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6. Jahrgang. 2017
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Herausgeber Roland Keller
Editorial
Roland Keller
Herausgeber
Von Klima und Abgas
Es ist keine Frage, wir haben nachweislich einen Klimawandel und das dadurch erzeugte Abschmelzen der polaren Eismassen.
Auch keine Frage ist, der Mensch ist an der Umweltverschmutzung in einem hohen Masse beteiligt.
Aber der Grund der Erwärmung alleine ist nicht der Mensch.
Die Irreführung durch die Klimaaktivisten liegt darin, dass sie die Atmosphärenphysik nicht verstehen oder nicht verstehen wollen.
Schweizer und deutsche Klimaforscher haben nachgewiesen, dass sich Nordeuropa in den letzten 2000 Jahren abgekühlt hat.
Zur Römerzeit gab es gar keine Gletscher in den Alpen!
Es herrschte eine Zwischenwarmzeit.
In den ersten beiden IPCC-Berichten (1990 und 1995) gingen die Klimawissenschaftler noch davon aus, dass im Hochmittelalter die globale Temperatur deutlich wärmer war als heute.
Doch 1999 behauptete der Geophysiker Mike Mann, damals Assistenzprofessor in Massachusetts, aus Jahresringen fossiler Bäume einen dramatischeren Verlauf des globalen Klimas ableiten zu können; die entsprechende Studie erschien im Fachblatt «Geophysical Research Letters» und wurde 2001 in den dritten Sachstandsbericht des Weltklimarates aufgenommen.
1) Die globale Temperaturentwicklung auf Manns Grafik gleicht dabei einem liegenden Hockeyschläger. Die Kurve startet im Jahr 1000. Bis Anfang des 20. Jahrhunderts sind die Veränderungen nur minimal; die Grafik gleicht dem Stock. Dann steigt die Kurve dramatisch an, hakenförmig, wie am unteren Ende des Hockeyschlägers.
Meistens wird der Graph an dieser Stelle zusätzlich rot eingefärbt.
«Damit verdeutlichen wir die Einmaligkeit des Temperaturanstiegs», sagte IPCC-Chef Rajendra Pachauri vor einigen Jahren im Gespräch mit dem BaZ-Journalisten.
Inzwischen legen mehrere Studien nahe, dass mit dieser Hockeyschlägerkurve etwas nicht stimmt.
Bereits 2003 legten Wissenschaftler um Jan Esper, der damals noch an der Forschungsanstalt WSL in Birmensdorf arbeitete, nahe, dass die durchschnittliche Temperatur um das Jahr 1000 höher gewesen sein musste, als die Hockeyschlägerkurve vorgibt.
Zu diesem Schluss kam Esper, als er mehrere Baumproben untersuchte und feststellte, dass zu dieser Zeit ideale Wachstumsbedingungen geherrscht haben mussten.
Die im Wissenschaftsmagazin «Science» veröffentlichten Resultate wurden damals von vielen Forschern in Zweifel gezogen, konnten aber nicht widerlegt werden.
Keine Frage ist wir sind total Überbevölkert.
Es gibt zu viele Menschen, wir leiden nicht an zu wenig - wir leiden an Überbevölkerung. Diese produzieren ungeheure Unmengen an Feinstäuben und Müll den sie auf dem ganzen Planeten verteilen. Das grösste Problem aber ist die Überfischung der Meere.
Das Meer ist der grösste Produzent von lebensnotwendigem Sauerstoff. Die zwei wichtigsten Hauptquellen des Sauerstoffs auf der Erde sind das Plankton in den Ozeanen sowie die nachwachsende Vegetation in den Regenwäldern Afrika's, Zentral- und Südamerika's.Wenn das Meerwasser sauer wird, dann geht uns die Luft aus. Liegt hier das Problem für Umweltmassnahmen?
1) https://www.eike-klima-energie.eu/2012/07/30/die-roemer-kannten-keine-gletscher-studie-zur-klimaerwaermung/)
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