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Häusliche Gewalt
Seit dem 1. April 2007 besteht im Kanton Zürich ein Gewaltschutzgesetz (GSG). Dieses bezweckt den Schutz, die Sicherheit und die Unterstützung von Personen, die durch häusliche Gewalt betroffen sind.
Häusliche Gewalt liegt vor, wenn eine Person in einer bestehenden oder einer aufgelösten familiären oder partnerschaftlichen Beziehung in ihrer körperlichen, sexuellen oder psychischen Integrität verletzt oder gefährdet wird, sei es durch
- Ausübung oder Androhung von Gewalt oder
- mehrmaliges Belästigen, Auflauern oder Nachstellen (Stalking).
Die Polizei kann aufgrund des neuen Gesetzes
- eine Person aus der Wohnung oder dem Haus weisen,
- jemandem untersagen, von der Polizei bezeichnete, eng umgrenzte Gebiete zu betreten oder
- jemandem verbieten, mit einer bestimmten Person und dieser nahe stehenden Personen in irgendeiner Form Kontakt aufzunehmen.
Ordnet die Polizei eine solche Massnahme an, gilt sie für 14 Tage ab Mitteilung an die gefährdende Person. Eine Zuwiderhandlung steht unter Strafandrohung (Art. 292 StGB, Ungehorsam gegen amtliche Verfügungen).
Für Fragen im Zusammenhang mit Häuslicher Gewalt steht Ihnen die „Fachstelle Häusliche Gewalt“ der Kantonspolizei Zürich zur Verfügung.