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Sollen Zentralbanken Klimapolitik betreiben?
Aufgrund ihrer extrem expansiven Geldpolitik sind sowohl die EZB als auch andere wichtige europäische Zentralbanken wie die SNB zu Grossinvestoren auf Anleihenmärkten und teilweise auch an Börsen geworden. Sie halten riesige Portfolios unterschiedlichster Wertpapiere, welche sie im Rahmen ihrer geldpolitischen Aktionen den Geschäftsbanken abgekauft haben. Verständlich, wenn unter diesen Umständen die Forderung auftaucht, dass Zentralbanken mit ihrer Anlagepolitik auch etwas zum Klimaschutz beitragen sollen.
Die einzige Zentralbank, welche diese Forderung bereits in die Praxis umgesetzt hat, ist die Schwedische Riksbank. Ihr Governor Martin Flodén erklärte im November letzten Jahres, dass die Riksbank Investitionen in Anlagen mit einem grossen Klimafussabdruck von jetzt an ablehnen würde. Also verkaufte sie Anleihen der kanadischen Provinz Alberta und der australischen Provinzen Queensland und Western Australia.
Was hat die Riksbank damit erreicht? In diesem Fall lautet die Antwort: wenig bis nichts. Die Schwedische Zentralbank ist zu klein, um mit diesen Käufen und Verkäufen mehr als ein Zeichen zu setzen. Würden aber viele Investoren dasselbe tun, dann führte dies dazu, dass aufgrund des erhöhten Angebots und der geringeren Nachfrage nach diesen Anleihen die Zinsen stiegen. Alberta, Queensland und Western Australia müssten dann bei der Finanzierung ihrer Ausgaben tiefer in die Tasche greifen und wären für ihre Klimasünden finanziell abgestraft.
Der Teufel liegt im Detail der Umsetzung
Doch was sind die Klimasünden von Alberta, Queensland und Western Australia? Die Begründung der Riksbank lautet: Die Gewinnung des Teersandes in Alberta ist mit sehr hohen CO2-Emissionen verbunden, während Queensland und Western Australia grosse Kohleminen beherbergen. Die Provinz Alberta protestierte allerdings umgehend auf die Verkäufe ihrer Anleihen. Sie gab bekannt, dass nirgendwo sonst mehr Anstrengungen zur Reduktion von CO2-Emissionen unternommen würden und sie die höchsten Umweltstandards weltweit hätten. Man müsste also gerade in Anleihen aus Alberta investieren, wenn man einen Beitrag zum Klimaschutz leisten wolle.
Damit ist schon das Problem aufgezeigt, eine klimaverträgliche Anlagepolitik zu operationalisieren. Soll man alles, was irgendwie klimaschädlich erscheint, verkaufen bzw. ausschliessen? Das würde für den Verkauf von Anleihen aus Alberta sprechen. Oder soll man Anleihen kaufen, um damit Projekte zu finanzieren, die einen besonders grossen Beitrag zur zukünftigen Reduktion von CO2-Emissionen leisten? Das würde für den Kauf von Anleihen aus Alberta sprechen, weil CO2-Emissionen dort durch klimafreundliche Investitionen besonders stark reduziert werden. Es ist einfach, eine klimaverträgliche Anlagepolitik zu fordern, aber der Teufel liegt im Detail der Umsetzung.
Einige Vorschläge gehen dahin, die Zentralbanken zu verpflichten, nur noch in «grüne Obligationen» oder «grüne Aktien» zu investieren. Doch was sind «grüne Wertpapiere»? Das Bundesfinanzministerium in Deutschland weiss es offenbar. Es will in der zweiten Jahreshälfte 2020 erste grüne Anleihen zur Finanzierung nachhaltiger Projekte herausgeben. Die Einnahmen sollen dann in Aktivitäten rund um den Umwelt- und Klimaschutz fliessen. Die Zentralbank könnte dann einfach die vom Finanzministerium als «grün» eingestuften Anleihen kaufen und müsste sich selbst keine Gedanken mehr dazu machen, was «grün» wirklich bedeutet.
