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SCHLUCKBESCHWERDEN:
EOSINOPHILE ÖSOPHAGITIS?
INFOS FÜR BETROFFENE
Protonenpumpenhemmer zur Behandlung der Eosinophilen Ösophagitis
Wie wirksam sind Protonenpumpenhemmer?
Protonenpumpenhemmer sind Medikamente, die die Produktion von Magensäure hemmen und u.a. zur Behandlung von Sodbrennen und Magengeschwüren zugelassen sind, jedoch nicht speziell zur Behandlung der EoE. Ihre Wirkung bei EoE-Patienten basiert vermutlich nicht auf der Hemmung der Säureproduktion im Magen, sondern möglicherweise auf einem sogenannten immunvermittelten Effekt in der Speiseröhrenwand. In klinischen Studien sprechen ca. 30-50 % der EoE-Patienten auf eine Behandlung mit hochdosierten Protonenpumpenhemmern an.
Für weitere Informationen sprechen Sie bitte mit Ihrem Arzt.
Welche Nebenwirkungen können bei Protonenpumpenhemmern auftreten?
Protonenpumpenhemmer gelten als relativ sicher. Zu den häufigsten Nebenwirkungen zählen u.a. Kopfschmerzen, Unterleibsschmerzen, Verstopfung, Durchfall (Diarrhö), Blähungen, Übelkeit/Brechreiz und gutartige Drüsenpolypen des Magenbodens.