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Unter dem Motto «Fördern und Fordern» wird jährlich in Zusammenarbeit mit Bildungsinstituten eine
definierte Wettbewerbsaufgabe für Jugendliche, die sich in
Ausbildung befinden, ausgeschrieben. Der Wettbewerb wird durch
Fachkräfte begleitet und die Ergebnisse durch eine Fachjury
bewertet.
Der Sperber Jugend-Förderpreis ist
ein klares Bekenntnis, dass die Jugend unsere Zukunft ist und
ausserordentliche Leistungen junger Menschen auch speziell gefördert
werden sollen. Letztlich soll es ein kleiner Beitrag zum kulturellen
Leben unserer schönen Stadt sein.
Eigentlich war der Sperber-Jugendförderpreis für das Jahr 2009 geplant, doch der Anspruch an eine hochkarätige Auszeichnung verzögerte diese bis zum Jahr 2011. Denn dieses Mal wurde der Förderpreis an junge Choreographen des Basler Ballets von Richard Wherlock und Komponisten der Hochschule für Musik vergeben. Unter dem Titel „Dancelab 3“ wurden 6 Inszenierungen, die auf der kleinen Bühne dargeboten wurden, von einer Fachjury bewertet.
Den Sperber-Jugendförderpreis 2011 erhielten Jorge Garcia Pérez (Choreographie) und Teresa Carrasco (Komposition) für ihr Stück „Match(ing) Sounds“. Den Anerkennungspreis erhielten Sol Bilbao Luciux (Chareographie) und Abril Padilla (Komposition) mit dem Stück „Grimja“.
Mit der Schule für Gestaltung wurde
für das Jahr 2008 die Aufgabe formuliert. Studenten der Fotoklasse
hatten das vorgegebene Thema "Basel erwacht" zu interpretieren und
umzusetzen. Die Jury bewertete das technische Handwerk sowie die
Umsetzung des Themas. Aus den fünfzehn eingereichten Fotoserien ging
Frau Anouk Stähli (im Foto rechts vom Ober-Sperber Dr. Beat Trachsler) als Siegerin hervor und Jan Kunz
(im Foto links) erhielt den
Anerkennungspreis. Interessant war, wie unterschiedlich die
gestellte Aufgabe thematisiert wurde.
Für das Jahr 2007 wurde in
Zusammenarbeit mit der Hochschule für Architektur, Bau und Geomatik
der Preis an Esther Baur (Foto) für ihre Masterthesis ausgezeichnet. Die
Aufgabe bestand darin, an einem frei zu wählenden Standort der Stadt
ein Projekt für Wohnraum mit Servive-Angebot zu entwickeln. Ihr
Vorschlag geht nicht von einem eigentlichen Neubauprojekt aus,
sondern schlägt eine Strategie der Transformation vor, stellt eine
Reihe von architektonischen Instrumenten zur Verfügung, mit welchen
sich eine städtebauliche Aufwertung ganzer Quartierteile
bewerkstelligen lässt. Sonja Christen erhielt den
Anerkennunspreis für Ihren Vorschlag eines Neubaus auf dem
Marktplatz.
In Zusammenarbeit
mit der Hochschule für Musik (HSM) wurde für das Jahr 2006 der
Preis an das Efa-Trio (Foto) verliehen. Der Anerkennungspreis
wurde dem NAURU-Quartett für herausragende Leistungen zugesprochen.
Der Sperber Jugend-Förderpreis kann
dank dem Sponsoring einer Gruppe von Ehrespalebärglemern
ausgerichtet werden.
Die
Medaille des Jugend-Förderpreises