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Ein Wohnmobil für sich und seine tetraplegische Frau Annette, das ist einer der Träume, die Niggi Bräuning mit Hartnäckigkeit realisiert hat.
Ihr Vater weigere sich, ihre Mutter als schwerbehindert zu betrachten, sagt Filmemacherin Fanny Bräuning. Sie könne schliesslich essen, denken und kommunizieren. Für Niggi ist Annette noch immer die Frau, die ihn 1971 geheiratet hatte, die schöne Grafikstudentin, die dem zukünftigen Fotografen an der Basler Kunstgewerbeschule aufgefallen war – und er ihr. „SFT19: IMMER UND EWIG von Fanny Bräuning“ weiterlesen
Der Film, der im Abspann Ioana gewidmet ist, beginnt mit dem Unfalltod eben dieser Ioana. Ein paar Schnitte weiter stehen wir mit ihrem Ehemann Alexandru am Grab, unpassende Musik im Ohr. Bis ein älterer Herr an ihn herantritt und etwas fragt. Da nimmt Alexandru einen Stöpsel aus dem Ohr und die Musik setzt aus.
Auf dem Heimweg lernen wir Alexandru als schweigsamen, lakonisch-schlagfertigen und trinkfesten Mann kennen. Er füttert die Katze auf dem Küchentisch, lässt aber das Telefon unter dem Sessel läuten. Erst als es an der Wohnungstür klingelt, geht er öffnen. Und als der bebrillte, beschnautzte junge Mann draussen sich als Liebhaber seiner verstorbenen Frau vorstellt, streckt er ihn wortlos mit einem Faustschlag nieder. „Locarno 17: CHARLESTON von Andrei Cretulescu (Wettbewerb)“ weiterlesen