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Wenn die PV einem Projekt eine grosse Bedeutung beimisst, stellt sich als Nächstes die Frage nach der geeigneten Mitwirkungsstrategie. Es gibt folgende Möglichkeiten:
Die PV delegiert ein oder zwei Mitglieder zur operativen Mitarbeit in das Projektteam. Diese Mitwirkungsstrategie ist vor allem dann sinnvoll, wenn durch eine Mitarbeit bei Projektaktivitäten ein Gestaltungseinfluss der PV wahrgenommen werden kann bzw. wenn einzelne Mitglieder für das Projekt relevantes Expertenwissen zur Verfügung stellen können. Auch sinnvoll wäre diese Mitwirkungsstrategie, wenn eine bestimmte Anspruchsgruppe unter den Mitarbeitenden besonders wichtig für den Projekterfolg ist.
Wenn eine Projektmitarbeit weder in der Steuergruppe noch im Projektteam sinnvoll ist, kann die Mitwirkung auch von aussen erfolgen. Dabei ist allerdings eine offensive Kommunikation mit dem Projektauftraggeber sowie der Projektleitung entscheidend. Nur so kann die PV im richtigen Moment ihren Einfluss geltend machen. So wäre z.B. denkbar, dass in gewissen Projektphasen sogenannte «soziale Pflichtenhefte» aus Sicht der ArbeitskollegInnen erarbeitet werden.
Wenn eine Projektmitarbeit in der Steuergruppe bzw. im Projektteam keinen Sinn macht, z.B. wegen nicht idealen Bedingungen oder einer grossen Gefahr der Instrumentalisierung seitens des Unternehmens. Eine Oppositionsrolle bedingt eine konsequente Konzentration auf die Fakten und erfordert einen öffentlichen Diskurs über die Zielsetzungen bzw. Zwischenresultate mit den Projektkunden und dem Projektauftraggeber.