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The All Wave Recording Movement — A forward-thinking, punk-ethos concept.
Kim Deal’s nice, old-school logo shines as a beacon on albums that have been recorded according to this philosophy.
20 March 2018 — Back in 2008, Singer/guitarist Kim Deal from the Dayton, Ohio based band The Breeders teamed up with musician/sound engineer Steve Albini to create a movement to describe their stubborn analog preferences: All Wave Recording.
Albini describes All Wave philosophy: “Everything should be an analog sound recording of someone playing or singing, rather than using a computer to generate or digitally manipulate sounds separated from the dimension of time in which they were performed. In short, to record All Wave one must use no computers, no digital recording, no auto-tuning, or any other mainstays of contemporary production.”
On an online blog called Talk Bass, a user named project_c from London made an interesting comparison of the music and printing industries:
“There is also a certain element of snobbery involved in this, which is similar to many other areas where cheap new inventions replace complex and expensive processes which take years to master. The people who invested heavily are going to feel protective about those things.
“If you look at print and typesetting, there are close parallels you can draw. They involved years of training and the use of expensive equipment which was too big to fit into an ordinary home. Digital and desktop publishing have eliminated the need for those things in everyday life and as a result they’ve become esoteric and niche practices. They haven’t died, but their roles have changed from everyday life to specialization and exclusivity.
“Does any digital print match the quality of a screen print or a poster printer with wood block type? Not at all. Those things have a tactile feel which digital printing doesn’t even come close to. But, does that matter when it comes to printing 8000 leaflets for, say a company that sells windows? Not in the slightest. So in the same way the role of analogue recording has changed from something which was an annoying everyday task for most applications, to a specialist area which works well in a certain context that calls for it.”
Ten years on, The Breeders recently released their fifth studio album All Nerve.
> The Breeders Official
> Talk bass music blog
> Electrical Audio’s list of recorded bands (including Nirvana, Wire, Low, Mary Timony, Silkworm, Don Caballero, Electrelane, The Stooges)
Go Local! Part X: — Sausenburg Castle, on the edge of the Black Forest.
The Blauen (or Hochblauen) is directly north of the Sausenburg Castle, and is 1165 meters in elevation.
The castle ruins include a circular rampart, a tower which is open to the public and several wall segments.
5 February 2018 — Sausenburg is a castle ruins in southern Germany, just on the edge of the Black Forest, about 28 kilometers from Basel. It is north of the town of Kandern in Baden-Württemberg, built on a hill of 665 meters, between the villages of Sitzenkirch and Malsburg-Marzell. In the beginning of the 12th century, the area was given to the Benedictine monks of the St. Blaise Abbey. The castle has homed lords, counts and margraves until it was destroyed by the French army in 1678, during the Franco-Dutch War.
The West Trail is a long hiking trail, maintained by the Black Forest Club. The path is 280 kilometers long and runs from Pforzheim to Basel, crossing over Mt. Blauen. The mountain’s name may be derived from the German word Blau (blue), as the coniferous forests have a bluish hue when seen from a distance. The views are well worth the trip, any time of year.
> Schwarzwaldverein (in German)
> Black Forest Tourism
Selbstverständlich ist das gar nicht.
von Helmut Hubacher
Unser klassischer Käsekuchen. Es het solang’s het!
29. Januar 2018 — Traditionen sollen gepflegt werden. Vor Weihnachten holte ich auf dem Weihnachtsmarkt in Bern wieder meine Lebkuchen. Für mich sind es die besten.
Wenn ich in Bern bin, gehört der Käsekuchen von Gfeller am Bärenplatz auf den Mittagstisch. Wir haben uns mit Ruedi Strahm, Nationalratskollege, Freund und ehemaliger Preisüberwacher, getroffen. Es werde noch ein Überraschungsgast dazustossen, begrüsste er uns. Platz in der Vierrunde nahm dann Simonetta Sommaruga. Nach einer halben Stunde verliess sie uns. Sie kam und verabschiedet sich ohne Bodyguard Richtung Bundeshaus. Ja, und? Was soll da Besonderes dran sein?
