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Warum verzweifeln oder sind wir öfters ängstlich in unser tägliches Leben?
Warum verlieren wir das Vertrauen, den Glauben, die Sicherheit, die Liebe zu uns selber und den Anderen, wenn etwas nicht so gelingt wie wir es uns wünschen? Oder wenn wir nicht die Resultate sehen, denen wir uns wünschen? Oder wenn anderen nicht reagieren sowie wir meinen das "richtig" wäre?
Vielleicht ist es wichtig zu überprüfen wie deine Selbstgespräche ausschauen?
Dazu später mehr :-)
Allererst
Überlege mal:
- Wenn du eine Lösung nicht siehst, dann bedeutet es nicht, dass er nicht da ist.
- Wenn du ein Endergebnis (noch) nicht klar vor Augen hast, bedeutet es nicht, dass du nicht Schritt für Schritt weitergehen kannst.
- Wenn dir etwas nicht auf Anhieb gelingt, bedeutet dies nicht, dass du es nicht lernen kannst.
- Wenn jemand (in deiner Wahrnehmung) dir gegenüber verärgert oder aggressiv reagiert, bedeutet dies nicht das du oder der Andere nicht liebevoll ist.
Solche und viele andere Beispiele gibt es im Leben.
Denke mal daran, dass du in deinem Leben schon Sachen gelernt hast, denen du ohne Plan und ohne das Endergebnis zu kennen gemeistert hast! Du wusstest nicht warum du es machst, jedoch hast du weiter geübt und weiter versucht "es" zu meistern.
Du hast, zum Beispiel, laufen gelernt!
Hast du dir damals, nachdem du schon 20x hingefallen bist, eine Gedanke daran gewidmet mit laufen lernen auf zu hören??
Hast du dich hingesetzt und beschlossen es nicht wieder zu probieren, weil es zu schwierig, zu schmerzhaft und zu kompliziert war und du überhaupt nicht wusstest wofür du es lernen solltest?
NEIN
1. Du hast nicht darüber nachgedacht. Deswegen kamen auch keine negative (bspw. ängstliche) oder abwertende
Gedanken auf, denen dir daran hinderten und blockierten weiter zu machen!
2. Du hast weiter geübt und jedes Mal wenn du hingefallen bist, wurdest du wahrscheinlich liebevoll getröstet und wurde
dir motivierende Worte zugesprochen es doch nochmals zu versuchen.
3. Und bei jedem Erfolg wurdest du wahrscheinlich von deine Eltern oder andere Bezugspersonen gelobt und gefeiert.
Jetzt bist du Erwachsen und trägst du die Sorge für dich und dein inneres Kind selber!
1. Du denkst jetzt viel mehr nach. Sind deine Gedanken jetzt eher negativ oder positiv geprägt?
2. Wenn dir etwas nicht gelingt, munterst du dich dann auf, oder wertest du dich selbst ab?
(Wie redest du mit dir?)
3. Wenn dir einen Teilschritt zum ganzen gelungen ist, feierst du dies dann oder bist du eher unzufrieden, weil du noch
nicht am Ziel bist?
Dieses Beispiel zeigt wie wichtig deine Selbstgespräche sind!
Achte darauf wie du mit dir selber redest!
Du bist derjenige der 100% Verantwortung für dich selbst trägst.
Du bist es Wert für dich selber gut zu sorgen. Weil, wenn du gut für dich selber sorgst, kannst du dies deine Kinder und deiner Umgebung vorleben. Bei deine positivere Gedanken, werden deine Gefühle angenehmer sein. Du kannst, dadurch das du gelassener, fröhlicher, entspannter... usw. bist, deinen Energiespeicher füllen und hast viel mehr Lebenskraft und Vitalität um für dich und deinen Liebsten da zu sein!
Selbstliebe bedeutet hier in diesem Sinne, für dich und deinen Selbstgesprächen Sorg zu tragen,
durch:
1. Inne halten und achtsam sein, was du dir selber erzählst. Hast du bestimmte Vorurteile oder Erwartungen?
Du kannst bspw. ein Journal führen um herauszufinden wie oft du bestimmte Gedankenmuster hast. Oder Meditieren und "beobachten" welche Gedanken vorbeifliegen.
2. Du trägst 100% die Verantwortung und hast vollkommene freie Wahl, welche Gedanken du "fütterst".
Wir haben oft zwei "Gedanken-Teile" in uns. Der eine möchtet dich beschützen und behüten und sagt öfters "Nein". Der andere ist mutiger und möchte ausprobieren und sagt öfters "Ja". Welcher Gedanke folgst du und wieso?
3. Überprüfe ob deine Gedanken aktuell noch stimmen! (Oft hörten wir früher, als Kind, Sätze und haben diese verinnerlicht, in Glaubenssätze umgewandelt, die bis jetzt noch unser Leben bestimmen).
Schreibe das was dir dabei im Gedanken kommt auf.
4. Erweitere deine Sichtweise. Mache dir bewusst, dass das was du über dich oder anderen erzählst mit deiner Wahrnehmung zu tun hat, geprägt von deine Erfahrungen, Glaubenssätze und Gedankenmuster. Damit muss dies für jemand anders nicht so stimmen.
5. Negative Formulierungen in positive umwandeln (reframen). ZB: "Ich schaffe das nicht und werde es nie lernen" --- "Ich kann alles erreichen was ich möchte und gebe mein bestes. Jeden Tag wird es mir leichter und einfacher gehen. Wenn ich Schritt für Schritt weiter mache und dran bleibe, komme ich jeden Tag näher zum Ziel." usw.
6. Und jeden, auch die kleinen, (Gedanken) Erfolg feiern! Belohne dich selber mit etwas wobei du fröhlich wirst oder wobei du dich entspannen kannst. Suche dir was etwas aus was dir gut tut.
Ich wünsche dir viel Spass und Selbsterkenntnis.
Wenn du Fragen dazu hast, bin ich gerne für dich da.
Alles Liebe für dich!
Saskia