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Das Podest:
- 1. Mikaela Shiffrin (USA) 1:04,89
- 2. Sofia Goggia (It) + 0,02
- 3. Corinne Suter (Sz) +0,05
Corinne Suter beschert der Schweiz einen optimalen Start in die WM: Im Weltcup noch ohne Podestplatz, fuhr die 24-jährige Schwyzerin ausgerechnet in Are erstmals in die Top 3 und holte sich WM-Bronze.
Da spielt es auch keine Rolle, dass im Rennen der knappen Abstände mit ein bisschen Glück der ganz grosse Coup möglich gewesen wäre (5 Hundertstel fehlten zu WM-Gold). Denn auch hinter Suter war das Gedränge gross.
Die viertplatzierte Deutsche Viktoria Rebensburg verlor nur 0,02 Sekunden auf Suter und auch die 4 folgenden Fahrerinnen dahinter waren innerhalb von 21 Hundertstelsekunden klassiert. Es hätte für Suter wie so oft auch nur zu einem undankbaren Rang neben dem Podest reichen können.
Mikaela Shiffrin hielt die bemerkenswerte Serie aufrecht, dass sie in jedem Super-G in dieser Saison, in welchem sie an den Start ging, auch gewann. Sofia Goggia ihrerseits setzte ihr starkes Comeback fort. Die Italienerin fuhr im 4. Rennen nach ihrer mehrmonatigen Verletzungspause zum 3. Mal aufs Podest.
Die weiteren Schweizerinnen:
- 9. Lara Gut-Behrami +0,48
- 14. Wendy Holdener +1,10
- OUT Jasmine Flury
Schlechter hätte das Rennen aus Schweizer Sicht nicht beginnen können. Jasmine Flury fuhr mit der Startnummer 1 nach gut 30 Fahrsekunden an einem Tor vorbei und schied aus.
Lara Gut-Behrami verlor eine knappe halbe Sekunde. Sie meinte danach, dass sie «zu sauber» gefahren sei und nie richtig Zug auf die Skis gekriegt habe. Technik-Spezialistin Wendy Holdener handelte sich über eine Sekunde Rückstand ein.
Verkürztes Rennen und knappe Abstände
Wegen zu starken Winden im oberen Teil musste der Start kurz vor Rennbeginn nach unten versetzt werden. Vier Richtungsänderungen wurden so aus dem Rennen genommen, die Fahrzeit vom Reservestart betrug noch etwas mehr als eine Minute. Entsprechend knapp fielen die Abstände auf dem vom Schweizer Speed-Trainer Roland Platzer ausgeflaggten Kurs aus.
Der spektakuläre Sturz von Lindsey Vonn
Schon wieder musste das Schlimmste befürchtet werden: Lindsey Vonn fuhr ein Tor zu direkt an, hängte ein und flog danach in die Fangnetze. Der schwere Sturz schien jedoch keine allzu gravierende Folgen gehabt zu haben. Die Amerikanerin fuhr danach noch ins Ziel und winkte dem Publikum zu.
Die 34-Jährige wird ihre Karriere nach der WM beenden, ihr letzter Einsatz ist am Sonntag in der Abfahrt geplant.
So geht es an der WM weiter
Am Mittwoch steht der Super-G der Männer auf dem Programm. Die Frauen sind am Freitag in der alpinen Kombination wieder im Einsatz.
Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 05.02.2019, 12:00 Uhr.