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Inhalt
Ersatzbau Süd – Waffenplatz Wil bei Stans
Aktuell
Am 23. September 2018 kam die Vorlage "Bewilligung eines Objektkredites für den Kantonsanteil am Ersatzbau Süd des Waffenplatzes Wil bei Stans" zur Abstimmung. Da Objektkredite über 5 Mio. Franken der obligatorischen Volksabstimmung unterstehen, gelangt die Vorlage an die Urne. Das Volk hat mit knapp 60 Prozent Stimmenanteil Ja gesagt.
Der Regierungsrat beantragte dem Landrat für dieses Projekt einen Objektkredit in der Höhe von 11.09 Mio. Franken für den Kantonsanteil. Der Bruttokredit beträgt 20.2 Mio. Franken, wovon 9.11 Mio. Franken der Bund trägt. Der Landrat hat dem Kredit an der Sitzung vom 9. Mai 2018 zugestimmt. Alle relevanten Unterlagen zum Geschäft "Ersatzbau Süd" aus der Landratssitzung vom 9. Mai 2018 sind hier auffindbar.
Ausgangslage
Im Jahr 2012 hat die armasuisse auf der Südseite des Waffenplatzes Wil bei Stans einen Neubau realisiert. Im ursprünglichen Projekt war eine zusätzliche Fahrzeug- und Ausbildungshalle vorgesehen, welche aber aus Kostengründen nicht gebaut worden ist. Die Fahrzeuge und die Ausbildung konnten als Übergangslösung in der sogenannten Halle 3 auf dem Flugplatz Buochs untergebracht bzw. sichergestellt werden.
Im Rahmen der Bereinigung der Eigentumsverhältnisse auf dem Flugplatz Buochs wird die Halle 3 nun spätestens Ende 2020 wegfallen. Als Lösung hat die armasuisse deshalb die Planung für den Realersatz der Halle 3 beim Waffenplatz in Angriff genommen (sog. Ersatzbau Süd).
Die armasuisse hat eine Lösungsstrategie für den Realersatz der Halle 3 beim Flugplatz erarbeitet. Dabei hat die armasuisse auf dem Waffenplatzes Wil bei Stans verschiedene Varianten evaluiert; zwei auf dem Bundesgelände des Kompetenzzentrums SWISSINT und eine auf der anschliessenden Landparzelle der Genossenkorporation Stans, südlich angrenzend an den kantonalen Waffenplatz. Die Varianten auf dem eigenen Gelände haben aus logistischen Überlegungen nicht überzeugt, weshalb der Bund sich für den Realersatz auf der Landparzelle der Genossenkorporation entschieden hat.
Die Genossengemeinde Stans hat am 26. März 2015 dem Baurechtsgesuch der armasuisse mit folgenden Auflagen zugestimmt.
- minimale Fassadenhöhe: 11.40 m;
- mindestens einen Zwischenboden;
- Anschluss an den Wärmeverbund der Genossenkorporation Stans;
- Bau einer Tiefgarage
Seit dem Landratsbeschluss vom 12. April 2017 haben Gespräche zwischen der armasuisse und dem Kanton stattgefunden. Es zeigte sich, dass mit einem gemeinsamen Projekt mehrere Bedürfnisse des Kantons ebenfalls erfüllt werden könnten. Der Regierungsrat hat mit Beschluss vom 1. September 2016 entschieden, das Projekt als alleiniger Bauherr von der armasuisse samt dem aktuellen Planungsstand zu übernehmen. Damit vereinfacht sich der Bauablauf, weil unter anderem nur ein Bauherr gegenüber Dritten in Erscheinung tritt und die geographische Nähe der Verantwortlichen zum Projekt die Arbeit ebenfalls vereinfacht. Nach Fertigstellung werden den beiden Partnern die jeweils benötigten Flächen im Stockwerkeigentum zugewiesen.
Mit Beschluss vom 13. September 2016 hat der Regierungsrat das kantonale Hochbauamt mit einem Vorprojekt beauftragt. Das Projekt hat auch die Machbarkeit für die Integration von Logistikflächen (inkl. Retablierungsstelle) und Büroräumlichkeiten des heutigen Zeughauses aufzuzeigen. Hierfür konnte das Hochbauamt auf den durch die armasuisse erarbeiteten Studien aufbauen.
