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Glossar & Lexikon
Was ist…? In unserem Glossar & Lexikon finden Sie möglicherweise eine Antwort auf Ihre Frage. Zudem erhalten Sie viele interessante und wissenswerte Information zu den Themen gesund schlafen und natürlich wohnen und vieles mehr.
A
Alpakawolle wird wegen ihrer seidenweichen Oberfläche, Bauschigkeit und anderen hervorragenden Eigenschaften auch als „Vlies der Götter“ bezeichnet. Sie hat ein hohes Wärmeisoliervermögen, schützt vor Wind, Nässe, extremer Kälte sowie Hitze und ist daher ideal sowohl für Winter- als auch für Sommer geeignet. Alpakas zählen zur Familie der Kamele und wurden in Südamerika schon vor Jahrtausenden wegen ihrer hochwertigen Wolle domestiziert. Ein Tier liefert pro Jahr bis zu 6 kg Wolle, etwa die Hälfte davon (vorwiegend aus der Rückenpartie der Tiere) kommt für hochqualitative Garne in Frage.
Etwa 4.000 Jahre zuvor begannen die Indios in den Anden, das wild lebende Vikunja zu domestizieren und daraus das Alpaka (Vicugna pacos) zu züchten. Das Wort „Alpaka“ kommt von „Allpaqa“, einem Wort der Quechua-Indianer, welches seinerseits von „Paqu“ abstammt und so viel wie „hellbraun“ bedeutet – wohl eine Anspielung an die Farbe der wilden Vikunjas. Den Indios gelang es mit der Zeit, Alpakas in über 20 Weiß‑, Braun- und Schwarztönen zu züchten, die Qualität der Wolle zu verbessern, den Wollertrag pro Tier auf 3 kg und mehr zu steigern und damit zu verzehnfachen. Zur Zeit der Inka (13. bis 16. Jhdt.) wurden riesige Herden gehalten, die wertvollen Tierhaare von Hand zu feinsten Fäden gesponnen und zu kostbarsten Tuchen und Kleidungsstücken verarbeitet: Ein Alpaka-Mantel galt als Zeichen des Wohlstandes.
Die spanischen Eroberer brachten um 1530 neben Feuer, Schwert und Kreuz auch genug Arroganz mit, um die hervorragenden Eigenschaften der Alpaka-Faser und die Kenntnisse der Indios zu ignorieren. Die Konquistadoren waren am jahrhundertealten Woll-Know-how der Indios nicht interessiert und importierten stattdessen Schafe aus Europa, deren Wolle jene der Alpakas nach und nach ersetzen sollte.
Erst nach der Unabhängigkeit der südamerikanischen Staaten von Spanien um 1820 besann man sich langsam wieder auf „indigene Werte“ und altes Wissen, begann erneut mit der Züchtung der Alpakas und der Produktion von hochwertiger Wolle. Heute dürfte es in Südperu, Westbolivien und Chile etwa drei Millionen dieser Tiere geben.
Die Anatomie beschreibt die persönliche, individuelle Gestalt eines Menschen. Um Schlafstörungen zu vermeiden, ist die Berücksichtigung der menschlichen Anatomie, wie Gewicht, Grösse, Schulter- oder Hüftbreite, bei der Auswahl einer guten Natur-Matratze unerlässlich. So kann man allein durch die Verwendung der richtigen, gesunden Rohmaterialien und der richtigen Fertigungstechniken schon bestimmte Schmerzen vermeiden, welche allein durch den Druck des eigenen Körpergewichtes entstehen können.
Die Arve (Pinus cembra), auch oder Zirbe genannt, hat eine weiche, faserige und gut bearbeitbare Holzstruktur und ist gleichzeitig wunderbar leicht. Als Königin der Berge schmückt sie zwischen ca. 1300 Höhenmetern und der Waldgrenze auf 2500 Höhenmetern vor allem das Gebirge im Engadin, im südlichen Wallis, im Berner Oberland sowie vereinzelt im übrigen Alpenraum. Die süsslich nach Harz duftende Arve symbolisiert Klarheit und Reinheit sowie Freiheit und Kraft. Sie wächst langsam an der oberen Baumgrenze, wo sie Temperaturschwankungen von –40 bis +40 °C übersteht – und trotzdem wird sie nicht selten mehrere hundert Jahre alt. Das wohlriechende Holz kommt vorwiegend für Inneneinrichtungsgegenstände wie Täfer, Türen, Schränke, Betten oder Raumskulpturen zum Einsatz. Dem Arvenholz werden positive Auswirkungen auf Kreislauf, Schlafbefinden und vegetative Regulation zugewiesen. Schweizer Arvenholz wird gerne für die Herstellung von Betten eingesetzt, da die Wirkung seiner ätherischen Öle (Wirkstoff: Pinosylvin) einen erholsamen und regenerativen Schlaf fördert.
Jede Matratze besitzt einen Aussenbezug, der den Matratzenkern umschließt. Ein guter Aussenbezug hat sowohl eine den Liegekomfort verbessernde, als auch eine das Schlafklima regulierende Wirkung. Bei unseren Matratzen kommen nur Bezüge aus reinen Naturmaterialien, wie z.B. reine Baumwolle, feinste Merinoschurwolle, Hanf oder Tencel zum Einsatz.
B
Die Buche, auch Rotbuche genannt, kommt am häufigsten im östlichen Jura und im Tessin vor. Dank ihrer Häufigkeit – rund 19 Prozent aller Bäume in der Schweiz sind Buchen – gilt sie als «Mutter des Waldes». Sie wächst hauptsächlich in Laub- oder Mischwäldern auf einer Höhe von bis zu 1400 Metern und wird dabei bis zu 30 Meter hoch. Ohne menschliches Einwirken wäre die Rotbuche die wohl häufigste Waldbaumart. Vermutlich wurden die ersten Buchstaben oder Runen in Buchenholz geschnitzt – die Buche ist also eng mit unserer Kultur verbunden. Buchen bieten ein hartes, gut biegbares Holz, das früher besonders in der Spielzeugindustrie beliebt war. Heute wird es häufig als Energieholz genutzt, da Buchenholz lange und ruhig brennt und die Nachfrage nach Bauholz aus Buche zu gering ist. Auch Hersteller von Möbeln, Parkett, Treppen, Sperrholz und Papierholz greifen gerne zu Buchenholz.
Wenn Menschen schlafen/liegen, unterscheidet man die Schlaflage in drei verschiedene Positionen: Bauchlage, Seitenlage und Rückenlage. Die Ermittlung dieser Gewohnheiten ist sehr wichtig, wenn man eine neue Matratze kaufen möchte und sicher gehen möchte, dass auch die richtige Natur-Matratze erworben wird. In der Regel sollte alleine aus anatomischen Gründen eine Matratze für einen Menschen, der die Bauchlage bevorzugt, eher fester als zu weich im Härtegrad sein.
Aus den Fruchtkapseln des Baumwollstrauches gewonnen, ist Baumwolle eine hautfreundliche, weiche und zugleich strapazierfähige Naturfaser. Atmungsaktiv und feuchtigkeitsausgleichend zugleich kann sie fast ein Viertel ihres Eigengewichts an Feuchtigkeit aufnehmen, ohne sich klamm anzufühlen. Im Vergleich zur Schurwolle verfügt sie eher über ein mittleres Wärmevermögen und ist ideal bei wärmeren Temperaturen. Sie ist antistatisch und unübertroffen hautsympathisch.
