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Die Ozeanexpertin der US-Meeresschutzbehörde NOAA, Eileen Sobeck, sprach bei der Bekanntgabe der Entscheidung am Dienstag in Washington von einer «wirklichen ökologischen Erfolgsgeschichte». Die Behörde hatte 2010 eine grosse Untersuchung zur Lage der Buckelwale gestartet. Die Studie habe ergeben, dass sich neun der 14 Buckelwal-Arten wieder so weit vermehrt haben, dass sie nicht mehr als gefährdet angesehen werden müssten, teilte die NOAA mit.
Weiter unter Schutz
In den 1970-er Jahren hatten die USA alle Buckelwal-Arten als bedroht eingestuft, weil die Zahl der Tiere durch den kommerziellen Walfang stark zurückgegangen war. Dass die Behörde die meisten Arten nun nicht mehr als bedroht betrachtet, ändert aber nichts an deren Schutzstatus.
Die NOAA wies darauf hin, dass das US-Gesetz zum Walschutz weiterhin in Kraft sei und Anwendung finde. Das Gesetz verbietet die Tötung von Walen in US-Hoheitsgewässern. Es untersagt zudem US-Bürgern den Walfang auch auf hoher See. Auch dürfen keine Walprodukte in die USA eingeführt werden.
Zweites Moratorium
Zudem hatte die Internationale Walkommission 1982 ein weltweites Walfang-Moratorium verhängt, das bis heute in Kraft ist. Das Moratorium habe erheblich zur Erholung der Buckelwal-Populationen beigetragen, erklärte die NOAA.
Buckelwale leben oft in Küstennähe und können bis zu 15 Meter lang werden. Die meisten davon leben um Afrika, Australien und Südamerika herum. Im Pazifik, nahe Grönland und nahe der arabischen Halbinsel gebe es jedoch noch vier vom Aussterben bedrohte und eine gefährdete Population.
(SDA)