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Der Bau einer Faraday-Taschenlampe erlaubt zu verstehen, wie Strom mit Hilfe eines Magneten und einer Kupferspirale durch Bewegung erzeugt werden kann. Das gleiche Prinzip wird in den meisten Kraftwerken verwendet. Je nach Werk wird die Bewegung mit unterschiedlichen Mitteln (zum Beispiel durch Übertragen von Wasserkraft oder Dampfdruck auf Turbinen) produziert. Im Falle der Faraday-Taschenlampe wird die Bewegung von unserem Körper erzeugt, die Energie kommt aus der Nahrung, die wir essen.
Dieses Projekt verwendet einen elektrischen Kondensator, um den erzeugten Strom für eine Weile zu speichern. Diese Lösung ist interessant, weil so die Verwendung von Batterien nicht nötig ist. Batterien enthalten schädliche Chemikalien und müssen deshalb am Ende ihrer Lebenszeit entsorgt werden. Wir verwenden eine Diode als Leuchtmittel, um die Lampe möglichst effizient zu betreiben. Leuchtdioden haben einen hohen Wirkungsgrad (wenig Wärmeverlust).
Michael Faraday (1791-1867) war ein britischer Mediziner und Biochemiker, bekannt für seine Studien im Bereich des Elektromagnetismus. Er entdeckte das Prinzip der elektromagnetischen Induktion, also die Erzeugung von Strom durch die Bewegung eines elektrischen Leiters (z.B. Kupferdraht) im Bezug auf ein magnetisches Feld.