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Man könnte meinen, dass "Far Cry 6" ein politisches Statement zu Kuba abgeben könnte, aber das soll nicht der Fall sein.
Trotz des Settings beteuert Ubisoft, dass man mit "Far Cry 6" kein politisches Statement zu Kuba bzw. realen Ereignissen abgeben will. Der Narrative-Director Navid Khavari sagte dazu: "Die ursprüngliche Inspiration war Guerilla-Kriegsführung und was ist diese Guerilla-Fantasie, die offensichtlich mit Revolution verbunden ist. Wenn man über Guerilla spricht, denkt man an die Guerillas in den 1950er und 1960er Jahren. Wir sind tatsächlich dorthin gefahren, um mit echten Guerilla-Kämpfern zu sprechen, die damals gekämpft haben, und wir haben uns einfach in ihre Geschichten verliebt."
Er ergänzte: "Aber wir haben uns auch in die Kultur und die Menschen verliebt, die wir getroffen haben. Als wir daraus hervorgingen, hatten wir nicht das Gefühl, Kuba machen zu müssen. Wir erkannten, dass es eine komplizierte Insel ist und unser Spiel will kein politisches Statement zu dem abgeben, was speziell in Kuba passiert. Darüber hinaus lassen wir uns von Guerilla-Bewegungen auf der ganzen Welt und in der Geschichte inspirieren. Für uns fühlte es sich so an, als ob die Insel Yara uns helfen würde, diese Geschichte zu erzählen, während wir gleichzeitig sehr offen mit unserer Politik und Inspiration umgehen."