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Grundfertigkeiten
Der Deutschunterricht behandelt die drei Sprachfertigkeiten Sprechen, Schreiben und Lesen. Während das erste untrennbar mit dem Hören verbunden ist, können Schreiben und Lesen gesondert betrachtet werden, da sie zum Teil zeitlich unheimlich lange auseinander liegen. Speziell am Deutschunterricht im Gymnasium ist, dass diese drei zentralen Fertigkeiten nicht aufgebaut, sondern vertieft werden. Stärker als der Fremdsprachenunterricht greift er dabei zurück auf das, was die Schülerinnen und Schüler an Wissen aus früheren Schulstufen und aus dem alltäglichen Sprachgebrauch mitbringen. Bei uns in der Schweiz bedeutet das auch immer eine Beschäftigung mit dem Spannungsfeld zwischen Mundart und Standardsprache.
Grammatik und Literatur
Grundlage für die Verbesserung von Sprechen, Schreiben und Lesen ist die wiederholte Auseinandersetzung mit der Sprache, ihren Eigenheiten, Möglichkeiten der Wandelbarkeit und Gesetzmässigkeiten, kurz ihrer Grammatik. Deshalb steht auch in der Kantonsschule die deutsche Grammatik immer wieder im Zentrum, vor allem in den unteren Semestern. In den höheren Jahrgangsstufen stellt dann die Literatur den häufigsten Anlass zur Vertiefung der Sprachfertigkeiten dar. Meistens behandelt der Deutschunterricht also das Lesen und Verstehen von Büchern oder Texten sowie das Schreiben und Sprechen über dieselben.