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Das Los "Maximus" hatte eine Schätzpreis zwischen 200'000 und 300'000 Franken. Das Skelett eines Thescelosaurus sei rund 70 Millionen Jahre alt und sehr gut erhalten, sagte Bernard Piguet, Direktor des Auktionshauses Piguet, am Mittwoch der Nachrichtenagentur Keystone-SDA.
Ähnlich wie einen Baukasten lässt sich das Knochengerüst sehr schnell auf- und wieder abbauen. Jedes Teil ist nummeriert und magnetisiert. In Einzelteile zerlegt, passe der Dinosaurier sogar in einen einfachen Kofferraum, sagte Piguet.
Die Gebote wurden im Raum, aber auch telefonisch und im Internet abgegeben. Potenzielle Käufer kamen sogar aus dem Ausland. "Maximus" war nicht das einzige Los, das zum Verkauf stand. Andere weniger eindrückliche Fossilien fanden für geringere Summen Käufer.
Jemand erwarb einen Zahn des Tyrannosaurus Rex für 3700 Franken. Ein weiterer Zahn mit 15,7 Zentimetern Länge von einem Megalodon, einem inzwischen verschwundenen Riesenhai, ging für für 2700 Franken über den Auktionstisch. Ein versteinertes Dinosaurierei fand für 2700 Franken einen Abnehmer.
Hobbyforscher in Geldnot
Der Verkäufer dieser prähistorischen Überreste sei ein Ingenieur, der in der Freizeit leidenschaftlich seinem Hobby Paläontologie fröne, sagte Piguet weiter. Der Mann habe beschlossen, einen Teil seiner Sammlung zu verkaufen, um seine Passion weiterhin finanzieren zu können.