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Was gibt es, nebst der scheinbar idealen Stadtgrösse, sonst noch Bemerkenswertes an der Stadt mit dem spanisch-stämmigen Namen? (Der Name „San Francisco“ stammt von „Franz von Assisi“, einem Franziskaner Mönch, der im 12. Jahrhundert als Heiliger verehrt wurde.)
Gibt es etwas an San Francisco, das kaum jemand weiss? Nun, da lässt sich so manches ausfindig machen. Da stammt beispielsweise doch tatsächlich der – eigentlich im chinesischen Restaurant gereichte – Glückskeks ursprünglich aus der Westküsten-Stadt. Der Glückskeks stammt also aus San Francisco und gar nicht aus Asien, geschweige denn China. Ein bisschen mehr als 800’000 Einwohner besitzt die Stadt, deren Bild jedes Kind schon einmal erblickt hat (ja genau, die Stadt mit der roten, grossen Brücke!). Hier spricht man – wie es in den USA ziiiiemlich üblich ist – Englisch. Die mittlere Grösse der Stadt ist ideal: San Francisco schafft es, übersichtlich und dennoch eine Grossstadt zu sein.
Nimmt man die Anzahl Milliardäre als Grundlage, gilt San Francisco als die viertreichste Stadt der Welt (nach New York, London und Moskau). „Coffeeshops“ gibt es in „San Fran“ (wie die Locals die Stadt liebevoll abkürzen) wie Sand am Meer. Nebst den grossen Kaffeeketten finden sich hier eigens etablierte Coffeeshops mit zum Teil tollen Geschichten: Das Filmskript zum Filmklassiker „Der Pate“ wurde im ersten „Coffeeshop“ von Francis Ford Coppola hingekritzelt. (Was er wohl dazu getrunken haben mag?)
Die Farbe, welche die berühmte seit 1937 stehende Golden Gate Bridge trägt, ist übrigens gar kein Gold! Sie wird als „International Orange“ bezeichnet. Man ist nun geneigt, sich zu fragen: „Weshalb wurde denn genau dieses orange-rot als Farbe für diese Brücke ausgewählt?“ Dafür gibt es vielerlei Gründe: Die Brücke war (und ist) in ihrem orange-roten Gewand besser sichtbar für Verkehrsmittel und Schiffe. Auf der Website „San Francisco Travel“ wird gesagt, dass die warme Brückenfarbe anscheinend mit den Farben der Landschaft und dem eisblauen Himmel harmoniere und ein interessantes Gesamtbild abgebe. Das „international Orange“ der Golden Gate Bridge besitzt demnach allerlei Rechtfertigungen und Geschichten. Wäre es nach der U.S. Navy damals in den 30er Jahren gegangen, hätte die Brücke einen zweifarbigen Mantel bekommen. Die Navy-Mitglieder setzten sich für die – heute unvorstellbare – Farbkombination für die Brücke ein: Schwarz mit gelben Streifen. Wer weiss, vielleicht hätte die Brücke dann Wespenbrücke geheissen?
Die hier vorgestellten Facts sind nicht lebensverändernd, können aber vielleicht nützlich sein, falls ihr tatsächlich einmal in der Hafenstadt landen solltet… Dann verstummen selbst die redseligen Amerikaner, wenn ihr ihnen die Glückskeksgeschichte erzählt.
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