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US-Präsident Barack Obama will Autos auf amerikanischen Strassen deutlich sparsamer machen. Bis spätestens 2025 sollen die Hersteller den durchschnittlichen Benzinverbrauch ihrer Flotte auf maximal 4,3 Liter pro 100 Kilometer senken, erklärte Obama am Freitag.
Die Übereinkunft mit den Herstellen sei "der wichtigste Einzelschritt für uns als Nation, unsere Abhängigkeit von ausländischem Öl zu verringern", sagte Obama.
Die Regeln sollen den US-Ölverbrauch in den kommenden 15 Jahren um 2,2 Mio. Fass (das Fass zu 159 Liter) pro Tag senken. Mit dem Verbrauchsziel könnten US-Familien zudem zusammen 1,7 Bio. Dollar an Benzinkosten sparen, hiess es.
Auch die Umwelt soll von der Sparsamkeit der Autos profitieren: Der Ausstoss von klimaschädlichem Kohlendioxid (CO2) soll bis 2015 um insgesamt sechs Mrd. Tonnen gesenkt werden - dies sei mehr als der gesamte CO2-Ausstoss der USA im vergangenen Jahr, erläuterte Obama.
Erster Anlauf vor zwei Jahren
Die Obama-Regierung hatte bereits vor zwei Jahren in einem ersten Schritt ehrgeizige Ziele für den Treibstoffverbrauch der Autos in den USA festgelegt. Demnach sollen im nächsten Jahr verkaufte Autos und Pickup-Trucks maximal 8,6 Liter auf 100 Kilometer verbrauchen, Fahrzeuge mit dem Baujahr 2016 dann höchstens 6,6 Liter.
Das Weisse Haus sprach mit Blick auf die weiterreichenden Ziele von einer "historischen Übereinkunft" mit der Autoindustrie. Innovative Technologien und Herstellungsprozesse würden "das Wachstums ankurbeln und hochqualitative Jobs in einer hochmodernen Industrie überall in Amerika schaffen", hiess es in Washington.
An der Vereinbarung beteiligen sich die grossen US-Hersteller Ford, General Motors und Chrysler, sowie BMW, Honda, Hyundai, Jaguar/Land Rover, Kia, Mazda, Mitsubishi, Nissan, Toyota und Volvo.