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Eine der am meisten diskutierten Fragen in Bezug auf den Klimawandel ist der Anstieg des CO2-Gehaltes in der Luft. Es stellen sich also zunächst die grundlegenden Fragen:
- Was ist CO2?
- wozu wird CO2 evtl. gebraucht?
- ist es schon immer in der Luft und wenn ja, was macht es mit dieser?
CO2 ist die chemische Abkürzung für Kohlenstoffdioxid. Das C steht hierbei für ein Atom Kohlenstoff und O2 für zwei Atome Sauerstoff. CO2 ist ein farbloses, nicht brennbares, geruchloses und ungiftiges Gas, das sich aus Kohlenstoff und Sauerstoff zusammensetzt.
Durch Assimilation wird es zusammen mit Wasser von Pflanzen mit Hilfe der Sonnenenergie bei der Photosynthese in energiereichere Kohlenhydrate überführt, wobei Sauerstoff frei wird. CO2 dient damit als Grundsubstanz zum Aufbau aller organischen Verbindungen.
Pflanzen werden im Gewächshaus sogar extra mit CO2 begast, damit sie besser wachsen. D.h., Kohlendioxid ist sogar extrem wichtig für unsere gesamte Vegetation:
„Anders als für uns Menschen ist Kohlendioxid für grüne Pflanzen lebenswichtig. Denn diese nutzen den Stoff, um zusammen mit Licht und Wasser Traubenzucker zu produzieren. Letzterer ist wichtig für das Wachstum und somit für die Wirtschaftlichkeit von Gartenbaubetrieben. Denn: Ist zu wenig CO2 im Gewächshaus, produzieren Pflanzen weniger Traubenzucker. Sie wachsen langsamer und Betriebe erwirtschaften weniger. Für Abhilfe sorgt die CO2-Begasung. Dabei steigern Anlagen die Gaskonzentration in der Luft, um das Pflanzenwachstum zu fördern.“
Was das Vorkommen des Kohlendioxid in der Luft angeht, findet man auf dem Bildungsserver Wiki folgende Aussagen und Grafik:
„In den letzten 65 Millionen Jahren, dem Känozoikum (Erdneuzeit), hat der Kohlendioxidgehalt der Atmosphäre dann die Entwicklung genommen, die zu den heutigen Klimaverhältnissen führte. In den ersten 30 Millionen Jahren lag er bei etwa 1000 ppm, wobei er um 50 Millionen Jahre v.h. sogar den Wert von 1500 ppm überschritt. In dieser ersten Hälfte des Känozoikums war die Erde noch eisfrei. Ab etwa 35 Millionen Jahren v.h. zeigt sich eine tendenzielle Abnahme der CO2-Konzentration bis auf schließlich ca. 300 ppm, womit vor etwa 35 Millionen Jahren die Vereisung der Antarktis und vor etwa zweieinhalb Millionen Jahren das gegenwärtige Eiszeitalter eingeleitet wurden. “
Um es noch einmal zu wiederholen: erst als der CO2-Wert von über 1000 ppm auf 300 ppm fällt, beginnt die Antarktis zu vereisen und wir befinden uns momentan in einem Eiszeitalter.
Betrachtet man aber nur die nähere Vergangenheit, sieht es so aus, als gäbe es einen signifikanten Anstieg der CO2-Werte. Setzt man diese dann allerdings in Relation zu den Werten, die weiter in der Vergangenheit liegen, relativiert sich das Ganze recht schnell.
Ohne Quellenangabe schließt der Wiki-Artikel trotzdem mit der Aussage:
„Die gegenwärtige Konzentration von Kohlendioxid in der Atmosphäre liegt jenseits der eiszeitlichen Schwankungen und lässt sich nicht aus einer vorhergegangenen Erwärmung ableiten. Sie ist eine Folge anthropogener [Anm. d. Redaktion: vom Menschen gemacht] Emissionen und für die aktuelle Erwärmung verantwortlich.“
Woher bezieht das Bildungs-Wiki also seine Informationen und was sagen andere Quellen dazu? Ist es nicht eine Tatsache, dass es in den letzten Jahrzehnten immer wärmer geworden ist in Deutschland?
