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Weil es sich für anständige Menschen gehört, über eine eigene wohltätige Stiftung zu verfügen, hat Hans-Dieter (Metro) Cleven die Stiftung „Clean Winners“ zugunsten benachteiligter Kinder gegründet. Jetzt lässt er sich von seiner eigenen Stiftung mit einer Art knallbuntem Globus für seine eigene Stiftertätigkeit auszeichnen. Sollte Cleven, 67, sich auch zum „benachteiligten Kind“ erklären, was im Alter gelegentlich vorkommen soll, kann er sich die eigenen Stiftungsgelder gleich wieder an sich selbst zurück zahlen lassen. Unternehmerkollege Klaus-Michael (Klaumi) Kühne, dessen Hapag Lloyd-Engagement sich bisher gut ausbezahlt hat, langweilt sich als Nur-Präsident seiner Kühne & Nagel-Logistikgruppe offensichtlich, weshalb er im Heimathafen Hamburg in die Finanzierung von Fussballern einstieg. Noch reicher ist Ernesto Bertarelli, der nach verlorenen Prozessen, dem verlorenen Segelcup, der Abgabe seines UBS-Mandats aus der Aera Marcel Opsel und der Ankerung einer nicht mehr standesgemässigen „Alinghi“ nun die Sangeskarriere seiner Frau Kirsty vorzugsweise in London betreibt, weil die Schweizer Medien von der Sangeskunst der Angerauten nicht recht zu überzeugen waren. Macht Reichtum glücklich? Wohl kaum.