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Singularität, Autonomie, Würde, Verständnis
Die CCSI Fribourg ist ein nicht gewinnorientierter, politisch und konfessionell unabhängiger Verein. Er ist im Sinne der Artikel 60 ff. des Schweizerischen Zivilgesetzbuches konstituiert. ↓ Laden Sie unsere Statuten herunter.
Die Generalversammlung ist das oberste Organ des Vereins. Sie setzt sich aus den Kollektiv- und Einzelmitgliedern des Vereins zusammen.
Der ehrenamtliche Vorstand ist das Exekutivorgan des Vereins. Er ist für die Umsetzung der Ziele des Vereins verantwortlich. Gewählte Mitglieder für 2020/2021:
- Paul Attallah, Präsident
- Margaux Maradan, Vizepräsidentin
- Cléa Gurtner
- Alain Berset
- Damian Vogel
Die Geschäftsstelle führt die Rechts- und Sozialberatung und übernimmt die Aufgaben der Vereinsverwaltung.
- Lauriane Pivetta, Rechts- und Sozialberaterin
- Nicola Lazazzera, Rechts- und Sozialberater
- Emmanuelle Lambert, Leiterin der Anlaufstelle und des Verwaltungssekretariats.
- Carima Grunder, Generalsekretärin
Das 1979 gegründete Kontaktstelle Schweizer-Immigranten (CCSI) Freiburg entstand aus dem Wunsch heraus, die durch die Schwarzenbach-Initiative zerrissene Schweizer Bevölkerung der Immigrantenbevölkerung näher zu bringen.
Im Jahr 1991 begann die CCSI mit dem 1985 gegründeten Verein SOS Racisme zusammenzuarbeiten, welcher sich damals nach dem Vorbild der entsprechenden französischen Organisation mit der Kampagne „Touche pas à mon pote“ auch in der Romandie entwickelte.
Da die CCSI Freiburg und SOS Racisme gemeinsame Ziele verfolgten, teilten sie ihre Räumlichkeiten und beschlossen 1999 zu fusionieren und den Namen CCSI/SOS Racisme anzunehmen. Im Laufe der Jahrzehnte wurde der Verein im Kanton Freiburg für seine Advocacy-Aktivitäten und seine solide Erfahrung im professionellen Umgang mit den ihm anvertrauten Fällen bekannt. Auch wird der Verein offiziell als gemeinnütziges Werk anerkannt.
Zwischen 2014 und 2015 legte der Verein CCSI/SOS Racisme seine Prioritäten neu fest. Fortan konzentriert er seine Tätigkeit auf die rechtliche und soziale Beratung von Migrantinnen und Migranten innerhalb seiner Anlaufstelle. Nach der Gründung der Caritas-Stelle «Se respecter» (heute «Info-Racisme Fribourg»), die sich der Prävention gegen Rassismus und dem Begleiten von Betroffenen im Kanton widmet, ändert die CCSI am 1. Juni 2017 ihren Namen und nennt sich fortan Centre de Contact Suisses-Immigrés (CCSI) Fribourg (Kontaktzentrum Schweiz-Immigranten). Auch wenn die CCSI Freiburg im Laufe der Jahre ihre Rolle im Freiburger Netzwerk neu definierte, hat sie ihr Engagement gegen jede Form von Diskriminierung nicht aufgegeben.
Anerkennung der Einzigartigkeit
Wir anerkennen die Einzigartigkeit jedes Lebenswegs. In höchster Vertraulichkeit hören wir jeder/jedem einzelnen zu und leisten persönliche Unterstützung.
Begleitung auf dem Weg zur Selbstständigkeit
Wir nehmen die Kompetenzen und Ressourcen jeder/jedes Einzelnen war und ermutigen dazu, wieder zur/zum AkteurIn der eigenen Entwicklung zu werden.
Achtung der Würde
Kein Mensch soll auf eine Aufenthaltsbewilligung oder eine Nationalität reduziert werden. Wir verpflichten uns, die Würde jedes Menschen zu respektieren, und setzen uns dafür ein, dass sie auch andernorts respektiert wird.
Gegenseitiges Verständnis
Wir wollen dazu beitragen, die Sicht der Bevölkerung auf immigrierte Personen aufzuwerten und streben ein auf gegenseitigem Verständnis berührenden Zusammenleben in der Gesellschaft an.
ODAE: Die CCSI ist aktives Mitglied des Observatoire romand du droit de l’asile et des étrangers (ODAE romand), welche es sich zur Aufgabe gemacht, die Anwendung des Asyl- und Ausländerrechts zu überwachen und zuverlässige, auf realen Einzelfällen basierende Informationen anzubieten. Auf diese Weise macht sie verborgene Realitäten, die von einer grossen Anzahl von Ausländern erlebt wird, sichtbar. Die ODAE nährt anhand von realen Fakten die politische Debatte, welche leider oft von Ängsten und Unwahrheiten geprägt ist. Weitere Informationen über die ODAE Romandie: www.odae-romand.ch
Le financement du CCSI de Fribourg est assuré par des subventions, les cotisations des membres, des dons et un système de parrainage.