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Sie sind sehr jung berühmt geworden. Wie sehr wird man durch die Leute im Metier beeinflusst?
Ich denke, man kann das Private nie ganz aus seiner Arbeit heraushalten. Besonders nicht, wenn man in meiner Branche arbeitet. Man lebt wie in einer Seifenblase mit anderen, die im selben Boot sind. Das schweisst zusammen.
Gibt es Momente, in denen Sie denken, dass Ihr Leben anders verlaufen wäre, wenn Sie vielleicht keine Beziehung mit Ihrem Schauspieler-Kollegen Robert Pattinson gehabt hätten?
Ja. Ich denke über solche Dinge ständig nach. Ich glaube, das tut doch jeder. Aber ich bin sehr glücklich, wie mein Leben gerade ist.
Im Film «Café Society» entscheiden Sie sich für einen älteren, erfolgreichen Mann, der Ihnen Sicherheit gibt. Können Sie das persönlich nachvollziehen?
Ich weiss nicht, was ich dazu sagen soll. Irgendwie muss ich immer für die Entscheidungen meiner Filmfiguren geradestehen (lacht nervös). Persönlich könnte ich nicht sagen, was ich in diesem Fall machen würde.
Sie kommen als introvertierter Mensch rüber. Gibt es Situationen, wo Sie aus sich herauskommen?
Ja, ich bin ein Wettbewerbsmensch. Ich liebe Spiele, und wenn ich total drin bin, dann kochen meine Emotionen hoch. Dann schrei ich auch mal laut. Aber nur, wenn ich verliere. Wenn ich gewinne, entschuldige ich mich. Sonst mag dich niemand mehr.
Im Film wird Ihnen das Herz gebrochen. Kennen Sie das?
Und wie. Mein Herz wurde schon total zerstört.
Wie haben Sie sich wieder aufgerappelt?
Ich habe mich einfach gezwungen, weiterzumachen. Es gab Tage an denen ich dachte, ich sterbe. Doch das hat mein Leben bereichert. Wichtig ist, dass man nichts bereut und sich selbst keine Vorwürfe macht. Man ist für sein eigenes Glück verantwortlich. Klingt logisch, was? Ich sollte ein Selbsthilfebuch schreiben (lacht).
«Café Society», der Film mit Kristen Stewart, läuft aktuell in den Schweizer Kinos.