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Die Schweizer Wasserspringerin Michelle Heimberg erreicht an den Europameisterschaften in Edinburgh vom 3-m-Brett den respektablen 5. Platz.
Vor Jahresfrist hatte Heimberg an den Europameisterschaften in Kiew noch sensationell Silber gewonnen und damit für die erste Schweizer Medaille im Wasserspringen gesorgt.
Edelmetall lag diesmal im Final aber nicht in Reichweite. Der Rückstand auf die drittklassierte Deutsche Tina Punzel betrug am Ende über 50 Punkte. Grace Reid und Alicia Blagg sorgten für einen britischen Doppelsieg.
Heimberg hatte die Qualifikation der besten zwölf als Neunte erreicht. Dann steigerte sich die 18-jährige Aargauerin im ersten von fünf Sprüngen des Finals und belegte den 7. Rang. Zwischenzeitlich fiel Heimberg auf 9. Rang zurück, ehe sie sich mit ihren zwei letzten Sprüngen noch in die Top 5 vorarbeitete.
Das nächste grosse Saisonziel für Heimberg sind die Olympischen Jugendspiele (Youth Olympic Games) vom 6. bis 18. Oktober in Buenos Aires.
Die seit 2016 in Genf lebende Heimberg kommt auf rund 20 bis 25 Wochenstunden Training. Neben den Einheiten im Wasser feilt die frühere Kunstturnerin auch an ihrer Athletik, der Beweglichkeit sowie der Ausdauer.
Die zweite Schweizer Teilnehmerin, Jessica Favre, schied in Glasgow schon in der Qualifikation aus. Sie belegte mit 206,95 Punkten lediglich Platz 18.