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Mit ADSL (Asymmetric Digital Subscriber Line – asymmetrischer digitaler Teilnehmer-Anschluss) wird die zurzeit häufigste Anschlusstechnik von Breitbandanschlüssen für Konsumenten bezeichnet.
Asynchronous Transfer Mode (ATM) ist ein Kommunikationsprotokoll, welches sich für die Übertragung von Daten, Sprache und Video eignet.
Der Breitband-Internetzugang (auch Breitbandzugang, Breitbandanschluss) ist ein Zugang zum Internet mit verhältnismäßig hoher Datenübertragungsrate von einem Vielfachen der Geschwindigkeit älterer Zugangstechniken wie der Telefonmodem- oder ISDNEinwahl, die im Unterschied als Schmalbandtechniken bezeichnet werden.
Ein Broadcast (Rundfunk) in einem Computernetzwerk ist eine Nachricht, bei der Datenpakete von einem Punkt aus an alle Teilnehmer eines Nachrichtennetzes übertragen werden. In der Vermittlungstechnik ist ein Broadcast eine spezielle Form der Mehrpunktverbindung. Ein Broadcast-Paket erreicht alle Teilnehmer eines lokalen Netzwerks, ohne dass sie explizit als Empfänger angegeben sind. Daraus folgt, dass Broadcasts sich auf das eigene Netzwerksegment beschränken sollten, und nicht von Routern in Wide Area Networks weitergeleitet werden.
Jeder Empfänger eines Broadcasts entscheidet selbst, ob er im Falle seiner Zuständigkeit die erhaltene Nachricht entweder verarbeitet oder andernfalls stillschweigend verwirft.
Eine Bridge (Brücke) verbindet im Computernetz zwei Segmente auf der Ebene der Sicherungsschicht des OSI-Modells. Eine Bridge kann auf der Unterschicht MAC oder der Unterschicht LLC arbeiten. Sie wird dann MAC-Bridge oder LLC-Bridge genannt. Eine weitere Unterscheidung ergibt sich durch die Art der Leitwegermittlung von Datenpaketen in Transparent Bridge und Source Routing Bridge. Eine MAC-Bridge wird hauptsächlich eingesetzt, um ein Netz in verschiedene Kollisionsdomänen aufzuteilen. Somit kann die Last in großen Netzen vermindert werden, da jeder Netzstrang nur die Pakete empfängt, deren Empfänger sich auch in diesem Netz befindet. Somit verbindet eine MAC-Bridge Netze mit gleichem Zugriffsverfahren.
Die LLC-Bridge (auch Remote-Bridge oder Translation Bridge) wird verwendet, um zwei Teilnetze mit verschiedenen Zugriffsverfahren zu koppeln. Sie besteht (idealisiert) aus zwei Teilen, die miteinander verbunden sind, wobei das Medium zwischen beiden Teilen hierbei egal ist.
Eine Transparente Bridge lernt, welche MAC-Adressen sich in welchem Teilnetz befinden. Die Bridge lernt mögliche Empfänger, indem die Absender von Paketen in den einzelnen Teilnetzen in eine interne Weiterleitungstabelle eingetragen werden. Anhand dieser Informationen kann die Bridge den Weg zum Empfänger bestimmen. Die Absenderadressen werden laufend aktualisiert, um Änderungen sofort zu erkennen.
Eine Source Routing Bridge besitzt keine Weiterleitungstabelle. Hier muss der Sender die Informationen zur Weiterleitung zum Ziel bereitstellen. Ein Paket muss nur dann an alle Teilnetze gesendet werden, wenn der Empfänger nicht in dieser Tabelle eingetragen ist und das Zielnetz somit nicht bekannt ist. Ein Broadcast wird stets in alle Teilnetze übertragen.
Bridges können redundant ausgelegt werden, um den Ausfall einer Bridge zu kompensieren. Um dabei die mehrfache Weiterleitung von Datenpaketen zu unterdrücken, muss ein passendes Kommunikationsprotokoll unterstützt werden.
Als Callcenter (Telefon-Beratungszentrum) oder Customer-Care-Center (Kundenberatungs- oder Kundenbetreuungszentrum) wird ein Unternehmen oder eine Organisationseinheit bezeichnet, welche Marktkontakte telefonisch schafft.
Outbound: Das Callcenter startet den Anruf
Inbound: Das Callcenter wird angerufen
Chat bezeichnet die elektronische Kommunikation in Echtzeit, meist über das Internet.
Die korrekte Bezeichnung einer Cloud-Telefonanlage wäre „virtual private branch exchange, vPBX. Die virtuelle Telefonanlage in der Cloud ist modular aufgebaut und wird über ein Webportal gesteuert bzw. verwaltet. Sie bietet eine Vielzahl an Anwendungsmöglichkeiten, hohe Flexibilität und Einsparpotentiale, da sie in der Regel keine grossen Startinvestitionen benötigt. In der Cloud-Telefonanlage können verschiedene Funktionen wie E-Mail, Chat, Videokonferenz und Fax, aber auch Anwesenheitskontrolle und Türöffnungsfunktionen zusammengeführt werden.
