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Für Kinder und Jugendliche bis und mit Jahrgang 2005 ist die Medaille im Startgeld inbegriffen. Der Medaillenzuschlag für Anmeldungen mit Medaillenwunsch ab Jahrgang 2004 und älter beläuft sich auf Fr. 5.–.
Die Medaillen werden im Zielauslauf den berechtigten Läufer*innen (siehe Aufdruck auf der Startnummer) verteilt.
2023 zierte der Zytturm die Stadtlauf-Medaille. Der Zytturm (Zeitturm) wurde von Anfang an zur Aufnahme einer Stadtuhr gebaut. 1403 (oder kurz danach) wurde er als Turm mit vier Fassadenteilen errichtet. Ursprünglich besass er einen Zinnenkranz und ein innenliegendes Pultdach. Der Ersatz des Pultdaches durch das heutige Krüppelwalmdach erfolgte nach 1440. Das Zifferblatt der Stadtuhr war von Anfang an so in die Südfassade integriert, dass man in der Stadt nicht nur den Stundenschlag hören, sondern auch die Zeit ablesen konnte. Die Südfassade ziert das Bild zweier Wilden Mannen, die das grosse Zifferblatt stützen.
Seit 2012 beherbergt der Zytturm eine Sammlung regionaler Turmuhren. Die Zytturmuhr gehört auch zu den ausgestellten Uhren. Sie ist im Betrieb zu sehen und schlägt die volle Stunde jeweils eine Minute vor den Kirchenuhren in der Stadt Luzern. Zifferblatt und Turmbemalung wurden verschiedentlich erneuert, ein letztes Mal 1939 durch den Kunstmaler Karl Schobinger. Der vor die Mauer gestellte Turm hat eine Grundfläche von 9,1 m x 7,25 m und weist eine Höhe von 31 m auf. Das Uhrwerk trägt das Datum 1535, die Glocke zeigt Reliefs einer Kreuzigung und eines Luzerner Schildes.
Der Zytturm besitzt das älteste Uhrwerk der Innerschweiz mit schweren Steingewichten und langem Pendel. Seit 1951 ist er für die Öffentlichkeit zugänglich. Das Schaulager mit historischen Turmuhren wurde 2012 eröffnet.