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28.05.2013
Ganze 3 Jahre ist es her, seitdem Will Wiesenfeld alias Baths mit seinem ersten Album "Cerulean" die Fans elektronischer Klänge verzückte. Deutlich beeinflusst von seinem kalifornischen Umfeld an Beat-Meistern wie Flying Lotus, fügte Wiesenfeld poppig anmutende Melodien und Gesangsparts ein, welche die sonst schwer verdaulichen Beats umgarnten.
Dieser Pfad wird auf "Cerulean", dem eben erschienenen Zweitwerk, weiterverfolgt und mit einer düstereren Note gespickt. Ein Einfluss, der von einer längeren Viruserkrankung herrührt, die Wiesenfeld monatelang ans Bett fesselte. Während dieser Zeit versuchte er sich den negativen Seiten des Lebens musikalisch anzunähern und sie in den neuen Songs zu verarbeiten. "Obsidian" ist aber bei weitem kein Werk eines Depressiven. Die Grundstimmung mag zwar dunkler und melancholischer sein als noch auf "Cerulean", doch sind es weiterhin die vertrackten Rhythmen und Samples, die in Kombination mit den poppigen Gesängen, den Ton angeben.
(VÖ: 28.05.13 // Anticon Records)
"Miasma Sky":
"Ironworks":