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Das Feld dünnt sich langsam aus: Der ehemalige Bürgermeister von South Bend (Indiana) und demokratischer Präsidentschaftsbewerber Pete Buttigieg zieht seine Kandidatur um das Amt des US-Präsidenten zurück. Dies melden die amerikanischen Zeitungen «New York Times» und «Washington Post», die sich auf eine Person aus dem Umfeld des 38-Jährigen beziehen.
Bei der Vorwahl im US-Bundesstaat South Carolina am Samstag hatte der 38-Jährige mit enttäuschenden 8,3 Prozent abgeschnitten. Bisher hatte er eigentlich ziemlich gut gestartet: Buttigieg hatte sich bei der ersten Vorwahl in Iowa Anfang Februar ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit Sanders geliefert, war am Ende aber auf etwas mehr Delegierte gekommen. Bei der Vorwahl in New Hampshire konnte sich Sanders knapp gegen Buttigieg durchsetzen. In Nevada kam Buttigieg auf den dritten Platz.
Wohin zieht es die Wähler? Laut einer Umfrage von CBS News vom 20. bis 22. Februar könnte Senatorin Elizabeth Warren am ehesten profitieren, schreibt Kabir Khanna von CBS News auf Twitter.
Sein Ausstieg erfolgte nun nur zwei Tage vor dem sogenannten Super-Dienstag, bei dem gleichzeitig in 14 Bundesstaaten über den Herausforderer oder die Herausforderin von Präsident Donald Trump abgestimmt wird.
Dabei wird über etwa ein Drittel der 3979 Delegierten entschieden, die schliesslich bei einem Parteitag im Juli den Präsidentschaftskandidaten formell küren werden.
Buttigieg vertritt wie Biden den moderat-pragmatischen Flügel der Partei. Er hatte sich im Wahlkampf als die frischere und dynamischere Alternative zu dem 77-jährigen Ex-Vizepräsidenten präsentiert. Nach einem schwachen Start in die Vorwahlen schaffte Biden mit seinem Sieg in South Carolina jedoch ein Comeback.
Das Wahlkampfteam von Buttigieg kündigte an, der Kandidat werde sich um 20.30 Uhr (Ortszeit) in South Bend äussern. (jaw/sda/dpa/afp)
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