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Salodurum, Frühling 304 n. Chr.: unerwartet taucht beim älteren Bauernpaar
Marcus und Margrit eine fremde Frau auf, die um Unterkunft für ein paar Tage
bittet. Sie ist eine Ägypterin und heisst Verena. Die tiefe Traurigkeit der
Verena bewegt Margrit und sie kümmert sich monatelang um die junge Frau.
Schliesslich gewinnt sie das Vertrauen der Verena und diese beginnt zu erzählen,
wie sie vom fernen Thebai in Salodurum gelandet ist...
Hintergründige Kerngeschichte ist die Legende vom heiligen Mauritius und der Thebäischen Legion und die Aufarbeitung der Frage:
Wie ist es möglich, dass eine römische Legion, bestehend aus Soldaten aus Theben, Süd–Ägypten, ins Wallis einmarschiert und dort das Martyrium erleidet?
An diesem Drama sind mehrere Heilige beteiligt. Nebst Mauritius (der im Buch seinen ägyptisch-griechischen Namen, Moiris, trägt) sind dies seine Offizierskollegen Exuperius und Candides, und Victor und Ursus, Soldaten der Legion.
Die Hauptrolle spielt jedoch kein Soldat, sondern die heilige Verena, Verwandte des Mauritius und Verlobte Victors. Eine ägyptische, schriftkundige Heilerin, die auf verschlungenen Pfaden von Theben nach Solothurn gelangte.