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Unsere Zeitrechnung stützt sich seit alter Zeit auf die Bewegungen der Erde um die Sonne, die Bewegungen des Mondes um die Erde oder auf beides. Deshalb folgt der Kalender den Jahreszeiten, den Mondphasen und der Umdrehung der Erde. Um diesen Kalender erstellen zu können, braucht man etwas, was sich möglichst regelmässig immer wieder ereignet. Unsere Vorfahren beschrieben deshalb den Zeitraum, der zwischen zwei Vollmonden liegt, als Monat.
Ein solcher Mondmonat dauert jedoch knapp 29,5 Tage, und
das Sonnenjahr umfasst auch nicht exakt 12 Monate, sondern 12,4 Monate. Das heisst, die Bewegungen von Erde und Mond liefern uns keine ganzen Zahlen. Ein Monat sollte aber ganze Tage umfassen. Es wäre verwirrend, mitten am Tag mit einem neuen Monat beginnen zu müssen: Am Morgen wäre zum Beispiel noch der 31. Juli und ab Mittag der 1. August.
Man kann auch nicht allen Monaten die gleiche Zahl ganzer Tage zuordnen. Selbst wenn man regelmässig abwechselt zwischen Monaten mit 30 und solchen mit 31 Tagen, geht es nicht auf. Deshalb haben wir die heutige Verteilung: 7 Monate zu 31 Tagen, 4 Monate zu 30 Tagen plus der Monat Februar mit 28 Tagen oder 29 in einem Schaltjahr.