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Vorsorgeuntersuchungen helfen, Krankheiten früh zu erkennen. Doch welche Methoden sind nützlich und welche nicht? Eine Übersicht.
Grundsätzlich sind Voruntersuchungen sinnvoll. Sie dienen unter anderem zur Erkennung von Indikatoren und Krankheiten, die vor allem das Herz und das Gefässsystem betreffen. Sie liefern auch wertvolle Hinweise bei der Früherkennung von Krebs, wie Gebärmutterhals-, Brust-, Haut- oder Dickdarmkrebs, und werden auch bei Augenerkrankungen wie dem grünen Star sowie etwa der Schwangerschafts- und Zahnvorsorge angewendet.
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Die Mammografie der weiblichen Brust gehört zu den eher umstrittenen Untersuchungen. In vielen Studien hat sich kein bestätigter Nutzen gezeigt. Bei einer familiären Häufung von Brustkrebs wird die Mammografie bei Frauen ab dem 40. Lebensjahr aber als sinnvoll erachtet.
Die Bestimmung des PSA (ein Eiweissstoff aus der Prostata) ist sinnvoll bei Männern ab dem 50. Lebensjahr bei einer familiären Häufung von Prostatakrebs. Ansonsten hat sich der Nutzen der Untersuchung nicht bestätigt.
Ebenso umstritten sind die «Stuhlbriefchen»: Der Stuhl wird auf Blutbeimischung untersucht und gilt als eher unspezifische Methode mit häufigen falsch-positiven oder falsch-negativen Ergebnissen.