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Spiez–Frutigen-Bahn
|Kürzel||SFB|
|Bahntyp||Normalbahn|
|Betriebseröffnung||1901-07-25|
|Mutiert||Ab 1907-01-01 Bern–Lötschberg–Simplon|
|Daten vorhanden||ja|
Daten
Allgemeine Bemerkungen
Die Kommentare sind bewusst kurz gehalten. Sie dienen in erster Linie dem Zweck, gewisse Daten oder auch Datenlücken verständlicher zu machen, wobei das Hauptaugenmerk auf die Finanzzahlen fällt. Primäre Quelle bilden die Eisenbahnstatistik respektive die dortigen «Bemerkungen betreffend die einzelnen Bahnunternehmungen», die jeweils am Schluss der Bände stehen. Auf weitere Quellen- oder Literaturangaben wird verzichtet, obwohl solche teilweise mit eingeflossen sind. Die Kommentare sind der Einfachheit halber grundsätzlich in der Vergangenheitsform verfasst. Es heisst also beispielsweise: Bahn X «war» eine Aktiengesellschaft, auch wenn dies noch heute der Fall sein sollte.
Kommentar
Die 1901 eröffnete SFB verdankte ihre Entstehung der Initiative lokaler Tourismuskreise und gehörte einer Aktiengesellschaft. Neben der Erschliessung des Kandertals (Berner Oberland) verfolgte das Projekt jedoch noch ein zweites Ziel: es sollte bezüglich der Linienführung ein Präjudiz für den Bau einer weiterführenden Lötschbergbahn (Frutigen–Brig) geschaffen werden. Dieser Plan trug bekanntlich Früchte. Entsprechend ging die SFB 1907 in der neu gegründeten Bern–Lötschberg–Simplon-Bahn (BLS) auf, welche 1910 auf der Strecke Spiez–Frutigen einen elektrischen Versuchsbetrieb einrichtete.
In den nur sieben Jahren ihres Bestehens als selbständige Gesellschaft war die SFB finanziell erfolgreich. Abgesehen von den Zinszahlungen wurden die beträchtlichen Betriebsüberschüsse primär zur Reservenbildung verwendet. Gleiches geschah im Jahr 1906 mit dem vorjährigen Aktivsaldo von über 100'000 Franken. Dividenden wurden keine ausgerichtet.
Erwähnungen
Diese Bahn wird auch in den Kommentaren folgender Bahnen erwähnt: