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Dienstag 28.07.2015, 21:00
In der arabischen Welt steht Yasmine Hamdan für experimentelle, mutige, innovative Musik. Die Libanesin wurde auch schon als Ikone der arabischen Underground-Szene bezeichnet. 1999 veröffentlichte ihre Band «Soapkill» ihr erstes Album namens «Bater». Das Duo gilt als die erste radikale elektronische Band des Mittleren Ostens. Einige Jahre später zog Hamdan nach Paris. Dort arbeitete sie mit CocoRosie, Mirwais und Marc Collins zusammen, letzterer erlangte mit seinem grossartigen Projekt «Nouvelle Vague» bekanntlich Kultstatus. In Frankreich nahm sie auch ihre ersten beiden Soloalben auf. Das erste – es trug schlicht den Namen – «Yasmine Hamdan» ist in zwei Versionen erschienen. Mit dem zweiten, «Arabology», erntete sie phantastische Kritiken. Sie würde die Geschichte der arabischen Pop-Musik neu schreiben, so der Konsens. Hamdan beherrscht viele verschiedene arabische Dialekte, die sie in ihren Texten alle einsetzt. 2013 war sie übrigens im Film «Only Lovers Left Alive» von Jim Jarmusch zu sehen; in einem Kurzauftritt.