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Regional
Zur Deckung des steigenden Schulraumbedarfs in den Schulkreisen Waidberg und Glattal soll das Radiostudio Brunnenhof im Baurecht übernommen und darin eine Sekundarschule eingebaut werden, wie die Stadt Zürich schildert.
Der Stadtrat beantragt dem Gemeinderat einen jährlichen Baurechtszins von 420 000 Franken sowie, zuhanden der Gemeinde, einen Objektkredit von 82,2 Millionen Franken. Der Bedarf an Schulraum für die Sekundarschule in den Schulkreisen Waidberg und Glattal werde in den kommenden Jahren steigen.
Um den benötigten zusätzlichen Schulraum zu schaffen, beantragt der Stadtrat dem Gemeinderat die Übernahme des freiwerdenden Radiostudios an der Brunnenhofstrasse 20, 22 und 30 in Zürich-Unterstrass im Baurecht und den damit verbundenen jährlichen Baurechtszins von 420 000 Franken. Weiter beantragt der Stadtrat dem Gemeinderat zuhanden der Gemeinde einen Objektkredit von 82,2 Millionen Franken einschliesslich Reserven.
Darin enthalten seien der Baukredit für den Einbau der zukünftigen Nutzungen von 58,2 Millionen Franken sowie eine Gebäudeentschädigung von 24 Millionen Franken an die heutige Eigentümerin, die Radio- und Fernsehgenossenschaft Zürich Schaffhausen (RFZ).Im Hochhaus sollen zukünftig 15 Sekundarklassen unterrichtet werden. Die Unterrichtsräume für den Klassenunterricht seien zwischen dem 1. und dem 5. Obergeschoss (OG) vorgesehen, Naturkundezimmer und eine Schulküche seien im 6. OG, die Handarbeits- und Werkenräume im Untergeschoss geplant.
Die Schule sei als Tagesschule konzipiert. Die Mensa des Radiostudios im Erdgeschoss werde entsprechend angepasst und mit einer Regenerierküche ausgestattet.
Im Aussenbereich werden neben Pausenflächen auch ein Allwetterplatz und weitere alternative Aussensportanlagen zur Verfügung gestellt. Für den Sportunterricht solle in einem weiteren Trakt ein polysportiver Bewegungsraum eingebaut und die Sporthalle der benachbarten Schulanlage Guggach genutzt werden, deren Bau von der Stadtzürcher Stimmbevölkerung im März 2021 gutgeheissen wurde.Weiter sei ein schulkreisübergreifendes Zentrum der Musikschule Konservatorium Zürich (MKZ) mit Unterrichtsräumen geplant.
Zwei heutige Studios können zudem für Konzerte genutzt, aber auch für externe Veranstaltungen zur Verfügung gestellt werden. Im 7. OG des Hochhauses seien Büros für die Kreisschulbehörde (KSB) Waidberg vorgesehen, da diese aus Platzgründen ihren heutigen Standort an der Rotbuchstrasse 42 aufgeben wird.Das Bauprojekt sieht vor, die Anforderungen des Schulbetriebs, der MKZ und der KSB Waidberg möglichst funktional in den teilweise unter Denkmalschutz stehenden Baukörper zu integrieren.
Neben spezifischen räumlichen Optimierungen und Anpassungen in der Erschliessung seien unter anderem Massnahmen zur Ertüchtigung sowie Anpassungen an heutige Standards vorgesehen, etwa in den Bereichen Statik, Brandschutz, Gebäude- und Elektrotechnik. Die Umgebung solle als grosszügige, grüne und schattige Aussenraumfläche mit unterschiedlichen Vegetationstypen und Grossbäumen gestaltet und wo möglich entsiegelt werden.Der Baurechtsvertrag wurde Ende 2020 beurkundet und wird, die politische Zustimmung vorausgesetzt, nach der für Mai 2022 geplanten Volksabstimmung vollzogen.
Sagt die Gemeinde Ja, könnte nach dem Auszug von SRG/SRF im November 2022 mit dem Einbau begonnen werden. Die Inbetriebnahme wäre per Schuljahr 2025/26 möglich.Zum Zeitpunkt des Projektierungskredits wurden die Erstellungskosten auf 40 Millionen Franken ohne Reserven geschätzt.
Während der Projektierung habe sich gezeigt, dass sich dieser Betrag um rund 20% oder 8,357 Millionen Franken erhöht. Die Differenz ergibt sich aus ursprünglich in einer späteren Phase geplanten Massnahmen in der Umgebung und an der Kanalisation (plus 1,63 Millionen Franken), einer höheren Eingriffstiefe bei den oben genannten Ertüchtigungen (plus 2,68 Millionen Franken) sowie der Entwicklung des Projekts in den Bereichen Ausstattung und Raumprogramm (plus 2,19 Millionen Franken) und Aussenraum (plus 1,857 Millionen Franken).Zu einem späteren Zeitpunkt könnte in einer zweiten Etappe mit einem Neubau mit Doppelsporthalle im Bereich des heutigen Sendetrakts Platz für weitere 6 Klassen geschaffen werden.
Schliesslich wäre in einer dritten Etappe die Instandsetzung von Gebäudehülle und Gebäudetechnik möglich. Für die Etappen 2 und 3 sollen zu einem späteren Zeitpunkt separate Projekte ausgearbeitet und die Kredite gesprochen werden..
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