Nein, selbstverständlich ist das nicht mehr. Aus dem Stegreif weiss ich kein Land, bei dem das gleich funktioniert. Beim Schreiben fällt mir ein, in Wien wäre das noch denkbar. In Berlin, Paris, Rom oder wo immer auf dieser Welt kaum mehr. Dass bei uns eine Bundesrätin unbewacht frei herumläuft, ist schon ein Privileg. Sommaruga ist von den übrigen Gästen natürlich erkannt worden. Ohne Gschiss. In Bern ist das politischer Alltag.
Was lässt sich daraus politisch ableiten?
Der Terror wütet weltweit. Die Tagesschau ruft ihn uns regelmässig in Erinnerung. Wir sind bisher verschont worden. Ob das so bleibt? Keiner weiss das. Es gibt nirgends Anzeichen, als ob wir schon gedanklich im Ausnahmezustand befänden.
Der Chef Armee erwähnte kürzlich, die Schweiz zähle insgesamt 17 000 Polizisten. In Berlin mit 3,5 Millionen Einwohner seien es allein 24 000. Das Bild einer relativ friedlichen und sicheren Schweiz stimmt noch. Wir leben ganz offensichtlich angenehmer als die meisten Menschen weltweit.
Wir wissen und schätzen das. Ohne es uns permanent einzureden. Leicht fatalistisch gewöhnt mach sich daran. Alles in Ordnung in unserer Schweiz also?
Wenn ich mich umhöre, sind wir weltoffene Menschen. Die Wirtschaft hat schon früher international geschäftet. In Moskau gab es bereits vor dem Ersten Weltkrieg eine Liegenschaft mit dem Firmenschild Ciba AG. Heute haben wir die globalisierte Wirtschaft. Schweizer Unternehmer waren schon immer geschäftstüchtig. Mit entsprechend fähigen Belegschaften.
Der neue Bundesrat Ignazio Cassis ist Vorsteher des Eidgenössischen Departements für auswärtige Angelegenheiten. Aussenpolitik ist eine Angelegenheit. Wichtiger ist der Aussenhandel.
Mit der kommunistischen Diktatur China gestalten sich die Handelsbeziehungen einfacher als mit der EU. China ist weit weg. So stört das Regime kaum. Es ist auch weit weg. Die Geschäfte entwickeln sich prima. Dieser EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker hingegen will mit der Schweiz unbedingt ein Rahmenabkommen abschliessen. Statt uns in Ruhe zu lassen. Die Mehrheit im Bundeshaus möchte doch mit der EU bloss gut geschäften. Damit wäre sie bereis zufrieden.
Mit der EU haben wir aussenpolitisch ein Problem. Das bereitet uns enorm Mühe. Der neue Aussenminister Cassis betont gerne: “Ich bin von der SVP gewählt worden.” Da sind wir mächtig gespannt wie ein Regenschirm, wie uns der Tessiner aus der Sackgasse nach Brüssel führen will.
Helmut Hubacher (*1926 in Krauchthal, Kanton Bern) ist ein Schweizer Politiker. Er war von 1975 bis 1990 Präsident der Sozialdemokratischen Partei der Schweiz. Nach einer Lehre als SBB-Stationsbeamter wurde er 1953 Gewerkschaftssekretär des VPOD und 1963 Chefredaktor der Basler AZ. Von 1956 bis 1968 war er Mitglied des Grossen Rates von Basel-Stadt, von 1963 bis 1997 war er Nationalrat. In seinen Büchern setzt er sich kritisch mit der Schweizer Politlandschaft auseinander.
> Dieser Beitrag erschien in der Basler Zeitung am 18. Januar 2018
> Falls Sie mal in Bern sind, besuchen Sie Gfeller am Bärenplatz
Kurz, knapp und kreativ — Schweizer Plakate auf Tournée.
von Stephanie Kalt
Die Ausstellung ist im Markgräfler Museum Müllheim bis zum 27. Mai 2018 zu sehen.
22. Januar 2018 — Dieter Tschudin, aus dessen privaten Plakatsammlung knapp 40 Plakate ab dem 2. Februar 2018 im Markgräfler Museum Müllheim zu sehen sind, hat eine konkrete Vorstellung wie ein Plakat eine Aussage darstellen sollte. Kurz, knapp und kreativ vermitteln seine Plakate ihre Botschaften.
