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Lars Forster, in dieser Saison noch ohne Topresultat, triumphierte bei der Saison-Dernière im US-Bundesstaat West Virginia dank einem Antritt in der Schlussphase 5 Sekunden vor Nino Schurter. Dritter wurde der Franzose Maxime Marotte.
«Ich habe gelitten. Aber heute lief alles perfekt», konnte Forster zum Abschluss der Saison festhalten. Während sich der Joner lange als unauffälliger Mitfahrer versteckte, wurde Schurter durch einen Defekt am Hinterrad, den er in der 6. der 9 Runden erlitt, wohl um den 33. Weltcupsieg gebracht, mit dem er mit dem Franzosen Julien Absalon gleichgezogen wäre.
Defekt bremst Schurter
Als er den knapp 30-sekündigen Boxenstopp einlegen musste, führte Schurter, der bereits als Gesamtweltcupsieger festgestanden hatte, das Rennen gemeinsam mit dem Brasilianer Henrique Avancini an. In der Folge kämpfte er sich an die Spitze zurück und setzte sich in der Schlussrunde mit Forster vom Rest des Feldes ab.
Erst im Kampf um den Sieg fehlte ihm schliesslich die Kraft. Dennoch freute er sich mit seinem Teamkollegen: «Ich mag es ihm von Herzen gönnen. Er hatte eine extrem harte Saison.»
Neff vergibt Gesamtweltcup-Sieg
Bei den Frauen kam Jolanda Neff nicht über Platz 11 hinaus und wurde in der Gesamtwertung noch von der Amerikanerin Kate Courtney abgefangen. Courtney, die drei der ersten vier Cross-Country-Rennen der Saison gewonnen hatte, reichte ein 5. Rang, um sich bei letzter Gelegenheit wieder an Neff vorbeizuschieben.
Mit 4 Gesamtsiegen wäre Neff mit der Rekordhalterin Gunn-Rita Dahle Flesja gleichgezogen. Stattdessen triumphierte die 23-jährige Kalifornierin Courtney gut ein Jahr nach ihrem überraschenden WM-Titel in Lenzerheide zum ersten Mal.
Abonnement auf Rang 2
Für Neff resultierte der 2. Schlussrang im Gesamtweltcup, der bestens zu ihrer Saison passt: Bis auf den 4. Vollerfolg an der EM blieb sie 2019 im Cross-Country ohne Sieg. In 4 der 7 Weltcuprennen belegte sie den 2. Platz, wie auch an der WM vor einer Woche in Kanada.
Den Tagessieg holte sich die französische Weltmeisterin Pauline Ferrand-Prévot vor der Niederländerin Anne Terpstra und der Britin Annie Last.
Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 08.09.2019, 20:15 Uhr