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I vespri siciliani
Dramma in five acts by Giuseppe Verdi (1813-1901)
Libretto by Eugène Scribe and Charles Duveyrier,
Italian translation by Arnaldo Fusinato
In Italian with German and English surtitles. Duration approx. 3 H. 15 Min. incl. intermission. Introduction 45 min before the performance.
Introductory matinee on May 26 2024
Partner Opernhaus Zürich
Dates & Tickets
June 2024
20Jun
19.00
I vespri siciliani
Opera by Giuseppe Verdi
Price E
Thursday subscription A, Italian opera subscription
July 2024
10Jul
19.00
I vespri siciliani
Opera by Giuseppe Verdi
Price E
Wednesday subscription B, Verdi subscription
Good to know
On June 17, 2023 the official ticket sale for the season 23/24 starts. Friends, subscribers, and shareholders can take advantage of their advance purchase rights one week earlier. More info here
I vespri siciliani
Abstract
I vespri siciliani
«Sicilian Vespers» is the name given to the bloody massacre that took place on Easter Monday 1282, when Sicilians attacked their French occupiers, killing thousands of them. Verdi and his librettist Eugène Scribe chose this conflict, of all things, as the subject matter for the first operatic commission the Paris Opera gave to the Italian composer, who had just come off the success of his Rigoletto there. But the story’s historical angle wasn’t what interested Verdi; he was fascinated by the unrequited love between the Sicilian Duchess Elena and the resistance fighter Arrigo, who learns that the hated leader of the French occupying forces is his father. Torn between his love for Elena, his common ideals, and his newly discovered family ties, Arrigo decides to thwart the assassination attempt planned by the insurgents on Guido de Montforte. Subsequently, the revolutionaries – and with them Arrigo’s lover Elena – are arrested. As a sign of peace, and to prevent further bloodshed, Montforte orders the marriage of Elena and Arrigo. But Procida, a Sicilian doctor and leader of the insurgents, has chosen their wedding bells as a signal for the massacre to begin; French and Sicilians perish alike in the bloody slaughter.
After the premiere in 1855 in Paris, the Vêpres Siciliennes was translated into Italian, and the version known as I vespri siciliani became an international hit. It includes the themes that preoccupied Verdi throughout his life: the troubled father-son relationship, the loneliness of the powerful, the incompatibility of private desires and public obligations. Croatian conductor Ivan Repušić conducts the Philharmonia Zürich for the first time, and Calixto Bieito directs for the stage. Quinn Kelsey returns to the Opernhaus as Montforte, while Maria Agresta and Sergey Romanovsky are the tragic couple.
Biographies
Ivan Repušic, Music Direction
Ivan Repušic
Ivan Repušić startete seine Karriere 2002 am Kroatischen Nationaltheater in Split, dessen Chefdirigent und Operndirektor er von 2006 bis 2008 war. Dort erarbeitete er sich insbesondere ein grosses italienisches Repertoire, das ihn nach wie vor auszeichnet. Von 2010 bis 2013 war er Erster Kapellmeister und von 2016 bis 2019 Generalmusikdirektor an der Staatsoper Hannover. 2011 gab er mit La bohème sein Debüt an der Deutschen Oper Berlin, wo er seit 2014 Erster ständiger Gastdirigent ist. Des Weiteren war er u.a. an der Bayerischen Staatsoper, der Staatsoper unter den Linden, der Semperoper Dresden, der Komischen Oper Berlin und dem New National Theatre Tokyo sowie beim Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin, bei den Brüsseler Philharmonikern, den Prager Symphonikern sowie der Slowenischen Philharmonie zu erleben. 2017/2018 übernahm Ivan Repušić das Amt als Chefdirigent des Münchner Rundfunkorchesters. In seinem Antrittskonzert setzte er mit Luisa Miller den Auftakt zu einem Zyklus von frühen und selten gespielten Verdi-Opern, der mit I due Foscari und Attila fortgeführt wurde. Die Aufnahme des Kroatischen glagolitischen Requiems von Igor Kuljerić wurde mit dem International Classical Music Award 2021, dem französischen Schallplattenpreis Diapason d’Or und dem kroatischen Porin ausgezeichnet. Weitere Highlights waren Gastspiele in Budapest, Ljubljana und Zagreb, eine Konzertreise mit Diana Damrau sowie 2022 die erste «Klassik in Bayern»-Tour. 2020 erhielt er für ein Gastspiel mit dem BR-Chor und dem Münchner Rundfunkorchester in Zagreb den Vladimir-Nazor-Preis 2019, einen der wichtigsten Kulturpreise Kroatiens. Im Juli 2022 hat er seinen Vertrag mit dem BR bis 2026 verlängert.
