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Identifikation
Signatur:
Ar 201.173
Entstehungszeitraum / Laufzeit:
1911-1972
Umfang:
0.4 m
Kontext
Verwaltungsgeschichte / Biographische Angaben
Aus dem schon vor der Gründung des Schweizerischen Lithographenbundes 1888 bestehenden Senefelderbund St. Gallen – Herisau, welcher damals schon über eine Krankenkasse verfügte, wurde 1989 die Sektion St. Gallen – Herisau des SLB. Weil sich die Sektion nicht damit abfinden wollte dass der SLB beschlossen hatte, eine Seite der Schweizerischen Typographia (Verbundsorgan des STB) anzumieten um so ihr Verbundsorgan namens Senefelder herausgeben zu können, traten die 45 Mitglieder 1899 kurzerhand aus dem SLB aus – schlossen sich ihm jedoch im selben Jahr wieder an. Wegen schlechter Zugsverbindungen zwischen Herisau und St. Gallen wurde Herisau bald zu einer Zweigsektion – die Monatsversammlungen wurden separat, die Jahresversammlungen jeweils zusammen abgehalten – und stellte auch einen eigenen Präsidenten. Die Zweigsektion emanzipierte sich und wurde per 1. April 1908 zur eigenständigen Sektion des SLB mit 23 Mitgliedern (vgl. Ar 201.174 Lithographia Herisau). Die Sektion St. Gallen zählte nun noch 34 Mitglieder.
1940 nahm die Lithographia St. Gallen die 11 Mitglieder der Sektion Herisau wieder in ihren Kreis auf, da diese wegen persönlicher Differenzen ihre Sektion aufgelöst hatten.
Zum Zeitpunkt des 75 Jahre Jubiläums des SLB 1962 zählte die Lithographia St. Gallen 164 Mitglieder. Die Sektion hatte Bestand bis zum Zusammenschluss der SLB mit dem Schweizerischen Typographenbund (STB), dem Angestelltenverband des Schweizer Buchhandels (ASB) und der Schweizerischen Journalistinnen und Journalisten Union (SJU) zur Mediengewerkschaft comedia 1998.
Übernahmemodalitäten
Der Teilbestand gelangte im Sommer 2005 aus dem Sekretariat der Gewerkschaft comedia Zürich ins Schweizerische Sozialarchiv.
Inhalt und innere Ordnung
Form und Inhalt
Der Archivsplitter der Lithographia St. Gallen umfasst Versammlungsprotokolle 1913-1972, Vorstandsprotokolle 1952-1972, Kopierbuch 1911-1926, Unterlagen Kranken- und Arbeitslosenkasse 1901-1914, Kassabücher 1911-1956.
Neuzugänge
Es werden keine Neuzugänge erwartet.
Zugangs- und Benutzungsbedingungen
Zugangsbestimmungen
Der Bestand ist im Lesesaal des Schweizerischen Sozialarchivs ohne Benutzungsbeschränkungen einsehbar.
Sprache/Schrift
Unterlagen in deutscher Sprache
Sachverwandte Unterlagen
Verwandte Verzeichnungseinheiten
Veröffentlichungen
Verzeichnungskontrolle
Informationen der Bearbeiter*in
Die Verzeichnung erfolgte im September 2005 durch Ruth Häfliger