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Leidenschaft und Einsatz der Besitzer von Château Palmer – das ist das Geheimnis der Vortrefflichkeit seiner Weine.
Château Palmer zählt zu den 3e Crus Classés der offiziellen Klassifizierung der Bordeaux Weine von 1855.
Im 18. Jahrhundert war Château Palmer bereits ein anerkanntes Weingut, dessen Weine am Hofe in Versailles serviert wurden. Das Weingut gehörte Madame de Gasq, die ihm ihren Namen verlieh „Domaine de Gasq“. 1814 wurde das Gut an einen britischen Obertleutnant Charles Palmer veräussert, der dem Château seinen bis heute beibehaltenen Namen gab.
1843 ist der Generalmajor Palmer gezwungen, den Besitz an eine Pensionskasse zu veräussern. Zehn Jahre später wird das Weingut durch die Gebrüder Pereire erworben, die 1856 die Errichtung eines Schlosses veranlassen. Die Konstruktion ist das Werk von Charles Burguet, einem berühmten Architekten, der bereits für die Errichtung zahlreicher Gebäude in Bordeaux verantwortlich war.
Nach dem 1. Weltkrieg und der Krise der 1930er Jahre, ist es an der Reihe der Gebrüder Pereire sich vom Château zu trennen. 1939 vereinen sich vier Bordelaiser Handelsfamilien, um den Besitz zu erwerben: Fernand Ginestet, die Brüder Miailhe, die Familien Mähler Besse und Sichel.
Seither wenden sie mit Konstanz die wichtigsten Prinzipien an, die zum Gedeihen dieses edlen Weins und zur Erzeugung der allseits beliebten Ausnahmeweine auf einem einzigartigen Terroir beitragen: Aufrichtigkeit, Qualität und Nachhaltigkeit.
In 2004 wird die Leitung von Château Palmer an Thomas Duroux übergeben, einen Agroingenieur, der Château Palmer durch eine sanfte Restrukturation dazu bringen soll das Exzellenzniveau zu steigern um den Markterwartungen gerecht zu werden und Neuerungen im Respekt der Geschichte zu fördern. Seither verfolgt Château Palmer eine Politik konstanter Erneuerung, die auch heute weiter geführt wird.
Die Weine von Château Palmer, elegant, fein und lieblich, dank einem grossen Anteil an Merlot in ihrer Komposition. Die traditionelle Weinbereitung erfolgt in kegelstumpfförmigen, wärmeregulierten Inoxbehältern, separat pro Rebsorte und Parzelle. Die Weine werden nach Abschluss des biologischen Säureabbaus in Barriques gelagert, gefolgt von anschliessender Abfüllung im Château.
Weitere Informationen: Château Palmer