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Der menschliche Körper besteht aus über 200 verschiedenen Knochen. Zusammen bilden sie das Skelett. Je nach Position im Körper haben sie eine unterschiedliche Form.
Bereits während der Embryonalenentwicklung verwandelt sich das zunächst knorpelige Gewebe in Knochen. Diese Entwicklung und Transformation setzt sich während des Wachstums in der Kindheit und im Jugendlichenalter fort und hat seinen Abschluss im Erwachsenenalter. Dies ist auch der Zeitpunkt der maximalen Knochendichte. Nach mehreren Jahren der Stabilität, in denen die Umbau- und Wachstumsprozesse im Gleichgewicht sind, beginnt die Knochendichte aufgrund des Alterungsprozesses konstant abzunehmen. Faktoren wie das Vorhandensein von Pathologien, der Konsum bestimmter Medikamente, Bewegungsmangel, Rauchen, Alkohol und ungeeignete Ernährung erhöhen die Verringerung der Knochendichte und führen zu Osteoporose. Dies beinhaltet mögliche Schmerzen, eine Transformation der Wirbelsäule und ein hohes Risiko für Frakturen.
In Zusammenarbeit mit Muskeln, Bändern und Gelenken sind Knochen an allen Bewegungen des Körpers beteiligt. Sie schützen unsere inneren Organe wie das Gehirn mit dem Schädel, das Herz und die Lunge mit dem Brustkorb. Zusätzlich werden im Knochenmark rote Blutkörperchen, weisse Blutkörperchen und Blutplättchen produziert. Knochen sind die grossen Aufbewahrungsorte von Kalzium und Phosphor, welche die wichtigen Bausteine für den Stoffwechsel sind.