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Im aufbereiteten Video wurde ein Zeitversetzungs-Fehler entdeckt und dieser wird dann noch in nächster Zeit behoben. Es handelt sich um die für Fr. 262.50 pro Jahr Inserations-Preis aufgeschaltete Inserations-Webseite unter der neuen Rubrik «suchmuni.ch» innerhalb dieses Medien-Portals. Hat das Video eine Dauer von mehr als 10 Minuten, entsteht zwischen Audio und Video eine deutliche Zeitversetzung, wenn Sie nicht mit genau 29,97 fps oder dem Ergebnis einer Teilung durch eine Ganzzahl ( z. B. 14,98, also der Hälfte von 29,97) arbeiten./ zZ
Bei der Aufnahme von Video- und Audioclips in einem digitalen Format muss die Qualität mit der Dateigröße und Bitrate abgestimmt werden. Bei den meisten Dateiformaten werden Dateigröße und Bitrate über die Komprimierung reduziert, wobei auch die Qualität verringert wird. Mit Komprimierung lässt sich die Größe von Filmen reduzieren, damit sie gespeichert, übertragen und effektiv wiedergegeben werden können. Ohne Komprimierung nimmt ein einzelner Frame eines SD-Videos fast 1 MB (Megabyte) Speicherplatz in Anspruch. Bei einer NTSC-Datei mit einer Framerate von 30 Frames pro Sekunde erfordert ein unkomprimiertes Video somit eine Datenrate von 30 MB pro Sekunde, d. h. 35 Sekunden Filmmaterial beanspruchen 1 GB Speicherplatz. Im Gegensatz dazu benötigt eine NTSC-Datei im komprimierten DV-Format für 5 Minuten Filmmaterial 1 GB Speicherplatz bei einer Bitrate von 3,6 MB pro Sekunde. Wenn Sie beim Komprimieren von Videodateien eine möglichst hohe Qualität erhalten möchten, wählen Sie das für die vorliegende Dateigröße und Bitrate des Videos kleinste Komprimierungsverhältnis aus, das für das Wiedergabegerät geeignet ist.
Beim Exportieren einer Filmdatei auf einem bestimmten Gerätetyp mit einer bestimmten Bandbreite wählen Sie einen „Compressor/Decompressor“ (auch als „Encoder/Decoder“ bzw. Codec bezeichnet), um die Daten zu komprimieren und eine Datei zu erzeugen, die von dem Gerätetyp zu dieser Bandbreite gelesen werden kann.
Codecs sind in großer Auswahl verfügbar, weil kein Codec die Ideallösung für alle Anforderungen darstellt. So eignen sich beispielsweise Codecs, mit denen sich bei Zeichentrickfilmen ausgezeichnete Komprimierungsergebnisse erzielen lassen, oft nur bedingt für realitätsnahe Videoaufnahmen. Bei der Komprimierung einer Filmdatei können Sie verschiedene Qualitätseinstellungen angeben, um eine optimale Wiedergabe auf einem Computer, einem mobilen Gerät, im Web oder auf einem DVD-Player zu erzielen. Je nach dem von Ihnen verwendeten Encoder können Sie die Größe der komprimierten Dateien reduzieren, indem Sie Artefakte entfernen, die mit der Kompression in Konflikt treten. Beispiele dafür sind zufällige Bewegungen der Kamera und eine starke Filmkörnung.
Falls Sie noch keine Erfahrung mit digitalen Videos haben oder mehr über digitale Videos und die Kodierung hochwertiger Videoinhalte erfahren möchten, können Ihnen diese Informationen dabei helfen zu verstehen, was Sie bei der Kodierung von Videos für verschiedene Anwendungen und Anzeigeumgebungen beachten müssen.
Framerate
Ein Video ist eine Sequenz von Bildern, die in schneller Folge auf dem Bildschirm angezeigt werden, um die Illusion einer Bewegung zu erzeugen. Die Anzahl der Einzelbilder bzw. Frames, die pro Sekunde angezeigt werden, wird als Framerate bezeichnet und in Frames pro Sekunde (fps) angegeben. Je höher die Framerate, desto mehr Frames werden pro Sekunde in einer Bildsequenz angezeigt, sodass flüssigere Übergänge entstehen. Der Nachteil der höheren Qualität besteht aber darin, dass höhere Bildraten zur Anzeige des Videos die Übertragung größerer Datenmengen erfordern, also eine höhere Bandbreite voraussetzen.
