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Andere Operationen
In seltenen Fällen kommen andere operative Eingriffe zur Anwendung.
Für einige dieser Methoden liegen aber noch keine wissenschaftlich geprüften Langzeitergebnisse über Erfolge und Risiken vor. Es bedarf daher grösster Vorsicht im Einsatz wenig erprobter Methoden, da bewährte Behandlungsmethoden oft bessere Ergebnisse erzielen und weniger gefährlich sind.
Als andere Operationen erwähnt seien:
- Die Harnröhrenumspritzung mit Kollagen, Silikon, Polyethylene u.a.
- Die Injektion von Stammzellen
- Die selektive sakrale Neuromodulation zur Blasensteuerung
- Die Implantation künstlicher Harnröhrenverschlusssysteme
- Die Bildung einer Ersatzblase aus Darmgewebe
- Die dauernde suprapubische Harnableitung
Alle Operationstechnicken unterliegen einem raschen Wandel. Immer mehr konzentrieren sich solche Eingriffe daher auf Zentren, die über grosse operative Erfahrung verfügung und mit den Neuerungen vertraut sind. Dabei ist es besonders wichtig, dass behandelnde Teams immer zuerst die konservativen, das heisst die nicht operativen Behandlungen, konsequent ausschöpfen. Eine Operation ist erst dann angezeigt, wenn konservative Behandlungen nicht zur befriedigenden Besserung führen und eine operative Behandlung eine gute Erfolgschance hat.