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Der Glaskörper des Auges erfährt im Laufe des Lebens Änderungen seiner Struktur und Zusammensetzung. Dazu gehören Trübungen, narbige Veränderungen an der Grenzfläche zur Netzhaut sowie ein Netzhaut-Riss oder eine -Ablösung. In geeigneten Fällen können diese Störungen mit operativen Verfahren (Vitrektomie) beseitigt und dadurch gute Ergebnisse erzielt werden.
Bei einer Vitrektomie werden Glaskörperreste entfernt, welche die Funktion des Auges stören, für dessen Bestand aber nicht erforderlich sind. Sie werden durch eine Kochsalzlösung, eine Luft-/Gasblase oder durch Silikonöl ersetzt. Vorübergehend muss nach der Operation in einigen Fällen eine bestimmte Lage oder Kopfhaltung eingehalten werden. Mittelfristig (innert Wochen) löst sich die Luft-/Gasblase auf und wird auf natürliche Weise durch das optisch klare Kammerwasser ersetzt.
Der intakte Glaskörper hat keine optische Funktion und ist transparent. Auf diesem Bild sind jedoch Trübungen im Glaskörper sowie eine narbige Fältelung im Zentrum der Netzhaut (Fibroplasie) zu erkennen
Der getrübte Glaskörper ist entfernt und durch eine transparente Flüssigkeit ersetzt. Ebenso erscheint die Netzhaut nach der Beseitigung der narbigen Veränderungen wieder normal strukturiert.