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Diese Inschriften ehren Handlungen eines berühmten Bürgers, etwa zu Gunsten des Staates oder der Gemeinschaft. Sie befinden sich entweder auf Statuensockeln oder an Gebäuden. Sie können sehr umfangreich gestaltet sein. Sie bestehen gewöhnlich aus drei Komponenten:
- Namen (nomina), Ämter und Titel des Geehrten, wie z.B. duumvir;
- Namen der Person oder der Gemeinschaft, die die Inschrift anfertigen oder die Statue aufstellen ließ;
- Anlässe dieser Ehrenbezeugung und Angabe der Unkosten in Verbindung mit der Inschrift oder der Errichtung des Monuments.
Ehreninschriften sind auch auf öffentlichen Monumenten zu finden, um der Großzügigkeit (Evergetismus) einer Privatperson zu gedenken, die sie zu seinen Lasten errichten oder reparieren ließ. Dieser Inschriftentypus beinhaltet zwei Teile:
- Die Namen (nomina) des Spenders im Nominativ, mitunter gefolgt von seinen Titeln;
- Ein Verb oder ein Verbalsyntagma, wie F, f(ecit), P.C, p(onendum) c(uravit), manchmal begleitet von Präzisierungen zum Zustand des Monuments und zur Art der Instandsetzung.