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Schwarze Hunde
Aus dem Englischen von Hans-Christian Oeser. Mit einer Vorrede und einer Nachbemerkung
Ein englisches Paar auf der Hochzeitsreise: Inmitten der Naturschönheiten Südfrankreichs begegnen June zwei gräßliche Hunde, die sie nie mehr vergessen wird. Bernard kann ihre aufgewühlten Gefühle nicht verstehen. Die Wege der Jungvermählten beginnen sich zu trennen … McEwan, der Erkunder der dunklen Seite des Menschen, umkreist in ›Schwarze Hunde‹ das Abgründige mit einer an Conrad erinnernden Meisterschaft.
Mehr zum Inhalt
Überglücklich verliebt und voller Ideale, als der Krieg endlich vorbei ist, gehen June und Bernard Tremaine 1946 auf Hochzeitsreise. Doch inmitten der Naturschönheiten Südfrankreichs holt eine traumatische Wirklichkeit sie ein. June begegnet zwei ungeheuerlichen Hunden von einer Bedrohlichkeit, die ihren Glauben an das Gute erschüttert. Der vernunftbetonte Bernard kann Junes aufgewühlte Gefühle nicht verstehen. Ein Riss beginnt zwischen ihnen zu entstehen … Vierzig Jahre später versucht Jeremy, die Kluft zwischen seinen Schwiegereltern zu überbrücken, indem er ihre Erinnerungen festhält. Beider Idealismus wurde von den Zeitläuften auf eine harte Probe gestellt – auf die sie keine gemeinsame Antwort gefunden haben. Wird Jeremy, der Nachgeborene, vor den dunklen Kräften nicht länger die Augen verschließen? McEwan, der Erkunder der dunklen Seiten des Menschen, umkreist in diesem Buch das Abgründige mit einer an Joseph Conrad erinnernden Meisterschaft.