Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03532.jsonl.gz/873

Grifflängentechnik mit H3-Antenne
Es war Reinhard Schneider, dem als Physiker auffiel, dass Rutengeher meist V-Ruten verwenden, die ungefähr eine Elle lang sind. Für ihn waren das V-Antennen. Antennen sind Signalverstärker und der Rutengeher war für ihn ein Empfänger feinster Signale, etwa so, wie wir es von Kofferradios her kennen. Zieht man die Antenne heraus, wird das Radiosignal besser empfangen, der Empfang wird klarer.
Im nächsten Schritt baute er eine Lecherantenne zur Wünschelrute um. Lecherantennen können im Gegensatz zu anderen Antennen auf bestimmte Wellenlängen eingestellt werden, so dass die eingestellte Wellenlänge deutlich intensiver verstärkt wird, als andere. Lecherantennen sind selektive Antennen. Damit ist der physikalische Vorteil der Grifflängentechnik in der Theorie umrissen.
Mehrere Wellenlängen für dasselbe Phänomen
Wie sieht das in der Praxis aus? Kann ich genauso selektiv muten, wenn ich mit Begriffen, anstatt mit Grifflängen arbeite? Wir denken in Begriffen, nicht in Zahlen! Warum sollte ein Rutengeher den Umweg über mathematische Werte wählen? Wir werden sehen und verstehen, wenn wir uns Beispiele anschauen.
In Anfängerkursen zum Erlernen der Grifflängentechnik ist das Bekleben einer leeren V-Rute mit bunten Banderolen in der Regel die erste Handlung der Schüler. Dabei entdecken sie etwas Bemerkenswertes: Einige Farben tauchen mehrfach auf, andere nur einmal.
Mit Grün wird der linke Ast der Rute zweimal beklebt, mit blau sogar dreimal. Das liegt daran, dass natürliche Phänomene wie Wasser oder Verwerfungen mehr als nur eine einzige Wellenlänge aussenden.
Deshalb tauchen für Verwerfungen zwei schwarze Markierungen an unterschiedlichen Stellen auf. Für Wasser wird es sogar regelrecht bunt: Grüne für die Mitte und den biologisch relevanten Bereich, Schwerpunktzone genannt, blaue für das Auffinden des Randbereichs der Wasserader, Ankündigungszone genannt.
Letztere ist nur von Bedeutung, wenn es um Brunnenbohrungen geht. Dafür sollte vorher überprüft werden, ob das, was man als Wasserader gemutet hat, auch wirklich echt und wirklich wasserführend ist. «Wenn auch nur eine Wellenlänge fehlt, sollte man die Bohrfirma lieber nicht in Position bringen.» Zitat Jiri Polivka.
Grifflängentechnik erhöht Treffsicherheit
Die meisten Phänomene haben mehrere Grifflängen. Das macht die Grifflängentechnik zunächst komplizierter als erhofft, birgt aber einen entscheidenden Vorteil: Je mehr Grifflängen gefunden werden müssen, desto geringer ist die Verwechslungsgefahr. Ein Muster aus fünf, sechs oder mehr Grifflängen wird zu einer Art unverwechselbarem Fingerabdruck. Je geringer die Verwechslungsgefahr ist, desto höher die Wahrscheinlichkeit, dass zwei Rutengeher vor Ort zum selben Ergebnis gelangen.
Grifflängen alleine reichen nicht
Bevor es dazu kommt, dass zwei Radis auf der Wiese an derselben Stelle eine Wasserader finden, die alle Grifflängen anzubieten hat, bedarf es einer Zeit fleissigen Übens, am besten mit einem geduldigen Lehrer. Meiner brauchte sehr viel Geduld, gewürzt mit einer guten Portion Leidensfähigkeit.
Hartmut Lüdeling liess uns Schüler gleich die Mittelachse der Ader suchen, sie markieren und von dort ausgehend die anderen Linien suchen. Damals war noch nicht bekannt, dass auch andere Phänomene, die eine Fliessrichtung haben, die 11 cm (H3-Einstellwert 3,1) ausstrahlen. So präsentierte ich ihm als Schüler stolz eine 3,1 nach der anderen, an Stellen, wo garantiert kein Wasser war. Auch mit der 7,8 fand ich Wasser, wo keines war. Aber immer überprüfte mein tapferer Lehrer, ob an den von mir gezeigten Stellen eine 3,1 oder eine 7,8 zu finden war und immer musste er mir recht geben.
