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Arthur Curry (Jason Momoa) ist der Sohn eines Menschen (Temuera Morrison) und der Königin von Atlantis (Nicole Kidman). Das verleiht ihm Superkräfte. Und macht ihn zu Aquaman. Ein Superheld zu sein, ist okay. König möchte er aber nicht werden.
Als sein fieser Halbbruder (Patrick Wilson) aus dem Meer aber einen Krieg anzetteln will, muss Aquaman ihn aufhalten. Dann wird geprügelt und gekämpft.
Das kitschigste Zitat
«Bei uns werden Tränen vom Meer weggespült», sagt Aquamans Mama erstaunt und wischt sich eine von der Wange. «Bei uns muss man sie fühlen», antwortet der Menschen-Papa.
Die beiden müssen sich trennen. Denn die Königin von Atlantis ist einem Meereskönig versprochen. Solche sentimentalen Szenen sind witzig. Ob das so beabsichtigt war, bleibt allerdings unklar.
Die Stuntmänner
Aquaman schwimmt, springt, fällt, kämpft. Dafür hatte Schauspieler Jason Momoa gleich zwei Stuntdoubles: Kim Fardy und Ryan Tarran.
«Ich wünschte, ich könnte der Welt zeigen, was ihr bei diesem Film für mich getan habt», schreibt Momoa auf Instagram. Dort postete er Bilder mit seinen Stuntmännern am Set.
«Es erstaunt mich, dass wunderbare Männer und Frauen wie ihr nicht mehr gewürdigt werden.» In seinem Post fordert er deshalb eine Oscar-Kategorie für Stuntdoubles.
Fakten, die man wissen sollte
Alle lachen über Aquaman. Er gilt unter Comic-Kennern als der uncoolste Superheld des DC-Universums. Im Internet widmen sich ganze Seiten dem Dissen von Aquaman.
Zum ersten Mal erschien Aquaman 1941 in einem Comic-Heft. Den schlechten Ruf bekam er aber vor allem durch seine Auftritte in der Zeichentrick-Serie «Super Friends» (1973 bis 1986). Während Wonder Woman, Superman und Co. die Welt retteten, schwamm Aquaman gelangweilt im Meer umher und kommunizierte mit Fischen.
Dass er noch viele weitere Kräfte hat und im Grunde ein ziemlich guter Typ ist, beweist er in seinem ersten eigenen Spielfilm.
Das Urteil
Eins muss man ihm lassen: Aquaman ist eben doch cool. Jason Momoa verkörpert den Superhelden supersympathisch. Die sehr vorhersehbare Story dümpelt jedoch nur so vor sich hin.
Die Beweggründe der Bösewichte werden nur angedeutet: Die Menschen verschmutzen die Meere. Deshalb wollen ihnen die Meeresbewohner eine Lektion erteilen. Wäre ein spannender Ansatz. Der geht zwischen all den Spezialeffekten und Kampfszenen aber völlig unter.
Kinostart: 20.12.2018