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Rules for the Game of Hornussen
How is the game of "Hornussen" played?
The Hornussen's field is divided into two camps, separated by a 100 metres dead zone called the "Eschenlatte". There is the launcher base and the marked-off playing field. The marked-off playing field starts at a width of 8 meters and windes to 14 meters [Note: 1 meter = 1.09 yard]. It is subdivided into 20 units.
Each unit is 10 meters deep and is numbered from 1 to 20.
Two symmetrical curved ramps called "Bock", and designed for left handed and right handed players, are located in the launcher base area. They are made of light metal with a running edge of steel. The tips are chrome plated. In front of the ramps is a slide made of nylon.
A puck size projectile, called a "Nouss", is positioned at the tip of the ramp and held in place with a wad of clay. In the past, the Nouss was carved out of stone or bone. Since 1973 the Nouss is made of synthetic material and weights 78 grams [2.75 oz].
At the tip of the striking whip is a piece of wood called a "Träf". It is made of maple tree wood. Wood slats from 2", 4" up to 6" sizes are compressed under 90 ton. After compression, the Träf is cured in an oven at 200 deg.C for 20 min. Once cooled down, the Träf is then machined to its final cylindrical shape.
In the beginning of Hornussen, the 260 cm [102 inches] long flexible whip was out wood, metal or fiberglass. Since 1990 it is made of carbon fibre.
Thr striker swings the whip and hits the Nouss to send itto the field at a speed of up to 200 miles per hour. With a good hit, the Nouss can reach a height of 50 meters over ground. There is penalization for foul hits. The catch boards "Schindel" are made of wood and weigh approxmetely 4 kg [8.8 lbs]. The board is trapezoidal, 22" wide near the handle and 25" at the upper end.
A game of Hornussen is played in four [4] quarters opposing two [2] teams of 18 playsers each. The visiting team starts in the playing field while the home team strikes the Nouss. Each player of a team hit two [2] Nouss.
The defending team must first spot the flying Nouss, then intercepting it by throwing their catch board into the air befor the Nouss hits the ground. The score is market by the field unit number in which the Nouss falls. As an example, if a stiker hits the 250 meters marker, he scores 15 points toward his opponent, like a soccer player would by marking a goal. If he hits 300 meters, he then scores 20 points. The outfielders receive penalization points, called "Nummeros" for every Nouss they fail to intercept. In the second quarter of the game, the home team plays in the outfield and the visiting team strikes. The teams alternate camps in each quater. At the end of the game the winner is the team with the fewer points. If the game is a tie, one compares the sums of the total strike legths. The team with the lower sum wins.
Original text by Zesi, edited by Ray Christe
Der Bock hat sich in der Vergangenheit sehr verändert. Bis 1906 wurde dieses Gerät aus Holz mit einem geraden Lauf hergestellt.
Dann wurde er in der Gleichen Form ausEisen hergestellt. Ab 1925 kam der Dachbock und ab 1928 der zweiläufige Bock, ähnlich wie der heute verwendete.
Vorne am Bock sitzt die Schussblende. Sie besteht aus einem Metall T-Träger und einem Stück verstärktem Gummi. Sie dient dazu, die Hornusse, die nicht richtig getrofen werden aufzufangen. Dadurch ist die Sicherheit im Ries gewärleistet.
Zwei Mannschaften mit je 18 Mann, treffen sich um ihr Können unter Beweis zu stellen. Die Gastgebende Mannschaft fängt Schlagen an und die Gäste begeben sich ins Ries. Nun hat jeder Spieler der Gastgebenden Mannschaft die Gelegenheit 2 Hornusse ins Gegnerische Ries zu schlagen, dafür hat der Schläger 3 Versuche.
Die Gegner müssen nun Versuchen, den Hornuss mit der Schindel abzufangen bevor dieser den Boden berührt. Sollte der Hornuss innerhalb des Ries zu Boden fallen, ohne das er eine Schnindel berührt hat, wird für die Mannschaft die im Ries steht eine Nummer notiert. Egal ob der Hornuss im Ries oder neben dem Ries zu Boden geht, ob er eine Schindel berührt oder nicht, der Schlagenden Mannschaft wird in allen Fällen die Schlagweite gutgeschrieben. Die Schlagweite wird anhand der Markierungen auf dem Ries ermittelt und in Punkten aufgeschrieben.
Nachdem die 18 Mann ihre Hornusse geschlagen haben, wird gewechselt. Die Gastgebende Mannschaft steht nun im Ries und die Gegner haben ihrerseits die Gelegenheit, zu versuchen 2 Hornusse ins Gegnerische Ries zu schlagen.
