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Elon Musk möchte den Mars besiedeln. Die Chancen dafür stünden aktuell bei 70 Prozent, sagte der Unternehmer nun. «Ich rede davon, dort hinzuziehen. Der Preis wird vermutlich bei mehreren hunderttausend Dollar liegen», sagte der 48-Jährige in der US-Sendung «Axios» vom Sonntag. Er sei sich aber der Risiken bewusst. «Die Wahrscheinlichkeit, auf dem Mars zu sterben, ist viel höher als auf der Erde. Es wird hart.» Musks Plan sieht vor, den Mars zu besiedeln; Raumfahrtexperten halten dies für extrem unrealistisch.
Er würde bei einer erfolgreichen Landung rund um die Uhr arbeiten, um etwa die Basisstation aufzubauen, sagte Musk weiter. Viel Zeit für Freizeit bleibe da nicht. «Es herrschen dort brutale Bedingungen. Die Chancen sind also gross, dass du dort stirbst. Wir glauben daran, dass man zurückkehren kann, aber sind nicht sicher.»
Der umstrittene Tesla-Chef und Selfmade-Milliardär arbeitet mit seiner US-Raumfahrtfirma SpaceX daran, Menschen irgendwann zum Mars zu fliegen. Zuletzt hatte er den Namen des ersten kommerziellen Weltraumpassagiers für einen Rundflug um den Mond bekanntgegeben. Der japanische Milliardär Yusaku Maezawa soll nach aktueller Planung im Jahr 2023 mit dem Raumschiff Big Falcon Rocket den Mond umrunden.
Rivale und Amazon-Chef Jeff Bezos arbeitet derweil mit seiner Raumfahrtfirma Blue Origin an der Kolonialisierung des Mondes. (oli/aargauerzeitung.ch)
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