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Die Animationsserie «Die Abenteurer der modernen Kunst» basiert auf den Büchern des Schriftstellers Dan Franck. Sie gibt mit einer fulminanten Mischung aus Archivmaterial und Animationen Einblick in das Künstlerleben in Paris zwischen 1900 und 1939, das vom Autorinnentrio Amélie Harrault, Pauline Gaillard und Valérie Loiseleux lebendig und detailgetreu vermittelt wird. Die Kommentarstimme wird von Anke Engelke gesprochen.
SRF zeigt die Reihe in europäischer TV-Premiere.
Die sechs Filme als Online-Stream
1. Folge 1: Die Zeit der Bohème
Der Auftaktfilm erzählt von der Zeit der Bohème, als man in Paris als junger Künstler frei und praktisch ohne Geld leben konnte. Es herrschte Aufbruchstimmung, und trotz kleiner Konkurrenzkämpfe arbeiteten die noch unbekannten Künstler mit Verve zusammen – und stellten die Kunst auf den Kopf.
2. Folge 2: Picasso & Co.
Der zweite Teil der sechsteiligen Reihe erzählt von den ersten künstlerischen Erfolgen der jungen Künstler, die in Paris zusammengefunden haben. Das Gemälde «Les Demoiselles d'Avignon» ist die Antwort Picassos auf Matisse – und sorgt für Empörung. Und dann werden Apollinaire und Picasso 1911 in einen grossen Skandal verwickelt, den Raub der Mona Lisa aus dem Louvre.
3. Folge 3: Weltmetropole Paris
Der Alltag der ausländischen Maler in Paris während des Ersten Weltkriegs ist vom Hunger geprägt. Im Gemeinschaftsatelier La Ruche halten sie sich gegenseitig über Wasser. Der dritte Teil der Animationsserie handelt von Solidarität, Liebe und dem Beginn des Surrealismus.
4. Folge 4: Die Künstler von Montparnasse
Als Antwort auf die Absurdität des Krieges bahnt sich die dadaistische und surrealistische Revolution an. In Paris prägen André Breton und Louis Aragon die Szene. Man Ray stürzt sich in eine Liebesgeschichte mit Kiki, Picasso zögert, und Salvador Dalí macht seinen Auftritt.
5. Folge 5: Libertad!
Anfang der 1930er-Jahre ist Europa zerrissen zwischen Faschismus und Kommunismus. Louis Aragon ist begeistert von Stalin und verrät die Surrealisten. Auch André Gide reist nach Moskau. Fotografen, Journalisten und Schriftsteller aus der ganzen Welt zieht es nach Spanien. George Orwell, Pablo Neruda und Ernest Hmingway engagieren sich gegen Franco. Fotos von Robert Capa und Gerda Taro erscheinen in internationalen Tageszeitungen. 1937 malt Picasso in Paris das Monumentalbild «Guernica», eine Anklage gegen die Gewalt des Franco-Regimes und den Faschismus.
6. Folge 6: Mitternacht in Paris
Im Juni 1940 wird Frankreich besetzt. Viele Künstler verlassen Europa. Wer bleibt, versucht sich irgendwie über Wasser zu halten. Viele arrangieren sich, einige leisten Widerstand, manche kollaborieren. Jean-Paul Sartre versucht, eine Widerstandsbewegung zu lancieren.