Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03163.jsonl.gz/1077

In den letzten Jahrzenten hat die Zahl der pro Wurf geborenen Ferkel kontinuierlich zugenommen. Entsprechend wird die Ernährung der Muttersau mit Proteinen und Mineralstoffen anspruchsvoller, damit sie ihre Ferkel optimal mit Nährstoffen ver-sorgen kann. Da pro Wurf auch mehr leichtgewichtige Ferkel erwartet werden, soll eine angepasste Beifütterung sie optimal im Wachstum unterstützen.
Das Positive vorweg: In den letzten Jahrzenten konnte die Schweizer Schweineproduktion den Einsatz von Protein und Phosphor erfolgreich reduzieren. Soja und Phosphat bleiben aus Umweltgründen sensible Themen. Durch die Zucht von Schweinen, die das Protein effizient verwerten, untersuchen die Forschenden, ob es möglich ist, diese Nährstoffe weiter zu reduzieren, ohne die Wachstumsleistung und die Fleischqualität zu gefährden.
Antibiotikaresistenzen sind eine weltweite gesundheitliche Bedrohung und müssen mit einem umfassenden Ansatz bekämpft werden, der sowohl die medizinische als auch die veterinärmedizinische Anwendung umfasst. Um die Ausbreitung solcher Resistenzen zu begrenzen, muss die allgemeine Anwendung von Antibiotika dringend reduziert werden, namentlich auch in der Schweinezucht.