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Orientierung
Wissen für CevianerInnen
Jüngere: 2. - 4. Klasse
Die vier Himmelsrichtungen
Mit diesen Sprüchlein kannst du dir die vier Himmelsrichtungen Norden, Osten, Süden und Westen ganz einfach merken.
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Nicht ohne Seife waschen.
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Nicht ohne Socken wandern.
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Nicht ohne Strümpfe wandern.
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Neun Ochsen saufen Wasser.
Orientierung ohne Kompass
Falls du mal gerade keinen Kompass dabei haben solltest und dich doch orientieren möchtest, sind hier ein paar praktische Tipps, welche du kennen solltest und welche dir helfen dich zu orientieren.
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Die Sonne geht im Osten auf und im Westen unter.
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Das Moos an Bäumen ist oft an der Nordseite.
Signaturen
Signaturen sind vereinfachte Darstellungen von wichtigen Gebäuden, Strassen oder Landschaftsmerkmalen. Dies sind die Signaturen, welche du kennen musst.
Findest du das richtige Cevizeichen?
Ältere: 5. - 7. Klasse
Gründung Cevi Schönholzerswilen
Der Cevi Schönholzerswilen wurde im Jahr 1976 gegründet.
Die Gründerin heisst Brigitte Nigg.
Cevizeichen
Aufbau Cevizeichen
Das gemeinsame Element aller Cevi-Logos weltweit ist das Dreieck.
Die drei Ecken sind Symbole für Kopf, Hand und Herz. Unser Dreieck steht nicht senkrecht, sondern dreht sich – wir wollen in Bewegung sein und etwas bewegen.
Das zweite Element ist ein Kreis oder Band – wir fühlen uns im Cevi verbunden, sind aber auch offen für andere.
Wer genau hinschaut, entdeckt ein C – wir sind eine christlich orientierte Jugend-bewegung.Wir wollen Vertrauen finden in Gott, in die Gemeinschaft, in uns selbst.
Entstehung YMCA
Nimm dir etwas Zeit und höre dir das Hörspiel über die Entstehung des YMCA an.
Wusstest du, dass der YMCA von Georg Williams gegründet wurde?
Der YWCA (dasselbe wie der YMCA, nur für Frauen) wurde übrigens von Emma Roberts, Lady Mary und Jane Kinnaird gegründet.
Falls du lieber liest als hörst, ist hier die Geschichte noch schriftlich:
Die Geschichte des Cevi begann mit den Persönlichkeiten Emma Roberts, Lady Kinnaird und George Williams. George Williams arbeitete Mitte des 19. Jahrhunderts in der Grossstadt London. Die Arbeitsbedingungen waren sehr schlecht und es blieb nach Arbeitsschluss kaum Zeit um Freundschaften na pflegen. Am 6. Juni 1844 gründete er deshalb mit 12 jungen Männern die Young Men’s Christian Association (YMCA), um diese Situation zu ändern. Die Bewegung breitete sich schnell über ganz London und auch auf andere Länder aus. Im August 1855 wurde deshalb in Paris der Weltbund des YMCA gegründet. In der Schweiz und im deutschsprachigen Raum sprach man fortan vom Christlichen Verein junger Männer (CVJM). Schon Ende 19. Jahrhundert gab es in der Schweiz CVJM ähnliche Gruppen. Nach der Jahrhundertwende half der Cevi Henry Dunant beim Aufbau von Pfadi-Gruppen, die später einen eigenen Bund gründeten. Die Jungschararbeit, wie wir die heute kennen, wurde ab den 1970er Jahren aktiv gefördert. Zeitgleich ab Mitte des 19. Jahrhunderts zogen in London viele junge Mädchen in die Stadt, um in den neuen Fabriken zu arbeiten. Auch hier veranlassten die schlechten Arbeitsbedingungen zwei Frauen etwas zu verändern. Emma Roberts gründete eine Gebetsgruppe für junge Frauen und Lady Kinnaird schuf Wohnheime mit Weiterbildungen und Begegnungsmöglichkeiten. 1877 trafen sich beide Frauen zu einer Tasse Tee und beschlossen ihre Organisationen unter dem Namen Young Woman’s Christian Association (YWCA) in Anlehnung an den YMCA zusammenzuschließen. Auch diese Bewegung breitete sich schnell aus und 1984 wurde der Weltbund gegründet. Bereits um 1875 gab es in der Schweiz YWCA ähnliche Gruppen, die sich Christlicher Verein junger Frauen (CVJF) nannten. Sie schlossen sich Anfang des 20. Jahrhunderts dem YWCA Weltbund an. Im Verlaufe des 20. Jahrhunderts bildeten sich viele Mädchenjungscharen, die sich oft mit Bubenjungscharen zusammenschlossen.