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Du bist ja hier mein Ansprechpartner für mathematische und auch philosophische Fragestellungen:
Aaaaaalso: angenommen EPI würde die grüne Ampel für die Darmkrebsfrüherkennung bei den Ungescreenten bekommen, und zwar im jährlichen Intervall
Und angenommen, in 2021 würden sämtliche bisher Ungescreenten den EPI-Bluttest machen (nur mal angenommen!)
Dann wären die in 2021 ja schon mal gescreeent.....(aber die dürften ja AKTUELL namentlich nicht bekannt sein)
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- Wie geht es dann ab 2022 weiter?
- was, wenn sich beispielsweise 40% dieser in 2021 mittels Bluttest gescreenten entscheiden, doch zukünftig lieber dann die Coloskopie zu machen (hypothetisch!!)
- was, wenn sich 2021 in den USA rumspricht, dass ein feiner Berliner Bluttest in Texas auf dem Markt ist und beispielsweise 30% der bisherigen Coloskopieteilnehmer (hypothetisch!!) auf den Bluttest umschwenken möchten.....
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Worauf ich hinaus möchte: es ist doch kaum/ nicht möglich die „Ungescreenten“ jedes Jahr zu erkennen......
Wenn denn die hypothetische Zulassung bspweise lautet: „jährlich für die Ungescreenten“
Und man kann den Bluttestteilnehmern in 2021 ja auch nicht sagen: „So, sie müssen in 2022 wieder erscheinen!“
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Es sei denn, es gibt ein „staatlich organisiertes Programm für die Darmkrebsfrüherkennung“ und ein „Recall-/ oder Erinnerungssystem“, so wie es jetzt in Deutschland angedacht ist.........wobei natürlich auch hier aus Datenschutzgründen keine namentliche ErFassung der Teilnehmer erfolgt. Ausschließlich zur Programmevaluation eine Anonymisierung der Daten zur Auswertung........
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D.h lieber Vorstopper: Wie würde man in den USA „vermeinden“, dass auch andere, als die „Ungescreenten“, am Berliner Bluttest partizipieren?
Eine Frage, die wir wirklich diskutieren sollten, falls die Kostenerstattung bspweise „jährlich für die Ungescreenten/ Verweigerer anderer CRC-Screening-Methoden“ kommen sollte
1. Denn diese Einschränkung „für die Ungescreenten“ betont GH sehr gerne
2. Und auch die Richtlinie NCCN besagt: „Epi-Bluttest NICHT für das Routine-Screening, aber für Patienten, die ANDERE Screening-Methoden ablehnen“.......und
3. die von der FDA genehmigten Anwendungsbereiche für EpiProColon: „.....(...) für beide Geschlechter....(...)...denen in der Vergangenheit ein CRC-Screening angeboten wurde, die die Vorsorge aber nicht durchgeführt haben“.............Tests, die verfügbar sind und in den 2008-Richtlinien der USPSTF empfohlen werden, sollten den zu Testenden angeboten und abgelehnt worden sein, BEVOR EpiProColon angeboten wird....(...)....“
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ALSO: falls Erstattung: für Ungescreente und/oder Verweigerer aller anderen Methoden des CRC-Screening
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Soweit ich weiß, gibt es in den USA aber nicht eine „namentliche“ Erfassung / Datenerfassungstelle bzgl CRC-Screening und keinem steht es auf der Stirn geschrieben, ob er teilnimmt und woran..........
Wie wird denn aktuell vorgehalten, wann jemand eine Koloskopie gemacht hat und wann die 10 Jahre vorbei sind und er/sie wieder dran ist? Diese Daten müssen doch bei der Krankenversicherung vorliegen oder beim Hausarzt erfasst sein. M. E. sind solche Daten erfasst und abrufbar. Also ich sehe hier kein großes Thema.
The Creative
: Morgan Stanley - Stimmrechte, die letzten beiden
Morgan Stanley kommt immer wieder in den Änderungen der Stimmrechte vor. Ausschließlich sind mind. die letzten acht Änderungen auf MS zurück zu führen. Ich versuche mich an einer Erklärung:
Interessant, dass MS zu(vor)letzt am 27.07.20 eingekauft hat, so dass die Anteile von 3.35% auf 6.45% stiegen. Am 28.07.20 fand die Internetkonferenz statt, nach der ein starker Kursanstieg zu verzeichnen war bis 31.08.20. MS hatte jedoch schon am 30.07.20 (es war der Kursanstieg noch im Gange) seine Anteile wieder zürückgefahren von 6.45% auf 3.43%.
