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Wie schützt eine Impfung?
Viren und Bakterien verursachen beim Pferd Infektionskrankheiten, die zum Teil tödlich enden können:
Die Erreger werden meist von Pferd zu Pferd übertragen. Als Tierbesitzer könnten Sie natürlich verhindern, dass Ihr Pferd Kontakt mit anderen Pferden hat. Das werden Sie aber nicht tun wollen, denn für Ihren Gefährten sind soziale Kontakte mit Artgenossen wichtig. Nur so kann er sich zu einem wesensstarken und sozial angepassten Pferd entwickeln.
Sie können Ihr Pferd dennoch davor schützen, mit einer Infektionskrankheit angesteckt zu werden: Gegen die meisten Infektionskrankheiten gibt es Impfungen, welche Ihr Pferd vor den durch Viren und Bakterien ausgelösten Erkrankungen schützen, während es alltäglich den Kontakt unter seinesgleichen geniesst.
Impfstoffe bestehen aus abgetöteten oder abgeschwächten Krankheitserregern, die in den Körper gebracht werden und eine natürliche Infektion auf ungefährliche Weise imitieren, um Tiere oder Menschen vor Infektionskrankheiten zu schützen. Das Immunsystem des Pferdes reagiert auf die Impfung mit der Bildung von Abwehrstoffen (sogenannte Antikörper). Durch diesen «Trainingseffekt» ist das geimpfte Pferd bei einem darauffolgenden Kontakt mit dem Erreger geschützt. Die bereits im Körper vorhandenen Abwehrstoffe bekämpfen die eingedrungenen Erreger und verhindern, dass diese sich im Körper ausbreiten und das Pferd krank machen.
Die Tierärztin oder der Tierarzt verabreicht den Impfstoff mit der Spritze in das Muskelgewebe des Pferdes.