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Zuletzt aktualisiert am 12. Juni 2021 by Roger Erwin-Kaufmann
Nach grosser Enttäuschung kam der grosse Erfolg
Roger Bannister und die „Wundermeile“ gelang ihm durch positives Denken
Bereits während seines Studiums an der Universität von Oxford war Roger Bannister wegen seinen sportlichen Leistungen bekannt. Als Mittelstreckenläufer hatte er an den Olympischen Spielen in Helsinki teilgenommen, allerdings ohne Medaille gewonnen zu haben.
Enttäuscht über sein Abschneiden in Finnland beschloss der junge Engländer, seine Aufmerksamkeit einem andern Ziel zu widmen: eine Meile in weniger als vier Minuten zu laufen.
Seit den 30er Jahren hatten mehrere Sportler erfolglos versucht, die magische vier Minuten Grenze zu unterschreiten.
Der Weltrekord lag bei 4:01,3 Minuten, schon fast ein Jahrzehnt unerreichbar und schier unüberwindbar. Sportexperten und Mediziner waren überzeugt, dass es physisch einfach nicht möglich sei, die Meile unter vier Minuten zu laufen.
Bannister war da anderer Meinung, er vertraute auf sich selbst, konzentrierte sich und war im innersten fest davon überzeugt, wenn man mit der richtigen Einstellung, dem richtigen Training und der richtigen Technik, die Meile unter vier Minuten laufen zu können.
Nach zwei Jahren beharrlichem Training schaffte er es am 06. Mai 1954 eine Meile in 3:59,4 Minuten. Das war die Sensation und wohl grösster Erfolg des 20. Jahrhundert; der Weltrekord für eine Meile.
Interessant war dabei auch, dass es nach ihm 16 weitere Läufer in den drei darauf folgenden Jahren geschafft haben, die Meile unter 4 Minuten zu laufen. Das war ja zuvor von Experten wie auch von der Medizinern für unmöglich gehalten.
Den derzeitigen Weltrekord hält der Marokkaner Hicham El Guerrouj; am 7. Juli 1999 lief er in Rom eine Zeit von 3:43,13 Minuten.
Roger Bannister schaffte er am 06. Mai 1954 den Weltrekord für eine Meile in 3:59,4 Minuten – was für ein Erfolg
Den derzeitigen Weltrekord von 3:43,13 Minuten hält der Marokkaner Hicham El Guerrouj
19 Kommentare
Nicht umsonst gibt es spezielle Mentaltrainer bei Sport. Selbst die Fußball-Nationalmannschaft hat einen solchen, da muss ja etwas dran sein.
Ich habe auch schon viele Berichte über dieses Thema gelesen. Selbst kann ich auch nur davon sprechen, dass Sport ein sehr wichtiger Erfolgsfaktor ist. Einfach mal seinen Kopf freibekommen und die Zeit investieren.
Wenn ich Sport mache, dann aber auch richtig! In letzter Zeit hat es mir z.b Pilates sehr angetan.
Gruß Marlisa
Ist ja interessant, auch ich kann mich meiner Vorrednerin nur anschließen. Wer eine gute Möglichkeit sucht sich zu bewegen und den Kopf freizubekommen, dem kann ich nur ans Herz legen es einmal selbst mit Pilates Training zu versuchen.
LG
Alina
Was für einen Leistung und das über eine so lange Zeit, das können sicherlich nicht viele Profisportler.
Positives Denken ist wichtig. Wer positiv denkt, handelt positiv und macht neue Erfahrungen. Denn alles was man positiv austeilt, kommt eines Tages positiv auf einen zurück.
Ja gilt für alle Bereiche des Lebens. Positive Einstellung, oder besser gesagt sogar absolute Selbstüberschätzung und Prahlerei bringen es immer.
Kleines Beispiel : Welchen Zahnarzt kannst du empfehlen? Komplett egal, du hast überhaupt keine Ahnung von Zahnmedizin. Du kannst höchstens einschätzen dass die Praxis sauber ist, und dass er einen kompetenten Eindruck auf dich macht. Es ist seine Ausstrahlung die dir gefällt. Können ist nur ein winziger Teil um erfolgreich zu sein, sogar ein sehr kleiner Teil. Es geht immer um größten Teil um die Einstellung.
Positives Denken ist in vielen Lebensbereichen unfassbar wichtig und ich meine da so ziemlich alle Lebensbereiche.
Ist eine Super Leistung muss man sagen. Sport als Leidenschaft ist unserer Meinung mit eins der besten Sportarten. Durch Ebikes sind wir sehr oft unterwegs auf langen Touren aber auch Wandern machen wir.
Sehr spannend! Nicht nur im Sport, auch in vielen anderen Bereichen ist positives Denken ein wichtiger Erfolgsfaktor. Auch im wissenschaftlichen Bereich wende ich entsprechende mentale Tools gerne an und setze sie im Coaching ein.
Klasse Thema, positives Denken ist so unglaublich wichtig! Stimme H. Liesegang da vollkommen zu 100% zu.
Eine schöne Geschichte.
Und ich möchte auch behaupten: Durch positives Denken mehr Erfolg ÜBERALL 😉
Da stimme ich überein. Positives Denken hat mein Leben umgekrempelt und es entstehen wunderbare Dinge womit ich früher nicht gerechnet habe. Denn durch positives Denken, können wir ein Stück von der negativen Welt, besser machen.
Alle Beiträge gehen in die richtige Richtung. Nimm dir Zeit für dich selbst und das sollte jeder auf seine eigene Art machen. Der eine mag Yoga, der andere liebt die Natur. Wichtig ist wirklich nur, nimm dir die Zeit für dich!!!
Viel Erfolg für alle.
Sowohl „positives Denken“ als auch „Mental-Training“ kann dir dabei helfen, sowohl deine sportlichen Ziele zu erreichen, als auch deinen Körper und deine Gedanken wieder ins Gleichgewicht zu bringen!
Ich kann beides nur wärmstens Empfehlen!
Lieben Gruß
Olli
Mit positiven Denken kommt man nicht nur im Sport weiter. Gerade in der heutigen Zeit ist es wichtig, sich nicht von den vielen Negativen Gedanken leiten zu lassen.
Auch Profi-Sportler sagen, dass mehr als 50% des sportlichen Erfolgs vom Kopf abhängen. Mentale Stärke ist daher genauso relevant wie der physische Teil!
LG
Christina
Schöner Beitrag, Roger! Dein Namensvetter hat wahrlich die mentale „Schallmauer“ durchbrochen. Das gleiche Phänomen trat übrigens auch beim 100 Meter Sprint auf. Als der erste Athlet es endlich geschafft hatte, die 100 Meter unter zehn Sekunden zu laufen, haben es im gleichem Jahr ein Dutzend andere auch geschafft. Wir müssen die Grenzen in unseren Köpfen einreissen – ob beim Sport, im Beruf, in den Künsten oder bei der Suche unseres Lebenspartners. Mentales Training (u.a. Affirmationen, Visualisierungen, Ziel-Collagen, Erfolgstagebuch) kann dabei eine tolle Hilfe sein.