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Es war eine intensive Diskussion, welche der Obwaldner Kantonsrat am 28. Mai 2009 führte. Dabei ging es um die Frage, ob der Kanton das von privater Seite lancierte Stollenprojekt auf den gleichen Planungsstad wie das vom Stimmvolk genehmigte Projekt für die Tieferlegung und Verbreiterung der Sarneraa bringen soll. In geheimer Abstimmung wurde dies mit 22 zu 32 Stimmen abgelehnt.
Rathaus, Sarnen
Über zwei Stunden diskutierten die Parlamentarierinnen und Parlamentarier des Obwaldner Kantonsrats am Donnerstag, 28. Mai 2009, zum Thema Hochwasserschutz Sarneraa. Auslöser war dabei die von Kantonsrat Jürg Berlinger (CVP Sarnen) eingereichte Motion. Diese verlangte vom Regierungsrat, dass das von Privatpersonen initierte Projekt eines Stollens auf den gleichen Planungsstand gebracht werden soll wie das Projekt Tieferlegung und Verbreiterung der Sarneraa. Dieses genehmigte das Stimmvolk am 25. November 2007 an der Urne mit einem deutlichen Mehr.
Für eine Mehrheit des Parlamentsmitglieder war klar, dass eine Gleichstellung der Planung nicht nur zusätzliche Kosten, sondern auch eine weitere zeitliche Verzögerung zur Folge hat. Baudirektor Hans Matter gab dabei seiner Überzeugung Ausdruck, dass das Projekt mit der Tieferlegung und Verbreiterung der Sarneraa der Bevölkerung des Kantonshauptortes den bestmöglichen Schutz vor Hochwasser gewähren wird. Nach über zweistündiger Diskussion entschied der Kantonsrat mit 22 gegen 32 Stimmen, dass die Motion nicht überwiesen wird.