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Der Weltrekord lag für den neuen US-Star Kendra Harrison in Schwedens Metropole nicht in Reichweite. Die 23-Jährige setzte sich über 100 m Hürden aber in beachtlichen 12,66 Sekunden durch und sandte ein klares Signal an ihre Teamkolleginnen Nia Ali und Queen Harrison aus, die zwei Zehntel einbüssten.
Vom US-Trio, das an den Spielen in Rio die Medaillen über 100 m Hürden möglicherweise unter sich ausmachen wird, ist Kendra Harrison die klare Nummer 1.
Lavillenie hob nicht ab
Konkurrenz aus dem eigenen Lager erhält auch 800-m-Olympiasieger David Rudisha. Der Weltrekordhalter aus Kenia musste sich in einem langsamen Lauf mit Rang 4 begnügen. Rudisha hatte dem Endspurt von Ferguson Cheruiyot Rotich nichts entgegen zu setzen.
Das Duell im Stabhochsprung zwischen Weltrekordhalter Renaud Lavillenie und seinem kanadischen Herausforderer Shawn Barber fand wegen des Wetters auf tiefen Niveau statt. Der Franzose kam erst im 3. Versuch über 5,65 m und schaffte dann nur noch die Siegeshöhe von 5,73 m.
Happige Vorwürfe gegen Coe
BBC stellt Sebastian Coe an den Pranger. Der Brite soll seine Wahl zum IAAF-Präsidenten mit Hilfe des wegen Korruptionsverdachts von Interpol gesuchten Papa Massata Diack gewonnen haben. Der Sohn des angeklagten Amtsvorgängers Lamine Diack habe Stimmen aus afrikanischen Länder besorgt. Der Verband wies die Anschuldigungen zurück.