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|Hess, Otto
||SVP
||17.02.2014
||Der ehemalige Thurgauer SVP-Nationalrat Otto Hess ist am Montag im Alter von 78 Jahren gestorben. Der Landwirt aus Roggwil war von 1987 bis 1999 im Nationalrat. Zuvor gehörte er vier Jahre lang dem Grossen Rat des Kantons Thurgau an.|
|Friedrich, Rudolf
||FDP-Liberale
||15.10.2013
||Der Zürcher alt Bundesrat Rudolf Friedrich ist im Alter von 90 Jahren verstorben. Der Jurist Rudolf Friedrich war von 1982 bis 1984 Vorsteher des Eidgenössischen Justiz- und Polizeidepartements (EJPD). Seine wichtigsten Geschäfte waren das neue Eherecht und das Gesetz über den Grundstückverkauf an Ausländer ("Lex Friedrich"). In der Asylpolitik verteidigte er die humanitäre Tradition. Nach knapp zwei Jahren trat er überraschend als Bundesrat zurück, weil er unter gesundheitlichen Problemen litt. Aus der Politik zog er sich jedoch damit nicht zurück. Im Abstimmungskampf um den UNO-Beitritt im März 1986 präsidierte Friedrich das befürwortende Komitee und plädierte in unzähligen Vorträgen landauf, landab für eine aktive Präsenz der Schweiz. |
Friedrich wurde am 4. Juli 1923 geboren. Nach seinem Studium arbeitete er an Bezirksgerichten, in einem Anwaltsbüro sowie in der Privatwirtschaft, bevor er 1957 eine eigene Anwaltskanzlei eröffnete. Seine politische Laufbahn begann 1962 mit der Wahl ins Winterthurer Stadtparlament, in dem er bis 1975 blieb. Zwischen 1967 und 1977 war Friedrich Mitglied des Zürcher Kantonsrats. Von 1975 bis zur Wahl in den Bundesrat im Jahr 1982 - als Nachfolger von Fritz Honegger - politisierte er im Nationalrat. In der grossen Kammer profilierte er sich vor allem als Verfechter einer starken Landesverteidigung und wurde damit zu einem Feindbild der Linken. Wegen Herzbeschwerden trat Friedrich frühzeitig als Bundesrat zurück. Nach dem Rücktritt und einer Rekonvaleszenzzeit entfaltete er wieder eine rege intensive politische und publizistische Tätigkeit. Friedrich engagierte sich in diversen Abstimmungskomitees, etwa für den EWR-Beitritt (1992) und bei der zweiten Abstimmung über den UNO-Beitritt (2002). Zudem übernahm er Präsidien in verschiedenen gemeinnützigen Organisationen.
|Freitag, Pankraz
||FDP-Liberale
||05.10.2013
||Der Glarner Ständerat Pankraz Freitag (FDP-Liberale) ist am Wochenende im Alter von 60 Jahren im Amt gestorben. Freitag vertrat den Kanton Glarus seit 2008 im Ständerat. Er profilierte sich vor allem als Finanz- und Umweltpolitiker. Zuletzt sass er in der Finanzkommission, die er von 2009 bis 2011 präsidiert hatte, sowie in der Wirtschaftskommission und in der Kommission für Umwelt, Raumplanung und Energie. Er amtete zudem als Stimmenzähler der kleinen Kammer und war Präsident der Parlamentarischen Gruppe Klimaänderung. Freitag hatte an der Universität Zürich Mathematik, Physik und Biologie studiert und anschliessend als Mathematiklehrer an der Kantonsschule Glarus gearbeitet. 1994 wurde er in den Glarner Landrat gewählt, von 1998 bis 2008 war er als Regierungsrat kantonaler Baudirektor. Seit Dezember 2008 war er zudem Verwaltungsratspräsident der Nationalen Genossenschaft für die Lagerung radioaktiver Abfälle (Nagra). Auch im Verwaltungsrat des Stromkonzerns Axpo hatte er zeitweise eingesessen.|
|Schutz, Jakob
||FDP-Liberale
||27.09.2013
||Im Alter von 95 Jahren ist am 27. September 2013 alt Natiorat Jakob Schutz (FDP-Liberale/GR) verstorben. Jakob Schutz amtete von 1952 bis 1969 als Gemeindepräsident von Filisur. 1961 wurde er in den Bündner Grossen Rat, 1969 in den Bündner Regierungsrat gewählt. Dort stand er bis zu seinem Ausscheiden 1977 dem Justiz- und Polizeidepartement vor und war Promotor des Splügenbahnprojekts. Auf Bundesebene vertrat er seinen Kanton von 1975 bis 1979 im Nationalrat.|
Jakob Schutz präsidierte von 1961 bis 1969 den Bündner Gewerbeverband, von 1980 bis 1987 den Verkehrsverein Graubünden, von 1982 bis 1988 den Bündner Hauseigentümerverband und von 1985 bis 1989 den Verwaltungsrat der Furka-Oberalp-Bahn.
|Kohler, Raoul
||PLR
||18.09.2013
||L'ancien conseiller national radical bernois Raoul Kohler est décédé dans sa 92e année. Cet élu francophone a siégé de 1971 à 1991 au Conseil national. Le Biennois a aussi été durant 12 ans député au Grand Conseil bernois.|
Né en 1921 à Courrendlin, Raoul Kohler a occupé le poste de conseiller municipal à Bienne de 1965 à 1982, rappelle le faire-part publié mercredi dans "Le Journal du Jura". Il était alors en charge de la police. Avant d'entamer sa carrière politique, il a suivi une formation de maître secondaire aux Universités de Berne et de Neuchâtel pour ensuite occuper le poste de directeur du progymnase français de Bienne.
|Fraefel, Thomas
||SP
||25.08.2013
||Im Alter von 90 Jahren ist alt Nationalrat Thomas Fraefel (SP / Zug) verstorben. Der ehemalige Primar- und Sonderschullehrer war in den Jahren 1963-70 Mitglied des Zuger Kantonsrats, danach 1971-86 Regierungsrat (Sanitäts- und Forstdirektion). Dazwischen war er 1975-79 Mitglied des Nationalrats, sowie in den Jahren 1962-1972 Vorstandsmitglied der SPS. Als Sanitätsdirektor realisierte Thomas Fraefel ein Spitalgesetz und die Übernahme des Bürgerspitals Zug durch den Kanton.|
|Schoch, Otto
||FDP
||05.07.2013
||In Herisau ist der ehemalige Ständerat Otto Schoch im 79. Altersjahr verstorben. Der promovierte Jurist war im Ausserrhoder Kantonsparlament rasch zu einer vielbeachteten Stimme avanciert. Auch im Ständerat, dem er von 1983 bis 1997 angehörte und den er 1996 präsidierte, profilierte sich Otto Schoch als freisinniger Wortführer. Seine liberalen Standpunkte waren nicht nur eigenständig, sondern namentlich in Armeefragen zuweilen auch eigenwillig. Dem kraftvollen liberalen Querdenker machte nach seinem Abschied von der nationalen Politik eine Krankheit zunehmend zu schaffen. |
|Leemann-Bosshard, Ursula
||SP
||14.06.2013
||Die 1936 geborene SP-Politikerin Ursula Leemann-Bosshard aus Esslingen ist gestorben. Die promovierte Biologin genoss über die Parteigrenzen hinweg Respekt. Von 1978 bis 1990 sass sie im Kantonsrat, wo sie während vier Jahren die SP-Fraktion führte. Ihre Kantonsratszeit schloss sie als Ratspräsidentin ab. Anfang 1991 rückte sie in den Nationalrat nach. Bis zu ihrem Rücktritt Ende 1999 nahm sie in wichtigen Kommissionen Einsitz. Am Ende ihrer politischen Karriere gehörte sie dem Zürcher Verfassungsrat an, den sie im Amtsjahr 2001/02 präsidierte.|
|Hofer, Walther
||SVP
||01.06.2013
||Der Berner Historiker und frühere SVP-Nationalrat Walther Hofer ist im 93. Altersjahr verstorben. Hofer hat sich mit seinen Forschungen zum Nationalsozialismus weit über die Landesgrenzen hinaus einen Namen gemacht. Grosse Beachtung fand insbesondere sein Standardwerk "Der Nationalsozialismus. Dokumente 1933-1945", das Hofer 1957 veröffentlichte und in zahlreiche Sprachen übersetzt.Neben seiner Forschungstätigkeit profilierte sich Walther Hofer auch als Politiker. Er sass für die BGB (der späteren SVP) im Nationalrat (1963-1979) und war Mitglied der Parlamentarischen Versammlung des Europarats. In der Schweizerischen Radio- und Fernsehvereinigung ("Hofer-Klub") setzte er sich gegen die - seiner Meinung nach - journalistischen Linkstendenzen in den elektronischen Medien ein.|
|Ott, Heinrich
||SP
||28.05.2013
||Im Alter von 84 Jahren ist der ehemalige Baselbieter Politiker Heinrich Ott gestorben. Von 1979 bis 1990 sass Ott für die SP im Nationalrat, wo er sich unter anderem für friedenspolitische und landschaftsschützerische Anliegen einsetzte. Zuvor hatte er während eines Jahrzehnts im Landrat politisiert. Einen Namen machte sich der Theologe auch als Mitinitiant der «Münchensteiner Initiative», die sich für den Zivildienst für -Militärdienstverweigerer einsetzte. Das Volksbegehren wurde 1977 verworfen.|
Ott wurde 1929 in Basel geboren und studierte an der Universität Basel Theologie. Nach dem Studium arbeitete er als Pfarrer in Castiel im Kanton Graubünden und wurde zu dieser Zeit bereits politisch aktiv und trat der SP bei. 1962 wurde er auf den Basler Lehrstuhl für Systematische Theologie berufen. Er lehrte dort bis 1999.
