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Zutaten
NährwertPro Portion
- 891 kKalorien
- 3727 kJoule
- 61g Kohlenhydrate
- 16g Eiweiss
- 63g Fett
- 10 | 2014, S. 26
Zubereitung
Das Mehl mit dem Salz mischen. Öl, Ei und Wasser dazugeben und alles so lange kräftig kneten, bis ein glatter, geschmeidiger und seidig glänzender Teig entsteht. Falls nötig, noch etwas Wasser zugeben. Falls der Teig an den Händen klebt, etwas mehr Mehl unterarbeiten. Den Teig zu einer Kugel formen, in Klarsichtfolie wickeln und etwa 30 Minuten an einem warmen Ort ruhen lassen.
Inzwischen für die Füllung das Sauerkraut abtropfen lassen, in eine Schüssel geben und mit einer Gabel locker zerpflücken. Die Frühlingszwiebeln rüsten und mitsamt schönem Grün in feine Ringe schneiden. Den Apfel vierteln, schälen und das Kerngehäuse entfernen. Die Apfelviertel in dünne Schnitze schneiden. Das Sauerkraut locker mit den Zwiebelringen und den Apfelschnitzen mischen und mit Salz und Pfeffer würzen.
In einer kleinen Pfanne die Butter schmelzen.
Den Backofen auf 180 Grad vorheizen. Ein Ofenblech mit Backpapier belegen.
Den Teig halbieren, eine Hälfte wieder in Folie wickeln. Die erste Hälfte zunächst mit dem Wallholz auf einem bemehlten Küchentuch rechteckig auswallen, dann über den beiden Handrücken so dünn wie möglich ausziehen. Den Teig auf dem Küchentuch mit flüssiger Butter bestreichen. Den Teig im unteren Drittel mit der Hälfte der Sauerkrautmischung belegen, dabei unten und auf der Seite einen Rand von 5 cm belassen. ½ Teelöffel Kümmel über das Sauerkraut streuen und 100 g Crème fraîche in Klecksen darauf verteilen. Die Teigränder nach innen über die Füllung klappen, den Strudel mit Hilfe des Tuches aufrollen und vom Tuch aus auf das Backblech gleiten lassen.
Den zweiten Strudel auf die gleiche Weise zubereiten. Neben den ersten Strudel auf das Blech geben. Die Strudel mit der flüssigen Butter bestreichen.
Die Sauerkrautstrudel im 180 Grad heissen Ofen auf der zweituntersten Rille etwa 50 Minuten backen, bis sie schön gebräunt sind. Die Strudel während des Backens 1- bis 2-mal mit der restlichen flüssigen Butter bestreichen.
Inzwischen die Peperoni halbieren, entkernen und in kleine Würfel schneiden. In einer Bratpfanne das Olivenöl erhitzen. Die Peperoniwürfel beifügen, salzen und bei mittlerer Hitze unter Rühren etwa 2 Minuten dünsten. Abkühlen lassen.
Den Schnittlauch in feine Röllchen schneiden. Mit den Peperoniwürfeln unter die restliche Crème fraîche rühren und alles mit Salz und Paprikapulver würzen.
Die gebackenen Strudel kurz stehen lassen, in Stücke schneiden und mit der Peperoni-Sauce servieren.
In seiner Heimat, Bayern und Österreich, wird der hauchdünne Strudel mit den unterschiedlichsten Zutaten gefüllt, mal süss, mal pikant. Mit Sauerkraut wird er schön frisch und saftig und der leicht süssliche Peperonirahm ist optisch und geschmacklich eine sehr gute Ergänzung zur Säure des Strudels.