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Alexia Paganini und Stéphane Walker sichern sich an den Schweizer Eiskunstlauf-Meisterschaften in Neuenburg souverän den Titel. Walker gewinnt zum fünften Mal die Goldmedaille.
Die 16-jährige Paganini, die für den Winterthurer EC läuft, war in der Kür eine Klasse für sich, auch wenn sie ihr Potenzial nicht ganz ausschöpfte. Sie zeigte solide Sprünge, kann diesbezüglich aber noch mehr. So präsentierte sie vier Dreifache - beim Sieg an den Slovenia Open Anfang September waren es fünf gewesen. Dennoch nahm sie in der Kür mit dem Total von 101,37 ihren Konkurrentinnen 10,79 und mehr Punkte ab. Bereits im Kurzprogramm am Freitag war sie die Beste gewesen.
Paganini distanzierte die zweitplatzierte Yoonmi Lehmann (CP Lausanne et Malley) um 18,34 Punkte. Die ebenfalls 16-jährige Lehmann hatte schon vor einem Jahr Silber geholt. Die als Titelverteidigerin angetretene Yasmine Yamada (EC Zürich), im ersten Wettkampfteil nur knapp hinter Paganini, musste sich mit dem 3. Rang begnügen.
Paganini läuft erst seit dieser Saison für die Schweiz. Sie ist in den USA geboren und lebt auch dort. Ihre Trainingsstätte ist Hackensack in New Jersey. Ende September sicherte sie der Schweiz in Oberstdorf einen Quotenplatz für die Olympischen Winterspiele 2018 in Pyeongchang.
Auch bei den Männern setzte sich mit Stéphane Walker (CPA Sion) der Favorit durch. Nach dem Kurzprogramm nur auf Platz 4 liegend, rückte der bald 27-jährige Walliser am Samstag die Hierarchie wieder zurecht. In der Kür (140,98) holte er 24,77 Punkte mehr als der zweitklassierte Nicola Todeschini (CP La Chaux-de-Fonds). Der nach dem Kurzprogramm führende Lukas Britschgi (ES Frauenfeld) fiel auf Platz 3 zurück.
SDA-ATS