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THOMAS HECHT
Der amerikanische Pianist Thomas Hecht wurde 2003 nach Singapur eingeladen, um Chef in der neu gegründeten Klavierabteilung des Konservatoriums zu werden. Knapp drei Jahrzehnte lang trat er international als Konzertsolist mit verschiedenen Orchestern, in Klavierabenden, als Kammermusiker und als Mitglied des gefeierten Klavierduos Hecht & Shapiro, welche den ARD Musikwettbewerb für zwei Klaviere in München und den Nationalen Duo Klavierwettbewerb in den USA gewonnen haben. Er war der frühere Chef der Klavierabteilung und Artist in Residence der Musikhochschule an der Victoria Universität in Neuseeland, sowie viele Jahre KlavierProfessor und Artist in Residence im Musikinstitut in Cleveland (USA).
Professor Hecht konzertierte in vielen kulturellen Zentren der Welt, wo er mit führenden Orchestern wie den New Yorker Philharmonikern, dem ClevelandOrchester, dem BaltimoreSinfonieorchester, dem Stuttgarter RadioSinfonieorchester, dem bayerischen Rundfunkorchester, dem JohannesburgFestspielOrchester, dem SingapurSymphonieorchester, dem Artsakh Sinfonieorchester und dem NeuseelandSinfonieorchester auftrat. Als KarriereHöhepunkte gelten Konzerte im Lincoln Center in New York, in der Berliner Philharmonie, im Kennedy Center in Washington und Klavierabende in Korea, Japan, China, Taiwan, Vietnam, Thailand, Malaysia, Italien, Serbien, Montenegro, Deutschland, Südafrika und in allen Hauptzentren Australiens und Neuseelands.
Er spielte über 1000 verschiedene Konzerte, während er im Ausland lebte; davon gab es als AsienPremiere das Concerto conciso von Thomas Ades und Auftritte im Sommer mit Beethovens viertem Klavierkonzert in Armenien, Australien und nächsten Monat in der internationalen KlavierpädagogieKonferenz in Taiwan.
Thomas Hecht ist ein Absolvent des Oberlin Konservatoriums wo er den ersten Preis im Konzertwettbewerb und den Kaufmann Preis für hervorragende Leistung in der Kammermusik gewonnen hat. Später wurde er am PeabodyInstitut für ein Aufbaustudium als Student von Leon Fleisher aufgenommen, der von den Fähigkeiten des jungen Pianisten so beeindruckt war, dass er gefragt wurde dessen Lehrassistent zu werden, eine Ehre, welche Fleisher einer der großartigsten Pianisten unserer Zeit keinem Pianisten bis dahin erwies. Seine Verdienste und viele nennenswerte Errungenschaften wurden erst kürzlich in Peabody gefeiert, wo ihm der begehrte JungerMaestroPreis verliehen wurde, welcher ehemalige Studenten, die sich als Pianisten in ihrer Karriere ausgezeichnet haben, ehrt.
Dr. Hecht genießt ebenso eine wohlverdiente Reputation als führender Lehrer seiner Generation, mit einer Vielzahl von Erstpreisträgern in Solo und DuoKlavierwettbewerben in den ganzen Vereinigten Staaten, Europa und Australasien.
Er gab Meisterkurse an renommierten Einrichtungen wie der Royal Academy, der Royal Northern und der Royal Welsh Music Colleges, in Paris, Eastman, Oberlin, Peabody, Sydney, Peking, Sichuan Konservatorien und der Hong Kong Akademie der darstellenden Künste. Er war aktiv als Gastprofessor am Peabody Institut unter der Schirmherrschaft des ersten Austauschprogramms der YSTPeabody Fakultät, wobei zu weiteren Einladungen das Conservatoire de Paris, die Sibelius Academy, das Guidhall College of Music & Drama sowie die Universität Trossingen gehörten.
Sein singapurischer Schützling, Abigail Sin, ist die erste südostasiatische Pianistin, die als Nachwuchs Steinway Artist gilt. Im Verlaufe seiner Karriere repräsentierte er die Vereinigten Staaten, Neuseeland und Singapur in Jurys wie der Gina Bachauer, Geneva, Isangyun, Ibiza, Thailand, Cooper und paralympische internationale Klavierwettbewerbe, sowie der nationalen Wettbewerbe in Japan, Thailand, Australien und Südafrika. Er erhält regelmäßige Einladungen zu SommerFestivals darunter Aufführungen in Sydney, Peking, Wellington, Lausanne, Chethams, Engadin, Washington, Oberlin, Taichung, Amalfi, Bayern, Artsakh und Brasov (wo er Honorarprofessor für Klavier an der Universität Transylvania ist). Unverändert gefragt ist seine Teilnahme an Workshops und PädagogikKonferenzen in der ganzen Welt. Als ein Steinway Artist spielt Thomas Hecht für
Azica, Elysium und Atoll.
„Hecht glaubt offenkundig an die Musik und spielt mit liebevoller Sorge und Hingabe. Er ist mehr
ein Poet als ein Entertainer…er verrät einen temperierten, gefühlvollen Ansatz, weit weg von
der Pyrotechnik eines Horowitz, aber ebenso fesselnd“ Opus Magazine
“Hechts geschliffene Interpretation [der Copland Sonate] stellt einen extremen Kontrast dar –
disharmonische Harmonien, jazzige Riffs und tiefe Betrachtung im Finale. Sie ist so schön wie
die legendäre WilliamKappellAufführung an der Frick Collection von 1951, aber mit weit
besserem Klang.“ Straits Times, Singapur