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Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich IV.2021.00073 IV. Kammer Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Arnold Gramigna Ersatzrichter Sonderegger Gerichtsschreiberin Wantz Urteil vom 1 1. März 2022 in Sachen X.___ Beschwerdeführer vertreten durch lic. iur. Y.___ Erdös & Lehmann Rechtsanwälte Kernstrasse 37, 8004 Zürich gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin Sachverhalt: 1. Der 1959 geborene X.___, Vater von fünf Kindern (Jahrgang 1981, 1982, 1984, 1987, 1991), ohne Berufsbildung, war im Juni 1991 in die Schweiz eingereist und arbeitete in einem 100%-Pensum als Lagerist für die Z.___ AG. Am 11. Dezember 2019 (Eingangsdatum) meldete er sich unter Hinweis auf eine Herzkrankheit bei der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zum Leistungsbezug an (Urk. 10 / 5 ). Mit S chreiben vom 19. Dezember 2019 reichte der Krankentaggeldversicherer AXA (nachfolgend: AXA) medizinische Unter lagen zu den Akten der IV-Stelle (Urk. 10/8-9). Zur Ab klärung der medizinischen und erwerblichen Verhältnisse zog die IV-Stelle zu nächst einen Auszug aus de m individuellen Konto bei (Urk. 10/10) und holte Berichte der behandelnden Ä rzte (U rk. 10/13, Urk. 10/15 und Urk. 10/ 21-22), einen Bericht des Arbeitgebers ( Urk. 10/14) sowie die Akten der Axa ein (U rk. 10/16-20). Mit Mitteilung vom 11. Februar 2020 wurde der Versicherte informiert, dass aufgrund seines Gesundheitszustandes keine Eingliederungs massnahmen möglich seien (U rk. 10/12). Mit Vorbescheid vom 10. September 2020 stellte die IV-Stelle dem Versicherten die Verneinung eines Renten anspruchs in Aussicht (Urk. 10/26 ). Dagegen erhob der Versicherte am 25. September 2020 vorsorglich und am 29. Oktober 2020 ergänzend Einwand (Urk. 10/29 und U rk. 10/34). Mit Verfügung vom 2 1. Dezember 2020 verneinte die IV-Stelle einen Rentenanspruch (Urk. 2). 2. Dagegen erhob d er Versicherte am 1. Februar 2021 Beschwerde und beantragte, in Aufhebung der angefochtenen Verfügung seien die gesetzlichen Leistungen gemäss IVG zu erbringen, eventualiter sei die Sacher zur weiteren Abklärung und Einholung eines Gutachtens an die IV-Stelle zurückzuweisen (Urk. 1). Mit Ein gabe vom 3. März 2021 reichte der Beschwerdeführer weitere medizinische Berichte ins Recht ( Urk. 7-8). Mit Beschwerdeantwort vom 8. März 2021 schloss die IV-Stelle auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 10). Mit Verfügung vom 19. März 2021 wurden die Unterlagen je wechselseitig zur Kenntnis gebracht (Urk. 11). 3. Auf die Vorbringen der Parteien und die eingereichten Akten wird, soweit erforderlich, im Rahmen der nachfolgenden Erwägungen eingegangen. Das Gericht zieht in Erwägung: 1. 1 Am 1. Januar 2022 sind die geänderten Bestimmungen des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG), der Verordnung über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts ( ATSV ), des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG) sowie der Verordnung über die Invaliden versicherung (IVV) in Kraft getreten. In zeitlicher Hinsicht sind vorbehältlich besonderer übergangsrechtlicher Regelungen grundsätzlich diejenigen Rechtssätze massgebend, die bei Erfüllung des rechtlich zu ordnenden oder zu Rechtsfolgen führenden Tatbestandes Geltung haben (BGE 146 V 364 E. 7.1, 144 V 210 E. 4.3.1, je mit Hinweisen). Da ferner das Sozialversicherungsgericht bei der Beurteilung eines Falles in der Regel auf den bis zum Zeitpunkt des Erlasses der streitigen Verfügung beziehungsweise des streitigen Einspracheentscheids eingetretenen Sachverhalt abstellt (BGE 144 V 210 E. 4.3.1, 132 V 215 E. 3.1.1, je mit Hinweisen), sind vorliegend die bis 31. Dezember 2021 gültig gewesenen Rechtsvorschriften anwendbar, die nach folgend auch in dieser Fassung zitiert werden. 1.2 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Fol gen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbs unfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG). 1.3 Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 IVG Versicherte, die: a. ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betätigen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder her stellen, erhalten oder verbessern können; b. während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes tens 40 % arbeitsunfähig ( Art. 6 ATSG) gewesen sind; und c. nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid ( Art. 8 ATSG) sind. Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertelsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente ( Art. 28 Abs. 2 IVG). 1.4 Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gegebenenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeitsunfähig ist (BGE 125 V 256 E. 4). Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person noch zugemutet werden können (BGE 125 V 256 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E. 4b /cc). 1.5 Versicherungsträger und das Sozialversicherungsgericht haben die Beweise frei, das heisst ohne Bindung an förmliche Beweisregeln, sowie umfassend und pflichtgemäss zu würdigen. Für das Beschwerdeverfahren bedeutet dies, dass das Sozialversicherungsgericht alle Beweismittel, unabhängig davon, von wem sie stammen, objektiv zu prüfen und danach zu entscheiden hat, ob die verfügbaren Unterlagen eine zuverlässige Beurteilung des streitigen Rechtsanspruches gestatten. Insbesondere darf es bei einander widersprechenden medizinischen Berichten den Prozess nicht erledigen, ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzugeben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These abstellt (BGE 125 V 351 E. 3a ). Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist entscheidend, ob er für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) ab gegeben worden ist, in der Beurteilung der medizinischen Zusammenhänge und Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen des Experten begründet sind. Zudem muss der Arzt über die notwendigen fachlichen Qualifikationen verfügen. Ausschlaggebend für den Beweiswert ist grundsätzlich weder die Herkunft eines Beweismittels noch die Bezeichnung der eingereichten oder in Auftrag gegebenen Stellungnahme als Bericht oder Gutachten (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a ; Urteil des Bundesgerichts 8C_225 /2021 vom 1 0. Juni 2021 E. 3.2, je mit Hinweisen). 1.6 Das Gericht kann die Angelegenheit zu neuer Entscheidung an die Vorinstanz zurückweisen, besonders wenn mit dem angefochtenen Entscheid nicht auf die Sache eingetreten oder der Sachverhalt ungenügend festgestellt wurde (§ 26 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht, GSVGer). Gemäss ständiger Rechtsprechung ist in der Regel von der Rückweisung – da diese das Verfahren verlängert und verteuert – abzusehen, wenn die Rechtsmittelinstanz den Prozess ohne wesentliche Weiterungen erledigen kann. In erster Linie kommt eine Rückweisung in Frage, wenn der Versicherungsträger auf ein Begehren über haupt nicht eingetreten ist oder es ohne materielle Prüfung abgelehnt hat, wenn schwierige Ermessensentscheide zu treffen sind, oder wenn der entscheid relevante Sachverhalt ungenügend abgeklärt ist (vgl. Urteil des Bundesgerichts U 209/02 vom 10. September 2003 E. 5.2). 2. 2.1 Im angefochtenen Entscheid wurde erwogen, dem Beschwerdeführer sei es auf grund seiner gesundheitlichen Einschränkungen nicht mehr möglich, in seinem bisherigen Beruf zu arbeiten. Allerdings sei er in einer angepassten Tätigkeit zu 80 % arbeitsfähig. Das Einkommen ohne gesundheitliche Einschränkung sei gestützt auf das durchschnittliche Jahreseinkommen des individuellen Kontos berechnet worden und betrage Fr. 79'127.6 5. Das Einkommen mit gesund heitlicher Einschränkung werde nach statistischen Werten ermittelt und betrage Fr. 53'978.5 0. Aus dem entsprechenden Einkommensvergleich resul tiere ein Invaliditätsgrad von 32 %. Somit liege der Invaliditätsgrad unter 40 %, weshalb kein Anspruch auf eine Invalidenrente bestehe ( Urk. 2). 2.2 Der Beschwerdeführer stellte sich demgegenüber im Wesentlichen auf den S tand punkt, gemäss de r Orthopädie des Kantonsspitals A.___ sei er bis zu sechs Stunden pro Tag in einer optimalen Verweistätigkeit arbeitsfähig. Aus gehend von einer 4 2 Stundenwoche sei er bei einer optimalen Verweistätigkeit maximal 70 % und nicht 80 % arbeitsfähig. Hinzu komme, dass ihm aufgrund seiner Einschränkungen sowie des fortgeschrittenen Alters ein Abzug von 25 % zu gewähren sei. Ferner habe die Beschwerdegegnerin die k oronare 3-Gefäss-Erkr a nkung nicht berücksichtigt, weshalb der Sachverhalt unvollständig erstellt worden sei. Auch die AXA erbringe weiterhin die Leistungen, demnach sei er au s Sicht des Krankentaggeldversicherers nicht mehr arbeitsfähig ( Urk. 1). 3. 3.1 Im Arzt-Kurzbericht für Diagnose und Arbeitsunfähigkeit zuhanden der Axa hielt Dr. med. B.___ von der Ka rdiologie des Kantonspitals A.___ die Diagnose k oronare 3-Gefässerkrankung mit stabiler Angina pectoris fest und attestierte dem Beschwerdeführer vom 1 9. bis am 2 6. Juli 2019 eine volle Arbeitsunfähigkeit und danach bis am 3. November 2019 eine 30% ige Arbeits unfähigkeit (Urk. 10/8/5). 3.2 Im Bericht der Kardiologie des A.