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Weil Matt Botten zu viel Gepäck hatte, wollte ihn Easyjet zu einer Extragebühr von 45 Pfund verdonnern. Doch der Brite hatte einen eigenen Plan.
Matt Botten aus Cardiff (Grossbritannien) plante, zusammen mit seiner Freundin nach Reykjavík (Island) zu fliegen. Doch beim Einchecken kam dann die böse Überraschung. Für ein Zusatzgepäck wollte ihm Easyjet eine Gebühr von 45 Pfund (62 Franken) aufbrummen. Der 32-Jährige hatte allerdings gar keine Lust darauf und zog sich kurzerhand den gesamten Inhalt seines Koffers einfach an.
Nach erstaunten Blicken und einigen Fragen der Sicherheitsbeamten durfte er aber letztendlich ins Flugzeug einsteigen. Glücklich im Zwiebel-Look postete er bei Facebook: «Wir fliegen nach Island Baby! Und wie macht man es, ohne 45 verdammte Pfund für eine Handtasche blechen zu müssen? Indem man einfach alles anzieht, was man hat.»
Allerdings kann eine solche Aktion schnell gefährlich werden, wie der Fall von James McElvar, einem schottischen Sänger, beweist. Dieser hatte letztes Jahr denselben Trick im Kopf, als er die Extragebühr umgehen wollte. Eingekleidet in sechs T-Shirts, vier Pullover, drei Jeans, zwei Jogginghosen, eine Jacke und zwei Mützen fiel der junge Mann im Flugzeug in Ohmacht. Doch nicht aufgrund eines Herzinfarkts, wie er dachte, sondern wegen einem Hitzschlag. Kein Wunder, bei all den Schichten.