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Dass eine Champagnermarke einen so typisch deutschen Namen wie „Krug“ verzeichnet, ist der Tatsache zu verschulden, dass der Mainzer Joseph Krug diese im Jahr 1843 im französischen Reims gründete. Zu jener Zeit war er bereits viele Jahre lang in der Champagner-Produktion tätig gewesen; als er den grossen Schritt in die Selbstständigkeit wagte, befanden sich viele seiner Altersgenossen bereits in Rente. Krugs erste Kreationen waren der Grande Cuvée und der Vintage (damals waren diese natürlich anders benannt), die noch heute zum überschaubaren Sortiment zählen. Die Brüder Henri und Rémi Krug, direkte Nachfahren von Joseph in der fünften Generation, begannen in den 70er und 80er Jahren, zu experimentieren und schufen die Sorten Rosé sowie Clos du Mesnil – ein aus einer Einzellage gewonnener Champagner aus Chardonnay-Trauben. Unter der Leitung von Henris Sohn Olivier Krug kamen weitere Sorten wie der Clos d’Ambonnay – ein weiterer Einzellagen-Champagner aus Pinot Noir-Trauben – hinzu. Der originale Grande Cuvée, ein Blend aus über zehn verschiedenen Jahrgängen, nimmt nach wie vor einen Grossteil der Produktion ein.
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