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Ist Autogenes Training eine Entspannungstechnik? Für wen eignet sie sich?
Das autogene Training ist eine Möglichkeit, sich selbst zu entspannen. Es arbeitet auf der Basis der Autosuggestion. Die Entspannungstechnik wurde in den 1930er Jahren entwickelt. Der Praktizierende gibt dabei seinen Körper die Anweisung, sich zu entspannen.
Dies funktioniert über die Selbstbeeinflussung, die sogenannte Autosuggestion, womit das vegetative Nervensystem beeinflusst und die Gehirnaktivität nachweislich verändert wird. Die Wirkung wird durch Studien belegt.
Was ist das Grundprinzip der Autosuggestion?
Die Basis der Autosuggestion sind die immer wiederkehrenden Anweisungen, die der Praktizierende nach einem festgelegten Schema immer wieder sich selbst vorsagt. Der Übende beeinflusst sich selbst. Dies wirkt sich auf das Bewusstsein sowie auf das vegetative Nervensystem aus, das automatische Körpervorgänge steuert wie die Atmung, den Blutdruck und die Verdauung.
Wie kann Autogenes Training eingesetzt werden?
Die Übungen werden vor allem eingesetzt um Stress abzubauen und zu entspannen.
Wie kann ein Autogenes Training praktiziert werden?
Für das autogene Training wird sich in eine komfortable sitzende oder liegende Position begeben. Bestimmte Sätze werden dann mehrmals hintereinander in Gedanken wiederholt.
Dabei ist „Ich bin vollkommen ruhig“ die sogenannte Ruhetönung. Sie wird zuerst wiederholt, damit Körper und Geist zur Ruhe kommen. Es können sogenannte „Schwereübungen“ oder „Wärmeübungen“ folgen, die Herzübung oder die Atemübung.
Übrigens lässt sich durch die Atmung umgekehrt das vegetative Nervensystem beruhigen.
Die Sonnengeflechtsübung dient der Entspannung der Verdauungsorgane und die Kopfübung soll die Konzentrationsfähigkeit erhöhen.
Wo kann ich Autogenes Training lernen?
Wer autogenes Training lernen möchte, der sollte sich an ausgebildete Trainer wenden.