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1652 gründet Jan van Riebeeck von der Holländischen Ostindien-Gesellschaft eine Siedlung am Kap in Südafrika und wird ihr Gouverneur. Er scheint das Potential des Klima und der Böden zu erkennen und bestellt Setzlinge aus Frankreich. Wein wird damals als Mittel gegen Skorbut betrachtet und eignet sich auch gut als Proviant für Schiffe. Am 2. Februar 1659 soll der erste Wein gekeltert worden sein. Vertrieben durch den Glaubenskrieg in Europa ziehen in den Jahren um 1685 die ersten vertriebenen französischen Protestanten, die sogenannten Hugenotten, gezwungenermassen von Frankreich ans Kap. Sie lassen sich zum grössten Teil im Franschhoek-Tal (französisches Eck) nieder und bringen ihr Wissen um den Weinbau aus Frankreich mit. Der spätere Gouverneur Simon van der Stel, der vom Weinbau einiges verstanden haben soll, gründet 1679 Stellenbosch, 35km östlich von Kapstadt, weil er dort geeignetes Klima und gute Böden vorfindet. Stellenbosch und Franschhoek bilden heute einen Schwerpunkt im südafrikanischen Weinbau. Der grosse Aufbruch erlebt der Wein vom Kap während des englisch-französischen Krieges, da in England hohe Schutzzölle auf französische Weine erhoben werden. Dadurch verringert sich das Weinangebot in England und man beginnt sich der Weine aus Südafrika zu bedienen. Bevorzugt werden die Süssweine vor allem von Constantia, was zu einer wirtschaftlichen Blüte in Südafrika führt. In dieser Zeit entstehen auch die schönen Herrenhäuser in der Kap Holländischen Architektur, die Weinproduktion steigt von 0,5 auf 4,5 Millionen Liter. Sogar der russische Zar, Napoleon, Louis XVI und viele andere europäischen Herrscher schätzen die süssen Weine aus Südafrika, der Vin de Constance wird grossen Mode. Danach folgen viele Jahre mit wechselndem Erfolg. 1925 kreuzt Professor Perold an der Universität von Stellenbosch Pinot Noir und Cinsaut und nennt die neu entstandene Sorte Pinotage. Durch das Ende der Apartheid 1993/94 öffnen sich die Weltmärkte für südafrikanische Weine und die Weinwirtschaft erlebt einen neuen Aufschwung. Da die Produktion für den einheimischen Verbrauch zu gross ist, muss viel exportiert werden und weltweit steigt auch die Nachfrage nach südafrikanischen Weinen, die auch langsam in guter Qualität erzeugt werden. Schon jetzt gibt es Weine, die von Weinkritikern in den hohen 90er Punkten bewertet werden, zum Teil werden hohe Preise gezahlt, wie lange Zeit für den The Chocolate Block. Es gibt zahlreiche Investitionen aus der ganzen Welt in das Weinland Südafrika – der Weg ist geebnet. In unserem Sortiment führen wir Weine von Paul Cluver, Springfontein in Stanford, Rijks aus Tulbagh und einige mehr – versuchen Sie das eine oder andere vom Kap der guten Weine. Ganz besonders stolz sind wir auf die Pinotage Weine wie die Diemersfontein Pinotage, den Springfontein Pinotage und den Rijks Pinotage Reserve. Das kleine Weingut Springfontein hat sich innert 20 Jahren zu einer Wein- Genussperle entwickelt, seit auf dem Weingut das Restaurant „eat@springfontein“ von Jürgen und Susanne Schneider eröffnet wurde. Exklusiv für Jeggli Weine wird der Cape Blend Red of Sopiensklip abgefüllt.