Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03555.jsonl.gz/789

Jedes Jahr vergibt die Stiftung Mittel an eine kleine Gruppe, in Europa ansässige Doktoranten, um ihnen zu ermöglichen für die Dauer von bis zu einem Jahr, ihre Studien in Japan fortzuführen. Gleiches gilt für in Japan ansässige Doktoranten in Bezug auf ihre Studien in Europa. Dies bietet den Stipendiaten die einmalige Möglichkeit, Fähigkeiten und Kenntnisse auszutauschen, während gleichzeitig das kulturelle und wissenschaftliche Verständnis zwischen beiden Regionen gefördert wird.
Zunächst zielte die Stiftung auf die Förderung wissenschaftlicher und technologischer Forschung, entwickelte sich aber zunehmend auch auf weitere akademische Bereiche und kulturelle Aktivitäten. Die Forschungsstipendien decken nun eine Vielzahl von Themen ab - von der Molekular-Biologie und Garten-Architektur bis hin zu Automobil-Studien und Ahnenforschung.
Bewerbung für ein Stipendium
Bis zum 15. September eines jeden Jahres können sich Interessenten für ein Forschungsstipendium bewerben. Die Bewerbungen sind für alle Bereiche in der Forschung willkommen. Die Bewerber werden bis zu zehn Jahren nach ihrem erfolgreichen Abschluss ihrer Promotion oder ihres Master-Abschlusses angenommen. Stipendien werden für einen Zeitraum von mindestens drei Monaten bis zu höchstens einem Jahr vergeben. Bewerbungen können auch von Mitgliedern von Geschäfts-, Industrie-, Regierungs- oder Berufverbänden eingereicht werden.
Vortragsreihen
Zur weiteren Förderung der Verständigung zwischen Europa und Japan veranstaltet die Stiftung jährlich eine Vortragsreihe für Referenten aus der akademischen Welt, Regierungen und Berufsorganisationen, um über aktuelle Themen zu sprechen.
Die Geschichte der Stiftung:
Die Canon Foundation wurde im Jahr 1987 in unserem europäischen Headquarter, anlässlich des 50. Jahrestags von Canon weltweit und des 30-jährigen Bestehens Canons in Europa, gegründet. Die Stiftung unterstützt unsere Firmenphilosophie „Kyosei – Leben und Arbeiten für das Gemeinwohl“ und fördert Stipendiaten, die diese Philosophie verkörpern.