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Die Schweizer Uhrenindustrie musste im dritten Quartal 2015 das grösste Exportminus seit 2009 verzeichnen. Real gingen die Ausfuhren während den Monaten Juli, August und September um 8,6 Prozent zurück. Insgesamt exportierte die Uhrenindustrie im dritten Quartal 2015 Waren im von Wert von 5,196 Milliarden Schweizer Franken. Dies geht aus den neuesten Statistiken der Eidgenössischen Zollverwaltung hervor.
Zwischen Januar und September wurden Uhren im Wert von insgesamt 15’790 Milliarden Schweizer Franken exportiert. Im Vergleich zum Vorjahr entspricht dies einem Minus von zwei Prozent, wie die Zahlen des Verbandes der Schweizer Uhrenindustrie zeigen. Vor allem der starke Rückgang des Exports nach Asien, wohin wertmässig etwas mehr als die Hälfte aller Uhren ausgeführt werden, fiel im Vergleich um Vorjahr ins Gewicht. Die Exporte nach Asien gingen um 8,8 Prozent zurück. Das Plus von 8,9 Prozent im zweitgrössten Absatzmarkt Europa konnte die Verluste nicht auffangen. Laut Analysten dürfe diese Entwicklung aufgrund der anhaltenden Frankenstärke und der Konsumunlust auch noch in den kommenden Monaten anhalten.
Einziger Hoffnungsträger ist nun das Weihnachtsgeschäft, das noch einen Aufschwung für die Uhrenindustrie bringen könnte.