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7.Februar 2013
2012
Abstract
Christine Müller Stalder
Mentorat: Andrea Wolfensberger
Technik: Wasser, schwarze Tusche, Becher, Ballone, Helium
Eine Aktion in der Shedhalle in Frauenfeld.
Vorbereitung:
Ein Schlauch füllt ein Becken in der Shedhalle mit Wasser. 150 Ballone werden mit Helium gefüllt. An die Ballone werden zwei miteinander verbundene Becher gebunden.
Aktion:
Der erste Becher wird mit Tusche gefüllt. Der Becher samt Flüssigkeit hält den Ballon noch am Boden. Die Tusche sickert langsam durch ein winziges Loch im Becher, vom oberen durch den unteren und schliesslich ins Wasser und färbt dieses schwarz ein. Währenddessen werden die verbleibenden 150 Becher einzeln und nacheinander mit Tusche gefüllt und reihum im Becken verteilt.
Ein feines Rauschen ist zu hören. Das Wasser färbt sich entlang des Beckenrandes schwarz ein.
Die Becher leeren sich allmählich. Einzelne Ballone fliegen samt den entleerten Bechern bereits in die Höhe und tasten sich der Decke entlang ab. Mancher Orts tröpfelt schwarze Tusche auf den Boden.
Ich ziehe meine Schuhe und Socken aus. Die restlichen Ballone verteile ich barfüßig in der Beckenmitte. Nun färbt die Tusche auch den mittleren Teil des Beckens schwarz ein.
Immer wieder fliegen Ballone mit den entleerten Bechern in die Höhe. Einzelne Ballone schweben knapp über dem Boden durch die Halle. Schliesslich bleibt das schwarz eingefärbte Wasser im Becken am Boden zurück.
Die Aktion alleine dauert ca. 30 Minuten.
Dem Zuschauer wird eine prozessuale Veränderung einer Raumerfahrung ermöglicht. Das schwarze Wasser fungiert als Spiegel und öffnet den Raum nach unten.
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