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Obwohl seine Gitarren einige hundert Kilometer weit entfernt von Spanien entstehen, zählt Vasillis Lazarides mittlerweile zu den bekanntesten Namen in der Flamenco Welt. Lazarides kannte den Instrumentenbau durch seine damalige Karriere als professioneller Bouzouki-Spieler. Unzufrieden mit dem bestehenden Instrumentenangebot in seiner Heimat – Nordgriechenland – entschloss er sich eigene Instrumente zu bauen. Bald kannte man seine Baukunst im ganzen Land. Nach einigen Jahren bekam er den Auftrag, eine Flamenco Gitarre zu bauen; damals hatte er noch fast keine Berührung mit der spanischen Bauweise gehabt, doch wurde diese bei ihm sofort zu einer grossen Leidenschaft. Den Kontakt zur makedonischen, griechischen und türkischen Musik lies ihn schnell eine eigene Klangsprache im Flamenco entdecken. Seine Gitarren tragen deshalb einen starken mittelöstlichen Duft, der ganz ursprünglich die Klangwelt des Flamenco zur Entstehung brachte; in einer gewissen Hinsicht könnte man seine Gitarren als eine Rückkehr zum Ursprung betrachten.