Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03150.jsonl.gz/2449

Benjy sollte geschlachtet werden, weil er seiner Aufgabe als Zuchtbulle nicht gerecht wurde. Doch dann schaltete sich ein Hollywood-Filmemacher ein – und nun hat das Tier wieder eine Zukunft.
Er wollte sich partout nicht fortpflanzen, deshalb waren die Tage für einen Bullen in Irland fast schon gezählt. Doch ein Filmemacher aus Hollywood bewahrte das Tier vor dem Schlachthof. Wie die Tierschutzorganisation Peta mitteilte, kam Benjy seiner Aufgabe als Zuchtbulle nicht nach. Ob weil er homosexuell ist oder einfach nur asexuell, sei dahin gestellt. Jedenfalls hatte ein Veterinär aus dem irischen Bezirk Mayo entschieden, dass der Bulle geschlachtet werden müsse.
Durch eine Solidaritätskampagne wurde der US-Drehbuchautor und Produzent Sam Simon auf den Fall aufmerksam. Er spendete umgerechnet 6200 Euro für Benjy, der nun in ein Tierasyl im ostenglischen Norwich umziehen darf.
(wit/AFP/lue)