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Lebensdaten
Die Bestimmung des Erdumfanges
Beim Besuch der Niloase Syene, dem heutigen Assuan, fiel Eratosthenes auf, dass die Sonne sich am 21. Juni mittags in einem tiefen Brunnen im Wasser spiegelte. Dabei kam ihm der geniale Gedanke, aus dieser Beobachtung, den Erdumfang bestimmen zu können.
Nach der Rückkehr nach Alexandria ging er bei der rechnerischen Ermittlung des Erdumfanges wie folgt vor: Zunächst beobachtete er die Mittagshöhe der Sonne von Alexandria und vom 787,5 km weiter südlich gelegenen Kyrene (das ist das heutige Assuan). Die Differenz der Höhen der Sonne gemessen zu demselben Zeitpunkt beträgt 7,14 Grad. Damit errechnete er den Erddurchmesser wie folgt:
787.5 km x (360 o / 7.14o) = 39'705 km
Dieser Betrag kommt dem wahren Erdumfang von ca. 40'000 km sehr nahe.
Durch Beobachtung der Halbmondphasen und der Sonne bekräftigte Eratosthenes später noch seine Theorien. Aber seine Theorie erntete von den meisten damaligen Menschen Ablehnung, weil die Kenntnis der Gravitationskraft der Erde zu jener Zeit noch nicht vorhanden war. Deshalb war es dem allgemeinen gesunden Menschenverstand nicht zugänglich, dass die Menschen, die sich auf der Unterseite der Kugel befanden, nicht herunterfielen.
Das Sieb des Eratosthenes
Eratosthenes entwickelte einen Algorithmus, mit dem alle Primzahlen bis zu einer bestimmten Zahl errechnet werden können. Der Algorithmus wird wie folgt ausgeführt:
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