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Filmkritik: Der Wendigo macht niemand frohDisney+
Julia Meadows (Keri Russell) kehrt nach zwanzig Jahren in die Kleinstadt im Bundesstaat Oregon zurück, in der sie zusammen mit ihrem Bruder Paul (Jesse Plemons) aufgewachsen ist. Dieser, nun Sheriff in der Stadt, kann seine Freude jedoch nicht wirklich zeigen. Obwohl Julia vorübergehend bei ihm wohnt, bleibt das Verhältnis der beiden Geschwister kühl. Julia arbeitet als Lehrerin an der örtlichen Schule. Dort fällt ihr Lucas (Jeremy T. Thomas) auf, ein introvertierter und verängstigter Junge.
Schnell wird ihr klar, dass Lucas etwas bedrückt. Anhand von erschreckenden Zeichnungen hat sie den Verdacht, dass Lucas private Probleme hat. Die Schulleitung zeigt sich diesbezüglich anfangs uninteressiert. Derweil steht der Sheriff vor einem grossen Rätsel: In letzter Zeit werden grausam zugerichtete Menschen aufgefunden, die auf die Tat eines wilden Tieres hinweisen. Die Ermittlungen verlaufen sich im Nirgendwo. Julia bleibt hartnäckig und will herausfinden, welche familiären Probleme Lucas bedrücken. Schon bald hegt sie den Verdacht, dass die Todesfälle damit im direkten Zusammenhang stehen.