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Die Biografie des Recallers ist in der Reggae-Szene alles andere als alltäglich. Er wurde in Frankreich als Kind westafrikanischer Einwanderer geboren, verbrachte aber seine Jugend ab dem zwölften Lebensjahr in Gambia. Im ‚Jamaika Westafrikas‘ dauerte es nicht lange, bis Rebellion seine Vorliebe für Reggae entdeckte und er eigene Songs komponierte. Durch den ungewöhnliche Gesangsstil des jungen Reggaemusikers wurden die ‚Suns of Light‘ auf ihn aufmerksam, und gemeinsame Projekte angepackt: Unter den Namen ‚The Boys‘ und ‚The Bishops‘ tourten sie als Rapper in den USA und traten sogar in Michael Jacksons Moonwalker-Video auf.
Kurz darauf drehten sie der kommerziellen Seite des Business den Rücken zu, flogen zurück nach Gambia und konzentrierten sich auf das Wesentliche: Eigene Produktionen. In dieser Zeit entstand der kraftvolle Song ‚One for One‘, der es zu ständiger Radiopräsenz in Gambia schaffte. Weitere Beliebtheit erlangte er 1999 mit seinem Debüt-Album ‚Departing From These Days‘, das – ganz im gambianischen Stil – lediglich auf Audiokassette veröffentlicht wurde. Im gleichen Jahr wurde Rebellions Arbeit schließlich bei den Gambian Rap-Awards mit dem Preis für den besten Solo-Künstler belohnt. Nicht unschuldig war daran sicherlich der Song ‚We Must Rebel‘, der in Gambia wie eine Bombe einschlug. Nachdem das Schicksal den praktizierenden Moslem über Umwege schliesslich nach Deutschland geführt hatte war es wiederum dieser Song, mit dem der Recaller in Europa bekannt wurde.
Auch der Schweizer Reggae-Sänger Phenomden arbeitete auf seinem aktuellen Album ‚Gangdalang‘ mit Rebellion zusammen und in seinem Tune ‚Vill Lüüt‘, singen sie gegen das Vergessen jener an, die im Armenghetto ums Überleben kämpfen.
Bei seinen zahlreichen Live-Auftritten hinterlässt der Ausnahmekünstler dank seiner eindrucksvollen Livepräsenz und seines ungewöhnlichen Flows ein begeistertes Publikum. Ein unbedingt empfehlenswertes Erlebnis, denn: ”Who feels it, knows it!”
Unterstützt wird Rebellion im Dachstock von Silly Walks Discotheque aus Hamburg, ihr erster Auftritt am Cool & Deadly in bester Erinnerung, dürfen wir sie erneut zu unseren Gästen zählen. Wir dürfen gespannt sein, denn das Nachfolgeprojekt von ‚Silly Walks Movements‘ reist mit der ersten Veröffentlichung auf dem neuen Label an. Dafür arbeiteten sie mit dem derzeitigen Top Produzenten Jr. Blender zusammen und schufen einen klassischen Dancehall Reggae Riddim, der ein Bindeglied zwischen den auseinander driftenden Genres Dancehall und Reggae darstellt. Herausgekommen ist der ‚Aspire Riddim‘, ein wohlklingender, typechter Reggaeriddim mit sanften Dancehallanleihen und einer wunderbaren Baseline. Man bekommt also das, was man von Silly Walks erwartet und dies auch auf einem entsprechend hohen Level.