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Am Samstag dem 14. Januar 1961 traf ein Extrazug aus Paris im kleinen Bergdorf Niederwald ein. In einem kleinen Sarg die verstorbene Marie-Louise Ritz, in einem grösseren die exhumierten Leichen von Cäsar Ritz und seinem Sohn René Ritz. Die beiden Särge wurden im Geburtshaus von Cäsar Ritz, am obersten Dorfrand des Dörfchens aufgebahrt. Bis am Montag hielt die Bevölkerung treue Totenwache und betete für den grossen Sohn und seine Familie. Am Montagmorgen wurden die beiden Särge auf dem Dorfplatz neben dem Ritz-Gedenkbrunnen aufgebahrt, Särge in hellem Eichenholz mit silbernen Beschlägen und Kruzifix. Am selben Tag brachte ein Extrazug die Trauergäste. An ihrer Spitze der erstgeborene Sohn des grossen Cäsar Ritz, der 70-jährige Charles Ritz, der damalige Besitzer des Hotel «Ritz» in Paris. Die gesamte Bevölkerung von Niederwald nahm Anteil an der Beisetzung «ihres» Cäsar Ritz, den die älteren Einwohner alle noch persönlich kannten. Ebenfalls die ganze Weltpresse nahm am Begräbnis in Niederwald teil. Aber auch die jüngst verstorbene Witwe des Hotelkönigs, war in Niederwald jedem Kind bekannt, war sie doch jedes Jahr während einigen Tagen ins Geburtshaus der Familie Ritz gekommen.