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Die Geschichte des Goldes besteht nicht nur aus Eroberern und Schätzen, die in Pyramiden versteckt sind, sondern auch aus den wirtschaftlichen Auswirkungen, die einige Anführer auf ihre Zeit hatten.
Der Kaiser von Mali Mansa Musa der Erste ist einer dieser Männer. Musas Besonderheit ist, dass er fast systematisch als der reichste Mann eingestuft wird, der je in der Geschichte gelebt hat.
Um sein Vermögen zu messen, muss man in der Zeit zurückreisen, ins 14. Jahrhundert, in Afrika, unter der Herrschaft dieses afrikanischen Kaisers. Er baute seine Macht auf der Ausbeutung von Goldminen auf, was Mali damals zum ersten Produzenten des edelgelben Metalls der Welt machte.
Die Auswirkungen von Musas Vermögen können nur gemessen werden, wenn man sich an eine bestimmte Episode in seinem Leben erinnert: seine Pilgerfahrt nach Mekka und die katastrophalen Folgen seines Vermögens bei Besuchen in verschiedenen Regionen Afrikas und des Nahen Ostens. So organisierte der Kaiser zwischen 1324 und 1325 diese Reise, begleitet von 60.000 Männern, darunter 12.000 Sklaven mit je 1,8 kg Gold, und 80 Kamelen, auf denen Säcke aus Gold mit einem Gewicht zwischen 23 und 136 kg pro Tier platziert wurden.
Musas Großzügigkeit, der dieses Vermögen während seiner Pilgerreise verteilte, führte zu einem Rückgang der Goldpreise, vor allem in Kairo, Medina und Mekka.
Der Nahe Osten musste etwa zehn Jahre warten, bis er sich von der Reise des reichsten Mannes der Geschichte erholen konnte.