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Die Geschichte des Cavestudio nahm
seinen Lauf im alten Kohlekeller an der
Fäsenstaubstrasse 30, ein eher grauer, aber
klimatisch ausgewogener Raum. Er wurde als
Probelokal von Ralphs ersten musikalischen Schritten
mit elektronischen Instrumenten verwendet.
Synthiepop der 80er-Jahre entstand mit diversen
Kollegen auf einen Juno HS-60 (Juno-106 Version mit
eingebauten Lautsprechern) und Roland D-20.
Archiviert wurden die Werke auf Audiokasetten nach
Mischung in einem Tascam 4-Spur-Portastudio.
Oliver übte zu dieser Zeit in einem
Luftschutzkeller, nachdem das alte Probelokal im
Keller eines alten Hauses nach einem Wassereinbruch
infolge Unwetter zu feucht wurde. Als Instrumente
kamen damals Korg DSS-1, Roland S-50, Korg DS-8, Arp
Odyssey, Yama CS-10, Korg DDD-1, Roland Octapad 2,
Roland D-20, Korg EX-800, Korg MS-20 zum Einsatz.
Kurz danach folgte die Zusammenlegung der beiden
Equipments im Cavestudio. Damals war Mark Bähler (im
Vordergrund auf Bild rechts) mit involviert.
Der Gerätepark wurde ständig um das
eine oder andere aktuelle Gerät oder auch Rarität
erweitert. Das Bild unten links zeigt den
Keyboardständer 1 mit (von oben nach unten) Roland
D20, Korg DSS-1, Korg DSS-1 und Roland Juno 60.
Livekonzerte waren eher die Ausnahme - vor allem
wegen dem grossen Aufwand, nachher das ganze Studio
wieder mühsam zu verkabeln.
Um professionellen Ansprüchen genügen und eine für die tägliche Studioarbeit angenehmere Atmosphäre schaffen zu können, wurde im Sommer 1997 das Cavestudio einer totalen Renovation und Neugestaltung unterzogen. Neben hellerer Gestaltung der Räume und übersichtlicherer Einrichtung, war die Einführung von Harddisc-Recording das grosse Thema - neben neuen Peripheriegeräten, aktuellem Apple Rechner (inklusive drei Computerbildschirmen) für das Arbeiten mit Emagic Logic Audio.
Das Bild unten rechts zeigt den neuen
Hauptarbeitsplatz.
Damals verrichtete ein Apple G3-Rechner mit Logic Audio, amt8-Interface und Audiowerk 8 - Karte die Steuerung sämtlicher MIDI und Audiosignale. Als Masterkeyboard diente wie auch heute noch die Korg Wavestation EX.
Auch die diversen Keyboards waren übersichtlich und frei zugänglich angeordnet.
Nach der Modernisierung folgten dann auch diverse Aufträge für einen lokalen Fernsehsender, Filmfestivals usw. Mit dem Projekt Access Code wurde eine LP-CD aufgenommen. Das Equipment wurde ebenfalls ständig erweitert. Neben der Rarität Korg PS-3200 folgten vor allem wenige neue Geräte, wie Yamaha FS1R und Korg MS2000, neben diversen Effekt- und Peripheriegeräten. Auch die Gesangsaufnahmemöglichkeiten wurden mit Audio Technica AT4050 und Focusrite Voicemaster entscheidend aufgewertet.
Nach dem Umzug und dem Bezug der neuen Räume am Churfirstenweg befinden sich nun alle Synthesizer inklusive Korg PS3200 und Synthesizers.com Custom Modular im gleichen Raum.