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Die ältesten Funde vom Braunsberg bei Hainburg stammen aus dem Spätneolithikum (bis 2'000 v. Chr.) und sind beinahe 4'500 Jahre alt.
Während der älteren und jüngeren Hallstattkultur (12. Jhd. v. Chr. - 450 v. Chr.) bestand eine bedeutende oder zumindest ausgedehnte, Höhensiedlung. Dies vom 8. bis zum 6. Jahrhundert v. Chr. Es konnte jedoch keine Befestigung aus dieser Zeit gefunden werden.
In den Phasen C2 (200 - 120 v. Chr) bis D1 (140- 50 v. Chr.). der La-Tène-Kultur fand der Schwerpunkt der keltischen Besiedelung statt. Diese 13 Hektaren umfassende Siedlung war befestigt. Eine innenverschalte Pfostenreihe bildete die Aussenfront. An der Innenseite war eine Erdrampe aufgeschüttet. Die Siedlung wurde um die Mitte des 1. Jahrhunderts v. Chr. verlassen.
Die Vermutung, dass es sich hier um dasjenige Carnuntum handelte, in welchem Tiberius Iulius Caesar Augustus im Jahr 6. n. Chr. lagerte, kann nicht bestätigt werden. Es fehlen Funde aus der Zeit Augustus.
Neben einem rekonstruierten Wallabschnitt ist insbesondere im Westen ein Überrest des Walls zu erkennen.