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Das katholische Pfarramt befindet sich neben der Pfarrkirche St. Mauritius, Via Maistra 43, 7500 St. Moritz.
Pfarrkirche
St. Moritz verdankt seinen Namen einer Kirche, die 1139 erstmals urkundlich erwähnt wird und dem Anführer der Thebäischen Legion, dem heiligen Mauritius, geweiht war. Um diese Kirche gruppierten sich einige Häuser, aus denen später das Dorf St. Moritz entstand. Infolge der Reformation im Jahre 1577 ging die Kirche in protestantischen Besitz über, wurde aber von 1841 bis 1867 den Katholiken für den regelmässigen Gottesdienst zu Verfügung gestellt. Die den Namen St. Moritz gebende, baufällig gewordene Kirche wurde 1893 abgebrochen. Von ihr ist einzig der schiefe Turm im Dorf übrig geblieben.
Nachfolgerin und Erbin des Patrons der ersten Kirche ist die im Jahre 1867 gegenüber des heutigen Kulmparks erbaute katholische Dorfkirche St. Mauritius. Sie wurde 1973 renoviert, wobei unter der Kirche die Kapelle aus dem Felsen gehauen (Felsenkapelle) und der Kirche ein Turm vorgelagert wurde, der 1987 mit einer beflügelten Chromstahlfigur vollendet wurde.
Felsenkapelle
Über den unteren Kirchenvorplatz gelangt man in die unter der Pfarrkirche gelegene Felsenkapelle. Das dabei freigelegte Gestein wurde unverändert belassen. Es ist nach den Worten des Architekten Malloth absichtlich dem Besucher überlassen, die unbehauenen Steine in Verbindung mit einer römischen Katakombe oder einer Grotte zu bringen.