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Wetter bestimmen
Wie funktioniert ein Wetterradar?
Wetterradare senden über ihre Antenne elektromagnetische Signale in die Atmosphäre aus.
Das Wetterradar bestimmt das Wetter anhand der zurückgestreuten Signale. Foto: MeteoSchweiz, Bundesamt für Meteologie und Klimatologie
Trifft ein Signal auf Regen, Schnee oder Hagel, so wird ein Teil des Signals in Richtung der Antenne zurückgestreut. Die Antenne empfängt dieses sehr schwache Signal und leitet es an das elektronische System weiter, wo es informationstechnisch verarbeitet wird. Aus der Intensität des zurückgestreuten Signals lassen sich Rückschlüsse auf die Art des Niederschlags ziehen, aus der Übertragungszeit lässt sich die Entfernung zwischen der Radarstation und dem Niederschlagsereignis ableiten.
Die Antenne der Radarstation hat einen Durchmesser von 4,2 m und dreht sich kontinuierlich um die eigene Achse – 24 Stunden täglich an 365 Tagen im Jahr. Bei jeder Umdrehung ändert sich die Höhenausrichtung der Antenne: Auf diese Weise wird die Atmosphäre in einem zylindrischen Bereich abgetastet, der eine Entfernung von 240 km und eine Höhe von 18 km abdeckt. Das komplette Abtasten dieses Bereichs dauert 5 Minuten. Nach 20 Umdrehungen auf unterschiedlichen Höhen kehrt die Antenne in ihre Ausgangsposition zurück und der Zyklus beginnt erneut. [weiter]