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ZUCKER - FREUND ODER FEIND?
Von allen Nährstoffen aus der Nahrung kann nur Glukose von allen Blutzellen verstoffwechselt werden. Sie ist die Hauptenergiequelle für die Blutzellen und der einzige Nährstoff, der von den Nervenzellen verwertet werden kann.
Sobald der Blutzuckerspiegel im nüchternen Zustand jedoch 1,26 g/l (7 mmol/l) oder mehr beträgt, wird der Zucker zum Feind und es kommt zu Diabetes mellitus. Die Bezeichnung «Diabetes mellitus» kommt vom lateinischen Wort «mellitus», was honigsüsser Durchfluss bedeutet. Dies ist der Fall, wenn der Körper grosse Mengen an Zucker mit dem Urin ausscheidet.
Diabetes ist das Ergebnis eines teilweisen oder vollständigen Versagens der Bauchspeicheldrüse, Insulin zu synthetisieren oder der Unfähigkeit der Zellen, Insulin zur Aufnahme von Glukose zu verwenden.
Wenn die Glukose nicht richtig aufgenommen wird, sammelt sie sich im Blut an und verursacht eine Hyperglykämie. Da die Zellen ihrer Hauptenergiequelle beraubt werden, führt dies zu erheblichen physiologischen Konsequenzen, einschliesslich Typ-2-Diabetes.
Er wird oft als «insulinunabhängiger Diabetes» bezeichnet und ist dadurch gekennzeichnet, dass der Körper gegen Insulin widerstandsfähig wird.