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Von Emil Georg Hager
Der Genuss von Schokolade und dessen möglicher positiver Einfluss auf die Gesundheit sind immer wieder Gegenstand der Forschung. Eine Studie belegt nun, dass Schokolade das Risiko von Vorhofflimmern reduzieren kann.
Vorhofflimmern ist eine sehr häufige Herzrhythmusstörung, bei der das Herz unregelmässig schlägt. Es ist die häufigste Form eines gestörten Herzrhythmus. In Europa leiden über sechs Millionen Menschen darunter. Manchmal bemerken die Betroffenen das Vorhofflimmern gar nicht.
Kein Unterschied zwischen Mann und Frau
In einer Studie von Mostofsky et al. wurde anhand einer weiteren grossen dänischen Studie untersucht, ob der Konsum von Schokolade einen Einfluss auf das Risiko für klinisch relevantes Vorhofflimmern oder Vorhofflattern hat. Die Studie wertete Daten zum Schokoladenverzehr von 55’502 Patienten im Alter von 50 bis 64 Jahren über eine Dauer von 13,5 Jahren aus.
Dabei zeigte es sich, dass sowohl Personen, die 1 bis 3 mal pro Monat Schokolade verzehrten als auch jene, die 1 Portion pro Woche, 2 bis 6 Portionen pro Woche oder mehr als 1 mal täglich Schokolade konsumierten, ein geringeres Risiko für Vorhofflimmern und Vorhofflattern hatten, als solche Personen, die weniger als 1 mal pro Monat Schokolade und damit selten Schokolade verzehrten. Die Ergebnisse von Männern und Frauen unterschieden sich nicht.
Die Studienautoren folgerten aufgrund dieser Ergebnisse am Schluss, dass ein moderater Verzehr von Schokolade mit einem reduzierten Risiko für Vorhofflimmern und Vorhofflattern in Zusammenhang stehen könnte.