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Skicross: Alex Fiva gewinnt das Weltcuprennen in Innichen/San Candido (ITA) und Katrin Müller wird Dritte
Keywords: , Alex Fiva, fanny smith, Armin Niederer, Conradign Netzer, Patrick Gasser, Philip Gasser, skicross
Autor: swiss-ski
Beim heutigen Weltcuprennen holte sich Alex Fiva den Sieg. Für den 26-jährigen Bündner ist dies der dritte Weltcupsieg in seiner Karriere. Damit behält Fiva weiterhin seinen dritten Rang im Gesamtweltcup, Armin Niederer und Fanny Smith konnten trotz ungünstigem Rennverlauf die Spitze des Weltcuprankings verteidigen. Katrin Müller erreichte den dritten Platz und verbesserte sich damit im Weltcup um einen Platz auf den Siebten.
Alex Fiva dominiert – kein Glück für Armin Niederer
Bereits mit dem ersten Platz in der Qualifikation zeigte sich, dass Alex Fiva der Kurs hervorragend liegt. Ausser im Viertelfinal setzte sich Fiva in jedem Lauf an die Spitze, behielt auch im Final die Oberhand und fuhr ohne Schwierigkeiten als Erster ins Ziel. Für Weltcupleader Armin Niederer und Philip Gasser nahm das Rennen einen unglücklichen Lauf: Bereits im Achtelfinal kam es kurz nach dem Start zu einer Kollision mit dem Finne, Jouni Pellinen, worauf alle drei stürzten. Davon profitierte Pellinen, welcher damit den Lauf als Zweiter beenden konnte. Für die Schweizer war somit das Rennen vorbei.
Auch Conradign Netzer und Patrick Gasser waren bei den Finalläufen am Start, konnten sich jedoch nicht für die Viertefinale qualifizieren.
Dritter Platz für Katrin Müller
Weit vorne landete auch die 23-jährige Katrin Müller. Nach einem spannenden Finale schaffte es die Tessinerin auf das Podest. Müller gelang ein guter Start, wurde dann jedoch von der Kanadierin Kelsey Serwa überholt. Alle vier Finalistinnen fuhren dicht beieinander, was zum Körperkontakt zwischen Französin Ophélie David und Katrin Müller führte, woraufhin Müller stürzte und das Rennen nicht beendete. Die Jury entschied, dass es sich dabei um ein Foul von David handelte, die disqualifiziert wurde. So rückte Müller auf den dritten Platz nach.
Für Favoritin Fanny Smith verlief das Rennen nicht wunschgemäss. Bereits in der Qualifikation zeichnete sich ab, dass ihr die Strecke mit vielen Gleiterpassagen nicht optimal liegt. Im kleinen Final erreichte schlussendlich den achten Platz, wodurch ihr aber die Führung im Gesamtweltcup nicht streitig gemacht werden kann. Ihr Vorsprung auf die Konkurrenz bleibt gross.
Auch das heutige Rennen bestätigte die hervorragende Form des Schweizer Teams. Die konstanten Top-Platzierungen von verschiedenen Athleten sind gerade in einer WM-Saison wichtig und lassen auf gute Weltmeisterschaften in Norwegen im März hoffen. (5.-10.3.13, Voss)