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Das Davoser Eisstadion – seit 35 Jahren die Heimat des Hockeyclubs HCD – kann ab dem nächsten Jahr etappenweise für insgesamt 25,5 Millionen Franken saniert werden. Der Anteil von 3,4 Millionen Franken, über den das Volk befinden musste, wurde mit 84 Prozent der Stimmen angenommen.
2723 Ja- standen nur gerade 502 Nein-Stimmen gegenüber bei einer Stimmbeteiligung von 48 Prozent. Das bedeutet, dass das Davoser Stadion ab dem nächsten Jahr und bis 2020 umfassend erneuert werden kann.
Das Davoser Parlament, der Grosse Landrat, hatte Anfang Juli mit der vorbehaltlosen Zustimmung zu einem Kredit von 22,1 Millionen Franken den ersten Schritt gemacht. Diese Ausgaben waren gebunden. Das heisst, die Kosten fallen an, weil zwingend feuerpolizeiliche Verbesserungen vorgenommen werden müssen. Die kantonale Gebäudeversicherung hatte sie verlangt.
Somit kann der HCD in der Saison 2020/21 das 100 Jahre-Jubiläum in einer erneuerten Eishalle feiern. Das Projekt umfasst die Erneuerung der Südtribüne, die Erneuerung der bestehenden sowie die Erstellung zusätzlicher Garderoben und Nasszellen unter der Südtribüne, den Umbau der Ost- und Westtribünen und den Einbau einer weiteren Empore.
Laut der Kommunalregierung, dem Kleinen Landrat, bildet das Eisstadion eine zentrale Infrastruktur des touristischen Gesamtsystems von Davos. Das renovierte Stadion umfasst 6577 Plätze oder 223 weniger als heute. Fünf Millionen Franken an die Gesamterneuerung steuert der Kanton Graubünden bei.