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Die ersten Wettbewerblichen Ausschreibungen lösten grosses Interesse aus. Die Projektausschreibung wurde 515-mal von der Internetseite herunter geladen, jene für Programme 230-mal. Bis zur Eingabefrist sind 21 Projekt- und 15 Programmangebote bei der Geschäftsstelle ProKilowatt eingegangen.
Die beantragten Fördersummen liegen bei 3,3 Millionen Franken (Projekte) und 9,8 Millionen Franken (Programme). Bei den Projekten liegt das Kosten/Nutzenverhältnis (Förderbeitrag pro eingesparte Kilowattstunde) zwischen 0,4 - 21,6 Rappen pro Kilowattstunde (Durchschnitt 2,9 Rp./kWh), bei den Programmen zwischen 0,11 - 15,0 Rp./kWh (Durchschnitt 1,2 Rp./kWh).
Das thematische Spektrum der Projekte reicht von der Optimierung von Beleuchtungssystemen, Kälteanlagen, Lüftungssystemen oder IT Systemen (Green IT), über die Effizienzsteigerung von mechanischen Antrieben bis zum Smart Metering.
Die Programmvorschläge umfassen Massnahmen zur Selbstkontrolle des Stromverbrauchs von Haushalten, die Förderung energieeffizienter Grossküchen, den Ersatz von Elektroboilern durch Wärmepumpenboiler, ein Programm zur Förderung des Einsatzes hocheffizienter Elektromotoren, ein nationales Bonusprogramm zur Förderung von energieeffizienten Elektrogeräten, den Ersatz von Minikühlschränken in der Hotellerie oder eine Web-basierte Energiedatenanalyse und Nutzersensibilisierung.
Die Auswahl der eingereichten Vorschläge erfolgte in einem Auktionsverfahren: Den Zuschlag haben diejenigen Projekte oder Programme mit dem besten Kosten-Nutzen-Verhältnis, das heisst mit der billigsten eingesparten Kilowattstunde erhalten. Im Anhang zu dieser Medienmitteilung befindet sich eine Liste mit den geförderten Projekten und Programmen. Sie werden mit Förderbeiträgen von 2,6 Millionen Franken (Projekte) und 6,4 Millionen Franken (Programme) gefördert.
Anfang 2011 werden die nächsten Wettbewerblichen Ausschreibungen durchgeführt. Für die Abwicklung ist die Firma CimArk SA in Sion im Auftrag des Bundesamts für Energie verantwortlich.