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Nach dem ersten offiziellen Turnier des Comebacks im Januar dieses Jahres sagte Woods, er sei davon überzeugt, dass er sehr viel Wettkampfpraxis benötige, um zu seiner alten Spielstärke zurückzufinden.
Dieser Überzeugung lässt der 42-jährige Superstar Taten folgen. Dieser Tage hat er sich für das mit 7,1 Millionen Dollar dotierte Turnier in Potomac im Bundesstaat US-Maryland einschreiben lassen. Das «National» ist zwar ein traditionsreiches Turnier, es hat innerhalb der US PGA Tour jedoch keinen besonderen Status. Es ist eingebettet in die vier Wochen zwischen dem US Open und dem British Open, also zwischen zwei der vier Majorturniere.
Unmittelbar vor dem British Open findet das Scottish Open statt. Mit grösster Wahrscheinlichkeit wird Woods das Scottish Open als Vorbereitung nutzen, zumal sich die an der schottischen Ostküste in Gullane respektive Carnoustie gelegenen Links-Plätze ähnlich sehen und wegen des üblicherweise starken Windes eine angepasste, spezielle Spielweise erfordern können. Also wird Woods in die kurze Zeit zwischen US Open und British Open entgegen früheren Gewohnheiten zwei Turnierstarts pferchen.
Wenn man Woods' Aktivitäten von 2018 hochrechnet, dürften deutlich über 20 Turniere zusammenkommen. Von 1999 bis 2007, in der besten Zeit seiner Karriere, bestritt Tiger Woods im Durchschnitte 18 bis 19 Turniere pro Saison auf dem amerikanischen Circuit. Theoretisch könnte ein Profi jährlich mehr als 40 Mal antreten.
2003 und 2004 wurde Woods in der ausschliesslich nach dem Preisgeld errechneten Gesamtwertung der US PGA Tour von Vijay Singh auf den 2. Platz verwiesen. Der Golfer aus Fidschi startete damals 27 respektive 29 Mal, Woods dagegen nur 18 und 19 Mal.