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EDC-Chef Alexander Djaparidze hiess Schlumberger als künftig grössten Aktionär seines Unternehmens herzlich willkommen. Beide Unternehmen arbeiten seit dem Jahr 2011 zusammen. Derzeit diskutieren Politiker in Washington über neue Sanktionen gegen Russlands Energiebranche. Das Kerngeschäft von EDC betrifft die Erschliessung konventioneller Ölfelder in Russland und fällt nicht unter die westlichen Sanktionen, die Bohrungen in der Arktis und auf hoher See sowie Ölschiefer-Projekte betreffen.
Schlumberger hatte schon im Jahr 2015 geplant, knapp 46 Prozent der EDC-Anteile für 1,7 Milliarden US-Dollar kaufen - und den Rest möglicherweise später zu übernehmen. Nach einigen Verzögerungen bei der Genehmigung durch Russland scheiterte der Deal. Nachdem sich die Spannungen zwischen dem Land und den USA infolge der Ukraine-Krise verschärft hatten, fürchtete Russlands Geheimdienst zu grossen Einfluss von Schlumberger auf das Geschäft russischer Öldienstleister. Ein Kreml-Sprecher sagte am Freitag, Russland sei zur Zusammenarbeit bereit./stw/men/he
(AWP)