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Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich IV.2017.01233 I. Kammer Sozialversicherungsrichterin Fehr, Vorsitzende Sozialversicherungsrichter Bachofner Ersatzrichter Wilhelm Gerichtsschreiberin Kobel Urteil vom 2 9. Juli 2019 in Sachen X.___ Beschwerdeführerin vertreten durch Rechtsanwalt Thomas Laube KSPartner Ulrichstrasse 14, 8032 Zürich gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin Sachverhalt: 1. 1.1 X.___, geboren 1970, durchlief die Primar- und Sekundarschule in der Türkei und zog im Jahr 1986 mit ihrem Mann in die Schweiz (Lebenslauf, Urk. 7/23/ 1- 5; Meldebestätigung/Schriftenempfangsschein vom 2 8. Juli 2014, Urk. 7/27). Sie ist Mutter zweier erwachsener Kinder (geboren 1987 und 1991), und ihre Ehe wurde im Jahr 2007 geschieden (Familienausweis in Urk. 7/3; Urteil und Verfügung vom 2 0. September 2007, Urk. 7/2). In der Schweiz arbeitete X.___ von 1986 bis 2010 bei der Y.___ AG, zunächst in der Bedienung von Maschinen und später als Sach bear beiterin in Verkauf, Marketing, Logistik und Kommunikation ( Urk. 7/23/2 3). Berufsbegleitend absolvierte sie unter anderem einen zweisemestrigen Handelsdiplomkurs und einen dreisemestrigen Bildungsgang in der Marketingplanung ( Urk. 7/23/11 +12). Im Oktober 2010 nahm X.___ eine Tätigkeit als Geschäftsführerin der Z.___ AG auf ( Urk. 7/23/3). 1.2 Von Januar bis Juli 2009 war X.___ nach einem Sturz auf das Gesäss teilweise arbeitsunfähig gewesen (Bericht d es Suva-Kreisarztes Dr. med. A.___, Spezialarzt für orthopädische Ch irurgie, vom 8. Juli 2009, Urk. 7/33/35-39 ; Bericht des Röntgeninstituts B.___ vom 2 3. Januar 2009, Urk. 7/33/47-48). Im Sommer 2014 begab sich X.___ wegen Kopf- und Rückenschmerzen erneut in ärztliche Behandlung, und der Hausarzt Dr. med. C.___ attestierte ihr ab dem 1 6. Juli 2014 eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit (Bericht von Dr. C.___ an die Zürich Versicherungs-Gesellschaft AG [«Zürich»] als zuständigen Krankentaggeldversicherer vom 2 8. August 2014, Urk. 7/34/14-15). Es folgten Magnetresonanzuntersuchungen der Lendenwirbelsäule, des Iliosakralgelenks und des Neurocraniums sowie der Halswirbelsäule, der Brustwirbelsäule, des Beckens und der Oberschenkel (Berichte des Röntgeninstituts B.___ vom 3 1. Juli und vom 12. August 2014, Urk. 7/33/16 und Urk. 7/33/17-18); des Weiteren wurde X.___ im August 2014 in der Wirbelsäule n -Sprechstunde und im Oktober 2014 in der Rheumatologie-Sprechstunde der Uniklinik D.___ untersucht (Bericht e vom 2 0. August und vom 2 4. Oktober 2014, Urk. 7/33/14-15 und Urk. 7/33/10 13 ), und im November 2014 fand ebenfalls in der Uniklinik D.___ eine neurologische und neurophysiologische Unt ersuchung statt (Bericht vom 4. November 2014, Urk. 7/33/7-9). 1.3 Die «Zürich» hatte X.___ am 1 5. August 2014 bei der Invalidenversicherung zur Früherfassung angemeldet ( Urk. 7/17; Gesprächsprotokoll vom 7. Oktober 2014, Urk. 7/21), und am 2 2. Oktober 2014 hatte die Versicherte die ordentliche Anmeldung ein gereicht ( Urk. 7/26). Die Sozialversicherungsanstalt des K antons Zürich (SVA), IV-Stelle, holte den Bericht von Dr. C.___ vom 1 3. November 2014 ein ( Urk. 7/33/1-6), ferner beschaffte sie die Angaben der Arbeitgeberin vom 1 8. November 2014 und erfuhr dabei, dass die Gesellschaft per 9. Juli 2014 von Z.___ AG in E.___ AG umbenannt worden war, nachdem F.___ das Aktienpaket der Versicherten übernommen hatte ( Urk. 7/38/1-6), und dass die Gesellschaft das Arbeitsverhältnis mit der Versicherten mit Kündigungsschreiben vom 2 7. Juni 2 014 per Ende August 2014 aufgelöst hatte ( Urk. 7/38 /7). Sodann zog sie die Akten der «Zürich» bei und nahm Kenntnis vom Bericht von Dr. C.___ an die «Zürich» vom 3. März 2015 ( Urk. 7/53/5-6 mit verschiedenen Unterlagen über die Untersu chung und Behandlung der rechten Schulter von F ebruar/März 2015, Urk. 7/53/7-14 ) und von den Berichten der Uniklinik D.___ an die «Zürich» vom 4. Mai, 1. September und 1 2. November 2015 ( Urk. 7/57 /14-16, Urk. 7/57/8-9 und Urk. 7/57 / 3-4 ). Weiter holte sie den Bericht des Universitätsspitals T.___ vom 2 6. Mai 2016 ein, wo am 1 0. Mai 2016 eine diagnostisch-therapeutische Hysteroskopie mit fraktionierter Kürettag e durchgeführt worden war (Urk. 7/63/1-6 mit dem Austrittsbericht in Urk. 7/63/7-9), und liess sich ausserdem die Berichte des G.___ vom 1 1. Januar und vom 1 8. März 2016 über Behandlungen im Institut für komplementäre und inte grative Medizin zustellen (Urk. 7/66 /5-7 und Urk. 7/66/2-4 ). Ende 2016 wurde die Versicherte im Auftrag der IV-Stelle in der H.___ ag polydisziplinär begutachtet (Untersuchunge n vom 2 9. und 3 0. November 2016 und Gutachten vom 3. Janu ar 2017, Urk. 7/79; Dr. med. I.___, Rheumatologie /Allgemeine Innere Mediz in und Fallführung, Dr. med. J.___, Fach gutachten Psychiatrie und Psychotherapie, Dr. med. K.___, Fach gutachten Neurologie). 1.4 Die IV-Stelle holte die Stellungnahme der RAD-Ärzte Dr. med. L.___, Spezialarzt für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie, und Dr. med. D. M.___, Spezialarzt für Psychiatrie und Psychotherapie, vom 1 2. Januar 2017 ein (Urk. 7/80/8) und teilte der Versicherten anschl iessend mit Vorbescheid vom 31. Januar 2017 mit, dass sie einen Rentenanspruch zu verneinen gedenke (Urk. 7/81; Feststellungsblatt in Urk. 7/80). Die Versicherte liess dagegen durch den behandelnden Arzt med. pract. D. P.___, Psychiatrische Praxis, Anfang Februar 2017 Einwendungen erheben ( Urk. 7/87) und ergänzte die Einwendungen mit Eingabe vom 2 2. Februar 2017 ( Urk. 7/91). Ihren Einwendungen fügte sie verschiedene medizinische Berichte bei, in s besondere neu die Berichte der Uniklinik D.___ vom 2 2. September 2015 sowie vom 2 1. April, 2 3. Mai, 1 3. Juni ( Ganzkörper- Magnetresonanztomo - gra phie ), 4. Juli (Chiropraktik-Sprechstunde) und 3 0. September 2016 ( Urk. 7/90 / 39, Urk. 7/90/28-29, Urk. 7/90/21-23, Urk. 7/90/19-20, Urk. 7/90/14-15 und Urk. 7/90/9 11 ), den Bericht des G.___, Klinik für Immunologie, vom 2 8. Juni 2016 ( Urk. 7/90/16-18) und den Bericht des G.___, Institut für komplementäre und integrative Medizin, vom 6. September 2016 ( Urk. 7/90/12-13). Die IV-Stelle holte d en Bericht des O.___ vom 5. April 2017 über einen Aufenthalt der Versicherten von Anfang Februar bis Anfang März 2017 ein ( Urk. 7/95) und gab der Versicherten Gelegenh eit zur Stellungnahme dazu ( Urk. 7/97). Diese liess davon mit Eingabe der Pro Infirmis vom 2. Juni 2017 Gebrauch machen ( Urk. 7/103) und einen Bericht von Dr. med. Th. N.___ vom 2 8. April 2017 über eine neuraltherapeutische Behandlung sowie die Berichte von med. pract. P.___ und Dr. C.___ vom 3. und vom 3 0. Mai 2017 beibringen ( Urk. 7/98, Urk. 7/101 und Urk. 7/102/2 ). Nachdem der RAD-Arzt Dr. M.___ die weitere Stellungnahme vom 1 9. Oktober 2017 abgegeben hatte ( Urk. 7/104/2-3), entschied die IV-Stelle mit Verfügung vom 2. November 2017 im Sinne ihres Vorbescheids und verneinte den Rentenanspruch der Versicherten ( Urk. 2 = Urk. 7/105; Feststellungsblatt in Urk. 7/104). 2. Die Versicherte, vertreten durch Rechtsanwalt Thomas Laube, liess gegen diese Verfügung mit Eingabe vom 1 0. November 2017 Beschwerde erheben ( Urk. 1) und beantragen, die Verfügung sei aufzuheben und es sei ihr spätestens ab März 2015 eine Rente der Invalidenversicherung aus zurichten ( Urk. 1 S. 2). Die IV Stelle schloss in der Beschwerdeantwort vom 3 0. November 2017 auf Abweisung der Beschwerde ( Urk. 6). In der Replik vom 1 8. Dezember 2017 liess die Versicherte an ihrem Standpunkt und ihrem Ant rag festhalten ( Urk. 9). Die IV Stelle verzichtete mit Eingabe vom 1 6. Januar 2018 auf die Erstattung einer Duplik ( Urk. 12), wovon die Versicherte am 1 9. Januar 2018 in Kenntnis gesetzt wurde ( Urk. 13). Auf die Ausführungen der Parteien und die eingereichten Unterlagen wird, soweit erforderlich, in den Erwägungen eingegangen. Das Gericht zieht in Erwägung: 1. 1.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerb sunfähigkeit ( Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts [ATSG]). Sie kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit ode r Unfall sein ( Art. 4 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung [IVG]). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arb eitsmarkt ( Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind nach Art. 7 Abs. 2 ATSG ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen (Satz 1). Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überw indbar ist (Satz 2). 1.2 1.2.1 Im Hinblick auf das Erfordernis in Art. 7 Abs. 2 Satz 2 ATSG hat das Bundesgericht spezifische Leitlinien aufgestellt. Im Grundsatzurteil vom 3. Juni 2015 (BGE 141 V 281) hat es in Änderung seiner bisherigen Rechtsprechung ein neues Prüfungsraster in Form von spezifischen Standardindikatoren entwickelt, anhand dessen die Auswirkungen von sogenannten pathogenetisch-ätiolo gisch unklaren syndromalen Beschwerdebildern ohne nachweisbare organische Grundlage zu ermitteln sind. Das Raster präsentiert sich wie folgt (BGE 141 V 281 E. 4.1.3 und E. 6): - Kategorie « fu nktioneller Schweregrad» - Komplex «Gesundheitsschädigung» - Ausprägung der diagnos erelevanten Befunde - Behandlungs- und Eingliederungserf olg oder – resistenz - Komorbiditäten - Komplex «Persönlichkeit» (Persönlichkeitsdiagnostik, p ersönliche Ressourcen ) - Kompl ex «Sozialer Kontext» - Kategorie «Konsistenz» (Gesich tspunkte des Verhaltens) - gleichmässige Einschränkung des Aktivit ätenniveaus in allen ver gleichbaren Lebensbereichen - behandlungs- und eingliederungsanamnestisch ausgewi esener Lei densdruck. Das Bundesgericht schreibt dem Raster n ormativen Charakter zu, weist jedoch darauf hin, dass es die Aufgabe der medizinischen Fach personen ist, mittels der ein schlägigen Indikatoren das Leistungsvermögen einzuschätzen (vgl. BGE 141 V 281 E. 5.1 und E. 5.2). D ie funktionellen Einschränkungen müssen mit überwiegender Wahrscheinl ichkeit nachgewiesen sein, und es ist die versicherte Person, welche die Beweislast für den Nachweis trägt (vgl. BGE 141 V 281 E. 6). Ferner betont das Bundesgericht, dass es sich beim neu entwickelten Raster nicht um eine «abhakbare Checkliste» handelt, sondern dass dessen Handhabung den Umständen des Einzelfalls gerecht werden muss (BGE 141 V 281 E. 4.1.1). 1.2.2 In einem weiteren Schritt hat das Bundesgericht in zwei Grundsatzurteilen vom 30. November 2017 die Anwendbarkeit der Standardindikatoren auf grundsätzlich sämtliche psychischen Erkrankungen ausgedehnt, indem es für alle diese Erkrankungen das strukturierte Beweisverfahren, wie es ursprünglich für die somatoformen Schmerzstörungen und vergleichbare Leiden entwickelt worden war, als massgebend erklärt hat (BGE 143 V 418 E. 7, BGE 143 V 409 E. 4.4 und E. 4.5). Damit hat das Bundesgericht insbesondere seine bisherige Rechtsprechung zu den depressiven Störungen geändert und nicht länger daran festgehalten, dass rezidivierende oder episodische Depressionen leicht- bis mittelgradiger Natur einzig dann als invalidisierende Krankheiten in Betracht fallen, wenn sie erwiesenermassen therapieresistent sind (vgl. die Zusammenfassung der bisherigen Rechtsprechung in BGE 143 V 409 E. 4.1). 1.2.3 Von vornherein nicht als invalidenversicherungsrechtlich relevant gelten geklagte Beschwerden insoweit, als sie aggraviert werden, also als stärker beein trächtigend dargestellt werden, als sie tatsächlich sind beziehungsweise empfunden werden. Hinweise für eine Aggravation erblickt das Bundesgericht etwa darin, dass eine erhebliche Diskrepanz zwischen den geschilderten Schmerzen und dem gezeig ten Verhalten oder der Anamnese besteht, dass intensive Schmerzen angegeben werden, die jedoch nur vage charakterisiert werden, dass Klagen in einer Weise demonstrativ vorgetragen werden, die unglaubwürdig wirkt, dass keine medizinische n Behandlung en in Anspruch genommen werden und dass schwere Einschränkungen im Alltag behauptet werden, das psychosoziale Umfe ld jedoch weitgehend intakt ist (BGE 141 V 281 E. 2.2 und E. 3.7.1, 131 V 49). 1.3 1.3.1 Gemäss Art. 28 Abs. 2 IVG haben Versicherte Anspruch auf eine ganze Rente, wenn sie mindestens zu 70 %, auf eine Dreiviertelsrente, wenn sie mindestens zu 60 %, auf eine halbe Rente, wenn sie mindestens zu 50 % oder auf eine Viertelsrente, wenn sie mindestens zu 40 % invalid sind. Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG (in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG) aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielen k önnte (sogenanntes Invalidenein kommen), in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre (sogenanntes Valideneinkom men ). Bei der Ermittlung des hypothetischen Valideneinkommens ist im Regelfall am Einkommen anzuknüpfen, das die versicherte Person vor dem Eintritt des Gesundheitsschadens tatsächlich erzielt hat. Davon abzugehen ist jedoch dann, wenn die versicherte Person die bisherige Stelle mit überwiegender Wahrscheinlichkeit auch ohne Gesundheitsschaden nicht mehr innehätte (vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_934/2015 vom 9. Mai 2016 E. 2.2 mit Hinweisen). 1.3.2 Der Rentenanspruch entsteht nach Art. 28 Abs. 1 IVG frühestens in dem Zeitpunkt, in dem die versicherte Person während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindestens zu 40 % arbeitsunfähig war ( lit. b), sofern sie nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid ist ( lit. c). Zusätzlich kann der Rentenanspruch gemäss Art. 29 Abs. 1 IVG nicht vor Ablauf von sechs Monaten nac h der Geltendmachung entstehen. Während für die Erwerbsunfähigkeit ( Art. 7 ATSG) und den Invaliditätsgrad (Art. 8 und Art. 16 ATSG), wie sie nach Art. 28 Abs. 1 lit. c IVG für die Rentenhöhe massgebend sind, nach dem Einkommen zu fragen ist, das eine Person auf dem gesamten in Frage kommenden Arbeitsmarkt mit einer dem Gesundheitsschaden angepassten zumutbaren Tätigkeit erzielen könnte, beurteilt sich die Arbeitsunfähigkeit ( Art. 6 ATSG), wie sie für das War tejahr nach Art. 28 Abs. 1 lit. b IVG massgebend ist, nach der gesundheitlich bedingten Einbusse an funktionellem Leistungsvermögen, und es kommt dabei in der Regel einzig auf die Einschränkungen im bisherigen Beruf an (vgl. BGE 130 V 97 E. 3.2, 105 V 156 E. 2a, 97 V 226 E. 2). War jedoch der bisherige Beruf beim Eintritt des Gesundheitsschadens aus krankheitsfremden Gründen bereits aufgegeben worden, so sind auch alternative Tätigkeiten in Betracht zu ziehen (vgl. Urteil des Bundesgerichts I 943/06 vom 13. April 2007 E. 5.1.3). 2. 2.1 Strittig und zu prüfen ist, ob die Beschwerdeführerin aufgrund der Anmeldung vom 2 2. Oktober 2014 Anspruch auf eine Invalidenrente hat. 2.2 Die angefochtene, einen Rentenanspruch verneinende Verfügung vom 2. November 2017 basiert auf dem polydisziplinären Gutachten der H.___ ag, das die RAD-Ärzte Dr. L.___ und Dr. M.___ als tauglich befanden (vgl. Urk. 7/80/8). Die Gutachter konnten in der Gesamtbeurteilung aus internistisch-rheumatologischer und aus neurologischer Sicht keine Diagnosen mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit nennen; aus psychiatrischer Sicht gingen sie von einer Beeinträchtigung der Arbeitsfähigkeit von 30 % aus und erachteten eine berufliche Eingliederung mit rascher Steigerung des Anfangspensums von 60-70 % als realisierbar (Urk. 7/79/46-47). 3. 3.1 Was die somatische n Befunde und Diagnosen betrifft, so beschränkte sich Dr. I.___ als Facharzt der Allgemeinen Inneren Medizin und der Rheumatologie n eben der kurz dargestellten Befr agung der Beschwerdeführerin zur familiären und sozialen Situation, zu Ausbildung und Beruf, zur Wohnsituation und zur Kranken geschichte ( Urk. 7/79/22-26) auf die Erhebung eines kursorischen rheumatologischen und internistischen Stat us ohne Bezugnahme auf die Vor - ak ten (Urk. 7/79/26-27). 3.2 3.2.1 Demgegenüber liess sich der Neurologe Dr. K.___ die gesundheitliche Entwicklung und die vorhandenen Beschwerden detaillierter schildern, stellte sie ausführlich dar und ordnete sie anhand der eigenen Untersuchungen und der Analyse der Vorakten diagnostisch ein ( Urk. 7/79/35- 44). 3.2.2 Er hielt zunächst fest, ein im Jahr 1997 durchgemachtes Guillain-Barré-Syndrom (akute auotinflammatorische Entzündung von Nervenwurzeln) habe sich zurückgebildet, aktuell seien keine muskulären Lähmungen feststellbar gewesen und die geklagte n Parästhesien im Bereich der Extremitäten bei Erschöpftheit und schlechter Stimmung (vgl. Urk. 7/79/36) seien somatisch nicht zu erklären (Urk. 7/79/40). Sodann ging Dr. K.___ auf die panvertebralen Schmerzen ein, an denen die Beschwerdeführerin gemäss ihren Angaben bereits seit der Erkrankung am Guillain-Barré-Syndrom im Jahr 1997 ge litt en hatte, die sich jedoch im Jahr 2014, als Schwierigkeiten am Arbeitsplatz aufgetreten waren, verstärkt hatten (vgl. Ur k. 7/79/36). Er nahm als erstes Bezug auf den Sturz auf das Gesäss im Jahr 2009 und hielt in Diskussion der damals angefertigten Magnetresonanztomographie der Lendenwirbelsäule ( Urk. 7/33/47) sowie des Bericht s des Kreisarztes Dr. A.___ vom 8. Juli 2009 ( Urk. 7/33/35-39) fest, es sei wohl ein Knochenödem im Os sacrum, aber keine Fraktur nachgewiesen worden und der Kreisarzt habe keine neurologischen Ausfälle feststellen können, habe hingegen bereits damals auf ein Panvertebralsyndrom hingewiesen ( Urk. 7/79/40). Des Weiteren konstatierte er anhand der Magnetresonanzaufnahmen vom 3 1. Juli und vom 1 2. August 2014 ( Urk. 7/33/16 und Urk. 7/33/17-18) eine Zunahme der dege nerativen Veränderungen im Bereich der Halswirbelkörper 5/6, neu erkennbare Veränderungen im Bereich des Bereich des Lendenwirbelkörpers 5 und des Sakralwirbelkörpers 1 und eine kleine Diskushe rnie zwischen dem 4. und dem 5. Lende n wirbelkörper; wiederum ersah er jedoch weder aus diesen Aufnahmen noch aus den Berichten der Uniklinik D.___ der Jahre 201 4 und 2015 (Urk. 7/33/10-11, Urk. 7/33/7-9, Urk. 7/53/12-13 und Urk. 7/57/14-16 ) Zeichen für Nervenwurzelkompressionen. Gleichermassen konnte er zur Zeit der eigenen klinischen Untersuchung en keine solchen Zeichen ausmachen, sondern stufte die geklagten Schmerzen als pseudoradikulär ein, also als Schmerzen, die durch eine Reizung von Schmerzrezeptoren und nicht durch Irritationen der Nervenwurzeln entstünden, und beurteilte die Interpret ation der Schmerzen als thorako-lumbo-spondylogenes beziehungsweise z erviko-spondylogenes Schmerzsyndrom i n der Uniklinik D.___ nach wie vor als korrekt ( Urk. 7/79/41). Etwas anderes ergibt sich auch aus den erst nach der Begutachtung eingereichten Berichten der Uniklinik D.___ des Jahres 2016 nicht (vgl. Urk. 7/90). Namentlich ging die Klinik im Bericht vom 3 0. September 2016 nach wie vor von einer mechanischen Genese des Beschwerdebildes aus ( Urk. 7/90/11). Des Weiteren setzte sich Dr. K.___ mit den geklagten Kopfsc hmerzen auseinander und beurteilte diese anders als die Uniklinik D.___ im Bericht vom 4. Mai 2015 ( Urk. 7/57/14) nicht als rein zervikogen, sondern ging entsp r echend den Kriterien der Kopfschmerzgesellschaft von einem Mischkopfschmerz mit chronischen Spannungskopfschmerzen und wöchentlichen Migräneattacken aus, der einer Therapie zugänglich sei ( Urk. 7/79/41-42). Ferner nahm Dr. K.___ auf die Beschwerden in der rechten Schulter Bezug. Röntgenaufnahmen und eine Arthro -Magnetresonanzuntersuchung hatten im Februar 2015 eine transmurale Partialr uptur der Supraspinatussehne sowie eine aktivierte AC-Gelenk sarthrose zu Tage gebracht (Bericht des Röntgeninstituts B.___ vom 1 8. Februar 2015, Urk. 7/53/14), und Dr. K.___ konnte mit diesen Befund en die Einschränkung der Hebefähigkeit des rechten Armes erklären. Eine Nervenschädigung im Bereich der Schulter konnte er jedoch nicht feststellen ( Urk. 7/79/41), und in den Vorakten findet sich dazu nichts Gegenteiliges. Nicht in Frage gestellt ist ferner die Vermutung eines beginnenden Karpaltunnelsyndroms am rechten Handgelenk ( Urk. 7/79/ 40). Zu den Beschwerden im Bereich des Skeletts gehören schliesslich die Becken-/Hüftbeschwerden, die im April 2016 Gegenstand von Untersuchungen in der Uniklinik D.___ gewesen waren und als muskulären Ursprungs int erpretiert wurden (Urk. 7/90/28 29). Dies blieb ebenfalls unwidersprochen. 3.2. 3 Über die neurologische Beurteilung hinaus bemerkte Dr. K.___, dass keine Hinweise auf eine labordiagnostisch nachweisbare Erkrankung wie eine Polymyalgia rheumatica, eine muskuläre Störung oder eine chronische Borreliose festzustellen gewesen sei ( Urk. 7/79/ 39+ 41). Dies deckt sich mit dem im Vorbescheidverfahren eingereichten Bericht der Klinik für Immunologie des G.___ vom 2 8. Juni 2016, in welchem zusätzlich ein Morbus Behcet und ein f amiliäres Mittelmeerfieber hatte n ausgeschlossen werden können ( Urk. 7/90/17). Ausserdem hatte die Ganzkörper-Magnetresonanztomographie vom Juni 2016 keine entzündlichen Skelettläsionen gezeigt (vgl. Urk. 7/90/20). Keine Auseinandersetzung erfolgte im Gutachten der H.___ ag mit der gynäkologischen Krankengeschichte, welche im Jahr 2016 die Exzision zweier Zysten der Vulva, die Biopsie einer Veränderung in der linken Brust und eine diagnostisch-therapeutische Hysteroskopie mit fraktionierter Kürettage umfasst hatte. In den Berichten von April und Mai 2016 ( Urk. 7/63, Urk. 7/90 /24-27 und Urk. 7/90/30-35) finden sich jedoch keine Hinweise auf bleibende Auswirkungen dieser E i ngriffe. 3.3 3.3.1 In Verbindung mit den medizinischen Vorakten beantwortet d as Gutachten der H.___ ag die Frage nach organischen Befunde n somit ausreichend, auch wenn die Rolle der fachlichen Auseinandersetzung, insbesondere der Aus einandersetzung mit den Beurteilungen der b ehandelnden Ärztinnen und Ärzte, vom Gutachter der neurologischen Fachrichtung u nd nicht vom fallführenden Rheumatologen ein genommen und letztlich im Rahmen der polydisziplinären Besprechung ( Urk. 7/79/44 f.) auch nicht in Frage gestellt wurde. 3.3.2 Damit kann auch auf die organischen Diagnosen im Gutachten der H.