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Es ist das erste Mal, dass die bürgerliche Rechte ihren Bewerber für den Élyséepalast mit einer offenen Vorwahl kürt, bei der alle Anhänger abstimmen dürfen. Wenn wie erwartet keiner der insgesamt sieben Kandidaten mehr als 50 Prozent der Stimmen erhält, entscheidet eine Stichwahl eine Woche später.
Dem Sieger werden gute Chancen für die Präsidentschaftswahl im Frühjahr 2017 ausgerechnet. Umfragen sagen ein Duell zwischen dem konservativen Bewerber und der Rechtspopulistin Marine Le Pen von der Front National voraus. Ob der angeschlagene sozialistische Amtsinhaber François Hollande wieder antritt, ist noch unklar.
An der Vorwahl können alle Franzosen teilnehmen, die im Wählerregister stehen und sich per Unterschrift zur bürgerlichen Rechten bekennen. Ergebnisse werden am späten Abend erwartet.
(AWP)