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Die Arbeiten an der zweiten, grossen Etappe begannen 1976. Der Kirchgemeinderat wählte eine Baukommission und, da auch die Orgel ersetzt werden sollte, eine Orgelkommission. Wie gründlich man die Kirchenrenovation von 1930, die als unbefriedigend bezeichnet worden war,
rückgängig machte, zeigen die wichtigsten Veränderungen gegenüber dem bisherigen Zustand: Verlängerung des Kirchenschiffs nach Westen, Neubau des Daches, Biberschwanzziegelbedachung, Sandsteineinfassung der Fenster, Einbau einer Felderdecke, Tonplattenboden mit durchgehender Bodenheizung, Empore um 1,6 m zurückversetzt, Chorboden abgesenkt, neuer Westeingang, Verschiebung des Sakristeianbaus.
Im Verlaufe der Abbrucharbeiten an der Kirche kamen völlig überraschend in der Chorapside zwei noch gut erhaltene Chorfenster zum Vorschein, die vermutlich seit der Einführung der Berner Reformation zugemauert waren und unter zwei Grabplatten verdeckt blieben. Bei der Renovation von 1930 waren diese Fenster nicht bemerkt worden.
Nach dem Abbruch der Westwand zeigte sich der prekäre Zustand der Nord- und Südwand des Schiffs. Die Fundamente, auch dasjenige des Turms, mussten unbedingt verstärkt werden. Es wurden der Abbruch und die Neuerrichtung der Nord- und der Südwand des Kirchenschiffs vorgeschlagen, ferner die Neufundierung des Turmes inklusive Sicherungsarbeiten. Die neuentdeckten romanischen Fenster sollten erhalten bleiben; das Niveau des Chores musste deshalb der Apsis angepasst werden. Diese Änderungen erforderten zusätzliche Mittel. Alle Anträge und Kredite wurden von der Kirchgemeindeversammlung genehmigt. Diese Komplikationen hatten eine Verzögerung der Arbeiten zur Folge, so dass die Kirchenrenovation ein Jahr später als vorgesehen fertig wurde. Der erste Gottesdienst in der neuen Kirche fand am Bettag 1978 statt, die offizielle Einweihung am Sonntag, den 25. März 1979, die Einweihung der Orgel mit einem Konzert am 29. April 1979.