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In einer grauen Zeit bevor es Handys gab, vergnügten wir uns mit Quartetten. Nun sind wir zwar längst erwachsen, doch das Kind im Mann will natürlich immer noch spielen. Die Abwechslung zur Playstation? Ein Quartett.
U/Min. Ich konnte noch kaum lesen und hatte keine Ahnung, was diese Abkürzung bedeutete. Aber ich wusste schon als kleiner Knirps: 12'000 Umdrehungen pro Minute, das ist super. Denn mehr U/Min als das Formel-1-Auto der Karte A1 in meinem Rennwagen-Quartett hatte kein anderer Bolide zu bieten. Wer nach dem Mischeln die A1 erhielt, der hatte damit einen Trumpf in der Hand. Und das war in der Badi viel wert, wo wir oft Quartett spielten, wenn wir mal nicht tschutteten.
Auch der 46-jährige Marcel Michel hat in seiner Kindheit gerne Quartett gespielt. Aber anstatt irgendwo im Brockenhaus ein altes zu kaufen, entwarf er lieber ein eigenes. Längst ist daraus eine Serie entstanden, deren jüngstes Kind ein Quartett mit Legenden der NHL ist.
Weil Gretzky, Messier und Co. keinen U/Min-Wert haben, entscheiden andere Zahlen darüber, in wessen Besitz die Karte geht: Zum Beispiel Spiele, Tore oder Strafminuten. Insgesamt 40 NHL-Stars werden porträtiert – nicht mit einem Foto, sondern einer Illustration.