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Der Bericht stellt den Schultertrauma-Check vor, als Hilfe für Kausalitätsbeurteilungen bei Rotatorenmanschettenläsionen und zeigt auf, dass Letztere in der Regel degenerativen Ursprungs sind.
Der Schultertrauma-Check gibt eine Hilfestellung für eine nachvollziehbare (versicherungs-)medizinische Beurteilung eines akut entstandenen Schulterschmerzes zwecks Abgrenzung von traumatischen Veränderungen zu solchen bei Abnützung und Erkrankung. Die entsprechenden Beurteilungsgrundlagen stammen aus der versicherungsmedizinischen Standardliteratur unter Einbezug der Grundlagenforschung und der Epidemiologie. Mit der erstmals eingesetzten Vierfeldertafel können Fehlinterpretationen von Zusammenhängen besser richtiggestellt werden.
Der überarbeitete versicherungsmedizinische Konsens auf der Basis der aktualisierten Literatur geht weiterhin davon aus, dass eine Rotatorenmanschettenläsion in der Regel auf Grund von intrinsischen und extrinsischen Faktoren degenerativer oder krankhafter Natur entsteht und nur in Ausnahmen ein Trauma massgeblich richtungsweisend beteiligt ist. Die Hypothese einer isolierten frischen Rotatorenmanschettenruptur durch ein direktes Kontusionstrauma auf die Schulter kann nicht erhärtet werden.