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Als Dachverband der rund 400 Stadtzürcher Sportvereine setzt sich der ZSS seit 100 Jahren für die Unterstützung der Sportvereine ein. Dieser Zeitstrahl entstand in Zusammenarbeit mit «Swiss Sports History».
Rund 90 interessierte Personen aus über 60 Zürcher Turn- und Sportvereinen beschliessen, am 24.2.1922 im Restaurant «Du Pont» die Gründung des Stadtzürcherischen Verbands für Leibesübungen (SZVL) – später umbenannt in Zürcher Stadtverband für Sport. Eingeladen hat ein Initiativkomitee von «Turnern und Sportsleuten» unter der Leitung des damaligen «Sport»-Chefredaktors Hanns Buchli. Die Anwesenden beschliessen die Gründung eines Verbands, der drei Hauptziele verfolgen soll: 1. Vertretung der Interessen aller Leibesübungen treibenden gegenüber den Behörden; 2. Hebung und Propagierung der Leibesübungen im Allgemeinen sowie speziell durch die Presse; 3. Schaffung von Übungsplätzen für Turnen und Sport sowie der Bau eines Stadions. Am 20.4.1922 findet schliesslich die konstituierende Versammlung statt. Im ersten Jahresbericht sind 10 Verbände und Vereine als Gründungsmitglieder aufgelistet: Turnvereinigung der Stadt Zürich, Radfahrerverband der Stadt Zürich, Akademische Sportkommission, Kavallerieverein von Zürich und Umgebung, Offiziersgesellschaft Zürich, Zürcher Regatta Verein, Centralverband Nautischer Clubs Zürich, Vereinigung Stadtzürcher Schwimmclubs, Lawn Tennis Sektion des Grasshopper Clubs und der Stadtzürcherische Fussballverband.
In seinem Jahresbericht verweist der damalige Präsident, Dr. Oskar Hug auf die «neuaufkommenden Fragen», die den Verband beschäftigen sollten. Unter anderem benennt Hug «das grosse Gebiet der körperlichen Erziehung der Jugend» als einer der wichtigen Schwerpunkte. Er sieht den Verband bereits damals als eine jener Exponenten aus dem Sport, die sich in dieser Frage mit den staatlichen Stellen austauschen sollte.
An der Delegiertenversammlung 1926 bestimmen die Mitglieder des Verbands die Zeitung «Sport» zum offiziellen Verbandsorgan. Dies ist bemerkenswert, schied doch bereits 1923 der Initiant des SZVL und seines Zeichens «Sport»-Chefredaktor Hanns Buchli wegen interner Differenzen aus dem Vorstand des Verbands aus. Der stadzürcherische Verband für Leibesübungen sei von der Turn- und Sportvereinigung St. Gallen auf Missstände rund um den Städtewettkampf Zürich–München aufmerksam gemacht worden. Die Ostschweizer habe man angewiesen, sich nicht in zürcherische Angelegenheiten einzumischen, intern aber eine Untersuchung der Sache (die nicht genauer beschrieben wird) unter Ausschluss der Presse einzuleiten. Dies habe Vorstandsmitglied Buchli missachtet. «Eine genaue Untersuchung unsererseits ergab zum mindesten eine starke, wenn nicht gar tendenziöse Übertreibung vereinzelter kleiner Geschehnisse am gesellschaftlichen Teil dieser Städtewettspiele. Die logische Konsequenz davon war, dass die Serie A- Fussballvereinigung auf der Demission von Herrn Buchli aus dem Vorstand des Stz.V.f.L. bestand, welcher Forderung kurz darauf Folge geleistet wurde.»
Der SZVL wendet sich an das «Bureau des Grossen Stadtrats» mit der Bitte, einen Beschluss zu überdenken. Der Grosse Stadtrat hatte einen Betrag von 2000 Franken an die Nationale Sammlung für Unterstützung der schweizerischen Teilnehmer an den Olympischen Spielen nicht gewährt. Der SZVL gibt zu bedenken, dass die Winterspiele 1928 in St. Moritz in der Schweiz stattfinden.
Anfang Dezember 1930 wird die erst dritte Freiluft-Kunsteisbahn in Europa im Dolderpark eröffnet. Der Bau geht auf eine private Initiative zurück, der SZVL engagierte sich in der eigens für die Kunsteisbahn gegründete Genossenschaft und beteiligte sich an der Werbung für das Projekt. Der Einsatz für neue Sportanlagen auf dem Stadtgebiet gehörte seit der Gründung zu den Kernaufgaben, die sich der Verband gab. Im Weiteren setzte er sich zum Beispiel für die Sportanlage Sihlhölzli, den Bau eines Hallenbads oder den Akademischen Sportplatz ein. Zudem unterstützte der Verband die Idee eines Sportmuseums, das dem Hygienemuseum der UZH angeschlossen werden soll.
