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Die Krankheit ist von infizierten Tieren auf den Menschen übertragbar und kann schwere gesundheitliche Probleme verursachen. Grund zur Panik bestehe laut Experten nicht, erhöhte Vorsicht sei aber sehr wohl angebracht.
Die Krankheit führt bei Hasen und Nagetieren zu Fieber, Organ- und Lymphknotenschwellungen und verläuft meist tödlich. Am lebenden Stück kann das fehlende Fluchtverhalten ein Hinweis auf eine Infektion sein. Am aufgebrochenen Stück erkennt man Tularämie vor allem an Entzündungsherden und geschwollenen Lymphknoten sowie einer stark vergrößerten Milz.
Die Erreger können bei Kontakt mit infizierten Tieren sowohl über Hautverletzungen, als auch über die Atemwege oder den Mund aufgenommen werden.
Typische Symptome bei Betroffenen ähneln denen der Grippe. Die unter Umständen lebensbedrohliche Krankheit lässt sich jedoch bei rechtzeitiger Diagnose mit Antibiotika behandeln.
Speziell Landwirten, Forstarbeitern und Jägern wird zur Vorbeugung das Tragen von Einweghandschuhen und gegebenenfalls Mundschutz empfohlen.
Tot aufgefundene Tiere, insbesondere ohne äusserlichen Verletzungen, sollen nur mit Einweghandschuhen berührt und untersucht werden. Die Tiere sind zur Untersuchung an das kantonale Veterinäramt einzusenden!