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Baal Hammon war der oberste unter den karthagischen Göttern. Auch von den tyrischen Phöniziern wurde er als einer der drei Hauptgötter vereehrt. Als Himmelsgott unterlagen ihm Wetter und Stürme und er wurde als bärtiger Mann mit den Hörnern eines Widders dargestellt. Seefahrerei und Landwirtschaft fielen direkt in seinen Einflussbereich, und beides war von großer Bedeutung für ein seefahrendes Volk.
Seine Tempel waren immer zum Himmel hin geöffnet.
Später wurde der Gott Baal-Hammon mit dem Gott Kronos gleichgesetzt und der Tempel wurde Kronion getauft.
Baal Hammon
Als Hinweis für die Existenz dieses Tempels, nebst den Überlieferungen römischer Herkunft, wurde im Meer unmittelbar bei der Festung Castillo San Sebastián ein Überrest eines phönizischen Säulenabschlusses (Kapitell) gefunden, welcher einen eindeutigen Hinweis für den Standort des Tempels gab. Jedes Volk welches in Cádiz herrschte, seien es nun Phönizier, Römer, Mauren oder Iberer, betrachteten diese Insel als etwas Spezielles.
Es wurden hier Tempel, Leuchttürme und Verteidigungsanlagen errichtet. Leider wurden diese Bauten eines über das andere gebaut und somit verschwanden die Bauten der Vorgänger teils gänzlich.
Kapitell des phönizischen Tempels
Heute steht auf dieser kleinen Insel die Verteidigungsfestung Castillo San Sebastián welche vor einigen Jahren für die Touristen zugänglich gemacht wurde und heute zur freien Besichtigung offen ist.
Macht man sich auf den Weg das Castillo San Sebastián zu besuchen, wird man dort angekommen mit einer wunderschönen Aussicht auf Cádiz und die Caleta mit seinem Balneario belohnt.