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DIE ERNÄHRUNG - FLÜSSIGKEIT
Je weniger Flüssigkeit zwischen den Dialysen aufgenommen wird, desto "sanfter" ist die Dialyse selbst.
Das Wohlbefinden eines chronisch dialysebedürftigen Menschen wird nicht nur von seiner Einstellung gegenüber seiner Krankheit bestimmt, sondern auch von Faktoren wie der Ernährung und der Flüssigkeitsaufnahme.
Ein Dialysepatient muss sich darauf einstellen, dass jegliche, unnötige oder unbeachtete Flüssigkeitsaufnahme eine Belastung für den Körper wird.
Einerseits durch die Wassereinlagerungen im Körper (Ödeme) und andererseits durch die Dialyse (Wasserentzug) selbst.
Jeder kann seine Flüssigkeitszunahme selber mit der Waage kontrollieren.
Mit Hilfe der Messung des Körper-gewichtes, nach der Dialyse (Trockengewicht) und vor der nächst-folgenden Dialyse kann festgestellt werden, wieviel Flüssigkeit zwischen den Dialysen vom Körper aufge-nommen, bzw. nicht ausgeschieden wurde.
Die Differenz entspricht dann weitgehend der Zunahme von Flüssigkeit im Körper.
Je grösser die Differenz des Gewichtes zwischen 2 Dialysen (bei gleicher Ernährung) ist, desto weniger Urin wird über die Nieren auf dem natürlichen Weg ausgeschieden.
Oftmals und vor allem bei Diabetikern ist die natürliche Körperausdünstung (das Schwitzen) eingeschränkt, sodass auch wegen dieser reduzierten Funktion noch weniger Flüssigkeit den Körper verlassen kann.
In der Regel fällt das den Patienten auch selber schon auf.
Die Flüssigkeit lagert sich im Körper ab und kann sich in Form von Ödemen in den Beinen oder z.B. im Augenbereich zeigen.