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Barbarische Folklore oder normale Jagdmethode? Zumindest in der Schweizer Bevölkerung geniesst die Baujagd kaum Akzeptanz; das zeigt eine repräsentative Umfrage unter 1015 Personen, die das Marktforschungsunternehmen Demoscope im Auftrag des Schweizer Tierschutzes (STS) durchgeführt hat. 64 Prozent unterstützen ein Verbot, nur 21 Prozent wollen die Baujagd beibehalten. Die Ablehnung ist unter Frauen und den 15- bis 34-Jährigen etwas stärker ausgeprägt. Ein Röstigraben existiert nicht. Die Befragung fand im letzten September statt.
Ein ähnliches Bild zeigt sich bei der Treibjagd. Hierbei scheucht der sogenannte Treiber das Wild mit dem Ziel auf, es vor die Flinte des Jägers zu treiben. Weil sich die Tiere schnell bewegen, ist das Risiko von Streifschüssen beziehungsweise nicht sofort tödlichen Schüssen höher als bei der Ansitzjagd, bei der ein Jäger dem Wild geduldig auflauert. Laut Umfrage wollen 43 Prozent die Treibjagd verbieten, weitere 32 Prozent sie zahlenmässig beschränken.
Grafik niz / Quelle: Umfrage Demoscope, Fehlerbereich +/- 3,1 Prozentpunkte