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An Stephen Kings Roman «11.22.63» hat sich Jonathan Demme die Filmrechte gesichert. An welchen Verfilmungen muss er sich messen?
Stephen Kings neuer Roman war noch nicht erschienen, als sich bereits ein Regisseur in Hollywood die Filmrechte daran sicherte: Jonathan Demme («Silence Of The Lambs»). Ob ihm auch mit der Verfilmung von «11.22.63» ein erstklassiger Thriller gelingen wird? Die Messlatte ist hoch, wurden Geschichten von Stephen King doch schon oft adaptiert – und das einige Male auch sehr gut.
«Carrie»
Stephen Kings Debütroman wurde 1976 verfilmt. Mit Erfolg: Der Psychothriller über ein gedemütigtes Mädchen, das seine telekinetischen Fähigkeiten einsetzt, machte nicht nur den Autor King sowie den Regisseur Brian De Palma weltberühmt, sondern auch die beiden Hauptdarsteller Sissy Spacek und John Travolta.
«Shining»
Axt du meine Güte! 1980 gelang Stanley Kubrick mit «Shining» ein atmosphärisches Meisterwerk. Ein Schriftsteller hütet mit Frau und Kind ein verlassenes Hotel. Draussen Schnee, drinnen Schnaps, Schreibmaschine und schliesslich schreckliche Wahnsinns-Szenarien. Starker Tobak! Nur Stephen King war mit der Adaption unzufrieden – weil Jack Nicholson dem heimlichen Star seines Buchs die Show stahl: dem Hotel.
«It»
Stark das Buch, bemerkenswert der TV-Film: «It» (1990) steht für das ungreifbare Böse. «Es» erzeugt Illusionen (etwa in Form eines furchterregenden Clowns) und konfrontiert seine Opfer mit deren grössten Ängsten. Auf dass den Kindern das Lachen vergehe.
«Mysery»
Kathy Bates erhielt 1990 für ihre Hammer-Rolle einen Oscar: In «Misery» spielt sie eine Krankenschwester, die ihren Lieblingsschriftsteller zuerst pflegt und dann foltert, weil er ihre Romanheldin sterben lassen will. Fesselnd, dieser Kampf um Leben und Tod.
«The Shawshank Redemption»
Ein Drama hinter Gittern: «The Shawshank Redemption» ist die bislang erfolgreichste Verfilmung einer Stephen-King-Geschichte. Regisseur Frank Darabont setzte diese Novelle über die Freundschaft zweier Häftlinge 1994 gekonnt um – und besetzte sie mit Tim Robbins und Morgan Freeman ideal.
Artikelgeschichte
Erschienen in der gedruckten TagesWoche vom 09/12/11