Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03395.jsonl.gz/1387

Selbst die personell relativ gut dotierte Behinderten-Sportgruppe Olten spürt die „Rezession“ im Sitzballsport. Über Jahre hinweg wurden in Olten jeweils parallel zwei Turniere ausgetragen, der Oltner-Tagblatt-Cup und der Dreitannen-Cup. Dieses Jahr beschränkte sich der Organisator auf den Dreitannen-Cup, zu dem zehn Mannschaften aus Deutschland und der Schweiz antraten.
Da im Modus „Jeder gegen Jeden“ gespielt wurde, ergab dies die stattliche Anzahl von neun Spielen pro Team. Darum wurde die Spielzeit reduziert. Das Pensum war dennoch happig, vor allem auch wegen der Wärme in der Halle. Am besten damit zurecht kam die erste Mannschaft aus Ludwigshafen, die sich eine Woche zuvor an der Deutschen Meisterschaft den dritten Rang erspielt hatte. Die Deutschen entschieden sämtliche Partien für sich, die meisten recht deutlich. Am stärksten gefordert wurden sie von Sursee, das mit 22:20 bezwungen wurde. Und vom zweiten Team aus Ludwigshafen. Die vier jungen Frauen und der junge Mann dieser Mannschaft waren sicher die Überraschung des Turniers. Sie erreichten mit vier Siegen, einem Unentschieden und vier Niederlagen den fünften Rang.
Sursee sicherte sich in der zweitletzten Runde des Tages den zweiten Platz mit einem erstaunlich deutlichen Sieg gegen Olten 1. Der Veranstalter musste sich somit mit dem dritten Rang bescheiden. Die zweite Mannschaft der Solothurner holte sich mit vier Siegen und fünf Niederlagen hinter Ravensburg und Ludwigshafen 2 den sechsten Platz.
Direkte Begegnung entschied.
St. Gallen war nebst den drei Spitzenreitern das einzige Team, das Ludwigshafen 2 besiegen konnte. Die Ostschweizer zeigten auch gegen Olten 1 eine gute Leistung und verloren nur knapp. Am Ende waren sie punktegleich mit Olten 2. Weil sie die direkte Begegnung verloren, blieb ihnen Platz sieben. Thurgau gewann gegen Wohlen und Müllheim und konnte diese beiden Equipen auf Distanz halten. Die Aargauer und die Deutschen traten mit Rumpfteams an und waren zudem auf die Unterstützung anderer Mannschaften angewiesen. Sie teilten im Direktkampf die Punkte brüderlich. Wohlen wies die leicht bessere Trefferquote auf und überliess Müllheim damit das Schlusslicht.
Egon Köstenberger (Jahrgang 1941 = 70 Jahre jung) der älteste Spieler und der Schweizer Schiedsrichter Ambros Imhof.
|Rang||Mannschaft||Punkte|
|1.||Ludwigshafen 1 (D)||18|
|2.||Sursee||16|
|3.||Olten 1||14|
|4.||Ravensburg (D)||11|
|5.||Ludwigshafen 2 (D)||9|
|6.||Olten 2||8|
|7.||St. Gallen||8|
|8.||Thurgau||4|
|9.||Wohlen||1|
|10.||Müllheim (D)||1|
Die Siegermannschaft aus Ludwigshafen.
Die beiden starken Schlagmänner von Ludwigshafen 1 und Schiri Ambros in Aktion.
Die jungen Frauen von Ludwigshafen 2 waren die Überraschung des Turniers.
Olten 2 und St. Gallen (Ronny Hediger und Roger Frischknecht) hatten am Ende des Turniers gleich viele Punkte..
Nationalmannschaftsmitglied Marcel Knellwolf als Schlagmann der Thurgauer..
Weiterer Bericht siehe Homepage BSG Olten und Umgebung
Sowie Fotos vom Anlass auf der selben Homepage und wer noch nicht genug hat schaut noch auf Facebook. Albert Büchi