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Was ist eine CT-Angiographie?
Die Computertomographie (CT) hat sich in den letzten Jahren rasant entwickelt. Ein entscheidender technologischer Fortschritt wurde 1998 mit der Einführung der MultiSlice-Computertomographie (MSCT) erreicht. Die Weiterentwicklung dieser Technologie führte 2002 zur Einführung des 16-Zeilen MSCT und seit 2011 gibt es sogar Geräte mit 640 Zeilen. Im Gegensatz zur herkömmlichen Angiographie im Röntgen ist es hier nicht nötig, einen Katheter in ein Gefäß einzuführen. Hier genügt es, Kontrastmittel in die Vene der Ellenbeuge zu spritzen (wie bei jeder herkömmlichen Injektion).
Bei der CT-Angiographie (CTA) liegen Sie in Rücklage auf der Liege des Gerätes. Dieses bewegt sich während der Untersuchung durch die kreisrunde Öffnung des Gerätes. Dies erfolgt ruhig und absolut schmerzfrei. Abhängig von der Fragestellung ist zusätzlich die Gabe von Röntgenkontrastmittel in die Vene nötig. Ein wichtiges Anwendungsgebiet der MSCT ist die Darstellung der Blutgefässe. Dabei ist es möglich, die Untersuchungen je nach Fragestellung auf eine Region zu beschränken (z. B. CT-Angiographie der Pulmonararterien) oder mehrere Regionen miteinander zu kombinieren (z. B. Ct-Angiographie der Becken- und Beinarterien).
Anwendungsmöglichkeiten
- Pulmonalis-CTA (bei Frage nach Lungenembolien)
- Hals-CTA (Abgänge des Aortenbogens bis zur Schädelbasis)
- Thorax-CTA (thorakale Aorta und Gefässe)
- Abdomen-CTA (viszerale Gefässäste, Nierenarterien, Iliacalgefässe)
- Thorax-Abdomen-CTA (thorakale und abdominelle Aorta)
- Becken-Bein-CTA (Arterien in Becken, Ober- und Unterschenkeln)
Vorbereitung:
Am Tag der Untersuchung bitte nüchtern bleiben. Sollten Sie irgendwelche Medikamente haben, die Sie immer einnehmen müssen, dürfen Sie dies selbstverständlich auch am Tag der CT-Untersuchung einnehmen.