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In Indien leben 21 Prozent aller erwachsenen Personen ohne Bankverbindung weltweit. Für ein grundlegendes, langfristiges Wachstum der indischen Wirtschaft ist eine weitergehende formelle Finanzierung von KMU erforderlich, die im Bereich der finanziellen Inklusion tätig sind. Die KMU, auf die Lok III ausgerichtet ist, reichen von Finanzunternehmen ausserhalb des Bankensektors (Finanzinstitute ohne Vollbanklizenz, die keine Einlagen entgegennehmen, aber andere Finanzdienstleistungen ermöglichen dürfen) über kleine Finanzierungsbanken (die auch Einlagen entgegennehmen dürfen) bis hin zu anderen Unternehmen, die im Bereich der finanziellen Inklusion tätig sind und sich beispielsweise mit Spezialfinanzierungen oder Digital Finance befassen. Wenn solche innovativen, auf die Inklusion abzielenden Unternehmen unterstützt werden, ermöglicht dies selbstredend einen besseren Zugang für die zuvor unterversorgten Bevölkerungsgruppen.
Zur Zielgruppe von Lok III gehören auch innovative Unternehmen, die darauf fokussiert sind, den Zugang zu erschwinglichen und hochwertigen Produkten und Dienstleistungen im Bereich der Gesundheitsversorgung zu ermöglichen. Nur 20 Prozent der indischen Bevölkerung sind durch eine Krankenversicherung abgesichert. Für die übrigen 80 Prozent, d. h. für die grosse Mehrheit, sind daher Gesundheitsleistungen kaum oder überhaupt nicht bezahlbar. Mit den Finanzierungen des Fonds wird in unterversorgten Regionen der Zugang zu qualitativ hoch stehenden und erschwinglichen medizinischen Leistungen sowie zu mit der Gesundheitsversorgung zusammenhängenden Finanzdienstleistungen unterstützt. Dazu gehören beispielsweise ersparnis- oder versicherungsbezogene Plattformen. Mit ihrer Investition von USD 8 Mio. in Lok III unterstützt SIFEM einen Fonds, der auf Sektoren ausgerichtet ist, die in Indien viel bewirken: finanzielle Inklusion, Gesundheitsversorgung und Agrarwirtschaft.