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Pollen (oder Blütenstaub) wird von Samenpflanzen zur geschlechtlichen Fortpflanzung produziert. Der Mensch verwendet ihn als Nahrungsmittelergänzung und zur Herstellung von kosmetischen Produkten.
Den Bienen dient er als Eiweiss-, Mineralstoff- und Vitaminnahrung. Ohne Pollen könnten die Bienen ihren Nachwuchs nicht grossziehen. Wegen seiner Bedeutung als Nahrung für die Brut wird Pollen auch «Bienenbrot» genannt. Nektar und Honigtau bestehen überwiegend aus Zucker und Wasser - Eiweisse und Aminosäuren sind darin kaum vorhanden.
Den Pollen tragen die Bienen an den Hinterbeinen in sogenannten «Pollenhöschen» in den Stock ein. Was nicht gleich verzehrt wird, wird in Wabenzellen eingelagert.
Bienen, die unter Mangel an Pollen heranwachsen, zeigen eine schwächere Leistung und eine geringere Lebenserwartung. Besonders im Frühjahr brauchen Bienen eine reichhaltige Pollentracht, denn das Volk zieht viel Brut auf und beginnt zu wachsen.
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