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Das geht aus der ersten Ausgabe des „Pig Report 2016“ über Handelsströme und internationale Kennzahlen der Schweinefleischproduktion hervor, den das Expertennetzwerk agri benchmark Pig kurz vor dem Jahreswechsel vorgelegt hat. Wie das Institut für Betriebswirtschaft des Thünen-Instituts (TI) als Projektträger in Braunschweig mitteilte, erzeugte das „Reich der Mitte“ 2015 insgesamt rund 54 Mio t Schweinefleisch und damit gut doppelt so viel wie die auf der Weltrangliste zweitplatzierte Europäischen Union.
Der global größte Exporteur war allerdings mit einer Ausfuhrmenge von etwa 2,5 Mio t Schweinefleisch Deutschland. Davon gingen allein 370 000 t oder 15 % nach China, was der international fünftgrößte Handelsstrom in dieser Warengruppe war. Davon entfielen knapp 200 000 t auf essbare Schlachtnebenprodukte ohne Leber, etwa 110 000 t auf gefrorene Teilstücke sowie fast 70 000 t auf gefrorene Schinken, Schultern und Teilstücke davon einschließlich Knochen. Allerdings stellte Deutschland auch die dritt- und neuntgrößten Handelsströme mit seinen Schweinefleischlieferungen nach Italien und die Niederlande, die bei rund 370 000 t beziehungsweise etwa 270 000 t lagen.
Gleichzeitig bezog die Bundesrepublik auch recht umfangreiche Mengen an Schweinefleisch aus dem Ausland, nämlich etwa 360 000 t aus Dänemark und 270 000 t aus Belgien. Diese Handelsmengen waren weltweit die sechst- und neuntgrößten in dieser Produktgruppe. Der zweitgrößte Exporteur der Welt waren 2015 die USA mit einer Ausfuhrmenge von rund 2,4 Mio t Schweinefleisch. Davon gingen fast 700 000 t nach Mexiko, was global der umfangreichste Handelsstrom war.