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Die Studie untersucht auf Basis einer Methodentriangulation das Variationsverhalten in Beratungsgesprächen an der Universität Salzburg im Dialekt-/Standardbereich. Ausgearbeitet wird die Repertoirestruktur mit besonderem Schwerpunkt auf globalen wie lokalen Funktionen der Variation.
Die vorliegende sprecherdialektologische Studie untersucht exemplarisch das Variationsverhalten in universitären Beratungsgesprächen. Unter Anwendung einer Methoden-Triangulation (Variablenanalyse, Kookkurrenzanalyse, Gesprächsanalyse) analysiert der Autor Variablen im phonetisch/phonologischen Bereich. Im Fokus der Untersuchung steht die Struktur des Sprecher-Repertoires (diglossisch, polyglossisch oder diaglossisch), die globale Abhängigkeit der Varietätenwahl dazu sowie besonders die Anpassung an Gespächspartner im Sinne von audience-design und die Herausarbeitung der diskursgliedernden Funktion von Code-Switches.
Autorentext
Philip C. Vergeiner ist wissenschaftlicher Mitarbeiter und Lektor an der Universität Salzburg. Zuvor war er an der Universität Innsbruck im Rahmen des Projekts «VAMUS» tätig.
Inhalt
Dialekt-/Standardsituation - Varietätenbegriff - Variationistische Zugänge -Institutionelles Setting und Verwaltungsgespräche - Varianten-Distributionsanalyse - Kovarianzanalyse - Kookkurrenzanalyse - Sequenzanalyse - Code-Switching - Überprüfung der Kovarianzen