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Djokovic zieht derzeit an der Spitze der Tenniswelt so einsam seine Bahnen wie höchstens mal Roger Federer auf der Höhe seiner Schaffenskraft Mitte des letzten Jahrzehnts. In Miami holte er sich seinen 63. ATP-Titel ohne einen Satz abzugeben. Im Final fehlte Kei Nishikori, der ihn zuvor immerhin in zwei von acht Duellen (Halbfinals 2011 in Basel und 2014 am US Open) bezwungen hatte, die Power und die Konstanz, um Djokovic ernsthaft in Bedrängnis zu bringen.
Djokovic überragend
Der 26-jährige Japaner musste fünfmal seinen Aufschlag abgeben, dreimal im ersten und zweimal im zweiten Satz. Nach knapp eineinhalb Stunden nutzte der zwei Jahre ältere Serbe seinen dritten Matchball zum 28. Sieg in diesem Jahr. Die einzige Niederlage erlitt er in Dubai, als er im Viertelfinal gegen Feliciano Lopez mit einer Augenentzündung aufgeben musste.
28. Masters-1000-Titel
Noch eindrücklicher sind Djokovics Zahlen bei den Masters-1000-Turnieren. Seit einer Halbfinalniederlage 2014 in Schanghai gegen Roger Federer hat er auf der höchsten Stufe unter den Grand-Slam-Events 56 von 58 Matches gewonnen. Nur in den Finals in Montreal (gegen Andy Murray) und Cincinnati (gegen Federer) verlor er in dieser Zeit. Mit nun 28 Masters-1000-Titeln übertraf er den bisherigen Co-Leader Rafael Nadal um eine Einheit.
Das so genannte “Sunshine Double” mit Siegen in Indian Wells und Miami gelang Djokovic im dritten Jahr in Folge.
(SDA)