S. ebenfalls VoIP.
Customer-Relationship-Management, kurz CRM (Kundenbeziehungsmanagement oder Kundenpflege), bezeichnet die konsequente Ausrichtung einer Unternehmung auf ihre Kunden und die systematische Gestaltung der Kundenbeziehungsprozesse.
Computer Telephony Integration, auch bekannt als Rechner-Telefonie-Integration oder CTI, ist eine allgemeine Bezeichnung für jede Technologie, die die Integration und Koordination von Interaktionen über Telefon und Computer ermöglicht. Der Begriff wird vorwiegend verwendet, um Desktop-basierte Interaktion zu beschreiben, die den Nutzern mehr Effizienz bietet, kann aber auch auf Server-basierte Funktionen, wie etwa die automatische Anrufweiterleitung, verweisen.
Nach Anwendungstyp:
EDV steuert Telefonanlage
CTI ermöglicht, aus Computerprogrammen heraus, den automatischen Aufbau, die Annahme und Beendigung von Telefongesprächen, den Aufbau von Telefonkonferenzen, das Senden und Empfangen von Faxnachrichten, Telefonbuchdienste, sowie die Weitervermittlung von Gesprächen. CTI-Anwendungen laufen in der Regel entweder auf dem Desktop des Nutzers oder auf einem unbeaufsichtigten Server. Übliche Desktop-Funktionen, die von CTI-Anwendungen bereitgestellt werden:
- Dialogfenster – Anzeige mit Anrufinformationen (Nummer des Anrufers (ANI=Automatic Number Identification), gewählte Nummer (DNIS = Dialed Number Identification Service) und Dialogfenster bei Entgegennahme des Anrufes, mit oder ohne den Anschlussdaten. Diese Funktion wird im Allgemeinen genutzt, um mithilfe einer Business-Anwendung nach näheren Angaben zum Anrufer zu suchen.)
- Wählen – Automatische Einwahl und computergesteuerte Einwahl (Power Dialing, Preview Dialing, Predictive Dialing).
- Telefonsteuerung – Umfasst Anrufsteuerung (Anrufe entgegennehmen, auflegen, halten, Konferenzschaltung etc.) und Funktionskontrolle (DND (nicht stören), Anrufweiterleitung etc.).
- Durchstellen von Anrufen – Koordinierter Transfer von Anrufen und Daten zwischen zwei Gesprächsteilnehmern (d. h. Weiterleiten des Dialogfensters mit dem Anruf).
- Callcenter – Ermöglicht den Nutzern, sich als Callcenter-Agent einzuloggen und ihren Status als Agent zu steuern (Bereit, Beschäftigt, Nicht bereit, Pause etc.).
Telefonanlage steuert EDV
Über eine automatische Anruferidentifikation kann der passende Datensatz mit Kundendaten aus einer Datenbank auf einen Bildschirm gebracht werden. Weiterhin können CTI-Programme (je nach Anbieter) ein Journal über die geführten Gespräche führen. Diese Technologie wird vor allem von Callcentern genutzt. Übliche Server-Funktionen, die von CTI-Anwendungen bereitgestellt werden:
- Anrufweiterleitung – Die automatische Weiterleitung von Anrufen zu einem neuen Zielanschluss basiert auf Kriterien, die in der Regel einen Datenbankaufruf der Nummer des Anrufers (ANI) oder der gewählten Nummer (DNIS) beinhalten.
- Erweiterte Funktionen für Anrufberichte – Die detaillierten Daten von der CTI-Anwendung stellen überdurchschnittlich gute Anrufberichte bereit.
- Integration von Sprachaufzeichnungen – Die detaillierten Daten von der CTI-Anwendung bereichern jene Daten, welche aus den aufgezeichneten Gesprächen gespeichert wurden.
Digital Enhanced Cordless Telecommunications (DECT) ist ein internationaler Standard für Telekommunikation mittels Funktechnik, insbesondere für Schnurlostelefone, aber auch für andere kabellose Datenübertragungen. Reichweite zw. 30 und 300 m, je nach Hersteller.
S. ebenfalls WLAN
Enterprise-Resource-Planning (ERP) bezeichnet die unternehmerische Aufgabe, Ressourcen wie Kapital, Personal, Betriebsmittel, Material, Informations- und Kommunikationstechnik, IT-Systeme im Sinne des Unternehmenszwecks rechtzeitig und bedarfsgerecht zu planen und zu steuern. Gewährleistet werden soll ein effizienter betrieblicher Wertschöpfungsprozess und eine stetig optimierte Steuerung der unternehmerischen und betrieblichen Abläufe.
Eine Kernfunktion von ERPS ist in produzierenden Unternehmen die Materialbedarfsplanung, die sicherstellen muss, dass alle für die Herstellung der Erzeugnisse und Komponenten erforderlichen Materialien an der richtigen Stelle, zur richtigen Zeit und in der richtigen Menge zur Verfügung stehen. Diese Aufgabe ist heutzutage nur noch mit Hilfe von IT-Systemen auf Basis einer modernen Informationsund Kommunikationstechnik zu erreichen.
