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Im Anschluss an ein Treffen mit Landwirtschaftsminister Stéphane Le Foll Mitte Juni in Paris verlangte er, die in Aussicht gestellte Befreiung von Sozialbeiträgen über den Oktober hinaus zu verlängern. Zudem drängte er auf ausserordentliche Massnahmen für Landwirte, die vom nationalen Fonds für das Management landwirtschaftlicher Risiken (FNGRA) ausgeschlossen sind.
Le Foll betonte seinerseits, dass Landwirte, deren geschädigte Flächen in nicht vom Staat als Katastrophengebiet erklärten Zonen lägen, von Hilfen profitieren könnten, die aus Mittelverschiebungen der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) stammten. Zugleich forderte der Minister die Präfekten in den Regionen auf, die betroffenen Fälle zu melden. Le Foll und Vasseur bedauerten in dem Zusammenhang, dass so wenige französische Landwirte das neue Ernteversicherungssystem in Anspruch genommen hätten.
Der Minister wies darauf hin, dass auch die staatliche Unterstützung nicht das Interesse der Landwirte zum Abschluss eines sogenannten „Sockelvertrages“ geweckt habe. Er kündigte an, Überlegungen dahingehend anzustellen, wie mehr öffentliches Geld aufgetrieben werden könne, um die Landwirte anzutreiben, sich zu versichern. Vasseur bedauerte ausserdem, dass der Sockelvertrag nicht attraktiv genug sei.
Kein Verständnis zeigte der APCA-Präsident dafür, dass die Banken nichts dafür täten, dass sich Junglandwirte, die sich niederlassen wollten, auch versicherten. Er verwies in dem Zusammenhang auf die USA, wo Landwirte ohne Versicherung keinen Anspruch auf Hilfen erhielten.