Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03126.jsonl.gz/1775

Restaurant zur Mägd: Grosser Saal und Holbeinstube
Die Geschichte des Hauses „zur Mägd“ geht bis ins 14. Jahrhundert zurück. Der Name „Zu den Mägden“ bezieht sich auf die religiöse Frauengemeinschaft der Beginen, die dort wohnten. „Mägd“ bedeutete in der damaligen Sprache „Jungfrauen“.
1517 erwarb die Vorstadtgesellschaft der St. Johanns-Vorstadt das Gebäude, übernahm den Hausnamen „zur Mägd“ und nutzte es als Gesellschaftshaus für ihre Mitglieder. Im Jahr 1538 veranstaltete hier der Rat der Stadt ein Festmahl zu Ehren des berühmten Malers Hans Holbein, der seit 1520 Basler Bürger war und den Grossratssaal des Rathauses ausgemalt hatte. Holbein besass in der St. Johanns-Vorstadt zwei Liegenschaften.
1899/1900 wurde das baufällige mittelalterliche Gebäude durch einen Neubau ersetzt. Er ist ganz im historistischen Stil gehalten und glücklicherweise noch perfekt erhalten geblieben. Man kann hier mit Recht von einem der schönsten Gasthäuser des Historismus in Basel sprechen. Das stilvolle Restaurant im Erdgeschoss verfügt im Sommer über einen reizvollen Garten an der Rückseite des Hauses.
Grosser Saal und Holbeinstube:
Im ersten Stock befinden sich der Grosse Saal und die wunderschöne holzvertäferte Holbeinstube. Beide können gemietet werden.
Geeignet für:
Der Grosse Saal für kulturelle Veranstaltungen wie Theater, Konzerte, Vorträge, Tanzveranstaltungen, Bankette etc. Er hat eine kleine Bühne und einen Konzertflügel.
Die Holbeinstube für kleinere Anlässe wie Geburtstagsfeste oder Sitzungen.
Adresse: St. Johanns-Vorstadt 29, 4056 Basel
(Tramlinie 11, Haltestelle Johanniterbrücke)