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Wie die meisten Eltern habe sie sich Mühe gegeben, während der Isolation zu Hause ruhig zu bleiben, um ihre Kinder nicht zusätzlich zu den Sorgen rund um das Coronavirus mit ihren eigenen Ängsten zu belasten, sagte Angelina Jolie, 45, im Interview der britischen Ausgabe des Magazins Harper's Bazaar. «Ich schenkte ihnen meine ganze Energie.»
Vor allem die jüngste ihrer sechs Kinder, die elfjährige Vivienne, Zwillingsschwester von Knox, hat die Zuneigung ihrer Mutter offenbar gebraucht: Während des Lockdowns starb ihr Kaninchen bei einer Operation. «Daraufhin adoptierten wir zwei süsse kleine Häschen mit einer Behinderung, die zusammen bleiben müssen», erzählt ihre Mutter. «Sie sind so sanft, und es hat uns geholfen, darauf zu fokussieren, uns um sie zu kümmern.» Wie der Hollywood-Superstar im Interview weiter verrät, hält die Familie nicht nur Häschen, sondern offenbar einen halben Zoo: Dazu gehören auch Hunde, eine Schlange und eine Eidechse.
Angelina Jolie selbst schien die Extra-Zeit zu Hause neben ihren Kindern vor allem mit News zu verbringen. «Ich bin die meiste Zeit im Hörmodus», erzählt sie im Interview. Sie folge dem Time Magazine, The New York Times, the BBC World Service and BLM activists online. Zuletzt habe sie den Dokumentarfilm «I Am Not Your Negro» über James Baldwin und die Bürgerrechtsbewegung in Amerika gesehen. Und vor dem Schlafengehen habe sie «Unreasonable Behaviour» von Don McCullin gelesen – und darüber nachgedacht, wie sich der Journalismus im vergangenen halben Jahrhundert verändert hat.
Im Interview mit dem brititschen Magazin Harper's Bazaar spricht die Hollywood-Ikone und UN-Aktivistin zudem über die schlimmen Auswirkungen, die der Lockdown weltweit hat, wie man Kinder vor häuslicher Gewalt schützen kann, was es braucht, um den strukturellen Rassismus in Amerika zu bekämpfen sowie ihr Buchprojekt mit Amnesty International.
Ob die Schauspielerin, Regisseurin, Filmproduzentin und Drehbuchautorin ihre Gedanken auch in eines ihrer nächsten Filmprojekte einfliessen lassen wird?