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Bus-Netzwerk
Ein Bus-LAN besteht aus Sendern und Empfängern, die entlang eines als einziges Übertragungsmedium fungierenden Kabels angehängt sind. Das Übertragungsmedium wird von allen angeschlossenen Knoten gemeinsam genutzt.
Das gesamte Netzwerk ist über ein einziges Kabel verbunden, und jedes Gerät ist der Reihe nach daran angeschlossen.
Typische Beispiele für Bus-Netzwerke sind die Ethernetkabel 10Base-2 und 10Base-5. Bei einem Bus-LAN müssen die Enden des Kabels mit Abschlusswiderständen versehen werden, damit unerwünschte Reflexionen von Signalen vermieden werden können.
Vor- und Nachteile eines Bus-LAN:
Ein Bus-LAN verwendet ein einziges Kabel und die Signaldämpfung des Netzwerks ist somit relativ gering. Jede Station ist einzeln an das Kabel angeschlossen, was eine einfache Verkabelung ermöglicht.
Außerdem werden Koaxialkabel verwendet, welche eine rauscharme Übertragung über große Distanzen (>200m) ermöglichen. Für Hauptleitungen innerhalb des Gebäudes oder unter Grund verlaufende Verbindungen zwischen Gebäuden wird ein 10Base-5-Kabel eingesetzt (10 MBits - 500 Meter).
Das 10Base-2 eignet sich für kleinere bis mittlere Netzwerke, sowie insbesondere, wenn das Kabel am Boden oder in einer Wand installiert wird.
Diese Netzwerktopologie weist jedoch zahlreiche Nachteile auf. Die Kosten für die Installation des Kabels sind ziemlich hoch. Bei einer Störung kann die Ursache nur mühsam lokalisiert werden. Das Kabel muss doppelt verlegt werden. Falls das Kabel zwischen dem Bus und einer nicht funktionierenden
Station unterbrochen wird, muss das Netzwerk repariert werden.