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Die geschäftsführende Direktorin des Internationalen Währungsfonds (IWF), Kristalina Georgieva, erklärte, das neue wirtschaftliche Führungsteam in Buenos Aires habe auf die Marktverwerfungen Mitte des Jahres reagiert und "entscheidende Korrekturmassnahmen getroffen, die das Vertrauen und die Glaubwürdigkeit der Politik wiederherstellen".
Der neue argentinische Wirtschaftsminister Sergio Massa hatte Anfang August zugesagt, das öffentliche Defizit des Landes in diesem Jahr auf 2,5 Prozent des Bruttoinlandsproduktes (BIP) zu senken.
Die Wirtschaftslage in Argentinien sei "fragil", sagte Georgieva. Eine umsichtige Wirtschaftspolitik einschliesslich Ausgabenkontrollen und Einsparungen bei den Sozialausgaben seien erforderlich. Dabei sei die weitere Senkung des Haushaltsdefizits entscheidend, um nachhaltig zu wirtschaften.
Argentinien hatte im März mit dem IWF ein Abkommen unterzeichnet, das eine Reihe von Massnahmen vorsieht, um die chronische Inflation unter Kontrolle zu bringen und bis zum Jahr 2025 einen ausgeglichenen Haushalt zu erzielen. Im vergangenen Jahr lag die Inflationsrate in dem südamerikanischen Land bei 50,9 Prozent.