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Dort trifft der fünffache US-Open-Champion (von 2004 bis 2008) auf den als Nummer 15 gesetzten Belgier David Goffin oder den Spanier Pablo Carreño Busta (ATP 69), deren Partie noch nicht begonnen hat.
Im Gegensatz zu den ersten beiden Runden, in denen Federer den Start völlig verpatzt und jeweils den ersten Satz verloren hatte, war er gegen den Engländer Evans (ATP 58) zur Mittagszeit gleich voll da. Bei erstmals sommerlichen Temperaturen gelang ihm das erste Break zum 4:2, und danach geriet er nie in Rückstand. Insgesamt nahm Federer seinem Gegner sieben Mal (in elf Aufschlagspielen) den Service ab, schlug 48 Winner und nur 19 unerzwungene Fehler.
Allerdings schien Evans auch noch etwas müde, da er am Tag zuvor - im Gegensatz zu Federer - noch vier Sätze spielen musste. Er konnte den Schweizer bei weitem nicht so fordern wie noch im Januar am Australian Open, als er die ersten beiden Sätze erst im Tiebreak verloren hatte. Erst als er bereits mit 2:0 Sätzen und 2:0 im dritten führte, musste der Schweizer dem 29-Jährigen aus Birmingham, der 2017 wegen einer positiven Kokainprobe für ein Jahr gesperrt war, doch noch ein Break zugestehen. Es war aber zu spät für eine Wende, Federer gewann die nächsten vier Games zum Sieg.
Der 38-jährige Basler fühlte etwas mit seinem Gegner mit. «Es kann gut sein, dass er noch etwas angeschlagen war und ich da einen Vorteil hatte», gab er im Platzinterview zu Protokoll. Entgegen gekommen sein könnten ihm auch die höheren Temperaturen, dank denen die Bedingungen einiges schneller waren als in den ersten beiden Partien. An der Vorbereitung habe er jedenfalls nichts geändert. «Manchmal funktioniert es, manchmal nicht», lautete seine simple Erklärung. Er scheint jedenfalls wieder auf Kurs für den ersten US-Open-Titel seit elf Jahren. (cbe/sda)
Ticker: 30.8.2019 Federer-Evans
Ende November spielt Roger Federer innert sieben Tagen in fünf Ländern Südamerikas Schaukämpfe. Doch am vierten Tag durchkreuzen soziale Unruhen in Kolumbiens Hauptstadt Bogota seine Pläne. Es fliessen Tränen.
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