Die Birke ist mit ihrer auffälligen weissen Rinde und dem hellen Holz ein bekannter und beliebter Laubbaum. Zwar können vereinzelte Exemplare bis zu 150 Jahre alt werden, doch im Durchschnitt liegt die Lebenserwartung der Birken nur bei rund 80 Jahren, weshalb sie oft von anderen Bäumen verdrängt werden. Die Birke tritt oft als Pionierbaum auf, ist also der erste Baum, der Lichtungen und Freiflächen besiedelt. Birken sind in der ganzen Schweiz bis in Höhen von rund 1500 m ü. M. anzutreffen. Birkenholz kommt in der Schweiz nicht in industriell verwertbaren Mengen vor. In anderen Ländern wird das Holz der Birke häufig zu Sperrholz verarbeitet. Hierzulande ist Birkenholz hingegen als Cheminéeholz beliebt. Als Bauholz ist es nicht geeignet, aber in der Möbelherstellung, in der Spielzeugfertigung und der Bildhauerei wird Birkenholz durchaus gerne genutzt, da es elastisch und zäh ist und sich gut bearbeiten lässt.
C
Bei der Firma COTONEA handelt es sich um ein deutsches Unternehmen, welches bereits seit dem Jahr 1995 auf dem Markt ist. Die Firma hat es sich zur Aufgabe gemacht, hochwertige Textilien für das Schlafzimmer zu produzieren. Als Hersteller für Bio-Textilien hat COTONEA eine besondere Verantwortung hinsichtlich Nachhaltigkeit, Ökologie und Fairness. Daher ist bei COTONEA die gesamte Produktions- und Lieferkette in einer Hand, angefangen vom Bio-Baumwollfeld bis hin zu Ihnen nach Hause.
D
Eine gute Bettdecke besteht im Idealfall aus einem an der Haut angenehmen und dichten Oberstoff und einer hochwertigen inneren Deckenfüllung. Unseres Erachtens bestehen die besten Deckenfüllungen aus reinen Naturfasern- und Naturhaaren. Gerade Naturhaarfüllungen aus reinem Kamelflaumhaar oder feiner Merinolammwolle haben sich hier bestens bewährt. Damit die Deckenfüllung nicht innerhalb der Decke verrutscht und gleichmäßig verteilt bleibt, wird dieses Material mit dem Oberstoff versteppt. Das kann ganz simpel und einfach geschehen, oder auch aufwendig. Aufwendigere und damit auch etwas teurere Steppungen haben oft den Vorteil, dass sie das Füllmaterial besser umschließen, ohne die spezifischen Eigenschaften z.B. der edlen Kamelhaarfüllung einzuschränken. Beim Deckenkauf sollte man daher schon auf diese Details achten.
Die Douglasie ist eine aus Nordamerika stammende Nadelbaumart, welche vor der Eiszeit auch in Europa verbreitet war. Mit ihrer Höhe von bis zu 57 Metern gehört sie heute zu den höchsten Bäumen Europas. Sie weist ein rasantes Wachstum auf – sowohl in die Höhe als auch in die Breite. Darum macht ihre Rinde gerne den Anschein, «aus allen Nähten zu platzen». Die grosse Exotin fällt nicht nur durch ihre Höhe auf, sondern auch, weil sie bis zu 700 Jahre alt wird. Die Douglasie ist in der Schweiz nur wenig verbreitet. Im Zusammenhang mit der Klimaerwärmung knüpfen Experten hohe Erwartungen an die Douglasie, vornehmlich wegen ihrer besonderen Wuchs- und Wertleistung sowie ihrer guten holztechnologischen Eigenschaften. Daher wird die Douglasie häufig als Ersatz für die beliebte, jedoch anfälligere Fichte genutzt. Dank seiner Härte und Abriebfestigkeit kommt es häufig bei tragenden Konstruktionen zum Einsatz, beispielsweise bei Dachstühlen, Carports, Brückenbauten. Auf Grund der Beständigkeit von Douglasieholz im Aussenbereich werden gerne Blockhäuser und Gartenhäuschen aus Douglasienholz und ebenso Fassadenverkleidungen, Bootsstege und Balkone gefertigt. Aufgrund ihrer besonderen Maserung erfreut sich die Douglasie im Möbelbau ebenfalls einer wachsenden Beliebtheit.
Eine Duodecke besteht in der Regel aus zwei in der Mitte durch ein Vlies getrennte Deckenfüllungen, die von einem Oberstoff umfasst werden. Die getrennten Füllungen werden mit jeder anliegenden Oberstoffseite versteppt. Diese Versteppung ist aber auf je eine Oberstoffseite und eine Füllungshälfte beschränkt und hat dadurch den Vorteil, dass sich in der Deckenmitte ein luftgefüllter Hohlraum bilden kann, der die Isolationsfähigkeit der Decke enorm verstärkt. Im Idealfall besteht die Duodecke aus reinen, feinen Naturfasern oder Haaren, denn dann kommt die Funktionsweise einer Duodecke besonders zur Geltung. Ein hervorragendes Bettklima ist das Ergebnis.
E
Das Eco Institut ist ein privates Analyseinstitut, das sich auf die Ermittlung gesundheitsrelevanter Stoffe in verschiedensten Produkten spezialisiert hat, ganz besonders auf Naturmatratzen und deren Rohstoffe.
Kastanien, auch Edelkastanien oder Esskastanien genannt, lieferten der Bevölkerung in den Bergregionen Südeuropas vom Mittelalter bis zum Ende des 19. Jahrhunderts ihr Hauptnahrungsmittel: ihre stärkereichen Nussfrüchte, die Marroni. Die ursprünglich aus China stammende Baumart wächst seit der Antike im Mittelmeerraum. In der Schweiz fühlt sie sich im Tessin am wohlsten und wächst auf bis zu 1250 Höhenmetern. Eine Kastanie kann bis zu 600 Jahre alt werden. Im 20. Jahrhundert gingen die Bestände durch den Befall mit dem Kastanienrindenkrebs und der Edelkastaniengallwespe stark zurück. Seit Kurzem fällt die Ernte wieder besser aus, allerdings liegt sie immer noch unter dem langjährigen Mittel. Das Holz der Edelkastanie hat einen goldbraunen, warmen Ton und ist leicht gemasert. Es ist ein hartes Holz, sehr dauerhaft und beständig, auch im Aussenbereich. Gleichzeitig ist das edle Kastanienholz gut bearbeitbar und ohne chemische Behandlung im Freien weitgehend witterungs- und fäulnisbeständig.
