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Der Flughafen Zürich will in den nächsten Jahren auch fernab von der kleinen Schweiz wachsen - und Indien spielt die grösste Rolle in diesem Vorhaben, beziehungsweise Neu Delhi: Hier wird der Flughafen Zürich einen zweiten internationalen Flughafen für die Mega-Metropole bauen und während 40 Jahren betreiben.
Die Schweizer setzen also darauf, dass Indiens Luftfahrt auch in den nächsten Jahren stark wachsen wird. Und sie sind mit dieser Einschätzung nicht alleine: Indiens reichster Mann, Gautam Adani, ist offenbar zum gleichen Schluss gekommen: Letzte Woche übernahm er mit seiner Adani Airport Holdings den zweitgrössten Flughafen des Landes in Mumbai - sechs weitere indische Flughafen gehören ihm schon.
«Die Nachfrage nach Flugreisen wird im Nachgang der Pandemie in die Höhe schnellen», lässt seine Holding verlauten. Milliardär Gautam Adani betreibt ein weitverzweigtes Firmen-Netz, dessen Schwerpunkt Infrastruktur bildet - Häfen, Kraftwerke und eben auch Flughäfen.
Baustart noch in diesem Jahr
Der Flughafen Zürich wird noch in diesem Jahr mit dem Bau des «Delhi Noida International Airport » beginnen. 2024 sollen dann die ersten Flugzeuge über die Pisten rollen. Die Klotener haben in Indien bereits einmal Erfolg gehabt: Sie hatten sich 2008 am Flughafen von Bangalore beteiligt und 2016 die Beteiligung mit Gewinn verkauft.
Bisher engagierte sich der Flughafen aber vor allem in Südamerika und der Karibik: In Brasilien betreiben sie vier Flughäfen, darunter der neue Airport des bekannten Ferienortes Florianópolis. Daneben ist der Flughafen Zürich auch in Chile, Kolumbien und auf der Karibikinsel Curaçao aktiv.