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Die ätherischen Öle, die den Lavendel auszeichnen, sitzen in den Blüten. Dazu kommen Gerbstoffe und Flavonoide. Lavendel wird als Sedativum bei Einschlafstörungen und Unruhezuständen verwendet, entweder als Tee aufgebrüht oder als Badezusatz.
Aus den weiblichen, zapfenartigen Blütenständen werden in der Naturheilkunde Tees oder Tinkturen hergestellt. Am wirksamsten ist Hopfen, wenn er zusammen mit Baldrian eingenommen wird, da sich die Inhaltsstoffe der beiden Pflanzen ergänzen.
Vom Baldrian nutzt man die Wurzel, die ätherische Öle enthält. Als Tee ist Baldrian beruhigend und fördert die Schlafbereitschaft, als Bad wirkt er zudem muskelentspannend.
Das Kraut enthält Flavonoide und geringe Mengen ätherischer Öle. Es besitzt beruhigende und schlaffördernde Eigenschaften und wird zur Blütezeit gesammelt. Die Volksheilkunde spricht der Passionsblume Wirkung gegen nervöse Unruhezustände und Einschlafstörungen zu.
Der grüne, blühende und noch unausgereifte Hafer wird in der Naturheilkunde zur Behandlung von Einschlafstörungen eingesetzt. Dazu werden Tees, Bäder oder alkoholische Auszüge verwendet.
Die Melissenblätter enthalten ätherische Öle, die auch für den zitronenartigen Geruch verantwortlich sind. Weil sie beruhigend und angstlösend wirken, werden sie bei nervös bedingten Einschlafstörungen genutzt.