatsangehöriger
- Julio Rocha, ehemaliger Präsident des Fussballverbandes von Nicaragua und FIFA-Funktionär, nicaraguanischer Staatsangehöriger
- Costas Takkas, ehemaliger Generalsekretär des Fussballverbandes der Cayman Island, britischer Staatsangehöriger
- Jeffrey Webb, Präsident des Nord- und Zentralamerikanischen und Karibischen Fussballverbandes (CONCACAF) und Vizepräsident der FIFA, britischer Staatsangehöriger
- Rafael Esquivel, Präsident des venezuelanischen Fussballverbandes und Exekutivmitglied des Südamerikanischen Fussballverbandes (CONMEBOL), venezuelanischer Staatsbürger
Sperre von Konten und Erhebung von Bankunterlagen
Gestützt auf drei US-Rechtshilfeersuchen hat das BJ gleichzeitig auf verschiedenen Banken in der Schweiz Konten, über welche die Bestechungsgelder geflossen sein sollen, sperren lassen. Es hat zudem die Erhebung der betreffenden Bankunterlagen angeordnet.
Für Einzelheiten zum US-Strafverfahren wird auf die heutige Medienmitteilung des US-Justizministeriums verwiesen.
Nota bene: Im Zusammenhang mit Unregelmässigkeiten im Zusammenhang mit Fussballturnieren sind zwei separate Verfahren zu unterscheiden:
- Auf der einen Seite führt die für den Bezirk Ost von New York zuständige Staatsanwaltschaft eine Strafuntersuchung über die Vergabe von Medien-, Vermarktungs- und Sponsoringrechten bei der Austragung von Fussballturnieren in den USA und in Lateinamerika durch. Das Bundesamt für Justiz unterstützt diese Strafuntersuchung im Rahmen der internationalen Rechtshilfe; es entscheidet über Auslieferungs- und Rechtshilfeersuchen.
- Auf der anderen Seite führt die Bundesanwaltschaft eine Strafuntersuchung über die Vergabe der Weltmeisterschaften von 2018 in Russland und von 2022 in Katar durch. Anfragen zur schweizerischen Strafuntersuchung sind an die Bundesanwaltschaft zu richten.
Letzte Änderung 27.05.2015