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Die neuen sind da und sie sind wirklich hübsch. Das Sebright-Huhn gehört zur Untergruppe der Zwerghühner. Während die meisten Zwerghühner lediglich kleinere Varianten von größeren Rassen darstellen, sind die Sebrights eigenständige Zwerghühner. Sie wurden um 1800 von Sir John Sebright in England erstmals gezüchtet. Die neuen haben ungefähr die Grösse einer Taube, die eine ist goldbraun, die andere in chamois. Sie haben sich gut eingelebt und sind recht zutraulich. Natürlich ist Flöcki nun die Chefin oder soll ich sagen der Chef? Sie kräht z.Z. selten und sie legt auch wieder Eier. Die Sebrights sind ziehmlich flugtüchtig und ab und zu fliegen sie über das Netz hinaus. Ich musste den Auslauf mit einem weiteren Netz überdecken. Als der Hund meines Nachbars, Justin, vor kurzem zu uns in den Garten kam, scheuchte er die Hühner auf. Gypsi (die goldbraune) flog dermassen hoch, dass sie auf dem Dach unseres Nachbarn landete. Es dauerte fast eine Stunde bis sie wieder nach unten kam und ich sie einfangen konnte.
Liseli und Gipsy fliegen jeden Abend in der Dämmerung auf das Stalldach, wo ich sie später einsammle und auf die Sitzstange setze. Wahrscheinlich hat man ihnen noch keinen definitiven Schlafplatz gewährt. Die Regeln für Neuankömmlinge sind streng. Der Schlafplatz ist auch in der Natur gegeben durch die Rangordnung. Beim Einnachten sage ich oft zu Mädi: „Ich muss noch die beiden Mädchen ins Bett bringen“. HRJ