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Ausserirdisch
Vermisste Pharaonen
Unweit von Kairo stehen mehrere Pyramiden. Alle errichtet in der 4. Dynastie zwischen 2575 bis 2494 vor Christus. In diesen rund 80 Jahren wurden 8 974 000 Kubikmeter Bauvolumen verarbeitet. Über 12 Millionen Steinblöcke aus dem Fels gehauen, geschliffen, gemessen, poliert, transportiert und an der richtigen Stelle ins Bauwerk eingefügt. Dazu kommen die Herstellung von Werkzeugen sowie der allgemeine Materialaufwand. Ganz Unterägypten eine einzige Baustelle. Wozu? Es sollten unüberwindbare Grabstätten für die Pharaonen entstehen. Doch bis heute suchen die Archäologen ver-zweifelt nach den Mumien von Snorfu und Cheops. Zwar wurden in der grossen Pyramide immer mehr geheime Räume und Schächte entdeckt. Aber keine Sarkophage. Haben uns alle Pharaonen an der Nase herumgeführt? Oder stimmt vielleicht, was der arabische Historiker Ben-Ali al-Makririzi vor rund 800 Jahren in seinem Werk «Hitat» schrieb? Der Erbauer der grossen Pyramide sei nicht Cheops, sondern Henoch gewesen, und das Ganze habe sich vor der Flut abgespielt. Henoch wiederum war – gemäss der Bibel – der erste Mensch, der die Erde in einem feurigen Wagen verliess. Wurde er gar nie auf der Erde bestattet?