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Der Suchmaschinenbetreiber Google und der Software-Konzern Microsoft haben gestern massive Investitionen in neue Datenzentren angekündigt. Zusammen werden beide Unternehmen 1,15 Milliarden Dollar in die Anlagen investieren. Man bereite sich dadurch auf einen wachsenden Daten-Traffic vor, der durch zusätzliche Dienste und wachsende Nutzerzahlen entsteht. Das teilten die Konkurrenten in Mountain View, Kalifornien, und Redmond, Washington, mit. Googles neues Datenzentrum wird in Lenoir, einer kleinen Stadt im US-Bundesstaat North Carolina entstehen. 600 Millionen Dollar sollen Bau und Einrichtung verschlingen. Der Konzern hatte bereits in den vergangenen Jahren jeweils über 800 Millionen Dollar in den Ausbau seiner Infrastruktur gesteckt. Die Regierung North Carolinas lockte Google mit Steuernachlässen in Höhe von rund 100 Millionen Dollar. Dadurch konnte ein entscheidender Nachteil des Standortes in den Hintergrund gedrängt werden: Der Bundesstaat liegt bei Strompreisen US-weit im Mittelfeld. Die Energiekosten sind einer der größten finanziellen Posten beim Betrieb von Datenzentren. Microsoft wählte hingegen San Antonio in Texas als Standort und investiert 550 Millionen Dollar. Die Anlage soll hauptsächlich die Basis für das weitere Wachstum der Live-Angebote dienen. Unter dem Namen bietet das Unternehmen Web-basierte Erweiterungen für Windows und Office, eine Suchmaschine, E-Mail-Services und andere Anwendungen.