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Im Greyerz wurde ein rumänisch-orthodoxes Frauenkloster geweiht
Der in Paris residierende Metropolit Iosif Pop hat das erste rumänisch-orthodoxe Kloster in der Schweiz geweiht. Es befindet sich im Ort Les Sciernes d´Albeuve in der Freiburger Gemeinde Haut-Intyamon, auf rund 900 Metern über Meer im oberen Greyerz und mit einer Haltestelle der Montreux-Oberland-Bahn. Drei weitere rumänisch-orthodoxe Bischöfe konzelebrierten. Nach der Weihe wurde die Äbtissin Antonia Peleanu offiziell in ihr Amt eingeführt; sie hatte ab 2013 mit dem Aufbau des Klosters begonnen. Derzeit besteht der Konvent aus vier Nonnen. Ein rumänisch-orthodoxer Mönch fungiert als Spiritual und Seelsorger. Die Gottesdienste werden auf Rumänisch und Französisch gehalten. Orthodoxe Gläubige unterschiedlicher nationaler Herkunft kommen aus der ganzen Westschweiz, aber auch aus Frankreich in den kleinen Ort im Kanton Freiburg, um an der Liturgie teilzunehmen.
Bereits seit längerem hatten sich rumänisch-orthodoxe Gläubige in der Schweiz für die Gründung eines Klosters eingesetzt, um bei der «Bewahrung und Weitergabe des orthodoxen Glaubens» zu helfen. Im Dezember 2009 war die «Vereinigung der Freunde des rumänisch-orthodoxen Klosters in der Schweiz» gegründet worden. Im April 2018 hatte die rumänisch-orthodoxe Kirche in Bern die zuvor römisch-katholische Kirche Heiligkreuz beim Tiefenauspital übernommen und neu geweiht. kath.ch/kh