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Unter Hautproblemen werden trockene, juckende oder gerötete Gesichtshaut und Haut im Bereich der Hände verstanden. Auch Schuppen / Jucken der Kopfhaut und der Haut im Bereich der Ohren fallen unter den Begriff Hautprobleme, wie er hier verwendet wird.
Die wichtigsten Prädiktoren von Hautproblemen sind in der untenstehenden Grafik dargestellt. Mit einem Klick auf die Grafik, können Sie diese vergrössern. Orange eingefärbte Säulen repräsentieren Faktoren der Büroraumgestaltung. Grau eingefärbte Säulen stehen für Faktoren der Arbeitsgestaltung, des sozialen Arbeitsumfelds und für weitere individuelle Faktoren. Nicht alle Prädiktoren, welche statistisch bedeutsame Vorhersagekraft besitzen, müssen zwingend auch Ursachen von Hautproblemen sein. Ausserdem ist zu beachten, dass nur ein geringer Anteil der Personen über häufig auftretende Hautprobleme berichtet.
Bei den Analyseergebnissen fällt auf, dass keiner der als statistisch bedeutsam identifizierten Einflussgrössen einen besonders grossen Effekt auf die Wahrnehmung von Hautproblemen zu haben scheint. Dennoch sind die gefundenen Effekte systematisch vorhanden und es zeigt sich, dass Menschen, die das Büroraumklima als zu kalt und zugig oder als zu warm mit trockener, schlechter Luft beschreiben etwas häufiger als andere Büronutzende auch über Hautprobleme berichten. Letzteres gilt auch für Frauen, für Büronutzende, die eine erhöhte qualitative Arbeitsbelastung oder Probleme in ihrer Beziehung zur/ zum Vorgesetzten wahrnehmen. Etwas erstaunlich ist, dass auch die Bewertung der Ästhetik des Büroraums einen kleinen Teil der Unterschiede in der Häufigkeit wahrgenommener Hautproblemen zu erklären vermag. Nennenswert ist auch, dass weder Gebäudeaspekte (z.B. Zertifizierung, Automatisierung, Öffenbarkeit der Fenster) noch Messwerte (z.B. CO2-, Temperatur, Luftfeuchtewerte) statistisch bedeutsam zur Erklärung von Hautproblemen beitragen.