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Der Film von Regisseur Rodrigo García (Nine Lives) handelt von drei Frauenschicksalen in Los Angeles. Die Physiotherapeutin Karen (Annette Benning) leidet immer noch daran, dass sie mit 14 Jahren nach einer ungewollten Schwangerschaft ihre Tochter zur Adoption frei gegeben hat. Die ambitionierte und dadurch erfolgreiche Anwältin Elizabeth (Naomi Watts), die sonst alles unter Kontrolle hat, vergräbt ihre Vergangenheit als Adoptivkind unter Arbeitswut und Sex mit ihrem derzeitigen Chef Paul (Samuel L. Jackson). Nachdem Lucy (Kerry Washington) sich nichts sehnlicher als ein Baby wünscht, aber sie und ihr Mann keine Kinder bekommen können, entscheiden sie sich für eine Adoption, aber die schwangere Frau befallen immer wieder Zweifel, ob die beiden die Richtigen sind.
Adoption ist scheinbar das zusammenhängende Element dieser drei unterschiedlichen Geschichten und Adoption kennzeichnet auch die musikalische Ausrichtung dieses ruhig dahinfließenden, fast meditativen und emotionalen Scores.
Edward Shearmur, der bis jetzt ziemlich unterschiedliche Scores wie Reign of Fire, Laws of Attraction, K-Pax, Sky Captain and the World of Tomorrow, etc. komponierte, hat hier die Komposition(stechnik)en eines Thomas Newman in seine Komposition integriert.
Ich würde zwar nicht so weit gehen, dass Shearmur Newmans Musik geklaut bzw. abgekupfert hat, denn sie steht durchaus eigenständig da, aber sie hört sich doch sehr „Newmanesk“ an. Das beginnt schon damit, dass die Basis der Themen aus einem 3-Noten-Motiv besteht und endet damit, dass eine leichte Instrumentierung aus sphärischen Klavier, Gitarre, Oboe und Cello, aber auch Harfe und Klarinette verwendet wurde.
Zu den besten und einprägsamsten Tracks zählen Cut 8: Paco und 15: A Waltz for Karen. Der Score hat eigentlich kein zentrales Thema, sondern einzelne Motive, die durch geschickte Orchestrierung und einen melodischen Fluss ein durchaus angenehmes Hörerlebnis vermitteln.
Sogar der Song am Anfang der CD fügt sich in das Konzept ein, obwohl es mir lieber gewesen wäre, hätte man diesen am Ende platziert.
Schlussendlich ist das eine CD, die man durchaus als nette Hintergrundmusik beim Lesen eines Buches in den CD Player legen kann.