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Seit «Katharina» mitte April lässt ein stabiles Hochdruckgebiet, welches sich über mehrere Tage halten kann, auf sich warten. Der Eindruck, dass das Wetter in der ersten Maihälfte demnach aussergewöhnlich tiefdruckbestimmt gewesen ist, täuscht aber. Der mittlere Luftdruck zeigt, dass in dieser Zeit das Wetter häufig weder klar hochdruck- noch tiefdruckbestimmt gewesen ist.
Grosse Unterschiede in Europa
Die Schweiz lag in der ersten Hälfte des Monats Mai in der Mitte zwischen dem hochdruckbestimmten Norden Europas und dem tiefdruckbestimmten Süden in einer Bisenlage. Der mittlere Luftdruck entsprach in etwa dem, was gemäss der Klimanorm (1981-2010) zu erwarten ist.
Ein anderes Bild zeigt sich in Nordeuropa: Dort sorgte eine Luftdruckabweichung von +20 hPa im Vergleich zur Klimanorm (1981 - 2010) für überaus sonniges und mildes Wetter in der ersten Maihälfte. Hingegen lag der Luftdruck im Süden Europas unter dem, was um diese Jahreszeit zu erwarten wäre.
Weiterhin von Tiefs umgeben
Noch zeichnet sich über der Schweiz kein Hoch ab, welches über mehrere Tage für stabiles, sonniges Wetter sorgt. Auch in den kommenden Tagen bleibt das Wetter in der Schweiz tiefdruckbestimmt und unbeständig. Ab Dienstag steigt der Luftdruck aber wieder etwas an und es etabliert sich für kurze Zeit ein flaches Hochdruckgebiet.