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Unsere Lymphe ist wie klares Quellwasser
Lymphe ist lateinisch und bedeutet soviel wie klares Quellwasser. Sie ist wichtig als Ver- und Entsorgerin für Billionen von Körperzellen.
In der Peripherie, im Aussenbereich der Blutbahnen verlangsamt sich die Strömung. Hier tritt der flüssige Blutanteil teilweise durch die Wand der feinen Kapillaren, den feinsten Blutgefässen, aus. Dieses ausgetretene, abgepresste Serum heisst jetzt Lymphe.
Das Blut hat mit dem Herz als Pumpe einen eigenen Kreislauf. Die Lymphe jedoch hat keine Pumpe.
Hier im Raum zwischen Kapillare und Zelle, also im Zwischenzellraum ist der eigentliche Versorgungsweg für die Zellen. Das Blutserum versorgt Zellen nur innerhalb der Blutbahn. Körperteile ohne Blutversorgung, z.B. Knorpel, Sehnen, Narben, auch die direkte Umgebung der Kapillaren werden jedoch von der Lymphe versorgt. Deshalb ist es wichtig, sie so fliessfähig zu halten, dass alle Körperzellen erreicht werden, auch ohne Pumpe.
Schulmedizin und Erfahrung nach Potamos®
Einerseits gibt es für den Begriff Lymphe die wissenschaftliche schulmedizinische Erklärung. Hier wird von Lymphgefässen und Lymphknoten als Filterstationen gesprochen und dass die Lymphe den Bauchraum über die Milchbrustgänge verlässt und in die linke obere subklavikuläre Vene fliesst.
Dr. med. A.H. Barth vom Potamos® Acidosezentrum, Britzingen teilt nach gründlichen anatomischen Studien eine andere Erfahrung. Dieser zufolge fliesst die im Zwischenzellraum verbleibende Restlymphe allmählich weiter zum Hauptlymphsee im Bauchraum. Sie wird dort in die Pfortadervenen aufgenommen und gelangt in die Leber. Von da fliesst sie weiter in die grosse untere Hohlvene und dann in den grossen Blutkreislauf.
Beispiele für Lymphe
In folgenden Beispielen ist lediglich die Form des Wassers ausserhalb der Zellen verändert, es handelt sich aber trotzdem noch um Lymphe:
- Liquor (Gehirn-Rückenmarksflüssigkeit),
- Corpus vitreum (Glaskörper im Auge),
- Synovia (Gelenkflüssigkeit)
- Blutserum (Blutflüssigkeit)
Die Zellen sind abhängig von der Lymphe, die sie mit Nährstoffen versorgt, aber auch von Abfallstoffen entsorgt. Krankheitssymptome entstehen so also durch eine Veränderung z.B. einer Verfestigung.
Wie kann sich die Lymphe verändern?
Durch die Übersäuerung des Gewebes.
Übersäuerung
Hier spielt der pH-Wert, also der Säure-Basenhaushalt eine entscheidende Rolle. Eine lebende Zelle produziert als Abfallstoff Säuren, die sie an die Lymphe abgibt. Dort binden Eiweisse diese Säuren und transportieren sie im Lymphfluss weiter. Die gleichzeitig frisch nachfliessende Lymphe stellt den gesunden Normalzustand um die Zelle herum wieder her. Die abfliessenden Säuren werden entweder von Nachbarzellen oder später von Leberzellen und Ausscheidungsorganen neutralisiert, wenn die Lymphe selber nicht genügend puffernde Basen mitführt und freigeben kann.
Acidotische Lymphblockade
In der Lymphe kann Säure nur bis zu einem gewissen Grad gepuffert werden. Wenn mehr Säure anfällt, übersäuert die Lymphe und sie wird zähflüssig. Die säurebedingte Verfestigung des in der Lymphe enthaltenen Eiweisses lässt die Umgebung der Zelle zunehmend erstarren. Wenn aber keine frische Lymphe mehr nachströmen kann, leidet die Versorgung der Zellen. Funktion und Leistung der Zellen werden zuerst eingeschränkt, schliesslich können Zellen auch absterben. Bei Potamos® heisst dies Acidotische Lymphblockade. Dieser Begriff wurde von Rosemarie Holzer geprägt.
Was bringt die Lymphe in Fluss?
Säure-Basen-Haushalt
Der Gehalt von Eiweisssubstanzen und Zuckerpolymeren entscheidet über die Flüssigkeit der Lymphe. Eine saure Umgebung verfestigt die Eiweisse so, wie wenn wir dem Eiklar Säure zugeben. Basen hingegen wie Basenüberschüssige Ernährung und Basenpulver verbessern den Fluss.
Wärme
Wie ein warmer flüssiger Pudding beim Erkalten fest wird, beeinflusst die Temperatur die Lymphe. Wenn kalte Glieder erstarren, sorgt Wärme, Kleidung, Wolldecke oder Wärmeflasche wieder für Verflüssigung.
Bewegung
Damit die Lymphe flüssig bleibt, muss sie bewegt werden. Aktiv über Gartenarbeit, Waldlauf oder passiv über eine Massage.
Tier-Milchfreie Ernährung
Ich empfehle eine basenüberschüssige Ernährung, frei von Tiermilchprodukten. Die Eiweisskonzentration in der Lymphe wird vom Körper selbst reguliert. Normalerweise gelangt kaum oder gar kein Fremdeiweiss dort hin. Eine grosse Ausnahme bildet das Tier-Milcheiweiss, das komplett als Fremdeiweiss aus der Nahrung ins Lymphsystem eingeschleust wird. Ein Teil wird vom Körper wieder ausgeworfen über Schleim, dünnen Stuhl. Der verbleibende Rest wird als Verfestigung an Faszien und anderen Gewebestrukturen deponiert.
Hier stellst du dir vielleicht die Frage und was ist denn mit anderem tierischem Eiweiss wie Fleisch, Fisch, Eier, geht dieses Fremdeiweiss auch direkt in die Lymphe?
Das Tier-Milcheiweiss bildet da eine Sonderform. Da ein Baby noch keine ausgebildetes Immunsystem hat, erhält es Immun-Abwehrzellen über die Muttermilch und diese gehen direkt über die Darmschleimhaut in die Lymphe, wo sie sofort ihrer Arbeit nachgehen können.
Was für ein Wunder der Natur! Wenn ein Baby jedoch Tier-Milch als Ersatz erhält, geht das genauso. Denn der kleine Körper erkennt erst nach einer Weile, dass ihm das nicht gut tut und will es wieder loswerden über Durchfall, Hautausschläge und wenn das immer ignoriert wird, mit Deponierung im Körper. Es tut mir immer leid, wenn ich kleine Kinder leiden sehe, dabei wäre die Lösung so einfach!
Du merkst, dieses Thema liegt mir persönlich am Herzen, denn auch ich war so ein Baby und habe die Tier-Milch versucht loszuwerden. Leider hatte man damals dieses Wissen noch nicht. Aber jetzt habe ich es und versuche Mut zu machen!
Dies ist kein wissenschaftlicher Artikel, sondern beruht auf Erfahrungswerten und soll zum besseren Verständnis für unseren Körper dienen. Hast Du noch Fragen, dann kontaktiere mich hier unverbindlich. Ich freue mich!
Gut Lymph-Fluss!