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Diese Webseite beschreibt meine beiden Besuche in Katar im Jahr 2008 und 2011.
November 2008
Im November 2008 verbrachte ich einen Tag in Doha, bevor ich mit Qatar Airline weiter nach Nepal flog.
Das Museum für Islamische Kunst stand dazumal kurz vor der Eröffnung.
Ein Porsche Cayenne-Fahrer geniesst früh morgens die Sicht auf die Skyline von Doha.
Einwohner von Katar
Die Falknerei ist eine grosse Leidenschaft der Bewohner der arabischen Halbinsel.
Die Araber lieben es, den Tee von möglichst weit oben einzuschenken.
Januar 2011
Doha, die Hauptstadt von Qatar, war die erste Destination auf der Winter-Reise 2011.
Museum für islamische Kunst
Sehr stolz ist der Emir von Qatar auf das Museum für islamische Kunst, das vom Architekten I.M. Pei entworfen wurde, der unter anderem die Pyramide im Louvre in Paris schuf. Der Emir holte den 91-jährigen Pei für diesen Auftrag aus seiner Pensionierung. Pei reiste in der Folge während mehrerer Monate durch die arabische Welt und las muslimische Texte, um zu begreifen, was arabische Architektur ausmacht.
Das Gebäude ist bemerkenswert. Die Sammlung, für mehrere Milliarden USD in den letzten Jahren zusammengekauft, ist ebenso interessant. Die Ausstellungsstücke zeigen einen Querschnitt islamischen Kunstschaffens über die letzten tausendvierhundert Jahre, mit Ausstellungsstücken aus Spanien, Ägypten, Iran, Irak, der Türkei, Indien und Zentral-Asien. Darunter sind Glaskunstwerke, Skulpturen, Kacheln, Dolche, edelsteinbesetzte Kelche und Falken etc. Aber auch Seiten aus sehr alten und kunstvoll verzierten Koran-Büchern und historische Teppiche und Textilien mit islamischen und arabischen Inschriften sind zu sehen. Weiter finden sich Gegenstände aus den königlichen Zelten Irans und Zentralasiens aus dem 13. Jahrhundert und ein Vorhang mit Kalligraphie, der im 15. Jahrhundert die Al Hambra in Spanien geschmückt hat. Ich fand den Ausstellungsteil über Ornamente, die in der arabischen Welt eine Obsession sind, besonders interessant. Teils sind sie aus kalligraphischen Schriftzügen hervorgegangen.
Ein Höhepunkt der Sammlung ist das sogenannte Buch der Geheimnisse aus dem 11. Jahrhundert, das Zeichnungen und Beschreibungen von mehr als 30 mechanische Apparaturen wie Wasseruhren, automatischen Kalendern und schwere Waffen enthält. Dieses Buch enthält eine der ersten Aufzeichnung von komplexen historischen Maschinen und war zuvor nicht bis ins Detail verstanden worden. Der Emir unterstützte eine italienische Expertengruppe, die sich schon mit den Aufzeichnungen da Vinci’s beschäftigt hatte, um dieses aussergewöhnliche Buch zu untersuchen.
I.M. Pei bestand darauf, dass das Museum auf einer aufgeschütteten Insel gebaut wurde, von wo man die Wolkenkratzer auf der anderen Seite der Bucht sehen kann.
Das Museum für Islamische Kunst in Doha
Die Architektur ist beeindruckend.
Einige Ausstellungsstücke der Sammlung, die der Emir für mehrere Milliarden USD in den letzten Jahren zusammengekauft hat.
Vom Museum aus ist die Skyline von Doha auf der gegenüberliegenden Seite der Bucht zu sehen.
Souq Waqif
Ein weitere Attraktion ist der Souq Waqif, ein Flanierviertel im maurischen Stil mit vielen Restaurants und Läden.
Weiter gibt es in Doha ein sehr gutes Kultur-Zentrum in einem wunderbaren historischen Gebäude, das einem den Islam näher bringt.
Verglichen mit Dubai scheint der Emir von Qatar mehr kunst- und kulturinteressiert zu sein. Zudem ist er mehr dem Islam zugeneigt, denn Alkohol ist in Doha weniger verfügbar als in Dubai.
Ein Teil der Skyline war noch im Bau.
Nachtszene
Wie überall in den arabischen Ölländern trifft man auf Schritt und Tritt auf Ausländer, die dort arbeiten. In Doha und Dubai hatte ich mit Leuten aus Indien, Pakistan, Bangladesh, Irak, Syrien, Eritrea und Kenia zu tun. Einheimische arbeiten vor allem in der Verwaltung. Ansonsten trifft man sie in den Restaurants beim Wasserpfeife rauchen oder beim Flanieren in den Shopping Centern, wenn sie nicht gerade in ihren SUV’s oder Sportwagen unterwegs sind oder sich mit Pferde- oder Kamelrennen oder der Falkenjagd beschäftigen.
Nach drei Tagen in Doha reiste ich nach Dubai weiter.