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Technik
Die Swissmetro wird in 2 einspurigen Tunnels verkehren, um eine optimale Sicherheit zu gewährleisten. Die Tunnels liegen in einer Tiefe von 50 - 100 Metern unter der Oberfläche und haben einen Durchmesser von ca. 6,5 Metern.
Alle 15 Kilometer sind Saugpumpen installiert, welche in den Tunnels ein Teilvakuum erzeugen. Das Teilvakuum dient dazu, den Luftwiderstand zu verringern und so eine höhere Geschwindigkeit der Swissmetro zu ermöglichen und gleichzeitig den Energieverbrauch zu senken.
Der Druck im Tunnel ist mit dem Luftdruck in einer Höhe von 15 000 Metern vergleichbar. Im Swissmetro-Fahrzeug werden wie in der Druckkabine eines Flugzeugs normale Druckverhältnisse erzeugt. Im Notfall wird der Normaldruck rasch wiederhergestellt.
Im Vergleich zur NEAT und zu Strassentunnels sind die Tunnel für die Swissmetro schneller gebaut und kosten weniger. Allein der geringere Tunneldurchmesser spart enorme Kosten und verkürzt die Bauphase. Um die Bauzeit weiter zu verkürzen, werden von den Versorgungsschächten, wo später die Saugpumpen installiert werden, in beide Bohrrichtungen Zwischenangriffe gestartet. So kann eine Pilotstrecke zum Beispiel Zürich - Basel in nur 8 Jahren in Betrieb genommen werden.
Gebohrt wird dabei hauptsächlich durch relativ weiche Mittellandmolasse und dank der geringen Bohrtiefe sind die geologischen Verhältnisse sehr gut bekannt. Anders als die NEAT mit ihren kostentreibenden Risikofaktoren ist die Swissmetro aus geologischer Sicht also problemlos zu realisieren.