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Théatre du verre Paris
23.02.2013
Dauer: ca 30 minuten
Foto: Željka Jović
Aufmerksam erwidere ich den Blick jedes einzelnen, währenddem ich vor den Menschen vorüber schreite. Ich wähle eine junge Frau, setze mich ihr gegenüber hin und schaue ihr in die Augen. Ziehe aus meiner Tasche einen Erd-Ballon hervor und blase ihn so lange auf, bis sein Umriss sich vor unsere Sicht schiebt. Verknotet schenke ich ihn ihr und bewege mich zum nächsten Menschen. So vergebe ich fünf Erden aus Atem und Gummi.
Dann blase ich die Ballone auf, indem ich Abstand zwischen mich und die Personen bringe, schubse ihnen die Ballone durch die Luft zu. Schliesslich lande ich auf dem Podest und lasse die reproduzierten Erden heftig atmend kraftlos auf den Boden gleiten. In die letzte gebe ich so viel von meiner Luft hinein, dass sie mit lautem Knall zerplatzt.
Knieend streiche ich aus einer kleinen Tube königsblau auf mein Gesicht und krümme mich zusammen, bis ich eingerollt auf einer Seite liegen bleibe. In fast unmerklich langsamen Bewegungen entfalte ich mich wieder, richte mich auf und stelle mich auf die Beine. Mit dem Rücken zum Publikum stehe ich endlich aufrecht da. Ich überlasse die Menschen den Erd-Ballonen und dem leeren Raum, indem ich mich durch die Hintertür entziehe.