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Schild der Zunft der Färber
Zunftschild der Färber mit barocken Stilmerkmalen in der Einfassung und der Malerei, das auf beiden Seiten bemalt ist. Auf beiden Seiten befindet sich ein Bildmedaillon, welches durch zwei Adler gehalten wird. Darüber befindet sich auf beiden Seiten das Zuger Wappen. Auf der Vorderseite ist im Bildmedaillon das Wappen der Färber (Kessel, Handwalze, etc.) abgebildet. Darunter auf dem Spruchband steht die Inschrift «Die / lobliche Zunft / der Färber». Auf der Rückseite ist im Bildnismedaillon ein Einblick in die Färberwerkstatt abgebildet (Mann vor Färberkessel) und im Spruchband darunter steht die Inschrift «Obermeister / Karl, Kaspar Keiser, Altpfleger / Meister Johann, Kaspar Müller, Altumgeltner / Meister Christian Itten, / Meister Josef Anton Itten von Aegeri / 1606.»
In Zug war das Zunftwesen, im Gegensatz zu Luzern und Zürich, mit wenig Macht verbunden. Sie besassen keine eigenen Zunfthäuser, sondern genossen Gastrecht in einem Wirtshaus oder beim jeweiligen Obmann. Dort wurden beim Zunftbot alle wichtigen Entscheidungen zum Zunftwesen gefällt und neben der Zunftlade (Archivtruhe) auch das Zunftschild und die Zunftfahne aufbewahrt.