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Dem Fussballfunktionär aus Costa Rica wird laut BJ von der New Yorker Staatsanwaltschaft vorgeworfen, beim Verkauf von Marketingrechten anlässlich der Qualifikationsspiele für die WM 2018 an eine US-amerikanische Sportvermarktungsfirma Bestechungsgelder angenommen zu haben.
Li sass seit der Verhaftung im Mai in Auslieferungshaft. Das BJ sah sämtliche Voraussetzungen für eine Auslieferung gegeben.
Insbesondere, weil es eine «beidseitige Strafbarkeit» gibt: Mit der Annahme von Bestechungsgeldern habe Li den Markt verfälscht, was in den USA aber auch in der Schweiz strafbar ist: «In der Schweiz wäre dieses Verhalten als unlauteres Handeln gemäss Bundesgesetz gegen den unlauteren Wettbewerb strafbar», heisst es in der Mitteilung des BJ.
Der Auslieferungsentscheid ist noch nicht rechtskräftig, dementsprechend kann Li innert 30 Tagen eine Beschwerde beim Bundesstrafgericht einreichen.