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Die Grünen nominieren Luc Recordon
- Freitag, 21. November 2008, 18:00 Uhr
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Erste Ausstrahlung:
- Freitag, 21. November 2008, 18:00 Uhr, DRS 1 und DRS 4 News
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Wiederholung:
- Freitag, 21. November 2008, 19:00 Uhr, DRS 2, DRS Musikwelle und DRS 4 News
Die Bundeshausfraktion der Grünen hat den Waadtländer Ständerat Luc Recordon für die Nachfolge von Bundesrat Samuel Schmid nominiert.
Weitere Themen:
Eine Schweizer Diplomatin soll die Ursachen des Georgien-Kriegs untersuchen.
Die USA werden ihren Status als Weltmacht verlieren, wie eine neue Studie prophezeit.
Nach drei Jahren Bauzeit ist das sanierte Parlamentsgebäude offiziell eingeweiht worden.
Beiträge
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Die Grünen kandidieren mit Recordon für den Bundesrat
Das Rennen um die Nachfolge von Bundesrat Samuel Schmid wird nicht zu einem Sololauf der SVP. Die Grünen sagen ihr mit dem Waadtländer Ständerat Luc Recordon den Kampf an.
Die Bundeshausfraktion der Grünen nominierte am Freitag den 53-jährigen Waadtländer Anwalt für die Bundesratswahl vom kommenden 10. Dezember.
Es brauche bei der Bundesratswahl eine Alternative zu den SVP-Kandidaten mit ihrer «Hardliner-Politik», erklärte die Berner Nationalrätin Therese Frösch.
Die Wahl Recordons als Kandidaten begründete sie mit der Bemerkung «Never change a winning horse». Sie spielte damit auf Recordons Kandidatur vor einem Jahr gegen Christoph Blocher an, die dann zu Gunsten der anschliessend gewählten Eveline Widmer-Schlumpf zurückgezogen worden war.
Philipp Burckhart
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Schweizerin untersucht Georgien-Krieg
Die Schweizer Diplomatin Heidi Tagliavini soll die Kommission leiten, die im Auftrag der EU und der Uno die Ursachen des jüngsten Krieges in Georgien untersucht.
Die 58-jährige gebürtige Baslerin gilt als gute Kennerin der Verhältnisse im Kaukasus. Bereits vor über zehn Jahren, im März 1998, wurde sie von der Uno zur stellvertretenden Leiterin der Mission in Georgien berufen.
Zwischen 2002 und 2006 war sie Uno-Sondergesandte in Georgien und vertrat von 2000 bis 2001 die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) im Kaukasus.
Voraussichtlich am 1. Dezember gibt die EU grünes Licht für die Untersuchung zu den Ursachen des Georgien-Konflikts.
Peter Gysling in Moskau
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USA verlieren an Einfluss
Die USA werden in den nächsten beiden Jahrzehnten massiv an politischem und wirtschaftlichem Einfluss verlieren. Das prophezeit eine Studie der US-Geheimdienste.
«Die Vereinigten Staaten sind dann noch immer wichtigste Grossmacht, aber weniger beherrschend», heisst es in der Prognose der US-Geheimdienste.
Angesichts der Konkurrenz aufstrebender Staaten wie China oder Indien werden die USA nur noch «einer von einer ganzen Reihe wichtiger Akteure auf der Weltbühne sein».
An dem Bericht «Global Trends 2025» hat der National Intelligence Council, das Zentrum der amerikanischen Geheimdienste, ein Jahr lang gearbeitet. Der Bericht soll der US-Führung Einblick in kommende Risiken und Chancen geben. Derartige Prognosen werden alle vier Jahre vorgelegt.
Ruedi Mäder
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Expertin: «USA müssen Ansehen zurückgewinnen»
Die USA verlieren laut einer Lagebeurteilung der US-Geheimdienste in den nächsten Jahrzehnten ihre zentrale Rolle. Eine Ursache dafür sieht die Strategie-Expertin Constanze Stelzenmüller beim Verlust des Ansehens.
US-Präsident George W. Bush habe mit seiner Strategie im Nahen Osten die «Softpower» der USA untergraben und ihr damit stark geschadet, sagt Stelzenmüller.
