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Das Eidg. Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS) führt zusammen mit den Anliegerkantonen des Thuner-, Brienzer- und Vierwaldstättersees die Ortungsarbeiten für die in den Schweizer Seen abgelagerte Munition weiter. Die in diesem Herbst stattfindende Kampagne hat zum Zweck, die Munitionsobjekte genauer zu lokalisieren und deren Überdeckung mit Seesedimenten zu ermitteln.
Mit Spezialgeräten sollen gleichzeitig auch einzelne Munitionsproben entnommen werden. Diese werden anschliessend untersucht, um den Zustand der Munition sowie deren Langzeitverhalten beurteilen zu können. Eine Bergung der Munition ist nicht das Ziel dieser Probeentnahmen und nach wie vor nicht geplant.
Bereits vor einem Jahr wurden grossflächig die Ablagerungsgebiete von Munition im Thuner-, Brienzer- und Vierwaldstättersee überprüft und vermessen. Dabei wurden die vermuteten Versenkungsbereiche bestätigt und darin Zonen mit Ablagerungskonzentrationen geortet. Die bisherigen übrigen Untersuchen bestätigen, dass von der versenkten Munition keine Explosivstoffe in die Seen gelangen.
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