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Elbas Buchten gliedern die Insel in drei grosse Landschaften: Die Golfe von Procchio und Marina di Campo lassen nur eine 4 km breite Landenge, die Westelba von Mittelelba trennt. Eine zweite, 3,5 km breite Landenge zwischen den Golfen von Portoferraio und Stella trennt Mittelelba von Ostelba. Diese östliche Landschaft lässt sich durch die Landenge von Mola zwischen den Golfen von Stella und Porto Azzurro nochmals in Nordostelba und die südliche Halbinsel Calamita gliedern.
Westelba besteht zum grössten Teil aus dem mächtigen Granitmassiv des Monte Capanne, der im Mittelpunkt Westelbas bis 1018 m aufsteigt. Das ehemalige Deckgebierge ist abgetragen, und die Verwitterung hat aus dem freigelegten Granit sogenannte Helm- oder Glockenberge, Felsburgen und Riesehohlblöcke herauspräpariert. Radial zum Zentralgipfel verlaufen die durch Erosion geschaffenen Täler, wie der “Fose di Marciana” im Norden, der “Fose del Castagnola” im Nordwesten, der “Fosso la Valaccia” im Südwesten oder der “Fose dell’Inferno” im Süden. Wo sich die Täler zum Meer hin öffnenbreiten sich kleine Sandbuchten aus, wie bei Fetovaia, Seccheto und Cavoli.
Meist aber fällt die Küste mit bis zu 100 m hohen Kliffs schroff ins Meer ab. Die Vegetation ist auf der Nordseite stärker ausgeprägt als auf der Südseite; bis zu einer Höhe von 600-650 m steigen die Wälder am Monte Capanne hoch.
Mittelelba besteht hauptsächlich aus grobporphyrischem Granit und Flyschsedimenten (marine Sandsteine, Mergel, Schiefertone und Kalke) aufgebaut. sieht mit seinen sanft geschwungenen, bis zu 377 m (Monte Tambone, Monte Orello) aufsteigenden und mit einem dichten Maccchienkleidbedeckten Bergformen sehr viel lieblicher aus als das fast alpin erscheinende Landschaftsbild Westelbas. Hinzu kommen die Buchten mit flachen, feinsandigen Stränden, die diesen Teil Elbas zu einer idealen Urlaubslandschaft macht. Im Norden sind es die Golfe von Procchio (Sandstrand) und Biodola (Sandstrand), im Süden sind es die Golfe von Marina di Campo (Sandstrand), Lacona (Sandstrand) und Stella (Sandstrand), die jeweils durch unzugängliche Steilküsten voneinander getrennt sind. Weit ragen die Küstenvorsprünge und Halbinseln von Enfola und Stella ins Meer hinaus.
Ostelba wird durch eine schmale Landsenke von Mittelelba getrennt. Untermeerische Flusstäler (Rio Ortano, Valle di Mola) beweisen, dass der Meeresspiegel während der Eiszeit tiefer lag. Später ertranken die Flussmündungen bei ansteigendem Meeresspiegel und hinterliessen tief eingeschnittene Buchten, wie Porto Azzurro. In der Umgebung des alten Bergarbeiterortes Capoliveri hat sich der Tourismus an den kleinen Sandstränden von Naregno, Mormone und Pareti entwickelt, doch als Landschaftsbild Ostelbas bestimmen die Eisenerztagebaue von Rio Marina und Calamita. Mit den Wandergruppen von Elba Island Tours kann man bis zu den stillgelegten Mienen wandern und die goldfarbenen Pyrite und blauschwarzen Hämatite einsammeln, welche man natürlich behalten darf. Die gut ausgebildeten Wanderführer von Elba Island Tours sprechen Deutsch und erklären alles wissenwertes.