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1996/97 konnte der erste Schweizer den CL-Titel feiern: Chapuisat schlug mit Dortmund im Endspiel Juventus mit 3:1. Dem Stürmer gelang zwar kein Tor, er wurde aber für Lars Ricken ausgewechselt, der nur wenige Sekunden später mit seinem legendären Traumtor die Partie entschied. Insgesamt trug der damals 27-jährige Schweizer mit 3 Toren und 3 Vorlagen in der gesamten Kampagne seinen Teil zum Titel bei.
Kaum Spielzeit, dafür beim Jubeln spitze
Weniger Einfluss hatten die beiden anderen Schweizer, die den «Henkelpott» ebenfalls schon gewinnen konnten: Sforza siegte zwar 2000/01 mit den Bayern, kam aber in der K.o.-Phase nur noch zu einem Kurzeinsatz.
Auch Shaqiri jubelte mit den Bayern: 2012/13 durfte er in den entscheidenden Spielen aber ebenfalls nur noch zuschauen. Immerhin war er beim Jubeln einer der Hauptakteure.
Triple für Lichtsteiner?
Gewinnt am Samstag Juventus, wäre Lichtsteiner der erste Schweizer Verteidiger, der die CL-Trophäe in die Höhe stemmen könnte – und der erste, der dies mit einem nicht-deutschen Klub schaffen würde. Er würde mit seinem Team zudem nach dem Meistertitel und dem Pokalsieg auch den 3. grossen Titel der Saison holen.
Für Lichtsteiner wäre es zudem die Wiedergutmachung für die Final-Niederlage 2015. Damals spielte er 90 Minuten durch und unterlag mit Juventus Barcelona 1:3. In diesem Jahr sind die Einsatzchancen des Schweizers allerdings geringer. Sein Konkurrent Dani Alves ist in Topform.
Sendebezug: Radio SRF 3, Bulletin von 07:40 Uhr, 31.05.17