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Gastausstellung
„1798 – Als die Franzosen kamen“
- Juni – 22. Oktober 2017
Das Kultur-Historische Museum präsentiert als Ergänzung zum aktuellen Freilichtspiel „Wiiberheer“ eine kleine Ausstellung zum „Franzoseneinfall“ von 1798 in Grenchen. Am Dienstag, 27. Juni 2017 um 19.00 Uhr informiert der Historiker Dr. Martin Illi, Mitautor der neuen Grenchner Stadtgeschichte, in einem Vortrag über den Einmarsch der französischen Revolutionstruppen in die Region Grenchen Anfang März 1798. Der Überlieferung nach wehrten sich die Frauen mit den Anführerinnen Anna Maria Schürer und Elisabeth Frei, ältere Männer wie der „Selzejoggi“ und Kinder mit allem Waffenähnlichen tapfer gegen die Eindringliche. Tatsache ist jedoch, dass der Widerstand wohl gering war. Wie meist in kriegerischen Auseinandersetzungen litt die Zivilbevölkerung am meisten, denn es kam zu zahlreichen Plünderungen und Vergewaltigungen.
Der „Franzoseneinfall“ gilt als der Anfang des Endes der Alten Eidgenossenschaft und wird als Teilereignis eines über fünfzig Jahre dauernden Modernisierungsprozesses gesehen, der schliesslich 1848 zur Gründung des Bundesstaates führte.
Das Museum ist jeweils mittwochs, samstags und sonntags von 14 – 17 Uhr geöffnet. Die Sommerpause dauert vom 8. Juli – 6. August 2017. Die Gastausstellung ist bis 22. Oktober 2017 zu sehen.