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The Lion King Musik und Songs
Von der ikonischen Eröffnungsversion von "The Circle of Life", die mit der Solo-Acapella-Stimme von Rafiki beginnt, über neue Stücke wie "Shadowlands" und "Endless Night" bis hin zum orchestralen Schwung des ultimativen Kampfes entsteht ein unverwechselbarer, allumfassender Sound.
Ishmael erklärt, dass die "südafrikanische Energie" ein wesentlicher Bestandteil des Albums ist. Einen grossen Anteil daran hat das Schlagzeug, das sowohl im Orchestergraben als auch in zwei Boxen auf beiden Seiten des Zuschauerraums in London untergebracht ist. Er erklärt, dass die Regisseurin Julie Taymor wollte, dass das Publikum "von Afrika umhüllt ist", und das ist es auch.
Der Schlagzeuger Damien Manning ist seit 2009 regelmässig bei der Londoner Produktion dabei. Er erklärt die Liebe zum Detail bei jedem Instrument, um einen authentischen Klang zu gewährleisten. "Ich spiele im Laufe der Show fast 40 Instrumente. Einige der traditionellen afrikanischen Trommeln wie die Djun-Djun und die Djembe lassen sich bis ins 13. Jahrhundert zurückverfolgen. Sie gehen auf die Ursprünge der Musik zurück."
Dieses Gefühl der Zusammengehörigkeit spiegelt sich auch in den Texten wider. Neben Englisch sind eine Reihe afrikanischer Sprachen zu hören, darunter Swahili, Xhosa und Zulu. "Alles hat eine Bedeutung", sagt Ishmael, "und auch wenn das Publikum die Worte nicht versteht, fühlt es sie. Wir achten darauf, dass die Schauspieler verstehen, was sie singen, damit sie diese Ideen vermitteln können".
Er gibt zu, dass er, als er zum ersten Mal gefragt wurde, ob er bei The Lion King mitmachen wolle, vorhatte, das Musical zu verlassen, um sich der Komposition zu widmen. Hätte er jemals gedacht, dass er 24 Jahre später immer noch daran arbeiten würde? "Niemals. Es ist verrückt - und für mich ist es ein Beweis für die Qualität sowohl der Produktion als auch der Musik. Ich könnte es nicht anders machen. Und es ist nicht so, dass es in Aspik eingefroren ist, es ist ein fortlaufender Prozess."
Auch Manning sagt, dass er immer wieder neue Dinge in der Musik entdeckt, die er inzwischen wie seine Westentasche kennt. "Von meinem Platz in der Loge aus kann ich das Publikum sehen und ihre Reaktionen spüren. Diese Emotionen sind unglaublich... Diese Musik berührt uns wie nichts anderes."