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Minister: Ägyptens Badeorte trotz Corona «grossartig und sehr sicher»
Ägyptens Badeorte am Roten Meer sind nach Ansicht des dortigen Ministers für Tourismus und Altertümer anderthalb Jahre nach Beginn der Corona-Pandemie wieder sichere Reiseziele.
Ausländische Touristen seien nach ihrer Heimkehr sogar «traurig, weil sie sich in Ägypten sicherer fühlten», sagte Chalid al-Anani der Nachrichtenagentur dpa. «Ich habe keinerlei Beschwerden von anderen Ländern erhalten über infizierte Touristen. Nur Briefe von Botschaftern, die die Lage in Ägypten als grossartig und sehr sicher bezeichnen.»
In dem nordafrikanischen Land wurden seit Beginn der Pandemie rund 283 000 Corona-Infektionen gemeldet. Die Zahl mag gering erscheinen mit Blick auf die Bevölkerung von mehr als 100 Millionen Einwohnern, vollen Plätzen und Strassen sowie Millionen Menschen, die oft auf engstem Raum leben.
Al-Anani sagte, er habe Vertrauen in die Zahlen, die auch von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) anerkannt würden. Der Statistik-Website Our World In Data zufolge haben bisher rund 3,5 Prozent der ägyptischen Bevölkerung mindestens eine Impfung erhalten.
Die ersten Monate nach Beginn der Pandemie waren ägyptische Strände verlassen, Hotels und Restaurants wurden geschlossen. Schrittweise wurden die Urlaubsregionen aber wieder für einheimische und dann auch für ausländische Touristen geöffnet. Urlauber, die trotz der immer noch bestehenden Reisewarnung des Auswärtigen Amtes nach Ägypten kamen, hatten die Strände vielerorts für sich allein.