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Geschichte des Methodismus
Eine offene Kirche
Die Geschichte des Methodismus beginnt im 18. Jahrhundert innerhalb der anglikanischen Kirche in England. John Wesley (1703-1791) suchte zusammen mit seinem Bruder Charles und anderen nach einem verbindlichen Glauben, der im Leben sichtbar wird. Aus diesem unscheinbaren Anfang entstand eine Erweckungsbewegung, aus der die methodistische Kirchenfamilie hervorging.
John und Charles Wesley gründen während ihres Studiums an der Universität Oxford zusammen mit anderen Studenten eine kleine Gruppe. Anfangs treffen sie sich unregelmäßig, um gemeinsam in der Bibel zu lesen und über den Glauben zu diskutieren. Dabei wird ihnen klar, dass ihr christlicher Glaube sichtbare Wirkung zeigen soll. Sie nennen das – wie schon andere vor ihnen – ein Leben in der »Heiligung«.
Aus dieser Überzeugung heraus beginnen sie, Armen zu helfen, Kranke und Gefangene zu besuchen und deren Kinder zu unterrichten. Dieses soziale Engagement wird zu einem wesentlichen Kennzeichen der methodistischen Bewegung.
Heute ist diese Bewegung eine weltweite Kirche mit über 70 Millionen Mitgliedern. Diese Verbundenheit findet auch immer wieder ihren Ausdruck im gemeindlichen Leben vor Ort und in den Gottesdiensten.
Die Methodistische Kirche war bei der Bildung der Ökumene von Anfang an aktiv beteiligt und setzt sich bis heute für ein geschwisterliches Miteinander ein.
Kurzfilm über die Gebrüder John und Charles Wesley
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(Text: Barbara Weber / Gestaltung: Urs Bertschinger)