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Im 17. Jahrhundert in China wurde die Teekanne meist in bauchiger Form und aus rötlich-braunem Steinzeug hergestellt. Diese gedrückte Birnenform wurde in Europa beibehalten und in Porzellan oder Fayence gefertigt. Im 18. Jahrhundert setzte sich die heute gebräuchliche kugelähnliche Form durch.
Grössere, meist bauchige Deckelschüssel mit Henkeln. Rund oder oval, wurden Terrinen in Metall (Zinn und Silber) und Keramik (Ton, Fayencen, Porzellan u.a.) hergestellt. Suppenterrinen waren im 18. Jahrhundert wohl die wichtigsten und repräsentativsten Geschirrteile der bürgerlichen Tafel. Ihre Form ist in der Regel halbkugelig mit einem gewölbten Deckel; am Falz des Deckels und am oberen Rand des Gefässes befindet sich eine halbrunde Aussparung für die Suppenkelle. Diese einfache Grundform wurde von den Fayencekünstlern mit großer Variationsbreite dekoriert. Durch unterschiedliche Bemalungen und plastische Verzierungen schufen sie einfache Gebrauchsterrinen, aber auch prunkvolle Gefäße mit reichem Dekor. So konnten auf der Basis der gleichen Form Erzeugnisse für jeden Geschmack und jede Preisklasse angeboten werden
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Die Bezeichnung "Thuner Majolika" ist Ende des 19. Jahrhunderts aus geschäftlichen Interessen entstanden. Die Beizeichnung ist fachtechnisch falsch, denn es handelt sich um engobierte Irdenware.
Diese Keramik wurde nicht in Thun, sondern in Heimberg und Steffisburg hergestellt.
Ton ist das Ausgangsprodukt zur Herstellung von Keramiken. Die Tonminerale sind Verwitterungsprodukte von Silikatmineralen, vorwiegend wasserhaltige Aluminiumsilikate. Tonminerale, die zur Fertigung von Keramiken verwendet werden, müssen eine gute Formbarkeit der Tonmasse aufweisen, der Schwund beim Trocknen und auch während des Brennens soll möglichst gering sein und die Stabilität soll während des Brennvorgangs gewahrt bleiben
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