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Andere Bezeichnungen
- Basalzell-Epitheliom
- Basaliom
Gängige Abkürzungen
- Keine
Klassierung der Krankheit nach ICD-10
Zur Verschlüsselung von Diagnosen wird weltweit die von der Weltgesundheitsorganisation herausgegebene ICD, die Internationale Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, angewendet. Sie werden vor allem in Überweisungsschreiben zwischen Tierärzten/Tierspital verwendet.
|ICD-10 Code||Krankheit|
|C44||Sonstige bösartige Neubildungen der Haut|
Was ist die Krankheit?
Basalzelltumoren sind Neoplasien, die von den Basalzellen der Epidermis, der Haarfollikel sowie der Talg- und Schweissdrüsen ausgehen und in der Regel gutartig sind. Sie sind beim Hund eher ungewöhnlich und treten vorwiegend bei alten Tieren auf.
Basalzelltumoren manifestieren sich in der Regel in Form von solitären, gut umschriebenen, erhabenen, runden, derben bis fluktuierenden Knoten, deren Durchmesser zwischen 1 und 10cm betragen kann. Die Knoten können pigmentiert, haarlos oder ulzerös sein und treten vorwiegend am Kopf, Nacken, Thorax oder dorsalem Stamm auf.
Vorsicht: Sonneneinstrahlung kann einen Basalzelltumor begünstigen!
|Basalzelltumor am Kopf eines Hundes|
Symptome
Die Symptome sind sehr vielfältig und hängen auch vom Fortschritt der Tumorerkrankung ab.
- Appetitlosigkeit
- Erbrechen
- Durchfall
- Lethargie
- Vergrösserte Lympfknoten
- Wunden, die nicht abheilen wollen
- Hautregionen, die sich verfärben
Diagnose
- Zytologie: Basalzelltumoren enthalten kleine, ziemlich uniforme, runde bis polygonale Epithelzellen mit wenig basophilem Zytoplasma; die Zellverbände können in Gruppen oder zu Ketten angeordnet sein. Basalzellkarzonome können die Standardkriterien für maligne (bösartige) Neoplasien erfüllen, aber auch zytologisch nur schwer von gutartigen Basalzelltumoren zu unterscheiden sein.
- Dermatohistopathologie: Die intradermalen bis subkutanen Massen haben keine Kapsel, sind oft gelappt und bestehen aus Anhäufungen oder Ketten von neoplasischen Basalzellen. Die Tumoren können pigmentiert oder zystisch verändert sein bzw. zentrale Bereiche squamöser Differenzierung aufweisen.
Behandlung Schulmedizin
Die Therapie der Wahl ist die chirurgische Entfernung (Exzision) des Tumors. Bei kleineren Tumoren ist auch die Entfernung mittels Kryochirurgie (mit Kälte) oder Laser möglich.
Prognose
Die Prognose ist gut. Basalzelltumoren sind gutartig und auch die Basalzellkarzinome besitzen einen nur geringen Malignitätsgrad (Bösartigkeitsgrad) und bilden sehr selten Metastasen aus.