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Parkinson erkennen: Ermöglicht Test frühzeitige Parkinson-Diagnose?
Die Diagnose von Parkinson erfolgt spät: Meist haben Betroffene bereits zittrige Hände oder riechen schlechter. Wissenschaftler haben einen Test zur Früherkennung gefunden, der Hoffnung macht. US-amerikanische Forschende fanden eine Methode, mit der sie Biomarker von Parkinson erkennen.
Parkinson erkennen – das Wichtigste in Kürze:
- Forscher der Universität of Pennsylvania Perelman School of Medicine haben eine Methode entdeckt, mit der sie Biomarker von Parkinson entdecken können. Was die Methode genau herausfindet
- An der Studie nahmen rund 1100 Personen teil. Wer die Teilnehmer und Teilnehmerinnen waren
- Die Resultate ermöglichen es, neue Studien voranzutreiben. Weitere Vorteile
In der Schweiz sind 15 000 Menschen von Parkinson betroffen. Die neurodegenerative Erkrankung führt zu einer zunehmenden Einschränkung der Lebensqualität der Betroffenen. Es werden verschiedene Untergruppen unterschieden. Zum Krankheitsbild von Parkinson gehören Muskelzittern, Muskelsteifheit und ein gebeugter Gang.
Die Diagnose der Krankheit ist schwierig, da sie häufig bereits weit fortgeschritten ist, bevor erste Symptome auftreten. Bisher ist es nicht möglich, sich zu testen. Dies könnte sich nun ändern.
Parkinson erkennen: Proteinablagerungen als Biomarker
Laut einer Studie der US-amerikanischen Universität of Pennsylvania Perelman School of Medicine wollen Forscher eine Methode entdeckt haben, Parkinson frühzeitig zu erkennen, noch bevor Symptome beginnen.
Mithilfe der Methode alphaSynuclein-Seed-Amplification-Assay sollen Betroffene frühzeitig erkannt werden. Die Technik identifiziert den Aufbau von Proteinablagerungen im Zusammenhang mit der Parkinsonerkrankung und kann alpha-San-Aggregate in Proben von Betroffenen verstärken. Die Verstärkung ermöglicht es, die Aggregate in Standard-Laboren nachzuweisen.
Parkinson erkennen: Wer wurde untersucht?
An der Studie nahmen rund 1100 Personen teil. Zu den Teilnehmern zählten Personen mit einer Parkinsonerkrankung und Risikopersonen mit Genvarianten, die mit Parkinson in Verbindung gebracht werden. Auch vorerkrankte Personen nahmen teil, die unter Schlafstörungen oder Geruchsverlust litten.
Die Wissenschaftler entnahmen von den Probanden Liquorflüssigkeit, eine Flüssigkeit, die das Gehirn und das Rückenmark umgibt. Die Wissenschaftler untersuchten die Proben mit der oben genannten Methode. Bei 88 Prozent der Teilnehmerinnen und Teilnehmer konnte eine Parkinson-Erkrankung nachgewiesen werden.
Parkinson erkennen: Was bringen die Resultate?
Die Methode ermögliche es, Parkinson früher zu diagnostizieren, so die Wissenschaftler. Zudem könne man die besten Behandlungen in den Untergruppen von Patienten identifizieren und weitere Studien beschleunigen. Die Ergebnisse publizierte das Fachmagazin «The Lancet Neurology».