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SAP will Taulia, ein amerikanisches Fintech, übernehmen. Mit dem Erwerb der Kontrollmehrheit könne man seinen Kunden besseren Zugang zu Liquidität ermöglichen, teilt der Konzern mit.
Taulia ist auf das Management von Working Capital spezialisiert. Das Unternehmen bietet laut Mitteilung Lösungen, mit denen Lieferanten schnell bezahlt werden, und trägt somit dazu bei, Lieferketten widerstandsfähiger zu machen. Finanzielle Details der geplanten Transaktion nannte SAP nicht. Konzernvorstand Christian Klein sagte jedoch, dass der Preis unter einer Milliarde Euro liege.
Taulia mit Sitz in San Francisco beschäftigt derzeit rund 350 Mitarbeiter.
Solides Wachstum für SAP
Mit seinen am Ende vom letzten Jahr etwas mehr als 107’000 Beschäftigten hat SAP für das abgelaufene 4. Quartal einen Umsatz von fast 8 Milliarden Euro asugewiesen. Das entspricht einem Plus von 6% gegenüber der Vorjahresperiode. Im Cloud-Bereich setzte der Konzern 28% mehr um als letztes Jahr und verbuchte einen Umsatz von 2,61 Milliarden Euro. Zurückgegangen sind indes die Erlöse aus dem Software-Lizenz- und Supportgeschäft um 4% auf 4,38 Milliarden. Der Gewinn sank im 4. Quartal um 25% auf 1,45 Milliarden Euro.
Im gesamten Jahr 2021 setzte SAP etwas über 27 Milliarden Euro um, 2% mehr als 2020. Die Cloud-Umsätze stiegen um 17% auf 9,42 Milliarden, jene im Software-Lizenz- und Supportgeschäft sanken um 3% auf 14,66 Milliarden. SAP kann unter dem Strich für 2021 einen Gewinn von 5,38 Milliarden Euro ausweisen, das sind 2% mehr als 2020.