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Das Dorf im Onsernonetal liegt auf einer Terrasse, die den Blick auf den wilden Talgrund gewährt. Die Häuser sind zumeist im ländlichen Stil mit Steindächern und sonnigen Holzbalkonen gebaut. Andere hingegen stammen aus dem 16. Jahrhundert und verraten einen Wohlstand, der auf aus der Fremde heimgekehrte Emigranten und neben der Landwirtschaft auf die lange Zeit blühende Strohindustrie zurückgeht. Am Dorfausgang steht eine alte, immer noch funktionstüchtige Mühle, die einmal in der Woche in Betrieb gesetzt wird. Das Mehl ("farina bona") kann hier gekauft werden.