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Argentinien hat sich im jahrelangen Schuldenstreit mit weiteren Gläubigern verständigt. Es gehe um Investoren, die Staatsanleihen im Wert von knapp 250 Millionen Dollar hielten, teilte der von einem US-Gericht eingesetzte Vermittler Daniel Pollack mit.
Argentinien war 2002 in die Staatspleite gerutscht und hatte sich danach mit den meisten Geldgebern auf einen Schuldenerlass und einen Umtausch von Anleihen geeinigt. Mehrere Hedgefonds kauften die Bonds, die Argentinien nach US-Recht begeben hatte, damals zu einem Bruchteil des Nennwertes und pochten später auf eine volle Auszahlung.
Hoffen auf Investoren
Das Land stellte sich quer und wurde 2014 erneut für zahlungsunfähig erklärt. Macris Vorgängerin Cristina Fernandez hatte Verhandlungen weitgehend abgelehnt und die Kläger als «Geierfonds» bezeichnet. Seit der Wahl von Mauricio Macri zum neuen Präsidenten des südamerikanischen Landes im November ist wieder Bewegung in den Streit gekommen.
Die neue Regierung hofft nun, mit der Lösung des Konflikts mehr Investoren ins Land zu locken und damit die Erholung der drittgrössten Volkswirtschaft Lateinamerikas voranzutreiben. Mit der jüngsten Einigung hat Argentinien Grundsatzvereinbarungen mit US-Gläubigern in Höhe von fast sieben Milliarden Dollar getroffen.
(sda/chb)