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Eupionum
ZENTRALE BEGRIFFE
Worauf richtet sich der Fokus der inneren Aufmerksamkeit?
Eupionum wird besonders empfindlich reagieren auf formgebende, strukturierende Prozesse wie zum Beispiel das Umsetzen von Ideen, den Ablauf des weiblichen Zyklus Th 38, 39, sowie auf alle Ereignisse, die eine Veränderung der körperlichen Form mit sich bringen.
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Die Themenliste umfasst eine inhaltlich gruppierte Sammlung von Original Prüfungssymptomen
Wie zeigt sich das Leiden des Patienten? (Sekundäre Psora)
Wie kompensiert er sein Leiden? (Egotrophie, Egolyse, Alterolyse)
Wie lautet die eigentliche Hypothese „nach Masi“? (Primäre Psora)
Hier finden Sie spannende Interpretationen von einzelnen Themen oder Symptomen
1. Heitere, freudige Haltung
Eine für sie ungewöhnliche heitere, freudige Haltung, während zwei aufeinander folgenden Tagen; Verwirrung des Kopfes, mit matten, ziehenden Schmerzen in der Stirn und den vorderen Teilen der Schläfen. A 1
2. Am Morgen fühlt sie sich wohl und leicht überall; sie kann ihren Körper nur mit Mühe wahrnehmen. A 252
3. Reizbarkeit
Sie ist sehr reizbar, und ärgert sich schnell. A 2
Sie ist sehr böse; sie könnte schreien vor Wut, und weiss nicht warum. A 3
4. Starker Gedächtnisverlust; Ideen verlassen sie leicht. A 4
5. Weiss nicht warum
Ruheloser Schlaf in der Nacht, sie warf sich herum im Bett die ganze Nacht und wusste nicht warum. A 271
Sie ist sehr böse; sie könnte schreien vor Wut, und weiss nicht warum. A 3
Im Sitzen schiesst ein elektrischer Stich durch den ganzen Körper, so dass sie ängstlich wird und nicht verstehen kann woher dieser kommt. A 255
6. Verwirrung
(...) Verwirrung des Kopfes, mit matten, ziehenden Schmerzen in der Stirn und den vorderen Teilen der Schläfen. A 1
Verwirrung des Kopfes besser durch Druck. A 5
Die Menstruation hört am dritten Tag fast auf; am vierten Tag um 9 Uhr morgens hat sie Übelkeit mit Speichelfluss; sie ist sehr verwirrt, sie hat keine Lust zu sprechen; das hält an für 10 Minuten, dann beginnt ihre Periode reichlich zu fliessen für einige Stunden und dann vergehen alle ihre Beschwerden. A 166
7. Kopf zu voll, Gehirn geschwollen
Mattigkeit des Kopfes, wie wenn er zu voll wäre. A 8
Kopfschmerzen; Empfindung als ob der Kopf zu voll wäre, oder als ob das Gehirn geschwollen wäre. A 11
An der linken oberen Seite der Stirn ein Schmerz, als ob sich eine Zyste bilden wollte. A 18
Einige schmerzende Stellen am Kopf, als ob sich kleine Furunkel bilden würden. A 36
Reichlicher Menstruationsfluss am dritten Tag mit starken Rückenschmerzen, schmerzloses Pulsieren im Kopf, Druck gegen die Stirne, mit einem Gefühl, als ob der Kopf zu voll wäre. A 161
8. Wie herausgepresst
Ein zusammenziehender Schmerz, der aus der Stirne heraus drückt. A 19
Drückender Schmerz, als ob alles aus der Stirn herauspressen würde. A 24
Druck in den Augen, als ob die Augäpfel herausgestossen würden. A 39
Eine junge Frau, die keine Periode hatte für 19 Wochen, nahm Eupion 9, nach 24 Std. starke schneidende Bauchschmerzen, ausgehend vom Sacrum, als ob etwas aus den Genitalien herauspressen wollte (...) A 168
9. Grosse Hitze auf dem Scheitel, mit dem Gefühl, als ob an ihren Haaren gezogen würde, mit unangenehmem Kopfschmerz, in der rechten oder der linken Schläfe, oder in beiden gleichzeitig; Tränenfluss und Ziehen in den Nackenmuskeln. A 28
10. Sie träumt von abstossenden Dingen; nackte Männer und alte Frauen waren um sie herum. A 272
11. Wasser
Angstvoller Traum, ihr Kind schien ins Wasser gefallen zu sein, was sie sehr ängstlich stimmte. A 273
Angstvolle Träume; sie überquert eine Brücke mit ihrem Kind, und ist in Gefahr mit ihm ins Wasser zu fallen; ein Mann kommt und führt sie über die Brücke; als sie aufwacht am Morgen, ist sie schweissgebadet. A 274
Ein Gefühl von Wärme vorne im linken Bein, wie von heissem Wasserdampf. A 237
Eine Stelle von der Grösse einer Bohne auf der inneren rechten Seite des Kehlkopfes, schmerzt wie wund, als ob Wasser stetig auf eine wunde Stelle fallen würde. Seit 15 Jahren bestehend, geheilt bei einem Mann von 54 Jahren. A 170
12. Angstvolle Träume; sie überquert eine Brücke mit ihrem Kind, und ist in Gefahr mit ihm ins Wasser zu fallen; ein Mann kommt und führt sie über die Brücke; als sie aufwacht am Morgen, ist sie schweissgebadet. A 274
13. Sie träumt davon, in einen Abgrund zu fallen und hat Angst davor. A 277