___ vom 2 3. Oktober 2019 nannten die Ärzte folgende Diagnosen (Urk. 10/8/2): - Stabile Angina pectoris bei formal koronarer 3-Gefässerkr a nkung - Koronarangiographie vom 19.07.2019 - PTCA /DES Posterolateralast der RCA - PTCA /DES Posterolateralast des R. circumflexus - Normale LV-Funktion, EF 73 % - Myokard- SPECT 6/2019: ausgedehnte Minderdurchblutung des lateralen/ inferolateral Myokards, im Sinne einer Belastungs myokar d ischämie (DD DA/ RCX ) - cvRF : Arterielle Hypertonie, Dyslipidämie - Vd. a. polyglanduläres Autoimmunsyndrom mit - subs tituierter Hypothyreose bei Hashimoto-Thyreoidit i s, ED 199 9 - Vitiligo Am Ende der Rehabilitationsmassnahmen sei die ergometrisch erfasste Leistung bei 89 % des Solls gelegen. Im Rahmen der ambulanten Herzrehabilitation habe der Beschwerdeführer von einer individuellen Ernährungsberatung profitieren können ( Urk. 10/8/4). 3. 3 Dr. med. C.___, Oberärztin am Department Chirurgie des A.___, er hob im Bericht vom 3. März 2020 folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit ( Urk. 10/13/8): - Varusgonarthrose bds. rechts beschwerdeführend (ED 16.12.2019) - Recessale Enge LWK 4/5 ohne Nervenwurzelkompression (ED nach MRI LWS vom 2012.2019) - Stabile Angina pect o ris bei vormaliger koronarer 3-Gefässerkr a nkung (ED 20.06.2019) Als ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit wurden folgende Diagnosen genannt: - Dyslipidämie - Hypothyreose - Vitamin D3 -Mangel - Vd.a. polygla nduläres Autoimmunsyndrom, St. n. Hepatitis B Zum aktuellen Zeitpunkt werde noch versucht mittels konservative r Therapie massnahmen die Beschwerdesituation zu verbessern. Ein operatives Vorgehen könne in mittelfristiger Zukunft von Nöten sein. Dies wirke sich jedoch nicht positiv auf die Arbeitsfähigkeit als Lagerist aus, da die Belastung in diesem Beruf zu gross sei, auch wenn ein Gelenksersatz im rechten Knie durch ge führt worden sei. Der Beschwerdeführer übe als Lagerist eine körperlich stark belastende Tätig keit aus und sei in dieser Tätigkeit zum aktuellen Ze itpunkt zu 100 % arbeits unfähig. A uch in Zukunft sei keine Verbesserung der Arbeitsfähigkeit zu erwarten. Eine sitzende Tätigkeit ohne starke körperliche Belastung sei mehrere Stunden pro Tag möglich ( Urk. 10/13/8-9). 3. 4 Im Bericht vom 6. März 2020 hielt D.___, Praktische Ärztin FMH, der E.___ Gruppenpraxis folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeits fähigkeit fest: - Angina pectoris bei formal koronarer 3-Gefässerkr a nkung - Varusgonarthrose bds. rechts beschwerdeführend (ED 16.12.2019) Als ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit verblieben - substituierte Hypothyreose bei Hashimoto-Thyreoiditis - Vitiligo - Arterielle Hypertonie - Schwerer Vi t a min D3 -Mangel - Dyslipidämie Der Beschwerdeführer sei seit dem 2 5. November 2019 bis auf W eiteres voll arbeitsunfähig ( Urk. 7/15/2). Aktuell werde abgewartet bis zum Aussetzen der doppelten Antiaggregation- Medikation, danach folge die kardiologische Beurteilung, ob eine Knieoperation-Tot a lprothese möglich sei ( Urk. 10/15/4). 3.5 Im Bericht vom 1 7. Juni 2020 führte Dr. C.___ aus, der Beschwerdeführer sei als Lagerist bekannt. Die angestammte Stelle habe er aber verloren. Es seien unveränderte belastungsabhängige Knieschmerzen rechts verblieben, die trotz starker konservativer Therapiemassnahmen nicht in den Griff zu bekommen seien. Für ein operatives Vorgehen sei bei doppelter Antiaggregation bei Status nach PTCA am 19.7.2019 nicht zu denken. Der Beschwerdeführer könne eine sitzende Tätigkeit ausüben. Diese sollte ihm sechs Stunden am Tag möglich sein. Für eine stehende, gehende sowie körperlich b elastende Tätigkeit sei der Beschwerdeführer voll arbeitsunfähig ( Urk. 10/21/5). 3.6 Dr. C.___ ergänzte im Bericht vom 2 6. Januar 2021, aktuell sei keine Verlaufs kontrolle in der Kniesprechstunde geplant. Bezüglich de s Einfluss es der koronaren Herzerkrankung auf die Arbeitsfähigkeit verwies sie auf den Kardiologen ( Urk. 8/2). 3.7 Im Bericht vom 1 8. Februar 2021 führte die Praktische Ärztin D.___ aus, der Beschwerdeführer sei weiter in konservative r Behandlung mit Medikamenten und Selbstübungen wegen des Herzens und der K niearth r o se. Die Grundursache für die Arbeitsunfähigkeit sei e n die Knieprobleme. Er sei deswegen voll arbeits unfähig. Der Beschwerdeführer warte auf ein Aufgebot der Orthopädie des A.___. Die kardiologische Situation habe sich stabilisiert, weshalb vielleicht jetzt eine Knieoperation möglich sei. Die H e rzerkrankung sei im Moment stabil, aber bei psychischer oder körperlicher Anstrengung könne sich dies ändern. Im August 2020 sei ein Belastungsprofil gemacht worden, welches keine Veränderungen zeige. Die künstlichen Bedingungen entsprächen aber nicht ganz dem realen Leben. Der Beschwerdeführer könne aktuell vielleicht leichte körperliche Arbeiten ausüben, vielleicht aber auch nur in einem Teilpensum. Es sei jedoch noch das Knie zu berücksichtigen. Die kardiologische Situation präsentiere sich unverändert, da die Medikamente wirkten. Aus orthopädischer Sicht komme es bezüglich der Arbeitsfähigkeit darauf an, was die orthopädische Beurteilung ergeben werde ( Urk. 8/1). 4. 4.1 Unstrittig ist, dass der Beschwerdeführer – laut den behandelnden Ärzten – an einer Varusgonarthros e beschwerdeführend am rechten Knie, eine r rezessale n Enge LWK 4/5 ohne Nervenwurzelkompression sowie eine r stabile n Angina pectoris bei einer koronare n 3-Gefässerkr a nkung leidet. Somit ist er in seiner bis herigen Tätigkeit als Lagerist voll arbeitsunfähig. Strittig und zu prüfen ist hin gegen, in welchem Umfang sich diese Leiden auf die Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers in angepassten Tätigkeiten auswirken. Dies kann anhand der im Recht liegenden Akten nicht eindeutig beurteilt werden. 4.2 Dr. C.___ erachtete den Beschwerdeführer aus orthopädischer Sich t in einer sitzenden Tätigkeit für 6 Stunden pro Tag arbeitsfähig. In einer stehende n, gehende n sowie körperlich belastende n Tätigkeit beurteilte sie den Beschwer de führer als nicht arbeitsfähig (E. 3. 5 ). Bezüglich der Einschätzung zur Auswirkung der koronaren Herzerkrankung auf die Arbeitsfähigkei t verwies sie an die Kardiologen (E. 3.6). Die behandelnde Hausärztin äusserte sich nicht selber zum Arbeitsumfang und dem B elastungsprofil in angepassten Tätigkeit en ( E. 3.4 und E. 3. 7 ). Auch ist in den Akten keine Stellungnahme der Regionalen Ärztlichen Dienste (RAD) zu finden. Demnach lässt sich die Leistungsfähigkeit des Beschwerdeführers sowie insbesondere die Restarbeitsfähigkeit nicht schlüssig beurteilen. 4.3 Nachdem sich auch gestützt auf die übrigen Akten die Leistungsfähigkeit des Beschwerdeführers nicht rechtsgenügend beurteilen lässt, erweist sich der rechts erhebliche Sachverhalt als ungenügend abgeklärt. Demzufolge ist das Vorgehen der Beschwerdegegnerin auch mit Blick auf den im Verwaltungsverfahren der Invalidenversicherung geltende Untersuchungsgrundsatz, wonach die Behörde gehalten ist, den rechtserheblichen Sachverhalt abzuklären (Ar.t 43 ATSG, BGE 130 I 180 E. 3.2), nicht statthaft. 5. Die Beschwerde ist daher in dem Sinne gutzuheissen, dass die angefochtene Ver fügung aufzuheben und die Sache zur zusätzlichen Abklärung und zum an schliessendem Neuentscheid an die Verwaltung zurückzuweisen ist. Angesichts dieser Ausgangslage erübrigen sich zu diesem Zeitpunkt Aus führungen zu den strittigen Fragen des leidensbedingten Abzugs und de r V er wertbar keit der Restarbeitsfähigkeit. 6. 6. 1 Da es im vorliegenden Verfahren um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichts kosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert fest zulegen ( Art. 69 Abs. 1 bis IVG) und auf Fr. 500.-- anzusetzen. Nach ständiger Rechtsprechung gilt die Rückweisung der Sache an die Verwaltung zur weiteren Abklärung und neuen Verfügung als vollständiges Obsiegen (BGE 137 V 57 E. 2.2), weshalb die Kosten der Beschwerdegegnerin aufzuerlegen sind. 6.2 Überdies hat der obsiegende Beschwerdeführer Anspruch auf den Ersatz der Parteikosten (§ 34 Abs. 1 GSVGer in Verbindung mit Art. 61 lit. g ATSG). Die Höhe der gerichtlich festzusetzenden Entschädigung wird ohne Rücksicht auf den Streitwert nach der Bedeutung der Streitsache, der Schwierigkeit des Prozesses und dem Mass des Obsiegens bemessen (§ 34 Abs. 3 GSVGer). Insgesamt erweist sich eine Parteientschädigung von Fr. 1‘2 00.-- (inkl. Barauslage und Mehrwert steuer) als angemessen. Das Gericht erkennt: 1. Die Beschwerde wird in dem Sinne gutgeheissen, dass die angefochtene Verfügung vom 2 1. Dezember 2020 aufgehoben und die Sache an die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zurückgewiesen wird, damit diese, nach erfolgter Abklärung im Sinne der Erwägungen, über den Rentenanspruch des Beschwerdeführers neu ent scheide. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden der Beschwerdegegnerin auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein werden der Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt. 3. Die Beschwerdegegnerin wird verpflichtet, dem Beschwerdeführer eine Prozess entschädigung von Fr. 1’200.-- (inkl. Barauslagen und MWSt) zu bezahlen. 4. Zustellung gegen Empfangsschein an: - lic. iur. Y.___ - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle - Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an: - Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft) Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin HurstWantz

