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Ein Blick in die Pensionskassenauszüge der letzten fünfzehn Jahre zeigt, dass viele der künftigen Pensionierten mit weniger Geld werden leben müssen. Denn die projizierte Rente der 2. Säule wird in diesem Zeitraum aufgrund der sinkenden Umwandlungssätze um 20% bis 30% zurückgehen. Wer also in Zukunft pensioniert wird, zahlt den Preis für die gesunkenen Kapitalerträge und nicht vollständig finanzierten Renten heutiger Pensionäre wegen der gesteigerten Lebenserwartung.
«Es findet eine Umverteilung von Jung zu Alt, von immer weniger Erwerbstätigen zu immer mehr Rentnern statt.»
Eine stabile Altersvorsorge hat für unterschiedliche Generationen eine unterschiedliche Bedeutung. Jede Generation hat ein Interesse daran, dass sich die heutige Altersvorsorge reformiert. Ein entscheidender Faktor ist den einzelnen Generationen jedoch gemeinsam: Alle sind vom heutigen System in irgendeiner Art betroffen.
Im Vergleich zur heutigen pensionierten Bevölkerung verläuft der Aufbau des Alterskapitals für Personen, die sich noch im Berufsleben befinden, deutlich langsamer. Dies liegt an den anhaltend sinkenden Renditen. Die jüngsten Generationen sind am stärksten davon betroffen. Darum sollte die heutige aktive Bevölkerung ein starkes Interesse an Massnahmen haben, die den Ertrag aus ihren Beiträgen deutlich steigern. Aber auch pensionierte Personen sollten ein aktives Interesse daran haben, dass sich die Rendite auf ihrem stetig abnehmenden Alterskapital erhöht.