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Dominik Paris hat auch die letzte Abfahrt des Winters gewonnen. Der Italiener triumphiert am Weltcup-Finale in Soldeu vor Kjetil Jansrud und Otmar Striedinger, muss die kleine Kristallkugel aber Beat Feuz überlassen. Feuz bringt seine Reserve von 80 Punkten mit einem 6. Platz sicher über die Runden. Mauro Caviezel wird als bester Schweizer Vierter.
Bei windigen Verhältnissen setzte sich Paris 34 Hundertstel vor dem Norweger Kjetil Jansrud und 41 Hundertstel vor dem Österreicher Otmar Striedinger durch. Mauro Caviezel verpasste das Podium als Vierter um sechs Hundertstel, Beat Feuz wurde Sechster und verteidigte seinen Disziplinensieg aus dem Vorjahr erfolgreich.
Es war dies Paris' dritter Sieg in Folge in einer Weltcup-Abfahrt und der vierte in diesem Winter. Die kleine Kristallkugel als Krönung seiner vorzüglichen Saison blieb dem Südtiroler aber wegen der bestechenden Konstanz von Beat Feuz verwehrt.
Feuz klassierte sich in Andorra erst zum zweiten Mal in dieser Weltcupsaison (und zum zweiten Mal in den letzten 13 Abfahrten) neben dem Abfahrts-Podest. Seinen Vorsprung in der Disziplinenwertung verteidigte er aber souverän, obwohl er sich im obersten Streckenteil einen grossen Rückstand eingehandelt hatte. Dank sechs Podestplätzen und zwei 6. Rängen sicherte sich der Emmentaler zum zweiten Mal in Folge die kleine Kristallkugel in seiner Paradedisziplin.
Mit seiner kontrollierten, aber nicht verkrampften Fahrt verhinderte Feuz ein Schweizer Déjà-vu. 2008 hatte Didier Cuche im Super-G eine Reserve von sogar 99 Punkten ins letzte Rennen genommen, den Gesamtsieg wegen einer zu vorsichtigen Fahrt noch dem Tagessieger Hannes Reichelt überlassen müssen – unter anderem, weil ihn Daniel Albrecht als letzter Starter auf Platz 16 verdrängte.
Versöhnlich endete der Winter für Carlo Janka. Der gefallene Gesamtweltcupsieger von 2009/10 schaffte in seinem letzten Rennen der Saison als Neunter seinen ersten Top-10-Platz. Junioren-Weltmeister Lars Rösti holte als Fünfzehnter seine ersten Weltcup-Punkte. (pre/sda)