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Grosse Neuverfilmung des Romans mit Helen Mirren in der Hauptrolle Das berühmte Seebad Brighton ist Schauplatz dieses spannenden Romans um den 17-jährigen Bandenchef Pinkie. Als ein Mordauftrag schlecht ausgeführt wird, nimmt er Kontakt mit der jungen Kellnerin Rose auf, um die Zeugin zum Schweigen zu bringen. Doch er hat nicht mit der resoluten Ida gerechnet, einer Zufallsbekannten des Mordopfers, die sich keinesfalls mit dessen spurlosem Verschwinden abfinden will. - Unter der Regie von Rowan Joffe wird der zeitlose Roman über Jugendkriminalität mit dem Originaltitel 'Brighton Rock' neu verfilmt - In den Hauptrollen sind die Oscargewinnerin Helen Mirren, Sam Riley, John Hurt und die Newcomerin Andrea Riseborough zu sehen - Der Film kommt am 21. April 2011 in die deutschen Kinos
Portrait
Graham Greene wurde am 2. Oktober 1904 in Berkhampstead, Hertfordshire, geboren. Sein Grossonkel war der Autor der 'Schatzinsel', Robert Louis Stevenson. Da Greene der Sohn des örtlichen Schuldirektors war, behandelten seine Mitschüler ihn als Aussenseiter. Er entwickelte einen Hang zum Einzelgängertum, gegen den auch seine beiden Brüder nichts tun konnten. Nach Beendigung der Schule ging Greene nach Oxford und studierte am Balliol College Neuere Geschichte. Seine erste Anstellung war ein Redakteursposten bei der Times in London, danach fand er eine Stelle als Filmkritiker beim Spectator. Die grossen Reisen, die er unternahm – u.a. nach Westafrika und Asien – wurden auch zum Fundus für seine schriftstellerische Tätigkeit. Ein entscheidender Schritt war 1934 sein Übertritt zum Katholizismus. Sein erster Roman, 'The Man Within' (1929, dt. 'Zwiespalt der Seele'), beschreibt bereits den Konflikt zwischen Gut und Böse, der im Zentrum von Graham Greenes Werk steht. Man findet ihn in den Kriminalgeschichten wie in den psychologisch ausgerichteten Romanen. Als 1940 'The Power and the Glory' (dt. 'Die Kraft und die Herrlichkeit') erschien, erhielt Greene dafür den Hawthorne-Preis. Viele halten es für sein vielleicht bestes Werk. Zweimal leitete er Verlage, Mitte der vierziger Jahre Eyre & Spottiswoode und Anfang der sechziger Jahre Bodley Head. Am 3. April 1991 starb Graham Greene in Genf. Er wurde mehrmals als heisser Kandidat für den Literatur-Nobelpreis gehandelt und zählt zu den bedeutendsten Schriftstellern des 20. Jahrhunderts.