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Gestern Morgen kontrollierte eine Patrouille der Kantonspolizei Freiburg einen Lastzug auf der A1. Es wurden zahlreiche Verstösse festgestellt, darunter eine Überladung von mehr als 3 Tonnen. Der Chauffeur wird bei der zuständigen Behörde angezeigt. Am Mittwoch, 19. Januar 2022, gegen 08:15 Uhr, bemerkte eine Patrouille der Kantonspolizei auf der A1, zwischen Domdidier und Payerne, einen Lastzug
, der auf dem Pannenstreifen angehalten hatte. Bei den ersten Kontrollen stellten die Beamten fest, dass ein Reifen des Anhängers geplatzt war, was vermutlich auf eine starke Überladung zurückzuführen war. Nach der Intervention des Abschleppdienstes wurde der Konvoi bis zum Einsatzzentrum der Gendarmerie in Domdidier eskortiert.
Dort stellten die auf Lastwagen
spezialisierten Beamten eine Überladung des Anhängers um mehr als 3 Tonnen fest (6560 kg statt der erlaubten 3500 kg). Außerdem war die Ladung, die auf Paletten gelagert war, nicht gesichert. Die Paletten hatten sich während der Fahrt bewegt und begannen über die Ränder des Anhängers hinauszuragen. Ein bis auf den Gewebeunterbau abgefahrener Reifen wurde ebenfalls entdeckt und zudem waren nicht alle Reifen für das Fahrzeug geeignet.
Der Chauffeur, ein 29-jähriger Mann mit Wohnsitz in Frankreich, hatte keine Genehmigung zur Durchführung von Gütertransporten und hatte die Verordnung über die Arbeits- und Ruhezeit und der berufsmässigen Motorfahrzeugführer und -führerinnen (ARV) nicht eingehalten. Er wird bei der zuständigen Behörde angezeigt. Der Konvoi wurde vor Ort immobilisiert bis er in Ordnung gebracht wird.
Quelle: Kapo FR