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Aber
Hängt man hinter einen Satz einen zweiten an und beginnt diesen mit «aber», dann hat der Zuhörer sofort alles Vorangehende vergessen. Auch wenn das, was vorher gesagt wurde, positiv war, wirkt die ganze Unterhaltung plötzlich negativ und der Fokus liegt auf den hinten angehängten Einschränkungen.
Besser sollte man auf «noch» setzen. Wie beispielsweise in «Das habe ich noch nicht erledigt.». Das vermittelt, dass bei mehr Zeit das Gewünschte noch gemacht werden kann, es wird aber nicht komplett eingeschränkt.
Egal
Auf «egal» sollte nie zurückgegriffen werden. Denn mit diesem kurzen Wort raubt man sich das eigene Mitspracherecht. «Egal» dient meist dafür, sich aus schwierigen Entscheidungsprozessen herauszuziehen. Man sollte aber zu allem eine Meinung haben, nur das wirkt selbstbewusst und überzeugend. Wenn man sich nicht sicher darüber ist, was man von etwas hält, dann sollte man wenigstens eine gute Begründung auf den Tisch legen. Sonst wird man von den wichtigen Entscheidungsträgern im Büro nie wahrgenommen.
Versuchen
Wenn man etwas «versucht» zu tun, dann wirkt das unsicher. Dieses Wort impliziert, dass man sich etwas nicht zutraut. Schluss damit! Wenn man etwas versucht zu tun, dann tut man es auch. Also besser auf «Ich mache das» als auf «Ich versuche das» setzen.
Irgendwann, vielleicht
«Irgendwann» oder «vielleicht» sind schwammige Begriffe und deuten auf einen unbestimmten Zeitraum hin. Besser ist, darüber nachzudenken, wann etwas erledigt werden kann: «Sobald ich das erledigt habe, kann ich mit dem andere beginnen.» Man sollte immer genau ausformulieren, was es zum Erreichen des Ziels braucht.
Gut, nett
Wer etwas «gut» oder «nett» findet, der wirkt, als ob er keine eigene Meinung hat. Diese Wörter sind schwammig und können alles mögliche bedeuten. Besser auf prägnantere Adjektive zurückgreifen, die mehr über die Meinung des Sprechers preisgeben.
Halt, äh, tja
Verwendet ein Sprecher ununterbrochen Füllwörter, ist beim Zuhörer die Konzentration schnell im Keller. Es wirkt, als nehme das Gespräch kein Ende. Unsichere Wörter, wie «Halt», «äh» oder «tja», sollten daher besser nicht verwendet werden, weil so ellenlange Schachtelsätze gebildet werden, die es dem Gegenüber nicht einfach machen, gedanklich beim Gespräch zu bleiben.