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Jan Kipfer und Josija Binggeli
Am 23. März 2019 erlitt das Kreuzfahrtschiff «Viking Sky» vor der Küste Norwegens eine Havarie der Motoren. Durch das stürmische Wetter und die Manövrierunfähigkeit drohte das Schiff auf Grund zu laufen. In diesem Kapitel erfolgt eine Erläuterung des Unfallhergangs und eine Analyse der Medienreaktionen.
Wie haben die Medien auf dieses Unglück reagiert und gibt es Parallelen zur Havarie der Costa Concordia im Jahr 2012? Das sind Fragen, die hier beantwortet werden sollen. nach Antworten suchen. Weiter ist es interessant abzuklären, ob die Berichterstattung bei solchen Unglücken einen Einfluss auf die Nachfrage nach Kreuzfahrten hat. Daraus werden folgende Hypothesen abgeleitet: Die Medien sind bei solchen Unfällen auf Sensationen aus und vernachlässigen die sachliche Berichterstattung. Die mediale Reportage hat keinen Einfluss auf den Kreuzfahrten-Markt
Um diese Hypothesen zu beantworten, erfolgt eine Analyse des Unfallhergangs. Danach wird die Berichterstattungen im Detail analysiert und miteinander verglichen, um so Rückschlüsse auf deren Sachlichkeit zu ziehen. Weiter wird auf die Folgen der medialen Berichterstattung eingegangen und das Verhalten der Reederei Viking Cruises beurteilt. Die Untersuchung schliesst mit einem medialen Vergleich zwischen der Havarie der Costa Concordia und der Seenot Unglück der Viking Sky.
Die Untersuchung zeigt auf, dass die Berichterstattung in den diversen Medien ganz unterschiedlich ausfällt. Boulevard-Blätter lassen sich zu gewagten Theorien und Aussagen hinreissen; etablierte Medienhäuser sind da vorsichtiger und halten sich an die Fakten. So ergibt sich eine bunte Mischung aus Informationen, welche dem Leser zur Verfügung stehen. Die Stellungnahmen in den Medien zeigen auf, dass die Schuldfrage geklärt werden kann.