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Politik & Mobilfunk
Huawei hatte im vergangenen Jahr mit 40 Prozent den grössten Marktanteil unter den Netzwerkausrüstern in Europa, im Nahen Osten und in Afrika, gefolgt von dem schwedischen Unternehmen Ericsson mit 36 Prozent, Chinas ZTE mit 11 Prozent und Nokia aus Finnland mit 10 Prozent. Doch im Mai erlitt die Firma mit Zentrale im südchinesischen Shenzhen einen Rückschlag, als Washington Huawei auf eine schwarze Liste von Unternehmen setzte, mit denen US-Firmen nur unter besonderen Auflagen Handel treiben dürfen.
Der von den USA auf eine schwarze Liste gesetzte Huawei-Konzern wird in Spanien eine wichtige Rolle beim Start des schnellen 5G-Mobilfunks spielen. Vodafone Espana werde am 15. Juni in Zusammenarbeit mit dem chinesischen Unternehmen 5G-Netze in 15 Städten des Landes in Betrieb nehmen, kündigte der Präsident des Mobilfunk-Anbieter, Antonio Coimbra, an. Neben Huawei werde auch das schwedische Unternehmen Ericsson die Hardware für das Datennetz zur Verfügung stellen.