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Brüssel fordert 1,4 Milliarden Euro von Russland, nachdem der russische Aufsichtsdienst für Tier- und Pflanzengesundheit die Einfuhr von EU-Schweinefleisch verboten hat.
Brüssel wird sich wegen einer finanziellen Entschädigung an ein Schiedsgericht der Welthandelsorganisation wenden, nachdem die Handelsregulierungsbehörde entschieden hat, dass das Verbot 2017 illegal ist, berichtet express.co.uk.
Die EU fordert eine Entschädigung in Höhe von 1,4 Milliarden Euro, die durch den Abzug der Zollsenkungen entstanden sind, die Brüssel Russland im Rahmen der WTO-Regeln gewährt hat. Der Betrag entspricht dem jährlichen Volumen der Schweineexporte nach Russland vor dem Handelsembargo.
Russland hat im Januar 2014 nach einem Ausbruch der afrikanischen Schweinepest in den Ländern ein Verbot für litauisches und polnisches Schweinefleisch verhängt, das später auf den Rest der EU ausgedehnt wurde und wohl als Gegenmassnahme wegen der Sanktionen der EU gesehen werden muss.
Russland hat bereits die Entschädigung an die EU abgelehnt und verzichtet vorerst auf eine Entschädigung aus Brüssel für die jahrelangen illegitimen Sanktionen, die der Wirtschaftsblock wegen der Sezession auf der Krim verhängt hat.