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Bereits zum zweiten Mal hat sich die Finanzkommission des Berner Kantonsparlaments um einen Beitrag an die International School of Berne (ISB) gekümmert. Eine erste Vorlage hatte die Regierung Anfang Jahr zurückgezogen.
Der Regierungsrat wollte ursprünglich einen Kantonsbeitrag von 5 Millionen Franken leisten. Doch der Kredit zugunsten einer Privatschule war letzten Winter kritisiert worden, zumal die öffentliche Schule Opfer von Sparmassnahmen geworden war.
Weniger Geld und indirekter Empfänger
Die zweite Vorlage sei nun besser, fand die Kommission. Dabei wurde der Kantonsbeitrag von 5 auf 3,9 Millionen Franken reduziert. Und das Geld soll nicht mehr an die Schule gezahlt werden, sondern an den Ersteller des neuen Gebäudes. Dieser soll im Gegenzug der ISB den Mietzins senken.
Zu reden gab in der Finanzkommission des Kantonsparlaments die Höhe des Beitrags, weil sie eine Reduktion auf 3 Millionen Franken beantragt hatte. Doch dann habe sich die Haltung durchgesetzt, die Schule sei für den Wirtschaftsstandort Bern von sehr grosser Bedeutung, schreibt die Kommission in einer Mitteilung.
Mit 14 zu 1 Stimmen hat die Finanzkommission der Vorlage schliesslich zugestimmt. Das Parlament entscheidet in der Novembersession über den Kantonsbeitrag von 3,9 Millionen Franken an die International School of Berne.