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Prinzipiell gebe es für Cembra Money Bank drei Optionen, um überschüssiges Kapital zu verwenden. "Eine Möglichkeit wäre ein Aktienrückkauf. Unsere Aktie ist jedoch nicht sehr liquid, da Anleger unsere Aktie mögen und daher lange halten", sagte der CEO. Als Alternativen verbleiben würden noch eine Spezialdividende für die Aktionäre oder die Investition in Wachstum. "Am liebsten würden wir das Geld für letzteres einsetzen", führte der CEO weiter aus. "Ich kann aber weder sagen, wie konkret unsere Akquisitionspläne sind, noch welches mögliche Übernahmekandidaten sind", so Oudmayer weiter.
Im weiteren wolle die Gesellschaft weitere Partner dazugewinnen. "Aber es gibt keine zweite Migros in der Schweiz. Einen so starken und loyalen Partner findet man sehr selten", erklärte der CEO.
Bezüglich der Perspektiven sagte Oudmayer, dass der Konsumkredit-Markt leicht zurückgehe, dafür wachse der Kreditkartenbereich weiter. "Alles in allem wird der Gesamtmarkt in etwa stabil bleiben oder sogar noch leicht wachsen", ist der Cembra-Chef überzeugt.
Für das Jahr 2016 setzte sich Cembra als Ziel einen Gewinn pro Aktie zwischen 4,80 bis 5,10 CHF. "Dass wir überhaupt eine Guidance herausgeben, ist für Banken eher ungewöhnlich", erklärte Oudmayer. Das Management tue dies, weil es davon überzeugt sei, die herausgegebenen Ziele auch erreichen zu können.
Im weiteren bezeichnete sich Oudmayer als "Fan des kontaktlosen Bezahlens". Er denke aber, dass die Kreditkarte noch lange gebraucht werde, zumal nicht alle Läden den Terminal besässen, um mit einer Uhr oder dem Smartphone bezahlen zu können.
sig/uh
(AWP)