Document ID: /curiavista/filtered/00000_business.jsonl.gz/105363

<h2>SubmittedText<h2><p>Was die Alkoholprävention betrifft, wird im Rahmen der Revision des Alkoholgesetzes erstmals der Wein auf eine Stufe gestellt mit Spirituosen, Alcopops und Bier. </p><p>Mit dieser Motion verlange ich, dass die Stellung des Weins gesetzlich aufgewertet wird. Dabei sind zu beachten: </p><p>1. der Beitrag des Rebbaus zur Erhaltung einer hochwertigen Landschaft (Weinberge) und des architektonischen Erbes (Weinbauparzellen, Terrassen, Weinbaudörfer usw.);</p><p>2. die gesundheitsfördernden Eigenschaften des Weins, wenn er massvoll konsumiert wird;</p><p>3. die Bedeutung des Weinbaus für die einheimische Wirtschaft;</p><p>4. die kulturelle und die gastronomische Bereicherung durch den Wein. </p><p>Aufgrund dieser Tatsachen muss der Wein, namentlich der einheimische, einen privilegierten Status bekommen, wenn es um Alkoholprävention geht. Unter diesen Gesichtspunkten und mit Rücksicht auf die Grundlagen in unserer Verfasssung muss von einer Steuer auf Wein abgesehen werden.</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Der Bundesrat ist sich der mit der Motion eingebrachten Anliegen bewusst. Er beabsichtigt jedoch, erst mit Verabschiedung der Botschaft zur Totalrevision des Alkoholgesetzes und in Kenntnis der Vernehmlassungsergebnisse darüber zu befinden.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.