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Schweres Unwetter ist spanienweit im Spätsommer und Frühherbst verbreitet, aber der kalte Tropfen (auf Spanisch – Gota Fría) war eine besonders heftige Art von Sturm, bei dem zehn Kilometer hohe Cumulonimbus-Wolken die sturzflugartigen Regengüsse verursachten. Im September 2019 ereignete sich der schlimmste Sturm auf die Ostküste Spaniens in den letzten 140 Jahren und veränderte das Leben von Dean auf radikale Weise.
Der Mann war ein Passagier in dem Auto, das bei tobendem Wasser von der Straße gefegt wurde. Sein rechtes Bein war eingeklemmt und gequetscht. Seinem Freund gelang es, ihn zu befreien und die Hilfe im nächsten Dorf zu finden. Dean brauchte die Amputation des Beines über dem Knöchel, der völlig zerbrochen war. Dann wurde es schlimmer. Die Sepsis begann und die Ärzte mussten sein Bein höher amputieren.
Dean stammt aus Großbritannien und lebt seit mehreren Jahren in Spanien. Vor dem Unfall verlegte er Rohrleitungen und machte laufende Instandhaltungsarbeiten. Nach der Amputation stoßte der Mann auf die Notwendigkeit, nach Großbritannien zurückzukehren und mit seinen Eltern zu leben. Mit 47 Jahren kann es kaum die beste Wahl sein. Er hatte im Moment weder Geld noch Einkommen.
Red Line erfuhr über diese Situation und bot Dean die Unterstützung. Die Stiftung zahlte für den Kauf einer modernen Prothese, die von der bekannten Firma Ottobock hergestellt wurde. Die Prothese gibt dem Träger die Stabilität und die Möglichkeit der Selbständigkeit im Alltag. Dank der Prothese sowie weitergehender Rehabilitation und Training kann Dean in Spanien bleiben und eine Beschäftigung nach einem langen Behandlungsprozess zu finden. Die Stiftung wünscht Dean viel Glück und Ausdauer in seinem Kampf für die Mobilität und Unabhängigkeit.