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Ort:
Kollegienhaus, Petersplatz 1, Hörsaal 117
Veranstalter:
Klassische Archäologie Basel und Vereinigung der Freunde Antiker Kunst
Die Domus Aurea und ihre Nachwirkungen auf die Stadt Rom
Die Domus Aurea (Goldenes Haus), als neue Residenz 64 n. Chr. von Kaiser Nero (54-68 n. Chr.) in Auftrag gegeben, gehört, nicht zuletzt wegen der in der Renaissance gefundenen gut erhaltenen Malereien („Grottesken“) und der dafür folgenden Begeisterung, zu den bekanntesten und faszinierendsten Monumenten des antiken Rom. Der ganze Komplex, der zum Zeitpunkt des Todes Neros noch nicht fertig gestellt war, wird unter den nachfolgenden Kaisern zurück- und umgebaut. Nach einem Brand im Jahr 104 n. Chr. wird darüber die Trajanstherme (offizielle Einweihung 109 n. Chr.) errichtet.
Aus bisher unbekannten Gründen brachen am 30. März 2010 zwei Substruktionskammern ein. Diese Katastrophe hat dazu geführt, dass von Seiten der Soprintendenza Speciale per i Beni Archeologici di Roma (SSBAR) eine Fachgruppe zusammengestellt wurde, zu der auch das Deutsche Archäologische Institut Rom gehört. In der Gruppe arbeiten nun neben Archäologen und Restauratoren auch Bauphysiker und Bauforscher mit, um die mannigfaltigen Probleme des Gebäudes, die durch eindringendes Wasser, statische Instabilität sowie durch die stark schwankende Luftfeuchtigkeit verursacht wurden, zu bewältigen.
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