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George E. Lewis an der FHNW Hochschule für Musik - Musikakademie Basel
Das Ensemble zone expérimentale und die Klasse MA SP Freie Improvisation der FHNW Hochschule für Musik - Musikakademie Basel erarbeiten und präsentieren gemeinsam unter der Leitung von George E. Lewis Werke in strengen und offenen Formen dieses bedeutenden nordamerikanischen Komponisten.
George E. Lewis, geboren 1952 in Chicago, hat die Entwicklung der freien Improvisation seit den 1970er Jahren massgeblich mit beeinflusst. Er begann seine Karriere 1971 bei Muhal Richard Abrams (AACM) und war anschliessend prägendes Mitglied des berühmten Anthony Braxton Quartet. Das Album News for Lulu mit John Zorn und Bill Frisell mit seinem Spagat zwischen Bebop und Free Jazz war eine weitere Wegmarke. Andere wichtige Aufnahmen entstanden mit Evan Parker, Derek Bailey, Dave Holland, Randy Weston, Heiner Goebbels, Irène Schweizer und dem Globe Unity Orchestra.
Lewis war aber auch ein früher Pionier der Computermusik und entwickelte ganz eigene interaktive Ansätze der Komposition mit dem Computer. Er hat mehr als 120 Werke veröffentlicht, darunter auch eine Oper. Seine Interdisziplinären Kompositionen und seine interactive Music videos führt er in West- und Osteuropa, in Nordamerika und Japan auf. 2004 wurde er als Professor for American Music an die Columbia University New York berufen und ist seit 2007 Leiter des dortigen Center for Jazz Studies.