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In grosser Dankbarkeit gedenkt die CVP des Kantons Luzern des verstorbenen alt Regierungsrates Dr. Josef Isenschmid von Schötz in Luzern. Mit seinen 101 Jahren war der Verstorbene Doyen der ehemaligen Luzerner Exekutivmitglieder. In seinem langen Leben hat Dr. Isenschmid stets Aufgaben im Dienste des Kantons und dessen Bevölkerung wahrgenommen. Er entstammte einer bekannten Schötzer Familie, absolvierte in Engelberg das Gymnasium und studierte in Freiburg i. Ue. und in München die Rechte. Seine Dissertation, die preisgekrönt wurde, behandelt ein noch heute aktuelles Thema: "Vormundschaft über Ausländer in der Schweiz und über Schweizer im Ausland."
Nach kurzer Zeit als Rechtsanwalt begann Josef Isenschmid seine kantonale Tätigkeit: 1936 wurde er zum Kommandanten der Kantonspolizei gewählt, 1941 zum Departementssekretär (damals: Oberschreiber) des Militärdepartementes. Mit seinem Nachfolger als Kapo-Chef, Josef Burkhard, war er entscheidend an der Reorganisation der Polizei beteiligt, unter anderem zwecks besserer Ausbildung. Zugleich bereitete er die Vorlage zur Errichtung des heutigen Polizeigebäudes vor. 1955 wurde vom Luzerner Volk in den Regierungsrat gewählt, wo er das Militärdepartement (heute in etwas anderer Form: Sicherheitsdepartement) übernahm, das er bis 1971 führte. 1960 und 1967 war er Schultheiss (heute. Regierungspräsident).
Neben all diesen öffentlichen Aufgaben nahm sich der Verstorbene stets auch Zeit für die Anliegen der Partei (damals: Konservative Volkspartei). In jüngeren Jahren spielte er eine wichtige Rolle bei den Jungkonservativen, kantonal und schweizerisch.
Die CVP des Kantons Luzern hat dem Verstorbenen viel zu verdanken. Seine immer offene und freundschaftliche Lebensart hat viele Türen geöffnet und immer wieder zur erfolgreichen Arbeit der Partei beigetragen. Seiner Familie entbieten wir unsere herzliche Anteilnahme.