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Vom Preisgeldrekord bei den Australian Open in Melbourne (14. bis 27. Januar 2013) profitieren auch die frühen Verlierer.
Die Prämie für die in der ersten Runde unterlegenen Profis wurde um 32,7 Prozent auf 29.000 Dollar (ca. 22.000 Euro) angehoben.
Zweitrunden-Verlierer kassieren sogar 36,6 Prozent mehr als bisher - nämlich 45.500 Dollar (34.000 Euro). Noch nie zuvor in der Grand-Slam-Geschichte wurden so hohe Summen in den ersten Runden gezahlt.
Insgesamt warten beim ersten Major-Turnier des Jahres insgesamt 31,1 Millionen US-Dollar (24 Millionen Euro) an Preisgeld auf die Tennisprofis.
Nachdem das Turnier in Down Under bereits im letzten Jahr das Preisgeld auf ein Rekordniveau angehoben hatte, reagierten die Veranstalter mit der neuerlichen Erhöhung auf die Boykottdrohung der Profis.
Unter anderem Roger Federer hatte in diesem Jahr immer wieder gefordert, dass vor allen Dingen die Verlierer der ersten Runden mehr an den Erhöhungen partizipieren müssten.
"Wir wollen sicherstellen, dass die Australian Open einen grossen Beitrag zur finanziellen Absicherung der professionellen Tennisspieler leisten können", sagte der Geschäftsführer des Turniers, Steve Wood.
Den bisherigen Preisgeldrekord hatten die US Open 2012 mit 25,5 Millionen Dollar (ca. 20,8 Mio. Euro) gehalten.