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Weniger als zwei Monate nach einer Ellbogen-Operation nähert sich Stefanos Tsitsipas wieder der Topform. Im Viertelfinal gegen Jannik Sinner spielt sich Tsitsipas mit 6:3, 6:4, 6:2 in einen Rausch.
Womöglich hat der Fünfsatz-Thriller gegen den Amerikaner Taylor Fritz bei Stefanos Tsitsipas (ATP 4) alle gesundheitlichen Bedenken zerstreut. Der 23-jährige Grieche liess dem Top-10-Gegner Jannik Sinner nicht den Hauch einer Chance. In allen drei Sätzen gelangen Tsitsipas frühe Breaks. Derweil kam der erst 20-jährige Sinner im zweistündigen Spiel zu keiner einzigen Breakmöglichkeit. Tsitsipas erreichte zum dritten Mal die Halbfinals des Australian Open.
Tsitsipas begann die Partie hochkonzentriert und wirkte viel stärker als in all seinen Partien in Australien zuvor, in denen er gegen Diego Schwartzman (Niederlage am ATP Cup), Sébastian Baez, Benoît Paire und Taylor Fritz mehrere Sätze abgegeben hatte.
Dass Tsitsipas gegen Sinner derart ungefährdet durchmarschierte, kam überraschend. Sinner stieg mit zehn Siegen de suite in diesen Viertelfinal. Allerdings traf er im Januar in Australien nur auf Gegner von ausserhalb der Top 40 (2) und sogar ausserhalb der Top 100 (5).
sda