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Die Initiative wurde in Form einer allgemeinen Anregung eingereicht und verlangt was folgt:
"In der Primarschule ist nur eine Fremdsprache obligatorisch, je nach Sprachregion ist dies Deutsch oder Englisch."
Sowohl das Bündner Verwaltungsgericht als auch das Bundesgericht bestätigen: die Initiative lässt sich Diskriminierungsfrei umsetzen.
Die Fremdspracheninitiative will die Zahl der obligatorischen Fremdsprachen an der Primarschule auf eine reduzieren. Die zweite Fremdsprache soll an der Oberstufe einsetzen.
Alle verfügbaren wissenschaftlichen Untersuchungen zeigen, dass Schüler mit zunehmendem Alter besser und schneller lernen. Folglich hat die Verschiebung keine negativen Auswirkungen auf den
Lernstand am Ende der obligatorischen Schulzeit. Zusätzlich kann in der Primarschule mehr Gewicht auf die Muttersprache und andere Fächer gelegt werden. Die romanischen und italienischsprachigen
Gebiete haben die Möglichkeit, ihre besonderen Bedürfnisse mit einem Wahlfach abzudecken. So lässt die Initiative, im Gegensatz zur momentanen Regelung, einen grossen Gestaltungsfreiraum für die
Verschiedenartigkeit des Kantons. Deshalb: Ja zur Fremdspracheninitiative