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Der schwerreiche Unternehmer Serguei Beloussov lanciert eine Werbeoffensive für seine Privatuniversität Schaffhausen Institute of Technology. Hinter der grossen Show: Briefkästen in der Karibik.
Eine Frau namens Mareva begrüsst uns, als hätte sie gerade ihre verlorenen Enkel gefunden. Es ist ein Mittwochnachmittag Anfang Juli. Wir stehen im Eingang der Informatikfirma Acronis am Rheinweg 9 in Schaffhausen, wenige Meter vom Rhein entfernt.
Acronis-Gründer Serguei Beloussov hat uns eingeladen – er möchte über seine private Universität reden, das Schaffhausen Institute of Technology. Er kündigte einen grossen Namen als Gast an, Konstantin Novoselov, der 2010 einen Nobelpreis in Physik erhielt, für die Entdeckung eines neuen Materials. Der gebürtige Russe forscht in Manchester und wurde von der Queen zum Ritter geschlagen.
Mareva, die sich im schönsten Englisch als Senior PR Manager von Acronis für ganz Europa vorstellt, führt uns durch den Eingangsbereich in einen hallenähnlichen Raum, wo bereits einige Leute warten. Silberne Lüftungsrohre schlängeln sich entlang der Decke, ein grauer Teppich schluckt die Schritte, Glas und Beton sowie Tische mit Computern rundherum.
Pioniergeist kommt hier nicht auf, höchstens das Bedürfnis, eine Überdosis Ritalin zu nehmen und ungesund effizient Computerviren zu programmieren.
Die Leute lachen alle.
Einer kann sich nicht mehr beruhigen, er habe gehört, dass jemand mit dem Velo angereist sei, und jetzt, sagt er zu uns, das sind Sie? Tatsächlich? Dass man mit dem Velo gekommen sei, das sei schon was; hast du gehört, die sind mit dem Velo gekommen, bicycle, yes.
Der Velofanatiker stellt sich als Nicolas Weidmann vor. Er arbeitet für die Zürcher PR-Agentur Dynamics Group. Er sei für die Medienarbeit des Schaffhausen Institute of Technology in der Schweiz zuständig, sagt er in seinem abgeschliffenen Basler Dialekt.
Weidmann fragt, ob wir einen Kaffee möchten, ja, worauf er eine Mordstasse unter die Kapselmaschine klemmt und davonläuft, er komme gleich wieder, aber er kommt nicht wieder, worauf wir die Tasse kurz vor dem Überschreiten der Halblitergrenze retten.
Hallo, sagt ein 35-Jähriger mit Dreitagebart, er sei der Andreas, komme aus München, koordiniere die PR-Abteilung von Acronis im deutschsprachigen Raum. Er verspricht, ein Programm zu beschaffen, und eilt weg.
Mit dem Velo angereist, sagt Weidmann begeistert zu einem Acronis-Menschen und deutet in unsere Richtung.
Kurz nach 14 Uhr setzen wir uns in einen Halbkreis aus Stühlen, wir, das sind drei Journalisten, ein Fotograf, sechs PR-Leute und ein Berater. Uns gegenüber, vor einer Leinwand, auf die das SIT-Logo projiziert wird, stehen zwei Stühle bereit. Nobelpreisträger Konstantin Novoselov setzt sich auf den einen und bohrt Löcher in die Luft. Wir alle warten auf den Boss, auf Serguei Beloussov.
Ziel: Milliardenumsatz
Beloussovs Vermögen wird auf 600 Millionen Dollar geschätzt. Der 47-Jährige, Sohn einer sowjetischen Professorenfamilie, studierte Physik in Moskau (später doktorierte er in Computerwissenschaften). Schon bald machte er sein erstes Geld im Informatikbereich.
Mit Studienfreunden gründete er diverse Firmen. Die erfolgreichsten sind Parallels (damit kann Windows auch auf Mac betrieben werden) und Acronis (Backup- und Cyber-Protection-Dienste). Während er Parallels im Dezember 2018 verkaufte, hat er mit Acronis ehrgeizige Pläne.
