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Grosse Unterschiede und Produktionsmethoden, welche in der Schweiz verboten sind
Die in Auftrag gegebene Studie zeigt bedeutende Unterschiede bei den Produktionsmethoden von Lebensmitteln. Das Gefälle zwischen den USA und der Schweiz ist gross. Die bei der Produktion von Rindfleisch verwendeten Wachstumshormone, die Antibiotika als wachstumsfördernde Mittel oder auch die GVO stellen nur die Spitze des Eisbergs dar. Selbst innerhalb der Europäischen Union regt sich Widerstand gegenüber einem sinkenden Standard im Lebensmittelsektor aufgrund des TTIP-Abkommens. Die europäischen Konsumenten wollen weder hormonbelastetes Rindfleisch noch GVO essen.
Die Nachteile für den Agrar- und Lebensmittelsektor überwiegen
SALS-Schweiz hat die möglichen Zukunftsszenarien analysiert. Sie ist der Ansicht, dass der Abschluss eines Abkommens zwischen der EU und den USA nicht auszuschliessen ist, selbst wenn die ursprünglichen Ambitionen einem pragmatischeren Ansatz weichen müssen. Billige Lebensmittel, die unsere Produktionsstandards nicht erfüllen, könnten unsere Grenze rasch erreichen. Diese Produkte würden Druck auf die Preise unserer lokalen Produkte ausüben. Die bestehenden Abkommen zwischen der Schweiz und der EU könnten zu einem „Import“ von Gesetzgebungen führen, die zu einer Unterbietung der Schweizer Produktionsstandards führen könnten. Sollte die Schweiz versuchen, ein bilaterales Abkommen mit den USA zu verhandeln oder dem TTIP-Abkommen beizutreten, ist ganz klar mit Anträgen für einen Zugang zu unserem Agrar- und Lebensmittelmarkt zu rechnen. Diese wären mit den Interessen der Schweizer Konsumenten und Bauern nicht kompatibel. Die Botschaft von SALS-Schweiz ist somit äusserst klar: Werden mit den USA Verhandlungen bezüglich eines Freihandelsabkommens geführt, in welcher Form auch immer, muss der Agrar- und Lebensmittelsektor davon ausgeschlossen werden.
Mehr informationen unter: http://www.assaf-suisse.ch/?page=de/dossiers/TTIP_Abkommen