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Robert Cohen: Exil der frechen Frauen
Montag, 23. März 2009, 19 Uhr 30
Robert Cohen liest aus "Exil der frechen Frauen".
Einführung und Moderation: Alexander J. Seiler
Apéro nach der Lesung
Eintritt: CHF 5.--
Im Berlin den Goldenen Zwanziger Jahre befreit eine junge Frau ihren Liebhaber aus dem Gefängnis. Darauf gründen zwei angehende Schriftstellerinnen voll Übermut einen Verein frecher Frauen. Keine fünfzehn Jahre später sind die drei lebenslustigen Frauen tot. Dazwischen liegen drei Leben, gelebt im Exil in vielen Ländern, in Gesellschaft berühmter Zeitgenossen wie Bertolt Brecht, Anna Seghers, Isaak Babel, Margarete Steffin, Tina Modotti, Claude Lévi-Strauss und Annemarie Schwarzenbach. Cohen schildert die Lebensgeschichten von Frauen, die sich das Recht auf Selbstverwirklichung herausnehmen in Zeiten, in denen das mit Lebensgefahr verbunden ist, und zeigt den weiblichen Widerstand gegen das Naziregime.
Ein packender Roman über den deutschen Widerstand im Exil - anhand von drei verbürgten Frauenbiografien (Maria Osten, Ruth Rewald und Olga Benario).
Robert Cohen, geboren 1941 in Zürich, lebt seit 1980 in den USA und ist Professor für deutsche Literatur an der New York Uiversity. Zahlreiche Veröffentlichungen zur deutschen Literatur des 20. Jahrhunderts; "Exil der frechen Frauen" ist sein Romandebüt.
"Exil der frechen Frauen" erscheint im März im Rotbuchverlag, Berlin