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Nach den Festlichkeiten in Cusco besuchten wir das Sacred Valley im Nordwesten von Cusco. Wir wurden überwältigt von den verschiedenen Inka Stätten in diesem „Valle Sagrado“. Die unglaubliche Arbeitsleistung die der Aufbau solcher präzise ineinander übergehenden Mauern aus grossen Steinblöcken bedarf, ist unvorstellbar. Die Dimensionen dieser verschiedenen Anlagen ist sehr ausgedehnt und man fühlt die Geschichtsträchtigkeit dieser Orte.
Wir besuchten die Inkakultstätten Chinchero, Pisaq, Moray sowie die Anlagen in Ollantaytambo.
Die Ruinen von Chinchero lagen auf dem Weg von Cusco nach Urumba auf einem Hügel und bestanden aus einer grossen Anlage aus Terrassen. Auf dem Hauptplatz hatten die Spanier einer Kirche gebaut, welche jedoch nicht ansatzweise die Baukunst der Inkas zu imitieren vermochte. Die Anlage war gesäumt von Steinartefakten und Waka’s welche an steinerne Throne erinnern. Etwas weiter des Weges war noch eine Inkafestung an einen Berghang gebaut, welche mit einer atemberaubenden Aussicht auf die hohen Anden hervorstach.
Pisaq war eine grossangelegte Anlage mit mehreren Zentren und verbindenden Terrassenbauten. Eindrücklich war ein wunderschön angelegter Brunnen der Inkas sowie ein Heiliger Stein, an welchem die Inkas dachten, die Sonne sei daran angebunden. Diese Vorstellung fanden wir sehr härzig.
Die Anlage in Moray bestand aus kreisrunden und konzentrischen Terrassenbauten. Es wird vermutet, dass diese Anlage eine agronomische Versuchsanlage der Inkas war. Die Terrassen weisen verschiedenen Mikroklimate auf und es konnten verschiedene Getreidearten für verschiedene Klimas angezogen werden. Neben dieser Anlage gab es noch Salzterrassen, wo seit der Inkazeit bis heute Salz gewonnen wird. Das Farbenspiel in diesen Salzterrassen war sehr eindrücklich.
Als weitere Reiseetappe folgte der Ort Ollantaytambo, in welchem am Tag unserer Ankunft ebenfalls ein Initi Raymi Festival stattfand. Dieses Festival findet eine Woche nach Cusco statt und war wesentlich weniger touristisch aufgebaut. Wir genossen das Festival in den Inkaruinen von Ollantaytambo und die aufgekratzte Stimmung im Dörfchen.