Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03535.jsonl.gz/2340

Meister SC Bern gewinnt den NLA-Spitzenkampf in Zug 3:0 und verbessert sich auf den 2. Platz. Torschützen sind im Mitteldrittel Marco Müller und Martin Plüss.
Der SCB agiert in der diesjährigen Qualifikation wesentlich überzeugender als in der letzten Saison, als er bis zur zweitletzten Runde zittern musste, ehe die Playoff-Teilnahme gesichert war. Mit dem Erfolg in Zug setzte sich das Team von Trainer Kari Jalonen in der Spitzengruppe fest. Nachdem die Zentralschweizer das erste Drittel dominiert hatte, nutzte der Gast aus Bern seine Chancen wesentlich besser. Auf das 0:2 durch Marco Müller erstes Saisontor und den Treffer von Captain Martin Plüss konnten die Zuger nicht mehr reagieren, ohne Torhüter kassierten sie kurz vor Schluss noch das 0:3. Es war erst die zweite Heimniederlage nach derjenigen gegen die SCL Tigers.
Als Leader abgelöst wurde Zug von den ZSC Lions. Die Zürcher wendeten bei Schlusslicht Ambri-Piotta einen 0:2-Rückstand mit drei Toren in den sechseinhalb Minuten vor der zweiten Pause. Der Abstand zwischen dem neu drittplatzierten Zug und dem Vierten Lausanne, der in Lugano 0:2 verlor, beträgt nun fünf Punkte. Den entscheidenden Treffer in der Resega erzielte Ryan Gardner in der 28. Minute.
Ihre Positionen unter dem Strich verbessert haben die zehntplatzierten SCL Tigers und der Zweitletzte Fribourg-Gottéron. Die Langnauer setzten sich in Biel dank des ersten Saisontreffers des Kanadiers Brendan Shinnimin 3:2 durch. Für Fribourg traf der neu verpflichtete Tscheche Michal Birner in seinem ersten Meisterschaftsspiel 13 Minuten vor Schluss zum siegbringenden 4:3.
Die punktgleichen Genève-Servette und Davos lieferten sich den erwartet ausgeglichenen Kampf. Sechs Sekunden vor Ende der regulären Spielzeit erzielte Nick Spaling im Powerplay das wegen eines möglichen hohen Stocks umstrittene 3:2.
Rangliste: 1. ZSC Lions 21/40. 2. Bern 19/39. 3. Zug 20/37. 4. Lausanne 20/32. 5. Kloten 19/31. 6. Genève-Servette 20/31. 7. Lugano 20/30. 8. Davos 20/28. 9. Biel 20/26. 10. SCL Tigers 20/24. 11. Fribourg-Gottéron 19/23. 12. Ambri-Piotta 22/19.