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Vorbehalte gegen gewisse Impfstoffe äussern nicht nur Impfskeptiker. Vielmehr kommen in der rund eineinhalbstündigen Arte-Doku-Sendung Wissenschaftler und Ärztinnen zu Wort. Die französische Dokumentarfilmerin Anne Georget räumt ihnen genügend Zeit ein, damit sie ihre Befunde und Bedenken für Laien verständlich machen können. Auslöser für den Film war die Covid-Pandemie, welche die Menschen noch mehr als vorher in Impfgegner und in Befürworter aller empfohlenen Impfungen aufspaltete. Ziel der Doku war es, den Meinungsgraben mit Argumenten zu Nutzen und Risiken der Impfungen zu überbrücken. Doch in Frankreich und in der Romandie kritisierten Impfforscher, dass die Sendung tendenziös und einseitig gewesen sei und wichtige Informationen gefehlt hätten.
In der Arte-Doku äussert sich zum Beispiel Gregory Poland, der Impfstoffe gegen Pocken, Masern und das Zika-Virus mitentwickelt hat und zurzeit an einem Covid-Impfstoff forscht. Oder der Epidemiologe William Foege, der in Afrika und Indien erfolgreiche Impfkampagnen gegen Pocken und Masern führte, oder der Schwede Peter Aaby, der die Impfkampagnen in Guinea-Bissau untersuchte und die unspezifischen Wirkungen von Impfungen erforschte (Infosperber berichtete).
Im Folgenden sind ihre Argumente anhand der wichtigsten Themen zusammengefasst. Zwei weitere Wissenschaftler, der Virologe Didier Trono und der Immunologe Alain Fischer beurteilen Aussagen der Sendung kontrovers.
Massenimpfungen
In diesem Abschnitt argumentiert die Doku, dass Pandemien wie etwa Pocken durch Massenimpfungen nicht auszurotten seien. Besser wäre es, gezielt nur Menschen in Gegenden mit infizierten Personen zu impfen. William Foege untermauert die These anhand von Impfkampagnen gegen Pocken in Nigeria 1967, wo es gelang, mit sieben Prozent Geimpften die Pocken zu stoppen. Dieselbe Methode wurde in den Jahren 1973/74 angewandt in Indien, das innert einem Jahr von Pocken befreit wurde (Bei Minute 11:38 im Film)
Auf RTS 1 stufte Didier Trono, Leiter des Virologie-Labors der ETH-Lausanne, die Pockenimpfung als gutes Beispiel für solche gezielten Impfungen ein, da Pockensymptome sehr gut erkennbar seien. Doch bei Krankheiten mit erst spät sichtbaren Symptomen komme die gezielte Impfung zu spät. Auch Massenimpfungen hätten anderenorts zur Ausrottung der Pocken beigetragen.
In der Zeitung Express erklärt der Pariser Immunologe Alain Fischer, dass Pandemien wie beispielsweise Kinderlähmung nur dank der Massenimpfung bei uns verschwunden seien.
Kinderkrankheiten
Die Arte-Doku geht auf die Frage ein, ob die heute hohe Impfrate bei Kleinkindern dazu führe, dass sich Kinderkrankheiten hin zu den Jugendlichen und Erwachsenen verschieben und deshalb weitaus schlimmere Folgen nach sich ziehen würden. Es sind Beobachtungen, die beispielsweise die Allgemeinpraktikerin Geneviève Farrachi in ihre Praxis in der Nähe von Dijon feststellt und die diese mit Aussagen des Virologen Raymond Bastin untermauert. Dieser erklärte 1977, dass eine flächendeckende Masernimpfung ein erhöhtes Risiko schwerer Fälle bei Erwachsenen und Neugeborenen zur Folge habe (25:18). Der Infektiologe Guillaume Béraud von der Uniklinik Poitiers erklärt dazu, dass Kinder vor Einführung der Impfung die Masern mit fünf oder sechs Jahren durchmachten (26:49). Die hohe Masern-Impfrate während der Epidemie 2010/11 hätte bewirkt, dass sich die 16-Jährigen am häufigsten ansteckten, was in diesem Alter mehr Risiken bedeute.
