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Mit gestaffelten Sicherheitsbarrieren sollen die Tiefenlager den Schutz von Mensch und Umwelt langfristig gewährleisten. Radioaktive Abfälle müssen entsorgt werden, ohne dass künftigen Generationen unzumutbare Lasten und Verpflichtungen auferlegt werden. Während der Lagerung darf die Freisetzung von Radionukliden die Individualdosis von 0.1 Millisievert (mSv) pro Jahr nicht überschreiten. Dies entspricht einigen Prozenten der mittleren natürlichen Strahlenexposition.
Die Langzeitsicherheit des Tiefenlagers ist durch verschiedene Barrieren gewährleistet. Durch die technischen Barrieren und das gewählte Wirtgestein (natürliche Barriere) sind die Abfälle vollständig eingeschlossen. Dabei zerfällt ein grosser Teil der radioaktiven Stoffe innerhalb der Zeit, in der die Abfallbehälter intakt sind. Die Tonmineralien der Stollenverfüllung (Bentonit) und das Gestein binden danach allfällig austretende Schadstoffteilchen.