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Grosses Maul; kleine Schuppen; goldbrauner oder bronzefarbener Grundton; auf der Seite und am Rücken rote, hellumrandete Tupfen und unregelmässige schwarze Flecken.
Territorialer Standfisch, wandert zur Fortpflanzung kurze Strecken aufwärts, wo er in lockerem Kies Laichgruben schlägt und die Eier ablegt; lebt räuberisch und frisst alles, was deutlich kleiner ist als er selbst.
Hauptsächlich in schnell fliessenden Gewässern, häufig auch in Fliessgewässern mit geringer Strömung zu finden. Bevorzugt kühles und sauerstoffreiches Wasser.
Mit mehreren Unterarten in ganz Europa, Vorderasien sowie an der afrikanischen Mittelmeerküste vertreten. Salmo trutta fario bewohnt den nördlichen und westlichen Teil des natürlichen Verbreitungsgebietes. In Nord- und Südamerika sowie Australien und Neuseeland eingeführt.
Am weitesten verbreitete Fischart der Schweiz. Aufgrund der grossen Bedeutung für die Angelfischerei werden überall Besatzmassnahmen in grossem Ausmass durchgeführt. Als Folge davon sind kaum noch ursprüngliche Lokalrassen vorhanden. Seit den 80er Jahren gibt es einen starken Bestandesrückgang in vielen Gewässern. Regional potenziell gefährdet.
Eine Dienstleistung des Naturmuseums St.Gallen