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I. Allgemeine Bestimmungen
Name
Art. 1
Unter dem Namen Fachkonferenz Gesundheit (FKG), Conférence spécialisée Santé (CSS) und Conferenza di esperti della salute (CES), nachfolgend FKG, wird ein Verein im Sinne der Artikel 60 und folgende des Schweizerischen Zivilgesetzbuchs (SR 210, nachfolgend: ZGB) gegründet.
Sitz
Art. 2
Der Sitz des Vereins befindet sich an der Berner Fachhochschule, Bern
Zweck
Art. 3
1Die FKG verteidigt die Interessen des Fachbereichs Gesundheit der Fachhochschulen.
Die FKG ist ein nicht gewinnorientierter Verein und erzielt als solcher keine Einkünfte.
Aufgaben
Art. 4
Die FKG nimmt insbesondere folgende Aufgaben wahr:
- Erarbeitung von Stellungnahmen betreffend den Beruf und die Ausbildungspolitik aus der Perspektive der Gesundheit;
- Sicherstellung einer abgestimmten Lobbyarbeit bei Politikern und Politikerinnen und bei anderen wichtigen Entscheidungsträgern und trägerinnen;
- Verfolgung einer aktiven Kommunikationspolitik, um den Fachbereich Gesundheit im politischen und akademischen Bereich sowie in der Öffentlichkeit sichtbar und bekannt zu machen;
- über die Hochschulen hinaus Sicherstellung eines Dialogs mit Berufsverbänden, entscheidenden Arbeitgebern und sonstigen
Partnern;
- Förderung des Austauschs zwischen den Hochschulen, insbesondere betreffend die Entwicklung der Fachgebiete und der Berufe.
Mitglieder
Art. 5
1. Die öffentlichen oder privaten Schweizer Fachhochschulen, die Ausbildungen auf Fachhochschulstufe im Bereich Gesundheit erteilen, können ordentliche Mitglieder sein. Jedes Mitglied verfügt über eine Stimme in der Generalversammlung.
Verlust der Mitgliedschaft
Art. 6
1. Der Austritt muss schriftlich eingereicht werden und von dem Präsidenten oder der Präsidentin bis zum 30. Juni für den 31. Dezember desselben Jahres entgegengenommen werden. Der Austritt kann begründet oder nicht begründet werden.
2. Auf Vorschlag des Präsidenten oder der Präsidentin kann die Generalversammlung mit der Zweidrittelmehrheit der anwesenden Mitglieder den Ausschluss eines Mitglieds beschliessen, das den Interessen oder dem Ansehen der FKG schweren Schaden zufügt oder das seine Verpflichtungen, insbesondere finanzieller Art, nicht erfüllt.
Rechte und Pflichten der Mitglieder
Art. 7
1. Jedes Mitglied hat die folgenden Rechte:
- aktive Teilnahme an der Verwaltung, der Organisation und den Beschlüssen des Vereins, insbesondere durch Teilnahme an der Generalversammlung und den Berufskonferenzen, indem es abstimmt, wählt und gewählt wird;
- Nutzung der von dem Verein eingerichteten Dienstleistungen.
2. Es hat die folgenden Pflichten:
- Einhaltung der vorliegenden Statuten;
- Verteidigung des Zwecks und der Interessen des Vereins und Beachtung einer Treuepflicht ihm gegenüber;
- Entrichtung des Jahresbeitrags.
II. Organisation
Organe
Art. 8
Die Organe der FKG sind:
- die Generalversammlung;
- der Vorstand;
- das Generalsekretariat;
- die Berufskonferenzen;
- die Revisionsstelle.
Generalversammlung – Grundsätze
Art. 9
1. Die Generalversammlung ist das oberste Organ der FKG.
2. 2Jedes Mitglied entsendet in diese zwei Vertreter/innen seines Fachbereichs Gesundheit (Schulvertreter/innen).
3. 3Jede Berufskonferenz entsendet in diese eine/n Vertreter/in mit beratender Stimme (Berufsvertreter/innen).
