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https://gesundohnepillen.de/kohl.htmKohlblatt
Dr. med. Blanc von der Faculté de Paris, Arzt am Hospice de Romans in Drôme, erwähnt schon 1881 in seinem Werk "Les proprietés médicales de la feuille de Chou" ("Die medizinischen Eigenschaften des Kohlblatts") grundsätzlich Tumoren und Krebs, auch Augenkrebs und Bauchtumor, und schreibt: "Verschiedene äußerst schwere Tumoren konnten mit dem Kohlblatt geheilt werden."
Dieses Buch ist längst vergriffen, aber der Kräuterfachmann Camille Droz hat in der inzwischen Berühmtheit erlangten Broschüre "Von den wunderbaren Heilwirkungen des Kohlblatts" (14. Auflage!) das Wichtigste daraus zusammengestellt und auch selbst viele Erfahrungen gesammelt (67 Seiten, DM 12.-).
Schon der Leibarzt der deutschen Kaiser Maximilian II und Rudolf, Rembert Dodens, ein Holländer, der von 1517 bis 1585 lebte, schreibt in seiner "Geschichte der Pflanzen", erschienen 1557 über den Kohl: "Grüne, leicht zerstoßene Blätter heilen Wunden und Tumoren." Bei den alten Römern waren Kohlblattauflagen jahrhundertelang das Allheilmittel bei fast allen Krankheiten. Der berühmte Cato hat sogar in seiner Familie die Pest damit geheilt.
Man nimmt ganz frische, äußere, dunkelgrüne Kohlblätter von Wirsing oder Weißkohl (Wirsing ist weicher), wäscht sie, entfernt den vorstehenden Teil der Blattachse und walzt dann die Blätter z.B. mit einer Flasche, um sie recht weich zu machen und die Blattrispen zu zerquetschen, wärmt sie in handwarmem Wasser oder auf einem heißen Topfdeckel an, legt sie auf die kranke Stelle, mehrere Blätter übereinander, und bindet sie mit einem Verband fest. Morgens und abends erneuern.
Das Kohlblatt zieht nun sozusagen die Krankheitsgifte aus dem Körper. Dr. Blanc: "Die durch eine solche Behandlung erzielte Heilung ist vollständiger und sicherer als nach jeder anderen Behandlung, weil sie nur eintritt, wenn die Krankheitsursache vertrieben und ihre Folgen am Körper verschwunden sind.
Die Eigenschaft des Kohls, die eigentliche Ursache einer Krankheit und Ihre Folgen zu beseitigen, zeigte bisher kein anderes Heilmittel. Die Heilung tritt während der durch die Kohlblätter bewirkten Sekretion und Eiterung so deutlich zu Tage, daß man daraus schließen muß: Die eigentliche Ursache der Krankheit wurde durch die Eiterung und Sekretion gewissermaßen ausgeschwemmt.
Viele Krankheiten lieben als eigentliche Ursache eine spezifische Vergiftung der Körpersäfte. Der Körper sucht die Heilung dadurch herbeizuführen, daß er die vergifteten Säfte zur Haut hintreibt und sie über die Haut ausscheidet.
Wir haben schon mehrmals Erfolgsberichte von Lesern bei verschiedenen Krankheiten veröffentlicht, aber bei Krebs hat es noch keiner unserer Leser (zusätzlich) angewandt. Doch leuchtet es ein, daß das Kohlblatt gerade bei Krebs angebracht wäre, denn die Komplikation, die manchmal bei biologischen Methoden auftreten kann, ist die, daß die Nieren mit dem Ausschwemmen der vielen Gifte bei der Auflösung der Krebsgeschwulst nicht fertig werden. Wenn nun hauptsächlich über die Haut ausgeschwemmt wird, wäre das sicher eine große Hilfe.
Dr. Blanc: "Das Kohlblatt fördert die Sekretion auch auf gesunder Haut, die tieferliegendes, krankes Gewebe bedeckt. Flüssigkeit unter den nicht mit Kohlblättern bedeckten Stellen der Haut wird absorbiert (aufgesaugt) und unverzüglich an die bedeckten Stellen geleitet, um dort ausgeschieden zu werden."
