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Obwohl die Kirche dem heiligen Pankratius und auch der heiligen Elisabeth geweiht ist, wird sie im Allgemeinen nur als Pankratius-Kirche bezeichnet. Noch heute ist sie mit der angebauten Deutschritterkommende der wohl markanteste Gebäudekomplex im Hitzkirchertal. Nicht nur das Erscheinungsbild von Kirche und Kommende stellt eine Einheit dar. Auch ihre jeweiligen Entstehungsgeschichten sind eng miteinander verbunden. Viele Hinweise (Ortsname, Funde, etc.) deuten darauf hin, dass die erste Kirche von Hitzkirch um das Jahr 1084 von einem Ritter namens Hilti gegründet wurde. Nachdem die Deutschritter im 13. Jahrhundert die Kirche übernahmen und die Ordenskommende erbauten, wurde sie mehrmals umgestaltet und erweitert. 1684 wurde sie durch den damaligen Kaplan und Liebhaberarchitekten Jeremias Schmid neu erbaut und 1914/15 letztmals unter Architekt Hanauer auf ihre heutige Grösse erweitert. Die letzte Renovation fand 1982 - 1984 statt, inklusive Einbau einer neuen Orgel. 1990 erfolgte die Neuausrüstung des Kirchturms mit einem neuen Glockengeläute, welches 2011 restauriert wurde.
Im Jahr 2021 wurde die Glockengeläut-Anlage einer Sanierung unterzogen. Dabei wurden verschiedene Punkte bearbeitet: Senkung der Anschlagintensität der Glocken, um den langfristigen Erhalt des Geläutes sichern zu können, sowie Senkung des Schalldrucks, Verbesserung des Klangs und Homogenisierung des Klangbildes insgesamt. Die grosse Ges°-Glocke konnte mit einem Flugklöppel auf Basis der ProBell-Forschung ausgestattet werden und kann nun in voller Pracht erklingen und der Klöppel fliegend anschlagen. Das Grossgeläut von Hitzkirch erklingt nun in seiner vollen Schönheit, mit moderner, wissenschaftlich verifizierbarer Technologie.
Hören Sie hier selber Bild- und Tonaufnahmen vom Glockengeläut.