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Dieser Adler scheint mit seinen ausgebreiteten Flügeln gleich losfliegen zu wollen. Er hat dies auch schon mehrmals getan um seinen Standort zu wechseln. Seine Reise begann auf dem Ost-Portal des alten Luzerner Bahnhofs an der Zentralstrasse1, wo er 1898/1899 aufgestellt wurde. „Als der Bahnhof 1971 brannte, beauftragte die SBB den Bildhauer Peter alias Bimbo Koller, die Skulptur bei Nacht und Nebel vom Portal herunter zu holen, um ungestört bauen zu können. Da er es nicht übers Herz brachte, die Skulptur zu zerstören, wurde sie in Rothenburg in ein ‚Tobel’ geworfen.
Der Besitzer des Adlers und Präsident der Spielleute Luzern Thomy Büchler erzählte weiter: „1996 / 1997 startete ich mit meinem Freund Bimbo Koller das Projekt der Bergung des Adlers.“2 Z
uerst wurde der Adler dann am Stadtrand gegen St. Niklausen hin auf den jetzigen Sockel, ursprünglich der Sockel eines anderen Kunstwerks, gestellt. An seinem nächsten Standort, beim alten Pavillon der Spielleute, hat sich dann noch ein anderer Künstler mit einem italienischen Spruch verewigt (Im Anhang). Durch den Start einer weiteren Etappe der Tribschen-Überbaung und dem damit verbundenen Umzug des Spielleute Pavillons an den Spelteriniweg ist der Adler nun dort zwischengelandet. 2
Der Adler soll einen definitiven Standort möglichst nahe beim Bahnhof erhalten», sagt Thomas Büchler.3 „Die SBB hat mir mittlerweile ein Angebot gemacht, den Adler abzukaufen. Da er jedoch nur in ein Depot nach Erstfeld kommen würde, habe ich auf einen Verkauf verzichtet.“2
Die Antworten auf die Fragen, wer der Künstler ist, ebenso deren genauer Titel und den eigentlichen Grund zur Aufstellung der Skulptur auf dem Bahnhofsportal, konnte ich auch mit Hilfe von Thomy Büchler nicht ausfindig machen, denn sie sind auch ihm nicht bekannt.