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Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich IV.2018.00310 I. Kammer Sozialversicherungsrichterin Grünig, Vorsitzende Sozialversicherungsrichterin Maurer Reiter Ersatzrichter Wilhelm Gerichtsschreiberin Hartmann Urteil vom 1 2. März 2019 in Sachen X.___ Beschwerdeführerin vertreten durch Milosav Milovanovic Beratungsstelle für Ausländer Selnaustrasse 15, 8001 Zürich gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin Sachverhalt: 1. 1.1 X.___, geboren 1966, war bis 1996 als Buffetmitarbeiterin für die Y.___ tätig ( Urk. 8/1/2, Urk. 8/2/1). Sie ist verheiratet und hat zwei Kinder, geboren 1988 und 1996 ( Urk. 8/14/8, Urk. 8/34/2 ). Am 13. März 2013 meldete sie sich bei der Eidgenössischen Invali denversicherung wegen psychischer Beschwerden, Kopf-, Nacken- und Kreuz schmerzen zum Leistungsbezug an (Urk. 8/3 ). Daraufhin klärte die Sozialver sicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, die erwerblichen und medizi nischen Verhältnisse ab. Unter anderem liess s ie die Versicherte von Dr. med. Z.___, Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie (Bericht vom 9. Dezem ber 2013, Urk. 8/18 ), und von med. pract. A.___, Fachärztin für Ortho pädie un d Traumatologie (Bericht vom 7. November 2013, Urk. 8/19 ), je vom Regiona len Ärztlichen Dienst (RAD), abklären. Nach Durchführung des Vorbescheidver fahrens (Urk. 8/22, Urk. 8 /25, Urk. 8/28 ) wies die IV-Stelle das Leistungsbegehren mit Verfügung vom 3. April 2014 ab (Urk. 8/29 ). 1.2 M it Eingang vom 2. November 201 7 meldete sich die Versicherte bei der Eidge nössischen Invalidenversicherung unter Beilage der Berichte des Zentrums B.___ vom 2 2. Juni und 2 3. Oktober 2017 ( Urk. 8/32) erneut zum Leistungsbezug an (Urk. 8/ 34 ). Mit Vorbescheid vom 16. November 2017 kündigte die IV-Stelle an, auf das neue Leistungsbegehren nicht einzutreten (Urk. 8/37 ). Dagegen erhob die Versicherte mit Schreiben vom 6. Dezember 2017 (Urk. 8/38) Einwände. Die IV-Stelle trat mit Verfügung vom 2. März 201 8 wie angekündigt auf das neue Leistungsbegehren nicht ein (Urk. 2). 2. Hiergegen erhob die Versicherte mit Eingabe vom 1. April 2018 Beschwerde und beantragte, die Verfügung vom 2. März 2018 sei aufzuheben und die Beschwer degegnerin sei zu verpflichten, über die Invalidenrente zu entscheiden; eventua liter sei festzustellen, dass sie Anrecht auf eine ganze Invalidenrente habe. In prozessualer Hinsicht ersuchte sie zudem um Gewährung der unentgeltliche n Pro zessführung (Urk. 1 S. 1 ). Mit Beschwerdeantwort vom 2 6. April 2018 schloss die Beschwerdegegnerin auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 7 ). Mit Verfügung vom 12. Juni 2018 wurde der Beschwerdeführerin die unentgeltliche Prozessführung gewährt ( Urk. 13 S. 2). Am 29. Juni 2018 (Urk. 17) reichte die Beschwerdeführerin den Austrittsbericht der Klinik C.___ Privatklinik für Psychiatrie und Psycho therapie vom 19. Juni 2018 ein ( Urk. 18). Die Beschwerdegegnerin verzichtete mit Eingabe vom 4. Oktober 2018 auf eine Stellungnahme ( Urk. 22). Auf die Ausführungen der Parteien und die eingereichten Unterlagen wird, so weit erforderlich, in den nachfolgenden Erwägungen eingegangen. Das Gericht zieht in Erwägung: 1. 1.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit ( Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allge meinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG). Sie kann Folge von Geburts gebrechen, Krankheit oder Unfall sein ( Art. 4 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung, IVG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgegliche nen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beein trächtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG). Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit können in gleicher Weise wie körperliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 8 ATSG bewirken. Rechtsprechungsgemäss ist bei psychi schen Beeinträchtigungen zu prüfen, ob ein psychischer Gesundheitsschaden mit Krankheitswert besteht, welcher die versicherte Person auch bei Aufbietung allen guten Willens daran hindert, ein rentenausschliessendes Erwerbseinkommen zu erzielen (vgl. BGE 139 V 547 E. 5, 131 V 49 E. 1.2, 130 V 352 E. 2.2.1; vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_125/2015 vom 18. November 2015 E. 5.4). Die Annahme eines psychischen Gesundheitsschadens im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG sowie Art. 3 Abs. 1 und Art. 6 ATSG setzt eine psychiatrische, lege artis auf die Vorgaben eines anerkannten Klassifikationss ystems abgestützte Diagnose vor aus (vgl. BGE 143 V 409 E. 4.5.2, 141 V 281 E. 2.1, 130 V 396 E. 5.3 und E. 6). Eine fachärztlich einwandfrei festgestellte psychische Krankheit ist jedoch nicht ohne weiteres gleichbedeutend mit dem Vorliegen einer Invalidität. In jedem Ein zelfall muss eine Beeinträchtigung der Arbeits- und Erwerbsfähigkeit unabhängig von der Diagnose und grundsätzlich unbesehen der Ätiologie ausgewiesen und in ihrem Ausmass bestimmt sein. Entscheidend ist die nach einem weitgehend objektivierten Massstab zu beurteilende Frage, ob es der versicherten Person zumutbar ist, eine Arbeitsleistung zu erbringen (BGE 143 V 409 E. 4.2.1, 141 V 281 E. 3.7, 139 V 547 E. 5.2, 127 V 294 E. 4c, je mit Hinweisen; vgl. Art. 7 Abs. 2 ATSG). 1.2 Anspruch auf eine Rente haben Versicherte, die unter anderem während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindestens 40 % arbeits unfähig (Art. 6 ATSG) gewesen sind und nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (Art. 8 ATSG) sind (Art. 28 Abs. 1 lit. b und c IVG). Der Rentenan spruch entsteht frühestens nach Ablauf von sechs Monaten nach Geltend machung des Leistungsanspruchs nach Art. 29 Absatz 1 ATSG, jedoch frühestens im Monat, der auf die Vollendung des 18. Altersjahres folgt (Art. 29 Abs. 1 IVG). Die massgeblichen Rentenabstufungen geben bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 Prozent Anspruch auf eine Viertelsrente, bei einem Invaliditäts grad von mindestens 50 Prozent Anspruch auf eine halbe Rente, bei einem Inva liditätsgrad von mindestens 60 Prozent Anspruch auf eine Dreiviertelsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 Prozent Anspruch auf eine ganze Rente ( Art. 28 Abs. 2 IVG). 1.3 1.3.1 Wird der Verwaltung eine Neuanmeldung eingereicht, so ist gemäss Art. 87 Abs. 3 in Verbindung mit Abs. 2 der Verordnung über die Invalidenversiche rung (IVV) darin glaubhaft zu machen, dass sich der Grad der Invalidität seit dem letz ten leistungsabweisenden Entscheid in einer für den Anspruch erheblichen Weise geändert hat. Der versicherten Person kommt damit ausnahmsweise eine Beweis führungslast zu und der Untersuchungsgrundsatz spielt insoweit nicht (BGE 130 V 64 E. 5.2.5). Nach Eingang einer Neuanmeldung ist die Verwaltung somit zunächst zur Prüfung verpflichtet, ob die Vorbringen der versicherten Person überhaupt glaubhaft sind; verneint sie dies, so erledigt sie das Gesuch ohne wei tere Abklärungen durch Nichteintreten. Die Verwaltung hat daher erst dann gestützt auf den Untersuchungsgrundsatz von Amtes wegen für die richtige und vollständige Abklärung des rechtserheblichen Sachverhaltes zu sorgen (Art. 43 ATSG, Art. 57 IVG in Verbindung mit Art. 69 ff. IVV), wenn sie auf das Leistungsbegehren eingetreten ist. 1. 3.2 Unter Glaubhaftmachen im Sinne von Art. 87 Abs. 3 in Verbindung mit Abs. 2 IVV ist nicht der Beweis nach dem im Sozialversicherungsrecht allgemein mass gebenden Grad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit zu verstehen. Die Be weis anforderungen sind vielmehr herabgesetzt, indem nicht im Sinne eines vollen Beweises die Überzeugung der Verwaltung begründet zu werden braucht, dass seit der letzten, rechtskräftigen Entscheidung tatsächlich eine relevante Änderung eingetreten ist. Es genügt, dass für den geltend gemachten rechtserheblichen Sachumstand wenigstens gewisse Anhaltspunkte bestehen, auch wenn durchaus noch mit der Möglichkeit zu rechnen ist, bei eingehender Abklärung werde sich die behauptete Sachverhaltsänderung nicht erstellen lassen. Bei der Prüfung der Frage, ob die Vorbringen der versicherten Person glaubhaft sind, berücksichtigt die Verwaltung unter anderem, ob seit der rechtskräftigen Erledigung des letzten Leistungsgesuchs lediglich kurze oder schon längere Zeit vergangen ist; je nach dem sind an die Glaubhaftmachung einer Änderung des rechtserheblichen Sach verhalts höhere oder weniger hohe Anforderungen zu stellen (Urteil des Bundes ge richts 9C_236/2011 vom 8. Juli 2011 E. 2.1.1 mit Hinweisen). Insofern steht der Verwaltung ein gewisser Beurteilungsspielraum zu, den das Gericht grund sätzlich zu respektieren hat (BGE 109 V 108 E. 2b; Urteil des Bundes gerichts I 888/05 vom 7. Juni 2006 E. 2). Die Eintretensvoraussetzung gemäss Art. 87 Abs. 2 und 3 IVV soll verhindern, dass sich die Verwaltung immer wieder mit gleichlautenden un d nicht näher begrün deten Rentengesuchen befassen muss (BGE 133 V 108 E. 5.3.1). Die Rechtskraft der früheren Verfügung steht ein er neuen Prüfung so lange entge gen, wie der seinerzeit beurteilte Sachverhalt sic h in der Zwischenzeit nicht ver ändert hat. Wenn die dem Revisionsg esuch beigelegten ärztlichen Berichte so wenig sub stantiiert sind, dass sich eine neue P rüfung nur aufgrund weiterer Erkennt nisse allenfalls rechtfertigen wü rde, ist die IV-Stelle zur Nach forderung weiterer Angaben nur, aber immerhin dann verpflichtet, w enn den - für sich allein genom men nicht Glaubhaftigkeit begründend en - Arztberichten konkrete Hin weise entnommen werden können, wonach möglicherweise eine mit weiteren Erhe bungen erstellbare rechtserhebliche Änderung vorliegt (Urteil des Bun des ge richts 8C_228/2010 vom 19. Juli 2010 E. 2.2 und E. 2.3 mit Hin weisen ). 1.3.3 Das Gericht hat die Behandlung der Eintretensfrage durch die Verwaltung nur zu überprüfen, wenn das Eintreten streitig ist, das heisst wenn die Verwaltung gestützt auf Art. 87 Abs. 3 IVV Nichteintreten beschlossen hat und die versicherte Person deswegen Beschwerde führt. Seiner beschwerdeweisen Überprü fung hat das Gericht den Sachverhalt zugrund e zu legen, wie er sich der Ver waltung bei Erlass des Nichteintretensentscheides bot ( BGE 130 V 64 E. 5.2.5; Urteil des Bun des gerichts 8C_196/2008 vom 5. Juni 2008). Zeitlicher Ausgangspunkt für die Beurteilung einer anspruchserheblichen Änderung des Invaliditätsgrades bildet bei der Neuanmeldung die letzte rechtskräftige Verfügung, welche auf einer materiellen Prüfung des Rentenanspruchs beruht. Demgemäss sind die Ver hält nisse bei Erlass der strittigen Verwaltungsverfügung mit denjenigen im Zeitpunkt der letzten materiellen Abweisung zu vergleichen (BGE 130 V 64 E. 2, 130 V 71 E. 3, 133 V 108 E. 5.2 und E. 5.4). Dabei stellt die bloss unterschiedliche Beurtei lung der Auswirkungen eines im Wesentlichen unverändert gebliebenen Gesund heitszustandes auf die Arbeitsfähigkeit für sich allein genommen keinen Revi sionsgrund im Sinne von Art. 17 Abs. 1 ATSG dar (BGE 133 V 108; vgl. auch BGE 130 V 71 E. 3.2.3). 2. 2.1 Die Beschwerdegegnerin stellte sich im angefochtenen Entscheid auf den Stand punkt, es sei k eine wesentliche Änderung des Gesundheitszustands ausgewiesen, weshalb auf das Gesuch der Beschwerdeführerin nicht eingetreten werden könne. Die von der Beschwerdeführerin eingereichten Berichte hätten die bereits bekann ten Diagnosen enthalten und seien teilweise nicht nachvollziehbar. Zudem wür den belastende Faktoren im privaten Umfeld bestehen. Dieser Auslöser könne bei der Invalidenversicherung nicht berücksichtigt werden (Urk. 2 S. 1) 2.2 Die Beschwerdeführerin wendet dagegen ein, wie dem B.___ -Bericht vom 23. Oktober 2017 zu entnehmen sei, habe sich ihr Zustand seit 2014 erheblich verschlechtert. Die Müdigkeit, Antriebslosigkeit, Konzentrationsstörung, Vergess lichkeit, der soziale Rückzug, der Verlust von Selbstvertrauen und die Sinnlosig keit der Gedanken hätten zugenommen. Sie sei nicht in der Lage auf dem ersten Arbeitsmarkt zu arbeiten und auch im Haushalt versuche sie immer wieder ohne Erfolg etwas zu bewältigen. Wegen der Verschlechterung ihres gesundheitlichen Zustandes sei sie insbesondere wegen ihrer Suizidgefährdung bereits in die psychiatrische Klinik C.