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Für Dr. Jeffrey Long, einem Facharzt für Strahlenbehandlung in der Krebstherapie, waren Nahtoderfahrungen lange Zeit umstritten. Mehrere Male – in seinem Umfeld – mit diesem Phänomen konfrontiert, gründete er die NDERF (Near Death Experience Research Fondation) und schuf mit einer Webseite ein weltweites Forum für Nahtoderfahrungen. Auf dieser Seite... Für Dr. Jeffrey Long, einem Facharzt für Strahlenbehandlung in der Krebstherapie, waren Nahtoderfahrungen lange Zeit umstritten. Mehrere Male – in seinem Umfeld – mit diesem Phänomen konfrontiert, gründete er die NDERF (Near Death Experience Research Fondation) und schuf mit einer Webseite ein weltweites Forum für Nahtoderfahrungen. Auf dieser Seite können Personen mit Nahtoderfahrungen über diese berichten und einen sehr umfangreichen Fragebogen ausfüllen. Diesen Berichten und Fragebögen werden, wie in einigen Kapiteln des Buches beschrieben, Kriterien auferlegt, um Personen auszuschließen, bei denen eine derartige Erfahrung zweifelhaft ist oder aus zweiter Hand stammt. In diesem Buch werden nun Berichte und Fragebögen von 613 Nahtoderfahrenen aus dem Zeitraum von Oktober 2004 bis Dezember 2008, welche die Kriterien erfüllt haben, analysiert. Da unter den Forschern unterschiedliche Auffassungen bestehen, welche Elemente – wie außerkörperliche Erfahrungen, Lichttunnel, die Begegnung mit verstorbenen Verwandten, Lebensrückschau etc. – zu einer Nahtoderfahrung gehören, werden in diesem Buch zwölf Elemente besprochen, welche in der Studie durchgängig auftraten. Neben vielen Erfahrungsberichten die hier zitiert werden, wird auch auf die Stimmen der Skeptiker eingegangen. Handelt es sich bei außerkörperlichen Erfahrungen, welche bei einigen Nahtoderfahrenden im Verlauf einer Operation oder eines Herzinfarktes auftreten, um Erinnerungsbruchstücke eventuell durch zu schwache Anästhesie? Wie kann man aber Berichte von Menschen, die seit Geburt an blind sind und dennoch bei einer außerkörperlichen Wahrnehmung sehen, dort einordnen? Handelt es sich beim „Weg in den Lichttunnel“ um einen Abwehrmechanismus oder Kurzschluss des Gehirns? Diese und viele weiteren Fragen werden in diesem Werk behandelt und auch Querverbindungen zu Nahtodstudien anderer Ärzte und Forscher gezogen. Gegenüber manch anderen, sehr religiös angehauchten Erfahrungsberichten, wie etwa dem Buch „Einmal Himmel und zurück“ von Mary C. Neal hebt sich dieses wohltuend ab, da die Berichte unabhängig von ethnischer und religiöser Herkunft analysiert wurden. Und so erfährt der Leser, dass es Nahtoderfahrungen in allen Teilen der Welt gibt. Leider ensteht durch den sehr häufigen Verweis auf den NDERF-Fragebogen, die NDERF-Studie oder durch Formulierungen wie „Ergebnisse unserer bahnbrechenden Forschung“ beim Lesen der Eindruck, dass man mit etwas Druck von der Realität dieser Phänomene überzeugen möchte. Dennoch, vor allem auf Grund der zugrundeliegenden Datenmenge, eine interessante Lektüre zur Thematik Nahtoderfahrung, welches aber schlussendlich – wie auch alle anderen Bücher zu diesem Themenbereich – keinen eindeutigen Beweis liefert. Und so verbleibt es dem Leser, wie er dieses Phänomen in seine Weltanschauung integriert!
