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Der äussere Mauerring auf der Grossbasler Seite, der im Jahre 1398 zu grössten Stücken vollendet war, umfasste 40 Türme, 42 Letzen und 1099 Zinnen. Darunter nahm der Luginsland eine wichtige strategische Stellung ein; der Rundturm war an der Ecke des Spalengrabens und der Klingelbergstrasse postiert und bot der Wachtmannschaft einen weiten Ausblick ins Elsass. Er war dem Wasenbollwerk (auch Hohe Schanze oder Hoher Wall genannt) vorgelagert und sicherte die nördliche Flanke des Spalentors.
1484 wurde der Maler Bartholomeus Rutenzweig mit der Bemalung des starken Turms beauftragt. Die einst zinnenbewehrte Plattform wurde im späten 17. Jahrhundert durch ein achteckiges Obergeschoss ersetzt; "eine geschweifte Haube mit einem Glockentürmlein gibt dem Ganzen eine mehr fröhliche als kriegerische Note".
Obwohl im Gesetz über die Erweiterung der Stadt vom 27. Juni 1859 ausdrücklich festgehalten wurde, dass "die Graben, Mauern und Schanzen zwischen dem Rhein bei St. Johann und der neuen Vorstadt, der Hohe Wall bei der Neuen Vorstadt, die Bastionen zu St. Leonhard und bei St. Elisabethen, der dem Rhein zugekehrte nordöstliche Theil der äussern St. Albanschanze auf jeden Fall beibehalten werden sollen, wurde die Stadtmauer zwischen dem Spalentor und dem St. Johanntor beim Luginsland 1863 durchbrochen. Dies aufgrund eines Gesuchs von 24 Anwohnern aus der Neuen Vorstadt (Hebelstrasse), des Petersplatzes, der Klingelbergstrasse und der Mittleren Strasse, dem die Behörden entsprochen hatten. Sie hatten sich "anheischig gemacht, an einen Ausgang beim Luginsland mit Benützung der dortigen längs der Escarpen-Mauer an der Stelle der bestehenden Seilerbahnen befindlichen Fusswege Fr. 1835,- zu bezahlen". Im Januar wurde die Brustwehr zwischen Petersplatz und dem Hohen Wall abgetragen und das anfallende Material beim Luginsland zum Aufschütten eines Fussgängerdamms verwendet.
Eine viel tiefergehende Veränderung wurde 1868 für diesen Teil der Befestigungsanlage ins Auge gefasst, als die Regierung im Dezember beschloss, auf der südlichen Seite des Hohen Walls die Anstalt für Physik, Chemie und Astronomie (Bernoullianum) zu errichten. Dieser Beschluss hatte 1871 auch den Abbruch des Luginsland und das Auffüllen des Stadtgrabens bis zur Hebelstrasse zur Folge.