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Initiative für eine gesunde Ernährung - die Argumente in Kürze
In die Tagesschulen der Stadt Biel werden über 60'000 in Plastik verpackte Mahlzeiten pro Jahr zwei Mal die Woche geliefert. Vor dem Servieren müssen sie nur noch rasch im Steamer aufgewärmt werden. Staatlich verordnetes Fast Food! Diese umweltschädliche und ungesunde Praxis steht im Widerspruch zur Politik der Nachhaltigen Entwicklung der Bieler Behörden.
Die Initiative fordert eine Produktion und Zubereitung der Mahlzeiten, die es ermöglicht,
- teure und umweltschädliche Lebensmitteltransporte über grosse Distanzen zu vermeiden;
- die regionale Landwirtschaft zu stärken und faire Vereinbarungen mit den Produzentinnen und Produzenten einzugehen;
- Kindern und älteren Menschen gesündere Mahlzeiten von besserer Ernährungsqualität anzubieten;
- in Übereinstimmung mit dem Unterricht für Nachhaltige Entwicklung in unseren Schulen zu sein;
- eine bessere Kontrolle der Lebensmittelqualität zu gewährleisten dank direkter Kontakte zwischen den Produzentinnen und Produzenten und den Verantwortlichen für die Zubereitung der Mahlzeiten.
Beispiele in Biel und anderen Städten zeigen, dass es durchaus möglich ist, vor Ort gesunde und ausgewogene Mahlzeiten zu einem Preis zuzubereiten, der für alle bezahlbar ist.