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Nach dem zweiten Weltkrieg war alles anders. In Politik, Wirtschaft und Gesellschaft galten neue Regeln. Der Golfclub Montreux wurde nun von wohlhabenden englischen Touristen geführt und besucht. Das neue Mitgliedermodell wurde vom lokalen Bürgertum nach politischen und dynastischen Grundsätzen betrieben.
1946 wurde der Nicht-Golfer Jean Wiswal zum neuen Präsidenten des Golfclubs Montreux gewählt. Maria Clavel, eine Walliserin und exzellente Köchin mit starker Persönlichkeit, übernahm das Zepter im Restaurant des Club House. Zusammen mit ihrem Ehemann Maurice Clavel bildete sie ein Zweiergespann, das untrennbar mit der weiteren Geschichte des Golfclubs verbunden ist.
Der erste Präsident der Nachkriegszeit sanierte die Finanzen und die Umgebung des Golfclubs Montreux.
Als er den Club verliess, betrug der Mitgliederbestand 109 Personen und die Clubrechnung schloss im Plus ab.
Zwischenzeitlich entwickelte sich auch das Clubleben weiter. Das erste Nestlé-Turnier 1947, Frühlingsturniere und nationale Interclub-Begegnungen waren die Höhepunkte des Turnierkalenders. 1950 wurden im Golfclub Montreux die ersten Ausbildungskurse der Swiss Professional Golfers Assosciation (Swiss PGA) durchgeführt.
Als Jean Wiswald sein Amt 1959 niederlegte, übernahm Paul Mettraux die Charge des Präsidenten.