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Albasini hatte 400 m vor dem Ziel attackiert und eine kleine Lücke herausgefahren. Doch der formstarke Thurgauer, der am Sonntag beim Eintagesklassiker Lüttich-Bastogne-Lüttich Zweiter geworden war, sah sich 50 m vor der Ziellinie vom deutlich endschnelleren Sprinter-Duo Kittel (GER) und Bonifazio (ITA) noch überholt. Albasini hatte 2014 und 2015 fünf Etappen der Tour de Romandie gewonnen.
Jon Izaguirre blieb Gesamtleader. Der Spanier vom Team Movistar, der am Dienstag in La Chaux-de-Fonds den Prolog gewonnen hatte, führt nach wie vor mit sechs Sekunden Vorsprung vor dem Niederländer Tom Dumoulin. Hinter dem Briten Geraint Thomas folgt als bester Schweizer im 4. Rang der Thurgauer Reto Hollenstein (0:11 Sekunden zurück).
Wegen des schlechten Wetters hatte die Rennleitung der Tour de Romandie entschieden, die Etappe vom Mittwoch stark zu verkürzen. Der Start erfolgte statt in La Chaux-de-Fonds erst in Mathod, von wo bis ins Ziel nach Moudon nur noch 100,5 km zu fahren waren.
Kurz nach dem Start im Waadtland war Sander Armée ausgerissen. Auf das Feld betrug der Maximalvorsprung des Belgiers, der 13 km vor dem Ziel wieder eingeholt wurde, gut vier Minuten.
Am Donnerstag steht in der Westschweizer Rundfahrt die erste Bergankunft auf dem Programm. Die 2. Etappe führt über 173,9 km von Moudon nach Morgins. Zu bewältigen sind drei Bergpreise, wobei der Schlussaufstieg hinauf zur Walliser Skistation der ersten Kategorie angehört.
(SDA)