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Akupunktur ist Bestandteil der traditionell chinesischen Medizin, die über Jahrtausende entwickelt wurde. Akupunkturnadeln sollen helfen, den Energiefluss wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Störungen im Energiefluss können zu Krankheiten führen und die Stimulation der Punkte soll diese Störungen vermindern oder beheben und Beschwerden oder chronische Schmerzen lindern, indem gewisse körpereigene Botenstoffe ausgeschüttet werden und die Blutzirkulation erhöht wird.
Akupunktur ist eine ganzheitliche Methode und unterscheidet sich dazu von der normalen schulmedizinischen Untersuchung. Das Tier wird ganzheitlich beurteilt und behandelt. Das bedeutet, dass nicht nur das gerade vorherrschende Problem behandelt wird, sondern die gesamte tieferliegende Ursache-Wirkungskette der Störung therapiert werden soll. Akupunktur hat grundsätzlich keine Nebenwirkungen, in einigen Fällen können sich jedoch die Symptome kurzzeitig verschlimmern.
Es gibt jedoch eine Reihe von Indikationen, bei denen Akupunktur wirksam sein kann: Erkrankungen der Atemwege, der Augen, des Bewegungsapparates, der Haut und des Stoffwechsels, Leistungsschwäche, Störungen der Rosse und des Zentralnervensystems sowie als Schmerztherapie bei degenerativen Prozessen. Doch Akupunktur ist kein Allerheilmittel. Nicht alle Krankheiten und Leiden können damit gelindert oder geheilt werden. Dazu gehören Erbkrankheiten, krebsartige Tumore und Krankheiten mit chirurgischen Indikationen. Akupunktur sollte deshalb als komplementäre Medizin angewendet haben und nicht eine Diagnose durch den Tierarzt ersetzen.