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Schweigeminute für Lawinenopfer von Crans-Montana
Zwei Tage nach dem Lawinenunglück in Crans-Montana VS haben am Donnerstag um 14.23 Uhr im Skigebiet zahlreiche Menschen mit einer Schweigeminute des Opfers gedacht. Genau zu dieser Zeit hatte sich das Unglück ereignet, das einen Pistenpatrouilleur das Leben kostete.
Der Mitarbeiter der Bergbahnen kam bei einem Rettungseinsatz ums Leben. Der 34-jährige Franzose kümmerte sich am Pistenrand um eine verletzte Person auf der geöffneten Skipiste, als diese von den gewaltigen Schneemassen überrollt wurde.
Der Mann wurde in kritischem Zustand mit einem Helikopter in das Spital von Sitten geflogen, wo er später verstarb. Der Patrouilleur arbeitete seit neun Jahren für die Bergbahnen des Walliser Ferienorts. Er hinterlässt eine Frau und zwei kleine Kinder.
Die Lawine donnerte am frühen Dienstagnachmittag in der Region La Plaine Morte talwärts. Dabei wurde die Piste Kandahar auf einer Länge von etwa 400 Metern verschüttet. Drei weitere Menschen wurden ebenfalls von der Lawine erfasst und leicht verletzt.
Nach der Tragödie stellt sich die Frage nach der Verantwortung. Die Walliser Staatsanwaltschaft hat eine Untersuchung zu den Umständen des Unglücks eingeleitet.