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Wofür steht CMD?
CMD steht für craniomandibuläre Dysfunktion.
Was ist eine CMD Therapie?
Auch die Therapie einer CMD wird Umgangssprachlich als CMD bezeichnet. Es ist eine spezielle Behandlungstechnik bei Kieferproblemen und stellt einen Teilbereich der manuellen Therapie dar. Mögliche Anwendungsbereiche der CMD sind Kopfschmerzen, Schwindel, Knirschen, Beissen, Schluckbeschwerden, Schlafstörungen und Bewegungseinschränkungen des Kiefergelenks.
Warum gibt es für dieses Gelenk eine spezielle Therapieform?
Das Kiefergelenk bildet in unserem Körper eine Besonderheit. Um diese zu verstehen, muss man ein paar Hintergründe über Gelenke kennen. Alle grossen Gelenke im Körper sind "echte" Gelenke, d.h. sie bestehen aus zwei Knochen mit einer überziehenden Knorpelschicht, einer kleinen Gelenkhöhle, welche mit Flüssigkeit gefüllt ist und umgeben ist alles von einer Gelenkkapsel. In einem echten Gelenk hat jeder Knochen eine gewisse Funktion und daher unterscheiden sich alle Knochen in ihrem Aufbau im Vergleich ihres oberen Endes und ihrem unteren Ende. Hier besteht der grosse Unterschied: der Kieferknochen ist an beiden Enden identisch. Ergänzend wird das Kiefergelenk selten externen Kompressionskräften ausgesetzt, wodurch sich die Biomechanik in diesem Gelenk deutlich von den anderen Gelenken im Körper unterscheidet.
Eine Verordnung zur CMD kann auch von einem Zahnarzt oder Kieferorthopäden ausgestellt werden.