Die fünf öffentlichen Bedürfnisse
Das Projekt Ersatzbau Süd erfüllt die folgenden fünf Bedürfnisse:
- Realersatz der Halle 3, Armee
- Landsgemeindeplatz Parkplatzsituation, Kanton Nidwalden
- Wertstoffsammelstelle (neuer Standort), Gemeinde Oberdorf
- Bedarf Logistikfläche (Zeughaus), Kanton Nidwalden
- Strassenraumgestaltung, Erschliessung, Kanton und Gemeinde Oberdorf
Realersatz der Halle 3
Der Bundesrat strebt weiterhin eine qualitative und quantitative Erhöhung der militärischen Friedensförderung an, mit einem Schwergewicht beim Einsatz hochwertiger Mittel. Er will weiterhin gleichzeitig bis zu 500 Angehörige der Armee im Auftrag der Friedensförderung einsetzen können. Massgeblich sind dabei die konkreten Bedürfnisse der jeweiligen Friedensmission und die Fähigkeiten der Armee. Im Vordergrund stehen Logistik- und Transportleistungen sowie Kleindetachemente und Nischenleistungen wie Nachrichtendienst, Sicherheitsberatung, Genie, Minenräumung, Unterstützung bei der sicheren Lagerung und Vernichtung von Waffen- und Munitionsbeständen, Unterstützung bei der Reform des Sicherheitssektors und bei Entwaffnungsprogrammen sowie der Aufbau regionaler Kapazitäten für die Friedensförderung (Bericht des Bundesrates zur Sicherheitspolitik der Schweiz vom 24. August 2016).
Diesen Auftrag führt operationell das Kompetenzzentrum SWISSINT auf dem Waffenplatz Wil bei Stans in Oberdorf aus. Aktuell leisten täglich rund 300 Armeeangehörige Friedensförderungsdienst in 18 Ländern weltweit. Diese Anzahl wurde in den letzten Jahren durch Einsätze in Mali, Indien-Pakistan oder der Westsahara erweitert. Das SWISSCOY-Kontingent im Kosovo wird leicht reduziert. Zusätzliche friedensfördernde Einsätze sind gemäss politischen Entscheiden jederzeit möglich. Auf dem Waffenplatz Wil bei Stans werden freiwillige Schweizer Armeeangehörige sowie internationale Kursteilnehmende ausgebildet. Im Weiteren werden auch die Ausrüstung und die nationale Einsatzführung von diesem Standort aus sichergestellt.
Im Rahmen dieses Auftrags bestellt die Schweizer Armee beim regionalen Gewerbe (z.B. Metzgereien, Bäckereien, Landwirtschaftsbetriebe etc.) jährlich Waren im Wert von über CHF 150‘000.- Die rund 100 Mitarbeitenden von SWISSINT verpflegen sich in der Umgebung, kaufen hier ihre Waren ein und wohnen zum Teil auch im Kanton. Jährlich können 25‘000 Übernachtungen von Armeeangehörigen auf dem Waffenplatz Wil bei Stans ausgewiesen werden. Neben den Ausbildungskursen des Kompetenzzentrums SWISSINT kommen zusätzlich andere Truppen und Organisationen hierher und nutzen gerne die gute Infrastruktur, z.B. für einen Stabskurs oder Weiterbildungen. Die Mitarbeiter von SWISSINT und die vielen Armeeangehörigen erhöhen den Bekanntheitsgrad des Kanton Nidwalden mit seinen Sehenswürdigkeiten und nicht selten kehren internationale Kursteilnehmende mit ihren Familien an den Ort der Ausbildung für internationale Einsätze zurück.
Um die einsatzbezogene Ausbildung für die friedensfördernden Einsätze aufrechterhalten zu können, benötigt die Armee unter anderem den Realersatz für die Flächen, welche heute in der Halle 3 zur Verfügung stehen.
In der Armeebotschaft 2017 ist der Ersatzbau Süd Waffenplatz Wil bei Stans aufgeführt. Die Armeebotschaft 2017 wurde bereits vom Bundesrat bewilligt und in den Kommissionen gutgeheissen. Das Immobilienprogramm 2017 (als Teil der Armeebotschaft) gilt für die Jahre 2018 und 2019. Die im Immobilienprogramm enthaltenen Projekte sind innerhalb von sechs Jahren zu realisieren und abzurechnen.
