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Themen: Werke von Wolfgang Amadeus Mozart, Georges Bizet, Gioachino Rossini, Giuseppe Verdi, Hector Berlioz und Peter Tschaikowsky | Gäste: Mirella Freni (Sopran), Christine Schäfer (Sopran), Marcelo Álvarez (Tenor), Simon Keenlyside (Bariton)
Kategorie
Klassische Musik
Produktionsland
D
Produktionsjahr
1998
Beschreibung
Liebe und Sehnsucht lautet das Motto des traditionellen Silvesterkonzerts der Berliner Philharmoniker 1998. Auf dem Programm stehen Werke von Wolfgang Amadeus Mozart, Georges Bizet, Gioachino Rossini, Giuseppe Verdi, Hector Berlioz und Peter Tschaikowsky. Mirella Freni (Sopran), Christine Schäfer (Sopran), Marcelo Álvarez (Tenor), Simon Keenlyside (Bariton), Berliner Philharmoniker, Leitung: Claudio Abbado. Aus der Berliner Philharmonie.
Drehbuch
Mirella Freni, Christine Schäfer, Marcelo Álvarez, Simon Keenlyside
Beim Klavier-Festival Ruhr gaben Pianist Daniel Barenboim, Dirigent Andris Nelsons und die Staatskapelle Berlin eine umjubelte Aufführung der beiden Klavierkonzerte von Frédéric Chopin. 'Begeisterungsstürme für ein Traumpaar', meldeten die Ruhr-Nachrichten, 'Chopin mit Senkrechtstarter' die WAZ. Das gesamte Programm dieser Aufzeichnung aus der Philharmonie Essen: Joseph Haydn (1732-1809): Sinfonie e-Moll Hob. I.44 'Trauersymphonie' – Frédéric Chopin (1810-1849): Klavierkonzert Nr. 2 f-Moll op. 21 – Klavierkonzert Nr. 1 e-Moll op. 11 – Valse brillante a-Moll op. 43/2.
Das Ensemble 'Les Violons du Roy' unter der Leitung von Jean-Francois Rivest spielt ein mitreissendes Konzert alter und neuerer klassischer Musik. Entdecken Sie Franz Schuberts Ouvertüre für Orchester in B-Dur, D 470, und seine 5. Sinfonie in B-Dur, D 485. Schubert komponierte die beiden Stücke im September und Oktober 1816 im Alter von 20 Jahren. Das Gastspiel des Pianist Benedetto Lupo sorgt für ein klassisches Intermezzo: eine prickelnde Interpretation von Wolfgang Amadeus Mozarts Klavierkonzert Nr. 25 in C-Dur, K 503. Diese stimmungsvolle Aufführung wurde 2016 während des kanadischen Domaine Forget Festivals in Saint-Irénée aufgenommen.
Belcea-Quartett: Corina Belcea (1. Violine), Axel Schacher (2. Violine), Krzysztof Chorzelski (Viola), Antoine Lederlin (Violoncello). 1994 von der rumänischen Geigerin Corina Belcea und drei weiteren Studenten des Londoner Royal College of Music gegründet, zählt das Belcea-Quartett zu den führenden Quartetten seiner Generation. Für seine Konzerte findet das Ensemble stets regen Beifall und es kann eine beeindruckende Diskografie vorweisen. Die Musiker widmen sich sowohl dem grossen klassischen Repertoire als auch zeitgenössischen Werken, mit deren Komponisten sie eng zusammenarbeiten. Das Belcea-Quartett erhielt renommierte Musikpreise wie den Echo Klassik und den Gramophone Award.
Chicago Symphony Orchestra, Leitung: Georg Solti. Aufgenommen im Oktober 1977 in der Orchestra Hall, Chicago. Sir Georg Solti (1912-1997) war einer der bedeutendsten Dirigenten des 20. Jahrhunderts. 'Der letzte grosse internationale Konzert- und Operndirigent' (The Times) repräsentierte als Kapellmeister der alten Schule die Eleganz und den Geschmack der mitteleuropäischen Musiktradition. 1954 begann seine Zusammenarbeit mit dem Chicago Symphony Orchestra, 1969 wurde er zum Chefdirigenten ernannt und bekleidete diesen Posten 22 Jahre lang mit grossem Erfolg. Der weltweite Ruhm des Orchesters ist eng mit Soltis Namen verknüpft.
