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Laut Wetterdienst hat Deutschland im vergangenen Jahr einen der wärmsten Septembermonate seit Aufzeichnungsbeginn erlebt. Die trockene und warme Witterung habe insbesondere die Winteraussaat der Landwirte behindert. So sei der Winterraps teils ungleichmässig aufgelaufen, und auch ein Zuflug von Rapserdflöhen habe begonnen.
Bei der zur Monatsmitte einsetzenden Zuckerrübenkampagne habe es aufgrund von Trockenheit Probleme bei der Rodung der Hackfrüchte gegeben. Zudem seien die ausgesäten Bestände an Wintergetreide nur zögernd und ungleichmässig aufgelaufen. Dem sei ein kühler Oktober gefolgt, dessen Niederschläge die Bodenfeuchtevorräte wieder etwas aufgefüllt und die Entwicklung der Winterkulturen begünstigt hätten, so der DWD.
Wenn auch nicht überall das Niederschlagssoll erreicht worden sei, habe sich die Bodenfeuchtesituation entspannt, wobei die Befahrbarkeit der Felder vielfach erhalten geblieben sei. Die Feuchtigkeit im Boden habe die Keim- und Auflaufbedingungen der Winterkulturen verbessert, und ein wirksamer Einsatz von Bodenherbizide sei möglich gewesen.
Andere Herbstarbeiten wie der Einsatz von Wachstumsreglern oder die noch ausstehende Winterweizenaussaat hätten erfolgen können, während die Ernte von Zuckerrüben, späten Kartoffeln und Silomais zügig fortgesetzt worden sei. Verabschiedet hat sich der Herbst nach Angaben des Wetterdienstes mit einem facettenreicher November, der extreme Temperaturgegensätze gebracht habe.
Ab dem ersten Adventswochenende habe eine ausgeprägte Kältewelle eingesetzt, die einige Winzer in den Weinbaugebieten in West- und Süddeutschland für eine frühe Eisweinlese genutzt hätten. Der frostige Ausklang des Novembers habe dann die Pflanzenwelt flächendeckend in die Winterruhe entlassen.