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FC Freiburg gewinnt 17. Hallenturnier des FC Central
Ausgerechnet Vorjahressieger Bulle war aber der Leittragende dieses Systems. Nach einem fehlerfreien Parcours in den Vorrundenspielen mit Siegen über Beauregard, Düdingen und Portalban strauchelten die Greyerzer bereits im Viertelfinal gegen Plaffeien. Beat Spring und Beat Mülhauser sorgten früh für einen beruhigenden Vorsprung. Nur eine Minute nach dem Anschlusstreffer durch Bourquenoud stellte Beat Mülhauser den Zweitorevorsprung wieder her. Dadurch erwiesen sich die Oberländer bei ihrer erstmaligen Teilnahme für einige Favoriten als eigentlicher Stolperstein. Während die Vorrundenspiele gegen Stade Payerne und Drittligist Central verloren gingen, musste schliesslich kein geringerer als der FC Freiburg dran glauben. Hervé Lauper und Ramadani waren kurz vor Halbzeit für die 2:0-Führung besorgt. Den dadurch etwas nervös wirkenden Freiburgern gelang in der Folge lediglich noch der Anschlusstreffer. Nach dem sicheren Sieg im Halbfinal, gegen Drittligist Central standen die Leute von Trainer Magnus Baeriswyl als erster Finalteilnehmer fest.
Hoch stehender Halbfinal
Payerne, das in den Vorrundenspielen einen ausgezeichneten Eindruck hinterliess, musste nach dem klaren Viertelfinalsieg gegen Portalban im Halbfinal gegen Freiburg antreten. Das Spiel der beiden Erstligisten wurde zum besten Spiel des Turniers. Nach einem technisch hochstehenden, torreichen Spiel musste sich Stade Payerne knapp geschlagen geben. Nach sieben Minuten führte der FC Freiburg scheinbar sicher mit vier Toren. Stade Payerne drehte aber mächtig auf und kam am Schluss bis auf ein Tor heran. Unrecht hatte Trainer Jean-Claude Waeber nicht mit seiner Feststellung, dass seine Leute in diesem Spiel den Start verschlafen haben. Trainer Waeber hat übrigens für die Rückrunde Verstärkung geholt. Caligiuri und Marcello von Romont und Herdeiro von Marly konnten verpflichtet werden. Der SC Düdingen als letztjähriger Finalist wurde etwas unter seinem Wert geschlagen. Nach einem klaren Startsieg gegen Portalban wurden die Spiele gegen Beauregard (nach Penaltyschiessen) und gegen Bulle verloren. Das Viertelfinalspiel gegen Freiburg bedeutete für den SC Düdingen dann das endgültige Aus. Wohl gingen die Sensler fünf Minuten vor Schluss in Führung, dies sollte aber nicht reichen, denn postwendend glichen die Freiburger aus und doppelten kurz vor Schluss nach.
Das Finalspiel zwischen Freiburg und Plaffeien vermochte dann keine hohen Wellen zu werfen. Technisch und spielerisch waren die Freiburger für die Oberländer ein zu starker Gegner. Obwohl Ramadani die Sensler bereits in der ersten Minute in Führung brachte, liessen die Freiburger eigentlich nie Zweifel aufkommen, dass sie dieses Spiel nicht für sich entscheiden würden. Mit Glück und einigen ausgezeichneten Paraden von Torhüter Neuhaus gelang es den Senslern vorerst noch, die Führung zu behaupten. Als aber den Freiburgern innert zwei Minuten zwei Tore gelangen, war das Spiel gelaufen. Schade, dass die Sensler in den Schlussminuten durch eine etwas harte Spielweise bei den zahlreichen Zuschauern einen Teil ihrer vorher erworbenen Sympathien verspielte.
Die Resultate
Freiburg – Central 3:2. Payerne – Plaffeien 2:0. Plaffeien – Freiburg 2:1. Central – Payerne 2:3. Freiburg – Payerne 3:3, 6:4 n. Pen. Plaffeien – Central 1:3. – 1. Payerne 7; 2. Freiburg 5; 3. Central 3; 4. Plaffeien 3.
Bulle – Beauregard 3:3, 9:8 n. Pen. Düdingen – Portalban 6:3. Portalban – Bulle 2:3. Beauregard – Düdingen 4:4, 10:9 n. Pen. Bulle – Düdingen 6:1. Portalban – Beauregard 2:3. – 1. Bulle 8; 2. Beauregard 6; 3. Düdingen 4; 4. Portalban 0.
Payerne – Portalban 8:3. Bulle – Plaffeien 1:3. Freiburg – Düdingen 2:1. Beauregard – Central 1:4.
Payerne – Freiburg 5:6. Plaffeien – Central 2:1.
Freiburg – Plaffeien 4:1.
1. Freiburg; 2. Plaffeien; 3. Payerne; 4. Central; 5. Bulle; 6. Beauregard; 7. Düdingen; 8. Portalban.