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Woran es liegt, dass ausgerechnet aus dem sonst so verschlafen wirkenden Schweden ein beachtlicher Teil der Melodic Punk-Bands stammt, kann man nur mutmaßen. Vielleicht zwingen einem die weite Landschaft, die Stille und der viele Wald ein so kalifornisches, sprich stets besonntes Gemüt quasi auf? Eine andere Vermutung liegt bedeutend näher: Wer so eindrucksvoll wie No Fun At All vormacht, wie man es aus einem schwedischen 4000-Seelen-Kaff namens Skinnskatteberg auf so ziemlich alle wichtigen Bretter der Welt, auf die T-Shirts und in die Herzen einer ganzen Generation von Rollbrettfahrern schafft, der findet schnell Nachahmer – nicht zuletzt in Kalifornien und der dortigen Punkrockszene selbst. Anfang der Neunziger Jahre legt der AC/DC-Fan, Gitarrist und Songwriter in Personalunion Micke Danielsson zusammen mit Bassist Henrik Sunvisson und Drummer/Sänger Jimmy Olsson den Grundstein für die Band - der Name wird zur einen Hälfte vom Sex Pistols-Song "No Fun", zur anderen von "Sick Of It All" abgeleitet. Bereits 1993 verlässt Olsson die junge Formation wieder - für ihn springen neben Ingemar Jansson als neuer Frontmann der Schlagzeuger Kjell Ramstedt und Krister Johansson als zusätzlicher Gitarrist ein.