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Donsol ist eine verschlafene Kleinstadt und liegt in der Provinz Sorsogon, im Süden der Hauptinsel Luzon. Die Stadt mit ihren umliegenden Dörfern hat rund 50‘000 Einwohner. Mit einer Fläche von 156 km2 ist Donsol etwas kleiner als der Kanton Appenzell Innerrhoden. Mit einer Bevölkerungsdichte von 300/km2 ist Donsol etwas mehr besiedelt als etwa Schaffhausen oder Luzern und etwas weniger als Solothurn.
Donsol lebt ein paar Monate pro Jahr auf, wenn die Walhaie in die Gegend kommen. Im Gegensatz zu Oslob auf der Insel Cebu, wo sie gefüttert und angelockt werden, kommen die „Butanding“, wie der grösste Fisch hier heisst, seit Jahrhunderten nach Donsol. Sie folgen ihrem Hauptnahrungsmittel, dem Plankton.
Rund 40% der Bevölkerung in Bicol gilt als arm. Das heisst, sie leben von weniger als 2 Dollar pro Tag und Kopf. Der landesweite Schnitt liegt bei etwa 25%, damit gehört Bicol und insbesondere Donsol zu den ärmeren Regionen der Philippinen.
Donsol ist aufgeteilt in 51 Barangays, die kleinste politische Einheit der Philippinen. Eine Barangay entspricht bei uns etwa einem Dorf oder einem Quartier. Ich lebe in der Barangay Dancalan, direkt am Strand.
Dancalan ist das touristische Zentrum Donsols, mit etlichen Hotels, die meisten für Backpacker oder lokale Touristen ausgelegt. Nur zwei der 3* Hotels haben einen Swimming Pool und bieten etwas mehr Komfort. Entlang dem Strand leben zahlreiche Fischer und ich mitten unter ihnen. Der Kontrast zwischen arm und etwas reicher könnte nicht grösser sein.
Wenn Du mehr wissen möchtest, wie ich hier lebe, lies diesen Artikel: Wie lebe ich in Donsol