Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03411.jsonl.gz/890

|Von Bern|
Vorbei am Bundeshaus West am Weg zum Marzilibähnli stolpert der Gehende über eine Skulptur, die an eine Art japanischen Garten erinnert. Die dazugehörende Informationstafel klärt das interessierte Publikum darüber auf, dass es sich um das Werk „Das Gleichgewicht der Dinge“ des Berner Künstlers und Bluesmusikers George Steinmann (1992) handelt. Die fünf Gesteinsgruppen symbolisieren die Kontinente. Die Steine wurden aus fünf Kontinenten aus Gebieten, Landschaften, Tälern, Hügeln und Orten entnommen, welche den Namen Schweiz tragen. Am Ort, wo der Stein entnommen wurde, steht ein gelber Wanderwegweiser mit einer Distanzangabe nach der richtigen Schweiz. Die Bezeichnungen sind meist auf Ähnlichkeiten mit der richtigen Schweiz oder auf Schweizer Auswanderer zurückzuführen. Einer der Organisatoren des Werkes war denn auch die verblichenen Schweizer Verkehrszentrale, welche damit wohl auch Fremdenverkehrswerbung betreiben wollte.
Ich finde die Skulptur sehr harmonisch. Angesichts ihres Alters, es ist noch die längst von der CS übernommene Schweizerische Volksbank als Sponsor aufgeführt, bezweifle ich allerdings, dass die an den Ursprungsorten aufgeführten Wanderwegweiser noch stehen und der Zweck der Fremdenverkehrswerbung noch erfüllt wird. Da wir die Sommerferien unter anderem in der Sächsischen Schweiz verbringen werden, hat mich das Werk natürlich zusätzlich angesprochen.
Eine Übersicht über die mindestens 191 Schweizen in aller Welt bietet ein Artikel auf Wikipedia.