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Am Dienstag hatten die Ölpreise im Nachmittagshandel zugelegt, nachdem die Nachrichtenagentur Bloomberg über eine angestrebte Verlängerung der Opec-Fördergrenze berichtet hatte. Demnach erwägen das Ölkartell und andere grosse Produzenten wie Russland, die seit Jahresbeginn geltende und im März 2018 auslaufende Förderbeschränkung zu verlängern. Als Minimum gelte eine Streckung um drei Monate, denkbar seien aber aber auch sechs Monate, berichtete die Agentur mit Verweis auf unterrichtete Kreise.
Mit der Ende 2016 vereinbarten Fördergrenze sollte dem damaligen Preisverfall am Rohölmarkt ein Ende gesetzt und das Preisniveau angehoben werden. Gelungen ist eine Stabilisierung der Ölpreise bei etwa 50 US-Dollar. Dass die Preise nicht stärker steigen, schreiben viele Experten den amerikanischen Schieferölförderern zu, weil diese bei steigenden Preisen ihre Produktion rasch ausweiten können. Deswegen heisst es unter Fachleuten, die Opec habe ihre einstige Preissetzungsmacht an die US-Produzenten verloren./bgf/tos
(AWP)