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Perlit ist ein Vulkangestein, welches zu einem Granulat aufgebläht und als mineralischer Dämmstoff in die Tonschale verpresst wird. Die Natur selbst sorgt mit Vulkanaktivitäten für dauernden Nachschub.
Perlit ist die mineralogische Bezeichnung für ein glasartiges, vulkanisches Gestein. Es enthält bis zu 2 % Wasser und hat eine Dichte von etwa 1000 kg/m³ (Schüttdichte des Rohperlits). Durch kurzzeitiges Erhitzen auf ca. 800 °C bis 1000 °C dehnt sich das enthaltene Wasser aus und bläht so den Stein auf das fünfzehn- bis zwanzigfache seines Ursprungsvolumens auf. Das aufgeblähte Perlit hat dann eine Schüttdichte von 50 bis 100 kg/m³ und eine Wärmeleitfähigkeit Lambda von 0,035 bis 0,040 W/(mK).
Perlit hat ausgezeichnete Eigenschaften: leicht, aussergewöhnlich gute Dämmeigenschaften, nicht brennbar, chemisch inert und pH-neutral sowie temperaturbeständig von -250 °C bis 800 °C. Dank diesen Eigenschaften kann Perlit als poröses und aufgeblähtes Granulat in den verschiedensten Anwendungen eingesetzt werden, unter anderem als mineralische Dämmstoff-Füllung bei den Porotherm Leichtbacksteinen. Es findet Verwendung als Schüttung im Wohnungsbau, hauptsächlich in Decken oder Fussböden, als Kerndämmung und als Brandschutz. Eine nicht unerhebliche Verwendung findet Blähperlit auch als Füll- und Zuschlagstoff in der Baustoffindustrie zur Herstellung von Farben, Lacken, Putzen und Trockenmörtel.
Wie ist Rohperlit entstanden?
Unterseeische Vulkane haben vor Millionen von Jahren dieses Naturgestein gebildet.
Was ist Rohperlit?
Perlit ist die mineralogische Bezeichnung für ein glasartiges vulkanisches Gestein.
Wie wird Rohperlit gebläht?
- Gestein zerkleinern
- Kurzzeitig auf bis zu 1000°C erhitzen
- Das enthaltene Wasser dehnt sich aus und bläht so den Stein um das Zwanzigfache seines Volumens auf.