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Die Reaktionen variieren, schreibt CNN hier: „Die einen sagen, MJ sei ein Monster, andere sagen, der Film sei fehlerhaft.“ Die New York Post berichtet über die Fans:
„‘Leaving Neverland’ Has Them Poised for Battle.“
Von Oprah Winfreys Talk mit den beiden angeblichen Opfern, ist eine Vorschau aufgetaucht.
Der investigative Journalist Charles Thomson klärte die Hörer von BBC Radio über einige Fakten auf – entnommen aus den Gerichtspapieren zu den Klagen von Wade Robson und James Safechuck gegen das MJ Estate – die von den Mainstream-Medien aber schlicht ignoriert werden.
Wade Robson und „Juliens Auctions“ nahmen gegenüber „People“ Stellung zu den Fotos im Abspann von „Leaving Neverland“, auf denen Robson Andenken verbrennt. Fans hatten aufgedeckt, dass er 2011 bereits einiges versteigert hatte.
Die in „Leaving Neverland“ namentlich genannten „weiteren Opfer“ dementieren, je von Michael Jackson missbraucht worden zu sein.
Taj Jackson nahm bei „Good Morning Britain“ Stellung. Gastgeber Piers Morgan hat dabei exklusive Auszüge von einem Telefoninterview mit MJ von 1999 abgespielt.
In London steht eine Demo an, die von www.mjinnocent.com organisiert wird; FACTS DON’T LIE. PEOPLE DO.
Am Ende vom 1. Teil von „Leaving Neverland“ sagt James Safechuck wie auch Wade Robson, dass sie das Gefühl hatten, durch Brett Barnes und Macaulay Culkin ersetzt worden zu sein. Barnes wie auch Culkin bestreiten jedoch jegliche sexuelle Übergriffe bis heute. Wir hatten in den News berichtet. Über Brett Barnes Klageandrohung gegen HBO haben wir hier berichtet. Sein Anwalt hielt fest: „Dass sie einen Film produzieren, der nachhaltig impliziert, dass Mr. Barnes von einem seiner besten Freunde sexuell missbraucht wurde, ist unerhört. Dass niemand je versucht hat, Mr. Barnes zu kontaktieren und zu solchen Anschuldigungen zu befragen, ist völlig inakzeptabel.“
Corey Feldman, selbst Missbrauchsopfer und lange Jahre mit Michael Jackson befreundet, hat sich die Doku angesehen. Er widerspricht den Erzählungen nicht, da er das selbe erlebt habe – abgesehen von den Sex-Parts, was in seinen Erinnerungen an Neverland nicht vorkomme.
#Neverland OK I WATCHED IT ALL I KNOW IS WHAT I EXPERIENCED, & YES EVERY EXPERIENCE WAS THE SAME….RIGHT UP 2 THE SEX PART! THAT IS WHERE IT BECOMES LALA LAND, INSTEAD OF NEVERLAND 4 ME. WE NEVER SPOKE ABOUT SEX OTHER THAN A FEW WARNINGS ABOUT HOW SEX WAS SCARY, & DANGEROUS. MJ
— Corey Feldman (@Corey_Feldman) 4. März 2019
STILL FRIENDS WITH 2 THIS DAY, & NONE OF US WERE EVER APPROACHED BY HIM IN A SEXUAL WAY AT ALL! SO AS MUCH AS THOSE 2 MEN DESERVE 2 HAV THEIR VOICES HEARD, SO DO THE THOUSANDS OF KIDS WHO HUNG AROUND HIM, THAT DONT AGREE! MOST PEDOS R SERIAL OFFENDERS. THEY DONT HAV SELF CONTROL.
— Corey Feldman (@Corey_Feldman) 4. März 2019
Oprah Winfrey fragt im folgenden Ausschnitt, wieso er sich auch nach dessen Tod weiterhin mit dem Thema Michael Jackson umgab und sich sogar für eine Choreographen-Rolle in einer offiziellen Tribute-Show beworben hatte. Das sei schwer nachzuvollziehen. Robson antwortet darauf, dass ihm nicht bewusst gewesen sei, dass die Übergriffe – an die er sich zwar sehr wohl ständig erinnert habe – etwas falsches waren. „Alles was Michael tat, war richtig.“ Diese Aussage bleibt fragwürdig, war ihm während dem Prozess 2003 bis 2005 als Erwachsener sehr wohl bewusst, wieso Michael Jackson Gefängnis drohte. Stattdessen verteidigte er MJ unter Eid und wirkte auch im Kreuzverhör glaubwürdig.
Die NZZ berichtet relativ ausgewogen:
(Korrex-Hinweis: Safechuck sagte 1993 als Kind unter Eid aus. Im Jahr 2005 wurde MJ lediglich von Wade Robson erneut verteidigt. Man hatte ihn aufgeboten, da ein Zeuge der Anklage ausgesagt hatte, dass er möglicherweise durch Michael Jackson sexuell missbraucht wurde. Diverse weitere, die Michael Jackson öffentlich verteidigten, waren nie im Gerichtsstand.)
Der englische Journalist Charlie Thomson war bei BBC Radio zu Gast und weist auf Lügen und sich ändernde Storys von Wade Robson und James Safechuck hin. Er beruft sich auf Gerichtspapiere und ihre Aussagen im Zuge der zweimal zurückgewiesenen Schmerzensgeldklagen gegen das MJ Estate. Diese Millionen-Foderungen stellten sie erstmals 2013 respektive 2014. Sie sind in Berufung.
Während einige den in „Leaving Neverland“ erhobenen Vorwürfen glauben, glauben andere, sich nicht irreführen zu lassen:
Eddie Scary schreibt im Washington Examiner: I don’t believe Michael Jackson’s accusers in ‘Leaving Neverland’
In der „Wendy Show“ war die Doku „Leaving Neverland“ auch Thema: Entertainment-Journalist Chris Witherspoon ist skeptisch: „Leaving Neverland“ Recap
„USA Today“ berichtet: ‚Just let the man rest‘: ‚Leaving Neverland‘ is panned by MJ’s die-hard fans
Für den deutschsprachigen Raum hat die „ProsiebenSat 1 Media AG“ die Senderechte an „Leaving Neverland“ erworben. Ein Sendetermin steht noch nicht fest.
An dieser Stelle möchten wir nochmals auf das die Doku entlarvende Schreiben vom MJ Estate hinweisen, das sie an HBO sandten und das hier im Original gelesen werden kann:
Bei „All4Michael“ sind seit Jahren Hinweise auf Ungereimtheiten in Wade Robsons posthumen Vorwürfen online, die auf Recherchen im Jahr 2015 basieren: Die entlarvten Lügengeschichten in Wade Robsons Klageschrift
Michaels Neffe Taj Jackson war bei „Good Morning Britain“ zu Gast: