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die ungefähre bedeutung des namens
maha
das sanskrit wort maha bedeutet gross –im sinne der wirkung oder auch im sinne
von dem was du tust, je getan hast und noch je tun wirst.
maya
das sanskrit wort maya bedeutet, das, was tatsächlich nicht ist aber zu sein scheint.
maya, wird auch als lächelnde, uns verführende göttin dargestellt die moha (täuschung) verursacht.
maya ist schein. sie ist äusserer anschein. die täuschende kraft des alltags in
dem wir leben.
maya existiert als ursache der wahrnehmung der mannigfaltigkeit des universums,
aber in wahrheit hat sie keine wirklichkeit. sie ist selbst ebenso ein schein wie der
schein, den sie schafft. man kann nicht sagen,
dass sie existiert, man kann auch nicht sagen, dass sie nicht existiert. sie ist die falsche ursache des trügerischen scheins. man kann nicht sagen, was sie eigentlich ist. sie ist unergründlich und unbestimmbar.
maya ist weder wahr noch falsch. sie ist wahrlich falsch und fälschlich wahr. sie ist weder
real noch irreal. sie hat nicht die wirklichkeit brahmans, denn sie verschwindet, wenn erkenntnis erlangt wird. sie ist nicht unwirklich wie der sohn einer unfruchtbaren frau oder das horn des hasen, denn man kann ihre gegenwart wahrnehmen.
diese maya ist irgendwie wie gauklerei. du bist verblüfft, solange du den gaukler nicht
siehst. sobald der gaukler bekannt ist, weiß man, daß die ergebnisse unwirklich sind;
das wunder endet unmittelbar. wenn brahman verwirklicht wird, verschwindet das wunder des wirkens der maya. du erkennst, dass das, was dich in staunen versetzte, nicht real ist.
wenn der hypnotiseur das ganze publikum hypnotisiert, glauben alle, der mann stiege am seil in der luft empor. alle sehen, daß der hypnotiseur ein großes schwert verschlingt und den körper einer dame in der kiste durchschneidet. genauso sind wir alle von maya hypnotisiert und halten diese unwirkliche welt für feste realität.
hinter dem vorhang der maya exisitiert die realität, die wir nicht sehen oder realisieren wollen
bei uns im mahamaya ist nicht alles illusion was ist und das essen sehr real und
authentisch, aber eine andere, neue erfahrung, die vielleicht träumen und
entspannen lässt.
am 3.5.2003 haben wir zum ersten mal eine diskussion geführt ob bern ein indisches
restaurant besitzt, wo wir reinlaufen können und wir uns warm empfangen fühlen,
und auf uns auf irgendeine weise indisch wirkt. diese frage konnten wir nicht positiv
beantworten und so fing das feuer vom mahamaya an - in uns zu brennen:
wir haben nie ein restaurant oder take away geführt. so stellten wir uns vor , was wir von einem indischen restaurant erwarten würden – als gäste.
ein indisches restaurant das nicht einfach ein esssaal mit beleuchtung ist, ein paar
vergilbten indischen bildern und ein bisschen verzierungen in einer ecke.
nie haben wir uns in den wenigen indischen restaurants die waren und sind wohl gefühlt.
obwohl das essen zum teil sehr gut geschmeckt hat, doch das ambiente und die
stimmung haben nie zum verweilen eingeladen.
ein restaurant, dass gleichzeitig urban ist und doch ein miniteil indiens in bern sein soll. authentisches essen serviert und die gäste zum bleiben einlädt. doch auch lesungen, vorträge oder klassische indische konzerte sollen stattfinden.
beide kulturen, die indische und westliche soll das mahamaya verbinden. eine brücke sein, aber auch eine oase wo die menschen sich ausruhen können und ihren alltagsstress
draussen lassen können. keinesfalls indisch wie man es so oft schon gesehen hat. indisch
im jahr 2004 in bern. das indien von heute soll repräsentiert werden. das indien zwischen uralter kultur und mystik und das moderne aufgeschlossene indien, das aus diesem erbe entstanden ist.
kulinarisch sollen mittags 3takeawaymenus zur auswahl stehen, diese kann man
mitnehmen oder bei uns im restaurant essen. die auswahl wechselt alle 14tage. eine eigentliche menukarte soll es für den mittag sonst nicht geben.
am abend wird der vordere teil in eine bar umgewandelt und hinten im restaurant kann
man das essen von unserer entprechenden menukarte auswählen. die karte ändert alle 6monate, so haben wir eine sommer-/herbstkarte und eine winter-/frühlingkarte.
diese vorstellungen, ideen und vieles mehr, waren anfangs alle nur in unserem kopf und
wir mussten unserem traum und unserer idee jetzt langsam eine form und inhalte geben.
in der länggasse fanden wir das entsprechende lokal, dieses gab uns den entscheidenden impuls. doch der laden musste in ein restaurant umgebaut werden.
doch wie baut man ein restaurant, was gehört alles dazu?
so kamen wir über umwege zu unserem architekten, der uns vor allem bei der ganzen planung und den ganzen baulichen massnahmen sehr geholfen hat.
schon bald, im august 2003 machten wir die baueingabe.
ganze 7.5 monate hat es gedauert, bis wir für den umbau eine bewilligung bekommen haben. erst während dieser zeit haben wir gemerkt wie konservativ eigentlich bern
regiert wird und wie langsam die bürokratie heute noch ist. verstehen tun wir die
auslegung der normen, richtlinien und gesetze immer noch nicht.
so müssen wir hier erwähnen, dass wir falls wir im innenhof was machen wollen um
22.00pm diesen für unsere gäste schliessen müssen, rund um uns aber andere gartenrestaurants normal bis 00.30am offen bleiben dürfen. auch die art der
freundlichkeit bei den stadtbehörden, ist und bleibt uns fremd. ein grosses dankeschön gebührt der gewerbepolizei, die uns immer freundlich behandelt hat und professionell auskunft und
tipps gegeben hat.
vieles musste abgeklärt, neu gebaut und gekauft werden: eine lüftung, eine ganze küche, bar, theke, neue böden, lärmschutzmassnahmen, ein neues schaufenster, neue toilette, türen, möbel, bänke, teller, gläser, pfannen – einfach alles……was da alles zu einem restaurant gehört wussten wir als ex-gäste nicht und konnten es uns kaum vorstellen.
während diesem jahr und mehr, haben wir sehr viel gelernt und viele wertvolle
erfahrungen gesammelt. nicht alles war positiv, doch positiv und mit einem breiten
lachen im gesicht sind wir geblieben und werden es auch immer sein und bleiben.
doch jetzt bringen und geben wir euch das mahamaya:
mit dem mahamaya wollen wir nicht einfach ein weiteres indisches restaurant eröffnen, sondern einen urbanen treffpunkt mit der wärme und den
farben indiens.
wir werden euren gaumen mit authentischem nordindischen essen verwöhnen,
das während den sommermonaten mit der leichtigkeit der südindischen küche ergänzt wird.
die farben sind erdig, warm und umarmen euch schon beim eintreten. ein
lichtkonzept das nicht an eine praxis oder einen wartesaal erinnert.
ihr werdet am abend mit ambient und am mittag mit nujazz, acid jazz und
indian
beatz verwöhnt und massiert. alle räume werden mit hintergrund berieselt.
multimedial ist bei uns eine selbstverständlichkeit.
bollywood screening
multifunktional - am tage ein bereich für das take away und am abend
verwandelt sich dieser in eine bar - wo man sich vom alltagsstress erholen
kann und freunde trifft.
nordindische spezialitäten - inmitten einer neuen restauranterfahrung
mahamaya - a new urban & indian experience - come in, be our guest and
feel at home - we bring you the taste of india - authentic, spicy and with love
die seele des mahamaya sind rajiv chaudhry und georgios rafailis
rajiv chaudhry aka vj-wallah
geboren wurde rajiv am 3.12.67 in einem kleinen indischen dorf, 300km nördlich von
new delhi am fusse des himalaya, im bundestaat himachal pradesh.
verwandte waren bereits nach europa ausgewandert und so machte sich die
familie chaudhry mit dem 3jährigen rajiv auf nach europa und reiste in die schweiz ein.
rajiv's sicht der dinge:
// ich war bei meiner einreise in die schweiz 3jährig und kam zum ersten mal mit der westlichen kultur in kontakt. neugierig wie heranwachsande kinder sind, saugte ich alles neue in mir auf. grenzenlos schienen alle neuen erfahrungen und eindrücke zu sein.
wie viele andere eingewanderte eltern waren meine eltern nicht so sehr mit den neuen eindrücken beschäftigt, sondern mehr mit einem balanceakt zwischen beiden kulturen.
