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Ein erstes Break zum 1:3 im ersten Satz konnte Stricker (ATP 180) noch postwendend wettmachen, auf das 3:5 vermochte er dann nicht mehr zu reagieren. Im zweiten Durchgang dominierte der Teenager aus Grosshöchstetten mit seinem starken Service. Ein einziges Break zum 6:4 reichte zum Satzausgleich.
Am Ende setzte sich aber doch die Erfahrung und die grössere Frische des 15 Jahre älteren Katalanen durch. Trotz Chancen zu Beginn des Entscheidungssatzes verlor Stricker das Linkshänder-Duell nach genau zwei Stunden. Ärgerlich: Das vorentscheidende Break zum 1:2 erleichterte er dem Spanier durch drei Vorhand-Fehler. Im Gegensatz zur 1. Runde, als er gegen seinen Landsmann Marc-Andrea Hüsler drei Matchbälle abwehrte und noch gewann, war die Luft diesmal draussen.
Das Scheitern der Schweizer hat im Berner Oberland schon Tradition. Letztmals erreichte mit Stan Wawrinka 2013 beim traditionsreichen Sandplatz-Turnier ein Einheimischer die Viertelfinals.
Die beiden Topfavoriten Casper Ruud und Matteo Berrettini starteten nach Freilosen überzeugend ins Turnier. Der topgesetzte French-Open-Finalist und Titelverteidiger aus Norwegen setzte sich gegen den Tschechen Jiri Lehecka in zwei Sätzen durch, genauso wie der letztjährige Wimbledon-Finalist und Gstaad-Sieger von 2018 aus Italien gegen den französischen Altstar Richard Gasquet.