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|ISBN||Beschreibung||Einzelpreis||Anzahl||Preis|
Die Geschichte über eine Pürin und ihre Gehilfin. Die Gehilfin notiert sich alles, was sie nicht vergessen will: von den Kühen, den Hühnern, der Arbeit im Kreislauf der vier Jahreszeiten. Die Pürin merkt an, ergänzt, fragt nach, schliesst den Reissverschluss ihrer Jacke bis unters Kinn. Lässt die Gehilfin machen. Man sieht, wie die Pürin geht. Wie sie kommt, weiss man nicht. Sie ist dann einfach wieder da.
Die Gehilfin kehrt jeden Abend zurück in die alte Villa ihrer Grosseltern. Längst wohnt dort niemand mehr, aber auf dem Tisch stehen noch immer die beiden Tassen. Die Gehilfin versucht sich zu erinnern, oder zu vergessen. Wer war der andere, der mit ihr aus diesen Tassen getrunken hat? Und wo ist er jetzt?
Hier finden Sie die Kritik von Roman Bucheli aus der NZZ. Hier.
»Die Pürin« hat den Terra-Nova Schillerpreis für Literatur 2016 bekommen. Wir gratulieren Noëmi Lerch und freuen uns.
Das Buch steht auf der Shortlist für den Rauriser Literaturpreis 2017.
»Die Pürin« ist das erste Buch von Noëmi Lerch.
Die Autorin steht für Lesungen zur Verfügung.
»Als die Pürin Pürin werden wollte, sagte man ihr, das ist gegen das Gesetz. Die Pürin gibt es nur als die Frau vom Bauern. Und eine Pürin ohne Mann, das sei schon kompliziert genug. Aber die Pürin wollte alleine, und als Frau, Bäuerin werden. Man sah sich ihren Hof an. Fand da ein paar Pferde und eine illegale Kuh, welche die Pürin von einer nordischen Insel importiert hatte. Die Kuh war für eine Kuh sowieso zu klein. Man sah darüber hinweg. Als erste Frau besuchte die Pürin die Schule für Landwirtschaft. Sie bestand mit Bestnote. Ihr Mann später war froh, dass er nicht Bauer werden musste.« Noëmi Lerch