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Die musikalische Ästhetik und der ganz eigene, sehr eingängige Sound des ziemlich entspannten West Coast Jazz beeinflussen bis heute viele Musiker/innen. In den 1950er-Jahren entstand in Los Angeles ein Gegengewicht zum New Yorker Cool Jazz. Dieses brauchte einen Namen, und dabei bediente man sich bei der Geographie: West Coast Jazz.
Auch bei den Big-Band-Arrangeur/innen bezeichnet «West Coast» mehr eine örtliche Verankerung als eine Stilistik. Die Arrangements von Marty Paich (*1925 in Oakland) und Bob Florence (*1932 in Los Angeles) klingen denn auch sehr unterschiedlich, obwohl beide dem West Coast Jazz zugeordnet werden: Paich schreibt karg, wenige Noten am richtigen Ort, Florence fulminant, viele Noten, aber auch diese am richtigen Ort. Beide arrangierten u. a. für die Big Bands von Stan Kenton, Count Basie, Frank Sinatra, Buddy Rich, und beide realisierten Aufnahmen mit eigenen Big Bands.
Das SJO bewegt sich leichtfüssig Richtung Jahreswechsel und präsentiert Werke von Paich und Florence, aber auch einige weitere «West Coast»-Perlen.
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Platzreservationen sind 1 Woche vor dem Konzertdatum via Website des Swiss Jazz Orchestra möglich. Das Reservationsformular finden Sie unter dem jeweiligen Konzert.