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich IV.2021.00073 IV. Kammer Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Arnold Gramigna Ersatzrichter Sonderegger Gerichtsschreiberin Wantz Urteil vom 1 1. März 2022 in Sachen X.___ Beschwerdeführer vertreten durch lic. iur. Y.___ Erdös & Lehmann Rechtsanwälte Kernstrasse 37, 8004 Zürich gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin Sachverhalt: 1. Der 1959 geborene X.___, Vater von fünf Kindern (Jahrgang 1981, 1982, 1984, 1987, 1991), ohne Berufsbildung, war im Juni 1991 in die Schweiz eingereist und arbeitete in einem 100%-Pensum als Lagerist für die Z.___ AG. Am 11. Dezember 2019 (Eingangsdatum) meldete er sich unter Hinweis auf eine Herzkrankheit bei der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zum Leistungsbezug an (Urk. 10 / 5 ). Mit S chreiben vom 19. Dezember 2019 reichte der Krankentaggeldversicherer AXA (nachfolgend: AXA) medizinische Unter lagen zu den Akten der IV-Stelle (Urk. 10/8-9). Zur Ab klärung der medizinischen und erwerblichen Verhältnisse zog die IV-Stelle zu nächst einen Auszug aus de m individuellen Konto bei (Urk. 10/10) und holte Berichte der behandelnden Ä rzte (U rk. 10/13, Urk. 10/15 und Urk. 10/ 21-22), einen Bericht des Arbeitgebers ( Urk. 10/14) sowie die Akten der Axa ein (U rk. 10/16-20). Mit Mitteilung vom 11. Februar 2020 wurde der Versicherte informiert, dass aufgrund seines Gesundheitszustandes keine Eingliederungs massnahmen möglich seien (U rk. 10/12). Mit Vorbescheid vom 10. September 2020 stellte die IV-Stelle dem Versicherten die Verneinung eines Renten anspruchs in Aussicht (Urk. 10/26 ). Dagegen erhob der Versicherte am 25. September 2020 vorsorglich und am 29. Oktober 2020 ergänzend Einwand (Urk. 10/29 und U rk. 10/34). Mit Verfügung vom 2 1. Dezember 2020 verneinte die IV-Stelle einen Rentenanspruch (Urk. 2). 2. Dagegen erhob d er Versicherte am 1. Februar 2021 Beschwerde und beantragte, in Aufhebung der angefochtenen Verfügung seien die gesetzlichen Leistungen gemäss IVG zu erbringen, eventualiter sei die Sacher zur weiteren Abklärung und Einholung eines Gutachtens an die IV-Stelle zurückzuweisen (Urk. 1). Mit Ein gabe vom 3. März 2021 reichte der Beschwerdeführer weitere medizinische Berichte ins Recht ( Urk. 7-8). Mit Beschwerdeantwort vom 8. März 2021 schloss die IV-Stelle auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 10). Mit Verfügung vom 19. März 2021 wurden die Unterlagen je wechselseitig zur Kenntnis gebracht (Urk. 11). 3. Auf die Vorbringen der Parteien und die eingereichten Akten wird, soweit erforderlich, im Rahmen der nachfolgenden Erwägungen eingegangen. Das Gericht zieht in Erwägung: 1. 1 Am 1. Januar 2022 sind die geänderten Bestimmungen des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG), der Verordnung über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts ( ATSV ), des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG) sowie der Verordnung über die Invaliden versicherung (IVV) in Kraft getreten. In zeitlicher Hinsicht sind vorbehältlich besonderer übergangsrechtlicher Regelungen grundsätzlich diejenigen Rechtssätze massgebend, die bei Erfüllung des rechtlich zu ordnenden oder zu Rechtsfolgen führenden Tatbestandes Geltung haben (BGE 146 V 364 E. 7.1, 144 V 210 E. 4.3.1, je mit Hinweisen). Da ferner das Sozialversicherungsgericht bei der Beurteilung eines Falles in der Regel auf den bis zum Zeitpunkt des Erlasses der streitigen Verfügung beziehungsweise des streitigen Einspracheentscheids eingetretenen Sachverhalt abstellt (BGE 144 V 210 E. 4.3.1, 132 V 215 E. 3.1.1, je mit Hinweisen), sind vorliegend die bis 31. Dezember 2021 gültig gewesenen Rechtsvorschriften anwendbar, die nach folgend auch in dieser Fassung zitiert werden. 1.2 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Fol gen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbs unfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG). 1.3 Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 IVG Versicherte, die: a. ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betätigen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder her stellen, erhalten oder verbessern können; b. während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes tens 40 % arbeitsunfähig ( Art. 6 ATSG) gewesen sind; und c. nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid ( Art. 8 ATSG) sind. Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertelsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente ( Art. 28 Abs. 2 IVG). 1.4 Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gegebenenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeitsunfähig ist (BGE 125 V 256 E. 4). Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person noch zugemutet werden können (BGE 125 V 256 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E. 4b /cc). 1.5 Versicherungsträger und das Sozialversicherungsgericht haben die Beweise frei, das heisst ohne Bindung an förmliche Beweisregeln, sowie umfassend und pflichtgemäss zu würdigen. Für das Beschwerdeverfahren bedeutet dies, dass das Sozialversicherungsgericht alle Beweismittel, unabhängig davon, von wem sie stammen, objektiv zu prüfen und danach zu entscheiden hat, ob die verfügbaren Unterlagen eine zuverlässige Beurteilung des streitigen Rechtsanspruches gestatten. Insbesondere darf es bei einander widersprechenden medizinischen Berichten den Prozess nicht erledigen, ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzugeben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These abstellt (BGE 125 V 351 E. 3a ). Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist entscheidend, ob er für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) ab gegeben worden ist, in der Beurteilung der medizinischen Zusammenhänge und Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen des Experten begründet sind. Zudem muss der Arzt über die notwendigen fachlichen Qualifikationen verfügen. Ausschlaggebend für den Beweiswert ist grundsätzlich weder die Herkunft eines Beweismittels noch die Bezeichnung der eingereichten oder in Auftrag gegebenen Stellungnahme als Bericht oder Gutachten (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a ; Urteil des Bundesgerichts 8C_225 /2021 vom 1 0. Juni 2021 E. 3.2, je mit Hinweisen). 1.6 Das Gericht kann die Angelegenheit zu neuer Entscheidung an die Vorinstanz zurückweisen, besonders wenn mit dem angefochtenen Entscheid nicht auf die Sache eingetreten oder der Sachverhalt ungenügend festgestellt wurde (§ 26 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht, GSVGer). Gemäss ständiger Rechtsprechung ist in der Regel von der Rückweisung – da diese das Verfahren verlängert und verteuert – abzusehen, wenn die Rechtsmittelinstanz den Prozess ohne wesentliche Weiterungen erledigen kann. In erster Linie kommt eine Rückweisung in Frage, wenn der Versicherungsträger auf ein Begehren über haupt nicht eingetreten ist oder es ohne materielle Prüfung abgelehnt hat, wenn schwierige Ermessensentscheide zu treffen sind, oder wenn der entscheid relevante Sachverhalt ungenügend abgeklärt ist (vgl. Urteil des Bundesgerichts U 209/02 vom 10. September 2003 E. 5.2). 2. 2.1 Im angefochtenen Entscheid wurde erwogen, dem Beschwerdeführer sei es auf grund seiner gesundheitlichen Einschränkungen nicht mehr möglich, in seinem bisherigen Beruf zu arbeiten. Allerdings sei er in einer angepassten Tätigkeit zu 80 % arbeitsfähig. Das Einkommen ohne gesundheitliche Einschränkung sei gestützt auf das durchschnittliche Jahreseinkommen des individuellen Kontos berechnet worden und betrage Fr. 79'127.6 5. Das Einkommen mit gesund heitlicher Einschränkung werde nach statistischen Werten ermittelt und betrage Fr. 53'978.5 0. Aus dem entsprechenden Einkommensvergleich resul tiere ein Invaliditätsgrad von 32 %. Somit liege der Invaliditätsgrad unter 40 %, weshalb kein Anspruch auf eine Invalidenrente bestehe ( Urk. 2). 2.2 Der Beschwerdeführer stellte sich demgegenüber im Wesentlichen auf den S tand punkt, gemäss de r Orthopädie des Kantonsspitals A.___ sei er bis zu sechs Stunden pro Tag in einer optimalen Verweistätigkeit arbeitsfähig. Aus gehend von einer 4 2 Stundenwoche sei er bei einer optimalen Verweistätigkeit maximal 70 % und nicht 80 % arbeitsfähig. Hinzu komme, dass ihm aufgrund seiner Einschränkungen sowie des fortgeschrittenen Alters ein Abzug von 25 % zu gewähren sei. Ferner habe die Beschwerdegegnerin die k oronare 3-Gefäss-Erkr a nkung nicht berücksichtigt, weshalb der Sachverhalt unvollständig erstellt worden sei. Auch die AXA erbringe weiterhin die Leistungen, demnach sei er au s Sicht des Krankentaggeldversicherers nicht mehr arbeitsfähig ( Urk. 1). 3. 3.1 Im Arzt-Kurzbericht für Diagnose und Arbeitsunfähigkeit zuhanden der Axa hielt Dr. med. B.___ von der Ka rdiologie des Kantonspitals A.___ die Diagnose k oronare 3-Gefässerkrankung mit stabiler Angina pectoris fest und attestierte dem Beschwerdeführer vom 1 9. bis am 2 6. Juli 2019 eine volle Arbeitsunfähigkeit und danach bis am 3. November 2019 eine 30% ige Arbeits unfähigkeit (Urk. 10/8/5). 3.2 Im Bericht der Kardiologie des A.