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Riesetenhœrner
(Kt. Glarus und St. Gallen).
2359 m. Gipfel mit zwei durch eine enge Scharte voneinander geschiedenen Spitzen, in der von der Sardona nach N. gegen den Walensee ziehenden Kette, n. vom Foostock und s. über dem Riesetenpass;
6 km nö. vom Dorf Matt. Besteht aus violetten und grünen Verrucanoschiefern.
Sendet nach O. den begrasten Augstkamm gegen das oberste Weisstannenthal hinab und stürzt nach W. zur Riesetenalp mit einer nahezu senkrechten Wand ab, an deren Fuss eine kaum 50 cm mächtige Bank von Lochseitenkalk (Malm) ansteht.
Von dieser Wand ist in prähistorischer Zeit ein grosser Bergsturz niedergebrochen, dessen Schuttmassen den Untergrund der Riesetenalp bilden und bis zur Sohle des Krauchthales hinunter reichen.
Noch heute fallen häufig kleine Felsteile auf die Riesetenalp hinab, was dieser und dem Berg den Namen (von rieseln) gegeben hat.