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Der Traum von einer Medaille lebte schon vor der EM. Nun hat alles zusammen gepasst und die Schweizerinnen traten bärenstark auf. Die Realität von Edelmetall ist auch für den Schweizer Badmintonsport ein Grosserfolg. In der bisherigen Geschichte konnte unsere Nation erst einmal eine der begehrten EM-Medaillen in der U19-Altersklasse gewinnen – und zwar vor 17 Jahren durch Jeanine Cicognini, die sich die Silbermedaille im Fraueneinzel sicherte. Später spielte die Walliserin für Uzwil in der Nationalliga A.
Nun schafften auch die beiden 18-jährigen Vera Appenzeller und Lucie Amiguet die Sensation. Im Halbfinal spielten sie gewohnt mutig auf und gewannen den ersten Satz. Doch die als Nummer zwei gesetzten Spanierinnen Carulla/Rodriguez übernahmen in der Folge zunehmends die Überhand. Letztlich verlieren die Schweizerinnen mit 21:19, 15:21, 13:21.
Damit sind die Europameisterschaften für die Schweizerinnen, insbesondere auch für die Uzwilerin Vera Appenzeller beendet. Im Team-Wettkampf zeigte sie mit dem Schweizer Team eine starke Leistung, verpasste den Gruppensieg und die Qualifikation für die Endrunden nur hauchdünn. Im Individualturnier stand sie in allen drei Disziplinen im Einsatz. Im Fraueneinzel schaffte sie den Sprung in den Achtelfinal und im Mixeddoppel reichte es bis in den Sechzehntelfinal. Mit dem erfolgreichen Schlusspunkt und der Bronzemedaille im Doppel feiert Appenzeller den bisher grössten Erfolg in ihrer jungen Karriere.