Der bisherige Leiter der Beratungsstelle für Turnen und Sport in der Stadt Zürich Jean Schaufelberger wird zum ersten Direktor des neu geschaffenen Turn- und Sportamt der Stadt Zürich gewählt, die Wahlbehörde hat jedoch den SZVL nicht miteinbezogen. Der SZVL vermittelt allerdings, als es später zu Problemen zwischen Schaufelberger und dem Stadtzürcherischen Fussballverband kommt.
Nach langem Ringen um den Bau eines Hallenstadions werden die Arbeiten 1938 aufgenommen. Ein Zwischenfall verzögert den Bau in erheblichem Masse: Neben dem fast fertigen Bau platzt ein «Kleinlufstschiff», worauf es auf der Baustelle zu einer Explosion der ausgetretenen Wasserstoffgase kommt. Als im September 1939 der Bau eröffnet werden sollte, bricht der Krieg aus. So zieht sich die Eröffnung hin bis in dem November 1939. Die 250-Meter-Radrennbahn und die grosse Innenfläche für weitere Sportanlässe und sonstige Veranstaltungen, machten das Hallenstadion zu einem der modernsten Bauten seiner Art in dieser Zeit. Der SZVL setzt sich für das Anliegen der Hallenstadion AG ein. Hallenstadion-Direktor Dr. Tilgenkmamp wird 1939 auch als Passiv-Einzel-Mitglied aufgenommen.
Aus dem Bericht der Kommission für Spiel- und Sportplätze (1941): «Vor eine eigenartige Situation sah sich die Spiel- und Sportplatzkommission im verflossenen Jahre gestellt. Sie hatte sich weniger mit ihrer eigentlichen Aufgabe, der Suche nach neuen Spielflächen zu befassen, sondern sie trat nur in Funktion, um Bestehendes schützen zu helfen. Es meldeten sich nämlich plötzlich Anwärter auf Sport- und Spielflächen, die sonst für Leibesübungen nicht gerade viel übrig haben: Die Liebhaber von Schrebergärten und Pflanzenland. Es war vorauszusehen, dass unter dem Kampfgeschrei der Anbauschlacht eine Attacke auf die bestehenden Sportanlagen geritten werde. Sie blieb nicht aus, stiess jedoch rechtzeitig auf den organisierten Widerstand der Sportinteressenten, die zwar durchaus nicht etwa kleinlich auf ihren Sonderinteressen bestanden und keineswegs alle Opfer ablehnten, die mit Rücksicht auf die Landesversorgung gebracht werden müssen, aber sich mit Recht gegen allzuweitgehende Annektionspläne der für den vermehrten Anbau werbenden Kreise zur Wehr setzten. […] Schliesslich ist es doch so, dass Turn- und Sportvereine gerade in der heutigen Zeit eine Tätigkeit entwickeln, die in hohem Grade im Interesse des Volksganzen liegt. Man spricht von der Notwendigkeit der körperlichen Ertüchtigung des Volkes, vergisst aber nur zu leicht, dass unsere Turn- und Sportvereine Träger dieser Ertüchtigung sind, und dass man deshalb die Voraussetzungen dafür schaffen muss, dass sie Erspriessliches leisten können. Nimmt man ihnen die Spiel- und Sportplätze, so nimmt man ihnen ihren ‹Lebensraum›.»
Noch 1924 geben Turner zu bedenken, man solle sich eine Aufnahme der Arbeiter in den SZVL gut überlegen. 1941 freut man sich, den Schweizerischen Arbeiter-, Turn- und Sportverband (Satus) dabei zu haben.
Nachdem sich der SZVL zusammen mit anderen Interessenvertretern jahrelang für den Bau eines Hallenbads eingesetzt hatte, wurde ein solches auf dem Sihlbadareal im Frühjahr 1941 eröffnet. Das Hallenbad City ist das älteste Volksbad, das mit öffentlichen Mitteln gebaut wurde und war lange Zeit das einzige Hallenbad in der Schweiz mit einem 50-Meter-Schwimmbecken. Die Badewassertemperatur betrug in den ersten Betriebsjahren gerade mal 23 Grad Celsius.
Die Initiative für die Gründung des Kantonalzürcherischen Verbands für Leibesübungen (später: Zürcher Kantonalverband für Sport) geht unter anderem auf den SZVL zurück. Dieser wird Ende Januar gegründet und hat mit dem SZVL-Ehrenpräsidenten Dr. Hans Fenner einen Leiter, der den Zürcher Sport kennt. Im Jahresbericht des SZVL wird dem «Patenkind» alles Gute gewünscht. 1997 gratuliert ZSS-Präsident Hans Diem seinem «Sohn«, dem ZKS, zum bevorstehenden 55. Geburtstag.
