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Auf dem Areal der ehemaligen Altenburg aus dem 11. Jh. entstanden im 16. Jh. zwei prächtige Adelssitze: der Schönauerhof und das Hugenfeldhaus. Sowohl für deren Errichtung wie auch Umnutzung und Umgestaltung im 19. Jh. wurden ältere Bauteile wiederverwendet. Die Führung zeigt Beispiele von Baustoffrecycling avant la lettre.
Der Schönauerhof ist ein an der Bahnhofstrasse prominent in Erscheinung tretender Solitärbau. Sein 1870 angelegter grosszügiger Landschaftsgarten erstreckt sich bis an die in Fragmenten erhaltene mittelalterliche Ringmauer, die zugleich als Fundament dient. An der Innenseite des Gartentors zur Tempelgasse finden sich spätgotische Spolien. Das stattliche Hugenfeldhaus gleich daneben wurde von 1859–1862 unter der Leitung des Badener Architekten Caspar Joseph Jeuch zum Schulhaus umgenutzt, wobei mehrere spätgotische Türgewände integriert wurden. Die Führung endet im nahegelegenen Fricktaler Museum, wo sich eine mit Jagd- und Fischerszenen bemalte Wandbespannung von 1760/70 aus dem Hugenfeldhaus befindet.