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Der Bundesrat will im nächsten Jahr für zivile Bundesbauten 220 Millionen Franken ausgeben. Er hat dem Parlament beantragt, diesen Gesamtkredit freizugeben. Der grösste Brocken betrifft mit einem Volumen von 70 Millionen Franken die Sanierung des Ostflügels des Bundeshauses.
Schwergewichtig sollen in dem Gebäude, in dem das Verteidigungs- sowie das Volkswirtschaftsdepartement untergebracht sind, die Innenräume saniert, die Raumstruktur verbessert und die haus- und sicherheitstechnischen Anlagen erneuert werden. Während der von 2012 bis 2015 dauernden Sanierung werden die Nutzer in zentrumsnahe Gebäude umquartiert.
Die restlichen 150 Millionen sind für Verpflichtungskredite für Bauvorhaben des Immobilienportfolios des Bundesamts für Bauten und Logisitik (BBL) vorgesehen, die weniger als 10 Millionen Franken kosten.
Zum Immobilienportfolio des BBL gehören diejenigen Gebäude, die für die Aufgabenerfüllung von Regierung und Parlament, der Verwaltung und der eidgenössischen Gerichte bestimmt sind. Nicht zu diesem Portfolio gehören Bauten und Anlagen der Armee.
Der Bundesrat hat am Mittwoch auch das neue Unterbringungskonzept 2024 für die Bundesverwaltung gutgeheissen und das BBL mit dessen Umsetzung beauftragt. Ziel ist es, das Immobilienportfolio zu optimieren und die Verwaltungseinheiten an einem Standort zu konzentrieren. Damit soll eine deutliche Zunahme der Unterbringungs- und Betriebskosten im Raum Bern verhindert werden.