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76 000 Kinder leben in der Schweiz in Armut, 18 800 in prekären Lebensverhältnissen. Sie erleben materielle Benachteiligung, soziale Ausgrenzung und haben schlechtere Bildungschancen. Die Caritas kritisiert in einem neuen Positionspapier, dass der Staat zu wenig investiere, um Kinderarmut zu bekämpfen.
Sie fordert, dass erprobte Instrumente wie Familienergänzungsleistungen sowie Massnahmen zur frühen Förderung und zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie schweizweit umgesetzt werden. Ausserdem müsse der Bund mit Kantonen, Gemeinden und Zivilgesellschaft eine nationale Strategie zur Armutsbekämpfung entwickeln.