Die Eichen sind alte und mystifizierte Bäume. Sie gelten als der «Vater des Waldes» – gross und mächtig, kraftvoll und tief verwurzelt steht die Eiche als Symbol für Kraft und Ausdauer. Die Eichen werden sehr alt, Einzelne von ihnen tragen bis zu 500 Jahresringe. Das Holz der Eiche ist sehr hart und dauerhaft. Bereits in der Antike wurde die Eiche verehrt. In Griechenland und Italien galt die Stieleiche als erste Pflanze, auf die auch der Ursprung der Erde zurückgeführt wurde. Zudem schienen die grossen, mächtigen Bäume eine Verbindung zu den Himmelsgöttern zu haben. Heute trifft man den geschätzten Baum oft in Ortsbezeichnungen wie Eichwald, Eichtal oder Chêney an. In der Schweiz begegnet man der Stieleiche allerdings nur noch selten im Mittelland und im östlichen Jura, dafür häufiger in höheren Lagen. Wo sie wächst, schafft sie viele Kleinstlebensräume für Tiere wie das Eichhörnchen, den Eichenprachtkäfer, den Eichenprozessspinner oder den Mittelspecht.
Mit Elektrosmog bezeichnet man die Strahlenbelastung des Menschen mit nieder- und hochfrequenter elektro-magnetischer Strahlungen. Auslöser dieser verschiedenen Strahlungen können so verschiedene Dinge wie Stromleitungen, Rundfunk- und Fernsehsendeanlagen, Mobilfunkanlagen für Handys, aber auch Geräte des Haushaltes sein, wie Bluetooth-Anlagen, Mikrowellen oder andere Fernsteuerungen. Grundsätzlich stehen starke elektro-magnetische Strahlungen und Felder in deutlichem Zusammenhang mit Schlafstörungen verschiedenster Art und in Einzelfällen in Verdacht, starken Einfluss auf den menschlichen Stoffwechsel zu haben. Grundsätzlich sind wir der Ansicht, dass Elektrosmog im Schlafzimmer nichts zu suchen hat, daher vermeiden wir in unseren Produkten auch die Verwendung von z.B. Federkernen aus Eisen, welche die elektromagnetischen Felder noch verstärken können.
Im eigentlichen Sinn beschreibt die Ergonomie die Gesetzmässigkeit menschlicher Arbeit im Hinblick auf die Arbeitsabläufe und Bedingungen und dient deren Verbesserungen zu Gunsten des Menschen. Im Bereich gesund schlafen bedeutet dies konkret, Natur-Matratzen, Betten, Boxspringbetten und Bettwaren wie Kopfkissen, Naturhaardecken, Unterfederungen, Holz-Lattenroste so zu gestalten, dass sie den physiologischen Gegebenheiten des Menschen nutzen und diese berücksichtigen zum Nutzen des Menschen.
Kein Wunder, dass unsere Vorfahren von den vielen nützlichen Eigenschaften der Esche überzeugt waren: Der Baum galt in der germanischen Mythologie als Mitte des Universums – mit der Krone als Verbindung zum Himmel und mit den Wurzeln als Verbindung zur Unterwelt. Die Esche soll Unheil abwehrende Kräfte besitzen, und ihre Rinde soll Wunden versiegeln lassen. Dies liegt vermutlich daran, dass ihre Rinde einen hohen Gerbstoffanteil aufweist. Die Esche wächst am liebsten in feuchten Gebieten zwischen 400 und 800 Höhenmetern. Das Holz der Esche ist hart und zäh, gut bearbeitbar und besonders elastisch. Eschenholz eignet sich zur Herstellung von Sportgeräten wie Schlitten, Werkzeugstielen, ebenso für Möbel, Decken, Wände und Böden.
F
Die Fairtrade-Organisation entstand aus einer Reihe sozialer Bewegungen mit dem Ziel gerechte Erzeugerpreise zu garantieren. Diese sollen gerade in Entwicklungsländern die Armut in klein-bäuerlichen Gesellschaften vermeiden. Produkte, die den Fairtrade-Kriterien entsprechen, können ein Fairtrade Siegel erhalten. Diese sind für den Endverbraucher ein wichtiges Kriterium, um zu erkennen, unter welchen Bedingungen das erworbene Produkt hergestellt oder angebaut wird.
Ein Federholzrahmen ist ein Lattenrost, dessen tragende Federleisten aus Schichtholz besteht. In der Regel aus Buchenschichtholz. Die Leisten zeichnen sich durch eine besondere Elastizität aus, mit der man einen besonderen Federungskomfort im Bett erzeugen kann. Ein guter Federholzrahmen verstärkt die Wirkung einer guten Matratze und trägt zur Komfortverbesserung deutlich bei.
Die Fichte, wegen ihrer rötlichen, schuppigen Rinde auch Rottanne oder Rotfichte genannt, ist mit einem Anteil von gut 39 Prozent die häufigste Baumart der Schweiz. Die Fichte wächst fast in der ganzen Schweiz, verteilt in Höhenlagen zwischen 250 und 2500 Metern, mit Ausnahme des Süd- und Westtessins. Die Nadeln der Fichte sind allseitig abstehend und grün. Die Zapfen hängen am Baum und fallen als Ganzes ab. Die Fichte hat ihre Beliebtheit vor allem Zimmermännern und Sägereien zu verdanken. Fichtenholz ist sehr weich und leicht, trotzdem aber tragfest und gut bearbeitbar. Daher eignet es sich wunderbar für Innenkonstruktionen, Dachstühle, Schichthölzer, Holzbalken und generell für Tragkonstruktionen.
Kopfkissen, bzw. orthopädische Nackenstützkissen, die einen Formkern enthalten, bezeichnet man als Formkissen. Diese Formkerne können aus synthetischen Kunststoffen wie z.B. Polyether oder Polyurethan hergestellt werden. Wir sind der Ansicht, dass Kunststoffe aus verschiedensten Gründen nichts im Bett zu suchen haben. Daher sind unsere Natur-Formkopfkissen nur mit Naturlatexkernen aus 100 % Naturkautschuk.
Der Futon ist die traditionelle Schlafunterlage der Japaner. In der Regel besteht er aus reiner Baumwolle und erzeugt mit einer darunter liegenden Reisstrohmatte ein eher festes, plastisches, aber durchaus körperbetontes Liegegefühl. Futons werden mit der Dauer ihrer Nutzung fester, denn Baumwollfasern sind als Vlies nicht elastisch. In einem Futon wird sogenanntes Lintersvlies in mehreren Schichten verarbeitet.
Im Gegensatz zum Formkissen wird ein Füllkissen mit losem Material verschiedenster Rohstoffe gefüllt. Für diese nachfüllbaren Kopfkissen sind Naturmaterialien wie Schurwolle, Kapokfasern, Arvenflocken oder Naturlatexflocken sowohl alleinig oder gemischt besonders gut geeignet. Der große Nutzen dieser Natur-Kopfkissen besteht in ihrer individuellen Anpassungsfähigkeit und Nachfüllbarkeit.
G
Der Global Organic Latex Standard ist der erste und derzeit umfassendste internationale Standard für nachhaltig produzierten Naturlatex. Alle Verarbeitungsschritte vom Anbau bis zur Verarbeitung unterliegen strengen Umwelt- und Sozialkriterien. DORMIENTE arbeiten daran, dass all ihre Naturlatex Produkte GOLS-zertifiziert werden. Die derzeitigen Anbaumengen reichen allerdings bei Weitem noch nicht aus, um die Nachfrage zu decken.
