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Wappen
In Silber eine schwarze Gürtelschnalle, überhöht von 3 sechsstrahligen roten Sternen nebeneinander.
Die Familie Zum Fellach, auch Fellacher genannt (lat. de Saline), hat den Namen wohl von ihrem ehemaligen Siedlungsort “Zum Fellach“ erhalten. Laut Walliser Wappenbuch stammt die Familie aus Törbel.
Einer aus dem 19. Jh. stammenden Notiz im Burgerarchiv Visp zufolge, erwarb Johann Zum Fellach, Schreiber und hernach Bannerherr, im Jahr 1516 mit elf weiteren Gesuchstellern das Burgerrecht von Visp. Ob es sich bei diesem Neuburger tatsächlich um den späteren Zendenbannerherrn Johann Zum Fellach handelt, ist zweifelhaft.
Die gesicherten Nachrichten über Zendenbannerherr Johann Zum Fellach beginnen im Jahr 1543, wo er als Notar und Burger von Visp bei der Aufstellung der neuen Visper Burgerstatuten genannt wird. In den folgenden Jahren erscheint er regelmässig als Notar und bekleidete auch viele öffentliche Ämter: Grosskastlan von Visp 1547, 1562 und 1568, Landvogt von Evian 1554-1556, und schliesslich Zendenbannerherr von Visp 1557-1568. Er war verheiratet mit Katharina, einer Tochter des Heinrich In-Albon in der Ryti (Neubrück) bei Stalden. Der spätere Landeshauptmann und Visper Burger, Johann In-Albon (†1608), war ein Neffe der genannten Katharina. Zendenbannerherr Zum Fellach’s Haus in Visp befand sich 1547 angrenzend an den “öffentlichen Platz“.
Von den Kindern des Zendenbannerherr Zum Fellach ist der 1563 genannte Notar Johann Zum Fellach bekannt. Ob Christian Zum Fellach, 1578 und 1581 erwähnt, und Egidius Zum Fellach, der 1580 als Zeuge genannt wird und vor dem 15. Februar 1588 starb, ebenfalls seine Kinder waren, bleibt unsicher. Als Kinder dieses Egidius werden 1588 genannt: Catharina, Johann und der folgende Anton.
Anton Zum Fellach oder Fellacher, wie er meist genannt wurde, war mit Katharina, Tochter des Visper Prokuratoren Anton Imwinkelried verheiratet und starb vor dem 19. Januar 1635. Seine Tochter Barbara Fellacher heiratete 1629 Anton Kamer (†1673) aus Visp und starb Anfang November 1663.
Ob jener Anton Fellacher, der 1640 als Zeuge in Baltschieder erwähnt wird und am 1. Februar 1696 starb, ebenfalls aus der Visper Familie stammte, ist ungewiss.