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Hallo Ihr Lieben,
ich bin seit 8 Jahre verheiratet und habe zwei Söhne, 5 und fast 7 Jahre alt. Ich habe die bulgarische Staatsangehörigkeit, mein Ehemann hat die deutsche, sowie die bosnische Staatsangehörigkeit. Wir haben zusammen in Mainz Biologie studiert. Nach dem Studium sind wir nach München, Düsseldorf/Köln, Regensburg, wieder München und schließlich wieder Mainz umgezogen. Dies hat unsere Beziehung enorm belastet. Es gab praktisch kein Sozialleben mehr. Mein erster Sohn ist in Regensburg geboren, mein zweiter Sohn ist in München geboren.
Im Herbst 2017 habe ich eine Arbeitsstelle in Sofia, Bulgarien angenommen und bin mit meinen Söhnen nach Sofia umgezogen. Mein Ehemann ist nicht sehr glücklich mit meiner Entscheidung gewesen, hat aber uns sogar beim Umziehen geholfen. Gleichzeitig hat er wieder einen neuen Job angenommen und zu seinen Eltern nach Gütersloh umgezogen. Dadurch haben wir seit mehr als 1 Jahr keinen gemeinsamen Aufenthalt. Im Juli 2018 hat mein Ehemann sich als getrennt lebend ab Juli 2017 rückwirkend gemeldet.
Er hat übrigens bis jetzt noch gar keinen Unterhalt bezahlt.
Am Anfang Januar 2019 habe ich einen Scheidungsantrag vom Familiengericht in Gütersloh erhalten. Ich habe dem Antrag nicht zugestimmt.
Meine Frage ist:
Wenn ich und meine Söhne seit mehr als 1 Jahr in Bulgarien wohnen, sollte im Fall von einer Scheidung laut ROM III Verordnung das bulgarische Umgangs bzw. Sorgerecht berücksichtigt werden, oder nicht?
Vielen lieben Dank im Voraus
Anna
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EU Sorgerecht ROMIII
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