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2018 war es, Larisa Aragòn Castro war 45 Jahre alt, als ihr bei einer Routineuntersuchung Brustkrebs diagnostiziert wurde. Sie war vom Befund so überrumpelt, dass sie gar nicht mehr richtig hören konnte, was die Ärzte sagten. Später wurde sie seitenweise mit Informationen über ihre Diagnose, die Prognose ihrer Krankheit und die nächsten Schritte der Behandlung eingedeckt. Sie fühlte sich völlig überfordert, wusste nicht, was sie zuerst in Angriff nehmen und wen sie fragen sollte, um das Ganze besser zu verstehen. Ihr wurde bewusst, dass es vielen anderen Frauen in ihrer Lage wohl ähnlich erging, und sie fragte sich, ob es nicht eine Lösung gebe, um medizinische Informationen auch für Patienten oder Familienangehörige zugänglich und verständlich zu machen – die Idee für SumMed war geboren. Beim Health Hack von DayOne, einer patientenorientierten Healthcare-Initiative aus dem Grossraum Basel, speiste sie ihre Idee ein, gewann einen Preis und beschloss, das Projekt umzusetzen. SumMed erleichtert Patientinnen die Navigation durch den komplexen und oftmals überfordernden Mediziner-Jargon. Die Anwendung ist heute noch auf Brustkrebs beschränkt.