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Die Nashville Predators mit Roman Josi verlieren Spiel 6 der Achtelfinal-Serie bei den Dallas Stars mit 1:2 nach Verlängerung und scheiden in den NHL-Playoff-Achtelfinals mit 2:4 Siegen aus. John Klingberg erzielte den Siegtreffer in der 78. Minute. Austin Watson hatte die Predators in der 6. Minute in Führung gebracht, Blake Comeau glich in der 26. Minute aus.
Goalie Ben Bishop war mit 47 Paraden für Dallas der Matchwinner. Auf der Gegenseite imponierte auch Nashvilles Torhüter Pekka Rinne, der gar auf 49 abgewehrte Schüsse kam. Captain Josi stand für Nashville fast 33 Minuten und damit so lange wie kein anderer Spieler auf dem Eis.
Nashville, das 2017 noch Finalist und im Vorjahr Viertelfinalist war, versagte komplett in Überzahl. Aus keiner der 15 Überzahlsituationen von Nashville in der Serie resultierte ein Treffer. Allein in Spiel 6 liessen die Predators vier Powerplay-Möglichkeiten ungenutzt. «Wenn wir da ein Tor erzielt hätten, wäre es ein anderes Spiel geworden», betonte Josi nach dem Out.
Der Berner verliess das Eis mit einer ausgeglichenen Bilanz. Josis Landsmann und Verteidiger-Kollege Yannick Weber war überzählig. Der zweifache Schweizer WM-Silbermedaillengewinner Josi dürfte nun für die Schweiz an der WM in der Slowakei (ab 10. Mai) auflaufen können, falls er gesund ist und von den Predators die Freigabe erhält.
Die siegreichen Stars treffen derweil in den Viertelfinals um den Stanley Cup auf die St. Louis Blues.
Im Schweizer Duell zwischen den Carolina Hurricanes mit Stürmer Nino Niederreiter und Titelverteidiger Washington Capitals mit Verteidiger Jonas Siegenthaler kommt es zu einem Entscheidungsspiel.
Die Hurricanes erkämpften sich die «Belle» mit einem 5:2-Heimsieg nach 1:2-Rückstand. Jordan Staal erzielte in der 44. Minute mit dem 3:2 die erstmalige Führung und gleichzeitig das Siegtor für die Gastgeber.
Niederreiter stand bei Carolina 15:39 Minuten auf dem Eis, Siegenthaler knapp 14. Beide verliessen das Eis mit einer ausgeglichenen Bilanz. Siegenthaler verzeichnete beim 2:2 der Hurricanes allerdings einen Puckverlust an Sebastian Aho, der dadurch das 2:2 durch seinen finnischen Landsmann Teuvo Teravainen auflegen konnte.
Das siebte Spiel steht in der Nacht auf Donnerstag in Washington im Programm. (pre/sda)