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1893 wurden elf Nachbargemeinden in die Stadt Zürich eingemeindet, und damit wurde Zürich zur ersten Grossstadt der Schweiz.
Aussersihl, Enge und Leimbach, Fluntern, Hirslanden, Hottingen, Oberstrass, Riesbach, Unterstrass, Wiedikon, Wipkingen und Wollishofen wurden per 1. Januar 1893 der Stadt Zürich eingemeindet. Die Stadt wuchs auf einen Schlag von 28’000 auf 121’000 Einwohner, und sie wurde somit zur ersten Grossstadt der Schweiz.
Die erste Eingemeindung war dem schnellen Bevölkerungswachstum der umliegenden Gemeinden und dem damit einhergehenden Fehlen von Mitteln, um die Infrastruktur anzupassen, geschuldet. Die Governance-Frage wurde also erstmals pragmatisch durch eine Eingemeindung gelöst, und sie wurde – im Gegensatz zur zweiten Eingemeindung 1934, die mit mit dem sehr knappen Ergebnis von 30’410 Ja zu 30’298 Nein beschlossen wurde – sehr gut angenommen und gross gefeiert (Adi Kälin, 2009).