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Zum Nationalfeiertag Nordkoreas, dem «Tag des strahlenden Sterns», haben wir einige verblüffende Fakten zusammengestellt.
Nachdem der Gründervater Nordkoreas, Kim Il-sung 1997 verstarb, wurde er zum ewigen Präsidenten Nordkoreas ernannt. Auf dem Papier ist er also auch heute noch offiziell Präsident dieses Landes. Oberster Führer ist aktuell zwar Kim Jong-un, er darf offiziell jedoch nicht Präsident genannt werden. Immerhin darf er seit 2012 auch «Great Marshall» genannt werden.
Gründervater Kim Il-Sung ist nicht nur ewiger Präsident des Landes, der Kalender von Nordkorea basiert auf dem Geburtstag von Kim Il-Sung, dem 15. April 1912. Demnach schreiben sie nicht das Jahr 2017, sondern 105.
Alle fünf Jahre werden in Nordkorea Wahlen abgehalten. Klingt ziemlich demokratisch oder? Die Realität sieht leider anders aus: auf den verteilten Wahlzetteln gibt es nur eine einzige Wahlmöglichkeit. Die Opposition, die gar nicht existiert, hat Wahl für Wahl keinen Stich.
Eine von nordkoreanischen Wissenschaftlern geführte Studie kürt China als glücklichstes Land der Welt. Auf dem zweiten Platz liegt Nordkorea, gefolgt von den Ländern Kuba, Iran und Venezuela. Es scheint als ob isolierte Diktaturen der Schlüssel zum Glück sind und wenn nordkoreanische Wissenschaftler das sagen, dann muss das ja stimmen... (Sarkasmus Ende)
Fast spektakulärer als der nordkoreanische Abklatsch von Godzilla ist der Umstand, wie es überhaupt dazu kam. Der vermeintliche Filmliebhaber und «Held des Landes» Kim Jong-il liess den erfolgreichen südkoreanischen Filmregisseur Shin Sang-ok 1978 entführen und zwang ihn unter anderem einen Godzilla-ähnlichen Film (Pulgasari) zu drehen (kannst du hier anschauen). Der arme Regisseur musste ganze acht Jahre lang für die nordkoreanische Filmindustrie arbeiten, bevor ihm 1986 die Flucht gelang.
Nicht zu glauben aber Jeans zu tragen ist der nordkoreanischen Bevölkerung strikt untersagt! Der Grund: Jeans symbolisieren Sympathie zu dem Erzfeind, den USA.
Die schwedische Regierung erhoffte sich in den 70er Jahren «big business» mit dem auftrebenden Nordkorea, weshalb sie dem Land 1000 Autos der Marke Volvo lieferte. Das Problem: nordkorea schert sich nicht um internationale Gesetze oder Prinzipien. Obwohl die Volvos wahrscheinlich heute noch durch Pjöngjang düsen, wartet Schweden bis heute auf die Bezahlung. Die schwedische Regierung ist machtlos und schreibt seit 1975 jährlich eine Mahnung. Dies reicht jedoch nicht aus um die nordkoreanische Regierung, die diese Mahnungen stets ignoriert, in Bedrängnis zu bringen. Die 300 Mio. Euro Schulden kann Schweden wohl vergessen...
1994 berichteten die nordkoreanischen Medien, dass Kim Jong-il in einer Runde Golf ganze elf Asse gelangen - bei seinem ersten Golfspiel überhaupt. Wer sich jetzt nicht vorstellen kann wie irre diese Quote ist: die Chance im Lotto zu gewinnen ist knapp fünf Mal so hoch wie in einer Runde Golf auch nur zwei Asse zu schlagen.