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Entstehung und Gründung des Gebetshauses
Der Gründer, Martin Heiniger, schreibt:
Der Verein Bartimäus
Wir gründeten im September 1994 den Verein Bartimäus. Lange suchten wir nach einem geeigneten Namen, bis wir uns mit dem Bartimäus in Markus 10, 46-52 identifizieren konnten. Wie der Bartimäus zu Jesus um Hilfe schrie und sich nicht davon abbringen liess, so wollten wir die Not unseres Landes zu Jesus schreien und uns durch nichts davon abbringen lassen.
Auf der Suche nach einem Haus
Von verschiedenen Seiten wurden wir auf Häuser hingewiesen, die zu haben wären. Jedesmal wenn wir ein Haus angeschaut hatten, fragten wir Gott, ob dort unser Gebetshaus entstehen sollte. Wir hörten immer wieder ein Nein mit folgenden Begründungen:
- Es wird ein grösseres Haus sein als dieses.
- Es wird kein Hotel sein, sondern ein Haus, in dem schon gebetet wird.
- Es wird nicht ein Haus sein, das zuerst umgebaut werden muss.
- Es wird ein schöneres Haus sein als dieses. Ihr werdet Freude daran haben.
- Es wird ein Haus sein, das mit den öffentlichen Verkehrsmitteln gut erreichbar ist.
Das Gebetshaus Bartimäus in Sicht
Vom 13. bis 15. Juni 1996 waren wir unterwegs für einen Gebetseinsatz im Engadin und Puschlav. Jemand aus unserem Team hatte erfahren, dass das Chrischonaheim in Amden im Herbst frei werde. Am Morgen des 15. Juni telefonierten wir, ob wir das Haus auf dem Heimweg anschauen könnten. Wir meldeten uns als Verein Bartimäus.
Später hörten wir dann, dass die zwei Schwestern, die das Haus leiteten, den Entschluss gefasst hatten, als Diakonissen auszutreten. Sie wollten von Gott ein Zeichen haben, ob ihr Entschluss von ihm her gesehen richtig sei. Sie hatten das Büchlein über Bartimäus von Kees de Kort in den Händen und sagten zu Gott: «Wir schreien jetzt zu Dir wie der Bartimäus, dass Du uns bis zum 15. Juni ein Zeichen gibst.» Als wir uns am 15. Juni als Bartimäus mit der Absicht meldeten, im Chrischonaheim ein Gebetshaus aufzubauen, war das für sie eine Bestätigung von Gott. Auch wir bekamen den Eindruck, Gott habe dieses Haus für uns ausgesucht. Wir waren darin bestärkt, weil hier alle Hinweise, die wir vorher erhalten hatten, auf dieses Heim zutrafen.
Zum Gebetshaus Amden
Die Nachfolger von Martin Heiniger, Roland und Heidi Laubscher, schreiben dazu:
„In all den Jahren bis heute waren wir bestrebt, das Gebetshaus im Hören auf Gottes Stimme und im Sinne der ursprünglichen Vision weiterzuführen. Dabei haben wir unserem ursprünglichen Namen eine neue Gewichtung gegeben: Aus „Bartimäus Gebetshaus“ wurde 2004 „Gebetshaus Bartimäus“ und seit Beginn 2011 „Gebetshaus Amden“. Damit soll klar zum Ausdruck gebracht werden, dass wir ein Gebetshaus von und für Jesus Christus sind, wie er selbst in Matthäus 21,13 zitiert: „Mein Haus soll ein Haus des Gebetes sein.“ Dies, obwohl uns die Person von Bartimäus als rufender Beter innerlich noch immer nahe steht.“