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Bis zum formellen Ablauf der Referendumsfrist am Freitag würden noch Dutzende weiterer Unterschriften folgen, hiess es weiter. Die Anzahl Unterschriften sei beeindruckend, denn es hätten wegen Corona keine Standaktionen durchgeführt werden können. Damit kommt das Projekt definitiv vors Krienser Stimmvolk.
Im Krienser Mattenhof-Quartier ist ein Grossprojekt mit zwei Hochhäusern, einer Sportarena für 4000 Zuschauer, Beizen und Co-Working-Spaces geplant.
Das Komitee stört sich vor allem am 110 Meter hohen Hochhaus, an der weiteren Verdichtung im Gebiet südlich der Stadt Luzern und an der Grösse der Sporthalle, die Platz für 4000 Personen bieten soll. Kritisiert wird auch, dass die Stadt Kriens nicht an der Halle beteiligt sein soll und damit kein Mitspracherecht habe.
Projekt verteuert sich bei Verzögerung
Der Krienser Einwohnerrat hatte am 25. Juni den Bebauungsplan und die Teilzonenplanänderung für das 39-Millionen-Franken-Projekt gutgeheissen. Bund und Kanton beteiligen sich an dem Vorhaben, das Teil des nationalen Sportanlagenkonzepts ist. Finanziert werden soll die Sport- und Veranstaltungshalle mit Gewerbeflächen und Wohnungen.
Das Referendum hat auch Folgen für die Befürworter der Pilatus Arena, etwa den HC Kriens-Luzern. Sollte dieser sich für die zweite Runde der Europäischen Handball Federation EHF Euroleague qualifizieren, müssten die Spiele nach Sursee oder Zürich verlegt werden. Dies, weil die derzeitigen Hallen in Kriens und Luzern den Vorschriften der EHF nicht mehr genügt.