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Nach fünf Regattatagen konnten an der Schweizermeisterschaft der Windsurfer auf dem Silvaplanersee die neuen Titelträger gekürt werden. Im Slalom setzte sich Worldcupper Patrik Diethelm (SUI-20) aus Siebnen überlegen durch gegenüber dem ebenfalls stark auftrumpfenden Baptiste Beer (SUI-166, Nottwil) und dem Franzosen Nicolas Warembourg (FRA-531).
In einem spannenden Zweikampf konnte sich Warembourg im Gegenzug den Gesamtsieg und - aufgrund des vorliegenden Regelwerkes - auch den Meistertitel in der Formula-Klasse holen. Vorjahressieger Basti Kördel (GER-220) musste sich äusserst knapp geschlagen geben – bei Punktegleichheit entschied das Resultat im letzten der vier Läufe. Slalomsieger Diethelm wurde dritter und damit bester Schweizer.
Bei den Damen siegte Franziska Stauffacher (SUI-13) aus Wangs nicht nur in der Formulaklasse, sondern konnte mit etwas Glück die mehrfache Weltmeisterin Karin Jaggi (SUI-14) aus Muri im Slalom bezwingen.
Fünf wassersportgeladene Tage standen beim Engadinwind 2012 vom 8. bis 12. August auf dem Programm: zunächst startete der Anlass mit der Schweizermeisterschaft der Windsurfer in den Disziplinen Formula (Kursrennen) und Slalom gefolgt von der 35. Ausgabe des legendären Engadin Surfmarathon, an welchem auch Kitesurfer und neu auch Segler teilnehmen können, und Einladungs-Wettbewerb Best of 3-Bewerb, bei welchem Grössen aus den Bereichen Windsurfen, Kite und Segeln zum direkten Vergleich in den Disziplinen Slalom, Kursrennen und Speed antraten.
Der Anlass startete mit schönstem Sommerwetter und guten Windverhältnissen, sodass gleich am ersten Tag drei Wettfahrten in der Formulaklasse stattfinden konnten. An den folgenden Tagen stellte sich über den Alpen dann aber eine schwache Nordströmung ein, welche aber doch stark genug war um den sonst so zuverlässigen Maloja-Wind zu blockieren. So fanden bis am Samstag keine weiteren Rennen mehr statt und die Sieger in der Formulaklasse standen fest. Der Franzose Nicolas Warembourg (FRA-531) siegt nach den vier Wettfahrten hauchdünn vor dem Vorjahressieger und aktuellen deutschen Meister Basti Kördel (GER-220) aus Aach. Mit je zwei Siegen und zwei zweiten Plätzen waren die beiden Punktegleich, sodass das bessere Resultat im letzten Rennen den Ausschlag für den Franzosen gab. Dritter, gleichzeitig bester Schweizer sowie Sieger bei den Master wurde Patrik Diethelm (SUI-20) aus Siebnen. Bei den Damen gewann Franziska Stauffacher (SUI-13) aus Wangs, die damit ihren Titel aus dem Vorjahr verteidigen konnte. Gleiches gelang auch dem Junioren Elia Colombo (SUI-63) aus Brionico, der Overall sensationeller Siebter wurde. Er verweist damit den deutschen Nicolas Götzke (GER-80, Immenstaad) und Jan Orsatti (SUI-27, Agra) auf Plätze zwei und drei.
Bei den Grandmastern und den Supergrandmastern mussten sich die besten Schweizer ebenfalls der starken ausländischen Konkurrenz geschlagen geben: es siegen der Karl-Heinz Bahmann (GER-490, Grandmaster) und Giovanni Franchini (ITA-92, Supergrandmaster.
Erst am Sonntag und im Anschluss an den früh gestarteten, 35. Surf-, Kite- und Segelmarathon konnten auch im Slalom noch zwei komplette Durchgänge gefahren werden. Das 85 Starter zählende, mit internationalen Topfahrern gespickte Feld forderte Höchstleistungen von den Teilnehmern mit Siegambitionen. Sein grosses Können stellte Patrik Diethelm (SUI-20, Siebnen) mit zwei klaren Siegen unter Beweis und konnte sich damit zum Slalom-Schweizermeister und zudem besten Master küren lassen. Er verwies damit den stark fahrenden Baptiste Beer (SUI-166, Nottwil) und den Formula-Sieger Nicolas Warembourg (FRA-531) auf die weiteren Podestplätze.
Bei den Damen vermochte sich die Formula-Siegerin Franziska Stauffacher (SUI-13) aus Wangs mit etwas Glück gegenüber der mehrfachen Weltmeisterin Karin Jaggi (SUI-14) aus Muri durchsetzen. Sie profitierte dabei auch von der Tatsache, erst im Finalheat auf Jaggi zu treffen, welcher der Einzug in diesen aber nur in einem Lauf gelang.
Im Slalom griffen dann auch die Jüngsten, die Kids ins Regattageschehen ein. Als erfolgreichster Nachkömmling erwies sich der Tessiner Luca Bordoni (SUI-145) aus Gandria mit Siegen in beiden Läufen. Dominik Mühlematter (SUI-198, Faulensee) vermochte sich knapp als Zweiter gegenüber Noémie Perregaux (SUI-494, St. Prex) durchsetzen. Bei den etwas Älteren, den Junioren, resultierte im Slalom exakt dasselbe Podium wie nach den vier gefahrenen Formulaläufen: Elia Colombo (SUI-63, Brionico) siegte und fuhr auch im Overall-Ranking auf einen hervorragenden 6. Platz. Nicolas Götzke (GER-80, Immenstaad) wurde zweiter vor Jan Orsatti (SUI-27, 17. Overall) aus Agra auf Platz drei.
Andrea Colombo (SUI-236) aus Lugano sicherte sich mit einem tollen 11. Rang Overall den Sieg bei den Grandmastern, bei den Supergrandmastern tat dies einmal mehr Kurt Imhof (SUI-71) aus Hermetschwil-Staffeln mit einem 19. Rang Overall.