Alain Fischer sagte im «Express»: Masern seien eine Krankheit mit schwerwiegenderen Folgen. Obschon sie in der Regel harmlos verlaufe, gebe es heute weltweit jährlich 135’000 nicht geimpfte Kinder, die an Masern sterben. Zudem schütze die Rötelnimpfung Schwangere vor der Geburt eines behinderten Kindes.
Fischers Statistik ist approximativ, denn nach Angaben der WHO von 2018 gibt es weltweit jährlich 140’000 Maserntote, darin befinden sich alle Altersgruppen, geimpft oder ungeimpft. Didier Trono erklärt, die Ungeimpften und nicht die Geimpften würden riskieren, später an Masern zu erkranken (weil sie sich wegen der hohen Impfraten als Kinder selten anstecken), und postuliert, dass die generelle Impfung gegen Kinderkrankheiten helfe, besonders Vulnerable zu schützen, die sich wegen eines eingeschränkten Immunsystems nicht impfen lassen dürfen.
Impfungen gegen Atemwegserkrankungen
Die eingeschränkte Wirkung dieser Impfungen gegen Viren in den Atemwegen charakterisiert Michel de Lorgeril, Experte für Auswirkungen von Medikamenten und Impfungen, dahingehend (28:58), dass es bei Geimpften zwar zu weniger Erkrankungen komme, dass sie jedoch nach wie vor Viren über die Atemwegsorgane ausscheiden und deshalb ansteckend sein können. Menschen jedoch, die sich auf natürlich Weise über die Atemwege infizierten, würden einen besseren Schutz ihrer Atemwege aufweisen, sodass bei ihnen eine Übertragung der Krankheit sehr unwahrscheinlich wird. Für de Lorgeril bestätigen die Covid-Impfungen erneut diese eingeschränkte Wirkung der Impfung auf Atemwegserkrankungen.
Laut Fischer hätte man darauf hinweisen müssen, dass die Covid-Impfung das Risiko einer Ansteckung reduziere, auch wenn sie diese nicht ausschliesse.
Fehlende Doppelblind- und Langzeitstudien
An Behörden und Impfstoffproduzenten richtet die Arte-Doku gravierende Vorwürfe. Sie würden die Impfstoffe ohne die eingehenden, für Medikamente üblichen Prüfungen auf den Markt bringen. Der Franzose und bekennende Impfbefürworter Romain Gherardi, der während 30 Jahren die Auswirkungen von Impfstoffen auf Risikogruppen untersuchte, spricht von fehlenden präklinischen Studien zur Untersuchung von Auswirkungen auf die Erbsubstanz oder Fruchtbarkeit. Er wirft den Impfherstellern vor, Kosten sparen zu wollen.
Gezeigt wird, wie Ronald Reagan 1986 den «National childhood vaccine injury act» unterzeichnete, der Hersteller von der Haftung für schwere Nebenwirkungen entbindet.
Die Schlussfolgerung der Doku lautet: «Impfstoffe sind die einzigen Medizinprodukte, die eine gesetzliche Immunität geniessen.» Peter Gøtzsche, Begründer der Cochrane-Gruppe, einer internationalen Vereinigung von Ärzten, die klinische Studien von Medikamenten und Impfungen systematisch auswerten, fordert, dass Impfstoffe höhere Standards als andere Medikamente erfüllen sollten, da Impfstoffe Gesunden verabreicht werden und länger im Körper bleiben, Medikamente dagegen im Notfall abgesetzt werden können (39:90).
Trono erklärt, dass man diese Aussage nicht verallgemeinern dürfe, es gäbe präklinische Tests, infolge von Dringlichkeit jedoch nicht in dem Ausmass, wie es zu wünschen wäre.
Peter Doshi, Herausgeber des «British Medical Journal», warf den Herstellern der Corona-Impfstoffe vor, die eingeleiteten Doppelblindstudien willkürlich abgebrochen und nicht zu Ende geführt zu haben.
