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- Mein armseliges Herz ist ohne Hände und Arme widerstandslos gegen seine Liebe. Weil es keine Kraft mehr hat, bin ich wie Madjnun geworden. Ständig kaue ich am Ende der Liebeskette, die mich Nacht und Tag fesselt.
- Ich bin in Blut versunken! Ich habe Angst, falls das Traumbild des Geliebten kommen würde, es mit meinem Herzensblut zu bemalen, weil ich so ausser mir bin.
- Frag die Feen über die Nächte dieses Verliebten, der im Feuer der Liebe entbrennt, weint und wehklagt. Wenn ich in der Dunkelheit hin und her gehe, berühren meine Füsse die Feen.
- Mein Herz, das in tausend Stücke zersprungen ist, leuchtet die ganze Nacht wie ein Stern und wandert umher. Ich habe meinen Schlaf verloren, er ist mir wegen der unbarmherzigen Geliebten entflohen.
- Oh meine Geliebte, lass mich, damit ich wegen Deiner Liebe wie die Sonne ein Kleid aus Feuer anziehe. Damit ich mit diesem Feuer wie die Sonne die ganze Welt schmücke und beleuchte.
- Die Sonne am Himmel dreht sich sowieso auch wegen seiner Liebe, wegen seiner Liebe ist sie entbrannt und dankt gleichzeitig jeden Augenblick, dass sie seiner Liebe würdig ist.
- Oh meine Geliebte, wenn ich mich von deiner Liebe für einen einzigen Atemzug befreie und ausruhe, findet meine Seele keinen Frieden und keine Ruhe. Indem ich mich keinen einzigen Augenblick von deiner Liebe entferne und ruhelos in Liebe zu dir entbrenne, finde ich Ruhe und Frieden.
Hz. Mevlana, Divan-i Kebir
Band 2, Gedicht Nr. 828
Übersetzung ins Türkische von Şefik Can