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Wichtigstes Unterscheidungsmerkmal ist
die Pflanze (Tracht), die von den Bienen hauptsächlich besucht
wurde.
Sortenhonige dürfen nur als Sortenhonige
bezeichnet werden wenn sie zum grössten Teil daraus bestehen.
Zudem unterscheidet man die Nahrung der
Bienen.
Sie ernähren sich von Nektar und Honigtau.
Bienen die ihren Honig hauptsächlich aus Nektar
herstellen wird Blütenhonig genannt.
Honig aus Honigtau wird
als Honigtauhonig bezeichnet.
Nektar (Blütenhonig)
Nektar ist eine stark zuckerhaltige Lösung,
die von den Nektarien, den Nektardrüsen der Blütenpflanzen
ausgeschieden wird.
Nektarien befinden sich üblicherweise in den Blüten, sie können
sich aber durchaus auch in anderen
Pflanzenteilen, beispielsweise in Blattachseln, befinden. Ein Honig
der überwiegend aus Nektar gewonnen wird, heisst Blütenhonig.
Honigtau
(Blatt-, Wald- und Nadelhonige)
Sammeln Bienen überwiegend Honigtau,
entsteht ein Honigtauhonig. Honigtau ist das Ausgangsprodukt der Blatt-,
Wald- und Nadelhonige.
Pflanzensaftsaugenden Insekten (Lachniden;
beispielsweise Rinden- oder Schildläuse), die auf diesen Bäumen
leben, stechen das Siebröhrensystem der Pflanzen an.
Die Lachniden ernähren sich von dem
Pflanzensaft. Den Teil, den die Insekten nicht für ihre Ernährung
benötigen, scheiden sie wieder aus.
Die Ausscheidung wird Honigtau genannt und ist mit organischen Säuren,
Enzymen und anderen Stoffen angereichert.
Honigtautropfen an einer Blattlaus
Bei günstigen Wetterbedingungen sondern
die
Insekten in einem Hektar Wald etwa 300 bis 400 Liter Honigtau pro Tag
ab.
Honigtau fällt auf Blätter, Nadeln
und Zweige, von wo ihn die Bienen aufsammeln und im Bienenstock zu Honig
verarbeitet.
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