ich denke sie hatten sich einfach zu wenig gedanken darüber gemacht, was in der schweiz auf sie zukommen würde. mir fiel dieser balanceakt als kind gar nicht schwer.
schon immer hatte ich eine schwäche für computer. am anfang brauchte ich diese nur
zum spielen, doch später erkannte ich dass ein computer nur dank den verschiedenen komponenten läuft. ich konzentrierte mich später auf die hardware und bastelte
einige pc’s selbst.
ich machte eine lehre als feinmechaniker, wechselte aber bald in den kv bereich und
bin bis zum aufbau vom mahamaya, auch hinter einem bildschirm geblieben.
meine letzte stelle war bei der swisscom, wo ich für geschäftskunden im bereich internetanschlüsse im helpdesk arbeitete.
die idee eines indischen restaurants in bern hatte eigentlich meine mutter schon lange.
leider konnte sie sich diesen traum wegen verschiedenen umständen und familiären problemen nicht realisieren.
alleine wäre ein solches projekt ein ding der unmöglichkeit gewesen. bei einer diskussion
mit georgios rafailis, brachte ich die idee ein. georgios nahm die idee sofort mit
begeisterung auf. er ist ein exzellenter indienkenner und profi in vielen bereichen. die wahrheit ist, dass er den subkontinent und dessen kultur viel besser kennt als ich.
so kam es, dass endlich die zeit und bern in meinen augen für das mahamaya reif waren. mein traum ist tatsächlich wahr geworden!
georgios rafailis aka babag
geboren wurde georgios am 4.3.1967 als einzelnes kind zweier griechischen einwanderer
aus korfu, im nebligen und depressiven langenthal.
er hat schon vieles erlebt und gemacht und ist während dieser zeit ein lachendes
sonnenkind geblieben.
was die konventionelle berufslaufbahn betrifft so soll hier nur gesagt sein dass er ausser
als medizinlaborant, auch als miterzieher, hilfspfleger, kv mitarbeiter, apple verkäufer
und supporter und network operator gearbeitet hat.
georgios ist sehr viel gereist, vor allem auch nach asien und indien. indien ist eines seiner lieblingsländer wo er insgesamt fast ein jahr verbracht hat. seine liebe zu indien ist eine
art hassliebe, den indien fordert viel und provoziert auch. doch sobald er ins flugzeug steigt um das land zu verlassen, möchte er gleich wieder aussteigen. er kennt die meisten
regionen und hat die meisten auch schon bereist. er liebt das essen und ist kulinarisch
sehr kritisch.
er weiss viel über geschichte und kultur. indien - das land seines herzens.
georgios hat vor allem viel mit musik gemacht. er hat ca. 12 jahre in bern
veranstaltungen organisiert. meistens waren dies livekonzerte, aber auch
clubnächte und raves.
die auseinandesetzung der elektronischen musik mit konventionellen musikinstrumenten oder musikrichtungen hat ihn am meisten fasziniert. so lernte er auch die neuen asian sounds anfang 90er jahre kennen. diese sounds sind zusammen mit dem ganzen ambiente spektrum immer noch seine absoluten musikalischen lieblinge.
doch auch als barmitarbeiter und barressortleiter im isc der späten 80er hat gearbeitet, sowohl auch als dj. dj ist er gebleiben, hinter den decks ist er nur noch anzutreffen wenn
es heisst chillout und ambiente aufzulegen. beim radio rabe hat er bis kurz nach der def. konzessionserteilung in der programmkommission und der veranstaltungsgruppe mitgemacht. letztere hat er für ca. 2jahre auch geleitet. ein kleines recordlabel hat er zusammen mit dem swissofficeforartists aufgezogen und geleitet, aber auch eine ganze
deko- und tanztruppe, die in der ganzen schweiz die grossen parties beglückte. auch eventberatungen und flyerdesign für verschiedene veranstalter hat er gemacht und macht
es immer noch.
er ist das herz, die seele und das feuer des mahamaya. georgios ist unter anderem für die mahamaya events, das marketing, die pressearbeit, die menukarten, die abläufe und prozesse, das personal, die erscheinung, die grafiken und t-shirts, das konzept und vieles mehr verantwortlich.......und natürlich für den sound im mahamaya.
der pate des mahamaya.
2013
infos/updates/neuheiten