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Roboter «Wave Glider»
Vor Kalifornien ist ein surfender Roboter im Einsatz, um über eine iPhone-App die Sichtung von Weissen Haien zu melden. Absicht ist es aber nicht, Badende zu warnen, sondern zum besseren Verständnis dieser Tiere beizutragen, erklärt die Leiterin des Projekts, die Meeresforscherin Barabara Block von der Stanford University. «Wir erforschen längst den Mars, kennen aber viele Orte unseres Planeten wie etwa den Ozean noch gar nicht», meint sie.
Der auf einem solar betriebenen Surfbrett installierte Detektor nimmt die Signale von mittlerweile tausenden von Meeresräubern auf , die im Lauf der letzten zehn Jahre zuvor mit einem Sender markiert wurden, darunter auch 120 Weisse Haie.
«Haie sind Kosmopoliten, die von Hawaii nach Kalifornien und wieder zurück reisen, oder von Australien nach Südafrika. Sie suchen bei der Futtersuche und Paarung immer wieder dieselben Stellen auf, besonders an küstennahen Hotspots der Artenvielfalt», sagt Block. Der Surf-Roboter soll helfen, die Wanderbewegungen und die Populationsstruktur der Tiere besser zu verstehen. Ziel sei es, «Fischereimodelle zu verbessern» und «Reaktionen auf den Klimawandel zu erfassen».
Über die Gratis-iOS-App «Shark Net» können die Signale des Roboters in Echtzeit mitverfolgt werden. Damit will das Forschungsprojekt eine breitere Wirkung für sein Anliegen erreichen.