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Artikel MAZ
|Werbeaufnahme: Eduard Dalang beim Essen von Dalang-Nudeln||Herstellung Teigmüscheli: Ausstechmaschine um 1925|
|Automatischer Nudeltrockner um 1950||Beim Eier waschen und aufschlagen um 1961|
Fotos Museen Muttenz, Lizenzbedingungen CC BY-SA 4.0
Der Bäcker Niklaus Dalang gründete 1850 in Basel die Teigwarenfabrik Dalang. Zuerst wurden die Nudeln noch mit einer Handwalze hergestellt, weshalb man eher von einer Nudelmanufaktur reden müsste als von einer Fabrik. Die Herstellung bestand aus einem Teig aus Eiern, Wasser und Mehl, der durchgepresst und getrocknet wurde.
1894 produzierte der Betrieb 200 kg Teigwaren pro Tag, 1919 bereits 1000 kg pro Tag, nicht zuletzt, weil um die Jahrhundertwende die Produktion elektrifiziert worden war, was die hergestellten Mengen enorm steigerte. Um sich zu vergrössern, wurde von Eduard Dalang 1927/28 die Fabrikation nach Muttenz verlegt, neben die Tramstation Käppeli.
Viele Arbeitsgänge wurden damals noch von Hand ausgeführt, wie zum Beispiel das Waschen und Aufschlagen der Eier. Auch die Maschinen musste man persönlich überwachen, so unter anderen die Ausstechmaschinen für Teigmüscheli. 1938 arbeiteten rund 60 Personen in der Dalang-Fabrik am Käppeli. 1964 wurden jeden Tag 12 t Teigwaren hergestellt. Bald danach wurde der Betrieb eingestellt, und die Allpack AG mietete sich in den Gebäuden ein (siehe auch den Beitrag vom 23.10.20).