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Terre di Monte Olmo
Bevor Giovanni Negro, heutiger Geschäftsführer, in der Geschichte des Betriebes Negro Angelo & Söhne eintrat, gab es eine andere Figur, die Ihre Spuren und ihren Namen hinterließ. Im Jahr 1670 war Giovanni Dominico Negro, Sohn von Audino der Besitzer eines Haus mit einem Ofen, einem Hof, einem Keller und Zeilen von Weinreben, genau am gleichen Platz, wo heutzutage das Landgut Perdaudin liegt. Diese historische Erinnerung, in dem Archiv der Gemeinde Monteu Roero erfasst, bleibt als unauslöschliche Spur einer Vergangenheit die nur noch in den Chroniken existiert.
Auch heutzutage, sind Giovanni Negro und sein landwirtschaftlicher Betrieb stolze Zeuge der wunderbaren Produktivität des Roero.
Hier, zwischen Monteu Roero und Canale, wo sich die Hügel majestätisch der Sonne entgegenstrecken, liegen die Weinberge und die Keller des Weingutes Negro Angelo und Söhne; fast fünfzig Hektar unter Reben, wobei die lokalen und traditionellen Weinsorten privilegiert werden: Arneis, Favorita, Barbera, Nebbiolo, Bonarda und Brachetto.
Tenuta Il Falchetto
Die ersten internationalen Dokumente über die Familie Forno aus Santo Stefano Belbo gehen auf die Mitte des siebzehnten Jahrhunderts zurück: Man kann heute noch auf alten Karten die "Cascina Forno", auch unter der Bezeichnung "Tenuta Il Falchetto", finden. Schon 1940 begann Pietro Forno, der aus einer Landwirtsfamilie kam, die sich bereits seit vier Generationen dem Weinanbau widmete, mit der Produktion der ersten Flaschen Moscato. 1980 wurden Technik und Keller renoviert, ohne aber auf die Tradition und die Erfahrungen der Vorgänger zu verzichten.
Im Jahr 2000 erwarb die Tenuta Il Falchetto die Landgüter "Bricco Paradiso" und "Pian Scorrone" in Agliano Terme, mitten im historischen Anbaugebiet des Barbera d'Asti und gewann damit noch weiter an Prestige. Heute leiten stolz die Brüder Giorgio, Fabrizio und Adriano Forno den Betrieb, der jetzt aus zwei Weingütern im Gebiet der Langa und drei im Monferrato besteht. Insgesamt gehören 52 Hektar eigene Weinberge zum Weingut, in denen elf verschiedene typische und internationale Rebsorten angebaut werden.
Rocche Costamagna, La Morra
Der Begriff "Rocche" bezeichnet meist ein von Natur aus hügeligem Gebiet; in diesem Fall steht er für ein besonders berufenes Weinbaugebiet, dem historischen Cru der Familie, genannt "Rocche dell'Annunziata", (auf ihm befinden sich sechs der insgesamt vierzehn Hektar des zum Betrieb gehörenden Grundeigentums). "Costamagna" ist der Familienname dieses Winzerbetriebs in La Morra, in dem seit über hundertsechzig Jahren Qualitätsweine hergestellt und vertrieben werden. Ab Ende der Sechziger Jahre wurde der Betrieb von Claudia Ferraresi geleitet, der Enkelin der Witwe Costamagna, wobei ihr Ehemann Giorgio immer an ihrer Seite stand. Heute hat ihr Sohn Alessandro Locatelli die Zügel in der Hand, unterstützt vom Agrarwissenschaftler Gian Piero Romana und vom Önologen Giuseppe Caviola. Im Winzerbetrieb Rocche Costamagna werden modernste Weinbautechniken angewendet, wobei den ureigenen Charakteristiken der autochthonen Reben immer höchster Respekt gezollt wird. Bei allen Weinsorten werden nicht nur die Eigenschaften der Rebe hervorgehoben sondern auch die des Herkunftsgebiets.
In den historischen Kellergewölben herrschen optimale Temperatur- und Feuchtigkeitsbedingungen vor und die dicken Gemäuer aus Langhe-Felsblöcken und -Steinen bilden ideale Rahmenbedingungen für die slawischen Eichenfässer und die zum Ausbau zur Ruhe gelegten Flaschen.
