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Sommerdessert
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Menschen, die regelmässig Kreuzworträtsel lösen, dürfen sich darüber freuen: Sie erinnern sich später im Leben besser an Dinge.
Kreuzworträtsel sind ein nettes Hobby. Jetzt haben Forscher herausgefunden, dass sie auch gut für die geistige Gesundheit sind.
Die University of Exeter Medical School und das Kings College London untersuchten mit einem Onlinetest 17'000 Menschen, die älter als 50 Jahre waren. Je öfter die Probanden sich in der Vergangenheit an den Rätsel versucht hatten, desto besser waren sie in den Aufgaben, bei denen ihr Aufmerksamkeitsvermögen, ihr Gedächtnis und ihre Schlussfolgerungen getestet wurden.
«Wir fanden eine direkte Verbindung zwischen der Häufigkeit des Lösens von Kreuzworträtseln und der Geschwindigkeit der kognitiven Fähigkeiten für die neun Aufgaben, bei denen es um Schlussfolgerungen, Gedächtnis und Aufmerksamkeitsvermögen ging», offenbarte Professor Keith Wesnes bei der internationalen Konferenz der Alzheimer's Society in London.«Die Leistung war besser bei denjenigen, die sich diesen Rätseln widmen - und je öfter sie es machen, desto besser waren sie.»
Auch in Sachen Kurzzeitgedächtnis und Grammatik hat das ständige Rätseln Vorteile: Die Hirne der Kreuzworträtsler sind von der Leistung her im Schnitt zehn Jahre jünger. Die Forscher möchten jetzt ihre Ergebnisse mit klinischen Versuchen untermauern. Das könnte dazu führen, dass sich Lösungen anbieten, um die geistige Gesundheit im Alter weiter zu fördern.
«Diese neue Recherche zieht eine Verbindung zwischen Kreuzworträtseln und den geistigen Fähigkeiten wie dem Gedächtnis. Wir können aber jetzt noch nicht sagen, dass regelmässiges Rätseln dafür sorgt, dass sie besser werden. Um dies mit Sicherheit sagen zu können, müsste man einen Test machen, ob es Menschen hilft, wenn sie anfangen, Kreuzworträtsel zu lösen», betonte Dr. Dog Brown von der Alzheimer's Society.