Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03612.jsonl.gz/1795

Das Ende eines Filmes ist alles andere als in Stein gemeisselt. Bei vielen Filmen wurden deshalb mehrere Enden geplant und manchmal sogar gedreht. Hier 9 Beispiele.
Die wohl berühmteste Liebeskomödie sollte ursprünglich gar keine sein, sondern eine düstere Geschichte über Drogenmissbrauch. Der Scriptwriter nannte den Film ursprünglich «3000», basierend auf der Summe, welche die Prostituierte von Edward Lewis bekommt. Das Script endete damit, dass der Geschäftsmann sie mitsamt dem Geld aus dem Auto warf.
Das alternative Ende von «I Am Legend» war näher am Buch und beinhaltet eine dramatische Wendung der Ereignisse. Gut und Böse waren plötzlich nicht mehr klar voneinander getrennt. Das wollten die Produzenten dem Publikum wohl nicht zumuten.
James Cameron hat auch zwei Enden für Titanic gedreht. Aber es zeigt sich klar, bei welchem Ende er sich mehr Mühe gegeben hat. Er wollte wohl nicht, dass das Studio sich für dieses Ende entscheidet und so seinen Film ruiniert.
Dieser Film existiert in nicht weniger als 7 verschiedenen Versionen, die sich mehr oder weniger voneinander unterscheiden. Am abwegigsten dürfte das Ende der US-Kinoversion von 1982 sein, welches zusammengekleistert wurde, nachdem das originale Ende bei Test-Screenings negative Reaktionen erhielt.
Im ersten «John Rambo»-Film sollte Kirk Douglas die Rolle des Colonel Trautmann übernehmen. Als er erfuhr, dass ein anderes Ende als in der Romanvorlage geplant war, sagte er ab.
Im Making-Of-Buch zu diesem Film gibt es ein Transkript, wo George Lucas seine ursprünglichen Absichten für die Handlung offenlegt, der damals noch «Revenge of the Jedi» heissen sollte.
Die Filmadaption des Bühnenmusicals sollte, genau wie das Original, viel düsterer enden. Aber wieder machte das Testpublikum den Produzenten einen Strich durch die Rechnung, weil es das Ende hasste.
Das Studio wollte auch bei diesem Film ein anderes Ende und liess das Drehbuch überarbeiten, schickte dem Regisseur David Fincher aber aus Versehen das originale Script zu. Brad Pitt, Morgan Freeman und Fincher drohten daraufhin, den Film zu canceln, falls das Ende abgeändert würde.
Auch für diesen Film wurden mehrere Enden gedreht. Keines ist jedoch so schockierend wie das Ende, welches der Regisseur beabsichtigte und welches schliesslich im Director's Cut zu sehen war.