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Serafin Wiestner zeichnet beim Olympia-Sprint der Biathleten in Pyeongchang für das beste Schweizer Resultat verantwortlich. Gold geht wie bei den Frauen an Deutschland.
Der Bündner Wiestner wurde unmittelbar hinter dem französischen Topfavoriten Martin Fourcade Neunter und verpasste ein olympisches Diplom um lediglich 1,4 Sekunden. Er verzeichnete wie der Schweizer Teamleader Benjamin Weger, der Platz 15 erreichte, einen Fehlschuss stehend.
Die beiden weiteren Swiss-Ski-Starter Jeremy Finello (63.) und Mario Dolder (64.) verpassten die Top 60 und damit auch die Zulassung zum Verfolgungsrennen über 12,5 km vom Montag.
Topfavoriten geschlagen
Über die Goldmedaille freuen darf sich Arnd Peiffer. Der Deutsche verwies den überraschenden Tschechen Michal Krcmar um 4,4 Sekunden auf den Silber-Rang. Beide blieben fehlerfrei. Das Podest komplettierte der Italiener Dominik Windisch, der eine Strafrunde zu absolvieren hatte. Am Samstag hatte bereits Laura Dahlmeier bei den Frauen für Deutschland Gold im Sprint gewonnen.
Die als Topfavoriten gestarteten Martin Fourcade und Johannes Thingnes Bö fielen bereits nach dem ersten Schiessen mit drei Strafrunden aus der Medaillenentscheidung. Dank der besten Laufzeit wurde der französische Weltcup-Leader Fourcade immerhin noch Achter.