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Bei der Berliner Gemäldegalerie, die am Kulturforum in Berlin beheimatet ist, handelt es sich um eine Kunstgalerie, in der sich alte europäische Malereien aus der Zeit des 13. bis ins 18. Jahrhundert finden lassen. Der Museumsbestand an Gemälden spiegelt dabei auch das politische Geschehen der letzten zwei Jahrhunderte wieder.
Die Idee zu der Berliner Gemäldegalerie hatte im Jahre 1797 der Archäologe Aloys Hirt, es dauerte jedoch noch bis 1830, ehe das „Neue Museum“, am 3. August, schließlich eröffnet wurde. Zu dieser Zeit umfasste die Gemäldesammlung noch 1.198 Gemälde.
Erst seit dem 12. Juni 1998 befindet sich die Berliner Gemäldegalerie in dem Neubau am Kulturforum, das sich in der Sigismundstraße 4a befindet. Die Planungen für diesen Museumsneubau reichen dabei bis ins Jahr 1986 zurück, jedoch musste nach der Zusammenlegung mit der Gemäldegalerie auf der Museumsinsel umgedacht werden, da die vorherige Planung nicht ausreichend Platz für die Sammlung des Museums geboten hätte.
In dem heutigen Neubau, der optisch an die italienische Renaissance oder den preußischen Klassizismus erinnert, verfügt über eine Ausstellungsfläche von 7.000 Quadratmetern, die sich über einen etwa zwei Kilometer langen Rundgang verteilt.
Die Museumshallen werden in der Regel nur durch Tageslicht beleuchtet und bieten Platz für aktuell etwa 1.500 Gemälde, die in der Berliner Gemäldegalerie ausgestellt werden.
Unter den Werken befinden sich beispielsweise deutsche Malereien aus dem 13. bis ins 18. Jahrhundert, niederländische Kunst aus dem 14. bis ins 17. Jahrhundert oder italienische Gemälde aus dem 13. bis zum 18. Jahrhundert.
Daneben beinhaltet die Sammlung der Berliner Gemäldegalerie zudem auch Werke flämischer, spanischer, französischer oder englischer Künstler aus dem 15. bis ins 18. Jahrhundert.
Ein Masterplan sieht vor, die Gemäldegalerie auf lange Sicht wieder auf die Museumsinsel zurückzuholen, wo sie früher zu finden war. Dies würde dort jedoch abermals einen Neubau erforderlich machen, um die Sammlung der Berliner Gemäldegalerie in einer angemessenen Form präsentieren zu können.