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Seit Freitag, 16. Juni 2017, wurde ein 53-jähriger Mann vermisst. Der im Kanton Aargau wohnhafte Mann beabsichtigte eine mehrtägige Wanderung im Gebiet Oberalppass – Fellilücke – Fellital – Gurtnellen zu unternehmen.
Eine breit angelegte Suchaktion mit Helikoptern der Rega und der Armee, Angehörigen der Alpinen Rettung Zentralschweiz mit Gebirgsflächensuchhunden, einem Helikopter der Kantonspolizei Zürich, einem Bluthund der Zuger Polizei und der Kantonspolizei Uri verlief vorerst erfolglos. Die Suche wurde am Mittwoch, 21. Juni 2017, mit Kräften des Kompetenzzentrums Gebirgsdienst der Armee sowie der Polizei fortgesetzt.
Ein Suchtrupp der Armee entdeckte im Gebiet Hintere Felli / Harte Plangge in unwegsamen Gelände eine leblose Person. Die Abklärungen ergaben, dass es sich bei der Person um den vermissten 53-jährigen Mann aus dem Kanton Aargau handelt. Es muss davon ausgegangen werden, dass der Mann im Aufstieg zur Fellilücke ausgerutscht und rund 80 Meter über felsiges, steil abfallendes Gelände gestürzt ist. Der Mann wurde durch die Rega mit einer Windenaktion geborgen. Die genauen Umstände des Unfalles werden untersucht.