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Der See
Der in Deutschland oft auch als schwäbisches Meer bezeichnete Bodensee liegt im Alpenvorland. Er besteht aus dem Obersee mit dem Überlingersee, dem Untersee und dem Seerhein, der Ober- und Untersee verbindet. Sein Becken entsteht in der Würm-Eiszeit, die vor rund 10 000 Jahren endet, durch den Gletscherschliff des Rheingletschers, der aus dem alpinen Rheintal kommt. Insofern stellt der Bodensee einen typischen Gletscherrandsee dar. Mit einer Länge von 63 km, einer grössten Breite von 14 km und einer Fläche von 536 km2 ist er nach dem ungarischen Plattensee und dem Genfersee der drittgrösste See Mitteleuropas. Seine grösste Tiefe beträgt 254 m. Auf Grund der Erdkrümmung verfügt der Bodensee in seiner Südost-Nordwest-Ausdehnung über eine Aufwölbung der Oberfläche von rund 80 m. Daher kann man zum Beispiel auch bei guter Sicht nicht von Bregenz aus Konstanz sehen. Die Uferlänge beträgt 273 km, davon liegen 173 km in Deutschland, 72 km in der Schweiz und nur 28 km in Vorarlberg. Er gilt als internationales Gewässer, das von einer Kommission, bestehend aus Vertretern der drei Länder Deutschland, Österreich und Schweiz, verwaltet wird.

Die Schifffahrt auf dem österreichischen Teil des Bodensees
Die österreichische Bodenseeschifffahrt Vorarlberg Line bietet ein umfangreiches Fahrtenprogramm an. In der Regel bedienen die „Vorarlberg“ und die „Austria“ den Liniendienst Bregenz-Lindau-Konstanz/Insel Mainau. Die „Sonnenkönigin“ fährt neben Charterfahrten für Unternehmen u.ä auch Premiumfahrten an wie z.B. das Muttertagsschiff, das Brunchschiff und das Sylvesterschiff. Die „Stadt Bregenz“ und die „Alpenstadt Bludenz“ führen Rundfahrten im Raum Bregenz-Lindau und verschiedene kleinere Sonderfahrten aus. Die „Stadt Bregenz“ ist manchmal aber auch im Kurzstrecken-Linien-Dienst Bregenz-Lindau tätig. Die „Montafon“ kann durch ihre niedere Bauweise – sie verfügt über ein abklappbares Steuerhaus - auch für Fahrten in den Untersee und in den Rhein eingesetzt werden. Ausserdem fährt der einzige Bodense-Raddampfer unter österreichische Flagge: die „Hohentwiel“ bietet zahlreiche Sonderfahrten an.
Schifffahrt Vorarlberg Line (Link)
Schifffahrt Elisa (Link)
Schifffahrt DS Hohentwiel (Link)
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Der Strom
Die Donau ist nach der Wolga der zweitgrösste Strom Europas. Zwei kleine Gerinne aus dem Schwarzwald – die Brigach und die Brege – vereinigen sich in Donaueschingen und bilden ihren Ursprung. Ein schwäbisches Sprichwort drückt dies so aus: "Brigach und Brege bringen die Donau zuwege". Die Quelle der Brege liegt 1078 m über dem Meer. Sie ist nur 100 m entfernt von der Wasserscheide zwischen der Donau und dem Rhein, vom Schwarzen Meer und der Nordsee. Die Donau fliesst durch Deutschland, Österreich, Slowakei, Ungarn, Kroatien, Serbien und Montenegro, dann weiter entlang der bulgarisch-rumänischen Grenze nach Moldawien, um schliesslich in der Ukraine das Schwarze Meer zu erreichen.
Sie durchquert dabei drei grosse Beckenlandschaften: Im Oberlauf das nördliche Alpenvorland und das Wiener Becken, im Mittellauf die Pannonische Tiefebene und im Unterlauf das Walachische Tiefland. Dazwischen durchschneidet sie in Engtälern trennende Gebirge. Besonders zu nennen sind u.a. der Donaudurchbruch bei Beuron in der Nähe von Sigmaringen, der Donaudurchbruch bei Kelheim kurz vor der Einmündung des Rhein-Main-Donaukanals, das oberösterreichische Donautal, der Strudengau und der Nibelungengau sowie die Wachau, das Durchbruchtal des Marchfels und vor allem das Eiserne Tor.
Dieses Durchbruchtal liegt in den südlichen Karpaten, genauer zwischen dem Serbischen Erzgebirge und dem Banater Gebirge, an der Grenze von Serbien und Rumänien. Im Kessel (Kazan) ist die Donau nur 200m breit, dafür aber 80m tief. Davor und dahinter liegt eine felsige Kataraktstrecke. Bereits ab 1830 werden vor und hinter dem Kessel zahlreiche Felsen gesprengt, um diesen Teil der Donau mit Dampfschiffen befahren zu können. Seither wird die Schifffahrtsrinne immer mehr entschärft, doch sind immer noch ortskundige Lotsen erforderlich, um diesen gefährlichen Flussabschnitt einwandfrei zu passieren.
Schliesslich mündet die Donau in einem ausgedehnten Flussdelta ins Schwarze Meer. Es ist nach dem Wolgadelta das zweitgrösste Delta Europas und umfasst eine Fläche von 5800 km². Rund drei Viertel dieser Fläche stehen als Biosphärenreservat unter Naturschutz. Der grösste Teil des Deltas liegt in der rumänischen Landschaft der Dobrutscha, rund 18% gehören jedoch zur Ukraine. Einer der Mündungsarme des Deltas ist der Sulina-Arm, an dessen Ende am Schwarzen Meer die Stadt Sulina liegt. Diese ist der offizielle Endpunkt der Donau.

