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Nach 20 Jahren an der Spitze tritt Paul Rechsteiner Ende November als Präsident des Schweizerischen Gewerkschaftsbundes SGB zurück. Es sei Zeit für einen Generationenwechsel, wurde Rechsteiner im einem SGB-Communiqué vom Donnerstag zitiert.
Rechsteiner war 1998 zum Präsidenten gewählt worden. Zu seinen grössten Errungenschaften zählt der SGB die flankierenden Massnahmen zum Schutz der Löhne im Zusammenhang mit den bilateralen Abkommen mit der EU. Diese hätten dazu beigetragen, dass in der Schweiz die Gesamtarbeitsverträge ausgebaut werden konnten.
Auch die Kampagne «Keine Löhne unter 3000 Franken» habe zu Beginn des neuen Jahrtausends «zu deutlichen Lohnerhöhungen im Tieflohn-Bereich» geführt. In der Sozialpolitik habe der SGB unter Rechsteiner vor allem «Verschlechterungen verhindert», wie zum Beispiel die Versuche, die Renten abzubauen.
Der 65-jährige Rechsteiner will im Herbst 2019 zum dritten Mal für den Ständerat kandidieren, wie der SGB weiter schrieb. Über seine Nachfolge sollen die Delegierten am SGB-Kongress vom 30. November bis am 1. Dezember entscheiden.