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Der Neubau der Schulanlage Birchlen verstärkt durch die Fortführung des bestehenden Bebauungsmusters die Qualitäten des Aussenraums. Seine Setzung generiert eine Sequenz von geschützten Schul- und Pausenhöfen.
Die städtisch geprägte Ortschaft Dübendorf liegt nahe der Stadt Zürich. Die Schulanlage Birchlen ist eine von mehreren Schuleinheiten der Gemeinde. Sie wurde 1959/60 von Schoch & Heusser Architekten erbaut und umfasst vier längliche, gestaffelt gesetzte Baukörper. Die innerräumlichen Kapazitäten der Schulanlage waren den steigenden Schülerzahlen anzupassen. Zudem entsprach das Raumangebot teils nicht mehr den Bedürfnissen eines modernen Schulbetriebs.
Die flexible Raumstruktur innerhalb des Neubaus stattet die Unterrichtsräume mit einer hohen Nutzungsvariabilität aus. Das Haupttreppenhaus funktioniert als Gelenk zwischen Alt- und Neubau. Pavillonartige Anbauten erweitern ostseitig den Bestand und ermöglichen den Einbau der Gruppenräume.
Die vorgefundene Materialisierung der 1950er und 60er Jahre wird weiterentwickelt. Die grundsätzlich einheitliche Renovierung der bestehenden Gebäudehüllen bewirkt ein homogenes Erscheinungsbild der Anlage. Haptisch feine Nuancen jedoch bewirken im Ausdruck eine leichte Differenzierung zwischen Bestands- und Neubauten.