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Die Stöckenmauer
Der Ort, wo die Mauer steht, heisst Stöcken.
Der Ort, wo die Mauer steht, heisst Stöcken.
Die Geteilschaft wurde gegründet, um das Dorf Gamsen vor Überschwemmungen zu schützen und um Land zu gewinnen. Diese Geteilschaft wurde von den Dorfbewohnern ins Leben gerufen. Zuerst wurde ein Erddamm errichtet.
Laut einer Volksüberlieferung wurde dieser im 13. Jahrhundert durchbrochen. Anschliessend wurde eine Mauer errichtet, aber auch diese war zu schwach und wurde um 1301 von der Gamsa zerstört. Danach entstand der lfang, eine starke Mauer, die sich zwischen der Landmauer und der heutigen Stöckenmauer befand. Als diese 1698 aufgefüilt war, erbaute man die drei Meter dicke Stöckenmauer.
Von 1757-1764 wurde dann die Mauer nach Südwesten hin verlängert, wie uns die Jahrzahlen an der Mauer zeigen. Im späten 19. Jahrhundert wurde der Unterhalt der Mauer gesetzlich dem Kanton überschrieben und die Geteilschaft wurde rechtlich aufgelöst. Heute sieht man nur noch die Inschift 1759.
Wer den Weg von der Dynamitfabrik nach dem Rohrberg untei die Füsse nimmt, passiert unmittelbar vor der Gamsa eine mächtige 2,50 m dicke und ebensohohe Mauer, auf der ein kleines Bildstücklein aufgebaut ist, mit der Jahrzahl 1930 und dem Monogramm G G. Unter diesem Bildstöcklein mit dem Bilde Marias, sehen wir in der Mauer eingemeisselt 1764. Weiterlesen
Bericht 12. Mai 2003
Sanierung der Gamsa im Unterlauf
Ausgangslage – lm Verlauf der Jahrzehnte hat die Gamsa immer wieder die Siedlungen von Gamsen durch Hochwasser bedroht. lnsbesondere die lndustrieanlagen entlang des Gerinnes und das Baugebiet beim Schluchtausgang verlangen eine bessere Sicherung gegen Hochwasserschäden. Bereits seit über 700 Jahren schützen die Gamsner ihre Siedlung mit einer Wehrmauer. So hat die Gamsa bei Hochwasserereignissen jeweils auf dem westlichen Teil des Schuttkegels das mitgeführte Material abgelagert. Weiterlesen