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Kunstmuseum Basel Exclusive Editions bietet Originaldrucke und Unikate, die von Künstler:innen wie Kara Walker, Sam Gilliam, William Kentridge, Gabriel Orozco, Markus Raetz und anderen speziell für das Kunstmuseum Basel geschaffen wurden. Wenn Sie eine Edition erwerben möchten oder weitere Informationen wünschen, wenden Sie sich bitte an Simon Buikema [email protected].
Jenny Holzer
THE RAGE TO KNOW, 2022
Auflage von 10 + 2 APs
Rotes Pyjama-Set aus 100% Seidentwill
mit einer Stickerei von Gabriela Hearst
Text von Louise Bourgeois
Grössen: S / M / L
Nummerierte Editionskarte
CHF 6'500
Edition erstellt für das Kunstmuseum Basel anlässlich der Ausstellung Louise Bourgeois x Jenny Holzer, 2022
Jenny Holzer
MAGIC CANNOT BE STOLEN, 2022
Auflage von 10 + 2 APs
Weißes Pyjama-Set aus 100% Seidentwill
mit Stickerei von Gabriela Hearst
Text von Louise Bourgeois
Grössen: S / M / L
Nummerierte Editionskarte
CHF 6'500
Edition erstellt für das Kunstmuseum Basel anlässlich der Ausstellung Louise Bourgeois x Jenny Holzer, 2022
Im Frühjahr 2022 kuratierte Jenny Holzer (*1950) eine Ausstellung zum Werk von Louise Bourgeois (1911–2010), die als eine der wichtigsten und einflussreichsten Künstlerinnen des vergangenen Jahrhunderts gilt. Holzer ist international bekannt für ihre Erforschung und Subversion der öffentlichen Sprache durch die Verwendung nicht-traditioneller Formen, von Straßenschildern und T-Shirts bis hin zu Projektionen und LEDs.
Bourgeois' psychologisch aufgeladene Arbeit beschäftigt sich mit dem Reich menschlicher Emotionen: Liebe, Begehren, Abhängigkeit, Sexualität, Ablehnung, Eifersucht und Verlassenheit. In einer noch nie dagewesenen Begegnung zweier Giganten der amerikanischen Kunst präsentierte das Kunstmuseum Basel Bourgeois' Werk aus Holzers Sicht.
Holzer näherte sich Bourgeois' Kunst durch die Linse ihres umfangreichen Schreibens: Bourgeois' umfangreiches Archiv reicht von jahrzehntelangen Tagebüchern und Briefen bis hin zu mehreren hundert psychoanalytischen Schriften, und sie bezog das geschriebene Wort häufig in ihre Kunst ein. Die daraus resultierende Ausstellung Louise Bourgeois x Jenny Holzer inspirierte diese exklusive Edition, für die Holzer mit der Modedesignerin Gabriela Hearst zusammenarbeitete. Seidenpyjama-Sets in Rot und Weiß sind jeweils mit einem von Holzer ausgewählten Textfragment von Bourgeois' bestickt:
Holzer über die ausgewählten Schriften von Louise Bourgeois für diese limitierte Edition:
MAGIC CANNOT BE STOLEN auf einem losen Papier, August 1991 (LB-0007)
Holzer: "BOURGEOIS HAT ABSOLUT RECHT."
THE RAGE TO KNOW auf besticktem Textil Cell I, 1991
Holzer: "BOURGEOIS WUSSTE BESCHEID UND TOBTE VORZÜGLICH."
Gabriela Hearst über die Zusammenarbeit:
“This collaboration was a true honor. The luck to serve in this gesture of two artists’ work that I admire so deeply. The incredible privilege to peep into the closeness of the relationship of Jenny Holzer and the late Louise Bourgeois.”
Shirley Jaffe
Ohne Titel, ca. 1985
Auflage von 50 + 10 AP
13-farbiger Siebdruck auf BFK Rives Papier, 270 g/m2
32 x 24 cm
Gedruckt bei Arni Siebdruck, Basel
Nummeriert, rückseitig gestempelt
Urkunde, nummeriert, unterschrieben und gestempelt vom Nachlass
CHF 950 (ungerahmt)
Limitierte Auflage für das Kunstmuseum Basel anlässlich der Ausstellung Shirley Jaffe. Form als Experiment, 2023
Shirley Jaffe
Ohne Titel, ca. 1980
Auflage von 30 + 10 AP
16-farbiger Siebdruck auf BFK Rives Papier, 270 g/m2
71,5 x 56 cm
Gedruckt bei Arni Siebdruck, Basel
Nummeriert, rückseitig gestempelt
Urkunde, nummeriert, unterschrieben und gestempelt vom Nachlass
CHF 1'350 (ungerahmt)
Limitierte Auflage für das Kunstmuseum Basel anlässlich der Ausstellung Shirley Jaffe. Form als Experiment, 2023
Die amerikanische Künstlerin Shirley Jaffe kommt 1923 in New Jersey zur Welt und geht 1949 nach Paris, wo sie bis an ihr Lebensende 2016 bleibt. Im Laufe ihrer produktiven Laufbahn als Malerin erarbeitet Jaffe eine ganz eigene Formsprache.
