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Grösster Nutzniesser des Budgets, das offiziell am Donnerstagmorgen, veröffentlicht wird, ist das Pentagon: Die Verteidigungsausgaben sollen um 54 Milliarden Dollar steigen, ein Plus von zehn Prozent.
Das Aussenministerium dagegen, in dem unter anderem die Entwicklungshilfe beheimatet ist, muss der Budgetplanung zufolge Etatkürzungen im Umfang von 28 Prozent verkraften, wie der Chef des Haushaltsbüros unter Trump, Mick Mulvaney, sagte. Bisher verfügte das Amt über rund 50 Milliarden Dollar.
Zwar hat das Budget in der vorliegenden Fassung keinerlei Chancen auf eine Billigung durch den Kongress in Washington. Der Kongress, der das Budget letztlich absegnen muss, bringt gewöhnlich Änderungen ein, bevor es im Mai veröffentlicht wird.
Doch spiegeln die Zahlen und seine Stossrichtung Trumps Wahlkampfversprechen wider, die in dem zentralen Satz "America First" aus seiner Rede anlässlich seiner Amtseinführung im Januar gipfelten.
Für sein Wahlkampfversprechen etwa, eine Mauer gegen illegale Einwanderer an der Grenze zu Mexiko bauen zu lassen, sind in dem vorläufigen Budgetentwurf für dieses und das kommende Jahr jeweils vier Milliarden Dollar vorgesehen. Schätzungen gehen von Baukosten für das umstrittene Mammutprojekt von rund 15 Milliarden Dollar aus.
(SDA)