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Piquepoul steht auch als Synonym für die Picapoll, die ihre Heimat im französischen Rhonetal hat. Es gibt diese Traubensorte auch als graue und blaue Variante. Picapoll wird heute vorwiegend zum Verschneiden mit anderen Sorten verwendet.
Bei der Piquepoul Blanc handelt es sich um eine Weissweinsorte, die Weinkennern vor allem durch den Piquepoul de Pinet ein Begriff sein dürfte. Die Rebsorte wurde bereits im Jahr 1384 unter dem Namen Piquepoul Noir erwähnt und ist in den französischen Weinen von Châteauneuf-du-Pape und Lirac sowie in verschiedenen spanischen DOs zugelassen. In Spanien wird die Traube meist unter dem Namen Alella vermarktet, wobei die Zulassung für die gleichnamige DO Alella sowie für Empordà, Catalunya und Pla de Bages gilt. Im Département Vaucluse in der französischen Provence ist die Traube weit verbreitet und erfreut sich unter Winzern dank ihrer starken, frischen Säure grosser Beliebtheit. Die blumigen Weine gelten unter Kennern aufgrund des Säuregehalts als «Lippenbeisser» und erinnern an Apfel, Zitrusfrüchte und Lindenblüten.