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Wie präsentiert man eine Online-Edition? Dazu hat sich das Projektteam von burckhardtsource.org, der Edition der Briefe an Jacob Burckhardt, lange Gedanken gemacht, Einige davon beschreibt Costanza Giannaccini, Projektmitarbeiterin, im Folgenden.
In einer fortgeschrittenen Phase des Plattformaufbaus traten mehrere Fragen zur Architektur der Navigation auf. Das erste Erfordernis war, eine auf Metadaten und Inhaltsdatensätze gestützte Suchfunktion anzubieten. Gleichzeitig wollte das Forscherteam mögliche Zugriffe vorschlagen, die der Gesamtheit der Briefe Rechnung tragen. In dem Bemühen, den Benutzern einige interessante Merkmale der Korrespondenz zu zeigen, entschied sich die Forschungsgruppe für zwei Lösungen.
Die erste, vielleicht mehr intuitive, stellt Briefe vor, die aus verschiedenen Gründen aus dem weiten Meer der Korrespondenz herausragen, sei es vom historischen, vom wissenschaftsgeschichtlichen, vom politischen oder vom menschlichen Standpunkt aus. Diese “subjektive” Briefauswahl ist unter den Highlights zusammengefasst. Der Benutzer findet eine Probe dieser Auslese bereits auf der Homepage http://burckhardtsource.org/, durch einen Klick wird er zur gesamten Auswahl geleitet.
Im Gegensatz dazu ist der Gesichtspunkt für die sechs Collections thematisch. Dabei wurden bewusst Themen bevorzugt, die auf bisher weniger beachtete Aspekte des Menschen und Gelehrten Burckhardt hinweisen. Denn das Editionsteam ist der Meinung, dass die von der Burckhardt-Forschung bisher behandelten Themen ohnehin mit Leichtigkeit in den Briefen recherchiert werden können.