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Britischer Parlamentspräsident stolpert über Spesenskandal
- Dienstag, 19. Mai 2009, 18:00 Uhr
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Erste Ausstrahlung:
- Dienstag, 19. Mai 2009, 18:00 Uhr, DRS 1 und DRS 4 News
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Wiederholung:
- Dienstag, 19. Mai 2009, 19:00 Uhr, DRS 2, DRS Musikwelle und DRS 4 News
In Grossbritannien ist der Präsident des Unterhauses, Michael Martin, zurückgetreten. Er zieht die Konsequenzen aus dem Spesenskandal im Parlament.
Weitere Themen:
Tamilen in der Schweiz: Was denken sie über das Ende des Bürgerkriegs in ihrer Heimat?
Nach dem Treffen Obama-Netanyahu: Wie stehen die Chancen für Fortschritte im Nahostkonflikt?
Land der Plastikkarten: In den USA berät der Senat über ein Gesetz, das Kreditkartenbesitzer besser schützen soll.
Bankgeheimnis-Initiative: Das Vorhaben der Lega dei Ticinesi dürfte in den kommenden Wochen zu Reden geben.
Beiträge
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Britischer Parlamentspräsident tritt zurück
In Grossbritannien hat einer der höchsten Politiker des Landes, Parlamentspräsident Michael Martin, seinen Rücktritt angekündigt. Er zieht damit die Konsequenzen aus dem Spesenskandal im britischen Unterhaus.
Dass der «Speaker of the House of Commons» mit seinem ganzen Ornat abtritt, ist kein beispielloser Vorgang. Bereits einmal geschah das: 1695.
Ist das Problem damit gelöst?
Martin Alioth
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Tamilen in der Schweiz und das Ende des Bürgerkriegs
In Sri Lanka hat die Regierung den Bürgerkrieg mit den Tamilen-Rebellen LTTE für beendet erklärt. Auch deren Anführer soll tot sein.
Für viele Tamilen ist die LTTE mehr als eine Terror-Organisation. Sie haben sich stark mit den Rebellen identifiziert, vor allem mit dem Vellupillai Prabakaran.
Einige der rund 40'000 Tamilen in der Schweiz haben in den vergangenen Wochen fast täglich demonstriert, um auch hier bei uns auf die Situation in ihrer Heimat aufmerksam zu machen.
Alexander Sautter
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Welche Chancen hat der Frieden in Sri Lanka?
Sri Lankas Präsident Mahinda Rajapaksa hat heute im Parlament eine lange Siegesrede gehalten. Er sprach auf tamilisch von einem neuen Anfang für alle Bevölkerungsgruppen - davon, dass auch die Tamilen gleichberechtigt zu diesem Land gehörten.
Aber im Grossen und Ganzen aber war es die Rede eines Mannes, der sich in seinem Erfolg sonnt und mit dem Kriegsgegner abrechnet.
Sind das die richtigen Signale für eine friedlichere Zukunft?
Caspar Selg
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Obama und Netanyahu beraten Nahost-Politik
US-Präsident Barack Obama und Israels Präsident Benjamin Netanyahu haben in Washington über das weitere politische Vorgehen im Nahen Osten beraten.
Klar war bereits im Vorfeld: Die Vorstellungen der beiden gehen weit auseinander. Hat sich an den Positionen der beiden bei ihrem ersten Treffen etwas geändert?
Robert Stähli
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Ahtisaari zu Nahost: «Ich sehe Hoffnung»
Martti Ahtissaari gehört zu den wenigen, die optimistisch sind für die Friedensperspektiven im Nahen Osten. «Ich sehe Hoffnung», sagte er im Gespräch mit dem «Echo der Zeit». Erstmals seit langem gebe es nun wieder Bewegung - und zwar klar hin zu einer Zwei-Staaten-Lösung.
Der Friedensnobelpreisträger Ahtisaari hat in seiner langen Laufbahn in vielen Konflikten vermittelt: in Namibia, auf dem Balkan und in Aceh in Indonesien. Die Einschätzung des nüchternen Finnen hat Gewicht, auch wenn sie der landläufigen Meinung widerspricht.
Fredy Gsteiger
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US-Senat berät über Kreditkartenreform
In den USA, im Land der Schuldenmacher, ist einiges aus den Fugen geraten. Eines der grossen Baustellen in der Krise ist der Kreditkartensektor.
Praktisch jeder Amerikaner hat mindestens eine solche Plastikkarte - und setzt sie zu jeder sich bietenden Gelegenheit ein. Viele stecken tief im Minus.
Mit abenteuerlichen Praktiken und willkürlichen Zinsen und Gebühren schröpfen viele Kreditkartenfirmen zudem ahnungslose und fahrlässige Amerikaner. Dies soll sich nun ändern.
Peter Voegeli
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Viele Baustellen für den neuen Präsidenten der Bähnler
Der Schweizerische Eisenbahn- und Verkehrspersonal-Verbandes (SEV) hat mit Giorgio Tuti einen neuen Präsidenten. Auf ihn warten grosse Aufgaben.
Wie viele andere Gewerkschaften kämpft der SEV mit schwindenden Mitgliederzahlen. Gleichzeitig sieht sich das Bahnpersonal mit einer SBB konfrontiert, die immer mehr wie ein privates Unternehmen funktioniert. Auch darauf muss sich der Eisenbahner-Verband einstellen.
Elmar Plozza
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Lega will Bundesrat unter Druck setzen
Die Lega dei Ticiniesi will das Bankgeheimnis in der Bundesverfassung festschreiben. Für eine entsprechende Volksinitiative werden nun Unterschriften gesammelt.
Die Initiative soll innerhalb kurzer Zeit zustande kommen - noch bevor der Bundesrat erste Steuerabkommen unterzeichnet.
Bei der Unterschriftensammlung kann die Lega auf mächtige Unterstützung von Seiten der SVP zählen. Der Stil der Kampagne wird mit Sicherheit zu reden geben: Die Lega verunglimpft den deutschen Finanzminister Peer Steinbrück als Nazi-Karikatur.
Alexander Grass