Droz: "Wenn auch den Problem der Krebsheilung durch Kohl noch keineswegs gelöst ist, so erleichtert der Kohl doch immerhin die Schmerzen, verringert die Eiterung, wenn sie sehr stark ist, löst sie aus, wenn das Geschwür durch seine brennende Trockenheit Schmerzen verursacht. Außerdem beseitigt er den unangenehmen Geruch." Das Kohlblatt wäre also jedenfalls eine wertvolle Begleittherapie.
"Das Kohlblatt wirkt desinfizierend. Diese Eigenschaft zeigt sich besonders bei Pocken, Gangrän (Brand), Krebs usw. Die Säfte, die Geschwüre bilden und unterhalten, müssen aus dem Körper entfernt werden. Dann erst ist die Heilung vollständig.
Narbenbildungen, die man unter Einfluß des Kohls erhält, sind sauber und schön."
"Gegen Asthma, schleimige Schwellung der Bronchien, Bronchitis, ist die Kohltherapie absolut dominierend". "Morgens und abends auf Brust und obere Bauchgegend einen Umschlag aus vier größeren Blättern."
Seit alters her sind zwei Rezepte bei Lungenkrankheiten und Husten, Schnupfen, Heiserkeit, Katarrh usw. bekannt.
1. Rezept: 1/2 Liter filtrierter Rotkohlsaft (oder Weißkohl, Wirsing), 3g Safran (Rosen-Apotheke, Haßlocherstr. 34, 6090 Rüsselsheim (06142 62381), je 1/4 kg Honig und Zucker. Sirup bis zum Eindicken kochen. 3-4 x täglich 1 Teelöffel voll in einer kleinen Tasse Brusttee gelöst.
2.Rezept: Man kocht bis zum Dickwerden ca. 500g Zucker in 250g gereinigtem Kohlsaft.
Fieber: Das Kohlblatt hat die Eigenschaft, beim Patienten die Körpertemperatur auf ihren Normalstand zu bringen, je nach Bedarf durch Erhöhung oder Senkung. Daher soll man - so Dr. Blanc - bei heftigem Fieber Kohl anwenden.
Dr. Blanc: "Nach den Heilungen durch das Kohlblatt, wie ich sie selbst erlebt habe, würde ich ihn für fähig halten, die schwersten Krankheiten, die die Menschheit plagen, sicher zu heilen."
Einmal gelang ihm sogar die Heilung von 15jähriger Stummheit und Taubheit.
Dr. Blancs erster Kohlblattversuch war bei einem schlimmen Beingeschwür. Schon nach halbtägiger Behandlung begann die Reaktion, indem sich viel jauchige Flüssigkeit absonderte. Der Kohl hatte alle Erwartungen weit übertroffen. Das Geschwür hatte sich nicht nur prompt geöffnet, sondern das ganze Bein war in erstaunlich kurzer Zeit geheilt worden.
Er versuchte die Kohlblattauflagen bei Erysipel (ansteckende Hautentzündung), Gangrän (Brand), akuten Verletzungen, infizierten Wunden und Bißwunden, bei Milzbrand, eitrigem Fieber und Tollwut - alles mit Erfolg gekrönt, ebenso bei Pocken, Röteln, Frieselfieber und Gürtelrose.
Schmerzen wurden durch Kohlblätter augenblicklich beseitigt. Sogar Trigeminus- und Zahnneuralgien wurden zum Verschwinden gebracht.
Einem jungen Mann wurde das Bein überfahren. Der Zustand war so schlimm, daß drei Ärzte die Amputation forderten. Aber das verletzte Bein wurde mit Kohlblättern umwickelt. Die Schmerzen ließen nach und der Junge schlief die ganze Nacht durch. Beim Erwachen rief er: "Mutter, ich bin geheilt! Ich kann das Bein bewegen!" Da kam der Arzt herein, der ihn amputieren wollte. Die Kohlblätter wurden entfernt. Sie waren von einer blutigen Flüssigkeit durchtränkt. Die Geschwulst war vollständig verschwunden und die Farbe war wie die des gesunden Beines.
Ein Schwerarbeiter hatte sich eine Darmentzündung, verbunden mit Hämorrhoidalblutungen zugezogen. Einen Monat lang schrie der Mann vor Schmerzen. Schließlich wurden Kohlblätter aufgelegt: Starke Sekretion, die Blätter durchtränkt von blutiger Flüssigkeit. Am zweiten Abend war er geheilt.
