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Die Länderausschüsse oder Inter-Country Committees (ICC), erstes Rotary-Programm zur Förderung des Friedens in der Welt, wurden 1950 geschaffen, zuerst zwischen Frankreich und Deutschland. Seither verbreiteten sie sich über die ganze Welt; heute gibt es rund 350, auf allen Kontinenten. In der Schweiz gibt es derzeit acht Länderausschüsse, zwei weitere sind in Bildung begriffen.
Die acht bestehenden Länderausschüsse:
Schweiz/Liechtenstein – Deutschland – Österreich
Svizzera/Liechtenstein – Italia – Malta – San Marino
Schweiz/Liechtenstein – Serbien – Montenegro – Deutschland
Suisse/Liechtenstein – Belgique – Luxembourg
Schweiz/Liechtenstein – Polen
Schweiz/Liechtenstein – Rumänien – Moldawien
Schweiz/Liechtenstein – Russland (D2220 und D2225)
Suisse/Liechtenstein - Tunisie
die zwei neuen ICC betreffen Indien und Thailand.
In der Schweiz gehören Rotarier aller drei Distrikte diesen Ausschüssen an, im Ausland jeweils Rotarier aus mehreren Distrikten.
Grund für die Bildung von Länderausschüssen ist eine weltweite Hauptsorge unserer Zeit: Erhaltung des Friedens, indem Brücken zwischen den Völkern geschlagen und Freundschaft und Verständnis gefördert werden. Mit einfachen nationalen Strukturen, die Rotarier verschiedener Clubs und Distrikte zusammenbringen haben die ICC seit ihrer Schaffung gezeigt, dass sie das gesetzte Ziel erreichen können.
An mehreren Friedenskonferenzen im Rotaryjahr 2012-2013 hat RI Präsident Sakuji Tanaka zur Schaffung neuer Länderausschüsse aufgerufen und diese Strukturen gefördert, die der Devise „selbstlos Dienen“ nachleben.
Aufgabe eines Länderausschusses ist es, Begegnungen zwischen Rotariern der jeweiligen Länder herbeizuführen und gemeinsam neue Vorhaben anzupacken. Auch sollen sie neuen Clubs zu Gevatter stehen.
Die Länderausschüsse erhalten kein Geld von RI; sie bilden kein offizielles Programm von Rotary International, werden aber doch gefördert. In der Schweiz wird von jedem Rotarier aller drei Distrikte 1 Franken jährlich erhoben, um die Betriebskosten der ICC zu decken.
Wie wird ein Länderausschuss gegründet?
Länderausschüsse müssen Distrikte von mindestens zwei Ländern umfassen und die Governors beraten. Geeignete Rotarier jeden Landes bilden den Planungsausschuss eines ICC und laden die Governors der betroffenen Distrikte zur Teilnahme ein; sie legen mögliche Aktionen fest und organisieren eine Zusammenkunft. Anschliessend muss in jedem Land mit Zustimmung des nationalen Koordinators und mindestens eines Governors eine entsprechende Sektion geschaffen werden. Die beteiligten Länder geben dem ICC den Namen.
Die Länderausschüsse werden in jedem Land durch einen Koordinator miteinander abgestimmt. Diese nationalen Koordinatoren werden ihrerseits von einem Exekutivrat geleitet; diesem steht derzeit Gwénaël de Bergevin vor, Inter-Country Committees Chair Executive Council 2014-2016, Past Governor 2004-2005 (District 1650, Bretagne-Mayenne, France).
Kontact: PDG Pierre GRADEN Coordinateur ICC D1980/1990/2000 CH/FL
2720 Tramelan Rue de la Paix 33 +41 79 251 30 31 <email-pii>