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Der Anfang des beliebten Schokoladengetränks war bitter. Bereits 1000 v. Chr. war den Ureinwohner Cacao bekannt. Wenn auch vieles, mangels Nachweisen nicht belegt werden kann und nur auf Vermutungen basiert, war liegt doch hier der Ursprung der Geschichte der Cacao-Bohne.
Woher kommt der Kakao?
Gesicherte Nachweise der Cacao-Bohne als wichtiges Genuss- und Zahlungsmittel stammen aus den Reichen der mittelamerikanischen Völker, wie den Mayas und Azteken.
Als Kolumbus Amerika entdeckte war die Cacao-Bohne bereits ein wichtiges Handelsobjekt der dortigen Völker. Auf seiner vierten Reise kommt der spanische Eroberer erstmals mit Kakaobohnen in Kontakt, ohne ihre Bedeutung zu erahnen.
Zu sehr war er mit dem Misslingen der eigentlichen Mission, dem Seeweg nach Asien zu finden, beschäftigt.
Auf seiner vierten Reise enterte Kolumbus ein mit Kakaobohnen voll beladenes Handelskanu der Maya. Obgleich die Besatzung beobachtet, wie sehr sich die Einheimischen um die kleinste Kakaobohne bemühen, bleibt Ihnen deren Bedeutung verschlossen.
Erst im 16. Jahrhundert mit der Eroberung des Aztekenreiches, das im heutigen Mexiko lag, wurde den Spaniern die Bedeutung der kleinen Bohne zuteil.
Die Idee, Cacao-Bohnen als Zahlungsmittel zu verwenden, nahmen sie begeistert auf. Schwer fiel es ihnen jedoch, dass bittere Cacao-Getränk zu trinken. Viele Spanier lehnten Cacao ab, ähnlich wie viele andere mittelamerikanische Nahrungsmittel.
Im Laufe der Zeit, als sich die spanischen Eroberer immer mehr mit den mittelamerikanischen Ureinwohner vermischten, kam es zu einer Annäherung der Kulturen.
So begannen die Spanier das Cacao-Getränk, ähnlich der Mayas heiss zu trinken, statt kalt oder lauwarm, wie es bei den Azteken üblich war.
Wie gelang dem Cacao der Durchbruch?
Der Durchbruch bei den Spaniern gelang, als man begann das Cacao-Getränk mit Rohrzucker zu mischen und dem Cacao den bitteren, herben Geschmack nahm.