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"Manche Leute sagen, durch die Quantenphysik sei der Zufall an die Stelle des Determinismus getreten. Diese Behauptung ist "vernünftig", aber sie hält nicht lange stand. Nehmen wir an, Sie seien ein strikter Verfechter des Determinismus (was für mich nicht gilt) und davon überzeugt, dass alle Details der Geschichte des Universums bereits in Stein gehauen seien und nun einfach nach und nach abliefen. Insbesondere war dann auch vorherbestimmt, dass sie sich "entscheiden", eine Quantenmessung vorzunehmen, deren Resultat ebenfalls schon feststeht. Wie bereits erwähnt wurde, wird durch diese Sicht der Dinge das Bell'sche Theorem gegenstandslos - die fertige Weltgeschichte wäre dann eine riesige nichtlokale verborgene Variable, die alles erklärt. Und das ist noch die geringste Unbequemlichkeit; der Verlust jeglicher Form menschlicher Freiheit ist eine viel dramatischere Konsequenz. ... Akzeptieren Sie "Indeterminismus" für den Menschen, dann müssen Sie auch der Natur eine Art "Indeterminismus" zugestehen."
Scarani 2007, S. 108.