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Das legendäre Malcantone
Das Malcantone ist eine Bergregion mit einer Gesamtbevölkerung von 19'675 Einwohnern in 20 verschiedenen Gemeinden:
Basso Malcantone: Agno, Bioggio (mit Bosco Luganese und Cimo), Caslano, Magliaso, Neggio, Ponte Tresa, Vernate.
Medio Malcantone: Astano, Bedigliora, Croglio, Curio, Monteggio, Novaggio, Pura, Sessa.
Alto Malcantone: Aranno, Alto Malcantone (mit Arosio, Breno, Fescoggia, Mugena und Vezio), Cademario, Iseo, Miglieglia.
Der Ursprung des Names Malcantone ist ungewiss. Es wird angenommen dass der Begriff von dem lateinischen “Malus Angulus” stammt, einem Ausdruck den ein Bischof der Diözese Como während eines Pastoralbesuches geprägt hat, um eine Region zu beschreiben in der die Einwohner nicht zu den engagiertesten gehörten und zögerlich den Zehnten zahlten. Eine andere Theorie ist, dass “Mal” vom Deutschen “mahlen” abgeleitet ist, was ev. auch “schleifen” bedeuten kann und durch die Anwesenheit vieler Messer und Mühlen in der Region unterstützt wird.
Das legendäre Malcantone
Es ist nicht das Tal, noch der Berg, nicht einmal die Ebene… es ist ein bisschen von allem. Sein Name stammt aus verschiedenen Legenden. Eine Erklärung könnte sein dass die Region als “mal“, sprich “schlecht” bezeichnet wurde weil in der Vergangenheit Räuber, Deserteure und Schmuggler die Wälder erobert hatten.
Vergangene Zeiten, das Malcantone hat sich zu einem “belcantone” gemausert und präsentiert uns heute seine schönste Seite. Es ist für seine thematischen Routen bekannt, entlang chrarakteristischen Steinmauern, alten Minen, Getreidemühlen, alten Schmiedestätten, unter Kastastanienbäumen die zum Teil mehrere tausend Jahre alt sind.
Kurzum: Das Malcantone ist das ideale Ziel für diejenigen , die Natur und lokale Kultur entdecken möchten. Seine sanft gewellte Hügellandschaft und dichte Vegetation , die sich vom Luganer See bis zum Monte Lema erstreckt , malerische typische Tessiner Dörfer , enge Bergstrassen und grosse Kastanienwälder prägen das Bild. Fahrradbegeisterte und vor allem Wanderer finden hier optimale Bedingungen vor.
Ein grosser Vorteil ist dass diese Region, eingebettet in der “Wiege der Sonne” Tessin leicht erreichbar ist aus der Deutschschweiz und Romandie.
2003 erhielt das Malcantone die Auszeichnung “Schweiz pur”. Das ist nicht nur Rethorik sondern ein Ausdruck für effektiv gelebten sanften Tourismus, ein friedliches Miteinander, vorteilhaft für uns alle, Touristen und Einheimische.