Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03265.jsonl.gz/2170

Als der Westen "noch wild war" gab der Cowboy seinem Pferd die Sporen, um entlaufene Rinder einzufangen. Schnell, wendig, trittsicher und ausdauernd musste das Pferd sein. Nervenstärke war gefragt, um auch in heiklen Situationen ruhig zu bleiben. Der Cowboy musste sich auf sein Pferd 100%-ig verlassen können, um sich auf seine Arbeit konzentrieren zu können. Es brauchte die best mögliche Harmonie zwischen Reiter und Pferd.
Das sind auch die Voraussetzungen die es braucht, um im modernen Westernreitsport in den verschiedenen Disziplienen erfolgreich Punkte zu gewinnen. Dabei erzieht der Reiter sein Pferd in geduldiger Arbeit zu einem willigen Partner und Mitarbeiter. Westernreiten ist im Gegensatz zur klassischen Disziplin nicht Kunstreiten, sondern Arbeitsreiterei. Sie basiert auf gegenseitigem Vertrauen von Reiter und Pferd. Grundlage sind Elemente und Übungen , die das Pferd schon von der Zucht her in seinem natürlichen Bewegungen kennt und beherrscht.
Der Cowboy muss seine Hand frei haben, um ein Tor zu öffen, oder das Lasso zu werfen. Das Westernpferd muss mitdenken und sich trotz minimaler Hilfen immer unter der Kontrolle des Reiters befinden.
Aus Wochenendspielen der Coboys hat sich für Turnier- und Sportreiter eine Reihe von Disziplinen mit hohen Anforderungen an Reiter und Pferd entwickelt. Dazu bewähren sich eher kleinere Pferde mit kräftiger Hinterhand und ausgeglichemen Wesen. Ein Westernpferd muss intelligent, sensibel, lern- und leistungsbereit sein.