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Aloxi Kaps 500 Mcg
114.55 Fr.
Was ist Aloxi und wann wird es angewendet?
Aloxi gehört zu einer Gruppe von Arzneimitteln, die als Serotonin- (5-HT3-) Antagonisten bezeichnet werden.
Diese können die Wirkung einer als Serotonin bezeichneten chemischen Substanz blockieren, welche Übelkeit und Erbrechen verursachen kann.
Aloxi wird bei erwachsenen Patienten auf Verschreibung des Arztes bzw. der Ärztin zur Vorbeugung gegen Übelkeit und Erbrechen verwendet, die im Zusammenhang mit einer Chemotherapie wegen Krebs auftreten.
Wann darf Aloxi nicht eingenommen werden?
Aloxi darf nicht eingenommen werden:
- wenn Sie allergisch gegen Palonosetron oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
Wann ist bei der Einnahme von Aloxi Vorsicht geboten?
Informieren Sie Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin
- wenn Sie einen akuten Darmverschluss haben oder in ihrer Vorgeschichte wiederholt unter Verstopfung gelitten haben.
- wenn Sie Aloxi gemeinsam mit anderen Arzneimitteln anwenden, die Herzrhythmusveränderungen verursachen können, wie zum Beispiel Arzneimittel gegen Herzrhythmusstörungen (z.B. Amiodaron, Nicardipin, Chinidin), Arzneimittel gegen Infektionen (z.B. Antibiotika wie Moxifloxacin oder Erythromycin), antipsychotische Arzneimittel (z.B. Haloperidol, Chlorpromazin, Quetiapin), motilitätsfördernde Arzneimittel (z.B. Domperidon).
- wenn bei Ihnen selbst oder einem nahen Verwandten eine bestimmte Veränderung des Herzrhythmus (Verlängerung des QT-Intervalls) vorliegt.
- wenn Sie an sonstigen Herzerkrankungen leiden.
- wenn die Konzentrationen bestimmter Mineralstoffe in Ihrem Blut, z.B. von Kalium und Magnesium, von der Norm abweichen und nicht behandelt wurden.
Es wird nicht empfohlen, Aloxi in den Tagen nach der Chemotherapie einzunehmen, es sei denn, Sie erhalten einen weiteren Chemotherapie-Zyklus.
Bitte nehmen Sie Aloxi erst nach Rücksprache mit Ihrem Arzt bzw. Ihre Ärztin ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer Unverträglichkeit gegenüber bestimmten Zuckern leiden. Dieses Arzneimittel kann Spuren von Lecithin aus Soja enthalten. Wenn Sie allergisch gegen Erdnuss oder Soja sind, müssen Sie sich sofort an Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin wenden, wenn Sie Anzeichen einer allergischen Reaktion bemerken.
Zu den Anzeichen können Anschwellen der Lippen, des Gesichts, der Zunge oder des Rachens, Atembeschwerden oder Kreislaufzusammenbruch gehören; ausserdem kann es zu einem juckenden Hautausschlag mit Quaddelbildung (Nesselfieber) kommen. Sie müssen sich sofort an Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin wenden, wenn Sie eines dieser Anzeichen einer allergischen Reaktion bemerken.
Aloxi kann Schwindel oder Müdigkeit verursachen. Wenn dies bei Ihnen der Fall ist, dürfen Sie sich nicht an das Steuer eines Fahrzeugs setzen und keine Maschinen bedienen.
Informieren Sie Ihren Arzt, Apotheker bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin, wenn Sie an anderen Krankheiten leiden, Allergien haben oder andere Arzneimittel (auch selbst gekaufte!) einnehmen!
Darf Aloxi während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit eingenommen werden?
Schwangerschaft
Wenn Sie schwanger sind oder glauben, schwanger zu sein, wird Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin Ihnen Aloxi nicht geben, es sei denn, es ist eindeutig erforderlich.
Es ist nicht bekannt, ob Aloxi schädliche Folgen hat, wenn es während der Schwangerschaft verwendet wird.
Fragen Sie vor der Einnahme von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin um Rat, wenn Sie schwanger sind oder glauben, schwanger geworden zu sein.
Stillzeit
Es ist nicht bekannt, ob Aloxi in die Muttermilch übergeht.
Fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin um Rat, bevor Sie Aloxi verwenden, wenn Sie stillen.
Wie verwenden Sie Aloxi?
Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.
Normalerweise nehmen Sie die Aloxi-Kapseln etwa 60 Minuten vor Beginn der Chemotherapie ein.
Die empfohlene Dosis beträgt eine Kapsel (500 Mikrogramm) Aloxi, die unabhängig von den Mahlzeiten eingenommen wird.
Wenn Sie glauben, dass Sie möglicherweise eine grössere Menge von Aloxi eingenommen haben, als Sie sollten, informieren Sie sofort Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin.
Ändern Sie nicht von sich aus die verschriebene Dosierung. Wenn Sie glauben, das Arzneimittel wirke zu schwach oder zu stark, so sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker bzw. mit Ihrer Ärztin oder Apothekerin.
Welche Nebenwirkungen kann Aloxi haben?
Häufige Nebenwirkung:
Kopfschmerzen
Gelegentliche Nebenwirkungen:
Schlafstörungen
Kurzatmigkeit
Augenschwellungen
Überleitungsstörung im Herzen
Verstopfung
Übelkeit
hohe Spiegel des Blutfarbstoffs Bilirubin (ein Hinweis auf Leberprobleme) im Blut
Muskelschmerzen
Sehr seltene Nebenwirkung:
allergische Reaktion
Zu den Anzeichen können Anschwellen der Lippen, des Gesichts, der Zunge oder des Rachens, Atembeschwerden oder Kreislaufzusammenbruch gehören; ausserdem kann es zu einem juckenden Hautausschlag mit Quaddelbildung (Nesselfieber) kommen. Sie müssen sich sofort an Ihren Arzt wenden, wenn Sie eines dieser Anzeichen einer allergischen Reaktion bemerken.
Informieren Sie bitte Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin, wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht in dieser Gebrauchsinformation angegeben sind.
Was ist ferner zu beachten?
Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich und nicht sichtbar auf.
Sie dürfen dieses Arzneimittel nach dem auf der Blisterpackung und dem Umkarton nach «EXP» angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden.
Bei Raumtemperatur (15-25 °C) lagern.
Weitere Auskünfte erteilt Ihnen Ihr Arzt, Apotheker bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin. Diese Personen verfügen über die ausführliche Fachinformation
Was ist in Aloxi enthalten?
1 Weichkapsel enthält 500 Mikrogramm Palonosetron (als Hydrochlorid), Butylhydroxyanisol (E 320) als Antioxidanz, sowie weitere Hilfsstoffen.
Zulassungsnummer
62952 (Swissmedic).
Wo erhalten Sie Aloxi? Welche Packungen sind erhältlich?
Aloxi ist in Apotheken nur gegen ärztliche Verschreibung erhältlich.
Packungen zu 1 oder 5 Weichkapseln.
Zulassungsinhaberin
Vifor SA, 1752 Villars-sur-Glâne.
Herstellerin
Helsinn Birex Pharmaceuticals Ltd., Damastown, Mulhuddart, Dublin 15, Irland.
Diese Packungsbeilage wurde im März 2013 letztmals durch die Arzneimittelbehörde (Swissmedic) geprüft.
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