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Alpprodukte sind Nischenprodukte, die auf öffentliches Interesse stossen. An einer Angebotserhebung zu Alpprodukten und -dienstleistungen beteiligten sich 262 Alpbewirtschafter aus sechs Regionen. Diese Befragung zeigt, dass der Produktions- und Angebotsschwerpunkt beim traditionellen Produkt Alpkäse liegt; dieser wird oft direkt – in kleinen Mengen – vermarktet. Während die schweizweite Alpkäse-Produktion in den letzten Jahren stieg, ist bei 85 % der antwortenden Betriebe die Anzahl der Produkte stabil. Abgesehen von der traditionellen Alpgastronomie ist das Angebot an Alpdienstleitungen marginal. Tradition und Tierbesatz sind die wichtigsten Gründe für die Herstellung von Alpprodukten. Die überbetriebliche Kooperationsrate im Bereich Produktion und Vermarktung von Alpprodukten ist tief. Wichtig ist den Produzenten (63 %) eine Unterscheidung von Berg- und Alpprodukten. Ein Label für Alpprodukte befürworten jedoch nur 31 %. Insgesamt ist das Angebot traditionsverhaftet, Potenzial für Ausbau und Weiterentwicklung besteht.
Politische Massnahmen zur Verringerung der Treibhausgasemissionen aus der Landwirtschaft sind effektiver und effizienter, wenn sie auf regionaler anstatt einzelbetrieblicher Ebene festgelegt werden. Dies kann helfen, die Klimaziele kosteneffizienter zu erreichen.
Die weltweite Verfügbarkeit von Nahrungsmitteln dürfte mittelfristig stabil bleiben. Herausforderungen für die Ernährungssicherheit in der Schweiz sind die pro Kopf sinkende Agrarfläche, zunehmende Extremwetterereignisse und ein verstärkter Schaderregerdruck.
An der deutsch-französischen Sprachgrenze innerhalb der Schweiz werden Agrarumweltmassnahmen zur Förderung der Biodiversität unterschiedlich stark umgesetzt. Wirtschaftspolitische Anreize könnten diesen kulturbedingten Unterschied verringern.