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Stadt Uster schliesst Rechnung 2020 mit Minus von 5,6 Millionen FrankenSchreiben Sie einen Kommentar
Der Abschluss 2020 fällt um 3,4 Millionen Franken besser aus als das Budget inklusive Nachtragskredit, wie die Stadt am Mittwoch mitteilte. Der Nachtragskredit betrug 5,9 Millionen Franken und sollte die Folgen der Corona-Pandemie bewältigen, etwa in Form von Soforthilfe. Darin enthalten sind aber auch die Kosten für das Home Office der Verwaltung oder höhere Reinigungskosten.
Die Steuererträge fielen im vergangenen Jahr mit 113,5 Millionen Franken um 7,5 Millionen besser aus als jene des Vorjahres. Allerdings lieferten nur die natürlichen Personen mehr in die Stadtkasse ab. Bei den Unternehmen nahmen die Steuereinnahmen gegenüber dem Vorjahr um 16,5 Prozent ab.
Finanzvorsteher Cla Famos (FDP) ist vorsichtig optimistisch, was die Zukunft betrifft. Erste Anzeichen liessen hoffen, dass die Impfung die gewünschte Wirkung erziele und die Massnahmen in naher Zukunft gelockert werden könnten, wird er in der Mitteilung zitiert. Wie sich das auf die Steuereinnahmen auswirke, sei aber unklar. «Eine umsichtige Ausgabenpolitik ist deshalb weiterhin notwendig».