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Überaktive Blase (ÜAB) Therapie
Reizblase, Overactive bladder (OAB), Dranginkontinenz
- An folgenden Standorten
- St.Gallen
Eine überaktive Blase wird mittels verschiedener, einander ergänzender Therapieformen behandelt.
Nicht-operative Behandlung
- Entzündungsbehandlung
- Lokale Hormontherapie
- Physiotherapie durch speziell ausgebildeten Physiotherapeutinnen:
Neben einer Schulung über das richtige Verhalten beim Trinken und Wasserlösen kommen auch verschiedene Verfahren zur Beruhigung der Blase zum Einsatz. Neben Entspannungstechniken werden u.a. auch Sonden in der Scheide oder im After verwendet, die einen kaum wahrnehmbaren Stromfluss erzeugen und darüber zu einer Beruhigung der Blasenmuskulatur beitragen.
- Yoga, Autogenes Training, Progressive Muskelrelaxation
- Blasenentspannende Medikamente:
Dies sind Medikamente, durch die Drangbeschwerden positiv beeinflusst werden. Hierunter zählen sogenannte Anticholinergika und beta-3-Adrenozeptor-Agonisten.
Operative Behandlung
Die meisten Ursachen dieser Inkontinenzform können nicht operativ behoben werden, sondern bedürfen einer konservativen Therapie (ausgenommen die urologischen Ursachen wie Blasensteine, Tumore etc.)
Sollten alle nicht-operativen Massnahmen versagen, so hilft oft noch das Einspritzen von Botox in den Blasenmuskel, wodurch dieser ruhiggestellt wird.