Document ID: /curiavista/filtered/00000_business.jsonl.gz/152987

<h2>SubmittedText<h2><p>Das Astra plant mit dem Erhaltungsprojekt Schänzli, den Nationalstrassenknoten Hagnau und den Schänzlitunnel ab 2016 bis 2022 zu sanieren. Ich bitte den Bundesrat um die Beantwortung folgender Fragen:</p><p>1. Mit wie vielen Staustunden und Kosten rechnet der Bund in dem Abschnitt?</p><p>2. Wie will der Bund den programmierten Verkehrskollaps verhindern?</p><p>3. Inwiefern wurde eine gleichzeitige Kapazitätserweiterung geprüft?</p><p>4. Warum will der Bund diese Gelegenheit der Sanierung nicht für einen Kapazitätsausbau nutzen?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>1. An der heutigen Kapazität dieses Nationalstrassenabschnitts wird es während der Instandsetzungsarbeiten keine wesentlichen Änderungen geben. Es werden pro Fahrtrichtung weiterhin je zwei Fahrspuren angeboten; in Fahrtrichtung Basel wird eine Fahrspur via Umleitungsspur um den Tunnel geführt. Im Zuge der Projektierung wurden deshalb keine Staustundenszenarien erstellt; das Augenmerk wurde vielmehr auf die Erhaltung der bestehenden Verkehrskapazität gelegt. Die Kosten für die Instandsetzung der bestehenden Infrastruktur inklusive Ausbauten belaufen sich auf etwa 200 Millionen Franken.</p><p>2. Mit einer Umleitungsspur in Fahrtrichtung Basel wird die sich in der Sanierung befindende Spur kompensiert. Sperrungen von Anschlüssen und Rampen sowie zusätzliche Spursperrungen werden nur in der Nacht und an Wochenenden vorgenommen.</p><p>3. Im Rahmen der Projektierungsarbeiten wurde eine Kapazitätserweiterung geprüft. Aufgrund der Dringlichkeit der Instandsetzung des Tunnels Schänzli wurde entschieden, dass eine Kapazitätserweiterung in einem separaten Projekt angegangen werden soll. Vom Planungsstart bis zur Umsetzung eines solchen Vorhabens muss mit mindestens 15 bis 20 Jahren gerechnet werden.</p><p>4. Aus den genannten Gründen kann die Sanierung nicht mit einem Kapazitätsausbau verknüpft werden.</p>