Parkplätze Landsgemeindeplatz
Mit Beschluss vom 1. Juli 2003 stimmte der Regierungsrat dem Gestaltungsplan für die Parzelle Nr. 91, Grundbuch Oberdorf, zu. Die gesamte Parzelle Nr. 91 umfasst den Landsgemeindeplatz, den befestigten Parkplatz vor dem Landsgemeindeplatz (Restparzelle Nr. 91) und die Kiesfläche Richtung Norden. Auf der Kiesfläche befinden sich derzeit Parkplätze für das Militär und Drittkunden, welche auf dem Waffenplatz Wil bei Stans ihre Dienstleistung absolvieren.
Am 16. Dezember 2015 hat der Landrat den Entwurf vom 25. September 2015 des gegenseitigen Kaufrechtsvertrages zwischen dem Kanton Nidwalden und der Gemeinde Oberdorf genehmigt.
Dabei legte der Landrat fest, dass bevor die Parzelle Nr. 877 verkauft werden kann, vorgängig Ersatz für die Parkplätze für das Militär und Drittkunden, welche auf dem Waffenplatz Wil bei Stans ihre Dienstleistung absolvieren, zu schaffen sind. Mit dem Bau der Tiefgarage kann die Auflage der Genossengemeinde landsparend erfüllt werden.
Wertstoffsammelstelle
Die heutige Wertstoffsammelstelle ist zu klein und verkehrstechnisch schlecht gelegen. Die Fläche soll daher im Rahmen des Veräusserungsvertrags an den Kanton übergehen. Für die angrenzende Kantonsparzelle bedeutet dies eine willkommene Arrondierung, weil dadurch auch die Fläche auf dem Waffenplatzgelände besser genutzt werden kann, da privatrechtliche Grenzabstände zur "Wertstoffparzelle" keine Einschränkungen mehr bringen. Die Gemeinde kann im Bereich der neuen Zufahrt zum Ersatzbau Süd ihre neue Wertstoffsammelstelle realisieren, welche hinsichtlich Logistik und Sicherheit die besseren Voraussetzungen bietet.
Logistikflächen (inkl. Retablierungsstelle) und Büroräumlichkeiten im heutigen Zeughaus
Das bestehende Zeughaus in Oberdorf ist ein sechsstöckiger denkmalgeschützter Bau. In diesem ist die kantonale Militär-Logistik inklusive Retablierungsstelle für alle Armeeangehörigen der Region und Angehörigen der kantonalen Zivilschutzorganisation untergebracht. Auch sind die Büroräumlichkeiten des Amtes für Militär und Bevölkerungsschutz (Amtsvorsteher, Waffenplatzverwaltung, Zentrale Dienste, Logistik, Kreiskommando und Wehrpflichtersatzverwaltung) im heutigen Zeughaus untergebracht.
Durch den Wegfall der alten Lagerhallen des Bundes (ehemals Hallen der Luftwaffe) auf der Bundesparzelle des heutigen Kommandos SWISSINT hat der Kanton im Jahre 2012 Lagerflächen von 875 Quadratmetern verloren. Das dort gelagerte Material musste in der ehemaligen Soldatenstube und im Zeughaus untergebracht werden. Die Überlast erzeugt im Zeughaus Statik-Probleme. Bei grösseren Ausrüstungssequenzen verursacht die heutige Situation im Zeughaus einen erheblichen Mehraufwand, weil alles Material zusammengetragen werden muss. Die ehemalige Soldatenstube ist nun baufällig und muss in den nächsten Jahren abgebrochen werden. Das bestehende Zeughaus inklusive ehemalige Soldatenstube hat aktuell eine Büro- und Lagerfläche von 1'955 Quadratmetern.
