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Darum braucht die PIOA finanzielle Unterstützung
Die Pacific Islands Orthopaedic Association (PIOA) wurde 2013 in Honiara, Solomon Islands, gegründet und dort vom Gesundheitsministerium als Ausbildungsorganisation anerkannt. Alle kleinen Inselnationen haben das gemeinsame Problem der unzureichenden Versorgung von Verletzten, die gelegentlich mehr als die Hälfte der chirurgischen Notfälle ausmachen.
Entsprechende Ausbildungsmöglichkeiten fehlten, und die jungen Chirurgen suchten solche im Ausland, von wo sie nach abgeschlossener Ausbildung nicht mehr in ihre Heimatländer zurückkehren.
Die PIOA bezweckt die Repatriierung der unfallchirurgischen und orthopädischen Ausbildung. Sie soll mit der vorhandenen Infrastruktur und Ausrüstung in den südpazifischen Ländern (exkl. Australien und Neuseeland) erfolgen und auf die dort zu behandelnden Patienten mit ihren sehr speziellen Verletzungen und Komplikationen ausgerichtet sein.
Die Teilnahme am etwa fünfjährigen Ausbildungsprogramm ist kostenlos und führt nach erfolgreich bestandenen Prüfungen zum Titel eines Master of Surgery (Orthopaedic). Dieser Titel ist bereits von der University of Samoa anerkannt und ist gültig in den Nationen des South Pacific Forum.
Heute nehmen 22 junge Chirurgen aus acht Ländern des Südpazifik am Programm teil. Der Lehrkörper besteht aus 30 freiwillig instruierenden Unfallchirurgen, Orthopäden, Infektiologen.
Der Verein Medizin im Südpazifik unterstützt die PIOA in allen Belangen und arbeitet eng mit ihr zusammen.