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Von den Massnahmen betroffen seien fünf bis sechs Personen, sagte Mediensprecher Walter Lutz der Nachrichtenagentur sda. Bei einzelnen dieser Personen könnte es zu Entlassungen kommen. Bei anderen werde das Pensum reduziert oder es komme zu Frühpensionierungen. Die Löhne blieben aber unverändert, ebenso die Arbeitszeit.
Betroffen ist Luterbach
Die Schaffner-Angestellten in der Schweiz arbeiten in Luterbach, dem einzigen Standort des Unternehmens in der Schweiz.Produziert wird jedoch bereits heute ausschliesslich im Ausland. Die Produktionsanlagen befinden sich in China, Thailand, den USA, in Deutschland und Ungarn.
Die Angestellten in der Schweiz arbeiten im Marketing und Verkauf, in der Applikationsentwicklung oder in der Forschung und Entwicklung. Bei letzteren komme es sicher nicht zu einem Abbau, sagte Lutz.
Probleme bei Solar-Anlagen in China
Schaffner begründet die Massnahmen in einem Communiqué vom Donnerstag mit dem Ende des Euro-Mindestkurses, aber auch mit anderen Problemen. Die Aufhebung des Mindestkurses werde die Marge sinken lassen, heisst es. Konkret rechnet das Unternehmen mit einer Belastung von einem Prozentpunkt auf die Betriebsgewinn-Marge.
Gleichzeitig verzeichnet Schaffners Bereich EMC, der vor allem Komponenten für Solaranlagen herstellt, einen deutlichen Auftragsrückgang in China. Auch habe ein wichtiger europäischer Kunde die Abnahme von Komponenten der Sparte Power Magnetics für die Bahntechnik in Russland weitgehend reduziert, schreibt das Unternehmen.
Schaffner Holding
Schaffner produziert Elektrokomponenten, zum Beispiel Netzfilter zur Vermeidung von elektrischen Störungen oder Transformatoren für den Einbau in Bahntechnik, Wind- oder Solaranlagen. Das Unternehmen erwirtschaftet weltweit einen Umsatz von gut 200 Millionen Franken und beschäftigt über 3000 Mitarbeitende.