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Die Kapelle zuhinterst im Klosi am nördlichen Dorfrand von Naters wurde 1750 erbaut. Um Geld für die erste Renovation zwischen 1935-1938 zu sammeln, verkündetet Pfarrer Tscherrig während der Messe von der Kanzel: «Auch grössere Gaben werden zum Zwecke der Restauration (der Klosikapell) mit Dank angenommen. Die Rückvergütung übernimmt der heilige Antonius.»
Der Heilige Antonius ist Schutzpatron der Städte Padua, Lissabon, Paderborn und Hildesheim sowie der Berufe Bäcker, Schweinehirten, Bergleute und Sozialarbeiter. Er wird bei Unfruchtbarkeit, Fieber, Pest, Schiffbruch, Kriegsnöten und Viehkrankheiten als auch für das Wiederauffinden verlorener Gegenstände (daher der Scherzname Schlampertoni) angerufen. Zudem soll er zu einer guten Geburt, zum Altwerden und zu einer guten Ernte verhelfen. Besonders bekannt ist sein Patronat über die Armen (unter dem Namen Antoniusbrot werden Spenden für Notleidende gesammelt).
Die letzte Restauration wurde anfangs der 90er-Jahre unter einem beträchtlichen Kostenaufwand von CHF 300‘000.- durchgeführt.