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Moolman-Pasio und Uttrup Ludwig beleben La Course
Das Cervélo Bigla Pro Cycling Team sorgte heute für viel Spannung bei La Course by Le Tour de France und konnte seine Stärken ausspielen.
Moolman-Pasio wurde Dritte auf der bergigen Etappe. Uttrup Ludwig belegte den vierten Platz und gewann nach einer beeindruckenden Soloattacke auch das Bergtrikot.
Die Sprinterin des Teams, Lotta Lepistö, gelang es in eine 5-köpfige Ausreißergruppe, die eine beträchtliche Lücke zum Peloton aufreißen konnte, zu kommen. Als die Gruppe wieder vom Feld eingeholt wurde lancierte Uttrup Ludwig eine Attacke und fuhr solo an der Spitze des Rennens.
„Das Team hat unseren Plan perfekt ausgeführt. Wir waren nach dem Giro ziemlich erschöpft, aber unsere heutige Leistung zeigte das Können und Talent des Teams. Mit zwei Podiumsplätzen, viel Publicity im Fernsehen für unsere Sponsoren und Partner sowie einem Rennen, das eine gute Werbung für den Frauenradsport war, können wir sehr zufrieden sein,“ meinte Team-Manager Thomas Campana.
„Jede Fahrerin kann stolz auf diese Leistung sein. Die Mädels haben heute fantastischen Teamgeist gezeigt,“ sagte Moolman-Pasio. „Cille lancierte einen eindrucksvollen Angriff, der alle anderen überraschte, und wir sind mit unseren Ergebnissen sehr zufrieden. Wir erhielten viele positive Reaktionen von den Zuschauern aber ich bin doch etwas enttäuscht, dass ich den Sieg heute nicht holen konnte. Allerdings war das Rennen für die Entwicklung unserer Fahrerinnen auch sehr wichtig. Ich glaube, dass Cille dieses Jahr sich viel verbessert hat, und das ist Beweis für den Erfolg des Entwicklungsprogramms des Teams. Vielleicht gewinnen wir ja nicht jedes Rennen, aber wir sorgen immer für eine tolle Show.“
Die heutige Strecke führte über 112,5km und wies vier kategorisierte Anstiege auf, darunter der Col de Bluffy, Côte de Saint-Jean-de-Sixt, Col de Romme und Col de la Colombière. Uttrup Ludwig attackierte im Anstieg des Col de Romme.
„Es war heute einer der schönsten Tage meines Lebens,“ sagte die dänische Zeitfahrmeisterin. „Viele dänische Fans auf der Strecke haben mich angefeuert und es war wirklich wie ein Traum, an der Spitze des Rennens zu fahren. Wir haben als Team sehr gut zusammengearbeitet. Nach dem Giro hatten wir nur einen Tag Pause aber trotzdem fuhren wir heute Vollgas. Die Unterstützung von den Zuschauern war fantastisch und das Rennen hat heute gezeigt, wie spannend und unterhaltsam Frauenradsport sein kann.“