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Allergien aus psychosomatischer Sicht.
Ein Bericht von Karin Seidel
Wenn wir uns die Behandlungsweisen von Allergien – egal welchen Ausmaßes oder welcher Genese in der klassischen Medizin anschauen – so lassen sich hier bekannter Weise nur wenig Heilungserfolge erkennen. Mit Methoden wie Hyposensibilisierung, Homöopathie oder Bioresonanz kann oft nur eine Linderung der Symptomatik erreicht werden. Und der Einsatz von Antihistaminika oder Cortison verfolgt von Vornherein keine Heilungsabsicht
Kasuistik
Eine Frau (63 Jahre alt) stellte sich im Januar 2006 mit einer nicht vorbehandelten Katzenhaar-Allergie vor.
Der Beginn der Allergie war nicht mehr eindeutig zu ermitteln, aber auf jeden Fall bestand sie „schon Jahrzehnte“ lang.
Als Reaktion auf Katzenhaare gab die Patientin Augentränen an.
Aus meta-medizinischer Sicht stellte ichfolgende Fragen:
- Zu welchem Zeitpunkt gab es einen Konflikt, an dem eine Katze beteiligt war?
- Warum reagiert die Patientin mit tränenden Augen und nicht z. B. mit Schnupfen oder Husten?
Zu Frage 1:
Zunächst gab die Patientin an, mit Katzen nie schlechte Erfahrungen gemacht zu haben. Im Gegenteil, sie habe als Kind immer Katzen gehabt und diese sehr geliebt.
Auf weiteres Nachfragen kam dann aber heraus, dass eine ihrer Katzen erblindete, als sie selbst acht Jahre alt war. Sie hätte sehr darunter gelitten und wäre oft traurig gewesen, dass sie ihr nicht hätte helfen können.
Zu Frage 2:
Der Konflikt war gefunden: Die Patienten musste der Katze beim Erblinden zuschauen und konnte nichts dagegen tun – beide „verloren sich aus den Augen“.
Mit solchen Konflikten sind die Augen und im Besonderen die Bindehäute
verknüpft, die sich aus dem Ektoderm entwickeln (siehe oben die Punkte 6 und 7).
Sie überreagieren mit Entzündung und Augentränen, da der Konflikt im Bewusstsein zwar gelöst war, unterbewusst jedoch immer noch „arbeitete“.
Die Symptomatik der Patientin tauchte deshalb immer wieder auf, da sich der unterbewusst schwelende Konflikt mit dem Allergen (Katzenhaare) vergesellschaftet hatte; der Körper der Patientin begann nach wiederholtem Kontakt zu Katzen und unbewusster Erinnerung der Ohnmachtssituation in der Kindheit immer wieder mit einer Heilreaktion.
In Tabelle 1 sind weitere Beispiele von Konfliktinhalten, die hinter Allergien steckten und Begründungen, warum diese Konflikte sich genau so geäußert haben, dargestellt.
Therapie:
Mit dem Herausfinden des ursprünglichen Konflikts wurde dieser aus dem Unterbewusstsein in den bewussten Bereich gehoben, so dass er auch kausal behandelt werden konnte.
Da der Konfliktinhalt bei der Patientin schon längst nicht mehr aktiv war,
konnte eine Entkoppelung im Bewusstsein stattfinden.
Ich setzte hierfür Methoden aus der Psycho-Kinesiologie ein.
Status quo:
Die Behandlung fand am 23.01.06 statt. Auf Rückfrage im Januar 2007, also ein ganzes Jahr später, wurde mir mitgeteilt, dass die Allergiereaktion
bei Katzenkontakt (die Tochter besitzt eine) zwischenzeitlich nur noch minimal bis gar nicht mehr vorhanden sei, so dass die Patientin mein Angebot eines „Nacharbeitens“ nicht annehmen wollte.
Wenn es gelegentlich dazu kommt, dass ein „Nacharbeiten“ der Situation nötig ist, dann wurde ein Teilaspekt des Ursprungsgeschehens nicht mit ins Bewusstsein geholt, und es sollte noch einmal genauer nachgehakt werden.
Tab. 1: Beispiele für Konfliktinhalte, die hinter Allergien steckten und Begründungen für die individuell geäußerte Symptomatik
|Allergie ||Reaktion des Erfolgsorgans ||Konfliktinhalt |
|Stauballergie ||Sinnusitis max.||Seit Tod des Vaters. Erster Gedanke der Tochter:|
Asche zu Asche – Staub zu Staub. Es hatte ihr “tierisch gestunken”, zu spät gekommen zu sein und sich nicht mehr verabschieden zu können.
|Katzenhaar-|
allergie
|Konjunktivitis||Seit Tod der eigenen Katze, die vom Auto überfahren wurde. Der Patient hat sie selbst gefunden.|
|Zucchini||Sofortiges Erbrechen bei kleinsten Spuren im Essen.||Hervorgerufen durch einen Eintopf, der in einem|
Zeltlager unter massivem Druck des Leiters gegessen
werden musste, was den Patienten „ankotzte“.
Kinesiologie als Hilfsmittel:
Wenn eine Zuordnung des Symptoms zum Konfliktgeschehen schwierig ist, hilft mir die Kinesiologie beim Finden. Dies gilt z. B. bei Pollen- oder Lebensmittelallergien, da hier die Exposition zum Allergen weitaus häufiger gegeben ist und deshalb die einzelnen Ereignisse schlechter erinnerbar bzw. oft nicht eindeutig sind.
Fazit:
Dem Patienten kann mit Hilfe der Meta-Medizin bewusst gemacht werden, dass das Allergen nicht der Feind ist, für den man ihn gehalten hat, sondern dass Allergien eine Konditionierung darstellen, die sich je nach Inhalt eines ursprünglichen Konfliktes individuell zeigt.
Diese Konfliktsituation muss mit all ihren Bestandteilen herausgefunden, aus dem Unterbewusstsein herausgehoben und interpretiert werden, damit eine kausale Therapie erfolgen kann.
Der Patient kann dann bei gleichzeitigem Kontakt mit dem Allergen „loslassen“, d.h. Frieden schließen mit dem, was die Allergie ausgelöst hat.
Diese Art der Diagnostik und Therapie stellt sich für alle Krankheitsgeschehen gleich dar, denn chronische Leiden beispielsweise entstehen entweder über immer wiederkehrende gleiche Konflikte oder durch das Koppeln des Konfliktes mit einem Anker (z. B. gleicher Ort, gleiche Person, gleiche Aussagen), die den noch nicht gelösten Konfliktinhalt immer wieder aktiv werden lassen.
Eine Behandlung, die diesen Ursprung nicht berücksichtigt, kann demnach auch nicht erfolgreich sein!
Anmerkung von Bernhard Becker
Wer sich intensiver mit dem Thema “ALLERGIEN” auseinander setzen möchte, -auch über die Möglichkeit von Lösungen – der schaut einfach auf den unten dargestellten Link.
Eine allergische Reaktion ist aus meiner Sicht abolut identisch mit dem “Pavlov-Reflex”, also eine Verknüpfung mit einem Reiz oder Anker. Dabei spielt es keine Rolle ob dies mit einem unserer Wahrnehmungskanäle geschieht, (Sehen, Hören, Fühlen usw.) oder durch eine Verknüpfung aus mehreren.