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Studien haben ergeben, dass die Symptome bei Eisenmangel – wie Müdigkeit, eingeschränkte Leistungsfähigkeit, Konzentrationsstörungen oder Erschöpfung – gut auf eine Eisenbehandlung ansprechen.
Eine Eisentherapie ist im Falle typischer Symptome angezeigt, wenn der Ferritingehalt unter 50 µg/l sinkt und die Ursachen für den Eisenmangel nicht behandelt werden können.
Wird kein Eisenmangel diagnostiziert, sollte auf die Einnahme von Eisen verzichtet werden, da ansonsten die Gefahr einer übermässigen Konzentration dieses Spurenelements besteht. Der Körper ist nicht in der Lage, dieses überschüssige Eisen auszuscheiden, welches sich – sobald die natürlichen Speicher gefüllt sind – im Gewebe ablagert und schwere Organschäden verursachen kann.
Je nach Verträglichkeit und Situation lässt sich das Gleichgewicht der Eisenreserven mithilfe von Tabletten (Sirup/Tropfen) oder direkt mittels Injektion oder intravenöser Infusion wiederherstellen. Die Aufnahme von Eisen über die Ernährung ist nur dann wirkungsvoll, wenn der Eisenmangel durch eine unausgewogene Ernährung bedingt ist.