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Was ist CML? Ursachen und Verlauf Symptome Diagnose
Die chronische myeloische Leukämie (CML) ist eine der vier Hauptformen der Leukämie (Blutkrebs), wobei der Begriff Leukämie als Sammelbegriff für bösartige Erkrankungen des blutbildenden Systems steht. Leukämien sind im Vergleich zu anderen Krebserkrankungen – wie z. B. der Brust, des Dickdarms oder der Lunge – relativ selten. In der Schweiz macht die Chronische Myeloische Leukämie (CML) rund 20% aller Leukämien aus, und pro Jahr erkranken hierzulande etwa 160 Menschen an CML.[8]
Ausgelöst wird eine Leukämie durch eine bestimmte Veränderung des Erbguts (Mutation). In der Folge wird dadurch die Bildung der Blutkörperchen im Knochenmark gestört. Bei der Leukämie sind vor allem die weissen Blutkörperchen (Leukozyten) betroffen. In den meisten Fällen vermehren sich diese unkontrolliert und reifen nicht mehr zu funktionstüchtigen Zellen aus. Sie können dann ihre natürlichen Aufgaben im Abwehrsystem des Körpers nicht mehr übernehmen. [1]
Bei der CML kommt es zu einer unkontrollierten Vermehrung von speziellen weissen Blutkörperchen, den sogenannten Granulozyten [1].
Als chronische Form der Leukämie beginnt die CML schleichend. Das Blutbild verändert sich nur langsam. Ein Grossteil der betroffenen Zellen ist relativ ausgereift und funktionstüchtig. Deswegen sind die Beschwerden der Patienten oft gering und die Erkrankung wird häufig zufällig bei einer Routineuntersuchung des Blutes entdeckt.
Dank der modernen Therapiemöglichkeiten hat sich die CML von einer unmittelbar lebensbedrohlichen zu einer chronischen Krankheit gewandelt. Die CML ist in vielen Fällen gut kontrollierbar und die Lebenserwartung von CML-Patienten entspricht nahezu der Normalbevölkerung. [1]
Quellen:
CH2206212329