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Am nasskalten Sonntag, 1. Februar 1959 begeben sich die Schweizer Männer an die Urnen. Es geht um das Frauenstimmrecht. Aber was ist mit den Frauen in der Schweiz, die nicht wählen dürfen? Vreni, eine tüchtige Freiburger Bäuerin mit erwachsenen Kindern, hat ihre Träume längst aufgegeben. Ihre Tochter Margrit scheint als Büroangestellte in der Stadt ihr Glück gefunden zu haben, wird aber plötzlich mit einer schwierigen Situation konfrontiert. Esther, eine Jenische, die als Kind ihrer Familie entrissen wurde, arbeitet als Putzfrau im Frauenspital und kämpft um ihren Sohn, den man ihr weggenommen hat. Beatrice hat als Spitalverwalterin Karriere gemacht und sich mit Leib und Seele für die Ja-Kampagne des Frauenstimmrechts engagiert; sie befürchtet ein Nein. Wir bekommen einen spannenden, berührenden Einblick in das Schicksal von vier Frauen, die sich nach einem besseren Leben sehnen und dafür kämpfen; ein 10-jähriger Verdingbub bringt sie an diesem Abstimmungssonntag überraschend miteinander in Verbindung.