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Die Architektur der Zweiten Moderne beansprucht Objektivierbarkeit und Ratio-nalität, ohne das Subjekt zu vernachlässigen.
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Die Architektur der Zweiten Moderne verschliesst sich gegen aktuelle postmoderne und nostalgische Tendenzen, ohne die Bezüge zur Architek-turgeschichte zu verleugnen.
3
Die Zweite Moderne verlangt nach einer ‹Neuen Abstrakti-on›, welche Figürliches und Gegenständliches verbindet. Sie ist bildhaft und abstrakt, scharf und unscharf, seriell und situativ, brüchig und kräf-tig.
4
Die Zweite Moderne denkt in Dichotomien, weil sie weiss, dass jede Entwicklung nicht ohne ihre (paradoxen) Neben-folgen betrachtet werden kann.
5
Die Architektur der Zweiten Moderne baut ihre eigene Fik-tionen, da Konzepte nicht mehr reichen, um die Komple-xität der Wirklichkeit zu erfas-sen.
6
Die Zweite Moderne steht für Experimentalismus, um Denk-korsette zu sprengen und neue Handlungskonzepte für die Gegenwart zu gewinnen.
7
Die Architektur der Zweiten Moderne schafft ihren Kontext selbst, unabhängig vom tatsächlichen Ort.
8
Die Zweite Moderne steht für den Willen, die Unübersicht-lichkeit der Wirklichkeit als solche zu anerkennen.
9
Die Zweite Moderne ist hyper-, trans- und inter- zugleich.
10
Die Architektur der Zweiten Moderne steht für Wandelbar-keit, Verschiebung, Auflösung und Flüchtigkeit. Ihre Eigen-schaft ist das Nicht-Feste.
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Die Infrastruktur der Zweiten Moderne liegt im Verborgenen: am Meeresgrund, im All oder an den Polen.
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Die Zweite Moderne sieht das Entwerfen als heuristische Herausforderung.