Calixto Bieito, Producer
Calixto Bieito
Calixto Bieito kam in Mirando de Ebro zur Welt. Bretóns Zarzuela La verbena de la Paloma am Tivoli in Barcelona (1996) war seine erste Arbeit für das Musiktheater, gefolgt von Schönbergs Pierrot Lunaire am Teatre Lliure in Barcelona (1998). Shakespeares Macbeth (Salzburger Festspiele 2001) und Mozarts Don Giovanni (Staatsoper Hannover, ENO London, Liceu Barcelona 2002) folgte Mozarts Die Entführung aus dem Serail an der Komischen Oper Berlin (2004). Er inszenierte Zimmermanns Die Soldaten in Zürich (Koproduktion mit der Komischen Oper Berlin und dem Teatro Real Madrid), Reimanns Lear in Paris, Purcells The Fairy Queen in Stuttgart, Prokofjews Der feurige Engel in Zürich, Berlioz’ Les Troyens in Nürnberg sowie Bartóks Herzog Blaubarts Burg und Schrekers Die Gezeichneten in der Komischen Oper Berlin. Calixto Bieito hat sich immer wieder mit geistlichen Stoffen auseinandergesetzt. Dazu gehörten Brittens Requiem in Basel, Oslo und Bilbao, Verdis Messa da Requiem in Hamburg sowie Bachs Johannes-Passion in Bilbao. Bizets Carmen liess Bieitos theatralische Handschrift in Basel, Oslo, San Francisco, Boston, Paris, Madrid, Palermo und Venedig erkennen, Puccinis Tosca in Oslo, Verdis Otello in Hamburg, Fidelio in München, Wagners Tannhäuser in Flandern, Venedig, Bern und Leipzig. Zuletzt inszenierte er 2022 Schulhoffs Flammen am Nationaltheater Prag, Raffs Samson am Deutschen Nationaltheater Weimar, Tristan und Isolde und das Mahler-Projekt Von der Liebe Tod an der Wiener Staatsoper sowie Eliogabalo am Opernhaus Zürich. Calixto Bieito ist von der Basler Kulturstiftung Pro Europa 2009 mit dem Europäischen Kulturpreis und 2012 mit dem italienischen Franco Abbiati Preis ausgezeichnet worden. 2014 folgte die Premios Líricos Campoamor in Oviedo. Seit 2017 ist er Künstlerischer Leiter des Teatro Arriaga in Bilbao.
Aida Leonor Guardia, Stage design
Aida Leonor Guardia
Aída Leonor Guardia studierte Bühnen- und Kostümbild an der Hochschule für Bildende Künste in Dresden und schloss ihr Studium 2006 bei Professor Johannes Leiacker ab. 2004/2005 studierte sie ein Jahr Szenografie am Institut del Teatre de Barcelona. Seit 2006 ist sie freischaffend als Bühnen- und Kostümbildnerin vor allem im Bereich Oper tätig. Engagements führten sie nach Hamburg, Taipeh, Saarbrücken, Barcelona (mit Gastspiel bei der Biennale in Venedig), Chemnitz, Leipzig, Riga, Düsseldorf und Bilbao. Sie arbeitete dabei wiederholt mit den RegisseurInnen Calixto Bieito, Anja Krietsch, Immo Karaman, Petra Müller, Margo Zālīte und Jasmin Solfaghari zusammen. Jüngst zeichnete sie in der Produktion Johannes Passion in der Inszenierung von Calixto Bieito am Teatro Arriaga Antzokia in Bilbao für das Bühnenbild verantwortlich und entwarf Kostüme und Bühne für die Neuproduktion von Il trionfo del tempo e del disinganno an der Deutschen Oper am Rhein in Düsseldorf.
