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«Es ist viel Geld», sagt eine junge Studentin gegenüber dem «Regionaljournal Basel» von Radio SRF. Sie bezahle die Semestergebühren aus der eigenen Tasche, die Eltern helfen nicht mehr mit. «Es schenkt schon ein», findet auch ein Kommilitone. Würden die Semestergebühren von 700 Franken pro Semester auf 850 Franken ansteigen, so würde er das schon spüren. Dennoch: «Wenn man bedenkt, was man alles dafür bekommt, dann ist es in Ordnung.» Er bezahle gerne einen Beitrag an die Ausbildung.
Die Erhöhung der Semestergebühren um 150 CHF wird vom Kanton Baselland gefordert. Er hat der Erhöhung des Globalbudgets der Uni nur zugestimmt unter der Bedingung, dass auch die Universität selbst für Mehreinnahmen sorgt.
Empörung über diese Forderung war bei den Studierenden am ersten Studientag nicht zu spüren. Die Studierendenorganisation skuba (Studentische Körperschaft der Universität Basel) hingegen wehrt sich vehement dagegen. Sie findet, dass die Erhöhung der Studiengebühren den «freiheitliche Grundsatz der Chancengleichheit» untergrabe und den freien Zugang zu Bildung blockiere.