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Das Wichtigste in Kürze
- Am Samstag begann die landesweite Corona-Impfkampagne in Bhutan.
- Am Sonntagabend waren bereits über 180'000 Menschen gegen das Coronavirus geimpft.
- Die Regierung will am Ende der Woche die impfberechtigte Bevölkerung durchgeimpft haben.
Das buddhistische Königreich Bhutan gibt mächtig Gas mit den Corona-Impfungen: Erst am Samstag damit begonnen, will das Land am Rande des Himalayas Ende Woche die Bevölkerung (763'000) erstmals geimpft haben.
Bisherige Zahlen deuten darauf hin, dass dies dem Land gelingen könnte. Am Sonntagabend erhielten gemäss dem Gesundheitsministerium bereits über 183'000 Menschen eine erste Dosis gegen das Coronavirus. Dies entspricht bereits 37,5 Prozent der zur Impfung berechtigten Bevölkerung.
Über eine halbe Million soll Impfung gegen das Coronavirus erhalten
Geimpft werden Personen ab 18 Jahren, schwangere und stillende Frauen sind ausgeschlossen. Insgesamt über 530'000 Menschen sind impfberechtigt, schreibt die nationale Zeitung «Kuensel».
Bhutan impft mit dem schwedisch-britischen Impfstoff Astrazeneca, welcher vom benachbarten Indien zur Verfügung gestellt wurde. Im Januar wurden 150'000 Impfdosen geliefert. Letzte Woche folgte eine weitere Lieferung von 400'000 Dosen, verkündete die Regierung in einer Medienmitteilung.
Die erste Dosis erhielt die 30-Jährige Ninda Dema, so «Kuensel». Obwohl die Frau eigentlich Angst vor Spritzen habe, habe sie nach der Impfung im Fernsehen gesagt: «Ich war so sehr in mein Gebet vertieft, dass ich die Nadel gar nicht spürte.»
Auch sonst hat das Land die Ausbreitung des Coronavirus durch regelmässiges Testen und hartem Lockdown verlangsamen können. Bhutan zählt laut Angaben der Regierung 872 Infektionen und einen Todesfall.
Wenn Bhutan so weiter macht, könnte es das erste Land sein, welches alle zur Impfung freigebenden Menschen erstmals geimpft hat.