Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03525.jsonl.gz/269

Umgang mit Verdauungsstörungen bei Ihrem Tier
Hilfe, mein Tier hat Verdauungsstörungen!
Viele Haustiere leiden häufig unter Bauchschmerzen. Zwar sind die Details über die Beschwerden meist nicht sehr angenehm, aber es ist wichtig zu wissen, was Sie erwartet.
Achten Sie auf die Symptome
Wenn Sie hören, dass Ihr Tier würgt, handeln Sie schnell, um einen „Unfall“ im Haus zu vermeiden, und bringen Sie es dorthin, wo Sie die Oberfläche leichter reinigen können. Wenn Ihr Hund an der Tür jault oder Ihre Katze daran kratzt, um nach draußen gelassen zu werden, hat das Tier möglicherweise Beschwerden und nicht die gewohnte Kontrolle über seine Verdauung. Manche Tiere scheinen nicht zur Ruhe zu kommen, wenn sie Bauchschmerzen haben. Sie laufen hin und her und versuchen vielleicht sogar, ein Loch zu graben. Andere legen sich einfach hin und schauen traurig. Andere Symptome, auf die Sie achten müssen, sind Gewichtsverlust, veränderter Appetit, Blähungen, Magengeräusche oder starkes Pressen beim Absetzen von Kot.
Was sind die Auslöser?
Meistens entstehen Bauchschmerzen bei Tieren durch zu viel oder falsche Nahrung (z. B. Verdorbenes), eine Überreaktion auf etwas Gefressenes oder durch schlingendes Fressen. Mit ein wenig Unterstützung überwinden die meisten Tiere diese Art von Beschwerden recht schnell, also fragen Sie Ihren Tierarzt, sobald Sie Symptome entdeckt haben.
Manche haben allerdings langwierige Erkrankungen, die scheinbar nie vollständig ausheilen oder in Schüben verlaufen. Um die Ursachen dieser Beschwerden richtig diagnostizieren zu können, führt der Tierarzt gewöhnlich verschiedene Tests durch. Führen Sie Tagebuch darüber, wann Ihr Tier Probleme hat, welche Symptome dabei auftreten und was es in den Tagen vor dem Schub gefressen hat. Dies kann bei der Diagnosefindung helfen.
- Wenn Ihr Tier erbricht oder Durchfall hat, füttern Sie es 24 Stunden lang nicht und geben Sie ihm immer wieder kleine Mengen zu trinken.
- Wenn es dem Tier sehr schlecht geht, es weiter erbricht oder Blut im Erbrochenen oder im Kot zu sehen ist, suchen Sie einen Tierarzt auf.
- Wenn das Erbrechen und der Durchfall nach 24 Stunden nachlassen, fragen Sie Ihren Tierarzt, ob Sie kleine Mengen einer hochverdaulichen Nahrung füttern dürfen. Hill’sTM Prescription DietTM i/dTM Tiernahrung ist in Tierarztpraxen erhältlich und wird häufig empfohlen.
- Füttern Sie die empfohlene Tiernahrung etwa 5 Tage lang oder solange, wie Ihr Tierarzt vorgegeben hat.
- Geben Sie dann langsam immer mehr von der bisherigen Nahrung Ihres Tieres hinzu und reduzieren Sie den Anteil von Prescription DietTM in den folgenden 7 Tagen, bis Ihr Tier wieder wie bisher frisst.