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Konservierungsstoffe unproblematisch in veganen Ersatzprodukten für tierische Lebensmittel
Das Kantonale Laboratorium hat 65 pflanzliche Alternativen für Lebensmitteln tierischer Herkunft bezüglich Konservierungsmittel untersucht. Es konnte dabei kein Hinweis auf eine missbräuchliche Verwendung von Konservierungsstoffen gefunden werden.
Aus einer Kampagne «Mikrobiologische Qualität von pflanzlichen Alternativen für Lebensmittel tierischer Herkunft» wurden die ersten 65 der 145 Produkte auf Konservierungsstoffe analysiert. Die Proteinquellen waren beispielsweise Soja, Erbse oder Weizen, und die Lebensmittel wurden als Alternativen zu Wurst, Fleisch, Käse und anderem hergestellt.
Lebensmittel mit einem hohen Wassergehalt sind besonders leichtverderblich, da sich Mikroorganismen (Bakterien, Hefen, Schimmelpilze) darin gut vermehren können. Zu dieser Produktekategorie gehören auch pflanzliche Alternativen für Lebensmittel tierischer Herkunft. Da bei den Proben die mikrobiologische Qualität im Vordergrund stand, wurden 65 Proben auch auf nicht deklarierte oder zu hoch dosierte Konservierungsstoffe untersucht.
In zehn Proben konnte Sorbinsäure nachgewiesen werden, und in einem Wurstersatzprodukt aus Erbsenprotein wurde Benzoesäure nachgewiesen. Nur in zwei dieser Proben war der Gehalt hoch genug, um konservierend zu wirken. Dabei war der Konservierungsstoff jeweils gekennzeichnet und der Höchstwert nicht überschritten.
Die Resultate unserer Untersuchungen haben erfreulicherweise keine Hinweise auf eine missbräuchliche Verwendung von Konservierungsstoffen in pflanzlichen Alternativen für Lebensmittel tierischer Herkunft erbracht.