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Ich leide an einem „Burnout“ bedeutet oft ich kann die Alltagsanforderungen nicht mehr bewältigen, habe keine Kraft mehr, Angst den nächsten Tag zu schaffen, bin dabei ruhe- und rastlos, oft auch schlaflos, fühle mich hilflos und deprimiert. Die Abgrenzung dieses Zustands zu einem depressiven Krankheitsbild ist fliessend und oft nicht zu trennen. Burnout bezeichnet somit einen psychischen Zustand, der Krankheitswert erreicht hat und viele Symptome einer Depression beinhaltet. Burnout bezeichnet aber auch einen Prozess unter dem sich dieser krankhafte Zustand entwickelt hat und der von einer dauerhaften Stressbelastung gekennzeichnet ist.
Symptome der Schlaflosigkeit und der Erschöpfung führen zu einer zunehmend reduzierten Leistungsfähigkeit, v.a. im Bereich der Konzentration, Aufmerksamkeit und der Gedächtnisfunktionen. Diese Symptome erzeugen selbst Stress mit dem Versuch noch mehr Leistung zu bringen, was unter den gegebenen Umständen aber nicht mehr möglich ist. Die Folge ist eine Abwärtsspirale, die den Handlungs- und Lebensraum immer enger werden lässt und an deren Ende die totale Erschöpfung und Verzweiflung steht. Begleitet und intensiviert wird er Prozess durch dysfunktionale Bewältigungsstrategien, wie sozialer Rückzug, Selbstmitleid, Vermeidung und substanzmissbrauch, die ihrerseits sowohl die Symptomatik wie auch den Prozess intensivieren.
Wesentliche Aufgabe der Behandlung ist es neben der Therapie der Symptome den beschriebenen Prozess zu stoppen und zurück zu drehen. Wesentlich ist auch, das möglichst frühzeitige Erkennen des Prozesses, je früher die Therapie einsetzt umso grösser ist die Aussicht auf Erfolg.