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4460 Gelterkinden ⋅
1996 – 1997 ⋅
1997 Auszeichnung Guter Bauten Kanton Basel-Landschaft
Das Einfamilienhaus liegt auf einer schmalen, langen und in Ost-West Richtung verlaufenden Parzelle. An der Strasse dient ein länglicher Baukörper als Velo- bzw. Autounterstand und als Holzlager. Das Wohnhaus steht im mittleren Teil des Grundstücks, womit im Osten ein Hofraum entsteht und nach Westen das Haus mittels des eingeschnittenen, gedeckten Sitzplatzes zum bestehenden Garten orientiert ist.
Die klare kubische Grundform des Gebäudes folgt einerseits dem in West-Ost Richtung ausgedehnten Grundstück und widerspiegelt andererseits den einfachen konstruktiven Aufbau und die entsprechende klare Organisation im Innern. Über dem knapp aus dem Terrain ragenden Sockelgeschoss ist das zweigeschossige Gebäude in Holz-Elementbauweise erstellt. Drei Decken aus beidseitig sichtbaren Flächentragelementen sind von Wand zu Wand gespannt.
Das gesamte Erdgeschoss ist offen und als durchgehender Raum konzipiert. Der Holzspeicherofen und die Küche als Herd im Zentrum gliedert es in einen Wohn- und Essbereich. Durch die Fenster der Südseite kann in serieller Abfolge der schmale vorgelagerte Blumengarten in Form von Blumenbildern erlebt werden. Im Obergeschoss sind entlang dem Erschliessungsbereich die Schlafzimmer und das Bad nach Süden orientiert aufgereiht.