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Galalith-Pantalone mit Plektron für Syd Barrett, den Gründer von Pink Floyd. Er schrieb (wahrscheinlich 1963) ein herziges kleines Lied über Bob Dylan. Es wurde 1970 aufgenommen, vergessen, verloren, „Dylanologisches“ weiterlesen
Charles Lewinsky: Pantalone wusste schon lange, dass er einer der besten Stilisten und Pointensetzer in Venedig ist. Misstrauisch machte aber die Tatsache, „Missionar in seichtem Gewässer“ weiterlesen
Die Redaktion des Historischen Lexikons der Schweiz (HLS) entwickelt so etwas wie Humor. Sie hat erkannt, dass ein gewisses Quantum „Fake“ heute in einem Lexikon sein muss, damit es ernst genommen wird. Die Redaktion hat das gewisse Quantum genau definiert: 1 Artikel von 36’000 darf Fake sein, das heisst: 0.002 Prozent. Und diesen Artikel dürfen Sie, liebe Leserin, lieber Leser selber schreiben. Hier sind die Rahmenbedingungen. Mit ein „bisschen Glück“ werden Sie zum offziellen HLS-Beschmutzer, der die restlichen 99.998 Prozent des Lexikons adelt. – Wenn da nur nicht noch andere Kuckuckseier dabei sind!
|Wieder einmal etwas Poetisches. Seit Aristoteles herrscht bei uns die Ansicht, Humor eigne sich nur zur Dastellung der minderen Themen (Komödie) und Gewichtiges müsse mit Tiefsinn behandelt werden (Tragödie). Eigenartigerweise sehen die Engländer das anders. Pantalone denkt zum Beispiel an Monty Python oder an Little Britain, wo er regelmässig über tiefernste Themen Tränen lacht. John Wrights Buch Why is that so funny? geht diesen Fragen auf den Grund. Pantalone ist begeistert davon und präsentiert hier als kleines Lockvögelchen seine baseldeutsche übersetzung eines Textes von John Wright, der von einem japanischen Text aus dem 8. Jahrhundert vor Christus inspiriert ist, dem Kojiki. Das Kojiki ist übrigens fast 400 Jahre älter als die Poetik des Aristoteles.|
Pantalone redet nie schlecht über Abwesende. Wenn er in einer Tischrunde eine Person anschwärzen will, dann redet er so lange gut über die Person, bis es auch ihren besten Freunden zu viel wird, und dann lässt er sich so lange widersprechen, bis die Person genug angeschwärzt ist. So funktioniert Ironie.