14. In ihren Träumen rennen ihr drei Ochsen nach, so dass sie mit starkem Herzklopfen erwacht. A 279
15. Angstvolle Träume
Angstvolle Träume die ganze Nacht; sie erwacht aus einem Traum und wenn sie wieder einschläft, träumt sie erneut den selben schrecklichen Traum. A 275
Die ganze Nacht ängstliche Träume; sie fällt von einem Traum in den andern und hat dennoch genug geschlafen am Morgen. A 276
Aufschreien aus dem Schlaf, mit angstvollen Träumen, und wenn sie erwacht, fühlt sich ihr Hals vollkommen trocken an, und sie muss ihn befeuchten. A 278
16. Übelkeit nachts, bis drei Uhr morgens, gefolgt von Schlaf und Träumen. Beim Erwachen fürchtet sie sich, aber fällt wieder in ihre Träume zurück, während einigen Nächten. A 104
17. Als ob sie geweint hätte, Tränenfluss
Schwäche der Augen, als ob sie geweint hätte, mit Schmerzen beim Niederlegen des Kopfes. A 37
Brennende, drückende Schmerzen in den Augen, mit reichlichem Tränenfluss. A 40
Zucken des rechten Augenlides; das Auge wird kleiner, das obere Lid fällt hinunter und kann nur mit grösster Mühe geöffnet werden; zur gleichen Zeit starke Steifheit darin mit starkem Tränenfluss; Tageslicht verstärkt den Tränenfluss, während Kerzenlicht dies nicht hervorruft; alle Gegenstände erscheinen blass; beginnend am Nachmittag und dauert 36 Stunden. A 44
Tränenfluss, mehr an der frischen Luft als im Zimmer. A 48
Die Augen sind wässrig und verschwommen mit vereinzeltem Gähnen. A 49
18. Etwas hängt über die Augen
Gefühl in den Augen, als ob etwas über sie hinab hängen würde, so dass sie andauernd darüber wischen musste. A 38
Zucken des rechten Augenlides; das Auge wird kleiner, das obere Lid fällt hinunter und kann nur mit grösster Mühe geöffnet werden; zur gleichen Zeit starke Steifheit darin mit starkem Tränenfluss (...) A 44
Wie ein Schleier vor den Augen. A 50
19. Gegenstände erscheinen blass
(...) alle Gegenstände erscheinen blass; beginnend am Nachmittag und dauert 36 Stunden. A 44
Alles erscheint blass, als ob sie einen dünnen Nebel vor ihren Augen hätte. A 51
20. Ein Druck in den Ohren, als ob der Wind mit Stärke und für lange Zeit in sie hinein blasen würde, wobei die äusseren Teile gleichsam davon betroffen sind. A 52
22. Körper aus Gelee
Ausfluss 8 Tage nach ihrer Periode, färbt das Leintuch gelb und bildet Flecken von der Grösse eines Sixpence-Stücks auf ihrem Hemd; mit grosser Mattigkeit und Abzehrung des ganzen Körpers, stechende Schmerzen an den Fusssohlen beim Umhergehen und Zittern über den ganzen Körper, während des Ruhens fühlte sie sich, als ob der ganze Körper aus Gelee bestehen würde, anhaltend während einiger Tage. A 156
23. Vor- und Zurückwanken, hin und her
Kopfschmerz, mit Schwindel und Kreiseln; Pulsieren und Zucken im Kopf; vor und zurück wankend beim Gehen; Ruhen bringt Erleichterung. A 16
Ziehender Schmerz in beiden Schläfen; ein Gefühl von andauerndem Ziehen von einer zur anderen Seite, stärker beim Ausruhen, mit einem Gefühl, als ob der Kopf andauernd von einer Seite zur anderen wackelt. A 26
Menstruation stoppt für 24 Std; kehrt zurück und hält an für 2 1/4 Std. mit dem Gefühl, als ob der ganze obere Teil ihres Körpers hin und her schwankt [wabbling], von den kurzen Rippen bis zum Kopf; sie hat leicht das gleiche, wunde Gefühl in ihren Füssen. A 164
Wenn sie den Oberkörper von rechts nach links drehte, wurde ihr schwarz vor den Augen, und sie konnte nur mit Mühe etwas sehen; was sie hörte, schien von weitem zu kommen, fünf Minuten anhaltend (...) A 258
24. Kraftlose Arme
(...) die Stiche strahlen entlang der rechten Seite nach oben aus, passieren die rechte Schulter, hinunter bis zur Mitte des Armes, wo sie erneut zunehmen, danach im linken Arm erscheinen, und die Arme schliesslich vollständig kraftlos herabfallen (...) A 29
Einige aufeinanderfolgende Stiche im rechten Deltoidmuskel, so dass sie alle Kraft in ihrem Arm verliert. A 218
Der ganze obere Körperteil, vor allem die Arme schmerzen, als ob sie müde wären. A 253
Zittern des rechten Armes, sie ist nicht fähig, ihn still zu halten. A 213
Ein lähmender Schmerz im rechten Arm, so dass sie mit Nähen aufhören musste. A 214
Krampfartige Schmerzen in den Muskeln des rechten Armes, als ob einige Muskelfasern gequetscht wären. A 215
Von der oberen, inneren, rechten Seite des Arms, hinunter zum Ellbogen, ein Schmerz, als ob die Muskeln von den Knochen geschlagen wären; sie kann den Arm nur mit Mühe bewegen. A 217
