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Die Allied Irish Banks (AIB) stand im Zentrum der Bankenkrise Irlands. Sie war eines von mehreren Geldhäusern, die im Nachgang der globalen Finanz- und Wirtschaftskrise ab dem Jahr 2008 verstaatlicht worden waren. Irland pumpte insgesamt 21 Milliarden Euro in die AIB. Ein Teil des Geldes floss bereits zurück, etwa über Gewinnbeteiligungen.
Der irische Staat erhält aus dem Börsengang allerdings nicht ganz die erhofften Einnahmen. Die Bruttoerlöse beliefen sich inklusive der sogenannten Mehrzuteilungsoption auf 3,4 Milliarden Euro, wie das Finanzministerium am Freitag in Dublin erklärte. Ursprünglich waren bis zu 3,8 Milliarden Euro angepeilt worden.
Der Staat hat zunächst ein Viertel der Anteile auf den Markt gebracht plus die Mehrzuteilungsoption, die nur dann im Markt verbleibt, wenn der Börsengang erfolgreich verläuft. Sollte die Nachfrage nach den Anteilen zu gering sein, schrumpfen die Einnahmen aus dem Börsengang auf 3,0 Milliarden Euro. Die irische Regierung hatte Ende Mai angekündigt, die AIB wieder an die Börse zu bringen./das/ag/jha/
(AWP)