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Die Schweizer Springreiter-Equipe verliert erneut an Substanz. Nach Carlina von Pius Schwizer fehlt künftig auch Kiamon von Werner Muff dem Team des Olympiavierten. Werner Muff hat seinem zehnjährigen Brandenburger-Fuchs nach Frankreich verkauft.
Neuer Besitzer des Olympiapferdes des Seuzachers ist der französische Multimillionär Baron Edouard Etienne Alphonse de Rothschild. «Erste Kontakte fanden schon vor den Olympischen Spielen statt», verriet Muff, der alleiniger Besitzer des Wallachs war. «Nach London hatte Rothschild das Pferd selbst ausprobiert. Es kam schnell zum Handel.» Baron Rothschild, der seit 2012 von der Irin Jessica Kürten trainiert wird und in Fernières-en-Brie in der Nähe von Paris auf einem Schloss residiert, plant Kiamon selbst zu reiten.
Zudem hat Olympiasieger Steve Guerdat und Yves G. Piaget Ferrari nach Brasilien verkauft. Ein Nachwuchsreiter oder eine Nachwuchsreiterin wird künftig im Sattel des 13-jährigen Oldenburger-Wallachs sitzen, mit dem Guerdat einige beachtliche Erfolge erzielt hat. 2009 wurde der Jurassier mit Ferrari in Basel erstmals Schweizer Meister und im Juli dieses Jahres gewann er mit dem kraftvollen, temperamentvollen und vorsichtigen Pferd zum zweiten Mal nach 2010 den Nordrhein-Westfalen-Preis am CHIO Aachen.
Im August machten Pferdesportler aus Mexiko gleich zweimal Schlagzeilen: Beim CHIO Dublin gewannen vier kaum bekannte mexikanische Springreiter die «Aga Khan Trophy», einen der begehrtesten...
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