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Unerfahrenen User*innen ist dringend vom Gebrauch von Nachtschattendrogen abzuraten.
Risikoarme Konsumformen sind Rauchen − fang am besten mit winzigen Mengen an und taste dich langsam an die verträgliche Dosis heran − und die Anwendung von Salben. Am besten, man stellt eine grössere Menge Salbe her und tastet sich langsam (!) an die optimale Dosis dieser Salbe heran. Die Wirkung kann sich über mehrere Tage summieren, wenn nicht genügend lange Pausen eingelegt werden.
Vor dem Konsum nur leichte Nahrung zu sich nehmen und während des Trips viel trinken (am besten Tee).
Den Konsument*innen dauert es oft zu lange bis der Rausch eintritt. So ist das Risiko da, dass nachgelegt wird. Was später eintritt, ist der erste Rausch, der durch die zweite Dosierung noch gesteigert wird − das kann lebensgefährlich sein!
Wenn jemand nach Einnahme einer Nachtschattendroge Probleme hat, dann versuch es zuerst mit beruhigenden Aktionen wie Reden, Ausschalten von lauter Musik, Körperkontakt usw. Bei Tobsuchtsanfällen oder Symptomen einer Atemlähmung (blaue Lippen, stockende, schwere Atmung) sofort Notärzt*in oder die Sanität rufen (Tel. 144).
Verzichte unbedingt auf den Konsum von Nachtschattendrogen, wenn du unter körperlichen oder psychischen Erkrankungen leidest.