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Apple muss einige Beschränkungen im App-Store aufheben
Apple hat im Prozess mit dem Spiele-Entwickler Epic Games um seinen App-Store einen Rückschlag erlitten. Eine US-Richterin urteilte, Apple müsse einige der Beschränkungen aufheben, die den Einzug von Zahlungen von App-Entwicklern über den Apple-App-Store betreffen.
Demnach darf Apple Entwickler nicht daran hindern, Links in ihre Apps einzubauen, die es Kunden erlaubt, Zahlungen ausserhalb des Apple-eigenen In-App-Kaufsystems vorzunehmen. Apple berechnet Spiele-Entwicklern hier hohe Provisionen. Apple-Aktien drehten nach dem Urteil ins Minus und verloren binnen Minuten rund 2,5 Prozent.
Der «Fortnite»-Entwickler Epic Games hatte erklärt, Apple habe mit seinem App-Store ein geschlossenes System geschaffen, um die eine Milliarde iPhone-Nutzer sowie Entwickler zu kontrollieren. Apple hatte argumentiert, die Regeln des App Stores hätten einen riesigen Markt geschaffen, in dem sich die Nutzer sicher genug fühlten, um Apps auch von unbekannten Entwickeln zu kaufen.
Apple erhebt eine Gebühr von bis zu 30 Prozent, wenn jemand über den App-Store eine Anwendung kauft oder Abos abschliesst. Die Auseinandersetzung eskalierte, als Epic in eine «Fortnite»-Spieleversion eine alternative Zahlvariante integrierte, um die Gebührenabgabe an Apple und Google zu umgehen.
Daraufhin entfernte Apple das Spiel aus seinem App-Store. Epic antwortete mit mehreren Klagen.
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