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Dies gab die US-Behörde für Wetter- und Meeresforschung (NOAA) am Dienstag bekannt. Die diesjährige Hurrikan-Saison war am Montag zu Ende gegangen.
Wissenschaftler machen das El-Niño-Phänomen für die Rekordzahlen verantwortlich, die Meteorologen und Warndienste seit dem 15. Mai rund um den Ostpazifik und von 1. Juni an im Gebiet des Atlantiks und Zentralpazifiks in Atem hielten. In El-Niño-Jahren sammeln sich – anders als sonst – warme Wassermassen im Ostpazifik. Die Folge sind Wetterextreme weltweit.
Für Aufsehen sorgte dieses Jahr unter anderem Rekord-Hurrikan “Patricia” im Oktober in Mexiko, der zunächst in die höchstmögliche Hurrikan-Kategorie fünf eingestuft war. Mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 325 Stundenkilometern war “Patricia” noch stärker als der Supertaifun “Haiyan”, durch den im November 2013 auf den Philippinen 7350 Menschen ums Leben gekommen waren.
Wirbelsturm “Patricia” schwächte sich aber beim Auftreffen auf die mexikanische Pazifikküste ab und die Schäden waren deshalb deutlich geringer als befürchtet.
Zum ersten Mal wüteten in diesem Jahr auch drei Hurrikane gleichzeitig über dem Pazifik: Ignacio, Kilo und Jimena lieferten der Wissenschaft Ende August spektakuläre Satellitenbilder.
(SDA)