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Geschrieben von:
BG Arisdorf
Datum:
22.05.2011
Die Aufgaben der BĂĽrgergemeinde
Die Aufgaben der Bürgergemeinden sind im Gemeindegesetz vom 14. März 1881 wie folgt definiert:
• Die ökonomische Verwaltung der Gemeinde
• Die Armenpflege
• Die Erteilung des Bürgerrechtes
• Die Bewirtschaftung und Nutzung der Waldungen und der übrigen Bürgergüter (Rüttenen, Weiden usw.).
Das Gemeindegesetz von 1948 brachte keine wesentlichen Veränderungen in den Aufgaben der Bürgergemeinde. Erst mit dem Fürsorgegesetz vom 6. Mai 1974 ging die Verantwortung für die Armenpflege an die Einwohnergemeinden über. Im Gegenzug erhielten die Bürgergemeinden das Recht, eine Person als Vertreter/-in in die Armenpflege zu wählen.
Das Gemeindegesetz vom 28. Mai 1970 teilt den BĂĽrgergemeinden zwei neue Aufgaben zu. Es legt fest:
Der BĂĽrgergemeinde kommen insbesondere die folgenden Aufgaben zu:
• Sie erteilt das Gemeindebürgerrecht.
• Sie fördert die Heimatverbundenheit und unterstützt kulturelle Bestrebungen.
• Sie bewirtschaftet ihren Wald nach fachmännischen Grundsätzen.
• Sie hält ihren Grundbesitz gegen angemessene Entschädigung für öffentliche Zwecke zur Verfügung.
• Sie gibt sich im Rahmen der Gesetzgebung die zweckdienliche Organisation und bestellt die Behörden, die Kontroll- und die Hilfsorgane.
• Sie führt den Gemeindehaushalt nach den Grundsätzen einer gesunden Finanzverwaltung.
In der Verfassung vom 17. Mai 1994 ist das zur Verfügungstellen des Grundbesitzes nicht mehr erwähnt, dafür besteht eine Verpflichtung zur Zusammenarbeit mit der Einwohnergemeinde.
Die heute geltenden Aufgaben der BĂĽrgergemeinde sind wie folgt definiert:
Die Bürgergemeinden verleihen das Bürgerrecht, fördern das Kulturleben, verwalten das Bürgergut und bewirtschaften ihre Waldungen. Sie arbeiten mit den Einwohnergemeinden zusammen.