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Erwerbsbeteiligung
Der Arbeitsmarkt ist eine der zentralen Schnittstellen zwischen Wirtschaft und Gesellschaft. Gesamtwirtschaftlich kann mit der Erwerbsquote gemessen werden, wie gut es gelingt, die Bevölkerung ins Erwerbsleben zu integrieren. Die Erwerbsbeteiligung kann auch Hinweise auf die Hürden geben, die für bestimmte Bevölkerungsgruppen bestehen, um sich am Arbeitsmarkt zu beteiligen.
Beobachtete Entwicklung

Die Erwerbsquote liegt im Jahr 2017 bei der 15- bis 64-jährigen Luzerner Bevölkerung bei 84,2 Prozent. Sie ist seit dem Jahr 2011 leicht angestiegen. Die Veränderung gegenüber 2016 liegt jedoch innerhalb des statistischen Unschärfebereichs.
2017 sind 79,8 Prozent der Frauen und 88,5 Prozent der Männer entweder erwerbstätig oder erwerbslos. In der Gesamtschweiz liegt die Erwerbsquote im Jahr 2017 bei 81,6 Prozent. Sowohl die Quoten der Männer wie auch der Frauen liegen leicht unterhalb der Luzerner Werte.
Definition
Die Erwerbsquote zeigt das Verhältnis der Erwerbspersonen im Alter von 15 bis 64 Jahren zur Bevölkerung derselben Altersgruppe (Nettoerwerbsquote). Erwerbspersonen sind Personen, die entweder erwerbstätig oder erwerbslos sind. Als erwerbstätig gilt eine Person, die mindestens eine Stunde pro Woche einer bezahlten Arbeit nachgeht; als erwerbslos, wer nicht erwerbstätig, aber auf der Suche nach einer Erwerbsarbeit und kurzfristig verfügbar ist.
Neutrale Pfeilrichtung bei einer jährlichen Veränderung der kantonalen Erwerbsquote zwischen –0,1 und +0,1 Prozentpunkte.
Daten
Kanton Luzern:
Schweiz: