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Wie das bei Naturkatastrophen so ist, geht es nicht lange, dann werden die Sozialen Netzwerke mit spektakulären Bildern geflutet. Auch bei Hurrikan «Harvey», der in der US-Grossstadt Houston in Texas grosse Schäden anrichtete. Doch nicht immer sind diese Bilder echt.
Auf Twitter machte zum Beispiel ein Bild die Runde, welche den Flughafen «George Bush» in Houston komplett unter Wasser zeigen sollte.
Doch das Bild ist nicht echt. Es stammt von der Website climacentral.org und ist eine Simulation, die den Flughafen «La Guardia» in New York zeigt. Es soll aufgezeigt werden, was der Klimawandel anrichten könnte.
Ebenfalls gefälscht ist folgendes Bild, das einen Hai auf der Autobahn zeigt.
Das will aber nicht heissen, dass im Moment keine gefährlichen Tiere in den Fluten Houstons anzutreffen sind. Zurzeit treiben nämlich gerade unzählige Feuerameisen über das Wasser. Und das sieht ziemlich spektakulär aus.
Die Insekten schliessen sich zu Tausenden zusammen und bilden ein Floss. In der Mitte befindet sich die Königin und die Larven. Die untersten Ameisen verknüpfen sich so eng miteinander, dass das Wasser nicht durch den Knäuel dringen kann. So kann der Stamm trotz einer Flut überleben.
Die Feuerameisen können in diesen Strukturen für mehrere Wochen durchhalten, doch sie suchen ständig nach trockenem Land, das sie kolonialisieren können.
Personen, die sich mit einem Boot durch die Wassermassen von Houston bewegen müssen vorsichtig sein. Kommen sie mit den Ameisen in Kontakt, könnten diese an Bord klettern und beträchtliche Schäden anrichten. (cma)