25. Wie eine Krankheit, etwas Schmerzhaftes
Druck in der Mitte der Brust, beim Bücken als ob es zu eng sei, für einige Stunden; die Brüste vergrössern sich mit drückenden Schmerzen in ihnen, als ob etwas Schmerzhaftes durch sie hindurch gehen würde (...) A 181
Empfindung in den Extremitäten, als ob eine Krankheit in ihnen wäre. A 211
26. Starkes Herzklopfen
Herzklopfen mit langsamem Puls; sie glaubt, das Klopfen ihres Herzens müsse von weitem hörbar sein, mit Druck auf der Brust. A 196
Gefühl in der Brust, als ob alles zu eng sei, sie kann den Druck der Kleidung nicht aushalten, gewaltiges Schlagen in der Herzgegend und Pein, in der Ruhe wie auch bei Bewegung den ganzen Nachmittag. A 180
Vier Stunden bevor die Menstruation erscheint, starkes Herzklopfen, welches aufhört, wenn der Fluss beginnt. A 197
27. Enge, Völle und Druck in der Brust
A 179-182, 189, 196
28. Husten
Unter dem Kehlkopf ein Gefühl, als ob etwas dort stecken würde mit kurzem, trockenem, hackendem Husten. A 169
Er träumt zwei Nächte in Folge, dass er an einem chronischen, trockenen, ermüdenden, verzehrenden Husten leidet, welchen er heilt in vierundzwanzig Stunden mit einer Gabe Eupion. A 280
Harter, leidender, trockener Husten, mit stechenden Schmerzen im linken Brustkorb, welche regelmässig sich jeden Winter wiederholen. A 174
Rauher, kratzender, metallischer, trockener Husten, als ob er ranziges Fett oder nachher einen Brandy genommen hätte. A 173
Husten den ganzen Tag mit Kitzeln in den Bronchien, mit grau-gelbem dickem Auswurf, nach faulen Eiern schmeckend. A 176
A 171, 172, 175, 177, 178
29. Zähne
(...) als das Stechen verging, hatte sie Schmerzen in den vorderen oberen Zähnen als ob sie ausfallen würden, wodurch sie die Zähne zusammenpressen musste, weil sie das Gefühl hatte, sie zu verlieren, während sechzehn Stunden (...) A 34
Am Morgen ein Gefühl, als wenn die Zähne tief eingebettet wären, in einer weichen Art und Weise, ohne Schmerzen. Sobald sie etwas in ihren Mund nimmt, verschwindet dieses Gefühl für einige Tage; die Zähne sind auf beiden Seiten schmerzhaft, als ob sie locker wären, was nicht der Fall ist. A 71
Eine Art von Kribbeln in den vorderen Zähnen; ein Gefühl, als ob das Zahnfleisch geschwollen wäre und die festsitzenden Zähne herausfallen würden. A 74
Stechende Schmerzen, in den linken hinteren Molaren; sie fühlen sich schwammig und locker an. A 77
A 72, 73, 75, 76, 78
30. Fett
Unempfindliches Gefühl im Mund, als ob es mit heissem Fett verbrannt wäre. A 90
Rauher, kratzender, metallischer, trockener Husten, als ob er ranziges Fett oder nachher einen Brandy genommen hätte. A 173
31. Kann nicht gehen
Sie kann nicht gerade gehen, wegen entzündlichen Schmerzen im Abdomen; die Schmerzen werden schlimmer durch Husten, Niesen oder Schneuzen, obschon sie einen Fuss vor den andern setzte. A 115
Starke Rückenschmerzen während der Menstruation, so dass sie sich an etwas lehnen und stützen musste, was Erleichterung brachte. A 201
Brennende Schmerzen in den Waden; die selbe Empfindung hat sie in ihren Schenkeln, was sie daran hindert einen grossen Schritt zu machen oder zu stehen; es fühlt sich an, als ob die Sehnen in den Schenkeln zu kurz wären; für zwölf Stunden. A 238
A 231
32. Knochen, Muskeln, Sehnen
Im Mittelfingergelenk der rechten Hand ein plötzlicher, klopfender Schmerz, mit der Empfindung, als ob die Knochenenden zu breit wären und nicht genug Platz hätten in ihrer Gelenkmuskulatur. A 227
In beiden Schenkeln ein spannender Schmerz, als ob die Haut und die Muskeln zu kurz wären, so dass sie nur mit Mühe treppauf gehen kann, und wenn sie sich vom Stuhl erhebt, muss sie für eine kurze Zeit hinken, bis sie sich an die Bewegung gewöhnt hat. A 231
Brennende Schmerzen in den Waden; die selbe Empfindung hat sie in ihren Schenkeln, was sie daran hindert einen grossen Schritt zu machen oder zu stehen; es fühlt sich an, als ob die Sehnen in den Schenkeln zu kurz wären; für zwölf Stunden. A 238
Auf der hinteren Seite des Oberschenkels (vom Femurhals zur Kniekehle), eine schmerzvolle Empfindung, als ob die Muskeln vom Knochen gerissen wären, dies vor allem beim Hinaufsteigen, Bücken oder Sitzen, verschlimmert durch die geringste Berührung, mit dem Gefühl, als ob die Knochen betroffen wären. A 233
Von der oberen, inneren, rechten Seite des Arms, hinunter zum Ellbogen, ein Schmerz, als ob die Muskeln von den Knochen geschlagen wären; sie kann den Arm nur mit Mühe bewegen. A 217
