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Die Arbeiten umfassten 44 Pfähle à ø 610 mm und 155 Pfähle à ø 508 mm. Die Pfähle wurden durch 6 m lange Stahlrohre gebildet, die bis zu 2,3 m in den gewachsenen Fels eingetrieben wurden. Die Rohre waren Bestandteil eines, vom skandinavischen KLEMM Händler, GEOMEK, bereitgestellten und in Nordeuropa weit verbreiteten Bohrsystems, wobei ein Imlochhammer, in diesem Fall von der Größe 18“, das Rohr bis zur Endtiefe vortrieb. Der Schockabsorber des Tieflochhammers war für 18“ klassifiziert. Es wurde eine Kompressorleistung von 2 Stück Kompressoren mit je 27 m³/h und 25 bar bereitgestellt. Deren Kunde, die Firma PS BORRKONSULT, erzielte eine Vortriebsleistung von ca. 2,3 m in 25 Minuten im kompakten Fels.
Als Bohrgerät kam eine 2011 gelieferte KLEMM KR 806-5 zum Einsatz, die bei der Firma GEOMEK für die Besonderheiten des Bohrverfahrens ausgerüstet wurde. Der Bohrstrang bestand zur Erhöhung der Aufstiegsgeschwindigkeit aus einem „aufgedoppelten“ Gestänge mit ø 406 mm und einer Seele von ø 193,7 mm. Während des Bohrbetriebs lief der Dieselmotor mit nur ca. 860 min-1.