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Arbeitskollegen des Verunfallten alarmierten die Rega gestern gegen 15 Uhr via Alarmnummer 1414. Da sich der Forstunfall in der Nähe von Perrefitte (BE) im steilen und unwegsamen Gebiet mitten im Wald ereignet hatte, war der Einsatz eines Rega-Helikopters notwendig. Um den Unfallort für die medizinische Versorgung des Patienten zu sichern, wurde von der Rega-Einsatzzentrale auch ein Bergretter des SAC aufgeboten.
Der Notarzt und der Bergretter wurden an der Rettungswinde zum Patienten heruntergelassen. Vor Ort unterstützten auch die Polizei und die Kollegen des Verunfallten, um den Patienten auf seine Evakuierung vorzubereiten.
Nachdem der Rega-Notarzt den Verletzten medizinisch versorgt und für den Transport im Rettungssack vorbereitet hatte, wurden beide an der Rettungswinde zu einem Zwischenlandeplatz geflogen. Dort lud ihn die Rega-Crew in den Helikopter ein und transportierte ihn in ein Zentrumsspital.
Regelmässiges Training
Forstunfälle haben häufig herausfordernde Rettungseinsätze für die Rega zur Folge. Der schwierige Zugang, die Bäume und das unwegsame Gelände erfordern eine gute Koordination mit den Einsatzkräften am Boden und eine hohe Präzision bei der Arbeit mit der Rettungswinde. Daher werden solche Einsätze regelmässig mit Partnern trainiert, zum Beispiel mit Forstarbeitenden und SAC-Bergrettern.