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In Montpellier hätte Paris St-Germain schon ein Unentschieden zur erneuten Titelverteidigung genügt. Nach 25 Minuten führte PSG bereits 2:0, der achte Sieg hintereinander kam auf ungefährdete Weise zustande.
Die Erfolge der letzten Jahre hat sich der erst 1970 gegründete Klub aus der Hauptstadt dank grosszügigem finanziellem Engagement von der arabischen Halbinsel teuer erkauft. Seit der Übernahme durch eine steinreiche katarische Investmentgruppe im Jahr 2011 hat der nunmehr fünffache Meister über 440 Millionen Euro in neue Spieler investiert. Beim 2:1-Sieg in Montpellier musste Trainer Laurent Blanc jedoch auf zahlreiche Stars verzichten, unter anderem auch auf Zlatan Ibrahimovic.
Rang 2 sicherte sich Lyon mit dem 1:1 gegen Bordeaux. In der letzten Runde wird es in einem Fernduell noch zum Dreikampf um den dritten Platz kommen. Mit zwei Zählern Vorsprung startet Monaco (in Lorient) aus der Pole-Position. Die punktgleichen Marseille (gegen Bastia) und St-Etienne (gegen Guingamp) können den Einzug in die Champions-League-Vorausscheidung nicht mehr aus eigener Kraft schaffen.
Für Westschweizer Fans sind Besuche von Ligue-1-Spielen in der kommenden Saison wieder mit mehr Reiseaufwand verbunden. Evian TG steht durch das 1:2 gegen St-Etienne als dritter Absteiger nach Lens und Metz fest. Der Verein, der seine Heimspiele rund 40 km südlich von Genf in austrägt, war seit der Saison 2011/12 erstklassig. (ram/si)