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Am 28. März 2009 verstarb in Rohrdorf Pfarrerin Ilse Gäumann-Ebeling (geb. 31.12.1936) im 73. Lebensjahr. Ilse Ebeling wuchs in Gehrden bei Hannover, D, auf. Sie studierte an der Kirchlichen Theologischen Hochschule Bethel in Bielefeld Theologie und schloss ihr Studium in Zürich ab. Sie wurde am 17. November 1961 im Zürcher Grossmünster ordiniert. 1963 heiratete sie Niklaus Gäumann, und die beiden übersiedelten kurz darauf nach Göttingen. Während der Ehemann die Dissertation schrieb, arbeitete Ilse Gäumann als Religionslehrerin an einem Gymnasium in Göttingen. 1967 übernahm Niklaus Gäumann eine Pfarrstelle in Rohrdorf in der Kirchgemeinde Mellingen, und 1974 wechselte die Familie nach Balgach in die Ostschweiz. Mit der Demission ihres Mannes als Balgacher Pfarrer war im 1989 auch ein Wohnortswechsel nach Eichberg verbunden. Bereits 1990 hatte Ilse Gäumann als Seelsorgerin am Bezirksspital in Altstätten zu arbeiten begonnen. Gemeinsam mit ihrem Mann betreute sie die Vermittlungsstelle für pfarramtliche Aushilfe, später dann allein. Ausserdem engagierte sie sich weiterhin ehrenamtlich. So war sie seit 1988 Mitglied des Regionalkomitees des Hilfswerks der Evangelischen Kirchen Schweiz (HEKS) und präsidierte es neun Jahre lang. 1994 bis 2003 war sie Mitglied der Synode der Evangelischen Kirche des Kantons St. Gallen, Abgeordnete in den Schweizerischen Evangelischen Kirchenbund und zeitweise Mitglied in dessen Geschäftsprüfungskommission. Von 1997 bis 2006 vertrat sie die St. Galler Kirche in der Deutschschweizer Liturgiekommission. Nach ihrer Pensionierung verbrachte sie ihren Lebensabend in Niederrohrdorf, AG, bis sie nach schwerer Krankheit zu ihrem Schöpfer heimkehrte.
Markus Bernet