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Dublin (ots/PRNewswire)
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- Nur für Medien im Bereich Medizin und Healthcare -
- Direkter Vergleich zweier nicht-kalziumhaltiger Phosphatbinder
erlaubt neue Einblicke in die relative Wirksamkeit
Shire plc (LSE: SHP, NASDAQ: SHPGY), der weltweit agierende
Anbieter von biopharmazeutischen Spezialpräparaten, kündigt heute die
Veröffentlichung der Ergebnisse einer klinischen Vergleichsstudie in
Clinical Nephrology zur Wirksamkeit zweier nicht auf Kalzium
basierender Phosphatbinder, FOSRENOL (R) (Lanthankarbonat)und
Sevelamer Hydrochloride (Renagel(R) von Genzyme) für Patienten mit
chronischer Niereninsuffizienz (CNI) und der Notwendigkeit zur
Hämodialyse an.
In dieser 12 Wochen dauernden Vergleichsstudie erhielten die
Patienten (n=182)randomisiert für vier Wochen entweder FOSRENOL oder
Sevelamer und wechselten dann für denselben Zeitraum zu dem
alternativen Phosphatbinder. Die Dosierung der Produkte wurde
vordefiniert, um einen direkten Vergleich der Wirksamkeit zu
ermöglichen. Die Dosen basierten auf den in vorhergehenden klinischen
Studien [1,2] verwendeten Dosen und der gängigen klinischen Praxis.
[3]
Der primäre Endpunkt der Studie, also der Wechsel des
Serumphosphors ab Baseline bis zum Ende der Behandlung, wurde unter
Verwendung mehrerer statistischer Analyseverfahren ausgewertet. Die
Primäranalyse verwendete die zuletzt erhobene Beobachtung (last
observation carried forward)für die Intention-to-treat-Population
(ITT-Population)(n=174), das heisst, wenn ein Patient während der
Behandlung die Teilnahme an der Studie beendete, wurde die letzte
Serumphosphor-Messung nach dem Ausgangswert als Wert am
Behandlungsende verwendet. Die Completer Population, also die Gruppe
der Patienten, die die vierwöchige Behandlung mit beiden
Phosphatbindern abgeschlossen haben und bei denen am Ende der
Behandlung ein Serumphosphor-Wert gemessen wurde, wurde mithilfe der
vordefinierten Schlüssel-Sekundäranalyse bewertet. [4]
Die Analyse der zuletzt erhobenen Beobachtung für die
ITT-Population zeigte eine numerisch höhere Reduzierung im
Serumphosphor mit FOSRENOL (1,7mg/dL) gegenüber Sevelamer (1,4mg/dL),
auch wenn dies statistisch nicht signifikant (p=0,113) war. In der
Completer-Population (n=119), die als die am klinisch relevanteste
Untersuchungsgruppe galt, reduzierte FOSRENOL den Serumphosphor um
1,8mg/dL gegenüber 1,3mg/dL mit Sevelamer, was einen statistisch
signifikanten Unterschied (p=0,007) darstellt. Ein statistisch
signifikanter Unterschied wurde auch in der ersten Behandlungswoche
(p=0,024) beobachtet. [4]
Die Studienprüfer zogen daraus den Schluss, dass die statistisch
höhere Reduzierung innerhalb der Completer-Population ein Hinweis
darauf ist, dass FOSRENOL eine höhere Reduzierung an Serumphosphor
bei Patienten mit CNI unter Hämodialyse erzielt. [4]
"Diese Studie ist wichtig, da bisher keine Daten vorlagen, die
die relative Wirksamkeit von Lanthankarbonat und Sevelamer
vergleichen", sagte der leitende Prüfarzt, Professor Stuart Sprague
von der Northwestern University Feinberg School of Medicine, Chicago,
Illinois, USA.
"Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass FOSRENOL über einen
vierwöchigen Behandlungszeitraum der wirksamere Phosphatbinder ist.
Weitere Untersuchungen sind nun notwendig, um festzustellen, ob die
in der Vergleichsstudie festgestellten Tendenzen sich langfristig
fortsetzen", fügte er hinzu.
"Die Investitionen des Unternehmens in diese Studie
unterstreichen das Engagement von Shire für die Darstellung der
Unterschiede von FOSRENOL und zum besseren Verständnis seines
klinischen Potenzials", sagte Arnaud Partiot, Senior Vice President,
Clinical Research and Development bei Shire.
Aktuelle klinische Leitlinien empfehlen Vorgaben für Phosphor und
andere biochemische Werte, einschliesslich Kalzium und Parathormone
(PTH), bei Patienten mit CNI, die mit Dialyse behandelt werden. [5]
Eine nachhaltige Kontrolle innerhalb dieser Bereiche wird mit einer
verbesserten Überlebenschance bei Patienten, die mit der Dialyse
beginnen, assoziiert. [6]
Das erreichte Niveau bezüglich der Vorgaben in der klinischen
Praxis wurde in grossen Studien, wie der DOPPS (Dialysis Outcomes and
Practice Patterns Study), bewertet. Insgesamt fallen die Ergebnisse
mit weniger als 50 % der Patienten innerhalb der Vorgaben für
Phosphor, Kalzium und PTH bescheiden aus. [7] Aus diesem Grund gibt
es einen Bedarf für effektivere Behandlungsstrategien.