Ich kann hier nur erkennen, dass MS relativ unabhängig von der Konferenz für einen Kunden Anteile besorgt hat und diese 3 Tage später weitergegeben hat. Allerdings muss ich davon ausgehen (und werde da hoffentlich bestätigt), dass der Zeitpunkt der Konferenz vor dem 27.07.20 öffentlich bekannt war, so dass dies jeder in Erfahrung bringen konnte. Mich würde interessieren, zu welchem Zeitpunkt die Konferenz vom 28.07.20 bekannt gegeben wurde und wie man so etwas erfährt. Nach meinem Verständnis hat MS dann - wahrscheinlich Nasdaq OTC oder im Haus - die Anteile am 30.07.20 an den Kunden weiter gegeben.
Mich würde es nicht wundern, wenn Morgan Stanley als Investmentbank ihren Kunden immer wieder Anteile von Epi besorgt und offensichtlich keiner der Kunden selbst über die Mitteilungsschwelle kommt. Das wäre im doppelten Sinne ein positives Zeichen: Erstens will man seinen Kunden ein gutes (untertrieben n.m.V.) Investment anbieten und zweitens handelt es sich dabei um Investoren, von denen keiner selbst über die Marke der Berichtsschwelle kommt, so dass es sich bei den Investitionen eher um Streubesitz handelt und nicht um einen potentiellen Käufer von Epi.
(Inwieweit ein planmäßiges Beanspruchen von "Strohmännern" legitim wäre, weiss ich nicht. Es könnte auf diese Weise eine Übernahme vorbereitet werden. Zu beachten ist allerdings (soweit ich mich erinnern kann) dass wegen eines geplanten Listings an der Nasdaq die Epigenomics AG nur Namensaktien hat. Dann könnte ich mir vorstellen, dass das Einschalten von Strohmännern nicht legal wäre. Wissen tue ich es allerings nicht. Ich glaube nicht, dass das was konkretes im Busch ist.)
Ich bin wirklich kein Experte und bitte darum mich unbedingt zu berichtigen, falls ich mir Unsinn zusammen gereimt habe!!! (Auch die Frage wann die Internetkonferenz bekannt wurde und wie man das erfährt fände ich beantwortenswert.)
Nach meinem (beschränkten) Verständnis: Alles OK...und Ende der Glaskugelei.
Der Gastroenterologe führt die Darmspiegelung durch und rechnet diese mit einer Ziffer ab. Diese Abrechnungsziffern werden der jeweiligen Kassenärztlichen Vereinigung gemeldet. Ob die KV diese Daten an Krankenversicherungen weitergibt, kann ich nicht sagen. Erst recht nicht, ob eine Krankenkasse einen Patienten kontaktieren würde unter dem Motto: „Herr Schmidt, 2008 coloskopie und 2014 schon wieder?? Wat isn dat?“
Was ich aber sagen kann: Die VORSORGE-Darmspiegelung (Vorsorge = PRÄVENTION), also die präventive Darmspiegelung kann beispielsweise alle 10 Jahre erfolgen. Aaaaaber: man kann diese Intervalle im Bereich der Gesetzlichen Krankenversicherung auch geschickt umgehen: da sieht der Arzt einen Polypen oder irgendeine „auffällige“ Schleimhautveränderung oder was auch immer, und dann heißt es im Coloskopiebericht: Kontrolle in 3 bis 5 Jahren erbeten.
So siehts aus
Und schon wird das 10-Jahresintervall „umgangen“.......
Ja, der Arzt führt die Darmspiegelung durch, rechnet diese mit der Kassenärztlichen Vereinigung ab und bekommt von dieser die Darmspiegelung bezahlt
Ich kann aber nicht sagen, ob die KV sämtliche Daten der präventiven (!!!) Coloskopie an die jeweiligen Krankenkassen weitergibt und diese dann auch noch eine „Stratistik“ oder was auch immer führen, um nachzuhalten, in welchen Intervallen Coloskopien bei Herrn Schmidt erfolgen....
