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Das Wichtigste in Kürze
- Laurent de Brunhoff verzauberte viele Kinder mit seinem «Babar der Elefant».
- Nun starb der Zeichner aufgrund von gesundheitlichen Problemen im hohen Alter.
«Babar der Elefant» hat eine bewegende Geschichte: Eigentlich im Dschungel geboren, flieht er nach dem Tod seiner Mutter nach Paris. Dort erhält er eine bürgerliche Erziehung und kehrt schliesslich als König in seine Heimat zurück.
Die Idee zu «Babar» hatte Laurent de Brunhoff nicht selbst: Schon seine Grossmutter erzählte die bewegenden Geschichten, um ihre Kinder in den Schlaf zu wiegen. Nachdem sein Vater Jean die ersten Bücher illustrierte, setzte de Brunhoff sein Werk fort. Nun ist der legendäre Zeichner im Alter von 98 Jahren verstorben.
«Babar der Elefant» erfreute sich grosser Belibtheit
Diese Nachricht teilte seine Frau Phyllis Rose mit. Er sei an Komplikationen nach einem Schlaganfall verstorben.
Laurent de Brunhoff schuf 20 Bände der beliebten Kinderbuchreihe mit dem grüngekleideten Elefanten. Babars Abenteuer wurden millionenfach verkauft und in zahlreiche Sprachen übersetzt. Selbst Charles de Gaulle war ein Fan der Geschichten um den kleinen Elefanten. So berichtet es der «Spiegel».
Laurent de Brunhoff mit Babar in Kritik
Trotz ihrer Beliebtheit waren die Geschichten nicht frei von Kontroversen. Zwei Bände enthielten zum Beispiel rassistische Darstellungen indigener Menschen. Nach einiger Kritik bat Laurent darum, diese Bände nicht mehr zu veröffentlichen oder die rassistischen Inhalte zu entfernen.
Nach dem Tod seines Vaters im Jahr 1937 widmete Laurent sein Leben der Fortführung von Babars Geschichten. Seine Bücher sollten unterhalten und eine Botschaft der Gewaltlosigkeit vermitteln. Das letzte Buch erschien 2017.