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Die Studiengangevaluation an der Universität Basel besteht aus zwei Komponenten, welche sich gegenseitig ergänzen:
- Die Summative Studiengangevaluation hat zum Ziel, Studiengänge bzw. Studienfächer auf Ebene der Fachbereiche, der Fakultäten und des/der Vizerektorats Lehre im Sinne der Qualitätssicherung einmal pro Jahr zu prüfen und basierend darauf ggf. Massnahmen zu beschliessen.
- Die Formative Studiengangevaluation hat zum Ziel, bei Bedarf Studiengänge bzw. Studienfächer angepasst auf die relevanten Fragestellungen durch den Einsatz geeigneter vertiefender Evaluationsinstrumente im Sinne der Qualitätsentwicklung näher zu untersuchen und basierend darauf Massnahmen herzuleiten. . Häufig stehen Formative Studiengangevaluationen in Zusammenhang mit geplanten Studiengangrevisionen.
Die lehrverantwortlichen Kommissionen der jeweiligen Fakultät bzw. des Fachbereiches diskutieren die Qualität der einzelnen Studiengänge bzw. Studienfächer unter Beizug von Kennzahlen und Umfrageergebnisse.
Das Team Qualitätsentwicklung des Generalsekretariats koordiniert die Verfahren der Studiengangevaluation einschliesslich des Standortgesprächs Lehre und liefert dafür die Kennzahlen Lehre.
Des Weiteren obliegt ihm die Planung und Durchführung der Formativen Evaluation sowie das Erbringen von methodischem Know-How. Das Team Qualitätsentwicklung übernimmt in der Regel den Grossteil der anfallenden Arbeiten (z.B. Vorbereitung und Moderation von Sitzungen, Erstellung von Fragebögen und Evaluationsbericht).
Die Studiengangevaluation wurde an der Universität ab 2016 mit ersten Piloten eingeführt und 2017 in gesamtuniversitären Standards festgehalten. Nach Einführung der Studiengangevaluationen an allen Fakultäten wurden 2019 die Standards von der Kommission Lehre angepasst und 2020 vom Rektorat genehmigt.