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Das Ensemble Contrechamps, das in Genf ansässig ist, wurde im Jahr 1980 gegründet. Es hat sich zur Aufgabe gemacht, die Musik des 20. und 21. Jahrhunderts aufzuführen und die Entstehung neuer Werke zu fördern. Die Stammbesetzung besteht aus sechs Musikern, doch je nach Repertoire kann sich die Formation auf bis zu dreissig Ausführende erweitern. Viele renommierte Komponisten der Gegenwart haben ihre Werke mit dem Ensemble Contrechamps erarbeitet: etwa George Benjamin, Unsuk Chin, Beat Furrer, Heinz Holliger, Michael Jarrell, György Kurtág, Tristan Murail, Isabel Mundry, Brice Pauset, Matthias Pintscher und Rebecca Saunders. Zu den Dirigenten, die am Pult des Ensembles wirkten, zählen Stefan Asbury, Peter Eötvös, Jurjen Hempel, Jürg Henneberger, Peter Hirsch und Pascal Rophé; unter den Solisten, die für gemeinsame Konzerte verpflichtet wurden, finden sich der Pianist Pierre-Laurent Aimard, der Akkordeonist Teodoro Anzelotti sowie die Sänger Luisa Castellani, Rosemary Hardy, Christoph Prégardien und Kay Wessel. Neben einem jährlichen Konzertzyklus und Jugendprojekten in Genf unternimmt das Ensemble Contrechamps regelmässig Gastspielreisen durch ganz Europa, nach Japan und Lateinamerika. Es wurde zu zahlreichen internationalen Festivals eingeladen, zum Beispiel zu den Salzburger Festspielen, Wien Modern, dem Festival d’Automne Paris, der Ars Musica de Bruxelles, den Rencontres Gulbenkian in Lissabon, den Wittener Tagen für neue Kammermusik, der Biennale Venedig und zu MaerzMusik nach Berlin.
Debut bei LUCERNE FESTIVAL am 25. August 2001 mit Werken von Johann Sebastian Bach und Elliott Carter unter der Leitung von Heinz Holliger.
Juni 2009