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‹Tod einer Giraffe›
Dmitry Krymov Theaterlaboratorium
‹Tod einer Giraffe› ist eine absurde und traurige Geschichte über das Ableben eines Familienoberhauptes - in diesem Fall einer Zirkusgiraffe. Sieben Zirkusartisten halten eine Teezeremonie. Aber die Phantasie überschlägt sich und aus dem pfeifenden Teekessel und einem wackeligen Tischchen baut man eine Giraffe. Und schon folgt die nächste Zirkusnummer: Kaum ist dem drolligen Tier der gelbe Ballonkopf aufgesetzt, muss es unter Trommelwirbel wieder sterben: Eine Trapezkünstlerin springt unelegant auf den Boden, und die Giraffe fällt in sich zusammen. Die hinterbliebenen Giraffen treten eine Trauerparade an: Sieben Monologe über die Einsamkeit, das Sprechen mit Lebensmitteln und die Gefährlichkeit des Tragens von Kniestrümpfen gehalten am Grab des Giraffenmanns. Ein Abend von skurrilem Humor, absurder Tragik und melancholischer Rückbesinnung.
Idee & Regie: Dmitrij Krymov