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Als grösste Belastungsquellen erweisen sich dabei Pflichten mit administrativem Charakter, die Umsetzung von Schulreformen sowie die Heterogenität innerhalb der Klasse, wie die Staatskanzlei am Donnerstag mitteilte. Die Lehrpersonen gaben zudem an, dass vor allem Schülerinnen und Schüler mit herausforderndem Verhalten als stark belastend empfunden würden - gefolgt von solchen mit ungenügenden Deutschkenntnissen.
Der Erziehungsrat will sich nun im Rahmen einer Klausur im Januar vertieft mit den Ergebnissen befassen, diese einordnen und gewichten heisst es weiter. Danach sollen «adäquate Massnahmen» erarbeitet werden, um den Lehrerberuf nachhaltig attraktiv zu gestalten.
An der Befragung, die zwischen Mitte Oktober und Mitte November durchgeführt wurde, nahmen 1740 Personen teil. Dies entspreche einer Beteiligungsquote von knapp 79 Prozent.
Die durchschnittliche Arbeitszufriedenheit liege auf einer Sechserskala bei einem Wert von 4,27, heisst es weiter. Dies deute auf eine moderate Zufriedenheit hin. Von den Befragten würde nur etwa jeder Sechste den Lehrberuf aktiv weiterempfehlen, während knapp die Hälfte sogar aktiv von der Berufswahl abraten würde.
Der Lehrpersonenmangel ist im Kanton Schwyz schon länger ein Thema. Im Februar hatte der Schwyzer Erziehungsrat einen Analyse- und Massnahmenbericht zum Lehrerinnen- und Lehrermangel einer von ihm eingesetzten Projektgruppe als ungenügend eingestuft und weitere Abklärungen verlangt. Er beschloss dann im April, bei allen im Schwyzer Schulfeld beteiligten Personen eine Befragung durchzuführen.