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Investitionen in Bildung haben das Potential, das Wirtschaftswachstum zu
fördern, die Produktivität zu steigern, die persönlichen Entfaltungs-möglichkeiten zu begünstigen und die soziale Kohäsion zu stärken. Die Wahl des Anteils an finanziellen Ressourcen, der in die Ausbildung investiert werden soll, stellt einen der zentralen Entscheide überhaupt dar, sei es für die öffentliche Hand, Unternehmensführungen, Schülerinnen und Schüler, oder Studierende und ihre Familien.
Investitionen in Bildung haben das Potential, das Wirtschaftswachstum zu
Das Bruttoinlandprodukt beträgt 2016 rund 660 Mia. Franken. Die öffentlichen Bildungsausgaben entsprechen 5,6% dieses Betrags, während dieser Anteil im Jahr 2000 nur 4,9% ausmachte. Im Jahr 2015 wendete der Staat 17,5% der öffentlichen Gesamtausgaben von 213 Mia. Franken für die Bildung auf.
Der Anteil der Bildungsausgaben gemessen an den öffentlichen Gesamtausgaben der einzelnen Kantone variiert deutlich. Die Anteile bewegen sich zwischen 19,1% im Kanton Graubünden und 34,5% im Kanton Freiburg. Die meisten Kantone kommen auf einen Anteil zwischen 20% und 29%. Acht Kantone weisen einen Anteil höher als 29% aus. Nebst Freiburg handelt es sich um die Kantone Luzern, Basel-Stadt, Basel-Landschaft, Aargau, Zürich, Thurgau und St. Gallen.
Bezüglich dem BIP unterscheidet sich die Verteilung der kantonalen Bildungsausgaben weniger stark. Die meisten Kantone verzeichnen Werte zwischen 4% und 6%. Zwei Kantone heben sich jedoch in unterschiedlicher Richtung hervor: Zug weist einen Anteil von weniger als 3% des BIP aus und Freiburg einen Anteil nahe 8%.
Tabellen
Methodologie
Berechnungsmethode
Dieser Indikator gibt Auskunft über die finanziellen Investitionen des Staates in die Bildung. Dazu werden zwei Indizes verwendet:
- Die öffentlichen Bildungsausgaben in Prozent des Bruttoinlandprodukts zeigen den Anteil, den die Bildungsausgaben an der Summe aller in einer Volkswirtschaft produzierten und zu Marktpreisen bewerteten Waren und Dienstleistungen haben.
- Der Anteil der öffentlichen Bildungsausgaben am Total der öffentlichen Ausgaben informiert über die Priorität, welche der Bildung im Vergleich zu anderen Aufgaben der öffentlichen Hand beigemessen wird.
Die öffentlichen Bildungsausgaben werden in Prozent des Bruttoinlandprodukts und in Prozent der öffentlichen Gesamtausgaben des Referenzjahres ausgewiesen. Die öffentlichen Ausgaben für Forschung sind Teil der öffentlichen Bildungsausgaben.
Andere Eigenschaften des Indikators
Die Daten der öffentlichen Bildungsausgaben werden von der Eidgenössischen Finanzverwaltung als Teil der öffentlichen Finanzstatistik extrahiert und jährlich dem Bundesamt für Statistik (BFS) für weitere Analysen zugestellt.
Die präsentierten Ergebnisse sind konsolidiert, d.h. die Rechnungen der einzelnen Haushalte wurden zu einem aggregierten Gesamtabschluss zusammengezogen indem die „internen“ Transfers zwischen den zu konsolidierenden Einheiten abgezogen wurden. Werden beispielsweise die Gemeinden eines Kantons als eine Einheit ausgewiesen, werden alle Transfers zwischen diesen Gemeinden abgezogen. Damit wird sichergestellt, dass die konsolidierten Ausgaben nicht um diese „internen“ Transfers (sog. Doppelzählungen) zu hoch ausgewiesen werden.
Die ausserordentlichen Ausgaben wurden von den öffentlichen Bildungs- und Gesamtausgaben abgezogen.
Die BIP-Daten von 1990 bis 1994 kommen vom Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO).
Bruch der Zeitreihen
1995: BIP-Revision
Periodizität
Jährlich
Nächste Aktualisierung
Januar 2020
Definitionen
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Publikationen
Quellen
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