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Der 18-Jährige musste sich unter anderem wegen des Verstosses gegen das Tierschutzgesetz verantworten, weil er sich nicht um die Kälber gekümmert hatte, heisst es vom Amtsgericht Konstanz.
Der Jugendliche hatte im letzten Jahr 40 Jungtiere auf einen Kleinanzeigenportal für rund 1640 Franken erstanden. Der Tiertransporter blieb in der Nähe des Zielhofs im Umland von Konstanz im Morast stecken. Um den steckengebliebenen Transporter zu befreien, suchte der Fahrer in der Nachbarschaft nach Hilfe. Die zu Hilfe gerufenen Personen stellten zu einem späteren Zeitpunkt fest, dass die Kälber völlig unzureichend versorgt waren und informierten die Polizei.
Als die Polizei auf dem Hof eintraf, waren zwei der Kälber bereits tot. 37 Kälber waren in sehr schlechtem Zustand, etliche davon mussten mit Infusionen versorgt werden. Für sieben war es zu spät: Die zwischen zwei und sechs Wochen alten Tiere mussten wegen ihres aussichtslosen Gesundheitszustands durch den Veterinärdienst eingeschläfert werden. Die Überlebenden wurden beschlagnahmt.
Wieso der Jugendliche nun für nicht schuldfähig erklärt wurde, konnte der Sprecher des Konstanzer Amstsgerichts nicht sagen, weil der Prozess unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfand.
(red.)