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In der Einzelwertung des Porsche Sports Cup fuhr ich nur 6 von 14 möglichen Rennen, da Lucas und ich uns diese Einzelrennen aufteilten. In diesen sechs Rennen fuhr ich fünf Podestplätze heraus und wurde Gesamtfünfter von siebzehn Teilnehmern. Am letzten Rennwochenende war ich nicht anwesend, da ich für den Porsche Super Cup in Austin, Texas eingesetzt wurde. Sehr spannend verliefen auch die vier 24 Stunden Rennen, in denen ich zweimal auf dem Podest stand. In Brünn reichte es sogar zum Sieg. Der Porsche Super Cup, der im Rahmen der Formel 1 stattfindet, war natürlich das Highlight zum Abschluss einer tollen Saison!
Ich durfte gegen Porsche Werksjunioren fahren und gegen Leute antreten, die teilweise schon vier Jahre in dieser Serie mit dabei sind. Umso erfreulicher war dann auch der knappe Rückstand im Qualifying von 1,2 Sekunden bei einer Rundenzeit von über 2 Minuten auf den Meisterschaftsgewinner. Diese Zeit brachte mich auf den 13. Startplatz von 27 Fahrern. Mein Team und ich waren positiv überrascht von diesem Resultat. In den zwei Rennen musste ich dann aber doch Lehrgeld bezahlen. Im ersten Rennen wurde ich in der zweiten Kurve von einem Konkurrenten gerammt und musste das Rennen aufgeben. Im zweiten Rennen wurde ich anfangs wegen zu grosser Vorsicht ziemlich überrascht und wurde nach hinten gereicht. Doch ich fand ins Rennen zurück und überholte einige Konkurrenten, was schlussendlich zum 17. Schlussrang von 27 Fahrern führte. Auf einer unbekannten Strecke in einem neuen Auto gleich im Mittelfeld mitzumischen war nicht nur ein unglaublich tolles Gefühl, sondern brachte mir auch viel Lob von Konkurrenten und deren Rennstall- Besitzern ein. Es zeigte sich, dass die ganze Arbeit langsam Früchte trägt.