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Herzlichen Dank an unseren Hauptsponsor: Lotteriefonds Basel-Stadt
Lorenzo
Perosi - nicht einmal den Eingeweihten bekannt: Wer einen
Musikinteressierten nach Lorenzo Perosi fragt, wird kaum eine
Antwort erhalten, denn sein Name ist ausserhalb von Italien
weitgehend unbekannt geblieben. Genau das macht ihn für Cantus
Basel zum richtigen Komponisten, den wir zusammen mit unserem
Partnerchor Cantus Zürich in zwei Konzerten in Basel und in Zürich
vorstellen wollen.
Giuseppe Verdiund die Kirche: Den glühenden Patrioten hinderte nur schon der Gegensatz zwischen dem päpstlichen Kirchenstaat und dem Ringen der Italiener um einen geeinigten Staat an einer eingehenden Beschäftigung mit geistlicher Musik. Dennoch: Verdi fand gegen Ende seines Lebens zu einem ethisch fundierten Christentum (auch seine Lebensgefährtin Giuseppina Strepponi soll an diesem Wandel nicht unwesentlich beteiligt gewesen sein). Frucht dieser inneren Wandlung sind die zwischen 1886 und 1897 entstandenen "Quattro pezzi sacri". Sie verfeinern den Stil des früher geschriebenen Requiems zu einer entrückten Klarheit. Auf ein a cappella gesungenes "Ave Maria" folgen das "Stabat mater" für vierstimmigen Chor und Orchester, die "Lobgesänge auf die Jungfrau Maria", wiederum a cappella, nach einem Text von Dante und schliesslich das grossartige "Te Deum" für Doppelchor und grosses Orchester.
Walter Riethmann