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Sicherheitslage
Grundsätzliche Einschätzung
Die wirtschaftliche und soziale Lage ist angespannt. Es kann im ganzen Land zu Ausschreitungen kommen. Dies kann im Extremfall die Bewegungsfreiheit vorübergehend beeinträchtigen oder verunmöglichen.
Die Kriminalitätsrate ist hoch.
Informieren Sie sich vor und während der Reise in den Medien und bei Ihrem Reiseveranstalter über die aktuelle Lage und meiden Sie grosse Menschenansammlungen und Demonstrationen jeder Art, denn es besteht die Gefahr von gewaltsamen Auseinandersetzungen.
Das Risiko von terroristischen Anschlägen kann auch in Ecuador nicht ausgeschlossen werden.
Spezifische regionale Risiken
- Grenzgebiet zu Peru: Teile des Grenzgebiets zu Peru (besonders in der Nähe militärischer Einrichtungen) sind noch vermint.
- Grenzgebiet zu Kolumbien: Von Reisen in das gesamte Grenzgebiet wird deshalb abgeraten.
Auszug aus: Reisehinweise EDA
Impfungen & Gesundheit
Gesundheitsinfrastruktur
Ausserhalb der grösseren Städte ist die medizinische Versorgung nicht immer gewährleistet. Auch in Notfällen verlangen Krankenhäuser manchmal eine finanzielle Garantie, bevor sie Ausländer behandeln (Kreditkarte oder Vorschusszahlung).
Impfungen
- Es wird empfohlen, sich gegen folgende Krankheiten zu impfen: Diphterie, Gelbfieber, Hepatitis A, Masern, Poliomyelitis und Tetanus.
- In einigen Fällen wird auch eine Impfung gegen folgende Krankheiten empfohlen: Abdominaltyphus, Hepatitis B und Tollwut.
Bei Einreisen aus Infektionsgebieten, die innerhalb der letzten 6 Tage besucht wurden, ist eine Impfung gegen Gelbfieber vorgeschrieben. Kinder unter 1 Jahr sind von dieser Verpflichtung befreit. Die Impfung gegen Gelbfieber wird empfohlen für alle Personen älter als 9 Monate, bei einem Aufenthalt in Regionen östlich der Anden unterhalb von 2’300m: Morona-Santiago, Napo, Orellana, Pastaza, Sucumbios und Zamora-Chinchipe.
Gesundheitslage
Sehen Sie ein Malariamedikament vor und schützen Sie sich gegen Mückenstiche. Ein Malariarisiko besteht in Gebieten unterhalb von 1’500m und in gewissen Küstenzonen. Guayaquil und Quito sind malariafarei. Ebenfalls existiert ein Denguefieber-Risiko. Vorsorge gegen Höhenkrankheit in den Hochlagen wird dringend empfohlen, besonders für Herzkranke. Persönliche Hygiene sowie Vorsicht bei der Nahrungsaufnahme sind sehr wichtig. Vermeiden Sie vom Wasserhahn zu trinken.
Kriminalität
Grundsätzliche Einschätzung
Die Anzahl der Delikte nimmt zu: Diebstähle, bewaffnete Überfälle, Morde, Diebstähle von Autos unter Androhung oder Anwendung von Gewalt sowie Sexualdelikte. Besonders betroffen sind Quito, Guayaquil, Cuenca und die Küstenregion.
In billigen, unbewachten Touristenunterkünften sind Gäste wiederholt ausgeraubt worden. Auch in Bussen sind sehr oft Diebe am Werk.
Die Zahl der Express-Entführungen nimmt zu, oft unter Komplizenschaft von Fahrern nicht registrierter Taxis; es waren aber auch schon offizielle Taxis involviert.
Spezifische Vorsichtsmassnahmen für dieses Reiseziel
- Machen Sie weder Autostopp noch nehmen Sie Anhalter mit.
- Von Radtouren und wildem Camping wird abgeraten.
Auszug aus: Reisehinweise EDA
Weitere nützliche Reisehinweise
Naturbedingte Risiken
Ecuador liegt in einer Erdbebenzone und hat zahlreiche aktive Vulkane. Erdbeben unterschiedlicher Stärke kommen in den Anden und in den Küstenregionen häufig vor. Erdbeben und Vulkanausbrüche können neben Verwüstungen auf dem Land auch Tsunami auslösen.
Bei Vulkanausbrüchen kann Ascheregen im Flugverkehr zu Verspätungen oder kurzfristigen Annullierungen führen. Besteigen Sie keine Vulkane während der Eruptionsphase. Generell ist bei Exkursionen auf Vulkanen Vorsicht geboten und es wird empfohlen, sich von einem kundigen Führer begleiten zu lassen.
Das geophysische Institut Quito (Instituto Geofísico) informiert über die aktiven Vulkane und über Erdbeben.
Instituto Geofísico Quito
Nach schweren Regenfällen kann es zu Verkehrsbehinderungen durch Erdrutsche und Überschwemmungen kommen.
Instituto Nacional de Meteorología e Hidrología
Auszug aus: Reisehinweise EDA