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Georg Staub
Prior: ca. 1576–1580
Lebensbeschreibung[1]
P. Georg soll aus Menzingen stammen, wuchs aber, wie es scheint, in Schwyz auf. Er war nach dem Pesttod des Abtes Jodoc Krämer der einzige Pater des Klosters, der die Pest überlebte. Auf seine Veranlassung hin kamen die Äbte von Einsiedeln und Muri nach Engelberg, um in kanonischer Wahl einen neuen Abt zu bestimmen. Gewählt wurde der bisherige Prior von Muri, Rudolf Gwicht. P. Georg anerkannte den Wahlakt und wurde unter dem folgenden Abt Jakob Suter zum Prior bestimmt. Sonst ist von ihm nicht viel bekannt. Er unterhielt mit Muri gute Beziehungen und erhielt von dortigen Patres gelegentliche Geschenke, da sie oft in Engelberg auf Besuch weilten.[2] Georg Staub starb am 21. Juli 1580.[3] Im Auftrag des Abtes Johann Christoph von Grüth von Muri übergab er am 21. März 1558 dem geschworenen Landschreiber Ulrich Oechslin von Schwyz die beglaubigte Urkunde Kaiser Heinrich IV. von 1114 für das Kloster Muri, ein für Muris Geschichte besonders wertvolles Stück.[4]
Einzelnachweise
- Die Lebensbeschreibung wurde weitgehend von P. Gall Heer (StiArEbg Professbucheinräge) übernommen.
- Strebel, Kurt: Die Benediktinerabtei Muri 1549-1596, S. 101.
- StiBiEbg cod. 10, f. 13v.
- P. Martin Kiem, Geschichte des Klosters Muri II. S. 59.
Bibliographie
- Gottwald, Benedikt: Album Engelbergense, Luzern 1882, S. 99f.
- StiArEbg Professbucheinträge nach P. Gall Heer.