Document ID: /curiavista/filtered/00000.jsonl.gz/172535

<h2>SubmittedText<h2><p>Am Treffen Fachkräfte Schweiz unter der Leitung des Bundespräsidenten trafen sich Vertreter von Bund, Kantonen, Sozialpartnern und äusserten sich am Point de Presse vor allem zur Notwendigkeit der Verbesserung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf.</p><p>In der Schweiz im 21. Jahrhundert haben sich sechs Männer zu diesem "Frauenproblem" geäussert.</p><p>- Ist der Bundesrat der Meinung, dass dies zeitgemäss ist, der Sache dient und eine Lösungsfindung begünstigt?</p><p>- Wie will er Frauen ernsthaft einbeziehen?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Der Bundesrat teilt die Ansicht, dass der Einbezug von Frauenorganisationen in die Diskussionen über die Vereinbarkeit von Beruf und Familie einen Mehrwert bringt. Aus diesem Grund wurden die Organisationen Alliance F - u. a. vertreten durch Nationalrätin Maya Graf - und Pro Familia gezielt zum Spitzentreffen eingeladen.</p><p>Es gilt anzumerken, dass sich erstens die Vereinbarkeit von Beruf und Familie nicht ausschliesslich auf Frauen bezieht. Zweitens hat der Bundespräsident Alliance F in regelmässigen Treffen zu den Belangen der Fachkräfte-Initiative (FKI) und somit auch zu der Vereinbarkeit von Beruf und Familie konsultiert. Drittens handelte es sich bei diesem Spitzentreffen in erster Linie um einen Informationsaustausch aller Verbundpartner, mit dem Ziel, sich einen Überblick zu den laufenden Aktivitäten und Perspektiven der vier Handlungsfelder der FKI plus verschaffen zu können. Der Schwerpunkt der Präsentationen lag auf dem von den Sozialpartnern eingebrachten Thema Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Es handelte sich jedoch nicht um eine Verhandlungsrunde über weitere Massnahmen zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Beim Anlass selber war durchaus eine ausgeglichene Geschlechtervertretung sichergestellt. Frauen hatten sowohl bei den Präsentationen als auch in der Diskussion das Wort. Die Verbundpartner hatten sich im Vorfeld des Spitzentreffens darauf geeinigt, dass jeweils deren Präsidenten eine Stellungnahme am Point de Presse abgeben werden.</p>