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1. April 2012
In Liestal (Kanton Baselland, Schweiz) wurde der bekannte Philatelist Dr. Johannes Hoffner am 1. April 2012 mit dem erstmals verliehenen Ehrenpreis für das "geschärfte Wissen" in der Philatelie geehrt. Die Schweizerische Post nahm diese Gelegenheit wahr, um zu diesem Anlass eine Sondermarke mit dem Philatelisten herauszugeben. Es zeigt ihn mit einem Teil seiner Sammlung. Die Marke hat einen Nennwert von einem Franken und ist ab heute an allen Postschaltern erhältlich. Dr. Johannes Hoffner reiht sich damit in die Liste der bekannten Philatelisten ein, zu deren Ehren eine Briefmarke herausgegeben wurde, wie den englischen König George V, den amerikanischen Präsidenten Franklin D. Roosevelt und anderen.
2. April 747
Karl der Grosse, (†28.1.814), fränkischer König und römischer Kaiser wird geboren. Gemeinsam mit seinem Bruder Karlmann wird er 754 zum fränkischen König gesalbt. 768 teilten die Brüder ihre Herrschaftsgebiete. Karlmann starb 771. Danach stellte Karl die Einheit des fränkischen Gebiets wieder her, das von Thüringen bis zum Mittelmeer reichte. 778 wurde das bisher selbständige Bayern dem fränkischen Reich eingegliedert. Als Erneuerung des weströmischen Kaisertums ist Karls Krönung im Jahr 800 in Rom durch Papst Leo III. anzusehen. Karl der Grosse starb am 28. Januar 814 in Aachen.
3. April 2007
Am Mittag des 3. April 2007 stellte die modifizierte TGV-Einheit 4402 im Département Marne auf der LGV Est européenne den bis dato gültigen Geschwindigkeitsweltrekord für Schienenfahrzeuge auf. In 13 Minuten beschleunigte die Einheit auf 574,8 km/h. Der 106 Meter lange und 206 Tonnen schwere Versuchszug TGV V 150 bestand aus zwei Triebköpfen und drei statt acht Doppelstock-Mittelwagen. Die Triebköpfe und Wagen werden im Betrieb weiter verwendet und können gelegentlich in Basel gesehen werden.
4. April 1968
Martin Luther King wird erschossen. Am 4. April 1968 wurde der US-Bürgerrechtler und Friedensnobelpreisträger Martin Luther King in Memphis, Tennessee, erschossen. King war führender Vertreter des gewaltlosen Widerstandes zur Erreichung voller Bürgerrechte für schwarze US-Bürger.
5. April 1722
An einem Ostersonntag entdeckte eine niederländische Expedition unter der Leitung von Jacob Roggeveen im Südpazifik die Insel Rapa Nui und taufte sie Paaschen (Osterinsel). Die Insel ist vulkanischen Ursprungs und 1800 qm groß. Die polynesische Bevölkerung war 1862 weitgehend ausgestorben, weil sie zum Guanoabbau auf das chilenische Festland verschleppt wurde. Die Insel wurde 1888 von Chile annektiert. Die eigene Kultur der Insel, die Tuffsteinskulpturen, die so genannten "Moai" und das hieroglyphenähnliche Schriftsystem, werden bis ins vierte Jahrhundert zurückdatiert.
6. April 1789
George Washington wurde von dem Wahlmännerkollegium einstimmig zum ersten Präsidenten der Vereinigten Staaten von Nordamerika gewählt. Sein Amt trat er am 30. April 1789 an. Der ehemalige siegreiche Oberbefehlshaber der aufständischen Kolonien gegen England im Unabhängigkeitskrieg war zunächst 1787 Präsident des Verfassungskonvents. Als Präsident der Vereinigten Staaten wurde er 1792 wieder gewählt, verzichtete aber anschliessend auf eine dritte Wahl. Seit damals kann ein amerikanischer Präsident nur für zwei Amtsperioden antreten.
