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Dem Klimawandel im eigenen Garten entgegenwirken: eine Hochrechnung
Jeder Schweizer heizt jährlich mit durchschnittlich rund zehn Tonnen Kohlendioxid die Atmosphäre auf. Die CO2-Menge variiert natürlich individuell sehr stark, je nachdem, ob eine Person viel Öl, Gas und Strom verbraucht, in der Weltgeschichte herumfliegt oder nur Fahrrad fährt, viel konventionelles Fleisch isst oder sich regional und vegetarisch ernährt.
3,6 Tonnen Kohlendioxid entsprechen einer Tonne Kohlenstoff. Ein Boden mit einer Fläche von100 Quadratmetern und einem Humusgehalt von einem Prozent speichert rund 0,3 Tonnen Kohlenstoff, was etwa einer Tonne CO2 entspricht. Jedes Prozent mehr an Humus speichert auf derselben Fläche folglich eine weitere Tonne CO2, ein Humusgehalt von zehn Prozent entspricht somit zehn Tonnen. Wenn es einer gärtnernden Person gelingt, den Humusgehalt ihres Gartenbodens von zwei auf zehn Prozent zu steigern, so kann sie auf 100 Quadratmetern das Äquivalent von acht Tonnen Kohlendioxid speichern. Bei einer Erhöhung auf 20 Prozent wären es sogar stattliche 18 Tonnen.
(Quelle: Natürlich gärtnern mit Terra Preta/Praxiswissen für Garten, Hochbeet und Balkon, oekom verlag, 2018)