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Henri Laaksonen gegen Holger Rune chancenlos
Henri Laaksonen scheidet am French Open in der 2. Runde aus. Der 30-Jährige verliert gegen den 19-jährigen Dänen Holger Rune (ATP 40) klar mit 2:6, 3:6, 3:6.
Damit ist im Tableau der Männer kein Schweizer mehr vertreten. Stan Wawrinka hatte in der 1. Runde gegen den Franzosen Corentin Moutet verloren.
Gegen den zweitbesten Teenager auf der Tour hinter Carlos Alcaraz war Laaksonen auf ganzer Linie unterlegen. In allen Sätzen knöpfte Rune dem Schweizer früh den Aufschlag ab und gab den Vorsprung nicht mehr aus den Händen.
Während Laaksonen zwei Tage nach dem Auftaktsieg gegen Pedro Martinez zu viele Fehler unterliefen und er auch mit dem ersten Service nicht den nötigen Druck erzeugen konnte, spielte sein Gegner ausgezeichnet. Der junge Däne punktete regelmässig sehenswert und agierte auch aus der Defensive heraus stark. Dies verdeutlichten mitunter die 28 Winner, die er in den knapp zwei Stunden gegenüber 15 unerzwungenen Fehlern schlug.
Eine Wende schien einzig Mitte des dritten Satzes möglich, als Laaksonen bereits 1:3 zurücklag und sich Rune den Fuss übertrat. Nach einer längeren Behandlung konnte der ehemalige Weltranglisten-Erste und Roland-Garros-Sieger bei den Junioren aber weiterspielen und brachte Breakvorsprung humpelnd über die Runden.
Die ersten beiden Duelle mit Rune hatte Laaksonen im Vorjahr auf Hartbelag jeweils in zwei Sätzen gewonnen. Durch die deutliche Niederlage im dritten Vergleich konnte er am Bois de Boulogne nicht ganz an sein Rendement vom Vorjahr anknüpfen. 2021 hatte er, unter anderem dank einem Viersatz-Erfolg gegen den damaligen Weltranglisten-Elften Alvaro Bautista Agut, die 3. Runde erreicht.