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<h2>SubmittedText<h2><p>- Wie fundiert und vollständig werden schwere Nebenwirkungen der Impfungen, die zu Hospitalisationen führen, erfasst?</p><p>- Wie erklären Sie sich die markant tiefere Nebenwirkungsrate der mRNA Impfungen in der Schweiz im Vergleich zu der EU und den USA?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Das Pharmakovigilanz-Meldesystem von Swissmedic funktioniert gut. Im internationalen Umfeld der Marktüberwachung ist eine Melderate von 10 bis 15 Prozent üblich. Die Schweiz weist eine vergleichbare Melderate auf. Gemessen an der Anzahl der verimpften Dosen liegt die Melderate in der Schweiz im internationalen Mittelfeld. Swissmedic ist darauf angewiesen, dass die medizinischen Fachpersonen ihrer Meldepflicht nachkommen. Das Nebenwirkungsprofil zu den beiden in der Schweiz eingesetzten Impfstoffen ist aus den Zulassungsstudien gut bekannt; die meisten der nun weltweit gemeldeten Nebenwirkungen gehören zu den früh bekannten und ausgewiesenen Impfreaktionen. Wichtig in der laufenden Überwachung ist vor allem die Detektion von noch unbekannten, seltenen Nebenwirkungen in der breiten Anwendung der Impfstoffe nach Zulassung. Zu diesen seltenen Nebenwirkungen gehören insbesondere die Anaphylaxien sowie die Herzmuskelentzündungen. Swissmedic hat, wie andere Behörden auch, die Fachpersonen und die Öffentlichkeit dazu regelmässig und zeitnah über aktuelle Erkenntnisse informiert. Die Melderaten zu Nebenwirkungen können aufgrund einer ganzen Reihe von Faktoren unterschiedlich sein, die reine Anzahl der Meldungen zu Nebenwirkungen ist nicht aussagekräftig. </p>