Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03588.jsonl.gz/1403

Das Projekt auf dem ehemaligen Egli-Areal soll dem Quartier Leimbach, der südlichen Akzession zur Stadt Zürich, einen neuen Zugang zum Fluss und zum Uferweg ermöglichen. Die Grossformen formulieren einen neuen prägnanten Siedlungsrand. Sie orientieren sich am Massstab von Fluss und Wald, den tangierenden Verkehrsachsen und den vorhandenen Gewerbebauten in den Flussraum.
Die beiden Areale werden durch vier winkelförmige Versatzstücke zu einem einheitlichen Gesamtkonzept vereint – einem urbanen Ort mit lebendiger Raumfigur. Auf dem östlichen Areal bilden ein Dienstleistungs-Gebäudewinkel und die an der Sihl liegenden Alterswohnungen eine Klammer um einen grosszügigen Quartiersplatz.
Auf dem westlichen Areal bilden zwei von der Bahnlinie abgerückte Wohngebäude einen in der Mitte stark geöffneten Fluss-Saum. Die versetzt zueinander stehenden Gebäudevolumen spannen einen weiträumigen, von der Unterführung leicht ansteigenden Eingangshof auf, der einen di-rekten Zugang zum Fluss- und Erholungsraum gewährt.
Das Projekt ist eine architektonische Antwort zum Thema der künftigen 2000-Watt-Gesellschaft.