Document ID: /curiavista/filtered/00000_business.jsonl.gz/133524

<h2>SubmittedText<h2><p>Der Bundesrat hat die Vernehmlassung zum Reformprojekt "Altersvorsorge 2020" eröffnet. Damit die Vernehmlassungsteilnehmer einen genaueren Überblick der individuellen Kosten der Gesamtreform gewinnen können, soll der Bundesrat anhand von verschiedenen Szenarien (Einkommensklassen, verschiedene Haushaltstypen) aufzeigen, wie viel die einnahmenseitigen Massnahmen der Reform (Mehrwertsteuererhöhung, Koordinationsabzug, Altersgutschriften, Eintrittsschwelle, Übergangsgeneration) für Haushalte und für Einzelpersonen kosten.</p><p>Die Dauer der Vernehmlassung umfasst auch die Weihnachtsferien, und die Frist endet am 31. März 2014. Daher ist es wichtig, dass diese Berechnungen möglichst schnell zur Verfügung stehen und nicht erst kurz vor dem Ende der Vernehmlassungsfrist. Die Kosten der Reform werden in der Botschaft zwar aufgelistet, aber sie können nur schwer für individuell relevante Einheiten (wie z. B. Haushalte oder Einzelpersonen) beziffert werden.</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Die Reform der Altersvorsorge 2020 ist ein umfassendes Projekt, mit welchem Transparenz über die Herausforderungen, die sich der Altersvorsorge stellen, geschaffen werden soll. Dabei soll der Mensch ins Zentrum der Reform gestellt werden. Es ist deshalb sehr wichtig, dass sich die betroffenen Personen ein möglichst umfassendes Bild über die Auswirkungen der Reform machen können. Der Bundesrat hat im erläuternden Bericht zur Reform der Altersvorsorge 2020, welcher am 21. November 2013 in die Vernehmlassung geschickt worden ist, den sozialen Auswirkungen der Reform Altersvorsorge 2020 und insbesondere den finanziellen Auswirkungen auf Einzelpersonen und Haushalte ein ganzes Kapitel gewidmet. Er ist jedoch bereit, die einnahmen- und leistungsseitigen Auswirkungen verschiedener Massnahmen der Reform Altersvorsorge 2020 (z. B. Erhöhung der Mehrwertsteuer, Massnahmen in der beruflichen Vorsorge) auf ausgewählte Personengruppen in einem Faktenblatt zusammenzustellen. Dieses Faktenblatt wird zu Beginn des Jahres 2014 auf Internet veröffentlicht und den Vernehmlassungsteilnehmenden zugänglich gemacht.</p>  Antwort des Bundesrates.