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Verena Riedo kam am 16. September 1927 als Tochter von Friederich und Verena Zwahlen in Rüschegg zur Welt. Zusammen mit fünf Schwestern, zwei Brüdern und acht Halbgeschwistern wuchs sie in einfachen Verhältnissen auf und besuchte die Schule in Rüschegg.
1945 heiratete sie den um 14 Jahre älteren Landwirt Peter Riedo aus Plaffeien. Acht Töchtern, vier Söhnen und zwei Pflegebuben wurde sie eine liebe, sich aufopfernde Mutter. Sie war es, die die Kinder trotz grosser Armut zu fleissigen, währschaften Mitbürgerinnen und Mitbürgern auferzog. Viele Sommer hirtete die Familie auf Schlossisbödeli und in der Uderischa. Während des Winters betreuten sie ihre wenigen Kühe, Kälber und Ziegen anfänglich in der Fuhra, dann im Lehn. Gemüse, Blumen und Hühner waren Hobby und gleichzeitig Selbstversorgung. Zusätzlich verrichtete der Vater Handlangerarbeiten. Später verdiente sich Verena Riedo einige zusätzliche Batzen mit Putzen in Freiburg. Schwer litt sie am Tod ihres Ehemannes Peter im Oktober 1980, da sie jetzt alleine war mit einer so grossen Familie. Sowohl der Tod ihres Sohnes Josef im Frühling 1985 als auch der Verlust ihrer Tochter Marlis im Februar 2014 traf die gute Mutter schwer; tapfer ertrug sie den Verlust. Ihre Offenheit für Enkel und Gastfreundschaft für andere Kinder halfen ihr darüber hinweg. Viele Jahre erfreute sich Verena einer guten Gesundheit, doch im Alter wurde Hilfe durch die Spitex nötig. Vor sechs Jahren musste sie ihr geliebtes Lehn mit dem Pflegeheim Maggenberg in Tafers tauschen. Auch dank der zuvorkommenden Betreuerinnen blieb sie die zufriedene, stille und grossherzige Mutter, die die zahlreichen Besuche von Kindern und Enkeln sehr genoss. Mit grossem Stolz erfuhr sie im Januar 2015, dass sie Ururgrossmutter geworden war; das war für sie eine sehr grosse Freude. Am späten Sonntagabend, 13. März 2016, rief sie der Herr des Lebens zu sich. Eing.