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Microsoft kündigt eine Xbox One ohne Kinect an — zum selben Preis wie die PS4.
Bisher war die Xbox One deutlich teurer als die PS4. Hauptgrund für den Preisunterschied ist die Tatsache, dass die Xbox One nur im Bundle mit der Kinect erhältlich war. Nun gibt's die Xbox One auch ohne Kinect — zum selben Preis wie die PS4.
Man muss sich schon fragen, was genau Microsofts Strategie ist, falls es überhaupt eine Strategie gibt. Die Xbox One mit der Kinect zu bundlen war vielleicht eine idiotische Idee, aber es war wenigstens eine Idee. Was ist die Xbox One ohne Kinect? Einfach eine etwas langsamere und etwas grössere PS4?
Die Kinect war von Anfang an ein problematisches Stück Hardware. Nur schon das Design der Kinect ist misslungen; das kurze Kabel garantiert, dass alle Leute, die statt einem TV einen Projektor im Wohnzimmer haben, garantiert nicht mit der Kinect spielen können. Die Hardware ist auch in ihrer zweiten Version nicht da, wo sie sein sollte. Dazu kommt die halbbatzige Software-Unterstützung. Obwohl bisher jede Xbox One eine Kinect hatte, gibt's kaum ein Spiel, welches wirklich davon gebrauch macht.
Am Ende bleibt die Frage: weshalb genau soll man sich eine Xbox One kaufen? Titanfall alleine kann ja nicht der Grund sein. Und damit bleibt die Vermutung, dass der tiefere Verkaufspreis auch nicht dazu führen wird, dass die Xbox One den Marktanteil-Unterschied zur PS4 nun plötzlich wieder wettmachen wird.
Nachdem Microsoft die Online-Strategie abgeblasen hat, und nun keine Kinect mehr in der Box sein wird, haben die Gamer die Wahl zwischen zwei komplett identischen Konsolen. Und das ist schade.
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