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Es geht bei den Überlegungen grob darum, dafür zu sorgen, dass nicht Kapital eines Landes im grossen Stil in Industriebereiche rivalisierender Staaten fliesst, die für die nationale Sicherheit des eigenen Landes von Bedeutung sind - also etwa im Verteidigungs- oder Technologiesektor. Der Schritt richtet sich vor allem gegen China. Das Vorhaben folgt einem ähnlichen Mechanismus, wonach einige Staaten bestimmte grosse ausländische Investitionen im eigenen Land in sensiblen Bereichen vorab prüfen.
Sullivan sagte, die USA selbst arbeiteten bereits seit längerem daran, die rechtliche Grundlage für ein solches "Screening" von Auslandsinvestitionen zu legen. Zu gegebener Zeit werde die US-Regierung über die eigenen konkreten Pläne informieren. Man habe damit aber bis nach den Beratungen mit den G7-Staaten warten wollen. Einen Zeitplan nannte er nicht.
Zur G7 gehören neben den USA noch Japan, Deutschland, Grossbritannien, Frankreich, Italien und Kanada sowie die Europäische Union.
(AWP)