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Die Geschichte der Formel 1By anais / 21st Februar 2019 / Formel 1 / 0 Comments
Der erste Grand Prix wurde im Jahr 1906 ausgetragen, als der CAF (Club Automobile de France) ein zweitägiges Autorennen veranstaltete, das den Namen Grand Prix trug. Damals traten 32 Athleten für insgesamt zwölf Autohersteller an. Auf einer Strecke von rund 105 Kilometern gelang es dem Ungarn Ferenc Szisz, mit seinem Renault den ersten Grand Prix überhaupt zu gewinnen.
Verschiedene Länder veranstalteten damals Autorenn-Events und sie hatten alle ihre eigenen Regeln, die nicht viel gemein hatten. Was sie vereinte war allerdings, dass jeder Fahrer seinen eigenen Mechaniker hatte, mit dem er an seiner Rennmaschine arbeitete. Außer diesem Mechaniker und dem Fahrer selbst war es keinem erlaubt, am Auto herumzuschrauben.
Der Sieg von Renault ging in erster Linie auf die abnehmbaren Reifen zurück, die erstmals einen Reifenwechsel erlaubten, ohne das Auto völlig auseinandernehmen zu müssen. Entwickelt wurden diese übrigens von Michelin.
Anfangs wurden die Rennen in erster Linie auf öffentlichen Straßen ausgetragen, die für das Spektakel geschlossen wurden. So fuhr man beispielsweise im Jahr1906 am Grand Prix von Le Mans auf Sizilien auf der 150 Kilometer langen Targa Fioro.
Doch schon von Beginn an gab es auch Rennstrecken, die eigens für diesen Zweck gebaut wurden, wie etwa die englische Strecke in Brooklands, die im Jahr 1907 fertiggestellt wurde, der Indianapolis Motor Speedway, der zwei Jahre später errichtet wurde oder das Atodromo Nazionale in Monza, das im Jahr 1922 eröffnet wurde.
In Monza wurde 1922 auch das zweite weltweite Rennen ausgetragen, das unter der Bezeichnung „Grand Prix“ veranstaltet wurde. Von da an ging es relativ schnell, und es wurden auch in zahlreichen weiteren Ländern, wie beispielsweise Spanien und Belgien, Grand Prix Rennen ausgetragen.
In dieser Zeit wurde auch versucht, erstmals in allen Ländern gemeinsame Regeln für die Austragung dieser Rennveranstaltungen zu finden. Zuallererst wurden das Gewicht und die Größe des Motors festgelegt.
Um ein gemeinsames Regelwerk für lle Grand Prix Veranstaltungen zu finden, wurde im Jahr 1994 die AIACR (Association Internationale de Atomobile Club Reconnus) gegründet. Die Regeln wurden aber ziemlich schnell wieder abgeschafft, nachdem im Jahr 1928 die sogenannte Formula Libre eintrat, in der beschlossen wurden, ohne jegliche Regelbeschränkungen zu fahren.
Die Zahl der ausgetragenen Rennen pro Saison stieg stetig, von fünf Events im Jahr 1927 bis zu achtzehn Rennen im Jahr 1934 bis der Grand Prix vor dem Zweiten Weltkrieg unterbrochen wurde.
Im Jahr 1947 wurde die AIACR umstrukturiert und in die heutige FIA (Federation Internationalde de l’Automobile) umbenannt, und im Jahr 1950 schloss man die Einzelrennen für Formel 1-Fahrer zu einer großen Weltmeisterschaft – dem Grand Prix zusammen. Dies hatte zur Folge, dass ein neues Bewertungssystem eingeführt wurde. Das erste Rennen des neuen Grand Prix wurde am 13. Mai 1950 in Silverstone ausgetragen.
Fortan gab es sowohl eine Fahrerwertung als auch eine Herstellerwertung, wobei in beiden Bereichen die Italiener die erfolgreichste Nation sind.