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Terrorismus
Weder das AKW noch die Staumauer sind genügend gegen Flugzeuge geschützt. Die Staumauer bietet eine ideale Angriffsfläche, das AKW ist gut von Norden her anfliegbar. Das ENSI wird trotzdem nicht müde, diese Gefahr systematisch herunter zu spielen.
Als Argumente werden vom ENSI seit zwanzig Jahren die selben Fakten falsch angeführt:
- Das AKW liegt in einem Tal und ist geographisch gut geschützt: Falsch, von Norden her führt ein ganz normaler Landeanflug ans AKW
- Der Anflug erfordert hohe Präzision: Als wäre irgend ein Landeanflug nicht präzise: Jeder Pilot muss sein Flugzeug mit +/- 1 m seitlichem Versatz landen können, sonst war er Pilot.
- Die Betonstärke beträgt 60 cm: Nicht jedoch das Dach, welches an der dünnsten Stelle nur 16 cm misst.
- Eine Boeing 707 hat soundso viel Gewicht und kann den Beton höchstens bei einem direkten Treffer vielleicht durchdringen: dieser Flugzeugtyp ist uralt, älter als das AKW und wurde daher von den Fluglinien schon lange wegen mangelnder Sicherheit ausser Betrieb genommen. Heutige, computergesteuerte Flugzeuge wiegen ein Mehrfaches.
Die deutsche Pilotenvereinigung lies das Bundesministerium klipp und klar wissen, dass ein gezielter Anflug in irgendein AKW kein Problem sei. Diese Meinung vertritt auch Airbus Instruktor bei der Swiss Max Tobler.