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Ein Christ wurde nach dem Geheimnis seiner Zufriedenheit gefragt: «Ich wünsche mir, dass ich zu allem, was Gott mir jeden Tag schenkt, ein volles Ja sage.»
Wer unzufrieden lebt, lebt am Leben vorbei. Das Glück bleibt auf der Strecke. Unzufriedenheit wirkt zerstörerisch auf die eigene Seele und auf die Umgebung: Ehe, Familie, Gemeinschaft. Wer unzufrieden ist, glaubt im Grunde genommen nicht, dass der Herr gut ist, es gut meint und uns immer das gibt, was wir zum Leben brauchen.
Paulus hatte gelernt, alles aus der Hand des Herrn zu nehmen. Er konnte viel oder wenig haben und sich an allem genügen lassen.
Jemand stellte die Frage: «Können wir den Augenblick noch geniessen, den Kaffee Schluck für Schluck trinken, die Blüten in ihrer Pracht bewundern, die Vogelstimmen aufnehmen und ein Gedicht in seiner Tiefe bedenken?»
Ein Mann besass ein grosses Grundstück mit einem sehr schönen Haus darauf. Aber er träumte von einem noch besseren Haus. Schliesslich wurde er so unzufrieden, dass er beschloss, sein Anwesen zu verkaufen und sich nach seinem Traumhaus umzusehen. Er beauftragte einen Makler mit dem Verkauf. Dann machte er sich auf die Suche nach einem geeigneten, neuen Haus. Eines Tages entdeckte er in der Zeitung ein wunderbares Angebot. Alle Angaben entsprachen seinen Vorstellungen. Als er die detaillierten Unterlagen anforderte, stellte er mit Verwunderung fest, dass es sich um sein eigenes Grundstück handelte.
«Sei nun wieder zufrieden, meine Seele; denn der Herr tut dir Gutes» (Ps 116,7).