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Der Ursprung unserer Arbeit beginnt mit einer grossen Frauenbewegung.
Florence Booth, eine Schwiegertochter des Gründers der Heilsarmee, sah die vielen Frauen in ihrer Nachbarschaft, welche oft in schwierigen und ungerechten Verhältnissen lebten. Diesen Missständen wollte sie nicht tatenlos zusehen und so gründete sie 1907 in Ost-London mit 16 Frauen die erste Frauengruppe (Heimbund). Dieser Arbeitsbereich der Heilsarmee wuchs sehr schnell und breitete sich rasch auf alle Länder in denen die Heilsarmee tätig ist aus.
Motiviert durch die Erfahrungen, welche die Frauen in den Treffen machten, begannen sie sich auch für Andere einzusetzen und prägten so die Arbeit der Heilsarmee stark. So zum Beispiel in Zürich, wo die für den Gefängnisdienst verantwortliche Offizierin die Heimbundmitglieder motivierte für die Gefangenen Socken zu stricken. Heute bekommen die Insassen an Weihnachten in vielen Gefängnissen der Schweiz Socken.
Veränderungen gehören zu einer Bewegung!
Aus neuen Bedürfnissen entstanden nach und nach weitere Arbeitszweige, welche heute zur Abteilung Gesellschaft & Familie gehören.