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Mit dem Begriff Doppel-J-Katheter wird ein kleines Kunststoffröhrchen mit einem Durchmesser von einigen Millimetern bezeichnet, welches an beiden Enden einen (Doppel)-Kringel aufweist.
Aufgrund des Kringels wird der Häufig auch als Pigtail (Schweineschwanz) Katheter bezeichnet. Umgangssprachlich wird der Doppel-J-Katheter auch als Harnleiterschiene tituliert.
Häufig kommt er nach einer Steintherapie (Hyperlink Stein Behandlung) zum Einsatz. Ist der Stein entfernt, kann es durch die Manipulation mit dem Operationsinstrument zu einer Schwellung der Schleimhaut kommen, welche wiederum zu einer Harnabflussstörung führt. Um dies zu verhindern, wird der Doppel-J-Katheter eingelegt.
Andere Gründe für das Einlegen eines Doppel-J-Katheters sind z.B. blockierende Steine bei einer beginnenden Nierenbeckenentzündung oder Harnabflussstörungen durch Tumorkompressionen des Harnleiters.
Das eine Ende des Doppel-J-Katheters befindet sich in der Niere, der Schaft verläuft durch den Harnleiter und endet mit dem zweiten Kringel in der Harnblase. Von außen ist diese Schiene also nicht sichtbar.
Wichtig zu wissen ist, dass der Doppel-J-Katheter in der Regel eigene Probleme/Nebenwirkungen hat. Dies sind zumeist ein leicht blutiger Urin, häufiges Wasserlassen mit Brennen, ein Schmerz/Stich in der Nierengegend beim Wasser Lösen und zum Teil ein überfallsartiger Harndrang nach dem sich nur wenig Urin löst.
Der Doppel-J-Katheter wird in lokaler Betäubung in der Praxis mittels Blasenspiegelung wiederum entfernt. In der Regel sistierende Symptome kurze Zeit nach der Entfernung.