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Einkauf von Leistungen: Fortan werden nur noch zwei Einkäufe pro Jahr zugelassen. Für die Verarbeitung von zusätzlichen Einkäufen ist die Kasse berechtigt, die Kosten in Rechnung zu stellen.
Die bis Ende 2018 bestehende Möglichkeit, Einkäufe mittels Abzügen auf dem Einkommen vorzunehmen, wird nicht mehr angeboten. In der Tat favorisieren versicherte Personen Einkäufe in Leistungen, welche weder eine Risiko- noch eine Zinskomponente enthalten und der Pensionskasse nicht auch noch die Aufgabe einer Bank übertragen werden muss.
Todesfallkapital: Ein allfälliges Todesfallkapital wird fällig bei Ableben einer aktiv versicherten oder rentenbeziehenden Person (invalid oder pensioniert), wenn sie keinen Ehegatten oder eingetragenen Partner hinterlässt, der in den Genuss einer Pension oder einer Abfindung kommt. Das von der Kasse an die potenziell Begünstigten ausbezahlte Todesfallkapital entspricht der Hälfte der im Zeitpunkt des Todes der aktiv versicherten Person vorhandenen Austrittsleistung. Bezog die versicherte Person im Zeitpunkt ihres Todes eine Alters- oder Invalidenpension, so entspricht das Todesfallkapital der halben Austrittsleistung zum Zeitpunkt der Pensionierung oder des Invaliditätseintritts, vermindert um den Betrag der bereits ausbezahlten Leistungen. Neu ist nun, dass die Kasse von der versicherten Person zu Lebzeiten über die anspruchsberechtigten Personen schriftlich informiert werden muss. Bei Fehlen einer von der verstorbenen Person unterstützten Person ist im weiteren festzuhalten, dass die potenziell begünstigte Person mit der verstorbenen Person in den letzten fünf Jahren bis zu deren Tod ununterbrochen eine Lebensgemeinschaft an derselben Adresse geführt hat und die unterstützte Person mit der verstorbenen Person nicht in einem Verwandtschaftsverhältnis im Sinne von Artikel 95 ZGB steht und nicht verheiratet ist (weder mit der verstorbenen noch mit einer anderen Person).
Für Ihre Mitteilung an die Pensionskasse bitten wir Sie, das ausgefüllte Formular «Begünstigungserklärung zum Todesfallkapital» einzureichen (https://fr.ch/de/pkspf/travail-et-entreprises/arbeiten-beim-staat/pkspf-formulare-zum-herunterladen).
Waisenpension: Für die Bestimmung der Anspruchsberechtigung über das 18. Altersjahr hinaus stützt sich die Pensionskasse inskünftig auf die Wegleitung über die Renten (RWL) der Eidgenössischen Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenversicherung (AHV).
Bei allfälligen Fragen steht Ihnen die Pensionskasse gerne zur Verfügung.