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Vom 8. November 2013 bis 7. Mai 2014 im FCSG. -- 6 NLA-Spiele für die Espen. -- FCSG-Debüt am 24. November 2013 bei der 1:3-Niederlage in Luzern.
Nach Daniel Sikorski war Juho Mäkelä der zweite Stürmer, den der FCSG im ereignisreichen Herbst 2013 verpflichtet hatte. In den Wochen zuvor zogen sich hintereinander Dzengis Cavusevic, Sven Lehmann und auch noch Sikorski schwere Verletzungen zu. Mäkelä spielte zuvor bis Juni 2013 in Deutschland für den SV Sandhausen in der 2. Bundesliga. -- Als erster Finne beim FCSG machte er in seinen ersten Teileinsätzen Hoffnungen, vor allem als Joker eine Hilfe zu sein. -- Nach der Winterpaue kam Mäkelä nur noch zu zwei Teileinsätzen, bei seinem letzten gegen Thun stand er erstmals in der Startformation. In der verunsicherten Mannschaft, die Mühe mit dem Toreschiessen bekundete, konnte auch Mäkelä kaum etwas bewirken. -- Immerhin verhalf er mit zwei Treffern in der 1. Liga Promotion zweimal zu einem Punktgewinn der U21.
Noch vor Saisonende verliess Mäkelä den FCSG, und kehrte zurück nach Finnland. Der IFK Marienhamn von der schwedischsprachigen Insel Aland verpflichtete ihn für eine kurze Vertragsdauer, nachdem auch dort mehrere Offensivspieler verletzt ausfielen. -- Mitte August holte ihn der Seinäjoen Jalkapallokerho (Seinäjoki). -- 2015 bestritt er 31 Spiele für den Vaasan PS und erzielte 16 Tore, womit er am Ende auf Platz 2 der Torschützenliste war. -- Seit 2016 stürmt Juho Mäkäelä für den HIFK (Helsinki).
Juho Mäkelä wechselte 2003 von Tervarit (Oulu) nach Helsinki zum HJK, für den er in drei Jahren in der Veikkausliiga in 66 Spielen 33 Tore erzielte und in der ersten Saison gleich Meistertitel und Cupsieg feierte. -- 2005 wurde er Torschützenkönig. -- Anfang 2006 erhielt Mäkelä einen Vertrag vom Heart of Midlothian FC (Edinburgh). Den Durchbruch schaffte er in der schottischen Premier League nicht, auch wenn ihm in einem Ligacup-Spiel gegen Alloa ein schöner Hattrick gelang: Zum 4:0-Sieg erzielte er je einen Treffer per Kopfball, mit links und mit rechts.
Anfang 2007 scheiterte ein Wechsel zur SpVgg Greuther Fürth, am 6. Februar lieh ihn sich der damals von Heinz Peischl trainierte FC Thun für ein halbes Jahr aus. Kurz vor ihm wurde mit Ary Nyman bereits ein finnischer Nationalmannschafts-Kollege ins Berner Oberland geholt. -- Für Thun, das im März Peischl freistellte und Jeff Saibene zu dessen Nachfolger machte, bestritt Mäkelä 14 Super-League-Spiele und trug 3 Tore zum Klassenerhalt bei.
Mäkelä kehrte im Sommer 2007 zurück zu den Hearts, wurde aber kaum mehr berücksichtigt. -- Ende April 2008 wurde der Stürmer vom HJK ausgeliehen. Die 7 Tore, die er nun in 13 Spielen erzielte, überzeugten seinen schottischen Klub, der ihn im Sommer wieder in sein Kader aufnahm. -- Kurz vor Transferschluss Anfang Februar 2009 wurde Mäkelä von den Hearts zurück zum HJK transferiert. -- Am besten lief es ihm zum Saisonstart im Frühling 2010: 10 Tore in 8 Spielen legten die Grundlage zur zweiten Krönung zum Torschützenkönig (16 Tore am Saisonende). -- Danach wechselte Mäkelä per Anfang Januar 2011 zum Sydney FC. In der A-League hatte der Finne einen guten Einstand, verlor aber bald den Rückhalt des Trainers. Seine Bilanz in Australien: 16 Spiele/3 Tore. -- Anfang 2012 teilte ihm der Klub mit, dass er sich einen Verein suchen dürfe, im April 2012 kehrte er erneut zum HJK zurück und steuerte wieder 10 Tore zu seinem 4. Meistertitel bei (nach 2003, 2009 und 2010). -- Im Januar 2013 schloss er sich dem SV Sandhausen an, für den er in der 2. Bundesliga 3 Tore in 13 Spielen schoss. -- Die Nordbadener verpassten vorerst den Klassenerhalt, weshalb der Vertrag endete.
Juho Mäkelä bestritt 7 Länderspiele. Sein Debüt in der finnischen Nati gab Mäkelä am 3. Februar 2004 in Guangzhou gegen China (1:2-Niederlage). Im Mai 2010 kam er nach mehr als vier Jahren Unterbruch zum Comeback im Nationalteam, gehörte aber beispielsweise auch während seiner Thuner Zeit zu den Aufgeboten von Roy Hodgson. -- Davor war Mäkelä ab der U18 Nachwuchs-Internationaler. -- Sein erster Junioren-Klub war der Oulun Luistinseura (OLS).