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Effekt

Durch regelmässiges Jogging fühlt man sich in der Regel gesünder, ausgeglichener und selbstbewusster.
Das Herz wird stärker, und die Atmung wird mit der Zeit durch das Joggen besser. In extremen Fällen wie z.B.
bei Hochleistungssportlern vergrössert sich das Herz, was bei Ruhe einen geringeren Blutdruck zur Folge haben kann.
Bei übergewichtigen Menschen kann das Jogging zu einer negativen Energiebilanz beitragen und wirkt daher unterstützend
beim Abnehmen, weil der Grundumsatz nachhaltig gesteigert wird.
Vermutlich fördert regelmässiges Joggen im Freien die Abwehrkräfte, weil der Körper gegen Klimareize desensibilisiert wird.
Wenn nicht gerade Schnee- oder Eisglätte herrscht, oder Temperaturen unter -10 °C vorliegen, kann und sollte man das gesamte
Jahr joggen.
Trainingstipps
Für Neulinge gilt: Weniger ist mehr. Man fängt am besten mit 3×10 min in der Woche an und steigert sich dann ganz langsam.
Für Anfänger ist die oft empfohlene Mischung aus Laufen und Gehen nicht empfehlenswert, da auf diese Weise der Aktivierungsprozess
des Stoffwechsels bei den Laufintervallen neu in Gang gesetzt werden muss Beleg? . Stattdessen wird ein sehr langsames, aber
andauerndes Laufen angeraten. Viele Anfänger machen den Fehler, zu schnell zu laufen. Sie sind dann nach jedem Training erschöpft.
Damit ist das Training anstrengender als für Fortgeschrittene. Anfänger sollten so trainieren, dass die Anstrengung nicht zu
gross und im Hinblick auf die nächste Trainingseinheit nicht zu einem psychischen Hindernis wird. Man sollte als Anfänger auch den
Aufwand in Grenzen halten. So ist es nicht ratsam, sich jedesmal mit einem anderen Läufer zu verabreden, denn dann muss selbst
für eine kurze Einheit ein erheblicher Zeitaufwand aufgebracht werden.
Für die Trainingshäufigkeit beim Jogging gilt: Lieber öfter und kürzer statt selten und länger laufen. Jedoch sollte man,
wenn man auf den Aspekt des Stressabbaus wert legt, darauf achten, mindestens 35 bis 40 Minuten zu laufen, da erst dann das
vegetative Nervensystem angesprochen wird und quasi "gereinigt" wird.
Die Geschwindigkeit sollte man so wählen, dass man jederzeit ungestört sprechen könnte. Wer ausser Atem kommt, läuft zu schnell
und trainiert vorwiegend die anaerobe Ausdauer. Ausserdem schadet die Überanstrengung der langfristigen Motivation.
Das Training mit Pulsuhr ist nur nach einer Feststellung des individuellen Maximalpulses sinnvoll. Faustregeln wie
180 - Lebensalter sind für eine Steuerung des Trainings zu ungenau. Andererseits kann die Pulsuhr auch als störend
empfunden werden.
Ausrüstung
Das wichtigste ist ein passender Laufschuh. Da ausser der Schuhgrösse noch andere Eigenschaften (z. B. Gelenkstützung oder
Dämpfungsqualität) eine Rolle spielen, wird eine persönliche Beratung empfohlen. Seriöse Sportgeschäfte erlauben, die
Laufschuhe zu Hause zu testen und überprüfen den persönlichen Laufstil. Spezielle Oberbekleidung ist vor dem ersten Laufen
nicht unbedingt erforderlich. Selbst im Winter genügen enge Sportkleidung (Tights oder warme Strumpfhose) und Kopfbedeckung.