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"Zurück nach Hollyhill" ist der fantastische Auftakt der Hollyhill-Trilogie. Emily hat gerade ihr Abitur abgeschlossen, als sie einen mysteriösen Brief ihrer verstorbenen Mutter erhält. Diese bittet sie, in ihre alte Heimat Hollyhill zu reisen, ein kleines Dorf im einsamen Dartmoor. Der Weg dahin ist alles andere als einfach, denn auf... "Zurück nach Hollyhill" ist der fantastische Auftakt der Hollyhill-Trilogie. Emily hat gerade ihr Abitur abgeschlossen, als sie einen mysteriösen Brief ihrer verstorbenen Mutter erhält. Diese bittet sie, in ihre alte Heimat Hollyhill zu reisen, ein kleines Dorf im einsamen Dartmoor. Der Weg dahin ist alles andere als einfach, denn auf keiner Landkarte ist nur ein winziger Hinweis zu finden, doch Emily fliegt nach England und versucht nun, das Heimatdorf ihrer Mutter zu finden. Der Weg dahin erweist sich noch schwieriger als vermutet, denn niemand kennt das Dorf und sie irrt einsam umher - bis sie auf Matt trifft. Dieser ist sehr skeptisch, bietet Emily aber trotzdem an sie mitzunehmen. Als sie in Hollyhill ankommt, traut Emily ihren Augen kaum. Alles wirkt altmodisch, die Bewohner sind eigenartig und alles kommt ihr unwirklich vor, als wäre sie im falschen Film. Gerade als sie sich etwas einlebt, wird sie von einem psychopathischen Mörder entführt. Und als wäre das alles noch nicht genug, befindet sie sich kurze Zeit später im Jahre 1981 wieder. Der Einzige, der all ihre Fragen beantworten kann, ist der mürrische Matt, der nichts über sich und das besondere Dorf preisgeben will. Doch die beiden haben nur sich und müssen nun herausfinden, warum sie genau in dieser Zeit gelandet sind. Auf der Suche nach Antworten erfährt Emily ein wenig über ihre Vergangenheit. Außerdem muss sie sich eingestehen, dass Matt irgendetwas in ihr auslöst ... Das Cover ist durch seine auffallende Farbe sehr markant und ein Hingucker. In der unteren rechten Ecke ist das kleine Dorf Hollyhill zu sehen, in der unteren linken Ecke die Hauptprotagonistin Emily, mit ihrem pinken Regenschirm, den sie von ihrer besten Freundin geschenkt bekommen hat. Die geschwungene Schrift und die Zeichnungen haben etwas Magisches und runden das Cover perfekt ab. Emily wird Hals über Kopf in ein Abenteuer geworfen, von dem sie vorher niemals geträumt hätte. Mit dem Brief ihrer Mutter und dem dazugehörigen Armband, welches sich nur von ihr öffnen lässt, ändert sich ihr Leben. Sie begibt sich auf die Suche nach ihrer Vergangenheit und die seltsamen Träume verwirren sie. Zu viele neue Informationen und Geheimnisse prasseln auf sie ein und Emily weiß gar nicht mehr richtig, wie ihr geschieht. Das lässt sie sehr emotional werden und setzt ihr sehr zu. Was ich an Emily besonders finde, ist, dass sie für ihre beste Freundin alles tun würde. Ganz egal, in welche Gefahr sie sich begibt und was ihr passiert, sie ist mutig, eine Kämpferin und gibt nicht auf. Matt kann nicht glauben, dass Emily in Hollyhill ist, vor allem, da er sofort genau weiß, wer sie ist. Er findet sie anstrengend und sie raubt ihm den letzten Nerv. Er versucht, sie nicht an sich heranzulassen, doch als die beiden in die Vergangenheit reisen, sind sie gezwungen, einander zu vertrauen. Emily löst Gefühle in Matt aus und man merkt ihm manchmal an, dass es ihm nicht leicht fällt, das zu verbergen. Matt bewahrt immer einen kühlen Kopf und weiß, was zu tun ist. Er hat so gut wie immer einen Plan und ist auf alles vorbereitet. Felicitas, besser bekannt als Fee, ist Emilys beste Freundin. Sie ermutig Emily, die Reise nach England anzutreten und ist aufgeregter und gespannter, als Emily selbst, was es mit der Reise und dem Brief auf sich hat. Fee ist aufgedreht und total quirlig, ich finde sie super. Silly ist, ähnlich wie Fee, sehr quirlig, aufgeweckt und total sympathisch. Sie unterstützt Emily und erzählt ihr einiges über Hollyhill, aber sie hat auch viele Geheimnisse. Ich habe Silly von Anfang an ins Herz geschlossen. "Für immer Hollyhill" ist der Debütroman der Autorin. Es ist ein wahrhaft schönes, geheimnisvolles und spannendes Buch.
