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Wo e Willy isch, isch au e Haag
Frei sein und frei bleiben wollen sie. Wir natürlich auch! Aber was heisst frei sein? Falls wir uns auf «Ohne Zwang wählen können zwischen verschiedenen Optionen» einigen könnten, so wäre das eine gute Grundlage, um das Schicksal der armen Kerls im Hintergrund zu diskutieren. Sie erinnern sich an Geissbock Willy? Vor vier Jahren ist er als Maskottchen der SVP mit in den Wahlkampf gezogen, als anmutiges Symbol von Stärke (und Sturheit?) und Freiheitsdrang, und nun sowas? Wirklich zynisch, wie man den armen Willy ausgerechnet hinter der grossflächigen Versprechung auf Freiheit eingesperrt hat. Oder ist das etwa gar nicht mehr der Willy aus dem Wahlkampf 2015? Keine Ahnung, wie alt Geissböcke werden können. Aber normalerweise sterben die ja nicht eines natürlichen Todes, sondern weil sich ein Zweibeiner die Freiheit nimmt, sie zu verspeisen. In Willys Fall könnte es aber durchaus sein, dass er von der Freiheit Gebrauch gemacht hat, sein eigenes Leben zu beenden, nachdem er «Wo e Willy isch, isch au e Wäg» das erste Mal gehört hat.
P.S. (verfasst am 7.10.2019)
Das war kein Journalist, das war ein Trottel!
verwechselt den Willy mit dem Zottel
(Der Verfasser O.S.)