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Die Schweizer Turner zeigen an den Weltmeisterschaften in Nanning im Team-Final erneut eine starke Leistung und schaffen mit Platz 7 das beste Ergebnis seit 40 Jahren. Gold geht an Gastgeber China.
Platz 7 ist das beste Ergebnis einer Schweizer Mannschaft seit 40 Jahren. 1974 resultierte an den Weltmeisterschaften in Varna (Bul) ebenfalls der 7. Platz. Am Ende hatten Oliver Hegi, Eddy Yusof, Pascal Bucher, Christian Baumann, Benjamin Gischard und Kevin Rossi 257,293 Punkte auf dem Konto, womit sie Deutschland um 1,1 Punkte übertrafen und sich als drittbeste europäische Mannschaft klassierten. Eine noch bessere Punktzahl vergab die Mannschaft von Cheftrainer Bernhard Fluck am Reck, an dem Bucher und Hegi, der am Donnerstag auch noch im Mehrkampf-Final antreten wird, stürzten.
Gold ging an China, das im fast ausverkauften Guangxi Sports Center den Erzrivalen Japan mit dem hauchdünnen Vorsprung von einem Zehntelpunkt übertrumpfte. Zhang Chenglong krönte die Aufholjagd des Gastgebers und sorgte mit der letzten Übung für die entscheidende Differenz. Für die Chinesen war es der sechste Triumph an Weltmeisterschaften in Serie. Die Japaner hatten zum vierten Mal in Folge das Nachsehen und holten einmal mehr nur Silber. Auch an den Olympischen Spielen in London 2012 lag China vor Japan. Bronze ging in die USA.