___ eingetreten. Die Beschwerdegegnerin habe bei ihrem Entscheid nur die Haushaltstätigkeit der Beschwerdeführerin berücksich tigt. Da ihre Kinder bereits er wachsen seien, wolle sie zu 100 % arbeiten, habe aber wegen ihrer Erkrankung keine Anstellung gefunden. Ausserdem seien ihre psychischen Leiden nicht nur mit den Ehekonflikten verbunden. Das psychische Leiden habe sich längst verselbständigt und könne als solches nicht unberück sichtigt bleiben. Die Suizidgefahr sei ziemlich hoch und latent. Unter diesen Umständen könne sie nicht arbeiten (Urk. 1 S. 3 ). 2.3 Strittig und zu prüfen ist, ob die Beschwerdegegnerin zu Recht auf das neue Leistungs begehren der Beschwerdeführerin ( Urk. 8/34 ) nicht eingetreten ist und ob die Beschwerdeführerin seit der letzten materiell - rechtlichen Leistungsprüfung mit leistungsabweisender Verfügung vom 3. April 2014 (Urk. 8/29 ) eine anspruchserhebliche Änderung glaubhaft gemacht hat. 3. 3.1 Zur Prüfung dieser Frage sind in medizinischer Hinsicht allein die von der Beschwerdeführerin im Ver waltungsverfahren mit der Neuanmeldung ( Urk. 8/34) vorgelegte n B.___ - Bericht e (Urk. 8/32 ) beachtlich, da der besc hwerdeweisen gerichtlichen Überprüfung jener Sachverhalt zu grunde zu legen ist, wie er sich der Ver waltung bei Erlass des Nichteintretensentscheides geboten hat ( BGE 130 V 64 E. 5.2.5; Urteil des Bundes gerichts 8C_196/2008 vom 5. Juni 2008). Der erst im Beschwerdeverfahren eingereichte Austrittsbericht der Klinik C.___ vom 1 9. Juni 2018 ( Urk. 18) ist in die Bewe iswürdigung daher nicht einzube ziehen. 3.2 Die leistungsabweisende Verfügung vom 3. April 2014 hatte die Beschwerdegeg nerin damit begründet, dass die Beschwerdeführerin gemäss dem Abklärungs ergebnis in ihrer Tätigkeit im Haushaltsbereich aus medizinisch-somatischer Sicht nicht eingeschränkt sei. Aus psychiatrischer Sicht könnten die häuslichen Tätig keiten aufgrund von Minderung der Konzentration und Belastbarkeit, wenn auch verlangsamt, ebenfalls weiterhin durchgeführt werden. Sie könne die Aufgaben auf die Woche verteilt erledigen und wann immer nötig Pausen einlegen. Aus serdem habe ihre Familie (Ehemann, Tochter) aufgrund der Mitwirkungspflicht im Haushalt mitzuhelfen. Insgesamt liege kein invalidenversicherungsgerichtlich relevanter Gesundheitsschaden vor, welcher die Beschwerdeführerin im Haus haltsbereich massgeblich einschränken würde (Urk. 7/29). Dem Feststellungsblatt der Beschwerdegegnerin vom 1. Februar 2014 ( Urk. 7/20) ist zu entnehmen, dass die Beschwerdegegnerin bei ihrem Entscheid auf die Berichte der RAD-Ärztinnen med. pract. A.___ und Dr. Z.___ vom 7. November und vom 9. Dezember 2013 zu den Untersuchungen aus orthopä discher und psychiatrischer Sicht vom 2 8. Oktober, 1 1. und 1 8. November 2013 (Urk. 8/18-19) abstellte. Danach schlossen die RAD-Ärzt innen auf die folgenden Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit: Bewegungseinschränkung der rechten Schulter bei Supraspinatus -Sehnenruptur, mittelgradige depressive Episode (ICD-10 F32.1), komplexe posttraumatische Belastungsstörung (ICD-10 F43.1). Ausserdem wurden die folgenden Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit festgehalten: generalisierte Schmerzen ohne Hinweis auf funk tionelle Defizite der Halswirbelsäule (HWS) und der Lendenwirbelsäule (LWS), Status nach Suizidversuch beziehungsweise parasuizidaler Handlung im Juni 2012 ( Urk. 8/18/6, Urk. 8/19/8, Urk. 8/20/3). Zur Arbeitsfähigkeit ist dem Bericht zur orthopädischen RAD-Untersuchung zu entnehmen, es sei mit den Befunden an der rechten Schulter ein somatischer Gesundheitsschaden ausgewiesen, der die Arbeitsfähigkeit beeinträchtige. Im Vordergrund würden indes die geklagten psy chischen Beschwerden stehen. In der angestammten Tätigkeit als Küchenhilfe bestehe aus medizinisch-somatischer Sicht keine wesentliche Einschränkung der Arbeitsfähigkeit ( Urk. 8/19/8). Die psychiatrische RAD-Ärztin Dr. Z.___ führte zur Arbeitsfähigkeit aus, es müsse von einer Qualifikation für den Haushalt aus gegangen werden, da die Beschwerdeführerin seit 1996 nicht mehr in der freien Wirtschaft gearbeitet habe. Im Haushalt sei die Beschwerdeführerin zwar einge schränkt, da langsamer; sie vermöge aber die notwendigen Tätigkeiten zu bewäl tigen. In der Haushaltstätigkeit bestehe keine Ein schränkung der Arbeitsfähigkeit, i n einer Tätigkeit in der freien Wirtschaft sei eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit gegeben. Diese Einschätzung berücksichtige bereits die Tatsache, dass erhebliche aktuelle psychosoziale Belastungsfaktoren (konflikthafte Ehesituation, finanzielle Belastungen) vorhanden seien und versicherungsmedizinisch nicht einbezogen werden könnten ( Urk. 8/18/7). Zur Beurteilung des Streitgegenstandes ist von dieser Vergleichsbasis auszu gehen. 3.3 3.3.1 Die Beschwerdegeg nerin war beim Erlass der letzten leistungsabweisenden Ver fügung vom April 2014 (Urk. 8/28) somit betreffend die Statusfrage (vgl. dazu: Urteil des Bundesgerichts 8C_265/2013 vom 2 5. November 2013 E. 3.1 ) davon aus gegangen, dass die Beschwerdeführerin im Gesundheitsfall zu 100 % im Haus haltsbereich t ätig gewesen wäre. Wie dem psychiatrischen RAD-Untersuchungsbericht vom 9. Dezember 2013 zu entnehmen ist, lebte die Beschwerdeführerin damals mit ihr em Ehemann und ihrer 17-jährigen Tochter im gemeinsamen Haushalt in einer 4-Zimmerwohnung. Der 25-jährige Sohn sei verheiratet. Die letzte Erwerbstätigkeit habe sie im Jahr 1996 ausgeübt (Urk. 8/18/1). Die Beschwerdeführerin hat keinen Beruf erlernt und war zuletzt als Buffetmitarbeiterin tätig ( Urk. 8/2/1). Bei dieser Ausgangslage ist entgegen der Ansicht der Beschwerdeführerin für die Statusfrage nicht relevant, dass beide Kinder mittlerweile erwachsen sind. Dies traf für den Sohn mit Jahrgang 1988 schon im April 2014 zu. Auch die Tochter war mit 17 ½ Jahren bereits in einem Alter, in welchem für den Gesundheitsfall ohne Weiteres eine Erwerbstätigkeit hätte angenommen werden können. Dass auch die Tochter der Beschwerdeführerin in der Zwischenzeit erwachsen ist, fällt daher nicht ins Gewicht. Darin kann mithin keine erhebliche Veränderung gese hen werden. Andere Sachverhaltsänderungen bezüglich der Statusfrage wurden nicht geltend gemacht und sind den Akten nicht zu entnehmen. 3.3.2 Zu prüfen bleibt somit, ob in Bezug auf die Leistungsfähigkeit im Haushalts bereich eine Verschlechterung des Gesundheitszustandes mit leistungsbegrün dender Auswirkung auf den Invaliditätsgrad glaubhaft gemacht wurde. Den mit der Neuanmeldung Anfang November 2017 (Urk. 8/34 ) eingereichte n B.___ -Berichten vom 2 2. Juni 2016 und vom 23. Oktober 2017 (Urk. 8/32) sind dazu entgegen der Ansicht der Beschwerdeführerin keine einschlägigen Anhalts punkte zu entnehmen. So wurde unter dem Titel "Verschlechterung des Zustandes der Pat. seit 2014" einzig festgehalten, dass die Kinder der Beschwerdeführerin 29 und 21 Jahre alt seien und die Beschwerdeführerin daher im Gesundheitsfall wieder zu 100 % arbeiten würde. Daher sei heute nicht nur die Haushaltstätigkeit, sondern auch die Erwerbstätigkeit zu prüfen (Urk. 8/32/1). Zu r Verschlechterung des Gesundheitszustand es wurde unter diesem Titel dagegen nichts ausgeführt. Die B.___ -Ärzte erklärten an anderer Stelle, es sei eine weitere Verschlechterung im Sinne von deutlichen Rezidiven der Depression und der Traumatisierung auf getreten; es bestehe daher auch für angepasste Tätigkeiten eine 100%ige Arbeits unfähigkeit ( Urk. 8/32/4). Von eine r solchen 100%igen Arbeitsunfähigkeit in einer Erwerbstätigkeit aufgrund der psychischen Beschwerden wurde indes auch schon im RAD-Untersuchungsbericht vom 9. Dezember 2013 ausgegangen (Urk. 8/18/7). Ausserdem wurde in den B.___ -Berichten unter dem positiven Leis tungsbild je festgehalten, die Beschwerdeführerin verrichte den Haushalt - wie schon Ende 2013 (Urk. 8/18/2) - alleine ( Urk. 8/32/4, Urk. 8/32/13 ). Auch aus der Diagnoseliste ergeben sich keine Anhaltspunkte für eine wesent liche Verschlechterung des Gesundheitszustandes mit Auswirkung auf die Leistungsfähigkeit im Haushalt. Insbesondere hinsichtlich des psychischen Gesundheitszustand es, bezüglich welchen die Beschwerdeführerin eine Ver schlechterung geltend macht, wurde von den B.___ -Ärzten weiterhin - wie schon im RAD-Untersuchungsbericht vom 9. Dezember 2013 (Urk. 8/18/6) - die Diag nose einer rezidivierenden depressiven Störung, gegenwärtig mittelgradige depressive Episode (ICD-10 F33.1), aufgeführt (Urk. 8/32/3, Urk. 8/32/5). Zudem wurde aus psychosomatischer Sicht erklärt, die Beschwerdeführerin sei seit 2011, mithin wie bis anhin, in ihrer Leistungsfähigkeit im Beruf und im Haushalt wegen Rückenproblemen und einer depressiven Störung eingeschränkt ( Urk. 8/38/12). In somatischer Hinsicht sind den B.___ -Berichten im Vergleich zu den Vorakten zwar neue Diagnosen zu entnehmen ; namentlich wurden nebst den Diagnosen zu den bekannten Nack en -, Kopf-. Schulter- und Rückenbeschwerden an der HWS und LWS für die Zeit nach April 2014 neu die Diagnosen einer cervikal unterhal tenden Migräne (Dr. med. D.___, 26. Mai 2016), neuroangiologisch diskrete r Zeichen einer beginnenden Cerebralsklerose (Wandverdickung in linker Carotis interna ; Dr. med. D.___ 2 6. Mai 2016), atypischer, muskuloskeletall beding ter Thoraxschmerzen (Universitätsspital E.___ 27. Mai 2014), sowie der Verdacht auf eine Herzkrankheit (KHK ; Dr. m ed. F.___, 2 0. Dezember 2016 ) festgehalten ( Urk. 8/32/3-4, Urk. 8/32/5-6). Jedoch gaben die B.___ -Ärzte i m Bericht vom 2 2. Juni 2017 dazu an, dass die Beschwerdeführerin bereits seit 2012 an Migräne leide und ausser einer leichten Wandverdichtung der Carotis interna links keine pathologischen neurologischen Befunde hätten festgestellt werden können ( Urk. 8/32/6). Zudem wurde aus internistisch-kardiologischer Sicht eine 100%ige Ar beitsfähigkeit attestiert (Urk. 8/32/13). Auch insofern ist somit nicht von einer relevanten Verschlechterung des Gesundheitszustandes auszugehen. Insbeson dere ergeben sich daraus keine Hinweise auf eine anspruchserhebliche Ver schlechterung der Leistungsfähigkeit im Haushalt. Im Übrigen waren bereits im orthopädischen RAD-Untersuchungsbericht vom 7. November 2013 Einschränkungen in der Belastbarkeit des Rumpfes und der Schultern berücksichtigt worden ( Urk. 8/19/8). Die im Wesentlichen gleichlau tenden Ausführungen der B.___ -Ärzte aus orthopädisch-chirurgischer und Wir belsäulen-chirurgischer Sicht zur eingeschränkten Belastbarkeit cervical, lumbal und der Schultern ( Urk. 8/32/13) deuten insofern nicht auf neue erhebliche Umstände hin. 3.3.3 Eine mögliche wesentliche Zunahme des Invaliditätsgrades im Haushaltsbereich wurde damit weder in somatischer noch in psychischer Hinsicht glaubhaft gemacht, zumal weiterhin eine Mitwirkungspflicht der im gleichen Haushalt wohnenden Familienmitglieder besteht. Sämtliche Vorbringen der Beschwerdeführerin führen zu keiner anderen Betrach tungsweise. 4. Nach dem Gesagten ist nicht zu beanstanden, dass die Beschwerdegegnerin mit Verfügung vom 2. März 2018 ( Urk. 2) eine wesentliche Änderung seit der leistungsabweisenden Verfügung vom 3. April 2014 ( Urk. 8/29 ) verneint hat und auf die Neuanmeldung von Anfang November 2017 ( Urk. 8/34 ) nicht eingetreten ist. Die Beschwerde ist folglich abzuweisen. 5. Da der Streitgegenstand die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungs leistungen betrifft, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen ( Art. 69 Abs. 1bis IVG), ermessensw eise auf Fr. 6 00.-- anzusetzen und der Beschwerde führerin aufzuerlegen, jedoch zufolge der gewährten unentgeltlichen Prozessfüh rung einstweilen auf die Staatskasse zu nehmen. Das Gericht erkennt: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 6 00.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt, zufolge Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung jedo ch einstweilen auf die Gerichts kasse genommen. Die Beschwerdeführerin wird auf § 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen. 3. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Milosav Milovanovic - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle - Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an: - Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft) 4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind bei zulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Die VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin GrünigHartmann

