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Mit Tränen in den Augen verliess Timea Bacsinszky nach der 3-Satz-Niederlage gegen Serena Williams die grosse Bühne beim French Open, den Court Philippe Chatrier. «Ich habe sehr gut gespielt, doch es war nicht gut genug. Serena war besser», konstatierte die Waadtländerin.
Dass Williams mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen hatte, habe ihre eigene Leistung nicht beeinflusst, meinte Bacsinszky. «Ich schaue auf dem Platz jeweils nicht auf meine Gegnerin, sondern versuche, mich auf meine Leistung zu konzentrieren.» Falls Williams tatsächlich krank gewesen sei, sei die Leistung der Amerikanerin umso höher einzustufen.
Ich weiss nicht wo meine Grenzen liegen.
Für Bacsinszky war Roland Garros selbstredend trotz des verpassten Finals ein riesiger Erfolg. Sie wird am Montag die Nummer 15 der Welt und damit so gut klassiert sein wie noch nie in ihrer Karriere. Für den Halbfinal-Vorstoss erhält sie zudem einen Check von 450'000 Euro.
«Ich nehme viel Positives aus Paris mit, diese beiden Wochen werden mir in Zukunft helfen», meinte denn auch Bacsinszky. Sie wird noch ein Vorbereitungsturnier auf Rasen bestreiten, ehe mit Wimbledon Ende Juni bereits das nächste Grand-Slam-Turnier auf dem Programm steht.
Ob in London bereits das nächste Bacsinszky-Märchen geschrieben wird? Die Waadtländerin schliesst nichts aus und meint vielversprechend: «Ich weiss nicht wo meine Grenzen liegen.»
Sendebezug: SRF zwei, «sportlive», 04.06.2015, 15:00 Uhr.