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Jan Schäuble und Raphaël Ahumada haben im Leichtgewichts-Doppelzweier lange an einer WM-Medaille geschnuppert. Bei drei Viertel der Renndistanz belegten der 22-jährige Nidwaldner Schäuble und der 21-jährige Waadtländer Ahumada noch den 2. Zwischenrang, doch auf den letzten 500 Metern musste das Duo das italienische und ukrainische Boot noch vorbeiziehen lassen.
Schäuble/Ahumada fehlten letztendlich nur 1,57 Sekunden auf einen Podestplatz. Die Goldmedaille ging überlegen an Olympiasieger und Titelverteidiger Irland. Der 4. Rang ist am Ende undankbar, es darf aber nicht vergessen werden, dass Ahumada/Schäuble erst seit dieser Saison ein Team bilden und mit 21 sowie 22 Jahren noch sehr jung sind.
Tolle Leistung vom Doppelvierer der Frauen
Salome Ulrich, Lisa Lötscher, Pascale Walker und Celia Dupre hatten mit dem Einzug in den A-Final schon Schweizer Geschichte geschrieben. Zum ersten Mal überhaupt im Rudersport qualifizierte sich ein Frauen-Grossboot für einen WM-Final. Das Quartett startete mutig ins Finalrennen, stiess dann aber schnell an die Grenzen. Die Schweizerinnen durften sich am Ende aber dennoch über den tollen 5. Rang freuen. China sicherte sich die Goldmedaille, Silber ging an die Niederlande, Grossbritannien holte Bronze.
Merz/Rol ohne Chance
Bei den Frauen blieben Patricia Merz und Frederique Rol im Leichtgewichts-Doppelzweier chancenlos. Die Schweizerinnen konnten die Pace von Anfang nicht mitgehen und mussten sich schon früh von den Medaillenrängen verabschieden. Merz/Rol kamen mit gut 10 Sekunden Rückstand im Ziel an und belegten noch vor Griechenland den 5. Schlussrang. Gold ging an Grossbritannien vor den USA und Irland.
Auch der Schweizer Vierer der Männer mit Roman Röösli, Joel Schürch, Andrin Gulich und Tim Roth blieb im Kampf um die Medaillen ohne Chancen. Schon bei Rennhälfte lag das Quartett weit hinter der Spitze auf dem 5. Rang, den es auch nach 2000 Metern im Ziel belegte. Nur die Ukrainer klassierten sich hinter den Schweizern. Der Sieg ging ebenfalls an Grossbritannien. Australien und die Niederlande belegten die weiteren Podestplätze.