7. April 1795
Der französische Nationalkonvent setzte die Länge des Meters als zehnmillionsten Teil des Erdmeridianquadranten fest. Die Einführung unterstützte den technischen Aufschwung und sollte auch zur Vereinfachung der verschiedenen Masseinheiten dienen. Trotz der später durchgeführten Neuberechnungen, in deren Ergebnis sich der Meridianquadranten als länger herausstellte, als ihn die Franzosen einst festgelegt hatten, wurde aus praktischen Gründen am Pariser Normalmeter festgehalten.
8. April 1973
Picasso gestorben. Mit Pablo Picasso verlor die Welt den bedeutendsten zeitgenössischen Künstler. Der Maler, Grafiker und Bildhauer verschied im südfranzösischen Mougins. Als Begründer des Kubismus ("Les Demoiselles d‘Avignon”, 1907, Museum of Modern Art New York) war der Spanier einer der Pioniere und bedeutendsten Vertreter der Malerei der Moderne des 20. Jahrhunderts. Die bekanntesten Werke des Künstlers waren "Guernica" und die als Symbol des Friedens bekannt gewordene Darstellung einer Taube.
9. April 1865
Louis Pasteur präsentiert seine Entdeckung, dass zahlreiche Krankheiten durch Mikroorganismen ausgelöst werden können. Durch das kurzzeitige Erhitzen von Lebensmitteln auf 60-70 °C wird ein Grossteil der darin enthaltenen Keime abgetötet. Die Erkenntnis führte zur Entwicklung der Sterilisation, mit der man zum Beispiel medizinische Instrumente keimfrei macht. Das von ihm entwickelte Verfahren, Milch durch kurzes Erhitzen auf etwa 60 °C haltbar zu machen, das „pasteurisieren“, wird heute noch angewendet.
10. April 1896
Bei den ersten olympischen Sommerspielen der Neuzeit 1896 in Athen gewinnt Spyridon Louis in 2:58:50 vor seinem Landsmann Charilaos Vasilakos und dem Ungarn Gyula Kellner den olympischen Marathonlauf. Der Geschichtsschreiber Herodot berichtet über den griechischen Boten Pheidippides, der 490 v. Chr. von Athen in zwei Tagen nach Sparta gelaufen war, um Hilfe im Krieg gegen die Perser zu suchen. Daraus formte 500 Jahre danach der Römer Plutarch eine Legende, der zufolge ein Läufer sich nach dem Sieg der Athener in der Schlacht von Marathon auf den 40 Kilometer langen Weg nach Athen gemacht habe und dort nach der Verkündung seiner Botschaft „Wir haben gesiegt“ tot zusammengebrochen sei.
11. April 1985
In Tirana stirbt Enver Hodscha, der uneingeschränkte politische Führer Albaniens, im Alter von 76 Jahren an Herzversagen. Mit jugoslawischer Hilfe baute er die 1941 gegründete Kommunistische Partei Albaniens auf, deren Vorsitzender er ab 1943 war und die 1948 in Partei der Arbeit Albaniens umbenannt wurde. Am 29. November 1944 rief er die Unabhängigkeit Albaniens aus und am 11. Januar 1946 die Volksrepublik Albanien. Der Tod Stalins und die Entstalinisierung in der Sowjetunion führten ab 1956 dazu, dass Enver Hodscha 1961 die Beziehungen zur UdSSR abbrach und ein enges Bündnis mit der Volksrepublik China einging.
12. April 1961
Vorsprung der UdSSR im Wettlauf der beiden Supermächte UdSSR und USA um die Eroberung des Weltalls: Der sowjetische Kosmonaut Juri Gagarin fliegt von Baikonur im südlichen Kasachstan aus an Bord von Wostok 1 als erster Mensch ins All. Damit beginnt die bemannte Raumfahrt, die der Sowjetunion beim Wettlauf ins All einen Vorsprung einbringt. Nach einer Weltumrundung landet Gagarin noch am gleichen Tag wieder sicher auf der Erde. Der Flug zählt zu den größten Erfolgen des sowjetischen Raumfahrtprogramms.
