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CBD im Einsatz bei Diabetes und damit verbundenen Polyneuropathien
Neueste Erkenntnisse zeigen, dass der Einsatz von CBD bei verschiedenen Diabetes Begleiterkrankungen vielversprechende Ergebnisse erzielen kann. In diesem Artikel gehen wir näher auf die möglichen Auswirkungen von CBD bei Diabetes Typ 1 sowie bei diabetischer Polyneuropathie ein.
Definition Diabetes
Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit) ist gekennzeichnet durch eine chronische Erhöhung des Blutzuckers, verbunden mit dem Risiko für schwere Begleit- und Folgeerkrankungen.
Es werden zwei Typen unterschieden. Der Typ 1 Diabetes beruht auf einem Mangel an Insulin infolge einer Zerstörung der insulinproduzierenden Zellen (Beta-Zellen). Diese Zellen gehören zur Bauchspeicheldrüse und sind ein bestimmter Typ der sogenannten Inselzellen. Am höchsten ist die Neuerkrankungsrate bei Kindern zwischen 11 und 13 Jahren. Deshalb wurde der Typ 1 Diabetes früher auch als jugendlicher oder juveniler Diabetes bezeichnet.
Der Typ 2 Diabetes beruht auf einem verminderten Ansprechen der Körperzellen auf Insulin. Er macht sich meist nach dem 40. Lebensjahr erstmals bemerkbar und wurde deshalb früher auch als Altersdiabetes oder Alterszucker bezeichnet. Auslösende Faktoren sind fettreiche Kost, Übergewicht und Bewegungsmangel. In den letzten Jahren hat sich das Alter beim ersten Auftreten des Diabetes zunehmend nach unten verlagert.
Zu den möglichen Begleit- und Folgeerkrankungen von Diabetes gehören Bluthochdruck, Übergewicht, neuropathische Schmerzen, Hauterkrankungen, Augenerkrankungen und viele mehr. Diese werden in erster Linie verursacht durch den ständig erhöhten Blutzucker, welcher unter anderem Nerven schädigt und die Gehirnstruktur verändert.
CBD im Einsatz bei Diabetes Typ 1
Die Vergangenheit hat gezeigt, dass Cannabis Auswirkungen auf das Körpergewicht zu haben scheint. Eindeutig geklärt sind jedoch die genauen Zusammenhänge zwischen Übergewicht, Diabetes und Cannabis bislang nicht.
Erste Hinweise wurden in einer Studie von der Nelson Mandela Metropolitan University in Südafrika im Jahr 2012 entdeckt.
Dabei wurde übergewichtigen Laborratten ein Cannabisextrakt verabreicht. Wonach diese ein deutlich an Gewicht verloren. Die Bauchspeicheldrüse hingegen nahm an Gewicht zu.
Die Forscher vermuteten, dass durch die Cannabinoide die für die Insulinproduktion verantwortlichen Betazellen der Bauchspeicheldrüse auf eine noch unerklärliche Weise geschützt wurden. Dies könnte sich insbesondere bei Diabetes des Typs 1 interessant sein. Denn dabei werden die Betazellen durch die Autoimmunreaktion zerstört. Cannabinoide könnten möglicherweise dabei helfen, dass die Erkrankung eingedämmt werden könnte.
Bereits im Jahr 2008 hatten Forscher des Hadassah Hebrew University Hospitals in Jerusalem darauf hingewiesen, dass die Möglichkeit besteht, dass CBD als therapeutisches Mittel zur Behandlung von Typ 1 Diabetes verwendet werden könnte. Sie hatten in ihren Untersuchungen nicht übergewichtige, aber zu Diabetes neigende Mäusen, mit CBD behandelt und dabei vielversprechende Resultate erzielt
Cannabinoide im Einsatz gegen Beschwerden bei diabetischer Polyneuropathie
Wie eingangs erwähnt ist eine der möglichen Folgeerkrankungen von Diabetes die diabetische Polyneuropathie. Diese Nervenschmerzen entstehen, wenn Nervenstrukturen entzündet, verletzt oder erkrankt sind. Im Fall von Diabetes werden die Nerven durch den ständig erhöhten Blutzucker geschädigt. Ein gestörtes Schmerz-, Berührungs- oder Temperaturempfinden bis hin zu Herzrhythmusstörungen und Erektionsproblemen kommen vor. Typische Symptome sind brennende, bohrende Schmerzen und Missempfindungen mit Kribbeln und Ameisenlaufen (hauptsächlich nachts) sowie Taubheitgefühle, vermindertes Schmerz- und Temperaturempfinden und Durchblutungsstörungen.
In einer vielversprechenden Studie im Jahr 2009, untersuchten Forscher der University of Milano-Bicocca den schmerzlindernden Effekt des Cannabinoids Cannabidiol (CBD) an Ratten, welche an einer diabetischen Polyneuropathie litten. Dabei konnte das abnormale Gefühl von mechanischen Schmerzen (Allodynie) durch die wiederholte Verabreichung eines CBD-Extraktes nicht nur bedeutend gelindert werden, sondern es wurde dadurch auch die normale Schmerzwahrnehmung wieder hergestellt, ohne dass dabei eine Hyperglykämie (krankhaft erhöhter Blutzucker) ausgelöst wurde. Laut den Ergebnissen der Studie wurde festgestellt, dass die Leber vor oxidativem Stress geschützt wurde, was für die Entstehung einer Polyneuropathie ein wichtiger Einflussfaktor zu sein scheint.
Die moderne Medizin bietet mittlerweile viele Behandlungsansätze und Medikamente an. Trotzdem bleibt die Behandlung eine schmerztherapeutische Herausforderung. Viele medikamentöse Therapien haben nicht zu unterschätzende Nebenwirkungen, bei einem im Vergleich eher beschränktem Nutzen.
CBD kann hier eine unterstützende Medikamentenoption sein, zumal immer mehr wissenschaftliche Beweise vorliegen, welche den Nutzen von CBD in diesem Einsatzfeld bestätigen.
Abgesehen von den wissenschaftlichen Studien, gibt es immer mehr Erfahrungsberichte von Patienten welche erfolgreich Symptome mit CBD behandeln.
CBD verfügt erwiesenermassen über entzündungs- sowie schmerzhemmende Eigenschaften, welche beide in der Behandlung von Diabetes sowie den Folge- und Begleiterkrankungen von grosser Wichtigkeit sind!
Ergänzende Links
Deutsch:
CBD als Mittel bei Diabetes – Welche Studien gibt es dazu (2019/C5MIX)
Cannabisprodukte für Erwachsene mit chronischen neuropathischen Schmerzen (Cochrane / 2018)
Wie hilfreich ist Cannabis bei Polyneuropathie? (Leafly / 2019)
Hinweis: Gemäss Art. 2 LMG i.V.m.Art 17 sind wir verpflichtet keine Heilsanpreisungen vorzunehmen. Zu den BAG notifizierten CBD Blüten und dem CBD Öl aus diesen eigenen Sorten finden Sie hier im Shop: https://firstclass-cbd.ch/cbd-shop/ (Ab 18 Jahren)