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Was ist eine Rechenschwäche?
Für die Praxis reicht folgende Definition:
Man kann von einer Rechenschwäche (Fachausdruck: «Dyskalkulie») sprechen, wenn über einen längeren Zeitraum (ein halbes Jahr und mehr) hartnäckige Schwierigkeiten im Rechnen auftreten. Rechenschwache Schüler haben ein ungenügendes mathematisches Verständnis und sie rechnen «auf ihre Art», mit bekannten nachweisbaren Fehlertypen. Oft sind sie zählende Rechner geblieben.
Eine Rechenschwäche hat vorerst nichts mit mangelnder Intelligenz zu tun.
Die Schwierigkeiten zeigen sich meistens ab Ende 2.Klasse, vermehrt noch in der 3./4. Klasse; mehrheitlich sind Mädchen betroffen.
Eine Dyskalkulie kann nicht allein als Persönlichkeitsmerkmal des betroffenen Kindes betrachtet werden, denn Lernen geschieht als interaktiver Prozess zwischen Schüler, Lehrer, Eltern usw.