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Der US-amerikanische Mikrobloggingdienst Twitter will mit neuen Massnahmen etwaigen Falschmeldungen in Bezug auf den Ausgang der US-Präsidentschaftswahl vorgreifen. Niemand könne einen Wahlsieg verkünden, solange dieser nicht offiziell bestätigt oder durch die Prognosen von zwei unabhängigen überregionalen Medien belegt worden sei, hiess es seitens der Plattform mit Zentrale in San Francisco.
"Die Twitter-Nutzer, einschliesslich der Kandidaten, können keinen Wahlsieg ausrufen, bevor er nicht offiziell verkündet wurde", lässt der Kurznachrichtendienst im Originalton verlauten. Das Netzwerk werde Beiträge, die "verfrühte Behauptungen enthalten" kennzeichnen und die Leser auf eine offizielle Seite zu den US-Wahlen verweisen.
Welche Medien aus ihrer Sicht als zuverlässige Quelle für die Bestätigung des Wahlsiegers gelten, liess die Plattform offen. Meist geben Nachrichtenagenturen wie Associated Press oder überregionale Sender wie ABC News, Fox News und CNN am Wahlabend die vorläufigen Ergebnisse der Präsidentschaftswahl bekannt. Bestätigt wird das Wahlergebnis in der Regel erst mehrere Wochen später, wenn alle Stimmen ausgezählt sind.
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