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Griechisch-Orthodoxe Kirche von Antiochien
Rum-orthodoxe Kirche
Gründer der rum-orthodoxen („rum“ steht für rhomaios = Oströmer bzw. Byzantiner) Kirche waren die Apostel Petrus und Paulus vor ca. 2 000 Jahren. Im 5. Jahrhundert schlossen sich die Antiochier, die erst später als rum-orthodox bezeichnet wurden, dem Konzil von Chalzedon an. Jedoch lehnte ein Teil der Bevölkerung dieses Konzil ab, daraus entstand das Syrisch-orthodoxe Patriarchat von Antiochien.
Im 7. Jh. N- Chr. besetzten die muslimischen Araber die Provinzen des römischen Reiches in Kleinasien und die Rum-orthodoxen verloren ihren Status als Reichskirche.
Im 11.-13. Jh. wurde ein lateinisches Patriarchat von Antiochien unter den Kreuzfahrern gegründet. Antiochien wurde im Jahr 1268 durch die Mameluken zerstört, wodurch der Patriarch an diversen Orten residierte. Ab dem 16. Jh. blieb er allerdings in Damaskus.
Während der osmanischen Herrschaft, ab 1517 n. Chr., stand die rum-orthodoxe Kirche unter dem Einfluss des Patriarchen von Konstantinopel, dessen Einfluss durch die Gründung eines Griechisch-Katholischen Patriarchats, gemeinsam mit Rom, im Jahr 1517 noch gestärkt wurde.
Im 19. und 20. Jh. wurde die rum-orthodoxe Kirche immer schwächer, erst 1941 n. Chr. erfuhr sie wieder einen Aufschwung.
Die rum-orthodoxe Kirche ist Mitglied in der Orthodoxen Jugendbewegung (MJO). Die Kirche hat eine orthodoxe kirchliche Universität im Libanon, die University of Balamand. Patriarch ist seine Seligkeit Johannes X.
Weltweit: ca. 750 000 Mitglieder, 26 Diözesen (Syrien, Libanon Irak), 7 Diözesen in den USA, 5 Diözesen in Lateinamerika
Deutschland: ca. 10 000 Mitglieder, 20 Gemeinden
Österreich: 2 Gemeinden