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Mit dem Überraschungssieg von "Solemia" unter Jockey Olivier Peslier endete am Sonntag auf der Bahn in Paris-Longchamp der Prix de l'Arc de Triomphe, das bedeutendste Galopprennen in Europa.
Der 41:1-Aussenseiter aus Frankreich fing in einem packenden Finish den Favoriten "Orfevre" mit Jockey Christophe Soumillon noch ab.
Japans Galopper des Jahres war am Toto mit einer Quote von 7:2 gewettet worden und stand kurz davor, als erster japanischer Galopper den "Arc" zu gewinnen.
"Das ist der Arc. Ich dachte schon, wir hätten verloren, doch dann sah ich, dass Orfevre langsamer wurde", sagte Olivier Peslier, für den es im Klassiker der vierte Triumph nach seinen Siegen mit Helissio, Peintre Celebre und Sagamix war.
Solemia trat damit die Nachfolge von Danedream an. Die deutsche Wunderstute musste auf ihren Start in Paris verzichten, weil ein Pferd auf der Kölner Rennbahn bei einer Blutuntersuchung positiv auf infektiöse Anämie getestet worden war.
Daraufhin stellte das städtische Veterinäramt das Gelände rund um die Rennbahn unter Quarantäne, Danedream und die anderen Pferde durften das Gelände nicht verlassen.
Danedream droht nun vorzeitig das Karriereende. Nach Paris sollte sie bei ihrem letzten öffentlichen Rennen im Rahmen des Japan Cup verabschiedet werden. Hinter diesem Start steht noch ein Fragezeichen.