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Der bestehende Bahntunnel wird nach Inbetriebnahme des neuen Tunnels saniert und zum Dienst- und Rettungsstollen umgerüstet. Zu diesem Zweck wird die bahntechnische Ausrüstung rückgebaut und ein mit Strassenfahrzeugen befahrbarer Fahrweg eingebaut. Der Dienst- und Rettungsstollen ist über fünf Querverbindungen mit dem neuen Tunnel verbunden. Im gesamten Tunnel wird eine Beleuchtung eingebaut. Um das Eindringen von Rauchgasen im Falle eines Brandes im Haupttunnel zu verhindern, wird der Tunnel mit einer Überdrucklüftung ausgestattet. In den Portalen angeordnete Schleusen verhindern dabei den Druckabfall.
Ziel ist eine minimale und wirtschaftlich optimierte Instandsetzung des bestehenden Bahntunnels unter Berücksichtigung der geänderten Nutzungsanforderungen. Die Arbeiten beinhalten Fugeninstandsetzung des Natursteinmauerwerkes, Erstellen neuer Gewölbedrainagen, Ersatz von Spritzbetonschale. Einbau neues Gewölbe (Verkleidung) in Bereichen in denen die Instandsetzung der bestehenden Verkleidung nicht der wirtschaftlichsten Lösung entspricht. Massnahmen zur Gewährleistung der Gebrauchstauglichkeit in Zonen mit fortschreitenden Deformationen (Quellen des Gebirges, Anhydrit).
Beim Portal Effingen und der anschliessenden Stützmauer wird das Meteorwasser neu gefasst und abgeleitet. Das Natursteinmauerwerk wird neu verfugt sowie zusätzliche Ableitungen (Hangwasser) erstellt.