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Er werde von 25 auf 22 Prozent zurückgenommen, teilten die Währungshüter am Donnerstag mit. "Eine schneller Rückgang der Inflation und die stabile Situation auf dem Devisenmarkt ermöglichen den Beginn eines Senkungszyklus'", hiess es zur Begründung. Damit werde gleichzeitig die Erholung der heimischen Wirtschaft unterstützt.
Der Internationale Währungsfonds (IWF) geht davon aus, dass das ukrainische Bruttoinlandsprodukt in diesem Jahr um drei Prozent sinken wird. Im vergangenen Jahr war es wegen des russischen Angriffskriegs um rund 30 Prozent eingebrochen. Zugleich dürften die Verbraucherpreise im laufenden Jahr um durchschnittlich 21,1 Prozent steigen, sagte der IWF voraus.
Russland hat die Ukraine im Februar 2022 überfallen. Durch den Krieg wurden viele Fabriken und Büros zerstört, ebenso landwirtschaftliche Flächen. Zudem hat der Kreml das Getreideabkommen mit der Ukraine aufgekündigt. Die Vereinbarung war im vergangenen Juli von der Türkei und den Vereinten Nationen (UN) vermittelt worden. Es sieht vor, dass die Ukraine trotz des von Russland begonnenen Krieges durch einen Schutzkorridor im Schwarzen Meer ihr Getreide verschiffen kann und so eine weltweite Ernährungskrise verhindert wird. Die ukrainische Zentralbank geht davon aus, dass der Korridor bis zum Ende des Krieges geschlossen bleibt.
(Reuters)