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Angesichts gesunkener Erdöl- und Treibstoffpreise hat die US-Regierung einen Plan zur Wiederauffüllung ihrer strategischen Ölreserven vorgestellt. Der Plan sei "eine Gelegenheit, ein gutes Geschäft für die amerikanischen Steuerzahler sicherzustellen".
Das erklärte das US-Energieministerium am Freitag. Die US-Regierung hatte seit März insgesamt rund 180 Millionen Barrel Erdöl aus ihrer Reserve freigegeben - um so den infolge des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine in die Höhe geschnellten Energiepreisen entgegenzuwirken.
Das Energieministerium erklärte weiter, das Wiederauffüllungsprogramm ermögliche es den USA, Öl zu einem Preis zurückzukaufen, der deutlich unter dem Verkaufspreis liege, den Washington bei der Freigabe aus der Ölreserve erzielt habe.
Damit stärke das Ministerium zudem die Energiesicherheit des Landes. Der Plan des Energieministeriums sieht zunächst den Kauf von bis zu drei Millionen Barrel Erdöl vor, um Verkäufer anzulocken, die den Rohstoff zu Festpreisen anbieten.
Die Rohölpreise waren zuletzt im Vergleich zu ihren Höchstständen zu Beginn des Jahres deutlich gefallen. Zudem fielen die Benzinpreise in den USA laut Energieministerium seit ihrem Höchststand im Juni 2022 um mehr als 1,80 Dollar pro Gallone und liegen derzeit auf dem günstigsten Niveau seit September 2021.
Seit September 2021 hatten die USA insgesamt mehr als 212 Millionen Barrel (ein Barrel sind 159 Liter) aus ihren strategischen Ölreserven abgezweigt. Die Reserven befinden sich derzeit auf dem niedrigsten Stand seit 1984. Die US-Regierung hatte bereits im Oktober angekündigt, die Reserve wieder aufzufüllen, sobald die Preise zwischen 67 und 72 Dollar pro Barrel liegen.
(SDA)