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- Die Schere zwischen Reich und Arm öffnet sich weiter. In der Schweiz liegen die beiden Kantone Genf und Basel-Stadt an der Spitze.
- Sven Michal vom Finanzdepartement des Kantons Basel-Stadt glaubt, die Gründe liegen im Wachstum des Vermögens der Reichen und nicht in einer Zunahme der Armut. Aktien und Häuser hätten an Wert enorm zugenommen.
- Zu den Spitzenreitern in der Ungleichverteilung gehören auch Nidwalden und Schwyz. Das Pro-Kopf-Vermögen in diesen beiden Kantonen liegt um 700'000 Franken. Auch hier öffnet der Reichtum die Schere.
Im Unterschied zu den Kantonen Schwyz und Nidwalden leben in Basel nicht so viele reiche Menschen. Wer aber reich ist in Basel, der sei sehr reich, sagt Sven Michal: «Das Vermögen dieser Superreichen hat zugenommen. Daher ging die Schere in den letzten Jahren weiter auseinander.»
Eine Zuwanderung von armen Menschen wäre als Grund ebenfalls möglich gewesen. Im Jahre 2008 führte eine Steuerreform zur finanziellen Entlastung der unteren Einkommen. Sven Michal winkt aber ab: «Die Höhe der Steuern ist nicht ein Grund für die Wahl eines Wohnortes bei armen Menschen. Da ist die Höhe des Mietpreises viel entscheidender.»