13. April 1743
Thomas Jefferson (†4.7.1826) US-amerikanischer Staatsmann und Präsident wird als Sohn eines Plantagenbesitzers in Shadwell in Virginia geboren. Er verfasste im Juli 1776 die Unabhängigkeitserklärung und wurde erster Aussenminister der Vereinigten Staaten von Amerika. In der Diskussion um die föderale Struktur der Vereinigten Staaten setzte sich Jefferson für eine weitgehende Autonomie der Einzelstaaten ein. Von 1801 bis 1809 war er selbst Präsident der Vereinigten Staaten. In seiner Amtszeit erreichte er die Verdopplung des Staatsgebiets, indem er grosse Teile des Gebiets der heutigen Südstaaten von Frankreich abkaufte.
14. April 1912
Auf ihrer Jungfernfahrt kollidierte die Titanic am 14. April 1912 gegen 23:40 Uhr etwa 300 Seemeilen südöstlich von Neufundland mit einem Eisberg und sank zwei Stunden und 40 Minuten nach dem Zusammenstoß im Nordatlantik. Obwohl für die Evakuierung mehr als zwei Stunden Zeit zur Verfügung standen, starben zwischen 1490 und 1517 der über 2200 an Bord befindlichen Personen, hauptsächlich wegen der unzureichenden Zahl an Rettungsbooten und der Unerfahrenheit der Besatzung. Wegen der hohen Opferzahl zählt der Untergang der Titanic zu den grossen Katastrophen der Seefahrt.
15. April 1832
Wilhelm Busch (†9.1.1908), deutscher Schriftsteller, Zeichner und Maler wird in Wiedensahl bei Hannover geboren. Busch besuchte Akademien in Düsseldorf, Antwerpen und München, bevor er sich an seinem Heimatort niederliess. Im Jahr 1859 begann er eine Reihe von Zeichnungen in dem Satiremagazin "Fliegende Blätter" zu veröffentlichen. Gefolgt wurden diese Zeichnungen von illustrierten Erzählungen wie "Max und Moritz" (1865), "Hans Huckebein, der Unglücksrabe"(1867) und "Die fromme Helene" (1872). Im Jahr 1910 hatte "Max und Moritz" bereits eine Auflage von über 500‘000 Stück erreicht und war in mehrere Sprachen übersetzt. Die Wirkung von Buschs Werken liegt vor allem in der Verknüpfung witziger Versdichtung mit pointierten Bildergeschichten.
16. April 1917
Am 16. April 1917 traf Wladimir Iljitsch Lenin aus dem Schweizer Exil in Sankt Petersburg ein. Nachdem in der Februarrevolution 1917 der Zar gestürzt worden war, die russische Armee aber noch weiterkämpfte, kehrten Lenin und andere prominente Kommunisten mit Unterstützung der deutschen Obersten Heeresleitung aus der Schweiz über das Gebiet des Kriegsgegners Deutschland, Schwedens und Finnlands nach Russland zurück. Sie fuhren in einem versiegelten Zug, der zu exterritorialem Gebiet erklärt worden war.
17. April 1958
Expo in Brüssel. Der belgische König Baudouin I. eröffnete in Brüssel die erste Weltausstellung nach dem Zweiten Weltkrieg. Schwerpunkt der Technikschau waren Neuheiten in Raumfahrt und Atomenergie. Die EXPO 1958 wurde von etwa 41 Millionen Menschen besucht. Das Wahrzeichen der Ausstellung war das "Atomium", das 102 Meter hohe Modell eines Eisenmoleküls. Die UdSSR zeigten in Brüssel ein Modell des ersten sowjetischen Satelliten - in der Zeit des "Kalten Krieges" ein Affront gegen die USA. Das von den USA als Ausstellungsstück geplante Atomkraftwerk wurde nicht gebaut.
18. April 1946
Der Völkerbund wird aufgelöst. Am 18. April 1946 wurde der Völkerbund offiziell aufgelöst. Der Völkerbund war nach dem Ersten Weltkrieg ins Leben gerufen worden, um eine universale Friedensorganisation zu etablieren. Gründungsmitglieder waren die 32 Siegerstaaten des Krieges. Deutschland wurde 1926 in den Völkerbund aufgenommen. Die Organisation erwies sich aber als zu schwach, um die Probleme der Nachkriegszeit lösen zu können.
