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Sonntag, 30.4.2023
Gestern Abend war am Foro Iberoamericano alles leer…. heute Vormittag ist schon eine Veranstaltung im Gange…. das geht hier ruckzuck!
Links neben dem Eingang zur Muelle de las Carabelas steht vor der Muelle de la Reina das Monumento al Plus Ultra.
Plus Ultra ist einerseits die Devise des Spanischen Wappens…. in diesem Fall handelt es sich jedoch um das Plus Ultra Flugboot, eine Dornier Wal, das 1926 von Palos de la Frontera nach Buenos Aires flog. Am 9. Februar 1926 landete die Plus Ultra nach einer Flugstrecke von 10’270 Kilometern in Buenos Aires. Die reine Flugzeit mit sieben Zwischenlandungen betrug 59 Stunden und 39 Minuten.
Dieser Flug gilt als die bedeutendste Pioniertat der spanischen Luftfahrt. Er erfolgte ein Jahr bevor der US-Amerikaner Charles Lindbergh seinen transatlantischen Einzelflug in der Gegenrichtung durchführte.
Escultura a Washington Irving (vor dem Eingang zum Besucherzentrum der Muelle de las Carabelas)
Die Skulptur aus Bronze auf einem Marmorsockel und in Originalgrösse wurde vom Bildhauer Martín Lagares angefertigt. Der amerikanische Schriftsteller und Journalist Washington Irving verfasste eine Biografie über Christoph Kolumbus und reiste auf der Suche nach Spuren und Erinnerungen an Christoph Kolumbus in’s Franziskanerkloster.
Die Muelle de las Carabelas (Pier der Karavellen) ist ein Museum, das 1992 zur Feier des fünfhundertsten Jahrestages der Ankunft von von Cristóbal Colón (Christoph Kolumbus) in Amerika erbaut wurde. Das Museum zeigt die Reproduktionen von La Niña (dt. Mädchen), La Pinta und La Santa María in Originalgrösse. Zuerst geht’s durch eine Ausstellung mit vielen geschichtlichen Informationen und Berichten über seine Reisen. Die Informationen über sein Leben und seine Reisen findet man auch in dem Wikipedia-Eintrag über Cristóbal Colón (Christoph Kolumbus).
Die dreimastige La Santa María war das Flaggschiff und das grösste Schiff der Flotte. Kolumbus selbst bezeichnete die Santa María einfach mit dem Wort Nao, dem altspanischen Ausdruck für Schiff. Bis heute ist umstritten, welcher Schiffsklasse die Santa María genau zuzuordnen ist. Vom Aufbau her scheint sie eine Karavelle gewesen zu sein. Ihre Besegelung ähnelt dagegen mehr der einer Karacke, als die sie heute meist bezeichnet wird.
Man kann bei den Schiffen unter Deck klettern und schauen, wie die Leute dort in der Enge und im Dunkel gehaust haben und wie es da aussieht, aber das ist weniger interessant. Wir beenden den Rundgang und gehen in der Taberna Alota neben dem Besucherzentrum ein paar Tapas essen und etwas trinken und fahren dann weiter.
Auf Huelva haben wir nicht wirklich Lust…. wir lassen die Stadt aus, fahren ein Stück die Küste entlang über Mazagón und biegen dann bei Matalascañas in’s Landesinnere ab. Der Küstenstreifen ist sehr touristisch…. das zieht uns nicht so an…. wir fahren in den Parque Nacional de Doñana.
In El Rocío checken wir auf dem Camping La Aldea ein…. schöner Platz, mit viel Schatten und mit einem grossen Pool…. das können wir bei der Hitze gut brauchen!
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