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Die Eigenkapitalquote ist eine Finanzkennzahl, welche das Verhältnis zwischen dem Eigenkapital einer Gesellschaft und seinem Gesamtkapital darstellt. Sie gibt an, wie viel von den Vermögenswerten des Unternehmens durch Eigenkapital finanziert werden.
Die Eigenkapitalquote wird als Prozentsatz ausgedrückt und lässt sich berechnen, indem das Eigenkapital durch das Gesamtkapital geteilt wird. Eine hohe Eigenkapitalquote bedeutet, dass das Unternehmen stark eigenfinanziert ist, was wiederum ein Anzeichen für eine gute finanzielle Stabilität und Leistungsfähigkeit sein kann, da es eine geringe Abhängigkeit von Fremdkapital aufweist. Darüber hinaus kann eine hohe Eigenkapitalquote auch ein Indiz dafür sein, dass das Unternehmen eine gute Kapitalposition besitzt und in der Lage ist, seinen finanziellen Verpflichtungen nachzukommen. Eine niedrige Eigenkapitalquote bedeutet hingegen, dass ein grosser Teil der Vermögenswerte des Unternehmens durch Schulden finanziert wird. Unter anderem kann dies als negatives Signal für die finanzielle Stabilität des Unternehmens betrachtet werden. Zudem kann eine niedrige Eigenkapitalquote darauf hinweisen, dass die Gesellschaft über eine schwächere Kapitalposition verfügt und gegebenenfalls nicht in der Lage ist, ihre finanziellen Verpflichtungen zu begleichen.
Eine Mindesteigenkapitalquote lässt sich nur schwierig ausmachen, da diese von Branche zu Branche und von Unternehmen zu Unternehmen variieren kann. Grundsätzlich gilt jedoch, dass eine Eigenkapitalquote von grösser als 30% als hoch betrachtet wird, während eine Eigenkapitalquote von weniger als 20% als niedrig angesehen wird.