Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03569.jsonl.gz/2682

Vor den Römern siedelten in diesem Gebiet die Etrusker. Im 5. Jahrhundert verlieren diese wichtige Seeschlachten gegen die rivalisierenden Griechen und Phönizier.
Im Jahr 396 v. Chr. erobern die Römer die erste Etruskische Stadt Veji. Nach und nach kommen etruskische Städte unter den Einfluss von Rom. Zuerst wird der Region aber Autonomie gewährt. Als Etrurien einer antirömischen Koalition beitritt, führt dies zu den Samniten Kriegen. Zwischen 343 und 290 führt dies zum Zusammenbruch der etruskischen Stadtstaaten.
Die Römer bauten Militärstützpunkte, Brücken und Stassen. die 241 v. Chr. begonnene Via Aurelia verläuft entlang der tyrrhenischen Küste bis nach Pisa. Die Via Cassia führt über Bolsena, Chiusi und Arezzo nach Fiesole. Einige Städte wie Volterra, Arezzo und Fiesole erleben eine neue Blüte. Sie bekommen Tempel, Theater, Thermen und Aquädukte. Als Bündnispartner muss Etrurien Soldaten stellen.
Im 2. Jahrhundert zeichnet sich ein wirtschaftlicher Niedergang von Etrurien ab. Getreideimporte haben eine Verödung der Agrargebiete zur Folge.
Nach dem Bundesgenossen Krieg von 91 bis 88 v. Chr. bekommt Etrurien das römische Bürgerrecht. Das bedeutet die politische Gleichstellung aber auch der Verlust jeder Eigenständigkeit. Unter Augustus wird Etrurien zur VII Region, zusammen mit den nördlichen Gebieten des Latiums.
Unter Marcus Aurelius Gaius Valerius Diocletianus wird Etrurien zusammen mit Umbrien im Jahr 297 n. Chr. zur V. Region und bekommt den Namen Tuscia.