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Die Zulassung basiert der Compass-Studie. Laut dieser fiel das Risiko für Schlaganfälle, Herzinfarkte und kardiovaskuläre Todesfälle durch die Anwendung im Vergleich zur alleinigen Behandlung mit ASS um 24 Prozent. Auch in den USA läuft ein Antrag auf eine Erweiterung der Zulassung.
Xarelto ist ein wichtiger Umsatztreiber im Pharmageschäft des Dax-Konzerns und bereits in anderen Indikationen wie der tiefen Venenthrombose, der Prävention von Schlaganfällen bei Patienten mit Vorhofflimmern sowie bei Lungenembolien zugelassen. 2017 war der Umsatz von Bayer mit Xarelto um 12,6 Prozent auf 3,3 Milliarden Euro gestiegen. Das war fast ein Fünftel des Umsatzes der Pharmasparte und mehr als 9 Prozent des Konzernumsatzes.
Das Mittel wird ausserhalb der USA von Bayer vermarktet, auf dem US-Markt selbst durch eine Tochter des US-Konzerns Johnson & Johnson ./mis/stk
(AWP)