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Entlang der Ufer des westlichen Teils des Genfersees (Petit Lac) wurden Kontroll- und Beobachtungsregionen definiert, wie das BLV mitteilt. Geflügelhalter seien angehalten, die entsprechenden Massnahmen zu beachten.
- Die Tiere dürfen nur in Stallungen gefüttert und getränkt werden, die für Wildvögel nicht zugänglich sind.
- Werden Auslaufflächen weiter genutzt, sind diese mit Netzen abzudecken.
- Kann der Aussenbereich nicht abgedeckt werden, so ist das Geflügel in geschlossenen Ställen oder im Aussenklimabereich zu halten.
- Vor dem Betreten der Stallungen müssen die Schuhe gewechselt und Überkleidung angezogen werden. Die Hände sollten regelmässig desinfiziert werden.
- Noch nicht registrierte Geflügelhaltungen müssen sich sofort bei den kantonalen Behörden registrieren lassen.
Die Vorschriften gelten vorerst bis zum 15. Mai für die Gebiete entlang der Ufer des Petit Lac.
Eine schweizweite Ausbreitung hält das Bundesamt für unwahrscheinlich, denn die Zeit der grossen Vogel-Migrationen gehe zu Ende. Wildlebende Wasservögel, die den Winter in der Schweiz verbrachten, sind schon weitergezogen.
Ein Zusammenhang mit dem aktuellen Seuchengeschehen in Süddeutschland existiert nicht.