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Das Schloss in 1767 Herrliberger
Weitere Luftaufnahmen von Vuippens
Im 13. Jahrhundert wurde die Herrschaft von Corbières zwischen den zwei Söhnen von Pierre II aufgeteilt. Ulrich II von Corbières wurde somit in 1224 der erste Herr von Vuippens unter dem Namen Ulrich I. In 1250 wurde vermutlich ein Schloss an der Stelle des derzeitigen Schlosses gebaut. Es war zu seiner Zeit ein einfacher viereckiger oder rechteckiger und sehr massiver Turm.
In 1349 beim "Krieg von Everdes" wurde das Dorf von Vuippens angezündet und die zwei Schlösser zerstört. Das Schloss der Herren wurde auf den alten Ruinen wieder aufbaut. In 1549 wurde ein Teil der Herrschaft an Ihre Exzellenzen aus Freiburg verkauft, die einen Vogt im Schloss benannten. Diese Lage dauerte bis 1798, als die Zeiten der Vögte mit der Ankunft der französischen Truppen und der Gründung der schweizerischen Republik zu Ende gingen.
Das derzeitige Schloss datiert aus 1780. Es wurde durch dem Vogt Frédéric von Montenach gebaut. Der Staat Freiburg beauftragte den Architekten, Johann Popletter, den aus dem Voralberg stammenden Hauptsteinmetz, der sich in Freiburg etablierte und auch an der Konstruktion der Schlösser von Surpierre, Cheyres (1773) und Romont und Farvagny (1785) beteiligt war. Das neue Schloss Vuippens wurde zum Sitz der Vögte für 18 Jahre, das heisst bis 1798, als die schweizerische Republik ausgerufen wurde.
Beim Fall des alten Regimes erhielt das Schloss unterschiedliche Einwohner. Es wurde zuerst von den Vätern Chartreux de la Part-Dieu bewohnt, zur Zeit, als ihr verbranntes Kloster repariert wurde. Später brachte man dort Zwangsarbeiter unter, die an der Konstruktion der Brücke Gérignoz arbeiteten. In 1830 wurde ein Projekt gestartet, um das Schloss in eine Irrenanstalt umzuwandeln. Aber es wurde darauf verzichtet, und die Regierung von Freiburg stellte das Schloss zum Verkauf frei. Die Familie Boccard, Eigentümer des Hauses von Sorens, kaufte es in 1862 für den Preis von 5000. -. 1919 kaufte Gustav Schneeli (1872-1944), es seinerseits. Dieser aus Zürich und Glaris stammende Deutsch-Schweizer liess den inneren Hof in einen geometrischen Garten umwandeln. Er machte Vuippens zu seiner Sommerresidenz. Er arbeitete als Delegierter des Roten Kreuzes und war ebenfalls Doktor in Recht und Philosophie. Er malte in einem Atelier in Vuippens, das in der alten Scheune eingerichtet wurde.
Das Schloss ist heute das Eigentum der Familie Aus der Au.
Die derzeitigen Besitzer Walter und Verena Aus der Au liessen die externen Rahmen der Gärten bleiben. Jedes Jahr wird das Innere der Rahmen modifiziert.
Das Haus von Sorens
Das Haus von Sorens, das zweite Schloss von Vuippens, aus dem 13. Jahrhundert, war die metrale Wohnung, die mit der Verwaltung des Eigentums im Namen vom Herrn beauftragt wurde. Sie wurde später zum Schloss des jüngeren Zweiges der Herren von Vuippens bis zum Kauf der Herrschaft durch die Stadt Freiburg in 1578. Sie wurde im 17. Jahrhundert an Pierre -Francois von Boccard wiederverkauft, der Vogt von Vuippens von 1650 bis 1655. Die Wappen dieser Familie mit dem Datum 1666 sind auf dem Tor des Schlosses sichtbar. Das Gebiet blieb während zwei Jahrhunderte das Eigentum der Boccard, bis es von der Familie Romanens gekauft wurde, die es durch Vererbung der Familie Villoz vermachte. Der Name "Haus von Sorens" stammt sicher aus der Tatsache, dass sein Eigentümer wichtige Gebiete in Sorens besass. Das Schloss wurde nach dem Feuer von 1349, das durch den "Krieg von Everdes" verursacht wurde, wieder aufgebaut. Das heutige Gebäude zeigt die Eigenschaften von Herrenhäuser aus dem 16. Jahrhundert, die Zeit, in der es sicher renoviert wurde. Die Kapelle steht noch immer im Schloss.
Bibliographie