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Die internationale Liste von "Jazz- und Improvisationsmusikerinnen" bei Wikipedia umfasst schätzungsweise 2000 Links. Jürg Solothurnmann kannte
beim Durchsehen etwa 350. Die Spanne ihrer Geburtsjahre beginnt im späten 18. Jahrhundert und reicht bis gegen 2000.
Die ersten - Ma Rainey, Bessie Smith, Sippie Wallace, Lil Hardin Armstrong, Ethel Waters und viele mehr - waren am Anfang in der männer-dominierten Szene
fast ausschliesslich in Doppelfunktion Sängerinnen, Pianistinnen, Tänzerinnen, aber auch Komponistinnen.
Nur allmählich sind Frauen auch als andere Instrumentalistinnen und Leiterinnen in Erscheinung getreten. Welche Rollen beliess man ihnen
einst - und wie behaupten sie sich heute und wie sind ihre Strategien? Solothurnmann greift ein paar Perönlichkeiten heraus und würdigt ihr
musikalisches Format und ihren kreativen Beitrag.
Vor vier Jahren gab uns Karl Lampert eine umfassende Übersicht über das Schaffen von Fats Waller. Sonst erscheint er nur sechsmal in unseren Annalen
und unter den 515 Aufnahmen, die er zwischen 1922 und 43 machte, gibt sicherlich welche, die wir lange nicht mehr gehört haben.
BBC Records gab 34 davon in Stereo-Bearbeitung des australischen Toningenieurs Robert Parker heraus und sie machen, wie immer wenn von Fats Waller
die Rede ist, einen Riesenspass.
Vor einigen Jahren war Markus Müller bei mir zu Besuch. Als ich ihm einige Beispiele von meinen Arbeiten mit dem Sequenzer vorspielte, meinte er, das wäre
auch mal eine Idee für einen Vortrag im Jazz Circle. Leider kann er selber jetzt nicht mehr dabei sein.
Mit dem Sequenzer-Programm in meinem Keyboard kann man quasi eine "künstliche Band" kreieren.
Ich kaufte mir dieses Keyboard als Unterstützung zum üben, komponieren arrangieren, etc.
Später habe ich auch ganze Stücke eingespielt, einfach aus Freude daran, oder als "Sammlung".
Edgar Sampson war ein wichtiger Komponist und Arrangeur der Dreissigerjahre.
Er lernte ursprünglich Violine, spielte dann auch Klarinette, Altsaxofon und Baritonsaxophon. Seine hauptsächliche Bedeutung erlangte er durch
seine Kompositionen und Arrangements für das Chick Webb Orchester, sowie später für Benny Goodman. Er war einer der Steigbügelhalter für Goodman
auf seinem Weg zum "King of Swing", allerdings ohne die gebührende Anerkennung zu erhalten.
Meine Präsentation beginnt mit einer Aufnahme aus 1928 und endet mit den Aufnahmen seines eigenen Orchesters von 1956. Vorgetragen werden Beispiele
seiner Kompositionen und Arrangements sowie Werke mit seiner Mitwirkung als Instrumentalsolist. Nicht wenige der Aufnahmen sind Ohrwürmer.
Wurmgefährdeten Personen wird vom Besuch abgeraten.
Natürlich Jazz aus dem PC, es gibt Apple-Music, Youtube und viele andere Anbieter. Qualität von sehr gut bis sehr mässig. Durch alle Stilgrenzen
und sog. Stile hindurch.
Jazz ist ein weites Feld, werde versuchen, aus dem PC bzw. Smartphone einen Querschnitt vorzuführen. Auch um zu zeigen, dass nicht alles im Internet Ramsch ist.
Musikproduzent, Komponist, Jazztrompeter, Arrangeur und Bandleader. Er war der erste Afroamerikaner in der Führungsspitze eines Major-Labels.
Er wurde in breiten Kreisen als Produzent von Michael Jackson bekannt.
