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Der anti-asiatische Rassismus, der sich in der Coronavirus-Pandemie als leicht mobilisierbar erweist, hat eine jahrhundertealte Geschichte. Dieser Gastbeitrag betrachtet die Entwicklung von der Wahrnehmung als vorbildliches Reich der Harmonie zu rassistischer Abwertung.
(Quelle: Screenshot)
Seit China in den 1980er Jahren damit begonnen hat, den Weltmarkt als Mittel zum nationalen Aufstieg zu benutzen, ist die Volksrepublik China (wieder) ein Projektionsfeld deutscher Hoffnungen und Sorgen. Mal als gigantischer Markt beschrieben, den deutsche Firmen zu erobern hätten, mal als Weltmacht und Gewinner der Globalisierung gefürchtet, wegen seines hohen Wirtschaftswachstums beneidet oder wegen seiner diktatorischen Politik in der Corona-Krise kritisiert oder gefeiert – wie immer haben diese Bilder vom „Fremden“ mehr mit denen…..