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1954 verfilmte der Burgdorfer Franz Schnyder mit «Uli der Knecht» Jeremias Gotthelfs bekanntesten Roman, der 1841 mit dem Titel «Wie Uli, der Knecht, glücklich wird» erstmals veröffentlicht wurde. Die erste von acht Gotthelf-Verfilmungen hatte in der Stadt wie auf dem Land überwältigenden Erfolg und gewann 1958 den Filmpreis der Stadt Zürich. Gegen die Bezeichnung «Heimatfilm» wehrte sich Schnyder und unterstrich die zeitlose Aktualität der psychologischen und ethischen Grundfragen Gotthelfs – wo die Menschen der Nachkriegszeit eine nostalgische Ersatzwelt vorfanden, versuchte Schnyder zu formulieren, «welche Verpflichtungen ein einfacher Mann, ein Handwerker, Bauer oder Arbeiter sich selber oder der Gesellschaft gegenüber hat».