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Museum, Shop und Ristorante
Dienstag–Sonntag
10.00–18.00 Uhr
Montag
geschlossen
Im Dezember täglich geöffnet.
Vom Schaustück zum Spielzeug
Die Geschichte der Puppenhäuser reicht bis ins 16. Jahrhundert zurück: Herzog Albrecht V. von Bayern bestellte 1557 eine verkleinerte Kopie seines Fürstenhauses. Diese kostbare Einzelanfertigung war ein kleines Kunstwerk und diente nicht als Spielzeug, sondern hatte eine repräsentative Funktion. Reiche Patrizierfamilien griffen diese Idee im 17. und 18. Jahrhundert auf und liessen ihre Häuser nachbauen.
Die serienmässige Herstellung von Puppenstuben begann dann in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Nun nutzten wohlhabende Familien die Puppenhäuser, um ihre Kinder auf ihre spätere Rolle in der Gesellschaft vorzubereiten.
Zur Basler Sammlung gehören Objekte aus der Zeit zwischen Ende des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts. Die kostbaren Raritäten aus Deutschland, Frankreich, den USA und Japan faszinieren durch Eigenwilligkeit, Schönheit und Detailtreue.
Ausgewählte Puppenhäuser