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Einer der weltweit führenden Experten für den illegalen Handel mit Elfenbein und Rhinozeros-Hörnern ist in Kenia getötet worden. Der 76-jährige US-Geograf Esmond Martin starb am Sonntag in seinem Haus in Nairobi an einer Stichverletzung, wie die Polizei am Montag mitteilte. Wer hinter der Tat steckt, war zunächst unklar.
Martin konzentrierte sich bei seinen Ermittlungen vor allem auf die Nachfrage nach illegalem Elfenbein; seine Recherchen galten den Schwarzmärkten in Asien als Hauptabnehmer. Nach Angaben der Leiterin von Wildlife Direct, Paula Kahumbu, trug Martins Arbeit mit zur Entscheidung Chinas im vergangenen Jahr bei, seine legalen Märkte zu schliessen und den Elfenbeinhandel im Land gänzlich zu verbieten.
«Martin gehörte zu den wichtigsten Spezialisten, die Licht in den Schwarzhandel brachten», sagte Kahumbu. Dabei habe er sich auch nicht gescheut, die Händler persönlich anzugehen.
Iain Douglas Hamilton, dessen Organisation Save the Elephants über Jahrzehnte hinweg Martins Recherchen finanzierte und veröffentlichte, nannte den US-Experten einen «stillen Helden» des Tierschutzes.
Martin arbeitete an einem neuen Bericht über die wachsende Rolle Myanmars beim verbotenen Handel mit Wildtieren, als er getötet wurde. Ob es einen Zusammenhang mit seinen jüngsten Recherchen gibt, war zunächst unklar. (whr/sda/afp)
Rihanna ist als Sängerin, Schauspielerin und Modedesignerin weltbekannt. Ihr Vermögen wird auf 1.7 Milliarden Dollar geschätzt – mit diesem Geld will der Superstar jetzt etwas für die Klimagerechtigkeit tun. Dafür sollen 15 Millionen Dollar, umgerechnet 13.25 Millionen Euro, über ihre Clara-Lionel-Stiftung an 18 Organisationen fliessen, die in den USA und sieben Karibikstaaten arbeiten, teilte Rihanna am Dienstag mit.