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Die Aufgabe gegen den italienischen Weltranglisten-Sechsten Sinner kündigt sich ähnlich schwierig an wie jene vor einigen Wochen in der 3. Runde von Wimbledon, als er ebenfalls nach einem Sieg gegen Etcheverry Novak Djokovic erfolglos herausgefordert hatte. Der 22-jährige Sinner gewann die beiden Duelle in diesem Jahr mit Wawrinka deutlich: 6:1, 6:3 in Rotterdam und 6:1, 6:4 in Indian Wells. Immerhin ging die einzige Begegnung zwischen den beiden am US Open 2019 an den Schweizer.
Wawrinka wird sich gegenüber dem Match, den er gegen Etcheverry zeigte, steigern müssen. Zwar überzeugte der Waadtländer mit einigen seiner brillanten Schläge, die die zahlreichen Zuschauer im Stan-the-Man-Shirt sehen wollten, aber zu oft fehlte es vor allem in den ersten beiden Sätzen an der Konstanz. Die Kräfte, die er in über dreieinhalb Stunden gegen Etcheverry auf dem Court 17, dem viertgrössten der Anlage in Flushing Meadows, aufgewendet hat, könnte ihm in der 3. Runde fehlen.
Wawrinka verlor aber trotz etwas vielen Fehlern nie die Nerven und dominierte den Match nach dem verlorenen zweiten Satz deutlich. Mit einem Ass beendete der 38-Jährige die Partie und zog als ältester Spieler seit Jimmy Connors 1991 in die 3. Runde des US Open ein.
(sda)