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Unsere eigene Galaxie die Milchstrasse, die ungefähr 200 Milliarden Sterne enthält, kann als milchiges Band erkannt werden das sich vom Zenit durch das Sommerdreieck hindurch in Richtung Süden ausdehnt. Der Andromeda Nebel unsere Nachbargalaxie in 2,5 Millionen Lichtjahren Distanz kann in ländlichen Regionen leicht aufgefunden werden mit dem blossen Auge. Am besten findet man sie indem man sie indem man vom Sternbild Kassiopeia, dem „Himmels W“ ausgeht. Der zweite Teil des „W“ zeigt auf einen Stern der gelb umkreist ist in dem Sternbild Andromeda. Von diesem Stern aus zeigen zwei Sterne verbunden mit einer blauen Linie in unserer Grafik den Weg zur Andromeda Galaxie die rot umkreist ist. Im Fernglas ist sie als in die Länge gezogener nebliger Fleck zu erkennen. In Realität sieht man hier auf einen Blick eine Billion Sterne. Der Blick durch ein kleines Teleskop zeigt schon Nebelstreifen in der Galaxie und zwei Zwerggalaxien (kleine weisse Flecken) die sich um Andromeda bewegen.
Im Sommer und Herbst befindet sich das Sommerdreieck in der Nähe vom Zenit. Es besteht aus den drei Sternen Vega, Altair und Deneb (gelb umkreist). Diese Sterne sind auch die Zentralsterne der Sternbilder Leier, Adler und Schwan. In der Nähe des Adlers befindet sich ein weiteres kleines Sternbild namens Pfeil was nur bei guten Beobachtungsbedingungen (ohne Lichtverschmutzung und ohne Mond) gesehen werden kann. Am Ende des Pfeils kann schon mit einem einfachen Fernglas eine kleine Anhäufung von Sternen in Form eines Kleiderbügels beobachtet werden. Der Kleiderbügel steht auf dem Kopf und ist auf der Stellarium Auffindkarte rot umkreist.
Unweit des Sommerdreiecks (drei helle Sterne, siehe vorige Sektion), befindet sich das Sternbild Pfeil mit einem schönen planetarischen Nebel. Dieser Nebel kann schon mit kleinen Teleskopen in Abwesenheit von künstlicher Lichtverschmutzung und Mond gut beobachtet werden. Der Nebel befindet sich ungefähr an der rot markierten Position. Beim Auffinden braucht man eventuell etwas Geduld. In einem guten Sucher als Hilfsmittel kann der Nebel auch schon schwach erkannt werden. Besitzt man ein Teleskop mit mehr als 15 cm Durchmessern zeigt sich der Nebel in seiner ganzen Pracht und die Hantel Form kann auch gut erkannt werden. Bei der Beobachtung des Nebels der sich in etwa 1400 Lichtjahren Distanz befindet wäre ein UHC Filter (unterdrückt Lichtverschmutzung) oder noch besser ein OIII Filter sehr nützlich.