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Exporte in Nachbarschaftsregionen beliefen sich 2018 auf insgesamt 13 Mia Franken
Am diesjährigen Verbandstag der schweizerischen Maschinen-, Elektro- und Metall-Industrie (Swissmem) ging es vor allem um das Verhältnis zu den Anrainerregionen der Schweiz.
Bereits vor dem Anlass hatte das Wirtschaftsforschungsinstitut BAK Economics in einer Studie die wirtschaftliche Bedeutung von Baden-Württemberg, Bayern, Vorarlberg, Nord- und Südtirol, der Lombardei, des Piemonts sowie der angrenzenden französischen Departemente für die Schweizer MEM-Industrie untersucht. Und kam zum Schluss: «Die MEM-Industrie ist stärker mit den umliegenden Regionen verflochten als die übrigen Branchen der Schweizer Wirtschaft.»
Die Exporte in die obengenannten Regionen beliefen sich 2018 auf insgesamt 13,4 Milliarden Franken. «Das entspricht 14 Prozent der Gesamtleistung der MEM-Industrie und dem Volumen, was die Schweizer Industrie in die USA und nach China zusammen exportiert», erläuterte am Donnerstag Michael Grass, Geschäftsleitungsmitglied von BAK Economics. Direkt mit der Produktion dieses Exportvolumens verbunden seien 45’000 Arbeitsplätze.