Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03296.jsonl.gz/263

Mission 21
Foto: zVg
Landeskirche spendet 15 000 Franken an Mission 21 für «Corona-Nothilfe»
Medienmitteilung vom Freitag, 19. Juni 2020
Der Kirchenrat der Reformierten Landeskirche Aargau hat einen Soforthilfebeitrag von 15 000 Franken für Mission 21 und ihre Partnerkirchen in Afrika, Asien und Lateinamerikas beschlossen, um das durch das Corona-Virus verursachte grosse Leiden in den Ländern der Partnerkirchen zu bekämpfen.
In den meisten Regionen Afrikas, Asiens und Lateinamerikas können sich die Menschen kaum vor dem Zugriff des Virus schützen und leiden auch mehr unter den Folgen einer Infektion sowie unter den mit der Pandemie verbundenen Einschränkungen des öffentlichen Lebens.
Wo Menschen auf engstem Raum zusammenleben oder gar auf der Flucht sind vor Konflikten wie in Kamerun, Nigeria oder im Südsudan, gibt es auch keinen Schutz vor Ansteckung mit dem Corona-Virus. Gleichzeitig leiden viele Menschen unter Fehl- und Mangelernährung sowie unter Vorerkrankungen wie Diabetes, Tuberkulose, HIV oder Malaria, sodass allfällige Infektionen mit dem Corona-Virus eher einen schweren Verlauf nehmen.
Die ohnehin schwachen Gesundheitssysteme der betroffenen Länder sind von der Krise überfordert. Durch die Ausgangssperre verlieren Millionen von Menschen ihre Existenzgrundlage. Sie können nicht mehr auf die Felder, um Nahrungsmittel anzubauen und zu ernten. Märkte und Geschäfte sind geschlossen.
Die Partner von Mission 21 in Afrika, Asien und Lateinamerika berichten, wie mit einfachsten Mitteln und Kreativität vieles vor Ort getan werden kann. Nähgruppen in Tansania zum Beispiel fertigen Schutzmasken an; Frauengruppen stellen Seife her, die jetzt mehr denn je gefragt ist. Die Partnerkirchen von Mission 21 sollen mit der finanziellen Unterstützung die Situation in ihren Ländern verbessern, durch Aufklärungs- und Präventionsarbeit in den Dörfern, durch die Ausgabe von Lebensmitteln und Hygieneartikeln, durch den Zugang zu sauberem Wasser und die Schulung in der häuslichen Pflege von Infizierten. Dafür will Mission 21 die Hilfsgelder einsetzen und bittet auch die Kirchgemeinden um Unterstützung zur Bewältigung der Krise bei den Menschen, die davon besonders betroffen sind.
Informationsdienst / F. Worbs/bl
Für weitere Auskünfte:
Kirchenratspräsident Christoph Weber-Berg, Tel. 062 838 00 11
Der Informationsbeauftragte Frank Worbs, Tel 079 444 97 82, <email-pii>
Aufgeschaltet am 19. Juni 2020
zurück...