Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03418.jsonl.gz/3242

Das ENSI hat sich im Nachgang zu den Anschlägen vom 11. September 2001 intensiv mit der Frage eines vorsätzlich herbeigeführten Flugzeugabsturzes befasst und dazu im April 2003 einen Bericht veröffentlicht. Entsprechend den Vorgaben in den rechtlichen Grundlagen verfolgt das ENSI laufend die nationalen und internationalen Entwicklungen von Forschung und Technik im Bereich der Sicherheit von Kernanlagen.
Die Kernkraftwerke in der Schweiz verfügen über einen ausreichenden Schutzgrad gegen einen vorsätzlichen Flugzeugabsturz. Dies bestätigt eine Aktualisierung der entsprechenden Analysen, die das Eidgenössische Nuklearsicherheitsinspektorat ENSI im Jahr 2013 verlangt hat. Details bleiben aus Gründen der Sicherung unter Verschluss.
Welche Auswirkungen hat ein Flugzeugabsturz auf ein Kernkraftwerk? Werden die Folgen eines starken Hochwassers beherrscht? Das ENSI hat entsprechende Fragen im Technischen Forum Kernkraftwerke beantwortet.
Das Eidgenössische Nuklearsicherheitsinspektorat ENSI greift das Thema des vorsätzlichen Flugzeugabsturzes neu auf. Unter Berücksichtigung der technischen Entwicklungen der letzten Jahre werden die Untersuchungen aus dem Jahr 2003 aktualisiert.
Der rege Flugverkehr am Schweizer Himmel beunruhigt etliche Anwohner von Kernkraftwerken. Untersuchungen zeigen, dass die Kernkraftwerke in der Schweiz einen hohen Schutzgrad bei vorsätzlichen Flugzeugabstürzen aufweisen. Ein absoluter Schutz der Anlagen ist aber nicht möglich.
Die Hauptabteilung für die Sicherheit der Kernanlagen (HSK) veröffentlicht ihren Bericht zur Sicherheit der schweizerischen Kernkraftwerke bei einem vorsätzlichen Flugzeugabsturz. Die Untersuchungen zeigen, dass der Schutz der schweizerischen Kernkraftwerke deutlich höher ist als bisher angenommen wurde. Für die Kernkraftwerke Gösgen und Leibstadt konnte ein Vollschutz nachgewiesen werden. Für die älteren Anlagen Beznau und Mühleberg ist der Schutzgrad ebenfalls hoch und die Wahrscheinlichkeit für die Freisetzung radioaktiver Stoffe in die Umgebung bei einem Terroranschlag mit einem Flugzeug ist gering.