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"Tiktok hat es auch versäumt, angemessene Kontrollen durchzuführen, um minderjährige Kinder zu identifizieren und von seiner Plattform zu entfernen", hiess es weiter. Zwar hätten einige leitende Angestellte intern Bedenken geäussert, doch habe das Unternehmen nicht angemessen reagiert. "Tiktok hätte es besser wissen müssen. Tiktok hätte es besser machen müssen", sagte Behördenchef John Edwards. "Unsere Strafe über 12,7 Millionen Pfund spiegelt die schwerwiegenden Auswirkungen wider, die ihre Fehler möglicherweise hatten."
Ursprünglich hatte die Behörde sogar 27 Millionen Pfund Strafe verhängt. Nach Einwänden von Tiktok sei aber entschieden worden, "die vorläufigen Erkenntnisse in Bezug auf die rechtswidrige Verwendung" einiger Datenkategorien nicht weiterzuverfolgen. Tiktok begrüsste in einer Reaktion am Dienstag, dass der Betrag gesenkt wurde, betonte aber, man sei mit der Strafe nicht einverstanden und prüfe die Entscheidung. Tiktok investiere viel Geld, um Kinder unter 13 Jahren von der Plattform fernzuhalten, sagte eine Sprecherin dem "Wall Street Journal".
Mittlerweile hat die Aufsicht einen Kodex zum Schutz von Kindern in der digitalen Welt veröffentlicht. Die Vorschriften richten sich an Online-Dienste wie Apps, Spieleplattformen und Social-Media-Seiten./bvi/DP/jha
(AWP)