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Glattpark-See
Der Glattpark-See ist das prägende Element des Opfikerparks. Mit seinen strengen Linien bildet er auf der einen Seite eine deutliche Stadtkante. Auf der anderen Seite leitet er mit den Schilfpflanzungen un den seichten Stellen mit Wasserpflanzen in die Grünfläche des Parks über.

Kennzahlen |
|Fläche||23'000 m2|
|Gesamttiefe||3 m|
|Länge||550 m|
|Breite||41 m|
Funktionsweise des Glattpark-Sees
Die Seeabdichtung besteht aus einer rund 1 m dicken lehmigen Bodenschicht, welche praktisch undurchlässig ist. Der Wasserverlust ist äusserst gering und kann durch Sickerleitungen, welche unterhalb der Seeabdichtung verlegt sind, aufgefangen werden. Für den Nachschub an sauberem Wasser sind drei Faktoren verantwortlich: Direktberegnung, Zustrom vom Dachwasser der Wohn- und Geschäftshäuser in Glattpark sowie bei Bedarf Grundwasser. Neben dem bereits erwähnten kleinen Wasserverlust durch die Abdichtung leistet insbesondere die Verdunstung im Sommer einen wesentlichen Beitrag zur Ableitung des Wassers. Damit der See bei starkem Niederschlag zu keinen Überschwemmungen führt, weist der See einen Überlauf auf, der direkt in die Glatt führt. Die Sollage des Seespiegels liegt bei 423.20 m.ü.M.. Sobald der Pegel in einem bestimmten Umfang unter- resp. überschritten wird, wird Grundwasser eingepumt resp. Wasser in die Glatt abgeleitet.
Die Wasserqualität hängt direkt mit dem Nährstoffgehalt des Wassers zusammen. Eng an das bewährte Konzept von Kleinst-Kläranlagen angelehnt, entzieht der Schilf dem Wasser Nährstoffe, und bewahrt somit das Gleichgewicht. Durch das periodische Schneiden des Schilfs werden die im Schilf gebundenen Nährstoffe dem See entzogen. Das nährstoffamre Wasser wird am Nordrand des Seebeckens wieder eingeleitet. Durch diesen Kreislauf wird einerseits eine permanente Zirkulation des Seewassers erreicht, andererseits entsteht ein klarer Flachwasserbereich.
Organismen
Die Badenden teilen den See mit einer Vielzahl von Lebewesen, die den See natürlicherweise besiedeln. Einerseits sind dies Pflanzen, andererseits Tiere, die in einem funktionierenden Ökosystem mithelfen, den See sauber zu halten. Mit eingesetzten Pflanzen wie Schilf, Seerose und Laichkräutern, aber auch spontan aufgetretenen wie Armleuchteralgen und Algen werden eingeschwemmte Nährstoffe im See aufgenommen. Die Pflanzen dienen einer Vielzahl von Lebewesen als Nahrung. So sind beispielsweise mikroskopisch kleine Krebse auf Algen als Nahrung angewiesen. Frösche, Libellen und Enten sind ebenfalls spontan eingewandert und bereichern die Lebewelt. Die Lebewesen erlauben direkt vor der Haustüre interessante Naturbeobachtungen.
Wichtig
Die Fütterung oder der Einsatz von Pflanzen und Tieren ist unbedingt zu unterlassen, damit sich das Ökosystem See ungestört entwickeln kann.
Wasserqualität
Aktuelle Informatio zur Wasserqualität finden Sie auf der Homepage des Kantonalen Labors Zürich
Die Badewasserqualität entspricht den Anforderungen des kantonalen Labors und wird jedes Jahr von diesem geprüft.
Die Parkbenutzer tragen zum Erhalt der guten Wasserqualität bei, in dem keine Abfälle und Schadstoffe in den See gelangen und das Füttern von Tieren unterbleibt (führt zu Überdüngung).
Fischen im Glattpark-See, Opfikerpark
- Die Stadt Opfikon gibt keine Fischereipatente ab.
- Erlaubt ist die Zapfenfischerei mit einfachem Hacken. Das Fischen mit Lebendköder, sowie die Spinn- und Löffelfischerei ist verboten. Das Fischen von Booten und Brücken aus ist generell untersagt.
- Eine weitere Befischung ist nur mit einem schriftlichen Auftrag, ausgestellt durch die Steuergruppe Opfikerpark, erlaubt.
Kontaktperson: Lorenz Fänzl