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Ja nach dem Mitgliederbestand wurde in den ersten Jahren auf „türkisch“ musiziert: Blech und „Klarnetto, Flaute, Bickolo, Fagotto“, hiessen damals die entsprechenden Instrumente. Oder aber es stand nur das Blech im Vordergrund mit „Ventildrompeten, Infenzionsdrompeten, Posaunen, Hörner, Bumberdon, Trommeln und Dällern“. Selbstverständlich mussten auch Vereinsbeiträge berappt werden: Die monatliche „Anlage“ in die Kasse betrug im Jahre 1842 laut „Gesetz“, heute Statuten, vier Kreuzer. Für eine versäumte Probe musste eine Busse von sechs Kreuzern in die Vereinskasse entrichtet werden. Als Probelokal diente in den ersten Jahren jeweils eine Wirtschaft, später dann wurde die Probenarbeit auf den Sonntag verlegt, man traf sich nach dem Gottesdienst im katholischen Schulhaus.
Die Instrumente waren in der Gründungszeit Eigentum der Musikanten. Schon im Jahre 1842 wird jedoch vom Eigentum der Gesellschaft gesprochen. Dann kamen die Militärtrompeter, die, wie es in einem Protokoll heisst, „ihr Bundesinstrument wollen selber blasen“. Nach und nach rang man sich durch, „einen Umgang im Dorf“ zu machen, um die finanziellen Schwierigkeiten zu überbrücken. Andere Schriftstücke besagen, dass die neu angeschafften Instrumente Eigentum der katholischen Kirchgemeinde wurden. Sie wird auch klar, dass gerade die Eigentumsverhältnisse oft zur Ursache von Zwistigkeiten führten.