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Die Eschen gehört zur Familie der Ölbaumgewächse. Nur gerade drei verschiedene Eschen-Arten sind in Europa bekannt. Eschen gelten zu den höchsten Laubbäumen Europas. Sie können bis zu 40 Meter hoch werden.
Die Esche wächst dort, wo die Konkurrenz der Buche nachlässt; sie bevorzugt feuchtere oder trocknere Standorte. Eschen, die auf trockenen, kalkhaltigen Böden wachsen, können im Alter einen Kern bilden, der dem Holz des Olivenbaums ähnelt.
Das Holz der Esche ist schwer, fest, elastisch, von hoher Qualität und gehört zu den Edellaubhölzern. Eschenholz wird vor allem dann verwendet, wenn Festigkeit und Elastizität gefragt sind. Zum Beispiel bei Werkzeugstielen und Sportgeräten wie zum Beispiel Schlitten, Baseballschlägern oder Snooker-Queues. Als sogenanntes Klangholz wird Eschenholz auch beim Bau von Musikinstrumenten eingesetzt.
Der Esche wird auch mystische Kraft nachgesprochen. Verschiedene Teile der Esche wurden schon in der Antike zu Heilzwecken verwendet. Ein aus Eschenblätter gekochter Tee soll harntreibend sein, die Asche der Rinde wurde bei Knochenbrüchen empfohlen und Teeaufgüsse aus Rinde und Blätter kam bei Muskelrheuma und Gicht zur Anwendung. Und im 18. Jahrhundert wurde sogar überlegt, die Rinde der Esche als Ersatz für die fiebersenkende Chinarinde zu verwenden.