Ingo Krügler, Costumes
Ingo Krügler
Ingo Krügler studierte Kostüm- und Modedesign in Berlin und London. Danach arbeitete er bei Jean-Paul Gaultier und John Galliano in Paris und assistierte u.a. in Wien, Paris (Bastille) sowie bei den Festspielen in München und Salzburg bei Regisseuren und Ausstattern wie Michael Haneke, David Alden, David Pountney, Gottfried Pilz, Thomas Langhoff, Christine Mielitz, Harry Kupfer und Stefan Herheim. Seitdem ist er als freischaffender Kostümbildner im Theater- und Opernbereich tätig und arbeitete u.a. mit Tatjana Gürbaca, Michael Haneke, David Alden, David Pountney und Stefan Herheim. Seit Jenůfa an der Staatsoper Stuttgart verbindet ihn eine enge Zusammenarbeit mit Calixto Bieito, für den Ingo Krügler u.a. die Kostüme zu Lulu, Aus einem Totenhaus, Aida, War Requiem und Oresteia am Theater Basel, Glucks Armida, Der Freischütz und Die Gespräche der Karmelitinnen an der Komischen Oper Berlin, Voices – a modern passion in Kopenhagen und Bergen, Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny an der Vlaamse Opera, Fidelio, Boris Godunow und La Juive an der Bayerischen Staatsoper sowie La forza del destino an der ENO London und Reimanns Lear an der Pariser Opéra entwarf. Zu ihren jüngsten Zusammenarbeiten gehören u.a. Der feurige Engel in Zürich und Madrid, Tannhäuser und Don Giovanni am Konzert Theater Bern, Die Gezeichneten an der Komischen Oper Berlin, Bachs Johannes-Passion in Bilbao, Krieg und Frieden in Genf, Der erste Mensch in Amsterdam sowie Tristan und Isolde an der Wiener Staatsoper.
Franck Evin, Lighting designer
Franck Evin
Franck Evin, geboren in Nantes, ging mit 19 Jahren nach Paris, um Klavier zu studieren. Nachts begleitete er Sänger im Café Théâtre Le Connetable und begann sich auch für Beleuchtung zu interessieren. Schliesslich entschied er sich für die Kombination aus Musik und Technik. Dank eines Stipendiums des französischen Kulturministeriums wurde er 1983 Assistent des Beleuchtungschefs an der Opéra de Lyon. Hier arbeitete er u.a. mit Ken Russel und Robert Wilson zusammen. Am Düsseldorfer Schauspielhaus begann er 1986 als selbstständiger Lichtdesigner zu arbeiten und legte 1993 die Beleuchtungsmeisterprüfung ab. Besonders eng war in dieser Zeit die Zusammenarbeit mit Werner Schröter und mit dem Dirigenten Eberhard Kloke. Es folgten Produktionen u. a. in Nantes, Strassburg, Paris, Lyon, Wien, Bonn, Brüssel und Los Angeles. Von 1995 bis 2012 war er Künstlerischer Leiter der Beleuchtungsabteilung der Komischen Oper Berlin und dort verantwortlich für alle Neuproduktionen. Hier wurden besonders Andreas Homoki, Barrie Kosky, Calixto Bieito und Hans Neuenfels wichtige Partner für ihn. Im März 2006 wurde Franck Evin mit dem «OPUS» in der Kategorie Lichtdesign ausgezeichnet. Seit Sommer 2012 arbeitet er als künstlerischer Leiter der Beleuchtungsabteilung an der Oper Zürich. Franck Evin wirkt neben seiner Tätigkeit in Zürich weiterhin als Gast in internationalen Produktionen mit, etwa an den Opernhäusern von Oslo, Stockholm, Tokio, Amsterdam, München, Graz sowie der Opéra Bastille, der Mailänder Scala, dem Teatro La Fenice, der Vlaamse Opera und bei den Bayreuther Festspielen.
