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Beschreibung
Oliver sitzt in Untersuchungshaft. Ihm wird ein fürchterliches Verbrechen zur Last gelegt. Er hat kein Alibi und die Indizien sprechen gegen ihn.
Jetzt leidet er im Gefängnis, umgeben von Drogendealern, Bankräubern und anderen Schwerstkriminellen und wartet auf entlastendes Material.
Oliver vermisst seine Tochter und seine Frau und wünscht sich nichts sehnlicher als endlich wieder bei seinen Liebsten zu sein.
Manchmal, in den langen, beinahe nicht enden wollenden Nächten im Gefängnis, zweifelt gar Oliver an seiner Unschuld.
Er hätte nie gedacht, dass er mit bald vierzig Jahren einmal noch zu rauchen beginnen würde. Es war morgens um Viertel vor zehn, und der Aschenbecher vor ihm war schon halbvoll.
Bisher hatte er den Alkohol und die Zigaretten gemieden wie der Teufel das Weihwasser. Laufsport war seine grosse Leidenschaft. Jedes Jahr nahm er an mindestens einem halben Dutzend Bergläufen teil. Da war eine gute Kondition notwendig, und Laster wie Rauchen und übermässiges Trinken lagen nicht drin.
Nun war alles anders. Sein Zellenkumpel schlief noch. Er aber sass schon seit dem frühen Morgen am kleinen Tisch, trank Kaffee und zog sich eine Zigarette nach der andern rein. Gelegentlich schaute er durchs kleine, vergitterte Fenster ins Freie.
Wieso war er hier?