Und jetzt wird’s noch komplizierter: Herr Schmidt kann ja auch umziehen und das Bundesland wechseln (und kann somit plötzlich einer anderen Kassenärztlichen Vereinigung zugehörig sein) wenn die Coloskopie 2008 in Niedersachsen erfolgte und in 2014 dann in Bayern
Und noch komplizierter wird es, wenn Herr Schmidt 2008 bei der AOK war und 2014 plötzlich bei der BARMER ist.
Oder er wechselt das Bundesland UND die Krankenkasse
"Hintergrund Die Darmkrebs-Früherkennung (CRC) mit der Koloskopie und dem fäkalen immunchemischen Test (FIT) wird zu wenig genutzt. Innovative Tests könnten die Akzeptanz der Früherkennung erhöhen. In dieser Studie wurde ermittelt, welche der verfügbaren Alternativen unter dem Gesichtspunkt der Kostenwirksamkeit am vielversprechendsten ist.
Methoden Das zuvor validierte MISCAN-Colon-Modell wurde verwendet, um die Kosteneffizienz des Screenings mit Kapselendoskopie alle 5 oder 10 Jahre, der Computertomographie (CTC) alle 5 Jahre, des Multi-Target Stuhl-DNA (mtSDNA)-Tests alle 1 oder 3 Jahre und des methylierten SEPT9-DNA-Plasma-Assays (mSEPT9) alle 1 oder 2 Jahre zu evaluieren. Wir verglichen diese Strategien auch mit dem jährlichen FIT-Screening und dem Koloskopie-Screening alle 10 Jahre. Hochgerechnet wurden die gewonnenen qualitätsbereinigten Lebensjahre (QALYG), die Anzahl der Koloskopien und die inkrementellen Kosten-Effektivitäts-Verhältnisse (ICERs). Wir nahmen eine Zahlungsbereitschaftsschwelle von 100.000 Dollar pro QALYG an.
Ergebnisse Unter den alternativen Tests hatten CTC alle 5 Jahre, jährliches mSEPT9 und jährliches mtSDNA-Screening ICERs von $1.092, $63.253 bzw. $214.974 pro QALYG. Andere Screening-Strategien waren kostenintensiver und weniger effektiv als (eine Kombination aus) diesen drei. Unter der Annahme einer perfekten Adhärenz führte das jährliche mSEPT9-Screening zu mehr QALYG, abgewandten CRC-Fällen und abgewandten CRC-Todesfällen als das jährliche FIT-Screening, führte jedoch zu einer hohen Überweisungsrate für Koloskopien (51% nach 3 Jahren, 69% nach 5 Jahren). Die alternativen Tests waren im Vergleich zu FIT und Koloskopie nicht kosteneffektiv.
Schlussfolgerung Diese Studie legt nahe, dass für Personen, die nicht bereit sind, an einem FIT- oder Koloskopie-Screening teilzunehmen, mSEPT9 der Test der Wahl ist, wenn die hohe Koloskopie-Überweisungsrate für sie akzeptabel ist."
Finanzierung: Diese Arbeit wurde durch die Förderungsnummer U01-CA199335 des National Cancer Institute als Teil des Cancer Intervention and Surveillance Modeling Network (CISNET) unterstützt.
Anmerkungen: Rolle des Geldgebers: Der Geldgeber hatte keine Rolle bei der Konzeption der Studie, der Sammlung, Analyse und Interpretation der Daten, dem Verfassen des Manuskripts und der Entscheidung, das Manuskript zur Veröffentlichung einzureichen.
Offenlegungen: Die Autoren haben keine finanziellen, beruflichen oder persönlichen Interessenkonflikte offenzulegen.
Haftungsausschluss: Die Inhalte liegen in der alleinigen Verantwortung der Autoren und stellen nicht notwendigerweise die offiziellen Ansichten des National Cancer Institute.
Ritterschlag ist wahrscheinlich etwas zu hoch gegriffen, das Papier soll ja auch Grundlage für eine Diskussion sein. Allerdings werden die Argumente für einen positiven Entscheid der CMS mit solchen Untersuchungen gewichtiger. Und ein negativer Bescheid ließe sich sehr viel schwieriger begründen. Drei Wochen noch, dann sehen wir hoffentlich alle etwas klarer.