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- 21.12.2010
- Überschwemmungen Pakistan
Die meisten der 20 Millionen Menschen, die in Pakistan vor den verheerenden Fluten flüchten mussten, konnten mittlerweile in ihre angestammten Regionen zurückkehren. Allerdings finden die Familien dort meistens riesige Schlammmassen vor, die ihre Häuser zerstört und ihre Ernten vernichtet haben.
Die Partner-Hilfswerke der Glückskette bemühen sich, der betroffenen Bevölkerung möglichst rasch wieder die Basis für eine Existenzgrundlage zu schaffen. Im Norden des Landes, wo der Winter Einzug gehalten hat, bekommen die Betroffenen Werkzeuge und Obdachlose provisorische Behausungen. Wer bei Verwandten oder Bekannten vorübergehend Unterkunft findet, wird mit Wolldecken und warmen Kleidern versorgt. In Zentral- und Südpakistan, wo die Fluten später ankamen, sehen die letzten Hilfsprojekte noch immer Nahrungsmittel, Haushalt- und Hygieneartikel sowie medizinische Versorgung vor.
Gesamthaft gesehen übersteigen die Bedürfnisse nach wie vor bei weitem die Möglichkeiten der Hilfsorganisationen. Angesichts dieser Tatsache dürfte weniger mehr sein: die Glückskette und ihre Partnerhilfswerke wählen deshalb Projekte und Regionen aus, wo nachhaltige Hilfe möglich ist. Die kommenden Projekte sehen die Rehabilitation in landwirtschaftlichen Zonen und gezielt den Bau von Häusern und Schulen vor.