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Es ist die Geschichte einer Liebe: Maggie Nelson verliebt sich in Harry Dodge, einen Künstler - oder eine Künstlerin? - mit fluider Genderidentität. Harry hat bereits ein Kind, Maggie wird schwanger, zu viert bauen sie ein gemeinsames Leben. "Die Argonauten" ist eine ergreifende Geschichte queeren Familienlebens, zugleich erfindet Maggie Nelson eine ganz eigene Form der philosophischen Erkundung. Memoir, Theorie, Poesie: Es ist ein Buch, das sich nicht einordnen lässt und das unsere Einordnungen herausfordert mit seinem radikal offenen Denken. Im Geiste von Susan Sontag und Roland Barthes verbindet Maggie Nelson theoretische und persönliche Erkenntnissuche, um zu einer neuen Erzählung des Wesens von Liebe und Familie zu gelangen.
Rezension
"Maggie Nelson zeigt, dass es möglich ist, Philosophie und radikale Kritik als romantische Orgie auf den Trümmern alter Gewohnheiten zu feiern - um am Ende zu ahnen, was es heisst, frei zu sein." Margarete Stokowski
"Mit wilder Intelligenz, die letztlich der Liebe verpflichtet ist, schneidet Maggie Nelson durch die vorgefertigten Gedanken- und Gefühlsstrukturen unserer Zeit." Ben Lerner
Portrait
Maggie Nelson, 1973 geboren, ist Dichterin, Kritikerin und Essayistin. Von ihr sind neun Bücher erschienen, Die Argonauten ist das erste in deutscher Übersetzung. 2016 wurde es mit dem National Book Critics Circle Award ausgezeichnet, im selben Jahr erhielt Maggie Nelson den renommierten MacArthur "Genius Grant". Sie unterrichtet am California Institute of the Arts und lebt mit ihrer Familie in Los Angeles.