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"Wir möchten ein attraktiver Dividendenzahler sein und haben einen Plan, wie dies auch in den kommenden, herausfordernden Jahren möglich sein sollte." Für das Geschäftsjahr 2015 war eine unveränderte Dividende von 1,60 CHF je Aktie ausgeschüttet worden.
Dass Anleger wegen energiepolitischer Unsicherheiten zögerten, kann Thoma indes nicht bestätigen: "Das sehe ich nicht so. Allein im letzten Jahr ist der Aktienkurs 29% gestiegen, und er legte auch in diesem Jahr kontinuierlich zu." Aber die Bewertung spiegle tatsächlich nicht das heutige Gewinnniveau wider, das in den nächsten Jahren ungefähr beibehalten werden soll. Mit der Diversifikationsstrategie steige die Rentabilität, und das Risiko sowie der Einfluss der Energiepolitik werde reduziert.
Der Streubesitz - derzeit bei 22,7% - wird unterdessen mit der Ausübung zweier Wandelanleihen deutlich steigen. Eine davon sei eine Anleihe von Eon, die andere eine eigene. "Künftig wird BKW zu knapp 40% kotiert sein, was die Titel attraktiver macht", so Thoma.
Dass der Kanton Bern neu nur noch eine Person in den Verwaltungsrat entsendet, sei unterdessen eine Entscheidung des Aktionärs. Grundsätzlich sei es darum gegangen, das Gremium zu verkleinern. Die Vertreter des Kantons würden sehr unternehmerisch denken und sähen BKW vor allem als langfristige finanzielle Beteiligung.
Der Verwaltungsrat wurde an der GV 2016 um zwei auf acht Mitglieder verkleinert.
ys/rw
(AWP)