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D i e S o l i s t e n
Michael Laurenz - Tenor
Der in Halle an der Saale geborene Tenor begann seine musikalische Laufbahn als Trompeter, u.a. zu Ausbildungszeiten im Gustav Mahler Jugendorchester und später als Erster Trompeter bei den Berliner Symphonikern. Ab 2006 verlagerte er seine musikalische Tätigkeit zum Gesang hin. Erstmals sang er Tamino bei den Schlossfestspielen Wernigerode und in Die Zauberflöte in der U-Bahn in Berlin. Darauf folgten Engagements bei den Stuttgarter Philharmonikern als Don Ramiro (La Cenerentola), an der Kammeroper München als Don Fracasso (La finta semplice) und Marchese in Niccolò Piccinnis La Cecchina.
Als Mitglied des Internationalen Opernstudios in Zürich (2008– 2010) sang Michael Laurenz u.a. die Titelpartie in Offenbachs Barbe-Bleue, Siegfried in Oscar Straus’ (Die lustigen Nibelungen) und der Mann mit dem Esel in Orffs (Die Kluge).
Wenig später übernahm er unzählige Partien am Opernhaus Zürich, dem er seit der Spielzeit 2010/11 als Ensemblemitglied angehört. Dort war er u.a. als Arbace (Idomeneo), Basilio (Le nozze di Figaro), Lindoro in Haydns (La fedeltà premiata), Dr. Cajus (Falstaff), Tanzmeister (Ariadne auf Naxos), Valzacchi (Der Rosenkavalier), Iwan (Die Nase), Abdisu (Palestrina), Pedrillo (Die Entführung aus dem Serail), Der Schäbige (Lady Macbeth von Mzensk), David (Die Meistersinger von Nürnberg), Steuermann (Der Fliegende Holländer) und Pirzel (Die Soldaten) zu hören.
2010 gastierte Michael Laurenz erstmals bei den Bregenzer Festspielen in Mieczysław Weinbergs (Das Porträt) und Verdi's (Aida) und 2014 in der mit grossem Erfolg gefeierten Uraufführung von HK Grubers (Geschichten aus dem Wienerwald). Seit 2010 ist er immer wieder Gast an der Pariser Oper, erstmals als Brighella (Ariadne auf Naxos), in den Jahren 2014, 2015 als Pedrillo (Entführung) und Monostatos (Zauberflöte). 2012 konnte er als Scaramuccio sein Salzburger Festspieldebüt feiern, wo er 2013 als Cauchon in Braunfels (Jeanne d'Arc) zurückkehrte. Weitere Debüts führten ihn an die Bayerische Staatsoper München als Pedrillo (Die Entführung aus dem Serail), Dr. Blind (Die Fledermaus), zum Stuttgarter Musikfest in V. Ullmann's (Der Kaiser von Atlantis), an die Berliner Staatsoper (Salome) und als Aegisth (Elektra) an die Vlaamse Opera.
Einen besonderen Erfolg konnte Laurenz bei den Salzburger Festspielen 2014 feiern, wo er bei der Grossen Schubertiade an der Seite von Cecilia Bartoli mitwirkte.
2015/2016 kamen weitere wichtige Stationen der Opernwelt hinzu, z.B. Valzacchi (Der Rosenkavalier) in Amsterdam, Andres (Wozzeck) in Mailand und Erich (Die Geschichten aus dem Wienerwald) am Theater an der Wien, sowie der Mackie Messer beim Kurt Weill Fest in Dessau und beim Brechtfestival in Augsburg.
Er arbeitete mit Dirigenten wie Boulez, Harnoncourt, Adam Fischer, Rizzi, Jordan, Mehta, Metzmacher, Minkowski, von Dohnányi, Santi, Gatti, Honeck, Harding, Luisi, Gruber, Jurowsky und Petrenko, sowie mit Regisseuren wie Bechtholf, Pelly, Kupfer, Stein, Freyer, Flimm, Guth, Herzog, A.Marthaler, Gürbaca und Homoki zusammen.
Sein Konzertrepertoire reicht von Bach bis zu Werken des 20. Jahrhunderts. Hier hervorzuheben sind Konzerte wie „Das Lied von der Erde“ von Gustav Mahler mit der Philharmonia Zürich und Produktionen mit dem Radiotelevisione Svizzera (RSI) für Rete Due unter der Leitung von Diego Fasolis.
Geplant sind zukünftige Projekte in Glyndebourne, Lyon, Zürich, Antwerpen und der Mailander Scala. Unteranderem als Albert Gregor in Vec Makropulos
Jutta Böhnert - Sopran
Die in Baden-Baden geborene Sopranistin begann ihre Karriere an der Staatsoper Nürnberg. Gastengagements führten sie besonders als Mozart, und Strauss- Interpretin an Häuser, wie u.a. die Staatsoper Stuttgart, die Oper Köln, die Deutsche Oper am Rhein Düsseldorf, das Staatstheater Wiesbaden, die Staatsoper Unter den Linden Berlin, das Théâtre des Champs-Élysées in Paris und das Bolschoi Theater in Moskau.
Als Händel-Interpretin brillierte sie u.a. bei den Händel Festspielen in Göttingen und Halle, außerdem ebenso an der Staatsoper Stuttgart.
Eine kontinuierliche Zusammenarbeit verbindet sie mit den Bayreuther Festspielen. Des Weiteren singt Jutta Maria Böhnert im Opern- und Konzertbereich im europäischen Ausland, sowie in der Schweiz, Australien, Japan und China.
Sie arbeitet mit Dirigenten wie u.a. Pierre Boulez, Christian Thielemann, Lothar Zagrosek, Daniele Gatti, Philippe Jordan, Konrad Junghänel, Howard Arman, Adam Fischer, Jonathan Nott, Vassily Sinaisky und Sir Neville Marriner.
Neben der Oper widmet sich Jutta Maria Böhnert mit besonderer Hingabe dem Liedgesang. So machte sie sich als Liedinterpretin mit Liedern von Schubert, Schumann, Berg und Strauss beim Internationalen Nürnberger
Kammermusikfestival einen Namen und gab Liederabende beim Brandenburgischen Musiksommer, im Schlosstheater Potsdam, in der Londoner Wigmore Hall, im Robert-Schumann-Saal, Düsseldorf und zuletzt in Kharkov und Kiew.
Dr. Yves Bossart - Sprecher
hat in Luzern, Zürich und Heidelberg Philosophie studiert und an der Humboldt-Universität zu Berlin über das Thema „Ästhetik nach Wittgenstein“ promoviert.
Er ist Herausgeber des Bandes „Sehen soweit das Denken reicht.
Eine Begegnung von Philosophie und Fotografie“.
Zuletzt erschien sein philosophisches Einführungsbuch
"Ohne Heute gäbe es morgen kein Gestern. Philosophische Gedankenspiele".
Yves Bossart arbeitet als Redakteur der Sendung „Sternstunde Philosophie“ beim Schweizer Fernsehen SRF, unterrichtet Philosophie am Gymnasium und lebt in Zürich.