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Die Lyme-Borreliose ist eine Infektionskrankheit, die durch das Bakterium Borrelia burgdorferi oder verwandte Borrelien ausgelöst wird. Es sind drei charakteristische Stadien zu unterscheiden, die nicht unbedingt aufeinander folgen, sondern auch einzeln auftreten können. Die Erkrankung kann in den verschiedenen Stadien jeweils verschiedene Organe betreffen, speziell die Haut, das Nervensystem und die Gelenke. Eine sichere Diagnose kann oft anhand der Krankheitssymptome, des Krankheitsverlaufs, der Krankengeschichte und der serologischen Befunde sowie sorgfältiger Erhebung anamnestische Daten sowie der aktuellen psycho-sozialen Situation gestellt werden. In der Regel äußert sich eine Borreliose durch schwere Symptome, die sich im Laufe der Jahre verschlimmern. In der Frühphase sind die Symptome einer Borreliose einem grippalen Infekt ähnlich. Bei fehlender Therapie in diesem Stadium besteht die Gefahr von gesundheitlichen, sozialen und finanziellen Folgen eines jahrelangen chronischen Leidens, das im Extremfall bis hin zur Erwerbsunfähigkeit führt. Monate bis Jahre nach einer Borrelien-Infektion können verschiedene Borreliose-Symptome auftreten: Mögliche Symptome im 3. Stadium: Arthritis mit Schmerzschüben, Herzmuskelschädigung, selten auch Schädigung des Gehirns mit Abbau der geistigen Leistungsfähigkeit, Lähmungen, oder Koordinationsstörungen. Die Lyme-Borreliose kann in jedem Stadium auch ohne eine Antibiotika-Therapie ausheilen. Ob die Lyme-Borreliose im 3. Stadium noch heilbar ist, ist fraglich.