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Die erst 18-Jährige spielt nämlich erfolgreich Rollstuhltennis und wurde bereits zweimal Juniorenweltmeisterin. Nalani Buob kam mit Spina bifida auf die Welt: «Das wird auch offener Rücken genannt und ist eine Fehlbildung der Wirbelsäule. Ich kann zwar meine Beine bewegen und spüre sie auch, ich kann aber nicht darauf stehen oder gehen.»
Die Doppelbürgerin, Buobs Mutter stammt aus Indien, ihr Vater ist Schweizer, kam durch ihren Primarlehrer zum Tennis. «Mein Lehrer merkte, wie ich mich von den anderen abschirme. Er wollte mit dem Tennis meine Selbstständigkeit fördern.» Gegen das erste Training sträubte sich Nalani Buob noch - seither habe sie aber keines mehr verpasst. «Tennis hat mir sehr geholfen, mich mit meiner Behinderung abzufinden. Ich kann alles machen, was andere auch machen - einfach ein bisschen anders», sagt Nalani Buob.
Qualifikation gestartet
Aktuell steht für Buob die Qualifikation für Tokio 2020 an. Die Weltnummer 31 muss sich bis in rund einem Jahr in den Top 22 der Welt platzieren. Nalani Buob weiss aber, was sie in ihrem Spiel verbessern muss: «Der Unterschied gegenüber den Topspielerinnen ist sicher die Konstanz.» Bei ihr folge auf einen guten Schlag sehr oft ein schlechter. Dennoch ist die gelernte Büroassistentin zuversichtlich, dass sie die Qualifikation für die Paralympics schafft.
SRF 1, Regionaljournal Zentralschweiz, 17:30 Uhr