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Der Sagarmatha-Nationalpark ist ein Nationalpark in Nepal, der 1976 unter dem Namen Sagarmatha National Park gegründet wurde und seit 1979 zum UNESCO-Welterbe gehört. Er nimmt mit einer Fläche von 1.148 km⊃2; einen Großteil des Khumbu ein und grenzt im Norden an die Autonome Region Tibet. Namensgeber für den Nationalpark ist der Mount Everest (Nepali: सगरमाथा, Sagar = Himmel, matha = Kopf, Stirn; „Stirn des Himmels“).
Kathmandu Nepal
Lukla ist ein Ort in der Khumbu-Region in Nepal, auf einer Höhe von 2.860 m über dem Meeresspiegel oberhalb des Flusstals des Dudh Kosi gelegen. Der Name des Ortes leitet sich von einem ehemaligen Schafgehege her, an dessen Stelle sich heute der Tenzing Hillary Airport befindet.
Kathmandu Nepal
Kathmandu ist die Hauptstadt Nepals.
Mit fast 990.000 Einwohnern (2010) ist sie die größte Stadt des Landes und zudem Sitz der SAARC (Südasiatische Vereinigung für regionale Kooperation).
Kathmandu liegt im Zentrum des dicht besiedelten Kathmandutales, einem in 1300 m Höhe liegenden Talkessel von etwa 30 km Durchmesser. Die weiteren Städte im Tal, Lalitpur (Patan), Bhaktapur, Madhyapur-Thimi, Kirtipur und zahlreiche kleinere Gemeinden bilden einen Ballungsraum von über 1,3 Million Einwohnern (2010, Zensus 2001: 915.071) Die umliegenden Berge haben Höhen zwischen 2000 und 2700 m. Im Norden, und mehr noch im Westen, haben die Ausläufer der sehr dicht gebauten Stadt den Fuss dieser Berge schon erreicht. Die Stadt erstreckt sich an der Nordseite des Bagmati. Der Kernbereich liegt zwischen den Flüssen Vishnumati und Dhobi Khola. An der Südseite des Bagmati liegt die Schwesterstadt Lalitpur (Patan).
Lukla
Lukla ist ein Ort in der Khumbu-Region in Nepal, auf einer Höhe von 2.860 m über dem Meeresspiegel oberhalb des Flusstals des Dudh Kosi gelegen. Der Name des Ortes leitet sich von einem ehemaligen Schafgehege her, an dessen Stelle sich heute der Tenzing Hillary Airport befindet.
Der Flughafen ist als einer der gefährlichsten Flugplätze der Welt bekannt. Die Landebahn ist sehr kurz, geht bergauf und ist am einen Ende durch eine Schlucht, am anderen durch eine Bergwand begrenzt. Daher sind Start und Landung mit einem sehr hohen Risiko verbunden.
Lukla ist neben einigen wenig begangenen Pässen im Hochgebirge der einzige Zugang zur Khumbu-Region und zum Sagarmatha-Nationalpark und in der Regel Ausgangspunkt für den Mount Everest Trek. Der Ort bietet eine Reihe von Unterkünften und Läden, in denen man sich mit fehlenden Ausrüstungsteilen versorgen kann. Bessere Versorgungsmöglichkeiten bietet allerdings das etwa zehn Wegstunden weiter oberhalb gelegene Namche Bazar.
