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7 der Haupthandelsplatz für isländische Kabel war. Aus der
Leber wird der als Heilmittel angewandte Leberthran bereitet. Der
Ertrag der Kabeljaufischerei von
Canada belief sich 1891 auf 3,82 Mill. Doll., wovon auf Neuschottland der Hauptanteil entfällt.
Schottland liefert jährlich über 25000 t,
Norwegen
[* 2] (1890) 63½ Mill.
Stück im Werte von 14 Mill.
Kronen,
[* 3] in den letzten 24 Jahren durchschnittlich jährlich 52 Mill.
Stück. Der Export an Produkten der Kabeljaufischerei hatte 1890 in
Norwegen einen Wert von 35 Mill.
Kronen. Jährlich kommen auf den Weltmarkt durchschnittlich 150 Mill. getrocknete und gesalzene
Kabel. Trotzdem hat sich keine Verminderung der Kabel gezeigt. In Europa
[* 4] allein beschäftigt
sein Fang über 100000
Menschen.
(CanissinensisRüppel), eine Art der
Hunde
[* 5] von 70 cm Körper-, 35 cm Schwanzlänge und 50 cm Höhe, mit langen,
spitzen
Ohren, hohen
Beinen, gestrecktem windhundähnlichem Körper, braunrot mit weißer
Brust und
Bauch
[* 6] und schwarzer Schwanzspitze.
ibnZuheir, arab. Dichter zur Zeit des Mohammed, Sohn des Dichters
Zubeir, des Verfassers einer der sieben sog. Moallakât (s. d.).
Als sich sein
Bruder Budscheir zum
Islam bekannte, sprach er ein Gedicht, in welchem er diesen Schritt mißbilligte und den
Propheten verspottete; Mohammed erklärte ihn deshalb für vogelfrei. Ka'b ibn Zuheir unterwarf sich dem
Propheten und nahte sich ihm mit
einem Ruhmgedicht. Er starb bald nach seiner
Bekehrung.
Ausgaben des Gedichts, welches nach seinen Anfangsworten
gewöhnlich
«BânatSu’ât» genannt wird, von G. J. Lette
(Leid. 1748), G. W. Freytag
(Halle
[* 8] 1823), Ignaz
Guidi (2
Tle., Lpz.
1871–73).
(einheimische BenennungBafiote), Negerstamm an der afrik. Westküste, bildet ethnographisch den Übergang
vom
Neger des
Gabun zu dem des
Kongo. Von dem frühern
Kongoreich löste sich allmählich das
Reich Loango
mit den ihm tributären
StaatenKakongo und Ngojo ab. Hier setzten sich die Portugiesen fest (s.
Angola und
Loangoküste) und
führten das
Christentum ein. Der Kabinda, besonders der
Bafiote (Kafiote) nördlich der Kongomündung, ragt in
Bezug auf Bildungsfähigkeit
und Geschicklichkeit unter den
Negern hervor. Er fährt mit eigenen Schiffen längs der
Küste von
Gabun
bis Mossamedes; er ist zum unentbehrlichen
Arbeiter in den
Faktoreien der
Küste geworden. Die Kabinda bilden die Hauptbevölkerung
der Küstenstadt Kabinda, die in fruchtbarer Gegend gegen 60 km von der Kongomündung entfernt liegt. Der Eifer der
Bewohner und der vortreffliche
Hafen haben Kabinda zu einem wichtigen Handelsplatz gemacht.
(frz., Diminutivform zu cabane; engl. cabin,
Hütte; ital. gabinetto), ein kleineres Zimmer neben einem größern, mit dem
Begriff der Abgeschlossenheit und Zurückgezogenheit.
Deshalb nennt man Kabinett auch ein Zimmer oder eine
Abteilung für ausgezeichnete, durch ihre Kostbarkeit oder
Seltenheit besonders wertvolle Kunstgegenstände oder Naturprodukte (Kabinettstücke), und unter
Kabinettmalerei versteht
man die Malerei in kleinem Maßstab.
[* 9] In fürstl.
Schlössern ist Kabinett das Wohnzimmer des
Regenten, sowie auch das Zimmer, in dem er sich von seinen
Räten Vortrag halten
läßt.
Hieran schließt sich derjenige Sprachgebrauch, welcher früher mit Kabinett.
(GeheimesKabinett) die höchste, in unmittelbare
Beziehung zu dem Staatsoberhaupte gesetzte Regierungsstelle bezeichnete. Später entwickelte sich allgemein aus dem Kabinett das
heutige Ministerialsystem, vielfach in enger
Verbindung der beiden Einrichtungen. Wenn nach
der Verfassung von sämtlichen
Ministern nur einer oder einige dem
Souverän Vortrag erstatten, die andern als Departementsvorstände
bloß an den
Beratungen der Minister teilnehmen, so heißen jene
Kabinettsminister, diese Konferenzminister.
Kabinettsfrage heißt eine Frage, von deren
Entscheidung es abhängt, ob Minister im
Amte bleiben oder nicht. Kabinettssachen
sind alle Angelegenheiten, auf deren Behandlung und
Entscheidung der
Regent unmittelbar einwirkt. Die in
solchen Sachen erlassenen Kabinettsordern oder
Kabinettsbefehle werden, insofern sie nicht als
Beschlüsse eines Kabinettsrats
in der Staatskanzlei zur
Ausfertigung gelangen, von dem
Regenten unterzeichnet. Früher waren insbesondere in
Preußen
[* 10] die Kabinettsordern
die regelmäßige Form für den
Erlaß aller wichtigern Rechtsvorschriften, bis dieselben durch die Form
des konstitutionellen Gesetzes abgelöst wurden.
Mitteilungen an andere Fürsten oder auswärtige Kabinett ergehen in der Form von mehr vertraulichen Kabinettsschreiben
oder von feierlichen Kanzleischreiben. Wenn die endgültige Erledigung von
Beschwerden bei dem
Souverän gesucht wird, so bildet
sein
Geheimer Rat die Kabinettsinstanz. In
Preußen wurde 1808 aus dem Kabinett das
Staatsministerium gebildet,
jedoch so, daß beide im
Staatsrat ihre höhere Einheit finden sollten. Letzterer
Gedanke wurde nie verwirklicht, das Kabinett behielt
jedoch noch lange seine hohe Bedeutung. Nach Einführung der konstitutionellen
Staatsverfassung fungiert das Kabinett, geteilt in
das
Civil- und Militärkabinett, als das Privatsekretariat des Landesherrn derart, daß durch dasselbe
alle diejenigen Angelegenheiten an den Monarchen gelangen, welche außerhalb der konstitutionellen Verantwortungspflicht
der Minister liegen.
[* 1] (AnthrenusmuseorumL.), ein kleiner 2,5
mm langer ovaler
Käfer
[* 11] aus der Familie der Schabkäfer, von
dunkelbrauner
Farbe mit drei aus graugelben Härchen gebildeten Wellenbinden über den Flügeldecken und mit drei weißen
Flecken auf dem Halsschild (s. beistehende
[* 1]
Figur). Die Kabinettkäfer, mehr
noch ihre braunen, starkbehaarten Larven sind zoolog. Sammlungen, besonders
Insekten-
Artikel, die man unter K vermißt, sind
unter C aufzusuchen.
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mehr
sammlungen, sehr gefährlich. Häufiges Besichtigen der aufbewahrten Objekte, nebst Anwendung von Quecksilber, Kampfer und
andern Konservierungsmitteln verscheucht und vertilgt sie am besten.