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Der Sommer-Steinpilz bildet relativ große, in Hut und Stiel gegliederte Fruchtkörper mit halbkugeligen bis polster- förmigen, 6 bis 20 cm breiten Hüten und 6 bis 18 cm lan- gen und 2 bis 6 cm dicken, bauchigen, keuligen- oder walzenförmigen Stielen.
Die Hutoberfläche ist fein filzig-faserig, die Farbe variiert in verschiedenen hellen Brauntönen, die Fasern am Rand sind häufig etwas dunkler gefärbt. Bei Trockenheit reißt der Hut häufig felderartig auf. Der Stiel ist hell hasel- oder lederbraun und mit einem erhabenen hellen, bräunlichen bis weißen Netz fast bis zur Basis bedeckt.
Die Röhren sind jung weißlich, später über cremegelblich nach grüngelb verfärbend. Das Fleisch ist weiß.
Wie alle Dickröhrlinge ist der Sommer-Steinpilz ein Mykorrhizapilz, der vor allem mit Buchen und Eichen zusammenlebt. Die Art stellt keine besonderen Ansprüche an den pH-Wert des Bodens, sie wird
auf basischen, neutralen und sauren Böden gefunden. Die Fruchtkörper erscheinen bereits sehr früh im Jahr (ab Mai/Juni), können aber in wärmeren Gegenden bis in den Oktober hinein gefunden
werden. Der beliebte Speisepilz steht in Deutschland unter Naturschutz und darf nur in kleinen Mengen für den eigenen Bedarf gesammelt werden. Auch gewisse Schweizer Kantone kennen
Beschränkungen.
(Bild: Dank an Rosmarie Gottschalk, die ihn im Möhliner Forst vom fahrenden Velo aus entdeckt hat)