Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03512.jsonl.gz/174

Elektrosensibilität durch die biologische Auswirkung der EMF
Menschen, welche unter elektromagnetischen Feldern leiden, werden stigmatisiert und oft als psychisch krank verurteilt obwohl seit langem bekannt ist, welch gravierende Auswirkungen die EMF (Elektromagnetische Felder) auf unsere Gesundheit haben können.
Kennen Sie dieses Gefühl? Diese Person spinnt, ist nicht normal, nur weil sie empfindlich ist auf elektromagnetische Felder und die Person, die das sagt, hat dieses Problem nicht. Etwa so, wie wenn jemand mit Tinnitus als psychisch krank verurteilt wird; dieses Leiden ist eine Volkskrankheit geworden (vorwiegend durch starke EMF) und ist deshalb etabliert. Ein grosser Teil unserer Gesellschaft glaubt der Mobilfunkindustrie und deren profitorientierter Argumentation.
Die Folge: Verzweiflung, überforderte oder unwissende Ärzte, keine Akzeptanz für Ihr Problem und falsche Berater, welche nur den Profit sehen und nicht das Leiden des Menschen. Es gibt keine Medikamente, Gegenstände, Steine oder Geräte, welche die EMF vernichten, umleiten, neutralisieren oder heilen; man kann nur abschirmen, und dies heisst nichts anderes als die EMF reflektieren. Und alle strahlenden Geräte ausschalten.
Es wird noch einige Zeit dauern, bis gesundheitliche Auswirkungen der EMF anerkannt sind. Elektrosensibilität ist keine Krankheit, sondern eine Überforderung des neuronalen Systems. Wie war das mit den Röntgengeräten in Schuhgeschäften und den Asbestfasern? Es dauerte Jahrzehnte, bis man deren Gefährlichkeit erkannte und die verantwortlichen Hersteller wehrten sich bis vor die letzte Instanz. Genauso ist zur Zeit die Situation mit dem Mobilfunk.
Nur kompetente Beratung und eine gute und zertifizierte Abschirmung, fachgerecht installiert, kann Mobilfunk- und WLAN Strahlen von Ihnen fernhalten. Im Netzstrom Bereich hilft eine Netzfreischaltung, abgeschirmte Leitungen oder einfach genügend Distanz zum Verursacher, die meisten Belastungen zu reduzieren.
Ich habe schon bei mehreren Kunden Messungen durchgeführt, bei welchen keinerlei Abschirmung nötig war. Der Mobilfunk war schwach, das Handy lief vorwiegend im Flugmodus, WLAN, Drucker und andere Geräte wurden nur bei Bedarf eingeschaltet oder es wurde eine Netzfreischaltung (auch Netzabkoppler genannt) montiert.
Richtig abschirmen heisst Schritt für Schritt abschirmen, um übertriebene Massnahmen zu verhindern. Als Beispiel: die Wohnung einer Kundin ist verschiedenen Belastungen ausgesetzt, ein starker Mobilfunksender in 200 Meter Abstand, eine Massageliege für Ihre Kunden hatte ein extrem starkes Magnetfeld und dann noch einen WLAN-Router mit einem starkem Public-Kanal für die Umgebung. Die Lösung: ein guter Abschirmvorhang am Fenster in Richtung Mobilfunksender, einen Schalter für die Massageliege und einen für den WLAN – Router. Und dies kostete keine 500 Franken. Wenn es noch nicht zum erhofften Erfolg verhilft, kann über weitere, etwas teurere Massnahmen wie Netzabkoppler oder Baldachin diskutiert werden. Kostenbewusst abschirmen braucht etwas Zeit und Geduld, dafür ist Ihre Genesung garantiert. Sie selbst sind der Beste und wichtigste Sensor!
Eine Überraschung ist die Reaktion auf das Schlafen unter einen Baldachin: während der ersten Tage seines Gebrauchs können einige Kunden noch schlechter schlafen als vorher. Der Grund dafür liegt (vermutlich) einerseits in den Entzugserscheinungen wegen der fehlenden EMF, an die sich der Körper, in sehr ungesunder und belastender Art, gewöhnt hat, und andererseits in der ungewohnten Umgebung unter dem Baldachin. Nach einer Weile allerdings wollen die Benützer nicht mehr ohne ihren Baldachin schlafen, er gibt ihnen auch ein gutes Gefühl der Geborgenheit und eine bis anhin ungewohnte innere Ruhe. Dies ist die Aussage aller Kunden und ich spüre es selber immer wieder in einem abgeschirmten Bereich: diese Ruhe und Entspannung.
Gewisse Personen behaupten, Elektrosensibilität sei eine Krankheit! Wer so was sagt, steht im Solde der Mobilfunkindustrie. Die Wahrheit ist: auch ein kerngesunder Mensch kann durch EMF krank werden und braucht Hilfe und Unterstützung.
Gesundheitliche Beschwerden durch die EMF sind ähnlich einer Allergie: durch die dauernde Belastung des Körpers ist dieser über kurz oder lang nicht mehr imstande, sich gegen die hohe Belastung zu wehren und reagiert mit verschiedenen physischen und psychischen Krankheiten. Bildlich gesehen: EMF sind wie Wassertropfen, die langsam ein Glas füllen und zuletzt braucht es nur noch einen Tropfen, und das Glas überläuft. Folge: die physischen und psychischen Beschwerden werden spürbar und sichtbar für die Umgebung der Betroffenen.
