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Lyme Borreliose
Das erste Symptom der Krankheit kann eine Rötung rund um den Stich sein, die sich ringförmig ausdehnt. Man spricht bei diesem Symptom von Wanderröte. Diese verschwindet in der Regel innerhalb von ein paar Tagen und Wochen wieder. Es können auch grippenähnliche Symptome wie Fieber und Gliederschmerzen auftreten. Manche Infizierte erreichen, meistens nach wenigen Monaten, das zweite Stadium der Krankheit wo auch die Gelenke, das Nervensystem, die Haut und selten das Herz befallen werden können. Eine Borrelieninfektion kann mit Antibiotika behandelt werden. Bleibt die Borreliose unerkannt oder wird ungenügend behandelt, kann sie zu bleibenden Beeinträchtigungen führen. Je früher man mit der Behandlung beginnt, desto besser sind die Heilungschancen.
FSME Frühsommer-Meningoenzephalitis (Enzephalitis = Gehirnentzündung)
Der FSME-Virus wird überwiegend von Zecken übertragen. Die virale Krankheit verläuft typischerweise in zwei Stadien: Nach ca. 10 Tagen treten grippenähnliche Symptome wie Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen auf. Oft werden diese Symptome mit einer einfachen Grippe verwechselt. Die Mehrheit der Patienten zeigt jedoch keine Anzeichen einer Krankheit. Nach einer asymptomatischen Phase entwickeln 5-15% der Betroffenen Symptome wie Kopfschmerzen, Schwindel, Konzentrations- und Gehstörungen. Dies sind die Folgen eines Befalls des zentralen Nervensystems, der Wochen bis Monate andauern kann. Bei einem Teil der Patienten kann es zu bleibenden Beeinträchtigungen kommen. Eine spezifische Therapie für FSME gibt es nicht. Es können lediglich die Symptome behandelt werden. Zur Vorbeugung gegen FSME gibt es eine sichere und gut wirksame Impfung.