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Kenia
Kenia ist mit 42 verschiedenen Ethnien, mit unterschiedlichen Kulturen, Sprachen und Religionen ein wahrer Vielvölkerstaat. Trotz des Wirtschaftswachstums lebt ein großer Teil der Bevölkerung unterhalb der Armutsgrenze.
Das ostafrikanische Land hat in den letzten Jahren grosse wirtschaftliche Fortschritte gemacht. Gleichzeitig wurde Kenia stark von Ereignissen wie z. B. extremer Dürre und einer Heuschreckenplage heimgesucht, welche negative Auswirkungen auf die Ernährungssicherheit hatten. Das ländliche Gebiet rund um die Ortschaft Butere im Westen des Landes gehört zu den ärmsten Regionen Kenias. In der Gegend sind rund 15 Prozent der Bevölkerung mit HIV infiziert.
Kenia in Zahlen
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Müttersterblichkeit
342 Todesfälle auf 100'000 Geburten
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Kindersterblichkeit unter 5 Jahren
41 Todesfälle auf 1'000 Geburten
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HIV Verbreitung
5,4%
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Ärzte/Ärztinnen auf 10'000 Personen
1,5 (Schweiz: 44)
Kenia in Zahlen
Kenia
SolidarMed in Kenia
Gegenwärtig gelten 5.4% der erwachsenen kenianischen Bevölkerung als HIV-positiv. Die regionalen Unterschiede in der HIV/Aids Prävalenz sind aber enorm. Gemäss offiziellen Zahlen werden knapp zwei Drittel der HIV-Infizierten medikamentös behandelt. Sehr viele von ihnen leben in abgelegenen, ländlichen Regionen, wo sie nur bedingt Zugang zu den benötigten Gesundheitsdiensten haben. Zwar erhalten sie in den staatlichen Kliniken die antiretroviralen Medikamente gratis. Oft ist aber die Qualität der medizinischen Dienstleistungen schlecht, und die privaten Einrichtungen sind für sie nicht erschwinglich. Und manchmal ist es tatsächlich auch nur der Weg in die Klinik (Transportkosten), der sie von einer medikamentösen Therapie abhält.
SolidarMed unterstützt mit ihrer Partnerorganisation vor Ort, dem Don Amolo Memorial Kids Ark (DAMKA), HIV-positive Kinder und Jugendliche, indem sie notwendige medizinische Versorgung, Bildung und soziale Unterstützung anbietet. Darunter fallen die medizinische und psychologische Betreuung und Begleitung von HIV-positiven Kindern und Jugendlichen, durch Hausbesuche und medizinische Check-Ups, das Schaffen von Zugang zu Bildung durch einen Beitrag an die Schulgebühren für Schulkinder und Jugendliche in Berufsbildung sowie Zusatzunterricht während den sehr langen Schulferien.
Kontakt
Patrick Thomas
Programme Sambia, Südafrika, Kenia, Indien
Tel. +41 41 310 66 60
<email-pii>