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Materialexperimente. Ibero-Amerikanische experimentelle Dicht-Kunst zwischen Objekt, Sprache und Performance
Pauline Bachmanns post-doc Forschungsprojekt beschäftigt sich mit der experimen-tellen Poesie in der Cono-Sur-Region und in Spanien und Portugal unter den Bedingungen von repressiven Regimen und Zensur zwischen den späten 1960er und 1980er Jahren. Sie nimmt die Schnittstellen zwischen Text, Material und Mensch in den Blick und untersucht poetische Praktiken, die zwischen Kunst, Aktion und Text oszillieren. Pauline Bachmann war stets eine Grenzgängerin zwischen den Disziplinen, daher liegt ihr Forschungsinteresse insbesondere darin, an den Rändern der Disziplinen Grenzen und Überschneidungen auszuloten. Im Mai 2017 schloss sie ihre Doktorarbeit am Romanischen Seminar an der Universität Zürich über Konzeptionen von Leiblichkeit in der neokonkreten Bewegung in Brasilien (1957-67) ab. Zwischen 2011 und 2017 war sie Mitglied der DFG-geförderten Forschergruppe „Transkulturelle Verhandlungsräume von Kunst“ am Kunsthistorischen Institut der Freien Universität Berlin. Dort und in Mexiko (COLMEX), Costa Rica (UNA) und Frankreich (Université de Nantes) studierte sie zuvor Lateinamerikanistik, Kunstgeschichte und neuere Geschichte. Ihre Magisterarbeit schrieb sie 2010 über Karibikrepräsentationen im zentralamerikanischen Roman.