___ vom 2 3. Oktober 2019 nannten die Ärzte folgende Diagnosen (Urk. 10/8/2): - Stabile Angina pectoris bei formal koronarer 3-Gefässerkr a nkung - Koronarangiographie vom 19.07.2019 - PTCA /DES Posterolateralast der RCA - PTCA /DES Posterolateralast des R. circumflexus - Normale LV-Funktion, EF 73 % - Myokard- SPECT 6/2019: ausgedehnte Minderdurchblutung des lateralen/ inferolateral Myokards, im Sinne einer Belastungs myokar d ischämie (DD DA/ RCX ) - cvRF : Arterielle Hypertonie, Dyslipidämie - Vd. a. polyglanduläres Autoimmunsyndrom mit - subs tituierter Hypothyreose bei Hashimoto-Thyreoidit i s, ED 199 9 - Vitiligo Am Ende der Rehabilitationsmassnahmen sei die ergometrisch erfasste Leistung bei 89 % des Solls gelegen. Im Rahmen der ambulanten Herzrehabilitation habe der Beschwerdeführer von einer individuellen Ernährungsberatung profitieren können ( Urk. 10/8/4). 3. 3 Dr. med. C.___, Oberärztin am Department Chirurgie des A.___, er hob im Bericht vom 3. März 2020 folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit ( Urk. 10/13/8): - Varusgonarthrose bds. rechts beschwerdeführend (ED 16.12.2019) - Recessale Enge LWK 4/5 ohne Nervenwurzelkompression (ED nach MRI LWS vom 2012.2019) - Stabile Angina pect o ris bei vormaliger koronarer 3-Gefässerkr a nkung (ED 20.06.2019) Als ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit wurden folgende Diagnosen genannt: - Dyslipidämie - Hypothyreose - Vitamin D3 -Mangel - Vd.a. polygla nduläres Autoimmunsyndrom, St. n. Hepatitis B Zum aktuellen Zeitpunkt werde noch versucht mittels konservative r Therapie massnahmen die Beschwerdesituation zu verbessern. Ein operatives Vorgehen könne in mittelfristiger Zukunft von Nöten sein. Dies wirke sich jedoch nicht positiv auf die Arbeitsfähigkeit als Lagerist aus, da die Belastung in diesem Beruf zu gross sei, auch wenn ein Gelenksersatz im rechten Knie durch ge führt worden sei. Der Beschwerdeführer übe als Lagerist eine körperlich stark belastende Tätig keit aus und sei in dieser Tätigkeit zum aktuellen Ze itpunkt zu 100 % arbeits unfähig. A uch in Zukunft sei keine Verbesserung der Arbeitsfähigkeit zu erwarten. Eine sitzende Tätigkeit ohne starke körperliche Belastung sei mehrere Stunden pro Tag möglich ( Urk. 10/13/8-9). 3. 4 Im Bericht vom 6. März 2020 hielt D.___, Praktische Ärztin FMH, der E.___ Gruppenpraxis folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeits fähigkeit fest: - Angina pectoris bei formal koronarer 3-Gefässerkr a nkung - Varusgonarthrose bds. rechts beschwerdeführend (ED 16.12.2019) Als ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit verblieben - substituierte Hypothyreose bei Hashimoto-Thyreoiditis - Vitiligo - Arterielle Hypertonie - Schwerer Vi t a min D3 -Mangel - Dyslipidämie Der Beschwerdeführer sei seit dem 2 5. November 2019 bis auf W eiteres voll arbeitsunfähig ( Urk. 7/15/2). Aktuell werde abgewartet bis zum Aussetzen der doppelten Antiaggregation- Medikation, danach folge die kardiologische Beurteilung, ob eine Knieoperation-Tot a lprothese möglich sei ( Urk. 10/15/4). 3.5 Im Bericht vom 1 7. Juni 2020 führte Dr. C.___ aus, der Beschwerdeführer sei als Lagerist bekannt. Die angestammte Stelle habe er aber verloren. Es seien unveränderte belastungsabhängige Knieschmerzen rechts verblieben, die trotz starker konservativer Therapiemassnahmen nicht in den Griff zu bekommen seien. Für ein operatives Vorgehen sei bei doppelter Antiaggregation bei Status nach PTCA am 19.7.2019 nicht zu denken. Der Beschwerdeführer könne eine sitzende Tätigkeit ausüben. Diese sollte ihm sechs Stunden am Tag möglich sein. Für eine stehende, gehende sowie körperlich b elastende Tätigkeit sei der Beschwerdeführer voll arbeitsunfähig ( Urk. 10/21/5). 3.6 Dr. C.___ ergänzte im Bericht vom 2 6. Januar 2021, aktuell sei keine Verlaufs kontrolle in der Kniesprechstunde geplant. Bezüglich de s Einfluss es der koronaren Herzerkrankung auf die Arbeitsfähigkeit verwies sie auf den Kardiologen ( Urk. 8/2). 3.7 Im Bericht vom 1 8. Februar 2021 führte die Praktische Ärztin D.___ aus, der Beschwerdeführer sei weiter in konservative r Behandlung mit Medikamenten und Selbstübungen wegen des Herzens und der K niearth r o se. Die Grundursache für die Arbeitsunfähigkeit sei e n die Knieprobleme. Er sei deswegen voll arbeits unfähig. Der Beschwerdeführer warte auf ein Aufgebot der Orthopädie des A.___. Die kardiologische Situation habe sich stabilisiert, weshalb vielleicht jetzt eine Knieoperation möglich sei. Die H e rzerkrankung sei im Moment stabil, aber bei psychischer oder körperlicher Anstrengung könne sich dies ändern. Im August 2020 sei ein Belastungsprofil gemacht worden, welches keine Veränderungen zeige. Die künstlichen Bedingungen entsprächen aber nicht ganz dem realen Leben. Der Beschwerdeführer könne aktuell vielleicht leichte körperliche Arbeiten ausüben, vielleicht aber auch nur in einem Teilpensum. Es sei jedoch noch das Knie zu berücksichtigen. Die kardiologische Situation präsentiere sich unverändert, da die Medikamente wirkten. Aus orthopädischer Sicht komme es bezüglich der Arbeitsfähigkeit darauf an, was die orthopädische Beurteilung ergeben werde ( Urk. 8/1). 4. 4.1 Unstrittig ist, dass der Beschwerdeführer – laut den behandelnden Ärzten – an einer Varusgonarthros e beschwerdeführend am rechten Knie, eine r rezessale n Enge LWK 4/5 ohne Nervenwurzelkompression sowie eine r stabile n Angina pectoris bei einer koronare n 3-Gefässerkr a nkung leidet. Somit ist er in seiner bis herigen Tätigkeit als Lagerist voll arbeitsunfähig. Strittig und zu prüfen ist hin gegen, in welchem Umfang sich diese Leiden auf die Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers in angepassten Tätigkeiten auswirken. Dies kann anhand der im Recht liegenden Akten nicht eindeutig beurteilt werden. 4.2 Dr. C.___ erachtete den Beschwerdeführer aus orthopädischer Sich t in einer sitzenden Tätigkeit für 6 Stunden pro Tag arbeitsfähig. In einer stehende n, gehende n sowie körperlich belastende n Tätigkeit beurteilte sie den Beschwer de führer als nicht arbeitsfähig (E. 3. 5 ). Bezüglich der Einschätzung zur Auswirkung der koronaren Herzerkrankung auf die Arbeitsfähigkei t verwies sie an die Kardiologen (E. 3.6). Die behandelnde Hausärztin äusserte sich nicht selber zum Arbeitsumfang und dem B elastungsprofil in angepassten Tätigkeit en ( E. 3.4 und E. 3. 7 ). Auch ist in den Akten keine Stellungnahme der Regionalen Ärztlichen Dienste (RAD) zu finden. Demnach lässt sich die Leistungsfähigkeit des Beschwerdeführers sowie insbesondere die Restarbeitsfähigkeit nicht schlüssig beurteilen. 4.3 Nachdem sich auch gestützt auf die übrigen Akten die Leistungsfähigkeit des Beschwerdeführers nicht rechtsgenügend beurteilen lässt, erweist sich der rechts erhebliche Sachverhalt als ungenügend abgeklärt. Demzufolge ist das Vorgehen der Beschwerdegegnerin auch mit Blick auf den im Verwaltungsverfahren der Invalidenversicherung geltende Untersuchungsgrundsatz, wonach die Behörde gehalten ist, den rechtserheblichen Sachverhalt abzuklären (Ar.t 43 ATSG, BGE 130 I 180 E. 3.2), nicht statthaft. 5. Die Beschwerde ist daher in dem Sinne gutzuheissen, dass die angefochtene Ver fügung aufzuheben und die Sache zur zusätzlichen Abklärung und zum an schliessendem Neuentscheid an die Verwaltung zurückzuweisen ist. Angesichts dieser Ausgangslage erübrigen sich zu diesem Zeitpunkt Aus führungen zu den strittigen Fragen des leidensbedingten Abzugs und de r V er wertbar keit der Restarbeitsfähigkeit. 6. 6. 1 Da es im vorliegenden Verfahren um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichts kosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert fest zulegen ( Art. 69 Abs. 1 bis IVG) und auf Fr. 500.-- anzusetzen. Nach ständiger Rechtsprechung gilt die Rückweisung der Sache an die Verwaltung zur weiteren Abklärung und neuen Verfügung als vollständiges Obsiegen (BGE 137 V 57 E. 2.2), weshalb die Kosten der Beschwerdegegnerin aufzuerlegen sind. 6.2 Überdies hat der obsiegende Beschwerdeführer Anspruch auf den Ersatz der Parteikosten (§ 34 Abs. 1 GSVGer in Verbindung mit Art. 61 lit. g ATSG). Die Höhe der gerichtlich festzusetzenden Entschädigung wird ohne Rücksicht auf den Streitwert nach der Bedeutung der Streitsache, der Schwierigkeit des Prozesses und dem Mass des Obsiegens bemessen (§ 34 Abs. 3 GSVGer). Insgesamt erweist sich eine Parteientschädigung von Fr. 1‘2 00.-- (inkl. Barauslage und Mehrwert steuer) als angemessen. Das Gericht erkennt: 1. Die Beschwerde wird in dem Sinne gutgeheissen, dass die angefochtene Verfügung vom 2 1. Dezember 2020 aufgehoben und die Sache an die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zurückgewiesen wird, damit diese, nach erfolgter Abklärung im Sinne der Erwägungen, über den Rentenanspruch des Beschwerdeführers neu ent scheide. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden der Beschwerdegegnerin auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein werden der Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt. 3. Die Beschwerdegegnerin wird verpflichtet, dem Beschwerdeführer eine Prozess entschädigung von Fr. 1’200.-- (inkl. Barauslagen und MWSt) zu bezahlen. 4. Zustellung gegen Empfangsschein an: - lic. iur. Y.___ - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle - Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an: - Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft) Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin HurstWantz

