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Der Zürcher nimmt die beiden Umgänge vom Sonntag von Position 3 aus in Angriff. Der Rückstand auf den Führenden McLain Ward aus den USA beträgt allerdings bereits 5 Strafpunkte. Dies bedeutet, dass sich der Amerikaner bei der letzten Prüfung einen Abwurf mehr leisten darf als der Schweizer.
Fuchs vollzog einen Pferdewechsel und ritt am Freitag auf The Sinner ein. Das Paar kam nicht fehlerfrei durch. Es räumte beim Bidet-Oxer gleich alle Stangen ab. Der Weltranglisten-Dritte brachte den Wallach nach diesem Crash wieder unter Kontrolle, verhinderte Folgefehler und hielt mit 4 Strafpunkten und Platz 16 den Schaden in Grenzen.
Fuchs hat immer noch die Chance, das Championat zu gewinnen. Denn das Finale vom Sonntag hält zwei schwierige Umgänge bereit. Aber das Handicap des Schweizers liegt nicht mehr innerhalb eines Abwurfs. Zeigt Fuchs zwei Blankoritte, müsste er auf zwei Fehler von Ward hoffen. Der 46-jährige Amerikaner peilt nach Omaha 2017 den zweiten Sieg beim Weltcupfinal an. Denn auch der zweitklassierte Harrie Smolders aus den Niederlanden liegt 4 Strafpunkte im Hintertreffen. Steve Guerdat belegt den 16. Zwischenrang mit einem Handicap von 13 Zählern.
Guerdat und sein Wallach Victorio steigerten sich gegenüber dem Jagdspringen vom Donnerstag markant. Das Duo meisterte den Normalparcours fehlerlos. Der Jurassier eröffnete das Stechen, für das sich sieben Paare qualifiziert hatten. Zwei Abwürfe trugen ihm in der Tageswertung Platz 7 ein. Die Prüfung vom Freitag gewann Ward auf Contagious.