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Eine Geschichte (nach 1 Könige 19,9a.11-13)
Elija war weit gewandert. Er war ein Mann Gottes, ein Prophet. Er war aus der Stadt geflohen. Keiner wollte ihn hören. Er wusste nicht mehr, was Gott von ihm wollte. Er kam zu einem hohen Berg. Die Menschen nannten ihn den Gottesberg Horeb, weil Gott auf diesem Berg schon zu Menschen gesprochen hatte. Elija stieg auf den Berg und verkroch sich in einer Höhle. Es war dunkle Nacht. Elija wartete. Er wartete darauf, dass Gott zu ihm sprach. Da begann es heftig zu stürmen. Die Bäume bogen sich und Elija hörte den Sturm draussen heulen. Aber Gott war nicht im Sturm. Dann begann der Boden unter Elija zu beben. Ein heftiges Erdbeben erschütterte die Höhle. Aber Gott war nicht im Erdbeben. Da hörte Elija es draussen knistern und prasseln. Ein heller Schein drang durch den Eingang der Höhle: Die Bäume auf dem Berg standen in hellen Flammen. Aber Gott war nicht im Feuer.
Und dann – dann wurde es still. Ganz still. Ein sanfter, leiser Hauch bewegte die Blätter. Elija spürte: Jetzt war Gott da. Er stand auf. Er ging vor den Eingang der Höhle. Er verbarg sein Gesicht, denn er wusste: Jetzt wollte Gott zu ihm sprechen. Und Gott fragte ihn: «Was willst du hier, Elija?»
Aufgabe:
Stell dir vor, du wärst Elija. Was würdest du Gott auf diese Frage antworten? Wo spürst du, dass Gott nahe bei dir ist?