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Die junge Mignon Langnas blieb im nationalsozialistischen Wien zurück, um ihre Eltern nicht im Stich zu lassen, während ihrem Mann und später auch den beiden kleinen Kindern die Flucht in die USA gelang. Mignon fand eine Arbeitsstelle als Schwester im jüdischen Altersheim und Kinderspital, wo sie der Deportation und Vernichtung entging. Die Schauspielerin Ina Cross liest aus Tagebucheintragungen sowie aus Briefen. Zudem steht Elisabeth Fraller, Herausgeberin der Texte, für Diskussionen und Fragen zur Verfügung.