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Ein Drei-Punkte-Wurf von Kyle Lowry hätte für die Toronto Raptors sehr viel positive Wirkung haben können. Der geglückte Versuch ging mit der Schlusssirene der regulären Spielzeit einher und ermöglichte den Kanadiern unverhofft, doch noch eine Overtime zu erreichen.
Lowrys Dreier schien die Raptors jedoch eher zu lähmen als zu beflügeln. Sie benötigten danach 3 Minuten und 46 Sekunden bis zu ihren ersten Punkten in der Verlängerung. Bis dorthin hatten sich die Floridaner schon vorentscheidend abgesetzt.
Die Raptors hatten die Regular Season als Zweite in der Eastern Conference unmittelbar vor den Heat abgeschlossen. Danach gewannen sie mit 4:3 in den Achtelfinals gegen die Indiana Pacers erstmals seit 15 Jahren eine Playoff-Serie.
In der Western Conference setzten die Golden State Warriors, mit der unglaublich guten Bilanz von 73:9 Siegen das klar beste Team der Qualifikation, ihren Siegeszug fort. Die Warriors gewannen mit 110:99 auch das zweite Heimspiel gegen die Portland Trail Blazers. Sie führen in der Viertelfinalserie 2:0.
(SDA)