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Den Einzug in die Runde der besten vier machte das schweizerisch-indische Tandem bereits mit dem gewonnenen ersten Durchgang perfekt. Auch im zweiten Satz gestanden Hingis/Mirza ihren Gegnerinnen kein Break zu. Überhaupt mussten sie nur zwei Breakbälle abwehren.
Im Halbfinal bekommen sie es nun mit den als Nummer drei gesetzten Chan Hao-Ching/Chan Yung-Jan zu tun. Gegen das Duo aus Taiwan hatten Hingis/Mirza im August in Cincinnati ihre letzte Niederlage erlitten. Hingis ist im Doppel erstmals seit 15 Jahren wieder am Frauen-Masters dabei. 1999 und 2000 holte sie sich beim Jahresend-Turnier der besten acht Doppel mit der Russin Anna Kurnikowa den Titel.
Safarovas Hilfe für Kvitova
Im Einzel erreichte die Spanierin Garbiñe Muguruza die Halbfinals ohne Niederlage; die Nummer 3 des WTA-Rankings setzte sich im dritten Gruppenspiel gegen Petra Kvitova mit 6:4, 4:6, 7:5 durch. Weil die Deutsche Angelique Kerber danach gegen Lucie Safarova keinen Satz gewinnen konnte (4:6, 3:6), stiess deren tschechische Landsfrau Kvitova trotz der Niederlage in die Runde der letzten vier vor. Kerber fand gegen Safarova von Anfang an überhaupt keinen Rhythmus. Die Norddeutsche agierte viel zu passiv und geriet so häufig in Bedrängnis.
In den Halbfinals vom Samstag kommt es damit zu den Duellen zwischen Muguruza und der Polin Agnieszka Radwanska sowie zwischen Kvitova und der Russin Maria Scharapowa.
(SI)