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Mit Didgeridoo-Spielen zurück zu erholsamerem Schlaf?
Seit 1991 wird der sogenannte Ig-Nobelpreis, auch bekannt als „Anti-Nobelpreis“, an Forscher verliehen, deren Erkenntnisse einen zuerst zum Lachen und dann zum Nachdenken bringen. Dieses Jahr wurden insgesamt zehn Preise in den Gebieten wie Physik, Frieden, Anatomie, verliehen. Den Ig-Friedensnobelpreis 2017 holte sich dabei das Team um Forscher Milo Puhan von der Universität Zürich und Otto Brändli von der Höhenklinik Wald. Sie untersuchten 2005 den Effekt von regelmässigem Didgeridoo-Spielen auf Menschen mit Schlafapnoe an 25 Patienten. Zu den Symptomen der Schlafapnoe zählen unter anderem Schnarchen und erhöhte Schläfrigkeit oder Müdigkeit am Tag. Hervorgerufen werden die Symptome durch einen Kollaps der oberen Atemwege im Schlaf und den hierauf folgenden Weckreaktionen.
Ein Patient der Höhenklinik Wald stellte mit seinem Didgeridoo-Lehrer fest, dass seine Beschwerden durch regelmässiges Didgeridoo-Spielen verschwanden. In einer systematischen Studie mit vielen Probanden konnten die Forscher tatsächlich feststellen, dass sich die Beschwerden dieser verbesserten. Patienten schnarchten nicht nur weniger, sie waren tagsüber auch weniger müde. Brändli vermutet, dass Didgeridoo-Training die Muskulatur der Atemwege trainiert und so einem Zusammenfallen entgegenwirkt. Den Ig-Friedensnobelpreis verdient diese Erkenntnis dabei durch die Förderung des friedlichen Zusammenlebens in der Partnerschaft.