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Am 20. April 2023 führte die Dramatikerin Larissa FastHorse als erste amerikanische Ureinwohnerin ein Theaterstück am Broadway auf. In “The Thanksgiving Play”, einer Satire, die bereits im ganzen Land aufgeführt wurde, kämpfen vier Darsteller/innen darum, ein Schulfest zu veranstalten, das historisch korrekt ist und die Ureinwohner/innen respektiert, aber das Publikum nicht mit einem schlechten Gewissen zurücklässt – eine hohe Anforderung, die die Figuren auf komödiantische Weise nicht erfüllen können.
Hier ein Ausschnitt aus einer Aufführung dieses Theaterstücks aus dem Jahre 2018:
FastHorse, die der Sicangu Lakota Nation angehört, sprach kürzlich mit dem New Yorker Theaterkritiker Vinson Cunningham für die New Yorker Radio Hour. Als ehemalige Balletttänzerin arbeitete FastHorse bei Film und Fernsehen, bevor sie zum Theater wechselte und 2020 ein MacArthur Fellow wurde. Neben dem Schreiben von Theaterstücken ist sie Mitbegründerin von Indigenous Direction, einer Organisation, die Film- und Theaterproduktionen berät, wie sie indigene Themen einbeziehen können.
Im folgenden ausführlichen Interview spricht sie mit Alicia Menendez von MSNBC über ihre zum Nachdenken anregende Komödie und das wachsende Publikum für indigene Geschichten: