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Die Besiedelung Graubündens galt erst nach der Zuwanderung der Walser mit ihren hölzernen Bauten als abgeschlossen. Die höher gelegenen Landschaften wurden zuvor gemieden, Davos bezeichnet ein Gebiet als «dort hinten liegend». Eine Klimaerwärmung in der Zeit der frühen Eidgenossenschaft ermöglichte diesen Ausbau des alpinen Raums. Das Ausweichen vor aufkommenden Pandemien mag diese Landnahme befördert haben, man wusste sich der Pest zu entziehen. Von dort erhielten die Kurorte ihren Nimbus als Heilungsspender, gefolgt als Sportreservat, mithin auch der Gesundheit dienlich. Die früheren Steinbauten der Romanischen, Italienischen beziehungsweise der städtischen Lateiner (Chur) standen nur entlang alter Passstrassen. Nun wurde alles erschlossen und restlos überbaut, im besten sprachlichen und wirtschaftlichen Einvernehmen. Das neu zugewonnene Landwirtschaftsgelände ernährte die stark gewachsene Bevölkerung und dazu den intensiven, im Gegensatz zur Innerschweiz, ganzjährigen Durchgangsverkehr. Es gab keine leeren Räume mehr, das rätische Gebiet galt als durchgestaltet und politisch gesichert, wurde unabhängig.