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Trinkwasser ist das Lebensmittel Nummer Eins. Was aber in der Schweiz eine Selbstverständlichkeit ist – der Zugang zu sauberem Wasser ab Hahn – ist vielerorts eine Utopie. Verschmutztes Wasser ist nämlich eine der Hauptursachen für Krankheiten und die hohe Kindersterblichkeit in Entwicklungsländern. Auch in Otelé, einer Region im Südwesten Kameruns, fehlt in vielen der im Regenwald verstreuten Dorfgemeinschaften eine saubere Wasserquelle. Das Hilfswerk «Wasser ist Leben» ermöglicht mit der Erstellung von stabilen und langlebigen Handpumpbrunnen den Zugang zu natürlich gereinigtem Grundwasser.
Mit der letztjährigen Weihnachtsspende der WWZ wurde ein Brunnen in Mfandena nahe der Hauptstadt Yaoundé gebaut. Bislang musste sich ein Teil der Dorfbevölkerung ihr Wasser an den Wasserstellen in den Waldlichtungen holen. Dieses Oberflächenwasser ist mit Erregern kontaminiert, weshalb das Dorf mit dem Hilfswerk «Wasser ist Leben» Kontakt aufnahm.
Nebst dem eigentlichen Brunnenbau, der innert drei Wochen realisiert wurde, gehört die Aufklärung der Dorfbevölkerung über die Zusammenhänge zwischen Wasser, Hygiene und Gesundheit zu den wesentlichen Elementen der Arbeit vor Ort. Ebenso ist die Gründung eines Brunnenkomitees Teil jedes Projekts: Es betreut den Dorfbrunnen, meldet dem Hilfswerk Probleme oder Schäden und sorgt dafür, dass Geld für Reparaturen angelegt wird.
Ein illustrierter Projektbeschrieb ist auf dem Internet aufgeschaltet.
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