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Die Thermalquelle als Ursprung für das Rehabilitationszentrum Valens
Bereits die Römer kannten die heilende Wirkung des Thermalwassers, insbesondere bei rheumatischen und chronischen Krankheiten. Die Heilkraft der Therme von Pfäfers wird im Jahr 1240 von Mönchen entdeckt. Kranke werden in Körben in die Schlucht abgeseilt, um in den Felslöchern zu baden. 1535 wirkt Paracelsus als Badearzt in der Schlucht. 1718 sind die Bauarbeiten für das heute noch bestehende barocke Bad in der Taminaschlucht beendet. Das Alte Bad Pfäfers ist heute Kultur- und Begegnungsstätte. 1970 wird auf der Sonnenterrasse von Valens das Rehabilitationszentrum gebaut und in den Jahren 1993 - 1997, 2000/01 sowie 2012 erweitert. Das Thermalwasser aus der Quelle wird noch heute täglich genutzt.
Die gute Bergluft als Grundlage für das Rehabilitationszentrum Walenstadtberg
1909 wird das St. Gallische Sanatorium für Lungenkrankheiten in Walenstadtberg feierlich eröffnet. 1937 wird das Sanatorium zu einem Krankenhaus mit Kranken- und Röntgenabteilung umgebaut. Durch die Einführung der antibiotischen Behandlung von Tuberkulose-Patienten wird die Kurdauer stets kürzer, weshalb die Klinik ab 1965 auch Patienten ohne Tuberkulose offen steht. 1978 wird eine spezielle Abteilung für an Multiple Sklerose Erkrankte eröffnet. Im September 2011 fusioniert die Rehabilitationsklinik Walenstadtberg mit der Klinik Valens. Seitdem treten die beiden Rehazentren unter Kliniken Valens auf.