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Die Dissertation macht wichtige Befunde und Aussagen, zum Beispiel:
…dass es nicht hinreichend ist, Daten der Krankenkassen zur erhöhten Verbreitung depressiver Erkrankungen auf eine Enttabuisierung von Depression und in der Folge eine größere Diagnosehäufigkeit zurückzuführen
…frühe mittlere Erwachsenenalter (44-48 Jahre)… eine beruflich vulnerable Phase, in der ein Mangel an Arbeitszufriedenheit einen Anstieg depressiver Symptome begünstigt und längerfristig psychisch krank machen kann.
…höhere Depressivitätswerte für erwerbslose im Gegensatz zu erwerbstätigen Personen.
…dass Interventionen zur Erhöhung der Arbeitszufriedenheit neben der beruflichen Motivation und Leistungsfähigkeit auch der Prävention depressiver Symptome und Erkrankungen dienen
und im privaten
Bereich:
…Partnerschaftszufriedenheit im Alter von 44 Jahren signifikant schlechter als in späteren Jahren. …positive Effekt der Partnerschaftszufriedenheit … kann die negativen Auswirkungen beruflicher Unzufriedenheit auf Depressivität nicht ausgleichen
Ein herausragender Einfluss kommt nach den vorliegenden Ergebnissen engen freundschaftlichen Beziehungen zu.
Sowie Schlussfolgerungen für die Gesundheitsförderung
ab S. 237, etwa:
Maßnahmen zur Erhöhung der beruflichen Arbeitszufriedenheit dienen demnach der nachhaltigen Förderung der psychischen Stabilität und Gesundheit und liegen im individuellen, betrieblichen und gesellschaftlichen Interesse.
Auch für den Erhalt und die Stärkung der Arbeitszufriedenheit und den Schutz vor Depressivität im frühen mittleren Erwachsenenalter erscheint eine Kombination aus Verhältnis- und Verhaltensprävention erforderlich.