Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03325.jsonl.gz/1468

Lieber Vorstand
Habt ihr betreffend Umsetzung entsprechende Vorinformationen oder sind diesbezüglich Gespräche mit dem BAZL geplant?
Gruss und einen schönen Abend
Lieber Vorstand
Habt ihr betreffend Umsetzung entsprechende Vorinformationen oder sind diesbezüglich Gespräche mit dem BAZL geplant?
Gruss und einen schönen Abend
Wäre noch spannend zu wissen. Der TCS gibt aus seiner Homepage mächtig Gas…dort stehen sogar „schon“ Daten.
Gruss Blindflug…
Entweder ist der Vorstand im Urlaub oder er hat weder Vorinformationen noch geplante Gespräche mit dem BAZL.
Die Informationen auf der BAZL Webseite gehen implizit von einer baldigen Rechtsübernahme aus, die zumindest formal weder für 2019/945 noch 2019/947 bisher stattgefunden hat, und die aufgrund diverser Widerstände allenfalls nicht so stattfinden könnte, wie sich das BAZl vorstellt. U.a. deshalb wurde wohl die Rechtsübernahme nicht im ersten Halbjahr 2019 beschlossen, wie das geplant war.
Insofern beschreibt die Webseite einen hypothetischen aber wahrscheinlichen Zustand, für den die Rechtsgrundlage allerdings heute nicht besteht.
Aufgrund der im BAZL (und wohl auch beim UVEK und BR) erwarteten Rechtsübernahme sind die auf der Webseite dargelegten Informationen allerdings von praktischem Nutzen vorbereitend auf 2021 und später.
Die Delegierte Verordnung (EU) 2019/945 ist in der EU (exkl. Schweiz) bereits seit Sommer 2019 in Kraft. Die Durchführungsverordnung (EU) 2019/947 sollte – ebenfalls in der EU - hingegen erst per 1. Juli 2020 anwendbar sein.
Aufgrund von Corona haben sich einige Mitgliedstaaten aber dafür eingesetzt, dass die Anwendbarkeit der Verordnung (EU) 2019/947 um ein halbes Jahr zeitlich nach hinten verschoben wird. Diesem Ersuchen ist die EU nachgekommen und hat mit der Regulierung (EU) 2020/746 die Anwendungsfrist auf den 31. Dezember 2020 festgelegt (was auch dem Titel dieser Verordnung entnommen werden kann).
Die Schweiz hatte geplant, die neue EU-Regulierung ebenfalls per 1. Juli 2020 zu übernehmen und das BAZL hatte auch bereits die nötigen Schritte vorbereitet. Eine Übernahme von EU-Recht, welches teilweise noch nicht anwendbar ist, hätte aufgrund der benötigten rechtlichen Anpassungen und Abstimmungen mit der nationalen Gesetzgebung zu Lücken in der Regulierung geführt. Aus diesem Grund hat sich das BAZL nach der Kommunikation des Entscheids durch die EU entschieden, die nationalen Bemühungen zur Übernahme des neuen EU-Rechts zu stoppen. Stattdessen wird nun ebenfalls auf eine Übernahme des EU-Rechts auf Anfang 2021 hingearbeitet.
Die unter der Rubrik «neue Drohnenregulierung» auf der BAZL-Webseite aufgeschalteten Informationen betreffen effektiv die kommende Regulierung. Da diesbezüglich viele Fragen auftauchen und das BAZL die Bevölkerung gerne frühzeitig über die neuen Bestimmungen informieren möchte, findet man dort und in den dazugehörigen FAQ viele nützliche Informationen betreffend die neue EU-Regulierung. Die übrigen Unterseiten geben Auskunft über die nach wie vor geltenden Bestimmungen (inkl. Informationen für Bewilligungen oder Link zur «Drohnenkarte»). Das BAZL wird demnächst zudem eine komplett überarbeitete Version ihrer Webseite präsentieren, welche die Informationen übersichtlicher und entsprechend den Bedürfnissen der jeweiligen Betreiber darstellen wird.
Bei weiteren Fragen bitte direkt und persönlich mit dem Vorstand Kontakt aufnehmen. Der Vorstand informiert über unsere Webseite unter „News“, wo wir auch den aktuellen Stand gemäss Info BAZL immer nachtragen.
Danke für die Antwort…
Schliesse mich dem Dank an.
