Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03583.jsonl.gz/3431

Process as work––from MaBaraBare to Modjadji le Dikolobjana
Präsentation - 25.10.2018 - 17 Uhr - Raum 7.F03 - Toni Areal
Aktuell
Process as work––from MaBaraBare to Modjadji le Dikolobjana
Präsentation des Künstlers George Mahashe
Standort: Raum 7.F03 - Toni Areal
Der südafrikanische Künstler George Mahashe - der derzeit mit WissenschaftlerInnen des Astronomiedepartments der Universität Genf zusammenarbeitet - präsentiert beim MA Transdisciplinary Studies der ZHdK am Donnerstag 25. Oktober 2018, 17 Uhr, Raum 7.F03, Toni Areal.
Der Eintritt ist frei.
Georges Statement:
"Over the last 12 years my artistic practice has been about process. A continuous process of comprehending khelobedu, which is my primary subject/interest, as well as my process of grasping my interest in photography and its invitations to think more holistically about visuality––how we see and are made to see. These two processes coverage, in my case, around the issue of archive/Archive, which I understand to be a question of documentation, and by extension as a concern with the type of textual forms we enlist to document what we do, as well as to document what we find important, curious, and sometimes what we find unsettling.
The location of my work as process has also meant that I hardly create any “definite works”. Or at least, that I only perform a series of gestures that are delivered as iterations or “plays” about one idea over a long period of time. This often results in my work taking the form of a series of documents related to my treatment of different aspects of my process and the different attempts to materialise a single concept.
For this talk I present the project ‘MaBareBare’, which documents my quest for photographic documents related to a moment of travel by my great-grandparent to Berlin in 1897. The project culminated as a box similar to that used to store documents in archives, and presents a series of documents elaborating my travels as I quest for my great-grandparents’ moment of travel. I will also elaborate on the budding process of engaging with the question of “how do I learn astronomy today?” Which has led to the current collaboration with the Geneva Observatory’s exoplanets unit."
Die Präsentation ist Teil einer Reihe über "Dokumentation", die vom Master Transdisciplinary Studies der ZHdK durchgeführt wird.
Der artists-in-labs South African - Swiss Residency Exchange 2018 wird unterstützt von Pro Helvetia Johannesburg/Zürich.
Vor Kurzem
When Art and Science Meet - Insights into Cross-Disciplinary Collaborations
Podiumsdiskussion
Standort: Kunsthalle Zürich
Die Podiumsdiskussion findet statt als Teil der Reihe «Wochenende Im Bild» im Rahmen von 100 Ways of Thinking - Ausstellung, Präsentation, Debatten und Workshops in der Kunsthalle Zürich
Was motiviert KünstlerInnen und WissenschaftlerInnen zur Zusammenarbeit und welche Fragen und Prozesse haben sie gemeinsam? Inwiefern stellen unterschiedliche Perspektiven die Gewissheiten der Disziplinen infrage und wie erweitern sie die Denkweisen in den Künsten und Wissenschaften?
KünstlerInnen und WissenschaftlerInnen geben Einblick in ihre Erfahrungen mit transdisziplinären Projekten und den damit verbundenen Vorgehensweisen und Resultaten. Ein Schwerpunkt wird auf Projekten des artists-in-labs program liegen, das seit 15 Jahren an der Schnittstelle von Wissenschaft und Kunst aktiv ist.
Die TeilnehmerInnen werden in Kürze bekannt gegeben.
Moderiert und organisiert von Irène Hediger und Jasmin Winkler, Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Evolutionsbiologie und Umweltwissenschaften der Universität Zürich.
Veranstaltung auf Englisch
Freier Eintritt
Podiumsdiskussion und festlicher Empfang
artists-in-labs South African - Swiss Residency Exchange 2018
Standort: Ushaka Conference Venue, Durban, Südafrika
***
Wann: Donnerstag, 28.06.2018, Podiumsdiskussion von 14.30 – 16.30 Uhr, festlicher Empfang von 20 - 21 Uhr
Im Herbst 2018 wird während drei Monaten ein Künstler aus Südafrika mit ForscherInnen des Astronomiedepartments der Universität Genf und eine Künstlerin aus der Schweiz mit ForscherInnen des South African Astronomical Observatory SAAO der University of Cape Town zusammenarbeiten. Im Rahmen des ISEA 2018 bietet sich eine Gelegenheit zum Austausch und zur Präsentation des artists-in-labs program der ZHdK.
Am Nachmittag debattiert Irène Hediger, Leiterin des artists-in-labs program am ICS, mit Joseph Gaylard, Leiter von Pro Helvetia Johannesburg, Russel Hlongwane, Kulturschaffender in Durban sowie Tegan Bristow, Leiterin des Fak’ugesi African Digital Innovation Festival in Johannesburg, über Reziprozität in Projekten an der Schnittstelle von Kunst, Wissenschaft und Technologie. Die Podiumsdiskussion wird moderiert von Christo Doherty von der Wits University in Johannesburg.
Am Abend werden bei einem Empfang die Gewinnerinnen der Ausschreibung des artists-in-labs South African - Swiss Residency Exchange 2018 verkündet.
Anwesend sind auch der südafrikanische Künstler und die Astrophysikerin Ros Skelton vom SAAO, sowie Joseph Gaylard und Irène Hediger.
Gemeinsam feiern sie den Start des diesjährigen Residency Exchange.
Der artists-in-labs South African - Swiss Residency Exchange 2018 wird unterstützt von Pro Helvetia.
Mehr Informationen unter http://www.isea-international.org/isea2018/
***
Vernissage Ausstellung KAUST-Swiss Residency Exchange
UNPUBLISHED - artistic observations
Standort: Atrium Forum Chriesbach, Eawag, Überlandstrasse 133, 8600 Dübendorf
-
Eine Ausstellung mit den KünstlerInnen Zahrah Alghamdi & Muhannad Shono (Saudi Arabien)
Donnerstag, 30. November 2017
18.00 - 20.00 Uhr
Einführung um 18.30 Uhr
Öffnungszeiten: 1.12 - 7.12.2017, 9 - 17 Uhr (Samstag & Sonntag geschlossen)
Zahrah Alghamdi und Muhannad Shono präsentieren als Abschluss ihrer Tätigkeit an der Eawag in einer öffentlichen Vernissage ihre Werke und Prozesse im Atrium des Forums Chriesbach. Die KünstlerInnen und WissenschaftlerInnen erzählen an der Vernissage über ihre Zusammenarbeit und freuen sich auf den Austausch mit den BesucherInnen.
Die Ausstellung dauert bis am 7. Dezember 2017.
Finissage der Sonderausstellung
Entführungen - Kunst, Wissenschaft und die DNA des Steinbocks
Standort: Zoologisches Museum der Universität Zürich, Karl Schmid-Strasse 4, 8006 Zürich
-
Donnerstag 16.11.2017
18 - 20 Uhr
Herzliche Einladung zur Finissage der Sonderausstellung «Entführungen - Kunst, Wissenschaft und die DNA des Steinbocks», die Kunstwerke von Magda Drozd, Edward Monovich, Nicola Genovese und Aurélie Strumans zeigt.
Zusammen feiern wir und werfen einen Blick in die Zukunft, denn die Sonderausstellung eröffnet am 14. Dezember im Nationalparkzentrum in Zernez - und bleibt da für ein volles Jahr!
Getränke und Snacks sind offeriert.
Die Sonderausstellung ist in Zürich noch bis Sonntag, 19. November regulär geöffnet.
Podium mit Kurzpräsentationen von KünstlerInnen und WissenschaftlerInnen, Einblicken in die Entstehung der Sonderausstellung durch die KuratorInnen, Q&A
SCIENCE AND ART - ART AND SCIENCE: DIFFERENT POSITIONS ON COMMON TERMS
Standort: Zoologisches Museum der Universität Zürich, Karl Schmid-Strasse 4, 8006 Zürich
«SCIENCE AND ART - ART AND SCIENCE: DIFFERENT POSITIONS ON COMMON TERMS»
9.11.2017
18.30 Uhr
Zoologisches Museum der Universität Zürich
Eintritt frei
In Englisch
Am 9. November um 18.30 Uhr kommen die KünstlerInnen und WissenschaftlerInnen der Sonderausstellung «Entführungen - Kunst, Wissenschaft und die DNA des Steinbocks» im Zoologischen Museum der Universität Zürich zusammen.
In Kurzpräsentationen beleuchten und debattieren sie sechs Begriffe aus der Perspektive der Kunst und der Wissenschaft. Die KuratorInnen rahmen den Abend mit anekdotischen Einblicken in die Entstehung der Sonderausstellung.
Nach dem Podium ist das Publikum herzlich eingeladen, die Sonderausstellung in Anwesenheit der KünstlerInnen, WissenschaftlerInnen und KuratorInnen zu besuchen und bei einem Getränk die Gespräche weiter zu führen.
Die Sonderausstellung «Entführungen - Kunst, Wissenschaft und die DNA des Steinbocks» ist eine Kooperation zwischen dem artists-in-labs program und dem Zoologischen Museum der Universität Zürich.
Zurich meets Hong Kong – A festival of two Cities
artists-in-labs: Exploring the Unknown – The Making of Art-Science Collaborations
Standort: HKU Space, Hong Kong / 24th October 2017
Im Rahmen der Präsentation „Artist-in-Labs: Exploring the Unknown“ mit anschliessender Paneldiskussion berichtet die Leiterin des artists-in-labs-program, Irène Hediger, über ihre langjährige Erfahrung mit Projekten an der Schnittstelle von Kunst und Wissenschaft. Im Fokus stehen Stragien zur Ermöglichung solch transdisziplinärer Projekte und die Diskussion der vielfältigen Resultate. Chi-yung Wong, Lichtkünstler aus Hongkong und Student des MA Transdisziplinarität an der ZHdK, wird über seine diesjährige artists-in-labs residency und seinen Austausch mit NeurowissenschaftlerInnen und PsychiaterInnen in Zürich sprechen. Seine künstlerische Forschung untersucht die Beziehung zwischen Angst, Selbstbeobachtung und Praktiken der Mindfulness.
Die Veranstaltung findet im Rahmen des Festivals «Zurich meets Hong Kong – A Festival of two Cities» statt.
Redner_innen: Irène Hediger (artists-in-labs program, ICS/DKV) und Chi-yung Wong (MA Transdisziplinarität, DKV)
Moderation: Anna CY Chan - Head of Dance, Performing Arts, West Kowloon Cultural District Authority
Wann: 24.10.2017 / 10-12:30 Uhr
Wo: HKU Space – Admiralty Learning Centre, Room 302, 3/F, 18 Harcourt Road, Hong Kong
Weitere Informationen Webseite: Festival Zurich meets Hong Kong
Notizen, Experimente, eine Sound Installation und Präsentationen
The Land of Milk and Honey Fungus
Standort: Toni Areal, Raum 4.T09
-
«The Land of Milk and Honey Fungus» zeigt Notizen und Experimente, die während der artists-in-labs residency der Südafrikanischen Künstlerin Miranda Moss an der Eidg. Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft WSL im Frühling 2017 entstanden sind. Die von der Künstlerin entwickelte Sound Installation übersetzt DNA-Proben von Honigpilzen in Töne - benutzt wurden dafür von der WSL erfasste, wissenschaftliche Daten und verschiedene Computerprogramme. Die so entstandene Komposition wurde von zwei Musikerinnen interpretiert und aufgezeichnet. Miranda Moss und Simone Prospero, Leiter der Forschungsgruppe Phytopathologie der WSL, werden über ihre jeweiligen Tätigkeitsfelder und ihre Zusammenarbeit sprechen. Moss wird auch die Einflüsse ihres Aufenthalts in der Schweiz auf ihre künstlerische Praxis reflektieren.
Der Eintritt ist frei
Sprache: Englisch
Die artists-in-labs residency 2017 von Miranda Moss an der WSL ist ein Kooperationsprojekt zwischen dem artists-in-labs program und Pro Helvetia.
EVENTS
Event Archiv
Vergangene Veranstaltungen
2016
BUT EVERYTHING WAS DIFFERENT...ARTISTS-IN-LABS INSIGHTS
Standort: Toni Areal; Aktionsraum
Beiträge des artists-in-labs-program im Rahmen des Showrooms Z+ N° 6: Kollaborationen
3. & 4. November 2016, Aktionsraum, Toni Areal
3-Kanal- Video-Installation zu Kollaborationen in Kunst und Wissenschaft (Video-Neukomposition von Flurin Fischer, ail)
Das artists-in-labs program (ail) hat eine Videoinstallation entwickelt basierend auf dem reichhaltigen Filmarchiv der Videodokumentationen über die bisherigen ail Residencies. Die Installation stellt Statements von Künstler_innen und Wissenschaftler_innen in einen neuen Kontext, indem sie die Aufmerksamkeit gezielt auf Aspekte der transdisziplinären Zusammenarbeit lenkt.
4. November 2016, 15:45 Uhr, Aktionsraum, Toni Areal
Lesung und Gespräch (in Englisch), «One Helluva Hole»
Mit Jérémie Gindre (Künstler und Autor) und Prof. Sascha Frühholz (Neurowissenschaftler, Uni Zürich)
Der Künstler und Schriftsteller Jérémie Gindre liest aus seiner Novelle «One Helluva Hole». Im Gespräch mit dem Neurowissenschaftler Sascha Frühholz (Professor am Psychologischen Institut der Universität Zürich) treffen Sichtweisen und Konzepte aus Kunst und Neurowissenschaft aufeinander.
Während einer artists-in-labs Residency im 2011 im Neuroscience Center und dem Swiss Center for Affective Sciences an der Universität Genf, beschäftigte sich Jérémie Gindre unter anderem mit dem Schicksal des amerikanischen Eisenbahnarbeiters Phineas Gage, der 1848 bei einem Unfall schwere Hirnverletzungen erlitt. In der Folge traten markante Persönlichkeitsveränderungen auf. Die Forschung konnte über den «Fall Phineas Gage» entscheidende Rückschlüsse auf die Funktion des Frontalhirns ziehen. Aspekte von Gages Lebensgeschichte flossen in «One Helluva Hole» ein.
Prof. Dr. Sascha Frühholz ist Leiter der Abteilung «Kognitive und Affektive Neurowissenschaften» am Psychologischen Institut der Universität Zürich. Seine Forschungsschwerpunkte liegen in den auditorischen und affektiven Neurowissenschaften. Zudem verfolgt er Forschungsprojekte zu den kognitiven und neuronalen Mechanismen der Gesichts- und Stimmwahrnehmung, zur Stimmproduktion und zu emotionalen Prozessen.
BAD SEED RENAISSANCE MOSCOW \ ZURICH
Standort: Pavilleon, Werdmühleplatz, 8001 Zürich
Die Anzahl Teilnehmer ist begrenzt.
Reservation unter: <email-pii>
Der Anlass findet in Englisch und Deutsch statt.
Beitrag, inklusive 3-Gänge-Menu und Drinks: CHF 20.
Dieser einmalige Abend ermöglicht einen Einblick in die Welt marginalisierter und invasiver Organismen in Moskau und Zürich. Der Abend beginnt mit ein einem Spaziergang mit dem Botaniker Daniel Hepenstrick (WSL) durch die urbane Planzenwelt Zürich's und führt weiter zu der Zwischennutzung Pavilleon am Werdmühleplatz in der Nähe der Bahnhofstrasse. Die Grenzen der Kulturen und Disziplinen überschreitend kochen und diskutieren die russische Künstlerin Anastasia Potemkina und der Phytopathologe Simone Prospero von der WSL. Das artists-in-labs program präsentiert diesen Anlass im Pavilleon als Teil deren «visitors?» Programms.
Die «visitors» von BAD SEED RENAISSANCE MOSCOW \ ZURICH sind:
Anastasia Potemkina (Künstlerin, Urban Fauna Lab Collective, RUS)
Der Phytopathologe Simone Prospero und der Botaniker Daniel Hepenstrick (Eidgenössische Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft WSL).
Der Anlass ist Teil des artists-in-labs Russian-Swiss Residency Exchange 2015 und wird unterstützt von Pro Helvetia „Swiss Made in Russia“
"artists-in-labs: Recomposing Art and Science" und "you are variations, version 08 (prototype 02)"
Standort: Toni Areal; Kaskadencafé im 6. Stock (Buchvernissage) // Raum 5.G02 (Installation)
Am 24. September 2016 feiern wir im Toni-Areal in Zürich die Veröffentlichung von «artists-in-labs: Recomposing Art and Science», des neusten Bandes in einer Reihe von Büchern, die über unsere Kollaborationsprojekte an der Schnittstelle von Kunst und Wissenschaft berichten.
Gemeinsam präsentieren die Künstlerin Christina Della Giustina sowie Florian Bachmann und Marcus Pericin vom Farb-Licht Zentrum der ZHdK die in Zusammenarbeit entwickelte, ortsspezifische Licht- und Sound Installation «you are variations – version 08 (prototype 02)».
Wir laden alle Interessierten herzlich dazu ein, an diesem 24. September an unserer Buchvernissage teilzunehmen.
Mit Grussworten und einer Einführung in die Inhalte des Buches werden sich Sigrid Schade, Leiterin des Institute for Cultural Studies in the Arts und die beiden Herausgeberinnen, Irène Hediger und Jill Scott, an die Gäste wenden.
Anschliessend stellt die Künstlerin Christina Della Giustina, die im Buch von ihrer Zusammenarbeit mit der Forschungsgruppe des Wissenschaftlers Andreas Rigling an der Eidgenössischen Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft WSL berichtet, die gemeinsam mit Florian Bachmann und Marcus Pericin entwickelte Licht- und Sound Installation „you are variations, version 08 (Prototype 2)“ vor.
«you are variations – version 08 (prototype 02)» lässt aus kompletter Dunkelheit einen immersiven Raum aus Licht und Sound entstehen, der den über abstrakte wissenschaftliche Daten erfassten Wasseraustausch zwischen Boden, Baum und Atmosphäre in ein sinnliches Erlebnis verwandelt. Die Installation besteht aus einem Beamer, 20 zentral und vertikal angeordneten Fäden und 8 an der Decke angebrachten Aktivlautsprechern. Animierte Punkte und Linien, die auf die Fäden projiziert werden, visualisieren die Dynamik des Wasserkreislaufs zweier Bäume, deren Daten während 24 Stunden erhoben und für die Installation auf 12 Minuten komprimiert wurden. Eine auf denselben Daten basierende Soundkomposition umhüllt die BesucherInnen.
Die Installation ist Teil der «you are variations» Reihe, die ihren Anfang in Christina Della Giustinas artists-in-labs Residency an der Eidg. Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft WSL im Jahr 2010 nahm und die sie im Rahmen ihrer künstlerischen Forschung stetig weiterentwickelt. In dieser mittlerweile mehr als sechs Jahre andauernden Zusammenarbeit mit Wissenschaftlern der WSL erforscht und interpretiert Christina Della Giustina Langzeit-Daten, die von der WSL auf verschiedenen Versuchsflächen zum Wasserkreislauf von Bäumen erhoben werden - akustisch, musikalisch und visuell. Konzerte, Lesungen, Performances und Ausstellungen begleiten diesen Prozess und vermitteln den aktuellen Stand der Öffentlichkeit.
Für die aktuellste Umsetzung anlässlich der Buchvernissage des artists-in-labs program am Tag der offenen Tür der ZHdK wurde das Farb-Licht Zentrum für eine Kollaboration gewonnen. Florian Bachmann und Marcus Pericin entwickelten im Austausch mit Christina Della Giustina eine neue, datengetriebene visuelle Interpretation.
Für die tolle Zusammenarbeit bedanken wir uns bei Christina Della Giustina, Florian Bachmann und Marcus Pericin vom Farb-Licht Zentrum, dem Programmierer und Sounddesigner René Thie für die Mithilfe bei der Programmierung und Michel Weber von der ZHdK für zusätzlichen technischen Support. Ein herzlicher Dank geht an Andreas Rigling von der WSL, der mit seinem langjährigen Engagement den interdisziplinären Dialog zwischen Kunst und Wissenschaft mitgestaltet, und an Arthur Gessler - ebenfalls von der WSL - für den Datensatz.
Dank geht auch an Stefan Kreysler, der das Projekt für den Tag der offenen Tür von Anfang an mit Begeisterung und grosser Unterstützung in der Organisation mitgetragen hat.
Andreas Rigling wird die wissenschaftlichen Grundlagen dieser künstlerischen Arbeit erläutern, die sich im Raum 5.G02 befindet.
Nach dem gemeinsamen Besuch der Installation mit Christina Della Giustina und dem Wissenschaftler Andreas Rigling, sind alle herzlich dazu eingeladen bei einem Glas Wein über das Buch, Kunst, Wissenschaft und die aufregenden Möglichkeiten wegweisender, die Grenzen der Disziplinen überschreitender Zusammenarbeit zu diskutieren!
An diesem 24. September findet im Toni Areal auch der Tag der offenen Tür statt, mit vielen Programmpunkten aus allen Studiengängen und einer Feier bis tief in die Nacht.
2015
«(in)visible transitions» - eine Licht- und Soundinstallation mit musikalischen Live-Interpretationen
Standort: Botanischer Garten Universität Zürich
Montag, 30. November 2015, von 16 bis 21 Uhr, in den drei Tropenhäusern und an ausgewählten Orten im Botanischen Garten der Universität Zürich.
18:30 Uhr: Ansprachen von Corine Mauch, Stadtpräsidentin Zürich, Jean-Jacques Victor, französischer Generalkonsul in Zürich und Christoph Weckerle, Mitglied der Hochschulleitung der ZHdK.
19 – 19:30 Uhr und 20 – 20:30 Uhr: Live-Musik in den Tropenhäusern.
Glühwein und heisse Suppe vor den Tropenhäusern.
Der Eintritt ist frei.
Am Montag, 30. November, bespielt die Künstlerin Christina Della Giustina zusammen mit Musikern die drei Tropenhäuser und Teile des Aussenbereichs des Botanischen Gartens der Universität Zürich mit einer Komposition, die auf Klimadaten aus dem Wasserkreislauf von Bäumen basiert. Das Projekt „(in)visible transitions“ des artists-in-labs program wurde ausgewählt vom Institut français in Paris und ist somit offizieller Beitrag aus der Schweiz an eine Serie von weltweit stattfindenden Veranstaltungen zum Auftakt der Klimakonferenz COP21 in Paris. „Les 24h du Climat“ ist ein globales Performance-Netzwerk und soll die Öffentlichkeit für die Klimaschutzziele von COP21 sensibilisieren und engagieren.
Gedämpftes, pulsierendes Licht illuminiert die Kuppeldächer. Hinter Blättern und Ästen summt ein vielschichtiger Klangteppich, während Musiker, die Bäume überblickend, zum Spiel ansetzen. Auf den schmalen Pfaden, die sich um die tropischen Pflanzen winden, tanzen Lichtpunkte wie Glühwürmchen in der Dämmerung – Christina Della Giustina erschafft in den drei Tropenhäusern und an ausgewählten Orten im Botanischen Garten poetische Welten aus Licht und Sound, die zwischen Realität und Künstlichkeit oszillieren. Sie sind ein sensibler, aber unmissverständlicher künstlerischer Kommentar zum Zustand unserer Umwelt und zu unserer Verantwortung für ihre Zukunft. Alle Elemente von „(in)visible transitions“ beruhen auf auf wissenschaftlich erhobenen Daten der Eidgenössischen Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft WSL sowie der Universität Zürich. Die Daten informieren die Forscher darüber, wie gut oder schlecht ein Baum über ein Jahr hinweg gelebt hat. Die Künstlerin interpretiert die Zahlenreihen und verwandelt sie in ein sinnliches Erlebnis.
„(in)visible transitions“ basiert auf einem Projekt, das während einer artists-in-labs-Residenz in einem WSL-Labor entstanden ist und über vier Jahre hinweg weiter entwickelt wurde. Es repräsentiert nicht nur die supranationalen Ziele von COP21, sondern bindet die Bevölkerung in die Problematik von Umweltverschmutzung und Klimawandel ein und vermittelt über die plastische Darstellung lokaler Zusammenhänge eine global gültige Perspektive. Es zeigt damit einen Handlungsspielraum auf, dessen tatsächliche Nutzung nicht alleine vom Schulterschluss weltpolitischer Entscheidungsträger abhängt: „(in)visible transitions“ steht symbolisch für die Fragilität unserer Welt, zu deren Erhalt jeder Einzelne beitragen muss.
Eine gemeinsame Veranstaltung der französischen Botschaft in Bern und des artists-in-labs program der Zürcher Hochschule der Künste.
„(in)visible transitions“ wird unterstützt vom Schweizerischen Nationalfonds.
Unterstützt von SCNAT
Standort: Ferme-Asile, Sion
Die Künstlerin arbeitet mit Umweltdaten von Bäumen, die auf Versuchsflächen der Eidg. Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft WSL im Wallis erhoben werden. Sie dienen dazu, die Auswirkungen der Klimaveränderung auf das Ökosystem von Wäldern zu analysieren. Die Komposition macht diese Daten sinnlich erfahrbar. Adaptiert und geprobt wurde die Komposition während einer Projektwoche im Frühjahr 2015: Kinder der 4. Klasse der Primarschule Leuk-Susten (VS) experimentierten und musizierten in Begleitung von Wissenschaftlern, MusikerInnen und Christina Della Giustina. Wir freuen uns sehr, dass sie nach dem Konzert am Montreux Jazz Festival in Sion ein weiteres Mal gemeinsam auf der Bühne stehen.
«Nous sommes des arbres – you are variations» ist Teil des SNF Agora-Projekts: State of the Art - Science and Art in Practice, das vom artists-in-labs program verantwortet wird.
POPUP-LAB
Standort: Petit Palais, Montreux, 15.00 Uhr
Flyer: pdf
Steine schaben aufeinander, improvisierte Trommeln geben den Rhythmus vor, Blockflöten und halb volle Gläser summen und zwitschern Melodien. Es tutet und klopft, trommelt und pfeift aus allen Himmelsrichtungen; die Klänge überlagern sich, Farben und Formen fliessen über und unter einem vielschichtigen Klangteppich. Seine Struktur wird vorgegeben vom Baum und den Wandlungen des Wasserkreislaufs in Wurzeln, Stamm und Blättern über das Jahr hinweg: Hitze und Kälte, Sonnentage und Regenstürme finden Ausdruck in der Komposition «Nous sommes des arbres – you are variations» von Christina Della Giustina.
Die Künstlerin arbeitet mit Umweltdaten von Bäumen, die auf Versuchsflächen der Eidg. Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft WSL im Wallis erhoben werden. Sie dienen dazu, die Auswirkungen der Klimaveränderung auf das Ökosystem von Wäldern zu analysieren. Die Komposition macht diese Daten sinnlich erfahrbar. Adaptiert und geprobt wurde die Komposition während einer Projektwoche im Frühjahr 2015: Kinder der 4. Klasse der Primarschule Leuk-Susten (VS) experimentierten und musizierten in Begleitung von Wissenschaftlern, MusikerInnen und Christina Della Giustina. Wir freuen uns sehr, dass sie für das Konzert am Montreux Jazz Festival wieder gemeinsam auf der Bühne stehen.
«Nous sommes des arbres – you are variations» ist Teil des SNF Agora-Projekts: State of the Art - Science and Art in Practice, das vom artists-in-labs program verantwortet wird.
pop-up lab
Standort: Tanzzentrum SOSTA in Leuk
Christina Della Giustina und Andreas Rigling präsentieren zum Abschluss der schulischen Projektwoche Wier sii d'Böüm mit der 4. Primarklasse der Schule Susten und fünf professionellen MusikerInnen ihr Projekt.
Das Projekt „Wier sii d’Böüm“ wird im Rahmen einer Projektwoche an der Schule Leuk vom 27. April bis 1. Mai durchgeführt. Gemeinsam erforschen die Kinder mit vier Umweltwissenschaftlern, einer Künstlerin und vier professionellen MusikerInnen das Thema Baum. Während dieser Woche lernen die Kinder durch wissenschaftliche Experimente und durch das eigene Musizieren den Wasserkreislauf der Bäume und dessen Zusammenhänge mit der Umwelt kennen. So können sie sich einerseits das Wissen um Bäume und Umwelteinflüsse, wie auch die Bedeutung des Waldes und der Forschung insbesondere in ihrer Region aneignen. Die Eindrücke und das erworbene Wissen der Kinder fliesst mit Hilfe der Künstlerin und der BerufsmusikerInnen in eine Partitur ein, die am Ende der Woche gemeinsam aufgeführt.
Weitere Informationen:
www.popuplab.org
QUANTUM OF DISORDER
Standort: Sonneggstrasse 3, Zürich
29. April, 18.00 Uhr
Wissenschaftler des Instituts präsentieren ihre neuesten Entwicklungen in der Steuerung von Robotern.
Präsentation von Prof. Dr. Raffaello D’Andrea, Institut für Dynamische Systeme und Regelungstechnik, ETH Zürich,
quantum of disorder
Standort: Museum Haus Konstruktiv
22. April um 18 Uhr
Prof. D’Andrea präsentiert Roboter, die im Dienste der Wissenschaft fliegen, balancieren und jonglieren. Im Anschluss daran findet die Buchvernissage "Quantum of Disorder" statt.
Quantum of Disorder
Standort: EWZ-Eventhalle
31. März und 1. April um 18.30 Uhr
Wie ein wildes Tier windet sich die Klangskulptur .Nylo.d. der Künstlergruppe Cod.Act durch den Raum. Mit ihren drei sechs Meter hohen Beinen erinnert die Maschine an ein riesiges Insekt. Die Bewegungen, die durch den Klang gesteuert werden, haben etwas sehr Organisches, Wildes und auch Bedrohliches. Cod.Act arbeitet seit Jahren an der Verbindung von Bewegung und Klang. Ihre Kreationen sind oft von der Wissenschaft inspiriert.
Koproduktion mit dem Projekt :digital Brainstorming des Migros-Kulturprozent
Quantum of Disorder
Standort: Museum Haus Konstruktiv
11. März, 18.30 Uhr
von Prof. Dr. Martin Pohl, Teilchenphysiker am CERN/Universität Genf. Martin Pohl ist Spezialist für Teilchenphysikexperimente im All, an denen er im Rahmen verschiedener internationaler Projekte wie der Internationalen Raumstation ISS oder der chinesischen Raumstation Tiangong 2 beteiligt ist.
Quantum of Disorder
Standort: Museum Haus Konstruktiv
4. März, 18.30 Uhr
Die Künstler Thomas Baumann, Attila Csörgő und Pe Lang im Gespräch mit Prof. Dr. Gerd Volkers, Leiter Collegium Helveticum und den Kuratorinnen Sabine Schaschl und Irène Hediger
Quantum of Disorder
Standort: Toni-Areal, ZHdK, Viaduktraum
3. März, 18:30
mit Sabine Himmelsbach, Direktorin Haus der elektronischen Künste Basel, Philip Ursprung, Professor für Kunstgeschichte und Geschichte der Architektur, ETH Zürich, Pe Lang, Künstler, und Philipp Reist, Forscher am Institute for Dynamic Systems and Control, ETH Zürich.
Moderation: Irène Hediger, Leiterin des artists-in-labs program ICS/ZHdK und Sabine Schaschl, Direktor Museum Haus Konstruktiv
Quantum of Disorder
Standort: Museum Haus Konstruktiv
18. Februar, 18.30 Uhr
mit Sabine Schaschl, Direktorin Museum Haus Konstruktiv und Irène Hediger, Kuratorin und Leiterin artists-in-labs program ICS/ZHdK
Quantum of Disorder
Standort: Museum Haus Konstruktiv
11. Februar, 18.30 Uhr
von Boris Magrini, Kunsthistoriker, Kurator und Doktorand am Kunsthistorischen Institut, Universität Zürich
Computerkunst wird vielfach als Kunstform angesehen, in der sich das kunsthistorische Erbe des Konstruktivismus bis ins Zeitalter der digitalen Medien fortsetzt und die beispielhaft für die Einheit von Kunst und Wissenschaft steht. In seinem Vortrag befragt Magrini historische und aktuelle Werke nach bestehenden Stereo typien in der Computerkunst und stellt Hypothesen zu alternativen Betrachtungsweisen auf.
QUANTUM OF DISORDER
Standort: Museum Haus Konstruktiv
4. Februrar, 18.45 Uhr
Ein Kooperationsprojekt zwischen dem Museum Haus Konstruktiv und dem artists-in-labs-program ICS/ZHdK, kuratiert von Sabine Schaschl und Irène Hediger.
Featured Artists:
Thomas Baumann | Cod.Act | Attila Csörgő | Alexandre Joly | Peter Kogler | Pe Lang | Carsten Nicolai | Semiconductor | Troika
Ab 18.45 Uhr sprechen: Andreas Durisch, Präsident Stiftung für konstruktive, konkrete und konzeptuelle Kunst, Sabine Schaschl, Direktorin Museum Haus Konstruktiv, Sigrid Schade, Leiterin Institute for Cultural Studies in the Arts/ZHdK, Irène Hediger, Leiterin artists-in-labs program ICS/ZHdK und Jürgen Meindl, österreichischer Botschafter, Bern.
Ein Kooperationsprojekt mit:
Das Kooperationsprojekt «Quantum of Disorder» wird von der Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia im Rahmen des Schwerpunkts «Digitale Kultur» unterstützt.
2014
Standort: HEAD – Boulevard Helvétique, 9, 1205 Geneva
Bitte besuchen Sie unsere Webseite in englischer Sprache für weitere Informationen.
Weitere Informationen:
http://blog.sarn.ch/?p=60
Bitte besuchen Sie unsere Webseite in englischer Sprache für weitere Informationen.
Buchverkauf und weitere Informationen:
www.talonbooks.com
Artists-in-labs Immersive Encounters
Standort: Overgaden, Institute of Contemporary Art, Overgaden Neden Vandet 17, 1414 Copenhagen, Danmark
Konferenz von 16-17 Uhr vom 24. bis 25. Oktober
Bitte besuchen Sie unsere Webseite in englischer Sprache für weitere Informationen.
Weitere Informationen:
www.overgaden.org
Eine interaktive Neue-Medien-Skulptur über Kunst und Neurowissenschaft
Standort: Centrum Kultury ZAMEK, ul. Sw. Marcin 80/82, Poznan, Poland
Bitte besuchen Sie unsere Webseite in englischer Sprache für weitere Informationen.
Weitere Informationen:
www.hatcenter.amu.edu.pl
Think Art – Act Science: Zeitraum für Kunst und Wissenschaft
Standort: Toni Areal 5.K08
Im Juni hat das Swiss artists-in-labs program seine Räumlichkeiten im neuen ZHdK Campus - Toni-Areal - bezogen. Während der Tage der offenen Türe der ZHdK wird im Rahmen der arts&culture marathon / intervention series das Swiss artists-in-labs program präsentiert.
Weitere Information:
www.toni-tage.ch
Au Musée de la main: LAB/LIFE. Deux expositions sur le vivant
Standort: Musée de la main, Rue du Buignon 21, Auditoire César Roux
Le Musée de la main se plonge dans l’actualité des sciences de la vie. La double exposition LAB/LIFE valorise d’une part les enjeux de la recherche contemporaine en biologie et en médecine. D’autre part, elle donne un coup de projecteur particulier sur le domaine des cellules souches, fascinant et controversé, pour montrer les possibilités et les limites de la médecine régénérative. Les œuvres présentées de l’artiste Sylvia Hostettler représentent et démontrent une approche singulière envers cette thématique.
Sylvia Hostettler participa au programme Swiss artists-in-labs en 2008 en tant qu’artiste en résidence au Centre Intégratif de Gémomique (CIG) de l’Univeristé de Lausanne auprès du laboratoire du Professeur Christian Frankhauser.
Further information:
www.museedelamain.ch
Au Musée de la main: Les paysages sonores du coeur
Standort: Musée de la main, Rue du Buignon 21, Auditoire César Roux
Dans le cadre de la Nuit des Musées de Lausanne, Steffen Schmidt, pianiste et compositeur, explore la musicalité du coeur. Sa création modèle le riche matériau sonore que lui offrent la phonocardiographie ou l’échographie. Il associe divers aspects scientifiques et socioculturels de cet organe à forte portée symbolique.
Steffen Schmidt participa au programme Swiss artists-in-labs en 2011 en tant qu’artiste en résidence au service de chirurgie cardio-vasculaire du CHUV auprès du Professeur Ludwig von Segesser.
Further information:
www.museedelamain.ch
Kunst vermittelt Wissenschaft: But everything was different from what I expected it to be
Standort: Beromünster/Sursee
An der nächsten ScienceComm’14 blickt Irène Hediger im Rahmen des Schwerpunktes “Wissenschaft und Kunst” auf 10 Jahre Kollaborationen zwischen Kunstschaffenden und Wissenschaftlerinnen im Labor zurück und reflektiert anhand konkreter Beispiele Prozesse und Ergebnisse dieser intensiven und immersiven Praxiserfahrung zwischen den Disziplinen.
Davon ausgehend, dass im transdisziplinären Feld von Kunst und Wissenschaft mit den dort entstehenden Fragestellungen und Themen zukünftig ein grosses Potential für soziale und technische Innovationen liegt, werden die Herausforderungen des experimentellen Settings im Spannungsfeld von institutionellen Strukturen und deren Referenzsystemen betrachtet. Zudem werden die Bedeutung solcher Kollaborationen für die künstlerische Praxis und die wissenschaftliche Forschung aufgezeigt. Einen Einblick in erweiterte Möglichkeiten von Vermittlung und Kuration sowie einen Ausblick auf die Neukonzeption des Swiss artists-in-labs programs und dessen Positionierung werden ebenfalls präsentiert.
Weitere Informationen:
www.sciencecomm.ch
Sleuthing the Mind
Standort: LevyArts, 40 E 19th St #3-R, New York City, NY 10003
Bitte besuchen Sie unsere Webseite in englischer Sprache für weitere Informationen.
Video Ergo Sum. Self-Representations in Art
Standort: LevyArts, 40 E 19th St #3-R, New York City, NY 10003
We look out onto the world though our eyes, but we cannot perceive our heads (unless looking into a mirror) and we can’t see ourselves from behind. We do not have the ability to see ourselves as others see us. But what if we could? The presentation by Artist Nicole Ottiger explores and gives insight to the virtual nature of the self in artistic practice, by adapting a neuroscientific experiment to wear a virtual reality setting that immersed her into the body of her avatar while drawing her self-portrait.
Nicole Ottiger participated in the Swiss artists-in-labs program in 2010 as an artist in residence in collaboration with Professor Olaf Blanke of the Laboratory of Cognitive Neuroscience, Brain-Mind Institute of the EPFL and is now part of the research project State oft he Art – Science and Art in Practice, founded by the Swiss National Science Foundation, SNF.
For more information:
http://www.popuplab.org
http://www.leonardo.info/isast/events.html#LASER-NYC-September2014
Jill Scott: The Electric Retina
Standort: NRW-Forum Düsseldorf
Die Stiftung imai für Video- und Medienkunst präsentiert im Obergeschoß des NRW-Forum Düsseldorf die Gruppenausstellung The Invisible Force Behind. Materialität in der Medienkunst. Die Ausstellung umkreist das heutige Phänomen des zunehmenden Verlusts von körperhafter Substanz durch Digitalisierung und des gleichzeitig ansteigenden Reservoirs an Wissen.
The Electric Retina von Jill Scott ist Teil der Guppenausstellung "The invisible force behind", die vom inter media art institute in Düsseldorf kuratiert wurde.
Vernissage: Freitag, 4. April 2014, 20 Uhr, NRW-Forum Düsseldorf.
Die Quadriennale findet vom 5. April bis am 10. August 2014 statt.
Weitere Informationen:
quadriennale-duesseldorf.de
The Ball - Marie-France Bojanowski & Prof. Dr. Jürg Gutknecht
Standort: Schule Hüenerweid, Dietlikon
Super-WC und Detector-Handschuhe
Ein halbtägiger Kunst-Wissenschaft Workshop im Schulhaus Hüenerweid
Zusammen mit einer Künstlerin und einem ETH Professor werden die SchülerInnen der 2. Sek zu Designern und entwerfen Smartobjekte und Tangible User Interfaces*.
Vergangener Montag fand im Schulhaus Hüenerweid ein vom Swiss artists-in-labs Programm organisierter Workshop zum Thema „Informatik und Design“ statt. Die Künstlerin Marie-France Bojanowski und die Professoren Jürg Gutknecht und Alexander Repenning führten gemeinsam durch den Vormittag. Die SchülerInnen der 2. Sek tauchten ein in die Computergeschichte und setzten sich aktiv mit Tangible User Interface, Smartobjekten, Neurofeedback und Game Design auseinander. Die Schülerworkshops und weitere Formate sind im Rahmen des vom Schweizerischen Nationalfonds Agora (SNF) unterstützten Projekts „State of the Art – Science and Art in Practice“ mit KünstlerInnen und WissenschaftlerInnen des Swiss artists-in-labs Programm der Zürcher Hochschule der Künste entstanden.
Workshops
Die Künstlerin stellte ihr während der neun monatigen Zusammenarbeit mit Wissenschaftlern der Native Systems Group an der ETH Zürich enstandenes Projekt „The Ball“ vor und führte es auch gleich vor: Am Kopf der schulinternen Testperson wurden Sensoren angebracht. In der Hand hält die Testperson einen Ball, der ebenfalls mit Sensoren versehen ist. Dieser ballartige Computer wurde mit den Sensoren am Kopf verbunden um so die Hirnwellen zu übertragen. Wie sich die Hirnwellen, je nach gedanklicher Aktivität der Testperson veränderten, konnten die SchülerInnen live miterleben. Je nach Gehirnaktivität (z.B. entspannt, genervt) ändert „The Ball“ seine Temperatur oder die Art der Vibration. Die Testperson kann durch dieses fühlbare Feedback in der Hand, ihre Gehirnaktivität wahrnehmen und beeinflussen. Wie dieses Beispiel zeigt, kann ein kreativer Austausch zwischen unterschiedlichen Disziplinen, in diesem Fall Kunst und Wissenschaft, zu unerwarteten Innovationen führen. „The Ball“ kann in einer weiterentwickelten Form in der Medizin für Neurofeedback-Studien Verwendung finden.
Nach einer interaktiven Einleitung ins Thema konnten die SchülerInnen in zwei parallel laufenden „Do It Yourself“-Workshops zu Game Design und Tangible User Interface kreativ eigene Spielfiguren und Ideen zu Objekten (Mini-Computern) entwickeln und diese im Plenum präsentieren.
TANGIBLE MEDIA WORKSHOP
Spielerisch veranschaulichte M-F. Bojanowski und Prof. Dr. J. Gutknecht den SchülerInnen neue Einsatzmöglichkeiten von Sensoren in Smartobjekten. Die SchülerInnen führten verschiedene Begriffe zu diesem Thema geschickt mit den passenden Bildern zusammen. Im Plenum wurden dann diese einzelnen Sensortechniken, darunter Tierkennzeichnung, Gesichtserkennung oder Google-Brille, ausführlich unter die Lupe genommen. Inspiriert durch diese interaktiven Mechanismen liessen die SchülerInnen der 2. Sek dann ihrer Fantasie freien Lauf und erfanden und skizzierten neuartige Smartobjekte, die mit Sensoren funktionieren.
GAME DESIGN WORKSHOP
Prof. Dr. A. Repenning und sein Team führten die SchülerInnen mit Hilfe des 80-er Jahre Computerspiels „Frogger“ ins Game Design ein. Frösche wurden entworfen und deren Bewegungen programmiert. Wer’s selber ausprobieren will kann dies unter folgendem Link tun: www.hourofcode.com/ac.
Die rund 40 SchülerInnen entwickelten in Kleingruppen vielversprechende und fantasievolle Ideen zu smarten Anwendungen und Objekten. Es zeigte sich, dass Mädchen wie Knaben für neue Technologien zu begeistern sind und diese Generation die technologischen und sozialen Trends der Zukunft wesentlich mitprägen werden.
Research, Education and Dialogue for Environment and Sustainablility – Achievements and Challenges
Standort: ETH, Zürich
26. Februar 2014, ETH Hauptgebäude
Programm: www.cces.ethz.ch/conference2014/program
Wissen gestalten ist eine vom Swiss artists-in-labs Programm (ail) der ZHdK und dem Competence Center Environment and Sustainability (CCES) der ETH Zürich initiierte Projektidee. Sie hat zum Ziel, mittels Zusammenführung von Kompetenzen aus Wissenschaft, Kunst und Design, neue Inhalte und Strategien für die Umweltbildung und Themen nachhaltiger Entwicklung transdisziplinär zu erarbeiten und weiterzugeben.
Das 1.Pilotprojekt mit dem Thema „Klima im Wandel – Fokus Wasser“ wurde zusammen mit dem Departement Design der ZHdK entwickelt und mit zwei Bachelor-Arbeiten zweier transdisziplinären Tandems aus jeweils einem ETH- und einem ZHdK-Studierenden erfolgreich beendet. Mit einem gelungenen Workshop vom 19. September 2013 wurde nun das 2. Pilotprojekt begonnen und befindet sich in der Prozessphase.
Kooperative Bachelorarbeiten
"Virtuelles Wasser in der Lebensmittelproduktion"
Die Produktion und der Umgang mit Lebensmitteln stellen ein grosses ökologisches Problem dar. Einerseits werden beim Anbau, dem Transport und bei der Verarbeitung von Lebensmitteln grosse Mengen an CO2-Emission und Wasserverbrauch bzw. -verschmutzung verursacht, andererseits werden schweizweit pro Person jährlich ca. 117kg noch essbare Lebensmittel weggeworfen.
Nutricus ist eine App, in der Lebensmittel zu Spielfiguren werden. Ziel ist es, die Spielenden zu einem Überdenken der eigenen Entscheidungen beim Lebensmitteleinkauf anzuregen und ihnen aufzuzeigen, dass klimafreundliche Ernährung nicht zwangsläufig Verzicht bedeutet. Durch den Vergleich zwischen verschiedenen Lebensmitteln können die Benutzenden die ökologische Relevanz ihrer Lebensmittel besser abschätzen und erfahren so, wie sie durch die Wahl von Alternativprodukten CO2 und Wasser einsparen könnten.
Jeweils zwei Produkte treten gegeneinander an. Die Spielenden treten mit den Lebensmitteln an, die sie sich jeweils selber gekauft haben und duellieren sich mit einem zufälligen Merkmal – Wasser, CO2, Kalorien oder Preis. Die Gewinnchancen können positiv beeinflusst werden, in dem klimafreundlicher eingekauft wird.
Lisa Müller (Interaction Design, ZHdK): Nutricus
Diego Martinez (Interaction Design, ZHdK): Nutricus
Stefan Breit (Umweltsystemwissenschaften, ETH): Methodenvergleich zur Erhebung des WFAs ausgewählter Nahrungsmittel
Prof. Dr. Nicolas Gruber, Leitung Institut für Biogeochemie und Schadstoffdynamik, ETH
Karmen Franinovic, Leitung Interaction Design, Departement Design, ZHdK
"Sturmbildung - Interaktive Visualisierung der atmosphärischen Dynamik"
Chaotische Strömungen in der Atmosphäre können zur Entstehung von bedrohlichen Wettersystemen wie Zyklonen oder Wetterfronten mit starken Regenfällen führen. Die Entwicklung dieser Systeme wird beeinflusst von trockenen und feuchten dynamischen Vorgängen und wird von zusammenhängenden Mustern begleitet.
Das Bachelorprojekt untersucht neue Mittel, um die räumlichen Ergebnisse aus prognostischen Simulationen bildhaft zu repräsentieren. Als Visualisierung wurde eine experimentelle Computeranwendung entwickelt, welche einen interaktiven Zugang zu den Daten ermöglicht und räumlich sowie zeitlich flexibel ist.
Die in der Visualisierung gezeigten Daten stammen aus einer wissenschaftlichen Simulation und wurden von der Abteilung für Atmosphärendynamik der ETH Zürich zur Verfügung gestellt. Die Simulation zeigt die Entwicklung eines idealisierten Sturmes über die Dauer von 5 Tagen. Die Interaktion mit der Visualisierung ermöglicht es, die unterschiedlichen Informationen separiert zu betrachten oder die Ansicht zu wechseln.
Natalie Fischer (IACETH): Analyse der vertikalen PV-Struktur extratropischer Zyklonen
Stefan Paunovic (Scientific Visualization, ZHdK): Interaktive Visualisierung der atmosphärischen Dynamik
Prof. Heini Wernli, Leitung Atmosphärendynamik IACETH
Karin Seiler, Dozentin, Scientific Visualization, Departement Design, ZHdK
Jonas Christen, wiss. Assistent, Scientific Visualization, Departement Design, ZHdK
Weitere Informationen:
www.cces.ethz.ch/creatingknowledge
Artikel im Zett Magazin: epaper.zhdk.ch/zett_1_2013
Standort: Centre des Humanités, INSA, Lyon
Alexandre Joly, der 2009 im Rahmen der Sino-Swiss Residency Exchange fünf Monate im Chengdu Institute of Biology (CIB) in China verbrachte, zeigt ein auf dieser Residency basierendes Werk am Mirage Festival in Lyon.
VERNISSAGE und MEET AND GREET mit dem Künstler: Freitag, 21. Februar von 14-18 Uhr im Centre des Humanités des INSA von Lyon.
Das Mirage Festival, ein Festival für digitale und audiovisuelle Kultur in Lyon, findet dieses Jahr vom 19. bis am 23. Februar statt. Während fünf Tagen zeigt es eine Fülle an zeitgenössischen Kunstwerken im Bereich der digitalen Künste, Musik, Performances, Installationen und multimediale Experimente. Das Augenmerk des Festivals liegt dabei auf einer sorgfältigen Auswahl von hybriden Werken, welche Medien, Bild und Ton verbinden. Das Mirage Festival vereint Workshops für Kunstschaffende sowie Ausstellungen, Parties und Performances.
Alexandre Joly’s Werk ist vom 21. – 28. Februar im Centre des Humanités des INSA zu sehen.
Flyer: pdf (interactive)
2013
The artists-in-labs program
Standort: RTS, la 1ère, Vertigo
Jérémie Gindre wurde in der Sendung Vertigo des RTS-Senders la 1ère über sein Buch "On a eu du mal" interviewt. Jérémie Gindre hat während neun Monaten am Geneva Neuroscience Center (CIN) and Swiss Center for Affective Sciences (ICAS) der Université de Genève im Rahmen einer Swiss artists-in-labs Residency intensiv mit WissenschaftlerInnen zusammengearbeitet. Die fünf Novellen, im August in der Edition de l'Olivier erschienen, sind inspiriert durch die Residency-Erfahrungen und nehmen Bezug auf neurowissenschaftliche Themen. Aber hören sie selber (auf Französisch):
Sendung: mp3
Medienkunst
Liebe Freundinnen und Freunde des Edith-Russ-Hauses, wir möchten auf die aktuelle Ausschreibung unseres Stipendienprogramms
hinweisen und würden uns über eine Weiterleitung dieser Information an interessierte Künstlerinnen und Künstler freuen.
AUSSCHREIBUNG: Vom 25. November 2013 bis zum 16. Februar 2014
Das Edith-Russ-Haus für Medienkunst vergibt für nationale und internationale KünstlerInnen drei Stipendien der Stiftung Niedersachsen
für Medienkunst zur Förderung der Produktion eines neuen Projekts in diesem Bereich (je 10.000,- €).
Das Stipendium gilt für die Dauer von 6 Monaten (Juli–Dezember 2014), von denen mindestens ein Monat als Künstlerresidenz in den Gästeappartements des ERH in Oldenburg verbracht werden soll.
Nähere Informationen zu unseren Stipendien finden Sie auf unserer Website unter:
Für Ihre Unterstützung bei der Verbreitung dieser Information danken
wir Ihnen im Voraus.
Mit freundlichem Gruß
************************************************
Edith-Russ-Haus für Medienkunst
Edith-Russ-Haus for Media Art
Katharinenstraße 23
D-26121 Oldenburg
t. +49 (0) 441 - 235 3208
f. +49 (0) 441 - 235 2161
Art and Neuroscience Research
Standort: Winchester Science Centre & Planetarium, Winchester
Vernissage: 23. Oktober 2013, 18 - 21 Uhr
Ausstellung: 24. Oktober 2013 - 10. März 2014
Neuromedia ist eine durch Kunst-Wissenschafts-Kollaborationen entstandene Ausstellung über Molekular- und Zellforschung. Die Ausstellung präsentiert sich in vier Teilen: Visuelle und taktile Wahrnehmung, neurale Entwicklung und Haut und Umwelt. Jeder Teil ermöglicht das Erfahren des Einflusses von Kunst an der Schnittstelle mit der Wissenschaft. Neurowissenschaft und Kunst teilen die Auffassung, dass Wahrnehmung die Grundlage beider Disziplinen ist.
Neuromedia wurde von der Schweiz-Australischen Medienkünstlerin Jill Scott gestaltet. Die Ausstellung wurde bereits im Kulturama, dem Museum für Menschen in Zürich gezeigt. Sie basiert auf einer 10jährigen Forschungserfahrung, die Jill Scott in verschiedenen neurowissenschaftlichen Laboren an der Universität Zürich gemacht hat.
Mehr Informationen (engl.): pdf
Adresse:
Winchester Science Centre & Planetarium
Telegraph Way, off Alresford Road
Morn Hill, Winchester. SO21 1HZ
Telephone: 0044 (0) 1962 863791
International Opportunities in the Arts: Engaging Minds
Standort: Boston University, Boston
Samstag 12. Oktober, 13.30-15.30 Uhr, Entrées to New Worlds, Boston University, George Sherman Union, Metcalf Large Hall
Das Swiss artists-in-labs program nimmt an der TransCultural Exchange's 2013 Conference on International Opportunities in the Arts an der Boston Universität teil. Diesjähriges Thema ist Engaging Minds.
Ziel der Konferenz ist es als internationales Forum für ausübende KünstlerInnen und verwandte Berufsfelder zu dienen. Die Themen der Konferenz sollen KünstlerInnen inspirieren interdisziplinär tätig zu werden.
Weitere Informationen unter:
1. Pilot mit zwei ZHdK – ETH - Bachelorarbeiten erfolgreich abgeschlossen
Standort: ETH Zürich
1. Pilotprojekt mit zwei Bachelor-Arbeiten erfolgreich abgeschlossen
Wissen gestalten ist eine vom Swiss artists-in-labs program (ail) der ZHdK und dem Kompetenzzentrums Umwelt und Nachhaltigkeit (CCES) der ETH Zürich initiiertes gemeinsames Projekt. Es hat zum Ziel, mittels Zusammenführung von Kompetenzen aus Wissenschaft, Kunst und Design, neue Inhalte und Strategien für die Umweltbildung und Themen nachhaltiger Entwicklung transdisziplinär zu erarbeiten und weiterzugeben. Dies soll durch die Anwendung der Scientific Visualization, des Game Designs und von audiovisuellen und sozialen Medien durch Kampagnen erreicht werden. Eine Kooperation von ETH- und ZHdK-Studierenden, die sich für eine transdisziplinäre Bachelorarbeit interessieren, wird während Workshops ermöglicht und gefördert.
Das 1. Pilotprojekt mit dem Thema „Klima im Wandel – Fokus Wasser“ wurde mit zwei Bachelor-Arbeiten zweier transdisziplinären Teams erfolgreich beendet. Mit einem gelungenen Workshop vom 19. September 2013 wurde nun das 2. Pilotprojekt begonnen und befindet sich in der Prozessphase. Der zweite Workshop findet bereits am 4. Oktober statt.
Bachelorarbeiten
"Virtuelles Wasser in der Lebensmittelproduktion"
Die Produktion und der Umgang mit Lebensmitteln stellen ein grosses ökologisches Problem dar. Einerseits werden beim Anbau, dem Transport und bei der Verarbeitung von Lebensmitteln grosse Mengen an CO2-Emission und Wasserverbrauch bzw. -verschmutzung verursacht, andererseits werden schweizweit pro Person jährlich ca. 117kg noch essbare Lebensmittel weggeworfen.
Nutricus ist eine App, in der Lebensmittel zu Spielfiguren werden. Ziel ist es, die Spielenden zu einem Überdenken der eigenen Entscheidungen beim Lebensmitteleinkauf anzuregen und ihnen aufzuzeigen, dass klimafreundliche Ernährung nicht zwangsläufig Verzicht bedeutet. Durch den Vergleich zwischen verschiedenen Lebensmitteln können die Benutzenden die ökologische Relevanz ihrer Lebensmittel besser abschätzen und erfahren so, wie sie durch die Wahl von Alternativprodukten CO2 und Wasser einsparen könnten.
Jeweils zwei Produkte treten gegeneinander an. Die Spielenden treten mit den Lebensmitteln an, die sie sich jeweils selber gekauft haben und duellieren sich mit einem zufälligen Merkmal – Wasser, CO2, Kalorien oder Preis. Die Gewinnchancen können positiv beeinflusst werden, in dem klimafreundlicher eingekauft wird.
Lisa Müller (Interaction Design, ZHdK): Nutricus
Diego Martinez (Interaction Design, ZHdK): Nutricus
Stefan Breit (Umweltsystemwissenschaften, ETH): Methodenvergleich zur Erhebung des WFAs ausgewählter Nahrungsmittel
Prof. Dr. Nicolas Gruber, Leitung Institut für Biogeochemie und Schadstoffdynamik, ETH
Karmen Franinovic, Leitung Interaction Design, Departement Design, ZHdK
"Sturmbildung - Interaktive Visualisierung der atmosphärischen Dynamik"
Chaotische Strömungen in der Atmosphäre können zur Entstehung von bedrohlichen Wettersystemen wie Zyklonen oder Wetterfronten mit starken Regenfällen führen. Die Entwicklung dieser Systeme wird beeinflusst von trockenen und feuchten dynamischen Vorgängen und wird von zusammenhängenden Mustern begleitet.
Das Bachelorprojekt untersucht neue Mittel, um die räumlichen Ergebnisse aus prognostischen Simulationen bildhaft zu repräsentieren. Als Visualisierung wurde eine experimentelle Computeranwendung entwickelt, welche einen interaktiven Zugang zu den Daten ermöglicht und räumlich sowie zeitlich flexibel ist.
Die in der Visualisierung gezeigten Daten stammen aus einer wissenschaftlichen Simulation und wurden von der Abteilung für Atmosphärendynamik der ETH Zürich zur Verfügung gestellt. Die Simulation zeigt die Entwicklung eines idealisierten Sturmes über die Dauer von 5 Tagen. Die Interaktion mit der Visualisierung ermöglicht es, die unterschiedlichen Informationen separiert zu betrachten oder die Ansicht zu wechseln.
Natalie Fischer (IACETH): Analyse der vertikalen PV-Struktur extratropischer Zyklonen
Stefan Paunovic (Scientific Visualization, ZHdK): Interaktive Visualisierung der atmosphärischen Dynamik
Prof. Heini Wernli, Leitung Atmosphärendynamik IACETH
Karin Seiler, Dozentin, Scientific Visualization, Departement Design, ZHdK
Jonas Christen, wiss. Assistent, Scientific Visualization, Departement Design, ZHdK
Weitere Informationen:
Interdisziplinäre Kooperationsprojekte Neue Medien
Sehr geehrte Damen und Herren
Gerne informieren wir Sie, dass die Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia die Ausschreibung «Interdisziplinäre Kooperationsprojekte Neue Medien» lanciert hat. Veranstalter, Institutionen und Produzenten aus Kunst, Kultur und Forschung sind eingeladen, Gemeinschaftsprojekte einzureichen, welche sich künstlerisch mit neuen Medien und Technologien oder deren gesellschaftlichen und kulturellen Auswirkungen auseinandersetzen. Die Ausschreibung ist Teil des Schwerpunkts «Digitale Kultur», mit dem Pro Helvetia bis 2015 die Digitalisierung des zeitgenössischen Kunstschaffens in den Fokus nimmt.
Frist für Projekteingaben ist der 1. Dezember 2013.
Sämtliche Informationen zur Ausschreibung und zum Schwerpunkt «Digitale Kultur» finden Sie auf unserer Webseite.
Mit freundlichen Grüssen
Andri Hardmeier
Leiter Förderung a.i.
Didactica – Art and Science on Stage
Standort: Montreux, Petit Palais
Welche neuen Rhythmen oder gar Kompositionen entstehen, wenn Kunst und Wissenschaft in einen langfristigen Dialog treten? Ausgehend von den Performances "Poetry of Sleep" und "Tune of Trees at Lake Leman" dreht sich das anschliessende Gespräch um Rhythmen – auch ausserhalb der Musik – in ihren unterschiedlichen Ausdrucksformen.
Im Rahmen des Montreux Jazz Festivals präsentiert das Swiss artists-in-labs program des Institute for Cultural Studies in the Arts (ICS), die Kick-off Veranstaltung des SNF Agora-Projekts "State of the Art – Science and Art in Practice".
Die Bühne des Petit Palais wird von Künstlerinnen und Wissenschaftlern des Swiss artists-in-labs program mit einer audiovisuellen Performance und einem live Konzert bespielt:
15 Uhr – Die Lyrikerin Sandra Huber, die mit Thomas Curie, Ph.D., (Center for Integrative Genomics, Universität Lausanne) zusammengearbeitet hat, reflektiert in der audiovisuellen Performance "Poetry of Sleep" die Funktionsweise des Gehirns im Schlaf und dessen Auswirkung auf die rhythmischen und ästhetischen Aspekte der Sprache. // pdf
17 Uhr - Die Künstlerin Christina Della Giustina und Dr. Andreas Rigling (Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft WSL/ETH-Domain) bringen dem Publikum die Prozesse und Zusammenhänge von Waldökosystemen näher. Della Giustina entwickelte unter anderem die Partitur "Tune of Trees at Lake Leman", die auf wissenschaftlichen Langzeitdaten des WSL von einem Waldstück in der Nähe des Genfersees basiert. Fünf MusikerInnen interpretieren diese Partitur live in concert. // pdf
18 Uhr – Round table "Rhythm: out of scale?" mit den Künstlerinnen, den Wissenschaftlern und dem Medizinhistoriker und Künstler Dr. Vincent Barras (CHUV – Universität Lausanne). Moderation: Irène Hediger.
Eintritt frei
Résumé der Tagung
Standort: Bern, Progr
Mit Freude blicken wir auf die erfolgreiche Tagung „Kunst&Wissenschaft – Renaissance einer Arbeitsbeziehung“ zurück, welche am 29.11.2012 im progr in Bern stattgefunden hat. Die Stiftung Science et Cité und das Swiss artists-in-labs program/ZHdK haben die Gedanken der Tagung zusammengefasst:
Résumé:
"Kunst&Wissenschaft - Renaissance einer Arbeitsbeziehung" // pdf
Podcast:
Zusätzlich findet ihr hier die Vorträge unsere ReferentInnen
In Zukunft werden wir euch gerne weiterhin über aktuelle Themen zur Schnittstelle zwischen Kunst und Wissenschaft informieren.
Feel the music: Film, Emotion, and Neuroscience
Standort: San Francisco, 730 Montgomery St.
Dieser Beitrag ist leider nicht auf Deutsch verfügbar. Bitte besuchen sie unsere Webseite in englischer Sprache für weitere Informationen.
Feel the Music: Sound and Emotion
Standort: San Francisco, California Academy of Sciences
Dieser Beitrag ist leider nicht auf Deutsch verfügbar. Bitte besuchen sie unsere Webseite in englischer Sprache für weitere Informationen.
George Steinmann: Das dritte Relat. Eine wachsende Skulptur
Standort: Basel, lotsremark Projektraum
Ein weiterer Höhepunkt erwartet Sie zum Abschluss der «experimenta13 – Natur Stadt Kunst» am Freitag, 22. März 2013 um 18:00-20:00 im lotsremark Projektraum.
Die wachsende Skulptur "Das Dritte Relat" des Künstlers George Steinmann
In seinem öffentlich zugänglichen Labor an der Klybeckstrasse 170 hat der Künstler während eines Monats dem Geist der Nachhaltigkeit Raum gegeben. Seine künstlerische Forschung und die daraus entstandene Installation präsentiert der Künstler zum Abschluss der experimenta13: Natur Stadt Kunst.
Weitere Informationen: www.lotsremark.net
Standort: Zürich, Puls 5
ROBOTS-ON-TOUR
9. März 2013, Puls 5 Giessereistrasse 18, 8005 Zürich
Swiss artists-in-labs program – Züricher Hochschule der Künste (ZHdK).
Eine Zusammenarbeit des Artificial Intelligence Lab und der Universität Zurich.
Besuchen sie unsere Webseite in englischer Sprache für mehr Informationen.
experimenta13: NATUR STADT KUNST
Standort: SRF 1, Kulturplatz
SRF Kulturplatz
Beitrag zu "experimenta13: NATUR STADT KUNST"
22:20 auf SRF 1 am 27.02.2013
In Basel dreht sich aktuell alles um eine nachhaltige Zukunft. Der «Natur»-Kongress und ein Kunstparcours in der Stadt laden ein, die Perspektive zu wechseln. «Kulturplatz» ist da unterwegs, wo Natur und Kultur zusammenwachsen - und fragt, was es braucht für eine neue Kultur im Umgang mit der Natur.
Indo-Swiss Residency Exchange 2012/13 at Deepa Agashe’s Adaptation Lab at NCBS
Standort: India, BAR1 Studios, Mission Road in Bangalore
Dominique Lämmli and Annemarie Bucher: (Social)Bacteria im BAR1 Studios, Mission Road in Bangalore, India
Vernissage: Dienstag 23. Februar, 18 Uhr
Dieser Beitrag ist leider nicht auf Deutsch verfügbar. Bitte besuchen sie unsere Webseite in englischer Sprache für weitere Informationen.
Indo-Swiss Residency Exchange 2012/13 at Eawag
Standort: Dübendorf, Eawag
Vernissage: Dienstag, 29. Januar, 16 Uhr | Eingangshalle Eawag
30. Januar -12. Februar
Erfahren sie mehr im Kurz-Dokumentarfilm: River Stroke
THINKING OUT OF THE BOX
Standort: Zürich, Kulturama
THINKING OUT OF THE BOX
26. Januar 2013 im Kulturama: zwei Podiumsdiskussionen und zwei Workshops
Über die eigene Disziplin hinaus zu denken lässt andere und vielleicht auch unkonventionelle Perspektiven erkennen und ermöglicht, in neuen Dimensionen zu denken. Wir laden Sie herzlich zu einem "kreativen Brainstorming" ins Kulurama ein in Form eines Minisymposiums mit Referentinnen und Referenten aus drei Disziplinen: Neurowissenschaft, Medienkunst und Wissenschaftskommunikation.
Ort:
Kulturama
Museum des Menschen
Englischviertelstrasse
8032 Zürich
Zeit
Samstag, 26. Januar 2013
Workshops 10-13 Uhr (Anmeldung erforderlich unter museumspädagogik@kulturama.ch)
Podien 14-17 Uhr (öffentlich)
Sprache: Deutsch
Mehr Informationen und weitere Details
Ziel der Veranstaltung ist es, neue Wege zu finden, wie (Grundlagen-) Wissenschaft einem breiten Publikum zugänglich gemacht werden kann. Hierfür sind Sie herzlich zu einem von zwei Workshops eingeladen: zu Einblicken in die Neurowissenschaft oder zu Einblicken in die Filmgestaltung und Wissenschaftskommunikation. Beide "hands-on"-Workshops lassen Sie die Ralität anderer Disziplinen erleben, Künstler/-innen lernen Methoden der Neurowissenschaft und Neurowissenschaftler/-innen lernen Methoden des Kinos.
WORKSHOPS: Samstag, 26. Januar 2013, 10-13 Uhr
WORKSHOP 1: WAS IST NEUROWISSENSCHAFT?
METHODEN DER WISSENSCHAFT FÜR KÜNSTLER/-INNEN UND KREATIVE KÖPFE
Durchgeführt von Forscher/-innen des Instituts für Molekulare Biologie der Universität Zürich
INHALT
Ausgehend von unterhaltsamen Einblicken in die neurowissenschaftliche Forschung führen wir Sie grundlegend in die komplexen Strukturen und Funktionen des menschlichen Gehirns ein. Wir demonstrieren Ihnen eine Auswahl von Verfahren, damit Sie sich durch unsere Forschungstechniken und -gerätschaften inspirieren lassen können. Dann werden Sie mit Hilfe unserer Mikroskope Einblicke in die Schönheit des Nervensystems von Hühnern und Fischen bekommen. In diesem Workshop werden Sie auch zeichnen und Bewegungsspiele durchführen, um das Nervensystem und motorische Bewegungsabläufe von Tieren und Menschen verstehen zu lernen.
DOZENTEN/-INNEN
Tobias Alther, Jeannine Frei, Corinne Hodel, Tanja Maly
TEILNEHMERZAHL maximal 15
Anmeldung bis 23.1.2013 an <email-pii>
WORKSHOP 2: STORYBOARDING NEUROSCIENCE
METHODEN DER FILMGESTALTUNG FÜR WISSENSCHAFTLER/-INNEN UND KREATIVE KÖPFE
Durchgeführt von Filmemachern/Forschern des Swiss artists-in-labs program (ail) und dem Departement für Performing Arts and Film, ZHdK Zürich
INHALT
Wie kann Wissenschaft und Neurowissenschaft im Film nahbar gemacht werden? Gibt es Methoden zur Kommunikation? Nach einer Einführung in verschiedene Ansätze des Filmemachens werden Teilnehmende in kleine Gruppen eingeteilt, um „neuro-wissenschaftliche Erzählungen“ zu konstruieren. Dabei wird die Methode des Storyboardings erprobt. Wir diskutieren, welche kreativen Wirkungsweisen die Filmgestaltung bietet, um komplexe Zusammenhänge für ein Publikum darzustellen.
DOZENTEN/-INNEN
Annette Brütsch, Monika Codourey, Marille Hahne, Jill Scott
TEILNEHMERZAHL maximal 15
Anmeldung bis 23.1.2013 an <email-pii>
Die oben genannten Workshops werden in Verbindung mit NEUROMEDIA, der aktuellen Ausstellung von Jill Scott im KULTURAMA durchgeführt. Ihre vier Medienskulpturen beschäftigen sich mit den folgenden drei Wissensgebieten aus der Neurowissenschaft: „Visuelle und taktile Wahrnehmung“, „neurale Entwicklung“ und „Haut und Umwelt“. Diese Ausstellung ist eine Kooperation zwischen der Universität Zürich und der Zürcher Hochschule der Künste.
Diese Veranstaltung wird vom ZUNIV (Zürcher Universitätsverein) mitfinanziert und in Zusammenarbeit mit dem Swiss artist-in-labs program des Instiutes for Cultural Studies in the Arts (ICS) der Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK) organisiert.
