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Betrachtungen von Monica von Miltitz*
Jedem Menschen, der sich für Geschichte interessiert, wird es auffallen, dass zwei sehr ähnliche Erscheinungen am Anfang des 19. und des 20. Jahrhunderts stehen: 1828 erscheint Kaspar Hauser auf der europäischen Bühne, und 1918 beginnt die Tragödie Anastasias. Sie fängt mit einem Mord an, während Kaspar Hausers Leben mit einem solchen endet. Sein Leben war sehr kurz und hatte keine Leistungen aufzuweisen. Und man kann sich fragen, warum beruhigen sich die Menschen nicht über ihn? Dass er der badische Kronprinz war, wie sich aus den Forschungen ergeben hat, kann ja nicht der Grund sein, denn so etwas ist früher schon vorgekommen.
Weiterlesen: (PDF: Das Phänomen Anastasia)