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Unter Klima versteht man den Durchschnitt von meterologischen Vorgängen über mindestens 30 Jahre an einem bestimmten Ort.
Klimakompensation ist ein Instrument zum Klimaschutz, bei dem verursachte Treibhausgase-Ausstösse durch Einsparungen beim Treibhausgas-Ausstoss oder Speicherung von CO2 (durch Wälder, Aufforstung) anderorts wieder ausgeglichen wird. Der Netto Treibhausgasausstoss bleibt gleich. In der Praxis erlaubt die Klimakompensation nicht vermeidbare Treibhausgas-Emissionen durch die Finanzierung von Klimaschutzprojekten an anderer Stelle auszugleichen. Für die Atmosphäre spielt es keine Rolle, wo auf der Erde CO2 emitiert und wo dieses wieder eingespart wird.
Ein Klimaschutzprojekt spart Treibhausgase ein, indem z.B. fossile Energieträger durch erneuerbare Energieträger substituiert werden. Dies geschieht, wenn z.B. ein Kohlekraftwerk zur Stromerzeugung durch ein en Windkraftpark ersetzt wird. Der Mechanismus hat seinen Ursprung aus dem Kyoto-Protokoll zur Reduktion von Treibhausgasen und ist ein Instrument für effektive Klimakompensation. Die gängigsten Klimaschutzprojekte sind dauerhafte CO2-Senken, welche durch Aufforstung erreicht werden oder Projekte in erneuerbaren Energien (Windkraftanlagen, Solaranlagen, Wasserkraftprojekte).
Das Klimasystem setzt sich aus verschiedenen Untersystemen zusammen, welche miteinander in einer Wechselwirkung stehen. Das Klimasystem besteht aus fünf Hauptkomponenten: der Atmosphäre, der Hydrosphäre (Ozeane, Flüsse, Seen), der Kryosphäre (Eis und Schnee), der Biosphäre (auf dem Land und im Ozean) sowie der Pedosphäre und Lithosphäre (Böden und festes Gestein). Das Klimasystem verändert sich von Zeit zu Zeit. Dies kann durch äussere Ursachen (Vulkanausbruch) oder die eigene, innere Dynamik erfolgen.
Die Klimatologie ist eine Wissenschaft folgender Fachgebiete: Meterologie, Geographie, Geologie, Ozeanographie und Physik. Sie erforscht die Gesetzesmässigkeit des Klimas.
Kohlendioxid-Konzentration bezeichnet die Konzentration von Kohlendioxid in der Atmosphäre. Die Kohlendioxid-Konzentration wird in ppm (parts per million) gemessen.
Verschiedene Unternehmen betätigen sich als Dienstleister auf dem freiwilligen Markt und bieten die Neutralisierung von Produkten, Prozessen, Dienstleistungen, Unternehmen und Events an. Produkte, Prozesse oder Unternehmen, deren Emissionen vollständig kompensiert sind, werden als klimafreundlich oder klimaneutral bezeichnet. In Europa sind vor allem Unternehmen die Nachfragetreiber von Kompensationen, welche entweder den CO2-Fussabdruck des gesamten Unternehmens, einzelner Produkte oder Prozesse wie Dienstreisen oder Fuhrparks ausgleichen.
Kyoto-Protokoll (Protokoll von Kyoto zum Rahmenübereinkommen der Vereinten Nationen über Klimaänderungen)
Das Kyoto-Protokoll legte 1997 erstmals völkerrechtlich verbindliche Zielwerte für den Ausstoss von Treibhausgasen in Industrieländern fest und wurde bis 2011 von 191 Staaten sowie der Europäischen Union ratifiziert. Der Vertrag sieht eine jährliche Reduktion des Treibhausgas-Ausstosses der Industrieländer von 5,2 Prozent gegenüber dem Stand von 1990 vor (erste Verpflichtungsperiode: 2008-2012). Die Vereinigten Staaten von Amerika haben das Protokoll abgelehnt, im Dezember 2011 kündigte Kanada den Ausstieg an bzw. kündigte das Kyoto-Protokoll. In der Schlussfassung sieht das Kyoto-Protokoll (2002) mehrere flexible Mechanismen vor, diese beinhalten:
Emissionsrechtehandel (Emissions Trading)
Joint Implementation (JI)
Clean Development Mechanism (CDM)