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Das typische Mixed-Media-Werk von Rauschenberg mit dem Titel «Rollings» aus der Savage-Serie ging in der Galerie Thaddaeus Ropac über dem Verkaufstresen. Es ist mit den Ausmassen von fast vier mal vier Metern eines der grösseren Bilder im Angebot der wieder stattfindenden Kunstmesse.
Die wohlhabenden Sammlerinnen und Sammler scheinen nach anderthalb Jahren pandemiebedingter Pause grossen Nachholbedarf im Kaufen teurer Kunstwerke zu haben. Für den zweiten Messetag am Mittwoch vermeldeten die Galerien, die ihre Geschäfte überhaupt kommunizieren, wiederum gut ein Dutzend Verkäufe in Millionenhöhe und zahlreiche im hohen sechsstelligen Bereich, wie aus dem Verkaufsreport der Art Basel hervorgeht.
Darunter sind so bekannte Namen zu finden wie Rauschenberg oder Maurizio Cattelan, von dem die Mailänder Galerie Massimodecarlo für 1,2 Millionen Euro eine eingeschwärzte US-Flagge aus Stahl mit Einschusslöchern («Night») verkaufte.
George Condo hoch im Kurs
Hoch im Kurs zu sein scheint der 1957 geborene US-amerikanische Maler George Condo, dessen Werke oftmals wie Picasso oder Willem de Kooning 2.0 anmuten. Die Galerie Hauser & Wirth verkaufte ein 2021 entstandenes Gemälde für 1,95 Millionen, die Galerie Almine Reich aus Brüssel kassierte gar 3 Millionen Dollar für ein Bild des Künstlers.
Hohe Preise erzielte am Mittwoch die Galerie Blum & Poe aus Los Angeles. Sie verkaufte ein nicht betiteltes abstraktes Gemälde des 1968 geborenen US-Künstlers Mark Gotjahn für 4 Millionen Dollar. In derselben Galerie gingen zwei Bilder des japanischen Künstlers Yoshimoto Nara für je 1,75 Millonen Dollar über den Verkaufstresen.