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US-Präsident Donald Trump hat sich am zweiten Weihnachtsfeiertag mit einem Gruss an diejenigen Afroamerikaner gerichtet, die das Kwanzaa-Fest feiern. Kwanzaa war in den 1960er Jahren vom schwarzen Bürgerrechtler Maulana Karenga ins Leben gerufen worden.
Das an afrikanische Erntefeiern angelehnte Fest ist nicht religiös, sondern soll das kulturelle Erbe der Schwarzen würdigen.
Es wird zwischen dem 26. Dezember und dem 1. Januar gefeiert, ist in den USA aber kaum verbreitet.
«In dem Moment, da die Familien und Freunde gemeinsam den Kinara (siebenarmigen Kerzenleuchter der Kwanzaa-Gemeinde) anzünden, senden Melania und ich Ihnen unsere wärmsten Grüsse für fröhliche Feiertage und ein erfolgreiches neues Jahr», erklärte Trump in einer am Dienstag vom Weissen Haus veröffentlichten Mitteilung.
Trumps Vorgänger hatten ihre Wünsche an die Kwanzaa-Anhänger stets in ihre übliche Ansprache zum Jahresende integriert. Trump ist unter den Afroamerikanern äusserst unbeliebt. Viele werfen ihm eine Nähe zur Bewegung der Suprematisten vor, die eine Überlegenheit der Weissen propagieren.
Medienberichten zufolge sorgt das politische Klima in den USA derzeit für ein erhöhtes Interesse der schwarzen Bevölkerung am Kwanzaa-Fest.