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Anmeldeschluss: Samstag, 28. Januar 2017
Herzlich willkommen beim Walliser Tischfussball Verein
Tischfussball ist wohl der weitverbreitetste Freizeitsport, allseits bekannt als "Töggle".
Auch im Wallis wurde schon in den fünfziger Jahren in den meisten Restaurants hobbymässig getöggelet. Nach und nach kamen Strukturen auf: Clubs wurden gegründet, Turniere organisiert und mit Gleichgesinnten in der ürbigen Schweiz wurde Kontakt gesucht. Daraus entwickelten sich ein schweizerischer Tischfussballverband, der Schweizermeisterschaften organisierte und eine Nationalmannschaft stellte für Europa- und Weltmeisterschaft. Dabei zeigte sich, dass die Schweizer Töggeler mit den stärksten mithalten konnten, da sie sogar in Amerika an den Weltmeisterschaften regelmässig vertreten waren.
Die Schweizer erspielten auch einige Europa- und Weltmeistertitel. Darunter befanden sich auch Walliser, was dazu führte dass zwei Schweizermeisterschaften und eine Europameisterschaft im Wallis ausgetragen werden konnten.
Im Ausland ging das Töggelifieber weiter, in der Schweiz reduzierte es sich auf einige Regionen, was zu
einem Einbruch der Organisation führte.
Im Wallis wird seit einigen Jahren wieder intensiver gespielt, bis sich das Unterwallis entschloss, eine private regionale Ligameisterschaft einzuführen. Die Nachfrage im Oberwallis wurde so stark, dass am 6. Januar 2007 der offizielle Walliser Tischfussball Verein an einer offenen Gründungsversammlung von über 40 Anwesenden ins Leben gerufen wurde. Das allgemein grosse Interesse spiegelt sich darin, dass sowohl die deutsche als auch die französische Presse des Wallis vertreten war, Berichte veröffentlichte und seither wöchentlich die Resultate der Liga bringt.
Am 4. Mai 2007 hat sich der WTFV an der Gründung der Swiss Tablesoccer Federation STF beteiligt und als Gründungsmitglied eingetragen.
Bereits für die erste Walliser Ligasaison haben sich über 140 Spieler lizensieren lassen für die A, B und C Spielklasse. Im Vergleich dazu spielen in der übrigen Schweiz gegen 1'800 Personen, Tendenz steigend, in dieser Disziplin, die im Jahre 2006 vom Ministerium Kultur- und Sport zur offizelle Sportart erklärt wurde.
Geschichte des Tischfussballs
Man geht davon aus, dass der erste Tischfussballtisch (in Europa) vom dem Franzosen Lucien Rosengart (1880-1976) entwickelt wurde. Lucien Rosengart war damals ein Mitarbeiter des Automobilherstellers Citroen. In Anlehnung an diesen "Urtisch" (bei dem die Stangen noch an den Kopfenden waren) baute die schweizerische Firma "Kicker", sesshaft in Genf, ihre Tische. Die Tische waren in der Schweiz, in Deutschland und Belgien so beliebt, dass das Wort "Kicker" zum Synonym für Tischfussball wurde. Das erste Patent auf einen Kickertisch sicherte sich der Spanier Alejandro Finisterre (1919-2007) im Jahre 1937.
Eine andere Theorie besagt, dass Tischfussball dazu verwendet wurde, um die Hand-Augenkoordination von verletzten Soldaten zu rehabilitieren.
Belegbare Patente weisen einen Engländer als Erfinder des Tischfussballs aus. Harold S. Thornton meldete am 14. Oktober 1922 ein Gerät mit Drehstangen beim Patentamt an. Sogar der grobe Aufbau des Urtisches entspricht den heutigen Tischen. Allerdings dauerte es weitere 30 Jahre bis sich das Handspiel auch im übrigen Europa etablierte.
International
Der Dachverband der Länderverbände ist der ITSF (International Table Soccer Federation). Er organisiert regelmässig Weltmeisterschaften und hat sich zum Ziel gesetzt, das "Kickern" olympisch zu machen. Auf diesem Wege wird ebenfalls die Kommerzialisierung des Sport vorangetrieben. Um dieses Ziel zu ermöglichen hat der ITSF eine Reihe von Statuten entworfen. So ist eine, und wohl die wichtigste, alle gängigen Tische auf einen Nenner zu erweitern. Dadurch wird es möglich sein, die Leistungen der einzelnen Spieler direkt und unabhängig vom Tisch zu vergleichen.