|Bignasca, Giuliano
||Lega dei Ticinesi
||07.03.2013
||Giuliano Bignasca, président à vie de la Lega desTessinois est mort dans la nuit de mercredi à jeudi à Lugano. Né en 1945 à Lugano, entrepreneur de son état, Giuliano Bignasca a fondé la Lega des Tessinois en 1991 et en est devenu le président à vie. Conseiller national en 1995 et de 1999 à 2003, il a été élu au Conseil municipal de Lugano en 2000. Il était candidat aux élections communales du 14 avril prochain.|
|Munz, Hans
||FDP
||07.03.2013
||In seinem 97. Altersjahr ist der ehemalige Thurgauer Ständerat Hans Munz am Montag verstorben, wie seine Familie mitteilt. Er sei von seinen altersbedingten Leiden erlöst worden. Munz war von 1967 bis 1983 Mitglied des Ständerats. 1976/1977 präsidierte er den Rat. Zuvor war der Jurist Hans Munz Präsident der FDP Thurgau und politisierte in den 50er- und 60er-Jahren im Grossen Rat.|
Hans Munz hatte zudem Einsitz in verschiedenen Verwaltungsräten. Unter anderem war er während der Sanierungsphase in den 70er- und frühen 80er-Jahren Verwaltungsratspräsident bei der Saurer AG in Arbon.
|Péquignot, Maurice
||PLR
||04.03.2013
||Maurice Péquignot (BE / R) est décédé à l’âge de 94 ans à Bienne où il résidait. Enfant des Franches-Montagnes, instituteur, il a été maire de Saignelégier durant dix-sept ans, de 1955 à 1972. Il fut également député radical au Grand Conseil bernois, qu’il a présidé en 1967-1968. Maurice Péquignot fut encore conseiller aux Etats bernois de 1967 à 1979.|
|Reichmuth, Xaver
||CVP
||26.02.2013
||Der Schwyzer alt Ständerat Xaver Reichmuth-Annen ist am Dienstag 81-jährig gestorben, wie seine Familie am Mittwoch mitteilte. Reichmuth gehörte der CVP an. Er wurde 1983 in den Ständerat gewählt. 1991 verpasste er die Wiederwahl. Reichmuth war auch jahrelang in der kantonalen Politik aktiv. Er gehörte dem Kantonsrat an sowie als Bau- und Finanzdirektor dem Regierungsrat.|
|de Capitani-Hochstrasser, Silvio
||FDP
||17.02.2013
||Im 87. Altersjahr ist der Zürcher alt Nationalrat Silvio de Capitani-Hochstrasser (FDP) gestorben. Er war Mitglied des Nationalrates in den Jahren 1979-1983.|
|Savary, Jean
||PDC
||11.02.2013
||L'ancien conseiller national Jean Savary (PDC/FR) est décédé dans sa 83e année. Grand défenseur d'une agriculture respectueuse de l'environnement, il avait siégé au Parlement fédéral de 1983 à 1991.|
M. Savary avait aussi, entre autres, été président de l'Union suisse des paysans. Lors de son élection en 1988, il était le premier Romand depuis 1949 à présider l'USP. Seul un Romand l'avait précédé depuis la création de l'USP en 1897: le conseiller d'Etat vaudois Ferdinand Porchet, de 1935 à 1949. M. Savary avait démissionné fin 1991.
|Cavadini, Jean
||PLS
||09.01.2013
||Le canton de Neuchâtel a perdu mercredi une figure marquante de la vie politique. L'ancien conseiller d'Etat Jean Cavadini est décédé dans sa 77e année. Il avait siégé au Conseil d'Etat de 1981 à 1993, ainsi qu'aux Chambres fédérales durant de nombreuses années. Sa vie politique a été très riche. En 1979, Jean Cavadini est élu conseiller national. Après deux législatures à la Chambre du peuple, il accède en 1987 au Conseil des Etats. Il va y siéger jusqu'en 1999 sous les couleurs du Parti libéral suisse (PLS).|
Parallèlement à son activité aux Chambres fédérales, il accèdera en 1981 au Conseil d'Etat. Cet homme politique libéral sera en charge des Départements de l'instruction publique et militaire durant 12 ans, soit jusqu'en 1993.
Il a aussi présidé la Convention patronale de l'industrie horlogère de 1993 à 2007, ainsi que le Conseil d'administration de la RTSR de 1997 à 2007.
|Euler, Alexander
||SP
||27.09.2012
||Der frühere Basler SP-Nationalrat Alexander Euler ist tot. Er starb am 27. September im Alter von 82 Jahren, wie die Familie am Montag bekannt gab.|
Euler gehörte dem Nationalrat von 1979 bis 1991 an. Zuvor hatte er von 1968 bis 1980 im Basler Grossen Rat politisiert. Stark engagiert war der Ingenieur auch im Widerstand gegen das Atomkraftwerk Kaiseraugst, wie es bei der SP Basel-Stadt hiess. Bei der Nordwestschweizer Aktion gegen Atomkraftwerke (NWA) war er Ehrenpräsident.
|Malama, Peter
||FDP
||22.09.2012
||Der Basler FDP-Nationalrat Peter Malama ist im Alter von 51 Jahren gestorben. Malama wurde im Dezember 2007 in den Nationalrat gewählt. Er war während seiner gesamten Amtszeit Mitglied der Sicherheitspolitischen Kommission (SiK). Vorübergehend arbeitete er auch in der Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur mit. Von 2005 bis 2008 war er ausserdem Grossrat in Basel-Stadt. Malama war Direktor des Baselstädter Gewerbeverbandes. In dieser Funktion habe er sich seit Jahren für die KMU und deren Angestellte engagiert, würdigte die FDP Schweiz in einem Communiqué den Verstorbenen. Besonders für die Berufsbildung habe sich Malama engagiert, um jungen Menschen eine Perspektive zu geben.|
|Hefti, Peter
||FDP
||17.09.2012
||Der ehemalige und langjährige Glarner FDP-Ständerat Peter Hefti aus Schwanden ist im Alter von knapp 90 Jahren gestorben. Hefti präsidierte die kleine Kammer 1980/81.|
Peter Hefti sei am Montag nach einem erfüllten Leben verstorben, teilte dessen Familie am Freitag mit. Der Politiker vertrat den Kanton Glarus im Ständerat von 1968 bis 1990.
Hefti bekleidete auch öffentliche Ämter auf kantonaler und kommunaler Ebene. 1963 bis 1990 arbeitete er als Glarner Obergerichtspräsident, zudem war er von 1953 bis 1968 Mitglied des Kantonsparlaments (Landrat). Von 1978 bis 1986 stand Hefti der Gemeinde Schwanden als Präsident vor.
|Stich, Otto
||SP
||13.09.2012

Alt Bundesrat Otto Stich ist im Alter von 85 Jahre verstorben. Der populäre SP-Politiker, der sich auch aus dem Ruhestand immer wieder zu Wort gemeldet hatte, verstummte in den vergangenen Jahren zusehends.