___ ag abgestellt werden, nämlich aus neurologischer Sicht die Diagnose n des Mischkopfschmerzes, des möglicherweise durchgemachten Guillain-Barré-Syndroms und des Verdachtes auf ein beginnendes K arpaltunnelsyndrom rechts (Urk. 7/79/42+ 44) und aus rheumatologischer Sicht die Diagnose eines Fibromyalgiesyndroms mit vielen vegetativen Begleitbeschwerden ( Urk. 7/79/44). Was das Fibromyalgiesyndrom im Speziellen betrifft, das sich gemäss den Ausführungen im Gutach t en in ausgebreiteten myofaszialen Druckdolenzen manifestierte ( Urk. 7/79/45), so war diese Diagnose im Januar 2016 bereits im Institut für komplementäre und integrative Medizin des G.___ als wahrscheinlich erachtet worden, nachdem eine entzündlich-rheumatologische Genese der Schmerzen hatte ausgeschlos sen werden können ( Urk. 7/66/6). U nd soweit im späteren Bericht vom März 2016 als Differentialdiagnose ein f amiliäres Mittelmeerfieber vorbehalten worden war ( Urk. 7/66/3), so konnte diese Diagnose in der Folge ausgeschlossen werden (vgl. vorstehend E. 3.2.3). 3. 3.3 Die Gutachter der H.___ ag leiteten sodann aus den erhobenen organischen Befunden und den gestellten Diagnosen keine Einschränkungen in der Arbeits - fähigkeit in der angestammten, als adaptiert bezeichneten Tätigkeit als Sachbearbeiterin und Geschäftsführerin und dementsprechend auch keine Einschrän k ungen in einer vergleichbaren Tätigkeit ab ( Urk. 7/79/42 -43 und Urk. 7/79/46-47). Entgegen den Ausführungen in der Replik ( Urk. 9 S. 4 f.) leuchtet dies in Bezug auf die vorstehend beschriebenen degenerativen Veränderungen im Bereich der Wirbelsäule ein. Es ist darauf hinzuweisen, dass die Gutachter der H.___ ag zwar auf die Anfertigung neuer radiologischer Aufnahmen verzichteten (vgl. Urk. 7/79/27). Der Ausschluss von Nervenwurzelkompressionen erfolgte jedoch nicht allein anhand der früheren Bildaufnahmen, sondern ebenso massgebend dafür war die aktuelle klinische Untersuchung (vgl. vorstehend E. 3.2.2). Überdies ist die in der Replik erwähnte Magnetresonanztomographie vom September 2015 ( Urk. 9 S. 5 mit Hinweis auf Urk. 7/90/39) nicht die neueste vorhandene Aufnahme, sondern es existiert zusätzlich die Ganzkörper-Magnetresonanztomographie vom Juni 2016, die gemäss dem zugehörigen Bericht - abgesehen von degenerativen Veränderungen in der Lendenwirbelsäule - reizlose Verhältnisse der Wirbelsäule gezeigt hatte ( Urk. 7/90/19 -20 ). Schliesslich bestehen keine substanziierten Hinweise darauf, dass sich in körperlicher Hinsicht in der Zeit zwischen der Begutachtung durch die H.___ ag und dem Erlass der angefochtenen Verfügung vom 2. November 2017 etwas verändert hätte; die entsprechenden Bemerkungen in den Berichten von Dr. N.___ vom 2 8. April 2017 und von Dr. C.___ vom 3 0. Mai 2017 ( Urk. 7/98 und Urk. 7/102/2) sind nicht näher begründet und nicht mit aktuellen Untersuchungsergebnissen belegt. Was die Auswirkungen der Fibromyalgie auf die Arbeitsfähigkeit anbelangt, so hielten die Gutachter der H.___ ag fest, rheumatologisch-internistisch zeigten sich viele funktionelle Beschwerden, jedoch keine objektivierbaren Einschränkungen in der Arbeitsfähigkeit, wie es für ein Fibromyalgiesyndrom typisch sein könne ( Urk. 7/79/46). Eine Herleitung dieser Beurteilung fehlt. Es gilt jedoch zu beachten, dass es sich bei der Diagnose der Fibromyalgie um das rheumatologische P endant zur psychiatrischen Diagnose der anhaltenden somatoformen Schmerzstörung ( Code F45.4 der Internationalen Klassifikation psychischer Störungen der Weltgesundheitsorganisation, ICD-10 ) handelt, wie sie die Psychiaterin Dr. J.___ in ihrem Fachgutachten stellte ( Urk. 7/79/34). Denn mit beiden Diagnosen wird - einmal aus rheumatologischer und einmal aus psychiatrischer Sicht - ein Schmerzbild charakterisiert, das durch objektive körperliche Befunde nicht oder nicht vollständig erklärt werden kann. Demgemäss beurteilt d as Bundesgericht auch die Einschränkungen aufgrund einer Fibromyalgie anhand der spezifischen Standardi ndikatoren (vgl. BGE 141 V 281 E. 10.2 sowie BGE 132 V 65 ). Wie im Folgenden zu zeigen ist, ging Dr. J.___ auf diese Indikatoren ausreichend ein, sodass in Bezug auf die Auswirkungen der körperlich nicht vollständig erklärbaren Störung, sei sie als somatoforme Schmerz - störung, sei sie als Fibromyalgie zu klassifizieren, auf die Beurteilung der psychiatrischen Fachgutachterin abgestellt werden kann. 4. 4.1 4.1.1 Soweit die Beschwerdeführerin vorab die Unvoreingenommenheit von Dr. J.___ in Frage stellen und hierfür auf die Herkunft der Psychiaterin aus der Sowjetunion (Lettland) und auf die dortige Rolle der P s ychiatrie im Dienste des Kommunismus hinweisen liess ( Urk. 1 S. 3), so sind diese Vorbringen in Bezug auf die Person der Gutachterin rein spekulativer Natur und es fehlen jegliche Anhaltspunkte dafür, dass die Gutachterin in ihrer gegenwärtigen beruflichen Tätigkeit tatsächlich durch allfällige entsprechende Verhältnisse in ihrem Ursprungsland beeinflusst würde. Ebenso wenig wurde die Darstellung, die Beschwerdeführerin sei beim Versuch, ihre Beschwerden zu schildern, «abgeputzt» worden ( Urk. 1 S. 3), durch Beispiele konkretisiert oder umgehend nach der Begutachtung in s Verfahren eingebracht. Inhaltlich liess die Beschwerdeführerin sodann rügen, die psychiatrische Gutachterin habe bei der Befunderhebung nicht en t sprechend den Qualitätsleitlinien der schweizerischen Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie das sogenannte AMDP-System ( A rbeitsgemeinschaft für M ethodik und D okumentation in der P sychiatrie ) angewendet ( Urk. 1 S. 4). Bei diesem System handelt es sich um einen Leitfaden zur halbstrukturierten Führung eines Explorations-Interviews, in dessen Rahmen das Gespräch jedoch der Situation und der Fragestellung angepasst werden kann (vgl. Fähndrich/Stieglitz, Leitfaden zur Erfassung des psychopathologischen Befundes, halbstrukturiertes Interv iew anhand des AMDP-Systems, 5. Auflage, Göttingen 2018, S. 27 ff. und S. 48). Für die Tauglichkeit eines Gutachtens ist demzufolge nicht e rforderlich, dass im Gutachtenstext der gesamte theoretische Hintergrund des Systems dargestellt wird (Urteil des Bundesgerichts 8C_433/2017 vom 1 2. September 2017 E. 3.4.1). Und soweit die Beschwerdeführerin weiter den verwendeten Mini-ICF-APP-Ratingbogen ( Kurzinstrument zur Fremdbeurteilung von A ktivitäts- und P artizipationsstörungen bei p sychischen Erkrankungen in Anlehnung an die Internationale Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit [ICF] der Weltgesundheitsorganisation) vermisste, so fasste die Gutachterin zusammen, in welchen der 13 Fähigkeitsbereiche sie die Beschwerdeführerin in welchem Ausmass für beeinträchtigt hielt ( Urk. 7/79/33). Dies erscheint als genügend angesichts dessen, dass es sich bei diesem APP- Rating um ein Fremdbeurteilungsinstrument handelt und nicht um einen Fragebogen, den die Beschwerdeführerin auszufüllen hatte. Bestehen somit keine begründeten Einwendungen gegen die Person von Dr. J.___ und ist deren Fachgutachten als lege artis erstellt zu beurteilen, so ist auf die einzelnen inhaltlichen Punkte des Gutachtens einzugehen. 4.1.2 Vorab ist die Diagnose der anhaltenden somatoformen Schmerzstörung plausibel. Es ist hierzu auf die be reits gemachten Ausführungen zum Fehlen von organischen, das geklagte Beschwerdebild vollumfänglich er klärenden Befunden hinzuweisen, woraus die rheumatologische Diagnose einer Fibro myalgie abgeleitet wurde. Des Weiteren ist auch das Charakteristikum gemäss ICD-10 Code F45.4 erfüllt, dass der vorherrschende, nicht organisch erklärbare Schmerz in Verbindung mit emotionalen Konflikten oder psychosozialen Problemen auftritt, die schwerwiegend genug sind, um als entscheidende ursächliche Einflüsse zu gelten. Denn wie Dr. J.___ und Dr. K.___ die Angaben der Beschwerdeführerin wiedergaben ( Urk. 7/79/30+36), hatte sich das Beschwerdebild mit 100%iger Arbeitsunfähigkeit ab dem 1 6. Juli 2014 akzentuiert, nachdem die Beschwerdeführerin ihren Anteil am Betrieb veräusser t hatte und ihr daraufhin Ende Juni 2014 die Anstellung gekündigt worden wa r (vgl. Sachverhalt Ziffer 1.3); die Beschwerdeführerin berichtete, es sei damals zu einem Zusammenbruch gekommen, sie habe sich depressiv gefühlt und nicht mehr schlafen können und es sei gewesen, als ob jemand «den S tecker rausgezogen hätte» (Urk. 7/79/36). Im Übrigen f inde t sich die Diagnose einer psychiatrisch definierten Schmerzstörung auch im Bericht des O.___ vom 5. April 2017, dort in Form von chronischen Schmerzen mit somatischen und psychischen Faktoren (ICD-10 Code F45.41) und einer Fibromyalgie ( Urk. 7/95/1). Entgegen der Annahme in der Replik ( Urk. 9 S. 2-3) handelt es sich bei der Diagnose nach ICD-10 Code F45.41 nicht um eine Diagnose, welche diejenige einer anhaltenden somatoformen Schmerzstörung nach ICD-10 Code F45.40 widerlegen würde. Vielmehr wurde die Unterscheidung dieser beiden Diagnosen mangels ausreichender Abgr enzbarkeit nicht mehr in die 10. Auflage der deutschen Übersetzung des ICD-10 aufgenommen (Fussnote 1 zu ICD-10 Code F45.4). 4.1.3 Als weitere psychiatrische Diagnose nannte Dr. C.___ im Bericht vom 1 3. November 2014 eine Depression ( Urk. 7/33/1+2). Dr. J.___ der H.___ ag konnte zwar zur Zeit der Begutachtung keine depressive Symptomatik feststellen, die das Ausmass zumindest einer leichten depressiven Episode erreicht hätte, sondern berichtete, die Beschwerdeführer in sei im Gesp rä ch gut schwingungsfähig und die Stimmung sei ausgeglichen ( Urk. 7/79/31). Dies spricht jedoch nicht dagegen, dass in der Vergangenheit, insbesondere in der Zeit um den Verlust der Arbeitsstelle, Phasen der Depressivität bestanden hätten und dass auch inskünftig wieder mit solchen Phasen zu rechnen sei. So wurde im Bericht des Instituts für komplementäre und integrative Medizin des G.___ vom 1 1. Januar 2016 ausgeführt, d ie Beschwerdeführerin leide seit Jahren an wiederholten depressiven Episoden mit meist mittelschwerer Ausprägung ( Urk. 7/66/6), med. pract. P.___ erwähnte in seinen Schreiben vom 3. Februar und vom 3. Mai 2017 ebenfalls die depressiven Verstimmungen ( Urk. 7/87 und Urk. 7/101) und das O.___ berichtete im April 2017 über eine depressive Stimmungslage mit vermind erter Schwingungsfähigkeit ( Urk. 7/95/2). Allerdings kann aus diesen Angaben keine depressionsbedingte längerdauernde Beeinträchtigung der Arbeitsfähigkeit abgeleitet werden. Denn offenbar waren die depressiven Episoden schon auf getreten, als die Beschwerdeführerin noch arbeitstätig gewesen war («seit Jahren» ; Urk. 7/66/6 ), und es bestehen keine Anhaltspunkte dafür, dass es schon vor den Ereignissen um die Auflösung des Arbeitsverhältnisses zu längeren Arbeitsausfällen gekommen wäre (vgl. Urk. 7/38/3). Und was die Zeit nach dieser Auflösung betrifft, so erklärte die Beschwerdeführerin im Dezember 2015/Januar 2016 im Institut für komplementäre und integrative Medizin des G.___, die Situation sei derzeit stabil unter psychiatrischer Begleittherapie ( Urk. 7/66/6). D ementsprechend stand im März 2016 bei der Diagnosestellung auch das Fibromyalgiesyndrom und nicht eine Depression im Vordergrund (Urk. 7/66/3). Es leuchtet daher ein, dass Dr. J.___ keine Depression als Diagnose mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit a nführte ( Urk. 7/79/ 32+ 34). 4.1. 4 Dr. J.___ beobachtete ferner ein gewisses histrionisches Verhalten, das sie als histrionische Persönlichkeitsakzentuierung (ICD-10 Code Z73), nicht jedoch als eigentliche Persönlichkeitsstörung (ICD-10 Code F60) einstufte und dem sie ebenfalls keinen einschränkenden Einfluss auf di e Arbeitsfähigkeit zumass (Urk. 7/79/32 +34 ). Auch dies ist einleuchtend, da Persönlichkeitsstörungen sich schon im frühen Erwachsen en alter manifestieren (vgl. ICD-10, Einleitung zu Code F60) und die Persönlichkeitszüge der Beschwerdeführerin sich vor dem Jahr 2014 nicht auf die Arbeitsfähigkeit ausgewirkt haben. Ebenfalls nachvollziehbar ist sodann, dass Dr. J.___ die Ängste der Beschwerdeführerin anders als med. pract. P.___ ( Urk. 7/87 und Urk. 7/101) nicht als Angst- und Panikstörung qualifizierte, sondern namentlich die geschilderten Existenzängste angesichts der Lebenssituation der Beschwerdeführerin als verständlich bezeichnete und die gelegentlichen Panikattacken als zu wenig häufig und intensiv für eine en tsprechende Diagnose eins t ufte ( Urk. 7/79/31). Im O.___ schilderte die Beschwerdeführerin ihre Ängste zwar nochmals eingehend ( Urk. 7/95/2), sie standen jedoch während jenes Aufenthaltes nicht im Vordergrund ( Urk. 7/95/3). 4.1. 5 Nicht schon bei Dr. J.___, sondern erstmals im Februar/März 2017 im O.___ kamen schliesslich gewisse Zwänge in Form eines Zähl- und Kontrollzwangs, des täglichen Wechsels der Bettwäsche sowie des häufigen Händewaschens und Duschens und des Drangs, sofort nach dem Trinken eine Toilette aufzusuchen, zur Sprache ( Urk. 7/95/2-3). Es fehlen allerdings Hinweise darauf, dass sich diese Zwänge erst nach der Begutachtung durch die H.___ ag oder nach dem Verlust der Arbeitsstelle neu ergeben hätte n. Demgemäss ist auch hier von einem Schweregrad auszugehen, der die Arbeitsfähigkeit nicht nachhaltig beeinträchtigt. 4.2 4.2.1 Was die Bemessung der Einschränkung en aufgrund der anhaltenden somatoformen Schmerzstörung anbelangt, so bezifferte Dr. J.___ die Arb eitsunfähigkeit für die bisherigen Tätigkeit als Geschäftsführerin einer Werbeagentur, für die frühere Tätigkeit als Sachbearbeiterin im Bereich Marketing und Logistik und für jede andere Tätigkeit im kaufmännischen Bereich mit 30 % ( Urk. 7/79/ 33+ 34) und hielt weiter fest, dass die Beschwerdeführerin nach Abschluss der geplanten psych o somatischen Reha-Behandlung möglichst schnell beruflich wieder eingegliedert werden sollte, wobei mit einem Pensum von 60-70 % zu starten und von einer raschen Steigerung auszugehen sei ( Urk. 7/79/35). Dr. J.___ nahm bei dieser Beurteilung Bezug auf die Standardindikatoren der Rechtsprechung. Zunächst konstatierte sie, es bestünden keine Hinweise auf eine Aggravation oder Symptomverdeutlichung, sondern die Beschwerdeführerin habe vielmehr ausführlich ihre verschiedenen Lebensbereiche geschildert, ohne um Präzisierungen zu ihren Schmerzen bemüht ge wesen zu sein ( Urk. 7/79/31). In Bezug auf den Faktor der Behandlung und Eingliederung wies Dr. J.___ darauf hin, dass die Laborwerte keine regelmässige Medikamenteneinnahme hätten bestätigen können, konnte jedoch darüber hinaus mangels Angaben von med. pract. P.___ keine Aussagen über die Kooperation der Beschwerdeführerin machen ( Urk. 7/79/32). Ein Indiz für eine ausreichende Behandlung ist jedoch, dass die Beschwerdeführerin selber die psychische Situation als unter psychiatrischer Begleittherapie stabil bezeichnet hatte (vgl. Urk. 7/66/6). Wird damit das geklagte Beschwerdebild nicht von einer übertreibenden Darstellung beherrscht und ist es zudem grundsätzlich soweit möglich the rapeutisch angegangen worden, so fragt sich, wie es sich unter Berücksichtigung hemmender und förderlicher Faktoren auf das Leistungsvermögen der Beschwerdeführerin auswirkt. Als hemmende Gegebenheiten sind hier die Persönlichkeitsstruktur mit histrionischen Zügen und ein gewisser sozialer Rückzug (vgl. Urk. 7/79/30) zu nennen; auf der Seite der Ressourcen finden sich die Unterstützung, welche die Beschwerdeführerin von ihren beiden er wachsenen Kindern erfährt (Urk. 7/79/32), aber auch die verschiedenen Aktivitäten wie Laufen oder Joggen, Wärme- und Wassertherapie, Akupunktur, Stressbewältigungstherapie, Saunabesuche und Mitwirkung in einer Stretchgruppe ( Urk. 7/79/28). Dr. J.___ wies zwar darauf hin, dass gewisse dieser Aktivitäten dazu beitrügen, das Krankheitsempfinden aufrechtzuerhalten, und damit die Rückkehr ins Arbeitsleben erschwerten. Zu Recht erwähnte sie aber auch die körperliche Kondition, von der etwa das morgendliche Laufen und die Stretchübungen zeugten ( Urk. 7/79/33). Überdies bewies die Beschwerdeführerin mit einem solchermassen strukturierten Wochenprogramm ein Durchhaltevermögen, das ihr auch bei der Ausübung eines Berufs zugute kommen könnte. 4.2.2 Angesichts dieser verschiedenen Faktoren ist eine Einschränkung in der Leistungsfähigkeit plaus ibel, und deren Bezifferung auf 30 % durch Dr. J.___ erscheint als angemessen. Gleichermassen plausibel ist aber, dass Dr. J.___ die Beschwerdeführerin im weitergehenden Umfang als arbeitsfähig beurteilte. Soweit demgegenüber die O.___ im Bericht vom 5. April 2017 eine zeitnahe Wiedereingliederung für kaum realistisch hielt ( Urk. 7/95/5) und zur Begründung dafür die Unterstützungsbedürftigkeit im Umgang mit den Schmerzen, die innere Anspannung und die Schwierigkeiten, sich um sich selbst zu kümmern, anführte ( Urk. 7/95/4-5), so sprechen diese Problemkreise zwar ohne Weiteres für eine gewisse Beeinträchtigung der Arbeitsfähigkeit. D ass sie d ie Beschwerdeführerin vollständig daran hindern sollten, einer Arbeitstätigkeit nachzugehen, leuchtet hingegen nicht ein. Denn nach dem bereits Ausgeführten war die Beschwerdeführerin schon vor dem Aufen t halt in der O.___ durchaus dazu in der Lage, strukturiert und regelmässig sowohl aktiven körperlichen Tätigkeiten nachzugehen als auch passive, der Entspannung dienende Techniken anzuwenden. Dies lässt darauf schliessen, dass s ie bereits damals einen gewissen Umgang mit ihren Schmerzen gefunden hatte und diesen Umgang durch den Rehabilitationsaufenthalt, während dem ihr weitere Entspannungstechniken vermittelt und entsprechende Adressen für die Weiterführung angegeben wurden (vgl. Urk. 7/79/4-5), zusätzlich üben konnte, sodass sie für einen zumindest teilweisen Einstieg ins Berufsleben genügend vorbereitet war. Im Bericht vom 5. April 2017 steht denn auch, die Beschwerdeführerin habe sich in der Physiotherapie subjektiv und objektiv rekonditionieren können und habe während der aktiven Therapieeinheiten mit den Schmerzen umgehen können ( Urk. 7/95/5). Soweit Dr. C.___ im Bericht vom 3 0. Mai 2017 ausführte, der Beschwe rdeführerin gehe es seit dem Rehabilitat i onsaufenthalt schlechter und die Therapieoptionen seien ausgeschöpft ( Urk. 7/102/2), so ist dies wiederum nicht näher begründet. Damit bleibt es - auch für die Zeit nach der Begutachtung durch die H.___ ag - bei der 30%igen Arbeitsunfähigkeit gemäss der Beurteilung von Dr. J.___, wie sie auch in der Gesamtbeurteilung übernommen wurde ( Urk. 7/79/46-47). 4.3 De n Beginn der 30%igen Einschränkung in der Arb eitsfähigkeit legten die Guta ch t er auf den Januar 2016, als im Institut für komplementäre und integrative Medizin des G.___ die Diagnose eines chronischen Schmerzsyndroms beziehungsweise einer Fibromy algie gestellt worden sei (Urk. 7/79/34+46). Das Schmerzbild, dem diese Diagnose schliesslich zugeordnet wurde, bestand allerdings schon länger; Dr. J.___ zweifelte nicht an der Darstellung der Beschwerdeführerin, wonach sich die Schmerzen im Zusammenhang mit der Konfliktsituation im letzten Arbeitsverhältnis verstärkt hätten, und beurteilte selber diese Situation als den Hauptauslöser der Schmer zentwicklung (Urk. 7/79/31). Damit ist als Beginn der eingeschränkten Arbeitsfähigkeit nicht erst der Januar 2016, sondern vielmehr entsprechend dem Attest des Hausarztes Dr. C.___ ( Urk. 7/33/2 und Urk. 7/34/14-15) bereits der 1 6. Juli 2014 einzusetzen. Dass im Bericht von Dr. C.___ vom 1 3. November 2014 ( Urk. 7/33/1-6) eine Anamnese und eine detaillierte Symptombeschreibung fehlen, macht dieses Attest entgegen der Sichtweise der Gutachter ( Urk. 7/79/34+46) nicht unverwendbar, da es durch die späteren, eingehenderen Beurteilungen rückwirkend plausibilisiert wird. 5. Bei einer durchgehenden Arbeitsunfähigkeit von lediglich 30 % ab dem 1 6. Juli 2014 - in der angestammten und in jeder anderen kaufmännischen Tätigkeit - wäre ein Rentenanspruch schon mangels bestandenen Wartejahres ( Art. 28 Abs. 1 IVG ) zu verneinen. Aber auch wenn davon ausgegangen wird, dass die Beschwerdeführerin in der ersten Zeit nach dem Stellenverlust noch in einem höheren Mass arbeitsunfähig war und das Wartejahr somit bestanden haben könnte, so resultiert für die Zeit danach keine rentenbegründende Erwerbseinbusse. Denn als Valideneinkommen ist nicht das Einkommen heranzuziehen, das die Beschwerdeführerin in ihrem letzten Arbeitsverhältnis erzielt hatte, da sie jene Anstellung nicht aus gesundheitlichen Gründen verloren hatte, sondern die gesundheitlichen Probleme erst die Folge der in eine Kündigung mündenden beruflichen Schwierigkeiten am Arbeitsplatz waren. Für das Valideneinkommen ist daher genau wie für das Invalideneinkommen der allgemeine Arbeitsmarkt massgebend. Da zudem für das Valideneinkommen und das Invalideneinkommen dasselbe Stellenspektrum in Betracht fällt, en t spricht die Erwerbseinbusse und damit der Invalidität sgrad dem Grad der Beeinträchtigung der Arbeitsfähigkeit und beläuft sich daher ebenfalls auf 30 %. Der rentenbegründende Mindestinvaliditätsgrad von 40 % ist somit unter Berücksichtigung einer 30%igen Einschränkung nicht erreicht, und es kann daher offen bleiben, ob und über welche Zeitspanne es der Beschwerdeführerin zuzumuten wäre, ihr P ensum im Sinne der Beurteilung im Gutachten der H.___ ag ( Urk. 7/79/35+47) noch weiter zu steigern. Die Beschwerde ist damit abzuweisen. 6. Da es um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfah rens aufwand und unabhängig vom Streitwert im Rahmen von Fr. 200.-- bis Fr. 1‘000.-- festzulegen (Art. 69 Abs. 1 bis IVG) und auf Fr. 700.-- anzusetzen. Entsprechend dem Ausgang des Verfahrens sind sie der unterliegenden Beschwerdeführerin aufzuerlegen. Das Gericht erkennt: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 700.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein werden der Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt. 3. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Rechtsanwalt Thomas Laube - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle - Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an: - Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft) 4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesgesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzustellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Die VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin FehrKobel

