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Aus dem Brief eines Leidenden an einen Ungläubigen
«Lieber Herr, Sie haben mir in der Absicht, meinen Glauben zu erschüttern, eine Broschüre zugesandt, mit dem Titel: «Wer war Jesus?» – Mir fehlt die körperliche und geistige Kraft, die darin enthaltenen Einwürfe gegen den Glauben an Jesus zu widerlegen und mit wissenschaftlichen Argumenten auf die Frage zu antworten: «Wer war Er?» Aber ich kann Ihnen sagen, was Jesus für mich ist, jetzt, wo ich auf einem Krankenbett daniederliege. –
Er hat mich aufrechtgehalten und mir Erleichterung gegeben. Er hat mich gestärkt und mir inmitten der Leiden, die ohne Ihn unerträglich gewesen wären, den Frieden bewahrt. In den schlaflosen Nächten und schmerzensreichen Tagen ist Er immer bei mir, mein Heiland, den ich liebe. Ich kann mich Ihm ruhig anvertrauen und weiss, dass der, der für mich gestorben ist, alles zu meinem Besten ausführen und mich nie verlassen wird, weder im Leben, noch im Tod.
Wenn Sie an meiner Stelle leiden müssten, könnten Sie sich dann auch an ihrem Gedanken-System freuen, wie ich es in meinem Herrn Jesus zu tun vermag? Sie möchten, dass ich das aufgebe, was meines Lebens Leben ist, was das Licht in meiner Dunkelheit, die Freude in meinen Schmerzen ausmacht, um dafür Ihre Zweifel und Ihre Ungewissheiten anzunehmen?
Ich habe erfahren, dass Jesus, «mein System», angesichts aller Schmerzen und des herannahenden Todes der Erprobung standhält. Wie ist es aber mit Ihrem System?»