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Unsere Untersuchungen haben den Verdacht bestätigt, dass Timi an einer Embolie (Gefässverschluss) der Körperschlagader-Aufzweigung im Beckenraum leidet. Aufgrund der schweren Herzerkrankung hat sich im Herzen ein Blutgerinnsel gebildet, welches über die Körperschlagader in den Kreislauf gepumpt wurde und nun die Aufzweigung der Schlagader blockiert - ein sogenannter Sattelthrombus ist entstanden.
Da die Blockade offenbar nicht komplett erfolgt ist, wird ein Therapieversuch unternommen. Timi erhält Schmerzmittel, eine intravenöse Infusion zur Kreislaufstützung, Herzmedikamente sowie ein Medikament, welches die Blutgerinnung hemmt.
Im Lauf der nächsten Tage verbessert sich der Zustand von Timi zusehends. Der Schenkelpuls ist wieder an beiden Beinen spürbar und die Pfoten erwärmen sich zusehends. Eine weitere Ultraschalluntersuchung zeigt, dass die Körperschlagader in der Region des Verschlusses deutlich besser durchgängig ist.
Nach etwa einer Woche kann Timi wieder auf dem rechten Hinterbein stehen, schleift aber das linke Hinterbein nach. Im Laufe der nächsten Wochen und Monate erholen sich die Hinterbeine weiter; obwohl die Katze ab und zu die linke Hinterpfote auf der Ober- statt der Unterseite belastet und sich so kleine Schürfungen zuzieht, etabliert sich mit der Zeit jedoch glücklicherweise ein bezüglich Lebensqualität akzeptabler Zustand. Timi behält zwar einen schlenkernden Gang im linken Hinterbein, ist aber ohne Schmerzen und kann sich draussen wieder dem Jagen von Mäusen und Vögeln widmen. Die Herzmedikamente sowie ein Medikament zur Hemmung der Blutgerinnung muss die Katze aber weiter einnehmen, damit ein Rezidiv nach Möglichkeit verhindert werden kann.