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich IV.2017.01233 I. Kammer Sozialversicherungsrichterin Fehr, Vorsitzende Sozialversicherungsrichter Bachofner Ersatzrichter Wilhelm Gerichtsschreiberin Kobel Urteil vom 2 9. Juli 2019 in Sachen X.___ Beschwerdeführerin vertreten durch Rechtsanwalt Thomas Laube KSPartner Ulrichstrasse 14, 8032 Zürich gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin Sachverhalt: 1. 1.1 X.___, geboren 1970, durchlief die Primar- und Sekundarschule in der Türkei und zog im Jahr 1986 mit ihrem Mann in die Schweiz (Lebenslauf, Urk. 7/23/ 1- 5; Meldebestätigung/Schriftenempfangsschein vom 2 8. Juli 2014, Urk. 7/27). Sie ist Mutter zweier erwachsener Kinder (geboren 1987 und 1991), und ihre Ehe wurde im Jahr 2007 geschieden (Familienausweis in Urk. 7/3; Urteil und Verfügung vom 2 0. September 2007, Urk. 7/2). In der Schweiz arbeitete X.___ von 1986 bis 2010 bei der Y.___ AG, zunächst in der Bedienung von Maschinen und später als Sach bear beiterin in Verkauf, Marketing, Logistik und Kommunikation ( Urk. 7/23/2 3). Berufsbegleitend absolvierte sie unter anderem einen zweisemestrigen Handelsdiplomkurs und einen dreisemestrigen Bildungsgang in der Marketingplanung ( Urk. 7/23/11 +12). Im Oktober 2010 nahm X.___ eine Tätigkeit als Geschäftsführerin der Z.___ AG auf ( Urk. 7/23/3). 1.2 Von Januar bis Juli 2009 war X.___ nach einem Sturz auf das Gesäss teilweise arbeitsunfähig gewesen (Bericht d es Suva-Kreisarztes Dr. med. A.___, Spezialarzt für orthopädische Ch irurgie, vom 8. Juli 2009, Urk. 7/33/35-39 ; Bericht des Röntgeninstituts B.___ vom 2 3. Januar 2009, Urk. 7/33/47-48). Im Sommer 2014 begab sich X.___ wegen Kopf- und Rückenschmerzen erneut in ärztliche Behandlung, und der Hausarzt Dr. med. C.___ attestierte ihr ab dem 1 6. Juli 2014 eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit (Bericht von Dr. C.___ an die Zürich Versicherungs-Gesellschaft AG [«Zürich»] als zuständigen Krankentaggeldversicherer vom 2 8. August 2014, Urk. 7/34/14-15). Es folgten Magnetresonanzuntersuchungen der Lendenwirbelsäule, des Iliosakralgelenks und des Neurocraniums sowie der Halswirbelsäule, der Brustwirbelsäule, des Beckens und der Oberschenkel (Berichte des Röntgeninstituts B.___ vom 3 1. Juli und vom 12. August 2014, Urk. 7/33/16 und Urk. 7/33/17-18); des Weiteren wurde X.___ im August 2014 in der Wirbelsäule n -Sprechstunde und im Oktober 2014 in der Rheumatologie-Sprechstunde der Uniklinik D.___ untersucht (Bericht e vom 2 0. August und vom 2 4. Oktober 2014, Urk. 7/33/14-15 und Urk. 7/33/10 13 ), und im November 2014 fand ebenfalls in der Uniklinik D.___ eine neurologische und neurophysiologische Unt ersuchung statt (Bericht vom 4. November 2014, Urk. 7/33/7-9). 1.3 Die «Zürich» hatte X.___ am 1 5. August 2014 bei der Invalidenversicherung zur Früherfassung angemeldet ( Urk. 7/17; Gesprächsprotokoll vom 7. Oktober 2014, Urk. 7/21), und am 2 2. Oktober 2014 hatte die Versicherte die ordentliche Anmeldung ein gereicht ( Urk. 7/26). Die Sozialversicherungsanstalt des K antons Zürich (SVA), IV-Stelle, holte den Bericht von Dr. C.___ vom 1 3. November 2014 ein ( Urk. 7/33/1-6), ferner beschaffte sie die Angaben der Arbeitgeberin vom 1 8. November 2014 und erfuhr dabei, dass die Gesellschaft per 9. Juli 2014 von Z.___ AG in E.___ AG umbenannt worden war, nachdem F.___ das Aktienpaket der Versicherten übernommen hatte ( Urk. 7/38/1-6), und dass die Gesellschaft das Arbeitsverhältnis mit der Versicherten mit Kündigungsschreiben vom 2 7. Juni 2 014 per Ende August 2014 aufgelöst hatte ( Urk. 7/38 /7). Sodann zog sie die Akten der «Zürich» bei und nahm Kenntnis vom Bericht von Dr. C.___ an die «Zürich» vom 3. März 2015 ( Urk. 7/53/5-6 mit verschiedenen Unterlagen über die Untersu chung und Behandlung der rechten Schulter von F ebruar/März 2015, Urk. 7/53/7-14 ) und von den Berichten der Uniklinik D.___ an die «Zürich» vom 4. Mai, 1. September und 1 2. November 2015 ( Urk. 7/57 /14-16, Urk. 7/57/8-9 und Urk. 7/57 / 3-4 ). Weiter holte sie den Bericht des Universitätsspitals T.___ vom 2 6. Mai 2016 ein, wo am 1 0. Mai 2016 eine diagnostisch-therapeutische Hysteroskopie mit fraktionierter Kürettag e durchgeführt worden war (Urk. 7/63/1-6 mit dem Austrittsbericht in Urk. 7/63/7-9), und liess sich ausserdem die Berichte des G.___ vom 1 1. Januar und vom 1 8. März 2016 über Behandlungen im Institut für komplementäre und inte grative Medizin zustellen (Urk. 7/66 /5-7 und Urk. 7/66/2-4 ). Ende 2016 wurde die Versicherte im Auftrag der IV-Stelle in der H.___ ag polydisziplinär begutachtet (Untersuchunge n vom 2 9. und 3 0. November 2016 und Gutachten vom 3. Janu ar 2017, Urk. 7/79; Dr. med. I.___, Rheumatologie /Allgemeine Innere Mediz in und Fallführung, Dr. med. J.___, Fach gutachten Psychiatrie und Psychotherapie, Dr. med. K.___, Fach gutachten Neurologie). 1.4 Die IV-Stelle holte die Stellungnahme der RAD-Ärzte Dr. med. L.___, Spezialarzt für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie, und Dr. med. D. M.___, Spezialarzt für Psychiatrie und Psychotherapie, vom 1 2. Januar 2017 ein (Urk. 7/80/8) und teilte der Versicherten anschl iessend mit Vorbescheid vom 31. Januar 2017 mit, dass sie einen Rentenanspruch zu verneinen gedenke (Urk. 7/81; Feststellungsblatt in Urk. 7/80). Die Versicherte liess dagegen durch den behandelnden Arzt med. pract. D. P.___, Psychiatrische Praxis, Anfang Februar 2017 Einwendungen erheben ( Urk. 7/87) und ergänzte die Einwendungen mit Eingabe vom 2 2. Februar 2017 ( Urk. 7/91). Ihren Einwendungen fügte sie verschiedene medizinische Berichte bei, in s besondere neu die Berichte der Uniklinik D.___ vom 2 2. September 2015 sowie vom 2 1. April, 2 3. Mai, 1 3. Juni ( Ganzkörper- Magnetresonanztomo - gra phie ), 4. Juli (Chiropraktik-Sprechstunde) und 3 0. September 2016 ( Urk. 7/90 / 39, Urk. 7/90/28-29, Urk. 7/90/21-23, Urk. 7/90/19-20, Urk. 7/90/14-15 und Urk. 7/90/9 11 ), den Bericht des G.___, Klinik für Immunologie, vom 2 8. Juni 2016 ( Urk. 7/90/16-18) und den Bericht des G.___, Institut für komplementäre und integrative Medizin, vom 6. September 2016 ( Urk. 7/90/12-13). Die IV-Stelle holte d en Bericht des O.___ vom 5. April 2017 über einen Aufenthalt der Versicherten von Anfang Februar bis Anfang März 2017 ein ( Urk. 7/95) und gab der Versicherten Gelegenh eit zur Stellungnahme dazu ( Urk. 7/97). Diese liess davon mit Eingabe der Pro Infirmis vom 2. Juni 2017 Gebrauch machen ( Urk. 7/103) und einen Bericht von Dr. med. Th. N.___ vom 2 8. April 2017 über eine neuraltherapeutische Behandlung sowie die Berichte von med. pract. P.___ und Dr. C.___ vom 3. und vom 3 0. Mai 2017 beibringen ( Urk. 7/98, Urk. 7/101 und Urk. 7/102/2 ). Nachdem der RAD-Arzt Dr. M.___ die weitere Stellungnahme vom 1 9. Oktober 2017 abgegeben hatte ( Urk. 7/104/2-3), entschied die IV-Stelle mit Verfügung vom 2. November 2017 im Sinne ihres Vorbescheids und verneinte den Rentenanspruch der Versicherten ( Urk. 2 = Urk. 7/105; Feststellungsblatt in Urk. 7/104). 2. Die Versicherte, vertreten durch Rechtsanwalt Thomas Laube, liess gegen diese Verfügung mit Eingabe vom 1 0. November 2017 Beschwerde erheben ( Urk. 1) und beantragen, die Verfügung sei aufzuheben und es sei ihr spätestens ab März 2015 eine Rente der Invalidenversicherung aus zurichten ( Urk. 1 S. 2). Die IV Stelle schloss in der Beschwerdeantwort vom 3 0. November 2017 auf Abweisung der Beschwerde ( Urk. 6). In der Replik vom 1 8. Dezember 2017 liess die Versicherte an ihrem Standpunkt und ihrem Ant rag festhalten ( Urk. 9). Die IV Stelle verzichtete mit Eingabe vom 1 6. Januar 2018 auf die Erstattung einer Duplik ( Urk. 12), wovon die Versicherte am 1 9. Januar 2018 in Kenntnis gesetzt wurde ( Urk. 13). Auf die Ausführungen der Parteien und die eingereichten Unterlagen wird, soweit erforderlich, in den Erwägungen eingegangen. Das Gericht zieht in Erwägung: 1. 1.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerb sunfähigkeit ( Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts [ATSG]). Sie kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit ode r Unfall sein ( Art. 4 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung [IVG]). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arb eitsmarkt ( Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind nach Art. 7 Abs. 2 ATSG ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen (Satz 1). Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überw indbar ist (Satz 2). 1.2 1.2.1 Im Hinblick auf das Erfordernis in Art. 7 Abs. 2 Satz 2 ATSG hat das Bundesgericht spezifische Leitlinien aufgestellt. Im Grundsatzurteil vom 3. Juni 2015 (BGE 141 V 281) hat es in Änderung seiner bisherigen Rechtsprechung ein neues Prüfungsraster in Form von spezifischen Standardindikatoren entwickelt, anhand dessen die Auswirkungen von sogenannten pathogenetisch-ätiolo gisch unklaren syndromalen Beschwerdebildern ohne nachweisbare organische Grundlage zu ermitteln sind. Das Raster präsentiert sich wie folgt (BGE 141 V 281 E. 4.1.3 und E. 6): - Kategorie « fu nktioneller Schweregrad» - Komplex «Gesundheitsschädigung» - Ausprägung der diagnos erelevanten Befunde - Behandlungs- und Eingliederungserf olg oder – resistenz - Komorbiditäten - Komplex «Persönlichkeit» (Persönlichkeitsdiagnostik, p ersönliche Ressourcen ) - Kompl ex «Sozialer Kontext» - Kategorie «Konsistenz» (Gesich tspunkte des Verhaltens) - gleichmässige Einschränkung des Aktivit ätenniveaus in allen ver gleichbaren Lebensbereichen - behandlungs- und eingliederungsanamnestisch ausgewi esener Lei densdruck. Das Bundesgericht schreibt dem Raster n ormativen Charakter zu, weist jedoch darauf hin, dass es die Aufgabe der medizinischen Fach personen ist, mittels der ein schlägigen Indikatoren das Leistungsvermögen einzuschätzen (vgl. BGE 141 V 281 E. 5.1 und E. 5.2). D ie funktionellen Einschränkungen müssen mit überwiegender Wahrscheinl ichkeit nachgewiesen sein, und es ist die versicherte Person, welche die Beweislast für den Nachweis trägt (vgl. BGE 141 V 281 E. 6). Ferner betont das Bundesgericht, dass es sich beim neu entwickelten Raster nicht um eine «abhakbare Checkliste» handelt, sondern dass dessen Handhabung den Umständen des Einzelfalls gerecht werden muss (BGE 141 V 281 E. 4.1.1). 1.2.2 In einem weiteren Schritt hat das Bundesgericht in zwei Grundsatzurteilen vom 30. November 2017 die Anwendbarkeit der Standardindikatoren auf grundsätzlich sämtliche psychischen Erkrankungen ausgedehnt, indem es für alle diese Erkrankungen das strukturierte Beweisverfahren, wie es ursprünglich für die somatoformen Schmerzstörungen und vergleichbare Leiden entwickelt worden war, als massgebend erklärt hat (BGE 143 V 418 E. 7, BGE 143 V 409 E. 4.4 und E. 4.5). Damit hat das Bundesgericht insbesondere seine bisherige Rechtsprechung zu den depressiven Störungen geändert und nicht länger daran festgehalten, dass rezidivierende oder episodische Depressionen leicht- bis mittelgradiger Natur einzig dann als invalidisierende Krankheiten in Betracht fallen, wenn sie erwiesenermassen therapieresistent sind (vgl. die Zusammenfassung der bisherigen Rechtsprechung in BGE 143 V 409 E. 4.1). 1.2.3 Von vornherein nicht als invalidenversicherungsrechtlich relevant gelten geklagte Beschwerden insoweit, als sie aggraviert werden, also als stärker beein trächtigend dargestellt werden, als sie tatsächlich sind beziehungsweise empfunden werden. Hinweise für eine Aggravation erblickt das Bundesgericht etwa darin, dass eine erhebliche Diskrepanz zwischen den geschilderten Schmerzen und dem gezeig ten Verhalten oder der Anamnese besteht, dass intensive Schmerzen angegeben werden, die jedoch nur vage charakterisiert werden, dass Klagen in einer Weise demonstrativ vorgetragen werden, die unglaubwürdig wirkt, dass keine medizinische n Behandlung en in Anspruch genommen werden und dass schwere Einschränkungen im Alltag behauptet werden, das psychosoziale Umfe ld jedoch weitgehend intakt ist (BGE 141 V 281 E. 2.2 und E. 3.7.1, 131 V 49). 1.3 1.3.1 Gemäss Art. 28 Abs. 2 IVG haben Versicherte Anspruch auf eine ganze Rente, wenn sie mindestens zu 70 %, auf eine Dreiviertelsrente, wenn sie mindestens zu 60 %, auf eine halbe Rente, wenn sie mindestens zu 50 % oder auf eine Viertelsrente, wenn sie mindestens zu 40 % invalid sind. Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG (in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG) aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielen k önnte (sogenanntes Invalidenein kommen), in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre (sogenanntes Valideneinkom men ). Bei der Ermittlung des hypothetischen Valideneinkommens ist im Regelfall am Einkommen anzuknüpfen, das die versicherte Person vor dem Eintritt des Gesundheitsschadens tatsächlich erzielt hat. Davon abzugehen ist jedoch dann, wenn die versicherte Person die bisherige Stelle mit überwiegender Wahrscheinlichkeit auch ohne Gesundheitsschaden nicht mehr innehätte (vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_934/2015 vom 9. Mai 2016 E. 2.2 mit Hinweisen). 1.3.2 Der Rentenanspruch entsteht nach Art. 28 Abs. 1 IVG frühestens in dem Zeitpunkt, in dem die versicherte Person während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindestens zu 40 % arbeitsunfähig war ( lit. b), sofern sie nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid ist ( lit. c). Zusätzlich kann der Rentenanspruch gemäss Art. 29 Abs. 1 IVG nicht vor Ablauf von sechs Monaten nac h der Geltendmachung entstehen. Während für die Erwerbsunfähigkeit ( Art. 7 ATSG) und den Invaliditätsgrad (Art. 8 und Art. 16 ATSG), wie sie nach Art. 28 Abs. 1 lit. c IVG für die Rentenhöhe massgebend sind, nach dem Einkommen zu fragen ist, das eine Person auf dem gesamten in Frage kommenden Arbeitsmarkt mit einer dem Gesundheitsschaden angepassten zumutbaren Tätigkeit erzielen könnte, beurteilt sich die Arbeitsunfähigkeit ( Art. 6 ATSG), wie sie für das War tejahr nach Art. 28 Abs. 1 lit. b IVG massgebend ist, nach der gesundheitlich bedingten Einbusse an funktionellem Leistungsvermögen, und es kommt dabei in der Regel einzig auf die Einschränkungen im bisherigen Beruf an (vgl. BGE 130 V 97 E. 3.2, 105 V 156 E. 2a, 97 V 226 E. 2). War jedoch der bisherige Beruf beim Eintritt des Gesundheitsschadens aus krankheitsfremden Gründen bereits aufgegeben worden, so sind auch alternative Tätigkeiten in Betracht zu ziehen (vgl. Urteil des Bundesgerichts I 943/06 vom 13. April 2007 E. 5.1.3). 2. 2.1 Strittig und zu prüfen ist, ob die Beschwerdeführerin aufgrund der Anmeldung vom 2 2. Oktober 2014 Anspruch auf eine Invalidenrente hat. 2.2 Die angefochtene, einen Rentenanspruch verneinende Verfügung vom 2. November 2017 basiert auf dem polydisziplinären Gutachten der H.___ ag, das die RAD-Ärzte Dr. L.___ und Dr. M.___ als tauglich befanden (vgl. Urk. 7/80/8). Die Gutachter konnten in der Gesamtbeurteilung aus internistisch-rheumatologischer und aus neurologischer Sicht keine Diagnosen mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit nennen; aus psychiatrischer Sicht gingen sie von einer Beeinträchtigung der Arbeitsfähigkeit von 30 % aus und erachteten eine berufliche Eingliederung mit rascher Steigerung des Anfangspensums von 60-70 % als realisierbar (Urk. 7/79/46-47). 3. 3.1 Was die somatische n Befunde und Diagnosen betrifft, so beschränkte sich Dr. I.___ als Facharzt der Allgemeinen Inneren Medizin und der Rheumatologie n eben der kurz dargestellten Befr agung der Beschwerdeführerin zur familiären und sozialen Situation, zu Ausbildung und Beruf, zur Wohnsituation und zur Kranken geschichte ( Urk. 7/79/22-26) auf die Erhebung eines kursorischen rheumatologischen und internistischen Stat us ohne Bezugnahme auf die Vor - ak ten (Urk. 7/79/26-27). 3.2 3.2.1 Demgegenüber liess sich der Neurologe Dr. K.___ die gesundheitliche Entwicklung und die vorhandenen Beschwerden detaillierter schildern, stellte sie ausführlich dar und ordnete sie anhand der eigenen Untersuchungen und der Analyse der Vorakten diagnostisch ein ( Urk. 7/79/35- 44). 3.2.2 Er hielt zunächst fest, ein im Jahr 1997 durchgemachtes Guillain-Barré-Syndrom (akute auotinflammatorische Entzündung von Nervenwurzeln) habe sich zurückgebildet, aktuell seien keine muskulären Lähmungen feststellbar gewesen und die geklagte n Parästhesien im Bereich der Extremitäten bei Erschöpftheit und schlechter Stimmung (vgl. Urk. 7/79/36) seien somatisch nicht zu erklären (Urk. 7/79/40). Sodann ging Dr. K.___ auf die panvertebralen Schmerzen ein, an denen die Beschwerdeführerin gemäss ihren Angaben bereits seit der Erkrankung am Guillain-Barré-Syndrom im Jahr 1997 ge litt en hatte, die sich jedoch im Jahr 2014, als Schwierigkeiten am Arbeitsplatz aufgetreten waren, verstärkt hatten (vgl. Ur k. 7/79/36). Er nahm als erstes Bezug auf den Sturz auf das Gesäss im Jahr 2009 und hielt in Diskussion der damals angefertigten Magnetresonanztomographie der Lendenwirbelsäule ( Urk. 7/33/47) sowie des Bericht s des Kreisarztes Dr. A.___ vom 8. Juli 2009 ( Urk. 7/33/35-39) fest, es sei wohl ein Knochenödem im Os sacrum, aber keine Fraktur nachgewiesen worden und der Kreisarzt habe keine neurologischen Ausfälle feststellen können, habe hingegen bereits damals auf ein Panvertebralsyndrom hingewiesen ( Urk. 7/79/40). Des Weiteren konstatierte er anhand der Magnetresonanzaufnahmen vom 3 1. Juli und vom 1 2. August 2014 ( Urk. 7/33/16 und Urk. 7/33/17-18) eine Zunahme der dege nerativen Veränderungen im Bereich der Halswirbelkörper 5/6, neu erkennbare Veränderungen im Bereich des Bereich des Lendenwirbelkörpers 5 und des Sakralwirbelkörpers 1 und eine kleine Diskushe rnie zwischen dem 4. und dem 5. Lende n wirbelkörper; wiederum ersah er jedoch weder aus diesen Aufnahmen noch aus den Berichten der Uniklinik D.___ der Jahre 201 4 und 2015 (Urk. 7/33/10-11, Urk. 7/33/7-9, Urk. 7/53/12-13 und Urk. 7/57/14-16 ) Zeichen für Nervenwurzelkompressionen. Gleichermassen konnte er zur Zeit der eigenen klinischen Untersuchung en keine solchen Zeichen ausmachen, sondern stufte die geklagten Schmerzen als pseudoradikulär ein, also als Schmerzen, die durch eine Reizung von Schmerzrezeptoren und nicht durch Irritationen der Nervenwurzeln entstünden, und beurteilte die Interpret ation der Schmerzen als thorako-lumbo-spondylogenes beziehungsweise z erviko-spondylogenes Schmerzsyndrom i n der Uniklinik D.___ nach wie vor als korrekt ( Urk. 7/79/41). Etwas anderes ergibt sich auch aus den erst nach der Begutachtung eingereichten Berichten der Uniklinik D.___ des Jahres 2016 nicht (vgl. Urk. 7/90). Namentlich ging die Klinik im Bericht vom 3 0. September 2016 nach wie vor von einer mechanischen Genese des Beschwerdebildes aus ( Urk. 7/90/11). Des Weiteren setzte sich Dr. K.___ mit den geklagten Kopfsc hmerzen auseinander und beurteilte diese anders als die Uniklinik D.___ im Bericht vom 4. Mai 2015 ( Urk. 7/57/14) nicht als rein zervikogen, sondern ging entsp r echend den Kriterien der Kopfschmerzgesellschaft von einem Mischkopfschmerz mit chronischen Spannungskopfschmerzen und wöchentlichen Migräneattacken aus, der einer Therapie zugänglich sei ( Urk. 7/79/41-42). Ferner nahm Dr. K.___ auf die Beschwerden in der rechten Schulter Bezug. Röntgenaufnahmen und eine Arthro -Magnetresonanzuntersuchung hatten im Februar 2015 eine transmurale Partialr uptur der Supraspinatussehne sowie eine aktivierte AC-Gelenk sarthrose zu Tage gebracht (Bericht des Röntgeninstituts B.___ vom 1 8. Februar 2015, Urk. 7/53/14), und Dr. K.___ konnte mit diesen Befund en die Einschränkung der Hebefähigkeit des rechten Armes erklären. Eine Nervenschädigung im Bereich der Schulter konnte er jedoch nicht feststellen ( Urk. 7/79/41), und in den Vorakten findet sich dazu nichts Gegenteiliges. Nicht in Frage gestellt ist ferner die Vermutung eines beginnenden Karpaltunnelsyndroms am rechten Handgelenk ( Urk. 7/79/ 40). Zu den Beschwerden im Bereich des Skeletts gehören schliesslich die Becken-/Hüftbeschwerden, die im April 2016 Gegenstand von Untersuchungen in der Uniklinik D.___ gewesen waren und als muskulären Ursprungs int erpretiert wurden (Urk. 7/90/28 29). Dies blieb ebenfalls unwidersprochen. 3.2. 3 Über die neurologische Beurteilung hinaus bemerkte Dr. K.___, dass keine Hinweise auf eine labordiagnostisch nachweisbare Erkrankung wie eine Polymyalgia rheumatica, eine muskuläre Störung oder eine chronische Borreliose festzustellen gewesen sei ( Urk. 7/79/ 39+ 41). Dies deckt sich mit dem im Vorbescheidverfahren eingereichten Bericht der Klinik für Immunologie des G.___ vom 2 8. Juni 2016, in welchem zusätzlich ein Morbus Behcet und ein f amiliäres Mittelmeerfieber hatte n ausgeschlossen werden können ( Urk. 7/90/17). Ausserdem hatte die Ganzkörper-Magnetresonanztomographie vom Juni 2016 keine entzündlichen Skelettläsionen gezeigt (vgl. Urk. 7/90/20). Keine Auseinandersetzung erfolgte im Gutachten der H.___ ag mit der gynäkologischen Krankengeschichte, welche im Jahr 2016 die Exzision zweier Zysten der Vulva, die Biopsie einer Veränderung in der linken Brust und eine diagnostisch-therapeutische Hysteroskopie mit fraktionierter Kürettage umfasst hatte. In den Berichten von April und Mai 2016 ( Urk. 7/63, Urk. 7/90 /24-27 und Urk. 7/90/30-35) finden sich jedoch keine Hinweise auf bleibende Auswirkungen dieser E i ngriffe. 3.3 3.3.1 In Verbindung mit den medizinischen Vorakten beantwortet d as Gutachten der H.___ ag die Frage nach organischen Befunde n somit ausreichend, auch wenn die Rolle der fachlichen Auseinandersetzung, insbesondere der Aus einandersetzung mit den Beurteilungen der b ehandelnden Ärztinnen und Ärzte, vom Gutachter der neurologischen Fachrichtung u nd nicht vom fallführenden Rheumatologen ein genommen und letztlich im Rahmen der polydisziplinären Besprechung ( Urk. 7/79/44 f.) auch nicht in Frage gestellt wurde. 3.3.2 Damit kann auch auf die organischen Diagnosen im Gutachten der H.___ ag abgestellt werden, nämlich aus neurologischer Sicht die Diagnose n des Mischkopfschmerzes, des möglicherweise durchgemachten Guillain-Barré-Syndroms und des Verdachtes auf ein beginnendes K arpaltunnelsyndrom rechts (Urk. 7/79/42+ 44) und aus rheumatologischer Sicht die Diagnose eines Fibromyalgiesyndroms mit vielen vegetativen Begleitbeschwerden ( Urk. 7/79/44). Was das Fibromyalgiesyndrom im Speziellen betrifft, das sich gemäss den Ausführungen im Gutach t en in ausgebreiteten myofaszialen Druckdolenzen manifestierte ( Urk. 7/79/45), so war diese Diagnose im Januar 2016 bereits im Institut für komplementäre und integrative Medizin des G.___ als wahrscheinlich erachtet worden, nachdem eine entzündlich-rheumatologische Genese der Schmerzen hatte ausgeschlos sen werden können ( Urk. 7/66/6). U nd soweit im späteren Bericht vom März 2016 als Differentialdiagnose ein f amiliäres Mittelmeerfieber vorbehalten worden war ( Urk. 7/66/3), so konnte diese Diagnose in der Folge ausgeschlossen werden (vgl. vorstehend E. 3.2.3). 3. 3.3 Die Gutachter der H.___ ag leiteten sodann aus den erhobenen organischen Befunden und den gestellten Diagnosen keine Einschränkungen in der Arbeits - fähigkeit in der angestammten, als adaptiert bezeichneten Tätigkeit als Sachbearbeiterin und Geschäftsführerin und dementsprechend auch keine Einschrän k ungen in einer vergleichbaren Tätigkeit ab ( Urk. 7/79/42 -43 und Urk. 7/79/46-47). Entgegen den Ausführungen in der Replik ( Urk. 9 S. 4 f.) leuchtet dies in Bezug auf die vorstehend beschriebenen degenerativen Veränderungen im Bereich der Wirbelsäule ein. Es ist darauf hinzuweisen, dass die Gutachter der H.___ ag zwar auf die Anfertigung neuer radiologischer Aufnahmen verzichteten (vgl. Urk. 7/79/27). Der Ausschluss von Nervenwurzelkompressionen erfolgte jedoch nicht allein anhand der früheren Bildaufnahmen, sondern ebenso massgebend dafür war die aktuelle klinische Untersuchung (vgl. vorstehend E. 3.2.2). Überdies ist die in der Replik erwähnte Magnetresonanztomographie vom September 2015 ( Urk. 9 S. 5 mit Hinweis auf Urk. 7/90/39) nicht die neueste vorhandene Aufnahme, sondern es existiert zusätzlich die Ganzkörper-Magnetresonanztomographie vom Juni 2016, die gemäss dem zugehörigen Bericht - abgesehen von degenerativen Veränderungen in der Lendenwirbelsäule - reizlose Verhältnisse der Wirbelsäule gezeigt hatte ( Urk. 7/90/19 -20 ). Schliesslich bestehen keine substanziierten Hinweise darauf, dass sich in körperlicher Hinsicht in der Zeit zwischen der Begutachtung durch die H.___ ag und dem Erlass der angefochtenen Verfügung vom 2. November 2017 etwas verändert hätte; die entsprechenden Bemerkungen in den Berichten von Dr. N.___ vom 2 8. April 2017 und von Dr. C.___ vom 3 0. Mai 2017 ( Urk. 7/98 und Urk. 7/102/2) sind nicht näher begründet und nicht mit aktuellen Untersuchungsergebnissen belegt. Was die Auswirkungen der Fibromyalgie auf die Arbeitsfähigkeit anbelangt, so hielten die Gutachter der H.___ ag fest, rheumatologisch-internistisch zeigten sich viele funktionelle Beschwerden, jedoch keine objektivierbaren Einschränkungen in der Arbeitsfähigkeit, wie es für ein Fibromyalgiesyndrom typisch sein könne ( Urk. 7/79/46). Eine Herleitung dieser Beurteilung fehlt. Es gilt jedoch zu beachten, dass es sich bei der Diagnose der Fibromyalgie um das rheumatologische P endant zur psychiatrischen Diagnose der anhaltenden somatoformen Schmerzstörung ( Code F45.4 der Internationalen Klassifikation psychischer Störungen der Weltgesundheitsorganisation, ICD-10 ) handelt, wie sie die Psychiaterin Dr. J.___ in ihrem Fachgutachten stellte ( Urk. 7/79/34). Denn mit beiden Diagnosen wird - einmal aus rheumatologischer und einmal aus psychiatrischer Sicht - ein Schmerzbild charakterisiert, das durch objektive körperliche Befunde nicht oder nicht vollständig erklärt werden kann. Demgemäss beurteilt d as Bundesgericht auch die Einschränkungen aufgrund einer Fibromyalgie anhand der spezifischen Standardi ndikatoren (vgl. BGE 141 V 281 E. 10.2 sowie BGE 132 V 65 ). Wie im Folgenden zu zeigen ist, ging Dr. J.___ auf diese Indikatoren ausreichend ein, sodass in Bezug auf die Auswirkungen der körperlich nicht vollständig erklärbaren Störung, sei sie als somatoforme Schmerz - störung, sei sie als Fibromyalgie zu klassifizieren, auf die Beurteilung der psychiatrischen Fachgutachterin abgestellt werden kann. 4. 4.1 4.1.1 Soweit die Beschwerdeführerin vorab die Unvoreingenommenheit von Dr. J.___ in Frage stellen und hierfür auf die Herkunft der Psychiaterin aus der Sowjetunion (Lettland) und auf die dortige Rolle der P s ychiatrie im Dienste des Kommunismus hinweisen liess ( Urk. 1 S. 3), so sind diese Vorbringen in Bezug auf die Person der Gutachterin rein spekulativer Natur und es fehlen jegliche Anhaltspunkte dafür, dass die Gutachterin in ihrer gegenwärtigen beruflichen Tätigkeit tatsächlich durch allfällige entsprechende Verhältnisse in ihrem Ursprungsland beeinflusst würde. Ebenso wenig wurde die Darstellung, die Beschwerdeführerin sei beim Versuch, ihre Beschwerden zu schildern, «abgeputzt» worden ( Urk. 1 S. 3), durch Beispiele konkretisiert oder umgehend nach der Begutachtung in s Verfahren eingebracht. Inhaltlich liess die Beschwerdeführerin sodann rügen, die psychiatrische Gutachterin habe bei der Befunderhebung nicht en t sprechend den Qualitätsleitlinien der schweizerischen Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie das sogenannte AMDP-System ( A rbeitsgemeinschaft für M ethodik und D okumentation in der P sychiatrie ) angewendet ( Urk. 1 S. 4). Bei diesem System handelt es sich um einen Leitfaden zur halbstrukturierten Führung eines Explorations-Interviews, in dessen Rahmen das Gespräch jedoch der Situation und der Fragestellung angepasst werden kann (vgl. Fähndrich/Stieglitz, Leitfaden zur Erfassung des psychopathologischen Befundes, halbstrukturiertes Interv iew anhand des AMDP-Systems, 5. Auflage, Göttingen 2018, S. 27 ff. und S. 48). Für die Tauglichkeit eines Gutachtens ist demzufolge nicht e rforderlich, dass im Gutachtenstext der gesamte theoretische Hintergrund des Systems dargestellt wird (Urteil des Bundesgerichts 8C_433/2017 vom 1 2. September 2017 E. 3.4.1). Und soweit die Beschwerdeführerin weiter den verwendeten Mini-ICF-APP-Ratingbogen ( Kurzinstrument zur Fremdbeurteilung von A ktivitäts- und P artizipationsstörungen bei p sychischen Erkrankungen in Anlehnung an die Internationale Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit [ICF] der Weltgesundheitsorganisation) vermisste, so fasste die Gutachterin zusammen, in welchen der 13 Fähigkeitsbereiche sie die Beschwerdeführerin in welchem Ausmass für beeinträchtigt hielt ( Urk. 7/79/33). Dies erscheint als genügend angesichts dessen, dass es sich bei diesem APP- Rating um ein Fremdbeurteilungsinstrument handelt und nicht um einen Fragebogen, den die Beschwerdeführerin auszufüllen hatte. Bestehen somit keine begründeten Einwendungen gegen die Person von Dr. J.___ und ist deren Fachgutachten als lege artis erstellt zu beurteilen, so ist auf die einzelnen inhaltlichen Punkte des Gutachtens einzugehen. 4.1.2 Vorab ist die Diagnose der anhaltenden somatoformen Schmerzstörung plausibel. Es ist hierzu auf die be reits gemachten Ausführungen zum Fehlen von organischen, das geklagte Beschwerdebild vollumfänglich er klärenden Befunden hinzuweisen, woraus die rheumatologische Diagnose einer Fibro myalgie abgeleitet wurde. Des Weiteren ist auch das Charakteristikum gemäss ICD-10 Code F45.4 erfüllt, dass der vorherrschende, nicht organisch erklärbare Schmerz in Verbindung mit emotionalen Konflikten oder psychosozialen Problemen auftritt, die schwerwiegend genug sind, um als entscheidende ursächliche Einflüsse zu gelten. Denn wie Dr. J.___ und Dr. K.___ die Angaben der Beschwerdeführerin wiedergaben ( Urk. 7/79/30+36), hatte sich das Beschwerdebild mit 100%iger Arbeitsunfähigkeit ab dem 1 6. Juli 2014 akzentuiert, nachdem die Beschwerdeführerin ihren Anteil am Betrieb veräusser t hatte und ihr daraufhin Ende Juni 2014 die Anstellung gekündigt worden wa r (vgl. Sachverhalt Ziffer 1.3); die Beschwerdeführerin berichtete, es sei damals zu einem Zusammenbruch gekommen, sie habe sich depressiv gefühlt und nicht mehr schlafen können und es sei gewesen, als ob jemand «den S tecker rausgezogen hätte» (Urk. 7/79/36). Im Übrigen f inde t sich die Diagnose einer psychiatrisch definierten Schmerzstörung auch im Bericht des O.___ vom 5. April 2017, dort in Form von chronischen Schmerzen mit somatischen und psychischen Faktoren (ICD-10 Code F45.41) und einer Fibromyalgie ( Urk. 7/95/1). Entgegen der Annahme in der Replik ( Urk. 9 S. 2-3) handelt es sich bei der Diagnose nach ICD-10 Code F45.41 nicht um eine Diagnose, welche diejenige einer anhaltenden somatoformen Schmerzstörung nach ICD-10 Code F45.40 widerlegen würde. Vielmehr wurde die Unterscheidung dieser beiden Diagnosen mangels ausreichender Abgr enzbarkeit nicht mehr in die 10. Auflage der deutschen Übersetzung des ICD-10 aufgenommen (Fussnote 1 zu ICD-10 Code F45.4). 4.1.3 Als weitere psychiatrische Diagnose nannte Dr. C.___ im Bericht vom 1 3. November 2014 eine Depression ( Urk. 7/33/1+2). Dr. J.___ der H.___ ag konnte zwar zur Zeit der Begutachtung keine depressive Symptomatik feststellen, die das Ausmass zumindest einer leichten depressiven Episode erreicht hätte, sondern berichtete, die Beschwerdeführer in sei im Gesp rä ch gut schwingungsfähig und die Stimmung sei ausgeglichen ( Urk. 7/79/31). Dies spricht jedoch nicht dagegen, dass in der Vergangenheit, insbesondere in der Zeit um den Verlust der Arbeitsstelle, Phasen der Depressivität bestanden hätten und dass auch inskünftig wieder mit solchen Phasen zu rechnen sei. So wurde im Bericht des Instituts für komplementäre und integrative Medizin des G.___ vom 1 1. Januar 2016 ausgeführt, d ie Beschwerdeführerin leide seit Jahren an wiederholten depressiven Episoden mit meist mittelschwerer Ausprägung ( Urk. 7/66/6), med. pract. P.___ erwähnte in seinen Schreiben vom 3. Februar und vom 3. Mai 2017 ebenfalls die depressiven Verstimmungen ( Urk. 7/87 und Urk. 7/101) und das O.___ berichtete im April 2017 über eine depressive Stimmungslage mit vermind erter Schwingungsfähigkeit ( Urk. 7/95/2). Allerdings kann aus diesen Angaben keine depressionsbedingte längerdauernde Beeinträchtigung der Arbeitsfähigkeit abgeleitet werden. Denn offenbar waren die depressiven Episoden schon auf getreten, als die Beschwerdeführerin noch arbeitstätig gewesen war («seit Jahren» ; Urk. 7/66/6 ), und es bestehen keine Anhaltspunkte dafür, dass es schon vor den Ereignissen um die Auflösung des Arbeitsverhältnisses zu längeren Arbeitsausfällen gekommen wäre (vgl. Urk. 7/38/3). Und was die Zeit nach dieser Auflösung betrifft, so erklärte die Beschwerdeführerin im Dezember 2015/Januar 2016 im Institut für komplementäre und integrative Medizin des G.___, die Situation sei derzeit stabil unter psychiatrischer Begleittherapie ( Urk. 7/66/6). D ementsprechend stand im März 2016 bei der Diagnosestellung auch das Fibromyalgiesyndrom und nicht eine Depression im Vordergrund (Urk. 7/66/3). Es leuchtet daher ein, dass Dr. J.___ keine Depression als Diagnose mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit a nführte ( Urk. 7/79/ 32+ 34). 4.1. 4 Dr. J.___ beobachtete ferner ein gewisses histrionisches Verhalten, das sie als histrionische Persönlichkeitsakzentuierung (ICD-10 Code Z73), nicht jedoch als eigentliche Persönlichkeitsstörung (ICD-10 Code F60) einstufte und dem sie ebenfalls keinen einschränkenden Einfluss auf di e Arbeitsfähigkeit zumass (Urk. 7/79/32 +34 ). Auch dies ist einleuchtend, da Persönlichkeitsstörungen sich schon im frühen Erwachsen en alter manifestieren (vgl. ICD-10, Einleitung zu Code F60) und die Persönlichkeitszüge der Beschwerdeführerin sich vor dem Jahr 2014 nicht auf die Arbeitsfähigkeit ausgewirkt haben. Ebenfalls nachvollziehbar ist sodann, dass Dr. J.___ die Ängste der Beschwerdeführerin anders als med. pract. P.___ ( Urk. 7/87 und Urk. 7/101) nicht als Angst- und Panikstörung qualifizierte, sondern namentlich die geschilderten Existenzängste angesichts der Lebenssituation der Beschwerdeführerin als verständlich bezeichnete und die gelegentlichen Panikattacken als zu wenig häufig und intensiv für eine en tsprechende Diagnose eins t ufte ( Urk. 7/79/31). Im O.___ schilderte die Beschwerdeführerin ihre Ängste zwar nochmals eingehend ( Urk. 7/95/2), sie standen jedoch während jenes Aufenthaltes nicht im Vordergrund ( Urk. 7/95/3). 4.1. 5 Nicht schon bei Dr. J.___, sondern erstmals im Februar/März 2017 im O.___ kamen schliesslich gewisse Zwänge in Form eines Zähl- und Kontrollzwangs, des täglichen Wechsels der Bettwäsche sowie des häufigen Händewaschens und Duschens und des Drangs, sofort nach dem Trinken eine Toilette aufzusuchen, zur Sprache ( Urk. 7/95/2-3). Es fehlen allerdings Hinweise darauf, dass sich diese Zwänge erst nach der Begutachtung durch die H.___ ag oder nach dem Verlust der Arbeitsstelle neu ergeben hätte n. Demgemäss ist auch hier von einem Schweregrad auszugehen, der die Arbeitsfähigkeit nicht nachhaltig beeinträchtigt. 4.2 4.2.1 Was die Bemessung der Einschränkung en aufgrund der anhaltenden somatoformen Schmerzstörung anbelangt, so bezifferte Dr. J.___ die Arb eitsunfähigkeit für die bisherigen Tätigkeit als Geschäftsführerin einer Werbeagentur, für die frühere Tätigkeit als Sachbearbeiterin im Bereich Marketing und Logistik und für jede andere Tätigkeit im kaufmännischen Bereich mit 30 % ( Urk. 7/79/ 33+ 34) und hielt weiter fest, dass die Beschwerdeführerin nach Abschluss der geplanten psych o somatischen Reha-Behandlung möglichst schnell beruflich wieder eingegliedert werden sollte, wobei mit einem Pensum von 60-70 % zu starten und von einer raschen Steigerung auszugehen sei ( Urk. 7/79/35). Dr. J.___ nahm bei dieser Beurteilung Bezug auf die Standardindikatoren der Rechtsprechung. Zunächst konstatierte sie, es bestünden keine Hinweise auf eine Aggravation oder Symptomverdeutlichung, sondern die Beschwerdeführerin habe vielmehr ausführlich ihre verschiedenen Lebensbereiche geschildert, ohne um Präzisierungen zu ihren Schmerzen bemüht ge wesen zu sein ( Urk. 7/79/31). In Bezug auf den Faktor der Behandlung und Eingliederung wies Dr. J.___ darauf hin, dass die Laborwerte keine regelmässige Medikamenteneinnahme hätten bestätigen können, konnte jedoch darüber hinaus mangels Angaben von med. pract. P.___ keine Aussagen über die Kooperation der Beschwerdeführerin machen ( Urk. 7/79/32). Ein Indiz für eine ausreichende Behandlung ist jedoch, dass die Beschwerdeführerin selber die psychische Situation als unter psychiatrischer Begleittherapie stabil bezeichnet hatte (vgl. Urk. 7/66/6). Wird damit das geklagte Beschwerdebild nicht von einer übertreibenden Darstellung beherrscht und ist es zudem grundsätzlich soweit möglich the rapeutisch angegangen worden, so fragt sich, wie es sich unter Berücksichtigung hemmender und förderlicher Faktoren auf das Leistungsvermögen der Beschwerdeführerin auswirkt. Als hemmende Gegebenheiten sind hier die Persönlichkeitsstruktur mit histrionischen Zügen und ein gewisser sozialer Rückzug (vgl. Urk. 7/79/30) zu nennen; auf der Seite der Ressourcen finden sich die Unterstützung, welche die Beschwerdeführerin von ihren beiden er wachsenen Kindern erfährt (Urk. 7/79/32), aber auch die verschiedenen Aktivitäten wie Laufen oder Joggen, Wärme- und Wassertherapie, Akupunktur, Stressbewältigungstherapie, Saunabesuche und Mitwirkung in einer Stretchgruppe ( Urk. 7/79/28). Dr. J.___ wies zwar darauf hin, dass gewisse dieser Aktivitäten dazu beitrügen, das Krankheitsempfinden aufrechtzuerhalten, und damit die Rückkehr ins Arbeitsleben erschwerten. Zu Recht erwähnte sie aber auch die körperliche Kondition, von der etwa das morgendliche Laufen und die Stretchübungen zeugten ( Urk. 7/79/33). Überdies bewies die Beschwerdeführerin mit einem solchermassen strukturierten Wochenprogramm ein Durchhaltevermögen, das ihr auch bei der Ausübung eines Berufs zugute kommen könnte. 4.2.2 Angesichts dieser verschiedenen Faktoren ist eine Einschränkung in der Leistungsfähigkeit plaus ibel, und deren Bezifferung auf 30 % durch Dr. J.___ erscheint als angemessen. Gleichermassen plausibel ist aber, dass Dr. J.___ die Beschwerdeführerin im weitergehenden Umfang als arbeitsfähig beurteilte. Soweit demgegenüber die O.___ im Bericht vom 5. April 2017 eine zeitnahe Wiedereingliederung für kaum realistisch hielt ( Urk. 7/95/5) und zur Begründung dafür die Unterstützungsbedürftigkeit im Umgang mit den Schmerzen, die innere Anspannung und die Schwierigkeiten, sich um sich selbst zu kümmern, anführte ( Urk. 7/95/4-5), so sprechen diese Problemkreise zwar ohne Weiteres für eine gewisse Beeinträchtigung der Arbeitsfähigkeit. D ass sie d ie Beschwerdeführerin vollständig daran hindern sollten, einer Arbeitstätigkeit nachzugehen, leuchtet hingegen nicht ein. Denn nach dem bereits Ausgeführten war die Beschwerdeführerin schon vor dem Aufen t halt in der O.___ durchaus dazu in der Lage, strukturiert und regelmässig sowohl aktiven körperlichen Tätigkeiten nachzugehen als auch passive, der Entspannung dienende Techniken anzuwenden. Dies lässt darauf schliessen, dass s ie bereits damals einen gewissen Umgang mit ihren Schmerzen gefunden hatte und diesen Umgang durch den Rehabilitationsaufenthalt, während dem ihr weitere Entspannungstechniken vermittelt und entsprechende Adressen für die Weiterführung angegeben wurden (vgl. Urk. 7/79/4-5), zusätzlich üben konnte, sodass sie für einen zumindest teilweisen Einstieg ins Berufsleben genügend vorbereitet war. Im Bericht vom 5. April 2017 steht denn auch, die Beschwerdeführerin habe sich in der Physiotherapie subjektiv und objektiv rekonditionieren können und habe während der aktiven Therapieeinheiten mit den Schmerzen umgehen können ( Urk. 7/95/5). Soweit Dr. C.___ im Bericht vom 3 0. Mai 2017 ausführte, der Beschwe rdeführerin gehe es seit dem Rehabilitat i onsaufenthalt schlechter und die Therapieoptionen seien ausgeschöpft ( Urk. 7/102/2), so ist dies wiederum nicht näher begründet. Damit bleibt es - auch für die Zeit nach der Begutachtung durch die H.___ ag - bei der 30%igen Arbeitsunfähigkeit gemäss der Beurteilung von Dr. J.___, wie sie auch in der Gesamtbeurteilung übernommen wurde ( Urk. 7/79/46-47). 4.3 De n Beginn der 30%igen Einschränkung in der Arb eitsfähigkeit legten die Guta ch t er auf den Januar 2016, als im Institut für komplementäre und integrative Medizin des G.___ die Diagnose eines chronischen Schmerzsyndroms beziehungsweise einer Fibromy algie gestellt worden sei (Urk. 7/79/34+46). Das Schmerzbild, dem diese Diagnose schliesslich zugeordnet wurde, bestand allerdings schon länger; Dr. J.___ zweifelte nicht an der Darstellung der Beschwerdeführerin, wonach sich die Schmerzen im Zusammenhang mit der Konfliktsituation im letzten Arbeitsverhältnis verstärkt hätten, und beurteilte selber diese Situation als den Hauptauslöser der Schmer zentwicklung (Urk. 7/79/31). Damit ist als Beginn der eingeschränkten Arbeitsfähigkeit nicht erst der Januar 2016, sondern vielmehr entsprechend dem Attest des Hausarztes Dr. C.___ ( Urk. 7/33/2 und Urk. 7/34/14-15) bereits der 1 6. Juli 2014 einzusetzen. Dass im Bericht von Dr. C.___ vom 1 3. November 2014 ( Urk. 7/33/1-6) eine Anamnese und eine detaillierte Symptombeschreibung fehlen, macht dieses Attest entgegen der Sichtweise der Gutachter ( Urk. 7/79/34+46) nicht unverwendbar, da es durch die späteren, eingehenderen Beurteilungen rückwirkend plausibilisiert wird. 5. Bei einer durchgehenden Arbeitsunfähigkeit von lediglich 30 % ab dem 1 6. Juli 2014 - in der angestammten und in jeder anderen kaufmännischen Tätigkeit - wäre ein Rentenanspruch schon mangels bestandenen Wartejahres ( Art. 28 Abs. 1 IVG ) zu verneinen. Aber auch wenn davon ausgegangen wird, dass die Beschwerdeführerin in der ersten Zeit nach dem Stellenverlust noch in einem höheren Mass arbeitsunfähig war und das Wartejahr somit bestanden haben könnte, so resultiert für die Zeit danach keine rentenbegründende Erwerbseinbusse. Denn als Valideneinkommen ist nicht das Einkommen heranzuziehen, das die Beschwerdeführerin in ihrem letzten Arbeitsverhältnis erzielt hatte, da sie jene Anstellung nicht aus gesundheitlichen Gründen verloren hatte, sondern die gesundheitlichen Probleme erst die Folge der in eine Kündigung mündenden beruflichen Schwierigkeiten am Arbeitsplatz waren. Für das Valideneinkommen ist daher genau wie für das Invalideneinkommen der allgemeine Arbeitsmarkt massgebend. Da zudem für das Valideneinkommen und das Invalideneinkommen dasselbe Stellenspektrum in Betracht fällt, en t spricht die Erwerbseinbusse und damit der Invalidität sgrad dem Grad der Beeinträchtigung der Arbeitsfähigkeit und beläuft sich daher ebenfalls auf 30 %. Der rentenbegründende Mindestinvaliditätsgrad von 40 % ist somit unter Berücksichtigung einer 30%igen Einschränkung nicht erreicht, und es kann daher offen bleiben, ob und über welche Zeitspanne es der Beschwerdeführerin zuzumuten wäre, ihr P ensum im Sinne der Beurteilung im Gutachten der H.___ ag ( Urk. 7/79/35+47) noch weiter zu steigern. Die Beschwerde ist damit abzuweisen. 6. Da es um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfah rens aufwand und unabhängig vom Streitwert im Rahmen von Fr. 200.-- bis Fr. 1‘000.-- festzulegen (Art. 69 Abs. 1 bis IVG) und auf Fr. 700.-- anzusetzen. Entsprechend dem Ausgang des Verfahrens sind sie der unterliegenden Beschwerdeführerin aufzuerlegen. Das Gericht erkennt: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 700.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein werden der Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt. 3. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Rechtsanwalt Thomas Laube - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle - Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an: - Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft) 4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesgesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzustellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Die VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin FehrKobel

