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Mit seinen 23 Jahren war der von Abrogans betreute Springreiter Edouard Schmitz der Jüngste im jüngsten - irisch-schweizerischen - Team der Miami Celtics, das um den 1,5 Millionen Euro Siegespreis im Super Cup Finale der Global Champions League der Springreiter in Prag kämpfte. Sechs Teams gingen in Prag an den Start, zwei verschiedene Kurse über 160 Zentimeter galt es zu absolvieren.
Das junge Team der Miami Celtics hatte zwar aus Runde eins nur vier Fehlerpunkte aufzuweisen, doch dann verzeichnete der Ire Michael Duffy zwei Fehler, und plötzlich standen bei dem jungen Team dieselben zwölf Strafpunkte auf dem Konto wie bei den Routiniers. Alles hing am Schlussreiter Edouard Schmitz, bei dem im ersten Durchgang noch eine Stange fiel. Der Genfer musste als letzter Reiter des Abends auf seinem Pferd Gamin van’t Naastveldhof nicht nur fehlerfrei bleiben, sondern benötigte auch eine schnelle Zeit, um den Gesamtsieg für seine Miami Celtics zu sichern. Edouard Schmitz hielt dem enormen Druck stand, blieb bei seinem Durchgang fehlerfrei und sicherte seinem Team den Sieg. Am Schluss standen 12 Fehler seines Teams gegen 12 Fehler der Konkurrenten, Teamzeit 190,98 Sekunden gegen 196,69 Sekunden. Gemeinsam mit den beiden Iren, dem 27jährigen Bertram Allen und dem 26jährigen Michael G Duffy, verwies Edouard Schmitz die Routiniers von Valkenswaard United und Shanghai Swans und damit Springerreiter-Legenden wie John Whitaker oder Martin Fuchs auf die weiteren Podiumsplätze.
(Bildquelle: Archivbild freshfocus)