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In einem ruhigen Wohnquartier in der Gemeinde Uitikon, zwischen der Stadt Zürich und Birmensdorf an der Westflanke des Uetlibergs gelegen, realisierte Wilhelm Fischer im Jahr 1957 ein zweigeschossiges Einfamilienhaus im charakteristischen Landistil. Ein offener Grundriss und eine leichte, reduzierte Formensprache prägen das bis heute gut erhaltene und gepflegte Wohnhaus.
Auszug aus dem Jahrbuch 2009 (Roman Hollenstein):
«[Ab 1930] gedieh Wilhelm Fischers Büro dank Wohnüberbauungen in Wiedikon und Höngg, dank Industriebauten, aber auch dank Landwirtschafts- und Wohnbauten im heimatlichen Freiamt. In Dottikon entstand 1939 mit der Villa Fischer ein bereits ganz dem Landistil verpflichtetes zweigeschossiges Haus. Diesen Typus wusste Wilhelm Fischer nach dem Krieg im Haus Lagler in Uitikon, das mit einem offenen Grundriss aufwartete, geschickt jener heiteren Formensprache der fünfziger Jahre anzupassen, die in jener Zeit im Umkreis von Max E. Haefeli gepflegt wurde.»