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Die Studie "Volkswirtschaftliche Auswirkungen des V-Projekts auf den Kanton Bern", in Auftrag gegeben durch die Standortförderung Kanton Bern, zeigt symptomatisch den intransparenten Umgang mit dem Eiger-Express auf. Sie behandelt das gesamte V-Projekt als homogenen Investitionsblock über 278 Mio. CHF. Die Studie "zeigt, dass das V-Projekt der Jungfraubahnen und der Gondelbahn Grindelwald-Männlichen (GGM) für die Jungfrauregion und vor allem Grindelwald eine grosse volkswirtschaftliche Bedeutung hat." Dies erstaunt angesichts der gewaltigen Summe niemanden.
Die Studie verpasst es jedoch, betriebliche Überlegungen zu berücksichtigen. Tatsache ist, dass sich die zwei Äste der WAB von Grindelwald und Lauterbrunnen auf die kleine Scheidegg und der Eiger-Express gegenseitig konkurrenzieren. Die Jungfraubahnen halten sich bedeckt, wie sie in den Sommermonaten mit den absehbaren Überkapazitäten zur kleinen Scheidegg respektive Station Eigergletscher verkehren werden. Die oben erwähnte Stilllegung einzelner Äste aus betriebswirtschaftlichen Gründen kann zu einem zu einem Verlust an Arbeitsplätzen führen. Laut den Bahnen gehen in einem ersten Schritt denn auch 42 Arbeitsplätze verloren (siehe unten), welche Stellen dies betrifft und über welchen Zeithorizont bleibt jedoch im Dunkeln. Solange die Jungfraubahnen nicht transparent über ihre Absichten mit dem Eiger-Express informieren ist der Eiger-Express abzulehnen.