Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03225.jsonl.gz/2241

WasserWissen bei Aqua Viva: Wir haben für Sie zu folgenden Themen Dossiers zusammengestellt:
Einzugsgebiete halten sich an keine menschgemachte Grenzen. Um ein nachhaltiges Einzugsgebietsmanagement zu entwickeln, müssen deshalb verschiedenste Akteure zusammenarbeiten und eine gemeinsame Lösung finden.
An und in den Fliessgewässern der Schweiz leben die Hälfte aller einheimischen Tier- und Pflanzenarten. Über 60% der Wasserpflanzen gelten als gefährdet, 58% der schweizerischen Fischarten stehen auf der Roten Liste.
Für viele Fische ist wandern überlebenswichtig und unverzichtbar für die Fortpflanzung. In der Schweiz erschweren oder verhindern jedoch 88`000 künstliche Hindernisse die Fischwanderung.
41% der heutigen Fliessgewässer zeigen eine stark reduzierte natürliche Geschiebeführung.
Damit die Gewässer ausreichend Raum zur Verfügung haben, müsste man ihnen 500 Quadratkilometer Land zurückgeben. Das sind 5% der landwirtschaftlichen Nutzfläche der Schweiz.
Die erste gesetzliche Grundlage gegen Gewässerverunreinigung bildete das Fischereigesetz von 1888. Erst 70 Jahre später wurde das erste Gewässerschutzgesetz von 1957 erlassen.
Die Trinkwasserversorgung in der Schweiz wird zu über 80% mit Grundwasser gedeckt.
Durch die mehr als 1400 Wasserkraftwerke in der Schweiz werden zahlreiche Flüsse und Bäche noch immer zeitweise trockengelegt, trotz Restwasservorschriften.
Ein Viertel aller Fliessgewässer der Schweiz zeigen starke Defizite in ihrer Struktur. Nur gerade ein Zehntel der Flüsse und Bäche sind unberührt. Die durchschnittliche hindernisfreie Fliessstrecke ist gerade noch 750 m lang.