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Die BvS hatte im September 2014 Klage gegen Julius Bär als Nachfolgerin der ehemaligen Cantrade eingereicht. Dabei ging es um die Summe von 97 Mio CHF plus seit dem Jahr 1994 aufgelaufene Zinsen. Die BvS bezeichnet sich laut der Mitteilung als zuständige deutsche Behörde für die Einforderung von zwischen 1990 und 1992 erfolgten angeblich nichtautorisierten Geldbezügen vom Konto einer Aussenhandelsgesellschaft der ehemaligen Deutschen Demokratischen Republik (DDR) bei der Bank Cantrade.
Julius Bär hatte die Bank Cantrade im Jahr 2005 im Zuge der Übernahme der Bank Ehinger & Armand von Ernst von der UBS erworben. Julius Bär hatte die Forderungen der BvS stets bestritten. Allerdings hat sich die Bank offenbar auch für den gegenteiligen Fall abgesichert: Die Forderungen der BvS seien mit Bezug auf abgegebene Zusicherungen gegenüber der Verkäuferin der erworbenen Gesellschaften angemeldet worden, heisst es in der Bär-Mitteilung.
tp/cf
(AWP)