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Je eine Medaille pro Disziplin (Duo, Fighting und Ne-Waza) konnte sich die Schweizer Nationalmannschaft an der diesjährigen Weltmeisterschaft in Abu Dhabi erkämpfen. Nicht zu letzt dank der hervorragenden Leistung von Anaïs Vintalas, die sich am letzten Wettkampftag die Bronzemedaille im Ne Waza System sicherte.
Anaïs gelang ein Auftakt nach Mass mit dem Gewinn ihres ersten Kampfes nach Punkten gegen eine Athletin aus den Vereinigten Emiraten. Ebenfalls konnte sie den zweiten Kampf gegen eine Mexikanerin für sich entscheiden, musste sich dann aber im Halbfinale nach Punkten gegen eine Israelin geschlagen geben und landete im kleinen Final gegen eine Tunesierin. 20 Sekunden vor Ende des Kampfes erzielte Anaïs den entscheidenden Punktevorteil und konnte damit ihren dritten Platz unter den Weltbesten in ihrer Kategorie sichern.
Im Ne Waza System waren zudem noch die Athlet*innen Ilke und Amanda am Start. In starken Teilnehmerfeldern konnten sie sich leider nicht durchsetzen und schieden vorzeitig aus. Nationaltrainer Anderson Pereira zeigte sich trotzdem zufrieden mit den Leistungen seiner zwei Schützlinge. «Auch wenn Ilke dieses Mal keine Medaille mit nach Hause brachte, war es seine beste Leistung, seit er wieder an Wettkämpfen teilnimmt.», sagte Anderson zu Ilkes Leistung. «Schade für Amanda, aber gemessen an ihrem Potenzial hat sie sicher ihren Platz auf dem Podium unter den Besten ihrer Kategorie», zeigte Anderson sich zuversichtlich für kommende Wettkämpfe und betonte: «Wir werden weiter hart und ernsthaft an uns arbeiten. Gemeinsam sind wir ein Team, und diesen Teamgeist vertreten wir auch weiterhin.»