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(Kt. Bern,
Amtsbez. Schwarzenburg).
Bach; entspringt mit zahlreichen Quellarmen im Egertenwald in 1400 m, fliesst
zuerst nach NW., biegt dann nach W. um und mündet nach 5 km langem
Lauf, 2,2 km sw.
Guggisberg in 775 m von rechts in die
Sense.
(Kt. Zürich,
Bez. Bülach).
497 m. Tafelberg, im
Winkel zwischen der Vereinigung der
Glatt mit dem
Rhein. Die steilen Hänge tragen
Wald, auf dem
Rücken liegen
Wiesen. Besteht von unten nach oben der Reihe nach aus Süsswassermolasse, mariner Molasse und
Deckenschotter.
930 m. Burgruine, auf dem isolierten Hügel des Laubeckstalden,
am linken Ufer der hier einen schönen Fall bildenden
Simme und 1 km n. der Station
Grubenwald der Linie
Spiez-Zweisimmen.
Burg
Laubeck war Reichslehen und deshalb von grosser Bedeutung, weil sie an der Grenze der österreichischen Erblande gegen Burgund
stand. 1335 ging sie an die
Grafen vonGreierz über. Im Kampf der von den Freiherren Im
Thurn zu
Gestelen
(La TourChâtillon) unterstützten
Grafen von
Greierz gegen die
Herren von
Weissenburg und die
Berner erlitten diese letztern 1346 am
Laubeckstalden eine Niederlage, in der der Ueberlieferung nach der bernische Anführer Venner Wendschatz den Tod gefunden
hat. 1350 gelang es dann den Bernern, die Burg zu nehmen und zu zerstören.
Während die
alte Strasse
ins Ober
Simmenthal in mühsamer Steigung den bewaldeten Steilhang des Laubeckstalden erklomm, folgt die 1819-1821 erbaute
neue Strasse von der einstigen Zollstätte
Garstatt an der Thalsohle am rechten Ufer der
Simme.
Zum Andenken an diese
grosse Verkehrserleichterung hat
man damals an einer Felswand die Inschrift «Es
gibt keine Laubeck mehr» angebracht.
(Kt. Thurgau,
Bez.
Münchwilen und Frauenfeld).
Bach; entspringt bei
Märwil in 550 m, nimmt zunächst den Hartenauerbach auf, fliesst
dann an
Lommis,
Weingarten und
Stettfurt vorbei, erhält noch den
Thunbach und mündet nach 13 km langem
Lauf in der Richtung nach W. westlich von
Matzingen von rechts in die
Murg. Treibt zwei
Mühlen und eine Färberei. War früher
reich an Forellen und Hechten. Nach starken Gewitterregen trat die Lauche im Juni 1876 über ihre Ufer und verwüstete ihr
ganzes Thal, indem sie die Kulturen überschwemmte, Brücken,
Strassen und
Häuser zerstörte, alle Verbindungen unterbrach
und in
Affeltrangen,
Weingarten und
Matzingen grosse Verheerungen anrichtete. Es stand damals das Dorf
Affeltrangen einer
Insel
gleich mitten in einem grossen
See. Seither ist der Bach korrigiert worden.