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Der Schweizer Pierre-Alain Meier setzte sich als Produzent für das afrikanische Kino ein, unter anderem für die Dürrenmatt-Verfilmung «Hyènes» des Senegalesen Djibril Diop Mambéty. In seinem letzten Film spürt er dem Schicksal einer jungen Italienerin nach, deren Leiche 2009 an einen mauretanischen Strand geschwemmt wurde. Als einzige Weisseversuchte sie, mit Migrant*innen übers Meer nach Europa zu gelangen. Diese Meldung ging dem Filmemacher nicht aus dem Kopf, und er kehrte acht Jahre später nach Senegal zurück, um sich auf die Spur der Italienerin zu begeben. Dabei holte ihn seine afrikanische Vergangenheit ein. «Die Rückkehr nach Afrika löste eine Vielfalt von Emotionen in mir aus: die Adoption meiner afrikanischen Kinder, die ich vor Ort aufwachsen lassen wollte, enge, zu früh verstorbene Freunde, die auch an dem Film ‹Hyènes› mitgearbeitet hatten und deren Tod ich nie wirklich verwunden habe…». «Adieu à l'Afrique» soll – so sagt er – sein letzter Film sein.
In der auf die Vorstellung von «Adieu à l'Afrique» folgenden Hauptabendvorstellung zeigen wir im Cameo «Hyènes» von Djibril Diop Mambéty.