Janko Kastelic, Chorus Master
Janko Kastelic
Janko Kastelic ist seit Mai 2017 als Nachfolger von Jürg Hämmerli Chordirektor am Opernhaus Zürich. Der slowenisch-kanadische Pianist, Organist und Dirigent, studierte Komposition, Dirigieren und Musiktheorie an der University of Toronto, Faculty of Music. Nach seinem Studium zog es Janko Kastelic nach Europa, wo er unter anderem an der Pariser Opéra National als Korrepetitor und an der Wiener Staatsoper als Korrepetitor, zweiter Chordirektor und stellvertretender Leiter der Opernschule tätig war. Von 2008 bis 2011 war er Generalmusikdirektor und Operndirektor des Slowenischen Nationaltheaters Maribor. 2011 kehrte er nach Wien zurück, wo er an der Wiener Staatsoper die musikalische Leitung der Kinderopern Aladdin und die Wunderlampe und Die Feen übernahm. Von 2012 bis 2013 war er Gastchordirektor an der Staatsoper Hamburg und seit 2013 ist er künstlerischer Leiter des von ihm mitbegründeten CULTUREpoint Piran. 2015-17 war er an der Kammeroper des Theaters an der Wien als Studienleiter tätig. Ebenfalls seit 2015 ist er Kapellmeister der Wiener Hofmusikkapelle. Janko Kastelic hat sich als freischaffender Dirigent, Korrepetitor und Komponist neben der barocken Musik ebenfalls der modernen Musik gewidmet. Sein vielseitiges musikalisches Schaffen umfasst neben zahlreichen Arrangements auch Kompositionen von Pop- und Filmmusik sowie Solo- und Kammermusik. Es ist ihm ein Anliegen, junges Publikum für Musik zu begeistern und die Liebe zur Musik an die nächste Generation weiterzugeben.
Maria Agresta, La duchessa Elena
Maria Agresta
Maria Agresta studierte Gesang am Konservatorium von Salerno und wurde u.a. 2014 mit dem Premio Franco Abbiati als beste Sopranistin ausgezeichnet. Ihre internationale Karriere begann 2011 am Teatro Regio in Turin mit I vespri siciliani unter der Leitung von Gianandrea Noseda. Es folgten Norma in Tel Aviv, La bohème in der Arena di Verona, München, Turin und beim Puccini-Festival in Torre del Lago, Gemma di Vergy in Bergamo und Don Giovanni an der Mailänder Scala. 2012 war Maria Agresta an der Mailänder Scala als Mimì zu hören, 2013 als Leonora (Verdis Oberto), 2014 als Leonora in Il trovatore und 2015 als Liù in Turandot. Konzerte führten sie nach Graz, Dresden, Rom, Venedig, Neapel, Berlin und Valencia unter Dirigenten wie Riccardo Muti, Zubin Mehta und Nicola Luisotti. In jüngster Zeit sang Maria Agresta u.a. Desdemona in Zürich, Turandot an der Lyric Opera of Chicago, Norma in Turin, am Théâtre des Champs-Elysées sowie in Madrid und Violetta Valéry in London, Paris, München, Palermo und an der Deutschen Oper Berlin. Sie gab ihr Debüt an der Metropolitan Opera mit La bohème und kehrte mit Turandot und Carmen dorthin zurück. Nach ihrem Debüt am Royal Opera House Covent Garden 2014 (I due foscari) gastierte sie dort erneut als Violetta Valéry, Leonora, Desdemona und Mimì. Bei den Salzburger Festspielen 2016 sang sie Marguerite in Faust, 2017 sang sie ebendort Lucrezia Contarini in I due foscari. 2019/20 war sie als Elisabetta de Valois (Don Carlo) in Madrid und Venedig zu erleben, als Mimì in New York sowie als Leonora (Il trovatore) in Peking am National Centre for the Perfoming Arts. In Zürich sang sie zuletzt die Titelrolle in Norma.
