Document ID: /curiavista/filtered/00000_business.jsonl.gz/183761

<h2>SubmittedText<h2><p>Mit der Einführung der neuen Dienstplan-Software für Lokführer der SBB spielt sich erneut ein IT-Debakel bei einem bundesnahen Betrieb ab. Dabei sind anscheinend deutlich höhere Kosten angefallen.</p><p>Der Bundesrat wird darum gebeten, folgende Fragen zu beantworten:</p><p>1. Wie hoch ist die Differenz zwischen den budgetierten und den effektiv anfallenden Kosten des neuen IT-Systems?</p><p>2. Was haben die resultierenden Missstände für eine Auswirkung auf den anstehenden Fahrplanwechsel?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Der Bundesrat gibt den SBB strategische Ziele vor. Auf die operative Tätigkeit, zu der auch die Beschaffung von Software gehört, nimmt er keinen Einfluss. Nach Rücksprache mit den SBB können die Fragen wie folgt beantwortet werden:</p><p>1. Die SBB haben das Projekt gemäss den geltenden Richtlinien der Verordnung über das öffentliche Beschaffungswesen ausgeschrieben, das externe Vergabevolumen lag bei 18,8 Millionen Franken. Die Software "Sopre" wurde mit dem Ziel eingeführt, genauer zu planen und Effizienzsteigerungen zu erzielen. Die Einführung dieser Software ist noch am Laufen. Die effektiv angefallenen Kosten lassen sich erst nach Projektabschluss beziffern.</p><p>2. Die Einführung der neuen Software hat zu Problemen geführt. Um diese zu beheben, haben die SBB eine Task-Force eingesetzt. Es liegt in der Verantwortung des Unternehmens, dass nun eine stabile Situation geschaffen wird - namentlich im Hinblick auf den anstehenden Fahrplanwechsel. Wie üblich wird eine spezielle Einführungsorganisation den Fahrplanwechsel vom 10. Dezember 2017 überwachen und steuern.</p>