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Fürstin Charlène, 43, hat endlich grünes Licht für die Rückreise nach Monaco. Doch bevor Charlène, die aufgrund einer Hals-Nasen-Ohren-Infektion bereits seit über fünf Monaten in Südafrika festsitzt, ein Flugzeug besteigen wird, packen Fürst Albert II., 63, und die Zwillinge Jacques und Gabriella, 6, ihre Koffer.
Wer nun denkt, die drei wollen die Fürstin nochmal in Südafrika besuchen und dann gemeinsam mit ihr nach Monaco fliegen, liegt aber falsch. Wie Fürst Albert dem Magazin «People» erzählte, nimmt er die Zwillinge mit an die UN-Klimakonferenz, die morgen Sonntag in Glasgow startet. Er habe die beiden aus der Schule genommen, weil er sie nicht alleine in Monaco lassen wollte. «Auf diese Weise werden sie bei mir sein, bevor Charlène zurückkommt», sagte der Fürst.
Gemäss Albert werden die Kleinen jedoch ihr eigenes Programm haben. Dieses bestehe aus Besuchen von Museen und kleineren Sehenswürdigkeiten. Fürst Albert ist klar: «Natürlich kann man sie in ihrem Alter nicht überall hin mitnehmen. Sie würden sich langweilen, wenn es zu offiziell ist.»
Man müsse die Kinder langsam an öffentliche Auftritt und Zeremonien gewöhnen. Zudem soll es bei solchen Reisen nicht nur einen offiziellen, sondern auch einen privaten Teil geben. Dies, damit Jacques und Gabriella selbst Dinge entdecken können, die «lustig und amüsant» finden.
Über seine eigene Kindheit sagt Albert: «Unsere Eltern haben uns früh auf Dienstreisen mitgenommen.» Er uns seine Schwestern Caroline, 64, und Stéphanie, 56, hätten diese Trips aber nie als Dienstreisen empfunden. Zudem seien seine Eltern zwar oft weg gewesen und haben «seriöse Dinge» getan, die Freizeit verbrachten sie aber mit den Kids. «Das war sehr wertvoll», findet Albert.
Weiter verriet der 63-Jährige, dass seine Kinder bereits ein Umweltbewusstsein entwickelt haben. So erzählte er, wie er kürzlich mit den Zwillingen an einem Ufer entlang spazierte und Gabriella ein kleines Stück Plastik im Wasser schwimmen sah. Sie habe gefragt: «Papa, kann ich es in den Müll werfen?» Er habe sie in dem Moment nicht auf den Abfall aufmerksam gemacht, sie habe von selbst reagiert.
Bei ihnen zuhause würde jedoch oft über Umweltthemen gesprochen. Und Albert meint: «Sie haben ein Gespür dafür, was passiert. Sie haben verstanden.» Erlebnisse wie der erwähnte Spaziergang zeigen dem Fürsten, dass seine Kinder «auf einem guten Weg» sind.