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Es waren bewegende Szenen, die sich gestern, am 29. März 2022, in der Londoner Westmister Abbey abspielten, wo zum Gendenken des verstorbenen Prinz Philip (†99) eine Gedenkfeier stattfand. Geschlossen – mit Ausnahme von Prinz Harry und Herzogin Meghan – betrat das englische Königshaus die Kirche und hochrangiger Adel aus ganz Europa erwies dem Duke of Edinburgh die letzte Ehre.
Seine Witte, Queen Elizabeth II. (95), betrat die Kirche am Arm ihres Sohnes Prinz Andrew durch einen Seiteneingang und nahm gekleidet in einem grünen Mantel und Hut in der vordersten Reihe Platz. Unter ihrer linken Schulter steckte eine Brosche, die ihr Prinz Philip im Jahr 1966 schenkte. Die Farbe ihrer Kleider, im sogenannten Edinburgh Grün, war eine Ehrerweisung an Prinz Philip, dem Herzog von Edinburgh. Statt in der Trauerfarbe schwarz, erschienen auch Herzogin Camilla und Prinzessin Anne in Edinburgh Grün.
Als in der Kirche die englische Nationalhymne «God Save The Queen» erklangt, schien es, als würde die Queen von ihren Gefühlen übermannt und als kämpfte sie mit den Tränen.
Besonders ergreifend war der Gedenkgottesdienst für Prinzessin Beatrice (33), welche direkt hinter der Queen in der Kirche stand. Bereits beim Gebet zu Ehren ihres Grossvaters war sie den Tränen nahe, kurze Zeit später versteckte sie ihr Gesicht hinter dem Gesangsbuch und liess ihren Gefühlen freien Lauf. Ihr Ehemann Edoardo Mapelli Mozzi tat sein Bestes, um sie zu trösten.
Das spanische, niederländische, belgische und schwedische Königshaus reiste nach London, um Prinz Philip zu gedenken. Auch Monaco war durch den Fürsten Albert vertreten, doch im Kreise seiner Adelskolleginnen und Kollegen war er der einzige Royal, der ohne seine Ehefrau erschien.
Seiner Miene war unschwer anzusehen, dass er sich gewünscht hätte, dass Fürstin Charlène ihn nach England begleitet hätte.