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La traviata
In italienischer Sprache.
Mai 2013
05Mai
20.00
La traviata
Sonntag-Abo D
08Mai
19.00
La traviata
Mittwoch-Abo B
11Mai
19.00
La traviata
15Mai
19.00
La traviata
Belcanto-Abo
18Mai
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La traviata
Verdi-Abo
Keri-Lynn Wilson, Musikalische Leitung
Keri-Lynn Wilson
Keri-Lynn Wilson, geboren in Winnipeg, Canada, studierte Flöte, Klavier und Dirigieren an der Juilliard School of Music. Noch während ihres Studiums arbeitete sie als Assistentin von Claudio Abbado bei den Salzburger Festspielen. Kurze Zeit nach ihrem Abschluss 1994 wurde sie beim Dallas Symphony Orchestra engagiert. Seit 1998 ist sie an internationalen Opern- und Konzerthäusern tätig, u.a. an der Wiener Staatsoper, dem Mariinsky-Theater St. Petersburg, der Bayerischen Staatsoper München, der Los Angeles Opera, der Washington Opera, der Israeli Opera Tel Aviv, dem Bolschoj Theater Moskau und in der Arena di Verona. Einen grossen Erfolg feierte sie mit ihrem Debüt an der Bilbao Opera 2007 mit La bohème. Zu ihren weiteren Operndirigaten zählen u.a. Madama Butterfly, Tosca, Lucia di Lammermoor, Don Pasquale, La Traviata, Anna Bolena, Turandot, Falstaff, La fanciulla del west, Rigoletto und Simon Boccanegra. In der letzten Zeit dirigierte sie Neuproduktionen von Tschajkowskis Pique Dame in Stockholm, Wagners Der fliegende Holländer in Montreal und La traviata in Salerno. Ihre Aufnahme mit dem Simon Bolivar Orquestra ist bei Dorian Records erschienen (lateinamerikanische Musik). Am Opernhaus Zürich übernimmt sie ausserdem die musikalische Leitung von Schostakowitschs Lady Macbeth von Mzensk.
Jürgen Flimm, Inszenierung
Jürgen Flimm
Jürgen Flimm studierte an der Universität Köln Theaterwissenschaft, Germanistik und Soziologie. Sein erstes Engagement als Regieassistent führte ihn 1968 an die Münchner Kammerspiele. Vier Jahre später wurde er Regisseur am Nationaltheater Mannheim und 1973 Oberspielleiter am Thalia Theater Hamburg, dem er von 1985 bis 2000 als Intendant vorstand. 1979 wurde er Intendant des Schauspiels Köln. Jürgen Flimm war Gastdozent an der Harvard University und der New York University und ist Professor für Schauspielregie an der Universität Hamburg. Wichtige Arbeiten der letzten Jahre sind: «König Lear», «Die Wildente», «Onkel Wanja», «Das weite Land» und «Die drei Schwestern»; an der Frankfurter Oper Luigi Nonos «Al Gran Sole»; bei den Salzburger Festspielen «Der Bauer als Millionär», «Der Schwierige», an der Staatsoper Wien «Der ferne Klang» sowie an der Mailänder Scala «Wozzeck». Mit Nikolaus Harnoncourt erarbeitete er in Amsterdam «Così¬ fan tutte» und «Le Nozze di Figaro», in Zürich «Fidelio», «Alcina», «Nozze», «La Périchole», «Don Giovanni», «Die Fledermaus» und «Così fan tutte» sowie in Salzburg Monteverdis «Poppea» und Purcells «King Arthur». 2000 entstand «Der Ring des Nibelungen» für die Bayreuther Festspiele. Ausserdem inszenierte Jürgen Flimm «Fidelio» und «Salome» an der New Yorker Met , die Uraufführung von Cerhas «Der Riese vom Steinfeld» an der Wiener Staatsoper sowie «La Grande-Duchesse de Gérolstein» bei der Styriarte Graz und am Opernhaus Zürich.
