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"Wie ein leichtes Gespräch". So beschrieb Robert Louis Stevenson, wie einfach ihm die Vollendung seines ersten Romans "Die Schatzinsel" fiel. Dabei lief es nicht immer so problemlos. Schon einige Monate vorher zermürbte er sich den Kopf über das Ende seiner Piratengeschichte. Ohne Erfolg. Stevenson reiste kurze Zeit später nach Davos, um sich im mittlerweile weltbekannten Höhenklima zu erholen. Im Gepäck hatte er sein Manuskript dabei. Ob es die ländliche Kultur und die gesunde Alpenluft waren, die seine Hirnströme wieder in Schuss brachten? Fakt ist, dass sich seine Schreibblockade kurz nach Ankunft schlagartig auflöste und Stevenson wieder schrieb. Ein Kapitel pro Tag.
Der Roman wurde über 20 Mal verfilmt und in mehrere Sprachen übersetzt. Das Ende des Romans weist einzelne Parallelen zu Davos auf. So will beispielsweise der Protagonist Jim Hawkins seinen Teil des Schatzes in seine Ausbildung investieren. Eine Mentalität, die für Davos heute mehr denn je zutrifft.
Schon 1878 wurde in Davos das erste Gymnasium gegründet und gleich nach der Jahrhundertwende eröffnete Carl Dorno ein erstes Forschungsinstitut. 1928 eröffnete Albert Einstein die Davoser Hochschulkurse, die international annerkannte Persönlichkeiten aus Politik und Wissenschaft zu mobilisieren vermochten. 1972 gründete die Landschaft Davos mit einer Reihe von Davoser Persönlichkeiten die Stiftung "Forum Davos" - mit dem Ziel die "Förderung wissenschaftlicher Studien, der akademischen Fortbildung sowie der Wissensvermittlung insbesondere auf den sich überschneidenden Fachgebieten der Natur-, Ingenieur-, Medizin- und Geisteswissenschaft" zu bezwecken. Die Wissensstadt Davos wurde am 30. Juni 2004 als Verein konstituiert.
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