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Zur Klangbereicherung setzen wir verschiedene Instrumente ein:
- Csakan
- Gemshorn
- Hümmelchen
- Krummhorn
- Melodica
- Okarina
- Rauschpfeife
- Ranckett
- Bambus-Saxofon
- Shrutibox
- Talv Oltenesc
- Tin-und Low-Whistle
- Dulzian
Csakan oder die Spazierstock-Blockflöte…
…ist eine Blockflöte, die in einen Spazierstock eingebaut wurde. Erfunden hat ihn wahrscheinlich Anton Heberle im 19.Jh., ein Komponist, der in Österreich-Ungarn lebte. Vor allem bei den Männern war die Spazierstock-Blockflöte sehr beliebt. Klanglich liegt der Csakan zwischen der Sopran- und Altblockflöte.
Der Csakan in Aktion:
Gemshorn
Gedacktes Instrument aus dem Mittelalter – warmer, obertonarmer Klang – hergestellt aus Tier-(Kuh)horn.
Hümmelchen
Leiser Dudelsack aus der Renaissance.
Krummhorn
Indirekt anblasendes Doppelrohrblatt in einer Windkapsel – aus dem Mittelalter.
Melodion (Melodica)
1950 in Italien erfunden. Im Laufe der Zeit Erweiterung des Klangspektrums auf drei Oktaven. Das Instrument wird direkt oder über einen Schlauch angeblasen.
Okarina
Ca. 12’000 Jahre altes Instrument, meistens aus gebranntem Ton – warmer, obertonarmer Klang.
Rauschpfeifen
Durchdringender, näselnder Klang – indirekt anblasendes Doppelrohrblatt in einer Windkapsel – aus dem Mittelalter. Das helle Instrument stammt aus der Werkstatt von Christoph Schuler
Renaissance-Bass-Ranckett
Trotz der geringen Grösse von knapp 30 cm, klingt das Ranckett so tief wie der Subkontrabass oder ein gestrichener Kontrabass! Die Tonerzeugung geschieht durch das direkt anblasende Doppelrohrblatt. Dieses Ranckett stammt aus der Werkstatt von Christoph Schuler
Saxofon aus Bambus
Wird angeblasen mit nur einem Rohrblatt wie bei der Klarinette oder dem Saxofon. Der Klang ist dem eines richtigen Saxofons sehr ähnlich.
Shrutibox
Stammt ursprünglich aus Indien – ist ein Bordun-Instrument zur Begleitung von Gesang. Mittels Blasbalg wird die Luft zugeführt – klingt ähnlich, wie ein Akkordeon. Findet heute auch in der Pop-Szene Verwendung.
Talv Oltenesc
Verwendet in der rumänischen Volksmusik – sehr spezieller, durchdringender Klang – Korpus aus Kürbis – indirekt anblasendes Doppelrohrblatt (klein und fein).
Tin-und Low-Whistle
Seit anfangs 19.Jh. gebräuchlich in Irland. Gerades Rohr aus Metall mit nur 6 Fingerlöchern, kein Daumenloch.
Dulzian
Direkt angeblasendes Doppelrohrblatt. Hatte seine Blütezeit in der Renaissance – Vorläufer vom Fagott.