Az. Agr. La Farra di Nardi G. & Figli
Malerisch eingebettet an den Ausläufern der nördlich gelegenen Dolomiten liegt die norditalienische Gemeinde Farra di Soligo. Die Region ist im Norden hügelig, südlich fliesst der Fluss, überwacht wird das alles vom romanischen Kirchlein am Col San Martino. Farra di Soligo ist berühmt für seine Prosecco-Herstellung, gehört der Ort doch zur geschützten Produktionszone "Conegliano Valdobbiadene Prosecco Superiore DOCG".
Die Geschichte La Farra's ist vergleichsweise jung, wurde das Weingut erst 1997 von den Nardi's gegründet. Die Brüder Innocente und Guido Nardi stammen aus einer traditionsreichen Weinproduzenten Familie und besuchten die Önologie-Schule in Conegliano - die älteste in Italien. Heute bewirten die drei Geschwister 20 Hektar eigene Rebfläche mit Leidenschaft und Respekt vor der Natur. Dabei setzen die Geschwister auf herkömmliche ökologische Anbautechniken, um qualitativ hochwertige Trauben zu erhalten. Es gelingt ihnen auf meisterliche Weise: Die Nardi's zeigen, wie toll ein Prosecco schmecken kann. Das Ergebnis: Feine Perlage und im Geschmack eine herrlich, elegante Fruchtsüsse. Prosecco vom Edelsten- eine prickelnde Lebensfreude passend zu verschiedenen Anlässen!
Ihr Einsatz für den edlen Tropfen erkennt man nicht nur beim Geniessen eben solchen, sondern wird besonders durch Innocente Nardi's Präsidium des Konsortiums für Conegliano Valdobbiadene Prosecco Superiore DOCG sichtbar. Hierbei beschäftigt er sich mit verschiedenen Themen wie beispielsweise der Aufnahme der Conegliano Valdobbiadene Region in die UNESCO-Weltkulturerbe-Liste. Ein Vorhaben welches spätestens dem verständlich wird, der einmal diese wundervolle Gegend bereisen durfte.
Azienda Agricola Monte del Frà
Monte del Frà erstreckt sich über insgesamt 180 Hektar, das ganze Weingut wird von Familienmitgliedern geführt; alle Arbeiten im Rebberg bis zum Verkauf liegen in Familienhänden. Die Keller-Maxime lautet maximalen Ausdruck der einheimischen Rebsorten - besonders der Garganega und Corvinatrauben - und der besonderen Terroirs. Warum heisst das Gut Monte del Frà? Historisch handelt es sich um ein Kloster der Mönche des Ordens „Santa Maria della Scala“, einer der ältesten geistlichen Orden Veronas. Zu Zeiten Napoleons wurden diese Klöster und Güter aufgeteilt und im Einzelnen verkauft. Die heutige Eingentümerfamilie der Bonomo's hat die Rebberge wieder vereint.
Vaona Odino
Der Betrieb von Alberto Vaona befindet sich in der Gemeinde von Marano, genau in der Ortschaft Paverno von Valgatara, im Herzen des historischen Valpolicella Gebietes. Die Vaona Familie, seit mehreren Generationen Weinproduzenten, modernisiert seit vielen Jahren den Betrieb, ohne jene alten Werte zu vernachlässigen, die unerlässlich sind, um Produkte von bester Qualität zu produzieren.
Die jüngsten Umbauten und Anpassungen in der Weinkellerei zeigen ihr besonderes Vorgehen. Man verzichtet auf übertriebene Benutzung von Maschinen, so dass in den verschiedenen Phasen der Herstellung beispielsweise mit natürlicher Schwerkraft gearbeitet werden kann. Dadurch kann die grösste Unversehrtheit des Rohstoffes gesichert werden. Alle Familienmitglieder setzen sich mit Leidenschaft und Herzblut für die verschiedenen Tätigkeiten des Betriebs ein. Besondere Erwähnung verdient die Gewissenhaftigkeit, mit der die Trauben auf den Holzgittern für die Produktion von Recioto und Amarone gelegt werden.
Cantina Valpantena, Quinto di Verona
Der Sitz der Cantina Valpantena ist in Quinto di Valpantena, ca. 7 Kilometer von Verona entfernt. Die Cantina wurde 1958 von verschiedenen Winzern der Zone gegründet. Heute sind 260 Winzer für die Weine verantwortlich, sie bewirtschaften 700 Hektar.
Im Gambero Rosso wurde der Valpolicella mit dem Weinoscar für bestes Preis-/Leistungsverhältnis ausgezeichnet.
