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Bisher haben wir die Themen Lautstärke, Dynamik, Frequenzgang und Stereoposition besprochen.
Diese Faktoren stellen die bereits wichtigsten Unterscheidungsmerkmale eines Signals im Mix dar. Soll heißen: Wenn bei einem Signal die Lautstärke eingestellt ist, ggf. mittels Kompressor die Dynamik angepasst, das Signal einen eigenen Frequenzbereich zugewiesen bekommen hat und eine Stereoposition, dann wird es bereits gut von den anderen Klängen abzugrenzen sein, da diese sich in wenigstens einem, meist jedoch mehreren, dieser Punkte voneinander unterscheiden.
Signale, die an der gleichen Stereoposition liegen, werden sich z.B. zumindest im Frequenzgang unterscheiden. So befinden sich Hauptstimme, Bass, Bassdrum und Snare allesamt in der Mitte, jedoch in einem jeweils unterschiedlichen Frequenzbereich.
Anhand von Effekten lassen sich nun aber noch weitere Unterscheidungsmerkmale herausarbeiten. Die Betonung liegt hier auf Unterscheidungen: Bearbeiten Sie nicht mehrere Signale jeweils gleichstark mit ein und demselben Effekt. Dadurch erreichen Sie genau das Gegenteil: Die Signale ähneln sich klanglich mehr und sind schlechtervoneinander abzugrenzen.
Halte dich beim Effekteinsatz generell an die zwei folgenden Grundsätze: gezielt und sparsam je Spur! Wenn du verschiedene Hallräume auf die Signale geben, ein oder zwei Signale mit einem Delay bearbeiten und eines mit einem Modulationseffekt, so erreichst du eine gezielte Akzentuierung einzelner Sounds und der Mix wird nochmals verfeinert.
Je mehr elektronischer die Musik ist und je mehr man Effekte einsetzt desto mehr muss auf Klang aufgepasst werden.