Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03334.jsonl.gz/102

Im Abschluss-Training für die Weltcup-Abfahrten der Frauen in Lake Louise (Ka) hat sich Gesamtweltcup-Siegerin Anna Fenninger an die Spitze gesetzt. Fabienne Suter büsste als Siebte und beste Schweizerin knapp eine Sekunde auf die Österreicherin ein.
Anna Fenninger hat schon viel erreicht in ihrer Karriere, aber noch nie einen Sieg in einer Weltcup-Abfahrt. Kann sie diese Lücke im Palmares nun schon in Lake Louise schliessen? Die Vorstellung im dritten Training war jedenfalls überzeugend. Fenninger nahm ihrer zweitklassierten Teamkollegin Mirjam Puchner vier Zehntel ab. Die Amerikanerin Stacey Cook büsste als Dritte bereits 0,74 Sekunden ein.
Fabienne Suter war erleichtert nach dem Abschluss-Training. Sie konnte sich gegenüber dem Vortag (Rang 32) deutlich steigern. Dennoch meinte die Schwyzerin: «Gewonnen ist noch nichts. Wichtig ist, dass ich das in den Rennen abrufen kann.» In Lake Louise ist sie auch schon auf dem Podest gestanden, 2008 als Zweite im Super-G. Zuletzt aber kam sie an diesem Ort nicht mehr auf Touren; ihre letzte einstellige Schlussklassierung liegt vier Jahre zurück.
Direkt hinter Suter reihte sich Lara Gut ein. Die Tessinerin konnte sich in den Trainings kontinuierlich steigern. Ihre Aufgabe wird es in den Abfahrten sein, nicht einen zu aggressiven Fahrstil anzuwenden. Wenn ihr das gelingt, besteht die Chance, dass sie Rang 8, ihr bisheriges Bestresultat in einer Abfahrt in Lake Louise, übertreffen kann. (si/cma)
Gold, Silber, Bronze: Skirennfahrerin Wendy Holdener ist eine der ganz grossen Figuren der Olympischen Spiele von Pyeongchang. Erst einmal glückte einer Schweizerin diese fantastische Bilanz: Vreni Schneider 1994.
Silber im Slalom, Bronze in der Kombination und Gold mit dem Team: Wendy Holdener verlässt Südkorea mit einem kompletten Satz Olympiamedaillen. Rund 700 Gramm schwer ist jedes der guten Stücke, was Holdener dazu veranlasste, beim Besuch im SRF-Studio lediglich ihre Goldmedaille um den Hals zu tragen. Silber und Bronze legte Holdener vor sich auf den Tisch mit der Begründung:
Auch ohne Team-Gold wären es glänzende Olympische Spiele gewesen für die Kombinations-Weltmeisterin von 2017. Doch …