Bei digital komprimierten Videos steigt die Dateigröße mit der Höhe der Framerate. Um die Dateigröße zu verringern, reduzieren Sie entweder die Framerate oder die Bitrate. Wenn Sie die Bitrate verringern und die Framerate beibehalten, wird die Bildqualität beeinträchtigt. Wenn Sie die Framerate verringern und die Bitrate beibehalten, sind die Übergänge zwischen den Einzelbildern möglicherweise nicht fließend genug.
Da die Wiedergabequalität von Videos mit der ursprünglichen Framerate (also der Framerate, mit der das Video aufgenommen wurde) am besten ist, empfiehlt Adobe, eine hohe Framerate beizubehalten, sofern die Bereitstellungskanäle und Wiedergabeplattformen dies zulassen. Verwenden Sie 29,97 fps für NTSC-Bewegtbilder (vom National Television System Committee in den USA definierter Standard) und 25 fps für PAL (Phase Alternating Line, der in Europa vorherrschende Fernsehstandard). Wenn Sie die Bildrate verringern (wodurch die Menge der zu kodierenden Videodaten erheblich reduziert werden kann), lässt Adobe® Media Encoder CS4 mit linearer Geschwindigkeit Frames aus, um die neue Framerate zu erreichen. Wenn Sie die Framerate jedoch senken müssen, erzielen Sie mit einer gleichmäßigen Teilung die besten Ergebnisse. Hat die Quelle beispielsweise eine Framerate von 24 fps, verringern Sie die Framerate auf 12 fps, 8 fps, 6 fps, 4 fps, 3 fps oder 2 fps. Beträgt die Framerate der Quelle 30 fps, wäre normalerweise eine Reduzierung auf 15 fps, 10 fps, 6 fps usw. sinnvoll.
Hinweis: Hat das Video eine Dauer von mehr als 10 Minuten, entsteht zwischen Audio und Video eine deutliche Zeitversetzung, wenn Sie nicht mit genau 29,97 fps oder dem Ergebnis einer Teilung durch eine Ganzzahl ( z. B. 14,98, also der Hälfte von 29,97) arbeiten.
Wurde der Videoclip mit einer höheren Bitrate kodiert, kann durch eine niedrigere Framerate die Wiedergabe auf weniger leistungsfähigen Computern verbessert werden. Beim Komprimieren der Videoaufnahme eines Sprechers mit wenig Bewegung lässt sich z. B. die Bitrate durch Halbieren der Framerate nur um schätzungsweise 20 % verringern. Wenn Sie hingegen ein Video mit vielen bewegten Bildern komprimieren, hat die Verringerung der Bildrate wesentlich größere Auswirkungen auf die Bitrate.
Bitrate
Die Bitrate (auch Datenrate genannt)wirkt sich auf die Qualität eines Videoclips und auf die Zielgruppe aus, die die Daten aufgrund ihrer Bandbreitenbeschränkungen herunterladen kann.
Wenn Sie Videos über das Internet bereitstellen, erstellen Sie Dateien mit niedrigeren Bitraten. Benutzer mit schneller Internetverbindung können die Dateien zwar ohne oder mit nur geringer Verzögerung anzeigen, der Download über eine Modemverbindung kann jedoch geraume Zeit in Anspruch nehmen. Falls es sich bei der Zielgruppe voraussichtlich um Modembenutzer handelt, sollten Sie möglichst kurze Videoclips erstellen, um keine unnötig langen Downloadzeiten zu verursachen.
Keyframes
Keyframes sind vollständige Videoframes (bzw. -bilder), die in gleichmäßigen Abständen in einen Videoclip eingefügt werden. Die Frames zwischen den Keyframes enthalten Informationen zur Bewegung und Szenenwechsel, die zwischen Keyframes auftreten. Wenn ein Video z. B. eine Person darstellt, die an einer Tür vorbeiläuft, enthalten die Keyframes das vollständige Bild der Person und der Tür im Hintergrund, und die Intervallframes enthalten beschreibende Informationen zur Bewegung der Person, während diese vor die Tür tritt.
Adobe Media Encoder ermittelt standardmäßig das zu verwendende Keyframe-Intervall automatisch anhand der Framerate des Videoclips. Der Wert des Keyframe-Intervalls teilt dem Encoder mit, wie oft das Videobild neu ausgewertet und ein vollständiger Frame oder Keyframe in einer Datei aufgezeichnet werden muss. In Adobe Media Encoder ist diese Einstellung der Keyframe-Intervallwert, der die Anzahl der Frames zwischen Keyframes repräsentiert. Adobe Media Encoder berechnet die Anzahl der Frames zwischen Keyframes durch eine Schätzung des vollständigen Werts aller Pixel auf dem Bildschirm, indem mehrere Frames verglichen und redundante Informationen entfernt werden.
