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503 Patienten mit einem operablen Adenokarzinom des Magens, des ösophagogastralen Übergangs oder des unteren Ösophagus nahmen an der Studie teil. Je nach Randomisierung erfolgte die Behandlung mit Operation plus perioperativer Chemotherapie (n=250) oder mit einer Operation ohne Chemotherapie (n=253). Die Chemotherapie beinhaltete 3 präoperative und 3 postoperative Zyklen von intravenösem Epirubicin (50 mg pro m2 KOF) und Cisplatin (60 mg pro m2 KOF) am Tag 1 sowie eine Dauerinfusion von Fluoruracil (200 mg pro m2 KOF) für 21 Tage. Primärer Endpunkt war das Gesamtüberleben.
Die unerwünschten Nebenwirkungen im Zusammenhang mit der Chemotherapie unterschieden sich nicht von denjenigen, über die bisher Patienten mit fortgeschrittenem Magenkarzinom berichteten. Die Rate der postoperativen Komplikationen war in der perioperativen Chemotherapiegruppe und der Operationsgruppe etwa gleich (46% vs. 45%). Ebenso die Anzahl Todesfälle innerhalb von 30 Tagen nach Operation. Die resezierten Tumoren waren bei den Patienten mit perioperativer Chemotherapie signifikant kleiner und weniger weit fortgeschritten. Nach einem Follow-up von median 4 Jahren waren 149 Patienten in der perioperativen Chemotherapiegruppe und 170 in der Operationsgruppe verstorben. Im Vergleich zur Operationsgruppe wiesen die Patienten mit perioperativer Chemotherapie ein besseres Gesamtüberleben und progressionsfreies Überleben auf (Hazard Ratio für Tod 0.75, P=0.009; 5-Jahres-Überlebensrate: 36% vs. 23%, HR für Progression 0.66; p<0.001).
Konklusion der Autoren: Bei Patienten mit operablem Adenokarzinom des Magens oder des unteren Ösophagus verkleinerte ein perioperatives Chemotherapieschema mit ECF die Tumorgrösse und verbesserte das Tumorstadium. Das progressionsfreie Überleben und Gesamtüberleben wurde signifikant verlängert.
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