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Die Mathiers sind 1387 nach Salgesch gekommen. Ursprünglich aus Marseille stammend, wanderten sie über Grenoble ins Wallis. Der Grund lag in der Armut und der Möglichkeit, im Ausland als Söldner Geld zu verdienen. Die Mathiers liessen sich für Kriegsdienste im Wallis anwerben. Nach einem Aufenthalt daselbst beschlossen sie, nicht mehr in ihre Heimat zuückzukehren und liessen sich in Salgesch nieder. Bald entdeckten sie, dass sich Salgesch hervorragend für den Weinbau eignet. Sie stellten fest, dass ein gutes Glas Wein dem Leben zuträglicher ist als die Kriegerei.
Der Gründer, Albert Mathier, wurde 1891 als zweites von neun Kindern geboren. 1918 heiratete er Monika. Aus dieser Ehe gingen 5 Kinder hervor. In dieser Zeit, als die Weltwirtschaft am Boden lag, versuchte die Familie der Rezession zu trotzen. Äcker und Wiesen wurden umgebrochen und mit Reben bepflanzt. Die Familie Albert Mathier setzte mit der Gründung ihrer eigenen Kelterei den Grundstein für die Weingeschichte der Familie Mathier und die der Rotweinmetropole Salgesch. Harte Pionierarbeit brachte sie und das Regim voran.