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München (ots) - Sendetermin: Sonntag, 20. August 2017, um 18:00 Uhr bei RTL II Matthias Malmedie testet: ...
Lokale Lösungen für Wasserprobleme: Das vierte Weltwasserforum
Stockholm, Schweden (ots/PRNewswire) -
- In der Vorbereitungsphase werden lokale Projekte identifiziert
- Das 4. Weltwasserforum erwartet eine beachtliche Teilnahme der führenden Gruppen und Organisationen des Forums
- Das europäische Regionalkomitee wurde eingerichtet
- Die Inter-American Development Bank bietet Unterstützung für Medienaktivitäten an
Die mexikanische Regierung hat durch das Sekretariat des 4. Weltwasserforums und den Weltwasserrat während des Seminars "Lokale Aktionen für eine globale Herausforderung", das im Rahmen der Weltwasserwoche in Stockholm abgehalten wurde, eine zweite Erklärung abgegeben.
Cristobal Jaime Jaquez, Co-Chair des International Organizing Committee des Forums und Vorsitzender der mexikanischen Wasserkommission berichtete, in der Erklärung werde dazu angeregt, sich auf lokale Ansätze zu konzentrieren. An solchen lokalen Lösungen sollten nicht nur Regierungen teilnehmen können, sondern auch einzelne Personen, die zivile Gesellschaft, die Massenmedien, die Geschäftswelt und Mitglieder der verschiedenen Gruppierungen jedes Landes.
"Dies ist eine Möglichkeit für alle Länder, von den Erfahrungen anderer Länder zu lernen, deren erfolgreiche Methoden zu übernehmen und den reellen Bedingungen jeder Region anzupassen", erklärte er.
Franca Schwarz vom deutschen Umweltministerium stimmte dem zu und wies darauf hin, dass sich das 4. Weltwasserforum von anderen globalen Konferenzen tatsächlich durch die Identifizierung lokaler Lösungen abhöbe. Durch regionale Treffen in der Vorbereitungsphase des Forums werden verschiedene Ansichten und Erfahrungen zusammengetragen.
Währenddessen unterstrich Hilary Coulby von der Multi-Stakeholder Steering Group, alle Gruppen und sozialen Organisationen seien bereit und stünden bereits miteinander in Kontakt, um am Forum teilzunehmen. "Es wurden bereits Vorbereitungstreffen in Brasilien, Südafrika, Uganda und den Philippinen der Agenda hinzugefügt, an denen einige repräsentative Gruppen wie Thames Water, PSI und Water Aid teilnehmen", berichtete sie.
Ausserdem haben internationale Frauenorganisationen und -verbände, die in Wasser- und Umweltschutzorganisationen mitarbeiten, ihre Kräfte vereint und einen Frauenrat gebildet. Dieser Rat hat das Ziel, Sitzungen zu organisieren, die die Berücksichtigung der weiblichen Perspektive im Forum garantieren sollen.
Das International Organizing Committee des 4. Weltwasserforums gab bekannt, dass die zweite Erklärung auch die Art und Weise der Teilname von Organisationen, Verbänden oder Einzelpersonen in den fünf Regionen (Afrika, Amerika, Asien-Pazifik, Europa und Mittlerer Osten) behandelt. Die Teilnehmer können so die verschiedenen Ansätze zur Lösung von Wasserproblemen und bereits erfolgreich eingesetzte Lösungen kennen lernen.
Während der Weltwasserwoche in Stockholm wurde ein Regionalkomitee für Europa eingerichtet. "Wir freuen uns, während der Vorbereitungsphase und während des 4. Weltwasserforums selbst mit Europa zusammenzuarbeiten, damit lokale europäische Massnahmen stark in das Forum einfliessen", sagte der Koordinator des Komitees, Jeroen J. van der Sommen vom Netherlands Water Partnership während seines Referats.
