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"Birth of a Nation" floppt und Dory überschreitet die Milliarden-Grenze
Es war wieder einiges los am US-Box-Office: Die Bestsellerverfilmung "The Girl on the Train" startete und Fox Searchlight schickte Sundance-Hit "Birth of a Nation" ins Rennen.
17.5 Millionen Dollar liess sich Fox Searchlight am Sundance die Vertriebsrechte für Birth of a Nation kosten. Dies ist der höchste Betrag, den je jemand an dem Festival für einen Film ausgegeben hatte. Die Absicht war klar: Das am Sundance mit zwei Preisen ausgezeichnete Sklaven-Drama sollte ein Hit werden und nach zwei Jahren mit #OscarsSoWhite auch ganz viele Goldmännchen holen. Doch es kam alles anders. Ein im Jahre 1999 vorgefallener Vergewaltigungsfall, in dem Birth of a Nation-Star und -Regisseur Nate Parker beteiligt war, wurde ans Tageslicht gezerrt und der Film so zum roten Tuch. Am Box-Office bedeutete dies, dass der Film jetzt nur gerade 7.1 Millionen Dollar einspielte. Dies bedeutet einen ernüchternden sechsten Platz am US-Box-Office.
Auf Platz eins landete mit 24.6 Millionen Dollar die Bestsellerverfilmung The Girl on the Train mit Emily Blunt. Das Studio Universal dürfte zwar Zahlen eines Gone Girl (37 Millionen Dollar am ersten Weekend) angestrebt haben, doch mit dem Ergebnis darf man bei der 45-Millionen-Dollar-Produktion trotzdem zufrieden sein. Auf den weiteren Podestplätzen landeten Miss Peregrine's Home for Peculiar Children (15 Millionen Dollar) und Deepwater Horizon (11.75 Millionen Dollar), die beide schon in ihrer zweiten Kinowoche sind.
Zu feieren hatte man derweil auch im Hause Disney. Finding Dory, der nun auch endlich bei uns läuft, hat weltweit die Milliardengrenze geknackt. Es ist dies nach Toy Story 3 der zweite Pixar-Film, dem dies gelungen ist. Disney hat 2016 ohnehin ein sehr gutes Jahr. Dory ist der dritte Film des Mauskonzerns, der dieses Jahr die Milliardengrenze geknackt hat. Die anderen beiden Filme heissen Zootopia (1.023 Milliarden) und Captain America: Civil War (1.153 Milliarden). Und im Dezember kommt ja auch noch Rogue One: A Star Wars Story.
Nächste Woche startet The Accountant in den US-Kinos. Der Thriller mit Ben Affleck dürfte die besten Chancen auf die Nummer eins zu haben. Zu unterschätzen gilt es aber nicht Kevin Hart mit seinem What Now, einer Aufzeichnung seines gleichnamigen Bühnesprogramms.