Otto Stich war zwischen 1963 und 1983 Mitglied des Nationalrates. In den Bundesrat gewählt wurde der Solothurner Stich im Dezember 1983. Er ersetzte dort, anstelle der offiziellen Kandidatin Lilian Uchtenhagen, Willy Ritschard, der einige Wochen zuvor gestorben war - kurz nach seiner Rücktrittsankündigung. Ende Oktober 1995 trat er zurück. 1988 und 1994 war er Bundespräsident. Während seiner ganzen Amtsdauer stand er dem Finanzdepartement vor. In der Folge entwickelte sich der Handelslehrer und promovierte Staatswissenschaftler zum beharrlichen eidgenössischen Kassenwart, den auch seine Gegner respektierten. Der passionierte Pfeifenraucher musste die Trendwende zu hohen Haushaltsdefiziten miterleben, wofür er das Parlament oftmals heftig geisselte. Mit der Einführung der Mehrwertsteuer erlebte Stich eine grosse Arbeitsbelastung. Nach einem Kollaps an einer Bundesratssitzung musste ihm 1994 ein Herzschrittmacher eingesetzt werden. 1995 warf der vielerorts als stur bis hartnäckig bezeichnete Stich das Handtuch, weil er das bundesrätliche Budget wegen Differenzen in der Buchführung nicht mittragen wollte.
|Matossi, Franco
||SVP
||18.08.2012
||Der Thurgauer alt SVP-Ständerat Franco Matossi ist im Alter von 93 Jahren verstorben. Franco Matossi vertrat den Kanton Thurgau von 1979 bis 1987 im Ständerat. Zuvor war er vier Jahre lang Mitglied des Nationalrats. Von 1965 bis 1980 war Franco Matossi Mitglied des Thurgauer Grossen Rats. Matossi war nicht nur in der Politik engagiert: Er war im Bankrat der Thurgauer Kantonalbank (TKB) und Verwaltungsratspräsident der Thurella AG.|
|Pfister, Theophil
||SVP
||06.08.2012
||Der St. Galler alt Nationalrat Theophil Pfister ist tot. Der SVP-Politiker starb kurz nach seinem 70.Geburtstag an seinem Wohnort in Schwellbrunn AR. Pfister war von 1999 bis 2011 Mitglied des Nationalrats. Theophil Pfister trat bei den eidgenössischen Wahlen im Oktober 2011 nicht mehr an. Pfister wollte jüngeren SVP-Leuten Platz machen. 2003 kandidierte Pfister im Kanton St. Gallen für den Ständerat, hatte aber keinen Erfolg. Von Anfang 2007 bis Anfang 2012 war der Fachlehrer und Informatiker Präsident der SVP-Senioren der Schweiz. Im Nationalrat war Theophil Pfister Mitglied der Finanzkommission und der Kommission für Bildung und Kultur. Zudem war er Präsident der Parlamentarischen Gruppe «Schweiz-Israel».|
|Nauer, Otto
||SP
||11.07.2012
||Am Mittwoch ist in Wetzikon der ehemalige SP-Nationalrat Otto Nauer im hohen Alter von fast 98 Jahren gestorben. Nauer war über Jahrzehnte hinweg eine in Arbeiter- und Genossenschaftskreisen überaus populäre Figur, die weit über die Parteigrenzen hinaus Ansehen genoss. Als Politiker setzte er sich stark für die Wohnbauförderung ein, ab 1958 im Zürcher Gemeinderat, ab 1964 im Kantonsrat und von 1971 bis 1987 im Nationalrat. |
Sein hauptsächliches Engagement gehörte aber den Wohnbaugenossenschaften. 1948 übernahm der ausgebildete Kaufmann das Präsidium der in Turbulenzen geratenen, in den Kriegsjahren gegründeten Arbeiter-Siedlungs-Genossenschaft (Asig) und führte diese mit Umsicht vier Jahrzehnte lang. Für sein Wirken wurde er später mit dem Ehrenpräsidium geehrt. 1964 bis 1979 amtete er zudem als Geschäftsführer der Allgemeinen Baugenossenschaft Zürich (ABZ), der grössten Baugenossenschaft der Schweiz. Später präsidierte Nauer den Schweizerischen Verband für Wohnungswesen.
(NZZ, 14.07.2012)
|Schlumpf, Leon
||SVP
||07.07.2012

Der Bündner alt Bundesrat Leon Schlumpf ist tot. Er starb am Samstag im Alter von 87 Jahren im Spital in Chur, wie die Bundeskanzlei mitteilte. Schlumpf war von 1980 bis 1987 Mitglied der Landesregierung und stand dem damaligen Verkehrs- und
Energiewirtschaftsdepartement vor. Leon Schlumpf wurde am 3. Februar 1925 in Felsberg GR geboren. Von 1966 bis 1974 vertrat er - damals als SVP-Politiker - seinen Kanton im Nationalrat, ab 1974 und bis zur Wahl in den Bundesrat im Ständerat. Am
5. Dezember 1979 wurde Schlumpf in den Bundesrat gewählt. 1984 war er
Bundespräsident. Ende 1987 trat er zurück. Seine landesweite Popularität verdankte Schlumpf der Tätigkeit als Preisüberwacher des Bundes, die er vom 1. Juli 1974 bis Ende 1978 ausübte. Nach seinem Rücktritt aus dem Bundesrat engagierte sich Leon
Schlumpf unter anderem bei der Pro Infirmis und im Vorstand der Organisation Patenschaft für Berggemeinden. Leon Schlumpf war der Vater von Bundespräsidentin Eveline Widmer-Schlumpf (BDP). Die frühere Bündner Finanzdirektorin wurde -
damals noch als Vertreterin der SVP - im Dezember 2007 in die
Landesregierung gewählt.
|Steiner, Ernst
||SVP
||07.06.2012
||Der Schaffhauer alt Ständerat Ernst Steiner (SVP) ist im Alter von 92 Jahren verstorben. Ernst Steiner war 1948-49 Mitarbeiter des Eidg. Versicherungsamts in Bern, 1949-1959 Staatsanwalt in Schaffhausen, 1959-67 Generalagent der Schweiz. Mobiliar, 1965-76 Oberrichter und 1968-85 Direktor der Portland-Zementwerke Thayngen AG (1984-96 Verwaltungsratspräs.). 1957-68 und 1977-84 war er Schaffhauser BGB- bzw. SVP-Kantonsrat und präsidierte diesen 1967. Zwischen 1979-1987 war er Mitglied des Ständerats. Ernst Steiner engagierte sich im Ständerat v.a. in Armeefragen, als Arbeitgebervertreter und bei der Kartellgesetzrevision. |
|Ineichen, Otto
||FDP
||06.06.2012
||Der Luzerner FDP-Nationalrat Otto Ineichen ist am Mittwochmorgen, zwei Tage vor seinem 71. Geburtstag an seinem Wohnort Sursee verstorben. |
Nationalratspräsident Hansjörg Walter verkündete die Nachricht von Ineichens Tod am Mittwochmorgen vor dem derzeit tagenden Parlament. Eine Würdigung erfolge zu einem späteren Zeitpunkt, sagte Walter. Im Anschluss darauf erhoben sich die Nationalrätinnen und Nationalräte zu einer Schweigeminute.
Ineichen war verheiratet und Vater von vier Kindern. Bekannt wurde er mit seiner 1978 gegründeten Warenhauskette Otto's.
Ineichen gehörte dem Nationalrat seit September 2003 an. Einer breiteren Öffentlichkeit wurde der Politiker Ineichen durch sein Engagement für Jugendliche, die eine Lehrstelle suchen, bekannt. Er war auch Gründer der Organisation Speranza, die Firmen dazu animierte, Ausbildungsplätze für junge Menschen anzubieten. Für dieses Engagement wurde er mehrfach ausgezeichnet. So erhielt er von der Jugendsession den Prix Jeunesse 2009. Ein Jahr später wurde er zum Politiker des Jahres gewählt.
