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Das meldete die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua am Samstag. Das Minus fiel mit 0,07 Prozent zwar minimal aus. Es handelt sich aber um die ersten Einbussen überhaupt, seit der Firmenindex Fortune 500 vor 15 Jahren an den Start ging. Die Zahl der Verluste schreibenden Unternehmen stieg auf 72 von 57 vor Jahresfrist. Darunter befanden sich insbesondere Stahl- und Kohleproduzenten, die massiv unter dem Überangebot in ihren Branchen leiden.
Umsatzstärkstes Unternehmen in der Volksrepublik ist der Versorger State Grid. Es folgen die Energie-Riesen PetroChina und Sinopec, dann die Geldhäuser Industrial and Commercial Bank of China sowie China Construction Bank. Ausserdem zeigt der Index eine weitere Premiere: Mit einer Quote von über 40 Prozent kamen Dienstleistungsunternehmen erstmals auf einen grösseren Umsatzanteil als Industriebetriebe, die etwas über 39 Prozent erreichten.
In der Industrie offenbaren sich zugleich die Folgen von Kürzungen infolge der abgeschwächten wirtschaftlichen Entwicklung. Weil viele Firmen ihre Kosten senkten, stiegen die Gewinne sektorweit im Juli um elf Prozent auf umgerechnet 70 Milliarden Euro. Nach Angaben der Statistikbehörde war dies das stärkste Plus seit März. Eine deutliche Erholung der Nachfrage sei bislang aber nicht zu erkennen.
(Reuters)