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Beschreibung
Siddur Schma Kolenu – Taschenausgabe Es führt in logischerweise durch das jüdische Gebet am Sabbat und im Alltag. Ideal für die Reise und in die Handtasche. Ein Alleskönner im Taschenformat.
Beten ist mehr als ein geistiger Prozess und mehr als eine Bewegung der Lippen. Es ist ein Akt, der zwischen Mensch und Gott geschieht. Und dies spielt sich in Gottes Gegenwart ab.
Das vorliegende Gebetbuch enthält den Gebetstext in hebräischer Sprache mit einer leicht verständlichen Übersetzung, neuem Satz und klarer Struktur. Die Einschaltungen wurden grau unterlegt. Es gibt zahlreiche Anleitungen und Informationen zur Choreografie des Gebetes. Damit das Siddur auch in anderen Synagogen als nur ausschliesslich in Synagogen mit deutsch orthodoxen Ritus genutzt werden kann, findet sich im Anhang und zum Teil auch innerhalb der Gebete selber noch Gebetsvarianten, die auch in Israel und im Nussach Sefard gebetet werden. Das Taschensiddur ist wie sein grosser Bruder – das Siddur Schma Kolenu – ein neues zeitgemässes Gebetbuch mit einer neuen modernen Übersetzung von Rabbiner Joseph Scheuer s. A.
Raw Joseph Scheuer (1920-2002) prägte die Religionsschule der Israelitischen Gemeinde Basel für ganze Generationen von Schülern, war aber auch Mitgründer eines Kibbuz in Israel. Joseph Scheuer wurde 1920 als erstes von vier Kindern von Chaim-Zvi Scheuer und Sarah, geb. Milberg-Preis, in Deutschland geboren. Nach erzwungenem Schulabbruch besuchte er eine Jeschiwa in Frankfurt am Main.
Mit 16 Jahren wanderte er nach Palästina aus. In Israel war er Mitbegründer des Kibbuz Emunim (heute Ein Hanatziv) in Beit Schean. Dort lernte er seine spätere Frau Nitza Aiba, die Tochter eines Schriftgelehrten, kennen. Die beiden heirateten 1942, es war die erste Hochzeit in diesem Kibbuz. Im Kibbutz wurden auch die beiden Töchter Michal und Nitza geboren.
1948 übersiedelte er mit der Familie nach Haifa. Er bildete sich weiter, holte die Matura und das Lehrdiplom nach. Anschliessend ordinierte er. Und er unterrichte als Gymnasiallehrer.
1959 erfolgte der Umzug in die Schweiz, wo er eine Stelle als Lehrer der Schomre Thora in Basel antrat. Nach vier Jahren kehrte er nach Petah Tikva zurück und studierte Bibelwissenschaften. Es folgten weitere 25 Jahre in der Schweiz, wo der der Pädagoge und Rabbiner als Religionslehrer in Basel wirkte.
1996 kehrten Joseph und Nicha Scheuer (gest. 1997) nach Israel zurück. Der frühe Tod der älteren Tochter Michal am 27. Februar 1987 traf die ganze Familie hart. Die jüngere Tochter Nitza Katz-Bernstein ist klinische Psychologin an der Tel Aviv University und lebt in Zürich.
Gebetbuch in Deutsch und Hebräisch, Nussach Aschkenas.