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Im Forex Handel spielen zahlreiche Fachbegriffe eine entscheidende Rolle. Dazu gehört auch der Leverage Effekt. Darunter versteht der Forex Broker die Gewinnspanne, die sich daraus ergibt, dass er beispielsweise im Ausland einen günstigen Kredit aufnehmen kann und das daraus erzielte Kapital an anderer Stelle mit deutlich höheren Einnahmezinsen anlegen kann. Allgemein wird dann auch von der Hebelwirkung gesprochen. Durch den Einsatz dieses Finanzmarktmittels kann der Forex Broker seine Eigenkapitalrendite deutlich erhöhen. Beim Operating Leverage wird das Verhältnis zwischen den gleich bleibenden Kosten, genannt Fixkosten, und den variablen Kosten gemessen. In der Wirtschaft zählen zu den Fixkosten zum Beispiel Miete, Leasing, Grundsteuer, Versicherung und ähnliche planbare Kosten. Unter den Begriff variable Kosten fallen Materialkosten, die beispielsweise durch Schwankungen der Rohstoffpreise auf dem Weltmarkt sehr unterschiedlich sein können. Unter dem Leverage Risk versteht man das Risiko, das daraus entstehen kann, dass sich die Bedingungen auf dem Finanzmarkt schnell ändern. Häufig tritt ein solches Risiko einer fallenden Eigenkapitalrendite auf, wenn man Kredit mit kurzfristiger Zinsbindung aufnimmt. Steigen die Zinsen für das Fremdkapital, dann muss der Forex Broker unter Umständen Verluste hinnehmen, wenn er das Kapital an anderer Stelle langfristig zu gleich bleibenden Konditionen gebunden hat oder sich die variablen Kosten auf Grund steigender Rohstoffpreise oder Lohnkosten deutlich erhöhen.