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In den letzten Jahrzehnten hat sich die Parasitenbelastung des Pferdebestandes im westlichen Raum Europas verändert. Sowohl die Bandwürmer wie auch die grossen Strongyliden kommen nur selten vor. Eier von kleinen Strongyliden werden jedoch immer wieder in Kotproben gefunden, allerdings auch da meist nur in geringen, nicht krankmachenden Mengen. In vielen Kotproben der Pferde, welche für eine erneute Behandlung vorgesehen wären, findet man bei der quantitativen Kotuntersuchung (McMaster-Methode) keine oder nur sehr wenige Wurmeier, wodurch eine erneute Behandlung meist unnötig ist.
Durch die häufige Entwurmung haben die Parasiten (va. die kleinen Strongyliden) Resistenzen gegen die Wurmmittel entwickelt. Was dazu führt, dass nur noch wenige Präparate wirksam sind. Um Wirkung dieser Präparate möglichst lange zu erhalten und den Pferden einen optimalen Schutz gegen parasitenbedingte Erkrankungen zu bieten wird von den Universitäten Bern und Zürich eine neue Entwurmungsstrategie empfohlen.