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Für vier Energieträger aus der Landwirtschaft wird untersucht, um wie viel der nächst verwandte konventionelle Energieträger (Referenzenergieträger) sich verteuern müsste, damit die inländische Produktion wettbewerbsfähig wird. Bei Stückholz und Biogas aus Bioabfällen betragen die notwendigen Preissteigerungen maximal 45 %. Für Rapsmethylester, Ethanol und Biogas aus nachwachsenden Rohstoffen des Ackerbaus sind die notwendigen Preissteigerungen deutlich grösser. Je nach Energieträger und Annahme bewegen sie sich zwischen 60 und 280 %. Wichtigste Ursache hierfür sind die hohen Produktionskosten im Schweizer Ackerbau.
Politische Massnahmen zur Verringerung der Treibhausgasemissionen aus der Landwirtschaft sind effektiver und effizienter, wenn sie auf regionaler anstatt einzelbetrieblicher Ebene festgelegt werden. Dies kann helfen, die Klimaziele kosteneffizienter zu erreichen.
Die weltweite Verfügbarkeit von Nahrungsmitteln dürfte mittelfristig stabil bleiben. Herausforderungen für die Ernährungssicherheit in der Schweiz sind die pro Kopf sinkende Agrarfläche, zunehmende Extremwetterereignisse und ein verstärkter Schaderregerdruck.
An der deutsch-französischen Sprachgrenze innerhalb der Schweiz werden Agrarumweltmassnahmen zur Förderung der Biodiversität unterschiedlich stark umgesetzt. Wirtschaftspolitische Anreize könnten diesen kulturbedingten Unterschied verringern.