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Sozialversicherungsgericht

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

des Kantons Zürich IV.2021.00073 IV. Kammer Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Arnold Gramigna Ersatzrichter Sonderegger Gerichtsschreiberin Wantz Urteil vom 1 1. März 2022

IV.2021.00073

IV.2021.00073

IV.2021.00073 IV. Kammer

IV. Kammer

Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Arnold Gramigna Ersatzrichter Sonderegger Gerichtsschreiberin Wantz

Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Arnold Gramigna Ersatzrichter Sonderegger Gerichtsschreiberin Wantz

Urteil vom 1 1. März 2022

Urteil vom 1 1. März 2022 in Sachen

in Sachen X.___

X.___ Beschwerdeführer

Beschwerdeführer vertreten durch lic. iur. Y.___

vertreten durch lic. iur. Y.___ Erdös & Lehmann Rechtsanwälte

Erdös & Lehmann Rechtsanwälte Kernstrasse 37, 8004 Zürich

Kernstrasse 37, 8004 Zürich gegen

gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle

Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich

Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin

Beschwerdegegnerin Sachverhalt:

Sachverhalt: 1. Der 1959 geborene X.___, Vater von fünf Kindern (Jahrgang 1981, 1982, 1984, 1987, 1991), ohne Berufsbildung, war im Juni 1991 in die Schweiz eingereist und arbeitete in einem 100%-Pensum als Lagerist für die Z.___ AG. Am 11. Dezember 2019 (Eingangsdatum) meldete er sich unter Hinweis auf eine Herzkrankheit bei der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zum Leistungsbezug an (Urk. 10 / 5 ). Mit S chreiben vom 19. Dezember 2019 reichte der Krankentaggeldversicherer AXA (nachfolgend: AXA) medizinische Unter lagen zu den Akten der IV-Stelle (Urk. 10/8-9). Zur Ab klärung der medizinischen und erwerblichen Verhältnisse zog die IV-Stelle zu nächst einen Auszug aus de m individuellen Konto bei (Urk. 10/10) und holte Berichte der behandelnden Ä rzte (U rk. 10/13, Urk. 10/15 und Urk. 10/ 21-22), einen Bericht des Arbeitgebers ( Urk. 10/14) sowie die Akten der Axa ein (U rk. 10/16-20). Mit Mitteilung vom 11. Februar 2020 wurde der Versicherte informiert, dass aufgrund seines Gesundheitszustandes keine Eingliederungs massnahmen möglich seien (U rk. 10/12). Mit Vorbescheid vom 10. September 2020 stellte die IV-Stelle dem Versicherten die Verneinung eines Renten anspruchs in Aussicht (Urk. 10/26 ). Dagegen erhob der Versicherte am 25. September 2020 vorsorglich und am 29. Oktober 2020 ergänzend Einwand (Urk. 10/29 und U rk. 10/34). Mit Verfügung vom 2 1. Dezember 2020 verneinte die IV-Stelle einen Rentenanspruch (Urk. 2).

1. Der 1959 geborene X.___, Vater von fünf Kindern (Jahrgang 1981, 1982, 1984, 1987, 1991), ohne Berufsbildung, war im Juni 1991 in die Schweiz eingereist und arbeitete in einem 100%-Pensum als Lagerist für die Z.___ AG. Am 11. Dezember 2019 (Eingangsdatum) meldete er sich unter Hinweis auf eine Herzkrankheit bei der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zum Leistungsbezug an (Urk. 10 5 ). Mit S chreiben vom 19. Dezember 2019 reichte der Krankentaggeldversicherer AXA (nachfolgend: AXA) medizinische Unter lagen zu den Akten der IV-Stelle (Urk. 10/8-9). Zur Ab klärung der medizinischen und erwerblichen Verhältnisse zog die IV-Stelle zu nächst einen Auszug aus de m individuellen Konto bei (Urk. 10/10) und holte Berichte der behandelnden Ä rzte (U rk. 10/13, Urk. 10/15 und Urk. 10/ 21-22), einen Bericht des Arbeitgebers ( Urk. 10/14) sowie die Akten der Axa ein (U rk. 10/16-20). Mit Mitteilung vom 11. Februar 2020 wurde der Versicherte informiert, dass aufgrund seines Gesundheitszustandes keine Eingliederungs massnahmen möglich seien (U rk. 10/12). Mit Vorbescheid vom 10. September 2020 stellte die IV-Stelle dem Versicherten die Verneinung eines Renten anspruchs in Aussicht (Urk. 10/26 ). Dagegen erhob der Versicherte am 25. September 2020 vorsorglich und am 29. Oktober 2020 ergänzend Einwand (Urk. 10/29 und U rk. 10/34). Mit Verfügung vom 2 1. Dezember 2020 verneinte die IV-Stelle einen Rentenanspruch (Urk. 2). 2. Dagegen erhob d er Versicherte am 1. Februar 2021 Beschwerde und beantragte, in Aufhebung der angefochtenen Verfügung seien die gesetzlichen Leistungen gemäss IVG zu erbringen, eventualiter sei die Sacher zur weiteren Abklärung und Einholung eines Gutachtens an die IV-Stelle zurückzuweisen (Urk. 1). Mit Ein gabe vom 3. März 2021 reichte der Beschwerdeführer weitere medizinische Berichte ins Recht ( Urk. 7-8). Mit Beschwerdeantwort vom 8. März 2021 schloss die IV-Stelle auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 10). Mit Verfügung vom 19. März 2021 wurden die Unterlagen je wechselseitig zur Kenntnis gebracht (Urk. 11).

2. Dagegen erhob d er Versicherte am 1. Februar 2021 Beschwerde und beantragte, in Aufhebung der angefochtenen Verfügung seien die gesetzlichen Leistungen gemäss IVG zu erbringen, eventualiter sei die Sacher zur weiteren Abklärung und Einholung eines Gutachtens an die IV-Stelle zurückzuweisen (Urk. 1). Mit Ein gabe vom 3. März 2021 reichte der Beschwerdeführer weitere medizinische Berichte ins Recht ( Urk. 7-8). Mit Beschwerdeantwort vom 8. März 2021 schloss die IV-Stelle auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 10). Mit Verfügung vom 19. März 2021 wurden die Unterlagen je wechselseitig zur Kenntnis gebracht (Urk. 11). 3. Auf die Vorbringen der Parteien und die eingereichten Akten wird, soweit erforderlich, im Rahmen der nachfolgenden Erwägungen eingegangen.

3. Auf die Vorbringen der Parteien und die eingereichten Akten wird, soweit erforderlich, im Rahmen der nachfolgenden Erwägungen eingegangen. Das Gericht zieht in Erwägung:

Das Gericht zieht in Erwägung: 1. 1 Am 1. Januar 2022 sind die geänderten Bestimmungen des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG), der Verordnung über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts ( ATSV ), des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG) sowie der Verordnung über die Invaliden versicherung (IVV) in Kraft getreten.

1. 1 Am 1. Januar 2022 sind die geänderten Bestimmungen des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG), der Verordnung über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts ( ATSV ), des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG) sowie der Verordnung über die Invaliden versicherung (IVV) in Kraft getreten. In zeitlicher Hinsicht sind vorbehältlich besonderer übergangsrechtlicher Regelungen grundsätzlich diejenigen Rechtssätze massgebend, die bei Erfüllung des rechtlich zu ordnenden oder zu Rechtsfolgen führenden Tatbestandes Geltung haben (BGE 146 V 364 E. 7.1, 144 V 210 E. 4.3.1, je mit Hinweisen). Da ferner das Sozialversicherungsgericht bei der Beurteilung eines Falles in der Regel auf den bis zum Zeitpunkt des Erlasses der streitigen Verfügung beziehungsweise des streitigen Einspracheentscheids eingetretenen Sachverhalt abstellt (BGE 144 V 210 E. 4.3.1, 132 V 215 E. 3.1.1, je mit Hinweisen), sind vorliegend die bis 31. Dezember 2021 gültig gewesenen Rechtsvorschriften anwendbar, die nach folgend auch in dieser Fassung zitiert werden.

In zeitlicher Hinsicht sind vorbehältlich besonderer übergangsrechtlicher Regelungen grundsätzlich diejenigen Rechtssätze massgebend, die bei Erfüllung des rechtlich zu ordnenden oder zu Rechtsfolgen führenden Tatbestandes Geltung haben (BGE 146 V 364 E. 7.1, 144 V 210 E. 4.3.1, je mit Hinweisen). Da ferner das Sozialversicherungsgericht bei der Beurteilung eines Falles in der Regel auf den bis zum Zeitpunkt des Erlasses der streitigen Verfügung beziehungsweise des streitigen Einspracheentscheids eingetretenen Sachverhalt abstellt (BGE 144 V 210 E. 4.3.1, 132 V 215 E. 3.1.1, je mit Hinweisen), sind vorliegend die bis 31. Dezember 2021 gültig gewesenen Rechtsvorschriften anwendbar, die nach folgend auch in dieser Fassung zitiert werden. 1.2 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Fol gen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbs unfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).

1.2 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Fol gen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbs unfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG). 1.3 Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 IVG Versicherte, die:

1.3 Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 IVG Versicherte, die: a. ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betätigen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder her stellen, erhalten oder verbessern können;

a. ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betätigen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder her stellen, erhalten oder verbessern können; b. während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes tens 40 % arbeitsunfähig ( Art. 6 ATSG) gewesen sind; und

b. während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes tens 40 % arbeitsunfähig ( Art. 6 ATSG) gewesen sind; und c. nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid ( Art. 8 ATSG) sind. c. nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid ( Art. 8 ATSG) sind. Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertelsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente ( Art. 28 Abs. 2 IVG).

Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertelsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente ( Art. 28 Abs. 2 IVG). 1.4 Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gegebenenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeitsunfähig ist (BGE 125 V 256 E. 4). Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person noch zugemutet werden können (BGE 125 V 256 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E. 4b /cc).

1.4 Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gegebenenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeitsunfähig ist (BGE 125 V 256 E. 4). Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person noch zugemutet werden können (BGE 125 V 256 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E. 4b /cc). 1.5 Versicherungsträger und das Sozialversicherungsgericht haben die Beweise frei, das heisst ohne Bindung an förmliche Beweisregeln, sowie umfassend und pflichtgemäss zu würdigen. Für das Beschwerdeverfahren bedeutet dies, dass das Sozialversicherungsgericht alle Beweismittel, unabhängig davon, von wem sie stammen, objektiv zu prüfen und danach zu entscheiden hat, ob die verfügbaren Unterlagen eine zuverlässige Beurteilung des streitigen Rechtsanspruches gestatten. Insbesondere darf es bei einander widersprechenden medizinischen Berichten den Prozess nicht erledigen, ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzugeben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These abstellt (BGE 125 V 351 E. 3a ).

