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Das kognitive Dysfunktionssyndrom bei Hunden kann sehr bedrückend sein. In vielen Fällen kann jedoch eine tierärztliche Behandlung helfen.
In der Regel tendieren ältere Hunde dazu, im Vergleich zu ihrem ersten oder mittleren Lebensabschnitt länger zu schlafen und alles langsamer anzugehen. Allerdings können bei manchen älteren Hunden abnormal erscheinende Verhaltensänderungen einsetzen. Bis vor kurzem wurden derartige Veränderungen dem Altersprozess zugeschrieben, gegen den nur wenig unternommen werden kann. Jüngeren Ansichten zufolge hängen diese Veränderungen jedoch mit einer kognitives Dysfunktionssyndrom (CDS) genannten Störung zusammen.
Beispielsweise können an CDS leidende Hunde in ihrer gewohnten Umgebung wie ihrem Zuhause orientierungslos erscheinen, umherirren oder sich in einer Ecke verrennen.
Hunden, die ihr ganzes Leben über stubenrein waren, könnten „Missgeschicke" unterlaufen. Manche Tiere könnten aufhören, ihre Halter an der Tür zu empfangen oder ihnen für Apportierspiele Bälle zu bringen, aber auch den Anschein erwecken, dass ihnen Streicheleinheiten gleichgültig sind.
Auch wenn diese Hunde tagsüber schlafen mögen, könnten sie nachts unruhig sein und zunehmend umherwandeln, so als ob sich ihr biologischer Rhythmus umgekehrt hätte.
Da ältere Hunde zunehmend anfällig für medizinische Probleme werden, sind regelmässige Untersuchungen bei einem Tierarzt wichtig. Nur ein Tierarzt kann feststellen, ob die Verhaltensänderungen Ihres Hundes mit CDS oder mit anderen gesundheitlichen Faktoren wie beispielsweise einer Leber-, Herz- oder Nierenerkrankung zusammenhängen. Sollte CDS diagnostiziert werden, kann Ihnen Ihr Tierarzt möglicherweise eine Behandlung empfehlen.