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Humilimont
(Kt. Freiburg, Bez. Greierz, Gem. Marsens).
720 m. Ehemaliges Prämonstratenser Kloster, unmittelbar ö. Marsens. 1136 von den Herren Anselm, Guido und Borard von Marsens gestiftet, die einigen Jüngern des h. Norbert ihr Dorf Marsens und das umliegende Land abtraten. Im Lauf der folgenden Jahre wurden dann das Kloster und seine Kirche erbaut.
Humilimont
erfreute sich lange Zeit hindurch einer grossen Blüte, bis es endlich infolge schlechter Verwaltung
Land verkaufen musste und dazu noch 1578 von einer Feuersbrunst heimgesucht wurde, die einen Teil der Klosterbauten zerstörte.
Da nun der dem Kloster verbliebene Grundbesitz zum Unterhalt der
Mönche kaum hinreichte, hob Papst Gregor XIII. 1579 durch
eine besondere
Bulle die Abtei auf und gewährte den noch verbliebenen fünf Patres eine Leibrente von
je 50
Gulden.
Das Klostergut ging an das Jesuitenkollegium in Freiburg über.
Die letzten Mauerreste des Klosters wurden 1790 abgetragen und zum Bau der neuen Kirche von Vuippens verwendet.
Nachher ist der einstige Grundbesitz des
Klosters
Humilimont dem
Staat Freiburg
zugefallen, der dann hier die kantonale Irrenheilanstalt
Marsens erbaut hat.
Siehe Étrennes Fribourgeoises. 1903. Vergl. den Art. Marsens.