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Japan: Wiederinbetriebnahme von Hamaoka-4 beantragt
Die NRA erliess im Juli 2013 neue Sicherheitsanforderungen an die Kernanlagen Japans. Die Behörde trug damit den Auswirkungen von Naturgewalten wie Tornados, Erdbeben und Tsunamis sowie von Bränden besser Rechnung.
Die Chubu untersuchte daraufhin, welche Massnahmen sie zu treffen hatte, um diesen Anforderungen gerecht zu werden, und setzte verschiedene Nachrüstmassnahmen und Verbesserungen bei den beiden älteren, seit dem Tsunami von 2011 abgeschalteten Einheiten Hamaoka-3 und-4 um. Dazu gehörten Verbesserungen bei der Versorgung der Reaktoren mit Wasser und bei der Notstromversorgung. Weiter wurde im Dezember 2012 eine 18 m hohe Wand zum Schutz vor Tsunamis fertiggestellt. Die Wand soll bis Ende September 2015 gar auf 22 m erhöht werden. Für Hamaoka-4 reichte die Chubu nun einen Antrag zur Betriebsfreigabe bei der NRA ein. Die Nachrüstungen bei Hamaoka-3 dauern noch bis Herbst 2016 an.
Am Standort Hamaoka, 180 km südwestlich von Tokyo, wurden insgesamt fünf Siedewasserreaktoreinheiten gebaut. Die zwei ältesten wurden im Januar 2009 endgültig stillgelegt. Ob und allenfalls welche Massnahmen für die jüngste Einheit Hamaoka-5 (ABWR, 1325 MW) zu treffen sind, sei Stand laufender Untersuchungen, erklärte die Chubu.