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Kein Buch ohne Verlag. Deshalb sollten sich künftige Buchautoren so bald wie möglich mit diesem Thema auseinandersetzen und sich auf die Suche machen. Dabei gilt folgendes zu beachten:
Den passenden Verlag finden
- Bevor Sie Ihr Manuskript an einen Verlag senden, setzen Sie sich eingehend mit dessen Programm auseinander: Was für Bücher hat der Verlag bis anhin herausgegeben? Passt mein Manuskript in dieses Programm?
- Die meisten Verlage publizieren Ihre Anforderungen an Manuskripte auf ihrer Website: Wird das ganze Manuskript verlangt oder nur eine 30-seitige Leseprobe mit Exposé (Beschreibung des Werks)? In welcher Form soll der Text eingereicht werden?
- Erste Erfahrungen im Publizieren können Sie auch mit kürzeren Texten machen: Kann ich einen kürzeren Text bei einer Literaturzeitschrift unterbringen oder bei einem Schreib-Wettbewerb einreichen?
- Holen Sie sich Rat – bei Autorinnen und Autoren im Bekanntenkreis, in Ratgeber-Büchern oder bei Verbänden wie den «Autorinnen und Autoren der Schweiz» (www.a-d-s.ch, Link öffnet in einem neuen Fenster).
- Unterschreiben Sie Verträge nur, wenn Ihnen ganz klar ist, worauf Sie sich einlassen.
Unfaire Verlagen: Das sind die Warnsignale
Autorinnen- und Autorenverbände aus der Schweiz, Deutschland und Österreich warnen vor «fragwürdigen Verlagen», die versuchen, «an das Geld gutgläubiger und unerfahrener Autoren heranzukommen».
Bei folgenden Warnsignalen sei «allerhöchste Aufmerksamkeit geboten»:
- Der Verlag verlangt für eine Veröffentlichung einen bis zu fünfstelligen Frankenbetrag.
- Der Verlag wirbt nicht mit Büchern, sondern mit Aussagen wie «Verlag sucht Autor» oder «Manuskript gesucht».
- Der Verlag fordert zur sofortigen Manuskripteinsendung auf, gerne auch per E-Mail.
(Quellen: SRF, Autorinnen und Autoren der Schweiz, Aktionsbündnis Fairlag)