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Wissenswertes – Studien über CBD
CBD wird seit einigen Jahren intensiv erforscht und es gibt bereits interessante Studienergebnisse, die den Nachweis positiver Wirkungen von Cannbidiol erbringen. Die Resultate der Forschung räumen zudem nach und nach mit den Lügengeschichten rund um Cannabis und CBD auf. Dies dürfte auch für diejenigen beruhigend sein, die Cannabis grundsätzlich als Rauschmittel ansahen.
Quintessenz des Forschungsberichtes der WHO
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat sich ebenfalls mit Cannabidiol beschäftigt. Zusammenfassend sind folgende Aussagen im Forschungsbericht der WHO nachzulesen:
- CBD bewirkt keinerlei Abhängigkeit
- CBD wird allgemein gut vertragen und es konnten keine Nebenwirkungen festgestellt werden
- Der Wirkungskreis von CBD ist breitgefächert und CBD nimmt einen positiven Einfluss auf die Gesundheit von Menschen und Tieren
- Es konnte der neuroprotektive Effekt von CBD nachgewiesen werden: CBD stellt einen Schutz vor strukturellen und funktionellen Defekten der Nervenzellen dar
- CBD hat unter anderem eine schmerzlindernde, angstlösende, antipsychotische und entzündungshemmende Wirkung
CBD bei entzündlichen Darmerkrankungen
Zu den entzündlichen Darmerkrankungen gehören unter anderem Colitis ulcerosa und Morbus Crohn. Bei diesen Krankheiten werden chronische Entzündungen im Magen-Darm-Trakt provoziert. Das Endocannabinoid-System spielt bei diesen Krankheiten eine wesentliche Rolle. Ethan Russo analysierte Studien, bei deren Untersuchungen nachgewiesen werden konnten, dass die Magen-Darm Motilität reduziert wird, wenn eine Fehlfunktion in diesem System vorlag. Weiterhin schlussfolgerte Ethan Russo, dass eine Therapie mit Cannabinoiden wahrscheinlich wesentlich effektiver und weniger schädlich sein könnte, als eine Behandlung mit anderen Mitteln.
Russo ist der Ansicht, CBD könnte sich ohne THC nicht genügend positiv auf entzündliche Darmerkrankungen auswirken. Diese Meinung kann jedoch mit anderen Studien widerlegt werden. Zum Beispiel zeigten die Ergebnisse einer Studie aus dem Jahre 2011 die hohe Wirksamkeit von CBD bei entzündlichen Darmkrankheiten. Es konnte festgestellt werden, dass CBD die Darmschädigungen bei diesen Erkrankungen reduzieren kann.
2013 wurden experimentelle Tierversuche durchgeführt, bei denen die Verbesserung der Symptome sowie des Krankheitsverlaufes durch CBD nachgewiesen werden konnte. Die Studienergebnisse zeigen, dass CBD für die Behandlung von Morbus Crohn, Colitis ulcerosa und anderen entzündlichen Darmkrankheiten ein wirksames Mittel darstellt. CBD weist nur eine geringe Toxizität und keine unerwünschte psychotische Wirkung vor, sodass es die Therapie entzündlicher Darmerkrankungen optimieren kann.
CBD bei Angstzuständen
Eine brasilianische Studie von 2011 zeigt die positive Wirkung von CBD auf eine soziale Angststörung auf. An der kleinen Studie nahmen 24 Probanden teil, die an einer sozialen Angststörung litten. Einige Patienten bekamen CBD verabreicht und die anderen Teilnehmer erhielten ein Placebo. In der CBD-Gruppe zeigte sich, dass CBD die Angst minderte und ebenso konnten kognitive Beeinträchtigungen reduziert werden. Auch das unbehagliche Gefühl beim Sprechen nahm deutlich ab. Die Angstgefühle sowie das Unbehagen beim Reden und die kognitiven Beeinträchtigungen waren bei der Placebo-Gruppe stärker.
Eine weitere Studie bewies ebenso die lindernde Wirkung von CBD auf die Symptome bei Angstzuständen.
