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In der Presley-Familie gibt es auffällig viele frühe Todesfälle
Erschüttert ist die Fan-Gemeinde auch, weil sich Lisa Marie Presleys Tod in eine Reihe von Unglücksfällen fügt. Immer wieder kommt es in der Familie Presley zu auffällig frühen Todesfällen, die im Zusammenhang mit Suchtmitteln oder Herzschwierigkeiten stehen. Wie Lisa Marie ist auch ihr Vater Elvis Presley an Herzversagen nach längerem Medikamentenmissbrauch gestorben. Er wurde 1977 leblos auf seinem Anwesen gefunden. Damals war er erst 42 Jahre alt. Auch Elvis' Mutter Gladys war nach jahrelangem übermässigem Alkoholkonsum mit 54 Jahren an einem Herzanfall gestorben.
Ihren ältesten Sohn, Benjamin, verlor Lisa Marie im Jahr 2020. Er nahm sich mit 27 Jahren das Leben. Ein Verlust, den zu verarbeiten Lisa Marie Presley nicht schaffte. Sie sagte bis zuletzt, sie sei von Schuldgefühlen geplagt.
In vielen prominenten Familien häufen sich die Unglücksfälle
Nun werden erste Stimmen laut, die meinen, die Familie Presley sei von einem Fluch belegt. Solcher Aberglaube kursiert immer, wenn sich in einer Familie besonders viele Unglücksfälle häufen. Die Presleys sind nicht die einzigen, die das betrifft. Es gibt weitere sehr prominente Familien, die den Ruf, verflucht zu sein, als zusätzliches Joch zu den Schicksalsschlägen mit sich herumtragen müssen.
Auf der Familie Grimaldi soll ein Liebesfluch lasten
Der Legende nach wurde die monegassische Fürstenfamilie im 13. Jahrhundert mit einem Fluch belegt. Seit mehr als 700 Jahren hält sich hartnäckig die Erzählung, das Fürstenhaus von Monaco sei verhext.
Ursprung des Fluchs soll Raniero Grimaldi sein. Der erste Herrscher von Monaco war ein berüchtigter Pirat, der während eines Raubzugs eine schöne Flämin vergewaltigt haben soll. Diese habe ihn mit den Worten «Nie soll ein Grimaldi Glück in der Ehe finden» verwünscht. Seither, so heisst es, sei alle Liebe in der Familie Grimaldi verflucht. Tatsächlich häufen sich in Montecarlo die unglücklichen Liebschaften und dramatischen Scheidungen.
Bereits Prinz Louis I. von Monaco hatte im 17. Jahrhundert mit Liebeskummer zu kämpfen. Seine Frau Catherine Charlotte hatte den Fürsten angeblich verlassen, um eine Geliebte des französischen Königs Louis XIV. zu werden.
Zerbrachen die Herzen der Grimaldis nicht an Liebesverrat, so schlug das Schicksal in anderer Form zu. Die Ehefrau von Fürst Rainier III., Grace Kelly, kam 1982 im Alter von 52 Jahren bei einem Autounfall ums Leben. Ihre Töchter, Prinzessin Stéphanie (57) und Prinzessin Caroline (65), erlebten beide unglückliche Ehen, der zweite Ehemann von Caroline starb gar in einem Rennboot-Unfall.
Aktuellstes Beispiel für den angeblichen Liebesfluch der Grimaldis ist das amtierende Fürstenpaar selbst. Fürst Albert (64) und Fürstin Charlene (44) machten in den vergangenen zwei Jahren eine unglaubliche Krise durch. Die Fürstin litt unter Erschöpfung und einem schier nicht heilen wollenden Infekt, der sie monatelang von ihren Kindern, Jacques und Gabriella (8), fern hielt.
Zwar ist die Fürstin mittlerweile in den Schoss ihrer Familie zurückgekehrt, doch ganz verschwunden sind die Gerüchte um eine Liebeskrise seither nie.
Die Guinness-Dynastie wird von Todesfällen heimgesucht
Die Guinness-Familie ist ein Brauerei-Clan aus Irland, der es zu weltweiter Bekanntheit und einem beachtlichen Vermögen gebracht hat. Doch seit Generationen beschatten tragische Todesfälle die Familiengeschichte.
