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"Muss meine Kaminanlage saniert werden?" Als Antwort stellen wir Ihnen zwei Gegenfragen:
- Wird Ihre Heizung ersetzt?
- Haben Sie Schäden an der bestehenden Kaminanlage festgestellt?
Wird Ihre Heizung ersetzt, wird sich eine Kaminsanierung nicht vermeiden lassen. Der neue Heizkessel wird eine kondensierende Ausführung sein. Dies bedeutet, dass die Kaminanlage kondensat- und überdruckdicht sein muss.
Auch wenn Ihre Kaminalage in den letzten Jahren bereits saniert wurde - zum Beispiel durch den Einbau eines Chromstahlrohres - ist diese nicht für die neue Technologie geeignet. Auch hat es neue VKF-Vorschriften (Vereinigung Kantonaler Feuerversicherungen) gegeben, welche verlangen, dass ein Kamin hinterlüftet sein muss. Dies hat ebenfalls damit zu tun, dass neue Heizkessel ein Überdruckkamin benötigen.
Haben Sie Schäden an der bestehenden Kaminanlage festgestellt, müssen diese beurteilt werden, um das weitere Vorgehen zu bestimmen.
Welche Schäden können entstehen, wenn ich meine Kaminanlage nicht saniere: Versottung! Wenn die Abgase im Kamin kondensieren und das Kondensat vom Kaminstein aufgenommen wird, fängt der Stein an zu vermodern. Dies führt zum Einen zu hässlichen Flecken an der Kaminwand im Haus oder im Estrich. Zum Anderen verliert der Stein seine tragende Kraft, was zum Einsturz des Kamins führen kann.
Wie aufwändig ist eine Kaminsanierung? Im Normalfall verläuft eine Kaminsanierung sehr einfach und ohne grössere Verunreinigungen. Die Arbeiten werden vom Keller und vom Dach her ausgeführt und sind innerhalb eines Tages beendet.