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Im ersten von 3 Halbfinals wurde Lea Sprunger schon kurz nach dem Start von den schnellsten 3 Läuferinnen überholt. Die Schweizerin liess sich dadurch nicht aus dem Konzept bringen und brachte einen soliden Lauf ins Ziel. Als 6. verpasste sie die Final-Qualifikation allerdings klar. Nur die schnellsten zwei Athletinnen jedes Laufs schafften es sicher in den Final. Mit 55,83 Sekunden blieb Sprunger 23 Hundertstel über ihrer persönlichen Bestzeit.
Ich lerne mit jedem Rennen dazu.
«Es war ein gutes Rennen, ich kann zufrieden sein», bilanzierte Sprunger nach ihrer WM-Premiere über die 400 Meter Hürden. Die Westschweizerin, für die bereits die Halbfinal-Qualifikation eine starke Leistung gewesen war, freut sich auf kommende Herausforderungen in ihrer neuen Disziplin. «Ich lerne mit jedem Rennen dazu», meinte sie.
6. Rang für Fontanive
Dies gilt auch für Petra Fontanive, die zweite Schweizerin über die 400 Meter Hürden. Obwohl auch sie im Halbfinal klar gescheitert ist, hat sie einen guten WM-Auftritt gezeigt. Nach einem passablen Start reichte es Fontanive nur zum 6. Rang in ihrem Lauf. Fontanive, die sich erst im letzten Moment für die WM hatte qualifizieren können, kam mit einer Zeit von 56,35 Sekunden ins Ziel.
Man möchte sich im besten Licht zeigen.
«Ich wollte eigentlich endlich eine 55er-Zeit laufen, das ist mir leider nicht gelungen», so die Zürcherin leicht enttäuscht. «Wenn man hier ist, möchte man sich möglichst im besten Licht zeigen.»
Am Ende belegten die Schweizerinnen die Plätze 13 (Sprunger) und 18 (Fontanive). Die Bestzeit in den Halbfinals stellte die Titelverteidigerin Zuzana Hejnova aus Tschechien in 54,24 Sekunden auf.
Sendebezug: SRF zwei, «sportlive», 24.08.2015, 13:00 Uhr