Die Anfänge ihres Schaffens um 1950 stehen im Zeichen des abstrakten Expressionismus, einer vielstimmigen künstlerischen Bewegung, die sich nach dem Zweiten Weltkrieg in den USA etabliert. So führt sie ihre grossformatigen Gemälde in schnellen, spontanen Pinselstrichen aus. In den 1960er Jahren wendet Jaffe sich von dieser nun etablierten Bewegung ab und sucht nach neuen Impulsen. Fortan arbeitet sie die Struktur ihrer Bilder mit leuchtenden Farben heraus. Um 1968 wagt sie einen noch radikaleren Schritt: Klar umrissene Flächen, kalligrafische Linien und eine Vielfalt von Farben halten Einzug in ihre Bilder. Eine neue Phase beginnt, als Jaffe in den 1980er Jahren das Potenzial der Farbe Weiss auslotet, um ihren präzisen, geometrischen Kompositionen Spannung zu verleihen. Aus dieser späteren Phase hat das Kunstmuseum Basel gemeinsam mit dem Nachlass der Künstlerin und der Galerie Nathalie Obadia zwei Arbeiten auf Papier für eine exklusive Edition ausgewählt.
Auf dem Papier arbeitete Jaffe mit Aquarell, Gouache, Ölkreide, Vinylfarbe und anderen Materialien. Die Künstlerin experimentierte frei mit der Komposition und mit Farb- und Lichtverhältnissen. Jaffe betonte, dass sie auf dem Papier einer anderen Logik folge und wesentlich schneller und spontaner arbeiten könne. Die Künstlerin interessierte sich für die Technik des Siebdrucks, die auch für unsere Edition zur Anwendung kam. Ihr Interesse galt vor allem dem kontrollierten Übersetzungsprozess der Farben und dem kollaborativen Aspekt dieser Tätigkeit.
Vivian Suter
Untitled (excerpt)
Vivian Suter
Ohne Titel (Auszug)
Auflage von 25 + 2 AP
Digitaldruck auf Woll-Seiden-Gemisch
135 x 135 cm
Produziert von Jakob Schlaepfer, St. Gallen
Zertifikat, nummeriert und signiert
CHF 1'500
Limitierte Auflage für das Kunstmuseum Basel anlässlich der Ausstellung soft and fluffy is my soul – my tommy juices don’t worry – are sweet like a liquorice roll, 2022/23
Vivian Suter wurde 1949 in Buenos Aires, Argentinien, geboren und kam im Alter von dreizehn Jahren mit ihrer Familie nach Basel. Hier studierte sie Malerei an der damaligen Kunstgewerbeschule und stellte als junge Künstlerin regelmässig aus. 1982 liess sie sich in Panajachel, Guatemala, nieder. Seither nimmt sie in ihren Arbeiten motivisch Bezug auf ihre subtropische Umgebung. Die Kräfte und Strukturen der subtropischen Natur Guatemalas sind gemeinsam mit der malerischen Geste der Künstlerin zur treibenden Kraft ihrer Bilder.
Als der Tropensturm Agatha 2010 ihr Lager mit Schlamm überflutet, entscheidet Suter, diese Spuren der Natur als Teil ihrer Gemälde zu belassen. Sie lässt Feuchtigkeit, Licht, Flora und Fauna Teil ihrer Malerei werden. In ihren Präsentationen installiert sie die Leinwände zudem dicht an dicht, so dass diese sich gegenseitig überlappen. Die Besucher:innen schreiten so durch Suters Malerei hindurch und tauchen in ein atmosphärisch dichtes Werk von Formen, Farben und Spuren der Witterung ein.
Die Edition Vivian Suter – Untitled (excerpt) ist in enger Zusammenarbeit mit dem traditionsreichen Textilunternehmen Jakob Schlaepfer, St. Gallen entstanden. In exklusiver Auflage von 25 Stück produziert, vereint die Edition Vivian Suters Farbkraft mit hochwertigen Materialien