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Auf der Karte selbst sind mehrere Informationen eingebrannt: Unter dem Chip befindet sich die Kartennummer; unter dem Namen die zugehörige Postkonto-Nummer. Während die Kartennummer (in ihrer erweiterten Form) sowohl in den Chip-Daten als auch auf dem Magnetstreifen Verwendung findet, wird die Kontonummer elektronisch nicht gespeichert.
Die erweiterte Kartennummer ist ein Teil der Klartext-Daten, die auf dem Chip gespeichert sind:
|Erweiterte Kartennummer|
|MII (Banking/Financial)||Instituts-ID||Kontoidentifikation||Luhn-Prüfzahl|
|00||5||01623||00050||2342081||5||77|
|Prefix||Kartennummer|
Die Kontoidentifikation auf der Karte hat nichts mit der realen Post-Kontonummer zu tun; so ist es möglich, zwei Karten mit unterschiedlichen Kartennummern für das gleiche Postkonto zu verwenden.
Eine gültige Kartennummer
XXXXXXXY kann aus sieben beliebigen
Zahlen (
X) und der Prüfziffer (
Y) erstellt werden.
Y wird so gewählt, dass die
Luhn-Bedingung
für die Zahl
501623ZZZZZXXXXXXXY erfüllt ist. Die Ziffern
ZZZZZ sind der Prefix der Kartennummer. Ältere Postcards (vor 2005)
verwenden den Prefix
00000; neuere den Prefix
00050.
Mit nachfolgendem Javascript-Formular können Sie für Karten, die nach 2004 ausgegeben worden sind, aus den ersten sieben Ziffern Ihrer Kartennummer die letzte Ziffer berechnen:
Da die eigentliche Kartennummer nur sieben-stellig ist (die letzte Ziffer der acht-stelligen eingebrannten Kartennummer ist eine Prüfsumme), kann es nur rund 10 Millionen eindeutige Kartennummern geben (wenn alle Nummern möglich wären).
Für die Schweiz ist das aber ausreichend, um alle aktiven (gültigen) Postcards (rund 2.5 Millionen) eindeutig zu identifizieren. Voraussetzung ist dafür aber, dass das Nummerierungsverfahren so gestaltet ist, dass die Vergabe der gleichen Nummer während der vierjährigen Gültigkeit der Karte ausgeschlossen ist. Eine triviale lineare Vergabe der Nummern würde dazu ausreichen...
Hat man eine Vielzahl von Postcards mit unterschiedlichem Ausgabe-Datum zur Analyse, kann die Systematik der Kartennummern näher untersucht werden. Empirisch ist festzuhalten:
Bis Anfang 2005 war die Nummervergabe nur "blockweise" linear; Blöcke scheint es jahrweise gegeben zu haben. Ob dies eine Design-Entscheidung war oder ob "ab und zu" willkürlich die Zählernummerierung neu gesetzt wurde, weiss nur die PostFinance.
Anfang 2005 wurde offensichtlich die Kartennummerierung neu "gestartet". Das Problem, dass es jetzt zwei (gültige) Postcards mit gleicher sieben-stelliger Kartennummer geben konnte, wurde durch eine unsichtbare Erweiterung der Kartennummer gelöst: Die neuen Karten haben einen neuen Prefix vor der Kartennummer, so dass sich eine neue Prüfzifffer ergibt und die aufgedruckte Kartennummer wieder eindeutig wird.
Die Postkonto-Nummer besteht aus drei Zahlengruppen der Form
XX-YYYYYY-Z.
Der Prefix
XX hat einen vordefinierten Wert, die sechs-stellige Zahl
YYYYYY ist eine (laufende) Nummer und die Zahl
Z
ist die Prüfziffer der Nummer, die nach einem eigenen Verfahren bestimmt wird.