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Diese Initiative ist weder Sinnfrei, noch entbehrt sie einer logischen Grundlage. Dienstwaffen einer Armee gehören grundsätzlich in eine Waffenkammer, innert einer geschlossenen militärischen Anlage und nicht in den Kleiderschrank von Wochenend-Soldaten. Noch berührt diese Initiative Menschenrechte oder die freiheitlichen Grundrechte der Allgemeinheit.
Als Militarist und ehemaliger Offizier im Heeresdienst, beobachte ich die aktuelle Praxis mit sehr viel Skepsis. Eine militärische Handfeuerwaffe gehört in keinen Privathaushalt. In keiner Armee der modernen westlichen Welt, nimmt ein Soldat seine Dienstwaffe mit in sein Heim. Gerade die Schweiz, als eines der modernsten und liberalsten Länder Europas, sollte hier eindeutige Signale setzen. Unser Nachbar, die Bundesrepublik Deutschland stattet seine Reservisten keinesfalls mit Dienstwaffen aus. Diese werden in der geltenden Praxis in Depots eingelagert und im Bedarfsfalle ausgehändigt. Selbst aktive Truppenteile, haben ihre Handwaffen und anderes Gerät, im Normalfall in Waffenkammern deponiert und dürfen dieses nicht außerhalb der Kasernen mit sich führen. Somit erübrigt sich in dieser Initiative an sich, eine großartige Diskussion zu führen, da es in einer modernen, zivilisierten und überwiegend pazifistischen Gesellschaft, nicht mehr zeitgemäß sein kann eine derartig überholte Praxis bei zu behalten.