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Das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten schreibt auf seiner Webseite über die "Abrüstung und Nonproliferation":
"Die Schweizer Politik der Rüstungskontrolle und Abrüstung verfolgt das Ziel der nationalen sowie internationalen Sicherheit auf einem weltweit möglichst tiefen Rüstungsniveau. Die Schweiz setzt sich international dafür ein, dass insbesondere Massenvernichtungswaffen nicht weiter verbreitet (Nonproliferation) und vollständig beseitigt werden (Abrüstung)."
Der 1967 von der Schweiz unterzeichnete Atomsperrvertrag verlangt in Artikel VI, dass sich alle Staaten für die Abschaffung von Atomwaffen einsetzen müssen, was für die 5 traditionellen Atommächte (P5) USA, Russland, Frankreich, England und China gilt. Leider haben nicht alle Staaten mit Atomwaffen (Indien, Pakistan, Israel, Nordkorea) den Atomsperrvertrag unterzeichnet und die P5 haben sich bei den Überprüfungskonferenzen des Vertrags bisher stets geweigert weiter abzurüsten. Im Gegenteil, sie modernisieren sogar ihre Atomwaffen. Die Schweiz und viele andere Nationen setzen sich heute aber mit grossem Druck für eine Welt ohne Atomwaffen ein.
Obwohl also das Engagement der offiziellen Schweiz für dieses Ziel wichtig und begrüssenswert ist, braucht es auch den Druck von den Bevölkerungen in den Atomstaaten und der grossen Mehrheit der Länder ohne Atomwaffen. Hier ist die Arbeit von Nichtregierungsorganisationen (Non-Governmental Organisations oder NGOs) absolut essentiell. Die Schweizer Sektion der Internationalen ÄrztInnen zur Verhütung des Atomkriegs "International Physicians for the Prevention of Nuclear War, IPPNW" beispielsweise ist aktiv in diesem Bereich, aber auch das seit dem 16. August 2012 gegründete "Basel Peace Office". Beide Organisationen stehen oft in Kontakt mit dem EDA in dieser wichtigen Angelegenheit.