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Werferportrait: René Vonlanthen

Name: René Vonlanthen

email: <email-pii>
Geburtsdatum: 1. November 1960
erlernte Berufe: Wagenkontrolleur (Datenerfassung) bei der SBB
1. Warum wirfst Du Bumerangs und wie bist Du dazu gekommen ?
Ich werfe Bumerang weil mich das fasziniert, wie ein Gegenstand, den man wegwirft, wieder zurück kommt und das zum grossen Teil auch noch punktgenau. Ich kam durch einen Kollegen zum Bumerang werfen, er baute Bumerangs und verkaufte diese dann an Märkten. Nur hatten diese die blöde Eigenschaft, dass sie nicht richtig oder kaum zurück kamen. Also dachte ich mir "Das kann so nicht sein" und kaufte mir diverse Bücher über Bumerangs (von Aepli, Bretfeld, Siems usw.). Durch das Buch von Beat Aepli wurde ich auch auf die Swiss Boomerang Federation aufmerksam und nach diversen Telefonaten nahm ich an meinem ersten Turnier teil.
2. Wo und wie oft wirfst Du, hast Du ein geeignetes Feld ?
Ich warf sehr lange und regelmässig mit Ruedi auf der Schützenmatt Wiese in Burgdorf. Er lehrte mich dann auch den richtigen Umgang mit diversen Geräten. Zur Zeit trainiere ich nicht viel bis gar nicht, da ich sehr viel Zeit mit meinem Hund verbringe und mit ihr auf Prüfungen hin arbeite.
3. Was ist Deine Lieblingsdisziplin und warum ?
Ich mache sehr gerne Accuracy, Aussie Round und MTA. Ich mag diese Disziplinen, weil man da genügend Zeit hat und nicht stressen muss :o)
4. Was sind Deine grössten Erfolge ?
1.Platz Aussie Round in Rom 2001
1.Platz Accuracy in Rom 2001
1.Platz Accuracy in Rom 2002
1.Platz Aussie Round in Rom 2004
5.Platz Weitwurf an der EM 2005 in Köln
3.Platz an der SM in Lausanne 2008 und Schweizermeister in Accuracy
Schweizermeister in MTA an der EM 2009 in Lausanne
5. Wie siehst Du die Schweizer Bumerang Szene ?
Ich denke es ist eine grosse Familie, obwohl es eine kleine Szene ist. Ich denke aber, wenn wir weiterhin Nachwuchs bekommen und an Workshops die Jugendlichen faszinieren können, wird das gut.
6. Wie siehst Du die Zukunft unseres Sportes und welche Wünsche dazu hast Du ?
Wenn wir weiterhin Kinder und Erwachsene für diese Sportart fazinieren können, ist die Zukunft des Sportes gesichert. Ich wünsche mir, dass man auch Niederlagen in Kauf nehmen sollte und nicht wie ein Kindergärtler die bumi's in der Gegend rum schmeisst oder allem anderen die Schuld gibt, sondern die Fehler bei sich sucht. Dann wird es sicher wieder harmonischer auf den Turnieren und das ist doch das, was wir eigentlich gesucht haben, die Freude an diesem doch eigenen Sport.

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