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"Mit den von uns ge- pflegten Ritualen erhalten wir uns die Zuversicht, in den Strudeln des Lebens Übersicht zu erhalten".
Gerhard Bliesbach
Eustress - der heilsame Stress
Als Eustress (eu: gut, schön) werden diejenigen Reize (Stressoren) bezeichnet, die den Organismus positiv beeinflussen. Der positive Stress erhöht unsere Aufmerksamkeit und fördert die maximale Leistungsfähigkeit des Körpers, aber ohne ihm zu schaden.
Eustress
motiviert, macht produktiv und glücklich. Dieses Gefühl stellt sich beispielsweise ein, wenn man ein Problem gelöst oder eine Aufgabe erfolgreich abgeschlossen hat.
Eustress ist die anregende und leistungsfördernde Variante,
die mit guten Erfahrungen und einer Steigerung des Selbstwertgefühls verknüpft
ist.
Distress - der krank machende Stress
Anders sieht es bei Distress (dis: schlecht, krankhaft) aus. Er
überfordert den Organismus und löst unangenehme Empfindungen und Gefühle wie Angst und Unruhe aus.
Im Normalfall findet nach einer als stressig empfundenen Phase eine Regeneration des Energiehaushaltes statt.
Bei Distress können die Belastungen aber nicht mehr schadlos gemeistert werden und wir kommen aus dem dauerhaften "Alarmzustand"
nicht mehr heraus.
Dies führt zu einer Abnahme der Aufmer- ksamkeit und Leistungsfähigkeit und wir erkranken ernsthaft.
Ein bekanntes Beispiel ist das Burnout oder Erschöpfungssyndrom.