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Friedhof am Hörnli
Der Friedhof Hörnli ist seit seiner Einweihung im Jahre 1932 der Zentralfriedhof der Stadt Basel.
Der Zentralfriedhof
Ein generelles Projekt für einen Zentralfriedhof für Basel wurde 1919 vom Grossen Rat genehmigt. Er wurde zwischen 1926 und 1932 nach Plänen des Architektenteams Bräuninger, Burckhardt, Klingelfuss, Leu und Suter erbaut und am 1. Juli 1932 eingeweiht. Mit dem Ausbau der Abteilung 12 «Im finsteren Boden» in den Jahren 1960 bis 1963 wurde die letzte Etappe des Gesamtausbaus realisiert. 1988 wurde vom Architekten Marc Olivier Mathez und vom Bildhauer Ludwig Stocker eine neue Urnennischenanlage in der Abteilung 7 gestaltet. Infolge der feuchten Bodenbeschaffenheit des Löss-Lehm-Untergrundes «Im finsteren Boden» traten immer wieder Schäden an Treppen, Wegen und Gräbern auf. Als Mitte der 90er Jahre auch die Nischen im Urnengebäude weitgehend belegt waren, wurde ein Wettbewerb zur Neugestaltung der Abteilung 12 ausgeschrieben. Im September 2002 wurde die von Vetsch Nipkow Partner, Landschaftsarchitekten, Zürich und Eppler Maraini Schoop, Architekten, Baden konzipierte Anlage eröffnet. Im Jahr 2004 wurde ein Wettbewerb für die Neugestaltung der Gemeinschaftsgrabanlage Abteilung 9 ausgeschrieben, welcher vom Planerteam ryffel + ryffel Landschaftsarchitekten und Anna-Maria Bauer, Bildhauerin, Zürich gewonnen wurde.
Die Ruhestätte
Der Friedhof am Hörnli gilt als der grösste Gottesacker der Schweiz. Auf ihm ruhen prominente Persönlichkeiten wie der Kunsthistoriker Jacob Burckhardt, der Theologe Karl Barth, der Psychiater und Philosoph Karl Jaspers, der Basler Maler Alfred Heinrich Pellegrini, der populäre Lokalchronist Gustav Adolf Wanner oder auch die Schriftstellerin und Erzählerin Cècile Ines Loos. Auf dem Friedhof befindet sich auch das Museum Sammlung Friedhof Hörnli, welches eine Vielzahl bedeutender Objekte der Basler und Schweizer Bestattungskultur zeigt.