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Anfang Jahr wurde Michael van Gerwen in London zum zweiten Mal Darts-Weltmeister. Nach einer überragenden Saison, in der er 25 Turniere gewann. Keine Frage: «Mighty Mike» ist der beste Spieler der Gegenwart.
Gefeiert wird er für seine Erfolge nicht nur im «Ally Pally» und den anderen Darts-Hallen. Sondern auch im Philips-Stadion des PSV Eindhoven, deren Fan van Gerwen ist. Am Samstag wurde der 27-Jährige vor der Partie gegen Heerenveen für seinen WM-Titel geehrt. Und das ganze Stadion grölte und klatschte mit, als seine Einlaufmusik «Seven Nation Army» aus den Lautsprechern kam.
Darts ist ausserhalb Grossbritanniens wohl nirgends so populär wie in Holland. Klar, dass deshalb auch das niederländische Staatsfernsehen NOS über van Gerwens Ehrung berichtete.
Van Gerwen, der sein markantes giftgrünes Shirt mit einem PSV-Trikot tauschte, sah danach mit den anderen 34'000 Zuschauern eine mitreissende Partie. Die Gäste aus Heerenveen (in den letzten 32 Minuten mit dem von Real Madrid ausgeliehenen Top-Talent Martin Ödegaard) führten dank drei Toren des Iraners Reza Ghoochannejhad bis kurz vor dem Abpfiff mit 3:2.
Doch dann wendeten Marco van Ginkel (89.) und Hector Moreno (90.) die Partie mit zwei Toren in neunzig Sekunden zugunsten des PSV und liessen das Stadion kochen, als hätte «MvG» gerade zwei Neun-Darter in Serie geworfen.
Die Technologisierung des Fussballs schreitet voran. In Katar bekommen die Schiedsrichter erstmals bei einer WM bei Abseitsentscheiden Hilfe durch ein halbautomatisches System. Damit will die FIFA die Beschlüsse der Videoschiedsrichter schneller und zuverlässiger machen.