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Costa Rica
Costa Rica erhielt seinen Namen von Christoph Kolumbus, der hier 1502 vor Anker ging. Durch die reichen Gaben aus Gold, die Kolumbus von den Ureinwohnern bekam, glaubte dieser ein reiches Land entdeckt zu haben und taufte es Costa Rica, was übersetzt "Reiche Küste" heisst. Wegen seiner Neutralität und jahrzehntelangen innenpolitischen Stabilität wird Costa Rica zudem heutzutage als "die Schweiz von Mittelamerika" bezeichnet.
Nach der Grenzüberquerung von Nicaragua fahren wir ins Bergregenwaldgebiet von Santa Elena, das auf ca. 1400 m.ü.M liegt. Starker Wind sorgt nachts für Abkühlung und wir sind froh, für einmal unsere Moskitonetze nicht montieren zu müssen.
Ausflüge in die Umgebung des Naturreservats Monteverde ermöglichen uns erste Einblicke in die vielfältige Natur Costa Ricas. Unterschiedliche Höhen- und Feuchtigkeitszonen fördern hier eine biologische Artenvielfalt. Das kleine Land besitzt 25 Nationalparks, 5 Biologische Reservate und zahlreiche weitere Naturschutzgebiete, sodass insgesamt rund ein Viertel der gesamten Landesfläche geschützt ist. Während unseres Aufenthaltes besuchen wir u.a.:
Das Naturschutzgebiet Caño Negro...
...den Nationalpark Manuel Antonio...
...sowie den Nationalpark Corcovado.
PURA VIDA - "pures Leben": Ein zutreffender Ausdruck für das Leben in Costa Rica, wie die so genannten "Ticos", die Einheimischen, zu sagen pflegen. Auch wir erleben das kleine Land in Zentralamerika als sehr lebendig in jeglicher Hinsicht. Die Tierwelt ist einzigartig und selbst wenn es Nacht wird, hören und fühlen wir das intakte wildlife hautnah: Nasenbären, Kapuzineraffen, Faultiere, Rothörnchen, Rabengeier, Kolibris, Ara-Papageien, Tukane, Schmetterlinge, Silberreiher, Leguane, Delfine, usw.