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Berlin (awp/sda/afd) - Transparency International (TI) hat den mangelnden Kampf gegen Korruption in zahlreichen Ländern beklagt. Spitzenreiter beim schmieren sind Afghanistan und Somalia. Die Schweiz gehört erneut zur Gruppe der "Musterschüler".
In der Mehrheit der 180 untersuchten Staaten sei Bestechung nach wie vor ein weit verbreitetes Übel, erklärte die Organisation in ihrem Jahresbericht.
Demnach rangiert Afghanistan auf dem zweitschlechtesten Platz, noch korrupter ist nur der ostafrikanische Staat Somalia. Zu den Schlusslichtern gehören ausserdem der Irak, der Sudan und Burma. Sie erhielten auf einer Skala von null bis zehn Noten unter 1,5.
Am besten schneiden Neuseeland (9,4), Dänemark (9,3), Singapur und Schweden (9,2) sowie die Schweiz (9) ab. Auch Deutschland und Österreich gehören laut TI mit den Noten 8 und 7,9 zu den Ländern mit einer vergleichsweise geringen Korruption.
Unter den 25 EU-Staaten bilden Bulgarien, Griechenland und Rumänien mit einer Einstufung von 3,8 die Schlusslichter. Auch Italien wird als besonders korrupt bewertet: Mit einer Note von 4,3 liegt das Land hinter dem EU-Beitrittskandidaten Türkei (4,4).
Dem Korruptions-Index von Transparency International liegen die Einschätzungen von Geschäftsleuten und Experten zugrunde. Gemessen werden soll der Grad von Korruption im öffentlichen Sektor eines Landes.
ra
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