|Gerber, Peter
||SVP
||11.04.2012
||Der ehemalige Berner Grossrats- und Ständeratspräsident Peter Gerber (SVP) ist nach längerer Krankheit im Alter von 88 Jahren verstorben. Gerbers politische Karriere begann Mitte der 1950-er Jahre im Gemeinderat von Seedorf, wo er 1957 zum Gemeindepräsidenten gewählt wurde. 1962 folgte die Wahl ins Berner Kantonsparlament, das er 1975/76 präsidierte. Von 1979 bis 1987 vertrat Gerber den Kanton Bern im Ständerat. 1985/86 präsidierte der die kleine Kammer. Weitere Aufgaben erfüllte der Agraringenieur ETH unter anderem als Präsident des Bernischen und des Schweizerischen Bauernverbandes. Von 1989 bis 1993 präsidierte Gerber den Bankrat der Schweizerischen Nationalbank.|
|Wyer, Hans
||CVP
||30.01.2012
||Hans Wyer, der ehemalige Walliser Regierungsrat, Nationalrat und Präsident der CVP Schweiz, ist im Alter von 85 Jahren verstorben. Die politische Karriere des 1927 in Visp geborenen Wyers begann 1960 in seiner Heimatgemeinde, wo er sich für die CVP politisch engagierte. 1967 gelang ihm der Sprung in den Nationalrat, dem er zehn Jahre lang angehörte. In seinem letzten Jahr in Bern amtete er als Nationalratspräsident. Von 1973 bis 1984 präsidierte Wyer die CVP Schweiz. 1977 wurde der studierte Jurist und Inhaber eines Anwaltspatentes in die Walliser Kantonsregierung gewählt, wo er das Finanz- und später das Energiedepartement führte. Nach 16 Jahren in der Exekutive zog er sich aus dem politischen Tagesgeschäft zurück. Danach widmete sich Wyer dem Thema Energie und publizierte mehrere Bücher rund um die Nutzung der Wasserkraft.|
|Carruzzo, Félix
||PDC
||30.12.2011
||L'ancien président de Sion et conseiller national Félix Carruzzo est décédé âgé de 86 ans. L’homme a été très engagé dans la vie politique valaisanne. Ce Démocrate chrétien a notamment été président de la Ville de Sion de 1973 à 1984. Natif de Saint-Pierre-de-Clages, cette personnalité très active a également occupé des fonctions législatives au plus haut niveau. Suppléant puis député du district de Conthey au Grand Conseil valaisan, Félix Carruzzo a siégé au Conseil national de 1962 à 1979. Il y présida la commission des affaires étrangères.|
Cet ingénieur agronome de formation s’est aussi illustré dans d’autres registres. Il a été directeur de l’Union valaisanne pour la vente des fruits et légumes (1955-1972) et rédacteur en chef des revues Terre valaisanne et Treize Etoiles. Félix Carruzzo a rempli des mandats dans le secteur bancaire. Président du conseil d’administration de la BCVs (1981-1992), il a également été membre du comité de la Banque nationale suisse de 1987 à 1991.
|Kündig, Markus
||CVP
||13.11.2011
||Der Zuger Alt Ständerat Markus Kündig ist tot. Der CVP-Politiker, der dem Ständerat von 1974 bis 1994 angehörte, starb am Sonntag im Alter von 80 Jahren. Der Druckereibesitzer wurde vor allem wegen seines Engagements für die zweite Säule bekannt. |
Der Präsident der CVP des Kantons Zug, Andreas Huwyler, bestätigte eine entsprechende Meldung des "Regionaljournals Zentralschweiz" von Radio DRS vom Montag. Kündig war Präsident der ständerätlichen Kommission zur Ausarbeitung des Gesetzes über die berufliche Vorsorge (BVG) und gilt deshalb auch als "Vater der 2. Säule".
Zwischen 1982 und 2002 sass Kündig zudem im Verwaltungsrat der UBS, beziehungsweise der damaligen SBG. Von 1978 bis 1987 war der Zuger Politiker Präsident des Verbandes Graphischer Unternehmen. 1982 bis 1991 präsidierte er den Schweizerischen Gewerbeverband.
|Dünki, Max
||EVP
||26.10.2011
||Max Dünki ist im 80. Lebensjahr gestorben. Der ehemalige Oberriedner Gemeindeschreiber war einer der populärsten EVP-Vertreter. Er vertrat die Partei in ihrer Blütezeit im Nationalrat (1983 bis 1999), als sie noch zwei Vertreter stellte; am Schluss war er zusammen mit Pfarrer Ernst Sieber in Bern. Dünki war Mitglied der Fichen-PUK und vor allem an Verwaltungsfragen interessiert. EVP-Geschäftsführer Peter Reinhard bezeichnet ihn als «ausserordentlich liebenswürdigen und geselligen Kollegen». Dünki gehörte in Bern auch zur legendären Jassrunde mit Alt-Bundesrat Otto Stich. Dünki war eine Zeit lang Präsident der gemeinsamen EVP/LdU-Fraktion und EVP-Schweiz-Präsident. Er war auch Mitgründer des Rentner- und Seniorenverbands|
|Danuser, Menga
||SP
||03.09.2011
||Die frühere Thurgauer SP-Nationalrätin Menga Danuser ist im Alter von 60 Jahren verstorben. Danuser hatte sich durch ihr ökologisches Engagement einen Namen gemacht. So war sie Gründungsmitglied der Schweizerischen Greina-Stiftung zur Erhaltung der alpinen Fliessgewässer. Bekannt wurde Danuser auch im Kontext des Fichenskandals, indem sie den Eintrag «trinkt abends gern ein Bier» in ihrer Fiche öffentlich machte. Danuser sass von 1987 bis 1995 im Nationalrat.|
|Frick, Simon
||FDP
||05.07.2011
||Der ehemalige St.Galler Regierungsrat, Landammann und Nationalrat Simon Frick (FDP) ist im Alter von 97 Jahren gestorben. Der freisinnige Rechtsanwalt wurde 1949 im Alter von 35 Jahren in den Regierungsrat gewählt. Bis zu seinem Rücktritt im Jahr 1972 war Simon Frick dreimal Landammann (Regierungspräsident) in St. Gallen. Anfänglich stand Frick dem Polizeidepartement vor, später dem Baudepartement. Noch heute gilt er als "Vater des Autobahnbaus". Von 1963 bis 1967 war Simon Frick Mitglied des Nationalrats. 1971 kandidierte er für den Ständerat; er unterlag aber Matthias Eggenberger. Nach seinem Rücktritt aus der St. Galler Regierung nach 23 Jahren arbeitete er als selbständiger Rechtsanwalt, daneben engagierte sich Frick für die evangelisch-reformierten Kirche.|
|König, Bernhard
||DS
||16.05.2011
||Bernhard König amtierte zunächst 1965 als Gemeindevizepräsident, anschliessend von 1966 bis 1969 als Gemeindepräsident (Legislative) von Jegenstorf. Darüber hinaus vertrat er in den Jahren 1972 bis 1975 die Republikanische Partei von James Schwarzenbach im Nationalrat. Bernhard König setzte sich mit wertkonservativer Grundhaltung für die Eigenständigkeit und Neutralität der Schweiz ein und unterstützte Schwarzenbachs Vorstösse.|
|Gassmann, Pierre
||PS
||03.05.2011
||L'ancien conseiller aux Etats jurassien Pierre Gassmann (PS) est décédé mardi à Saignelégier dans sa 79e année. Il a fait partie des deux premiers sénateurs jurassiens avec Roger Schaffter. Ce socialiste s'est engagé dans la lutte pour l'indépendance du Jura. Le premier président du Parti socialiste jurassien est né en 1932 à Delémont. Il a été élu au Grand Conseil bernois en 1962, puis au Conseil national en 1971. Après deux mandats à la Chambre du peuple, il rejoint celle des cantons en 1979 après la création du canton du Jura. Pierre Gassmann a été membre du comité central du Rassemblement jurassien (RJ) et député à l'Assemblée constituante (1976-1978).|
|Kaufmann, Remigius
||CVP
||28.03.2011
||In St. Gallen ist der ehemalige CVP-Politiker Remigius Kaufmann nach langer Krankheit im Alter von 85 Jahren gestorben. Kaufmann war von 1972 bis 1983 Mitglied des Nationalrates und dort Nachfolger des in den Bundesrat gewählten Kurt Furgler. Bis 1995 präsidierte der Anwalt auch den Administrationsrat des Katholischen Konfessionsteils St. Gallen. |
|Stadelmann, Hans
||CVP
||27.03.2011
||Der ehemalige Luzerner CVP-Nationalrat Hans Stadelmann-Wicki aus Escholzmatt ist im Alter von 93 Jahren gestorben. Stadelmann, Jurist aus einem Richterhaus, begann 1945 als Amtsschreiber, wurde vier Jahre später vom Volk zum Amtsstatthalter und 1963 vom Grossen Rat des Kantons Luzern zum Oberrichter gewählt. Der CVP-Politiker war von 1955 bis 1963 Grossrat und von 1971 bis 1975 Nationalrat. Er war aber auch Redaktor für den «Entlebucher Anzeiger» und Verwaltungsratspräsident der Druckerei Schüpfheim AG|
|Suter, Rudolf
||LdU
||07.03.2011
||Kurz vor dem 97. Geburtstag ist Rudolf Suter gestorben, der Nachfolger von Gottlieb Duttweiler als Migros-Chef. Suter hatte die Funktion an der Migros-Spitze von 1963 bis zu seiner Pensionierung 1976 inne. In dieser Zeit war er auch für die Migros- Kulturförderung zuständig. Er war auch von 1962 bis 1973 Präsident des Landesrings der Unabhängigen und vertrat die Partei als baselstädtischer Abgeordneter von 1959 bis 1979 im Nationalrat.|
|Meizoz, Bernard
||PS
||13.02.2011
||Avec Bernard Meizoz, c’est une figure du socialisme qui s’est éteinte dimanche, le jour de ses 84 ans. Figure emblématique du logement social, pourfendeur assidu des injustices et des inégalités sociales, Bernard Meizoz fut un homme très exigeant et amoureux du travail bien fait. Il put s’enorgueillir de quelques beaux succès politiques qui jalonnèrent sa longue carrière. |
Il fut conseiller communal à Lausanne sur les bancs socialistes (1953-1969), puis député au Grand Conseil (1957-1977). En 1971 il accéda au Conseil national et y resta jusqu’en 1991.
