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(Kt. Zürich,
Bez. Andelfingen,
Gem.
Ossingen). 414 m.
Schloss auf einer Anhöhe etwa 60 m hoch über dem N.-Ufer der
Thur, 1 km sw. der
Station
Ossingen der Linie
Winterthur-Etzwilen-Singen. Telephon. Der älteste Bestandteil der Burg, ein grauer megalithischer
Turm, stammt wahrscheinlich aus dem 12. Jahrhundert. Als erster Besitzer erscheint Burkhard de Wida,
ein
Kiburger Ministeriale, der im Jahr 1243 als
Zeuge genannt wird. Die Nachkommen dieses Ritters hatten das
Schloss noch mehrere
Jahrzehnte inne, worauf es im
Lauf der Jahrhunderte seinen Besitzer sehr oft wechselte. 1649 kam es in den Besitz der Stadt
Winterthur, deren Amtmann die Verwaltung des umfangreichenSchlossgutes besorgte.
Als
Winterthur im Jahre 1803 der Amtei überdrüssig geworden war, veräusserte sie dieselbe an die Gemeinde
Ossingen, welche
das
Schloss mit Umgelände an einen Privaten verkaufte und den Grundbesitz parzellierte. Damit beginnt die Zeit des Niedergangs
für das
Schloss. Von 1803-1903 hat es
nicht weniger als 26 mal den Besitzer gewechselt; oft blieb es
unbewohnt und meistens schlecht unterhalten. Gewöhnlich waren es mittellose Leute, die ins
Schloss einzogen, und dann ärmer
als sie gekommen, wieder ausziehen mussten; sechs Besitzer gerieten in Konkurs. In den Tagen vom 20.-23. August 1880 beherbergte
das
SchlossWiden, das damals unbewohnt war, die Vertreter der deutschen Sozialdemokratie, welche den
stillen
Ort gewählt hatten, «um den preussisch-deutschen Reichsspitzeln das Schnüffeln
und Spionieren möglichst zu erschweren». Seit 1903 ist das baufällige Gebäude völlig restauriert worden. Vergl.
das Neujahrsblatt der StadtWinterthur. 1816. -
Stauber, E. Die Junkerfamilie Huldenreich von Harburg, auf demSchlossWyden1606-1635 (in der Sonntagspost des Landboten, 1907).
entspringt dem NO.-Hang von Brandegg und Stossberg,
fliesst durch eine bewaldete Schlucht und vereinigt sich unterhalb der Station Altstätten mit der Ach. Treibt mehrere Mühlen,
Sägen und andre industrielle Anlagen.