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Nicht viel hätte gefehlt, und Stan Wawrinka hätte gegen Jozef Kovalik (ATP 152) einen Satz abgeben müssen. Im Tiebreak des 2. Satzes lag der 32-Jährige mit 3:6 zurück.
Doch dann ging Wawrinka volles Risiko und wehrte die ersten beiden Satzbälle des slowakischen Qualifikanten jeweils mit einem Winner ab; den dritten schenkte ihm der Underdog mit einem Fehler. Wenig später war der 2. Satz im Sack.
Mehr Gegenwehr als erwartet
Doch auch so war die Gegenwehr des 24-Jährigen noch nicht ganz gebrochen. Gleich im 1. Game des 3. Satzes musste der Romand noch einmal 4 Breakchancen abwehren. Erst mit Wawrinkas Break zum 4:2 war der 3-fache Grand-Slam-Sieger nicht mehr zu stoppen. Nach 117 Minuten stand sein 6:2, 7:6, 6:3-Sieg fest.
Ich brauchte ein wenig Zeit, um die Maschine in Gang zu bringen.
Nach dem Spiel zeigte sich Wawrinka mit dem Resultat zufrieden: «Es war nicht immer einfach heute, aber in 3 Sätzen zu gewinnen ist immer eine gute Sache. Ich brauchte ein wenig Zeit, um die Maschine in Gang zu bringen.» Aber das sei normal, schliesslich sei er ja noch bis letzten Samstag in Genf am Start gewesen.
Wawrinkas Gegner in der zweiten Runde heisst Alexandr Dolgopolow (ATP 89). Der Ukrainer gewann sein Startspiel gegen Carlos Berlocq.
Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 30.05.17, 12:10 Uhr