33. Schmerzen vergehen und kommen an anderer Stelle wieder
Am ersten Tag ihrer Menstruation, hat sie einige aufeinanderfolgende, sehr schmerzhafte Stiche in der Mitte der Fusssohle, die ihre Zehen nach unten ziehen; nach einer halben Stunde vergeht die Verkrampfung, aber es folgen ihr für eine ganze Stunde starke Bauchkrämpfe, so dass sie sich niederkauern muss, danach grosse Mattigkeit und Schlaf. A 247
Stechender, ziehender Schmerz im Hinterkopf, ziehend entlang des linken Halsmuskels hinunter in die Brustwirbelgegend; ebenso fühlt sie diesen stechenden Schmerz in der Mitte der Brust bei jedem Atemzug, während drei Stunden am Nachmittag; als das Stechen verging, hatte sie Schmerzen in den vorderen oberen Zähnen, als ob sie ausfallen würden, wodurch sie die Zähne zusammenpressen musste, weil sie das Gefühl hatte, sie zu verlieren, während sechzehn Stunden; danach fühlte sie ein Stechen in der Mitte des rechten Schulterblattes, verschlimmert durch jede Einatmung, und ebenso ein Stechen in beiden Schläfen, wiederkehrend in Abständen. A 34
A 62, 129, 132, 188
34. Unterbrochen und wiederkehrend
Kolik häufig unterbrochen und wiederkehrend, nach drei Stunden, reichlicher weisser Ausfluss aus der Vagina, anhaltend für einige Stunden, doch die Kolik verging und wiederholte sich nicht mehr. A 126
Zucken im rechten Handgelenk, periodisch wiederkehrender Verrenkungsschmerz. A 225
Während der Menstruation, ein schmerzvolles Drehen tief im Bauch, sich ausdehnend zum Rektum, unterbrochen und wiederkehrend; sobald die Schmerzen aufhören beginnt der Fluss wieder. A 163
Ein drehender Schmerz im Abdomen, fünf Minuten anhaltend, und jede Viertelstunde wiederkehrend, nur besser beim Niederkauern. A 123
A 104, 133, 158, 164-166, 168, 174, 265, 275, 287
35. Wandernde, manchmal gleichzeitig auftretende Schmerzen
Einige Stiche in der Mitte des Scheitels, die den ganzen Kopf durchdringen, was grosse Mattigkeit verursacht, so dass sie sich hinlegen muss; grosse Schläfrigkeit, und die Augen schliessen sich unwillkürlich; nach einiger Zeit des Ruhens, schreckt sie wegen schmerzhafter Stiche im rechten Hüftgelenk hoch; welche reissende Schmerzen in den Oberschenkeln auslösen; die Stiche strahlen entlang der rechten Seite nach oben aus, passieren die rechte Schulter, hinunter bis zur Mitte des Armes, wo sie erneut zunehmen, danach im linken Arm erscheinen, und die Arme schliesslich vollständig kraftlos herabfallen; die Stiche strahlen auch vom Hüftgelenk über die äusseren Bauchwände zu den Geschlechtsteilen, wo sie ein sehr schmerzhaftes Gefühl auslösen, als ob alles zusammengepresst würde, gleichzeitig Hitze in den Wangen, ohne Durst während fünf Stunden. A 29
Plötzliche, sehr heftige Stiche entweder im Kniegelenk oder im Fussgelenk, manchmal gleichzeitig in mehreren Gelenken, mit einem Gefühl von innerer Hitze, als ob Fieber einsetzten wollte. A 235
A 34,153, 182, 254, 264
36. Im ganzen Körper
Grosse innere Ruhelosigkeit, durch den ganzen Körper, am Abend im Bett; jedes Teilchen zittert und ist in einer vibrierenden Bewegung. A 251
Übelkeit beim Aufrichten, mit viel Durst, reichlicher Menstruation und Zittern durch alle Glieder (...) A 105
(...) ebenso schien sie eine Art Krampf durch den ganzen Körper zu fühlen, und als sie zu vollem Bewusstsein kam, war die rechte Wange kalt; sie fühlte Kälte in ihrem Mund, vor allem die rechte Zungenspitze fühlte sich kalt an, ebenso die ganze rechte Körperseite, das alles verging allmählich. A 258
Im Sitzen schiesst ein elektrischer Stich durch den ganzen Körper, so dass sie ängstlich wird und nicht verstehen kann woher dieser kommt. A 255
A 108, 156, 209, 250, 256, 261, 282
37. Stiche
Drei Stiche in schneller Folge auf der rechte Seite des Hinterkopfs, am Morgen, im Bett. A 35
Drei aufeinanderfolgende Stiche in der linken Seite, unter den kurzen Rippen, gegen das Herz. A 193
Einige starke Stiche in der linken hinteren oberen Brust, beim Schreiben. A 185
Mehrere aufeinander folgende Stiche am äusseren Rand des linken Auges. A 41
Mehrere aufeinanderfolgende Stiche um den Nabel. A 112
Auf der linken Seite des Abdomens ein kneifender Schmerz, als ob eine kleine Stelle mit einer Nadel gezwickt würde. A 118
Ein flüchtiger Stich in der linken unteren Brust, das Atmen verhindernd. A 183
Wenn sie einen tiefen Atemzug macht und den Körper streckt, stechende Schmerzen in der Mitte der Brust; wenn sie leicht atmet, fühlt es sich an, wie der Schmerz eines entzündeten Teils. A 186
