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Privatinvestitionen haben eine entscheidende Wirkung auf die Entwicklung in den ärmeren und in den aufstrebenden Ländern. Strategische Allianzen mit privaten Partnern erlauben der DEZA, ihre Entwicklungsziele dank Zugang zu Kompetenzen und Ressourcen noch wirkungsvoller zu verfolgen. Gleichzeitig ermutigt die DEZA aufgrund ihrer eigenen Erfahrungen die privaten Unternehmen, ihre soziale und ökologische Verantwortung wahrzunehmen.
Staatliche Aktionen allein reichen nicht aus, um eine nachhaltige Entwicklung herbeizuführen und dafür zu sorgen, dass das Wachstum die Armut reduziert. Entwicklungsagenturen wie die Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA) spielen eine zentrale Rolle zur Mobilisierung aller Akteure, die am System beteiligt sind. Dazu gehört auch die Privatwirtschaft, die einen wesentlichen Einfluss auf die Entwicklung hat.
Private Unternehmen sind sich bewusst, dass ein stabiles Umfeld und eine nachhaltige Entwicklung auch für die langfristige Prosperität ihrer kommerziellen Tätigkeiten unabdingbar sind. Die DEZA und private Unternehmen teilen ein gemeinsames Ziel – Förderung einer sozialen, ökologischen und wirtschaftlich nachhaltigen Entwicklung im grösseren Ausmass – auch wenn sie unterschiedliche Interessen verfolgen.
Die Botschaft über die internationale Zusammenarbeit 2013–16 stellt öffentlich-private Entwicklungspartnerschaften (PPDP) als einen Pfeiler der internationalen Zusammenarbeit der Schweiz dar. Die DEZA setzt dies auf eine doppelte Art um: einerseits mittels der Förderung des strategischen Dialoges mit privaten Firmen in der Schweiz über Fragen der nachhaltigen Entwicklung und andererseits mittels operationeller Zusammenarbeit mit schweizerischen oder lokalen Unternehmen in den Schwerpunktländern, um die Wirkung zu stärken.