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Mit Kant und Hegel durch die Coronakrise
Freiheit heisst nicht, dass man tun kann, was man will.
Demokratie während Corona bedeutet, dass man für eine kurze Zeit auf seinen Individualismus verzichtet:
«Die Freiheit des Einzelnen endet dort, wo die Freiheit des Anderen beginnt». Immanuel Kant (1724-1804)
«Die Freiheit besteht darin, dass man alles das tun kann, was einem anderen nicht schadet».
Matthias Claudius (1740-1815)
«Die Freiheit des Menschen liegt nicht darin, dass er tun kann, was er will, sondern darin, dass er nicht tun muss, was er nicht will».
Jean-Jacques Rousseau (1712-78)
«Freiheit ist immer Freiheit der Andersdenkenden».
Rosa Luxemburg (1871-1919)
«Handle so, dass die Maxime deines Willens jederzeit zugleich als Prinzip einer allgemeinen Gesetzgebung gelten könne».
Immanuel Kant (1724-1804)
«Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen»! Immanuel Kant (1724-1804)
«Ich bin zwar anderer Meinung als Sie, aber ich würde mein Leben dafür geben, dass Sie Ihre Meinung frei aussprechen dürfen».
Rene Descartes (1596-1650)
«Demokratie ist die schlechteste aller Regierungsformen - abgesehen von all den anderen Formen, die von Zeit zu Zeit ausprobiert worden sind».
Winston Churchill (1874-1965)
«Der Staat an und für sich ist das sittlichste Ganze, die Verwirklichung der Freiheit; und es ist absoluter Zweck der Vernunft, dass die Freiheit wirklich sei». Georg Wilhelm Friedrich Hegel (1770-1831)
Yvonne Michel Conrad,
Architektin, Chur
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Ob Kant, Hegel, Claudius, Claudius, Descartes, Rousseau oder Luxemburg, sie hätten sich alle impfen und boostern lassen und Maske getragen, wenn es notwendig ist!
Jean-Jaques Rousseau ist hier auch fehl am Platz, ein vertäumter Fantast. Wir alle müssen Dinge tun, die wir nicht unbedingt wollen. Steuern zahlen, Gesetze beachten, Rücksicht auf andere nehmen und irgendwann sterben. Matthias Claudius hat den Geist eines modernen Rechtstaates da deutlich besser verstanden und seine Äußerung zeigt deutlich Ähnlichkeit zu Kant. Es ist Grundprinzip eines Rechtstaates, das erlaubt ist, was nicht explizit verboten ist. Das befreit einen aber nicht davon, für Schäden, die wir anderen zufügen, verantwortlich zu sein. Denn die eigene Freiheit endet dort, wo wir die Freiheit oder die Rechte anderer beschneiden.
Hegel ist wie immer mit Vorsicht zu genießen.
Wie Kants Freiheitsbegriff zu interpretieren ist, wäre auch noch genauer zu untersuchen.
Aber im Corona-Gedöns ist Jean-Jaques Rousseau eigentlich der präzise Formulierer der Stunde.
Schöne Zitate, Frau Architektin (Präsidentin Kabinett der Visionäre und IG Sennhof, Vorständin im Verein für urbane Kultur Graubünden, Gemeinderatskandidatin 2020), ich frage bloss, warum haben Sie gemäss derer nicht auch den "Neuen Sennhof" gezimmert, wo die wohl einmalige Chance bestanden hätte, statt quasi einen zweiten Arcas, in Chur eine städtische Wohnenstille-Oase zu schaffen für Essenziellbedürftige (ECHT unique, Leuchtturm, Strategie/GRF, USP etc., Begriffe, die ansonsten in GR bloss behauptet werden aus Marketingneusprechgründen, wie ich finde), Zuflucht/Asyl, beispielsweise für Menschen sogar mit Arztzeugnis, dass sie der Wohnenlärm ruiniert, aber diese leidenden Geschöpfe dennoch keine Hilfe finden?
Schon gar nicht von Ihrer hochgelobten Parteikollegin und Gemeinderatskandidatin Martina Tomaschett, wie ich leider aus eigener Erfahrung feststellen muss.
Siehe meine Kommentare:
https://www.suedostschweiz.ch/wohnen/2020-01-31/bei-umbauten-aspekte-de…
https://www.suedostschweiz.ch/leserbriefe/2020-08-02/schall-und-rauch-w…
Wir haben mit der IG Sennhof den wettbewerb um den sennhof nicht gewonnen, auch nicht den ideenwettbewerb für das haus am arcas mit dem kabinett.
wir hätten gerne den sennhof als neuen und lebendigen stadtteil erschlossen und bewohn - und erlebbar gemacht. für alle. wir haben uns eingesetzt für kostenmiete, stellen für menschen mit beeinträchtigungen geschaffen, mehrere vereine haben sich zusammen für kultur und gemeinschaft eingesetzt. wir tun das immer noch.
unser engagement geht weiter. wir setzen uns fortlaufend für lebendigen wohn- und stadtraum ein, für ein buntes kulturleben sowie für niederschwellige angebote.
sie können gerne ihre ideen bei uns einbringen. wir suchen immer menschen, die gleiche ziele wie wir verfolgen.
liebe grüsse
yvonne
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