Man spürt die Faszination der Plakatkunst schon beim ersten Satz, den Dieter Tschudin äussert. Er kommt gerade vom Museum, wo er seine Plakate aufgehängt hat. Seit rund sechzig Jahren sammelt er leidenschaftlich Plakate. Alles begann im Zeichenunterricht mit der Aufgabe einige Plakate zusammen zu tragen. Die ersten Plakate ergatterte Tschudin bei der Mustermesse Basel.
Danach suchte er sich die Plakate, die ihm auffielen, beharrlich zusammen. Er erzählt uns einige Geschichten, wie er zu gewissen Plakate kam. Drei Jahre dauerte die Verfolgung eines seiner Plakate, bis er schliesslich dank seinem Engagement sein Ziel erreichte. Mittlerweile sind mehrere hundert Plakate Teil seiner Privatsammlung.
Minimalistische Darstellungen, die kurz und bündig eine Aussage auf den Punkt bringen – das ist, was ihn fasziniert. Tschudin schlendert auch heute noch mit offenen Augen durch die Strassen und lässt sich gerne von einem guten Plakat überraschen. Jetzt ist es an der Zeit diese Vielfalt an gesammelten Plakaten einem breiteren Publikum zu zeigen, denn wie Tschudin sagt, gehören Plakate in die Öffentlichkeit und nicht in einen verstaubten Keller.
Pierre Augsburger: Bally, 1968
Flavia Cocchi: Danese, 2005
Stephan Bundi: Stadion, 2008
Die Ausstellung Format F4 – Schweizer Plakate im Weltformat beinhaltet 38 ausgewählte Plakate, geschaffen zwischen 1948 und 2017. Aus einer breiten Palette werden vier Plakatrubriken stellvertretend an den Grundbedürfnissen der Gesellschaft – z.B. Essen und Trinken, Mode und Schmuck, Architektur und Design, Klassische Musik und Jazz – von verschiedenen Gestalter und Gestalterinnen vorgestellt. Die Ausstellung soll Anregung für eigene Reflexionen über die Entwicklung der Wahrnehmung sein.
Der Wandel von der damaligen Handwerkskunst bis zur heutigen digitalen Plakatgestaltung zeigt einem eindrücklich wie sich die Plakate und somit die Gesellschaft entwickelt haben. Der Betrachter unternimmt eine Zeitreise zu den Ursprüngen des Plakats.
Die Plakatausstellung Format F4 – Schweizer Plakate im Weltformat ist im Markgräfler Museum Müllheim bis zum 27. Mai 2018 zu sehen. Dieter Tschudin wird selber Führungen veranstalten und sein Wissen über die Sammlung weitergeben. Während der Ausstellung finden Gespräche mit Gästen statt. Diskussionen sind erwünscht, denn Tschudin freut sich über kritische Betrachter.
Ausstellung ‹Format F4 – Schweizer Plakate im Weltformat›, 2. Februar bis 27. Mai 2018
Markgräfler Museum im Blankenhorn-Palais, Wilhelmstrasse 7, 79379 Müllheim, Deutschland
Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag, 14:00–18:00 Uhr
Vernissage: Freitag, 2. Februar 2018, 19:00 Uhr
Führungen mit Dieter Tschudin, Riehen
Sonntag, 11. Februar und 8. April 2018, jeweils 15:00 Uhr
Sonntag, 13. Mai 2018, 11:15 Uhr
Führung und Gespräch mit Bettina Richter, Zürich
Freitag, 18. Mai 2018, 18:00 Uhr
Ausstellungsgespräch – Dieter Tschudin im Gespräch mit Gästen aus Gestaltung, Kunst und Kommerz
Freitag, 23. März 2018, 18:30 Uhr
mit Melk Imboden, Buochs; Ricarda Gerosa, Basel; 2x Goldstein, Rheinstetten
Number 18 and counting — The new year has arrived.
Newly restored doors of the Sant Christoffel building at our office in Basel.
3 January 2018 — As referenced by musician and writer Nick Cave, the Three Rules for Happiness include the following:
1.) Having something to do.
2.) Having someone to love.
3.) Having something to hope for.
When talking about numbers, the essence of the number 18 has to do with humanitarianism, independence, and building something lasting to support humanity.
In this respect, let’s hope that 2018 brings some clarity out of the nonsense from 2017.
> Nick Cave Official
> Nick Cave on Instagram — Special moment in Milan