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Claudio Böckli überraschte als bestklassierter Schweizer. Der 26-jährige Zürcher Oberländer verzeichnete nur im Stehendschiessen einen Fehler und kam als 24. zu seinem drittbesten Weltcupresultat. «Ich kam gut durch das Schiessen und konnte die drei Runden dank gutem Material schnell zurücklegen», sagte Böckli.
Sein Teamkollege Mario Dolder kam mit Rang 30 gar zum besten Resultat seiner bisherigen Weltcup-Karriere. Den Grundstein dafür legte der 22-jährige Oberbaselbieter im Schiessstand, wo er fehlerfrei blieb. Fünf Plätze hinter Dolder folgte Teamleader Benjamin Weger, der damit seine steigende Form bestätigte.
Weger patzte beim ersten Schiessen
«Ich bin das Rennen zu schnell angegangen», fand der 23- jährige Walliser schnell die Begründung für die zwei Fehler im ersten Schiessen. Weil er danach in der Loipe Leidensbereitschaft zeigte und dazu im zweiten Schiessen fehlerfrei blieb, schaffte er - im Gegensatz zum Sprintrennen vor einer Woche - locker die Qualifikation für das Verfolgungsrennen.
An der Spitze versetzte der Slowene Jakov Fak das Heimpublikum in Ekstase. Nachdem er am letzten Wochenende seinen ersten Weltcupsieg in der Verfolgung gefeiert hatte, schlug er nun auch im Sprint ein erstes Mal zu. Mit 0,8 Sekunden Vorsprung setzte er sich gegen den Norweger Emil Helge Svendsen durch, der im Gegensatz zu Fak im Schiessstand eine Scheibe stehen liess.