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Die Universität Freiburg verurteilt die russische Militärintervention in der Ukraine aufs Schärfste und unterstützt die Stellungnahmen von Swissuniversities gegen den Krieg. Die Forschungsgemeinschaft der UniFR verpflichtet sich, alles zu tun, um Forschende von ukrainischen Universitäten sowie russische Forschende, die sich unverschuldet in einer schwierigen Situation befinden, zu unterstützen und aufzunehmen.
Die Universität Freiburg hat eine sehr nützliche Website eingerichtet, auf der zahlreiche Informationen über finanzielle und psychologische Unterstützung für die Betroffenen in dieser schwierigen Zeit zusammengestellt sind. Der SNF unterstützt seinerseits das Programm Scholars at Risk (SAR), das seit jeher Forscherinnen und Forschern aus Ländern wie dem Kongo, Serbien, Syrien und der Türkei dabei hilft, ihre Forschung in der Schweiz fortzusetzen. Der SNF hat speziell 9 Mio CHF zur Unterstützung der vom Krieg in der Ukraine betroffenen Akademiker bereitgestellt.
Da die UniFR Mitglied von Scholars at Risk ist, können sich vom Krieg betroffene Forschende, die nach Freiburg kommen wollen, hier direkt über das Netzwerk von Scholars at Risk bewerben. Die vom SNF gestellten Mittel dienen der Finanzierung von Forschenden während ihres Aufenthalts an Schweizer Hochschulen (“Scholars at Risk”-Programm), der Verlängerung von Projekten, der Gewährung von Zusatzstipendien und der Verlängerung von Forschungsprojekten, die sich aufgrund ihrer Ausrichtung auf Russland oder Belarus verzögern. Diese Massnahmen sind vorerst auf einen Zeitraum von 12 Monaten begrenzt.
Hier finden Sie auch eine ständig aktualisierte Liste von Laboratorien, die ukrainische Wissenschaftler aller Karrierestufen aufnehmen können. Sie sind herzlich eingeladen, Ihr eigenes Labor, Ihre Abteilung oder Ihr Zentrum in diese Liste einzutragen, falls Sie selbst jemanden aufnehmen können. Eine weitere wichtige Ressource ist CARA, eine internationale Organisation, die gefährdeten Wissenschaftlern hilft, vorübergehend Zuflucht in Universitäten und Forschungseinrichtungen zu finden. Und schliesslich können Sie in den sozialen Medien die neuesten internationalen Nachrichten über die praktische Unterstützung von Universitäten für betroffene Wissenschaftler verfolgen, indem Sie dem Twitter-Handle von Science for Ukraine (@Sci_for_Ukraine) folgen.
Kontaktieren Sie bitte direkt die Dienstelle für internationale Beziehungen, wenn Sie weitere Informationen benötigen oder Fragen haben: <email-pii>.