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Moms in Prayer International
ältere Namen: Mütter in Kontakt MIK, Moms in Touch
Im Jahr 1984 sorgte sich die damals in Abbotsford BC in Kanada lebende ehemalige Primarlehrerin Fern Nichols um ihre zwei ältesten Kinder, die dabei waren, in die Junior High School einzutreten. Deshalb gründete sie eine Gebetsgruppe aus Müttern, die für ihre Kinder und deren Schulen beteten. Nichols gab der Gruppe den Namen „Moms in Touch“ und entwickelte das Gebet in vier Schritten: Anbetung, Schuldbekenntnis, Dank, Fürbitte.
Im Jahr 1985 zog Fern Nichols mit ihrer Familie nach Poway CA in den USA um und gründete dort eine Gebetsgruppe von Moms in Touch.
Durch eine Radiosendung im Jahr 1988 wurde Moms in Touch USA-weit bekannt und zählte innert kurzer Zeit 20’000 Teilnehmerinnen.
Im Jahr 1993 bildete sich in Oberdorf BL die erste Gebetsgruppe in der Schweiz unter dem Namen „Mütter in Kontakt MIK“.
1996 fand das erste Treffen von Mütter in Kontakt Schweiz statt, Koordinatorin wurde Vreni Henriksen.
Im Jahr 2001 wurde der Verein „Mütter in Kontakt“ Schweiz gegründet. Die Zahl der Gebetsgruppen in der Schweiz betrug zu diesem Zeitpunkt rund 600. Im Jahr 2003 übernahm Kathrin Larsen die Leitung von Mütter in Kontakt Schweiz, im Jahr 2009 folgte ihr Cornelia Amstutz.
„Moms in Touch“ benannte sich im Jahr 2012 um in „Moms in Prayer International“. Die Schweizer Sektion verwendete ab diesem Zeitpunkt ebenfalls den neuen englischen Namen.
Moms in Prayer International vertritt ein evangelikales Glaubensbekenntnis, welches wie bei evangelikalen Bekenntnissen üblich nicht mit dem Glauben an Gott beginnt, sondern mit demjenigen an die Bibel: „1. Wir glauben, dass die Bibel vom Heiligen Geist inspiriert ist. Sie ist das einzig unfehlbare, massgebende Wort Gottes in allen Aspekten des Glaubens und Verhaltens.“
Bekehrung und Sündenbekenntnis sind notwendige Voraussetzungen des Heils: „6. Wir glauben, dass alle Menschen von Geburt an Sünder sind, getrennt von Gott und der Erlösung bedürftig. Wir werden durch den Heiligen Geist neue Menschen, wenn wir unsere Sünden bekennen und Jesus Christus als Herrn und Heiland annehmen.“
Allversöhnung wird abgelehnt: „7. Wir glauben sowohl an die Auferstehung der Geretteten, als auch der Verlorenen; der Geretteten zum ewigen Leben, der Verlorenen zum ewigen Verderben.“
https://www.momsinprayer.ch/ueber-uns/unsere-vision/glaubensbekenntnis
Moms in Prayer International koordiniert und fördert Gebetsgruppen von Müttern, die für die Schulen ihrer Kinder beten, deren Treffen nicht länger als eine Stunde dauern sollen und dem Schema der vier Schritte folgen: Anbetung, Sündenbekenntnis, Dank, Fürbitte.
Ziel von Moms in Prayer International ist es, dass jede Schule von einer Gebetsgruppe umbetet wird.
Für die Gebetsgruppen gelten einheitliche Grundsätze:
– Eingeladen sind nur Frauen.
– Die Gebetsgruppen treffen sich nicht auf dem Gelände öffentlicher Schulen und machen dort auch keine Werbung.
– In den Treffen von Moms in Prayer International werden keine Anliegen anderer Interessengruppen propagiert oder vertreten.
– Ziel ist Gebet im Einklang. Deshalb soll von Gebetsformen, die in evangelikalen Kreisen umstritten sind, wie lautem Zungengebet oder Rosenkranzgebet, abgesehen werden.
– „Die Frauen in den Moms in Prayer-Gruppen sollen sich des kritischen Redens und des Klatsches enthalten.“
https://www.momsinprayer.ch/ueber-uns/unsere-vision/grundsaetze
Moms in Prayer International Schweiz zählt zurzeit 1’551 Gebetsgruppen.