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I. M. Pei ist tot
Der chinesisch-amerikanische Architekt I. M. Pei ist im Alter von 102 Jahren gestorben. Der Pritzkerpreisträger aus dem Jahr 1983 wurde in Europa vor allem durch die Louvre-Pyramide in Paris bekannt.
I. M. Pei, 1917 im chinesischen Guangzhou geboren, wuchs in Hongkong, Schanghai und Suzhou auf. Mit 18 Jahren ging er in die USA, um am MIT und in Harvard Architektur zu studieren. Seine Lehrer waren unter anderen Walter Gropius und Marcel Breuer. Zu seinen wichtigsten Bauten zählen der Erweiterungsbau der National Gallery of Art in Washington D.C, erbaut zwischen 1968 und 1978, der Bank of China-Tower in Hongkong (1982 bis 1990), das 2003 eröffnete Deutsche Historische Museum in Berlin und die Erweiterung des Grand Louvre in Paris mit der Glaspyramide im Innenhof. 1983 wurde Pei mit dem Pritzkerpreis ausgezeichnet.