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Ein wuchtiger Zyklon hat in der Nacht zum 15. März 2019 in Mosambik, Malawi und Zimbabwe Städte und Dörfer verwüstet und ganze Landstriche unter Wasser gesetzt. In den drei Ländern sind über 1,8 Millionen Menschen von den Überflutungen betroffen. Bis anhin sind über 2000 Verletzte und mehr als 600 Todesopfer zu beklagen. Es wird geschätzt, dass in Malawi rund 87 000 Menschen ihr Zuhause verloren haben. Das Malawische Rote Kreuz hat sofort reagiert und Rettungsaktionen in die Wege geleitet. In sechs Bezirken wurden sechs Evakuierungslager eröffnet, um rund 20 000 Menschen Zuflucht zu bieten und sie mit sauberem Wasser und Nahrung zu versorgen.
Für die Soforthilfe in Malawi hat das Schweizerische Rote Kreuz (SRK) vorerst 160 000 Franken bereitgestellt. In Zusammenarbeit mit dem Roten Kreuz in Malawi werden Notunterkünfte, Nahrungsmittel, Trinkwasser, Menstruationshygieneprodukte und Haushaltkits bereitgestellt. An dieser Nothilfeaktion will sich die Stadt Zürich mit einem Beitrag von 50 000 Franken beteiligen. Mit diesem Betrag können 1852 Küchenkits gekauft und an die Betroffenen in den sechs Evakuierungslagern abgegeben werden.
Gemäss der Verordnung über die humanitäre Hilfe im In- und Ausland ist der Stadtrat für die Ausrichtung von Nothilfebeiträgen zuständig. Der Beitrag ist im Budget 2019 enthalten.