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Wiederaufbau nach den Waldbränden in Bolivien
27. Dezember 2019
Im Jahresblick 2019 bleiben vielen Menschen die grossflächigen Regenwaldbrände als Bilder der Zerstörung unserer Lebensgrundlagen in Erinnerung. Auch Menschen in Bolivien wurde infolge der Waldbrände ihre Existenzgrundlage genommen. Connexio unterstützt mit 20 000 Franken ein Nothilfeprojekt der Methodistenkirche in Bolivien, das Hoffnung pflanzt und den Menschen beisteht.
Seit Mai 2019 wurden im Osten von Bolivien grosse Waldflächen zur Rodung in Brand gesteckt. Die Wald- und Buschbrände verstärkten sich im August und laut Schätzungen fielen im Gebiet der Chiquitanía, östlich von Santa Cruz, mehr als eine Million Hektaren Schutzgebiete den Bränden zum Opfer. Im Zug der Brände wurden aber auch Ackerflächen von Kleinbauern im Gebiet zerstört und ihr Vieh getötet. Damit fehlt ihnen und ihren Familien die Lebensgrundlage.
Um die Not von 200 Haushalten im Gebiet von Roboré und San José de Chiquitos zu lindern und den Kleinbauern eine Grundlage für eine neue Existenz zu ermöglichen, werden die 20’000 Franken des Nothilfefonds von Connexio zum Jahresende 2019 eingesetzt. Kleinbauern und vor allem kinderreiche Familien, die durch die Brände ihre Anbauflächen oder Tiere verloren haben und die nicht bereits durch andere Nothilfeprojekte unterstützt worden sind, erhalten Saatgut, Obstbaumsetzlinge und jeweils Hühner.
Partner vor Ort ist das Programm für ländliche Entwicklung (DDR) der Methodistenkirche in Bolivien (IEMB).
Connexio unterstützt Nothilfeprojekte der Partnerkirchen durch den Nothilfefonds.
Text: Regina Hauenstein, Connexio / Beitragsbild: Anne Barth