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Die Klarinette verhält sich wie eine gedackte (gedeckte, geschlossene) Pfeife, die Flöte wie eine beidseitig offene. Wegen dem kohnischen Schallbecher ist die Klarinette kein vollständig zylindrisches Instrument. Die mit Luft und Klarinettenblatt erzeugten Schallwellen (Luftdruckwellen) machen beim Schallbecher einen Phasenwechsel und laufen als Unterdruck zurück. So bildet sich eine stehende Welle, bei welcher nur ein Viertel der Wellenlänge im Rohr schwingt. Bei der Flöte schwingt die halbe Wellenlänge im Rohr. Hier ist der Grund, wieso eine gleichlange Klarinette eine Oktave (acht Töne) tiefer klingt als eine Querflöte.
Das hat weitere Folgen. Die Klarinette erzeugt ungeradzahlige Obertöne, die Flöte geradzahlige. Die Klarinette überbläst eine Duodezime (zwölf Töne, von ein Viertel- zu drei Viertel Wellenlänge), die Flöte eine Oktave (acht Töne).
Das sind viele Fachbegriffe. Wer es ausführlicher wissen will, hier ein paar Informations-Quellen: