Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03545.jsonl.gz/1482

Kurz nach dem grossen Erdbeben hat Yvonne Parishkrit, den Bruder von Reema Shresta, kennengelernt. Reema und Parishkrit sind in einer sehr sozialen, gebildeten Familie, welche das Wohl von Nepal im Fokus hat, aufgewachsen.
Die Mutter von Reema hat vor über 30 Jahre die Ekata-English-School in einem der ärmsten Quartiere von Kathmandu eröffnet. Damals lebten in dieser Gegend sehr viele Analphabeten, welche kein Geld hatten, um ihren Kindern einen Schulbesuch zu ermöglichen. Deshalb hat die Ekata-Schule viele Schüler praktisch gratis aufgenommen und ihnen eine gute Schul-bildung vermittelt.
Der Vater von Reema und Parishkrit war Banker, bis er sich entschlossen hat, aus sozialen Überlegungen bei Microfinance zu arbeiten, der Bank, welche vor allem Kleinstkredite an praktisch Mittellose vergibt.
Reema selber arbeitet für die Organisation „Room to Read“, und ist zuständig für die Ausbildung von über 200 Mädchen in Nepal, und jetzt auch in Indien und Sri Lanka.
Parishkrit hat lange Zeit für verschiedene NGOs gearbeitet, war zwei Jahre in Dänemark, und investiert nun seine Zeit und Energie für den Aufbau Nepals. Nach dem Erdbeben hat er die Ekata-Schule aus unseren gespendeten Geldern renoviert (siehe Text „nach dem Erdbeben“) und später einen Computerraum für die 200 Kinder der Ekata - Schule eingerichtet.
Der Computerraum, oder das „Learning Centre“, wie ihn Parishkrit nennt, ist mit 12 Laptops ausgerüstet, und hat insgesamt CHF 4000.- gekostet.
Mit Begeisterung lernen nun alle Kinder der Schule, mit Computern umzugehen – eine Investition und Chance für die Zukunft!
Auch sonst hat Parishkrit die Schule modernisiert: Die Kinder lernen nun auch Yoga, haben mehr Sportstunden, machen Ausflüge etc.
Der neue Computerraum an der Ekata - Schule