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Das Wunder-Veilchen (Viola mirabilis) ist eine Waldpflanze aus der Familie der Veilchengewächse (Violaceae). Es blüht von April bis Mai und gedeiht am besten an schattigen Standorten auf frischen, neutralen bis basischen, mässig nährstoffarmen bis mässig nährstoffreichen Böden.
Der Klatsch-Mohn (Papaver rhoeas) ist eine Unkraut- oder Ruderalpflanze aus der Familie der Mohngewächse. Er blüht von Mai bis September.
Der Gelbe Frauenschuh (Cypripedium calceolus) ist eine Waldpflanze aus der Familie der Orchideen. Er blüht von Mai bis Juni.
In den Sommermonaten trifft man in den Winterthurer Wäldern häufig auf den Riesen-Schachtelhalm (Equisetum telmateia). Die auffällige Pflanze mit ihren hohlen, elfenbeinfarbigen Stängeln und quirlständigen Blättern gedeiht auf nassen Standorten in Laubwäldern und kann hier bis über einen Meter hoch werden. Der Riesen-Schachtelhalm gehört damit zu den grössten Vertretern der einheimischen Schachtelhalme. Die fruchtbaren Sprosse erscheinen ab März vor den sterilen Stängeln und werden nur 20 bis 50 Zentimeter hoch und etwa 15 Millimeter dick. Sie sind blassbraun und sterben nach der Sporenreife ab. Waldzeit-Leserin Yvonne Wertli und ihr Mann Thomas haben das Werden und Sterben eines Riesen-Schachtelhalms in einem sehenswerten Kurzfilm dokumentiert.