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Sozialversicherungsgericht

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

des Kantons Zürich IV.2017.01233 I. Kammer Sozialversicherungsrichterin Fehr, Vorsitzende Sozialversicherungsrichter Bachofner Ersatzrichter Wilhelm Gerichtsschreiberin Kobel Urteil vom 2 9. Juli 2019

IV.2017.01233

IV.2017.01233

IV.2017.01233 I. Kammer

I. Kammer

Sozialversicherungsrichterin Fehr, Vorsitzende Sozialversicherungsrichter Bachofner Ersatzrichter Wilhelm Gerichtsschreiberin Kobel

Sozialversicherungsrichterin Fehr, Vorsitzende Sozialversicherungsrichter Bachofner Ersatzrichter Wilhelm Gerichtsschreiberin Kobel

Urteil vom 2 9. Juli 2019

Urteil vom 2 9. Juli 2019 in Sachen

in Sachen X.___

X.___ Beschwerdeführerin

Beschwerdeführerin vertreten durch Rechtsanwalt Thomas Laube

vertreten durch Rechtsanwalt Thomas Laube KSPartner

KSPartner Ulrichstrasse 14, 8032 Zürich

Ulrichstrasse 14, 8032 Zürich gegen

gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle

Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich

Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin

Beschwerdegegnerin Sachverhalt:

Sachverhalt: 1.

