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Sprüche, Weisheiten und Wahrheiten begleiten
uns immer wieder auf unserem Weg. Einige davon seit langer Zeit, einige sind
schwierig zu befolgen, und andere nur temporäre Begleiter:
- Habe deine Zwecke im Ganzen vor Augen und lasse dich im Einzelnen durch
die Umstände bestimmen
Johann Wolfgang von Goethe / Erklärung
- Die Warheit, die du glaubst und an der du festhältst, nimmt dir die
Moglichkeit, Neues zu hören
Pema Chödron/ Erklärung
- Fehlplanung ist etwas, was viele Menschen mit Schiksal verwechseln.
Molière / Erklärung
- Wenn du willst, was du noch nie gehabt hast, dann tu, was du noch nie gatan
hast
Nossrat Peseschkian / Erklärung
- Takt ist die Kunst, etwas deutlich zu machen, ohne sich Feinde zu schaffen
Geoge Bernhard Shaw / Erklärung
- Die Angst sieht die Gefahr durch ein Vergrösserungsglas
Elfriede Hablé
- Das Alter habe ich hinter mir, vor mir steht das neue Leben in der Liebe
Pfarrer Ernst Sieber
- Bürokratie wächst dadurch, dass sich immer mehr Menschen verzetteln
Ernst R Hauschka / Erklärung
- Je mehr ich weiss, je mehr realisiere ich wie viel ich noch nicht weiss
Sokrates
- Nicht nur die Kunst des Schenkens soll man besitzen, sondern auch die empfangen
und annehmen zu können
Soren Kierkegaard / Erklärung
- Erst ignorieren sie dich, dann verlachen sie dich, dann bekämpfen sie
dich und dann gewinnst du
Mahatma Gandhi / Erklärung
- Liebe ist der Entschluss, das ganze im Menschen zu bejahen, die Einzelheiten
mögen sein wie sie wollen
Otto Flake
- Ein guter Hirte schert seine Schafe, aber er zieht ihnen nicht das Fell
èber die Ohren
Sprichwort aus Australien
- Geh oft zum Haus deines Freundes, denn Unkraut überwuchert den unbenutzten
Weg
Ralph Waldo Emerson
- Die meisten Menschen wenden mehr Zeit und Kraft daran, um die Probleme herumzureden,
als sie anzupacken
Henry Ford
- Die grösste enscheidung deines Lebens,
liegt darin, dass du dein Leben ändern kannst, indem du deine Geisteshaltung
änderst
Albert Schweitzer
- Ich wundere mich nicht, dass die Menschen böse
sind, aber ich wundere mich häufig, dass sie sich nicht schämen
Jonathan Swift
- Ein Materialist ist ein Mensch, der die Schönheit
der Sternenhimmels durch das Zählen der Sterne erfassen zu können glaubt
Christian Wagner
- Ein Pessimist ist ein Mensch, der sich über
den Lärm beklagen würde, wenn das Glück bei ihm anklopfte
Unbekannt
- Krimskrams sind Sachen, die man zehn Jahre lang
aufgehoben hat und dann endlich wegwirft - zwei Wochen ehe man sie braucht
Unbekannt
- Ideologien, die Intoleranz predigen, verlieren
ihren Anspruch auf Toleranz
Karl Popper
- Der beste Weg hinaus ist immer: durch
Robert Lee Frost
- Nun bist du mit dem Kopf durch die Wand. Und
was wirst du in der Nachbarzelle tun?
