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Ein starkes Erdbeben der Stärke 7,3 hat am Dienstag 21.08.2018 am Abend (Ortszeit) die Küste im Nordosten Venezuelas erschüttert.Mehr Informationen
Tropisches Klima.
Beste Reisezeit: Dezember - April. Wirbelsturmrisiko von Juli bis November.
Landeswährung: Bolivar - VEB
Grundsätzliche Einschätzung
Bei Reisen nach Venezuela ist der persönlichen Sicherheit grösste Aufmerksamkeit zu schenken. Die Gewaltkriminalität ist im ganzen Land sehr hoch. Die politische und soziale Lage ist sehr angespannt.
Die politische Lage ist polarisiert und insbesondere in den grossen Städten konfliktgeladen. Frustrationen der Bevölkerung manifestieren sich durch Sachbeschädigungen, gewalttätige Demonstrationen und Plünderungen.
Zwischen April und Juli 2017 ist es regelmässig zu politisch bedingten Gewaltausbrüchen und landesweiten Demonstrationen gekommen. Gewaltsame Auseinandersetzungen zwischen Demonstranten verschiedener Lager sowie zwischen Demonstranten und den Sicherheitskräften haben zahlreiche Todesopfer und Verletzte gefordert.
Eine erneute Verschlechterung der Lage kann nicht ausgeschlossen werden.
Grössere Demonstrationen können mehrere Tage dauern und den Reiseverkehr behindern. Gewaltsame Auseinandersetzungen zwischen Demonstranten verschiedener Lager sowie zwischen Demonstranten und den Sicherheitskräften können jederzeit vorkommen. Im Falle von Strassensperren und Streiks bleibt den Reisenden nichts anderes übrig, als sich lokal über alternative Reisemöglichkeiten zu erkundigen und gegebenenfalls die Normalisierung der Lage abzuwarten. Die schweizerische Botschaft in Caracas hat bei Blockaden je nach Situation keine Möglichkeiten zur Unterstützung der Ausreise aus den betroffenen Regionen.
Die schwere Wirtschaftskrise verursacht Versorgungsschwierigkeiten und -engpässe. Auch Güter des täglichen Bedarfs und Medikamente sind oft über längere Zeiträume nicht verfügbar.
Das Risiko von terroristischen Anschlägen kann auch in Venezuela nicht ausgeschlossen werden.
Spezifische regionale Risiken
Auszug aus: Reisehinweise EDA
Gesundheitsinfrastruktur
Ausserhalb der Grossstädte ist die medizinische Versorgung nicht immer gewährleistet.
Impfungen
Die Impfung gegen Gelbfieber wird empfohlen für Reisende aus Bolivien, Brasilien, Ecuador, Kolumbien oder Peru oder für Reisende, die sich in Regionen ausserhalb der grossen Städte begeben.
Gesundheitslage
Sehen Sie ein Malariamedikament vor und schützen Sie sich gegen Mückenstiche. Das Malariarisiko variiert je nach Region. In den grossen Städten, auf der Isla Margarita und an den westlichen Küstenregionen ist das Malariarisiko unbedeutend. Ebenfalls existiert ein Denguefieber-Risiko. Persönliche Hygiene sowie Vorsicht bei der Nahrungsaufnahme sind sehr wichtig. Vermeiden Sie vom Wasserhahn zu trinken.
Grundsätzliche Einschätzung
Die Kriminalitätsrate ist sehr hoch und nimmt weiter zu. Der Besitz vonSchusswaffen ist weit verbreitet, und Kriminelle machen immer häufiger und ohne Zögern davon Gebrauch. Ausser Taschen- und Entreissdiebstählen geschehen auch Gewaltdelikte immer häufiger: Entführungen zwecks Lösegelderpressung, bewaffnete Autodiebstähle (besonders Luxusautos), Raubüberfälle, Sexualdelikte und Morde. Bei sogenannten Express-Entführungen wird das Opfer zu Bargeldbezügen und Einkäufen mit der Kreditkarte gezwungen. Es sind Straffälle bekannt, an denen Polizisten beteiligt waren.
