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Die Schweizerin, die mit dem Erfolg die Führung im Gesamtweltcup übernimmt, lag nach dem ersten Lauf bloss auf Rang 9.
Eine überragende Leistung im zweiten Lauf brachte Gut-Behrami den vierten Riesenslalom-Sieg der Saison. Dabei musste die Tessinerin bei einem Tor im Schlussabschnitt stark abbremsen, was ihr ein paar Zehntelsekunden kosteten. Jedoch hatten auch viele Konkurrentinnen Mühe mit der Schlüsselstelle und fielen reihenweise hinter die 32-Jährige zurück.
Gut-Behrami liegt im Gesamtweltcup nun fünf Punkte vor der Amerikanerin Mikaela Shiffrin, die wegen einer Verletzung nicht nach Andorra reiste.
In Soldeu am nächsten an Gut-Behrami heran kam die Neuseeländerin Alice Robinson, der am Schluss bloss eine Hundertstel zum ersten Weltcup-Sieg seit 2021 fehlte. Im Gegensatz zu den meisten anderen Fahrerinnen hatte Robinson vor dem letzten Streckenteil noch einen knappen Vorsprung auf die Schweizerin, kam in der Folge jedoch auch nicht fehlerfrei durch. Das Podest wurde von der Amerikanerin A J Hurt komplettiert, die damit nach dem 3. Platz im Slalom von Kranjska Gora zu Beginn des Jahres ihr Karriere-Bestergebnis egalisierte.
Die Italienerinnen Marta Bassino und Federica Brignone, die nach dem ersten Lauf die ersten beiden Plätze belegt hatten, fielen im zweiten Lauf zurück. Brignone wurde Vierte, Bassino gar nur Sechste. Insgesamt war das Rennen geprägt von engen Abständen.
Die zwei Schweizerinnen, die sich neben Gut-Behrami für den zweiten Lauf qualifiziert hatten, blieben ohne Exploit. Camille Rast fuhr auf den 15. Platz, Simone Wild musste sich mit Rang 26 begnügen.
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