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Im undurchsichtigen Dschungel der Vitamine, die für unser Wohlbefinden, unser Leben und die Gesundheit so wichtig sind, kann sich nicht jeder auskennen. Aber wofür welches Vitamin wann gut oder schlecht ist, kann man lernen und verhindern, dass am eigenen Körper ein Mangel entstehen kann.
Alle aufgeführten Vitamine der B-Gruppe sind für den Körper von großer Bedeutung und ohne sie könnten viele Organe und System ihren normalen Aufgaben nicht mehr richtig nachkommen:
• Vitamin B1 (Thiamin)
• Vitamin B2 (Riboflavin)
• Vitamin B3 (Niacin)
• Vitamin B5 (Pantothensäure)
• Vitamin B6 (Pyridoxin)
• Vitamin B9 (Folsäure)
• Vitamin B12 (Cobalamin)
Vitamin B1
Vitamin B1 verwertet die Kohlenhydrate, damit das Gehirn mit Glucose versorgt wird. Vitamin B1 sollte regelmäßig mit dem Essen zugeführt werden, besonders bei schwerer körperlicher Arbeit oder Arbeit bei großer Hitze. B1-Lieferanten: Kartoffeln, Fleischprodukte, Weizenkleie, Reis oder Hülsenfrüchte. Empfohlener Tagesbedarf: 1,4 mg.
Vitamin B2
Vitamin B2 gilt als ein Anti-Stress-Hormon, weil es wesentlich für den Erhalt der der Schutzschicht für die Nervenbahnen und für den Stoffwechsel der Hornhaut mit der Linse verantwortlich ist. B2-Lieferanten: Pilze, Leber, Niere, Eier, Makrele oder Seelachs. Empfohlener Tagesbedarf: 1,6 mg.
Vitamin B3
Es wird auch Nikotinsäure genannt und sorgt für den Aufbau und Reparatur der DANN. Außerdem reguliert es den Feuchtigkeitshaushalt der Haut und mobilisiert die Herstellung neuer Gallensäure. Außerdem erweitert es die Gefäße, senkt Blutfettwerte und ist beteiligt am Nervenstoffwechsel. B3-Lieferanten: Hefe, Geflügel Milch, Nüsse, Hülsenfrüchte und in Fisch. Empfohlener Tagesbedarf: 18 mg.
Vitamin B5
Vitamin B5 gehört als wichtiger Bestandteil zum Enzym A: Es unterstützt Herz und Verdauung, die Funktionen der Nebennieren und Lungen. Außerdem wird es zur Produktion von Fettsäuren für Zellwände und für die Blutbildung sowie die Herstellung von Antikörpern benötigt. Als Pantothensäure-Alkohol wird es äußerlich als Wund-Heilsalbe eingesetzt. B5-Lieferanten: Sonnenblumenkerne, Leber, Eier, Champignons, Hülsenfrüchte und Brokkoli. Empfohlener Tagesbedarf: 6 mg.
Vitamin B6
Das Vitamin reguliert den Stoffwechsel und steckt in fast allen Lebensmitteln drin. Das Vitamin wird benutzt zur Behandlung von beispielsweise Rheuma oder Menstruationsbeschwerden. B6-Lieferanten: Rinderleber, Niere, Makrelen, Sardinen, Kartoffeln und Getreide. Empfohlener Tagesbedarf: 2 mg.
Vitamin B9
Funktionen: Zellteilung, die Reproduktion von DNS (Erbgut), es ermöglicht den Stoffwechsels von Aminosäuren und baut von schädlichen Homocystein ab. Vitamin B9 ist äußerst wichtig für Schwangere und der Entwicklung des Fötus. B9-Lieferanten: Hefe, Rinderleber, Weizenkeime, Spinat, Tomaten und Salat. Empfohlener Tagesbedarf: 200 mcg.
Vitamin B12
Vitamin B12 ist für die Bildung der Blutkörperchen (roten) zuständig sowie für Zellteilung und das Wachstum. Außerdem für die Wirkung von Folsäure. B12-Lieferanten: Leber, Makrele, Lachs, Eier, Käse und Sauerkraut. Empfohlener Tagesbedarf: 3 mcg.