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Im Untergrund dieses Industrieareals liegt ein Schaden mit hochchlorierten Kohlenwasserstoffen (Tetrachlorethen) vor. Die Schadstoffe reichen bis in den grundwassergesättigten Bereich (8-17 m u.T.). Aufgrund der tiefen Lage der Belastung stand die Durchführung einer In-situ-Sanierungsvariante im Vordergrund.
Unter Berücksichtigung der Standorteigenschaften fiel die Wahl auf eine anaerobe Dechlorierung. Über Injektionsbrunnen wurde ein Cosubstrat (hier Melasse) als Kohlenstoffquelle injiziert. Dies ermöglichte die anaerobe Dechlorierung des Tetrachlorethens.
Die Massnahme wurde laufend mittels Grundwasserprobenahmen überwacht. Der grundwassergesättigte Bereich konnte erfolgreich saniert werden. Der ungesättigte Untergrund zwischen 0-8 m u.T. wird im Rahmen eines Bauprojekts mittels Aushub saniert werden.
Ecosens AG hat nach der altlastenrechtlichen Vor- und Detailuntersuchung das Sanierungsprojekt erarbeitet und einen Pilotversuch ausgeführt. Während der Sanierungsphase hat Ecosens AG alle Drittleistungen (Sanierungsfirma, Bohrfirma, Labor etc.) koordiniert und ist verantwortlich für die Auswertung der Daten, laufende Anpassungen am Sanierungsablauf und die Präsentation der Daten gegenüber dem Bauherrn und den Behörden (AWEL).