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40 Jahre BMW M1
Liebe Macianer Horw, 2018-05-07
Zum heutigen Thema:
BMW M1
Der BMW M1 (interne Bezeichnung E26) war ein Supersportwagen von BMW, der von Herbst 1978 bis Ende 1981 hergestellt wurde.
Geschichte
1972 präsentierte BMW einen Prototyp mit der Bezeichnung BMW Turbo (E25). Dieses Fahrzeug, mit Flügeltüren und Vierzylinder-Mittelmotor ausgestattet, war nie für eine Produktion vorgesehen, sondern diente als Designstudie und Technologieträger. 1973 folgte ein weiteres Exemplar. Der 250 km/h schnelle Turbo war die Antwort auf die schwerfälligen Prototypen zum Thema Sicherheitswagen mit klobigen Anbauteilen.
Das Grundkonzept des Turbos schaffte für den Fahrer ein dickes Sicherheitspolster: Niedriger Schwerpunkt, breite Aufstandsfläche und ein spezielles Fahrwerk. Dazu kamen Fahrerassistenzsysteme wie ABS, Radar-Abstandswarner und ein Querbeschleunigungsmesser. Zusätzlich gab es ein passives Sicherheitspaket mit Sicherheitsgurten, die den Stromkreis für das Zündschloss schließen, oder die Sicherheitslenksäule mit drei Kardangelenken. Die in das Dach fortgesetzten Türpfosten bildeten einen unsichtbaren Überrollkäfig und wurden durch Sicherheitsknautschzonen mit hydraulischen Dämpfern in Front und Heck ergänzt. Auch bei der Farbgebung stand die Sicherheit im Vordergrund: Ein knalliges Rot mit leuchtend orangefarbener Front- und Heckpartie.
Die futuristisch anmutende Stylingstudie des BMW-Chefdesigners Paul Bracq gab die Richtung für die 1976 folgende Entwicklung des BMW M1 vor. Diese lief nach den Vorgaben von BMW bei Lamborghini in Sant’Agata Bolognese, Italien. Dort sollte das Fahrzeug ursprünglich auch gefertigt werden, doch gab es später Probleme bei Lamborghini, so dass das Fahrzeug von Baur in Stuttgart gefertigt wurde. Für das Design der Karosserie war Giorgio Giugiaro verantwortlich, der den BMW M1 im Vergleich zum Prototyp BMW Turbosachlicher gestaltete und auf die Flügeltüren verzichtete.
Der BMW M1 wurde 1978 präsentiert und als Auto der Superlative eingestuft. Der Autotester Gerold Lingnau bescheinigte dem Wagen „ausgefeilte Technik und überlegene Fahreigenschaften“. In drei Jahren wurden insgesamt 460 Exemplare gefertigt. Für die Entwicklung und Produktion gründete BMW eigens die BMW Motorsport GmbH, das M im Modellnamen steht somit für Motorsport.
Karosserie und Technik
Die Karosserie des BMW M1 ist auf einem Gitterrohrrahmen aufgebaut. Es finden viele Teile aus dem damaligen PKW-Programm von BMW Verwendung. Ein äußerlich auffälliges Merkmal sind die eingesetzten Heckleuchten aus der damaligen BMW 6er-Reihe. Für BMW ungewöhnlich war die Verwendung von Klappscheinwerfern, die wegen der damaligen amerikanischen Vorschriften zur Lampenhöhe bei der aerodynamisch flachen Front notwendig waren.
Studie BMW turbo:
Reihenmotor mit vier Zylindern, zwei Ventile pro Zylinder, 2,0 Liter Hubraum, mechanische Kugelfischer-Einspritzanlage mit zentraler Drosselklappe und Turboaufladung, je nach Ladedruck 200 bis 280 PS, Motorenbezeichnung BMW M10, Basismotor für den ab 1973 in Serie hergestellten BMW 2002 turbo (dort 170 PS).
BMW M1 Serienversion:
Reihenmotor mit sechs Zylindern, vier Ventile pro Zylinder, 3,5 Liter Hubraum, mechanische Kugelfischer-Einspritzanlage mit Einzeldrosselklappen, 204 kW/277 PS bei 6600/min, 330 Nm bei 5000/min (Straßenversion), Motorbezeichnung M88, Basismotor für den mit einer elektronischen Einspritzung ausgerüsteten und 1983 präsentierten M 635 CSi und später den BMW M5 (E28).
BMW M1 Rennversion:
Reihenmotoren mit sechs Zylindern, vier Ventile pro Zylinder, mechanische Kugelfischer-Einspritzanlage und Leistung von 345 kW/470 PS als Saugmotor mit Flachschieberanlage, bis 626 kW/850 PS mit Turboaufladung.
