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BRÜSSEL (awp international) - Der französische Energiekonzern GDF Suez muss für die geplante Übernahme seines britischen Konkurrenten International Power (IP) dessen Tochter T-Power verkaufen. Die EU-Kommission gab am Mittwoch grünes Licht für das Geschäft unter der Bedingung, dass International Power seinen Anteil an dem Eigner eines belgischen Kraftwerks abgibt. Auch den Betriebs- und Wartungsvertrag für das T-Power-Kraftwerk muss das Unternehmen abgeben. Nur so könnten Wettbewerbsnachteile - zum Beispiel für den Konkurrenten RWE Essent - vermieden werden, entschied die Brüsseler Behörde.
Mit diesem Schritt will GDF Suez zum umsatzstärksten Versorger der Welt aufsteigen. Beide Konzerne wollen nach früheren Angaben eine neue Gesellschaft gründen, in der International Power aufgeht und GDF Suez vor allem seine aussereuropäischen Aktivitäten einbringt. An dem Unternehmen sollen die Franzosen 70 Prozent halten und die bisherigen IP-Eigner 30 Prozent. GDF Suez zahlt zudem die International Power-Aktionäre mit knapp 1,7 Milliarden Euro aus.
Mit der Übernahme lässt GDF Suez seinen deutschen Konkurrenten Eon als weltweit umsatzstärksten Versorger hinter sich. International Power ist weltweit an mehr als 50 Kraftwerken beteiligt und hatte zuletzt einen Jahresumsatz von 3,9 Milliarden Pfund (rund 4,5 Mrd Euro)./mt/DP/dc
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