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Bewaldetes Matterhorn
Woher hat der Arpelistock hinter Lauenen seinen Namen? Vom darunter liegenden Gebiet L’Arpille. Dessen Name geht zurück auf das lateinische alpicula und bedeutet Älplein. Als dieser Name nicht mehr verständlich war, wurde aus Arpílle mit Verschiebung des Akzents auf die erste Silbe Árpeli, was aussieht wie die schweizerdeutsche Verkleinerungsform des Namens Arp, den es gar nicht gibt. Dieselbe Grundlage haben auch die vielen Alpigle und Alplige in der westlichen Deutschschweiz. Zu ihrer rätoromanischen Entsprechung alpiglia wiederum gehört der Gipfel Piz d’Arpiglias über den Macunseen. Auch das rätoromanische Wort verlor beim Sprachwechsel seine Verständlichkeit: Die Walser hinter dem Falknis sahen in der Bezeichnung alpiglias, kleine Alpen, den Namen (Alp) Iglias. Daraus entstand der heutige Name Ijes für die dortige Alp. Den romanischen Lautwandel von l zu r, von alpicula zu arpille, arpiglia, teilen diese Namen übrigens mit dem Matterhorn beziehungsweise mit dessen französischer Bezeichnung Mont Cervin: Sie enthält das lateinische silva und bedeutet nichts anderes als bewaldeter Berg.