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Einer der bekanntesten und beliebtesten Aperitifs ist der Negroni. Seinen Ursprung hat der erfrischende Cocktail in Italien, wo ein äusserst beliebter Aperitif in den Neunzigerjahren seinen Siegeszug startete, der bis heute anhält. Der Americano.
Ursprung des Negroni
Als der Playboy Graf Cammillo Negroni in der Casoni Bar – einer seiner Lieblingsbars – nach etwas Stärkerem verlangte, als einem üblichen Americano, kam Bartender Fosco Scareselli die Idee, das Sodawasser durch Gin (höchstwahrscheinlich Gordon’s) zu ersetzen. Damit war der Negroni geboren. Um den neuen Drink auch optisch von einem Americano unterscheiden zu können, wurde die Zitronenzeste des Americanos durch eine Orangenzeste ersetzt.
Der Negroni im Wandel der Zeit
So beliebt der ursprüngliche Negroni auch war, hat er sich dennoch in alle Richtungen weiterentwickelt. So soll beispielsweise eines Tages ein Bartender bei der Zubereitung eines Negronis aus Versehen einen Schaumwein anstelle eines Gins genommen haben (es wird vermutet, dass er an diesem Tag nicht genügend Espresso zu sich genommen haben soll, sodass ihm dieses Missgeschick passierte). Der Negroni Sbaglitato war geboren, was so viel wie falscher beziehungsweise vermasselter Negroni bedeutet. Somit ist es kein Wunder, dass aus dem Negroni teilweise wieder ein Twist gemacht wird. Auf dieser Basis habe auch ich meinen Temptation No. 10 kreiert.
Cheers bis bald
Temptation No. 10
3cl Tanqueray No. 10
3cl Gran Classico
2 Barlöffel Erdbeere Rhabarber Marmelade
3cl Belsazar Vermouth Red