PODIEN: Samstag, 26. Januar 2013, 14-17 Uhr
In einer Café-Atmosphäre diskutieren Künstler/-innen und Wissenschaftler/-innen über neue Möglichkeiten der Zusammenarbeit zwischen drei Disziplinen: Medienkunst, Neurowissenschaft und Wissenschaftsvermittlung. In jeder Podiumsdiskussion stellen die Referenten/-innen Erfahrungen aus ihrem Berufsalltag vor. Im Anschluss an diese Kurzpräsentationen findet eine Diskussion mit dem Publikum statt.
PODIUM 1 um 14:00
SEHEN UND WAHRNEHMUNG
Visualisierung, Illustration, Interpretation? Diskussion zu unterschiedlichen Kommunikationsformen und Bildgestaltungen in Kunst und Wissenschaft.
REFERENTEN/-INNEN
Dr.h.c. Beat Glogger, Wissenschaftsjournalist, scitec-media
Nicole Ottiger, Künstlerin am Brain Mind Institute EPFL, Lausanne
Irène Hediger Co-Leitung des Swiss artists-in-labs program, ZHdK
Prof. Dr. Stephan Neuhauss, Neurowissenschaftler, Universität Zürich
MODERATION
Dr.Claudia Rütsche, Direktorin des KULTURAMA
PODIUM 2 um 15:30
WORKING TOGETHER
Gibt es tieferes Verständnis unserer Welt, wenn Künstler/-innen und (Neuro-) Wissenschaftler/-innen in Teams kooperieren und Wissen und Innovationen austauschen? Diskussion über Strate-gien potentieller Zusammenarbeiten in der Zukunft.
REFERENTEN/-INNEN
Dr. Nik Walter, Leiter Ressort Wissen der Sonntagszeitung
Prof. Dr. Esther Stoeckli, Neurowissenschaftlerin, UZH
Prof. Dr. Jill Scott, Medienkünstlerin und Professorin am ICS, Institute for Cultural Studies, Co-Leitung Swiss Artists-in-Labs Program ZHdK (in Englisch)
MODERATION
Prof. Marille Hahne, Departement Darstellende Künste und Film, ZHdK
2012
29. November im Progr
Standort: Bern
Expertinnen und Experten aus Kunst und Kultur, Wissenschaft und Technologie, Politik und Förderwesen treffen sich, um gemeinsam über die Möglichkeit, Herausforderungen und Perspektiven von transversalen Themen an der Schnittstelle von Kunst, Wissenschaft und Gesellschaft nachzudenken.
13h45 Begrüssung
Sigrid Schade
(Leiterin Institute for Cultural Studies in the Arts ICS/ZHdK)
Philipp Burkard
(Leiter der Stiftung Science et Cité)
14h00 Input-Referate
Franziska Burkhardt
(Sektionsleiterin Kulturschaffen, BAK)
Marianne Burki
(Leiterin Visuelle Künste, Pro Helvetia)
Dario Gamboni
(Professor in Kunstgeschichte, Universität Genf)
Harriet Hawkins
(Lecturer Human Geography, Royal Holloway University of London)
Dieter Imboden
(Präsident Nationaler Forschungsrat, SNF)
15h00 Workshop
Rachel Mader
(Leiterin Competence Center Kunst & Öffentlichkeit, Hochschule Luzern)
Marianne Burki moderieren die thematischen Workshops.
17h30 Schlusszusammenfassung und art-science Präsentation
Martin Pohl
(Professor in Physik, Universität Genf)
und
Christian Gonzenbach
(Künstler, Swiss artist-in-labs, 2009)
geben Einblick in ihre langfristige Zusammenarbeit.
18h45 Apéro Riche
Die Input-Referate sind öffentlich, ebenso die Schlusszusammenfassung, sowie die art-science Präsentation und der abschliessende Apéro.
Die Teilnahme am öffentlichen Teil ist kostenlos. Wir bitten um Anmeldung per Mail.
Anmeldung unter: <email-pii>
Organisiert wird die Veranstaltung von der Stiftung Science et Cité und Swiss artists-in-labs program, Institute for Cultural Studies, Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK).
Sounds of Science
Artist = researcher?
18. September 2012, 18:30 - 22:00 in Seeking Silicon Valley
Teilnehmende Künstler: Pe Lang / Charles Lindsay
Sino-Swiss Residency Exchange Alumni
Standort: Berlin
Zur Eröffnung der Ausstellung SPRING in der Galerie im Körnerpark, Schierker Strasse 8, 12051 Berlin laden wir Sie und Ihre Freunde am Sonntag, 2. September 2012 um 12h00 ein.
Einführung durch Dorothee Bienert, Kuratorin und anschliessendem Konzert- und Performancereihe “Wings”.
Featured Artist: Ping Qiu
Die chinesisch-schweizerische Künstlerin Ping Qiu, die seit 1994 in Neukölln lebt, wurde mit ihren Seerosen-Installationen aus Gummihandschuhen – u.a. vor dem Haus der Kulturen der Welt – international bekannt. Ping Qui interessiert sich für die Poetische Transformation häuslicher Gegenstände und benutzt dafür eine organische Formensprache. seit einigen Jahren entwickelt die Künstlerin Installationen an der Schnittstelle von Kunst und Naturwissenschaft. So inspirierte sie die intensive Beschäftigung mit Wasserökologie zu der kinetischen Skulptur “Wasserkreislauf”, ein Arrangement von Sanitärkeramik, in dem sie humorvoll Aspekte von Hygienevorschriften, Bilder menschlicher Körperfunktionen. Vorstellung zum zivilisatorischen Fortschritt und Designästhetik verknüpft.
Montreux Jazz Festival
Standort: Montreux
Didactica, Art and Science on Stage, saturday 7th of July 2012 at the petit palais
The poetry of sleep (EN) at 4pm
Audio-visual performance by Sandra Huber, artist in residence at UNIL and CHUV (Swiss artist-in-labs program/ZHdK)
(E)
Stemming from a nine-month collaboration with scientists who study sleep in Lausanne, a long poem has been sculpted onto the brainwaves of a sleeping subject (the artist) in order to reconsider themes of consciousness and language. The polyphonic “reading” attempts to sound out the electricity of the brain in sleep.
Artist in residence at the Department of Cardiovascular Surgery at the CHUV, Steffen Schmidt creates soundscapes by using heartbeats and the environment of the hospital. Studying the relations and the differences between medicine and music /sound art, as well as the different modes of perception between scientific super – specialization and aesthetic perspective might lead to new results in both science and art.
(F)
Lors d’une collaboration de neuf mois avec des chercheurs travaillant sur le sommeil, à Lausanne, un long poème a été sculpté sur les ondes cérébrales d’un sujet endormi (l’artiste) afin de revisiter les thèmes de la conscience et du langage. Cette « lecture » polyphonique tente de sentir les pulsations électriques du cerveau pendant le sommeil.
Coeur et sons – paysage sonore II (FR) at 5pm
Concert de Steffen Schmidt, artist in residence at CHUV (Swiss artists-in-labs program/ZHdK) suivi d’une table-ronde avec le prof. Ludwig von Segesser, chef du Service de chirurgie cardio-vasculaire, CHUV, Steffen Schmidt, Irène Hediger, co-directrice de Swiss Artists-in-Labs, Caroline de Watteville, chargée des activités culturelles, CHUV, et Jacques Poget, modérateur.
Artiste en résidence au Service de chirurgie cardio-vasculaire du CHUV, Steffen Schmidt crée des paysages sonores en utilisant les battements du cœur et l’environnement hospitalier. Etudier les relations et les différences entre la médecine et la musique /art sonore, de même que les différents modes de perception entre une hyperspécialisation scientifique et une perspective esthétique est susceptible d’amener de nouveaux résultats à la fois en science et en art.
Science and Art Innovation Award für die Installation “2047″ von Pablo Ventura & Daniel Bisig
Die Installation “2047″ hat den Science and Art Innovation Award gewonnen, der vom Kommittee der Shanghai International Science and Art Exhibition verliehen wird.
ail Alumni
Standort: Ferme-Asile Centre artistique et culturel, Sion
Christian Gonzenbach: OCCAM’S RAZOR – LE THÉORÈME DE L’ÉLÉMENTAIRE
Vernissage: 20. Januar 2012, 18.30 Uhr
Ausstellung: 20. Januar 2012 – 25. März 2012
Ferme-Asile
Centre artistique et culturel
Promenade des Pêcheurs 10
1950 Sion
Mehr Informationen unter: ferme-asile.ch
Sino-Swiss Residency Exchange Alumni
Standort: UAG – University Art Gallery, Irvine, California
Alexandre Joly: CHIASMUS - ZONES OF POLITICAL AND AESTHETIC IMAGINATION
Vernissage: 12. Januar 2012, 18.00 Uhr
Exhibition: 12. Januar 2012 – 11. Februar 2012
UAG – University Art Gallery
712 Arts Plaza
Irvine
California
Mehr Informationen unter: studioart.arts.uci.edu/gallery
2011
Indo-Swiss Residency Exchange 2011/12 at Eawag
Standort: Eawag Eingangshalle, Dübendorf, Switzerland
Video und Installation 22.11.-14.12.2011
Vernissage: 22. November, 16 Uhr
Dieser Beitrag ist leider nicht auf Deutsch verfügbar. Bitte besuchen sie unsere Webseite in englischer Sprache für weitere Informationen.
ail Alumni
Standort: Centro Arte Contemporanea Ticino
8. Oktober – 13. November 2011
Vernissage: Samstag 8. Oktober, 17.30 Uhr
2010
ail Alumni
Standort: Zuger Kantonsspital, Baar
Ausstellung CURA
Vernissage: 12. August 2010, 19:00h, Foyer im 1. OG
www.zgks.ch
Hina Strüver, Swiss artists-in-labs program 2007
www.hina.de
ail Alumni
Standort: Centre of Contemporary Art in Canton Ticino, Bellinzona
Vernissage: 7. August 2010, 17:30 Uhr
7. August - 12. September 2010
The CACT Centre of Contemporary Art in Canton Ticino is presenting a group show entitled Il ritratto ritrovato ‒ The portrait regained.
Aline Mnatsakanian will be participating in Il ritratto ritrovato – The portrait regained with paintings and an installation. She will be present at the opening on the 7th of August. More
Alina Mnatsakanian, Swiss artists-in-labs program 2009
www.alinamn.com
ail Alumni
Der Künstler Pe Lang wurde für sein Projekt “Moving Objects” mit dem “Swiss Art Awards 2010” ausgezeichnet.
Aus dem Jurybericht:
“Pe Lang arbeitet mit dem physikalischen Phänomen der magnetischen Anziehung und Kraftwirkung. Die installative Arbeit Moving Objects bedient sich physikalischer Phänomene, ist jedoch unvorhersehbar und überraschend. Hier entstehen aus den Kräften des Magnetismus eine Reihe von leisen, poetischen Bildern.”
Pe Lang, Swiss artists-in-labs program 2007
www.pelang.ch
Sino-Swiss Residency Exchange Alumni
Standort: able Kulturverein, Berlin
SACRED PEANUTS
Alexandre Joly, Geneva, Switzerland
Sound Installation
9. Juli 2010 – 30. Juli 2010
Vernissage: Freitag 9. Juli 2010, 19.30 Uhr
able Kulturverein Hobrechtstrasse 28
Neukölln, Berlin
www.kultur-able.com
Opening hours Wed – Fri 15-20h
Alexandre Joly, Sino/Swiss Residency Exchange 2009/10
www.alexandrejoly.net
Sino-Swiss Residency Exchange Alumni
Die Künstlerin Aline Veillat wurde für Ihr Projekt “Pas de deux en vert et contre” ausgezeichnet: der Bund fördert im Rahmen des Projekts «sitemapping.ch» neun Projekte im Bereich der digitalen Medienkunst.
Pressemitteilung BAK: www.admin.ch/aktuell
ail Alumni
Standort: Riffraff, Zürich
Kinofilm ab 20. Juni 2010 | Riffraff, Zürich | Bourbaki, Luzern
Kinostart des Films über die Geschichte der ehemaligen Solaranlage auf dem Weissen Haus in der Sonntags-Matinée. Vorfilm: 1. TOUR DE SOL (1985).
