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Zusammenfassung
Bis zum Wohnbau- und Eigentumsförderungsgesetz vom 4. Oktober 1974 (AS 1975, 498) besteht die Wohnbauförderung des Bundes fast ausschliesslich aus zeitlich befristeten Subventionsaktionen zur Ankurbelung der Bautätigkeit. Die Kantone tragen beim Vollzug die Hauptlast. Ab 1975 liegt die Federführung in der Hand des neu geschaffenen Bundesamtes für Wohnungswesen; die Kantone wirken nur noch auf administrativer Ebene mit. Hingegen verfolgen diese weiterhin eigene Wohnbauförderungsprogramme.
Daraus lassen sich folgende Archivierungsempfehlungen ableiten:
Vor 1975: Der Bund archiviert das Schriftgut zur Gesetzgebung, während die Kantone die Subventionsaktenbestände sowie das Schriftgut zu eigenen Massnahmen übernehmen.
Nach 1975: Das Bundesarchiv sorgt nach eigenen Bewertungskriterien für die Überlieferung. Bei den Subventionsakten werden bloss 10 Prozent aller Dossiers übernommen, zudem alle Fälle, in welchen eine Verwaltungsgerichtsbeschwerde erfolgte sowie alle Gesuche aus den Gemeinden Gemeinden Zürich, Lausanne, Lugano, Burgdorf/BE, Köniz/BE und Bagnes/VS. Die Kantonsarchive übernehmen bloss noch die Syntheseakten zu den Bundessubventionsfällen sowie die Unterlagen mit gemischtem Subventionsverhältnis. Zudem sorgen sie für eine angemessene Überlieferung ihrer eigenen Wohnbauförderungsprogramme.