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Drei Tage nach ihrem Olympiasieg im Parallel-Riesenslalom wird es für Patrizia Kummer keine Medaille geben. Die Walliserin schied im Parallelslalom in der ersten K.o.-Runde gegen die Deutsche Amelie Kober sogleich aus. Julie Zogg (7. Schlussrang) überstand mit einem Sieg gegen die japanische Olympia-Zweite Tomoka Takeuchi den Achtelfinal, schied danach aber ebenfalls aus.
Nevin Galmarini, der Olympia-Zweite der Männer, riskierte in seinem zweiten Viertelfinal-Lauf sehr viel, kam aber nicht mehr an den Slowenen Zan Kosir heran. Der Bündner wurde am Ende Siebter. Wie Kummer scheiterten derweil Simon Schoch und Kaspar Flütsch im Achtelfinal. Für Schoch war es, wie auch für seinen Bruder Philipp, das letzte Rennen einer langen, erfolgreichen Karriere.
Der in Russland eingebürgerte Amerikaner doppelte nach Gold im Parallel-Riesenslalom nach. Der dritte zweifache Snowboard-Olympiasieger der Geschichte zeigte sich erneut unantastbar und holte unter frenetischem Jubel des einheimischen Publikums seinen zweiten Olympiasieg. Gold bei den Frauen ging an die Österreicherin Julia Dujmovits, die sich gegen die Deutsche Anke Karstens durchsetzte. (si/qae)
1. Julia Dujmovits (Ö)
2. Anke Karstens (De)
3. Amelie Kober (De)
1. Vic Wild (Russ)
2. Zan Kosir (Sln)
3. Benjamin Karl (Ö)
Nur 28 Fahrer bestritten heut das Abfahrts-Training zum Super-Kombination, darunter der einzige Schweizer Silvan Zurbriggen, der auf die Bestzeit von Bode Miller 1,79 Sekunden verlor. Der Walliser kam mit dem Erfolgserlebnis, in der letzten Woche zwei Europacup-Abfahrten im Südtirol gewonnen zu haben, nach Sotschi und fuhr erstmals auf dieser Piste. Am Ende schaute für ihn Rang 6 heraus.
Zurbriggen würde natürlich in Rosa Chutor gerne mehr als nur der Ersatzmann sein. «Es wurde mir …