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Lexikon (Mehrzahl: Lexika; ältere Schreibweise: Lexicon)ist allgemein die Bezeichnung für ein Nachschlagewerk oder Wörterbuch im weiteren Sinn, war früher und ist heute vereinzelt noch ein Synonym für ein Sprachwörterbuch, das heißt, für ein Nachschlagewerk mit sprachlichen Informationen (zum Beispiel Fremdwörterlexikon) (Wörterbuch im engeren Sinn). Früher traten die Wörter „Lexikon“ und „Wörterbuch“ in Buchtiteln sogar parallel auf (zum Beispiel „Vollkommenes deutsches Wörterbuch aller Kräuter, Tiere und Erze – Lexicon pharmaceutico-chymicum Latino-Germanicum et Germanico-Latinum. Norimbergae: Ziegerus, Lehmannus, 1701“), bezeichnet heute zumeist ein Nachschlagewerk mit Sachinformationen (Realwörterbuch, Konversationslexikon, Sachwörterbuch), wobei je nach Umfang noch zwischen Lexikon im engsten Sinn und Enzyklopädie oder Biografien-Sammelwerk (Who’s Who) unterschieden werden kann.
In der Profi-Küche werden viele Wörter verwendet die im alltäglichen Wortschatz nicht gebraucht werden. Die Köche haben für die schnelle, verständliche Kommunikation untereinander eine Nomenklatur entickelt, damit jeder sofort von was man redet.
Ein kleines Beispiel: Hans... kannst Du mir das Gemüse blanchieren und nacher braisieren. Danke!
Mit 11 Wörter wurde Hans gefragt, ob er nicht das Gemüse putzen und schneiden, dann Wasser in einer Kasserolle zum kochen bringen. Das Wasser salzen und das Gemüse ins kochende Wasser geben. Nochmals aufstossen lassen und etwa 1 Minute kochen lasse. Sofort das Gemüse in Eiswasser geben und abkühlen lassen. Raus nehmen und gut abtropfen. In einer rechteckige Pfanne mit Deckel etwas Zwiebeln andünsten, dann ablöschen mit Gemüsefond und etwas Weisswein.... etc. etc.
Man sieht, dass es einfacher geht mit einer Ansammlung von Wörtern, die eine Beutung haben, bei denen man Übereingestimmt hat.