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Mit seinem Film “Gabriel e a Montanha“ (Gabriel und der Berg) hat der Brasilianer Fellipe Barbosa im französischen Cannes für Aufsehen gesorgt. Über die “Critics‘ Week Grand Prize” sind ihm gleich zwei Prämien für sein Werk zugedacht worden, eine wegen seiner Kreativität und eine zur Verbreitung des Filmes.
Fellipe Barbosa erzählt in seinem Film die Geschichte seines Jugendfreundes Gabriel Buchmann. Der hatte sich dazu entschlossen, vor dem Eintritt in ener amerikanischen Universität ein Jahr lang Afrika und Asien zu bereisen.
Er wollte Erfahrungen für seine Doktorarbeit über eine öffentliche Politik zur Unterstützung der armen Bevölkerung sammeln, über die ungleiche Verteilung von Einkommen und wie die Armut verringert werden könnte.
Von der Reise ist er nie zurück gekommen. Nachdem er 26 Länder kennen gelernt hat und zehn Monate unterwegs war, ist er im afrikanischen Malawi bei einer Tour auf den Berg Monte Mulanje im Juli 2009 ums Leben gekommen.
Anhand von E-mails und Bildern hat sich Fellipe Barbosa auf Spurensuche begeben und das Ergebnis schließlich in seinem Film “Gabriel e a Montanha“ verarbeitet. In Cannes hat er Publikum und zwei Jurys damit begeistert.
“Gabriel e a Montanha“ war der einzige Beitrag Brasiliens beim Filmfestival in Cannes und die zweite große Arbeit Fellipe Barbosas. Der hat 2014 mit “Casa Grande“ beim Festival in Rio de Janeiro ebenso bereits einen Preis gewonnen.