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Was beeinflusst den UV-Index?
Den UV-Index in der Schweiz misst MeteoSchweiz an vier Stationen: in Payerne, am Jungfraujoch, in Locarno-Monti und Davos. Der Wert ist abhängig von mehreren Faktoren: z. B. davon, wie viele Wolken den Himmel bedecken, in welchem Winkel die Sonne steht, wie dünn die Ozonschicht ist und wie hoch der Ort liegt.
Deswegen ist in den Schweizer Alpen beispielsweise mit einem höheren UV-Index zu rechnen als im Tal. Aufgrund der vielen Einflussfaktoren unterscheidet sich die Intensität der UV-Strahlung im Tagesverlauf genauso wie im Laufe eines Jahres und an verschiedenen Orten der Welt.
Wie konstant ist der UV-Index?
Der UV-Index kann im Tagesverlauf variieren, wird jedoch für gewöhnlich als UV-Index-Prognose angegeben, die den voraussichtlichen Tageshöchstwert zwischen 11 und 15 Uhr benennt, wenn die Sonne am höchsten steht. In der Schweiz erreichen wir normalerweise im Sommer Werte bis 8, im Frühling Werte bis 5, im Herbst Werte bis 3 und im Winter durchschnittlich Werte zwischen 0 und 2. Achtung! In den Bergen liegt der UV-Index in der Regel höher.
Wie verlässlich sind die UVI-Werte?
Ähnlich wie Regenschauer oder Wolkendichte lässt sich auch die Strahlenintensität nicht mit hundertprozentiger Sicherheit vorhersagen. Der UVI liefert aber in jedem Fall eine sehr gute Sonnenschutz-Orientierung.
Denken Sie daran: Schnee, Wasser und Sand steigern die Strahlenbelastung. Dadurch kann der tatsächliche Wert höher liegen als der vorausgesagte UV-Index. Achten Sie deshalb vor allem im Urlaub am Strand oder beim Skifahren in den Bergen auf umfassenden UV-Schutz.