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Die Partie dauerte zwei Stunden und 40 Minuten. Der 27-jährige Serbe Filip Krajinovic setzte sich am Ende verdientermassen durch. Krajinovic gewann 113 Ballwechsel, Stan Wawrinka nur 98 (oder 46 Prozent aller Punkte). Vor einem Jahr gehörte Krajinovic dank einer Finalqualifikation in Paris-Bercy während 18 Wochen zu den Top 30 der Weltrangliste. Seither verlor der Belgrader über 70 Weltranglistenplätze. Zuletzt tankte er in Indian Wells aber mit Siegen über David Goffin und Daniel Medwedew wieder Selbstvertrauen.
Stan Wawrinka boten sich viele Chancen, die Partie in andere Bahnen zu lenken. Im ersten Satz führte er 4:1 und 40:0, ehe seine Probleme begannen. Im zweiten Satz bot sich dem 33-jährigen Romand eine Breakmöglichkeit zu einer 7:5, 2:0-Führung. Im Entscheidungssatz führte Wawrinka nochmals mit 3:1 und im Tiebreak mit zwei Mini-Breaks 5:2.
Aber Wawrinka spielte viel zu fehlerhaft. Und mitten im zweiten Satz liess er sich am rechten Fuss (Fersenprobleme) während vier Minuten behandeln. Wawrinkas letzte Fehlerorgie im Tiebreak, die vom 5:2 zum 5:7 führte (wegen fünf unerzwungener Fehler in Serie), kostete ihn den möglichen Sieg.
Seit dem Comeback nach der Verletzungspause bestritt Wawrinka sechs Masters-1000-Turniere. Zum dritten Mal (nach Niederlagen gegen Steve Johnson in Rom und gegen Borna Coric in Schanghai) scheiterte der Schweizer bereits im Startspiel. In der Weltrangliste wird Wawrinka Positionen einbüssen, weil er vor einem Jahr in Miami die Viertelfinals erreicht hat.