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Bedeutung des Indikators
In einer Nachhaltigen Entwicklung sollen alle Bevölkerungsgruppen am wirtschaftlichen, sozialen, kulturellen und politischen Leben teilhaben (Prinzip 4c) und die materiellen Grundbedürfnisse der Individuen langfristig sichergestellt werden (Prinzip 2a). In diesem Sinne ist insbesondere das System der sozialen Sicherheit, welches die gesamte Bevölkerung vor den wichtigsten Risiken schützt, zu gewährleisten und langfristig zu finanzieren. Individuelle und gesellschaftliche Bedürfnisse sollen überdies durch wirtschaftliches Handeln effektiv und effizient befriedigt werden. Das Eigeninteresse wird dabei auch in den Dienst des Gemeinwohls gestellt, damit das Wohlergehen der derzeitigen und künftigen Bevölkerung gesichert ist (Prinzip 8). Das System der sozialen Sicherheit in der Schweiz besteht aus verschiedenen Sozialleistungen, die verschiedene Bedürfnisse abdecken und die Haushalte und Einzelpersonen vor den wichtigsten Risiken schützen, zum Beispiel im Alter, bei Krankheit, Invalidität, Mutterschaft oder Arbeitslosigkeit. Im Sinne der Nachhaltigen Entwicklung wird die Deckung der sozialen Risiken angestrebt unter Berücksichtigung der Leistungskraft der Volkswirtschaft.
Der Indikator zeigt die Gesamtausgaben von öffentlichen und privaten Institutionen für die soziale Sicherheit in Prozent des Bruttoinlandprodukts (BIP). Die Gesamtausgaben für die soziale Sicherheit bestehen aus den Sozialleistungen, Verwaltungskosten und übrigen Ausgaben.
Relevante Prinzipien der Nachhaltigen Entwicklung: 2a Bedürfnisdeckung, 4c Integration Benachteiligter, 8 Wirtschaftsordnung im Dienste des Gemeinwohls.