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"Ich bin zuversichtlich und optimistisch, dass wir mit den Gewerkschaften echte Fortschritte machen und dass wir in diesem Jahr keinen weiteren Schaden für das Unternehmen erleiden werden", sagte O'Leary der Nachrichtenagentur Reuters diese Woche in Brüssel. Er räumte aber ein: "Es gibt immer ein Risiko."
Auf die Frage, ob der Konflikt in den nächsten drei bis fünf Monaten abgeschlossen werden könnte, sagte der Konzernchef, ein konkreter Zeitplan sei hier nicht hilfreich. Bisher hatte die Airline allerdings immer betont, man wolle den Streit mit den Gewerkschaften in mehreren europäischen Ländern bis Weihnachten über die Bühne bekommen.
Ryanair hat wegen des Arbeitskampfes und steigender Kerosinkosten jüngst seine Gewinnprognose gesenkt. Europas grösster Billigflieger wird seit Monaten immer wieder von Streiks in mehreren europäischen Ländern überzogen. Die Gewerkschaften von Piloten und Flugbegleitern ringen um den erstmaligen Abschluss von Tarifverträgen mit höherer Bezahlung und besseren Arbeitsbedingungen.
Die Vereinigung Cockpit und die Gewerkschaft Verdi, die für das Kabinenpersonal verhandelt, hatten sich zuletzt skeptisch zu den Gesprächen geäussert. O'Leary geht nach eigenen Worten davon aus, dass Ryanair trotz des Arbeitskampfes einen Preisvorteil gegenüber Konkurrenten behält.
(Reuters)