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Für den 55-jährigen Harold Kreis ist die Devise klar: «Besprochen, abgehandelt, abgehakt.» Dies sagt der Deutschkanadier, wenn man ihn auf die letzte Saison des EVZ anspricht. Nun müsse man den Blick nach vorne richten. «Wenn wir unsere Stärken voll ausschöpfen, können wir Erfolg haben.»
Als Saisonziel will Harold Kreis einen Platz in der vorderen Tabellenhälfte anpeilen und damit die Qualifikation für die Playoffs schaffen. Im Umfeld des Klubs erwartet man viel vom neuen Trainer. Es könne ja in der neuen Meisterschaft nur besser werden. Mit diesem Druck könne er gut umgehen. «Es ist besser, wenn das Umfeld hohe Erwartungen hat, als wenn sich niemand für den Verein interessieren würde», sagt Kreis.
Seit Mai arbeitet Harold Kreis beim EVZ. Er habe sich schon gut eingelebt, auch ausserhalb des Stadions: «Wir haben relativ schnell eine Wohnung in Unterägeri gefunden», sagt der Vater von zwei erwachsenen Kindern.
Regionaljournal Zentralschweiz, 17:30 Uhr
Die Karriere von Harold Kreis
Harold Kreis, in Winnipeg als Sohn deutscher Auswanderer geboren, spielte zuerst in Kanada. In Deutschland wurde er als Verteidiger mit Mannheim zweimal deutscher Meister. Er absolvierte 180 Spiele für Deutschland. Als Trainer wurde er mit Lugano (2006) und den ZSC Lions (2008) Schweizermeister. Zuletzt war er Headcoach bei Adler Mannheim.