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Mietvertrag mit Zürcher Cantaleum-Schule genehmigt
Der Zürcher Stadtrat hat den Mietvertrag mit der Cantaleum Zürich AG genehmigt und für bauliche Massnahmen einen Kredit von 720'000 Franken bewilligt. Er ermöglicht damit in einem ehemaligen Waisenhaus ab Sommer 2017 eine Privatschule mit Schwerpunkt Musik.
Ab Sommer 2017 soll der Nachwuchs die Villa Sonnenberg am oberen Heuelsteig im Zürcher Quartier Hottingen beleben: Die Privatschule Cantaleum wird Kinder im Kindergarten- und Primarschulalter sowohl schulisch als auch musikalisch fördern. Die Schule wird zweisprachig (Deutsch und Englisch) und als Ganztagesschule geführt.
Es ist geplant, dass der Musik- und Singunterricht sowohl integriert in den Stundenplan als auch unterrichtsergänzend stattfindet. Zusätzlich sollen die Kinder im Knaben- oder Mädchenchor mitwirken oder im Instrumentalspiel gefördert werden. Der wichtigste Partner der Schule ist der Verein der Zürcher Sängerknaben (ZSK).
Die Stiftung Cantaleum hat im vergangenen Jahr über eine Million Franken an vorwiegend privaten Spenden gesammelt, um das Haus als Schule einrichten und die Finanzierung der Startphase sichern zu können. Für das Projekt haben sich Persönlichkeiten aus dem Zürcher Kultur- und Bildungsbereich in einem Patronatskomitee engagiert.
Die 1911 erbaute Villa wurde viele Jahre lang als Waisenhaus und später als Unterkunft und Schulraum genutzt. Im Jahr 2000 übertrug die Stadt das Gebäude an die Stiftung Zürcher Kinder- und Jugendheime; 2013 gelangte es wieder in den Besitz der Stadt zurück. Zurzeit wird es durch die Asyl-Organisation Zürich und die Studentische Wohngenossenschaft Zürich zwischengenutzt.