Das Ansehen, das ein Land in der Welt habe, seine Vorbildkraft, seien viel wichtiger als militärische und wirtschaftliche Potenz. Eine Wende könnte laut Stelzenmüller der neue Präsident Barack Obama bringen.
Casper Selg im Gespräch mit Constanze Stelzenmüller
Casper Selg
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Bundeshaus im neuen alten Kleid
Das Bundeshaus ist drei Jahre nach Beginn der Sanierung eingeweiht worden. Mit über 100 Millionen Franken wurde unter anderem der ursprüngliche Charakter des 106-jährigen Baus wieder freigelegt.
Ursprüngliche Farben, originale Tapeten und Täferungen sind nun wieder sichtbar. Das von aussen augenfälligste Ergebnis der Renovation sind die originalen Goldverzierungen auf den Kuppeln, für die rund 50.000 Blatt Gold verarbeitet wurden.
Dank neuer Lifte und Treppen ist das Gebäude nun zudem vollständig rollstuhlgängig.
Am Freitag wurde der Schlüssel zum «Haus der Schweiz» dem höchsten Schweizer, Nationalratspräsident André Bugnon, ausgehändigt.
Nathalie Christen
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Serbisches Stahlwerk steht still
Die Finanzkrise wirkt sich auch in Serbien immer stärker aus. Wegen mangelnder Nachfrage musste das grösste Stahlwerk des Landes die Produktion drosseln.
Das Stahlwerk in Smederevo in der Nähe von Belgrad leidet als Zulieferer unter der Krise in der Autobranche. Die Nachfrage nach Stahl ist weltweit eingebrochen. Viele andere Stahlproduzenten mussten ihre Produktion bereits drosseln.
In dem Stahlwerk in Smederevo sind 6000 Menschen angestellt. Es war 2003 von der US-Steel vor dem Bankrott gerettet worden.
Reportage von Walter Müller aus Smederevo
Walter Müller
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Grönland entscheidet über Autonomie
Grönland, die grösste Insel der Welt, steht vor einer Schicksalsfrage. Das Volk stimmt am Dienstag über die Unabhängigkeit von Dänemark ab.
Die Grönländerinnen und Grönländer müssen entscheiden, ob ihre Insel weiterhin innerhalb Dänemarks autonom bleiben oder aber sich auf den Weg zur völligen Unabhängigkeit machen soll.
Dabei geht es nicht nur um die Zukunft des dünn besiedelten Gebietes am Polarkreis, sondern ebenso um die Vergangenheit unter dem Einfluss Dänemarks und der USA.
Bruno Kaufmann aus der grönländischen Hauptstadt Nuuk
Bruno Kaufmann
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Hohe Sozialkosten belasten US-Autobauer
In den USA kämpfen die drei grössten Autobauer ums Überleben. Einer der Gründe für diese Krise sind hohe Sozialkosten, die auf den drei grossen Autoproduzenten in Detroit lasten.
Deswegen wird in dieser Krise nicht nur über Autos, sondern auch über das Thema Krankenversicherung diskutiert.
Daniel Voll
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Autokrise bremst Schweizer Zulieferer
Die Krise in der Autobranche hat auch in der Schweiz erhebliche Konsequenzen. Betroffen sind vor allem zahlreiche Zulieferbetriebe der Autoindustrien.
In der Schweiz stellen über 300 Firmen Kabel, Teppiche Airbaigs und gegossene Fahrzeugteile für die Autoindustrie her. Da sie fast nur exportieren, sind sie abhängig von den Entwicklungen im Ausland.
An einer Nachfrageflaute leidet beispielsweise der Schaffhauser Konzern Georg Fischer. Mit 13 Fabriken ist er einer der grössten Autozulieferer. Er baut Arbeitsplätze vorwiegend im Ausland ab.
Auch Rieter, der andere grosse Autozulieferer, spürt die Krise. Bereits im August hatte er 15 Prozent der 15 000 Arbeitsplätze werden vorwiegend im Ausland abgebaut. Jetzt muss er zusätzliche Massnahmen ergreifen. So wurde im Rieter-Werk in Sevelen Kurzarbeit eingeführt.
Philippe Erath