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Kaliningrad (Königsberg)
Bis 1945 gehörte Königsberg zu Deutschland und war Hauptstadt von Ostpreussen. Gegen Ende des 2. Weltkrieges wurde die Stadt belagert und von sowjetischen Truppen erobert. Seither heisst sie Kaliningrad und ist russische Exklave an der Ostküste, die im Westen an Polen und im Osten an Litauen grenzt. Rund 400 Kilometer trennen das Kaliningrader Gebiet von Russland und alle Landverbindungen führen durch fremdes Staatsgebiet. Die deutsche und russische Geschichte ist hier eng verbunden. Zu den Sehenswürdigkeiten der Stadt gehören der Königsberger Dom, die alte Börse und das Bernsteinmuseum. Sehr sehenswert ist aber vor allem auch die Ostseeküste im Kaliningrader Gebiet mit den Kurischen Nehrungen und den wunderschönen Moor- und Moränenhügel-Landschaften. Typische Ostseebadeorte mit ruhmreicher preussischer Vergangenheit sind die Städte Selenogradsk (Cranz) und Swetlogorsk (Rauschen). Weitere grössere Städte des Gebiets mit interessanter historischer Vergangenheit sind Sowetsk (Tilsit) und Tschernjachowsk (Insterburg).