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Die Gründung der Vereinigung kantonaler Schifffahrtsämter (vks) ist eng mit der Vereinheitlichung des Binnenschifffahrtsrechts verbunden. Im Jahre 1978 wurden Konkordate und kantonale
Verordnungen durch das Bundesgesetz über die Binnenschifffahrt abgelöst. Der Vollzug der Vorschriften obliegt nach herkömmlicher Aufgabenteilung den Kantonen. Der geschriebene Gesetzes- und
Verordnungstext garantiert aber noch keineswegs eine einheitliche Anwendung in der Praxis. Deshalb haben sich die kantonalen Schifffahrtsämter im Jahre 1982 zusammengeschlossen. Der vks gehören
24 Kantone an, in denen gesamthaft rund 100'000 Schiffe immatrikuliert sind. Die vks nimmt die Interessen der Vollzugsbehörden wahr und pflegt Beziehungen zu den Bundesbehörden, dem
Bootbaugewerbe und nautischen Organisationen. Seit 1985 führt die Typenprüfstelle der vks im Auftrag des Bundes Typenprüfungen an Schiffen durch.
Zuständig für die Kleinschifffahrt ist die Rheinpolizei. Als Kleinschiffe - auch Vergnügungsschiffe genannt - gelten Schiffe, deren Schiffskörper eine Höchstlänge von weniger als 20 Meter
aufweisen oder die eine Wasserverdrängung von weniger als 100 m3 (Gesamtgewicht< 100t) haben. Für die Grossschifffahrt sind die Schweizerische Rheinhäfen SRH zuständig.
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