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Im Q3/2022 ist die im Einspeisevergütungssystem (EVS) deklarierte Stromproduktion gegenüber dem Vorjahresquartal (Q3/2021) von 1’182.4 GWh auf 783.5 GWh gesunken. Dies entspricht einer Reduktion von 33%. Grund dafür sind der Ausstieg einiger Anlagen aus dem EVS sowie die Umstellung von Nettoeinspeisung auf Eigenverbrauch, um den negativen Effekt des hohen Referenz-Marktpreises (RMP) auf die Vergütung im EVS zu umgehen. Wie im letzten Quartal (Q2/2022) hat sich die Vergütung zu den Quartalen vor Q4/2021 stark verändert. Die Nettovergütung im Q3/2022 beläuft sich auf einen negativen Wert von CHF – 95.1 Mio. Die Abnahme gegenüber dem Vorjahresquartal beträgt CHF 211.5 Mio. (182%). Grund dafür ist ein aktuell sehr hoher RMP, welcher im Vergleich zum Vorquartal um fast das Doppelte angestiegen ist. Dies führt bei Anlagen in der Direktvermarktung, mit einem Vergütungssatz kleiner als dem RMP zu einer Zahlung des übersteigenden Teils an den Netzzuschlagfonds.