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Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un hat sich zu einem Treffen mit der südkoreanischen Präsidentin Park Geun Hye im neuen Jahr bereit gezeigt. Pjöngjang wolle sich um eine Verbesserung der innerkoreanischen Beziehungen bemühen, sagte Kim seiner Neujahrsansprache.
Es gebe keinen Grund, nicht «Gespräche auf höchster Ebene» zu führen. Zugleich bekräftigte Kim in der am Donnerstag in den Staatsmedien übertragenen Rede, Nordkorea wolle seine militärischen Fähigkeiten weiter ausbauen und die Wirtschaft fördern.
Kims Vorstoss folgte drei Tage nach einem Vorschlag Südkoreas zu neuen Annäherungsgesprächen mit dem Nachbarland auf Ministerebene. Eine konkrete Antwort des kommunistischen Regimes in Pjöngjang auf den Vorschlag blieb bisher aus.
Park hatte sich mehrmals zu einem Treffen mit Kim bereiterklärt. Allerdings bekräftigte sie immer wieder, dass es dabei auch um die Beseitigung der Atomwaffen Nordkoreas gehen müsse. Noch vor zwei Wochen hatte das Regime in Pjöngjang als Reaktion auf den Vorwurf gravierender Menschenrechtsverstösse mit dem Bau weiterer Atomwaffen gedroht.
Seit der Teilung der koreanischen Halbinsel 1945 gab es bisher nur zwei Treffen auf höchster Ebene zwischen Süd- und Nordkorea – in den Jahren 2000 und 2007. (kad/sda/dpa)