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Scott, Sean und Dan sagen selbst, dass sie Heavy Psychedelic Rock machen. Ihr neues Album "Acheron" ist doch ein wenig weniger heavy, als was man sonst so kennt von ihnen.
“Acheron” ist das zweite von drei Alben einer Lockdown-Trilogie, deren erster Teil bereits im Juni 2021 veröffentlicht worden ist und deren letzter im kommenden Jahr folgen soll. Doch obwohl Bestandteil der gleichen Serie, könnten “Acheron” und sein Vorgänger in vielen Belangen kaum unterschiedlicher sein.
Die auffallendste Differenz ist dabei die Songlänge - denn während “The Burden of Restlessness” noch sieben Stücke beinhaltete, von denen keines über acht Minuten geht, befinden sich auf "Acheron" nur vier Lieder, die allesamt eine Spieldauer von ungefähr zehn Minuten besitzen. Zudem verfügt das neueste Werk der Psychedelic Rock-Band über einen weitaus geschmeidigeren Flow, was nicht nur an den Wassergeräuschen liegt, die an verschiedenen Stellen der Aufnahme zu hören sind, sondern hauptsächlich an seiner verträumt-hypnotischen Wirkung.
Die Wassergeräusche kommen davon, dass die drei Jungs dieses Album nicht wie gewohnt im Studio aufnahmen, sondern in eine Tropfsteinhöhle reisten, um da ausserhalb ihrer Komfortzone etwas zu produzieren. Meiner Meinung nach ist das eine sehr gewagte und doch gelungene Idee. Dabei hatten sie einen Tontechniker und einen Filmer dabei! Das Ganze könnt ihr hier ansehen.