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Die Brüsseler EU-Kommission hatte 2014 eine Strafe in Höhe von insgesamt 138 Millionen Euro gegen vier Chiphersteller wegen unerlaubter Preisabsprachen verhängt. Neben Infineon und Philips (Niederlande) standen auch Samsung (Südkorea) und die japanische Firma Renesas im Fokus. Die Wettbewerbshüter waren zu dem Ergebnis gekommen, dass die Unternehmen sensible Informationen ausgetauscht hatten, etwa zu Preisbildung, Kunden und Vertragsverhandlungen. Es ging um Smartcard-Chips, die etwa in Handys oder Bankkarten zum Einsatz kommen.
Renesas war die Geldbusse vollständig erlassen worden, weil die Firma die Kommission über die Existenz des Kartells informiert hatte. Samsung hatte Informationen zur weiteren Aufklärung des Falls geliefert, diese Geldbusse war daher deutlich reduziert worden. Infineon musste mit knapp 82,8 Millionen Euro den Löwenanteil zahlen./asa/DP/stb
(AWP)