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Von Anfang an ist dort gefischt worden. Die Fischerei war schon immer sein grösstes Geschäft. Die häufigsten Fische sind dort Forellen, Barsche oder Egli, Hechte und Felchen.
Man sah den See früher als praktische Angelegenheit. Die Bewohner von Vaulion verwendeten ihn, um die in den Wäldern der Region Chenit geschlagenen Bäume bis zu den Ufern der Abtei zu bringen. Sie bezahlten den Geistlichen des Klosters eine Abgabe. Andere liessen die in den Abhängen von Revers gefällten Stämme bis zur Schreinerei des gleichen Orts schwimmen.
Die Berner verboten die Verwendung des Sees, sobald er gefroren war, es gab zu viele Unfälle.
Die Bewohner des Tals betrachteten ihn als ihr Eigentum. Ihre besegelten Boote transportierten Holzkohle von La Golisse bis Tornaz, am nordwestlichen Endpunkt des Brenetsees. Dort befanden sich ihre Lager. Dann ging es auf Eselrücken weiter.
Man muss sich erinnern, dass Kufen zu Beginn des XIX. Jahrhunderts eingeführt wurden. Schlittschuhlaufen wurde sehr schnell ein Sport für alle, aber speziell für die Uferbewohner von Le Pont, Les Bious und La Golisse. Das waren echte Anhänger. Sie sind alle für ihre herrlichen Pirouetten bekannt!
Die Stahlklinge wurde 1876 eingeführt. Ein riesiger Schlittschuh, der auf dem Felsen der westlichen Uferseite gezeichnet wurde, ist davon Zeuge.
Ein Schlittschuhclub wurde 1886 gegründet. Er begann mit einem aussergewöhnlich guten Start, hat aber nicht lange überlebt.
Eine Seewache wird organisiert. Wir verdanken deren Leitern eine nützliche Beschilderung und farbige Fähnchen auf langen Stäben: rot, Zutritt verboten; grün, man darf eislaufen.
1889 wird ein Dampfschifffahrtsdienst eingeführt. Das Schiff, Le Caprice, hat 1912 ausgedient. Es wird von Le Matin ersetzt. Ab 1914 hört man nichts mehr darüber. Bis zum Jahr 1977 wo das Schiff Caprice II, ein Vergnügungsschiff das noch immer verwendet wird, eingeweiht wird.
Zu Beginn des XX. Jahrhunderts ist das Schlittschuhlaufen eine Mode und eine wichtige Touristenattraktion geworden. Auch die Damen lassen sich nicht davon abhalten. So kann man dort Paare in "Pendelbewegung" über den See gleiten sehen, ein Stil der Zeit der Sie heute bestimmt schmunzeln lassen würde.
Man fährt dort auch Ski. Es werden ebenfalls diverse Wettkämpfe organisiert. Ein Hockeyteam entwickelt sich in den notdürftigen Eishallen. Man fährt mit dem Schlitten spazieren. Die Leute fahren sogar mit dem Traktor auf das Eis wenn es so dick geworden ist, dass deren Fahrer sich damit wohl fühlten (das haben wir selber aber noch nie ausprobiert!). Flugzeuge landen dort.
Zahlreiche Sportarten werden geboren, wovon die meisten das Licht der Welt während der letzten zwanzig Jahre erblickten, im Sommer oder im Winter. Sie kennen diese.
Man fährt auch Eiswagen, ein Gefährt mit Segeln das erstaunliche Geschwindigkeiten erreichen kann. Es gibt auch Wasserski.
Der See verdient somit auch alle Aufmerksamkeit. Einerseits hat er eine inakzeptable Verschmutzung durch die übertriebene Verwendung von Phosphat erlitten und muss gesäubert werden, andererseits ist er der wichtigste Teil einer Touristenwerbung auf allen Fronten. Denn die Visitenkarte des Vallées ist nun der See und La Dent, der Gipfel, der es überschaut. Um beide sind Sagen gedreht, man hat aus ihnen eine Religion gesponnen, und alles zusammen führt zu dem, was man eine Fixierung nennen könnte!
Der See ist die Heimat einer interessanten Fauna, vor allem für Vögel. Auf der Liste findet man Haubentaucher, Blesshühner, Enten und gelegentlich auch Möwen. Aber am wichtigsten und elegantesten von allen ist ohne Zweifel der Schwan. Er zieht zu Beginn der sechziger Jahre hinzu. Man fürchtet um ihn im Winter. Es wird entschieden, ihn nach Lausanne zurückzubringen damit er es wärmer im Genfer See hat. Sobald er losgelassen wird, kommt er zurück. Das Vallée, und dies trotz seine eisigen Kälte und dem Eis, scheint ihm zu gefallen, solange er ein bisschen Wasser finden kann. Und somit adoptiert er es.
Ein See, der von allen Spaziergängern besichtigt und bewundert wird, davon gibt es auch schriftliche Spuren. Vor langer Zeit bedauerte man es, dass seine Umgebung so unbepflanzt war. Die Zeiten haben sich geändert. Man findet nun zahlreiche Bäume entlang des Ufers.
Man kann heute um den See herumgehen ohne jemals auf eine Strasse zu berühren. Das sind mehr als zwanzig Kilometer und ein guter halber Tag, um dies zu bewältigen.
Dieser Lac de Joux, was Wäldersee bedeutet, trägt also seinen Namen zu Recht, ausgestreckt zwischen Mont-Tendre und Risoud.
Ein See, dessen Wasser auch die Wasserkraftanlage von La Dernier in der Nähe von Vallorbe bedient. Aus diesem Grund haben die Firmenbesitzer uns die Skulptur Pegasus geschenkt: die Kraft, die aus dem Wasser kommt!
Sie können ihn nun Ihrerseits bewundern.