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Fernandez ist der erste spanische EM-Medaillengewinner überhaupt. Er lief in Zagreb zu einem Charlie-Chaplin-Medley in einer eigenen Sphäre.
Zweitbeste Kür aller Zeiten
Mit 186,07 Punkten erreichte Fernandez das zweithöchste je erzielte Kür-Total. Mit der Gesamtpunktzahl von 274,87 schob er sich in der «ewigen» Bestenliste hinter dem Kanadier Patrick Chan (280,98) und dem Japaner Daisuke Takahashi (276,72) auf Platz 3 vor.
Nach dem Kurzprogramm war Fernandez knapp hinter dem Franzosen Florent Amodio klassiert, am Ende lag er um 24,34 Punkte vor dem Europameister von 2011. Bronze gewann der Tscheche Michal Brezina (243,52).
Walker trotz Sturz auf Rang 20
Der Schweizer Stéphane Walker zeigte zwar einige Unsicherheiten - unter anderem stürzte er beim zweiten Dreifach-Lutz. Dennoch steigerte der 22-jährige Walliser seine Bestleistung mit 112,18 gleich um 15,69 Punkte.
Dank Rang 17 in der Kür verbesserte er sich gegenüber dem Kurzprogramm um drei Plätze und beendete den Wettkampf als 20.
Starke Kür von Stürzinger
Auch Tina Stürzinger belegte bei ihrem EM-Debüt Rang 20 - nach dem Kurzprogramm war sie 22. gewesen. Und wie Walker gelang auch der 16-jährigen Erlenbacherin sowohl in der Kür (82,65, zuvor 78,31) als auch bei der Gesamtpunktzahl (128,38, zuvor 116,02) eine persönliche Bestmarke.
Den Sieg sicherte sich die Italienerin Carolia Kostner vor den beiden Russinnen Adelina Sotnikowa und Elisaweta Tuktamischewa.