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- Mit Protestaktionen haben militante Tierschützer in mehreren australischen Städten für erhebliche Verkehrsbehinderungen gesorgt.
- In Melbourne, der zweitgrössten Stadt des Landes, blockierten Demonstranten eine viel befahrene Kreuzung.
- Auch in den Grossstädten Sydney und Brisbane gingen Demonstranten aus den gleichen Gründen auf die Strasse.
In Melbourne stellten sie Minibusse mitten auf der Strasse ab und setzten sich auf die Fahrbahn. In zwei Vororten ketteten sich Tierschützer an Lastwagen, um die Zufahrt zu Schlachthäusern zu verhindern. Premierminister Scott Morrison bezeichnete die Proteste als «un-australisch».
In der Nähe von Brisbane ketteten sich mehrere Dutzend Tierschützer ebenfalls in der Nähe eines Schlachthauses an. In der Nähe von Sydney wurden neun Demonstranten festgenommen. Proteste gab es auch in Sydney selbst sowie in Hobart, der Hauptstadt der australischen Insel Tasmanien.