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Tatsächlich hat sich gezeigt, dass der Gebrauch des generischen Maskulinums – trotz gegenteiliger Intention – nicht als neutral wahrgenommen wird, sondern bei den Beteiligten mehr Vorstellungen von männlichen Personen hervorruft (Gygax et al. 2008, Heise 2000, Stahlberg & Sczesny 2001). Mit folgendem Experiment können Sie dies in Ihrer Lehrveranstaltung testen und für Ihre Studierenden anschaulich machen: Verwenden Sie in einer Unterrichtssequenz durchgehend die männlichen Sprachformen, verwenden Sie sodann in der nächsten Unterrichtssequenz durchgehend geschlechtergerechte Sprachformen oder sogar durchgehend weibliche Sprachformen. Beobachten Sie gleichzeitig den Sprachgebrauch der Studentinnen und Studenten und diskutieren Sie die Erfahrungen anschliessend im Plenum mit Ihren Studierenden.