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Während der Superfalke John Bolton heute das Amt des Nationalen Sicherheitsberaters zu übernehmen, blickt Ray McGovern[*] zurück auf die Zeit, als Bolton einer der “Irren” in der Administration von George W. Bush war. Aus dem Englischen von Josefa Zimmermann.
Seit Präsident Donald Trump am 22.März John Bolton per twitter zu seinem Sicherheitsberater ernannte, hat der Begriff “March Madness” eine neue, unheilvolle Bedeutung. Es bleibt weniger als eine Woche, um alle Schotten dicht zu machen, bevor die US-Außenpolitik sich mit Bolton in eine noch schlimmere Richtung entwickelt.
In einem kürzlichen Interview mit Jeremy Scahill von The Intercept (min. 35 – 51) erwähnte ich, dass Bolton sich nahtlos in eine Gruppe von Kriegstreibern einreiht, die einst in Washington als “die Irren” bekannt waren und heute häufiger als “Neocons“ bezeichnet werden.
Seit Beginn der 1970er Jahre wurde der Spitzname “die Irren” für Ideologen des Kalten Krieges angewandt, die versessen darauf waren, Russen, Chinesen und Araber zu „bashen“ – also jeden, der die „Ausnahmestellung“ (sprich: Hegemonie) der USA in Frage stellte. Genauer gesagt, ich äußerte…….