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Die Geschichte der Entwicklung des Maglev
Rückblick auf die Entwicklung der Bahn der Zukunft
Durch die Verwendung von Magnetkraft ist die supraleitende Magnetschwebebahn in der Lage, sehr hohe Geschwindigkeiten zu erreichen, welche für konventionelle Eisenbahnfahrzeuge aufgrund der Reibung (z.B. zwischen den Stromabnehmer und den Fahrdrähten, als auch zwischen den Rädern und den Schienen) nicht möglich ist.
Die Prinzipien, welche der supraleitende Magnetschwebebahn den Titel „Bahn der nächsten Generation“ geben, sind folgende:
Wenn bestimmte Arten von Metallen und Legierungen unterhalb einer bestimmten Temperatur abgekühlt werden, verlieren sie ihren elektrischen Widerstand. Dies wird als "Phänomen der Supraleitfähigkeit" genannt. Wenn nun ein elektrischer Strom durch die Spulen geführt wird, fliesst dieser unaufhörlich und produziert dabei starke Magnetkraft.
Der Fahrzeugkörper des Maglev beginnt zu schweben und wird durch anziehende und abstossende Kräfte, welche zwischen zwei superconducting Magneten entstehen vorangetrieben. Dies ist einfach erklärt das Prinzip der supraleitenden Magnetschwebebahn.
Die Forschung mittels Linearmotor angetriebene Schwebebahnen begann bereits 1962 (Showa 37). Es war im Jahr 1972 (Showa 47), als die Forschung den Stand des „Schwebepunktes“ erreichte. Im Jahr 1977 (Showa 52) wurde eine Teststrecke in Präfektur Miyazaki gebaut. Von da an Schritt die Forschung unaufhörlich voran und erreichte bei Test bereits eine Geschwindigkeit von 517 km/h im Jahr 1979 (Showa 54).
Fahrtests und die damit verbundene technologische Entwicklung auf der Yamanashi Maglev Testlinie erfolgten im Jahr 1997 ( Heisei 9). Seitdem sind viele Tests erfolgreich abgeschlossen worden. Im November 2003
( Heisei 15) wurde eine Dauerlauftest durchgeführt. Dabei lief die supraleitende Magnetschwebebahn während 2'876 km, was gleichbedeutend die längste während eines Tages gefahrenen Strecke war. Während Höchstgeschwindigkeitstest wurde im Dezember 2003 eine Geschwindigkeit von 581 km/h aufgezeichnet. Dies ist bis heute die höchste je gemessene Geschwindigkeit, die je mit einer Bahn gefahren wurde und daher einen Eintrag im Guinness Buch der Rekorde brachte.
Die Ergebnisse dieser Fahrtest und technologische Entwicklungen wurden in jeder Phase durch das Ministerium für Land, Infrastruktur, Verkehr und Tourismus durch einen Bewertungsausschuss „Maglev Technological Practicaliy Evaluation Committee“ beäugt und führten im Juli 2009 (Heisei 21) dazu, dass der Ausschuss erklärte, dass die supraleitenden Magnetschwebebahn, die für eine kommerzielle Nutzung benötigte Technologie umfasst und deshalb eine systematische Vorbereitung für den künftigen Einsatz nichts mehr im Wege steht.
JR Central ist in der Planung die supraleitende Magnetschwebebahn künftig im Betrieb einzusetzen. Deren Technologie hat bereits ein Niveau erreicht um in Zukunft den Chuo Shinkansen, als neue Generation der Shinkansen Geschichte, in das tägliche Leben in Japan einfliessen zu lassen.
MLX01-1 Superconducting Magnetically Levitated Vehicle (Maglev)
|Einleitung|| Die supraleitende Magnetschwebebahn fährt aufgrund elektro-

magnetischer Kräfte zwischen Spulen in Führungen und
supraleitenden Magneten auf dem Fahrzeug welche das
Fahrzeug anheben. Aufgrund der Inexistenz von Reibung, wie
sie bei herkömmlichen Schienenfahrzeugen z.B. zwischen
Rädern und Schienen entsteht, kann der Maglev viel höhere
Fahrgeschwindigkeiten erreichen. Der Geschwindigkeits-
Weltrekord für Schienenfahrzeuge des Maglev liegt bei 581
km/h!
|Typ||MLX01-1|
|Hersteller||Mitsubishi Heavy Industries|
|Jahr||1995 (Heisei 7)|
|Länge||28,000 m|
|Gewicht||ca. 30,0t|