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Angesichts der wachsenden Dynamik internationaler Handelsbeziehungen gewinnt die Konkurrenzfähigkeit bezüglich der Umweltwirkungen von Schweizer Lebensmitteln gegenüber Importen an Bedeutung. Agroscope untersuchte die Umweltwirkungen von Weizenbrot, Futtergerste, Speisekartoffeln, Käse und Rindfleisch aus der Schweiz und aus wichtigen Importländern. Käse und Kartoffeln aus der Schweiz waren ähnlich oder günstiger zu bewerten als Importe. Beim Käse spielten das gute Graswachstum und der geringe Kraftfuttereinsatz in der Milchproduktion eine Rolle, bei den Speisekartoffeln die kürzeren Transportdistanzen. Die übrigen Schweizer Produkte schnitten uneinheitlich ab. Innerhalb der Schweiz unterschieden sich die Produktionssysteme stark in ihren Umweltwirkungen. Aus den Ergebnissen lässt sich ableiten, dass die alleinige Einhaltung der Vorgaben des Ökologischen Leistungsnachweises noch keine Gewähr ist für eine ökologisch günstigere Produktion verglichen mit Importländern. Um eine Schweizer Qualitätsführerschaft im Bereich Umwelt zu erreichen, sollten daher Massnahmen differenziert und durch quantitative Wirkungsziele ergänzt werden.
Ein Vergleich unterschiedlicher Verfahren für die Stickstoffdüngung von Winterweizen zeigte, dass sich mittels ortsspezifischer, variabler Stickstoffdüngung die Stickstoffüberschüsse deutlich reduzieren lassen.
Umwelt
Fabian Y., Roberti G., Jacot K., Gramlich A., Benz R., Szerencsits E., Churko G., Prasuhn V., Leifeld J., Zorn A., Walter T. (ꝉ), Herzog F.
Viele Drainagen von Ackerflächen sind erneuerungsbedürftig. Nun erhalten Kantone und Betroffene eine Entscheidungshilfe, um solche Flächen umfassend zu beurteilen und nachhaltige Lösungen zu finden.
Die Ammoniakemissionen der Schweizer Landwirtschaft haben in den letzten 20 Jahren wenig abgenommen. Denn die Faktoren, die zu einer Emissionszunahme bzw. -abnahme führen, haben sich zwischen 2000 und 2020 weitestgehend gegenseitig aufgehoben.