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Esmeralda Conde Ruiz
Esmeralda Conde Ruiz ist eine preisgekrönte Komponistin und multidisziplinäre Dirigentin. Sie arbeitet an der Schnittstelle von Musik und bildender Kunst mit international bekannten Künstlern wie u. a. Yoko Ono, Olafur Eliasson, Johann Johannsson und Robert Wilson. Ihr berühmtestes Werk ist die Gründung eines 500-köpfigen Chors für Peter Liversidges «The Bridge», das Herzstück der Eröffnung der Erweiterung der Tate Modern-Galerie in London, welches 2016 in der höhlenartigen Turbinenhalle aufgeführt wurde. Mit Matthew Herbert hat sie in den letzten zwei Jahren für sein konzeptionelles Brexit-Album «The State Between Us» Europa bereist und dabei über 1000 Sängerinnen und Sänger dirigiert. Veranstaltungsorte ihrer Werke waren u. a. die Elbphilharmonie Hamburg, Auditorium Parco della Musica Rom, Haus der Kulturen der Welt Berlin und Barbican London. Ihre Arbeit mit Massenchören umfasste auch David Langs «the public domain» in der Berliner Philharmonie im Jahr 2018 und im New Yorker Lincoln Center im Jahr 2016. Sie war Teil des Teams, das 800 Sänger unter der Leitung von Simon Halsey dirigierte. Esmeralda Conde Ruiz wurde kürzlich beauftragt, ihre «Abfalltrilogie» zu komponieren, die in der Dresdner Philharmonie mit 350 Kindern aus der ganzen Welt aufgeführt wird. Ausserdem ist sie derzeit Musikalische Direktorin für die «Station Clock» der Turner-Preisträgerin Susan Philipsz, eine riesige «Höruhr» mit 1000 Sängerinnen und Sängern, die dauerhaft im neuen Hochgeschwindigkeitsbahnhof in Birmingham, UK, installiert wird.