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Artillerie gestern und heute - Von der Wurfmaschine zur Panzerhaubitze
Die Ausstellung macht die technische und taktische Entwicklung der Schweizer Artillerie anschaulich und auch für Nicht-Artilleristen verständlich. Sie zeigt die Ursprünge dieser Waffe, welche schwere Geschosse über grosse Distanzen und über Hindernisse wie Stadtmauern oder Geländeerhebungen hinweg ins Ziel bringt, und sie gibt einen Überblick über die Entwicklungsschritte des Systems Artillerie in der Schweiz.
Die Ausstellung gliedert sich in eine Einführung und in fünf Kapitel.
Da die Artillerie auch eine technische Angelegenheit ist, werden in einer Einführung „Einmaleins der Artillerie“ neben einem historischen Überblick auch Grundbegriffe des Systems, des Geschützbaus, der Munition und der Ballistik erklärt.
Die Entwicklung der Artillerie in der Schweiz wird in fünf chronologisch geordneten Kapiteln dargestellt. Im jeweiligen Kapitel werden die wichtigsten Elemente des Systems Artillerie, die in der entsprechenden Epoche neu zum Einsatz kamen, präsentiert:
- Geschütztechnik
- Fortbewegung
- Munition/Logistik
- Übermittlung/Führungssysteme
- Beobachten/Messen/Rechnen
Die fünf Kapitel sind nach den jeweilig wichtigen Entwicklungsschritten benannt:
- Schwarzpulver, glatte Rohre, Vorderlader, Kanonenkugeln (bis ca. 1880)
- Pferde, gezogene Rohre, Hinterlader, Sprenggranaten (ab Mitte 19. Jahrhundert bis ca. 1935)
- Motorisierung, Feuerkraft, Funk, Trägergeschosse (ca. 1935 bis ca. 1980)
- Mechanisierung, Digitalisierung, Feuer und Bewegung (1968 bis 1995)
- Systemintegration, Leistungsfähigkeit (Artillerie heute)
Angaben zur Organisation und taktischen Verwendung des Systems Artillerie in der Schweizer Armee runden die Ausstellung ab.
Die Exponate stammen aus der Sammlung des Museums im Zeughaus, aus den Beständen der Armee sowie von anderen Leihgebern.