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Im 2014 erschienenen Enthüllungsbuch «The Princess Diana Conspiracy» glaubt Autor Alan Power, die ganze Wahrheit über den tödlichen Autounfall von 1997 zu wissen. Die Umstände ihres Todes seien noch viel tragischer, als bisher angenommen. Der Verdacht, dass Prinzessin Diana beim Aufprall im Pariser Alma-Tunnel schwanger gewesen sei, kam zwar schon 2007 auf. Neue Zeugenaussagen sollen die Theorie jetzt aber endgültig beweisen.
Als Kronzeugen dienten Power gemäss Dailystar.co.uk in seinem Buch zwei Angestellte des Krankenhauses Pitié Salpêtrière, wo Diana am 31. August 1997 um 4 Uhr morgens für tot erklärt wird. Die Radiologin respektive Röntgenärztin Elizabeth Dion habe ihren Freunden erzählt, in Dianas Gebärmutter sei ein «gut sichtbarer» Fötus gewesen. Mit der schnellen Einbalsamierung des Leichnams habe man dann versucht, die Schwangerschaft zu vertuschen. Die Krankenschwester Jocelyn Magellan könne dies bezeugen. Beim Vater des Ungeborenen soll es sich um Dodi Al-Fayed handeln, der an der Seite der Prinzessin starb.
Daher verstärke sich das Motiv einer Ermordung, schreibt Alan Power. Warum sonst hätte man die Prinzessin so schnell und vor allem illegal einbalsamiert? Der Autor des Enthüllungsbuchs unterstützt die Theorie, dass Dianas Tod dem Geheimdienst zuzuschreiben ist.
Den Gerüchten widerspricht Robert Thompson, Leiter des Londoner Leichenhauses, in dem Dianas Körper nach dessen Überführung von Paris nach England untersucht wurde. In der TV-Dokumentation «Who Killed Diana» sagt er, dass es keinerlei Anzeichen von einer Schwangerschaft gegeben habe. Auch Dianas Ex-Freund Hasnat Khan glaubt nicht an eine Schwangerschaft. Diana sei in Sachen Verhütung stets «sehr gewissenhaft» gewesen, sagt der Herzchirurg vor Gericht, als die genauen Umstände von Dianas Tod untersucht werden.
Auch die Operation Piaget ist zum Schluss gekommen, dass Diana zum Zeitpunkt des Todes weder schwanger noch mit Dodi verlobt gewesen war.
Teil 19: Die juristische Auseinandersetzung