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***** Das fünfte Album der Band ist rundherum gelungen und vor allem der 16 minütige Titelsong, bestehend aus fünf Parts, ist empfehlenswert. Thema: In diesem Album dreht sich alles um das Glücksspiel und dessen Umwelt. Das Album wurde durch Philip K. Dicks Roman "The Game-Players of Titan" (Das Globus-Spiel) (und durch Woolfsons Wohnsitz in Monte Carlo zu der Zeit) beeinflusst. #38 in GB.<br> Dernière édition: 08.01.2007 13:46
****** Was soll eine Gruppe noch spielen, wenn sie in der Vergangenheit drei grandiose Alben (Tales Of Mysterie And Imaginations, I Robot und Pyramid) und ein gutes Album (Eve) eingespielt hat, die darüber hinaus auch noch immens erfolgreich waren? Diese Frage schien sich für Alan Parsons und Eric Woolfson nicht zu stellen. Mit ihrem fünften, Ende 1980 erschienenen Werk The Turn Of A Friendly Card machten sie das, was sie am besten konnten, und zwar gute Musik.<br>Wie die bei den vergangenen Werken ist auch The Turn Of A Friendly Card ein Konzeptalbum. Diesmal widmen sich Alan Parsons und Eric Woolfson dem Glückspieler (Ob ihr damaliger Wohnort Monte Carlo sie dazu inspiriert hat?). Ein Blick auf das Plattencover genügt um zu ahnen, daß es sich hier nicht um irgendwelche Zockergeschichten handelt. Das Cover wird geziert durch einen Karo-König und dieses Bild mutet wie ein Kirchenfenster an (Die Idee zu diesem originellen Cover stammt von Kevin Godley und Lol Creme). Entsprechend fallen auch die Texte aus, die, wenn man sich einmal näher mit ihnen beschäftigt, tiefgründiger sind als sie beim oberflächlichen Anhören erscheinen.<br>Alan Parsons und Eric Wolfson setzten bei den Aufnahmen auf ihre bewährte Crew Ian Bairnson (Gitarre), David Paton (Baß) und Stuart Elliot (Schlagzeug). Alan und Eric spielen Keyboards. Die Gesangparts teilen sich Elmer Gantry, Lenny Zakatek, Eric Woolfson und Chris Rainbow. Für die von Andrew Powell teilweise bombastisch arrangierten Orchestereinlagen sorgt das Münchner Kammerorchester unter der Leitung von Eberhard Schöner.<br>Musikalisch ist The Turn Of A Friendly Card weit entfernt von der Experimentierfreudigkeit und Verspieltheit der ersten beiden Werke Tales Of Mysterie And Imaginations, I Robot. Dafür klingt wie ein harmonisches, in sich geschlossenes Werk. Seite 1 besteht aus May Be A Price, I Dont Wanna Go Home und den beiden Sahnehäubchen Time und Games People Play. Kurzum, Seite 1 besteht eigentlich nur aus Highlights. Wer denkt, die erste Seite sei nicht zu toppen, der wird von Seite 2 eines besseren belehrt. Allein das erste Stück The Gold Bug geht runter wie Honig und setzt sich wie ein gemeiner Ohrwurm in den Gehörgängen fest. Als Singleauskopplung erreichte dieses grandiose Instrumental zur Jahreswende 1980/81 Platz 40 der deutschen Hitparade (angesichts der Klasse dieses Stück eigentlich eine geradezu beschämende Hitparadenplazierung). Der Liederzyklus The Turn Of A Friendly Card (The Turn Of A Friend Card (Part 1), Snake Eyes, The Ace Of Swords, Nothing Left To Lose und The Turn Of A Friend Card (Part 2) ist schließlich die Krönung eines grandiosen Albums und gehört mit zum Besten, was das Alan Parsons Project je aufgenommen hat. Neben der perfekt gespielten und arrangierten Musik ist es die Stimme von Chris Rainbow, die hier für eine ganz besondere Atmosphäre sorgt.<br>Als Fazit bleibt festzustellen, daß The Turn Of A Friendly Card ein tolles Werk ist, das auch nach fast 3 Jahrzehnten nach seinem Erscheinen nichts von seiner Klasse eingebüßt hat und das im Gegensatz zu vielen anderen musikalischen Veröffentlichungen jener Zeit kein bißchen angestaubt klingt. Außerdem ist The Turn Of A Friendly Card das letzte durchgehend gute Album, das Alan Parsons und seine Mannschaft eingespielt haben.
****** Kann mich den positiven Rezesionen nur anschließen. Tolles Rockalbum mit einer guten Mischung aus Rocksongs und eingängigen und verspielten Melodien. Gehört als Rockfan in jede gute Plattensammlung, wenn man qualitativ hochwertige Musik mag, was heute leider schon selten ist!
