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Im Adultstadium verursachen Erdflöhe Schäden, wenn sie sich von jungen Trieben ernähren. Im Larvenstadium kann nur der Rapserdfloh, der im Inneren der Stängel überwintert, zu grossen Ernteverlusten führen, nicht aber der Kohlerdfloh.
Die Forscher testeten zwei Mischungen von Begleitpflanzen: Alexandrinerklee und Ramtillkraut einerseits und Buchweizen, Linse, Wicke, Platterbse und Ackerbohne andererseits. Die Zahl der von adulten Erdflöhen attackierten Pflanzen nahm im Vergleich zur reinen Rapskultur unabhängig von der Begleitpflanzenmischung ab.
Dieses Ergebnis könnte sich durch eine geruchliche und visuelle Verwirrung durch die Begleitpflanzen erklären lassen. Durch die Untersaat liess sich die Anzahl der Larven nicht reduzieren. Es laufen gegenwärtig neue Versuche, um festzustellen, ob andere Begleitpflanzen die Schäden durch die Larven vermindern könnten. Frostempfindliche Kreuzblütler wie Gelbsenf, Rettich oder Rübse könnten die Schädlinge durch ihren hohen Gehalt an Senfölglycosiden, die von diesen Käfern geschätzt werden, von den Rapspflanzen ablenken.