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Die Truppen der USA im Irak beschränken sich ab 2022 auf Ausbildung und Beratung. Obwohl sich de facto nicht viel ändert, bedeutet die Ankündigung Joe Bidens für die irakische Regierung einen diplomatischen Erfolg.
Der irakische Ministerpräsident Mustafa al-Kadhimi und der amerikanische Präsident Joe Biden im Oval Office des Weissen Hauses.
Die USA wollen ihre Kampfeinsätze im Irak beenden und sich auf die Ausbildung und Beratung der Sicherheitskräfte im Land konzentrieren. Dies erklärten die Regierungen der beiden Länder am Montag nach dem Besuch des irakischen Ministerpräsidenten Mustafa al-Kadhimi beim amerikanischen Präsidenten Joe Biden im Weissen Haus. Die noch anwesenden Kampftruppen sollen den Irak bis Ende Jahr verlassen, hiess es. Die Rolle der verbleibenden amerikanischen – und anderen internationalen – Soldaten sei es, die irakische Regierung beim Kampf gegen die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) zu unterstützen.