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Nach 5 Punkten aus den ersten 3 Spielen und einem 4. Tabellenplatz war das Ziel klar: weitere 3 Punkte gegen Lugano um sich in der Tabelle an den Tessinern vorbei zu schieben.
In den ersten Spielminuten wurde dieser Plan zielstrebig umgesetzt. Mit klaren Kombinationen aus der Abwehr heraus, gelang es GC immer wieder Druck auf das Tor von Lugano aufzubauen. Diese wiederum scheiterten mit Einzelaktionen oder langen Schlenzbällen an der gut aufgestellten GC Defensive.
Die Belohnung folgte nach gut 10 Minuten. Ein schöner langer Schlenzball von Robert Keitel wurde von David Rogiers gekonnt auf Dénes Heins gespielt, der zum 1:0 für GC abschloss.
Das 1:0 hätte GC mehr Sicherheit verleihen sollen, jedoch verlor das Team nun im zweiten Viertel mehr und mehr den Faden. Durch eine unnötige Verkettung von Fehlern konnte Lugano so zum 1:1 ausgleichen und kurze Zeit später, kurz vor Ende der 1. Halbzeit, sogar das 2:1 erzielen. So ging es in die Pause.
Auch im dritten Viertel konnte GC den Druck aus den ersten Minuten des Spiels nicht wieder aufbauen - zu viele leichte Fehler im Aufbau und vermeidbare Ballverluste führten immer wieder zu Kontermöglichkeiten Luganos.
Einer dieser Konter führte dann auch kurz vor Ende des 3. Viertels zum 3:1 für Lugano.
Im letzten Viertel versuchte GC das Spiel noch einmal zu drehen - die Angriffsversuche waren jedoch nicht zwingend und so konnte Lugano durch einen weiteren Konter auf 1:4 erhöhen.
Die letzten Minuten des Spiels brachten noch einmal 2 Strafecken für GC - diese konnten aber leider nicht verwertet werden.
So endete das Spiel 1:4 aus Sicht von GC. Alles in allem, eine unnötige aber verdiente Niederlage da es GC nach dem 1:0 nicht schaffte aus einem ruhigen Spielaufbau weiter Druck auf Lugano aufzubauen und Lugano ihre wenigen Konterchancen eiskalt verwertete.
Man of the Match: Robert Keitel