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Die Altstadt
Depuis huit millénaires, l'habitat à Lausanne se partage entre les rives du lac et la Cité. C'est autour de la colline de la Cité, sculptée par les rivières du Flon et de la Louve, que la ville médiévale se développe.
Spaziergang
Als wichtiger Treffpunkt teilt sich Lausanne in fünf Quartiere auf: Cité, Palud, Pont, Bourg und St-Laurent. Die Stadtgrenzen griffen schon im 6. Jahrhundert über die Kathedrale hinaus und erfassten im 9. Jahrhundert Palud und Bourg, im 10. Jahrhundert auch St-Laurent. Gegen 1300 war die maximale Ausdehnung erreicht. Der steile Hügel und die Mauern, auf denen die Ehemalige Akademie gründet und die auch vom Pont Bessières aus sichtbar sind, zeugen vom früheren Verteidigungssystem.
Zur Cité gehören offizielle Gebäude wie die Kathedrale, die bischöfliche Residenz, das Schloss St-Maire und das Alte Spital. An der Place de la Palud, dem politischen und wirtschaftlichen Zentrum, steht das Rathaus. lm Pont-Quartier, am Zusammenfluss von Flon und Louve erbaut, die heute die Strasse zudeckt, richteten sich die Handwerker ein und nutzten die Wasserenergie. Auf der andern Seite des Flon-Tals beherbergt das Bourg-Quartier Luxusgeschäfte und Herbergen. Das befestigte Kloster St-François, von dem nur die Kirche übriggeblieben ist, bildete auf der Seeseite eine Ausbuchtung in der Stadtmauer. Jenseits der Louve liessen sich erneut zahireiche Handwerker im St-Laurent-Quartier nieder, das inzwischen nicht wiederzuerkennen ist.
Der Ale-Turm und jener des Bischofsschlosses in Ouchy aus dem 12. Jahrhundert sind die letzten Zeugen der mittelalterlichen Stadtmauer mit ihren rund 50 Türmen.
Ehemalige Akademie
Erbaut zwischen 1579 und 1587 auf der Mauer um die Cité. Erste Fakultät für reformierte Theologie in französischer Sparche.
Rue Cité-Devant 7 – 1005 Lausanne
Bus: tl 16 Pierre Viret
Métro m2: Station Bessières
Parking: Riponne
Schloss Saint-Maire
Vom Bischof zwischen 1397 und 1427 erbaut. Die Backsteinkrone vom Beginn des 15. Jahrunderts zeugt vom Eingriff norditalienischer Maurer.
Place du Château 4 – 1005 Lausanne
Bus: tl 16 Barre
Parking: Riponne
Kathedrale
Baubeginn ab 1150, fertiggestellt 1275. Sie bedeckt monumentale Bauwerke aus der römischen Zeit. Mittelalterlicher Wallfahrtsort.
Ehemaliger Bischofssitz
Erbaut zwischen dem 11. und dem 15. Jahrundert als eines der wichtigen Bistümer der Region. Beherbergt heute das Historische Museum von Lausanne.
Bus: tl Bel-Air
Métro m1 et m2: Station Lausanne-Flon
Parking: Flon ou Riponne
Maison Gaudard – MuDAC
Verdankt seinen Namen dem Landvogt unt Statthalter Gaudard, der es gegen 1670 erbaute, indem er mehrere Häuser aus dem 13. Jahrhundert integrierte.
Grand Hôpital - Gymnase de la Mercerie
Es war für die Bedürftigen bestimmt und wurde zwischen 1766 und 1771 an der gleichen Stelle gebaut, wo frühere Konstruktionen seit dem 13. Jahrhundert die gleiche Funktion erfüllten.
Rue de la Mercerie 24 – 1003 Lausanne
Bus: tl 16 Pont Bessères
Métro m2: Station Bessières
Parking: Riponne
Kirsche Saint-François
Etwa um 1270 erbaut Einziger Überrest eines seit 1260 verbürgten Franziskanerklosters. Der Dachstock entstand 1370-1387 und der Glokkenturm etwa um 1400.
Place Saint-François – 1003 Lausanne
Bus: tl Saint-François
Métro m2: Station Lausanne-Flon
Rathaus
Neubau von 1673-1675 an der Stelle von Markthallen, die bereits im 14. Jahrhundert erwähnt wurden.
Place de la Palud 2 – 1003 Lausanne
Bus: tl Saint-François
Métro m2: Station Lausanne-Flon ou Riponne – Maurice Béjart
Parking: Riponne
Kirsche Saint-Laurent
Zeugnisse einer erste Kirche um das Jahr 1000. Neubau zwischen 1716 und 1717. Die Fassade von 1763 ist – in Lausanne eine Seltenheit – im Barockstil gehalten.
Rue Saint-Laurent – 1003 Lausanne
Bus: tl Bel-Air
Métro m2: Station Lausanne-Flon ou Riponne – Maurice Béjart
Parking: Riponne
Ale Turm
1340 anlässlich einer grossangelegten Kampagne für die Befestigung der Stadt erbaut. Sie schützte das darunterliegende Vorstadt-Tor.
Rue de la Tour –1004 Lausanne
Bus: tl 4 Chauderon-Ale
Métro m2: Station Riponne – Maurice Béjart