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1992 wurde der Kantonale Dienst für Kinder- und Jugendpsychiatrie des Kantons Freiburg gegründet. Nachdem der Dienst seine Arbeit aufgenommen hatte, verzeichnete er einen unaufhörlichen Anstieg der jährlichen Konsultationen. Das Bedürfnis nach einer teilstationären Einrichtung (Tagesklinik) für Kinder im Vorschul- und Schulalter mit schweren psychischen Störungen stieg.
Bis 1996 mussten Kinder und Jugendliche des Kantons Freiburg ausserkantonal stationär behandelt werden. Schliesslich erteilte die Direktion für Gesundheit und Soziales des Kantons Freiburg einer Arbeitsgruppe ein Mandat zur Ausarbeitung eines Betreuungskonzepts für eine teilstationäre Betreuung psychisch kranker Kinder und Jugendlicher.
Daraufhin wurde 1996 die Stiftung Espace thérapeutique-psychatrie et psychothérapie pour enfants et adolescents gegründet. 1998 entstand die Stiftung Centre thérapeutique de jour (CTJ) mit 10 Plätzen für französischsprachige Kinder. Später entstanden 5 Plätze für Jugendliche. 2006 wurde dann mit der Tagesklinik Freiburg ein Angebot für deutschsprachige Kinder realisiert (1H-8H). Im Frühling 2022 beschloss der Staatsrat des Kantons Freiburg, die Leistungen der Tagesklinik auszubauen. Seit Herbst 2022 gibt es in der Tagesklinik 5 Plätze für deutschsprachige Jugendliche (9H -11H).