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Das Unternehmen hat das Geschäftsjahr 2022 mit einem Rekordgewinn von 2,4 Milliarden US-Dollar abgeschlossen. Im Vorjahr hatte Gunvor unter dem Strich lediglich 726 Millionen Dollar verdient. Das Ergebnis beinhaltet Rückstellungen und eine Abschreibung auf die Minderheitsbeteiligung am Öl-Terminal Ust-Luga in Russland, wie das Unternehmen am Donnerstag auf seiner Website mitteilte.
Die Rohstoffpreise seien durch den Einmarsch Russlands in die Ukraine im Februar letzten Jahres in die Höhe getrieben worden wegen der beispiellosen Unsicherheit am Markt und den Wirtschaftssanktionen westlicher Staaten, erklärte Gunvor in der Mitteilung.
So stieg der Umsatz um fast die Hälfte auf 150 Milliarden US-Dollar, während das Handelsvolumen um 31 Prozent auf 165 Millionen Tonnen zurückging. Dies ist laut Gunvor vor allem auf den Rückgang des Erdgashandels zurückzuführen.
Zudem halte das Unternehmen an seiner "restriktiven Dividenden- und Aktienrückkaufpolitik" fest, hiess es. Denn Gunvor wolle sein Eigenkapital stärken, zum Jahresende einen Rekordwert von 5,3 Milliarden Dollar erreicht hat im Vergleich zu 3,1 Milliarden Dollar ein Jahr zuvor.
Am 31. Dezember befanden sich 85,7 Prozent des Unternehmens im Besitz des CEO und Mitbegründers, des schwedischen Milliardärs Torbjörn Törnqvist. Die restlichen 14,3 Prozent der Titel werden für Aktienbeteiligungspläne verwendet. Es gebe keine aussenstehenden Aktionäre oder wirtschaftlich Berechtigte, hiess es.
(AWP)