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«In einer schnelllebigen Zeit,
in der ‹Eine Meinung haben› allzu leicht mit ‹Ein Argument vorbringen› verwechselt wird,
ist eine Zeitschrift wie der MONAT unverzichtbar, die sich dem gründlichen Bedenken und Durchdenken von Möglichkeiten und Perspektiven politischen Handels verpflichtet fühlt.»
Herfried Münkler, Professor für Politikwissenschaft, über den «Schweizer Monat»
Eine junge Frau, die im China der 1960er Jahre im Zug gen Norden reist — zu ihrem Mann. Das Wiedersehen in einer Forschungsstation entwickelt sich vor dem Hintergrund atomarer Aufrüstung und kommunistischer Mythen.
Das Gemeinwohl hängt in der Schweiz unmittelbar von jenen ab, die sich engagieren. Während die Spendenbereitschaft zunimmt, ist die Bereitschaft zum Geben von Zeit allerdings rückläufig. Das Milizsystem steht unter immer grösserem Druck.
Angesichts des gegenwärtigen politischen Gleichklangs, der in vielen deutschen Medien vorherrscht, lohnt es sich, an die einstmals scharf ausgetragenen Debatten in der alten Bundesrepublik zu erinnern. Die Meinungsbildung in der DDR ist ein historisches Beispiel dafür, wie in der Öffentlichkeit bestimmte Linien und Konformität durchgesetzt werden.
Die Libertären haben recht: Kern der liberalen Idee ist das anarchistisch inspirierte Konzept einer freiheitlichen Ordnung des Gemeinwesens. Steuern und Zwangsabgaben gehören aus moralphilosophischen Gründen nicht dazu.