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Ehemaliger Zurich- und Roche-Chef Fritz Gerber ist gestorben
Gerber war wohl einer der bedeutendsten Schweizer Manager. Sowohl beim Versicherer Zurich als auch beim Pharmakonzern Roche stand er jahrzehntelang sowohl an der Spitze des Verwaltungsrates als auch der Geschäftsleitung.
Bei Roche amtierte er zwischen 1978 und 1998 als Konzernchef und zwischen 1978 und 2001 als Verwaltungsratspräsident. In dieser Doppelfunktion habe er Roche zu einem global führenden Gesundheitsunternehmen gemacht, heisst es bei Roche.
So habe Gerber Roche ab Ende der siebziger Jahre aus schwieriger Situation zu neuem Erfolg verholfen. Unter seiner Führung wurden die Konzern- und Führungsstrukturen des Pharmakonzerns grundlegend erneuert und modernisiert.
Weitsicht zahlt sich noch heute für Konzerne aus
Zudem habe Gerber zahlreiche Grossakquisitionen vorgenommen. So ist etwa die Mehrheitsbeteiligung an Genentech Anfang der 90er Jahre Gerber zu verdanken. Roche profitiert davon noch heute. Zudem sorgte Gerber mit dem Erwerb der PCR-Technologie und der Übernahme von Boehringer Mannheim dafür, dass Roche zu einem der weltweit führenden Molekular- und Labordiagnostikkonzerne aufgestiegen ist.
Auch bei der Zürich hatte Gerber über viele Jahr (1977-1991) in Personalunion den Posten von CEO und Verwaltungsratspräsident inne. Seinerzeit war das in der Schweiz noch üblich, dass Manager beide Posten inne bekleideten. Ähnlich wie bei Roche, strebte Gerber auch bei der Zürich danach, Strukturen zu optimieren.