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Kathedrale von Etschmiadsin, dem Zentrum der Armenisch-Apostolischen Kirche | (c) 123rf
Thema der Woche: Armenien – Heimat für Christen und Juden
Bereits im Jahr 301 wurde das Christentum in Armenien Staatsreligion. Der Glaube konnte sich in diesem Land durch all die Jahrhunderte halten: Auch heute noch sind rund 95 Prozent der Armenier Christen, 93 Prozent gehören der Armenisch-Apostolischen Kirche an, die anderen 2 Prozent verteilen sich auf andere Kirchen.
Zudem lebt in Armenien eine sehr kleine Minderheit von mehreren Hundert Juden.
Serie «100 Jahre moderner Staat Armenien»
Armenien hat in den vergangenen Jahrhunderten eine wechselvolle Geschichte durchlebt. Der östliche Teil des armenischen Siedlungsgebiets gehörte seit 1828 zum Russischen Reich. Am 28. Mai 1918 erklärte dieses Gebiet seine Unabhängigkeit als Demokratische Republik Armenien, bis der Staat Ende 1920 als Armenische SSR unter die Kontrolle von Russland geriet und 1922 ein Teil der neugegründeten Sowjetunion wurde. Am 21. September 1991 erklärte sich Armenien unabhängig, als sich die Sowjetunion im Zerfall befand. Dieses Jahr wird im Hinblick auf die Unabhängigkeitserklärung von 1918 100 Jahre moderner Staat gefeiert.