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Lohngleichheitsindex: Pierre Fabre erreicht eine Gesamtpunktzahl von 90/100
Die Pierre Fabre Gruppe erreichte eine Gesamtpunktzahl von 90/100 bei dem Index, der die Lohngleichheit zwischen Männern und Frauen misst. Das Unternehmen erzielte bei dreien der fünf Kriterien zur Berechnung des Index eine maximale Punktzahl. Die Bewertung spiegelt das Engagement der Pierre Fabre Gruppe bei der Entwicklung und Stärkung der Rolle der Frauen im Unternehmen wider.
Pierre fabre setzt sich für geschlechtergleichstellung am arbeitsplatz ein
Die Geschlechtergleichstellung am Arbeitsplatz war in den letzten Jahren Gegenstand zahlreicher Rechts- und Verwaltungstexte, aber die Pierre Fabre Gruppe hat sie zu einer Priorität gemacht, die über ihre gesetzlichen Verpflichtungen weit hinausgeht.
Am 22. Mai 2014 wurde von Geschäftsleitungs- und Gewerkschaftsvertretern eine Änderung der Vereinbarung über die Geschlechtergleichstellung am Arbeitsplatz unterzeichnet. In der Praxis sieht diese Vereinbarung die folgenden Verpflichtungen vor:
Einstellung
- Gleichbehandlung der Bewerbungen und Auswahlkriterien, die ausschließlich auf Fähigkeiten, Berufserfahrung, Qualifikation und der Art des Abschlusses oder Diploms des Bewerbers beruhen
- Aktionen der Gruppe an renommierten französischen Hochschulen (Grandes écoles) und Universitäten, um alle Schüler, unabhängig von ihrem Geschlecht, zu ermutigen, innerhalb der Gruppe einen Beruf auszuüben
Bezahlung und Beförderung
- Gleichwertige Bezahlung ab Arbeitsbeginn und während der gesamten Laufbahn, basierend auf Erfahrung, Ausbildung, Autonomie und Verantwortung
- Karriere- und Entwicklungsmöglichkeiten, die ausschließlich auf objektiven Kriterien wie Qualifikation und Leistung basieren
Berufliche Schulung
- Flexibilität bei der Gestaltung der Schulungszeit, Entwicklung von E-Learning und Übernahme von Kinderbetreuungskosten, um den Zugang zu Schulungen zu erleichtern
Arbeitsbedingungen
- Maßnahmen zur besseren Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben der Mitarbeiter, wie z. B. verstärkte Unterstützung der Mitarbeiter in Elternzeit, Möglichkeit, die Elternzeit durch Anhäufen von geleisteten Arbeitsstunden im Arbeitszeitkontensystem zu finanzieren, betrieblicher Beitrag zu Kinderbetreuungskosten oder mehr Telearbeit
Die ergebnisse von Pierre Fabre bei den fünf indikatoren des indexes
Die französische Regierung hat fünf Indikatoren für den Index eingeführt, wobei die Gewichtung zwischen den einzelnen Indikatoren unterschiedlich ist:
- Lohngefälle: 40 %
- Prozentsatz der Männer und Frauen, die eine Gehaltserhöhung erhalten haben: 20 %
- Prozentsatz der Männer und Frauen, die befördert wurden: 15 %
- Prozentsatz der weiblichen Mitarbeiter, deren Gehalt nach Rückkehr aus dem Mutterschaftsurlaub erhöht wurde:
15 %
- Prozentsatz der Frauen in den 10 am höchsten bezahlten Positionen: 10 %
Die Pierre Fabre Gruppe erhielt die höchstmögliche Punktzahl bei den folgenden drei Indikatoren:
- Prozentsatz der Frauen und Männer, die 2018 eine Lohnerhöhung erhielten
- Prozentsatz der Frauen und Männer, die 2018 befördert wurden
- Prozentsatz der weiblichen Mitarbeiter, deren Gehalt nach Rückkehr aus dem Mutterschaftsurlaub erhöht wurde
Die Punktzahlen 35/40 und 5/10 sind auf Lohnunterschiede und den Frauenanteil in den am höchsten bezahlten Positionen zurückzuführen.
Berufliche gleichstellung von männern und frauen: Eine priorität für die Französische regierung
Der Geschlechtergleichstellungsindex wurde im Rahmen des am 5. September 2018 verabschiedeten Gesetzes „Für die Freiheit, seine berufliche Zukunft zu wählen“ übernommen. Nach diesem Gesetz sind die 1.400 Unternehmen in Frankreich mit mehr als 1.000 Beschäftigten verpflichtet, ihre Gesamtbewertung auf ihrer Website zu veröffentlichen. Unternehmen mit einer Punktzahl unter 75 bekommen eine dreijährige Frist, in der sie einen Korrekturplan umsetzen müssen.
Lohngleichheit steht im Mittelpunkt des unternehmerischen Engagements der Pierre Fabre Gruppe. Im Jahr 2018 machten Frauen 71 % unserer Festanstellungen aus und wir beschäftigen hauptsächlich Frauen in Frankreich und im Ausland. Wir betrachten diesen anfänglichen Indexwert von 90 von 100 nicht als Selbstzweck, sondern als Ermutigung, in den kommenden Jahren noch mehr diesbezüglich zu tun. Unser Ziel ist es, die höchste Punktzahl zu erreichen.
Yolène Coppin, leitende Vizepräsidentin HR & Ethik