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(22.01.2020) Die Schweizerinnen und Schweizer hatten im letzten Jahr höhere Konsumausgaben. So sind die Konsumentenpreise 2019 um 0,4% gestiegen, wie aus Daten hervorgeht, die vom Bundesamt für Statistik (BFS) veröffentlicht wurden. Zwischen November und Dezember 2019 blieben die Preise hingegen stabil.
Mit dem vom BFS erstellten Landesindex der Konsumentenpreise (LIK) lassen sich Preisschwankungen in der Schweiz berechnen. Er bietet einen monatlichen Vergleich der Situation mit einem Referenzwert von 100 Punkten, der sich auf den Dezember 2015 bezieht. Im Dezember 2019 lag der LIK bei 101,7 Punkten.
Der Anstieg der Mieten sowie die höheren Preise für neue Automobile sind für das Plus im 2019 mitverantwortlich. Billiger wurden in diesem Zeitraum dagegen Erdölprodukte und Medikamente. Insgesamt erhöhten sich die Preise für einheimische Produkte um 0,5%, während es bei den Importgütern keine Veränderung gab.
Es ist das dritte Jahr in Folge, in dem die Preise in der Schweiz steigen. Nach einem Rückgang um 0,4% zwischen 2015 und 2016 hatten sie 2017 und 2018 wieder zugelegt (um +0,5% respektive +0,9%). Die vom BFS für 2019 festgestellte Teuerung fällt somit etwas schwächer aus.
Der Dezember wich allerdings vom Jahrestrend ab. Hier blieben die Preise auf einem ähnlichen Stand wie in den ersten beiden Monaten des Geschäftsjahres 2019. Diese Stabilität ist unter anderem auf gegenläufige Schwankungen zurückzuführen, die sich jeweils aufhoben. Während die Preise in der Hotellerie und der Mobilnetz-Kommunikation stiegen, war für Kosmetik (Gesichtspflege und Make-up) sowie für Frucht- und Gemüsesäfte ein Abwärtstrend zu beobachten.
Letzte Änderung 22.01.2020