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Beim Aufstieg von der vorderen Seebacherstrasse unmittelbar nach der katholischen Kirche zum Schulhaus Buhn gab es ein paar kleine Einfamilienhäuser, deren Hintereingang über ein Gartentürli zum Hüttenrainweg führte. Einer der dortigen Hausbesitzer besass 1957 einen Hund, welcher durch sein sehr aggressives Bellen auffiel. Er war zwar nicht der lauteste Hund von Seebach, doch war er genügend laut, um die Schüler in Schach zu halten. Da die Türe sehr massiv gebaut war, fürchteten sich die Schüler nicht, aber sie sputeten sich, an ihm vorbei zu kommen. Wer lässt sich denn schon gerne anbellen? Wegen seines Verhaltens bekam der Hund von den Schülern den Ã?bernamen «Fletscher».
Noch 2002 wurde ich, wie es sich an dieser Stelle gehörte, angebellt. Da dies satte 45 Jahre nach dem erstmaligen Anbellen war, müsste es sich rein rechnerisch bei diesem Hund um «Fletscher den IV.» gehandelt haben. Im Jahre 2007 hingegen blieb es ruhig, was mich äusserst beunruhigte. 'Es wird doch dem Hüttenrainhund nichts passiert sein!', dachte ich so vor mich hin und sah dann, dass die Hundebesitzerfamilie weggezogen und das Haus unbewohnt war. Damit hat die Geschichte vom Hüttenrainhund nach über 50 Jahren ihr Ende gefunden.
Es ist für immer in Erinnerung geblieben, wie ein Schüler, welcher sich beim Aufstieg durch den Hund gestört fühlte, zur Holztüre schritt und ihn fragte: "So, häsch de Hueschte?". Bald 50 Jahre später doppelte der gleiche, aber schon etwas gealterte Schüler nach, indem er an einer Bar sitzend zu einem laut bellenden Hund sagte: "Ich nimm dir jetz dänn d'Batterie use!"