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Die Basler Mittwoch-Gesellschaft wurde im Dezember 1907 als reine Männerclique von sieben Tambouren im Restaurant Muffler an der Steinentorstrasse in Basel gegründet. Schon früh setzte sie sich für die Nachwuchsförderung ein und gründete 1909 die erste Junge Garde Basels. Der langjährige Leiter ihrer Trommelschule, der Tambouren-Instruktor Joseph Wintzer, entwickelte für die BMG eine eigene Trommelnotation, die Hieroglyphen, welche noch heute bei zahlreichen Tambourencorps verwendet werden.
1922 bezog die BMG das Restaurant Löwenzorn als Stammlokal, wo sie seither zu Hause ist und sie kaufte im selben Jahr die Uniformen der ehemaligen Basler Standeskompanie, die Stänzler. Als erste Fasnachtsgesellschaft unternahm die BMG seit Mitte der 1920-er Jahre auch am Fasnachtsdienstag trommelnder- und pfeifenderweise einen Umgang durch die Stadt. Zentrales Element des Abends war eine Totenehrung, das „Ladärnliverbrenne”, eine Tradition, die bis zum heutigen Tag weitergeführt wird und viel vom Wesen der BMG ausmacht. 1967 gründete sie die Runzle, ihre Alte Garde.