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Der wichtigste Punkt im Generalrat von Belfaux, das Budget 2021, wurde am Dienstagabend einstimmig gutgeheissen. Das war nicht von vornherein klar: Denn es wurde erstmals mit dem neuen Rechnungsmodell HRM2 erstellt und ist belastet durch die Veruntreuung des früheren Kassiers. Die Exekutive, die Gemeindeverwaltung und die Begleitzelle, welche die Aufarbeitung der Affäre unterstützt, präsentierten ein Budget, dessen Defizit auf weniger als 225 000 Franken reduziert worden war, bei einem Aufwand von 13 Millionen Franken.
Doch gemäss Finanzplan soll das Defizit bis 2025 auf 1 Million Franken ansteigen. Die Schulden würden sich verdoppeln. Sollten sich diese Prognosen bestätigen, sei eine Steuererhöhung bereits 2023 wahrscheinlich, sagte Jean-Marc Morand von der Begleitzelle. Daher müssten Investitionen so präzise wie möglich priorisiert werden und gleichzeitig die Lebensqualität der Bürger erhalten werden. Die Investitionen 2021 betragen einschliesslich der bereits beschlossenen Kredite 2,6 Millionen Franken, wovon 2 Millionen auf die Arbeiten am Haus de la Petite Enfance entfallen. Weiter genehmigte der Generalrat Investitionen für 285 000 Franken, von denen die Hälfte die Schulstrukturen betrifft.