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Fusarien und Mykotoxine in Silomais – Ergebnisse eines fünfjährigen Monitorings
Im Rahmen eines fünfjährigen Silomais-Monitorings (2010–2014) in den Kantonen Aargau und Bern hat Agroscope den Fusarium- Pilzbefall und die Mykotoxinbelastung von Silomais sowie den Einfluss von Anbaufaktoren wie Vorfrucht, Bodenbearbeitung, Sorte, Saat- und Erntezeitpunkt untersucht. Von 169 Praxis-Ernteproben waren 167 mit einem durchschnittlichen Fusarium-Pilzbefall von 57% befallen. Es wurde ein breites Artenspektrum festgestellt. In mehreren Proben wurden zudem Toxin-Gehalte über den Richtwerten für Tierfutter gemessen. Proben aus Silomaisfeldern mit einer reduzierten Bodenbearbeitung wiesen im Vergleich zu Proben aus gepflügten Feldern eine signifikant erhöhte Belastung mit Deoxynivalenol (DON) auf. Proben aus Feldern, die zu einem späteren Zeitpunkt geerntet wurden, hatten zudem einen stärkeren Befall mit F. graminearum (FG) sowie höhere DONund Zearalenon (ZEA)-Gehalte. Vorfrucht, Vorvorfrucht und Maiszünslerbefall zeigten hingegen keinen signifikanten Einfluss auf den Fusarium-Befall und die Mykotoxinbelastung. Am deutlichsten beeinflusste das jeweilige Jahr, das heisst die saisonale Witterung, den Fusarium-Befall und die Mykotoxinbelastung. Klar zeigte sich, dass mit der Saat von frühreifen Sorten und früher Ernte das Befallsrisiko deutlich gemindert werden kann.
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Fusarien und Mykotoxine in Silomais – Ergebnisse eines fünfjährigen Monitorings