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In seinen Installationen verwendet René Ràcz natürliche Materialien, Zucker und Bambus, seit 1990 Milch und Milchpulver, als für ihn gültige Medien. Diese unterzieht er verschiedenen Prozessen und macht sie so zum Träger seiner Anliegen, seiner persönlichen Befindlichkeit. Wahrnehmung und Erkenntnis werden nicht wiedergegeben, sondern veranschaulicht durch chemisch-physikalische Prozesse als sichtbar ablaufende Reaktionen. Zucker und Milch weisen als Energiespender grundsätzlich auf Leben hin. Die Bipolarität von Energie als produktiv-aufbauende oder destruktiv-zerstörerische Kraft ist als werkimmanentes Prinzip stets präsent.