Erich Wonder, Bühnenbild
Erich Wonder
Erich Wonder wurde 1944 in Österreich geboren und studierte an der Kunstschule Graz und an der Akademie der Bildenden Künste Wien. Seit 1978 ist er als freischaffender Bühnenbildner tätig und arbeitete mit vielen großen Regisseuren in der Oper und im Schauspiel zusammen. Dazu gehören Luc Bondy (u.a. Schnitzlers «Das weite Land», Ibsens «John Gabriel Borkmann» in Paris, «Der Reigen» in Brüssel, «Salome» bei den Salzburger Festspielen) Jürgen Flimm, (u. a. Wagners «Ring» bei den Bayreuther Festspielen), Hans Neuenfels («Aida» in Frankfurt), Claus Peymann («Die Hypochonder» von Botho Strauss, Uraufführung in Hamburg), Andrea Breth und Nikolaus Lehnhoff (u.a. «Ring» in München). Mit Ruth Berghaus arbeitete er für «Die Sache Makropolous» in Frankfurt, «Penthesilea» und «Der kaukasische Kreidekreis» am Wiener Burgtheater. Zu mehreren Inszenierungen von Peter Mussbach gestaltete er Bühnenbilder, u.a. zu «Doktor Faustus» (Salzburger Festspiele), «Macbeth» (Staatsoper Unter den Linden, Berlin), «Arabella» (Théâtre du Châtelet), «Der ferne Klang» (Staatsoper Unter den Linden, Berlin), «La Traviata» (Staatsoper Unter den Linden, Berlin und Aix-en-Provence). Mehrmals gestaltete er Bühnenbilder für Heiner Müller. (u.a. «Tristan und Isolde» bei den Bayreuther Festspielen 1993). In Zürich schuf er u.a. die Bühnenbilder zu «Schlafes Bruder» und «Il trionfo del tempo e del disinganno». Zudem arbeitete er an der Nederlandse Opera Amsterdam, an der San Francisco Opera, an der Mailänder Scala bei den Berliner Festspielen und den Wiener Festwochen.
Florence von Gerkan, Kostüme
Florence von Gerkan
Florence von Gerkan stammt aus Hamburg. Sie studierte Kostümdesign an der Berliner Hochschule der Künste bei Prof. Martin Rupprecht. Am Hamburger Thalia Theater begegnete sie Jürgen Flimm und Erich Wonder, mit denen sie in der Folgezeit zahlreiche Opernproduktionen bestritt, u.a. «Alcina», «Le nozze di Figaro», «Don Giovanni» und «Così fan tutte», Haydns «L’anima del filosofo» und Händels «Il trionfo del tempo e del disinganno», Schuberts «Alfonso und Estrella», «La Traviata» und Offenbachs «La Péricole» am Opernhaus Zürich sowie Alban Bergs «Wozzeck» an der Mailänder Scala. Für Cesare Lievi entwarf sie die Kostüme für die Uraufführung von Herbert Willis «Schlafes Bruder» in Zürich. Für Daniel Schmid schuf sie die Kostüme für die Zürcher Produktionen «Linda di Chamounix», «Béatrice di Tenda» und «Il Trovatore». Weitere Projekte waren Szymanowskis «König Roger» an der Staatsoper Stuttgart, «Der Ring des Nibelungen» bei den Bayreuther Festspielen, die Uraufführung von Cerhas «Der Riese vom Steinfeld» an der Wiener Staatsoper mit dem Team Flimm/Wonder sowie «Fidelio» an der New Yorker Met. Mit Tatjana Gürbaca und Klaus Grünberg erarbeitete sie «Dido und Aeneas» am Festspielhaus Baden-Baden und die Uraufführung von Philippe Hersants «The Black Monk» an der Oper Leipzig. 2003 wurde sie zur Professorin für Kostümdesign an die Universität der Künste in Berlin berufen. Seit langem arbeitet sie mit dem Komponisten und Regisseur Heiner Goebbels zusammen, zum Beispiel in «Hashirigaki», «Landschaft mit entfernten Verwandten» und «Eraritjaritjaka» – Produktionen, die um die Welt touren.
