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In Wohnräumen gibt es für die senkrechte und waagerechte Verlegung von Elektroleitungen sogenannte definierte Installationszonen, in denen die Leitungen liegen müssen.
Senkrechte Wandleitungen beginnen in einem Abstand von zehn Zentimetern von Fenster- bzw. Türöffnungen oder Ecken und sind 20 Zentimeter breit. An Fenstern, zweiflügeligen Türen und Wandecken werden die senkrechten Installationszonen an beiden Seiten angeordnet. Bei einflügeligen Türen ist eventuell nur eine Installationszone vorhanden – sie befindet sich an der Schlossseite der Tür.
Waagerechte Wandleitungen liegen in einer Zone von 30 Zentimeter Breite. Neben der oberen und unteren Installationszone gibt es bei Räumen, für die eine Arbeitsfläche vorgesehen ist, noch eine mittlere Installationszone, zum Beispiel in Küchen und Hauswirtschaftsräumen. Die mittlere Zone beginnt in einem Abstand von 100 Zentimeter vom Fussboden und ist ebenfalls 30 Zentimeter breit.
Für Fussböden und Decken sind keine Installationszonen vorgesehen.
Den Austausch eines alten Schalters gegen ein neues Modell können Sie mit Grundkenntnissen in der Elektroinstallation erledigen. Im gezeigten Beispiel wird ein üblicher Schalter gegen einen Dimmer ausgetauscht.
Setzen Sie mehrere Dosen nebeneinander (vorher zusammenstecken). So ist gesichert, dass Schalter-Steckdosenreihen mit ihrer gemeinsamen Blende später exakt passen.
Befeuchten Sie anschliessend das Mauerwerk (verbessert die Haftung) und tragen Gipsbatzen an der Montagestelle auf. Nun drücken Sie die Dosen in den Gips, rücken sie in die richtige Position und warten, bis der Gips etwas abbindet.
Beachten Sie: Wenn Sie mehrere Dosenreihen übereinander setzen, beginnen Sie mit der unteren Reihe.
Vor dem Verputzen, fassen Sie die Leitungen einer Dose zusammen und schieben beschriftete Mantel-Reststücke über die Leitungsenden. Nun rollen Sie die Adern auf, drücken sie in die Dose und verschließen diese jeweils mit zusammengeknülltem Zeitungspapier.
Bei der Überprüfung von Leitungsführungen oder der Kontrolle eventuell defekter Geräte ist ein Durchgangsprüfer hilfreich. Wenn seine Anschlussleitungen verbunden werden, leuchtet eine Prüflampe auf. Arbeiten Sie mit diesem Gerät aber nur an spannungsfreien Leitungen und Geräten!
Stegleitungen (im Bild rechts) dürfen im und unter Putz verlegt werden. Kunststoffmantelleitungen (im Bild links) dürfen im, auf und unter Putz verlegt werden – dies gilt auch in Feuchträumen.
Unterputzdosen (A) dienen als Platzhalter für die spätere Installation. Mit ihren steckbaren Verbindungen (B) sorgen sie ausserdem für den richtigen Abstand von Schalter-Steckdosen-Kombinationen. Die tieferen Dosen (C) bieten Platz für Leitungsverbindungen und ersetzen heute zusätzliche Verteilerdosen. Schutzdeckel (D) erleichtern das spätere Einputzen und Blinddeckel (E) verbergen nicht genutzte Dosen und Verteilerdosen.
Mauernutfräse
Eine Mauernutfräse erleichtert die Verlegung von Leitungen unter Putz: In einem Arbeitsgang sägen zwei Diamantscheiben die Mauer in vorwählbarer Tiefe auf. Der Abstand der beiden Diamantscheiben ist ebenfalls frei wählbar und der frei stehende Mittelsteg fällt entweder heraus oder kann leicht herausgestemmt werden.
Leihgeräte für anspruchsvolle Arbeiten gibt es in Ihrem BAUHAUS.
Kabelführende Sockelleisten
Die Anzahl der elektrischen Geräte im Haushalt nimmt ständig zu. In gleichem Masse werden Kabel neu verlegt und mit Hilfe von Mehrfachsteckdosen Provisorien geschaffen. In den seltensten Fällen sieht das elegant aus.
Lassen Sie die Kabel von HiFi-Anlage und Co. doch einfach hinter den Sockelleisten verschwinden. Ein Kabelkanal macht’s möglich. Im BAUHAUS finden Sie kabelführende Sockelleisten, die perfekt auf Ihre Parkettfarbe abgestimmt sind.