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Zur Rolle »okkulter« Wahrnehmungen bei der Generierung von Trauminhalten und ihrer Deutungen
AbstractDie psychoanalytisch orientierte experimentelle Traumfor-schung hat nachweisen können, dass Inhalte von Träumen von subliminal und telepathisch vermittelten Informationen mitgestaltet werden. Das betrifft auch das Deutungsgeschehen. Strukturelle Voraussetzung für solche wechselseitigen Einflussnahmen sind so genannte okkulte Zustände, die einen von seinem Wesen her primär-narzisstischen Wahrnehmungsmodus der Beteiligten aktivieren. Morgenthalers Behauptung, dass latente Traumgehalte allein aus manifesten »nackten« Traumerzählungen erschlossen werden können, lässt sich stützen, wenn man unterstellt, dass das Latente »subliminal« immer auch mitvermittelt und von Traumgruppen dann assoziativ erschlossen werden kann.
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