En 1976 il fut l’auteur de la première initiative parlementaire fédérale demandant un moratoire dans la construction de centrales nucléaires. De sensibilité sociale-démocrate, il joua aussi un rôle de premier plan dans l’adoption des lois protégeant les locataires.
Cette problématique occupa d’ailleurs une grande partie de sa vie, également en dehors de la sphère politique. Il fut en effet président de la Coopérative d’Habitation de Lausanne et il fut membre fondateur de la société Logis suisse romand en 1980.
|Lieberherr, Emilie
||SP
||03.01.2011
||Im Alter von 86 Jahren ist Emilie Lieberherr gestorben. Weit über die Stadt- und Kantonsgrenzen hinaus hat die ehemalige Zürcher Stadt- und Ständerätin die Frauen-, Sozial- und Drogenpolitik nachhaltig beeinflusst.|
Von 1970 bis 1994 sass sie im Zürcher Stadtrat, wo sie dem Sozialdepartement vorstand.
Sie war eine der Vorkämpferinnen für das Frauenstimmrecht. Unter anderem führte sie Ende der 1960er Jahre den "Marsch nach Bern" an. 1970 - noch vor Einführung des Frauenstimmrechts auf nationaler Ebene - wurde sie als erste Frau überhaupt für die SP in die Zürcher Stadtregierung gewählt. 1976 wurde sie erste Präsidentin der Eidgenössischen Frauenkommission, und als erste Frau vertrat sie von 1978 bis 1983 den Kanton Zürich im Ständerat. Schwerpunkte waren Sozialpolitik, Konsumentenschutz und Gleichstellung.
Marksteine setzte die Zürcher Sozialvorsteherin Lieberherr unter anderem in der Frauen-, Jugend-, Drogen- und Alterspolitik. Ihr Engagement für die betagte Bevölkerung brachte ihr in Zürich den Titel einer "Schutzheiligen" der Seniorinnen und Senioren ein.
Ihre harte Haltung in der Jugendbewegung der 1980er Jahre führten dazu, dass sich Lieberherr 1983 mit der SP überwarf und auf eine Fortsetzung ihrer parlamentarischen Tätigkeit in Bern verzichtete.
Auch in der Drogenpolitik gin sie neue Wege: Sie war Mitgestalterin des noch heute geltenden Vier-Säulen-Modells. 1987 - gestützt durch die Diskussion um Aids - führte sie das damals neuartige Konzept der Überlebenshilfe für Drogenabhängige ein und kämpfte an vorderster Front für Fixerräume. 1989 lancierte sie die schweizerische Debatte um die staatliche Heroinabgabe. Die Früchte ihrer Bemühungen konnte sie allerdings erst wenige Monate vor ihrem Rücktritt aus dem Stadtrat ernten: Anfang 1994 liefen in Zürich die vom Bundesrat bewilligten Versuche an.
Nach 24-jähriger Amtszeit verliess sie die Exekutive der Stadt Zürich. Später trat sie immer wieder an öffentlichen Veranstaltungen auf, wo sie sich pointiert für die Rechte der Frau, für Seniorinnen und Senioren oder für Randständige einsetzte.
|Candaux, Pierre-David
||PLR
||31.12.2010
||Pierre-David Candaux (VD / PLR) est décédé à l’âge de 89 ans. Agriculteur et buraliste postal, Pierre-David Candaux avait été élu conseiller communal puis syndic de la commune de Premier, avant de devenir membre du Grand Conseil vaudois, où il a siégé de 1962 à 1984. Conseiller national de 1983 à 1987, il était notamment le grand défenseur des forêts et des assurances sociales. Pierre-David Candaux a également dirigé l’Association pour l’épuration des eaux de la Nozon et occupé le poste de président de la Fédération des Abbayes vaudoises de 1984 à 1993.|
|Hummler, Alfred
||FDP
||10.12.2010
||Der frühere St. Galler Stadtpräsident und FDP-Nationalrat Alfred Hummler ist im Alter von 95 Jahren gestorben. Hummler gehörte von 1963 bis 1971 als Wirtschaftsvertreter dem Nationalrat an. Von 1968 bis 1980 war er Stadtoberhaupt. Hummler hatte als Ökonom zuerst in der Privatwirtschaft gearbeitet, unter anderem an der Seite von Max Schmidheiny in der Zementindustrie. 1963 wurde er für die St. Galler FDP in den Nationalrat gewählt. Zu seinen Leistungen im Parlament gehörte die Aufnahme des obligatorischen Staatsvertrags-Referendums in die Bundesverfassung, die er zusammen mit dem Solothurner Ständerat Ulrich Luder gegen den Willen des Aussenpolitischen Departements durchsetzte. |
|Spälti, Peter
||FDP
||09.12.2010
||Alt Nationalrat Peter Spälti (FDP/ZH) ist im Alter von 80 Jahren verstorben. Er war in den Jahren 1983-1991 Mitglied des Nationalrates. Spälti war CEO und später Verwaltungsratspräsident der Winterthur-Versicherungen, sowie seit 2001 deren Ehrenpräsident. Er hatte zudem ein Verwaltungsratsmandat bei der Credit Suisse inne und hatte Einsitz im Bankrat der Nationalbank. Er war auch Verfasser zahlreicher Artikel zu Fragen der schweizerischen Wirtschaft und Armee. Spälti war ausserdem ein grosser Anhänger des Handballs - in frühen Jahren hütete er gar das Tor der Nationalmannschaft.|
|Eggenberger, Georges
||SP
||01.12.2010
||Der Berner alt Nationalrat Georges Eggenberger (SP) verstarb im Alter von 82 Jahren. Nach dem Besuch der Sekundarschule in Buchs, arbeitete Eggenberger von 1946 bis 1974 als Postbetriebsbeamter in Zürich. Von 1974 bis 1978 war er Zentralsekretär der PTT-Union und von 1978 bis 1993 deren Generalsekretär. Von 1981 bis 1993 war er Verwaltungsrat der PTT. Vom 5. Juni 1990 bis zum 3. Dezember 1995 hatte er Einsitz in Nationalrat und war dort Mitglied in der Kommission für soziale Sicherheit.|
|Girardin, Lise
||PLR
||16.10.2010
||Lise Girardin est décédée à l'âge de 89 ans. La Genevoise a été une pionnière en politique. Elle a notamment été la première femme a siéger au Conseil des Etats - sous la bannière du Parti radical - de 1971 à 1975. |
Lise Girardin a ainsi été la seule politicienne à se hisser à la Chambre haute lors de l'introduction du droit de vote féminin en 1971. Auparavant, elle avait aussi été la première femme à accéder à un exécutif en Suisse. Ce fut en 1967, à la Ville de Genève, où elle géra le discastère de la culture pendant trois législatures, jusqu'en 1979. Conséquence, elle fut trois fois maire de Genève.
Le suffrage féminin fut accepté à Genève en 1960, contre l'avis du Parti radical. Lise Girardin, qui fut enseignante de français et mère de famille, entra au Grand Conseil en 1961, où elle siégea jusqu'en 1973. Elle accepta également un mandat économique, devenant membre du conseil d'administration de la SBS en 1971.
