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Am Samstag hatte er nicht die Bedingungen vorgefunden, die ihm zusagen. Der erste Super-G in Garmisch hatte seiner Meinung nach auf einer zu wenig selektiven Piste, die er als nicht des Weltcups würdig bezeichnete, stattgefunden.
24 Stunden später war die Welt wieder eine andere für Odermatt. Eine klare Nacht mit entsprechend tieferen Temperaturen hatte aus der weichen eine harte Unterlage gemacht - was dem Innerschweizer natürlich behagte.
Odermatt weist im Zwischenklassement einen Vorsprung von drei Zehnteln auf den zweitplatzierten Österreicher Raphael Haaser aus. Von Allmen reichten sechs Zehntel Rückstand auf seinen Teamkollegen zu Rang 3, der seinem ersten Podestplatz im Weltcup gleichkommen würde. Der gelernte Zimmermann verblüffte ein weiteres Mal, erneut stellte er aber auch sein immenses Talent unter Beweis.
Von Allmen bestritt erst seinen vierten Super-G auf diesem Niveau, das zwölfte Rennen insgesamt. Im Super-G hatte er zuvor schon mit Rang 9 Mitte Dezember in Gröden und am Samstag auf der Kandahar-Strecke verblüfft. Drittbester Schweizer ist ein weiterer Athlet aus der zweiten Garde. Der Walliser Arnaud Boisset liegt in seinem fünften Weltcup-Super-G auf Platz 7 und würde damit sein bisheriges Bestergebnis um eine Position steigern. In der zweiten Abfahrt vor einer Woche in Kitzbühel hatte er Rang 8 belegt.
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(red.)