Ethernet ist eine Technologie, die Software (Protokolle usw.) und Hardware (Kabel, Verteiler, Netzwerkkarten usw.) für kabelgebundene Datennetze spezifiziert, welche ursprünglich für lokale Datennetze (LANs) gedacht war und daher auch als LAN-Technik bezeichnet wird. Sie ermöglicht den Datenaustausch in Form von Datenframes zwischen den in einem lokalen Netz (LAN) angeschlossenen Geräten (Computer, Drucker und dergleichen). In seiner ursprünglichen Form erstreckt sich das LAN dabei nur über ein Gebäude; Ethernet über Glasfaser hat eine Reichweite von 10 km und mehr.
Als FTTN (Fibre To The Node, Fibre To The Neighborhood), FTTC (engl. Fibre to the Curb‚ Faser an den Randstein‘; in die Nähe desTeilnehmers) oder FTTS (Fibre To The Street), bezeichnet man das Verlegen von Glasfaserkabeln bis zum nächsten Verteiler, dem Kabelzweiger. Hier werden also entsprechend die sogenannten Hauptkabel von Kupfer auf Glasfaser hochgerüstet bzw. durch Glasfaserkabel ergänzt.
Als FTTB (engl. Fibre To The Basement oder Fibre To The Building) bezeichnet man das Verlegen von Glasfaserkabeln bis ins Gebäude. Dabei werden Lichtwellenleiter beispielsweise bis in die Hauskeller verlegt. Durch moderne Verbindertechniken können die LWL über schon vorhandene Gas- oder Wasser-Anschlüsse ins Haus geführt und so aufwendige Tiefbauarbeiten vermieden werden. Im Haus können die Signale dann über vorhandene Kupferleitungen und VDSL-Technik in die Wohnungen geführt werden. Dieses entspricht der Stufe der Verzweigungskabel.
Unter FTTdp (engl. Fibre To The Distribution Point) versteht man die Glasfaserverkabelung bis zu der Kabelstange bzw. zum Kabelschacht (engl. Manhole) in der Quartier-Straße. Damit werden die Kupfer-Leitungslängen noch weiter verkürzt als bei FTTC. Denn der DSLAM, oder auch CAN genannt, befindet sich im Gegensatz zu FTTC in einem wasserdichten, gehärteten Gehäuse im Schacht oder an der Telefonstange selbst, wo er mit den Kupferkabeln, die zu den Wohneinheiten führen, verspleißt ist.
Als FTTL (engl. Fibre To The Loop) bezeichnet man das Verlegen bis zum Teilnehmer. Sie entsprechen daher bereits der sogenannten Netzebene 4.
Als FTTH (engl. Fibre To The Home oder Fibre all the way To The Home) bezeichnet man das Verlegen von Lichtwellenleiter von Rechenzentren direkt bis in die Wohnung des Teilnehmers. Ein wichtiger Bestandteil ist dabei FITH (engl. Fibre In The Home), worunter man das fiberoptische Netzwerk innerhalb des Hauses versteht.
Fibre To The Desk (FTTD) (auf deutsch: Glasfaser bis zum Schreibtisch) ist eine Art der Netzwerkverkabelung. Dabei
wird die Verkabelung eines Gebäudes oder Campus mit Lichtwellenleitern bis zu den Netzwerkdosen in den einzelnen Büros ausgeführt.
Eine Firewall ist ein Sicherungssystem, das ein Rechnernetz oder einen einzelnen Computer vor unerwünschten Netzwerkzugriffen schützt und ist weiter gefasst auch ein Teilaspekt eines Sicherheitskonzepts.
Jedes Firewall-Sicherungssystem basiert auf einer Softwarekomponente. Die Firewall-Software dient dazu, den Netzwerkzugriff zu beschränken, basierend auf Absender- oder Zieladresse und genutzten Diensten. Sie überwacht den durch die Firewall laufenden Datenverkehr und entscheidet anhand festgelegter Regeln, ob bestimmte Netzwerkpakete durchgelassen werden oder nicht. Auf diese Weise versucht sie, unerlaubte Netzwerkzugriffe zu unterbinden.
Die Funktion einer Firewall besteht nicht darin, Angriffe zu erkennen. Sie soll ausschließlich Regeln für die Netzwerkkommunikation umsetzen. Für das Aufspüren von Angriffen sind sogenannte IDS-Module (Angrifferkennungssystem) zuständig, die durchaus auf einer Firewall aufsetzen können.
Als Flatrate werden in der deutschen Sprache Pauschaltarife für Telekommunikations-Dienstleistungen wie Telefonie
und Internetverbindung genannt.
Unter einem Global Area Network (GAN) versteht man ein Netz, das über unbegrenzte geographische Entfernungen mehrere Wide Area Networks verbinden kann. Dies kann zum Beispiel die Vernetzung weltweiter Standorte einer internationalen Firma sein. Oft wird bei einem GAN Satelliten- oder Glasfaserübertragung eingesetzt.
Hardware ist der Oberbegriff für die mechanische und elektronische Ausrüstung eines datenverarbeitenden Systems. Zur Hardware zählen sogenannte Baugruppen (Komponente: Prozessor, Arbeitsspeicher, etc.) und Peripheriegeräte. Vereinfacht gesagt gehört alles, was angefasst werden kann, zur Hardware.
