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10 Ringen um Freiheit und Bestand
Später erhoben sie eigentliche Gebietsansprüche in den obern Tälern der Sihl und Alp. Es setzte nun ein Handel um den Besitz der Alpweiden ein, der sich über 250 Jahre hinzog. Die Landleute schädigten das Gotteshaus und seine Untertanen durch Raubzüge und Brandschatzung. Einsiedeln suchte das Recht beim Kaiser. 1114 und 1143 entschied das kaiserliche Gericht zugunsten des Klosters.
Die Schwyzer hielten sich nicht an die ergangenen Urteile, appellierten erneut an den Richter und erboten sich sogar, Beweise für ihre Eigentumsansprüche zu erbringen. Graf Rudolf von Habsburg, «von rechter Erbschaft rechter Vogt und Schirmer der Leute von Schwyz» erklärte am
11. Juni 1217 die Rechtstitel beider Teile als aufgehoben und zog neue Grenzlinien, wodurch das Stift Einsiedeln den südlichen Teil seines bisherigen Gebietes, nämlich das obere Alpthal, das Iberg mit den Alpen Hesisbohl, Käsern usw., verlor. ©