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Depression und Burn-out-Syndrom
Depression
Depression ist eine der am weitesten verbreiteten psychischen Erkrankungen. Nach Schätzungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) leiden weltweit zwischen 120 und 200 Millionen Menschen an Depressionen. Damit ist die Krankheit eine der Hauptursachen für krankheitsbedingte Einschränkungen und hat einen grossen Anteil an der globalen Krankheitslast.
Die Krankheit macht sich in verschiedenen Symptomen bemerkbar, die vielfältig und nicht immer leicht zu erkennen sind. Generell leiden die Betroffenen unter einer länger andauernden gedrückten Stimmung und Niedergeschlagenheit. Sie sind antriebslos und verlieren das Interesse an normalen Alltagsaktivitäten. Auch sind sie oft ohne Grund müde, klagen über einen allgemeinen Engergieverlust und leiden zudem an Schlafstörungen.
Die verschiedenen Ursachen, die zu einer Depression führen können, sind oft nicht scharf von einander zu trennen und können zudem in gegenseitiger Wechselwirkung stehen. Auf jeden Fall spielen sowohl biologische als auch psychologische Faktoren eine Rolle. Eine Depression wird je nach Form und Ursache meist mit Medikamenten und Psychotherapie behandelt.
Das geeignete Training
Hervorragende Auswirkungen auf eine Erkrankung liess sich auch durch eine Trainingstherapie nachweisen. Verschiedene Untersuchungen belegen, dass Bewegung eine förderliche Ergänzung, ja möglicherweise sogar eine Alternative zur herkömmlichen medikamentösen und psychotherapeutischen Therapie bei leichter und mittelgradiger Depressionen sein kann.
Als sehr effektiv erwies sich ein Ausdauertraining (so oft wie möglich in der Woche) und zusätzlich zwei mal wöchentlich ein Krafttraining und/oder spielerische Tanz- oder Gruppenaktivitäten.
Die geeignete Ernährung
Generalisierte Entzündungen , die lange Zeit verdeckt, das heisst im Blutbild schlecht zu entdecken sind, können das Gehirn im Sinne eines Diabetes Typ III schädigen und in gravierenden fällen Demenz oder eine MS-Erkrankung einleiten. (siehe Insulinresistenz) Um einen entgleisten Energiestoffwechsel ins Lot zu bringen, ist eine natürliche, zucker- und kohlenhydratarme Ernährung entscheidend. Allfällige Nährstoff-, Vitamin- und Mineralstoffmängel müssen aufgedeckt und ausgeglichen werden, damit das sich selbst regulierende und regenerierende System wieder, wie ein gut auf einander abgestimmtes Orchester, harmonisieren und gesunden kann.
Burn-Out-Syndrom
Burn-out ist in den letzten Jahren zu einer wahren Epidemie geworden. Burnout bezeichnet einen Zustand psychophysischer Erschöpfung, in den Menschen nach einer längeren Phase hoher Stressbelastung gelangen. Mittlerweile scheint es kaum noch eine Berufsgruppe zu geben, bei der Burnout nicht gefunden wird.
In der aktuellen Literatur finden sich zur Trainingstherapie bei Burn-out lediglich indirekte Hinweise. 'Burn-out' ist möglicherweise nur eine andere Bezeichnung für Depression. Mit dem Wiederaufbau des Energie- und Stoffehaushaltes, täglicher Bewegung und psychotherapeutischer Begleitung hat der Organismus gute Chancen auf allen Ebenen wieder ins Lot zu kommen.