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Wenn die Planung für eine neue Dienstleistung oder ein neues Projekt in Angriff genommen wird, steht am Anfang in der Regel eine Information über eine Situation, welche durch Interventionen der Non-Profit-Organisation beeinflusst und verbessert werden soll. Non-Profit-Organisation verfügen über verschiedene Instrumente zur Beurteilung von unerwünschten Situationen:
- Eigene Beurteilung: Eine Non-Profit-Organisation kann aufgrund eigener Einschätzungen zum Schluss kommen, dass eine unerwünschte Situation besteht (z.B. eine Organisation kommt aufgrund einer höheren Beanspruchung der Hotline zum Schluss, dass immer mehr Menschen in finanzielle Probleme geraten).
- Eigene Studien: Eine Non-Profit-Organisation kann aufgrund eigener, wissenschaftliche Untersuchungen zum Schluss kommen, dass eine unerwünschte Situation besteht (z.B. eine Organisation zeigt im Rahmen einer eigenen wissenschaftlichen Studie, dass alleinerziehende Mütter immer öfter in eine finanzielle Notlage geraten).
- Statistiken: Eine Non-Profit-Organisation kann aufgrund von öffentlichen Statistiken zum Schluss kommen, dass in einem bestimmten Bereich ein Handlungsbedarf besteht (z.B. die Anzahl der Privatkonkurse ist in einer Periode stetig angestiegen, steigende Arbeitslosenzahlen).
- Übergeordnete Strategien und gesetzliche Grundlagen: Ein neuer Verfassungsartikel, neue Gesetze und Verordnungen oder neue Strategien des Bundes können dazu führen, dass eine unerwünschte Situation neu beurteilt, anders beeinflusst oder mit neuen Massnahmen angegangen wird (z.B. wenn der Bund beschliesst, dass die maximale Anzahl der Bezugstage von Arbeitslosengeld gekürzt wird).
- Unabhängige Studien: Eine unabhängige Studie kommt zum Schluss, dass eine gewisse Situation festgestellt wird, die von einer Non-Profit-Organisation als negativ beurteilt wird (z.B. kommt eine Studie einer Universität zum Schluss, dass vermehrt junge Menschen von Armut betroffen sind).
- Beurteilung Betroffene: Eine Non-Profit-Organisation kann direkt von Betroffenen auf eine unerwünschte Situation aufmerksam gemacht werden (z.B. Armutsbetroffene weisen eine Organisation darauf hin, dass sich der steigende soziale Druck negativ auf ihre Psyche auswirkt).
Solche Beurteilungen werden auch laufend von der öffentlichen Hand vorgenommen. Daraus resultierende Dienstleistungen und Projekte können im Rahmen von Leistungsverträgen zur Umsetzung an Non-Profit-Organisationen auslagert werden.