Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03468.jsonl.gz/3099

Akute Toxizität
Die akute Toxizität wurde bei Mäusen nach der p.o.-, s.c.-, i.p.- sowie i.v.-Verabreichung des Natriumsalzes der Fusidinsäure (FS) untersucht. Der Wirkstoff weist nach der p.o.-Verabreichung eine relativ geringe akute Toxizität, sowie eine mittelgradige Toxizität im Falle einer parenteralen Gabe auf (Godtfredsen 1962c).
LD50 Fusidinsäure (Base)
LD50 Fusidinsäure (Natriumsalz)
Subakute Toxizität
Die subakute orale Toxizität der FS wurde bei Meerschweinchen untersucht, da Meerschweinchen im Allgemeinen in ihren Reaktionen gegenüber Antibiotika als sehr empfindlich betrachtet werden. Nach einer täglichen Verabreichung von 80 mg des Natriumsalzes während eines Zeitraumes von 50 Tagen konnten jedoch keine Anzeichen einer Toxizität nachgewiesen werden (Godtfredsen 1962c).
Chronische Toxizität
Ratten erhielten täglich p.o. 200 mg/kg des Natriumsalzes der Fusidinsäure über einem Zeitraum von 24 Wochen. Diese Behandlung führte weder zu einer Beeinflussung des Wachstums noch des Blutbildes und es konnten keine systemischen Anzeichen einer Toxizität, wie beispielsweise Veränderungen an den Organen (makroskopisch und mikroskopisch), beobachtet werden (Godtfredsen 1962c).
In einem Versuch mit Ratten hat sich die Verträglicheit der FS bei einer täglichen p.o. Dosis von 0,4 g/kg während einem Zeitraum von 6 Monaten als gut erwiesen. Bei der postmortalen Untersuchung konnten keine pathologischen Veränderungen nachgewiesen werden (Godtfredsen 1962a).
Reproduktion (Embryo- / Fetotoxizität)
Es wurde im Tierversuch keine teratogene Wirkung nachgewiesen (Kober 1977).