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Die früher regelmässigen Treffen der Arbeitsgruppe zum Schutz des Modracsees finden jetzt nur noch bei Bedarf und ggf. auch nur zwischen einzelnen der Mitglieder statt, weil die verschiedenen erarbeiteten Dokumente, die durchgeführten Veranstaltungen und Medienkampagnen nicht die politische Wirkung entfalteten, die wir uns erhofft hatten. Der Modracsee und insbesondere auch die Kohleindustrie, die der Hauptverschmutzer des Sees ist und das Grosskraftwerk bei Tuzla mit Kohle versorgt, ist für die Föderation zu wichtig und daher politisch nicht antastbar. Obwohl die Faktenlage erdrückend ist und die Wasserqualität des Sees weiter abnimmt, ändert sich das Gebaren der Kohleindustrie kaum und nur sehr langsam. Bessere Wirkung kann durch eine gute Zusammenarbeit z.B. mit den Städten Tuzla und Lukavac erreicht werden, die an einem sauberen See grösstes Interesse hätten und politisch stärkeres Gewicht haben. Daher konzentriert sich die Zusammenarbeit mit dem CEE Tuzla im Bereich Gewässerschutz auf kleinere Projekte und Aktionen in diesen Städten.