19. April 1971
Die erste bemannte Raumstation Saljut 1 wird durch die Sowjetunion auf die Erdumlaufbahn geschickt. Die Raumstation wurde an das Sojus-Raumschiff, das die Raumstation mit Energie versorgte und als Rettungskapsel diente, angedockt. Insgesamt war die Raumstation 23 Meter lang, wog 25 Tonnen und verfügte über einen bewohnbaren Raum von 100 Kubikmetern. Saljut 1 umkreiste für mehrere Jahre die Erde und wurde von Kosmonauten und Astronauten für Experimente genutzt. Mit der Saljut-Reihe, die bis zum Start von Saljut 7 Anfang der 1980er Jahre fortgesetzt wurde, testete die UdSSR die Herstellung, den Aufbau und die Nutzung modularer, aus mehreren Abteilungen bestehenden Raumstationen.
20. April 1889
Adolf Hitler wird am 20. April 1889 in Braunau am Inn, Österreich-Ungarn, geboren († 30. April 1945 in Berlin). Er war Diktator des Deutschen Reiches von 1933 bis 1945. Als Vorsitzender der NSDAP prägte er ab 1921 die antisemitische und rassistische Ideologie des Nationalsozialismus. Am 30. Januar 1933 wurde er zum deutschen Reichskanzler ernannt. 1938 übernahm er die unmittelbare Befehlsgewalt über die Wehrmacht. Ab 1939 liess er sich nur noch als „der Führer“ bezeichnen. Sein Regime löste 1939 mit dem Angriff auf Polen den 2. Weltkrieg aus.
21. April 1960
Die mitten im Dschungel errichtete Reißbrettstadt Brasilia löste Rio de Janeiro als Hauptstadt Brasiliens ab. Das von Lúcio Costa und Oscar Niemeyer entworfene Brasília war eine Realisierung utopischer städtebaulicher Entwürfe der 1920er Jahre und ein vieldiskutiertes Beispiel moderner Urbanistik. Ursprünglich für 500.000 Einwohner geplant, hat Brasilia heute über 1,7 Millionen Einwohner. Rund um den ursprünglichen Stadtkern haben sich Trabantenstädte gebildet. Präsident Juscelino Kubitschek de Oliveira wollte Brasilien mit dem Neubau der Hauptstadt in die Zukunft katapultieren.
22. April 1451
Geburt von Isabella I., (†26.11.1504), Königin von Kastilien-Léon (1474-1504) und Aragon (1479-1504). Nach dem Tod ihres Halbbruders Heinrich IV. wurde Isabella im Jahre 1474 zur Königin von Kastilien proklamiert. Die Tochter Johanns II., König von Kastilien, heiratete im Oktober 1469 den Thronerben von Aragon, Ferdinand den Katholischen, wodurch der Grundstein des spanischen Nationalstaates gelegt wurde. Indem Isabella Kolumbus unterstützte, leitete sie die Gründung des spanischen Kolonialreiches ein. Die "Katholischen Könige" stärkten die Macht der Monarchie gegenüber dem Adel, reformierten das Ordensleben und führten die Inquisition ein. Gemeinsam eroberten Isabella und Ferdinand das letzte maurische Königreich, nach elfjährigem Kampf musste Granada 1492 kapitulieren.
23. April 1516
Mit einem Erlass bewirkte Herzog Wilhelm IV., dass das Reinheitsgebot für Bier in ganz Bayern zu gelten habe. Das Reinheitsgebot legte fest, aus welchen Bestandteilen Bier gebraut werden darf, nämlich aus Hopfen, Malz, Hefe und Wasser. Schon Wilhelms Vater, Albrecht IV. von Bayern, hatte 1487 dafür gesorgt, dass die Münchner Bierbrauer eine verbindliche und einheitliche Brauordnung einhalten mussten. Die Verwendung anderer Stoffe wurde fortan verboten und Zuwiderhandlungen wurden bestraft. Es gilt als das älteste Lebensmittelgesetz der Welt.
