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Rivaz
(Kt. Waadt,
Bez. Lavaux).
445 m. Gem. und Dorf im östl. Abschnitt des Weinbezirkes von
Lavaux, an dem von
Chexbres
zum
Genfersee steil abfallenden Hang und über der dem Seeufer folgenden Strasse und Bahnlinie; 4 km ssö.
Cully und 700 m
s.
Chexbres. 400 m sö. vom Dorf die Station
Rivaz der Simplonbahn. Dampfschiffstation. Postbureau, Telegraph, Telephon.
Zusammen mit dem
Weiler
Sallaz: 67
Häuser, 328 reform. Ew. Kirchgemeinde
Saint Saphorin. Acker- und Weinbau.
Ist mit nur 28 ha Fläche die
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kleinste Gemeinde der Waadt und wurde 1798 von der grossen Gemeinde Saint Saphorin losgelöst.
Das Gehänge besteht aus dicken Bänken von Nagelfluh, die mit Schichten von Molassemergeln Wechsellagern und nach SO. unter den Seespiegel eintauchen. Es entsteht dadurch eine vom See aus schief aufwärts ziehende Bänderung des Gehänges, auf dessen aus Mergeln bestehenden Terrassenflächen die Weinreben stehen.
Beim Dorf
Rivaz selbst und höher oben beim Moulin Monod hat man in diesen Mergeln
zahlreiche gut erhaltene fossile Pflanzenabdrücke aus der Tertiärzeit aufgefunden, die jetzt fast alle im Museum zu Lausanne
aufbewahrt werden.
Ruinen aus der Römerzeit;
Fund einer römischen Inschrift bei Glérolles. 1141: Ripa;
vom latein. ripa = Ufer herzuleiten.