H
Hanf ist mit Abstand der ertragsreichste nachwachsende Rohstoff der Erde. Durch das schnelle Wachstum (bis zu 5 Meter in 3 Monaten) kann gänzlich auf Einsatz von Herbiziden verzichtet werden. Die in der Pflanze natürlich vorkommenden Cannabinoide vermeiden den Schädlingsbefall und damit erforderliche gesundheitsschädliche Spritzmittel. Hanf benötigt zum Wachstum nur sehr wenig Wasser und es können alle Bestandteile der Pflanze genutzt werden. Wir haben Hanf für das Schlafen neu entdeckt und bieten in Kombination mit Naturlatex innovative Matratzen an. Die Eigenschaft der angenehmen Hautfreundlichkeit nutzen wir z.B. für Bezugstoffe und Bettwäsche.
Wenn man eine Matratze kaufen möchte, ist der Matratzenhärtegrad ein wichtiges Kriterium — egal ob man Bauchschläfer‑, Seiten- oder Rückenschläfer ist. Der Härtegrad sagt etwas über die Festigkeit oder Weichheit einer Natur-Matratze aus. Selbst beim Kauf eines Boxspringbettes oder Schlafsofas sollte man sich über den Härtegrad informieren. Leider gibt es keine allgemein gültige Härtegradrichtlinie. Jeder Hersteller betrachtet und normiert unterschiedlich. Allgemein hat sich eine Härtegradbeschreibung mit einer Skala von 1–5 durchgesetzt. Der Härtegrad 1 beschreibt eine eher sehr weiche Matratze und der Härtegrad 5 eine eher sehr feste Matratze. Vielfach wird hier das persönliche Körpergewicht herangezogen, um zu bestimmen, welcher Härtegrad für einen Menschen der Richtige ist. Körpergewichte bis 60 Kg z.B. werden dem Härtegrad 1 zugeordnet, und Körpergewichte über 140 KG werden dem Härtegrad 5 zugeordnet- um hier kurz die gesamte Bandbreite aufzuzeigen.
Die Hausstauballergie ist im eigentlichen Sinne gar keine Stauballergie. Der eigentliche Auslöser ist der Kot von Hausstaubmilben, die in unserer Umgebung allgegenwärtig sind, ganz besonders in feuchtwarmer Umgebung, z.B. im Hausstaub oder im Bett. Die mikroskopisch kleinen Spinnentiere ernähren sich von kleinsten Hautschuppen, die wir täglich verlieren. Neben Hautreizungen, Jucken können auch starke Asthmaanfälle ausgelöst werden. Die wohl wichtigste Prophylaxe gegen Hausstaubmilben ist die regelmäßige Reinigung z.B. des Bettes, bzw. der Natur-Matratze. Bei Menschen mit nachgewiesener Hausstauballergie empfehlen wir grundsätzlich Matratzen, die keine tierischen Haare enthalten, um den Milben keinerlei Nahrungsgrundlage zu geben. Auf Kundenwunsch kann die bestellte Matratze mit einer «Milbexausrüstung» ausgestattet werden. Milbex ist die gewerbliche Produktbezeichnung des verwendeten Neemölsprays. Neemöl ist ein pflanzliches Insektizid, welches aus dem indischen Neembaum gewonnen wird. Diese Applikation verliert allerdings nach einiger Zeit ihre Wirkung, denn das Öl verdunstet. Durch erneutes Besprühen wird der Schutz wiederhergestellt.
K
Kamele sind Temperaturunterschieden von + 40° bis — 50° C ausgesetzt, dafür hat die Natur das besondere Fell dieser Tiere erfunden. Durch die hohe temperaturausgleichende Wirkung ist Kamelhaar das ideale Material für Ganzjahresdecken. Kamelflaumhaar von jungen Tieren ist besonders leicht, anschmiegsam und weich, vorbildlich feuchtigkeitsregulierend und klimatisierend. Decken aus Kamelflaumhaar sind relativ leicht, mittelwarm, besonders feuchtigkeitsregulierend, anschmiegsam und weich, klimatisierend, luftdurchlässig, selbstreinigend.
Das Haar der Kaschmirziege ist das feinste und kostbarste aller Tierhaare. Zur Zeit des Haarwechsels werden die Kaschmirziegen ausgekämmt. Aus den so gewonnenen Haaren wird nur das feinste Unterhaar für unsere Decken verwendet. Eine Decke aus dem wertvollen Kaschmir ist unvergleichlich leicht und wärmend, sehr weich und anschmiegsam, hervorragend klimatisierend und feuchtigkeitsregulierend. Die Kaschmirziege lebt im Hochgebirge Asiens, im ständigen Wechsel von klirrender Kälte und sengender Hitze. Zum Schutz tragen die zierlichen Tiere unter ihrem struppigen Deckhaar ein dichtes, seidig-weiches Unterfell. Einmal im Jahr, zur Zeit des Fellwechsels, wird das zarte Unterhaar ausgekämmt. Eine ausgewachsene Ziege liefert dabei nur 100 bis 150 g Kaschmir.
Die Kapokfasern (Ceiba Pentandra) werden aus den Fruchtkapseln eines tropischen wildwachsenden Wollbaumes, des Kapokbaumes gewonnen. Kapokfasern gehören zu den leichtesten Fasern überhaupt. Aufgrund ihrer weichen, seidig glänzenden Fasern werden sie auch Pflanzendaunen genannt. Durch ihre Zusammensetzung, u.a. 64% Cellulose und Hemicellulose – und dem Luftraum im Herzstück der Faser – hat diese Hohlfaser eine atmungsaktive und wärmeisolierende Wirkung. Der leichte Wachsüberzug macht diese Fasern zudem wasserabweisend und verhindert ein Verklumpen bei Feuchtigkeit. Dass Produkte mit Kapokanteil vollständig von Milben verschont bleiben, konnte allerdings bis heute wissenschaftlich nicht nachgewiesen werden. In der Literatur finden sich jedoch Angaben über eine milbenhemmende Wirkung der Faser. Zu jeder unserer Matratzenserien finden Sie daher auch mindestens eine Bezugsvariante, die Kapok enthält. Wärmeisolierend im Winter und luftig-kühlend im Sommer ist dieses leichte Material daher ideal für Menschen mit Tierhaarallergie.
Kernbuche ist das Kernholz der Rotbuche und wird so bezeichnet, wenn der Kern besonders farblich durch lebendigere Maserung auffällt. Da das Kernholz der Rotbuche nicht immer farblich vom Restholz abweicht, ist eine neuere Theorie dazu, dass die besonders starke Maserung von Abwehrmassnahmen des Baumes gegen Pilze und Viren herrührt. Wegen der unikaten Färbungen und dem attraktiven Preis ist Kernbuche seit einigen Jahren sehr beliebt.
Der Kirschbaum sorgt rund ums Jahr für Verzückung. Im Frühling sind es die unzähligen Blüten, die in Weiss oder Zartrosa an den Zweigen stehen. Im Sommer sind es die reifen Früchte, die bei Mensch und Tier beliebt sind. Und im Herbst färben sich die Blätter feurig rot. Der Kirschbaum, oft auch Vogelkirsche, Wildkirsche oder – in kultivierter Form – Süsskirsche genannt, erreicht Wuchshöhen von 20 bis 30 Meter und wird in der Regel höchstens 100 Jahre alt. Kirschbaumholz ist ein beliebtes Holz mit leicht gelblichen bis grünlichen Einläufen, die jedoch wieder nachdunkeln. Das feinfaserige Holz lässt sich gut bearbeiten, ist jedoch nicht witterungsbeständig und eignet sich daher vornehmlich für den Innenbereich. Daher ist Kirschbaumholz ein beliebtes Schreinerholz und wird oft zu Möbel, Stühlen, Tischen oder Parkett verarbeitet. Durch seine Färbung, die durch Lichteinwirkung stark nachdunkeln kann und rötlich wird, vermittelt das Massivholz des Kirschbaums ein Gefühl der Wärme und Behaglichkeit.
