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Alle 150 Insassen kamen vermutlich beim Absturz einer A320 von Germanwings in Südfrankreich ums Leben. So sicher das Fliegen auch ist – immer wieder fordern Flugzeugabstürze zahlreiche Menschenleben.
Am meisten Opfer forderten Anschläge und – naturgemäss – Kollisionen: Unter den bisher 18 Katastrophen der Luftfahrt, bei denen mehr als 250 Menschen ihr Leben verloren, firmieren drei Terroranschläge und zwei Kollisionen. Nicht weniger als drei Maschinen wurden zudem irrtümlich oder absichtlich abgeschossen.
Weitaus am verheerendsten waren die Terroranschläge vom 11. September 2001, bei denen vier Flugzeuge entführt und als fliegende Bomben eingesetzt wurden. Sie werden hier als ein Ereignis zusammengefasst. Auch der Air-India-Flug 182, der 1985 über dem Atlantik abstürzte, und der Absturz des PanAm-Jumbos auf Lockerbie 1988 gingen auf Terroranschläge zurück.
Die Kollision von zwei Jumbo Jets auf Teneriffa im Jahr 1977 und der Zusammenstoss eines Jumbo Jets mit einer Iljuschin bei New Delhi 1996 forderten zusammen über 930 Menschenleben. Am meisten Opfer beim Absturz einer einzigen Maschine gab es 1995 in Japan, als Japan-Airlines-Flug 123 an einem Berg zerschellte. 520 Menschen fanden damals den Tod.