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Die 26-jährige Vögele verpasste mit der Niederlage den Einzug in ihren zweiten Viertelfinal in diesem Jahr (nach Kaohsiung im Februar), die drei Jahre jüngere Golubic (WTA 137) den ersten in ihrer Karriere. Beide Partien verliefen sehr ähnlich. Sowohl Vögele (WTA 117) gegen die 13 Plätze besser klassierte Polin Linette als auch Golubic gegen die als Nummer 7 gesetzte Ungarin Timea Babos (WTA 39) begannen mit einem 6:1 im ersten Satz sehr stark, mussten dann aber ihren druckvoller agierenden Gegnerinnen die Initiative überlassen.
Vögele führte auch im zweiten Durchgang noch einmal mit Breakvorsprung 3:2, gab die Partie dann aber aus den Händen. Die Vorentscheidung fiel zwischen dem 5:5 im zweiten und dem 0:3 im dritten Satz mit fünf verlorenen Games in Serie. Davon erholte sich die Aargauerin nicht mehr und verlor nach 2:12 Stunden 6:1, 5:7, 2:6.
Vier Minuten weniger lang stand Golubic auf dem Platz. Die Zürcherin lieferte sich mit der fast 100 Plätze besser klassierten Babos einen grossen Kampf und punktete immer wieder mit ihrer klassisch eleganten, einhändigen Rückhand – vor allem im ersten Satz.
Ab dem zweiten Durchgang kam die Ungarin aber immer besser ins Spiel und begann, die Partie mit ihren wuchtigen Schlägen von der Grundlinie zu bestimmen. Die nur 1,69 m grosse Golubic versuchte mit mehr Variation und Raffinesse dagegenzuhalten. Im dritten Satz machte die in Zürich als Tochter eines Kroaten und einer Serbin geborene Golubic noch einmal einen 0:3-Rückstand wett, konnte die 6:1, 4:6, 5:7-Niederlage aber nicht mehr abwenden.
(SDA)