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Die Gründe für einen Bewilligungsverzicht können in folgenden Gründen liegen:
in der Aufgabe der GwG-unterstellungspflichtigen Tätigkeit, oder
in einem Wechsel zu einer Selbstregulierungsorganisation (SRO)
Verzichtet ein DUFI auf die Bewilligung, meldet er der FINMA den Grund dafür. Die Aufgabe der berufsmässigen unterstellungspflichtigen Tätigkeit nach GwG bestätigt der direkt unterstellte Finanzintermediär mit einer Selbstdeklaration. Bei Bedarf kann die FINMA verlangen, dass die GwG-Prüfgesellschaft nachweist, dass keine Tätigkeit ausgeübt wird, die eine Bewilligung nach GwG verlangt. Beim Wechsel zu einer SRO reicht der direkt unterstellte Finanzintermediär eine entsprechende Aufnahmebestätigung ein.
Im Zusammenhang mit dem Verzicht auf die Bewilligung hat der direkt unterstellte Finanzintermediär zu beachten, dass die Aufsichtsabgabe pro rata temporis geschuldet ist. Mit dem Datenerhebungsformular für die Aufsichtsabgabe meldet der Finanzintermediär der FINMA den GwG-Bruttoertrag des Vorjahres sowie die Anzahl der dauernden GwG-Geschäftsbeziehungen per Ende des Vorjahres, in welchem auf die Bewilligung verzichtet wird.
Die Aufhebung der Unterstellung erfolgt auch bei Liquidation eines direkt unterstellten Finanzintermediärs oder bei einer Fusion, wenn der direkt unterstellte Finanzintermediär im Handelsregister gelöscht wird.
Die FINMA hebt die Unterstellung eines DUFI nach sorgfältiger Prüfung der Aufhebungsvoraussetzungen mit einer Verfügung auf.