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Im Garten haben wir seit einigen Wochen einen grossen Findling. Eines Tages entdeckte mein Mann darunter ein Mäuschen, das keck hervor lugte und immer wieder ein Stück herauskam um darauf zurück unter den Stein zu huschen.
Er
fand dies ganz süß, ich übrigens auch, bis ihm in den Sinn kam, dass es eventuell auch Schaden anrichten könnte. Ich sagte ihm, dass nur eine Lebendfalle in Frage kommt, wenn er es fangen möchte. Also besorgte er eine solche in die
er ein Stück Toblerone legte (Mäuse mögen lieber Schokolade als Käse oder Speck). Nun sorgte er sich aber ob sie sich überhaupt fangen liess. Schon studierte er im Internet über Mäusegift. Dann bat er mich mit dem Mäuschen
Kontakt aufzunehmen und ihm mitzuteilen dass er ihr eine Frist bis zum nächsten Morgen gebe, in die Falle zu gehen und dass er sie dann in einen warmen Stall bringen würde, wenn nicht, würde er Gift einsetzen.
Also tat ich das ohne
recht daran zu glauben dass es klappen würde, und bat es, erst am Morgen in die Falle zu gehen, damit es nicht erfriert, sollte es schon am Abend rein gehen, denn es war klirrend kalt. Es war etwas erstaunt, dass der Mann so etwas mit ihm anstellen wollte.
Am nächsten Morgen, kurz vor fünf Uhr, erwachte mein Mann plötzlich und etwa fünf Sekunden später hörte er die Falle zuklappen. Sofort sprang er aus dem Bett um diese zu kontrollieren - und tatsächlich, das Mäuschen
sass drin!
Er ging ins Haus, zog sich an und brachte es ins Ried hinaus in einen verlassenen Stall, wo es nun schön an einem trockenen Ort lebt und nicht mehr unter dem zugigen Stein.