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Nach je drei Siegen und Niederlagen spielte der FCZ mithin erstmals seit dem Jahreswechsel unentschieden. Fast alle interessanten Szenen waren in der ersten Halbzeit zu sehen. Danach spielten die Mannschaften so, als hätten sie sich auf die Punkteteilung geeinigt.
Luca Clemenza brachte die Walliser mit seinem ersten Saisontor früh in Führung. Anto Grgic, Sions bester Trumpf in dieser Saison, beteiligte sich unfreiwillig am Aufkommen der Zürcher. Grgic, selbst ein Zürcher, scheiterte beim Stand von 1:0 bei einer erstklassigen Chance mit einem Kopfball. Und er trat er einen von Fidan Aliti verursachten Handspenalty schwach und unplatziert, sodass Yanick Brecher keine grosse Mühe hatte, den Versuch zu parieren. Zuvor hatte Grgic seine vier Penaltys in dieser Saison verwertet.
Die Zürcher erhielten durch das Missgeschick ein zweites Leben. Kurz vor der Pause erzielte Blaz Kramer den Ausgleich, indem er eine weite Flanke von Antonio Marchesano leicht ablenkte und damit den irritierten Goalie Timothy Fayulu düpierte.
In der zweiten Halbzeit dominierten die Sittener klar, während die Mannschaft von Trainer Massimo Rizzo eher passiv spielte und sich die meiste Zeit zurückzog. Erstklassige Torchancen hatten jedoch beide Teams nicht. Die Zürcher konnten auch die letzten acht Minuten nicht nutzen, in denen sie nach einer Gelb-roten Karte gegen Sions Brasilianer Wesley in Überzahl spielten.
Sion verriet mit der besonders vor der Pause guten Leistung eine weitere Steigerung. Wenn sie darauf aufbaut, könnte sich die Mannschaft von Trainer Fabio Grosso schon bald aus dem untersten Teil der Tabelle lösen. Beim FCZ dagegen wechseln sich bessere und weniger gute Spiele weiter in bunter Folge ab.