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Alpine sieht sich im «Fall Piastri» weiter im Recht
Die Verantwortlichen des Formel-1-Teams Alpine beharren im Streit mit Oscar Piastri auf ihrem Standpunkt. Mit Blick auf die kommende Saison planen sie weiter mit dem Australier als Stammfahrer.
«Wir glauben, dass unsere Mitteilung rechtlich korrekt ist. Mehr haben wir dazu nicht zu sagen», zitierte die BBC einen Sprecher des Rennstalls. Alpine hatte am Dienstag die Beförderung von Piastri für das nächste Jahr verkündet. Das Talent soll Fernando Alonso ersetzen.
Piastri widersprach kurz darauf einer Einigung. «Ich habe keinen Vertrag mit Alpine für die nächste Saison unterschrieben. Ich werde im kommenden Jahr nicht für Alpine fahren», schrieb der Australier am Dienstagabend auf Twitter. Die Mitteilung von Alpine sei nicht mit ihm abgesprochen gewesen, versicherte er. Piastri soll stattdessen mit McLaren in Gesprächen sein. Im britischen Team könnte er seinen Landsmann Daniel Ricciardo ersetzen.
Piastri gehört seit drei Jahren der Nachwuchsorganisation von Alpine an. Vor zwei Jahren gewann er den Titel in der Formel 3, in der vergangenen Saison wurde er Meister in der Formel 2.