Stechende Schmerzen beginnend am Vorderarm, bis zum Ellbogen, gehen um ihn herum und erstrecken sich über alle Finger. A 220
A 14, 23, 27, 29, 30- 32, 34, 54, 62, 104, 130,157, 160, 184, 187, 190-192, 194, 195, 197, 216, 218, 221, 222, 224, 226, 232, 235, 243, 244, 247, 248, 255, 256, 275
38. Menses
Die Menstruation hört am dritten Tag fast auf; am vierten Tag um 9 Uhr morgens hat sie Übelkeit mit Speichelfluss; sie ist sehr verwirrt, sie hat keine Lust zu sprechen; das hält an für 10 Minuten, dann beginnt ihre Periode reichlich zu fliessen für einige Stunden und dann vergehen alle ihre Beschwerden. A 166
Nachdem der Menstruationsfluss unterbrochen war, Nasenbluten im rechten Nasenflügel beim Bücken, gefolgt von Schwindel und Trübheit vor den Augen, am Nachmittag. A 62
Schneidende Schmerzen im Abdomen während der Menstruation; wenn der Schmerz vergeht, ist der Ausfluss immer sehr reichlich; das Blut ist rot und sehr dünnflüssig. A 122
Die Menstruation setzt vier Tage zu früh ein und zu reichlich, es ist eigentlich mehr eine Flut, (es war vorher gerade das Gegenteil, wenig am ersten Tag und reichlich am zweiten und dritten Tag); zur gleichen Zeit wundes Gefühl in der Brust; während des Atmens, Stechen in der Mitte der Brust und im Herzen, welches auch den Atem nimmt. Am dritten Tag nehmen die Schmerzen ab. A 160
Spärliche Menstruation; die reissenden Bauchschmerzen gegen die Genitalien, die sie meistens hatte, sind nicht erschienen. A 167
A 105, 110, 117, 161, 162, 168, 197
39. Wie schwanger, wie in den Wehen
In den Muskeln der linken Bauchseite, ein schmerzvolle Spannung, vom Beckenknochen schräg abwärts, gleich dem was sie einst fühlte während der Schwangerschaft. A 116
Stechend ziehende Schmerzen, beginnend im Kreuz, durch die Beine bis in die Zehen, ebenso breiten sie sich in den Bauch aus, wie ein Druck nach unten, als ob sie in den Wehen liegen würde, mit häufigem aber erfolglosem Stuhldrang; nach vier schmerzvollen Stunden setzt ihre Menstruation sehr reichlich ein und der Rückenschmerz hört auf, doch die Schmerzen in den Oberschenkeln halten an bis sie zu Bett geht; während dieser Zeit hat sie ziehende Schmerzen in der linken Seite des Gesichts. A 228
40. Jucken der Genitalien
Ein brennender, stechender, beissender Schmerz mit Schwellung zwischen den Schamlippen, augenblicklich erleichtert durch Reiben, anschliessend wird das Brennen stärker. Nach dem Waschen mit kaltem Wasser fühlen sich die äusseren Genitalien steif und dumpf an, mit Neigung zu Wundheit und Rohheit. Dies sind begleitende Effekte. A 152
Das Jucken in den Genitalien durchdringt den ganzen Körper; nachts kann sie nicht im Bett bleiben und muss aufstehen; schlimmer im Liegen oder Sitzen als während Bewegung. A 262
Wiederholtes Jucken an den weiblichen Geschlechtsteilen, häufig vergehend und wiederkehrend während des ganzen Tages. A 265
Der Juckreiz im Schambereich ist am Abend schlimmer, mit Schmerzen im Brustbein, als ob es roh wäre. Wenn sie es berührt oder sich im Bett wendet, kann sie die Schmerzen kaum aushalten. A 153
Während eines nagenden Schmerzes in der rechten Schamlippe, ein Gefühl von Druck im unteren Teil der Brust, mit Empfindung von Wundheit, am stärksten gegen Abend. A 182
41. Blutungen
Häufiger Tenesmus am Morgen, worauf aber kein Stuhl folgt, es entleert sich jedes Mal nur etwa eine Tasse voll Blut, was sie sehr schwächt. A 138
A 55, 59-62, 137, 139, 142, 155
42. Rauh, roh
Die untere Lippe ist geschürft und schmerzhaft, wie wenn sie rauh wäre. A 65
Der vordere Teil der Zunge ist rauh wie eine Raspel. A 88
A 92, 152, 153
43. Knoten
Ein Knoten im Nackenmuskel, auf der linken Seite, zwei Zentimeter unter dem Processus mastoideus, von der Grösse eines Hühnereis, brennend und pulsierend, der sie am Drehen des Halses hindert. A 198
Ein kleiner Knoten am linken Vorderarm, der von der Grösse einer weissen Bohne allmählich zur Grösse eines Hühnereis wächst, wird rot, heiss und entzündet, als ob er aufbrechen würde, was aber nicht geschieht; der Knoten bewegt sich hinauf zum Ellbogengelenk, wo er schliesslich verschwindet. A 259
A 84
Eupionum leidet an formgebenden Prozessen, am Eingebundensein in den Zyklus von Werden und Vergehen. Das Formulieren von Gedanken Th 4, das Schreiben, sowie das Handeln Th 24 ganz allgemein sind erschwert. Die optische Wahrnehmung der strukturierten Welt ist in Mitleidenschaft gezogen Th 17-19.
