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Obwohl China die ausgelagerte Lebensmittelproduktion gezielt fördert, haben im Ausland tätige chinesische Landwirtschaftsbetriebe Mühe, ihre Produkte über die Grenze nach China zu bringen. Laut einer Studie des Ministeriums für Landwirtschaftsforschung sei dies auf tiefe Importquoten, strenge Einfuhrbedingungen und eine starke Besteuerung zurückzuführen, schreibt die South China Morning Post.
Trotz erschwertem Marktzugang nehme die Zahl der ausländischen Betriebe in chinesischer Hand zu, heisst es weiter. Die Rede sei von 300 bis 600 Unternehmen mit landwirtschaftlichen Produktionen in insgesamt 93 Staaten. Die beliebtesten Regionen für Investoren seien Südost-Asien, Russland, Südamerika und Afrika.
Chinas inländische landwirtschaftliche Produktion kann die Bedürfnisse der wachsenden Bevölkerung nicht decken. Um genug Lebensmittel für sein bevölkerungsreiches Land zu sichern, kauft oder pachtet China in Übersee fruchtbares Land. Die Bewirtschaftung übernehmen chinesische Unternehmen, die Produkte sollen nach China exportiert werden.
Verschiedene Zivilorganisationen kritisieren den Kauf von Ländereien und die Auslagerung der (chinesischen) Lebensmittelproduktion. Sie sprechen von „Landraub“, besonders wenn dies in Entwicklungsländern geschieht, die selber mit Ernährungsunsicherheit zu kämpfen haben.