Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03230.jsonl.gz/2985

Die Goals zum überraschenden Sieg fielen gleich in den ersten neun Minuten. Tim Bozon brachte Bern in der 7. Minute in Führung. 159 Sekunden später erhöhte Michael Völlmin mit einem Weitschuss, der von Berns Verteidiger Calle Andersson noch abgefälscht wurde, auf 2:0.
Bei beiden Gegentoren sah Berns Abwehr (inklusive Torhüter Leonardo Genoni) nicht gut aus. Beim 1:0 reagierte Tim Bozon schneller als alle Berner Backs auf einen Abpraller, wobei selbst Torhüter Genoni nicht mehr wusste, wo sich der Puck befindet. Das Assist zum zweiten Genfer Tor lieferte Genoni mit einer nicht geglückten Befreiungsaktion.
Servette verdiente sich den vierten Sieg hintereinander mit einem starken Beginn. Der Schlittschuhclub Bern bäumte sich erst in der zweiten Spielhälfte auf, schaffte es aber nicht, Goalie Robert Mayer (36 Paraden) auch nur einmal zu bezwingen. Trainer Kari Jalonen und Captain Simon Moser kritisierten nach dem misslungenen Start den Berner Kampfgeist.
Die Berner verloren im eigenen Stadion drei der letzten vier Playoff-Spiele, denn letzte Saison erfolgte das Ausscheiden in den Halbfinals gegen die ZSC Lions primär wegen zwei 2:3-Heimniederlagen (Spiel 1 und 3). Gegen Servette sind die Berner aber zuversichtlich, dass der Turnaround in den nächsten Tagen geschafft wird. Bern gewann bislang alle sechs Playoff-Serien gegen Servette und Chris McSorley - und nur zweimal fiel die Entscheidung erst in einem siebenten Spiel. Vor sechs Jahren verspielte Genf gegen Bern sogar eine 3:1-Führung in der Serie.
(sda)