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Wir freuen uns, die grossartigen neuen Arbeiten des Künstlerduos Albarrán Cabrera vorzustellen. Während mehreren Monaten der Quarantäne haben die Künstler in ihrem Studio in Barcelona einen neuartigen Prozess entwickelt, der zwei Printtechniken aus den letzten beiden Jahrhunderten kombiniert. Die daraus entstandenen Glasplatten mit getönten Cyanotypien und Blattgold oder Mica-Staub sind eine Hommage an die warmen Goldtöne von Edward S. Curtis (1868-1952) und an die Blautöne in den Cyanotypien John Herschel’s (1792-1871). Sie enthalten unglaubliche Bilddetails und eine Vielfalt an Farbnuancen: von tiefen indigoblauen Schatten bis zu bernsteinfarbenen Lichtfeldern.
Anna Cabrera und Angel Albarrán in ihren eigenen Worten: «Manchmal reicht die verfügbare Drucktechnik nicht aus, um eine Vision einzufangen. Dann muss man dies ändern. Wir haben in den letzten Monaten alle mögliche Literatur durchforstet und intensiv in der Dunkelkammer gearbeitet. Wir wollten neue Wege finden, um die Konzepte und Ideen, die wir durch unsere Arbeit ausdrücken wollen, zu verbildlichen. Nach unermüdlichem Experimentieren sind wir glücklich, unsere fotografische Syntax um eine weitere Technik erweitert zu haben. Wir bewegen uns in den Fussstapfen der Fotografie-Pioniere John Herschel und Edward S. Curtis und verwenden einige der ursprünglichsten Materialien des Mediums: Cyanotypie, Glas, Gelatine und Gold: nicht mehr und nicht weniger.»