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|Wasser mit Vernunft konsumieren

|Wasser ist eine wertvolle Ressource. Nicht selten fliesst infolge Unachtsamkeit Wasser ungenutzt in den Abfluss.

Mit einem bewussten Wasserkonsum kann auch Energie gespart werden, ohne dabei auf den gewohnten Komfort zu verzichten.
Die nachfolgenden Tipps zeigen, wie unliebsame Überraschungen durch erheblich höhere Wasser- und Abwasserrechungen vermieden werden können:
Historisches:
Bis in die Anfänge des 20. Jahrhunderts war in Bellach die Wasserversorgung Privatsache, es gab keine öffentliche Wasserversorgung.
Ab 1912 wurde die heute bestehende öffentliche Wasserversorgung, mit dem Reservoir im Busletenwald, schrittweise ausgebaut. Dabei hat die Gemeinde anfänglich private Quellen erworben oder sich in solche eingekauft. Nach 1945 musste dringend zusätzliches Wasser beschafft werden. Die ergiebigen Quellen in der Römersmatt waren seit dem 16. Jahrhundert im Besitz der Stadt Solothurn und standen damit der Gemeinde nicht zur Verfügung, allerdings gehörten zu vielen Liegenschaften im Ostteil des Dorfes Wasserrechte, die von der "Stadtleitung" gespiesen wurden. Nach verschiedenen Probebohrungen, u.a. im Gebiet Grederhof, wurde man schliesslich auf Selzacher Boden, im Seuset, westlich des Bellacher Weihers fündig und erbaute 1948 das Grundwasserpumpwerk Weiher und anschliessend das Reservoir auf dem Hubel für die untere Zone. Nach dem Wachstumsschub in den 50-er und 60-er Jahren des letzten Jahrhunderts, machte sich wieder Wassermangel bemerkbar. Da unterdessen die "Bellacherquellen" für die Versorgung der Stadt Solothurn längst nicht mehr genügten, und sich die Stadt ergiebige Grundwasservorkommen im nahen Wasseramt erschlossen hatte, konnte die Gemeinde die Quellen in der Römersmatt von der Stadt Solothurn zurückkaufen. Mit dem Bau des Pumpwerkes in der Römersmatt, von dem aus die ganzen Anlagen überwacht und gesteuert werden, entstand 1975 die heutige Wasserversorung.
|Titel||Datei|
|Wasseruntersuchung vom 10. November 2016||BACHEMA+Bericht+201609200+2016+11+10.pdf|
|Wasseruntersuchung vom 21. Februar 2017||BACHEMA+Bericht+201700572+2017+02+21.pdf|
|Wasseruntersuchung vom 18. Mai 2017||BACHEMA+Bericht+201703702+2017+05+18.pdf|
|Wasseruntersuchung vom 16. August 2017||BACHEMA+Bericht+201706758+2017+08+16.pdf|
Wasserversorgung
Adresse:
Wasserversorgung Bellach
Dorfstrasse 3, Postfach 248
4512 Bellach
Zuständig:
Jürg Vifian
Bauverwalter
Tel. : 032 617 36 14
Fax: 032 617 36 00
E-Mail: <email-pii>
Simon Stüdeli
Brunnenmeister
Tel.: 032 617 36 09
Fax: 032 617 36 08
Mobile: 079 446 95 20
E-Mail: <email-pii>
Wichtiges in Kürze:
Die Wasserversorgung Bellach stützt sich auf 4 Bezugsorte:
- die Quelle Burstmatt auf Gemeindegebiet Lommiswil
- die Grundwasserfassung Weiher auf Gemeindegebiet Selzach
- die Quellen in der Römersmatt in Bellach
- Verbindungsleitung Lommiswil - Bellach Gemeindegebiet Lommiswil / Gänsbrunnen
Es gibt 2 miteinander verbundene Versorgungszonen: Die obere Zone umfasst die Liegenschaften oberhalb des Seidenweges (Rüti + Hubel), die untere Zone umfasst das übrige Gemeindegebiet.
Jede Zone wird von einem eigenen Reservoir gespiesen. Die obere Zone ab Reservoir Steinweg Lommiswil. Die untere Zone wird vom Pumpwerk Römersmatt, Grundwasserpumpwerk Weiher und der Burstmattquelle versorgt.
Das gesamte Leitungsnetz mit den vorgesehenen Ausbauten ist im Generellen Wasserversorgungsprojekt (GWP 1997) ersichtlich.
Pro Jahr werden ca. 370'000 m3 Wasser benötigt. Für die Notversorgung besteht ein Wasserlieferungsvertrag mit der Regioenergie AG (Stadt Solothurn).
Wasserpreis: Fr. 2.10 / m3 (zuzüglich Fr. 1.75 / m3 Abwassergebühr) + MWST
Wasserhärte: Obere Zone ca 21° und die untere Zone ca. 32° französische Härte. Wie in allen Gemeinden des Jura-Südfuss ist dies "hartes Wasser".
Sofern in Ihrem Haus keine Enthärtungsanlage installiert ist, empfiehlt es sich, alle Wasserarmaturen (Wasserhähnen, Duschbrausen, Spülkästen sowie Boiler, Kaffeemaschinen etc.) regelmässig zu entkalken. Waschmittel nach den Herstellerangaben für hartes Wasser dosieren.