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Nationaltrainer Sean Simpson plant für das zweite Duell gegen die Letten, heute Abend um 18 Uhr, innerhalb von sechs Tagen erneut Änderungen in der Aufstellung. An der letzten WM spielten die Schweizer zehnmal in der gleichen Aufstellung – abgesehen von der Goalie-Position. In Sotschi veränderte Simpson sein Team bisher in jedem Spiel.
Im Training am Tag vor dem ersten K.o.-Spiel liess er Andres Ambühl an der Seite von Damien Brunner und Roman Wick stürmen. Ambühl wird der dritte Center nach Kevin Romy und Luca Cunti sein, der dem bisher noch nicht auf Touren gekommenen «Sorgen-Duo» Brunner/Wick die Pucks auflegen soll. Ob er die im Training getestete Variante mit Ambühl zwischen Brunner und Wick gegen die Letten dann auch umsetzt, weiss Simpson aber noch nicht.
Steigern müssen sich die Schweizer im Powerplay. Als einziges Team am olympischen Turnier ist den Schweizern in der Vorrunde kein Tor in Überzahl gelungen. Allerdings kassierten die Schweizer auch noch keinen einzigen Gegentreffer in Unterzahl. (si/qae)
Eigentlich wollte Lausannes Manager Petr Svoboda John Fust bereits während des verlorenen Viertelfinals gegen die ZSC Lions vom Assistenten zum Cheftrainer befördern. Aber das schien ihm dann doch etwas gar abenteuerlich. Aber warum nicht John Fust als Cheftrainer für nächste Saison?
Die Szene ist verbürgt. Sie spielt noch während der Virus-Krise. Als in den Beizen nicht uneingeschränkt serviert werden darf. Also: Unter anderem sitzen Petr Svoboda, Cheftrainer Craig Mac Tavish, Assistent John Fust, Scout Kevin Ryan und mehrere Spieler am Tisch. Kurz vor Mittag unterbricht der Chef die Besprechung. Es sei Zeit, Essen zu gehen. Er wird belehrt, dass eine gemeinsame Mahlzeit wegen der Covid-Einschränkungen in der Beiz nicht möglich sei. Petr Svoboda sagt, dann müsse man …