1. 1.1 X.___, geboren 1970, durchlief die Primar- und Sekundarschule in der Türkei und zog im Jahr 1986 mit ihrem Mann in die Schweiz (Lebenslauf, Urk. 7/23/ 1- 5; Meldebestätigung/Schriftenempfangsschein vom 2 8. Juli 2014, Urk. 7/27). Sie ist Mutter zweier erwachsener Kinder (geboren 1987 und 1991), und ihre Ehe wurde im Jahr 2007 geschieden (Familienausweis in Urk. 7/3; Urteil und Verfügung vom 2 0. September 2007, Urk. 7/2).

1.1 X.___, geboren 1970, durchlief die Primar- und Sekundarschule in der Türkei und zog im Jahr 1986 mit ihrem Mann in die Schweiz (Lebenslauf, Urk. 7/23/ 1- 5; Meldebestätigung/Schriftenempfangsschein vom 2 8. Juli 2014, Urk. 7/27). Sie ist Mutter zweier erwachsener Kinder (geboren 1987 und 1991), und ihre Ehe wurde im Jahr 2007 geschieden (Familienausweis in Urk. 7/3; Urteil und Verfügung vom 2 0. September 2007, Urk. 7/2). In der Schweiz arbeitete X.___ von 1986 bis 2010 bei der Y.___ AG, zunächst in der Bedienung von Maschinen und später als Sach bear beiterin in Verkauf, Marketing, Logistik und Kommunikation ( Urk. 7/23/2 3). Berufsbegleitend absolvierte sie unter anderem einen zweisemestrigen Handelsdiplomkurs und einen dreisemestrigen Bildungsgang in der Marketingplanung ( Urk. 7/23/11 +12). Im Oktober 2010 nahm X.___ eine Tätigkeit als Geschäftsführerin der Z.___ AG auf ( Urk. 7/23/3).

In der Schweiz arbeitete X.___ von 1986 bis 2010 bei der Y.___ AG, zunächst in der Bedienung von Maschinen und später als Sach bear beiterin in Verkauf, Marketing, Logistik und Kommunikation ( Urk. 7/23/2 3). Berufsbegleitend absolvierte sie unter anderem einen zweisemestrigen Handelsdiplomkurs und einen dreisemestrigen Bildungsgang in der Marketingplanung ( Urk. 7/23/11 +12). Im Oktober 2010 nahm X.___ eine Tätigkeit als Geschäftsführerin der Z.___ AG auf ( Urk. 7/23/3). 1.2 Von Januar bis Juli 2009 war X.___ nach einem Sturz auf das Gesäss teilweise arbeitsunfähig gewesen (Bericht d es Suva-Kreisarztes Dr. med. A.___, Spezialarzt für orthopädische Ch irurgie, vom 8. Juli 2009, Urk. 7/33/35-39 ; Bericht des Röntgeninstituts B.___ vom 2 3. Januar 2009, Urk. 7/33/47-48).

1.2 Von Januar bis Juli 2009 war X.___ nach einem Sturz auf das Gesäss teilweise arbeitsunfähig gewesen (Bericht d es Suva-Kreisarztes Dr. med. A.___, Spezialarzt für orthopädische Ch irurgie, vom 8. Juli 2009, Urk. 7/33/35-39 ; Bericht des Röntgeninstituts B.___ vom 2 3. Januar 2009, Urk. 7/33/47-48). Im Sommer 2014 begab sich X.___ wegen Kopf- und Rückenschmerzen erneut in ärztliche Behandlung, und der Hausarzt Dr. med. C.___ attestierte ihr ab dem 1 6. Juli 2014 eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit (Bericht von Dr. C.___ an die Zürich Versicherungs-Gesellschaft AG [«Zürich»] als zuständigen Krankentaggeldversicherer vom 2 8. August 2014, Urk. 7/34/14-15). Es folgten Magnetresonanzuntersuchungen der Lendenwirbelsäule, des Iliosakralgelenks und des Neurocraniums sowie der Halswirbelsäule, der Brustwirbelsäule, des Beckens und der Oberschenkel (Berichte des Röntgeninstituts B.___ vom 3 1. Juli und vom 12. August 2014, Urk. 7/33/16 und Urk. 7/33/17-18); des Weiteren wurde X.___ im August 2014 in der Wirbelsäule n -Sprechstunde und im Oktober 2014 in der Rheumatologie-Sprechstunde der Uniklinik D.___ untersucht (Bericht e vom 2 0. August und vom 2 4. Oktober 2014, Urk. 7/33/14-15 und Urk. 7/33/10 13 ), und im November 2014 fand ebenfalls in der Uniklinik D.___ eine neurologische und neurophysiologische Unt ersuchung statt (Bericht vom 4. November 2014, Urk. 7/33/7-9).

Im Sommer 2014 begab sich X.___ wegen Kopf- und Rückenschmerzen erneut in ärztliche Behandlung, und der Hausarzt Dr. med. C.___ attestierte ihr ab dem 1 6. Juli 2014 eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit (Bericht von Dr. C.___ an die Zürich Versicherungs-Gesellschaft AG [«Zürich»] als zuständigen Krankentaggeldversicherer vom 2 8. August 2014, Urk. 7/34/14-15). Es folgten Magnetresonanzuntersuchungen der Lendenwirbelsäule, des Iliosakralgelenks und des Neurocraniums sowie der Halswirbelsäule, der Brustwirbelsäule, des Beckens und der Oberschenkel (Berichte des Röntgeninstituts B.___ vom 3 1. Juli und vom 12. August 2014, Urk. 7/33/16 und Urk. 7/33/17-18); des Weiteren wurde X.___ im August 2014 in der Wirbelsäule n -Sprechstunde und im Oktober 2014 in der Rheumatologie-Sprechstunde der Uniklinik D.___ untersucht (Bericht e vom 2 0. August und vom 2 4. Oktober 2014, Urk. 7/33/14-15 und Urk. 7/33/10 13 ), und im November 2014 fand ebenfalls in der Uniklinik D.___ eine neurologische und neurophysiologische Unt ersuchung statt (Bericht vom 4. November 2014, Urk. 7/33/7-9). 1.3 Die «Zürich» hatte X.___ am 1 5. August 2014 bei der Invalidenversicherung zur Früherfassung angemeldet ( Urk. 7/17; Gesprächsprotokoll vom 7. Oktober 2014, Urk. 7/21), und am 2 2. Oktober 2014 hatte die Versicherte die ordentliche Anmeldung ein gereicht ( Urk. 7/26).

1.3 Die «Zürich» hatte X.___ am 1 5. August 2014 bei der Invalidenversicherung zur Früherfassung angemeldet ( Urk. 7/17; Gesprächsprotokoll vom 7. Oktober 2014, Urk. 7/21), und am 2 2. Oktober 2014 hatte die Versicherte die ordentliche Anmeldung ein gereicht ( Urk. 7/26). Die Sozialversicherungsanstalt des K antons Zürich (SVA), IV-Stelle, holte den Bericht von Dr. C.___ vom 1 3. November 2014 ein ( Urk. 7/33/1-6), ferner beschaffte sie die Angaben der Arbeitgeberin vom 1 8. November 2014 und erfuhr dabei, dass die Gesellschaft per 9. Juli 2014 von Z.___ AG in E.___ AG umbenannt worden war, nachdem F.___ das Aktienpaket der Versicherten übernommen hatte ( Urk. 7/38/1-6), und dass die Gesellschaft das Arbeitsverhältnis mit der Versicherten mit Kündigungsschreiben vom 2 7. Juni 2 014 per Ende August 2014 aufgelöst hatte ( Urk. 7/38 /7). Sodann zog sie die Akten der «Zürich» bei und nahm Kenntnis vom Bericht von Dr. C.___ an die «Zürich» vom 3. März 2015 ( Urk. 7/53/5-6 mit verschiedenen Unterlagen über die Untersu chung und Behandlung der rechten Schulter von F ebruar/März 2015, Urk. 7/53/7-14 ) und von den Berichten der Uniklinik D.___ an die «Zürich» vom 4. Mai, 1. September und 1 2. November 2015 ( Urk. 7/57 /14-16, Urk. 7/57/8-9 und Urk. 7/57 / 3-4 ). Weiter holte sie den Bericht des Universitätsspitals T.___ vom 2 6. Mai 2016 ein, wo am 1 0. Mai 2016 eine diagnostisch-therapeutische Hysteroskopie mit fraktionierter Kürettag e durchgeführt worden war (Urk. 7/63/1-6 mit dem Austrittsbericht in Urk. 7/63/7-9), und liess sich ausserdem die Berichte des G.___ vom 1 1. Januar und vom 1 8. März 2016 über Behandlungen im Institut für komplementäre und inte grative Medizin zustellen (Urk. 7/66 /5-7 und Urk. 7/66/2-4 ).

Die Sozialversicherungsanstalt des K antons Zürich (SVA), IV-Stelle, holte den Bericht von Dr. C.___ vom 1 3. November 2014 ein ( Urk. 7/33/1-6), ferner beschaffte sie die Angaben der Arbeitgeberin vom 1 8. November 2014 und erfuhr dabei, dass die Gesellschaft per 9. Juli 2014 von Z.___ AG in E.___ AG umbenannt worden war, nachdem F.___ das Aktienpaket der Versicherten übernommen hatte ( Urk. 7/38/1-6), und dass die Gesellschaft das Arbeitsverhältnis mit der Versicherten mit Kündigungsschreiben vom 2 7. Juni 2 014 per Ende August 2014 aufgelöst hatte ( Urk. 7/38 /7). Sodann zog sie die Akten der «Zürich» bei und nahm Kenntnis vom Bericht von Dr. C.___ an die «Zürich» vom 3. März 2015 ( Urk. 7/53/5-6 mit verschiedenen Unterlagen über die Untersu chung und Behandlung der rechten Schulter von F ebruar/März 2015, Urk. 7/53/7-14 ) und von den Berichten der Uniklinik D.___ an die «Zürich» vom 4. Mai, 1. September und 1 2. November 2015 ( Urk. 7/57 /14-16, Urk. 7/57/8-9 und Urk. 7/57 3-4 ). Weiter holte sie den Bericht des Universitätsspitals T.___ vom 2 6. Mai 2016 ein, wo am 1 0. Mai 2016 eine diagnostisch-therapeutische Hysteroskopie mit fraktionierter Kürettag e durchgeführt worden war (Urk. 7/63/1-6 mit dem Austrittsbericht in Urk. 7/63/7-9), und liess sich ausserdem die Berichte des G.___ vom 1 1. Januar und vom 1 8. März 2016 über Behandlungen im Institut für komplementäre und inte grative Medizin zustellen (Urk. 7/66 /5-7 und Urk. 7/66/2-4 ). Ende 2016 wurde die Versicherte im Auftrag der IV-Stelle in der H.___ ag polydisziplinär begutachtet (Untersuchunge n vom 2 9. und 3 0. November 2016 und Gutachten vom 3. Janu ar 2017, Urk. 7/79; Dr. med. I.___, Rheumatologie /Allgemeine Innere Mediz in und Fallführung, Dr. med. J.___, Fach gutachten Psychiatrie und Psychotherapie, Dr. med. K.___, Fach gutachten Neurologie).

Ende 2016 wurde die Versicherte im Auftrag der IV-Stelle in der H.___ ag polydisziplinär begutachtet (Untersuchunge n vom 2 9. und 3 0. November 2016 und Gutachten vom 3. Janu ar 2017, Urk. 7/79; Dr. med. I.___, Rheumatologie /Allgemeine Innere Mediz in und Fallführung, Dr. med. J.___, Fach gutachten Psychiatrie und Psychotherapie, Dr. med. K.___, Fach gutachten Neurologie). 1.4 Die IV-Stelle holte die Stellungnahme der RAD-Ärzte Dr. med. L.___, Spezialarzt für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie, und Dr. med. D. M.___, Spezialarzt für Psychiatrie und Psychotherapie, vom 1 2. Januar 2017 ein (Urk. 7/80/8) und teilte der Versicherten anschl iessend mit Vorbescheid vom 31. Januar 2017 mit, dass sie einen Rentenanspruch zu verneinen gedenke (Urk. 7/81; Feststellungsblatt in Urk. 7/80).

1.4 Die IV-Stelle holte die Stellungnahme der RAD-Ärzte Dr. med. L.___, Spezialarzt für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie, und Dr. med. D. M.___, Spezialarzt für Psychiatrie und Psychotherapie, vom 1 2. Januar 2017 ein (Urk. 7/80/8) und teilte der Versicherten anschl iessend mit Vorbescheid vom 31. Januar 2017 mit, dass sie einen Rentenanspruch zu verneinen gedenke (Urk. 7/81; Feststellungsblatt in Urk. 7/80). Die Versicherte liess dagegen durch den behandelnden Arzt med. pract. D. P.___, Psychiatrische Praxis, Anfang Februar 2017 Einwendungen erheben ( Urk. 7/87) und ergänzte die Einwendungen mit Eingabe vom 2 2. Februar 2017 ( Urk. 7/91). Ihren Einwendungen fügte sie verschiedene medizinische Berichte bei, in s besondere neu die Berichte der Uniklinik D.___ vom 2 2. September 2015 sowie vom 2 1. April, 2 3. Mai, 1 3. Juni ( Ganzkörper- Magnetresonanztomo - gra phie ), 4. Juli (Chiropraktik-Sprechstunde) und 3 0. September 2016 ( Urk. 7/90 / 39, Urk. 7/90/28-29, Urk. 7/90/21-23, Urk. 7/90/19-20, Urk. 7/90/14-15 und Urk. 7/90/9 11 ), den Bericht des G.___, Klinik für Immunologie, vom 2 8. Juni 2016 ( Urk. 7/90/16-18) und den Bericht des G.___, Institut für komplementäre und integrative Medizin, vom 6. September 2016 ( Urk. 7/90/12-13). Die IV-Stelle holte d en Bericht des O.___ vom 5. April 2017 über einen Aufenthalt der Versicherten von Anfang Februar bis Anfang März 2017 ein ( Urk. 7/95) und gab der Versicherten Gelegenh eit zur Stellungnahme dazu ( Urk. 7/97). Diese liess davon mit Eingabe der Pro Infirmis vom 2. Juni 2017 Gebrauch machen ( Urk. 7/103) und einen Bericht von Dr. med. Th. N.___ vom 2 8. April 2017 über eine neuraltherapeutische Behandlung sowie die Berichte von med. pract. P.___ und Dr. C.___ vom 3. und vom 3 0. Mai 2017 beibringen ( Urk. 7/98, Urk. 7/101 und Urk. 7/102/2 ).

Die Versicherte liess dagegen durch den behandelnden Arzt med. pract. D. P.___, Psychiatrische Praxis, Anfang Februar 2017 Einwendungen erheben ( Urk. 7/87) und ergänzte die Einwendungen mit Eingabe vom 2 2. Februar 2017 ( Urk. 7/91). Ihren Einwendungen fügte sie verschiedene medizinische Berichte bei, in s besondere neu die Berichte der Uniklinik D.___ vom 2 2. September 2015 sowie vom 2 1. April, 2 3. Mai, 1 3. Juni ( Ganzkörper- Magnetresonanztomo gra phie ), 4. Juli (Chiropraktik-Sprechstunde) und 3 0. September 2016 ( Urk. 7/90 39, Urk. 7/90/28-29, Urk. 7/90/21-23, Urk. 7/90/19-20, Urk. 7/90/14-15 und Urk. 7/90/9 11 ), den Bericht des G.___, Klinik für Immunologie, vom 2 8. Juni 2016 ( Urk. 7/90/16-18) und den Bericht des G.___, Institut für komplementäre und integrative Medizin, vom 6. September 2016 ( Urk. 7/90/12-13). Die IV-Stelle holte d en Bericht des O.___ vom 5. April 2017 über einen Aufenthalt der Versicherten von Anfang Februar bis Anfang März 2017 ein ( Urk. 7/95) und gab der Versicherten Gelegenh eit zur Stellungnahme dazu ( Urk. 7/97). Diese liess davon mit Eingabe der Pro Infirmis vom 2. Juni 2017 Gebrauch machen ( Urk. 7/103) und einen Bericht von Dr. med. Th. N.___ vom 2 8. April 2017 über eine neuraltherapeutische Behandlung sowie die Berichte von med. pract. P.___ und Dr. C.___ vom 3. und vom 3 0. Mai 2017 beibringen ( Urk. 7/98, Urk. 7/101 und Urk. 7/102/2 ). Nachdem der RAD-Arzt Dr. M.___ die weitere Stellungnahme vom 1 9. Oktober 2017 abgegeben hatte ( Urk. 7/104/2-3), entschied die IV-Stelle mit Verfügung vom 2. November 2017 im Sinne ihres Vorbescheids und verneinte den Rentenanspruch der Versicherten ( Urk. 2 = Urk. 7/105; Feststellungsblatt in Urk. 7/104).

Nachdem der RAD-Arzt Dr. M.___ die weitere Stellungnahme vom 1 9. Oktober 2017 abgegeben hatte ( Urk. 7/104/2-3), entschied die IV-Stelle mit Verfügung vom 2. November 2017 im Sinne ihres Vorbescheids und verneinte den Rentenanspruch der Versicherten ( Urk. 2 = Urk. 7/105; Feststellungsblatt in Urk. 7/104). 2. Die Versicherte, vertreten durch Rechtsanwalt Thomas Laube, liess gegen diese Verfügung mit Eingabe vom 1 0. November 2017 Beschwerde erheben ( Urk. 1) und beantragen, die Verfügung sei aufzuheben und es sei ihr spätestens ab März 2015 eine Rente der Invalidenversicherung aus zurichten ( Urk. 1 S. 2). Die IV Stelle schloss in der Beschwerdeantwort vom 3 0. November 2017 auf Abweisung der Beschwerde ( Urk. 6). In der Replik vom 1 8. Dezember 2017 liess die Versicherte an ihrem Standpunkt und ihrem Ant rag festhalten ( Urk. 9). Die IV Stelle verzichtete mit Eingabe vom 1 6. Januar 2018 auf die Erstattung einer Duplik ( Urk. 12), wovon die Versicherte am 1 9. Januar 2018 in Kenntnis gesetzt wurde ( Urk. 13).

2. Die Versicherte, vertreten durch Rechtsanwalt Thomas Laube, liess gegen diese Verfügung mit Eingabe vom 1 0. November 2017 Beschwerde erheben ( Urk. 1) und beantragen, die Verfügung sei aufzuheben und es sei ihr spätestens ab März 2015 eine Rente der Invalidenversicherung aus zurichten ( Urk. 1 S. 2). Die IV Stelle schloss in der Beschwerdeantwort vom 3 0. November 2017 auf Abweisung der Beschwerde ( Urk. 6). In der Replik vom 1 8. Dezember 2017 liess die Versicherte an ihrem Standpunkt und ihrem Ant rag festhalten ( Urk. 9). Die IV Stelle verzichtete mit Eingabe vom 1 6. Januar 2018 auf die Erstattung einer Duplik ( Urk. 12), wovon die Versicherte am 1 9. Januar 2018 in Kenntnis gesetzt wurde ( Urk. 13). Auf die Ausführungen der Parteien und die eingereichten Unterlagen wird, soweit erforderlich, in den Erwägungen eingegangen.

Auf die Ausführungen der Parteien und die eingereichten Unterlagen wird, soweit erforderlich, in den Erwägungen eingegangen. Das Gericht zieht in Erwägung:

Das Gericht zieht in Erwägung: 1.

1. 1.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerb sunfähigkeit ( Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts [ATSG]). Sie kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit ode r Unfall sein ( Art. 4 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung [IVG]). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arb eitsmarkt ( Art. 7 Abs. 1 ATSG).

1.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerb sunfähigkeit ( Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts [ATSG]). Sie kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit ode r Unfall sein ( Art. 4 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung [IVG]). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arb eitsmarkt ( Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind nach Art. 7 Abs. 2 ATSG ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen (Satz 1). Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überw indbar ist (Satz 2).

Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind nach Art. 7 Abs. 2 ATSG ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen (Satz 1). Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überw indbar ist (Satz 2). 1.2

1.2 1.2.1 Im Hinblick auf das Erfordernis in Art. 7 Abs. 2 Satz 2 ATSG hat das Bundesgericht spezifische Leitlinien aufgestellt. Im Grundsatzurteil vom 3. Juni 2015 (BGE 141 V 281) hat es in Änderung seiner bisherigen Rechtsprechung ein neues Prüfungsraster in Form von spezifischen Standardindikatoren entwickelt, anhand dessen die Auswirkungen von sogenannten pathogenetisch-ätiolo gisch unklaren syndromalen Beschwerdebildern ohne nachweisbare organische Grundlage zu ermitteln sind. Das Raster präsentiert sich wie folgt (BGE 141 V 281 E. 4.1.3 und E. 6):

1.2.1 Im Hinblick auf das Erfordernis in Art. 7 Abs. 2 Satz 2 ATSG hat das Bundesgericht spezifische Leitlinien aufgestellt. Im Grundsatzurteil vom 3. Juni 2015 (BGE 141 V 281) hat es in Änderung seiner bisherigen Rechtsprechung ein neues Prüfungsraster in Form von spezifischen Standardindikatoren entwickelt, anhand dessen die Auswirkungen von sogenannten pathogenetisch-ätiolo gisch unklaren syndromalen Beschwerdebildern ohne nachweisbare organische Grundlage zu ermitteln sind. Das Raster präsentiert sich wie folgt (BGE 141 V 281 E. 4.1.3 und E. 6): - Kategorie « fu nktioneller Schweregrad»

Kategorie « fu nktioneller Schweregrad» - Komplex «Gesundheitsschädigung»

Komplex «Gesundheitsschädigung» - Ausprägung der diagnos erelevanten Befunde

Ausprägung der diagnos erelevanten Befunde - Behandlungs- und Eingliederungserf olg oder – resistenz

Behandlungs- und Eingliederungserf olg oder – resistenz - Komorbiditäten

Komorbiditäten - Komplex «Persönlichkeit» (Persönlichkeitsdiagnostik, p ersönliche Ressourcen )

Komplex «Persönlichkeit» (Persönlichkeitsdiagnostik, p ersönliche Ressourcen ) - Kompl ex «Sozialer Kontext»

Kompl ex «Sozialer Kontext» - Kategorie «Konsistenz» (Gesich tspunkte des Verhaltens)

Kategorie «Konsistenz» (Gesich tspunkte des Verhaltens) - gleichmässige Einschränkung des Aktivit ätenniveaus in allen ver gleichbaren Lebensbereichen

gleichmässige Einschränkung des Aktivit ätenniveaus in allen ver gleichbaren Lebensbereichen - behandlungs- und eingliederungsanamnestisch ausgewi esener Lei densdruck. behandlungs- und eingliederungsanamnestisch ausgewi esener Lei densdruck. Das Bundesgericht schreibt dem Raster n ormativen Charakter zu, weist jedoch darauf hin, dass es die Aufgabe der medizinischen Fach personen ist, mittels der ein schlägigen Indikatoren das Leistungsvermögen einzuschätzen (vgl. BGE 141 V 281 E. 5.1 und E. 5.2). D ie funktionellen Einschränkungen müssen mit überwiegender Wahrscheinl ichkeit nachgewiesen sein, und es ist die versicherte Person, welche die Beweislast für den Nachweis trägt (vgl. BGE 141 V 281 E. 6).

Das Bundesgericht schreibt dem Raster n ormativen Charakter zu, weist jedoch darauf hin, dass es die Aufgabe der medizinischen Fach personen ist, mittels der ein schlägigen Indikatoren das Leistungsvermögen einzuschätzen (vgl. BGE 141 V 281 E. 5.1 und E. 5.2). D ie funktionellen Einschränkungen müssen mit überwiegender Wahrscheinl ichkeit nachgewiesen sein, und es ist die versicherte Person, welche die Beweislast für den Nachweis trägt (vgl. BGE 141 V 281 E. 6). Ferner betont das Bundesgericht, dass es sich beim neu entwickelten Raster nicht um eine «abhakbare Checkliste» handelt, sondern dass dessen Handhabung den Umständen des Einzelfalls gerecht werden muss (BGE 141 V 281 E. 4.1.1).

Ferner betont das Bundesgericht, dass es sich beim neu entwickelten Raster nicht um eine «abhakbare Checkliste» handelt, sondern dass dessen Handhabung den Umständen des Einzelfalls gerecht werden muss (BGE 141 V 281 E. 4.1.1). 1.2.2 In einem weiteren Schritt hat das Bundesgericht in zwei Grundsatzurteilen vom 30. November 2017 die Anwendbarkeit der Standardindikatoren auf grundsätzlich sämtliche psychischen Erkrankungen ausgedehnt, indem es für alle diese Erkrankungen das strukturierte Beweisverfahren, wie es ursprünglich für die somatoformen Schmerzstörungen und vergleichbare Leiden entwickelt worden war, als massgebend erklärt hat (BGE 143 V 418 E. 7, BGE 143 V 409 E. 4.4 und E. 4.5). Damit hat das Bundesgericht insbesondere seine bisherige Rechtsprechung zu den depressiven Störungen geändert und nicht länger daran festgehalten, dass rezidivierende oder episodische Depressionen leicht- bis mittelgradiger Natur einzig dann als invalidisierende Krankheiten in Betracht fallen, wenn sie erwiesenermassen therapieresistent sind (vgl. die Zusammenfassung der bisherigen Rechtsprechung in BGE 143 V 409 E. 4.1).

