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Die Therapie von Patienten mit einer Dualdiagnose ist eine besondere Herausforderung, da sich die Symptome der beiden Erkrankungen gegenseitig negativ beeinflussen. Notwendig ist ein integrierter Behandlungsplan, der beiden Krankheitsbildern gerecht wird. Je nach Patient muss individuell entschieden werden, ob die Sucht oder die Schizophrenie im Vordergrund steht. Anhand dieser Entscheidung gestaltet sich das weitere Vorgehen in der Behandlung. Beherrschen die Symptome einer Schizophrenie das klinische Bild, erfolgt die Therapie wie bei einer akuten Schizophrenie.
Nach Abklingen der akuten Psychose wird in einem zweiten Schritt die Suchterkrankung behandelt. Da es bei Patienten mit Schizophrenie häufig zu Einschränkungen der kognitiven und sozialen Fähigkeiten kommt, ist eine Anpassung der suchttherapeutischen Behandlung notwendig.