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Der US-Nachrichtensender CNN berichtete, einige der im Internet aufgetauchten Pentagon-Dokumente, die Beamte in Washington als authentisch einstuften, enthüllten das Ausmass, mit der die USA wichtige Verbündete einschliesslich Südkoreas belauscht hätten. Nach Berichten amerikanischer Medien ging es in den Dokumenten unter anderem um Unterredungen im Präsidialamt in Seoul zur Frage, ob Südkorea die Ukraine für den Krieg gegen Russland auch mit Waffen unterstützen sollte.
Das Büro des südkoreanischen Präsidenten Yoon Suk Yeol hatte die Abhörverdächtigungen am Dienstag als "absurd und falsch" bezeichnet. Park betonte jedoch am Mittwoch vor Abgeordneten, dass "jetzt die Erforschung des Sachverhalts von äusserster Wichtigkeit ist". Es gebe kein Thema, das mit den USA nicht besprochen werden könne. Abhöraktionen seien an sich schon problematisch und die Regierung werde prüfen, "die USA um die angemessenen Massnahmen zu bitten, wenn das nötig ist". Der Chef der oppositionellen Demokratischen Partei, Lee Jae Myung, warf der Regierung vor, nicht genug dafür zu tun, um dem Abhörverdacht nachzugehen. Die Angelegenheit schlage in Südkorea bereits hohe Wellen./dg/DP/ngu
(AWP)