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Erstmals seit der Atomkatastrophe in Fukushima vor dreieinhalb Jahren hat die japanische Atomaufsicht zwei Reaktoren im Lande für sicher erklärt. Das Wiederanfahren der Reaktoren im Atomkraftwerk Sendai im Süden Japans ist nun möglich.
Die Atomaufsicht bescheinigte dem Betreiber Kyushu Electric Power am Mittwoch, dass die beiden Meiler im Atomkraftwerk Sendai den neuen Sicherheitsrichtlinien für ein Wiederanfahren entsprechen. Eine Inbetriebnahme noch in diesem Jahr gilt jedoch als wenig wahrscheinlich, weil die Betreiberfirma noch auf weitere Genehmigungen für zwei weitere Reaktoren in dem Kraftwerk wartet.
Derzeit stehen alle 48 kommerziellen Reaktoren in Japan still. Die Regierung drängt auf ein baldiges Wiederanfahren von Meilern, um Japans Abhängigkeit von Energieimporten zu reduzieren.
Das Kernkraftwerk Fukushima war im März 2011 bei einer Erdbeben- und Tsunami-Katastrophe zerstört worden, die mehr als 18'000 Menschen das Leben kostete. Damals kam es in drei Reaktoren zur Kernschmelze. Es war die weltweit grösste Atomkatastrophe seit der im ukrainischen Kernkraftwerk Tschernobyl im Jahr 1986. (viw/sda/dpa/afp)