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Tiefere Konsumentenpreise 2012
Im abgelaufenen Jahr sind die Preise in der Schweiz um 0.7% zurückgegangen. Die Konsumentenpreise sanken letztmals im Jahr 2009 als Folge der weltweiten Finanzkrise.
Konsumentenpreise gingen zurück
Der vom Bundesamt für Statistik (BFS) berechnete Landesindex der Konsumentenpreise sank im Jahresdurchschnitt um 0.7%. Die Preise für Güter aus dem Inland blieben dabei unverändert, jedoch sanken die durchschnittlichen Preise für Importgüter um 2.7%.
Zum letzten Mal eine negative Teuerung gab es im Jahr 2009. Damals sanken die Preise im Durchschnitt um 0.5%.
Billiger wurden vor allem Medikamente, Pauschalreisen, Erdölprodukte und Bekleidung. Teurer wurde dagegen der öffentliche Verkehr. Beim Verkehr gilt es anzumerken, dass die Kosten für Benzin und Diesel im Vergleich zum Vorjahr leicht zurück gingen.
Grund für die Preisentwicklung war vor allem der starke Franken, der zu einer Verbilligung der Importgüter führte. Diese Kostensenkungen verursachten hauptsächlich den Negativtrend bei den Konsumentenpreisen.
Auch in diesem Jahr kaum Teuerung
Die Experten des Bundesamtes für Statistik gehen auch im Jahr 2013 und 2014 nicht von einem starken Anwachsen der Teuerung aus. Ihren Berechnungen zu Folge beträgt die Jahresteuerung für die beiden Jahre durchschnittlich 0.2%. Bei Werten von weniger als 1% geht man von einer stabilen Preisentwicklung aus und kann die Teuerung vernachlässigen.