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Wärmedämmung ist die Reduktion des Durchganges von Wärmeenergie durch eine Hülle, um einen Raum oder einen Körper vor Abkühlung oder Erwärmung zu schützen. Eine andere, eher umgangssprachliche Bezeichnung für Wärmedämmung ist Isolierung oder Wärmeisolierung. Im englischen Sprachraum wird nur dieser Begriff benutzt. (Englisch: thermal insulation). Bei Wärmedämmung im Bauwesen spricht man auch von Bauisolierung. (Englisch: building insulation).
Wärmedämmung wird eingesetzt, um den Heizwärmebedarf von Gebäuden zu minimieren. Historisch gesehen hatte die Wärmedämmung einen relativ geringen Stellenwert, obwohl Heizenergie in Form von Brennholz und Kohle äußerst knapp und somit teuer waren. Auch die dafür geeigneten Baustoffe und Bauelemente waren damals kaum vorhanden. In der Regel wurde in Wohnungen nur ein einziger Raum tagsüber beheizt. Erst ab den 1960er Jahren stand Heizenergie in Form von Heizöl ausreichend und billig zur Verfügung. Dies und steigende Ansprüche an den Wohnungskomfort förderten das Entstehen von durchgängig beheizten Gebäuden mit nur mäßiger Wärmedämmung. Ab der ersten Ölkrise 1973 und weiteren Energieverknappungen entstand - auch im Zusammenhang mit der Diskussion um Klimaerwärmung und Nachhaltigkeit - ein Bewusstsein für die allgemeine Notwendigkeit und wirtschaftliche Nützlichkeit der Wärmedämmung. Die Wärmedämmung von Gebäuden gehört zu den wirtschaftlichsten Maßnahmen zur Reduktion von CO2-Emissionen überhaupt. In der Schweiz waren Stand Ende 2014 knapp 500.000 Tonnen EPS und 200.000 Tonnen XPS als Dämmstoff in Gebäuden enthalten.
Gebräuchliche Materialien sind: