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"Für uns ist Grösse nicht entscheidend", ergänzte er. Viel wichtiger sei, dass ein Unternehmen durch Technologie und Innovation die beste Marktposition in einem Spezialsegment habe. "Wir wollen unter den Top-drei-Anbietern in unseren Geschäften sein", sagte Zachert dem Blatt. Mit Mega-Übernahmen rund um den Globus formiert sich die Branche derzeit neu.
Zachert hatte den Konzern in den vergangenen Jahren neu ausgerichtet und im September den grössten Zukauf in der Firmengeschichte getätigt. Die 2,4 Milliarden Euro schwere Chemtura-Übernahme schloss er Ende April ab. Das Geschäft mit Zusätzen für Schmierstoffe und Flammschutzmittel wurde so deutlich ausgebaut. Zuletzt machten die Kölner mit dem Einstieg von Starinvestor Warren Buffett Schlagzeilen.
Seit seinem Amtsantritt im April 2014 hat Zachert Lanxess mit harten Einsparungen saniert. Er reduzierte die Abhängigkeit des Konzerns vom kriselnden Kautschuk-Geschäft, in dem er es in ein Gemeinschaftsunternehmen mit dem grössten Öl- und Energiekonzern der Welt, der saudischen Saudi Aramco, einbrachte. Die starke Abhängigkeit von der Reifen- und Autoindustrie hatte Lanxess als weltgrössten Hersteller von synthetischem Kautschuk davor in Bedrängnis gebracht./jha/edh
(AWP)