Story + Schreibstil: Alexandra Pilz "Zurück nach Hollyhill" ist der Auftakt einer Fantasy-Zeitreise-Jugendbuch-Trilogie. Dieses Buch hat mich schon seit einer gefühlten Ewigkeit angelacht. Ersteinmal finde ich die Cover der Reihe zuckersüß und sie stechen in absolut jedem Buchregal aufgrund der knalligen Farben raus. Und dann konnte ich, als... Story + Schreibstil: Alexandra Pilz "Zurück nach Hollyhill" ist der Auftakt einer Fantasy-Zeitreise-Jugendbuch-Trilogie. Dieses Buch hat mich schon seit einer gefühlten Ewigkeit angelacht. Ersteinmal finde ich die Cover der Reihe zuckersüß und sie stechen in absolut jedem Buchregal aufgrund der knalligen Farben raus. Und dann konnte ich, als großer Zeitreiseroman Fan, gar nicht anders, als auch dieses Zeitreise Buch, aus Alexandra Pilz Feder, zu inhalieren. Allerdings kann ich euch gar nicht viel über die Zeitreise-Thematik aus "Zurück nach Hollyhill" berichten, ohne euch zu spoilern, deswegen verrate ich nur so viel: An alle Zeitreise-Fans unter euch, ihr werdet diese Reihe lieben! Denn für mich war das Zeitresien in "Zurück nach Hollyhill" vollkommen anders, als ich es aus anderen Jugendbüchern kenne und es geschieht in einem sehr gelungen, wunderschönen, glitzernden, zum Aufseufzen grandiosen Moment. Wenn euch die Zeitreise-Thematik nicht schon lockt, sollte euch das Setting gleich zum Buchkauf verlocken. "Zurück nach Hollyhill" handelt zum Großteil in England, in einem kleinen Dörfchen mit dem Namen Hollyhill, mitten im Dartmoor. Sowohl Name des Dorfes, als auch die Lage, erzeugen beim Leser eine mystische Stimmung, die noch durch Alexandra Pilz grandiosem Schreibstil und ihrer fantastischen Beschreibungskunst unterstrichen wird. Ich habe die Beschreibungen über Hollyhill geliebt und wäre am Liebsten gleich selbst dorthin gereist, um es mit eigenen Augen bestaunen zu dürfen. Das Dörfchen besteht nur aus wenigen Häusern, aber die Einwohner haben alles was sie brauchen, um sich von der Außenwelt abschotten zu können. Die Häuser sind mit einer solchen Liebe beschrieben, erfunden und gestaltet, sodass man sie sich perfekt vor dem geistigen Auge vorstellen kann. Hollyhill ist ein kuscheliger, teilweise kitschig-wunderschöner, magischer Ort, der Romantikerherzen höher schlagen lasst. Aber sollte dies alles nicht schon Kaufgrund genug für euch sein, gibt es auch noch für die Spannungsliebenden unter euch einige "Krimi"-Szenen, die das Herzchen zum Rasen bringen und einen Pageturnereffekt der besonderen Art beim Leser hervor rufen. Charaktere: Die Protagonistin Emily habe ich gleich von der ersten Seite sehr gemocht. Sie ist wahnsinnig sympatisch, sarkastisch, liebenswürdig, einfach eine perfekte Protagonistin, die man gerne über mehrere Bände einer Reihe begleiten möchte. Als Emily kurz nach ihrem Schulabschluss einen Brief, ihrer vor Jahren verstorbenen Mutter, erhält, steht ihr ganzes Leben Kopf. Ihre Mutter bittet sie darum, nach Hollyhill in England zu reisen, um dort ihren Wurzeln nach zu gehen und zu verstehen, wer sie eigentlich wirklich ist. Natürlich braucht Emily erst einige Überredungskunst ihrer verrückt-spontanen besten Freundin, um sich letzendlich zu einem Trip nach England zu entscheiden. Dort angekommen kennt absolut niemand diesen Ort namens "Hollyhill" im Dartmoor. Das Dörfchen scheint auf keiner Landkarte zu existieren und nur durch Zufall trifft Emily einen hilfsbereiten Jungen namens Matt, der diesen Ort zu kennen scheint und sie dorthin mit nimmt. Schnell stellt sich heraus, dass Matt nicht nur aus purer Nächstenliebe und Hilfsbereitschaft handelt. Denn sobald Emily in Hollyhill angekommen ist, scheinen die Menschen dort, inklusive Matt, eine natürliche Abneigung ihr gegenüber zu haben. Und das lassen die Einwohner von Hollyhill sie auch dezent offensichtlich, ziemlich deutlich, spüren. Emily hat keinen leichten Start mit ihrem ersten Besuch auf britischem Boden. Aber sie wäre keine perfekte Protagonistin, wenn sie nicht an ihren Aufgaben wachsen würde, teilweise vielleicht etwas zu wagemutig, aber auf jeden Fall mit viel Herz und auf eine sehr liebenswerte Art und Weise.
Zurück nach Hollyhill ist das zauberhafte Debüt von Alexandra Pilz über ein großes Geheimnis und ein einsames Dorf im Moor. Viele überraschende Wendungen sorgen für ein großartiges Leseerlebnis. Für alle Zeitreisefans ab 14 Jahren ein Muss!