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Im Final besiegte die Nummer 41 der Welt die Polin Renata Knapik-Miazga mit 15:7. Knapik-Mizga war als Nummer 34 der Welt eine von drei Fechterinnen, die mit einem höheren Ranking als die Einzel-Europameisterin von 2011 in den Wettkampf gegangen war.
Für den Final qualifizierte sich Géroudet mit einem 15:13-Sieg über die routinierte Schwedin Emma Samuelsson. Die Schwedin war im Vorjahr WM-Zweite. Zudem war Samuelsson als aktuelle Weltranglisten-Zehnte die Nummer 1 der Setzliste von Prag. Samuelsson kam nach einem Rückstand von drei Treffern in der Endphase noch bis auf einen Treffer heran (13:14).
Vor den wichtigsten beiden letzten Siegen hatte Géroudet in der Vorrunde eine Bilanz von 5:1 Siegen verzeichnet. Danach setzte sie sich gegen die Engländerin Mary Cohen (Weltnummer 174) mit 15:12 und die Serbin Danijela Ilic (138) mit 15:8 durch. In der Direktausscheidung befand sich Géroudet nie in Rückstand.
Géroudet, die vor Ort vom Co-Nationaltrainer Hervé Faget gecoacht wurde, schaffte damit zum zweiten Mal die Olympia-Qualifikation. 2012 in London scheiterte die Linkshänderin in den Achtelfinals. Am Qualifikationsturnier in Prag blieb neben Samuelsson unter anderen auch die Olympiasiegerin von 2008, die Deutsche Britta Heidemann, auf der Strecke.
Mit einem Sieg über Samuelsson hatte bereits Sophie Lamon-Fernandez, die aktuelle Chefin Spitzensport bei Swiss Fencing, vor acht Jahren ebenfalls in Prag am damaligen Qualifikationsturnier noch ein Last-Minute-Ticket für Olympia geholt.
(SDA)