Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03330.jsonl.gz/1345

Externer Inhalt
Den folgenden Inhalt übernehmen wir von externen Partnern. Wir können nicht garantieren, dass dieser Inhalt barrierefrei dargestellt wird.
US-Präsident Donald Trump vor einem Bild, das die Marjorie Stoneman Douglas High School in Parkland im US-Staat Florida zeigt, an der ein 19-Jähriger am Mittwoch 17 Menschen erschossen hatte.
KEYSTONE/AP/ANDREW HARNIK(sda-ats)
US-Präsident Donald Trump unterstützt nach Angaben des Weissen Hauses eine bessere Überprüfung potenzieller Waffenkäufer. Er habe am Freitag mit dem republikanischen Senator John Cornyn über einen Gesetzentwurf gesprochen, sagte Trump-Sprecherin Sarah Sanders.
Die Diskussionen liefen noch und Änderungen an dem Entwurf würden in Erwägung gezogen, teilte Sanders am Montag mit. Aber: "Der Präsident unterstützt Bemühungen, das Überprüfungssystem auf Bundesebene zu verbessern", hiess es.
Trump lehnt schärfere Waffengesetze ab. Nach dem Massaker in Parkland hatte er einen besseren Schutz von Schulen angemahnt, sich bislang aber nicht zur weiten Verbreitung von Schusswaffen und zum Waffenrecht in den USA geäussert.
Stattdessen kritisierte er via Twitter die US-Bundespolizei FBI. Die Behörde verwende zu viel Zeit auf die Untersuchung der Russland-Affäre und solle zum "Wesentlichen" zurückkehren. Das FBI hatte Versäumnisse im Vorfeld des Massakers eingeräumt.
Am Mittwoch hatte der 19-jährige Nikolas Cruz in der Marjorie Stoneman Douglas High School in Parkland - etwa 50 Kilometer von Fort Lauderdale entfernt - mit einer halbautomatischen Waffe das Feuer eröffnet. Dabei starben 17 Menschen.
Medien berichteten unter Berufung auf das FBI, Cruz habe seine Waffe legal erworben. In den USA wird die Diskussion über schärfere Waffengesetze nach jeder tödlichen Schiesserei neu entfacht, der Kongress scheitert jedoch regelmässig mit gesetzlichen Änderungen.
SDA-ATS