Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03626.jsonl.gz/2860

Ruth Schweikert, geb. 1964 in Lörrach, wohnt mit ihrer Familie in Zürich. Sie schreibt Erzählungen, Romane sowie essayistische Texte zu verschiedenen Themen. Ihr jüngster Roman Wie wir älter werden (2015) wurde mit einem der Schweizer Literaturpreise ausgezeichnet. Für ihr Gesamtwerk erhielt sie den Solothurner Literaturpreis 2016; für ihr Werk und ihr vielseitiges Engagement wird sie mit dem Kunstpreis der Stadt Zürich 2016 geehrt. Seit 2007 unterrichtet sie am Schweizerischen Literaturinstitut, wo sie als Mentorin Studierende in der Arbeit an ihren eigenen Schreibprojekten begleitet. Regelmässig ist sie Dozentin an der ZHdK und seit Jahren erarbeitet sie mit Jugendlichen sogenannte Schulhausromane. Viele ihrer ehemaligen StudentInnen sind inzwischen geschätzte KollegInnen, mit denen sie in diversen Projekten zusammenarbeitet.
Lu Bonauer, geboren in Basel 1973, schreibt Prosatexte und Lyrik. Er ist seit 2005 Mitglied des AdS. Im Herbst 2017 erscheint sein erstes Buch (Erzählband) im Kommode-Verlag (Zürich) und im selben Verlag (2018 od. 2019) sein Debütroman (nicht der Mentoratstext!), für den er 2008 einen Förderbeitrag der Stadt Basel erhalten hatte. Er publizierte mehrfach in Anthologien und Literaturzeitschriften (u.a entwürfe, Text vorhin warst du noch). Er ist Gewinner des OpenNet 2006 sowie 2004 an den Solothurner Literaturtagen, Gewinner der langen Nacht der kurzen Texte 2004, Preisträger ShortStory-Preis Bolero 2004 und Gewinner des Monatstext März 2002 am Literaturhaus Zürich. Immer wieder erfolgten längere Ausland- bzw. Schreibaufenthalte, u.a. in seiner zweiten Heimat Peru. Lu Bonauer hat Architektur sowie Linguistik und Publizistik studiert und ist Teilzeit für die Medien- und Öffentlichkeitsarbeit diverser Architekturbüros zuständig. Er ist mit einer gebürtigen Peruanerin verheiratet und Stiefvater zweier Kinder.
Projekt
Lu Bonauer und Ruth Schweikert arbeiten an einem Romanprojekt, in dem Senior Ferdinand Anker und Seniorin Anna Feigenwinter mit einem orangen Volvo ans Meer fahren wollen. Begleitet werden sie von einem Fisch auf dem Rücksitz und den Dämonen ihrer Alterseinsamkeit. Während draussen eine neue Krankheit die Menschen erstarren lässt, entdecken die Beiden immer mehr, worin sie eigentlich sind. Ist es wirklich das Meer, vor dem sie am Ende des Romans stehen? Der Text ist neben einer zarten Liebesgeschichte zwischen zwei alten Menschen auch ein Plädoyer für das Innenleben, für das innere Erleben, für alles Menschliche am und im Menschen. Eine Reise in das Reich der menschlichen Tiefe. Ein Requiem und gleichzeitig ein Lobgesang auf die innere Welt.