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Um sicherzustellen, dass die internationale Gemeinschaft bei der Erreichung der Ziele für nachhaltige Entwicklung auf Kurs ist und dass die Ziele in die Praxis umgesetzt werden, ist ein effizienter Monitoring- und Überprüfungsmechanismus entscheidend. Die Agenda 2030 legt einen Mechanismus fest, welcher die nationale, regionale und globale Ebene umfasst, wobei die nationale Berichterstattung die Grundlage bildet.
Monitoring und Überprüfung der Agenda 2030
Wie schon in anderen internationalen Prozessen (Millenniumsentwicklungsziele, Rio-Agenda für nachhaltige Entwicklung) soll es für die Agenda 2030 nationale Berichte über die Umsetzung geben. Ausserdem führen die zuständigen internationalen Plattformen auch thematische Überprüfungen durch. Regionale Foren sollen in diesem Mehr-Ebenen-System ebenfalls eine wichtige Rolle spielen.
Bundesamt für Statistik: 85 Indikatoren geben Auskunft über den Fortschritt in Richtung der 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung. Welche das sind und wie das funktioniert.
Schliesslich fliessen alle diese Überprüfungsergebnisse auf globaler Ebene in das 2012 geschaffene Hochrangige Politische Forum für Nachhaltige Entwicklung der UNO (High Level Political Forum on Sustainable Development, HLPF). Ebenso fliessen hier auch die Überprüfungsergebnisse zur Umsetzung der Addis-Abeba-Aktionsagenda zur Entwicklungsfinanzierung ein.
Das HLPF ist das Gremium, in dem die Umsetzung der Agenda 2030 überwacht wird. Das Forum diskutiert die Ergebnisse, zieht Schlussfolgerungen und gibt Empfehlungen ab. Jedes Land kann an dieser Diskussion teilnehmen und den Umsetzungsstand im eigenen Land präsentieren. Im Juli 2016 hat die Schweiz als eines von 22 Ländern dem HPFL die ersten Schritte auf nationaler Ebene präsentiert.
Das HLPF trifft sich jährlich im Rahmen des UNO-Wirtschafts- und Sozialrates (United Nations Economic and Social Council, ECOSOC) und alle vier Jahre im Rahmen der UNO-Generalversammlung. Das nächste Treffen im Rahmen der UNO-Generalversammlung findet 2019 statt.