Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03408.jsonl.gz/2254

Zutaten
Salat.
NährwertPro Portion
- 689 kKalorien
- 2882 kJoule
- 66g Kohlenhydrate
- 22g Eiweiss
- 37g Fett
- 3|2011, S. 58
Zubereitung
Das Mehl in eine Schüssel sieben und mit dem Salz mischen. Die kalte Butter in Flocken dazuschneiden. Zwischen den Fingern zu einer bröseligen Masse reiben. Das Wasser beifügen und alles rasch zu einem glatten Teig zusammenfügen, jedoch nicht zu lange kneten, da der Teig beim Backen sonst zäh wird. Zu einem Rechteck formen und in Folie gewickelt mindestens 30 Minuten kühl stellen.
Für die Füllung die Kartoffeln schälen und in dünne Scheiben schneiden.
Die Zwiebel schälen, halbieren und in dünne Scheiben schneiden. Den Lauch rüsten, waschen und ebenfalls in dünne Scheiben schneiden. In einer Pfanne die Butter erhitzen. Zwiebel und Lauch darin mit etwas Salz etwa 5 Minuten andünsten. Abkühlen lassen.
Den Käse entrinden und in dünne Scheiben schneiden.
Die Äpfel schälen, halbieren und das Kerngehäuse entfernen. Die Äpfel in dünne Scheiben schneiden.
Zwei Drittel des Teiges zu einem etwa 3 mm dünnen Kreis auswallen. Mit dem Teig eine beschichtete Springform von 24 cm auslegen, dabei einen Rand von 5 cm hochziehen. Zuerst etwas Lauch, dann lagenweise und abwechselnd alle vorbereiteten Zutaten darauf verteilen; dabei jede Lage kräftig mit Salz und Pfeffer würzen. Den überstehenden Rand über die Füllung klappen.
Den restlichen Teig ebenfalls 3 mm dünn ausrollen und einen Kreis von 24 cm Durchmesser ausschneiden.
Eigelb und Wasser verrühren und damit den umgeklappten Rand dünn bestreichen. Den Teigkreis auf die Füllung geben und am Rand festdrücken. In der Mitte mit einem runden Ausstecher ein Loch ausstechen. Die Pastete nach Belieben mit Teigresten verzieren und zum Schluss mit dem Eigelb bestreichen.
Die Cholera im auf 200 Grad vorgeheizten Ofen auf der untersten Rille etwa 50 Minuten backen; dunkelt die Oberfläche zu schnell, mit Alufolie abdecken.
Um den Ursprung des Namens «Cholera» ranken sich zahlreiche Geschichten. Am wahrscheinlichsten ist jedoch, dass er aus der Zeit stammt, in der im Wallis die Cholera ausgebrochen war und der Handel und das Tauschen von Lebensmitteln verboten wurde. Der Kuchen wurde aus dem zubereitet, was der bäuerliche Haushalt hergab: Mehl, Zwiebeln, Kartoffeln und Speck. Dabei sind auch unterschiedliche Varianten entstanden.