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Victor Hugo bezeichnete sie einst als "Stücke von Frankreich, die ins Meer fielen und von den Engländern aufgelesen wurden". Obwohl aufgrund der Nähe zur Küste sehr französisch beeinflusst, gehören die Kanalinseln zum britischen Königreich.
Bis ins späte 19. Jahrhundert wurde auf den Inseln Französisch als erste Amtssprache verwendet. Auch heute noch tragen viele der Ortschaften französische Namen. Der warme Golfstrom beeinflusst die reiche Flora auf den Kanalinseln. So blühen hier unter anderem Orchideen, Bluebells (zu Deutsch: Atlantisches oder auch Englisches Hasenglöckchen) und Lilien.
Auf Jersey lassen sich historische Bauten wie die Jersey Tunnels aus dem 2. Weltkrieg besichtigen. Typisch englische Gartenlandschaften laden zum Besuch ein und lange Sandstrände bieten sich für entspannende Spaziergänge an. Auf der etwas kleineren Insel Guernsey findet man versteckte Buchten, Klippen und charmante Fischerdörfer. Ruhesuchende kommen auf den autofreien Inseln Sark und Herm auf ihre Kosten. Alle Inseln eignen sich ideal für Wanderer und Naturliebhaber.