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Zu den zahlreichen und mannigfaltigen Flugzeugprojekten, die gegen Ende des 2. Weltkriegs in Deutschland entstanden, gehört auch der Entwurf von Alexander Lippisch eines Segler-Bombers oder Gleitbombers vom Jahre 1945. Der Segler, bewaffnet mit einer für Seeziele bestimmten 1000kg Bombe, sollte von einer JU 88 in 8 Kilometer Höhe bis auf 10 km Entfernung vom Ziel geschleppt werden. Nach dem Ausklinken ging die Maschine in einen Sturzflug über, bis sie eine theoretische Angriffsgeschwindigkeit von 1290 km/h erreichte. In ca. 700m Entfernung vom Ziel wurde die Bombe ausgelöst und der Segler entfernte sich in einer leicht steigenden Kurve. Ein System zur Rettung des Piloten ist nicht bekannt.
Hinweise darauf, dass dieser Gleiter jemals gebaut wurde, konnte ich bis anhin nicht finden. Dies ist aber noch lange kein Grund, nicht ein wenig Depron zu opfern und das ganze mal zu probieren. Natürlich mit Motor...
Hersteller:
Fenki
Modell:
Glider Bomber
Spannweite:
800mm
Gewicht:
Vermutlich um 900gr
Antrieb:
Irgend ein Brushless-Motor um die 450 Watt
Akku:
LiPo 3S1P
Steuerung:
Höhe, Seite, Querruder (Landeklappen)
Besonderes:
Für ca. 180 cm Länge nur wenig Spannweite
Kommentar:
Der zweite wird fliegen!
Status:
Test-geflogen und in den Baum gehängt (wer lässt auch Bäume frei rumrennen!!??). Würde auf jeden Fall fliegen und wird nochmals gebaut!![/ge]
Modifikationen für Version 2:
Die Anlenkung für Hühe und Seite wird mit einem pull-pull System realisiert, anstatt push-pull mit einem Bowden-Zug. --- und einen stärkeren Motor...
Das ganze wird mal wieder aus Depron gefertigt. Durch den langen Rumpf werden zur Stabilisierung vier Balsa-Stäbe eingeklebt. Die Ansteuerung der Höhen- und Seitenruderwurde über Bowdenzüge realisiert, um zum einen das Aussehen etwas schöner zu halten und zum anderen keine unnötig langen Servokabel verlegen zu müssen. Da diese für meine Kontruktion jedoch ungeeignet waren, werden sie in der naechsten Version durch eine pull-pull-Anlenkung ersetzt.[/ge]
Der Grundaufbau entspricht einem normalen Shilouetten-Modell. Für die Rumpf-Teile habe ich versucht, die benötigte Form zu berechnen, die ausgeschnittenen Formen wurden dann vorsichtig geknetet und mit viel Geduld in eine rundliche Form gebracht. Eine Kante ist mit UHU-Por geklebt, da dieser nach kurzem Antrocknen bei Kontakt sofort fest klebt. Bei der zweiten Kante habe ich mich für Heisskleber entschieden, da das Depron etwas gespannt und angepasst werden musste. Ausserdem Konnten so die Fugen schon leicht gefüllt werden.
Hier ein paar Bilder vom Aufbau der ersten Version: