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Ecclestones neueste Konfrontation mit der Justiz hat ihren Ursprung in Singapur. Im Stadtstaat hat er in den Jahren 2013 bis 2016 dem Fiskus Vermögenswerte von umgerechnet rund 450 Millionen Franken vorenthalten.
Mit seinem Eingeständnis kam der Ende Oktober 93-jährig werdende Brite auf sein früheres Verhalten auf die Schuldzuweisungen zurück. Im August letzten Jahres hatte er auf nicht schuldig plädiert. Am Donnerstag nun gestand er sein Fehlverhalten ein. «Ich bekenne mich schuldig», sagte Ecclestone vor dem Southwark Crown Court in London und kündigte Nachzahlungen in der Höhe von rund 750 Millionen Franken an.
Ursprünglich war verkündet worden, dass die Verhandlungen vor Gericht Mitte November beginnen und rund sechs Wochen dauern sollen. Den zuständigen Richtern konnte es dann aber offenbar nicht schnell genug gehen mit einem Urteil. Schon Stunden nach Ecclestones Schuldbekenntnis gaben sie das Strafmass bekannt: 17 Monate Haft bedingt. Die Strafe wurde auf zwei Jahre zur Bewährung ausgesetzt.
Ecclestone war bis vor knapp sieben Jahren Geschäftsführer der Formel 1. Im Zuge des Besitzerwechsels in der Rennserie vom luxemburgischen Unternehmen CVC Capital Partners zum amerikanischen Konzern Liberty Media musste er seinen Posten räumen.