Mehr Bürokratie statt mehr Klimaschutz
Wirklich befriedigend ist das aber auch nicht. Es läuft auf eine bevorzugte Behandlung bestimmter Projekte hinaus, die relativ willkürlich mit dem Label «grün» versehen wurden. Die EZB unter Christiane Lagarde wartet deshalb auf eine für die ganze EU gültige Definition des Begriffes «grüne Anlagen». Was das heisst, kann man erahnen, wenn man den Report «Defining ‹green› in the context of green finance» der Europäischen Kommission aus dem Jahr 2017 liest. Dort werden individuelle Marktstandards/Labels zur Festlegung detaillierter Anforderungen verlangt.
Dazu müsste wohl eine neue Agentur gegründet werden, die für alle Euroländer sämtliche Wertpapiere nach einem umfangreichen Kriterienkatalog auf Klimaverträglichkeit überprüft. Emittenten, welche diese Überprüfung bestehen, bekommen dann das Label «klimaverträglich», und ihre Wertpapiere dürfen von der EZB gekauft werden.
Die Forderung nach grünen Anlagen führt so mit grosser Wahrscheinlichkeit zu mehr Bürokratie, aber mit geringer Wahrscheinlichkeit zu mehr Klimaschutz. Die meisten Wertpapiere lassen sich weder eindeutig als klimafreundlich noch als eindeutig klimaschädlich einstufen. Unterteilungen des Anlageuniversums in «grün» und «nicht grün» werden der Realität nicht gerecht. Also sollten sich Zentralbanken bei ihrer Anlagepolitik auch nicht an solchen Unterteilungen orientieren.
31 Kommentare zu «Sollen Zentralbanken Klimapolitik betreiben?»
Schwierig heisst es geht. Die einfachen Sachen sind ja schon erledigt. Der Nobelpreis für die Relativitätstheorie ist ja schon vergeben. Jetzt wird es eben etwas anspruchsvoller…
Herr Professor, ihre Antwort lautet, die Lösung muss von Konsumenten Seite kommen. Das ist noch absurder zu erwarten als die nicht präzise lösbare Aufgabe den Notenbanken und Geschäftbanken anzuvertrauen.
Werden wegen Feinstaub Krebs Gefahr weniger Bremsen gekauft oder gar in deren Produzenten weniger investiert? Oder werden Fracking Unternehmen abgestraft obschon man weiss dass das Grundwasser vergiftet wird? Etc.
Die Notenbanken sollen klimafreundlich investieren, und auch nicht dort, wo Menschenrechte verletzt werden, genderneutral ist auch wichtig, ganz generell sollen die Gutes tun mit dem Geld: Die sollen es also gar nicht investieren, die sollen es verwenden um Gutes zu tun, verlangen solche Ansätze. Aber es ist Aufgabe der Politik zu entscheiden, wo Geld investiert wird, um Gutes zu tun. Weil man dazu definieren muss, was anzustreben ist, ausserhalb von Geldpolitik. Diese Kompetenz der Notenbank zu übertragen, halte ich für grundfalsch. Ausserdem muss eine Zentralbank manchmal auch devestieren, den Guten die Kredite dann künden, so entstehen unweigerlich Zielkonflikte.
Niemand braucht dringender eine Exit Strategie als eine Notenbank, da die Notenbank nicht primär an der Investition interessiert ist, sondern irgendwo Mittel parken muss. Darum investieren Notenbanken auch riesige Summen in Devisenmärkten, da sie dort jederzeit wieder schnell viel verkaufen können: Das sind schon ziemliche heftige Zahlen in diesen Notenbankbilanzen, für die meisten Märkte. Ich glaube, die SNB könnte den gesamten SMI kaufen, die Bilanzsumme der SNB und die Marktkapitalisierung sind etwa gleich hoch. Die haben Mühe Orte zu finden, wo sie mit so viel Kohle hin können und auch rasch wieder weg.