Gustav Mahler (1860-1911): Sinfonie Nr. 7 e-Moll. Paavo Järvi dirigiert das hr-Sinfonieorchester. Aufgenommen beim Rheingau Musik Festival im Kurhaus Wiesbaden. Der österreichische Komponist und Dirigent Gustav Mahler führte die traditionsreiche Gattung der Sinfonie ins 20. Jahrhundert. Seine Werke sind heute Bestandteil des Standardrepertoires jedes grossen Orchesters. Die Siebte Sinfonie, uraufgeführt 1908 in Prag, besteht aus fünf Sätzen und ist, wie ihre beiden Vorgängerwerke, rein instrumental komponiert – ohne den Einsatz von Chor oder Soli wie die Sinfonien Nr. 2 bis 4. Auf vier Sätze dunklen Charakters – zwei sind als Nachtmusik bezeichnet – folgt ein gleissend helles, jubelndes Finale.
Anne-Sophie Mutter und Lambert Orkis spielen die drei Sonaten für Violine und Klavier von Johannes Brahms (1833-1897). Diese Aufnahme entstand im Bibliothekssaal Polling. 'A masterly performance', lobte die New York Times und fuhr fort: 'Brahms himself should take a bow, for the strength and beauty of these sonatas.' Anne-Sophie Mutter zählt zu den besten Geigerinnen der Welt. Ihre glanzvolle Karriere begann, als Herbert von Karajan auf die damals Dreizehnjährige aufmerksam wurde und sie für Konzerte mit den Berliner Philharmonikern engagierte. Hier spielt sie mit ihrem langjährigen kammermusikalischen Partner, dem amerikanischen Pianisten Lambert Orkis.
Das Opernhaus Zürich ist eines der renommiertesten in Europa. 15 Premieren werden hier jedes Jahr aufgeführt – ein bemerkenswertes Ergebnis, wenn man beachtet wie viel Arbeit in einer jeden Produktion steckt. In dieser spannenden Dokumentation, blicken wir hinter die Kulissen des Opernhauses Zürichs und folgen der intensiven Entwicklung der neuen Produktion von Gioachino Rossinis 'Il Barbiere di Siviglia' mit Vesselina Kasarova in der Rolle von Rosina. Der Film zeigt ausserdem die Vorbereitungen für andere Produktionen, wie beispielsweise eines Workshops für Richard Wagners 'Siegfried' inszeniert von Robert Wilson und einer Probe von Igor Strawinskys 'Le Sacre du Printemps' mit der Choreografie von Heinz Spoerli. Dieser Film öffnet den Vorhang um die verschiedenen Facetten eines Opernhauses zu verstehen.
Das Europakonzert ist ein jährliches Fest zu Ehren der Gründung der Berliner Philharmoniker und findet jedes Mal in einer anderen europäischen Stadt statt. Die Ausgabe von 1992 aus El Escorial wurde von Daniel Barenboim dirigiert und entstand unter der Mitwirkung des weltberühmten Tenors Placido Domingo. Das Programm des Jahres besteht aus Verdis Ouvertüre zu 'La forza del destino' und 'Io l'ho perduta' aus 'Don Carlos'. Darüber hinaus sind Auszüge zu hören aus Berlioz' 'La Damnation de Faust' und Schuberts Unvollendeter Sinfonie Nr. 7. Das Konzert schliesst mit Musik von Robert Wagner: 'Winterstürme wichen dem Wonnemond' aus 'Die Walküre', das Vorspiel zu Akt I aus 'Die Meistersinger' und Orchesterausschnitte aus 'Götterdämmerung'.
Das Deutsche Sinfonie-Orchester Berlin unter der Leitung von Kent Nagano spielt die Sinfonie Nr. 3 Es-Dur op. 97 'Rheinische' von Robert Schumann (1810-1856). Diese Aufnahme entstand in der Berliner Philharmonie. Die Uraufführung der Dritten Sinfonie erfolgte im Februar 1851 in Düsseldorf. Ein Jahr zuvor hatte Schumann dort die Stelle des Städtischen Musikdirektors angetreten. Rheinische Lebensfreude prägt den Grundcharakter der Sinfonie. Zu Schumanns Lebzeiten war sie die erfolgreichste seiner vier Sinfonien.
