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Ausdauertraining
Leichtes Ausdauertraining verbessert die Funktionalität des Immunsystems. Besonders Personen, die ein geschwächtes Immunsystem haben, können durch moderate Ausdauerbelastung eine positive Wirkung erzielen. Drei bis vier Trainingseinheiten pro Woche sind für den Körper ideal. Auch langfristig zeigen solche Anstrengungen eine positive Wirkung. Senioren, die regelmässig trainieren, verringern so beispielsweise das Risiko für Tumorerkrankungen.
Nach dem Leistungssport ist das Immunsystem geschwächt
Nach intensiven Sporteinheiten ist der Körper anfälliger auf Infektionskrankheiten (Open-Window-Phänomen) und Viren können leichter in den Körper gelangen. Nach Ausdauerwettkämpfen ist das Erkrankungsrisiko für Athleten deshalb höher (v. a. für grippale Infekte und Durchfall). Um sich vor einer Krankheit zu schützen, sollten Leistungssportler deshalb den Aufenthalt an trockener Luft minimieren und regelmässig die Hände waschen.
Regeneration stärkt körpereigene Abwehr
Eine Balance zwischen Training und Regeneration ist bei ambitionierten Sportlern entscheidend für die Funktion des Immunsystems. Stimmt das Verhältnis zwischen Belastung und Erholung, so verbessert sich auch bei intensivem Training die körpereigene Abwehr gegenüber Krankheiten. Welches Training wieviel Regenerationszeit benötigt, lesen Sie im Blog «Was passiert mit der Muskulatur beim Sport?».
Sport bei Krankheit vermeiden
Kranke Sportler sollten intensive Trainings vermeiden. Bei Fieber oder Erkältungen mit Halsschmerzen gilt absolutes Trainingsverbot. Sportliche Belastungen fördern den Übertritt von Viren in die Blutbahn, was zu einer lebensgefährlichen Infektion des Herzmuskels führen kann.