Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03452.jsonl.gz/1377

Das Buch ist am Anfang etwas langatmig, wird aber bis zum Schluss echt spannend, so dass man es nicht mehr aus der Hand legen kann (einmal habe ich sogar meine Ubahn Station verpasst, so vertieft war ich in den Geschehnissen). Auch die Anzahl der Götter, Völker etc ist am Anfang... Das Buch ist am Anfang etwas langatmig, wird aber bis zum Schluss echt spannend, so dass man es nicht mehr aus der Hand legen kann (einmal habe ich sogar meine Ubahn Station verpasst, so vertieft war ich in den Geschehnissen). Auch die Anzahl der Götter, Völker etc ist am Anfang schwer zum Folgen, mit der Zeit lernt man aber die wichtigsten Vertreter kennen und ordnet diese ohne Probleme wieder ein. Für mich persönlich ist die Entwicklung der beiden Brüder Kalen und Varyn interessanter gewesen, als die von Adare, vielleicht ändert es sich noch in den nächsten Bänder. Buch zwei und drei befinden sich bereits auf meinem Tolino, ich kann die Reihe also nur empfehlen :)
Valyn, Kaden und Adare sind die Kinder von Sanlitun, dem Kaiser des mächtigen annurischen Reiches. Die Herrscher dieses Reiches haben glühende Augen, welche den Anschein erwecken, als würden sie in Flammen stehen. Es heißt, dass die Vorfahren der kaiserlichen Blutlinie einst von der Göttin des Lichts gesegnet worden seien.... Valyn, Kaden und Adare sind die Kinder von Sanlitun, dem Kaiser des mächtigen annurischen Reiches. Die Herrscher dieses Reiches haben glühende Augen, welche den Anschein erwecken, als würden sie in Flammen stehen. Es heißt, dass die Vorfahren der kaiserlichen Blutlinie einst von der Göttin des Lichts gesegnet worden seien. Seit mehr als 8 Jahren sind die drei Geschwister schon voneinander getrennt und bereiten sich auf ihre künftigen Aufgaben vor. Adare, die älteste der drei, lebt an der Seite ihres Vaters und bereitet sich darauf vor eines Tages den Posten der Finanzministerin zu übernehmen, denn als Frau ist ihr der Thron verwehrt. Valyn der Mittlere hätte zwar vom Alter her das Anrecht auf den Thron, allerdings sind seine Augen tiefschwarz und so wurde entschieden, dass Kaden, der jüngste der drei in Zukunft auf dem unbehauenen Thron sitzen und über das Reich herrschen soll. Dieser wurde zur Vorbereitung auf seine Aufgaben in ein Kloster geschickt, wo er sich in Demut und Weisheit üben soll, aber noch bevor seine Ausbildung vollendet ist, wird Sanlitun durch eine gewaltige Verschwörung getötet. Nun sind auch seine Kinder in Gefahr, denn die kaiserliche Blutlinie soll vollkommen ausgelöscht werden, um einem neuen Kaiser Platz zu machen. Das Cover ist sehr ansprechend gestaltet und ist auf alle Fälle einen zweiten Blick wert. Die ganze Farbgebung ist recht düster gehalten und das einzige, was man sieht, ist ein Thron und drei Schwerter, welche in diesem stecken. Die Schwerter sollen wahrscheinlich Adare, Kaden und Valyn darstellen, die dafür kämpfen, dass die Macht nicht in die falschen Hände fällt. Der Titel, passt jedenfalls zu dem Buch, auch wenn er etwas mehr preisgibt als der Englische, aber das ist wirklich nur eine Detailfrage. Insgesamt gefällt mir die gesamte Inszenierung des Covers gut und ist meiner Meinung nach auch sehr passend gewählt. Die Protagonisten sind Kaden, Valyn und Adare, wobei der Fokus in diesem Band mehr auf den ersten beiden liegt und Adare ein wenig vernachlässigt wird. Dennoch hat sie auch einige wichtige Szenen und wird in den folgenden Büchern sicher noch eine größere Rolle einnehmen. Was man zu den beiden jungen Männern sagen kann, ist erstmal folgendes: Sie können mit Schmerz umgehen, wobei es bei Valyn zu seinem täglichen Brot gehört, da er sich zu einem Elitekrieger ausbilden lässt. Aber auch Kaden liegt nicht faul herum, sondern kämpft mit sich und seinen Lehrern und Meistern. Sie sind sich beide sehr ähnlich, die geborenen Anführer und zeigen eine Menge Entschlossenheit, haben aber auch den Hang über die Stränge zu schlagen und Regeln zu missachten. Adare hingegen ist etwas ruhiger, aber auch sie kann ihr Temperament nicht immer zügeln und bringt sich damit in die ein oder andere brenzlige Situation. Die Geschichte ist durch ihre drei Handlungsstränge relativ dicht allerdings kann man durch die vielen Orte und Personen, die vorgestellt werden, schnell den Überblick verlieren.Die beiden Haupthandlungsstränge von Valyn und von Kaden sind leider relativ ähnlich, auch wenn ihre Ausbildungen prinzipiell verschieden sind, so haben sie doch mit ziemlich schmerzhaften und blutigen Aufgaben eine Gemeinsamkeit, die mit der Zeit ein wenig langatmig wird. Allerdings schafft es der Autor noch rechtzeitig einzulenken und mit einem kleinen Krimi innerhalb der Geschichte die ganze Sache ein wenig aufzulockern und einen Kontrast zu schaffen. Der Stil war über weite Strecken angenehm zu lesen, aber es gab vier Stellen in dem Buch, bei denen die Formulierungen etwas holprig gewählt worden sind und mich durch den Stilbruch ein wenig aus dem Fluss gebracht haben. Ob dieser Stilbruch von dem Autor gewollt ist oder aus der Feder des Übersetzers stammt, kann ich zwar nicht sagen, wollte es aber trotzdem erwähnen. Allerdings ist das Kritik auf sehr hohem Niveau. Leser, die weder auf blutige Szenen noch auf leidende Protagonisten verzichten möchten, sind mit diesem Buch bestens beraten, wer lieber Protagonisten hat, welchen es gut geht, sollte hiervon die Finger lassen. Meinen Geschmack hat es jedenfalls getroffen und bekommt darum 4.5 von 5 Punkten.
Der Einstieg in dieses Buch gelang ohne Probleme. Ich wurde immer tiefer hineingezogen . Als erstes lernte ich Kaden kennen und sofort hatte er mich völlig für sich eingenommen. Er wird in einem Bergkloster bei Mönchen zum herrschen ausgebildet. Dabei hab ich unglaublich mit ihm mitgelitten. Denn es ist teilweise ziemlich... Der Einstieg in dieses Buch gelang ohne Probleme. Ich wurde immer tiefer hineingezogen . Als erstes lernte ich Kaden kennen und sofort hatte er mich völlig für sich eingenommen. Er wird in einem Bergkloster bei Mönchen zum herrschen ausgebildet. Dabei hab ich unglaublich mit ihm mitgelitten. Denn es ist teilweise ziemlich grauenvoll, was er da über sich ergehen lassen muss. Doch wofür ist das gut? Soll er abgehärtet werden? Alles scheint bei ihm hart und gnadenlos vonstatten zu gehen, aber es stärkt und festigt ihn auch. Sehr toll fand ich, daß ihm dennoch seine ganze Menschlichkeit erhalten geblieben ist. Er wirkt sehr sympathisch und aufgeschlossen. Aber er weiß auch, daß er als Thronfolger Feinde hat, die ihm ans Leder wollen. Doch wer sind sie eigentlich? Danach lernt man Valyn kennen. Auch er wirkt sympathisch. Seine Zeit in der er als Elitekrieger ausgebildet wird ist hart und bringt so manche Opfer, dabei kommt er immer mehr an seine eigenen Grenzen. Seine Schmerzen, seine Wut und seine Verzweiflung sind dabei sehr gut spürbar. Aus seiner Truppe hat mir Gwenna sehr gut gefallen. Eine Frau mit viel Stärke und Entschlossenheit, von der man noch einiges erwarten kann. Zum Schluss lernen wir noch Adare kennen. Sie ist die Finanzministerin am Kaiserhof und wirkt sehr hart, aber auch ziemlich undurchdringlich. Dennoch weiß man, hinter ihr steckt noch mehr, als es zunächst den Anschein hat. Alle drei haben sich zuletzt vor 8 Jahren gesehen. Was mir besonders gut gefallen hat, wie ihre Augen beschrieben wurden, voller Magie und Einzigartigkeit, ich konnte mir das direkt bildlich vorstellen. Sie haben es sich zur Aufgabe gemacht, jeder auf seinem Posten nach dem Mörder des Vaters zu suchen. Ein Unterfangen das nicht einfach ist und so manches Tribut fordert. Es geht hierbei sehr actionreich, teilweise grausam und sehr emotional zu. Der Autor hat eine sehr einfühlsame Schreibart, die uns den Charakteren und der Szenarie näherbringt. Man fühlt sich mit Ihnen direkt eins. Die Welt ist wunderbar beschrieben und man kann sehr gut darin abtauchen. Man erlebt an der Seite der drei ihre Abenteuer und das jeweilige Schicksal. Es dauert eine Weile bis man alles überblickt hat, was gar nicht so einfach ist. Die einzelnen Völker und Götter muss man erstmal überschauen. Die Erklärung am Ende des Buches hilft da nochmal sehr gut weiter. Der magische Anteil in diesem Buch hat mir sehr gut gefallen und mich unglaublich fasziniert. Eine Idee die auf jeden Fall etwas hat und das man nie vermuten würde. Die Geschichte verfügt über einige Wendung, die einem den Atem rauben, aber auch schockieren. Der Abschluss des ersten Bandes hat mir sehr gut gefallen und ich bin sehr gespannt wie es weitergeht, da für mich noch einige Fragen offen blieben. Die Charaktere wirken klar und geradeheraus. Einige mag man, andere weniger. Doch sie wirken sehr authentisch und gewinnen immer mehr an Seele und Leben. Ihre Handlungen und Gedankengänge sind stets gut nachvollziehbar gestaltet. Die vielen Beschreibungen der Welt , sowie der Vorkommnisse als auch der Gefühle, lassen uns immer tiefer in dieses Buch abtauchen und alles hautnah erleben. Ich bin selbst ganz überrascht, wie sehr mir dieses Werk gefallen hat. Die Handlung an sich ist gut durchstrukturiert und bezaubert vor allem durch die liebevoll gestalteten Charaktere. Einige Wendungen und die zentrale Grundidee machen dieses Buch unglaublich gut. Schade fand ich etwas, das man so wenig von Adare erfahren hat. Ihr wird leider nur sehr wenig Raum im ersten Band gegeben. Die Geschichte ist zwar sehr interessant, nimmt aber erst wirklich Fahrt nach der Hälfte auf. Dadurch entstehen ,mitunter leider auch ein paar Längen. Hierbei erfahren wir die Perspektiven von Kaden, Valyn und Adare, das verschafft Ihnen mehr Raum und Tiefe. Dennoch gibt es noch genügend Geheimnisse, die es zu ergründen gilt. Die einzelnen Kapitel sind normal gehalten. Dieses Buch übt einen sehr großen Sog aus, was die Zeilen förmlich vorüberfliegen lassen. Der Schreibstil des Autors ist fließend und mitreißend, aber auch sehr bildgewaltig gestaltet. Das Cover und der Titel passen gut zum Buch. Fazit: Ein genialer Auftakt der Thron - Reihe, der mich spürbar an meine eigenen Grenzen gebracht hat. Drei Hauptcharaktere und eine faszinierende Grundidee,haben mich unglaublich in den Bann gezogen und nicht mehr losgelassen. Unbedingt lesen. Ich vergebe 4 von 5 Punkten, da es für mich noch kleinere Schwächen gab.
