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(ots) - Vaduz, 20. Mai (pafl) - Der Ständige Vertreter
Liechtensteins bei den Vereinten Nationen, Botschafter Christian
Wenaweser, hinterlegte am 20. Mai 2003 die Annahmeurkunde
Liechtensteins zur Änderung der so genannten Basler Konvention über
die Kontrolle des grenzüberschreitenden Verkehrs mit Sonderabfällen
und ihrer Beseitigung.
Mit der Änderung, welche noch nicht in Kraft ist, wird die Ausfuhr
von gefährlichen Abfällen aus Industriestaaten (OECD-
Mitgliedstaaten, Europäische Gemeinschaft sowie Liechtenstein) in
Entwicklungsländer und Schwellenländer untersagt. Dieses
Exportverbot bedeutet eine erhebliche Verstärkung der Basler
Konvention, welche Liechtenstein am 27. Januar 1992 ratifiziert hat.
Mit der Annahme der Änderung wird Liechtenstein dem Ziel seiner
Abfallpolitik, eine umweltverträgliche und weitgehend auf dem
Verursacherprinzip basierende Entsorgung zu verfolgen, gerecht.