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Clara Dupont-Monod, geboren 1973 in Paris, ist Schriftstellerin und Journalistin. Sie war u.a. für die Radiosender France Culture und Canal+ tätig, bevor sie 2011 zu France Inter wechselte. Dort hat sie seit vielen Jahren eine eigene Literatursendung. Mit »Brüderchen« veröffentlichte sie ihren bisher persönlichsten Roman, der über Monate auf den französischen Bestsellerlisten stand. Neben dem Prix Femina erhielt Dupont-Monod für »Brüderchen« den Prix Goncourt des Lycéens.
Sonja Finck, geboren 1978, lebt als freie Übersetzerin in Berlin und Gatineau (Kanada). Nach einer Artistikausbildung in Toulouse studierte sie literarisches Übersetzen in Düsseldorf und Madrid. Sie übersetzt Romane und Theaterstücke aus dem Französischen und Englischen. Für ihre Arbeit wurde sie mehrfach ausgezeichnet, etwa 2006 mit dem André-Gide-Preis, 2017 mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis und 2019 mit dem Eugen-Helmlé-Preis für ihr Gesamtwerk. 2021 war sie gemeinsam mit Frank Heibert für den Preis der Leipziger Buchmesse (Kategorie Übersetzung) nominiert. Sie hat unter anderem die Werke von Annie Ernaux sowie das jüngste Buch von Édouard Louis ins Deutsche übertragen. Ein weiterer Schwerpunkt ihrer Arbeit liegt auf Literatur aus Québec. Regelmäßig ist sie als Gastdozentin für den Studiengang Literaturübersetzen der Universität Düsseldorf tätig, daneben arbeitet sie als ehrenamtliche Übersetzerin für SOS Humanity.