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Deutliche Verbesserung bei der Holzdeklaration
Die seit 2012 geltende Verordnung über die Deklaration von Holz und Holzprodukten verlangt, dass den Konsumenten Holzart und Holzherkunft genannt werden. Rund- und Rohholz sowie bestimmte Holzprodukte aus Massivholz sind der Deklarationspflicht unterstellt. Dies gilt auch für Brennholz und Holzkohle. Diese Verordnung ergänzt die 2022 in Kraft getretene Holzhandelsverordnung, die darauf abzielt, dass kein illegales Holz in die Schweiz gelangt.
36% der geprüften Unternehmen haben alles richtig deklariert, was mehr als einer Verdoppelung gegenüber dem Vorjahr (16%) entspricht. Bei 29% der Unternehmen (Vorjahr 32%) waren die Produkte teilweise richtig deklariert. Bei etwa einem Drittel der Unternehmen (Vorjahr 50%) war kein kontrolliertes Produkt vollständig und korrekt deklariert. Insgesamt wurden 800 Produkte überprüft (Vorjahr 661), davon waren 56% richtig deklariert (Vorjahr 40%). Diese Resultate sind erfreulich, obwohl weiteres Verbesserungspotential besteht.
Strengeres Regime zeigt Wirkung
Das Büro für Konsumentenfragen vermutet, dass die ab 2022 eingeführte neue Praxis, Verstösse gegen die Deklarationsvorschriften konsequent strafrechtlich zu verfolgen, präventiv gewirkt hat. Bei rund der Hälfte der Unternehmen, deren Deklaration beanstandet wurde, lagen nur geringfügige Verstösse vor. Die Fälle wurden als leicht beurteilt; gegen die verantwortlichen Personen wurden keine Bussen verhängt.
Fehlerhafte Deklarationen wurden innerhalb der festgesetzten Fristen berichtigt. Das Büro für Konsumentenfragen musste nur in zwei Fällen eine Berichtigungsverfügung erstellen. Es ruft die Unternehmen dazu auf, ihre Bemühungen um eine korrekte Deklaration fortzuführen, und offeriert aktive Beratung bei der Umsetzung, um Mängel zu vermeiden.
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