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|Molter, Günther: Juan Manuel Fangio.|
Die Geschichte des argentinischen Autorennfahrers und sechsfachen Weltmeisters.
|Impressum S. 4:|
"Copyright by Blüchert Verlag Stuttgart 1955. Gesamtherstellung: Ebner, Ulm/Donau. Printed in Germany."
Details zum Buch:
nur eine Auflage.
176 Seiten im Format 22 x 15 cm, 700 Gramm..
Satz in Monotype Palatino, viele Photos.
Einband: Klebebindung, Ganzleinen, Schutzumschlag. Reproduziertes Autogramm in Prägung auf dem Einbanddeckel.
Neupreis DM 9,80
1967 erschien eine Neuausgabe im Motorbuch-Verlag Stuttgart (276 Seiten) zum Preis von DM 16,80 (nach DNB).
|Klappentext:|
"... die Geschichte des Automobilweltmeisters von 1951, 1954 und 1955. Juan Manuel Fangio ist der im Augenblick wohl beste Autobobilrennfahrer der Welt und Experten bezeichnen ihn als den besten aller Zeiten. Dieses Buch schildert seinen Werdegang und Aufstieg. Es ist wie ein Roman. Aus einem armen, kränklichen Jungen, der in einer kleinen Stadt in der weiten argentinischen Pampa geboren wurde und dort auch seine Jugend verlebte, wird schließlich ein Mechaniker und ein mittelloser Rennfahrer, der sich mit seinem Bruder unter harten Entbehrungen Rennwagen selbst baut. Mit großen Hoffnungen geht er an den Start und erleidet immer wieder Rückschläge. Bis ihm dann eines Tages der außergewöhnliche Erfolg gelingt. Er startet bei dem gigantischen, fast 10000 Kilometer langen Rennen von Buenos Aires über La Paz, den 4694 Meter hoch gelegenen Paß Alto de Toroya, nach Lima und zurück und gewinnt es. Jubelnd wird Juan Manuel Fangio, den seine Landsleute "El Chueco" - der Krummbeinige - nennen, in seiner Heimat empfangen. Eines Tages geht sein größter Wunsch in Erfüllung: Er kann 1948 in Europa starten. Er hat aber Pech. Doch 1949 fliegt er wieder hinüber und gewinnt fast jedes Rennen, in dem er startet. 1950 verpflichtet ihn das berühmte Mailänder Werk Alfa Romeo für den erfolgreichen Grand Prix-Rennwagen Alfetta. Fangio ist bei vielen Rennen erfolgreich, unterliegt aber schließlich im Kampf um den Weltmeistertitel seinem großen Rivalen Giuseppe Farina, der ebenfalls eine Alfetta fährt. Ein Jahr später gewinnt er den großen Preis von Spanien gegen Alberto Ascari und damit die Automobil-Weltmeisterschaft 1951. 1952 startet er für die italienische Firma Maserati und stürzt schwer beim Großen Preis von Monza in Italien. Kaum genesen, fährt er erfolgreich für Maserati. Gewinnt für Lancia 1953 das abenteuerlichste Sportwagenrennen der Welt, die Carrera Panamericana Mexico. Siegt 1954 auf Maserati beim Großen Preis von Argentinien und Belgien. Dann verpflichtet ihn Mercedes-Benz als Capitano für die wiedererstandene Rennmannschaft, der neben ihm Stirling Moos, Karl Kling, Hans Herrmann und neuerdings auch Piero Taruffi angehören.
|Der Autor war selbst in Argentinien Augenzeuge dieser Kämpfe, er besuchte Fangios Eltern um argentinischen Belcarce und ist mit Fangio seit mehreren Jahren befreundet. Er hat die meisten Rennen, an denen Fangio teilnahm, als Reporter miterlebt. Er schildert aber nicht nur den einzigartigen Werdegang dieses großartigen Rennfahrers und bescheidenen Menschen, sondern zeichnet in diesem Buch ebenso ein Bild der großen Gegner Fangios. Dieses Buch ist die erste in der Welt erschienene umfassende Geschichte Fangios, des Nationalhelden Argentiniens, der seine größten Rennerfolge auf einem deutschen Wagen errang."|