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Mitte der Siebzigerjahre gab es keinen stärken Kinokassen-Magnet: Burt Reynolds war der King of Cool und der Inbegriff von Sexiness. 35 Jahre und einige katastrophale Karriere-Entscheidungen später, steht Reynolds vor dem Ruin in sieht sich gezwungen, grosse Teile seines persönlichen Besitzes zu versteigern.
Wie gut, dass etliche Memorabilia seiner Filmtätigkeit darunter sind. Wie gut, dass der Pontiac Trans Am aus «Smokey and the Bandit» (zu Deutsch: «Ein ausgekochtes Schlitzohr») auch dabei ist:
«Smokey and the Bandit». Wegen diesem Film wurden Sonntagnachmittage erfunden! In Kassenschlager von 1977 liefert eine Wette um einen illegalen Biertransport die Rahmenhandlung für eine Reihe verrückter Stunts und Verfolgungsjagden. Die Hauptdarsteller: Burt Reynolds, Sally Field – und der Trans Am.
Und nun siehe da: Alle Stücke aus der Reynolds-Versteigerung verkauften sich für ein Mehrfaches ihrer Schätzwerte! Eine Jacke aus dem Film Stroker Ace ging für 9’375 Dollar an einen neuen Besitzer (Schätzwert 600 Dollar). Der Football-Helm aus The Longest Yard holte 20’000 Dollar, das Kanu aus Deliverance 17’500 Dollar.
Und der Trans Am, der auf 80’000 Dollar geschätzt wurde? 480’000! Vierhundertachtzigtausend!
Etwas Arbeit braucht der Göppel sicher, doch wer sich einen solchen Kaufpreis leisten kann, vermag sicher eine Restauration. Eine Resto, notabene, bei der die Bandit-Aufschrift und die Gold-Plakette «1977 Pontiac Trans Am Owned By Burt Reynolds» sicherlich belassen wird.
(obi)