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Israel wird ab dieser Woche wieder Gemüse und Früchte vom Gazastreifen importieren. Ein Teil des Imports war im Jahre 2007 eingestellt worden, nachdem die Islamistische Terrororganisation Hamas die Kontrolle übernommen hatte.
Die Mitteilung der Wiederaufnahme des Imports kam letzte Woche aus offiziellen israelischen Kreisen. Man sei zu diesem Entschluss gekommen, um einerseits der durch den letztjährigen Krieg zerrütteten Wirtschaft in Gaza zu helfen. Andererseits wolle man auch das Defizit in der israelischen Landwirtschaft kompensieren, welches durch das diesjährige Sabbatjahr – ein nach jüdischem Gesetz vorgeschriebenes Ruhejahr für Ackerland – entstehen wird.
Jamal Abu al-Naja, Direktor des “Gaza Vegetable Production and Export Association” begrüsste die Entscheidung. Er hoffe, dass so die Verluste der Landwirte beglichen und Produktionsfirmen angespornt werden mit Hilfe von Bankanleihen ihre Produktion anzukurbeln.
Einige palästinensische Bauern hatten den Anbau von ihren Feldern ganz gestoppt oder ihr Land an Bauträger verkauft, nachdem die israelischen Märkte 2007 geschlossen worden waren.
Bereits am Sonntag, wurde eine Lieferung von Tomaten und Auberginen von Gaza nach Israel eingeführt. Gemäss COGAT, der israelisch-militärischen Abteilung welche den zivilen Handel mit Gaza beaufsichtigt, ist der weitere Import von bis zu 1500 Tonnen verschiedener Gemüsearten geplant.
Gegenüber Nachrichtenagenturen erklärte Abu al-Naja, die israelischen Behörden hätten bereits an Tomaten, Auberginen, Gurken und Zucchini Qualitätstests vorgenommen. “Sollte der Plan umgesetzt werden,“ so al-Naja, “wird er nicht nur den Landwirten helfen die Verluste zu kompensieren, sondern die Zahl der Arbeitnehmer erhöhen und allgemein Investitionen in die Landwirtschaft fördern.“