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Fast ein Drittel der Schweizer hat keine finanziellen Polster in Form von Ersparnissen oder Investitionen. Eine Frage des Alters ist das Sparen indes nicht.
Fast ein Drittel aller Schweizer Bürger hat nichts auf der hohen Kante. Die Sparquote beträgt gemäss einer Umfrage einer Investmentgesellschaft hierzulande 72 Prozent. Es sind vor allem die Frauen, die weniger Reserven angeschafft haben.
In der Umfrage von Legg Mason Investments gaben 32 Prozent der befragten Frauen an, weder über Erspartes noch über Investitionen zu verfügen. 64 Prozent besitzen Erspartes. Bei den Männern sind es 70 Prozent. 25 Prozent haben weder Ersparnisse noch Investitionen.
Keine Frage des Alters
Hingegen sei Sparen keine Frage des Alters, schreiben die Autoren der Studie. Jüngere Personen (18 bis 35) seien gleichermassen sparsam als ältere. Die Jungen halten aber mehr Bargeld. 42 Prozent ihres Vermögen besteht aus Barem. Bei der älteren Generation sind es 34 Prozent.
Befragt wurden 900 Personen im Alter zwischen 18 und 74. Es wurden nur Personen befragt, die über Arbeit und Einkommen verfügen sowie auch Anlageentscheide treffen. Weltweit wurde die gleiche Befragung mit 15'300 Personen gemacht. In den übrigen Ländern (USA, Europa, Asien, Lateinamerika und Australien) liegt die Sparquote bei 79 Prozent.
(sda/gku/chb)