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Freitag, 11. Mai 2012 – 17. Reisetag
Clinton
Um 06.00 h schrillt der Wecker. Gewitter sind angesagt, es regnet. Wir skypen, trödeln und frühstücken gemütlich. Das Oklahoma Route 66 Museum, das wir unbedingt besuchen wollten, war gemäss Website wegen Renovation noch einige Tage geschlossen. So müssen wir uns nicht unbedingt beeilen und können auch noch in aller Ruhe die Regenhosen montieren Es wird 09.30 h bis wir wegfahren. Im Museum brennt Licht! Wir steigen aus. Das Restaurant wird neu eingerichtet. Werkzeuge stehen herum. Es ist zum Teil geöffnet. Es wird auch nur der halbe Eintrittspreis verlangt. Das Museum ist sauber aufgebaut. Der Besuch hat sich trotzdem gelohnt.
Neben dem Museum stehen eine „italienische Villa“, dessen Küche aussergewöhnlich sei und das “Trade Winds Motel“, in dem Elvis in den Jahren 1964-65 viermal im Zimmer 215 übernachtet habe. Etwas weiter und ebenfalls charakteristisch aus früheren Zeiten, die Route 66 Dinner. Ebenso die ”Y Service Station and Cafe“, die früher als ”full service roadside facility“ alle Dienste anboten; Benzin, Autoreparatur, Essen und Übernachten.
Foss
Im strömenden Regen geht es etwa 12 Meilen weiter auf der Route 66, die als ”Footage Road“ parallel zum Highway I-40 führt. Bei Foss, einer Geisterstadt, sind auch die Ruinen von Kobels Place zu sehen.
Ghost Towns of Oklahoma
Eine interessante Website informiert über die Geisterstädte in Oklahoma. Ich habe die Angaben nicht im Detail studiert, habe aber Zweifel, ob die Zusammenstellung bei allen Orten wirklich aktuell nachgeführt ist.
Canute
In Canute befindet sich die ”Holy Family Cemetery“ mit einer Grotte aus dem Jahre 1928 und einer Replika der Kreuzigungsszene. Eine lebensgrosse Bronzefigur mit Christus am Kreuz. In der Siedlung finden wir Überbleibsel von früheren Geschäften, Motels, Reifengeschäften und Tankstellen und den charakteristischen Telefonleitungen entlang der Old Route 66.
Elk City
Ein ”T-33 Jet” bewacht den Eingang zum Airport von Elk City. Er wird ”T-Bird” genannt, aufgrund der gerade vom Rumpf abstehenden Tragflächen. Das ”Parker Drilling Rig #114“ dominiert die Skyline der Stadt. Er ist 17 Stockwerke hoch (54,5 m) und damit der höchste nicht arbeitende Ölbohrturm der Welt, der an eine Boom-Zeit in der Region erinnert.
Der Regentag wird zum Tag der Museen. Das grosse Neon ist nicht zu übersehen. Hier befindet sich ein äusserst grosszügig angelegter Museums-Komplex, bestehend aus dem „National Route 66 Museum“, dem „National Transportation Museum“, dem „Farm & Ranch Museum“ und dem „Old Town Museum“. Selbst Skifahren war auf der Route 66 ein Thema (Bild ). Wer genügend Zeit hat, sollte sich ein Rundgang durch alle Gebäude nicht entgegen lassen. Alles ist nett, sauber und interessant präsentiert.