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Der Rottweiler gehört zu den Top 10 der beliebtesten Hunderassen. Sie sind anerkannt worden durch den FCI und gehören zu der Gruppe, die aus Schnauzern und Pinschern besteht. Der Rottweiler an sich gehört zu der Hundegruppe, in der sich vor allem Doggenartige Hunde befinden.
Abstammung Rottweiler
Vorweg zu sagen ist, dass der Name „Rottweiler“ von einer mittelalterlichen Stadt „Rottweil“ abstammt. Doch weswegen bekommt eine Hunderasse einen solchen Namen?
Der Rottweiler hat seinen Ursprung in Italien. Genauer gesagt wurde dieser Hund hauptsächlich von der römischen Bevölkerung bevorzugt. Die Römer mochten diese Hunde besonders, da sie sehr tüchtig, fleissig und immer willige Haustiere waren. Sie hüteten die Schaf- und Ziegenherden auf den Weiden und beschützten diese Herden gewissenhaft.
Zu der Rasse ist es vorwiegend gekommen, da die Römer bis in die Alpen vorstiessen und auch dort Hütehunde benötigten, welche ihre Tiere beisammen hielten. Hier herrschte der Sennen Hund vor. Somit war der alpine Vorfahre des Rottweilers der Sennen Hund. Aus ihm entwickelte sich der Rottweiler im Laufe der Zeit zu dem Phänotypen, der heute vorherrscht.
Aussehen des Rottweilers
Der Rottweiler ist ein stämmiger, kleiner und kompakter Kerl. Obwohl er eher die Figur eines langsamen Wesens hat, entspricht er diesem Klischee keines Falls. Obwohl er plump erscheint und schwer ist, verfügt er über eine immense Kraft und Wendigkeit. Kurzerhand ist zu sagen, dass er ein kleines „Kraftpaket“ ist.
Männliche Vertreter dieser Rasse können bis zu 45 kg auf die Waage bringen. Das Gewicht variiert natürlich je nach Geschlecht des Hundes.
Man sollte penibel genau auf die Ernährung des Hundes achten. Nicht zu viel und nicht zu wenig-diese Hundeart sollte nicht zu dick sein, denn sonst droht ihm Diabetes. Auch Hüft- und Ellbogendysplasie zählen aufgrund einer genetischen Fehlentwicklung zu den häufig diagnostizierten Erbkrankheiten des Hundes. Dadurch sollte kein zusätzliches Übergewicht den Gelenken vermehrten Schaden zu fügen.
Diese Hunderasse besitzt ein kurzes Fell. Das Deckhaar ist schwarz. Im Gesicht und unten am Bauch hat der Rottweiler rotbraune Abzeichen. Der Rottweiler besitzt Unterwolle. Daher muss dieser Hund regelmässig gebürstet werden.
Das Wesen eines Rottweilers
Der Rottweiler wird sehr oft als besonders freundlich, herzlich, treu und selbstbewusst beschrieben. Trotzdem braucht dieser Hund eine konsequente Erziehung und eine strenge Hand. Somit kann einer treuen Beziehung zwischen Mensch und Hund nichts im Wege stehen.
Auch Kindern gegenüber sind sie freundlich und verspielt. Eignen sich daher besonders gut als Familien, Wach- und Schutzhund.
Trotz all den positiven Bewertungen über diese liebenswürdige Hunderasse, haftet an ihm auch ein negativer Ruf. Wenn einem Jemand erzählt, dass er einen Rottweiler besitzt, kommt nicht allzu selten die Sorge auf, dass es sich doch bei dieser Hunderasse um einen gefährlichen Beisser handelt. Tatsächlich wurden mehrere Studien herausgebracht, die besagten, dass mehr als die Hälfte der Bisswunden von Doggen und Rottweilern abstammen. Daher steht der Rottweiler in der Schweiz in zwölf von dreizehn Kantonen auf der Liste für " gefährliche Hunde". Da der Rottweiler somit als Listenhund gilt, muss der Besitzer dementsprechend auch eine Bewilligung für den Hund bekommen. Sonst ist eine Haltung dieses Hundes leider verboten.
Doch wie sagt man so schön: "Hunde die bellen, beissen nicht". Sie benötigen eine strenge Erziehung und wenn möglich sollten auch mehrere Kurse mit diesem Rassehund in den Hundeschulen absolviert werden - dann steht einer Haltung auch als Familienhund nichts entgegen.
Schlussendlich ist zu sagen, dass der Rottweiler zwar einen schlechten Ruf hat, was aber nicht unbedingt den Tatsachen entsprechen muss. Wer sich intensiv mit dem Hund beschäftigt und ihm einen guten Ausgleich bieten kann, hat die Chance, einen sehr treuen und liebevollen Beschützer zu bekommen.