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Ein Schiedsrichter-Assistent steht derzeit im Mittelpunkt der spanischen Sportmedien. Laut der Zeitung “L’Esportiu” soll es einen Manipulationsversuch für die Partie zwischen Real Madrid und dem FC Barcelona vom 22. November gegeben haben.
Die Zeitung schreibt, dass ein Mitglied des Schiedsrichter-Komitees den Schiedsrichter, der für den Clásico als Favorit galt, kontaktiert und angewiesen habe, Real Madrid zu bevorteilen. Das Gespräch habe bereits im September stattgefunden.
Der Schiedsrichter habe darauf seinen Assistenten angerufen und ihm den Auftrag weiteregeleitet, da er nicht so stark im Fokus stehe. Der Anwalt des Linienrichters habe den Fall darauf der Anti-Korruptions-Behörde gemeldet.
Auch der Radiosender “Cope” behauptet, im Besitz von Dokumenten zu sein, die diese Anschuldigungen untermauern. Jetzt ermittelt die Staatsanwaltschaft. In den bisherigen 229 Partien zwischen dem FC Barcelona und Real Madrid haben die Madrilenen leicht die Nase vorn: Real holte 92, Barcelona 89 Siege.
(red.)