Document ID: /curiavista/filtered/00000.jsonl.gz/183746

<h2>SubmittedText<h2><p>Medikamentenpreise vom Therapieerfolg abhängig machen und differenzieren: Das propagieren Novartis und Roche. Eine grosse Krankenkasse sieht darin die Möglichkeit, Maximalkosten für Behandlungen festzulegen mit "Geld-zurück-Garantie" bei Misserfolg der Therapie.</p><p>- Werden Pay-for-Performance-Modelle bereits eingesetzt?</p><p>- Wer legt die therapeutischen Erfolgsparameter fest?</p><p>- Wie lauten sie?</p><p>- Wird die Gleichbehandlung der Versicherten eingehalten?</p><p>- Funktionieren Beurteilung und Überwachung des Therapieerfolgs problemlos?</p><p>- Wie stellt sich der Bundesrat zu solchen Finanzierungsmodellen?</p><p>- Wer hat oder hätte die Aufsicht über die Umsetzung solcher Modelle?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Pay-for-Performance-Modelle werden in der Schweiz nicht eingesetzt. Mit der Aufnahme auf die Spezialitätenliste und entsprechenden Limitierungen ist jedoch sichergestellt, dass nur Arzneimittel vergütet werden, die den notwendigen Nutzen zu angemessenen Kosten aufweisen. Dem Bundesrat ist bekannt, dass im Ausland immer mehr Pay-for-Performance- und analoge Modelle zur Anwendung gelangen. Dadurch sollen Kosten bei Arzneimitteln eingespart werden. Der Bundesrat prüft daher, ob auch in der Schweiz rechtliche Grundlagen geschaffen werden sollen, die die Anwendung von Preismodellen wie z. B. Rabattvereinbarungen erlauben würden.</p>