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Der geführchteste Fisch Südamerikas ist nicht wie alle vermuten der Piranha, sondern der Candiru. Einheimsche haben vor dem Candiru-Fisch eine Riesenangst, weil dieser nackt badenden Personen in eine der Körperöffnungen schwimmen kann – entweder in die Vagina, das Rektum oder – im Falle kleinerer Fische – auch in den Penis und weiter hinauf in die Harnröhre. Ebenso wie in den Kiemen der Fische ernährt er sich beim Menschen vom Blut und Gewebe der befallenen Person, was für diese außerordentlich schmerzhaft sein kann. Er spürt die Atemströmungen anderer Fische auf und schwimmt diesen Strömungen folgend in die Kiemenöffnungen der Fische. (Oder eben in die Vagina) Dabei stellt er einen Stachel zum Festhalten auf und ernährt sich vom Blut aus den Kiemen-Gefäßen, was ihm den Beinamen „Brasilianischer Vampirfisch“ einbrachte.
Also Leute, in Südamerika nicht in die Gewässer urinieren, sonst hält euch der Candiru für einen Kiemenfisch und befällt eure Genitalien.