Die Klimaregulation beschreibt im Schlafbereich für uns den Zustand und die Regulation des Bettklimas und des Raumklimas. Für uns Menschen ist die regelmässige Zufuhr und Ausscheidung von Wasser lebenswichtig. Pro Nacht transpirieren wir im Durchschnitt ca. 750 ml Wasser, das entspricht ungefähr dem Inhalt einer normalen Flasche Wasser. Dieses Wasser geben wir in der Nacht wieder an unsere Umgebung ab und scheiden es neben dem Weg über Niere und Blase als Wasserdampf über die Atmung und über die Haut wieder aus. Damit dieses Wasser gasförmig bleibt und uns nicht in der Nacht beim Schlafen durch Schwitzen stört, braucht man in der unmittelbaren körperlichen Umgebung Materialien, die Wasser in gasförmiger Phase (Wasserdampf) auch aufnehmen können und zeitlich binden können. Das gelingt am besten mit natürlichen Materialien, wie z.B. feinster Schurwolle oder Kamelhaar und auch mit Pflanzenfasern. Synthetische Fasern wie Polyester oder Polyamid können das gar nicht, werden aber ganz häufig in Matratzen und Bettdecken verbaut — allerdings nicht bei unseren Betten. In der Schlafumgebung sind daher die besten Materialien die aus Naturfasern oder Naturhaares, das gilt besonders für Decken, Kissen, Matratzen-Untersteppungen, oder Matratzenauflagen (Unterbetten).
Eine reife Kokosnuss muss den Sturz von einer bis zu 30 m hohen Palme überstehen. Zu ihrem Schutz ist sie in elastische Fasern gebettet. Kokosfaser als Matratzenrohstoff wird in vielen Arbeitsgängen aus diesem natürlichen Polster gewonnen. Die Fasern werden vom Fruchtkern getrennt und monatelang in Salzwasser eingeweicht. Die reinen Fasern werden gründlich gewaschen und an der Sonne getrocknet. Kokosfasern gleichen winzigen Röhren mit hohem Luftanteil. Deshalb sind sie so leicht, wärmespeichernd und elastisch. Zusätzlich erhalten die Fasern eine ‚Dauerwelle‘ und werden mit Naturlatex vulkanisiert. So entsteht ein dauerhaft elastisches Polster, das in seinen Eigenschaften dem kostbaren Rosshaar ähnelt.
Kontrolliert biologischer Anbau bezeugt die Einhaltung ökologischer Kriterien beim Anbau von pflanzlichen Rohstoffen, z.B. Spritzmittelverzicht beim Anbau von Baumwolle.
L
Latex ist ein anderes Wort für Naturkautschuk.
Als Polstermaterial weich bis mittelfest (je nach Luftanteil), unvergleichlich punktelastisch mit guter Stützkraft, wärme- und feuchtigkeitsregulierend, antibakteriell, hygienisch, langlebig.
Mit Naturlatexmilch umhüllte Kokosfasern sind als Polstermaterial dauerhaft elastisch und formbeständig. Dazu feuchtigkeitsresistent, luftdurchlässig und nahe unverwüstlich. Es ist ein robustes und elastisches Material Naturlatexmatratzen, zur Härtegradregulierung für Matratzen mit festerem Härtegrad und neben Naturlatex als Polstermaterial für unsere Polsterbetten und Schlafsofas.
Die Lärche ist eine der ältesten Baumarten der Welt – es gab sie nämlich schon vor 60 Millionen Jahren. Sie wächst gerne im ganzen Wallis, in den Gebirgstälern des Tessins sowie im Bündnerland, und sie wird bis zu 800 Jahre alt. 75 Prozent der Lärchen wachsen oberhalb von 1400 Höhenmetern. Im Frühjahr schmücken purpurrote Blüten ihre zartgrünen Nadeln. Nach den ersten Nachtfrösten im Herbst verfärben sich ihre Nadeln goldgelb und fallen dann ab. Lärchen sind die einzigen Nadelbäume, die alljährlich ihr Nadelkleid erneuern und nicht immergrün sind. Lärchenholz ist dauerhaft und witterungsbeständig und wird deshalb gerne als Bauholz für Dachtragwerke und Wandkonstruktionen verwendet. Zudem eignet sich das Lärchenholz auch für Treppen, Geländer, Türrahmen und Fenster sowie Böden und Möbel.
M
Milbex ist die gewerbliche Produktbezeichnung eines Neemölsprays. Auf Wunsch rüstet wir die bestellte Matratze mit Neemölbesprühung aus. Neemöl ist ein pflanzliches Insektizid, das aus dem indischen Neembaum gewonnen wird.
Motorrahmen ist eine allgemeine Bezeichnung für Lattenroste, bei denen die Kopf- und Fussteile aus Komfortgründen mittels eines Motors verstellt werden können, um die Liegeposition zu verändern. Diese Motoren können an verschiedenen Stellen des Lattenrostes angebracht sein, so dass es ratsam ist, sich genau über die Abmessungen des gewünschten Motorrahmens zu informieren, damit er überhaupt in Ihr Bett passt. Moderne Motorrahmen sind heutzutage mit einer Notabsenkung und einer Netzfreischaltung ausgestattet.
Mondholz nennt man das Holz, das bei abnehmendem Mond geschlagen wird. Es hat besonders gute Eigenschaften. Dieses Wissen haben Instrumentenbauer und Zimmerleute seit Generationen für Ihre Produkte genutzt. Aus aller Welt berichten alte Überlieferungen übereinstimmend von den Fällregeln für Bäume: Sie erzählen neben den jahreszeitlichen auch von den lunaren Rhythmen als Einflussfaktor auf das Wachstum, auf die Strukturen und auf bestimmte Eigenschaften der Gehölze. Unabhängig von der geografischen, kulturellen oder zeitlichen Distanz der Quellen finden sich Gemeinsamkeiten in den Beobachtungen: Die Zeit des Neumondes – des abnehmenden Mondes – gilt allgemein als die beste Zeit zum Fällen. Dann nämlich sei das Holz am haltbarsten. Die Wissenschaft stützt mittlerweile dieses alte Wissen.
N
Nachhaltigkeit ist ein Handlungsprinzip zur Ressourcen-Nutzung, bei dem die Bewahrung der natürlichen Regenerationsfähigkeit des jeweiligen Systems im Vordergrund steht. Das Wort Nachhaltigkeit stammt von dem Verb nachhalten ab, mit der Bedeutung längere Zeit andauern oder bleiben.