Parmi ses derniers combats politiques figure son appui au congé maternité en 2004. En 1992, Lise Girardin fit campagne pour l'adhésion de la Suisse à l'Espace Economique Européen. Présidente de la commission fédérale pour les problèmes des étrangers en 1990, elle était favorable à un assouplissement de la procédure de naturalisation, en particulier pour les étrangers de la seconde génération.
|Ribi, Martha
||FDP
||07.10.2010
||Die seit etlichen Jahren in einem Seniorenzentrum in Uster wohnhafte alt Nationalrätin Martha Ribi ist am vergangenen Montag im Alter von 95 Jahren gestorben. |
Die früher in der Stadt Zürich wohnhafte und tätige Martha Ribi gehörte - zusammen mit Hedi Lang (Wetzikon) und Liliane Uchtenhagen (Zürich) - zu den drei Pionierinnen, die den Kanton Zürich im eidgenössischen Parlament vertraten.
Martha Ribi schaffte den Sprung in den Nationalrat bei den ersten eidgenössischen Wahlen nach Einführung des Frauenstimmrechtes im Herbst 1971, dem sie während dreier Amtsperioden angehörte. Bereits im Frühling des gleichen Jahres 1971 war sie, ebenfalls bei der ersten Möglichkeit der Wahl von Frauen, als Vertreterin des Wahlkreises Zürich 2 in den Kantonrat gewählt worden. Nach ihrer frühen Verwitwung beruflich als Adjunktin des Stadtzürcher Sozialamtes tätig, kam Martha Ribi in der FDP-Fraktion der Bundesversammlung eine wichtige Rolle als Expertin für Sozial- und Gesundheitsfragen zu. Entsprechend gehörte sie den gewichtigen und geachteten Stimmen in der grossen Kammer.
|Graf, Hans Ulrich
||SVP
||05.10.2010
||Im Alter von 88 Jahren ist am vergangenen Dienstag in Bülach ZH Alt-SVP-Nationalrat Hans Ulrich Graf verstorben. Graf war Verleger und Chefredaktor des "Neuen Bülacher Tagblatts" (NBT). Hans Ulrich Graf studierte Rechtswissenschaften an der Universität Zürich und erwarb 1950 den Doktortitel. Noch im selben Jahr übernahm er zusammen mit seinem Bruder von seinem verstorbenen Vater die Druckerei sowie die Wochenzeitung "Bülach-Dielsdorfer Volksfreund", die er danach in "Neues Bülacher Tagblatt" (NBT) umbenannte und zur Tageszeitung machte. . In den Jahren 1961 bis 1970 war er Redaktor der "Schweizer Schützenzeitung" und von 1967 bis 1981 im Zentralkomitee des Schweizer Schützenvereins. In den Nationalrat gewählt wurde er 1971 als Vertreter der Repubublikaner, 1978 trat er zur SVP über, für die er bis 1991 im Nationalrat blieb.|
Graf gehörte auch zu den Mitbegründern der Aktion für eine unabhängige Schweiz (Auns).
|Stähli, Roland
||FDP
||28.08.2010
||L'ancien conseiller national Roland Stähli est décédé à l'aube de ses 93 ans. Instituteur à Tramelan (1938-1981), Roland Stähli fut l'auteur du manifeste dit "des 360"; il fut membre fondateur de l'Union des patriotes jurassiens en 1952 (Force démocratique dès 1974) et vice-président central (1952-1979). Il commença son parcours politique comme conseiller général de Tramelan (1968-1980), puis député radical au Grand Conseil bernois (1970-1976) et enfin conseiller national (1975-1979).|
Il a également été initiateur, président et rédacteur de la Revue transjurane (1938-1940, 1947-1950). Il fut tour à tour animateur de troupes théâtrales (1937-1948) et auteur notamment d'une Histoire de Tramelan (2 vol., 1978-1984) et de textes mis en musique par Albert Béguelin, Frank Martin, Pierre Kälin et Paul Miche.
|Harder, Franz Josef
||CVP
||26.08.2010
||Alt Nationalrat Franz Josef Harder (CVP / TG) ist im Alter von 84 Jahren gestorben. Franz Josef Harder, dipl. Ing.-Agr., war 1955-1968 Hauptlehrer an der Landwirtschaftsschule Arenenberg und 1965-68 Präsident der Schweiz. Zentralstelle für Butterversorgung (Butyra). Seit 1955 war er Mitglied der Konservativen Volkspartei (heute CVP). Vor seiner Wahl in den Thurgauer Regierungsrat (1968-1974) war er 1963-1968 Mitglied des Nationalrats. 1974-79 war er Generaldirektor der Arbonia-Forster-Gruppe, danach 1979-93 Direktionspräsident der Nordostschweiz. Kraftwerke AG. Er amtete zudem als Vizepräsident des Verbands Schweiz. Elektrizitätswerke. Harder war ein einflussreicher Exponent der Elektrizitätswirtschaft.|
|Schaffer, Emil
||SP
||22.07.2010
||Alt Nationalrat Emil Schaffer (SP / BE) ist 86-jährig gestorben. Der Langenthaler vertrat zwischen 1958 und 1979 den Oberaargau im Nationalrat. Und sogar 36 lange Jahre war er Regierungsstatthalter des ehemaligen Amtsbezirks Aarwangen. Emil Schafferwar ein überzeugter Sozialdemokrat, der viel Verständnis für die sozial Schwachen aufbrachte. Neben seinem sozialen Engagement setzte sich der Verstorbene vor allem für die Region Oberaargau ein, das Oberaargauische Pflegeheim in Wiedlisbach und den Hochwasserschutz im Langetental. Seine politischen Anliegen konnte Schaffer auch im Nationalrat vertreten. Einerseits befasste er sich in Bern mit sozialpolitischen Fragen; andrerseits war ihm der Erhalt und die Förderung einer intakten Landschaft ein wichtiges Anliegen. So war er Präsident der Eidgenössischen Natur- und Heimatschutzkommission und Zentralpräsident der Naturfreunde Schweiz. Für sein langjähriges öffentliches Wirken erhielt Emil Schaffer 1998 das Ehrenbürgerrecht der Stadt Langenthal.|
|Stappung, Sepp
||SP
||18.07.2010
||Sepp Stappung, (SP/ZH) ist im Alter von 84 Jahren verstorben. Sepp Stappung, gelernter Möbelschreiner und später Wagenführer der Verkehrsbetriebe Zürich, war Verbandssekretär des VPOD. Seit 1952 Mitglied der SP, war er 1956-81 Vorstandsmitglied der SP Schlieren und 1963-84 im Gemeinderat von Schlieren. In den Jahren 1983-91 war er Mitglied des Nationalrats.|
|Schallberger, Peter-Josef
||CVP
||15.04.2010
||Der 1932 geborene frühere Ständerat Peter-Josef Schallberger (CVP) ist im Alter von 78 Jahren verstorben. Er vertrat in den Jahren 1990 - 1999 den Kanton Nidwalden im Ständerat. Der Landwirt aus Ennetmoos war 1968-1984 Gemeindepräsident von Ennetmoos, 1970-1990 Landrat und 1960-1970 Präsident des kantonalen Bauernverbands, sowie von 1977 bis 1978 Innerschweizer Bauernlandammann. Seit 2003 war er Ehrenmitglied der Schweizerischen Arbeitsgemeinschaft für Berggebiete. Als Ständerat setzte er sich für die Bergbevölkerung ein.|
|Schmid, Hans
||SP
||04.04.2010
||Der frührere St. Galler SP-Nationalrat Hans Schmid ist im Alter von 75 Jahren verstorben. Hans Schmid (geboren am 8. August 1935) war von 1970 bis 2000 Dozent für Volkswirtschaftslehre an der HSG. 1987 gründete er das HSG-Forschungsinstitut für Arbeit und Arbeitsrecht und war bis 2000 dessen Direktor. Von 1972 bis 1985 war Hans Schmid als Nationalrat tätig und von 1984 bis 1996 Mitglied der Eidg. Bankenkommission und des Nationalen Forschungsrates (Vizepräsident von 1997 bis 2000). Durch die Verbindung von Wissenschaft und Politik suchte Hans Schmid ökonomische Erkenntnisse – v.a. in den Bereichen Arbeitsmarkt, Armutsforschung und Sozialversicherungssysteme – mit dem Ziel einer sozialeren Gesellschaft auf politischer Ebene umzusetzen. |
|Primborgne, Charles
||PDC
||18.02.2010
||L'ancien conseiller national genevois Charles Primborgne (PDC) est décédé le 18 février 2010 dans sa 96e année. De 1955 à 1975 il fut membre du Conseil national. Dans cette fonction, il participait activement aux différentes révisions de l'AVS et généralement à l'évolution des assurances sociales. Il s'était investit également en faveur du suffrage féminin et de la défense des consommateurs. Il était député à l'Assemblée parlementaire du Conseil de l'Europe (1970-1975, président de la délégation suisse en 1973).|
|Robbiani, Dario
||SP
||14.12.2009
||Der 1939 im Grenzort Novazzano geborene Robbiani litt seit langem an Leberkrebs. Über seine Krankheit schrieb er ein Buch mit dem Titel «Hotel Civico, impressioni di un paziente impaziente», was auf deutsch so viel bedeutet wie: «Hotel Civico, Eindrücke eines ungeduldigen Patienten».|
Robbiani machte sich nicht nur als Journalist bei der SRG und als Buchautor einen Namen, sondern auch als Politiker. Von 1979 bis 1987 vertrat er die SP im Nationalrat; unter anderem amtierte er als Fraktionschef.
