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Die Geschichte beginnt in einem kleinen Dorf im Senegal. Die kleine Tene konnte sich aufgrund einer seltenen angeborenen Krankheit, die ihren Fuss extrem anschwellen liess, nur mit grosser Mühe allein fortbewegen. Ohne Behandlung schien eine Amputation unvermeidlich – diese Aussicht lastete schwer auf der ganzen Familie. Vor allem auf ihrer Mutter Saran, die ahnte, dass eine Operation die Lösung sein könnte, aber nicht wusste, was sie tun sollte.
Eines Tages kam eine Fremde in Tenes Dorf und erfuhr vom Zustand der kleinen Senegalesin. Diese Fremde war Mariam, eine junge Geschäftsfrau aus Guinea. Mariam war berührt vom Schicksal des kleinen Mädchens. Sie wollte etwas tun und herausfinden, ob eine Operation helfen könnte.
Also klapperte sie die lokalen Krankenhäuser ab und fragte nach, was man für das kleine Mädchen tun könne. Sie gab nicht auf… doch alle Anfragen blieben erfolglos. Niemand schien eine Lösung zu haben. Dieser Art der Deformation gegenüber waren die örtlichen Krankenhäuser machtlos.
Die Operation in Guinea
Im Rahmen ihrer Nachforschungen hörte Mariam schliesslich von der baldigen Ankunft des Hospitalschiffes Africa Mercy in ihrer Heimat Guinea. Sie stellte Nachforschungen an und sagte sich, dass dies die Chance sein müsse, die es zu ergreifen galt. Sie überzeugte Saran, Tenes Mutter, und so reisten die Drei nach Guinea, um dort ihr Glück zu versuchen.
Die Wartezeit war lang. Es hatten sich zahlreiche Menschen eingefunden, die alle Hilfe brauchten. Doch ihre Geduld zahlte sich aus: Das Team untersuchte Tene und erklärte den beiden Frauen, dass das Mädchen auf dem Schiff selbst operiert werden könne. Was für eine gute Nachricht, auch wenn das Schwierigste natürlich noch vor ihnen lag.
Einige Wochen später kam Tene auf die Africa Mercy und wurde in einem der fünf Operationssäle des Schiffs operiert. Bei diesem Eingriff wurden das Amnionband und geschwollenes Gewebe entfernt, um den Fuss wieder auf eine normale Grösse zu bringen.
Die Operation verlief ohne Komplikationen, und Tene erwachte aus der Narkose mit einem Fussverband. Schon beim ersten Verbandswechsel war die Freude des kleinen Mädchens riesig: Der Fuss war schon wesentlich kleiner als zuvor! Und mit jedem Verbandswechsel war das Ergebnis der Operation deutlicher zu erkennen. Nach zwei Monaten der Rekonvaleszenz und zahlreichen Physiotherapiestunden konnte Tene endlich ganz normal gehen.
Seit der Operation sind jetzt einige Monate vergangen, und Tene kann zum ersten Mal in ihrem Leben Turnschuhe tragen! Ihre Mutter Saran sieht der Zukunft ihrer Tochter jetzt wesentlich ruhiger entgegen.
Diese Entwicklung war nur dank der Unterstützung unserer Spender möglich, die es unseren ehrenamtlichen Mitarbeitenden ermöglichen, ihre Zeit und Energie in den Dienst der Bedürftigsten zu stellen.
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