Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03580.jsonl.gz/313

Für Schwitzen im Wasserbett gibt es mehrere Ursachen:
- die Heizung ist zu hoch eingestellt.
Lösung: Temperatur reduzieren.
- die Bettwäsche ist nicht mehr atmungsaktiv (Federn, Daunen müssen alle 3 Jahre gereinigt oder ersetzt werden!!!), deshalb bildet sich ein Wärmestau.
Lösung: Bettwäsche wechseln oder reinigen lassen!
- bei Keramikheizungen ist die Strahlungsfläche der Heizung sehr klein und trifft teilweise den liegenden Körper.
Lösung: Heizung über Nacht abschalten
- die Heizung ist zu NIEDRIG eingestellt. Wenn die Temperatur des Wasserbettes die Oberflächentemperatur der Haut unterschreitet, droht eine Auskühlung des Körpers. Der Körper versucht gegenzusteuern, indem er beginnt, stark zu schwitzen ("kalter Schweiß")! Achtung: Dieser Zustand ist gesundheitsschädlich!
Lösung: Die eingestellte Temperatur in 0,5 Grad-Schritten erhöhen, bis das Schwitzen aufhört. Dabei beachten, dass es 2 Tage dauern kann, bis das gesamte Wasser die gewünschte Zieltemperatur hat. Im Zweifelsfall beginnen Sie bei 28º C.
Es ist wichtig zu wissen, dass im Wasserbett sowohl eine zu hohe, als auch eine zu niedrige Temperatur zum Schwitzen führt!
Die ideale Temparatur im Wasserbett ohne wärmereflektierende Bezüge (Schafwolle oder ähnliches ist ungeeignet für das Wasserbett) ist 28ºC sowohl Mann wie Frau, da die Ziel-Innentemparatur bei allen Menschen zwischen 36.5 bis 36.8 ºC ist!