Claude Debussys sinfonische Skizzen für Orchester, allgemein bekannt unter dem Namen 'La Mer', beschwören das Meer in seiner vielfältigen Gestalt herauf. Komponiert hat Debussy 'La Mer' zwischen 1903 und 1905. Der erste Teil ('De l'aube á midi sur la mer') beschreibt einen Morgen und einen Nachmittag am Meer, der zweite Teil ('Jeux de vagues') imitiert das Spiel der Wellen und der dritte und letzte Teil ('Dialogue du vent et de la mer') ahmt das Duett von Wind und Wellen nach. Debussy kannte sein Mittelmeer gut, von seinen Besuchen als Kind in Cannes und später von seinen Reisen nach Italien.
Hintergrundinfos
Claude Debussy (1862-1918) bezeichnete die drei Sätze seines Orchesterstücks 'La Mer' als 'sinfonische Skizzen'. Die Sätze lauten: 1. Von der Morgendämmerung bis zum Mittag auf dem Meer, 2. Spiel der Wogen, 3. Zwiesprache von Wind und Meer.
Kristine Opolais (Sopran), Joseph Calleja (Tenor), Chor und Sinfonieorchester des Bayerischen Rundfunks, Leitung: Andris Nelsons. Werke von Verdi, Puccini, Leoncavallo, Mascagni, Respighi. Der Odeonsplatz ist einer der schönsten Plätze Münchens, umsäumt von Residenz, Feldherrnhalle und Theatinerkirche. Namensgeber des Platzes war 1827 ein beliebter Konzertsaal, das Odeon. Seit dem Milleniumsjahr ist der Odeonsplatz mit seinem stimmungsvollen mediterranen Flair die Kulisse für Münchens grösste Open-Air-Konzertveranstaltung 'Klassik am Odeonsplatz'.
Am 3. November 1888 stellte sich das neugegründete Concertbouworkest im neuerbauten Concertgebouw in Amsterdam erstmals dem Publikum vor. 125 Jahre später gibt das renommierte Orchester unter der Leitung seines Chefdirigenten Mariss Jansons ein Jubiläumskonzert mit einem Auftragswerk als Uraufführung: 'Mysteriën' von Louis Andriessen (*1939), dem führenden zeitgenössischen Komponisten der Niederlande. Als zweites Werk erklingt die symphonische Dichtung 'Ein Heldenleben', die Richard Strauss 1898 dem Orchester und seinem Chefdirigenten Willem Mengelberg zum zehnjährigen Bestehen widmete.
Am 24. Dezember 2001 feierte das Israel Philharmonic Orchestra, eines der renommiertesten Orchester der Welt, sein 75. Jubiläum. Der Film portraitiert das Orchester und seine ereignisreiche Geschichte vor dem Hintergrund Israels und des Holocausts. Verflochten mit Einzelbiografien und Archivmaterial begleiten uns Aufnahmen von Arturo Toscanini, Arthur Rubinstein, Leonard Bernstein, Isaac Stern, Zubin Mehta, Daniel Barenboim und Itzhak Perlman auf diese Reise durch 75 Jahre Geschichte des Israel Philharmonic Orchestra. Ausserdem gewähren uns die Musiker Einblick in Proben, Konzerte und ihr Leben auf Tournee.
Nach seinem erfolgreichen Debüt 2016 kehrt Pianist Misha Fomin in die intime Atmosphäre der Kleinen Halle des Concertgebouw Amsterdam zurück. Fomin wird sowohl von der einheimischen als auch der internationalen Presse für seine natürliche Virtuosität, reiche Farbgebung und musikalische Intelligenz gepriesen. In dem am 11. November 2017 aufgezeichneten Konzert spielt er zusätzlich zu lyrischen Werken von Schumann (Fantasie in C, op. 17) und Beethoven (Klaviersonate Nr. 30, op. 109) einige Stücke von Tschaikowski, darunter 'Mai', 'Juni' und 'Oktober' aus 'Die Jahreszeiten', op. 37b, sowie eine Liszt-Transkription der 'Polonaise' aus Tschaikowskis Oper Eugen Onegin.
