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Der durchschnittliche Weizenertrag in der Schweiz ist von 13dt/ha im Jahre 1850 auf heute 60dt/ha gestiegen. Diese Studie befasst sich mit dem Faktor Weizensorte in dieser beeindruckenden Ertragssteigerung. Die Erträge, die Ertragskomponenten und die Stickstoffeffizienz von sieben Schweizer Weizensorten, die zwischen 1926 und 2003 in den Sortenkatalog aufgenommen wurden, sowie die Französische Sorte Caphorn (2001) wurden in standardisierten Parzellenversuchen über zwei Jahre und auf zwei Stickstoffdüngungsstufen getestet (niedrige und extenso Düngungsstufen). Der Körnerertrag zeigt eine stetige Steigerung von 0,24 dt/ha/ Jahr in Funktion des Einschreibungsjahres der Sorten. Diese gewaltige Steigerung kann auf eine deutliche Vergrösserung der Anzahl der Körner pro Quadratmeter zurückgeführt werden. Die stetige Verbesserung der Stickstoffeffizienz durch die Pflanzen hat jedoch ebenfalls stark zu dieser Entwicklung beigetragen. Ein besseres Verständnis diese morphologischen und physiologischen Entwicklung der Pflanzen wird dazu beitragen Pflanzen züchten zu können, die noch effizienter mit dem vorhandenen Stickstoff umgehen können.
Pflanzenbau
Spring J.-L-, Zufferey V., Verdenal T., Reynard J.-S., Lorenzini F., Bourdin G., Blouin A., Carlen C., Jermini M., Morisoli R., Ferretti M.
Aktuell werden fünf in der Schweiz gezüchtete Merlot-Klone über die Zertifizierung verbreitet. In einem mehrjährigen Versuch von Agroscope in Gudo (TI) konnten sie mit französischen und italienischen Referenzklonen verglichen werden, wobei sie ihre sehr guten Eigenschaften unter Beweis stellten.
Arbuskuläre Mykorrhiza-Pilze sind wichtig für gesunde Böden und gute Ernten. Eine europaweite Studie zeigt, dass Pflanzenschutzmittel diesen Pilzen zusetzen. Dadurch verringert sich ihre Fähigkeit, Pflanzen über die Wurzeln mit Phosphor zu versorgen.
Schotenklee und Esparsette kommen in Mischungen für ausdauernde Heuwiesen und für tanninhaltiges Futter zum Einsatz. Agroscope ergänzt die Liste der empfohlenen Sorten von Futterpflanzen mit zwei Neuzüchtungen von Schotenklee, während bei der Esparsette alles beim alten bleibt.