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Nochmals ganz herzlichen Dank an die Leserschaft und den Verlag des "Bote der Urschweiz"! Die LeserInnen der Zeitung haben zu Weihnacht 2021 nicht weniger als CHF 298’000 Franken für gemeinnützige Projekte gespendet. Durch diese Spenden wurde auch ein Nothilfe-Projekt von CO-OPERAID in Bangladesch unterstützt: CHF 55'674 wurden der Lebensmittelhilfe für ethnische Minderheiten in den Bandarban Hill Tracts zugesprochen, wo CO-OPERAID mit seinem Partner Humanitarian Foundation mehrere Projekte durchführt (siehe: Projekt Rowa Kyang; Projekt Alusama Froi; Projekt Upasshak). Es wurde eine Unterstützung von insgesamt 864 Familien mit geschätzten 4’300 Personen aus 27 Dörfern möglich. Jede Familie erhielt 50 Kilogramm Reis, 2 Liter Öl, 4 Kilogramm Linsen, 1 Kilogramm Milchpulver, 1 Kilogramm Zucker und 10 Eier. Mit einem kürzlich erschienen Artikel hat der "Bote" über diese Hilfe berichtet.
Die Projektregion der Bandarban Hill Tracts erfährt in den letzten Jahren leider wiederholt Krisensituationen. Der Klimawandel macht die Regenfälle weniger zuverlässig. Trockenperioden oder im Gegenteil heftige Monsun-Gewitter, häufig verbunden mit Erdrutschen, zerstören die Ernten und Felder. Weitere Gründe sind Umweltzerstörungen (Abholzung, Erosion, beschädigte Flussläufe) und Übernutzung der Felder infolge von Landraub (Rückgang der Landwirtschaftsfläche) und Bevölkerungszuwachs. Als Folge tritt vermehrter Hunger in der Zeit ab April auf, wenn die geringe Reis-Ernte des Vorjahres aufgebraucht ist und die Nahrungsmittel ausgehen.
Ganz herzlichen Dank, wenn auch Sie die Hilfe von CO-OPERAID für ethnische Minderheiten in Bangladesch unterstützen!