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Open Doors
ältere Namen: Offene Grenzen, Portes Ouvertes
Gründer von Open Doors ist der Niederländer Anne van der Bijl (geb. 1928), besser bekannt als „Bruder Andrew“. Anne van der Bjil war ab 1946 Berufssoldat in der Niederländischen Kolonialarmee, wurde verwundet und bekehrte sich in der Rehabilitation im Jahr 1949 zu einem evangelikalen Christentum. 1953 – 1955 absolvierte van der Bijl das Bible Training Institute in Glasgow.
Im Jahr 1955 gründete Bruder Andrew die Organisation Open Doors und begann, Bibeln in kommunistische Länder zu schmuggeln, so schon 1955 nach Polen, ab 1957 in die Sowjetunion und ab 1965 nach China.
Im Jahr 1979 wurde unter dem Namen „Portes Ouvertes“ ein Zweigbüro in Prilly bei Lausanne eröffnet, später kam eines in Burgdorf BE dazu. Heute ist Open Doors Schweiz in Romanel bei Lausanne domiziliert.
Seit dem Jahr 2002 ermittelt Open Doors den Weltverfolgungsindex, der über die Situation von christlichen Gemeinden in Ländern ohne oder mit eingeschränkter Religionsfreiheit Auskunft geben will.
Die Mitarbeitenden und Unterstützenden von Open Doors entstammen Landes- und Freikirchen.
Hauptaktivität von Open Doors ist die weltweite Verfügbarmachung von Bibeln und christlichen Schriften.
Daneben werden lokale Gemeinden unterstützt durch Ausbildung und finanzielle Hilfe.
In Konfliktgebieten wird Soforthilfe und Nothilfe geleistet.
Bekannt ist Open Doors insbesondere für den seit 2002 ermittelten Weltverfolgungsindex, der über die Situation von christlichen Gemeinden in Ländern ohne oder mit eingeschränkter Religionsfreiheit Auskunft geben will.
Die Erfassung der Situation christlicher Gemeinden im Weltverfolgungsindex ist nicht unumstritten. Manche Fachpersonen kommen zu anderen Zahlen.