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Das BAKOM hat 2004 als Regulierungsbehörde für die Schweiz eine Messkampagne in der Umgebung der Stadt Solothurn durchgeführt. Ziel war die statistische Erfassung der Störstrahlung im Gebäudeinnern, die von elektrischen Anlagen zur Datenübertragung via PLC-Technologie verursacht wird. Die Erfassung betraf Modems nach der Spezifikation HomePlug, für die es auf dem europäischen Markt keine echte Konkurrenz gibt. Diese Modems sind für den Gebrauch in Privathaushalten bestimmt und auf dem Schweizer Markt frei im Verkauf.
Die Ergebnisse zeigen klar, dass der statistische Wert der Störstrahlung im Gebäudeinnern im ganzen Frequenzbereich (4,49 bis 20,7 MHz) hoch ist, ausser bei den Amateurfunkbändern. Die erreichten Werte überschreiten deutlich die in den deutschen Nutzungsbestimmungen NB30 festgelegten Grenzwerte. Die Ergebnisse zeigen auch, dass die Störstrahlungen den Empfang von Kurzwellensignalen in ihrem Versorgungsgebiet erschweren oder sogar verunmöglichen können.
Die Ergebnisse legen den Schluss nahe, dass diese Geräte den grundlegenden Anforderungen der europäischen Richtlinien im Bereich der elektromagnetischen Verträglichkeit (EMV) nicht entsprechen und dass die HomePlug Powerline Alliance sich um eine Verbesserung der Spezifikation bemühen muss.
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Letzte Änderung 05.07.2012