Hot Spots sind öffentliche drahtlose Internetzugriffspunkte, die (oft gegen Bezahlung) für jedermann zugänglich sind. Sie sind sowohl in öffentlichen Räumen als auch in privaten installiert. Es kommt fast ausschließlich die Protokoll-Familie des WiFi oder WLAN zur Anwendung. Eine Verbindung zum Hot Spot ist dadurch mit einer Vielzahl an Geräten möglich, weil die Protokoll-Familie in Mobilgeräten sehr häufig unterstützt wird.
Das Internet Protocol (IP) ist ein in Computernetzen weit verbreitetes Netzwerkprotokoll und stellt die Grundlage des Internets dar. Es ist die Implementierung der Internetschicht des TCP/IP-Modells bzw. der Vermittlungsschicht (engl. Network Layer) des OSI-Modells. IP ist ein verbindungsloses Protokoll, d. h. bei den Kommunikationspartnern wird kein Zustand etabliert.
Die IP-Telefonie (Internet-Protokoll-Telefonie), auch Festnetz-IP oder Voice over IP (VoIP) genannt, ist eine Technologie, die grundsätzlich die herkömmliche Telefontechnologie samt ISDN und allen Komponenten ersetzt. Die Datenübertragung erfolgt über Computernetzwerke; die Verbindung wird über IP-fähige Geräte, wie DECT Telefone, Softphones usw. hergestellt.
IP-Telefonie ist nicht gleich Internettelefonie-Applikationen: Gespräche von IP-basierten Anschlüssen werden zwar über das Internet-Protokoll abgewickelt, doch der Provider leitet die Gespräche in seinem Netz weiter, um Sprachqualität und Sicherheit zu garantieren. Bei Internettelefonie-Apps wie bei Skype, Facebook usw. werden die Gespräche als Datenpakete über das öffentliche Internet verschickt.
S. ebenfalls Cloud-Telefonanlage.
Integrated Services Digital Network (ISDN) ist ein internationaler Standard für ein digitales Telekommunikationsnetz. Über dieses Netz werden verschiedene Dienste übertragen und vermittelt, wie beispielsweise die Telefonie, Fernschreiben, Teletext usw..
ISDN soll 2017 schweizweit abgeschaltet und durch die IP-Telefonie ersetzt werden.
S. ebenfalls Cloud-Telefonanlage.
Das IVR ist eine in die VPBX integrierbare Option, die es ermöglicht, eine Telefonnavigation einzusetzen, wie beispielsweise Mehrfrequenzwahlverfahren (für die Administration 1 wählen, für den Support die 2 usw.). Diese Funktion kann für eine oder mehrere Rufnummern verwendet werden.
Koaxial (gleichachsig) ist in der Geometrie die Bezeichnung für übereinstimmende Rotationsachsen dreidimensionaler Elemente. Ein Koaxialkabel besteht beispielsweise aus einem Mittelleiter und der umgebenden (koaxialen) Abschirmung.
Ein Local Area Network (lokales Netzwerk), kurz LAN, ist ein Rechnernetz, das die Ausdehnung von Personal Area Networks (PAN) übertrifft, die Ausdehnung von Metropolitan Area Networks (MAN), Wide Area Networks (WAN) und Global Area Networks (GAN) aber nicht erreicht. Ein LAN ist dabei in seiner Ausdehnung ohne Zusatzmaßnahmen auf 500 Meter beschränkt und wird in der Regel z. B. in Heimnetzen oder kleinen Unternehmen eingesetzt.
Ein Modem ist ein Gerät, das digitale Signale über weite Übertragungswege zwischen zwei digitalen Endgeräten austauscht. Vom sendenden Modem wird ein digitales Signal auf eine Trägerfrequenz im Hochfrequenzbereich aufmoduliert. Vom empfangenden Modem wird daraus die ursprüngliche Information durch Demodulieren zurückgewonnen. Dabei arbeiten Modems des Standards (DSL) mit höheren Trägerfrequenzen und grösseren Bandbreiten auf der Telefonleitung als die Modelle nach dem „Schmalband“-Standard.
Ein Metropolitan Area Network (MAN) ist ein breitbandiges Telekommunikationsnetz.
Üblicherweise verbindet ein MAN zahlreiche Local Area Networks und verwendet dazu eine Backbone-Technologie, die meist inGlasfasertechnik realisiert ist. Ein MAN kann eine Ausdehnung bis zu 100 km haben.
MANs werden oft von international tätigen Telekommunikationsfirmen aufgebaut, die dann auf diese Weise verkabelte Metropolenwiederum in einem Wide Area Network (WAN) national oder in einem Global Area Network (GAN) sogar international wieder vernetzen.
Das OSI-Modell (englisch Open Systems Interconnection Model) ist ein Referenzmodell für Netzwerkprotokolle als Schichtenarchitektur. Es wird seit 1983 von der International Telecommunication Union (ITU) und seit 1984 auch von der International Organization for Standardization (ISO) als Standard veröffentlicht.
Zweck des OSI-Modells ist, Kommunikation über unterschiedlichste technische Systeme hinweg zu ermöglichen und die
Weiterentwicklung zu begünstigen. Dazu definiert dieses Modell sieben aufeinander folgende Schichten (engl. layers) mit jeweils eng begrenzten Aufgaben. In der gleichen Schicht mit klaren Schnittstellen definierte Netzwerkprotokolle sind einfach untereinander austauschbar, selbst wenn sie wie das Internet Protocol eine zentrale Funktion haben.
