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Bellwald
Bel-Waldt, Bel-Wald, Belwald, BelWald, Bellwalt, Belwaldt, Bellwaldt, Beliwaldt, Belwald, Bellwald. Bis 1694 wurde der Name am Ende noch mit -dt und -d geschrieben und seit 1695 wurde Belwald geschrieben. Erst Prior J.B. Bellwald hat in den Kirchenbüchern seit 1876 an der heutigen Schreibweise Bellwald festgehalten.
Bedeutung
Er kann keltischen Ursprungs sein. Bel-ist der Sonnengott der Kelten, welcher Stamm auch das bewohnt hat. Es gibt noch andere Angaben, woraus der Name entstanden sein könnte: Lat. Bellum = Krieg. Bellator = Kriegsmann (aus innerem Berufe, daher mit dem Nebenbegriffen des Mutes und der Kraft). Bello = kämpfen. Belua ist ein grosses und schwerfälliges Tier, wie Elephant, Tiger, Löwe, Walfisch. Der Name könnte aber auch von Bählen-Wald (Zapfenwald) abgeleitet sein. Da aber die Geschlechter Bähler und Belen im Lötschental ebenfalls heimisch waren, ist auch dies umstritten.
Herkunft
Der Name kommt keineswegs vom Dorfe Bellwald im Goms, wie dies in allen Schriften behauptet wird; es liegt wohl eine Verwechslung mit dem Namen Bellwalder vor. Bellwald ist vielmehr ein schattiger Siedlungsplatz auf einer Anhöhe unter dem Bellwadwald gegenüber dem Dorf Blatten im Lötschental, dessen zirka 20 Gebäudegrundrisse in den letzten Jahren zum Teil durch eine Forststrasse zerstört und wegen eines kleinen Skigebietes und landwirtschaftlicher Nutzung zugeschüttet worden sind.
Verzweigung
Von hier verzweigten sie sich nach Weissenried, Eisten, Blatten und später in alle übrigen Talgemeinden.
Nachweis
Angela Jaggy führte für das Geschlecht Bellwald einen Willermus Beliwaldt von Monte Albo (Weissenried) auf, welcher 1380 geboren ist und in einer Urkunde von 1421 vorkommt.