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a
Aerial: Oberbegriff für Surfmanöver, zum Beispiel Sprünge oder Wendungen.
A-Frame: Eine Welle, welche sowohl nach rechts, wie auch nach links brechen kann.
Anpaddeln: Mit Paddel-Bewegungen der Arme Geschwindigkeit aufbauen, damit dich die Welle besser anschieben kann.
ASP (veraltet): Association of Surfing Professionals: Der Dachverband aller internationalen Surf-Verbänden. Neu heisst es wsl und steht für "world surf league".
b
Balsa: Speziell leichte Holzart, die für den Surfboardbau eingesetzt wird.
Back Breaker: Wellendurchtauchtechnik, bei der die Welle über dem gedrehten Körper und Brett durchgeht.
Backside: Mit dem Rücken zur Welle surfend.
Barrel (auch Tube genannt): Ist ein englisches Wort und heisst "Fass". Im Surfgebrauch wird die Form der brechenden Welle mit der runden Mantelform eines Fasses assoziiert, in der man durchsurfen kann.
Beachbrake: Die Wellen brechen auf sandigem Untergrund.
Billabong: Australische Surfmarke, die 1973 von Gordon Merchant an der Gold Coast gegründet wurde. Heute ist sie eine der grössten Sportmarken der Welt, veranstaltet Surfcontests, sponsort Surfgrössen und produziert nebst Surfgear Freizeitkleidung und Snowboardartikel (Billabong).
Blank: Ein Surfbrettrohling bestehend aus Polyurethan-Schaumkern (PU / Kunststoffbrettkern).
Board: Surfbrett.
Boardshorts: Zum Surfen zugehörige Badehose.
Boardbag: Transporttasche für dein Surfbrett.
Boots: Schützende Neoprenschuhe für kalte Wasser- und Lufttemperaturen.
Bottom: Ist die Unterseite des Surfbrettes.
Bottom Turn: Damit ist ein Manöver kurz nach dem Take Off gemeint, welches die schräge Fahrt zur Welle meint, um weiteren Speed aufbauen zu können. Kurz: eine seitliche Ausrichtung (links oder rechts, je nach Brechung der Welle) des Brettes zur Welle.
Brandung: Brechen der Welle über dem Grund.
c
Cross Step: Ein Laufstil beim Longboardsurfen, wobei ein gekreuzter Schritt gewählt wird.
Cross Stance: Ist die Position nach dem Cross Step-Lauf. Beispielsweise weit über der Boardmitte Richtung Nose. Allerdings ist durch die Schwerpunktverschiebung eine instabile Lage entstanden. Der oder die Surfende vollzieht ein Trick.
Channel (auch Rip oder Current Rip): Der Channel ist eine Wasserströmung vom Ufer ins Meer hinaus. Die angespülten Wassermassen der Wellen fliessen an bestimmten aber auch sich verschiebenden Punkten zurück ins Meer.
Choppy: Ist ein englisches Adjektiv, heisst zu Deutsch "bewegt" und wird im Surfergebrauch als Bezeichnung für starken Wellengang, resp. bewegte See eingesetzt.
Close Out: So wird eine Welle bezeichnet, die auf ihrer ganzen Länge bricht und daher unsurfbar ist. Sie bietet keine Stelle für einen Ein- resp. Aufstieg.
Chicken Dive: Die Notlösung, wenn sich eine Welle vor euch aufbaut, die weder mit einem Duck Dive noch einer Turtle Roll elegant durchtaucht werden kann. Meist sind diese Wellen gross und oder ihr befindet euch an einer falschen Stelle. Durch das Abspringen verringert ihr die "Angriffsfläche" und könnt einfach ins Wasser stechen. Vergewissert euch aber, dass hinter euch niemand ist, den ihr mit dem Surfbrett treffen könntet.
Cut Back: Hat sich ein Surfer zu weit vom brechenden Teil der Welle entfernt, so wird mittels Cut Back die Surfrichtung umgekehrt und Richtung Brechung gesurft. Dies geschieht schnell und der Cut Back selbst ist auch nur ein kurzes Manöver. Der Brechungsteil der Welle ist jener, indem die Power steckt und euch beschleunigt.
Clean Ocean: Surfen findet in der Natur statt. Vergiss das nicht! Nimm also bitte den Müll wieder mit und entsorge ihn pflichtbewusst und an der richtigen Stelle. Mit Clean Ocean ist gemeint, dass keine verschmutzenden und umweltbelastenden Abfälle achtlos liegen bleiben.
Crowded: Ist ein englisches Wort und meint einen überfüllten Strand oder ein überfülltes Line Up.
d
Deck: Oberseite des Surfbrettes
Delaminierung: Ablösung der obersten Fiberglasschicht des Surfboards. Diese sollten repariert werden, da sie grösser werden können und das Board dauerhaft schädigen. Man erkennt die Stellen durch Dellen. Leider kann es sein, dass nach der Reparatur optische Veränderungen durch die Verbesserungsstellen sichtbar sind.