1.2.2 In einem weiteren Schritt hat das Bundesgericht in zwei Grundsatzurteilen vom 30. November 2017 die Anwendbarkeit der Standardindikatoren auf grundsätzlich sämtliche psychischen Erkrankungen ausgedehnt, indem es für alle diese Erkrankungen das strukturierte Beweisverfahren, wie es ursprünglich für die somatoformen Schmerzstörungen und vergleichbare Leiden entwickelt worden war, als massgebend erklärt hat (BGE 143 V 418 E. 7, BGE 143 V 409 E. 4.4 und E. 4.5). Damit hat das Bundesgericht insbesondere seine bisherige Rechtsprechung zu den depressiven Störungen geändert und nicht länger daran festgehalten, dass rezidivierende oder episodische Depressionen leicht- bis mittelgradiger Natur einzig dann als invalidisierende Krankheiten in Betracht fallen, wenn sie erwiesenermassen therapieresistent sind (vgl. die Zusammenfassung der bisherigen Rechtsprechung in BGE 143 V 409 E. 4.1). 1.2.3 Von vornherein nicht als invalidenversicherungsrechtlich relevant gelten geklagte Beschwerden insoweit, als sie aggraviert werden, also als stärker beein trächtigend dargestellt werden, als sie tatsächlich sind beziehungsweise empfunden werden. Hinweise für eine Aggravation erblickt das Bundesgericht etwa darin, dass eine erhebliche Diskrepanz zwischen den geschilderten Schmerzen und dem gezeig ten Verhalten oder der Anamnese besteht, dass intensive Schmerzen angegeben werden, die jedoch nur vage charakterisiert werden, dass Klagen in einer Weise demonstrativ vorgetragen werden, die unglaubwürdig wirkt, dass keine medizinische n Behandlung en in Anspruch genommen werden und dass schwere Einschränkungen im Alltag behauptet werden, das psychosoziale Umfe ld jedoch weitgehend intakt ist (BGE 141 V 281 E. 2.2 und E. 3.7.1, 131 V 49).

1.2.3 Von vornherein nicht als invalidenversicherungsrechtlich relevant gelten geklagte Beschwerden insoweit, als sie aggraviert werden, also als stärker beein trächtigend dargestellt werden, als sie tatsächlich sind beziehungsweise empfunden werden. Hinweise für eine Aggravation erblickt das Bundesgericht etwa darin, dass eine erhebliche Diskrepanz zwischen den geschilderten Schmerzen und dem gezeig ten Verhalten oder der Anamnese besteht, dass intensive Schmerzen angegeben werden, die jedoch nur vage charakterisiert werden, dass Klagen in einer Weise demonstrativ vorgetragen werden, die unglaubwürdig wirkt, dass keine medizinische n Behandlung en in Anspruch genommen werden und dass schwere Einschränkungen im Alltag behauptet werden, das psychosoziale Umfe ld jedoch weitgehend intakt ist (BGE 141 V 281 E. 2.2 und E. 3.7.1, 131 V 49). 1.3

1.3 1.3.1 Gemäss Art. 28 Abs. 2 IVG haben Versicherte Anspruch auf eine ganze Rente, wenn sie mindestens zu 70 %, auf eine Dreiviertelsrente, wenn sie mindestens zu 60 %, auf eine halbe Rente, wenn sie mindestens zu 50 % oder auf eine Viertelsrente, wenn sie mindestens zu 40 % invalid sind.

1.3.1 Gemäss Art. 28 Abs. 2 IVG haben Versicherte Anspruch auf eine ganze Rente, wenn sie mindestens zu 70 %, auf eine Dreiviertelsrente, wenn sie mindestens zu 60 %, auf eine halbe Rente, wenn sie mindestens zu 50 % oder auf eine Viertelsrente, wenn sie mindestens zu 40 % invalid sind. Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG (in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG) aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielen k önnte (sogenanntes Invalidenein kommen), in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre (sogenanntes Valideneinkom men ).

Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG (in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG) aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielen k önnte (sogenanntes Invalidenein kommen), in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre (sogenanntes Valideneinkom men ). Bei der Ermittlung des hypothetischen Valideneinkommens ist im Regelfall am Einkommen anzuknüpfen, das die versicherte Person vor dem Eintritt des Gesundheitsschadens tatsächlich erzielt hat. Davon abzugehen ist jedoch dann, wenn die versicherte Person die bisherige Stelle mit überwiegender Wahrscheinlichkeit auch ohne Gesundheitsschaden nicht mehr innehätte (vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_934/2015 vom 9. Mai 2016 E. 2.2 mit Hinweisen).

Bei der Ermittlung des hypothetischen Valideneinkommens ist im Regelfall am Einkommen anzuknüpfen, das die versicherte Person vor dem Eintritt des Gesundheitsschadens tatsächlich erzielt hat. Davon abzugehen ist jedoch dann, wenn die versicherte Person die bisherige Stelle mit überwiegender Wahrscheinlichkeit auch ohne Gesundheitsschaden nicht mehr innehätte (vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_934/2015 vom 9. Mai 2016 E. 2.2 mit Hinweisen). 1.3.2 Der Rentenanspruch entsteht nach Art. 28 Abs. 1 IVG frühestens in dem Zeitpunkt, in dem die versicherte Person während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindestens zu 40 % arbeitsunfähig war ( lit. b), sofern sie nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid ist ( lit. c). Zusätzlich kann der Rentenanspruch gemäss Art. 29 Abs. 1 IVG nicht vor Ablauf von sechs Monaten nac h der Geltendmachung entstehen.

1.3.2 Der Rentenanspruch entsteht nach Art. 28 Abs. 1 IVG frühestens in dem Zeitpunkt, in dem die versicherte Person während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindestens zu 40 % arbeitsunfähig war ( lit. b), sofern sie nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid ist ( lit. c). Zusätzlich kann der Rentenanspruch gemäss Art. 29 Abs. 1 IVG nicht vor Ablauf von sechs Monaten nac h der Geltendmachung entstehen. Während für die Erwerbsunfähigkeit ( Art. 7 ATSG) und den Invaliditätsgrad (Art. 8 und Art. 16 ATSG), wie sie nach Art. 28 Abs. 1 lit. c IVG für die Rentenhöhe massgebend sind, nach dem Einkommen zu fragen ist, das eine Person auf dem gesamten in Frage kommenden Arbeitsmarkt mit einer dem Gesundheitsschaden angepassten zumutbaren Tätigkeit erzielen könnte, beurteilt sich die Arbeitsunfähigkeit ( Art. 6 ATSG), wie sie für das War tejahr nach Art. 28 Abs. 1 lit. b IVG massgebend ist, nach der gesundheitlich bedingten Einbusse an funktionellem Leistungsvermögen, und es kommt dabei in der Regel einzig auf die Einschränkungen im bisherigen Beruf an (vgl. BGE 130 V 97 E. 3.2, 105 V 156 E. 2a, 97 V 226 E. 2). War jedoch der bisherige Beruf beim Eintritt des Gesundheitsschadens aus krankheitsfremden Gründen bereits aufgegeben worden, so sind auch alternative Tätigkeiten in Betracht zu ziehen (vgl. Urteil des Bundesgerichts I 943/06 vom 13. April 2007 E. 5.1.3).

Während für die Erwerbsunfähigkeit ( Art. 7 ATSG) und den Invaliditätsgrad (Art. 8 und Art. 16 ATSG), wie sie nach Art. 28 Abs. 1 lit. c IVG für die Rentenhöhe massgebend sind, nach dem Einkommen zu fragen ist, das eine Person auf dem gesamten in Frage kommenden Arbeitsmarkt mit einer dem Gesundheitsschaden angepassten zumutbaren Tätigkeit erzielen könnte, beurteilt sich die Arbeitsunfähigkeit ( Art. 6 ATSG), wie sie für das War tejahr nach Art. 28 Abs. 1 lit. b IVG massgebend ist, nach der gesundheitlich bedingten Einbusse an funktionellem Leistungsvermögen, und es kommt dabei in der Regel einzig auf die Einschränkungen im bisherigen Beruf an (vgl. BGE 130 V 97 E. 3.2, 105 V 156 E. 2a, 97 V 226 E. 2). War jedoch der bisherige Beruf beim Eintritt des Gesundheitsschadens aus krankheitsfremden Gründen bereits aufgegeben worden, so sind auch alternative Tätigkeiten in Betracht zu ziehen (vgl. Urteil des Bundesgerichts I 943/06 vom 13. April 2007 E. 5.1.3). 2.

2. 2.1 Strittig und zu prüfen ist, ob die Beschwerdeführerin aufgrund der Anmeldung vom 2 2. Oktober 2014 Anspruch auf eine Invalidenrente hat.

2.1 Strittig und zu prüfen ist, ob die Beschwerdeführerin aufgrund der Anmeldung vom 2 2. Oktober 2014 Anspruch auf eine Invalidenrente hat. 2.2 Die angefochtene, einen Rentenanspruch verneinende Verfügung vom 2. November 2017 basiert auf dem polydisziplinären Gutachten der H.___ ag, das die RAD-Ärzte Dr. L.___ und Dr. M.___ als tauglich befanden (vgl. Urk. 7/80/8). Die Gutachter konnten in der Gesamtbeurteilung aus internistisch-rheumatologischer und aus neurologischer Sicht keine Diagnosen mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit nennen; aus psychiatrischer Sicht gingen sie von einer Beeinträchtigung der Arbeitsfähigkeit von 30 % aus und erachteten eine berufliche Eingliederung mit rascher Steigerung des Anfangspensums von 60-70 % als realisierbar (Urk. 7/79/46-47).

2.2 Die angefochtene, einen Rentenanspruch verneinende Verfügung vom 2. November 2017 basiert auf dem polydisziplinären Gutachten der H.___ ag, das die RAD-Ärzte Dr. L.___ und Dr. M.___ als tauglich befanden (vgl. Urk. 7/80/8). Die Gutachter konnten in der Gesamtbeurteilung aus internistisch-rheumatologischer und aus neurologischer Sicht keine Diagnosen mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit nennen; aus psychiatrischer Sicht gingen sie von einer Beeinträchtigung der Arbeitsfähigkeit von 30 % aus und erachteten eine berufliche Eingliederung mit rascher Steigerung des Anfangspensums von 60-70 % als realisierbar (Urk. 7/79/46-47). 3.

3. 3.1 Was die somatische n Befunde und Diagnosen betrifft, so beschränkte sich Dr. I.___ als Facharzt der Allgemeinen Inneren Medizin und der Rheumatologie n eben der kurz dargestellten Befr agung der Beschwerdeführerin zur familiären und sozialen Situation, zu Ausbildung und Beruf, zur Wohnsituation und zur Kranken geschichte ( Urk. 7/79/22-26) auf die Erhebung eines kursorischen rheumatologischen und internistischen Stat us ohne Bezugnahme auf die Vor - ak ten (Urk. 7/79/26-27).

3.1 Was die somatische n Befunde und Diagnosen betrifft, so beschränkte sich Dr. I.___ als Facharzt der Allgemeinen Inneren Medizin und der Rheumatologie n eben der kurz dargestellten Befr agung der Beschwerdeführerin zur familiären und sozialen Situation, zu Ausbildung und Beruf, zur Wohnsituation und zur Kranken geschichte ( Urk. 7/79/22-26) auf die Erhebung eines kursorischen rheumatologischen und internistischen Stat us ohne Bezugnahme auf die Vor ak ten (Urk. 7/79/26-27). 3.2

3.2 3.2.1 Demgegenüber liess sich der Neurologe Dr. K.___ die gesundheitliche Entwicklung und die vorhandenen Beschwerden detaillierter schildern, stellte sie ausführlich dar und ordnete sie anhand der eigenen Untersuchungen und der Analyse der Vorakten diagnostisch ein ( Urk. 7/79/35- 44).

3.2.1 Demgegenüber liess sich der Neurologe Dr. K.___ die gesundheitliche Entwicklung und die vorhandenen Beschwerden detaillierter schildern, stellte sie ausführlich dar und ordnete sie anhand der eigenen Untersuchungen und der Analyse der Vorakten diagnostisch ein ( Urk. 7/79/35- 44). 3.2.2 Er hielt zunächst fest, ein im Jahr 1997 durchgemachtes Guillain-Barré-Syndrom (akute auotinflammatorische Entzündung von Nervenwurzeln) habe sich zurückgebildet, aktuell seien keine muskulären Lähmungen feststellbar gewesen und die geklagte n Parästhesien im Bereich der Extremitäten bei Erschöpftheit und schlechter Stimmung (vgl. Urk. 7/79/36) seien somatisch nicht zu erklären (Urk. 7/79/40).

3.2.2 Er hielt zunächst fest, ein im Jahr 1997 durchgemachtes Guillain-Barré-Syndrom (akute auotinflammatorische Entzündung von Nervenwurzeln) habe sich zurückgebildet, aktuell seien keine muskulären Lähmungen feststellbar gewesen und die geklagte n Parästhesien im Bereich der Extremitäten bei Erschöpftheit und schlechter Stimmung (vgl. Urk. 7/79/36) seien somatisch nicht zu erklären (Urk. 7/79/40). Sodann ging Dr. K.___ auf die panvertebralen Schmerzen ein, an denen die Beschwerdeführerin gemäss ihren Angaben bereits seit der Erkrankung am Guillain-Barré-Syndrom im Jahr 1997 ge litt en hatte, die sich jedoch im Jahr 2014, als Schwierigkeiten am Arbeitsplatz aufgetreten waren, verstärkt hatten (vgl. Ur k. 7/79/36). Er nahm als erstes Bezug auf den Sturz auf das Gesäss im Jahr 2009 und hielt in Diskussion der damals angefertigten Magnetresonanztomographie der Lendenwirbelsäule ( Urk. 7/33/47) sowie des Bericht s des Kreisarztes Dr. A.___ vom 8. Juli 2009 ( Urk. 7/33/35-39) fest, es sei wohl ein Knochenödem im Os sacrum, aber keine Fraktur nachgewiesen worden und der Kreisarzt habe keine neurologischen Ausfälle feststellen können, habe hingegen bereits damals auf ein Panvertebralsyndrom hingewiesen ( Urk. 7/79/40). Des Weiteren konstatierte er anhand der Magnetresonanzaufnahmen vom 3 1. Juli und vom 1 2. August 2014 ( Urk. 7/33/16 und Urk. 7/33/17-18) eine Zunahme der dege nerativen Veränderungen im Bereich der Halswirbelkörper 5/6, neu erkennbare Veränderungen im Bereich des Bereich des Lendenwirbelkörpers 5 und des Sakralwirbelkörpers 1 und eine kleine Diskushe rnie zwischen dem 4. und dem 5. Lende n wirbelkörper; wiederum ersah er jedoch weder aus diesen Aufnahmen noch aus den Berichten der Uniklinik D.___ der Jahre 201 4 und 2015 (Urk. 7/33/10-11, Urk. 7/33/7-9, Urk. 7/53/12-13 und Urk. 7/57/14-16 ) Zeichen für Nervenwurzelkompressionen. Gleichermassen konnte er zur Zeit der eigenen klinischen Untersuchung en keine solchen Zeichen ausmachen, sondern stufte die geklagten Schmerzen als pseudoradikulär ein, also als Schmerzen, die durch eine Reizung von Schmerzrezeptoren und nicht durch Irritationen der Nervenwurzeln entstünden, und beurteilte die Interpret ation der Schmerzen als thorako-lumbo-spondylogenes beziehungsweise z erviko-spondylogenes Schmerzsyndrom i n der Uniklinik D.___ nach wie vor als korrekt ( Urk. 7/79/41). Etwas anderes ergibt sich auch aus den erst nach der Begutachtung eingereichten Berichten der Uniklinik D.___ des Jahres 2016 nicht (vgl. Urk. 7/90). Namentlich ging die Klinik im Bericht vom 3 0. September 2016 nach wie vor von einer mechanischen Genese des Beschwerdebildes aus ( Urk. 7/90/11).

Sodann ging Dr. K.___ auf die panvertebralen Schmerzen ein, an denen die Beschwerdeführerin gemäss ihren Angaben bereits seit der Erkrankung am Guillain-Barré-Syndrom im Jahr 1997 ge litt en hatte, die sich jedoch im Jahr 2014, als Schwierigkeiten am Arbeitsplatz aufgetreten waren, verstärkt hatten (vgl. Ur k. 7/79/36). Er nahm als erstes Bezug auf den Sturz auf das Gesäss im Jahr 2009 und hielt in Diskussion der damals angefertigten Magnetresonanztomographie der Lendenwirbelsäule ( Urk. 7/33/47) sowie des Bericht s des Kreisarztes Dr. A.___ vom 8. Juli 2009 ( Urk. 7/33/35-39) fest, es sei wohl ein Knochenödem im Os sacrum, aber keine Fraktur nachgewiesen worden und der Kreisarzt habe keine neurologischen Ausfälle feststellen können, habe hingegen bereits damals auf ein Panvertebralsyndrom hingewiesen ( Urk. 7/79/40). Des Weiteren konstatierte er anhand der Magnetresonanzaufnahmen vom 3 1. Juli und vom 1 2. August 2014 ( Urk. 7/33/16 und Urk. 7/33/17-18) eine Zunahme der dege nerativen Veränderungen im Bereich der Halswirbelkörper 5/6, neu erkennbare Veränderungen im Bereich des Bereich des Lendenwirbelkörpers 5 und des Sakralwirbelkörpers 1 und eine kleine Diskushe rnie zwischen dem 4. und dem 5. Lende n wirbelkörper; wiederum ersah er jedoch weder aus diesen Aufnahmen noch aus den Berichten der Uniklinik D.___ der Jahre 201 4 und 2015 (Urk. 7/33/10-11, Urk. 7/33/7-9, Urk. 7/53/12-13 und Urk. 7/57/14-16 ) Zeichen für Nervenwurzelkompressionen. Gleichermassen konnte er zur Zeit der eigenen klinischen Untersuchung en keine solchen Zeichen ausmachen, sondern stufte die geklagten Schmerzen als pseudoradikulär ein, also als Schmerzen, die durch eine Reizung von Schmerzrezeptoren und nicht durch Irritationen der Nervenwurzeln entstünden, und beurteilte die Interpret ation der Schmerzen als thorako-lumbo-spondylogenes beziehungsweise z erviko-spondylogenes Schmerzsyndrom i n der Uniklinik D.___ nach wie vor als korrekt ( Urk. 7/79/41). Etwas anderes ergibt sich auch aus den erst nach der Begutachtung eingereichten Berichten der Uniklinik D.___ des Jahres 2016 nicht (vgl. Urk. 7/90). Namentlich ging die Klinik im Bericht vom 3 0. September 2016 nach wie vor von einer mechanischen Genese des Beschwerdebildes aus ( Urk. 7/90/11). Des Weiteren setzte sich Dr. K.___ mit den geklagten Kopfsc hmerzen auseinander und beurteilte diese anders als die Uniklinik D.___ im Bericht vom 4. Mai 2015 ( Urk. 7/57/14) nicht als rein zervikogen, sondern ging entsp r echend den Kriterien der Kopfschmerzgesellschaft von einem Mischkopfschmerz mit chronischen Spannungskopfschmerzen und wöchentlichen Migräneattacken aus, der einer Therapie zugänglich sei ( Urk. 7/79/41-42).

Des Weiteren setzte sich Dr. K.___ mit den geklagten Kopfsc hmerzen auseinander und beurteilte diese anders als die Uniklinik D.___ im Bericht vom 4. Mai 2015 ( Urk. 7/57/14) nicht als rein zervikogen, sondern ging entsp r echend den Kriterien der Kopfschmerzgesellschaft von einem Mischkopfschmerz mit chronischen Spannungskopfschmerzen und wöchentlichen Migräneattacken aus, der einer Therapie zugänglich sei ( Urk. 7/79/41-42). Ferner nahm Dr. K.___ auf die Beschwerden in der rechten Schulter Bezug. Röntgenaufnahmen und eine Arthro -Magnetresonanzuntersuchung hatten im Februar 2015 eine transmurale Partialr uptur der Supraspinatussehne sowie eine aktivierte AC-Gelenk sarthrose zu Tage gebracht (Bericht des Röntgeninstituts B.___ vom 1 8. Februar 2015, Urk. 7/53/14), und Dr. K.___ konnte mit diesen Befund en die Einschränkung der Hebefähigkeit des rechten Armes erklären. Eine Nervenschädigung im Bereich der Schulter konnte er jedoch nicht feststellen ( Urk. 7/79/41), und in den Vorakten findet sich dazu nichts Gegenteiliges. Nicht in Frage gestellt ist ferner die Vermutung eines beginnenden Karpaltunnelsyndroms am rechten Handgelenk ( Urk. 7/79/ 40). Zu den Beschwerden im Bereich des Skeletts gehören schliesslich die Becken-/Hüftbeschwerden, die im April 2016 Gegenstand von Untersuchungen in der Uniklinik D.___ gewesen waren und als muskulären Ursprungs int erpretiert wurden (Urk. 7/90/28 29). Dies blieb ebenfalls unwidersprochen.

Ferner nahm Dr. K.___ auf die Beschwerden in der rechten Schulter Bezug. Röntgenaufnahmen und eine Arthro -Magnetresonanzuntersuchung hatten im Februar 2015 eine transmurale Partialr uptur der Supraspinatussehne sowie eine aktivierte AC-Gelenk sarthrose zu Tage gebracht (Bericht des Röntgeninstituts B.___ vom 1 8. Februar 2015, Urk. 7/53/14), und Dr. K.___ konnte mit diesen Befund en die Einschränkung der Hebefähigkeit des rechten Armes erklären. Eine Nervenschädigung im Bereich der Schulter konnte er jedoch nicht feststellen ( Urk. 7/79/41), und in den Vorakten findet sich dazu nichts Gegenteiliges. Nicht in Frage gestellt ist ferner die Vermutung eines beginnenden Karpaltunnelsyndroms am rechten Handgelenk ( Urk. 7/79/ 40). Zu den Beschwerden im Bereich des Skeletts gehören schliesslich die Becken-/Hüftbeschwerden, die im April 2016 Gegenstand von Untersuchungen in der Uniklinik D.___ gewesen waren und als muskulären Ursprungs int erpretiert wurden (Urk. 7/90/28 29). Dies blieb ebenfalls unwidersprochen. 3.2. 3 Über die neurologische Beurteilung hinaus bemerkte Dr. K.___, dass keine Hinweise auf eine labordiagnostisch nachweisbare Erkrankung wie eine Polymyalgia rheumatica, eine muskuläre Störung oder eine chronische Borreliose festzustellen gewesen sei ( Urk. 7/79/ 39+ 41). Dies deckt sich mit dem im Vorbescheidverfahren eingereichten Bericht der Klinik für Immunologie des G.___ vom 2 8. Juni 2016, in welchem zusätzlich ein Morbus Behcet und ein f amiliäres Mittelmeerfieber hatte n ausgeschlossen werden können ( Urk. 7/90/17). Ausserdem hatte die Ganzkörper-Magnetresonanztomographie vom Juni 2016 keine entzündlichen Skelettläsionen gezeigt (vgl. Urk. 7/90/20).

3.2. 3 Über die neurologische Beurteilung hinaus bemerkte Dr. K.___, dass keine Hinweise auf eine labordiagnostisch nachweisbare Erkrankung wie eine Polymyalgia rheumatica, eine muskuläre Störung oder eine chronische Borreliose festzustellen gewesen sei ( Urk. 7/79/ 39+ 41). Dies deckt sich mit dem im Vorbescheidverfahren eingereichten Bericht der Klinik für Immunologie des G.___ vom 2 8. Juni 2016, in welchem zusätzlich ein Morbus Behcet und ein f amiliäres Mittelmeerfieber hatte n ausgeschlossen werden können ( Urk. 7/90/17). Ausserdem hatte die Ganzkörper-Magnetresonanztomographie vom Juni 2016 keine entzündlichen Skelettläsionen gezeigt (vgl. Urk. 7/90/20). Keine Auseinandersetzung erfolgte im Gutachten der H.___ ag mit der gynäkologischen Krankengeschichte, welche im Jahr 2016 die Exzision zweier Zysten der Vulva, die Biopsie einer Veränderung in der linken Brust und eine diagnostisch-therapeutische Hysteroskopie mit fraktionierter Kürettage umfasst hatte. In den Berichten von April und Mai 2016 ( Urk. 7/63, Urk. 7/90 /24-27 und Urk. 7/90/30-35) finden sich jedoch keine Hinweise auf bleibende Auswirkungen dieser E i ngriffe.

Keine Auseinandersetzung erfolgte im Gutachten der H.___ ag mit der gynäkologischen Krankengeschichte, welche im Jahr 2016 die Exzision zweier Zysten der Vulva, die Biopsie einer Veränderung in der linken Brust und eine diagnostisch-therapeutische Hysteroskopie mit fraktionierter Kürettage umfasst hatte. In den Berichten von April und Mai 2016 ( Urk. 7/63, Urk. 7/90 /24-27 und Urk. 7/90/30-35) finden sich jedoch keine Hinweise auf bleibende Auswirkungen dieser E i ngriffe. 3.3

3.3 3.3.1 In Verbindung mit den medizinischen Vorakten beantwortet d as Gutachten der H.___ ag die Frage nach organischen Befunde n somit ausreichend, auch wenn die Rolle der fachlichen Auseinandersetzung, insbesondere der Aus einandersetzung mit den Beurteilungen der b ehandelnden Ärztinnen und Ärzte, vom Gutachter der neurologischen Fachrichtung u nd nicht vom fallführenden Rheumatologen ein genommen und letztlich im Rahmen der polydisziplinären Besprechung ( Urk. 7/79/44 f.) auch nicht in Frage gestellt wurde.

