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Chemie
Jacqueline, 27, Krebsforscherin
Jacqueline Mock forscht an Proteinen, die krebskranken Menschen helfen sollen. Als Doktorandin komme niemand auf die Welt, sagt die Präsidentin der Biologie-Olympiade. Man wird es.
24.07.2018
Medaillensegen in Teheran für Henry Wetton, Jana Meier, Florin Kalberer und Michelle Knecht (von links nach rechts). Bild: Thomas Schneeberger
Michelle Knecht (links) freut sich mit Jana Meier (rechts) über deren Goldmedaille. Bild: Thomas Schneeberger
Gold für Jana Meier (Mitte). Bild: Thomas Schneeberger
Bronze für Henry Wetton (Mitte). Bild: Thomas Schneeberger
Bronze für Florin Kalberer (Mitte, weisses Hemd). Bild: Thomas Schneeberger
Bronze für Michelle Knecht (Mitte). Bild: Thomas Schneeberger
Es ist ein erfolgreicher Sommer für die vier Schweizer Jugendlichen: Zuerst die Matura, dann eine internationale Auszeichnung an der Biologie-Olympiade in Teheran, die am 21. Juli 2018 mit diesen Resultaten zu Ende ging:
261 junge Bio-Talente aus über 60 Ländern hatten sich für den Wettbewerb qualifiziert. Insgesamt wurden 27 Gold-, 54 Silber-, 81 Bronzemedaillen vergeben.
Um bei den Prüfungen zu punkten, braucht es breites Fachwissen, logisches Denken, Stressresistenz – und gute Fähigkeiten im Labor. Die Jugendlichen bewiesen bei den zwei 3-stündigen Theorietests, wie gut sie ihr Wissen anwenden können – von Anatomie über Genetik bis zu Zellbiologie. Im Labor schlüpften sie in die Schuhe des Forschers, der Forscherin: Sie lösten Fragen zu Molekularbiologie, Systematik der Pflanzen und Tiere sowie Evolution und Ökologie während vier 1.5-stündigen praktischen Prüfungen. Sie kategorisierten beispielsweise Pflanzen anhand der Blattstruktur und des pH-Wertes und untersuchten das Nervensystem und die Fortpflanzungsorgane eines Blutegels.
Seit 20 Jahren nimmt die Schweiz am internationalen Wettbewerb teil. Jana Meier gewinnt die bisher zweite Goldmedaille, die erste gab es vor sieben Jahren in Taiwan. "Wir sind sehr stolz auf die Resultate unserer Teilnehmer – besonders natürlich auf die Goldmedaille von Jana", freut sich Thomas Schneeberger, Student der Uni Bern und Mitorganisator der Olympiade in der Schweiz. Schneeberger betont, dass die Teilnehmerinnen und Teilnehmer an der Olympiade Fertigkeiten schulen, die es ihnen später als junge Forschende ermöglichen, die Welt adäquat zu beschreiben.
2018 haben 1'291 Schweizer Jugendliche beim Wettbewerb mitgemacht. Damit ist die Biologie-Olympiade die grösste der insgesamt acht Olympiaden.
Vier weitere Schweizer Teams kämpfen diesen Sommer um Medaillen an den Wissenschafts-Olympiaden. Zurzeit laufen gerade die Olympiaden in Physik (Portugal) und Chemie (Tschechische Republik und Slowakei). Weiter geht es dann mit der Internationalen Geografie-Olympiade (Kanada, 31.07.-06.08.2018) und der Informatik-Olympiade (Japan, 01.09.-08.09.2018).
Internationale Biologie-Olympiade (IBO)
Die IBO ist ein Wettbewerb für junge Biologinnen und Biologen. Die Schweiz nimmt dieses Jahr zum 20. Mal am Wettbewerb teil. Die Olympiade will begabte und interessierte Jugendliche herausfordern und ermutigen. Gefördert wird auch der internationale Austausch. Die Teilnehmerländer stellen je ein Team von maximal 4 Jugendlichen unter 20 Jahren. Diese Teams wurden zuvor bei der nationalen Olympiade selektioniert.
Wissenschafts-Olympiade
Die Wissenschafts-Olympiade motiviert und fördert Schülerinnen und Schüler in ihrem Lieblingsfach und weckt wissenschaftliche Begabungen und Kreativität. Acht Vereine organisieren Workshops, Lager und Wettbewerbe für jährlich über 3'000 Talente in Wissenschaft und Technik. Die Organisatoren sind hauptsächlich begeisterte junge Forschende, die freiwillig viele Stunden in das nationale Programm investieren.
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Mirjam Sager
Kommunikationsbeauftragte
Wissenschafts-Olympiade
Universität Bern
Hochschulstrasse 6
3012 Bern
+41 031 631 51 87
m.sager(at)olympiad.ch
Biologie
Verband
Chemie
Jacqueline Mock forscht an Proteinen, die krebskranken Menschen helfen sollen. Als Doktorandin komme niemand auf die Welt, sagt die Präsidentin der Biologie-Olympiade. Man wird es.
Mathematik
Die Vorrundenprüfung ist korrigiert und ausgewertet. Joël Huber und Mathys Douma haben mit 42 Punkten die beste Punktzahl erreicht, herzliche Gratulation! Um sich unter den besten 18 zu platzieren, waren 29 Punkte notwendig.
Robotik
Die Robotik-Olympiade bietet am 11. und 18. Januar 2020 Workshops für Lehrpersonen an. Im Kurs lernen Sie, wie man Roboter baut und programmiert. Und Sie erfahren, wie die Olympiade in den Unterricht eingebaut werden kann. Jetzt anmelden!
Biologie
Im August und September fand die erste Runde der Schweizer Biologie-Olympiade an den Mittelschulen statt. Die 80 besten Teilnehmenden der ganzen Schweiz wurden nach Müntschemier eingeladen, wo sie eine Woche lang intensiv in allen Disziplinen der Biologie trainiert wurden.
Verband
Heute feiern wir den International Volunteer Day. Zeit, dir sechs Fakten und Geschichten zu unseren 350 Volunteers zu liefern. Viel Spass beim Quiz!
Verband
Wir schauen zurück auf das Jahr, das bald zu Ende geht: auf die 4'000 neugierigen Teilnehmenden, die 146 engagierten Schulen und die 350 Volunteers, die das Förderprogramm möglich machen.
Verband
Wer die Neugier seiner Schülerinnen und Schüler stillt und besondere Leistungen fördert, soll ausgezeichnet werden. 2019 geht der Schulpreis der Wissenschafts-Olympiade an die Kantonsschule Wettingen im Aargau.