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Wie das Ministerium am vergange Woche mitteilte, sollen den Farmern unter anderem einmalige Beihilfen aus einem neuen Hochwasserfonds im Umfang von bis zu 10 Mio. Pfund (14,9 Mio. Fr.) zugute kommen. Förderfähig seien Aufwendungen für die Wiederherstellung von überschwemmten Feldern und Vorkehrungsmaßnahmen gegen zukünftige Überflutungen.
Entsprechende Anträge könnten ab Ende Februar gestellt werden. Darüber hinaus würden weitere, nicht landwirtschaftsspezifische Hilfsgelder bereitgestellt, darunter eine Beihilfe von 5 '000 £ (7'480 Fr.) für betroffene Hauseigentümer und Unternehmen, die die Kosten für Reparaturen und vorbeugende Massnahmen gegen erneute Überschwemmungen abfedern soll.
Wie das EFRA weiter ausführte, wird betroffenen Unternehmen die Grundsteuer für die Dauer von drei Monaten erlassen. Für weitere Steuern einschliesslich Umsatzsteuern werde ein Aufschub des Zahlungsziels von drei Monaten gewährt. Für die Gemeinden stünden nun Hilfsgelder von insgesamt mehr als 130 Mio. Pfund (194 Mio. Fr.) zur Verfügung. Mit diesem Geld könnte beispielsweise die Vertiefung von Flüssen finanziert werden. Darüber hinaus würden Banken zinsvergünstigte Kredite für Geschäfts- und Privatkunden in Höhe von mehr als insgesamt 750 Mio Pfund (1,12 Mrd. Fr.) bereitstellen.
Die Überschwemmungen sind die Folge des regenreichsten Januars seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1910. Dem britischen Bauernverband (NFU) zufolge stehen unter anderem insgesamt rund 11'500 ha Land in der Grafschaft Somerset unter Wasser. Versicherungsexperten taxieren die bisherigen Schäden in der Landwirtschaft auf insgesamt 60 Mio. Pfund (90 Mio. Fr.).