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Die Weltbank gilt als eine Sonderorganisation der UNO und ist in Washington D.C. (USA), beheimatet. Ihre wichtigste Aufgabe ist es, den wirtschaftlich schwächeren Ländern durch finanzielle, technische und beraterische Hilfeleistungen unter die Arme zu greifen und so die weltweite Armut zu reduzieren.
Die Gründungsmitglieder der Vereinten Nationen hoben die Weltbank am 27. Dezember 1945 aus der Taufe. Sie gehört mit dem IWF (Internationale Währungsfond) zu den sogenannten Sonderorganisationen der UNO. In der Zeit nach dem 2. Weltkrieg waren die vordringlichen Ziele der Weltbank der Wiederaufbau und die Förderung stabiler Währungen in Europa. Wobei das Hauptziel der Weltbank die Eindämmung der Armut in den weniger entwickelten Ländern der Erde sowie die Verbesserung der ökonomischen und sozialen Bedingungen für die Menschen im Vordergrund steht. Für den Aufbau der Infrastruktur in diesen Ländern sowie für sonstige ökonomische und soziale Projekte vergibt die Weltbank langfristige (zinslose) Darlehen. Flankierend beteiligt sich die Weltbank auch an privaten Investitionsprojekten, die durch sie finanziell gestützt werden. Sie ist dabei als Vermittlerin von privaten Geldern und Spenden für Projekte in Entwicklungsländern tätig. Um die Leistungsfähigkeit der Entwicklungsländer zu fördern, bietet die Weltbank zudem Bildungsprojekte sowie allgemeine Informations- und Beratungsdienste an. Die Weltbank unterhält heute weltweit etwa 11‘000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und ist mit rund 2‘000 Projekten einer der bedeutendsten Finanzgeber für Entwicklungsprojekte. Die Weltbank finanziert diese Projekte über die Ausgabe von Anleihen und ihre Mitgliederbeiträge.
Die Weltbank teilt die Auffassung, dass Entwicklungsländer vier Faktoren berücksichtigen müssen, um ihre Wirtschaft nachhaltig zu stärken:
- Ein zuverlässig funktionierender Staat.
- Institutionen müssen die Eigentumsrechte regeln und sichern.
- Ein stabiles Finanzsystem muss kleine, mittlere und auch grosse Unternehmen mit liquiden Mitteln versorgen.
- Bekämpfung der Korruption.