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Forscher haben einen neuen Algorithmus zur Überwachung der Gelenke von Patienten mit Arthritis entwickelt, mit dem die Wirksamkeit neuer Behandlungen genauer beurteilt werden kann. Lesen Sie auch – Arthritis: Rauchen und andere schlechte Gewohnheiten, die für Ihre Gelenke tödlich sein können
Die in der Fachzeitschrift Scientific Reports veröffentlichten Ergebnisse legen nahe, dass die 3D-Bildgebungsanalysetechnik, mit der winzige Veränderungen der arthritischen Gelenke erfasst werden, ein besseres Verständnis der Entstehung von Arthrose ermöglichen könnte.Lesen Die Wechseljahre verschlimmern die Symptome der rheumatoiden Arthritis. Lesen Sie auch – Verzögern Sie nicht Ihre Arthritis-Schmerzen, sondern suchen Sie rechtzeitig nach einem Eingriff
„Wir haben gezeigt, dass diese Technik sowohl in der Klinik als auch in der Forschung ein wertvolles Instrument für die Analyse von Arthritis sein kann. In Kombination mit statistischen 3D-Analysen könnte dies auch dazu verwendet werden, die Entwicklung neuer Behandlungsmethoden zu beschleunigen “, sagte der Hauptautor Tom Turmezei von der University of Cambridge. Lesen: 6 Warnzeichen, die Arthritis von üblichen Gelenkschmerzen unterscheiden Lesen Sie auch – World Arthritis Day 2020: Dinge, die Frauen tun können, um Arthrose vorzubeugen
Arthrose wird normalerweise auf einer Röntgenaufnahme durch eine Verengung des Zwischenraums zwischen den Gelenkknochen aufgrund eines Knorpelverlusts identifiziert.
Röntgenstrahlen haben jedoch nicht genug Empfindlichkeit, um subtile Veränderungen im Gelenk im Laufe der Zeit zu erkennen, sagte der Forscher.
Für die Studie verwendeten die Forscher Bilder aus einem Standard-Computertomographie-Scan (CT), der normalerweise nicht zur Überwachung von Gelenken verwendet wird, sondern detaillierte Bilder in drei Dimensionen erzeugt.
Die halbautomatische Technik namens Joint Space Mapping (JSM) analysierte die CT-Bilder, um Änderungen im Raum zwischen den Knochen des Gelenks zu identifizieren.
Nach der Entwicklung des Algorithmus mit Tests an menschlichen Hüftgelenken aus Körpern stellte das Team fest, dass er den aktuellen „Goldstandard“ der Gelenkbildgebung mit Röntgenstrahlen hinsichtlich der Empfindlichkeit übertraf, was zeigte, dass er kleine Strukturen mindestens doppelt so gut erkennen konnte Änderungen.
Farbcodierte Bilder, die mit dem JSM-Algorithmus erstellt wurden, veranschaulichen die Teile des Gelenks, in denen der Abstand zwischen den Knochen breiter oder schmaler ist, so die Forscher.
Laut den Forschern zeigt der Erfolg des JSM-Algorithmus, dass 3D-Bildgebungstechniken möglicherweise effektiver sind als 2D-Bildgebung.
“Mit dieser Technik werden wir hoffentlich in der Lage sein, Arthrose früher zu identifizieren und mögliche Behandlungen zu prüfen, bevor sie schwächend werden”, bemerkte Turmezei.
Quelle: IANS
Bildquelle: Shutterstock
Veröffentlicht: 18. Juni 2018, 18:10 Uhr