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Genf - Ein des Mordes verdächtigter Mann soll in seinem Heimatland Burkina Faso vor ein Gericht gestellt werden. Der mutmasslicher Täter wollte zurück in die Schweiz. 2007 war seine aus einer alten Genfer Familie stammende Ehefrau in Genf ermordet aufgefunden worden.
Der Entscheid habe das Kassationsgericht in Burkina Faso gefällt, bestätigte Yael Hayat, Anwalt der Familie des Opfers, einen Bericht der Pendlerzeitung "20 Minutes". Die Rechtsgrundlage des afrikanischen Staates lasse es nicht zu, seine Bürger auszuliefern. Eine Rekursmöglichkeit sieht der Anwalt nicht.
Der Mann war im August 2007 verhaftet worden, nachdem man die Leiche seiner damals 28-jährigen Ehefrau in Landecy gefunden hatte. Die Frau war gefesselt unter Laub verscharrt worden.
Sie war mit dem mutmasslichen Täter verheiratet und hatte mit ihm zwei Kinder. Das Paar lebte jedoch getrennt voneinander. Einige Tage bevor die Leiche entdeckt wurde, war der Mann mit einem der Kinder nach Burkina Faso abgereist.
In Burkina Faso droht dem Angeklagten eine schwere Strafe - im afrikanischen Staat gilt noch immer die Todesstrafe. Diese sei aber seit gut 20 Jahren nicht mehr zur Anwendung gekommen, sagte Hayat.
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