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Modellierte Wiederbewaldung im Jahr 2021 und Artenvielfalt im Sömmerungsgebiet
Im Rahmen des Verbundprojektes AlpFUTUR wurde der Einfluss der Wiederbewaldung auf die Artenvielfalt im Sömmerungsgebiet untersucht. Eine Auswertung der Ziel- und Leitarten der Umweltziele Landwirtschaft (UZL-Arten) für das Sömmerungsgebiet zeigt, dass alle Regionen des Juras und der Alpen für die Erhaltung der UZL-Arten gleichermassen wichtig sind. Basierend auf einem Modell mit Wahrscheinlichkeiten zu Landnutzungsänderung wurde die Wiederbewaldung bis 2021 modelliert. In den «Nördlichen Zentralalpen », im Tessin und in Teilen Graubündens beträgt der Anteil der Wiederbewaldung bis zu 50 %. Für die Erhaltung der UZL-Arten ist zentral, dass lokal die von Nutzungsaufgabe und Wiederbewaldung bedrohten artenreichen Flächen ermittelt werden und mit einem angepassten Nutzungskonzept deren Offenhaltung sichergestellt wird. Im Jura und in den «Westlichen Nordalpen» beträgt der modellierte Anteil der Wiederbewaldung lediglich zwischen 1 und 5 %. Hier gilt es, auf artenreichen Flächen eine extensive Nutzung zu gewährleisten, da Intensivierung die UZL-Arten ebenso bedroht wie Nutzungsaufgebe und Wiederbewaldung.
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Modellierte Wiederbewaldung im Jahr 2021 und Artenvielfalt im Sömmerungsgebiet