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Shapiro nimmt Bezug auf den Minimalismus der 1960er Jahre. Allerdings verkehrt er dessen reduzierte, abstrakte Formensprache in ihr Gegenteil, indem er damit figürliche Anspielungen verbindet, wie das Kunstmuseum Winterthur in seiner Ankündigung schreibt.
Zu sehen sind frühe Bodenskulpturen, an denen sich der Übergang zu figürlich ausgerichteten Arbeiten beobachten lässt. Weiter zeigt die Ausstellung Holzreliefs von 1979-1980: simple Holzstücke, die Shapiro zu komplexen raumhaltigen Gebilden zusammenfügt.
In seinen jüngsten Werken schliesslich kommt der Künstler auf seine Reliefs zurück. Diese Arbeiten aus Holz sind aus Stäben und Latten lose zusammengefügt. Manche sind an der Wand angebracht, andere hängen von der Decke. Am weitesten geht - so das Museum - die Arbeit "Float" (2009), in der wenige farbige, im Raum schwebende Elemente in Beziehung zueinander gebracht werden.