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In ihrem neuen Roman Mr. Loverman zeigt Bernardine Evaristo einmal mehr, warum sie zu den wichtigsten Stimmen der britischen Gegenwartsliteratur zählt. Ihr unverwechselbarer Schreibstil, ihr trockener Humor, ihr scharfsinniger Blick auf das Zusammenspiel zwischenmenschlicher Beziehungen und gesellschaftlicher Ansprüche – all das verbindet sich in Mr. Loverman zu einem unvergleichlichen Streifzug durch die Caribbean Community in England. Im Zentrum des Romans steht ein vierundsiebzigjähriger schwarzer Mann aus der Karibik im Osten Londons, der die meiste Zeit seines erwachsenen Lebens in einer schwulen Beziehung verbracht hat und sich nun gezwungen sieht, die Scheidung von seiner Frau ins Auge zu fassen und sich endlich zu outen.
Bernardine Evaristo, geboren 1959, wuchs als viertes von acht Kindern in London auf. Sie ist Professorin für Keatives Schreiben an der Brunel University London und stellvertretende Vorsitzende der Royal Society of Literature. In ihren Werken setzt sie sich mit Themen wie Rassismus, Feminismus und Identität auseinander. Sie gewann 2019 als erste Schwarze Schriftstellerin den renommierten Booker-Preis für ihren Roman Mädchen, Frau etc. Der Roman wurde in 35 Sprachen übersetzt und hat sich bisher in einer Million Exemplaren verkauft.
Moderation: Serena Owusua Dankwa
Deutsche Stimme: Cathrin Störmer
Das Gespräch findet auf Englisch statt, die Textpassagen werden auf Deutsch gelesen.
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Dies ist eine Veranstaltung im Rahmen des 11. LITERATURFESTIVAL ZÜRICH, das gemeinsam präsentiert wird vom Kaufleuten und Literaturhaus Zürich. Livestream-Tickets sind auf der Festival-Webseite verfügbar.