«Such die 3,1 da vorn!» Er wusste, dass da eine echte Wasserader war. Ich ging hin und fand sie. Nun musste ich die ganze Litanei der Wasser-Grifflängen heruntermuten, dann hatte ich eine Wasserader gemutet, wo tatsächlich eine war. So, jetzt war ich auf Wasser geeicht!
Beim nächsten Kurs fand ich aber wieder eine 3,1 da, wo zwar eine 3,1 war, aber kein Wasser. In seiner Verzweiflung empfahl er mir: «Stell Dich jetzt dahin, auf die echte Wasserader, nimm die Rute mit der 3,1, lasse sie ausschlagen und denke dabei an Wasser. Du musst Dich mental auf Wasser von unten einstellen und dann auf die 3,1!» Prima! Das klappte jetzt.
Aha! Dachte ich mir, das Nur-mit-der-Grifflänge-Arbeiten und schon gibt´s die richtigen Mutungsergebnisse wie vom Fliessband, das funktioniert also nicht. Ohne Begriff, ohne mentales Arbeiten geht es also doch nicht! Zumindest bei mir nicht. Warum also nicht gleich nur mental? … Oder doch lieber brav weiterlernen?
Schrägstrahlung
Mein nächster peinlicher Mutungsfehler kam im nächsten Rutenkurs. Wir waren auf einem stillgelegten Bauernhof vor einer Scheune mit grossem Eingangstor. Nicht weit davon war die Vorbesprechung. Danach schwärmten wir Schüler aus, die anderen zumindest. Ich brauchte nicht lange zu suchen und fand drei Meter weiter die passende Ader. Hihi, die anderen suchen sich einen Ast ab, dabei standen sie doch eben mitten drauf! Warum also in die Ferne schweifen, wenn das Gute so nah liegt? Ich legte links neben dem Tor meine Markierungshölzchen aus. Mittelachse, Schwerpunktzone, die 3,1, die 7,8, Ankündigungszone mit der 9,25 und der 15,4, alle waren sie da, auch die Mittelachse mit Schrägstrahlung links und Schrägstrahlung rechts, das Gefühl «Wasser von unten» war da. Alles passte, nur meines Lehrers Blick mangelte es an der Grifflänge für freudig anerkennendes Lob, als ich ihm erwartungsfroh meine Wasserader präsentierte.
«Wie weit hast Du diese Wasserader verfolgt?» fragte er trocken. «Da von der Scheune bis hier vorne, also etwa sechs Meter.» – «Warst Du auch in der Scheune? Hinter der Wand, neben dem Tor?» – «Nein.» antwortete ich verunsichert. «Dann geh‘ mal in die Scheune und suche die Wasserader dort!» – Etwas verstört kam ich aus der Scheune heraus und berichtete: «Da drin ist sie nicht. Sie entspringt direkt an der Mauer!» – «Schau Dir mal die Wand neben dem Scheunentor an. Fällt Dir da was auf?» – «Na ja, wenn da eine Wasserader wäre, müsste sich bei so einer alten Scheune eigentlich da, wo die Wasserader entspringt, ein Riss in der Mauer gebildet haben, aber den kann man ja nicht sehen, weil ja das Efeu davor ist.» – «Efeu…» sagte er nachdenklich. Als ich darauf nicht reagierte fragte er mich: «Du hast alle Grifflängen abgefragt?» – «Ja.» – «Zähl mal auf.» – «Die 3,1, die 7,8, die 9,25, die 15,4.» – «Was ist mit der 10,8?» – «Die 10,8? Mit den Vieren habe ich doch die Schwerpunktzone und die Ankündigungszone eingegrenzt.» – «Die 10,8 ist aber wichtig! Sieh nach, ob sie in Deiner Wasserader drin ist. Und dann schau Dir die Schrägstrahlung genau an. Hol Dir den grossen Winkelmesser aus dem Auto und überprüfe die Winkel der beiden Schrägstrahlen, die aus der Mittelachse kommen.» – Warum war der nur so schräg drauf?
