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Sankt
Karli (Kt., Amt und Gem. Luzern).
435 m.
W.-Quartier der Stadt
Luzern, am rechten Ufer der
Reuss gelegen.
Das Gebiet vor dem Nöllitor gehörte zuerst (und zwar schon vor 1290) dem Kloster zu Luzern
und hiess Geissmatt, welchen Namen
der höher gelegene Abschnitt der
Halde beibehielt, während der untere Abschnitt nach einer dem h. Karl Borromäus geweihten
Kapelle die Bezeichnung St.
Karli erhielt.
Seit 1860 hat sich das Quartier beträchtlich entwickelt.
Chemische Bleicherei.
Eiserne Brücke über die Reuss.
Auf der Höhe steht der 1900 erbaute und 200 Krankenbetten umfassende Luzerner Kantonsspital.
Auf seinem Landgut St.
Karli ist der
Luzerner Schultheiss Keller 1816 eines tragischen Todes gestorben.
Vergl. auch den Art. Luzern (Stadt).