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Guten Tag
Ich habe eine Frage zum Verkauf von Namenaktien und den damit verbundenen Spesen/Courtage.
Als ich meine Neubauwohnung bezog, kaufte ich zwei Namenaktien von der Liegenschaftsverwaltung. Nun will ich die Aktien wieder verkaufen und fragte bei der Verwaltung nach, wie ich vorgehen muss. Die Verwaltung sagte mir dann, dass ich den Verkauf ihnen übergeben muss und sie dann einen Käufer für meine Aktien suche. Für die Aufwände werden Spesen von CHF 150.- verrechnet. Dieser Betrag wird auch verrechnet, wenn ich selbst bereits einen Käufer hätte, also nur für den Übertrag der Namenaktien. CHF 150.- finde ich einen sehr hohen Betrag, also suchte ich auf der Homepage der Verwaltung nach den Bedingungen/AGBs zum Verkauf der Aktien. Auf deren Homepage konnte ich allerdings nur Informationen zum Kauf, nicht aber zum Verkauf finden.
Nun meine Frage, ist der Betrag von CHF 150.- üblich und hätte ich beim Kauf der Aktien nicht über die Verkaufsbedingungen informiert werden müssen? Müssten die Bedingungen/AGBs nicht irgendwo in schriftlicher Form abrufbar sein?
Ich hoffe, Sie können mir da weiterhelfen. Vielen Dank im Voraus!
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maga,
die Spesen sind in Relation des Aktienwertes zu sehen. Vielleicht sollten Sie auch nachprüfen (lassen), inwieweit diese Aktien an Wert zulegten oder verloren.
Ohne die genaueren Umstände wie Geschäftsbedingungen, Aktienwert usw. darzulegen, können Sie kaum eine zutreffende Antwort auf Ihre Frage erwarten.
velvet
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velvet Danke für Ihre Antwort.
Mir sind keinerlei Bedingungen für den Verkauf bekannt und es wurde mir nicht mitgeteilt, dass ich dann beim Verkauf so hohe Spesen zu zahlen habe.
Es geht lediglich um Aktien im Wert von CHF 2000.-. Bei meiner Bank würde ich eine Courtage von ca. CHF 25.- bezahlen, das ist ein grosser unterschied zu CHF 150.-
Ich möchte wissen, was mir die Verwaltung beim Kauf hätte mitteilen müssen und ob sie mir AGBs usw. in schriftlicher Form hätte zustellen müssen. Oder wäre das meine Sache gewesen und ich hätte nachfragen müssen?
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Bis jetzt hatte ich nur 2 x Namenaktien direkt gekauft bei Firmen. Beide male musste ich weder beim Kauf- und später beim Verkauf zwar nichts zahlen.
Guten Tag
Wie lange mussten Sie jeweils warten bis Ihre Aktien verkauft wurden (Auftrag bis zum Erhalt des Geldes)?
Danke
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Die Spesen von CHF 150 sind unabhängig von den Aktien, deren Wert, Dividende, etc. zu betrachten. Die Liegenschaftsverwaltung stellt die Rechnung für ihre Dienstleistung resp. für den zeitlichen Aufwand ihrer Arbeit. Mit z.B. Courtagen hat dies nichts zu tun, da die Liegenschaftsverwaltung wohl kaum der FINMA resp. dem Bankengesetz unterstellt sein wird.
Es stellt sich ausschliesslich die Frage, ob die Verwaltung zur Verrechnung ihres Aufwandes berechtigt ist. Unbestritten hat sie einen Aufwand, wenn auch einen sehr kleinen. Offensichtlich steht dazu nichts in den AGB, was Deine Position stärkt.
Da die Verwaltung praktisch keinen Aufwand für ihre Dienstleistung hat, würde ich das Gespräch suchen und beispielsweise CHF 50 vorschlagen (das Indossament sowie das Aktienbuch muss ja trotzdem durch die Verwaltung geführt werden).
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Brasser, es ist wohl ein gewaltiger Unterschied, ob jemand Aktien für 2‘000 oder für 20‘000 veräussern will. Das wollte ich mit der Relation aussagen. Ich hatte ja nicht geschrieben, die Spesen würden in Relation (also prozentual) des Aktienwertes berechnet.
maga,
für eine AG bedeutet es einen gewissen Aufwand, die Aktien wieder entgegenzunehmen und im Aktienbuch / Aktienregister einzutragen. Für zwei Namensaktien zu 1‘000 erachte ich die 150.- als sehr hoch; also eher nicht gerechtfertigt.
Hatten Sie Dividenden erhalten oder resultieren Kapitalgewinne aus diesen Aktien? Auch wenn dies rechtlich sowie grundsätzlich nicht relevant ist, so könnten die hohen Kosten angesichts guter Gewinne doch mit etwas weniger Ärger betrachtet werden. Was nicht heissen soll, dass Sie den Versuch, diese hohen Kosten drastisch zu reduzieren, nicht angehen sollten.
Es stellt sich auch die Frage, warum Sie diese Aktien kauften. Der Aktienkauf dürfte nicht zur Bedingung im Zusammenhang mit einem Mietvertragsabschluss gemacht worden sein.
Wohnraumgenossenschaften geniessen mit deren Anteilscheinen eine Ausnahmeregelung.
velvet
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Brasser, es ist wohl ein gewaltiger Unterschied, ob jemand Aktien für 2‘000 oder für 20‘000 veräussern will. Das wollte ich mit der Relation aussagen. Ich hatte ja nicht geschrieben, die Spesen würden in Relation (also prozentual) des Aktienwertes berechnet.
Und worin sollte dieser gewaltige Unterschied bestehen? Ob ich 1 Aktienzertifikat à CHF 2'000 oder ein bis zehn Aktienzertifikate à CHF 20'000 veräussere, ist definitiv kein Unterschied. Die "Papierarbeit" (Indossament) bleibt absolut die selbe, der Kaufvertrag bleibt vom Umfang her derselbe, die Überweisung bleibt gleich aufwändig, etc.. Ein kleiner, zeitlicher Unterschied gibt es allenfalls, wenn z.B. auf 40 Aktien die Übertragung vermerkt werden muss statt nur auf einer. Aber auch dann kann man wohl kaum von "gewaltig" sprechen.
Oder was meinst Du mit "gewaltig"?
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Brasser,
Richtig, die Arbeit für das Indossament bleibt in etwa die gleiche.
Wenn 2‘000.- investiert werden und dafür 150.- Spesen anfallen, ist das – relativ gesehen – doch einige mehr, als bei einer Investition von 20‘000. Der von mir gewählte Ausdruck „gewaltig“ beinhaltet in diesem Sinn immerhin das Zehnfache.
Im ersten Fall beträgt der „Verlust“ 7.5%, im zweiten noch 0.75%. Wobei wir beide nicht wissen, was denn der Verkauf von 20 Aktien gekostet hätte.
velvet
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Danke für eure Antworten! Ich habe nun mit der Verwaltung einen Termin vereinbart, da ich auch wegen der NK Abrechnung noch Unstimmigkeiten habe. Mal schauen was dann rauskommt...