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Investieren wir genug in Menschen?
Guy Standing und Ricardo Hausmann haben sich am WEF zu den Themen „Rentier-Kapitalismus“ und „Ungleichheit“ geäussert. Dazu einige Gedanken und Fragen, die mir dabei durch den Kopf gegangen sind.
Wem gehören die Patente der Technologien einer digitalisierten Zukunft?
Standing argumentiert, dass Patente ihren Besitzern mindestens 20 Jahre ein monopolistisches Einkommen garantieren.
Wem gehören die Roboter und wem die vielen Algorithmen?
Ist Innovation das Generieren und Handeln mit neuen Patentrechten?
Sind die grossen Plattformunternehmen vor allem Patenthändler und gar keine Innovatoren?
Standing weist auf das Beispiel des Kaufes und Verkaufes von Motorola durch Google hin. Zwar entstanden einige Milliarden Dollar Verlust; unter dem Strich blieben aber 1000 Patentrechte.
Wie gefährlich ist es, wenn riesige Einkommenströme zu einigen wenigen extrem machtvollen Unternehmen fliessen, die fähig sind Wissen, Informationen und Kommunikation zu beeinflussen?
Wie leicht diffundieren neuen Technologien in die entlegenen Gebiete der Welt, wie z.B in ein kleines afrikanisches Dorf?
Hausmann argumentiert, dass es keinen Sinn mache, eine Fernbedienung zu besitzen ohne Fernseher und Strom!
Löst das garantierte Grundeinkommen das Problem der Ungleichheit?
Standing sagt, dass die zunehmende Ungleichheit die eigene Nachhaltigkeit gefährdet.
Hausmann fordert, dass wir in Menschen investieren und nicht in Dinge!
Investieren wir genug in Menschen?