Ein älterer Artikel der FAZ sagt:
„Kalt- und Warmzeiten haben sich im Lauf der Erdgeschichte unablässig abgelöst. Dabei gab es keinen Zusammenhang zwischen Temperatur und CO2 in der Atmosphäre. Jüngste Berechnungen des Niels-Bohr-Instituts in Kopenhagen lassen vermuten, dass die abrupten Wärmeeinbrüche von sieben bis zehn Grad etwa alle 1470 Jahre zufällige Erscheinungen sind, chaotische Fluktuationen des Klimasystems selbst. Es fehlen derzeit alle Daten, um Beziehungen zwischen den verschiedensten Ereignissen herstellen zu können. Der CO2-Gehalt in der Atmosphäre hatte darauf keinen Einfluss, er änderte sich völlig unabhängig davon.
Der menschliche Beitrag zur Erzeugung von CO2 soll weder verniedlicht noch abgestritten werden. Nur taugt er nicht dazu, eine Klimahysterie auszulösen. Und schon gar nicht dazu, das Klima für 100 Jahre vorherzusagen, wenn es bereits schwerfällt, das Wetter für die kommenden drei Tage zu bestimmen.“
Das EIKE (Europäisches Institut für Klima und Energie – laut eigenen Aussagen Deutschlands führender ThinkTank in Fragen Klima und Energie) hat sich folgende Aussage des Deutschen Wetterdienstes (DWD) vorgenommen:
„Das Jahresmittel der Lufttemperatur ist im Flächenmittel von Deutschland von 1881 bis 2021 statistisch gesichert um 1,6 °C gestiegen“
So ist dem EIKE bei seiner Recherche aufgefallen, dass von den vom DWD betriebenen 19.824 Messtationen im Referenzbereich von 1881 bis 2021 gerade einmal 142 – und somit 5% – der Stationen ständig im Betrieb waren. Der Großteil, genauer gesagt 95% der Stationen, sind entweder später in Betrieb gegangen oder sind nicht bis 2021 betrieben worden und können somit nicht als Referenz für den kompletten Zeitraum herangezogen werden. Also erscheint die obige Aussage des DWD mehr als fragwürdig.
Durch die selbe Recherche wurde auch die Aussage des ZDF zur Klimaerwärmung widerlegt. Hierzu hat das ZDF einen Zeitraum von 29 Jahren betrachtet, in dem von den 19.824 Messtationen immerhin noch 1615 Stationen dauerhaft im Betrieb waren. Trotzdem führte auch dies zu einem verzerrten Ergebnis. Ein Ergebnis, was immerhin noch zu 40% falsch war.
Des Weiteren gehen die Autoren des EIKE auch darauf ein, dass man bei den Vergleichen der Temperaturen in verschiedenen Jahrzehnten auch den Wärmeinseleffekt (WI) mit einberechnen muss. Da in früheren Jahrzehnten die Flächen z.B. noch nicht mit so viel Beton versiegelt waren, kann man die gemessenen Temperaturen nicht ohne Weiteres mit den heute gemessenen Temperaturen vergleichen. Vernachlässigt man also den WI bei den Berechnungen, schleichen sich automatisch eklatante Fehler ein.
Ein weiteres Fazit des EIKE lautet somit:
„Während die unbebauten und WI-losen Flächen der Erde, die Meeresflächen, keinen Temperaturtrend erkennen lassen und somit das gleiche Bild liefern, wie die gezeigte Station in Virginia (Abbildung 7), sowie die von EIKE ermittelte, richtige WI-Temperaturvergleichskurve für Deutschland (Abbildung 3 und 4) , muss davon ausgegangen werden, dass sowohl die DWD-Temperaturreihe, als auch die von der WMO jährlich veröffentlichte Globaltemperaturreihe für Vergleichsbetrachtungen wertlos sind, da dort der WI die gemessenen Temperaturen in die Höhe treibt und Vergleiche zu früheren Temperaturen damit sinnlos macht, was nicht verwundern kann, befinden sich über 50% der weltweiten Temperaturmessstationen auf Flughäfen und damit im Strahle der heißen Flugzeugabgase.“
Klar wird bei dieser Betrachtung, dass offensichtlich die Versiegelung der Böden und somit die Abholzung der Wälder und Bebauung der Felder einen Einfluss auf die vor Ort herrschenden Temperaturen hat. (Übrigens versiegeln auch die für die Stromgewinnung genutzten Windräder mit ihren riesigen Fundamenten die Böden).
