Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03576.jsonl.gz/325

Insgesamt 44 Rennen standen an den beiden Regattatagen am Samstag und Sonntag auf dem Programm. Das waren immerhin bereits rund doppelt so viele wie bei der ersten Auflage im letzten Jahr. Insgesamt massen sich bei der RAR-Regatta und der Swiss Alpine Rowing Trophy mehrere hundert Sportler.
Nur ein Sieg für Freiburger
Freiburgs Ruderer konnten bei der RAR-Regatta, der Nordwestschweizer Meisterschaft, nur in einem Rennen einen Titel durch einen Sieg erringen. Dies gelang in Renngemeinschaft mit Lyon im Vierer ohne Steuermann der Männer den Ruderern Campolini, Bette, Tillet und Amsted. Ansonsten belegten die Freiburger Ruderer einige gute Plätze, von denen insbesondere der dritte Platz von Raphael Tuor hervorzuheben ist, der dieses Resultat als Junior im Senioreneiner erzielte. Aber auch der Doppelzweier in der Kategorie Junioren B (15-16) mit Alexander Lischewski und Nicolas Tuor erzielte auf gleiche Weise – indem Lischewski hochstartete – einen achtbaren Erfolg mit dem dritten Platz.
Ein Olympiasieger am Start
In den vier Rennen um die Swiss Alpine Rowing Trophy (Junioren/innen, Frauen und Männer) hatten die Freiburger Ruderer drei Eisen im Feuer. Jeweils eins bei den Junioren, den Frauen und eins bei den Herren.
Christophe Campolini startete in Renngemeinschaft mit Lyon. Er hatte sich den erfolgreichsten Ruderer Frankreichs ins Boot geholt. Jean-Christophe Bette wird in Frankreich als der Lance Armstrong des Rudersports bezeichnet, als Olympiasieger 2000 im leichten Vierer und mit diversen Medaillen an Weltmeisterschaften ein hoch dekorierter Ruderer. Bei den Junioren gingen für Freiburg die beiden Athleten Marc Guillieron und Raphael Tuor an den Start. Das Frauenboot setzte sich aus den beiden Ruderinnen Lena Brina und Cathy Freslon zusammen. Diese beiden waren dann auch im einzigen Boot, welches sich um den Preisgeldtopf bewarb. Leider erruderten die beiden im kleinen Final nur den zweiten Platz und wurden somit gesamt Vierte. Es siegte bei den Frauen der Seeclub Stanstad vor dem Ruderclub Cham und dem Ruderclub Rotsee. Der Sieger bei den Senioren kam nach dem Doppelsieg von Biel vor Jahresfrist dieses Mal aus dem Zürcher Raum. Die Renngemeinschaft Thalwil/Wädenswil dominierte den Wettbewerb vom ersten Rennen an und liess keinen Zweifel aufkommen, dass sie den See als Sieger verlassen wollten. Auf die Plätze zwei und drei kamen der Seeclub Sursee sowie der Seeclub Biel. Das Gespann Campolini/Bette aus Freiburg erwischte einen ungünstigen Start im Vorlauf und musste aufgrund der nur achtbesten Zeit im Viertelfinale direkt gegen den späteren Sieger antreten. Bei den Junioren ging der Sieg nach Sempach, bei den Juniorinnen nach Luzern an den Rotsee. jl