Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03295.jsonl.gz/1659

Über die Vielfalt und Anwendungsbereiche von Handsägen
Schon im Altertum wurden Vorformen der Säge als Werkzeug zur Teilung von Werkstoffen benutzt. Über die Jahrhunderte wurde die Idee des Sägezahns immer weiterentwickelt, sodass heutzutage eine grosse Vielfalt an speziellen Sägen zur Teilung von Materialien (wie beispielsweise Holz, Naturstein, Metal, Kunststoff usw.) Verwendung findet. Sägen können mittels Dampf-, Wasser-und Stromkraft (Maschinensägen) aber auch per Handkraft verwendet werden. Handsägen werden in die Kategorien Streck- und Heftsägen unterteilt, wobei das kennzeichnende Merkmal ist, ob das Sägeblatt wie bei der Strecksäge, durch einen Bügel gespannt ist oder, wie etwa beim Fuchsschwanz, frei schwingt. Des Weiteren wird bei Handsägen, bei denen das Blatt gespannt wird zwischen Bügel- und Gestellsäge unterschieden. Bei der Gestellsäge wird das Blatt mittels eines an einem Rahmen befestigten Drahtes unter Spannung gesetzt.
Varianten der Bügelsäge
Handsägen, deren Sägeblätter durch Metallrahmen oder Bügel gespannt sind, ermöglichen eine höhere Präzision im Sägeschnitt, wie zum Beispiel bei einer Laubsäge, deren ausgesprochen dünnes Sägeblatt sogar das kunstvolle Sägen von Formen ermöglicht. Die grösste Mobilität unter den Strecksägen kann der Klappsäge, auch Faltsäge genannt, zugeschrieben werden, deren zusammenklappbarer Bügel dafür sorgt, dass die Handsäge – trotz ihrer vergleichsweise grossen Sägefläche – auch in weniger geräumigen mobilen Werkzeugsets und -boxen untergebracht werden kann.