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XCE:
Am Samstag vor dem Cross-Country-Rennen in Langendorf (Solothurn) findet immer noch ein Eliminator-Rennen statt. Dies ist ein Sprintrennen, bei welchem immer vier Fahrer, auf einer ca. ein Kilometer langen Runde gegeneinander antreten. Nach jedem Lauf kommen die besten zwei Fahrer weiter und die anderen zwei Fahrer scheiden aus. Ich hatte einen guten Qualifikationslauf und auch in den weiteren Läufen konnte ich taktisch intelligent fahren und mich bis in den Finallauf vorarbeiten.
Beim Finallauf fehlte mir die nötige Überzeugung und der Mut, um mich gegen die anderen Fahrer durchzusetzen, denn ich hatte immer noch die kommenden wichtigen Rennen im Kopf und wollte mich keinesfalls vor der Weltmeisterschaft verletzen. Somit reichte es im Finallauf nur für den vierten Rang. Trotzdem bin ich zufrieden mit meiner Leistung und es war auch ein super Sprinttraining.
XCO:
Am Sonntag fand an meinem Heimrennen endlich das Cross-Country-Rennen statt, welches den internationalen Status C2 besass und somit für die ersten zehn Fahrer Weltranglistenpunkte zu holen gab. Am Start waren mit Lars Forster, Matthias Stirnemann, Lukas Flückiger und Martin Fanger auch vier Top-Athleten dabei.
Am Start kam ich sehr schlecht weg, denn ich fühlte die vergangenen Trainingswochen in meinen Beinen und brauchte etwa eine Runde bis ich einen guten Rhythmus fand. Nach dieser ersten Runde konnte ich mich in der Gruppe um den fünften Rang positionieren. Ich merkte sofort, dass es fast aussichtslos war, die vier Elite-Fahrer an der Spitze einzuholen. Somit versuchte ich auf der sehr schnellen Strecke intelligent und kraftsparend zu fahren, um den fünften Rang zu erreichen.
Bis zur letzten Runde konnte ich mich in meiner Gruppe behaupten und am Ende war nur noch ein Fahrer an meinem Hinterrad. Wie ich es mir vorgenommen hatte, konnte ich den letzten entscheidenden Anstieg als erster in Angriff nehmen, dort machte ich leider einen dummen Fehler und der andere Fahrer konnte mich überholen. Bis ich wieder meinen Rhythmus gefunden hatte, entstand schon eine kleine Lücke, welche ich auf dem letzten Kilometer nicht mehr schliessen konnte.
Am Ende beendete ich das Rennen auf dem 6. Rang, nur zehn Sekunden hinter dem viertplatzierten Martin Fanger.
Das Rennen stimmt mich sehr zuversichtlich für das kommende Swiss Cup Rennen in Muttenz, welches am nächsten Wochenende auch auf einer schnellen Strecke stattfinden wird.