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich IV.2018.00310 I. Kammer Sozialversicherungsrichterin Grünig, Vorsitzende Sozialversicherungsrichterin Maurer Reiter Ersatzrichter Wilhelm Gerichtsschreiberin Hartmann Urteil vom 1 2. März 2019 in Sachen X.___ Beschwerdeführerin vertreten durch Milosav Milovanovic Beratungsstelle für Ausländer Selnaustrasse 15, 8001 Zürich gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin Sachverhalt: 1. 1.1 X.___, geboren 1966, war bis 1996 als Buffetmitarbeiterin für die Y.___ tätig ( Urk. 8/1/2, Urk. 8/2/1). Sie ist verheiratet und hat zwei Kinder, geboren 1988 und 1996 ( Urk. 8/14/8, Urk. 8/34/2 ). Am 13. März 2013 meldete sie sich bei der Eidgenössischen Invali denversicherung wegen psychischer Beschwerden, Kopf-, Nacken- und Kreuz schmerzen zum Leistungsbezug an (Urk. 8/3 ). Daraufhin klärte die Sozialver sicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, die erwerblichen und medizi nischen Verhältnisse ab. Unter anderem liess s ie die Versicherte von Dr. med. Z.___, Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie (Bericht vom 9. Dezem ber 2013, Urk. 8/18 ), und von med. pract. A.___, Fachärztin für Ortho pädie un d Traumatologie (Bericht vom 7. November 2013, Urk. 8/19 ), je vom Regiona len Ärztlichen Dienst (RAD), abklären. Nach Durchführung des Vorbescheidver fahrens (Urk. 8/22, Urk. 8 /25, Urk. 8/28 ) wies die IV-Stelle das Leistungsbegehren mit Verfügung vom 3. April 2014 ab (Urk. 8/29 ). 1.2 M it Eingang vom 2. November 201 7 meldete sich die Versicherte bei der Eidge nössischen Invalidenversicherung unter Beilage der Berichte des Zentrums B.___ vom 2 2. Juni und 2 3. Oktober 2017 ( Urk. 8/32) erneut zum Leistungsbezug an (Urk. 8/ 34 ). Mit Vorbescheid vom 16. November 2017 kündigte die IV-Stelle an, auf das neue Leistungsbegehren nicht einzutreten (Urk. 8/37 ). Dagegen erhob die Versicherte mit Schreiben vom 6. Dezember 2017 (Urk. 8/38) Einwände. Die IV-Stelle trat mit Verfügung vom 2. März 201 8 wie angekündigt auf das neue Leistungsbegehren nicht ein (Urk. 2). 2. Hiergegen erhob die Versicherte mit Eingabe vom 1. April 2018 Beschwerde und beantragte, die Verfügung vom 2. März 2018 sei aufzuheben und die Beschwer degegnerin sei zu verpflichten, über die Invalidenrente zu entscheiden; eventua liter sei festzustellen, dass sie Anrecht auf eine ganze Invalidenrente habe. In prozessualer Hinsicht ersuchte sie zudem um Gewährung der unentgeltliche n Pro zessführung (Urk. 1 S. 1 ). Mit Beschwerdeantwort vom 2 6. April 2018 schloss die Beschwerdegegnerin auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 7 ). Mit Verfügung vom 12. Juni 2018 wurde der Beschwerdeführerin die unentgeltliche Prozessführung gewährt ( Urk. 13 S. 2). Am 29. Juni 2018 (Urk. 17) reichte die Beschwerdeführerin den Austrittsbericht der Klinik C.___ Privatklinik für Psychiatrie und Psycho therapie vom 19. Juni 2018 ein ( Urk. 18). Die Beschwerdegegnerin verzichtete mit Eingabe vom 4. Oktober 2018 auf eine Stellungnahme ( Urk. 22). Auf die Ausführungen der Parteien und die eingereichten Unterlagen wird, so weit erforderlich, in den nachfolgenden Erwägungen eingegangen. Das Gericht zieht in Erwägung: 1. 1.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit ( Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allge meinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG). Sie kann Folge von Geburts gebrechen, Krankheit oder Unfall sein ( Art. 4 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung, IVG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgegliche nen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beein trächtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG). Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit können in gleicher Weise wie körperliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 8 ATSG bewirken. Rechtsprechungsgemäss ist bei psychi schen Beeinträchtigungen zu prüfen, ob ein psychischer Gesundheitsschaden mit Krankheitswert besteht, welcher die versicherte Person auch bei Aufbietung allen guten Willens daran hindert, ein rentenausschliessendes Erwerbseinkommen zu erzielen (vgl. BGE 139 V 547 E. 5, 131 V 49 E. 1.2, 130 V 352 E. 2.2.1; vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_125/2015 vom 18. November 2015 E. 5.4). Die Annahme eines psychischen Gesundheitsschadens im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG sowie Art. 3 Abs. 1 und Art. 6 ATSG setzt eine psychiatrische, lege artis auf die Vorgaben eines anerkannten Klassifikationss ystems abgestützte Diagnose vor aus (vgl. BGE 143 V 409 E. 4.5.2, 141 V 281 E. 2.1, 130 V 396 E. 5.3 und E. 6). Eine fachärztlich einwandfrei festgestellte psychische Krankheit ist jedoch nicht ohne weiteres gleichbedeutend mit dem Vorliegen einer Invalidität. In jedem Ein zelfall muss eine Beeinträchtigung der Arbeits- und Erwerbsfähigkeit unabhängig von der Diagnose und grundsätzlich unbesehen der Ätiologie ausgewiesen und in ihrem Ausmass bestimmt sein. Entscheidend ist die nach einem weitgehend objektivierten Massstab zu beurteilende Frage, ob es der versicherten Person zumutbar ist, eine Arbeitsleistung zu erbringen (BGE 143 V 409 E. 4.2.1, 141 V 281 E. 3.7, 139 V 547 E. 5.2, 127 V 294 E. 4c, je mit Hinweisen; vgl. Art. 7 Abs. 2 ATSG). 1.2 Anspruch auf eine Rente haben Versicherte, die unter anderem während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindestens 40 % arbeits unfähig (Art. 6 ATSG) gewesen sind und nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (Art. 8 ATSG) sind (Art. 28 Abs. 1 lit. b und c IVG). Der Rentenan spruch entsteht frühestens nach Ablauf von sechs Monaten nach Geltend machung des Leistungsanspruchs nach Art. 29 Absatz 1 ATSG, jedoch frühestens im Monat, der auf die Vollendung des 18. Altersjahres folgt (Art. 29 Abs. 1 IVG). Die massgeblichen Rentenabstufungen geben bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 Prozent Anspruch auf eine Viertelsrente, bei einem Invaliditäts grad von mindestens 50 Prozent Anspruch auf eine halbe Rente, bei einem Inva liditätsgrad von mindestens 60 Prozent Anspruch auf eine Dreiviertelsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 Prozent Anspruch auf eine ganze Rente ( Art. 28 Abs. 2 IVG). 1.3 1.3.1 Wird der Verwaltung eine Neuanmeldung eingereicht, so ist gemäss Art. 87 Abs. 3 in Verbindung mit Abs. 2 der Verordnung über die Invalidenversiche rung (IVV) darin glaubhaft zu machen, dass sich der Grad der Invalidität seit dem letz ten leistungsabweisenden Entscheid in einer für den Anspruch erheblichen Weise geändert hat. Der versicherten Person kommt damit ausnahmsweise eine Beweis führungslast zu und der Untersuchungsgrundsatz spielt insoweit nicht (BGE 130 V 64 E. 5.2.5). Nach Eingang einer Neuanmeldung ist die Verwaltung somit zunächst zur Prüfung verpflichtet, ob die Vorbringen der versicherten Person überhaupt glaubhaft sind; verneint sie dies, so erledigt sie das Gesuch ohne wei tere Abklärungen durch Nichteintreten. Die Verwaltung hat daher erst dann gestützt auf den Untersuchungsgrundsatz von Amtes wegen für die richtige und vollständige Abklärung des rechtserheblichen Sachverhaltes zu sorgen (Art. 43 ATSG, Art. 57 IVG in Verbindung mit Art. 69 ff. IVV), wenn sie auf das Leistungsbegehren eingetreten ist. 1. 3.2 Unter Glaubhaftmachen im Sinne von Art. 87 Abs. 3 in Verbindung mit Abs. 2 IVV ist nicht der Beweis nach dem im Sozialversicherungsrecht allgemein mass gebenden Grad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit zu verstehen. Die Be weis anforderungen sind vielmehr herabgesetzt, indem nicht im Sinne eines vollen Beweises die Überzeugung der Verwaltung begründet zu werden braucht, dass seit der letzten, rechtskräftigen Entscheidung tatsächlich eine relevante Änderung eingetreten ist. Es genügt, dass für den geltend gemachten rechtserheblichen Sachumstand wenigstens gewisse Anhaltspunkte bestehen, auch wenn durchaus noch mit der Möglichkeit zu rechnen ist, bei eingehender Abklärung werde sich die behauptete Sachverhaltsänderung nicht erstellen lassen. Bei der Prüfung der Frage, ob die Vorbringen der versicherten Person glaubhaft sind, berücksichtigt die Verwaltung unter anderem, ob seit der rechtskräftigen Erledigung des letzten Leistungsgesuchs lediglich kurze oder schon längere Zeit vergangen ist; je nach dem sind an die Glaubhaftmachung einer Änderung des rechtserheblichen Sach verhalts höhere oder weniger hohe Anforderungen zu stellen (Urteil des Bundes ge richts 9C_236/2011 vom 8. Juli 2011 E. 2.1.1 mit Hinweisen). Insofern steht der Verwaltung ein gewisser Beurteilungsspielraum zu, den das Gericht grund sätzlich zu respektieren hat (BGE 109 V 108 E. 2b; Urteil des Bundes gerichts I 888/05 vom 7. Juni 2006 E. 2). Die Eintretensvoraussetzung gemäss Art. 87 Abs. 2 und 3 IVV soll verhindern, dass sich die Verwaltung immer wieder mit gleichlautenden un d nicht näher begrün deten Rentengesuchen befassen muss (BGE 133 V 108 E. 5.3.1). Die Rechtskraft der früheren Verfügung steht ein er neuen Prüfung so lange entge gen, wie der seinerzeit beurteilte Sachverhalt sic h in der Zwischenzeit nicht ver ändert hat. Wenn die dem Revisionsg esuch beigelegten ärztlichen Berichte so wenig sub stantiiert sind, dass sich eine neue P rüfung nur aufgrund weiterer Erkennt nisse allenfalls rechtfertigen wü rde, ist die IV-Stelle zur Nach forderung weiterer Angaben nur, aber immerhin dann verpflichtet, w enn den - für sich allein genom men nicht Glaubhaftigkeit begründend en - Arztberichten konkrete Hin weise entnommen werden können, wonach möglicherweise eine mit weiteren Erhe bungen erstellbare rechtserhebliche Änderung vorliegt (Urteil des Bun des ge richts 8C_228/2010 vom 19. Juli 2010 E. 2.2 und E. 2.3 mit Hin weisen ). 1.3.3 Das Gericht hat die Behandlung der Eintretensfrage durch die Verwaltung nur zu überprüfen, wenn das Eintreten streitig ist, das heisst wenn die Verwaltung gestützt auf Art. 87 Abs. 3 IVV Nichteintreten beschlossen hat und die versicherte Person deswegen Beschwerde führt. Seiner beschwerdeweisen Überprü fung hat das Gericht den Sachverhalt zugrund e zu legen, wie er sich der Ver waltung bei Erlass des Nichteintretensentscheides bot ( BGE 130 V 64 E. 5.2.5; Urteil des Bun des gerichts 8C_196/2008 vom 5. Juni 2008). Zeitlicher Ausgangspunkt für die Beurteilung einer anspruchserheblichen Änderung des Invaliditätsgrades bildet bei der Neuanmeldung die letzte rechtskräftige Verfügung, welche auf einer materiellen Prüfung des Rentenanspruchs beruht. Demgemäss sind die Ver hält nisse bei Erlass der strittigen Verwaltungsverfügung mit denjenigen im Zeitpunkt der letzten materiellen Abweisung zu vergleichen (BGE 130 V 64 E. 2, 130 V 71 E. 3, 133 V 108 E. 5.2 und E. 5.4). Dabei stellt die bloss unterschiedliche Beurtei lung der Auswirkungen eines im Wesentlichen unverändert gebliebenen Gesund heitszustandes auf die Arbeitsfähigkeit für sich allein genommen keinen Revi sionsgrund im Sinne von Art. 17 Abs. 1 ATSG dar (BGE 133 V 108; vgl. auch BGE 130 V 71 E. 3.2.3). 2. 2.1 Die Beschwerdegegnerin stellte sich im angefochtenen Entscheid auf den Stand punkt, es sei k eine wesentliche Änderung des Gesundheitszustands ausgewiesen, weshalb auf das Gesuch der Beschwerdeführerin nicht eingetreten werden könne. Die von der Beschwerdeführerin eingereichten Berichte hätten die bereits bekann ten Diagnosen enthalten und seien teilweise nicht nachvollziehbar. Zudem wür den belastende Faktoren im privaten Umfeld bestehen. Dieser Auslöser könne bei der Invalidenversicherung nicht berücksichtigt werden (Urk. 2 S. 1) 2.2 Die Beschwerdeführerin wendet dagegen ein, wie dem B.___ -Bericht vom 23. Oktober 2017 zu entnehmen sei, habe sich ihr Zustand seit 2014 erheblich verschlechtert. Die Müdigkeit, Antriebslosigkeit, Konzentrationsstörung, Vergess lichkeit, der soziale Rückzug, der Verlust von Selbstvertrauen und die Sinnlosig keit der Gedanken hätten zugenommen. Sie sei nicht in der Lage auf dem ersten Arbeitsmarkt zu arbeiten und auch im Haushalt versuche sie immer wieder ohne Erfolg etwas zu bewältigen. Wegen der Verschlechterung ihres gesundheitlichen Zustandes sei sie insbesondere wegen ihrer Suizidgefährdung bereits in die psychiatrische Klinik C.___ eingetreten. Die Beschwerdegegnerin habe bei ihrem Entscheid nur die Haushaltstätigkeit der Beschwerdeführerin berücksich tigt. Da ihre Kinder bereits er wachsen seien, wolle sie zu 100 % arbeiten, habe aber wegen ihrer Erkrankung keine Anstellung gefunden. Ausserdem seien ihre psychischen Leiden nicht nur mit den Ehekonflikten verbunden. Das psychische Leiden habe sich längst verselbständigt und könne als solches nicht unberück sichtigt bleiben. Die Suizidgefahr sei ziemlich hoch und latent. Unter diesen Umständen könne sie nicht arbeiten (Urk. 1 S. 3 ). 2.3 Strittig und zu prüfen ist, ob die Beschwerdegegnerin zu Recht auf das neue Leistungs begehren der Beschwerdeführerin ( Urk. 8/34 ) nicht eingetreten ist und ob die Beschwerdeführerin seit der letzten materiell - rechtlichen Leistungsprüfung mit leistungsabweisender Verfügung vom 3. April 2014 (Urk. 8/29 ) eine anspruchserhebliche Änderung glaubhaft gemacht hat. 3. 3.1 Zur Prüfung dieser Frage sind in medizinischer Hinsicht allein die von der Beschwerdeführerin im Ver waltungsverfahren mit der Neuanmeldung ( Urk. 8/34) vorgelegte n B.___ - Bericht e (Urk. 8/32 ) beachtlich, da der besc hwerdeweisen gerichtlichen Überprüfung jener Sachverhalt zu grunde zu legen ist, wie er sich der Ver waltung bei Erlass des Nichteintretensentscheides geboten hat ( BGE 130 V 64 E. 5.2.5; Urteil des Bundes gerichts 8C_196/2008 vom 5. Juni 2008). Der erst im Beschwerdeverfahren eingereichte Austrittsbericht der Klinik C.___ vom 1 9. Juni 2018 ( Urk. 18) ist in die Bewe iswürdigung daher nicht einzube ziehen. 3.2 Die leistungsabweisende Verfügung vom 3. April 2014 hatte die Beschwerdegeg nerin damit begründet, dass die Beschwerdeführerin gemäss dem Abklärungs ergebnis in ihrer Tätigkeit im Haushaltsbereich aus medizinisch-somatischer Sicht nicht eingeschränkt sei. Aus psychiatrischer Sicht könnten die häuslichen Tätig keiten aufgrund von Minderung der Konzentration und Belastbarkeit, wenn auch verlangsamt, ebenfalls weiterhin durchgeführt werden. Sie könne die Aufgaben auf die Woche verteilt erledigen und wann immer nötig Pausen einlegen. Aus serdem habe ihre Familie (Ehemann, Tochter) aufgrund der Mitwirkungspflicht im Haushalt mitzuhelfen. Insgesamt liege kein invalidenversicherungsgerichtlich relevanter Gesundheitsschaden vor, welcher die Beschwerdeführerin im Haus haltsbereich massgeblich einschränken würde (Urk. 7/29). Dem Feststellungsblatt der Beschwerdegegnerin vom 1. Februar 2014 ( Urk. 7/20) ist zu entnehmen, dass die Beschwerdegegnerin bei ihrem Entscheid auf die Berichte der RAD-Ärztinnen med. pract. A.___ und Dr. Z.___ vom 7. November und vom 9. Dezember 2013 zu den Untersuchungen aus orthopä discher und psychiatrischer Sicht vom 2 8. Oktober, 1 1. und 1 8. November 2013 (Urk. 8/18-19) abstellte. Danach schlossen die RAD-Ärzt innen auf die folgenden Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit: Bewegungseinschränkung der rechten Schulter bei Supraspinatus -Sehnenruptur, mittelgradige depressive Episode (ICD-10 F32.1), komplexe posttraumatische Belastungsstörung (ICD-10 F43.1). Ausserdem wurden die folgenden Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit festgehalten: generalisierte Schmerzen ohne Hinweis auf funk tionelle Defizite der Halswirbelsäule (HWS) und der Lendenwirbelsäule (LWS), Status nach Suizidversuch beziehungsweise parasuizidaler Handlung im Juni 2012 ( Urk. 8/18/6, Urk. 8/19/8, Urk. 8/20/3). Zur Arbeitsfähigkeit ist dem Bericht zur orthopädischen RAD-Untersuchung zu entnehmen, es sei mit den Befunden an der rechten Schulter ein somatischer Gesundheitsschaden ausgewiesen, der die Arbeitsfähigkeit beeinträchtige. Im Vordergrund würden indes die geklagten psy chischen Beschwerden stehen. In der angestammten Tätigkeit als Küchenhilfe bestehe aus medizinisch-somatischer Sicht keine wesentliche Einschränkung der Arbeitsfähigkeit ( Urk. 8/19/8). Die psychiatrische RAD-Ärztin Dr. Z.___ führte zur Arbeitsfähigkeit aus, es müsse von einer Qualifikation für den Haushalt aus gegangen werden, da die Beschwerdeführerin seit 1996 nicht mehr in der freien Wirtschaft gearbeitet habe. Im Haushalt sei die Beschwerdeführerin zwar einge schränkt, da langsamer; sie vermöge aber die notwendigen Tätigkeiten zu bewäl tigen. In der Haushaltstätigkeit bestehe keine Ein schränkung der Arbeitsfähigkeit, i n einer Tätigkeit in der freien Wirtschaft sei eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit gegeben. Diese Einschätzung berücksichtige bereits die Tatsache, dass erhebliche aktuelle psychosoziale Belastungsfaktoren (konflikthafte Ehesituation, finanzielle Belastungen) vorhanden seien und versicherungsmedizinisch nicht einbezogen werden könnten ( Urk. 8/18/7). Zur Beurteilung des Streitgegenstandes ist von dieser Vergleichsbasis auszu gehen. 3.3 3.3.1 Die Beschwerdegeg nerin war beim Erlass der letzten leistungsabweisenden Ver fügung vom April 2014 (Urk. 8/28) somit betreffend die Statusfrage (vgl. dazu: Urteil des Bundesgerichts 8C_265/2013 vom 2 5. November 2013 E. 3.1 ) davon aus gegangen, dass die Beschwerdeführerin im Gesundheitsfall zu 100 % im Haus haltsbereich t ätig gewesen wäre. Wie dem psychiatrischen RAD-Untersuchungsbericht vom 9. Dezember 2013 zu entnehmen ist, lebte die Beschwerdeführerin damals mit ihr em Ehemann und ihrer 17-jährigen Tochter im gemeinsamen Haushalt in einer 4-Zimmerwohnung. Der 25-jährige Sohn sei verheiratet. Die letzte Erwerbstätigkeit habe sie im Jahr 1996 ausgeübt (Urk. 8/18/1). Die Beschwerdeführerin hat keinen Beruf erlernt und war zuletzt als Buffetmitarbeiterin tätig ( Urk. 8/2/1). Bei dieser Ausgangslage ist entgegen der Ansicht der Beschwerdeführerin für die Statusfrage nicht relevant, dass beide Kinder mittlerweile erwachsen sind. Dies traf für den Sohn mit Jahrgang 1988 schon im April 2014 zu. Auch die Tochter war mit 17 ½ Jahren bereits in einem Alter, in welchem für den Gesundheitsfall ohne Weiteres eine Erwerbstätigkeit hätte angenommen werden können. Dass auch die Tochter der Beschwerdeführerin in der Zwischenzeit erwachsen ist, fällt daher nicht ins Gewicht. Darin kann mithin keine erhebliche Veränderung gese hen werden. Andere Sachverhaltsänderungen bezüglich der Statusfrage wurden nicht geltend gemacht und sind den Akten nicht zu entnehmen. 3.3.2 Zu prüfen bleibt somit, ob in Bezug auf die Leistungsfähigkeit im Haushalts bereich eine Verschlechterung des Gesundheitszustandes mit leistungsbegrün dender Auswirkung auf den Invaliditätsgrad glaubhaft gemacht wurde. Den mit der Neuanmeldung Anfang November 2017 (Urk. 8/34 ) eingereichte n B.___ -Berichten vom 2 2. Juni 2016 und vom 23. Oktober 2017 (Urk. 8/32) sind dazu entgegen der Ansicht der Beschwerdeführerin keine einschlägigen Anhalts punkte zu entnehmen. So wurde unter dem Titel "Verschlechterung des Zustandes der Pat. seit 2014" einzig festgehalten, dass die Kinder der Beschwerdeführerin 29 und 21 Jahre alt seien und die Beschwerdeführerin daher im Gesundheitsfall wieder zu 100 % arbeiten würde. Daher sei heute nicht nur die Haushaltstätigkeit, sondern auch die Erwerbstätigkeit zu prüfen (Urk. 8/32/1). Zu r Verschlechterung des Gesundheitszustand es wurde unter diesem Titel dagegen nichts ausgeführt. Die B.___ -Ärzte erklärten an anderer Stelle, es sei eine weitere Verschlechterung im Sinne von deutlichen Rezidiven der Depression und der Traumatisierung auf getreten; es bestehe daher auch für angepasste Tätigkeiten eine 100%ige Arbeits unfähigkeit ( Urk. 8/32/4). Von eine r solchen 100%igen Arbeitsunfähigkeit in einer Erwerbstätigkeit aufgrund der psychischen Beschwerden wurde indes auch schon im RAD-Untersuchungsbericht vom 9. Dezember 2013 ausgegangen (Urk. 8/18/7). Ausserdem wurde in den B.___ -Berichten unter dem positiven Leis tungsbild je festgehalten, die Beschwerdeführerin verrichte den Haushalt - wie schon Ende 2013 (Urk. 8/18/2) - alleine ( Urk. 8/32/4, Urk. 8/32/13 ). Auch aus der Diagnoseliste ergeben sich keine Anhaltspunkte für eine wesent liche Verschlechterung des Gesundheitszustandes mit Auswirkung auf die Leistungsfähigkeit im Haushalt. Insbesondere hinsichtlich des psychischen Gesundheitszustand es, bezüglich welchen die Beschwerdeführerin eine Ver schlechterung geltend macht, wurde von den B.___ -Ärzten weiterhin - wie schon im RAD-Untersuchungsbericht vom 9. Dezember 2013 (Urk. 8/18/6) - die Diag nose einer rezidivierenden depressiven Störung, gegenwärtig mittelgradige depressive Episode (ICD-10 F33.1), aufgeführt (Urk. 8/32/3, Urk. 8/32/5). Zudem wurde aus psychosomatischer Sicht erklärt, die Beschwerdeführerin sei seit 2011, mithin wie bis anhin, in ihrer Leistungsfähigkeit im Beruf und im Haushalt wegen Rückenproblemen und einer depressiven Störung eingeschränkt ( Urk. 8/38/12). In somatischer Hinsicht sind den B.___ -Berichten im Vergleich zu den Vorakten zwar neue Diagnosen zu entnehmen ; namentlich wurden nebst den Diagnosen zu den bekannten Nack en -, Kopf-. Schulter- und Rückenbeschwerden an der HWS und LWS für die Zeit nach April 2014 neu die Diagnosen einer cervikal unterhal tenden Migräne (Dr. med. D.___, 26. Mai 2016), neuroangiologisch diskrete r Zeichen einer beginnenden Cerebralsklerose (Wandverdickung in linker Carotis interna ; Dr. med. D.___ 2 6. Mai 2016), atypischer, muskuloskeletall beding ter Thoraxschmerzen (Universitätsspital E.___ 27. Mai 2014), sowie der Verdacht auf eine Herzkrankheit (KHK ; Dr. m ed. F.___, 2 0. Dezember 2016 ) festgehalten ( Urk. 8/32/3-4, Urk. 8/32/5-6). Jedoch gaben die B.___ -Ärzte i m Bericht vom 2 2. Juni 2017 dazu an, dass die Beschwerdeführerin bereits seit 2012 an Migräne leide und ausser einer leichten Wandverdichtung der Carotis interna links keine pathologischen neurologischen Befunde hätten festgestellt werden können ( Urk. 8/32/6). Zudem wurde aus internistisch-kardiologischer Sicht eine 100%ige Ar beitsfähigkeit attestiert (Urk. 8/32/13). Auch insofern ist somit nicht von einer relevanten Verschlechterung des Gesundheitszustandes auszugehen. Insbeson dere ergeben sich daraus keine Hinweise auf eine anspruchserhebliche Ver schlechterung der Leistungsfähigkeit im Haushalt. Im Übrigen waren bereits im orthopädischen RAD-Untersuchungsbericht vom 7. November 2013 Einschränkungen in der Belastbarkeit des Rumpfes und der Schultern berücksichtigt worden ( Urk. 8/19/8). Die im Wesentlichen gleichlau tenden Ausführungen der B.___ -Ärzte aus orthopädisch-chirurgischer und Wir belsäulen-chirurgischer Sicht zur eingeschränkten Belastbarkeit cervical, lumbal und der Schultern ( Urk. 8/32/13) deuten insofern nicht auf neue erhebliche Umstände hin. 3.3.3 Eine mögliche wesentliche Zunahme des Invaliditätsgrades im Haushaltsbereich wurde damit weder in somatischer noch in psychischer Hinsicht glaubhaft gemacht, zumal weiterhin eine Mitwirkungspflicht der im gleichen Haushalt wohnenden Familienmitglieder besteht. Sämtliche Vorbringen der Beschwerdeführerin führen zu keiner anderen Betrach tungsweise. 4. Nach dem Gesagten ist nicht zu beanstanden, dass die Beschwerdegegnerin mit Verfügung vom 2. März 2018 ( Urk. 2) eine wesentliche Änderung seit der leistungsabweisenden Verfügung vom 3. April 2014 ( Urk. 8/29 ) verneint hat und auf die Neuanmeldung von Anfang November 2017 ( Urk. 8/34 ) nicht eingetreten ist. Die Beschwerde ist folglich abzuweisen. 5. Da der Streitgegenstand die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungs leistungen betrifft, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen ( Art. 69 Abs. 1bis IVG), ermessensw eise auf Fr. 6 00.-- anzusetzen und der Beschwerde führerin aufzuerlegen, jedoch zufolge der gewährten unentgeltlichen Prozessfüh rung einstweilen auf die Staatskasse zu nehmen. Das Gericht erkennt: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 6 00.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt, zufolge Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung jedo ch einstweilen auf die Gerichts kasse genommen. Die Beschwerdeführerin wird auf § 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen. 3. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Milosav Milovanovic - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle - Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an: - Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft) 4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind bei zulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Die VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin GrünigHartmann

