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Dieses Heft befasst sich mit den philosophischen Grundfragen des bedinungslosen Grundeinkommen (BGE). Um was geht es beim Bedingungslosen Grundeinkommen? Und weshalb ist es auch ein Thema der Philosophie? Sollte die Gesellschaft grundsätzlich hinterfragen, was unter dem Begriff „Arbeit“ zu verstehen ist? Würde das Grundeinkommen Gerechtigkeit ermöglichen oder verunmöglichen?
Bedingungsloses Grundeinkommen
Das Bedingungslose Grundeinkommen polarisiert sehr stark: Wie solidarisch ist das Grundeinkommen, wie gerecht ist es, wenn alle Bürgerinnen und Bürger ein Einkommen erhalten, egal, ob sie arbeitsunfähig, arbeitsunwillig, im Pensionsalter oder noch Kinder sind? Diese Frage ist nicht nur eine finanzielle. Dahinter steht ein spezifisches Verständnis, was wir als „gerecht“ erachten, aber auch, ob unter „Arbeit“ auch unbezahlte Arbeit fällt. Im philosophischen Themendossier werden diese philosophischen Aspekte andiskutiert, die Inputs der Philosophinnen und Philosophen aufgezeigt und der Horizont geöffnet, welche philosophischen Folgefragen in der Diskussion rund um das Grundeinkommen auftauchen: Was verstehen wir unter einem „Guten Leben“? Was bedeutet der Begriff „Menschenwürde“? Wie verhält es sich mit der Freiheit des Menschen? Hat das Grundeinkommen auch etwas mit Geschlechtergerechtigkeit zu tun?