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In der stark frequentierten, möblierten Empfangshalle eines Wohnheims wurden vier aufeinander bezogene, minimalistische Arbeiten kontrapunktisch als Ruhepole installiert.
Für die Bearbeitung der Skulptur, der Zeichnung, des Gemäldes und des Reliefs hat sich die Künstlerin jeweils an eine einschränkende Bedingung gehalten:
Nur eine einzelne Handbewegung oder ein einzelner Arbeitsablauf wurde repetitiv ausgeführt, sodass bereits im Entstehungsprozess der Werke, im einfachen, fast meditativen Ab- bzw. Auftragen des Materials die intendierte Reduktion und beruhigende Wirkung spür- (und hörbar) wurde.
So wurde ein sehr harter, widerständiger Nero-Impala-Granit durch rhythmisches Schlagen des Fäustels auf einen Spitzmeissel zu einer kompakten Stele geformt, die zum Berühren einlädt. Die Bleistiftzeichnung auf Holz setzt sich aus neben- und übereinandergesetzten kurzen Bleistiftstrichen zusammen.
Amorphe Farbflächen in Rot und Schwarz überlagern sich auf dem Gemälde, während die auf ein Brett aufgetragene Farbe des Reliefs mit ausschliesslich waagrechten Schnitzmesserschnitten ganz oder teilweise wieder abgeschält wurde.