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Matchwinner der Davoser war Verstärkungsspieler Henrik Haapala, der nach 51 Sekunden der Overtime den viel umjubelten Siegtreffer erzielte. Der Finne spielt normalerweise für den Lausanne HC.
15:3 lautete das Schussverhältnis im Mitteldrittel zu Gunsten der Davoser. Die Bündner spielten entfesselt. Dennoch gerieten sie in der 23. Minute 1:2 in Rückstand. Das Tor für Frölunda schoss der Ex-Zuger Carl Klingberg mit einem «Buebetrickli». Bis zur Reaktion der Davoser dauerte es bloss 90 Sekunden, dann glich Dennis Rasmussen zum 2:2 aus. Der Schwede scheiterte zunächst an Lars Johansson, ehe er den Abpraller verwertete.
Für Rasmussen war es das dritte Tor und der fünfte Skorerpunkt an diesem Turnier. Die ersten beiden Treffer hatte er beim 4:1-Sieg im Gruppenspiel gegen Frölunda erzielt. Der HCD powerte in der Folge weiter, konnte jedoch zwei Powerplays nicht nutzen. In der 36. Minute fiel das 3:2 dann doch noch. Enzo Corvi profitierte von einem Fehlpass von Henrik Tömmernes, dem langjährigen Verteidigungsminister von Genève-Servette, und bezwang Johansson mit einem nicht unhaltbar scheinenden Handgelenkschuss.
Dass der Schweizer Rekordmeister nicht mehr aus der Überlegenheit im Mittelabschnitt herausholte, rächte sich beinahe. Denn im letzten Drittel gelang es den Davosern nicht mehr, mit der gleichen Intensität zu spielen. In der 53. Minute glich Frölunda im Powerplay dank Malte Strömwall zum 3:3 aus, worauf der vierfache Gewinner der Champions Hockey League dem 4:3 vor der Verlängerung näher kam. In der 54. Minute scheiterte Linus Öberg am Pfosten.
Für das 1:0 der Davoser hatte in der 5. Minute Verteidiger Calle Andersson verantwortlich gezeichnet, Erik Borg glich in der 15. Minute aus. Der Gegner im Final ist die tschechische Equipe Pardubice. Der HCD gewann letztmals 2011 den Spengler Cup.