Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03408.jsonl.gz/3325

AllgemeinKanuSports Academy
Für die Junioren- und U23-Europameisterschaften vom 1. – 5. August in Skopje (Mazedonien) selektionierte der schweizerische Kanuverband SKV auch vier Athleten der Solothurner Kajakfahrer.
Der Teamleader des Solothurner Teams ist Nico Meier. Der erfahrene Wildwasserkanute verfügt bereits über grosse Erfahrung an int. Grossanlässen und sorgte an den Heim-Weltmeisterschaften auf der Muota zusammen mit seinen Nationalmannschaftskollegen, dem Luzerner Linus Bolzern und dem Nidwaldner Cornel Bretscher mit dem fünften Rang im Teamsprint für das beste Teamergebnis bei den Herren seit mehr als zwanzig Jahren. Nico Meier will seine Erfahrung an seiner letzten U23-EM optimal umsetzen und sowohl im Sprint, als auch über die klassische Distanz ein Top Ten-Ergebnis erzielen.
Für seinen jüngeren Bruder, Leano Meier, ist es die erste Teilnahme an einer U23-EM. Die Selektion für die Weltmeisterschaften auf der Muota hatte er knapp verpasst, dafür konnte er sich nach dem Abschluss der Maturaprüfungen jetzt voll auf die Vorbereitung der U23-EM konzentrieren.
Die beiden Solothurner Juniorenfahrer, Robin Häfeli und Basil Jenni, starten mit ganz unterschiedlichen Zielsetzungen. Während Robin Häfeli trotz seinen erst siebzehn Jahren auf mehrere Teilnahmen an int. Grossanlässen zurückblicken kann und auch den Sprung ins Schweizer WM-Team auf der Muota schaffte, ist es für den sechzehnjährigen Basil Jenni die erste EM-Teilnahme und das Sammeln von Erfahrungen im Hinblick auf kommende Anlässe steht im Vordergrund. Zudem wurde Basil Jenni als dritter Fahrer für die Teambewerbe bei den Juniorenselektioniert. Robin Häfeli will seine Top-Leistungen der letztjährigen Junioren-WM in Murau (AUT) verbessern und sich in beiden Rennen unter den besten Fünfzehn platzieren. Seine Trainerin im Kanu-Leistungszentrum Solothurn, Kristin Amstutz, traut ihm aber eine Platzierung unter den besten Zehn durchaus zu. Kristin Amstutz: „ Robin hat die Fähigkeit, seine Bestleistung immer zum richtigen Zeitpunkt abrufen zu können. An der Junioren-WM im letzten Jahr hat er trotz seines jungen Alters eine Platzierung unter den besten Fünfzehn jeweils nur ganz knapp verpasst. Und dank seinen guten Trainingsmöglichkeiten in der Sportler-Lehre konnte er sich in diesem Jahr noch einmal klar steigern.“
Auch der Teamjüngste, Basil Jenni wird im August in eine Sportlehre einsteigen, welche ihm eine optimale Kombination von Spitzensport und Ausbildung ermöglicht. Dank dem Entgegenkommen seines zukünftigen Arbeitgebers kann Basil überhaupt an der Junioren-EM teilnehmen, hätte die Elektroniker-Lehre doch genau mit dem Start der Junioren-EM in Skopje begonnen.
Genau genommen sind es nicht nur vier Solothurner, die zusammen mit dem Schweizer Team in Mazedonien an den Start gehen werden, sondern auch die Junioren-Nationaltrainerin Kristin Amstutz ist bei den Solothurner Kajakfahrern und leitet das Kanu-Leistungszentrum Solothurn, welches ein Teil des Förderkonzepts des Kanuverbandes ist. Die ehemalige erfolgreiche Spitzenkanutin ist seit ihrem Rücktritt als Klub- und Nationaltrainerin tätig und hat die Verantwortung für die Organisation des Schweizer Teams. Um die Athleten auf der sehr langen Reiseroute nach Mazedonien (1800km) nicht unnötig zu strapazieren, werden die meisten Athleten den Flugweg nehmen und nur die Trainercrew wird den Bus und die Wettkampfboote nach Skopje fahren.