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Der Gewinn liegt dagegen im aktuellen Berichtszeitraum deutlich unter dem Vorjahrewert. Das liegt aber vor allem daran, dass im Vorjahr erhebliche Gewinne aus dem Börsengang der Dermatologie-Tochter Cassiopea angefallen waren. So hatte der IPO im Vorjahr einen ausserordentlichen Gewinn von 258,5 Mio EUR in die Kasse von Cosmo gespült. Für die ersten sechs Monate 2016 weist das Unternehmen am Freitag laut Medienmitteilung einen Gewinn von 5,6 Mio EUR aus.
Die Verkäufe beziffert Cosmo auf 31,6 Mio EUR, nach 20,0 Mio im ersten Halbjahr 2015. Die Kosten für Forschung und Entwicklung sanken auf 3,5 Mio von 13,3 Mio EUR im Vorjahreszeitraum. Die Barmittel (und ähnliches) betrugen nach den ersten sechs Monaten 74,2 Mio EUR nach 71,3 Mio Ende 2015.
"Schliesst man den letztjährigen Finanzgewinn aus der erfolgreichen Platzierung von Cassiopea aus, so erzielten wir ein befriedigendes operatives Resultat", kommentiert CEO Alessandro Della Chà den Geschäftsverlauf im ersten Halbjahr.
Mit Blick auf den weiteren Geschäftsverlauf heisst es in der Mitteilung, man erwarte, dass die Umsätze weiter wachsen werden. Die operativen Kosten sollten sich ähnlich wie in den ersten sechs Monaten entwickeln. Allerdings plane man die eigene Distributionsorganisation in den USA aufbauen, was zusätzliche Kosten verursachen werde.
(AWP)