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Sozialversicherungsgericht

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

des Kantons Zürich IV.2018.00310 I. Kammer Sozialversicherungsrichterin Grünig, Vorsitzende Sozialversicherungsrichterin Maurer Reiter Ersatzrichter Wilhelm Gerichtsschreiberin Hartmann Urteil vom 1 2. März 2019

IV.2018.00310

IV.2018.00310

IV.2018.00310 I. Kammer

I. Kammer

Sozialversicherungsrichterin Grünig, Vorsitzende Sozialversicherungsrichterin Maurer Reiter Ersatzrichter Wilhelm Gerichtsschreiberin Hartmann

Sozialversicherungsrichterin Grünig, Vorsitzende Sozialversicherungsrichterin Maurer Reiter Ersatzrichter Wilhelm Gerichtsschreiberin Hartmann

Urteil vom 1 2. März 2019

Urteil vom 1 2. März 2019 in Sachen

in Sachen X.___

X.___ Beschwerdeführerin

Beschwerdeführerin vertreten durch Milosav Milovanovic

vertreten durch Milosav Milovanovic Beratungsstelle für Ausländer

Beratungsstelle für Ausländer Selnaustrasse 15, 8001 Zürich

Selnaustrasse 15, 8001 Zürich gegen

gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle

Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich

Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin

Beschwerdegegnerin Sachverhalt:

Sachverhalt: 1.

