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Durch gesundheitspolitische Massnahmen, wie das Verbot bleihaltiger Treibstoffe und Malfarben, der Ersatz bleierner Kanalisationen, die Kontrolle von Konsumgütern und Regulierung industrieller Emissionen, wurde seit den 1970er Jahren eine signifikante Verminderung des Blutbleispiegels in der Bevölkerung erreicht. Das Expositionsrisiko für Kinder besteht vor allem in schlecht kontrollierten Konsumgütern und in Wohnhäusern mit noch bleihaltigen Wandanstrichen (problematisch bei Renovation ohne Schutzmassnahmen oder bei beschädigter Farbschicht). Der Gebrauch bleihaltiger Malfarben hat seit den 1950er Jahren abgenommen, wurde in der Schweiz aber erst 2005 verboten, mit Inkrafttreten am 1.8.2006 der Chemikalien-Risikoreduktions-Verordnung (Verbot von Malfarben mit mehr als 100 ppm Blei).
Bleivergiftung beim Kind in der Schweiz
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