|Plattner, Gian-Reto
||SP
||07.12.2009
||Der frühere Basler SP-Ständerat Gian-Reto Plattner ist kurz vor seinem 70. Geburtstag gestorben. Plattner vertrat den Kanton Basel-Stadt von 1991 bis 2003 im Ständerat. 2002/2003 war er Präsident der kleinen Kammer. Er gehörte etlichen Kommissionen an, so der Aussenpolitischen Kommission, der Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur, der Kommission Umwelt, Raumplanung und Energie und der Kommission für Wirtschaft und Abgaben. Schwerpunkte von Plattners Engagement im Ständerat waren etwa der Kampf gegen den Kauf der Kampfjets FA-18, die vom Volk verworfene ökologische Steuerreform, die Familien- und Unternehmenssteuern, die Europapolitik oder die Hochschulpolitik. Gegen Kritik aus den eigenen Reihen wehren musste sich Plattner wegen seiner positiven Haltung zur Gentechnologie. |
|Bächtold, Kurt
||FDP
||30.10.2009
||Der frühere Schaffhauser Ständerat und FDP-Politiker Kurt Bächtold ist im Alter von 90 Jahren gestorben.|
Der Historiker und Journalist vertrat den Kanton Schaffhausen während 18 Jahren zwischen 1961 und 1979 im Ständerat und präsidierte die Kleine Kammer im Jahre 1974. Nach seinem Rücktritt präsidierte Bächtold von 1980 bis 1988 die eidgenössische Natur- und Heimatschutzkommission.
|Mühlemann, Ernst
||FDP
||11.09.2009
||Der Thurgauer alt Nationalrat (1983-1999) und Doyen der FDP Ernst Mühlemann ist im Alter von 79 Jahren verstorben. Ernst Mühlemann erlangte nationale Bekanntheit als Mitglied der Aussenpolitischen Kommission des Nationalrates und vor allem mit seinem Einsatz für die Aufnahme von Russland in den Europarat. Geboren als Bauernsohn am 17. Juni 1930 in Wigoltingen, hatte Mühlemann in Zürich, Paris und Florenz studiert. Von 1956 bis 1960 war er Sekundarlehrer in Weinfelden, dann wechselte er als Lehrer, Internatsleiter und Verwalter ins Seminar Kreuzlingen. Später wurde er Direktor der Schweizerischen Bankgesellschaft (heutige UBS), für die er das Ausbildungszentrum Wolfsberg in Ermatingen aufbaute und 20 Jahre führte. 1983 wurde er für die FDP des Kantons Thurgau in den Nationalrat gewählt, wo er sich neben der Wirtschafts- und Aussenpolitik auch für Wissenschaft, Forschung, Bildung, Kultur und Medienfragen interessierte. Von 1992 bis 1999 war er Mitglied des Europarats. |
"Schattenaussenminister"
Wegen seiner Reisen nach Russland, Tschetschenien, Estland und in den Nahen Osten erhielt Ernst Mühlemann den Spitznamen des "Schattenaussenministers". Nach seinem Rücktritt als Nationalrat 1999 widmete er sich weiter seiner Tätigkeit im Europarat und kommentierte in verschiedenen Medien das politische Geschehen.
|Bürer, Kurt
||CVP
||27.08.2009
||Alt Nationalrat Kurt Bürer (SG) ist im Alter vom 84 Jahren verstorben. Der Walenstadter CVP-Politiker war Mitglied des Nationalrats in den Jahren 1975 - 1987.|
|Lüchinger, Hans-Georg
||FDP
||24.08.2009
||Im Alter von 82 Jahren ist alt Nationalrat Hans-Georg Lüchinger verstorben.|
Der Verstorbene wirkte als Vertreter der FDP in den Parlamenten von Stadt (1958-1965) und Kanton Zürich (1971-1979), und er war Mitglied des Nationalrates von 1979 bis 1987.
|Tschopp, Peter
||PLR
||04.07.2009
||L'ancien conseiller national radical genevois Peter Tschopp est décédé subitement le samedi 4 juillet 2009 à l'âge de 69 ans. Resté huit ans sous la coupole fédérale, de 1991 à 1999, Peter Tschopp avait justifié sa décision de ne pas briguer de nouveau mandat par la déception que lui inspirait l’incapacité de la Berne fédérale à s’ouvrir sur le monde. Il avait également occupé la vice-présidence du Parti radical.|
Peter Tschopp était professeur d'économie politique et d'économie nationale à l'Université de Genève. Il a également été vice-recteur de l’Université, et doyen de la Faculté des sciences économiques et sociales. Enfin, en 1999, il avait été nommé directeur de l'Institut universitaire de hautes études internationales (IUHEI).
|Fischer, Hanspeter
||SVP
||04.07.2009
||Im Alter von 79 Jahren ist der Thurgauer alt Nationalrat Hanspeter Fischer verstorben. Fischer, Mitglied der SVP und Agronom, gehörte während 20 Jahren dem Nationalrat an (1963-1983) und präsidierte 1980 die grosse Kammer. Zudem war er von 1975 bis1994 Mitglied der Kantonsregierung (Inneres, Volkswirtschaft).|
|Rüttimann, Albert
||CVP
||02.07.2009
||Im 84. Altersjahr ist der Aargauer alt Nationalrat Albert Rüttimann (CVP) gestorben. Er war Mitglied des Nationalrates in den Jahren 1971-1991.|
|Leuenberger, Ernst
||SP
||30.06.2009
||Der amtierende Solothurner SP-Ständerat und ehemalige Nationalratspräsident Ernst Leuenberger ist am Dienstag 30. Juni im Alter von 64 Jahren verstorben.|
Der studierte Wirtschaftswissenschafter wurde 1983 für die sozialdemokratische Partei des Kantons Solothurn in den Nationalrat gewählt und gehörte der grossen Kammer bis 1999 an. 1998 präsidierte er den Nationalrat. Im Herbst 1999 wählte das Solothurner Stimmvolk Ernst Leuenberger in den Ständerat. Ernst Leuenberger war während rund neun Jahren Präsident des Schweizerischen Eisenbahnerverbands SEV, daneben amtierte er auch als Vizepräsident des Schweizerischen Gewerkschaftsbundes SGB.
Als National- und Ständerat präsidierte Ernst Leuenberger verschiedene Kommissionen, zuletzt die gewichtige Finanzdelegation. Vor allem profilierte er sich als Finanz- und Verkehrspolitiker.
