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Warum eine Präsentation nicht gleich ein Bericht ist
Eine Präsentation transportiert Fakten, aber nicht nur das. Sie kann eine Verbindung mit dem Publikum aufbauen.
Du präsentierst täglich.
Wir unterscheiden nämlich zwischen formellen und informellen Präsentationen: Die formelle Präsentation ist die Präsentation im engeren Sinne: Eine Person spricht zu einem mehrköpfigen Publikum, begleitet von projizierten Slides.
Doch noch häufiger kommt die informelle Form der Präsentation vor: Besprechungen, bei denen du deine Stimme und allenfalls ein Handout einsetzt. Auch bei Gesprächen und Sitzungen vertreten wir einen Standpunkt und möchten eine Botschaft überbringen.
Deshalb lernst du in diesem Blog nicht nur, wie du klassische Präsentationen aufbaust, sondern wie du generell sicherstellen kannst, dass du erfolgreich kommunizierst im Geschäftsalltag.
Präsentation ist nicht gleich Bericht.
Nancy Duarte, die Inhaberin einer renommierten amerikanischen Präsentationsagentur, bringt es auf den Punkt: Eine Präsentation ist eine Mischung aus Bericht und Geschichte (Duarte, 2012).
Eine Präsentation transportiert Fakten, aber nicht nur das. Sie kann eine Verbindung mit dem Publikum aufbauen.
Drei Stärken von Präsentationen
Indem du persönlich durch ein Thema führst, hast du bei einer Präsentation einige Stärken, die ein Bericht nicht bieten kann.
- Story
Du kannst die Reihenfolge bestimmen, wie du an ein Thema heranführst und Stories zur Begründung herbeiziehst.
- Visuelle Mittel
Du kannst mit Schemas und Bildern Zusammenhänge erklären und Emotionen schaffen.
- Rhetorische Akzente
Du kannst beim Vortrag Wichtiges betonen und Zeit zur Verarbeitung geben. Durch Sprechmittel kannst du sicherstellen, dass die Aufmerksamkeit durchgehend erhalten bleibt.
Das Ökosystem des Key Message Canvas
Diese drei Punkte entsprechen Duartes Ökosystem von Präsentationen und dem Three-Legged-Stool von Jim Endicott (Duarte, 2009). Gemäss deren Konzepten baut eine Präsentation auf drei Pfeilern auf: Botschaft, visuelle Story und Vortrag. Aus dem Ökosystem leiten sich die drei Hauptbestandteile des Key Message Canvas ab:
- Aufbau: Du richtest die Präsentation auf die Bedürfnisse deiner Empfänger sowie deiner Ziele aus und formulierst klare Key Messages. Dann baust du eine Story auf, die überzeugt und dazu verleitet, gerne zuzuhören.
- Reduktion: Du spitzt deine Präsentation zu, sowohl inhaltlich als auch optisch. Bis du schliesslich zu einigen wenigen Schlüssel-Momenten gelangst, die in Erinnerung bleiben.
- Vortrag: Du präsentierst flexibel, abwechslungsreich und sorgst für ein natürliches Auftreten. Hierbei dienen dir die Rhetoric Performance Tools.
Zusammen erhältst du ein vielseitiges Werkzeug für die Vorbereitung und Durchführung deiner Präsentation.
Mehr Infos
Hier erfährst du mehr über den Key Message Canvas und wie du ihn gewinnbringend in deinen Berufsalltag einbringen kannst.
Fabio Sandmeier
Powerful Presentations for Your Business. Hierfür entwickle ich einfache Methoden und unterstütze damit Menschen und Firmen beim Erreichen ihrer Ziele. Dabei dient mir ein BWL-Studium, eine Radio-Ausbildung, einige Jahre Projektmanagement-Erfahrung - und stapelweise Fachlektüre zum Thema, die ich für dich durchwälzt habe.Zum Key Message Canvas Zu den Seminaren, Coachings u.a. Lernangeboten