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Transmeta ist ein eher unbekannter und kleiner US-Prozessorhersteller, der wert legt auf besonders stromsparende Prozessoren. Die eigentlichen Transmeta-Prozessoren sind relativ primitive VLIW-Prozessoren. Um x86-Code auszuführen, muss ein Software-Übersetzer geladen werden, der dann x86-Code in Anweisungen für den Transmeta-Prozessor umsetzt. Transmeta setzte die Messlatte für die Kompatibilität sehr hoch an. Jeder x86-Befehl vom ersten Bootvorgang bis zur letzten Multimedia-Anweisung funktioniert und der grösste Teil der ursprünglichen Leistungsfähigkeit bleibt. Transmetas Ansatz bietet viele technische Vorteile:
- 1. Wenn die Marktführer AMD oder Intel den x86-Befehlssatz erweitern, muss Transmeta lediglich die Software erneuern, anstatt die Hardware neu zu entwerfen!! Das ist vergleichbar mit einem BIOS-Update oder einer Firmware-Aktualisierung (z.B. bei CD-/DVD-/bluray-Brennern)
- 2. Wenn Fehler in der Hardware entdeckt werden, können sie durch ein Software-Update umgangen werden.
- 3. Da der Prozessor die x86-Befehle nicht in Hardware ausführt, muss nicht auf Abwärtskompatibilität geachtet werden. Stattdessen können die Entwickler die Fähigkeiten des Prozessors verbessern oder den Energieverbrauch weiter optimieren.
Transmeta konzentriert sich zur Zeit darauf, zukunftsweisende Techniken wie z.B. LongRun!2 zu entwickeln und mit dem Verkauf entsprechender Lizenzen Gewinn zu erwirtschaften. LongRun!2 bezeichnet eine der Cool'n'Quiet Technologie von AMD ähnliche Technik, die einen Prozessor heruntertaktet und seine Kernspannung absenkt um seinen Stromverbrauch zu senken.
Auch hier kann man sehen, dass die Prozessoren dank der Technologie nur soviel Leistung beziehen, wie tatsächlich benötigt wird:
In der heutigen Zeit ist das nicht nur aus Umweltschutz-Gründen, sondern auch aus okonomischen Gründen wichtig, denn Strom ist nicht gratis.
Ein weiterer Vorteil der sehr stromsparenden Prozessoren, ist, dass sie besonders für den mobilen Markt geeignet sind. So werden Transmeta-Prozessoren neben Notebooks auch in so genannten Tablet-PC's, ultra leichten Subnotebooks oder in PDA's eingesetzt, denn die kleinen und günstigen Prozessoren mit geringer Verlustleistung eignen sich für diesen Einsatz bestens. So kann das Topmodell aus der TM5000er-Serie (TM5800 1 Ghz) gerade einmal eine maximale Verlustleistung von 7 Watt vorweisen, wo ein Pentium 4 mit 3,6 Ghz mit einer TDP von 115 Watt Probleme mit der Kühlung zeigt.
Weitere Details folgen in Kürze, aber hier schon mal mein Fazit:
STRONG BUY, hier wittere ich eine hervorragende Turnaround-Story. Innert den letzten drei Tagen sackte der Aktienkurs von über 0.90$ auf unter $0.70 ab, was meines Erachtens eine Panikreaktion darstellt. Klar waren die Quartalsergebnisse nicht so gut, aber gleich ein mehr als 20%iger Verlust ist übertrieben.