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Bosco auf der Suche nach Verschütteten
Nach dem Beben in Albanien haben Marco Massarini und sein Hund Bosco bei der Suche nach Opfern geholfen. Es war ihr erster Einsatz.
Zur Begrüssung steht Bosco kurz auf, wedelt mit seinem Schwanz und stupft einem mit der Schnauze. Danach kehrt der Golden Retriever schnurstracks auf die Militärdecke, die auf dem Boden liegt, zurück. Der acht Jahre alte Hund lässt sich nieder, schliesst die Augen und entschlummert ins Land der Träume. «Er ist noch etwas müde», sagt sein Herrchen Marco Massarini und setzt sich auf den Stuhl in seinem Büro im Oberstufenschulhaus Quader in Chur. Hinter dem Schulsozialarbeiter Massarini und seinem Hund liegen intensive Tage mit wenig Schlaf.