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Wir stehen an der Seite der Bäuerinnen und Bauern
Abkommen der Schweiz mit Malaysia
Die Schweiz verlangt in Verhandlungen über Freihandelsabkommen mit Entwicklungsländern immer wieder die Einführung strenger Sortenschutzgesetze. Etwa 2018 im Abkommen mit Indonesien oder in den Verhandlungen mit Malaysia. Sie sollen sich nach dem sogenannten «UPOV 91» richten, dem Internationalen Übereinkommen zum Schutz von Pflanzenzüchtungen. Dieses verbietet Bäuerinnen und Bauern den Verkauf und Tausch von geschützten Sorten. Auch der Wiederanbau auf dem eigenen Hof von ausgewählten Nutzpflanzen ist eingeschränkt. Davon profitieren vor allem Agrarkonzerne. Für HEKS, Fastenaktion, Partner sein und APBREBES ist das inakzeptabel, das Übereinkommen untergräbt das Recht auf Nahrung und steht im Widerspruch zu der auch von der Schweiz unterstützten UN-Deklaration für die Rechte der Bäuerinnen und Bauern.