«Wir wollen Geld verdienen, wachsen und die Nummer eins werden», sagte Beloussov 2014 gegenüber dem IT-Portal ARN. «Ich denke, ich kann die Firma zehnmal grösser machen in einer relativ kurzen Zeit, von einem Umsatz von mehreren Millionen Dollar zu mehreren Hundert Milliarden Dollar.»
Zuverlässige Zahlen zu Acronis gibt es nicht. Nach eigenen Angaben beschäftigt der Konzern weltweit 1000 Angestellte und betreut fünf Millionen Kunden, darunter Fussballteams wie Manchester City. Acronis ist zwar seit 2007 in Schaffhausen registriert, der operative Hauptsitz liegt aber in Singapur; Beloussov ist seit Längerem singapurischer Staatsbürger. 2011 residierte er in einer angenehmen Wohnung mit Meerblick im Süden der Stadt. Die Hochhaussiedlung mit Pools, Tennisplätzen, Shuttle-Bussen ins Stadtzentrum und Windsurf-Übungsanlage trägt den Namen «Costa del Sol».
Gegenüber dem Branchenportal Tech in Asia erklärte Beloussov 2014 sein Geschäftsgeheimnis: «Business is simple. Wenn du zahlen musst, versuche, so wenig und so lange wie möglich zu zahlen; und wenn du bezahlt werden musst, versuche, so gut und so bald wie möglich bezahlt zu werden.»
Augen wie ein Selbstgebrannter
Mit dreizehn Minuten Verspätung rauscht Serguei Beloussov zum Mediengespräch an. Mit dem Acronis-Schriftzug auf seinem Hemd erinnert er an einen dieser tapezierten Sportler, die ihren Kick im Hinabstürzen von Bergspitzen finden. Er ist etwa 1,80 gross, kahl, der Blick seiner blauen Augen brennt sich ein wie ein guter Selbstgebrannter.
In den folgenden fünfunddreissig Minuten, wie unser Tonbandgerät läuft, treibt uns Beloussov ungefähr dreimal um die Erde.
«Wir haben einen Sieben-Milliarden-Markt für Bildung», beginnt Beloussov auf Englisch. Dass er nicht in Oxford, sondern in Russland aufgewachsen ist, verheimlicht er nicht. «Wir wollen ein gutes Geschäft aufziehen, indem wir High-End-Wissenschaft und Forschung anbieten und eine gute Universität bauen.»
Dass Konstantin Novoselov, den er nur Kostja nennt, einen Nobelpreis gewonnen hat, hält Beloussov für «pretty cool». Er kündigt an: Kostja werde Vorsitzender des wissenschaftlichen Beirats. Und er fragt in Richtung Kostja, ob er der jüngste lebende Nobelpreisträger sei. Novoselov murmelt irgendwas, das wie ein Ja klingt. «Sehen Sie», sagt Beloussov, «wir haben über andere Preisträger nachgedacht, aber Kostja kann viel länger bleiben.»
Seine PR-Armee lacht. Der Journalist der Schaffhauser Nachrichten, die ihren Gastro-Redaktor geschickt haben, kann sich kaum mehr halten.
«In der Vergangenheit gab es keine Stadt ohne Kirche. In Zukunft wird es keine Stadt ohne Universität geben. Die Universität ist die neue Kirche, die Kirche des Wissens.»Serguei Beloussov
Im Allgemeinen redet Kostja Novoselov kaum, sondern sitzt gelangweilt in seinem Stuhl; die Löcher in der Luft werden immer grösser. Immerhin, seine Langeweile muss gut bezahlt sein.
«Wenn man gute Wissenschaftler hat», sagt Beloussov, «everything else is done», kommt der Rest von allein.
«Der Clou ist», sagt Beloussov, «dass du nur zwei oder drei Leute brauchst, um erstaunliche Veränderungen herbeizuführen. China hat Millionen mit einem Doktortitel. Dennoch produzieren all diese Wissenschaftler nicht mehr als ein Einstein während eines Jahres.»
