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Die Studie untersucht die Auswirkungen der per 2010 vorgesehenen Aufhebung der Exportsubventionen für Apfelsaftkonzentrat auf die Schweizer Apfelbranche. Zu diesem Zweck wurde ein partielles, dynamisches Gleichgewichtsmodell (SAPEM) entwickelt. Nach der Prognose der Entwicklung der Märkte für Äpfel und für daraus hergestellte Produkte bis 2013 (Referenzszenario mit Exportsubventionen), werden zwei Szenarien analysiert: 1) die Aufhebung der Exportsubventionen für Apfelsaftkonzentrat und 2) die Erhöhung von Direktzahlungen pro Hochstamm-Feldobstbaum. Die Simulationen zeigen, dass sich eine Aufhebung der Exportsubventionen mittelfristig geringfügig auf den Tafeläpfelmarkt auswirkt, während sich das Marktgleichgewicht von Apfelsaftkonzentrat stark verändert und im Modell einen Rückgang der Anzahl Hochstamm-Feldobstbäume zur Folge hat, wobei das Modell bestimmte Parameter nicht berücksichtigen kann. Eine zusätzliche Erhöhung des Beitrags pro Hochstamm-Feldobstbaum um Fr. 5.- kann diese zusätzliche Abnahme nicht bremsen.
Der Landwirtschaftssektor als Ganzes erwies sich als robust gegenüber dem COVID-19-Schock. Doch wie wirkte sich die Pandemie auf die einzelnen Unternehmen dieses Sektors aus? Am Beispiel der Schweiz zeigen wir erstmals auf, wie Importeure landwirtschaftlicher Erzeugnisse die Pandemie wirtschaftlich überstanden haben.
Die agrarökonomische Forschung verwendet eine Vielzahl von Methoden und Ansätzen, um bestehende und neue politische Massnahmen zu beurteilen. Dies ist die Grundlage für eine Agrarpolitik, die nachweislich etwas bewirkt, also evidenzbasiert ist.
Agroscope hat die landwirtschaftlichen Veränderungen der letzten zwanzig Jahre in drei Schweizer Regionen untersucht und sie mit drei Visionen verglichen: Avenir Suisse, Schweizerischer Bauernverband sowie Vereinigung Landwirtschaft mit Zukunft.