1.5 Versicherungsträger und das Sozialversicherungsgericht haben die Beweise frei, das heisst ohne Bindung an förmliche Beweisregeln, sowie umfassend und pflichtgemäss zu würdigen. Für das Beschwerdeverfahren bedeutet dies, dass das Sozialversicherungsgericht alle Beweismittel, unabhängig davon, von wem sie stammen, objektiv zu prüfen und danach zu entscheiden hat, ob die verfügbaren Unterlagen eine zuverlässige Beurteilung des streitigen Rechtsanspruches gestatten. Insbesondere darf es bei einander widersprechenden medizinischen Berichten den Prozess nicht erledigen, ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzugeben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These abstellt (BGE 125 V 351 E. 3a ). Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist entscheidend, ob er für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) ab gegeben worden ist, in der Beurteilung der medizinischen Zusammenhänge und Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen des Experten begründet sind. Zudem muss der Arzt über die notwendigen fachlichen Qualifikationen verfügen. Ausschlaggebend für den Beweiswert ist grundsätzlich weder die Herkunft eines Beweismittels noch die Bezeichnung der eingereichten oder in Auftrag gegebenen Stellungnahme als Bericht oder Gutachten (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a ; Urteil des Bundesgerichts 8C_225 /2021 vom 1 0. Juni 2021 E. 3.2, je mit Hinweisen).

Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist entscheidend, ob er für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) ab gegeben worden ist, in der Beurteilung der medizinischen Zusammenhänge und Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen des Experten begründet sind. Zudem muss der Arzt über die notwendigen fachlichen Qualifikationen verfügen. Ausschlaggebend für den Beweiswert ist grundsätzlich weder die Herkunft eines Beweismittels noch die Bezeichnung der eingereichten oder in Auftrag gegebenen Stellungnahme als Bericht oder Gutachten (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a ; Urteil des Bundesgerichts 8C_225 /2021 vom 1 0. Juni 2021 E. 3.2, je mit Hinweisen). 1.6 Das Gericht kann die Angelegenheit zu neuer Entscheidung an die Vorinstanz zurückweisen, besonders wenn mit dem angefochtenen Entscheid nicht auf die Sache eingetreten oder der Sachverhalt ungenügend festgestellt wurde (§ 26 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht, GSVGer). Gemäss ständiger Rechtsprechung ist in der Regel von der Rückweisung – da diese das Verfahren verlängert und verteuert – abzusehen, wenn die Rechtsmittelinstanz den Prozess ohne wesentliche Weiterungen erledigen kann. In erster Linie kommt eine Rückweisung in Frage, wenn der Versicherungsträger auf ein Begehren über haupt nicht eingetreten ist oder es ohne materielle Prüfung abgelehnt hat, wenn schwierige Ermessensentscheide zu treffen sind, oder wenn der entscheid relevante Sachverhalt ungenügend abgeklärt ist (vgl. Urteil des Bundesgerichts U 209/02 vom 10. September 2003 E. 5.2).

1.6 Das Gericht kann die Angelegenheit zu neuer Entscheidung an die Vorinstanz zurückweisen, besonders wenn mit dem angefochtenen Entscheid nicht auf die Sache eingetreten oder der Sachverhalt ungenügend festgestellt wurde (§ 26 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht, GSVGer). Gemäss ständiger Rechtsprechung ist in der Regel von der Rückweisung – da diese das Verfahren verlängert und verteuert – abzusehen, wenn die Rechtsmittelinstanz den Prozess ohne wesentliche Weiterungen erledigen kann. In erster Linie kommt eine Rückweisung in Frage, wenn der Versicherungsträger auf ein Begehren über haupt nicht eingetreten ist oder es ohne materielle Prüfung abgelehnt hat, wenn schwierige Ermessensentscheide zu treffen sind, oder wenn der entscheid relevante Sachverhalt ungenügend abgeklärt ist (vgl. Urteil des Bundesgerichts U 209/02 vom 10. September 2003 E. 5.2). 2.

2. 2.1 Im angefochtenen Entscheid wurde erwogen, dem Beschwerdeführer sei es auf grund seiner gesundheitlichen Einschränkungen nicht mehr möglich, in seinem bisherigen Beruf zu arbeiten. Allerdings sei er in einer angepassten Tätigkeit zu 80 % arbeitsfähig. Das Einkommen ohne gesundheitliche Einschränkung sei gestützt auf das durchschnittliche Jahreseinkommen des individuellen Kontos berechnet worden und betrage Fr. 79'127.6 5. Das Einkommen mit gesund heitlicher Einschränkung werde nach statistischen Werten ermittelt und betrage Fr. 53'978.5 0. Aus dem entsprechenden Einkommensvergleich resul tiere ein Invaliditätsgrad von 32 %. Somit liege der Invaliditätsgrad unter 40 %, weshalb kein Anspruch auf eine Invalidenrente bestehe ( Urk. 2).

2.1 Im angefochtenen Entscheid wurde erwogen, dem Beschwerdeführer sei es auf grund seiner gesundheitlichen Einschränkungen nicht mehr möglich, in seinem bisherigen Beruf zu arbeiten. Allerdings sei er in einer angepassten Tätigkeit zu 80 % arbeitsfähig. Das Einkommen ohne gesundheitliche Einschränkung sei gestützt auf das durchschnittliche Jahreseinkommen des individuellen Kontos berechnet worden und betrage Fr. 79'127.6 5. Das Einkommen mit gesund heitlicher Einschränkung werde nach statistischen Werten ermittelt und betrage Fr. 53'978.5 0. Aus dem entsprechenden Einkommensvergleich resul tiere ein Invaliditätsgrad von 32 %. Somit liege der Invaliditätsgrad unter 40 %, weshalb kein Anspruch auf eine Invalidenrente bestehe ( Urk. 2). 2.2 Der Beschwerdeführer stellte sich demgegenüber im Wesentlichen auf den S tand punkt, gemäss de r Orthopädie des Kantonsspitals A.___ sei er bis zu sechs Stunden pro Tag in einer optimalen Verweistätigkeit arbeitsfähig. Aus gehend von einer 4 2 Stundenwoche sei er bei einer optimalen Verweistätigkeit maximal 70 % und nicht 80 % arbeitsfähig. Hinzu komme, dass ihm aufgrund seiner Einschränkungen sowie des fortgeschrittenen Alters ein Abzug von 25 % zu gewähren sei. Ferner habe die Beschwerdegegnerin die k oronare 3-Gefäss-Erkr a nkung nicht berücksichtigt, weshalb der Sachverhalt unvollständig erstellt worden sei. Auch die AXA erbringe weiterhin die Leistungen, demnach sei er au s Sicht des Krankentaggeldversicherers nicht mehr arbeitsfähig ( Urk. 1).

2.2 Der Beschwerdeführer stellte sich demgegenüber im Wesentlichen auf den S tand punkt, gemäss de r Orthopädie des Kantonsspitals A.___ sei er bis zu sechs Stunden pro Tag in einer optimalen Verweistätigkeit arbeitsfähig. Aus gehend von einer 4 2 Stundenwoche sei er bei einer optimalen Verweistätigkeit maximal 70 % und nicht 80 % arbeitsfähig. Hinzu komme, dass ihm aufgrund seiner Einschränkungen sowie des fortgeschrittenen Alters ein Abzug von 25 % zu gewähren sei. Ferner habe die Beschwerdegegnerin die k oronare 3-Gefäss-Erkr a nkung nicht berücksichtigt, weshalb der Sachverhalt unvollständig erstellt worden sei. Auch die AXA erbringe weiterhin die Leistungen, demnach sei er au s Sicht des Krankentaggeldversicherers nicht mehr arbeitsfähig ( Urk. 1). 3.

3. 3.1 Im Arzt-Kurzbericht für Diagnose und Arbeitsunfähigkeit zuhanden der Axa hielt Dr. med. B.___ von der Ka rdiologie des Kantonspitals A.___ die Diagnose k oronare 3-Gefässerkrankung mit stabiler Angina pectoris fest und attestierte dem Beschwerdeführer vom 1 9. bis am 2 6. Juli 2019 eine volle Arbeitsunfähigkeit und danach bis am 3. November 2019 eine 30% ige Arbeits unfähigkeit (Urk. 10/8/5).

3.1 Im Arzt-Kurzbericht für Diagnose und Arbeitsunfähigkeit zuhanden der Axa hielt Dr. med. B.___ von der Ka rdiologie des Kantonspitals A.___ die Diagnose k oronare 3-Gefässerkrankung mit stabiler Angina pectoris fest und attestierte dem Beschwerdeführer vom 1 9. bis am 2 6. Juli 2019 eine volle Arbeitsunfähigkeit und danach bis am 3. November 2019 eine 30% ige Arbeits unfähigkeit (Urk. 10/8/5). 3.2 Im Bericht der Kardiologie des A.___ vom 2 3. Oktober 2019 nannten die Ärzte folgende Diagnosen (Urk. 10/8/2):

3.2 Im Bericht der Kardiologie des A.___ vom 2 3. Oktober 2019 nannten die Ärzte folgende Diagnosen (Urk. 10/8/2): - Stabile Angina pectoris bei formal koronarer 3-Gefässerkr a nkung

Stabile Angina pectoris bei formal koronarer 3-Gefässerkr a nkung - Koronarangiographie vom 19.07.2019

Koronarangiographie vom 19.07.2019 - PTCA /DES Posterolateralast der RCA

PTCA /DES Posterolateralast der RCA - PTCA /DES Posterolateralast des R. circumflexus

PTCA /DES Posterolateralast des R. circumflexus - Normale LV-Funktion, EF 73 %

Normale LV-Funktion, EF 73 % - Myokard- SPECT 6/2019: ausgedehnte Minderdurchblutung des lateralen/ inferolateral Myokards, im Sinne einer Belastungs myokar d ischämie (DD DA/ RCX )

Myokard- SPECT 6/2019: ausgedehnte Minderdurchblutung des lateralen/ inferolateral Myokards, im Sinne einer Belastungs myokar d ischämie (DD DA/ RCX ) - cvRF : Arterielle Hypertonie, Dyslipidämie

cvRF : Arterielle Hypertonie, Dyslipidämie - Vd. a. polyglanduläres Autoimmunsyndrom mit

Vd. a. polyglanduläres Autoimmunsyndrom mit - subs tituierter Hypothyreose bei Hashimoto-Thyreoidit i s, ED 199 9

subs tituierter Hypothyreose bei Hashimoto-Thyreoidit i s, ED 199 9 - Vitiligo

Vitiligo Am Ende der Rehabilitationsmassnahmen sei die ergometrisch erfasste Leistung bei 89 % des Solls gelegen. Im Rahmen der ambulanten Herzrehabilitation habe der Beschwerdeführer von einer individuellen Ernährungsberatung profitieren können ( Urk. 10/8/4).

