Document ID: /curiavista/filtered/00000.jsonl.gz/180158

<h2>SubmittedText<h2><p>Der Bundesrat wird aufgefordert, den Entscheid der Grenzwache, den Skialpinismus ab 2019 nicht mehr zu unterstützen, zu korrigieren.</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Seit 1952 tritt die Eidgenössische Zollverwaltung (EZV) als Förderin des Leistungssports auf. Derzeit sind bei ihr 15 Mitarbeitende des Grenzwachtkorps tätig, die ihren Beruf mit der Spitzensportkarriere kombinieren. Davon sind fünf im SAC Swiss Team im Bereich der Skitourenrennen aktiv. Die anderen zehn Mitarbeitenden gehören dem Nationalkader vom Schweizer Skiverband Swiss Ski an, wobei sie an den Disziplinen Langlauf und Biathlon teilnehmen.</p><p>Die EZV ist in Anbetracht der Herausforderungen an unseren Grenzen und der damit verbundenen erhöhten Anforderungen an die Mitarbeitenden des GWK gezwungen, klare Schwerpunkte zu setzen und sich auf ihre Kernaufgaben zu konzentrieren. Aus diesem Grund hat sie entschieden, per Mitte 2019 aus dem SAC Swiss Team auszusteigen und sich in Zukunft auf die olympischen Disziplinen Langlauf und Biathlon zu beschränken. Diesem Entscheid ging eine vertiefte Analyse voraus; ausschlaggebend für den Entscheid waren schliesslich die breitere Bekanntheit dieser beiden Disziplinen sowie die Konzentration auf einen Verbandspartner. Die fünf betroffenen Stellen werden danach vollumfänglich zur Bewältigung des Grundauftrags der EZV an der Grenze eingesetzt.</p><p>Mit dem Entscheid zur Fortführung des Langlauf- und Biathlon-Teams bekennt sich die EZV aber weiterhin zum Spitzensport und wird auch in Zukunft zu dessen Förderung beitragen.</p>  Antwort des Bundesrates.