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Es sind gute Nachrichten für alle Sportmuffel: Kurze Trainingseinheiten von nur wenigen Minuten können bereits ähnliche Effekte auf die Gesundheit haben, wie längere Sportsessions. Im Zuge einer Studie der Sportphysiologin Jenna Gillen in Kanada konnten Teilnehmende ihre Zuckeraufnahme in die Zellen sowie die Sauerstoffaufnahme um 20 Prozent verbessern, wie der «Tages-Anzeiger» schreibt. Dafür mussten sie dreimal die Woche 60 Sekunden Sport treiben.
Während dieser Minute sollte die individuelle Belastungsgrenze und 90 Prozent des eigenen Maximums erreicht werden. Damit die Verletzungsgefahr minimiert werden konnte, mussten die Teilnehmenden vor und nach ihrer Sporteinheit eine Aufwärm- und eine Erholungseinheit einbauen. So dauerte das Training insgesamt 10 Minuten.
Für die Studie hatte Gillen auch eine Vergleichsgruppe angesetzt, die dreimal pro Woche für 45 Minuten mit mässiger Belastung auf ein Velo sass. Die Fitness hatte sich bei der Gruppe gleich stark verbessert, wie bei der Gruppe mit den kurzen Sporteinheiten.
(red.)