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Die Credit Suisse hat den Verkauf ihres Uetlihofs abgeschlossen. Der neue Besitzer ist Norweger und einer der grössten institutionellen Investoren der Welt.
Zu einem Gewinn nach Steuern von 83,7 Millionen Franken dürfte der Verkaufs des Gebäudes am Uetlihof der Credit Suisse verhelfen, wie die Bank in einem Communiqué mitteilt. Eine Milliarde erhält sie für das Geschäft, das der Vermögensverwalter Norges Bank Investment Management abwickelt.
Das Gebäude bleibe das wichtigste Bürogebäude der Bank weltweit, teilt diese weiter mit. Als Mieterin bleibt die Credit Suisse daher im Haus. Der Verkauf erfolgte im Rahmen der Stärkung der Kapitalbasis. Gleichzeitig mit dem Verkauf schloss die Bank einen Mietvertrag über 25 Jahre ab, mit der Option auf eine Verlängerung um weitere 15 Jahre.
In norwegischer Hand
Doch offiziell ist der Bürokomplex nun in norwegischer Hand. Genauer: In der Hand des Norwegischen Finanzministeriums. Denn das ist der offizielle Eigner des Norwegischen Ölfonds, für den der Kauf abgewickelt wurde. Offizielle Bezeichnung des Fonds: Norwegian Government Pension Fund Global.
Er verwaltet den grössten Teil der direkten Einnahmen, die das Land mit der Förderung von Erdöl macht. Der Fonds ist rund 650 Milliarden Dollar schwer und damit der grösste Staatsfonds der Welt.
Erste Schweizer Immobilie
Wie der Ölfonds selbst in einer Mitteilung bekannt gibt, ist das Gebäude die erste Immobilie in der Schweiz, die man gekauft habe, in Deutschland, Frankreich und England hat der Fonds schon investiert. Seit 2010 schaut sich der Vermögensverwalter für den Ölfonds verstärkt nach Immobilien um. Erst seitdem hat er die Erlaubnis des Staates, fünf Prozent seines Geldes in Immobilien zu investieren.