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Nach einem Selfservice Frühstück aus dem vollgestopften Kühlschrank (Toast, Butter, Konfitüre, Müesli) mit einem hawaiiarischen Kaffee mit Milchpulver machte ich mich um 7 am auf den Weg durch das Philippinenquartier zur Busstation. Der Bus Nr. 2 brauchte dann etwa 45 Minuten, bis er sich durch den Morgenverkehr durchgekämpft hatte und ich in unmittelbarer Nähe der Schule EF(Education First) aussteigen konnte. Ich freute mich eigentlich auf den Unterricht und war gespannt auf die Zusammensetzung meiner Klasse. Von 17 Sprachschülerinnen und Sprachschülern der Klasse erschienen etwa die Hälfte. Charles Ko, unser junger koreanischer Lehrer, erzählte uns von irgendwelchen Tests und anderen Aktivitäten und deshalb einige Studenten/Studentinnen nicht anwesend sein konnten. Ich bekam dann noch ein Arbeitsbuch auf Level C1.1 und wir begannen mit Conversation zum Thema "Book oder Movie"? Das Ziel möglichst viel Englisch zu sprechen, wurde vor allem von Charles, dem Lehrer, erreicht. Einige Nationalitäten waren in der Gruppe vertreten, da hätten wir z. B. Korea, China, Polen, Ungarn, Schweiz, Frankreich und Deutschland. Mir fielen die vielen französisch sprechenden, jungen Erwachsenen auf, die sich sehr daneben benahmen. Sie kamen und gingen, wenn sie wollten! Sie hatten ihre Bücher nicht dabei oder schwatzten einfach miteinander, während Charles mit der Klasse sprach. Ach ja, da war noch eine junge Deutsche, die ständig in Lachkrämpfe verfiel und Charles das Unterrichten nicht leicht machte. Nach zwei Doppellektionen verliess ich den Klassenraum mit zwiespältigen Gefühlen.
Am frühen Nachmittag machte ich noch einen Spaziergang an der Strand von Waikiki, bevor ich dann den Bus bestieg und 45Minuten angenehme Kühle genoss.