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Die Gleichstellung der Geschlechter und die Bekämpfung der Armut sollen als Instrumente im Kampf gegen den Klimawandel gefördert werden. Dies empfiehlt der in Bern präsentierte Weltbevölkerungsbericht der UNO für die Klimakonferenz in Kopenhagen.Dieser Inhalt wurde am 20. November 2009 - 17:22 publiziert
Dahinter steht der Befund, dass das rasche Bevölkerungswachstum, das mit der Lage der Frauen und der Armut zusammenhängt, die meisten Umweltprobleme verschärft.
Eine Mehrheit der Armen sei weiblich, sagte Werner Haug vom Weltbevölkerungsfonds der UNO. Werde die Situation der Frauen verbessert, könne die Armut nachhaltig bekämpft und ein Beitrag zur Stabilisierung des Klimas geleistet werden.
Die Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (Deza) finanziere in Mosambik, Moldawien und anderen Partnerländern Gesundheitsprojekte, die die Mütter- und Säuglingssterblichkeit senken, sagte Deza-Direktor Martin Dahinden. Gleichzeitig soll Aufklärungsarbeit über Familienplanung dazu beitragen, ungewollte Schwangerschaften zu verhindern und die Geburtenrate zu senken.
Es wurde auch darauf hingewiesen, dass Frauen mit einer höheren Schulbildung und mit Zugang zu Dienstleistungen der "reproduktiven Gesundheit" eher kleinere und gesündere Familien hätten. Und tiefere Geburtenraten führten zu einem langsameren Wachstum der CO2-Emissionen.
swissinfo.ch und Agenturen
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