Stanislaw Jerzy Lec
- Der Weg zur Quelle führt gegen den Strom
Unbekannt
- Wenn du sonst nichts finden kannst zum Lachen,
hast du ja immer noch dich selbst
Francis Clement Kelly
- Gott gibt uns die Nüsse, aber er beisst sie
uns nicht auf
Goethe
- Wir sitzen alle im gleichen Boot: Die einen
rudern die andern angeln
Unbekannt
- Ich glaube nicht, dass zwei zusammenkommen in
der Welt, die sich nicht mehr oder minder ändern müssen, wenn sie glücklich
bleiben wollen
Jeremias Gotthelf
- Einmal ist da einfach ein Punkt, wo man nicht
mehr kann. Weitermachen ist Unsinn, aber aufhören noch unsinniger. Darum machen
wir weiter
Unbekannt
- Nur wer zu seinem Schatten steht, kann auch
über seinen Schatten springen
Anton Kner
- Heute ist der erste Tag vom Rest meines Lebens
Unbekannt
- Ich glaube an die Sonne auch wenn sie nicht
scheint, ich glaube an die Liebe auch wenn ich sie nicht spüre, ich glaube
an Gott auch wenn ich Ihn nicht sehe.
Jüdische Inschrift im Warschauer Ghetto
- Seine Grundsätze sollte man sich für die grossen
Gelegenheiten sparen, für die kleinen genügt Erbarmen
Albert Camus
Da ist was dran (auch wenn es vielleicht eine erfundene Geschichte ist)
- Michael war so eine Art Typ, der dich wirklich wahnsinnig machen konnte. Es
war immer guter Laune und hatte immer was positives zu sagen. Wenn jemand ihn
fragte, wie‘s ihm ginge, antwortete er: Wenn es mir besser gehen würde, wäre
ich zwei Mal vorhanden. Er war der geborene Optimist. Hatte einer seiner Angestellten
mal einen schlechten Tag, meinte Michael zu ihm, er solle die positive Seite
der Situation sehen.
- Seine Art machte mich wirklich derart neugierig, dass ich eines Tages auf
ihn zuging und zu ihm sagte: das kann ich einfach nicht verstehen. Du kannst
doch nicht ständig ein positiv denkender Mensch sein, wie machst du das?
- Michael entgegnete: Wenn ich am Morgen aufwache, sage ich mir: Du hast zwei
Möglichkeiten. Du kannst wählen, ob du guter oder schlechter Laune sein willst.
Und ich will eben guter Laune sein. Jedes Mal, wenn etwas passiert, kann ich
selbst wählen, ob ich der Leidtragende einer Situation sein oder ob ich etwas
daraus lernen will.
- Jedes Mal, wenn jemand zu mir kommt, um sich zu beklagen, kann ich entweder
sein Klagen akzeptieren oder ich kann auf die positive Seite des Lebens hinweisen.
Ich habe die positive Seite gewählt.
- Ja, gut, aber das ist nicht so einfach, war mein Einwand.
- Doch es ist einfach, meinte Michael. Das Leben besteht aus lauter Auswahlmöglichkeiten.
Du entscheidest, wie du auf gewisse Situationen reagieren willst. Du kannst
wählen, wie die Leute deine Laune beeinflussen. Dein Motto ist: Du kannst darüber
entscheiden, wie du dein Leben führen willst.
- Ich dachte darüber nach, was Michael gesagt hatte. Kurze Zeit später verliess
ich Tower Industry, um mich selbständig zu machen. Wir verloren uns aus den
Augen, aber ich dachte oft an Michael, wenn ich mich für das Leben entschied,
statt darauf zu reagieren.
- Einige Jahre später erfuhr ich, dass Michael einen schweren Unfall hatte.
Er stürzte etwa 18 m von einem Fernmeldeturm. Nach 18 Stunden im Operationssaal
und Wochen intensiver Pflege, wurde Michael mit Metallstützen im Rücken aus
dem Krankenhaus entlassen. Als ich ihn fragte, wie es ihm ginge, erwiderte er:
Wenn es mir besser ginge, wäre ich zwei Mal vorhanden. Möchtest du meine Operationsnarben
sehen?
- Ich verzichtete darauf, fragte ihn aber, was in ihm vorgegangen sei im Augenblick
des Unfalls.
- Das erste, was mir durch den Kopf ging, war ob es meiner Tochter, die bald
zur Welt kommen sollte, gut ginge. Als ich am Boden lag, erinnerte ich mich,
dass ich zwei Möglichkeiten hatte: Entweder ich lebe oder ich sterbe. Nun die
Sanitäter hatten sehr gute Arbeit geleistet. Sie hörten nicht auf, mir zu sagen,
dass es mir gut ginge. Aber als ich in der Notaufnahme den Gesichtsausdruck
der Ärzte sah, wusste ich, dass sie mir keine grosse Chance zum Überleben gaben.
