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Kein Zwang zu LGBT-Sujets auf Torten
Denver (idea/dg) – Der amerikanische Konditor und Christ Jack Phillips kann aufatmen. Die Freiheit, Tortensujets zu verweigern, die Botschaften gegen seine ethischen oder religiösen Überzeugungen vermitteln, wird momentan nicht weiter angefochten. Die Bürgerrechtskommission von Colorado liess am 5. März 2019 eine zweite Anklage gegen Phillips fallen, wie die Menschenrechtsorganisation Alliance Defending Freedom ADF schreibt.
Jack Phillips war als altgedienter Konditor international bekannt geworden, weil er seine Gewissensfreiheit bei zur Ausführung von Tortensujets erst vor dem höchsten Gericht der USA zugesprochen erhielt. Er hatte im Juli 2012 einem gleichgeschlechtlichen Paar verweigert, eine Torte für ihre Hochzeit zu gestalten. Er bot ihnen alle anderen Produkte an. Das Paar zog ihn vor Gericht.
Noch bevor das Verfahren fast sechs Jahre später zu seinen Gunsten abgeschlossen wurde, bestellte am 27. Juni 2017 ein Anwalt eine Torte, die speziell für eine Geschlechtsumwandlungsfeier gestaltet werden sollte. Laut ADF bestellte der gleiche Anwalt später auch Torten mit satanischen Themen und Bildern. Nach dem letztinstanzlichen Freispruch im ersten Verfahren, wurde Phillips vom Staat Colorado wegen der Verweigerung vom Juni 2017 erneut angeklagt. Nachdem ADF Belege für verschiedene öffentliche Äusserungen von Mitgliedern der anklagenden Behörde geliefert hatte, in denen Jack Phillips als „Hasser“ bezeichnet wurde oder welche die Religionsfreiheit verhöhnten, liess diese Behörde schliesslich die Anklage fallen. Die andauernde Anfeindung des Konditors durch die Behörde wegen seines Glaubens sei nicht mehr zu leugnen gewesen, schreibt ADF.