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Der Einfluss der Haltung von Mastschweinen im Vollspaltenbodensystem (ohne Aussenklimabereich) und Mehrflächensystem mit eingestreutem Liegebereich und Aussenklimabereich auf den Magerfleischanteil wurde anhand von Daten aus 95 Betrieben untersucht. Dabei war der Magerfleischanteil (MFA) des Schlachtkörpers und des Bauches im Vollspaltenbodensystem gegenüber dem Mehrflächensystem signifikant höher. Im Durchgang 2 (Winter-Frühling 2000/2001) waren die MFA-Werte höher als im Durchgang 1 (Sommer-Herbst 2000). In der Wechselwirkung von Haltungssystem und Durchgang zeigte sich aber, dass die MFA-Werte von Schweinen aus Mehrflächensystemen nur im Durchgang 1 signifikant tiefer als jene von Schweinen aus Vollspaltenbodensystemen waren. Ein systemimmanenter Effekt kann also nicht zwingend einem der beiden Haltungssysteme zugeordnet werden. Die MFA-Werte bei Schweinen aus Alleinfutterfütterung waren nur tendenziell höher als jene bei Schweinen aus Molkefütterung.
Sowohl im Sport als auch in der alternativen Landwirtschaft werden Pferde wieder vermehrt als Zugtiere eingesetzt. Auch bei Zugpferden kommt der effizienten Kraftübertragung eine wichtige Rolle hinsichtlich des Wohlbefindens zu.
Eine Vetsuisse-Studie zeigt, dass mit dem Konzept Freiluftkalb der Antibiotikaverbrauch in der Käl-bermast um 80 % reduziert wird. AGRIDEA hat die Wirtschaftlichkeit der Freiluftkalbhaltung geprüft und festgestellt, dass sie nicht mit der herkömmlichen Kälbermast mithalten kann.
Im Gegensatz zu Schweinen wird Milchvieh bisher kaum proteinreduziert gefüttert. Studien zeigen, dass es auch beim Rindvieh Potential zur Proteineinsparung und damit zur Reduktion von Ammoniak-Emissionen gibt.