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3C. Typen-Systeme
In der neuen, psycho-physiognomischen Menschenkenntnis werden weitere typologische Systeme berücksichtigt, nebst dem
- Naturell-System, nämlich:
- das Temperament / der Temperaments-Typ
von Carl Huter umfassender erkannt als bisher sowie fachmännischer beschrieben als bisher.
- das Geschlecht / der Geschlechts-Typ
von Carl Huter umfassender erkannt als bisher sowie fachmännischer beschrieben als bisher, vgl. mit der Rubrik A. Frau und Mann: Charakterisierung
- die Richtung / der Richtungs-Typ *), **), ***)
von Carl Huter entdeckt und fachmännisch beschreiben. Huter unterscheidet den Innerlichkeits-Typ und den Äusserlichkeits-Typ.
*) Alternativ: die Ausrichtung / der Ausrichtungs-Typ.
**) Die Übersetzung von (Aus-)Richtung lautet: alignment (engl.); alignement (franz.)
***) Oberbegriff, den die Carl-Huter-Stiftung ab jetzt verwendet (2019). In den Schriften der Huter-Literatur findet man keinen Oberbegriff für den Innerlichkeits- resp. den Äusserlichkeitsmenschen.
- Die Rasse / der Rasse-Typ
Die Rasse besitzt für die Bestimmung des Wesens des einzelnen Menschen einen geringsten Aussagewert (in Bezug auf die Gesamtheit von typologischen Systemen); man vergleiche auch mit der Rubrik
A. Rasse
In der Huterschen Lehren hat die Zuordnung eines Menschen zu einer Rasse nur eine orientierende Funktion: Es lassen sich auf diese Weise die anderen typologischen Eigenschaften, z.B. das Naturell, und die individuellen Formen, z. B. Gesichtsteile wie Mund, Nase und Auge, einfacher und zuverlässiger festlegen.
Es gibt verschiedene Rassensysteme, d.h. verschiedene Versuche, die Menschen dieser Erde in Rassen zu ordnen. Im System nach Johann Friedrich Blumenbach (1752 - 1840) sind es 5 Rassen entsprechend den 5 Kontinenten. Weitere Einzelheiten in der Fachliteratur, in den Huterschen Schriften und in den psycho-physiognomischen Lehrbüchern.
- Der Impuls / der Impuls-Typ
von Carl Huter entdeckt und fachmännisch beschreiben. Huter unterscheidet den körperlichen Impuls und den geistigen Impuls. Er unterscheidet einen impulsiven Typ und einen indifferenten Typ.
Anmerkungen
- Die Hutersche Psycho-Physiognomik beschreibt den Menschen als ein Lebewesen, das mehrere Arten von Typen in sich vereinigt. Jeder Mensch lässt sich einem Körperbau-Typ zuordnen, einem Temperaments-Typ, etc. In mathematisch-statistischer Sicht würde man den Menschen als ein mehr-dimensionales Wesen beschreiben und dabei jedem Typen-System eine Dimension zuordnen.
- Diese Dimensionen sind im Grundsatz voneinander unabhängig, d.h. es sind alle Kombinationen möglich. Das Geschlecht tritt z.B. in Kombination mit allen Naturell-Typen auf, mit allen Temperaments-Typen, etc.
- Es gibt indessen Kombinationen die häufiger oder seltener vorkommen, z.B. bei einem Mann trifft man das cholerische Temperament häufiger an als bei einer Frau. Es gibt aber Kombinationen, die je nach Region oder Land vergleichsweise häufig oder aber selten auftreten. Es gibt Kombinationen, die besonders gut zusammenpassen und Kombinationen, die dem Menschen das Leben erschweren.
- Mithilfe der Psycho-Physiognomik ist es besonders gut möglich, die individuelle Typen-Kombination zu erkennen. Dies erlaubt es, den einzelnen Menschen besser zu verstehen.
- Nähere Einzelheiten zu den obigen Typen findet man in der Huter-Literatur, siehe Rubrik A. Verkauf und Spenden