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Vladimir Petkovic, der in der bosnischen Hauptstadt Sarajevo aufgewachsen ist, kam 1987 als Fussball-Profi in die Schweiz. Nach zahlreichen Stationen in unteren Ligen startete er dann seine Trainer-Laufbahn 1997 bei der AC Bellinzona.
Die Laufbahn von Vladimir Petkovic
Petkovic im Porträt
Das «sportpanorama» begleitete den damaligen YB-Trainer im Mai 2009: «Ich bin stolz auf mich, dass ich es so weit nach oben geschafft habe. Ich musste viel leisten und konnte dabei auf wenig Unterstützung von aussen zählen.»
1999-2004: Malcantone Agno
Vladimir Petkovic startete seine Trainer-Laufbahn im Tessin: Nach einem «Lehrjahr» bei Bellinzona übernahm er im Sommer 1999 den damaligen Erstligisten Malcantone Agno. Mit dem Klub stieg er 2003 in die Challenge League auf.
2004-2005: AC Lugano
Nach dem Konkurs des FC Lugano wurde Vladimir Petkovic zum Trainer des neu mit Agno fusionierten und neu gegründeten Klubs AC Lugano gewählt. Er war damit weiterhin in der Challenge League tätig.
2005-2008: AC Bellinzona
Auch in Bellinzona arbeitete Vladimir Petkovic erfolgreich: Im Mai 2008 erreichte er den Cupfinal, den er gegen Basel mit 1:4 verlor. Gleichzeitig sicherte er dem Klub den Aufstieg in die Super League sowie die erstmalige Teilnahme am UEFA-Cup.
2008-2011: Young Boys
Mit YB liess Vladimir Petkovic attraktiven und erfolgreichen Fussball spielen, trotzdem blieb ihm ein Titel verwehrt: 2009 und 2010 beendete er die Meisterschaft jeweils an 2. Stelle - zudem verlor er 2009 den Cupfinal (2:3 gegen Sion). Vor allem die 2010 im eigenen Stadion mit 0:2 verlorene «Finalissima» gegen Basel war eine grosse Enttäuschung.
2011-2012: Samsunspor
Im Sommer 2011 wagte Vladimir Petkovic den Sprung in die Türkei: Beim damaligen Aufsteiger Samsunspor wurde er jedoch nicht glücklich, nach dem 21. Spieltag verliess er den Klub.
Mai 2012: FC Sion
Den FC Sion betreute Vladimir Petkovic für gerade einmal zwei Spiele. Er rettete die Walliser in der Barrage gegen Aarau vor dem Abstieg in die Challenge League. «Wir waren besser besetzt als der Gegner», so seine Begründung nach dem Erfolg.
Seit 2012: Lazio Rom
Bei Lazio Rom konnte er sich trotz anfänglicher Skepsis schnell Respekt verschaffen. In der ersten Saison führte er die Laziali auf Rang 7 in der Serie A und zum Cupsieg. In der aktuellen Spielzeit kamen seine Spieler allerdings noch nicht richtig auf Touren.
Ab 2014: Schweiz
Vladimir Petkovic ist der Auserwählte: Er tritt nach der WM 2014 in Brasilien von Erfolgstrainer Ottmar Hitzfeld an. Er erhält vorerst einen Vertrag über zwei Jahre bis zur EURO 2016 in Frankreich.