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Ambush Marketing kann in der deutschen Übersetzung als "Hinterhaltmarketing" bezeichnet werden. Auch die Begriffe "Schmarotzer-" oder "Trittbrettfahrermarketing" werden häufig genannt. Mit dem Stichwort Schleichwerbung kann jeder etwas anfangen. Die Bezeichnung Trittbrettfahrermarketing beschreibt das Ambush Marketing vielleicht am deutlichsten, wenn man die einschlägigen Definitionen zusammenfasst:
In der Kommunikationsform des Ambush Marketing zielen werbetreibende Unternehmen darauf ab, von Großereignissen, Veranstaltungen oder Events zu profitieren, ohne selbst Sponsor zu sein. Als gängiges Beispiel kann die Verwendung von Heißluftballons und Zeppelinen außerhalb des Veranstaltungsortes genannt werden. Auch wenn es die Assoziation des Begriffs häufig vermuten lässt, die wenigsten Ambush Marketingmaßnahmen sind illegal.
Die Experten unterscheiden zwischen direktem und indirektem Ambush Marketing. Direktes Ambush Marketing macht sich marken- oder urheberrechtswidrige Verwendung von Merchandisingprodukten, Maskottchen, Logos oder Markennamen ohne Lizenzbesitz zu Nutze. Dagegen bezieht sich indirektes Ambush Marketing, das sich der legalen Möglichkeiten bedient, auf die Werbung im zeitlichen oder örtlichen Bezug der Veranstaltung.