Der SZVL feiert sein 25-Jahr-Jubiläum
Seit seiner Gründung ist es eines der Kernethemen des SZVL: Der Bau eines grossen Stadions für die Stadt. Im Hinblick auf die Fussball-WM 1954 in der Schweiz sowie ander Grossanlässe werden die Bemühungen intensiver. Der SZVL setzt einen Stadionausschuss unter der Leitung von Gustav Wiederkehr, Präsident des Zürcher Fussballclubs Young Fellows, ein. Zudem findet am 11. Juni 1950 der erste «Stadiontag» – ein polysportiver Anlass zu Propagandazwecken – im Letzigrund statt. Am 28. Dezember 1950 wird aus dem Ausschuss die «Genossenschaft Stadion Zürich». Bereits am 10. Mai 1950 reichte Gemeinderat Dr. W. Diggelmann seine Motion «Grossstadion Zürich» ein, die mit Ausnahme von der PdA von allen Zürcher Parteien unterstützt wurde.
Zusammen mit dem LCZ führt der SZVL einen Wettbewerb für den männnlichen Laufnachwuchs durch. Der SZVL übernimmt das Patronat und sichert finanzielle Unterstützung zu. 112 Knaben zwischen 13 und 14 Jahren nahmen an der Ausscheidung des 80-Meter-Sprints am 8. September 1951 teil. Der Final des ersten Zürihegels fand am 15. September 1951 im Rahmen des «Stadiontags» im Letzigrund statt. Zugleich ist es die Geburtsstunde der Veranstaltungsreihe der Stadtzürcher Schülermeisterschaften, die bis heute unter dem Patronat des ZSS durchgeführt werden: Jährlich nehmen rund 12 000 Schülerinnen und Schüler an den 12 Veranstaltungen teil.
Das Gross-Stadion Zürich wird vom Stimmvolk abgelehnt. SZVL-Präsident Arnold Wehrle übt Kritik – auch an den Mitgliedern – denn nach seinen Berechnungen haben auch einige Sportler «Nein» gestimmt. Eine neue Idee entsteht: Anstelle des Baus eines Gross-Stadions soll der Letzigrund ausgebaut werden.
Am 24. August 1954 lanciert der SZVL gemeinsam mit dem Turn- und Sportamt der Stadt Zürich das Mitteilungsblatt «Spiel und Sport». SZVL-Präsident Arnold Wehrle hält folgende Ziele fest: Kontakt zwischen Dachorganisation und den Mitgliedern, aber auch zwischen dem Sportamt und den Vereinen oder der Sportgemeinde mit den städtischen Behörden und Amtsstellen sowie der Politik und der Presse. Nach 77 Ausgaben wird das Organ 1978 eingestellt.
Das Jahr des Rücktritts von Arnold Wehrle ist zugleich auch das 40-Jahr-Jubliläum des SZVL. Aus Anlass des Jubiläums wurde die Broschüre «Zürcher Sport-Handbuch« vom Verband herausgegeben. Bereits zum 30-Jahr-Jubiläum 1952 war diese erschienen und auch zum 50 Jahr-Jubiläum 1972 wurde das Handbuch herausgegegeben. Die Handbücher enthalten wichtige Fakten, Daten und Adressen zum Stadtzürcher Sport und seinen Akteuren und nehmen Bezug auf die Aktivitäten des SZVL.
Kathrin Lardi-Zingg wird an der Abgeordnetenversammlung als erstes weibliches Vorstandsmitglied gewählt. Sie sei allen als Hochschulmeisterin und Sportlehrerin wohlbekannt und wurde vom Akademischen Sportverband Zürich vorgeschlagen. Sie scheidet wegen Wegzug aus Zürich nach nur zwei Jahren wieder als Vorstandsmitglied aus dem Verband aus.
Am 19. April 1972 spricht der Zürcher Gemeinderat 200'000 Franken zugunsten der Jugendsportförderung. Es ist ein Meilenstein für den Jugendsport, kann der SZVL in der Folge doch Turniere verschiedenster Art durchführen und die Versicherungskosten übernehmen. Ausserdem wird der SZVL zur Anlaufstelle für Gesuche aus den Sportvereinen und prüft diese. Es wird eine Kommission gebildet, bestehend aus zwei Vertretern des SZVL und des Sportamts. Treibende Kraft beim SZVL ist Leo Henz, Chef Jugendsport.
Dass sich die Stadt sich zu diesem Beitrag verpflichtet hat, gründet in der Volksabstimmung über die Ergänzung der Bundesverfassung durch einen Artikel betreffs der Förderung von Turnen und Sport. Im Vorfeld dieser Abstimmung griffen der städtische und kantonale Verband für Leibesübungen zwar erst relativ spät, am 9. September 1970, ein. In der Folge wurde zwar kein Abstimmungskomitee, sondern lediglich eine interfraktionelle Sportgruppe des Zürcher Gemeinderats gebildet. 1971 gelangt der städtische Verband mit der Bitte um finanzielle Unterstützung an den Zürcher Stadtrat. Das Argument: Der neue Verfassungsartikel, der im Bereich Jugend und Sport neue Aufgaben schafft. Bereits während vieler Jahre leistete der SZVL jährlich Jugendsportförderung, jedoch im Vergleich zum Kantonalverband nur mit sehr geringen Mitteln.
