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Von der Generation der 1900 geborenen Menschen haben lediglich 0,2 Prozent der Männer und 0,8 Prozent der Frauen das 21. Jahrhundert erreicht, wie das Bundesamt für Statistik (BFS) am Donnerstag mitteilte. Beim Geburtsjahrgang 1950 werden voraussichtlich 5,3 Prozent der Männer beziehungsweise 9,5 Prozent der Frauen 100 Jahre alt werden.
Ohne aussergewöhnliche Entdeckungen auf dem medizinischen Sektor werden jedoch nur wenige Menschen älter als 110 Jahre alt, wie das Bundesamt berechnet hat. Gemäss den Sterbetafeln könnten nur 1,0 Prozent der 2013 geborenen Knaben respektive 1,4 Prozent der Mädchen 110 Kerzen auf dem Geburtstagskuchen bestaunen.
In Kurzform lässt die Untersuchung der rund hundert letzten Geburtsjahrgänge folgendermassen zusammenfassen: Je jünger, desto bedeutender ist die Zunahme der Überlebenswahrscheinlichkeit. Die Kleinkinder zwischen einem und vier Jahren profitierten dabei am meisten.
Die Entwicklung der Sterblichkeit der Männer und Frauen verläuft gemäss BFS über alle Geburtsjahrgänge hinweg parallel bis zum 15. Lebensjahr. Bei den 15- bis 44-Jährigen trete der Rückgang der Sterblichkeit bei den Frauen sowohl früher als auch rascher ein als bei den Männern.
Doch ab dem 45. Altersjahr holten die Männer ihren Rückstand auf und verringerten die geschlechtsspezifische Differenz in Bezug auf die Sterbewahrscheinlichkeit. Die Frauen bleiben aber die unbestrittenen Rekordhalterinnen in Bezug auf die Langlebigkeit.
Das BFS hält fest, dass die durchschnittliche Lebensdauer ein Kohortenmass ist, das für einen ganzen Geburtsjahrgang berechnet wird. Sie stellt das durchschnittliche Alter dar, in dem alle Angehörigen eines einzigen Geburtsjahrgangs sterben. Sie ist damit nicht mit der durchschnittlichen Lebenserwartung identisch, welche sich jeweils auf ein einzelnes Kalenderjahr bezieht.
Die errechneten Zahlen stellen demnach laut BFS eine Einschätzung dar, die nicht als eintretende Realität gesehen werden sollte, und das betreffe vor allem die Zahlen, die weit in der Zukunft lägen.