4. Sie wird von dem Präsidenten oder der Präsidentin geleitet.
5. Der/die Generalsekretär/in nimmt an dieser mit beratender Stimme teil.
6. Die Generalversammlung tritt im Allgemeinen vier Mal pro Jahr zusammen.
Generalversammlung – Zuständigkeiten
Art. 10
Die Generalversammlung hat folgende Zuständigkeiten:
- Festlegung der Strategie, der Ziele und der Prioritäten des Tätigkeitsprogramms;
- Validierung der in den Stellungnahmen gegenüber anderen Organisationen zu berücksichtigenden Daten;
- Rekrutierung und Festlegung der Aufgaben von Fachleuten und/oder Vertretern/Vertreterinnen in den externen Arbeitsgruppen;
- Zulassung der Mitglieder und Festlegung der Arbeitsgruppen und der Kommissionen;
- Ernennung der Vertreter/innen der FKG bei den verschiedenen Gremien;
- Organisation der Lobbyarbeit;
- Aufnahme der Beziehungen zu den Organisationen der Arbeitswelt im Fachbereich Gesundheit;
- Verabschiedung und Änderung der Statuten;
- Aufnahme und Ausschluss der Mitglieder;
- Auflösung der FKG;
- Wahl des Vorstands;
- Ernennung des Generalsekretärs oder der Generalsekretärin und Genehmigung seines/ihres Pflichtenheftes;
- Wahl und Abberufung der Revisionsstelle..
- Genehmigung des Budgets und der Jahresrechnung..
- Festsetzung der Mitgliederbeiträge..
- Verabschiedung eines internen Organisationsreglements..
Generalversammlung – Beschlüsse
Art. 11
1. Grundsätzlich werden Beschlüsse der Generalversammlung einstimmig gefasst.
2. Wenn eine Abstimmung beantragt wird, fasst die Generalversammlung ihre Beschlüsse mit der einfachen Mehrheit der anwesenden Mitglieder. Jedes Mitglied besitzt eine Stimme. Ein Quorum von 4 Mitgliedern ist erforderlich, um einen rechtsgültigen Beschluss zu fassen. Bei Stimmengleichheit entscheidet der/die Präsident/in.
3. Eine Zweidrittelmehrheit ist erforderlich für Beschlüsse betreffend den Ausschluss eines Mitglieds (Art. 7 Abs. 2), die Einrichtung einer Berufskonferenz (Art. 16 Abs. 2), die Änderung der Statuten (Art. 24) und die Auflösung (Art. 25).
Vorstand – Zusammensetzung
Art. 12
1. Der Vorstand besteht aus einem Präsidenten oder einer Präsidentin und einem Vizepräsidenten oder einer Vizepräsidentin. Gegebenenfalls können zwei Kopräsidenten oder Kopräsidentinnen gemeinsam die Funktion des Präsidenten bzw. der Präsidentin ausüben. In diesem Fall fassen sie ihre Beschlüsse einstimmig.
2. Die Mitglieder des Vorstands werden unter den Vertretern und Vertreterinnen der Mitglieder von der Generalversammlung für eine Amtszeit von zwei Jahren gewählt und sind wiederwählbar.
Vorstand – Zuständigkeiten
Art. 13
1. Der/die Präsident/in nimmt die laufenden Geschäfte der FKG wahr. Er/sie berichtet regelmässig der Generalversammlung. Er/sie erstellt insbesondere einen Jahresbericht und vertritt die FKG nach aussen.
2. Der/die Vizepräsident/in unterstützt den Präsidenten oder die Präsidentin bei der Ausübung seiner/ihrer Aufgaben und vertritt ihn/sie bei Abwesenheit.
