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Alle 7 Sekunden wird ein Kind unter 15 Jahren verheiratet. Save the Children hilft diesen Kindern.
16.08.2019
Kinderehen zerstören Leben, denn den betroffenen Kindern wird ihre Freiheit, Gesundheit und ihr Potential geraubt. Die 15-jährige Khadra ist eines von vielen Mädchen, die dieses Schicksal erlitt. Sie hatte jedoch Glück und lebt heute mit ihrem Baby wieder bei ihren Eltern. Dank einem Programm von Save the Children hat sie die Möglichkeit eine berufliche Ausbildung zu machen, damit sie für sich selbst sorgen kann. Im obenstehenden, berührenden Video erzählt Khadra von ihren Erlebnissen und Wünschen.
Wie Save the Children hilft
Save the Children arbeitet in Ländern, wo Frühverheiratung ein grosses Problem ist, mit lokalen Gemeinschaften zusammen, um Kinderehen zu verhindern. Wir leisten in lokalen Gemeinschaften Bewusstseinsarbeit, damit das Potential von Bildung für Mädchen erkannt wird. Bei Verdachtsfällen stellen wir sicher, dass die Behörden involviert werden, um die Mädchen zu schützen. Zudem unterstützen wir betroffene Mädchen beispielsweise mit Ausbildungs-programmen, damit sie Hoffnung auf eine Zukunft erhalten.
Unsere Arbeit in Jordanien
Aufgrund des Konflikts in Syrien und der erhöhten Anzahl an in Jordanien lebenden syrischen Flüchtlingsfamilien hat die Anzahl Kinderehen in Jordanien zugenommen. Save the Children hat festgestellt, dass in solchen humanitären Krisen weitere Gründe für Kinderehen aufkommen. So sehen syrische Flüchtlingsfamilien eine gute Möglichkeit ihre Lebensbedingungen zu verbessern, indem sie Mädchen mit jemandem aus der jordanischen Bevölkerung verheiraten und somit ihr Lebensunterhalt gesichert ist und oft die gesamte Familie Unterstützung erhält.
Diese Tatsache berücksichtigen wir in unserer Arbeit in Jordanien und arbeiten in unseren Programmen für bereits verheiratete Mädchen und Mädchen, die in Gefahr sind verheiratet zu werden, mit einem integrativen Ansatz. Wir arbeiten eng mit Müttern zusammen, da sie oft die Entscheidungen massgebend beeinflussen können, verhelfen Familienmitgliedern zu Arbeitsstellen und unterstützen Familien bei der Schulbildung der Kinder, um das Risiko von Frühverheiratungen zu minimieren.