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Geschichtliche Anmerkungen:
Edirne ist die Hauptstadt des osmanischen Reichs am Marmara Raum in der Türkei. Im Jahre 1700 war die Stadt mit 350000 Einwohnern nach Istanbul, Paris und London die grösste Stadt Europas.Die Stadt Edirne wurde im l0 Jhr.v.Chr. von einem thrakischen Stamm, den Odrissen gegründet. Als 125 n.Chr. Kaiser Hadrian die Stadt eroberte wurde sie Hadrianopolis genannt. Im Jahr 1362 eroberten die Osmanen die Stadt und sie war Zwischen 1362 und 1453 die Hauptstadt.
Muradiye Cami:
Diese 1436 durch Sultan Murat III. errichtete Moschee ist durch ihre bemerkenswerten prachtvollen Wandfliesen bekannt.
Selimiye Cami:
Die Selimiye Moschee, die 1569-1575 unter Sultan Selim
II. errichtete Grosse Kaisermoschee, ist das Meisterwerk des berühmten Baumeisters Sinan und ein glückliches Endergebniss eines Lebens im Dienste der osmanischen Baukunst. Die Moschee umfasst einen Platz von 2475km2. Die Minaretten sind 70, 89m hoch und die 43,25m hohe Kuppeltrommel wird von acht wohlproportionierten Pfeilern getragen. Der Mihrab (Gebetsnische) ist mit glasierter Fliesenverzierung bedeckt, der Minbar (Die Kanzel) aus durchbrochenem Marmor. Vor der Moschee befindet sich der Kar Mustafa Pascha Brunnen.
Türk - Islam Eserleri Müzesi:
Unter den Moscheen neben Gebäuden befindet sich eine
ehemalige Koranschule (Medrese) mit einem kleinen ethnografischen Museum, das 1574 von Sultan Selim II. gestiftet und von Baumeister Sinan gebaut wurde. Das Museum wurde erst 1971 in die Schulräume verlagert. Hier werden Haushaltswaren und Grabsteine der türkische-islamischen Zeit ausgestellt.
Arkeoloji Müzesi:
Das archäologische Museum ist in einem modernen Gebäude hinter der Selimiye Moschee untergebracht. Das Museum wurde 1971 eröffnet. Hier werden osmanische Grabsteine, Skulpturenbruchstücke aus der Römerzeit ausgestellt.
Beylerbeyi Cami:
Die Beylerbeyi Moschee wurde 1492 von Rumeli Beylerbeyi (Herresherr) Yusuf Pascha erbaut. Sie ist eine Moschee von intressanter Bauform.
Üc Serefeli Cami:
Die 1477 unter Murat II. vollendete Moschee besitzt einen
Gebetssaal mit Kuppel (Durchmesser 23m). Ursprünglich war die Moschee mit einem Minarett (zwei Galerien) flankiert. Von den drei später hinzugefügten Minaretts brachte das mit den drei Galerien dem Bauwerk seinen Namen Üc Serefeli Cami (Moschee des Minaretts mit drei
Galerien) ein.
Eski Cami:
Diese im Jahre 1403 von Emir Süleyman angefangene und
1414 von Mehmet I Celebi vollendete "Eski" (Alte) Moschee, ist durch ihre Inschriften bekannt.
Bedesten:
Gleich neben der Eski Cami liegt der Bedesten, der 1414
unter Mehmet I. Dschelebi angelegte Basar. Der Basar ist mit 14 Kuppeln bedeckt.
Ali Pascha Carsisi:
Dieser Basar wurde 1560 von dem Wesir Semiz Ala Pascha
errichtet. Er enthält 130 Läden, 6 Tore und ist 3000m lang.
Schah Melek Pascha Cami:
Die zu Deutsch Scheieh der Engel genannte Moschee wurde 1429 von Melek Pascha errichtet. Das Moscheeinnere ist mit türkisfarbenen Fayencen bedeckt.
