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Der chinesische Online-Riese Alibaba hat auch Ende des vergangenen Jahres kräftig zugelegt. Wegen der Investitionen in das mobile Wachstum und hohen Einmalzahlungen ging der Gewinn allerdings zurück. Der Umsatz stieg im von Oktober bis Ende Dezember laufenden dritten Quartal des Geschäftsjahres um 40 Prozent auf 4,2 Milliarden Dollar, wie das Unternehmen an seinem Sitz im ostchinesischen Hangzhou mitteilte.
Der Gewinn sank dagegen um 28 Prozent auf 964 Millionen Dollar. Damit verfehlte das im vergangenen Jahr an die Börse gegangene Unternehmen die Erwartungen des Marktes. Die Vorlage der Geschäftsergebnisse kurz vor dem Handelsauftakt am Aktienmarkt in New York wurde überschattet von einer Kontroverse um schwere Vorwürfe chinesischer Aufsichtsbehörden gegen die weltgrösste Online-Handelsplattform. An der Börse sackte die Aktie im vorbörslichen Handel ab.
Illegale Geschäfte
Die Handelsaufsicht SAIC wirft dem Unternehmen in ungewöhnlich scharfen Worten vor, viele illegale Geschäfte auf seinen Plattformen zuzulassen. Alibaba habe lange Zeit keine geeigneten Schritte unternommen, um dies zu ändern, heisst es in einem jüngst veröffentichten Bericht der Behörde. Zahlreiche über Alibaba erhältlichen Produkte verletzten Markenrechte, verstiesen gegen Normen, würden illegal importiert, seien verboten oder gefährdeten gar die öffentliche Sicherheit.
(awp/reuters/dbe/gku)