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Nasennebenhöhlenentzündung
Sinusitis
- An folgenden Standorten
- St.Gallen
Entzündungen der Nasennebenhöhlen sind nicht so häufig wie allgemein angenommen. Unterschieden werden die akute und chronische Form der Nasennebenhöhlenentzündung.
Akute Nasennebenhöhlenentzündung (Sinusitis)
Die akute Sinusitis tritt oft nach einer viralen Erkrankung der Nasenschleimhaut auf, etwa nach einem Schnupfen. Dabei treten meist vor allem unter und zum Teil auch oberhalb der Augen zunehmende Schmerzen auf nachdem der Schnupfen abklingt. Typisch ist dabei eine gelbliche oder grünliche Verfärbung des Nasensekrets.
Chronische Nasennebenhöhlenentzündung (Sinusitis)
Eine chronische Entzündung der Nasennebenhöhlen kann ähnliche Beschwerden verursachen. Unterschieden werden eine eitrige und eine nicht eitrige Form. Eine besondere Form der chronischen Nasennebenhöhlenentzündung ist durch die Ausbildung von sogenannten Polypen geprägt. Dabei entstehen traubenähnliche gutartige Gewächse in der Nase am Übergang zwischen der Nasenhöhle und den Nasennebenhöhlen. Diese Polypen können die Atmung beeinträchtigen und das Riechvermögen aufheben.
Selten werden Nasennebenhöhlenentzündungen bedrohlich. Dies ist der Fall, wenn eine Eiteransammlung in der Stirnhöhle sich in Richtung Auge oder Richtung Gehirn ausbreitet. Dann muss rasch reagiert werden, meist mit einer Operation.