Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03420.jsonl.gz/979

Die französische Kommission für den Zugang zu Verwaltungsdokumenten (CADA) hat dem Antrag des Trinationalen Atomschutzverbands (TRAS) stattgegeben, wonach die Daten über die Auslegung der Sicherheitssysteme des Atomkraftwerks Fessenheim offengelegt werden müssen.
In einem gemeinsamen Schreiben an den französischen Staatspräsidenten drücken die Regierungen der Kantone Basel-Landschaft und Basel-Stadt ihre Besorgnis über den Sicherheitszustand des Kernkraftwerks Fessenheim aus und bitten Präsident Emmanuel Macron, die Abschaltung des Kernkraftwerks Fessenheim möglichst bald wie von der Regierung Hollande zugesichert umzusetzen.
Umweltminister Franz Untersteller: „Das Kernkraftwerk in Beznau gehört nach den Ergebnissen des Gutachtens zum frühestmöglichen Zeitpunkt abgeschaltet.“
Über die Sicherheit des französischen Atomkraftwerks Fessenheim wacht die Aufsichtsbehörde ASN. Seit dem Unfall von Fukushima hat die ASN zahlreiche Untersuchungen durchgeführt und gegenüber dem Betreiber Auflagen gemacht.
Eine neue Analyse für TRAS durch einen unabhängigen Experten zeigt aber, dass viele dieser Auflagen nicht umgesetzt wurden und der Stand des Vollzugs nicht transparent genug ist.
Der Trinationale Atomschutzverband hat Kenntnis genommen vom Dekret der französischen Regierung, mit welchem dem Atomkraftwerk Fessenheim unter gewissen Bedingungen die Betriebsbewilligung entzogen wird.
Das Betriebsende wird mit der Inbetriebnahme des Reaktors Flamanville 3 verknüpft.