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Am 13. Februar entscheidet die Stimmbevölkerung des OS-Verbandes Saane-Land und oberer französischsprachiger Seebezirk in einem obligatorischen Finanzreferendum über die Sanierung der OS Marly.
Knapp 20 Millionen Franken: So viel soll die Sanierung der Orientierungsschule Marly kosten, um angemessene Unterrichtsbedingungen zu bieten. Die Schule zählt heute 523 Schülerinnen und Schüler in 28 Klassen. Mit dem Geld sollen die Gebäudehüllen der beiden alten Flügel aus den Jahren 1974 und 1978 vollständig saniert werden. Geplant sind weiter drei neue Klassenzimmer, um zusätzliche Kapazitäten zu schaffen. Zudem sollen die sanitären und elektrischen Einrichtungen ersetzt und Massnahmen ergriffen werden, um die Gebäude an die Erdbeben-Baunormen anzupassen. Vorgesehen ist auch der Einbau eines Aufzugs, der Menschen mit eingeschränkter Mobilität den Zugang zu allen Unterrichtsräumen gewährleisten soll. Die Arbeiten sollen im Mai 2023 starten und drei Jahre lang dauern.
Ob das Projekt umgesetzt werden kann, entscheidet das Volk am 13. Februar. Mit dem Slogan «Wir investieren in die Zukunft der Kinder» wirbt Verbandspräsident Carl-Alex Ridoré für ein Ja zum 20-Millionen-Franken-Kredit. Die Delegierten haben den Betrag bereits am 9. Dezember 2021 abgesegnet.
Bildungsangebot verbessern
Die Arbeiten sind Teil eines Investitionspakets, das der OS-Verband Saane-Land und oberer französischer Seebezirk geschnürt hat, um das Bildungsangebot auf seinem Gebiet zu verbessern. In den 2000er-Jahren liess er für die Schülerinnen und Schüler der Gemeinden Autigny, Avry, Chénens, Cottens, La Brillaz, Matran, Neyruz, Ponthaux und Prez die OS Avry erbauen. Zum Schulbeginn 2026/27 ist die Eröffnung einer neuen Orientierungsschule in Givisiez geplant. Dort sollen die Jugendlichen aus Courtepin, Misery-Courtion, Grolley, Belfaux, La Sonnaz, Corminboeuf und Givisiez zur Schule gehen. Heute besuchen sie die OS in der Stadt Freiburg.