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Schlatter glaubt an die Kraft der Kirche
In einem Interview zum Thema Glaube hat Schauspieler Beat Schlatter an die christliche Nächstenliebe appelliert. Denn: In der Stadt Zürich etwa gehe es "ziemlich unchristlich" zu und her.
Schlatter, der sich selbst als gläubig bezeichnet, stört sich beispielsweise an den teuren Mieten in der Stadt. "Die Leute werden in Zürich nicht freundlicher, wenn das Leben ständig teurer wird. Die steigenden Preise verhärten die Menschen", sagte der 56-jährige Schauspieler in einem Interview mit der Zeitung "reformiert".
Der Zürcher glaubt, Pfarrer könnten die verhärteten Fronten aufweichen: "Pfarrerinnen und Pfarrer haben eine Kraft. Wenn sie etwas sagen, hat das Gewicht." Der Schauspieler kann sich sogar vorstellen, selber zu predigen: "Das traue ich mir eigentlich auch zu."
Auch zu den leeren Kirchen am Sonntagmorgen hat Schlatter eine Idee: "Vielleicht muss die Kirche ihre Gebäude neu nutzen. Wenn hier in der Predigerkirche eine Beiz wäre, könnten wir genauso über das Evangelium reden wie am Sonntagmorgen. Bei einem guten Glas Wein vielleicht sogar besser."
Der Schauspieler ist im Oktober in einem neuen Kinofilm von Peter Luisi zu sehen: In "Flitzer" mimt Schlatter einen Deutschlehrer, der in finanzielle Not gerät und mit Flitzer-Wetten zu Geld kommen will.