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In einem oder mehreren Fächern erfolgt der Unterricht bilingual, d.h. teils in Deutsch, teils in Englisch. Die Leistungsziele sind dieselben wie im Regelunterricht. Die Fremdsprache ist die Arbeitssprache. Die entscheidenden Begriffe (etwa Buchungssätze) werden ebenfalls auf Deutsch vermittelt und gewisse Fachbereiche werden nur in deutscher Sprache bearbeitet (z. B. Rechtskunde, da sich diese auf deutschsprachige Gesetzestexte bezieht). In den bilingual unterrichteten Fächern findet demzufolge kein Sprachunterricht im traditionellen Sinne statt. Bei den Prüfungen wird zwar verlangt, dass die Lernenden die Fremdsprache anwenden können, benotet werden aber lediglich die fachlichen Inhalte. Die BILI-Fachlehrpersonen verfügen über ausgezeichnete Englischkenntnisse und eine spezifische Zusatzausbildung für den bilingualen Unterricht.
Motivierte Lernende, die über einen soliden Leistungsausweis verfügen, können sich im Rahmen der kv plus Lehre für ein Zwischenjahr im Ausland bewerben. Die Lehre dauert dann vier statt drei Jahre. Nach dem zweiten Lehrjahr gehen die Lernenden ins Ausland, zuerst für ein halbes Jahr nach England, dann für ein halbes Jahr nach Frankreich. Dort absolvieren sie je ein sechsmonatiges Arbeitspraktikum in einem Betrieb mit kaufmännischen Aufgaben. Daneben besuchen sie berufsbegleitend eine Sprachschule, die sie auf ein internationales Sprachdiplom vorbereitet (First Certificate oder Advanced, DELF B2 oder C1).