Irène Friedli, Ninetta
Irène Friedli
Irène Friedli, Alt, ist in Räuchlisberg, Schweiz, aufgewachsen. Sie studierte an der Musikakademie in Basel, wo sie mit dem Solistendiplom abschloss. Sie ergänzte ihre Studien in der Interpretationsklasse von Dietrich Fischer-Dieskau in Berlin, nahm an Meisterkursen von Brigitte Fassbaender teil und bildete sich bei Helen Keller weiter. Sie gewann zahlreiche Preise bei internationalen Liedwettbewerben. Seit 1994/95 ist sie Ensemblemitglied des Opernhauses Zürich, wo sie u.a. als Suzuki, 2. und 3. Zauberflöten-Dame, Mercédès, Titelheldin in Ravels L’Enfant et les sortilèges, Elsbeth in Schlafes Bruder (UA), Lily in Harley (UA), Tisbe (La Cenerentola), Annina und Flora (La traviata), Flosshilde (Rheingold, Götterdämmerung), Polina, Hänsel, Marcellina (Le nozze di Figaro), Emilia (Otello) und Lucia (Cavalleria rusticana) zu hören war. 2012 gastierte Irène Friedli an der Opéra Bastille in Paris. Am Opernhaus Zürich war sie in letzter Zeit u.a. als Olga in Peter Eötvös’ Drei Schwestern, als Marthe in Gounods Faust, als Margret (Wozzeck), als Lovis in Ronja Räubertochter von Jörn Arnecke, als Tasse und als Libelle in L’Enfant et les sortilèges, als 6. Blumenmädchen und Stimme aus der Höhe in Parsifal, als Mercédès in Carmen, als Gertrud / Knusperhexe in Hänsel und Gretel, als Annina in Der Rosenkavalier, als Clotilde in Norma, als Mutter / Andermutter in Coraline, als Kartenaufschlägerin in Arabella und als Amme in Boris Godunow zu hören. In der Uraufführung der Familienoper Odyssee sang sie Eurykleia/Mutter und in Girl with a Pearl Earring Tanneke.
Quinn Kelsey, Guido de Monforte
Quinn Kelsey
Quinn Kelsey stammt aus Hawaii. 2005 vertrat er die USA bei der «BBC Singer of the World Competition» in Cardiff und ist inzwischen ein gefragter Gast an Häusern wie der Met New York, San Francisco Opera, am ROH London, ENO London, am Opernhaus Zürich und an der Pariser Opéra. 2015 wurde er mit dem Beverly Sills Award der Metropolitan Opera ausgezeichnet. In vergangenen Spielzeiten gab Quinn Kelsey u.a. Rollendebüts als Conte di Luna in Verdis Il trovatore in San Francisco und in Dresden, in Das schlaue Füchslein in Florenz, als Sharpless in Madama Butterfly an der New York City Opera, als Amonasro in Aida bei den Bregenzer Festspielen, als Ezio in Verdis Attila in San Francisco sowie als Paolo in Simon Boccanegra in Rom. In der Titelrolle von Verdis Rigoletto war Quinn Kelsey in Zürich, London (ENO), Frankfurt, San Francisco, an der Opéra National de Paris und an der Wiener Staatsoper zu erleben, als Giorgio Germont gastierte er in Seoul, Chicago, San Francisco, am ROH London und in Zürich. Jüngst war er als Peter (Hänsel und Gretel), als Enrico (Lucia di Lammermoor), als Conte di Luna, als Amonasro, Giorgio Germont und als Rigoletto an der Met, mit seinem Rollendebüt als Posa (Don Carlo) an der Washington National Opera, als Ford in Falstaff an der Dallas Opera, als Miller (Luisa Miller) in Chicago, als Duke of Nottingham (Roberto Devereux) an der Los Angeles Opera, als Scarpia (Tosca) beim 2021 Summer Festival in Cincinnati und als Conte di Luna (Il trovatore) am Opernhaus Zürich zu erleben. Er sang ausserdem an der Seite von Anna Netrebko bei der «New Years Eve Gala 2020» an der Met New York unter der Leitung von Yannick Nézet-Séguin.
