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Es ist heute unbestritten, dass von der Zeit der Römer bis etwa 1200 der nördliche Zugang zur Viamala folgende Wegroute hatte: Sils – Carschenna – Val Traversina – Rheinbrücke. Von diesem Weg sind heute nur zwei Zeugen bekannt: Die «römischen» Schrammspuren am Weg nach Carschenna und die Kapelle St. Albin auf Carschenna, die 1156 in einem päpstlichen Schreiben erstmals schriftlich erwähnt wird. Der damalige Rheinübergang war wohl eine kurze Distanz südlich der heutigen Rheinbrücke.
Kapelle St. Albin