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Herausforderungen und Erfolge beim Schutz südamerikanischer Affenarten wie Goldgelbes Löwenäffchen, Gelbbrustkapuziner und Totenkopfäffchen.
Südamerika beherbergt eine grosse Vielfalt an Primaten. Die Tiere sind weitgehend Waldbewohner und insbesondere in Regenwäldern zu Hause. Die Abholzung grosser Waldflächen in Südamerika bedroht deshalb viele der dort heimischen Primartenarten, speziell solche mit lokalem Vorkommen. Stark bedroht sind etwa der Gelbbrustkapuziner und das Goldgelbe Löwenäffchen. Das Engagement von Zoos spielt bei der Erhaltung dieser Arten eine wesentliche Rolle – und ist zumindest beim Goldgelben Löwenäffchen eine Erfolgsgeschichte.
Zuchtprogramme
Der Zoo Zürich ist mit dem Goldgelben Löwenäffchen, dem Gelbbrustkapuziner und dem Bolivianischen Totenkopfäffchen – wie auch mit vielen anderen Tierarten – am Europäischen Erhaltungszuchtprogramm EEP und am Europäischen Zuchtbuch ESB beteiligt. Ziel der Zuchtprogramme sind sich selbst erhaltende Zootierpopulationen mit einer möglichst hohen genetischen Variabilität. Im Sinne von Reservepopulationen liefern sie bei Bedarf auch Tiere für Wiederansiedlungen.
Besuch auf der Affeninsel
Im 2012 eröffneten Pantanal ist eine der Inseln, auf denen sich die Totenkopfäffchen aufhalten, zu bestimmten Zeiten unter Aufsicht für die Besucher zugänglich. Die flinken Primaten können dort aus nächster Nähe beobachtet und erlebt werden.