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Chongqing (China)
Die 30 Mio.-Einwohner-Stadt Chongqing liegt am Zusammenfluss von Yangtse und Jialing und hat eine mehr als 3000-jährige Geschichte. Sie hat den Verwaltungsstatus einer chinesischen Provinz und ist immerhin doppelt so gross wie die Niederlande. Als Reiseziel ist sie mehrfach interessant: Zum einen ist Chongqing eine besonders reizvolle Bergstadt. Das Chongqing-Museum besitzt eine umfangreiche Sammlung von Gemälden, Porzellan und Statuen, im naturgeschichtlichen Teil sind Abgüsse von Dinosaurierfossilien aus den Ausgrabungen bei Zigong ausgestellt. 2005 wurde das Chinesische Drei-Schluchten-Museum neu eröffnet. Zweitens bildet Chongqing den Ausgangspunkt für die beeindruckende Fahrt durch die Drei Schluchten des Yangtse und zur Besichtigung des Drei-Schluchten-Staudamms. Der Drei-Schluchten-Staudamm ist eine der grössten Talsperren der Welt. Die 1.983 Meter lange und 185 Meter hohe Mauer des Staudamms begrenzt einen künstlichen See, der sich über rund 670 Kilometer durch die berühmten Drei Schluchten erstreckt und bis nach Chongqing reicht. Drittens findet man rund 90 Kilometer westlich der Stadt, mitten in einer grünen und hügeligen Landschaft, die berühmten Dazu-Felsskulpturen (Entstehungszeit zwischen den Jahren 892 und 1300). Die Dazu-Felsskulpturen umfassen rund 50.000 erstaunlich gut erhaltene Figuren und Reliefe, die in Nischen und Grotten der Berge Beishan (Nordberg) und Baodingshan (Schatzkammerberg) stehen. Die Übersetzung des Namens Dazu bedeutet Grosser Fuss: Buddha soll einen Fussabdruck auf einem der nahegelegenen Felsen hinterlassen haben.