- Und ich wusste, dass ich die Initiative ergreifen musste. Nun als mich eine
Krankenschwester fragte ob ich auf irgendetwas allergisch sei, bejahte ich.
Die Ärzte und Schwestern hielten inne und warteten auf meine Antwort. Auf Schwerkraft!
War meine Antwort.
- Das ganze Team lachte und ich erklärte ihnen: Ich habe mich entschieden zu
leben. Also operieren sie mich, als wäre ich lebendig und nicht tot.
- Michael überlebte dank der Fähigkeit der Ärzte, aber auch wegen seiner bewundernswerten
Einstellung. Von ihm lernte ich, dass wir jeden Tag die Wahl haben, in vollen
Zügen zu leben. Die Einstellung ist schliesslich alles.
- Deshalb sorge dich nicht um das, was morgen sein wird. Jeden Tag gibt es genug,
um das man sich sorgen muss. Und das Heute ist das Morgen, über das du dir gestern
Sorgen gemacht hast.
- ! GENIESSE DAS LEBEN, DENN ES IST DAS EINZIGE, DAS DU HAST !!!
Chinesische Weisheit
Es war einmal eine alte chinesische Frau, die zwei große Schüsseln hatte, die
von den Enden einer Stange hingen, die sie über ihren Schultern trug.
Eine der Schüsseln hatte einen Sprung, während die andere makellos war und stets
eine volle Portion Wasser fasste. Am Ende der langen Wanderung vom Fluss zum
Haus der alten Frau war die andere Schüssel jedoch immer nur noch halb voll.
Zwei Jahre lang geschah dies täglich: die alte Frau brachte immer nur anderthalb
Schüsseln Wasser mit nach Hause. Die makellose Schüssel war natürlich sehr stolz
auf ihre Leistung, aber die arme Schüssel mit dem Sprung schämte sich wegen
ihres Makels und war betrübt, dass sie nur die Hälfte dessen verrichten konnte,
wofür sie gemacht worden war.
Nach zwei Jahren, die ihr wie ein endloses Versagen vorkamen, sprach die Schüssel
zu der alten Frau:
"Ich schäme mich so wegen meines Sprungs, aus dem den ganzen Weg zu deinem Haus
immer Wasser läuft."
Die alte Frau lächelte. "Ist dir aufgefallen, dass auf deiner Seite des Weges
Blumen blühen, aber auf der Seite der anderen Schüssel nicht? Ich habe auf deiner
Seite des Pfades Blumensamen gesät, weil ich mir deines Fehlers bewusst war.
Nun gießt du sie jeden Tag, wenn wir nach Hause laufen. Zwei Jahre lang konnte
ich diese wunderschönen Blumen pflücken und den Tisch damit schmücken. Wenn
du nicht genauso wärst, wie du bist, würde diese Schönheit nicht existieren
und unser Haus beehren."
Jeder von uns hat seine ganz eigenen Macken und Fehler, aber es sind die Macken
und Sprünge, die unser Leben so interessant und lohnenswert machen. Man sollte
jede Person einfach so nehmen, wie sie ist und das Gute in ihr sehen.
Und das ist manchmal gar nicht so einfach!
Und zulezt noch, ist nicht ganz ernst gemeint
aber so wahr!
Wenn du nach 1978 geboren wurdest, hat das hier nichts mit dir zu tun...
Verschwinde! Kinder von heute werden in Watte gepackt.........ansonsten weiterlesen.
Wenn du als Kind in den 50er, 60er oder 70 Jahren lebtest, ist es zurückblickend
kaum zu glauben, dass wir so lange überleben konnten!
