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Die Bildungsausgaben sind trotz zunehmender Schülerinnen- und Schülerzahlen seit 1992 stabil. Auch das Stipendienwesen wurde von der Sparpolitik eingeholt. Dies zeigt die Publikation 'Bildungsindikatoren Schweiz 1999' des Bundesamtes für Statistik (BFS)Dieser Inhalt wurde am 30. November 1999 - 14:13 publiziert
Die Bildungsausgaben sind seit 1992 stabil - trotz zunehmenden Schülerinnen- und Schülerzahlen. Auch das Stipendienwesen wurde von der Sparpolitik eingeholt. Dies zeigt die Publikation 'Bildungsindikatoren Schweiz 1999' des Bundesamtes für Statistik (BFS).
Wie das BFS am Dienstag (30.11.) mitteilte, nahmen die öffentlichen Bildungsausgaben von 1981 bis 1992 von 14,6 auf 20,7 Milliarden Franken zu. Diese Entwicklung verlief parallel zu den gesamten öffentlichen Ausgaben. Seither sind die Bildungsausgaben real stabil geblieben. Obwohl die Zahl der Lernenden in den letzten fünf Jahren von 1,31 auf 1,39 Millionen zugenommen hat. Als Folge dieser gegensätzlichen Entwicklung vergrösserten sich beispielsweise in der obligatorischen Schule die Klassenbestände um ein Kind.
Der Anteil der Stipendiatinnen und Stipendiaten stieg von 1989 und 1994 von 11 auf 13 Prozent, die Ausgaben für diese Hilfen nahmen von 299 auf 371 Millionen zu. Seither wurden die Stipendien gekürzt: Der Anteil der Bezügerinnen und Bezüger sank bis 1997 auf 10,5 Prozent und damit unter den Stand von 1989.
Das BFS verweist in seiner Publikation darauf, dass Bildungsausgaben sich im Endeffekt lohnen, da erworbenes Können und Wissen dem Arbeitsmarkt zur Verfügung gestellt wird und damit eine wichtige Voraussetzung für die wirtschaftliche Entwicklung bedeuten. Personen mit hohem Ausbildungsniveau weisen laut BFS eine überdurchschnittlich hohe Erwerbstätigkeit und eine tiefe Arbeitslosenrate auf. Ausserdem verdienen gut Ausgebildete mehr als Personen mit geringer Bildung, was in Form von Steuern wiederum der öffentlichen Hand zu Gute kommt.
SRI und Agenturen
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