Yildirim Cami:
Die Moschee liegt im Wohnviertel Yildirim (Blitz) . Sie
wurde 1400 von Sultan Yildirim Beyazit erbaut, und ist eine der ältesten Moscheen Edirnes. Da die Moschee auf einen, von einer Kirche stammenden Platz gebaut worden ist,
befindet sich der Mihrab nicht in der Mitte.
Sarayici (Kirkpinar):
Dieser Platz befindet sich auf der Tavukadasi (Hühnerinsel) des Flusses Tunca. Hier werden jedes Jahr im Mai die Ringwettbewerbe durchgeführt, bei denen sich die Ringer mit Fett einreiben.
Beyazit II. Cami:
Die Moschee des Beyazit I1. auf dem gegenüberliegenden Ufer des Flusses Tunca wurde 1484-1488 von Sultan Beyazit II. errichtet. Neben der Moschee befinden sich ein Gästehaus, eine Schule und ein Krankenhaus.
Die Stadt wurde zur Zeit der Römer gegründet und 1361 von Sultan Murat I. für das osmanische Reich erobert. Nach dem türkisch-russiehen Krieg im Jahre 1877 verblieb die Stadt den Russen, 1912 bis 1913 den Bulgaren und 1920 bis 1922 den Griechen.
Büyük Hizir Bey Cami:
Die Moschee befindet sich auf dem Hauptplatz der Stadt. Sie ist die älteste Moschee Thrakiens. In ihrem Garten befindet sich das Mausoleum des Hizir Bey.
Kadi (Emin Ali Celebi) Cami:
Die Kadi (Richter) Moschee wurde 1577 errichtet. Sie heisst so, weil sie auf dem Platz des alten Gerichtes steht.
Cedit Ali Pascha Cami:
Diese Moschee befindet sich in Babaeski. Sie wurde von Wesir Semiz Ali Pascha gestiftet und 1555 von Sinan gebaut. Sie ist ein kleines Modell der Selimiye Moschee in Edirne.
Sokullu Mehmet Pascha Cami:
Die Moschee wurde 1570 von Sinan für den Grosswesir Sokullu Mehmet Pascha errichtet. Sie befindet sich in Lüleburgaz.
Gazi Süleyman Pascha Cami:
Diese Moschee befindet sich in Vize, ein Städtchen, das seine byzantinische Ringmauer bewahrt hat. Die ursprüngliche Kirche in einer Kreuzform wurde später in eine Moschee umgewandelt, deren Mosaiken denen der Hagia Sophia ähneln.
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Geschichtliche Anmerkungen:
Diese Stadt hat die römische und byzantinische Zeit überstanden, und wurde 1362 von den Osmanen erobert.
Hürriyet Aniti:
Dieses Ehrenmal ist in Säulenform und steht gegenüber der Stadtverwaltung. Errichtet wurde das Mal 1908.
Namik Kemal Anitlari:
Diese Ehrenmäler bestehen 1. aus dem oben genannten Denkmal 2.aus der 1949 vor dem Gouvernement errichteten Statue. Beide Mäler sind mit den Gedichten des Dichters Namik Kemal beschriftet.
Prens Rakoczy Evi:
Es ist das Haus, in dem 1735 der ungarische Fürst Rakoczy nach achtzehnjährigem freiwilligen Exil starb. Die Ungarn restaurierten das Haus. Es wurde ein Museum.
Geschichtliche Anmerkungen:
Bursa, 550 v.Chr. von Prusias II. von Bithynien als Prusa gegründet, wurde 1326 von Orhan, dem Sohn Osmans I. erobert. Bis 1362 war es der Sitz der osmanischen Sultane. 1402 wurde sie von Timurs Truppen. geplündert. Seitdem blieb sie eine kulturell bedeutsame Stadt. Bursa ist ausserdem durch reiche Obst-und Gemüsekulturen, besonders Pfirsiche bekannt. Auch Bursa's Seide, Thermalbäder und in den letzten Jahren sich entwickelnde Industrie sind bemerkenswert.
