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In dieser Rubrik möchten wir über die vielfältigen Symptome beim Ehlers-Danlos Syndrom (EDS) aufklären.
Das Ehlers-Danlos Syndrom fasst eine Gruppe angeborener Bindegewebserkrankungen zusammen und wird anhand der klinischen Symptome in 13 Typen unterteilt (siehe neue Diagnosekriterien 2017). Dabei findet man eine grosse Variabilität und Überlappung von Symptomen zwischen den einzelnen Typen. Daher ist eine Klassifizierung nur beschränkt möglich. Die klinische Diagnose wird mit einer Hautbiopsie bzw. bei gewissen EDS-Typen per Gentest gesichert.
Die meist generalisierte Gelenküberbeweglichkeit führt bei vielen Betroffenen zu erheblichen muskuloskelettalen Problemen mit teilweise invalidisierendem Ausmass.
Durch den fehlenden Halt des Bandapparates kommt es häufig zu Teil-/Ausrenkungen der Gelenke, Bandscheibenvorfällen, Nervenkompressionen und frühzeitiger Arthrose. Da Bindegewebe nahezu überall im Körper vorkommt, können auch Haut, Blutgefässe, Nerven und innere Organe beteiligt sein.
Daher leiden EDS-Patienten an vielfältigsten Symptomen: akuten und chronischen Schmerzen, Fatigue, vegetativen Symptomen (POTS), verzögerter Wundheilung, leicht verletzbarer Haut, Neigung zu Blutergüssen etc. In EDS-Fällen mit Beteiligung von Blutgefässen und/oder inneren Organen können bei Komplikationen lebensbedrohliche Zustände (Gefäss- oder Organrupturen) entstehen.
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