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Ahlborn
(spr. óhl-), Lea, schwed. Münz- und Medaillenstempelschneiderin, geb. zu Stockholm, Tochter des Münzgraveurs Ludwig Pettersen Lundgren, widmete sich nach beendetem Schulkursus der Kunst, trat durch Vermittelung von Qvarnström in die dortige Akademie, lernte unter Leitung ihres Vaters das Gravieren und verschaffte sich durch Arbeiten die Mittel, 1851 nach Paris zu gehen, wo sie sich in Toussaints Atelier im Modellieren und bei verschiedenen Graveuren im Gravieren vervollkommnete. 1853 kehrte sie nach Stockholm zurück, wurde nach dem Tod ihres Vaters Stempelschneiderin der königlichen Münze, heiratete 1854 den Ornamentbildhauer Karl A. aus Braunschweig und schnitt alle Stempel der Kupfer- und Silbermünzen unter Oskar I. und Karl XV., gravierte auch alle Medaillen, welche die Akademien der Künste und der Wissenschaften sowie die verschiedenen Korporationen seit 1853 prägen ließen.