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Nach dem Entscheid des Bundesgerichts, das Ersuchen einer NGO abzulehnen, demzufolge die Schweizer Aussenhandelsstatistik detaillierte Angaben zur Herkunft des in die Schweiz importierten Goldes sowie zu den Lieferanten und eingeführten Mengen machen sollte, betonte die Schweizerische Vereinigung Edelmetallfabrikanten und -händler (ASFCMP) ihre Entschlossenheit, die Bemühungen um eine transparente, nachhaltige und ethische Lieferkette fortzusetzen. Auch wenn sie im Verfahren nicht als Partei auftrat, hat die ASFCMP seit mehreren Jahren klargestellt, dass Gold zweifelhaften Ursprungs in der Schweiz keinen Platz hat und im Zweifelsfall einem jeden die Pflicht obliegt, auf diesbezügliche Geschäfte zu verzichten.
Anstelle einer Veröffentlichung von Daten, die dem Steuergeheimnis unterliegen, setzt sich die ASFCMP seit mehreren Jahren dafür ein, die Rolle der Zentrale für die Kontrolle der Edelmetalle (BCMP) zu stärken, die in der Schweiz die Aufsicht über den Sektor auch in Bezug auf Rückverfolgbarkeit und Produktintegrität gewährleistet. «Wir denken, dass es notwendig ist, diese Aspekte um die Themen Transparenz und Einhaltung der sozialen und Umweltstandards zu ergänzen. Das bedeutet auch, die bei Nichteinhaltung zu verhängenden Strafen zu verschärfen», erklärt Christophe Wild, Präsident der ASFCMP, der repräsentativen Vereinigung der Schweizer Edelmetallindustrie.
Es sei darin erinnert, dass sich vier der grössten Goldraffinerien der Welt in der Schweiz befinden und hier Goldbarren herstellen. Das in diesen Raffinerien verarbeitete Gold ist sowohl für die Schmuck- und Uhrenindustrie als auch für elektronische Bauteile bestimmt, weshalb einige Vertreter dieser Branchen an die EPHJ kommen.