- Als Kinder sassen wir in Autos ohne Sicherheitsgurte
und ohne Airbags. Unsere Bettchen waren angemalt in strahlenden Farben voller
Blei und Cadmium. Die Fläschchen aus der Apotheke konnten wir ohne Schwierigkeiten
öffnen, genauso wie die Flasche mit Bleichmittel.
- Türen und Schränke waren eine ständige Bedrohung
für unsere Fingerchen.
- Auf dem Fahrrad trugen wir nie einen Helm.
- Wir tranken Wasser aus Wasserhähnen und nicht
aus Flaschen.
- Wir bauten Wagen aus Seifenkisten und entdeckten
während der ersten Fahrt den Hang hinunter, dass wir die Bremsen vergessen
hatten. Damit kamen wir nach einigen Unfällen klar.
- Wir verliessen morgens das Haus zum Spielen.
Wir blieben den ganzen Tag weg und mussten erst zu Hause sein, wenn die Strassenlaternen
angingen. Niemand wusste, wo wir waren und wir hatten nicht mal ein
Handy dabei!
- Wir haben uns geschnitten, brachen Knochen und
Zähne und niemand wurde deswegen verklagt. Es waren eben Unfälle. Niemand
hatte Schuld ausser wir selbst. Keiner fragte nach "Aufsichtspflicht"
. Kannst du dich noch an "Unfälle" erinnern? - Wir kämpften
und schlugen einander manchmal bunt und blau. Damit mussten wir leben, denn
es interessierte den Erwachsenen nicht.
- Wir assen Kekse, Brot mit dick Butter, tranken
sehr viel und wurden trotzdem nicht zu dick.
- Wir tranken mit unseren Freunden aus einer Flasche
und niemand starb an den Folgen.
- Wir hatten nicht: Playstation, Nintendo 64,
X-Box, Videospiele, 64 Fernsehkanäle, Filme auf Video, Surround-Sound, eigene
Fernseher, Computer, Internet-Chat-Rooms. Wir hatten Freunde.
- Wir gingen einfach raus und trafen sie auf der
Strasse. Oder wir marschierten einfach zu deren Heim und klingelten. Manchmal
brauchten wir gar nicht klingeln und gingen einfach hinein. Ohne Termin und
ohne Wissen unserer gegenseitigen Eltern. Keiner brachte uns und keiner holte
uns... Wie war das nur möglich?
- Wir spielten Verstecken, Fangen, Räuber und
Polizist, Fussball und wenn einer mal nicht gewählt wurde, war das auch kein
Drama.
- Wir dachten uns Spiele aus mit Holzstöcken und
Tennisbällen. Ausserdem assen wir Würmer. Und die Prophezeiungen trafen nicht
ein: Die Würmer lebten nicht in unseren Mägen für immer weiter und mit den
Stöcken stachen wir nicht besonders viele Augen aus.
- Beim Strassenfussball durfte nur mitmachen,
wer gut war. Wer nicht gut war, musste lernen, mit Enttäuschungen klarzukommen.
Manche Schüler waren nicht so schlau wie andere. Sie rasselten durch Prüfungen
und wiederholten Klassen. Das führte nicht zu emotionalen Elternabenden oder
gar zur Änderung der Leistungsbewertung. Das war das noch lange kein Grund
ihn sofort zum Psychiater zu schicken
- Wir hatten die Freiheit gute und schlechte Erfahrungen
zu sammeln. Zu lernen was Verantwortung ist. Und wir lernten diese Verantwortung
zu tragen! Unsere Taten hatten manchmal Konsequenzen. Das war klar und keiner
konnte sich verstecken. Wenn einer von uns gegen das Gesetz verstossen hat,
war klar, dass die Eltern ihn nicht aus dem Schlamassel heraushauen. Im Gegenteil:
Sie waren der gleichen Meinung wie die Polizei! So etwas!
- Unsere Generation hat eine Fülle von innovativen
Problemlösern und Erfindern mit Risikobereitschaft hervorgebracht. Wir hatten
Freiheit, Misserfolg, Erfolg und Verantwortung. Mit alldem wussten wir umzugehen
Und du gehörst auch dazu. Herzlichen Glückwunsch!