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Kriya Yoga
Paramapadma Dhirananda (1937-2011), als Samir Kumar Ghosh in Kalkutta geboren, widmete sich seit frühester Jugend dem Yoga. 1959 wurde er im Puri Ashram von seinem Lehrer Swami Hariharananda Giri (Rabindranath Bhattacharya, 1907-2002) eingeweiht. 1977 begann Dhirananda im Westen zu lehren. Ab 1977 hat er ca. 30’000 Personen in den Kriya-Yoga eingeweiht, vor allem aus dem deutschsprachigen Raum.
Vor seinem Tod im Jahr 2011 hat Dhirananda seine Schülerin Kripanandamoyima (Barbara Glauser-Rheingold), die Dhirananda im Jahr 1979 kennenlernte und kurz darauf die erste Kriya-Yoga-Meditationsgruppe in Zürich begründete, zu seiner Nachfolgerin als Leiterin der Kriya-Yoga-Tradition ernannt.
Das Ziel von Kriya Yoga nach Dhirananda ist es, in jeder Handlung und in jedem Moment die Einheit mit dem höheren Selbst, mit Atma, der Seele, wahrzunehmen. Dadurch soll vermehrt innere Zufriedenheit, Ruhe, Freude, Liebe, Geduld und Dankbarkeit erlangt werden können. Kriya Yoga verlangt keine Abwendung von Familie und Beruf, sondern will spirituelle Entwicklung und Bewusstwerdung mit einem erfüllten weltlichen Leben verbinden.
Kriya Yoga Nach Dhirananda versteht sich als praktischer Übungsweg, der nur durch direkte Unterweisung von erfahrenen Lehrenden gelernt werden kann. Eine eigentliche Ausbildung gibt es nicht, Lehrende werden von ihren eigenen Lehrenden ausgesucht.
In der Schweiz existieren zurzeit Meditationsgruppen an 11 Orten: Aarau, Bern, Brig, Chur, Kriens, Liestal, Lyss, Montreux, St. Gallen, Thun, Tessin und Zollikon ZH.