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Gabriela Bürgler, Sopran
Michael Mogl, Tenor
Robert Koller, Bass
Guido Helbling, Leitung
Programm
Carl Philipp Emanuel Bach
Sinfonie Nr. 3 C-Dur, H.659
Andreas Romberg
«Das Lied von der Glocke», op. 25
Wie Telemann zuvor, wirkte Carl Philipp Emanuel Bach im Wesentlichen in Hamburg. Und so tragen auch die Werke mit der Wotquenne-Verzeichnis-Nr. 182 den Titel .6 Hamburger Sinfonien. Sie wurden 1773 vom berühmten Baron von Swieten bei CPE Bach in Auftrag gegeben. In diesen Sinfonien verlässt der zweitälteste Sohn Johann Sebastians die geordnete Welt des Hochbarocks, indem er sich für grosse dynamische Differenzierungen und abruptere Tempi- und Charakterwechsel entscheidet. Bach zeigt sich als wilder Experimentator und Komponist des Sturm und Drang.
Von Andreas Romberg, deutscher Violinvirtuose, Dirigent und klassischer Komponist, der wie Ludwig van Beethoven im Bonner Hoforchester gespielt hatte, erklingt „Das Lied von der Glocke“, basierend auf Friedrich Schillers Gedicht „Das Lied von der Glocke“ (1799). Dieser liess sich auch vom Spruch auf der Glocke des Schaffhauser Münsters inspirieren: VIVOS VOCO – MORTUOS PLANGO – FULGURA FRANGO (Die Lebenden rufe ich, die Toten beklage ich, die Blitze breche ich). Romberg vertonte Schillers Gedicht und komponierte eine Kantate für Soli, Chor und Orchester, in der Haydns Oratorien „Die Schöpfung“ und „Die Jahreszeiten“ anklingen.
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