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Apple hat in einem fast 20-seitigen Schreiben bekannt gegeben, dass Siri ohne Zustimmung nicht mithört. Dies gilt für iOS und Dritt-Apps auf iPhone und iPad. Wer also Siri ausschaltet, der hat nichts zu befürchten.
Hintergrund
Vertreter Greg Walden, Marsha Blackburn, Gregg Harper und Robert Latta schrieben im Juli an Apples CEO Tim Cook und an Larry Page von Alphabet. Sie hatten einige bedenken bezüglich dem Datenschutz reklamiert.
Unter anderem wurde angefragt, ob Smartphones jederzeit mithören und Sprachdaten aufzeichnen respektive an Server der Konzerne übermitteln.
Siri wartet!
Apple hat im Schreiben erklärt, dass Siri auf den Befehl “Hey Siri” wartet und erst dann reagiert. Sprache wird dabei weder aufgenommen, noch versendet. (Seite 10 im Bericht)
Diese Daten sendet dein iPhone / iPad an Apple
Überprüfe deine Einstellungen für Siri unter Einstellungen -> Siri & Suchen.
Siri-Daten werden nicht mit anderen Daten verknüpft. Wenn du Siri deaktivierst, werden deine Daten auf den Apple Servern gelöscht. Erneutes aktivieren, erfordert, dass Siri dich wieder “kennenlernen” muss.
Beim Verwenden von „Siri fragen“ und der Diktierfunktion wird alles, was du sagst bzw. diktierst, aufgezeichnet und an Apple gesendet, damit die Anfragen verarbeitet werden können. Dein Gerät sendet auch andere Informationen an Apple, wie zum Beispiel:
• deinen Namen und Spitznamen,
• die Namen, Spitznamen und deine Beziehung zu bestimmten Personen (z. B. „Mein Vater“),
• deine Lieblingsmusik,
• die für HomeKit aktivierten Geräte in deinem Haus (z. B.„Wohnzimmerbeleuchtung“) und die Namen der Geräte, die du und die Mitglieder der Familienfreigabe verwenden, sowie
• die Namen deiner Fotoalben, der auf dem Gerät installierten Apps und der von Siri hinzugefügten Kurzbefehle.
Apple zur Siri
“Wir glauben, Privatsphäre ist ein fundamentales Menschenrecht. Deshalb gestalten wir unsere Produkte und Dienstleistungen so, dass wir möglichst wenige Kundendaten erfassen müssen”
Apple ist bemüht, im App Store nur Apps zu führen, welche den strengen Richtlinien nachkommen. Jede Woche werden 100’000 Anträge geprüft und 36’000 Apps aufgrund von Verstössen der Richtlinien abgelehnt.
Google?
Ob Alphabet dem Ausschuss ebenfalls geantwortet hat, ist bislang nicht bekannt. Die Nachrichtenagentur Reuters bekam auf Nachfrage bislang keine Reaktion.