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Der Lehre nach kann der menschliche Körper in zehn senkrecht verlaufende Zonen eingeteilt werden, die jeweils in die zehn Finger und Zehen münden. Überall dort, wo eine dieser Zonen durch ein Organ führt, befindet sich in der gleichen Zone am Fuss eine Stelle, die auf das entsprechende Organ Einfluss hat. Man kann also sagen, dass der Fuss wie eine Landkarte des Körpers ist. Durch Stimulation dieser Punkte können die Organe günstig beeinflusst und allfällige Beschwerden gelindert werden.
Schon im alten China und Indien war die Schmerzbehandlung über spezielle Druckpunkte vor ca. 5'000 Jahren bekannt. Aus dieser Entwicklung kommt auch die Methode der Akupunktur. Aus Überlieferungen ist zu entnehmen, dass viele Indianerstämme Heilmethoden nach dem Konzept der Fussreflexzonen kannten und praktizierten. Ebenso findet man in alten römischen Schriften Behandlungsmethoden, die exakt in das Konzept der Fussreflexzonen passen.
Als Pionier der neueren Reflexzonenmassage gilt der amerikanische Hals-Nasen-Ohren-Arzt William Fitzgerald (1872–1942). Er hatte nebst schulmedizinischen Kenntnissen auch solche über Methoden indianischer Volksmedizin. Es ist bekannt, dass die Reflexzonentherapie noch heute in ihrer ursprünglichen Form von Indianerstämmen in Reservaten bei Krankenbehandlungen, insbesondere der Schmerzlinderung erfolgreich eingesetzt wird.
Fitzgerald entwickelte ein System – er teilte den Körper in zehn senkrechte Zonen ein. Seine Erfahrungen und Entdeckungen und die von ihm entwickelte Zonentherapie veröffentlichte er 1917 in seinem Buch. Später wurden diese Längszonen noch in jeweils drei Querzonen eingeteilt. Später wurde die Fussreflexzonenmassage in Amerika sehr bekannt durch die Masseurin Eunice D. Inhgham (1889-1974). Sie erarbeitete Mitte des 20. Jahrhunderts die Griff- und Drucktechniken der modernen Fussreflexzonentherapie.
Von Amerika aus kam die „Reflexology“ über England nach Deutschland und die Schweiz. Allerdings konnte sich die Fussreflexzonentherapie bei uns erst in den letzten Jahren, dank dem unermüdlichen Einsatz von Frau Hanne Marquardt Herrn H. Kling richtig durchsetzen.
Die Fussreflexzonenmassage ist eine Therapieform, die die Selbstheilungskräfte im Körper wieder aktiviert. Um therapeutisch etwas zu erreichen sind oft mehrere Sitzungen nötig. Die Anzahl der Sitzungen ist individuell und hängt von dem Beschwerdebild und der Person ab.
Die Fussreflexzonenmassage kann vielfältige Beschwerden am ganzen Körper lindern. So werden Selbstheilungskräfte aktiviert, die Fussmassage wirkt entspannend und kann Krankheiten lindern.
Die Reflexzonentherapie ist aber kein „Allheilmittel“. Vor allem darf sie nicht als Ersatz für eine ärztliche Untersuchung und medizinische Behandlungen angesehen werden. Zusätzlich Angewandt ist sie jedoch für unsere Gesundheit von ausserordentlich grossem Nutzen.
Konkret kann die Fussreflexzonen bei folgenden Beschwerden eingesetzt werden:
Ähnlich wie im Fussbereich enden auch hier unzählige Nervenbahnen und auch die Organe wiederspiegeln sich auf der Hand wie auf den Füssen.
Eine Handreflexzonenmassage kann aus verschiedenen Gründen anstelle einer Fussreflexzonenmassage durchgeführt werden:
Rundum scheen Kosmetik
Michaela Imfeld
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jeweils Montag 7.30 Uhr bis 20.00 Uhr
Abend- und Samstagstermine ebenfalls möglich