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Bei einem zentralen Lungenriss gewinnt die Alveolarluft durch die Verletzung des blutreichen Gewebes der Lunge Zugang zum Gefässsystem. Es kommt zum Übertritt der Atmungsluft in die Lungenvenen. Die Luftblasen rufen dann auf ihrem Weg durch die linke Herzkammer embolische Verschlüsse in den Endarterien des Rückenmarks, des Gehirns oder auch der Herzkranzgefässe hervor. Symptome ansonsten wie bei DCS II.
Dieser einfache Test dient zur Untersuchung nach einem Tauchzwischenfall auf neurologische Symptome von DCS Typ II. Der Test sollte jede Stunde wiederholt werden, wenn sich der Transport verzögert.
Langzeitschäden bei Tauchern werden unter Typ III zusammengefasst. Als Berufskrankheit anerkannt sind bisher die aseptische Knochennekrose (AON), Hörschädigungen, Netzhautschäden sowie neurologische Folgeschäden nicht behobener DCS Typ II.
Bei der Dekompressionskrankheit DCS Typ I spricht man in der Taucherszene oft von "schwerer DCS" oder "Cerebrospinaler DCS".
Bei einer Dekompressionskrankheit vom Typ II lagern sich die Blasen im Gehirn, dem Innenohr oder dem Rückenmark ab. Ebenfalls werden Verschlüsse der Blutgefässe durch Gasblasen (Embolien) hier eingeordnet.
Bei der Dekompressionskrankheit DCS Typ I spricht man in der Taucherszene oft von "leichter DCS" oder "Bends".
Bei einer Dekompressionskrankheit vom Typ I lagern sich die Blasen in der Haut, der Muskulatur, den Knochen oder den Gelenken an. Sie verursachen dort Juckreiz (Taucherflöhe), Druckempfindlichkeit der Muskeln, Gelenkschmerzen und Bewegungseinschränkungen (Bends). Diese Symptome treten in 70% der Fälle innerhalb der ersten Stunde nach dem Tauchgang auf, teilweise wurden aber auch noch Symptome 24 h nach dem Tauchgang beschrieben.
Als Dekompressionsunfall oder -krankheit werden verschiedene Verletzungen durch Einwirkung von Überdruck beziehungsweise von zu schneller Druckentlastungen bezeichnet. Die Verletzungen treten vor allem bei Tauchunfällen auf und werden deshalb auch als Taucherkrankheit oder Caissonkrankheit (vom Senkkasten) bezeichnet. Die gemeinsame Ursache aller Dekompressionsunfälle ist die Bildung von Gasblasen im Körperinneren.
Bei gewissen Fragestellungen wird der Herzultraschall über eine in die Speiseröhre eingeführte Ultraschallsonde (transoesophageale Echokardiographie) durchgeführt. In ihrer Durchführung ist diese Untersuchung für den Patienten ähnlich jener der Gastroskopie (Magenspiegelung).