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Die Marathon-Weltmeisterschaften in Ponte de Lima in Portugal wurden für den für den Kanuten Maurus Züllig zu einem echten Härtetest. Der für den Kanu-Club Romanshorn startende Egnacher hatte wie 35 andere Junioren eine Strecke von insgesamt 22,6 km auf dem Wasser zu bewältigen. Hinzu kamen fünf sogenannte Portagen, bei denen das Kajak 100 Meter dem Ufer entlang getragen werden musste. Nach einem verpatzten Start fand sich Züllig am Ende des Feldes. Danach konnte er sich im Laufe des Rennens immer weiter nach vorne schieben. Eine Zeitstrafe, die eigentlich einem Konkurrenten für eine nicht korrekt passierte Boje galt, warf ihn nochmals zurück. Trotzdem beendete Züllig das Rennen im grossen Mittelfeld im 23. Rang. Mit 1 Stunde 49 Minuten blieb er knapp unter der von ihm angepeilte Endzeit von 1 Stunde 50 Minuten. Am Rande dieser WM beeindruckte Züllig, die grosse Hilfsbereitschaft und gegenseitige Unterstützung von Athleten verschiedenster Nationen. Man lebte den olympischen Gedanken: «Citius, Altius, Fortius – Communiter»-Schneller, höher, stärker und gemeinsam. So konnte er viele Erfahrungen aus diesem letzten Wettkampf einer anstrengenden Saison mitnehmen, für ihn ein einmaliges unvergessliches Erlebnis.