Document ID: /curiavista/filtered/00000_business.jsonl.gz/100724

<h2>SubmittedText<h2><p>Dieses Jahr werden an der N1 und an der N9 zwischen Lausanne und Chexbres Arbeiten zur Verkehrsverflüssigung sowie Unterhaltsarbeiten durchgeführt. Die Verbindung nach Vallorbe wird für den Schwerverkehr gesperrt, die Strecke Aigle-Gstaad für "40-Tönner" ausgebaut. Diese Arbeiten beeinträchtigen das Wirtschaftsleben in der Waadt und im Wallis.</p><p>- Wurden sie mit den örtlichen Behörden abgesprochen?</p><p>- Hat man ihre Auswirkungen in Betracht gezogen?</p><p>- Kann man den Waadtländer Behörden vorwerfen, dass sie mit dem Unterhalt des Nationalstrassennetzes im Rückstand waren, bevor es vom Astra übernommen worden ist?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Die Arbeiten auf der A1 zwischen Morges-Ost und Ecublens sind schon seit Jahren geplant. Sie dienen dazu, den Verkehrsfluss auf dieser Strecke deutlich zu verbessern, und leisten einen Beitrag zur Waadtländer Volkswirtschaft. Die fast 40-jährige Autobahn A9 zwischen Vennes und Villeneuve ist einer starken Verkehrsbelastung ausgesetzt und muss saniert werden.</p><p>Die Schliessung des Grenzübergangs Vallorbe für den Schwerverkehr ist die Folge von Bauarbeiten auf französischem Gebiet. Die Anpassung der Strecke Aigle-Gstaad an die Erfordernisse des 40-Tonnen-Schwerverkehrs fällt unter kantonale Verantwortung.</p><p>Bei den Nationalstrassenprojekten geschieht die Abstimmung mit den kantonalen und kommunalen Behörden auf zwei Ebenen: einerseits in den Partnerkommissionen (CoPAr), wo die Projekte detailliert beschrieben werden, und andererseits bei der Vorbereitung der Baustellen und der Bauleitung, die gemeinsam mit den Gebietseinheiten (GE) erfolgen.</p><p>Um die Behinderungen durch die Arbeiten auf den Nationalstrassen zu reduzieren, achten die zuständigen Stellen darauf, während der Stosszeiten möglichst viele Fahrstreifen offen zu halten.</p><p>Die umfangreichen Erhaltungsmassnahmen können zwar zu einigen Unannehmlichkeiten für die lokale Wirtschaft führen. Im Vorfeld wurden aber über 2000 Unternehmen über die möglichen Folgen der Arbeiten informiert. Die Unternehmen waren deshalb in der Lage, rechtzeitig entsprechende organisatorische Massnahmen zu ergreifen.</p>