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Indien: Staatsunternehmen unterzeichnen Kooperationsvereinbarung zum Bau von sechs Reaktoren
Die indischen Staatsunternehmen National Thermal Power Corporation Ltd. (NTPC) und Nuclear Power Corporation of India Ltd. (NPCIL) haben eine ergänzende Joint-Venture-Vereinbarung unterzeichnet. Zusammen wollen sie die Projekte zum Bau von insgesamt sechs Kernkraftwerkseinheiten an den Standorten Chutka (Madhya Pradesh, Zentralindien) und Mahi-Banswara (Rajasthan, Nordwesten) vorantreiben.
NTPC und NPCIL wollen zusammen einheimische Druckschwerwasserreaktoren des Typs PHWR mit einer elektrischen Leistung von je 700 MW bauen. Gemäss Medienmitteilung «zunächst» zwei davon in Chutka und vier in Mahi-Banswara. Diese beiden Kernkraftwerksstandorte wurden im März 2022 bekanntgegeben. Bereits Mitte 2017 hatte die indische Regierung den Bau und die Finanzierung von zehn solchen Einheiten im «fleet mode» bewilligt. Aushubarbeiten für zwei PHWR am Standort Kaiga begannen bereits im April 2022. Der Wortlaut der Medienmitteilung lässt darauf schliessen, dass NTPC und NPCIL mehr als sechs Einheiten gemeinsam bauen könnten.
Indien will das Ziel von Netto-Null-Emission bis 2070 erreichen. «Diese ergänzende Joint-Venture-Vereinbarung stellt einen entscheidenden Schritt für NTPC Ltd. und NPCIL dar, um bei der Entwicklung von Kernkraftprojekten zusammenzuarbeiten, die dem Land helfen sollen, seine Verpflichtungen in Bezug auf saubere Energie zu erfüllen», schrieb die indische Regierung.
Quelle
B.G. nach Regierung Indiens, Medienmitteilung, 1. Mai 2023