Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03133.jsonl.gz/701

Lässt sich das Geschlecht des Babys bei der Empfängnis tatsächlich beeinflussen? Im Internet wimmelts jedenfalls von Tipps und Tricks, wie man einen Buben oder ein Mädchen zeugt. Eine, die diese Tricks befolgt hat, um eine Tochter zu bekommen, ist Lisa Humphries, 38, aus Essex, wie die «Daily Mail» berichtet. So soll sie, als sie versuchte zum zweiten Mal schwanger zu werden, täglich Orangen gegessen haben. Wieso? «Ich habe gelesen, dass die Säure männliche Spermien abtöten kann.» Zudem hatte sie nur noch Sex in der Missionarsstellung, «damit die männlichen Spermien so weit wie möglich von meiner Gebärmutter entfernt sind.» Klingt irgendwie unromantisch. Humphries ging jedoch noch weiter, um sicherzustellen, dass sie ein Mädchen bekommt. «Ich streckte meine Beine nach dem Sex in die Luft, um die langsameren, weiblichen Spermien zu unterstützen. Ich habe sogar jeweils den Handstand gemacht.» Und siehe da, es hat genützt - neun Monate später kam ihre Tochter zur Welt.
Weitere Tipps, die dabei helfen sollen, ein Mädchen zu bekommen:
- Kein Orgasmus: Beim weiblichen Orgasmus wird eine basische Sekretion ausgeschüttet, die den männlichen Spermien hilft, länger zu überleben, heisst es.
- Tiefe Penetration vermeiden: Werden die Spermien zu tief in der Scheide platziert, haben männliche Spermien einen Vorteil - da sie schneller als weibliche Spermien sind.
- Mehr Früchte und Gemüse: Durch eine vegetarische Ernährung steigen die Chancen, ein Mädchen zu bekommen. Anstatt auf deftige Speisen mit Fleisch, sollten Frauen daher eher auf Blattgemüse, Früchte, Reis und Fisch setzen.
- Heisses Bad: Da männliche Spermien weniger robust als weibliche sind, sollten Männer vor dem Sex ein heisses Bad nehmen. Das töte die männlichen Spermien ab, heisst es im Netz.
- Sex nach chinesischem Mond-Kalender: Hier spielt nicht nur der Zeitpunkt, sondern auch das Alter der Frau eine Rolle. Laut dem Kalender sollte es bei einer 28-Jährigen, die in den Monaten Februar, April, Mai, Juni, November oder Dezember Geschlechtsverkehr hat, ein Mädchen geben.
- Ergreifen Sie die Initiative: Entscheidet der Mann, wann der Sex stattfindet, entsteht eher ein Junge. Ergreift die Frau die Initiative, gibts eher ein Mädchen, heisst es. Ebenfalls wichtig: Der Sex sollte romantisch und zärtlich sein, so das Ammenmärchen.
Tipps, um einen Jungen zu bekommen:
- Tiefe Penetration: Sex in der Missionarsstellung sollten Sie vergessen, wenn Sie einen Buben wollen - sagt zumindest das Internet. Greifen Sie lieber auf Positionen im Stehen, die Reiterstellung oder den Doggy-Style zurück - so kann der Mann tiefer eindringen und den männlichen Spermien - wie bereits oben erwähnt - einen Vorsprung verschaffen.
- Essen wie ein Mann: Rotes Fleisch, Salz und deftige Speisen sollen dabei helfen, einen Sohn zu zeugen.
- Weite Unterhosen: Spermien mit dem Y-Chromosom hassen Wärme. Deshalb gilt, um deren Anzahl zu erhöhen: Boxershorts tragen. Zudem sollte der Mann auf heisse Bäder oder Duschen verzichten.
- Kaffee vor dem Sex: Manche Paare schwören darauf, dass es einen Jungen gibt, wenn der Mann kurz vor dem Akt eine Tasse Kaffee trinkt.
- Beobachten Sie den Mond: Eine alte Legende besagt, dass beim Sex während eines Viertelmondes ein Bub entsteht.
Auf den Zeitpunkt des Geschlechtsverkehrs kommt es an
Ob diese Tipps und Tricks wirklich helfen, ist nicht wissenschaftlich belegt. Der amerikanische Gynäkologe Dr. Landrum Shettles hat jedoch bereits in den 70er-Jahren herausgefunden, dass der Zeitpunkt der Empfängnis das Geschlecht mitbestimmt. Seine Theorie: Bei Sex drei oder vier Tage vor dem Eisprung ist die Chance grösser, dass es ein Mädchen gibt, weil viele der schwächeren männlichen Spermien vorher absterben. Wer Geschlechtsverkehr kurz vor dem Eisprung hat, erhöht die Chancen, dass es einen Sohn gibt. Weil die weiblichen Spermien langsamer schwimmen als ihre männlichen Konkurrenten. «Dadurch lässt sich die Wahrscheinlichkeit für das eine oder andere Geschlecht um etwa 25 Prozent steigern», so Frauenarzt Christian Albring zu Welt.de.