Unter einem Personal Area Network (Abkürzung: PAN, engl. für etwa persönliches Netzwerk) versteht man ein Netz, das von Kleingeräten wie PDAs oder Mobiltelefonen ad hoc auf- und abgebaut werden kann. PANs können daher mittels verschiedener drahtgebundener Übertragungstechniken wie USB oder FireWire (System für serielle Datenübertragung) oder auch mittels drahtloser Techniken, wie IrDA (Infrared Data Association), Bluetooth oder WLAN aufgebaut werden (WPAN). Die Reichweite beträgt gewöhnlich nur wenige Meter. PANs können genutzt werden, um mit den Geräten untereinander zu kommunizieren, sie können aber auch dazu dienen, mit einem größeren Netz zu kommunizieren (Uplink). Ein mittels Bluetooth erstelltes PAN nennt man Piconet.
Eine Telefonanlage, Nebenstellenanlage (kurz NstAnl) oder Teilnehmervermittlungsanlage (TVA) ist eine Vermittlungseinrichtung, die mehrere Endgeräte wie zum Beispiel Telefon, Fax, Anrufbeantworter sowohl untereinander als auch mit einer oder mehreren Leitungen des öffentlichen Telefonnetzes verbindet.
Das Peripheriegerät ist eine Komponente oder ein Gerät, das sich außerhalb der Zentraleinheit eines Computers befindet (kurz: Zubehör). Vereinfacht können folgende Peripheriegeräte unterschieden werden:
Interne Peripheriegeräte – im Computer verbaut
Externe Peripheriegeräte – durch ein Kabel (oder auch durch Infrarot- oder Funktechnik) verbunden
Peripheriegeräte dienen der Ein- und Ausgabe von Daten oder Befehlen in die Zentraleinheit. Sie erbringen eine „Dienstleistung“ für den Benutzer, diese kann entweder sichtbar (z. B. Papier-Ausdruck) oder unsichtbar (z. B. Signalwandlung interner Modems) erfolgen.
Die Portierung bzw. die Rufnummernmitnahme ist die Möglichkeit im Bereich der Telefonie, bei einem Anbieterwechsel die Rufnummer zu behalten. Technisch wird dabei die Rufnummer vom alten Anschluss abgekoppelt und auf den Anschluss des neuen Anbieters eingetragen. Dieser der Rufnummernmitnahme zugrunde liegende Vorgang heißt Portierung und kann mit Portiergebühren behaftet
sein.
Quality of Service (QoS) oder Dienstgüte beschreibt die Güte eines Kommunikationsdienstes aus der Sicht der Anwender, das heißt, wie stark die Güte des Dienstes mit deren Anforderungen übereinstimmt. Formal ist QoS eine Menge von Qualitätsanforderungen an das gemeinsame Verhalten beziehungsweise Zusammenspiel von mehreren Objekten.
Anforderungen:
Ein Anwender möchte zuverlässig mit dem gewünschten Ziel verbunden werden und nach Ende der Kommunikation zuverlässig getrennt werden.
Der Verbindungsaufbau soll rasch erfolgen.
Probleme beim Verbindungsaufbau (z. B. Ziel-Teilnehmer nicht erreichbar) sollen dem Anwender schnellstmöglich mitgeteilt werden.
Eine Kommunikationsverbindung soll stabil bestehen bleiben.
Die Kommunikationsteilnehmer wollen sich verstehen können.
Die Informationen sollen vollständig und ohne Fehler übertragen werden.
Es sollen keine Informationen anderer Kommunikationsteilnehmer und keine Störungen übertragen werden.
Die Kommunikation soll möglichst originalgetreu vor sich gehen.
Es sollen keine langen Wartezeiten während der Kommunikation bestehen.
Die Abrechnung der Kommunikation soll dem korrekten Zeit- und Datenumfang entsprechen.
Um solche allgemeinen Anwender-Anforderungen messen zu können, werden Qualitätsparameter definiert, die diese Anforderungen beschreiben sollen.
Qualität des Verbindungsaufbaus: Prozentsatz der nicht zustande gekommenen Verbindungen, Prozentsatz der
Falschverbindungen, Prozentsatz der Doppelverbindungen, Prozentsatz von langsamen Verbindungsaufbauten.
Qualität einer bestehenden Verbindung: Prozentsatz vorzeitiger Verbindungsabbrüche, Prozentsatz nicht übertragener
Informationen, Prozentsatz fehlerhaft übertragener Informationen, Verzögerungen der Informationsübertragung, Effektive Bandbreite der übertragenen Informationen, Schwankungen der Signalverzögerung, Anteil von Störungen an den übertragenen Signalen, Echoanteile.
Durch Messung dieser netznahen Parameter und deren Zuordnung zu Anwender-Anforderungen versucht man die Qualität des Services zahlenmäßig zu erfassen.