Wechsel- und Nebenwirkungen
Unerwünschten Wirkungen, wie sie bei Medikamenten vorkommen, zeigt der dänische Anthropologe Peter Aaby (32:40) anhand von Studien zur Kindersterblichkeit bei 200’000 Menschen in Guinea-Bissau. So sank hier – wie später in Senegal, im Kongo und in Indien ebenfalls – die Kindersterblichkeit nach Masern-Impfungen um mindestens 50 Prozent. Masern allein waren aber für eine solch hohe Sterblichkeit nicht ausschlaggebend, also muss die Impfung die Gesundheit umfassender beeinflusst haben. Aaby stellte fest, dass die Sterblichkeit der Mädchen sank wenn man die kombinierte Impfung gegen Diphtherie, Tetanus und Keuchhusten vor derjenigen gegen Masern verabreicht. [Infosperber hat ausführlich darüber berichtet: hier und hier]. Aaby folgert, dass bestimmte Impfstoffe nicht nur gegen eine Krankheit wirken, sondern insgesamt das Immunsystem beeinflussen.
HPV-Impfungen
Weil Langzeitwirkungen der Impfung gegen das Humane Papillomavirus (HPV), welches Gebärmutterhalskrebs auslösen kann, bis heute zu wenig abgeklärt seien, rät Frauenärztin Diane Harper von dieser Impfung jetzt ab (47:30). Zuvor war sie als Prüfärztin für klinische Versuche für die Pharmakonzerne Merck und GSK tätig. Anstelle der Impfung empfiehlt sie regelmässige Vorsorgeuntersuchungen, weil in 90 Prozent der Fälle das langsam wachsende Virus verschwindet. Von den restlichen 10 Prozent würden 5 Prozent Beschwerden verursachen, die anderen 5 Prozent entwickeln eine Krebsvorstufe, woraus sich ohne Behandlung nach 30 Jahren bei 40 Prozent ein Krebs entwickeln kann. De Lorgeril (49:52) demonstriert, wie es sogar zu einem Anstieg der Krankheit in jenen Ländern kam, in denen gegen HVP viel geimpft wurde, so in Norwegen, Australien und Schweden, während in Dänemark oder Frankreich, wo wenig geimpft wurde, die Häufigkeit von Gebärmutterhalskrebs zurückging. Dafür gebe es zurzeit erst Vermutungen: Junge Frauen könnten vor der Impfung bereits infiziert gewesen sein, oder sie verzichten als Geimpfte auf die Früherkennung, oder aber der Impfstoff, so de Lorgeril, rotte nur einige Virenstämme aus, sodass sich andere HPV-Viren umso stärker ausbreiten können.
Gesundheitsmarketing
Anhand von Filmsequenzen wird gezeigt, wie vornehmlich in den USA die Impfhersteller mit raffinierten Angstmethoden ihre Impfungen als Garantie für Gesundheit anpreisen. Diane Harper nennt als Beispiel die Werbung für den HPV-Impfstoff «Gardasil» von Merck. Die Kampagne habe darauf beruht: «Willst Du Deine Kleine nicht impfen, so stirbt sie an Gebärmutterkrebs.» (54:05) Wie in der Doku zu sehen ist, sind es die Bilder von jungen besorgten Mädchen, welche diese Aussage suggerieren. Harper intervenierte bei Merck, deren Antwort lautete: «Angst verkauft sich.»
Peter Doshi prangert insbesondere die auf die Tränendrüse drückende Werbung der Grippeimpfung für Kleinkinder ab sechs Monaten an, wie sie die CDC, die USA-Gesundheitsbehörde, aufschaltete (43.18). Epidemiologe Tom Jefferson, Mitglied des Nordic Cochrane Center, bietet hier Aufklärung (45:37). Von allen klinischen Studien zu Grippeimpfstoffen habe nicht eine einzige einen Rückgang der Sterblichkeitsrate aufzeigen können. Es müssen, so Jefferson, zwischen 33 und 99 Erwachsene geimpft werden, um einen einzigen Grippefall verhindern zu können.
Die USA würden die Grippeimpfung ab sechs Monaten empfehlen, um dadurch die Grosseltern schützen zu können, quasi aus Solidarität, verteidigt Fischer das Vorgehen. Auf den Grund dieser für ihn zwar diskutablen Strategie hätte man hinweisen müssen.
Wirkverstärker
Um die Wirkung zu verstärken werden Impfstoffen Substanzen wie Aluminium und früher sogar Quecksilber in geringen Mengen beigefügt. Unmittelbare Folgen entdeckten Romain Gherardi und andere Kollegen in Bordeaux in den 1990er-Jahren bei einer Muskelentnahme im Schulterbereich. Entzündliche Stellen enthielten bestimmte Immunzellen (Makrophagen) mit Aluminiumhydroxidkristallen (55:47). Der Nachweis ergab, dass sie von Impfungen stammten, welche die Patienten viele Jahre zuvor erhielten. Damals galt es als sicher, dass sich diese Aluminiumkristalle auflösen würden. Die Annahme beruhte auf einer Studie von 1967 an zwei Kaninchen, die ergab, dass die Kaninchen innert 28 Tagen 5 Prozent des Aluminiums ausscheiden. Es wurde einfach gefolgert, dass es mit der Zeit ganz ausgeschieden wird. Alle weiteren Untersuchungen zum Verhalten dieses Wirkverstärkers waren mathematische Modelle, die auf der Studie der beiden Kaninchen beruhten.
Bezeichnend ist in diesem Zusammenhang auch die eingeblendete Szene eines Impfausschusses von 2018, in der die USA-Gesundheitsbehörde CDC den neuen Impfstoff Hepslisav-B präsentierte (1:00:35). Gefragt, ob es angesichts der Anzahl neuer Wirkverstärker Bedenken wegen Wechselwirkungen mit den Zusatzstoffen anderer Impfungen gäbe, lautet die offizielle Antwort von Dr. Shelly: «Wir verfügen über keine Daten, um eine Empfehlung in irgendeiner Weise auszusprechen.» Deshalb werde angeraten, dass Impfungen die gleichzeitig gespritzt werden, auf verschiede Gliedmassen verteilt werden (1:01:19). Die grosse Frage, so Gherardi, die nie gestellt werde, sei jene, wie sich die Mehrfachimpfung auswirke.
Die von Gherardi festgestellten eingelagerten Aluminiumkristalle im Muskelgewebe seien noch nie in Kindern, den Hauptempfängern der damit verstärkten Impfstoffen, festgestellt worden, hält Fischer dagegen. Milliarden Menschen seien so geimpft worden ohne Schäden davon zu tragen. Der möglicherweise unvorteilhafte Einfluss unterschiedlicher Wirkverstärker, sogenannter Adjuvantien, bei Mehrfachimpfungen war weder Trono noch Fischer eine Bemerkung wert. Das Bundesamt für Gesundheit empfiehlt für Kleinkinder ab dem 2. Monat die Impfung mit dem Kombinationsimpfstoff gegen Diphtherie, Starrkrampf, Keuchhusten, ferner die Impfstoffe gegen Kinderlähmung, gegen bakterielle Hirnhaut- und Kehlkopfentzündung, gegen Hepatitis B und gegen Pneumokokken. Weitere Dosen werden Kindern im Alter von 4 und 12 Monaten empfohlen. Dazu kommt der Kombinationsimpfstoff gegen Masern, Mumps, Röteln in zwei Dosen im Alter von 9 und 12 Monaten, also Impfungen gegen insgesamt zehn Krankheiten.