Jürg Hämmerli, Choreinstudierung
Jürg Hämmerli
Jürg Hämmerli studierte am Konservatorium Winterthur Musiktheorie und Klavier. 1984 erwarb er das Klavierlehrdiplom. Darauf folgten Dirigierstudien an der Musikhochschule in Zürich. Seine Gesangsausbildung an der Akademie für Schul- und Kirchenmusik in Luzern schloss er 1989 ab. 1985 wurde er zum Leiter einer Jugendmusikschule gewählt und 1987 als Assistent des Chordirektors ans Opernhaus Zürich berufen. Von 1990 bis 1993 war er Stellvertreter des Chordirektors mit eigenen Einstudierungen. Seit der Spielzeit 1993/ 94 ist Jürg Hämmerli Chordirektor des Opernhauses Zürich. In dieser Zeit zeichnete er verantwortlich für Choreinstudierungen von ungefähr 100 Opernproduktionen und vielen Konzerten. Seine Arbeit ist in CD- und DVD-Aufnahmen sowie TV-Produktionen dokumentiert, darunter Traviata im Hauptbahnhof von 2008. In London, Paris, Moskau, Prag, Peking und anderen Städten hat Jürg Hämmerli Gastspiele gegeben oder Einstudierungen betreut. Für den Festakt zum Jubiläum «50 Jahre Diplomatische Beziehungen Schweiz – Volksrepublik China» in Shanghai im Jahr 2000 hat er mit dem Chinesischen Nationalchor Die Zauberflöte einstudiert, und er bereitete den Opernchor Zürich auf die 500-Jahr-Feier der Päpstlichen Schweizergarde 2006 in Rom vor. Neben seiner Arbeit mit dem Chor des Opernhauses Zürich und anderen professionellen Chören wie dem Chor der Nationaloper Sofia, dem Prager Rundfunkchor, dem Kammerchor Moskau, dem ehemaligen Schweizer Kammerchor oder dem Ensemble der am Opernhaus tätigen Zuzüger ist ihm die musikalische Betreuung des Zusatzchors sowie des Kinder- und Jugendchors der Zürcher Oper ein besonderes Anliegen.
Diana Damrau, Violetta Valéry
Diana Damrau
Diana Damrau ist ständiger Gast auf den Bühnen der international führenden Opern- und Konzerthäuser. Ihr umfangreiches Repertoire liegt im lyrischen und Koloraturfach und beinhaltet u. a. die Titelrollen in Donizettis Lucia di Lammermoor, Massenets Manon sowie die Königin der Nacht in Mozarts Zauberflöte. Regelmässig ist sie an den bedeutendsten Häusern wie etwa der Bayerischen Staatsoper, der Metropolitan Opera in New York und der Mailänder Scala zu erleben. Speziell für sie komponiert wurden die Iain Bells Oper A Harlot’s Progress (Theater an der Wien, 2013) und Lorin Maazels 1984 (Royal Opera House, 2005). Als Exklusivkünstlerin von Warner Classics/Erato hat sie zahlreiche preisgekrönte CD- und DVD-Aufnahmen veröffentlicht. Diana Damrau ist eine der wichtigsten Liedinterpretinnen unserer Zeit. Sie tritt regelmässig in renommierten Konzertsälen wie der Londoner Wigmore Hall, der Carnegie Hall in New York und der Berliner Philharmonie auf. Enge künstlerische Partnerschaften verbinden sie mit dem Pianisten Helmut Deutsch und dem Harfenisten Xavier de Maistre. 2022 wird sie in den wichtigsten Konzertsälen Europas zusammen mit Jonas Kaufmann und Helmut Deutsch ein Programm mit Liebesliedern von Brahms und Schumann präsentieren. Auf der Opernbühne singt sie in dieser Saison noch Anna Bolena an der Wiener Staatsoper und gibt ihr Rollendebüt als Gräfin in Strauss’ Capriccio an der Bayerischen Staatsoper. Diana Damrau ist Kammersängerin der Bayerischen Staatsoper, Trägerin des Bayerischen Maximiliansordens für Wissenschaft und Kunst sowie des Bundesverdienstkreuzes der Bundesrepublik Deutschland.
Saimir Pirgu, Alfredo Germont
Saimir Pirgu
Saimir Pirgu wurde in Albanien geboren. Er studierte am Konservatorium «Claudio Monteverdi» in Bozen bei Vito Brunetti. Zudem wurde er von Luciano Pavarotti stimmlich betreut. Claudio Abbado holte den 22-Jährigen nach Ferrara als Ferrando (Così fan tutte) – 2004 debütierte er mit dieser Partie bei den Salzburger Festspielen. In der Folge ist er an allen bedeutenden Opernhäusern der Welt aufgetreten und hat u.a. mit Riccardo Muti, Mariss Jansons, Seiji Ozawa, Fabio Luisi und Antonio Pappano gearbeitet. Im Konzert war er u.a. im Concertgebouw Amsterdam mit den Wiener Philharmonikern, an den Salzburger Festspielen und im Musikverein Wien zu hören. In den letzten Jahren sang er in La traviata an der Met, am ROH, an der Berliner Staatsoper, der Deutschen Oper, Die Zauberflöte an der Mailänder Scala und in Wien, La clemenza di Tito an der Pariser Oper, La bohème am Gran Teatre del Liceu, der LA Opera, der Wiener Staatsoper, dem Teatro Colón in Buenos Aires, La damnation de Faust am Bolschoi-Theater sowie Lucia di Lammermoor in Neapel. In den vergangenen Spielzeiten gastierte er u.a. als Don José an der Deutschen Oper Berlin, als Faust an der Opera Australia Melbourne sowie als Lensky (Jewgeni Onegin) an der Oper Rom. An der Staatsoper München sang er Macduff (Macbeth) und Pinkerton (Madama Butterfly) sowie Duca di Mantova (Rigoletto) am Gran Teatre del Liceu und an der Staatsoper Unter den Linden. Am Opernhaus Zürich war er u.a. als Idomeneo, Don Ottavio (Don Giovanni), Fenton (Falstaff), Duca (Rigoletto), Alfredo (La traviata), Pinkerton und zuletzt als Hoffmann (Les Contes d’Hoffmann) zu erleben. 2013 wurde ihm ein Pavarotti d’Oro verliehen.
George Petean, Giorgio Germont
George Petean
George Petean wurde in Cluj-Napoca (Rumänien) geboren, wo er die Musikakademie besuchte. Sein Bühnendebüt gab er 1997 als Don Giovanni. 1999 erhielt er den Grossen Preis des internationalen Gesangswettbewerbes Braila / Rumänien. Sein internationaler Durchbruch erfolgte 2000 am Teatro dell’Opera di Roma in La bohème. Von 2002 bis 2010 war er Ensemblemitglied der Hamburgischen Staatsoper. Ausserdem war er an so bedeutenden Häusern wie dem ROH London, der Wiener Staatsoper, der Opéra de Paris, der Bayerischen Staatsoper München, der New Yorker Met, dem Gran Teatro del Liceu Barcelona, der Deutschen Oper- und Staatsoper Berlin oder er Semperoper Dresden zu Gast. Jüngst war er u.a. als Nabucco an der Deutschen Oper Berlin, als Rigoletto in Palermo, als Conte di Luna (Il trovatore) in Chicago, als Macbeth an der Wiener Staatsoper und in Zürich, als Renato und Enrico an der Bayerischen Staatsoper München, als Giorgio Germont (La traviata) in Zürich, an der Scala in Mailand und am ROH London, als Nabucco in Amsterdam, als Lord Ashton (Lucia di Lammermoor) an der Wiener Staatsoper, sowie als Renato (Un ballo in maschera) in Madrid zu hören. Die Spielzeit 2022/23 führte ihn zudem u.a. als Marcello und Carlo Gérard (Andrea Chénier) an die Wiener Staatsoper, als De Siriex (Fedora) an die Scala in Mailand, als Renato (Un ballo in maschera) und als Amonasro an die Bayerische Staatsoper, als Simon Boccanegra an die Staatsoper Hamburg, als Rodrigo (Don Carlo) an die Staatsoper Berlin und als Giorgio Germont ans Opernhaus Zürich.
