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Zudem sollen künftige Massnahmen nur noch für Personen ohne Covid-Zertifikat gelten. Weiter verlangt die FDP, dass Unternehmen im Gesundheitssektor dafür sorgen müssen, dass die Mitarbeitenden mit Kontakt zu Risikogruppen geimpft sind. Die Behörden müssten die Unternehmen dazu anhalten. Eine Impfpflicht für das gesamte Personal wird aber nicht gefordert, schreibt die Partei am Freitag in einer Mitteilung.
Die FDP versteht dies als Appell an die Eigenverantwortung und will damit erreichen, dass flächendeckenden Schliessungen verhindert werden können. Ziel sei es, dass trotz höheren Fallzahlen möglichst viele Menschen das «normale Leben» weiterführen können und eine Überlastung in den Spitälern vermieden wird.
Verschlechterung der Lage entgegenwirken
Diese Massnahmen müssten jetzt unternommen werden, um bei dem «langsamen Tempo» der Impfungen einer Verschlechterung der Lage entgegenzuwirken. Weitere Massnahmen seien derzeit nicht nötig, schreibt die Partei, erst wenn sich die Lage in den Spitälern «rapide» verschlimmere.
Der Impfstoff sei aktuell die einzige Möglichkeit, das Virus «wirklich zu bekämpfen» und damit das Leben zu schützen und zur wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Normalität zurückzukehren, begründete die Partei ihre Haltung. Es liege daher in der Verantwortung jedes einzelnen, die Konsequenzen der eigenen Entscheidungen zu tragen. Freiheitsbeschränkungen gegenüber der gesamten Bevölkerung – also auch den Genesenen und Geimpften – seien nicht mehr zu rechtfertigen.