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Am Donnerstag sagte Randy Phillips aus, dass er sich weigerte, Geld für Michael Jacksons Angestellte zu zahlen, da er fürchtete, Michael Jackson werde die Konzerte nicht geben.
Der Jury wurden Mails mit Michael Jacksons Geschäftsführer Michael Kane gezeigt. Kane bat um einen Geldvorschuss, der im This Is It Vertrag festgehalten war. Aufgrund der zahlreichen nicht wahrgenommener Proben befürchtete Randy Phillips aber, dass Michael Jackson seinen Vertrag brechen werde, so seine Aussage. „Deshalb ist es unmöglich irgendwelches $$$ vorzuschiessen“, antworte Phillips damals per Mail auf Michael Kanes Anfrage. „Und ich dachte, es kann nicht schief gehen“, erwiderte Kane. „Es könnte“, sagte Phillips. „Kenny Ortega könnte aufgeben.“
Einen Tag vor der 1-Millionen Geldforderung, am 19. Juni, erhielt Phillips eine Mail von Ortega, in der er schrieb, dass Michael aufgrund seines Zustandes nicht proben konnte. Zu diesem Zeitpunkt hatte AEG Live bereits 30 Millionen für die Produktionskosten von This Is It vorgeschossen, eine Klage in Bahrain aussergerichtlich beglichen und eine Anwesen in Holmby Hills gemietet.
Phillips sagte aus, dass er davon ausging, MJ sei vertraglich dazu verpflichtet, die Proben wahrzunehmen. „Would a financial coming to Jesus speech help or add to his pressure?“ fragte Michael Kane in einer anderen Mail. „Es wird helfen“, antwortete Phillips. „An diesem Punkt müssen wir durchbrechen. Ich werde seinen Doktor anrufen und mit ihm diskutieren.“
Brian Panish befragte Randy Phillips des weiteren über den Verlust, den die Absage der Konzerte für ihn und AEG zur Folge gehabt hätte.
Nach einer Mail von Kenny Ortega, in der er um psychologische Hilfe bat, antwotete Phillips diesem, dass er sich umschaue, wen er als Therapeut hinzuziehen könnte und „wie die zu ihm durchdringen können in so kurzer Zeit.“ Vor Gericht gab Phillips an, dass weder ein Psychiater noch ein Psychologe kontaktiert wurde. „Ich bin nicht für Michaels Betreuung zuständig, er ist Erwachsen.“
Da Phillips ständig den Fragen von Panish ausgewichen war, forderte ihn die Richterin Yvette M. Palazuelos ausdrücklich dazu auf, die Fragen zu beantworten. Wies aber auch Brian Panish an, sich weniger mit Phillips zu streiten. Auch während Randy Phillips Befragung, konfrontierte ihn Panish häufig mit widersprüchlichen Aussagen, die vorgängig unter Eid aufgenommen wurden. Als sich Panish für einen Fehler entschuldigte, sagte Phillips: „Siehst du, wir alle machen Fehler.“ Brian Panish konterte: „Aber nicht 50 davon unter Eid.“