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Fabian Cancellara steigt aus der Tour de France aus. Der Berner startet am Mittwoch wenig überraschend nicht mehr zur 11. Etappe. Im Gegensatz zu Chris Froome und Alberto Contador tritt der Berner freiwillig nicht mehr an. Sein nächstes grosses Ziel ist die Strassen-WM in Ponferrada (Sp).
Am Medientreffen, zu dem er am Ruhetag der Frankreich-Rundfahrt einlud, bestätigte Cancellara, was im Prinzip schon länger klar war. Aus Gründen der Schonung im Hinblick auf die WM von Ende September verlässt der 33-jährige Schweizer Radstar die «Grande Boucle» nach zehn Etappen. Cancellara: «Die WM ist mein nächstes grosses Ziel. Dort will ich zu hundert Prozent bereit sein.»
Cancellara ist kein Fan der Tour de France mehr. 2013 hatte der zweifache Familienvater auf einen Start gänzlich verzichtet. Dieses Jahr war das wichtigste Radrennen der Welt für den erfolgreichsten Schweizer Radprofi der Gegenwart nichts anderes als eine Pflichtaufgabe. Schon früh hatte Cancellara angedeutet, dass er die Rundfahrt wohl nicht zu Ende fahren wird. Zum letzten Mal erreichte er Paris vor drei Jahren. (si/qae)
Das Stimmvolk hat sich in die Verfassung geschrieben, das Velo als Fortbewegungsmittel zu fördern. Das ist gut, reicht aber nicht. Jetzt sind die Bürgerlichen gefragt, überall!
Von Eddy Merckx stammt das schöne Zitat: «Fahre so viel oder so wenig, wie du magst. Fahre so lange Strecken oder so kurze, wie du magst. Aber fahr!»
Es ist ein romantisches Zitat, aber es ist in politischer Hinsicht falsch.
Für den belgischen Radstar der sechziger und siebziger Jahre war die Parole natürlich leicht umzusetzen. Merckx' Heimatgemeinde war ein flandrisches Land-Kaff von 10'000 Einwohnern, ideal für Aus- und Trainingsfahrten, egal ob lange oder kurze.
Anders sieht …