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Locker rasig wachsend; Blätter in unregelmässigen Abständen dem Rhizom (unterirdischen Ausläufer) entspringend, 15–30(–45) cm lang
Blattspreitedrei- oder vierfach gefiedert, dreieckig, ungefähr so lang wie breit; sommergrün, matt; auf der Unterseite vor allem auf den Spindeln und Blattnerven zerstreut drüsig
Fiederchen fiederschnittig; unterstes Fiederpaar am grössten, stark asymmetrisch, innerstes, nach unten gerichtetes Fiederchen stark vergrössert; Zipfel der Abschnitte vorne zweizähnig, Blattnerven enden in den Ausrandungen resp. zwischen den beiden stumpfen Zähnen
Sori rund, Schleier auf einer Seite unter den Sporangien angewachsen, die Sori zuerst kapuzenförmig umschliessend, zur Reifezeit zurückgebogen und bald schrumpfend, Schleier kahl
Blattstiel 1- bis 3-mal so lang wie die Blattspreite
Verbreitung Eurosibirisch-nordamerikanisch.
Schweiz: Jura, Voralpen und Alpen, nicht häufig.
Chromosomenzahl 2n = 168, tetraploid
Gattung Blasenfarn — Cystopteris
Blätter in lockeren Rosetten oder teilweise einzeln wachsend
Blattspreite sommergrün, dünn, schlaff, doppelt bis vierfach gefiedert; breit dreieckig oder länglich-oval (mindestens 2-mal so lang wie breit); Zähne ohne aufgesetzte Stachelspitzen; Blatt- und Fiederspindeln auf der Oberseite rinnig
Sori rund, in der Mitte der Abschnitte; Schleier eiförmig, an seiner Basis unter den Sporangien angewachsen und die Sori blasenförmig bedeckend, Schleier zur Reifezeit zurückgeschlagen und bald schrumpfend