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Das Schweizer Team sicherte sich beim Saisonfinale in Monza die Fahrer- und Gesamtmeisterschaft der GT Open. Damit ist Giacomo Altoè der jüngste GT Open Meister aller Zeiten.
Emil Frey Racing machte am 13. Oktober 2019, beim Saisonfinale der International GT Open in Monza (Italien), den Erfolg perfekt. Nachdem das Schweizer Team bereits am Samstag die Teammeisterschaft vorzeitig für sich entscheiden konnte, sicherte sich am Sonntag Albert Costa Balboa und Giacomo Altoè mit der Nummer 63 die Fahrermeisterschaft. Der 19-jährige Giacomo Altoè ist somit der jüngste GT Open Meister der Geschichte. Das Schwesterauto mit der Nummer 14 machte den Erfolg perfekt und nahm den Vizetitel in der Fahrermeisterschaft nach Hause. Das Debütjahr der Zusammenarbeit von Emil Frey Racing mit Lamborghini Squadra Corse hätte keinen besseren Abschluss finden können.
Rennen 1: Samstag, 12. Oktober 2019 70 Minuten
Am Samstag stand der erste Tag der Entscheidung an. Den Grundstein für ein gutes Rennergebnis legten die Fahrer bereits im Zeittraining. Albert Costa Balboa (#63) mit Pole Position und Norbert Siedler (#14) mit Platz vier. Nach einem herausragenden Start gewann Costa Balboa den Sprint zur ersten Schikane und ging als Führender in die erste Runde.
Zuerst kam das Schwesterauto von Platz vier an die Box. Bis zum Boxenstoppfenster hatte der Spanier die Führung auf gut sieben Sekunden erweitern können. Nach der obligatorischen 25 Sekunden extra Standzeit, sortierte sich Giacomo Altoè mit der Nummer 63 bei seinem Heimrennen auf Platz fünf ein. Grenier folgte im Schwesterauto dicht auf Position sechs.
Rundenlang versuchten die Emil Frey Racing Lamborghini noch an den vor ihnen liegenden Fahrzeugen vorbeizuziehen. In einem harten Kampf zur Anfahrt in die erste Schikane, konnte der Italiener Altoè auf der letzten Runde dann schliesslich die vierte Position des #17 McLaren einnehmen. Mikael Grenier nutzte seine Chance und zog ebenso am McLaren vorbei.
Die Positionen vier und fünf reichten Emil Frey Racing aus, um beim Überqueren der Ziellinie als Teammeister gekürt zu werden.
Rennen 2: Sonntag, 13. Oktober 2019 61 Minuten
Der Tag im Autodromo Nazionale Monza sollte ein besonderer werden und ein spannendes Rennen erwartete die GT Open Fans. Bereits im Qualifying untermalten die Emil Frey Racing Fahrer erneut die Performance des Lamborghini Huracán GT3 EVO. Der Kanadier Mikael Grenier, der mit Teamkollege Norbert Siedler noch eine kleine Chance auf den Fahrertitel hatte, sicherte sich nach einer starken Runde die Pole Position. Giacomo Altoè platzierte die Nummer 63 auf einem aussichtsreichen fünften Platz.
Beim Start behauptete Grenier die Führung, während Altoè einen Platz an den Mercedes von Tom Onslow-Cole verlor. Kurz darauf sorgte ein Schreckmoment für kurzzeitiges Durchatmen bei der Emil Frey Racing Crew, als der Mercedes von Agostini die Nummer 63 in der ersten Schikane berührte. Doch der Titelaspirant konnte unbeschädigt weiterfahren.
Während Grenier in Führung liegend seinen ersten Platz gegen die McLaren verteidigen konnte, kam er in Runde 12 an die Box und übergab die Nummer 14 an seinen österreichischen Teamkollegen Norbert Siedler. Altoè kam drei Runden später zum Fahrerwechsel an die Box, und Costa Balboa kam direkt vor dem #6 Mercedes zurück auf die Strecke. Auch dem Spanier passierte eine Schrecksekunde, als er im Kampf um Positionen in der ersten Schikane durch die Ausweichbarrieren fahren musste.
Nach den Boxenstopps sortierte sich die Nummer 14 auf dem vierten Platz ein, Costa Balboa war zu der Zeit Sechster. Erst konnte sich Siedler Platz 3 vom#16 McLaren holen.
Auch Costa Balboa konnte noch einen Platz gutmachen und holte sich Platz 5 vom #20 Mercedes. Rundenlang lieferte sich Siedler einen tollen Kampf um den 2. Platz, doch der Österreicher ging kein unnötiges Risiko ein und fuhr den 3. Platz sicher nach Hause.
Schlussendlich reichte ein dritter Platz für die Nummer 14 aus, um bei gleicher Punktzahl mit den McLaren-Gegnern den Fahrer-Vizetitel für Emil Frey Racing zu holen. Costa Balboa überquerte mit der Nummer 63 als Vierter die Ziellinie und gewann somit die Fahrermeisterschaft in der PRO- sowie der Gesamtwertung.
pd