Im Sommer 2020 starb eine der Erbinnen, Honor Uloth, im Alter von 19 Jahren bei einem Pool-Unglück. Es ist der bislang letzte von zahlreichen frühen Todesfällen in der Familiengeschichte.
Die Unglücksserie reicht bis zum Gründer Arthur Guinness ins 18. Jahrhundert zurück. Dieser hatte 21 Kinder, doch nur zehn davon überlebten bis ins Erwachsenenalter. Morde, Autounfälle, Suchtmittelmissbrauch und Erkrankungen – es gibt kaum eine Art von Todesfall, den diese Familie über die Generationen nicht erlebte.
Alleine im Jahr 1978 verlor die berühmte Familie unerwartet vier Mitglieder: Der vierjährige Peter John Guinness starb bei einem Autounfall, seine Cousine Natalya erlag mit 18 Jahren einer Heroin-Überdosis. Major Dennis Guinness wurde, 45-jährig, im selben Jahr tot in seinem Cottage aufgefunden. Und Lady Henrietta Guinness stürzte im Alter von 35 Jahren während eines Ausflugs in Italien von einem Viadukt.
So viele Opfer forderte der «Fluch der Kennedys»
Seit der Ermordung von US-Präsident John. F. Kennedy 1963 in Dallas, Texas, trifft ein Unglücksfall nach dem anderen die Familie, die in den USA so etwas wie Royal-Status besitzt.
Welche Opfer der sogenannte «Kennedy-Curse» bereits gefordert hat, erfahrt ihr in unserer Bildergalerie.
Der Fluch der Kennedy-Familie
Maeve Kennedy, die Grossnichte von John F. Kennedy, und deren achtjähriger Sohn Gideon sind die jüngsten Opfer des Kennedy-Fluchs: Sie starben am 2. April 2020 bei einem Bootsunfall. Maeve Kennedy hinterlässt ihren Ehemann und zwei weitere Kinder.Getty Images for Robert F. Ken
Auch die Familie von Bruce Lee wird vom Unglück verfolgt
Martial-Arts-Star Bruce Lee starb trotz seines gefährlichen Berufslebens einen völlig davon unabhängigen Tod. Im Alter von 32 Jahren verlor er im Sommer 1973 sein Leben wegen eines Hirnödems, also einer Flüssigkeitseinlagerung im Gehirn. Was dazu geführt hat, ist nicht abschliessend geklärt. Vermutet wird eine allergische Redaktion auf ein Schmerzmedikament.
Bruce Lees Sohn Brandon, der in die beruflichen Fussstapfen seines Vaters trat, starb sogar noch jünger. Mit 28 Jahren kam er an einem Filmset bei einem tragischen Unfall ums Leben: Er wurde aus Versehen mit scharfer Munition erschossen.
Dass sowohl Vater wie auch Sohn ihre Leben in absolut unwahrscheinlichen Szenarien verloren haben, befeuert den Glauben an einen Fluch, der auf der Lee-Familie lastet. Angeheizt werden diese Theorien durch die Erzählung, dass auch Bruce Lees älterer Bruder noch vor dessen Geburt unter mysteriösen Umständen ums Leben gekommen sei.
Der Untergang der Royalen Familie von Nepal
Es heisst, mit dem Begründer des Königreichs Nepal, König Prithvi Narayan Shah, habe im 18. Jahrhundert ein Familienfluch begonnen. Der Legende nach hat er einen Yogi beleidigt. Er traf Yogi Gorakhnath im Wald. Der Yogi bot dem König Essen an, aber dieser lehnte ab. Ob dieser Respektlosigkeit erklärte der Yogi dem König empört, sein Reich werde nach zehn Generationen zerstört sein.
Zehn Generationen später schien es tatsächlich so, als erfülle sich die unheilvolle Prophezeiung: Am 1. Juni 2001, verübte Kronprinz Dipendra an seiner eigenen Familie ein Massaker. Er eröffnet das Feuer im Palast und tötete sowohl seine Eltern wie auch zwei seiner Geschwister und weitere Familienmitglieder.
Da Dipendra teil der 10. Generation seit König Prithvi Narayan Shah war, glauben viele, mit ihm habe sich die Prophezeiung aus der Legende erfüllt. Nepals letzter König wurde Dipedras Onkel Gyanendra Bir Bikram Shah Dev. Am 28. Mai 2008 wurde das Königreich formell aufgehoben und zur Demokratische Bundesrepublik Nepal erklärt.