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Wenn alle bisherigen B-Klubs die Spielberechtigung erhalten, wird die NLB ab der Saison 2016/17 mindestens zwölf Klubs umfassen. Die zweithöchste Liga wird bis und mit Saison 2018/19 keinen sportlichen Absteiger haben, wogegen dem jeweiligen Schweizer Meister der Regio League (1. Liga) wie bisher das Recht offensteht, sich als eigenständiger Klub für die Aufnahme in die NLB zu bewerben.
Bei der Lizenzkommission sind zwei Aufstiegsgesuche für offizielle Farmteams eingetroffen. Der EV Zug will über die hundertprozentige Tochter “The Hockey Academy AG” das Team mit dem Namen “EVZ Academy” stellen. Das zweite Gesuch wurde vom HC Biasca eingereicht. Dort soll die Aktiengesellschaft HC Biasca SA gegründet werden, deren Mehrheitsaktionär zu 51 Prozent die HC Ambri Piotta SA ist. Die restlichen drei Aktionäre sind die HC Lugano SA, der Verein HC Biasca und der Verein GDT Bellinzona.
Die AG will mit den “HCB Ticino Rockets” ihrerseits ein Team stellen. Headcoach wird Luca Cereda (ex-Ambri, zuletzt Trainer beim Erstligisten Biasca) sein. Der ehemalige Erstrunden-Draft der Toronto Maple Leafs wird vollamtlich angestellt. Das Budget für die erste NLB-Saison der Tessiner beträgt 1,35 Millionen Franken. Im Verwaltungsrat werden je ein Vertreter der bisherigen NLA-Erzrivalen Lugano und Ambri sitzen.
Die Nationalliga-Versammlung hatte am 15. Februar letzten Jahres beschlossen, Massnahmen zu treffen, um das Teilnehmerfeld der NLB zu vergrössern. Aus diesem Grund wurden für die Spielberechtigungsbewerbungen der Saisons 2015/16 sowie 2016/17 die Aufnahmekriterien gelockert und zudem neu der Status eines Farmteams geschaffen. Beide Gesuche erfüllen die entsprechenden Auflagen, und beide Organisationen haben einen Vertrag mit der SIHF/NL unterzeichnet, der die Konditionen und die Auflagen für die Teilnahme an der Meisterschaft 2016/17 regelt.
(SDA)