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www.newoldmanriver-jazzband.ch
Unser Bandname steht für den träge fliessenden Mississippi, den die Einheimischen "Old Man River" nennen. Wir haben den Flussdampfer "Louisiana Star" zu unserem Bandlogo auserkoren. Die Schaufelraddampfer des Mississippi stellen die Verbindung zum Old Time Jazz dar. Anfang des 19. Jahrhunderts wurde auf diesen Schiffen Blues und Ragtime gespielt, wie im Rotlichtquartier "Storyville" von New Orleans. Das Mississippi-Delta gilt als Geburtsort des Jazz.
Wir spielen Ihre Lieblingstitel aus den 1920er und 1930er Jahren im Styl von New Orleans-Jazz, Dixieland, Swing, Blues und Boogie Woogie.
Hansruedi Jordi, tp, voc
Moody Rassouli, p
Martin Blatter, cl , saxes
Hans Georg Steiner, b
Vincent Lachat, tb
Marc Eigenheer, dr, voc
Der Jazz entstand aus der Verschmelzung unterschiedlichster Kulturen, aus europäischen und afrikanischen Traditionen, aus Blues, Gospel und Militär-musik. Möglich wurde dies alles im Schmelztiegel von New Orleans um das Jahr 1900. In jedem Lokal, insbesondere im Rotlichtviertel Storyville, gab es Musik. Street-Bands spielten auf den Strassen, an Hochzeiten, Geburtstags-feiern, Begräbnissen, Bällen und Betriebsfesten etc. Im Sezessionskrieg 1861 nannte man die konföderierten Staaten das "Dixieland", so entstand der "Dixieland- Jazz".
Dieses Bild zeigt die kümmerlichen Reste der einst berühmten Mahogany Hall in "Storyville", nachdem es 1917 durch die Bundesbehörden gegen den Widerstand der Stadtverwaltung geschlossen wurde. Die Anordnung wurde damit begründet, Prostitution in der Nähe von Marinestütz-punkten sei zu verbieten. In den 1940er Jahren wurden die meisten Gebäude eingerissen, um Platz für Sozialwohnungen zu schaffen. 1949 versuchten Jazzhistoriker eines der letzten Bordell-Gebäude zu retten wie z.B. Lulu White's Mahogany Hall, das mit dem "Mahogany Hall Stomp" von Louis Armstrong unsterblich verbunden war.
Die Band aus dem unteren Emmental wurde 1994 gegründet. In Lützelflüh wurde fleissig geübt. Man hatte ein Probelokal im Stil von New Orleans ge-staltet. Das erste Konzert fand in der Kulturmühle statt. Nach einigen Jahren wuchs die Erkenntnis, für den Erfolg sei eine Strategie notwendig und so trat 2007 der Musiklehrer Hansruedi Jordi der Band als Leadtrompeter und Coach bei. Er brachte die Arrangement- und Freeplaykultur ein. Bei Fluktuationen bevorzugte man Profis oder Semiprofis, was erheblich zum Erfolg beitrug.
2009: Eröffnung des neuen Bärenparks in Bern mit 40'000 Besuchern. Dafür komponierte Hansruedi Jordi den "Bärenpark-Blues". 2011: Red Cross Helfer Event auf der Berner-Allmend mit 3500 Gästen, 2013: Festival New Orleans Meets Zofingen. Die OMR trat als Vorgruppe der Dutch Swing College Band auf. Neben zahlreichen Privatfesten folgten Konzerte in vielen Schweizer Jazzclubs und an zahlreichen Kulturveranstaltungen.
Während 27 Jahren spielte die Band über 400 Konzerte. Mit der Corona-Pandemie 2020 entstand eine Spaltung hinsichtlich der Frage, ob man noch öffentlich auftreten sollte. Die Gründerfraktion wollte die Band auflösen. Der progressive Teil gründete kurzum eine neue Formation. Bei Grill, Bier und bester Laune entstand am 30.09.2020 ein neues, hoch motiviertes Sextett mit zwei neuen Bandmitgliedern. Das bei den Fans beliebte Repertoire mit integrierten Boogie Woogies wurde beibehalten. Der Name war klar: "New Old Man River Jazzband".
Stell dir vor, es ist Krieg und niemand geht hin. Carl Sandburg 1955