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Zwar geriet das Team von Arno Del Curto bereits nach knapp drei Minuten durch einen Treffer von SCB-Topskorer Cory Conacher in Rückstand, danach startete der Titelverteidiger jedoch eine furiose Aufholjagd und lag nach Toren von Dick Axelsson, Dario Simion und zweimal Devin Setoguchi bereits zur ersten Pause 4:1 in Führung. Darauf vermochten die Berner nicht mehr zu reagieren und mussten damit erstmals in der laufenden Playoff-Kampagne das Eis als Verlierer verlassen. Der SCB liegt in der Best-of-7-Serie aber weiterhin mit 2:1-Siegen in Führung.
In der zweiten Halbfinal-Serie zwischen Genève-Servette und Lugano durfte sich erneut das Auswärtsteam über einen Sieg freuen. Damian Brunner schoss die Tessiner in der zweiten Minute der Verlängerung zum Sieg und brachte sein Team in der Best-of-7-Serie damit 2:1 in Führung.
Ein Lebenszeichen gaben die arg gebeutelten SCL Tigers in der Playout-Serie gegen Biel. Die Emmentaler kamen nach zuletzt sechs Niederlagen in Folge beim 1:0 zuhause wieder einmal zu einem Sieg, dem ersten unter dem neuen Trainer Scott Beattie. Der Siegtreffer gelang Martin Stettler bereits im ersten Drittel. Der Captain schoss während des zweiten Langnauer Powerplays aus grosser Distanz den Bieler Verteidiger Igor Jelovac an, der den Puck ins eigene Tor ablenkte. In der Best-of-7-Serie steht es damit 1:1 unentschieden.
Ebenfalls wieder ausgeglichen steht es nach zwei Spielen in der Finalserie der NLB zwischen den Rapperswil-Jona Lakers und Ajoie. Die Jurassier feierten zuhause gegen den Qualifikationssieger einen deutlichen 4:1-Erfolg. Matchwinner für Ajoie war der Kanadier Jonathan Hazen mit einem Tor und drei Assists.
(SDA)