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Die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) hat US-Präsident Donald Trump aufgerufen, seine «Attacken auf die Medien» zu beenden. Der für Pressefreiheit zuständige OSZE-Beauftragte Harlem Désir erklärte am Montag in Wien, die jüngsten Äusserungen Trumps seien «Besorgnis erregend».
Désir verwies auf eine Rede des US-Präsidenten vom 22. August, in der dieser die Medien pauschal als «unehrlich» verurteilt hatte.
Mit der Rede vor Anhängern in Phoenix im Bundesstaat Arizona hatte Trump auf Kritik an seinem Umgang mit der Gewalt rechtsextremer Gruppen in Charlottesville reagiert. Die «sehr unehrlichen» Medien hätten sich geweigert zu berichten, dass er rassistische Gruppen verurteilt habe, beklagte Trump. «Sie erfinden Geschichten, in vielen Fällen haben sie keine Quellen.»
Der französische OSZE-Beauftragte Désir kritisierte, Trump setze Journalisten mit seiner Rhetorik «dem Risiko aus, Ziel von Gewalt zu werden». Die Äusserungen des US-Präsidenten könnten auch in anderen Ländern Einfluss haben, in denen die Medienfreiheit zunehmend eingeschränkt werde.
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