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Mit seinen Aussagen zur Safety-Car-Phase in Valencia hatte Sebastian Vettel nach dem Europa-Grand-Prix für reichlich Furore gesorgt.
Vor dem England-Rennen in Silverstone hat der Red-Bull-Weltmeister seine Äusserungen präzisiert.
Vettel, den in Valencia ein Defekt der Lichtmaschine zum Renn-Abbruch zwang, beharrte auf seinem Standpunkt, dass die Safety-Car-Phase nach einer Kollision zwischen Heikki Kovalainen und Jean-Eric Vergne unnötig gewesen sei.
Allerdings wehrte er sich gegen die Interpretation, er habe den Renn-Stewards eine gegen ihn gerichtete Entscheidung unterstellt. Zum Zeitpunkt der Safety-Car-Unterbrechung lag der Red-Bull-Pilot überlegen in Führung.
"Ich habe nie gesagt, dass es Absicht war", erklärte der Hesse: "Ich habe gesagt, nach meiner Ansicht war es nicht notwendig. Aber ich mache nicht die Entscheidungen, die Rennleitung macht die Entscheidung. Und wenn sie sagen, es ist notwendig, akzeptieren wir das." Die verkürzte Darstellung in den Medien hätte seine Aussagen verfälscht, so Vettel weiter.
Unmittelbar nach dem Rennen hatte Vettel noch gesagt, er denke, der Grund sei klar, warum das Safety-Car kam, und damit Spekulationen befeuert, das Safety-Car sei eingesetzt worden, um Spannung zu erzeugen angesichts seiner überlegenen Fahrt.
"Vielleicht kann man das so sehen: Vettel war zu weit vorne, und man wollte das Feld wieder näher zusammenbringen", hatte ausserdem Red Bulls Motorsportbeauftragter Helmut Marko mit dem Verweis auf Praktiken im amerikanischen Motorsport gesagt.