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Die Pille wurde im Sommer 1960 zum ersten Mal in den USA zur Empfängnisverhütung zugelassen und entwickelte sich bald zu dem am häufigsten verschriebenen Medikament weltweit. Millionen von Frauen nehmen die Pille, da sie immer noch als eines der sichersten Verhütungsmethoden gilt. Zudem bringt sie einige Vorteile mit. So haben viele Frauen durch die Einnahme des Hormonpräparats verkürzte Monatsblutungen, weniger Regelschmerzen und auch die Hautunreinheiten verbessern sich. Obwohl es verschiedene Pillenarten gibt, wird umgangssprachlich immer nur von „der Pille“ gesprochen. Diese besteht meist aus einer Kombination der künstlich hergestellten Geschlechtshormone Östrogen und Gestagen. Bei den meisten Frauenärzten gilt die Einnahme der Pille über Jahre immer noch als unbedenklich, doch es gibt auch Gegenstimmen, die auf die zahlreichen Nebenwirkungen des Hormonpräparats hinweisen. Deshalb greifen immer mehr Frauen auf nicht-hormonelle Verhütungsmethoden zurück. Andere Gründe, warum Frauen die Pille absetzen wollen, sind zum einen Kinderwünsche, zum anderen gesundheitliche Faktoren. Ein Absetzen sollte immer mit dem Frauenarzt besprochen werden, da es einige Dinge zu beachten gilt. So kann es in etwa nach Ende der Einnahme zu Hautunreinheiten, vorübergehenden Haarausfall oder unregelmäßigen Regelblutungen und stärkeren Menstruationsbeschwerden kommen.