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Nationaltrainer Sean Simpson setzt auch gegen die Deutschen auf Reto Berra. Der WM-Silbergoalie von 2013 stand bereits bei den Niederlagen gegen die USA (2:3) und Weissrussland (3:4) im Kasten.
Eine Statistik zeigt das Problem: Zum ersten Mal seit dem Wiederaufstieg von 1998 haben wir keinen Torhüter mit einer Fangquote von mehr als 90 Prozent. Leonardo Genoni hat gegen die Russen im Startspiel (0:5) 83,87 Prozent der Schüsse abgewehrt. Reto Berra kommt auf eine Fangquote von lediglich 88,52 Prozent. Zum Vergleich: Bei der Silber-WM kam Reto Berra auf 96,72 Prozent und Martin Gerber auf 92,31 Prozent.
Alle Analysen beginnen und enden mit den Goalies. Für die Schweiz gilt: Ein Spiel ist bei einer WM in der Regel nur mit einem Torhüter mit einer Abwehrquote von über 92 Prozent zu gewinnen. Gegen Deutschland versucht Berra die Marke wieder zu knacken.
Es war keine leichte Aufgabe, doch Daniil Medwedew meisterte sie am Abend souverän: Der als Nummer 2 gesetzte US--Open-Champion besiegte in der 2. Runde des Australian Open den Publikumsliebling Nick Kyrgios mit 7:6 (7:1), 4:6, 6:4 und 6:2. Fast drei Stunden lieferten sich Medwedew und Lokalmatador Kyrgios einen harten Fight, bei dem sich der 25-jährige Russe am Ende als der konstantere Spieler erwies.