Ist die elektrosensible Person längere Zeit vor den EMF geschützt, leert sich das Glas langsam wie durch Verdunsten des Wassers im Glas, bildlich gesehen. Beim Menschen ist es die langsame Erholung des Nervensystems. Nach meiner Erfahrung können Betroffene nach ein paar Monaten eine beschränkte Zeit wieder ohne Baldachin schlafen.
Woher kommt die Elektrosensibilität?
Es gibt mindestens zwei mögliche Ursachen:
Magnetosomen:
In der Natur gibt es viele Lebewesen mit einem inneren Kompass, welche sich am natürlichen Magnetfeld orientieren. Dieser Kompass entsteht durch sogenannte Magnetosomen, welche den Zellen magnetische Eigenschaften verleihen. Einige Vorfahren des Menschen hatten solche Magnetosomen, und es ist sehr wahrscheinlich, dass Menschen, vor allem die Elektrosensiblen, auch solche besitzen. Erstaunlicherweise haben elektrosensible Menschen einen ausgezeichneten Orientierungssinn, vermutlich wegen diesen Magnetosomen. Durch technische Wechselfelder werden diese Magnetosomen irritiert, was zu massiven Beschwerden führen kann. Bei der Auswertung von Satellitenfotos wurde festgestellt, dass Rinder, Hirsche und Rehe bevorzugt in Nord-Süd-Richtung grasen. Unter Hochspannungsleitungen ist die Ausrichtung zufällig. Dies beweist, dass der natürliche Kompass stark beeinflusst bis unbrauchbar wird, siehe: Beobachter Artikel
Magnetosomen unter dem Mikroskop:
Dass ganze Walfischherden stranden und verenden, war in der Vergangenheit unbekannt. Erst in den letzten 50 Jahren, seit Unterseeboote mit extrem starken Magnetimpulsen andere Boote ausfindig machen, ereignen sich diese Dramen. Durch ebendiese Impulse wird das Ortungssystem, bestehend aus Nervenzellen mit Magnetosomen, der Walfische beschädigt, vermutlich werden die Magnetosomen umgepolt, Norden wird zu Süden und umgekehrt. Die Leittiere schwimmen in die völlig falsche Richtung und stranden. Analog beim Menschen wird das empfindliche Nervensystem durch starke elektromagnetische Felder massiv gestört. Dazu das Max Planck Institut:
Das bioelektrische System:
In den Nervenbahnen des menschlichen Körpers fliessen sehr kleine elektrische Ströme. Das Herz zum Beispiel wird durch Impulse vom Sinusknoten (60-80 Schläge) gesteuert, und, falls dieser ausfällt, vom AV-Knoten (40-50 Schläge). Die Spannung beträgt circa 0.5 mV = 5 tausendstel Volt, ist also durch starke EMF von aussen beeinflussbar. Diese elektrischen Impulse können mit einem EKG sichtbar gemacht werden. Ebenso misst man mit einem EEG die Impulse im Gehirn, die sogenannten Hirnströme, welche noch kleiner sind als die Herzströme und demzufolge auch stärker von aussen beeinflussbar. Alle Zellen im menschlichen Körper haben ein Spannungspotential von 40 – 100 mV und auch diese Spannung ist von Aussen beeinflussbar.
Alle diese elektrischen Signale sind hochsensibel und können von aussen beeinflusst werden.
Der Mensch besitzt ca 780’000 Km Nervenbahnen; diese sind wie elektrische Leiter. Dazu kommen 5.2 Millionen Km Nervenbahnen im Gehirn und ca. 1 Billiarde Synapsen (1 ∗ 10 hoch 15 = eine Eins mit 15 Nullen). Und jeder Leiter kann, gemäss dem Induktionsgesetz, durch äussere Spannungsänderungen beeinflusst werden, kann also Spannungen induzieren. Und wie bei einer Stabantenne (Dipol) treten die Spannungen vorwiegend an den Enden des Leiters aus, also auf der einen Seite im Gehirn, wo sie ein Durcheinander anrichten, das sich in Form von Kopfschmerzen, Schlaflosigkeit, Verwirrtheit, psychischen Störungen und anderen Beschwerden zeigt.
Vermutlich sind auch die Dendriten, dies sind die Zellfortsätze der Nervenzellen, hochempfindlich auf EMF. Aber alle nur durch Wechselfelder, welche uns seit der Industrialisierung umgeben. In den letzten 30 Jahren hatten wir eine fast exponentielle Zunahme der elektromagnetischen Felder durch den Mobilfunk. Diese Felder stören über die Nervenbahnen unser gesamtes Nervensystem.
Das Nervensystem des Menschen:
Vom Nerv (Nervenendung, Rezeptoren) zum Gehirn:
Vom Rezeptor bis zu den Synapsen im Gehirn sind die Nervenleitungen allen äusseren Einflüssen ausgesetzt, insbesondere elektromagnetischen Feldern EMF.
Wie viele Nerven Rezeptoren gibt es?
Es sind Millionen, leider gibt es keine klaren Angaben in der Fachliteratur. Aber nur schon bei den Schmerzrezeptoren in der Haut gibt es deren vier Millionen.
EMF = Elektromagnetischen Felder