Am Ende der Rehabilitationsmassnahmen sei die ergometrisch erfasste Leistung bei 89 % des Solls gelegen. Im Rahmen der ambulanten Herzrehabilitation habe der Beschwerdeführer von einer individuellen Ernährungsberatung profitieren können ( Urk. 10/8/4). 3. 3 Dr. med. C.___, Oberärztin am Department Chirurgie des A.___, er hob im Bericht vom 3. März 2020 folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit ( Urk. 10/13/8):

3. 3 Dr. med. C.___, Oberärztin am Department Chirurgie des A.___, er hob im Bericht vom 3. März 2020 folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit ( Urk. 10/13/8): - Varusgonarthrose bds. rechts beschwerdeführend (ED 16.12.2019)

Varusgonarthrose bds. rechts beschwerdeführend (ED 16.12.2019) - Recessale Enge LWK 4/5 ohne Nervenwurzelkompression (ED nach MRI LWS vom 2012.2019)

Recessale Enge LWK 4/5 ohne Nervenwurzelkompression (ED nach MRI LWS vom 2012.2019) - Stabile Angina pect o ris bei vormaliger koronarer 3-Gefässerkr a nkung (ED 20.06.2019)

Stabile Angina pect o ris bei vormaliger koronarer 3-Gefässerkr a nkung (ED 20.06.2019) Als ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit wurden folgende Diagnosen genannt:

Als ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit wurden folgende Diagnosen genannt: - Dyslipidämie

Dyslipidämie - Hypothyreose

Hypothyreose - Vitamin D3 -Mangel

Vitamin D3 -Mangel - Vd.a. polygla nduläres Autoimmunsyndrom, St. n. Hepatitis B

Vd.a. polygla nduläres Autoimmunsyndrom, St. n. Hepatitis B Zum aktuellen Zeitpunkt werde noch versucht mittels konservative r Therapie massnahmen die Beschwerdesituation zu verbessern. Ein operatives Vorgehen könne in mittelfristiger Zukunft von Nöten sein. Dies wirke sich jedoch nicht positiv auf die Arbeitsfähigkeit als Lagerist aus, da die Belastung in diesem Beruf zu gross sei, auch wenn ein Gelenksersatz im rechten Knie durch ge führt worden sei. Der Beschwerdeführer übe als Lagerist eine körperlich stark belastende Tätig keit aus und sei in dieser Tätigkeit zum aktuellen Ze itpunkt zu 100 % arbeits unfähig. A uch in Zukunft sei keine Verbesserung der Arbeitsfähigkeit zu erwarten. Eine sitzende Tätigkeit ohne starke körperliche Belastung sei mehrere Stunden pro Tag möglich ( Urk. 10/13/8-9).

Zum aktuellen Zeitpunkt werde noch versucht mittels konservative r Therapie massnahmen die Beschwerdesituation zu verbessern. Ein operatives Vorgehen könne in mittelfristiger Zukunft von Nöten sein. Dies wirke sich jedoch nicht positiv auf die Arbeitsfähigkeit als Lagerist aus, da die Belastung in diesem Beruf zu gross sei, auch wenn ein Gelenksersatz im rechten Knie durch ge führt worden sei. Der Beschwerdeführer übe als Lagerist eine körperlich stark belastende Tätig keit aus und sei in dieser Tätigkeit zum aktuellen Ze itpunkt zu 100 % arbeits unfähig. A uch in Zukunft sei keine Verbesserung der Arbeitsfähigkeit zu erwarten. Eine sitzende Tätigkeit ohne starke körperliche Belastung sei mehrere Stunden pro Tag möglich ( Urk. 10/13/8-9). 3. 4 Im Bericht vom 6. März 2020 hielt D.___, Praktische Ärztin FMH, der E.___ Gruppenpraxis folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeits fähigkeit fest:

3. 4 Im Bericht vom 6. März 2020 hielt D.___, Praktische Ärztin FMH, der E.___ Gruppenpraxis folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeits fähigkeit fest: - Angina pectoris bei formal koronarer 3-Gefässerkr a nkung

Angina pectoris bei formal koronarer 3-Gefässerkr a nkung - Varusgonarthrose bds. rechts beschwerdeführend (ED 16.12.2019)

Varusgonarthrose bds. rechts beschwerdeführend (ED 16.12.2019) Als ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit verblieben

Als ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit verblieben - substituierte Hypothyreose bei Hashimoto-Thyreoiditis

substituierte Hypothyreose bei Hashimoto-Thyreoiditis - Vitiligo

Vitiligo - Arterielle Hypertonie

Arterielle Hypertonie - Schwerer Vi t a min D3 -Mangel

Schwerer Vi t a min D3 -Mangel - Dyslipidämie

Dyslipidämie Der Beschwerdeführer sei seit dem 2 5. November 2019 bis auf W eiteres voll arbeitsunfähig ( Urk. 7/15/2). Aktuell werde abgewartet bis zum Aussetzen der doppelten Antiaggregation- Medikation, danach folge die kardiologische Beurteilung, ob eine Knieoperation-Tot a lprothese möglich sei ( Urk. 10/15/4).

Der Beschwerdeführer sei seit dem 2 5. November 2019 bis auf W eiteres voll arbeitsunfähig ( Urk. 7/15/2). Aktuell werde abgewartet bis zum Aussetzen der doppelten Antiaggregation- Medikation, danach folge die kardiologische Beurteilung, ob eine Knieoperation-Tot a lprothese möglich sei ( Urk. 10/15/4). 3.5 Im Bericht vom 1 7. Juni 2020 führte Dr. C.___ aus, der Beschwerdeführer sei als Lagerist bekannt. Die angestammte Stelle habe er aber verloren. Es seien unveränderte belastungsabhängige Knieschmerzen rechts verblieben, die trotz starker konservativer Therapiemassnahmen nicht in den Griff zu bekommen seien. Für ein operatives Vorgehen sei bei doppelter Antiaggregation bei Status nach PTCA am 19.7.2019 nicht zu denken. Der Beschwerdeführer könne eine sitzende Tätigkeit ausüben. Diese sollte ihm sechs Stunden am Tag möglich sein. Für eine stehende, gehende sowie körperlich b elastende Tätigkeit sei der Beschwerdeführer voll arbeitsunfähig ( Urk. 10/21/5).

3.5 Im Bericht vom 1 7. Juni 2020 führte Dr. C.___ aus, der Beschwerdeführer sei als Lagerist bekannt. Die angestammte Stelle habe er aber verloren. Es seien unveränderte belastungsabhängige Knieschmerzen rechts verblieben, die trotz starker konservativer Therapiemassnahmen nicht in den Griff zu bekommen seien. Für ein operatives Vorgehen sei bei doppelter Antiaggregation bei Status nach PTCA am 19.7.2019 nicht zu denken. Der Beschwerdeführer könne eine sitzende Tätigkeit ausüben. Diese sollte ihm sechs Stunden am Tag möglich sein. Für eine stehende, gehende sowie körperlich b elastende Tätigkeit sei der Beschwerdeführer voll arbeitsunfähig ( Urk. 10/21/5). 3.6 Dr. C.___ ergänzte im Bericht vom 2 6. Januar 2021, aktuell sei keine Verlaufs kontrolle in der Kniesprechstunde geplant. Bezüglich de s Einfluss es der koronaren Herzerkrankung auf die Arbeitsfähigkeit verwies sie auf den Kardiologen ( Urk. 8/2).

3.6 Dr. C.___ ergänzte im Bericht vom 2 6. Januar 2021, aktuell sei keine Verlaufs kontrolle in der Kniesprechstunde geplant. Bezüglich de s Einfluss es der koronaren Herzerkrankung auf die Arbeitsfähigkeit verwies sie auf den Kardiologen ( Urk. 8/2). 3.7 Im Bericht vom 1 8. Februar 2021 führte die Praktische Ärztin D.___ aus, der Beschwerdeführer sei weiter in konservative r Behandlung mit Medikamenten und Selbstübungen wegen des Herzens und der K niearth r o se. Die Grundursache für die Arbeitsunfähigkeit sei e n die Knieprobleme. Er sei deswegen voll arbeits unfähig. Der Beschwerdeführer warte auf ein Aufgebot der Orthopädie des A.___. Die kardiologische Situation habe sich stabilisiert, weshalb vielleicht jetzt eine Knieoperation möglich sei. Die H e rzerkrankung sei im Moment stabil, aber bei psychischer oder körperlicher Anstrengung könne sich dies ändern. Im August 2020 sei ein Belastungsprofil gemacht worden, welches keine Veränderungen zeige. Die künstlichen Bedingungen entsprächen aber nicht ganz dem realen Leben. Der Beschwerdeführer könne aktuell vielleicht leichte körperliche Arbeiten ausüben, vielleicht aber auch nur in einem Teilpensum. Es sei jedoch noch das Knie zu berücksichtigen. Die kardiologische Situation präsentiere sich unverändert, da die Medikamente wirkten. Aus orthopädischer Sicht komme es bezüglich der Arbeitsfähigkeit darauf an, was die orthopädische Beurteilung ergeben werde ( Urk. 8/1).

