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Ein Lektorat ist meist eine eigene Abteilung in einem Verlag, kann aber auch in spezialisierten Unternehmen Anwendung finden. Die Aufgabe eines Lektors ist es, Texten einen Glanz zu verleihen. Denn bevor ein Buch in den Druck kommt, entscheidet der Lektor, ob der Text Chancen auf dem Markt hat. Bei seiner Lektüre verfeinert er nicht nur den Sprachstil, er macht auch Alternativvorschläge, die nach der Lektüre dem Autor zur Überarbeitung vorgelegt werden. Diese Vorschläge sind meist bedacht erarbeitet und sollten vom Autor nicht aus falschem Stolz abgelehnt werden. Der Autor profitiert schließlich von der Erfahrung des Lektors in Sachen Martkentwicklung, Buchdruck und Marketingstrategien. Erst wenn der Text „geschliffen“ ist, muss ein Korrektor den Text korrigieren. Dieser konzentriert sich nun vorwiegend auf Grammatik-, Rechtschreib- und Formfehler. Erst danach wird das Buch gesetzt und gedruckt.
Die Kosten für ein Lektorat
Wie teuer ein Lektorat ist, hängt vom Umfang der Leistung ab. Soll nur Korrektur gelesen werden oder soll die komplette Buchgestaltung übernommen werden? Aber auch davon, ob das Buch in Druckversion oder als eBook erscheinen soll. Im Hinblick auf den üblichen Marktwert zahlt der Autor für einen Lektor zwischen 4,50 und 8 Euro pro Normseite (1800 Zeichen). Nur Korrektur ist etwas billiger.