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Der 40. Sieg von Andy Murray in Flushing Meadows stand nie infrage. Nach 131 Minuten war der Widerstand seines Gegners Thomaz Bellucci (ATP 30) endgültig gebrochen.
Eine Runde zuvor hatte der Schotte allerdings zünftig um dieses Jubiläum gezittert. Nachdem er sich schon zum Auftakt gegen Nick Kyrgios einen Satzverlust geleistet hatte, stand er in der 2. Runde gegen Adrian Mannarino am Abgrund. Doch Murray schaffte gegen den Franzosen nach einem 0:2-Rückstand nach Sätzen den Turnaround.
Schwer verdauliches Match
Gegen Bellucci waren die Anzeichen von Verletzlichkeit wie weggeblasen. Als einziges Manko muss sich Murray die dürftige Auswertung bei den Breakchancen vorwerfen lassen, verwertete er von 13 doch nur deren 5.
Der 28-Jährige, der 2012 in New York die Trophäe schon einmal in die Höhe stemmen durfte, meldete sich also eindrücklich zurück. Seine Erleichterung war gross darüber. «Dieser Sieg heute war sehr wichtig für mich», bestätigte er, «denn der letzte Match hat mich wirklich sehr viel Energie gekostet, in physischer wie in mentaler Hinsicht.»
Gute Erinnerungen gegen Aufschlagriese Anderson
Im Achtelfinal trifft Andy Murray auf den 2,03-Hünen Kevin Anderson. Mit 5:1 führt er gegen den Südafrikaner nach Direktduellen. Schon zweimal konnte er ihn bei Grand-Slam-Turnier glatt in 3 Sätzen bezwingen.
Sendebezug: SRF, laufende Berichterstattung zum US Open