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Betrachten wir dieses Wort etwas näher: Reist einer aus Afrika in die Schweiz, weil er der Armut entrinnen will, seine Familie ernähren will und was der Gründe noch mehr sind, dann wird er als Wirtschaftsflüchtling zurückgewiesen. Er wollte ja nur hier arbeiten und Geld verdienen. Reist einer aus Europa in die Schweiz, weil er in seinem Land keine Arbeit hat; arbeitet er als Grenzgänger, weil die Arbeit in der Schweiz besser entlohnt wird; dann ist er im Grunde auch ein Wirtschaftsflüchtling, aber er ist willkommen.
Sehr oft heisst es, dass man seine spezielle Ausbildung in der Schweiz nicht habe, dass man solche Zuwanderer brauche, weil wir z. B. zu wenig Techniker, sonstige Spezialisten haben. Die Schule hat bekanntermassen in den letzten 20, 30 Jahren vor allem die Sprachbegabung gefördert, die Ausbildungsziele waren also falsch. Auch hat man unser bewährtes Berufsbildungssystem zumindest in seinem Stellenwert vernachlässigt.
Weil die Schule nicht die richtige Ausbildung vermittelte, ist die Zuwanderung aus Europa nötig geworden. Diese hat uns im Wesentlichen geholfen, die Finanzkrise schnell zu überwinden, denn dadurch floriert die Binnenwirtschaft; aber nur solange die Zuwanderung anhält. Im Klartext: Wirtschaftsflüchtlinge bauen für Wirtschaftsflüchtlinge Häuser auf Kosten unseres kostbaren Bodens und der nächsten Generation.
Hört die Zuwanderung auf und die Aussenwirtschaft stagniert weiterhin, dann werden die Sozialwerke riesige Probleme haben. Spätestens dann, wenn die Schweiz für Zuwanderer finanziell nicht mehr interessant ist, wenn die legalen Wirtschaftsflüchtlinge oder wie es korrekt heisst, die Zuwanderer, nicht mehr kommen oder abreisen, werden wir uns mit leerstehenden Liegenschaften und deren Folgen auseinandersetzen müssen. Die, welche diese versalzene Suppe gekocht haben, werden sich leider nicht verantwortlich fühlen oder nicht mehr im Amt sein.
Leserbrief von Werner Huber,
Winterthur ZH