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Rechnungslegung.
Wer fremde Geschäfte führt, fremde Sachen oder Rechte veräußert, gemeinschaftliche Sachen als Teilhaber oder aus einem andern Grunde verwaltet oder fremdes Vermögen mit den Früchten herauszugeben hat, ist verpflichtet, dem Geschäftsherrn durch eine geordnete, zahlenmäßige Aufstellung seiner Einnahmen und der dem Geschäftsherrn zu Last gehenden Ausgaben der Wahrheit gemäß Auskunft zu erteilen, namentlich alle Einnahmeposten aufzuführen, die einzelnen Posten in ihrer wirklichen Höhe; er hat die Ausgabeposten, und soweit der Geschäftsherr daran ein Interesse hat, auch die Einnahmeposten zu belegen und die Richtigkeit der Rechnung zu beschwören.
Dieser Offenbarungseid kann durch Haft erzwungen werden. Ist die gelegte
Rechnung so mangelhaft, daß sie dem Geschäftsherrn
eine ausreichende Auskunft nicht giebt, so ist sie zu vervollständigen, zu verbessern, oder wenn sie
ganz unzureichend ist, durch eine andere
Rechnung zu ersetzen. Wird die
Rechnung trotz der
Verurteilung zur
Rechnungslegung nicht gelegt,
so darf der Geschäftsherr sein Interesse fordern und es kann ihm ein Schätzungseid nachgelassen werden. Hat der Prinzipal
dem Verwalter die
Rechnungslegung erlassen, so kann er gegen die
Verwaltung desselben nach
Preuß. Allgem.
Landr. Ⅰ,
14, §. 157 nur solche
Ausstellungen, die auf einen begangenen
Betrug hinauslaufen, anbringen. Nach Österr.
Bürgerl. Gesetzb.
§. 1200 kann ein Gesellschafter in gleichem Falle,
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