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Die frühe Kindheit und Kinderbetreuung wird in der kommenden Frühjahrssession (26. Februar bis 16. März) in den Räten am Rande ein Thema sein. Von besonderem Interesse ist das Postulat von Nationalrätin Rytz zur Diskriminierung von Eltern auf dem Arbeitsmarkt.
Der Nationalrat widmet sich mit dem Postulat von Nationalrätin Rytz (GP) der Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Das Postulat verlangt vom Bundesrat einen Bericht über die Diskriminierung von Eltern auf dem Arbeitsmarkt und einen Aktionsplan als Gegenstrategie. Weiter behandelt der Nationalrat verschiedenen Geschäfte, welche die Armutsreduktion von Familien und Kindern betreffen: Das Postulat von Nationalrätin Piller Carrard (SP) fordert die Aktualisierung des Berichts über die Armut und das Postulat von Nationalrätin Schmid-Federer (CVP) fordert bedarfsabhängige Kinderzulagen als Mittel zur Bekämpfung der Familienarmut.
Schliesslich behandelt auch der Ständerat Vorstösse, die die Reduktion der Familienarmut betreffen: Ständerätin Seydoux-Christe (CVP) wünscht mit ihrer Interpellation vom Bundesrat Antworten zu verschiedenen Fragen betreffend der Armutsbekämpfung von Familien und Kindern in Zusammenhang mit dem Bericht über die Umsetzung der Agenda 2030 und die Motion von Ständerat Baumann (CVP) "Familienzulagen. Für eine faire Lastenverteilung" fordert den Bundesrat auf, den Lastenausgleich zwischen den Kassen so auszugestalten, dass alle Arbeitgeber und ihre Ausgleichskassen eine ähnliche Beitragsbelastung aufweisen. Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Vorlage.
Die Sessionsprogramme und Tagesordnungen der Eidgenössischen Räte können noch Änderungen erfahren.
Übersicht der Geschäfte in der Frühjahrssession 2018, welche die frühe Kindheit und Kinderbetreuung tangieren: