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Glockenblumen-Schmalbiene
Glockenblumen-Schmalbiene (Lasioglossum costulatum)
Die Glockenblumen-Schmalbiene ist typisch für Sand- und Lössgebiete und besiedelt dort Waldränder, Magerwiesen, Sand- und Kiesgruben, Bahndämme sowie Ruderalflächen. Sie ist streng spezialisiert auf Glockenblumen und damit ein Pollenspezialist.
Die Wildbiene lebt solitär und baut ihre Nester unterirdisch in selbstgegrabenen Hohlräumen Dabei bevorzugt sie sandige oder lössige Abbruchkanten. Für die Brutzellen sammelt sie ausschliesslich Pollen von Glockenblumenarten. Die Glockenblumen-Schmalbiene fliegt im Wallis, am Jurasüdfuss, in der Nordschweiz und im Vorderrheintal. Sie steigt sogar in Höhen von bis zu 2000 m ü.M. auf. Die überwinterten Weibchen fangen übrigen schon Ende April bis Anfang Mai an zu fliegen, während die Männchen erst von Mitte Juli bis Anfang Oktober aktiv werden.
Steckbrief
Wissenschaftlicher Name: Lasioglossum costulatum
Flugzeit: Ende April bis Anfang Oktober
Status CH: Gefährdet
Foto: Albert Krebs
Unterstützende Pflanzen: Acker-Glockenblume (Campanula rapunculoides), Nesselblättrige Glockenblume (Campanula trachelium), Pfirsichblättrige Glockenblume (Campanula persicifolia), Rundblättrige Glockenblume (Campanula rotundifolia), Berg-Sandglöckchen (Jasione montana)