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Der mittlerweile mit Preisen überhäufte Pianist Michel Camilo, am 4.4.1954 in Santo Domingo geboren, präsentiert einen Monat nach seinem 60. Geburtstag erstmals seine neue Solo-CD in Basel, «What’s up», für die er einen weiteren Grammy bekommen hat.
Camilo zählt heute nicht nur zu den virtuosesten Pianisten des Latin-Jazz, er profilierte sich im Laufe der letzten 30 Jahre seiner grossen Karriere auch als klassischer Pianist, als Dirigent grosser Orchester in den USA und Lateinamerika, als Jazzfestival-Leiter (Heineken Festival in der Dom. Republik), als Bigband-Leader und als begnadeter Triomusiker (zusammen mit Anthony Jackson, John Patitucci, Dave Weckl und Horacio El Negro Hernandez). Der von Oscar Peterson, Art Tatum und Dizzy Gillespie massgeblich beeinflusste Tastenvirtuose schaffte sich auch einen guten Namen als Duo-Musiker mit dem grossen Flamenco-Gitarristen Tomatito, mit dem er im Jahre 2000 erstmals in Basel auftrat, mit dem er einen Grammy für die CD «Spain» erhielt. Im Jahre 2002 profilierte er sich als Filmmusik-Komponist, indem er den Soundtrack für den Latin Film «Calle 54» schuf.
Michel Camilo ist «nebenher» auch noch Dozent an der Berklee School of Music und am MIT. Auf seiner neuesten CD «What’s up» (Best Latin-Jazz-Album 2013!) bietet er eine interessante Synthese zwischen Jazztradition (Take Five), kubanischer Musiktradition und anderen karibischen Rhythmen. Camilo bestätigt sich einmal mehr als grosser Interpret und Improvisator.
CD-Tipps zum Konzert:
«What’s Up» – 2013
«Mano a Mano» – 2011
«Caribbe» – 2009
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