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Radon ist ein natürlicherweise im Boden vorkommendes radioaktives Edelgas. Es entsteht beim Zerfall von Uran, welches in Mineralien des Gesteins vorkommt, und kann mit Bodenluft aus dem Untergrund in Gebäude eindringen. Wird Radon eingeatmet, wirkt die Strahlung direkt auf das Lungengewebe und kann so Lungenkrebs verursachen. Das Risiko nimmt mit steigender Konzentration und Expositionsdauer zu.
Aktuelles
Grenzwert – Heute (2014) gilt in der Schweiz ein Grenzwert von 1000 Bq/m3 für Wohnräume. Die WHO (Welt-Gesundheitsorganisation) empfiehlt den Staaten, eine möglichst tiefe Belastung mit Radon anzustreben und einen Grenzwert von 100, höchstens aber 300 Bq/m3 festzulegen. Vermutlich wird in der Schweiz künftig ein Richtwert von 300 Bq/m3 gelten.