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"Welthandel schafft Arbeitsplätze", sagte MacLennan am Dienstag bei einer Rohstoffkonferenz der "Financial Times" in Lausanne am Genfer See. "Eine "Me First"-Politik setzt alles, was wir in Jahrzehnten erreicht haben, aufs Spiel", sagte MacLennan. Das Unternehmen, das unter anderem Inhaltsstoffe für Lebensmittel wie Kakao oder Alkohol verkauft, ist im Privatbesitz und hat 150 000 Mitarbeiter in 70 Ländern.
US-Präsident Donald Trump vertritt eine "America First"-Politik, stellt multilaterale Handelsabkommen in Frage und droht mit Zöllen auf ausländische Produkte, um die heimische Wirtschaft zu fördern.
"Handelsabkommen müssen oft als Sündenbock für alle möglichen sozialen Herausforderungen herhalten", sagte MacLennan. "Aber es ist nicht der Handel, der den Menschen das Leben schwer macht, das ist nur eine Ausrede." Handelsbeschränkungen schwächten die Wirtschaft in Import- und Exportländern. "Wir dürfen nicht zulassen, dass die Welt sich in eine Ansammlung von nur national denkenden Ländern verwandelt."
(AWP)