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Die Schweiz belegt neu den zweiten Platz, Island den dritten. Unter den Top Ten finden sich in folgender Reihenfolge auch Norwegen, Finnland, Kanada, die Niederlande, Neuseeland, Australien und Schweden. Sie hatten es auch im vergangenen Jahr alle unter die obersten Zehn geschafft.
Auf den fünf letzten Plätzen landeten das zerrüttete Bürgerkriegsland Syrien, das gegen radikal-islamische Taliban kämpfende Afghanistan, das ostafrikanische Burundi sowie die westafrikanischen Länder Togo und Benin. Nur fünf der Länder auf den letzten 30 Plätzen liegen nicht in Afrika.
Am stärksten verbesserten sich im Vergleich zum Vorjahr Nicaragua und Sierra Leone, während sich die Lage in Griechenland, Ägypten und Saudi-Arabien mit Blick auf das Glück ihrer Bewohner am stärksten verschlechterte.
Der diesjährige Bericht, der kurz vor dem internationalen Tag des Glücks am 20. März erscheint, stützt sich auf Daten aus den Jahren 2013 bis 2015. Bei den ersten beiden Ausgaben des Berichts 2012 und 2013 war jeweils Dänemark auf dem ersten Platz gelandet, vergangenes Jahr verdrängten die Schweizer die Dänen auf Platz Drei.
Die Studie beruht auf Selbstberichten von jeweils etwa 3000 Befragten in 157 Ländern. Sie sollten ihr derzeitiges Leben auf einer Skala von Null bis Zehn bewerten, wobei Zehn das bestmögliche Leben darstellte. Diese Aussagen verbindet der Bericht unter anderem mit Daten von Sozialsystemen und dem Arbeitsmarkt.
Regierungen von fünf Ländern - Bhutan, Ecuador, Schottland, die Vereinigten Arabischen Emirate und Venezuela - haben bisher einen eigenen Ministerposten für die Frage des Glücks geschaffen.(SDA)Publiziert am 16.03.2016 | Aktualisiert am 16.03.2016