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Tizian hat dieses Motiv in mehreren Versionen gemalt.
Zeus kommt als Goldregen auf die DanaŽ nieder. Tizian meint, da wäre noch eine Dienerin dabei gewesen, die versuchte etwas vom Goldsegen aufzufangen.
DanaŽ blickt etwas verstört auf die Wolke.
Diese DanaŽ aus dem Jahr 1546 hängt in unserem Heizungskeller und eine Kopie in der Eremitage in St. Petersburg (oder umgekehrt?)
Kunsthistorisches Museum Wien. Hier versucht die Dienerin statt mit ihrer Schürze, mit einer Schale etwas vom Goldregen abzubekommen. DanaŽ blickt mit einem staunenden Lächeln erwartungsvoll auf die "Zeuswolke".
Diese DanaŽ hat Tizian im Jahre 1554 gemalt. Das Original ist 135 x 152 cm gross.
Irgendwann kam Tizian doch noch zur Erkenntnis, dass bei dem Ereignis das er hier darstellt keine Zuseher erwünscht sind - auch keine Dienerin, höchstens eine allegorische Figur - etwa Cupido?
DanaŽ blickt erwartungsvoll duldend auf die Wolke.
DanaŽ, Neapel, Tizian 1545
Wahrscheinlich verlangte es der damalige Markt. 1553 malt Tizian seine DanaŽ wieder mit Dienerin und noch einem Hündchen dazu.
Das Bild befindet sich im Prado in Madrid.
Wer sich dafür interessiert, was hier auf dem Bild geschieht, kann über die geschichtlichen (mythologischen) Zusammenhänge unter den Menupunkten (siehe Navigationsleiste links oben) "griechische Mythologie" bzw. "DanaŽ Darstellungen nachlesen und DanaŽ Darstellungen anderer Künstler bewundern. Ich habe versucht Gustav Schwab's Sagen des klassischen Altertums aus dem Jahre 1838Ė1840 etwas zu entstauben. Es ist noch genug Pathos übrig. Viel Vergnügen.