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Mátra
Das Weinbaugebiet verfügt über uralten Weinbautraditionen: das erste schriftliche Dokument über Weinbau stammt aus 1042 nach Chr.
Mátra
Mit seinem etwa 7800 bebauten Hektar ist das Weingebiet Mátra eine der grössten historische Weingebiete Ungarns. Liegt etwa 60 Km nordöstlich von der Hauptstadt Budapest an den Südhängen den Mátragebirge. Der vulkanische Boden von Andesit und verschiedenen Tuffe, mit einem milden Mikroklima, ergeben frische, aromatische, nach Blumen und Früchte duftende, gegebenenfalls starke Weissweine.
Das Klima ist gemässigt kontinental. Vom Nordwind werden die Reben durch die lange von Ost nach West ziehende Gebirgskette geschützt. Andererseits ist der verhältnismässig späte Frühling typisch. Da die Berge einen Grossteil des Niederschlags auffangen, ist die Gegend eher trocken. Der meiste Regen fällt zu Beginn des Sommers im Mai und Juni, anschliessend wird es sonnig und heiss. Der Boden ist vielfältig und arm an Kalk. Braune Wald- oder schwarze Tonerde, mit Ton vermischte Walderde auf pannonischem Ton, Andezit, Riolittuffa.
Rebsorten
Fläche: 32.497 Hektar
Weisse Reben: Olaszrizling (Welschriesling), Pinot Gris (Grauburgunder), Irsai Olivér, Chardonnay Leányka (Mädchentraube), Tramini (Traminer), Hárslevelű (Lindenblättriger), Muskat Ottonel, Sauvignon blanc. Rote Reben: Kékfrankos (Blaufränkisch), Cabernet Franc, Cabernet Sauvignon, Pinot Noir.
Tradition
Das Weinbaugebiet verfügt über uralten Weinbautraditionen. Auf diesem Gebiet wurde schon vor der Landnahme den ungarischen Stämmen Weinbau kultiviert. Das erste schriftliche Dokument über Weinbau stammt aus 1042 nach Chr. In dem 13. Jahrhundert wurde mit Anpflanzung von enormen Massen angefangen und in dem 14. Jahrhundert spielte auch der Weinhandel eine massgebliche Rolle.