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Aino Laberenz ist Bühnen- und Kostümbildnerin, hat u. a. am Schauspielhaus Bochum, am Schauspielhaus Zürich, an der Volksbühne Berlin, am Wiener Burgtheater, am Schauspiel Frankfurt, der Oper in Manaus in Brasilien, bei den Bayreuther Festspielen, der Staatsoper Berlin und der Oper Bonn gearbeitet. Z.B. für Karin Henkel, Martin Laberenz, Schorsch Kamerun, Armin Petras, René Pollesch, Stefan Pucher. Ausserdem ist sie Mitbegründerin und Geschäftsführerin von Christoph Schlingensiefs Operndorf Afrika in Burkina Faso.
Seit 2004 gehörte sie fest zum Team von Christoph Schlingensief. Der deutsche Pavillion, den Aino Laberenz 2011 gemeinsam mit Kuratorin Susanne Gaensheimer auf der Biennale Venedig gestaltete, wurde mit Goldenen Löwen ausgezeichnet. Aino Laberenz ist Herausgeberin der im Verlag Kiepenheuer & Witsch im Herbst 2012 erschienenen Christoph-Schlingensief-Biographie »Ich weiß, ich war’s« und leitet den Nachlass Christoph Schlingensiefs. In dieser Funktion kuratierte sie in 2014 die Christoph-Schlingensief-Retrospektive am KW Institute for Contemporary Art in Berlin sowie die Schlingensief-Retrospektive am PS1 MOMA New York.
Am Theater Neumarkt ist sie in der Spielzeit 2018/19 zuständig für die Köstume bei «Das Leben des Vernon Subutex» in der Regie von Peter Kastenmüller.