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Beeinträchtigung und Sexualität
Institutionelle Sexualkonzepte und ihre praktische Umsetzung
Die vorliegende Bachelor-Thesis setzt sich vertieft mit der Thematik von Sexualität in der institutionellen Arbeit von Menschen mit Beeinträchtigungen auseinander.
Die Arbeit widmet sich der Thematik, wie theoretische, institutionelle Sexualkonzepte gewinnbringend in den praktischen Wohngruppenalltag implementiert werden können.
Um diesem Gegenstand nachzugehen, wird im ersten Teil auf die genaue Definition von Sexualität eingegangen, weitere opportune Begrifflichkeiten ausformuliert und auf die aktuellen Hindernisse der selbstbestimmten Sexualität von Menschen mit Beeinträchtigungen hingewiesen.
In einem zweiten Teil werden diverse Faktoren zur Wahrung der Sexualität im Kontext der Beeinträchtigung beleuchtet.
Im dritten Teil konzentriert sich die Perspektive auf die erzielten Erkenntnisse. Daraus wird eine konkrete Übersetzungshilfe generiert, welche bei der eingangs erwähnten Thematik unterstützend wirken soll und so die bedürfnisgerechte Sexualität im Wohnalltag fördern kann. Es wird ersichtlich, dass verschiedene Rechte aus der UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) zu wenig berücksichtigt werden und noch grosser Handlungsbedarf besteht.
Führungskräfte sowie Mitarbeitende aus Institutionen stehen also noch mehr in der Pflicht, durch professionelle Auseinandersetzung mit der Thematik sowie dem Erstellen von geeigneten Rahmenbedingungen mehr selbstbestimmte Sexualität zu ermöglichen. Genau auf jene Kernproblematik soll mit der im Kapitel 4.2 erstellten Übersetzungshilfe unterstützend eingewirkt werden.