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(chu) In grossen Scharen haben sich die Raupen des Frostspanners durch die Blätter und Knospen der Obstbäume und Ziergehölze gefressen. Die Blätter der befallenen Pflanzen sind durchlöchert und zwischen dem Laub finden sich klebrige Gespinste. Man unterscheidet zwischen dem kleinen und dem grossen Frostspanner. Im Garten trifft man meist den Kleineren der beiden Arten an. Der grössere Vertreter ist als Forstschädling berüchtigt. Wir stellen Ihnen beide Frostspanner-Arten vor und geben Ihnen wertvolle Tipps wie Sie den gefrässigen Schädling von Ihren Pflanzen fernhalten.
Die Frostspanner – kurz vorgestellt
Es wird zwischen zwei Frostspanner-Arten unterschieden: Der kleine und der grosse Frostspanner. Der Name Frostspanner nimmt Bezug auf eine recht ungewöhnliche Paarungszeit im Spätherbst nach dem ersten Frost. Im Frühling startet die Frasstätigkeit der Raupen. Dabei spinnen die Schädlinge im Laub klebrige Gespinste.
Der kleine Frostspanner (Operophtera brumata) ist beigebraun bis graugelb gesprenkelt und fünf bis sieben Millimeter gross. Die Flügelspannbreite des männlichen Falters beträgt 20 bis 25 Millimeter. Weibliche Frostspanner beider Arten sind flugunfähig. Sie besitzen anstelle der Flügel nur kleine Stummel. Die Raupen des kleinen Frostspanners sind grünlich mit Streifen. Bei der Fortbewegung bilden alle Spanner-Raupen einen typischen «Buckel».
Der grosse Frostspanner (Erannis defoliaria) – er tritt im Hausgarten eher seltener auf – ist ockergelb und schwarz gemustert. Er hat eine Körperlänge von 10 bis 14 Millimetern. Die Spannbreite der Flügel des männlichen Falters beträgt 40 bis 45 Millimeter. Die Raupen des grossen Frostspanners sind gelblich-rotbraun mit Streifen.