Julia Riley, Flora Bervoix
Julia Riley
Julia Riley, britische Mezzosopranistin, studierte an der Royal Academy of Music und beim National Opera Studio in London. Sie ist Gewinnerin der Mozart Singing Competition. Seit ihrem Debüt als Cherubino in Mozarts Le nozze di Figaro bei der Glyndebourne Touring Opera war sie u.a. als Nancy in Albert Herring an der Opéra Comique in Paris, in der Titelrolle von Händels Xerxes, als Donna Elvira (Don Giovanni), Sesto (La clemenza di Tito) und Giovanna Seymour (Anna Bolena) mit der English Touring Opera, als Dorabella in Così fan tutte mit der Opera Holland Park sowie in I puritani und L’italiana in Algeri an der Scottish Opera zu hören. Auf dem Konzertpodium trat sie unter anderem bei den BBC Proms unter Sir Andrew Davies auf, beim London Bach Festival, im Teatro Nacional de São Carlos (Lissabon), beim Glyndebourne Festival, in der Royal Albert Hall mit dem London Philharmonic Orchestra (Verdis Requiem), beim Leeds Lieder Festival, in der Londoner Barbican Hall, der Birmingham Symphony Hall (Beethovens Neunte Sinfonie) und im Auditorio Nacional de Música in Madrid sowie in der Londoner Cadogan Hall mit der Academy of Ancient Music unter der Leitung von Richard Egarr. Seit Beginn der Spielzeit 2012/13 gehört Julia Riley zum Ensemble des Zürcher Opernhauses, wo sie u.a. als Sonetka (Lady Macbeth von Mzensk), Dinah in Bernsteins Trouble in Tahiti, Giovanna (Rigoletto), Charlotte (Die Soldaten), Zweite Dame (Die Zauberflöte), Zweite Magd (Elektra) und Flora (Das verzauberte Schwein) zu erleben war. In Zukunft ist Charlotte (Die Soldaten) am Teatro Colon in Buenos Aires geplant.
Bogusław Bidziński, Gastone
Bogusław Bidziński
Bogusław Bidziński studierte an der Warschauer Fryderyk-Chopin-Musikuniversität und gehörte zum Ensemble des Opernhauses Zürich. Sein Bühnendebüt gab er bereits 1998 als Graf René (Der Graf von Luxemburg) in Szczecin. Es folgten Almaviva (Il barbiere di Siviglia) an der Kammeroper Schloss Rheinsberg, Tamino am Teatr Wielki in Poznan und Lenski an der Nationaloper Warschau. In Zürich war er u.a. als Florindo (Le donne curiose), Pedrillo, Nathanael (Les Contes d’Hoffmann), Francesco (Benvenuto Cellini), Edmondo (Manon Lescaut), Victorin (Die tote Stadt), Aufidio (Lucio Silla), Normanno (Lucia di Lammermoor), Don Polidoro (La finta semplice), Joe (La fanciulla del West) und Altoum (Nabucco) unter Dirigenten wie Nello Santi, Marcello Viotti, Bernard Haitink, Nikolaus Harnoncourt, John Eliot Gardiner, Philippe Jordan, Ralf Weikert, Franz Welser-Möst, Patrick Fournillier, Marc Minkowski, Adam Fischer, Paolo Carignani, Vladimir Fedoseyev und Marco Armiliato zu hören. Er arbeitete mit Regisseuren wie Götz Friedrich, Robert Wilson, Jürgen Flimm, Sven-Eric Bechtolf, Nikolaus Lehnhoff, David Pountney, Jens-Daniel Herzog, Klaus Michael Grüber und Nicolas Brieger. Auf DVD ist er in folgenden Produktionen aus dem Opernhaus Zürich zu sehen: Die Entführung aus dem Serail, Fidelio, Die Meistersinger von Nürnberg, Fierrabras, Rigoletto, Parsifal, La traviata und Die lustige Witwe.
