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Alice Rivaz
Wie Sand durch die Finger
Aus dem Französischen von Markus Hediger
ISBN 978-3-85787-695-0
Seiten 260
Erschienen Januar 2006
€ 12.50 / Fr. 22.00
Im Mittelpunkt von Alice Rivaz’ Roman Wie Sand durch die Finger steht eine kleine Gruppe von Personen, denen eines gemein ist: Sie alle sind Gefangene ihrer Leidenschaften und ihrer Vorstellungen von Liebe und Glück.
Da ist André Chateney, 40, der sich in die junge Sängerin Nelly Demierre verliebt, die ihrerseits ein Verhältnis mit einem verheirateten Mann hat. Da ist Chateneys brillante Kollegin Hélène Blum, 35, mit der er vor Jahren eine Affähre hatte und die seither in der Hoffnung lebt, ihn eines Tages zurückzuerobern. Da ist Claire-Lise Rivier, 21, eine schüchterne Stenografin, die nicht von ihrem Jugendfreund Marc Jeanrenaud loskommt, obwohl er ihr immer wieder die kalte Schulter zeigt.
Pressestimmen
Houellebecqsche Befunde schon 1946: Wie Sand durch die Finger diagnostiziert die Verlorenheit des Individuums in einer globalisierten Welt.— Tages-Anzeiger
Das Bedürfnis nach einer gleichberechtigten Beziehung zwischen Mann und Frau und zugleich ein tiefes Empfinden der unrettbaren Einsamkeit des Menschen – das sind die beiden Pole, zwischen denen sich das schriftstellerische Werk von Alice Rivaz bewegt.— Süddeutsche Zeitung
Zu rühmen sind Rivaz’ fesselnde Psychogramme ihrer Figuren, verwoben mit der Zeitgeschichte der zwanziger Jahre; bewunderungswürdig die klare Schönheit ihrer Sprache.— Der Kurier