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Pumptrack
Beim Oberstufenzentrum befindet sich die Pumptrack-Anlage des Mountainbike-Clubs Flawil. Sie wurde östlich des Trakts 4 auf dem Land der Gemeinde erstellt. Dabei arbeitete der Mountainbike-Club mit der Bündner Firma Think & Build Velosolutions GmbH zusammen. Diese realisierte bereits mehrere solcher Anlagen im In- und Ausland – so zum Beispiel in New York City. Die Anlage wurde nach den Standards der bfu, der Beratungsstelle für Unfallverhütung, gebaut. Zudem besteht Helmpflicht.
Die Baukosten betrugen rund 200'000 Franken und wurden von der Eduard-Grüninger-Stiftung finanziert. Die jährlich wiederkehrenden Kosten für den Unterhalt werden von der Gemeinde getragen. Der regelmässige Unterhalt wird jedoch nur während der Saison, das heisst zwischen Anfang April und Ende Oktober, ausgeführt. Zusätzlich organisieren die Mitglieder des Mountainbike-Clubs Flawil zweimal pro Jahr einen Unterhaltstag.
Zwei Meter breite Piste
Die ersten Pumptracks wurden in Australien gebaut. Zuerst waren es Trainingsanlagen für BMX-Velos, später wurden sie von Mountainbikern zum Training für die Disziplin Downhill genutzt. Track bedeutet Strecke, pump heisst ziehen, stossen. Der Kurs besteht aus einer zirka zwei Meter breiten Piste bestehend aus Bodenwellen und Steilwandkurven. Die Bodenwellen werden genutzt, um durch schwungvolle Bewegungen Geschwindigkeit zu generieren, sodass die Runde beliebig oft gefahren waren kann, ohne dabei in die Pedale treten zu müssen.