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Es steigt wegen Nachträgen aus den Direktionen von 7,6 Millionen Franken auf 9 Millionen Franken. Die Finanzkommission ist damit nicht ganz einverstanden.
Als der Urner Finanzdirektor Urs Janett (FDP) im September das Budget 2023 präsentierte, ging er bei einem Aufwand von 455,5 Millionen Franken von einem Defizit von 7,6 Millionen Franken aus.
Laut einem Antrag der Regierung, der am Freitag, 25. November 2022, veröffentlicht wurde, soll der Landrat bei der Budgetberatung rund 1,5 Millionen Franken zusätzliche Ausgaben bewilligen.
Defizit vergrössert sich im Vergleich zum Vorjahr
Dabei handelt es sich um nachträgliche Anträge der Direktionen, etwa für E-Government-Vorhaben oder Deutschkurse für Flüchtlinge.
Die Finanzkommission will den meisten Positionen zustimmen, beantragt aber 100'000 Franken zu streichen, die für externe Aufträge und Projekte eingestellt werden sollen.
Die Budget-Session findet am 14. Dezember statt.
Im Vergleich zum Vorjahr vergrössert sich das Defizit etwa wegen mehr Lohngeldern für Kantonsangestellte, höheren Fallkosten für ausserkantonale Spitalbehandlungen, oder Mehrausgaben im Asylbereich wegen der Ukraineflüchtlinge.