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Das gab Präsident Wladimir Putin am Mittwoch bekannt. "Wir werden zweifellos keinen Boykott machen, wir werden unsere Sportler nicht daran hindern, teilzunehmen", erklärte Putin in Nischni Nowgorod einen Tag nach der IOC-Entscheidung rund um den russischen Dopingskandal. "Die Athleten haben sich ihre ganze Karriere auf diese Wettkämpfe vorbereitet, dementsprechend wichtig ist ihnen die Teilnahme."
Eine Verstrickung in die Dopingmachenschaften wies der russische Präsident von sich - er habe von Funktionären und Sportlern nie Siege und Medaillen gefordert. So auch nicht im Hinblick auf die Winterspiele 2014 in Sotschi. Putin pochte darauf, dass in Russland kein Staatsdoping betrieben worden war, und er bezeichnete die Sanktionen des IOC als eine "politisch motivierte Kollektivbestrafung".
Auch Russlands zweifache Stabhochsprung-Olympiasiegerin Jelena Isinbajewa, die unterdessen in der IOC-Athletenkommission sitzt, sprach sich gegen einen Boykott der Spiele in Südkorea aus. "Ich möchte allen russischen Athleten, die sich derzeit auf die Olympischen Spiele vorbereiten, sagen, dass sie sich von der Nachricht nicht verunsichern lassen sollen. Und auf keinem Fall so etwas dummes wie einen Boykott in Erwägung ziehen", sagte Isinbajewa im russischen TV.
Das Internationale Olympische Komitee (IOC) hatte am Dienstag Russland von den Olympischen Winterspielen 2018 ausgeschlossen, erlaubt aber nachweislich sauberen russischen Athleten die Teilnahme unter der Olympischen Flagge.