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Frieden macht reich
Es mag eine makabre Rechnung sein, aber in einer Welt, in der die Ökonomie alles beherrscht und die Trumps bereit sind, nahezu alles zu riskieren, um das Wirtschaftswachstum zu befeuern und Jobs zu schaffen, sind ökonomische Aspekte von Krieg und Frieden, ein bedenkenswerter Punkt.
Der World Peace Index 2018, liefert dazu interessante Einsichten: Weltweit wurden 2017 für Konflikte und Gewalt (kaufkraftbereinigt) 14.76 Billionen Dollar ausgegeben, das entspricht 12,4 Prozent des globalen GDP (Bruttoinlandsprodukt), oder fast 2000 Dollar pro Kopf. Die negativen ökonomischen Folgen sind seit Beginn des Syrien-Krieges und des gewaltsamen arabischen Frühlings, weltweit um 16 Prozent gestiegen. Die kriegerischen Auseinandersetzungen kosten derzeit Syrien, Afghanistan und den Irak 68 Prozent, 63 Prozent und 51 Prozent ihres Bruttosozialproduktes. In den letzten 70 Jahren, war das Wirtschaftswachstum in friedfertigen Ländern drei Mal höher als in den weniger friedfertigen Ländern. Im letzten Jahrzehnt ist die Volkswirtschaft um sieben Mal schneller in friedlichen Ländern gewachsen, als in den Ländern, in denen die Frieden abnimmt. Das Bruttosozialprodukt der Welt könnte heute um 13,87 Billionen Dollar höher sein, wenn alle Länder sich so gut entwickeln würden, wie die besonders friedfertigen Länder.
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