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Belgien gewinnt den World Cup of Golf
Die beiden Belgier Thomas Pieters und Thomas Detry gingen mit komfortablen fünf Schlägen Vorsprung in den Finaltag des World Cup of Golf, bekamen im Schlussspurt aber nochmals Druck von hinten. Besonders die Lokalmatadoren Marc Leishman und Cameron Smit spielten gross auf. "Man konnte die 'oi oi oi'-Sprechchöre hören und wusste genau, dass die beiden Australier vor uns gerade ein Birdie gemacht hatten", sagte Pieters über die Anfeuerungsrufe für das heimische Duo, das am Sonntag in der Gruppe vor den Belgiern unterwegs war.
Der Druck wuchs Pieters und Detry aber nicht über den Kopf: Im Metropolitan Golf Club glänzten sie souverän mit einer 68er Finalrunde (-4), die wieder im Vierer-Format ausgespielt wurde. Zuvor war ein vierter Rang bei der Weltmeisterschaft 1955 das höchste der belgischen Gefühle
"Wenn man sieht, wie viele gute Spieler diesen Titel geholt haben, fühlt es sich sehr besonders an, nun auch seinen Namen auf dieser Liste zu sehen", so Detry, der bislang noch auf seinen ersten Sieg auf der European Tour wartet. Für Pieters war es der erste Erfolg seit 2016. "Es fühlt sich sehr gut an", beschrieb der ehemalige Ryder-Cup-Spieler. "Es ist lange her seit meinem letzten Sieg und es fühlt sich an wie ein Einzeltitel. Ich bin sehr, sehr glücklich." Neben den Australiern teilten sich die Mexikaner Abraham Ancer und Roberto Diaz den zweiten Rang mit drei Zählern Rückstand.