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Wurzelgallennematoden (Meloidogyne spp.) sind die wichtigste Gruppe pflanzenparasitärer Nematoden in der Schweiz. Sie verursachen grosse Probleme im Gemüsebau. Am häufigsten tritt in der Schweiz der nördliche Wurzelgallennematode Meloidogyne hapla auf. Dagegen kommen die ursprünglich aus den Tropen und Subtropen stammenden Arten M. incognita, M. arenaria und M. javanica nur im geschützten Anbau vor. Bei in den Jahren 2002 bis 2006 durchgeführten Surveys wurden die Quarantänenematoden Meloidogyne chitwoodi und M. fallax in einigen, wenigen Schweizer Gewächshäusern und Betrieben gefunden. Eine weitere Verbreitung wurde aufgrund der verordneten Eindämmungsmassnahmen erfolgreich verhindert. In den Jahren 2006 bis 2008 konnte in Proben aus befallenen Gewächshäusern und beheizten Folientunnels nur noch M. fallax nachgewiesen werden. Ein intensiver Survey 2009 und 2010 bestätigte die Abwesenheit von M. chitwoodi. Die Art M. fallax konnte wieder in Gewächshäusern und beheizten Folientunnels gefunden werden. Unbeheizte Folientunnel und Freilandflächen, die an befallene Gewächshäuser angrenzen, waren frei von Quarantänenematoden.
Herbizidresistenzen bei Unkräutern sind weltweit ein zunehmendes Problem. Das Herbizidresistenz-Monitoring in der Schweiz soll dazu beitragen, die Mechanismen, die zu diesen Resistenzen führen, besser zu verstehen und den Herbizideinsatz besser zu steuern.
Agroscope hat Pflanzenschutzstrategien im Apfelanbau verglichen. Durch die Reduktion von Pflanzenschutzmitteln verminderten sich die lokalen ökotoxikologischen Risiken, es ergaben sich aber andere Zielkonflikte bezüglich Umwelt und Wirtschaftlichkeit.
Bt-Mais ist durch Eiweisse des Bakteriums Bacillus thuringiensis vor Frass durch bestimmte Insekten geschützt. Eine neue, systematische Auswertung von weltweiten Felddaten bestätigt, dass Nichtzielorganismen in Bt-Mais weitgehend geschont werden.