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Schulen mit ganzjährigen Kursen
Dies sind Schulen, die während 10 - 12 Monaten im Jahr unterrichten. Dadurch verfügen sie über eine entsprechende Infrastruktur, festangestellte Lehrer, bewährte Familien oder zusätzliche Unterkunftsmöglichkeiten. In einigen Ländern werden diese Schulen regelmässig von der Regierung oder von unabhängigen Organisationen geprüft. Die meisten dieser Schulen bieten auch qualitativ hochwertige Sommerkurse an.
Schulen, die an eine Universität angeschlossen sind
Der Vorteil ist, dass man zusammen mit den Studenten auf dem Campus lebt. In den Ferienmonaten leben hier allerdings nur Fremdsprachenstudenten. In den Sommermonaten unterrichten manchmal auch Studenten. Die Klassengrösse ist an den Universitätskursen vielfach sehr gross.
Schulen für eine spezifische Zielgruppe
Diese bieten spezielle Kurse für Manager, Ärzte, Juristen, Senioren, Junioren oder andere Gruppen an.
Schulen nur mit Sommerkursen
An populären Destinationen versuchen einige Geschäftsleute von der grossen Nachfrage nach Sprachkursen in den Sommermonaten zu profitieren. Mit wenigen Ausnahmen ist die Qualität dieser «Schulen» oft fragwürdig. Vielfach unterrichten nicht qualifizierte Lehrer und die Schulen haben zudem Probleme, gute Gastfamilien für ihre Kursteilnehmer zu finden.
Preisunterschiede
Oft fragen uns die Interessenten nach dem Grund für die zum Teil grossen Preisunterschiede zwischen den Schulen. Die Gründe dafür finden Sie zum Beispiel in der Infrastruktur, der Lage der Schule, der Einrichtung oder der Marketingstrategien einzelner Schulen. Für Sie ist wichtig zu wissen, dass billige Schulen nicht immer schlechter und teure Schulen nicht immer besser sind. Auch hier sind Ihre Bedürfnisse massgebend. Während eines Beratungsgesprächs mit unseren Mitarbeitern werden für Sie die Unterschiede klarer.
Zusammensetzung der Teilnehmer...
... nach Alter
Es gibt Schulen, die Kurse nur für bestimmte Altersgruppen anbieten, z. B. für Jugendliche oder Senioren. Andere Schulen haben ein Mindestalter, z.B. von 18 Jahren. Dies garantiert Erwachsenen, dass keine unmotivierte Jugendliche in derselben Klasse sind. Das Durchschnittsalter der Kursteilnehmer in Ganzjahreskursen ist an den Schulen in Europa, USA, Australien und Neuseeland 20 - 25 Jahre.
... nach Nationalitäten
Die Schweizer bevorzugen in der Regel Schulen, an denen sich Menschen aus den verschiedenen Kulturen und Ländern treffen. Es lässt sich jedoch kaum vermeiden, dass Deutschsprechende an einer Schule sind. Je nach Land hat es an den Schulen immer Nationalitäten, die stärker vertreten sind. So finden wir in Australien, Neuseeland, den USA und Kanada an den meisten Schulen viele Asiaten, resp. Lateinamerikaner. In Frankreich, Italien und Spanien gibt es grössere Anteile deutschsprechender Teilnehmer.
In den Examensklassen
kann der Anteil von Schweizer Kursteilnehmern recht gross sein. Das bringt jedoch auch Vorteile mit sich, da die Schulen und die Lehrer die Bedürfnisse der Schweizer kennen. Ein hohes Lerntempo ist garantiert, denn die meisten Schweizer sind am Lernerfolg interessiert und dementsprechend motiviert.
Einrichtung der Schulen
Die Schulen verfügen meist über Studentenlounges. Diese entsprechen jedoch meistens nicht einer Lounge im herkömmlichen Sinn. Es handelt sich mehr um Räume, in denen sich die Teilnehmer in den Pausen und nach dem Unterricht treffen und sich dort aufhalten können. Die meisten Schulen verfügen zudem über ein Sprachlabor und/oder Räumlichkeiten zum Selbststudium. Diese können Sie zum Teil auch ausserhalb der Schulzeiten benutzen. Zusätzlich stehen Ihnen Bibliothek und/oder Mediathek sowie Computer zur Verfügung. Einige Schulen haben eigene Kantinen, wo Sie sich in den Pausen und über Mittag kostengünstig verpflegen können. Schulen in Kleinstädten oder auf dem Lande verfügen meist noch über einen Garten.
Die Grössen der Schulen
Die Kleinen mit 20 - 80 Teilnehmern bieten in der Regel eine freundliche und familiäre Atmosphäre, engagierte Lehrer, grosse Flexibilität und relativ kleine Klassen. Sie können aber nicht immer alle Kenntnisstufen getrennt anbieten.
Die mittelgrossen Schulen mit 80 - 200 Teilnehmern vereinen oft Vorteile von grossen und kleinen Schulen: Eine gute technische Ausstattung mit relativ viel organisierten Freizeitaktivitäten sowie ein breiteres Spektrum an Kenntnisstufen, dabei sind sie noch recht persönlich und flexibel.
Vorteile der grossen Schulen mit 200 - 500 Studenten sind viele, fein abgestufte Niveaus, eine gute technische Infrastruktur, oft ein breites gut organisiertes Freizeitangebot.
Die supergrossen Schulen mit über 500 Teilnehmern verfügen über Vorteile, die grosse Schulen im Allgemeinen bieten, können jedoch unpersönlich sein.
Vereinigungen
Viele Schulen sind Mitglieder einer Vereinigung, die sich ein eigenes Qualitätssiegel geben. Hier dienen die «Auszeichnungen» lediglich als Marketinginstrument. Nur wenige Vereinigungen prüfen ihre Schulen. Die wirklich geprüften Schulen sind diejenigen in England (geprüft vom British Council) und in Australien (Regierung) sowie EAQUALS für europäische Schulen. Aber auch bei diesen Schulen gibt es qualitative Unterschiede, und die entsprechenden Prüfungsergebnisse sind nicht öffentlich. Das heisst, die Anerkennung bestätigt, dass die jeweilig anerkannte Schule den Minimalanforderungen gerecht wurde und dass auch bei anerkannten Schulen ein qualitativer Unterschied besteht. In unserem Programm werden nur Schulen, die wir selbst begutachtet haben und von deren Qualität wir überzeugt sind, angeboten.
Wahl der Destination
Nicht nur die Schule, sondern auch die Destination sollte bei der Wahl berücksichtigt werden. Massgebend für den Erfolg Ihres Sprachaufenthaltes ist, dass Sie sich an Ihrem «temporären Wohnort» wohl fühlen.
Grossstädte
bieten ein breitgefächertes Kultur- und Freizeitprogramm. Es gibt jedoch einige Städte, die für jüngere Teilnehmer wenig geeignet sind. Auch muss man mit längeren Anfahrtswegen rechnen.
In kleineren Orten
sind die Einwohner kontaktfreudiger, man trifft sich am Abend im Bistro, in der Cafeteria, in der Bodega oder im Pub. Oft ist die Schule zu Fuss erreichbar. Ausserdem gelten die kleinen Orte als sicherer.
Persönliche Wünsche und Vorstellungen
sollten Sie ebenfalls berücksichtigen: Würden Sie gerne eine Schule besuchen, die nahe am Meer oder eher im Landesinnern liegt, die Destination gute Sport- und Freizeitmöglichkeiten bietet oder eine einfache Anreise ermöglicht?