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Cannabis sativa, die Hanfpflanze, ist vielen Menschen bekannt. Oft wird sie jedoch mit ihrer psychoaktiven Wirkung in Verbindung gebracht. Dabei ist Cannabis eigentlich keine Droge. Der Grund für den psychogenen Effekt ist das Cannabinoid THC, das weltweit am besten erforscht ist. Doch Cannabis enthält nicht nur THC, sondern auch Cannabidiol (CBD), das keine psychogene Wirkung hat. Was sind die Unterschiede zwischen THC und CBD und was bedeuten die Begriffe? Dies wird hier näher erläutert.
Wie sich THC und CBD ähneln – ein Vergleich
Cannabisblüten können THC und CBD enthalten. Manche Sorten bringen THC und CBD mit, andere nur einen der Stoffe. Zu den Gemeinsamkeiten von THC und CBD gehört, dass es sich um Cannabinoide handelt, die auf natürliche Weise in der Cannabispflanze vorkommen. Forscher sind seit Jahren damit beschäftigt, beide Substanzen zu untersuchen. Bekannt ist, dass THC im Gegensatz zu CBD einen Rausch auslöst, weshalb der Konsum von THC in Europa verboten ist.
THC und CBD sind Bestandteile des Endocannabinoid-Systems – ein Netzwerk, das sowohl bei Menschen als auch bei Tieren vorhanden ist. Obwohl sie aus derselben Pflanze stammen, wirken THC und CBD auf den menschlichen Körper auf ganz unterschiedliche Weise.
THC und CBD – die Vorzüge von CBD
THC und CBD sind mittlerweile ein heiß diskutiertes Thema in der Forschung. Viele Menschen berichten, dass die Verwendung von CBD eine positive Wirkung auf ihr Leben hat. CBD-Produkte werden aufgrund ihrer Fähigkeit, die Vitalität zu erhöhen, Schmerzen zu reduzieren, Ängste zu lindern und Schlafstörungen zu bekämpfen, häufig verwendet.
Es ist nicht erlaubt, CBD als Nahrungsergänzungsmittel zu verkaufen. Obwohl die erforderlichen Daten vorhanden sind, wird CBD immer noch als Aromastoff hergestellt. Am häufigsten findet man CBD als Öl, doch auch CBD-Blüten sind zu erwerben.
CBD-Flüssigkeit ist eine weitverbreitete Darreichungsform, die angeblich stärkere Effekte erzielt und meist mit einem Vaporizer, einem Gerät zum Verdampfen von Flüssigkeiten, konsumiert wird. Einer der größten Vorteile von CBD ist, dass es nur wenige Nebenwirkungen hat, wie beispielsweise leichten Schwindel, wenn es in zu hoher Dosierung eingenommen wird. Dies gilt für THC und CBD sowie für alle Stoffe der Hanfpflanze.
THC und CBD – Cannabidiol richtig anwenden
Cannabidiol (CBD) wird meistens als Öl verwendet, aber es gibt auch Kosmetikprodukte, die es enthalten. Die Konzentration des CBD-Öls variiert je nach Dosierung: Produkte mit geringer Dosierung enthalten 5–10 % CBD, während höher dosiertes CBD mit 15–20 % Wirkstoffstärke angeboten wird. Wenn es um die Herstellung geht, müssen die Verbraucher beachten, dass der THC-Anteil maximal 0,2 % betragen darf, damit der Kauf von CBD legal ist.
Es gibt unterschiedliche Arten von CBD-Produkten: Mono-Produkte und Vollspektrum-Produkte. Vollspektrum-CBD ist die bevorzugte Wahl, da es den Entourage-Effekt auslöst und somit eine stärkere Wirkung hat.
THC und CBD – hat CBD auch Nachteile?
Obwohl CBD bei minimalen Nebenwirkungen eine hohe Wirksamkeit hat, wird es immer noch oft mit Cannabis sativa, Cannabinoiden und Hanf in Verbindung gebracht, was ein Nachteil ist. Dennoch hat sich die Zahl der Nutzer in den letzten Jahren aufgrund der positiven Eigenschaften erhöht. Viele Anfänger sind sich der Unterschiede zwischen THC und CBD jedoch nicht bewusst.
Es ist für viele Menschen überraschend zu erfahren, dass der Körper Cannabinoid-Rezeptoren besitzt und auch Endocannabinoide selbst produzieren kann. Dieser Fakt hat dazu geführt, dass THC und CBD in der Medizin eine starke Aufmerksamkeit bekommen. In seltenen Fällen kann Marihuana auf ärztliche Verschreibung eingenommen werden, allerdings nur, wenn der Arzt ein Rezept dafür ausstellt.
