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Wer könnte die Tatuaje Black Label Corona Gorda und ihre Geschichte besser beschreiben als Pete Johnson selbst:
Auf einer Reise im Jahr 2007 auf einer berühmten Insel, die für ihre historische Zigarrenherstellung bekannt ist, verbrachte ich meine Zeit in einer Kleinstadt und genoss das einfache Leben. Ob an den friedlichen Tagen oder in den festlichen Nächten waren stets Zigarren beteiligt. Meine Lieblingszigarre war keine aus einem örtlichen Laden oder einer Fabrik, sondern diejenige, die mir jeden Morgen zugesteckt wurde.
Jeden Morgen nach dem Duschen mit einem Eimer Wasser (der durch sowas wie einen Lockenstab aufgeheizt wurde), begab ich mich zum Gartenzaun vor dem Haus um ein paar Sonnenstrahlen abzubekommen und die frische Luft einzuatmen. Dabei realisierte ich wie weit ich von zu Hause entfernt war und auf dieser Insel ein Unbekannter war. Mein Telefon funktionierte nicht und ich hatte keine anderen Verpflichtungen als mich zu entscheiden welche Zigarre ich an jenen Tagen rauchen soll.
An meinem ersten Morgen auf der Insel kam ein älterer Herr auf einem Bike daher. Das war nicht etwa ein Motorrad, sondern eher etwas wie ein altes ‚Schwinn‘, das er schon seit Jahrzehnten fuhr. Dieser Herr war gut, fast schon adrett gekleidet, sodass ich ihm wahrscheinlich merkwürdig erschien. Mein übliches Outfit mit Jeans, T-Shirt, jede Menge Silberschmuck, und einen Arm voller Tattoos störten ihn aber keineswegs. Er sah lediglich, dass ich jenen Morgen genoss und hielt mir ab diesem Tag jeden Morgen um die gleiche Zeit eine Zigarre, aus seiner Hemdtasche gezogen, hin.
Diese Zigarre war nicht wirklich ‚hübsch‘, was mich nicht einen Deut kümmerte. Vielmehr war es ein geschätztes und unerwartetes Geschenk, das mir grosse Freude bereitete. Nachdem ich diese Zigarre rauchte, nahm ich sofort wahr, dass es sich um eine der besten Zigarren handelte, die ich auf dieser Insel rauchen durfte. Noch am gleichen Tag erfuhr ich von meinem Gastgeber, dass diese Zigarren etwas Besonderes für deren Besitzer waren. Es waren nämlich Zigarren, die sie für sich selbst gemacht hatten. Auch die Jungs, die hart in den Fabriken arbeiteten, nahmen sich am Abend zu Hause noch Zeit ihre privaten Zigarren zu drehen. Einfache Zigarren mit ihren bevorzugten Aromen. Im Laufe der nächsten Tage besuchten ich und mein Gastgeber dessen Freunde, bei denen wir ebenfalls nach ihren eigenen hausgemachten Zigarren fragten. Noch bevor ich die Insel verliess, probierte ich verschiedene Zigarren von einigen Einheimischen, die alle diversen Tabak von verschiedenen Regionen benutzten. Alle waren grossartig, doch vor allem eine stach für mich klar hervor.
Als ich nach Nicaragua reiste beschloss ich mit der Garcia-Familie zusammen zu arbeiten um diese aussergewöhnliche Zigarre nachzubilden. Gemeinsam verbrachten wir einige Zeit um den richtigen Blend mit dem passenden Wrapper zu finden. Das marmorierte und raue Deckblatt war perfekt für diese Zigarre: rustikaler Look mit einer Unmenge an Aromen. Nach dem Rauchen der ersten Probezigarre wähnte ich mich sofort wieder auf dieser Insel. Entspannt an einen Zaun gelehnt, das Leben geniessend, beim Rauchen einer aussergewöhnlichen Zigarre. Eine grossartige Zigarre, die mich jeweils an den Ort, die Zeit und die Reinheit des einfachen Lebens erinnert. Manche mögen am Aussehen dieser Zigarre wenig gefallen finden, hinter dieser groben Oberfläche verbirgt sich ein reichhaltiger Geschmack.
Manchmal ist eine Zigarre nur eine Zigarre. Diese ist eine Ehrung an genau diese eine Zigarre.
Enjoy,
Pete Johnson
|Format||Corona Gorda|
|Länge (mm)||143|
|Ringmass||46|
|Durchmesser (mm)||18mm|
|Deckblatt||Nicaragua|
|Umblatt||Nicaragua|
|Einlage||Nicaragua|
|Aroma||4,5|
|Stärke||4,0|
|Boxpressed||Nein|
|Produktion||von Hand|
|Art||Longfiller|
|Alutubo||Nein|