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Eidgenössischer Fachausweis
Die höhere Berufsbildung vermittelt Qualifikationen, die zum Ausüben einer anspruchs- und verantwortungsvollen Berufstätigkeit erforderlich sind. Berufsleute mit einem eidgenössischen Fähigkeitszeugnis (erfolgreicher Abschluss einer Berufslehre) oder einer anderen gleichwertigen Qualifikation können Berufsprüfungen und höhere Fachprüfungen ablegen.
Berufsprüfungen ermöglichen Berufsleuten eine Spezialisierung und ein Vertiefen des Fachwissens. Sie setzen eine mehrjährige Berufserfahrung im entsprechenden Berufsfeld voraus. Erfolgreiche Absolventen erhalten einen eidgenössischen Fachausweis.
Rohstoffaufbereiter/in mit eidgenössischem Fachausweis
Personen, welche die entsprechende Berufsprüfung erfolgreich absolviert haben, sind berechtigt, den geschützten Titel «Rohstoffaufbereiter/in mit eidg. Fachausweis» zu tragen.
Durch die Berufsprüfung wird verifiziert, dass der Kandidat bzw. die Kandidatin über die geforderten Kompetenzen verfügt und in der Lage ist, das Wissen aus den einzelnen Modulen auch vernetzt anzuwenden.
Die Rahmenbedingungen für die Berufsprüfung (Zulassung, Prüfungsinhalte, etc.) sind in der Prüfungsordnung geregelt, welche von der Trägerschaft erarbeitet und vom Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation genehmigt wurde. Weitere Informationen zur Berufsprüfung liefert ausserdem die Wegleitung zur Prüfungsordnung.
Die fünfte Berufsprüfung für Rohstoffaufbereiter/innen fand im Oktober 2017 statt. Die nächste Berufsprüfung findet im Oktober/November 2018 statt.