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Der Industriekonzern Georg Fischer (GF) veräussert das Aluminiumsandgussgeschäft mit den zwei Giessereien in Friedrichshafen und Garching. Die Division Automotive will sich so auf das Kerngeschäft der Eisen- und Aluminiumdruckgiessereien in Europa fokussieren und die bestehenden Werke in China weiter ausbauen.
Die Transaktion führt zu einem nicht liquiditätswirksamen Aufwand, welcher das Konzernergebnis 2012 mit 27 Millionen Franken belastet, wie GF mitteilte. Davon sei rund die Hälfte auf kumulierte negative Währungseffekte zurückzuführen. Der Einfluss auf das Betriebsergebnis sei indes «nicht signifikant», da die Transaktion als aufgegebener Geschäftsbereich ausgewiesen werde.
Die beiden Werke in Friedrichshafen und Garching werden im Rahmen eines Aktienkaufs an die MWS Gruppe veräussert. Der Umsatz der beiden Giessereien im Jahr 2011 belief sich auf 127 Millionen Franken, sie beschäftigen 250 beziehungsweise 180 Mitarbeitende.
Mit Blick auf die nahe Zukunft schreibt GF, dass man weiteres Wachstum am asiatischen Automobilmarkt erwarte, aber eine allgemein verhaltene Lage in Europa.
(vst/tke/awp)