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Cāput
mortŭum (lat., d. i. Totenkopf) war früher bei den Chemikern der übliche Name für den nichtflüchtigen und festen Rückstand von Destillationen;
namentlich wurde das bei Bereitung der Nordhäuser Schwefelsäure [* 3] durch Erhitzung von Eisenvitriol zurückbleibende Eisenoxyd (Kolko-
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thar) mit dem Namen
Caput mortuum vitrioli bezeichnet.
In den böhm. Vitriolfabriken nennt man noch heute den Rückstand von rotem Eisenoxyd (s. d.) Kaputmort.