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Geplant sind 268 Konferenzen und Workshops, 48 Konzerte, 42 Filme, 11 Theaterstücke, 7 Ausstellungen und eine Buchmesse an zwölf Orten im 5000-Seelen-Ort, wie Mitglieder des Vereins am Montag im Lokal «Espace Noir» in St-Imier gegenüber den Medienschaffenden sagten. Das Treffen startet am 19. Juli und dauert fünf Tage bis am 23. Juli. Der Verein erwartet rund 4000 Personen.
Zusammenarbeit mit den Behörden
Am Anlass sollen die Teilnehmenden gemeinsam über die politischen und gesellschaftlichen Entwicklungen reflektieren. Das Treffen diene auch dazu, die Bindungen zwischen den Personen, die sich als Anarchistinnen bezeichnen, zu stärken. Es soll auch Andere überzeugen, sich der Bewegung anzuschliessen.
Anarchistinnen und Anarchisten lehnen die Autorität in allen Formen, sei es staatliche, wirtschaftliche oder gesellschaftliche, ab. Für das Treffen setzte sich jedoch der Verein in Verbindung mit den verschiedenen Behörden zusammen, wie die Mitglieder des Vereins sagten. Der Verein mache nichts Illegales und habe auch mit der Berner Kantonspolizei Kontakt.
Das Organisationskomitee habe von der Polizei verlangt, dass diese keine Personenkontrolle durchführe und nicht uniformiert auftrete. Der Verein sprach von einem guten Kontakt mit der Polizei und der Gemeinde.
Budget von rund 200'000 Franken
Das Budget für das Treffen beträgt rund 200'000 Franken. Der grosse Teil der Summe sei gedeckt, jedoch würden rund 10'000 Franken fehlen, hiess es. Die Mitglieder des Vereins hoffen auf eine Unterstützung durch die Teilnehmenden.
Am Anlass wird es zwei Kantinen für das Essen und diverse Bars für Getränke geben. Die Produkte würden aus der Region stammen. Für die Übernachtungen gibt es verschiedene Campingplätze und Turnhallen.
(sda)