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Wie 'CRN' berichtet
, hat IBM bei der US-Börsenaufsicht SEC ein Dokument mit einigen Informationen zum geplanten Spin-Off
seines Managed-Infrastructure-Geschäfts eingereicht. IBM schreibt darin unter anderem, dass die auf Ende Jahr geplante Ausgliederung dieses Bereichs in ein neues Unternehmen namens Kyndryl
weiterhin auf Kurs sei.
Der Bericht enthält auch einige Zahlen zum Geschäftsgang des Bereichs als Teil von IBM in den Jahren 2018 bis 2020. Und der war, kurz zusammengefasst, nicht gut. 2018 generierte das Geschäft, das nun in Kyndryl integriert wird, noch einen Umsatz von 21,8 Milliarden Dollar. 2019 sank der Umsatz auf 20,3 Milliarden Dollar und 2020 auf 19,35 Milliarden Dollar. 2019 resultierte für den zukünftigen Kyndryl-Bereich ein Nettoverlust von knapp einer Milliarde Dollar, 2020 waren es knapp über 2 Milliarden Dollar.
Auch im laufenden Jahr scheint der Bereich nicht gut unterwegs zu sein. Laut dem SEC-Bericht betrug der Reinverlust in der ersten Jahreshälfte 887 Millionen Dollar, bei einem Umsatz von 9,52 Milliarden Dollar.
Wenn Kyndryl also in die Unabhängigkeit entlassen ist, werden die neuen Verantwortlichen das Steuer herumreissen und diesen Schrumpfkurs stoppen müssen. Die Hoffnung ist, dass das neue Unternehmen, auch wenn noch viele Partnerschaften mit IBM bleiben, als reines, und unabhängiges IT-Dienstleistungsunternehmen flexibler und schneller auf Markttrends und neue Geschäftschancen reagieren kann, als bisher als Teil von "Big Blue".