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Das Schweizer Geschichtsbild der beiden Weltkriege, wenn es um die militärische Landesverteidigung geht, bewegt sich zwischen zwei sich gegenüberliegenden Polen: die Grenzbesetzung und das Reduit. Die Abwehr entlang einer Achse an der Grenze des staatlichen Territoriums steht der Verteidigung eines Kerns, der als (geistiges) Zentrum der Nation wahrgenommenen wurde, gegenüber.
Zwischen diesen zwei strategischen Entschlüssen erfolgte – militärisch betrachtet – eine neue Beurteilung der Lage, also eine Reevaluation der eigenen Chancen in Anbetracht der gegnerischen Möglichkeiten und deren Wahrscheinlichkeit. Was sich dazwischen verändert hat, lässt sich mit einem Wort zusammenfassen: Panzer.