Yuriy Tsiple, Barone Douphol
Yuriy Tsiple
Yuriy Tsiple wurde in der Ukraine geboren und studierte Gesang an der Universität für Musik in Bukarest bei Ionel Voineag. Bereits während seines Studiums wurde er vom Staatlichen Rumänischen Rundfunk und Fernsehen für Aufnahmen und Konzerte mit dem Rundfunkorchester und dem Kammerorchester des Staatlichen Rundfunks engagiert. Er gewann erste Preise bei renommierten rumänischen Wettbewerben wie 2007 beim Ionel-Perlea-Wettbewerb in Slobozia und beim Mihail-Jora-Wettbewerb in Bukarest. 2009/10 debütierte er an der Oper Frankfurt als Mitglied des Opernstudios. Er sang u.a. Roberto/Nardo in Mozarts La finta giardiniera, Alcindoro in La bohème und die Titelpartie in Telemanns Pimpinone. Er war Mitglied des Internationalen Opernstudios an der Opéra National du Rhin in Strassburg, wo er als Ali Baba in Cherubinis Ali Baba und als Malatesta in Donizettis Don Pasquale zu erleben war. 2011/12 sang er an der Opéra National du Rhin Schaunard in La bohème, Le Roi in Le Chat botté und debütierte als Don Parmenione in Rossinis L’occasione fa il ladro. Gastspiele führten ihn als Ali Baba an das Théâtre de l’Athénée in Paris, als Ramiro (L’Heure espagnole) zum Rumänischen Rundfunk nach Bukarest und als Conte (Le nozze di Figaro) an die Nationaloper Bukarest. Unlängst sang er Don Parmenione mit dem Orchestre National de l’Île de France. Seit 2012 ist er Ensemblemitglied der Oper Zürich, wo er u.a. als Moralès (Carmen), Schaunard, Gespenst von Canterville, Jake Wallace (La fanciulla del West), Il Barone di Trombonok (Il viaggio a Reims), Sheriff von Nottingham (Robin Hood), Kilian (Der Freischütz) und Cristiano (Un ballo in maschera) zu erleben war.
Valeriy Murga, Marchese d'Obigny
Valeriy Murga
Valeriy Murga studierte an der Ukrainischen Nationalen Musikakademie Kiew. Sowohl beim 41. Concours International de Chant in Toulouse 1996 als auch beim 7. Julian-Gayarre-Wettbewerb in Pamplona 1998 gehörte er zu den Finalisten. 1997 gewann er den zweiten Preis beim Maria Callas Grand Prix in Athen und konnte am 1999 Cardiff Singer of the World-Wettbewerb (BBC) teilnehmen. 1997 bis 1999 war er Solist der Ukrainischen Nationaloper Kiew, wo er neben vielen anderen Rollen Figaro und Don Giovanni, Germont, Escamillo, Onegin, den Fürsten Igor und Schaunard verkörperte. In seinem Repertoire befinden sich ausserdem Partien wie der Marchese di Posa (Don Carlo) und Schaklowity (Chowanschtschina). Am Opernhaus Zürich sang Valeriy Murga noch als Mitglied des IOS u.a. in Tosca (Sciarrone, Schliesser) und Rigoletto (Monterone); seit Beginn der Spielzeit 2000/01 ist er hier fest engagiert und war u.a. in Pique Dame (Jelezki), Carmen (Moralès), Salome (2. Soldat), Il barbiere di Siviglia (Fiorello/Ufficiale), La sonnambula (Alessio), Rigoletto (Marullo und Monterone), L’italiana in Algeri (Ali), Faust (Wagner) und in Familienopern wie u.a. Das Gespenst von Canterville (Dr. Bürkli), Robin Hood (Little John) und Das verzauberte Schwein (Schwein) zu hören. In Tiefland gastierte er am Liceu Barcelona und in L’italiana in Algeri an der Berliner Staatsoper Unter den Linden. Zuletzt war er in Zürich in Tosca (Mesner), Salome (Soldat), Die Odyssee (Eurylochos), Dialogues des Carmélites (Le Geôlier), La bohème (Dottor Grenvil) und Alice im Wunderland (Schlafmaus / Zwiddeldum) zu erleben.
