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Menschen haben das Meer früher als Nahrungsquelle genutzt als bisher angenommen. Forschungen deutscher und spanischer Universitäten ergaben, dass sich auch Neandertaler regelmässig von Muscheln, Fischen und weiteren Meerestieren ernährten. Die Ergebnisse einer Ausgrabung einer Höhle in Portugal wurden am Donnerstag im Fachmagazin „Science“ veröffentlicht. Die Höhle lag zur Zeit der Neandertaler bis zu zwei Kilometer von der Küste entfernt. Die Forscher fanden heraus, dass dort lebende Neandertaler routinemässig Muscheln ernteten, fischten oder Robben jagten. Bislang ging man davon aus, dass erst der Homo sapiens Meerestiere ass.
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