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Ist in Catania am 8. März 1938 geboren, lebt und arbeitet in Genua mit Unterbrüchen: 19641973 in Paris - 19892000 in Zürich
Giovanni Garozzo wurde in Catania/Sizilien geboren. Sein Vater, der Fischer war, verstarb sehr früh und Giovanni musste mit 11 Jahren bereits Verantwortungen übernehmen, denn die Familie war gross. Er fand eine Arbeit als Hilfsarbeiter in einem Keramikunternehmen und fing an, sich an der Kunst zu interessieren.
Als er 17 Jahre alt war, begegnete er dem Maler Comes, welcher ihm die Malerie und die Grafik beibrachte. Somit begann Giovanni seine 4 jährige, künstlerische Lehre. Seine erste Ausstellung mit Ölbilder und Grafiken fand bereits 1958 in der Quadrinnale in Rom statt.
1960 verliess er Sizilien um zog nach Genua und studierte an der Accademia Ligustica di belle arti bis 1964. Seine Faszination für die französischen Impressionisten, d.h. von Pierre Bonnard bis Georges Braque, brachten ihn nach Paris, wo er bis 1973 arbeitete. Seine erste grosse Ausstellung fand 1965 in der Galerie Gian Ferrari in Milano statt.
Nach dem Aufenthalt in Paris ging er zurück nach Genua und blieb dort bis 1977. In dieser Zeit lernte einige Schweizer Künstler kennen, wie Rinaldo Willi, Rolf Nagel und Ulrich Elsener. Seine erste grosse Ausstellung in Zürich machte er 1989 mit Pia Peter in der Galerie Commercio. Sein Erfolg war beindruckend.
Seine Bilder sind Metaphern einer Insel, sua terra, wie man in Italien sagt, wo extremste Gegensätze aufeinander prallen, sich aufschaukeln oder gegenseitig vernichten. Der Ort wo eisblauer Winterhimmel feurige Orangen reifen lässt, vulkanische Lava die Vegetation zerstört, um dann selbst schwarz im Meer zu verglühen. Aber auch diese Insel ist von der Zivilisation nicht verschont geblieben. Ein Pflug, oder andere Requisiten bäuerlichen Lebens stehen nutzlos herum. Die Bilder Garozzos sind ein Lobgesang an eine versehrte Natur, welche trotz allen Verletzungen ihre Würde bewahrt.
Wer das Glück hat Giovanni Garozzo persönlich zu begegnen, erlebt die Kongruenz von Mensch und Künstler ein Liebender in einer Welt voll sachlicher Betriebsamkeit."
Einige Einzel-Ausstellungen:
1965 Galerie Gian Ferrari, Milano
1969 Galerie Rotta, Genua
1970 Galerie A.S.L.K., Antwerpen
1971 Galerie Regis Langoys, Paris
1972 Galerie Ekstrovert, Antwerpen
1973 Galerie dellOrso, Milano
1974 Galerie Sirio, Rom
1984 Galerie Michelangelo, Florenz
1985 Galerie Civica Palazzo Del Vescovo, Godigoro (Ferrara)
1989 Galerie Commercio, Zürich
1990 Palazzo Robellini Città di Acqui Terme
1992 Galerie Commercio, Zürich
1993 Musée Municipale de Saint-Paul de Vence
1994 Centro Culturale Italo Francese, Genua
1995 Galerie Commercio, Zürich
1998 Galerie Leuenberger, Zürich
2000 Arte Club "Il Doge", Genua
2001 Nuovo Spazio ALEPH, Milano
2004 Galerie "La Nassa", Lecco
Permanente Ausstellung: Art-Haari, Zürich