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Ausgehend von Kosten-/Leistungsrechnungen für paralandwirtschaftliche Aktivitäten aus der betriebswirtschaftlichen Literatur werden Faktoren für die Berechnung von Standardarbeitskräften (SAK) hergeleitet. Die SAK-Faktoren geben den notwendigen Arbeitsinput pro Fr. 10 000.– Rohleistung beziehungsweise Umsatz an, wobei drei Klassen von Aktivitäten unterschieden werden. Erlebnis- und Bildungsangebote auf dem Bauernhof sind sehr arbeitsintensiv und können mit dem Faktor 0,15 SAK pro Fr. 10 000.– Rohleistung umschrieben werden. Agrartouristische Aktivitäten wie Gastronomie und Übernachtungen sowie das Bereitstellen von Energieholz und die Pensionspferdehaltung bilden die zweite Klasse mit einem Faktor von 0,06. Die von vielen landwirtschaftlichen Betrieben praktizierte Direktvermarktung und Lohnarbeit hat als dritte Klasse einen SAK-Faktor von 0,03.
Rindfleisch kann auf verschiedene Weise erzeugt werden. Die Intensivmast ist produktiver, die extensive Bio-Weidemast erzielt höhere Preise – doch was ist wirtschaftlicher? Agroscope hat die beiden Produktionssysteme miteinander verglichen.
In einer Online-Umfrage haben Agroscope-Forschende die Einstellungen der Schweizer Bevölkerung zu agrarpolitischen Zielen in allen drei Sprachregionen untersucht. Die Ergebnisse sollen helfen, die Agrarpolitik besser zu gestalten.
Bei der Agri-Photovoltaik wird dieselbe Fläche für die Energieerzeugung und die landwirtschaftliche Produktion genutzt. Das Interesse an diesem Ansatz wächst, aber der Erfolg hängt von vielen Faktoren ab und es muss noch geklärt werden, welche Kulturen sich am besten dafür eignen.