Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03598.jsonl.gz/3397

Externer Inhalt
Den folgenden Inhalt übernehmen wir von externen Partnern. Wir können nicht garantieren, dass dieser Inhalt barrierefrei dargestellt wird.
(Mit weiteren Angaben zum Geschäftsverlauf)
Zug (awp) - Der Ölbohrkonzern Transocean ist im vierten Quartal 2010 in die roten Zahlen gerutscht. Der Reinverlust lag bei 799 Mio USD, nach einem Vorjahresgewinn von 723 Mio USD, wie das Unternehmen am Mittwochabend mitteilte. Grund ist vor allem eine bereits angekündigte Wertberichtigung auf einen Teil der Flotte.
Der Abschreiber in Höhe von rund 1,0 Mrd USD nach Steuern resultiere aus den gegenwärtigen und erwarteten Abnahmen der Tagesraten und der Auslastung der Standard-Bohrplattformen, hiess es. Hinzu seien unter anderem noch Kosten im Zusammenhang mit dem Unglück der "Deepwater Horizon" von 25 Mio USD nach Steuern gekommen - für Untersuchungen, Gebühren und höhere Versicherungsprämien.
Der Umsatz sank um 21% auf 2'160 Mio USD und der operative Verlust (EBIT) belief sich auf 662 Mio USD, nach einem Plus von 1'003 Mio USD im Vorjahr. Mit den Zahlen hat das Unternehmen die Erwartungen der Analysten auch unter Berücksichtigung der Abschreibung nicht getroffen.
Für das Gesamtjahr 2010 weist das Unternehmen einen um 17% tieferen Umsatz von 9'576 Mio USD, einen mehr als halbierten EBIT von 1'866 Mio USD und einen Reingewinn von 961 Mio USD aus, was weniger als ein Drittel des Vorjahresresultates darstellt.
Der operative Cashflow lag bei 796 Mio USD, nach 1'175 Mio USD im Vorjahresquartal. Die flüssigen Mittel betrugen 3'394 Mio USD nach 4'636 Mio USD per Ende September.
Die durchschnittliche Tagesrate der Anlagen belief sich auf 276'600 USD nach 271'200 USD im Vorquartal und 295'700 USD im Vorjahr. Die Auslastung sank auf 58% gegenüber 64% per Ende September. Im Vorjahreszeitraum waren es noch 69%.
Bereits bekannt ist die geplante Dividende. Die Aktionäre sollen rund 1 Mrd USD in vier Tranchen erhalten, worüber die Generalversammlung am 26. April entscheiden wird. Die Dividende soll gemäss früheren Angaben aus dem zusätzlich einbezahlten Kapital bestritten werden, nach der verhinderten Ausschüttung des Vorjahres.
Aussagen zum Ausblick machte das Unternehmen vorerst nicht. Für den Nachmittag ist eine Telefonkonferenz anberaumt.
cc/ra
???source_awp???