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Damit wir im Internet surfen, Daten hin- und herschicken und miteinander kommunizieren können, braucht es auch im Zeitalter von Satelliten und Wi-Fi noch Kabelverbindungen. Diese müssen mitunter ganze Ozeane überwinden.
In den Weltmeeren existieren rund 300 aktive sogenannte Unterseekabel.
Über sie laufen 90% des Internetverkehrs zwischen den Weltregionen.
Das erste Unterseekabel schickte 1850 von England eine Nachricht an Napoleon.
Bald war das oberste Ziel eine Verbindung zwischen Europa und Nordamerika.
Bereits ab 1866 wurde dann zwischen der Alten und Neuen Welt telegrafiert.
Es dauerte allerdings fast weitere 100 Jahre, bis ein Telefonkabel verlegt war.
Für die heutige Datenmenge sind inzwischen Unterwasser-Glasfaserkabel nötig.
Ausserdem ist die Schnelligkeit von Datentransfers ein Wettbewerbsfaktor.
Zum Beispiel beim Börsenhandel, wo Millisekunden über Gewinn oder Verlust entscheiden.