Alexander Vinogradov, Giovanni di Procida
Alexander Vinogradov
Alexander Vinogradov, geboren in Moskau, wurde noch während seines Studiums am Konservatorium seiner Heimatstadt als festes Ensemblemitglied an das Moskauer Bolschoi-Theater engagiert und gab dort 21-jährig sein Operndebüt als Oroveso in Bellinis Norma. Seither hat er sich zum international gefragten Bass entwickelt, gastiert regelmässig an der Staatsoper Unter den Linden in Berlin und war zudem in Covent Garden, an der Mailänder Scala, am Teatro La Fenice, der Semperoper Dresden, der Pariser Opéra, im Palau de les Arts in Valencia, am Teatro Real in Madrid, dem New National Opera in Tokio, den Opernhäusern von Washington, San Diego und Dallas wie auch am Ravinia Festival zu erleben. Dabei arbeitete er mit Dirigenten wie Gustavo Dudamel, Daniel Barenboim, Kent Nagano, Vladimir Jurowski, Lorin Maazel, Zubin Mehta, Philippe Jordan, Antonio Pappano, Helmuth Rilling und Yannick Nézet-Séguin. In den vergangenen Spielzeiten sang er u.a. Escamillo (Carmen) an der Met in New York, am ROH London und an der Staatsoper in Hamburg, Zaccaria (Nabucco) an der Deutschen Oper Berlin, in Hamburg und am ROH sowie Raimondo (Lucia di Lammermoor) in München und Valencia. Ausserdem war er in Barcelona als Timur (Turandot) und als Filippo II (Don Carlo) in Athen zu erleben, als Lindorf und Coppélius (Les Contes d’Hoffmann) am Gran Teatre del Liceu sowie als Conte di Walter (Luisa Miller) an der Staatsoper Hamburg. Auf dem Konzertpodium war er u.a. mit der Staatskapelle Berlin, dem Bayerischen Rundfunkorchester, dem Orchestra Filarmonica della Scala, dem Russischen Nationalorchester und dem Konzerthausorchester Wien zu hören.
Sergey Romanovsky, Arrigo
Sergey Romanovsky
Der russische Tenor Sergey Romanovsky studierte am Moskauer Tschaikowski-Konservatorium, an der dortigen Academy of Choral Arts und im Young Artists Programme des Bolschoi-Theaters. Er gewann zahlreiche Wettbewerbe, darunter die Moskauer International Bella Voce Competition im Jahr 2005. Seither kehrt er regelmässig ans Bolschoi-Theater zurück, zuletzt als Duca di Mantova (Rigoletto). Er sang Conte di Libenskof (Il viaggio a Reims) an der Mailänder Scala, Almaviva (Il barbiere di Siviglia) an der Opéra National de Bordeaux und Don Ramiro (La cenerentola) an der Göteborg Opera. Als Mercure/Athlète (Rameaus Castor et Pollux) war er am Théâtre du Capitole in Toulouse, als Ernesto (Don Pasquale) an der Oper Oslo zu erleben, interpretierte Nemorino (L’elisir d’amore) am Mariinski-Theater in St. Petersburg, Lenski (Eugen Onegin) an der Opéra de Lille und die Titelrolle in La clemenza di Tito am Landestheater Salzburg. In jüngster Zeit gastierte Sergey Romanovsky u.a. am Teatro San Carlo in Neapel als Otello, am Covent Garden als Alfredo Germont, an der Opéra de Lyon als Don Carlos und in Amsterdam als Rodolfo. In der Spielzeit 2016/17 war er zudem in Zürich als Faust zu erleben und 2018/19 als Nadir in Les Pêcheurs de perles. Die gleiche Spielzeit führte ihn zudem als Cavaliere Belifore (Il viaggio a Reims) ans Bolshoi Theater Moskau, als Gérald (Lakmé) ans Royal Opera House of Muscat und als Duca di Mantova (Rigoletto) auf die Seebühne der Bregenzer Festspiele. In der Spielzeit 2019/20 war er als Faust am Teatro Municipal in Chile, als Rodolfo (La bohème) an der Oper Köln und als Conte die Libenskof am Palau de les Arts Valencia zu erleben.
