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Carmona
In der Provinz Sevilla ist die Kleinstadt Carmona auf einem Höhenzug errichtet worden. Von hier überblickt man das im Norden gelegene Mittelgebirge Sierra Morena und im Süden den Gipfel des San Cristobal. Carmona ist eine der ältesten Siedlungen Andalusiens, in deren Zentrum sich noch heute Spuren von Römern, Mauren und Christen finden lassen, allen voran die römischen Ruinen Necrópolis romana am Stadtrand mit dem dazugehörigen Museum sowie das Amphitheater und die Stadttore der alten Stadtmauer Puerta de Sevilla und Puerta de Córdoba, welche die Eckpunkte des historischen Stadtzentrums markieren. Einige Kirchen sind eindrucksvolle Zeichen der vergangenen Jahrhunderte, so zum Beispiel die Iglesia de San Felipe im gotischen Mudejárstil und die Iglesia de San Pedro aus dem 15. Jahrhundert mit dem Barockturm aus dem 18. Jahrhundert. Dazu gesellen sich prächtige Herrschaftshäuser, Renaissancebauten und Barockgebäude, die das Bild der Altstadt zieren. Auf einem Streifzug durch die Strassen reihen sich Bars, Cafés, Restaurants und Boutiquen aneinander. Der ideale Ort, um eine Pause einzulegen, die Atmosphäre zu geniessen und feine andalusische wie auch sevillanische Köstlichkeiten zu probieren. Carmona bietet zahlreiche Freizeitmöglichkeiten an, wie Reiten, Wandern, Zoobesuche und Golfspielen auf ausgezeichneten Plätzen rund um Sevilla (z. B. der Real Club de Golf de Sevilla). Die strategisch günstige Lage Carmonas ermöglicht abwechslungsreiche Ausflüge in die Provinzhauptstadt Sevilla (ca. 35 km) mit ihren wertvollen Weltkulturerben, in die alte römische Stadt Italica (ca. 13 km ausserhalb von Sevilla) mit dem grössten Amphitheater des Römischen Reiches oder nach Écija, in die Stadt der Türme (ca. 55 km).