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Eine kürzlich veröffentlichte Studie aus England berichtet Erstaunliches über die körperlichen Anpassungen der Stadtfüchse an den urbanen Lebensraum. Dass Füchse in vielen Städten weit verbreitet sind und teilweise höhere Populationsdichten ausweisen als ihre Artgenossen auf dem Land, ist mittlerweile weitgehend bekannt.Eine kürzlich veröffentlichte Studie aus England berichtet jedoch Erstaunliches über die Stadtfüchse Londons. Die Forscher untersuchten, wie sich das Stadtleben auf die Anatomie der Füchse ausgewirkt hat. Tatsächlich weisen Stadtfüchse, verglichen mit ihren Nachbarn aus der ländlichen Umgebung Londons, kürzere Schnauzen und kleinere Hirnschalen auf.Dies sind Merkmale, wie sie ähnlich auch bei domestizierten Tieren auftreten. «Es scheint fast so, als ob die Stadtfüchse den Weg der Selbstdomestikation eingeschlagen haben», sagt Madeleine Geiger vom Projekt StadtWildTiere. Füchse in der Stadt suchen oft in der Nähe der Menschen nach Nahrung. Die verkürzte Schnauze könnte dabei Vorteile bei der Nahrungsbeschaffung bringen. Der kürzere Kiefer erlaubt es, stärker zu zubeissen. Dies könnte hilfreich sein, um an Essensresten in Verpackungen oder Plastiksäcken zu gelangen. Die Publikation finden Sie hier.