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Die Mitte kann stark sein, wenn sie weiss, was sie will und wie sie das will. Denn als Mitte hat man die Möglichkeit, losgelöst von polarisiertem Denken gute Ideen mit unterschiedlichen Ansätzen aufzunehmen, zu verfeinern und zu verfolgen (meine damit nicht primär Kompromisse) - damit auch wirklich mehrheitsfähige Lösungen zustande kommen.
Doch solange man abwechselnd Li oder Re Parolen kopiert und verfolgt, macht man sich (logisch) als wetterwendisch unglaubwürdig.
Der Kommentar von Daniel Niklaus hat bestimmt was: die Mitte darf lernen, sich besser zu verkaufen - und sich dabei nicht scheuen, auch die Gefahren von der Polarisierung, respektive den extremen Ansätzen zu benennen. Gleichzeitig darf sie nicht in die Falle treten, überall "Kompromisse" zu suchen. So dass ihre Vorschläge und Ansätze so klein und zahnlos werden, dass deren Sinn schwer zu verstehen ist.