Für die Finanzplanjahre 2018/19 ist ein Betrag von CHF 4.9 Mio. (Kostenschätzung plus/minus 25 Prozent, Kostenstand 2012) für einen zusätzlichen Neubau neben dem heutigen Zeughaus vorgesehen, um dem Platzbedarf und Statik-Problem im Zeughaus entgegenzutreten. Dieser Annexbau würde rund 22 Parkplätze, 910 Quadratmeter Logistikfläche und 150 Quadratmeter Allgemeinfläche umfassen. Zusätzlich würden in den nächsten Jahren diverse Instandhaltungs- und Modernisierungsarbeiten im bestehenden Zeughaus anfallen, welche spezifisch für die Erbringung der logistischen Leistungen zu Gunsten des Armeeauftrages Friedensförderung nötig sind (neuer Lift, statische Verstärkung der Tragkonstruktion). Auch die Nachrüstung des Brandschutzes wird in den nächsten Jahren nötig (Fluchtwege sind nicht gewährleistet). Zusätzlich sind folgende weitere Faktoren problematisch:
- Lagerraum verteilt über sechs Stockwerke, davon ein Stockwerk ohne Liftanbindung;
- Verzettelter Betrieb erschwert die Lagerbewirtschaftung;
- Stockwerke nicht mit Stapler befahrbar;
- Anlieferung LKW mit Anhänger nicht möglich;
- Anlieferung nur über normale Türbreite mit Schwelle möglich;
- Parkplatz-Situation über den Mittag für Restaurant Eintracht problematisch;
- Logistik mit viel Lärmbelastung, aktuell für Bürotätigkeit problematisch;
- Kein Raum zum Ausrüsten ganzer Kontingente;
- Kein behindertengerechter Zugang
Aufgrund dieser Fakten hat sich der Regierungsrat am 8. November 2016 entschlossen, die Logistikflächen (inkl. Retablierungsstelle) und Büroräumlichkeiten des heutigen Zeughauses in den Ersatzbau Süd zu integrieren. Dadurch können die vorgenannten Kosten von CHF 4.9 Mio. für den Annexbau eingespart werden. Zudem kann die bislang unbebaute, für den Annexbau vorgesehene Fläche für spätere Bedürfnisse des Kantons freigehalten werden.
Mit Beschluss vom 1. September 2015 wurde für den Ersatz und die Erweiterung des heutigen Zeughauses inkl. Retablierungsstelle ein Flächenbedarf von 2‘400 Quadratmetern ermittelt. Diese setzen sich wie folgt zusammen:
Fläche Zeughaus (DG Teilnutzug da keine Liftanbindung) 1'880 Quadratmeter
Fläche Soldatenstube 75 Quadratmeter
Zusatzbedarf Fläche 445 Quadratmeter
Bedarfsfläche 2‘400 m2 2‘400 Quadratmeter
Reservefläche 430 Quadratmeter
Gesamtfläche 2‘830 Quadratmeter
Die Gesamtfläche würde gegenüber heute um 875 Quadratmeter erhöht. Beim zusätzlichen Bedarf handelt es sich um Lagerbedarf für die Logistikeinsätze zu Gunsten des Kompetenzzentrums SWISSINT und eine Fläche zur Ausrüstung ganzer Kontingente. Die Fläche für die Ausrüstung wird auch als kurzfristiges Lager für Anlieferungen in Spitzenzeiten gebraucht.
Da die Logistikflächen mehrheitlich für die Ausrüstung des Kompetenzzentrums SWISSINT gebraucht werden, haben diese Flächen spezielle Rahmenbedingungen zu erfüllen. Für die SWISSINT-Angehörigen müssen mehrere komplett verschiedene Ausrüstungen gelagert werden.
Der ursprünglich auf Basis der bestehenden Gebäude errechnete Flächenbedarf war höher. Da nun aber im geplanten Ersatzbau Süd Lagerflächen mit einer lichten Raumhöhe von ca. 3.50 Meter zur Verfügung stehen, konnte dieser ursprüngliche Bedarf reduziert werden.
Erschliessung, Strassenraum
Im Agglomerationsprogramm 2G ist der Strassenabschnitt Kreisel Wil bis Hostettli enthalten. Diese vorgesehene B-Massnahme beinhaltet die Aufwertung des Strassenraumes mit Torwirkung und Begleitgrün sowie den Ausbau des Radweges.
