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Geschrieben von Berater
- Jun 14, 2013
Bei Krediten hat man mit unterschiedlichen Schlagworten zu tun. Auf einer Seite gibt es den Kreditnehmer, der auf der Suche nach einem Darlehen ist. Auf der anderen Seite steht der Kreditgeber, der seine Finanzmittel den Kreditnehmer unter bestimmten Voraussetzungen verleiht. Zu weiteren bedeutenden Schlüsselworten aus diesem Bereich gehören Kreditor und Debitor.
Kreditor – der Gläubiger von Forderungen
Aus unterschiedlichen Leistungen oder Lieferungen entstehen bestimmte Forderungen. Der Gläubiger von solchen Forderungen ist dabei der Kreditor. Der Begriff „Kreditor“ leitet sich vom Lateinischen „credere“ ab, was „anvertrauen“ oder „glauben“ bedeutet. Der Kreditor taucht also als Dienstleister oder Lieferant auf. Deshalb trägt er auch alle Risiken des Kreditgebers. Das Risiko beruht darauf, dass Gegenstände (meistens Finanzmittel), die der Kreditor verleihen hat, zu einem späteren Punkt, nur teilweise oder gar nicht rückgegeben werden können. In einer Kreditorenbuchhaltung werden dann alle diese Risiken gelistet und überwacht. In der Praxis sind Kreditoren Unternehmen oder Einzelpersonen, die andere Unternehmen oder Einzelpersonen mit Waren oder Leistungen beliefern. Die Abnehmer zahlen dabei nicht gleich sofort, was zu Entstehung einer Förderung beiträgt. Der Kreditor kann den Abnehmern gewisse Kreditorenlimite einräumen. Zu diesen Limiten kann der Kreditor dann die Waren oder Leistungen gegen „offene Rechnung“ liefern. In dem Bankwesen wird der Begriff im Hinblick auf eine Bank verwendet. Als „Ware“ oder „Leistung“ wird dann Geld genannt, das in Form eines Darlehens oder Kredits den Abnehmern gewährt wird.
Debitor – der Schuldner von Forderungen
Der Abnehmer von Leistungen oder Waren des Kreditoren ist der Debitor. Der Begriff „Debitor“ leitet sich vom Lateinischen „debere“ ab und bedeutet „schulden“. In diesem Verhältnis taucht der Debitor also als Schuldner der Forderungen eines Kreditoren auf. Debitoren können natürliche oder juristische Personen sowie Unternehmen sein. In der Praxis ist der Debitor eine Einzelperson oder ein Unternehmen, das von einem Lieferanten (Kreditor) bestimmte Waren oder Dienstleistungen bezieht. Diese bezahlt er nicht sofort, was zur Entstehung einer Verbindlichkeit gegenüber den Kreditoren führt. Ers nach vollständiger Bezahlung dieser offenen Rechnung tritt man also aus der Rolle des Debitoren aus. Der Begriff des Debitoren wird auch in dem Bankwesen verwendet. Er beschreibt die Rolle und Position einer Einzelperson oder eines Unternehmens, die von einer Bank (Kreditor) die Waren oder Leistungen in Form von Gelddarlehen zu bestimmten Konditionen erhält.