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Die Deutsche Bank hat Gerüchte über eine bevorstehende Kapitalerhöhung bestätigt. Ein Entscheid sei noch nicht gefallen. Mit dem Geld könnte die Postbank wieder in den Konzern eingegliedert werden.
Die Deutsche Bank hat Marktgerüchte über eine Kapitalerhöhung bestätigt. Es gebe vorbereitende Schritte für eine potenzielle Massnahme in Höhe von rund acht Milliarden Euro, hiess es in einer am Freitagabend verbreiteten Mitteilung. Zuvor hatte die Nachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf Kreise ein Volumen von mehr als zehn Milliarden Euro genannt.
Die Deutsche Bank bestätigte ebenfalls vorbereitende Schritte für verschiedene strategische Massnahmen. Dazu zählten der Verbleib der Postbank im Konzern und ihre Integration mit dem deutschen Privat- und Firmenkundengeschäft sowie der Verkauf einer Minderheitsbeteiligung an der Deutschen Asset Management über einen Börsengang.
Postbank: Eingliedern statt verkaufen
Diese Schritte seien abhängig vom Marktumfeld und der Zustimmung des Vorstands und des Aufsichtsrats. Bislang seien keine Entscheidungen getroffen worden.
Bloomberg zufolge könnte das Management der Bank bereits an diesem Wochenende über die Durchführung einer Kapitalerhöhung diskutieren. Eine solche Massnahme würde es der Bank ermöglichen, die Tochter Postbank wieder einzugliedern statt sie zu verkaufen. Eine Mehrheit des Aufsichtsrates favorisiere diesen Schritt, hiess es in den Kreisen weiter.
Strategische Möglichkeiten ausloten
Zuvor hatte Bloomberg unter Berufung auf eingeweihte Personen berichtet, dass an der Aufsichtsratssitzung am 16. und 17. März strategische Möglichkeiten ausgelotet würden, darunter eine Kapitalerhöhung und der Teilverkauf der Vermögensverwaltung.
(sda/gku)