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Tätowierung / tätowieren
Assoziation: - unkonventioneller Ausdruck des Selbst.
Fragestellung: - Welche sonderbaren Botschaften bin ich zu übermitteln bereit?
Allgemein:
Eine Tätowierung im Traum kann die Individualität des Träumenden kennzeichnen. Er macht seine Mitmenschen auf seine Einzigartigkeit aufmerksam und möchte, daß sie ihm Respekt entgegenbringen. Sich im Traum tätowieren zu lassen, hat ähnliche Bedeutung wie die Körperbemalung, aber der entscheidende Unterschied ist die Dauerhaftigkeit der Tätowierung. Man entschied sich also bewußt und endgültig für etwas. Was für eine Tätowierung war es? Rein dekorativ? Dann hat man das Bedürfnis, nachhaltig etwas für sein Image/Aussehen zu tun. Oder war es ein Name, ein Motto, ein erkennbares Symbol? Dann mag sich das überhaupt nicht auf Image und Aussehen beziehen, sondern eher auf den Wunsch, im Wachleben einer Erinnerung oder einer wichtigen Tatsache ein bleibendes Denkmal zu setzen. Ein Traum, in dem man eine Tätowierung entfernen läßt, macht einem darauf aufmerksam, daß es ein langer und mühevoller (und schmerzlicher) Prozeß ist, etwas oder jemanden aus seinem Leben zu entfernen, wobei man offenbar gerade ist. Ist man sich der Tätowierung sehr bewußt, können sexuelle Anklänge mitschwingen.
Psychologisch:
Eine Tätowierung im Traum kann eine Situation oder eine Erfahrung symbolisieren, die einen unauslöschlichen Eindruck hinterlassen hat. Dabei kann es sich gleichermaßen um negative als auch um positive Erinnerungen handeln. Worum es sich genau handelt, läßt sich manchmal aufgrund der tätowierten Abbildung deuten.
Spirituell:
Auf der spirituellen Ebene kann eine Tätowierung im Traum Hinweis auf eine Gruppenidentität sein.
Volkstümlich:
(arab. ) :
- tätowieren: man wird dich bewundern.
(europ.) :
(Siehe auch 'Körperbemalung')
- am eigenen Körper sehen: ein Problem wird einem lange von zu Hause fernhalten,-
- bei anderen sehen: man wird durch ungewöhnliche Liebesaffären Neid erregen,-
- einen Tätowierer sehen: man wird sich wegen der Neigung zu seltsamen Praktiken von seinen Freunden entfremden.