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H. Grünwaldt, D. Hovestadt, P. Bochsler, M. Hilchenbach, F. Ipavich and the CELIAS Team
Paper presented at the meeting of the "Deutsche Physikalische Gesellschaft", March 1997, Munich, Germany
Zu der klassischen Methode, über die Messung von Linienverhältnissen optischer Spektren die Temperatur des Elektronengases in der solaren Korona zu bestimmen, ist mit dem Einsatz von in-situ Meßgeräten für den Sonnenwind die Möglichkeit hinzugetreten, die Methode direkt an der Verteilung der Ladungszustände einiger Ionensorten zu messen, so etwa des Eisens oder des Sauerstoffs. Diese Verteilungen werden in unterschiedlichen Höhen der Korona eingeprägt und bieten damit den zusätzlichen Vorzug der Gradientenbestimmung. Dank der großen Empfindlichkeit des Ionenspektrometers CTOF aus dem Experimentpaket CELIAS auf SOHO kann jetzt diese Methode mit einer beträchtlich höheren Zeitauflösung angewendet werden, als dies auf irgendeine Weise bisher möglich war. Aus den ersten Daten, die dies demonstrieren, erweist sich das Instrument als ein eindrucksvolles Werkzeug zur Erweiterung des Verständnisses der Physik der Sonnenatmosphäre.