Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03423.jsonl.gz/2298

Der Rechtsstreit zwischen den ehemaligen Eheleuten Johnny Depp (58) und Amber Heard (35) wird immer komplizierter. Nun soll angeblich auch Schauspielkollege James Franco (43) mit reingezogen werden. Laut dem Portal Pagesix.com könnte Franco angeblich erklären müssen, wie eng sein Verhältnis zu Heard war. Die Anwälte von Depp wollen den Schauspieler demnach fragen, ob er angebliche Verletzungen bei Heard gesehen habe. Franco soll laut dem Bericht Anfang nächsten Jahres seine Aussage machen.
Die Anwälte des Superstars sollen Franco vorgeladen haben, weil ein Überwachungsvideo vom Mai 2016 den Schauspieler mit Heard vor einem Aufzug zeigt. Einen Tag vorher soll es zwischen Heard und Depp einen Streit gegeben haben. Das juristische Team von Johnny Depp möchte Franco nun angeblich als Zeugen befragen, um zu erfahren, ob er und Heard über den Streit gesprochen haben oder ob Franco angebliche Verletzungen in Heards Gesicht gesehen habe.
Depp und seine Anwälte werfen Heard unter anderem vor, dass sie Fotos, die sie mit zwei blauen Augen zeigen, nachträglich digital bearbeitet hat. Mit der Verleumdungsklage fordert der Schauspieler 50 Millionen Dollar als Entschädigung ein. Eine ähnliche Klage gegen die britische Boulevardzeitung «The Sun», die Depp in einem Artikel als «Ehefrauenschläger» bezeichnet hatte, verlor er 2020. Das US-Verfahren richtet sich nun jedoch direkt gegen Heard.