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Eine halbe Stunde östlich von Flagstaff, an der I-40, die hier auf der alten historischen Route 66 verläuft, und entlang der Santa Fee Bahnlinie, liegt Winslow. Ein Kaff, aber immerhin mit Gas Stations und Safeway und ein paar Restaurants und Bars. Und dem Hotel „La Posada“ (http://laposada.org/). Ursprünglich ab 1930 teil einer Gastronomie-Kette (Fred Harvey’s) entlang der Santa Fe Bahnlinie, bei der man den Reisenden überall denselben hohen Standard offerierte, dann (1957) aufgegeben, verlassen und verfallen, und später von Mary Colter gekauft, renoviert und sehr geschmackvoll ausgestattet, dann übernommen von Allan Affelt und seiner Frau, der Malerin Tina Mion. Die Gästeliste des ursprünglichen Hotels enthält Namen wie Amelia Earhart, Albert Einsteiln, John Wayne, Franklin D. Roosevelt, Gary Cooper, Charles Lindbergh, James Stewart, Lauren Hutton und viele andere mehr. Schade, dass sie heute nicht mehr durch die Lobby schlendern – man könnte sich das ein oder andere amüsante Gespräch vorstellen.
Gemälde von Tina Mion schmücken die Wände, vor allem in einem grossen Saal im oberen Stockwerk. Mir gefallen ihre Bilder sehr gut. Sie erinnern mich teilweise an Salvador Dali oder an die Animationen in Monty Python’s Flying Circus.
Im Restaurant, dem Turqoise Room, kann man übrigend ganz hervorragend essen. Ich hatte die Signature Soup (Roasted Sweet Corn mit subtilem Sellerie-Geschmack und Black Beans Mousse im Yin-Yang Symbol angerichtet, mit einer Spur von roter Chili-Paste, wie ein „TR“ für Turquise Room quer über beide Cremes gelegt). Danach gab es mit Cream Cheese gefüllte, im Bierteig frittierte Kürbisblüten auf einem Marmormuster aus Jalapeño-Püree und einer weissen Paste, die ich nicht zuordnen konnte.
Die Preise für Übernachtung und das Essen waren angesichts des Gebotenen sehr moderat – kaum zu glauben.