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Die Eidgenossenschaft tritt beim Energiesparen auf der Stelle. Statt einer Senkung des Konsums wurden im vergangenen Jahr mehr Kilowattstunden (kWh) verbraucht als noch 2012. Der Stromverbrauch ist um
0,6 Prozent gestiegen. Haushalte und Industrie sind wie schon 2010 die grössten Verbraucher.
Die Schweiz hat im Jahr 2013 mehr Elektrizität konsumiert als im Jahr davor: Der Stromverbrauch erreichte 59,3 Milliarden kWh. Das ist der zweithöchste je gemessene Jahreswert. Der Rekord sei im Jahr 2010 mit 59,8 Milliarden kWh erreicht worden, teilte das Bundesamt für Energie (BFE) mit. Der Stromverbrauch pro Kopf in der Schweiz lag im Jahre 2010 bei 8'174,66 kWh. Hier gehts zu den Verlgleichen mit Österreich, Deutschland, Norwegen, Schweden und den Vereinigten Staaten. Haushalte (31,1%) und Industrie (32,2%) sind wie im Jahr 2010 die grössten Verbraucher. Das BFE führt den erhöhten Verbrauch unter anderem auf die Zunahme bei den Heizgradtagen zurück. Dabei wird die Differenz zwischen Aussenlufttemperatur und angestrebter Innenlufttemperatur (20 Grad) ermittelt. Die im Schnitt kälteren Monate Januar, Februar, März und Mai sowie November und Dezember wirkten sich auf den Wert aus.
Mehr Strom produziert, mehr Strom exportiert
Die Schweizer Kraftwerke produzierten im vergangenen Jahr 68,3 Milliarden kWh, ein Plus von 0,4% gegenüber dem Vorjahr. Auch dies sei das zweithöchste je erzielte Ergebnis, teilte das BFE mit. Während die Wasserkraftwerke 2013 weniger Strom produzierten, stieg die Produktion in den fünf Atomkraftwerken des Landes. Die Schweizer Stromproduzenten haben im vergangenen Jahr zudem mehr Strom exportiert: Der Exportüberschuss betrug 2,4 Milliarden kWh gegenüber 2,2 Milliarden kWh im Jahr davor.