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Die Verdaulichkeit der organischen Substanz (vOS) eines Futters, die entweder in vitro durch Modellrechnung geschätzt oder in vivo durch einen Versuch bestimmt wird, ist ein isoliert betrachteter Nährwert. Eine Ration besteht in der Regel jedoch aus einer Mischung verschiedener Raufutter und Kraftfutter. In diesem Versuch wird die Entwicklung der vOS verschiedener Futter (Grünfutter, Grassilage, Heu, Emd und Maissilage) in vivo mit Hammeln untersucht. Es wurden jeweils zwei Futterarten zu unterschiedlichen Anteilen vorgelegt (100–0, 80–20, 50–50, 20–80, 0–100 %). Die vOS der Futterarten veränderte sich (ohne statistisch signifikante Unterschiede) in Abhängigkeit der jeweiligen Futteranteile in den Mischungen und je nachdem, welche Futterarten gemeinsam vorgelegt wurden. Die Standardabweichung der vOS der Futtermischungen betrug durchschnittlich 2,7 ± 1,1 %-Punkte. Die grössten Unterschiede (4,3 %-Punkte) traten bei der vOS von Heu in einer Mischung mit Emd oder Maissilage auf. In 42 % aller Fälle wurde die höchste vOS dann festgestellt, wenn das entsprechende Futter 80 % der Mischung ausmachte. Die vOS der Mischungen, die sich aus der Addition der In-vivo-vOS der Einzelkomponenten ergibt, wird leicht unterschätzt (r = 0,92). Betrachtet man die geschätzten vOS der einzelnen Futter, weicht die vOS der Mischungen mehr von den In-vivo-Werten ab (r = 0,56). Der Versuch zeigt, dass jedes Futter auf seine eigene Weise und in Abhängigkeit seines jeweiligen Anteils in den Mischungen interagiert.
Auch in der Bergregion haben sich milchbetonte Kuhrassen durchgesetzt. Betriebe mit der Zweinutzungsrasse ‘Original-Simmentaler’ erweisen sich jedoch als wirtschaftlich interessant: Geringere Kosten und höhere Direktzahlungen kompensieren den kleineren Erlös aus der Milch.
Hohe Milchleistungen vor dem Trockenstellen erhöhen das Risiko für Euterinfektionen in der Galtzeit. Eine Onlineumfrage zeigt auf, welche Trockenstellmethoden aktuell verwendet werden und wie die Landwirte den Ansatz des unvollständigen Melkens zur Verringerung der Milchleistung beurteilen.
Sowohl im Sport als auch in der alternativen Landwirtschaft werden Pferde wieder vermehrt als Zugtiere eingesetzt. Auch bei Zugpferden kommt der effizienten Kraftübertragung eine wichtige Rolle hinsichtlich des Wohlbefindens zu.