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Die wohl effektivste Vorbereitung besteht aus einer systematischen Analyse der Geschäftsprozesse, um daraus eine Strategie und Massnahmen abzuleiten, damit bei einem Unterbruch der Stromversorgung rasch gehandelt werden kann, d.h. das Erstellen eines sogenannten betrieblichen Kontinuitätsmanagements (Business Continuity Management, BCM). Damit bereiten Sie Ihren Betrieb oder Ihr Unternehmen auch auf andere Gefahren vor.
Durch vier einfache Schritte erstellen Sie Ihr individuelles BCM:
- Geschäftsprozesse analysieren: Identifizieren Sie Ihre kritischen Geschäftsprozesse, deren Ausfall oder Störung hohe Schäden verursacht. Dazu analysieren Sie die notwendigen Arbeitsschritte und deren zwingende Abfolge. Legen Sie fest, wie lange diese kritischen Geschäftsprozesse maximal ausfallen dürfen.
- Schutzziele definieren: Bestimmen Sie die Geschäftsaktivitäten und -prozesse, die bei einem Unterbruch der Stromzufuhr weitergeführt werden müssen und entscheiden über deren Priorität.
- Massnahmen erarbeiten: Definieren Sie die notwendigen Massnahmen, mit denen Sie auf den Ausfall kritischer Geschäftsprozesse reagieren können, um die Auswirkungen eines Stromunterbruchs oder einer Strommangellage zu minimieren.
- Massnahmen überprüfen: Testen Sie die Wirksamkeit der definierten Massnahmen.
Sie sollten diese Schritte periodisch wiederholen und falls nötig anpassen. Wir empfehlen eine Wiederholung mindestens alle vier Jahre. Die Investition in ein BCM lohnt sich: Es hilft Ihnen, Ihre Geschäftsprozesse und Versorgungsketten ganzheitlich zu betrachten und so jederzeit die wichtigsten Geschäfts- und Produktionsprozesse zu überblicken, sodass Sie schnell und flexibel auf unerwartete Entwicklungen reagieren können. Weitere Informationen zum Thema BCM finden Sie im BCM-Ratgeber auf dieser Webseite.