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Washington - Die US-Regierung hat das Verbot von Marihuana-Konsum zu medizinischen Zwecken gelockert. Die Frage der Zulassung des Rauschmittels zur medizinischen Behandlung solle künftig den Bundesstaaten überlassen werden, kündigte das Justizministerium an.
Damit müssen Patienten in jenen 14 der 50 US-Bundesstaaten, in denen der medizinische Gebrauch von Marihuana bereits zugelassen ist, nicht mehr mit Strafverfolgung durch die US-Bundesjustiz rechnen.
In einer Erklärung stellte US-Justizminister Eric Holder gleichzeitig klar, dass Marihuana weiterhin wie andere Drogen auch verboten bleibe, solange es nicht medizinisch eingesetzt wird. Die Bundesjustiz werde "keinen Drogenhandel tolerieren, der sich hinter dieser Regelung versteckt", erklärte Holder.
Bislang hatten in 14 US-Bundesstaaten widersprüchliche Regelungen gegolten: Nach dem Recht dieser Bundesstaaten war medizinischer Konsum von Marihuana erlaubt, während er auf Ebene der US-Bundesjustiz verboten blieb. Marihuana wird medizinisch unter anderem zur Begleitung bei Krebsbehandlungen eingesetzt.
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