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Stadteinwärts soll der Veloverkehr auf der Busspur geführt werden, wie der Gemeinderat am Donnerstag mitteilte.
Rasch verbessern will die Stadt auch die Verkehrssicherheit an der Schauplatzgasse. Hier teilen sich Busse, Gewerbeverkehr, Velos, Fussverkehr und Gastronomie den knappen Platz, was zu heiklen Situationen führen kann.
Kurzfristig umsetzbare Massnahmen sollen 2022 geprüft, projektiert und umgesetzt werden. Mittelfristig strebt die Stadt in der Schauplatzgasse die Einführung des Velogegenverkehrs an. Dieses Projekt soll in enger Zusammenarbeit mit Bernmobil und anderen Betroffenen ausgearbeitet werden.
Für den Fussverkehr sind zwischen Bahnhofplatz und Bollwerk ebenfalls Verbesserungen geplant: Das Trottoir auf der Seite Bahnhof soll verbreitert werden. Vorgesehen sind zudem die Prüfung einer neuen Lichtsignalanlage im Bollwerk oder der Veloführung auf dem Bahnhofplatz. Verschiedene Massnahmen gehen auf Forderungen aus dem Stadtrat zurück.
Der Gemeinderat hatte bereits im Herbst 2018 einen Kredit von 140'000 Franken bewilligt, um für dieses Gebiet Verkehrsmassnahmen für den Zeithorizont von 2022 bis 2034 zu prüfen. Nun beantragt der Gemeinderat dem Stadtrat eine Aufstockung dieses Kredits um 660'000 Franken auf insgesamt 800'000 Franken.
Einerseits sollen damit die Planungsarbeiten abgeschlossen werden, andererseits ab 2022 bereits erste Massnahmen umgesetzt werden können.