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Diese Haarmineralanalyse wird mittels ICP-OES-Methode durchgeführt.
Getestet werden die Elemente:
Für die Haarmineral-Analyse Ihres Pferdes benötigen wir 8 g Deckhaar, das zwischen der Schulter und Kruppe entnommen wird. Dies geht am einfachsten mit einer sauberen Schermaschine.
Wichtiger Hinweis: Da wir zu über 90% Haare beim Kunden nachfordern müssen, was für Sie (und natürlich auch für uns) einen Mehraufwand bedeutet, bitten wir Sie, die Haare mit einer Küchenwaage abzuwägen. Als ungefähren Anhaltspunkt gilt: 5 g Haar ergibt etwa eine Handfläche voll und gehäuft.
CHF 70.00
Warum kann eine Haaranalyse sinnvoll sein?
Gemäss Coenen/Vervuert besitzen die Untersuchungen von Substraten (wie Blutanalysen), welche direkt am Tier gewonnen werden eine gute Aussagekraft über die Energieversorgung. Messungen, zum Beispiel über die Mengen- und Spurenelementversorgung, lassen hingegen nur eingeschränkte Aussagen zu. Eine solche Analyse kann nur Erfolg haben, wenn
Manche Parameter bleiben dennoch so variabel, dass eine mehrmalige Untersuchung an einem Tier notwendig.
Haare können im Gegensatz zu der Blutanalyse über gewisse Spurenelemente sehr gut Auskunft über die langfristige Versorgung geben.
Was ist der Unterschied von Blut- zu Fellanalysen?
Blut stellt ein reines Transportmedium dar und die Gehalte an Spurenelemente werden durch die körpereigene Homöostase relativ eng reguliert. Mit Ausnahme von Selen eignet sich Blut eher nicht dazu, den aktuellen Versorgungsstatus der Tiere abzubilden.
Warum Fellhaare und keine Mähnen- oder Schweifhaare?
Bei Mähnen- und Schweifhaar besteht das Problem, dass die Spurenelementgehalte extrem schwanken. Zudem unterliegt Mähnen- und Schweifhaar nicht dem jährlichen Rhythmus der Erneuerung wie Deckhaar, so dass es hier zu einer starken Akkumulation der Mineralstoffe kommt. Deckhaar ist als Probenmaterial besser standardisierbar und bzgl. der Referenzwerte besser untersucht.
Beeinflusst die Fellfarbe das Ergebnis?
Dieses Phänomen ist beim Mähnenhaar zu beobachten, ein weiterer Grund, Mähnen- oder Schweifhaar nicht zur Analyse zu verwenden. Beim Fell sind bei Kupfer, Mangan und Zink eher keine Unterschiede zu beobachten. Die beim Selen geringen Unterschiede werden bei der Ergebnisinterpretation mit berücksichtigt.