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Auf drei Schweinemastbetrieben mit Durchmast, Zweiphasen- oder Mehrphasen-Fütterung wurden Fütterungsmassnahmen untersucht, durch die der ernährungsphysiologische Wert des Fleisches verbessert und die Umweltbelastung verringert werden kann. Dazu wurden dem Futter organisch gebundenes Selen, Vitamin E und Leinsaat beigegeben und der Proteingehalt gesenkt. Als Kontrolle dienten Mastdurchgänge mit üblichem Mastfutter. Ein durchgängiger Einfluss der Futter auf die Tageszunahmen konnte nicht beobachtet werden. Mit den Versuchsfuttern stieg aber der Futterverbrauch an und die Futterverwertung verschlechterte sich überwiegend. Nur im Durchmastbetrieb verschlechterte sich die Schlachtkörperqualität: der Kotelettdurchmesser sank mit dem Versuchsfutter signifikant ab und die Speckauflage stieg signifikant an. Die Tiere in der Multiphasenfütterung (wöchentlich Absenkung von 155 auf 125g RP/kg) zeigten keinen verringerten Fleischanteil aber einen signifikant höheren intramuskulären Fettgehalt, was auf eine moderate Proteinunterversorgung hinweisen könnte. Die Proteineffizienz konnte durch die Proteinreduktion kaum gesteigert werden.
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Schweinefleisch: gute Mastergebnisse trotz reduziertem Rohproteingehalt im Futter