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Etwas in Vergessenheit geraten: Zurzeit des Krimkrieges (1853–1856) bestand im Dienst der englischen Krone eine Schweizer Fremdenlegion, die "British Swiss Legion".
Die Schweizer Legion zählte bei ihrem Höchstbestand rund 3300 Mann. Sie war als Infanteriebrigade mit zwei Regimentern zu je zwei Bataillonen und einer Scharfschützenkompanie organisiert.
Zwar wurden grosse Teile der Legion Ende 1855 ins türkische Smyrna (Izmir) verlegt, zum Fronteinsatz auf der Krim gegen die Russen kam es jedoch nicht mehr. Stattdessen massen sich die Schweizer Söldner an einem Turn-, Schwing- und Schützenfest an der ägäischen Küste – und schliesslich fand das Unternehmen einen wenig ruhmreichen Ausgang.
Die Einzelheiten und welche Rolle der Arzt und spätere Direktor des Kantonsspitals St.Gallen Johann Ulrich Hilty, der ältere Bruder des Staatsrechtlers Carl Hilty, dabei spielte, wird in den WERDENBERGER GESCHICHTE|N 1 nachzulesen sein.
HJR