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Die Nahrungsmittelknappheit auf der Insel Panay konnte in den letzten Jahren mit neuen landwirtschaftlichen Anbaumethoden verbessert werden. Nun sollen sich die Bewohnerinnen und Bewohner auf politischer Ebene Gehör für ihre Anliegen verschaffen können.
Seit 15 Jahren engagiert sich Pina (People’s Initiatives and Network for Aklan) in der Provinz Aklan. Hier, im Nordwesten der Insel Panay, haben die Bauernfamilien gelernt, nachhaltige Landwirtschaft zu betreiben und so den Veränderungen durch den Klimawandel zu trotzen. Sie konnten Produktion und Produktivität steigern und von einem erhöhten Einkommen profitieren.
Mehr zu Essen, nun geht es noch einen Schritt weiter
Diese neue wirtschaftliche Sicherheit ermöglicht den Bauern erste Versuche in Netzwerkarbeit. Sie organisieren sich in Verbänden und Gewerkschaften. Zudem suchen sie den Kontakt zu Vertreterinnen und Vertretern der lokalen Regierungen, um diese für ihre Anliegen zu gewinnen. Auf diese Art und Weise tragen sie die Früchte des eigenen Erfolges in die Gesellschaft hinein.
Das Projekt Mainuswagong Komunidad unterstützt diese Entwicklung. Es setzt bei einzelnen Bauernfamilien an und begleitet sie dabei, sich selbst besser zu organisieren. Ziel des Projekts ist die Heranbildung einer fortschrittlichen Zivilgesellschaft, in der die Menschen gemeinsam die Verantwortung für ihre Entwicklung übernehmen.
Mit einer stärkeren Stimme lässt es sich besser mit der Regierung verhandeln – das Ziel ist, dass man sich schliesslich im nationalen und internationalen Markt erfolgreich positionieren kann. Die Entwicklung der Gesellschaft beginnt in der kleinsten sozialen Struktur, in den Familien, die sich entfalten.