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- Die Regierung anerkennt, dass einzelne Begehren der Initiative in ihren Stossrichtungen dennoch begründet sind. Sie hat daher die vier nachfolgenden Initiativbegehren in angepasster Form wie folgt im Vernehmlassungsentwurf zur Teilrevision des kantonalen Jagdgesetzes aufgenommen:
- Verbot der Fallenjagd mit Ausnahme der Wildhut und der vom Amt für Jagd und Fischerei ermächtigten Jägerinnen und Jäger im Siedlungsbereich, bei Landwirtschaftsbetrieben in Dorfnähe sowie bei einzelnen Gebäuden.
- Jagdausschluss bei Unfähigkeit zur weidgerechten Jagdausübung wegen übermässi- gem Alkohol- und Betäubungsmitteleinfluss vor und während der Jagd.
- Verankerung der obligatorischen Schiesspflicht mit der Verpflichtung zum Erlass verbindlicher Leistungsnormen auf Gesetzesstufe.
- Einführung von bleifreier Kugel- und Schrotmunition, sobald dies aus Sicherheitsgründen und aufgrund tierschützerischer Überlegungen verantwortet werden kann.
Ungültige Initiativbegehren
- Schutz von trächtigen, führenden Hirschkühen und von Hirschkälbern sowie von trächtigen, führenden Rehgeissen und von Rehkitzen
- Generelles Jagdverbot ab 1. November mit Bezug auf den Rothirsch
- Paritätische Besetzung des Amtes für Jagd und Fischerei (Jäger/Tierschützer einerseits und Nichtjäger anderseits)
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(Quelle: Standeskanzlei Graubünden, Symbolbild: Pixabay)