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Ulrike Andersen
ulrike andersen
Ulrike Andersen ist an der Nordseeküste Schleswig-Holsteins aufgewachsen. Sie studierte in Berlin Gesang an der Hochschule der Künste bei Jutta Schlegel und ergänzte ihre Studien durch die Zusammenarbeit mit Anna Reynolds, Margreet Honig, Irwin Gage und Dunja Vejzovic .Seit 2001 ist sie freischaffend international als Konzert- und Oratoriensängerin tätig.
Ihr stilistisches Spektrum reicht von der Renaissance- bis zur zeitgenössischen Musik, einen Schwerpunkt in ihrem Repertoire bildet die Barockmusik, besonders die Bach’schen Oratorien und Kantaten, außerdem widmet sie sich mit großer Freude dem Liedgesang. Sie hat bereits mehrere Vokalwerke und Liedzyklen uraufgeführt, die für sie komponiert wurden (A.K.Zwicker, H. Adolfsen, E. Rushton).
Die Altistin ist auch auf der Opernbühne zuhause, sie sang die Titelpartie in ‚Orfeo ed Euridice’ von Gluck am Stadttheater Chur, Galatea in ‚Aci, Galatea e Polifemo’ von Händel und Solopartien in Beat Furrers Oper ‚Invocation’ unter der Regie von Christoph Marthaler, in ‚Seraphin’ von Wolfgang Rihm an der Biennale in Venedig, sowie in ‚Moses und Aron’ von Arnold Schönberg an der Berliner Staatsoper unter Leitung von Daniel Barenboim. 2015 sang sie in Zürich den ‚Wiedehopf’, die Titelpartie in der Uraufführung der arabisch-deutschen Oper „Der unbekannte Vogel“ von Martin Derungs.
Neben ihrer klassischen Konzerttätigkeit nutzt sie das Chanson- und Kabarett-Register ihrer ungewöhnlich tiefen Altstimme als Diseuse des von ihr mitgegründeten SEN-Trio, das sich mit skurrilen literarisch-musikalischen Programmen einen Namen gemacht und bereits erfolgreiche Touren unternommen hat. Ihre Partner im SEN-Trio sind Hans Adolfsen, Pianist und Komponist, sowie Jens Nielsen, Autor und Schauspieler.
Ihre vielseitige künstlerische Arbeit ist in Rundfunkaufnahmen und CD-Produktionen dokumentiert, beispielsweise die Carus-Aufnahme der Petite Messe Solennelle von Rossini. Sie arbeitete mit Dirigenten wie Marcus Creed, Jonathan Stockhammer, James Wood, Beat Furrer, Philippe Herreweghe, Andreas Spering, René Jacobs, Werner Erhardt, Philippe Bach und Tonu Kaljuste zusammen.