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ihren Veränderungen sind bis auf das Schachmatt ausgeführt, sondern mehrentheils nur so weit, als es nöthig war, um durch die erreichte vortheilhaftere Stellung oder durch den Gewinnst einer Figur die guten oder bösen Folgen der vorhergegangenen Züge recht bemerkbar zu machen. Die an den Kreisen in einer Einklammerung stehenden Ziffern, weisen auf die Anmerkungen zu den Tabellen hin. Außer dem kommen noch folgende Zeichen darin vor, als: 1) Ein einfaches Kreutz. Dieß bedeutet, daß durch diesen Zug dem Gegner Schach gebothen werde. 2) Ein doppeltes Kreuz, welches Schachmatt anzeigt. 5) Eine kleine Null bedeutet, daß auf diesen Zug dem Gegner ein Stein genommen werden müsse, und 4) Zwey kleine, durch einen Strich mit einander verbundene Nullen sind das Zeichen des Roch irens, bey welchen, in zweifelhaften Fällen, sich auch noch ein r oder 1 befindet, um das Rochat auf der rechten oder linken Seite damit zu bestimmen.
den kann, beym Rochiren auch noch einen Bauer zu ziehen. VII. Wer einen Stein berührt, muß ihn ziehen (Pièce touchée – pièce jouée), und hat man die Hand von dem Steine weggezogen, so darf man den Zug nicht mehr ändern. - VIII. Wer einen feindlichen Stein berührt, kann von dem Gegner gezwungen werden, denselben zu nehmen, im Fall dieses der Stellung der Steine nach möglich ist. IX. Wer mit einem Steine einen falschen, demselben seinem Gange nach nicht zukommenden Zug macht, muß diesen auf Verlangen des Gegners, mit Verlust des Zuges, wieder zurücksetzen. Jedoch steht es dem Gegner auch frey, einen solchen Zug als richtig gelten zu lassen. X. Man ist nur verbunden, dem Könige allein Schach zu sagen, nicht, wie einige verlangen, auch der Dame, oder gar den Thürmen. XI. Würde ein Spieler durch ein vom Gegner durch den Zuruf gebothen es, aber durch seinen Zug nicht wirklich gegeben es Schach verleitet, seinen König oder einen andern Stein zu berühren, so ist das Gesetz Nr. VII. in diesem Falle nicht in Ausübung zu bringen, wofern der Fehler noch vor dem Nachzuge des Gegners bemerkt wird. XII. Läßt ein Spieler- aus Unachtsamkeit seinen König
*) Dieses Gesetz der Engländer findet man in sehr vielen Schachbüchern angeführt, und doch scheint es nicht allgemein in England zu gelten: wenigstens findet sich in einem in London 18o8 herausgekommenen Werke folgendes Gesetz nebst beygefügtem
Zusatz: „Wenn der König patt gesetzt wird, so ist das Spiel unentschieden.”
„Zu Parsloe's Hotel, wo die ersten Spieler Europas einen Glubb hielten, verlor ehedem derjenige das Spiel, welcher seinen Gegner patt setzte, in der Türkey gewinnt im Gegentheil der, welcher patt setzt. In Frankreich, Italien, Deutsche land 3c. wurde patt jederzeit für unentschieden angesehen." *) Dieses Gesetz ist fast überall in Deutschland als gültig angenommen worden, und doch können sich Fälle ereignen, in welchen es durchaus nicht in Ausübung zu bringen ist, wenn man nicht die ersten Grundgesetze des Schachspieles umstoßen - will. Ein Beyspiel wird dieß deutlicher machen. Man nehme also folgende Stellung der schwarzen Steine an, in welche sie freylich selten kommen werden, die aber gewiß weit weniger unt