(abgeschrieben 17.5.2001 Dr. Matthias Weisser)
Kohl gegen Krebs
So oft wie möglich sollten wir Kohl roh verzehren, da ihm insbesondere in dieser Form von der Wissenschaft eine krebsvorbeugende Wirkung attestiert wird. Der Wiener Krebsforscher Hans Steinkellner berichtet von einem Vergleich von Bevölkerungsgruppen mit unterschiedlichen Ernährungsgewohnheiten: Dabei zeigte sich, dass vor allem der Verzehr von Kohlgemüse das Risiko, an Krebs zu erkranken, verringert. Pflanzen, so der Wissenschaftler, hätten im Laufe der Evolution eine Waffe gegen Bakterien, Pilze und Fressfeinde entwickelt: Sie produzierten hochwirksame, zum Teil sogar giftige Substanzen, um sich gegen diese Angreifer zu schützen. Diese Substanzen wirken sich seiner Überzeugung nach überaus positiv auf die menschliche Gesundheit aus. Denn die speziellen Gemüseinhaltsstoffe regen die Bildung von wichtigen Schutzenzymen an. Diese helfen, krebserregende Stoffe aus dem Körper auszuscheiden.
Deshalb können wir gar nicht genug Kohl essen. Insbesondere Wirsing, Chinakohl und Kohlrabi eignen sich für den rohen Verzehr hervorragend. Damit unser Organismus die im Kohl enthaltenden fettlöslichen Vitamine aufnehmen kann, muss aber immer etwas Fett zum Salat gegeben werden. Olivenöl ist hierfür ideal.
Sauerkraut – Die Vitamin-C-Bombe
Die wohl bekannteste Variante des Kohls ist auch heute noch das Sauerkraut. Es wird aus Weiß- beziehungsweise Spitzkohl hergestellt. Für die Herstellung von Sauerkraut werden die Blätter fein geschnitten und gestampft. Darüber kommen Salz und einige Wacholderbeeren. Das ganze wird mit Milchsäurebakterien versetzt und für einige Wochen luftdicht gelagert. Durch die kalte Verarbeitung bleiben sämtliche Nährstoffe erhalten. Eine Portion Sauerkraut enthält mehr Vitamin C als ein großes Glas Orangensaft.
Kohl als Therapie
Aber auch andere Kohlsorten sollen besser wirken als manches Medikament:
Wirsing soll bei Nierenleiden und Stoffwechselstörungen helfen.
Blumenkohl senkt den Blutdruck und Rotkohl gilt als effektives Grippemittel.
Bei Magen- und Darmbeschwerden hilft nachweislich frischer Kohlsaft. Er lässt sich ganz einfach selber pressen. Und wer glaubt, dass Gemüsesaft nicht schmeckt, hat den frisch gepressten Saft noch nie probiert.
Hustensaft mit Kohl
Aus Kohl lässt sich auch hervorragend Hustensaft herstellen. Dafür kocht man ½ Liter Weißkohlsaft mit 3 Gramm Safran und 500 Gramm Honig bis zum Eindicken auf. Drei- bis viermal täglich sollte man einen Teelöffel davon in heißem Wasser auflösen und langsam trinken. Der Kohl fördert die Sekretion und normalisiert die Körpertemperatur.
Kneippsche Kohlauflagen
Aber auch äußerlich angewandt, kann Kohl einiges bewirken. Bereits Pfarrer Sebastian Kneipp kurierte Geschwüre und offene Wunden mit Kohlblättern. Kenner schwören dabei auf Wirsing. Die einzelnen Blätter werden mit dem Stiel vom Blatt gelöst und dann mit einem Nudelholz solange gewalkt, bis die Blattzellen aufbrechen. Das gewalkte Blatt wird dann auf die schmerzende Stelle gelegt und mit einem Verband fixiert. Bis zu acht Stunden sollte die Auflage einwirken – idealerweise über Nacht.
Die Naturheilärztin Dr. Iris-Patricia Spielberger berichtet, dass gerade vielen Rheumapatienten mit den Kohlauflagen geholfen werden konnte.
Bei all seinen Einsatzmöglichkeiten kann man eigentlich nie genug Kohlköpfe im Haus haben.
Guten Appetit!
wikinger