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Demnach soll die Bank auch gegen Anti-Geldwäsche-Bestimmungen verstossen haben. Bei einer Verurteilung droht dem Geldinstitut eine hohe Geldstrafe.
Die Commonwealth-Bank soll etwa 53'700 Rechtsbrüche begangen haben - besonders in Zusammenhang mit Finanztransaktionen an Geldautomaten.
Im Zeitraum zwischen November 2012 und September 2015 soll die Bank in mehr als 53'500 Fällen Daten zu Bargeldtransaktionen, die den Wert von 10'000 Australischen Dollar (rund 7700 Franken) überstiegen, nicht oder zu spät an die Ermittler weitergeleitet haben.
Der Bank hätten ordentliche Kontrollsysteme gefehlt, um gegen Geldwäsche und Terrorfinanzierung vorzugehen, teilte die australische Finanzermittlungsbehörde AUSTRAC mit.
Die Bank rechtfertigte sich angesichts der Vorwürfe. Sie habe umfassend mit den Behörden zusammengearbeitet. Demnach habe die Commonwealth Bank jährlich die Daten zu mehr als vier Millionen Transaktionen an die Ermittler weitergeleitet.
(AWP)