Anmerkungen für Redakteure
Über die Studie
- Die SPD405-319-Studie von Shire ist eine 12-wöchige, randomisierte,
offene Vergleichsstudie, die an mehreren Standorten in den USA, in
Puerto Rico, Deutschland und Grossbritannien durchgeführt wurde.
- Die Studie umfasste über 18 Jahre alte CNI-Patienten, die sich
mindestens während der letzten zwei Monate vor dem Screening
2 bis 3 Mal in der Woche einer Hämodialyse unterzogen hatten und keine
Behandlung mit FOSRENOL oder Sevelamer erhielten.
- Nach dem Screening begaben sich die Patienten (von denen die meisten
kalziumhaltige Phosphatbinder einnahmen) in eine Auswaschphase von 2
bis 3 Wochen, bevor die biochemischen Parameter bewertet wurden.
Patienten, deren Serumphosphor bei oder über 6,0 mg/dL und deren
Serumkalium bei oder über 8,4mg/dL lag, wurden für die Gabe von
FOSRENOL oder Sevelamer-Hydrochlorid randomisiert (1:1). Nach einer 4-
wöchigen Behandlung mit FOSRENOL oder Sevelamer wurden die Patienten
einer zweiten Auswaschphase unterzogen und wechselten für weitere 4
Wochen zu dem alternativen Phosphatbinder.
- Die Behandlung wurde bei 2250mg/Tag für FOSRENOL und bei
4800mg/Tag für Sevelamer begonnen. Nach der ersten Woche wurde die
Dosis für FOSRENOL auf 3000 mg/Tag und für Sevelamer auf 6400mg/Tag
erhöht.
- In der statistischen Analyse wurden alle Patienten, die mindestens
eine Dosis FOSRENOL oder Sevelamer einnahmen, als Sicherheitspopulation
eingestuft. Die ITT-Population umfasste alle Patienten, die mindestens
eine Dosis der untersuchten Arzneimittel einnahmen und bei denen nach
der Einnahme mindestens eine gültige Phosphormessung durchgeführt
wurde. Die Completer-Population umfasste alle Patienten, die die 4-
wöchige Behandlung mit beiden Arzneimitteln abschlossen und eine
gültige Messung des Serumphosphors in Woche 4 für jeden
Behandlungszeitraum hatten.
Shire dankt den Autoren (Stuart Sprague, Edward Ross, Subrata Nath,
Pinggao Zhang, Raymond Pratt und Rolfdieter Krause) der Untersuchung für
Ihre Mitwirkung an der Studie SPD405-319.
Über FOSRENOL(R) (Lanthankarbonat)
- FOSRENOL ist indiziert:
- in Europa als phosphatbindendes Mittel zur Kontrolle von
Hyperphosphatämie bei Patienten mit chronischer Niereninsuffizienz, die
eine Hämodialysebehandlung oder eine kontinuierliche, ambulante
Peritonealdialyse (CAPD) erhalten.[8]
- in den USA zur Reduzierung des Serumphosphors bei Patienten mit einer
Nierenkrankheit im Endstadium. [9]
- FOSRENOL ist nicht in allen Ländern erhältlich und die Angaben zur
Verordnung können je nach Land unterschiedlich sein. Bitte ziehen Sie
ihre örtlichen Verschreibungs-Richtlinien zu Rate.
- FOSRENOL wirkt durch Bindung an mit der Nahrung aufgenommenes
Phosphat im Gastrointestinaltrakt. Nach erfolgter Bindung kann der
Lanthan/Phosphat-Komplex nicht mehr die Darmauskleidung in die Blutbahn
passieren und wird aus dem Körper eliminiert.[8] Als Folge davon nimmt
die Gesamt-Phosphatabsorption aus der Nahrung signifikant ab.
- FOSRENOL ist in einer grossen Auswahl an Wirkstoffstärken erhältlich,
einschliesslich 500mg, 750mg und 1000mg Tabletten.[8] Hierdurch wird
ein wirksames Dosierungssystem von einer Tablette pro Mahlzeit für die
Mehrheit der Patienten erleichtert.
- FOSRENOL wurde zuerst im März 2004 in Schweden und durch die US-
amerikanische Gesundheitsbehörde im Oktober 2004 zugelassen. FOSRENOL
wurde daraufhin in allen EU-Märkten durch das Europäische Verfahren
zur gegenseitigen Anerkennung zugelassen und ist jetzt in 37 Märkten
weltweit erhältlich. Das Arzneimittel wird weiterhin auf Märkten der
ganzen Welt zugelassen und zur Verfügung gestellt.
