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In Genf haben am Samstagmorgen die Delegationen der USA und Russlands ihre Syriengespräche fortgesetzt. Experten beider Länder hatten zuvor bis tief in die Nacht an einer Vereinbarung zur Vernichtung des syrischen C-Waffen gearbeitet.
Die Chefs der Delegationen, US-Aussenminister John Kerry und sein russischer Kollege Sergej Lawrow, setzten die Verhandlungen am Morgen fort. «Wir wissen nicht wie lange die Gespräche dauern und ob es eine Medienkonferenz gibt», sagte ein US-Sprecherin.
Kooperation bei Chemiewaffen-Initiative
Kerry und Lawrow hatten am Freitag ihren Willen ausgedrückt, eine Einigung zu finden. «Wir sind entschlossen, eine Zusammenarbeit auf der Basis der Chemiewaffen-Initiative zu versuchen», sagte Kerry bei einem gemeinsamen Auftritt mit Lawrow und dem Syrien-Sondergesandten der UNO und der Arabischen Liga, Lakhdar Brahimi.
Kerry betonte aber auch , dass die Drohung der USA mit einem Militärschlag gegen Syrien fortbestehe. Lawrow sagte hingegen, eine Lösung des Chemiewaffenproblems mache einen Militärschlag gegen Syrien "unnötig". Berichte, wonach die russische Delegation Genf am Freitagabend verlassen werde, stellten sich später als falsch heraus.
(sda/aho)