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Im Versuch Burgrain (1991–2008) in Alberswil LU mit Böden auf Schwemmlehm und Moräne zeigte sich, dass die Bodenbeschaffenheit oft den grösseren Effekt auf die untersuchten Parameter hatte als die Anbausysteme IPintensiv (ÖLN mit hohem Hilfsmitteleinsatz), IPextensiv (ÖLN mit reduziertem Hilfsmitteleinsatz) und biologisch. Die Parzellen mit tiefgründigen gleyigen Kalkbraunerden und 4 % Humus beziehungsweise 22 % Ton besassen eine stabilere Bodenstruktur und ein deutlich höheres Stickstoffmineralisierungspotenzial als die Parzelle mit mässig tiefgründiger Braunerde und 2,6 % Humus beziehungsweise 17 % Ton. Deshalb erreichte der wenig mit Stickstoff gedüngte Bio-Weizen auf der Braunerde teilweise nur knapp genügende Kornproteingehalte. Andrerseits führte das hohe Angebot an bodenbürtigem Stickstoff auf den Kalkbraunerden gelegentlich zu Lagerung beim Extenso-Getreide. Die Biomasse der Regenwürmer und der Bodenmikroorganismen war auf den feuchteren Kalkbraunerden signifikant höher. Wegen ähnlicher Bearbeitung und dem Hofdüngereinsatz in allen Systemen zeigten sich kaum systemspezifische Effekte auf das Bodenleben; erst der Pflugverzicht in IPextensiv gegen Ende des Versuchs wirkte sich mehrheitlich positiv aus.
Eine grasbasierte Rindfleischerzeugung ist deutlich weniger produktiv als eine intensive Ganzjahresstallhaltung. Agroscope-Fachleute erforschten deshalb, wie grasbasierte Betriebe sowohl wirtschaftlich als auch ökologisch produzieren können.
Bei Pflanzenschutzbehandlungen in Obstkulturen mit Drohnen kann es zu Abdrift und somit zu einer Exposition von Anwohnern und Passantinnen kommen. Die Studie zeigt, dass diese potentiellen Risiken im aktuellen Zulassungsverfahren berücksichtigt sind.
FiBL-Versuche haben gezeigt, dass mit der Umstellung auf biologischen Anbau auch gefährdete Arten der Roten Liste, wie der Dreispitzige Kamelläufer (Amara tricuspidata) gefördert werden können. Diese Art und andere samenfressende Arten unterstützten durch Samenfrass von Kräutern und Gräsern die natürliche Unkrautbekämpfung.