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Engerlinge können nicht nur grosse Ertragsausfälle auf Grasland verursachen, sondern führen zu Erosion, da die Grasnarbe beschädigt wird. Dies wiederum gefährdet die Hanginstabilität was wiederum Infrastrukturen des Kantons, der Gemeinden oder von Privaten betrifft.
Für die Bekämpfung von Engerlingen des Maikäfers, aber auch des Junikäfers sind nur Pilze zugelassen. Diese werden mithilfe von geimpftem Saatgut in den Boden gebracht, wo sie sich dann auf Engerlinge übertragen und diese töten. Die Herstellung dieses Saatgutes ist anspruchsvoll, das Saatgut ist teuer und auch das Ausbringen auf den Feldern ist nicht billig. So ergeben sich Kosten von fast 1‘000 Franken pro Hektare.
Bereits in den Jahren 2002 und 2003 wurde in der Region eine Bekämpfung des Maikäfers mit dem Beauvaria-Pilz vorgenommen. Somit konnte die Population fast 20 Jahre lang tief gehalten werden, das Verfahren ist also erfolgsversprechend.
Der Kanton hat eine einmalige und ausserordentliche Unterstützung zugesichert, indem er das Pilzsaatgut finanziert.
Die Koordination vor Ort hat die Arbeitsgruppe Engerlingsbekämpfung übernommen, welche die Bekämpfung organisiert und koordiniert. Die Vorarbeiten und Bekämpfung wurden von Agroscope fachlich eng begleitet.
Bekämpfung der Maikäfer
Engerlinge Maikäfers und Junikäfers
Pilzsaatgut
Sämaschine
(Bilder Alexandra Schröder)