3.3.1 In Verbindung mit den medizinischen Vorakten beantwortet d as Gutachten der H.___ ag die Frage nach organischen Befunde n somit ausreichend, auch wenn die Rolle der fachlichen Auseinandersetzung, insbesondere der Aus einandersetzung mit den Beurteilungen der b ehandelnden Ärztinnen und Ärzte, vom Gutachter der neurologischen Fachrichtung u nd nicht vom fallführenden Rheumatologen ein genommen und letztlich im Rahmen der polydisziplinären Besprechung ( Urk. 7/79/44 f.) auch nicht in Frage gestellt wurde. 3.3.2 Damit kann auch auf die organischen Diagnosen im Gutachten der H.___ ag abgestellt werden, nämlich aus neurologischer Sicht die Diagnose n des Mischkopfschmerzes, des möglicherweise durchgemachten Guillain-Barré-Syndroms und des Verdachtes auf ein beginnendes K arpaltunnelsyndrom rechts (Urk. 7/79/42+ 44) und aus rheumatologischer Sicht die Diagnose eines Fibromyalgiesyndroms mit vielen vegetativen Begleitbeschwerden ( Urk. 7/79/44).

3.3.2 Damit kann auch auf die organischen Diagnosen im Gutachten der H.___ ag abgestellt werden, nämlich aus neurologischer Sicht die Diagnose n des Mischkopfschmerzes, des möglicherweise durchgemachten Guillain-Barré-Syndroms und des Verdachtes auf ein beginnendes K arpaltunnelsyndrom rechts (Urk. 7/79/42+ 44) und aus rheumatologischer Sicht die Diagnose eines Fibromyalgiesyndroms mit vielen vegetativen Begleitbeschwerden ( Urk. 7/79/44). Was das Fibromyalgiesyndrom im Speziellen betrifft, das sich gemäss den Ausführungen im Gutach t en in ausgebreiteten myofaszialen Druckdolenzen manifestierte ( Urk. 7/79/45), so war diese Diagnose im Januar 2016 bereits im Institut für komplementäre und integrative Medizin des G.___ als wahrscheinlich erachtet worden, nachdem eine entzündlich-rheumatologische Genese der Schmerzen hatte ausgeschlos sen werden können ( Urk. 7/66/6). U nd soweit im späteren Bericht vom März 2016 als Differentialdiagnose ein f amiliäres Mittelmeerfieber vorbehalten worden war ( Urk. 7/66/3), so konnte diese Diagnose in der Folge ausgeschlossen werden (vgl. vorstehend E. 3.2.3).

Was das Fibromyalgiesyndrom im Speziellen betrifft, das sich gemäss den Ausführungen im Gutach t en in ausgebreiteten myofaszialen Druckdolenzen manifestierte ( Urk. 7/79/45), so war diese Diagnose im Januar 2016 bereits im Institut für komplementäre und integrative Medizin des G.___ als wahrscheinlich erachtet worden, nachdem eine entzündlich-rheumatologische Genese der Schmerzen hatte ausgeschlos sen werden können ( Urk. 7/66/6). U nd soweit im späteren Bericht vom März 2016 als Differentialdiagnose ein f amiliäres Mittelmeerfieber vorbehalten worden war ( Urk. 7/66/3), so konnte diese Diagnose in der Folge ausgeschlossen werden (vgl. vorstehend E. 3.2.3). 3. 3.3 Die Gutachter der H.___ ag leiteten sodann aus den erhobenen organischen Befunden und den gestellten Diagnosen keine Einschränkungen in der Arbeits - fähigkeit in der angestammten, als adaptiert bezeichneten Tätigkeit als Sachbearbeiterin und Geschäftsführerin und dementsprechend auch keine Einschrän k ungen in einer vergleichbaren Tätigkeit ab ( Urk. 7/79/42 -43 und Urk. 7/79/46-47).

3. 3.3 Die Gutachter der H.___ ag leiteten sodann aus den erhobenen organischen Befunden und den gestellten Diagnosen keine Einschränkungen in der Arbeits fähigkeit in der angestammten, als adaptiert bezeichneten Tätigkeit als Sachbearbeiterin und Geschäftsführerin und dementsprechend auch keine Einschrän k ungen in einer vergleichbaren Tätigkeit ab ( Urk. 7/79/42 -43 und Urk. 7/79/46-47). Entgegen den Ausführungen in der Replik ( Urk. 9 S. 4 f.) leuchtet dies in Bezug auf die vorstehend beschriebenen degenerativen Veränderungen im Bereich der Wirbelsäule ein. Es ist darauf hinzuweisen, dass die Gutachter der H.___ ag zwar auf die Anfertigung neuer radiologischer Aufnahmen verzichteten (vgl. Urk. 7/79/27). Der Ausschluss von Nervenwurzelkompressionen erfolgte jedoch nicht allein anhand der früheren Bildaufnahmen, sondern ebenso massgebend dafür war die aktuelle klinische Untersuchung (vgl. vorstehend E. 3.2.2). Überdies ist die in der Replik erwähnte Magnetresonanztomographie vom September 2015 ( Urk. 9 S. 5 mit Hinweis auf Urk. 7/90/39) nicht die neueste vorhandene Aufnahme, sondern es existiert zusätzlich die Ganzkörper-Magnetresonanztomographie vom Juni 2016, die gemäss dem zugehörigen Bericht - abgesehen von degenerativen Veränderungen in der Lendenwirbelsäule - reizlose Verhältnisse der Wirbelsäule gezeigt hatte ( Urk. 7/90/19 -20 ). Schliesslich bestehen keine substanziierten Hinweise darauf, dass sich in körperlicher Hinsicht in der Zeit zwischen der Begutachtung durch die H.___ ag und dem Erlass der angefochtenen Verfügung vom 2. November 2017 etwas verändert hätte; die entsprechenden Bemerkungen in den Berichten von Dr. N.___ vom 2 8. April 2017 und von Dr. C.___ vom 3 0. Mai 2017 ( Urk. 7/98 und Urk. 7/102/2) sind nicht näher begründet und nicht mit aktuellen Untersuchungsergebnissen belegt.

Entgegen den Ausführungen in der Replik ( Urk. 9 S. 4 f.) leuchtet dies in Bezug auf die vorstehend beschriebenen degenerativen Veränderungen im Bereich der Wirbelsäule ein. Es ist darauf hinzuweisen, dass die Gutachter der H.___ ag zwar auf die Anfertigung neuer radiologischer Aufnahmen verzichteten (vgl. Urk. 7/79/27). Der Ausschluss von Nervenwurzelkompressionen erfolgte jedoch nicht allein anhand der früheren Bildaufnahmen, sondern ebenso massgebend dafür war die aktuelle klinische Untersuchung (vgl. vorstehend E. 3.2.2). Überdies ist die in der Replik erwähnte Magnetresonanztomographie vom September 2015 ( Urk. 9 S. 5 mit Hinweis auf Urk. 7/90/39) nicht die neueste vorhandene Aufnahme, sondern es existiert zusätzlich die Ganzkörper-Magnetresonanztomographie vom Juni 2016, die gemäss dem zugehörigen Bericht - abgesehen von degenerativen Veränderungen in der Lendenwirbelsäule - reizlose Verhältnisse der Wirbelsäule gezeigt hatte ( Urk. 7/90/19 -20 ). Schliesslich bestehen keine substanziierten Hinweise darauf, dass sich in körperlicher Hinsicht in der Zeit zwischen der Begutachtung durch die H.___ ag und dem Erlass der angefochtenen Verfügung vom 2. November 2017 etwas verändert hätte; die entsprechenden Bemerkungen in den Berichten von Dr. N.___ vom 2 8. April 2017 und von Dr. C.___ vom 3 0. Mai 2017 ( Urk. 7/98 und Urk. 7/102/2) sind nicht näher begründet und nicht mit aktuellen Untersuchungsergebnissen belegt. Was die Auswirkungen der Fibromyalgie auf die Arbeitsfähigkeit anbelangt, so hielten die Gutachter der H.___ ag fest, rheumatologisch-internistisch zeigten sich viele funktionelle Beschwerden, jedoch keine objektivierbaren Einschränkungen in der Arbeitsfähigkeit, wie es für ein Fibromyalgiesyndrom typisch sein könne ( Urk. 7/79/46). Eine Herleitung dieser Beurteilung fehlt. Es gilt jedoch zu beachten, dass es sich bei der Diagnose der Fibromyalgie um das rheumatologische P endant zur psychiatrischen Diagnose der anhaltenden somatoformen Schmerzstörung ( Code F45.4 der Internationalen Klassifikation psychischer Störungen der Weltgesundheitsorganisation, ICD-10 ) handelt, wie sie die Psychiaterin Dr. J.___ in ihrem Fachgutachten stellte ( Urk. 7/79/34). Denn mit beiden Diagnosen wird - einmal aus rheumatologischer und einmal aus psychiatrischer Sicht - ein Schmerzbild charakterisiert, das durch objektive körperliche Befunde nicht oder nicht vollständig erklärt werden kann. Demgemäss beurteilt d as Bundesgericht auch die Einschränkungen aufgrund einer Fibromyalgie anhand der spezifischen Standardi ndikatoren (vgl. BGE 141 V 281 E. 10.2 sowie BGE 132 V 65 ). Wie im Folgenden zu zeigen ist, ging Dr. J.___ auf diese Indikatoren ausreichend ein, sodass in Bezug auf die Auswirkungen der körperlich nicht vollständig erklärbaren Störung, sei sie als somatoforme Schmerz - störung, sei sie als Fibromyalgie zu klassifizieren, auf die Beurteilung der psychiatrischen Fachgutachterin abgestellt werden kann.

Was die Auswirkungen der Fibromyalgie auf die Arbeitsfähigkeit anbelangt, so hielten die Gutachter der H.___ ag fest, rheumatologisch-internistisch zeigten sich viele funktionelle Beschwerden, jedoch keine objektivierbaren Einschränkungen in der Arbeitsfähigkeit, wie es für ein Fibromyalgiesyndrom typisch sein könne ( Urk. 7/79/46). Eine Herleitung dieser Beurteilung fehlt. Es gilt jedoch zu beachten, dass es sich bei der Diagnose der Fibromyalgie um das rheumatologische P endant zur psychiatrischen Diagnose der anhaltenden somatoformen Schmerzstörung ( Code F45.4 der Internationalen Klassifikation psychischer Störungen der Weltgesundheitsorganisation, ICD-10 ) handelt, wie sie die Psychiaterin Dr. J.___ in ihrem Fachgutachten stellte ( Urk. 7/79/34). Denn mit beiden Diagnosen wird - einmal aus rheumatologischer und einmal aus psychiatrischer Sicht - ein Schmerzbild charakterisiert, das durch objektive körperliche Befunde nicht oder nicht vollständig erklärt werden kann. Demgemäss beurteilt d as Bundesgericht auch die Einschränkungen aufgrund einer Fibromyalgie anhand der spezifischen Standardi ndikatoren (vgl. BGE 141 V 281 E. 10.2 sowie BGE 132 V 65 ). Wie im Folgenden zu zeigen ist, ging Dr. J.___ auf diese Indikatoren ausreichend ein, sodass in Bezug auf die Auswirkungen der körperlich nicht vollständig erklärbaren Störung, sei sie als somatoforme Schmerz störung, sei sie als Fibromyalgie zu klassifizieren, auf die Beurteilung der psychiatrischen Fachgutachterin abgestellt werden kann. 4.

4. 4.1

4.1 4.1.1 Soweit die Beschwerdeführerin vorab die Unvoreingenommenheit von Dr. J.___ in Frage stellen und hierfür auf die Herkunft der Psychiaterin aus der Sowjetunion (Lettland) und auf die dortige Rolle der P s ychiatrie im Dienste des Kommunismus hinweisen liess ( Urk. 1 S. 3), so sind diese Vorbringen in Bezug auf die Person der Gutachterin rein spekulativer Natur und es fehlen jegliche Anhaltspunkte dafür, dass die Gutachterin in ihrer gegenwärtigen beruflichen Tätigkeit tatsächlich durch allfällige entsprechende Verhältnisse in ihrem Ursprungsland beeinflusst würde. Ebenso wenig wurde die Darstellung, die Beschwerdeführerin sei beim Versuch, ihre Beschwerden zu schildern, «abgeputzt» worden ( Urk. 1 S. 3), durch Beispiele konkretisiert oder umgehend nach der Begutachtung in s Verfahren eingebracht.

4.1.1 Soweit die Beschwerdeführerin vorab die Unvoreingenommenheit von Dr. J.___ in Frage stellen und hierfür auf die Herkunft der Psychiaterin aus der Sowjetunion (Lettland) und auf die dortige Rolle der P s ychiatrie im Dienste des Kommunismus hinweisen liess ( Urk. 1 S. 3), so sind diese Vorbringen in Bezug auf die Person der Gutachterin rein spekulativer Natur und es fehlen jegliche Anhaltspunkte dafür, dass die Gutachterin in ihrer gegenwärtigen beruflichen Tätigkeit tatsächlich durch allfällige entsprechende Verhältnisse in ihrem Ursprungsland beeinflusst würde. Ebenso wenig wurde die Darstellung, die Beschwerdeführerin sei beim Versuch, ihre Beschwerden zu schildern, «abgeputzt» worden ( Urk. 1 S. 3), durch Beispiele konkretisiert oder umgehend nach der Begutachtung in s Verfahren eingebracht. Inhaltlich liess die Beschwerdeführerin sodann rügen, die psychiatrische Gutachterin habe bei der Befunderhebung nicht en t sprechend den Qualitätsleitlinien der schweizerischen Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie das sogenannte AMDP-System ( A rbeitsgemeinschaft für M ethodik und D okumentation in der P sychiatrie ) angewendet ( Urk. 1 S. 4). Bei diesem System handelt es sich um einen Leitfaden zur halbstrukturierten Führung eines Explorations-Interviews, in dessen Rahmen das Gespräch jedoch der Situation und der Fragestellung angepasst werden kann (vgl. Fähndrich/Stieglitz, Leitfaden zur Erfassung des psychopathologischen Befundes, halbstrukturiertes Interv iew anhand des AMDP-Systems, 5. Auflage, Göttingen 2018, S. 27 ff. und S. 48). Für die Tauglichkeit eines Gutachtens ist demzufolge nicht e rforderlich, dass im Gutachtenstext der gesamte theoretische Hintergrund des Systems dargestellt wird (Urteil des Bundesgerichts 8C_433/2017 vom 1 2. September 2017 E. 3.4.1). Und soweit die Beschwerdeführerin weiter den verwendeten Mini-ICF-APP-Ratingbogen ( Kurzinstrument zur Fremdbeurteilung von A ktivitäts- und P artizipationsstörungen bei p sychischen Erkrankungen in Anlehnung an die Internationale Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit [ICF] der Weltgesundheitsorganisation) vermisste, so fasste die Gutachterin zusammen, in welchen der 13 Fähigkeitsbereiche sie die Beschwerdeführerin in welchem Ausmass für beeinträchtigt hielt ( Urk. 7/79/33). Dies erscheint als genügend angesichts dessen, dass es sich bei diesem APP- Rating um ein Fremdbeurteilungsinstrument handelt und nicht um einen Fragebogen, den die Beschwerdeführerin auszufüllen hatte.

Inhaltlich liess die Beschwerdeführerin sodann rügen, die psychiatrische Gutachterin habe bei der Befunderhebung nicht en t sprechend den Qualitätsleitlinien der schweizerischen Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie das sogenannte AMDP-System ( A rbeitsgemeinschaft für M ethodik und D okumentation in der P sychiatrie ) angewendet ( Urk. 1 S. 4). Bei diesem System handelt es sich um einen Leitfaden zur halbstrukturierten Führung eines Explorations-Interviews, in dessen Rahmen das Gespräch jedoch der Situation und der Fragestellung angepasst werden kann (vgl. Fähndrich/Stieglitz, Leitfaden zur Erfassung des psychopathologischen Befundes, halbstrukturiertes Interv iew anhand des AMDP-Systems, 5. Auflage, Göttingen 2018, S. 27 ff. und S. 48). Für die Tauglichkeit eines Gutachtens ist demzufolge nicht e rforderlich, dass im Gutachtenstext der gesamte theoretische Hintergrund des Systems dargestellt wird (Urteil des Bundesgerichts 8C_433/2017 vom 1 2. September 2017 E. 3.4.1). Und soweit die Beschwerdeführerin weiter den verwendeten Mini-ICF-APP-Ratingbogen ( Kurzinstrument zur Fremdbeurteilung von A ktivitäts- und P artizipationsstörungen bei p sychischen Erkrankungen in Anlehnung an die Internationale Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit [ICF] der Weltgesundheitsorganisation) vermisste, so fasste die Gutachterin zusammen, in welchen der 13 Fähigkeitsbereiche sie die Beschwerdeführerin in welchem Ausmass für beeinträchtigt hielt ( Urk. 7/79/33). Dies erscheint als genügend angesichts dessen, dass es sich bei diesem APP- Rating um ein Fremdbeurteilungsinstrument handelt und nicht um einen Fragebogen, den die Beschwerdeführerin auszufüllen hatte. Bestehen somit keine begründeten Einwendungen gegen die Person von Dr. J.___ und ist deren Fachgutachten als lege artis erstellt zu beurteilen, so ist auf die einzelnen inhaltlichen Punkte des Gutachtens einzugehen.

Bestehen somit keine begründeten Einwendungen gegen die Person von Dr. J.___ und ist deren Fachgutachten als lege artis erstellt zu beurteilen, so ist auf die einzelnen inhaltlichen Punkte des Gutachtens einzugehen. 4.1.2 Vorab ist die Diagnose der anhaltenden somatoformen Schmerzstörung plausibel. Es ist hierzu auf die be reits gemachten Ausführungen zum Fehlen von organischen, das geklagte Beschwerdebild vollumfänglich er klärenden Befunden hinzuweisen, woraus die rheumatologische Diagnose einer Fibro myalgie abgeleitet wurde. Des Weiteren ist auch das Charakteristikum gemäss ICD-10 Code F45.4 erfüllt, dass der vorherrschende, nicht organisch erklärbare Schmerz in Verbindung mit emotionalen Konflikten oder psychosozialen Problemen auftritt, die schwerwiegend genug sind, um als entscheidende ursächliche Einflüsse zu gelten. Denn wie Dr. J.___ und Dr. K.___ die Angaben der Beschwerdeführerin wiedergaben ( Urk. 7/79/30+36), hatte sich das Beschwerdebild mit 100%iger Arbeitsunfähigkeit ab dem 1 6. Juli 2014 akzentuiert, nachdem die Beschwerdeführerin ihren Anteil am Betrieb veräusser t hatte und ihr daraufhin Ende Juni 2014 die Anstellung gekündigt worden wa r (vgl. Sachverhalt Ziffer 1.3); die Beschwerdeführerin berichtete, es sei damals zu einem Zusammenbruch gekommen, sie habe sich depressiv gefühlt und nicht mehr schlafen können und es sei gewesen, als ob jemand «den S tecker rausgezogen hätte» (Urk. 7/79/36). Im Übrigen f inde t sich die Diagnose einer psychiatrisch definierten Schmerzstörung auch im Bericht des O.___ vom 5. April 2017, dort in Form von chronischen Schmerzen mit somatischen und psychischen Faktoren (ICD-10 Code F45.41) und einer Fibromyalgie ( Urk. 7/95/1). Entgegen der Annahme in der Replik ( Urk. 9 S. 2-3) handelt es sich bei der Diagnose nach ICD-10 Code F45.41 nicht um eine Diagnose, welche diejenige einer anhaltenden somatoformen Schmerzstörung nach ICD-10 Code F45.40 widerlegen würde. Vielmehr wurde die Unterscheidung dieser beiden Diagnosen mangels ausreichender Abgr enzbarkeit nicht mehr in die 10. Auflage der deutschen Übersetzung des ICD-10 aufgenommen (Fussnote 1 zu ICD-10 Code F45.4).

4.1.2 Vorab ist die Diagnose der anhaltenden somatoformen Schmerzstörung plausibel. Es ist hierzu auf die be reits gemachten Ausführungen zum Fehlen von organischen, das geklagte Beschwerdebild vollumfänglich er klärenden Befunden hinzuweisen, woraus die rheumatologische Diagnose einer Fibro myalgie abgeleitet wurde. Des Weiteren ist auch das Charakteristikum gemäss ICD-10 Code F45.4 erfüllt, dass der vorherrschende, nicht organisch erklärbare Schmerz in Verbindung mit emotionalen Konflikten oder psychosozialen Problemen auftritt, die schwerwiegend genug sind, um als entscheidende ursächliche Einflüsse zu gelten. Denn wie Dr. J.___ und Dr. K.___ die Angaben der Beschwerdeführerin wiedergaben ( Urk. 7/79/30+36), hatte sich das Beschwerdebild mit 100%iger Arbeitsunfähigkeit ab dem 1 6. Juli 2014 akzentuiert, nachdem die Beschwerdeführerin ihren Anteil am Betrieb veräusser t hatte und ihr daraufhin Ende Juni 2014 die Anstellung gekündigt worden wa r (vgl. Sachverhalt Ziffer 1.3); die Beschwerdeführerin berichtete, es sei damals zu einem Zusammenbruch gekommen, sie habe sich depressiv gefühlt und nicht mehr schlafen können und es sei gewesen, als ob jemand «den S tecker rausgezogen hätte» (Urk. 7/79/36). Im Übrigen f inde t sich die Diagnose einer psychiatrisch definierten Schmerzstörung auch im Bericht des O.___ vom 5. April 2017, dort in Form von chronischen Schmerzen mit somatischen und psychischen Faktoren (ICD-10 Code F45.41) und einer Fibromyalgie ( Urk. 7/95/1). Entgegen der Annahme in der Replik ( Urk. 9 S. 2-3) handelt es sich bei der Diagnose nach ICD-10 Code F45.41 nicht um eine Diagnose, welche diejenige einer anhaltenden somatoformen Schmerzstörung nach ICD-10 Code F45.40 widerlegen würde. Vielmehr wurde die Unterscheidung dieser beiden Diagnosen mangels ausreichender Abgr enzbarkeit nicht mehr in die 10. Auflage der deutschen Übersetzung des ICD-10 aufgenommen (Fussnote 1 zu ICD-10 Code F45.4). 4.1.3 Als weitere psychiatrische Diagnose nannte Dr. C.___ im Bericht vom 1 3. November 2014 eine Depression ( Urk. 7/33/1+2). Dr. J.___ der H.___ ag konnte zwar zur Zeit der Begutachtung keine depressive Symptomatik feststellen, die das Ausmass zumindest einer leichten depressiven Episode erreicht hätte, sondern berichtete, die Beschwerdeführer in sei im Gesp rä ch gut schwingungsfähig und die Stimmung sei ausgeglichen ( Urk. 7/79/31). Dies spricht jedoch nicht dagegen, dass in der Vergangenheit, insbesondere in der Zeit um den Verlust der Arbeitsstelle, Phasen der Depressivität bestanden hätten und dass auch inskünftig wieder mit solchen Phasen zu rechnen sei. So wurde im Bericht des Instituts für komplementäre und integrative Medizin des G.___ vom 1 1. Januar 2016 ausgeführt, d ie Beschwerdeführerin leide seit Jahren an wiederholten depressiven Episoden mit meist mittelschwerer Ausprägung ( Urk. 7/66/6), med. pract. P.___ erwähnte in seinen Schreiben vom 3. Februar und vom 3. Mai 2017 ebenfalls die depressiven Verstimmungen ( Urk. 7/87 und Urk. 7/101) und das O.___ berichtete im April 2017 über eine depressive Stimmungslage mit vermind erter Schwingungsfähigkeit ( Urk. 7/95/2). Allerdings kann aus diesen Angaben keine depressionsbedingte längerdauernde Beeinträchtigung der Arbeitsfähigkeit abgeleitet werden. Denn offenbar waren die depressiven Episoden schon auf getreten, als die Beschwerdeführerin noch arbeitstätig gewesen war («seit Jahren» ; Urk. 7/66/6 ), und es bestehen keine Anhaltspunkte dafür, dass es schon vor den Ereignissen um die Auflösung des Arbeitsverhältnisses zu längeren Arbeitsausfällen gekommen wäre (vgl. Urk. 7/38/3). Und was die Zeit nach dieser Auflösung betrifft, so erklärte die Beschwerdeführerin im Dezember 2015/Januar 2016 im Institut für komplementäre und integrative Medizin des G.___, die Situation sei derzeit stabil unter psychiatrischer Begleittherapie ( Urk. 7/66/6). D ementsprechend stand im März 2016 bei der Diagnosestellung auch das Fibromyalgiesyndrom und nicht eine Depression im Vordergrund (Urk. 7/66/3). Es leuchtet daher ein, dass Dr. J.___ keine Depression als Diagnose mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit a nführte ( Urk. 7/79/ 32+ 34).

