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Was ich über Angst wissen sollte?
Angst oder Furcht ist ein menschliches Grundgefühl und ist als solches nicht als krankhaft oder Ausdruck einer Krankheit zu verstehen.
Erst wenn die Angst ohne Grund auftritt, chronisch vorhanden ist, lähmt oder das alltägliche Leben stark beeinträchtigt, ist sie medizinisch relevant oder hat einen Krankheitscharakter.
Welche Krankheiten können Angst verursachen?
Selbstverständlich ist es natürlich, dass Krankheiten, körperliche Beschwerden, Schmerzen etc. von Unsicherheit und Angst begleitet sind. Bei all diesen Gegebenheiten ist Angst nicht als Symptom zu verstehen sondern als normale Reaktion.
Zu den Krankheiten, bei denen die Angst ein spezifisches Symptom ist gehören Depression, Panikstörungen, Panikattacken, Generalisierte Angststörungen, Phobien, Psychosen, Zwangsstörungen und Persönlichkeitsstörungen.
Wann ich bei Angst zum Arzt sollte?
Spätestens wenn die Angst den normalen Alltag einschränkt, zu sozialer Isolation führt oder zusätzlich körperliche Beschwerden verursacht, sollte medizinische Hilfe in Anspruch genommen werden.
Was ich bei Angst selber tun kann?
Entspannungstechniken wie Yoga, autogenes Training oder Atemschulung können Angstattacken vorbeugen oder diese lindern. Wichtig ist, sich der Ängste bewusst zu werden, diese nicht verdrängen, zulassen, aber doch angehen zu wollen. Vermeidung von Situationen, die Angst auslösen sind zwar kurzfristig hilfreich, machen die Sache aber längerfristig nur schlimmer. Rechtzeitig Hilfe suchen!