Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03388.jsonl.gz/299

Der chinesische PC-Hersteller Lenovo, seit einiger Zeit der neue Besitzer der PC-Bereichs von IBM, konnte seinen Profit im per 13.12. abgelaufenen dritten Quartal seines laufenden Geschäftsjahrs 2006 um 12 Prozent auf 365 Millionen Hongkong-Dollar (rund 38,4 Millionen Euro) steigern können. Der Umsatz verfünffachte sich durch die neu hinzugekommenen Umsätze mit den IBM-PCs beinahe, und lag bei 31,1 Milliarden Honkong-Dollar.
Die PC-Sparte IBMs, die Big Blue einige Verluste eingebracht hatte, war unter der Ägide Lenovos nun in den letzten drei Quartalen profitabel, wie Yang Yuanqing, Lenovo Verwaltungsratsvorsitzender erklärte.
Lenovo hat eigentlich ehrgeizige Ziele und möchte in absehbarer Zeit zur Nummer zwei im weltweiten PC-Geschäft werden. Vorerst hat Lenovo nun aber etwas Boden gegenüber seinen unmittelbaren Rivalen an der PC-Spitze, HP und Dell, eingebüsst. Der Absatz Lenovos stieg nämlich nach Stückzahlen gemessen im letzten Quartal nur um 12 Prozent (verglichen mit den früheren Absätzen von IBM und Lenovo). Der Gesamtmarkt wuchs aber um 17,1 Prozent. Etwas Schwierigkeiten hat Lenovo auch mit der Bruttogewinnmarge, die von 15 Prozent im ersten auf nunmehr 13,2 Prozent im dritten Quartal des Geschäftsjahrs sank. (hjm)