«Wissen ist die Lösung gegen alles Böse», sagt Beloussov. «In der Vergangenheit gab es keine Stadt ohne Kirche. In Zukunft wird es keine Stadt ohne Universität geben. Die Universität ist die neue Kirche, die Kirche des Wissens.»
2500 Studierenden soll das Schaffhausen Institute of Technology dereinst Platz bieten. Dieses Jahr ist es mit fünf Studenten gestartet, sie besuchen zurzeit die National University of Singapore. Später wechseln sie an die amerikanische Privatuni Carnegie Mellon in Pittsburgh. Während die Studiengebühren dort 63 270 Dollar pro Jahr betragen, variieren sie in Singapur stark, zwischen 6000 und 21 000 Franken pro Jahr (exklusiv Kursgebühren, die jeweils 700 bis 1500 Franken kosten).
Vorerst sind nur sporadische Abstecher der Studierenden nach Schaffhausen geplant. Ab 2022 sollen sie Vollzeit hier bleiben. «Nachdem sie ihr Studium abgeschlossen haben, müssen sie drei Jahre für uns arbeiten», sagt Beloussov. «Wir werden in ein Gebäude ziehen, das uns die Stadt anbietet. Wenn wir weiterwachsen, werden wir wahrscheinlich einen Campus bauen müssen. Eine schöne Aussicht ist sehr wichtig. Zum Glück gibt es hier den Rheinfall.»
«Business is simple. Wenn du zahlen musst, versuche, so wenig und so lange wie möglich zu zahlen; und wenn du bezahlt werden musst, versuche, so gut und so bald wie möglich bezahlt zu werden.»Serguei Beloussov
«You know», sagt Beloussov, «eigentlich ist es nicht so schwierig, eine Universität zu gründen. [Das SIT] wird Firmen anziehen. Aber klar, it’s just a business. Es zahlt Steuern und schafft Jobs. Wie viele Jobs in Schaffhausen? 1000?»
«2000 bis in 20 Jahren», flüstert ein Berater, der ihm gegenübersitzt.
«Also 2000 bis 3000 Jobs», fährt Beloussov fort. «Schaffhausen ist kein riesiger Kanton. Hier gibt es nur 45 000 Jobs. Zusätzliche fünf Prozent sind doch ziemlich gut.»
Wir fragen ihn, ob das SIT Unterstützung der Schaffhauser Behörden erhalte und wie die Verhandlungen stünden.
«Wir glauben, dass wir in der Lage sein müssen, die Universität auch ohne Unterstützung Schaffhausens zu betreiben. Aber wir führen sehr gute Diskussionen und wir erhalten schon jetzt Unterstützung von Schaffhausen. Ich bin nicht sicher, ob ich das ankündigen kann. […] Wir versuchen, die Schweizer Kultur zu verstehen. Höchst demokratisch, höchst selbstständig, höchst gewohnt an lange Diskussionen […].»
Eine halbe Milliarde in Schaffhausen
Am 5. Juli 2019, zwei Tage nach dem Mediengespräch, wird die Schaffhausen Institute of Technology AG im Handelsregister eingetragen. Zweck ist die «nicht gewinnstrebige Förderung der Wissenschaft», heisst es in den Statuten. Auch kann die Gesellschaft «Immaterialgüterrechte erwerben, halten und veräussern».
Neben Beloussov ist Christian Wipf das einzige Mitglied des Verwaltungsrats. Wipf, ein blondierter, weisszahniger Mann von 61 Jahren, arbeitet seit 1989 bei der global tätigen Investmentbank GCA Altium in Zürich; gibt man den Namen der Firma bei Google ein, erscheint als erstes der Zusatz «Gehalt». Was Christian Wipf beim SIT macht, ist unklar. Unsere Anfragen bleiben unbeantwortet.
