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Um 1880 eröffnete Jean Moeglé im damaligen Thuner Fremdenquartier Hofstetten sein eigenes Foto-Atelier. Moeglé war Portraitist der Thuner Gesellschaft, fotografierte Schulen und Hochzeiten und begleitete Touristen auf Bergwanderungen.
Monate nach seinem Tod im Dezember 1938 sollte bei der Räumung des Wohn- und Atelierhauses sein Nachlass - Zehntausende von Glasnegativen -, entsorgt werden. Der Thuner Geschäftsmann Werner Krebser konnte einen Teil des Archives vor der Zerstörung retten. Heute befinden sich die Glasnegative in der Burgerbibliothek Bern.