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In den geleakten Panama-Papers-Dokumenten tauchen auch mehrere Freunde des russischen Präsidenten Wladimir Putin auf. Diese sollen Millionen an Deals verdient haben, die ohne die Gunst Putins wohl nicht möglich gewesen wären.
Der Name Wladimir Putin wird in den Panama Papers kein einziges Mal erwähnt. Doch laut «Süddeutscher Zeitung» und dem britischen «Guardian», die den gewaltigen Datensatz ausgewertet haben, soll ein Netzwerk aus Briefkastenfirmen in den engsten Zirkel um den russischen Präsidenten führen.
Dieses Netzwerk der Putin-Freunde soll dem «Guardian» zufolge in wenigen Jahren Offshore-Deals in Höhe von zwei Milliarden Dollar gemacht haben. Die Freunde hätten Millionen an Deals verdient, die ohne die Gunst Putins wohl nicht möglich gewesen wären.
Die geleakten Dokumente stammen aus der Anwaltskanzlei Mossack Fonseca in Panama, dem viertgrössten Anbieter für Offshore-Firmen weltweit. Darunter versteht man Briefkastenfirmen, die ihren Sitz in Steueroasen haben und deren Besitzer unbekannt sind.
Kreml-Sprecher Dmitrij Peskow hatte laut «SZ» bereits am vergangenen Montag einige Journalisten in den Kreml bestellt, um sie vor einer bevorstehenden «Informationsattacke» auf Putin zu warnen.
(asc)