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Die Schweiz setzt sich aus vier Sprachregionen zusammen, doch ein grosser Teil der Bevölkerung spricht mehrere Sprachen.
Mehrsprachigkeit
In der Schweiz sprechen mehr als 6 von 10 Erwachsenen regelmässig mehr als eine Sprache.
Neben den Landessprachen wird sehr häufig Englisch, Portugiesisch, Spanisch, Serbisch, Kroatisch und Albanisch gesprochen.
Von den 26 Schweizer Kantonen sind 4 offiziell mehrsprachig: Bern (Deutsch und Französisch), Freiburg (Französisch und Deutsch), Wallis (Französisch und Deutsch) und Graubünden (Deutsch, Romanisch, Italienisch). Auch die zwei Städte Biel und Freiburg sind zweisprachig (Deutsch und Französisch).
Auf Bundesebene sind Deutsch, Französisch und Italienisch offizielle Amtssprachen, wobei das Romanische im Verkehr des Bundes mit Personen romanischer Sprache hinzukommt. Alle amtlichen Texte des Bundes (Gesetztestexte, Berichte, Internetseiten, Broschüren, Gebäudebeschriftungen) müssen auf Deutsch, Französisch und Italienisch abgefasst sein.
Die Förderung der Mehrsprachigkeit fällt zur Hauptsache in die Zuständigkeit des Bundesamtes für Kultur. Das Sprachengesetz regelt insbesondere die Verwendung der Amtssprachen des Bundes, die Förderung der Mehrsprachigkeit in der Verwaltung, die Unterstützung der mehrsprachigen Kantone und die Förderung der romanischen und italienischen Sprache und ihrer Kulturen.