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Wirtschaft
Kambodscha
Wirtschaft Kambodscha
Die kambodschanische Wirtschaft hat sich in den letzten Jahren weiterentwickelt, befindet sich jedoch immer noch in einem Entwicklungsstadium. Die Regierung investiert verstärkt in den Ausbau seiner Infrastruktur, darunter Straßen, Brücken, Häfen und Flughäfen. Dies soll die Konnektivität im Land verbessern und die Handels- und Investitionsmöglichkeiten fördern.
Die Wirtschaft Kambodschas stützt sich hauptsächlich auf folgende Sektoren:
- Landwirtschaft: Die Landwirtschaft spielt eine wichtige Rolle und beschäftigt den Großteil der Bevölkerung. Hauptanbauprodukte sind Reis, Gummi, Mais, Gemüse und Fischereierzeugnisse.
- Textil- und Bekleidungsindustrie: Kambodscha hat eine blühende Textil- und Bekleidungsindustrie, die einen bedeutenden Teil der Exporte des Landes ausmacht. Zahlreiche ausländische Unternehmen haben Produktionsstätten in Kambodscha, da die Lohnkosten im Vergleich zu anderen Ländern in der Region niedriger sind.
- Tourismus: Der Tourismussektor ist in den Jahren vor Corona stark gewachsen und spielte eine wichtige Rolle in der kambodschanischen Wirtschaft. Besucher strömten ins Land, um historische Stätten wie den Angkor Wat zu besichtigen, die Strände zu genießen und die kulturelle Vielfalt des Landes kennenzulernen. Seit dem Ende der Pandemie, steigen die Zahlen der Touristen wieder an, langsam, aber stetig.
- Wirtschaftswachstum: Kambodscha verzeichnet seit mehreren Jahren ein robustes Wirtschaftswachstum. In den Jahren vor Corona lag das jährliche Wachstum des Bruttoinlandsprodukts (BIP) zwischen 6% und 7%. Die COVID-19-Pandemie hatte dann aber einen starken Einfluss auf den Tourismussektor gehabt und das Wirtschaftswachstum verlangsamt.
Trotz des Wirtschaftswachstums bleibt Kambodscha ein armes Land mit hoher Armut und Ungleichheit. Insbesondere ländliche Gebiete und entlegene Regionen sind von Armut betroffen. Die Regierung hat jedoch Maßnahmen ergriffen, um die Lebensbedingungen zu verbessern und die Armut zu verringern.
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