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Gemäss dem «British Boxing Board of Control», wie die Kontrollstelle heisst, hat der Lizenzentzug «bis zur weiteren Untersuchung in der Anti-Doping-Angelegenheit und in medizinischen Fragen» seine Gültigkeit.
Schon zuvor hatte Fury über sein Management verkündet, seine WM-Titel der Verbände WBO, WBA und IBO freiwillig niedergelegt zu haben. «Ich habe die Titel im Ring gewonnen, und ich glaube, dass sie im Ring auch verloren gehen sollten. Aber ich bin derzeit nicht in der Lage, sie zu verteidigen», wurde der 28-Jährige zitiert.
In der vergangenen Woche hatte Fury offen über seine Drogenprobleme gesprochen. Er sei seit Jahren krank. In letzter Zeit habe er jeden Tag Alkohol getrunken und Kokain geschnupft. Dies erlaube ihm, mit seiner diagnostizierten «manischen Depression» klarzukommen.
In der neusten Mitteilung sagte Fury: «Ich stehe vor einer weiteren Herausforderung in meinem Leben. Wie gegen Wladimir Klitschko werde ich siegen.» Im vergangenen November hatte er dem Ukrainer die erste Niederlage seit 2004 beigefügt und ihn überraschend als Weltmeister entthront.
Trainer und Onkel Peter Zorn gab sich in der Management-Mitteilung zuversichtlich, dass Fury nach seiner Gesundung wieder in den Ring steigt: «Tyson wird wieder stärker zurückkommen.»
(SDA)