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Die Harlem Renaissance erforschte die bislang unterdrückte und verachtete afroamerikanische Kultur, rückte sie selbstbewusst ins Rampenlicht und entwickelte sie kometenhaft weiter. Die Anthropologin und Schriftstellerin Zora Neale Hurston und der vor allem als Lyriker bekannte Langston Hughes gehörten zu den bedeutendsten Protagonisten der Bewegung. Ihre Werke sind in den USA heute Schulstoff und, wie die Bewegung überhaupt, erstaunlich modern geblieben. Wie sonst hätte sich die Lyrikerin Amanda Gorman an Joe Bidens Inauguration auf Langston Hughes ikonisches Gedicht «I, Too» von 1926 berufen?
Langston Hughes, Zora Neale Hurston und die Harlem Renaissance
Zwischen den beiden Weltkriegen etablierte sich im New Yorker Stadtteil Harlem eine afroamerikanische Bewegung, die nicht nur Keimzelle der späteren Bürgerrechtsbewegung war, sondern vielen als die wichtigste US-amerikanische Kulturbewegung des 20. Jahrhunderts gilt: The Harlem Renaissance.
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