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Forschungsprojekt
Nebelkarte
Ziel dieses Forschungsprojektes des Instituts für Software (IFS) ist die Visualisierung der Hochnebelobergrenze über dem Schweizer Mittelland. Dies stellt einige Herausforderungen an die Visualisierung und Wettervorhersage und erfordert ein grosses Mass an (Geo-)Data-Engineering.
In der kalten Jahreszeit, zwischen Anfang Oktober und Anfang März, bildet sich über dem Schweizer Mittelland häufig Hochnebel. Für die Freizeitplanung wäre es hilfreich, wenn eine Karte zeigen würde, wo die Hochnebelobergrenze liegt und wo die Sonne scheint.
Jetzt die Nebelkarte aufrufen:
Über dieses Forschungsprojekt
Dieses Forschungsprojekt möchte diese Frage beantworten und visualisiert die ungefähre Hochnebelobergrenze auf dem Gebiet der Schweiz. Dies ist mit einigen Herausforderungen der Visualisierung verbunden. Auch die Vorhersage der Hochnebelobergrenze ist schwierig. Sie hat eine Höhen-Streuung von mindestens plus/minus 100 Meter über Meer.
Anwendungen
Die Nebelkarte wird für Freizeitwetter-Anwendungen verwendet. «Standortförderung Zürioberland» hat diese in ihren Webaufritt integriert. Beide Webapplikationen sind kostenlos und ohne Gewähr.
Datenquellen
Es werden zwei Datenquellen verwendet, die manuelle Prognose und die potentielle Prognose.
- Die manuell erstellte Prognose der Hochnebelobergrenze gilt für einen oder zwei Tage. Sie wird von Meteorologen erstellt und ist in vier Regionen unterteilt: Voralpen, Ostschweiz, Tessin, Westschweiz.
- Die potentielle Prognose der Hochnebelobergrenze ist automatisiert hergestellt und gilt für sechs Tage im Voraus. Diese Angaben gelten für die ganze Schweiz und ignorieren regionale Effekte. Sie basieren auf einer statistischen Vorhersagemethode, die auf dem Luftdruck basiert (Courvoisier-Methode). "Potentiell" bedeutet, dass immer eine Nebelobergrenze angezeigt wird und man eigene meteorologische Kenntnisse anwenden muss, ob Nebel überhaupt auftreten wird.
Die Wetterdaten werden freundlicherweise von der DTN Schweiz AG zur Verfügung gestellt. Auf der Karte werden auch "Points of Interest" (POI) angezeigt. Diese werden - wie auch die Hintergrundkarte - von der Swiss OpenStreetMap Association zur Verfügung gestellt. Wer auf der OpenStreetMap-Karte einen Fehler entdeckt, kann diesen selbst korrigieren.
Demo:
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