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Interpellation zur Sicherung der Wasserversorgung
Archiv: 27. Juli 2015
Jana Aregger möchte namens der Grünen-/SP-/Grünliberalen-Fraktion vom Gemeinderat in einer Interpellation wissen, wie er die Wasserversorgung der Region langfristig sichert, wie die Zusammenarbeit mit umliegenden Gemeinden diesbezüglich aussehen könnte und wo weiter Wasser gespart werden kann.
Wasser ist der wichtigste Bestandteil aller Lebewesen und Pflanzen. Die Erdoberfläche besteht zu 3/4 aus Wasser. Der größte Teil ist jedoch nicht als Trinkwasser nutzbar. In der Schweiz sieht dies zu unserem Glück anders aus. Dennoch muss das Wasser aufbereitet und der Bevölkerung zur Verfügung gestellt werden. Dies ist Sache der Gemeinden.
Gespiesen aus einem Grundwasserstrom der Reuss, hat die Gemeinde Emmen das Glück eine eigene Wasserversorgung zu haben. Andere Gemeinden wie zum Beispiel Kriens können kein eigenes Wasser aufbereiten und sind darauf angewiesen ihr Trinkwasser auswärtig zu beziehen. Im Augenblick laufen Abklärungen für neue Liefergemeinden. Eine mögliche Partnerin für Kriens wäre Horw, welches seine Trinkwasseraufbereitungsanlage aufbaut.
In Anbetracht dessen und der derzeit herrschenden Temperaturen bitte ich den Gemeinderat folgende Fragen zu beantworten:
- Wie viel Wasser steht der Gemeinde mit ihrem Grundwasserspeicher zur Verfügung?
- Wie viel Wasser verbraucht die Gemeinde Emmen (auch im Vergleich zu anderen Gemeinden) bzw. wie viel Wasser gibt die Gemeinde an die anderen Abnehmer (Rathausen, Althof und Seehof in der Gemeinde Ebikon) ab?
- Falls aus Antwort eins und zwei ein Überschuss resultiert, wären weitere Verträge und Kooperationen möglich? Wenn ja mit wem? In welcher Form liesse sich das Wasser verkaufen? Inwiefern würde die Gemeinde davon profitieren?
- Wie ist die Gemeinde bei Wasserknappheit abgesichert (gibt es beispielsweise Verträge mit anderen Gemeinden für Notfallsituationen)?
- Wie liesse sich in der Gemeinde Emmen Wasser sparen? Welche Massnahmen wären möglich? Wie hoch ist das Einsparpotential?