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Der Supermond ist grösser als der durchschnittliche Mond. Ist dieses Wahrnehmungsphenomen eine
optische Täuschung wie die Mondtäuschung
den Mond in der Nähe des Horizonts grösser erscheinen lässt?
Nein. Während die Mondtäuschung durch Psychologie erklärt werden kann, ist der Supermond real.
Der Mond ist 14 Prozent grösser und so 30 Prozent heller
(Nach Nasa).
Für Hobbyastronomen, Romantiker und andere Himmelsbeobachter steht am
Sonntagabend ein Höhepunkt an: Dann wird der grösste
Vollmond des Jahres zu sehen sein. Einen solchen "Supermond" gibt es
immer dann, wenn der volle der Erde auf seiner elliptischen Umlaufbahn
am nächsten kommt.
Hell und gross stand der Mond in der Nacht zum Sonntag am Himmel.
Und er wird noch grösser: In der kommenden Nacht erreicht der Erdtrabant
das sogenannte Perigäum - die grösste Annäherung an die Erde.
Fällt dies mit einer Vollmondphase zusammen, ist auch vom "Supermond"
die Rede: Die weisse Kugel erscheint bis zu 14 Prozent grösser
und 30 Prozent heller als sonst. Kein Wunder, denn bei einem Perigäum
steht der Mond der Erde um 50'000 Kilometer näher als bei einem
Apogäum, der grössten Entfernung zur Erde.
Zwar ist der Supermond an sich keine seltene Erscheinung; er tritt im Schnitt
alle 13 Monate auf. Allerdings gibt es derzeit eine bemerkenswerte
Häufung: Der Supermond ist bereits der dritte in diesem Sommer.
Den ersten gab es am 12. Juli, der nächste kommt am 9. September.
Ein solches Trio wird erst im Jahr 2034 wieder auftreten.