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So kommt man zur Praia de Sambaqui:
Das Stadtzentrum in nördlicher Richtung verlassen. Vor der bereits erwähnten, stillgelegten “Pedágio-Kabine“ in Richtung auf “Santo Antônio de Lisboa“ abbiegen – bis man den Strand “Praia de Sambaqui“ erreicht.
Lage:
Im Norden der Insel, 17 Kilometer vom Stadtzentrum Florianópolis entfernt – in Nachbarschaft des Strandes “Praia de Santo Antônio de Lisboa“.
Der Name des Strandes ist indigenen Ursprungs, er stammt aus den Worten “sambá“ oder “tambá“ (Muschel, Auster) und “qui“ oder “quire“ (schlafen, ruhen). Die Indios bezeichneten damit ausgedehnte Sandfelder, in denen Muscheln, Austernschalen, Reste von Artefakten und Skelette “ruhten“, die die einstige Präsenz primitiver Bewohner bewiesen.
Am Strand von Sambaqui gibt es ein traditionelles Fischerdorf, in dem ausser den Einheimischen sich auch temporäre Bewohner, Touristen und Sommerfrischler aufhalten, die eine ruhigen, stillen Ort suchen, um der Hektik des Stadtlebens zu entfliehen.
Die Sambaqui-Kommune hat azorianische Wurzeln und kämpft um die Erhaltung ihrer Gebräuche und Traditionen. Sie begehen religiöse Feste und stellen folkloristische Tanzgruppen für die Feste des “Boi-de-Mamão“, der “Ratoeira“ und des “Pau de Fita“ zusammen, die sich aus den Mitgliedern der Kommune selbst zusammensetzen.
Die herrliche Umgebung ist eine der schönsten Charakteristika von Sambaqui. Ausser der typischen Landschaft aus dem 19. Jahrhundert, präsentiert sich dort eine Panorama-Aussicht auf die nördliche Bucht und den Kontinent. Genau wegen dieser schönen Fernsicht haben sich in den letzten Jahren verschiedene Bars dort etabliert. Es gibt keine Pousadas in Sambaqui, aber “Santo Antônio de Lisboa“ liegt ganz in der Nähe und bietet eine gute Auswahl an Unterkünften.