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Nach Berichten der japanischen Nachrichtenagentur Kyodo entstanden die Bilder der Kaiserfamilie zwischen Neujahr und März. Bis zum späten Nachmittag (Ortszeit) gab es bereits mehr als 200 000 Social-Media-Nutzer, die der Seite folgten. Die Kommentarfunktion war jedoch nicht aktiviert.
Am selben Tag trat die 22-jährige Aiko eine Stelle bei der Rotkreuz-Gesellschaft in der Hauptstadt Tokio an. Die Prinzessin sei eine von acht neuen Angestellten, die am Montag ihre Arbeit in der Verbandszentrale aufgenommen hätten, berichtete Kyodo. Sie werde der Abteilung für die Weiterbildung von freiwilligen Helfern zugeteilt.
Sie sei erfreut, mache aber auch in Bescheidenheit einen «ersten Schritt als arbeitendes Mitglied der Gesellschaft», wurde Aiko zitiert. Ihre Eltern hätten ihr viel Glück gewünscht. Aiko hatte im März ihr Studium der japanischen Sprache und Literatur an der Gakushuin-Universität in Tokio abgeschlossen.
Laut dem geltenden Haushofgesetz dürfen Frauen nicht den Thron besteigen, sondern nur Männer der männlichen Kaiserlinie. Allerdings wird schon seit Aikos Geburt über die Frage diskutiert, ob das Hofgesetz geändert werden sollte, um die Zukunft der Monarchie zu sichern. In Umfragen befürworteten mehr als 80 Prozent der befragten Bürgerinnen und Bürger eine Frau auf dem Thron.