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Die Baselbieter Regierung wollte die Langmattstrasse in Oberwil um 260 Meter verlängern. Die so entstehende neue Querverbindung im Leimental sollte für eine Verkehrsentlastung sorgen. Der Landrat lehnte dieses 13 Millionen teure Projekt zwar ab, verankerte aber im Richtplan, dass die Querverbindung zwischen Oberwil und Therwil grundsätzlich gebaut werden darf.
Links-Grün sieht keinen Nutzen der Strasse
Ein Komitee wehrt sich nun mit einem Referendum gegen diesen Richtplan-Eintrag. Im Komitee vertreten sind die Parteien Grüne, SP, GLP, sowie diverse Verbände wie der VCS und Pro Velo beider Basel oder der Natur- und Vogelschutzverein Oberwil. Die neue Strasse sei nutzlos, sorge kaum für eine Verkehrsentlastung im Leimental und verschandle ein wichtiges Naherholungsgebiet, sagt etwa die Grüne Landrätin Lotti Stokar aus Oberwil.
Für die Grüne Lotti Stokar kommt auch ein billigeres Projekt für die Verlängerung der Langmatt-Strasse nicht in Frage, im Gegenteil: «Wir befürchten, dass bei einem billigeren Projekt in Bezug auf Landschaftsschutz und Velofreundlichkeit Abstriche gemacht würden und das wäre dann noch schlechter.» Lotti Stokar zeigt sich sicher, dass das Komitee «Langmattstrasse-Nein» die nötigen 1500 Unterschriften für das Referendum zusammenbekommt.