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Abwehrschwäche
Fehlernährung (auch im Alter und bei Diabetes melitus), Dauerstress, längere psychische Belastungen, Genussgifte und Umweltgifte, Medikamente wie: Cortison, Antibiotika, Zytostatika, Immunsuppressiva, Analgetika etc.
Adenokarzinome
Karzinome des drüsenbildenden Gewebes; unter anderem des Gastrointestinaltraktes z. B. Magen-, Pankreas-, Gallengang-, Darm-, Korpuskarziome; je nach vorherrschenden Strukturen als alveoläres, papilläres, tubuläres, schleimbildenes, anaplastisches Karzinom, Lungenkarzinom als Alveolarzellenkarzinom.
Adenom autonomes der Schilddrüse
Knotige, gutartige Geschwulst innerhalb des normalen Parenchyms der Schilddrüse. Es gibt verschiedene Formen, die fliessend übergehen können und klinisch nicht immer genau zu unterscheiden sind: 1. Kompensiertes autonomes Adenom mit normaler Stoffwechsel (Euthyreose) 1. dekompensiertes autonomes Adenom (toxisches Adenom), mit klinischen Symptomen und 2. labordiagnostischen Befunden einer Hyperthyreose.
ADHS = Aufmerksamkeitsdefizit - Hyperaktivitätssyndrom
Hierbei handelt es sich um eine komplexe Störung, die gekennzeichnet ist durch unaufmerksames und impulsives Verhalten bei deutlicher Hyperaktivität. Das Verhalten entspricht nicht dem Alter und körperlichem Entwicklungsstand und ist meist mit Störungen im sozialen Bezugssystem (Schule und Beruf) verbunden. Die Ursache ist nicht geklärt - diskutiert wird ein Zusammenspiel von psychosozialen und biologischen Faktoren, die zu disfunktioneller Informationsverarbeitung im Gehirn führen.
Adnexitis
Ein- oder doppelseitige Entzündung der weiblichen Adnexe (Tuben und Ovarien), erzeugt durch aufsteigende Erreger aus Vagina und Uterus, z. B. durch Chlamydien. Die akute Form kann auch, nach mehreren Antibiosen, dann in eine chronische form übergehen mit Menorrhagien, Fluor, krampfartigen Schmerzen im Abdomen, auch eine Sterilität ist möglich.
AIDS - HIV-Erkrankung
Es besteht eine ausgeprägte zelluläre Immunschwäche, die Ursache ist ein erworbenes Immundefektsyndrom. Daher kommt es zu rezidivierenden Erkrankungen durch verschiedene neuro- und lymphotrope Viren (HIV-Antikörper) wie: Lymphadenopathien, Pneumonien, Meningitiden mit Fieber und Gewichtsverlust, periphere Polyneuropathien, Herpes zoster, Herpes simplex, idiopathische thrombopenische Purpura, Candidosen, maligne Lymphome, Kaposi-Sarkom etc.
Akne vulgaris
Meist in der Pubertät auftretende Hautkrankheit. Lokalisation in talgdrüsenreichen Bezirken wie: Gesicht, Nacken, Brust und Rücken. Ursache kann eine genetische Disposition sein. bakterielle Einflüsse, Seborrhoe, hormonelle Einflüsse, aber auch eine Immunreaktion auf Entzündungsreize ist in Betracht zu ziehen.
Akrozyanose
Periphere blaurote Verfärbung der Haut an den Akren mit teilweisen Schwellungen und Parästhesien bei Temperaturen unter 18 Grad. Verdacht auf neurohormonale Regulationsstörungen. Betrifft meistens junge Frauen, spontane Rückbildungstendenz nach einigen Jahren möglich, ebenso ein Wiederauftritt in der Menopause. Symptome: Kalte feuchte Haut, Hyperhidrose, auf der minder durchbluteten Haut entstehen leicht Warzen, Mykosen und Frostbeulen.
Altersherz
Veränderungen des Herzens im Alter mit Zunahme des Herzgewichtes, die mit einer Zunahme des arteriellen Blutdruckes korreliert. Ursache ist in der Regel eine Energiestoffwechselstörung in folge Mangeldurchblutung es Herzmuskels durch Koranarateriensklerose, Herzklappensklerose, Kaliummangen und Magnesiummangel.
Altersschwäche
(Marasmus senilis) Allgemeine Abbauvorgänge, körperlich und geistig, allgemeine Abwehrschwäche, verzögerte Rekonvaleszenz, Bewegungsverarmung, Verlust des Neugedächtnis, Starrsinn, Schlaflosigkeit, Dehydration durch zu geringe Flüssigkeitszufuhr, die sich besonders negativ auf das Gehirn auswirkt.
Alzheimer-Krankheit
Demenz von Alzheimer-Typ; progrediente Hirnatrophie, insbesondere der Hirnrinde. Symptome: Bei Beginn Gedächtnisstörung, im weiteren Verlauf Unruhe mit Unvermögen ruhig zu sitzen (Akathisie), Orientierungsstörungen, Aphasie, Agnosie, Apraxie, Depressionen und eventuell Euphorie.
Amenorrhoe
Ausbleiben der Menstruation, was sehr viele Ursachen haben kann z. B. Ovarialinsuffizienz.
Angstzustände
Neurose mit primär vegetativen Symptomen, bei der eine elementare Angst im Vordergrund steht, ohne dass eine objektive bedrohliche Situation vorliegt. Bei Angstzuständen kann die Schilddrüse eine Rolle spielen, nur dieses wichtige Organ wird häufig bei den Untersuchungen vergessen, daher sollten stets die Schilddrüsenparameter mit den SD-Antikörpern vorab kontrolliert werden.
Anosmie
Die Anosmie kann vielerlei Ursachen haben, wobei es zur völligen Aufhebung des Geruchsvermögens kommt, unter anderem durch Schädigung des Riechepithels nach Virusgrippe, chronische Sinusitis, Nasenpolypen (Polyposis nasi).
Aphasie
Zentrale Sprachstörung durch Schädigung der Sprachregion, meistens in der linken Hirnhemisphäre. Vorkommen bei Apoplexie, Hirntumoren, Schädel-Hirn-Trauma, Hirnatrophie etc.
Aphthen
Entzündliche Erosionen der Mundschleimhaut: Als Ursache kommen bestimmte Arzneimittel (unter anderem Hormone, Antibiotika), aber auch Nahrungsmittel und Verletzungen an der Mundschleimhaut in Frage.
Arteriosklerose
Arterienverkalkung; häufigste krankhafte Veränderung der Arterien mit Verhärtung, Verdickung und Elastizitätsverlust. Ursachen: Hypertonie, Hyperlipidämie, Diabetes mellitus, Toxine, Nikotin, psychischer Stress, Bewegungsarmut, Alter.
Arthritis rheumatoide
Rheumatische Gelenkentzündung mit morgendlicher Steifheit, Gelenkschwellungen, Rheumaknoten. Im Laufe der Erkrankung kommt es zu Gelenkdeformierungen durch Knorpel- und Knochendestruktionen, Osteoporose, Muskelatrophien.
Arthrose
Degenerative Gelenkerkrankung durch Schwerstarbeit, sportliche Überbelastungen, nach rheumatischen Gelenkerkrankungen, starkem Übergewicht, Alter.
Ataxie
Störung der Koordination von Bewegungsabläufen, infolge gestörter funktioneller Abstimmung der entsprechenden Muskelgruppen (Synergismus) und bei Kleinhirnerkrankungen.
Autismus
Kontaktstörung mit Rückzug in die eigene Vorstellungs- und Gedankenwelt und Isolation von der Umwelt.