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Die Schweiz hat an den alpinen Junioren-Weltmeisterschaften in Hafjell dank Rahel Kopp die Medaillen Nummer 2 und 3 eingefahren. Die bald 21-jährige Flumserin gewinnt die Super-Kombination und holt im Super-G Bronze.
Die B-Kader-Athletin ist am Morgen im Super-G mit Startnummer 2 ins Rennen gestartet und musste lange um ihre Medaille zittern, da die Verhältnisse im Laufe des Rennens eher einfacher wurden. Davon profitierten Fahrerinnen mit höheren Startnummern
Am Nachmittag schliesslich nutzt Rahel Kopp die Ausgangslage nach dem Super-G perfekt aus und erkämpft sich dank der zweitschnellsten Laufzeit im Kombinationsslalom WM-Gold in der Superkombination.
Kopp, die im Weltcup im Slalom von Küthai im Dezember 2014 erstmals in die Top 30 gefahren ist, hatte sich eigentlich vor allem in den technischen Disziplinen Podestplätze zum Ziel gesetzt. Im Slalom und Riesenslalom verpasste sie jedoch die erhofften Top-3-Klassierungen knapp.
Die erste Schweizer Medaille in Hafjell hatte am Sonntag der Neuenburger Loïc Meillard im Riesenslalom geholt. (pre)
Kein Schweizer Tag in Sestriere: Im Parallel-Riesenslalom hatten sich zwar alle vier Starterinnen für die K.o.-Läufe qualifiziert. Doch die Viertelfinals erreichte keine des Quartetts. Das Rennen endete mit dem Sieg der überraschenden Französin Clara Direz.
Wie nahe Glück und Pech beisammen liegen, erfuhr Aline Danioth. Zunächst warf sie die gestrige Riesenslalom-Siegerin Petra Vlhova raus. Im nächsten Duell gegen Federica Brignone, die gestern zeitgleich mit Vlhova gewann, schied Danioth aus. Die 21-jährige Urnerin weinte bittere Tränen, als sie – womöglich mit einer gravierenden Knieverletzung – im Rettungsschlitten ins Ziel gefahren wurde.
Eine Diagnose steht noch aus. Wie aus Verbandskreisen zu vernehmen war, besteht der Verdacht auf eine …