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Wie entstehen Blitz und Donner?
Feuchte Luft wird im Sommer von der Sonne schnell erwärmt und steigt daher bis in grosse Höhen auf. Mit der Abkühlung dieser Luftmassen entstehen viele mikroskopisch kleine Wassertropfen – es entsteht eine Wolke.
In einer solchen Gewitterwolke herrscht ein grosses Durcheinander: Starke Winde treiben die Wassertröpfchen vor sich her, sie stossen gegeneinander und erhalten infolge des Zusammenprallens eine elektrische Ladung. Dabei steigen die leichteren Teilchen innerhalb der Wolke nach oben und laden sich positiv auf. Die schwereren Teilchen sinken in den unteren Teil der Wolke und laden sich negativ auf.
So entsteht ein starkes elektrisches Spannungsfeld – sowohl in der Wolke selbst, wie auch zwischen der Erdoberfläche und der Wolke. Diese grosse Spannung entlädt sich mit Lichtgeschwindigkeit in einem gigantischen Kurzschluss: Es kommt zum Blitzeinschlag.
Da der Blitz bis zu 30'000 Grad Celsius heiss sein kann, dehnt sich die Luft um ihn herum explosionsartig aus: Es kommt zum Donner.