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Ratgeber für Familien.
Sorgen Sie für einen sicheren Umgang Ihres Kindes mit seinem Handy, Smartphone, Tablet, Computer, Laptop, TV, etc. Neben technischen Möglichkeiten ist es von zentraler Bedeutung, das Bewusstsein für einen vernünftigen Gebrauch zu wecken und das Kind eng zu begleiten. Auch wenn Sie die Unabhängigkeit Ihres Kindes fördern und seine Privatsphäre respektieren möchten, sind Sie für Ihr Kind bis zu dessen Volljährigkeit verantwortlich.
Regeln für Ihr Kind.
Was Sie Ihrem Kind beibringen sollen:
- Sein Handy mit einem Code zu schützen und grundsätzlich nicht anderen Personen zur Verfügung zu stellen.
- Seine Handynummer niemals an Fremde weiterzugeben.
- Bluetooth und WLAN am Handy zu deaktivieren, wenn sie nicht verwendet werden.
- Anonyme Anmeldedaten sowie lange und komplizierte Passwörter (mindestens acht Zeichen) zu verwenden, die aus einer Kombination von Buchstaben, Sonderzeichen und Zahlen bestehen und diese Daten niemandem mitzuteilen.
- Keine persönlichen Informationen in sozialen Netzwerken oder Blogs preiszugeben.
- Nicht auf Anrufe und insbesondere Nachrichten jeglicher Art von unbekannten Absendern zu reagieren. Wenn es unerwünschte SMS bekommt, "STOP" per SMS an den Absender senden, um diese Nachrichten nicht mehr zu erhalten.
- Anhänge oder Dateien, deren Herkunft unbekannt ist, nicht zu öffnen.
- Die IMEI-Nummer seines Handys (Gerätenummer) sicher zu Hause aufzubewahren, für den Fall, dass das Gerät verloren geht oder gestohlen wird.
Wenden Sie sich bei Belästigungen oder unerwünschten Nachrichten an uns.
Zeigen Sie Interesse.
Sprechen Sie mit Ihrem Kind, informieren Sie sich darüber, wie Mobiltelefone funktionieren und welche Möglichkeiten sie bieten.
- Halten Sie sich über neue Funktionen auf dem Laufenden.
- Legen Sie Regeln und Zeiten für die Verwendung der Geräte fest.
- Sprechen Sie mit Ihrem Kind über seine Erfahrungen. Hören Sie Ihrem Kind zu und beruhigen Sie es. Stellen Sie klar, dass es keine Schuldgefühle zu haben braucht, falls es etwas Seltsames erlebt hat oder schockierenden Inhalten ausgesetzt war, und handeln Sie bei Bedarf.
- Ermutigen Sie Ihr Kind zu einer kritischen Denkweise, indem Sie ihm beibringen, nicht alle verfügbaren Informationen zu glauben.
- Lassen Sie Ihr Kind Verantwortung für seine Rechnungen übernehmen.
Soziale Netzwerke und Chatrooms.
Geben Sie Ihrem Kind Verhaltensregeln an die Hand. Was Sie Ihrem Kind beibringen sollten:
- Bei der Nutzung sozialer Netzwerke und Chatrooms vorsichtig zu sein und persönliche Informationen nicht einfach preiszugeben.
- Straftaten wie Beleidigungen, Verleumdungen und Belästigungen, etc. sind auch im Internet strafbar.
- Gut zu überlegen, bevor persönliche Informationen veröffentlicht werden. Über die Auswirkungen, die ein Posting auf andere haben kann, nachzudenken. Niemals Fotos oder Videos von anderen ohne deren Zustimmung hochzuladen.
- Alle im Internet veröffentlichten Informationen sind für die weltweite Öffentlichkeit zugänglich und praktisch nicht mehr zu löschen.
- Nur Personen, die es auch im wirklichen Leben kennt, als Freunde zu bestätigen. Auf keinen Fall einem Treffen mit Unbekannten zuzustimmen.
- Online zu sein ist nicht alles im Leben; es gibt auch andere Beschäftigungsmöglichkeiten in der realen Welt.
Weitere Informationen.
Wir haben einige Brancheninitiativen zum Jugendschutz bezüglich der Gefahren des Internets aufgelistet, die unter "Allgemeine Hinweise" zu finden sind. Weiter fördern wir zwei Überwachungs-Apps die unter "Schutzsoftware" zu finden sind.
- Jugendmedienschutz Brancheninitiative Webseite (verfügbar nur auf Deutsch oder Französisch)
- Cybercrime | Bundesamt für Polizei Webseite
- T Ki?" | Präventionskampagne der Kantonspolizei Freiburg über die Gefahren der Nutzung des Internets und moderner Kommunikationsmittel (verfügbar nur auf Deutsch oder Französisch)