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(2800 m), die Aelplistöcke (2880, 2895 und 2647 m) und als nö. Ausläufer des Punktes 2880 m der Aelplistöcke das
Aerlenhorn
(2454 m) trägt. Diese Gipfel können mit grösseren oder geringeren Schwierigkeiten entweder von
Guttannen oder von der Handegg
oder auch von der
Gaulihütte im
Urbachthal her bestiegen werden.
Der von der Grimselstrasse her gut sichtbare Gipfel ist unter dem heutigen Namen
schon in Gruner's Karte von 1760 eingetragen.
Der Berg soll schon 1840 von einem gewissen Schaub aus Basel
erstiegen worden sein;
die erste sichere Besteigung über die W.-Flanke datiert aus 1864 und die erste Besteigung von
Guttannen aus über den NO.-Abfall
(sehr anstrengend) aus 1865. Aufstieg von derGaulihütte im
Urbachthal 5 Stunden und von
Guttannen aus
7-8 Stunden.
Bildete einst einen ziemlich bedeutenden
Weiler der Gemeinde
Ronco mit einem
Hafen und einer alten Kirche,
ist aber heute infolge der starken Auswanderung der jungen Männer nach Frankreich und Amerika verödet, sodass jetzt nur
noch 2 Familien und einige dem Vegetarismus huldigende Sommerfrischler hier wohnen.
San Vitale(Kt. Tessin,
Bez. Mendrisio).
280 m. Gem. und Pfarrdorf, am S.-Ende des
Luganersees und 1 km w. der Station
Capolago der Linie
Bellinzona-Lugano-Chiasso der Gotthardbahn. Postbureau, Telegraph. 192
Häuser, 1333 kathol. Ew. Acker- und Weinbau, Zucht
der Seidenraupe. Eine grosse Seidenweberei, eine Teigwarenfabrik, Getreidemühle, Oehlmühle, Ziegelei
und Backsteinfabrik.
Grosses internationales Erziehungsinstitut. Bedeutender Handel mit italienischen Weinen. Kindergarten.
Das am SO.-Fuss des
MonteSan Giorgio gelegene Dorf wurde einst allgemein
als «magnifico borgo»
bezeichnet und ist eine der interessantesten und zugleich gewerbsreichsten Ortschaften des Bezirkes. Neben der aus dem 18. Jahrhundert
stammenden und dem
San Vitale geweihten Pfarrkirche steht hier auch noch die Kirche
SantaCroce mit hoher achteckiger Kuppel,
die 1522 von dem apostolischen Protonotarius
Don Gian Andrea della
Croce, Propst zu
Santa Maria di Vico in Como, gestiftet wurde
und bis heute Privateigentum seiner einst mächtigen Familie geblieben ist. Stolz wie ein
Dom erhebt sich
der hohe Bau über die niedrigen
Häuser des Dorfes; er ist ein Werk des Pellegrino Tibaldi, genannt Pellegrini, und enthält
Fresken von Morazzone und Altarblätter von den beiden Procaccini. Bei der Pfarrkirche steht ein uraltes Baptisterium. Römersiedelung
mit römischer Grabinschrift.
San Vitale ist die reichste
Pfründe im Kanton. Im 15. Jahrhundert lebten
die berühmten Ingenieure und Architekten
Martino, Giorgio und Abbondio di Riva San Vitale.
(Kt. Waadt,
Bez. Lavaux).
445 m. Gem. und Dorf im östl. Abschnitt des Weinbezirkes von
Lavaux, an dem von
Chexbres
zum
Genfersee steil abfallenden Hang und über der dem Seeufer folgenden Strasse und Bahnlinie; 4 km ssö.
Cully und 700 m
s.
Chexbres. 400 m sö. vom Dorf die Station Rivaz der Simplonbahn. Dampfschiffstation. Postbureau, Telegraph, Telephon.
Zusammen mit dem
WeilerSallaz: 67
Häuser, 328 reform. Ew. Kirchgemeinde
Saint Saphorin. Acker- und Weinbau.
Ist mit nur 28 ha Fläche die
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Das Gehänge besteht aus dicken Bänken
von Nagelfluh, die mit Schichten von Molassemergeln Wechsellagern und nach SO. unter den Seespiegel eintauchen. Es entsteht
dadurch eine vom See aus schief aufwärts ziehende Bänderung des Gehänges, auf dessen aus Mergeln bestehenden
Terrassenflächen die Weinreben stehen.
Beim Dorf Rivaz selbst und höher oben beim MoulinMonod hat man in diesen Mergeln
zahlreiche gut erhaltene fossile Pflanzenabdrücke aus der Tertiärzeit aufgefunden, die jetzt fast alle im Museum zu Lausanne
aufbewahrt werden.
Ruinen aus der Römerzeit;
Fund einer römischen Inschrift bei Glérolles. 1141: Ripa;