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Neue Aargauer Bank
Adresse
5600 Lenzburg
AG
Architektur
Das Gebäude der Neuen Aargauer Bank fügt sich dezent ins Stadtbild ein. Es sticht nicht heraus, geht aber auch nicht unter: Burkard, Meyer, Steiger + Partner konzipierten einen dezent anmutenden Bau mit deutlichen Anklängen an die klassische Moderne. Durch die sensible Sanierung konnte das Gebäude aktuellen energetischen Standards angepasst werden, gleichzeitig blieb die Intention des Entwurfs erhalten.
Chronologie
Entworfen wurde die Filiale der Neuen Aargauer Bank in Lenzburg vom Architekturbüro Burkard, Meyer, Steiger + Partner im Jahr 1987, Projektgrundlage bildete ein Wettbewerb. Der Gebäudebezug fand Anfang 1991 statt. 2012 erfolgte eine energetische Fassadensanierung, ausserdem wurde der Minergie-P-Standard eingeführt. Die ursprünglichen Architekten wurden als gestalterische Begleiter beigezogen.
Lage
Das umliegende Quartier ist dispers bebaut. Direkt dem Bankgebäude gegenüber im Norden befindet sich der Lenzburger Bahnhof. Eine Grünanlage folgt im Osten der Bank. Westlich verläuft die Murackerstrasse, von dort zweigt auch die Zufahrt zur Tiefgarage im Süden ab. Ein kleiner Vorplatz mit Freitreppe und Brunnen hin zur Bahnhofstrasse betten den Bau in den öffentlichen Raum ein.
Beschreibung
Das dreigeschossige Gebäude präsentiert sich zum Bahnhof hin mit einer geschlossenen, leicht konvexen Putzfassade, akzentuiert von einem kleinen Balkon und dem Firmenlogo. Die Erschliessung erfolgt über die Nordwestecke: Der Baukörper ist hier diagonal eingeschnitten, der überdeckte Vorbereich ist um ein feines, spitzwinklig vorkragendes Betondach erweitert; das Gebäudevolumen wir von einer Rundstütze abgefangen. Die Ostfassade des flach gedeckten Baus ist konkav geschwungen. Die Glas-Stahl-Konstruktion wird von filigranen Sonnenschutzelementen und Jalousien horizontal gegliedert. Die Scheiben sind asymmetrisch geteilt. Die Westfassade ist in zwei Achsen im ersten und zweiten Obergeschoss mit drei Bandfenstern und einer geschossübergreifenden Verglasung gestaltet. Eine Öffnung im dritten Obergeschoss verrät die Existenz einer Dachterrasse. Der südliche Teil der Westfassade ist ebenso wie die Südfassade mit kleinen, bullaugenartigen Rundfenstern gestaltet.
Literatur