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Ohne Wasser läuft kaum etwas, das war schon immer so. Die Menschen benötigten seit jeher Wasser für den körpereigenen Wasserhaushalt, für die Hygiene und auch für die Fortbewegung mit Booten und Schiffen.
In der Geschichte der Menschheit, haben sich unsere Vorfahren immer in der Nähe von Wasserstellen und Flüssen niedergelassen. Später wurde es möglich, Brunnen zu bauen, um sauberes Wasser aus tieferen Schichten zu gewinnen oder es wurde durch Leitungen über riesige Distanzen transportiert. Nur durch die Möglichkeit dauerhaft an gutes Wasser zu kommen, konnten sich Städte und Dörfer entwickeln.
Urgeschichte & Römer
Die ältesten "Wasserversorgungen" stammen aus der Bronzezeit. Die Bauten der Römer hingegen unterstreichen eindrücklich die Bedeutung des Wassers.
Mittelalter
In den mittelalterlichen Städten basierte die Wasserversorgung auf Sodbrunnen, Teucheln als Wasserleitungen und natürlichen Gewässern.
Neuzeit
Ende 18. anfangs 19. Jahrhundert entstanden in den Schweizer Städten zentrale Wasserversorgungen. Die Angst vor Feuer war dabei Innovationstreiber.
Die hygienischen Fortschritte und Lebensgewohnheiten der Menschen liessen Mitte des letzten Jahrhunderts den Wasserkonsum stark ansteigen. Der tägliche Wasserverbrauch (inklusive Industrie und Gewerbe) stieg in der Nachkriegszeit auf durchschnittlich 500 Liter pro Einwohner.
Seit Jahrtausenden spielt Wasser eine grosse Rolle in den Weltreligionen, in Gesundheitsfragen und in der Erholung der Menschen.