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Inhaltsverzeichnis
Gesamtschau
Nachdem das Verwaltungsgericht den kantonalen Gestaltungsplan «Innovationspark Zürich» im Sommer 2020 aufhob, entschied der Regierungsrat, einerseits das Urteil ans Bundesgericht weiterzuziehen und gleichzeitig die Situation zum Anlass zu nehmen, das Flugplatzareal einer Gesamtschau zu unterziehen. Im Oktober 2020 ordnete der Bundesrat an, das Sachplanverfahren für die Umnutzung des Militärflugplatzes Dübendorf in ein ziviles Flugfeld mit Bundesbasis einzustellen und die bisherige Zusammenarbeit mit der Flugplatz Dübendorf AG zu beenden. Stattdessen beteiligte sich der Bund am konzeptionellen Neustart des Planungsprozesses durch den Kanton Zürich.
Unter der Leitung einer Task-Force wurde ein Synthesebericht erarbeitet, der die bestehenden Grundlagen sowie bisherige Ideen und Ansätze dokumentiert und die Interessen und Nutzungsabsichten der Stakeholder zusammenfasst. Der Synthesebericht bestätigt, dass auf dem Areal ein Forschungsstandort mit internationaler Ausstrahlung entstehen soll. Dieser soll neu aber enger mit den aviatischen Nutzungen verwoben werden. Dafür soll der Militärflugplatz in einen Forschungs- und Werkflugplatz mit militärischer Mitbenutzung mit beschränkter Anzahl Flugbewegungen transformiert werden. Gleichzeitig soll eine Öffnung der Randzonen des heute für die Allgemeinheit verschlossenen Areals ermöglicht werden.
Im April 2022 legte der Regierungsrat dem Kantonsrat für die weiteren Planungs- und Umsetzungsarbeiten auf dem Fluplatzareal in Dübendorf drei Vorlagen vor. Sie sind für die Entwicklung des Areals in einen attraktiven Forschungsstandort mit internationaler Ausstrahlung wegweisend. Die Richtplanteilrevision legt die planerischen Eckwerte für die Umsetzung des Syntheseberichts fest. Für die schrittweise Entwicklung des Innovationsparks beantragte die Regierung 97.45 Mio. Franken und für die Planung eines Forschungs-, Test- und Werkflugplatzes 8.2 Mio. Franken. Im November 2022 verabschiedete der Kantonsrats den Verpflichtungskredit für den Innovationspark und den Planungskredit für einen Forschungs-, Test- und Werkflugplatz.
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Standort
Das Flugplatzareal in Dübendorf ist von seiner Lage, seiner Erreichbarkeit und seiner Einbettung in die Zürcher Wirtschaftsregion der ideale Ort für einen Innovationspark.
Ausrichtung
Themenschwerpunkte
Die Switzerland Innovation Parks haben verschiedene übergeordnete Innovationsbereiche definiert. Der Park Zürich wird seine Aktivitäten in drei ausgewählten Innovationsschwerpunkten starten.
Rolle des Kantons
Der Kanton Zürich ist Initiant und Träger der Idee eines Innovationsparks. In der Planungsphase begleitet er das Thema über die Definition der Inhalte bis hin zu Fragen der Finanzierung und der Trägerschaft.
In der Aufbauphase tritt das Engagement von Wirtschaft und Wissenschaft vermehrt in den Vordergrund. Dazu wurde die «Stiftung Innovationspark» Zürich gegründet.
In der Betriebsphase wird sich der Kanton auf die Einflussnahme bei der strategischen Führung beschränken und sich in der Trägerschaft engagieren. Langfristig soll der Betrieb des Innovationsparks kostendeckend, beziehungsweise gewinnorientiert betrieben werden können.
Trägerschaft
Eine regionale Trägerschaft stellt den Aufbau und Betrieb sicher. «Die Stiftung Innovationspark Zürich» wurde im September 2015 gegründet und ist seit dem 1. Januar 2016 operativ tätig. Die Trägerschaft setzt sich aus Wirtschaft, Wissenschaft und der öffentlichen Hand zusammen.
Weiterführende Informationen
Verwenden Sie die Akkordeon-Bedienelemente, um die Sichtbarkeit der jeweiligen Panels (unterhalb der Bedienelemente) umzuschalten.