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STANFORD - Zu wenig Selen im Blut
kann bei Männern das Risiko, an Prostatakrebs zu erkranken, erhöhen.
Für diese Erkenntnis wurden die Selen-Blutwerte von Teilnehmern der
Baltimore Longitudinal Study of Aging herangezogen. 52 der hierfür
ausgesuchten Patienten hatten Prostatakrebs und 96 zeigten keine auffälligen
Befunde an der Vorsteherdrüse. Die Blutwerte der erkrankten Probanden
waren im Durchschnitt etwa 2,5 Jahre vor der Krebs-Diagnose ermittelt
worden. Die Auswertung ergab für Männer mit einem niedrigen
Selen-Wert ein 4- bis 5fach erhöhtes Risiko für Prostatakrebs.
Darüber hinaus fielen die Selen-Werte auch mit zunehmendem Alter
immer mehr ab. Die Studienautoren raten daher, verstärkt selenreiche
Nahrungsmittel wie Tunfisch oder Paranüsse zu essen. Auch halten
sie die Selen-Zufuhr durch Nahrungsergänzungspräparate für
sinnvoll.
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