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Die besten Gruppenschützen trafen sich am letzten Samstag im Albisgüetli in Zürich, um die Meister zu ermitteln. Bei besten Schiessbedingungen starteten insgesamt 56 Gruppen aus der ganzen Schweiz in den spannungsgeladenen Wettkampf. Der Kanton Freiburg stellte sechs Gruppen, drei im Feld A (Standardgewehr) und drei im Feld D (Ordonnanzwaffen).
Im Feld A, in welchem 16 Gruppen um die Medaillen kämpften, waren mehrere Favoriten am Start. Die Schützen der Gruppe Tafers I schossen ausgeglichen gut und dominierten das Feld. Im ersten Durchgang belegten die Taferser bereits den guten dritten Rang mit 968 Zählern. Im Halbfinal der acht besten Gruppen waren sie mit 971 Ringen bereits an der Spitze des Feldes. Im Finaldurchgang, wo die vier besten Gruppen zeitgleich schossen, steigerten sich die Hauptörtler erneut. Mit dem hervorragenden Resultat von 977 Ringen gewannen Heribert Sturny (194), Pierre-Alain Dufaux (196), Norbert Sturny (194), Manuel Schmid (196) und Stephan Hänggi (197) diese Meisterschaft überlegen und durften die Goldmedaille in den Sensebezirk mitnehmen. Es war dies der dritte Titel in dieser Disziplin, den Tafers nach den Jahren 1992 und 2003 gewinnen konnte–alle elf Jahre ist also der Titel fällig. Mit drei Gold-, zehn Silber- und drei Bronzemedaillen im Gepäck ist Tafers eine der erfolgreichsten Sektionen der Schweizerischen Gruppenmeisterschaft.
Im zweiten Rang klassierten sich die meistgenannten Favoriten der Zürcher Gruppe Höri 4 mit 965 Ringen. Die Berner Gruppe Schwanden bei Sigiswil erzielte 960 Zähler und belegte den dritten Rang.
Belfaux I (957 Punkte) und Treyvaux (950) schieden leider mit bescheidenen Resultaten bereits in der ersten Runde aus.
Greyerz und Gurmels die besten Freiburger
Im Feld D mit 40 Gruppen waren drei Freiburger Gruppen im Stand Albisgüetli am Start. Greyerz (698) und Gurmels (689) überstanden die erste Runde noch erfolgreich, Ulmiz I hingegen schied mit 679 Punkten bereits aus. Nach dem Halbfinal hingegen war auch für Greyerz (682) und Gurmels (676) Ende Feuer angesagt.
Die Luzerner Gruppe Flühli-Sörenberg setzte sich im Final durch und gewann mit 695 Punkten die Meisterschaft. Den zweiten Schlussrang belegte die Zürcher Gruppe aus Wädenswil mit 687 Ringen. Ebenfalls 687 Punkte erzielten die Berner aus Gysenstein; sie mussten sich aber wegen der tieferen zweiten Runde mit der Bronzemedaille zufriedengeben.