Wir können uns einen Menschen vorstellen, der Mühe hat, seinen Tagesablauf erfolgreich zu gestalten. Jemand, der sich immer wieder aus seinen vorübertreibenden Gedanken gerissen fühlt und so schmerzlich die Konfrontation mit der realen Welt erlebt.
Die Menstruation Th 38, die Schwangerschaft und die Geburt sind mit Angst und Leiden besetzt. Alles, was diesem Menschen die Wahrnehmung des Körpers aufzwingt, etwa eine Krankheit, eine Gewichtszunahme oder der Alterungsprozess, ist unerträglich.
Eupionum ist gepeinigt durch Schmerzen, die kommen und gehen, die umherwandern oder gleichzeitig an verschiedenen Stellen empfunden werden. Es ist, als ob sich sein “verdichteter Körper“ unliebsam in Erinnerung rufen würde.
Eine ähnliche Assoziation lassen die fast ausschliesslich stechenden Schmerzen Th 37 zu. Es ist, als sollten die Dinge auf den Punkt gebracht und damit besonders verdeutlicht werden.
Der Kopf scheint zu voll, das Gehirn geschwollen Th 7, sie leidet an herauspressenden Schmerzen Th 8, wie wenn sich der „Gelee“ ausbreiten wollte.
Auffallend viele Symptome betreffen die Zähne, welche sich weich eingebettet oder locker anfühlen, die gefestigte Materie scheint keinen Halt finden zu können Th 29.
Egotrophie
Wenn Eupionum seine Vorstellung von Vollkommenheit zu realisieren versucht, schwebt ihm ein formloses Dasein vor, in dem er sich überall wohl und leicht fühlt. Eine Körperwahrnehmung hat er gar nicht nötig Th 2. Er braucht nur wenig Schlaf Th 15 und kaum Nahrung Rep.
Er wird mit einem besonders guten Gedächtnis brillieren, braucht sich nichts aufzuschreiben und wird es nicht für sinnvoll oder notwendig halten, seinen Einfallsreichtum in die Realität umzusetzen. Er ist ein Phantast, der viele Worte macht, denen aber keine Taten folgen.
Wenn er sein Verlust-Erleben kompensiert, wird Eupionum grossen Wert auf das Realisieren seiner Einfälle legen. Allem möchte er die passende Form geben und Dinge besonders detailliert veranschaulichen. Sein Alltag ist möglichst unveränderlich strukturiert. Seinen Körper wird er in sämtlichen Abläufen zu erfassen und zu erklären versuchen. Möglicherweise legt er auch bewusst an Gewicht zu, um sein Erscheinungsbild zu festigen. Ein erhöhtes sexuelles Verlangen ist gut vorstellbar. Vielleicht versagen dabei aber die körperlichen Funktionen, da sein Grundproblem mit der Umsetzung von Ideen auch hier besteht.
Egolyse
In dieser Phase resigniert Eupionum angesichts der Tatsache, dass er auf seinen Körper angewiesen ist. Seine inneren Empfindungen oder Impulse von aussen verwirren ihn, er kann sie nicht mehr einordnen Th 5. Er verliert seine Struktur, seine Stabilität, sein Körper ist wabbelig Th 23, er fühlt sich, als ob der ganze Körper aus Gelee bestehen würde Th 22. Alles scheint von einem ungeformten Zustand direkt in Auflösung überzugehen.
Alterolyse
Festgelegte, konkrete Dinge können Eupionum in Wut versetzen. Er verabscheut es, in der Arbeitswelt ständig auf Normen festgelegt zu werden. Aber auch Alten, kranken oder übergewichtigen Menschen kann er mit Herablassung begegnen. Er wirft ihnen vor, sich nicht ausreichend zu pflegen oder instand zu halten. Er ekelt sich vor ihnen, da sie ihm die Vergänglichkeit der Materie vor Augen führen.
Welche „Conditio humana“ lehnt er ab? Wo wünscht er sich Vollkommenheit?
