Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03359.jsonl.gz/2210

Berner Forscher konnten nachweisen, dass der traumreiche REM-Schlaf (Rapid Eye Movement) die Gedächtnisleistungen stärkt.
Dazu unterdrückten sie bei schlafenden Mäusen mittels Lichtimpulsen die für die räumliche Gedächtnisleistung zuständigen Nervenzellen während der REM-Phase. Am nächsten Tag war die räumliche Orientierung der Mäuse signifikant schwächer. Wurden die Lichtimpulse ausserhalb der Traumphasen eingesetzt, hatten sie keine Auswirkungen. «Unsere Ergebnisse weisen darauf hin, dass eine unterbrochene REM-Phase zu einem Gedächtnisverlust führe», sagt Antoine Adamantidis von der Universität Bern. Quelle: Universität Bern (Science 2016)
Foto: zvg