Auf den Strassen werden häufig Überfälle durch Kriminelle auf Motorrädern verübt. Das Risiko besteht in den Städten und auf Überlandstrassen, für Personenwagen und für Busse.
Spezifische Vorsichtsmassnahmen für dieses Reiseziel
In den venezolanischen Gewässern ist es wiederholt zu Piratenüberfällen gekommen.
Auszug aus: Reisehinweise EDA
Von Mai bis November können die Inseln und Küstengebiete von Ausläufern von Hurrikanen heimgesucht werden.
Im Extremfall können solche Stürme Überschwemmungen und Infrastrukturschäden verursachen. Auch der Reiseverkehr kann vorübergehend beeinträchtigt werden.
Der nordöstliche Teil des Landes, einschliesslich Caracas, liegt in einem Erdbebengebiet. Erdbeben und Vulkanausbrüche in der Karibik können neben Verwüstungen auf dem Land auch Flutwellen auslösen.
Auszug aus: Reisehinweise EDA
Die folgenden Informationen richten sich an in der Schweiz wohnhafte Schweizer Staatsbürger.
Vorzuweisen sind das Billett/Ticket für die Rück- oder Weiterreise, die gültigen Papiere zur Reisefortsetzung ins nächste Land sowie ein Beleg für ausreichende Geldmittel für die Dauer des Aufenthalts. Die Einreise kann sonst verweigert werden.
Grenzübergänge nach Brasilien, Guyana und Kolumbien
Alle venezolanischen Grenzübergänge nach Brasilien, Guyana und Kolumbien bleiben nachts geschlossen. Erkundigen Sie sich bei dem Grenzposten über die aktuell gültigen Öffnungszeiten.
Auszug aus: Reisehinweise EDA
Führerausweis und Autovermietung
Der internationale Führerausweis ist obligatorisch. Dieser gilt vor Ort nur zusammen mit Ihrem nationalen Führerausweis und ist bei den Kontaktstellen des TCS oder beim Strassenverkehrsamt Ihres Wohnkantons erhältlich.
Vorübergehende Einfuhr eines Privatfahrzeugs
Ein Grenzpassierscheinheft «Carnet de Passages en Douane» (CPD) ist für die vorübergehende Einfuhr eines Motorfahrzeugs oder eines Anhängers in dieses Land empfohlen.
Obligatorische Ausrüstung
Rechtsverkehr.
Bei Unfällen mit Verletzten sind Polizei und Ambulanz anzurufen und - für Inhaber des ETI-Schutzbriefs - die Notfall Einsatzzentrale ETI in Genf.
|Notrufnummern|
|Polizei||17|
|Feuerwehr||18|
|Ambulanz||15|
|Notfall Einsatzzentrale ETI||+41 58 827 22 20|
|Notrufnummern|
|Polizei||17|
|Ambulanz||15|
|Feuerwehr||18|
Die
touristischen Informationen für dieses Reiseziel wurden mit grösster
Sorgfalt zusammengetragen und werden regelmässig aktualisiert. Indessen
wird hinsichtlich der Genauigkeit und Vollständigkeit des Inhaltes keine
Garantie gewährt.
Unsere Reiseinfos richten sich spezifisch an Schweizer Staatsbürger oder in der Schweiz wohnhafte Personen bzw. gelten für in der Schweiz immatrikulierte Fahrzeuge. Für anderweitige Reisende und Fahrzeuge können die Bestimmungen abweichen.
Die Informationen zu den folgenden Themen wurden vom EDA (Eidgenössisches Departement für auswärtige Angelegenheiten) zur Verfügung gestellt: Sicherheit & Politik, Gesundheitsinfrastruktur, Kriminalität und naturbedingte Risiken.
Das EDA rät teilweise von Reisen in dieses Land ab.Weitere Informationen
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