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Vogel hatte die Grundlage zum Top-Ergebnis mit Rang 7 im 1. Durchgang gelegt. Der Nidwaldner behielt auch im 2. Lauf die Nerven und holte sich mit Rang 6 das beste Weltcup-Resultat seiner Karriere. Bisher war der 7. Rang beim Slalom in Kranjska Gora (Slo) 2011 seine Bestmarke.
Weltcuppunkte holte auch der 2. Schweizer: Marc Gini fuhr auf Rang 23 und verbesserte sich noch um 4 Positionen. Die übrigen Schweizer, Weltcup-Debütant Luca Aerni, Reto Schmidiger und Ramon Zenhäusern, verpassten den 2. Lauf.
Hirschers Erfolgsserie
Auf den überlegenen Sieger Marcel Hirscher verlor Vogel letztlich 2,68 Sekunden. Der letztjährige Gesamtweltcup-Sieger liess im Finallauf nichts anbrennen und holte sich verdient den 2. Saisonsieg klar vor dem Deutschen Felix Neureuther.
Hirscher hielt mit dem 14. Vollerfolg im Weltcup seine imponierende Serie aufrecht. Er klassierte sich in sämtlichen sieben technischen Wettbewerben in diesem Winter unter den ersten drei; sein saisonales Palmarès weist nun zwei Siege, drei zweite und zwei dritte Ränge aus.
Yuasas Husarenritt
Die Geschichte des 2. Laufs schrieb aber der Japaner Naoki Yuasa. Der Mann aus Sapporo legte einen Traumlauf hin und verbesserte sich von Rang 26 auf den 3. Schlussrang. Der Sprung aufs Podest war Yuasa zuvor noch nie gelungen.
Todesfall am Slalomhang
Der Nacht-Slalom in Madonna di Campiglio (It) wurde von einem Todesfall überschattet. Ein 70-jähriger Torrichter starb an den Folgen eines Herzinfarkts. Wegen des tragischen Zwischenfalls war das Rennen im ersten Lauf nach acht Fahrern für rund 20 Minuten unterbrochen worden.