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Ein Name ist in den USA auf allen Kanälen zu hören: John Bolton. Bis letzten September war er Sicherheitsberater von Präsident Donald Trump.
Die «New York Times» leakte nun Informationen, wonach Bolton in seinem Buch, das im März herauskommt, Trump belaste. In dem Buch soll stehen, dass Trump ihm gesagt habe, er mache die ukrainische Militärhilfe abhängig von Ermittlungen, die ihm genützt hätten. Mit dem Leak steigt der Druck auf die Republikaner, Bolton als Zeugen aufzurufen, wie die Demokraten es verlangen.
Es könnte länger und intensiver werden
Senator Mitt Romney verlangte als erster Republikaner, Bolton vorzuladen. Es braucht mindestens vier republikanische Stimmen, um das durchzusetzen.
Falls Bolton eingeladen wird, kann das Amtsenthebungsverfahren gegen Präsident Trump länger und intensiver werden. Derweil trat im Senat ein kämpferisches Verteidigungsteam des Präsidenten auf. Dieser habe sein Amt nicht missbraucht.
Die Verteidiger griffen zudem frontal den Sohn des früheren Vize-Präsidenten und demokratischen Präsidentschaftskandidaten, Joe Biden an. Hunter Biden sass während der Amtszeit seines Vaters im Verwaltungsrat einer ukrainischen Energiefirma und bezog ein enorm hohes Gehalt.
Die Republikaner sehen darin Korruption. Ein Impeachment eines Präsidenten sei die Hölle, sagte Trump-Verteidiger Kenneth Starr. Er muss es wissen, war er doch in den 90er-Jahren der Chefankläger im Impeachment-Prozess von Präsident Clinton.