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Dieses Programm hat zum Ziel, den Raum Nordwesteuropa durch transnationale Kooperationen zu stärken. Der Bund ermutigt Schweizer Institutionen zur Teilnahme an diesem Programm. Die Projektpartner können vom Erfahrungsaustausch in einem breiten Netzwerk profitieren, professionelle Partnerschaften knüpfen und gleichzeitig eigene Lösungsansätze für ihre Region und ihren Wirtschaftszweig entwickeln.
Neben der Schweiz gehören Belgien, Irland, Luxemburg, das Vereinigte Königreich sowie grosse Teile Deutschlands, Frankreichs und der Niederlande dazu. Ein Gemeinsames Sekretariat («Joint Secretariat» JS), das sich in Lille (FR) befindet, stellt den operativen Betrieb des Programms sicher.
Thematische Prioritäten der Programmphase V (2014–2020)
Für jede Programmperiode werden spezifische thematische Schwerpunkte festgelegt, auf die sich die Projekte konzentrieren sollen:
- Stärkung der Forschung, der technologischen Entwicklung und der Innovation
- Unterstützung des Wandels hin zu einer CO2-armen Wirtschaft in allen Sektoren
- Schutz der Umwelt und Förderung der Energieeffizienz: Nutzung und Wiederaufwertung von Ressourcen durch internationale Kooperation.
Teilnahme an Interreg-Projekten
An den Interreg-Projekten können Institutionen aller Art teilnehmen: Gemeinden, kantonale oder eidgenössische Ämter, Forschungsinstitute (ETH, Universitäten, Hochschulen), Verbände usw.
Während der Programmphase V (2014–2020) sind regelmässig Projektaufrufe geplant. Diese Aufrufe erfolgen über die Webseite des Programms.
Projektideen sowie das genaue Vorgehen bei einer Teilnahme können direkt mit der zuständigen Kontaktperson besprochen werden.
Informationen zu früheren Projekten mit Schweizer Beteiligung erhalten Sie in der Broschüre «Transnationale Programme INTERREG B und URBACT, Programmphase 2007–2013» oder in der Projektdatenbank von regiosuisse.
Welche Projekte werden in diesem Programm gefördert?
- In der Schweiz findet die Beteiligung an diesem Programm im Rahmen der Neuen Regionalpolitik (NRP) statt. Damit Projekte finanziell unterstützt werden, müssen sie zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit beitragen, die Wertschöpfung in den Regionen steigern oder von nationaler strategischer Bedeutung sein.
- Die NRP-Finanzierung fällt nicht höher aus, als jene durch die Kantone oder Gemeinden. Drittmittel sind möglich.
Auch Projekte, die sich mit einem Schwerpunktthema des Programms auseinandersetzen, aber keine NRP-Ziele verfolgen, sind möglich, jedoch ohne finanzielle Unterstützung durch die NRP.
News zum Programm Nordwesteuropa
Der mehrmals jährlich erscheinende Newsletter ARE Internationales informiert über Neuigkeiten in den transnationalen Programmen und den Schweizer Projekten, die in diesem Rahmen geführt werden. Er kann per E-Mail abonniert werden.