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Opoe
Ullstein Verlag, 2018
Ein junger Mann und seine Grossmutter. Was verbindet die beiden? Oberflächlich ist es die Blutsverwandtschaft sowie die wenigen Monate, in denen der junge Mann bei seiner «Opoe» wohnt. Doch da ist mehr. Vermag die Geschichte der wahrscheinlich jüdischen Grossmutter, welche einen Schweizer heiratete und für diesen ihre holländische Heimat verliess, dem jungen Protagonisten quasi als familiärer Echoraum helfen, seine eigenen Lebensfragen zu beantworten?
De: Donat Blum. Opoe. Ullstein Verlag, 2018
Wir sind beide in einer kleinen Kleinstadt geboren, beide am Rhein. Ich oben, wo er über die Felsen stürzt, und Opoe unten, wo er verästelt in die Nordsee fliesst. Ich schlage die Beine übereinander, wie sie es tat, das eine Bein um das andere gerankt und die Hände dazwischengeklemmt. Was uns darüber hinaus verband? Das verstand ich nicht.
Mitten in der Stadt, auf der Aussenbühne am Landhausquai, finden täglich zehnminütige Open-Air Lesungen der eingeladenen Autor*innen statt.
Donat Blum, geboren 1986 in Schaffhausen. Er studierte am Schweizerischen und am Deutschen Literaturinstitut und ist Mitherausgeber der queeren Literaturzeitschrift «Glitter». «Opoe» ist sein Romandebüt. Er lebt in Zürich und Berlin.