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Obwohl US-Behörden und die EU-Kommission kartellrechtliche Voruntersuchungen eingeleitet haben, will Google an der geplanten Kooperation mit Yahoo festhalten. Die beiden Internet-Unternehmen hatten im vergangenen Juni eine umfassende Werbe-Partnerschaft angekündigt
, die vor allem Microsoft hart treffen würde. Google-Chef Eric Schmidt wird nun in verschiedenen Medien mit der Aussage zitiert, dass ab Ende Oktober erstmals von Google gelieferte Anzeigen neben Suchergebnissen von Yahoo erscheinen werden. Yahoo rechnet dadurch mit zusätzlichen Werbeeinnahmen von 800 Millionen Dollar jährlich.
Ob das US-Justizministerium bis zu diesem Datum seine Voruntersuchung
abschliessen kann, ist ungewiss. Google glaubt jedenfalls, dass das Abkommen so verfasst worden ist, dass es den Wettbewerbsgesetzen in den USA entspricht. Er betonte zudem, dass Google den Start der Zusammenarbeit freiwillig auf Ende Oktober verschoben habe, um den Wettbewerbshütern Zeit für eine Überprüfung des Deals zu geben. "Nach meinem Verständnis können wir den Zeitpunkt für den Beginn des Abkommens selber festlegen, da es sich um eine wirtschaftliche Vereinbarung handelt", so Schmidt.
Der Google-Chef nutzte die Aufmerksamkeit, um wieder einmal den Konkurrenten Microsoft anzugreifen: "Wir sind ziemlich sicher, dass Microsoft aktiv daran arbeitet, jeden dagegen aufzubringen." Man halte aber am Plan der Zusammenarbeit mit Yahoo fest. (mim)