Naturhaardecken beinhalten Naturfasern oder Naturhaare als Füllmaterial. Als Füllmaterial wird vornehmlich reine Schurwolle, Kamelhaar, Kaschmirwolle und verschiedene pflanzliche Fasern wie reine Baumwolle, Tencel oder Kapokfasern verwendet. Die gereinigten feinen Haare werden zu einem Naturhaar-Vlies verarbeitet, das dann in die Decke eingearbeitet wird. Der Aussenbezug dieser Decken besteht im Idealfall aus feinem Baumwollgewebe. Eine gute Decke zeichnet sich durch eine besonders gute Klimaregulation aus, d.h. sie wärmt trocken, nimmt aber auch Feuchtigkeit auf und erzeugt so ein angenehmes Bettklima. Durch ein aufwendiges Steppverfahren kann man die Wirkung der Naturhaare noch verbessern, und verschafft der Decke auch eine längere Haltbarkeit.
Aus dem milchigen Saft tropischer Kautschukbäume wird durch einen aufwändigen Prozess Naturlatex gewonnen. Unvergleichlich punktelastisch: Naturlatexmatratzen, Topper und Kissen geben genau da nach, wo Druck ausgeübt wird und federn sanft zurück, wenn Sie im Schlaf Ihre Position ändern. Kein synthetisches Material hat diese Eigenschaft und wirkt somit so regenerierend auf Ihre Bandscheiben. Zudem sorgen die modernen „Backverfahren“ der Naturlatexkerne für eine offenporige Struktur und somit für eine gute Belüftung. Wir kennen kein vergleichbares Naturmaterial für orthopädisch richtiges Liegen. Und neben der guten Energiebilanz hat dieser nachwachsende Rohstoff noch einen weiteren Nachhaltigkeitsbonus. Die hohe Dauerelastizität sorgt für eine wirkungsvolle, lange Haltbarkeit. Das Gütesiegel QUL garantiert einen Naturlatexanteil von 100% und die Einhaltung der strengen Anforderungskriterien an Umweltverträglichkeit der Matratzen.
Naturmatratze ist eine Bezeichnung für eine Matratze, die aus reinen Naturmaterialien hergestellt wird. Die Gründe für die Verwendung von reinen Naturmaterialien liegen auf der Hand: viele Naturmaterialien sind synthetischen Materialien gerade beim Verwendungszweck: „gesund Schlafen“ technisch überlegen , z.B. bei der Klimaregulation ( Schurwolle) oder auch bei der Elastizität ( Naturlatex) Naturmaterialien werden in der Regel Ressourcen schonender gewonnen, als Erdöl basierte Rohstoffe, wie Kaltschaum oder Polyether. Naturmaterialien haben sowohl bei der Gewinnung als auch bei der Entsorgung eine deutlich bessere Ökobilanz. Im direkten Körperkontakt punkten Naturrohstoffe deutlich.
Neemöl ist ein pflanzliches Insektizid, welches aus dem indischen Neembaum gewonnen wird und die Matratze gegen einen übermässigen Befall von Hausstaubmilben schützt. Die Matratze wird mit dem Neemölspray eingesprüht. Diese Applikation verliert allerdings nach einiger Zeit ihre Wirkung, denn das Öl verdunstet. Durch erneutes Besprühen mit dem Neemölspray wird der Schutz wiederhergestellt.
Die Notabsenkung wird bei mit Motor verstellbaren Lattenrosten benötigt, wenn der Strom ausfällt. Sie bewerkstelligt die Rückführung des Holz-Lattenrostes in die Ausgangsposition, um einen bequemen und leichten Ein- und Ausstieg ins Bett zu ermöglichen, bzw. auch bei Stromausfall in die Ruheposition wieder zurück zu kommen.
P
Unter Polsterbetten versteht man mit Textilien gepolsterte Betten. In der Regel wird die eigentliche Rahmenkonstruktion unter einer textilen Optik „versteckt“. Zu den Polsterbetten gehören auch Boxspringbetten. Es gibt sehr grosse Qualitätsunterschiede bei Polsterbetten. Da die Grundkonstruktion optisch unter den Textilien nicht offensichtlich hervortritt, sind die Qualitätsunterschiede kaum zu erkennen. Aus Kostengründen werden oft Spanplatte oder Schichtholzplatten verarbeitet, die natürlich niemals eine solche Stabilität wie z.B. eine Massivholzkonstruktion aufweisen. Da auch die Polsterung nicht sichtbar ist, wird aus Gründen der Ersparnis meistens Polsterwatte aus Polyester verwendet, das im Gegensatz zu Naturhaarpolsterungen aus reiner Schurwolle zu keinerlei Klimaregulation im Schlafzimmer beiträgt, sondern „nur“ polstert. Ebenso werden die Dekostoffe, die diesen Betten ihre individuelle Optik geben, häufig aus Kunststofftextilien, die weder zu angenehmem Hautkontakt noch zur Bettklimaregulation beitragen können. Bei ganz billigen Boxspringbetten erweist sich diese Ersparnis dann häufig als nicht lohnenswert. Diese Metallfederunterkonstruktion hat als Matratzenträger sofort Einfluss auf Ihre individuellen Schlafbedürfnisse, sowohl in Bezug auf die Klimaregulation in Ihrem Bett aber noch intensiver auf Ihre orthopädischen Bedürfnisse beim Schlafen. Wenn Sie also ein Polsterbett kaufen möchten, achten Sie bitte auf die inneren Werte Ihres Favoriten.
Ein ebenfalls synthetischer Kunststoff ist Polyamid, welches es auch in vielen Varianten gibt. Dieses Material ist unter den Handelsnamen Perlon und Nylon den meisten Menschen bekannt. Polyamide sind sehr feste und beständige Materialien, besonders gegen chemische Lösungsmittel. Polyamide werden zur Herstellung z.B. von Zahnbürsten, aber auch Nylonstrümpfen vielfältig genutzt. Im Textilbereich werden gerne Polyamidwatten als Untersteppung bei Matratzen genutzt, denn mit ihrer hohen Beständigkeit kann man sehr schöne Steppbilder erzeugen, die dann mit der darin enthalten Luft eine gute Isolation bewirken. Allerdings taugen sie zur Wasserbindung nicht, denn sie gehen ebenso wie Polyester keine eigentliche Verbindung mit den Wassermolekülen ein.
Polyester gehört zu den synthetischen Kunststoffen und wird im Textilbereich auf vielfältige Weise eingesetzt, da es sehr preiswert auf Basis von Erdöl hergestellt werden kann. Ein wesentlicher Nutzungsaspekt ist die lange Haltbarkeit und leichte Reinigungsfähigkeit, weswegen Polyester gerne auch im Textilbereich genutzt wird. Ökologisch betrachtet sind fast alle Polyesterarten nicht biologisch abbaubar, und werden dann zum Schluss ihrer Nutzungslaufbahn im Müll zum ökologischen Problem.
Die Punktelastizität ist ein ganz entscheidendes Kriterium, wenn es darum geht, die richtige Natur-Matratze zu kaufen. Unter der Punktelastizität einer Matratze versteht man die möglichst proportionale Druckaufnahme (Gewichtsaufnahme), wenn man darauf liegt. Einfach gesagt bedeutet es, dass der menschliche Körper seinen Gewichtszonen entsprechend in die Matratze einsinkt, um eine möglichst homogene Gewichtsverteilung zu ermöglichen und eventuelle Problemzonen wie Schulter oder Lendenwirbelbereich optimal zu stützen, bzw. zu entlasten. 100 % Naturlatex hat hier deutliche Vorteile gegenüber Federkernen oder Kaltschäumen, denn es ist von Natur aus sehr punktelastisch und bleibt formstabil.
