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Nachdem der Winter im Februar schon keine Chance hatte, war auch der März mit 6.8°C mehr als ein Grad zu warm. Die Niederschlagsmenge war mit 78 mm durchschnittlich.
Die erste Monatshälfte war wechselhaft und stürmisch, aber auch mild. Viele Wolken und Wind verhinderten nächtliche Ausstrahlung, sodass die Temperatur fast immer über dem Gefrierpunkt blieb. Die Tageshöchstwerte lagen meist im zweistelligen Bereich. Am 4. März eröffnete das Tief „Bennet“ mit kräftigen Sturmböen eine Serie von kräftigen Tiefdruckgebieten. Eine weitere Sturmlage erwartete uns in der Nacht vom 6. auf den 7. März. Diesmal war es ein Föhnsturm, der mit 90 bis 120 Km/h durchs Rheintal pfiff. Aber auch um St. Gallen – insbesondere in Mörschwil – waren heftige Föhnböen dabei: Meine Wetterstation registrierte mit 55 Km/h die stärkste Föhnböe seit mindestens sieben Jahren. In freier Lage wurden über 90 Km/h erreicht, sodass an mehreren Orten Bäumen von den Strassen geräumt werden mussten.
Die nächsten Sturmböen fegten am 10. März bei einem Weststurm durch die Ostschweiz. Der letzte Teil der stürmsichen Phase begann am 13. März. Die Windspitzen waren meist etwas schwächer als zuvor, aber meine Wetterstation mass am Abend des Folgetags eine für die Lage beachtliche Windspitze von 58 Km/h, was erfahrungsgemäss beinahe einer orkanartigen Böe enstprechen würde. Zudem schaffte es der Wert in die Top 5 der letzten sieben Jahre.
Es folgte ein sehr warmes, sonniges Wochenende mit beinahe 20 Grad. Danach gab es einen kräftigen Dämpfer: Vom 19. bis 22. März gab es vier Frostnächte mit bis zu -3.5°C. Wer sich aber an das vergangene Jahr errinern kann, der weiss, dass es noch tiefer geht. Nach einer warmen Woche folgte wieder eine Kaltfront mit etwas Regen und klar einstelligen Temperaturen. Danach wurde es nochmals frühlingshaft warm bis zum Monatsende.