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Wann und vom wem die Kirche von Lauperswil gestiftet worden ist, kann anhand der Urkunden nicht nachgewiesen werden. Da die Kirche von Lauperswil bereits im Jahr 1275 im päpstlichen Abgabebuch als «plebanus in Lopswile» eingetragen ist, (übrigens die erste urkundliche Erwähnung von Lauperswil) wissen wir, dass die Kirche zu dieser Zeit sicher schon lange bestanden hat.
Wann genau die erste Kirche gebaut wurde, wusste man bis zur Renovation der Kirche 1990 nicht. Als der Einbau einer Bodenheizung beschlossen wurde, machte der Archäologische Dienst des Kantons Bern unter der Leitung des Mittelalterarchäologen Dr. Daniel Gutscher eine Innengrabung. Diese erstmalige Flächengrabung in einer Emmentaler Pfarrkirche oberhalb von Burgdorf vermochte wichtige Hinweise auf die Anfänge der Siedlungsbildung in diesem Talabschnitt zu erbringen.
Von den Vorgängerkirchen beschränkt sich die Kenntnis der insgesamt vier Vorgängeranlagen des heutigen Gotteshauses auf die Lage des Grundrisses, da sich mit geringen Ausnahmen nur die Fundamente oder die Mauergruben erhalten haben, abgesehen vom Kirchturm, der von der Kirche Nr. 4 stammt.
Als Datum für die Entstehung der heutigen Kirche, die mit Ausnahme des Kirchenturmes einen vollständigen Neubau darstellt, wird das Jahr 1518 überliefert. Aufgrund der baugeschichtlichen Beobachtungen, der Datierung des Holzes und der datierten Glasmalereistiftungen hat sich nun dieses Datum bestätigt. Durch den Neubau wurde das Kirchenschiff erheblich vergrössert und auch der Chor wurde verlängert.
Lauperswil besitzt das älteste Taufregister im Kanton Bern. Pfarrer Thüring Rust trug am 9. März 1528 die erste Taufe ein.
1649 erhielt die Gemeinde Lauperswil von Conrad Güder, dem Herrn von Wartenstein-Kalchmatt, einen neuen Altartisch.
Die Orgel war ein Werk des bernischen Orgelbauers Peter Schärer aus Oberhegen, Sumiswald. Das Geld für die Orgel wurde durch Johann Flükiger vom Ebnit vorgeschossen. Sein Wappen und Namen stehen noch heute am Prospekt der Orgel.
Die drei Glocken läuteten schon in der Kirche Nr. 4, zwei tragen die Jahreszahl 1470 und Inschriften, die dritte scheint dem 13. oder frühen 14. Jahrhundert anzugehören. Auf dieser Glocke, die somit wahrscheinlich so alt wie die Eidgenossenschaft ist, steht "O rex glorie kriste veni com pace", was soviel heisst wie: O König der Ehren, Christus, bringe uns deinen Frieden." Das Glockengeläute von Lauperswil dürfte zu den ältesten der Schweiz gehören.
Die Gemeinde Lauperswil wurde 1922 angefragt, ob sie sich auch an einem gemeinsamen Denkmal für die gestorbenen Wehrmänner des ersten Weltkrieges in Langnau beteiligen würde. Der Gemeinderat lehnte dieses Ansinnen ab und beschloss ein Denkmal für die 4 gefallenen Lauperswiler an der Kirchenmauer.
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Breite Kirchenschiff
Länge Kirchenschiff
Höhe des Schiffes
Breite Chor
Länge Chor
Geschosse
Glocken
Glockenplattform in Höhe
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