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Rickert und Schlatter stehen seit 2003 mit ihrem poetischen und politischen Kabarett auf den Kleinkunstbühnen der Deutschschweiz, wie das Bundesamt für Kultur in seinem Communiqué schreibt. Bereits 2004 wurden die beiden mit dem Salzburger Stier, dem bedeutendsten Preis im deutschsprachigen Kabarett, ausgezeichnet.
Nun konnten sie auch die Jury des Schweizer Kleinkunstpreises überzeugen. Aus deren Sicht beweisen die Produktionen von schön&gut Kabarett im Kleinformat: "Poesie im Spiel, Sorgfalt in der Sprache, fliegende Rollenwechsel und eine Verschachtelung von Geschichten."
In ihren Rollen als Frau Gut und Herr Schön lieferten sie sich am Schauplatz Grosshöchstetten im Emmental literarische Duelle. "Sie sezieren Deutschschweizer Provinzmief und Befindlichkeiten der Schweizer Gesellschaft und sorgen so für eine nachhaltige Unterhaltung."
Der Schweizer Kleinkunstpreis wird seit 1993 verliehen. Er ist mit 30'000 Franken für eine Einzelperson und mit 50'000 Franken für eine Gruppe dotiert. Vor zwei Jahren wurde der Preis in die Schweizer Theaterpreise aufgenommen und wird nun vom Bundesamt für Kultur (BAK) verliehen.
Die letzten Preisträger waren das Clown-Duo Compagnia Baccalà (2016) und der Schriftsteller Pedro Lenz (2015).