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Fünf Klangkörper erhalten Unterstützung aus der Programmförderung Orchester
Der Kanton Basel-Stadt fördert von Januar 2021 bis Juli 2023 die Konzertprogramme der Basel Sinfonietta, des Kammerorchesters Basel, des La Cetra Barockorchester, des Ensemble Phoenix und der Camerata Variabile mit einer Summe von rund 4,7 Millionen Franken. Dies entschied der Regierungsrat Basel-Stadt auf Empfehlung einer unabhängigen Fachjury. Mit dem Förderentscheid wird zudem der Grossratsbeschluss umgesetzt, wonach die Orchester verpflichtet werden, die Tarifempfehlung des Schweizerischen Musikerverbandes einzuhalten. Alle fünf unterstützten Klangkörper erhalten gegenüber der letzten Förderperiode höhere Beiträge.
Der Regierungsrat Basel-Stadt hat auf Empfehlung einer Fachjury zum zweiten Male Beiträge aus der Programmförderung Orchester gesprochen. Fünf Klangkörper erhalten für die Zeit vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Juli 2023 einen Unterstützungsbeitrag, der es ihnen ermöglicht, bei den Lohnkosten für die Musikerinnen und Musiker im Orchester oder Ensemble die Tarifempfehlung des Schweizerischen Musikerverbandes einzuhalten. Dies gilt für die in den jeweiligen Leistungsvereinbarungen festgeschriebenen Konzerte auf dem Gebiet des Kantons Basel-Stadt. Die Jury hat die generell sehr positive Entwicklung der Klangkörper seit der Einführung der Orchesterförderung ausdrücklich betont.
Insgesamt sind bei der Abteilung Kultur Basel-Stadt sechs Gesuche zur fachlichen Beurteilung eingegangen. Die Verteilung der für den Zeitraum Januar 2021 bis Juli 2023 aus der Rahmenausgabenbewilligung zur Verfügung stehenden 4'716'176 Franken wurde wie folgt vorgenommen:
- Basel Sinfonietta: 1’900‘000 Franken
- Kammerorchester Basel: 1'310’000 Franken
- La Cetra Barockorchester: 750‘000 Franken
- Ensemble Phoenix: 580‘000 Franken
- Camerata Variabile: 176‘000 Franken
Trotz der gegenüber der vorherigen Jurierungsrunde kürzeren Förderperiode – sie umfasst aufgrund einer Vorgabe des Grossen Rates statt drei Jahren nur zwei Jahre und sieben Monate – erhalten alle fünf geförderten Klangkörper einen höheren Unterstützungsbeitrag als zuvor, es haben sich aber Verschiebungen unter den Klangkörpern ergeben.
Die Fachjury tagte Anfang September und beurteilte die eingereichten Programmentwürfe der Klangkörper anhand zuvor öffentlich gemachter Kriterien. Die fünf unabhängigen Jurorinnen und Juroren stammen aus verschiedenen Bereichen des regionalen und internationalen Musiklebens:
Valerio Benz, Musikredaktor und Musikproduzent bei SRF2 Kultur, Basel;
Dr. Roman Brotbeck, Publizist und Berater für Musik, Kulturpolitik und Forschungsentwicklung, Lydia Rilling, Chefdramaturgin der Philharmonie Luxemburg
Alexander Steinbeis, ehemaliger Orchesterdirektor beim Deutschen Symphonie-Orchester Berlin
Dr. Lena-Lisa Wüstendörfer, Music Director Swiss Orchestra und Musikwissenschaftlerin