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Pfarreiheim
Das Pfarreiheim Steinach – seine Geschichte
Der Wunsch, über die Vorteile eines Pfarreiheims verfügen zu können, kam schon in den Achtzigerjahren auf. Für die Jugend stand gerade mal ein Raum zur Verfügung und im Gemeindehaus ein Raum für die Erwachsenen. Das Grundstück hinter der Kirche mit einer Fläche von 5000 Quadratmetern schien der Pfarrei Steinach für den Bau eines Pfarreiheims ideal. Dies Vorhaben wurde intensiv unterstützt durch den Mütterverein, den Pfarreirat und den Kirchenrat. Im Jahr 1987 erhielt der Kirchenver-waltungsrat an der Kirchbürgerversammlung den Auftrag, den Bau eines Pfarreiheims an die Hand zu nehmen und im Jahr darauf wurde ein Projektierungskredit beantragt.
Das Projekt nahm Formen an und auch die Idee, die Gemeinde anzufragen, ob ein Interesse an einer Beteiligung mit einem Gemeindesaal bestehe. Angefragt wurden auch die Schule und der Zivilschutz. Die Gemeinde erteilte dem Anliegen eine Absage, die Pfarrei indes plante weiter in Richtung eines Pfarreiheims. Im Rahmen der richtungsweisenden Kirchenversammlung, sozusagen im letzten Moment, stellte Hans Manser im Auftrag des Gemeinderats den Antrag, das Projekt in der vorliegenden Form zurück zustellen, die Gemeinde sehe nun doch eine Möglichkeit, sich zu beteiligen.
Günstiger Boden an die Gemeinde
Mit der Zustimmung zum Projektierungskredit anlässlich der Ausserordentlichen Kirchge-meindeversammlung im Januar 1989 für ein Gemeinschaftsprojekt mit der Politischen Gemeinde war der erste Schritt in Richtung Pfarreiheim getan. Mit dem Einverständnis des Administrationsrates konnte die Pfarrei den Boden, nur für das Gebäude, günstig an die Gemeinde abgeben. Der Umschwung ist bis heute im Besitz der Katholischen Pfarrei Steinach. In die Baukommission nahmen der Kirchenrat, der Gemeinderat, der Schulrat und der Zivilkschutz Einsitz. Die Kommission stand unter der Leitung von Kirchenratspräsident Eugen Halter. Die Baupläne des Pfarreiheims stammen von Armin Würth. Nachdem an der Ausserordentlichen Bürgerversammlung vom 12. September die Bürger der Gemeinde und anschliessend auch die Kirchbürger dem Projekt zustimmten, fand im März 1992 der Spatenstich statt und 1994 wurde das Gemeinschaftswerk eingeweiht.