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Dabei fordern sie unter anderem, dass der Verwaltungsrat Verbindlichkeiten mit eigenem Vermögen begleicht, wie die "Financial Times" unter Berufung auf zwei Insider am Mittwoch berichtete. China Evergrande hat mehr als 300 Milliarden Dollar an Schulden aufgehäuft und konnte in den vergangenen Monaten Zinsen für Auslands-Anleihen nicht mehr bedienen. Bei ausländischen Investoren stand der chinesische Immobilienentwickler zuletzt mit rund 20 Milliarden Dollar in der Kreide.
Dem Bericht zufolge reichten Anleihegläubiger in den vergangenen Tagen einen Vorschlag für die Umstrukturierung der Auslandsschulden ein. Der Konzern habe im Juli eine Frist verstreichen lassen, einen eigenen Plan zur Begleichung seiner massiven Schuldenlast vorzulegen. Auslandsinvestoren schlugen dem Bericht zufolge Verwaltungsratschef Hui Ka Yan nun vor, neue Aktien des Unternehmens aufzukaufen und das Kapital zur Rückzahlung eines Teils der Auslandsschulden einzusetzen. Von Evergrande war zunächst keine Stellungnahme zu dem Bericht erhältlich.
(Reuters)