CBD bei Schizophrenie
Einige wissenschaftliche Untersuchungen beschäftigten sich mit der Wirkung von CBD auf Schizophrenie. Zum Beispiel stellte man in einer Doppelblindstudie fest, dass CBD die Symptome deutlich reduzierte, zu einer Verbesserung des Allgemeinzustandes beiträgt und eine Erhöhung der kognitiven Leistungen bewirkte. Die Ergebnisse der Studie über die Wirkung von CBD auf Schizophrenie stammen aus dem Jahre 2018. Bereits 2006 konnten die positiven Effekte von CBD bei der Behandlung von an Schizophrenie erkrankten Patienten nachgewiesen werden
CBD bei Parkinson
Eine Studie von 2014 weist die sehr gute Wirkung von CBD auf Parkinson nach. CBD ist in der Lage, zu einer deutlichen Verbesserung der Symptome beizutragen. Zudem erhöht sich durch die Einnahme von CBD die Lebensqualität der an Parkinson erkrankten Menschen. In Videodokumentationen im Internet kann ausserdem gesehen werden, wie schnell sich das Zittern und die Zuckungen nach der Einnahme von CBD reduzieren.
CBD bei Krebs
Die positiven Wirkungen von CBD auf Krebs konnte schon durch viele Untersuchungen belegt werden. CBD hemmt das Wachstum der Krebszellen. Ausserdem wird CBD während der Chemotherapie oder Strahlentherapie immer öfter eingesetzt. Die Übelkeit, die mit diesen Therapien verbunden ist, wird durch CBD gelindert. Viele Krebspatienten haben aufgrund dieser Behandlungsformen keinen Appetit mehr. Medizinisches, verschreibungspflichtiges Cannabis regt den Appetit an. Ausserdem stärkt Cannabis das Immunsystem und schützt die Schleimhäute vor Entzündungen. Cannabis lindert die Schmerzen und verbessert den Allgemeinzustand der an Krebs erkrankten Patienten.
3Sat zeigt eine interessante Wissenschafts-Dokumentation über die Wirkung von Cannabis auf Krebs.
Ebenso interessant ist die Kalapa Clinic in Barcelona, die sich auf medizinische Cannabinoid-Behandlungen spezialisiert hat. Diese Klinik verwendet Cannabinoide wie CBD und THC zur Behandlung von Krebs, Parkinson, Epilepsie, chronische Schmerzen und anderen Krankheiten und Beschwerden.
Weitere Studien zu den Wirkungsbereichen von CBD
Unter anderem werden folgende Wirkungen von CBD durch Studien nachgewiesen:
Auch der entkrampfende, entzündungshemmende und beruhigende Effekt von CBD ist durch wissenschaftliche Untersuchungen belegt:
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/15340387
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/21238581
In diesem Link sind weitere Studien über CBD zu finden: https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/?term=cbd
In der Forschung ist man der Ansicht, dass verschiedene Süchte mit CBD behandelt werden können. Zurzeit wird erforscht, ob sich CBD für die Therapie einer Drogenabhängigkeit eignet.
Da die positive Wirkung von CBD auf Epilepsie durch klinische Studien nachgewiesen werden konnte, durchlaufen zwei Arzneimittel derzeit eine Entwicklungsphase, die beide auf CBD basieren (Stand: 2018). Dabei handelt es sich um das Medikament „Arvisol“ von dem Unternehmen Echo Pharmaceuticals und das Medikament „Epidiolex“ der Firma GW Pharmaceuticals. Arvisol ist für die Behandlung von Schizophrenie und Epilepsie gedacht. Mit Epidiolex sollen das Dravet-Syndrom und das Lennox-Gastaut-Syndrom behandelt werden. Dies sind zwei schwere Formen von Epilepsie.
Nicht alle Studien dienen als Beleg für die Anerkennung von CBD als Medizin. In Deutschland müssen weitere Untersuchungen durchgeführt werden, um die Aussagekraft der Studien zu unterstreichen.
Mit den frei verkäuflichen CBD Produkten lassen sich jedoch viele Beschwerden lindern und zudem der Allgemeinzustand verbessern. CBD ist ein rein natürliches Produkt, das nur in eher seltenen Fällen leichte und vorrübergehende Nebenwirkungen zeigt. CBD eignet sich auch für die Behandlung von Kindern. Ebenso zeigt CBD auf Tiere eine positive Wirkung. Unter anderem kann man mit CBD dem Tier den Weg über die Regenbogenbrücke erleichtern.
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