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Regionale Arbeitsgruppe 2009 /2010
1999 genehmigte der Bundesrat das erste Generelle Projekt für den Westast der A5-Umfahrung. Seine Zweckmässigkeit wurde in den folgenden Jahren zunehmend angezweifelt, insbesondere in Bezug auf den Anschluss Bienne Centre und auf den Zubringer vom rechten (südlichen) Seeufer.
Fokus Lebensqualität
Im Februar 2009 beauftragte die Behördendelegation eine regionale Arbeitsgruppe unter der Leitung des damaligen Bieler Stadtpräsidenten Hans Stöckli, die Stossrichtung des damaligen Projekts sowie alternative Stossrichtungen zu vergleichen. Die regionale Arbeitsgruppe stützte sich bei ihrer Arbeit auf eine Zweckmässigkeitsbeurteilung (ZMB A5). Ziel der ZMB war eine vertiefte Kosten-Nutzen-Analyse der verschiedenen Varianten. Dabei wurde das Augenmerk speziell auf jene Faktoren gerichtet, welche die stadträumliche Entwicklung und die Lebensqualität beeinflussen.
Einigung auf «Stossrichtung 2»
Im Juni 2010 gab die regionale Arbeitsgruppe ihre Empfehlung ab. Sie sprach sich für die «Stossrichtung 2» aus: einen Westast mit dem Zubringer vom rechten Seeufer via Porttunnel ins Brüggmoos, einem Vollanschluss Bienne Centre sowie einem Halbanschluss Seevorstadt. Der Vorschlag bildete die Grundlage für das aktuelle Generelle Projekt, das der Bundesrat 2014 genehmigte.
Herausforderung für Biel und Nidau
Im Verlauf dieses Prozesses erkannten die Städte Biel und Nidau, dass sie mit Anpassungen ihrer Zonen- und Nutzungspläne auf die vorgezeichnete Entwicklung reagieren müssen. In einem ersten Schritt sollte ein interkommunaler Richtplan erarbeitet werden. Er sollte die Rahmenbedingungen und Ziele der angestrebten Entwicklung entlang des Westastes festhalten.