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Das Wichtigste in Kürze
- Schweizer Armeeangehörige leisteten 2021 insgesamt 5,4 Millionen Diensttage.
- Das waren 440'000 Tage mehr als noch im ersten Pandemiejahr.
5,4 Millionen Diensttage haben Schweizer Armeeangehörige im zweiten Pandemiejahr 2021 geleistet, rund 440'000 mehr als 2020. Entsprechend sind die Kosten für Sold, Verpflegung und Transporte gestiegen. Zurückgegangen ist die Zahl der Einsatztage wegen des Coronavirus.
2021 mussten wegen Einsätzen im Zusammenhang mit Covid-19 keine Wiederholungskurse (WK) mehr verschoben werden. Dies gibt das Verteidigungsdepartements (VBS) als Grund für die höhere Gesamtzahl an Diensttagen an.
Coronavirus forderte Ausbildungsdienstleistungen
Im Jahr 2020 waren wegen der Pandemie Ausbildungsdienstleistungen ohne unmittelbaren Zusammenhang mit der Einsatzbereitschaft der Armee gestrichen oder verschoben worden. 52 Fortbildungsdienste wurden ausgesetzt, während 2021 noch elf Wiederholungskurse reduziert stattfanden.
152’828 Diensttage erbrachten Armeeangehörige im vergangenen Jahr im Zusammenahng mit Operationen, Einsätzen und für Unterstützungsdienstleistungen. 2020 waren es noch 518’254 gewesen.
Nur ein Einsatz im Konferenzschutz
Wegen der Pandemie kamen im ersten Quartal 2021 und ab dem 7. Dezember an 114 Tagen 30'687 geleistete Diensttage zusammen. 2020 waren es an 143 Tagen noch 351'117 gewesen. Der Rückgang sei eine Folge der reduzierten Aufgebote, kürzerer Einsätze und der fokussierten Unterstützung des Gesundheitswesens, schreibt das VBS.
Ihren einzigen Einsatz im Konferenzschutz im vergangenen Jahr hatte die Armee im Juni in Genf: Insgesamt 46'831 dieser Diensttage gingen auf das Konto des Treffens von US-Präsident Joe Biden und dem russischen Präsidenten Wladimir Putin.