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Die SBB wollen den Preis des Generalabonnements der zweiten Klasse um 4,8 Prozent um 220 Franken erhöhen, dasjenige der ersten Klasse aber nur um 1,9 Prozent. Offizielle Begründung: Die Wagen der ersten Klasse seien weniger besetzt als diejenigen der zweiten Klasse. Es wäre deshalb zu begrüssen, wenn mehr Leute ein Abonnement der ersten Klasse beziehen.
Die Bahnfahrenden sollen sich also dem Wagenangebot der SBB anpassen und nicht etwa umgekehrt. Andere Unternehmen müssen ihre Angebote den Bedürfnissen der Kundinnen und Kunden anpassen. Das würde im Fall der SBB heissen: weniger Wagen der ersten Klasse und mehr Wagen der zweiten Klasse anbieten. Dann wären die Wagen der ersten Klasse wieder wie gewünscht besser besetzt und in den Wagen der zweiten Klasse hätte es wieder etwas mehr Platz.
Entsprechend kritisch reagiert die Stiftung für Konsumentenschutz SKS: Sie verlangt, dass die Preise der zweiten Klasse nicht stärker erhöht werden als diejenigen der ersten Klasse.
Themenbezogene Interessenbindung der Autorin/des Autors
Der Autor fährt mit einem Generalabonnement der zweiten Klasse.
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