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Die Landesregierung nehme sich ganz einfach die Zeit, die sie für ein Geschäft dieser Grössenordnung benötige, sagte André Simonazzi am Mittwoch vor den Bundeshausmedien. Es gehe um ein komplexes Dossier und viel Geld.
Auf die Frage eines Journalisten, ob es dem Bundesrat schwer falle, eine Lösung "im Konsens" zu finden, sagte Simonazzi: "Überhaupt nicht". Die Frage nach der Dauer der Diskussion liess er - wie gewöhnlich - unbeantwortet.
Anfang August hatten Swiss Olympic und das Bewerbungskomitee "Sion 2026" das Dossier zur Machbarkeit von Olympischen Winterspielen im Wallis beim Bund und den beteiligten Kantonen eingereicht. Sie schätzen die Kosten für die Organisation der Spiele auf 1,86 Milliarden Franken. Die Investitionen in Sportanlagen und aussersportliche Infrastruktur sollen 93 Millionen Franken betragen.
Das Projekt will mehrheitlich auf bereits bestehende Infrastrukturen bauen. Eingebunden sind nebst dem Kanton Wallis auch der Kanton Freiburg sowie die bevölkerungsreicheren Kantone Bern und Waadt. Die meisten Wettkämpfe sollen allerdings im Wallis stattfinden. Beteiligt wäre als entfernter Kanton auch Graubünden mit der Bobanlage in St. Moritz.
(SDA)