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Ernst «Bubu» Anderfuhren (1920–1972) war Architekt, Maler und Lebenskünstler. Ob er mit seinem «Döschwo» oder seinem schwarzem Fahrrad unterwegs war: Anderfuhren und sein Béret waren ein fester Bestandteil des Bieler Stadtbildes. Und obwohl er als malender Autodidakt nie grosse Erfolge feiern konnte, war er unzertrennlich mit der Kulturszene seiner Heimatstadt verbunden. Anderfuhren war alles andere als vermögend: Er besass das elterliche Haus in der Stadt und eines in Ipsach, wo er lebte und malte. Dennoch beschloss der Junggeselle bereits 1961 im «zarten» Alter von 41 Jahren, sein Vermögen in eine Stiftung einzubringen, die nach seinem Tod Stipendien an junge Kunstschaffende aus der Region vergeben sollte.