Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03547.jsonl.gz/102

Konfliktkultur
Wo Menschen miteinander leben und arbeiten, kommt es natürlicherweise zu Konflikten. Die Schule Ahorn unterstützt die Kinder beim Lösen ihrer täglichen Konflikte und übt mit ihnen sinnvolle Strategien zum Umgang damit.
Bereits im Jahr 2007 hat sich das Team der Schule Ahorn auf einen gemeinsamen Weg geeinigt. In den letzten Jahren ist daraus eine schulhausweit gültige Konfliktkultur entstanden.
Die Basis bilden drei Grundrechte des Zusammenlebens und das Recht auf störungsfreien Unterricht.
Grundrechte des Zusammenlebens
1. Schutz der Gefühle (kein Auslachen, kein Beleidigen, keine Verletzungen auf der Gefühlsebene…)
2. Schutz des Körpers (kein Schlagen, keine körperlichen Verletzungen,…)
3. Schutz des Eigentums (kein Kaputtmachen, kein Wegnehmen,…)
Wir leiten die Kinder dazu an, diese Grundrechte im Alltag einzufordern und durchzusetzen. Jedes Kind soll sich schützen können und seine eigenen Rechte einfordern, aber auch die Rechte der anderen respektieren und berücksichtigen.
Die Kinder lernen, Konflikte selber zu lösen, bevor sie bei Erwachsenen Hilfe holen.
Manchmal ist es notwendig, dass Kinder, die die Rechte anderer verletzen eine Wiedergutmachung leisten, indem sie beispielsweise einen Entschuldigungsbrief mit einer Zeichnung für das betroffene Kind schreiben.
Recht auf störungsfreien Unterricht
Um einen möglichst störungsfreien Unterricht zu ermöglichen, haben wir Regeln des Zusammenarbeitens entwickelt. Die drei wichtigsten, zeugniswirksamen Regeln sind die Ruheregel, die Pünktlichkeitsregel und die Hausaufgabenregel.
Die Konfliktkultur verbessert das Zusammenleben im Schulhaus Ahorn und erleichtert allen das Zusammenarbeiten.