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Vorstellung und Teilnahmebedingungen
Die Medien in ihren verschiedensten Formen sind für den Verkündigungsauftrag der Kirche von entscheidender Bedeutung. Sie fordern in ihrer Funktion als kritisches Korrektiv heraus, sie dienen als Instrument des Austauschs von Ideen und Idealen, und sie prägen für die Menschen heute in entscheidender Weise die Art und Weise, wie sie die Kirche und ihre Botschaft wahrnehmen.
Als Zeichen der Anerkennung und Wertschätzung verantwortungsvoller Medienarbeit schreiben die Schweizer Bischöfe jährlich den Katholischen Medienpreis aus. Sie möchten damit Werke und Initiativen auszeichnen, welche der Botschaft des Evangeliums ausserhalb der kircheneigenen Medien Ausdruck verleihen.
Der Preis kann Personen oder Institutionen verliehen werden, professionellen oder nichtprofessionellen Medienschaffenden, für eine einmalige oder langfristige Initiative, die der Bestimmung des Preises entspricht.
Die vorgeschlagenen Werke müssen einen Bezug zur Schweiz aufweisen (zum Beispiel durch Autor, Publikationsort, Thema oder anderes).
Der Preis ist mit 5000.- Franken dotiert.
Jedermann kann einen Vorschlag einreichen.
Der Preis wird jährlich verliehen. Die Jury kann ausnahmsweise auf die Verleihung verzichten. Der Preis kann auch unter verschiedene Preisträger aufgeteilt werden.
Wer entscheidet über die Preisvergabe?
Die vorgeschlagenen Kandidaturen werden von einer Jury beurteilt, welche von der Kommission für Kommunikation und Medien der Schweizerischen Bischofskonferenz bestimmt wird.
In der Jury sind die drei Sprachregionen und die verschiedenen Medienbereiche vertreten.
Wann wird der Preis verliehen?
Der Preis wird öffentlich und durch ein Mitglied der Bischofskonferenz verliehen.
Die Preisverleihung findet im zeitlichen Umfeld des Mediensonntags statt.
Die Arbeit der preisgekrönten Person oder Institution wird durch eine öffentliche Veranstaltung wie Ausstellung, Vortrag, Vorführung usw. zur Geltung gebracht.
Wo können Vorschläge eingereicht werden?
Das Vorschlags-Formular finden Sie hier. Sie können das Formular direkt elektronisch versenden oder einen Ausdruck senden an:
Sekretariat, Rue des Alpes 6, Postfach 118, 1701 Fribourg
Liste der Gewinner*innen des katholischen Medienpreises
2020: Der Medienpreis geht an Gabrielle Desarzens für ihren Radiobericht «Cul-de-sac bosnien». Christine Lather und Felix Huber werden für die Inszenierung «Ich habe den Himmel gegessen» mit einer speziellen Erwähnung ausgezeichnet.Andere Gewinner*innen
2019: Autorin Susann Bosshard-Kälin und Fotograf Christoph Hammer gewinnen mit ihrem Buch «Im Fahr»; spezielle Erwähnung an Matthias Müller und Manuel Gamma für «WG der Religionen».
2018: Beat Bieri gewinnt mit «Der Wildheuer – Senkrecht über dem Urnersee»; spezielle Erwähnung für das Magazin «Melchior».
2014–2017: kein Medienpreis
2013: Der Film «Chronik eines vergessenen Todes» von Pierre Morath gewinnt den Medienpreis.
2012: Der Film «Hunger – Genug ist nicht genug» von David Syz gewinnt den Medienpreis.
2011: Der Medienpreis wird zu gleichen Teilen an die DOK-Krimiserie des Schweizer Fernsehens «Die sieben Todsünden» sowie an die Kinderserie des Westschweizer Radios RSR «Les Zèbres» vergeben.
2010: kein Medienpreis
2009: Der katholische Medienpreis 2009 geht an den Schweizer Fernsehjournalisten André Marty. Marty verstehe es, über das politische Geschehen und über die Situation der Religionsgemeinschaften im Nahen Osten unparteiisch zu berichten.
2007–2008: kein Medienpreis
2006: Der Medienpreis wird an Valerio Crivelli, Lugano, und Michel Demierre, Genf, verliehen. Beide haben während eines Vierteljahrhunderts einen aussergewöhnlichen Beitrag sowohl bei den jeweiligen Fernsehsendern als auch auf internationaler Ebene bei Begegnungen und Studientagen geleistet.
Formular für Vorschläge
Sie können dieses Formular ausdrucken und per Post an die Kommission senden (Adresse im Formular), oder direkt mit Acrobat Reader auf dem Computer ausfüllen und elektronisch an uns senden.
Bitte für jeden Vorschlag ein eigenes Formular für Vorschläge ausfüllen.