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Das Salzherrenhaus brannte 1562 bis auf den gemauerten Unterbau ab. In den nachfolgenden Jahren erfolgte ein Wiederaufbau. Das gemauerte Ladengeschoss mit Eckquadern und spätgotischem Portal beherbergte bis vor Kurzem die Dorfapotheke. Der darüber liegende Blockbau mit doppelgeschossigen Lauben kragt auf geschweiften Balkenköpfen über die eicherne Grundschwelle vor. Die Basis ist mit eingekerbten Kielbogen verziert. Das Hinterhaus wurde in einer für Obwalden untypischen Fachwerkbauweise erstellt. Die Laubsägeliverzierungen im Schweizerhausstil und der südostseitig angefügte polygonale Erker, der in einen analog gestalteten Turmaufbau übergeht, stammen von 1891.
Baujahr: 1544