Fratelli Speri, Pedemonte
Die Familie Speri bewirtschaftet mit unglaublichem Einsatz und Ehrgeiz ihre Weinberge und Keller in Veneto. Bei Speri bekommt man nicht nur den Speri Amarone, sondern auch den Valpolicella in der Art zu schmecken, die ihn einst berühmt gemacht hat: Saftig, fruchtig, trocken, mit animierender, aber nicht zu intensiver Säure. Kurzum: Wein passend zum Grillen, Wein zum Geniessen, Wein zum lustvoll mit Freunden beieinandersitzen. Berühmt geworden ist Speri aber nicht nur durch seine wirklich grossartigen Valpolicellas, sondern vor allem durch seinen legendären Speri Amarone, der manchem Kenner als der Beste Wein Italiens gilt. Und sein unglaublich dicht gewobener, konzentrierter Recioto setzt ebenfalls Massstäbe. Speri ist ein Weingut, dessen Erzeugnisse durch die ganze Produktepalette hindurch begeistern. Zum Speri Amarone passen hervorragend Festliche, kräftige Gerichte, Rindsfilet, Lammgigot, Wild, reife und würzige Hartkäse.
Kellerei St.Michael, Eppan
St. Michael Eppan, die innovative Kellerei an der Südtiroler Weinstraße, zählt nicht nur zu den besten Kellereien Südtirols, sondern auch zu den führenden ganz Italiens. Mit 355 Mitgliedern, 350 Hektar Anbaufläche und 2,5 Millionen verkauften Flaschen pro Jahr hat sich St. Michael-Eppan einen Namen aufgebaut, der heute in aller Munde ist. Allein die Etikette St. Valentin genügt, um das Herz eines jeden Weinfreundes und Kenners höher schlagen zu lassen.
Castel Juval di Reinhold Messner & Martin Aurich, Kastelbell
Die Burganlage Juval, auf einem prähistorischen Platz, wurde von Hugo von Montalban um 1278 erbaut. 1368 zählt sie zum Besitz der Herren von Starkenberg und 1540, nach öfterem Besitzwechsel, erwirbt sie die Familie Sinkmoser. Damit erreicht sie ihre Blütezeit. Sie fällt dann dem Geschlecht der Hendl zu, die sie 1813 an den Bauern Josef Blaas verkauft. Die Burg verfällt. 1913 kauft sie der holländische Kolonialherr William Rowland und saniert sie vorbildlich. Seit 1983 ist sie der Wohnsitz von Reinhold Messner, der mehrere Kunstsammlungen dort untergebracht hat. Das dazugehörende Weingut "Unterortl" und der Biohof "Oberortl", wo hofeigene Produkte im "Schlosswirt" angeboten werden und man sich im Heubad verwöhnen lassen kann, sind Teil eines Gesmtkonzeptes, das sich ein Erhalten und Beleben dieser kleinräumigen Südtiroler Kulturlandschaft zur Aufgabe gemacht hat.
Klosterkellerei Muri-Gries, Bozen
1845 schlägt die Geburtsstunde von Muri-Gries: die aus ihrem 1027 gestifteten Kloster Muri im Schweizer Kanton Aargau vertriebenen Benediktiner ziehen in das inzwischen aufgehobene Augustinerchorherrenstift Gries ein. Ein neuer Abschnitt in der jahrhundertealten Geschichte von Burg und Kloster zu Gries beginnt: die Geschichte von Muri-Gries.
Im Jahre 1968 kommt es in der Klosterkellerei zu einer einschneidenden Wende: Zum ersten Mal werden die eigenen Weine in größerem Stil in der Kellerei selbst in Flaschen gefüllt. Das klassische Offenweingeschäft geht vor allem auf dem lokalen Südtiroler Markt noch einige Jahre weiter. Immer mehr setzt sich aber ein konsequentes Qualitätsdenken durch. 1985 rückt der Lagrein in der Weinhierarchie der Klosterkellerei endgültig an die erste Stelle auf. Der Lagrein beginnt sein wahres Profil zu zeigen. Muri-Gries erkennt die Werte der alten, einheimischen und oft vernachlässigten Rebsorten. Das Bewusstsein zur eigenen Tradition wird wieder neu belebt. Auf die Qualität der eigenen Rebsorten zu setzen, mit den eigenen Ressourcen zu arbeiten und darauf aufzubauen, das wird zum Erfolgsgeheimnis der Klosterkellerei. Muri-Gries ist heute ein klassischer Rotwein-Betrieb mit 85% Rotweinen und 15% Weißweinen.
