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Emilia Romagna
Ravenna
Die Ebene parallel zum Apennin hat ihren Namen von der Römerstrasse Via Emilia, die von Piacenza nach Rimini führt. Die Gegend südlich und östlich von Bologna heisst Romagna.
Ravenna ist eine ruhige Stadt mit kleinstädtischer Atmosphäre. Die Altstadt ist für den Autoverkehr gesperrt. Der Höhepunkt erlebte sie im 5. und 6. Jahrhundert. Aus dieser Zeit stammen zahlreiche Bauten und vor allem Mosaiken.
Die Kirche San Vitale wurde 526 im byzantinischen Stil gebaut und 547 von Erzbischof Maximian geweiht. Von aussen ist die Kirche eher ein schmuckloser achteckiger Zentralbau aus Backstein. Das Innere wird geprägt durch wertvolle Marmorarbeiten.
Der Hauptschmuck bilden jedoch die Mosaiken im byzantinischen Stil aus dem 6. Jahrhundert, deren Farbreichtum unvergleichlich ist.
San Leo
Das Burgstädtchen San Leo liegt 583 m.ü.M. Seine kühne Lage und die herrlichen Ausblicke sind schon allein einen Ausflug wert. Die Burg mit ihrem gewaltigen Kerker, der lange Zeit als Gefängnis diente, kann besichtigt werden. Hier starb unter anderem der italienische Abenteurer Giuseppe Balsamo besser bekannt als Graf Cagliostro.
Im Innern der Burg wurde ein Museum eingerichtet, das Waffen, alte Möbel sowie Gemälde des 15. und 18. Jahrhunderts zeigt.