Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03628.jsonl.gz/1302

Mit voraussichtlich rund 13,1 Mio. t Sonnenblumen sowie 4,3 Mio. t Sojabohnen und 2,5 Mio. t Raps würde die Ernte der wichtigsten Ölpflanzen ein jeweiliges Höchstniveau aufweisen, erklärte der Leiter der Einrichtung, Andrej Sisow. Allerdings sei die Schätzung für Soja sehr unsicher und könnte angesichts der niedrigeren Flächenerträge in der bedeutenden Anbauregion Ferner Osten noch nach unten korrigiert werden.
Die Produktionszuwächse gegenüber dem Vorjahr seien laut Sisow überwiegend auf eine Ausweitung der Anbauareale zurückzuführen. So seien diese bei Sonnenblumen mit etwa 8,5 Mio. ha um zirka 400'000 ha und bei Soja mit mehr als 3 Mio. ha um 100'000 ha grösser. Bei Raps jedoch verkleinerte sich die Anbaufläche um 21'100 ha auf landesweit 1,56 Mio. ha. Während sowohl Winter- als auch Sommerraps von der Trockenheit im Juli kaum betroffen waren, hätten sich die Ernteaussichten bei Sonnenblumen erst nach den späteren Regenfällen in allen wichtigen Anbauregionen verbessert, erläuterte der Experte.