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(GroßerArber), höchster
Berg des Böhmisch-Bayrischen Waldgebirges, liegt in
Niederbayern nördlich von
Bodenmais
auf einem Seitenarm des
Gebirges, der sich zwischen dem
Weißen und
SchwarzenRegen hinzieht, und bildet
einen nach allen Seiten steil abfallenden, abgestumpften, kahlen
Kegel von 1453 m
Höhe. Auf der
Kuppe steht eine
Kapelle, in der
jährlich 24. Aug.Messe gelesen wird (Alpenkirchweih). Die Rundschau ist fast unbeschränkt und besonders nach
S. hin großartig.
Am nordwestlichen Abhang des Arber liegen, fast 1000 m ü. M., die
beiden unheimlichen Arberseen in urwaldartiger Umgebung. Etwa 2 km nördlich vom
GroßenArber erhebt sich der nur um weniges
niedrigere
KleineArber.
die höchste Bergkuppe des Böhmerwaldes, erhebt sich auf der bayr. Seite, etwa 33 km östlich von der Stadt
Cham.
Der GroßeArber (1458 m), ein nach allen Seiten steil abfallender, abgestumpfter Kegel, bildet die höchste und letzte südöstl.
Gipfelerhebung eines gewundenen Bergarms, der von dem Hauptstock des Böhmerwaldes aus zwischen dem Weißen
und dem SchwarzenRegen bis zu deren Vereinigung unweit Kötzting hinstreift. 2 km nordwestlich vom GroßenArber erhebt sich der
kegelförmige KleineArber (1391 m). Beide Berge hängen mit dem Hauptzuge durch einen breiten und hohen Sattel zusammen. Oben
ist ein geräumiges Plateau, im NO. und SW. von zwei parallelen Felsmauern begrenzt. Der Berg ist größtenteils
kahl. Auf dem höchsten Punkte steht eine kleine Kapelle, in der jährlich einmal Messe gelesen wird. Die beiden gegen 950 m
hoch gelegenen Arberseen haben eine urwaldartige Umgebung und bei geringem Umfange 10-15 m Tiefe.