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Das sind die fünf US-Aktien mit dem stärksten Momentum
US-Aktien entwickelten sich in diesem Jahr bislang positiv, einige von ihnen gar besonders stark. Der Momentum-Ansatz ist ein relativ einfaches, aber attraktives Instrument für die Suche nach erfolgversprechenden Titeln.
Einzelne Aktien können eine hohe Rendite erzielen. Die Selektion von herausragenden Aktien ist allerdings anspruchsvoll. Eine interessante Methode zur Wahl der chancenreichen Aktien folgt dem Prinzip "Kaufe, was gut läuft".
Es baut darauf, dass Aktien mit starker Entwicklung in jüngster Vergangenheit meist auch in näherer Zukunft eine gute Rendite erzielen werden. Man spricht in diesem Zusammenhang oft davon, dass solche Aktien Momentum haben oder eine relative Stärke gegenüber anderen Aktien aufweisen.
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Wer nach dem Prinzip der relativen Stärke investiert, kauft Aktien, die sich in jüngster Vergangenheit stark entwickelten. Und er meidet Aktien, die jüngst eine schlechte Rendite erzielten. Um den Gewinn zu optimieren, ist es ratsam, eine Online-Plattform zu wählen, die den Aktienhandel zu möglichst geringen Gesamtkosten ermöglicht.
Für den Aufbau eines Aktienportfolios nach dem Prinzip "Kaufe, was gut läuft" empfiehlt sich folgendes Vorgehen:
Schritt 1: Anlageuniversum definieren
Der Anleger hält fest, welche Gruppe von Aktien für die Titelwahl mit dem stärksten Momentum zur Verfügung stehen soll. Dieses sogenannte Anlageuniversum kann beispielsweise einem Aktienindex entsprechen. Indizes mit einer grossen Anzahl Titel wie der S&P 500 mit rund 500 Aktien eignen sich besser als Indizes mit nur wenigen Titeln wie der SMI mit lediglich 20 Aktien. Ein Index mit vielen Aktien enthält in der Regel mehr Titel mit einer hohen relativen Stärke. Der Index und damit das Anlageuniversum kann ein einzelnes Land, eine Region oder die ganze Welt umfassen.
Die fünf Titel aus dem S&P 500 mit der besten Platzierung im Relative-Stärke-Ranking gemäss den im Text beschriebenen Kriterien (in CHF, per 31. August 2023).
Schritt 2: Titel auswählen
Die relative Stärke lässt sich auf unterschiedliche Arten messen. Eine einfache Variante vergleicht beispielsweise lediglich die Rendite über ein Jahr. Erfolgversprechender sind Ansätze, welche die Rendite über verschiedene Zeiträume messen und weitere Eckwerte wie das Risikomass Volatilität analysieren. Die Regeln dürfen aber nicht zu komplex sein und müssen in unterschiedlichen Marktphasen und mit unterschiedlichen Anlageuniversen zu guten Resultaten führen. Sobald die Regeln festgelegt sind, werden sie nicht mehr geändert. Der Anleger misst nun die relative Stärke aller im Anlageuniversum enthaltenen Titel und erstellt eine Rangliste. Oben stehen die Titel mit dem stärksten Momentum in der jüngsten Vergangenheit, unten jene mit dem schwächsten Momentum. Der Anleger investiert nur in die Titel mit der grössten relativen Stärke. Er kann je nach Renditeziel und Risikotoleranz beispielsweise in drei, in fünf oder in noch mehr Titel investieren. Je weniger Titel er berücksichtigt, desto grösser ist das Renditepotenzial, aber auch das Risiko.
Schritt 3: Titel überwachen
Jedes Momentum ist früher oder später zu Ende. Titel mit aussergewöhnlich erfolgreicher Entwicklung in der Vergangenheit brechen bei einer Korrektur des Gesamtmarktes oft besonders stark ein. Eine strikte Überwachung des Risikos der Anlage ist daher unumgänglich. Zudem sollte der Anleger die Rangliste in regelmässigen Abständen, beispielsweise monatlich, aktualisieren. Haben einzelne Titel seit der letzten Erhebung deutlich an Momentum verloren, werden sie verkauft und durch die Titel mit dem aktuell stärksten Momentum ersetzt. Das stellt sicher, dass laufend in die stärksten Titel investiert wird.
Die Titel in der Tabelle wurden nach den folgenden Relative-Stärke-Kriterien ausgewählt: Rendite über das letzte Jahr in Schweizer Franken, Rendite über die letzten drei Jahre in Schweizer Franken und Volatilität über das letzte Jahr in Schweizer Franken (inklusive Dividenden). Die beiden Renditen werden mit jeweils 25 Prozent und die Volatilität mit 50 Prozent gewichtet. Das Universum umfasst den S&P 500, wobei die Titel eine Mindestmarktkapitalisierung von 14,6 Mrd. US-Dollar aufweisen müssen. Die Ranglisten lassen sich mit weiteren Kriterien wie andere Renditezeiträume oder Risikokennzahlen verfeinern (alle Daten per 31. August 2023).
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