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Sodbrennen beschreibt eine vom Oberbauch aufsteigende brennende und schmerzhafte Empfindung hinter dem Brustbein, die unter Umständen bis zum Hals und Rachen reichen kann, oft zusammen mit saurem Aufstossen. Sodbrennen ist das Leitsymptom der gastroösophagealen Refluxkrankheit. Die Symptome erscheinen dann, wenn aus dem Magen Säure in die Speiseröhre gelangt. Die Magenwände sind gegen die sehr saure Säure geschützt – die Speiseröhre jedoch viel weniger. Der Mageninhalt reizt bei Rückfluss die Schleimhäute in der Speiseröhre, was Betroffene als das typische Brennen wahrnehmen.
Gemäss landläufiger Meinung kommt Sodbrennen daher, dass zu viel Säure produziert wird. Mit dem Ziel, die Magensäure zu neutralisieren, werden basische Mittel (Antazida wie Riopan, Rennie, etc.) eingesetzt. Bei längerfristigen Störungen werden sog. Protonenpumpenhemmer ärztlich verschrieben, die die Produktion der Magensäure unterdrücken.
Wie aber oben beschrieben ist es essentiell, dass der Magen bei der Verdauung ein hohes Säureniveau aufweist. Ein zu hoher pH-Wert und/oder verminderte Säureproduktion können die Verdauung behindern und ebenfalls die Vermehrung von unerwünschten und schädlichen Organismen begünstigen.
Die Annahme, dass zu viel Magensäure vorhanden ist, ist deswegen problematisch, weil sie die falsche Basis für die weiteren Schritte bildet. Wie kann nun die Verdauung gestärkt werden, um einen übermässigen Rückfluss zu verhindern?
Wie bei allen Erkrankungen sind Übergewicht, starkes Rauchen und Alkoholkonsum grosse Faktoren, die im Rahmen von Änderungen des Lebensstils berücksichtigt werden müssen.
Es gibt eine ganze Reihe von Möglichkeiten, die helfen können, Sodbrennen zu beseitigen und sich sofort integrieren lassen. Das Ziel ist eine Verbesserung der Lebens- und Essgewohnheiten und die Optimierung der natürlichen Verdauungsprozesse.
Anpassung der Essgewohnheiten:
Die Verdauung fängt schon bevor die Nahrung jemals den Mund berührt hat an: Die Produktion von Magensäure beginnt auf Reize wie Hunger, Vorstellung, Geruch, und Betrachten von Essen und wird bei Nahrungsaufnahme zusätzlich verstärkt.
Im Idealfall bereitest du das Essen selbst zu: Die Sinneserfahrungen beim Zubereiten, Kochen und Essen bilden die richtige Basis für eine gute Verdauung. Wenn du hastig im Stehen oder sogar Gehen etwas vom Imbissstand verzehrst, wird deine Verdauung sicher nicht optimal arbeiten.
Gutes Beissen, Kauen und die damit gesteigerte Zugabe von Speichel vereinfachen die weitere Verdauung im Magen.
Hochgradig verarbeitete Lebensmittel verschlechtern Sodbrennen deutlich. Keine schnellen Menüs, keine unnötigen Snacks, keine Desserts, nichts Frittiertes: Iss nur echte Nahrung. Eine einfache Regel: Orientiere dich mehrheitlich an Speisen, welche mit/in Wasser statt Öl zubereitet wurden. Salzkartoffeln statt Pommes, Gedämpfter statt gebratener Reis, Siedfleisch statt Cordon bleu, usw.
Süssgetränke (und auch alle deren „light“ Versionen) gehören ebenfalls in die Kategorie Fastfood und sollten vermieden werden.
Optimierung der Verdauung
Sie wirken im gesamten Verdauungssystem, indem sie die Produktion eigener Verdauungssäfte fördern. Eine ausgewählte Kombination von verschiedenen Bitterstoffen ist ein äusserst effektives Hilfsmittel.
Bitterstoffe entfalten ihre Wirkung vor allem dann, wenn sie unsere Zunge berühren. Ihr bitterer Geschmack stimuliert Magen, Leber, Gallenblase und Bauchspeicheldrüse, die sofort mit der Sekretion lebensnotwendiger Komponenten des Verdauungssystems beginnen. Deswegen sollen die Tropfen nicht zu stark verdünnt eingenommen werden; der Geschmack im Mund muss deutlich bitter sein.
Empfohlenes Produkt: Amara-Tropfen von Weleda.
Die Bittertropfen können wie in der Packungsbeilage beschrieben 1h nach dem Essen genommen werden, in der Praxis hat sich auch die Einnahme ca. 10-15min vor dem Essen bewährt.
Risikofaktoren wie Stress, Fastfood und Rauchen begünstigen Entzündungen des Magens, die bis zu Gastritis und Magengeschwüren führen könnnen. Damit geht immer eine gestörte Sekretion von Magensäure einher. Ein wesentlicher Faktor ist hier ist auch der häufige Gebrauch von gängigen Schmerzmitteln (z.B Ibuprofen und weitere NSAR (engl. „NSAIDs“)), welche die Magenschleimhaut erheblich reizen.
Neben den bereits genannten Anpassungen des Essverhaltens, haben diverse Stoffe einen sehr positiven Effekt auf die Verdauung und tragen zur Beruhigung der Magen- und Darmschleimhaut bei: Zink-Carnosine, Aloe Vera, Ulmenrinde, Kamille und Glutamin.
Empfohlenes Produkt: G.I. Revive von Designs for Health.
In dieser Formel ist alles drin, was die Schleimhäute beruhigt und aufbaut. Durch die positiven Effekt auf die Magenschleimhaut wird die Produktion an Magensäure normalisiert und die Symptome von Sodbrennen nehmen kontinuierlich ab.
In der Praxis hat sich dieses Produkt als äusserst potent gezeigt und etliche Male dazu beigetragen, dass betroffene Kunden den Verlauf von Sodbrennen drastisch verbessern konnten.
Mit diesen 5 relativ einfachen Massnahmen lassen sich bereits sehr gute Ergebnisse erzielen.
-Ein sehr umfangreiches und weiterführendes Buch zum Thema Verdauung und speziell zum Thema Magensäure: Ein Lob der Magensäure von Jonathan Wright
–Amara-Tropfen von Weleda
–G.I. Revive von Designs for Health