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Kontra Argumente
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Die Grundversorgung würde vernachlässigt. Periphere Gebiete würden einen schlechtere Versorgung in Kauf nehmen müssen, als dicht besiedelte und zentral gelegene Gebiete.
Der Universaldienst müsste enger bzw. zu eng definiert werden, um ihn weiterhin finanzieren zu können. Daher würde sich ein Leistungsabbau bei der Distributionsinfrastruktur und ein Leistungsabbau bei der Qualität der Dienstleistungen nicht vermeiden lassen.
Die Post wird so oder so schrumpfen (zumindest im Bereich des Briefverkehrs, beim Paketdienst sieht die Situation anders aus) weil die Substitution von Brief durch elektronische Kommunikationsmittel ohnehin nicht vermieden werden kann. Deshalb muss die teure Infrastruktur, welche nur mit grossen Volumen gut ausgelastet ist (economies of scale) durch den Staat (bzw. durch reservierte Dienste, welche weiterhin im Monopolbereich des Universaldienstleisters (Post) verbleiben) finanziert werden. Der Staat muss quasi die Bereithaltungskosten zahlen, weil die Marktnachfrage diese nicht garantiert.
Dieser pessimistischen Sichtweise, die von "doom and gloom" geprägt ist, wollen wir uns nicht beugen.
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