Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03458.jsonl.gz/150

Obschon die Formel-1-Welt nach dem Horror-Unfall von Jules Bianchi nach wie vor tief erschüttert ist, findet dieses Wochenende der grosse Preis von Russland in Sotschi statt.
Das Fahrerfeld ist in Gedanken aber beim 25-jährigen Franzosen, welcher weiterhin auf der Intensivstation des Mie-Krankenhauses in Japan liegt. Sein Zustand ist weiterhin kritisch – mit anderen Worten: Er kämpft um sein Leben.
Die Anteilnahme unter den Fahrern ist gross: Für das Renn-Wochenende werden Sticker mit dem Slogan «Tous avec Jules #17» verteilt, die auf den Helm geklebt werden. (cma)
7. April 1968: Jim Clark verliert auf dem Hockenheimring in einem unbedeutenden Formel-2-Rennen sein Leben. Nur der tödliche Unfall von Ayrton Senna hat die Rennsportwelt ähnlich stark erschüttert.
Als er sein Leben verliert, gilt Jim Clark als bester Rennfahrer aller Zeiten. Der Mythos des Schotten lebt. Noch heute zählt er zu den Besten, die es je gegeben hat. Er wird 1963 und 1965 Weltmeister und verliert den Titel 1962 und 1964 erst durch einen technischen Defekt im letzten Rennen. 1965 ist er der erste Europäer, der nach dem zweiten Weltkrieg die 500 Meilen von Indianapolis gewinnt.
Clark ist Kultfigur für zahlreiche spätere Champions wie Jackie Stewart, Alain Prost oder Ayrton …