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Filmkritik: Liebe Liebenden
Manon (Clotilde Courau) liebt Pierre (Stanislas Merhar). Und Pierre liebt Manon. Zusammen sind sie ein unschlagbares Team, das sich von Luft und Liebe ernährt. Denn Pierre ist ein talentierter Filmemacher. Und Manon sieht die Erfüllung in ihrem Leben darin, den Mann, den sie liebt, nach allen Kräften bei der Umsetzung seiner Visionen zu unterstützen. Das Paar steckt deshalb in chronischen Geldnöten und ist mit der Miete mehrere Monate in Verzug. Doch wenn man sich liebt, geht ja alles irgendwie.
Die Harmonie zwischen den beiden beginnt allerdings zu bröckeln, als Pierre bei den Recherchen für einen Dokumentarfilm über einen Widerstandskämpfer im Zweiten Weltkrieg die Praktikantin Elisabeth (Lena Paugam) kennenlernt und mit ihr eine Affäre beginnt. Diese verliebt sich ziemlich heftig in ihn und will sich bald nicht mehr mit der Rolle der Geliebten zufriedengeben. Pierre hingegen möchte Manon nicht aufgeben. Diese ihrerseits hat sich in Zwischenzeit selbst einen neuen Geliebten angelacht. Ist dies das Ende für die einst perfekte Beziehung?