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... Vier Ansätze zum Lösen physikalischer Widersprüche
Wie schon im Überblick beschrieben, unterscheidet Altschuller drei Arten von Widersprüchen: administrative, technische und physikalische. Als höchste Klasse von Widersprüchen bezeichnet er die physikalischen Widersprüche. Ein physikalischer Widerspruch liegt dann vor, wenn die Existenz eines definierten, physikalischen Parameters zusammen mit seiner gegenteiligen Eigenschaft gefordert ist. Es sollte z.B. gleichzeitig heiss und kalt sein. Zur Lösung dieser physikalischen Widersprüche empfiehlt er die folgenden vier Ansätze:
1. Separation in Time
Ein Vorgang wird in mehrere, zeitlich nacheinander ablaufende Vorgänge aufgeteilt. Die gewünschte Funktion bzw. das gewünschte Ergebnis soll dadurch aber nicht beeinträchtigt werden.
2. Separation in Space
Das Problem wird durch die örtliche Trennung von Komponenten oder Aufteilung eines Bauteils in mehrere Bauteile gelöst, die als Gesamtheit eine Lösung ergeben.
3. Phase Transition
Überführen des betrachteten Systems in einen anderen Zustand (fest, flüssig, gasförmig). Dabei sind auch Zwischenzustände möglich (weich, elastisch, zähflüssig). Diese Zustände orientieren sich aber nicht nur an den Aggregatzuständen. Weitere Möglichkeiten: Isolator, Halbleiter, Leiter, Supraleiter).
4. Überführen des betrachteten Systems in das Super- oder Subsystem
Das bedeutet, ein Problem auf einer anderen Systemebene zu lösen. Siehe dazu im Band Systematisch Lösungen finden den Abschnitt 6.4.6.
Beispiele zu diesen Prinzipien finden Sie im Buch Systematisch Lösungen realisieren vdf Verlag 2001.