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Viele grosse Meisterdetektive bevölkern die Romane über Edo, das alte Tokio, aber der unerreichte Urvater aller ist zweifelsohne der legendäre Hanshichi! Sein dunkler Teint, seine spitze lange Nase und seine ovale Gesichtsform prägen sich jedem sofort ein. Er ist gertenschlank, trägt stets einen gestreiften Kimono und darüber noch einen gestreiften Haori (japanischer Überzieher). Er ist in Edo geboren und besticht durch seine natürliche Art. Als Sohn eines Händlers zur Welt gekommen, reisst er irgendwann von zu Hause aus und verdient sich mit 19 Jahren seine ersten Sporen als Detektiv. Bis er sich mit 45 Jahren zurückzieht, hat er unzählige grosse Kriminalfälle erfolgreich gelöst. Seine stärkste Waffe ist seine unglaubliche Kombinationsgabe. Er kann mühelos scheinbar völlig zusammenhanglose Sach- verhalte zusammenführen, Gemeinsamkeiten aufdecken und schliesslich die Wahrheit finden! Und hat er erst- mal des Rätsels Lösung gefunden, weiss er stets den Täter mit Eloquenz und Rhetorik in die Enge zu treiben. Sein Erfinder, Kido Okamoto, soll übrigens von Sherlock Holmes inspiriert worden sein, weswegen man Hanshichi nicht zu Unrecht auch den "Holmes von Edo" nennt. So gesehen müsste ich Conan also auch noch per Zeitreise in die Edo-Zeit verfrachten, um allen Inspirationen gerecht zu werden... Aber das wäre eindeutig zu viel des Guten!
Lesetipp: "Die Steinlaterne"