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Heute vor 55 Jahren übernahm John F. Kennedy das Amt des amerikanischen Präsidenten. JFK sollte nur noch 1036 Tage regieren, 1963 wurde er vor den Augen der Welt erschossen. In seinen knapp drei Amtsjahren veränderte sich die Welt nicht zuletzt durch Kennedy gleich mehrfach.
Schon seine Inaugurationsrede sorgte für Aufsehen («Ask not what your country can do for you — ask what you can do for your country»). Später sorgte er mit dem Schweinebuchtdebakel für eine innenpolitische Katatstrophe, rettete aber kurz darauf die Welt praktisch im Alleingang vor einem Nuklearkrieg (Kubakrise). Dazu kamen die Unruhen in Vietnam, der Bau der Berliner Mauer mit Kennedys berühmtem Bekenntnis «Ich bin ein Berliner» und zu guter Letzt die Ankündigung der bevorstehenden ersten Mondlandung.
Selbst JFKs Tod ist bis heute ein Geheimnis: Offiziell war es der Kommunist Lee Harvey Oswald, der ihn erschossen haben soll. Die Zweifel blieben und inspirierten Hollywood zu unzähligen Thesen, die berühmteste im Erfolgsfilm JFK von Oliver Stone 1991. Die Akten zu Kennedys Tod sollen übrigens nächstes Jahr geöffnet werden.