Im Allgemeinen bietet der Standardwert für das Keyframe-Intervall beim Suchlauf in einem Videoclip geeignete Steuerungsmöglichkeiten. Beachten Sie bei der Auswahl eines benutzerdefinierten Werts für die Keyframeplatzierung, dass die Datei umso größer wird, je kleiner das Keyframe-Intervall ist.
Wenn Ihr Videomaterial viele Szenenwechsel oder schnelle Bewegungen bzw. Animationen enthält, kann die Gesamtbildqualität möglicherweise durch ein niedrigeres Keyframe-Intervall verbessert werden. Im Allgemeinen erhalten Sie jedoch mit einem höheren Keyframe-Intervall eine bessere Bildqualität, da keine Daten zur Beschreibung der zwischen den Frames nicht veränderten Bereiche eines Frames verschwendet werden.
Seitenverhältnisse (Framegröße)
Wie die Framerate stellt das Seitenverhältnis (bzw. die Framegröße) einen wichtigen Faktor bei der Gewährleistung einer hochwertigen Videoqualität dar. Bei einer bestimmten Bitrate (Verbindungsgeschwindigkeit) nimmt die Videoqualität ab, je größer das Bild dargestellt wird. Bei der Auswahl der Framegröße für Ihr Dokument sollten Sie zur Erstellung einer gelungenen Videopräsentation zudem die Framerate, das Seitenverhältnis des Quellvideoclips sowie Ihre persönlichen Vorlieben berücksichtigen. Zu den standardmäßigen Bildschirmauflösungen im Internet gehören 640 x 480, 512 x 384, 320 x 240 und 160 x 120 Pixel.
Das gebräuchlichste Seitenverhältnis ist 4:3 (Fernsehstandard). Allerdings gewinnen auch die Seitenverhältnisse 16:9 und 2:1 (Widescreen) zunehmend an Popularität. In der Regel sollte ein Video mit demselben Seitenverhältnis kodiert werden, mit dem es aufgenommen wurde. Die Änderung des Seitenverhältnisses eines Videoclips kann schwarze Balken an den oberen oder seitlichen Bildrändern zur Folge haben. Diese schwarzen Balken sind notwendig, wenn ein Video, das nicht für die Widescreen-Anzeige vorgesehen ist, auf einem Widescreen-Bildschirm angezeigt wird, oder wenn ein schmaleres Widescreen-Bild auf einem Bildschirm mit einem breiteren Seitenverhältnis angezeigt wird. Das ursprüngliche Video wird geschrumpft und in der Mitte des Widescreen-Bilds platziert. Eine Ausnahme dieser Praxis stellt die Kodierung digitaler Videoformate (DV) dar, deren Seitenverhältnis sich leicht vom 4:3-Verhältnis unterscheidet, da DV auf rechteckigen Pixeln basiert. Legen Sie beim Kodieren von Videoinhalten, die mit einer digitalen Videokamera aufgenommen wurden, die Framegröße des verwendeten DV-Formats manuell fest, um das Seitenverhältnis beizubehalten, oder wählen Sie eine geeignete Vorgabe (z. B. NTSC oder PAL).
Die folgende Liste mit Standardframegrößen kann als Richtlinie verwendet werden. Probieren Sie verschiedene Einstellungen aus, um die für Ihr Projekt am besten geeigneten Werte zu ermitteln.
Framegrößen für Videos mit einem Seitenverhältnis von 4:3:
◾Modem (56 k): 160 x 120
◾DSL: 320 x 240
◾Kabel: 512 x 384
◾Kabel/Firmen-LAN: 640 x 480
Framegrößen für Videos mit einem Seitenverhältnis von 16:9:
◾Modem (56 k): 192 x 108
◾DSL: 384 x 216
◾Kabel: 448 x 252
◾Kabel/Firmen-LAN: 704 x 396
Video mit nicht quadratischen Pixeln
Die meisten statischen Computergrafiken bestehen aus quadratischen Pixeln mit einem Seitenverhältnis von 1:1. Bei digitalen Videos werden oft Pixel verwendet, die über ein anderes Seitenverhältnis verfügen und als rechteckige Pixel bezeichnet werden. Auf diese Weise können das analoge Videoformat (z. B. bei der Fernsehübertragung) und das digitale Videoformat (z. B. bei DVDs) gleichzeitig bestehen. Aktualisieren Sie beim Kodieren von Videoformaten mit nicht quadratischen Pixeln (so genannte anamorphe Videos) das Videobild auf das korrekte Anzeigeseitenverhältnis (Display Aspect Ratio, DAR).