Ein Rechnernetz ist ein Zusammenschluss verschiedener technischer, primär selbstständiger elektronischer Systeme (insbesondere Computer, aber auch Sensoren, Aktoren, Agenten und sonstiger funktechnischer Komponenten usw.), der die Kommunikation der einzelnen Systeme untereinander ermöglicht. Ziel ist hierbei z. B. die gemeinsame Nutzung von Ressourcen wie Netzwerkdruckern, Servern, Mediendateien und Datenbanken. Wichtig ist auch die Möglichkeit zur zentralen Verwaltung von Netzwerkgeräten, Netzwerkbenutzern, deren Berechtigungen und Daten. Besondere Bedeutung hat heute auch die direkte Kommunikation zwischen den Netzwerkbenutzern (Chat, VoIP-Telefonie etc.).
Die allgemein bekannteste Netzstruktur ist das Internet und die bekanntesten Protokolle sind das TCP (Transmission Control Protocol) und das IP (Internet Protocol).
Möglichkeit, eingehende Anrufe auf verschiedene Endgeräte zu verteilen, wobei diese Verteilung individuell vordefiniert werden kann.
Der Begriff Roaming oder Durchleitung stammt ursprünglich aus dem Bereich des GSM-Funknetzes. Herkömmliches GSM-Roaming ist die Fähigkeit eines Mobilfunknetz-Teilnehmers, in einem anderen, fremden Netzwerk selbsttätig Anrufe zu empfangen oder zu tätigen, Daten zu schicken und zu empfangen oder Zugriff auf andere Mobilfunknetzdienste zu haben. Roaming-Fähigkeiten haben dann z.B. für einen Teilnehmer Bedeutung, wenn er sich ausserhalb des Funkbereichs bewegt, welcher durch sein Heimnetzwerk abgedeckt wird. Die Einsatzbereitschaft der Endgeräte ausserhalb des eigenen Funknetzes wird durch Authentisierung, Autorisierung und Verrechnungsverfahren (Billing) technisch unterstützt.
Router sind Netzwerkgeräte, die Netzwerkpakete zwischen mehreren Rechnernetzen weiterleiten können. Sie werden am häufigsten zur Internetanbindung, zur sicheren Kopplung mehrerer Standorte (Virtual Private Network) oder zur direkten Kopplung mehrerer lokaler Netzwerksegmente, gegebenenfalls mit Anpassung an unterschiedliche Netzwerkprotokolle eingesetzt.
Router treffen ihre Weiterleitungsentscheidung anhand von Informationen aus der Netzwerk-Schicht 3 (in der Regel ist das die IPAdresse) oder höher. Viele Router übersetzen dabei auch zwischen privaten und öffentlichen IP-Adressen oder bilden Firewall-Funktionen durch ein Regelwerk ab.
Das Real-Time Transport Protocol (RTP) ist ein Protokoll zur kontinuierlichen Übertragung von audiovisuellen Daten (Streams) über IPbasierte Netzwerke.
Es dient dazu, Multimedia-Datenströme (Audio, Video, Text, etc.) über Netzwerke zu transportieren, d. h. die Daten zu kodieren, zu paketieren und zu versenden.
SDSL (Symmetric Digital Subscriber Line) ist eine DSL-Zugangstechnik zu einem öffentlichen digitalen Netzwerk wie beispielsweise dem Telefonnetz über eine Telefonleitung. Im Gegensatz zu ADSL lassen sich Daten mit der gleichen Geschwindigkeit in beide Richtungen übertragen. SDSL wird meist von Geschäftskunden verwendet sowie zur Anbindung von Netzkomponenten der Netzbetreiber.
Das Session Initiation Protocol (SIP) ist ein Netzprotokoll zum Aufbau, zur Steuerung und zum Abbau einer Kommunikationssitzung zwischen zwei und mehr Teilnehmern. In der IP-Telefonie ist das SIP ein häufig angewandtes Protokoll.
SIP-Telefone sind ein Typ von Telefonen, die auf Voice over IP basieren und dazu das Session Initiation Protocol (SIP) nutzen. Das Gespräch wird dabei in einzelnen Datenpaketen über das Internet versendet. SIP-Telefone können als Einzelgerät (Hardphone), Telefonadapter plus klassisches Telefon oder als Softwarelösung auf einem PC oder PDA (Softphone) realisiert sein. Es existieren sowohl leitungsgebundene (meist Ethernet) als auch schnurlose (meist WLAN) Varianten.
Smart Home dient als Oberbegriff für technische Verfahren und Systeme in Wohnräumen und -häusern, in deren Mittelpunkt eine Erhöhung von Wohn- und Lebensqualität, Sicherheit und effizienter Energienutzung auf Basis vernetzter und fernsteuerbarer Geräte und Installationen sowie automatisierbarer Abläufe steht.
Unter diesen Begriff fällt sowohl die Vernetzung von Haustechnik und Haushaltsgeräten (zum Beispiel Lampen, Jalousien, Heizung, aber auch Herd, Kühlschrank und Waschmaschine), als auch die Vernetzung von Komponenten der Unterhaltungselektronik (etwa die zentrale Speicherung und heimweite Nutzung von Video- und Audio-Inhalten).
