Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03187.jsonl.gz/2226

Auf der Suche nach der idealen Weidekuh lancierte die SHL Zollikofen zusammen mit der KTI, der IG Weidemilch, Swissgenetics und weiteren Partnern im Jahr 2007 das Projekt „Weidekuh-Genetik“. In diesem Projekt werden aus Irland importierte Holstein-Kühe mit neuseeländischem Vater und Grossvater (Mutterseite) mit den drei Schweizer Milchviehrassen Braunvieh, Fleckvieh und Holstein bezüglich ihrer Vollweidetauglichkeit verglichen. In der vorliegenden Arbeit werden die Versuchstiere des Projekts hinsichtlich der Abstammung, des Exterieurs, des genetischen Leistungspotentials sowie der Rangierung in ihrer Herkunftspopulation beschrieben. Die Auswahlkriterien und die hohen Häufigkeiten bei den Vätern und Grossvätern der importierten Tiere zeigen auf, dass es sich bei dieser Versuchsgruppe um eine selektierte und nicht um eine zufällige Stichprobe handelt. Zudem liegen die irischen Gesamtzuchtwerte dieser Tiere deutlich über dem Durchschnitt der irischen Herdebuchpopulation. Aufgrund der selektiven Auswahl sind Rückschlüsse auf die gesamte irische oder gar neuseeländische Herdebuchpopulation nicht zulässig. Die Gesamtzuchtwerte der Schweizer Versuchstiere liegen innerhalb einer Standardabweichung der Mittelwerte ihrer Herkunftspopulationen. Die Tiere sind somit typische Vertreter ihrer Populationen. Unterschiede im Exterieur zwischen den importierten und den Schweizer Kühen findet man bei den Merkmalen Widerrist- und Kreuzbeinhöhe, hintere Beinlänge und Fesseln. Die importierten Tiere sind signifikant kleiner und weisen signifikant weichere Fesseln auf.
Sowohl im Sport als auch in der alternativen Landwirtschaft werden Pferde wieder vermehrt als Zugtiere eingesetzt. Auch bei Zugpferden kommt der effizienten Kraftübertragung eine wichtige Rolle hinsichtlich des Wohlbefindens zu.
Eine Vetsuisse-Studie zeigt, dass mit dem Konzept Freiluftkalb der Antibiotikaverbrauch in der Käl-bermast um 80 % reduziert wird. AGRIDEA hat die Wirtschaftlichkeit der Freiluftkalbhaltung geprüft und festgestellt, dass sie nicht mit der herkömmlichen Kälbermast mithalten kann.
Im Gegensatz zu Schweinen wird Milchvieh bisher kaum proteinreduziert gefüttert. Studien zeigen, dass es auch beim Rindvieh Potential zur Proteineinsparung und damit zur Reduktion von Ammoniak-Emissionen gibt.