Das mit dem Devestieren wird so oder so schwierig, wenn nicht gar unmöglich. Die SNB, die EZB und die Fed haben alle das selbe Problem und kommen bereits jetzt nicht mehr wirklich aus dem selbst gegrabenen Loch.
IIRC wurde bereits als Leutwiler Präsi war, vor allem aber in den 90ern, gefordert dass die SNB (IIRC in der CH) zu investieren habe statt Gold zu horten. Die Grundlage für die heutigen Probleme sind recht alt.
Die FED und die EZB haben ein anderes Problem als die SNB: Die FED hat eine Menge US Treasuries in ihren Aktiven, die EZB EUR-Staatsanleihen. Deren Aktiven sind im Inland. Die SNB hat ihre Aktiven im Ausland, direkt tut es der Schweiz nicht weh, wenn die Nati devestiert, tut es anderen weh: Der Schweiz nur, falls deswegen der CHF übertrieben steigt, aber dann muss sie nicht verkaufen.
Dieses One Trillion Trees Projekt wäre doch die Gelegenheit neben den „bösen“ CO2 Zertfikaten noch „gute“ Waldzertifikate zu emittieren, immerhin ist Wald etwas das wächst und produktiv dazu dient CO2 resp. Kohlenstoff zu binden.
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Man könnte Waldzertfikate sogar noch mit einer kleinen CO2 Reduktions Dividende ausstatten (bezahlt aus den CO2 Zertifikaten und/oder CO2 Abgaben) und gut reguliert als mündelsichere Anlagen handelbar machen nach einer gewissen Sperrfrist (der Wald muss ja zuerste mal etwas wachsen). Auch für Rückerstattungen als Belohnung für eine CO2-arme Lebensweise könnte man solche Waldzertifikate einsetzen, finanziert eben aus CO2 Zertifikaten und CO2 Abgaben.
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Dann würden die Menschen mal was konkretes sehen, wenn überall aufgeforstet würde!
In ihrer Position sollte es Frau Lagarde möglich sein, sich eine richtig sitzende Zahnprothese zu beschaffen.
Wie soll ein(e) Notenbankchef*in denn mit richtig sitzender Zahnprothese noch schräg in die Kameras grinsen und gerade hinaus Halbwahrheiten erzählen???
Hahaha, das ist vielleicht der wichtigste Aspekt dieses Artikels.
Ja, auch die Noten- und Zentralbanken können Klimapolitik betreiben, indem sie z. B. so vorgehen, wie die Riksbank. Meines Wissens nach sogar die Pensionsfonds eines skandinavischen Landes, ich glaube, Norwegen, von der Politik dazu verpflichtet worden, (nur noch) klimafreundlich zu investieren. Im Fondsbereich wird z. Z. versucht, entsprechend bindende Standards zu etblieren: ESG (Environmental, Social and Governance factors) heisst hier der am weitesten verbreitete, aber noch private Standard. Wenn die ersten Unternehmen Mühe haben- irgendwann, in (ferner) Zukunft, deswegen Kapital aufzunehmen, ist das Ziel erreicht.
Auffallend bei Hrn. Binswanger ist, dass am Schluss seiner Ausführungen eigentlich immer Nichts bleibt. Man kann nichts tun, man muss nichts tun, alles ist sinnlos und darum lässt man es besser so wie es ist.
Das finde ich für den Inhaber einer solchen Position doch ein ziemliches Armutszeugnis. Vergleicht man z.B. die neuesten Statements von Hrn. Stiglitz damit, dann scheint der wesentlich Ältere doch noch einiges mehr an Schwung und Inspiration zu besitzen und zudem wesentlich motivierter zu sein über Bekanntes und Beschauliches hinauszugehen, das bei der Lösung dieses dringenden Problems nun eben nicht mehr hilfreich ist oder sogar kontraproduktiv wirkt.