Fahrleistungen
Die Straßenversion des BMW M1 beschleunigt in ca. 5,6 Sekunden von 0 bis 100 km/h und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 262 km/h. Das Gruppe-4-Fahrzeug beschleunigt in 4,5 Sekunden auf 100 km/h und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 310 km/h. Bis zum Verkaufsbeginn des Porsche 911 turbo mit Werksleistungssteigerung im Jahr 1983 war der BMW M1 der schnellste Seriensportwagen eines deutschen Herstellers. Messwerte aus der Zeitschrift auto motor und sport:
- 0–100 km/h 6,0 s
- 0–120 km/h 8,3 s
- 0–140 km/h 10,5 s
- 0–160 km/h 13,1 s
- 0–180 km/h 17,5 s
- 0–200 km/h 21,8 s
- 1 km, stehender Start: 25,4 s
- Höchstgeschwindigkeit: 265 km/h
Motorsport
Nelson Piquet in einem BMW M1 (1980)
Ursprünglich war der BMW M1 für den Einsatz im Motorsport geplant, nur eine Homologationsserie sollte in kleiner Auflage für den öffentlichen Straßenverkehr gebaut werden. Durch Änderungen im internationalen Reglement noch vor der Präsentation des BMW M1 erwies er sich als Rennfahrzeug jedoch praktisch als überflüssig. Er wurde mit mäßigem Erfolg zwar noch als Rennwagen in diversen Serien eingesetzt, die Mehrzahl der produzierten Fahrzeuge wurde aber entgegen der ursprünglichen Planung als Straßenversion an Privatleute verkauft.
Lediglich in der Procar-Serie, einem Rahmenprogramm der Formel 1 in den Jahren 1979 und 1980, erlangte der BMW M1 größere Aufmerksamkeit im Bereich des Rennsports. In der Procar-Serie traten die fünf schnellsten Formel-1-Fahrer aus den Trainingsläufen mit Werksfahrzeugen des BMW M1 gegen ausgewählte private Fahrer dieses Fahrzeugtyps an.
M1 Hommage
Zum 30-jährigen Jubiläum des BMW M1 präsentierte BMW im April 2008 die Studie M1 Hommage. Offiziellen Stimmen aus dem BMW-Konzern zufolge soll es eine einmalige Designstudie sein, die nicht in Produktion gehen wird.[6] Das Fahrzeug wurde unter anderem 2009 auch auf der Dubai International Motor Show[7] und auf der Melbourne International Motor Show, in Paris 2013 auf der Retromobile, 2015 auf dem Festival automobile international und 2016 auf dem Concorso d’Eleganza am Comer See gezeigt.
Nachzulesen in Wikipedia die freie Enzyklopädie
Formel1:
Tja, wer der F1 ein unrühmliches Ende vorausgesagt hat, wird in der heurigen Saison überrascht.
Spannend wie schon lange nicht mehr und mit dem Teaminternen Crash vom letzten Rennen bei Red Bull ist noch mehr Benzin ins Feuer gegossen worden.
Die Rennen verlaufen durch Boxen- und Pilotenfehler recht interessant und Enden oft mit überraschenden Platzierungen.
Sauber hat sich anscheinend erfangen und ist dem vorderen Mittelfeld auf den Fersen.
Endstand letztes Rennen in Baku / Aserbeidschan, nach einem spannenden Verlauf:
- Hamilton
- Räikkönen
- Perez
Erst als 4. Überquerte der WM-Führende Sebastian Vettel die Ziellinie und verlor seine Führung an Hamilton.
WM-Stand nach vier von 21 Rennen
- Hamilton 70
- Vettel 66
- Räikkönen 48
- Bottas 40
- Ricciardo 37
… und schau an, an 6. Stelle Alonso mit 28 Punkten.
Soweit vorne war er schon ewig nicht mehr gesehen.
Die Sauber: 13. Leclerc mit 8 Punkten und 16 Ericson mit 2 Punkten
Temwertung
- Ferrari 114
- Mercedes 110
- Red Bull 55
… 9. Sauber 10
WEC:
6 Stunden von Spa / Belgien
Wer sagt`s denn. Alonso kann ja doch noch siegen.
LM-P1
- Alonso/Buemi/Nakajima Toyota
- Conway/Kobayashi/Lopez Toyota
- Lotterer/Jani/Senna Rebellion
- Menezes/Beche/Laurent Rebellion
LM-P2
- Vergne/Russinov/Pizzitola Oreca 07
- Tung/Richelmi/Aubry Oreca 07
- Lapierre/Thiriet/Negraro AlpineA470
LMGTE-Pro
- Mücke/Pla/Johnson Ford GT
- Christensen/Estre Porsche 911 RSR
- Bird/Rigon Ferrari 488 GTE EVO
LMGTE-Am
- Lamy/dalla Lana/Lauda Aston Martin Vantage
- Yoluc/Hankey/Eastwood Aston Martin Vantage
- Griffin/Weng Sun/Sawa Ferrari 488 GTE
Zu den Börsendaten:
Keine aktuellen Börsen.
…. Übrigens das aktuellste zum MACI:
Ich war am Sonntag am OSMT mit meinem nun altersmässig zugelassenen 30 jährigem Passat B32 mit nun über 495 000 km. Mit der Heckscheibenwerbung für den MACI und einigen verteilten Visitenkarten vom MACI.