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Herzinsuffizienz, auch Herzschwäche genannt, beschreibt einen Zustand des Herzens, bei dem die Pumpleistung geschwächt ist. Das Herz ist nicht in der Lage, den Körper ausreichend mit sauerstoffreichem Blut zu versorgen. Dies vermindert die Leistungsfähigkeit. Bei einer leichten Herzinsuffizienz macht sich dies erst bei grosser körperlicher Belastung bemerkbar, bei einer schweren Herzinsuffizienz schon bei geringer Anstrengung. Tritt die Beeinträchtigung der Leistungsfähigkeit plötzlich auf, handelt es sich um eine akute Herzinsuffizienz. Dauert sie über einen längeren Zeitraum an, spricht man von einer chronischen Herzinsuffizienz. Dies hat schwerwiegende Folgen, weil der ganze Körper in Mitleidenschaft gezogen wird. Eine Herzinsuffizienz ist also eine ernste Erkrankung, die möglichst früh erkannt und behandelt werden muss.
Bei einer Herzinsuffizienz vermag das Herz nicht mehr genügend Blut durch den Kreislauf zu pumpen. Dies beeinträchtigt die Leistungsfähigkeit und zieht den ganzen Körper in Mitleidenschaft.
Die Herzinsuffizienz ist in den meisten Fällen eine Folge anderer Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Häufige Ursachen sind jahrelanger Bluthochdruck, eine koronare Herzkrankheit oder ein bereits durchgemachter Herzinfarkt. In selteneren Fällen führt folgendes zu einer Herzinsuffizienz: Herzklappenfehler, Alkohol- und Drogenmissbrauch, Herzmuskelerkrankung oder -entzündung, angeborene Herzfehler oder Stoffwechselerkrankungen wie zum Beispiel eine langjährige Zuckererkrankung (Diabetes). Die Symptome einer Herzinsuffizienz sind unterschiedlich stark ausgeprägt. Zu Beginn der Krankheit treten die Beschwerden nur bei grosser körperlicher Belastung auf. In fortgeschrittenem Stadium machen sie sich aber auch in Ruhe bemerkbar. Typische Beschwerden sind: Ermüdung, Erschöpfung, Atemnot und Wassereinlagerungen.
Eine gute Behandlung und ein herzgesunder Lebensstil können das Fortschreiten der Krankheit bremsen, Beschwerden mindern, Notfälle verhindern und die Lebensqualität verbessern.
Behandlungsziel bei einer Herzinsuffizienz ist, die Beschwerden zu mindern, die Lebensqualität zu verbessern und das Fortschreiten der Erkrankung zu bremsen. Eine gute Behandlung verringert zudem das Risiko einer plötzlichen Verschlechterung der Erkrankung, die oft lebensbedrohlich ist und eine Spitaleinweisung nötig macht. Zur Behandlung der Herzinsuffizienz werden Medikamente eingesetzt. Meistens werden verschiedene Medikamente kombiniert, zu Beginn oft in niedriger Dosis, und danach gesteigert. Ganz wichtig dabei ist, dass alle Medikamente genau nach Vorschrift eingenommen werden.