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Bei Mundgeruch (Halitosis) riechen der Mund und die ausgeatmete Luft unangenehm. Während der morgens auftretende Mundgeruch ein normales Phänomen ist, der auf das nächtliche Zersetzen der Essensreste zurückzuführen ist und nach dem Zähneputzen wieder verschwindet, kann dauerhaft schlechter Mundgeruch ein Symptom für eine Vielzahl von Erkrankungen sein.
Halitosis ist weit verbreitet, wird vom Betroffenen aber nicht immer wahrgenommen oder als Krankheitssymptom erkannt. Halitosis geht in den weitaus meisten Fällen nicht vom Magen, sondern von der Mundhöhle aus und kann daher vom Zahnarzt behandelt werden. In Einzelfällen kann es jedoch erforderlich sein, bei der Behandlung einen Internisten hinzuzuziehen. Denn neben mangelnder Zahnhygiene, Entzündungen der Mundschleimhaut, Parodontitis und anderen in der Mundhöhle auftretenden Krankheiten gehören auch Magenerkrankungen und andere internistische Krankheiten zu den möglichen Ursachen.
Stellt der Zahnarzt fest, dass der dauerhafte Mundgeruch auf mangelnde Zahn - oder Mundhygiene zurückzuführen ist, kann er durch eine verbesserte Zahnpflege beseitigt werden, zu der auch eine professionelle Zahnreinigung gehört. Auch Mundspüllösungen vermindern die Geruchsentstehung. Wird als Ursache für die Halitosis eine Entzündung der Mundschleimhaut oder eine Parodontitis entdeckt, wird sie zusammen mit der Behandlung dieser Grunderkrankung behandelt. Ist eine Magenerkrankung die Ursache, wird die erforderliche Therapie durch einen Internisten bestimmt.