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Die Experten setzten das Rating am Mittwoch um einen Zähler von Aa3 auf A1 herab. Der Ausblick sei stabil, teilte die Agentur weiter mit. Der Schritt spiegle die Erwartung wider, dass die Finanzkraft in den kommenden Jahren nachlassen dürfte, während zugleich die Verschuldung schrittweise zunehme.
Chinas Regierung baut die Wirtschaft derzeit um und setzt verstärkt auf den Dienstleistungsbereich. Dafür nimmt sie ein schwächeres Wachstum in Kauf. Moody's weist in diesem Zusammenhang auf die steigende Verschuldung hin. "Auch wenn der laufende Fortschritt bei den Reformen wahrscheinlich mit der Zeit die Wirtschaft und das Finanzsystem verändern, dürften sie einen spürbaren Anstieg der Verschuldung nicht verhindern und den damit verbundenen Anstieg der Ausfallhaftung der Regierung", hiess es.
Bis 2018 dürften die Staatsschulden auf 40 Prozent der Wirtschaftsleistung steigen. Bis zum Ende des Jahrzehnts dürfen sie sich 45 Prozent nähern.
(AWP)