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In Beantwortung einer Interpellation der Fraktion SP/Grüne des Kantonsrats vom 28. September 2005 schreibt die Regierung weiter, der Kanton Solothurn sei als möglicher Standort für ein geologisches Tiefenlager bezeichnet worden, womit grosse Teile des Kantons Solothurn in den Fokus der Diskussion gerieten. Der Regierungsrat erachte es jedoch als unabdingbar, dass der Entscheid bei der Wahl eines Standortes für ein geologisches Tiefenlager zugunsten des wissenschaftlich und technisch besten Standortes ausfallen müsse.
In einem Brief vom 12. Dezember 2005 an das Bundesamt für Energie stellte der Regierungsrat neben einigen fachtechnischen Anträgen deshalb vor allem den Antrag, die Reserveoption «Untere Süsswassermolasse» (mit der Gebiete des Kantons Solothurn für ein Tiefenlager ins Rampenlicht geraten sind) in der nächsten Planungsphase zu verwerfen, weil diese Ablagerungen aufgrund ihrer Heterogenität den Grundanforderungen an das geologische Umfeld eines Tiefenlagers nicht genügen könne. Der Regierungsrat schreibt weiter: «Zudem wird der Bevölkerung mit dieser Reserveoption suggeriert, dass im ganzen Mittelland alternative Standorte möglich wären, welche dieselben guten Eigenschaften hätten wie der Opalinuston in Benken/Zürich Weinland, was so nicht stimmt.»
Quelle
H.R. nach Regierungsrat des Kantons Solothurn, Regierungsratsbeschluss, 20. Dezember 2005