Die Frage nach der 10,8 war im Handumdrehen beantwortet: Sie war nicht drin. Die Sache mit dem Winkelmesser war handwerklich etwas hakelig, weil ich es nicht geübt hatte. Während die Mitschüler sich bereits einer nach dem anderen ihr Lob und volle Anerkennung abholten, kniete ich mit nassen Hosenbeinen im feuchten Gras und bemühte mich ein- ums andere Mal mit der H3 über den Bogen des grossen Winkelmessers zu fahren und zu erkennen, an welcher Stelle ein Rutenausschlag kam, sofern sich überhaupt etwas rührte. Nach etlichen Fehlversuchen wurden die Ergebnisse reproduzierbar. Auf der rechten Seite kam der Schrägstrahl bei etwa 60 Grad aus dem Boden, auf der anderen bei etwa 40 Grad. «Asymmetrie der Schrägstrahlen von 20 Grad und fehlende 10.8. bei meiner Wasserader» lautete die hart erarbeitete Antwort auf die Frage meines Lehrers.
H3-Antenne
Folgende Parameter können eingestellt werden:
Messschieber: Zum Einstellen der Werte in cm
Qualitätenschalter:
I induktiv, materielle Phänomene
C kapazitiv, Verstand, Bewusstsein, Wille,
S semi-konduktiv; spirituell
Polarisationsschalter:
R rechtszirkular
L linkszirkular
U unipolar
Biomantie
Nun kam vor versammelter Schülerschaft die sachliche Analyse meiner Falschmutung:
1. Wenn auch nur eine Grifflänge fehlt, ist es keine WA. Das hätte mir eigentlich klar sein müssen. Ich hätte sie also schon allein deswegen nicht als Wasserader präsentieren dürfen.
2. Schrägstrahlung allein genügt nicht, sie muss bis auf maximal zehn Grad winkelsymmetrisch gemutet werden. Die zehn Grad beziehen sich auf die Ungenauigkeit beim Muten, physikalisch gesehen sind Schrägstrahlen immer winkelsymmetrisch.
3. Eine Wasserader vor einem senkrecht wachsenden Efeu ist selten echt. Da ist vom Rutengeher Skepsis zu erwarten. Geht sie vom Efeu selbst aus oder wächst er auf einer echten Ader?
Des Rätsels Lösung: Efeu kann Wasseradern täuschend echt erzeugen, sogar mit Schrägstrahlung. Was er aber nicht generieren kann: Eine präzise symmetrische Schrägstrahlung der Mittelachse und die 10,8! Ich war einer Biomantie aufgesessen. Das hatten wir vorher in der Radi-Schule noch nicht gehabt. Die 10,8 werde ich nie wieder vergessen, den grossen Winkelmesser und die nassen Knie auch nicht.
Übrigens sind auch andere strahlensuchende Pflanzen in der Lage, Biomantien zu erzeugen. Mein vorher eher romantisches Verhältnis zu Efeu hat sich seither sehr versachlicht. Ich freue mich zwar, ihn in freier Natur zu sehen und ein Extrakt aus seinen Blättern hat mich als Kleinkind bestens durch den Keuchhusten gebracht, aber in Haus und Garten fühle ich mich ohne Efeu sicherer.
Extrem hohe Trefferquote
Jiri Polivka hat die Grifflängentechnik für die Wassersuche perfektioniert. Am Ende einer seiner Kurse pilgerten wir Rutenschüler zu einer Gesamtschule und liefen am Wochenende kreuz und quer über den Schulhof, suchten dort zwei Wasseradern, die ausreichend Wasser führen und sich irgendwo kreuzen. Zuletzt ging es darum, welche Ader an der gefundenen Kreuzung in welcher Tiefe welche Schüttung liefert. Alle muteten, nur einer nicht, der Kursleiter. Er kannte das Ergebnis; er hatte die Bohrungen für Entnahmebrunnen und Schluckbrunnen prospektiert und sie geleitet. Vor vielen Jahren ist es ihm gelungen, mit einer einzigen Bohrung zwei Adern in unterschiedlicher Tiefe zu erschliessen. Adern, deren Ergiebigkeit ausreicht, um mittels Wärmeaustausch den gesamten Gebäudekomplex einer Gesamtschule im Winter zu beheizen und im Sommer zu kühlen.
Über 400 Brunnenbohrungen hat er durchgeführt, sieben davon waren trocken. Das war in seiner Anfangszeit: Es gab zwar Wasser, aber so wenig, dass es den Aufwand nicht gelohnt hätte. Das ist eine extrem hohe Trefferquote und deshalb schwört Jiri Polivka auf die Grifflängentechnik.
Nada Brahma – Die Welt ist Klang
Noch etwas spricht für die Grifflängentechnik: Alles, jedes Atom, jedes Molekül, jeder Kristall und jeder Stein schwingt in seiner ureigenen Frequenz, sofern die Temperatur oberhalb von -273° C ist. Alles schwingt, auch Töne sind Schwingungen. Deshalb heisst es bereits im alten Indien zu Recht: Die Welt ist Klang. Nada – der Klang, Brahma – die Welt.
Wenn nun die ganze Welt aus Klang besteht, wenn alles und jedes seinen Ton hat und jeder Ton seine Bedeutung im Ganzen, warum sollte dann derjenige, der einen winzigen Teil dieser unsichtbaren Welt des Wirklichen entdecken will, nicht nach Tönen, also nach Schwingungen suchen?
Abstimmrute
Genau das und nichts anderes tut der Rutengeher, wenn er Grifflängen zieht. Er fragt nach der Frequenz oder der Tonhöhe von Schwingungen, wenn er die Abstimmrute in die Hand nimmt. Was bedeutet das? Was ist an dieser Vorgehensweise so fundamental anders als beim mentalen Arbeiten, dem Arbeiten mit Begriffen?
Normalerweise sucht ein Rutengeher nach etwas, was er kennt, was er in Kursen kennengelernt hat. Wasser, Verwerfung, Riss, Gitternetz… Die Wirklichkeit hält aber unendlich viel für uns bereit, was wir nicht kennen. Das Problem ist: Wir erkennen nur, was wir kennen. Wir denken in Begriffen. Wenn wir kein Wort haben, das uns begreiflich macht, worum es gerade geht, denken wir nicht weiter darüber nach. Was keinen Namen hat, scheint für uns nicht zu existieren.
«Wir erkennen nur, was wir kennen.»
Ulrich Gläser
Ein Beispiel: Stellen wir uns einen Ort vor, der leicht als Kraftort zu erspüren ist. Wir können uns seiner energetischen Qualität meditativ nähern und fühlen, wahrnehmen sogar erkennen, dass wir nach einiger Zeit wacher, entspannter sind und uns besser fühlen. Auch irgendwie leichter, als wäre die Schwere des Alltags abgeworfen. Kurz: Ein wundervoller Ort!
Was genau uns das Wohlgefühl ermöglicht hat, bleibt unerkannt. Die Frage nach dem oder den Verursachern dieser Wirkung bleibt unbeantwortet, weil die Rute auf keinen der bekannten Begriffe mit einem Ja antwortet.
Mit Hilfe einer Abstimmrute können wir durch Abstimmen ermitteln, bei welcher Wellenlänge, bei welchem H3-Einstellwert sie am deutlichsten reagiert. Wir können ihn notieren und in einer Tabelle nachschauen, welcher Begriff sich hinter der jeweiligen Zahl verbergen könnte.
Mit dieser Vorstellung im Kopf begann ich Grifflängen zu ziehen, als ich an dem eben genannten wundervollen Ort war. Den Abstimmvorgang wiederholte ich zwecks Mittelwertbildung zweimal. Das Ergebnis war bei den Durchgängen auf einige Millimeter genau gleich, nur: Das Muster erschien mir irgendwie seltsam! Ich hatte zwei Rutenausschläge direkt hintereinander, ungefähr bei der 4,1 und bei der 4,5, dann kam lange Zeit nichts. Erst wieder bei der 23,5. Ich dachte: «Die zwei so dicht beieinander! Das war wahrscheinlich nur einer und in der Mitte, da müsste doch auch noch was gewesen sein. Da ist doch soviel Platz! Da habe ich wahrscheinlich etwas übersehen.» Ich mutete erneut. Aber das Ergebnis war dasselbe.
Innerlich immer noch kopfschüttelnd verfeinerte ich im nächsten Schritt die Abstimmung mit der konturenschärferen H3-Antenne und mutete, bei welchem Einstellwert die Antenne reagierte: etwas über oder etwas unter den gefundenen Werten?