Borgo Salcetino, Radda in Chianti
Die Azienda Agricola Borgo Salcetino befindet sich im Herzen des "Chianti Classico" in der Gemeinde von Radda. Die Besitzer Valneo und Tonino Livon erneuern die Weinberge schrittweise aber vollständig durch fachmännische Unterstützung.
Fattoria di Felsina, Berardegna, Siena
"Eigentlich wurde schon alles gesagt über die Fattoria di Felsina. Eine Anmerkung aber muss uns gestattet sein: Mit der bewundernswerten Qualitätskonstanz der letzten Jahre offenbar noch immer nicht zufrieden, haben Guiseppe Mazzocolin und sein Team jetzt in einer konzertierten Aktion eine Flaschenformation auf die Beine gestellt, die ein insgesamt geschlossenes und charaktervolles Bild abgab." Gambero Rosso
Seit Jahren ist man hier auf der Gewinnerstraße und auch die aktuellen Jahrgänge sammeln wieder zahlreiche Pokale. Zuletzt die Adelung durch den Gambero Rosso: Felsina ist "Kellerei des Jahres 2009".
Jahresproduktion: 400.000 Flaschen
Rebfläche: 62 Hektar
Konventioneller Anbau
Castello di Fonterutoli, Castellina
Agostina Pieri
Francesco Monaci bearbeitet zusammen mit seinem Bruder Jacopo, 7 Hektare Weinberge in perfekter Südausrichtung erst seit 1991. Was sie in dieser Zeit geschaffen haben, ist fantastisch. Die Weine von Agostina Pieri gehören zum Besten, was die Gegend um Montalcino zu bieten hat, was auch die diversen, eindrücklichen Parker Bewertungen bestätigen.
Tenuta di Petrolo, Arezzo
Fattoria di Magliano
Das mittelalterliche Dorf Magliano, die Heimat der Fattoria di Magliano, liegt in der Maremma Toscana, ein Küstenstrich im Süden der Provinz Toskana. Umgeben von sanft-geschwungen Hügeln, reihen sich Rebberge an Rebberge in die Landschaft.
Dort, unweit vom Mittelmeer entfernt, entschied sich im Jahre 1996 Agostino Lenci, dass seine bisherige Karriere in der Schuhindustrie seinem jahrelangen Traum, ein Weinproduzent zu werden, weichen soll. Im Jahr 2001, dem ersten Jahr der Weinherstellung, wurde die gesamte Kellerei fertiggestellt. Die Produktion der Weine erfolgt unter der Aufsicht der Önologin Graziana Grassini und zeichnet sich durch immer kraftvolle jedoch nie überladene Weine aus, welche eine typische, klare und intensive Aromatik aufweisen.
Heute umfasst sie 45 Hektare Weinbaufläche, auf denen hauptsächlich klassische Weinsorten angebaut werden: Sangiovese, Merlot oder Cabernet. Nichts destotrotz, die Fattoria di Magliano ist eines der progressiveren Weingüter in der Maremma - ihre Produktionsweise ist nicht nur modern und zeitgenössisch sondern auch fortschrittlich. Die vergleichbar junge Kellerei hat Begebenheiten, wie die wertvolle Bodenstruktur, die Aussetzung der Reben, die niedrige Menge Niederschlag und das unterschiedliche Klima zum Inland, erkannt und sich diesen angepasst. Seit 2011 produziert das Weingut unter einem biologischen Gesichtspunkt und wird ab 2014 das Zertifikat für Bioweine besitzen.
Der Spitzenwein der Fattoria ist der "Poggio Bestiale", mit seiner Bordeauxtraubenpalette welche 14 - 20 Monate in neuen Alliereichenfässer ruhen, bevor die jährlich ca. 40'000 Flaschen abgefüllt werden. Mit den vergangenen Abfüllungen hat das Cuvée von Jahr zu Jahr an Tiefe und Klasse gewonnen. Seine klassische Strenge und gleichzeitige Opulenz begeistern nach der Belüftung in der Karaffe Kenner und Geniesser immer wieder aufs Neue. Der 2007er Poggio Bestiale, von Robert Parker mit 94 von den begehrten 100 Punkten bewertet, setzt dabei sicher einen (vorläufigen) Höhepunkt.