Einfluss auf das Immunsystem
Zum Abschluss stellt die Arte-Doku die Frage, inwieweit die Impfung Einfluss auf das Immunsystem nimmt und inwiefern sich dadurch auch das Mikrobiom im Darm verändert, das im Ileum – einem Teil des Dünndarms – mittels Bakterien und Viren über 90 Prozent der Antikörper für die Immunabwehr produziert. So stellt Poland in diesem Zusammenhang die Frage, wie viele Impfstoffe der Mensch in seinem Leben überhaupt verkraften kann (1:04:20). Der Immunologe Mark Davis erklärt anhand des Cytomegalovirus, dass Bakterien und Viren sogar sehr nützliche Mikroorganismen seien (1:06:00). Dieses Herpes-Virus, das bei immungeschwächten Personen schlimmstenfalls Hirnhautentzündung hervorrufen kann, wurde bei 16 Zwillingspaaren auf seine Wirkung hin untersucht. Dabei war der eine Zwilling infiziert, der andere nicht. Die Infizierten bildeten viel mehr Antikörper gegen Grippe als die Nicht-Infizierten.
Die Erkenntnis, dass Milliarden von Mikroorganismen in und auf unserem Körper leben und in Wechselwirkung mit ihm stehen, mache ein Umdenken nötig bei der rigorosen Bekämpfung von Viren und Bakterien. In diesem Zusammenhang weist Immunologe Gérard Eberl vom Institut Pasteur auf die Korrelation hin, dass ansteckende Krankheiten wie Masern inzwischen unter Kontrolle gebracht worden seien. Allerdings sei es parallel zum enormen Rückgang dieser Infektionskrankheiten zu einem Anstieg von entzündlichen Erkrankungen wie Autoimmunerkrankungen oder Diabetes gekommen (1:10:40). Das führte zur Theorie, dass entzündliche Krankheiten in dem Masse zunehmen, als der Infektionsdruck durch Krankheitserreger nachlässt. Poland postuliert, dass Infektionskrankheiten deshalb eine entscheidende Rolle für unser Immunsystem spielen (1:12:30). Welche Faktoren die Zunahme von Autoimmunkrankheiten und Allergien auslösen, ob es die Ernährung ist, die Impfstoffe, die Kombination bestimmter Medikamente oder alle Faktoren zusammen, müsse noch erforscht werden.
Personalisierter Impfstoff:
Ein personalisierter Impfstoff könnte anhand eines individuellen Immunprofils entwickelt werden. Dieses Profil, das sich in den Human Leukozyt Antigenen (HLA) wiederspiegelt – für deren Entdeckung Jean Dausset 1980 den Nobelpreis erhielt – könnte den Hinweis geben. Unter dem Begriff «Vaccinomics» hat Poland 2011 ein solches Vorgehen zur Diskussion gestellt. Demzufolge sollte man zunächst feststellen, wie eine Person auf einen Impfstoff reagiert (1:17:46). Ob sie überhaupt anfällig für eine Krankheit sei, oder nur einen milden Verlauf durchmachen würde. In seiner Überlegung erhält Poland Unterstützung von Ursula Wiedermann, die sich für einen Paradigmenwechsel ausspricht (1:18:33). Parallel zu Impfprogrammen mit der Zielsetzung einer Herdenimmunität sollten Impfungen nicht mit dem Giesskannensystem eingesetzt werden. Denn es gebe Bevölkerungsgruppen wie die Senioren, die adipösen Kinder oder chronisch Kranke, die anders geimpft werden müssten. Das Dogma «one shot fits all» stimme nicht mehr.
In Bezug auf diesen Vorschlag, basierend auf dem HLA-System entgegnet Fischer, dass es wohl individuelle Reaktionen gegen Impfungen gebe, doch diese Faktoren seien sehr komplex und mit dem heutigen Wissen nicht messbar. Personalisierte Empfehlungen gebe es schon heute. Etwa dass Impfungen gegen die Grippe oder gegen Gürtelrose nur für ältere Personen empfohlen werden, oder jene gegen Keuchhusten nur für Eltern mit Neugeborenen, damit diese geschützt sind.
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Ein Interview mit der französische Dokumentarfilmerin Anne Georget hier.
Themenbezogene Interessenbindung der Autorin/des Autors
Keine
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