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In der Stadt Zürich sind in den vergangenen Jahren verschiedene Wohnbauten entstanden oder saniert worden, die sich an den Richtlinien der 2000-Watt-Gesellschaft orientieren. Beispiele dafür sind die Magnusstrasse 28 der Wogeno, das Mehrfamilienhaus an der Segantinistrasse oder die Wohnsiedlungen Sihlweid und Badenerstrasse der Baugenossenschaft Zurlinden. Mit der zunehmenden Anzahl von realisierten Gebäuden sind nun auch die Voraussetzungen für eine erste Erfolgskontrolle von «2000-Watt-Gebäuden» gegeben. Dieses Projekt beschränkte sich dabei nicht auf die Gebäude und deren Infrastruktur, sondern bezog auch den Lebensstil der Bewohnerinnen und Bewohner mit ein. Untersucht wurden einerseits der gebäudebezogene Ressourcenverbrauch, die Zufriedenheit der Mieterinnen und Mieter sowie andererseits die Auswirkungen von «2000-Watt-Gebäuden» auf den Lebensstil (inkl. Mobilität und Ernährung) der Bewohnerschaft. Folgende Ergebnisse können festgehalten werden: Erstens entsprechen die Planungswerte der Gebäude dem SIA-Effizienzpfad Energie und somit den Zielen der 2000-Watt-Gesellschaft. Zweitens schneiden die BewohnerInnen bzgl. des energierelevanten Verhaltens - Stromverbrauch sowie Nutzung erneuerbarer Energien – besser ab als der Schweizer Durchschnitt. Und drittens führen die BewohnerInnen einen Lebensstil, der noch nicht 2000-Watt-kompatibel ist. Dies trifft insbesondere für die Bereiche «Mobilität», «Ernährung» und «Konsum» zu.