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Lulu (Jennifer Decker) und Jimi (Ray Fearon) verlieben sich auf den ersten Blick ineinander.
Lulu stammt aus besserem Haus und ist schon einem Industriellensohn versporchen. Jimi ist schwarz und arbeitet auf dem Jahrmarkt.
Keine guten Voraussetzungen, um in den 1950er Jahren in der Provinz Deutschlands zusammen bleiben zu können. Zumal Lulus Mutter alles daran setzt, um diese Verbindung zu verhindern - auch Mord gehört zu ihrem Repertoire.
Unerbittlich hat Oskar Roehler diesen Film mit Kitsch bis ins letzte Detail ausgestattet. Schräg sein um jeden Preis scheint das Motto gewesen zu sein.
Bild, Licht und Bauten vermögen in ihrer Überdrehtheit zu unterhalten, während der Kitsch im Drehbuch bisweilen doch des Guten etwas zu viel ist.
Wer Süssigkeiten erst dann mag, wenn sie mindestens 50% Zucker enthalten, ist mit diesem Film gut bedient.