Nepal: Gokyo
Nepal: Gokyo
zum Gästebuch dieses Reiseberichts
Am Tag nach der anstrengenden Besteigung von Island Peak wollte ich eigentlich den Marsch Richtung Lukla, d.h. raus aus dem Gebiet, antreten. Um mir aber die Option offen zu lassen, auch noch nach Gokyo zu gehen oder alternativ zumindest einen anderen, wenn auch etwas laengeren Weg zurueck zu gehen als beim Aufsteig zum EBC, marschierte ich den inneren Weg Richtung Phortse, fuer den man vor Pangboche rechts hinauf abbiegen muss. Und tatsaechlich kamen am naechsten Tag meine Trekkingkraefte zurueck, sodass ich von Phortse an nur einem Tag bis nach Gokyo rauf ging. Auf diesem Weg Richtung Gokyo traf ich so gut wie keine Touristen, weil die meisten den direkten Weg von Namche Bazaar hinauf gehen. Uebrigens kann ich in Phortse die "Peaceful Lodge" sehr empfehlen. Sie wird von einem netten Sherpa gefuehrt, der in seinen frueheren Jahren 3 mal Everest bestiegen hat. Die Lodge bietet die breitesten Betten und saubersten Zimmer, die mir auf dem Trek untergekommen sind, und auch das Essen war in Ordnung.
Aber nun kurz zu Gokyo. Der Ort, gelegen auf 4750m, ist mit seinen 5 Seen echt sehenswert. 3 dieser Seen sieht man, wenn man so wie ich bis Gokyo bzw. Gokyo Ri (Aussichtsberg) geht. Um die anderen 2 Seen zu sehen, muss man noch weiter noerdlich Richtung tibetische Grenze bzw. Cho Oyu gehen.
Sportliche und anspruchsvolle 18-tägige Trekkingtour im Everest-Gebiet.
Wir überqueren auf teils sehr abgelegenen Routen die drei hohen Pässe des Khumbu und besteigen die drei schönsten Aussichtsgipfel der Region mit über 5000m.
Traumhafte Aussichten auf Mt. Everest, Lhotse, Cho-Oyu, Ama-Dablam und die gesamte Bergwelt des Khumbu Himal.
Perfekt akklimatisiert stehen uns am Ende der Tour drei Tage für die Besteigung des 6189m hohen Island Peak zur Verfügung.
Island Peak (6189 Meter)
Der Island Peak (Imja Tse, Inselberg) ist ein 6189 Meter hoher Berg im nepalesischen Teil des Himalayas. Er liegt im Mahalangur Himal in der Region Khumbu, zwischen der Lhotse-Südwand und der Ama Dablam.
Der Berg wurde von Eric Shipton Island Peak genannt, da der Gipfel wie eine Insel aus der ihn umgebenden Eiswüste heraussticht. 1983 wurde er in Imja Tse umbenannt, umgangssprachlich wurde jedoch weiter der Name Island Peak genutzt.
Perfekt akklimatisiert stehen uns am Ende der Tour drei Tage für die Besteigung des 6189m hohen Island Peak zur Verfügung.
AUSRUESTUNG
Daunenschlafsack "Antelope SMF" der US-Firma "Western Mountaineering":
super Schlafsack, nur 1190g samt Packsack, zuhause bei einem naechtlichen Waldbiwak bei -8 Grad Celsius ausprobiert, weich und kuschelig. Firma ist auf Schlafsaecke spezialisiert und gehoert neben "Feathered Friends" zu den meiner Meinung nach besten Daunenschlafsackherstellern, allerdings kein billiger Spass
Outdoormatte "Synmat 7" der Schweizer Firma Exped:
etwas umstaendlich beim Aufblasen (man nutzt den Packsack als Luftpumpe), aber traumhafter Liegekomfort (7cm dick) auch beim Seitwaertsschlafen und hohe thermische Leistung (bis -17 Grad Celsius verwendbar). 935g samt Packsack.
Bergschuh "Trango Light Evo Extreme GTX/Duratherm" der Firma "La Sportiva":
abgesehen davon, dass ich mir einige groebere Blasen in diesem Schuh gelaufen habe, ist der absolut steigeisenfeste Kletterschuh ziemlich in Ordnung. Fuer einen Kletterschuh leicht (1750g pro Paar), wasserdicht, fuer alle Arten von Steigeisen geeignet. Zum Trekken auf geraden Ebenen gibt es allerdings bequemere Schuhe. Waermeleistung ok (Thermosohle und Duratherm-Futter), fuer noch hoehere oder kaeltere Berge kommt man aber um einen schweren Kunststoffschalenschuh kaum herum.
