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Sie erkennen Symptome der häufigsten Formen von Prostataerkrankungen und deren Komplikationen.
Sie sind mit den Grundsätzen der Diagnostik von Prostataerkrankungen vertraut.
Sie kennen die aktuellen Therapie-Leitlinien und können zur Anwendung und Sicherheit der medikamentösen Therapie der benignen Prostatahyperplasie beraten.
Sie sind mit phytopharmazeutischen Therapieoptionen und deren Evidenzlage vertraut.
Sie beraten umfassend zu nicht-medikamentösen Massnahmen bei Prostatabeschwerden.
Zusammenfassung
Prostatabeschwerden sind mit der steigenden Lebenserwartung keineswegs mehr nur eine Erkrankung des alten Mannes. Die häufigste Form ist die benigne Prostatahyperplasie, jedoch können den damit verbundenen Harnwegs-Symptomen auch andere Ursachen wie z. B. eine Prostatitis, ein Harnwegsinfekt oder ein Prostatakarzinom zugrunde liegen. Mit einem sinnvollen Einsatz der diagnostischen Möglichkeiten (z. B. Tastuntersuchung, Ultraschall, Biopsie, Bestimmung des PSA-Wertes) können Prostataerkrankungen identifiziert und eine adäquate Therapie eingeleitet werden. Die Apotheke spielt eine wichtige Rolle beim rechtzeitigen Erkennen der Alarmzeichen, aber auch bei der Begleitung des Kunden mit einer Beratung zum Lebensstil sowie zu Therapiemöglichkeiten und Krankheitsverlauf.