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Nach einem neuen Ebola-Fall hat die Regierung von Sierra Leone mehr als 100 Menschen unter Quarantäne gestellt. 109 Menschen, die im Verdacht stehen, mit der Verstorbenen Kontakt gehabt zu haben, seien isoliert worden, teilten die Behörden in Freetown am Samstag mit.
Die Weltgesundheitsorganisation WHO hatte am Freitag mitgeteilt, dass sich bei einer am Dienstag gestorbenen Studentin ein Ebola-Verdacht bestätigt hatte. Einen Tag zuvor hatte die WHO das Ende der Ebola-Epidemie in Westafrika verkündet.
Die jüngste Ebola-Epidemie hatte im Dezember 2013 in Guinea ihren Ausgang genommen. Das Virus breitete sich anschliessend auf die Nachbarländer Sierra Leone und Liberia aus, einzelne Fälle gab es auch in Mali, Nigeria und dem Senegal. Insgesamt 29'000 Menschen infizierten sich nach WHO-Angaben, etwa 11'300 Menschen starben – die Dunkelziffer dürfte noch höher liegen. (kad/sda/afp)