3.7 Im Bericht vom 1 8. Februar 2021 führte die Praktische Ärztin D.___ aus, der Beschwerdeführer sei weiter in konservative r Behandlung mit Medikamenten und Selbstübungen wegen des Herzens und der K niearth r o se. Die Grundursache für die Arbeitsunfähigkeit sei e n die Knieprobleme. Er sei deswegen voll arbeits unfähig. Der Beschwerdeführer warte auf ein Aufgebot der Orthopädie des A.___. Die kardiologische Situation habe sich stabilisiert, weshalb vielleicht jetzt eine Knieoperation möglich sei. Die H e rzerkrankung sei im Moment stabil, aber bei psychischer oder körperlicher Anstrengung könne sich dies ändern. Im August 2020 sei ein Belastungsprofil gemacht worden, welches keine Veränderungen zeige. Die künstlichen Bedingungen entsprächen aber nicht ganz dem realen Leben. Der Beschwerdeführer könne aktuell vielleicht leichte körperliche Arbeiten ausüben, vielleicht aber auch nur in einem Teilpensum. Es sei jedoch noch das Knie zu berücksichtigen. Die kardiologische Situation präsentiere sich unverändert, da die Medikamente wirkten. Aus orthopädischer Sicht komme es bezüglich der Arbeitsfähigkeit darauf an, was die orthopädische Beurteilung ergeben werde ( Urk. 8/1). 4.

4. 4.1 Unstrittig ist, dass der Beschwerdeführer – laut den behandelnden Ärzten – an einer Varusgonarthros e beschwerdeführend am rechten Knie, eine r rezessale n Enge LWK 4/5 ohne Nervenwurzelkompression sowie eine r stabile n Angina pectoris bei einer koronare n 3-Gefässerkr a nkung leidet. Somit ist er in seiner bis herigen Tätigkeit als Lagerist voll arbeitsunfähig. Strittig und zu prüfen ist hin gegen, in welchem Umfang sich diese Leiden auf die Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers in angepassten Tätigkeiten auswirken. Dies kann anhand der im Recht liegenden Akten nicht eindeutig beurteilt werden.

4.1 Unstrittig ist, dass der Beschwerdeführer – laut den behandelnden Ärzten – an einer Varusgonarthros e beschwerdeführend am rechten Knie, eine r rezessale n Enge LWK 4/5 ohne Nervenwurzelkompression sowie eine r stabile n Angina pectoris bei einer koronare n 3-Gefässerkr a nkung leidet. Somit ist er in seiner bis herigen Tätigkeit als Lagerist voll arbeitsunfähig. Strittig und zu prüfen ist hin gegen, in welchem Umfang sich diese Leiden auf die Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers in angepassten Tätigkeiten auswirken. Dies kann anhand der im Recht liegenden Akten nicht eindeutig beurteilt werden. 4.2 Dr. C.___ erachtete den Beschwerdeführer aus orthopädischer Sich t in einer sitzenden Tätigkeit für 6 Stunden pro Tag arbeitsfähig. In einer stehende n, gehende n sowie körperlich belastende n Tätigkeit beurteilte sie den Beschwer de führer als nicht arbeitsfähig (E. 3. 5 ). Bezüglich der Einschätzung zur Auswirkung der koronaren Herzerkrankung auf die Arbeitsfähigkei t verwies sie an die Kardiologen (E. 3.6). Die behandelnde Hausärztin äusserte sich nicht selber zum Arbeitsumfang und dem B elastungsprofil in angepassten Tätigkeit en ( E. 3.4 und E. 3. 7 ). Auch ist in den Akten keine Stellungnahme der Regionalen Ärztlichen Dienste (RAD) zu finden. Demnach lässt sich die Leistungsfähigkeit des Beschwerdeführers sowie insbesondere die Restarbeitsfähigkeit nicht schlüssig beurteilen.

4.2 Dr. C.___ erachtete den Beschwerdeführer aus orthopädischer Sich t in einer sitzenden Tätigkeit für 6 Stunden pro Tag arbeitsfähig. In einer stehende n, gehende n sowie körperlich belastende n Tätigkeit beurteilte sie den Beschwer de führer als nicht arbeitsfähig (E. 3. 5 ). Bezüglich der Einschätzung zur Auswirkung der koronaren Herzerkrankung auf die Arbeitsfähigkei t verwies sie an die Kardiologen (E. 3.6). Die behandelnde Hausärztin äusserte sich nicht selber zum Arbeitsumfang und dem B elastungsprofil in angepassten Tätigkeit en ( E. 3.4 und E. 3. 7 ). Auch ist in den Akten keine Stellungnahme der Regionalen Ärztlichen Dienste (RAD) zu finden. Demnach lässt sich die Leistungsfähigkeit des Beschwerdeführers sowie insbesondere die Restarbeitsfähigkeit nicht schlüssig beurteilen. 4.3 Nachdem sich auch gestützt auf die übrigen Akten die Leistungsfähigkeit des Beschwerdeführers nicht rechtsgenügend beurteilen lässt, erweist sich der rechts erhebliche Sachverhalt als ungenügend abgeklärt. Demzufolge ist das Vorgehen der Beschwerdegegnerin auch mit Blick auf den im Verwaltungsverfahren der Invalidenversicherung geltende Untersuchungsgrundsatz, wonach die Behörde gehalten ist, den rechtserheblichen Sachverhalt abzuklären (Ar.t 43 ATSG, BGE 130 I 180 E. 3.2), nicht statthaft.

4.3 Nachdem sich auch gestützt auf die übrigen Akten die Leistungsfähigkeit des Beschwerdeführers nicht rechtsgenügend beurteilen lässt, erweist sich der rechts erhebliche Sachverhalt als ungenügend abgeklärt. Demzufolge ist das Vorgehen der Beschwerdegegnerin auch mit Blick auf den im Verwaltungsverfahren der Invalidenversicherung geltende Untersuchungsgrundsatz, wonach die Behörde gehalten ist, den rechtserheblichen Sachverhalt abzuklären (Ar.t 43 ATSG, BGE 130 I 180 E. 3.2), nicht statthaft. 5. Die Beschwerde ist daher in dem Sinne gutzuheissen, dass die angefochtene Ver fügung aufzuheben und die Sache zur zusätzlichen Abklärung und zum an schliessendem Neuentscheid an die Verwaltung zurückzuweisen ist.

5. Die Beschwerde ist daher in dem Sinne gutzuheissen, dass die angefochtene Ver fügung aufzuheben und die Sache zur zusätzlichen Abklärung und zum an schliessendem Neuentscheid an die Verwaltung zurückzuweisen ist. Angesichts dieser Ausgangslage erübrigen sich zu diesem Zeitpunkt Aus führungen zu den strittigen Fragen des leidensbedingten Abzugs und de r V er wertbar keit der Restarbeitsfähigkeit.

Angesichts dieser Ausgangslage erübrigen sich zu diesem Zeitpunkt Aus führungen zu den strittigen Fragen des leidensbedingten Abzugs und de r V er wertbar keit der Restarbeitsfähigkeit. 6.

6. 6. 1 Da es im vorliegenden Verfahren um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichts kosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert fest zulegen ( Art. 69 Abs. 1 bis IVG) und auf Fr. 500.-- anzusetzen. Nach ständiger Rechtsprechung gilt die Rückweisung der Sache an die Verwaltung zur weiteren Abklärung und neuen Verfügung als vollständiges Obsiegen (BGE 137 V 57 E. 2.2), weshalb die Kosten der Beschwerdegegnerin aufzuerlegen sind.

6. 1 Da es im vorliegenden Verfahren um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichts kosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert fest zulegen ( Art. 69 Abs. 1 bis IVG) und auf Fr. 500.-- anzusetzen. Nach ständiger Rechtsprechung gilt die Rückweisung der Sache an die Verwaltung zur weiteren Abklärung und neuen Verfügung als vollständiges Obsiegen (BGE 137 V 57 E. 2.2), weshalb die Kosten der Beschwerdegegnerin aufzuerlegen sind. 6.2 Überdies hat der obsiegende Beschwerdeführer Anspruch auf den Ersatz der Parteikosten (§ 34 Abs. 1 GSVGer in Verbindung mit Art. 61 lit. g ATSG). Die Höhe der gerichtlich festzusetzenden Entschädigung wird ohne Rücksicht auf den Streitwert nach der Bedeutung der Streitsache, der Schwierigkeit des Prozesses und dem Mass des Obsiegens bemessen (§ 34 Abs. 3 GSVGer). Insgesamt erweist sich eine Parteientschädigung von Fr. 1‘2 00.-- (inkl. Barauslage und Mehrwert steuer) als angemessen.

6.2 Überdies hat der obsiegende Beschwerdeführer Anspruch auf den Ersatz der Parteikosten (§ 34 Abs. 1 GSVGer in Verbindung mit Art. 61 lit. g ATSG). Die Höhe der gerichtlich festzusetzenden Entschädigung wird ohne Rücksicht auf den Streitwert nach der Bedeutung der Streitsache, der Schwierigkeit des Prozesses und dem Mass des Obsiegens bemessen (§ 34 Abs. 3 GSVGer). Insgesamt erweist sich eine Parteientschädigung von Fr. 1‘2 00.-- (inkl. Barauslage und Mehrwert steuer) als angemessen. Das Gericht erkennt:

Das Gericht erkennt: 1. Die Beschwerde wird in dem Sinne gutgeheissen, dass die angefochtene Verfügung vom 2 1. Dezember 2020 aufgehoben und die Sache an die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zurückgewiesen wird, damit diese, nach erfolgter Abklärung im Sinne der Erwägungen, über den Rentenanspruch des Beschwerdeführers neu ent scheide.

1. Die Beschwerde wird in dem Sinne gutgeheissen, dass die angefochtene Verfügung vom 2 1. Dezember 2020 aufgehoben und die Sache an die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zurückgewiesen wird, damit diese, nach erfolgter Abklärung im Sinne der Erwägungen, über den Rentenanspruch des Beschwerdeführers neu ent scheide. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden der Beschwerdegegnerin auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein werden der Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden der Beschwerdegegnerin auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein werden der Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt. 3. Die Beschwerdegegnerin wird verpflichtet, dem Beschwerdeführer eine Prozess entschädigung von Fr. 1’200.-- (inkl. Barauslagen und MWSt) zu bezahlen.

3. Die Beschwerdegegnerin wird verpflichtet, dem Beschwerdeführer eine Prozess entschädigung von Fr. 1’200.-- (inkl. Barauslagen und MWSt) zu bezahlen. 4. Zustellung gegen Empfangsschein an:

4. Zustellung gegen Empfangsschein an: - lic. iur. Y.___

lic. iur. Y.___ - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle

Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle - Bundesamt für Sozialversicherungen

Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an:

sowie an: - Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)

Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft) Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin

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