Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03121.jsonl.gz/1058

Sudamerika 1865: Der junge Inka-Prinz Haukaropora ist fur sein Volk das Symbol fruherer Macht und die letzte Hoffnung, die einstige prachtvolle Groe wiederzuerlangen. Die Indianer bereiten sich darauf vor, das alte Reich wieder aufzurichten und die weien Eroberer aus dem Land zu jagen. Doch der Bandit Gambusino, der von dem langgesuchten, sagenhaften Schatz der Inka wei, hat andere Plane: er schurt die Unzufriedenheit des Volkes, um sie der volligen Vernichtung preiszugeben, denn ein Aufstand wurde das Ende der Inka bedeuten. Hilfe erhalt er von dem Stierkampfer Perillo, der plant, die Macht zu ubernehmen.
Portrait
Karl May (1842-1912) war das fünfte von 14 Kindern einer armen Weberfamilie aus Ernstthal/Sachsen. Vom Studium am Lehrerseminar wurde er zunächst ausgeschlossen, nachdem er Kerzenreste unterschlagen hatte. Später konnte er die Ausbildung fortsetzen, arbeitete nur 14 Tage in seinem Beruf, bevor er wieder des Diebstahls bezichtigt und von der Liste der Kandidaten gestrichen wurde. Wegen Diebstahls, Betrugs und Hochstapelei wurde er in den Jahren darauf immer wieder verhaftet und monatelang festgesetzt. Die Jahre zwischen 1870 und 1874 verbrachte er im Zuchthaus Waldheim. Erst viele Jahre nach dem Erscheinen des akribisch recherchierten Orientzyklus reiste Karl May tatsächlich in den Orient. Karl May war lange Zeit einer der meistgelesenen deutschen Schriftsteller. Er starb 1912 in Radebeul.