Tomasz Slawinski, Dottor Grenvil
Tomasz Slawinski
Tomasz Slawinski wurde in Łódź geboren. An der dortigen Musikakademie erhielt er seine Gesangsausbildung. Sein Bühnendebüt erfolgte als Bartolo (Le nozze di Figaro) im Teatr Wielki in Łódź. Sein Studium bei Prof. Leonard Mróz schloss er mit Auszeichnung ab. Anschliessend wurde er als Solist an die Staatsoper Bydgoszcz, Polen, engagiert. 2004 war er Preisträger beim Internationalen Gesangswettbewerb Pamplona. Von 2005-2006 war er Mitglied des IOS am Opernhaus Zürich. 2006 wurde er mit dem Preis des Festival Aix-en-Provence und der HSBC Bank für den besten jungen Sänger ausgezeichnet. Seit Beginn der Spielzeit 2006/07 gehört Tomasz Slawinski zum Ensemble des Opernhauses Zürich, wo er in letzter Zeit als Benoît (La bohème), Hans Schwarz (Die Meistersinger von Nürnberg), John Silver (Die Schatzinsel), Graf Ceprano (Rigoletto) sowie in Otello, Rusalka, Lady Macbeth von Mzensk, La traviata, Tannhäuser und Salome zu erleben war. Konzerte und Liederabende führten ihn bisher nach Madrid, Zürich, Luxemburg, Rom, Brüssel und Lyon.
Olivia Vote, Annina
Olivia Vote
Olivia Vote, Mezzosopran, stammt aus den USA und studierte Gesang an der North Carolina School of the Arts, der Yale University sowie der Academy of Vocal Arts in Philadelphia und war Stipendiatin der William Matheus Sullivan Foundation. 2012 sang sie Donna Elvira (Don Giovanni) bei der Wolf Trap Opera Company und arbeitete an einer Produktion mit Gustavo Dudamel. Zu ihrem Repertoire gehören Partien wie Cuniza (Oberto), Adalgisa (Norma), Giovanna Seymour (Anna Bolena), Clairon (Capriccio), Orlofsky (Die Fledermaus), Cherubino (Le nozze di Figaro) und Dido (Dido and Aeneas). Als Liedsängerin war sie als Solistin in Verdis Requiem, Beethovens c-Moll Messe, Pergolesis Stabat mater und Mahlers Lieder eines fahrenden Gesellen sowie dem Lied von der Erde zu hören. Sie war Stipendiatin des Metropolitan Opera National Council sowie Gewinnerin zahlreicher Preise, wie der Loren Zachary Competition, der Liederkranz Foundation und der Licia Albanese Competition. Von 2012-14 war sie Mitglied des Internationalen Opernstudios und ist hier u.a. als Mary Hawkins (Die Schatzinsel), Mago (Rinaldo), Annina (La traviata), Paggio und Giovanna (Rigoletto), Philomène in Martinůs Alexandre Bis, Lehrbube in Die Meistersinger von Nürnberg, Dryade in Ariadne auf Naxos sowie im Rahmen der Zürcher Festspiele 2013 als Solistin im Wagner-Projekt Wie ich Welt wurde von Hans Neuenfels aufgetreten. Zudem war sie als Fidalma in Il matrimonio segreto zu hören. Diesen Sommer wird sie als Apprentice Artist an der Santa Fe Opera zu Gast sein.