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Das Fürstentum Liechtenstein wehrt sich gegen die Einordnung seiner Landsleute als Deutsche. Die liechtensteinische Regierung meldet, dass sie wegen eines Gerichtsurteils in Tschechien beim Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte eine Staatenbeschwerde eingereicht habe. Dort besass die Fürstenfamilie einst Ländereien, Immobilien und Kunstsammlungen, welche enteignet wurden. Dies, auf Grundlage eines Gesetzes, das zur Vertreibung der deutschen Minderheit aus Tschechien diente. Die Regierung in Vaduz argumentiert nun, dass die Souveränität des Fürstentum Liechtensteins in Tschechien nicht ausreichend respektiert werde. (swisstxt)
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