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Beschrieb des Bauwerks
Die Tragkonstruktion der Perronüberdachung mit einer Gesamtlänge von ca. 400 m und einer durchschnittlichen Breite von 90 m ist eine Hohlkastendecke, welche die grossen Stützweiten als Trägerrost überspannt. Die Decke wird durch mehrere Dilatationsfugen getrennt. Die Fugen verlaufen zwischen den unterschiedlichen Konstruktionsarten der Decke und nehmen keinen Bezug zur heutigen Nutzung durch SBB, Post und GSAG. Die Fugen waren grösstenteils in einem schlechten Zustand, bereichsweise undicht und mussten ersetzt werden. Die Perronüberdachung ist am südlichen Ende der Perronhalle durch Gleitlager auf einer massiven Betonwand gelagert. Die beweglichen Brückenlager waren korrodiert und hatten ihr Lebensende erreicht. Sie wurden ersetzt. Die Betonwand wies infolge Wassereindringungen grössere Schäden und Risse auf, welche es zu sanieren galt. Die Wassereindringungen wurden durch Sanierung und Ergänzung der Abdichtung auf der Decke eliminiert.
Funktion innerhalb des Projektes
Federführung der Ingenieurgemeinschaft innerhalb welcher noch weitere Teilprojekte bearbeitet wurden (Erdbebenertüchtigung, Betonsanierung Perrondecke, Schadstoffsanierung, Brandschutz, usw. mit Gesamtinvestition 30.0 Mio.). Projekt- und Bauleitung für die Sanierung der Dilatationsfugen und der Perronendwand Süd, sowie die Bauleitung für die Erdbebenverstärkung im Bereich Perronwand Süd. Erarbeiten von Nutzlastenplänen.
Besonderheiten im Projekt
Alle Arbeiten fanden im intensiv genutzten Perimeter des Bahnhofs Bern statt. Viele Instandsetzungen erfolgten wegen den notwendigen Fahrleitungsabschaltungen nachts. Die Sicherheitsmassnahmen und Sperrzeiten waren frühzeitig zu planen.