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Holzernte nach Sortimenten
Die Höhe der Holzernte ist abhängig von Aufwand und Ertrag. Die Kosten können durch die Waldbesitzer beeinflusst werden (Rationalisierung der Waldbewirtschaftung), die Erlöse hingegen nicht: Die Holzpreise werden weitgehend von den internationalen Märkten bestimmt. Weiter sind sie abhängig von natürlichen Kalamitäten wie Stürmen. Die eingeschlagene Holzmenge ist grösstenteils durch die Nutzungspläne vorgegeben und wird durch die kantonalen Forstdienste überwacht.
Seit Mitte der 80er Jahre und bis 1999 pendelte die jährliche Holzernte im Schweizer Wald um 4,5 Mio. m3. Der Sturm Lothar liess den Holzanfall im Jahr 2000 zuerst sprunghaft ansteigen, dann ebenso schnell einbrechen. Seit 2003 sind höhere Nutzungen zu verzeichnen, sei es durch Einflüsse wie Trockenheit und Borkenkäfer, sei es durch die erhöhte Holznachfrage seit 2005.
Seit 2007 erleben Stamm- und Energieholz unterschiedliche Entwicklungen. Die Holznutzung von Stammholz hat deutlich abgenommen, während die Energieholznutzung kontinuierlich zugenommen hat. Die Werte für Industrieholz sind etwa gleich geblieben.
Holz als Rohstoff und Energieträger hat wieder an Bedeutung gewonnen. Dies ist durchaus positiv zu werten. Eine stärkere Verwendung von einheimischem Holz beeinflusst die CO2-Bilanz der Schweiz positiv.
j (UNECE Timber Commitee, Eurostat)
Jährliche Vollerhebung via kantonale Forstdienste. Bei Forstbetrieben mit 50 ha Waldfläche oder mehr erfolgt die Erhebung direkt auf Stufe Betrieb. Bei kleineren Betrieben und im Privatwald erfolgt die Erhebung auf Stufe Revier.
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