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Urheberstreit in der Kommunikationsbranche
Zürich (ots) - "Zwei deutsche Kommunikationsleute entwickelten das Konzept des 'Campaigning'" berichtete die Neue Zürcher Zeitung NZZ am 24. Mai 2002. Was der Journalist nicht wusste: das Fundament dieses angeblich neuen strategischen Ansatzes in Werbung und Kommunikation haben die beiden deutschen Komunikationsleute und Autoren des Buchs "Campaigning" aus einem 3 Jahre alten Fachartikel übernommen. Der Autor dieses älteren Fachartikels, der das Campaigning-Konzept entwickelt und in seinem Fachartikel dargestellt hat, fordert die beiden Buchautoren auf, sämtliche Personen, gegenüber denen sie mit den betreffenden Buchpassagen geworben haben, über die wirkliche Sachverhaltslage zu informieren. Zudem hat er eine bekannte Anwaltskanzlei mit der Prüfung weiterer juristischer Schritte beauftragt..
Beim Campaigning handelt es sich um einen strategischen Ansatz, der von NGOs wie Greenpeace entwickelt wurde. Er basiert auf einer Verknüpfung von Kommunikation und direkten Eingriffen in Systemabläufe. Campaigning ist damit umfassender als klassische Ansätze, die Management von Kommunikation und Werbung von PR trennen. Campaigning orientiert sich nicht an den Instrumenten, sondern an den zu erreichenden Resultaten und ermöglicht es auch mit kleinsten Budgets grosse Wirkung zu erzielen.
Zwischen Ende 1997 und Mitte 1998 entwickelte der saarländische Campaigning-Berater und Ex-Greenpeace-Kampagnenchef Peter Metzinger in Zürich ein Campaigning-Konzept, mit dessen Hilfe Campaigning von der politischen Kommunikation auf Problemstellungen der Unternehmenskommunikation übertragen werden kann. Damit die strategischen Ansätze von Campaigning auch auf Corporate Communications, Werbung, PR, Wettbewerb und Change Management anwendbar sind, arbeitete er in einem ersten Schritt die allgemeingültigen Erfolgsfaktoren heraus.
Er veröffentlichte sein darauf aufbauendes Campaigning-Konzept zum ersten Mal ausführlich in einem Fachbeitrag für das Institut für Verbandsmanagement der Universität Fribourg Anfang 1999. Seit 1998 berät Peter Metzinger mit seiner kleinen Agentur 4C - Campaigning and Crisis Communications Consulting GmbH von Zürich aus Unternehmen und Nonprofit-Organisationen und ist seit 1999 Dozent am Schweizerischen Public Relations Institut SPRI und an der Medienschule St. Gallen für das neu geschaffene Fach Campaigning.
In ihrem noch neuen Buch "Campaigning" haben die beiden deutschen Kommunikationsleute Michael Behrendt - Mitinhaber einer grossen deutschen Kommunikationsagentur - und Peter Mentner wichtige Passagen aus Peter Metzingers Fachartikel wortwörtlich abgeschrieben ohne Nennung . Beide lassen sich offensichtlich als Väter des Konzepts feiern.
Peter Metzinger fordert die beiden Buchautoren nun auf, sämtliche Personen, gegenüber denen sie mit den betreffenden Buchpassagen geworben haben, , über die wirkliche Sachverhaltslage zu informieren. Zudem hat er eine bekannte Anwaltskanzlei mit der Prüfung und Einleitung weiterer juristischer Massnahmen beauftragt.
"Sich auf Kosten anderer zu profilieren ist inakzeptabel. Wir werden dies nicht durchgehen lassen und die weitere Kommunikation der beiden Herren genau beobachten." so Peter Metzinger.
Dokumentevergleich: www.campaigning.ch/plagiat.html
ots Originaltext: 4C - Campaigning and Crisis Communications
Consulting GmbH
Internet: www.newsaktuell.ch
Kontakt:
Peter Metzinger
Inhaber und Geschäftsführer
4C - Campaigning and Crisis Communications Consulting GmbH
Tel. +41/1/440'44'10
mailto: <email-pii>
Internet: http://www.campaigning.ch
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