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Deutschland und vier weitere EU-Staaten nehmen die 104 Flüchtlinge des tagelang auf dem Mittelmeer blockierten Rettungsschiffs «Eleonore» auf. Auch Frankreich, Irland, Portugal und Luxemburg beteiligten sich, sagte eine Sprecherin der EU-Kommission am Dienstag.
Die Brüsseler Behörde hatte die Lösung in den vergangenen Tagen koordiniert. Nun organisiere man die Verteilung der Flüchtlinge von Italien aus, sagte die Sprecherin.
Dort hatte die «Eleonore» am Montag mit den mehr als 100 Flüchtlingen nach einwöchiger Blockade auf dem Mittelmeer angelegt. Der deutsche Kapitän Claus-Peter Reisch war zuvor trotz eines Verbots der italienischen Regierung in nationale Gewässer gefahren und hatte nach einem Gewittersturm in der Nacht den Notstand ausgerufen.
Für die 31 Flüchtlinge, die am Montag das ebenfalls tagelang blockierte Rettungsschiff «Mare Jonio» verlassen konnten, gibt es noch keine Lösung. Italienische Behörden haben das Schiff kurz nach seiner Ankunft im Hafen der Insel Lampedusa beschlagnahmt. Das teilte die italienische Hilfsorganisation Mediterranea Saving Humans am Dienstag mit.
Italien und Malta verweigern Rettungsschiffen mit Flüchtlingen an Bord immer wieder die Einfahrt in ihre Häfen. Sie machen zur Voraussetzung, dass andere EU-Staaten ihnen die Flüchtlinge abnehmen. Diese Zusage kommt meist erst nach mühsamen Gesprächen.
Deshalb mussten die Flüchtlinge zuletzt immer wieder wochenlang an Bord der Schiffe ausharren. Die fünf Staaten, die sich diesmal an einer Lösung beteiligen, hatten zuletzt jedes Mal Flüchtlinge aufgenommen. (aeg/sda/dpa)
Neuseeland will zu einem rauchfreien Land werden und den Verkauf von Zigaretten an zukünftige Generationen verbieten. Jugendliche, die bei Inkrafttreten eines entsprechenden Gesetzes mit dem Namen «Smokefree 2025 Action Plan» jünger als 14 Jahre seien, könnten in dem Pazifikstaat niemals legal Tabakprodukte kaufen, sagte die stellvertretende Gesundheitsministerin Ayesha Verrall am Donnerstag. Die neuen Regeln sollen voraussichtlich ab Ende kommenden Jahres gelten, berichtete die Zeitung «New Zealand Herald».