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# Einst waren Grenzgänger und Grenzgängerinnen Personen, die höchstens 20 Kilometer von der Grenze entfernt wohnten und täglich zu ihrem Wohnort zurückkehrten. Heute fällt steuerlich jede Person, die folgende Merkmale aufweist unter diesem Begriff: (i) regelmässige unselbstständige Erwerbstätigkeit, (ii) Wohnsitz im grenznahen Raum, (iii) tägliche Arbeit im anderen Staat und (iv) Rückkehr an den Wohnsitz nach Arbeitsende. Die Besteuerung von Grenzgängern ist in den jeweiligen Doppelbesteuerungsabkommen geregelt. Sollte die Schweiz dazu übergehen, Grenzgänger aus steuerlicher Sicht jenen Personen gleichzustellen, die in der Schweiz wohnhaft sind, müssten auch korrespondierende Bestimmungen in den Doppelbesteuerungsabkommen mit ihren Nachbarländern angepasst werden. Bis 2021 gilt es im Hinblick auf die bevorstehenden Änderungen bei der Quellenbesteuerung in der Schweiz zu berücksichtigen, dass Grenzgänger nach den schweizerischen Doppelbesteuerungsabkommen in ihrem Wohnsitzstaat und nicht in ihrem Arbeitsstaat als steuerlich ansässig gelten.
Erachtet Ihr diese neue Möglichkeit der Besteuerung in der Schweiz als notwendig, die Grenzgänger und Grenzgängerinnen den Personen, die in der Schweiz wohnhaft sind, dies zumindest aus steuerlicher Sicht gleichzustellen?