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Der Schweizer Team-Leader Killian Peier verpasste in Kuusamo im vierten Springen der Saison den dritten Top-Ten-Platz nur knapp. Der Romand beendete den Wettkampf als Elfter.
Peier erwischte bei einem Springen mit wechselnden Winden ordentliche Bedingungen. Im Gegensatz zu einigen Konkurrenten war er nicht chancenlos, andererseits zählte er auch nicht zu den Profiteuren. Bei Weiten von 132 m und 133 m zeigte er ansprechende Landungen. Mit den Plätzen 16, 6, 6 und 11 belegt er im Overall-Klassement den 8. Zwischenrang. Für eine solche Rückkehr nach dem Kreuzbandriss hätte er vor Saisonbeginn unterschrieben.
Gregor Deschwanden fliegt ebenfalls auf Kurs. Den Auftakt in Nischni Tagil hatte er wegen einen positiven Tests auf das Coronavirus verpasst, nun schaffte er am Polarkreis mit den Positionen 21 und 19 gleich die Olympiavorgabe.
Simon Ammann, in der Qualifikation noch starker Vierter, musste im Finaldurchgang zuschauen. Mit einer mässigen Landung verschenkte er die notwendigen Punkte für die Top 30. Auch Dominik Peter scheiterte knapp am Cut.
Das Springen in Kuusamo bot einige Überraschungen. Ryoyu Kobayashi, der Sieger vom Samstag, wurde wegen eines positiven Corona-Tests ausgeschlossen, der Norweger Halvor Egner Granerud scheiterte in der Qualifikation oder Kamil Stoch verpasste die Punkteränge.
Der Slowene Anze Lanisek, am Vortag noch Zweiter, feierte endlich den ersten Weltcupsieg. Der Erfolg war verdient. Als Führender nach Umgang eins musste er als letzter Springer bei Temperaturen unter minus 20 Grad minutenlang auf das Freizeichen warten und reüssierte gleichwohl.