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Brasilia - Brasilien und Argentinien wollen das Ergebnis der Präsidentschaftswahl in Honduras nicht anerkennen, sollte Putschpräsident Roberto Micheletti bei der Abstimmung noch im Amt sein.
Die Wiedereinsetzung des gestürzten Staatschefs Manuel Zelaya sei "für die Wiederherstellung der verfassungsgemässen Ordnung, den Rechtsstaat und das demokratische Leben unverzichtbar", teilten der brasilianische Präsident Luiz Inacio Lula da Silva und seine argentinische Kollegin Cristina Kirchner am Mittwoch nach einem Treffen in Brasilia mit.
Sollten die Wahlen unter der Führung von Micheletti stattfinden, würden die beiden Länder das Ergebnis nicht anerkennen. Die Präsidentschaftswahlen in Honduras sollen am 29. November stattfinden. Das Parlament will allerdings erst danach über die Wiedereinsetzung Zelayas entscheiden.
Zelaya wurde Ende Juni gestürzt und vom Militär ausser Landes gebracht. Ende September kehrte er heimlich in seine Heimat zurück und hält sich seither in der brasilianischen Botschaft in Tegucigalpa auf. Zelayas Amtszeit läuft offiziell bis zum 27. Januar.
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