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Sie nannten ihn den Prinzen. Schlank, schmal, körperlich fast ein Strich in der Landschaft, bleicher Teint im Gesicht. Tempi passati. David Goffin (Foto) hat sich in der ATP World Tour zu einer Schutzmarke für Qualität entwickelt. Als erster Belgier erreichte er heuer die Top Ten! In Basel figuriert er als ATP-Nummer 10 in der vierten Setzposition. Und wenn anfangs Dezember der Davis-Cup-Final ansteht, wird er sein Land in die Bataille führen gegen Frankreich in Lille. Das sind Referenzen, mes Dames, Messieurs. Goffin eröffnete sein Pensum am Dienstag standesgemäss mit einem Erfolg. Vergessen war die Halbfinalniederlage von Antwerpen gegen den griechischen Qualifier Stefanos Tsitsipas. Goffin blickt vorwärts, wie immer, nachdem ihn heuer in Roland-Garros rabenschwarzes Pech heimgesucht hatte. Der Spieler war rückwärts in einen Regenplane gelaufen, er verletzte sich erheblich am Fuss. Längere Pause, kein Start in Wimbledon und damit weg die Chance, wichtige ATP-Punkte einzuspielen. Jetzt rollt der TGV namens Goffin wieder. Er hat auch noch reelle Chancen, die ATP-Finals in London zu erreichen.