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Nach der Präsidentschaftswahl in Liberia liegt der frühere Weltfussballer George Weah nach vorläufigen Teilergebnissen vorne. In 11 der 15 Bezirke hat der Kandidat der grössten Oppositionspartei, der Koalition für Demokratischen Wechsel (CDC), bislang die meisten Stimmen erhalten, wie die am späten Donnerstagabend veröffentlichten Teilergebnisse zeigten.
Bislang seien aber nur rund 30 Prozent der Stimmen ausgezählt worden, sagte der Leiter der Wahlkommission, Jerome Korkoya.
Weahs Konkurrent der regierenden Partei für Einheit (UP), Vizepräsident Joseph Boakai, lag den Ergebnissen zufolge nur in einem Bezirk vorne. Die Bürger des westafrikanischen Landes wählten am Dienstag neben dem Staatschef auch ein neues Parlament.
In dem in der Vergangenheit von Bürgerkriegen und der Ebola-Epidemie erschüttertem Land steht der erste friedliche Machtwechsel seit Jahrzehnten bevor. Die Friedensnobelpreisträgerin und erste frei gewählte Präsidentin Afrikas, Ellen Johnson-Sirleaf, tritt nach zwei Amtszeiten nicht mehr an.
Die 78-Jährige war 2011 für ihre Arbeit für das von 14 Jahren Bürgerkrieg zerrüttete Land mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet worden. (sda/dpa)
Der portugiesische Innenminister Eduardo Cabrita ist wegen der Verwicklung seines Dienstfahrzeugs in einen tödlichen Verkehrsunfall zurückgetreten. Er dürfe nicht zulassen, dass die «absolut inakzeptable politische Ausschlachtung» des Unfalls dem Ministerpräsidenten António Costa oder dessen Sozialistischer Partei (PS) vor der Parlamentswahl am 30. Januar 2022 Schaden zufüge, sagte Cabrita am Freitagabend in Lissabon. Wenige Stunden zuvor war bekanntgeworden, dass die Staatsanwaltschaft gegen seinen Fahrer Anklage wegen fahrlässiger Tötung erheben wird.