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Rudolf Olgiati wurde 1910 in Chur geboren. 1934 schloss er sein Studium an der ETH Zürich ab, und ab 1938 arbeitete er in einem Zürcher Architekturbüro, bevor er zurück ins Bündnerland zog.
Die Gemeinde Flims wurde zu Olgiatis Rückzugsort und Arbeitsstätte. Sein Lebenswerk besteht aus mehreren Dutzend Wohnhäusern und wegweisenden Umbauten, die er mit wenigen Ausnahmen im Kanton Graubünden realisierte. Sein Schaffen wurde durch die traditionelle Bündner Architektur und die Arbeiten von Le Corbusier geprägt und zeichnet sich deshalb durch klare und direkte Linien aus.
Olgiati war ein passionierter Sammler von Bündner Kulturgütern. Kurz vor seinem Tod vermachte er seine Sammlung der Gemeinde Flims – mit der Auflage, das Gelbe Haus mitten im Dorf weiss zu streichen.
Die #WOODVETIA-Figur von Rudolf Olgiati wurde aus Schweizer Holz geschaffen. Die verwendete Lärche stammt aus einem Wald bei Flims und ist ungefähr 95 Jahre alt.
Gilberte de Courgenay, mit bürgerlichem Namen Gilberte Montavon, wurde 1896 in Courgenay geboren. Als der Erste Weltkrieg ausbrach, arbeitete sie im Hôtel de la Gare in Courgenay als Kellnerin. Die Ajoie wurde aufgrund ihrer Nähe zur Grenze zum Armeestützpunkt, und die dort stationierten Soldaten kehrten gerne als Gäste im Hôtel de la Gare ein.
Die charmante Jurassierin wurde rasch zur Heldin der Truppe. Ein über sie verfasstes Militärlied machte sie bei den Soldaten im ganzen Land bekannt. Sie wurde als Frau besungen, die den im Jura stationierten Truppen mit ihrer zuvorkommenden und fröhlichen Art Mut zu machen wusste.
Während des Zweiten Weltkriegs wurde ihre Geschichte im Dienste der geistigen Landesverteidigung verfilmt. «Petite Gilberte» wurde damit zu einer wichtigen patriotischen Figur der Schweiz.
Die #WOODVETIA-Figur von Gilberte de Courgenay wurde aus Schweizer Holz geschaffen. Die verwendete Rotbuche stammt aus einem Wald bei Courgenay und ist ungefähr 105 Jahre alt.
Musiker (1945)
Urs «Polo» Hofer wurde am 16. März 1945 in Interlaken im Berner Oberland geboren. Seinen Spitznamen erhielt er als Kind in der Pfadi. Seine Eltern führten damals das erste Geschäft in Interlaken, das Polo-Hemden anbot. 1961 begann Polo eine vierjährige Lehre als Handlithograf und verschrieb sich danach dem Rock ’n’ Roll.
Im Jahr 1971 gründete Polo die Band Rumpelstilz. Speziell ist, dass zu damaligen Zeiten Rock ’n’ Roll meist aus England oder Amerika kopiert und nachgesungen wurde. Polo entschied jedoch, seine Songs selbst zu schreiben und diese auf Berndeutsch zu singen. Er wird deshalb auch als Erfinder des Mundartrocks bezeichnet. Mit «Kiosk» landete Rumpelstilz 1976 den ersten Hit, der sich stark von der damaligen Schweizer Musik unterschied.
Polo sang mit seiner unverkennbaren Stimme raue, humorvolle, philosophische und vor allem ehrliche Lieder. In eine musikalische Schublade liess er sich nie stecken. Ausser rockigen Elementen kommen in Polos Lieder Reggae-Elemente oder auch einmal die Handorgel zum Zug. Im Jahr 2006 wurde sein Stück «Alperose» vom Schweizer Fernsehpublikum zum grössten Schweizer Hit aller Zeiten gewählt.
Polo Hofer wohnt heute mit seiner Ehefrau Alice in Oberhofen (BE). Seine Figur wurde aus einer Weisstanne aus seiner Heimat Interlaken hergestellt.
Hergestellt in Zusammenarbeit mit:
Staatsforstbetrieb Kanton Bern, Region Alpen, Wimmis
P. Aecherli AG, Regensdorf
CNC – Holzbearbeitung Vock GmbH, Wohlen
Simon Ammann gehört seit vielen Jahren zur Weltspitze der Skispringerszene. An Olympischen Winterspielen hat er im Skispringen insgesamt viermal Gold gewonnen. Damit ist er der erfolgreichste Skispringer an olympischen Einzelwettbewerben aller Zeiten. 2009/10 gewann er den Gesamtweltcup. In den Saisons 2008/09 und 2010/11 landete er auf dem zweiten Platz, 2006/07 auf dem dritten. Simon Ammann gewann 2007 Gold an den nordischen Skiweltmeisterschaften in Sapporo und 2010 an der Skiflug-WM in Planica. Auf zahlreichen Schanzen hält der Skispringer bis heute Weitenrekorde.
Der Toggenburger wurde zweimal zum Schweizer Sportler des Jahres gewählt.
Die #WOODVETIA-Figur von Simon Ammann wurde aus einer 110 Jahre alten Fichte gefertigt. Diese stammt vom Chäserrugg im Toggenburg.
Simone Niggli-Luder wurde 1978 in Burgdorf geboren. Sie studierte von 1998 bis 2003 Biologie an der Universität Bern und heiratete 2003 ihren langjährigen Partner Matthias Niggli.
Simone Niggli-Luder gilt als die erfolgreichste Orientierungsläuferin aller Zeiten. Sie gewann 23 Weltmeistertitel, wurde neun Mal Weltcupgesamtsiegerin und errang 45 Mal den Schweizer Meistertitel. Besonders bemerkenswert in ihrer herausragenden Karriere sind die Jahre 2003 und 2005, in denen sie an den Weltmeisterschaften in Rapperswil und Aichi (Japan) die Goldmedaille in allen vier OL-Kategorien (Sprint, Mittel-, Langdistanz und Staffel) gewann. In diesen beiden Jahren und im Jahr 2007 wurde ihre unübertroffene Leistung mit dem renommierten Titel Schweizer Sportlerin des Jahres geehrt. 2013 verabschiedete sich Simone Niggli-Luder vom professionellen Leistungssport.
Heute wohnt Niggli-Luder mit ihrem Mann und ihren drei Kindern in Münsingen. Sie arbeitet weiterhin als Biologin und setzt sich als Botschafterin für Biodiversität und für eine Welt mit genügend und gesunder Nahrung ein. Ihr Haus in Münsingen ist aus Schweizer Holz und produziert mehr Energie, als es benötigt.
Die #WOODVETIA-Figur von Simone Niggli-Luder wurde aus einer 110 Jahre alten Esche aus Münsingen gefertigt.