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Hans Jakob Barth wurde als jüngstes Kind von Karl Barth, dem bekannten protestantischen Theologen, 1925 in Göttingen geboren. Die Familie siedelte aufgrund der politischen Situation 1935 in die Schweiz über. Er begann er eine Staudengärtner-Lehre und arbeitete bis 1960 u.a. fünf Jahre beim renommierten Landschaftsarchitekten Ernst Cramer in Aarau und Zürich. Ab 1960 war er selbstständiger Gartenarchitekt in Riehen. Zeitlebens hatte er regen Kontakt zur Kunstszene und war selbst künstlerisch tätig.
Die perspektivischen Darstellungen, von denen er im Laufe seiner Praxis etwa 400 verfasste dienten nicht nur dem Kundenkontakt, sondern vor allem der präzisen Überprüfung seiner räumlichen Ideen. Für das Fach Freihandzeichnen war er Gastdozent am Interkantonale Technikum Rapperswil ITR (heute HSR).
Zu seinen Werken gehört die Wettsteinpromenade in Riehen und 1980 ein Musterfriedhof an der Gartenbauausstellung „Grün 80“ in Basel zusammen mit Dr. Johannes Schweizer. In seinen Gartenentwürfen der 60er und 70er Jahre entwickelte er jeweils ein prägnantes räumliches Gerüst durch Bauten, Gehölze und Topographie, das, ähnlich wie bei Ernst Cramers Gärten, nur in der Nähe des Hauses zurückhaltend mit Blütenschmuck betont wird.