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obwohl sicher gerne jeder Schweizer, ob Sammler oder nur Kenner, gerne eines davon in seinem Besitz hätte.
Von Raimund Vogel
Wussten Sie aber…
Das Basler Tübli war nicht die erste Briefmarke der Schweiz. Sie ist erst die dritte in der Schweizer Geschichte. Nach den Kantonen Zürich und Genf gab die Stadt Basel am 1. Juli 1845 ebenfalls eine Kantonalmarke in Umlauf. Eine Basler Taube zu 2 Rappen deckte die Portokosten für die Beförderung einfacher Briefe bis zu 1 Lot (15 Gramm) im Stadtgebiet von Basel. Schwerere Briefe oder für die Zustellung in die Landgemeinden waren zwei Basler Tauben erforderlich. Die ursprüngliche Bezeichnung in Baseldeutsch war Basler Dybli. Ohne Zweifel ist aber das Basler Tübli die bekannteste Briefmarke der Schweiz.
Die erste Ausgabe des Basler-Tübli von 1845
Klein aber fein, die Unterschiede der Zweitausgabe
England, Erfinder der Briefmarke
Die allererste Briefmarke der Welt erschien 1840 in London nach einer Idee des englischen Schullehrers Rowland Hill. Diese Berühmtheit ist unter dem Namen Black Penny in Sammlerkreisen ein Begriff. Zu sehen ist darauf, wie nicht anders aus England zu erwarten, das Portrait der Königin Victoria. Es dauerte noch drei Jahre bis 1843 der Kanton Zürich, der Kanton Genf oder das amerikanische Land Brasilien Briefmarken einführten. 1845 folgte das engenBasler , 1847 Trinidad, USA und Mauritius, 1848 Bermuda und 1849 Frankreich, Belgien und Bayern.
Wussten Sie auch…
Der Philatelisten-Verein Nidwalden wurde 1962 gegründet und beschäftigt sich nicht nur mit dem Basler Tübli und den Anfängen, sondern auch mit aktuellen Themen und Ausgaben der Post. Die zwischenmenschlichen Beziehungen dürfen dabei auf keinen Fall zu kurz kommen, der Grundgedanke aber ist das gemeinsame Hobby nach Sammeln und Suchen, und wie gesagt, es muss nicht immer ein Basler Tübli sein, die Vielfalt ist so gross, dass für jeden was Spezielles vorhanden ist.
Der Philatelistenverein
- ist Mitglied im Verband Schweizerscher Philatelisten-Vereine VSPhV
- trifft sich regelmässig am letzten Dienstag im Monat im Restaurant Schützenhaus in Oberdorf
- führt zur Zeit einen Erwachsenenkurs durch
- organisiert zweimal im Jahr eine grosse Briefmarken- und Ansichtskartenbörse im Spritzenhaus (beim Tellenmatt Schulhaus) in Stans
- führt und pflegt einen eigenen Seniorentreff am letzten Donnerstag im Monat
- schätzt Ihre Sammlung und hilft Ihnen bei Fragen
- kümmert sich mit einem eigenen Delegierten um die Anliegen der Jugend
- ist sehr gastfreundlich, und und und…
Weitere Informationen können Sie unter www.briefmarken-nidwalden.ch nachlesen.
Raimund Vogel (Präsident PhilatelistenVerein Nidwalden)