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Die NZZ rekonstruiert die Vorgänge: Das Interview ist sehr kurzfristig arrangiert worden. Eingefädelt wurde es nicht wie üblich über Maurers Kommunikationschef Peter Minder, sondern über Maurers engstes Umfeld.
Am Abend erhielt Minder den Text zum Gegenlesen, jedoch mit sehr kurzer Frist. Da er Maurer nicht erreichte, hat er einige der gröbsten Passagen gestrichen, den Rest autorisiert.
Als man am nächsten Tag im Departement die Brisanz von Maurers Aussagen realisierte, versuchte man, weitere Änderungen am Text vorzunehmen. Zu spät: Die «Weltwoche» war bereits im Druck.
Das Departement trat die Flucht nach vorn an und informierte die anderen Departemente am Mittwochabend über die anfliegende politische Bombe.
Volk wollte keine «Steuergeschenke für Reiche» ++ Kampfjet-Entscheid war «Ja» zur Armee
Die Schweiz hat am 27. September 2020 über mehrere Initiativen und Referenden abgestimmt. Wie nach nationalen Abstimmungen üblich, gab es auch diesmal die Nachbefragung «Voto».
Sie wurde von der Schweizerischen Bundeskanzlei finanziert und von der Organisation Fors, dem Zentrum für Demokratie Aarau und dem Befragungsinstitut Link durchgeführt. Ihre Studie soll Auskunft darüber geben, wieso sich Volk und Stände für oder gegen eine Vorlage entschieden haben.