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Einleitung
Ein grosses Dankeschön an Thomas Minder, VSLCH und Ruth Fritschi LCH, Gérard Amyon, CLACESO und Pierre-Alain Porret, SER für die geschätzte Mitarbeit in diesem Kapitel.
Gesunde Schulleitende und Lehrpersonen bilden die Grundvoraussetzung, um die psychische Gesundheit der Schüler:innen und ihren Bildungserfolg fördern zu können. Es ist nicht möglich, eine Schule gesundheitsfördernd zu führen und für ein gutes Schulklima zu sorgen, wenn die eigene Gesundheit nicht intakt ist. Und nur gesunde Lehrpersonen können gute Beziehungen zu den Kindern aufbauen und einen fördernden Unterricht gestalten.
Der Lehrberuf ist sinnstiftend, vielseitig, bietet ein hohes Mass an Gestaltungsspielraum und die Beziehungen zu Schüler:innen und anderen Beteiligten machen Freude. Die Arbeitszufriedenheit von Lehrpersonen ist denn auch hoch.
Der Lehrberuf bringt jedoch auch Belastungen mit sich und die Gefahr des Ausbrennens ist hoch. Daher braucht die Gesundheit der Lehrpersonen besondere Aufmerksamkeit. Eine emotionale Erschöpfung der Lehrperson (eines der Hauptmerkmale von Burn-out) wirkt sich negativ auf den Lernerfolg der Kinder aus. Schüler:innen beurteilen Lehrpersonen, die resigniert, unzufrieden, unausgeglichen, innerlich unruhig und wenig engagiert sind (also ein Risikomuster für Burn-out aufweisen), insgesamt negativer. Auf Klassenebene besteht eine negative Beziehung zwischen emotionaler Erschöpfung der Lehrperson und dem Notendurchschnitt, den Ergebnissen der Leistungstests, der Schulzufriedenheit und der wahrgenommenen Unterstützung.
Dieses Kapitel geht auf Belastungen und Ressourcen, Risiko- und Schutzfaktoren bei Schulleitenden
(Kap. 2.1) und Lehrpersonen (Kap. 2.2) ein und bietet Impulse und Empfehlungen, um deren Gesundheit zu fördern (Kap. 2.3 und 2.4).