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Nino Schurter frühzeitig Gesamtweltcupsieger
Der Churer Nino Schurter darf seinen sechsten Triumph im Gesamtweltcup feiern.
Im kanadischen Mont-Sainte-Anne kam es beim Weltcuprennen der Männer zu mehreren unerwarteten Ereignissen. Nino Schurter lag nach der Rennhälfte in Führung und musste dann einen Kettenriss verzeichnen. Er büsste dadurch rund zwei Minuten ein und rettete den zurückeroberten 7. Platz schliesslich mit einem platten Reifen im Ziel. Der sechste Triumph im Gesamtweltcup nach 2010, 2012, 2013, 2015 und 2017 ist dem Churer damit nicht mehr zu nehmen.
Erster Schweizer Nicht-Schurter-Weltcupsieg seit 10 Jahren
Am Ende des turbulenten Rennens feierte Mathias Flückiger seinen ersten Weltcupsieg im Cross-Country. Der 29-jährige ehemalige U23-Weltmeister aus Leimiswil, der die EM vor fünf Tagen in Glasgow ausgelassen hat, setzte sich vor dem Italiener Gerhard Kerschbaumer und dem Franzosen Titouan Carod durch. Auf die Schlussrunde war Flückiger gemeinsam mit dem Neuseeländer Anton Cooper eingebogen. Der Neuseeländer stürzte dann spektakulär und wurde Sechster.
Mathias Flückiger ist der erste Schweizer Weltcupsieger seit Florian Vogel vor zehn Jahren in Champéry, der nicht Nino Schurter heisst. Der jüngere Bruder von Lukas Flückiger, gehörte bei den Junioren einst zu den grössten Schweizer Versprechen, beklagte aber immer wieder Pech. Nun zahlte sich der Verzicht auf die EM in Glasgow aus. (sda/hac)