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Nach dem ärgerlichen Auftakt-Remis gegen Norwegen, der Rehabilitation mit dem überzeugenden 7:5 gegen Mitfavorit Finnland und einem soliden 9:3 gegen die Slowakei wurde nun auch die Viertelfinal-Hürde ohne Makel überwunden. Dabei darf nicht vergessen werden, dass Lettland alles andere als ein Nobody ist. An den letzten acht Weltmeisterschaften war man sechsmal - und zuletzt zweimal in Folge - direkt hinter den Top 4 im fünften Schlussrang klassiert.
Im WM-Viertelfinal am Donnerstagabend wurden die Schweizer ihrer Favoritenrolle aber letztlich doch noch verdient gerecht. Sie waren von Beginn weg meist klar spielbestimmend und lenkten das Geschehen dank Toren von Noël Seiler (6.) und Jan Zaugg (17.) schon im ersten Drittel in die angestrebte Richtung. Weil aber Goalie Janis Salcevics und die eigene ungenügende Chancenauswertung immer wieder weiteres Unheil für die Letten verhinderten, blieb es trotzdem lange spannend.
Abwehrfehler ausgenutzt
Da die Schweizer dann zwischenzeitlich auch noch etwas den Faden verloren, dauerte es bis zur 50. Minute, ehe Manuel Maurer einen gegnerischen Abwehrfehler kaltblütig zum 3:1 nutzte. Sie liessen in der Folge nichts mehr anbrennen und überstanden die Schlussoffensive des Gegners trotz einem Ausschluss von Joël Rüegger schadlos.
Damit steht die Schweiz zum zwölften Mal in Folge an einer WM im Halbfinal. Der Gegner der Schweizer wird erst am Freitag zwischen dem favorisierten Tschechien und Aussenseiter Slowakei ermittelt.
Der Halbfinal der Schweiz findet dann am Samstag um 17.30 Uhr in Zürich statt.
(sda/raw)