Am 2. Dezember 1972 findet die Jubiläumsfeier zum 50-jährigen Bestehen des Verbands statt. Der Anlass wird kombiniert mit der Eröffnung der Saalsporthalle. Nach einem offiziellen Teil mit diversen Reden folgt ein sportlicher Teil (u. a. ein polysportives Jugensportmeeting), bei dem sich die diversen Hallensportarten präsentieren.
Ab 1977 kann beim SZVL ein Videorekorder der Marke AKAI ausgeliehen werden, um die Veranstaltungen aufzunehmen. 1980 wird beschlossen, diesen Dienst wieder einzustellen. Die Geräte werden revidiert und verkauft. Ende der 1970er-Jahre hält die Formalisierung Einzug: Das Sportamt gestaltet neu blaue und gelbe Formulare, um die Gesuche für die Jugendsporförderung einzureichen. Wer sich nicht daran hält, bekommt keine Unterstützung.
Reformbedarf wird beispielsweise 1979 geäussert in den «Gedanken zur Weiternentwicklung des SZLV» von Vorstandsmitglied P. Polzer geäussert. Man erfülle bloss die Jugendförderung, andere Aufgaben eines Dachverbands eher nicht. Möglicherweise führte diese Überlegung zur Namensänderung.
Der 1970 gegründete Sportausschuss der Stadt Zürich erarbeitet eine neues Sportkonzept. Darin wird die Rolle des ZSS so definiert: «Die Tätigkeit der Sportorganisationen wird durch den Zürcher Städteverband für Sport, jene der Stadt durch das Sportamt koordiniert. Die Verbindung zwischen Stadt und Sportorganisationen wird durch die Vertretung des Zürcher Stadtverbandes für Sport im Städtischen Sportausschusses gewährleistet.»
Das ursprüngliche Verbandsorgan «Sport» wird neu lanciert unter dem Namen Zürisport. Bis heute berichtet Herausgeber ZSS regelmässig über den Jugend- und Breitensport, Sportevents, Sport im Verein, aber auch über Prävention, Sportpolitik und vermittelt Verbandsinformationen.
Der ZSS ist gemeinsam mit dem Sportamt und der Stadtzürcher Tennisvereinigung an der Gründung der Zürcher Sportschule beteiligt. Diese bietet Kurse in diversen Sportarten an. Der Verein änderte später den Namen in «Verein Zürisport» und ist heute bekannt als Sportaktiv und ist der grösste Sportkurse-Anbieter in der Stadt Zürich.
Der ZSS bietet gemeinsam mit dem Zürcher Lokalradio «Radio Z» dreistündige Kurse an, in denen Vertreter der diversen Sportarten als Sportreporter angelehrt werden. So könne man die Berichterstattung zum Breitensport trotz personeller Knappheit bei den Radios gewährleisten.
Das Jugendlager wird jährlich vom Sportamt angeboten und vom ZSS unterstützt. Die FIFA und Joseph Blatter begannen nach einigen Jahren das Lager zu sponsern. Die FIFA ist neben Weltklasse Zürich bis heute Sponsor. In den Anfangsjahren war der Bankverein als ebenfalls als Sponsor beteiligt. Das Jugendlager entwickelte sich zu einem der grössten Jugendlager der Schweiz mit rund 670 Teilnehmenden im Alter von 11 bis 15 Jahren.
Zum ersten Mal wird der Sportpreis der Stadt Zürich verliehen. Die Initiave, Sportlerinnen und Sportler sowie Persönlichkeiten der Sportförderung mit einem Preis zu ehren, geht auf ein Postulat von Hans Diem aus dem Jahr 1986 zurück. Die Preise werden jährlich in einem festlichen Rahmen überreicht. Einzige Ausnahme bildete 2021, als die Pandemie die Durchführung der Feierlichkeiten verhinderte.
Der Verband möchte bei Problemen zwischen den verschiedenen Anspruchsgruppen im Stadtzürcher Sport als vermittelnde Kraft agieren.
Um die Arbeit des ZSS zu professionalisieren und den Verband zu einem «Dienstleistungsbetrieb für die Stadtzürcher Sportverbände und -vereine» weiterzuentwicklen, übernimmt die Zürcher Sportschule das Sekretariats-Mandat.
