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Nahe der spanischen Grenze, in Rivesaltes, im südwestlichsten Zipfel von Frankreich, erinnert seit einem Jahr eine Erinnerungsstätte an gleich mehrere dunkle Kapitel der französischen Flüchtlingspolitik.
Im Lager von Rivesaltes sperrten französische Regierungen seit den Dreißigerjahre zehntausende Menschen weg, weil die Republik für sie keinen Platz haben wollte: Spanier, Zigeuner, Juden, Araber, Papierlose.
Erst 2007 wurde Rivesaltes geschlossen.
Es dauerte beinahe weitere zehn Jahre bis die Regierung einwilligte in Rivesaltes ein «Mémorial» zu eröffnen.
Besucher können dort ein lange verschwiegenes Stück Geschichte entdecken, das an Aktualität nichts eingebüsst hat.
Alle am 31. Dezember 2015 Wahlregister eingetragenen Bürger Frankreichs und Französinnen und Franzosen, die im Ausland leben, könnten an der Vorwahl teilnehmen, wenn sie ein Euro bezahlen und eine Charta unterzeichnen, wonach diese sich zu „den Werten der politischen Linken und ökologischer Parteien“ bekennen.
Die IWF-Direktorin Christine Lagarde wurde von einem Sondergericht (La Cour de justice de la République) in Paris schuldig gesprochen.
Die frühere Wirtschafts- und Finanzministerin sei zu nachlässig gewesen, als sie das Urteil eines Schiedsgerichtes akzeptiert hatte, das dem Geschäftsmann Bernard Tapie eine Millionen-Entschädigung gewährte.
Das Gericht verzichtete allerdings darauf, Christine Lagarde zu einer Strafe zu verurteilen.