Nach Spielende wird nun anhand der Punktewertung der Sieger ermittelt. Die erste Punktewertung sind die "Nummern". Die Mannschaft die keine oder am wenigsten Nummern hat ist der Sieger.Sollen beide Mannschaften gleichviel Nummern erhalten haben, wird die Gesamtschlaglänge verglichen. Die Mannschaft die dann am meisten Punkte hat, ist der Sieger.
Der Hornuss auch Nouss genannt, wurde früher aus Buchs, später aus Metall, Bakelit und schliesslich aus Hartgummi hergestellt. Seit 1973 wird der Hornuss im Spritzgussverfahren aus Kunstoffgranulat hergestellt. Dieser Hornuss hatte ungefähr die gleich Form.
Durch die Verbesserung des Materials und die vermehrte Übungstätikeit wurden immer höhere Schlagleistungen erreicht. Um dem entgegenzuwirken und sie Hornusse wieder ins Ries zurückzuholen wurde die Form des Hornuss geändert. Er wurde breiter und bekam auf beiden Seiten eine Rille. Dadurch ist der Luftwiederstand grösser und der Hornuss fliegt weniger weit.
Anlässe und Spiele 2018
Durch immer neuere Materialien der Schläger und das bessere Training der Spieler war es erneut nötig den Hornuss zu verändern. Zu diesem Zweck wurden eine Reihe von Prototypen produziert. Bei einem dieser Prototypen wurden die Rillen vertieft. So das der Luftwiederstand vergrössert wurde. Der Nachteil bestand darin das der Hornuss, wenn nicht richtig getroffen wird, viel schneller eine unstabile Flugbahn einnahm.
Nachdem die Versuche abgeschlossen waren, einigte man sich auf die ursprüngliche Form und veränderte das Material und die Farbe. Das Material wurde so gewählt, dass die Kraftübertragung zwischen Träf und Hornuss geringer ist. Somit war ein Hornuss entwickelt wordn der weniger weit flog.
Anlässe 2018
Die "Stecken" bestanden früher komplett aus Holz. Ein Fortschritt war der "Stecken" aus Metall. Durch seine verbeserte Stabilität und Elastizität konnten die Hornusse weiter geschlagen werden. Weitere Fortschritte wurden mit Fiberglas und Kohlenfaser erreicht. Auch wurden Experimente mit Hybrid Materialien gemacht. Durch diese Fortschritte konnten die Hornusse so weit geschlagen werden, dass sie übers Ries hinausflogen. Weil so weniger Nummern fielen, wurde beschlossen die Hornusse anzupassen.
Träf kommt von "träffe", treffen. Es ist das Holz, mit dem der Hornuss getroffen, d. h. geschlagen wird, das Treffholz. Früher hatte der Stecken vorne eine Verdickung, mit der der Hornuss geschlagen wurde, später wurde das Träf einzel hergestellt und der Stecken in dasselbe eingeführt.
Heute werden Bretter aus Hagebuche, Rotbuche, Massholder (Feldahorn) und Bergahorn 2-4 Jahre gelagert und zu Träfen verarbeitet. Die gut luftgetrockneten Bretter werden gesägt und gehobelt, zu Stücken von 50 x100 x 160 mm und einem Mindestgewicht von 500 g. In einer Eisaenform werden sie nun in der Richtun ihrer Breite mit 90 Tonnen gepresst, dann verkeilt und in einem 20-minütigen Hitzeprozess bei 200°C in einem speziellen Ofen stabilisiert. Das gepresste Vierkantholz wird auf die Träfform abgedreht. Nachdem das Steckenloch gebohrt ist, wird auch das Schraubenloch ungefähr rechtwicklig zum verlauf der Jahringe gebohrt. Eine Zwinge verhindert beim Schlagen das aufspringen des Träf. Das fertige Träf wird gewogen und angeschreiben. Es ist ca. 14 cm lang, hat einen Durchmesser von ca. 4.5 cm, ein Gewicht von 220 bis 350 g.
Damit der Hornuss seine Rotation erlangt und dadurch stabil fliegt wird das Träf aufgeraut.
Das Ries ist das eigentliche Spielfeld und fängt 100 Meter nach dem Bock an und ist in der Nationalliga A+B 200 Meter lang. In den übrigen Ligen ist es 180 Meter bzw. 160 Meter lang. Die Zahlen in den Feldern entsprechen den Punkten die gutgeschreiben werden, wenn der Hornuss dort landet.
Die Schindel ist das Abfangwerkzeug der Hornusse. Nur dank ihr ist es möglich keine Nummer zu erhalten. Früher bestand sie aus mehreren Holzlatten die mit Querleisten verbunden waren. Heute besteht die Schindel aus mehreren verleimten Holzschichten und Kunststoffnetzen. Die Schindel misst ca. 60 x 60 cm und wiegt etwa 4 kg.
Wir bedanken uns bei unseren Sponsoren für den neuen Schindelsatz.