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Die Axa hat wiederum eine Umfrage über den Wissensstand bezüglich Pensionskassen und Vorsorgesystem der Schweiz durchgeführt. Als wichtigste Ergebnisse werden hervorgehoben:
Allgemein: Die Einstellung zur Altersvorsorge hat sich gegenüber den letzten Jahren nicht verändert. Unter anderem gibt rund ein Viertel der Befragten (26%) an, «keine Ahnung» von der Höhe des eigenen angesparten PK-Betrages zu haben, wobei dieser Anteil bei den Frauen (33%) signifikant höher ist als bei den Männern (20%).
Zukunft der beruflichen Altersvorsorge: Die Einstellung zu einigen Reformvorschlägen hat sich minimal verbessert. So würden zum Beispiel zum Zeitpunkt der Befragung 41% der Befragten einer Erhöhung des Rentenalters sicher oder eher zustimmen –ein so hoher Wert wurde seit 2014 nicht mehr erreicht.
Rentenbezug: Über die Hälfte der Befragten (54%) würden den Bezug einer monatlichen Rente wünschen, wenn sie heute in Pension gehen würden. Für einen vollständigen Bezug des Geldes sprechen sich am ehesten die Männer (13%) und die 25-bis 41-Jährigen (15%) aus.
Wissensfragen: Die Gruppe der Nicht-PK-Versicherten ist weiblicher und etwas schlechter gebildet als diejenige der PK-Versicherten. Sie beantwortet die Wissensfragen ganz leicht schlechter, die Höhe der Eintrittsschwelle für die Pensionskasse schätzt sie gemäss Mittelwert und Median sogar genauer als die Versicherten. Allerdings sind es bei beiden Gruppen über 50% der Befragten, welche die Eintrittsschwelle als zu tief(< 21’000 CHF) einschätzen, bei den Nichtversicherten schätzt gar fast ein Viertel (23%) die Eintrittsschwelle auf < 5’000 CHF.
Analyse der Vorsorgesituation: Am ehesten lassen Verheiratete und gut situierte Personen ihre Vorsorgesituation durch einen Profi analysieren. Je tiefer die Kaufkraftklasse, desto seltener wird die Vorsorgesituation analysiert. Das Hauptargument gegen eine Analyse durch einen Profi ist mangelnder Bedarf bzw. Interesse.