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Anfang des Jahres 3584: Der Widerstand in der Milchstrasse wächst - immer mehr Völker arbeiten gegen die Laren und die von ihnen als Statthalter eingesetzten Überschweren. Dabei hat Hotrenor-Taak, der Verkünder der Hetosonen, den Gegner längst im eigenen Stützpunkt. Die Rechengenies des Konzils, die Kelosker, folgen nicht mehr seinen Vorgaben, sondern ihrem eigenen Plan, der die Letzten ihres Volkes in einem fernen Bereich des Kosmos vereinen soll. Hotrenor-Taak könnte das vereiteln; das Schicksal der Milchstrasse und ihrer Völker liegt damit in seiner Hand. Auch Kershyll Vanne rebelliert. Der sogenannte Mehrfachmensch, der sieben menschliche Bewusstseine in seinem Körper trägt, wehrt sich gegen die Superintelligenz ES ebenso wie gegen die Laren. In der fernen Zukunft könnten seine Bewusstseine eine fantastische Evolution durchlaufen - aber werden sie dabei noch Menschen bleiben?
Portrait
H. G. Francis, geb. 1936, veröffentlichte bereits mit 26 seinen ersten Roman 'Die fünf Oligos'. 1970 erfolgte der Einstieg in das Team von ATLAN, ein Jahr darauf bei der 'Perry Rhodan-Serie', für die er bis heute schreibt. Im Lauf der Jahre sorgte Francis' Arbeit immer wieder für Diskussionen. Zuletzt, als er den Mausbiber Gucky (vorgeblich, wie herausstellte) sterben liess. Neben seinen Serienromanen verfasste Francis eine Vielzahl anderer Science Fiction. Der Umwelt- und Tierschutz liegt H.G. Francis nahe. Immer wieder nimmt er in seinen Romanen darauf Bezug. Für diese Themen recherchiert der Autor weltweit. Reisen nach Indien (Tiger), Ostafrika (Elefanten), China (Pandabären), zu den Azoren (Pottwale), Florida (Delfine) oder Kanada (Grizzlys und Sattelrobben) bringen neue Erkenntnisse, die in seine Arbeit einfliessen und ihnen Authentizität verleihen. Ein weiterer Schwerpunkt seiner Arbeit sind Drehbücher. Insgesamt entstanden rund 600 Hörspiele, bei denen der Autor teilweise selbst Regie führte. Dafür wurde H.G. Francis mit zahlreichen Goldenen und Platin-Schallplatten ausgezeichnet. William, genannt "Willi" Voltz, wurde 1938 in Offenbach geboren. Wie viele seiner SF-Kollegen interessierte auch er sich schon seit frühester Kindheit für Science Fiction. Seine ersten SF-Roman-Veröffentlichung erschien im Herbst 1958, zahlreiche Fandom-Aktivitäten und das Schreiben vieler Kurzgeschichten gingen voraus. 1961 wurde er zum besten Fan-Autor gewählt. Durch seine Mitgliedschaft im Science Fiction Club Deutschland (SFCD) lernte Voltz den Autor K. H. Scheer kennen, der ihm 1962 die Mitarbeit im PERRY RHODAN-Team anbot. Willi Voltz schrieb parallel zu PERRY RHODAN die ATLAN-Romane, später zeichnete er für die ATLAN-Exposés verantwortlich. 1973 startete die Fantasy-Serie "Dragon" mit Voltz-Romanen. Ab 1974 war der Exposé-Autor der PERRY RHODAN-Serie und prägte die Handlung immer mehr hin zum Philosophischen. Trotz seiner Vorausplanung der Inhalte bis Mitte der 1200er PERRY RHODAN-Bände hinterliess sein Tod 1984 eine grosse Lücke. Klaus Mahn alias Kurt Mahr galt als "der Physiker" des PERRY RHODAN-Teams. 1934 in Frankfurt geboren, begann er nach seinem Abitur zunächst ein Bauingenieurstudium, wechselte jedoch ab dem Sommersemester 1956 zur Physik über. Mit dem akademischen Grad des Diplom-Physikers in der Tasche siedelte Kurt Mahr in die USA über, um dort einen Job bei der Firma Pratt & Whitney anzutreten. Seine schriftstellerische Laufbahn begann Ende der 50er Jahre mit Liebes- und Westernromanen, allerdings ohne grossen Erfolg. Der stellte sich erst ein, als er zur Science Fiction wechselte. Der Autor lebte bis 1972 in den USA und kehrte im September mit seiner Familie nach Deutschland zurück. Im gleichen Jahr begann seine Mitarbeit bei ATLAN, der Schwesterserie von PERRY RHODAN. In der Folge publizierte Kurt Mahr fast ausschliesslich PERRY RHODAN-Romane für die Heft- und Taschenbuchreihe sowie ATLAN-Romane. Ab 1985 schrieb Kurt Mahr, der im Jahr 1977 wieder nach Amerika zurückgegangen war, zusammen mit Ernst Vlcek die Exposés für PERRY RHODAN. Über eineinhalb Jahrzehnte lang verfasste er die PERRY RHODAN-Computer. Kurt Mahr starb 1993 in Florida an den Folgen eines Unfalls.