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Geboren 1991 in Prag, studierte Jiří Rožeň Dirigieren am Prager Konservatorium sowie in Salzburg, Hamburg, Zürich und Glasgow, wo er Leverhulme Conducting Fellow war. 2014 war er Finalist beim Nestlé and Salzburg Festival Young Conductors Award und bei der Donatella Flick LSO Conducting Competition. Er war Assistant beim BBC Scottish Symphony Orchestra, wo er mit Donald Runnicles und Thomas Dausgaard arbeitete, ausserdem assistierte er bei den BBC Proms und dem Edinburgh International Festival. Zu seinen Mentoren zählen Garry Walker, Dennis Russell Davies, Ulrich Windfuhr und Johannes Schlaefli. Andere wichtige Inputs erhielt er von Daniele Gatti, Bernard Haitink, David Zinman und Peter Eötvös in Meisterkursen mit Orchestern wie dem Royal Concertgebouw Orchestra, Orchestre Philharmonique de Radio France und Tonhalle-Orchester Zürich. Ein grosses Anliegen ist ihm die Musik Tschechiens; so präsentiert er regelmässig tschechisches Repertoire von Bohuslav Martinů, Josef Suk, Leoš Janáček, Viktor Kalabis und Miloslav Kabeláč. Unter den Solisten, mit denen er regelmässig zusammenarbeitet, finden sich u.a. Kian Soltani, Mahan Esfahani und Francesca Dego. Die aktuelle Saison umfasst Debüts bei bedeutenden Orchestern in ganz Europa sowie in den USA und Russland. Laufend erweitert er auch sein Opernrepertoire, in Schottland dirigierte er u.a. Strawinskys Mavra und Brittens Owen Wingrave, in der vergangenen Saison leitete er die tschechische Premiere von Ligetis Le Grand Macabre.