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Sakyapa / Sakya Tsechen Ling
Kontakt
Kontakt für Basel: Ghislaine Steiner, Schützengraben 37, 4051 Basel.
Telefon 061 272 65 43.
Sakya Tsechen Ling, 5, rd point du Vignoble, F-67520 Kuttolsheim
Geschichte
Im 7. und 8. Jahrhundert n. Chr. kamen die Lehren des Buddha von Indien nach Tibet. Grosse tibetische Übersetzer wurden von den tibetischen Königen zum Studium nach Indien an die Nalanda-Universität entsandt und übersetzten dann die Buddha-Lehren aus dem Sanskrit und Pali in eine neu dafür entwickelte tibetische Schriftsprache.
Der Sakyapa-Orden ist eine der vier Hauptschulen in Tibet. Die Hauptlehre stammt von dem indischen Mahasiddha Birupa, einem Lehrer an der Nalanda-Universität, der zum Bodhisattva wurde und die höchsten Stufen der Erleuchtung erreichte.
Seine Lehre des grossen liebenden Mitempfindens und der Weisheit gelangte nach Tibet, wo sie viele tibetische Meister in mündlicher Tradition weitergaben, und den Yoga-Übungen Kommentare hinzufügten. Der bedeutendste Meister in dieser Linie war Sachen Künga Nyingpo, der Sakya gründete.
Die Sakya-Schule besitzt und lehrt vor allem die "13 Goldenen Dharmas", die als Vajrayana-Lehren auf die ursprüngliche Lehre des Buddha zurückgehen.
Die Gruppe in Basel entstand aufgrund persönlicher Initiative 1985. Auf die Bitte einer seiner Schülerinnen, begann Lama Sherab Gyaltsen Amipa vom Klösterlichen Institut in Rikon vier- bis fünfmal im Jahr in Basel Belehrungen zu halten. Diese fanden zuerst im Völkerkundemuseum statt, danach im Privathaus der Schülerin von Lama Sherab in Bottmingen. Infolge der steigenden Teilnehmerzahl wurde der Ort der Belehrungen zuerst an die Leimenstrasse 41, dann an den Schützengraben 37 verlegt. An der gleichen Adresse werden auch Meditationsabende in monatlichem Turnus durchgeführt.
15-25 Personen besuchen die Belehrungen und Meditationen. In der Gruppe sind alle Altersklassen vertreten.
Lehre
Die Sakyapa-Schule ist eine der 4 Schulen des tibetischen Buddhismus. Diese Schulen unterscheiden sich nicht so sehr ihres Inhaltes wegen, sondern durch die Reihenfolge der Lehren. Die Lehren setzen sich zusammen aus den Sutras und den Tantras (Belehrungen, die nur in einer Meister-Schüler-Beziehung weitergegeben werden).
Die Meister-Schüler-Beziehung ist darum so wertvoll, weil der Meister die karmischen Voraussetzungen des Schülers erkennt und ihm so besser helfen kann, seiner Erleuchtung näher zu kommen. Der Lama gibt die Belehrungen so weiter, dass der Schüler diese in sein Leben integrieren kann.
Der tibetische Buddhismus kennt das stellvertretende Leiden, sowie das Opfern und Teilen der erworbenen karmischen Verdienste zum Wohle aller Lebewesen. Dieses Tätigsein für Andere ist für jeden Buddhisten verpflichtend.
Organisation, Finanzen
Die Gruppe in Basel hat nur informelle Strukturen.
Spenden für die Lehrer.
Versammlungslokal, Angebote, Auftreten in der Öffentlichkeit
Zentren gibt es in Zürich, Lugano, Freiburg i. Brsg., Trient, Den Haag und Uppsala.
In Basel finden die Vorträge am Schützengraben 37 in Basel statt. (vier bis fünf Mal pro Jahr, Freitagabend ab 19.00 Uhr)
Das Hauptzentrum befindet sich in Kuttolsheim bei Strassbourg.
Basel: Vorträge von Lama Sherab. Meditationsabende in monatlichem Turnus.
Vorträge und Seminarien in den Zentren.
Keine Werbung. Persönliche Einladungen zu den Vorträgen (Versand).
Literatur, Zeitschrift
Lama Sherab Gyaltsen: Geistesschulung im Tibetischen Buddhismus. Interlaken 1986
Lama Sherab Gyaltsen: Mahamudra: Der grosse Weg zur Erleuchtung. Claro (Schweiz) 1997
Lama Sherab Gyaltsen: Ein Wassertropfen von dem herrlichen Ozean. Rikon 1999
Weitere Links
Europäisches Institut für Tibetischen Buddhismus
[int.Nr.: 1172]
Aktualisiert: 24.5.2005
© INFOREL, Postfach, 4009 Basel. Veröffentlichung nur mit schriftlicher Erlaubnis!