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Muchova überrascht und trifft im Final auf Swiatek
Karolina Muchova zeigte sich bei ihrem Sieg im Halbfinal nervenstark. In einem engen Match rang sie die ein Jahr jüngere Aryna Sabalenka nach über drei Stunden 7:6 (7:5), 6:7 (5:7), 7:5 nieder.
Nachdem Muchova den ersten Satz für sich entscheiden konnte, sah es so aus, als würde die favorisierte Sabalenka den Kopf doch noch aus der Schlinge ziehen. Doch die Siegerin des diesjährigen Australien Open vergab beim Stand von 5:2 im dritten Satz einen Matchball und verschaffte ihrer Gegnerin dadurch Auftrieb. Muchova raffte sich trotz körperlicher Verschleisserscheinungen nochmals auf und schaffte zwei Breaks, bei der Belarussin passte gar nichts mehr zusammen.
Für Karolina Muchova ist es die erste Finalqualifikation an einem Grand-Slam-Turnier. 2021 schaffte sie es am Australien Open in den Halbfinal. Am French Open kam sie bisher noch nie über die dritte Runde hinaus.
Swiatek in zwei Sätzen
Im Final trifft die Tschechin auf die letztjährige Siegerin Iga Swiatek (WTA 1). Die Polin setzte sich im zweiten Halbfinal gegen die Brasilianerin Beatriz Haddad Maia (WTA 14) 6:2, 7:6 (9:7) durch. Nach einem klaren Startsatz war der zweite Umgang wesentlich umkämpfter. Im Tiebreak hatte Haddad Maia gar einen Satzball. Nach etwas mehr als zwei Stunden verwertete Swiatek schliesslich ihren zweiten Matchball. Am Samstag greift die 22-Jährige nach dem dritten Turniersieg in Roland Garros nach 2020 und 2022. Es wäre ihr vierter Grand-Slam-Titel.