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Wie bereits gegen Schweden (2:4) sowie Tschechien (2:3 n.V.) gerieten die Schweizer auch gegen Finnland 0:2 (15.) in Rückstand. Und wie am Samstag gegen die Osteuropäer kämpfte sich das Team von Trainer Patrick Fischer zurück.
Den Anschlusstreffer erzielte Christoph Bertschy 94 Sekunden nach dem zweiten Gegentor. Er setzte den Schlittschuh perfekt in Position, nachdem der auffällige Sven Andrighetto den Puck vors Gehäuse gebrachte hatte. In der 36. Minute glich Calvin Thürkauf im Powerplay aus. Der Topskorer der National League traf per Backhand nach einem von Andrighetto provozierten Abpraller.
Auch auf das 2:3 (51.) hatten die Gastgeber dank dem zweiten Tor von Thürkauf in dieser Partie eine Antwort. Der Stürmer des HC Lugano hatte schon gegen Schweden doppelt getroffen, wobei ihm das 2:3 am Donnerstag nicht gegeben wurde. So fiel die Entscheidung erneut in der Verlängerung und abermals zu Ungunsten der Schweizer. Jere Innala traf 55 Sekunden vor dem Ende der Overtime in Überzahl. Die Strafe hatten die Einheimischen wegen zu vieler Spieler auf dem Eis kassiert.
Das 0:1 war bereits in der 4. Minute gefallen. Zunächst unterlief Fabrice Herzog ein Fehlpass, kurz darauf kontrollierte Dean Kukan vor dem Tor den Stock von Juuso Mäenpää nicht, so dass dieser nach einem Abpraller reüssierte. Beim 0:2 (15.) liess sich Goalie Joren van Pottelberghe nach einem «Buebetrickli» von Arttu Hyry in der nahen Ecke erwischen.
Den Turniersieg sicherte sich Schweden, das sich gegen das zuvor ebenfalls ungeschlagene Tschechien 5:3 durchsetzte.