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Die restlichen Champions-League-Spiele könnten im Falle eines Neustarts aufgrund der engen Platzverhältnisse im Kontrollraum ohne VAR ausgetragen werden.
Das UEFA-Exekutivkomitee tagt diesen Donnerstag. Natürlich nicht wie geplant physisch, sondern per Videokonferenz online. Das Gremium hat im Vorfeld den nationalen Ligen Vorrang für die Beendigung ihrer Saisons eingeräumt, alle Spiele der Champions League und Europa League sind «bis auf Weiteres» verschoben.
Gemäss Plan sollten die Meisterschaften Anfang August abgeschlossen sein, damit danach Champions und Europa League noch fertig gespielt werden können. UEFA-Präsident Aleksander Ceferin betonte kürzlich, dass die Sieger im Europapokal vor September gekürt sein müssten.
Doch falls die Champions League in dieser Saison wieder aufgenommen wird, könnte dies nach einem Bericht von «L’Équipe» ohne den Video Assistant Referee (VAR) geschehen, welcher letztes Jahr eingeführt wurde. Die Massnahme würde sich auf alle noch zu spielenden K.-o.-Partien in der Königsklasse und analog auf die Europa League auswirken.
Enge Platzverhältnisse erschweren eine Lösung
Der Grund für die mögliche Aussetzung des VAR in der entscheidenden Phase der Champions League liegt darin, dass die Schiedsrichter und Techniker, die sich im Kontrollraum versammeln, nicht die Sicherheitsabstände einhalten können, die die Gesundheitsprotokolle aufgrund des Coronavirus erfordern.
Ein VAR-Team bestehet jeweils aus zwei Schiedsrichtern und zwei Technikern und kommt – in der Theorie – nur bei klaren Fehlentscheiden zum Zug. Die Platzverhältnisse im Studio sind eng, weil man so schnell untereinander kommunizieren kann.
Eine Möglichkeit, dieses Dilemma im VAR-Raum zu umgehen, wäre Plexiglasscheiben aufzustellen. Diese Variante wird auch am Donnerstag auf der Traktandenliste des Gremiums stehen. Ein definitiver Entscheid wird noch am gleichen Tag erwartet.