1. 1.1 X.___, geboren 1966, war bis 1996 als Buffetmitarbeiterin für die Y.___ tätig ( Urk. 8/1/2, Urk. 8/2/1). Sie ist verheiratet und hat zwei Kinder, geboren 1988 und 1996 ( Urk. 8/14/8, Urk. 8/34/2 ). Am 13. März 2013 meldete sie sich bei der Eidgenössischen Invali denversicherung wegen psychischer Beschwerden, Kopf-, Nacken- und Kreuz schmerzen zum Leistungsbezug an (Urk. 8/3 ). Daraufhin klärte die Sozialver sicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, die erwerblichen und medizi nischen Verhältnisse ab. Unter anderem liess s ie die Versicherte von Dr. med. Z.___, Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie (Bericht vom 9. Dezem ber 2013, Urk. 8/18 ), und von med. pract. A.___, Fachärztin für Ortho pädie un d Traumatologie (Bericht vom 7. November 2013, Urk. 8/19 ), je vom Regiona len Ärztlichen Dienst (RAD), abklären. Nach Durchführung des Vorbescheidver fahrens (Urk. 8/22, Urk. 8 /25, Urk. 8/28 ) wies die IV-Stelle das Leistungsbegehren mit Verfügung vom 3. April 2014 ab (Urk. 8/29 ).

1.1 X.___, geboren 1966, war bis 1996 als Buffetmitarbeiterin für die Y.___ tätig ( Urk. 8/1/2, Urk. 8/2/1). Sie ist verheiratet und hat zwei Kinder, geboren 1988 und 1996 ( Urk. 8/14/8, Urk. 8/34/2 ). Am 13. März 2013 meldete sie sich bei der Eidgenössischen Invali denversicherung wegen psychischer Beschwerden, Kopf-, Nacken- und Kreuz schmerzen zum Leistungsbezug an (Urk. 8/3 ). Daraufhin klärte die Sozialver sicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, die erwerblichen und medizi nischen Verhältnisse ab. Unter anderem liess s ie die Versicherte von Dr. med. Z.___, Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie (Bericht vom 9. Dezem ber 2013, Urk. 8/18 ), und von med. pract. A.___, Fachärztin für Ortho pädie un d Traumatologie (Bericht vom 7. November 2013, Urk. 8/19 ), je vom Regiona len Ärztlichen Dienst (RAD), abklären. Nach Durchführung des Vorbescheidver fahrens (Urk. 8/22, Urk. 8 /25, Urk. 8/28 ) wies die IV-Stelle das Leistungsbegehren mit Verfügung vom 3. April 2014 ab (Urk. 8/29 ). 1.2 M it Eingang vom 2. November 201 7 meldete sich die Versicherte bei der Eidge nössischen Invalidenversicherung unter Beilage der Berichte des Zentrums B.___ vom 2 2. Juni und 2 3. Oktober 2017 ( Urk. 8/32) erneut zum Leistungsbezug an (Urk. 8/ 34 ). Mit Vorbescheid vom 16. November 2017 kündigte die IV-Stelle an, auf das neue Leistungsbegehren nicht einzutreten (Urk. 8/37 ). Dagegen erhob die Versicherte mit Schreiben vom 6. Dezember 2017 (Urk. 8/38) Einwände. Die IV-Stelle trat mit Verfügung vom 2. März 201 8 wie angekündigt auf das neue Leistungsbegehren nicht ein (Urk. 2).

1.2 M it Eingang vom 2. November 201 7 meldete sich die Versicherte bei der Eidge nössischen Invalidenversicherung unter Beilage der Berichte des Zentrums B.___ vom 2 2. Juni und 2 3. Oktober 2017 ( Urk. 8/32) erneut zum Leistungsbezug an (Urk. 8/ 34 ). Mit Vorbescheid vom 16. November 2017 kündigte die IV-Stelle an, auf das neue Leistungsbegehren nicht einzutreten (Urk. 8/37 ). Dagegen erhob die Versicherte mit Schreiben vom 6. Dezember 2017 (Urk. 8/38) Einwände. Die IV-Stelle trat mit Verfügung vom 2. März 201 8 wie angekündigt auf das neue Leistungsbegehren nicht ein (Urk. 2). 2. Hiergegen erhob die Versicherte mit Eingabe vom 1. April 2018 Beschwerde und beantragte, die Verfügung vom 2. März 2018 sei aufzuheben und die Beschwer degegnerin sei zu verpflichten, über die Invalidenrente zu entscheiden; eventua liter sei festzustellen, dass sie Anrecht auf eine ganze Invalidenrente habe. In prozessualer Hinsicht ersuchte sie zudem um Gewährung der unentgeltliche n Pro zessführung (Urk. 1 S. 1 ). Mit Beschwerdeantwort vom 2 6. April 2018 schloss die Beschwerdegegnerin auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 7 ). Mit Verfügung vom 12. Juni 2018 wurde der Beschwerdeführerin die unentgeltliche Prozessführung gewährt ( Urk. 13 S. 2). Am 29. Juni 2018 (Urk. 17) reichte die Beschwerdeführerin den Austrittsbericht der Klinik C.___ Privatklinik für Psychiatrie und Psycho therapie vom 19. Juni 2018 ein ( Urk. 18). Die Beschwerdegegnerin verzichtete mit Eingabe vom 4. Oktober 2018 auf eine Stellungnahme ( Urk. 22).

2. Hiergegen erhob die Versicherte mit Eingabe vom 1. April 2018 Beschwerde und beantragte, die Verfügung vom 2. März 2018 sei aufzuheben und die Beschwer degegnerin sei zu verpflichten, über die Invalidenrente zu entscheiden; eventua liter sei festzustellen, dass sie Anrecht auf eine ganze Invalidenrente habe. In prozessualer Hinsicht ersuchte sie zudem um Gewährung der unentgeltliche n Pro zessführung (Urk. 1 S. 1 ). Mit Beschwerdeantwort vom 2 6. April 2018 schloss die Beschwerdegegnerin auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 7 ). Mit Verfügung vom 12. Juni 2018 wurde der Beschwerdeführerin die unentgeltliche Prozessführung gewährt ( Urk. 13 S. 2). Am 29. Juni 2018 (Urk. 17) reichte die Beschwerdeführerin den Austrittsbericht der Klinik C.___ Privatklinik für Psychiatrie und Psycho therapie vom 19. Juni 2018 ein ( Urk. 18). Die Beschwerdegegnerin verzichtete mit Eingabe vom 4. Oktober 2018 auf eine Stellungnahme ( Urk. 22). Auf die Ausführungen der Parteien und die eingereichten Unterlagen wird, so weit erforderlich, in den nachfolgenden Erwägungen eingegangen.

Auf die Ausführungen der Parteien und die eingereichten Unterlagen wird, so weit erforderlich, in den nachfolgenden Erwägungen eingegangen. Das Gericht zieht in Erwägung:

Das Gericht zieht in Erwägung: 1.

1. 1.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit ( Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allge meinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG). Sie kann Folge von Geburts gebrechen, Krankheit oder Unfall sein ( Art. 4 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung, IVG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgegliche nen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beein trächtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).

1.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit ( Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allge meinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG). Sie kann Folge von Geburts gebrechen, Krankheit oder Unfall sein ( Art. 4 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung, IVG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgegliche nen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beein trächtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG). Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit können in gleicher Weise wie körperliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 8 ATSG bewirken. Rechtsprechungsgemäss ist bei psychi schen Beeinträchtigungen zu prüfen, ob ein psychischer Gesundheitsschaden mit Krankheitswert besteht, welcher die versicherte Person auch bei Aufbietung allen guten Willens daran hindert, ein rentenausschliessendes Erwerbseinkommen zu erzielen (vgl. BGE 139 V 547 E. 5, 131 V 49 E. 1.2, 130 V 352 E. 2.2.1; vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_125/2015 vom 18. November 2015 E. 5.4).

Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit können in gleicher Weise wie körperliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 8 ATSG bewirken. Rechtsprechungsgemäss ist bei psychi schen Beeinträchtigungen zu prüfen, ob ein psychischer Gesundheitsschaden mit Krankheitswert besteht, welcher die versicherte Person auch bei Aufbietung allen guten Willens daran hindert, ein rentenausschliessendes Erwerbseinkommen zu erzielen (vgl. BGE 139 V 547 E. 5, 131 V 49 E. 1.2, 130 V 352 E. 2.2.1; vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_125/2015 vom 18. November 2015 E. 5.4). Die Annahme eines psychischen Gesundheitsschadens im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG sowie Art. 3 Abs. 1 und Art. 6 ATSG setzt eine psychiatrische, lege artis auf die Vorgaben eines anerkannten Klassifikationss ystems abgestützte Diagnose vor aus (vgl. BGE 143 V 409 E. 4.5.2, 141 V 281 E. 2.1, 130 V 396 E. 5.3 und E. 6). Eine fachärztlich einwandfrei festgestellte psychische Krankheit ist jedoch nicht ohne weiteres gleichbedeutend mit dem Vorliegen einer Invalidität. In jedem Ein zelfall muss eine Beeinträchtigung der Arbeits- und Erwerbsfähigkeit unabhängig von der Diagnose und grundsätzlich unbesehen der Ätiologie ausgewiesen und in ihrem Ausmass bestimmt sein. Entscheidend ist die nach einem weitgehend objektivierten Massstab zu beurteilende Frage, ob es der versicherten Person zumutbar ist, eine Arbeitsleistung zu erbringen (BGE 143 V 409 E. 4.2.1, 141 V 281 E. 3.7, 139 V 547 E. 5.2, 127 V 294 E. 4c, je mit Hinweisen; vgl. Art. 7 Abs. 2 ATSG).

Die Annahme eines psychischen Gesundheitsschadens im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG sowie Art. 3 Abs. 1 und Art. 6 ATSG setzt eine psychiatrische, lege artis auf die Vorgaben eines anerkannten Klassifikationss ystems abgestützte Diagnose vor aus (vgl. BGE 143 V 409 E. 4.5.2, 141 V 281 E. 2.1, 130 V 396 E. 5.3 und E. 6). Eine fachärztlich einwandfrei festgestellte psychische Krankheit ist jedoch nicht ohne weiteres gleichbedeutend mit dem Vorliegen einer Invalidität. In jedem Ein zelfall muss eine Beeinträchtigung der Arbeits- und Erwerbsfähigkeit unabhängig von der Diagnose und grundsätzlich unbesehen der Ätiologie ausgewiesen und in ihrem Ausmass bestimmt sein. Entscheidend ist die nach einem weitgehend objektivierten Massstab zu beurteilende Frage, ob es der versicherten Person zumutbar ist, eine Arbeitsleistung zu erbringen (BGE 143 V 409 E. 4.2.1, 141 V 281 E. 3.7, 139 V 547 E. 5.2, 127 V 294 E. 4c, je mit Hinweisen; vgl. Art. 7 Abs. 2 ATSG). 1.2 Anspruch auf eine Rente haben Versicherte, die unter anderem während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindestens 40 % arbeits unfähig (Art. 6 ATSG) gewesen sind und nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (Art. 8 ATSG) sind (Art. 28 Abs. 1 lit. b und c IVG). Der Rentenan spruch entsteht frühestens nach Ablauf von sechs Monaten nach Geltend machung des Leistungsanspruchs nach Art. 29 Absatz 1 ATSG, jedoch frühestens im Monat, der auf die Vollendung des 18. Altersjahres folgt (Art. 29 Abs. 1 IVG).

1.2 Anspruch auf eine Rente haben Versicherte, die unter anderem während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindestens 40 % arbeits unfähig (Art. 6 ATSG) gewesen sind und nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (Art. 8 ATSG) sind (Art. 28 Abs. 1 lit. b und c IVG). Der Rentenan spruch entsteht frühestens nach Ablauf von sechs Monaten nach Geltend machung des Leistungsanspruchs nach Art. 29 Absatz 1 ATSG, jedoch frühestens im Monat, der auf die Vollendung des 18. Altersjahres folgt (Art. 29 Abs. 1 IVG). Die massgeblichen Rentenabstufungen geben bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 Prozent Anspruch auf eine Viertelsrente, bei einem Invaliditäts grad von mindestens 50 Prozent Anspruch auf eine halbe Rente, bei einem Inva liditätsgrad von mindestens 60 Prozent Anspruch auf eine Dreiviertelsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 Prozent Anspruch auf eine ganze Rente ( Art. 28 Abs. 2 IVG).

Die massgeblichen Rentenabstufungen geben bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 Prozent Anspruch auf eine Viertelsrente, bei einem Invaliditäts grad von mindestens 50 Prozent Anspruch auf eine halbe Rente, bei einem Inva liditätsgrad von mindestens 60 Prozent Anspruch auf eine Dreiviertelsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 Prozent Anspruch auf eine ganze Rente ( Art. 28 Abs. 2 IVG). 1.3

1.3 1.3.1 Wird der Verwaltung eine Neuanmeldung eingereicht, so ist gemäss Art. 87 Abs. 3 in Verbindung mit Abs. 2 der Verordnung über die Invalidenversiche rung (IVV) darin glaubhaft zu machen, dass sich der Grad der Invalidität seit dem letz ten leistungsabweisenden Entscheid in einer für den Anspruch erheblichen Weise geändert hat. Der versicherten Person kommt damit ausnahmsweise eine Beweis führungslast zu und der Untersuchungsgrundsatz spielt insoweit nicht (BGE 130 V 64 E. 5.2.5). Nach Eingang einer Neuanmeldung ist die Verwaltung somit zunächst zur Prüfung verpflichtet, ob die Vorbringen der versicherten Person überhaupt glaubhaft sind; verneint sie dies, so erledigt sie das Gesuch ohne wei tere Abklärungen durch Nichteintreten. Die Verwaltung hat daher erst dann gestützt auf den Untersuchungsgrundsatz von Amtes wegen für die richtige und vollständige Abklärung des rechtserheblichen Sachverhaltes zu sorgen (Art. 43 ATSG, Art. 57 IVG in Verbindung mit Art. 69 ff. IVV), wenn sie auf das Leistungsbegehren eingetreten ist.

