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Von Kinderarbeit zu reden ist vielleicht etwas harsch. Aber Alicia Christian Foster, wie Jodie Foster mit richtigem Namen heisst, hatte schon in über 50 Filmen mitgespielt, bevor sie zu studieren begann. Sie war Kinderdarstellerin am Fernsehen und in Werbespots und skandalisierte die Filmwelt als 13jährige, als sie in Martin Scorseses «Taxi Driver» mit Robert De Niro eine minderjährige Prostituierte spielte.
Aber Jodie Fosters Mutter und Managerin Brandy steurte die Karriere und das Image ihrer Tochter geschickt - und vielseitig. So trat der Teenager, der in Los Angeles das Lycée Français besucht hatte, im Jahr 1977 unter anderem als Sängerin im französischen Fernsehen auf.
Starke Frau, starke Rollen
Und schon sehr bald nahm Jodie Foster ihre Karriere auch in die eigenen Hände. Sie suchte herausfordernde Rollen, etwa jene des Vergewaltigungsopfers in «The Accused» von 1988. Und als sie 1991 den Oscar als FBI-Agentin Clarice Starling in «The Silence of the Lambs» bekam, bedankte sie sich für die Begeisterung für eine starke, feministische Heldin.
Von der Schauspielerin zur Produzentin
Schliesslich gründete Jodie Foster eine eigene Produktionsfirma und finanziert seither mit ihrer Arbeit als gefragte Schauspielerin ihre eigenen Projekte als Regisseurin und Filmemacherin, von der Mutter-Sohn Geschichte «Little Man Tate» bis zum mutigen und unterschätzten Mel-Gibson-Vehikel «The Beaver» von 2011. 50 Jahre lang ist sich Jodie Foster treu geblieben, indem sie sich und ihre öffetnliche Erscheinung stets konsequent weiter entwickelt hat.