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- Mujinga Kambundji wird an den European Championships in Berlin 4. über 100 m.
- Alex Wilson verpasst den 100-m-Finaleinzug um einen Hundertstel.
- Auch Ajla Del Ponte, Salomé Kora und Silvan Wicki scheitern in den Halbfinals.
Mujinga Kambundji hat über 100 m eine Medaille um sechs Hundertstel verpasst. Die Bernerin hatte im Final nicht den schnellsten Start und blieb immer einen Schritt hinter den Spitzenläuferinnen.
In 11,05 kam die Bronzegewinnerin von 2016 bis auf eine Zehntelsekunde an ihren Schweizerrekord heran. Das Niveau war aber hoch: Gold gewann Dina Asher-Smith (Gb) in der Jahres-Weltbestzeit von 10,85 vor Gina Lückenkemper (De, 10,98) und Titelverteidigerin Dafne Schippers (Ho/10,99).
Das Rennen war okay, aber nicht perfekt
«Schade. Es wäre mehr möglich gewesen», sagte Kambundji. «Das ganze Rennen war okay, aber nicht perfekt.» Sie habe damit rechnen müssen, dass eine Zeit von unter 11 Sekunden für eine Medaille nötig würde 2016 hatten ihr noch 11,25 zu Bronze gereicht.
Ajla Del Ponte und Salomé Kora waren in den Halbfinals ausgeschieden. Del Ponte blieb in 11,38 um 17 Hundertstel über ihrer Bestzeit. Kora wurde in ihrem Halbfinal 6. (11,36).
Wilson verpasst Final hauchdünn
Bei den Männern belegte Alex Wilson in 10,22 den 3. Rang seines Halbfinals. Er verpasste damit die direkte Final-Qualifikation um einen Platz – und eine Qualifikation als Lucky Loser um eine Hundertstelsekunde.
«Mein Lauf war gut», hielt der Basler fest. Insbesondere mit seinem Speed auf der 2. Streckenhälfte war er zufrieden. Wilsons grosses Ziel in Berlin bilden die 200 m. Für diesen Wettkampf könne er positive Elemente mitnehmen. Silvan Wicki blieb in 10,49 chancenlos. Gold ging an den Briten Zharnel Hughes.