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Dort spielt die 25-jährige Aargauerin am Samstag gegen Mona Barthel (WTA 55), eine weitere Deutsche. Letztmals hatte sie im Juli 2014 in Baku die Runde der letzten vier erreicht.
Vögele, die mit einer Wildcard ins Turnier kam, leistete sich gegen die zwei Jahre ältere Schwäbin einen veritablen Fehlstart. Die Schweizerin lag schnell 0:4 im Rückstand, drehte den ersten Satz aber mit sechs Games in Folge. Danach riss der Faden erneut. Vögele agierte zu passiv und überliess die Initiative zu sehr der Stuttgarterin, die als Lucky Loserin erst von der Absage Julia Görges’ und dann in der ersten Runde von der verletzungsbedingten Aufgabe der topgesetzten Timea Bacsinszky profitiert hatte. So gelang Siegemund der Satzausgleich.
Im dritten Satz zog aber wieder Vögele schnell davon. Nach Breaks zum 3:1 und zum 5:1 konnte sie nach genau zwei Stunden zum Matchgewinn aufschlagen. Da zitterten allerdings nochmals kurzzeitig ihre Nerven. Die Aargauerin, die in diesem Jahr von Platz 78 zwischenzeitlich bis auf Position 165 zurückgefallen war, vergab ihre ersten vier Matchbälle. Beim fünften verschlug dann Siegemund, die in der Schweiz beim TC Hörnli Kreuzlingen Interclub spielt, aber einen Volley. Nun wird sie sich auf jeden Fall wieder in die Region um Platz 120 der Weltrangliste verbessern.
Gegen Barthel ist Vögele ebenfalls nicht chancenlos. Vor zwei Jahren gewann sie ausgerechnet in Luxemburg das bisher letzte Duell gegen die Deutsche, als sie ebenfalls die Halbfinals erreichte. Insgesamt steht es 1:1.
(SI)