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An der Sika-Generalversammlung in Baar ist Präsident Paul Hälg und der gesamte Verwaltungsrat von den Aktionären wieder gewählt worden. Der Putsch der Sika-Erben-Familie Burkard ist damit misslungen. Allerdings war deren Stimmrecht zuvor durch den Verwaltungsrat eingeschränkt worden: statt mit 52 Prozent Stimmenanteil konnten die Burkards dies nur mit einem 5-Prozent-Anteil tun. Ob dies rechtens war, muss der Richter noch entscheiden. Wenn dieser die Wiederwahl von Präsident Hälg und seinen Mitstreitern absegnet, dürfte der geplante Verkauf von Sika an den französischen Industriekonzern Saint-Gobain gescheitert sein.
Dem von der Familie Burkard vorgeschlagenen Max Roesle wurde die Aufnahme in den Sika-Verwaltungsrat verweigert. Roesle hätte als zukünftiger Verwaltungsratspräsident den Verkauf von Sika ebnen sollen.