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Im Kanton Graubünden ist in Splügen einem Kind ein Finger teilweise abgetrennt worden. Das Mädchen wollte mit einem Weidezaun ein ausgebrochenes Pferd zurückhalten.
Zwei Mädchen im Alter von 15 und 9 Jahren liessen in Splügen drei Pferde auf eine Weide auslaufen. Dabei durchbrachen die Tiere einen Weidezaun. Zwei galoppierten einen Hang hinauf und ein Pferd blieb stehen. Mit einem am Boden abgelegten Weidezaun wollten die Kinder das einzelne Pferd eingrenzen. Als die 9-Jährige die Weideschnur hochhielt, galoppierte eines der beiden anderen Pferde den Hang hinunter in den hochgehaltenen Zaun und durchbrach diesen. Durch den auf die Weideschnur entstandene Zug wurde dem Mädchen der rechte Zeigefinger hinter dem ersten Glied abgetrennt.
Der Vater brachte seine verletzte Tochter ins Spital nach Thusis. Die Kantonspolizei Graubünden klärt die genauen Umstände dieses Unfalls ab.