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Das Märchen „Die Schöne und Das Biest“ inspirierte Kinofilme, TV-Serien, Bücher und Bühnenprogramme auf der ganzen Welt und brachte Millionen zum Träumen. Für die Walensee-Bühne wird die Geschichte von Bella und dem Biest nach der ersten deutschen Musical-Fassung von Martin Doepkes als grandioses Openair-Musical neu inszeniert. Erfahren Sie mehr über die Autoren (Textbuch, Musik, etc.) des Musicals DIE SCHÖNE UND DAS BIEST. Bestellen Sie Ihre Tickets frühzeitig, denn in dieser Form haben Sie das Musical in der Schweiz noch nie gesehen.
Martin Doepke – Musik
Martin Doepkes erste professionelle Arbeiten entstanden Mitte der 80er Jahre für seine Band „Freetime“ und die Media-Band des WDR. Seit dieser Zeit ist Martin Doepke als Arrangeur und Produzent für zahlreiche Stars im Musikgeschäft tätig gewesen; darunter Gianna Nannini, Heinz Rudolf Kunze, Ultravox, Anne Haigis, die Bläck Fööss und die Höhner. Darüber hinaus komponierte er in den späten 80er Jahren sowohl Musik für Theaterproduktionen mit Ingolf Lück, Hape Kerkeling, Konrad Beikircher und dem Ensemble „Springmaus“ als auch Musik für verschiedene Folgen der Fernsehreihe Liebesgeschichten (WDR). Für die Kölner Eigenproduktion „Der kleine Horrorladen“ – The Musical op Kölsch (1993) übernahm Martin Doepke die musikalische Leitung und produzierte die dazugehörige CD. Während dieser Zeit entstand auch die Idee zu einem ersten eigenen Musical: „DIE SCHÖNE UND DAS BIEST“(1994), welches seitdem nahezu kontinuierlich im deutschsprachigen Raum aufgeführt wird. Auch hierzu produzierte er die zugehörige CD. 1999 folgte ein weiteres Musical „Dara & Gomo“, ein Fantasystück, dass im September 2000 in Köln uraufgeführt wurde. Neben seinen Musicalkompositionen schrieb Martin Doepke weiterhin Musik u.a. für die TV-Serien „Einsatz für Lohbeck“, „Immer Ärger mit Arno“, „Der kleine Mönch“, für den Tatort „Mörderspiele“ und aktuell für die romantische Komödie „Für kein Geld der Welt“ (ARD/DEGETO).
Als Keyboarder ist er auch immer wieder aktiv, wie z.B. für das Bluestrio „Kozmic Blue“, die Tastenlegende Jon Lord von Deep Purple sowie kürzlich mit der Heavy Metal Band „Rage“ als Headliner beim „Rock Hard“ Festival im Amphitheater Gelsenkirchen. Als Produzent und Arrangeur zeichnet er verantwortlich für Produktionen wie „The last Unicorn“ von „In-Mood feat. Juliette“, Dangersign von„Captain Hollywood“ , „Piano Dreams“ Vol.1& 2 (Sony „Kuschelklassik“) und v.a.Der „Weltjugendtag 2005“ in Köln trug seine musikalische Handschrift, als 450 Sänger, Tänzer und Fahnenträger zur Eröffnungsfeier im Rheinenergiestadion die Welt willkommen hießen.Im Dezember 2005 konnte dann endlich das neue Musical „Robin Hood“ – Für Liebe und Gerechtigkeit in Bremen Premiere feiern, das in Gemeinschaft mit dem erprobten Team Andrea Friedrichs, Elke Schlimbach, Grant Stevens und Hans Holzbecher entstanden war und mittlerweile auch in anderen deutschen Theatern aufgeführt wurde. Das Castalbum zu Robin Hood wurde in den legendären Abbey Road Studios in London mit dem London Philharmonic Orchestra unter Leitung des Hollywood Arrangeurs Hummie Mann aufgenommen.
Hans Holzbecher – Idee und Konzept
Hans Holzbecher absolvierte seine Ausbildung zum Schauspieler am H.B. Studio in New York, am „Institut de Theatre de Roy Hart“ in Malerargues, Südfrankreich, sowie am Theater Kefka in Köln. Seit über 20 Jahren spielt er Theater, Musical, steht vor der Kamera oder hinter dem Mikrofon. Er verkörperte u.a. den Jekyll/Hyde in dem gleichnamigen Musical im Kölner Musical Dome, das Biest in „DIE SCHÖNE UND DAS BIEST“, Seymour in „Der kleine Horrorladen“, Rotpeter in Kafkas „Bericht für eine Akademie“ sowie in der gleichnamigen Verfilmung (3sat), den Gamma in „Die Ballade von Gamma“, den Autor in „Die Lügen der Papageien“ und zuletzt den Mikael in der Kölner Inszenierung von „Das Fest“, die mit dem Kölner Theaterpreis ausgezeichnet wurde. Im kommenden Winter arbeitet er mit Dietmar Jacobs (Grimme-Preisträger für die TV Serie „Stromberg“) an einem eigenen Soloprogramm. Hans Holzbecher führte Regie für das literarische Kabarett „Verzeihen Sie, ich bin eine Stricknadel!“ (ausgezeichnet mit dem Deutschen Literaturpreis), für die Revue „Kleiner Bahnhof Sehnsucht“ in der KölnArena, für die Welturaufführung des Musicals „Robin Hood“ am Musicaltheater Bremen, für die hoch gelobte Inszenierung der „West Side Story“ an den vereinigten Bühnen Bozen, für den „Kleinen Horrorladen“ (Freilichtbühne Tecklenburg) sowie für „Couch“, das umjubelte aktuelle Programm des Düsseldorfer Kommödchens, das im Januar ’07 für den WDR aufgezeichnet wurde. Im Frühjahr darauf übernahm er in Bozen Regie für das Musical „Jekyll & Hyde“, sowie für die Verleihung des Henri-Nannen Preisen am Schauspielhaus Hamburg.
Christian Bieniek – Buch
Geboren wurde Christian Bieniek 1956 in Duisburg, aufgewachsen in Leverkusen. Mit 15 flog er vom Gymnasium, dennoch absolvierte er anschließend ein Musikstudium (Klavier) in Köln. Seit Mitte der 80er-Jahre lebte er mit seiner Familie als freier Schriftsteller in Düsseldorf. Zunächst schrieb Bieniek ausschließlich für Funk und Fernsehen, bis 1993 sein erstes Jugendbuch erschien. 2005 verstarb Bieniek im Alter von 48 Jahren. Bis dahin waren mehr als 90 Jugendbücher erschienen, die in 16 Sprachen übersetzt wurden.
Elke Schlimmbach – Liedtexte
Elke Schlimbach ist eine echte Größe in der Kölner Kulturszene. Legendär ist ihre Interpretation von Leonard Cohens Halleluja. Sie hat schon für zahlreiche lokale, nationale und internationale Stars im Studio gestanden und gesungen. Gesungen hat sie in Köln schon für Höhner, Brings und Paveier, für Tommy Engel und Gerd Köster, für King Size Dick, Bruce Kapusta und Marie-Luise Nikuta. Dazu hört man ihre Stimme auf den CDs von Johnny Logan und David Knopfler, bei Westernhagen, Andy Borg, Andrea Berg und Boney M.
Geboren in Dellbrück, aufgewachsen in Heimersdorf, stand sie erstmals als 16-Jährige auf einer Rockbühne. Mit der Band ihres Vetters Jürgen Fritz – heute ein erfolgreicher Komponist und Pianist in der Band von Tommy Engel – sang sie damals „Bridge Over Troubled Water“. Dieses Lied von Simon & Garfunkel interpretierte sie Jahrzehnte in der Revue „Wer Liebe sucht“ von Walter „Wally“ Bockmayer.
Nachdem Schlimbach bis 1993 ausschließlich im Hintergrund gesungen hatte, ging sie zusätzlich zur Musicalbühne – als Texterin und Darstellerin. Zunächst im Sartory, dann im Kaiserhof. Als Zweitbesetzung von Samy Orfgen löste sie diese im „Kleinen Horrorladen“ ab; als Zweitbesetzung von Gigi Herr übernahm sie in den Bockmayer-Produktionen deren Hauptrollen. Zunächst war sie dort eingesprungen, als Gigi Herr erkrankt war, dann wollte Bockmayer – damals hatte er sich mit Gigi verkracht – sie sogar zur „Madonna von Kölle“ machen.
Daneben gab’s immer wieder eine Rückkehr zum Musical. Sie schrieb die Texte für „Robin Hood“ und war darin auch in Bremen und München zu sehen. Im Musical „Dome“ spielte sie zeitweise mit Hans Holzbecher in „Jekyll & Hyde“.
Grant Stevens – Liedtexte
Der gebürtige Australier Grant Stevens verließ seine Heimat Anfang der 70er-Jahre und nahm in London diverse Singles und LPs auf. Dort arbeitete er unter dem Produzenten Kit Lambert anderem gemeinsam mit The Who. 1981 und 1984 folgten zwei LPs als Sänger der Band Nervous Germans. 1984 übersiedelte Grant Stevens nach Deutschland, wo er seitdem als Sänger, Textdichter und Komponist tätig ist. Er arbeitete für Peter Hofmann, Jennifer Rush, Christopher Cross, Percy Sledge, Jürgen Marcus und viele andere Sänger und Bands. Er schuff TV- und Kino-Spots und lieferte u.A. die Texte für den Soundtrack des Peter-Sehr-Films „Obsession“ mit Heike Makatsch und Daniel Craig in den Hauptrollen. 1999 veröffentlichte er das Soloalbum „Grant Stevens“ (EMI) und schuf zuletzt mit Elke Schlimbach Texte für „Robin Hood“, ein weiteres deutschsprachiges Musical.