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Bestehend aus neun Tennisturnieren gehören die ATP Masters zur wichtigsten Turnierserie im internationalen Tennissport. Mit einem Preisgeld in Höhe von mindestens 2,5 Millionen Dollar pro Turnier ist die Dotierung hoch und dank der Austragung im Best-of-Three-Format auch für Zuschauer ein reizvolles Turnier.
Die ATP Masters – eine große Turnierserie seit 1990
Für Tennisprofis sind die ATP Masters interessant, da die Turniere mehr Punkte für die Weltrangliste einbringen als andere. Lediglich in den Grand Slam-Turnieren und den ATP World Tour Finals können die Spieler noch mehr Punkte sammeln – daher gelten die ATP Masters auch „lediglich“ als die drittgrößte Serie von Turnieren.
Bisher gelang es noch keinem Athleten alle Turniere der ATP Masters-Serie mindestens einmal zu gewinnen. Die aktuellen Rekordträger sind Novak Djokovic und Roger Federer mit acht Siegen – danach folgen Rafael Nadal und Andre Agassi mit jeweils sieben Siegen.
Die ATP World Tour Masters gibt es in der heutigen Form bereits seit 1990, auch wenn sich der Name im Laufe der Jahre mehrmals änderte. So startete die Masters-Serie anfänglich mit der Bezeichnung ATP Championship Series, wurde 1996 in Mercedes-Benz Super 9 umbenannt, bis der Name im Jahr 2000 in Tennis Masters Series geändert wurde. Seit 2004 ist die Turnierreihe als ATP Masters Series bekannt – der offizielle Name ist ATP World Tour Masters 1000 (Die 1000 bezeichnet dabei die Weltranglistenpunkte, die jeder Spieler für einen Turniersieg erhält).
Neun Turniere von März bis November
Die neun je eine Woche andauernde Turniere finden auf der ganzen Welt verteilt statt.
Der Anfang macht im März das Indian Wells Masters in Kalifornien, Austragungsort ist das Coachella Valley östlich von Los Angeles.
Ende März führt die Masters-Serie die Spieler nach Miami an das Miami Open. Das Miami Open gibt es bereits seit 1985.
Das Monte-Carlo Masters in Monaco wurde 1897 gegründet und stellt das erste Sandturnier im Jahr in dieser Turnierserie dar.
Auf dem roten Sand der Madrid Opens spielen die Profis im Mai. 2016 gewann Novak Djokovic das Turnier, der sich im Final erfolgreich gegen Andy Murray durchsetzte.
Anschließend führt die Tour nach Rom. Das Rom Masters ist ein Sandturnier und gehört mitunter zu den größten, prestigeträchtigsten Turnieren der Welt.
Im Juli wechseln die Tennisstars den Kontinent. Gespielt werden die Canadian Open, welche wechseljährig in Montreal oder Toronto ausgetragen werden.
Danach folgt das Cincinatti Masters. Es ist das zweitgrößte Turnier in den USA, direkt nach den US Open in New York.
Erst seit 2009 dabei ist das Shanghai Masters, ein Hartplatzturnier im Oktober im asiatischen Raum.
Abschluss der ATP Masters ist schließlich Paris: Ende Oktober/Anfang November spielen die Profis in Paris um den Sieg der Serie und um nahezu vier Millionen Euro Preisgeld. Dank der Austragung in der Halle, hat der Abschluss in Paris seine ganz eigene Atmosphäre.