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Unter dem Patronat von Johann Schneider-Ammann hat die Swiss Entrepreneur Foundation zum Start bereits Zusagen in der Höhe von rund CHF 300 Millionen erhalten. Unter den namhaften Geldgebern befänden sich unter anderem auch die UBS, Credit Suisse oder die Mobiliar, wie Schneider-Ammann in einem Interview mir der NZZ am Sonntag bekannt gab. Ziel sei eine halbe Milliarde, um längerfristig planen zu können.
Beim Fonds geht es nicht um Wohltätigkeit, wie Schneider-Ammann festhält. Denn könne sich ein Startup durchsetzen, fliesse ein Teil von dessen Gewinn als Investment zurück in den Fonds. Der Fonds solle zudem nicht in erster Linie Erfindungen und der Forschung zugute kommen, sondern den Startups helfen, die schwierige Phase bis zur Marktreife eines Produkt zu überbrücken, die auch unter der Bezeichnung "Todestal" bekannt sei. Denn dies sei die Phase, wo die Luft für viele Startups in der Schweiz sehr dünn zu werden drohe. "Ich will, dass die guten Ideen, die in der Schweiz entwickelt werden, nicht nach Kalifornien exportiert werden und dort Jobs schaffen. Sondern hier bei uns", so Schneider-Ammann.
Wie die NZZ am Sonntag berichtet, stammen 87% der Investitionen in Schweizer Startups aus dem Ausland. Dadurch steigere sich auch die Wahrscheinlichkeit, dass die Firmen später ins Ausland abwandern würden. Schneider-Ammann bemängelt denn auch, dass in der Schweiz eine adäquate Startup-Kultur fehlen würde. Die hiesige Angst vor dem Scheitern würde das Unternehmertum abwürgen. Man müsse stattdessen für junge Unternehmer ein Umfeld schaffen, dass eine gewisse Risikobereitschaft zulasse.