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Spitzenwerte der ozonbedingten Belastung - was zum Schutz der Gesundheit zu tun ist
Im Allgemeinen ist es unproblematisch, sich für übliche Freizeitaktivitäten wie Spaziergänge, Baden oder Picknicks im Freien aufzuhalten. Bei empfindlichen Personen können aber Schleimhautreizungen in Augen, Nase und Kratzen im Hals auftreten. Bei starker körperlicher Anstrengung können diese Personen auch eine reversible Reduktion der Lungenfunktion um 5 bis 10% erleiden.
Empfehlungen an die gesamte Bevölkerung während Sommersmog-Episoden
- Sportanlässe, Ausdauersport und sonstige starke körperliche Anstrengungen im Freien sollten so geplant werden, dass diese Leistungen möglichst dann erbracht werden, wenn tiefere Ozonwerte zu erwarten sind, d.h. meist vormittags oder nach Sonnenuntergang.
- Besser angepasst sind Aktivitäten im Wald, wo die Ozonwerte in der Regel niedriger sind als auf offenem Feld.
- Andere belastende Faktoren (Tabakkonsum, Lösungsmittel, Rauch) vermeiden, um die negativen Effekte des Ozons nicht zu verschlimmern.
- Bei Augenreizungen auf das Tragen von Kontaktlinsen verzichten.
Empfehlungen an empfindliche Personen*
- Vermeiden Sie jegliche körperlichen Anstrengungen während des Nachmittags und in den frühen Abendstunden.
- Konsultieren Sie Ihren Arzt bei einer Verschlimmerung der typischen Beschwerden (Husten, Atembeschwerden, Reizungen von Hals und Nase).
- Asthmatiker sollten in gar keinem Fall ohne vorhergehende ärztliche Rücksprache ihre Behandlung reduzieren.
*Kleinkinder, ältere Personen und jene die an Asthma, Atem- oder Kreislaufbeschwerden leiden.