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Es gibt nicht ein einziges, allumfassendes, virtuelles Gebäudemodell. Das Gebäudemodell setzt sich aus verschiedenen Teilmodellen zusammen. Diese werden von den jeweiligen Disziplinen einzeln erarbeitet und gepflegt. Das Zusammenfügen und Prüfen der Modelle ist Aufgabe des BIM-Koordinators.
Das Architekturmodell ist dabei Referenzmodell für alle Fachmodelle (z.B. Gebäudetechnikmodell oder Statikmodell). Zusätzlich beinhaltet das Architekturmodell auch das Raummodell. Das Raummodell umfasst sämtliche Innen- und Aussenräume inklusive Steigzonen und Schächte.
Das Abgleichen der einzelnen Fachmodelle geschieht im Koordinationsmodell. Das Koordinationsmodell wird jeweils temporär zu bestimmten Zeitpunkten (in Abhängigkeit der jeweiligen Leistungsphase und Absicht) aus dem Architekturmodell und den einzelnen Fachmodellen zusammengesetzt. Mit dem Koordinationsmodell werden unter anderem Kollisionsprüfungen mit dem Ziel durchgeführt, um mögliche Konflikte frühzeitig erkennen und lösen zu können.
Architektur-, Raum-, Fach- und Koordinationsmodell und ihr Zusammenspiel. a) Architekturmodell, b) Raummodell, c) Statikmodell, d) Gebäudehüllenmodell, e) Gebäudetechnikmodell, e) Koordinationsmodell. (Grafik: aardeplan [Modelle: aardeplan, enerhaus], 2014)