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Hexentanzplätze, die oft auch als Feentanzplätze bezeichnet werden, tauchen oft in Schweizer Sagen und Berichten von frühen Altertumsforschern auf. Damit gemeint sind rundliche, oft kahle Stellen auf Weiden und Wiesen, die beim Betrachter die Vorstellung wecken, dass sich dort Hexen oder das Feenvolk für Tänze und Versammlungen getroffen hätten. Ich fand auch immer die moderne Assoziation mit Kornkreisen und angeblichen Ufo-Landeplätzen interessant.
Doch was könnte in Wahrheit für das Phänomen verantwortlich sein? Ich stiess auf einen interessanten Text des Luzerner Volkskundlers Kurt Lussi. Darin schreibt er unter anderem:
Es ist heute erwiesen, dass die seltsamen Ringe, von denen auch die Hexen in ihren «Geständnissen» so ausführliche Beschreibungen lieferten, mythisch umgedeutete Naturphänomene sind. Es handelt sich um Pilze, die im Spätsommer und im Herbst auf Wiesen und in Wäldern als «Elexenringe» oder «Hexenkreise» auftreten. Auch ohne Fruchtkörper (Pilze) fallen die Kreise dem Beobachter auf, da sich die Vegetation im Innern eines Hexenrings anders verhält als diejenige seiner Umgebung.
Hier ist noch ein weiterer Artikel aus der Schweizerischen Zeitschrift für Pilzkunde, der näher ins Detail geht.
Bild: Wikicommons