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In jeder Sprache ist es mittlerweile möglich, verschiedene Sprachdiplome zu erwerben. Es gibt beispielsweise Diplome, die Lesen und Schreiben oder Verstehen und Sprechen oder alle Bereiche zusammen prüfen. Einzelne Diplome beziehen sich auf die Sprache, die im Geschäftsleben verwendet wird, andere prüfen, ob das Sprachverständnis für ein Studium genügt. Der Vergleich der verschiedenen Diplome innerhalb einer Sprache ist deshalb schwierig.
Im Allgemeinen attestiert ein Sprachzertifikat die Grundkompetenzen, während ein Sprachdiplom die gute Beherrschung in Wort und Schrift bescheinigt. Das Diplom kann bis zur Stufe Muttersprache reichen.
Das Europäische Sprachenportfolio (ESP)
Klarheit verschafft das vom Europarat eingeführte Europäische Sprachenportfolio (ESP). Das Sprachenportfolio ist ein Arbeitsinstrument zur Einschätzung, Dokumentation und Präsentation der Fremdsprachenkenntnisse. Es umfasst einen Sprachenpass, eine Sprachbiografie und ein Dossier, das Lernprozesse und Spracherfahrungen dokumentiert.
Um die erworbenen Sprachkompetenzen einzuschätzen, orientiert sich das Sprachenportfolio am gemeinsamen europäische Referenzrahmen für Sprachen (GER). Dadurch lässt sich das Kompetenzniveau standardisiert beschreiben.
Das europäische Sprachenportfolio will die Mehrsprachigkeit und den interkulturellen Austausch fördern, die Mobilität in Europa erleichtern sowie das autonome Lernen unterstützen.
Der Referenzrahmen des Europarates für Sprachen (GER) und die Vereinigung von Sprachprüfungsanbietern in Europa (ALTE) beschreiben sechs vergleichbare Niveaustufen.
> s. Tabelle Niveaus sowie Beschreibung der einzelnen Sprachdiplome
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