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Sun musste im ersten Quartal seines Geschäftsjahrs 2009 einen Riesenverlust von 1,68 Milliarden Dollar verbuchen
, und auch im nun abgelaufenen zweiten Quartal geht es mit roten Zahlen weiter. Verglichen mit dem zweiten Quartal des Vorjahrs schrumpfte der Umsatz um 11 Prozent auf 3,22 Milliarden Dollar, und unter dem Strich resultierte ein Reinverlust von 209 Millionen Dollar.
Immerhin ist der Verlust im zweiten Quartal deutlich geringer, und Sun konnte auch die Erwartungen an der Wall Street leicht übertreffen. Im ersten Quartal waren hauptsächlich Abschreibungen auf den Wert des 2005 übernommenen Storagespezialisten StorageTek für den Milliardenverlust verantwortlich, zusätzlich fiel aber auch ein operativer Verlust an. Ins zweite Quartal fielen nun Kosten von 228 Millionen Dollar für den im November angekündigten Stellenabbau
- ohne diese Kosten hätte Sun also einen kleinen Gewinn verbuchen können.
Sehr harzig verlief für Sun in diesem Quartal das Geschäft mit High-end-Servern mit den klassischen Sparc-CPUs, wo der Umsatz um 32 Prozent einbrach. Demgegenüber stehen aber auch einige erfreuliche Resultate. Im Hardwarebereich stieg der Umsatz mit Servern, die auf den achtkernigen UltraSparc-CPUs beruhen, um 31 Prozent, und der Umsatz mit x86-Servern um 11 Prozent. Im Softwarebereich wuchs der Umsatz um 21 Prozent, ebenso wie im Bereich "Open Storage". Im laufenden Geschäftsjahr, so schätzt Sun momentan, werden diese Wachstumsbereiche insgesamt rund 2,8 Milliarden Dollar zum Gesamtumsatz beitragen. (hjm)