Der Zürisport erfährt einen Relaunch: Mit neuem Format und breit gefächertem Inhalt soll er die Sportgemeinde zusammenschweissen und die Voraussetzung für eine aktive Sportpolitik verbessern. Die Verbandszeitung erscheint mit einer Auflage von rund 50'000 Exemplaren (bisher 3000) und wird dank Presseförderung viermal jährlich allen Mitglieder der Stadtzürcher Sportvereine kostenlos zugestellt.
Der Frauenlauftreff wurde ins Leben gerufen als Angebot für Frauen, die nicht gerne allein draussen joggen. Bei der Lancierung des Angebots leistet der ZSS tatkräftige Unterstützung.
Erstmals wird eine Beitragserhöhung mittels Volksabstimmung und nicht als Gemeinderatsbeschluss festgelegt. Neu wird die Stadtzürcher Sportjugend mit 700'000 Franken jährlich unterstützt. In der Kommission, die für die Verteilung der Gelder zuhanden der Sportvereine zuständig ist, sind unter anderem auch Vertrer des ZSS. Der Verband hat im Vorfeld der Volksabstimmung Inserate im Zürisport geschaltet und die Mitglieder dazu aufgerufen, an der Urne Ja zu stimmen.
Am 20. September 1991 konnte der ZSS 10'000 Unterschriften der Volksinitiative «Sportpark Dolder» an die Behörden übergeben. 1999 wurde der Sportpark umfassend saniert und gebäudetschnisch erweitert. 2017 erfolgte eine technische Gesamtsanierung einschliesslich einer vollständigen Erneuerung der eigentlichen Eisbahn.
Auf Initiative des ZSS wird der Verein Pro Sportstadt Zürich gegründet. Er besteht aus den grössten Sportveranstaltern resp. -vereinen Zürichs. Nach der Neuorganisation 2009 wird der Verein umbenannt in Pro Sport Zürich, wobei der ZSS «nur» noch als assoziiertes Mitglied dabei ist. 1995 wird der Verein der Öffentlichkeit präsentiert. Mitglieder sind Werner Benz (Direktor Hallenstadion AG), Bernd Böhme (Präsident des Zürcher Schlittschuh-Clubs), Andreas Brügger (Verein für Grossveranstaltungen des LC Zürich, Weltklasse in Zürich), Sven Hotz (Präsident FC Zürich), Beat Ritschard (European Indoors), Romano Spadaro (Präsident Grasshopper-Club Zürich, Fussballsektion), Urs Theiler (CSI Zürich).
Der ZSS will ein administratives Dienstleistungszentrum für Sportvereine aufbauen und den Vereinen permanente und temporäre Sekretariatsdienste wie beispielsweise eine Telefonzentrale, aber auch Lagerräume anbieten. Die Stadt Zürich stellte zu grosszügigen Mietkonditionen ein Grundstück (Anbau zum heutigen Bocciodromo) zur Verfügung, in der Folge scheiterte die Finanzierung des Projekts vonseiten der Stadt. Die Idee eines Haus des Sports flammt zu Beginn der 2010er-Jahre nochmals auf, die Stadt verwehrt allerdings erneut finanzielle Hilfe, womit das Projekt definitiv begraben wird.
Ab August ist auf der Tramlinie 2 während zweier Jahre das ZSS-Sporttram unterwegs. Es soll sowohl dem Breiten- als auch dem Spitzensport als Forum dienen. Die Schweizerische Bankengesellschaft – heute UBS – sponsert das Tram.
Der ZSS engagiert sich im Abstimmungskampf um das Hotel Sonnenberg zu Gunsten der FIFA, um den Verband in Zürich zu erhalten. Die FIFA will es der Stadt abkaufen, worauf Widerstand laut wird und es zu einer Volksabstimmung kommt. Schliesslich stimmt die Bevölkerung dem Verkauf zu und die FIFA kann einziehen.
ZSS-Präsident Hans Diem ruft in seinem Jahresbericht dazu auf, dass Vereine und Verbände sportpolitisch aktiver werden und die Neutralität nicht zu eng auslegen sollen, sonst erreiche der Sport nichts. Daneben verweist Diem darauf, dass in der Zürcher Politik langsam das Bewusstsein für die Sportpolitik entsteht. Dies entnimmt er einer Umfrage, die bei den Parteien gemacht worden ist. Um die sportpolitischen Anliegen des ZSS bzw. der Stadtzürcher Vereine politisch breiter abzustützen, initiieren die ZSS-Vorstandsmitglieder Erich Ogi und Hermann Schumacher die Gemeinderätliche Gruppe Sport (GGS), in der die Parlamentarierinnen und Parlamentarier aller Fraktionen sowie der ZSS vertreten sind. Erster Vorsitzender der GGS ist CVP-Gemeinderat Adrian Hug. Zu den regelmässig stattfindenden Sitzungen lädt der ZSS ein und ist so am Puls des sportpolitischen Geschehens in der Stadt.
