Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03384.jsonl.gz/409

- Der Norweger Marcus Kleveland entscheidet den Slopestyle-Wettkampf der Männer an der Freestyle-WM überlegen für sich.
- Bei den Frauen gewinnt die Neuseeländerin Zoi Sadowski-Synnott.
- Schweizer Athleten waren in den Finals nicht vertreten.
Zum Auftakt der Freestyle-WM in Aspen (USA) hat Marcus Kleveland im Slopestyle-Wettkampf der Snowboarder in überragender Manier die Goldmedaille gewonnen. Der Norweger lag bereits nach dem 1. Run in Führung. Im 2. Durchgang doppelte der 21-Jährige nach und übertraf seine Leistung aus dem 1. Run sogar noch. Mit 90,66 Punkten distanzierte er den zweitplatzierten Sebastien Toutant (CAN) um satte 8,13 Punkte.
Deutlich knapper war das Rennen um Platz 3. Der Finne Rene Rinnekangas klassierte sich nur 0,2 Punkte hinter dem Kanadier auf dem Bronze-Rang. Titelverteidiger Chris Corning (USA) musste mit Platz 11 vorliebnehmen. Weil er nach dem 1. Run hinter den Medaillenrängen gelegen hatte, riskierte der Weltmeister von 2019 im 2. Run zu viel und stürzte beim letzten Sprung.
Die Schweizer Nicolas Huber, Moritz Boll, Jonas Bösiger und Moritz Thönen waren in der Qualifikation für den Finaldurchgang gescheitert.
Sadowski-Synnott siegt bei den Frauen
Der Wettkampf der Frauen lief wie erwartet auf das Duell zwischen Jamie Anderson (USA) und Zoi Sadowski-Synnott (NZL) hinaus. Mit dem besseren Ende für die Neuseeländerin. Zoi Sadowski-Synnott bewies Nerven aus Stahl und verteidigte erfolgreich ihren WM-Titel.
Die Beste der Qualifikation hatte ihre ersten 2 Runs in den Schnee gesetzt. Doch die 20-Jährige hielt dem Druck im letzten Durchgang Stand. Mit 85,95 Punkten verdrängte die bis dahin führende Anderson um 4,85 Zähler auf Platz 2. Das Podest komplettierte die Australierin Tess Coady.