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Mitte baut ihre Vormachtstellung im Ständerat weiter aus
Die Mitte hat ihre Vormachtstellung im Ständerat ausgebaut. Die SVP verlor nicht nur ihren Sitz im Aargau, sondern scheiterte mit ihren Kandidaten auch in den Kantonen Zürich, wo die GLP den Bürgerlichen einen Sitz abnahm, sowie im Kanton Solothurn. SVP-Präsident Marco Chiesa wurde wiedergewählt. Die SP gewann zwei Sitze hinzu.
Damit setzt sich der neue Ständerat wie folgt zusammen: Die stärkste Vertretung hat die Mitte mit nunmehr 15 Sitzen (2019: 13). An zweiter Stelle folgt die FDP mit elf Sitzen (2019: 12), vor der SP mit neun Sitzen (unverändert) und der SVP mit sechs Sitzen (unverändert).
Die Grünen halten noch drei Sitze in der kleinen Kammer gegenüber fünf vor vier Jahren. Wieder im Ständerat vertreten ist die Grünliberale Partei (GLP) sowie neu das MCG (Mouvement citoyens genevois). Nicht wiedergewählt wurde der Parteilose Thomas Minder.
(text:sda/bild:zvg parlament.ch)