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|Um die ökologische und morphologische Situation in der Restwasserstrecke des Wasserkraftwerks Rossens zu verbessern, wurden in den Jahren 2014, 2016 und 2020 künstliche Hochwasser initiiert. Als Ergänzung zur Wirkungskontrolle der ZHAW untersuchte HZP beim Hochwasser vom 22. Oktober 2020 die Veränderungen der Sohlenoberfläche beispielhaft auf einer Kiesbank mit der Methodik GRAINet. Dafür wurden vor und nach dem Hochwasser zwei Drohnenflüge inkl. GPS-Vermessungen durchgeführt, orthorektifizierte Luftbilder erstellt und mit GRAINet über 500 Kornverteilungskurven sowie die räumliche Variabilität des mittleren Korndurchmessers bestimmt.
|Die Resultate zeigten, dass während dem Ereignis Geschiebe transportiert wurde, denn auf der untersuchten Kiesbank konnte die Ablagerung von gröberem Geschiebe nachgewiesen werden. Mit Hilfe der im Feld aufgenommenen Linienproben sowie der gutachterlichen Auswertung der Orthofotos konnten die Resultate verifiziert und die Vorteile von GRAINet für Wirkungskontrollen gegenüber der traditionellen Linienproben (flächige Kartierung, objektive (von der Person im Feld unabhängige) Aufnahme sowie nachträgliche Überprüfung) unterstrichen werden.