Richard Strauss' Oper 'Die Frau ohne Schatten' aus dem Jahr 1919 ist kraftvoll und rühmt sich, vielleicht Strauss' prächtigstes Werk zu sein. Die Musik beleuchtet die magische, geheimnisvolle und erdige Wärme von Hugo von Hofmannsthals Charakteren. Der russische Dirigent Valery Gergiev führt diese grossartige Produktion aus dem berühmten Mariinsky-Theater von Sankt Petersburg. Zwei britische Künstler – Regisseur Jonathan Kent und Designer Paul Brown – arbeiten zusammen, um diese spektakuläre und opulente dramatische Tour de Force zum Leben zu erwecken, die die Kontraste zwischen der Geisteswelt und der menschlichen Existenz hervorhebt.
Cast
Viktor Lutsyuk, Irina Vasilieva, Olga Savova, Edem Umerov, Olga Sergeyeva
Drehbuch
Avgust Amonov, Mlada Khudoley, Edem Umerov, Olga Sergevea
Auf dem Höhepunkt seines Erfolgs unternahm der italienische Startenor Luciano Pavarotti (1935-2007) im Jahre 1986 eine umjubelte Konzertreise nach China. Der Mitschnitt zeigt den 'Re del do di petto' mit beliebten Arien von Verdi, Donizetti, Puccini, Cilèa, Giordano, Leoncavallo und Mascagni sowie mit bekannten italienischen Liedern. Emerson Buckley dirigiert Chor und Orchester des Opernhauses Genua. Aus dem Beijing Exhibition Theater.
Der Countertenor Philippe Jaroussky ist der erfolgreichste Sänger seines Stimmfachs. Mit grosser Begeisterung widmet der Franzose sich vergessenem Repertoire. Lange hat Jaroussky sich mit dem umfassenden Werk des Italieners Antonio Caldara (1670-1736) beschäftigt und dabei hochinteressante Musik gefunden. Caldara zählte zu den führenden Opernkomponisten seiner Zeit. Zusammen mit dem herausragenden Concerto Köln erweckt Jaroussky die vergessenen Arien vor einem begeisterten Publikum zu neuem Leben. Aus dem Prinzregentheater München.
Johannes Brahms (1833-1897) komponierte die Tragische Ouvertüre im Sommer 1880 als ernstes Gegenstück zur gleichzeitig geschriebenen, fröhlichen Akademischen Festouvertüre. Wuchtige Akkorde und ein unheimliches Thema symbolisieren die Unentrinnbarkeit des Schicksals. Der berühmte Kritiker Eduard Hanslick schrieb, die Ouvertüre werde 'getragen von einem pathetischen Ernste, der mitunter ans Herbe streift, aber niemals das Tragische ins Grässliche verzerrt.'Johannes Brahms (1833-1897): Tragische Ouvertüre d-Moll op. 81 – Paul Hindemith (1895-1963): Sinfonie 'Mathis der Maler'. Johannes Brahms: Violinkonzert D-Dur op. 77. Midori (Violine), Münchner Philharmoniker, Leitung: Zubin Mehta. Aufgenommen in der Philharmonie im Gasteig, München.
'Salvatoris Hodie' ist eines der ältesten bekannten Weihnachtslieder und ältesten schriftlichen Werke für vier Stimmen überhaupt. Magister Perotinus schrieb es im 12. Jahrhundert nieder. Heute eröffnet es das stimmungsvolle Weihnachtskonzert der Brüsseler Philharmoniker mit dem Titel 'First Snow'. Doch Dirigent Bo Holten versteht sich nicht nur auf die 'Ars Antiqua'. Das Programm umfasst auch zwei zeitgenössische Stücke, basierend auf Texten des isländischen Dichters Gunnar Gunnarsson (1889-1975). Ein paar handverlesene Perlen polnischer und französischer Weihnachtslieder runden das erbauliche Konzert ab.
