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In der Ausserrhoder Verfassung sind 20 Gemeinden namentlich erwähnt. Deshalb sind bisher Gemeindefusionen nicht möglich. Die Interessengemeinschaft Starkes Ausserrhoden will das nun ändern und die Gemeindenamen aus der Verfassung kippen. Fusionen müssten möglich werden, weil insbesondere kleinere Gemeinden heute schon unter hohen Verwaltungskosten leiden und Mühe haben, geeignetes Personal zu finden.
Konkrete Vorschläge für Fusionen macht die IG nicht. Sie will auch keine Grossfusion wie im Kanton Glarus, wo auf einen Schlag 25 Gemeinden zu drei Grossgemeinden zusammengelegt wurden. Die IG hat deshalb eine Initiative gestartet. Nötig sind 300 Unterschriften, damit das Volk über die Vorschläge abstimmen kann.
Hinterland, Mittelland, Vorderland
Eine Möglichkeit einer Fusion könnte aber sein, das Hinterland, das Mittelland und das Vorderland zu je einer Gemeinde zu machen. Die Vorlage dazu findet sich beim Bundesamt für Statistik, welche diese Gemeinden jeweils in diesen Bezirken analysiert.
Diese drei Bezirke haben sich in den letzten Jahrzehnten unterschiedlich entwickelt, was das Bevölkerungswachstum angeht. Am meisten gewachsen ist das Mittelland mit den Gemeinden Teufen, Bühler, Gais, Speicher und Trogen.
Gemeinden zeigen Intresse
Eine erste Umfrage des Regionaljournals Ostschweiz unter kleineren Ausserrhoder Gemeinden zeigt, dass die Initiative durchaus Sympathien geniesst. Verschiedene Gemeinden sind Kooperationen mit Nachbargemeinden eingegangen und haben beispilsweise ihre Schulen, oder einzelne Ämter zusmmengelegt. Auch wenn es für seine Gemeinde nicht in Betracht komme, sei es doch gut, wenn die Gemeinden auch die Möglchkeit hätten, zu fusionieren, sagt beispielsweise der Gemeindepräsident von Lutzenberg im Appenzeller Vorderland.