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Wahnsinns-Weltrekord! Äthiopierin Ayana sorgt für Furore
- Aktualisiert am Samstag, 13. August 2016, 4:04 Uhr
Almaz Ayana sorgte zum Auftakt der Leichtathletik-Wettbewerbe in Rio für einen Paukenschlag. Die 24-jährige Äthiopierin stellte über 10'000 m einen Fabel-Weltrekord auf. Und: Valerie Adams muss sich im Kugelstossen geschlagen geben.
- Die Olympiasiegerin benötigt für die 10'000 m 29:17,45 Minuten
- Ayana, Weltmeisterin über 5000 m, verbessert damit die 23 Jahre alte Bestmarke der Chinesin Wang Junxia um mehr als 14 Sekunden
- Die Äthiopierin senkte ihre eigene Bestzeit um sagenhafte 50 (!) Sekunden
Nach gut der Hälfte des Rennens hatte sich Ayana aus der achtköpfigen Spitzengruppe abgesetzt und lief unaufhaltsam zu ihrem ersten Olympiasieg. Den letzten Kilometer lief die Weltmeisterin über 5000 m von 2015 in Peking in 2:54 Minuten, die letzte Runde in 68,07 Sekunden.
« Mein Training und Jesus sind mein Doping. Sonst nichts. Ich bin sauber. »
Ayana zum Thema Doping
Dibaba: Triple verpasst
Silber holte die kenianische 10'000 m-Weltmeisterin Viviane Cheruiyot, die in 29:32,53 auch nur knapp über dem alten Weltrekord blieb. Bronze ging an Ayanas Landsfrau Tirunesh Dibaba, die es verpasste, als erste Läuferin an 3 Olympischen Spielen in Folge über die gleiche Distanz Gold zu gewinnen.
Überraschung im Kugelstossen: Carter schlägt Adams
Im Kugelstossen der Frauen musste sich die grosse Favoritin Valerie Adams mit der Silbermedaille zufrieden geben. Die Neuseeländerin blieb mit einer Weite von 20,42 m um 0,21 m hinter der amerikanischen Siegerin Michelle Carter. Bronze ging an die Ungarin Anita Marton.
Wegen Hexenschuss: Showman Harting überraschend out
Der Deutsche Robert Harting ist sensationell bereits in der Qualifikation gescheitert. Der 31-jährige Olympiasieger von 2012 verpasste mit einer Weite von 62,21 m den Einzug in den Final der besten Zwölf vom Samstag deutlich.
Wenig später wird bekannt: Harting konnte seine Leistung aufgrund eines Hexenschusses nicht richtig abrufen. «Ich sass auf dem Bett und habe mit dem Fuss das Licht ausgemacht», erklärte Harting das Malheur vom Mittwochabend.
Kritik an IOC-Präsident
Unvergessen sind seine Showauftritte nach Erfolgen: Er zerreisst jeweils sein Trikot und präsentiert seinen muskelbepackten Körper.
Zuletzt fiel er mit Kritik an IOC-Präsident und Landsmann Thomas Bach auf. Harting hatte diesen nach der teilweisen Olympia-Zulassung für russische Sportler trotz erwiesenen Staats-Dopings als «Teil des Doping-Systems» bezeichnet.
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