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Anfang dieses Jahres, als die COVID-19-Impfstoffe auf den Markt kamen, führte Facebook neue Richtlinien zur Zensur von „Fehlinformationen“ ein.
Jetzt hat das Unternehmen die Richtlinien auf Kinder ausgeweitet, nachdem die FDA die Notfallverwendung des Pfizer-Impfstoffs für Kinder zwischen 5 und 11 Jahren genehmigt hat.
Das Unternehmen kündigte an, dass es damit beginnen wird, Nachrichten in englischer und spanischer Sprache an seine US-Nutzer zu senden, um sie daran zu erinnern, dass der Impfstoff derzeit für Kinder verfügbar ist. Die Erinnerungsmails enthalten einen Link mit Informationen über das nächstgelegene Impfzentrum.
Die aktualisierten Richtlinien für Fehlinformationen über Impfstoffe verbieten die Behauptung, dass die Impfstoffe für Kinder nicht verfügbar sind und dass die Impfstoffe nicht an Kindern getestet wurden. Das Unternehmen wird auch keine Behauptungen zulassen, dass die Impfstoffe schwere Schäden verursachen oder Kinder töten können.
Facebook wird auch keine Behauptungen zulassen, dass die Impfstoffe bei Kindern unwirksam sind, und keine Behauptungen, dass andere als die zugelassenen Impfstoffe Kinder vor dem Virus schützen können.
Facebook behauptete, dass seine Richtlinien für Fehlinformationen über Impfstoffe Teil einer Zusammenarbeit mit der WHO, dem CDC und anderen öffentlichen Gesundheitseinrichtungen sind. Das Unternehmen versprach, seine Richtlinien ständig zu aktualisieren, um mit den neuen Entwicklungen im Zusammenhang mit den Impfstoffen Schritt zu halten.
Hier ist die vollständige Verbotsliste:
- Behauptungen, dass die COVID-19-Impfstoffe für Kinder nicht existieren
- Behauptungen, der COVID-19-Impfstoff für Kinder sei nicht getestet
- Behauptungen, dass Kinder auch mit anderen Mitteln als dem COVID-19-Impfstoff gegen COVID-19 geimpft werden können
- Behauptungen, dass die COVID-19-Impfstoffe für Kinder unsicher sind
- Behauptungen, die COVID-19-Impfstoffe würden Kinder töten oder schwer schädigen
- Behauptungen, dass die COVID-19-Impfstoffe nicht wirksam sind, um Kinder vor COVID-19 zu schützen
Seit Beginn der Pandemie hat Facebook nach eigenen Angaben mehr als 20 Millionen Beiträge sowohl von der Hauptplattform als auch von Instagram entfernt.