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Jonas Aebi studierte von 2006 bis 2010 an den Universitäten Genf und Luzern Soziologie und Politikwissenschaften im Bachelor. Zwischen 2008 und 2010 war er als studentische Hilfskraft beim SNF-Projekt „Protest als Medium – Medien des Protests“ von Prof. Oliver Marchart an der Universität Luzern angestellt. In seiner Bachelorarbeit untersuchte er die Veränderung der Lohnarbeitsgesellschaft im Postfordismus durch einen Vergleich der Protestartikulationen der europäischen Prekarisierungs-Bewegung und der schweizerischen Gewerkschaft Unia.
Zwischen 2011 und 2013 absolvierte Jonas Aebi das Programm 4Cities – einen Master in Urban Studies, der aktuell als Erasmus-Mundus organisiert wird und an sechs Universitäten in vier europäischen Hauptstädten (Brüssel, Wien, Kopenhagen und Madrid) stattfindet. In seiner Masterarbeit leistete er eine Untersuchung über die Neoliberalisierung der Wohnversorgung und die damit einhergehenden sozialen Konflikte in Wien und Madrid.
Nach dem Master kehrte Jonas Aebi in die Schweiz zurück, wo er unter anderem ein Praktikum bei der Wochenzeitung Woz machte. Im September 2014 begann er mit seinem Promotionsprojekt am Seminar für Kulturwissenschaft und Europäische Ethnologie an der Universität Basel, wo ihm vom Departement Gesellschaftswissenschaften ein Anschubstipendium verliehen wurde.
Jonas Aebi ist Mitglied der Graduate School of Social Sciences.
Forschungsschwerpunkte:
Stadtforschung
Raumtheorien und -forschung
(Urbane) soziale Proteste und Bewegungen
Operaismus und militante Untersuchung
Migrationsforschung