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Quelle: ZüriToday / Video vom 18. März 2023
Anfang letzten Jahres brach ein Brand in einem Haus in Hurden aus. Obwohl die Feuerwehr bis in die Nacht hinein versuchte, das Feuer zu löschen, brannte das Haus komplett nieder. Es entstand ein Sachschaden von 1,9 Millionen Franken.
Asche in Regal
Wenige Monate später musste sich eine 66-jährige Reinigungskraft vor Gericht verantworten. Dies berichtet die «Zürichsee-Zeitung». Die Frau wird beschuldigt, fahrlässig für den Brand verantwortlich zu sein. Sie hatte heisse Asche aus einem Schwedenofen im Haus zusammen mit Papier in einem Metalleimer im Gästezimmer entsorgt. Dieser hatte keinen Deckel. Diesen platzierte sie dann in einem Holzregal. Wenige Stunden später begann es zu brennen. Die Staatsanwaltschaft warf ihr «fahrlässige Verursachung einer Feuersbrunst» vor.
Die Verteidigung argumentierte, dass auch andere Faktoren wie das Alter des Hauses oder Elektronikdefekte eine Rolle gespielt haben könnten. Dennoch sah das Gericht die Asche als wahrscheinlichste Ursache und verhängte eine Geldstrafe von 50 Franken zu 20 Tagessätzen sowie Gerichtskosten von knapp 5000 Franken gegen die Beschuldigte. Die 1000 Franken Busse werden jedoch nur dann fällig, wenn sie sich in den sie in den nächsten zwei Jahren wieder straffällig wird.
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(oeb)