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Das erste der zwei Léman-Derbys dieses Wochenendes riss die 6746 Zuschauer in der Les-Vernets-Halle aber nicht von den Sitzen. Die beiden einzigen Tore vor dem Penaltyschiessen fielen im ersten Abschnitt innerhalb von 158 Sekunden. Jim Slater brachte Servette in Führung (5.), Eric Walsky glich in doppelter Überzahl wieder aus (8.).
Hektik kam noch in der 44. Minute auf, als Sven Ryser den Genfer Viertlinienflügel Auguste Impose von den Beinen holte, Impose den fälligen Penalty als Gefoulter aber nicht selber ausführen konnte, worauf die Lausanner Bank den Servettiens eine Unsportlichkeit unterstellte. Wie auch immer: Servettes Verteidiger Romain Loeffel übernahm die Ausführung, er scheiterte an Cristobal Huet, und Impose spielte wenig später auch wieder mit.
Nicht nur beim Penalty vergab Servette den möglichen Vollerfolg. Tim Kast (38.) und Johan Fransson in der Verlängerung trafen die Latte. Die letzten 88 Sekunden der Verlängerung spielte Servette zuerst mit einem, später sogar mit zwei Akteuren mehr auf dem Eis. Das entscheidende Tor gelang aber Walsky, der schon in der regulären Spielzeit für Lausanne getroffen hatte, mit dem zehnten und letzten Penalty.