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Schon für die Monate Januar bis März hatte Hyundai den Gewinn im Jahresvergleich fast verdreifacht. Die hohen Steigerungsraten sind allerdings auch vor dem Hintergrund der relativ niedrigen Vergleichswerte zu sehen: Durch die Auswirkungen der Coronavirus-Krise auf den internationalen Automarkt hatte Hyundai im vergangenen Jahr deutliche Gewinneinbussen hinnehmen müssen.
Beim Umsatz verzeichnete das Unternehmen eigenen Angaben zufolge im zweiten Quartal einen Anstieg um fast 39 Prozent auf 30,3 Billionen Won (22,3 Mrd Euro). Der weltweite Absatz kletterte um 46,5 Prozent auf über 1,03 Millionen Autos. Zusammen mit der kleineren Schwester Kia ist Hyundai der fünftgrösste Autohersteller weltweit.
Die Erholung von der globalen Pandemie habe die Nachfrage nach Autos befördert, hiess es in einer Firmenmitteilung. SUVs und Genesis-Modelle hätten den Absatz im zweiten Quartal angetrieben und sinkende Rabatte hätten geholfen, dass Umsatz und Gewinn steigen.
Mit Blick auf die zweite Jahreshälfte erwartet Hyundai allerdings eine abflachende Nachfrage. Das Geschäftsumfeld könne sich durch das Wiederaufflammen der Pandemie verschlechtern. Als weitere Unsicherheitsfaktoren nannte Hyundai die instabile Versorgung mit Halbleiter-Produkten, die Preisschwankungen bei Rohmaterialien und ungünstige Währungseinflüsse. Doch sei damit zu rechnen, dass sich die Situation um die "globale Chip-Knappheit" schrittweise verbessern werde./dg/DP/mis
(AWP)