***** Ein freundliches, harmonisches, sehr Mainstream-Ohren-<br>taugliches Album, aber der Begriff "Meisterwerk" schiene<br>mir hier dann doch eindeutig zu hoch gegriffen.....da gab's<br>dann schon noch ein paar genialere Werke in der <br>Geschichte der (Pop/Rock) Musik.<br><br>Ganz knappe 5.<br><br>(4.75)
***** Nachdem ihr viertes Album 'Eve' zwar recht hübsch, aber auch etwas zu gefällig und harmlos ausgefallen war, besannen sich Alan Parsons und Eric Woolfson auf ihre Stärken und spielten wie immer begleitet von etlichen Studiomusiker mit 'The Turn Of A Friendly Card' ein Album ein, das sich wieder eher an ihren ersten drei Alben orientierte. <br>Schon der erste Song 'May Be A Price To Pay', gesungen von Elmer Gantry, der in den 70er Jahren Sänger bei der Band 'Stretch' war, zeigt alte Qualitäten. Neben diesem Bombastwerk gefällt mir auf der A-Seite insbesondere die prächtige Ballade 'Time', wenngleich ich Eric Woolfson dafür nicht für den geeigneten Sänger halte, da seine hohen Töne doch recht gepresst klingen. Hier wären andere bewährte Alan Parsons Project-Sänger wie Colin Blunstone, David Paton oder Chris Rainbow vielleicht die bessere Wahl gewesen. Trotzdem ein wundervoller Song. <br>Die B-Seite beinhaltet neben dem hübschen Instrumental 'The Gold Bug' dann die komplette 'The Turn Of A Friendly Card'-Suite. Der zweiteilige Titelsong eröffnet und beendet dabei dieses aus insgesamt fünf Teilen bestehende Epos. Für mich vielleicht der allerschönste Song (insbesondere der super orchestrierte Part 2) des Projekts mit einer bezaubernden Melodie, die einem nicht mehr aus dem Sinn geht. Fast genauso großartig gelungen ist 'Nothing Left To Lose', ein zwar etwas schlichtes Liedlein, aber auch hier ist die Melodie ein absoluter Ohrwurm. <br>Das Album erreichte #38 in UK, #13 in USA und # 2 in D. Meine Bewertung: 5+<br>
****** Neben "Eye In The Sky" für mich ihr bestes Album. Hier wird wirklich durgehend Pop auf ganz hohem Niveau geboten. Höhepunkt ist sicher die Suite am Schluss, aber auch der Rest ist fast ausnahmslos super. 6* erscheinen mir zu wenig für dieses Meisterwerk.
****** Super-Album, leider ihr letztes gutes. Alle anderen danach fielen schon wesetlich schwächer aus. Komisch, dass Gruppen wie APP, Supertramp, ELO etc. ab Mitte der 80er zwar wahnsinnig bekannt waren, aber auch mit dem großen Kommerz den Höhepunkt ihrer musikalischen Glanzzeit überschritten hatten.
****** Auch wenn ich mich nicht entscheiden kann, welches APP-Album das Beste ist : dieses hier ist auf jeden Fall ganz weit oben.<br>Vor allem natürlich das Titelstück - genial.<br>Klare 6.<br>P.S. : was ich beim APP immer geschätzt habe, ist die Tatsache, dass man alle Songs durchgängig gut hören konnte - das ist besonders bei diesem Album auf jeden Fall so.
****** "The Turn of a Friendly Card" ist mein persönliches APP-Lieblingsalbum und gehört auch in meiner Rangliste zu den Top 10 Alben überhaupt. Warum? Weil ihnen hier das Kunststück gelingt, ihren bombastischen und orchestralen Sound in besonders melodischer und harmonischer Weise darzubieten. Das Album fließt wunderbar dahin ohne Ausreißer nach unten. Trotzdem möchte ich die letzten 2 Titel hervorheben: "Nothing Left to Lose" ist zum einen eine wunderbare Ballade mit einem Akkordeon Solo und zum anderen ein rockiges schnelles Stück. Und Part 2 von "The Turn of a Friendly Card" dürfte von der Produktion der beste Titel von ihnen sein. Dieses bombastische Stück klingt einfach phänomenal.<br><br>☆☆☆☆☆☆
****** In der Tradition von APPs Themenalben geht es dieses Mal um Glücksspiel (mit field recordings aus Monte Carlo), aber auch Anspielungen auf E.A. Poe (The Gold Bug) gibt es wieder.<br><br>Musikalisch ist eine gewisse Beeinflussung durch den Zeitgeist 1980 eine willkommene Erweiterung des musikalischen Spektrums, neben diesen Anlehnungen an den frozen Sound der New Wave (vor allem Time) begeistern aber auch die dezenten Elemente von Mittelalter-Musik und die grandiosen Orchesterarrangements, vor allem im Stück Turn Of A Friendly Card Part II.<br><br>Es war das erste Album, in dem Alan Parsons Eric Woolfson einige Lead Vocals gab.<br><br>Eines der besten Alben der Achtziger und ein Meisterwerk. Dernière édition: 13.08.2021 09:11
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