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Von den mehreren hundert, in der Stadt Zürich lebenden Füchsen ist schätzungsweise jeder zweite mit dem Fuchsbandwurm infiziert, wobei die Infektionsrate vom Zentrum zur Peripherie der Stadt hin zunimmt. Dies bedeutet, dass besonders viele Tiere just dort infiziert sind, wo Zürcher/innen spazieren gehen – in den stadtnahen Grünanlagen und Wälder, beispielsweise im Irchelpark. In einem 19-monatigen Pilotprojekt haben Forscher den möglichen Einsatz von Ködern gegen Bandwürmer evaluiert, der den Bandwurmbefall der untersuchten Füchse deutlich verminderte. Die Forscher haben damit gezeigt, dass eine Methode, die sich zur Bekämpfung der Tollwut bewährt hat, auch zur Reduktion des Fuchsbandwurmes eingesetzt werden könnte. Ein Entscheid zu einer solchen Massnahme setzt aber weitere Abklärungen und Risikoanalysen voraus.