1979 installiert US-Präsident Jimmy Carter in einer visionären Aktion eine Solaranlage auf dem Dach des Weissen Hauses. Sein Nachfolger lässt die Paneele wieder entfernen - im Zeichen einer radikalen Abwendung von Carters Energieprogramm. Auf Umwegen gelangen die Sonnenkollektoren an ein Umwelt-College im nordöstlichsten Zipfel der USA.
Dreissig Jahre später begeben sich Christina Hemauer und Roman Keller mit zwei Sonnenkollektoren auf eine Reise entlang deren Geschichte.
Sino-Swiss Residency Exchange Alumni
Von Dezember 2009 bis April 2010 weilten die beiden chinesischen Künstler Liao Wenfeng und Aniu in den ETH-Instituten Eidgenössische Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft (WSL) in Birmensdorf (Liao Wenfeng) und im Wasserforschungs-Institut (Eawag) in Dübendorf (Aniu).
Lesen Sie mehr im Interview, das interessante Fragen zu Kunst und Wissenschaft aufwirft und die Erfahrungen von Wenfeng Liao an der WSL schildert.
Liao Wenfeng, Sino-Swiss Residency Exchange 2009/10
Aniu, Sino-Swiss Residency Exchange 2009/10
ail Alumni
Standort: Museo Villa dei Cedri, Bellinzona
In questa edizione della ormai tradizionale Festa del Parco, anticipata di qualche mese per farla coincidere con la Festa del Pesaggio storico promossa dalla Federazione degli architetti paesaggisti svizzeri in tutto il paese, inauguriamo questo divano verde che l’immaginazione sempre attiva di Claudia Tolusso ha creato per il parco di Villa dei Cedri.
Claudia Tolusso, Swiss artists-in-labs program 2009
Museo Villa dei Cedri, Bellinzona
Di forma circolare, quasi un disco volante atterrato qui, ricoperta di erba e di diversi tipi di sedun, che sono delle piante grasse, è stata progettata da lei pensando proprio all’affascinante scenario del parco ma anche e sopratutto alle persone che lo frequentano e alle quali ha voluto offrire una sosta poetica: comodamente adagiati nell’erba, come quando eravamo bambini, per godere, ad esempio, della frescura nelle calde giornate estive.
Costruendo il divano il questo punto preciso del parco, Claudia ci regala anche un punto di vista obbligato, dal quale si può ammirare una composizione paesaggistica degna di comparire in un dipinto: i secolari alberi in primo piano ritmano la bella quinta costituita dalle montagne che si stagliano contro il cielo. L’albero con i rami spezzati non può non farci pensare alla pittura di paesaggio del romanticismo, dove assumerebbe senza dubbio un pregnante valore simbolico: un monito relativo alla caducità della vita oppure alla forza superiore della natura. In questo senso ha agito come un pittore, che seleziona una parte della natura per magnificarla racchiudendola dentro alla cornice di un quadro per condividerne le emozioni insieme con lo spettatore.
Il suo modo di porsi nei confronti della natura va anche visto come un omaggio alla collezione d’arte custodita dal museo, che conta molte opere che ritraggono, interpretandolo, il paesaggio locale, e anche alle esposizioni storiche organizzate da Villa dei cedri, comme quella dedicata all’immagine delle Alpi.
Claudia è una scenografa di Lucerna formatasi presso l’Accademia d’arte di Stoccarda. Dopo aver vissuto in Svizzera e in Germania, si è stabilita in Nuova Zelanda, dove ha insegnato la scenografia alla scuola d’arte di Wellington.
Ci siamo conosciute, e lei ha conosciuto Villa dei Cedri, lo scorso anno, anno che lei ha trascorso nel Ticino grazie ad una borsa di studio del programma Swiss artists-in-labs della Scuola superiore d’arte di Zurigo all’interno del quale le è stata assegnata una residenza di un anno presso l’Istituto federale di ricerca per la foresta, la neve e il paesaggio situato anch’esso a Ravecchia.
Un omaggio alla pittura di paesaggio, dicevamo, ma non solo. Se è vero che il nostro divano sembra essersi posato qui dal cielo, è anche vero che la sua presenza potrebbe essere spiegata in altro modo. Questo ciambellone sarebbe spuntato dalla terra nel corso della notte, un po’ come fanno i funghi, grazie ad una leggerissima scossa tellurica che l’avrebbe aiutato ad emergere dalle profondità della terra. Questa seconda ipotesi, che trova un riscontro obiettivo nella composizione del divano, fatto solo di terra e di erba, però, si rivela impossibile ad una più attenta analisi. Infatti la forma particolare del divano è, nonostante le apparenze, una pura creazione della mente umana. Direttamente ispirata al cosiddetto “nastro di Möbius” questa forma non esiste nella natura.
Le superfici ordinarie hanno sempre due lati, per cui è sempre possibile percorrere idealmente uno dei due lati senza mai raggiungere il secondo, salvo attraversando una possibile linea di demarcazione costituita da uno spigolo o un bordo: si pensi ad esempio alla sfera o al cilindro. Per queste superfici è possibile stabilire convenzionalmente un lato “superiore” o “inferiore”, oppure “interno” o “esterno”.
Nel caso del nastro di Möbius, invece, tale principio viene a mancare: esiste un solo lato e un solo bordo. Dopo aver percorso un giro, ci si trova dalla parte opposta. Solo dopo averne percorsi due ci ritroviamo sul lato iniziale. Immaginate di percorrere questa forma con la punta di un dito: passereste da sopra a sotto senza accorgervene, in un movimento infinito.
Möbius era un matematico tedesco vissuto nella prima metà dell’Ottocento, e questa sua creazione è rimasta nell’ambito della teoria matematica fino ad alcuni decenni fa, quando artisti e architetti hanno iniziato ad interessarsene integrandola nei loro lavori.
In un suo recente contributo Philip Ursprung, professore di storia dell’arte contemporanea all’Università di Zurigo, offre alcuni spunti che ci possono tornare utili per un’analisi più approfondita del nostro divano verde. La nostra concezione del tempo assomiglia infatti sempre più a una nastro di Möbius: è circolare, ciclica, abbiamo il sentimento che le cose non evolvano ma si ripetano e si ripresentino senza grandi variazioni. Questa immagine si è sostituita a quella vigente ancora fino a qualche decennio fa, quando del tempo si aveva una visione evolutiva, o progressiva. Per Ursprung la reazione degli artisti a questo sentimento diffuso ha dato avvio anche ad interventi artistici di un nuovo tipo, per lo più destinati allo spazio pubblico e che sembrano anch’essi abbattere un confine: quello tra arte e design. Per rimanere in Svizzera citeremo soltanto il lounge creato da Pipilotti Rist e Carlos Martinez per il centro città di San Gallo. In queste opere gli artisti non cercano più di confrontare lo spazio pubblico con la propria visione, spesso utopistica, di un futuro in divenire sul quale potrebbe ancora essere possibile intervenire, ma ricercano il consenso e il benessere delle persone perché hanno l’impressione che il futuro sia già qui: domani rivedremo le stesse cose che vediamo oggi e che abbiamo già visto ieri.
Adesso però credo sia giunto il momento di mettere alla prova il nostro nuovo divano e approfittare di questa bella serata, allietata dalla musica di Danilo Boggini e il suo trio.
Claudia mentre construivamo il divano con l’aiuto dell’ingegner Fabio Gervasoni e dei giardinieri della città, i signori: Biagi, Gianini, Curti, Lusette e Hofstetter, che ringrazio per l’impegno e la passione messa in questa opera che appartiene anche a loro.
Claudia, dicevo, era impaziente di vedere come avrebbero reagito i visitatori del parco a questo divano e come lo avrebbero fatto loro.
Io ho già qualche idea: in particolare penso ai matrimoni: immaginate uno scenario migliore per una bella fotografia di due innamorati?
Copyright (c) text and photos: Claudia Tolusso, 2010.
29 May 2010
Welche Potenziale liegen in der Begegnung künstlerischer und (natur)wissenschaftlicher Praxis in Hinblick auf den jeweiligen Einsatz experimenteller Verfahren?
Das Verhältnis zwischen den Künsten und den Wissenschaften hat sich im Laufe der Jahrhunderte stetig verändert. Die Studierenden erkunden die Praxis der Naturwissenschaftler am Gegenstand der Gewässerökologie. Im Schweizerischen Nationalpark arbeiten die Studierenden mit Wissenschaftlern an einem Feldversuch, es werden Proben entnommen und Methoden vermittelt. Parallel dazu experimentieren die Studierenden mit einem eigenen künstlerischen Feldversuch. Der Begriff und verschiedene Konzepte des «Experiments» werden diskutiert und erprobt.
Ausserdem wird das transdisziplinäre Programm Swiss artists-in-labs und eine ihrer AbsolventInnen vorgestellt. Die Künstlerin Ping Qiu präsentiert ihre in einem 9-monatigen Aufenthalt an der Eawag entstandene künstlerische Arbeit und ihren künstlerischen Prozess im Labor. Den Abschluss bildet die Präsentation der handlungsorientierten, praktischen und theoretischen Auseinandersetzung mit dem Eigenen und Anderen.
Lernziele / Kompetenzen
- Die Studierenden verfügen über grundlegende Kenntnisse, wie sich das Verhältnis der Künste und Wissenschaften im Laufe der Zeit verändert hat, und lernen wichtige künstlerische Positionen der Gegenwart an der Schnittstelle von Kunst und Wissenschaft kennen.
- Kenntnis und Reflexion naturwissenschaftlicher Methoden am Gegenstand des Forschungsbereichs Wasser / Gewässerökologie
- Reflexion der Wahrnehmung von Natur in wissenschaftlicher und ästhetischer Praxis
- Analyse des Begriffs des Experimentes in den unterschiedlichen Kontexten von Wissenschaft und Kunst
- Entwicklung eigener Arbeitsstrategien und Handlungsmöglichkeiten
Dozierende
Irène Hediger, MAS UniBS, Co-Leiterin Swiss artists-in-labs Programm
Kristin Bauer, lic. phil. Kunsthistorikerin
Dr. Michael Doering, EAWAG
Sino-Swiss Residency Exchange Alumni
Standort: WSL, Zürcherstrasse 11, 8903 Birmensdorf
Der Künstler Wenfeng Liao präsentiert Arbeiten, die während seines fünf monatigen Aufenthaltes an der WSL entstanden sind. Im Rahmen dieses interdisziplinären und interkulturellen Projektes hatte der Künstler die Gelegenheit in die wissenschaftliche Forschung der WSL einzutauchen und seine subjektive künstlerische Interpretation zu entwickeln. Dieser Austausch beabsichtigt, den Dialog zwischen Kunst und Wissenschaft zu fördern und China und die Schweiz auf kultureller Ebene näher zu bringen.
LIAO Wenfeng, Sino-Swiss Residency Exchange 2009/10
Vernissage: 27. April 16h -18h
Ausstellung: 28. April- 19. Mai 2010
Im Foyer der WSL, Zürcherstrasse 11, 8903 Birmensdorf
2009
ail Alumni
Standort: Centre for Integrative Genomics an der Universität Lausanne
Sylvia Hostettler war Swiss artists-in-labs am Centre for Integrative Genomics an der Universität Lausanne von März bis November 2008. Während dieser Zeit beschäftigte sie sich mit Molekularbiologie. Arabidopsis thaliana dient den WissenschaftlerInnen aufgrund ihrer einfachen Zellstruktur als Modellpflanze um den Wachstum und die Entwicklung der Pflanze in spezifischen Lichtverhältnissen zu erforschen.
Für ihre Installation nutzt Sylvia Hostettler Laborschalen und kreiert damit einen poetische Sicht auf das, für unsere Augen normalerweise Unsichtbare, die Veränderung und Entwicklung im Lebenszyklus dieser Pflanze.
Sylvia Hostettler, Swiss artists-in-labs program 2008
Vernissage: Donnerstag, 7. Mai 2009
Ausstellung: 8. Mai – 29. November 2009