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Stimmenkauf vor Olympischen Spielen
Der frühere Gouverneur von Rio de Janeiro Sérgio Cabral hat erstmals die Zahlung von Schmiergeldern bei der Bewerbung der Millionenmetropole um die Olympischen Sommerspiele 2016 eingeräumt. Er habe für zwei Millionen US-Dollar Stimmen gekauft, um die Spiele für Rio zu sichern. Der damalige Präsident Luiz Inácio Lula da Silva sei in die Bestechung nicht direkt verwickelt gewesen, habe aber davon gewusst, sagte Cabral bei einer Gerichtsanhörung. Cabral gilt als einer der korruptesten Politiker Brasiliens. In mehreren Verfahren wurde er wegen Korruption und Geldwäscherei zu insgesamt 198 Jahren Haft verurteilt.
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