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Der Bau einer leistungsstärkeren Einheit oder zweier Einheiten wird laut Paravan die Palette der potenziellen Lieferanten erweitern, die Verhandlungsposition verbessern und mehr Möglichkeiten für Co-Investitionen bieten. Ausserdem würde dadurch die Energieversorgungssicherheit erhöht. Paravan erklärte, dass alle drei möglichen Technologielieferanten für das JEK2 genannte Neubauprojekt – die amerikanische Westinghouse, die Électricité de France (EDF) und die Korea Hydro & Nuclear Power (KHNP) – gleich behandeln würden. Alle drei hätten Vorteile und gute Eigenschaften und alle drei hätten Nachteile; aber die Entscheidung werde nicht einfach sein, fügte er hinzu.
Das JEK2-Projekt
JEK2 ist gemäss GEN Energija ein langfristiges und generationenübergreifendes Projekt, das über viele Jahrzehnte zur Qualität der Stromversorgung in Slowenien beitragen wird. Das Projekt JEK2 sei eine langfristige Investition in ein modernes Kernkraftwerk mit einer Betriebsdauer von über 60 Jahren. Es werde somit über viele Jahrzehnte hinweg eine zuverlässige Versorgung mit kohlenstoffarmem Strom zu einem stabilen und vorhersehbaren Preis gewährleisten und so die wirtschaftliche und soziale Entwicklung fördern und die Lebensqualität aller Einwohner Sloweniens erhöhen.
Bezüglich der Höhe der Investitionen für den Bau von JEK2 sei das Unternehmen daran, verschiedene Finanzierungsmodelle zu untersuchen, die sowohl privates Kapital als auch verschiedene Anteile an Beteiligungen von Unternehmen und Fremdkapital umfassen. Basierend auf den Ergebnissen dieser Analyse werde es möglich sein, die konkreten finanziellen Strukturen des JEK2-Projekts zu diskutieren.
Ausschüsse für Beschleunigung der Aktivitäten im JEK2-Projekt
Die Ausschüsse der Nationalversammlung für Infrastruktur, Umwelt und Raumplanung sowie für Wirtschaft sprachen in einer gemeinsamen Sitzung über die Bedeutung des Baus eines neuen Kernkraftwerks am Standort Krško. An der Dringlichkeitssitzung, die auf Wunsch der Slowenischen Demokratischen Partei einberufen wurde, beschlossen die Mitglieder einstimmig, dass die beiden Ausschüsse die Beschleunigung der Aktivitäten im Zusammenhang mit dem JEK2-Projekt unterstützen werden.
Quelle
M.A. nach Gen Energija, Medienmitteilungen,11. Oktober 2023