Drehbuch
Sarah van Mol, Emilie de Voght, Hilde Venken, Karen Lemaire
Ludwig van Beethoven (1770-1827): Violinsonate G-Dur op. 96. Leonidas Kavakos (Violine), Enrico Pace (Klavier). Aufgenommen bei den Salzburger Festspielen im Mozarteum Salzburg. Kavakos, geboren 1967 in Athen, zählt zu den führenden Geigern unserer Zeit und tritt als Konzertsolist, Kammermusiker und Dirigent in aller Welt auf. Man rühmt seine makellose Technik, sein tiefgründiges musikalisches Verständnis, seine einzigartige Klangqualität und sein höchst virtuoses Spielniveau. Der international renommierte italienische Pianist Enrico Pace teilt mit Kavakos die Leidenschaft für Kammermusik. 'Das ideal aufeinander eingestimmte, technisch perfekte Duo' (Die Presse) spielte in Salzburg an drei Abenden den aus zehn Sonaten bestehenden kompletten Beethoven-Zyklus.
In sechs Folgen sprechen der Dirigent Kent Nagano und das Deutsche Sinfonie-Orchester Berlin über die bedeutendsten Werke des sinfonischen Klassikrepertoires. Anhand von Beispielen erläutern sie sowohl die Bedeutung der Werke als auch deren Stellenwert im Kanon der Klassik. Diese Folge befasst sich mit der 'Rheinischen' 3. Sinfonie Nr. 3 von Robert Schumann.
Lucas Debargue ist ein Shootingstar der Klavierszene. 2015 gewann er beim Tschaikowski-Wettbewerb in Moskau den Preis der Musikkritiker und hätte, wie viele fanden, auch den Hauptpreis verdient. Lucas Debargues Interpretation der berühmten Meisterwerke ist so authentisch, dass man das Gefühl bekommt, sie zum ersten Mal zu hören. Sein Spiel elektrisiert – und zwar so sehr, dass Donner zu hören ist, als er den ersten Satz von Schuberts Klaviersonate in a-Moll beendet! Auf dem Programm dieses Konzerts beim Verbier Festival 2017 standen Schuberts Klaviersonate a-Moll, Liszts Klaviersonate h-Moll, Schumanns Faschingsschwank aus Wien, Faurés Barcarolle Nr. 4 und Chopins Polonaise As-Dur.
Claudio Abbado, Berliner Philharmoniker, aufgenommen in der Accademia Nazionale di Santa Cecilia, Rom. Der symphonische Beethoven-Zyklus bildet einen Höhepunkt in der 12jährigen Tätigkeit Abbados als Chefdirigent der Berliner Philharmoniker. 'Abbado und das Orchester legen die unerhörte emanzipatorische Kraft dieser Musik offen – ihre Energie und radikale Universalisierung der Stimmen, die Schärfe rhythmischer Figuren, die bis dahin nie gehörte Dynamisierung der Musik. Genauso ihre Kantabilität und Schönheit' (Süddeutsche Zeitung).
Die Wiener Philharmoniker unter der Leitung von Christian Thielemann spielen die Sinfonie Nr. 1 C-Dur op. 21 von Ludwig van Beethoven (1770-1827). Diese Aufnahme entstand im Wiener Musikvereinssaal im Rahmen des symphonischen Zyklus 'Beethoven9'. Christian Thielemann, geboren 1959 in Berlin, begann seine Laufbahn als Assistent Herbert von Karajans in Berlin und wechselte dann als Erster Kapellmeister an die Deutsche Oper am Rhein. Als jüngster Generalmusikdirektor Deutschlands war er am Opernhaus Nürnberg und an der Deutschen Oper Berlin tätig. 2004 wurde er Generalmusikdirektor der Münchner Philharmoniker, seit 2012 leitet er die Sächsische Staatskapelle Dresden. Als Gast ist Thielemann bei den grossen Opernhäusern, Festivals und Orchestern in aller Welt tätig. 'Frappante Unmittelbarkeit und der Eindruck, Werke würden im Augenblick ihrer Interpretation neu geboren. Eine schönere Musikillusion existiert nicht', schrieb 'Der Standard' aus Wien über die Aufführung der neun Beethoven-Sinfonien. 'Die Presse' aus Wien lobte 'ein künstlerisches Einvernehmen, das wunderbare Erlebnisse möglich macht.'
