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Keine schwere Krankheit: Jobs versichert, dass er am Apple-Ruder bleibt.
Apple und sein CEO Steve Jobs sind heute in einem Statement Gerüchten entgegen getreten, Jobs leide unter Krebs beziehungsweise unter einer ähnlich schweren Krankheit. In einem Brief zuhanden der Apple-Community schreibt Jobs, dass die Gründe für seinen rapiden Gewichtsverlust in den letzten 12 Monaten lange sowohl ihm selbst als auch seinen Ärzten ein Rätsel gewesen seien. Vor ein paar Wochen habe er nun entschieden, dass die Suche nach den Ursachen der Störung und ihre Behebung seine gegenwärtige Hauptpriorität sein müsse.
Inzwischen seien die Ärzte nach langwierigen Tests zum Schluss gelangt, dass er wahrscheinlich unter einem Hormonungleichgewicht leide, das verhindere, dass sein Körper genügend Proteine aufnehme. Die Lösung für dieses Ernährungsproblem sei aber "relativ einfach und logisch" und er befinde sich bereits in Behandlung. Natürlich werde es einige Zeit dauern, bis er wieder bei seinem Normalgewicht angelangt sei, aber er werde auf jeden Fall auch während der Behandlung als Chef von Apple amtieren.
Normalerweise ist ja inside-it.ch nicht der Platz, um über die Krankheiten von Personen zu berichten. Im Falle von CEO Steve Jobs ist allerdings seine Persönlichkeit so eng mit seiner Firma Apple verknüpft, dass auch sein Gesundheitszustand eine "Businessmeldung" ist, wie die Reaktionen von Investoren und Kunden auf die Gerüchte der letzen Monate, Jobs leide an Krebs, gezeigt haben.
Entstanden waren diese Gerüchte dadurch, dass Jobs vor allem im Verlaufe des letzten Jahres deutlich sichtbar magerer wurde und manchmal bei seinen Reden müde wirkte. Zusätzlich angeheizt wurde die Gerüchteküche in den letzten Wochen noch dadurch, dass Jobs zum ersten Mal seit Jahren auf einen Auftritt an der morgen beginnenden "Macworld"-Messe in San Francisco verzichtet. (Hans Jörg Maron)