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Mair wird sein Amt in Kloten am nächsten Montag antreten und tags darauf im Heimspiel gegen den Meister Genève-Servette erstmals die Verantwortung tragen. Für das Heimspiel am Freitag gegen Zug und die Auswärtspartie am Samstag gegen Ajoie wird erneut Interimscoach Larry Mitchell an der Bande stehen. Danach kehrt der Deutsch-Kanadier in sein angestammtes Amt als Sportchef zurück.
Stefan Mair hat bereits reichlich Erfahrung als Cheftrainer in der Schweiz. Von 2016 bis 2022 war der 56-jährige Südtiroler bei Thurgau in der Swiss League tätig und führte die Ostschweizer zwei Mal in die Playoff-Halbfinals. In der laufenden Saison stand er bei Ambri-Piotta unter Vertrag und kümmerte sich bis zuletzt um die U20-Auswahl der Leventiner. Vor seiner Zeit in der Schweiz wirkte der Italiener auch schon in der deutschen DEL und als Nationaltrainer seines Heimatlandes.
Für den EHC Kloten ist es der dritte Trainerwechsel innert weniger als einem Jahr. Im letzten Frühjahr musste Aufstiegs- und Erfolgstrainer Jeff Tomlinson aus gesundheitlichen Gründen sein Amt aufgeben. Sein Nachfolger Gerry Fleming hielt sich nur 23 Partien (7 Siege) im Amt, ehe er Mitte November durch Sportchef Larry Mitchell abgelöst wurde.
Nach einem anfänglichen Hoch unter Mitchell liessen die Ergebnisse zuletzt stark nach. Mit den beiden Derbysiegen gegen die ZSC Lions beendete Kloten am vergangenen Wochenende eine Niederlagenserie von acht Spielen. Der Rückstand auf den unteren Playoff-Strich beträgt bei noch zwölf ausstehenden Partien bereits 13 Punkte. In der Vorsaison waren die Zürcher Unterländer noch die grosse Überraschung der Liga. Als Aufsteiger qualifizierten sie sich für die Pre-Playoffs.