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Eine 21-Jährige tötetet ihren Service-Hamster, der ihr auf dem Flug nach Florida mentalen Beistand hätte leisten sollen, weil er nicht mitfliegen durfte. Jetzt verklagt sie die Fluggesellschaft, die sie angeblich zu der Tat überredet hatte.
Belen Aldecosea wollte mit der Airline «Spirit» nach Hause in den Bundesstaat Florida reisen. Während des Fluges sollte sie ihr Service-Hamster namens «Pebbles» zur mentalen Unterstützung begleiten. Doch die Fluggesellschaft liess den kleinen Nager nicht mitfliegen. Die Studentin soll bereits im Vornherein zweimal nachgefragt haben, ob sie ihren Hamster im Flug bei sich haben dürfe. Es hiess, dass das kein Problem sei. Doch als das Mädchen die Maschine betreten wollte, blieb die Fluggesellschaft hart und liess das Tier nicht hinein. Schliesslich entschied die Studentin sich dazu, Hamster «Pebbles» die Toilette herunter zu spülen, damit sie trotzdem nach Hause fliegen konnte.
Die Studentin will nun die Fluggesellschaft verklagen. Sie behauptet, dass es die Idee der Angestellten war, den Hamster zu töten. Sie sollen gesagt haben, dass sie ihn entweder die Toilette runter spülen oder draussen freilassen könnte. Derek Dombrowski, Sprecher der «Spirit Airlines», bestätigt, dass Aldecosea aufgrund eines Kommunikationsfehlers angenommen hat, sie dürfe ihr Tier mitnehmen. Den Vorschlag zur Tötung von «Pebbles» hätten sie aber nie gemacht. «Es ist unglaublich traurig zu hören, dass dieser Gast sich dazu entschieden hat, ihr eigenes Haustier zu töten», schreibt er in einer Stellungnahme.
In den USA sind Tiere an Bord eines Flugzeugs momentan ein sehr umstrittenes Thema. Viele Airlines haben ihre Richtlinien verschärft. Eine Frau wollte kürzlich ihren Therapie-Pfau mitnehmen und wurde von «United Airlines» abgewiesen. Die ganze Geschichte findest du hier.