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Max Küngs Kolumnen im Magazin des Tages-Anzeigers sind legendär, sind seit Jahrzehnten für viele ein steter und wichtiger Begleiter im Alltag. Denn keiner kann wie er den Blick auf die alltäglichen, kleinen Dinge richten und diese zugleich aus einem überraschenden Blickwinkel betrachten. Wie verhält man sich, wenn man in der Apotheke etwas Unangenehmes vorbringen muss und erst noch missverstanden wird, wie, wenn man unter Weinkennern mit dem entsprechenden Vokabular mithalten muss oder was nützt es, in der Bahn die Augen zu schließen, wenn man dadurch die Geräusche einer Funktionsjacke interpretieren muss?
Max Küng wurde am 9. März 1969 in Maisprach (BL) geboren. Vater Otto: Landwirt. Mutter Erna: Hausfrau. Nach einer KV- Ausbildung bei einer Bank und einer Ausbildung zum Computerprogrammierer (Cobol II) folgt eine Anstellung als Debitorenbuchhalter bei einer Druckerei, die kurz danach Insolvenz anmeldet. Nach diversen Jobs wird er an der Ringier Journalistenschule angenommen. 1998 erscheint der erste Artikel für »Das Magazin«. Daneben ertüftelt er als DJ Soundtracks für Theaterstücke wie etwa für Stefan Bachmanns »Merlin« am Theater Basel. Es erscheinen mehrere Bücher von ihm, zuletzt 2016 der Roman »Wenn du dein Haus verlässt, beginnt das Unglück«.
Max Küng lebt in Zürich. Er ist verheiratet, Vater zweier Söhne, und er fährt gerne Fahrrad.