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2012 haben Freiburgerinnen und Freiburger bei der Schweizerischen Gesundheitsbefragung mitgemacht; nun liegt die spezifische Analyse der Daten vor. Diese zeigt: Rund 80 Prozent der Freiburger Bevölkerung fühlen sich gesund. Dies teilte die kantonale Gesundheits- und Sozialdirektion mit. Knapp 23 Prozent aller Freiburgerinnen und Freiburger berichten aber auch von mittlerer bis starker Belastung: Sie blasen Trübsal, sind sehr angespannt, fühlen sich niedergeschlagen oder deprimiert.
Leute werden sportlicher
Zwischen 2002 und 2012 haben mehr Freiburgerinnen und Freiburger begonnen, Sport zu treiben: Der Anteil der Inaktiven ist von 20,6 Prozent auf 11,5 Prozent gefallen. Die Zahl der Übergewichtigen und Fettleibigen ist jedoch stabil und relativ hoch geblieben, wie die Gesundheits- und Sozialdirektion schreibt. Bei den Frauen sind rund 19 Prozent übergewichtig und 10 Prozent fettleibig; rund 40 Prozent der Männer sind übergewichtig und gut 11 Prozent fettleibig. Fettleibigkeit wird ab einem Bodymass-Index von 30 diagnostiziert, Übergewicht bei einem Bodymass-Index zwischen 25 und 30.
Bei der Befragung wurde auch nach dem Alkoholkonsum gefragt. Dabei zeigt sich, dass das Suchtrisiko mit zunehmendem Alter steigt: Dies, weil die gleiche Alkoholmenge bei einer betagten Person laut Mitteilung einen höheren Blutalkoholgehalt verursacht als bei einer jungen Person. Die Befragung hat auch gezeigt, dass Frauen und Männer mit steigendendem Alter vermehrt täglich trinken, während sie in jüngeren Jahren eher einmal in der Woche Alkohol trinken.
Die Jungen konsumieren deutlich mehr Cannabis als die Älteren. Zurzeit evaluiert der Kanton, ob eine Stelle für Jugendliche geschaffen werden soll, über die sie bei Suchterkrankungen mit Fachleuten in Kontakt treten können.
Die Momentaufnahme desGesundheitszustandes derFreiburgerinnen und Freiburger dient den Behörden als Grundlage, um Strategien besser und gezielter auszurichten. Die Ergebnisse zeigen jedoch laut Mitteilung, dass die Hauptachsen des kantonalen Plans für Gesundheitsförderung und Prävention auf die richtigen Problematiken ausgerichtet seien. njb