Der Verfasser verfolgt die These, welche z.B. sich auch Ärzte angeeignet haben, nämlich in erster Linie sicherzustellen, dass kein Schaden erzeugt wird. Wenn das Resultat ungewiss ist, die Risiken von unvorhersehbaren negativen Konsequenzen den unmittelbaren Nutzen nicht rechtfertigen, so ist es vorteilhaft, nichts zu tun und abzuwarten bis die Situation klarer zum Ausdruck kommt. Im heutigen Umfeld des hohen prinzipienfreien Aktivismus und der Fokussierung auf einzig kurzfristige Vorteile ist solches Gedankengut auch bei Ökonomen, welche es eigentlich besser wissen müssten, tatsächlich nicht mehr oft zu finden.
Ach wie bescheuert, sich auf kurzfriste Vorteile zu konzentrieren, wenn man langfristige Nachteile haben kann.
Sie haben Ihre Wettschulden bei mir nicht bezahlt, vor etwa 10 Jahren einmal einen kleinen Vorteil, und jetzt nehme ich alle ihre Kommentare auseinander, stelle Dich bloss und lasse dich gnadenlos den langfristigen Nachteil des bekannten Ehrlosigkeit erfahren.
Sie scheinen nicht nur ein Problem zu haben, zwischen dem formellen „Sie“ und dem vertraulichen „Du“ (Dich) zu unterscheiden?
Am liebsten wär‘ mir das aus der Mode gekommene „er“: Er kann mich im… (Götz von Goethe)
Das „Du“ ist nicht nur vertraulich, ist man mit jemandem nicht vertraut, und sagt dennoch Du, wertet man den ab mit dem Du:
Aber er kann halt kein Deutsch, der Huber, und ohne Sprache halt auch nicht denken.
Du hast Prinzipien, bist stolz darauf, ein Prinzipienreiter zu sein, es ist wegen dem Prinzip: Wer keine Argumente hat, braucht Prinzipien:
Warum ist es schlecht was die alle
machen? Huber: Aus Prinzip! Es ist gegen das Prinzip! Die haben keine Prinzipien, diese dummen Wissenschaftler.
Deine Weisheit reicht nicht mal für einen Glückskeks
Der Verfasser dieses Artikels ist ein Ökonom oder Wirtschaftswissenschaftler.
Aus Prinzip werden A… Löcher als solche behandelt.
„Wenn das Resultat ungewiss ist, die Risiken von unvorhersehbaren negativen Konsequenzen den unmittelbaren Nutzen nicht rechtfertigen, so ist es vorteilhaft, nichts zu tun und abzuwarten bis die Situation klarer zum Ausdruck kommt. “
Das Resultat ist immer ungewiss, ausser Sie kennen die Zukunft, aber dann würde diese nicht von Entscheidungen abhängen, sie wäre ja gewiss, unbeeinflussbar, im grossen Buch vorgeschrieben, Inshallah!
Sie verstehen nicht, dass „nicht handeln“ auch handeln ist: Wenn wir nichts machen gegen den Klimawandel, machen wir etwas für den Klimawandel, wir befeuern diesen: Man kann nicht nichts machen, wenn man eine Verantwortung trägt, ist Unterlassen auch eine Form von Handeln.
Die Zentralbank handelt nicht nur, wenn sie Zinsen erhöht oder senkt, sie handelt auch, wenn sie die Zinsen lässt wie sie sind:
Damit entlarvt sich die gesamte Dummheit ihrer Verurteilung des angeblichen Aktivismus.
