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Am Markt wurde die jüngste Euro-Stärke vor allem mit der etwas gestiegenen Hoffnung auf einen Verblieb Grossbritanniens in der Europäischen Union begründet. Vorausgegangen war ein tödlicher Angriff auf die britische Labour-Abgeordnete Jo Cox, die als Brexit-Gegnerin galt. Cox war zu Besuch in ihrem nordenglischen Wahlkreis, als sie von einem Mann attackiert wurde. Sie erlag später ihren Verletzungen. Sowohl die Brexit-Befürworter als auch die Gegner setzten nach der Tat den Wahlkampf für die Abstimmung am 23. Juni für den Rest des Tages aus. Daraufhin taxieren Buchmacher die Wahrscheinlichkeit eines EU-Austritts etwas niedriger.
Zudem legte das britische Pfund gegenüber dem Euro, dem US-Dollar und dem Franken deutlich zu. Zuletzt war eine starke britische Heimatwährung als Zeichen dafür gewertet worden, dass ein Brexit weniger wahrscheinlich wird.
Der japanische Yen stieg unterdessen ebenfalls deutlich. Zum Dollar kletterte er auf den höchsten Stand seit August 2014. Zum Euro legte der Yen sogar auf den höchsten Stand seit Januar 2013 zu. Auslöser der jüngsten Kursgewinne war, dass die japanische Notenbank ihre Geldpolitik in der Nacht zum Donnerstag nicht weiter gelockert hatte.
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(AWP)