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Welche Regionalgenossenschaften sich gegen die Wahl von Lachappelle stellen, steht im Bericht der "Aargauer Zeitung" (AZ) nicht. Es soll sich jedoch um "einflussreiche" und "mitunter die grössten" Raiffeisen-Genossenschaften handeln. Deren Chefs betrachten laut dem Bericht Lachappelle aus zwei Gründen als nicht wählbar.
So würden erstens die laufenden Verfahren im Zusammenhang mit dem ASE-Betrugsskandal erhebliche Reputationsrisiken bergen. Zweitens sei man über die Höhe des Salärs verärgert. So soll Lachappelle mit 700'000 Franken pro Jahr rund 200'000 Franken mehr verdienen als sein Vorgänger.
Sollte der Verwaltungsrat an der Kandidatur von Lachappelle festhalten, wollen Regionalgenossenschaften einen eigenen Gegenkandidaten prüfen.
Gegenüber der AZ sagte eine Mediensprecherin der Gruppe, dass Lachappelle in diesen Tagen sechs Delegierten Auskunft zum Fall ASE gegeben habe. Im Anschluss an dieses Gespräch sollen die Delegierten Lachappelle das Vertrauen ausgesprochen haben. Die Wahl des neuen Präsidenten findet am 10. November statt.
(AWP)