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Die akustische oder „klassische“ Gitarre gehört zu den Zupfinstrumenten.
Sie ist mit sechs Nylonsaiten bespannt. Die linke Hand greift die Tonhöhe auf den Saiten, die rechte erzeugt den Ton durch Zupfen der Saiten. Auch kann man mit der rechten Hand mehrere Saiten «schlagen» oder mit Hilfe des Plektrums (Plättchen) die Gitarre zum Klingen bringen.
Die Gitarre fordert (und fördert) ein koordiniertes, unabhängiges Zusammenspiel beider Hände. Die Haltung der klassischen Gitarre – sitzend mit einem Fussschemel – bezweckt eine möglichst grosse Freiheit der Hände, ohne die Gitarre fest halten zu müssen.
Das Erlernen der Gitarre beginnt in der Regel zunächst mit einstimmigem Melodiespiel. Über zweistimmiges Spiel folgt später die Sololiteratur, wobei auch das Akkordspiel mit einbezogen wird.
Es gibt für die Gitarre kaum stilistische Grenzen. Sie wird für Barockmusik, Klassik und moderne E-Musik genauso benützt wie für Folklore, Pop/Rock und Jazz. Dabei wird sie auch häufig zur Liedbegleitung eingesetzt. So ist sie die Vielseitigste der Gitarreninstrumente.
Das Erlernen ist ab der 2./3. Klasse sinnvoll. Früherer Anfang nach Vorabklärung.
Es gibt Gitarren in verschiedenen Grössen. Es ist hilfreich, auf einer Gitarre zu lernen, die zur Grösse des Schülers passt.
Eine Gitarre für Schüler kostet meist zwischen Fr. 300.- und Fr. 700.-. Achten Sie darauf, eine Gitarre mit massiver Holzdecke zu erwerben. Von billigen Instrumenten aus der Migros oder von Aldi etc. wird abgeraten. Zur Ausrüstung gehören auch Gitarrenhülle, Fussschemel und Notenständer.
Wer das Instrument bei einem Musikgeschäft zuerst mieten möchte, muss mit Kosten ab ca. Fr. 20.- pro Monat rechnen.