Ein standardmäßiges digitales NTSC-Video (DV) verfügt z. B. über eine Framegröße von 720 x 480 Pixeln und wird mit einem Seitenverhältnis von 4:3 angezeigt. Das bedeutet, dass jedes Pixel rechteckig ist, mit einem Pixel-Seitenverhältnis (Pixel Aspect Ratio, PAR) von 10:11 (ein hohes, schmales Pixel). Auch Videos im MPEG 1- oder MPEG 2-Format werden in verschiedenen Größen erstellt (verbreitet sind 720 x 480 und 480 x 480), obwohl sie in der Regel mit einem Seitenverhältnis von 4:3 oder 16:9 (Widescreen) angezeigt werden
Legen Sie zur Berechnung der bei der Kodierung eines Videos mit nicht quadratischen Pixeln zu verwendenden Framegröße zunächst fest, welches Maß - die Breite oder die Höhe - als Hauptmaß verwendet werden soll, und berechnen Sie dann das andere Maß wie folgt:
Wenn die Höhe als Hauptmaß dient, berechnen Sie die Breite mit folgender Formel:
Bei einem Video mit einem Seitenverhältnis von 4:3 sähe die Gleichung folgendermaßen aus:
Wenn die Breite als Hauptmaß dient, berechnen Sie die Höhe mit folgender Formel:
Bei einem Video mit einem Seitenverhältnis von 4:3 sähe die Gleichung folgendermaßen aus:
Wenn Sie z. B. ein Video mit einer Framegröße von 720 x 480 Pixeln mit einem Seitenverhältnis von 4:3 kodieren möchten, müssen Sie zuerst die gewünschte Breite des Videoframes in Pixel angeben:
Das Ergebnis ist ein Videobild mit einer Höhe von 640 Pixeln.
Deshalb müssen Sie das 720 x 480-Bild mit 640 x 480 kodieren, einem Standardseitenverhältnis von 4:3.
Halb- oder Vollbildkodierung bei Videos (interlaced bzw. noninterlaced)
Adobe Media Encoder führt vor dem Kodieren ein Deinterlacing (Zusammenfügen von Halbbildern) für Video durch, wenn Sie eine Quelle mit Interlaced-Material in eine Ausgabe mit Non-Interlaced-Material kodieren.
Die meisten Videoausstrahlungen sind interlaced, obwohl die neuen High-Definition-Fernsehnormen über Interlaced- und Noninterlaced-Varianten verfügen. Interlaced Videos bestehen aus zwei Halbbildern, die zusammen jeweils einen Videoframe bilden. Jedes Halbbild enthält die Hälfte der horizontalen Bildzeilen des Frames; das obere Halbbild (oder Halbbild 1) umfasst alle ungerade nummerierten Bildzeilen und das untere Halbbild (oder Halbbild 2) umfasst alle gerade nummerierten Bildzeilen. Ein Interlaced-Videobildschirm (z. B. ein Fernsehbildschirm) zeigt jeden Frame an, indem er zuerst alle Bildzeilen eines Halbbilds und anschließend alle Zeilen des anderen Halbbilds zeichnet. Die Halbbild-Reihenfolge gibt an, welches Halbbild zuerst gezeichnet wird. Bei NTSC-Videos werden etwa 60-mal in der Sekunde neue Halbbilder gezeichnet, was in etwa einer Framerate von 30 Frames pro Sekunde entspricht.
Noninterlaced-Videoframes werden nicht in Halbbilder unterteilt. Ein progressiver Scanning-Bildschirm zeigt einen Noninterlaced-Videoframe an, indem alle horizontalen Bildzeilen in einem Durchgang von oben nach unten gezeichnet werden. Deshalb werden beide Halbbilder eines Videoframes gleichzeitig angezeigt. So zeigt ein Computerbildschirm Videos mit 30 fps an, und bei den meisten auf einem Computerbildschirm angezeigten Videos handelt es sich um Noninterlaced-Videos.