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Mögen Sie Home-Office? Was viele Jahre von vielen gewünscht wurde, ist innert weniger Monate zu einer Realität für Viele geworden. In der Home-Office-Praxis zeigen sich konkrete Herausforderungen und Hürden. Beispielsweise:
Abgrenzungsfragen: Wie kann ich meinem Partner/meiner Partnerin "Nein" sagen, wenn ich jetzt noch eine Aufgabe abschliessen möchte bevor wir zusammen einen Film anschauen? Wie kann ich besser zwischen Privatem und Geschäftlichem abgrenzen, wenn doch im Home-Office fast alles miteinander vermischt?
Konzentration: Wie kann es mir gelingen, mich im Home-Office genauso zu konzentrieren wie im Büro vor Ort?
Grübel....Grübel....: Wie kann ich Grübelgedanken stoppen und damit mehr Fokus auf die Arbeit gewinnen und Privates und Geschäftliches nicht noch mehr miteinander vermischen?
Manchmal können wir uns nicht konzentrieren, weil wir uns Sorgen machen. Sich über etwas Sorgen zu machen, betrifft oft ein Ereignis in der Zukunft, dessen Ausgang wir nicht kennen. Wer sich Sorgen macht und Angst hat, schüttet mehr Adrenalin aus, was den Herzschlag schneller werden lässt, die Muskeln anspannt und sogar Einflüsse auf unser Verdauungssystem hat. Es kann sein, dass wir dadurch in eine gedankliche und emotionale Abwärtsspirale kommen und uns in etwas hineinsteigern. Wenn Sie sich in einer derartigen Situation ertappen, kann Ihnen folgende Methode weiterhelfen. Am besten, Sie nehmen sich einen Moment Zeit und beantworten die folgenden Fragen schriftlich (schriftlich ist besser als nur gedanklich, weil es hilft, die Gedanken zu sortieren, und weil der Schreibprozess insgesamt etwas langsamer geht. Das wiederum unterstützt die Klarheit unserer Gedanken):
Die Abwärtsspirale stoppen: So geht’s in vier Schritten.
Was wäre der allerschlimmste Ausgang für Ihre Situation? Was ist das „Worst-Case-Szenario»?
In einem zweiten Schritt notieren Sie sich Ihre Gedanken zum bestmöglichen Ausgang; Sie formulieren also ein „Best-Case-Szenario“.
Nun überlegen Sie sich, was der wahrscheinlichste Ausgang sein könnte. Was haben Sie herausgefunden? Wahrscheinlich liegen Ihre Überlegungen irgendwo zwischen Punkt eins und Punkt zwei.
Was können Sie nun selbst dazu beitragen, dass Variante drei tatsächlich real wird? Können Sie sich sogar einen persönlichen Handlungsplan erstellen und konkrete, realistische Handlungsmöglichkeiten herausarbeiten?
Diese Vorgehensweise führt häufig dazu, dass Menschen die gedankliche Abwärtsspirale verlassen können und sich emotional mit einem wahrscheinlicheren Szenario auseinandersetzen. Das wiederum führt dazu, dass der Adrenalinspiegel sinkt und es einfacher wird, sich wieder auf die aktuelle Tätigkeit zu konzentrieren.
Es ist erwiesen, dass Musik helfen kann, die Konzentration zu fördern. Das ist allerdings - wie so Vieles - hochindividuell. Wenn Sie die Möglichkeit haben, bei Ihren Tätigkeiten im Home-Office zwischendurch Musik zu hören, kann das also tatsächlich die Konzentrationsfähigkeit steigern. Wählen Sie unbedingt Musik aus, die bei Ihnen tatsächlich zu einer Verbesserung der Konzentration führt. Nur weil eine Playlist auf einem Streaming-Portal „Konzentration steigern“ heisst, muss das bei Ihnen noch lange nicht diesen Effekt auslösen. Genauso wie Musik die Konzentration steigern kann, kann sie nämlich auch ablenken. Gut ist, was für Sie persönlich funktioniert. Einen weiteren Vorteil gibt es aber auch noch: Wenn Sie die Möglichkeit haben, mit Kopfhörern Musik zu hören, dann zeigen Sie damit Ihrem Umfeld an, dass Sie aktuell nicht gestört werden möchten. Probieren Sie es aus. Vielleicht gelingt es Ihnen damit, im Home-Office für mehr Konzentration, weniger Ablenkung und mehr Abgrenzung zu erreichen.
Falls Sie auf der Suche nach mehr Tipps für die Arbeit im Home-Office sind: Wir haben einige Tipps, Tricks und Möglichkeiten in einem kleinen Booklet zusammengestellt, das wir Ihnen gerne zum Selbstkostenpreis zur Verfügung stellen. Hier geht's zum Download--> Viel Erfolg!
E-Booklet für weniger Stress im Home-Office: