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Mit einem Ass beendete Roberta Vinci nach knapp 78 Minuten das erste Duell gegen die 14 Jahre jüngere Belinda Bencic. Die als Nummer 2 gesetzte Italienerin zeigte eine nahezu perfekte Partie, gelangen ihr doch insgesamt 32 Gewinnschläge bei nur 12 einfachen Fehlern. Die topgesetzte Bencic fand kein Rezept, um das unorthodoxe Spiel der Italienerin zu neutralisieren. Vor allem mit dem Rückhand-Slice ihrer Gegnerin bekundete die Schweizerin, die insgesamt vier Breaks kassierte, Mühe. Zudem agierte Vinci am Netz sehr stark.
Für die Italienerin war es der zehnte Turniersieg ihrer Karriere, der erste seit 2013. Ihren grössten Erfolg hatte die in wenigen Tagen 33 Jahre alt werdende Vinci im vergangenen September am US Open in New York gefeiert, als sie dank dem sensationellen Sieg gegen Serena Williams im Halbfinal ihren bislang einzigen Grand-Slam-Final erreichte.
Bencic darf trotz der leisen Enttäuschung zum Abschluss mit ihrem Auftritt in der ehemaligen Zarenstadt mehr als zufrieden sein. Dank dem Vorstoss in den Final wird Bencic am Montag im WTA-Ranking auf Platz 9 und damit erstmals – und als fünfte Schweizerin insgesamt – in die Top Ten vorstossen.
Besser als Bencic machte es am Sonntag Martina Hingis. Die Altmeisterin gewann im Doppel an der Seite von Sania Mirza den Final gegen Vera Duschewina/Barbora Krejcikova 6:3, 6:1.
Damit sind Hingis/Mirza nun bereits seit 40 Partien ungeschlagen. Die letzte Niederlage erlitten sie im vergangenen August in Cincinnati gegen die taiwanesischen Chan-Schwestern Hao-Ching und Yung-Jan.
Nach ihrem Triumph am Australian Open und den Turniersiegen in Sydney und Brisbane feierten Hingis/Mirza in der russischen Metropole bereits den vierten Turniersieg in diesem Jahr, den neunten in Folge. Insgesamt steht Hingis nun bei 54 Turniersiegen im Doppel.
(SDA)