Der äthiopische Wasserminister, Shiferaw Jarso, wies darauf hin, dass es ausser schlechtem Wassermanagement auch keine Pläne für die Reaktion auf ökologische Probleme und Faktoren wie Armut und Auswirkungen von Naturkatastrophen (Trockenheit, Überschwemmung und Desertifikation) gibt und dass bedeutende Investitionen in Infrastrukturen notwendig sind. "Es muss gehandelt und nicht nur diskutiert werden", sagte er.
Bert Diphoorn, Vorstandsmitglied der African Development Bank (ADB) und Koordinator des Organizing Committee für die Region Afrika erklärte: "Afrika ist sehr an der Teilnahme an der Vorbereitungsphase und am Forum selbst interessiert und hat dabei die Unterstützung der African Development Bank. Dank des Forums werden wir mehr als 20 von Experten organisierte Sitzungen sowie ein Regionaltreffen veranstalten, das nächsten Monat in Tunesien stattfindet."
Besonders wichtig ist, dass die zweite Erklärung eine Beschreibung der Herausforderungen in jeder Region enthält, ausgehend von den Rahmenthemen bis zu Themen wie die Finanzierung lokaler Initiativen, die Entwicklung von Kapazitäten, die Nutzung von Technologien und die Bewertung aktueller Wasserpolitik.
Das Dokument beschreibt auch die Agenda der verschiedenen Komponenten des Forums, wie der Ministerkonferenz, der Weltwasserausstellung, der Preisverleihung und der Water Fair mit ihren kulturellen Veranstaltungen. Informationen über die Agenda erhalten Sie unter: http://www.worldwaterforum4.org.mx
Im Zusammenhang mit anderen Punkten wurde berichtet, dass das Organizing Committee des Forums eine grössere Teilnahme der Kommunikationsmedien anstrebt. Hierfür wird die Inter-American Development Bank Schulungs-Seminare finanzieren, damit das Thema Wasser in den Medien einen grösseren Stellenwert erhält und so das Bewusstsein in der Öffentlichkeit gestärkt wird.
Nach Aussage der Seminarreferenten soll nicht der Eindruck erweckt werden, es werde ein Projekt entwickelt, dass den Wassermangel in einer bestimmten Region der Welt ausgleichen oder ansprechen soll. Wichtig ist, direkt von lokalen Akteuren zu erfahren, welche finanziellen, wirtschaftlichen, politischen oder technologischen Faktoren es möglich gemacht haben, ein wichtiges Projekt für das Überleben der Gemeinschaft zu realisieren. Das ist der Grund für den Slogan des Weltwasserforums "Lokale Aktionen für eine globale Herausforderung".
Das Weltwasserforum ist die wichtigste internationale Veranstaltung zum Thema Wasser. Sie wird vom Weltwasserrat und dem jeweiligen Veranstaltungsland organisiert. Die vierte Ausgabe findet vom 16. bis zum 22. März 2006 in Mexiko statt. Ziel des Weltwasserforums, das alle drei Jahre abgehalten wird, ist es, eine reale Politik für das Management weltweiter Wasserresourcen zu fördern. Ausserdem hat das Forum zum Ziel, Politiker und andere Entscheidungsträger auf lokaler, regionaler, nationaler und internationaler Ebene zu beeinflussen.
Jeder kann am Weltwasserforum teilnehmen und zur Verbesserung des Wassermanagements beitragen. Während des Forums werden unter anderem eine Ministerkonferenz, thematische Sitzungen, Seminare, eine Ausstellung und Water Fair und ein Filmfestival veranstaltet.
Secretariat of the 4th World Water Forum:
AV. Insurgentes Sur 2416
piso 4 Ala Sur
Copilco 04340 Mexico D.F.
- MEXICO -
Tel: +52-55-51-74-44-80
Fax: +52-55-51-74-44-75
Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:
Ulrike Kelm
Tel: +52-55-51744000, Durchwahl 1124
<email-pii>
Carolina Vazquez
Tel: +52-55-51744000 Durchwahl 1105
<email-pii>
Webseite: http://www.worldwaterforum4.org.mx
ots Originaltext: National Water Commission of Mexico
Im Internet recherchierbar: http://www.presseportal.ch