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Ramon Zenhäusern hält die Schweizer Hoffnungen auf den ersten Podestplatz in einem Wengen-Slalom seit 23 Jahren aufrecht. Der Walliser liegt nach dem ersten Lauf auf Platz 4.
Der Walliser Ramon Zenhäusern büsste auf die Bestzeit von Henrik Kristoffersen sechs Zehntel ein, genau so viel wie Clément Noël, der Sieger der letzten zwei Slaloms in Wengen. Kristoffersens Landsmann, Weltmeister Sebastian Foss-Solevaag, war als Dritter nur vier Hundertstel schneller als der Walliser und der Franzose.
Daniel Yule war gut drei Zehntel langsamer als Zenhäusern, was zu Rang 8 reichte. Tanguy Nef klassierte sich auf Platz 10, Luca Aerni auf Platz 12, Loïc Meillard auf Platz 19.
Die Schweizer Slalom-Fahrer streben nicht nur den ersten Podestrang in diesem Winter an. Es wäre auch das erste Mal seit 23 Jahren, dass sich ein Athlet von Swiss-Ski in Wengen unter den ersten drei klassieren würde. Michael von Grünigen war damals wie vier Jahre zuvor Zweiter geworden.
Mit Kristoffersen blieb einzig Manuel Feller in Tuchfühlung. Der Österreicher weist einen Rückstand von elf Hundertstel aus. Kristoffersen bliebt in den ersten drei Slaloms des Winters klar hinter den Erwartungen zurück. Da kommt das Rennen in Wengen gerade recht. Hier gewann er vor fünf und sechs Jahren, hier stand er in den letzten sechs Slaloms drei weitere Male auf dem Podest.