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Wieso sass die renommierte Revisionsgesellschaft PwC am 19.03.2023 nicht am Tisch mit den verschiedenen Verantwortlichen? Wieso hat noch niemand die Rolle von Price Waterhouse hinterfragt? Sollten die Revisionsstellen generell keine Bedeutung mehr haben? Wieso führt der Bund Abteilungen, die sich ausschliesslich mit der Frage der Befähigung von Revisionsstellen befassen, Verordnungen erlassen und den «kleinen» Revisionsstellen höchste Auflagen betreffend Befähigung auferlegen?
Natürlich kann man die Gerichte anrufen. Zum Notrecht äussern sich jedoch die von der Staatskasse abhängige Professoren nur sehr vorsichtig und akademisch, alles in Zweifel ziehend. Die ordentlichen Gerichte anzurufen ist ruinös, denn über 95 Prozent aller Urteile «Privater» gegen «Staatliche Stellen» enden zum Vorteil der Behörden oder manchmal zu Gunsten von exponierten Politikern, denn die höchsten Richter werden von den Parteien bestimmt und sind ganz besonders abhängig, wenn der Staat infrage gestellt wird.
Mit fragwürdigen Methoden der staatlichen Medien und der Verwaltung bekämpften die Politkerinnen und Politiker, angeführt durch Frau Bundesrätin Karin Keller-Sutter, die Initiative für von Parteien unabhängige und kompetente Richter (Justizinitiative) mit der Begründung: «Das System hat sich bewährt.» Für wen, ist seit langem offensichtlich.
Ergänzung zum Leserbrief bezüglich des Artikels in der NZZaS vom 14. Januar 2024 «Die Illusion, dass Grossbanken ohne Staatsbeteiligung gerettet werden können»