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Finanzielle Unterstützung der Schweiz seit dem 24. Februar 2022
Die Schweiz hat ihre Beiträge für die humanitäre Hilfe und die internationale Zusammenarbeit in der Ukraine und der Region im vergangenen Jahr deutlich erhöht.
Internationale Zusammenarbeit (CHF 50 Millionen jährlich 2023/2024)
Das Budget des bilateralen Programms der internationalen Zusammenarbeit der Schweiz in der Ukraine wurde für 2022 und 2023 verdoppelt, wobei die Projekte angesichts der aktuellen Lage entsprechend angepasst wurden.
Nachtragskredit I Humanitäre Hilfe (CHF 80 Millionen)
Soforthilfe für die vom Konflikt betroffene Bevölkerung in der Ukraine und den Nachbarländern.
Zusatzkredit II Winterhilfe (CHF 100 Millionen)
Winterplan für die dringende Sanierung der Energieinfrastruktur und der Grundversorgungssysteme der Ukraine, einschliesslich einer Unterstützung für Moldawien (CHF 6 Millionen
Frieden und Menschenrechte (CHF 1,5 Millionen)
Projekte im Bereich Frieden und Menschenrechte, mit Schwerpunkt auf der Rechenschaftspflicht und dem Schutz der Zivilbevölkerung.
Schutz von Kulturgütern (CHF 0,5 Millionen)
Schutz von Kulturgütern durch Akteure der Schweizer Zivilgesellschaft und das UNESCO-Kulturerbe.
Wirtschaftshilfe
- CHF 23 Millionen wurden 2022 vom SECO über die Weltbank und die EBRD bereitgestellt, um die nicht-militärischen Funktionen des ukrainischen Staates aufrechtzuerhalten, Wirtschaftsreformen und KMU zu unterstützen und die Schadens- und Bedarfsanalyse umzusetzen.
- CHF 15 Millionen werden über SIFEM in den ukrainischen Fonds HORIZON investiert, der Technologie-Start-ups unterstützt.
- CHF 20 Millionen (geplant) werden als Garantie für ukrainische Flüchtlinge mit S-Schutzstatus im Rahmen des Währungshilfegesetzes beantragt
Nachtragskredit II Migration in die Schweiz (CHF 1100 Millionen)
Unterkunft, Sozialhilfe und Gesundheitsdienste sowie kostenlose öffentliche Verkehrsmittel für ukrainische Flüchtlinge in der Schweiz. Die Schweiz hat im März 2022 den S-Schutzstatus für ukrainische Flüchtlinge eingeführt, um ihnen Schutz und Zugang zum Arbeitsmarkt und zur Schulbildung zu gewähren. Mehr als 70’000 ukrainische Flüchtlinge haben den S-Schutzstatus erhalten.