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Patricia Heaton (61), bekannt aus «Alle lieben Raymond» und Star in der kommenden Serie «Carol’s Second Act», sagt, Gott habe ihre Karriere bis nach der Geburt ihrer vier Kinder aufgeschoben. Sie äussert sich regelmässig zu sozialen Themen und auf ihrem Instagram-Account empfängt sie Besucher mit den Worten «Jesus saves» («Jesus rettet»).
Im Gespräch mit «Patheos.com» sprach die Schauspielerin darüber, wie Gott ihre Karriere strategisch gestaltet habe. «Ich glaube, dass Gott mir jeden grösseren Erfolg vorenthalten hat, bis ich verheiratet war und Kinder hatte. Dies weil es so einfach ist, von einer Karriere ‘verbraucht’ zu werden; besonders in dieser Branche.»
Das Wunder
Richtig durchgestartet ist Patricia Heaton im Alter von 38 Jahren mit der Sitcom «Alle lieben Raymond». «Ich liebe es zu schauspielern, und es wäre sehr einfach für mich, davon ‘aufgebraucht’ zu werden. Erst als ich heiratete und anfing, Kinder zu haben, blühten die Dinge auf. In dem Moment, als ich mit meinem ersten Sohn schwanger wurde, haben sich meine Prioritäten komplett verschoben», erinnert sie sich.
«Ich fühlte mich kraftvoll, weil sich dieser Mensch in mir entwickelte. Es ist immer noch ein Wunder, wenn ich darüber nachdenke. Ich hatte diese Person zu beschützen, zu nähren und zu erziehen.»
Dies habe ihr später geholfen, sich am Set stärker zu konzentrieren und danach zur Familie zurückzukehren: «So wurde ich bei der Arbeit besser, weil ich mich super konzentriert habe.»
Ältere Generationen inspirieren
In ihrer neuen Sitcom geht es um eine Frau, die sich auf einen einzigartigen Neuanfang einlässt, «nachdem sie ihre Kinder grossgezogen hat, geschieden ist und sich vom Unterricht zurückgezogen hat: Sie will ihren Traum, Arzt zu werden, verwirklichen. Im Alter von 50 Jahren ist Carol eine medizinische Praktikantin und muss mit Kollegen, die halb so alt sind wie sie, den harten Alltag bewältigen.»
Patricia Heaton möchte damit die älteren Generationen inspirieren, ihre Träume weiter zu verfolgen. «Ich hoffe, es inspiriert Frauen und Männer in den 50er, 60er und 70er Jahren, aus ihrer Komfortzone auszusteigen, ihren Traum zu verwirklichen und zu wissen, dass sie für die Welt und ihre Gemeinschaft von grossem Wert sind.» Denn junge Menschen würden Mentoren brauchen.
«Wird es für dich sterben?»
Auch motivierte sie schon früher, sich mit dem christlichen Glauben zu beschäftigen. So schrieb sie: «Wenn du nicht für Jesus lebst, wirst du für etwas anderes leben. Aber ist dieses andere genug? Wird es für dich sterben?».
Auch bemängelte sie, dass Christen in den Medien teilweise schlecht dargestellt werden.
Sie wisse nicht, ob sie einen Preis für ihr Bekenntnis zum christlichen Glauben zahlt, denn jene, die sie für Dreharbeiten nicht berücksichtigten, würden nie sagen, ob ihr Glaube dabei eine Rolle spielte oder nicht. Doch links liegengelassen werde sie nicht.
«Die meisten kreativen Menschen haben eine tiefe, spirituelle Quelle, aus der sie schöpfen, selbst wenn sie nicht darum wissen.» Kunst sei kreativ. «Und Gott ist der Schöpfer, er erschafft andauernd.» In Hollywood gebe es entgegen der landläufigen Meinung viele Christen und auch viele Suchende. Es gebe viele Gelegenheiten, um sich über den Glauben auszutauschen.
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