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Essstörungen
Denken Sie ständig ans Essen, haben Sie das Gefühl, die Kontrolle über das, was Sie essen, zu verlieren? Zählen Sie alle Kalorien, die Sie zu sich nehmen? Sind Sie überhaupt nicht zufrieden mit Ihrem Körper? Dann könnten dies Anzeichen sein, dass Sie unter einer Essstörung leiden.
Anorexie oder Magersucht zeichnet sich durch eine zwanghafte Angst aus, an Gewicht zuzunehmen, obwohl man über einen klar unterdurchschnittlichen BMI verfügt. Lebensmittel werden systematisch auf ihren Kaloriengehalt überprüft, es wird sehr viel physische Aktivität betrieben, um noch mehr Kalorien zu verbrennen.
Bulimie oder Essbrechsucht zeichnet sich durch Essattacken aus, bei denen in kurzer Zeit sehr viel Nahrung aufgenommen wird, gefolgt von Gefühlen des Kontrollverlusts, Schuld- und Schamgefühlen, mit anschliessendem Kompensationsverhalten wie Erbrechen, intensivem Sport oder der Einnahme von Abführmitteln. Die Gedanken kreisen ständig um Körper und Körpergewicht.
Was kann ich tun?
Mit Hilfe eines Therapeuten lernen Sie, wie Ihre Essstörung funktioniert, welche Situationen diese auslösen und aufrechterhalten. Eine wichtige Phase besteht in der Selbstbeobachtung Ihres Essverhaltens – was haben Sie wann gegessen, was haben Sie in diesem Moment gedacht und gefühlt? – bevor Sie mit Hilfe eines Therapeuten versuchen, schrittweise Veränderungen einzuführen. Die psychologische Beratung kann durch eine Ernährungsberatung ergänzt werden.
Hinweis: Da keiner unserer Therapeuten auf das Thema Essstörungen spezialisiert ist und bei dieser Thematik eine längerfristige Begleitung, als sie unsere Beratungsstelle anbieten kann, sinnvoll ist, verweisen wir Sie gerne auf folgendes Angebot in der Stadt Freiburg (bitte Kostenübernahme mit Ihrer Krankenkasse abklären, häufig übernimmt die Grundversicherung die Kosten, wenn die Therapie vom Hausarzt verordnet wurde).