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Das Wichtigste in Kürze
- Mertesacker vergleicht die Entwicklung der Engländer mit der in Deutschland, «die vor dem WM-Titel 2014 stattgefunden hatte.
Das verlorene EM-Finale in diesem Sommer gegen Italien sei «eine wichtige Enttäuschung» gewesen. «Aber irgendwann werden sie den Thron besteigen. Das ist unvermeidbar bei ihrer Vielzahl an herausragenden Spielern», sagte der 37-Jährige, der seit seinem Karriereende 2018 beim FC Arsenal die Nachwuchsakademie leitet, in einem Interview der «Süddeutschen Zeitung» (Montag-Ausgabe).
Mertesacker vergleicht die Entwicklung der Engländer mit der in Deutschland, «die vor dem WM-Titel 2014 stattgefunden hatte. Zwischen 2006 und 2014 waren wir stets nah dran, bei Turnieren immer zwischen Platz zwei und drei. Genau das machen jetzt die Engländer durch. Das eine oder andere Turnier werden sie sich mit dieser Rolle wohl noch begnügen müssen», meinte der frühere Abwehrspieler. Die WM in Katar Ende 2022 komme für die Three Lions wohl noch zu früh. «Ich halte die anschliessende EM (2024 in Deutschland) für Englands grösste Chance.»
Auch die deutsche Auswahl hat Mertesacker bei der WM nach dem personellen Umbruch nicht als Mitfavorit auf dem Zettel. «Jetzt kann das DFB-Team ebenfalls nicht so recht einschätzen, wo man steht. Wir werden Ende des Jahres mit vielen, vielen Fragezeichen zur WM nach Katar reisen. Ziel muss es sein, eine Mannschaft aufzubauen, die bei der EM 2024 mindestens das Halbfinale erreichen kann», sagte Mertesacker.