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Der Fokus bei ihrer Arbeit als Journalistin und Schriftstellerin hat Karoline Kamel im Thema Menschenrechte und im Besonderen in Minderheiten gefunden. Sie hat schon zahlreiche Artikel publiziert und Kurzgeschichten über ihre Reisen, über Frauenthemen und soziale Probleme, insbesondere in Ägypten, geschrieben.
Kamel will weiterhin Reiseliteratur verfassen und arbeitet zur Zeit an ihrem ersten Roman.
Ihren Aufenthalt in der Villa Sträuli hat sie dank einem Stipendium von Pro Helvetia erhalten.
Die Malereien von Melanie Dorfer formulieren in verkreutzen Strichen, sowohl das Eigene der Malerei wie ihre Erweiterung aus. Eine Poesie der gleichmässig verteilten Farbe mündet in einer zweideutigen Räumlichkeit, zwischen Rissen im Material und einem Strom aus Pigmentstaub. Melanie Dorfer malt stetig die Leinwand selbst, während die Leinwand selbst malt.
Ebenso die raumgreifenden Malereien, wie auch die „portablen” falten einen flachen Träger in die Tiefe, um so innen und aussen ineinander zu verweben. Der Teint dieser Malereien nähert sich einer Haut an, um dem Betrachter kurz davor von einer Berührung abzuraten.
Melanie Dorfer lebt und arbeitet zur Zeit in Wien und Karlsruhe, nachdem sie an der Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe Malerei bei Tatjana Doll studierte.
> Melanie Dorfer
Agnès Guipont ist in Frankreich geboren und lebt seit 2002 in Berlin. Sie hat sich schon früh der Musik gewidmet, ist aber zuerst Schauspielerin geworden. Sie hat einen Abschluss von der internationalen Theaterschule Jacques Lecoq in Paris. Nach ein paar Jahren im Pariser Theatermilieu ist sie nach Berlin gezogen, wo sie andere Bühnen-Erfahrungen gesammelt hat (Performance, Regieassistenz, Kindertheater, Objekt- und Maskentheater, Musiktheater u.a). Heute ist sie eine interdisziplinäre Performerin, die sich hauptsächlich mit musikalischen Projekten beschäftigt. Im Jahr 2012 begann sie unter dem Projektnamen La Vie en Bô eigene Songs zu schreiben und Gedichte von Dichtern zu vertonen wie z.B. Charles Baudelaire oder Mahmoud Darwich. Daraus entstanden ist ein Werk mit Stimme und Tönen vom präparierten Klavier bis zu Küchenutensilien.
Für Agnès Guipont kann der Inhalt nicht von der Form getrennt werden und so sind Sound, Stimme, Atmosphäre und Rhythmen eng miteinander verbunden. Zurzeit arbeitet sie am Projekt „Frauenleben – Vie(s) de femme“, ein experimentelles Rezital nach dem Liederzyklus „Frauenliebe und -leben“ von Robert Schumann.