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Ort: Grono Jahr: 1996
Umgeben von einer verzettelten, uneinheitlichen Bebauung steht die neue Gesamtanlage in der Ebene und strahlt Selbstständigkeit und Selbstverständlichkeit aus. Durch das bewusste Trennen von Kirche und Pfarrhaus entstand mit dem bestehenden, sich ebenfalls im Besitz der Kirchgemeinde befindenden, Rustico zusammen ein Dreiklang, der die Massstäblichkeit der umgebenden Bauten aufnimmt.
Die Kirche wird geprägt durch den zentralen würfelförmigen, ausgehölten Kern im Ausmass von 7 × 7 × 7 Metern, in dem sich der Kultraum befindet. Die 45 Zentimeter dicken, einschaligen Wände sind als Schaumbeton an Ort gegossen.
Der monolithische sakrale Kern ist von einer niedrigeren profanen Raumschicht umgeben. Durch die Räume des Umganges hindurch ist der Kern von aussen her erkennbar. Die profane, nach aussen gerichtete Raumschicht wirkt somit als Filter zwischen Aussenwelt und Rückzugsort.