Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03201.jsonl.gz/2257

Etwas spät kommt noch ein Beitrag zu der von Roman Tschanz organisierten Strassenrettungsübung. Ziel dieser Übung war, kompliziertere Situationen erfolgreich zu meistern.
In der ersten Situation links ist ein Auto auf ein anderes aufgefahren. Der Fahrer im roten Auto ist Paraplegiker, wäre unverletzt aber kann nicht alleine aussteigen. Der Fahrer des unteren Autos ist verletzt und eingeklemmt. Die zweite Situation stelle ein auf dem Dach liegendes Auto dar. Die dritte Situation, das Auto würde noch auf die Seite gelegt werden, können wir aus Zeitgründen nicht mehr durchführen.
Probleme: das obere Fahrzeug ist nicht stabil, es könnte abrutschen. Ausserdem läuft noch eine Flüssigkeit aus. Der Fahrer des unteren Fahrzeugs muss geborgen werden, allerdings wird das Auto beim Schneiden instabil und damit könnte das obere Fahrzeug nach unten drücken. Der Fahrer des roten Autos ist Paraplegiker. Er kann obwohl unverletzt nicht alleine aussteigen.
Lösung: oberes Fahrzeug mit Stützen sichern. das untere Fahrzeug unterbauen. Beide Fahrzeuge miteinander verbinden und verzurren. Flüssigkeit ist „nur“ Kühlwasser. Zuerst verletzten Fahrer des unteren Fahrzeugs über zurückgeklapptes Dach befreien, dann Paraplegiker über hintere Türe herausnehmen.
Situation 2:
Das Fahrzeug liegt auf dem Dach. Die Person ist zwischen Dach und Sitzen eingeklemmt.
Fahrzeug sichern, dann etwas anheben und aufbocken, Türen und B-Säule entfernen, der Patient kann seitlich herausgeholt werden. Wäre er noch fester eingeklemmt, so müsste das Krokodilverfahren angewendet und das Dach vom Autoboden mit einem Hydraulikzylinder abgedrückt werden.
Es war wieder eine tolle lehrreicht Übung. Unsere vielen neuen Mitglieder der Strassenrettungsgruppe haben sich toll eingefügt. Ein grosses Dankeschön an Roman für die Vorbereitung! (BK)