Tenuta Valdifalco, Magliano
Die Bioneer's aus der Maremma:
Auf seinem Südtiroler Weingut Schwarhof, das seit 1334 urkundlich belegt ist, baute Rainer Loacker seit 1979 Wein an. Neben dem Weingut in Südtirol besitzt die Familie Loacker seit etlichen Jahren auch zwei Weingüter in der Toskana: eines in Montalcino (Corte Pavone seit 1997) und eines in der Maremma - Valdifalco. Heute werden die Weingüter in Südtirol und der Toskana von Rainer Loacker's Söhnen Hayo und Franz Josef geführt. Von Beginn an erfolgte die Bewirtschaftung der Rebflächen nach biologischen Richtlinien, was damals bei den Nachbarn meist auf Unverständnis stiess. Dennoch bewirtschaften die Loackers als "Bioniere" ihre Weinberge nach biodynamischen Grundsätzen, zusätzlich werden nach Bedarf auch homöopathische Mittel eingesetzt. Es entstehen dadurch individuelle, charaktervolle Tropfen. Pioniere sind die Loackers auch was die Flaschenverschlüsse angeht und verschliessen die meisten ihrer Weine mit "Glaskorken".
In der Nähe zum Meeres, inmitten des "Parco dell Uccellina" in der Toskana stehen die 22ha Reben des Weingutes Valdifalco, bestockt mit Sangiovese-, Cabernet Sauvignon- und Syrahtrauben. Spannenderweise werden diese Rebstöcke teilweise als Mischkultur mit Olivenbäumen angebaut. Dort, wo die alte Römerstrasse "Aurelia" vorbeizieht, reift der "Morellino di Scansano DOCG", ein Rotwein, der Würze und Geschmeidigkeit zeigt und mit reifen Kirsch- und Brombeernoten untermalt wird. Von den 3 "Cru" Weinen werden je nach Jahrgang nur gerade 2 - 4000 Flaschen abgefüllt.
Für die Kelterung der Weine ist Hayo Loacker verantwortlich, der nach solider önologischer Ausbildung im Burgund und Praxis rund um die Welt mit sicherer Hand den Stil des Hauses prägt. Sein Bruder Franz Josef zeichnet für den Verkauf verantwortlich.
Cesarini Sartori, Gualdo Cattaneo - Perugia
Nativ, Az. Agricola
Das junge und innovative Weingut Nativ liegt im süditalienischen Kampanien in der Provinz Avellino. Östlich von Neapel wachsen in der Gebirgsregion Iripina auf den fruchtbaren Hügeln sehr alte, noch wurzelechte Rebstöcke mit autochtonen Rebsorten wie Falanghina, Fiano, Greco oder Aglianico. Diese z.T. 250 Jahre alten Rebstöcke sind eine absolute Rarität in Europa und haben die Reblaus-Epedemie zum Ende des 19. Jh. erfolgreich überstanden. Mario Ercolino, der bereits beim international renommierten Weingut Feudi di San Gregorio erfolgreich arbeitete, führt seit 2008 zusammen mit seiner Frau das rund 15 ha grosse Anwesen. Der renommierte Önologe hat sich zum Ziel gesetzt, sich an die Qualitätsspitze der regionalen Weinproduktion zu setzen und charaktervolle, authentische Weine von hoher Typizität zu erzeugen. Das Ergebnis spricht für sich: In den Weinen spiegelt sich die Besonderheit der Reben dieser Region wieder. Die Böden hier sind reich an Mineralien und Asche, die durch den Vulkanausbruch des nahegelegenen Vesuv im Jahre 79 nach Chr. entstanden. Sie bestimmen den einzigartigen Charakter der Trauben in diesem Gebiet. Das mediterrane Klima mit dem Einfluss des nahen Meeres und die schützenden Berge bieten eine ideale Basis für Weinbau. Mario Ercolino nutzt bei seiner Arbeit die aussergewöhnlichen, regionalen Gegebenheiten und in Verbindung mit seiner reichhaltigen Erfahrung versteht er es, Natur, Tradition und modernste Technologie in Einklang zu bringen. Seine modernen, eleganten und überaus finessenreichen Weine wie der Greco di Tufo, Falanghina oder Taurasi sind von geradezu explosiver Fruchtigkeit und aussergewöhnlich intensiver Aromatik.