Die Schifffahrt auf der Donau
Auf dem österreichischen Abschnitt der Donau bieten zur Zeit 29 Schifffahrtsgesellschaften Kurs-, Rund-, Sonder- und Charterfahrten an.
Zusätzlich verbinden 10 motorenbetriebene Fähren die beiden Donauufer. Über 70 Fahrgastschiffe buhlen von Schlögen bis Hainburg um die Gunst von Kunden. Die Angebote sind im Textteil „Geschichte“ so weit bekannt dargestellt.
Schifffahrt Gierlinger (Link)
Schifffahrt Donauwikinger (Link)
Schifffahrt Christian Bauer (Link)
Schifffahrt Wurm & Köck (Link)
Danube Donauschifffahrt (Link)
Donau Touristik Linz (Link)
ÖGEG Dampfschiff Schönbrunn (Link)
Schifffahrt Brandner (Link)
Donauschifffahrt Ardagger (Link)
Schifffahrtsunternehmen Wilhelm Stift (Link)
DDSG Blue Danube Schiffahrt (Link)
Eventschifffahrt Haider (Link)
Schiffmühle & Schifffahrtsunternehmen (Link)
Rundfahrtbetrieb Johannes Wiesbauer (Link)
Schifffahrt Drobilits OEG (Link)
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Der See
Der Mondsee hat eine Fläche von 12,3 Quadratkilometern, eine Länge von 12 Kilometer, eine Breite bis zu 2,5 Kilometer und eine Tiefe von 68 Meter. Er liegt inmitten von Bergen. Das Bild wird an der Südseite bestimmt von der steil aus einer Höhe von 1138 m abfallenden Drachenwand, der Kienbergwand (947 m) und – im Hintergrund - dem Schober sowie der imposanten Silhouette des 1783 m hohen Schafbergs mit Hochgebirgscharakter. An der Nordseite befinden sich die sanfteren, bewaldeten, aber teilweise ebenfalls über 1000 m hohen Züge des Kolomannsberg, des Mondseerbergs, der Kulmspitze und des Höblingskopfs. Sein Wasser kommt aus dem Fuschlsee und dem Irrsee und fliesst über die Mondseer Ache in den Attersee und weitere über die Ager und die Traun in die Donau. Der See befindet sich heute im Besitz von Nicolette Waechter, die ihn von ihrem Bruder aus dem Geschlecht der Grafen von Almeida geerbt hat.

Die Schifffahrtsgesellschaften auf dem Mondsee
Auf dem Mondsee fahren unter zwei Gesellschaften drei Schiffe. Die Schifffahrt Hemetsberger fährt mit MS Herzog Odilo und MS Mondsee. MS Mondseeland wird bereedert durch die Schifffahrt Meindl.
Schifffahrt Meindl am Mondsee (Link)
Schifffahrt Hemetsberger (Link)
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