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Aus der südchinesischen Provinz Guangdong liege bereits ein Antrag auf eine weitere Freihandelszone vor. Zunächst müssten jedoch die Erfahrungen aus Shanghai genau ausgewertet werden. Auch die ostchinesische Stadt Tianjin hatte sich im Oktober um den Aufbau einer Zone nach dem Vorbild von Shanghai beworben.
Chinas Regierungschef Li Keqiang hatte sich ähnlich geäussert. «Wir werden den erfolgreichen Aufbau und die Verwaltung der »China (Shanghai) Pilot Free Trade Zone« sicherstellen, damit das Modell kopiert und ausgebaut werden kann», hatte Li in seinem Rechenschaftsbericht vor dem Volkskongress am Mittwoch gesagt. «Wir werden eine Reihe neuer Pilotversuche unternehmen.»
Die Zone war im September in Shanghai mit grossen Ankündigungen eröffnet worden. Sie soll nach Regierungsangaben als Testfeld für marktorientierte Handels- und Investmentreformen dienen. Seither wartet man jedoch auf einen konkreten Zeitplan, wann dort welche Reformen umgesetzt werden sollen, zu denen unter anderem der freie Umtausch der bislang streng kontrollierten Währung Yuan gehören soll.
Der Yuan, der auch Renminbi genannt wird, ist zwar im Warenverkehr umtauschbar, aber bisher nicht in Kapitaltransaktionen.