Wichtige Sicherheitsinformation
- Patienten mit Niereninsuffizienz können Hypokalzämie entwickeln. Das
Niveau des Serumkalziums sollte deshalb in regelmässigen Zeitabständen
für diese Patientengruppe überwacht und angemessene Ergänzungsmittel
verabreicht werden.
- Für Patienten mit schwerer hepatischer Beeinträchtigung liegen keine
Daten vor. Aus diesem Grund sollten diese Patienten mit Vorsicht
beobachtet werden, da die Eliminierung des absorbierten Lanthan
reduziert sein kann.
- FOSRENOL sollte während der Schwangerschaft nicht eingenommen werden.
- Patienten mit akuten Magen- und Zwölffingerdarmgeschwüren, ulzerativer
Kolitis, Morbus Crohn oder Dünndarmverschluss waren an klinischen
Studien mit FOSRENOL nicht beteiligt.
- Die am häufigsten auftretenden unerwünschten Arzneimittelwirkungen sind
gastrointestinale Reaktionen, wie Bauchschmerzen, Darmträgheit,
Diarrhö, Verdauungsstörungen, Blähungen, Übelkeit und Erbrechen. Diese
werden durch die Einnahme von FOSRENOL während der Mahlzeiten reduziert
und nehmen mit der Zeit bei weiterer Einnahme ab. Hypokalzämie war die
einzige weitere häufig auftretende unerwünschte Arzneimittelwirkung.
Die vollständigen Verschreibungsinformationen sind auf Anfrage
erhältlich.
Shire plc
- Die Shire Pharmaceuticals Group plc (Shire) verfolgt das Ziel, das
führende biopharmazeutische Spezialunternehmen mit strategischem
Schwerpunkt auf der Erfüllung der Bedürfnisse des Facharztes zu werden.
Das Hauptgeschäft von Shire liegt im Bereich Aufmerksamkeitsdefizit-
/Hyperaktivitätsstörung (ADHD), Erkrankungen des Magendarmtrakts und
humangenetische Therapien (HGT).
Die Struktur des Unternehmens ist flexibel genug, um neue
Therapiebereiche anzustreben, wenn sich solche Möglichkeiten durch
Akquisitionen ergeben. Shires Bemühungen um den Erwerb von Lizenzen,
Unternehmensfusionen und Akquisitionen konzentrieren sich auf Produkte
in spezialisierten Märkten mit starkem Schutz des Urheberrechts und der
globalen Rechte.
Shire ist der Ansicht, dass ein umsichtig ausgesuchtes, ausgewogenes
Produktportfolio mit einem strategisch angepassten und relativ kleinen
Vertriebsteam starke Ergebnisse liefern wird.
Für weitere Informationen über Shire besuchen Sie bitte die Website des
Unternehmens: http://www.shire.com.
Referenzen
1. Hutchison AJ, Barnett EM, Krause R, et al. Long-term efficacy and
safety profile of lanthanum carbonate: results for up to 6 years of
treatment. Nephron Clin Pract. 2008. 110(1): p. c15-23.
2. Chertow GM, Burke SK, and Raggi P. Sevelamer attenuates the
progression of coronary and aortic calcification in hemodialysis
patients. Kidney Int. 2002. 62(1): p. 245-252.
3. Dacon Report. Intercontinental Medical Statistic.; March 2006.
4. Sprague SM, Ross EA, Krause R, et al. Lanthanum carbonate vs sevelamer
hydrochloride for the reduction of serum phosphorus in hemodialysis
patients: a crossover study. Clin Nephrol. 2009; 72(4): 252-258.
5. Moe SM, Block GA, Cannata-Andia JB, et al. Kidney Disease: Improving
Global Outcomes (KDIGO) CKD-MBD Work Group. KDIGO clinical practice
Guideline for the diagnosis, evaluation, prevention, and treatment of
Chronic Kidney Disease-Mineral and Bone Disorder (CKD-MBD). Kidney Int
Suppl. 2009 Aug;(113):S1-130.
6. Danese MD, Belozeroff V, Smirnakis K and Rothman KJ. Consistent
control of mineral and bone disorder in incident hemodialysis. Clin J
Am Soc Nephrol 2008; 3(5): 1423-1429.
7. Kim J, Pisoni RL, Danese MD, et al. Achievement of proposed NKF-K/DOQI
Bone Metabolism and Disease Guidelines: Results from the Dialysis
Outcomes and Practice Patterns Study (DOPPS). J Am Soc Nephrol 14:
269A, 2003.
8. Shire plc. FOSRENOL EU SmPC. Last revised July 2008.
9. Shire plc. FOSRENOL US PIL. Last revised April 2008.
DUBLIN, October 8 /PRNewswire/ --
ots Originaltext: Shire Pharmaceuticals Group Plc
Im Internet recherchierbar: http://www.presseportal.ch
Pressekontakt:
Für weitere Informationen kontaktieren Sie bitte: Matthew Cabrey
(US), +1-484-595-8248; Caren Weintraub, Resolute Communications (US),
+1-212-213-8181; Con Franklin, Resolute Communications (UK),
+44(0)207-015-1354.