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Zu der Zeit, als Karl der Große das Land regierte, herrschte Königin Bertha in ihrem Schloss in Payerne über die damals noch nicht französischsprachige Schweiz. Sie erhielt eine Einladung zur Hochzeit ihres Neffen, der in der Nähe von Genf lebte. Während sie unterwegs war, wurde ihr Konvoi auf der Strasse von Etraz in der Region Aubonne von Banditen angegriffen. Bewohner von Bougy und Féchy retteten sie vor dem sicheren Tod. Zur Belohnung erhielt Féchy einen Wald am Fusse des Juras. Die Bewohner von Féchy konnten ihre Enttäuschung nicht verbergen; ein Wald als Geschenk, während das Dorf davon umgeben ist!
Die Zeit verging und gegen Ende des 10. Jahrhunderts begannen die Mönche damit, die umliegenden Hügel zu roden, um Reben anzupflanzen. Sie hatten Wein, aber kein Holz mehr, um ihre Mahlzeiten zu kochen und im Winter zu heizen.
Der damalige Stadtrat erinnerte sich an diese Geschichte. Er fand die Eigentumsurkunde für die Wälder, die ihre Vorfahren verachtet hatten. Also fingen die Dorfbewohner an die Bäume nach ihren Bedürfnissen zu fällen, und dieser Wald wurde ein Segen für die Gemeindefinanzen.
Féchy gilt als eine der prestigeträchtigsten Produktionsstandorte der Schweiz und verfügt über einen Weinberg von mehr als 177 Hektar. Ein Teil des Gebietes ist im Bundesinventar für Landschaften und Naturdenkmäler von nationaler Bedeutung aufgeführt.
Die Rebsorte Chasselas macht fast 90% der Produktion aus. Der Untergrund an den Hängen von Féchy besteht hauptsächlich aus „Chattienne“ Molasse, die vor mehr als 25 Millionen Jahren entstanden ist. Als Zeichen der Verbundenheit der Einwohner von Féchy mit der Weinrebe, wurde das Gemeindewappen durch eine goldgelbe Weintraube ersetzt.
Féchy Légende hat eine schöne komplexe Nase mit fruchtigen, blumigen und mineralischen Noten.
Am Gaumen ist er geschmeidig und reichhaltig mit einem ausgezeichneten Gleichgewicht zwischen Rundheit und Frische.
Es ist dem sorgfältigen und handwerklichen Können, der kontrollierten Produktion und dem Respekt vor der Natur zu verdanken, dass die Weine der Domaine Kursner zu den besten Schweizer Crus zählen. Die Weissweine der Domaine sind die stolzen Botschafter des „Terroirs“.
Die Stärke von Pierre-Yves und Jean-Luc Kursner liegt in ihrer Ergänzung, beim Wesen der Männer aber vor allem bei ihren Weinen.
Im März 2009 startete unser Unternehmen mit dem Bau eines neuen Weinkellers.
Ein wesentlicher Schritt in der Entwicklung unserer Arbeit, da dieser neue Keller die Weinaktivitäten unserer Domaine vereinigt.
Ein Empfangssaal mit Terrasse, eine Küche für die Gästebewirtung, ein rollstuhlgängiger Eingang mit Lift für gehbehinderte Gäste und ein exklusiver Empfang für die Weindegustation charakterisieren nur einige Trümpfe, welche auch die Dynamik unseres Familienbetriebes reflektieren, welcher übrigens seit 1993 von der 3. Generation geführt wird.