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L’effort cinégraphique suisse wurde 1930 von Jean Hennard als zweisprachiges Branchenblatt mit nationalem Anspruch gegründet, stand zunächst aber noch in Konkurrenz zur vergleichbaren älteren Publikation Schweizer Cinéma Suisse. 1932 machte der Schweizerische Lichtspieltheater-Verband (heute Schweizerischer Kino-Verband) das unregelmässig erscheinende Blatt L’effort cinégraphique suisse zu seinem offiziellen Verbandsorgan. Ab 1934 kam Hennards Zeitschrift unter dem Titel Schweizer Film Suisse in neuem Kleid und nunmehr auf regelmässiger Basis heraus. Ab 1937 fungierte der Schweizerische Lichtspieltheater-Verband als Herausgeber. Die bedeutende Fachzeitschrift existierte während Jahrzehnten, zuletzt betitelt als Film (1971–1979) und danach als Kino-Film (1980–1989).
Kinematografische Branchenblätter vertraten die Anliegen und Interessen von Kinobetreibern und Filmverleihern. Zum einen dienten diese Publikationen mit Verbandsnachrichten, Filmneuigkeiten aus der Schweiz und aus aller Welt, Filmbeschreibungen sowie Inseraten (die sich an Kinobetreiber richteten) den alltäglichen Geschäftsbedürfnissen und dem Informationsaustausch innerhalb der Unterhaltungsindustrie. Zum anderen spiegelten Leitartikel und längere Textbeiträge die damaligen gesellschaftlichen Debatten über das Kino und einzelne Filme; verschiedene Autoren äusserten sich zu allgemeinen Fragen der Filmkunst wie zu den technischen, rechtlichen oder wirtschaftlichen Herausforderungen des Gewerbes.
Letzte Änderung 11.04.2018