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Formel-1-Promoter Bernie Ecclestone muss sich wegen Anstiftung zur Untreue und Bestechung vor Gericht verantworten. Der Prozess gegen den britischen Motorsport-Manager in der Schmiergeld-Affäre um den Verkauf von Formel-1-Beteiligungen soll Ende April beginnen. Das gab das Oberlandesgericht München bekannt.
Noch am Morgen hatte eine Gerichtssprecherin entsprechende Medienberichte aus England dementiert. Ecclestone droht damit das unrühmliche Ende seiner Karriere. Ihm droht nach einer möglichen Verurteilung durch die deutsche Justiz eine Gefängnisstrafe.
Wurde Ecclestone tatsächlich erpresst?
Der Vorwurf: Ecclestone soll dem früheren BayernLB-Vorstand Gerhard Gribkowsky 44 Millionen Dollar Bestechungsgeld gezahlt haben.
Dabei ging es um den Verkauf von Formel-1-Anteilen der BayernLB an den britischen Investor CVC. Der mittlerweile zu achteinhalb Jahren Haft verurteilte Gribkowsky hatte Ecclestone in seinem Prozess schwer belastet.
Der bestreitet die Vorwürfe und behauptet, von dem damaligen Banker erpresst worden zu sein. Gribkowsky soll Anspielungen gemacht haben, Ecclestones Geschäftsmodell den britischen Steuerbehörden zu melden.