1.3.1 Wird der Verwaltung eine Neuanmeldung eingereicht, so ist gemäss Art. 87 Abs. 3 in Verbindung mit Abs. 2 der Verordnung über die Invalidenversiche rung (IVV) darin glaubhaft zu machen, dass sich der Grad der Invalidität seit dem letz ten leistungsabweisenden Entscheid in einer für den Anspruch erheblichen Weise geändert hat. Der versicherten Person kommt damit ausnahmsweise eine Beweis führungslast zu und der Untersuchungsgrundsatz spielt insoweit nicht (BGE 130 V 64 E. 5.2.5). Nach Eingang einer Neuanmeldung ist die Verwaltung somit zunächst zur Prüfung verpflichtet, ob die Vorbringen der versicherten Person überhaupt glaubhaft sind; verneint sie dies, so erledigt sie das Gesuch ohne wei tere Abklärungen durch Nichteintreten. Die Verwaltung hat daher erst dann gestützt auf den Untersuchungsgrundsatz von Amtes wegen für die richtige und vollständige Abklärung des rechtserheblichen Sachverhaltes zu sorgen (Art. 43 ATSG, Art. 57 IVG in Verbindung mit Art. 69 ff. IVV), wenn sie auf das Leistungsbegehren eingetreten ist. 1. 3.2 Unter Glaubhaftmachen im Sinne von Art. 87 Abs. 3 in Verbindung mit Abs. 2 IVV ist nicht der Beweis nach dem im Sozialversicherungsrecht allgemein mass gebenden Grad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit zu verstehen. Die Be weis anforderungen sind vielmehr herabgesetzt, indem nicht im Sinne eines vollen Beweises die Überzeugung der Verwaltung begründet zu werden braucht, dass seit der letzten, rechtskräftigen Entscheidung tatsächlich eine relevante Änderung eingetreten ist. Es genügt, dass für den geltend gemachten rechtserheblichen Sachumstand wenigstens gewisse Anhaltspunkte bestehen, auch wenn durchaus noch mit der Möglichkeit zu rechnen ist, bei eingehender Abklärung werde sich die behauptete Sachverhaltsänderung nicht erstellen lassen. Bei der Prüfung der Frage, ob die Vorbringen der versicherten Person glaubhaft sind, berücksichtigt die Verwaltung unter anderem, ob seit der rechtskräftigen Erledigung des letzten Leistungsgesuchs lediglich kurze oder schon längere Zeit vergangen ist; je nach dem sind an die Glaubhaftmachung einer Änderung des rechtserheblichen Sach verhalts höhere oder weniger hohe Anforderungen zu stellen (Urteil des Bundes ge richts 9C_236/2011 vom 8. Juli 2011 E. 2.1.1 mit Hinweisen). Insofern steht der Verwaltung ein gewisser Beurteilungsspielraum zu, den das Gericht grund sätzlich zu respektieren hat (BGE 109 V 108 E. 2b; Urteil des Bundes gerichts I 888/05 vom 7. Juni 2006 E. 2).

1. 3.2 Unter Glaubhaftmachen im Sinne von Art. 87 Abs. 3 in Verbindung mit Abs. 2 IVV ist nicht der Beweis nach dem im Sozialversicherungsrecht allgemein mass gebenden Grad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit zu verstehen. Die Be weis anforderungen sind vielmehr herabgesetzt, indem nicht im Sinne eines vollen Beweises die Überzeugung der Verwaltung begründet zu werden braucht, dass seit der letzten, rechtskräftigen Entscheidung tatsächlich eine relevante Änderung eingetreten ist. Es genügt, dass für den geltend gemachten rechtserheblichen Sachumstand wenigstens gewisse Anhaltspunkte bestehen, auch wenn durchaus noch mit der Möglichkeit zu rechnen ist, bei eingehender Abklärung werde sich die behauptete Sachverhaltsänderung nicht erstellen lassen. Bei der Prüfung der Frage, ob die Vorbringen der versicherten Person glaubhaft sind, berücksichtigt die Verwaltung unter anderem, ob seit der rechtskräftigen Erledigung des letzten Leistungsgesuchs lediglich kurze oder schon längere Zeit vergangen ist; je nach dem sind an die Glaubhaftmachung einer Änderung des rechtserheblichen Sach verhalts höhere oder weniger hohe Anforderungen zu stellen (Urteil des Bundes ge richts 9C_236/2011 vom 8. Juli 2011 E. 2.1.1 mit Hinweisen). Insofern steht der Verwaltung ein gewisser Beurteilungsspielraum zu, den das Gericht grund sätzlich zu respektieren hat (BGE 109 V 108 E. 2b; Urteil des Bundes gerichts I 888/05 vom 7. Juni 2006 E. 2). Die Eintretensvoraussetzung gemäss Art. 87 Abs. 2 und 3 IVV soll verhindern, dass sich die Verwaltung immer wieder mit gleichlautenden un d nicht näher begrün deten Rentengesuchen befassen muss (BGE 133 V 108 E. 5.3.1). Die Rechtskraft der früheren Verfügung steht ein er neuen Prüfung so lange entge gen, wie der seinerzeit beurteilte Sachverhalt sic h in der Zwischenzeit nicht ver ändert hat. Wenn die dem Revisionsg esuch beigelegten ärztlichen Berichte so wenig sub stantiiert sind, dass sich eine neue P rüfung nur aufgrund weiterer Erkennt nisse allenfalls rechtfertigen wü rde, ist die IV-Stelle zur Nach forderung weiterer Angaben nur, aber immerhin dann verpflichtet, w enn den - für sich allein genom men nicht Glaubhaftigkeit begründend en - Arztberichten konkrete Hin weise entnommen werden können, wonach möglicherweise eine mit weiteren Erhe bungen erstellbare rechtserhebliche Änderung vorliegt (Urteil des Bun des ge richts 8C_228/2010 vom 19. Juli 2010 E. 2.2 und E. 2.3 mit Hin weisen ).

Die Eintretensvoraussetzung gemäss Art. 87 Abs. 2 und 3 IVV soll verhindern, dass sich die Verwaltung immer wieder mit gleichlautenden un d nicht näher begrün deten Rentengesuchen befassen muss (BGE 133 V 108 E. 5.3.1). Die Rechtskraft der früheren Verfügung steht ein er neuen Prüfung so lange entge gen, wie der seinerzeit beurteilte Sachverhalt sic h in der Zwischenzeit nicht ver ändert hat. Wenn die dem Revisionsg esuch beigelegten ärztlichen Berichte so wenig sub stantiiert sind, dass sich eine neue P rüfung nur aufgrund weiterer Erkennt nisse allenfalls rechtfertigen wü rde, ist die IV-Stelle zur Nach forderung weiterer Angaben nur, aber immerhin dann verpflichtet, w enn den - für sich allein genom men nicht Glaubhaftigkeit begründend en - Arztberichten konkrete Hin weise entnommen werden können, wonach möglicherweise eine mit weiteren Erhe bungen erstellbare rechtserhebliche Änderung vorliegt (Urteil des Bun des ge richts 8C_228/2010 vom 19. Juli 2010 E. 2.2 und E. 2.3 mit Hin weisen ). 1.3.3 Das Gericht hat die Behandlung der Eintretensfrage durch die Verwaltung nur zu überprüfen, wenn das Eintreten streitig ist, das heisst wenn die Verwaltung gestützt auf Art. 87 Abs. 3 IVV Nichteintreten beschlossen hat und die versicherte Person deswegen Beschwerde führt. Seiner beschwerdeweisen Überprü fung hat das Gericht den Sachverhalt zugrund e zu legen, wie er sich der Ver waltung bei Erlass des Nichteintretensentscheides bot ( BGE 130 V 64 E. 5.2.5; Urteil des Bun des gerichts 8C_196/2008 vom 5. Juni 2008). Zeitlicher Ausgangspunkt für die Beurteilung einer anspruchserheblichen Änderung des Invaliditätsgrades bildet bei der Neuanmeldung die letzte rechtskräftige Verfügung, welche auf einer materiellen Prüfung des Rentenanspruchs beruht. Demgemäss sind die Ver hält nisse bei Erlass der strittigen Verwaltungsverfügung mit denjenigen im Zeitpunkt der letzten materiellen Abweisung zu vergleichen (BGE 130 V 64 E. 2, 130 V 71 E. 3, 133 V 108 E. 5.2 und E. 5.4). Dabei stellt die bloss unterschiedliche Beurtei lung der Auswirkungen eines im Wesentlichen unverändert gebliebenen Gesund heitszustandes auf die Arbeitsfähigkeit für sich allein genommen keinen Revi sionsgrund im Sinne von Art. 17 Abs. 1 ATSG dar (BGE 133 V 108; vgl. auch BGE 130 V 71 E. 3.2.3).

1.3.3 Das Gericht hat die Behandlung der Eintretensfrage durch die Verwaltung nur zu überprüfen, wenn das Eintreten streitig ist, das heisst wenn die Verwaltung gestützt auf Art. 87 Abs. 3 IVV Nichteintreten beschlossen hat und die versicherte Person deswegen Beschwerde führt. Seiner beschwerdeweisen Überprü fung hat das Gericht den Sachverhalt zugrund e zu legen, wie er sich der Ver waltung bei Erlass des Nichteintretensentscheides bot ( BGE 130 V 64 E. 5.2.5; Urteil des Bun des gerichts 8C_196/2008 vom 5. Juni 2008). Zeitlicher Ausgangspunkt für die Beurteilung einer anspruchserheblichen Änderung des Invaliditätsgrades bildet bei der Neuanmeldung die letzte rechtskräftige Verfügung, welche auf einer materiellen Prüfung des Rentenanspruchs beruht. Demgemäss sind die Ver hält nisse bei Erlass der strittigen Verwaltungsverfügung mit denjenigen im Zeitpunkt der letzten materiellen Abweisung zu vergleichen (BGE 130 V 64 E. 2, 130 V 71 E. 3, 133 V 108 E. 5.2 und E. 5.4). Dabei stellt die bloss unterschiedliche Beurtei lung der Auswirkungen eines im Wesentlichen unverändert gebliebenen Gesund heitszustandes auf die Arbeitsfähigkeit für sich allein genommen keinen Revi sionsgrund im Sinne von Art. 17 Abs. 1 ATSG dar (BGE 133 V 108; vgl. auch BGE 130 V 71 E. 3.2.3). 2.

2. 2.1 Die Beschwerdegegnerin stellte sich im angefochtenen Entscheid auf den Stand punkt, es sei k eine wesentliche Änderung des Gesundheitszustands ausgewiesen, weshalb auf das Gesuch der Beschwerdeführerin nicht eingetreten werden könne. Die von der Beschwerdeführerin eingereichten Berichte hätten die bereits bekann ten Diagnosen enthalten und seien teilweise nicht nachvollziehbar. Zudem wür den belastende Faktoren im privaten Umfeld bestehen. Dieser Auslöser könne bei der Invalidenversicherung nicht berücksichtigt werden (Urk. 2 S. 1)

2.1 Die Beschwerdegegnerin stellte sich im angefochtenen Entscheid auf den Stand punkt, es sei k eine wesentliche Änderung des Gesundheitszustands ausgewiesen, weshalb auf das Gesuch der Beschwerdeführerin nicht eingetreten werden könne. Die von der Beschwerdeführerin eingereichten Berichte hätten die bereits bekann ten Diagnosen enthalten und seien teilweise nicht nachvollziehbar. Zudem wür den belastende Faktoren im privaten Umfeld bestehen. Dieser Auslöser könne bei der Invalidenversicherung nicht berücksichtigt werden (Urk. 2 S. 1) 2.2 Die Beschwerdeführerin wendet dagegen ein, wie dem B.___ -Bericht vom 23. Oktober 2017 zu entnehmen sei, habe sich ihr Zustand seit 2014 erheblich verschlechtert. Die Müdigkeit, Antriebslosigkeit, Konzentrationsstörung, Vergess lichkeit, der soziale Rückzug, der Verlust von Selbstvertrauen und die Sinnlosig keit der Gedanken hätten zugenommen. Sie sei nicht in der Lage auf dem ersten Arbeitsmarkt zu arbeiten und auch im Haushalt versuche sie immer wieder ohne Erfolg etwas zu bewältigen. Wegen der Verschlechterung ihres gesundheitlichen Zustandes sei sie insbesondere wegen ihrer Suizidgefährdung bereits in die psychiatrische Klinik C.___ eingetreten. Die Beschwerdegegnerin habe bei ihrem Entscheid nur die Haushaltstätigkeit der Beschwerdeführerin berücksich tigt. Da ihre Kinder bereits er wachsen seien, wolle sie zu 100 % arbeiten, habe aber wegen ihrer Erkrankung keine Anstellung gefunden. Ausserdem seien ihre psychischen Leiden nicht nur mit den Ehekonflikten verbunden. Das psychische Leiden habe sich längst verselbständigt und könne als solches nicht unberück sichtigt bleiben. Die Suizidgefahr sei ziemlich hoch und latent. Unter diesen Umständen könne sie nicht arbeiten (Urk. 1 S. 3 ).

