Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03612.jsonl.gz/3752

Die erste Viertelstunde gegen die an fünfter Stelle platzierten Stadtzürcher verlief ausgeglichen und ohne nennenswerte Möglichkeiten auf beiden Seiten. Bis dann nach einem ärgerlichen Ballverlust in der heimischen Abwehr der freistehende Eid im Fünfer angespielt wurde und die Gästeführung markieren konnte (16.). Die Platzherren reagierten umgehend, aber Bachmann sah seinen Kopfball, nach einem Masszuspiel Dushis, auf der Latte landen. Nach 22 Minuten musste Gästehüter Meier in extremis vor dem anstürmenden Cannazza retten. Auf der Gegenseite brillierte Mühlemann, indem er zweimal nach Eckbällen bravourös klärte. 38 Minuten waren gespielt, als Dushi mit einer Direktabnahme aus kurzer Distanz Keeper Meier anschoss und dieser im Anschluss Bachmanns Geschoss über die Torlatte lenken konnte. Vier Minuten vor dem Tee lancierten die Gäste mit einem Konter den pfeilschnellen Vonderlinn, welcher mit einem Flachschuss in die entferntere Ecke die Führung ausbauen konnte. Die Platzherren bekamen in der Nachspielzeit der ersten Hälfte einen Freistoss an der Strafraumgrenze zugesprochen; Caduff's Versuch prallte aber leider am Lattenkreuz ab.
Der zweite Durchgang begann für die Wädenswiler äusserst unglücklich. Keine zwei Zeigerumdrehungen waren gespielt, als nach einem Ping-Pong von Pfosten zu Pfosten der Schiri schliesslich auf Tor entschied. Die Wädenswiler resignierten aber nicht und reagierten prompt. Nachdem Sodano in der 50. Minute mit einem Kopfball noch knapp scheiterte, buchte er eine Minute später nach einem brillanten Zuspiel Geigers das 1:3 und erzielte fünf Minuten später mit dem Kopf auf eine Massflanke von Caduff den Anschlusstreffer. Die Bemühungen, den Ausgleich zu realisieren, erhielten aber einen argen Dämpfer. Del Pilato wurde vom Unparteiischen mit der Ampelkarte vorzeitig unter die Dusche geschickt. Die dezimierte Wädi-Elf bekundete nun zunehmend Mühe mit den agilen Angreifern der Gäste. Erst bezwang Haas Mühlemann aus rund zehn Metern zum Resultatausbau (64.) und knapp zehn Minuten später liess Eid die einheimische Abwehr alt aussehen und traf zum Schlussresultat. Dazwischen zeichnete sich wiederholt Mühlemann aus und verhinderte eine noch höhere Niederlage. Nach sechs Partien ohne Vollerfolg driftet die Dominguez/Meier-Elf nun in Richtung Mittelfeld ab und wartet weiter auf den so ersehnten Dreier.