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Trauma umschreibt im psychiatrischen Zusammenhang eine verletzende oder belastende Lebenserfahrung, die nicht überwunden ist und über einen längeren Zeitraum fortbesteht. Solche nicht verarbeiteten Erlebnissekönnen mit therapeutischer Hilfe im Rahmen einer Traumatherapie bewältigt werden.
- Leiden Sie unter plötzlich auftretenden Erinnerungen an schreckliche Lebensereignisse, die bei Ihnen intensive Ängste oder Stressgefühle hervorrufen?
- Versuchen Sie automatisch, bestimmten Situationen oder Menschen auszuweichen, weil Sie wissen, dass sonst belastenden Erinnerungen an Früher wieder hochkommen?
- Können Sie oft schlecht runterfahren oder leiden Sie unter Schlafstörungen und Alpträumen?
- Wenn Sie an sich solche Zeichen bemerken, könnte es sinnvoll sein, sich in unserer Traumasprechstunde für ein diagnostisches Beratungsgespräch anzumelden.
Das Wort "Trauma" hat einen festen Platz in der Alltagssprache gefunden. Das Wort stammt aus dem Griechischen und meint Wunde oder Verletzung. Im psychiatrischen Zusammenhang meint Trauma eine seelische Verletzung, die über einen längeren Zeitraum fortbesteht. Viele Menschen haben verletzende oder belastende Lebenserfahrungen gemacht, die aber mit der Zeit verarbeitet werden konnten. Manche Menschen leiden aber über Jahrzehnte an früheren Erfahrungen von intensiver Bedrohung, Lebensgefahr oder Gewalt. Wenn solche Erlebnisse nicht verarbeitet werden konnte, tauchen sie in allzu lebendigen, bildhaften Erinnerungen tagsüber oder in Alpträumen wieder auf. Sie können im Rahmen einer Traumatherapie überwunden werden.