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Dem US-Sender MSNBC ist eine mehr als zehn Jahre alte Steuererklärung von US-Präsident Donald Trump zugespielt worden. Das Dokument aus dem Jahr 2005 zeige, dass Trumps Unternehmenskonsortium damals 150 Millionen Dollar Gewinn gemacht habe. Das dem Sender MSNBC vorliegende Material umfasste nur zwei Seiten.
Laut dem Sender bezahlte es 38 Millionen Dollar an Steuern. Das Weisse Haus bestätigte die Zahlen. Es wies jedoch daraufhin, dass es die Veröffentlichung von Steuerunterlagen ohne Zustimmung des Betroffenen für illegal halte.
Das Weisse Haus bezichtigte MSNBC, verzweifelt auf Einschaltquoten zu schielen, wenn es einen Rechtsbruch in Kauf nehme, um Auszüge aus alten Steuerunterlagen zu veröffentlichen.
Donald Trump selber hat sich noch nicht zur Veröffentlichung der Steuerdaten geäussert. Sein Sohn, Donald Trump Jr., hingegen schon. Auf Twitter schrieb er triumphierend: «Nun sehen alle Trump-Haters, wie erfolgreich Donald Trump ist, und dass er 40 Millionen Dollar Steuern bezahlt hat.»
Die Steuerdaten wurden dem bekannten US-Reporter David Cay Johnston zugespielt. Dieser sagte, er habe die Papiere via Post von einer unbekannten Quelle erhalten. Wer hinter dem Leak steckt, blieb zunächst unklar. Bereits kursierten Gerüchte, der Präsident selber stecke dahinter und wolle damit von Russland und der Gesundheitsreform ablenken.
Clearly the source of the "leaked" return is Trump himself. 10-20 missing pages w/ key info. This is to DISTRACT us from Russia, health care— Michael Moore (@MMFlint) 15. März 2017
Trump hatte sich bisher geweigert, seine Steuerunterlagen zu veröffentlichen und war dafür vielfach kritisiert worden. Es ist in US-Wahlkämpfen üblich, dass die Kandidaten ihre Steuererklärungen offenlegen, um den Bürgern ihre wirtschaftliche Situation und mögliche Abhängigkeiten offenzulegen.
Trump ist nach Angaben des Fernsehsenders CNN der einzige Präsidentschaftskandidat der grossen Parteien seit 1972, der seine Steuererklärung nicht publik gemacht hat.
Trump hatte im Wahlkampf eine andauernde Steuerprüfung als Grund für seine Weigerung angeführt, seine Steuererklärungen offenzulegen. Bei einem TV-Duell im Wahlkampf sagte er zudem, es sei «smart» von ihm, keine Steuern zu zahlen.
(cma/sda/dpa/afp)
Das Gemeinsame Forschungszentrum der EU (EC-JRC) warnt vor einer der grössten Dürren in Europa seit 500 Jahren. Der Klimatologe Andrea Toreti befüchtete bei einer Online-Konferenz, dass die extreme Trockenheit bis zu 47 Prozent des Kontinents betreffen könnte. «Wir haben die Ereignisse des aktuellen Jahres noch komplett analysiert, weil es noch andauert, aber basierend auf meiner Erfahrung ist das schlimmer als 2018», zitiert «Euronews» den Wissenschaftler. Wenn man 500 Jahre zurückschaue, dann gäbe es nichts Vergleichbares zum Dürrejahr 2018.