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Die SBB haben den Bau eines dritten Gleises zwischen Morges VD und Lonay VD öffentlich ausgeschrieben. Damit soll ein Engpass auf der Strecke Lausanne-Genf beseitigt werden.
Das Programm Léman 2030 hat zum Ziel, die Kapazitäten auf der Linie Lausanne-Genf bis 2035 zu verdoppeln, wie die SBB am Montag zur Projektausschreibung schrieben. Unter diesem Gesichtspunkt würde es der Bau der 2,5 Kilometer langen neuen Gleisstrecke zwischen Morges und Lonay ermöglichen, einen Engpass zu überwinden und den Personen- und Gütertransport zu verflüssigen.
Es sollen auch 16 zusätzliche Weichen gelegt werden, damit Güterzüge in den Bahnhof Lausanne-Triage einfahren können, ohne die Reisezüge zu behindern.
Der Bau des dritten Gleises erfordert eine Umgestaltung der Bahnhöfe Lonay-Préverenges und Morges-St-Jean. Diese sollen zugleich behindertengerecht werden, sodass Niederflurzüge eingesetzt werden können. Weiter ist eine Modernisierung der bisherigen Infrastruktur geplant.
Nach Angaben der SBB konnten mit den Anwohnern und den Gemeinden Lösungen gefunden werden, die ohne den Abriss von Wohnhäusern auskommen und die Beeinträchtigungen während der Bauarbeiten auf ein Minimum reduzieren.
Die Arbeiten sollen Anfang 2024 beginnen und bis 2031 fertiggestellt werden. Die Kosten werden auf 150 Millionen Franken beziffert.