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Bei den Angeboten der Banken kann grundsätzlich zwischen zwei Formen des Wertpapiersparens unterschieden werden:
Aktive Fonds
- Aktive Fonds versuchen eine höhere Rendite zu erzielen als ihr Vergleichsindex. Dafür wird ein Fondsmanagement eingesetzt, das die im Index enthaltenen Wertpapiere analysiert und aktiv Einfluss auf deren Gewichtung nimmt.
- Aktive Fonds eignen sich für all jene, welche ihr Vertrauen in ein Fondmanagement setzen möchten. Sie sind bereit, dafür höhere Kosten in Kauf zu nehmen.
Passive Fonds
- Die passive Wertpapieranlage wird mit Indexanlagen (ETF oder Indexfonds) umgesetzt. Diese Indexfonds bilden den zugrundeliegenden Index möglichst genau ab. Weil diese ETF auf die hohen Researchkosten verzichten können, fallen ihre Gebühren deutlich tiefer aus.
- Die passive Wertpapieranlage eignet sich für jene, welche mit nur einer Transaktion breit diversifiziert und kostengünstig in einen gesamten Markt investieren möchten.
Ein Grossteil der aktiven Fonds verfehlt das Ziel über einen längeren Zeitraum und nach Abzug sämtlicher Kosten eine höhere Rendite als der Vergleichsindex zu erzielen. Da aktive Fondsmanager ihre Versprechen oft nicht einlösen konnten, haben daher passive, kostengünstige Wertpapieranlagen in den vergangenen Jahren stetigen Zulauf erhalten. Gerade in der 3. Säule führen bereits kleine Einsparungen aufgrund des langen Anlagehorizontes und des Zinseszinseffektes zu einem grossen Mehrwert.