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Die Geschichte des Mais ist ca. 7000 Jahre alt. Seine genaue Herkunft ist unbekannt, aber vermutlich ist er aus einem Wildgras im Süden Mexikos hervorgegangen. Mais diente ursprünglich als Futterpflanze. Erst seit Mitte des 19. Jh. gibt es den Zuckermais. Zuckermais reift schneller als Futtermais und entwickelt kleinere, zartere, vor allem aber angenehm süß schmeckende, zuckerreiche Körner.
Mais - ein hochwertiges Nahrungsmittel
Eine einseitige Ernährung, nur auf der Basis von Mais, ist nicht anzuraten. Mais enthält viele Vitamine, Nahrungsfasern und Kohlenhydrate, bietet aber nicht genug Protein. Sein Nährwert ist in Kombination mit Milchprodukten, Eiern oder Fleisch am Höchsten.
Auswahl
Mais ist am süssesten, wenn er jung geerntet und unmittelbar nach der Ernte zubereitet wird. Der Spätsommer ist die beste Zeit, um Ausschau zu halten nach Mais mit feuchten, grünen Blatthüllen, die die Kolben vollständig bedecken.
Lagerung
Mais am Kolben verliert seinen Geschmack schnell, wenn er erst einmal gepflückt ist. Man kann die Kolben zwei bis drei Tage, in Plastikfolie eingewickelt, im Kühlschrank aufbewahren, aber bei Zimmertemperatur verliert er sein Aroma innerhalb eines Tages.
Maiskolben kochen
Am besten legt man die Kolben ohne Hüllblätter in kochendes Wasser, sie sollten aber nicht länger als fünf Minuten gekocht werden. Man kann eine Prise Zucker hinzugeben, aber kein Salz, es macht die Körner hart. Also, erst nach dem Kochen salzen!
Aargauer Landfrauen und Bäuerinnenverband