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Die Schweizerische Informations-Konferenz öffentlicher Verwaltungen (SIKOV), die 1980 auf Initiative des damaligen Bundeskanzlers Walter Buser in der Form einer privatrechtlichen Vereinigung gegründet wurde, ist ein Zusammenschluss von Informationsbeauftragten aus der Schweiz und dem Fürstentum Liechtenstein.
- Mitglieder
Die Mitgliedschaft kann von Informations-Beauftragten und -Diensten einer öffentlichen Verwaltung der Schweiz oder des Fürstentums Liechtenstein erworben werden. Über die Aufnahme von Mitgliedern entscheidet die Konferenz.
Mitglieder, die aus dem aktiven Berufsleben ausscheiden, können der Konferenz weiterhin als Passivmitglieder angehören. Sie sind nicht stimmberechtigt.
- Zweck
Die Konferenz bezweckt die fachliche Weiterbildung ihrer Mitglieder.
- Tagungen
Die Konferenz führt jährlich mindestens eine Tagung durch. Die Einladung zu den Zusammenkünften geht vom Vorstand aus.
- Vorstand
Der Vorstand besteht aus mindestens fünf Mitgliedern. Der Präsident und die weiteren Mitglieder werden von der Konferenz gewählt. Im Übrigen konstituiert sich der Vorstand selber. Der Vorstand wird auf eine Amtsdauer von vier Jahren gewählt. Mindestens ein Mitglied des Vorstandes muss französischer oder italienischer Sprache sein.
Das Sekretariat wird vom Informationsdienst der Bundeskanzlei geführt.
- Aufgaben des Vorstandes
Der Vorstand hat insbesondere folgende Aufgaben:
a) Vorbereitung und Durchführung der Tagungen
b) Erledigung laufender Geschäfte
c) Vertretung der Konferenz nach aussen und Information der Öffentlichkeit über die Tätigkeit der Konferenz
- Mitgliederbeiträge
Der Jahresbeitrag wird durch die Konferenz festgelegt. Die Beiträge sind ausschliesslich für die Deckung der allgemeinen Kosten der Tagungen zu verwenden. Der Beitrag für Passivmitglieder darf maximal die Hälfte des Beitrages für ordentliche Mitglieder betragen.
- Revision
Die Konferenz wählt einen Revisor auf vier Jahre.
Diese Statuten vom 20. März 1980 wurden durch die Generalversammlung am 7. November 2008 in Luzern ergänzt (Punkte 1 und 6).
Bern, 10. November 2008