Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03418.jsonl.gz/843

Der 29-jährige Niederländer gewann nach 207,6 km in Harelbeke vor den Belgiern Jasper Stuyven und Wout van Aert, die 1:31 respektive 1:34 Minuten verloren. Stefan Küng klassierte sich als bester Schweizer mit einem Rückstand von beinahe drei Minuten im 16. Rang.
Van der Poel setzte am Paterberg, knapp 44 Kilometer vor dem Ziel, die entscheidende Attacke. Dauerrivale Van Aert, der Sieger der vergangenen beiden Jahre, stürzte just in diesem Augenblick auf dem nassen Kopfsteinpflaster. In der Folge nahm er die Verfolgung auf und hielt den Rückstand lange im Rahmen, ehe er nicht mehr mithalten konnte und auf den letzten Kilometern noch von Stuyven eingeholt und auf der Zielgeraden bezwungen wurde.
Van der Poel zeichnete bei der 66. Austragung im Regen für den längsten Alleingang in der Geschichte des Rennens verantwortlich. «Ich habe nicht wirklich mit diesem Sieg gerechnet», sagte er. «Ich dachte, ich würde noch ein paar Rennen brauchen, um auf dieses Niveau zu kommen.» Ein Sieg in der E3 Classic fehlte noch auf seiner Liste. Am 31. März steht mit der Flandern-Rundfahrt der nächste Eintagesklassiker im Programm.