Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03275.jsonl.gz/90

Was sind Kaufkraftparitäten?
Kaufkraftparitäten (KKP) sind fiktive monetäre Umrechnungsfaktoren, welche es erlauben, länderspezifische volkswirtschaftliche Indikatoren (wie zum Beispiel das Bruttoinlandprodukt) über die Landesgrenzen hinweg vergleichbar zu machen, indem die Differenzen unterschiedlicher Preisniveaus ausgeglichen werden. Die KKP werden überdies auch für die Berechnung der Preisniveauindizes verwendet.
Die Basisdaten werden im Rahmen des EUROSTAT/OECD-KKP-Programms durch die nationalen statistischen Ämter erhoben. EUROSTAT koordiniert die Preiserhebungen, berechnet und publiziert die Resultate jährlich in Zusammenarbeit mit der OECD und stellt die Verbindung zum Internationalen Vergleichsprogramm der Weltbank her, welches alle 6 Jahre auf globaler Ebene durchgeführt wird.