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Wegen des Verdachts auf Missbrauch einer marktbeherrschenden Stellung hat das deutsche Bundeskartellamt ein Verfahren gegen den Coca-Cola-Abfüller Coca-Cola Europacific Partners (CCEP) eingeleitet. «Es bestehen Anhaltspunkte dafür, dass Coca-Cola durch die Ausgestaltung seiner Konditionen gegenüber dem deutschen Lebensmitteleinzelhandel, insbesondere die Rabattgestaltung, andere Unternehmen in ihren wettbewerblichen Möglichkeiten behindern könnte», wird Andreas Mundt, der Präsident des Bundeskartellamts, auf LZ-net zitiert. Dem werde man nachgehen.
Der Vorwurf: Lebensmittelhändler sollen bei den Bezugskonditionen begünstigt worden sein, wenn sie das gesamte Produktsortiment von CCEP gelistet und beworben haben: Fanta, Sprite, Mezzo Mix, Vio, Fuzetea und Powerade. Damit könnte Coca-Cola den Wettbewerb unzulässig behindert haben.
Coca-Cola wehrt sich gegen den Vorwurf. «Wir sind überzeugt, dass das bewährte Geschäftsmodell von Coca-Cola Europacific Partners in Deutschland mit einem ausgewogenen Preis- und Konditionskonzept rechtskonform ist», wird Andrea Weckwert, Vice President Legal von CCEP, zitiert. «Es beruht auf einem fairen Prinzip von Leistung und Gegenleistung.» Coca-Cola kooperiere vollumfänglich mit der Behörde und stelle die gewünschten Informationen zur Verfügung.