Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03189.jsonl.gz/2555

Der Flamenco entstand in Andalusien, geht jedoch auf Einflüsse unterschiedlicher Kulturen — der andalusischen, der jüdischen und der Kultur der Roma — zurück. Gemäss einem Buch, dass mir meine gute Freundin Antonia Moya geschenkt hat, lässt sich der Flamenco bis ins 16. oder 17.
Jahrhundert zurückverfolgen
Heute wird diese Kunst von New York über Berlin bis Tokyo gespielt, gesungen und getanzt.
Der Flamenco ist so populär, dass man ihn überall – auch in unserer Stadt Bern – antreffen kann!
Meine Geschichte in Bern
Als ich im Jahr 1986 nach Bern kam, existierten da bereits eine Flamenco-Szene und drei Tanz-Schulen, nämlich die von Franziska Badertscher, die von Ursula Kohler „La Carbona“ und jene von Pablo de Molina. Es gab auch einen Flamenco Gitarrist (meinen guten Freund Jürg Gerster). Zuerst begann ich, die Tanzunterrichts-Stunden von Pablo musikalisch zu begleiten, und später die von Franziska Badertscher.
Heute existieren in Bern noch weitere Flamencotanz-Schulen: „La Ursula“, „Studio Susana“, „Alicia Lopez“, „Taller Flamenco“, „Rocio Fernandez“ und weitere mehr. Es gibt neben mir auch einen weiteren Gitarre-Lehrer (Nick Perrin). Meiner Meinung nach fördert all dies die Afición für diese Kunst, und dies ist etwas sehr Positives.
Seit mehr als zehn Jahren existiert in Bern auch ein Club der Flamenco-Aficionados namens „Los Caracoles„, welcher Abende organisiert, bei denen alle mitmachen können, Gitarrenschüler, Palmeros, Tänzerinnen und Tänzer. Diese Veranstaltungen sind ebenfalls von grosser Bedeutung, weil sie die Liebe zum diese Kunst fördern und unterstützen.
Meine Auftritte in der Schweiz: Während meiner Jahre in Bern habe ich mit meinem Compañero, dem Sänger Rafael de Huelva, an unzähligen Orten und Anlässen in der Schweiz gespielt: In Theatern, an Festivals, an privaten Anlässen, an Hochzeiten, Geburtstagen usw., zu Beginn mit Künstlern aus Bern, später auch mit vielen aus Zürich, Basel, Lausanne und andern Schweizer Städten, wo es natürlich auch Szenen gibt.
Gitarrenunterricht: Vor Jahren beschloss ich eines Tages, Flamenco Gitarrenunterricht zu erteilen. Dies tue ich immer noch, und es ist eine Tätigkeit, die mir sehr viel Freude macht. Ich habe Schüler, die bei Null beginnen, andere, die schon Gitarre, aber noch nicht Flamenco spielen. Auch vermittle ich andere Formen der Flamenco-Interpretation wie beispielsweise Gesang, Rhythmus und Tanz. Ich organisiere daneben Workshops mit anderen Künstlern.
Seit mehr als 20 Jahren gebe Konzerte auf privaten Festen (Geburtstage, Firmenfeiern, Hochzeit etc.).
Ich spiele auch in kleinen Theatern in der ganzen Schweiz mit verschiedenen Gruppen.
Und hier ist mein Angebot: