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Moderator: Lüscher
Er verwies auf die Empfehlungen der Amerikanischen Diabetes-Gesellschaft:
General recommendations Medical Nutrition Therapy
● Individuals who have pre-diabetes or diabetes should receive individualized MNT as needed to achieve treatment goals, preferably provided by a registered dietitian familiar with the components of diabetes MNT. (A)
● Because it can result in cost savings and improved outcomes (B), MNT should be covered by insurance and other payors (E).
Das Problem liege vielmehr bei der Akzeptanz der Ratschläge und vor allem bei der Umsetzung der Empfehlungen. Das hat mit der Ernährungsberaterin meistens nicht sehr viel zu tun….
Weitere Argumente für die Ernährungberatung: Erfahrungsgemäss hat die Ernährungsberaterin deutlich mehr Zeit als der Hausarzt auf Ernährungsfragen einzugehen. Zudem ist das Wissen über die Ernährung und der Enthusiasmus mit der diese Inhalte an Mann/Frau gebracht werden nicht bei allen Ärzten gleich ausgeprägt.
Bei wenig motivierten Patienten könnte ich mir vorstellen, dass es einfacher ist, "Pillen" zu verschreiben, als den Lebensstil zu ändern. Dann hilft natürlich auch die Ernährungsberaterin nicht viel.
Deshalb nochmals meine ketzerische Frage: gibt es Evidenz dafür, dass eine eigentliche Ernährungsberatung wirksam ist (und zum Endergebnis gehören eben Akzeptanz und Umsetzung ja eben auch dazu).