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Ein Beispiel dafür ist die sogenannte Lichtverschmutzung beziehungsweise die fehlende Nachtdunkelheit. In den letzten 20 Jahren hat die Fläche, auf der absolute Nachtdunkelheit herrschte drastisch abgenommen. Heutzutage kann man nur noch auf 18 % der Fläche in der Schweiz einen unverfälschten, intensiven Sternenhimmel erleben. Im Mittelland gibt es sogar seit 1996 keinen Quadratkilometer mit absoluter Nachtdunkelheit mehr.
Für nachtaktive Tiere stellen die Lichtemissionen ein grosses Problem dar, sei es weil sie darob die Orientierung verlieren (wie die Vögel) oder durch das ständige Licht später erwachen und so in ihren Möglichkeiten zur Futtersuche und Fortpflanzung eingeschränkt werden. Aber auch für den Menschen sind die Lichtemissionen nicht unproblematisch. Sie können die innere Uhr stören und zu Kreislauf- oder Herzrythmusstörungen führen.