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Ein Rollrost ist in der Regel ein Holzlattenrost entweder aus Buchenschichtholzleisten oder massiven Holzleisten. Diese Leisten werden z.B. bei DORMIENTE auf ein gewebtes Baumwollband geflochten. Dieser Rollrost wird dann als Lattenrost im Bett verwendet. Er ist eine der einfachsten und preiswertesten Möglichkeiten, eine Auflage für eine Matratze im Bett zu schaffen, welche die notwendige Luftzirkulation zulässt.
Einst traditionelles Füllmaterial für Polsterfabrikate. Bei unseren Naturmatratzen wird es aufgrund der dauerhaften Elastizität gerne zur feinen Härtegradregulierung verwendet. Das hohe Feuchtigkeitstransportvermögen bewirkt zudem ein ausgezeichnetes trocken-warmes Schlafklima. Für Menschen, die stark schwitzen, ist es besonders geeignet. Zudem ist das Rosshaar selbstreinigend, atmungsaktiv, klimatisierend und extrem langlebig.
Schläft ein Mensch vornehmlich auf dem Rücken, bezeichnet man diese Schlafhaltung Rückenlage. Rücken- und Seitenschläfer benötigen in der Regel aus anatomischen und orthopädischen Gründen anpassungsfähige Matratzen, wie z.B. Natur-Latexmatratzen, im Gegensatz zur Bauchlage, die doch festere Matratzen erfordert.
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Generell bezeichnet man alle chemischen Stoffe, die lebende Wesen abtöten, als Biozide. Vielfach verbleiben in den Pflanzen, deren Ertrag man durch den Einsatz von Spritzmittel erhöhen möchte, Rückstände dieser Gifte. Diese Substanzen sind in der Regel ungesund, teilweise sogar krebserregend. Überhöhter Düngemitteleinsatz kann ebenso als Schadstoffeintrag gelten. Wenn z.B. Gewässer damit belastet werden und deren ökologisches Gleichgewicht so gestört wird, dass sie biologisch tot sind. Das passiert auch mit überdüngten und ausgelaugten Böden durch extreme Monokulturen.
DORMIENTE hat vor über 30 Jahren als erster den Schadstoffstempel: Streng Schadstoff kontrolliert- entwickelt. Dieser Schadstoffstempel ist das Zeichen von DORMIENTE, welches signalisiert, dass eine permanente Schadstoffkontrolle aller eingesetzten Rohstoffe stattfindet, um einen möglichst sauberen, rückstandsfreien Rohstoff zu garantieren. Durch die lange Kontinuität dieser von unabhängigen Instituten vorgenommenen Untersuchungen wurde und wird natürlich Einfluss auf die Lieferanten genommen, unbelastete Rohstoffe zu liefern. Man kann daher den Schadstoffstempel als firmeneigenes DORMIENTE-Qualitätsmanagement betrachten.
Die Schafschurwolle ist das gebräuchlichste Tierhaar, welches durch hervorragende Eigenschaften vor Kälte, Feuchtigkeit und Wärme gleichermassen schützt. Schurwolle ist feuchtigkeitsregulierend, beeindruckend klimatisierend, bakterienabweisend und strapazierfähig. Die Fasern sind besonders fein gekräuselt und verfügen über ein hohes Bauschvolumen. Das dadurch entstehende Luftpolster wirkt im Winter wärmend, weil es die körpereigene Wärme sehr gut dämmt, ohne die Wärme zu stauen. Schafschurwolle kann bis zu 30% ihres Eigengewichts an Feuchtigkeit aufnehmen, ohne sich feucht anzufühlen und trocknet schnell, für ein trocken-warmes Bettklima von entscheidender Bedeutung. Ihre durch den Lanolinanteil bedingte Selbstreinigungskraft macht sie zudem pflegeleichter, als man auf den ersten Blick annehmen könnte. Regelmässiges Lüften der Schurwollprodukte reicht in den meisten Fällen völlig aus.
Das Schlafsofa ist eine Kombination zwischen Bett und Sitzmöbel. Mittels verschiedener Techniken kann man schnell ein Polstersofa in ein Bett verwandeln. Sehr oft werden Schlafsofas auch als Gästebetten benutzt. Ähnlich wie Polsterbetten oder Boxspringbetten werden Schlafsofas mit den verschiedensten Materialien, wie reine Schurwolle, Rosshaar oder Baumwolle gepolstert und bezogen.
Der Schwarznussbaum (Juglans nigra) ist eine Pflanzenart aus der Familie der Walnussgewächse (Juglandaceae) und ist vor allem unter der Bezeichnung amerikanischer Nussbaum bekannt, wo er auch heimisch ist. Zum Teil gibt es auch in Osteuropa Wachstumsgebiete und dort wird er als Schwarznussbaum bezeichnet. Das Holz ist zum Teil kaum von dem in den USA gewachsenen Holz zu unterscheiden.
Schläft ein Mensch vornehmlich auf der Seite, bezeichnet man diese Schlafhaltung Seitenlage. Rücken- und Seitenschläfer benötigen in der Regel aus anatomischen und orthopädischen Gründen anpassungsfähige Matratzen, wie z.B. Natur-Latexmatratzen. Orthopädisch richtig liegen bedeutet, dass die Wirbelsäule in der Seitenlage eine Gerade bildet und der Schulter- und Lendenbereich sich optimal absenken.
Grundsätzlich unterscheidet man zwischen synthetischen und natürlichen Allergenen. Allergene sind Stoffe, die bei Menschen Allergien auslösen. Das körpereigene Immunsystem löst durch Allergene eine Immunreaktion aus, die sich in unterschiedlichster Form wie Husten, Asthma oder Hautreaktionen ausdrücken kann. Vereinfacht kann man auch sagen, dass das eigene Immunsystem durch Allergene fehlgeleitet wird, und diese heftige gesundheitliche Probleme auslöst. Eine Pollenallergie ist z.B. eine solche Reaktion. Die eigentlich ungefährlichen Blütenpollen (natürliches Allergene), an die der Mensch seit Jahrtausenden schon gewöhnt ist, lösen nun bei manchen Menschen die gesundheitlichen Probleme aus. Man vermutet, dass diese fehlerhaften Immunreaktionen durch verschiedenste Umweltfaktoren ausgelöst werden. Landwirtschaftliche Spritzmittel sind schon partiell als synthetische Allergene festgestellt worden.
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Klassische Lattenroste sind mit über die Breite des Lattenrostes laufende Einzel‑, Doppel- oder Dreifachleisten ausgestattet. Die Leisten werden meistens aus Schichtholz hergestellt. Da sie über die gesamte Lattenrostbreite federn, entwickelte man genauer federnde Rahmen wie eben die Tellerroste; hier werden die Leisten durch Einzelteller ersetzt. Dadurch erhält man eine punktgenauere Federung einzelner Körperpartien. Diese Teller aus Holz oder Kunststoff geben in alle Richtungen nach, und erlauben so eine bessere Körperanpassung, ganz besonders in Verbindung mit Natur-Latexmatratzen.
