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Die neuen Anlagen tragen zur Versorgungssicherheit in der Romandie und zur Stabilität des Übertragungsnetzes bei.
Nach mehr als sechs Jahren Arbeit wurden am 6. Oktober 2017 der neue 380/220-kV-Transformator sowie die 380-kV-GIS-Schaltanlage in Betrieb genommen. Sie stehen im neuen Gebäude auf dem ehemaligen Gelände der 220-kV-Freiluftschaltanlage aus den 60er-Jahren, welche bereits 2015 durch eine neue 220-kV-GIS-Schaltanlage ersetzt wurde.
Die Modernisierung dieser Anlagen war notwendig, da der Elektrizitätsbedarf in den letzten Jahren enorm gestiegen ist. Der neue 380/220-kV-Transformator mit einer Leistung von 800 MVA ist zudem Bestandteil des «Strategischen Netzes 2025» von Swissgrid, welches für die Umsetzung der Energiestrategie 2050 des Bundes notwendig ist. Neu wurde zudem die 380-kV-Übertragungsleitung Bois-Tollot – Chamoson, die bisher über das Unterwerk verlief, an die neuen Anlagen angeschlossen. Damit wird die Stabilität des Übertragungsnetzes verbessert.
Die Arbeiten im Bereich der Schaltanlage von Romanel sind noch nicht abgeschlossen. Die Services Industriels de Lausanne (SiL) beenden derzeit den Bau eines neuen Gebäudes mit einer neuen 125-kV-GIS-Anlage, zwei 220/125-kV-Transformatoren, zwei 125-kV-Transformatoren für die untere Verteilnetz-Spannungsebene und einer Mittelspannungsschaltanlage.
Die Schaltanlage in Romanel ist sehr wichtig für die Romandie. Die neuen Anlagen sollen die Versorgungssicherheit für die Genferseeregion sicherstellen und gleichzeitig erhöhen.