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Der Musiker Rea Garvey hat für sein Heimatland Irland den zweiten «Free European Song Contest» von Stefan Raab und ProSieben gewonnen. Der 48-Jährige setzte sich in der Nacht zu Sonntag in der Live-Show relativ deutlich gegen seine Konkurrenz durch.
Unter anderem erhielt Garvey aus Deutschland, Österreich und der Schweiz die Höchstwertung von zwölf Punkten. Gesungen hatte er seinen Hit «The One». Garvey reagierte fast etwas verdattert, als das Ergebnis feststand. «Ich gewinne nie was», sagte er. «Heute habe ich gewonnen!»
Die von Raab produzierte Show war im vergangenen Jahr als Ersatz für den damals wegen der Corona-Pandemie abgesagten Eurovision Song Contest erfunden worden. In diesem Jahr wurde sie fortgesetzt. Der Modus orientiert sich in gewisser Weise am grossen Vorbild ESC. Zwölf Punkte sind auch hier pro Land die Höchstwertung.
Ein wenig bleibt die Trophäe mit Garveys Sieg auch in der eigenen Senderfamilie. Der Musiker ist im Fernsehen vielbeschäftigt – unter anderem als Juror bei «The Voice of Germany» und «The Masked Singer».
Deutschland belegte beim zweiten «Free ESC» den fünften Platz. Wie schon im vergangenen Jahr ging Helge Schneider an den Start – diesmal allerdings als Parodie von Udo Lindenberg. Sein Beitrag trug den Titel «Supergeiler Helge Schneider». (sda/dpa)
Das Luzerner Blue Balls Festival 2019 bleibt das letzte seiner Art. Der Musikanlass, der rund 100'000 Personen angelockt hatte, war zweimal in Folge wegen der Pandemie abgesagt worden. 2022 fiel das Festival aus, weil Festivaldirektor Urs Leierer erkrankt war. Die Stadt bedauert das Ende der Zusammenarbeit.