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Ein Psychiater in Bern meinte einst, dass er in Zukunft seine Patienten lieber an ein Konzert von Gus MacGregor schicken werde, anstatt ihnen eine teure Therapie zu verschreiben. Und er könnte sogar Recht haben, denn die Musik von Gus MacGregor ist Seelenbalsam. Tiefgründige Texte treffen dabei auf wunderbare Melodien im Stile eines Paul Simon, James Taylor oder Jim Croce.
Nachdem er sich nach erfolgreicher Karriere in London als «Buddy Holly» im Musical einen Namen gemacht hatte, folgte der gebürtige Nordengländer seiner Liebe nach Bern. Hier machte er Strassenmusik und wurde dabei von der Lunik-Sängerin Jaël entdeckt. Mit Luk Zimmermann und Jaël nahm er danach in Bern das Album «Lifeline» auf, welches auf grosses Echo stiess. Es folgten viele ausverkaufte Konzerte und Gus MacGregor baute sich ohne Unterstützung des gängigen Schweizer Medien-Mainstreams ein breites Publikum auf. 2012 nahm er fürs Kanadische Label FOD ein zweites Album auf, welches schlicht mit «Gus MacGregor» betitelt wurde. Es folgten Tourneen in England und Italien sowie Live-Auftritte im BBC Radio und Rai Uno.
Nach seinem erfolgreichen Zeit als Musiker in Bern, wo er oft die Bühne mit der Sängerin Jaël teilte, kehrte er letztes Jahr in sein Heimatland zurück. Nun besucht er wieder einmal seine frühere Schweizer Wahlheimat für ein paar ausgewählte Konzerte.