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Die Siebzigerjahre ersetzen
Ein neuer Zugang zur Personenunterführung soll den Bahnhof Bern entlasten. Die SBB ersetzen deshalb den westlichen Teil des Bubenbergzentrums mit einem Neubau. Büro B Architekten gewinnen den Wettbewerb.
Man könnte es auch banaler formulieren: Soll sich der Neubau am historischen oder am modernen Bern orientieren? Mit der Wahl der Projektes von Büro B fiel die Antwort der Jury eindeutig aus. Prämiert wurde ein Entwurf, der die modernistische Formensprache der Nachbarsgebäude mit nur kleinen Variationen fortschreibt. Die auffälligste Veränderung gegenüber dem heutigen Bestand ist das offene Erdgeschoss, eine stützunfreie Halle, welche sowohl die verschiedenen Verkehrsströme aufnimmt als auch die angrenzenden Stadtbereiche visuell und räumlich verknüpft. Das Projekt, lobt die Jury, schreibe sich selbstverständlich in die städtebauliche Situation ein und biete zwischen den unterschiedlichen Zeitzeugen der (Architektur-)Geschichte eine adäquate und unaufgeregte Lösung. «Noch nicht zu überzeugen» vermochte gleichzeitig die architektonische Ausformulierung der Fassade, welche im weiteren Projektverlauf überarbeitet werden soll.