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Die gesuchte, doppelte Endstation liegt in Büren an der Aare. Dieses Kuriosum ist einzigartig: Nirgendswo in der Schweiz gibt es sonst noch zwei Kopfbahnhöfe an einem Gleis mit zwei gegenüberliegenden Prellböcken.
Bis 1994 fuhren die Züge hier durch. Sie fuhren von Solothurn nach Lyss und von dort via Murten bis nach Lausanne. Rekruten, die nach Moudon fuhren, konnten also bequem in Büren einsteigen. 1994 ersetzte dann die SBB die Linie Solothurn bis Büren provisorisch durch einen Bus. Der Bundesrat beschloss dann 2003 das definitive Ende der Eisenbahnlinie. Danach fuhren noch ein paar Güterzüge bis Rüti (der Hauptgrund für das Weiterbestehen der Geleise) und einmal pro Jahr führte der Dampfverein Bern einen Historik Tag mit Dampfbahnen durch. Bis letztes Jahr. Da stellten die Bundesbahnen fest, dass eine Eisenbahnbrücke am Rande von Büren sanierungsbedürftig ist und sie untersagten aus Sicherheitsgründen die weitere Nutzung. Dem Dampfverein wie auch der Bürener Industrie und Bevölkerung fehlt das Geld, respektive der Wille, diesen Obulus aufzubringen, weshalb die Tage des östlichen Kopfbahnhofs am Bahn Büren wohl definitiv gezählt sind.