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Doyon, Josy
Josy Doyon wurde 1932 in Innsbruck/Österreich geboren. Sie verstarb am 24. August 2011 in Spiez Über ihre Kindheit als Waisenkind in Tirol während der Kriegsjahre, vom Hin- und Hergeschobenwerden von einem Ort zum andern erzählt sie in ihrem Buch «Rote Wolken am Himmel». Mit Anfang zwanzig reiste sie nach London, um dort für ein Jahr als Au-Pair-Mädchen tätig zu sein. Dort geriet sie in die Sekte der Zeugen Jehovas. Von ihrem 10 Jahre dauernden Irrweg innerhalb dieser Sekte und ihrer Lösung davon handelt ihr Buch: «Hirten ohne Erbarmen». In der Zwischenzeit lernte sie auch ihren Mann kennen. Einen weiteren Abschnitt aus ihrem Leben als Hausfrau, Mutter von vier Kindern und Bäuerin beschreibt Josy Doyon in dem Buch: «Bergbäuerin werden, welch ein Abenteuer». Ein weiteres Buch «Unheimliche Fallensteller» handelt von Josy Doyons Auseinandersetzung mit ihrem jüngsten Sohn, der ein Aussteiger-Leben führt und sie mit Drogen, Rockmusik und einer ganz anderen Lebenseinstellung konfrontiert.
Neben diesen Titeln, die aus ihrem eigenen Leben erzählen, ist Josy Doyon dafür bekannt geworden, dass sie Biografien und Schicksale von Menschen aus dem Berner Oberland beschreibt. Ihr neustes Werk «Von der Donau ins Berner Oberland» schildert den Weg einer Frau aus Wien ins Berner Oberland, wo die Holzspanfabrikation zum zentralen Thema in ihrem Leben wird.