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Marco Odermatt verpasst ersten Abfahrtssieg erneut knapp
Marco Odermatt verpasst auch in der zweiten Weltcup-Abfahrt des Winters den Sieg nur um einen Hauch. Der Nidwaldner wird hinter dem Norweger Alexander Kilde Zweiter.
Marco Odermatt verpasst auch in der zweiten Weltcup-Abfahrt des Winters den Sieg nur um einen Hauch. Der Nidwaldner wird hinter dem Norweger Alexander Kilde Zweiter.
Vor einer Woche in Kanada war er mit einem Zehntel Rückstand auf den schon damals siegenden Kilde Dritter geworden, nun fehlten Odermatt in einem Rennen bei äusserst schwierigen äusseren Bedingungen mit Wind, leichtem Schneefall und stark eingeschränkter Sicht sechs Hundertstel für seinen ersten Sieg in einer Weltcup-Abfahrt.
Auf halbem Weg hatte die Zeitmessung im Vergleich mit Kilde noch deutlich für Odermatt gesprochen. 32 Hundertstel Vorsprung hatte der Innerschweizer nach jenen Passagen ausgewiesen. Doch im zweiten Teil des Pensum vermochte der Norweger, der das Flachstück nach dem Start am schnellsten hinter sich gebracht hatte, den Spiess wieder umzudrehen.
So zeitlich eng das Duell zwischen Kilde und Odermatt wieder war, so deutlich lag die Konkurrenz zurück. Der Kanadier James Crawford, der sich dank Rang 3 seinen ersten Podestplatz in einer Weltcup-Abfahrt sicherte, lag schon 79 Hundertstel hinter dem Norweger zurück.
Beat Feuz, Gewinner der Abfahrt auf der Piste «Birds of Prey» vor drei und vier Jahren, belegte zusammen mit Niels Hintermann Rang 9. Stefan Rogentin folgte unmittelbar dahinter auf Platz 11.
Selbstverständlich waren die schwierigen Verhältnisse am Rande des Zumutbaren bei allen Fahrern ein Thema. Am klarsten tat Hintermann seine Meinung kund. «Markus (Waldner, Renndirektor der FIS, Red.) schoss wieder einmal den Vogel ab», begann der Zürcher seine Kritik. «Bei diesem Wind hätte das Rennen nie und nimmer von ganz oben gestartet werden dürfen. Ich weiss, dass wir Fahrer in unserem Freiluft-Sport nicht immer identische Bedingungen vorfinden. Aber ein gewisses Mass an Fairness sollte gewährleistet sein. Dem war aber heute nicht so.»