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- Veröffentlicht: 16. November 2013
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Luftbild 1937, swisstopo, maps.geoview.ch
Der ehemalige Bauernhof "In der Au" lag nordwestlich vom Gut Rothaus weniger als 200 m nördlich des spätrömischen Wachturms Der Name Au stammt von den Rheinauen, den regelmässig überschwemmten Gebieten des Rheins. Die Ländereien des Auhofes wurden im Westen und Süden vom Hardwald, aber auch im Osten begrenzt (s. Karte Baader). Westlich an die Au schliesst die ursprünglich bewaldete Flur Auboden an.
Die Aufnahmen stammen aus der Zeit anfangs 20. Jh. Hinweis: der Taubenschlag ist beim Umbau 1928 verschwunden.
Fakten zur Geschichte
- "Das Rote Haus wird urkundlich schon im 14. Jh. als "Hus, Hof und Gesesse" erwähnt und gehörte einst mit einem grossen Teile das Laachmattgebietes samt der Au am Rheine zur hinteren Wartenburg."
- "In den dreissiger Jahren ewarb Major Remigius Merian das Gut. Er unternahm den Versuch, auf seinem Territorium nach Salz zu bohren, obwohl der Kanton Baselland das alleinige Asbeutungsrecht der Saline Schweizerhalle verliehen hatt und provozierte dadurch 1840 einen heftigen Kompetenzkonflikt zwischen dem Bezirksgericht Arlesheim einersiets und der Regierung und dem Landrate andrerseits. Am 27. Oktober 1840 verkaufte Remigius Merian des Augut (s. unten)."
Quelle: Eglin Jakob, Heimatkundliche Schriften über Muttenz, 1983, S.44 ff
- Johannes Schwörer aus Wintersweiler bei Efringen-Kirchen, Deutschland, übernahm 1869 den Hof als Pacht. Sein 1911 auf dem Auhof geborenen Enkel Walter Schwörer blieb auf dem Hof bis 1952. Quelle: Muttenzer Anzeiger, 2001.
- Das Gebäude wurde 1952 abgebrochen und der Kanton beanspruchte das Land zur baurechtsparzellenweisen Verpachtung an diverse Unternehmen.
Fakten aus der Umfrage über die Landwirtschaftsbetriebe in Muttenz von 1994
- 1918 kaufte die Basellandschaftliche Kantonalbank das Gut
- Die Grösse des Betriebes betrug 14 ha, in den Kaufverträgen wird von 19 ha geredet
- Auf dem Gut wurde Milchwirtschaft und Getreidebau betrieben
- Der Viehbestand betrug 8 Kühe. Weiter gab es zwei Pferde
- 1928 wurd ein Wagenschopf gebaut
- Ein Sodbrunnen von 10 m Tiefe versorgte den Hof mit Wasser
- 1928 wurde die Elektrizität eingerichtet. Ein Telefon gab es nie
- Als WC diente ein Abort-Hüsli
Bericht aus der National-Zeitung vom 18. Juni 1952
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