Die GGS und der ZSS beschäftigen sich intensiv mit der Fragen nach dem Bedarf an Turnhallen in der Stadt und stellt dazu eine schriftliche Anfrage. Es folgt ein Postulat, in dem die GGS den Stadtrat auffordert, drei mögliche Standorte für den Bau von Dreifachhallen zu definieren und ein weiteres Postulat, das Hallen mit Spielfeldern in der Grösse von 20 x 40 Metern fordert, damit diese für Vereine nutzbar sind. Der Einsatz macht sich bezahlt: An zwei Standorten können im Jahr 2000 endlich Dreifachhallen gebaut werden.
Auf Initiative des ZSS-Vorstands wird eine Ethikkommission ins Leben gerufen, die die Verhinderung von sexueller Ausbeutung von Kindern im Sport zum Ziel hat. Die Kommission wird 2001 in den Verein VERSA überführt. Im Vorstand sind neben Vertretern des ZSS und des Zürcher Sports, eine Radio-/TV-Journalistin, eine Therapeutin, einen Mitarbeiter der Kantonspolizei sowie eine Mitarbeiterin der Stadtpolizei. Ziel ist die Enttabuisierung der sexuellen Ausbeutung von Kindern. Möglichst viele ZSS-Mitglieder sollen auch Mitglied bei VERSA werden und so einen Beitrag zur Prävention leisten. Seit 2002 ist die Mitgliedschaft bei VERSA für all jene Vereine zwingend, die Jugendsportgelder der Stadt Zürich erhalten. Damit ist ein wichtiger Nachweis erbracht, dass die Vereine präventive Arbeit leisten und die Richtlinien von VERSA einhalten.
Die Polizei lehnt eine Durchführung des Zürich Marathon kategorisch ab, mit der Begründung es herrsche Personalmangel und es fehle an Scherengittern und Fahrzeugen. Die GGS reicht ein dringliches Postulat für die Durchführung des Marathons ein. Schliesslich gibt die Stadt im Jahr 2002 grünes Licht und der 1. Zürich Marathon kommt ein Jahr später zur Austragung. Ohne das Engagement des ZSS und den Support der GGS wäre die Bewilligung möglicherweise nie erteilt worden.
Der ZSS-Vorstand unterstützt die parteilose «Sportministerin» Monika Weber und nimmt mit einem Rudervierer an der Jubiläumsregatta des Akademischen Sportverbands Zürich teil. Das Boot mit Hermann Schumacher, Erich Ogi, Fränzi Rota und Daniel Gundelfinger gewannen ein Rennen gegen den Vorstand des ZKS.
Ehrenamtlich geleistete Arbeit in Vereinen soll anerkennt und ausgezeichnet werden. Der ZSS lanciert eine Urkunde, die durch die Stadt und den ZSS unterzeichnet wird. Die Initiative dazu geht auf Stadträtin Monika Weber und das von der UNO proklamierte Internationale Jahr der Freiwilligenarbeit zurück. Die Urkunde soll all jenen ausgestellt werden, die sich mehr als vier Jahre ehrenamtlich im Sport eingesetzt haben.
Die Bewilligungspraxis in der Stadt Zürich macht nicht nur Sportveranstaltungen das Leben schwer. So haben es beispielsweise die Initianten des Zürich Marathons am eigenen Leib erfahren. Vor diesem Hintergrund initiiert der ZSS den Verein Züri-Event. Die Zusammenarbeit von Grossanlässen und den Behören soll verbessert und die Akzeptanz von Grossevents verbessert werden, tragen sie doch zum verbesserten Standortmarketing der Stadt bei.
2004 wurde vom Gemeinderat der Betrag fürs Folgejahr auf 1'000'000 Franken erhöht.
Der ZSS hat sich Anfang der Nullerjahre stark für ein Stadion in Zürich eingesetzt. Zuerst in der Kampagne für ein neuese «Stadion Zürich», welches vom Stimmvolk angenommen wurde, allerdings mit vielen Einsprachen zu kämpfen hatte. Im Hinblick auf die Fussball-EM 2008 in der Schweiz und Österreich engagierte sich der ZSS dann für den Neubau des Mehrzweckstadions Letzigrund, sodass in Zürich trotz der Verzögerungen EM-Spiele stattfinden können.
Am Montag 16. Januar 2006 findet in der Sporthalle Sihlhölzli das erste Jugendsport-Forum des ZSS statt. In einem ersten Schritt wurden die Sorgen und Nöte der Sportvereine aufgenommen und nach möglichen Lösungen gesucht. Ebenfalls anwesend: Stadträtin Monika Weber und der DIrektor des Sportamtes, Ernst Hänni. Das Forum findet seither in unregelmässigen Abständen statt.