Ich hatte noch Kontakt mit dem Bazl im Bezug zur Frage ob vorab abgelegte Prüfungen anerkannt werden oder ob man diese genannte Online Prüfung trotzallem noch ablegen muss, die Antwort dazu:
Sehr geehrter Herr Grimm
Die neue Regulierung sieht für die meisten Anwendungsfälle in der offenen Kategorie eine Registrierung des Piloten sowie eine Onlineschulung und einen Onlinetest vor. Die Schweizerische Gesetzgebung sieht derzeit keine Ausbildungspflicht für Drohnenpiloten vor. Die Absolvierung von Kursen und Prüfungen basiert bisher auf freiwilliger Basis der jeweiligen Piloten. Mit der Übernahme der EU-Regulierung muss die Schweiz eine Ausbildungslösung vorweisen können, die ein Onlinetraining sowie eine Onlineprüfung beinhaltet. Die bereits freiwillig erworbenen Lehrgänge und Zertifikate können leider bei der Umstellung auf das neue System grundsätzlich nicht anerkannt werden. Bei der zukünftigen Lösung wird jedoch darauf geachtet, dass diese für die Kategorie offen möglichst kostengünstig und wenig zeitaufwendig ist.
Sie finden alle nötigen Informationen auf unserer Homepage: https://www.bazl.admin.ch/bazl/de/home/gutzuwissen/drohnen-und-flugmodelle/Europaeische_Drohnenregulierung_uebernommen.html
Freundliche Grüsse
Nadia Lienhard
Coordinator Innovation und Digitalisierung
Hallo AGI_BL4410
Diese Antwort auf Deine Frage steht auch schon seit langer Zeit unter „NEWS“ auf dieser Webseite!
Bitte nicht unnötig das BAZL immer wider mit den gleichen Fragen belasten.
Unter „NEWS“ auf dieser Webseite informieren wir sobald es etwas Neues zu informieren gibt.
Unsere Mitglieder erhalten im Forumbereich „Member“ detaillierte Informationen sobald solche vorliegen!
Hatte mich aber vorab Telefonsich bei der Geschäftsstelle erkundigt und die nette Dame dort hatte leider keine Ahnung dazu… darum habe ich mich dann beim Bazl erkundigt. Auf das Forum wurde ich erst danach aufmerksam.
Vielleicht würde man sich vom Verband eine etwas offensivere Informationspolitik wünschen…
Also wenn ich als neuer Benutzer die Webseite des Verbandes gut anschaue, finde ich, dass der Vorstand sehr proaktiv informiert.
Schaue mal was Du alles unter News, Infos und Dienstleistungen findest.
Ich finde das mega toll - da fehlt mir nichts.
Aufgrund dessen das weder die EASA noch die nationalen Behörden auch nur in der Nähe waren, die Verordnung umzusetzen, wurde beschlossen das ein halbes Jahr zu verschieben. Zum Glück kam Corona als Vorwand, kann man da nur sagen.
Weiter sind noch viele Dinge nicht gelöst, was vor allem die gewerblichen Betreiber von Drohnen betrifft. Ich weiss, dass es von verschiedenen Interessengruppen Gespräche mit dem BAZL gibt und finde es schade, dass man den Effort mit dem BAZL als eine Stimme aufzutreten nicht bünden konnte. Das Gespräche mit dem BAZL stattfinden, welche Interessen/Standpunkte vertreten werden etc wird meiner Kenntnis nach bisher nicht dokumentiert. Daher auch mein Kritikpunkt bezüglich Information der Mitglieder - man könnte durchaus auch den Input der Mitglieder abholen… Nur so als Idee.
Wir haben viele Inputs von unseren Mitgliedern erhalten, die professionelle Drohnenmissionen durchführen. Aufgrund dieser Bedürfnisse wurde die Allianz für eine vernünftige Drohnenregulierung ins Leben gerufen, wo wir aktiv mit diesen Bedürfnissen im Gespräch mit dem BAZL stehen und Lösungen erarbeiten. Siehe dazu die Informationen unter „News“ auf unserer Webseite.
Bedürfnisse der Mitglieder können jederzeit direkt an den Vorstand gerichtet werden (Bringschuld), so wie wir seitens Vorstand auch auf unserer Webseite unter „News“ unsere Mitglieder ständig informieren.
Das Forum (Member) dient dem fachlichen Austausch unter unseren Mitgliedern. Der Vorstand kann sich an solchen einzelnen Diskussionen beteiligen, tut das aber eher im Ausnahmefall.
Via unsere Geschäftsstelle kann der Vorstand schnell und unkompliziert direkt angegangen werden. Bedürfnisse, die uns so erreichen, behandeln wir an unseren regelmässigen Vorstandssitzungen.