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Bossard Arena kostet fast eine Million weniger
Die Schlussabrechnung für den Bau des Zuger Eisstadions Bossard Arena liest sich erfreulich: Der Baukredit von 60,96 Millionen Franken wurde um 954 000 Franken unterschritten.
Die Schlussabrechnung für den Bau des Zuger Eisstadions Bossard Arena mit Arenaplatz und Parkhaus ist gut ausgefallen: Der von den Stimmberechtigten 2008 bewilligte Baukredit von 60,96 Millionen Franken wurde um 954 000 Franken unterschritten. Wie die Stadt Zug mitteilt, wurde dies dank einer nur geringen Anzahl an Bestellungsänderungen sowie dank klaren Auftragsformulierungen erreicht worden.
Die neue Arena wurde im August 2010 eingeweiht. Sie dient als Ersatz für das alte Stadion Herti, das den heutigen Standards nicht mehr genügt hatte. Die Stadt Zug realisierte das Stadion sowie den öffentlichen Arenaplatz. Private Investoren bauten daneben das Hochhaus „Uptown“ und auf dem Bossard-Areal eine Überbauung mit Eigentums- und Mietwohnungen.
Die Bossard Arena erhielt als erstes Eisstadion der Schweiz die Minergie- Zertifizierung. Mit der Abwärme des Stadions werden rund 170 Wohnungen beheizt, und die Solaranlage auf dem Dach deckt den Energiebedarf von rund 40 Haushalten.
Damit das Stadion ausserhalb der Eishockey-Saison auch für grössere Veranstaltungen genutzt werden kann, soll nachträglich der Brandschutz durch den Einbau einer Sprühflut-Löschanlage verbessert werden. Der Stadtrat beantragt dem Grossen Gemeinderat dafür einen Kredit von 600 000 Franken. (sda/mt)