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Für die Bierherstellung wird spezielle Braugerste verwendet. Die Braugerste wird in einem ersten Schritt vom Mälzer «vermälzt», wodurch wertgebende Inhaltsstoffe wie Kohlenhydrate, Eiweiss und Vitamine aufgeschlossen werden.
Die Mälzung ist ein technisch kontrollierter Keimungsprozess, bei dem ausserdem wichtige Enzyme aktiviert und gebildet werden. Diese Enzyme werden in der Bierherstellung genutzt, um die vorhandenen Kohlenhydrate in einzelne, vergärbare Zucker abzubauen.
Für helle Lagerbiere werden hauptsächlich helle Gerstenmalze verwendet. Für das Feldschlösschen Dunkel verwenden wir zudem ein sehr dunkles, stark geröstetes Spezialmalz, wodurch dieses Bier seine typische dunkle Farbe und den malzaromatischen Geschmack erhält.
Hopfen ist eine zweihäusige, mehrjährige Kletterpflanze und gehört zur Familie der Hanfgewächse. «Zweihäusig», bedeutet, dass sich an einer Pflanze nur weibliche oder männliche Blüten befinden.
Nur die weiblichen Blüten bilden die für den Brauer wertvollen Dolden, welche aus Stiel und Blättern bestehen. An der Unterseite befinden sich kleine, klebrige, gelbe Kügelchen, Lupulin genannt. Lupulin ist die wichtigste Substanz des Hopfens und beinhaltet die Bitter- und Aromastoffe, welche dem Bier sein typisches Hopfenaroma verleihen.
Die Anforderungen an das Brauwasser sind in der Trinkwasserverordnung definiert. In den meisten Fällen stellt der Brauer jedoch höhere Anforderungen an sein Brauwasser. Feldschlösschen nutzt zur Wasserversorgung der Brauerei in Rheinfelden verschiedene Quellbohrungen, welche die Qualität «Natürlicher Mineralwässer» besitzen und laufend durch externe und interne Fachspezialisten überwacht werden. Diese Wässer sind durch eine grosse Bodenschicht von rund 200 Metern vor Zivilisationseinflüssen geschützt. Die Altersbestimmung der Mischung der Wässer hat ergeben, dass diese eine mittlere Verweilzeit von ca. 550–700 Jahre aufweisen.