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COS verzichtet auf ein die Übernahme des Memory-Herstellers Swissbit. Das teilten die Badener heute morgen in einer kurzen Meldung mit.
"Aufgrund der zwischenzeitlich durchgeführten vertieften Prüfung der Transaktion sind der Verwaltungsrat und die Geschäftsleitung der COS zum Schluss gekommen, dass die beabsichtigte Übernahme den Erwartungen der neuen strategischen Ausrichtung der COS Gruppe nicht entsprechen würde", heisst es da. Über weitere Details wurde Stillschweigen vereinbart. Kürt Früh, COS Verwaltungsratspräsident, war zu keiner weiteren Stellungnahme erreichbar. Finanzchef Markus Zurkirchen hatte ebenfalls auf Anfrage von IT Reseller nichts mehr hinzuzufügen.
An der ordentlichen Generalversammlung vom 10. Mai wird der Verwaltungsrat die für die geplante Übernahme gestellten Anträge - die Kapitalerhöhungsanträge und den Antrag auf Wahl von Swissbit-Mitgründer Alexander Bringolf in den Verwaltungsrat - zurückziehen und den Antrag auf Schaffung eines genehmigten Kapitals entsprechend anpassen, heisst es weiter.
Im März hatte die "Computerworld" einen Artikel veröffentlicht, in dem behauptet wurde, Swissbit stecke in finanziellen Schwierigkeiten. Der Artikel wurde später zurückgezogen. Ob COS' Verzicht Swissbit zu kaufen in Zusammenhang damit stehen könnte, wurde nicht bestätigt. (sk)