Umurbey Cami:
Diese Moschee wurde im l5 Jhr. von Umur Bey errichtet und liegt in der Kapici (Hausmeister) strasse. Sie wurde sehr schlicht erbaut.
Türk Islam Eserleri Müzesi:
Dieses Museum wurde 1421 als Koranschule von Mehmet Dschelebi I errichtet 1972 wurde es in ein Museum für türkisch-islamische Werke umgewandelt. Hier werden verschiedene Küchen-und Hausgegenstände und Bekleidung ausgestellt.
Yesil Cami:
Die 1419 unter Sultan Mehmet I. Dschelebi errichtete Yesil Cami (Grüne Moschee) ist eine der schönsten osmanischen Moscheen. Deutlich zeigt sie den Beginn einer reintürkischen Sakralbaukunst an. prächtig gelasierte Fliesen schmücken die 2m hohen Innenwände. Die einzelnen Fliesenstücke sind mit Arabesken, Medaillons, Rosetten, Girlanden und Umrahmungen geschmückt.
Yesil Türbe:
Die Yesil Türbe (Grünes Mausoleum) ist ein kuppelgekröntes Oktogon, in dem die sterblichen Überreste von Sultan Mehmet Dschelebi I. ruhen. Besonders bemerkenswert ist die Mihrabumrahmung aus Fliesenmosaik mit Inschriften. Ebenso die Glasfenster und die sie umrahmenden Fayencen.
Emir Sultan Cami:
Die Emir Sultan Moschee umfasst das Gebiet eines ursprünglichen Gotteshauses, das im früheren l5Jhr. auf Geheiss von Hundi Hatun, der Gemahlin des Emir Sultan, errichtet wurde. Sie hat eine Kuppel, die von 12 Fenstern umrahmt wird; insgesamt sind es 40 Fenster.
Emir Sultan Türbesi:
Emir Sultan ruht in dem Mausoleum, das auch auf Geheiss seiner Gemahlin Hundi Hatun errichtet wurde. Das Innere des Grabes ist voll von Verzierungen.
Yildirim Cami:
Diese Moschee wurde im Wohnviertel Yildirim durch Sultan Yildirim Beyazit I. errichtet. Die Türrahmen sind aus Marmor.
Atatürk Aniti:
Dieses Ehrenmal von Atatürk wurde 1927 auf dem Cumhuriyet (Republik) Platz errichtet Atatürk sagte einst, dass diese Statue ihm am meisten ähneln würde.
Ulu Cami:
Die Ulu Cami (Grosse Moschee) wurde 1396-1400 von Sultan Yildirim Beyazit erbaut. Sie ist auf einem Gebiet von 56m x 68m erbaut worden. Die stalaktitengeschmückte Mihrabnische ist mit glasierten Fliesen bedeckt. Über dem Minbar aus Zedernholz wölbt sich ein prachtvoller Baldachin aus feinster Masswerkschnitzerei.
Bursa Kalesi:
Dieses Kastell wurde von den Bithyniern errichtet. Die Stadt befand sich ursprünglich in diesem Kastell. Die Wände sind mit verschiedenen Schriften und Schnitzereien verziert. Sehitler Aniti:
Dieses Ehrenmal befindet sich neben dem Gazi Osman Mausoleum . Dieses Mal wurde für die I4 Gefallenen gesetzt, die um die Freiheit Bursas kämpften.
Muradiye Cami:
Die. 1447 unter Sultan Murat II. errichtete Muradiye Moschee öffnet sich durch einen Potikus, dessen Kuppeln auf vier Pfeilern und zwei antiken Säulen ruhen. Bemerkenswert sind die glasierten Fliesenmosaiken an den Wänden und Fenstern. Im Garten der Moschee befinden sieh 13 Mausoleen.
