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Das Wichtigste in Kürze
- Joan Didion war als Journalistin und Schrisftstellerin tätig.
- Sie beschrieb das Leben an der amerikanischen Westküste und die Hippie-Kultur.
- Nun ist die Autorin ihrer Parkinson-Erkrankung erlegen.
Jahrzehntelang hat Joan Didion das Leben an der US-Westküste beschrieben. Aber ihr bekanntestes Buch wurde die persönliche Verarbeitung des plötzlichen Todes ihres Ehemannes.
Die US-Schriftstellerin starb im Alter von 87 Jahren in New York an den Folgen einer Parkinson-Erkrankung. Das bestätigte ihr Verlag Knopf Doubleday der Deutschen Presse-Agentur. Viele würdigten ihr Werk und trauerten um die Autorin.
«Amerika hat heute eine seiner grössten Geschichtenerzählerinnen verloren. Wir werden dich vermissen, Joan Didion», schrieb US-Schauspielerin Lynda Carter (70) auf Twitter.
Die Journalistin Maria Shriver würdigte Didion als «Legende», die durch ihre Werke so vielen Menschen geholfen habe.
Joan Didion hatte sich in den 1960er und 1970er Jahren als Journalistin einen Namen gemacht. Sie erlangte zudem mit Romanen über das Leben und die Hippie-Kultur in Kalifornien Berühmtheit.
2005 erschien der spätere Bestseller «Das Jahr des magischen Denkens». Darin verarbeitete sie den plötzlichen Tod ihres Ehemannes John Dunne. Mit ihm zusammen hatte sie auch 1976 das Drehbuch für «A Star is Born» geschrieben. Dieses wurde vor wenigen Jahren in einer Neuverfilmung mit Lady Gaga und Bradley Cooper ein Kinohit.
Joan Didion habe «Millionen Menschen beeinflusst»
«Joan war eine brillante Beobachterin und Zuhörerin, die weise und subtil Wahrheiten über unsere Gegenwart und Zukunft verkündet hat.» Das teilte die Lektorin Shelley Wanger mit. «Ihr Schreiben ist zeitlos und kraftvoll und ihre Prosa hat Millionen Menschen beeinflusst. Wir werden ihren Tod betrauern, aber ihr Leben feiern.»
US-Schauspielerin Jessica Chastain schrieb auf Twitter, dass sie die Autorin heute feiern würde. Dazu verlinkte sie Auszüge aus einer Rede Didions vor Studenten im Jahr 1975.
Der kalifornische Gouverneur Gavin Newsom würdigte die 1934 in Sacramento geborene Autorin als einflussreiche «Pionierin» einer neuen Journalismusbewegung der 1960er. «Sie war einzigartig in ihrer Kapazität, über Leben, Verlust, Liebe und Gesellschaft zu schreiben.» Das hiess es in der Mitteilung des Politikers.