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Um 19 Hundertstel setzte sich Viktoria Rebensburg, die Olympiasiegerin von 2010, vor die Slowakin Petra Vlhova. Dahinter lauern die Norwegerin Ragnhild Mowinckel (0,37 zurück) und die Amerikanerin Mikaela Shiffrin (0,44), die aktuelle Olympiasiegerin. Die Deutschen sind in Are noch ohne Medaille. Die französische Titelverteidigerin Tessa Worley liegt auf Platz 5, mit allerdings bereits 73 Hundertsteln Rückstand. Im Gegensatz zu den Schweizerinnen darf sich aber auch noch Worley durchaus realistische Chancen auf eine Medaille ausrechnen.
Wendy Holdener liegt bei Halbzeit im 10. Rang, doch die Innerschweizerin verlor nach einer zu fehlerhaften Fahrt 1,75 Sekunden auf die Bestzeit. Von ihr hatte man sich erhofft, dass sie nach Gold in der Kombination und im Team-Wettbewerb auch im Riesenslalom über sich hinauswachsen und es erstmals auch in dieser Disziplin in die Top 3 bringen könnte.
Noch schlechter erging es Lara Gut-Behrami, die schon die ganze Saison im Riesenslalom nicht auf Touren gekommen ist. Die Tessinerin büsste über zwei Sekunden ein, was nicht zu einem Rang unter den besten 15 reichte. Lara Gut-Behrami war noch zwei Zehntel langsamer als die WM-Debütantin Andrea Ellenberger, die kurz vor dem Ziel von Linie abkam und damit eine bessere Klassierung vergab. (abu/sda)