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Vertragsparteien
Der Arbeitsvertrag wird zwischen folgenden zwei Parteien abgeschlossen:
- Arbeitgeber
- Arbeitnehmer
Der Arbeitsvertrag wird zwischen folgenden zwei Parteien abgeschlossen:
Beschreibe in wenigen Sätzen das Einsatzgebiet Deines neuen Angestellten. Somit ist von Anfang an klar geregelt, für welche Aufgaben Dein Mitarbeiter zuständig sein wird.
Nenne das genaue Datum, an dem Dein neuer Mitarbeiter in dein Unternehmen eintritt.
Regle in diesem Abschnitt die genaue Probezeit und die Kündigungsmodalitäten während dieser.
Lege fest, ob es sich um ein unbefristetes Arbeitsverhältnis oder um ein befristetes handelt.
Unbefristete enden nur auf eine Kündigung, befristet enden an einem bestimmten Datum.
Ausserdem solltest Du festlegen, mit welchen Kündigungsfristen das Verhältnis aufgelöst werden kann und wie die Kündigung zu erfolgen hat.
Hier solltest Du regeln, wie viele Stunden pro Woche Dein Angestellter arbeiten muss.
Zusätzlich kannst Du hier das Arbeitspensum notieren.
Schreibe hier den Bruttolohn pro Monat auf, den Dein Angestellter erhalten soll.
Ausserdem kannst Du hier festhalten, welche Lohnabzüge Du vornehmen wirst.
Regle hier ausserdem, ob Du einen 13. Monatslohn ausrichtest oder nicht.
Zusätzlich kannst Du noch die Auszahlungsart des Lohnes vereinbaren.
Du musst in Deinem Arbeitsvertrag auch noch regeln, wie viele Wochen bzw. Tage Dein Angestellter Ferien machen darf.
Dazu kannst Du regeln, wie Du mit dem Ferienguthaben umgehst, wenn Dein Angestellter mitten im Jahr kündigt.
Regle für Dich und Deinen Arbeitnehmer hier wann er Überstunden zu leisten hat. Hinzu kommt, dass Du regeln musst, wie Dein Arbeitnehmer geleistet Überstunden abbauen bzw. kompensieren kann oder ob Du diese auszahlst.
Stelle für Dich und Deinen Arbeitnehmer klar, wie und in welcher Höhe Du den Lohn bezahlst im Falle, dass Dein Arbeitnehmer krank ist, oder einen Unfall hatte.
Ausserdem kannst Du ihm hier zeigen, wie er versichert ist und was er bei einem Unfall oder bei einer Krankheit zu tun hat. Zum Beispiel wie er sich bei Dir melden muss oder ab wann er Dir ein Arztzeugnis bringen muss.
Erwähne für Deinen Arbeitnehmer wie die Lohnfortzahlung im Falle einer Schwangerschaft oder eines Militärdiensts geregelt ist.
Du solltest regeln, wie viel der Abzug Deines Arbeitnehmers ist. Gesetzlich geregelt ist: 50 % der Prämie zahlt der Arbeitgeber, 50 % der Arbeitnehmer. Du kannst aber auch eine bessere Regelung für Deinen Arbeitnehmer festlegen.
Mit diesem Punkt kannst Du Deinem Angestellten vorschreiben, wie er die auf Ihn übertragenen Arbeiten auszuführen hat. Ausserdem kannst Du ihm damit verpflichten, Deine Geschäftsgeheimnisse zu wahren.(zum Beispiel keine Daten von Deinen Kunden an Dritte weiterzugeben).
Hinzu kommt, dass Du hier regeln kannst, was Dir der Arbeitnehmer nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses an Dich zurückzugeben hat. Sei dies Schlüssel, Berufskleider usw.
Du kannst in einem Arbeitsvertrag nicht alle Bestimmungen des gesamten Arbeitsrechts und des OR’s festhalten. Daher empfiehlt es sich, für die allgemeinen Bestimmungen neben denen die explizit auf Dein Unternehmen zutreffen, auf das Obligationenrecht oder wenn vorhanden, auf einen GAV zu verweisen.
Wenn Du im Verlauf des Arbeitsverhältnisses eine Änderung am ursprünglichen Vertrag vornehmen willst, ist es für Dich von Vorteil, wenn Du bereits im Originalarbeitsvertrag festhältst, wie diese Änderungen vorgenommen werden müssen und in welcher Form diese die Gültigkeit erlangen.
Sei dir im Klaren, dass es bei einem Arbeitsverhältnis immer zu Streitigkeiten kommen kann. Daher empfiehlt es sich, bereits im Vertrag den zuständigen Gerichtsstand für den Arbeitsvertrag festzulegen.
Den Arbeitsvertrag musst Du als Arbeitgeber und Dein neuer Angestellter als Arbeitnehmer unterschreiben.
Die Unterschrift muss zudem mit Ort und Datum versehen sein.