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Archäologische Sammlung der Stadt Biel
Sammlung Schwab
Erst mit rund 50 Jahren wendet sich Friedrich Schwab, Bieler Bürger und Oberst im Sonderbundkrieg, der Archäologie im Seeland zu. Zwischen 1853 und 1869 bemüht er sich intensiv um den Aufbau seiner «Pfahlbausammlung»: Über 4500 prähistorische Objekte kommen zusammen. Diese stammen vorwiegend vom Grund des Bieler-, des Neuenburger- und des Murtensees und datieren in die Jungstein -, Bronze- und Eisenzeit.
Vor allem die Objekte der eisenzeitlichen Fundstelle La Tène (NE), die Schwab 1857 entdeckt hat, machen die Sammlung Schwab über die Region hinaus in ganz Europa bekannt. Museen aus England, Frankreich und Deutschland interessieren sich für die prachtvollen Eisen- und Bronzefunde und lassen von einigen Kopien anfertigen. 1867 sind ausgewählte Funde der Sammlung sogar an der Weltausstellung in Paris zu bewundern.
1865 schenkt Friedrich Schwab seine «Sammlung von Waffen, Zierrathen, häuslichen und anderen Geräthschaften, aus sogenannten Pfahlbauten» der Stadt Biel. 1873 wird sie im Museum Schwab der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.
Heute umfasst die Sammlung über 23‘000 Objekte. Schenkungen, Ankäufe und zwei Ausgrabungen 1937/1938 in Lüscherz und Petinesca, an denen sich das Museum Schwab beteiligt hat, liessen die Sammlung weiter anwachsen.