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Vorwort
Es gibt professionelle Buchautoren, die Literatur studiert haben und als Dichter, Schriftsteller oder Essayisten hoffen, einen Platz am Himmel der abendländischen Literatur zu ergattern. Es gibt aber auch die vielen andern Menschen, die nichts mit Literatur und Germanistik am Hut haben und dennoch Bücher schreiben. Ein solches Buch liegt hier vor.
Geschrieben hat es einer, der vier Jahrzehnte als Taxifahrer ungezählte Menschen kennen lernte und davon lebte, Menschen von A nach B zu kutschieren. Das Besondere an diesen Taxi-Geschichten ist, dass man in unseren Gegenden den Taxifahrer Emil B. persönlich kennt, ja, viele sind sogar selber von ihm chauffiert worden.
Die Karriere des Taxifahrers Emil B. beginnt am 27. September 1971 mit seiner Taxiprüfung und mit dem ersten Fahrgast, einem Näfelser Original "Schtäisepp".
Eigentlich wollte Taxifahrer Emil B. ursprünglich ein Tagebuch führen. Doch blieb es bei sporadischen Notizen und gelegentlichen Aufzeichnungen in seinem Aufnahmegerät, das für ihn Computer, Telefon, Notizblock und Agenda zugleich ist. Etwa ab 2008 reifte sein Entschluss, eine Auswahl seiner Erlebnisse und Erfahrungen in einem Buch festzuhalten.
Nun ist sein Erstlingswerk erschienen. Ob es sich dabei um berühmte Entertainer, den damals reichsten Mann der Welt, Kundschaft aus dem Baur au Lac, Passagiere aus aller Welt vom Flughafen Kloten, einen Matrosen, der sich nach Hamburg bringen liess oder gar um Majestäten aus einem Königshaus handelte, die eigentliche "Heimat" war für ihn der Bahnhof Ziegelbrücke, von wo aus er die meisten Fahrten zu machen hatte.
Was immer hier gesagt oder nicht gesagt wird, die Erkenntnis des deutschen Schauspielers und Schriftsteller Gurt Goetz (1888-1960) mag hier zutreffen: "Manche Leute sprechen aus Erfahrung -und manche aus Erfahrung nicht."
Beides lässt sich in den "Exklusiven Erlebnissen des Taxifahrers Emil B." finden.
Fridolin Hauser alias Fridli Osterhazy