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Wer Dmitry Glukhovsky und seine Romane (Metro 2033, Metro 2034, Summerki) kennt, weiß, was ich meine. Nicht nur, dass er sich immer eine Thematik ausdenkt, die fürchterlich beklemmend wirkt, er beschreibt sie auch dermaßen realistisch und bedrückend, als sei man direkt hineinversetzt worden.
Ganz im Gegensatz zu Metro 2033/34, in der sich die halbe Menschheit in einem nuklearen Krieg vernichtet hat und sich der Rest der Moskauer Bevölkerung in die U-Bahn - der Metro - zurückzog, schreibt Glukhovsky hier von der Unsterblichkeit der Bevölkerung Europas und der dadurch bedingten Überbevölkerung. Also ist auch hier eine beengende Stimmung führend. Doch der Schreibstil ist rasanter, skrupelloser und aggressiver als bei seinen russisch-melancholisch-philosophischen Vorgängern.
Wem die Metro Romane gefallen haben, der wird FUTU.RE lieben.
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