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10.10.2018
Das IOC hat an seiner Sitzung den verbliebenen drei potenziellen Kandidaten für die Austragung der Olympischen Winterspiele 2026 grünes Licht erteilt. Damit dürfen sich Calgary, Mailand/Cortina d'Ampezzo und Stockholm offiziell für die Spiele bewerben.
Die Olympischen Winterspiele 2026 finden entweder in Calgary (Kanada), Mailand/Cortina d’Ampezzo (Italien) oder Stockholm (Schweden) statt. Die Vollversammlung des Internationalen Olympische Komitees (IOC) hat am Dienstag in Buenos Aires (Argentinien) entschieden, die drei verbliebenen potenziellen Bewerber als offizielle Kandidaturen zuzulassen. Bereits im kommenden Januar müssen die drei Bewerber präzisere Kandidaturen (Zahlen) vorlegen und im Sommer/Herbst 2019 soll die Entscheidung darüber fallen, wo die Spiele dann auch wirklich ausgetragen werden. Eine von IOC ernannte Evaluierungskommission wird im März und April 2019 in die Städte reisen und dann im Juni 2019 – vor der Wahl der Gastgeberstadt an der 134. IOC-Sitzung – einen Bericht veröffentlichen. Die Sitzung wird, da mit Mailand/Cortina ein Kandidat aus Italien im Rennen ist, von Mailand nach Lausanne verlegt. Hinter Calgary steht noch ein (politisches) Fragezeichen. Am 13. November stimmt das Volk in Calgary darüber ab, ob sich die Grossstadt aus der Provinz Alberta tatsächlich für die Spiele bewerben soll. Diese Abstimmung ist zwar nicht bindend, für den weiteren Verlauf der Kandidatur aber dennoch nicht unwichtig.
„Alle drei wären gute, vertrauenswürdige Partner für uns“, teilte IOC-Vizepräsident Juan Antonio Samaranch jr. in einer Pressemitteilung des IOC mit. „Sie haben die Infrastruktur und die Erfahrung, um Olympische Winterspiele auszurichten.“ IOC-Präsident Thomas Bach sagte: „Wir sind sehr zufrieden mit der Qualität der Kandidaturen und freuen uns auf die Ausweitung unserer Zusammenarbeit mit den Städten und den jeweiligen Nationalen Olympischen Komitees. Es war ermutigend, die Auswirkungen der olympischen Agenda 2020/New Norm zu sehen. Wir werden weiterhin unseren Ansatz auf die spezifischen Bedürfnisse und Ziele jedes Kandidaten abstimmen.“
Nach dem Verzicht von Sapporo sowie den negativen Bescheiden seitens der Bevölkerungen von Sion, Graz und Innsbruck sind mit Calgary (Kanada), Stockholm (Schweden), Erzurum (Türkei) und der jüngst wieder auf den Plan gerufenen italienischen Kandidatur Italiens (Mailand/Cortina) zuletzt vier mögliche Austragungsorte übrig geblieben. Erzurum erhielt Anfang Oktober vom IOC keine Unterstützung und wurde von der Liste der für die offizielle Kandidatur vorgesehenen Orte gestrichen (skinews.ch berichtete).
peg