4.1.3 Als weitere psychiatrische Diagnose nannte Dr. C.___ im Bericht vom 1 3. November 2014 eine Depression ( Urk. 7/33/1+2). Dr. J.___ der H.___ ag konnte zwar zur Zeit der Begutachtung keine depressive Symptomatik feststellen, die das Ausmass zumindest einer leichten depressiven Episode erreicht hätte, sondern berichtete, die Beschwerdeführer in sei im Gesp rä ch gut schwingungsfähig und die Stimmung sei ausgeglichen ( Urk. 7/79/31). Dies spricht jedoch nicht dagegen, dass in der Vergangenheit, insbesondere in der Zeit um den Verlust der Arbeitsstelle, Phasen der Depressivität bestanden hätten und dass auch inskünftig wieder mit solchen Phasen zu rechnen sei. So wurde im Bericht des Instituts für komplementäre und integrative Medizin des G.___ vom 1 1. Januar 2016 ausgeführt, d ie Beschwerdeführerin leide seit Jahren an wiederholten depressiven Episoden mit meist mittelschwerer Ausprägung ( Urk. 7/66/6), med. pract. P.___ erwähnte in seinen Schreiben vom 3. Februar und vom 3. Mai 2017 ebenfalls die depressiven Verstimmungen ( Urk. 7/87 und Urk. 7/101) und das O.___ berichtete im April 2017 über eine depressive Stimmungslage mit vermind erter Schwingungsfähigkeit ( Urk. 7/95/2). Allerdings kann aus diesen Angaben keine depressionsbedingte längerdauernde Beeinträchtigung der Arbeitsfähigkeit abgeleitet werden. Denn offenbar waren die depressiven Episoden schon auf getreten, als die Beschwerdeführerin noch arbeitstätig gewesen war («seit Jahren» ; Urk. 7/66/6 ), und es bestehen keine Anhaltspunkte dafür, dass es schon vor den Ereignissen um die Auflösung des Arbeitsverhältnisses zu längeren Arbeitsausfällen gekommen wäre (vgl. Urk. 7/38/3). Und was die Zeit nach dieser Auflösung betrifft, so erklärte die Beschwerdeführerin im Dezember 2015/Januar 2016 im Institut für komplementäre und integrative Medizin des G.___, die Situation sei derzeit stabil unter psychiatrischer Begleittherapie ( Urk. 7/66/6). D ementsprechend stand im März 2016 bei der Diagnosestellung auch das Fibromyalgiesyndrom und nicht eine Depression im Vordergrund (Urk. 7/66/3). Es leuchtet daher ein, dass Dr. J.___ keine Depression als Diagnose mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit a nführte ( Urk. 7/79/ 32+ 34). 4.1. 4 Dr. J.___ beobachtete ferner ein gewisses histrionisches Verhalten, das sie als histrionische Persönlichkeitsakzentuierung (ICD-10 Code Z73), nicht jedoch als eigentliche Persönlichkeitsstörung (ICD-10 Code F60) einstufte und dem sie ebenfalls keinen einschränkenden Einfluss auf di e Arbeitsfähigkeit zumass (Urk. 7/79/32 +34 ). Auch dies ist einleuchtend, da Persönlichkeitsstörungen sich schon im frühen Erwachsen en alter manifestieren (vgl. ICD-10, Einleitung zu Code F60) und die Persönlichkeitszüge der Beschwerdeführerin sich vor dem Jahr 2014 nicht auf die Arbeitsfähigkeit ausgewirkt haben.

4.1. 4 Dr. J.___ beobachtete ferner ein gewisses histrionisches Verhalten, das sie als histrionische Persönlichkeitsakzentuierung (ICD-10 Code Z73), nicht jedoch als eigentliche Persönlichkeitsstörung (ICD-10 Code F60) einstufte und dem sie ebenfalls keinen einschränkenden Einfluss auf di e Arbeitsfähigkeit zumass (Urk. 7/79/32 +34 ). Auch dies ist einleuchtend, da Persönlichkeitsstörungen sich schon im frühen Erwachsen en alter manifestieren (vgl. ICD-10, Einleitung zu Code F60) und die Persönlichkeitszüge der Beschwerdeführerin sich vor dem Jahr 2014 nicht auf die Arbeitsfähigkeit ausgewirkt haben. Ebenfalls nachvollziehbar ist sodann, dass Dr. J.___ die Ängste der Beschwerdeführerin anders als med. pract. P.___ ( Urk. 7/87 und Urk. 7/101) nicht als Angst- und Panikstörung qualifizierte, sondern namentlich die geschilderten Existenzängste angesichts der Lebenssituation der Beschwerdeführerin als verständlich bezeichnete und die gelegentlichen Panikattacken als zu wenig häufig und intensiv für eine en tsprechende Diagnose eins t ufte ( Urk. 7/79/31). Im O.___ schilderte die Beschwerdeführerin ihre Ängste zwar nochmals eingehend ( Urk. 7/95/2), sie standen jedoch während jenes Aufenthaltes nicht im Vordergrund ( Urk. 7/95/3).

Ebenfalls nachvollziehbar ist sodann, dass Dr. J.___ die Ängste der Beschwerdeführerin anders als med. pract. P.___ ( Urk. 7/87 und Urk. 7/101) nicht als Angst- und Panikstörung qualifizierte, sondern namentlich die geschilderten Existenzängste angesichts der Lebenssituation der Beschwerdeführerin als verständlich bezeichnete und die gelegentlichen Panikattacken als zu wenig häufig und intensiv für eine en tsprechende Diagnose eins t ufte ( Urk. 7/79/31). Im O.___ schilderte die Beschwerdeführerin ihre Ängste zwar nochmals eingehend ( Urk. 7/95/2), sie standen jedoch während jenes Aufenthaltes nicht im Vordergrund ( Urk. 7/95/3). 4.1. 5 Nicht schon bei Dr. J.___, sondern erstmals im Februar/März 2017 im O.___ kamen schliesslich gewisse Zwänge in Form eines Zähl- und Kontrollzwangs, des täglichen Wechsels der Bettwäsche sowie des häufigen Händewaschens und Duschens und des Drangs, sofort nach dem Trinken eine Toilette aufzusuchen, zur Sprache ( Urk. 7/95/2-3). Es fehlen allerdings Hinweise darauf, dass sich diese Zwänge erst nach der Begutachtung durch die H.___ ag oder nach dem Verlust der Arbeitsstelle neu ergeben hätte n. Demgemäss ist auch hier von einem Schweregrad auszugehen, der die Arbeitsfähigkeit nicht nachhaltig beeinträchtigt.

4.1. 5 Nicht schon bei Dr. J.___, sondern erstmals im Februar/März 2017 im O.___ kamen schliesslich gewisse Zwänge in Form eines Zähl- und Kontrollzwangs, des täglichen Wechsels der Bettwäsche sowie des häufigen Händewaschens und Duschens und des Drangs, sofort nach dem Trinken eine Toilette aufzusuchen, zur Sprache ( Urk. 7/95/2-3). Es fehlen allerdings Hinweise darauf, dass sich diese Zwänge erst nach der Begutachtung durch die H.___ ag oder nach dem Verlust der Arbeitsstelle neu ergeben hätte n. Demgemäss ist auch hier von einem Schweregrad auszugehen, der die Arbeitsfähigkeit nicht nachhaltig beeinträchtigt. 4.2

4.2 4.2.1 Was die Bemessung der Einschränkung en aufgrund der anhaltenden somatoformen Schmerzstörung anbelangt, so bezifferte Dr. J.___ die Arb eitsunfähigkeit für die bisherigen Tätigkeit als Geschäftsführerin einer Werbeagentur, für die frühere Tätigkeit als Sachbearbeiterin im Bereich Marketing und Logistik und für jede andere Tätigkeit im kaufmännischen Bereich mit 30 % ( Urk. 7/79/ 33+ 34) und hielt weiter fest, dass die Beschwerdeführerin nach Abschluss der geplanten psych o somatischen Reha-Behandlung möglichst schnell beruflich wieder eingegliedert werden sollte, wobei mit einem Pensum von 60-70 % zu starten und von einer raschen Steigerung auszugehen sei ( Urk. 7/79/35).

4.2.1 Was die Bemessung der Einschränkung en aufgrund der anhaltenden somatoformen Schmerzstörung anbelangt, so bezifferte Dr. J.___ die Arb eitsunfähigkeit für die bisherigen Tätigkeit als Geschäftsführerin einer Werbeagentur, für die frühere Tätigkeit als Sachbearbeiterin im Bereich Marketing und Logistik und für jede andere Tätigkeit im kaufmännischen Bereich mit 30 % ( Urk. 7/79/ 33+ 34) und hielt weiter fest, dass die Beschwerdeführerin nach Abschluss der geplanten psych o somatischen Reha-Behandlung möglichst schnell beruflich wieder eingegliedert werden sollte, wobei mit einem Pensum von 60-70 % zu starten und von einer raschen Steigerung auszugehen sei ( Urk. 7/79/35). Dr. J.___ nahm bei dieser Beurteilung Bezug auf die Standardindikatoren der Rechtsprechung. Zunächst konstatierte sie, es bestünden keine Hinweise auf eine Aggravation oder Symptomverdeutlichung, sondern die Beschwerdeführerin habe vielmehr ausführlich ihre verschiedenen Lebensbereiche geschildert, ohne um Präzisierungen zu ihren Schmerzen bemüht ge wesen zu sein ( Urk. 7/79/31). In Bezug auf den Faktor der Behandlung und Eingliederung wies Dr. J.___ darauf hin, dass die Laborwerte keine regelmässige Medikamenteneinnahme hätten bestätigen können, konnte jedoch darüber hinaus mangels Angaben von med. pract. P.___ keine Aussagen über die Kooperation der Beschwerdeführerin machen ( Urk. 7/79/32). Ein Indiz für eine ausreichende Behandlung ist jedoch, dass die Beschwerdeführerin selber die psychische Situation als unter psychiatrischer Begleittherapie stabil bezeichnet hatte (vgl. Urk. 7/66/6).

Dr. J.___ nahm bei dieser Beurteilung Bezug auf die Standardindikatoren der Rechtsprechung. Zunächst konstatierte sie, es bestünden keine Hinweise auf eine Aggravation oder Symptomverdeutlichung, sondern die Beschwerdeführerin habe vielmehr ausführlich ihre verschiedenen Lebensbereiche geschildert, ohne um Präzisierungen zu ihren Schmerzen bemüht ge wesen zu sein ( Urk. 7/79/31). In Bezug auf den Faktor der Behandlung und Eingliederung wies Dr. J.___ darauf hin, dass die Laborwerte keine regelmässige Medikamenteneinnahme hätten bestätigen können, konnte jedoch darüber hinaus mangels Angaben von med. pract. P.___ keine Aussagen über die Kooperation der Beschwerdeführerin machen ( Urk. 7/79/32). Ein Indiz für eine ausreichende Behandlung ist jedoch, dass die Beschwerdeführerin selber die psychische Situation als unter psychiatrischer Begleittherapie stabil bezeichnet hatte (vgl. Urk. 7/66/6). Wird damit das geklagte Beschwerdebild nicht von einer übertreibenden Darstellung beherrscht und ist es zudem grundsätzlich soweit möglich the rapeutisch angegangen worden, so fragt sich, wie es sich unter Berücksichtigung hemmender und förderlicher Faktoren auf das Leistungsvermögen der Beschwerdeführerin auswirkt. Als hemmende Gegebenheiten sind hier die Persönlichkeitsstruktur mit histrionischen Zügen und ein gewisser sozialer Rückzug (vgl. Urk. 7/79/30) zu nennen; auf der Seite der Ressourcen finden sich die Unterstützung, welche die Beschwerdeführerin von ihren beiden er wachsenen Kindern erfährt (Urk. 7/79/32), aber auch die verschiedenen Aktivitäten wie Laufen oder Joggen, Wärme- und Wassertherapie, Akupunktur, Stressbewältigungstherapie, Saunabesuche und Mitwirkung in einer Stretchgruppe ( Urk. 7/79/28). Dr. J.___ wies zwar darauf hin, dass gewisse dieser Aktivitäten dazu beitrügen, das Krankheitsempfinden aufrechtzuerhalten, und damit die Rückkehr ins Arbeitsleben erschwerten. Zu Recht erwähnte sie aber auch die körperliche Kondition, von der etwa das morgendliche Laufen und die Stretchübungen zeugten ( Urk. 7/79/33). Überdies bewies die Beschwerdeführerin mit einem solchermassen strukturierten Wochenprogramm ein Durchhaltevermögen, das ihr auch bei der Ausübung eines Berufs zugute kommen könnte.

Wird damit das geklagte Beschwerdebild nicht von einer übertreibenden Darstellung beherrscht und ist es zudem grundsätzlich soweit möglich the rapeutisch angegangen worden, so fragt sich, wie es sich unter Berücksichtigung hemmender und förderlicher Faktoren auf das Leistungsvermögen der Beschwerdeführerin auswirkt. Als hemmende Gegebenheiten sind hier die Persönlichkeitsstruktur mit histrionischen Zügen und ein gewisser sozialer Rückzug (vgl. Urk. 7/79/30) zu nennen; auf der Seite der Ressourcen finden sich die Unterstützung, welche die Beschwerdeführerin von ihren beiden er wachsenen Kindern erfährt (Urk. 7/79/32), aber auch die verschiedenen Aktivitäten wie Laufen oder Joggen, Wärme- und Wassertherapie, Akupunktur, Stressbewältigungstherapie, Saunabesuche und Mitwirkung in einer Stretchgruppe ( Urk. 7/79/28). Dr. J.___ wies zwar darauf hin, dass gewisse dieser Aktivitäten dazu beitrügen, das Krankheitsempfinden aufrechtzuerhalten, und damit die Rückkehr ins Arbeitsleben erschwerten. Zu Recht erwähnte sie aber auch die körperliche Kondition, von der etwa das morgendliche Laufen und die Stretchübungen zeugten ( Urk. 7/79/33). Überdies bewies die Beschwerdeführerin mit einem solchermassen strukturierten Wochenprogramm ein Durchhaltevermögen, das ihr auch bei der Ausübung eines Berufs zugute kommen könnte. 4.2.2 Angesichts dieser verschiedenen Faktoren ist eine Einschränkung in der Leistungsfähigkeit plaus ibel, und deren Bezifferung auf 30 % durch Dr. J.___ erscheint als angemessen. Gleichermassen plausibel ist aber, dass Dr. J.___ die Beschwerdeführerin im weitergehenden Umfang als arbeitsfähig beurteilte. Soweit demgegenüber die O.___ im Bericht vom 5. April 2017 eine zeitnahe Wiedereingliederung für kaum realistisch hielt ( Urk. 7/95/5) und zur Begründung dafür die Unterstützungsbedürftigkeit im Umgang mit den Schmerzen, die innere Anspannung und die Schwierigkeiten, sich um sich selbst zu kümmern, anführte ( Urk. 7/95/4-5), so sprechen diese Problemkreise zwar ohne Weiteres für eine gewisse Beeinträchtigung der Arbeitsfähigkeit. D ass sie d ie Beschwerdeführerin vollständig daran hindern sollten, einer Arbeitstätigkeit nachzugehen, leuchtet hingegen nicht ein. Denn nach dem bereits Ausgeführten war die Beschwerdeführerin schon vor dem Aufen t halt in der O.___ durchaus dazu in der Lage, strukturiert und regelmässig sowohl aktiven körperlichen Tätigkeiten nachzugehen als auch passive, der Entspannung dienende Techniken anzuwenden. Dies lässt darauf schliessen, dass s ie bereits damals einen gewissen Umgang mit ihren Schmerzen gefunden hatte und diesen Umgang durch den Rehabilitationsaufenthalt, während dem ihr weitere Entspannungstechniken vermittelt und entsprechende Adressen für die Weiterführung angegeben wurden (vgl. Urk. 7/79/4-5), zusätzlich üben konnte, sodass sie für einen zumindest teilweisen Einstieg ins Berufsleben genügend vorbereitet war. Im Bericht vom 5. April 2017 steht denn auch, die Beschwerdeführerin habe sich in der Physiotherapie subjektiv und objektiv rekonditionieren können und habe während der aktiven Therapieeinheiten mit den Schmerzen umgehen können ( Urk. 7/95/5). Soweit Dr. C.___ im Bericht vom 3 0. Mai 2017 ausführte, der Beschwe rdeführerin gehe es seit dem Rehabilitat i onsaufenthalt schlechter und die Therapieoptionen seien ausgeschöpft ( Urk. 7/102/2), so ist dies wiederum nicht näher begründet. Damit bleibt es - auch für die Zeit nach der Begutachtung durch die H.___ ag - bei der 30%igen Arbeitsunfähigkeit gemäss der Beurteilung von Dr. J.___, wie sie auch in der Gesamtbeurteilung übernommen wurde ( Urk. 7/79/46-47).

4.2.2 Angesichts dieser verschiedenen Faktoren ist eine Einschränkung in der Leistungsfähigkeit plaus ibel, und deren Bezifferung auf 30 % durch Dr. J.___ erscheint als angemessen. Gleichermassen plausibel ist aber, dass Dr. J.___ die Beschwerdeführerin im weitergehenden Umfang als arbeitsfähig beurteilte. Soweit demgegenüber die O.___ im Bericht vom 5. April 2017 eine zeitnahe Wiedereingliederung für kaum realistisch hielt ( Urk. 7/95/5) und zur Begründung dafür die Unterstützungsbedürftigkeit im Umgang mit den Schmerzen, die innere Anspannung und die Schwierigkeiten, sich um sich selbst zu kümmern, anführte ( Urk. 7/95/4-5), so sprechen diese Problemkreise zwar ohne Weiteres für eine gewisse Beeinträchtigung der Arbeitsfähigkeit. D ass sie d ie Beschwerdeführerin vollständig daran hindern sollten, einer Arbeitstätigkeit nachzugehen, leuchtet hingegen nicht ein. Denn nach dem bereits Ausgeführten war die Beschwerdeführerin schon vor dem Aufen t halt in der O.___ durchaus dazu in der Lage, strukturiert und regelmässig sowohl aktiven körperlichen Tätigkeiten nachzugehen als auch passive, der Entspannung dienende Techniken anzuwenden. Dies lässt darauf schliessen, dass s ie bereits damals einen gewissen Umgang mit ihren Schmerzen gefunden hatte und diesen Umgang durch den Rehabilitationsaufenthalt, während dem ihr weitere Entspannungstechniken vermittelt und entsprechende Adressen für die Weiterführung angegeben wurden (vgl. Urk. 7/79/4-5), zusätzlich üben konnte, sodass sie für einen zumindest teilweisen Einstieg ins Berufsleben genügend vorbereitet war. Im Bericht vom 5. April 2017 steht denn auch, die Beschwerdeführerin habe sich in der Physiotherapie subjektiv und objektiv rekonditionieren können und habe während der aktiven Therapieeinheiten mit den Schmerzen umgehen können ( Urk. 7/95/5). Soweit Dr. C.___ im Bericht vom 3 0. Mai 2017 ausführte, der Beschwe rdeführerin gehe es seit dem Rehabilitat i onsaufenthalt schlechter und die Therapieoptionen seien ausgeschöpft ( Urk. 7/102/2), so ist dies wiederum nicht näher begründet. Damit bleibt es - auch für die Zeit nach der Begutachtung durch die H.___ ag bei der 30%igen Arbeitsunfähigkeit gemäss der Beurteilung von Dr. J.___, wie sie auch in der Gesamtbeurteilung übernommen wurde ( Urk. 7/79/46-47). 4.3 De n Beginn der 30%igen Einschränkung in der Arb eitsfähigkeit legten die Guta ch t er auf den Januar 2016, als im Institut für komplementäre und integrative Medizin des G.___ die Diagnose eines chronischen Schmerzsyndroms beziehungsweise einer Fibromy algie gestellt worden sei (Urk. 7/79/34+46). Das Schmerzbild, dem diese Diagnose schliesslich zugeordnet wurde, bestand allerdings schon länger; Dr. J.___ zweifelte nicht an der Darstellung der Beschwerdeführerin, wonach sich die Schmerzen im Zusammenhang mit der Konfliktsituation im letzten Arbeitsverhältnis verstärkt hätten, und beurteilte selber diese Situation als den Hauptauslöser der Schmer zentwicklung (Urk. 7/79/31). Damit ist als Beginn der eingeschränkten Arbeitsfähigkeit nicht erst der Januar 2016, sondern vielmehr entsprechend dem Attest des Hausarztes Dr. C.___ ( Urk. 7/33/2 und Urk. 7/34/14-15) bereits der 1 6. Juli 2014 einzusetzen. Dass im Bericht von Dr. C.___ vom 1 3. November 2014 ( Urk. 7/33/1-6) eine Anamnese und eine detaillierte Symptombeschreibung fehlen, macht dieses Attest entgegen der Sichtweise der Gutachter ( Urk. 7/79/34+46) nicht unverwendbar, da es durch die späteren, eingehenderen Beurteilungen rückwirkend plausibilisiert wird.

4.3 De n Beginn der 30%igen Einschränkung in der Arb eitsfähigkeit legten die Guta ch t er auf den Januar 2016, als im Institut für komplementäre und integrative Medizin des G.___ die Diagnose eines chronischen Schmerzsyndroms beziehungsweise einer Fibromy algie gestellt worden sei (Urk. 7/79/34+46). Das Schmerzbild, dem diese Diagnose schliesslich zugeordnet wurde, bestand allerdings schon länger; Dr. J.___ zweifelte nicht an der Darstellung der Beschwerdeführerin, wonach sich die Schmerzen im Zusammenhang mit der Konfliktsituation im letzten Arbeitsverhältnis verstärkt hätten, und beurteilte selber diese Situation als den Hauptauslöser der Schmer zentwicklung (Urk. 7/79/31). Damit ist als Beginn der eingeschränkten Arbeitsfähigkeit nicht erst der Januar 2016, sondern vielmehr entsprechend dem Attest des Hausarztes Dr. C.___ ( Urk. 7/33/2 und Urk. 7/34/14-15) bereits der 1 6. Juli 2014 einzusetzen. Dass im Bericht von Dr. C.___ vom 1 3. November 2014 ( Urk. 7/33/1-6) eine Anamnese und eine detaillierte Symptombeschreibung fehlen, macht dieses Attest entgegen der Sichtweise der Gutachter ( Urk. 7/79/34+46) nicht unverwendbar, da es durch die späteren, eingehenderen Beurteilungen rückwirkend plausibilisiert wird. 5. Bei einer durchgehenden Arbeitsunfähigkeit von lediglich 30 % ab dem 1 6. Juli 2014 - in der angestammten und in jeder anderen kaufmännischen Tätigkeit - wäre ein Rentenanspruch schon mangels bestandenen Wartejahres ( Art. 28 Abs. 1 IVG ) zu verneinen.

5. Bei einer durchgehenden Arbeitsunfähigkeit von lediglich 30 % ab dem 1 6. Juli 2014 - in der angestammten und in jeder anderen kaufmännischen Tätigkeit - wäre ein Rentenanspruch schon mangels bestandenen Wartejahres ( Art. 28 Abs. 1 IVG ) zu verneinen. Aber auch wenn davon ausgegangen wird, dass die Beschwerdeführerin in der ersten Zeit nach dem Stellenverlust noch in einem höheren Mass arbeitsunfähig war und das Wartejahr somit bestanden haben könnte, so resultiert für die Zeit danach keine rentenbegründende Erwerbseinbusse. Denn als Valideneinkommen ist nicht das Einkommen heranzuziehen, das die Beschwerdeführerin in ihrem letzten Arbeitsverhältnis erzielt hatte, da sie jene Anstellung nicht aus gesundheitlichen Gründen verloren hatte, sondern die gesundheitlichen Probleme erst die Folge der in eine Kündigung mündenden beruflichen Schwierigkeiten am Arbeitsplatz waren. Für das Valideneinkommen ist daher genau wie für das Invalideneinkommen der allgemeine Arbeitsmarkt massgebend. Da zudem für das Valideneinkommen und das Invalideneinkommen dasselbe Stellenspektrum in Betracht fällt, en t spricht die Erwerbseinbusse und damit der Invalidität sgrad dem Grad der Beeinträchtigung der Arbeitsfähigkeit und beläuft sich daher ebenfalls auf 30 %. Der rentenbegründende Mindestinvaliditätsgrad von 40 % ist somit unter Berücksichtigung einer 30%igen Einschränkung nicht erreicht, und es kann daher offen bleiben, ob und über welche Zeitspanne es der Beschwerdeführerin zuzumuten wäre, ihr P ensum im Sinne der Beurteilung im Gutachten der H.___ ag ( Urk. 7/79/35+47) noch weiter zu steigern.

Aber auch wenn davon ausgegangen wird, dass die Beschwerdeführerin in der ersten Zeit nach dem Stellenverlust noch in einem höheren Mass arbeitsunfähig war und das Wartejahr somit bestanden haben könnte, so resultiert für die Zeit danach keine rentenbegründende Erwerbseinbusse. Denn als Valideneinkommen ist nicht das Einkommen heranzuziehen, das die Beschwerdeführerin in ihrem letzten Arbeitsverhältnis erzielt hatte, da sie jene Anstellung nicht aus gesundheitlichen Gründen verloren hatte, sondern die gesundheitlichen Probleme erst die Folge der in eine Kündigung mündenden beruflichen Schwierigkeiten am Arbeitsplatz waren. Für das Valideneinkommen ist daher genau wie für das Invalideneinkommen der allgemeine Arbeitsmarkt massgebend. Da zudem für das Valideneinkommen und das Invalideneinkommen dasselbe Stellenspektrum in Betracht fällt, en t spricht die Erwerbseinbusse und damit der Invalidität sgrad dem Grad der Beeinträchtigung der Arbeitsfähigkeit und beläuft sich daher ebenfalls auf 30 %. Der rentenbegründende Mindestinvaliditätsgrad von 40 % ist somit unter Berücksichtigung einer 30%igen Einschränkung nicht erreicht, und es kann daher offen bleiben, ob und über welche Zeitspanne es der Beschwerdeführerin zuzumuten wäre, ihr P ensum im Sinne der Beurteilung im Gutachten der H.___ ag ( Urk. 7/79/35+47) noch weiter zu steigern. Die Beschwerde ist damit abzuweisen.

Die Beschwerde ist damit abzuweisen. 6. Da es um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfah rens aufwand und unabhängig vom Streitwert im Rahmen von Fr. 200.-- bis Fr. 1‘000.-- festzulegen (Art. 69 Abs. 1 bis IVG) und auf Fr. 700.-- anzusetzen. Entsprechend dem Ausgang des Verfahrens sind sie der unterliegenden Beschwerdeführerin aufzuerlegen.

6. Da es um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfah rens aufwand und unabhängig vom Streitwert im Rahmen von Fr. 200.-- bis Fr. 1‘000.-- festzulegen (Art. 69 Abs. 1 bis IVG) und auf Fr. 700.-- anzusetzen. Entsprechend dem Ausgang des Verfahrens sind sie der unterliegenden Beschwerdeführerin aufzuerlegen. Das Gericht erkennt:

Das Gericht erkennt: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 700.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein werden der Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 700.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein werden der Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt. 3. Zustellung gegen Empfangsschein an:

3. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Rechtsanwalt Thomas Laube

Rechtsanwalt Thomas Laube - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle

Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle - Bundesamt für Sozialversicherungen

Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an:

sowie an: - Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)

Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft) 4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesgesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG).

4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesgesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzustellen.

Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzustellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG).

Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Die VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin

FehrKobel