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Viele Symptome beim HundPatient: Benni, Podenco-Mix, 5 Jahre, wurde mir am 07. November 2006 vorgestellt. Benni war in tierärztlicher Behandlung, der Tierhalter war damit allerdings nicht ganz zufrieden und erhoffte sich eine naturheilkundliche Beratung und Behandlung.
Anamnese: Glaukom, lt. Tierarzt [TA] Bandscheibenvorfall in der Lendenwirbelsäule, dadurch steifer Gang. Loch in der Herzwand, welches sich evtl. lt. TA durch Fettablagerungen schließen könnte, leider inoperabel. Knochenwucherungen an der Lendenwirbelsäule, Harngrieß, schlechtes Immunsystem. Schreit häufig vor Schmerzen, verkrampft sich vor Schmerzen so stark, dass das Koten nicht möglich war und Benni einen Einlauf benötigte. Das Fell war grau und schuppig, Benni hatte massive Juckanfälle, trübe Augen, Orientierungsstörungen sowie pickelartige dicke Knubbel im Ohrbereich. Im Frühjahr bis zum Frühsommer hat Benni eitrige Augen und wirkt manchmal stark abwesend. TA übergab dem Tierhalter keinerlei Medikamente. Aufgrund der Vielzahl der Symptome diagnostizierte ich eine Autoimmunerkrankung, welche der TA später bestätigte, diese Diagnose hätte er auch gestellt, aber dagegen gäbe es ja keinerlei richtige Medikamente L. Auf Basis einer Diagnose Autoimmunerkrankung baute ich die Therapie auf: Begonnen wurde mit Glonoinum D6, zunächst über 3 Wochen 3 x tgl. 1 Tablette, um das Herz zu stärken und gegen die Verstopfung anzugehen. Um die Erblindung hinaus zu zögern wurde das Mittel Physostigma venenosum D3 gewählt, ebenfalls zunächst 3 x tgl. 1 Tablette. Und gegen den Harngrieß und die Strangurie nutzten wir das Mittel Pareira brava D3, 3 x tgl. 1 Tablette. Dosierung Pareira brava mit 3 x tgl. 1 Tablette wurde nicht vertragen, Dosierung wurde umgestellt und aufbauend begonnen, eine Woche lang eine Tablette / Tag, vier Tage 1,5 Tabletten / Tag, vier Tage zwei Tabletten / Tag und dann erst drei Tabletten am Tag.Ferner wurde die Ernährung auf Selbstkochen und eiweißärmere Nahrung umgestellt.
Da ich die Vermutung hatte, dass eine Fettstoffwechselstörung vorliegt, mußte die Ernährung auch auf mageres Fleisch u.ä. umgestellt werden. Meine Vermutung bestätigte sich bei dem nächsten Blutbild. Das Immunsystem wurde mit Galiumheel gestärkt. Der TA setzte keine Schmerzmittel ein, da das Tier zu lebendig wäre und Herzmittel wie Fortekor durften nicht genommen werden, allerhöchstens bei Bedarf, da lt. TA der Körper das Loch als Defekt erkennen soll und versuchen soll, dieses zu schließen. Da Benni Allergiker ist, insbesondere auch Rindfleisch- und Pollenallergiker, wurde von dem Mittel Traumeel Abstand genommen und statt dessen Symphytum D6 gewählt gegen die Beschwerden des Bewegungsapparates. Ferner wurde im November 2006 Glonoinum durch Sulfur D6, 3 x tgl. 1 Tablette, ersetzt, solange bis die Packung aufgebraucht ist [80 Tabletten]. Am 13. Februar 2007 ist eine deutliche Besserung des Fells sichtbar. Das “Gräuliche” ist verschwunden, das Fell ist weicher, allerdings sind im Pobereich noch Schuppen sichtbar, die Juckanfälle sind weniger geworden, treten allerdings hin und wieder noch auf, die Augen wirken klarer. Es bleibt immer noch bei der eiweißärmeren und fettreduzierten Ernährung. Auch die zuvor genannten Mittel bleiben bestehen. Am 22. März 2007 wird Benni wieder vorgestellt, er verliert beim Liegen Urin und hat wieder graues, schuppiges Fell sowie immer noch einen dicken Knubbel im Ohr. Gegen das Verlieren des Urins wird Hyoscyamus Niger D3, 3 x tgl. 1 Tabl. verordnet, die Augenproblematik [eitrige Augenentzündung] ist durch die Pollenallergie entstanden, zur Erleichterung wurde Oculoheel vorübergehend genommen. Am 02. April 2007 ist ein Kraueln der Innenschenkel zaghaft wieder möglich, zuvor waren Berührungen bei Benni wie Streicheln nicht mehr möglich, der Knoten am rechten Ohr ist weg, der Knoten am linken Ohr leider etwas gewachsen. Therapie bleibt weiter wie genannt bestehen. Am 02. Juli 2007 sind das graue Fell und die Schuppen gänzlich verschwunden genauso wie der Juckreiz. Auch die Probleme mit dem Harnapparat sind nicht mehr vorhanden und Benni hatte seit Monaten keinen Schreikrampf mehr und keine Schmerzen, er läßt Berührungen wieder zu. Der Gang ist ausgeglichener, die Bewegungsstörungen sind verschwunden, die Herzprobleme sind viel milder als noch im letzten Jahr zur gleichen Zeit vor Beginn der Therapie. Auch die Knoten in den Ohren sind völlig verschwunden. Einzig das Glaukom ist immer noch vorhanden, aber durch zuvor genannte Mittel wird die Erblindung hinaus gezögert, die Augen wirken viel klarer und Bennis Orientierungslosigkeit, vermutlich aufgrund des erschwerten Sehens, ist nicht mehr vorhanden. Die weitere Betreuung erfolgt sporadisch, die Lebensqualität von Benni,
aufgrund einer Autoimmunerkrankung, hat sich drastisch verbessert. Die Worte des Besitzers: “Ein völlig anderer Hund als noch im Jahr zuvor”.[Positiv gesehen natürlich J].
Naturheilpraxis für Tiere
Birgit-Angela Tuleweit
Breite Str. 17, 42657 Solingen
www.faribur.de
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