Document ID: /curiavista/filtered/00000.jsonl.gz/265531

<h2>SubmittedText<h2><p>Der Antisemitismus in der Schweiz nimmt massiv zu. Physische Attacken gehören zum Alltag. Nach der schrecklichen Tat eines 15-Jährigen auf einen Juden sagen Extremismusexpert:innen, dass dies nur die Spitze des Eisbergs sei. Die Ursachen für solche grausame Taten sind vielfältig, Bund und Kantone sind gefragt.&nbsp;</p><p>Die Anfragestellenden bitten um die Beantwortung folgender Fragen:&nbsp;</p><ul><li>Das Parlament hat den Beitrag für den Schutz von Minderheiten im Dezember 2023 verdoppelt. Reicht dieser Betrag um die aktuellen Herausforderungen gerecht zu werden?</li><li>Wie zeigt sich die Zusammenarbeit (auch in finanzieller Hinsicht) mit den Kantonen um den Schutz von (religiösen) Minderheiten zu verbessern?&nbsp;</li><li>Kann dieser Beitrag auch genutzt werden um von der Zivilgesellschaft betriebene Antisemitismus-Meldestellen stärker zu unterstützen?&nbsp;</li><li>Wie gedenkt der Bund Präventionsmassnahmen gegen Antisemitismus an Schulen zu fördern und zu unterstützen?</li><li>Der Nationalrat hat die Motion 23.4335 für einen Aktionsplan gegen Rassismus und Antisemitismus in der Frühjahrssession 2024 überwiesen. Ist es denkbar für den Bundesrat Massnahmen, welche eher in kantonaler Kompetenz liegen (u.a. Umgang mit Social media) in diesen Aktionsplan miteinzubeziehen?&nbsp;</li></ul>