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Wildwasserrennsport: Junioren- & U23-Weltmeisterschaft Banja Luka (BIH)
Sprint
Bereits am ersten Renntag legten die Schweizer Athletinnen und Athleten den Grundstein für die späteren Erfolge. Bei den Junioren qualifizierten sich Robin Häfeli im Kajak-Einer, Jonah Müller im Canadier-Einer und Cornel Bretscher und Jonah Müller im Canadier-Zweier für die Finalläufe. Gleiches gelang bei der U23 Hannah Müller im Kajak-Einer und Canadier Einer und Luis Clavadetscher im Kajak-Einer. Luis Clavadetscher stellte dabei gar als erst 15-Jähriger die schnellste Zeit des zweiten Qualifikationslaufs bei der U23 auf.
Die erste Medaille für das Schweizer Team gewannen Jonah Müller und Cornel Bretscher im Canadier-Zweier bei den Junioren. Sie wurden mit einem tollen Lauf auf der technisch anspruchsvollen Strecke hinter dem Boot aus Tschechien Vizeweltmeister. Von den anderen Schweizer Finalteilnehmern gelangen Robin Häfeli und Jonah Müller mit dem achten Rang die besten Ergebnisse. Hannah Müller und Luis Clavadetscher wurden im Kajak-Einer jeweils 15, Hannah Müller klassierte sich zudem im Canadier-Einer auf dem 12. Rang.
Nach den Einezlfinals standen die Mannschaftsrennen auf dem Programm. Hier kontte das Schweizer Team aufgrund einer Verletzung von Basil Jenni nur bei den Junioren eine Mannschaft stellen. Genau dieses Team wuchs im aus einem Lauf bestehenden Rennen über sich hinaus und holte vollkommen überraschend hinter Italien die zweite Silbermedaille des Tages.
Klassik
Nach dem erfolgreichen Sprint war man im Schweizer Lager gespannt auf die Ergebnisse über die Langdistanz. Für das erste Ausrufezeichen sorgten Robin Häfeli und Cornel Bretscher, die sich im Rennen der Kajak-Einer Junioren auf dem 6. respektive 8. Rang klassierten und damit beide in der Top 10 vertreten waren. Dies gelang zuvor noch nie zwei Schweizer Junioren gleichzeitig. Basil Jenni rundete mit seinem 20. Rang das gute Mannschaftsergebnis ab, während Janis Amstad mit zwei grossen Fahrfehlern in der technisch anspruchsvollen Schlucht an seiner ersten WM noch etwas Lehrgeld zahlen musste. Im Canadier-Zweier mussten sich die Sprint-Vizeweltmeister Jonah Müller und Cornel Bretscher mit dem siebten Rang zufrieden geben.
Bei der U23 konnte sich Hannah Müller im Vergleich zum Sprint klar steigern und landete im Kajak Einer auf dem siebten und im Canadier-Einer auf dem 10. Rang. Leano Meier wurde nach einem starken Rennen bei den Kajak-Einer Herren 11. und Luis Clavadetscher 29.
Den Abschluss der Weltmeisterschaft bildeten die Mannschaftsrennen über die Langdistanz. Nach den langen Wettkampftagen hiess es für die Schweizer, noch einmal alle Kräfte zu mobilisieren. Am besten gelang dies dem Juniorenteam bestehend aus Robin Häfeli, Cornel Bretscher und Basil Jenni. Sie klassierten sich auf dem guten sechsten Rang. Bei der U23 startete Leano mit den beiden Juniorenfahrern Janis Amstad und Luis Clavadetscher, Die Schweiz startete zudem noch bei den Canadier-Zweiern und wurde dort trotz sehr jungen Booten 5.
Das Schweizer Team wurde betreut von Junioren-Nationaltrainerin Kristin Amstutz Schläppi, Assistenztrainerin Annalena Kuttenberger und Physiotherapeut Thijs Waasdorp.
U23
Hannah Müller, Kanuclub Nidwalden, Kajak-Einer und Canadier-Einer
Leano Meier, Solothurner Kajakfahrer, Kajak-Einer
Luis Clavadetscher, Kanuclub Nidwalden, Kajak-Einer
Junioren
Robin Häfeli, Solothurner-Kajakfahrer, Kajak-Einer
Cornel Bretscher, Kanuclub Nidwalden, Kajak-Einer und Canadier-Zweier
Basil Jenni, Solothurner-Kajakfahrer, Kajak-Einer
Janis Amstad, Kanuclub Nidwalden, Kajak-Einer
Jonah Müller, Kanuclub Nidwalden, Canadier-Einer und Canadier-Zweier