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Asche,
vulkanische, die bei vulkanischen
Ausbrüchen zu feinem Pulver zerstäubte Lava, ihrer chemischen und zum großen
Teil auch ihrer mineralischen Beschaffenheit nach jedesmal mit der Lava desselben
Ausbruchs übereinstimmend (s.
Vulkane).
[* 3] Aus
der Pinie (s.
Vulkane) fällt die in gleichmäßigem
Regen
(Aschenregen) herab auf die weitere Umgebung des
Vulkans,
durch den Wind aber kann sie auf große Entfernungen hin verbreitet werden; vom
Vesuv
[* 4] flog
Asche bis nach
Konstantinopel,
[* 5] von
isländ.
Vulkanen bis nach
Stockholm.
[* 6] Bei dem
Ausbruche des Krakataua 1883 soll die in gewaltige Höhe emporgeschleuderte den Weg um
die Erde zurückgelegt und die in der Folgezeit aufgetretenen auffallenden Dämmerungserscheinungen verursacht
haben. Das Volumen der bei einem
Ausbruche ausgeschleuderten vulkanischen und Sande nebst den gröbern Stückchen, den Lapilli,
übersteigt wohl nicht selten das der gleichzeitig ausfließenden Lava. Auf dem
Lande oder auf dem
Meeres- oder Seeboden zur
Ablagerung gelangt, wird die
Asche (nebst Sand und Lapilli) allmählich zum vulkanischen
Tuffe. Mischt sich
vulkanische
Asche beim
Ausbruche mit atmosphärischem Wasser zu Schlamm, so stürzt dieser als
Moya (s. d.) die Abhänge herab.
Sich selbständig fortbewegende trockne
Aschenströme können an
Vulkanen auch vorkommen. Durch vulkanische
Asche wurden die
Städte Herculanum,
Pompeji
[* 7] und
Stabiä 79 n. Chr. verschüttet.