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Die Entwaldung im brasilianischen Amazonasgebiet ist nach neuesten Erkenntnissen in diesem Jahr um 11 Prozent zurückgegangen. Der Regenwald gilt als wichtiger CO₂-Speicher. Der Rückgang der Entwaldung ist auch politisch getrieben.
2004 gab es einen Höhepunkt mit rund 27.700 Quadratkilometern abgeholzter Fläche. Die Raten fielen stetig auf einen Tiefststand von 4.500 Quadratkilometern im Jahr 2012. Der rechtsgerichtete Präsident Jair Bolsonaro trat Anfang 2019 sein Amt an und die Entwaldungsraten nahmen wieder zu, die Entwaldungsrate stieg während der Präsidentschaft Bolsonaros um 59,5 Prozent, die in diesem Jahr enden wird. Bolsonaro sah das Amazonasgebiet nur wegen seines wirtschaftlichen Potenzials und nutzte das Land für Landwirtschaft, Bergbau und Energieerzeugung.
In einer Ankündigung des künftigen Präsidenten Luiz Inácio Lula da Silva hieß es, er werde den Umwelt- und Klimaschutz des brasilianischen Amazonasgebiets stärken, das eine wichtige CO₂-Senke darstellt. Es erstreckt sich über neun brasilianische Bundesstaaten und ist so gross wie Westeuropa. Grosse Hoffnung für die Amazonasregion in der Zukunft.
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- JEMU3B2NUFGADDL3EAM3NLWYYQ.jpeg: Andre Penner/AP/dpa