Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03514.jsonl.gz/160

Encapsulated Postscript (EPS) ist eine Datei in der Seitenbeschreibungssprache PostScript, wobei besondere Anforderungen zu erfüllen sind. Insbesondere solche, die das Einbinden der EPS-Datei in ein Dokument ermöglichen.
PostScript ist ein system- und programmübergreifendes zur Speicherung von Vektorgraﬁken, gesetztem Text, Rastergraﬁken mit Halbtönen und ganzen Seitenlayouts. Farbmodi sind RGB, Lab, CMYK, Duplex, indizierte Farben und Graustufen. Auch Schriften können in einer EPS-Datei enthalten sein.
Eine EPS-Datei enthält Objekt-, Rastergrafik- und Separationsdaten und optional eine Voransicht in geringerer Auﬂösung zur schnellen Bildschirmdarstellung.
EPS ist eine Untermenge von PostScript. Es enthält zusätzlich einige Strukturkommentare, um EPS in andere Dateien zu integrieren und auf dem Bildschirm darzustellen. Im Gegensatz zu Postscript beschreibt EPS nur eine Seite oder nur ein Bild.
EPS wurde hauptsächlich deﬁniert als ein Format zum Einbinden von Graﬁken in ein Dokument. Eine Graﬁk kann jede Kombination von Text, Strichzeichnung und Bitmap sein.
DCS ist ein Unterformat von EPS. Es sichert die Farbkanäle als vorseparierte Kanäle. Es lassen sich die typischen Schmuckfarbkanäle von Adobe Photoshop sichern. DCS-Dateien lassen sich nicht ohne weiteres als composite ausgeben.
Heute verwendet man im Zusammenhang mit Vektordaten oder Grafiken vorwiegend das Illustrator-Format (AI). EPS ist mit seinen über 20 Jahren alt und nicht mehr zeitgemäss. Seine Berechtigung hat es aber noch nicht ganz verloren. Vor allem im Zusammenspiel mit QuarkX-Press (das lange (bis zu Version 8) keine AI-Daten verarbeiten konnte) oder wenn eine Datei eine andere Rasterung als der Rest des Dokumentes aufweisen soll, findet es nach wie vor Verwendung. Zugegeben letzterer Fall dürfte höchstens im Kunstdruck vorkommen.