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Entdeckungsphase und Expressionismus
1963 - 1971
Nach den Ausbildungsjahren unternimmt Jean Hirtzel zahlreiche Reisen, um sein “Fernweh” zu stillen, wie er es nennt. Er fährt kreuz und quer durch den Balkan und besonders durch das Gebiet, das man damals noch Jugoslawien nannte. Er arbeitet auch in München und in London an expressionistischen Werken.
Technische Erfahrungen reichen zum Schaffen eines Werks nicht aus. Auf seinen vielen Reisen stellt sich Jean Hirtzel menschlichen Erlebnissen und Begegnungen mit dem Unerwarteten, die seine Recherchen nähren. Den Alltag zu durchbrechen, ist ihm wichtig, denn Unsicherheit und Risiko verlangen unerwartete Lösungen, sei es im Leben oder auf dem Gebiet der Kunst. In Jugoslawien macht er mit einer Gruppe Roma Bekanntschaft, die er im Laufe der Jahre mehrmals besucht und mit der er auch vorübergehend lebt.
Er zeichnet, macht Notizen und malt in seinem Atelier Bilder von Insekten, Vivarien, Personen in Bars, Paaren oder leidvollen Figuren in geschlossenen Räumen. Seine spezielle Vorliebe für den Expressionismus führt ihn zu neuen Zielen. In München begeistert er sich für die altdeutschen Meister und die Expressionisten des 20. Jahrhunderts. In London macht er mit Francis Bacon Bekanntschaft. In dieser Periode widmet er sich neuen Themen : menschlichen Köpfen und Selbstportraits. Im Laufe seiner Recherchen nimmt er diese Themen in verschiedenen Formen ständig wieder auf.