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Unter den großartigen Trümmern, welche denselben umgeben,
erregen die des Suffiabad
(»Sternwarte«)
[* 3] und ein Grabgewölbe besondere
Aufmerksamkeit. In Aschraf wurde Friede zwischen
Türken und Persern geschlossen.
Aschref oder Eschref, Stadt in der pers. ProvinzMasenderan, 10 km von der Südküste des KaspischenMeers, 25 km
vom westl. Ende des Golfs von Aschraf oder des Haffs von Astrabad (s. d.), einst der glanzvolle Lieblingssitz des Schahs Abbas d. Gr.
(1586-1628), hatte damals 2000 Familien, ist jetzt zu einem dorfähnlichen Orte von 8 bis 900 Häusern
herabgesunken. Von den prachtvollen Gebäuden und Gärten des Schahs bestehen nur noch kümmerliche Überreste. Auf einem
Vorgebirge an der See liegen die Trümmer des Sefiabad oder Suffiabad, einer Sternwarte, und das Grabgewölbe eines Nachkommen
der zwölf Imams. Der Handelsverkehr auf dem nahen KaspischenMeere und mit Rußland ist bedeutend. Die
in der Umgebung gebaute Baumwolle
[* 4] sowie die Seidenzucht wirft großen Gewinn ab. Eine Landplage sind hier wie in Astrabad die
räuberischen Turkmenen. Die Dörfer schließen mit ihnen förmliche Verträge ab und geben bis zu 200 und 300 Toman jährlichen
Tribut. Am wurde zu Aschraf ein Friede zwischen Türken und Persern geschlossen.