Drop: Als Drop wird die Fahrt einer ungebrochenen Grünwasserwelle nach erfolgreichem Take Off bezeichnet.
Drop In: Ist die Missachtung der Vorfahrtsregel und ein absolutes NO GO im Surfen! Einem Surfer, der sich auf einer Welle befindet und diese surft, darf nicht vor die Nose gefahren und ihn oder sie von der Welle gedrängt werden. Das ist gefährlich!
Duck Dive: Der Duck Dive ist eine Durchtauchtechnik. Zwar ist sie nicht ganz einfach durchzuführen, dafür aber ganz schön effektiv.
Durchtauchtechnick: sind Techniken, um kräftesparend ins Line Up zu gelangen.
Design: Geschmäcker sind verschieden. So kann man auch bei gewissen Shapern seine Wunschform / Design anfertigen lassen.
e
Earplugs: Wie bei einem Konzert oder Disco, schützen Earplugs das empfindliche Gehör. Sie verschliessen den Gehörgang und beugen das Surfer's Ear vor.
Ebbe: Niedrigstand des Wasserspiegels.
Egg: Shape, die einem Ei ähnelt.
Eskimorolle (auch Turtle Roll): Ist eine Durchtauchtechnik, bei der man sich mit dem Brett zusammen auf den Rücken kehrt, sodass das Brett über einem liegt, und man unter der Welle hindurchtaucht.
Epoxy (Epoxid Harz): Harz zur Herstellung von Surfboards. Es ist die Oberschicht der Surfbretter, das gegenüber Polyesterharz weniger schlaganfällig und leichter ist. Hingegen ist das Epoxid Harz schwieriger zu verarbeiten und härtet länger aus.
f
Foot (auch Fuss): Entspricht einer Länge von 30, 48 cm.
Finnen: Fahrleitwerk für Seitenstabilisierungen während der Fahrt, die auf der Unterseite des Boards angebracht werden. Es gibt die Finnen in verschiedenen Konfigurationen.
Finnenschlüssel: Ein kleiner Imbusschlüssel, um die Finnen in ihrer Position zu verschrauben und somit zu sichern.
Fishboard: Shape, die einem FIsch ähnelt.
Funboard: Shape ähnlich wie ein Malibu, aber mit Shortboard Eigenschaften.
Flut: Höchststand des Meeresspiegels.
Floater: Fortgeschrittenes Manöver. Surfen auf der Wasserbrechung der Welle.
g
Glassy: Wasseroberfläche ohne grosse Bewegung resp. Wind.
Glassing: Fertigungsschritt bei der Surfboardherstellung. Überzug mit Glasfasern.
Glossing: Letzter Fertigungsschritt bei der Surfboardherstellung. Das Brett wird mit Klarlack überzogen.
Goofy: Surfstil mit dem rechten Fuss vorne stehend.
Gezeiten (auch Tides): Hebung und Senkung des Wasserspiegels durch die Anziehungskraft des Mondes.
Gun: Shape.
Grip: Haftkraft zwischen Brett und Surfer.
Green Room: Das Innere (grüner Raum) einer gebrochenen Grünwasserwelle, also in einem Barrel / Tube.
h
Hang Five: Longboard-Trick. Die Zehen des vorderen Fusses des Surfers schauen über die Rails.
Hang Ten: Longboard-Trick. Alle zehn Zehen schauen über die Nose des Surfers (sehr schwierig).
Hang Loose: Surfergruss, "Bleib locker".
Hight Tide (Flut): Ist ein englisches Wort und steht für Flut.
Hollow: Ist ein englischer Begriff und heisst "hohl". Teilweise werden auch Wellen (Barrels / Tubes) als hollow bezeichnet.
i
Impact Zone: Punkt, an dem die Welle bricht und die Wassermassen auf die Oberfläche stürzen.
Inch: 2,54 cm.
k
Kick Out: Ausstieg aus der Welle, die man gerade surft, indem man die Welle nach oben fährt und so von der Welle kickt (springt).
Kick Tail: Ist das hintere Ende des Surfboards, um aggressive Manöver zu fahren.
Kook: So wird ein unerfahrener Surfer bezeichnet.
l
Leash: Feste Verbindung zwischen Surfer und Surfbrett (Seil).
Lefthander / Linke: Eine linksbrechende Welle in Strandrichtung.
Line Up: Punkt vor der Brechungslinie der Wellen und Ausgangsposition, um Wellen anzupaddeln.
Lip / Lippe: Oberer Teil der Welle. Rand der Welle.
Lines: Wellenlängen, die auf die Ufer zukommen. Von erhöhter Position sehen die Wellen wie Linien aus.
Lycra: Enganliegendes T-Shirt (auch Langarm), das vor Sonneneinstrahlung schützt.
