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Am 13. Februar stimmen wir über die Abschaffung der Stempelabgabe ab. Eigentlich spricht alles für die Abschaffung dieser unsäglichen Abgabe.
Zum einen belastet die Stempelabgabe die in der Schweiz ansässigen KMU und die Grossunternehmen bei der Beschaffung von Eigenkapital. Zum Anderen benachteiligt sie die hiesigen Banken, weil die Stempelabgabe für die betroffenen Unternehmen Anreize schafft, die Eigenkapitalbeschaffung im Ausland vornehmen. Dies gilt umso mehr, als die Schweiz eines der wenigen Länder in Europa ist, neben Griechenland, welche eine Stempelabgabe überhaupt erhebt.
Die Erhebung der Stempelabgabe benachteiligt den Werk- und Bankenplatz Schweiz und schafft falsche Anreize. So wird heute ein Unternehmen, das Eigenkapital beschaffen will, steuerlich schlechter behandelt als ein Unternehmen, das sich zur Beschaffung von Kapital verschuldet. Weshalb der Staat die Eigenkapitalfinanzierung steuerlich gegenüber der Fremdfinanzierung pönalisiert, lässt sich nicht erklären. Kommt hinzu, dass die Stempelabgabe hier ansässige Start-ups bei der Eigenkapitalbeschaffung unnötig belastet. Der Staat sollte die Schweizer Start-ups und ganz allgemein alle die hier ansässigen Unternehmen bei der Beschaffung von Eigenkapital unterstützen und nicht durch zusätzliche Abgaben belasten.
Deshalb werde ich am 13. Februar aus Überzeugung ein Ja zur Abschaffung der Stempelabgabe in die Wahlurne einlegen!