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Die Schweiz führt nach dem ersten Tag im Playoff um den Verbleib in der Davis-Cup-Weltgruppe mit 2:0. Sowohl Roger Federer als auch Stanislas Wawrinka gewannen ihre Einzel.
Auf dem Sand von Amsterdan holte Stanislas Wawrinka am frühen Abend den zweiten Punkt für die Schweiz.
Wawrinka erwischte bei seinem bereits sechsten Aufeinandertreffen mit Haase (6:0-Bilanz für Wawrinka) einen exzellenten Start. Er führte 6:3, 2:0, bevor sich der Holländer fing, sich den zweiten Satz sicherte und beinahe auch im dritten vorentscheidend in Führung ging. Beim Stand von 1:2 wehrte Wawrinka drei Breakchancen ab und zog wenig später auf 4:2 davon.
Gegen Ende der Partie spielte sich Ähnliches ab. Haase vergab drei Chancen, Wawrinka den Service abzunehmen und 6:5 in Führung zu gehen. Im Tiebreak war dann der Schweizer der bessere und nervenstärkere Spieler.
Federer ohne Probleme
Federer setzte sich gegen Thiemo de Bakker (ATP 159) ohne zu zittern in 110 Minuten mit 6:3, 6:4, 6:4 durch. Die Umstellung auf Sand gelang dem Weltranglistenersten in Amsterdam perfekt. Er spielte geduldig und solid. Gefordert wurde er zu keinem Zeitpunkt.
Dass er im ersten Satz seinen Breakvorsprung zunächst wieder verspielte, lag vor allem am Wind, der zeitweise sehr stark durch das provisorisch aufgestellte Stadion wehte und den Aufschläger forderte. Die Euphorie bei den etwas über 6000 holländischen Fans hielt aber nach dem 2:3 von De Bakker nicht lange an. Nur Minuten später führte Federer mit 5:2.
Schlecht war nur das Wetter
Gebremst wurde der Schweizer eigentlich nur vom Wetter. Schon nach zwei Games musste die Partie wegen starken Regens unterbrochen werden. Auch in der Folge war es garstig, die Verhältnisse unangenehm. De Bakker schien dies mehr zu stören als Federer. Der 23-jährige frühere Top-50-Spieler fand nie Mittel, seinen Gegner aus dem Konzept zu bringen.
''Habe selten so tolle Fans erlebt''
Federer zeigte sich nach seinem Sieg bestens gelaunt. Auf die Frage eines holländischen Reporters, ob er sich nicht lieber die Stadt ein bisschen ansehen oder in den Zoo gehen wolle, meinte er: ''Das könnte ich, ich spiele ja das nächste Match nicht.'' Um dann etwas ernsthafter anzufügen, dass er natürlich das Spiel zwischen seinem Teamkollegen Stanislas Wawrinka und Robin Haase nicht verpassen wolle.
Sehr positiv äusserte sich die Weltnummer 1 zum heimischen Publikum. ''Ich habe selten so tolle und faire Fans erlebt. Die Atmosphäre war wunderbar. Das war einer der Gründe, warum ich in dieser Davis Cup-Partie antrete.''
Si