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Auch bei den Frauen ist das Elite-Feld mit Fahrerinnen wie der EM-Sechsten Katrin Leumann oder der italienischen Weltcup-Fahrerin Eva Lechner gut besetzt. Nur zu gerne hätte das Alterswiler Talent Karin Rappo die Konkurrenz beim Heimrennen aufgemischt. Weil sie die Qualifikation für die EM wegen Trainingsrückstands verpasst hatte, richtete sie die Saisonplanung auf die SM in Chur und das Rennen in Plaffeien aus.
Pfeiffersches Drüsenfieber
Doch als sie vor zwei Wochen bei der Schweizer Meisterschaft trotz gesteigertem Trainingsaufwand kaum dem Mittelfeld folgen konnte, wurde die 19-Jährige misstrauisch. Sie liess sich deshalb von einem Arzt untersuchen. Am Dienstag dann die Diagnose: Pfeiffersches Drüsenfieber. «Auf Anraten meines Arztes und meines Trainers werde ich voraussichtlich in Plaffeien nur als Zuschauerin anwesend sein. Darüber bin ich natürlich sehr enttäuscht», so Rappo.
Drohendes Saisonende
Sie wird jetzt das weitere Vorgehen mit ihrem Nati-Arzt Gery Clénin besprechen. Es droht das Saisonende, auch wenn Rappo die Hoffnung noch nicht aufgegeben hat. «Ich hoffe, dass ich im Herbst noch einige Rennen bestreiten kann.» fm