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Am 31. Mai 2006 kam es bei der Gemeinde Gurtnellen (UR) zu einem Felssturz von 5000 Kubikmetern. Mehrere Grossblöcke erreichten die Autobahn A2 und den Rastplatz südlich der Güetli-Galerie. Nebst grossen Sachschäden waren auch zwei Todesopfer zu beklagen.
2012 kam es zwischen den Gemeinden Gurtnellen und Zraggen gleich zu einer Serie von Felsstürzen. Am 8. März fielen 300 bis 400 Kubikmeter Gestein zu Tal. Zwar wurde der grösste Teil von den Schutzbauwerken oberhalb der Bahngleise aufgefangen, doch rund 5 Kubikmeter Gestein landeten auf den Schienen. Am benachbarten Hang ereignete sich am 5. Juni erneut ein Felssturz, der auf das Bahntrasse der Gotthardstrecke nieder ging. Dabei wurden drei Bauarbeiter verschüttet welche mit Felssicherungsarbeiten beschäftigt waren. Einer davon konnte nur noch tot geborgen werden. Nahe an derselben Stelle ereignete sich am 14. November wiederum ein Felsabbruch. Ein Einzelblock mit einem Volumen von 70 bis 80 Kubikmeter gelangte bis in den Gleisbereich und beschädigte die bergseitige Fahrspur der Gotthardstrecke.
Weitere Beiträge
- Video Sprengung Gurtnellen (Tagesschau vom 23.06.2006)
- Felssturz am Gotthard (10vor10 vom 05.06.2012)
- Bildserie und Zeitungsbericht (20min. vom 06.06.2012)