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Die US-Arzneimittelbehörde FDA hat einem Corona-Test eine Notfallzulassung erteilt, der eine mögliche Infektion über die Atemluft eines Menschen ermittelt. In der Vergangenheit gab es bereits in anderen Ländern ähnliche Testverfahren. Doch wie zuverlässig sind die Atemtests und wie funktionieren sie?
Das Testinstrument für den Corona-Atemtest habe etwa die Grösse eines Handgepäckkoffers, teilte die FDA mit. Für den Test, der etwa in Arztpraxen oder Krankenhäusern, aber auch in Testzentren durchgeführt werden könnte, müsse der Patient dann in eine Art Schlauch blasen, ähnlich wie wenn er einen Luftballon aufpusten wolle.
Der Test wird laut FDA von geschultem Personal unter der Aufsicht einer Gesundheitsfachkraft durchgeführt. Berichte über den Einsatz von Corona-Atemtests gibt es beispielsweise auch schon aus Singapur.
Der FDA zufolge soll der Corona-Atemtest nach chemischen Analysen der Atemluft bereits in weniger als drei Minuten ein Ergebnis anzeigen. In den USA hoffen die Fachleute der FDA, mit solchen Geräten deutlich mehr testen zu können. Eine Maschine soll etwa 160 Tests pro Tag schaffen.
Bei einer Studie mit mehr als 2400 Teilnehmern mit und ohne Symptome habe das Instrument rund 91 Prozent der Infektionen korrekt erkannt sowie gut 99 Prozent der Nicht-Infizierten ausgeschlossen. In einer weiteren Studie mit der Corona-Variante Omikron war der Test den Angaben zufolge ähnlich zuverlässig.
(sandra simonsen, mit Material der dpa)
Von «scheinheiliger Doppelmoral» schreibt die deutsche Boulevardzeitung «Bild». Und sie zetert kursiv: «Diese Dreistigkeit macht uns wütend!»