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Nun sind wir wieder zurück daheim und im Arbeitsleben, aber weiterhin ab und zu munter unterwäx.
Nun sind wir wieder zurück daheim und im Arbeitsleben, aber weiterhin ab und zu munter unterwäx.
In den Sommerferien fahren wir von der französischen Atlantikküste in die Schweiz zurück. Da die TGVs auf dieser Strecke keine Velos mehr transportieren, dauert bereits die Anreise mit den Regio-Zügen (TER) mehr als einen Tag. In St. Nazaire erwartet uns jedoch eine wunderbare Airbnb-Unterkunft mit tollen Gastgebern. Nach drei Tagen am Meer mit viel Wind und Sonne treten wir die Rückreise an. Bis Nevers führen uns schöne Radwege der Loire entlang. Die Strecke ist gut beschildert und wir brauchen die GPS-Daten auf dem iPhone (natürlich mit Komoot) nur in Zweifelsfällen oder in den Städten.
Wir folgen weiter der Eurovelo 6 (vom Atlantik ans Schwarze Meer) und fahren nochmals entlang der Loire, verschiedenen Kanälen, dem Doubs und schliesslich den Rhein-Rhône-Kanälen. Nach 1360 Kilometern erreichen wir Basel.
Nach 99 Tagen und 5132 Kilometern trafen wir mit dem Velo in Riga ein.
Als nächstes fuhren wir mit dem Zug nach Moskau und von dort mit der Transsib mit einem Zwischenhalt am Baikalsee und in der Mongolei nach Peking. Im Anschluss reisten wir während eines Monates durch China, wo wir im Süden die Grenze nach Laos überquerten. Dort trafen wir Käthi und verbrachten zusammen zwei Wochen. Danach fuhren wir via Thailand nach Burma. Nach einer dreiwöchigen Reise durch das Land, ging es zurück nach Thailand. Wir verbrachten einen Monat in Thailand, davon eine Woche im Spital in Bangkok. Nachdem wir uns auf Koh Phangan erholt hatten, fuhren wir weiter südwärts nach Malaysia. Von Melakka setzten wir mit der Fähre nach Dumai in Sumatra über. In Medan trafen wir Mitte Dezember Claude und reisten mit ihr drei Wochen auf Sumatra. Wir fuhren anschliessend an eine einsame Bucht in Westsumatra und danach südwärts. Unterwegs wurde leider unsere Kamera gestohlen und wir können den Blog nicht mehr optimal bebildern.
Weiter ging es nach Java, wo wir uns hauptsächlich mit dem Zug fortbewegten und schliesslich unser Visum um einen Monat verlängern konnten. Die letzten drei Wochen genossen wir Sonne und Strand auf Bali, bevor wir anfangs März via Singapur nach Hause flogen.