Der Tessiner Industrielle und Altsaxophonist Flavio Ambrosetti war einer der ersten Bebopper in unserem Land und begleitete Hazy Osterwald zum legendären
Festival International de Jazz in Paris.
Sein Sohn Franco war als Trompeter mit Auftritten im Africana so stark ausgelastet, dass er für sein Studium an der ETH Zürich kaum Zeit fand und
zum "ewigen Studenten" wurde. 1966 nahm er an einem von Friedrich Gulda in Wien organisierten Jazzwettbewerb für Musiker unter 25 Jahren teil und
gewann mit 98 von 100 Punkten - haarscharf. Zweiter wurde Randy Brecker mit 97 Punkten.
Der Basler Pianist George Gruntz und der Genfer Schlagzeuger Daniel Humair waren in der Villa der Ambrosettis häufige Gäste, und die drei spielten
auch in späteren Jahren in verschiedensten Kontexten zusammen, zum Beispiel als Co-Leader der "The Band". Die drei traten gar anstelle der Ulknudel
Nella Martinetti an einer Promotionsveranstaltung für eine Tessiner Zeitung auf.
Set 1: Johnny Griffin/Woody Shaw Quintet live in Köln
Für diesen Auftritt im Jazzclub "Subway" in Köln 1986 rekrutierte Johnny Griffin zwei "Halbschweizer", die er von vielen Europatourneen kannte,
nämlich Reggie Johnson und Alvin Queen. Ferner war der unverdient wenig bekannte Pianist John Hicks dabei. Von diesen hochkarätigen Musikern ist in
einem intimen Lokal einiges zu erwarten.
Set 2: Sonny Rollins Quintet live in Bern
Sonny Rollins besuchte mit seinem Arbeitsquintett das Jazz Festival Bern 1985 und hatte wieder einen Riesenerfolg. Zu hören und sehen sind Mark Soskin,
Keyboards, der ihn ganze 15 Jahre begleitete und seine Beeinflussung durch Pop, Rock und R&B in produktiven Rahmen steuerte; Bobby Broome,
elektrische Gitarre; Victor Bailey am elektrischen Bass und Tony Campbell am Schlagzeug.
Grossartig dargestellt von James Stewart zeigt die "Glenn Miller Story" das Leben des wohl bekanntesten Bandleaders Amerikas. Anfangs noch erfolglos und verarmt, muss
Miller seine Posaune mehr als einmal ins Pfandhaus tragen. Nur die Liebe und der Glaube seiner Frau (June Allyson) lassen ihn durchhalten. Anfang der 1940er-Jahre
hat Glenn Miller est geschafft. Er ist Star einer eigenen TV-Show, und sein unverleichlicher Sound der Inbegriff des Swing. Doch der zweite Weltkrieg naht und
das Schicksal schlägt unerbittlich zu.
Musiklegenden wie Louis Armstrong, Gene Krupa, Frances Langford und natürlich das Glenn Miller Orchester interpretieren die mitreissendn Melodien von Miller.
Unter der Regie von Anthony Mann setz der Film dem Meister des Swing ein unvergessliches Denkmal. (Aus damaliger Filmwerbung)
"Seven Lively Arts - The Sound of Jazz" gehört mit "Jazz an einem Sommerabend" vom Newport Festival 1958 zu den klassischen Jazzfilmen der 1950er Jahre.
Neben der Count Basie Band und einer Dixieland-Gruppe um Henry "Red" Allen treten die Trios von Thelonious Monk und Jimmy Giuffre auf, sowie Mr. Five by Five
und die unvergleichliche Billie Holiday.
"St. Louis Blues" ist der einzige bekannte Film mit Bessie Smith, "Jammin' the Blues" gilt als erster Hollywood-Film mit afroamerikanischen Jazzmusikern.
In einigen Schnipseln treten Louis Armstrong, Benny Goodman, Lionel Hampton, Gene Krupa, Tommy Dorsey, Ella Fitzgerald, Caterina Valente und Pierre Favre auf