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Der Bau der reformierten Kirche Leimbach geht auf das Projekt Tabor des Architekten Oskar Bitterli aus dem Jahr 1965 zurück und wurde 1969–1972 im Stil der Moderne errichtet.
Der Legende nach besass König Ludwig der Deutsche (+ 876), ein Enkel Karls des Grossen, die Burg auf Baldern über Oberleimbach. Seine beiden Töchter Hildegard und Berta hielten in einer Kapelle am See (beim heutigen Fraumünster) regelmässig ihre Andacht. Daher gehörte das Gemeindegebiet Leimbach ursprünglich zur Fraumünsterabtei, kam aber bald zur Stadtkirche St. Peter.
Leimbach selbst konnte sich einer Wallfahrtskapelle rühmen, die dem St. Ägidius (Gilgen) geweiht war, aber bereits in der Reformationszeit ihre Bedeutung eingebüsst hatte. Weil im 18. Jahrhundert die Bevölkerungszahl stieg, errichteten die Leimbacher im Jahre 1780 ein eigenes Bethaus im Bereich der heutigen Bushaltestelle Frymannstrasse. Der zunehmende Verkehr auf der Landstrasse und die Inbetriebnahme der Sihltalbahn führten 1899 zum Neubau einer Kirche am Wegacker. Die geplante Grossüberbauung des Quartiers in den 60er Jahren bewog die Verantwortlichen dazu, das heute noch bestehende Kirchenzentrum zu erstellen.
Seit 1882 bildete Leimbach mit der Enge eine eigene Kirchgemeinde und erhielt am 1. Januar 1967 kirchlich Selbständigkeit im Verband der reformierten Kirchgemeinden der Stadt Zürich.