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Dieser Fall ging in die österreichische Kriminalgeschichte ein: Josef Fritzl hat seine eigene Tochter über 20 Jahre lang in einem Kellerverlies gefangen gehalten. Ausserdem vergewaltigte er sie mehrfach und zeugte mit ihr sieben Kinder – drei davon waren ebenfalls in der Kellerwohnung gefangen.
Nach dem Inzestfall von Amstetten wurde Fritzl 2009 lebenslänglich verurteilt und in eine Anstalt für geistig abnorme Rechtsbrecher eingewiesen. Aktuell befindet sich der laut Behörden mittlerweile demente Mann noch im Massnahmenvollzug, aber er könnte schon in naher Zukunft in den Normalvollzug wechseln. Bisher ist der Beschluss jedoch noch nicht rechtskräftig, weil Beschwerde eingereicht wurde. Damit muss der Fall am Oberlandesgericht Wien erneut beurteilt werden, wie «Heute» schreibt.
Verurteilte können im Normalvollzug nach 15 Jahren Haft um ihre bedingte Entlassung bitten. Im Fall von Fritzl wäre das schon im Jahr 2023 so weit. Falls er dann tatsächlich früher aus dem Gefängnis entlassen wird, wäre er kürzer eingesperrt gewesen, als seine Tochter im Verlies gefangen war.
(red.)