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Riesige Pyramide in Europa widerlegt die offizielle Geschichtsschreibung
Als der aus Bosnien stammende, jetzt aber in den USA lebende, Geschäftsmann und Alternativ-Historiker Semir "Sam" Osmanagich im Oktober 2005 auf einer internationalen Pressekonferenz bekannt gab, er habe bei Visoko im heutigen Bosnien-Herzegowina die von Vegetation überwucherten Reste zweier riesiger Pyramiden sowie ein uraltes unterirdisches Tunnel-Netzwerk entdeckt, gab er damit den Startschuss für einen einzigartigen Wissenschafts-Krimi, der bis heute andauert.
Während sich die Medien ab dieser sensationellen Meldung zu überschlagen begannen, formierte sich nämlich auch umgehend der Widerstand des akademischen Establishments gegen den unliebsamen Außenseiter, der sich anschickte, vieles von dem über den Haufen zu werfen, was europäische und US-amerikanische Prähistoriker und Zivilisations-Geschichtsforscher seit vielen Jahrzehnten für "gesichertes Wissen" halten. Dabei war durchaus nicht nur Osmanagichs Behauptung ein 'rotes Tuch' für die Orthodoxie, es habe auch im prähistorischen Europa eine bisher völlig unbekannte 'Pyramidenbauer'-Kultur existiert; viel schwerer fiel ins Gewicht, dass der 'bosnische Indiana Jones' sich ganz ungeniert als Anhänger der Theorie der 'Ice Age Civilizations' zu erkennen gab und erklärte, die von ihm entdeckten pyramidalen Strukturen seien vermutlich bereits gegen Ende der jüngsten Eiszeit von den Angehörigen einer offenbar hoch entwickelten Kultur errichtet worden, die durch kataklysmische Ereignisse vernichtet worden sei.
Dazu schreibt er: "Vor 12.500 Jahren lag ein Großteil des europäischen Kontinents unter tiefen Eisschichten. In den Gebieten des südlichen Europa von Frankreich über Spanien, Italien, Kroatien, Bosnien, die Türkei und die kaukasischen Gegenden wuchsen [jedoch] rapide menschliche Kulturen heran. [...]"
Kein Wunder also, dass sich das fachwissenschaftliche Establishment angesichts derart 'häretischer' Behauptungen herausgefordert fühlte: "Den Anfang machten lokale Archäologen aus der Gegend von Visoko, die selber niemals die Stätte besichtigt hatten, aber forderten, dass das Projekt gestoppt werden solle, wobei sie behaupteten, dass es unmöglich sei, dass es in Bosnien Pyramiden gegeben habe. Sie suchten und fanden Unterstützung bei der European Association of Archaeologists unter Wortführung von Dr. Anthony Harding, Dr. Predrag Novakovic und Dr. Blagoje Govedarica, die um das Projekt aufzuhalten mehrere Petitionen an die Regierung Bosniens unterzeichneten, in welchen sie behaupteten, die Stiftung "beschädige eine mittelalterliche Stadt(?)". Die Regierung setzte eine Untersuchungs-Kommission ein, welche diese Behauptungen als unwahr zurückwies."
Angeführt wurde die "Meute der Crackpot-Hunter", die sich alle Mühe gab, Osmanagich und das bosnische Pyramiden-Projekt unglaubwürdig zu machen, von besagtem Anthony Harding, einem Archäologen an der University of Exeter und zu dieser Zeit (2003 bis 2009) Präsident der European Association of Archaeologists. Bezeichnend erscheint im nachhinein, dass weder Dr. Harding (der 2006 lediglich nach Visoko reiste, um dort gemeinsam mit gleichgesinnten Archäologen den Widerstand gegen die Pyramiden-Forscher zu organisieren) noch die allermeisten anderen Kritiker vor Ort konkrete Forschungen unternahmen, die sie zu wissenschaftlichen Aussagen über die umstrittenen Strukturen berechtigt hätten. Vielmehr verließ man sich dort vor allem auf den vielbeschworenen "wissenschaftlichen Erkenntnisstand", nach welchem gegen Ende der jüngsten Eiszeit auf unserem Planeten lediglich "Jäger und Sammler"-Kulturen existiert haben sollen, sowie auf 'Ferndiagnosen'.