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(frühes Modell "made in Italy")
Vorführ-Modell HEA1D
Jensen Interceptor
1965 sollte ein Nachfolger des C-V8 präsentiert werden. Es folgten 2 Prototypen des P66 Interceptor. Das Design dieser Prototypen führte jedoch zu Differenzen in der Jensen Chefetage. Schliesslich wurde beschlossen, zuerst bei Touring und später bei Vignale in Italien einen neuen Designvorschlag erarbeiten zu lassen. Im Jahre 1966 wurde schliesslich der Interceptor präsentiert. Genau genommen war dies die zweite Auflage eines Interceptors bei Jensen, da bereits in den frühen 50er Jahren eine Modellreihe mit diesem Namen existierte.
Der Jensen Interceptor ( Interceptor heisst zu deutsch soviel wie Abfangjäger) wusste dem Publikum zu gefallen. Besonders interessant war die grosse, gläserne Heckklappe. Mechanisch basierte der Interceptor weitgehend auf dem C-V8. Die Karosserie bestand allerdings aus Stahlblech. Die Karosserien wurden schon bald nicht mehr bei Vignale in Italien, sondern bei Jensen gefertigt. Als Antriebsquelle kam nun ein 6.3 Liter V8 von Chrysler, wieder mit der Torqueflite Automatik, zum Einsatz. Vom September 1966 bis September 1969 wurden total 1024 Interceptor Mk I gebaut, nur 46 davon waren linksgelenkt.
Es folgten die Typen Mk II und Mk III, diese hatten ein modernisiertes Interieur, eine andere Stossstangenanordnung vorne und schliesslich auch eine Klimaanlage eingebaut. Beim Mk III wurde schliesslich ein noch grösserer Chrysler Motor mit 7.2 Liter Hubraum eingebaut. Die Leistung wurde mit 370 BHP angegeben und 1973 kostete ein Interceptor rund 67'000 Fr. Vom Interceptor Mk II wurden in der Zeit von September 1969 bis September 1971 1228 Exemplare gebaut, davon 694 rechts- und 432 linksgelenkt. Der Typ Mk III ist mit 4255 produzierten Exemplaren (zwischen August 1971 und Dezember 1976) der verbreitetste Interceptor.
Erwähnenswert sind noch die Interceptor Modelle SP (SP steht für 6pack, also ein V8 Motor mit 3 Doppelvergasern) und Interceptor Convertible. 232 Interceptor SP und 456 Interceptor Convertible wurden hergestellt. Es folgten noch einige Interceptor Coupés bevor schliesslich die Jensen Werke 1976 zum ersten Mal die Tore schlossen.