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|Schizophrenie ist eine der geheimnisvollsten Krankheiten, die einerseits grosse Angst auslöst, aber andererseits auch wieder sehr fasziniert. Seit Beginn meiner psychiatrischen Ausbildung habe ich mich für das Phänomen der Schizophrenie interessiert und versucht, dieses komplexe Krankheitsbild besser zu verstehen, um dann auch besser behilflich sein zu können.
Die moderne Forschung auf dem Gebiete der Schizophrenie sucht die Lösung vor allem bei besseren Medikamenten. Ich persönlich suche die Lösung eher bei besserem Umgang mit dem Patienten und durch die Unterstützung und Beratung des Umfeldes, insbesondere der Familie.
- Die erste Schizophreneepisode tritt meist in der Pubertät auf, d.h. in der Ablösungs- und Selbständigwerdens-Phase. Eine 2. Spitze ist im mittleren Alter.
- Der akuten Phase geht meist eine 2-5 jährige sogenannte Prodromalphase voraus, bevor die Schizophreniekrankheit dann wirklich ausbricht.
- Während dieser Vorphase machen die Eltern oder Partner häufig eine riesige Anpassungsleistung, die aber nicht hilfreich ist. Sie versuchen dem Patienten alles aus dem Wege zu räumen, um ihn ja nicht zur Dekompensation zu bringen. Sie nehmen also eine chronische Schonhaltung ein.|