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Das Wichtigste in Kürze
- Die seit 2005 geschlossene Samaritaine wird am 19. Juni wiedereröffnet.
- Das Kaufhaus gehörte dem französischen Luxus-Konzern LVMH.
- Im Gebäude gibt es ein Kaufhaus, ein Hotel, Büros, Sozialwohnungen und eine Kinderkrippe.
Nach 16 Jahren wird die Samaritaine wieder eröffnet. Das berühmte Kaufhaus in Paris wurde 2005 wegen Baufälligkeit geschlossen. Nun wird das Gebäude, das dem Luxus-Konzern LVMH gehört, am 19. Juni wieder eröffnet, wie die französische Nachrichtenagentur AFP berichtet.
Samaritaine beherbergt unter anderem ein Luxushotel
Neben einem Kaufhaus beherbergt das Gebäude auch ein Luxushotel mit 72 Zimmern und einer riesigen Suite mit Privatpool. Insgesamt umfasst das Etablissement vier verschiedene Gourmet-Restaurants. Sie stehen unter der Leitung des Sternekochs Arnaud Donckele. Weiter gibt es rund 15'000 Quadratmeter Bürofläche, Sozialwohnungen und eine Kinderkrippe.
Die Bauarbeiten und Verwaltungsarbeiten für die Renovation der Samaritaine dauerten insgesamt 15 Jahre. Jean-Jacques Guiony, der LVMH-Finanzdirektor, erklärte 2019 gegenüber der Nachrichtenagentur: «Es hat fünf Jahre gedauert, das Pariser Rathaus zu überzeugen. Danach wieder fünf Jahre, um die Genehmigung zu bekommen und fünf Jahre kolossale Arbeit.»
Probleme mit Denkmalschutzverbänden
Die Erteilung der endgültigen Baubewilligung dauerte aufgrund diverser Einsprüche von Denkmalschutzverbänden sehr lange. Nach der Beendigung der Bauarbeiten hat auch die Corona-Pandemie einen Strich durch die Rechnung gemacht. Deswegen wurde die ursprüngliche auf 2020 geplante Eröffnung auf dieses Jahr verschoben.