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Washington - Trotz des Scheiterns einer überparteilichen US-Finanzmarktreform hält Finanzminister Timothy Geithner an dem Vorhaben grundsätzlich fest. Er sei sehr zuversichtlich, dass ein starkes Gesetz umgesetzt werden könne, sagte Geithner in Washington.
Es sei sehr wichtig für die wirtschaftlichen Interessen der USA, die weltweiten Reformen an vorderster Front zu prägen, sagte er weiter. Falls die USA es nicht schafften, ihre Märkte zu reformieren und zu handeln, dann würden andere Länder dies auf ihre Art machen.
Der Verhandlungsführer der Demokraten im US-Senat, Christopher Dodd, will am Montag einen neuen Entwurf vorlegen. Hauptknackpunkt ist nach wie vor die von Obama geforderte unabhängige Konsumentenschutzbehörde für Finanzprodukte. Sie soll die Bürger vor überzogenen Hypotheken- und Kreditkartenforderungen bewahren.
Die US-Wirtschaft erhole sich von der Rezession schneller als viele ihrer Handelspartner, sagte Geithner weiter. Das ermögliche es, in Bereiche wie Bildung stärker zu investieren und hier einen Wettbewerbsvorsprung zu bekommen.
SDA-ATS