Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03340.jsonl.gz/1888

Die handelsüblichen schwarzen Toner bestehen aus Harzpartikeln, in die zum Teil Kohlenstoff und Metalloxide eingebettet sind. Toner stellen keine gefährlichen Zubereitungen im Sinne des Chemikaliengesetzes dar. Bei sachgerechtem Umgang sind keine Gesundheitsgefahren zu erwarten.
Durch Hitze und Druck kann Styrol und möglicherweise auch Benzol in sehr geringen Konzentrationen freigesetzt werden. Die in Prüfkammern gemessenen Emissionen dieser Stoffe liegt jedoch deutlich niedriger als die normale Konzentration in Innenräumen.
In Tonern nachgewiesene Bleispuren liegen deutlich unter den Werten, die in bewirtschafteten Kulturböden in der Schweiz üblich sind. Eine Tafel Nuss-Schokolade von 100 Gramm enthält etwa so viel Nickel wie 25 Gramm Tonerpulver.
Durch verbesserte Herstellungs- und Prüfverfahren kann das Vorhandensein solcher biologisch wirksamen Verunreinigungen mit erbgutverändernder Wirkung verbessert werden.
Farbigen Tonern sind - anstelle von Eisenoxid oder Kohlenstoff - andere Farbpigmente beigemengt. Für die Beurteilung farbiger Toner gelten die gleichen Aussagen wie für schwarze Toner - sie werden ebenfalls nach anerkannten Testmethoden geprüft.
Bei Entwicklern handelt es sich um ein kunststoffummanteltes Trägermaterial aus Quarz, magnetisierbarem Eisen oder Eisenoxid, dem kleine Mengen Toner zugesetzt sind. Bei sachgemässem Umgang sind keine Gesundheitsgefahren zu erwarten.