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CO2-Effekte der Schweizer Wald- und Holzwirtschaft
Szenarien zukünftiger Beiträge zum Klimaschutz
Die Studie untersucht, welche Form der Waldbewirtschaftung eine möglichst positive CO2-Bilanz erzielt, indem mittels Modellen und verschiedener Szenarien CO2-Effekte der Holzverwendung quantifiziert und der Senkenwirkung des Waldes gegenübergestellt werden.
- Autor: Peter Hofer, Edgar Kaufmann, Ruedi Taverna, Esther Thüring, Frank Werner
- Herausgeber: Bundesamt für Umwelt (BAFU)
- Jahr: 2007
- Seitenzahl: 102
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Mittels Modellen und Szenarien werden Möglichkeiten für eine künftige CO2-optimierte Politik der Waldnutzung, Holzverarbeitung und Holzverwertung entwickelt. Untersucht werden die Auswirkungen unterschiedlicher Strategien der Waldbewirtschaftung und Holzverwertung auf CO2-Senken und CO2-Emissionen. Die Szenarien unterscheiden sich einerseits bezüglich Holzerntemengen im Wald und andererseits bezüglich der Verwertungsart des Holzes. Betrachtet werden der Wald, geerntetes und verbautes Holz, sowie Einsparungen von CO2-Emissionen durch den Einsatz von Holzprodukten.
Das Ergebnis der Studie zeigt, dass es aus Sicht der CO2-Politik zweckmässig ist, die Holznutzung zu erhöhen und langfristig zu optimieren. Bei der Herstellung von Produkten aus Holz oder der Holzverbrennung werden CO2-Emissionen aus fossilen Energieträgern vermieden. Das Ergebnis der Szenarien zeigt auch, dass eine massvolle Senkenbildung im Schweizer Wald noch für eine gewisse Zeit möglich ist. Es ergeben sich folgende klimapolitischen Empfehlungen: Erzeugung eines möglichst grossen aber nachhaltigen Zuwachses im Wald, Abschöpfung dieses Zuwachses durch Holzernte, Verarbeitung des geernteten Holzes in einer Kaskadennutzung und energetische Endnutzung des nicht verwendbaren Abfall- und Altholzes.
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Letzte Änderung 16.09.2015
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