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Nachdem Zweifel an der zielkonformen Umsetzung und der Wirksamkeit der materiellen EU-Hilfe zur Verbesserung der nuklearen Sicherheit in Osteuropa aufgetaucht sind und der Europäische Rechnungshof einen entsprechenden Bericht vorgelegt hat (Bulletin 21/98), liegen jetzt Reformvorschläge auf dem Tisch.
Die vom Eidgenössischen Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (Uvek) veröffentlichten 1998er Zahlen ergeben für die gesamte Elektrizitätsproduktion in der Schweiz den bisher zweithöchsten Wert von 60,9 Mrd. kWh, 0,6 % mehr als im Vorjahr.
François Roussely, Präsident der Electricité de France (EDF), setzt bei der Stromproduktion weiterhin auf die Kernenergie und möchte sich hier alle Optionen offen halten, auch wenn bei der in einigen Jahren fälligen Erneuerung des nuklearen Kraftwerksparks das Gas und andere Energien wirtschaftlich interessante Alternativen wären.
Im Geschäftsjahr 1997/98 haben die Nordostschweizerischen Kraftwerke (NOK) auf unrentablen Wasserkraftwerken nochmals Sonderabschreibungen vorgenommen, um den Strom aus diesen Anlagen auch auf einem sich in absehbarer Zeit öffnenden Markt absetzen zu können.
Aus finanziellen Gründen hat das russische Atomenergieministerium Minatom entschieden, auf den Bau der neuen Wiederaufarbeitungsanlage RT-2 im sibirischen Krasnojarsk bis auf weiteres zu verzichten und dafür das bestehende RT-1-Werk in Majak in der Ural-Region auszubauen.
Wie der jährlichen Übersicht des Japan Atomic Industrial Forum (JAIF) zu entnehmen ist, haben die japanischen Elektrizitätsversorger im Rechnungsjahr 1997, das vom 1. April 1997 bis zum 31. März 1998 dauerte, für die Kernenergie 5,8% mehr ausgegeben als im Vorjahr, nämlich Yen 1716 Mrd.
Im Kernkraftwerk Beznau der Nordostschweizerischen Kraftwerke werden in einem neu erstellten, geschützten Zusatzgebäude Tanks eingebaut, um bei Betriebsstörungen über eine grössere Reserve an Speisewasser zu verfügen.
Eine Mehrheit der Deutschen glaubt, dass ein "Hau-Ruck"-Ausstieg dem Ansehen ihres Landes schadet. Das ergab eine Umfrage des Meinungsforschungsinstitutes Dimap, das die Bild-Zeitung und der MDR in Auftrag gegeben hatten.