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Industriewerk Bellinzona ist auf Kurs.
Medienmitteilung, 27.05.2011
Unter der Führung von Franz Steinegger ist es der SBB, ihren Sozialpartnern,der Personalkommission und der Tessiner Regierung gelungen, das finanzielle Resultat des Industriewerkes Bellinzona markant zu verbessern, das Werk im Markt zu positionieren und die Produktivität zu steigern. Um letzte offene Fragen zu klären, haben das UVEK und Franz Steinegger gemeinsam mit den beteiligten Parteien beschlossen, das Mandat bis Ende Jahr zu verlängern. Die Parteien werden bis im Herbst 2011 eine Vereinbarung für eine Nachfolgeplattform ab 2012 unterzeichnen. Die Parteien legen grossen Wert auf eine gute sozialpartnerschaftliche Zusammenarbeit.
Im Nachgang zum Arbeitskonflikt im Jahr 2008 wurde Franz Steinegger vom UVEK mandatiert, die Gespräche zwischen der Personalkommission des IW Bellinzona, der Tessiner und Bündner Regierung, den Sozialpartnern und der Führung der SBB zu moderieren. Alle Beteiligten setzten sich zum Ziel, das Industriewerk Bellinzona neu auszurichten, das ursprüngliche SBB-Cargo-Werk in der Division Personenverkehr zu integrieren, Einsparungen im Rahmen von jährlich 10 Millionen Franken zu erzielen und die Effizienz zu verbessern. Die Tavola Rotonda hat diese Ziele weitgehend erreicht.
Nach dieser Neuausrichtung ist die SBB mehr denn je von der erfolgreichen Zukunft des IW Bellinzona überzeugt. Sie investiert deshalb aktuell Millionenbeträge in neue Produktionsanlagen. Im Jahr 2010 musste die SBB zwar nochmals einen Verlust schreiben, für das Jahr 2011 hat sich die finanzielle Situation allerdings deutlich gebessert.
Das UVEK, Franz Steineger, die Sozialpartner, die Tessiner Regierung, die Personalkommission des IW Bellinzona und die SBB haben sich auf eine Verlängerung der Tavola Rotonda bis Ende Jahr geeinigt, um letzte offene Fragen zu klären. Für die SBB ist weiterhin zentral, dass die GAV-Vertragsparteien eng in die Weiterentwicklung des IW Bellinzona eingebunden sind. Deshalb haben die Parteien entschieden, ab 2012 auf einer Nachfolgeplattform weiterhin übergeordnete Fragen zur Entwicklung des Werks zu diskutieren und sie zur Deeskalation allfälliger Konflikte zwischen den Sozialpartnern oder der Personalkommission und der Leitung des Industriewerks zu nutzen, welche trotz gegenseitiger Bemühungen nicht in den ordentlichen Gremien gelöst werden können. Diese Nachfolgeplattform wird voraussichtlich ebenfalls von Franz Steinegger geleitet.