Az. Agr. Ciccio Zaccagnini, Bolognano
Die Azienda Agricola Ciccio Zaccagnini entstand im Jahre 1978. Mit exzellenter und genauer Arbeit legte Ciccio Zaccagnini hier den Grundstein zum Erfolg. Heute führt sein Sohn Marcello, eine vielseitige Persönlichkeit, sein Erbe fort und bringt den Betrieb jedes Jahr noch weiter nach voran. Die neue Kellerei ist fertiggestellt und die Rebflächen wurden auf ca. 50 Hektar erweitert. So entstehen Jahr für Jahr überzeugende Weine aus der Azienda Agricola Ciccio Zaccagnini. Zusammen mit seinem langjährigen Önologen Concezio Marulli erzeugt Marcello Zaccagnini durchgängig gute und lobende Qualität.
Cantine Due Palme, Cellino San Marco, Brindisi
Zwei Palmen bilden das Signet der Cantina. Und so heisst die Weinkellerei im Stiefelabsatz Italiens auch: Due Palme. Die Genossenschaft wurde 1989 gegründet - mit 400 Mitgliedern, allesamt Traubenlieferanten. Sie bewirtschaften zusammen über 800 Hektaren Reben. Entsprechend gross ist auch die Produktion der Cantina Due Palme - 6000 Tonnen Trauben werden jährlich verarbeitet. Dank modernster Kellereinrichtung - unter anderem horizontale Rotationstanks - kein Problem: Die Genossenschaft produziert trotz ihrer Grösse seit einigen Jahren überaus beachtenswerte Weine.
Cantine Centurio / Feudi San Gregorio
Feudo Maccari
Das von Antonio Moretti geführte prachtvolle Weingut Feudo Maccari liegt zwischen Noto und Pachino in der Provinz Syrakus in üppiger und barocker Landschaft und damit in einem der besten Weinbaugebiete Siziliens. Gleich nach der Jahrtausendwende hat er aus Liebe zu der schönen und wilden Natur der Mittelmeerinsel ein neues Weinabenteuer begonnen und gemeinsam mit seiner Tochter Monica das alte Weingut für den hochwertigen Rebenanbau auf Vordermann gebracht. In dem Familienbetrieb werden die Trauben - auch neu angepflanzte Rebstöcke - im traditionellen Alberello-Verfahren erzogen.
Die Buscherziehung nach dem Alberello-Verfahren inmitten von Zitronen- und Mandelbäumen und Olivenhainen hat im östlichen Teil Siziliens eine lange Tradition. Das Gebiet zwischen Noto und Pachino eignet sich auch besonders gut für den Anbau von Nero d'Avola. Denn die sizilianische rote Paradesorte und kann dank des besonderen Mikroklimas und des äusserst fruchtbaren Vulkanbodens ihre Eigenschaften hier besonders gut ausspielen. Der Familie Moretti ist es im Übrigen zu verdanken, dass in allen alten Rebbergen zum Teil bereits vor etwa 60 Jahren angepflanzte Weinstöcke wiederbelebt worden sind.
Das Weingut Feudo Maccari liegt in Luftlinie nur wenige Kilometer vom Ionischen Meer und nur einen Katzensprung vom Naturreservat Vendicari entfernt. Neben den besonderen klimatischen Bedingungen sorgt die akribische Arbeit im Weinberg für gesunde und optimal reifende Trauben. Der verschiedenen Boden-Beschaffenheit sowie Unterschiede bei der Höhe und Exposition der Lagen lassen in Feudo Maccari äusserst komplexe köstliche und terroirtreue Weine von bestechender Güte entstehen, die sich obendrein durch große Charakterstärke und Eleganz auszeichnen. Alle Rotweine werden in Barrique aus französischer Eiche ausgebaut.
Morgante
Seit fünf Generationen besitzt die Familie Morgante 200 Hektaren Land in den Hügeln der Gemeinde Grotte, nördlich der südsizilianischen Stadt Agrigento. 30 Hektaren Land sind mit Nero d'Avola bepflanzt. Die Morgantes entschieden 1994, die Trauben selber zu vinifizieren, und konnten 1997 mit Riccardo Cotarella einen Spitzen-Önologen verpflichten, der während der letzten Jahre massgeblich zum Erfolg des Weingutes beigetragen hat. Die Morgante Weine werden von der Fachpresse immer wieder in den höchsten Tönen gepriesen, insbesondere der Don Antonio, der regelmässig die begehrten 3 Gläser im Gambero Rosso erhält.