Aus dem Théâtre du Capitole de Toulouse: 'La Favorite' von Gaetano Donizetti (1797-1848). Musikalische Leitung: Antonello Allemandi – Inszenierung: Vincent Boussard. Mit Kate Aldrich (Léonor de Guzman), Yijie Shi (Fernand), Ludovic Tézier (Alphonse XI). 'Jede Note ist ein Meisterwerk', sagte Arturo Toscanini über diese Oper. Heute ist das Werk eine Rarität, doch nach der Uraufführung 1840 in Paris stand es dort jahrzehntelang auf dem Spielplan. 'La Favorite' gilt als eine der gelungensten Opern Donizettis und zeigt den Meister auf dem Höhepunkt seines Schaffens. Sie ist das erste original französische Bühnenwerk des italienischen Komponisten – ein glückliches Zusammentreffen der Operntraditionen beider Länder. Das Stück spielt im 14. Jahrhundert in Spanien. Der junge Novize Fernand verliebt sich in die Adlige Léonore, verlässt das Kloster und tritt in die Armee ein, aber er weiss nicht, dass Léonore die bevorzugte Geliebte des Königs ist...
Gustav Mahler (1860-1911): Sinfonie Nr. 9 D-Dur. Paavo Järvi dirigiert das hr-Sinfonieorchester. Aufgenommen beim Rheingau Musik Festival im Kloster Eberbach. Der österreichische Komponist und Dirigent Gustav Mahler führte die traditionsreiche Gattung der Sinfonie ins 20. Jahrhundert. Seine Werke sind heute Bestandteil des Standardrepertoires jedes grossen Orchesters. Die Neunte Sinfonie wurde am 26. Juni 1912, nach Mahlers Tod, in Wien uraufgeführt. Sie gilt als Höhepunkt in Mahlers symphonischem Schaffen.
Benjamin Britten (1913-1976): War Requiem op. 66. Anna Netrebko (Sopran), Ian Bostridge (Tenor), Thomas Hampson (Bariton), Salzburger Festspiele und Theater Kinderchor, Chor und Orchester der Accademia Nazionale di Santa Cecilia, Leitung: Antonio Pappano. Von den Salzburger Festspielen. Benjamin Britten zählte zu den führenden Komponisten Grossbritanniens und gilt als einer der grossen Meister des 20. Jahrhunderts. Sein internationaler Ruhm gründet sich auf Werke wie die Oper 'Peter Grimes' (1946), das War Requiem (1961) und die Oper 'Tod in Venedig' (1973). Britten schrieb das War Requiem zur Einweihung der neu erbauten Kathedrale von Coventry am 30. Mai 1962, das alte Gebäude war im Zweiten Weltkrieg durch die deutsche Bombardierung stark beschädigt worden. Das War Requiem handelt vom Krieg und dem Leid des Krieges und verbindet den traditionellen lateinischen Text des Requiems mit Worten des im Ersten Weltkrieg gefallenen englischen Dichters Wilfried Owen. 'Für die sonntägige Aufführung im Grossen Festspielhaus wurde vokal ein kaum zu überbietendes Trio aufgeboten, das den flammenden Farben der leidenschaftlichen (An-)Klage wie der fahlen Stimmung fatalen Verlusts, dem Appell wie der Einkehr grossartig Gestalt verlieh' (Salzburger Nachrichten).
Anne-Sophie Mutter und die Camerata Salzburg spielen das Konzert für Violine und Orchester Nr. 5 A-Dur KV 219 von Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791). Diese Aufnahme entstand in der Aula der Universität Salzburg. Bei ihrem ersten Auftritt mit neun Jahren spielte Anne-Sophie Mutter Mozarts Violinkonzert Nr. 2. Ihre glanzvolle Karriere begann, als Herbert von Karajan die damals Dreizehnjährige für Konzerte mit den Berliner Philharmonikern engagierte. Beim Debüt stand Mozart auf dem Programm: das Dritte Violinkonzert. Seitdem gehöre Mozart zu ihrem täglichen Leben, erklärt die Geigerin.
