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Der monumentale Steinbau, der zwischen 1865 und 1870 erbaut wurde, zählt zu den epochalen Beispielen des europäischen Historismus.
Eine Freitreppe führt zu einer, an einen antiken Tempel erinnernden, Gebäudefront. Der berühmte Architekt ist Gottfried Semper, der zu jener Zeit in Zürich am Polytechnikum lehrte. Johann Jakob Sulzer, der damalige Stadtpräsident, hatte über seinen Freund, Richard Wagner, den Kontakt zu Semper hergestellt. Bis 1934 befand sich im Stadthaus der Gemeindesaal, heute finden hier Konzerte statt. In den Seitenflügeln des Hauses sind die Büros des Stadtrats untergebracht.