Eupionum lehnt den Prozess ab, wonach eine Idee sich verdichten, quasi aus der geistigen Welt in eine feste Struktur „gerinnen“ muss. Früher glaubte man sogar, dass ein Mensch durch das Gelieren von Körpersäften entsteht.
Eupionum will sich diesem Teil der Einbindung ins zyklische Werden und Vergehen entziehen. Er möchte sich dem Körper entsagen und statt dessen leicht und formlos in die Ewigkeit gelangen.
Wo erlebt er deshalb ein Nichtgenügen, einen Verlust?
Eupionum verliert dadurch die Möglichkeit, seine Ideen zu konkretisieren, die Ideen verlassen sie leicht Th 4. Die Wahrnehmung der geformten Welt ist erschwert, Gegenstände erscheinen blass Th 17-19. Die eigenen Körperfunktionen werden unverständlich Th 5. Handlung Th 24 und Fortbewegung Th 31 sind behindert. Der Körper wird instabil erlebt Th 23, 32, es scheint, als ob er aus Gelee bestehen würde Th 22.
Was empfindet er infolge der Ablehnung als Bedrohung oder als Strafe?
Eupionum fühlt sich bedroht durch seine Körperlichkeit. Körperfunktionen sind verwirrend oder beängstigend Th 5. In seinen Träumen fürchtet er, ins Wasser, d.h. in die manifeste Welt zu fallen Th 11.
Wie könnte sich ein bewusster Umgang mit der Grundproblematik darstellen?
Wenn es Eupionum gelungen ist, insofern Boden unter die Füsse zu bekommen, als er sich mit dem Werden und Vergehen in dieser Welt versöhnt hat, wird er sich bemühen, immer nur eine Idee aufs Mal von Anfang bis Ende in die Welt zu bringen. Diese Fähigkeit könnte eine Frau zum Beispiel als Geburtshelferin nutzen.
Körper aus Gelee Th 22
Als Metapher zu oben dargestellter Hypothese finden wir im GWF:
Aristoteles behauptet, menschliches Leben sei aus geronnenem Menstruationsblut gemacht. Plinius nannte das Menstruationsblut die „materielle Substanz der Fortpflanzung“ und verglich es mit der Bildung „eines Quarkes“ der später, im Laufe der Zeit, auflebt und zu der Form eines Körpers heranwächst.
Nackte Männer und alte Frauen Th 10
Sie sind beide nicht — oder nicht mehr — dem weiblichen Zyklus unterworfen. Das alte Weib kann Kraft und Energie des Lebenssaftes in sich behalten, ist nicht mehr damit konfrontiert „neue Köper zu bilden“. Auf Grund dessen wird ihr Weisheit zugesprochen. Die Traumsituation scheint auch eine Kastration männlicher Potenz darzustellen. Tertullian erklärte: „Das Königreich des Himmels steht für Eunuchen offen,“ und Lazarus predigte die Erlösung bringende Tugend der Nacktheit und der Selbstentmannung GWF.
Die nackten Männer sind den alten Frauen unterlegen, ihre Potenz ist unwirksam, es kann kein Zyklus des Werdens, des „Gelierens“ in Kraft gesetzt werden.
Drei Ochsen verfolgen sie Th 14
Hier scheint die kastrierte Manneskraft sie zu verfolgen. Die Zahl Drei wird kabbalistisch als Zahl des weiblichen Prinzips, des Willensentschlusses und Tatimpulses zu entsprechender Formgebung gedeutet. Sie symbolisiert auch die Trinität von Schöpfer – Erhalter – Zerstörer, resp. von Jungfrau – Mutter – Alter. In jedem Fall erkennen wir den Zyklus von Formgebung und Auflösung.
Gefühl wie an den Haaren gezogen Th 9
Tantrische Weise behaupten, dass offenes oder gebundenes Haar die kosmischen Kräfte des Erschaffens und Zerstörens aktiviere. Die Blindheit, sowie die abgeschnittenen Haare des biblischen Samson, sind mythische Metaphern für die Kastration GWF.
Stiche Th 37
Im Zusammenhang mit diesem flüchtigen Stoff (Eupionum ist ein leicht flüchtiges Oel) gibt es die Assoziation an einen Schmetterlingsjäger, der seine Beute festnagelt. In mehreren Symptomen werden drei aufeinanderfolgende Stiche empfunden. Dies kann gedeutet werden wie eine peinigende Aufforderung, zur Handlung zu schreiten, die Drei ist wie oben erwähnt die Zahl des Tatimpulses.
Wind Th 20
Der Wind bläst ihr lange und stark in die Ohren. Sie empfängt den Geist, den Lebensatem des Universums. Der Wind ist das Formlose, das Nicht-Greifbare, das Nicht-Körperliche LdtS.
Wasser Th 11
Angstvoller Traum, ihr Kind oder sie selber sei in Gefahr, ins Wasser zu fallen. Alle Wasser sind symbolisch für die grosse Mutter und stehen im Zusammenhang mit Geburt, dem weiblichen Prinzip, dem ständigen Fliessen der manifesten Welt LdtS. Sie hat also Angst, in die manifeste Welt zu fallen. Ihr Kind kann ebenso als reales menschliches Wesen wie auch als geistiges Kind, d.h. als Idee interpretiert werden. Es soll nicht manifest werden.