Das generelle Projekt lag im November 2017 auf. Dieses beinhaltet auch die Erschliessung des Ersatzbaues Süd und der geplanten Wertstoffsammelstelle der Gemeinde Oberdorf. Nach Genehmigung des generellen Projektes durch den Landrat ist das Bauprojekt zu erarbeiten und vom Regierungsrat zu genehmigen. Je nach Einwendungen kann frühestens im Frühling/Sommer 2019 mit den Strassenbauarbeiten begonnen werden. Die Strassenraumgestaltung Oberdorf ist unabhängig vom geplanten Projekt Ersatzbau Süd. Mit der Realisation des Ersatzbaus Süd können hier Synergien genutzt und Kosten gespart werden.
Situation
Der Neubau bildet den südlichen Abschluss des Waffenplatzes. Er erstreckt sich nach Osten bis an den Damm zur Engelberger Aa. Nach Westen, Richtung Kantonsstrasse, schliesst er an das Grundstück an, auf dem die Gemeinde Oberdorf eine Wertstoffsammelstelle plant.
Der viergeschossige Ersatzbau Süd weist eine Länge von 83.5 Meter, eine Breite von 26 Meter und eine Höhe von rund 15 Meter auf.
Nutzungsdisposition
Im Untergeschoss befindet sich die öffentlich zugängliche Tiefgarage des Kantons. Von der Kantonsstrasse her wird diese über eine Rampe auf der Westseite erschlossen. Die zweibündige Parkierungsanlage mit insgesamt 88 Plätzen wird im Einbahnverkehr erschlossen. Sie erstreckt sich über die gesamte Länge der Halle. Südseitig ragt sie um eine Parkplatztiefe über die Hallenbreite hinaus. Zusätzlich befinden sich im Untergeschoss zwei Technikräume.
Im Erdgeschoss befindet sich die Einstellhalle des Kompetenzzentrums SWISSINT (Realersatz Halle 3). Diese weist eine Raumhöhe von rund 5.5 Meter auf. Am Ende der Halle schliesst der Speditionsbereich an, der über die Verladerampe zwischen Neubau und bestehender Motorfahrzeughalle erschlossen wird. Dies ermöglicht einen effizienten Materialumschlag im Erdgeschoss für Bund und Kanton als Stockwerkeigentümer.
Im 1. Obergeschoss liegen die Logistikflächen (inkl. Retablierungsstelle) und Büroräumlichkeiten des heutigen Zeughauses. Die Lagerfläche, der Bereich der Retablierungsstelle mit Werkstätten und diversen Nebenräumen sowie der Bürobereich sind räumlich zusammengefasst. Die Geschosshöhe beträgt 4.5 Meter, wodurch eine effiziente Lagerbewirtschaftung möglich ist.
Das 2. Obergeschoss wird sowohl durch SWISSINT für die Sanitätsausbildung sowie durch den Kanton Nidwalden als Lagerraum genutzt. Die Bereiche sind klar voneinander abgetrennt. Die Geschosshöhe des 2. Obergeschosses beträgt rund 4.5 Meter. Auf diesem Stockwerk sind zusätzlich rund 800 Quadratmeter Reservefläche vorhanden. Diese werden je etwa zur Hälfte durch den Bund und Kanton übernommen.
Erschliessung
Die interne Erschliessung des Neubaus erfolgt über zwei vertikale Kerne, welche Treppe, Lift (Personen-/Warenlift) und Mediensteigzone (Strom, Wasser, Heizung, EDV, etc.) enthalten. Der östliche Kern (Damm) ermöglicht die Erschliessung der militärischen Bereiche und ist für den Waffenplatz intern zugänglich. Der Zugang erfolgt von der Seite Waffenplatz. Gleichzeitig dient diese Erschliessung der Spedition ab gedeckter Verladerampe im Erdgeschoss. Der zweite Erschliessungskern dient demgegenüber der Erschliessung der öffentlich zugänglichen Bereiche der Tiefgarage und der Retablierungsstelle sowie den Büroräumlichkeiten des Kantons. Der Zugang ist von der Kantonsstrasse her auf die Erdgeschossebene möglich oder über die Tiefgarage.
Medienmitteilungen
Regierungsrat beantragt Objektkredit für einen Ersatzbau auf dem Waffenplatz, 18. Januar 2018
Die armasuisse und der Kanton Nidwalden planen gemeinsam eine Halle zur Erweiterung des Waffenplatzes Wil bei Stans. Diese soll vom Kompetenzzentrum SWISSINT und dem Kanton gemeinsam genutzt werden können.