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Bombardier Transportation (BT) wurde 1974 als Tochtergesellschaft der kanandischen Bombardier Inc. gegründet. Der Dachkonzern hat seinen Sitz zwar in Montréal (CA), die Bahnsparte Bombardier Transportation (als Nachfolgerin von Adtranz) jedoch in Berlin. Sie gilt auch als deutsches Unternehmen. Das Produktportfolio von BT umfasst Lokomotiven, Triebwagen, Strassenbahn- und Stadtbahn-Fahrzeuge, U- und S-Bahn-Fahrzeuge, Reisezugwagen sowie Stellwerktechnik.
Richtig Fuss fasste BT in Europa erst ab 1995 durch zahlreiche Übernahmen. In der Schweiz betraf dies Vevey Technologies (1998) und Teile von Sulzer-Winpro in Winterthur (ehemals SLM). 2001 folgte Adtranz Schweiz mit dem aus Schindler-Waggon hervorgegangenen Werk Pratteln sowie den beiden Entwicklungsstandorten in Turgi und Zürich-Oerlikon.
Der Phase der Übernahmen liess BT verschiedene Konsolidierungs- und Restrukturierungsperioden folgen. In diesem Zusammenhang fiel 2005 das Werk Pratteln dem Rotstift zum Opfer. Als Produktionsstandort blieb Villeneuve erhalten, bis 2018 ergänzt durch einen neuen Service-Stützpunkt in Oberwil BL. Der Standort Turgi wurde 2008 nach Zürich-Oerlikon transferiert und mit diesem vereint. 2016 verlegte BT die Drehgestellentwicklung ins Ausland und zog sich aus Winterthur zurück.
Die Strassenbahnfertigung war im Kompetenzzentrum Bautzen (DE) zusammengefasst, wurde jedoch 2016 weitgehenst nach Wien (AT) verlegt. Betroffen davon waren auch die FLEXITYBasel.