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Dass viel Alkohol zu einem bösen Erwachen am nächsten Morgen führen kann, ist allgemein bekannt. Forscher haben nun ermittelt, dass sich verschiedene Biersorten deutlich in ihrem «Katerpotenzial» unterscheiden.
Vor allem Weizenbiere enthalten demnach hohe Konzentrationen der dafür antwortlichen Verbindungen. Schuld an diesem Unwohlsein sei der Gehalt von Fuselalkoholen im Bier, die im Körper zu giftigen Stoffen abgebaut werden.
Demnach enthalten beispielsweise Pilsener und Exportbiere (Schweiz: Lagerbiere) meist 60 bis 90 Milligramm Fuselalkohole pro Liter, die analysierten Weizenbiere brachten es dagegen auf bis zu 160 Milligramm pro Liter. So genannte alkoholfreie Biere erwiesen sich mit maximal 7 Milligramm pro Liter als besonders schonend.
Beim Gärprozess entstehen neben dem „erwünschten“ Ethanol auch andere Alkohole wie Methanol, Propanol, Butanol oder Methylbutanol. In der Leber werden sie zu Aldehyden und Säuren umgewandelt, die das Körpergewebe direkt oder indirekt schädigen. Beispielsweise senken sie die Herzleistung, was zu einer Unterversorgung mit Sauerstoff führen kann.
Quelle: Braukultur-Franken