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Die meisten Menschen können Deepfake-Videos nicht durchschauen, selbst wenn diese keine hohe Qualität haben. Das zeigt ein Experiment der Universiteit van Amsterdam. Durch digitale Manipulation ist es möglich, beispielsweise Politiker in Videos Worte in den Mund zu legen, die sie sonst nie sagen würden. Die meisten Social-Media-Plattformen haben Deepfakes aufgrund der möglichen Gefahr von Fehlinformationen verbannt.
Um die Auswirkungen von Deepfakes auf Menschen zu testen, haben die Forscher ein eigenes manipuliertes Video erstellt. Darin ist ein niederländischer Politiker zu sehen, der möglicherweise kontroverse Äusserungen von sich gibt, die er im realen Leben nicht sagen würde. Eine Gruppe von 287 Menschen sah sich das Video an und musste angeben, was sie davon hielt.
Es stellte sich heraus, dass ein Grossteil der Studienteilnehmer das Fake-Video als echt akzeptierte. "In kurzer Zeit und mit relativ begrenzten technischen Ressourcen konnten wir ein Deepfake-Video erstellen, das die meisten Teilnehmer ohne Fragen als echt akzeptierten", sagt Forscherin Nadia Metoui.
Vor allem in sozialen Medien sind Deepfakes laut den Wissenschaftlern gefährlich. Zwar werden sie schnell als unecht entlarvt, jedoch meistens von klassischen Medien. User von Social-Media-Plattformen befinden sich häufig in einer Blase und glauben weiterhin, die Videos seien echt. Das kann nicht nur in der Politik ein Problem sein. Auch bei Online-Betrug, Cybermobbing und Erpressung können Deepfakes gefährliche Werkzeuge sein.
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