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Zurzeit überwintern in den Thurauen neben Stock- und Krickenten auch rund ein Dutzend der seltenen Pfeifenten. Diese attraktive Entenart ist in strengen Wintertagen fast pausenlos auf Nahrungssuche: Als reine Vegetarierin ist es für sie nicht einfach, dass sie zu genügend Nahrung kommt.
Das Männchen der eher kleinen Pfeifente zeigt im Prachtkleid einen kastanienbraunen Kopf mit cremefarbener Stirn. Der Rumpf ist hellgrau, der Steiss schwarz. Im Flug fallen der helle Bauch und das weisse Flügelfeld auf. Das Weibchen und die Jungvögel sind fast einheitlich rötlich- bis dunkelbraun gefärbt.
Die Nahrung der Pfeifente besteht hauptsächlich aus Wasserpflanzen sowie aus Gräsern, die sie nach Gänseart auch an Land einnimmt. Damit die Vögel auch im Winter genügend Nährstoffe bekommen, müssen sie oft bis in die Abend- und Nachtsunden Nahrung aufnehmen. Dank ihrer „Katzenaugen“ – einer reflektierenden Schicht hinter der Netzhaut – sind sie fähig, auch bei Dunkelheit ihre Nahrung zu sehen.
Die Pfeifente verdankt ihren Namen dem charakteristischen Pfiff des Männchens, der ganzjährig zu hören ist.