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Die Schweizer Landwirtschaft liefert einen hohen Anteil der in der Schweiz konsumierten Nahrungsmittel tierischen Ursprungs. Die Inlandproduktion an tierischen Nahrungsmitteln belief sich 2020 auf 94 % des Verbrauchs. Einerseits kann ein grosser Teil der Schweizer Landwirtschaftsfläche (das Grasland) nur mit Wiederkäuern (Rinder, Schafe, Ziegen) sinnvoll genutzt werden. Andererseits kam der Pflanzenbau in der Schweiz ab Ende des 19. Jahrhunderts (Aufkommen der Eisenbahn und der Dampfschifffahrt) durch zunehmende Importe unter Druck. An dieser Situation hat sich insgesamt wenig geändert. Im Jahr 2021 lag die Inlandproduktion von pflanzlichen Nahrungsmitteln im Verhältnis zum Verbrauch bei 39 %. Falls der Anteil der Schweizer Landwirtschaft im Pflanzenbau gestärkt werden soll, dann muss dazu das entsprechende wirtschaftliche Umfeld geschaffen werden. Für 2021 wird erwartet, dass das Verhältnis der Inlandproduktion von pflanzlichen Nahrungsmitteln zum Verbrauch aufgrund der schwierigen Wetterbedingungen deutlich zurückgeht. Agristat wird die Nahrungsmittelbilanz 2021 mit den entsprechenden Details am 12. Dezember 2022 publizieren.