'Caligula' ist die erste Choreographie des Étoile-Solotänzers Nicolas Le Riche für das Ballett der Pariser Opéra. Fasziniert von der komplexen und gewalttätigen Persönlichkeit des autokratischen römischen Kaisers, zeigt das Stück die Qualen eines gebrechlichen Mannes, der den Mond liebt und sein Pferd vergöttert, einen Mann mit Leidenschaft für das Theatralische, der in seiner grausamen Tyrannenherrschaft ständig selbst eine Rolle spielt. Konstruiert als Tragödie, folgt die Choreographie dem unerbittlichen Fortschreiten des einsamen Helden zum Tod. Zur Musik von Antonio Vivaldis Violinkonzerten 'Die vier Jahreszeiten', die selbst den unaufhaltsamen Lauf der Zeit veranschaulichen, erzählt der Tanz mit all seiner Tiefe und Energie von der Poesie und der Gewalt eines blitzschnell im Amoklauf des Machtrausches verbrauchten Lebens.
Beethovens Sinfonie Nr. 9 wird von den Berliner Philharmonikern unter Leitung des ehemaligen Chefdirigenten Claudio Abbado an der Berliner Philharmonie in 2001 dargeboten. Die Aufnahme beinhaltet Interpretationen, welche die Frucht von Claudio Abbados jahrzehntelanger Beschäftigung mit Beethoven sind. Lauscht man der Musik, hört man, wie die Berliner Philharmoniker Abbados musikalische Absichten in Klang umsetzen – man spürt eine Einheit, die nur durch viele Jahre gemeinsamer künstlerischer Erfahrungen und Detailtreue zu erreichen ist.
Entdecken Sie 'La Gazzetta' in einer Aufführung der Rossini-Opernfestspiele. Das Orchester des Teatro Comunale di Bologna brilliert unter dem jungen italienischen Dirigenten Enrique Mazzola. Er, 'einer der begabtesten seiner Generation, ist nicht nur präziser Anwalt der Partitur, er versetzt das Orchester des Teatro di Bologna – wie das Publikum – in ein wahres Rossini-Delirium' (Deutschlandfunk). Der Regisseur Marco Carniti verortet seine farbenfrohe Produktion im Paris der 1950er und verdichtet so gekonnt Rossinis beissende Sozialkritik. Nicola Alaimo verkörpert den neureichen Don Pomponio Storione mit jeder Faser seines Seins. 'Er beweist sein bemerkenswertes dramatisches Können und ungeahnte körperliche Gewandtheit' (Huffington Post). Geniessen Sie diese Aufnahme aus dem Teatro Comunale di Bologna von 2015.
Cast
Nicola Alaimo
Regisseur
Marco Carniti
Drehbuch
Raffaella Lupinacci, SHIKHMIRI, Dario, MIRONOV, Maxim, Vito Priante, TOROSYAN, Hasmik, Nicola Alaimo, Josè Maria Lo Monaco, Ernesto Lama, Andrea Vincenzo Bonsignore
Die Waldbühne in Berlin, eine der attraktivsten Open-Air-Amphitheater auf dem europäischen Kontinent, ist die Heimat der Sommerkonzerte der Berliner Philharmoniker. Mit über 20.000 Besuchern gehören sie zu den populärsten klassischen Musikkonzerten der Welt. In diesem Jahr spielen Seiji Ozawa und die Berliner Philharmoniker Werke von George Gershwin. Das herausragende US-amerikanische Marcus Roberts Trio ist der besondere Gast des Abends.
In diesem Konzertmitschnitt aus dem Münchener Prinzregententheater singt Thomas Hampson, am Flügel begleitet von Wolfram Rieger, Werke von Robert Schumann (1810-1856): Liederkreis op. 35 (Texte von Justinus Kerner) und die aus 20 Liedern bestehende Urfassung des später als Dichterliebe op. 48 veröffentlichten Zyklus (Texte von Heinrich Heine). Der amerikanische Bariton Thomas Hampson, geboren 1955, ist einer der gefragtesten Sänger unserer Zeit. Sein Repertoire reicht vom Barock bis zur Moderne und umfasst Oper, Oratorium und Lied, aber auch Musical und Operette. Durch seine Vielseitigkeit hat Thomas Hampson sich ebenso einen grossen Namen gemacht wie durch seine Leistungen im Aufnahmestudio, in der musikwissenschaftlichen Forschung und der Gesangspädagogik.
