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Von der Chamanna Jenatsch CAS (2'652m) geht man auf Wegspuren über das Gletschervorfeld und folgt der Nordmoräne des Vadret Calderas bis zu ihrem Ende. Über einen Geröllhang betritt man das auffallende Couloir, das den ganzen Steilabfall von rechts nach links durchzieht. Man ersteigt das Couloir bis zu einem eingeklemmten Block und weicht dann nach links zum Kamm aus, auf dem man am besten bis zu seinem Ende bleibt. Über eine kurze Wand gewinnt man eine Geröllterrasse. Über die Terrasse steigt man zum eigentlichen Grat hinauf. Man überklettert mehrere Türme oder umgeht sie. Vom Vorgipfel (3304m) steigt man in die folgende Scharte a und folgt dem Grat in schöner Kletterei über einige Höcker hinweg zum Gipfel.
Variante von Süden:
Leichter Zugang zum Ostgrat.
Von der Chamanna Jenatsch CAS (2'652m) geht man auf Wegspuren über das Gletschervorfeld und ersteigt den unteren Hang des Vadret Calderas ungefähr in der Mitte. Aus der ersten Gletschermulde gelangt man nach Norden über Felsschrofen auf ein breites Schuttband. Schräg über dieses Band hinauf erreicht man eine Runse, die rechts aufwärts den Aufstieg vermittelt. Durch diese Runse oder über die nahen Felsen gelangt man auf die Geröllterrasse und weiter analog oberer Beschreibung 'Ostgrat'.
Piz Calderas - Der schönste Aussichtsberg - 3'397 MüM
Höchste Erhebung des Err-Gebietes. Gegen Westen fällt der geräumige, rundliche Gipfel in schroffer Felsmauer ab, während im Südosten die Gletscherzunge weit hinaufreicht. Nach Osten entsendet der Gipfel einen mehrgipfeligen Felskamm, der weit zwischen die Gletscher hinabreicht. Der Piz Calderas gilt als einer der schönsten Aussichtsberge Mittelbündens! Die im Sommer wie im Winter häufig begangene Normalroute ist zwar leicht, doch erfordert auch sie, namentlich im Sommer, angemessene Gletscherausrüstung.
Dem romanischen caldera entspricht das lateinische caldaria "Kochkessel".