2.2 Die Beschwerdeführerin wendet dagegen ein, wie dem B.___ -Bericht vom 23. Oktober 2017 zu entnehmen sei, habe sich ihr Zustand seit 2014 erheblich verschlechtert. Die Müdigkeit, Antriebslosigkeit, Konzentrationsstörung, Vergess lichkeit, der soziale Rückzug, der Verlust von Selbstvertrauen und die Sinnlosig keit der Gedanken hätten zugenommen. Sie sei nicht in der Lage auf dem ersten Arbeitsmarkt zu arbeiten und auch im Haushalt versuche sie immer wieder ohne Erfolg etwas zu bewältigen. Wegen der Verschlechterung ihres gesundheitlichen Zustandes sei sie insbesondere wegen ihrer Suizidgefährdung bereits in die psychiatrische Klinik C.___ eingetreten. Die Beschwerdegegnerin habe bei ihrem Entscheid nur die Haushaltstätigkeit der Beschwerdeführerin berücksich tigt. Da ihre Kinder bereits er wachsen seien, wolle sie zu 100 % arbeiten, habe aber wegen ihrer Erkrankung keine Anstellung gefunden. Ausserdem seien ihre psychischen Leiden nicht nur mit den Ehekonflikten verbunden. Das psychische Leiden habe sich längst verselbständigt und könne als solches nicht unberück sichtigt bleiben. Die Suizidgefahr sei ziemlich hoch und latent. Unter diesen Umständen könne sie nicht arbeiten (Urk. 1 S. 3 ). 2.3 Strittig und zu prüfen ist, ob die Beschwerdegegnerin zu Recht auf das neue Leistungs begehren der Beschwerdeführerin ( Urk. 8/34 ) nicht eingetreten ist und ob die Beschwerdeführerin seit der letzten materiell - rechtlichen Leistungsprüfung mit leistungsabweisender Verfügung vom 3. April 2014 (Urk. 8/29 ) eine anspruchserhebliche Änderung glaubhaft gemacht hat.

2.3 Strittig und zu prüfen ist, ob die Beschwerdegegnerin zu Recht auf das neue Leistungs begehren der Beschwerdeführerin ( Urk. 8/34 ) nicht eingetreten ist und ob die Beschwerdeführerin seit der letzten materiell rechtlichen Leistungsprüfung mit leistungsabweisender Verfügung vom 3. April 2014 (Urk. 8/29 ) eine anspruchserhebliche Änderung glaubhaft gemacht hat. 3.

3. 3.1 Zur Prüfung dieser Frage sind in medizinischer Hinsicht allein die von der Beschwerdeführerin im Ver waltungsverfahren mit der Neuanmeldung ( Urk. 8/34) vorgelegte n B.___ - Bericht e (Urk. 8/32 ) beachtlich, da der besc hwerdeweisen gerichtlichen Überprüfung jener Sachverhalt zu grunde zu legen ist, wie er sich der Ver waltung bei Erlass des Nichteintretensentscheides geboten hat ( BGE 130 V 64 E. 5.2.5; Urteil des Bundes gerichts 8C_196/2008 vom 5. Juni 2008). Der erst im Beschwerdeverfahren eingereichte Austrittsbericht der Klinik C.___ vom 1 9. Juni 2018 ( Urk. 18) ist in die Bewe iswürdigung daher nicht einzube ziehen.

3.1 Zur Prüfung dieser Frage sind in medizinischer Hinsicht allein die von der Beschwerdeführerin im Ver waltungsverfahren mit der Neuanmeldung ( Urk. 8/34) vorgelegte n B.___ Bericht e (Urk. 8/32 ) beachtlich, da der besc hwerdeweisen gerichtlichen Überprüfung jener Sachverhalt zu grunde zu legen ist, wie er sich der Ver waltung bei Erlass des Nichteintretensentscheides geboten hat ( BGE 130 V 64 E. 5.2.5; Urteil des Bundes gerichts 8C_196/2008 vom 5. Juni 2008). Der erst im Beschwerdeverfahren eingereichte Austrittsbericht der Klinik C.___ vom 1 9. Juni 2018 ( Urk. 18) ist in die Bewe iswürdigung daher nicht einzube ziehen. 3.2 Die leistungsabweisende Verfügung vom 3. April 2014 hatte die Beschwerdegeg nerin damit begründet, dass die Beschwerdeführerin gemäss dem Abklärungs ergebnis in ihrer Tätigkeit im Haushaltsbereich aus medizinisch-somatischer Sicht nicht eingeschränkt sei. Aus psychiatrischer Sicht könnten die häuslichen Tätig keiten aufgrund von Minderung der Konzentration und Belastbarkeit, wenn auch verlangsamt, ebenfalls weiterhin durchgeführt werden. Sie könne die Aufgaben auf die Woche verteilt erledigen und wann immer nötig Pausen einlegen. Aus serdem habe ihre Familie (Ehemann, Tochter) aufgrund der Mitwirkungspflicht im Haushalt mitzuhelfen. Insgesamt liege kein invalidenversicherungsgerichtlich relevanter Gesundheitsschaden vor, welcher die Beschwerdeführerin im Haus haltsbereich massgeblich einschränken würde (Urk. 7/29).

3.2 Die leistungsabweisende Verfügung vom 3. April 2014 hatte die Beschwerdegeg nerin damit begründet, dass die Beschwerdeführerin gemäss dem Abklärungs ergebnis in ihrer Tätigkeit im Haushaltsbereich aus medizinisch-somatischer Sicht nicht eingeschränkt sei. Aus psychiatrischer Sicht könnten die häuslichen Tätig keiten aufgrund von Minderung der Konzentration und Belastbarkeit, wenn auch verlangsamt, ebenfalls weiterhin durchgeführt werden. Sie könne die Aufgaben auf die Woche verteilt erledigen und wann immer nötig Pausen einlegen. Aus serdem habe ihre Familie (Ehemann, Tochter) aufgrund der Mitwirkungspflicht im Haushalt mitzuhelfen. Insgesamt liege kein invalidenversicherungsgerichtlich relevanter Gesundheitsschaden vor, welcher die Beschwerdeführerin im Haus haltsbereich massgeblich einschränken würde (Urk. 7/29). Dem Feststellungsblatt der Beschwerdegegnerin vom 1. Februar 2014 ( Urk. 7/20) ist zu entnehmen, dass die Beschwerdegegnerin bei ihrem Entscheid auf die Berichte der RAD-Ärztinnen med. pract. A.___ und Dr. Z.___ vom 7. November und vom 9. Dezember 2013 zu den Untersuchungen aus orthopä discher und psychiatrischer Sicht vom 2 8. Oktober, 1 1. und 1 8. November 2013 (Urk. 8/18-19) abstellte. Danach schlossen die RAD-Ärzt innen auf die folgenden Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit: Bewegungseinschränkung der rechten Schulter bei Supraspinatus -Sehnenruptur, mittelgradige depressive Episode (ICD-10 F32.1), komplexe posttraumatische Belastungsstörung (ICD-10 F43.1). Ausserdem wurden die folgenden Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit festgehalten: generalisierte Schmerzen ohne Hinweis auf funk tionelle Defizite der Halswirbelsäule (HWS) und der Lendenwirbelsäule (LWS), Status nach Suizidversuch beziehungsweise parasuizidaler Handlung im Juni 2012 ( Urk. 8/18/6, Urk. 8/19/8, Urk. 8/20/3). Zur Arbeitsfähigkeit ist dem Bericht zur orthopädischen RAD-Untersuchung zu entnehmen, es sei mit den Befunden an der rechten Schulter ein somatischer Gesundheitsschaden ausgewiesen, der die Arbeitsfähigkeit beeinträchtige. Im Vordergrund würden indes die geklagten psy chischen Beschwerden stehen. In der angestammten Tätigkeit als Küchenhilfe bestehe aus medizinisch-somatischer Sicht keine wesentliche Einschränkung der Arbeitsfähigkeit ( Urk. 8/19/8). Die psychiatrische RAD-Ärztin Dr. Z.___ führte zur Arbeitsfähigkeit aus, es müsse von einer Qualifikation für den Haushalt aus gegangen werden, da die Beschwerdeführerin seit 1996 nicht mehr in der freien Wirtschaft gearbeitet habe. Im Haushalt sei die Beschwerdeführerin zwar einge schränkt, da langsamer; sie vermöge aber die notwendigen Tätigkeiten zu bewäl tigen. In der Haushaltstätigkeit bestehe keine Ein schränkung der Arbeitsfähigkeit, i n einer Tätigkeit in der freien Wirtschaft sei eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit gegeben. Diese Einschätzung berücksichtige bereits die Tatsache, dass erhebliche aktuelle psychosoziale Belastungsfaktoren (konflikthafte Ehesituation, finanzielle Belastungen) vorhanden seien und versicherungsmedizinisch nicht einbezogen werden könnten ( Urk. 8/18/7).

Dem Feststellungsblatt der Beschwerdegegnerin vom 1. Februar 2014 ( Urk. 7/20) ist zu entnehmen, dass die Beschwerdegegnerin bei ihrem Entscheid auf die Berichte der RAD-Ärztinnen med. pract. A.___ und Dr. Z.___ vom 7. November und vom 9. Dezember 2013 zu den Untersuchungen aus orthopä discher und psychiatrischer Sicht vom 2 8. Oktober, 1 1. und 1 8. November 2013 (Urk. 8/18-19) abstellte. Danach schlossen die RAD-Ärzt innen auf die folgenden Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit: Bewegungseinschränkung der rechten Schulter bei Supraspinatus -Sehnenruptur, mittelgradige depressive Episode (ICD-10 F32.1), komplexe posttraumatische Belastungsstörung (ICD-10 F43.1). Ausserdem wurden die folgenden Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit festgehalten: generalisierte Schmerzen ohne Hinweis auf funk tionelle Defizite der Halswirbelsäule (HWS) und der Lendenwirbelsäule (LWS), Status nach Suizidversuch beziehungsweise parasuizidaler Handlung im Juni 2012 ( Urk. 8/18/6, Urk. 8/19/8, Urk. 8/20/3). Zur Arbeitsfähigkeit ist dem Bericht zur orthopädischen RAD-Untersuchung zu entnehmen, es sei mit den Befunden an der rechten Schulter ein somatischer Gesundheitsschaden ausgewiesen, der die Arbeitsfähigkeit beeinträchtige. Im Vordergrund würden indes die geklagten psy chischen Beschwerden stehen. In der angestammten Tätigkeit als Küchenhilfe bestehe aus medizinisch-somatischer Sicht keine wesentliche Einschränkung der Arbeitsfähigkeit ( Urk. 8/19/8). Die psychiatrische RAD-Ärztin Dr. Z.___ führte zur Arbeitsfähigkeit aus, es müsse von einer Qualifikation für den Haushalt aus gegangen werden, da die Beschwerdeführerin seit 1996 nicht mehr in der freien Wirtschaft gearbeitet habe. Im Haushalt sei die Beschwerdeführerin zwar einge schränkt, da langsamer; sie vermöge aber die notwendigen Tätigkeiten zu bewäl tigen. In der Haushaltstätigkeit bestehe keine Ein schränkung der Arbeitsfähigkeit, i n einer Tätigkeit in der freien Wirtschaft sei eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit gegeben. Diese Einschätzung berücksichtige bereits die Tatsache, dass erhebliche aktuelle psychosoziale Belastungsfaktoren (konflikthafte Ehesituation, finanzielle Belastungen) vorhanden seien und versicherungsmedizinisch nicht einbezogen werden könnten ( Urk. 8/18/7). Zur Beurteilung des Streitgegenstandes ist von dieser Vergleichsbasis auszu gehen.

Zur Beurteilung des Streitgegenstandes ist von dieser Vergleichsbasis auszu gehen. 3.3

3.3 3.3.1 Die Beschwerdegeg nerin war beim Erlass der letzten leistungsabweisenden Ver fügung vom April 2014 (Urk. 8/28) somit betreffend die Statusfrage (vgl. dazu: Urteil des Bundesgerichts 8C_265/2013 vom 2 5. November 2013 E. 3.1 ) davon aus gegangen, dass die Beschwerdeführerin im Gesundheitsfall zu 100 % im Haus haltsbereich t ätig gewesen wäre. Wie dem psychiatrischen RAD-Untersuchungsbericht vom 9. Dezember 2013 zu entnehmen ist, lebte die Beschwerdeführerin damals mit ihr em Ehemann und ihrer 17-jährigen Tochter im gemeinsamen Haushalt in einer 4-Zimmerwohnung. Der 25-jährige Sohn sei verheiratet. Die letzte Erwerbstätigkeit habe sie im Jahr 1996 ausgeübt (Urk. 8/18/1). Die Beschwerdeführerin hat keinen Beruf erlernt und war zuletzt als Buffetmitarbeiterin tätig ( Urk. 8/2/1).

3.3.1 Die Beschwerdegeg nerin war beim Erlass der letzten leistungsabweisenden Ver fügung vom April 2014 (Urk. 8/28) somit betreffend die Statusfrage (vgl. dazu: Urteil des Bundesgerichts 8C_265/2013 vom 2 5. November 2013 E. 3.1 ) davon aus gegangen, dass die Beschwerdeführerin im Gesundheitsfall zu 100 % im Haus haltsbereich t ätig gewesen wäre. Wie dem psychiatrischen RAD-Untersuchungsbericht vom 9. Dezember 2013 zu entnehmen ist, lebte die Beschwerdeführerin damals mit ihr em Ehemann und ihrer 17-jährigen Tochter im gemeinsamen Haushalt in einer 4-Zimmerwohnung. Der 25-jährige Sohn sei verheiratet. Die letzte Erwerbstätigkeit habe sie im Jahr 1996 ausgeübt (Urk. 8/18/1). Die Beschwerdeführerin hat keinen Beruf erlernt und war zuletzt als Buffetmitarbeiterin tätig ( Urk. 8/2/1). Bei dieser Ausgangslage ist entgegen der Ansicht der Beschwerdeführerin für die Statusfrage nicht relevant, dass beide Kinder mittlerweile erwachsen sind. Dies traf für den Sohn mit Jahrgang 1988 schon im April 2014 zu. Auch die Tochter war mit 17 ½ Jahren bereits in einem Alter, in welchem für den Gesundheitsfall ohne Weiteres eine Erwerbstätigkeit hätte angenommen werden können. Dass auch die Tochter der Beschwerdeführerin in der Zwischenzeit erwachsen ist, fällt daher nicht ins Gewicht. Darin kann mithin keine erhebliche Veränderung gese hen werden. Andere Sachverhaltsänderungen bezüglich der Statusfrage wurden nicht geltend gemacht und sind den Akten nicht zu entnehmen.

