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Die Geschichte der Gätzi-Musig
Die Gätzi-Musig entstand 1984. Sie setzte sich damals aus Susann Hügli (Hackbrett und Gitarre), Hans Röthlisberger und Ueli Baumgartner (Geigen), Peter Schwarz (Kontrabass) und Ernst Lüthi (Schwyzerörgeli) zusammen, der allerdings schon 1985 durch Jürg Kuhn abgelöst wurde.
|Die Gätzi-Musig in der Formation ab 1985|
Ihr Vorbild waren zu Beginn die Bärnbieter Spiellüt und sie pflegte auch ein ähnliches Repertoire, allerdings stärker ausgerichtet auf Tänze von Volkstanz- und Trachtengruppen. Dieser musikalische Schwerpunkt führte dazu, dass die Gätzi-Musig quasi als «Hausband» des Volkstanzkreises Bern Tourneen nach Frankreich, Schweden, Dänemark und Norwegen mitmachen konnte. Vor allem die skandinavischen Reisen brachten eine Erweiterung des Repertoires durch nordische Volksmusik.
Zwischen 1992 und 2009 gab es mehrere Umbesetzungen. Heute gehören folgende Personen zur Gruppe: Susann Hügli, Christoph Kuhn, Ueli Baumgartner sowie Bernhard und Stefan Künzler (» Wer ist die Gätzi-Musig?). Die schweizerische Volksmusik ist nach wie vor ein wichtiger Bestandteil des Repertoires, vor allem Stücke aus der Sammlung von Hanni Christen. Hingegen wird auch andere alpenländische Volksmusik gespielt, dazu solche aus Skandinavien, Salonmusik, Klezmermusik und Volksmusik vom Balkan.
Während den etwa zehn ersten Jahren trat die Gätzi-Musig vor allem an Hochzeiten und an Geburtstagsfesten auf. Zudem erschienen zwischen 1985 und 1989 im Zytglogge-Verlag die beiden LPs «Alti u nöii Volkstänz» und «Tänze us eigeter Chuchi» (beide vergriffen; vier Stücke davon sind auf der noch erhältlichen CD «Ländlermusik von und mit Jürg Kuhn», Zyt 4938, enthalten). In letzter Zeit nimmt die Gruppe vor allem an Stubeten und an anderen konzertanten Veranstaltungen mit Volksmusik teil.