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Terroir
Darunter versteht man das Zusammenspiel von Klima und Boden sowie der Sonneneinstrahlung und die Ausrichtung des Rebberges. Die Arbeit des Winzers im Weinberg und im Keller ist zudem wichtiger Bestandteil.
Echter Mehltau/ Oidium
Pilzkrankheit im Weinbau, die Ende des 19. Jahrhunderts aus Amerika eingeschleppt wurde. Der Pilz befällt die grünen Teile der Rebe. Er tritt vorwiegend bei warmer, trockener Witterung auf und bildet einen mehligen, weiss-gräulichen Belag auf der Blattoberseite. Auch die Gescheine und Trauben können befallen werden. Wird der Pilz nicht bekämpft, kommt es zu erheblichen Ernteausfällen und zu minderer Weinqualität. Mit dem Aussprühen von Fungiziden auf Schwefel-Basis kann dieser Krankheit Einhalt geboten werden.
Falscher Mehltau/ Peronospora
Pilzkrankheit im Weinbau, die Ende des 19. Jahrhunderts aus Amerika eingeschleppt wurde. Der Pilz befällt die grünen Teile der Rebe. Er tritt vorwiegend bei feucht-warmer Witterung auf und bildet auf der Blattunterseite einen mehlig-weissen Fleck, der wiederum auf der Blattoberseite ölig schimmert (Ölfleck). Die jungen Triebe der Rebe sind besonders anfällig. Der Pilz lässt Blätter absterben, was die Photosynthese und somit die Zuckereinlagerung in den Trauben mindert. Sind die Trauben befallen, werden diese braun und lederartig und platzen auf. Dies trägt zu Ernteausfällen und Qualitätseinbussen bei. Die so genannte «Bordeaux-Brühe» auf Kupferbasis hat sich gegen den falschen Mehltau bewährt.
Pheromone
Das sind Sexual-Lockstoffe, die im Weinberg zur natürlichen Bekämpfung des Traubenwicklers eingesetzt werden. Bei dem Schädling handelt es sich um einen Falter, dessen Larven je nach Generation entweder die Knospen, jungen Triebe oder Trauben fressen. Fäule und Ernteausfälle sind die Folge. Durch das Aufhängen von speziellen, mit Pheromon befüllten Kapseln im Frühjahr, werden die Traubenwickler verwirrt. Dies muss jedoch grossflächig erfolgen. Oft arbeiten die Winzer einer gesamten Region zusammen und hängen die Plastik-Ampullen in den Drahtrahmen der Rebzeilen, sowie in die umliegenden Hecken und Sträucher. Die männlichen Schädlinge finden durch diese «Verwirr-Methode» keine Weibchen zur Begattung mehr. Es können auch Insektizide ausgebracht werden, der Einsatz von Pheromonen ist jedoch sehr effektiv und umweltschonend.