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Beim Buchstaben A auf dem Golfplatz treffen Sie Gaston Barras, eine symbolträchtige Golf-Persönlichkeit. Er erzählt Ihnen, wie die Geschichte von Crans-Montana eng mit diesem Sport verbunden ist.
Das ganze Leben von Gaston Barras ist eng verbunden mit dem Golfspiel und seiner Entwicklung in Crans-Montana. In Montana als Sohn einer Geschäftsfamilie geboren, hat sein Grossvater mütterlicherseits Ignace-Louis Rey, eine Buvette auf dem ersten Golfplatz eröffnet, welcher 1906 von den Engländern geschaffen wurde. Er wuchs in Chermignon auf. Schon als Caddie im Alter von sechs Jahren begann er mit seinen Kameraden auf den Wiesen Golf zu spielen. Er erwies sich schnell als versierter Spieler und verliess als Jugendlicher zum ersten Mal das Wallis, um an den Westschweizer Meisterschaften in Lausanne zu spielen.
Dank des Golfs entdeckte er die Welt, baute sich ein internationales Beziehungsnetzwerk auf und nahm sich als Vorbild René Payot und Antoine Barras, Präsidenten des Golfclubs Crans-sur Sierre. Er trat in ihre Fussstapfen und wurde ebenfalls Clubpräsident und dann Präsident des Schweizerischen Golfverbandes. Sehr bedacht auf den internationalen Einfluss von Crans-Montana verband er zwei Golfplätze mit den Namen von renommierten Profis: Severiano Ballesteros und Jack Nicklaus. Er vervielfachte die Treffen zwischen Crans-sur-Sierre und zahlreichen Schweizer und europäischen Clubs und ging Partnerschaften ein mit weiter entfernten Clubs wie Hong Kong, Nairobi, Sydney, Rio de Janeiro oder auch Singapur.
Für die Golfer ist das Omega European Masters das berühmte Open, das Crans-Montana verkörpert. Seit 1939 vereint es jeden Sommer die besten Profi- und Amateurspieler der Welt und lässt das Bild von Crans-Montana in die ganze Welt ausstrahlen. Bereits seit der ersten Durchführung hat sich Gaston Barras als Caddie enorm für die Organisation und die Entwicklung des Turniers engagiert und wurde somit vor mehr als 40 Jahren der Präsident des Organisationskomitees dieses Turniers. Als Dankbarkeit für sein unbegrenztes Engagement für das Turnier wurde er mit dem Titel des ehrenamtlichen Vizepräsidenten der European Tour ausgezeichnet.
Auf dem berühmten Golfplatz Severiano Ballesteros gilt das Loch Nr. 7 als eines der schönsten auf der ganzen Welt.
Sylvie Doriot Galofaro, Samuel Bonvin und Martial Kamerzin erzählen Ihnen mehr über das 125-Jahr-Projekt und über die Geschichte der Destination.