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Forschungsbereich
Transnationalismus, Kinder und Kindheiten, Bildung, Migration, Diversität
Forschungsregion
Europa (insbesondere Schweiz), Mittelamerika (insbesondere Guatemala und Nicaragua)
Kurzbio
Ursina Jaeger studierte Kultur- und Sozialanthropologie sowie Internationale Entwicklung an der Universität Wien (mit Austauschjahr in Oslo). Sie schloss mit empirischen Arbeiten zum Kampf um Deutungshoheit von Bürgerkriegsnarrativen in guatemaltekischen Schulbüchern resp. der Implementierung von politischer Bildung im Österreichischen Curriculum ab. Danach arbeitete sie mehrere Jahre im Feld der Bildung; in der Forschung (u.a. als SNF-Doktorandin im Projekt «Kinder, die auffallen» der PHZH), der Verwaltung, sowie als Primarlehrerin in Österreich und der Schweiz.
Seit Herbst 2016 ist Ursina Doktorandin am ISEK – Ethnologie. Sie promoviert bei Annuska Derks mit einer kindszentrierten und multilokalen Arbeit zu Kindergartenkindern in einem transnationalen Zürcher Aussenquartier. Dabei interessiert sie besonders, wie unterschiedliche Zugehörigkeiten und Bedingungen der Zugehörigkeit durch den stark national referierenden Schweizer Kindergarten anerkannt, transformiert und gefiltert werden. Darüber hinaus stellt sie Fragen nach Zugehörigkeitskonfigurationen vor dem Hintergrund der Transnationalität und Mulitreferentialität des kindlichen Alltags in der Nachbarschaft.