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Der Hurrikan «Matthew» hat auf der Karibikinsel Haiti Schäden in Höhe von fast zwei Milliarden Dollar angerichtet. Die Schäden machen demnach etwa ein Fünftel des Bruttoinlandprodukts aus.
Untersuchungen der Weltbank und der Interamerikanischen Entwicklungsbank bezifferten die Schäden und wirtschaftlichen Verluste auf 124 Milliarden haitianische Gourde (1.89 Milliarden Dollar), teilte das Ministerium für Wirtschaft und Finanzen am Freitag in Port-au-Prince mit.
Der verheerende Sturm, bei dem Anfang Oktober nach offiziellen Angaben 546 Menschen starben, traf ein Land, das als eines der ärmsten der Welt gilt. Besonders stark wurde der Süden Haitis getroffen, der als Kornkammer des Landes gilt. Dort wüteten Stürme mit 250 Stundenkilometern und sintflutartige Regenfälle.
Allein die Verluste in der Landwirtschaft belaufen sich den Schätzungen zufolge auf fast 600 Millionen Dollar. Mehr als 175'000 Menschen verloren ihr Dach über dem Kopf, womit sich die Schäden den Ökonomen zufolge um weitere 600 Millionen Dollar erhöhen.
Der bitterarme Karibikstaat hat sich noch immer nicht von den Folgen des verheerenden Erdbebens des Jahres 2010 erholt, weshalb die erneute Naturkatastrophe die Menschen dort besonders hart trifft. (wst/sda/afp)
Die Zahl der Toten durch den heftigen Zyklon «Bulbul» in Indien und Bangladesch ist auf sechs gestiegen. Mehr als zwei Millionen Menschen verbrachten die Nacht zum Sonntag in Notunterkünften, wie die Behörden mitteilten.
In Indien wurde ein Mensch von einem entwurzelten Baum erschlagen, ein weiterer starb, als er unter eine einstürzende Wand geriet. In Bangladesch starben vier Menschen durch umstürzende Bäume, wie Vertreter des Katastrophenschutzes sagten.
Der Zyklon war am Samstag in der …