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Der Weg in die Moderne, das Zeitalter des Individuums, der Gewaltentrennung, der Aufklärung und der Marktwirtschaft war keine notwendige Entwicklung, sondern das Resultat einer Fülle von Entscheidungen und Ereignissen, die in der Regel unabhängig voneinander stattfanden, jedoch im Laufe der Zeit ein Gesamtbild erzeugten, das für die Moderne charakteristisch ist. In der Vorlesung werden die philosophischen Weichenstellungen in diesem Prozess vorgestellt und diskutiert. Im Mittelpunkt stehen Denker aus der Zeit von 1250 bis 1750 wie Thomas von Aquin, Wilhelm von Ockham, René Descartes, John Locke und Gottfried Wilhelm Leibniz, die Ideen produzierten, die diese Entwicklung vorbereiteten, begleiteten und konsolidierten.