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Herkunft
Die Finca la Senda ist eine innovative Farm in Guatemala, welche von Arnoldo Pérez Melendez und Maria Eugenia Escobar geführt wird. Die Anfänge der Finca la Senda gehen auf die vierziger Jahre zurück, als Arnoldos Vater Pionierarbeit im Kaffeeanbau in der Umgebung der Aldea el Socorro in Acatenango leistete.
Die Finca erstreckt sich von den Grenzen des Dorfes bis zum Berg Balàm, dem »Hügel des Jaguars« in der Sprache der Einheimischen. Der Kaffee wird auf einer Höhe zwischen 1'550 und 1'970 Metern angepflanzt, während die Natur weiter oben am Berghang ihren eigenen Lauf nimmt und die einzigartige Biosphäre bewahrt. Der Kaffee wird auf einer Fläche von etwa 27 Hektar geerntet.
Arnoldo hat sein ganzes Leben mit Kaffee verbracht, einem geliebten Produkt, das nicht nur seine Familie, sondern auch viele Familien in Aldea el Socorro ernährt, denn alle seine Angestellten (14 das ganze Jahr über, ca. 70 während der Ernte) sind Dorfbewohner.
In den letzten Jahrzehnten konzentrierten sich Arnoldo und Maria auf den Anbau, wobei der Kaffee an die örtliche Genossenschaft geliefert wurde. Dieses in die Jahre gekommene Modell erfuhr 2017 durch den Besuch eines Spezialitätenkaffeehändlers und eines Kaffeeberaters eine unerwartete Wendung. Bei einer Blindverkostung vieler Kaffeesorten der Region wurde das Potenzial der Kirschen der Finca deutlich. Die anschliessende Diskussion gab Arnoldo und Maria den Anstoss, 2017 ihr eigenes »beneficio« zu bauen um auf die Verarbeitung der Kaffees unmittelbar Einfluss zu nehmen.
Varietät und Verarbeitung
Die auf der Finca angebauten Sorten sind Caturra (ca. 65%), Bourbon (ca. 25%) und Typica (ca. 10%), die alle zwischen Ende November und März geerntet werden. Für diesen Kaffee wurden ausschliesslich Caturra Bohnen verwendet. Der vulkanische Boden sorgt für gute Nährstoffe undem ist das Klima in der Region ideal für den Anbau von Kaffee. Das führt zu qualitativ hochwertigen Kaffees, welche auch beim Cup of Excellence regelmässig überzeugen.
Nach der Ernte werden die Kirschen gereinigt und von Hand sortiert, um sicherzustellen, dass nur Kirschen mit dem richtigen Reifegrad verarbeitet werden. Danach werden die Kirschen ca. 40 Stunden anaerob fermentiert, dann wird die Pulpe entfernt und der Kaffee auf african Beds während 6 bis 8 Wochen im Schatten getrocknet. Diese sehr aufwendige Aufbereitungsart führt zu dem sehr aussergewöhnlichen Geschmacksprofil, welches an kandierte Orangen und rote Beeren erinnert.