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Die Neugestaltung des Finanzausgleichs und der Aufgabenteilung (NFA) regelt die ausgleichenden Finanzflüsse zwischen Bund und Kantonen, sowie auch zwischen den Kantonen neu:
Der Neue Finanzausgleich wurde an der Volksabstimmung vom 28. November 2004 von Volk und Ständen angenommen und ist am 1. Januar 2008 in Kraft getreten.
Quelle: www.vimentis.ch
Kernelemente des Finanzausgleichs im engeren Sinn sind der Ressourcen- und der Lastenausgleich. Für diese beiden Ausgleichsinstrumente stellten Bund und Kantone für 2008 zusammen insgesamt 3 ¾ Milliarden Franken bereit. Für die Folgejahre werden die Beiträge an die wirtschaftliche Entwicklung angepasst.
Der Ressourcenausgleich basiert auf einem Index der kantonalen Ressourcen- bzw. Steuerpotenziale. Anhand dieses Indexes werden die Kantone in ressourcenstarke und ressourcenschwache Kantone eingeteilt.
Ressourcenschwache Kantone erhalten von den ressourcenstarken Kantonen (horizontaler Ressourcenausgleich) und vom Bund (vertikaler Ressourcenausgleich) finanzielle Mittel zur Verfügung gestellt, über die sie frei verfügen können (ungebundener Finanzausgleich). Der Steuerwettbewerb bleibt dabei erhalten.
Der Lastenausgleich soll unverschuldete und unbeeinflussbare Lasten der Kantone, die sich aus der räumlichen Entwicklung von Wirtschaft und Bevölkerung ergeben, abgelten. Er arbeitet mit zwei Lastenausgleichsgefässen: dem geografisch-topografischen und dem soziodemografischen Lastenausgleich.
Quelle: Admin . ch