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Weltweit geht man von 20 – 25 Minzearten aus, die überwiegend auf dem europäischen Teil der Nordhalbkugel beheimatet sind.
Kreuzungen von Minzearten auf natürliche Weise oder von Menschen gemacht, erschweren es zusätzlich, Minze botanisch zu bestimmen.
Die aus älteren Schriften gebrauchten botanischen Namensnennungen für verschiedene Formen und Arten sind ebenfalls nicht immer eindeutig.
Die bekanntesten Minzen in Portugal
Die Minzen (Mentha) gehören zur Familie der Lippenblütengewächse (Lamiaceae). In Portugal gibt es vier, natürlich vorkommende Minzen, die in der portugiesischen Küche und in der Medizin verwendet werden.
Der Hortelã verde, (Mentha spicata), ist im Deutschen als Ährenminze oder Krause Minze bekannt. An der Algarve geniesst man ihn mit seinem leicht süssen Aroma als Tee.
Der Hortelã-pimenta, (Mentha piperita), ist eine Hybride aus Mentha aquatica x und Mentha spicata, im Deutschen als Pfefferminze bekannt.
Die Pfefferminze, mit ihrem pikanten und kräftigen Geschmack, wird in Portugal gerne zur Zubereitung von Saucen und Suppen verwendet.
Der Hortelã-da-ribeira, (Mentha cervina), wird im Deutschen als Hirsch- oder Nadelminze bezeichnet. An der Algarve findet man ihn an vielen Flüssen. Er wird vor allem zum Würzen von Fisch verwendet, weshalb man ihn auch „Erva peixeira“ nennt.
Der Poejo, (Mentha pulegium), die Poleiminze, wird vor allem im Alentejo zum Würzen von Speisen verwendet.
Neben spezifischen Eigenschaften ist allen Minzearten die stärkende und verdauungsfördernde Wirkung auf den Magen-Darmtrakt gemein.
Aufgrund ihrer starken Wirkungen darf Minze nicht dauernd verwendet werden.
Ihren botanischen Namen Mentha hat die Minze aus der griechischen Sage.
Es wird erzählt, dass der griechische Gott Plutos die Nymphe Mentha zum Schutz vor der eifersüchtigen Ehefrau in eine Pflanze verwandelt hat.