Bundesrat Samuel Schmid besucht die durch den ZSS oragnisierte Sonderschau «Sport in Zürich» im Rahmen der «Züspa». Die Sonderschau wurde ab 1995 durch den ZSS organisiert und bot den Stadtzürcher Sportvereinen die Möglichkeit, sich auf der Showbühe dem Messepublikum zu präsentieren. Die Züspa fand 2018 zum letzten Mal statt, Messebetreiberin MCH Group verkündet nach 69 Jahren das Ende der Herbstmesse.
Die 12 städtischen Jugendsportveranstaltungen, die unter dem Patronat des ZSS stehen, erhalten ein einheitliches Erscheinungsbild sowie einen Veranstaltungskalender (Flyer und Plakate). Ausserdem wird der Sportpass eingeführt: Jedes Kind erhält bei der Teilnahme an einer Veranstaltung einen Stempel und den fleissigen Sammlern winken tolle Preise.
Das Zürcher Stimmvolk spricht sich für eine Erneuerung der Sportanlage Heerenschürli in Seebach aus. Die Stadt investiert rund 50 Mio. Franken für den Breiten- und Jugendsport. Der ZSS setzt sich im Vorfeld der Abstimmung für das Projekt ein.
Der ZSS setzt sich auf eidgenössischer Ebene im Rahmen der Debatte um das neue Mehrwertsteuergesetz für eine Erhöhung des Mehrwertsteuer-Freibetrags auf 250'000 Franken ein. Dies nachdem die Vorlage gar eine Senkung des Freibetrags von 150'000 auf 100'000 Franken vorsah. Der ZSS schätzte, dass mehr als 30 Prozent der Stadtzürcher Vereine mit dem neuen Gesetz mehrwertsteuerpflichtig geworden wären. Die Reform, die 2010 in Kraft trat, sah weiterhin eine Grenze von 150'000 Franken vor.
Der ZSS möchte die Zuständigkeiten für die Nutzung der Turnhallen und schulischen Sportanlagen für Vereine vereinfachen. Eine entsprechende Motion der GSS ermöglicht in der Folge die zentrale Verwaltung und effiziente Hallennutzung und -belegung, die für alle Hallensportarten eine grosse Vereinfachung mit sich bringt.
Auf Initiative des ZSS erhöht die Stadt den Beitrag auf 2 Mio. Franken.
Der ZSS möchte die Sportlerinnen und Sportler mit einer Behinderung besser in die Vereine integrieren, sodass auch sie vom Jugendsportkredit profitieren können. 2012 konnte die Integration erfolgreich abgeschlossen werden, womit die Gleichbereichtigung aller Sporttreibenden bei der Jugendförderung erreicht sei, wie es verbandsintern heisst. Allerdings wurden im ersten Beitragsjahr «nur» 14 Kinder direkt mit je 300 Franken unterstützt. Das Projekt wurde vom Sportamt Zürich und dem Bund resp. der Fachstelle für Gleichstellung unterstützt. Bereits 1960 erfolge die Inklusion des Invaliden Sportklubs Zürich als Mitglied beim ZSS (damals SZVL).
Nach einer Analyse möglicher Handlungsfelder sowie aktueller Probleme im Bereich Vereinssupport hat der ZSS das Projekt ZüriSportKids lanciert. Dabei wird insbesondere bei der Umsetzung des neuen Konzepts J+S Kids sowie bei der Förderung des Mädchenanteils Handlungsbedarf festgestellt. Im Projekt ZüriSportKids bietet der ZSS ein polysportives Training für 5- bis 8-Jährige an. Später sollen sie ins sportartenspezifische Vereinstraining eintreten können. Das Projekt wird mit Pilotversuchen in den Quartieren Altstetten und Schwamendingen gestartet. 2013 – nach Abschluss der Pilotphase – hält der ZSS festgestellt, dass die Nachfrage zu gering ist resp. das Trainingsangebot ausreichend durch das städtische Angebot abgedeckt wird. Der ZSS entschliesst sich, ein Nachfolgeprojekt zu lancieren, in dem der ZSS als Vermittler zwischen dem freiwilligen Schulsport und den Vereinen in den Quartieren auftritt (Von der Schule in den Sportverein).
Der ZSS stellt seinen Mitgliedern einen 14-plätzigen Vereinsbus zur Miete zur Verfügung.
Der Gemeinderat beschliesst am 5. September 2012 den Unterstützungsbetrag der Stadt Zürich an den ZSS von 40'000 auf 115'000 Franken zu erhöhen, der Beitrag wurde seit 1991 nicht mehr verändert.
Der ZSS setzt sich auf politischer Ebene gegen die sogenannte Blaukreuz-Initiative ein, die ein totales Werbeverbot für Alkohol an Sportveranstaltungen und auf Sportanlagen fordert. Die Argumentation des ZSS: «Die Initiative suggeriert, dass im Kanton Zürich Suchtmittelwerbung im Sport erlaubt sei. Das stimmt nicht! Seit 2008 verbietet der Kanton Zürich generell Werbung für Alkohol im Sport.» Der Verband fordert seine Mitglieder auf, die unsinnige und nutzlose Initiative abzulehnen. Die Initiative scheitert an der Urne.