Longboard: Longboard
Localism: Verteidigung der Wellen von einheimischen Surfern auf unsportliche Weise. Es seien ihre Wellen.
Low Tide: Ebbe
m
Malibu: Malibu (Shape).
Minimalibu: Ein kleineres Malibuboard.
Mushy: So werden schwache Wellen ohne Kraft bezeichnet.
n
Nose: Spitze des Surfbrettes.
Noseguard: Schützt die Nose vor Beschädigungen beim Transport.
Nose Dive: Eintauchen mit der Spitze des Brettes.
Neo / Neoprenazug: Anliegender Schutzanzug, der vor Kälte, Sonneneinstrahlung und Verletzungen schützt.
o
Offshore (Wind): Ablandiger Wind (Vom Land aufs Meer). Er bremst den Brechungsvorgang der Wellen und wird daher geschätzt.
Onshore (Wind): Auflandiger Wind (Vom Meer aufs Land). Begünstigt das Brechen der Wellen und drückt diese klein.
Outside: Bereich, wo die grossen Wellen brechen.
Overhead (überkopf): Bezeichnung für eine Wellenhöhe, die grösser ist als einem der Kopf sitzt.
Over the Falls (auch Wipe Out): Unfreiwilliges Fallen vom Board.
Outline: Umriss des Surfbretts.
p
Pad: Gummimatte für besseren Grip.
Paddeln: Vorwärtsbewegung mit dem Surfbrett durch Paddel-Bewegungen mit den Armen.
Peak: Höchster Punkt einer brechenden Welle.
Pin Tail: Spitz zulaufendes Ende eines Surfboards.
Plug: Befestigungen für Leash (am Brett) und Finnen (am Brett).
Point Break: Welle bricht um einen Punkt herum (nicht vollständig).
Pin Tail: Spitz zusammenlaufende Seiten des Surfboards.
Pushen: Druckausübung auf das Brett durch Verlagerung des Körpergewichtes (Schwerpunkt), um Geschwindigkeit aufzubauen.
r
Rail: Kante oder Seite des Surfbrettes.
Rash: Schürfung / Verletzung durch Reibung ohne Rashguard (Neopren) zwischen Haut und Surfwachs.
Reefbreak: Die Welle bricht über einem Riff.
Rip Curl: Surfmarke, die 1969 in Australien gegründet wurde.
Rocker: Aufbiegung (Winkel zur Vertikalen) des Brettes.
Roller: Schwungvolle Richtungsänderung (Manöver).
s
Sandbank: Erhöhung von sandigem Untergrund in Strandnähe, die Auswirkungen auf die Wellenqualität hat.
Safety First: Vergewisserung, dass alles stimmt und das Surfen Spass macht!
Scoop: Aufbiegung des Surfbrettes.
Set: Wellenintervalle.
Shape: Bauform der Boards.
Shaper: Surfboardbauer und Surfboarddesigner.
Shorebreak: Direkt am Strand brechende Wellen.
Shortboard: Shortboard (Shape).
Sideshore: Wind, der von der Seite kommt.
Softboard: Softboard / Anfängerboard mit viel Auftrieb und weicher Oberfläche (Deck) (Shape).
Spot / Surfspot: Stelle, wo gesurft wird.
Square Tail / Squash Tail: Eckiges Ende eines Surfbrettes.
Stand Up Paddle (SUP): Grosses, voluminöses (Surf)Brett, bei dem man aufrecht steht und mit einem Paddel sich vorwärts bewegt (Shape).
Surfcamp: Surflager.
Surf Racks: Halterungen für das Surfboard an Auto, Velo, etc.
Swallow Tail (Fish Tail): Ende eines Surfbrettes, das wie eine Fischflosse aussieht.
Swell: Dünung, also Wellen und deren Energie.
t
Tail: Das Ende des Surfbrettes.
Take Off: Das Aufstehen auf dem Deck nach erfolgreichem Anpaddeln einer Welle.
Three Sixty: Trick, bei dem man sich einmal um die eigene Achse dreht.
Top Turn: Manöver am oberen Ende der Welle.
Tube Ride: In der Tube / Barrel surfen.
Turn: Wendemanöver (Richtungsänderung).
w
Windswell: Wellen, die aus einem lokalen Tiefdruckgebiet entstanden sind und keine weite Reise zurückgelegt haben.
Wipe Out: Meint das unkontrollierte Fallen vom Surfboard.
WSL: The World Surf League ist Organisator für die jährlichen professionellen Surfmeisterschaften, welche übertragen werden und die Infos auf ihrer Webpage publiziert.
Hier ihre eigene Vorstellung:
"The World Surf League (WSL) organizes the annual tour of professional surf competitions and broadcasts events live at where you can experience the athleticism, drama and adventure of competitive surfing -- anywhere and anytime it's on."