Generalsekretariat
Art. 14
Der/die Generalsekretär/in hat u.a. folgende Aufgaben:
- Vorbereitung von Sitzungen und Nachbesprechungen;
- Abfassung von Protokollen;
- Dokumentation;
- Archivierung;
- Aufstellung und Verwaltung des Budgets; Verwaltung der Beiträge;
- Beratung und Unterstützung des Präsidenten oder der Präsidentin;
- Beratung und Betreuung der Arbeitsgruppen;
- Steuerung des Informationsflusses zwischen den Mitgliedern und dem Präsidenten oder der Präsidentin;
- Abfassung des Jahresberichts;
- Korrespondenz mit Partnerorganisationen und sonstigen Gesundheitsorganisationen;
- Planung und Organisation von Klausurtagungen;
- Verwaltung der externen Kommunikation.
Berufskonferenzen – Grundsätze
Art. 15
1. Die Berufskonferenzen (BK) sind Kommissionen der FKG. Eine Berufskonferenz wird für jeden Studiengang eingerichtet, der dem Fachbereich Gesundheit zugeordnet ist und an einer Fachhochschule angeboten wird.
2. 4Die BK achten auf die positive Entwicklung und die Koordination ihres Studiengangs im Bereich aller FH-Aufträge: Bildung, anwendungsorientierte Forschung und Entwicklung sowie Dienstleistungen.
Berufskonferenzen – Zusammensetzung
Art. 16
1. Die Berufskonferenzen bestehen aus den Studiengangsleitern und Studiengangsleiterinnen. Sofern es den entsprechenden Studiengang anbietet, entsendet jedes Mitglied dorthin seine/n Studiengangsleiter/in.
2. Auf Beschluss der betroffenen Berufskonferenz kann für jedes Mitglied ein/e zweite/r Vertreter/in aufgenommen werden.
Berufskonferenzen – Organisation
Art. 17
1. Die Berufskonferenzen organisieren sich selbst. Sie legen selbst ihre Arbeitsmethode fest, wählen ihre Partner und Gäste, und entscheiden über die Einrichtung von Arbeitsgruppen.
2. Sie ernennen in ihren Reihen einen Präsidenten oder eine Präsidentin, eine/n Berufsvertreter/in, der/die wenn möglich unter den Schulvertretern und Schulvertreterinnen ernannt wird, sowie eine/n Stellvertreter/in des Berufsvertreters oder der Berufsvertreterin.
3. 5Die Häufigkeit der Versammlungen der Berufskonferenzen wird an diejenige der Generalversammlung angepasst.
Berufskonferenzen – Aufgaben
Art. 18
1. Die Berufskonferenzen pflegen Kontakte zu den Berufsorganisationen ihres Studiengangs und unterbreiten über ihre/n Berufsvertreter/in der Generalversammlung die sie betreffenden Anträge.
2. Sie führen die Aufgaben aus, die ihnen von der Generalversammlung übertragen werden.
Revisionsstelle – Zusammensetzung
Art. 19
6Die Generalversammlung ernennt die Revisionsstelle.
Revisionsstelle – Zuständigkeiten
Art. 20
1. Die Revisionsstelle überprüft die Rechnungslegung und die Jahresrechnung des Vereins am Ende jedes Geschäftsjahres und auf dessen Wunsch während dieses Geschäftsjahres.
2. Der/die Generalsekretär/in ist verpflichtet, der Revisionsstelle von Amts wegen alle sachdienlichen Daten sowie die von ihr angeforderten Daten zur Verfügung zu stellen.
3. Die Revisionsstelle legt der Generalversammlung einen schriftlichen Bericht vor. Sie übermittelt diesen dem Präsidenten oder der Präsidentin sowie dem/der Generalsekretär/in mindestens zehn Tage vorher. Der Bericht beinhaltet u.a. Folgendes:
- Vorschläge zur Genehmigung des Jahresabschlusses und zur Entlastung, die dem Präsidenten oder der Präsidentin und dem/der Generalsekretär/in erteilt werden soll; und
- einen Hinweis auf jegliche Verletzung des Gesetzes, der Statuten oder der kaufmännischen Grundsätze bei der Rechnungsführung und der Jahresrechnung.
