Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03228.jsonl.gz/430

Konzerte
für Entdecker
Montag, 04.09. | 12:15–13:10 Uhr
Mittagsintermezzo «fifty-fife minutes»
Wolfgang Amadé Mozart: Sonate für Violine und Klavier, e-moll, KV 403
Fritz Kreisler: Variationen über ein Thema von Corelli
Antonín Dvořák: Romanze in f-moll, op. 11
Ernest Bloch: Nigun
Maurice Ravel: Tzigane
Montag, 04.09.2023 | 12:15–13:10 Uhr
Einlass 30 Minuten vor Konzertbeginn.
Veranstaltungsort:
Reformierte Stadtkirche, Kirchplatz, 5200 Brugg
(Garderobe und Toilette vor Ort / Barrierefrei, mit WC für Rollstuhlfahrer:innen)
Ludwig van Beethoven (1770–1827):
In Bonn geboren, in Wien gestorben. Dass die österreichische Hauptstadt Beethovens wichtige zweite Heimat wurde, lag an der Besetzung des Rheinlands durch französische Truppen 1794. Er war nach Wien gereist, um Schüler Haydns zu werden. Nun verlor er zuhause seine Stelle, blieb und wurde mit neun Sinfonien, Violinkonzerten, Sonaten und Messen zum wichtigen Bestandteil der Wiener Klassik. Als die deutsche Popmusikzeitschrift Rolling Stone die ‹hundert beliebtesten Sinfonien› ermittelte, belegte Beethoven Platz 1 und 3 – mit seiner Neunten und seiner Dritten.
Ernest Bloch (1880–1959):
Im Land, in dem er geboren wurde, hielt sich sein Erfolg in Grenzen. Auf einem Festival in Basel erntete er Kritik: Wer als Emporkömmling solch dissonante und wilde Musik schreibe, gehöre bei Brot und Wasser eingesperrt, schrieb einer. Wertschätzung erlangte er in seiner zweiten Heimat USA. Mit dem ‹jüdischen Zyklus› festigte er seinen Ruf. Er wurde Musikdirektor in Cleveland und am Konservatorium von San Francisco. Von spätromantischen Anleihen in seinen frühen Kompositionen wechselte er zusehends zu Stilmitteln der traditionellen jüdischen Musik.
Camille Saint-Saëns (1835–1921):
Mit drei lernte er lesen, mit sechs veröffentlichte er erste Kompositionen. Viele sahen in dem Wunderkind einen neuen Mozart. Als Elfjähriger gab er in Paris sein erstes Konzert, mit 15 schrieb er seine ‹Sinfonie A-Dur›. Camille Saint-Saëns komponierte zehn Opern. Zu seinen berühmtesten Werken zählt die zoologische Fantasie ‹Karneval der Tiere›, eine Suite für Kammermusik. Er liebte Experimente und setzte seine Leidenschaft für Musik mit größter Vielseitigkeit in Taten um: als Pianist, Dirigent, Organist, Wissenschaftler und Pädagoge.