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Sennberg Les Éloyes gelegenen grossen Reservoires folgte, das die Hotels mit Hochdruckwasser versorgt. Es wird mit dem Quellwasser
von
St. Immer gespiesen, das durch Pumpwerke mit elektrischem Betrieb auf die
Höhe hinauf gehoben wird. Neben einer Anzahl
alter
Meierhöfe finden sich auf dem Sonnenberg seit 1904 ein grosses Kurhaus, ein unter der Aegide des
BlauenKreuzes erstelltes Temperenzhotel und die Bahnstation mit Gastwirtschaft. Ueberall ist auch die elektrische Beleuchtung
eingerichtet.
Eine malerische Klubhütte ist Eigentum der Gruppe
Chasseral (St. Immer) der Sektion
La Chaux de Fonds des S. A. C. Postablage,
Telephon. Neuestens hat sich der Sonnenberg auch zur Winterstation entwickelt, da
er den Skifahrern weite
Hochflächen, den Schlittenfahrern günstige Pisten und den Schlittschuhläufern ein eigens dazu eingerichtetes Eisfeld bietet.
Abwechslungsreiche Flora. Der gegen
St. Immer gewendete Berghang trägt den Namen
Montagne du Droit (Sonnenberg), während
die Oberkante mit den Kuranstalten heute zumeist mit dem pompösern Namen
Mont Soleil bezeichnet wird.
im südlichsten Teil der niedrigen Kette, die sich vom Unterkärpf
nordwärts zwischen das Niederenthal und das Thal des Auerenbaches hineinschiebt. Er besteht aus Melaphyr, der in Verrucano
eingelagert ist.
Der flache O.-Abhang ist mit Moränen und Felsblöcken besetzt, die der
Gletscher, der
einst die N.-Flanke des
Kärpfstock bedeckte, abgelagert hat.
Vollständig mit
Wald bedeckt, aus dem an einigen
Stellen Sequanfelsen hervorstechen.
Unter dem Namen des
Sonnenberges
fasst man auch noch die nördl. des Sequankammes auf Argovien gelegenenWiesen und
WeidenWengi, Tannboden
und
Grossrieden zusammen, die sich bis zum
S.-Hang des Doggergewölbes des
Sangetel (1173 m), zum Riedenberg w. vom Wengigraben
zum Karlisberg, zum
Gross Riedenberg etc. hinziehen.
Nachdem im Jahr 1344 die SchlösserSchönenberg und Hohenlandenberg zerstört worden waren, erwarb 1357 Pfaff Hermann von Landenberg
neben Bichelsee auch den Sonnenberg. In der Folge wurde das Schloss zweimal zerstört: in den Appenzellerkriegen 1407 und
im alten Zürichkrieg 1444 (zusammen mit den benachbarten Burgen Griessenberg und Spiegelberg). Der Besitzer war damals Beringer
von Landenberg. Drei Tage lang hat bei diesem Anlass die Besatzung von Wil in den zum Schloss gehörenden Weinbergen Ernte gehalten.
Als sich 1460 die Eidgenossen des Thurgaues bemächtigten, übergab ihnen Hug Dietrich von Landenberg das
Schloss, um den Fischteich zu retten, den sie zu plündern im Begriffe waren. 1577 ging Sonnenberg an Jost Zollikofer
von St. Gallen
über, dessen Familie einige Jahre später auch Altenklingen erwarb. Sein Nachfolger war Thomas Gutersohn.
Als Zürich
1614 Pfin und Weinfelden ankaufte, fürchteten die fünf katholischen Orte für den katholischen Glauben im Thurgau,
weshalb sie
in den Abt von St. Blasien drangen, dass er die Herrschaft Sonnenberg kaufe. Als dieser dazu nicht imstande war, erwarb sie
das Stift Einsiedeln, das heute noch in deren Besitz ist. Es lässt sie durch einen Pater Statthalter verwalten,
der sich auf dem Gebiete der Landwirtschaft, namentlich des Rebbaues, um das Gedeihen des ausgedehnten Besitzes verdient
gemacht hat.