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Dieser Indikator erfasst die IKT-Infrastruktur in den Schulen der Schweiz und im internationalen Vergleich. Kenntnisse und Fähigkeiten im Bereich der Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) spielen auf dem Arbeitsmarkt eine immer wichtigere Rolle. Eine der Aufgaben der Schulen (Primarstufe, Sekundarstufe I und II) besteht deshalb darin, die Schülerinnen und Schüler mit den neuen Technologien vertraut zu machen.
Die jüngsten Daten zur Anzahl Computer pro Schülerin oder Schüler, die für einen internationalen Vergleich herangezogen werden können, stammen aus der PISA-Erhebung. Diese ermittelt die Anzahl Computer, die den Schülerinnen und Schülern des Referenzjahres für 15-Jährige zur Verfügung stehen.
Im Jahr 2009 belief sich dieser Wert in den OECD-Ländern auf 0,56. Die höchsten Werte wiesen Dänemark (0,83) und die Vereinigten Staaten (0,73) auf. In der Schweiz fiel dieser Wert ähnlich hoch aus wie der Durchschnitt der OECD-Länder.
Die durchschnittliche Anzahl Computer, die den 15-jährigen Schülerinnen und Schülern zur Verfügung stehen, ist zwischen 2009 und 2012 in den meisten Ländern, für die PISA-Daten vorliegen, gestiegen. Den deutlichsten Anstieg verzeichneten die Vereinigten Staaten, Schweden und Deutschland. Rückläufig war der Wert hingegen in Portugal und Korea.
In der Schweiz verlief die Entwicklung ähnlich wie die durchschnittliche Entwicklung der OECD-Länder.
Methodologie
Da es im Jahr 2009 und 2012 keine spezifische Umfrage über die IKT-Einrichtungen in den Schulen gab, können die Ergebnisse der PISA-Erhebung als Basis hinzugezogen werden. Zusätzliche Informationen zu dieser Erhebung stehen hier zur Verfügung.
Quellen
Links