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BROTHER GRIMM
On Flatland On Sand
Noisolution
“On Flatland On Sand”, das dritte Werk des deutschen Künstlers Brother Grimm beginnt ungewöhnlich. Nach dem anschwellenden Beginn lebt “The Ocean” vor allem von den Rückwärts-Tapes und dem eindringlichen Gesang von Grimm (irgendwo zwischen Peter Hamill, John Cale und Sort Sol’s Steen Jørgensen). “Where Do They Belong?”, singt Dennis Grimm. Vielleicht meint er auch; “Wo gehöre ich hin?” Repräsentativ ist besagter Song aber nicht für “On Flatland On Sand”. Die bloss acht Songs bieten ein breites Spektrum an Einflüssen. Zuweilen ist bloss der bedrückende Grundton der Songs, der eine Verbindung herstellt. Einigen der Songs merkt Mann und Frau gerade auch die Inspiration von Sonic Youth an. Beispielsweise “The Smell Of Cheap Perfume” oder “Broken Glass”. “The Smell Of Cheap Perfume” mahnt an gewissen Stellen auch noch an The Fall. In “Broken Glass” schimmert für einen Moment Scott Walker durch. “Open Doors, No Stars” ist ein zweigeteilter Song, der Jon Spencer und Nick Cave verbindet. Der Titeltrack deckt dann das weite Spektrum von kosmisch, komisch, unheimlich bis bedrückend ab. „Get Up“ lebt lange nur von der nackten mit Hall bearbeiteten Gitarre. Und der letzte und längste Song „Chicories And Crown Antlers“ (über 9 Minuten) schlingert gleichfömig und ambient-mässig vor sicher her. Dennis Grimm wiederholt immer wieder „I Don’t Want To Go“, Nach 9 Minuten und 18 Sekunden ist aber trotzdem Schluss. Shit!