Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03475.jsonl.gz/2612

Eigentlich hätte Jürgen Klopp ja bester Laune sein können. Nach dem Last-Minute-Wunder gegen Dortmund im Europa-League-Viertelfinal feiert sein Team in der Liga am Sonntag einen 2:1-Sieg beim AFC Bournemouth. Dennoch reagierte der «Reds»-Trainer äusserst angefressen, als ihn ein Journalist nach der Partie als erstes auf die Leistung von Daniel Sturridge anspricht.
«Mit einer solchen Frage zu beginnen, das kann ich nicht verstehen», so Klopp. «Das ist ein Spiel, es gibt elf Spieler auf verschiedenen Positionen und du fragst nach einem Spieler. Jeder Spieler hat Einfluss. Es ist ein Mannschaftssport.» Doch der Reporter hakt nach und sagt Sturridge habe das Spiel gewonnen. Da platzt Klopp der Kragen:
Klopp: «Nein! So verstehen Sie Fussball? Sie arbeiten wirklich im Sport? Ein Spieler kann ein Spiel gewinnen?»
Reporter: «Ein Spieler kann ein Tor schiessen.»
Klopp: «Mit oder ohne Flanke? Wir leben auf verschiedenen Planeten.»
Dass er danach ständig den Kopf schüttelt, verbessert die angespannte Lage auch nicht. (pre)
Die Münchner EM-Arena sollte im letzten Gruppenspiel am Mittwoch gegen Ungarn in den Regenbogen-Farben erstrahlen. Dies als Zeichen der Toleranz, da in Ungarn Homosexuelle kriminalisiert werden. Das Parlament hatte unter anderem kürzlich ein Gesetz beschlossen, welches es verbietet, in den Schulen über Homosexualität aufzuklären.
Wie die «Bild» berichtet, hat die UEFA die geplante Regeonbogen-Arena nun aber verboten. Die Begründung: Die elf Stadien sollen nur in den Farben der UEFA und der …