Das Cover finde ich sehr ansprechend, es schreit förmlich nach High-Fantasy, dann noch der Satz "Drei Erben, ein Reich und eine mörderische Intrige" und dazu der GoT Vergleich, es war um mich geschehen, dieses Buch wollte ich unbedingt lesen. Die Welt sieht nur das, was du ihr zu sehen erlaubst, und... Das Cover finde ich sehr ansprechend, es schreit förmlich nach High-Fantasy, dann noch der Satz "Drei Erben, ein Reich und eine mörderische Intrige" und dazu der GoT Vergleich, es war um mich geschehen, dieses Buch wollte ich unbedingt lesen. Die Welt sieht nur das, was du ihr zu sehen erlaubst, und sie beurteilt dich nach dem, was du ihr enthüllst. Seite 93 Am Anfang des Buches findet man eine Karte, ich liebe ja Karten und diese ist ein Schmuckstück, sehr schön und umfangreich. Viele geografische Daten darauf braucht man in Band 1 noch nicht, ich schätze aber im Verlauf der Reihe werden sie wichtiger. Am Ende des Buches sieht man eine Beschreibung der Götter und Völker, diese ist auch sehr praktisch, da man sonst Probleme hat sich bei den vielen zu orientieren. Der Lese begleitet die 3 Kinder des ermordeten Kaisers. Seine Tochter am Hofe, erlebt der Leser leider am wenigsten. Was ich schade fand, so konnte man sie kaum kennenlernen. Doch man merkt, dass Adare eine starke Frau ist, die leider zurückstecken muss, da sie nur eine Frau in einer Männerwelt ist. Die beiden Brüder Kaden und Valyn begleitet der Leser die meiste Zeit. Hier merkt man, dass der Autor sehr viel Wert darauf gelegt hat, seine Welt und die Charaktere zu erklären, alles ist gut ausgearbeitet und facettenreich. Der Schreibstil ist zwar einfach zu lesen, aber sehr ausschmückend und dadurch bliebt das Tempo für mich etwas auf der Strecke. So gut wie alles wird sehr ausführlich beschrieben und die Dynamik fehlte mir. Leider zog es sich dadurch auch für mich. Ich mag eigentlich lange Einführungen, aber fast im ganzen Buch geht es nur um die Ausbildung der beiden. Und irgendwann ging mir der Missbrauch einfach auf die Nerven. Ich habe kein Problem mit Gewalt in einem Buch, aber wieso man die Kaiserkinder immer wieder halb umbringen muss hat sich mir nicht erschlossen. Und ich rede hier nicht von den Feinden, nein, sondern von den Lehren, die die Jugendlichen quälen. Natürlich dient diese Gewalt auch einen Zweck, den der Autor auch begründend, aber mir ging es gegen den Strich. Und ich habe immer darauf gewartet, dass sich doch noch ein Funken Stolz zeigt. Noch dazu verhalten sie sich oft ziemlich unbeholfen, was nicht zu ihrer Ausbildung passt. Die Intrigen sind eher durchschaubar und ich hätte erwartet, dass da mehr von den Kaiserkindern kommt. Es besteht ein großer Unterschied darin, geschlagen zu werden oder zu zerbrechen. Seite 342 Trotz der fehlenden Spannung war dieses 750 Seiten schwere Werk nicht unbedingt langweilig. Es war interessant zu lesen, was für eine Welt der Autor erschaffen hat und auch was dahinter steckt. Ich glaube, man kann Band 1 hier als Einführung sehen und in Band 2 geht es dann erst richtig los. Fazit: Eine Einführung in ein Fantasy Epos, welches groß werden kann. Brian Staveley hat eine Facettenreiche Welt erschaffen,doch fehlte es mir an Spannung und die Gewalt zum Zwecke des Lernens war mir zu viel. Dynamik und Tempo blieben auf der Strecke, dafür wurde vieles sehr ausführlich erklärt.