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Claudia hatte viel Glück im Unglück bei ihrem Sturz aus dem Sattel von La Lande. Die beiden waren noch gut im Rennen, hätten nach Lage der Dinge wohl ein gewichtiges Wörtchen mitreden können im kleinen Cross in Maienfeld, als das Unglück seinen Lauf nahm.
Die Nacht auf den Sonntag verbrachte Claudia zur Beobachtung im Spital in Chur. Am Montag wurden noch diverse Untersuchungen gemacht - im Computertomograph wurde zum grossen Glück keine Veränderungen am Rücken/Nacken oder Gehirn festgestellt. Claudia kam sich zwar vor, wie "wenn eine Buffelherde über sie drübergaloppiert wäre", hatte einen gewaltigen Brummschädel, ausser einer Gehirnerschütterung und Prellungen trug sie jedoch keine Schäden davon. Die Hirnerschütterung verursacht aktuell noch Sehprobleme, die sich gemäss Prognose des Augenspezialisten in den nächsten Wochen bis Monaten wieder einpendeln, respektive verschwinden werden.
Ein rennmässiger Einsatz im Sulky oder gar Rennsattel ist in dieser Saison jedoch nicht mehr sinnvoll. Claudia wird sich auf das Training unseres in den kommenden Wochen noch aktiven Duos Noci/Belgino sowie den Wiederaufbau der im 2014 dann wieder angreifenden Prince und Quito konzentrieren.
Claudia konnte am Montag Abend nach langer, sinnloser Warterei (schlimmer als im Militär...) das Spital verlassen. Sie wird in den kommenden Wochen jeweils ein Auge mit einem Verband, respektive einer Augenklappe abgedeckt haben, um dem Gehirn die Genesung zu erleichtern. Robin wird sich freuen, ein Piraten-Mami zu haben...