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Bilaterales Abkommen
Das Abkommen über die Personenfreizügigkeit ist eines der sieben Abkommen (bilaterale Verträge), die zwischen der Schweiz und der EU am 21. Juni 1999 abgeschlossen wurden. Mit dem Abkommen werden unter anderem die verschiedenen nationalen Sozialversiche-rungssysteme koordiniert. Es bewirkt jedoch keine Vereinheitlichung der einzelnen Systeme. Das Abkommen umfasst die folgenden Versicherungszweige:
- Alter
- Invalidität
- Hinterlassenenleistungen
- Krankheit und Mutterschaft
- Arbeitsunfälle und Berufskrankheiten
- Arbeitslosigkeit
- Familienleistungen
Bei der beruflichen Vorsorge untersteht ausschliesslich die gesetzliche Minimalvorsorge (BVG) dem Geltungsbereich des Abkommens.
Das Abkommen betrifft Staatsangehörige der Schweiz oder eines EU-Landes, die in der EU oder in der Schweiz arbeiten. Ebenfalls betroffen ist der Umzug solcher Personen von der Schweiz in die EU oder umgekehrt.
Das Bilaterale Abkommen wurde per 1. April 2006 auf die zehn neuen EU-Mitgliedstaaten (Estland, Lettland, Litauen, Malta, Polen, Slowakei, Slowenien, Tschechien, Ungarn und Zypern) und per 1. Juni 2009 auf Bulgarien und Rumänien ausgedehnt.
Weitergehende Informationen zum Abkommen über die Personenfrei- zügigkeit finden Sie auf der speziellen Website des Bundesamts für Sozialversicherungen » soziale-sicherheit-ch-eu.ch.