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Wie die Bahngesellschaft Renfe mitteilte, normalisierte der Bahnverkehr sich wenige Stunden später allmählich wieder.
Die Störung war nach Angaben eines Sprechers die bislang grösste im System der spanischen Hochgeschwindigkeitszüge. Die Polizei ging davon aus, dass das Durchtrennen der Kabel bei der Ortschaft Vilafranca del Penedès westlich von Barcelona ein Sabotageakt war. Die Gesellschaft Adif, die das Schienennetz betreibt, teilte allerdings mit, dass obendrein Kupferkabel gestohlen worden seien.
Die durchtrennten Nachrichtenkabel dienten der Datenübertragung und der Kommunikation mit den Zügen. Nach dem Ausfall der Verbindungen wurden die Züge auf der Strecke zwischen Madrid, Barcelona und der französischen Grenze aus Sicherheitsgründen gestoppt. Nach Angaben eines Bahnsprechers war dies der erste Zwischenfall dieser Art.
(SDA)