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Ordnen Sie folgende Begriffe in eine hierarchische Reihenfolge: Unternehmensstrategie, Marktsegmentstrategie, Produktionspolitik, Preispolitik, Distributionspolitik, Kommunikationspolitik, Distributionspolitik. Begründen Sie die gewählte Reihenfolge
Hier geht es darum, die richtige Rangfolge zu definieren und zu begründen. Es sollte selbstverständlich sein, dass die Definition der Unternehmensstrategie an erster Stelle steht. Aus dieser lassen sich die jeweiligen Zielgruppen ableiten und Strategien für die einzelnen Segmente definieren. Alle anderen Entscheidungen, die in Bezug auf die Ausgestaltung des Marketingmix (Produkt-, Preis-, Kommunikation- und Distributionspolitik) getroffen werden, dienen der Erreichung der Unternehmensstrategie und stehen nebeneinen bzw. ergänzen einander. Die Distributionslogistik ist schließlich ein Unterpunkt der Distributionspolitik. Weitere Unterpunkte sind die Definition der Distributionskanäle und Auswahl der Distributionorgane.
Definieren Sie die Begriffe Distributionskanal und Distributionsorgan. Welche Distributionsorgane kennen Sie? Erläutern Sie deren Funktion.
Der Distributionskanal ist der Absatzweg, auf dem die Ware zum Kunden gelangt (z.B. Groß- und Einzelhandel).
Unter den Distributionsorganen versteht man die in die (gesamtwirtschafliche) Distribution eingeschalteten Organe. Hierzu zählen betriebseigene Absatzorgane (z.B. Geschäftsleitung, eigene Läden), Absatzhelfer (z.B. Handelsvertreter, Kommissionär), betriebsfremde Absatzorgane (Groß- und Einzelhandel) und betriebsgebundene Absatzorgane (Vertragshändler,Franchising).
Bitte erläutern Sie die Funktion von Distributionskanälen am Beispiel eines Weinhändlers. Zeigen Sie einleitend, wie durch die Einschaltung eines Handelsintermediärs die Anzahl der Transaktionen bzw. der Geschäftsverbindungen reduziert werden kann (Annahme: 100 Winzer / Weinerzeuger, 1 Händler, 1500 Kunden).
Bei Annahme, dass der Händler 100 Winzer und 1500 Kunden als Geschäftspartner hat, hätte er pro Jahr ca. 1600 Transaktionen bzw. Geschäftsverbindungen durchzuführen. Durch das Einschalten eines Handelsintermediärs, der sich um die Beziehung zu den Kunden kümmert, reduzieren sich die Kontakte des Händlers auf die Verbindungen mit den Winzern, also auf ein Sechzehntel.
Über den Distributionskanal wird die Ware an die Kunden verteilt. Der Hersteller (im Beispiel: der Weinhändler) kann entscheiden, ob er seine direkt oder indirekt (z.B. durch Einsatz eines Handelsintermediärs) beliefern möchte.
Sie sind Praktikant in dem jungen Unternehmen StartDesign, das hochwertiges und handfertiges Textil- und LederZubehör für Smartphones und Tablets (z.B. Taschen und Cases) herstellt. Bisher hat das Unternehmen im Endkundensegment nur einen eigenen Online-Vertrieb. Sie sollen nun Vorschläge über weitere Kanäle machen, um eine größere Marktabdeckung zu erreichen. Welche Möglichkeiten würden Sie empfehlen? Begründen Sie Ihre Antwort ausführlich.
Hier ist ein wenig Kreativität gefragt. Da das genannte Unternehmen bereits über den Direktvertrieb seine Produkte vertreibt, bleibt die Überlegung, ob bestimmte Formen des indirekten Vertriebes eventuell Sinn machen könnte. Die Übergeordnete Zielsetzung scheint die Erreichung einer breiten Marktabdeckung zu sein. Dies ist insbesondere ein Großer Vorteil beim Einsatz von Einzelhändlern als Vertriebsorgane aufgrund des i.d.R. breiten Filialnetzes. Ebenso wäre eine Kooperation mit den Herstellern der Geräte denkbar, die die Produkte vielleicht als Erstausrüster den Kunden zusammen mit den Geräten bereitstellen könnten. Es sind grundsätzlich unterschiedliche Varianten denkbar. Wichtig ist nur, dass Sie Ihre Überlegungen richtig begründen.
Erläutern Sie die Aufgaben der Distributionslogistik.
Wahl des Absatzweges: Wie soll der Weg der Produkte vom Hersteller bis zum Kunden gestaltet werden?
Wahl der Absatzorgane: Wie soll der Kontakt zu den Kunden hergestellt und die Verbindung zu diesen gepflegt werden?
Fragen der Logistik: Wie soll die Auslieferung der Produkte an die Kunden gestaltet werden?
Erläutern Sie kurz, was unter dem Konzept des DRP zu verstehen ist. Warum ist dieses Konzept bei der verbrauchsorientierten Bedarfsermittlung im Vergleich zum "traditionellen" Ansatz vorteilhaft?
Ein Disaster-Recover-Plan (DRP) beschreibt, wie ein Unternehmen mit einem möglichen Desaster umzugehen hat. Falls ein DRP besteht, kann das Unternehmen die Auswirkungen eines Desasters minimieren und ihre geschäftskritischen Prozesse fortführen. Die DRP-Planung beinhaltet in der Regel eine Analse der Geschäftsprozesse und des Bedarfs, was einen Vorteil im Vergleich zum traditionellen Ansatz darstellt.