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Stell Dir vor Du bist Assistenzarzt.
In Deinem Fachgebiet, der Chirurgie, bist Du richtig gut.
Dein Chef und Mentor hat Dir in Aussicht gestellt nach Abschluss der Assistenzzeit einen Job an der Medical School zu bekommen, also an der Fakultät an der Du bisher gearbeitet hast. Wow, das ist genau das was Du willst. Deine Frau ist total aus dem Häuschen.
Und dann stirbt Dein Patient.
Du weißt genau, dass die Todesursache nicht auf eine Fehlbehandlung Deinerseits zurückgeführt werden kann und doch ist es so, dass Du als Operateur und behandelnder Arzt dafür von der Kommission zur Verantwortung gezogen wirst. Und dann stirbt der nächste Patient.....
Es gibt nur 2 Möglichkeiten Du musst den Killer finden oder Deine Karriere als Spitzenarzt ist schon zu Ende bevor sie überhaupt begonnen hat.
Meine Meinung:
Auf ewig Dein ist der Debütroman des in den USA lebenden/arbeitenden Arztes Kelly Parson.
Die Handlung wird aus der Ich-Perspektive aus Sicht des angehenden Chirurgen Steve Mitchell erzählt.
Nachdem ihm sein Chef und Mentor die sehnlichst erwünschte Stelle an der Medical School für das nächste Jahr in Aussicht stellt, steht Steve am Anfang einer steilen Karriere.
Steve ist sehr von sich und seinem Können überzeugt was sich in seiner Erzählung der Vorfälle anfangs als extreme Überheblichkeit niederschlägt.
Zitat:
Ich meine, selbst einem Schimpansen könnte man beibringen, jemanden zu operieren. Aber ein Schimpanse wird niemals das können, was ich kann. Ich habe das Zeug dazu, das Prozedere auf den nächsten Level zu bringen, aus dem Handwerk eine Kunst zu machen.
Als Operateur und behandelnder Arzt ist er für die Zusammenstellung der Medikation seiner Patienten zuständig, sein Assistent Luis übernimmt die Versorgung der Patienten auf der Station. Neu in seinem Team ist die Medizinstudentin Gigi, die für einige Zeit in den Bereich der Chirurgie reinschnuppern möchte. Gigi ist sehr clever und auch sie verfügt über herausragende Fähigkeiten in ihrem Beruf.
Nach einer OP stirbt Mr. Bernard an einer falschen Medikation. Sowohl Steve als auch sein Assistent Luis wissen, dass der Fehler nicht bei ihnen liegt, trotzdem starb Mr. Bernard an einer Überdosis eines Medikaments. Als dann die Kommission, die den Tod des Patienten untersucht, Unregelmäßigkeiten bei der Arzneimittelbestellung herausfindet, wird Steve klar, dass jemand den Tod von Mr. Bernard absichtlich herbeigeführt hat.
Wer?
Warum?
Wie?
Nun beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit.
Der Killer hat Informationen über Steve, die sowohl hinter seine Karriere als auch seine Ehe sofort einen Schlusspunkt setzen würden. Ebenso wurde Steve ganz klar darüber in Kenntnis gesetzt was passiert, sollte er sich jemandem anvertrauen.
Und so bleibt Steve nichts anderes übrig als alleine und auf sich gestellt den nächsten Mord zu verhindern und den Killer unschädlich zu machen.
Meiner Meinung nach hat Kelly Parsons hier einen gelungene Debütroman auf den Markt gebracht. Man spürt, dass der Autor sich mit dem medizinischen Hintergrund auskennt, auch wenn er auf einem anderen Gebiet praktiziert als der Chirurgie. Die Charaktere konnten mich alle überzeugen, die Spannung stellte sich recht früh ein und hielt bis zum Schluss an. Es gibt Tote und einen Killer aber es gab kein blutiges Gemetzel, was mir total entgegen kam.
Ich habe schon lange keinen Thriller mehr gelesen und mit Auf ewig Dein ein Buch erwischt, dass meine Leselust auf mehr und öfter Thriller wieder angefacht hat.
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