Das Ergebnis sah nur geringfügig anders aus: 4,05, 4,40 und 23,30.Alle drei kamen rechtszirkular und induktiv. Die eine noch auf der kapazitiven, die zwei anderen auf der spirituellen Ebene. Die spirituelle Ebene wies schon auf einen Kultplatz hin und die Grifflängentabelle bestätigte es: 4,05 Mars, 4,40 Venus, 23,30 Zeitnische. Hier begegnen sich eine Mars- und eine Venuslinie. Ein Platz wie geschaffen für ein junges Liebespaar. Das Ganze sogar inmitten einer Zeitnische! Einem Ort, der einen Raum und Zeit vergessen lässt.
Grifflängen ziehen oder intuitiv geniessen
Aha, jetzt wird mir auf einmal klar, warum meine liebe Begleiterin so lange, so geduldig und mit verklärtem Blick da gesessen hatte, während ich mit höchster Konzentration wieder und wieder Grifflängen gezogen habe und dann noch einmal, solange bis ich sicher war, keinen Fehler gemacht zu haben. Sie hatte stattdessen, ohne zu überlegen, das energetische Zentrum des Ortes intuitiv angesteuert, dort Platz genommen und seine Wirkung genossen. Ich hingegen bin jetzt leicht abgearbeitet und verspüre ansatzweise sowas wie Pflegebedürftigkeit. Immerhin weiss ich nun, warum es meiner Lieben an dieser Stelle so gut gegangen ist und warum es höchste Zeit ist, mich zu ihr zu gesellen, um in Resonanz zu gehen, mit ihr, mit dem Ort und mit der Aufgabe, die er liebevoll Verweilenden auferlegt.
Fazit: Erweiterung des mentalen Arbeitens
So viel zum praktischen Nährwert der Grifflängentechnik. Dieses Beispiel erläutert nebenbei, dass die Grifflängentechnik keine Alternative zum mentalen Arbeiten darstellt. Ohne mentale innere Einstellung wäre sie nach meiner Erfahrung wenig tauglich. Aber sie stellt eine Erweiterung des mentalen Arbeitens dar.
1. Am Beispiel Wassersuche nach Grifflängentechnik haben wir gesehen, dass sie zusätzliche Sicherheit geben kann, in diesem Fall den Schutz vor Trockenbohrungen.
Am Beispiel Kultplatz haben wir gesehen, dass sie über quantitative Aussagen hinaus (hohe oder niedrige Energie) auch qualitative ermöglicht. In diesem Fall anstatt Wie stark?, Wie wohltuend?: Was genau ist da?
2. Die Frage «Welche Grifflängen sind für die Ortsenergie an diesem Platz charakteristisch?» ermöglicht es, Phänomene zu finden, die man vorher nicht kannte.
Wie das funktioniert? Das wäre ein Thema für einen weiterführenden Vortrag zum Thema Grifflängentechnik, denn deren Möglichkeiten und Perspektiven sind noch lange nicht ausgeschöpft. Schliesslich baut das Grifflängenmodell vom Grundansatz her auf präzise Resonanz mit Aspekten oder Phänomenen unserer Welt. Und die besteht nun mal aus Schwingungen. Wenn sie harmonisch sind, spricht man von Klang. So ist die Welt: Nada Brahma. Die Welt ist Klang.
Praxis-Tipp von Ulrich Gläser
Es kann vorkommen, dass kaum wahrnehmbare Störzonen oder Geistwesen die Arbeit beeinflussen. Gerade beim Muten, wenn man sich ohnehin dem unsichtbaren Teil der Wirklichkeit öffnet, wird man anfällig für ungewollte Beeinflussungen. Deshalb ist es für die Richtigkeit der Ergebnisse von Bedeutung, den eigenen Standort und die mentale Neutralität zu überprüfen. Deshalb frage ich vor dem Muten immer: «Bin ich jetzt und an dieser Stelle mutungsfähig?» Bei einem Nein: Einen Schritt vor, zurück oder zur Seite machen und nochmals fragen. Stimmt mein Standort, frage ich: «Ist diese Antwort wahr?» Das ist die Frage nach einer suggestiven Beeinflussung zum Beispiel als Folge einer unbewussten Erwartungshaltung aus meinem Inneren oder einem ungebetenen Einfluss von aussen.
Autor
Ulrich Gläser
D-79423 Heitersheim
<email-pii>
Dipl. Apotheker und Baubiologe, Geomant mit Schwerpunkt Kultur der europäischen Steinzeit
Ganzen Artikel lesen für FR 3.-Dieser Artikel ist kostenpflichtig.
Sie können den Artikel hier kaufen oder ein Jahresabo bei uns bestellen.