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Diese Seite illustriert zusammenfassend die wichtigsten Elemente, die es zu beachten gilt, wenn man seine Drohne in der Kategorie «offen» fliegen will.
|Die Inhalte dieser Website beziehen sich auf Rechtsgrundlagen, die nicht in Kraft sind.|
Ich beachte die 6 Grundsatzregeln
• Ich kenne die nationalen und kantonalen Gebietseinschränkungen
• Ich halte zu meiner Drohne stets Sichtkontakt
• Ich überfliege mit meiner Drohne keine Menschenansammlungen
• Ich fliege meine Drohne nicht höher als 120 Meter über Grund
• Ich berücksichtige die Privatsphäre anderer
• Ich bin ausreichend versichert
Ich erreiche das vorgegebene Mindestalter
Ich bin mindestens 12 Jahre alt oder fliege meine Drohne unter Aufsicht einer mindestens 16 Jahre alten Begleitperson, die selbst über die erforderlichen Kenntnisse verfügt.
Ich habe mich registriert
Für alle Drohnenpilot/innen gilt grundsätzlich eine Registrierungspflicht. Ausnahme: Meine Drohne wiegt unter 250g und ist weder mit einer Kamera, noch mit einem Sensor oder einem anderen Gerät zur Aufnahme personenbezogener Daten ausgestattet.
Ich fliege eine konforme Drohne
Meine Drohne muss sowohl mit einem CE Kennzeichen als auch einer Klassenmarkierung (C1, C2, C3, C4) versehen sein, wobei letztere ausschlaggebend ist, in welcher Unterkategorie ich meine Drohne fliege (A1, A2, A3). Falls meine Drohne nicht über beide dieser Markierungen verfügt, falle ich in die Übergangskategorie «Limited Open»: Grundsätzlich gelten hier die gleichen Anforderungen wie in der Offenen Kategorie, nur sind die Gewichtsklassen anders festgelegt und damit die Regeln leicht eingeschränkt.
Im Fall von selbstgebauten/selbst hergestellten Drohnen gelten wiederum spezielle Regeln (siehe hierzu Kapitel IV im FAQ "Darf ich eine Drohne fliegen, die ich selbst hergestellt habe?").
Ich absolviere die online Schulung und Prüfung gemäss meiner Unterkategorie
Wenn ich eine Drohne fliege, die über 250g wiegt, bin ich verpflichtet, auf der offiziellen Schulungs- und Prüfungsplattform UAS.gate eine online Schulung und Prüfung zu absolvieren. Der Umfang von Schulung und Prüfung hängt von der Unterkategorie (A1, A2, A3) ab, in der ich meine Drohne fliege, wobei die Drohnenklasse (C0, C1, C2, C3) vorgibt, in welcher Unterkategorie ich meine Drohne fliege.
Das erlangte Zertifikat (Kompetenznachweis oder Fernpilotenzeugnis) ist ausschlaggebend, wie nah ich meine Drohne an unbeteiligte Personen fliegen kann. Das Fernpilotenzeugnis ist mit mehr Aufwand verbunden (+30 Fragen und praktische Schulung) als der Kompetenznachweis, beinhaltet aber die Berechtigung für das Fliegen von Drohnen unter Betriebsbedingungen der Unterkategorien A1, A2 sowie A3.
Anforderungen für Drohnen mit CE-Kennzeichen und Klassenmarkierung
|Kategorie||Klasse||Gewicht||Schulung||Sicherheitsabstand|
|A1||C0||<250g||keine notwendig||nach vernünftigem Ermessen davon ausgehen, dass keine unbeteiligten Personen überflogen werden|
|A1||C0, C1||<900g||Kompetenznachweis||nach vernünftigem Ermessen davon ausgehen, dass keine unbeteiligten Personen überflogen werden|
|A2||C2||<4kg||

Fernpilotenzeugnis
|Einhaltung eines horizontalen Mindestabstands von 30m zu unbeteiligte Personen|
|A3||C1, C2*, C3||<25kg||Kompetenznachweis||Einhaltung eines horizontalen Mindestabstands von 150m zu Wohn-/Gewerbe-/Industrie- und Erholungsgebieten|
*Um eine Drohne mit der Klassenmarkierung C2 in der Unterkategorie A2 zu fliegen, benötige ich ein Fernpilotenzeugnis, vorausgesetzt die Drohne wiegt unter 4kg. Absolviere ich stattdessen lediglich einen Kompetenznachweis, falls fliege ich meine Drohne unter den Betriebsbedingungen der Unterkategorie A3.
Weiterführende Informationen
Letzte Änderung 09.06.2021