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In Nyon kamen am Dienstag unter anderen José Mourinho (Manchester United), Julen Lopetegui (Real Madrid) und Thomas Tuchel (PSG) zusammen, um über Fussball zu diskutieren.
Dabei geriet auch die Auswärtstor-Regel in den Fokus. «Die Trainer denken, dass das Erzielen von Auswärtstoren nicht mehr so schwierig ist wie früher», sagte Uefa-Wettbewerbsdirektor Giorgio Marchetti.
Trainer sehen Regel als kontraproduktiv
Die Auswärtstor-Regel wurde erstmals 1965 im ehemaligen Europapokal der Pokalsieger international angewendet. Haben nach Hin- und Rückspiel beide Teams gleich viele Tore erzielt, ist der Klub mit den mehr geschossenen Auswärtstreffern weiter.
Laut Marchetti sehen viele Trainer die Regel inzwischen als kontraproduktiv an. Heimteams würden häufig defensiv spielen, um ein für den Gegner kostbares Tor zu vermeiden. Eine Möglichkeit bei Gleichstand wäre die Verlängerung, die Auswärtstore würden dann keine Rolle mehr spielen. Kritiker bemängeln, dass dann jene Klubs bevorteilt würden, die das Rückspiel zu Hause austragen.