„die Risiken von unvorhersehbaren negativen Konsequenzen den unmittelbaren Nutzen nicht rechtfertigen“
Man ist er doof, er will unvorhersehbares abwägen. Also etwa: Es ist unvorsebar, aber aus P4rinzip ist es ganz schlimm, das unvorhersehbare, viel schlimmer als das aus Prinzip vorhersehbare Ergebnis, wenn man nicht handelt.
Gibt es auch unvorhersehbare positive Konsequenzen? Sollten diese nicht auch bei der Abwägung berücksichtigt werden? Alleine das Orientieren auf unvorhersehbare negativen Konsequenzen scheint mir nicht nur unmöglich, sondern selbst wenn es möglich wäre, noch immer falsch: Konsequenter müsste er, der Huber, verlangen, Entscheide an deren unvorhersehbaren Konsequenzen zu beurteilen: Das ist wirklich schlau von dem Huber, er ist der Schlaueste von Allen, weil er sich an Prinzipien hält.
Das Unterscheidet eben die guten Ökonomen, wie den Huber, von den doofen, z.B. in den Zentralbanken, Universitäten etc: Die Guten sehen auch das Unvorsehbare vorher.
Das Grundproblem scheint mir, dass Zentralbanken, deren Hauptaufgabe eigentlich die Preisstabilität ist, überhaupt so massiv im Aktienmarkt tätig sein müssen und dadurch zu einer Anlagepolitik gezwungen werden. Um Klimapolitik zu betreiben sind Zentralbanken tatsächlich der falsche Ort, das sollte im Rahmen eines Staatsfond erfolgen.
Es gibt seit mindestens 30 Jahren diverse ökologische Anlagefonds bei praktisch allen Banken der Schweiz und auch diverse andere Länder, die es geschafft haben, Kriterienkataloge zu definieren, nach denen sie Anlageentscheide treffen. Je nach Bank und Fonds sind die Umweltstandards höher oder tiefer, aber sie werden angewendet, meiner Einschätzung nach erfolgreich. Ich habe deshalb Mühe dem Autor hier zu glauben, dass es analog für Zentralbanken nicht möglich sein soll, klimaverträgliche Anlageentscheidungen zu treffen.
Die Verdummung und Hysterie bzgl. dem sogenannten Klimaschutz nimmt immer groteskere Formen an.
Todd: Verdummung und Wohlstandsverlusthysterie suchen Sie am besten in Ihren Kreisen Todd. Dort werden Sie sicher massenhaft fündig!
Wir können es uns längs wie weniger leisten auch noch auf die Befindlichkeiten von Mitlebewesen wie Ihnen einzugehen.
Hahaha, wir stehen vor der Apokalypse und alles bis hin zu meinem Dackel Bello hat sich dem Diktat der Fanatiker unterzuordnen! Er frisst nur noch Fleisch und beisst nicht mehr ins Gras, welches produktiv dazu dient CO2 resp. Kohlenstoff zu binden.
Mit dieser Sichtweise hat die Menschheit seine Erfahrungen.
‚Sollen Zentralbanken Klimapolitik betreiben?‘
Wie betreiben Banken Politik? Die Frage lässt mich völlig ratlos zurück. Immer deutlicher kristallisieren sich zwei völlig voneinander unabhängige Versionen von Deutsch heraus. Eine gemeinsame gibt es scheinbar nicht mehr.
Banken vergeben Kredite an „Ausgewählte“ Kunden. .
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Im ungedeckten Fiat-Mony Geldsystem Schöpfen BANKEN geld aus dem Nichtst und bezahlen auch die Schulden mit selbstgeschöpftem Geld.
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Weshalb sich das Finanzsystem jeglicher politischen Kontrolle entzieht, versteht ein an Demokratie glaubender Bürger nicht.
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Eine Monetative legitimierte und steuerte diese unendliche, leistungslose Kreditvergabe (=Makrversagen) durch eine demokratische Bestimmung. Dann wäre es auch möglich, ökologische Projekte zu fördern und die Diskontierung der Zunkunft zu bremsen.