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Forsythia intermedia Lynwood
Forsythia intermedia 'Lynwood'
Beschreibung: Sommergrüner Strauch, auffallend leuchtend gelbe Blüten im März/April.
Verwendungszweck: Wertvoller Frühjahrsblüher. Sehr schön lässt sich Forsythia in gemischte Sträucherhecken integrieren, aber auch geschnitten als formale Laubhecke gut geeignet.
In meinem Garten stehen einige ältere Forsythiensträucher. Sie haben jetzt ausgeblüht
(Mai). Da es sich um grosse, alte Sträucher handelt, interessiert mich, ob ich sie jetzt oder im Winter zurückschneiden soll?
Die Forsythie oder Goldglöckchen (Forsythia x intermedia) ist ein bekannter Frühjahrsblüher, dessen Knospen bereits im Herbst angelegt werden. Deshalb erfolgen Schnittmassnahmen meistens direkt nach der Blüte, damit sich bis zum Herbst wieder neue Zweige mit Knospen entwickeln können.
Damit die lockere Form eines Forsythienstrauchs erhalten bleibt, sollte er immer nur ausgelichtet werden. Die schönsten Blütentriebe entstehen am zwei- bis dreijährigen Holz, also an den meist kürzeren Seitenzweigen der Langtriebe. Günstig ist es, wenn man immer ältere Zweige ganz herausschneidet und neue Bodentriebe von der Basis her nach oben wachsen lässt. Auf diese Weise wird der Strauch ständig verjüngt und behält seine "jugendliche" Gestalt. Nur in ganz dringenden Fällen erfolgt eine radikale Verjüngung im Winter. In diesem Falle muss jedoch ein vollständig neuer Aufbau des Strauchs angestrebt werden. Will man lange Ruten zum Blütenschnitt erzielen, schneidet man einen vorjährigen Trieb nach der Blüte auf wenige Knospen zurück. Aus den Basisaugen entwickeln sich einige neue Triebe, die auf fast der ganzen Länge mit Blütenknospen besetzt sind, die dann im darauf folgenden Jahr geschnitten werden können.
Wussten Sie, dass Forsythien als "Barbarazweige" zu Weihnachten nur dann blühen, wenn die Winterruhe der Knospen vorher durch Kälte unterbrochen wurde? Das ist auch der Grund, weshalb in manchen Jahren die Zweige zu Weihnachten blühen, in anderen nicht. Künstlich könnte diese Ruhe auch unterbrochen werden, wenn geschnittene Zweige ab Oktober etwa vier Wochen lang kontinuierlich einer Temperatur unter +7 C ausgesetzt sind. Anschliessend kommen sie bei üblichen Zimmertemperaturen problemlos zum Blühen.