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Fingerkräuter gibt es in der Schweiz eine ganze Reihe und viele Arten ähneln sich auf den ersten Blick. Die «Rosen» auf den deutschen Jasskarten sind stilisierte Blüten der Fingerkräuter. Anders als das Gold-Fingerkraut, das gerne saure Böden hat, findet sich Crantz’ Fingerkraut eher auf Kalk. Im Alpingarten gedeiht diese hübsche Art an mehreren Stellen und empfängt die Besucher gerade bei der oberen Eingangspforte.
Dieses Fingerkraut wird 5-15 cm hoch und ist zottig behaart. Seine grundständigen Laubblätter sind meist fünfzählig gefiedert. Seine Blüten leuchten fröhlich gelb und sind oft schon kurz nach der Schneeschmelze zu sehen.
Facts and Figures
Mehrere Fingerkraut-Arten werden durch Insekten bestäubt. Bei der Anlockung der Bestäuber spielen die Saftmale auf den Blütenblättern eine zentrale Rolle. Diese reflektieren kein UV-Licht und leiten die Bestäuber zur gesuchten Belohnung, dem Pollen. Die Farbunterschiede sind für das menschliche Auge meist nicht sichtbar.
Verbreitung
Dieses Fingerkraut ist in der Schweiz in den Alpen, in Alpennähe sowie im Jura auf subalpiner bis alpiner Höhenstufe zu finden. Dort wächst es vorwiegend auf kalkreichen und nährstoffarmen Rasen und Weiden. Am Gornergrat ist diese Art sehr häufig anzutreffen.