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Trotz Umsatz- und Gewinnsteigerung liegt der Chipriese deutlich unter den eigenen Prognosen.
Intel konnte im abgelaufenen vierten Quartal 2005 seinen Umsatz verglichen mit dem vierten Quartal 2004 um 6 Prozent auf 10,2 Milliarden Dollar steigern. Der Gewinn stieg sogar um 16 Prozent auf 2,45 Milliarden Dollar. Da Intel selbst aber noch Anfangs Dezember eine Umsatzprognose von 10,4 bis 10,6 Milliarden Dollar abgegeben hatte, zeigte sich die Finanzgemeinde sehr enttäuscht von diesem Resultat.
Der Geschäftsgang von Intel wird oft als ein Indikator für den Rest der IT-Industrie gewertet. Insbesondere, so das 'Wall Street Journal', seien nun Befürchtungen laut geworden, das der PC-Markt vor einer weiteren Krise stehen könnte, da Intel von einer schwächeren Nachfrage in diesem Bereich berichtete.
Intel-Chef Paul Otellini wertete die Situation aber wesentlich positiver und zeichnete auch ein rosiges Bild der Zukunft: "2005 war unser drittes Jahr in Folge mit einem zweistelligen Umsatz- und Gewinnwachstum. Das vierte Quartal lag zwar unter unseren eigenen Erwartungen, aber ins Jahr 2006 starten wir nun mit viel versprechenden neuen Produkten wie zum Beispiel Intel Core Duo oder ViiV." Trotzdem ist die offizielle Prognose von Intel für das laufende Quartal mit einem Umsatz von 9,1 bis 9,7 Milliarden Dollar nun sehr vorsichtig und liegt deutlich unter den Prognosen von Analysten im Vorfeld der Veröffentlichung der Quartalszahlen.
Im gesamten Geschäftsjahr 2005 erzielte Intel verglichen mit 2004 ein Umsatzwachstum von 13,5 Prozent auf 18,8 Milliarden Dollar und ein Gewinnwachstum von 19 Prozent auf 12,1 Milliarden Dollar. (hjm)