XVIII. Yüzyil Evi:
Zu Deutsch heisst es Haus des 18. jahrhunderts Dieses osmanische Haus aus dem 13. Jhr. wurde 1949 zum Museum gemacht. Hier werden alte Haushaltsgegenstände ausgestellt. Bemerkenswert sind die Holzschnitzereien an den Decken und Wänden.
Arkeoloji Müzesi:
In diesem 1904 eröffneten Museum sind Keramik, Statuen, Schriften und Kessel aus der hellenistischen und römischen Zeit ausgestellt. Ausserdem ist auch die Münzenausstellung bemerkenswert, die byzantinische , römische , seldschukische , osmanische und türkische Münzen enthält.
Cekirge Kaplicalari:
Diese Thermen befinden sich im Ort Cekirge westlich von Bursa. Die bekanntesten sind die Kükürtlü-Yeni Kaplica, Kara Mustafa Pascha und Celik Palas Badehäuser.
Süleyman Celebi Türbesi:
Dieses Mauseleum ist die Ruhestätte des Süleyman Dschelebi. Im Mausoleum befindet sich das religiöse Buch Mevlit, in dem das Leben des Propheten Mohammed von Süleyman Dschelebi geschrieben steht.
Karagöz Anit Mezari:
Dieses Grabmal liegt gegenüber dem Süleyman Dschelebi Mauseleum. Hier ruhen die sterblichen Überreste des persischen Scheichs Mehmet Küschteri. Er war der erste Karagözspieler (Das bekannte Kasperltheater der Türken) in der türkischen Theatergeschichte. An einer Wand befindet sich das symbolische Bild des Karagöz und Hacivats.
Hüdavendigar (Murat I) Cami:
Diese Moschee wurde 1363 auf Anordnung von Murat I errichtet. Sie ähnelt einem zweistöckigen Palast. In dem ersten Stock befindet sich der Gebetssaal, im zweiten Stock Hörsäle für Theologiestudenten.
Der antike mystische oder bthynische Olymp oder Mönschsberg wurde nach der Eroberung der Osmanen Uludag genannt und liegt 36km süd-östlich von Bursa. Es ist ein Kurort mit exklusiven Unterkünften, der auch durch eine Seilbahn mit der Stadt Bursa verbunden ist.
Geschichtliche Anmerkungen:
Die Stadt wurde 316v.Chr. von Alexanders dem Grossen, Unterfeldherren des Antigones gegründet, die er Antigoneia nannte. Nach Antigones' Sturz fiel die Siedlung in die Hände des Lysimachos, der sie nach seiner Gemahlin Nikaia nannte. Die Siedlung befand sich im Besitz von Bithyniern, Byzantinern, Seldschuken und Osmanen. Nikaia war Tagungsort des berühmten ersten Ökumenischen Konzils. Zwischen 1080 und 1097 war sie Hauptstadt der Seldschuken und zwischen 1204 und 1261 die der Byzantiner.
Iznik Surlari:
Diese Doppelmauer umringt die ganze Stadt von allen vier Richtungen. Sie ist 4427km lang, hat 238 Türme und 12 Tore.
Ayatirifon Kilisesi:
Diese Kirche liegt südlich von Istanbul-Tor. Sie ist eine der letzten byzantinischen Kirchen. Der Bauplan hat eine Kreuzform.
Ayasofya Cami:
Diese ehemalige Sophienkirche wurde im 4Jhr. unter dem byzantinischen Kaiser Justinianos errichtet. Diese Wände schmücken Mosaike und Marmortafeln. Die heutige Moschee befindet sich in der Stadtmitte an der Strassenkreuzung.
Koymisis Kilisesi:
Diese Kirche liegt süd-östlich der Stadt. Sie wurde 1065 von den Byzantinern erbaut. Die Innendekoration besteht aus gold-überzogenen Fresken und Mosaiken.
