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Im Magen eines toten Pottwals haben Experten in Schottland etwa 100 Kilogramm Müll entdeckt. Reste von Fischernetzen, Seile, Tüten, Verpackungsbänder und Plastikbecher hatten sich im Magen zu einem riesigen Ball geformt, wie der britische Sender BBC am Montag berichtete.
Der Müll stammt demnach vom Festland und von Fischerbooten. Das Tier war auf der Isle of Harris angeschwemmt worden, die zu den Äusseren Hebriden zählt. Es handelt sich um die südliche Region der Insel Lewis and Harris. Umweltschützern zufolge war zunächst noch nicht klar, ob der Wal direkt durch den Plastikmüll starb.
«Das Tier war nicht in einem besonders schlechten Zustand», teilte die schottische Gruppe Smass (Scottish Marine Animal Stranding Scheme) auf Facebook mit, die gestrandete Meerestiere erfasst. «Die Menge an Plastik im Magen ist trotzdem erschreckend.»
Immer wieder werden in den Weltmeeren tote Wale entdeckt, die wahrscheinlich durch Plastik verendeten. Die jetzt gefundene Menge ist ungewöhnlich gross. (sda/dpa)
Ein seltenes Albino-Elefantenjunges mit blauen Augen haben Tierschützer vor einem qualvollen Tod in einer Wildererschlinge bewahrt. Das etwa fünfmonatige Mädchen wurde schwer verletzt ins Hoedspruit Elephant Rehabilitation and Development (Herd) in Südafrika gebracht.
«Mittlerweile ist er schon seit knapp einem Monat bei uns und hat gute Fortschritte gemacht», sagte Herd-Sprecherin Sue Howells am Montag. Die junge Elefantendame habe besser als erwartet auf ihre Umgebung reagiert; zudem heilten …