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Die weltweite Rezession hinterlässt deutliche Spuren bei den Spitzengehältern der grössten Konzerne: Das durchschnittliche Gehalt eines Geschäftsleitungsmitglieds verringerte sich 2008 um 16% auf knapp 2 Mio Fr. Klar zurückgestuft wurden die Banken und die Industrie. Dies geht aus dem Lohnvergleich der «Handelszeitung» hervor. Untersucht wurden die Saläre des obersten Managements und der exekutiv tätigen Verwaltungsratsmitglieder der 55 grössten Schweizer Konzerne.
Am meistern Federn lassen musste die mit Staatsgeldern gerettete UBS: Ihre Konzernleitungsmitglieder wurden mit durchschnittlich 750000 Fr. entschädigt; 2007 waren es noch 4,8 Mio Fr. Fast halbiert haben sich die Saläre bei der Credit Suisse, von 12,4 Mio auf 7,1 Mio Fr. Damit hält die Bank immer noch den Spitzenplatz in der Rangliste der höchsten Managergehälter.
Deutlich reduziert haben sich als Folge des Wirtschaftseinbruchs die Entschädigungen beim Technologiekonzern Oerlikon, von 3,8 Mio auf 1,2 Mio Fr. (-197%). Georg Fischer und Rieter, die 2007 erstmals die Millionengrenze übertrafen, sind letztes Jahr wieder unter diese Marke gefallen.
Hans Münch, Senior Manager bei der Beratungsfirma Towers Perrin, geht davon aus, dass die Top-Saläre dieses Jahr weiter zurückgehen. «Die rückläufigen Geschäftszahlen im 1. Quartal 2009 deuten darauf hin, dass Firmen, bei denen Mitarbeiter noch hohe Boni beziehen konnten, für das laufende Jahr geringere variable Vergütungen ausschütten werden.»