In seinem Buch "Beweise für ein Leben nach dem Tod" beweist Dr. Jeffrey Long zusammen mit Paul Perry, dass Erlebnisse nach klinischem Tod und darauf folgende, erfolgreiche Wiederbelebung (Nahtoderfahrungen) in allen Kulturen der Welt auftreten und somit zu einer universellen Verbindung für Menschen der gesamten Erde werden können. Im... In seinem Buch "Beweise für ein Leben nach dem Tod" beweist Dr. Jeffrey Long zusammen mit Paul Perry, dass Erlebnisse nach klinischem Tod und darauf folgende, erfolgreiche Wiederbelebung (Nahtoderfahrungen) in allen Kulturen der Welt auftreten und somit zu einer universellen Verbindung für Menschen der gesamten Erde werden können. Im Jenseits, über das stets mit dem Erleben unbeschreiblicher Liebe und Freude erzählt wird, existiert dieser Weltfrieden und das Verständnis aller Menschen bereits. Außerdem sollen dem einzelnen Menschen mit diesem Buch die Ängste vor dem Tod genommen werden. Dennoch warnt der Autor auf Seite 269 f., dass Versuche den Nahtod durch Selbstmord zu erleben auch schief gehen können. Im Katholizismus folgt auf Selbstmord das Fegefeuer. Auch Personen, die einen solchen Selbstmordversuch überlebt haben, beschreiben, dass es sie im Rückblick mit tiefem Unverständnis erfüllt sind, was sie damals getan haben. Schließlich sollen die Erfahrungen in diesem Buch auch einen Himmel auf Erden ermöglichen, auch wenn dies zunächst nur im familiären Rahmen oder im Freundeskreis zu verwirklichen ist. Das Buch beinhaltet eine Dokumentation und genaue Auswertung von 617 Berichten (S.112) über Nahtoderfahrungen, die über die Homepage des Projektes in verschiedenen Sprachen eingegangen sind. Auch auf Deutsch kann man den Fragebogen der Stiftung für Nahtoderfahrungserforschung (Near Death Experience Research Foundation) ausfüllen. Besser wäre es jedoch den Fragebogen bei vorliegender Nahtoderfahrung auf Englisch auszufüllen, weil die Übersetzer ehrenamtlich arbeiten. Auf der Homepage kann man auch einsehen, was andere im Fragebogen ausgefüllt haben. Unstimmig ausgefüllte Fragebögen wurden von der Stiftung entfernt, um Lügenberichte zu vermeiden. Vielen Nahtoderfahrene erzählen von außerkörperlichen Erfahrungen, Tunnelerlebnissen, Empfindungen tiefen Friedens, Lichtwesen wie Engeln oder verstorbenen Verwandten (selbst wenn man diese vorher nicht kannte und diese schon vor der eigenen Geburt gestorben waren und nur mittels Foto im Nachhinein identifiziert werden konnten), einer Lebensrückschau, dem Unwillen zurückzukehren, einer inneren Wandlung und speziellen übernatürlichen Gaben und wundersamen Heilungen von unheilbaren Krankheiten nach der Nahtoderfahrung (S. 221 f.). Manche Nahtoderfahrene berichten im Nachhinein von der neuen Gabe zu spüren, was ein anderer Mensch empfindet, der Intuition, der Fähigkeit der Zukunftsschau (S. 279), der Fähigkeit Auras zu sehen oder durch Berührung zu heilen (S. 78). Alle verstorbenen Verwandten im Jenseits hatten nach ihrem Aussehen ein Alter von Mitte 30 Jahren und waren stets körperlich gesund und in ihren besten Jahren. Es kommen auch alle möglichen Skeptiker der Nahtoderfahrung in diesem Buch zu Wort, was eingehend diskutiert wird. So konnten selbst Blinde während der Nahtoderfahrung in 3 Dimensionen sehen und eine Lebensrückschau erhalten, die für alle den tieferen Sinn des Lebens eröffneten. Dieser tiefere Sinn für einen Himmel auf Erden ist die Liebe.