Universalrucksack "Odyssey" der US-Firma "Golite":
Klasse universeller Rucksack, der mittels des "compactor systems" auf einen ca. 35l-Rucksack reduziert werden kann und im maximal ausgebauten Zustand 90l fasst. Sehr geringes Gewicht von nur 1590g (90-Liter-Rucksaecke haben normalerweise ein Gewicht von 2500 - 3000 oder mehr Gramm). Mit zwei praktischen Huefttaschen. Zu empfehlen bis maximal 20 kg Gesamtgewicht; darueber nicht zu empfehlen weil das Tragesystem dann zu viel einschnuert. Der Rucksack taugt als Daypack, Bergrucksack, Trekkingrucksack,...
Hardshell-Hose "Rask Pant" und Hardshell-Jacke "Anatomic LV" von der norwegischen Firma "Bergans":
Hardshell bedeutet oberste, absolut wind- und wasserdichte Schicht. Das Dermizax-Gewebe der Firma Bergans ist wesentlich atmungsaktiver als die Goretex-Membran, leicht stretchig und jedenfalls ausreichend wasserdicht (Wassersaeule 20.000mm)
Outdoorsandelen "Gobi" der Firma "Source":
sehr strapazierfaehige Outdoorsandelen, die mich ueber hunderte Kilometer noch nicht in Stich gelassen haben
Tal Richtung Island Peak
Blick auf Dingboche Tal Richtung Island Peak
ISLAND PEAK BESTEIGUNG
Im Base Camp angekommen gab es Essen und ein kurzes Bergtraining (Umgang mit Seilklemme und Abseilachter), bevor es bald zu Bett ging, denn die Weckzeit war fuer 0:30 Uhr vereinbart. Geschlafen habe ich kaum in dieser Nacht, denn mein Magen rumorte wie wild, und ich fuehlte mich etwas geschwaecht. Trotzdem versuchten wir (mein 61-jaehriger Guide und ich) am naechsten "Morgen" (Abmarsch 1:45h) die Besteigung direkt vom Base Camp aus. Etliche Gruppen schieben ein weiteres Camp auf ca. 5500m ein, um die Besteigung auf zwei Tage aufzuteilen; wir entschieden uns aber fuer die unkompliziertere Direktbesteigung vom Base Camp (ca. 5100m) aus. Ich bekam dann beim Aufstieg allerdings derartige Magenkraempfe, dass ich auf 5760m umkehren musste - was fuer mich allerdings nicht gleich ein Aufgeben bedeutet.
Sofort nach dem ersten Versuch habe ich mit einer Antibiotika-Behandlung begonnen (in den Bergen muss man sein eigener Arzt sein...), und nur 2 Tage danach starteten wir den zweiten Versuch. Ich wollte naemlich sobald wie moeglich aus dem trockenen, ab Mittag stets furchtbar windigen und sandigen Base Camp raus, denn es ist kein guter Ort fuer eine Gesundung (in der Tat habe ich mir dort auch einen starken, trockenen Husten zugezogen, der mich tagelang verfolgte, und die Lippen werden trotz regelmaessiger Pflege in der trockenen, sandigen Luft sehr sproede).
Weckzeit war wiederum 0:30 Uhr, Startzeit 1:45 Uhr. Und dieses mal klappte alles. Den Gipfel erreichten wir bereits um 6:30 Uhr kurz nach Sonnenaufgang. Herrlich war dann natuerlich fuer ein paar wenige Minuten die Aussicht vom 6189m hohen Hauptgipfel. Man hat von diesem u.a. Sicht auf Lhotse (8516m, vierthoechster Berg), Makalu (8485m, fuenfthoechster Berg), Peak 38 (7590m), Ama Dablam (6856m), Baruntse (7220m) etc. Everest sieht man von Island Peak allerdings nicht, da er von Lhotse verdeckt wird. Um 9:45 Uhr vormittags waren wir dann wieder im Island Peak Base Camp (dh 8h fuer ganze Besteigung), und nach einer letzten Verpflegung marschierte ich in einem 3stuendigen Marsch noch zurueck nach Dingboche, sodass aus diesem Tag ein recht anstrengender 11h-Kletter-und-Marschtag wurde.
