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'Zu Beginn des 18. Jahrhunderts soll es in London üblich gewesen sein, in einer Kneipe eine Mischung aus drei bis sechs verschiedenen Bieren zu bestellen. ( two threads, three threads usw. Genau im Jahr 1722 tritt in London ein cleverer Geschäftsmann in Erscheinung und erfindet ein Bier, in dem er alle Eigenschaften der verschiedenen Biere in einem einzigen Bier kombiniert.
Well, that's how Porter came into being.'
Nein, so war es nicht.
Vielmehr waren es handfeste wirtschaftliche Gründe, die zu einem Produkt führten, das dem damaligen Geschmack entsprechend stark gehopft war und billiger war als von Burton importiertes Pale Ale. Daher der Gebrauch von sogenanntem Brown Malt.
Um 1720 waren die vorher dominanten Pub Brewers schon am Verschwinden, und die sogenannten Common Brewers, also grössere professionelle Brauereien übernahmen die Londoner Bierszene. Diese hatten auch die finanziellen Mittel, das Bier ein Jahr lang zu lagern bevor es verkauft wurde. Der Preis und die Vorliebe für stark gehopfte, lange gelagerte Biere führten zum ersten industriell hergestellten Bier, also dem Porter, das bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts ein beispielloser Erfolg wurde.
Durch Missbrauch bei den Inhaltsstoffen, dem durch den Konkurrenzdruck immer schwächer werdenden Porter und der wechselnden Vorliebe des Publikums zu Pale Ale und Mild Ale, spielte Porter am Anfang des 20. Jahrhunderts nur noch ein Nischendasein.
Erst die Craftbrauerszene der 1970 er und 80er Jahre verhalfen dem einst berühmten Bierstil zu einem wohverdienten Comeback.
Mein Baltic Porter ist, wie das historische Original, nicht ganz schwarz, hat zwischen 6 und 7% vol. und ist erst nach etwa einem halben Jahr Lagerung wirklich trinkreif.
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