Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03162.jsonl.gz/313

Die Phosphorkonzentration im Greifensee übersteigt auf Grund zu hoher Phosphoreinträge nach wie vor den Zielwert. Beim Stickstoff liegen derzeit keine relevanten Gewässerbelastungen vor. Mit dem Stoffflussmodell «Modiffus» wurden die Phosphor- und Stickstoffeinträge aus diffusen Quellen abgeschätzt. Hohe Phosphoreinträge erfolgen vor allem aus drainierten Ackerflächen, durch Erosion und aus Graslandflächen durch Abschwemmung. Hohe Stickstoffeinträge resultieren aus der Auswaschung und aus Drainageverlusten unter Ackerland. Weitere Modellrechnungen zeigen das Potenzial auf, um die Phosphorbelastung zu senken. Mit Massnahmen in der Landwirtschaft werden die Phosphoreinträge mittelfristig nicht so weit vermindert werden können, dass der Zielwert im Greifensee erreicht werden kann.
Bender S.F., Schulz S., Martínez-Cuesta R., Laughlin R.J., Kublik S., Pfeiffer-Zakharova K., Vestergaard G., Hartman K., Parladé E., Römbke J., Watson C.J., Schloter M., van der Heijden M.G.A.
Gilgen A., Felder R., Baumgartner S., Herzog F., Jeanneret P., Séchaud R., Paunovic S., Merbold L.