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Analfissuren sind Risse im Analkanal. Viele Menschen sind davon betroffen, meist durch zu harten oder zu dünnen Stuhlgang. Analfissuren sind äusserst schmerzhaft und können bluten.
Zu Beginn erfolgt immer eine konservative Therapie mit Schmerzmitteln, Stuhlweichmachern und einer Creme, die den Schliessmuskel etwas entspannt.
Wenn die Fissur bereits eine lange Zeit besteht und eine Heilung unwahrscheinlich ist, ist eine Operation sinnvoll.
Wenn nach ungefähr 1 bis 2 Monaten keine Besserung auftritt, wird der zumeist narbig veränderte Riss im Analkanal mit einer Exzision entfernt, ohne Fasern des Schliessmuskels zu schädigen.
Am Analrand besteht nach der Operation eine kleine, offene Wunde, über die Wundwasser ablaufen kann. Sie ist zwar ebenfalls störend, jedoch sauber und kann besser auszuheilen.
Patientinnen und Patienten sind nach dem Eingriff gar nicht oder wenige Tage krankgeschrieben. Sie müssen Schmerzmittel und Stuhlweichmacher zu sich nehmen und den Analbereich zwei- bis dreimal täglich duschen.