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Hornhautsensibilität Teil 1: Grundlagen und Messung
Datum2013
Autor
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Type
01 - Zeitschriftenartikel, Journalartikel oder Magazin
Primary target group
Others
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Yes
Zusammenfassung
Die Hornhautsensibilität wird durch eine neurologische Reaktion der frei liegenden Nervenfaserenden im Hornhautepithel bestimmt. Diese registrieren mechanische, chemische und thermische Reizungen und versorgen somit die Hornhaut mit einem wichtigen Schutzmechanismus vor schädlichen Einflüssen aus der Umwelt: Eine mechanische Reizung bewirkt eine Empfindung von Schmerz, eine elektrische Reizung verursacht Schmerzen und Irritation, ein kalter Stimulus wird als kühlend wahrgenommen, ein warmer Stimulus hingegen verursacht Irritation, während eine chemische Reizung als brennend oder gar stechender Schmerz empfunden wird. In diesem Artikel werden die Wissensgrundlagen zu den oberflächlichen Hornhautnerven zusammengefasst: deren Rolle bei der Erhaltung eines gesunden Stoffwechsels der Hornhaut, ihre Innervation, die verschiedenen schmerzempfindlichen cornealen Nerventypen und ihre Nervenenden, die Morphologie des epithelialen subbasalen Nervenplexus und schließlich die Messung der Hornhautsensibilität.