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Wie weit sind Manager für ihre Entscheidungen und Taten verantwortlich? Fliegen die illegalen klinischen Studien in einem Entwicklungsland auf, wenn zwei große Pharmafirmen fusionieren?
Was kann ein Einzelner bewirken, wenn er für seine Überzeugungen einsteht?
Kolumbianische Scheidung spielt am Ende des Börsenbooms im Jahr 2000. Zwischen die Fronten zweier Pharmafirmen gerät der Jungunternehmer Henry, der in Kolumbien lebt, um der Enge der Schweiz zu entgehen und die Heimat seines Vaters kennen zu lernen. Seine kleine Internetagentur floriert, doch schon bald gerät er an einen zwielichtigen Auftraggeber. Zur gleichen Zeit verschwinden immer wieder Menschen in einem nahe gelegenen Slum. Hat etwa ein nicht unbedeutender Pharmakonzern etwas damit zu tun? Henry stellt Nachforschungen an und gerät in einen Strudel unvorhergesehener Ereignisse, die nicht nur ihn in tödliche Gefahr bringen.
In seinem Thriller beschreibt der Autor Philipp Aeby Land und Leute mit kraftvollen Bildern, die den Leser einfangen und gedanklich nach Kolumbien entführen. Die Businesswelt wird dagegen gnadenlos und in kalten Bildern porträtiert. Aeby zeigt die unterschiedlichen kulturellen Werte zur Schweiz auf und das dadurch entstehende Spannungsfeld für international operierende Pharmafirmen.
Philipp Aeby hat an einem Agrarforschungsinstitut in Kolumbien gearbeitet und dort auch ein Entwicklungsprojekt in einem Slum unterstützt. Er war in der Top-Management-Beratung und als Manager in einer globalen Pharmafirma tätig. Sein Roman ist ein direktes Ergebnis dieser Erfahrungen.
- Herausgeber : essencia Verlag; 2009
- Gebundene Ausgabe : 256 Seiten
- ISBN-10 : 3868790306
- ISBN-13 : 9783868790306