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Im Jahr 2017 gewannen Nino Schurter und Matthias Stirnemann das Cape Epic. Die Titelverteidigung misslang allerdings. Nach der Neuformierung des «Scott Sram MTB Racing Teams» will Schurter mit Andri Frischknecht den Titel beim wichtigsten Mountainbike-Etappenrennen zurückholen. Als Backup-Team verfügen die beiden über Lars Forster der mit dem Südafrikanischen Marathon-Meister Gert Heyns fährt.
Im vergangenen Jahr dauerte die Cape-Epic-Titelverteidigung nicht lange: Nino Schurter und Matthias Stirnemann mussten das Rennen aufgeben. Stirnemann plagte bereits zu Rennbeginn eine Krankheit die eine Fortsetzung des Rennens verunmöglichten. Und auch Andri Frischknecht und Michiel Van der Heijden mussten im vergangen Jahr wegen eines bösen Sturzes abbrechen.
«Am Absa-Cape-Epic kann es in beide Richtungen gehen – in die gute, aber auch in die schlechte Richtung. Trotz der besten Vorbereitung können grosse Defekte, Krankheit und auch Stürze nie ausgeschlossen werden. Alles was man dagegen tun kann, ist zu versuchen, dass Risiko so gering wie möglich zu halten», erklärt Schurter.
Mit diesen Erkenntnissen schliesst sich der Olympiasieger für die 2019er-Ausgabe des Etappenrennens mit seinem Team-Kollegen Andri Frischknecht zusammen. Auch er fuhr im Jahr 2017 ein starkes Cape-Epic-Rennen und holte zusammen mit Van der Heijden zwei Etappensiege. Frischknecht weiss somit genau, was es braucht, um an der harten Etappenfahrt auf Sieg zu fahren.
Starkes Backup
Hilfestellung für Schurter und Frischknecht, bei ihrem Versuch den Titel für Scott-Sram-Team zurückzuerobern, geben Lars Forster und Gert Heyns. Die Paarung wird in den Farben von «DSV / Scott-Sram» fahren. DSV steht hier übrigens nicht für den Deutschen Ski Verband sondern für ein global agierendes Transport- und Logistikunternehmen. Dieses ist Hauptsponsor des Teams DSV, für das Heyns fährt.
Heyns bringt zwar Cape-Epic-Erfahrung mit, hatte aber zuletzt im Jahr 2016 teilgenommen, als er das Rennen aufgeben musste. Doch es sah auch schon anders aus. Zum Beispiel im Jahr 2014, als Heyns zusammen mit Matthys Beukes den sechsten Gesamtrang belegte. Europameister Lars Forster hingegen kann nur auf den Rat seiner Kollegen vertrauen. Es ist für ihn die Cape-Epic-Premiere, deren Herausforderung er mit Freude gegenübersteht. «Ich habe viele tolle Geschichten über das Cape-Epic gehört und bin super aufgeregt, endlich an der Startlinie des prestigeträchtigsten Etappenrennens der Welt zu stehen.»
www.cape-epic.com
www.scott-sram.com