Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03528.jsonl.gz/1764

Der Prior Jean-Baptiste de la Chapelle (1710-1792), französischer Mathematiker und begeisterter Erfinder, machte sich in einem ganz speziellen Bereich der Meereswissenschaften einen Namen. In der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts wiederholte er Forschungen auf dem Gebiete des Tauchens.
Der Theologe Leonhard Meister (1741-1811) war zu seiner Zeit eine vielbeachtete Persönlichkeit im wissenschaftlichen und kulturellen Leben Zürichs. Seine Forschungsinteressen erstreckten sich von Geschichte und Literatur bis hin zu Ethik und Recht, und seine Untersuchungen fanden in zahlreichen Veröffentlichungen Niederschlag.
Sebastian Münster (1488-1552), der deutsche Theologe und Humanist veröffentliche 1544 nach 18jähriger Arbeit mit seiner Cosmographia ein monumentales Renaissance-Werk.
Viele Leute verbinden mit dem Gedanken an die Schweiz Wilhelm Tell, der zu einer Symbolfigur des Landes geworden ist. Die heute weltbekannte Sage, deren Entwicklung im 16. Jahrhundert ihren Anfang nahm, erfreute sich vor allem im 19. Jahrhundert grosser Beliebtheit.
Der Schweizer Reisende, Schriftsteller und Maler Marc Theodore Bourrit (1739 -1819) war Kantor in der Kirche St. Peter in Genf. Zudem verkehrte er als bekannte Persönlichkeit an den europäischen Königshöfen.
Bei Leopold Ruzicka (1887-1976) fällt einem zuerst ein, dass er Chemiker und Nobelpreisträger war. 1939 wurde dem ETH-Professor zusammen mit Adolf Butenandt für seine Arbeiten über Polymethylene und höhere Terpenverbindungen der Nobelpreis für Chemie verliehen.
Der deutsche Volkskundler, Theologe und Verfasser von Reiseliteratur Woldemar Kaden (1838 -1907) leitete im letzten Drittel des 19. Jahrhunderts die Deutsche Schule in Neapel und war Professor für deutsche Sprache am dortigen Lyceum und Gymnasium.
Der Fokus der Schweizerischen Landesausstellung („Landi”) in Zürich im Jahr 1939, während der 2. Weltkrieg begann, lag auf dem ideellen Aspekt der so genannten geistigen Landesverteidigung.
Die Londoner Industrieausstellung von 1851 war ein Event mit Symbolcharakter für das Viktorianische Zeitalter und für Grossbritannien als erste Industrienation und führende Grossmacht jener Zeit. Im eigens für die Ausstellung im Hyde Park errichteten Crystal Palace wurden Kunstwerke und Industrieprodukte aus aller Welt gezeigt.
Unter den literarischen und historischen Schriften des englischen Geschichtsschreibers Pastor William Coxe (1747-1828) finden sich Berichte seiner Reisen nach Russland, Schweden, Dänemark und in die Schweiz.