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Spanien rechnet wegen der Katalonien-Krise mit einem geringeren Wirtschaftswachstum. Die spanische Volkswirtschaft dürfte 2018 nur noch um 2.3 Prozent zulegen, teilte das Wirtschaftsministerium am Montag mit.
Bisher war die Regierung in Madrid von einem Wachstum von 2.6 Prozent ausgegangen. Neben den Entwicklungen in Katalonien spielten auch Verzögerungen bei der Verabschiedung des Haushalts eine Rolle. Eine Reihe von Abgeordneten hatten erklärt, sie wollten vor Abstimmung über das Budget sehen, wie die Regierung mit der Krise umgehe.
Die spanische Justiz geht weiter gegen katalanische Separatisten vor. Das Oberste Gericht ordnete am Montag die Festnahme der Spitzen von zwei Organisationen an, die sich für eine Unabhängigkeit der Region eingesetzt hatten. Beide Männer waren an den Planungen für das Unabhängigkeitsreferendum am 1. Oktober beteiligt, das nach Darstellung der Zentralregierung in Madrid illegal war. (sda/reu)