Document ID: /curiavista/filtered/00000_business.jsonl.gz/116158

<h2>SubmittedText<h2><p>Bezüglich der Stromdiskussion steckt im effizienteren Einsatz des Stroms ein grosses Potenzial. In der seit Wochen geführten Stromdebatte ist die Frage des Energiesparens nie richtig konkret gestellt worden. Das erschwert die Planung, verunmöglicht eine transparente Strategie und führt zu vagen Massnahmen. Der Bundesrat wird deshalb beauftragt, einen Sparplan aufzustellen, die möglichen Konsequenzen und das tatsächliche Sparpotenzial aufzuzeigen. Erst dann darf sich das Volk in der Kenntnis aller Konsequenzen für eine Energiewende entscheiden. Diese soll sich unter anderem an folgenden Fragen orientieren:</p><p>- Wo kann man Strom sparen?</p><p>- In welchen Bereichen des Alltags kann Energie eingespart werden?</p><p>- Kommen die Städte und Gemeinden auch mit halb so viel Strom für die Strassenbeleuchtung aus, ohne die Sicherheit zu gefährden?</p><p>- Welches Sparpotenzial liegt bei den Privathaushalten, zum Beispiel beim Verzicht auf elektrische Heizungen?</p><p>- Gibt es Sparpotenzial bei Industrie, Handel und Wirtschaft, ohne dass die Wettbewerbsfähigkeit der Schweiz leidet?</p><p>- Gibt es Sparpotenzial beim Stromverbrauch des öffentlichen Verkehrs?</p><p>- Welches Einsparpotenzial besteht bei Hallenbädern, Eisstadien und sonstigen öffentlichen Grosseinrichtungen?</p><p>- Inwiefern bestehen Möglichkeiten, bei Gütern und Elektrogeräten strengere Vorschriften und Auflagen zu machen?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2>Der Bundesrat beantragt die Annahme des Postulates.