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Biologie:
Die Blattella germanica wird 13 mm groß, ist gelbbraun und hat zwei dunkelbraune Längsstreifen auf ihrem Halsschild. Beide Geschlechter der Hausschabe haben Flügel, fliegen aber nicht.
Die Weibchen tragen Eipakete mit 20 bis 40 Eiern vier Wochen mit sich herum, bevor sie dann wahllos abgeworfen werden. Die Eipakete sind wegen ihrer Chitin-Hülle sehr widerstandsfähig, auch gegenüber Bekämpfungsmitteln. Die junglarven schlüpfen kurz nach dem Eiabwurf aus.
Nach zwei bis drei Monaten, in denen sie sich mehrmals häuten, sind die Tiere geschlechtsreif. Die Schaben können Wände emporklettern und bis zu 10 cm weit springen. Wie alle Schaben liebt auch die Hausschabe dunkle feuchte Verstecke und wird deshalb oft lange Zeit gar nicht bemerkt. Sie geht nur nachts auf Nahrungssuche.
Schaden:
Die Hausschabe ist ein Allesfresser und geht auch an organisches Material aller Art, wie Gewebe, Leder und Papier. Feuchte, weiche und faule Lebensmittel werden am liebsten aufgenommen.
Schaben gefährden die Gesundheit, weil sie sich in Schmutz und Nahrungsmitteln wohl fühlen, und so Erreger von Milzbrand, Tuberkulose und auch Salmonellenerkrankungen übertragen können. Außerdem sind sie Zwischenwirte für Fadenwürmer.