Jonas Jud, Il sire di Bethune
Jonas Jud
Jonas Jud studierte am Conservatorio di Musica Agostino Steffani in Veneto und an der Yale School of Music in Connecticut. Die Rolle des Caronte in L’Orfeo sang er an der Ouverture Opera in Sion, Colline in La bohème bei den Opernspielen Munot, Truffaldin in Ariadne auf Naxos und Skomorock in Das Märchen des Zaren Saltan an der Isny Oper sowie Sarastro in Die Zauberflöte an den Theatern Bagnoli di Sopra, Civico di Schio und Accademico di Castelfranco Veneto, Bartolo in Le nozze di Figaro und Theseus in A Midsummer Night’s Dream unter Harry Bicket an der Santa Fe Opera. 2019 war er Solist in Mozarts Missa Brevis in d-moll unter Juri Baschmet und in Bachs Magnificat sowie Haydns Nelsson Messe in Cortina D’Ampezzo. Seit der Spielzeit 2022/23 ist er Mitglied des IOS am Opernhaus Zürich.
Brent Michael Smith, Il conte Vaudemont
Brent Michael Smith
Brent Michael Smith stammt aus den USA. Er studierte Gesang an der Academy of Vocal Arts in Philadelphia und der University of Northern Iowa sowie Klavier am Hope College. 2021 gewann er den 3. Preis beim Concorso Lirico Internazionale di Portofino, war Finalist beim Queen Sonja International Music Competition und gewann das Förderstipendium der Zachary L. Loren Society, 2020 war er Halbfinalist bei den Metropolitan Opera Council Auditions, 2018 war er Preisträger des Opera Index Wettbewerbs und der Opera Birmingham International Competition, ausserdem gewann er Preisträger bei der Giargiari Bel Canto Competition. In der Spielzeit 2016/17 war er als Gast am Michigan Opera Theatre engagiert und sang dort Zuniga in Carmen, den British Major in Silent Night von Kevin Puts, Friedrich Bhaer in Little Women und Ashby in La fanciulla del West. In der gleichen Spielzeit debütierte er an der Toledo Opera als Antonio in Le nozze di Figaro und beim Glimmerglass Festival als Ariodante in Xerxes. An der Santa Fe Opera war er als Lakai in Ariadne auf Naxos zu erleben. An der Opera Philadelphia sang er 2019 Tschelio in Die Liebe zu den drei Orangen und Peter Quince in A Midsummer Night’s Dream. Nach einer Spielzeit im Internationalen Opernstudio gehört er seit 2020/21 zum Ensemble des Opernhauses, wo er bisher in Boris Godunow, Simon Boccanegra, I Capuleti e i Montecchi, im Ballett Monteverdi, als Sparafucile (Rigoletto), als Graf Lamoral (Arabella), als Raimond Bidebent (Lucia di Lammermoor) als Pistola (Falstaff), Angelotti (Tosca), Gualtiero Raleigh (Roberto Devereux) und Gremin (Jeweni Onegin) zu hören war.
Omer Kobiljak, Tebaldo
Omer Kobiljak
Omer Kobiljak stammt aus Bosnien und wurde von 2008 bis 2013 von David Thorner am Konservatorium Winterthur ausgebildet. 2010 erhielt er u. a. den Kulturpreis des Rotaryclubs Oberthurgau. Im gleichen Jahr folgte ein Gastauftritt im Schweizer Fernsehen in «Die Grössten Schweizer Hits». Seit 2010 besucht er Meisterkurse von Jane Thorner-Mengedoht, David Thorner und Jens Fuhr. 2012 erhielt er beim Thurgauer Musikwettbewerb den 1. Preis mit Auszeichnung, im Jahr darauf sang er bei den Salzburger Festspielen einen Lehrbuben (Die Meistersinger von Nürnberg) unter Daniele Gatti. Ab 2014 studierte er an der Kalaidos Fachhochschule Aarau Gesang bei David Thorner. 2016 debütierte er als Baron von Kronthal (Lortzings Der Wildschütz) an der Operettenbühne Hombrechtikon. 2017 sang er an der Mailänder Scala in Die Meistersinger von Nürnberg. Ab 2017/18 war er Mitglied im IOS und war u. a. in Salome, Ronja Räubertochter, La fanciulla del West, Parsifal, Der fliegende Holländer sowie in La traviata zu erleben. In der Spielzeit 2018/19 sang er Lord Arturo Buklaw in Lucia di Lammermoor sowie den Notar in der konzertanten Aufführung von La sonnambula. Seit der Spielzeit 2019/20 gehört er zum Ensemble des Opernhauses Zürich und war hier u. a. als Abdallo in Nabucco, als Nathanaël in Les Contes d’Hoffmann, als Macduff in Macbeth, als Froh in Das Rheingold sowie in Il trovatore und in I Capuleti e i Montecchi zu erleben. 2022 sang er bei den Bregenzer Festspielen in Madama Butterfly den Fürsten Yamadori sowie in Umberto Giordanos Siberia den Fürsten Alexis. Zuletzt gab er am Opernhaus Zürich sein Rollendebüt als Alfredo in La traviata.
Stanislav Vorobyov, Roberto
Stanislav Vorobyov
Stanislav Vorobyov stammt aus Russland und studierte am Moskauer Konservatorium. Er war Mitglied des Internationalen Opernstudios (IOS) und ist seit der Spielzeit 2018/19 Ensemblemitglied am Opernhaus Zürich, wo er u.a. als Colline (La bohème), Alidoro (La Cenerentola), Oberpriester (Nabucco), Notar (Der Rosenkavalier), Reinmar von Zweter (Tannhäuser), Faust (Der feurige Engel), Zaretsky (Jewgeni Onegin), Cesare Angelotti (Tosca), Fünfter Jude und 1. Nazarener (Salome), Lord Rochefort (Anna Bolena), Dottor Grenvil (La traviata) und als Prospero Salsapariglia (Viva la mamma) zu hören war. Ausserdem sang er Don Basilio (Il barbiere di Siviglia) bei den Bregenzer Festspielen, Nourabad (Les Pêcheurs de perles) an der Oper Vlaandern und in Luxemburg sowie Ombra di Nino (Semiramide) im Concertgebouw Amsterdam. An den Bregenzer Festspielen 2022 war er als Onkel Bonzo in Madama Butterfly und als Il capitano/L’ispettore in Umberto Giordanos Siberia zu erleben und kehrte 2023 erneut als Onkel Bonzo dorthin zurück.
Maximilian Lawrie, Manfredo
Maximilian Lawrie
Maximilian Lawrie studierte am Magdalen College der University of Oxford und an der Royal Academy of Music in London. Dort war er als Tanzmeister in Ariadne auf Naxos, Interrogator 2 in Witch, als Rodolfo in La bohème, als Rinuccio in Gianni Schicci, als First Sailor in Dido and Aeneas, als Don Ottavio in Don Giovanni, als Nemorino in L’elisir d’amore, als Lysander in A Midsummer Night’s Dream, in der Titelrolle von Werther und als Faust in Mefistofele zu hören. Zudem sang er Rodolfo an der Rogue Opera sowie Don José in Carmen an der Rogue Opera und der Cambridge University Opera Society. Seit der Spielzeit 2022/23 ist er Mitglied des IOS am Opernhaus Zürich.