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Wie der Name bereits verrät, müssen bei Hindernisläufen zusätzlich zur Laufstrecke Hürden überwunden werden. Dabei handelt es sich aber nicht um normale Hürden, sondern um Schlammpfützen, Stacheldraht, Strohballen etc. Kleinere Blessuren sind dabei normal. Es kann aber auch zu schwereren Verletzungen kommen. Daher ist es wichtig, körperlich in einer guten Form zu sein und seine Fähigkeiten nicht zu überschätzen. Das gemeinsame Erlebnis und Teamgeist stehen bei Hindernisläufen im Vordergrund. Oftmals findet der Hindernislauf in Form eines Wettbewerbs statt.
1986 fand im englischen Wolverhampton das «Tough-Guy-Rennen» zum ersten Mal statt – die Mutter aller Extrem-Hindernisläufe sozusagen. Die Idee stammt ursprünglich von Billy Wilson, der bereits Trainingscamps für die britische Armee entwickelt hatte.
Neben dem Adrenalinkick und der körperlichen Anstrengung haben Hindernisläufe noch einen ganz anderen Effekt: Sie stärken das Selbstbewusstsein. Durch die Konfrontation mit Hindernissen muss sich jeder Teilnehmer mit seinen Ängsten auseinandersetzten. Zusätzlich schüttet der Körper nach jedem erfolgreich überwundenen Hindernis positive Botenstoffe aus.
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