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Auch in der Metallverarbeitung werden unterschiedliche Legierungen eingesetzt, die dem Metall die gewünschten Eigenschaften verleiht. Einige gebräuchliche Metalle sind:
Dichte Schmelzpunkt Ordnungszahl
Aluminium (Al) 2,7 660° 13
Titan (Ti) 4,5 1668° 22
Eisen (Fe) 7,87 1530° 26
Kupfer (Cu) 8,96 1083° 29
Zink (Zn) 7,14 419° C 30
Silber (Ag) 10,49 960° 47
Wolfram (W) 19,3 3380° 74
Gold (Au) 19,3 1064° 79
Platin (Pt) 21,45 1774° 78
Bekannte Legierungen sind:
Bronze Kupfer/Zinn
Messing Kupfer/Zink
Schmuckgold Gold/Kupfer/Silber/Palladium/Platin/Nickel
In neuerer Zeit gewinnen immer mehr Metalle der seltenen Erden an wirtschaftlicher Bedeutung. Zu den Metallen der seltenen Erden gehört eine Gruppe von 17 Metallen u.a. Scandium, Lanthan, Cer, Holmium, Lutetium, wobei vom seltensten Metall dieser Gruppe immer noch mehr vorhanden ist als Gold und Platin. Der Abbau und Gewinnung sind aufwändig und teuer. Die Materialforschung entwickelt immer neue Werkstoffe wie zum Beispiel Amorphes Metall oder Metallische Gläser, die Metallischen Glanz aufweisen, elektrische Leitfähigkeit besitzen und härter sind als Ihre Kristallinen Verwandten. Zukunftsweisend sind auch Ultra leichte Titanverbindungen die in der Chirurgie und der Raumfahrt eingesetzt werden.
Auch in der Metallverarbeitung werden unterschiedliche Legierungen eingesetzt, die dem Metall die gewünschten Eigenschaften verleiht. Einige gebräuchliche Metalle sind:
Häufig für Bilderrahmen, Ornamente, Kunstgegenstände und nicht zuletzt in Kirchen und Tempel verwendet. Wunderbare Beispiele sind der goldene Tempel von Amritsa (Indien), die Shwedagon Pagode in Burma deren Spitze zusätzlich mit Rubinen, Saphiren und über 2000 Karat Diamanten verziert ist. Der Mahamuni Buddha in Mandalay (Burma) wird regelmässig von Pilgern mit Blattgold belegt und weist mittlerweile eine Goldschicht von ca. 15 cm Dicke auf!! Schwabach in Bayern gilt als das Zentrum der Europäischen Blattgoldherstellung und kann auf eine lange bis ins Mittelalter zurückreichende Tradition zurückblicken. Blattgold wird in über 20 verschiedenen Farbtönen angeboten.
Dieser Vorgang wird so oft wiederholt bis sich nur noch eine Restmenge Sand in der Pfanne befindet. Nun wird mit feinen Wellenbewegungen der Restliche Sand auf die andere Seite gewaschen und das Gold kommt am Pfannenboden zum Vorschein. Goldwaschpfannen gibt es Holz, Metall, Plastik, in allen Grössen, Farben, Formen, und mit verschiedenen Auffangrillen. Jeder findet sein Lieblingsmodell.
Richtig in der Bachströmung platziert, werden In der Schleuse, in Rillen, in Stufen, und Teppich, die schwereren Bestandteile des Ausgangsmaterials zurückgehalten. Die leichteren Mineralien werden vom Bach davon gespühlt. Anschliessend wird die Waschrinne entleert und das so erhaltene Konzentrat in der Waschpfanne ausgewaschen.
Es gibt eine Vielzahl von Schleusenmodellen. Wichtige Kriterien für die Wahl sind die Grösse und Form des gesuchten Goldes, die verfügbare Wassermenge und das Gewicht.
Wie entsteht Gold? Eine der häufigsten Fragen die mir beim Goldwaschen gestellt wird. Hier ein wager erklärungsversuch.
Kurz nach dem Urknall bestand das Universum nur aus den drei leichten Elementen Wasserstoff, Helium, und ein bisschen Lithium die im Zuge der sogenannten primordialen Nukleosynthese in den ersten 5 Minuten des Universums durch Kernfusion entstanden sind. Aus diesen Elementen entstanden Sterne wie unsere Sonne. Die weiteren Elemente entstanden in der sogenannten stellaren Nukleosynthese im Innern von Sternen. Wenn der Wasserstoffvorrat eines Sternes wie z.B der Sonne aufgebraucht ist fällt er in sich zusammen und es entstehen benötigte hohe Temperaturen und Druck um eine weitere Kernfusionen zu erlauben und um schwerere Elemente bis zum Eisen zu bilden. Die Masse eines Sterns ist Auschlaggebend wie schwere Elemente er hervorbringt. Die Sonne schafft`s bis zu Kohlenstoff grössere bis zum Eisen. Hier endet die positive Energiebilanz der Kernfusion. Schwerere Elemente wie Silber Gold und Platin müssen durch einen weiteren Nukleosynthesen-Mechanismus gebildet werden. Wenn grosse Massenreiche Sterne sterben, ausglühen und in sich zusammenfallen entstehen Gravitationsenergien die zu einer Sternenexplosion führen(Supernovae) ca. die Hälfte der Masse wird ins All geschleudert wärend diesem Prozess finden weitere langsame und schnelle Kernfusionen statt die unsere schweren Elemente bilden. Kurz gesagt Gold entsteht in explodierenden Sternen.