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14-jährig spielte Aglaia Graf ihr Debut mit Orchester und wurde Jungstudentin in der Konzertklasse von Adrian Oetiker an der „Musikhochschule Basel“, wo sie ihr Konzertdiplom mit Auszeichnung erhielt. In den folgenden Jahren setzte sie ihr Studium in Wien und Paris fort. Sie studierte in der Klasse von Ronald Brautigam, arbeitete intensiv mit Claudio Martinez-Mehner zusammen und vertiefte ihr pianistisches Wissen zusätzlich in Meisterkursen von András Schiff, Paul Badura-Skoda, Andrzej Jasinski und Dimitri Bashkirov.
Konzertreisen führten Graf in viele Länder Europas, nach Japan, China und Russland. So spielte sie in Sälen wie dem Wiener Musikverein, der Wigmore Hall, der Philharmonie in Moskau, und der Tonhalle Zürich. Mit Solorezitals trat Aglaia Graf unter anderem am Lucerne Piano Festival und am Gstaad Festival auf. Mit über 25 Klavierkonzerten war sie als Solistin u.a. mit dem Tonhalle Orchester Zürich, dem Philharmonischen Orchester Würzburg, dem Shenzhen Symphonie Orchestra (China), der Südwestdeutsche Philharmonie und dem British National Wind Orchestra zu hören. Graf komponiert zudem, erhält Aufträge von Pro Helvetia und Uraufführungen ihrer Werke werden regelmässig im Radio ausgestrahlt. Aglaia Graf gewann internationale Wettbewerbspreise für Solospiel und Kammermusik und erhielt begehrte Stipendienpreise. Neben anderen Auszeichnungen wurde ihr der “Europäische Kulturförderpreis“ verliehen.