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Tipps für die Durchführung
Vergegenwärtigen Sie sich den Hintergrund der Gruppenmitglieder und passen Sie die Aktivität entsprechend an. Die Teilnehmenden werden sich stärker engagieren, wenn sie sich mit Dingen beschäftigen können, die für die Gruppe aktuell sind. Andererseits sollten Sie darauf gefasst sein, dass infolgedessen bestimmte Gefühle hochkommen. Es ist wichtig, auf die Gefühle derjenigen einzugehen, die sich in der Schule selbst diskriminiert fühlen. Statt sich auf eine einzige Fallstudie zu konzentrieren, kann es sinnvoll sein, aus mehreren Beispielen und unterschiedlichen Perspektiven Einsichten abzuleiten. Damit können Sie auch unterschiedliche Machtverhältnisse mit einbeziehen; z.B. die Auswirkungen von Rassismus zwischen Gleichaltrigen und von Rassismus durch eine Lehrperson oder eine/n Direktor/in.
Wenn Sie zu Beginn mit einem rassistischen Witz provozieren, dann sollten Sie sich für einen Witz über eine Gruppe entscheiden, die in Ihrer Klasse oder Gruppe nicht vertreten ist. In jedem Land gibt es Witze über andere Nationalitäten. Ein möglicher Einstieg in die Diskussion ist die Aufforderung, einen oder zwei solche Witze zu erzählen. Sprechen Sie dann über die Abgrenzung zwischen rassistischen und nichtrassistischen Witzen. Sind z.B. Witze über die Gruppe der Menschen aus Ostfriesland oder der Türkei nationalistisch oder rassistisch? Daraus könnten Sie eine Definition für einen rassistischen Witz und einen rassistischen Vorfall entwickeln (siehe „Weitere Informationen“).
Möglicherweise sind am Ende von Teil 2 beim 4. Schritt die Ergebnisse nicht genau genug umrissen, um den nächsten Schritt zu machen. In diesem Fall können Sie das Arbeitsblatt 2, „Praktische Gesichtspunkte“, einsetzen und die Gruppen auffordern, die ersten vier Schritte zu entwickeln.