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Das Tox-Zentrum führte im letzten Jahr 38’406 Beratungen durch. In 35’300 Fällen ging es um Giftkontakte, 3’100 Beratungen waren prophylaktischer Natur. Knapp drei Viertel aller Vergiftungen in der Schweiz geschehen mit Medikamenten, Haushaltsprodukten oder Pflanzen, wie es in einer Mitteilung vom Montag heisst.
Etwa die Hälfte der Giftkontakte betrafen Kinder, meist waren sie im Vorschulalter. Von den schweren Fällen von Vergiftungen waren 72 Prozent durch Medikamente und 13 Prozent durch Genussmittel und Drogen verursacht.
Bei den Kindern gab es etwas mehr Vergiftungen bei Knaben (52,9 Prozent) als bei Mädchen, bei den Erwachsenen waren mehr Frauen (59,5 Prozent) als Männer betroffen. 88 Prozent der gut 24’000 unbeabsichtigten Vergiftungen ereigneten sich im häuslichen Milieu, bei den gut 5’000 beabsichtigten Intoxikationen handelte es sich in 72 Prozent der Fälle um Suizidversuche.
(sda)