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«Man darf nicht essen und trinken», «man darf nicht laut Musik hören», «man darf die Füsse nicht auf die Sitze legen», «man darf nicht rauchen» …
Das Gehirn nimmt keine Negativ-Botschaften auf
Da fiel mir ein, dass ich doch letzthin eine Sendung im Fernsehen gesehen habe, in der gesagt wurde, dass unser Hirn keine Negativ-Botschaften aufnehmen könne.
Das heisst, wenn ich jemandem sage, du sollst das und das nicht tun, dann kommt beim anderen an, das und das soll er tun. Wenn ich das auf die Verbotssymbole übertrage, würde das ja bedeuten:
Alles, was da verboten wird, bleibt bei dem Jungen so hängen, dass er es tun soll.
Also genau das Gegenteil von dem, was die Betreibenden der Buslinie und wahrscheinlich auch der Vater wollen.
Ich denke weiter darüber nach und gelange zu den Geboten und Verboten der Bibel. Die ersten paar Gebote sind positiv formuliert, Ich bin der Herr, dein Gott …
Aber dann heisst es auch: du sollst nicht töten, du sollst nicht ehebrechen, du sollst nicht stehlen, du sollst nicht lügen … Da passiert ja genau das Gleiche. Was müsste man da tun, um das zu ändern?
Vielleicht einfach positiv formulieren!
Wie«Du sollst nicht töten, du sollst alles Leben mit Ehrfurcht behandeln? Oder, du sollst nicht ehebrechen, behandle deinen Ehepartner oder deine -partnerin mit Respekt.
Statt du sollst nicht stehlen, achte das Eigentum von anderen; du sollst nicht falsch Zeugnis reden wider deinen Nächsten, sprich gut über deine Nachbarinnen und Nachbarn.»
Verbotssymbole anders gestalten
Und die Verbotssymbole im Bus könnte man auch anders gestalten. Mein Vorschlag: Im Bus nehme ich ab, weil ich auf das Essen und Trinken verzichte. Versuchen Sie bei der nächsten Busfahrt selbst einmal, die vielen Verbote in Gebote umzuformulieren. Viel Spass!