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Der Arbeitsmarkt ist eine der zentralen Schnittstellen zwischen Wirtschaft und Gesellschaft. Die Wohlfahrt wird unter anderem durch den Einsatz des Produktionsfaktors Arbeit geschaffen. Für die mittel- bis langfristige Rentenfinanzierung ist die Arbeitsmarktbeteiligung der Bevölkerung zusammen mit der demografischen Entwicklung ein Schlüsselfaktor. Durch Arbeit werden vor allem Einkommen und dadurch auch Sozialversicherungsansprüche der privaten Haushalte geschaffen. Arbeit dient schliesslich auch der sozialen Integration. Gesamtwirtschaftlich kann mit der Erwerbsquote gemessen werden, wie gut es einem Land gelingt, die Bevölkerung ins Erwerbsleben zu integrieren. Diesbezüglich sind der Indikator und seine Entwicklung im internationalen Vergleich besonders aussagekräftig. Er liefert überdies Hinweise auf die Hürden, die für bestimmte Bevölkerungsgruppen (z.B. Mütter, Migrantinnen und Migranten) beim Zugang zum Arbeitsmarkt bestehen.
Tabellen
Methodologie
Die subjektiven Daten über die Beeinträchtigung des Privatlebens durch die Arbeit stammen aus der Erhebung SILC (Statistics on Income and Living Conditions).
Definitionen
Definition des Indikators
Die Erwerbsquote gibt Aufschluss über die Erwerbsbeteiligung der Bevölkerung. Sie entspricht dem Anteil der Erwerbspersonen (Erwerbstätige und Erwerbslose gemäss Definition des Internationalen Arbeitsamtes) an der Bezugsbevölkerung. Um die einzelnen Beschäftigungsgrade (z.B. Personen mit einem Arbeitspensum von 50%) besser darzustellen, kann die Erwerbsquote auch in Vollzeitäquivalenten ausgedrückt werden.
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