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Bewässerungsanbau
Die künstliche Bewässerung ist in regenarmen Gebieten die wichtigste Voraussetzung für den wirtschaftlichen Erfolg des Obstbaues. So wird im Süden der USA, in Südafrika, in Australien und im Nahen Osten, um nur einige Beispiele zu nennen, regelmäßig bewässert. Das Gleiche gilt für weniger niederschlagsarme, aber sommertrockene Anbaugebiete, wie etwa in Südtirol, Frankreich und anderen Ländern Südeuropas. Auch in Deutschland spielt die Zusatzbewässerung besonders auf leichten Böden eine wichtige Rolle. Obstbau auf Sandböden, wie in der Gegend um Werder/Havel (Land Brandenburg), ist nur bei ausreichender Bewässerung ertragssicher. Sie verdient aber auch auf besseren Böden mehr Beachtung als bisher, wenn die Niederschläge geringer werden. Unter welchen Bedingungen eine Bewässerung angebracht ist, kann jedoch nur entschieden werden, nachdem wesentliche Standortfaktoren analysiert wurden.