Ein Mann führt sie über die Brücke Th 12
Das Überqueren des Stromes ist häufig ein Symbol für das Durchschreiten der Welt der Illusion, um die Erleuchtung zu erlangen LdtS. Der Mann, als Bild ihres eigenen männlichen Prinzips (Weisheit, Norm, Plan), soll sie über die Brücke führen. Sie will also nicht kraft ihrer weiblichen, schöpferischen, formgebenden Eigenschaften zur Erleuchtung gelangen.
Jucken der Genitalien Th 40
Eupionum unterdrückt sexuelles Verlangen, da dieses mit der „formgebenden“ Möglichkeit von Schwangerschaft und Geburt in Verbindung steht. Körperlich scheint es sich aber bemerkbar zu machen in genitalem Jucken, das den ganzen Körper durchdringt; oder Jucken, das durch Reiben besser wird; nach Waschen mit kaltem Wasser fühlen sich die Genitalien steif und dumpf an. Der Juckreiz erscheint auch in Verbindung mit Schmerzen in der Brust – ob sich da ein liebesbedürftiges Herz meldet?
Fett Th 30
Galt in Naturreligionen als der Sitz des Lebens und sollte die Kräfte des Körpers besitzen, dem es entstammte LdtS. Ein Gefühl im Mund wie von ranzigem Fett, oder wie mit heissem Fett verbrannt. Der Sitz des Lebens ist ranzig geworden oder verbrennt ihn.
Herzklopfen von weitem hörbar Th 26
Das Klopfen scheint durch den wabbeligen „unbegrenzten“ Körper frei im Raum zu ertönen, vergleichbar mit dem Schall eines Tones im Wasser, der weithin hörbar ist.
Blutungen Th 41
Auslaufen des Lebenssaftes und Lösen der Bindung an die materielle Form.
Zur Ablehnung der Körperlichkeit: MMH
Kalium carbonicum hat das Gefühl, dass ihn sein Körper daran hindert, die unveränderbare Wahrheit zu erkennen.
Sabadilla hat das Gefühl, dass sein Körper zu klein sei für seine Seele und absolut von ihr getrennt.
Asarum möchte reiner Geist sein. Es lehnt den Körper und das diskursive Denken ab.
Hamamelis verweigert die Inkarnation, und lehnt ab, spirituelles Wachstum durch Erfahrung machen zu müssen.
Zur Vergänglichkeit des Körpers: MMH
Kreosotum lehnt die Vergänglichkeit und Veränderlichkeit des materiellen Körpers ab.
Cadmium wird durch die Zyklen und Veränderungen der Schöpfung daran erinnert, dass auch er selber verweslich ist.
Calcium fluoricum will den Lebensrhythmus stoppen und unveränderlich werden.
ZUR SUBSTANZ
Eupionum wird durch die fraktionierte Destillation von Buchenholzteer gewonnen. Es ist die leichtere Fraktion, ein leicht flüchtiges Öl. Die schwerere Fraktion ist Kreosotum.
“Kreosot ward zuerst von Reichenbach als derjenige Stoff des Holzrauchs, Holzessigs und Theers erkannt, welcher das Fleisch vor Fäulniss bewahrt und daher auch mumificirendes Princip benannt“ NT.
Kreosotum akzeptiert die Vergänglichkeit und Veränderlichkeit materieller Körper nicht. Es möchte eine dauerhafte Existenz, ohne sich den ständigen Veränderungsprozessen seiner vegetativen Körperfunktionen auszusetzen (...) MMH.
Die Eigenschaften der Substanzen geben den jeweiligen Hypothesen eine zusätzliche Grundlage. Die Ablehnung der Veränderlichkeit ist beiden Mitteln gemein. Kreosotum jedoch ist gefestigt in der Materie. Wie der Teer, welcher den Boden abdichtet, möchte es undurchlässig und unverändert bleiben. Eupionum hingegen möchte schon gar nicht Materie werden und leidet an der Vergänglichkeit, weil sie ihn zwingt, sich den körperlichen Zyklen von Werden und Vergehen zu unterwerfen.
ANMERKUNGEN
In folgenden Repertoriums – Rubriken fehlt Eupionum.
Zähne; locker; Empfindung
Zähne; schwammig an, fühlen sich
Zähne; Schmerzen; Allgemein; Zusammenbeissen Zähne; Angst, aus Furcht sie könnten herausfallen
QUELLEN
Überarbeitung im Rahmen der Arzneimittelstudiengruppe Basel II, März 2001
|A

NT
LdtS
GWF
MMH
Bild
|Allen T.F., The Encyclopedia of pure Materia Medica, New Delhi 1988, Band 4|
Noack / Trinks, Handbuch der homöopathischen Arzneimittellehre, Band I, Nachdruck, Göttingen 1984
Cooper, J.C., Illustriertes Lexikon der traditionellen Symbole, Wiesbaden 1986
Walker, Barbara G., Das geheime Wissen der Frauen, Zweitausendeins, Frankfurt 1993
Preis Stefan, Mattmann Peter, Weihe Christoph, Studer Susanne, Weiss Karl: Materia Medica Homoeopathica - revidiert nach Dr. Alfonso Masi-Elizalde, Luzern 1996/97
Esther Ostermünchner