Nilüfer Hatun Imarethanesi (Müze):
Diese frühere fromme Stiftung wurde 1388 von Sultan Murat I. für seine Mutter Nilüfer Hatun errichtet. Sie wurde 1960 in ein Museum umgewandelt.
Yesil Cami:
Die Yesil Cami (Grüne Moschee) ist die grösste und schönste Moschee Izniks. Sie liegt gegenüber dem Museum.
Geschichtliche Anmerkungen:
Die Stadt wurde 1452 um das Meeresengen Kastell herum gegründet. Sie ist durch ihre Kriege bekannt .
Canakkale Anitlari:
Diese Ehrenmäler sind von allen Kriegsbetroffenen Ländern des I. Weltkrieges errichtet worden. Einige von den türkischen Mälernsind zu nennen z.B. in Hisarliktepe das 41,70m hohe Gefallenenmal (Sehitler) , in Dardanos Hasan Mevsuf und in Alcitepe das Mal der 1915 Gefallenen. In Gözcübabatepe befindet sich das 36m hohe Hellesmal der Engländer, das Anzakmal der Neu Seeländer in Conkbayiri, im Dorf Morto das der f-,Franzosen und auf Kanli Sirt (blutiger Rücken) das Lone Pine Mal der Italiener.
Canakkale Kaleleri:
Diese Festungen befinden sich auf beiden Seiten der Meeresenge. Das 1452 von Fatih Mehmet errichtete Çanakkale Kastell (jetzt Museum), das Cardak Kastell in Galipoli, das Nagra Kastell in Nagra, das Köse Kastell in Köse und das am Anfang der Meerenge stehende Kumkastell befinden sich auf der anatolischen Seite. Die von Selim III. errichteten Festungen Bigali, Cam, Kilidül Bahir und Seddül Bahir befinden sich auf der Galipoli-Halbinsel.
Alexandrias (Troas, Kestanbol):
Dieses 310 v.Chr. von Antigonas errichtete Thermenstädtchen liegt l5km westlich von Ezine im Dorf Uluköy. Zuerst hiess der Ort Kestanbol, dann Troas und letztlich Alexandria. Hier befinden sich die Ruinen von Mauern. Bädern, Aquädukten und einem Theater.
Assos:
Das antike Assos, das im l.Jhr v.Chr. äolischen Siedlern gegründet wurde, liegt l8km südlich von Ayvacil im Dorf Bahram. Es war der Reihe nach im Besitz von Lydiern, Persern, Römern und Byzantinern. Hier befinden sich die Überreste des Athene-Tempels, eines Kastells, eines Theaters und eines Gymnasiums.
Dardanos Tümülüsü:
Dieser Ort befindet sich l0km südlich von Canakkale auf einem Hügel und lebte die Epochen des 5Jhr.v.Chr. Bei Ausgrabungen wurden Räume, Grabsäle und Skelette gehoben.
Neandria:
Diese Siedlung entstand im 7Jhr.v.Chr. auf dem Berg Cigri in der Nähe des Dorfes Kayacik, 8km süd-westlich von Ezine. Hier befinden sich Gräber, Mauern und Tempel.
Süleyman Pascha Cami:
Diese Moschee in Galipoli (Gelibolu) wurde 1358 von Gazi Süleyman Pascha errichtet. Die Minaretten sind mit verschiedenen Motiven verziert der Mihrab ist mit goldenen Schriften beschriftet.
Süleyman Pascha Türbesi:
Das Mausoleum des Gazi Süleymari Pascha liegt auf einem Hügel in Bolayir.Danaben befindet sich das Grab des Heimatdichters Namik Kemal.
