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Abdichtung Drytech International
Sanierung 1'153 m eingespritzt wird, zwischen Fugen und Rissen. 176 versiegelt Schalungslöcher.
SANIERUNG EINES STAHLWERKS, BELGIEN / Das belgische Stahlwerk liegt am Ufer des Ancien - Kanals. Die neuen Hallen aus dem Jahr 2010 stehen 3 Meter unter dem Grundwasserspiegel.
Für die Abdichtung der Fugen wurden klassische Waterstop-Bünder eingesetzt.
Als die Pumpen ausgeschaltet wurden, erwiesen sich die Fugen jedoch als derartig durchlässig, das die unterirdischen Bereiche des Werks überschwemmt wurden.
Traditionelle Waterstop-Bänder fungieren einzig und allein als Barriere, die jedoch in bestimmten Fällen der Flüssigkeit nicht standhält: sowohl wegen des Wasserdrucks, als auch bei Fehlern bei der Verarbeitung des Betons oder dem Verlegen der Bänder.
Wenn der Beton um das Band unzureichend verdichtet ist, erhöht sich die Gefahr, dass das Wasser eindringt, da es sich in diesem lockeren Bereich ganz einfach einen um die Waterstop-Barriere Weg bahnt.
Im Falle der belgischen Baustelle hat sich das von den Planern gewählte Band als ungeeignet für die spezifische Situation erwiesen und gewisse Verarbeitungsfehler haben das Problem zusätzlich verschlimmert.
Das Foto oben rechts zeigt das Waterstop-Band, das einfach auf dem oberen Bewehrungsgitter der Deckenplatte aufliegt. Dadurch liegt das Waterstopp-Band asymmetrisch zur Fuge, das heisst, nur in den wenigen Zentimetern Betonabdeckung der Deckenplatte versenkt. Das bedeutet, dass das Wasser die Barriere mit minimalstem Aufwand umgehen kann.
Das Band ist dann richtig verlegt, wenn das obere Bewehrungsgitter der Deckenplatte an der Fuge gebogen ist, und zwar mindestens bis zur halben Höhe des Bands, um einen ausreichend tiefen Sitz zu schaffen.
Ein weiterer Fehler war, dass die Enden der sich überlappenden Bänder nicht verschweisst wurden. Eine funktionierende Barriere muss schlicht und einfach unterbrechungsfrei ausgeführt sein.
Drytech hat zunächst die Fugen mit elastischem Acryl-Expansionsharz injiziert. DRYflex-Harz ist ein Zweikomponenten-Acrylharz mit derselben Viskosität wie Wasser und sättigt deshalb sowohl Betonporen, als auch Vertiefungen und Kiesnester im unzureichend verdichteten Beton.
Kurze Zeit nach der Injektion katalysiert das Harz und wird zu einem expandierenden Gel, das Risse durch Druck abdichtet. Da die Versiegelung nicht durch Adhäsion, sondern durch Druck erfolgt, dichtet das Harz unabhängig vom Zustand der Risse ab, also auch dann, wenn viskose Stoffe, wie Öl oder Kohlenwasserstoffe vorhanden sind.
Das Harz behält seine Elastizität langfristig bei und deshalb kann bei Bedarf auch nach Jahren nachinjiziert werden. Die Sanierung erfolgte an den Innenseiten der Bauteile, also ohne Abriss oder Aushub und vor allem ohne Unterbrechung der Arbeiten im Stahlwerk. Diese Form der Abdichtung ermöglicht zudem die sofortige Überprüfung der Injektion.
intestazione
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