Laut Handelsregister läuft die Adresse des SIT auf eine andere Firma Beloussovs. Ihr Sitz soll an der Vordergasse 59 mitten in Schaffhausen liegen. Als wir das kaum fünf Meter breite, vierstöckige Altstadthaus inspizieren, stossen wir auf ein namenloses Klingelschild, das mit Spinnweben überwachsen ist. Nicht mal einen Briefkasten finden wir.
Entwirrt man die Spinnweben, ist zu erkennen: Rund um den Globus hat Serguei Beloussov ein mächtiges Netzwerk von Firmen aufgebaut. In Schaffhausen ist er an mindestens fünf Unternehmen beteiligt, bis vor Kurzem waren es sieben. Wozu dienen diese Firmen? Warum wurden sie nach Schaffhausen verlegt?
Als wir beim Handelsregisteramt vorsprechen, legt uns eine freundliche Beamtin sämtliche Dossiers von Beloussovs Firmen bereit. Beim Durchpflügen gelangen wir in eine Welt, in der Verwaltungsratssitzungen zehn Minuten dauern und niemand von der Firma selbst anwesend ist, in eine Welt, in der junge Rechtsanwältinnen der grössten und teuersten Wirtschaftskanzleien Zürichs (Walder Wyss, Lenz & Staehelin) ganz allein Generalversammlungen durchführen, in eine Welt schliesslich, in der ein und derselbe Anwalt dank Vollmachten zwei unterschiedliche Firmen vertritt, wenn es um eine Fusion geht.
Bei allen Firmen handelt es sich um Tochtergesellschaften von Beloussovs Softwarefirmen. Viele sind Finanzierungsgesellschaften oder solche, die geistiges Eigentum wie Patente verwalten. Die meisten Unternehmen bestehen, wenn überhaupt, aus einem Briefkasten.
Dezember 2011: Aktien im Wert von 480 Millionen Franken werden aus den Bermudas zu Acronis in Schaffhausen transferiert.
Es ist der 29. November 2011, 17 Uhr. In den Räumlichkeiten eines Zürcher Notariats findet eine ausserordentliche Generalversammlung der Acronis statt. Als wir das Protokoll lesen, fühlen wir uns an einen Sketch von Loriot erinnert. Ein junger Anwalt der Kanzlei Walder Wyss eröffnet die Versammlung. Er ist gleichzeitig Vorsitzender, Protokollführer und Stimmenzähler – wobei Letzteres gar nicht nötig wäre; er ist, abgesehen vom Notar, die einzige Person im Raum. In wenigen Minuten des Selbstgesprächs, so das GV-Protokoll, erhöht der junge Anwalt das Aktienkapital der Firma von 100 000 auf 119 411 328 Franken.
Zwei Wochen später, Verwaltungsratssitzung der Acronis. Ein anderer Anwalt, auch er allein im Raum, übernimmt Aktien im Wert von 479 411 328 Franken von der Acronis Inc. Ltd., die auf den Bermudas ansässig ist. Es ist gut möglich, dass später auch das Steuerdomizil nach Schaffhausen verlegt wurde.
Was aus dieser halben Milliarde geworden ist, entzieht sich unserer Kenntnis. Aber wie wir Beloussovs Firmendossiers auf dem Handelsregisteramt durchpflügen, stossen wir auf Spuren. Am 29. Mai 2019 findet sich eine «Saldobestätigung», wonach Beloussov «eine verrechenbare Forderung in der Höhe von USD 6 600 000.00» gegenüber Acronis zustehe.
Ob, abgesehen von Acronis, eine von Beloussovs Firmen in Schaffhausen operativ tätig ist, ist stark zu bezweifeln. Selbst am angeblichen Acronis-Hauptsitz am Rheinweg 9 sind nach Angaben des Konzerns nur 30 der insgesamt 1000 Angestellten beschäftigt.