Bei dieser Ausgangslage ist entgegen der Ansicht der Beschwerdeführerin für die Statusfrage nicht relevant, dass beide Kinder mittlerweile erwachsen sind. Dies traf für den Sohn mit Jahrgang 1988 schon im April 2014 zu. Auch die Tochter war mit 17 ½ Jahren bereits in einem Alter, in welchem für den Gesundheitsfall ohne Weiteres eine Erwerbstätigkeit hätte angenommen werden können. Dass auch die Tochter der Beschwerdeführerin in der Zwischenzeit erwachsen ist, fällt daher nicht ins Gewicht. Darin kann mithin keine erhebliche Veränderung gese hen werden. Andere Sachverhaltsänderungen bezüglich der Statusfrage wurden nicht geltend gemacht und sind den Akten nicht zu entnehmen. 3.3.2 Zu prüfen bleibt somit, ob in Bezug auf die Leistungsfähigkeit im Haushalts bereich eine Verschlechterung des Gesundheitszustandes mit leistungsbegrün dender Auswirkung auf den Invaliditätsgrad glaubhaft gemacht wurde.

3.3.2 Zu prüfen bleibt somit, ob in Bezug auf die Leistungsfähigkeit im Haushalts bereich eine Verschlechterung des Gesundheitszustandes mit leistungsbegrün dender Auswirkung auf den Invaliditätsgrad glaubhaft gemacht wurde. Den mit der Neuanmeldung Anfang November 2017 (Urk. 8/34 ) eingereichte n B.___ -Berichten vom 2 2. Juni 2016 und vom 23. Oktober 2017 (Urk. 8/32) sind dazu entgegen der Ansicht der Beschwerdeführerin keine einschlägigen Anhalts punkte zu entnehmen. So wurde unter dem Titel "Verschlechterung des Zustandes der Pat. seit 2014" einzig festgehalten, dass die Kinder der Beschwerdeführerin 29 und 21 Jahre alt seien und die Beschwerdeführerin daher im Gesundheitsfall wieder zu 100 % arbeiten würde. Daher sei heute nicht nur die Haushaltstätigkeit, sondern auch die Erwerbstätigkeit zu prüfen (Urk. 8/32/1). Zu r Verschlechterung des Gesundheitszustand es wurde unter diesem Titel dagegen nichts ausgeführt. Die B.___ -Ärzte erklärten an anderer Stelle, es sei eine weitere Verschlechterung im Sinne von deutlichen Rezidiven der Depression und der Traumatisierung auf getreten; es bestehe daher auch für angepasste Tätigkeiten eine 100%ige Arbeits unfähigkeit ( Urk. 8/32/4). Von eine r solchen 100%igen Arbeitsunfähigkeit in einer Erwerbstätigkeit aufgrund der psychischen Beschwerden wurde indes auch schon im RAD-Untersuchungsbericht vom 9. Dezember 2013 ausgegangen (Urk. 8/18/7). Ausserdem wurde in den B.___ -Berichten unter dem positiven Leis tungsbild je festgehalten, die Beschwerdeführerin verrichte den Haushalt - wie schon Ende 2013 (Urk. 8/18/2) - alleine ( Urk. 8/32/4, Urk. 8/32/13 ).

Den mit der Neuanmeldung Anfang November 2017 (Urk. 8/34 ) eingereichte n B.___ -Berichten vom 2 2. Juni 2016 und vom 23. Oktober 2017 (Urk. 8/32) sind dazu entgegen der Ansicht der Beschwerdeführerin keine einschlägigen Anhalts punkte zu entnehmen. So wurde unter dem Titel "Verschlechterung des Zustandes der Pat. seit 2014" einzig festgehalten, dass die Kinder der Beschwerdeführerin 29 und 21 Jahre alt seien und die Beschwerdeführerin daher im Gesundheitsfall wieder zu 100 % arbeiten würde. Daher sei heute nicht nur die Haushaltstätigkeit, sondern auch die Erwerbstätigkeit zu prüfen (Urk. 8/32/1). Zu r Verschlechterung des Gesundheitszustand es wurde unter diesem Titel dagegen nichts ausgeführt. Die B.___ -Ärzte erklärten an anderer Stelle, es sei eine weitere Verschlechterung im Sinne von deutlichen Rezidiven der Depression und der Traumatisierung auf getreten; es bestehe daher auch für angepasste Tätigkeiten eine 100%ige Arbeits unfähigkeit ( Urk. 8/32/4). Von eine r solchen 100%igen Arbeitsunfähigkeit in einer Erwerbstätigkeit aufgrund der psychischen Beschwerden wurde indes auch schon im RAD-Untersuchungsbericht vom 9. Dezember 2013 ausgegangen (Urk. 8/18/7). Ausserdem wurde in den B.___ -Berichten unter dem positiven Leis tungsbild je festgehalten, die Beschwerdeführerin verrichte den Haushalt - wie schon Ende 2013 (Urk. 8/18/2) - alleine ( Urk. 8/32/4, Urk. 8/32/13 ). Auch aus der Diagnoseliste ergeben sich keine Anhaltspunkte für eine wesent liche Verschlechterung des Gesundheitszustandes mit Auswirkung auf die Leistungsfähigkeit im Haushalt. Insbesondere hinsichtlich des psychischen Gesundheitszustand es, bezüglich welchen die Beschwerdeführerin eine Ver schlechterung geltend macht, wurde von den B.___ -Ärzten weiterhin - wie schon im RAD-Untersuchungsbericht vom 9. Dezember 2013 (Urk. 8/18/6) - die Diag nose einer rezidivierenden depressiven Störung, gegenwärtig mittelgradige depressive Episode (ICD-10 F33.1), aufgeführt (Urk. 8/32/3, Urk. 8/32/5). Zudem wurde aus psychosomatischer Sicht erklärt, die Beschwerdeführerin sei seit 2011, mithin wie bis anhin, in ihrer Leistungsfähigkeit im Beruf und im Haushalt wegen Rückenproblemen und einer depressiven Störung eingeschränkt ( Urk. 8/38/12).

Auch aus der Diagnoseliste ergeben sich keine Anhaltspunkte für eine wesent liche Verschlechterung des Gesundheitszustandes mit Auswirkung auf die Leistungsfähigkeit im Haushalt. Insbesondere hinsichtlich des psychischen Gesundheitszustand es, bezüglich welchen die Beschwerdeführerin eine Ver schlechterung geltend macht, wurde von den B.___ -Ärzten weiterhin - wie schon im RAD-Untersuchungsbericht vom 9. Dezember 2013 (Urk. 8/18/6) - die Diag nose einer rezidivierenden depressiven Störung, gegenwärtig mittelgradige depressive Episode (ICD-10 F33.1), aufgeführt (Urk. 8/32/3, Urk. 8/32/5). Zudem wurde aus psychosomatischer Sicht erklärt, die Beschwerdeführerin sei seit 2011, mithin wie bis anhin, in ihrer Leistungsfähigkeit im Beruf und im Haushalt wegen Rückenproblemen und einer depressiven Störung eingeschränkt ( Urk. 8/38/12). In somatischer Hinsicht sind den B.___ -Berichten im Vergleich zu den Vorakten zwar neue Diagnosen zu entnehmen ; namentlich wurden nebst den Diagnosen zu den bekannten Nack en -, Kopf-. Schulter- und Rückenbeschwerden an der HWS und LWS für die Zeit nach April 2014 neu die Diagnosen einer cervikal unterhal tenden Migräne (Dr. med. D.___, 26. Mai 2016), neuroangiologisch diskrete r Zeichen einer beginnenden Cerebralsklerose (Wandverdickung in linker Carotis interna ; Dr. med. D.___ 2 6. Mai 2016), atypischer, muskuloskeletall beding ter Thoraxschmerzen (Universitätsspital E.___ 27. Mai 2014), sowie der Verdacht auf eine Herzkrankheit (KHK ; Dr. m ed. F.___, 2 0. Dezember 2016 ) festgehalten ( Urk. 8/32/3-4, Urk. 8/32/5-6). Jedoch gaben die B.___ -Ärzte i m Bericht vom 2 2. Juni 2017 dazu an, dass die Beschwerdeführerin bereits seit 2012 an Migräne leide und ausser einer leichten Wandverdichtung der Carotis interna links keine pathologischen neurologischen Befunde hätten festgestellt werden können ( Urk. 8/32/6). Zudem wurde aus internistisch-kardiologischer Sicht eine 100%ige Ar beitsfähigkeit attestiert (Urk. 8/32/13). Auch insofern ist somit nicht von einer relevanten Verschlechterung des Gesundheitszustandes auszugehen. Insbeson dere ergeben sich daraus keine Hinweise auf eine anspruchserhebliche Ver schlechterung der Leistungsfähigkeit im Haushalt.

In somatischer Hinsicht sind den B.___ -Berichten im Vergleich zu den Vorakten zwar neue Diagnosen zu entnehmen ; namentlich wurden nebst den Diagnosen zu den bekannten Nack en -, Kopf-. Schulter- und Rückenbeschwerden an der HWS und LWS für die Zeit nach April 2014 neu die Diagnosen einer cervikal unterhal tenden Migräne (Dr. med. D.___, 26. Mai 2016), neuroangiologisch diskrete r Zeichen einer beginnenden Cerebralsklerose (Wandverdickung in linker Carotis interna ; Dr. med. D.___ 2 6. Mai 2016), atypischer, muskuloskeletall beding ter Thoraxschmerzen (Universitätsspital E.___ 27. Mai 2014), sowie der Verdacht auf eine Herzkrankheit (KHK ; Dr. m ed. F.___, 2 0. Dezember 2016 ) festgehalten ( Urk. 8/32/3-4, Urk. 8/32/5-6). Jedoch gaben die B.___ -Ärzte i m Bericht vom 2 2. Juni 2017 dazu an, dass die Beschwerdeführerin bereits seit 2012 an Migräne leide und ausser einer leichten Wandverdichtung der Carotis interna links keine pathologischen neurologischen Befunde hätten festgestellt werden können ( Urk. 8/32/6). Zudem wurde aus internistisch-kardiologischer Sicht eine 100%ige Ar beitsfähigkeit attestiert (Urk. 8/32/13). Auch insofern ist somit nicht von einer relevanten Verschlechterung des Gesundheitszustandes auszugehen. Insbeson dere ergeben sich daraus keine Hinweise auf eine anspruchserhebliche Ver schlechterung der Leistungsfähigkeit im Haushalt. Im Übrigen waren bereits im orthopädischen RAD-Untersuchungsbericht vom 7. November 2013 Einschränkungen in der Belastbarkeit des Rumpfes und der Schultern berücksichtigt worden ( Urk. 8/19/8). Die im Wesentlichen gleichlau tenden Ausführungen der B.___ -Ärzte aus orthopädisch-chirurgischer und Wir belsäulen-chirurgischer Sicht zur eingeschränkten Belastbarkeit cervical, lumbal und der Schultern ( Urk. 8/32/13) deuten insofern nicht auf neue erhebliche Umstände hin.

Im Übrigen waren bereits im orthopädischen RAD-Untersuchungsbericht vom 7. November 2013 Einschränkungen in der Belastbarkeit des Rumpfes und der Schultern berücksichtigt worden ( Urk. 8/19/8). Die im Wesentlichen gleichlau tenden Ausführungen der B.___ -Ärzte aus orthopädisch-chirurgischer und Wir belsäulen-chirurgischer Sicht zur eingeschränkten Belastbarkeit cervical, lumbal und der Schultern ( Urk. 8/32/13) deuten insofern nicht auf neue erhebliche Umstände hin. 3.3.3 Eine mögliche wesentliche Zunahme des Invaliditätsgrades im Haushaltsbereich wurde damit weder in somatischer noch in psychischer Hinsicht glaubhaft gemacht, zumal weiterhin eine Mitwirkungspflicht der im gleichen Haushalt wohnenden Familienmitglieder besteht.

3.3.3 Eine mögliche wesentliche Zunahme des Invaliditätsgrades im Haushaltsbereich wurde damit weder in somatischer noch in psychischer Hinsicht glaubhaft gemacht, zumal weiterhin eine Mitwirkungspflicht der im gleichen Haushalt wohnenden Familienmitglieder besteht. Sämtliche Vorbringen der Beschwerdeführerin führen zu keiner anderen Betrach tungsweise.

Sämtliche Vorbringen der Beschwerdeführerin führen zu keiner anderen Betrach tungsweise. 4. Nach dem Gesagten ist nicht zu beanstanden, dass die Beschwerdegegnerin mit Verfügung vom 2. März 2018 ( Urk. 2) eine wesentliche Änderung seit der leistungsabweisenden Verfügung vom 3. April 2014 ( Urk. 8/29 ) verneint hat und auf die Neuanmeldung von Anfang November 2017 ( Urk. 8/34 ) nicht eingetreten ist.

4. Nach dem Gesagten ist nicht zu beanstanden, dass die Beschwerdegegnerin mit Verfügung vom 2. März 2018 ( Urk. 2) eine wesentliche Änderung seit der leistungsabweisenden Verfügung vom 3. April 2014 ( Urk. 8/29 ) verneint hat und auf die Neuanmeldung von Anfang November 2017 ( Urk. 8/34 ) nicht eingetreten ist. Die Beschwerde ist folglich abzuweisen.

Die Beschwerde ist folglich abzuweisen. 5. Da der Streitgegenstand die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungs leistungen betrifft, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen ( Art. 69 Abs. 1bis IVG), ermessensw eise auf Fr. 6 00.-- anzusetzen und der Beschwerde führerin aufzuerlegen, jedoch zufolge der gewährten unentgeltlichen Prozessfüh rung einstweilen auf die Staatskasse zu nehmen.

5. Da der Streitgegenstand die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungs leistungen betrifft, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen ( Art. 69 Abs. 1bis IVG), ermessensw eise auf Fr. 6 00.-- anzusetzen und der Beschwerde führerin aufzuerlegen, jedoch zufolge der gewährten unentgeltlichen Prozessfüh rung einstweilen auf die Staatskasse zu nehmen. Das Gericht erkennt:

Das Gericht erkennt: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 6 00.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt, zufolge Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung jedo ch einstweilen auf die Gerichts kasse genommen. Die Beschwerdeführerin wird auf § 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 6 00.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt, zufolge Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung jedo ch einstweilen auf die Gerichts kasse genommen. Die Beschwerdeführerin wird auf § 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen. 3. Zustellung gegen Empfangsschein an:

3. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Milosav Milovanovic

Milosav Milovanovic - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle

Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle - Bundesamt für Sozialversicherungen

Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an:

sowie an: - Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)

Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft) 4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG).

4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen.

Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind bei zulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG).

Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind bei zulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Die VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin

GrünigHartmann