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In Schwyz steht am (heutigen) Donnerstag ein 55-jähriger Mann vor Gericht, der 2013 in Lachen seine 22 Jahre alte Tochter getötet haben soll. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm besondere Skrupellosigkeit vor. Eventuell findet der Prozess hinter verschlossenen Türen statt.
Der Prozess vor dem Strafgericht ist auf einen Tag angesetzt. Das Urteil soll nach Möglichkeit noch am Prozesstag mündlich eröffnet werden. Das Gericht wird zu Beginn der Verhandlung über ein Gesuch um Ausschluss der Öffentlichkeit befinden.
Die Tat hatte sich am 29. Juli 2013 in der Familienwohnung in Lachen SZ ereignet. Der Vater würgte nach Angaben der Untersuchungsbehörden die Tochter bis zur Bewusstlosigkeit. Sie wurde vom Rettungsdienst reanimiert, starb aber einen Tag später im Universitätsspital Zürich.
Ihr Vater wurde als mutmasslicher Täter am Tatort festgenommen. Er legte später ein Geständnis ab. Am Prozess wird es darum gehen, das Motiv, zu dem bislang keine Angaben gemacht wurden, zu erörtern und die Tat zu qualifizieren.
Die Staatsanwaltschaft hatte im Mai mitgeteilt, dass sie dem Beschuldigten Mord, oder als Eventualantrag vorsätzliche Tötung vorwirft. Als Mord wird eine vorsätzliche Tötung taxiert, die mit besonderer Skrupellosigkeit durchgeführt wird. (sda)