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Zwei Monate nach dem Bergsturz haben die Bewohner von Bondo wieder Zugang zu ihren Häusern. Dies dank einer 46 Meter langen Militärbrücke (einer Unterstützungsbrücke 46) und einer provisorischen Strasse, welche Genietruppen in die sichere Zone in Bondo erstellt haben.
Das Detachement des Katastrophenhilfe-Bereitschaftsverbandes hat die Arbeiten im Laufe dieser Woche durchgeführt. Sie ist schon mit dem Wegräumen des Gerölls aus den Gebäuden des Dorfes Spino beschäftigt. Dank Scheinwerfern der Armee können die Arbeiten in der Umgebung von Bondo auch in der Nacht bis 22 Uhr ununterbrochen fortgeführt werden.
Ab Samstag erhalten 65 von 150 in Sicherheit gebrachten Bewohnerinnen und Bewohnern wieder freien Zugang in jene Häuser, die in der sicheren grünen Zone des Ortes liegen. Die Brücke ermöglicht die Trennung des Baustellenverkehrs vom Privatverkehr. Die schweren Baumaschinen können besser an den Rand des Auffangbeckens fahren und die Räumung des Gerölls aus dem Auffangbecken beschleunigt fortführen. Das Ziel ist, die Aufnahmekapazität des Beckens für allfällige neue Murgänge zu erhöhen. Erst wenn diese Gefahr gebannt ist, kann der Zugang zur roten Zone freigegeben werden.
Quelle: Schweizer Armee
Bilder ZVG Schweizer Armee
19.10.2017