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Beim Nacht-Slalom von Flachau klassierten sich mit Wendy Holdener, Michelle Gisin und Aline Danioth drei Schweizerinnen unter den ersten zehn, derweil die Slowakin Petra Vlhova ihren dritten Saisonsieg errang.
Wendy Holdener, zuletzt sowohl Dritte am Semmering wie auch in Zagreb, hatte bei Halbzeit gut eine Sekunde hinter der Halbzeit-Führenden Mikaela Shiffrin gelegen. Sie kam auf der weichen Unterlage nicht wie gewünscht in Fahrt und belegte schliesslich Platz 4. Die Innerschweizerin rückte eine Position vor, da die ursprünglich drittplatzierte Schwedin Anna Swenn Larsson wegen einem zunächst nicht bemerkten Einfädler nachträglich disqualifiziert wurde. Dadurch rückte auch die Österreicherin Katharina Liensberger erstmals aufs Podium.
Drei Ränge hinter Holdener erreichte Michelle Gisin Platz 7. Die Engelbergerin hat sich damit in allen drei von ihr bestrittenen Slaloms unter den besten zehn klassiert. Die erst 20-jährige Aline Danioth erreichte als Zehnte ihre bisher beste Klassierung im Weltcup. Ihre alte persönliche Bestmarke hatte die Urnerin kurz vor Silvester als 15. in Semmering aufgestellt. Punkte gab es zudem für die Nidwaldnerin Carole Bissig (24.).
Die Siegesserie von Mikaela Shiffrin ging in Flachau zu Ende. Petra Vlhova gelang das Kunststück, die Amerikanerin um 15 Hundertstel hinter sich zu lassen. In jedem der ersten fünf Slaloms des Winters hatte Petra Vlhova hinter Shiffrin Platz 2 belegt. Doch im Salzburgerland drehte die Slowakin den Spiess um. Sie errang ihren siebenten Weltcupsieg, den dritten der Saison, nachdem sie schon den Riesenslalom am Semmering und den Parallelslalom von Oslo für sich entschieden hatte.