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Verkalkte Wasserleitungen können zu Fehlfunktionen elektronischer Geräte führen. Vor allem hydraulische Geräte wie Durchlauferhitzer oder Waschmaschinen werden durch Kalkablagerungen in ihrer Funktion beeinträchtigt.
Da Sie bei Rohrleitungen meist nur den Ansatz mit handelsüblichen Kalklösern reinigen können, ist hier der Fachmann auf jeden Fall hinzuzuziehen.
Professionellen Sanitärbetrieben, die über die geeigneten Gerätschaften verfügen, stehen fünf gängige Methoden zur Auswahl, um Rohre von Kalk zu befreien:
- Enthärtungsanlagen mit Kationenaustausch:
Enthärtungsanlagen entziehen dem Trinkwasser mit Hilfe eines Ionenaustauschverfahrens Mineralien wie Kalzium und Magnesium.
Hierzu werden die Kalzium- und Magnesium-Ionen gegen leicht lösliche Neutralsalze ausgetauscht. Das dadurch weicher werdende Wasser baut den festgesetzten Kalk ab.
- Enthärtung mit Chemikalien:
Es gibt verschiedene Chemikalien, die bereits in Waschmitteln enthalten sind und den Kalkgehalt des Wassers reduzieren.
Dosieranlagen setzen dem Trinkwasser Phosphat oder Silikat zu, damit sich Kalk nicht an den Innenwänden der Rohre absetzen kann.
Mit dem Umkehrosmose-Verfahren wird Wasser mithilfe elektrischer Pumpen durch spezielle, sehr engmaschige Membranen gepresst. Mineralstoffe wie Kalzium werden dadurch zurückgehalten.
Sind Ihre Rohre bereits stark verkalkt, führen Fachbetriebe zur Entkalkung der Wasserleitung spezielle Leitungsspülungen durch.