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Eigentlich hatte ich in meinem Google Reader bereits über diesen Artikel im Blog von Econo-Matrix hinweg-gescannt. Doch dann hat mich dieses “Bild” in den Bann gezogen und für eine Weile nicht mehr losgelassen.
Klar, wir alle wissen, dass der private Besitz von Gold in den USA zeitweilig verboten war. Per Dekret wurden die Bürger der USA am 5. April 1933 aufgefordert, ihre Goldmünzen, Goldbarren und Goldzertifikate der Federal Reserve Bank abzugeben.
Dieses Gold wurde vom Federal Reserve zu einem Preis von $20.67 pro Unze zurück gekauft. Wer weiterhin seine privaten Goldbestände behalten wollte, riskierte eine Busse bis zu $10’000 (macht inflationsbereinigt per 2008 $166’640) oder Gefängnis bis zu zehn Jahren. Oder beides… Im Jahr 1933 wurden rund 500 Tonnen Gold aus privatem Besitz “freiwillig” und zu einem Preis von $20.67 dem Fed “verkauft”. (Wikipedia)
Erlaubt war weiterhin der Besitz von Goldmünzen, -barren oder zertifikaten bis zu einem Wert von $100. Inflationsbereinigt wären dies $1’666. Dieser Wert entsprach damals rund fünf Unzen Gold. Und diese fünf Unzen Gold wären heute $5’525 wert. Wer merkt etwas…?
1934 wurde der offizielle Goldpreis für internationale Transaktionen im Rahmen des Gold Reserve Acts von $20.67 auf $35 pro Unze angehoben. Bei diesem Preis blieb das Gold fixiert bis 1971. Am 15. August 1971 hob Präsident Nixon den Gold Standard auf, indem er die Eintauschmöglichkeit $ gegen Gold zu einem fixen Preis aufhob. Schliesslich wurde der private Goldbesitz im Jahr 1974 wieder erlaubt.
Hey, das war 1933. Nicht im düsteren Mittelalter. Nicht vor einigen hundert Jahren. Vielleicht sollte der heutige Investor diese kleine Anekdote im Hinterkopf behalten. Und bei seinem Entscheid, wie er in Gold investieren will, berücksichtigen.
Bild: Econo-Matrix