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Vor dem Start der NHL-Saison war es DIE grosse Frage in der NHL: Wen wählen die Toronto Maple Leafs im Draft als Nummer 1? Zur Auswahl standen Center Auston Matthews und Flügel Patrik Laine.
Toronto entschied sich bekanntermassen für den Amerikaner Matthews. Nachdem der 19-Jährige sein Debüt gleich mit 4 Toren krönte, war die Eishockey-Welt gespannt auf das Debüt von Laine. Der Finne erzielte für die Winnipeg Jets im Spiel gegen die Carolina Hurricanes beim Stand von 2:4 den wichtigen Anschlusstreffer.
Der MVP der diesjährigen WM kann nicht nur hart schiessen, sondern verfügt auch über eine grandiose Übersicht: Sein Pass quer durch den Slot zum 4:4-Ausgleich verdient das Prädikat «Weltklasse».
Die Jets machen in der Verlängerung noch das 5:4. Und so ging der Wunsch von Laine doch noch in Erfüllung. Vor dem Spiel war er gefragt worden, ob er nun fünf Tore machen müsse, um Matthews zu übertreffen. Laines trockene Antwort darauf: «Nein, ich brauche zwei Punkte. Zwei für den Sieg.» (syl)
26. April 1988: Die Rivalität zwischen Montreal und Boston ist eine der grössten in der NHL. Dummerweise für die Bruins ist sie vor allem in den Playoffs recht einseitig. Die Canadiens siegen zwar öfter – aber nicht immer.
Die Montreal Canadiens und die Boston Bruins gehören zu den «Original Six» der NHL, zu den Gründungsteams. Da kommen über die Jahre ganz schön viele Spiele zusammen. 927 Partien sind es bis dato, und die Bilanz ist unausgewogen. Die Canadiens haben 469 Vergleiche gewonnen, die Bruins nur 345; 103 Partien endeten unentschieden.
Besonders in den Playoffs ist Montreal fast immer besser. 45 Jahre lang und sagenhafte 18 Serien hintereinander gewinnen stets die Canadiens. Doch 1988 schlagen die «Big …