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Die schöne Phyllis Dietrichson überredet den arglosen Versicherungsvertreter Walter Neff, erst eine hohe Lebensversicherung mit ihrem Gatten abzuschliessen und ihn dann gemeinsam zu töten. Die Versicherung wird jedoch misstrauisch und beauftragt Neffs besten Freund Barton Keyes mit der Aufklärung des Falls.
Das Geld, eine Frau, ein Mord und die Vergeblichkeit all dessen, eine Voice-over-Stimme, eine mit wenig Licht und starken Kontrasten arbeitende Kamera und unkonventionelle Blickwinkel – Billy Wilder versammelte in Double Indemnity die Grundelemente des Film noir: Der Film war stilprägend und hat unzählige Nachfolgefilme inspiriert. Wilder wagte sich in die tiefsten Abgründe einer Figur – Barbara Stanwyck, die schon damals zu den erfolgreichsten Stars in Hollywood zählte, hatte zunächst grosse Bedenken, eine solche Rolle anzunehmen. Doch zeigte der Erfolg des Films, dass sich die Zuschauer ihrem Charisma selbst dann nicht entziehen konnten, wenn sie eine eiskalte Mörderin spielte.
«Stanwycks Platinblondine Phyllis ist vielleicht die am besten gespielte und fesselndste von all den luderhaften, kaltblütigen Femmes fatales des Film-noir-Genres. Mit ihrem herausfordernden Blick, ihrem verächtlich lächelnden überschminkten Mund und ihren strategisch platzierten Beinen ist sie eine lebende Falle.» (Pauline Kael, 5001 Nights at the Movies)
Trailer
Drehbuch: Billy Wilder, Raymond Chandler, nach dem Roman von James M. Cain
Kamera: John F. Seitz
Musik: Miklós Rózsa
Schnitt: Doane Harrison
Mit: Barbara Stanwyck (Phyllis Dietrichson), Fred MacMurray (Walter Neff), Edward G. Robinson (Barton Keyes), Porter Hall (Mr. Jackson), Jean Heather (Lola Dietrichson), Tom Powers (Mr. Dietrichson), Byron Barr (Nino Zachetti), Richard Gaines (Edward S. Norton jr.), Fortunio Bonanova (Sam Garlopis), John Philliber (Joe Pete)
106 Min., sw, Digital HD, E/d