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Für Peter Wright endete am Mittwochabend mit dem Triumph über Titelverteidiger Michael van Gerwen im WM-Final eine schmerzhafte Negativserie. Bislang hatte der 49-jährige Schotte 9 Niederlagen in 9 Major-Finals gegen den Niederländer hinnehmen müssen, so auch im WM-Endspiel 2014.
Der erstmalige WM-Titel ist der vorläufige Höhepunkt einer bisweilen abenteuerlichen Karriere. In einfachen Verhältnissen aufgewachsen, warf der Schotte als Kind Pfeile auf Bäume. Wright spielte lange nur auf regionaler Ebene.
Krönung dank Ehefrau Joanne
Ein wichtiger Anteil am Erfolg hat ohne Zweifel Wrights Ehefrau Joanne. Die gelernte Friseurin war es nicht nur, die «Snakebite» dazu motivierte, den Weg an die Weltspitze in Angriff zu nehmen, sondern riet ihm auch von einem geplanten Karriereende 2013 ab.
Nach seinem Triumph konnte Wright die Tränen nicht mehr zurückhalten. Auf seine Frau angesprochen, meinte Wright: «Das ist alles für sie, für die Kids und die Familie. Sie haben immer gesagt, dass ich eines Tages Weltmeister werde.»