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Das Plenum am Freitag Abend begann mit einer Einleitung zur Bedeutung des WEFs als Ort der Vernetzung von Oben. Zudem wurde das Ziel des Anderen Davos, nämlich eine Vernetzung der sozialen Kämpfe zu schaffen, erläutert. Anschliessend haben die Aktivist*innen von Black Lives Matter die Umstände und die aktuelle Lage der Kämpfe der schwarzen Bevölkerung in den USA umrissen. Die politischen Perspektiven von Griechenland und dem Spanischen Staat wurden dann von John Milios und Isabel Serra eingeordnet. Vor allem das Thema der Linksregierungen, unter Beteiligung von Syriza und Podemos, wurden thematisiert. Den Abschluss bildete eine Einführung in die Lage der syrischen Bevölkerung durch die Bloggerin und Aktivistin Razan Ghazzawi.
Die Workshops am Samstag morgen boten Gelegenheit, die Diskussionen zu vertiefen und interaktiver gemeinsame Perspektiven zu erarbeiten. #BlackLivesMatter war erneut ein Thema, dazu kamen das europäische Migrationsregime mit Alain Morice und in einem weiteren Workshops die vertiefte Auseinandersetzung mit den „Krisenstaaten“ Südeuropas, Spanien und Frankreich. Weitere spannende 2.5 Stunden konnten mit dem Themenfeld der Freihandelsabkommen, aber auch allgmeiner der Ökonomisierung immer weiterer Lebensfelder, am Beispiel der Gesundheit, verbracht werden.
Am Samstag Nachmittag konnten Workshops zu Antirassistischen Kämpfen in Deutschland und der Schweiz, zu Syrien und Rojava, zu Kämpfen im öffentlichen Sektor Europas und zur Theorie des Ökosozialismus besucht werden.
Das Abschlussplenum hatte es ein weiteres Mal in sich. Unter dem Titel „Perspektiven trotz Krieg und Krisen“ sprachen verschiedene Redner*innen über die Türkei, über Palästina und über die Migrationsbewegungen und die Krise in Europa.