Die Temperatur war uebrigens weniger schlimm als zuvor befuerchtet. Nachts waren es im Zelt unproblematische - 4 Grad Celsius, und beim Nachtmarsch auf den Gipfel vielleicht - 10 oder - 12 Grad Celsius. In Verbindung mit dem Wind, der dann auch in der Nacht bzw. am Morgen stellenweise leicht geht (allerdings bei weitem nicht so stark wie an Nachmittagen - hier liegt auch der Grund fuer die fruehe Besteigungszeit), kann das Ganze dann doch recht chillig werden. Der Luftdruck ist in dieser Hoehe uebrigens deutlich weniger als die Haelfte des Luftdrucks auf Meereshoehe. Ich duerfte aber schon gut akklimatisiert gewesen sein und hatte keine Schwierigkeiten mit der Hoehe.
Island Peak ist einer der meist begangenen der 33 sogenannten "Trekking Peaks" in Nepal (vollstaendige Liste siehe hier). Es handelt sich bei diesen 33 Bergen um 5000 und 6000er, die mit einem Permit bestiegen werden duerfen und noch nicht unter "Expedition" fallen, auch wenn manche dieser Berge 3 Wochen oder mehr in Anspruch nehmen. Der Grund fuer die Popularitaet von Island Peak liegt vor allem darin, dass er sehr rasch erreichbar ist, wenn man bereits den populaeren Trek zum Everest Base Camp macht. Wenn man bereits akklimatisiert ist, kann man in nur 1 Tag von Dingboche bis zum Base Camp gehen und den Berg am naechsten Tag besteigen.
Island Peak ist zugleich aber einer der technisch schwierigsten Trekking Peaks (wenn auch kein Vergleich zu den wirklich technisch schwierigen Himalaya-Bergen). Bei den ersten 2/3 des Berges handelt es sich um Felskletterei, und beim Aufstieg im Dunklen mit der Stirnlampe muss man schon etwas aufpassen, hier nirgends abzustuerzen. Das letzte Drittel ist Eis (zu meiner Zeit kein Neuschnee), und man benoetigt selbstverstaendlich die ganze Eisausruestung. Zum Gipfel hin gilt es eine ca. 100m hohe, von 45 bis zu 60 Grad steile Eisflanke mit Eistuermen zu ueberwinden. Der Gang zum Hauptgipfel am Gipfelgrat ist dann noch steiler und erfordert ziemliche Konzentration. Erfreulicherweise waren am Gipfelgrat von Vorbesteigern einige Fusstritte im Eis, in die man steigen konnte (siehe Fotos). Alle schwierigen Stellen sind mit einem Fixseil abgesichert, in dem man sich mit einer Seilklemme beim Aufstieg bzw. mit dem Abseilachter beim Abstieg einhaengt, und in das man wohl oder uebel vertrauen muss. Apropos Fixseil: Ich hatte Glueck, da an meinem Gipfeltag nur 5 Leute aufgestiegen sind, wovon 2 wegen Hoehenproblemen umdrehen mussten. Manchmal sind es an die 30 Personen, und es kommt zu ueblen Staus an den Fixseilen, bei welchen man in der Kaelte schon mal leicht verzweifeln kann.
Insgesamt war die Besteigung dieses 6000m-Gipfels sicher einer der Hoehepunkte meiner Reise. Doch mein Trekking im Solu-Khumbu war noch nicht zu Ende... siehe naechstes Kapitel
Fixseil:
Fixseil: Ich hatte Glück, da an meinem Gipfeltag nur 5 Leute aufgestiegen sind, wovon 2 wegen Höhenproblemen umdrehen mussten.
Manchmal sind es an die 30 Personen, und es kommt zu ueblen Staus an den Fixseilen, bei welchen man in der Kälte schon mal leicht verzweifeln kann.