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13. Jahrhundert
ZEIT UND EWIGKEIT
Die Chronik des 13. Jahrhunderts nach Christi Geburt mit den berühmten und wichtigen Persönlichkeiten, den grossen Köpfen des 13. Jahrhunderts, die in den hundert Jahren zwischen 1200 und 1299 lebten und wirkten. Zu ihnen zählen etwa Marco Polo und Dante Alighieri.
Das 13. Jahrhundert liegt an der Schwelle von Hochmittelalter und Spätmittelalter. Es gibt zahlreiche Städtegründungen und vermehrt setzen Siedlungsbewegungen deutschsprachiger Siedler von West nach Ost ein. In England ringt der Adel König Johann Ohneland 1215 die Unterzeichnung der Magna Carta ab.
Anfang des 13. Jahrhunderts erlebt das Papsttum unter Innozenz III., dem wohl bedeutendsten Papst des Mittelalters, einen Höhepunkt. In der ersten Hälfte des Jahrhunderts wird 1233 die päpstliche Inquisition der römisch-katholischen Kirche installiert, die in den kommenden 500 Jahren sogenannte Häretiker, Ketzer und angebliche Hexen verfolgt. Ihr Initiator ist Papst Gregor IX., der mit dem Staufer Friedrich II. die Machtverteilung zwischen Papst und Kaiser ausfechtet.
Mitte des Jahrhunderts geht in Europa 1268 die Zeit der Staufer zu Ende, am Ende des Jahrhunderts regieren Habsburger und Nassauer. 1291 wird dem Mythos nach mit dem Bundesbrief die Schweizerische Eidgenossenschaft gegründet.
1229 nimmt Friedrich II. in einem friedlichen Kreuzzug durch Verhandlungen Jerusalem für die Christen in Besitz und krönt sich zum König.
1291 endet mit der Eroberung von Akkon durch die Mamluken die christliche Vorherrschaft im Nahen Osten und mit ihr die Zeit der Kreuzzüge.
Im Laufe des 13. Jahrhunderts erobern die Mongolen unter Dschingis Khan 1206–1227 zunächst Asien und weiten den grössten zusammenhängenden Herrschaftsbereich der Geschichte unter Kublai Khan 1260–1294 schliesslich bis Osteuropa und den Nahen Osten aus. In China lässt sich Kublai Khan 1271 zum Kaiser krönen. Den Europäern berichtet Marco Polo von seiner Reise 1271–1295 in diesen fernen Osten.