Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03482.jsonl.gz/773

Von den 253 Rängen, die zwischen Johan Nikles (ATP 317) und seinem Kontrahenten Tallon Griekspoor (ATP 64) liegen, merkte man bei der Achtelfinal-Partie am Turnier in Genf lange nichts. Der Lokalmatador wehrte sich nach Kräften gegen den Niederländer, der in der 1. Runde bereits überraschend Tommy Paul (ATP 33) bezwungen hatte, musste sich nach eineinhalb Stunden aber schliesslich mit 3:6, 5:7 geschlagen geben.
Kaltstarter Nikles
Wie schon am Vortag kam Nikles allerdings erst im 2. Durchgang richtig auf Touren. Der erste Umgang hatte keine halbe Stunde gedauert und wurde nach zwei Servicedurchbrüchen mit 6:3 zur eindeutigen Angelegenheit des Favoriten. Dann aber drehte der Genfer, wie im Duell gegen Landsmann Leandro Riedi (ATP 301), mächtig auf.
Nach einem prompten Rebreak zum Auftakt vermochte der 25-Jährige seinem Kontrahenten beim Stand von 2:2 erneut den Service abzunehmen. Der Aussenseiter tankte daraufhin Mut und verzeichnete bei Aufschlag Griekspoor gar vier Chancen zum Satzgewinn. Nikles verpasste jedoch allesamt, was der Vorentscheidung gleichkommen sollte: Griekspoor glich wenig später aus und entschied die Partie daraufhin mit 7:5.
Der Trostpreis auf heimischem Pflaster
Für den Romand wird der Auftritt an seinem Heimturnier dennoch als gelungen in Erinnerung bleiben. Nikles setzte sich nicht nur in zwei Quali-Runden erfolgreich durch und holte seinen ersten Sieg im Hauptfeld auf ATP-Stufe, sondern gehört dank seinen erfolgreichen Auftritten ab nächster Woche auch zu den besten 300 in der Weltrangliste.