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Semperaula

Der wahre Schmuck des ETH-Hauptgebäudes
Die Semperaula des Poytechnikums (Aula G - 60) ist ein wahrer Schmuck des ETH - Hauptgebäudes, das nach dem Projekt des berühmten Architekten Gottfried Semper (1803-1879) gebaut wurde.
Keines der Vestibüls, keine der Treppen und Hallen des Hauses ist je ausgemalt worden, mit Ausnahme der Aula. Gedacht war die Aula als Raum für akademische Veranstaltungen und Feiern und als Ehrenhalle beider Hochschulen. Dementsprechend hatte Semper die Aula konzipiert und ihre Gestaltung ausgearbeitet, die nach seinen Plänen vom Dekorationsmaler Jean Baptiste Philipe Bin (1825-1897) ausgeführt wurde.
"Das Ganze aller bildlichen Darstellungen und selbst der ornamentalen Ausstattungen des Saales werde einheitlich verbunden und zusammengehalten durch den gemeinsamen Bezug auf die Cultur des Menschengeschlechtes und deren Geschichte..." schrieb Semper. Deshalb finden wir unter den allegorischen Figuren der Götter und Göttinnen in den Wandgemälden der Aula auch die Göttin Minerva Musica, die Erfinderin der Beredsamkeit, der Poesie und Musik...