Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03344.jsonl.gz/2285

Van der Graaff und Fähndrich im Viertelfinal gescheitert
Beim Langlauf-Weltcup in Lillehammer scheitern Laurien van der Graaff und Nadine Fähndrich im Skating-Sprint im Viertelfinal.
Van der Graaff zeigte sich in der von ihr bevorzugten Skating-Technik deutlich stärker als noch in Kuusamo, wo sie im Klassisch-Sprint die Qualifikation nicht überstanden hatte. Als 14. musste die 31-jährige Davoserin diesmal ebenso wenig zittern wie die acht Jahre jüngere Luzernerin Nadine Fähndrich als 17. Im Viertelfinal war dann aber für beide Endstation. Van der Graaff scheiterte als 6. und letzte ihres Laufs deutlich, und auch für Fähndrich fehlte als 4. einiges zum Halbfinal-Einzug.
Distanz-Spezialistin Nathalie von Siebenthal verpasste die Qualifikation nicht überraschend ebenso wie die Rückkehrerin Therese Johaug oder die letztjährige Gesamt-Weltcupsiegerin Heidi Weng.
Cologna ohne Chance
Sämtliche Schweizer Männer, darunter auch Dario Cologna, waren deutlich in der Qualifikation gescheitert. Cologna verlor bei seinem Saison-Einstieg im Weltcup über die 1,6 km im Olympia-Ort von 1994 als 73. von 108 klassierten Läufern beträchtliche 16,7 Sekunden auf den Topfavoriten und Qualifikationsschnellsten Johannes Hösflot Klaebo. Auch die Sprintspezialisten Jovian Hediger, vor einer Woche in Kuusamo noch im Halbfinal, als 50. und Roman Schaad als 67. scheiterten deutlich. Bester Schweizer war Roman Furger, der als 43. die Qualifikation für die Viertelfinals der besten 30 um gut zwei Sekunden verpasste.
Der Sprint ist der Auftakt einer Mini-Tour. Am Samstag folgen 15 km (10 bei den Frauen) im Skating-Stil und zum Abschluss am Sonntag eine Klassisch-Verfolgung über 15 km (10) mit den Rückständen aus den ersten beiden Rennen.