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Das Mittelfeld ist die zentrale Lage des Spielfeldes und des gesamten Teams. Die Mittelfeldspielerinnen sorgen dafür, dass die Bälle verteilt werden, das Spiel immer ein gutes Tempo hat und die Gegnerinnen nicht auf ihre Hälfte gelangen. Es kann auch sein, dass die Spielerinnen des Mittelfeldes selber ein Tor schiessen und somit haben sie die gegnerischen Elf umgangen und das Publikum von sich überzeugt. In meiner Arbeit soll das Mittelfeld im übertragenen Sinn ebenfalls den Befürwortern des Frauenfussballs entsprechen. Die Befürworter versuchen alles zu tun, dass der Frauenfussball in ein besseres Licht gerückt wird, mehr Aufmerksamkeit erhält und die Gleichberechtigung von Mann und Frau auch im Fussball Platz findet.
Er bildet Trainer und Trainerinnen bei diversen Clubs aus. Meichtry arbeitet für die UEFA und in einem kleinen Pensum für den schweizerischen Fussballverband. Im Jahre 2009 gewann er als Assistenztrainer der Schweizer U17 die Weltmeisterschaft.
„Ich denke es gibt auch im Männerfussball die Thematik der Homosexualität, jedoch dürfen die Männer nicht dazu stehen. Ich bin nicht davon überzogen, dass es im Frauenfussball viel mehr der Fall ist als beim Männerfussball."
„Ich habe mich immer ein wenig schwer damit getan vor allem im Wallis, wenn wir nach den Juniorenmannschaften wie z.B die U13 oder U14 der Mädchen keine weiteren Mannschaften zur Verfügung stellen. Die nächste Etappe sind die Aktiven. Für mich ist es dann einfach zu früh. Es sollten auch Junioren B und Junioren A für die Mädchen geben. Für die Entwicklung der Frauen ist es nicht der idealste Weg, wenn sie mit 15 oder 16 Jahren schon in den Aktiven mitspielen. Es wäre idealer, wenn diese Altersgruppe noch untereinander spielen könnten."
„Die UEFA aber auch die FIFA hat enorm viel in den letzten Jahren für den Frauenfussball investiert. Man findet gemeinsam mit den Verbänden Konzepte, wie man dem Frauenfussball helfen kann. Es ist auch klar, dass es in einigen Ländern nicht akzeptiert ist und in den muslimischen Ländern ist es von der Religion her sehr schwierig, dass Mädchen und Frauen Fussball spielen dürfen."
Quelle Fotos: zur Verfügung gestellt
Frau Hänni hat den Frauenfussball geprägt. Sie war die erste Frau, die in das Exekutivkomitee des schweizerischen Fussballverbandes aufgenommen wurde. Früher war sie auch selber Spielerin, war Präsidentin der FC Zürich Frauen und hat bei der FIFA gearbeitet. Heute ist sie verantwortlich für den Bereich des Frauenfussballs im schweizerischen Fussballverband.
„Der SFV ist für die Förderung, Entwicklung und den Spielbetrieb zuständig. Kurz gesagt, sind wir zuständig für den Elite Frauenfussball in der Schweiz und organisieren den Spielbetrieb von der Nati A, Nati B, U19, U17 und der Cup der Schweizer Frauen. Für diese Spiele analysieren wir natürlich immer, was der beste Spielbetrieb dafür ist. In einem Jahr werden wir mit einem Meisterschaft Modus beginnen. Der neue Modus wird fast wie das Hockey aufgebaut sein mit Playoffs am Schluss. Wir haben nämlich das Gefühl, dass es dadurch spannender wird und die Leute es dann auch lieber als Zuschauer betrachten möchten.“
„Finanziell und wirtschaftlich gesehen trägt der Frauenfussball im Moment keine Schäden vom Corona Virus davon, weil wir viel zu wenig Verträge haben.“
„Frauen sind nun mal biologisch gesehen anders als Männer. Im Frauenfussball vergleicht man das andauernd oder es wird auch gewertet. Es ist aber so, weil die Leute nichts anderes kennen. Sie schauen ihr ganzes Leben lang nur Männerfussball. Dann schauen sie einmal ein Spiel von Frauen und dann fangen sie an dieses zu kommentieren. Natürlich sehen die beiden Spiele nicht gleich aus. Das ist das Gleiche, wenn du ein Spiel von Herren aus der dritten Liga schaust und ein Spiel der Herren von der Super League oder Junioren und Senioren. Auch diese Spiele sehen anders aus.. Also ist das ständige Vergleichen vom Männer- und Frauenfussball für mich ein kompletter Blödsinn.“
Quelle Fotos: zur Verfügung gestellt