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Eine Gefahr bei einer Stauanlage kann durch Überschwappen oder durch einen teilweisen oder vollständigen Dammbruch entstehen. Die Nationale Alarmzentrale hat auch im Bereich der Gefährdung durch Stauanlagen gemäss Verordnung bestimmte Aufgaben. Die Führung liegt jedoch bei den lokalen und kantonalen Einsatzkräften des Bevölkerungsschutzes, wie Polizei und Feuerwehr, bzw. beim Kantonalen Führungsstab (KFS). Die NAZ nimmt ihrerseits in beratender Funktion im jeweiligen KFS Einsitz.
Für die Sicherheit der Stauanlagen sind die Werksbetreiber
verantwortlich, Aufsichtsbehörde ist die Abteilung Wasserkraft und
Talsperren im Bundesamt für Energie (BFE).
Bei grösseren Stauanlagen werden im gefährdeten Gebiet zwei Zonen unterschieden. Die Nahzone umfasst in der Regel das Gebiet, welches bei einem plötzlichen totalen Bruch der Stauanlage innert maximal zwei Stunden überflutet würde. Diese ist mit speziellen Wasseralarm-Sirenen ausgestattet. Das Zeichen "Wasseralarm" ist ein tiefer unterbrochener Ton. Ausserhalb dieses Gebietes, in der sogenannten Fernzone, wird die Bevölkerung durch den Allgemeinen Alarm (an- und abschwellender Ton) alarmiert.