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Die Beweggründe für die Wiederverwendung von Baumaterialien sind vielfältig und führen zu einer grossen Bandbreite an Antworten auf die Frage, wie die Welt des Bauens in die Kreislaufwirtschaft eingebunden werden kann. Die Wiederverwendung in der Architektur ist auf mehreren Ebenen bedeutungsvoll: sozial, konstruktiv, historisch. Einige schlagen eine wirtschaftliche Vision der Wiederverwendung vor, während andere eine patrimoniale, künstlerische oder sogar philosophische Dimension darin sehen.
Künstler/innen, die eine Vision entwerfen, einen Tempel der Ökologie, eine Typologie überraschender Elemente. Sie nehmen sich die Zeit, die Teile für ihre Vision zu suchen und die Handwerker zu finden, die sie zum Leben erwecken.
Architekten, die planen, wie wiederverwendete Elemente in ein Projekt integriert werden können, die der Meinung sind, dass es besser ist, zu renovieren als abzureißen. Sie müssen ihre Kollegen und Kunden überzeugen und herausfinden, wie sie diese Vision in die Praxis umsetzen können.
Bauherren, die an großen Projekten arbeiten, an Portfolios von Büro- und Wohngebäuden, die eine neue Perspektive auf ihren Gebäudebestand einnehmen und jeden Abriss als eine Fundgrube für Materialien und neue Projekte als eine Gelegenheit sehen, diese wiederzuverwenden.
Politiker/innen, die bereit sind, Wiederverwendung in öffentlichen Projekten zu testen, die nach Informationen suchen, die wissen wollen, wie es geht, und die um Unterstützung bitten.
Unternehmer/innen und Handwerker/innen, die ihre Arbeitsweisen auf ihren Baustellen ändern. Sie überdenken ihre Arbeitsweisen, um wiederverwendete Materialien zu verarbeiten, und führen Innovationen ein, damit sie in ferner Zukunft wiederverwendet werden können.
Sammler/innen und Wiederverkäufer/innen von Baumaterialien und -elementen, die dies zum Teil schon seit langem tun, die wissen, wie man Elemente zerlegt, analysiert, was verkauft werden kann, und aufwertet, was für andere Abfall wäre.
Diejenigen, die sich für die Bewahrung unserer Geschichte und unseres kulturellen Erbes einsetzen, indem sie denkmalgeschützte Gebäude erhalten, schützen und restaurieren. Sie beteiligen sich ebenfalls an dem Projekt, denn der erste Schritt ist, ein Gebäude so lange wie möglich in Gebrauch zu halten.
Es ist diese Vielfalt an Ansätzen, die der Wiederverwertung den Schwung und die Sichtbarkeit verleiht, die sie heute hat.
Cirkla möchte all diese Akteure repräsentieren.