Vom Festival International de Piano La Roque d'Anthéron, aufgenommen in der Opéra de Marseille. West-Eastern Divan Orchestra, Leitung: Daniel Barenboim. Giuseppe Verdi: Ouvertüre zu 'I vespri siciliani', Vorspiele zu 'La Traviata' Akte I & III, Ouvertüre zu 'La forza del destino' – Hector Berlioz: Sinfonie fantastique – Georges Bizet: Carmen-Suite Nr. 1 (Auszüge). Musik als Sprache des Friedens – diese Vision vereint die jungen Musiker des West-Eastern Divan Orchestra, die aus Israel, Palästina, Syrien, Jordanien, Ägypten, Libanon und Europa stammen. Sie spielen gemeinsam in dem Orchester, das Daniel Barenboim 1999 zusammen mit dem palästinensischen Literaturwissenschaftler Edward Said (1935-2003) gründete. In Anlehnung an die gleichnamige Gedichtsammlung von Johann Wolfgang Goethe trägt das Orchester den Namen West-östlicher Diwan. Die Musiker propagieren mit ihren Konzerten den Frieden zwischen Völkern und Staaten.
Themen: Franz Schubert: Fantasie f-Moll für Klavier zu vier Händen D 940 / Wolfgang Amadeus Mozart: Sonate für zwei Klaviere D-Dur KV 448 / Claude Debussy: En blanc et noir / Manuel Infante: Sentimento aus 3 Danses andalouses / Witold Lutoslawski: Variationen über ein Thema von Paganini / Johannes Brahms: Ungarischer Tanz Nr. 5 fis-Moll / Darius Milhaud: Brazileira aus Scaramouche | Gäste: Güher Pekinel, Süher Pekinel
Franz Schubert: Fantasie f-Moll für Klavier zu vier Händen D 940 – Wolfgang Amadeus Mozart: Sonate für zwei Klaviere D-Dur KV 448 – Claude Debussy: En blanc et noir – Manuel Infante: Sentimento aus 3 Danses andalouses – Francis Poulenc: Élégie – Witold Lutoslawski: Variationen über ein Thema von Paganini – Johannes Brahms: Ungarischer Tanz Nr. 5 fis-Moll – Darius Milhaud: Brazileira aus Scaramouche. Aufgenommen bei den Ludwigsburger Schlossfestspielen im Forum am Schlosspark. Geboren 1953 in Istanbul, lernten die Zwillingsschwestern Pekinel schon mit fünf Jahren Klavier am Konservatorium ihrer Heimatstadt. Mit 13 setzten sie die Ausbildung in Paris fort und gingen dann nach Frankfurt, um dort Musik, Philosophie und Psychologie zu studieren. Bei Rudolf Serkin, Claudio Arrau, Leon Fleisher und an der Juilliard School in New York vervollkommneten sie ihre musikalische Ausbildung. Seit den 70er Jahren treten Güher und Süher Pekinel erfolgreich als Klavierduo in aller Welt auf.
Maurizio Pollini und das Lucerne Festival spielen unter dem Taktstock des Meisters Claudio Abbado. Beim jährlichen Lucerne Festival in der Schweiz führen sie das wunderbare Klavierkonzert Nr. 4 von Ludwig van Beethoven auf. Dieses Klavierkonzert wurde zwischen 1805 und 1806 komponiert. Beethoven spielte selbst das Solo, als das Konzert im Dezember 1808 uraufgeführt wurde. In diesem Konzert wird das Solo von dem italienischen Pianisten Maurizio Pollini gespielt. Dieser ist besonders bekannt für die Aufführung von Werken von Beethoven, Brahms und Chopin. Das Konzert wurde beim Lucerne Festival im Jahr 2004 aufgezeichnet.