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Die E 3/3 wurde ursprünglich 1896 von der Lokomotivfabrik Winterthur für die Schweizer Centralbahn entwickelt. Die Nord-Ost-Bahn und die Jura-Simplon-Bahn setzten ab 1901 ebenfalls entsprechende
Dreikuppler ein.
Die SBB schliesslich beschafften 61 Fahrzeuge dieses als "Tigerli" bekannten Typs als normalspurige Rangierlokomotiven.
Angesichts des Kohlenmangels während des Zweiten Weltkrieges wurden 1942 /1943 die Lokomotiven 8521 und 8522 mit einer aus der Oberleitung gespeisten elektrischen Kesselheizung sowie Stromabnehmern auf dem Führerhaus ausgestattet. Diese Entwicklung wurde jedoch nicht weiterverfolgt.
Die E 3/3 8478 - 81, 8519 und 8520 erhielten für den Einsatz in Basel St. Johann einen vergrösserten, bis auf Dachhöhe reichenden Kohlenkasten an der Führerstandrückseite.
Die ersten E 3/3 wurden ab 1946 ausrangiert. Bis in die 1960er Jahre standen die vielseitig verwendbaren Maschinen noch im Regeldienst, weitgehend im Rangierdienst.
Heute besitzt der Club del San Gottardo zwei dieser Lokomotiven.
Die 8522 steht bei der Sursee-Triengen-Bahn im reinen Dampfbetrieb im Einsatz.
Die 8481 gehört der Brauerei Feldschlösschen in Rheinfelden.
Die E 3/3 von Feldschlösschen wurde 1964 zur Entlastung der E 2/2 angeschafft und war bis 1994 täglich im aktiven Einsatz. Als ab 1994 elektrische Lokomotiven im Einsatz waren, zog das Tigerli noch bis 2008 den legendären Gästezug von Feldschlösschen.
Dann hat eine dringend anstehende Kesselrevision die Einsatzzeit der Lokomotive besiegelt, da es schlicht zu teuer ist, diese nochmals durchzuführen. Heute steht sie vor der Pichhalle auf dem Museumsgleis.
die beiden Dampfer im Einsatz
Bis 2008 war der Gästezug aktiv im Einsatz
Die letzte Fahrt des Gästezuges mit SCC Wagen im 2008
Das waren die Wagen, bevor sie zum Gästezug wurden von der Brauerei
Ein Bild mit den zwei Pionieren bei Feldschlösschen, Pferd und Eisenbahn....