Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03594.jsonl.gz/2526

Einer Legende nach haben sich die Urner und die Glarner über den Verlauf der Kantonsgrenze über den Klausenpass gestritten. So kam es in 1196 zu einem Wettstreit: beide Seiten sollten beim ersten Hahnenschrei einen Läufer losschicken. Dort, wo sie sich trafen, sollte die Grenze gezogen werden. Die Glarner fütterten ihren Hahn gut, in der Hoffnung, er möge aus Dankbarkeit früh krähen. Doch er schlief lange aus. Die Urner gewannen diesen Wettstreit, weil sie ihren Hahn hungern liessen, und so krähte er früh.
Wir folgen der gut ausgebauten Kantonsstrasse 17. Serpentinen und Spitzkehren bringen uns rasch hinauf auf den Urnerboden.
Anschliessend beginnen die Serpentinen wieder uns nach oben zu katapultieren. Die Strasse wird etwas enger, und manchmal begrüssen uns Kühe. Wir stoppen, um einen Blick retour auf den Urnerboden zu werfen.
Und plötzlich sind wir auf der Passhöhe, wo wir ein Restaurant und eine Kapelle vorfinden.
Etwas weiter unterhalb passieren wir das Hotel-Restaurant Klausen-Passhöhe, von wo wir einen guten Blick auf die vor uns liegende Strasse haben.
Die Strasse zieht sich nun am Hang entlang. Sie wird schmaler, so dass wir beim kreuzen Acht geben sollten. Links unter uns geht es steil hinunter. Nach ein paar weiteren Spitzkehren kommen wir nach Unterschächen.
Schon bald kommen wir in Altdorf an und folgen der Pässetour der Tour of Swiss Mountains von Schaan nach Altdorf.