Von einem Smart Home spricht man insbesondere, wenn sämtliche im Haus verwendeten Leuchten, Taster und Geräte untereinander vernetzt sind, Geräte Daten speichern und eine eigene Logik abbilden können. Geräte sind teilweise auch getagged, was bedeutet, dass zu den Geräten im Smart Home Informationen zum Beispiel über Hersteller, Produktnamen und Leistung hinterlegt sind. Dabei besitzt das Smart Home eine eigene Programmierschnittstelle, die (auch) via Internet angesprochen und über erweiterbare Apps gesteuert werden kann.
Eng verwandt mit diesen Verfahren und Systemen sind solche des Smart Metering, bei denen der Schwerpunkt auf dem Messen und einer intelligenten Regulierung des Energieverbrauchs liegt.
Neben „Smart Home“ haben sich Begriffe wie Intelligentes Wohnen, „eHome“, „Smart Living“ und weitere Bezeichnungen etabliert, die sich teils nur in Bedeutungsschattierungen unterscheiden. Zudem verwenden Hersteller von Smart-Home-Anlagen und -komponenten weitere, speziell auf deren individuelles Marketing abgestimmte Begriffe.
Ein intelligenter Zähler,Smart Meter genannt, ist ein Zähler für Energie, z. B. Strom oder Gas, der dem jeweiligen Anschlussnutzer den tatsächlichen Energieverbrauch und die tatsächliche Nutzungszeit anzeigt und in ein Kommunikationsnetz eingebunden ist. Solche intelligenten Zähler sind schon seit den 1990er Jahren vor allem für Großkunden in Betrieb, werden aber seit ungefähr 2010 auch für Privathaushalte angeboten. Modellabhängig können intelligente Zähler die erhobenen Daten automatisch an das Energieversorgungsunternehmen übertragen, was diesem eine intelligente Netz- und Ressourcen-Steuerung ermöglichen soll. Intelligente Zähler sind mit den dafür nötigen Übertragungsvorgängen und damit verbundenen Diensten in intelligenten Stromnetzen (Smart Grid) zusammengefasst. Neben intelligenten Stromzählern gibt es auch intelligente Zähler für den Gas-, Wasser- und Wärmeverbrauch.
Software ist ein Sammelbegriff für Programme und die zugehörigen Daten. Sie kann als Beiwerk zusätzlich Bestandteile wie z. B. die Softwaredokumentation in der digitalen oder gedruckten Form eines Handbuchs enthalten.
Die Software bestimmt, was ein softwaregesteuertes Gerät tun soll und wie es getan werden muss. Die Hardware (das Gerät selbst) führt diese hingegen aus und setzt sie so in die Tat um. Damit ein softwaregesteuertes Gerät für ein definiertes Aufgabenspektrum nutzbar wird, muss die Software als Gesamtheit von Informationen der Hardware hinzugefügt werden. Durch dieses Arbeitsprinzip kann eine starre Hardware individuell arbeiten.
Ein Softphone ist ein Computerprogramm, das Telefonie ermöglicht. Man unterscheidet zwischen PSTN-Software für Festnetztelefonie und Internet-Telefonie-Software.
Bei dem Secure Real-Time Transport Protocol (Sicheres Echtzeit-Transportprotokoll) handelt es sich um die verschlüsselte Variante des Real-Time Transport Protocol (RTP).
Das SRT-Protokoll eignet sich besonders zur verschlüsselten Übertragung von Kommunikation über das Internet und findet auch bei der IP-Telefonie zunehmend Verwendung.
In Computer-Netzwerken wird als Switch (vom Englischen für „Schalter“, „Umschalter“ oder „Weiche“) – auch Netzwerkweiche oder Verteiler genannt – ein Kopplungselement bezeichnet, das Netzwerksegmente miteinander verbindet. Es sorgt innerhalb eines Segments (Broadcast-Domain) dafür, dass die Datenpakete, sogenannte „Frames“, an ihr Ziel gelangen. Im Unterschied zu einem auf den ersten Blick sehr ähnlichen Repeater-Hub werden Frames aber nicht einfach an alle anderen Ports weitergeleitet, sondern nur an den, an dem das Zielgerät angeschlossen ist – ein Switch trifft eine Weiterleitungsentscheidung anhand der selbsttätig gelernten Hardware-Adressen der angeschlossenen Geräte.
Der TLS – Transport Layer Security (Transportschichtsicherheit) ist ein hybrides Verschlüsselungsprotokoll zur sicheren Datenübertragung im Internet.
Unified Communications (UC) (englisch für „vereinheitlichte Kommunikation“), oft auch Real-Time Communication (RTC) (englisch für „Echtzeitkommunikation“) genannt, beschreibt die Integration von Kommunikationsmedien in einer einheitlichen Anwendungsumgebung. Die Idee hinter Unified Communications ist, durch eine Zusammenführung aller Kommunikationsdienste und die Integration mit Präsenzfunktionen, wie sie aus Instant Messengern bekannt sind, die Erreichbarkeit von Kommunikationspartnern in verteilter Arbeit zu verbessern und so geschäftliche Prozesse zu beschleunigen. UC kann als Erweiterung von Unified Messaging verstanden werden; Letzteres bezieht sich auf die Nachrichtenintegration in einem Portal und damit auf asynchrone Medien, während UC die Integration synchroner Medien zum Ziel hat.
