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Seit dem Tod seiner Frau lebt der pensionierte Mathematikprofessor Michel (Jean-Claude Brisseau) alleine in seiner grossen Altbauwohnung. Er ist gerade dabei, Schriften aus einem Essay über Volksglauben im Alltag zu lesen, als er vor seiner Haustür komische Stimmen vernimmt. Eine junge Frau Namens Dora (Virginie Legeay) wird von einem unbekannten Mann verprügelt. Michel eilt ihr zur Hilfe und verscheucht den Übeltäter. Schnell wird klar, dass Dora obdachlos ist - ihre Eltern sind vor längerer Zeit bei einem Autounfall ums Leben gekommen.
Die junge Frau darf bis zu ihrer Genesung bei Michel bleiben. Als sie wieder zu Kräften kommt, stöbert sie in seinen Sachen herum und entdeckt, dass er daran ist, ein Buch zu schreiben. Michel ertappt sie beim Schnüffeln und nervt sich über ihr respektloses Benehmen. Schon bald regt er sich jedoch ab und bittet sie, ihm bei seinen Schriften zu helfen. Eine innige Freundschaft beginnt, und die beiden philosophieren, diskutieren und verbringen viel Zeit miteinander. Dora gibt ihm häufig Ratschläge für sein Buch. Seit sie jedoch in der Wohnung ist, passieren unerklärliche Dinge: Objekte verschieben sich grundlos vom Platz, komische Gestalten huschen durch die Gänge und seltsame Geräusche machen sich hörbar. [dsa/OutNow]