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Am Anfang war das Chaos! Mit Dissonanzen und krachenden Trommelschlägen schockierte Jean-Philippe Rameau 1748 das Publikum der Uraufführung seiner Oper «Zaïs», indem er mit seiner Musik darstellte, wie der mächtige Oromazès die Elemente voneinander scheidet und die Weltenharmonie herstellt. Camille Saint-Säens bezeichnete Jean-Philippe Rameau als «das grösste musikalische Genie Frankreichs». In seiner Oper «Zaïs» erklingen einige der schönsten Momente der französischen Musik.
Die Handlung spielt in der verzauberten Welt eines Mythos aus dem Mittleren Osten mit Geistern und fantastischen Luftwesen und erzählt von der grossen Liebe zwischen Zaïs, dem unsterblichen König der Sylphen und der sterblichen Schäferin Zélidie. Das Paar muss sich mit Hilfe Amors etlichen Prüfungen unterziehen, bevor der universale Oberverwalter Oromazès der einfachen Schäferin die Unsterblichkeit schenkt und die beiden Verliebten für immer vereint sein werden.