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Psychische Funktion des Schreibens
|Definition||

Die psychische Funktion des Schreibens meint das → Schreiben für sich selbst.
|Erläuterung||

Wenn man für sich schreibt, kann dies unterschiedliche Gründe oder Schreibziele haben: Oft will man sich über etwas klar werden, das in der Regel persönlicher Natur ist; manchmal geht es auch darum, Probleme zu lösen, etwas schreibend loszuwerden, was einen belastet oder auch besonders freut usw.
Die psychische Funktion des Schreibens kann auch eingesetzt werden, wenn es darum geht, Probleme mit dem eigenen Schreiben oder Schreibprozess zu lösen.
Manchmal wird die kognitive Funkion des Schreibens als Teil der psychischen Funktion aufgefasst.
|Beispiel||

Negative Emotionen beim Schreiben können Schreibhemmungen oder Schreibblockaden verursachen, etwa die Angst, dass man sich vor den Lesern und Leserinnen blamiert, dass man nichts Relevantes zu sagen hat, da andere das schon längst und auch viel besser gesagt haben etc. Positive Emotionen oder Einstellungen sind wichtig, um schwierige Phasen im Schreibprozess durchstehen zu können.
|Querverweise|
|as|