Die IP-Telefonie (Internet-Protokoll-Telefonie), auch Internet-Telefonie oder Voice over IP (VoIP) genannt, ist das Telefonieren über Computernetzwerke, die nach Internet-Standards aufgebaut sind. Dabei werden für die Telefonie typischen Informationen, d. h. Sprache und Steuerinformationen, über ein für Datenübertragung nutzbares Netz übertragen. Die Verbindung wird über IP-fähige Geräte, wie DECT Telefone, Softphones usw. hergestellt.
Die IP-Telefonie ist eine Technologie, die es ermöglicht, die herkömmliche Telefontechnologie samt ISDN und allen Komponenten zu ersetzen.
S. ebenfalls Cloud-Telefonanlage
Very High Speed Digital Subscriber Line (VDSL) ist eine DSL-Technik, die wesentlich höhere Datenübertragungsraten über gebräuchliche Telefonleitungen liefert als beispielsweise ADSL. Wie alle DSL-Techniken benutzt auch VDSL für das letzte Stück der Übertragungsstrecke zum Kunden die (verdrillte) Kupferleitung.
Virtuelle Telefonanlage (Virtual PBX); s. ebenfalls Cloud-Telefonanlage.
Ein Wide Area Network (WAN, dt. Weitverkehrsnetz) ist ein Rechnernetz, das sich im Unterschied zu einem LAN oder MAN über einen sehr großen geografischen Bereich erstreckt.
Die Anzahl der angeschlossenen Rechner ist unbegrenzt. WANs erstrecken sich über Länder oder sogar Kontinente. WANs werden benutzt, um verschiedene LANs, aber auch einzelne Rechner miteinander zu vernetzen. Einige WANs gehören bestimmten Organisationen und werden ausschließlich von diesen genutzt. Andere WANs werden durch Internetdienstanbieter errichtet oder erweitert, um einen Zugang zum Internet anbieten zu können.
Web-Interface
Als Webschnittstelle bezeichnet man eine Schnittstelle zu einem System, die über das Hypertext Transfer Protocol (HTTP) angesprochen werden kann. Dabei handelt es sich um eine grafische Benutzeroberfläche (GUI), über die ein Benutzer mit Hilfe eines Webbrowsers mit dem System interagieren kann, oder einen Webdienst, durch den das System anderen Systemen Daten oder Funktionen zur Verfügung stellt.
Wi-Fi bezeichnet sowohl ein Firmenkonsortium, das Geräte mit Funkschnittstellen zertifiziert, als auch den zugehörigen Markenbegriff. Wi-Fi ist ein für Vermarktungszwecke erfundener Kunstbegriff, der in Analogie zu Hi-Fi gebildet wurde, jedoch im Gegensatz zu diesem keine Abkürzung darstellt.
Oft wird Wi-Fi als Synonym für WLAN benutzt. Streng genommen sind WLAN und Wi-Fi jedoch nicht das Gleiche, WLAN bezeichnet das Funknetzwerk, Wi-Fi hingegen die Zertifizierung durch die WiFi-Alliance anhand der IEEE-Standards für WLAN. Alle Wi-Fi-zertifizierten Produkte sind somit WLAN-Standard-konform, sodass sie in der Regel als Synonyme gebraucht werden.
Unter einer White-List versteht man eine Liste von Telefonanschlüssen, von der aus ein Anruf auf eine Service-Rufnummer gezielt vermittelt (White) oder blockiert (Black-List) wird. Dabei entscheidet der jeweilige Erstellen der Liste, ob eine Rufnummer als vertrauenswürdig (White) oder als dubios (Black) eingestuft wird.
Wireless Local Area Network (drahtloses lokales Netzwerk – Wireless LAN, WLAN) bezeichnet ein lokales Funknetz, wobei meistens ein Standard der IEEE-802.11-Familie gemeint ist. Für diese engere Bedeutung wird in manchen Ländern (z. B. USA, Großbritannien, Kanada, Niederlande, Spanien, Frankreich, Italien) weitläufig beziehungsweise auch synonym der Begriff Wi-Fi verwendet. Der Begriff wird häufig auch irreführend als Synonym für WLAN-Hotspots bzw. kabellosen Internetzugriff verwendet.[1]
Im Gegensatz zum Wireless Personal Area Network (WPAN) haben WLANs größere Sendeleistungen und Reichweiten und bieten im Allgemeinen höhere Datenübertragungsraten. WLANs stellen Anpassungen der Schicht 1 und 2 des OSI-Referenzmodells dar, wohingegen in WPANs z. B. über eine im Netzwerkprotokoll vorgesehene Emulation der seriellen Schnittstelle und PPP beziehungsweise SLIP eine Netzverbindung aufgebaut wird. Bei WLAN wird heute meist das Modulationsverfahren OFDM verwendet.
Das Wireless Personal Area Network (WPAN) ist ein Sonderfall des Personal Area Networks. Es bezeichnet Kurzstrecken-Funktechnik, die zum Ziel hat, kurze, typische fliegend verlegte Kabelverbindungen zu vermeiden.
Im Gegensatz zu WLANs überbrücken WPANs kürzere Distanzen – typisch sind Entfernungen zwischen 0,2 Meter (m) und 50 m. Damit wird nur das unmittelbare Umfeld des Senders erreicht, der „persönliche Bereich“.