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Die wichtigsten Ansätze und Methoden zur Wirkungsmessung, die in der Praxis weit verbreitet sind, werden in einer übersichtlichen Zusammenfassung vorgestellt:
- Logical Framework Approach
Der Logical Framework Approach ist DER weitverbreitete Standard zur wirkungsorientierten Projektplanung in der Entwicklungszusammenarbeit. Deshalb basiert auch der vorliegende Leitfaden weitgehend auf der Logframe-Logik. Der Logical Framework Approach ist per se keine spezifische Methode der Wirkungsmessung, sondern macht Wirkungsmessung möglich.
- Outcome Mapping
Outcome Mapping ist ein Ansatz zum Aufbau eines Systems zur (qualitativen) Erfassung der Wirkungen von Projekten und Programmen. Der Ansatz basiert auf einem alternativen Verständnis von Wirkung und schlägt konkrete Instrumente zur Erfassung der Wirkungen vor. Er ist auch ein Projektplanungsinstrument.
- Theory of Change
Theory of Change ist ebenfalls ein Ansatz zur wirkungsorientierten Projektplanung, der auf einem etwas offeneren Wirkungsmodell als der Logical Framework Approach basiert. Er beinhaltet wie der Logical Framework Approach keine konkreten Instrumente zur Wirkungsmessung, sondern soll Wirkungsmessung überhaupt möglich machen.
- Most Significant Change
Most Significant Change ist eine ganz spezifische, qualitative und partizipative Technik zur Erfassung von Wirkungen in Projekten und Programmen. Sie basiert auf der systematischen Auswertung von individuellen Erfahrungen und kommt damit ganz ohne Indikatoren und Zahlen aus.
- MAPP
MAPP ist ebenfalls ein spezifisches, partizipatives Verfahren zur Erfassung von Wirkungen in Projekten und Programmen. Es basiert auf Gruppendiskussionen, in denen nach einem festgelegten Ablauf Wirkungen und Entwicklungen rückschauend analysiert werden.