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Die Schmittner OL-Läuferin lief im finnischen Tampere die Startstrecke. Der Auftrag einer Startläuferin ist es, eine gute Ausgangslage für die beiden anderen Staffelkolleginnen zu legen. Es gilt vor allem zu verhindern, wegen eines Fehlers hoffnungslos zurückzufallen. Diese Aufgabe meisterte Valérie Aebischer bestens. Sie kam als dritte Läuferin ins Ziel. Sie verlor zwei Minuten auf die Startläuferin aus Norwegen und etwa 10 Sekunden auf die Läuferin aus Schweden. Bis zum fünften Posten blieb sie an der Norwegerin dran: «Ich bin gut gestartet. Dann habe ich zum sechsten und zum neunten Posten kartentechnisch etwas Zeit verloren», sagte sie im Ziel. Ihr wurde zum Verhängnis, dass es im Gelände zum neunten Posten keine klaren Anhaltspunkte gab. Aber dennoch hatte sie ihren Auftrag erfüllt. Ein Rückstand von zwei Minuten ist im Orientierungslauf keine Welt. «Ich konnte das Rennen offen halten», lautete das Fazit von Aebischer im Ziel.
Gute Bilanz, auch ohne Medaille
Die Baselbieterin Sophie Bachmann konnte auf der zweiten Strecke die dritte Position halten. Der Rückstand auf die führenden Norwegerinnen betrug zwei Minuten. Die Schlussläuferin der Schweizer Staffel war Simona Aebersold, die alle drei Einzel-Goldmedaillen gewonnen hatte. Für einmal gelang ihr aber der perfekte Lauf nicht ganz. Sie konnte zwar die Norwegerin, die verschiedene Fehler machte, überholen. Weil Aebersold für einmal auch bei zwei Posten kartentechnisch etwas Zeit verlor, konnte sie die Schwedin nicht überholen.
Wie im vergangenen Jahr, als sie die Silbermedaille über die Langdistanz gewonnen hatte, kehrt Valérie Aebischer mit einer Silbermedaille von der Junioren-WM zurück. Auch wenn es nicht zu einer Einzelmedaille reichte, blickt Aebischer auf eine erfolgreiche WM zurück: Die Läuferin des OLC Omström Sense belegte Rang 7 in der Mitteldistanz, Rang 5 im Sprint und Rang 10 über die Langdistanz. sny