TENCEL® ist ein Markenname der Lyocell Faser. Im Sprachgebrauch oft fälschlicherweise „Synthetikfaser“ genannt. Im Vergleich zu Synthetikfasern, die aus Erdöl hergestellt werden, wird diese naturnahe Faser, Lyocell aus dem Naturstoff Cellulose gefertigt. Die Cellulose wiederum wird in einem aufwändigen Aufschlussverfahren aus Holz aus nachhaltiger Forstwirtschaft gewonnen. Für den geschlossenen umweltfreundlichen Produktionsprozess wurde die Firma Lenzing mit dem „European Award for the Environment“ der Europäischen Union ausgezeichnet. Die weiche, glatte und zugleich hochstabile Faserstruktur und die sehr gute Feuchtigkeitsabsorption haben dieser Komfortfaser in den letzten Jahren zum Siegeszug in der Textilwirtschaft verholfen. Im Feuchtigkeitsaufnahmevermögen für gasförmiges Wasser ist sie synthetischen Fasern deutlich überlegen. Mit einem höheren Wärmevermögen im Vergleich zur Baumwolle und der temperaturausgleichenden Wirkung stellt sie eine gute Alternative für Allergiker dar.
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Die Ulme zählt zweifellos zu den beeindruckendsten Laubbäumen. Sie verfügt über ein stark entwickeltes Wurzelwerk und wird bis zu 40 Meter hoch und bis zu 500 Jahre alt. In ihrer Art ist sie durch das bekannte Ulmensterben bedroht, welches durch den Schlauchpilz verursacht und durch den Borkenkäfer übertragen wird. Die Ulme liebt Wärme und sonnige Lagen, etwa Hügel, Gebüsche und Auen. Da sie relativ anspruchsvoll ist und hohe Anforderungen an Boden und Klima stellt, ist sie nicht sonderlich weit verbreitet. Gut erkennbar sind Ulmen an ihrem asymmetrischen Blattgrund und ihren asymmetrischen Blatthälften. Das braune, elastische und zähe Holz der Ulme wird aufgrund seiner schönen Maserung gerne für Drechslerarbeiten, Furniere, Möbel, Parkett sowie für Wand- und Deckenverkleidungen verwendet.
Als Unterfederung bezeichnet man eine federnde Unterkonstruktion einer Matratze. Dies kann ein Holzlattenrost, ein Tellerahmen oder aber ein besonders wirksames System wie das von DORMIENTE entwickelte «System 7» sein. Selbst die Unterkonstruktion eines Boxspringbettes oder eines Natur-Boxspringbettes wird als Unterfederung bezeichnet.
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Vegan kommt von Veganismus, und beschreibt eine Lebensweise, die komplett auf tierische Produkte sowohl in der Ernährung als auch im täglichen Leben verzichtet. Selbstverständlich bieten wir bei unseren Matratzenbezügen auch Varianten aus rein pflanzlichen Materialien, ohne Verwendung von Materialien tierischen Ursprungs, wie z.B. Wolle oder Leder.
Um vom flüssigen Zustand z.B. von Wasser in den gasförmigen Zustand zu gelangen, muss Wärmeenergie hinzugeführt werden. Wenn wir schwitzen, nimmt das Wasser auf unserer Haut z.B. die Wärme des Körpers auf, um in den gasförmigen Zustand zu gelangen. Das Wasser verdunstet und löst dann auf der Haut durch die Entnahme der Wärmeenergie die Verdunstungskälte aus, die uns kühlt.
W
Das Wärmerückhaltevermögen beschreibt die Isolationsfähigkeit z.B. von Naturdecken oder auch synthetischen Decken aus Polyester. Je nach Aufbau der Decke und welches Füllmaterial eingesetzt wird, können Decken die Körperwärme des Menschen z.B. im Winter gut zurückhalten und dadurch Frieren vermeiden. Besonders gute Isolatoren sind feine Tierhaare, wie z.B. Merinowolle, Kamel‑, Kaschmirhaar, da sie von Natur aus so aufgebaut sind, dass sie selbst bei grosser Kälte äusserst gut isolieren und den Körper dadurch warm halten.
Die Wildeiche ist keine spezielle Untergattung der Eichen, sondern bezeichnet viel mehr eine besondere Sortierung derselben. Die Wildeiche fällt in erster Linie durch ihre Maserung auf, die oftmals wegen der verschiedenen braunen Farbtöne als lebhaft und ausdrucksstark beschrieben wird. Viele kleinere und auch grössere verwachsene Äste verleihen dem Massivholz der Wildeiche einen ausdrucksstarken und lebendigen Naturcharakter.
Naturbelassene Wildseide ist sehr leicht und anschmiegsam, bei hohen Temperaturen kühlend, besonders gut feuchtigkeitsregulierend und selbstreinigend, bakterienabweisend, geruchsneutralisierend. Wildseide verfügt wie kein anderes Naturmaterial über eine hohe Feuchtigkeitsaufnahme. Deshalb ist Wildseide besonders für eine kühlende, anschmiegsame Sommerdecke geeignet. Natürlich auch für Schläfer mit grosser Eigenwärme.
Die Weisstanne, oft einfach Tanne genannt, ist ein Waldbaum, welcher mit seinen Pfahlwurzeln auch auf schweren Böden wächst und daher an solch sensiblen Standorten von grosser ökologischer Bedeutung ist. Die dicht wachsenden Weisstannen können bis zu 600 Jahre alt werden. Besonders wohl fühlen sie sich zwischen 600 und 1200 Metern über Meer. Gut erkennbar ist die Weisstanne an den zwei weissen Streifen auf der Nadelunterseite und an den aufrecht stehenden Tannenzapfen.
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XILOBIS ist ein innovativer Schweizer Hersteller eines modularen Möbelsystems, welches sehr individuell aufgebaut und jederzeit erweitert werden kann. Das Regalsystem XILOBIS passt sich spielerisch und kreativ den individuellen Ansprüchen an.
Yakhaar ist spezifisch leichter und feiner als Kamelhaar, verwendet wird nur das ausgekämmte Unterhaar des Bergrindes. Dieses leichte Unterhaar ähnelt im Aussehen und in seiner Eigenschaft mehr dem wertvolleren Haar der Kaschmirziege. Die Decken aus Yakhaar sind vorbildlich leicht, aussergewöhnlich klimatisierend, weich, anschmiegsam und überzeugend feuchtigkeitsregulierend.
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Die Zirbe (Pinus cembra), oder Zirbelkiefer ist eine Pflanzenart aus der Familie der Kieferngewächse. Die Arve, wie sie auch noch genannt wird gilt als «Königin der Alpen» und wächst im rauen Hochgebirge der Alpen, oberhalb von ca. 1‘500 m ü. M. Die harten Klimabedingungen fordern ein starkes Immunsystem. Deshalb bildet der besondere Baum ungewöhnlich viele Harze, die er vor allem im rötlich gefärbten Kernholz einlagert. Die Harze, und die darin enthaltenen ätherischen Öle wirken auf uns Menschen beruhigend und fördern die Schlafqualität, sowie das Wohlbefinden. In Form von Spänen, in Kissen und Decken verarbeitet, als Duftöl oder als Raumlüfter, schenkt uns die Zirbe mit ihrer wunderbaren Wirkung mehr Lebensqualität.