- III. Finanzen
Finanzmittel
Art. 21
1. Die FKG wird von den Beiträgen ihrer Mitglieder finanziert, die wie folgt verteilt werden:
- zwei Drittel der im Jahresbudget vorgesehenen Kosten werden zu gleichen Teilen von der HES-SO, der BFH und der ZHAW übernommen;
- der Restbetrag wird zu gleichen Teilen von der FHS St. Gallen, Kalaidos und der SUPSI übernommen.
2. Die Finanzmittel des Vereins werden ausschliesslich dafür verwendet, die Beschlüsse der Generalversammlung und des Vorstands unter Beachtung der Zwecke des Vereins umzusetzen, sowie um die laufenden Ausgaben zu decken, darunter u.a. die Vergütung des Generalsekretärs oder der Generalsekretärin.
Buchführung
Art. 22
7Das Geschäftsjahr entspricht dem Kalenderjahr. Der Jahresabschluss ist auf den 31. Dezember festgelegt.
IV. Schlussbestimmungen
Änderung der Statuten
Art. 23
Die vorliegenden Statuten können durch einen mit Zweidrittelmehrheit gefassten Beschluss der Generalversammlung geändert werden.
Auflösung und Fusion
Art. 24
1. Die Generalversammlung entscheidet über die Auflösung des Vereins mit Zweidrittelmehrheit.
2. Der/die Präsident/in oder eine der von der Generalversammlung ernannten Personen führt die Abwicklung gemäss den Bestimmungen des ZGB durch.
3. Auf Vorschlag des Liquidators oder der Liquidatorin entscheidet die Generalversammlung über die Verwendung des Restbetrags des Vermögens.
4. Im Falle einer Auflösung werden der Gewinn und das Kapital einer anderen juristischen Person mit Sitz in der Schweiz zugeteilt, die wegen Gemeinnützigkeit oder öffentlichen Zwecks von der Steuerpflicht befreit ist. Eine Fusion kann nur mit einer anderen wegen Gemeinnützigkeit oder öffentlichen Zwecks von der Steuerpflicht befreiten juristischen Person mit Sitz in der Schweiz erfolgen.
Inkrafttreten
Art. 25
1. Die vorliegenden Statuten treten am 1. Januar 2015 in Kraft.
2. Sie heben das Organisationsreglement der Fachkonferenz Gesundheit (FKG) und ihrer Berufskonferenzen (BK) vom 24. Juni 2014 auf und ersetzen es.
Die Statuten werden hiermit von der Gründungsversammlung in Bern am 28. November 2014 verabschiedet.
Die Kopräsidentin des Tages
Nicole Seiler
Die Kopräsidentin des Tages
Susanna Weyermann-Etter
Die Generalsekretärin
Simone Wassilevski
Die vorliegenden Statuten wurden von der Generalversammlung der FKG an der Sitzung vom
27. November 2015 geändert.
Die vorliegenden Statuten wurden von der Generalversammlung der FKG an der Sitzung vom
19. Juni 2015 geändert.
Im Falle einer Abweichung zwischen den verschiedenen Übersetzungen der vorliegenden Statuten gilt die französische Version.
1Der Aufnahmeantrag muss schriftlich an den Präsidenten oder die Präsidentin der Generalversammlung der FKG (nachfolgend: der/die Präsident/in) gerichtet werden.
2Die Generalversammlung kann gewisse Aufgaben an die Berufskonferenzen delegieren.
3Im Falle einer dringenden Stellungnahme kann der/die Präsident/in die Generalversammlung auf dem Zirkularweg um Genehmigung ersuchen.
4Die Revisionsstelle besteht aus zwei Personen, die unter den Mitarbeitenden der Mitglieder, welche über die erforderlichen Qualifikationen verfügen, ernannt werden.
5Soweit möglich, stellen die Mitglieder ihre qualifizierten Mitarbeitenden auf der Basis einer angemessenen Rotation zur Verfügung.
6Die Revisionsstelle wird jedes Jahr ernannt und ist wiederwählbar.
7Der/die Generalsekretär/in ist damit beauftragt, die Rechnungsführung und den Jahresabschluss des Vereins entsprechend dem Gesetz, den Statuten und den kaufmännischen Grundsätzen zu führen.