Mit der Website zuerisportkids.ch schafft der ZSS eine Plattform für Eltern, Kinder und Lehrpersonen, die sich rasch und einfach eine Übersicht über alle städtischen Sportangebote für Kinder ab 5 Jahren verschaffen möchten.
Der ZSS setzt sich mit Unterstützung der GGS für den Stadionbau ein. Aktuelle und ehemalige Vorstandsmitglieder sowie GGS-Mitglieder engagierten sich neben unzähligen weiteren Vertreterinnen und Vertretern im Komitee «Pro Eishockeyarena». Die Volksabstimmung vom 25. September 2016 wird gewonnen.
Der ZSS setzt sich mit einer eigentlichen Abstimmungskampagne bei der sportinteressierten resp. -betreibenden Bevölkerung der Stadt für ein JA zum Stadion ein, zudem stellt er seinen Mitgliedern Material zur Verfügung, mit dem sie in ihrer Kommunikation für ein JA werben können. Der ZSS ist überzeugt, dass dieses Abstimmugsergebnis den Sport – sowohl den Spitzen- als auch den Breitensport – in den nächsten Jahren positiv beeinflussen wird. Das Stadion wurde am 25.11.18 von der Stimmbevölkerung angenommen. Da gegen den Gestaltungsplan erneut das Referendum ergriffen wurde, wurde am 27.9.20 erneut über das Stadion abgestimmt und es folgte ein deutliches JA in der Stadt (59,1%).
Im Interesse der Witiker Vereine setzt sich der ZSS seit Lancierung des Projekts im Jahr 2015 für den Bau einer Dreifachhalle in Witikon ein. Dank dem Support der GGS verabschiedet der Gemeinderat im Juni 2019 einen Planungskredit mit grosser Mehrheit – trotz Gegewehr des Stadtrats. Das Projekt steht stellvertretend für das Engagement des ZSS in Sachen Sportanlagen in der Stadt, auch für den Breitensport.
Der Zürcher Gemeinderat stimmt Ende Mai 2020 der Erhöhung des Jugendsportbeitrags in zwei Schritten zu: So wurde der Betrag von 2 auf 2,25 Millionen Franken und ab 2021 schliesslich auf 2,5 Millionen Franken erhöht. Zusätzlich wurden 100'000 Franken jährlich für die Förderung des Mädchen- und Frauensports bewilligt. Der ZSS informiert die GGS laufend über Entwicklungen im Jugendsport und sensibilisiert die Gemeinderäte auf diesem Weg über die wichtige Integrationsarbeit der Vereine.
Die 96. Delegiertenversammlung des ZSS findet wegen der Corona-Pandemie auf schriftlichem Weg statt. Die Mitglieder können nach Erhalt der Unterlagen ihre Stimmen per E-Mail oder über die ZSS-Homepage abgeben. Am 7. Juli 2020 leitet Präsident Heinz Haas die DV in Form einer Videokonferenz.
Im Winter stehen den Stadtzürcher Tennisclubs lediglich 13 Plätze zur Verfügung. Mehrere Tennisvereine haben sich deshalb zur Realisierung von portablen Traglufthallen auf der Anlage Frauental zusammengeschlossen. Das eingereichte Projekt wird von den Behörden angepasst. Erteilt wird anstelle der geplanten vier Plätze eine Baubewilligung für zwei Hallen. Zur Realisierung fehlen den Initianten 1,6 Mio Franken. Die GGS beschliesst ein Postulat für ein zinsloses Darlehen einzureichen. Bereits eine Woche später erteilt die Stadt dazu grünes Licht.
Der ZSS trägt durch Lobbyarbeit zum Gegenvorschlag des Gemeinderats zur Initiative «Sportstadt Züri» bei. Die Initiatvie fordert eine generelle Öffnung der städtischen Sportanlagen. Der ZSS ist der Ansicht, dass der Gegenvorschlag die Interessen der Stadtzürcher Sportvereine besser vertritt. Sowohl die Initiative als auch der Gegenvorschlag werdem am 29. November abgelehnt. Der ZSS ist der Ansicht, dass die ablehnende Haltung des Stimmvolks nicht primär auf das Anliegen der Zürcher Vereine zielte. Schlussendlich entscheidet die Stadt Zürich, die Gebühren für Sportanlagen zu halbieren. Stadtzürcher Sportvereine erhalten somit ab März 2022 eine weitere Anerkennung für ihre Leistungen.
Fotos: Baurechtliches Archiv der ETH Zürich: Wolf Bender’s Erben; Erwin Küenzi; Comet Photo AG, Juliet Haller. Bilder «Zürihegel» z. V. g. durch Heinz Haas.
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