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Die Kubanerin Lisandra Guerra knallt bei den Pan-Amerikanischen Spielen in Toronto auf die Holzrennbahn, nachdem sie das Hinterrad ihrer Gegnerin touchiert und die Kontrolle über ihr Velo verloren hat. Wie viel Speed sie dabei hat, zeigt die Nahaufnahme ihres rechten Oberarms: Dort steckt ein mehrere Zentimeter langer «Spiesen». Anstatt mit einer Medaille endet der Wettkampf für die Titelverteidigerin mit einer Wunde, die mit vier Stichen genäht werden musste. (ram)
11. Oktober 1998: Im holländischen Valkenburg rast Velorennfahrer Oscar Camenzind zum grössten Triumph seiner Karriere. Im strömenden Regen wird er als erst dritter Schweizer Strassen-Weltmeister.
Papa Adalbert hält es nicht mehr aus. Im holländischen Valkenburg ist sein Sohn Oscar drauf und dran, Weltmeister zu werden. «Ich war so nervös, ich flüchtete auf die Toilette», erzählte Adalbert dem «Blick». «Als in der Stube ein fürchterliches Geschrei losging, glaubte ich, Ösi wäre eingeholt worden. Dabei war er schon im Ziel.» Als erst dritter Schweizer nach Hans Knecht 1946 und dem legendären Ferdy Kübler 1951 holt sich Oscar Camenzind das Regenbogentrikot des Weltmeisters.
Vor dem 258 …