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Bis 2020 wurde in der Stadt Luzern das Altkarton teilweise von der Pfadi, der Jungwacht und vom Blauring gesammelt. Sie erhielten für diese Arbeit von der Stadt aus den Kehrichtgrundgebühren einen Jahresbeitrag von total 196'000 Franken. Aus Sicherheitsgründen dürfen seit Sommer 2020 die Jugendorganisationen in der Stadt keine Kartonsammlungen mehr durchführen. Damit entgehen ihnen aber wichtige Einnahmen.
Unterstützung fortsetzen
Das Stadtparlament beauftragte die Stadtregierung deswegen zu prüfen, wie Pfadi, Jungwacht und Blauring weiterhin unterstützt werden könnten. Die Regierung will die finanzielle Unterstützung gemäss seines Bericht und Antrags an das Parlament im bisherigen Umfang fortsetzen. Und dies zwar ohne dass die Jugendorganisationen verpflichtet werden, eine Arbeitsleistung zu erbringen.
Die Jugendorganisationen wollten indes auch zukünftig Arbeiten für die Stadt Luzern zugunsten der Allgemeinheit erledigen, teilte die Stadtregierung mit. Es sei jedoch nicht so einfach entsprechende Arbeiten zu finden. Diese müssten ungefährlich sein, auch müssten sie von den Jugendlichen einfach, günstig und während der Freizeit erledigt werden können.
Bänke reinigen
Eine mögliche Arbeit, die im Bericht und Antrag erwähnt wird, ist das Reinigen der 1400 öffentlichen Sitzbänken, eine weitere die Organisation von zentralen Spielanlässen.
In der Stadt machen rund 500 junge Menschen bei Jungwacht und Blauring mit, mehr als doppelt so viele sind bei der Pfadi aktiv. Ihr Engagement hätten sie etwa während des Corona-Lockdowns im Frühling 2020 gezeigt, als sie einen Einkaufsdienst für ältere Menschen organisierten, erklärte die Stadtregierung.