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Das Rennen in Breil-sur-Roya war das dritte Rennen der südfranzösischen Enduroserie. Wie es der Name schon sagt, liegt das idyllische Dorf Breil am Fluss Roya. Dieser mündet 20 Kilometer südlich auf italienischem Boden ins Mittelmeer.
Die Strecke führte über vier Stages mit rund 1200 Höhenmeter Anstieg durch die Ausläufer der französischen Alpen ins Dorf.
Dieses Mal war der Start etwas höher gelegen als das Ziel. So blieben uns einige Höhenmeter erspart. Bei den warmen Bedingungen kam uns dies sehr entgegen.
Die ersten beiden Strecken waren charakteristisch sehr ähnlich. Beide führten teilweise über flowige Singletrails sowie auch durch technisch anspruchsvolle Abschnitte mit engen Spitzkehren. Zudem mussten mehrere kräfteraubende Anstiege bezwungen werden.
Alle diese Aspekte kamen mir sehr entgegen. Ich verlor auf die Spitze jeweils nur ungefähr 20 Sekunden. Die Stage eins beendete ich auf dem 4. und die Stage zwei auf dem 5. Rang. Zu erwähnen ist, dass ich gegen Top-Weltcupfahrer wie Florian Nicolai oder Adrien Dailly antrat.
Leider hatte ich auf der letzten Stage im ersten Viertel einen Platten. Deshalb beendete ich das Renne «nur» auf dem 22. Schlussrang. Trotz allem kann ich sagen, dass das Wochenende ein Erfolg war. Technisch wie auch tempomässig bin ich bereit für die Enduro World Series in Madeira. Zuerst bestreite ich aber noch das zweite Rennen der Cannondale Enduro Tour in Mollau.