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Güütschibett
[Schubladenbrett]
Die leeren Kasten werden mit einem Strohsack (bei uns brauchte man oft Maisblätter) gefüllt und dann mit dem Bettzeug überzogen. Am Tage wird das Schubladenbett unter das Oberbett geschoben, eine sehr Platz sparende Methode. Grafik: Volmar Schmid
Güütschibett
Schubladenbett; vgl. Ggüütschi, Gütschibett; eine bewegliche Bettstatt, die tagsüber unter das an der Wand befestigte Hauptbett (Bett, Näscht) geschoben wurde. Auch es war mit einem Bettsack Bissagga versehen. Im Hauptbett schlief (in einer Stafelalpe) die Sennerin (die Mutter, Grossmutter oder Tante), im Schubladenbett die Kinder (Kinder, Enkel,Nichten und Neffen).Manchmal schliefen bis zu fünf Kinder in einem solchen Bett; natürlich ganz anständig die Mädchen in der einen, die Knaben in der anderen Richtung.