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Meine Arbeit lässt sich im Grunde als Summe unzähliger Richtungswechsel bezeichnen, die meist daraus resultierten, dass ich vor Problemen stand, die zu überwinden ich mich nicht traute. Schliesslich begab ich mich mit „Funny Fauna“ zurück in die vertrauten Gewässer des Kalauers (dort wo ein Orka lauert). Entstanden sind dabei kleine Bildersammlungen mit illustrierten Wortspielen zu Tieren, die ich bei der Präsentation auf zwei grossen Tischen auslegte. „Funny Fauna“ stiess bei der Dozentenschaft auf wenig Liebe, hatten sie doch das vorherige Projekt über mein wiederholtes Scheitern bevorzugt. Sie hatten erkannt, dass ich mich in diesem Bereich wohlfühlte und somit interessanten Konflikten aus dem Weg gegangen war und attestierten mir „lack of balls to leave the comfort zone“ (wird an dieser Stelle nicht übersetzt).
Obschon meine Arbeit bei der Präsentation auf positives Echo stiess dämmerte mir allmählich, dass ich mein Potential nicht ausgeschöpft hatte und den einfachsten Weg gewählt hatte. Somit gab es zwar wenig neue Erkenntnisse in Bezug auf den Inhalt meiner Arbeit, dafür habe ich umso mehr über mich selber erfahren: Ich weiss nun, dass ich dazu neige, Hindernissen aus dem Weg zu gehen, und dass das nicht wirklich spannend ist. Oder wie das Jeff Daniels als Nachrichtensprecher Will McAvoy in „The Newsroom“ (übrigens eine ganz tolle Serie) festhält: „The first step in solving any problem is recognizing there is one.“
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