Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03581.jsonl.gz/2496

Kaunas liegt am Zusammenfluss von Memel und Neris etwa 100 km westlich der Hauptstadt Vilnius. Die heute zweitgrösste Stadt Litauens wurde bereits 1361 erstmals erwähnt und erhielt 1408 das Stadtrecht. Zwischen 1920 und 1940, als Vilnius zu Polen gehörte, war Kaunas die Hauptstadt Litauens.
Von der stolzen Burg von Kaunas ist nicht viel übrig geblieben. Im Hintergrund sieht man die ursprünglich gotische St. Georgs Kirche
Die Sankt Georgs Kirche in Kaunas wurde von den Sowjets geschlossen und für Truppenübungen gebraucht. Nach der Wende hat sie ein neues Dach bekommen, um sie vor weiterem Verfall zu schützen. Im Inneren wurde sie noch nicht restauriert. So sieht sie heute aus. Ein trauriges Bild.
Über der Altstadt erhebt sich der 53m hohe Turm des "Weissen Schwans". Das ursprünglich gotische Rathaus wurde im 18. Jh. umgebaut.
Die Jesuitenkirche am Rathausplatz und unsere fotografierende Gruppe.
Das Perkunashaus, ein Kleinod spätgotischer Baukunst.
Wir besuchen die Peter und Paul Kathedrale. Von Aussen sieht sie etwas unscheinbar aus. Der 41m hohe Glockenturm ist am Foto leider etwas abgeschnitten. Dafür sieht man unsere fotografierende Gruppe.
Das barocke Innere beeindruckt. Hier ein Blick auf den barocken Hochaltar aus dem Jahr 1775. Im Mittelpunkt die Skulpturen des Gekreuzigten und der trauernden Maria Magdalena, darüber die Figur des Auferstandenen, angebetet von den knienden Aposteln Petrus und Paulus. Darunter zwischen den Säulen stehen acht Heiligenstatuen.
Die Stadt- und Marktkirche am Rathausplatz wurde um 1410 im gotischen Stil begonnen und im Lauf der Jahrhunderte nach Kriegs- und Brandschäden mehrfach verändert. Ihre wertvolle Ausstattung spiegelt den Wohlstand der Handelsstadt besonders in der Barockzeit. 1921 erhielt die Kirche den Rang einer Basilica minor. Mit der Errichtung des Erzbistums Kaunas 1926 wurde sie dessen Kathedrale.
Über dem barocken Altar sieht man die gotischen Gewölberippen.
Die Orgel wurde 1882 von einem litauischen Orgelbauer (Juozapas Radavičius) erbaut und orientiert sich an spätromantischen französischen Vorbildern.
An der rechten Seite im Hauptschiff befindet sich dieses Bild. Das könnte doch ein heiliger Nepomuk sein.
Gässchen in der Altstadt von Kaunas.