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«FlyBAIR geht für das Jahr 2021 in einen Ganzjahresschlaf», teilte das Unternehmen am Donnerstag mit. Ziel des Verwaltungsrats sei, FlyBAIR im Jahr 2022 in einen geregelten Flugbetrieb zu führen. Es gelte, die dem Unternehmen im Crowdfunding zur Verfügung gestellten Mittel zu schonen, um 2022 abzuheben.
Die bereits getätigten Buchungen für 2021 werden in den kommenden Tagen zurückerstattet.
Das Unternehmen erlitt im Geschäftsjahr 2019/20 einen Verlust von knapp 760'000 Franken. Das sei dank Eigenmittel verkraftbar. Verwaltungsratspräsident Urs Sieber tritt an der Generalversammlung vom 25. März aus gesundheitlichen Gründen aus dem Verwaltungsrat zurück. Nachfolgerin soll Andrea Wucher werden.
Sie sitzt im Verwaltungsrat der Hauptaktionärin von FlyBAIR, der Flughafen Bern AG, und der touristischen Promotionsagentur Made in Bern AG.
FlyBAIR schliesst in der Mitteilung einen Neustart im laufenden Jahr nicht ganz aus: «Sollten wir - gemeinsam mit den Reiseveranstaltern - Anzeichen für eine Markterholung sehen, können wir schnell reagieren», sagt Wucher laut Communiqué. Es würden «laufend neue Ideen geprüft».
Das junge Unternehmen führte im vergangenen Jahr 32 Rotationen ab Bern-Belp und Sitten durch und verband die griechischen Destinationen Heraklion, Kos und Rhodos mit Bern. Die Flugstrecken von Bern und Sitten nach Palma de Mallorca musste FlyBAIR wegen Corona Ende August 2020 einstellen.