Die. Stadt Troja wurde 3000 v.Chr. gegründet. Dies ist die Stadt, die Homer in seiner Illiada wiedergab und der Ort an dem die Griechen ihren Trick mit dem hölzernen Pferd anwandten. An Hand von Ausgrabungen wurde festgestellt, dass sich hier zwischen 3000 v. Chr. und 400 n.Chr. neun Zivilisationen angesiedelt hatten. Man fand den Athene-Tempel, die Überreste eines Theaters und von einigen Palästen. Bei diesen Ausgrabungen wurden ausserdem die neuen aufeinander gebauten Siedlungsetagen entdeckt. Ganz besondere Aufmerksamkeit erregten jedoch die goldenen und bronzen Tore und die reichhaltige Einrichtung der Wohnungen in der zweiten Siedlungsetage.
Geschichtliche Anmerkungen:
Die Stadt wurde 1303 von Karesi Beg gegründet. Zwischen 1303 und 1345 war sie die Hauptstadt der Siedlungen des Karesi Beys. 1345 wurde sie von den Osmanen erobert.
Sehenswürdigkeiten: Antandros:
Das Adramittum oder Adramytion genannte antike Städtchen befindet sich in der Nähe von Edremit. Es wurde 422v.Chr. von dem persischen Satrapen Pharnakes, den durch die Athener vertriebenen Deliern zur Siedlung überlassen.
Kyzikos:
Kyzikos ist eine altgriechische Stadt am Marmarameer und wurde im frühen 7Jhr.v.Chr. von Milet gegründet. Seit Diokletrian war es Hauptstadt der Provinz Hellespontos. Hier befinden sich Ruinen von Tempel und Theatern. Dieser Ort liegt l2km östlich von Erdek auf der Strecke Bandirma.
Kus Cenneti:
Bei Manyas erstreckt sich, in der Nähe von Sigircik das Kus Cenneti (Vogelparadies) genannte Inselehen, Naturschutzgebiet, in dem über 250 Vogelgattungen nisten.
Geschichtliche Anmerkungen:
Diese Siedlung war der Sitz des byzantinischen Kaisers, der im Belikoma Kastell lebte. 1289 wurde die Stadt von den Osmanen erobert.
Belikoma Kalesi:
Das byzantinische Kastell des alten Belikoma wurde im Mittelalter errichtet. Sie liegt am Gipfel eines Felsenvorsprunges des Hamsu-Tals. Man erreicht dieses Kastell durch eine in die Felsen gehämmerte Treppe.
Orhan Gazi Cami:
Die Orhan Gazi genannte Kuppelsmoschee wurde im frühen l4Jhr. von Orhan Gazi errichtet. und befindet sich in der Altstadt. Der Durchmesser der Kuppel misst 9,50m.
Die Stadt wurde in den Jahren 1943 und 1967 durch Erdbeben im grossem Masse Zerstört. Zu den besonderen historischen Sehenswürdigkeiten gehören: die Besköprü Brücke aus byzantinischer Zeit, die Cobanhisar-Burg in Gevze, und Burgen in der Nähe von Pamukova Paschalar Sögütlü, Adliye und Harmantepe.
Diese als Nikomedeia bekannte Stadt wurde vom bithynischen Kaiser Nikomedes I. gegründet. Sie befand sieh in römischer und byzantinischer Herrschaft. 1331 wurde Izmit von den Osmanen erobert.
Av Köskü (Müze):
Dieses zweistöckige Gebäude neben dem Uhrturm wurde von Sultan Abdülaziz als Jagdschlösschen errichtet. 1967 wurde es in ein Museum umgewandelt. In dem, im Barockstil erbauten Gebäude, werden bithynische, hellenistische, römische und byzantinische Grabsteine, Kleidungen, Statuen, Büsten, Schriften und Abdülaziz' persönliche Gegenstände ausgestellt.
Izmit Kalesi:
Dieses Kastell befindet sich auf einem Hügel nördlich Izmits. Die Mauern und das Innere des Kastells stellen die römische Epoche dar.
Nyrnphaion:
Dieser Brunnen wurde im 2Jhr. von den Römern erbaut und ist einer, den Wesserfeen gewidmeten Heiligen Brunnen. Er ist einer der grössten Brunnen überhaupt.