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Der grösste Teil der Fläche des Death Valley-Nationalparks – des „Tal des Todes“ – liegt im Staat Kalifornien. Die Region gehört zu den trockensten Gebieten der Welt, aber dennoch gibt es hier eine überraschend grosse Vielfalt an Tieren und Pflanzen. Das Tal bekam seinen Namen im Jahre 1849, als eine Gruppe von Siedlern mit ihren Planwagen dieses durchqueren wollte. Sie waren auf dem Weg nach Kalifornien gewesen, hatten sich aber verirrt und verzweifelt einen Ausweg aus der Wüste gesucht. Aus Mangel an Wasser und Lebensmitteln waren damals fast alle ums Leben gekommen.
Im Death Valley wurde vor allem Borax abgebaut, das zur Seifenproduktion benötigt wird. Es gibt zahlreiche Aussichtspunkte, die einen fantastischen Blick auf die karge und bizarr geformte Landschaft erlauben – der Zabriskie Point bietet einen besonders spektakulären Ausblick auf die durch Sedimente des ausgetrockneten Lake Zabriskie entstandenen Gesteinsformationen. Einen Kontrast zu diesen Gesteinsmassen bilden Dünenlandschaften, bei deren Anblick der Betrachter sich die Verzweiflung der Siedler vorstellen kann, als sie erkennen mussten, dass es für sie keinen Weg aus dieser endlosen Wüste gab: Sand, Steine, verdorrte Baumstümpfe – um das Bild vollkommen zu machen, fehlt nur noch ein von Geiern abgenagtes Skelett!