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Anlässlich der November Wanderung fuhren 45 Wanderinnen und Wanderer im Reise Car der Firma Gäu-Travel Neuendorf nach Flüeli-Ranft. Auf dem Wanderprogramm standen die Bruder-Klaus Kapellen, das Kloster Bethanien in St. Niklausen und die «Hohe Brücke».
Niklaus von Flüe war ein Mystiker und bedeutender Politiker, wie Walter Aerni in seinem Referat ausführte. Im Jahr 1481 kam es auf der Tagsatzung in Stans zu einem Konflikt zwischen Stadt- und Landorten. Es drohte der Zerfall der Eidgenossenschaft. Mit den bei ihm eingeholten Ratschlägen konnte eine Einigung erzielt werden (Stanser Verkommnis).
Im Alter von 53 Jahren verliess er seine Familie und kehrte nach kurzer Pilgerreise zurück. Er führte in der Nähe seines Hauses das Leben als Einsiedler in der «Melchaa Schlucht». In seiner Klause widmete er sich einem intensivem Gebetsleben als Bruder Klaus. Die Heiligsprechung erfolgte 1947 durch Papst Pius XII.
Die Besichtigung des Geburts- und Wohnhauses, das er mit seiner Frau Dorothea und den zehn Kindern bewohnte, gaben Einblicke in die damaligen Lebensgewohnheiten und Wohnverhältnisse.
Nachdem alle drei Wandergruppen die beiden Bruder-Klaus Kapellen im Ranft besucht hatten, kehrten die Kurzwanderer mit Hugo Moos nach Flüeli zurück und fuhren mit dem Car weiter zum Kloster «Bethanien» in St. Niklausen. Die Gruppen von Attilia und Jules Strub überquerten die «Melchaa» und nahmen auf verschieden steilen Wegen bei sonnigem Spätherbstwetter die happigen Aufstiege nach «Bethanien» unter die Füsse.
Nach einer Pause auf dem Parkareal gings über «Hinter Eggli» und «Allmendegg», danach hinunter zur «Hohen Brücke», die als höchste Holzbrücke Europas das 103m tiefe «Melchaatobel» überspannt. Vor der Heimreise wurde zum Schlusstrunk im Hotel Winkelried Stansstad angestossen.
Julius Strub und Hugo Moos