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Die Bärin Leila lebte seit 1993 im Tierpark Bois du Petit-Château in La Chaux-de-Fonds im Neuenburger Jura, der jährlich von rund 100’000 Menschen besucht wird. Sie war in Gefangenschaft geboren worden und kam mit sechs Jahren aus dem Berner Tierpark “Dählhölzli” in die Uhrenstadt – zusammen mit dem Männchen Haydibay.
Ein Jahr nach ihrer Ankunft in La Chaux-de-Fonds gab es bereits Nachwuchs. Leila brachte drei Bärenjunge zur Welt: Wendy, Sirus und Pandi. Zwei der Jungen wurden in Zoos in Spanien platziert.
Das Tierpark-Personal zeigte sich sehr betroffen über den Tod der Bärin. Sie war wegen ihres hellbeigen Pelzes von den Besucherinnen und Besuchern fälschlicherweise oft mit einem Eisbären verwechselt worden. Weil das Tier wegen der fortgeschrittenen Arthrose halbseitig gelähmt war und zuletzt nicht einmal mehr aufstehen konnte, entschieden die Tierärzte, dem Leiden ein Ende zu setzen.
Für Haydibay, der allein zurück bleibt, will der Tierpark nach einer Lösung suchen, damit er das Leben auf seine alten Tage hin auf die bestmögliche Art verbringen kann, wie es in der Mitteilung heisst.
(SDA)