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Das Team Lampre suspendiert seinen Fahrer Michele Scarponi. Der Italiener hat Kontakte zum mutmasslichen Dopingarzt Michele Ferrari zugegeben. Soll man ihm glauben?
Er habe nicht gewusst, dass Ferrari gesperrt sei, behauptete Scarponi (33).
Kontakt zu Ferrari verboten
Scarponi, der (nachträgliche) Sieger des Giro d'Italia von 2011, gab bei einer Anhörung vor dem nationalen olympischen Komitee (CONI) in Rom zu, dass er im September 2010 zwei Fahrtests unter Ferrari absolviert habe.
Sportlern war zu diesem Zeitpunkt der Kontakt zu dem gesperrten Mediziner verboten. Bei Zuwiderhandlung drohte ein Fahrverbot von drei Monaten.
Bereits einmal eine Sperre abgesessen
Das Team Lampre reagierte auf das Geständnis und suspendierte seinen Fahrer, betonte aber, dass der Vorfall zu einem Zeitpunkt passierte, zu dem Scarponi noch nicht für Lampre fuhr. Möglicherweise räumte Scarponi den Kontakt zu Ferrari jetzt ein, um nur im Winter gesperrt zu werden und nächste Saison wieder fahren zu können.
Scarponi war schon im Juni vorgeladen worden, konnte die Anhörung aber auf November verschieben. Scarponi sass schon von 2007 bis 2009 wegen der Verwicklung in die Dopingaffäre Fuentes eine zweijährige Sperre ab. 2011 wurde er hinter Alberto Contador Zweiter beim Giro, wegen der Verurteilung des Spaniers erbte er aber nachträglich den Sieg.
Si