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An der Wibergstrasse befindet sich der ehemalige Flaschentrafo der Elektrizitäts-werke
Zürich (EKZ) von 1910. Die Station, welche durch die älteren Dorfbewohner von Ottikon
liebevoll „Stromchile“ genannt wird, gehört zum Bautyp B26, dessen Geschichte auf
eine Ausschreibung für einen Architekturwettbewerb von fünf verschiedenen Transformatorenstationen
im Gründungsjahr der EKZ 1908 zurückgeht. 124 Projekte wurden damals eingereicht.
Insgesamt wurde der Bautyp B26, hergestellt von Steiner & Grossrubatscher, im Kanton
Zürich 29 Mal errichtet. Sein Grundriss ist quadratisch mit den Aussenmassen von
3 x 3 Metern. Es handelt sich hierbei um einen zweigeschossigen und unterkellerten
Bau. Das Gebäude hat ein helmartiges Dach aus Blech mit Lukarnen, über welchem sich
das schlanke Eisenbetontürmchen befindet. Die Turmspitze liegt 9 Meter über dem Boden.
Die „Stromchile“ ist heute in Privatbesitz, nachdem sie im Jahr 1998 abgebrochen
werden sollte.