Die in die Versiegelung eingelassenen Wasserabflüsse leiten das Wasser so schnell von der Oberfläche ab, dass keine Verdunstungskälte mehr entsteht und zusätzlich heizt die versiegelte Fläche die Luft mehr auf, als die normale Vegetation.
Gibt es also den (menschgemachten) Klimawandel?
Nein, zumindest offensichtlich nicht, was das CO2 angeht. Ansonsten ist es normal, dass das Klima gewissen Schwankungen unterworfen ist.
Gibt es eine ortsabhängige Erhöhung der Temperaturen, die der Mensch verursacht hat?
Ja, da er durch die ständige Vergrößerung seiner Betonwüsten dort die Temperaturen in die Höhe treibt.
Aber was für Konsequenzen hat dies alles für uns? Wir werden angehalten CO2 einzusparen und müssen sogar CO2-Steuer zahlen, obwohl das (vom Menschen) emittierte Kohlendioxid wohl nur wenig mit dem Klimawandel zu tun hat. Völlig aus den Augen verlieren wir dabei aber immer wieder – wie bereits oben erwähnt – dass unsere Natur das CO2 sogar braucht.
So ist in der Mitteldeutschen Zeitung von 2017 noch in einem Interview mit dem Geologen Friedrich-Karl Ewert zu lesen:
„In früheren geologischen Zeiten war der natürliche CO2-Anteil wesentlich höher, was der Biosphäre genutzt hat. Ohne jene größeren CO2-Anteile hätten in feuchtwarmen Zeiten nicht die riesigen Wälder wachsen können, aus deren Holz dann die Kohle entstand. Wenn wir sie heute verbrennen, betreiben wir – sozusagen – Recycling.
Apropos Eiszeiten: Sie wurden durch höhere CO2-Gehalte der Atmosphäre nicht verhindert. Das aber wäre zu erwarten, hätte CO2 tatsächlich die von der Klimapolitik propagierte Wirkung. Der Baustoff CO2 ist die Existenzgrundlage der Biosphäre, die mindestens 0,015 Prozent benötigt um sich erhalten zu können. „Brot für die Welt“ braucht mehr CO2, nicht weniger.“
Ist der Artikel auch von 2017, so bleibt davon auszugehen, dass sich solche Tatsachen nicht innerhalb von fünf Jahren ändern. Widerlegen wollte damals auch niemand die vorgetragenen Behauptungen Ewerts. Nach eigenen Aussagen der Mitteldeutschen Zeitung hat sich keiner der Experten, die man für eine Beweisführung der gegenteiligen Meinung gewinnen wollte, zu einer Stellungnahme bereit erklärt. Mag dies daran liegen, dass es zur Untermauerung der Thesen keine wirklichen Quellen gibt? Genauso, wie Wiki keine Quellen angab?
In der englischen Wikipedia hat es früher augenscheinlich einmal eine Liste mit Wissenschaftlern gegeben, die sich gegen die Theorie der Klimaerwärmung ausgesprochen haben. Warum diese von dort verschwunden ist, bleibt unklar, aber die Wissenschaftler, des oben bereits erwähnten EIKE, haben die Liste in weiser Voraussicht abgespeichert und wieder ins Netz gestellt. So kann jeder noch ein wenig weiter forschen, so er denn noch weiter in die Thematik der angeblichen menschgemachten Erderwärmung einsteigen möchte.