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Untertitel: Der neue Nationalrat bleibt Stadtammann
Jetzt komme viel Arbeit auf ihn zu, sagte Stadtammann Dominique de Buman am Sonntagabend, als seine Wahl feststand. Seine Zukunft sei noch nicht bis ins letzte Detail geplant. Fest stehe einzig der Rahmen:Auf den 1. Dezember werde er von seinem Amt als Grossrat zurücktreten und 2006 werde er sicher nicht mehr für den Gemeinderat der Stadt kandidieren. Dazwischen liege eine Überlappungszeit.
«Normalerweise bin ich kein Befürworter von Ämterkumulierungen», sagte de Buman, «aber ich werde Freiburg nicht im Stich lassen.» Er werde weiterhin die wichtigsten Dossiers zum Wohle der Stadt behandeln. Falls er aber merke, dass er nicht mehr beide Ämter perfekt ausüben könne, müsse er die Konsequenzen ziehen und den Syndic abgeben. Dies wolle er auch tun, wenn sich eine gute Nachfolgeregelung abzeichnen würde.
Frau als Ammann?
Zur Erinnerung: Die Erste der Nichtgewählten auf der Liste der CVP Stadt war bei den Gemeinderatswahlen 2001 Martine Morard. Bei einem Rücktritt de Bumans im Laufe der Legislatur würde sie wohl nachrutschen. Die Wahl zum Ammann würde sich dann sehr offen gestalten. Die CVP würde wohl ihren Anspruch mit Jean Bourgknecht oder gleich mit der neuen Martine Morard anmelden. Die SP würde wohl Vize-Syndic Pierre-Alain Clément portieren und schliesslich könnte von dieser Ausgangslage der Freisinnige Claude Masset profitieren. Aber vorerst sind solche Überlegungen unnötig, versucht doch Dominique de Buman erst einmal Stadt- und Bundeshaus-Politik unter einen Hut zu bringen.