Als wir das letzte Dossier zuklappen, beschleicht uns ein Verdacht: Bei Beloussovs Firmen in Schaffhausen geht es nicht um strategische Entscheide in der Software-Branche, sondern um Steuervermeidung. Etwa die Hälfte der Firmen zogen aus den Steuerparadiesen Zypern, Gibraltar und Malta hierher. Die Wechsel passen zum Tanz der Steuerparadiese; mit jedem Schritt ein paar Millionen mehr.
In den letzten Jahren ist aus Serguei Beloussov ein passabler Tänzer geworden. Die nötige Beweglichkeit holte er sich in der Karibik.
Briefkasten auf den Cayman Islands
In einem Gebäude namens «Clifton House» laufen die Fäden zusammen; es befindet sich im Westen der Hauptinsel der Cayman Islands. Schräg vis-à-vis liegt die Kanzlei Appleby. Beloussov hat sie im Jahr 2010 damit beauftragt, einen Briefkasten für zwei Risikokapitalfirmen zu unterhalten, die Runa Capital und die Runa Capital Fund I L.P.
Auf die Adresse des «Clifton House» hat Appleby 8148 Firmen registriert. Dies alles wissen wir dank einem Datenleck der Kanzlei; es wurde im Jahr 2016 unter dem Schlagwort «Paradise Papers» bekannt. Die Dokumente enthüllten, dass zahlreiche internationale Konzerne wie Apple, Facebook oder Nike, aber auch Privatpersonen Briefkästen in Steueroasen wie den Bahamas, Cayman Islands oder Malta unterhielten und damit Milliarden an den Steuerbehörden vorbeischleusten – meist legal, manchmal auch illegal.
Die Runa Capital und die Runa Capital Fund I L.P. hat Beloussov mit ehemaligen Studienfreunden, die zum Teil auch bei Schaffhauser Firmen beteiligt sind, gegründet. Man muss davon ausgehen, dass sie sich im legalen Rahmen bewegen. Sie investieren laut eigener Aussage ziemlich gewinnbringend in IT-Start-Ups.
Ausserdem beteiligten sie sich bei der Finanzierung von Innopolis in Russland. Die Stadt ist eine Sonderwirtschaftszone, entworfen als reine IT-Wissenschaftsstadt. 2015, nach nur drei Jahren Bauzeit, wurde sie auf einer grünen Wiese in der Nähe von Kazan aus dem Boden gestampft. Dort angesiedelte Unternehmen, darunter auch Firmen von Beloussov, erhalten massive Steuererleichterungen, im Gegenzug beteiligen sie sich an der Universität. 2000 Menschen lebten 2017 dort, 155’000 sollen es bis 2035 sein. Man nennt Innopolis das «Silicon Valley Russlands». Beloussov war eine Zeitlang Mitglied des Universitäts-Beirats.
So ähnlich schwebt dies Beloussov auch für Schaffhausen vor, zumal er mit Dmitri Kondratjev einen der Mitbegründer von Innopolis an Bord des Schaffhausen Institute of Technology geholt hat.
«Und jetzt mit dem Velo zurück?»
«At some point we have to stop», sagt Serguei Beloussov, wie er vor dem Halbkreis aus Journalisten und PR-Leuten sitzt. Einen PR-Agenten, Nicolas Weidmann, blickt er besonders streng an, worauf Weidmann sagt: «Vielleicht noch eine letzte Frage …» – «Wir können immer Fragen per E-Mail oder was auch immer beantworten», sagt Beloussov. «Ich bin 100, 120 Tage hier in Schaffhausen, vielleicht zehnmal pro Jahr, kein Problem.» Dann steht Beloussov auf, sagt «Thank you very much» und rauscht davon. Nobelpreisträger Kostja Novoselov bleibt etwas verloren zurück.
«Und jetzt fahren Sie wieder mit dem Velo zurück?», fragt Weidmann begeistert, als wir uns verabschieden.
Der Rest des PR-Geschwaders nötigt uns mit unbesiegbarer Freundlichkeit, übrig gebliebenen Kuchen und Visitenkarten einzustecken.