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Hin und wieder stösst man beim Lesen auf Formulierungen, die so gut sind, dass sie eine Auszeichnung verdient hätten. Deshalb führe ich auf meinem Blog nun eine solche Auszeichnung ein!
Die doink.ch-Formulierungsperlen-Auszeichnung #00 möchte ich Jürgen Untermann für seine Bezeichnung der Beziehung zwischen der Illyriologie und dem Illyrischen als
zirkuläre Definitionskatastrophe
verleihen!
(Quelle: Artikel Zu den Begriffen ‘Restsprache’ und ‘Trümmersprache’ im RGA Ergänzungsband Nr. 3: Germanische Rest- und Trümmersprachen)
Die doink.ch-Formulierungsperlen-Auszeichnung #01 geht an Stefan Schaffner, der die Heranziehung von Laryngalen zur Erklärung gewisser grammatischen Phänomene der germanischen Sprachen als
“zauberstab-laryngalistische” Erklärungen
ablehnt.
(Quelle: Schaffner, Stefan: Das Vernersche Gesetz und der innerparadigmatische grammatische Wechsel des Urgermanischen im Nominalbereich. Innsbrucker Beiträge zur Sprachwissenschaft 103. Innsbruck 2001. S. 57.)
Als
ein undeutbares Namenungetüm
bezeichnet Hermann Reichert die Form Adgandestrii bei Tacitus (Reichert, Hermann: Die Bildungsweise der frühen germanischen Personennamen. In: Linguistica et Philologica. Gedenkschrift für Björn Collinder. Wien 1984. S. 361)