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Landry Fritz
Fritz Landry (1842-1897) war ein Schüler von Antoine Bovy, wurde in Le Locle geboren und entstammte einer Familie, die lange in der Uhrenindustrie tätig gewesen war. Wir verdanken ihm verschiedene Portraitmedaillen. Im Jahre 1872 finden wir seinen Namen auf dem von ihm geschaffenen Schützenfesttaler von Zürich. Als der Bundesrat 1895 eine Kommission zur Schaffung einer neuen Schweizer Kursmünze in Gold einsetzte, war Landry einer von mehr als dreissig Künstlern, die Entwürfe unterbreiteten. Die Jury entschied sich für Landrys Modell, mit dem attraktiven Mädchenkopf und einer Gebirgslandschaft als Hintergrund. Der Künstler musste jedoch einige Änderungen anbringen. Landry, der im selben Jahr starb, als seine Münze zur Ausprägung gelangte, hat sich in der Schweizer Münzgeschichte ein bleibendes Denkmal gesetzt, denn sein „Vreneli“ ist auch heute noch eine der beliebtesten Goldmünzen. Die Vorlage für den hübschen Mädchenkopf hat sich der Künstler vermutlich im bernischen Haslital geholt, als Modell soll eine Rosa Tännler gestanden haben. Von Landrys Entwürfen prägte man später 10-Franken-Stücke und im Jahre 1925 ein 100-Franken-Stück.
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