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Genf, 06.01.2021 - Die ZAS erstellt den Identifikator für das erste elektronische Patientendossier (EPD)
Am 11. Dezember wurde das erste elektronische Patientendossier (EPD) der Schweiz erstellt. Die ZAS leistet bei diesem Meilenstein zur Digitalisierung des Schweizer Gesundheitswesens einen wichtigen Beitrag.
Das elektronische Patientossier (EPD) ist eine Sammlung von persönlichen Informationen, Daten und Dokumenten, die sich auf die Gesundheit einer Person beziehen. Die Person und das medizinische Fachpersonal, das sie betreut, können diese Informationen jederzeit über eine sichere Internetverbindung abrufen. Der Patient kann frei entscheiden, wer welche Dokumente einsehen darf. Das EPD ermöglicht einen qualitativ besseren, sichereren und effizienteren Behandlungsprozess. Die Patienten beteiligen sich aktiv an Entscheidungen, die ihre Gesundheit betreffen, und erweitern so ihr Gesundheitswissen. Erfahren Sie hier mehr dazu.
Im Jahr 2012 suchte das BAG für die Einführung des elektronischen Patientendossiers nach einer einfachen Lösung, um einen Patienten auf nationaler Ebene zu identifizieren. Zu diesem Zweck wandte sich das BAG an die ZAS, die dank der AHV-Nummer (AHVN13), die sie seit 1948 verwaltet, viel Erfahrung mit der eindeutigen Identifizierung von Personen gesammelt hat. In den letzten Jahren wurde der Einsatz der AHVN auch auf Bereiche, die über die erste Säule der Sozialversicherung hinausgehen ausgedehnt. Dies betrifft insbesondere die Volkszählung (im Rahmen des Bundesgesetzes über die Harmonisierung der Register) und die Identifikation der Versicherten (im Rahmen des Krankenversicherungsgesetzes). Die Verwendung der AHVN zur Identifikation der elektronischen Patientenakte war eine der damals diskutierten Varianten, da sie besonders einfach und effektiv war, um Verwechslungen zwischen zwei Personen mit gleichem Namen und gleichem Geburtsdatum zu vermeiden.
Das Bundesgesetz über das elektronische Patientendossier ist 2017 in Kraft getreten. Von einer direkten Verwendung der AHVN wurde abgesehen, um die in den Beratungen formulierten Anforderungen zu erfüllen. Es wurde also eine neue Nummer eingeführt, die jedoch mit der AHVN verbunden ist und von der ZAS verwaltet wird, um von der eindeutigen Identifikation der Personen zu profitieren, die im Rahmen der AHVN-Verwaltung durchgeführt wird. Die ZAS speichert nur die Dossier-Nummer (keine medizinischen Daten).
Im gleichen Jahr wurden die Schnittstellen, die es den Stammgemeinschaften ermöglichen, die Nummer des elektronischen Patientendossiers vollautomatisch zu verwalten, implementiert und erfolgreich getestet. Mehr Informationen.
Am 11. Dezember bat die Stammgemeinschaft eHealth Aargau die ZAS, die Nummer für die Erstellung des landesweit ersten elektronischen Patientendossiers zu erstellen. Dieses wurde im Kantonsspital Baden angelegt.
Mit dem EPD macht das Schweizer Gesundheitswesen einen wichtigen Schritt in Richtung Digitalisierung und es erfüllt uns mit grossem Stolz, dass die ZAS dabei eine Schlüsselrolle spielt!
Genf, 28.12.2020 - Der Newsletter «Januar 2021» der freiwilligen AHV/IV ist jetzt auf unserer Website verfügbar:
Bern, 17.12.2020 - Austritt des Vereinigten Königreichs aus der EU (Brexit)
Das Vereinigte Königreich hat die EU am 31. Januar 2020 verlassen. Das Austrittsabkommen sieht eine Übergangsfrist bis zum 31.12.2020 vor, während der das Vereinigte Königreich weiterhin das EU-Recht zur Koordinierung der Systeme der sozialen Sicherheit im Verhältnis zu den EU-Staaten und der Schweiz anwendet. Während dieser Übergangszeit bleiben die Verordnungen (EG) Nr. 883/2004 und (EG) Nr. 987/2009 über die Koordinierung der Systeme der sozialen Sicherheit unverändert in den Beziehungen zwischen der Schweiz und dem Vereinigten Königreich anwendbar. Das Vereinigte Königreich wird dabei einem EU-Staat gleichgestellt.
Es ist vorgesehen, dass die Beziehungen zwischen der Schweiz und dem Vereinigten Königreich durch neue Koordinierungsvorschriften geregelt werden; diese neuen Bestimmungen werden derzeit verhandelt. Diesbezügliche Informationen werden zu gegebener Zeit hier veröffentlicht.
Ab dem 01.01.2021 gilt vorübergehend das bilaterale Sozialversicherungsabkommen von 1968 für eine kurze Übergangsperiode wieder gilt, bis die zukünftigen Regelungen in Kraft treten werden.
Weitere Informationen finden Sie hier:
Genf, 11.11.2020 - Aufgrund des Coronavirus und zum Schutz unserer Versicherten hat die Direktion der ZAS beschlossen, die Besucherempfangsschalter bis auf Weiteres zu schliessen.
Unsere Versicherten werden gebeten, sich schriftlich, telefonisch oder per Fax unter Angabe ihrer AHV-Nummer oder durch Ausfüllen des Kontaktformulars auf unserer Webseite an uns zu wenden.
Vielen Dank für Ihr Verständnis.
Genf, 06.11.2020 - Erneuerung der ISO 9001-Zertifizierung für die ZAS
Das Rezertifizierungsaudit der ZAS nach der Norm ISO 9001:2015 fand vom 14. bis 18. September statt.
Nach erfolgter Prüfung bestätigten die Auditoren, dass der ZAS die Erneuerung der ISO 9001-Zertifizierung mit Bravour gelungen ist. Die Auditoren wiesen auf die bemerkenswerten Fortschritte hin, die die ZAS seit der ersten Zertifizierung im Jahr 2014 gemacht hat und die zu einem Qualitätsmanagementsystem geführt haben, das heute die Anforderungen der Qualitätsnorm sogar deutlich übertrifft.
Bern, 14.10.2020 - Die AHV/IV-Renten werden per 1. Januar 2021 der aktuellen Preis- und Lohnentwicklung angepasst. Dies hat der Bundesrat an seiner Sitzung vom 14. Oktober 2020 beschlossen. Die Minimalrente der AHV/IV beträgt neu 1195 Franken pro Monat.
Gleichzeitig werden Anpassungen im Beitragsbereich, bei den Ergänzungsleistungen und in der obligatorischen beruflichen Vorsorge vorgenommen.
Genf, 06.10.2020 - Der Newsletter Oktober 2020 des EO-Registers ist auf der folgenden Seite unserer Website verfügbar:
Genf, 24.08.2020 - Die neue Leiterin der Eidgenössischen Ausgleichskasse EAK heisst Andrea Steiner
Andrea Steiner übernimmt per 1. Januar 2021 die Leitung der Eidgenössischen Ausgleichskasse EAK in Bern und wird in dieser Funktion Mitglied der Geschäftsleitung der Zentralen Ausgleichsstelle ZAS.
Andrea Steiner hat Rechtswissenschaften an der Universität Bern studiert, verfügt über das bernische Anwaltspatent und den eidg. Fachausweis als Sozialversicherungsfachfrau.
Sie ist aktuell Mitglied des Geschäftsleitungsteams der Protekta Rechtsschutz-Versicherung AG, einer Tochtergesellschaft der Gruppe Mobiliar, bei der sie seit 2012 in verschiedenen Funktionen tätig ist.
Andrea Steiner wird Nachfolgerin von Adrien Dupraz, der im Juni 2020 die Direktion der ZAS übernommen hat.
Genf, 22.04.2020 - Der Bundesrat hat am 20. März 2020 Massnahmen zur Abfederung der wirtschaftlichen Folgen der Ausbreitung des Coronavirus beschlossen welche unter anderem Leistungen in Form von Erwerbsersatzentschädigung enthalten.
Die nötigen Fonds zur Auszahlung dieser ausschliesslich durch den Bund finanzierten Leistungen werden an die Ausgleichskassen durch die Zentrale Ausgleichsstelle zur Verfügung gestellt. Dank einer engen Zusammenarbeit mit den beteiligten Parteien wurde ein neuer Geschäftsprozess innert kürzester Zeit auf die Beine gestellt, um die neuen Finanzflüsse und Buchhaltung zu verwalten.
Letzte Änderung 06.01.2021