Es ist offensichtlich, dass es einen Unterschied zwischen THC und CBD gibt, aber kann CBD ähnlich wirksam sein wie THC, nur ohne das High-Gefühl? Diese Frage bewegt die Forscher und es gibt viele Gründe, warum sie so interessiert an diesem Thema sind.
THC und CBD – die Vorteile von THC
Tetrahydrocannabinol (THC) ist ein Cannabinoid, das aus der Hanfpflanze gewonnen wird und durch zahlreiche Studien als vorteilhaft für die menschliche Gesundheit erkannt wurde. Unter anderem kann es zur Linderung von Schmerzen beitragen, weshalb in Deutschland Marihuana auf Rezept erhältlich ist. Aus diesem Grund setzt sich Deutschland auch für eine Legalisierung von THC ein.
Ein deutlicher Vorteil von THC ist, dass seine Wirkung und Struktur sehr genau untersucht wurden. Es ist jedoch noch immer verboten, da es berauschend wirkt. THC ist ein Cannabinoid, welches, wenn es mit Terpenen und Flavonoiden kombiniert wird, den Entourage-Effekt hervorruft. Dadurch erhöht sich die Bandbreite an Wirkungen, genau wie bei CBD.
THC und CBD, Cannabis, Hanf und Marihuana – was man wissen sollte
Es ist schwierig für Leute ohne Fachwissen, THC und CBD, Cannabinoide und Drogen voneinander zu unterscheiden. Wenn von Cannabis gesprochen wird, denken viele zuerst an Marihuana, da sie nicht wissen, dass es Unterschiede gibt. Um Klarheit zu schaffen, werden im Folgenden einige wichtige Begriffe rund um THC und CBD erläutert:
- Hanf: Grundsätzlich ist Hanf eine Pflanze, die zur Gewinnung von Cannabidiol und anderen nicht berauschenden Cannabinoiden dient. In der Europäischen Union ist es erlaubt, Hanf anzubauen, solange die jeweilige Sorte im zertifizierten Katalog vermerkt ist. Cannabidiol kann aus der Hanfpflanze gewonnen werden, während THC entweder gar nicht oder nur in geringen Mengen enthalten ist.
- Marihuana: Marihuana ist eine der bekanntesten Cannabispflanzen, die vor allem THC enthält. Allerdings ist der Anbau in Deutschland und vielen anderen EU-Ländern verboten. Marihuana enthält zudem einen geringeren Anteil an CBD und weiteren Cannabinoiden. Durch Kreuzungen verschiedener Sorten wird versucht, Sorten mit einem hohen THC-Gehalt zu erzielen.
- Cannabis: Cannabis, auch Marihuana genannt, bezeichnet eine Pflanze, die in drei verschiedene Unterarten aufgeteilt werden kann: Cannabis sativa, Cannabis indica und Cannabis ruderalis. Jede dieser Unterarten hat einen unterschiedlichen Gehalt an THC und CBD, wobei Cannabis sativa den höchsten THC-Gehalt aufweist und Cannabis ruderalis den höchsten CBD-Gehalt.
THC und CBD – Sicherheit und Risiken
Wenn man Cannabisblüten vor sich hat, kann man nicht sofort erkennen, ob es sich um CBD- oder THC-Blüten handelt. Beide haben die gleiche äußere Erscheinung, jedoch unterschiedliche Wirkungen. Während THC psychoaktiv wirkt und möglicherweise schwerwiegende Nebenwirkungen verursachen kann, hat die Weltgesundheitsorganisation CBD als unschädlich eingestuft. CBD-Produktion ist erlaubt, die Herstellung und der Besitz von THC nicht.
Die Wirkung von THC auf die Wahrnehmung ist so stark, dass seine Einnahme als gefährlich eingestuft wird. Rauchen ist allgemein ungesund, was den Konsum von Marihuana als Joint weiter verkompliziert. Um diesen negativen Effekten zu entgehen, wird CBD häufig als Öl angewendet oder verdampft, beispielsweise über einen CBD-Vape-Pen.
Es ist nicht ratsam, THC-haltige Produkte zu verwenden, solange es keine Legalisierung gibt. Daher empfehlen wir, sich ausschließlich auf legale CBD-Artikel zu verlassen, um auf Nummer sicher zu gehen. Wir raten davon ab, illegale Produkte mit THC und CBD zu verwenden, da hier immer die Gefahr besteht, dass ungeeignete Stoffe zugesetzt wurden. Bis zur Legalisierung von THC sind legale Produkte aus seriösen CBD-Shops die sicherste Option.
Sie haben noch Fragen zu THC und CBD? Dann nehmen Sie Kontakt zu uns auf. Wir helfen Ihnen gerne weiter.