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Albert Jörimann - Argentinien-Kredit des IWF
Ich lese vom neuen Abkommen zwischen dem Internationalen Währungsfonds und Argentinien, mit dem die Zahlungsunfähigkeit des Landes wieder einmal abgewendet wurde. Der 45-Milliarden-Dollar-Kredit aus dem Jahr 2018 wird umgeschuldet, und zwar so, dass Argentinien in den nächsten zehn Jahren keine Zinsen dafür bezahlen muss; die Zinsen werden stattdessen auf den Kredit aufgerechnet, was bei einem Satz von sagen wir mal 2 Prozent pro Jahr eine Aufstockung um gut eine Milliarde bedeuten würde, will sagen, im Jahr 2032 ist Argentinien gegenüber dem IWF mit 55 Milliarden in der Kreide.