24. April 1986
Wallis Simpson, Duchess of Windsor (* 19. Juni 1896 in Blue Ridge Summit, USA) stirbt in Paris. Sie war die Gattin des vormaligen britischen Königs Eduard VIII. Sie war der formelle Grund für die Abdankung Eduards VIII. im Jahr 1936. Sowohl ihr Leben als auch das ihres Gatten scheint nach der Abdankung nicht mehr glücklich und zufriedenstellend verlaufen zu sein. Das Paar blieb bis zu Edwards Tod 1972 verheiratet und lebte abwechselnd in Frankreich und in den USA. Die Duchess verstarb 1986 in Paris im Alter von 89 Jahren und wurde an der Seite ihres Mannes auf dem Königlichen Friedhof von Frogmore bei Windsor begraben. 1936 war Wallis Simpson als erste Frau Mensch des Jahres des Time Magazine.
25. April 1859
Baubeginn des Suezkanals. In Port Said fand der erste Spatenstich zur Errichtung des Suezkanals statt. Er verbindet auf 195 Kilometer Länge das Mittelmeer mit dem Roten Meer. Zwei Jahre nach Abschluss der ersten Verträge, im Dezember 1858 wurde die "Compagnie Universelle du Canal" gegründet, deren Aktienausgabe ein großer Erfolg wurde. Unter der Leitung des Ingenieurs F.P. Lesseps und mit den Entwürfen von A. Negrellis konnte 1859 mit dem Bauprojekt begonnen werden. Am 15. August 1869 wurde der Kanal eröffnet. Bereits in der Antike hatte ein Kanal zwischen Rotem Meer und Mittelmeer bestanden, der aber um 500 v. Chr. versandete.
26. April 1937
Am 26. April 1937 legten Flugzeuge der deutschen "Legion Condor" die baskische Stadt Guernica in Schutt und Asche. Bei dem Angriff, der drei Stunden dauerte, kamen 1645 Menschen ums Leben. Die Zerstörung Guernicas trug maßgeblich dazu bei, dass der spanische Bürgerkrieg zu Gunsten von General Franco entschieden wurde. Guernika, wurde am 28. April 1366 gegründet und ist eine heilige Stadt der Basken. Seit dem Mittelalter fanden hier Ratsversammlungen statt. Die kastilischen Könige schworen unter der Eiche von Gernika, die besonderen Autonomiegesetze der Bizkaia zu achten und zu wahren.
27. April 1959
Der chinesische Staatsgründer Mao Zedong (1893-1976) gab seinen Rücktritt als Staatspräsident bekannt. Er hatte kein weiteres Mal für das Amt kandidiert. Der Volkskongress bestimmte den stellvertretenden Vorsitzenden des Zentralkomitees der Kommunistischen Partei Chinas, Liu Shaoqi (1898-1969), zu Maos Nachfolger. Sein Amt als Vorsitzender der Kommunistischen Partei Chinas behielt Mao Zedong allerdings bis zu seinem Tod bei. Während seiner Herrschaft starben ungefähr 50 Millionen Menschen an den Folgen politischer Kampagnen, diktatorischer Machtausübung und verfehlter Wirtschaftspolitik.
28. April 1789
Angeführt von Offizier Fletcher Christian meuterte die Besatzung des britischen Handelsschiffs "Bounty". Kapitän William Bligh und 18 Mann wurden auf einem Boot ausgesetzt. Bligh erreichte nach 48 Tagen die 6.500 Kilometer entfernte Insel Timor und kehrte nach England zurück. Die Meuterer fanden auf der abgelegenen Insel Pitcairn Zuflucht und verbrannten die Bounty. Die Besatzung der Bounty war vor der Meuterei fünf Monate auf Tahiti gewesen und sollte Brotfruchtbaumpflanzen in die Karibik bringen, um billige Nahrung für englische Plantagensklaven produzieren zu können. Die Nachkommen der Meuterer leben noch heute auf Pitcairn.
29. April 2011
In der Londoner Westminster Abbey heiraten William Mountbatten-Windsor und Catherine Elizabeth Middleton, die aus diesem Anlass die Titel Duke und Duchess of Cambridge verliehen erhalten. Ein Ereignis war es allemal, vielleicht wird es auch noch Weltgeschichte!
30. April 1975
Saigon fällt. Kaum ein anderes Ereignis hat die Weltöffentlichkeit in den 1960er und 1970er so bewegt wie der Vietnamkrieg. Für die Vereinigten Staaten endete der Konflikt mit der ersten militärischen Niederlage ihrer Geschichte. Am 30. April besetzten nordvietnamesische Truppen Saigon.