Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03282.jsonl.gz/915

Nach der Begrüssung der Kundgebungsteilnehmer machte Gabriela Elmer-Freuler darauf aufmerksam, dass die Covid-Vorschriften auch in diesem Rahmen einzuhalten seien und erklärte den Ablauf der Kundgebung, welcher vergleichbar mit derjenigen im Dezember 2020 war.
Im Anschluss berichtete Gabriela Elmer-Freuler über die Gründung des «Komitees gegen willkürliche Corona-Massnahmen» und über dessen Ziele. Dieses beabsichtigt, sich gegen willkürlich angeordnete Corona-Massnahmen zu wehren; einerseits durch Sensibilisierung der Bevölkerung mittels öffentlichen Kundgebungen und andererseits mit entsprechenden politischen Vorstössen. Das Komitee möchte eine weitere Schliessung von Geschäften verhindern respektive die Öffnung von bereits geschlossenen Restaurants und anderen Betrieben erreichen. Das Komitee setzt sich gegen Masken an Schulen sowie für eine rasche Aufhebung der generellen Maskenpflicht ein und wehrt sich gegen die einschneidenden Corona-Massnahmen.
Ein weiteres Ziel des Komitees ist es, den Regierungsrat des Kantons Glarus und die Glarner Exekutive zu stärken, damit diese mit der Unterstützung der Glarner Bevölkerung mutig und im Rahmen ihrer Kompetenzen nicht über die vom Bundesrat angeordneten Covid-Massnahmen hinausgehen, sondern sinnvolle Massnahmen zum Schutze der Betroffenen ergreifen und diese auch so gegen aussen vertreten. Das Ziel muss sein, wie bereits vom Glarner Regierungsrat im Frühling und Sommer 2020 umgesetzt, eine verhältnismässige, glarnerische Lösung anzustreben.
Nach der Ansprache fand das gewohnte «Lüchtä und Lütä» statt, mit dem ein lautstarkes Zeichen gegen die Massnahmen gesetzt und mit einer anschliessenden Schweigeminute den Betroffenen gedenkt wurde. Zum Schluss wurden die Teilnehmer der Kundgebung gebeten, auf dem Nachhauseweg keine Gruppen zu bilden. Eine kurze musikalische Darbietung sorgte noch für etwas Aufheiterung, bevor die Kundgebung dann endete, wie sie begonnen hatte: friedlich und still.
Anlässlich der Kundgebung konnte man deutlich spüren, dass die Teilnehmer es begrüssen würden, wenn sich der Regierungsrat oder auch das politische Establishment mit den Sorgen und Nöten der Betroffenen auseinandersetzen würde. Insbesondere würde es sehr geschätzt, wenn ein Mitglied der Glarner Exekutive im Rahmen einer solchen Kundgebung selbst ein paar Worte an die Teilnehmer richten würde.
Das Komitee hat entschieden, die Kundgebungen wöchentlich weiterzuführen. Neu finden diese jeweils donnerstagabends um 20 Uhr statt. Nächste Besammlung ist am 14. Januar 2021. Das Komitee wünscht sich eine möglichst breite Teilnahme der Bevölkerung.
Rückfragen sind an das «Komitee gegen willkürliche Corona-Massnahmen» zu richten.