Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03409.jsonl.gz/1330

Hunger und Mangelernährung sind die weltweit am weitesten verbreiteten Todesursachen.
Besonders Kinder in jungem Alter sind vom Hunger betroffen: Mehr als 100 Millionen von ihnen sind unterernährt. Jährlich sterben mehr als 3 Millionen Kinder unter 5 Jahren an Mangelernährung.
Es wird geschätzt, dass sich die von Dürre betroffenen Gebiete seit den 70er Jahren verdoppelt haben.
Sei die Dürre von schwierigen klimatischen Bedingungen oder von menschlichen Handlungen ausgelöst, die Konsequenzen für das Leben der betroffenen Bevölkerungen sind in jedem Fall absolut verheerend:
Wenn die Dürre nicht eingedämmt wird, führt sie zu Lebensmittelunsicherheit und in gravierenden Fällen zu Hungersnot. Die Welternährungsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) schätzte im Jahr 2016, dass weltweit 815 Millionen Menschen unter Hunger litten. Alleine im subsaharischen Afrika leidet etwa ein Drittel der Bevölkerung unter schwerer Nahrungsmittelunsicherheit.
Eine schlechte Ernährung führt zu weitreichender Unterversorgung(,) und Mangelernährung. Kinder sind am stärksten betroffen:155 Millionen unter fünfjährige Kinder erfahren aufgrund der unzureichenden Ernährung Wachstumsverzögerungen(,) und jedes Jahr sterben 3,1 Millionen Kinder an Unterernährung. So viele Leben könnten verschont werden.
Unsere Nothilfeprogramme für die von diesen Katastrophen betroffenen Bevölkerungen sehen die Versorgung mit Wasser und Nahrung vor. So waren unsere Teams im Sudan, in Somalia, am Horn von Afrika, in Westafrika sowie auch im Jemen im Einsatz, um so viele Leben zu retten, wie möglich.