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Moskau hat die Gespräche im Schweizer Davos über eine Friedenslösung in der Ukraine ohne russische Beteiligung als «sinnlos und schädlich» kritisiert.
Das Wichtigste in Kürze
- Moskau nennt das Davos-Treffen schädlich für den Frieden in der Ukraine.
- Selenskyjs-Formel wird vom Aussenministerium als «absurd und inakzeptabel» bezeichnet.
«Die ‹Friedensprinzipien für die Ukraine›, welche die Organisatoren herauszuarbeiten versuchen, sind a priori nicht lebensfähig, weil sie auf der absurden und inakzeptablen ‹Formel Selenskyjs› basieren», sagte die Sprecherin des russischen Aussenministeriums Maria Sacharowa am Dienstag in Moskau. Selenskyjs Formel enthalte zudem noch ein Verbot für Friedensverhandlungen mit Russland, klagte sie.
Der ukrainische Präsident hatte den Rückzug russischer Truppen aus der Ukraine gefordert, die Bestrafung der für den Krieg Verantwortlichen und russische Reparationszahlungen. Dies sei realitätsfern, sagte Sacharowa. Zuvor hatte schon Russlands Präsident Wlimir Putin erklärt, Russland werde seine Eroberungen nicht aufgeben.
Moskau hatte seinen Angriffskrieg vor fast 23 Monaten unter dem Vorwand begonnen, die russischsprachige Bevölkerung im ostukrainischen Donbass-Gebiet schützen zu wollen. Inzwischen hält Russland auch grosse Teile der Südukraine besetzt.
In Davos hatten sich mehr als 80 Staaten getroffen, um über einen Friedensplan für die Ukraine zu diskutieren. Ein konkretes Ergebnis hat die Konferenz nicht erbracht.