In der Bevölkerung genoss Ernst Leuenberger mit seinem volksnahen Wesen und seiner klaren Sprache grossen Rückhalt.
|Lanz, Fritz
||SP
||26.05.2009
||Der ehemalige Luzerner Stadtrat und Nationalrat Fritz Lanz ist am vergangenen Dienstag gestorben, wie die Familie am Freitag mitteilte. Lanz war Mitglied der SP. Er wäre am 16. Juni 87 Jahre alt geworden.|
Fritz Lanz wurde 1922 in Menziken AG geboren. Von Beruf war er Fernmeldespezialist bei der damaligen PTT. 1971 wurde er für die SP ins Stadtluzerner Parlament gewählt. Von 1979 bis 1987 gehörte er dem Stadtrat an; von 1983 bis 1991 sass er im Nationalrat. Der Schwerpunkt seiner politischen Tätigkeit lag in der Sozial- und Umweltpolitik.
|Jaggi, Ernst
||SP
||23.03.2009
||Der Berner alt Nationalrat Ernst Jaggi ist im Alter von 97 Jahren gestorben. Er war Mitglied des Nationalrats von 1965 bis 1971.|
|Aebischer, Max
||CVP
||01.03.2009
||Im Alter von 95 Jahren ist der Freiburger alt Staatsrat und Nationalrat Max Aebischer gestorben. Der Kanton Freiburg verliere in ihm einen faszinierenden und verdienten Mann der Politik, schrieb der Staatsrat am Samstag. |
Aebischer war 1966 bis 1976 Vorsteher der kantonalen Erziehungs- und Kultusdirektion. 1951 bis 1971 war er Mitglied des Nationalrats und im Jahr 1969 dessen Präsident. Er hinterlässt seine Frau, fünf Kinder und sieben Grosskinder.
|Muheim, Franz
||CVP
||18.02.2009
||Der ehemalige Urner CVP-Ständerat Franz Muheim ist im 86. Altersjahr verstorben. Muheim hatte den Kanton Uri von 1971 bis 1987 im Ständerat vertreten. Der 1923 geborene Muheim begann seine politische Laufbahn als Gemeindepräsident von Altdorf, wo er als selbständiger Rechtsanwalt und Notar tätig war. Während mehreren Jahren war er Mitglied des Urner Landrats, den er 1964/65 präsidierte. Nach dem Ständeratsmandat 1971 bis 1987 war er vier Jahre lang Mitglied des Exekutivrates der UNESCO mit Sitz in Paris. Von 1981 bis 1991 präsidierte er die Eidgenössische Kosultativkommission für Weltraumfragen. Während 16 Jahren gehörte er dem Beirat der Nationalbank an, sieben Jahre lang war er Verwaltungsrat der SBB. Von 1979 bis 1995 war Franz Muheim Verwaltungsratspräsident der Schindler Holding AG mit Sitz in Hergiswil NW. Bis 1994 war er auch Vizepräsident des Schweizerischen Bankvereins mit Sitz in Basel. Im Militär bekleidete er den Rang eines Obersten. |
|Röthlin, Walter
||CVP
||01.02.2009
||Der Obwaldner alt Nationalrat und Teigwarenfabrikant Walter Röthlin ist tot. Röthlin starb nach kurzer Krankheit 78-jährig mitteilte. Der CVP-Politiker gehörte dem Nationalrat von 1971 bis 1987 an. Er leitete von 1958 bis 1994 die von seinem Vater 1936 gegründete Teigwarenfabrik. Nach deren Stilllegung durch die neuen Besitzer im Jahr 1996 lancierte Röthlin eine Pasta-Produktion in Kerns.|
|Chopard, Max
||SP
||24.01.2009
||Alt Nationalrat Max Chopard (SP/AG) ist im Alter von 80 Jahren gestorben. Der Gewerkschafter gehörte dem Eidgenössischen Parlament von 1969 bis 1987 an. |
Zuvor war er Aargauer Grossrat gewesen. Nachdem er 1987 vom Volk nicht wiedergewählt worden war, zog sich Chopard aus der Politik zurück.
|Jung, Franz
||CVP
||22.12.2008
||Der Luzerner alt Nationalrat und ehemalige Verwaltungsratspräsident der Emmi, Franz Jung, ist tot. Er starb am 22. Dezember 2008 im Alter von 68 Jahren. Der Christlichdemokrat war 1975 als 35-Jähriger in den Nationalrat gewählt worden und gehörte diesem bis 1991 an. Von 1985 bis 2003 war er Präsident der Zentralschweizer Milchproduzenten (ZMP) und von 1993 bis 2003 Verwaltungsrat und Präsident der Emmi, die den ZMP gehört. Jung führte bis 1998 seinen eigenen Hof in Eschenbach. |
|Mugny, Roger
||PDC
||18.11.2008
||Roger Mugny est né à Hennens (FR) le 26 décembre 1921. Il est décédé à Lausanne le 18 novembre 2008. Après des études secondaires à Romont et à Fribourg, il obtient sa licence en droit en 1946 à l'Université de Fribourg. Il est secrétaire syndical à Martigny et à Sierre dès 1946, il devient secrétaire central et vice-président de la FCOM (Fédération chrétienne des ouvriers sur métaux) à Lausanne de 1957 à 1969. Membre du comité directeur de la Confédération des syndicats chrétiens de Suisse (1957-1969). Il est rédacteur en chef de "Syndicalisme" de 1958 à1969. Président de l'Union suisse des consommateurs d'énergie de l'industrie et des autres branches économiques (1977-1992). Conseiller national PDC de 1967 à 1979 (il fait partie de la Commission des finances). Il siège également à la Municipalité de Lausanne pendant deux législatures de 1970 à 1977 et est en charge d’abord de la sécurité sociale puis des finances dès 1974. Il est également député au Grand Conseil vaudois de 1962 à 1966. Spécialiste reconnu des assurances sociales, il appartient à la Commission fédérale de l’AVS/AI de 1977 à 1980. |
|Meier, Hans
||CVP
||13.10.2008
||Der ehemalge Glarner Ständerat und Landammann Hans Meier ist tot. Der langjährige CVP-Politiker starb wenige Wochen nach seinem 88. Geburtstag.|
Meier gehörte der Glarner Regierung von von 1966 bis 1986 an und versah das Amt des Landammanns von 1973 bis 1978. Im Ständerat vertrat der Verstorbene den Kanton Glarus von 1978 bis 1990.
|Gentil, Pierre-Alain
||PS
||23.09.2008
||Pierre-Alain Gentil est décédé mardi matin des suites d´une courte et pénible maladie. Agé de 56 ans, le socialiste jurassien était président du Syndicat du personnel des transports (SEV) depuis 2005.|
Pierre-Alain Gentil a aussi été conseiller aux Etats pendant trois législatures, de 1995 à 2007, et maire de Delémont pendant dix ans, de 1994 à 2004.
Sous la Coupole fédérale, le Jurassien a présidé la commission de la science, de l´éducation et de la culture du Conseil des Etats en 2000 et 2001. Il a également assumé la vice-présidence du groupe socialiste des Chambres fédérales de 1999 à 2005.
La carrière politique de Pierre-Alain Gentil a débuté en 1979 lorsqu´il est nommé secrétaire général du parti socialiste jurassien. En 1982, il devient député au Parlement jurassien. En 1988, il accède au conseil communal de Delémont avant d´être élu au poste de maire cinq ans plus tard.
|Franzoni, Enrico
||PDC
||07.09.2008

L´ancien conseiller national tessinois Enrico Franzoni, 88 ans, est décédé dans la nuit de dimanche à lundi à l´hôpital de Locarno. Le PDC a défendu les intérêts de son canton et de son parti à Berne entre 1959 et 1975.
M. Franzoni a présidé le Conseil national en 1972/1973. Au début des années 70, il a également présidé le groupe PDC aux Chambres fédérales. Selon l´avis mortuaire, il sera enterré mardi à Ascona.
Le Tessinois, seul et unique candidat officiel du PDC, a tenté sa chance au Conseil fédéral en 1973, mais le Zougois Hans Hürlimann lui a brûlé la politesse par 132 voix contre 84.
M. Franzoni a été également président de Caritas et vice-président des PTT. Il a occupé la même fonction à la tête du Festival du film de Locarno.
|Furgler, Kurt
||CVP
||23.07.2008
||Alt Bundesrat Kurt Furgler ist am 23. Juli 2008 im Alter von 84 Jahren gestorben, wie seine Familie mitteilte. Der St. Galler Christlichdemokrat wurde im Dezember 1971 in den Bundesrat gewählt und gehörte der Regierung bis Ende 1986 an. Von 1972 bis 1982 stand Kurt Furgler dem Justiz- und Polizeidepartement vor. Danach übernahm er von 1983 bis 1986 das Volkswirtschaftsdepartement. 1977, 1981 und 1985 war Furgler Bundespräsident. Geboren wurde Kurt Furgler am 24. Juni 1924 in St. Gallen, als Sohn eines Textilkaufmanns. Seine Studien an den Universitäten Freiburg, Zürich und Genf schloss er 1948 mit der Dissertation über «Grundprobleme der völkerrechtlichen Verantwortlichkeit der Staaten» ab. Seine politische Laufbahn begann Furgler als Präsident der St. Galler christlich-sozialen Partei, dem als progressiv geltenden Flügel der damaligen Katholisch-Konservativen. Von 1954 bis 1971 war er Mitglied des Nationalrates. Von 1957 bis 1960 gehörte er dem St. Galler Grossen Rat an. |
|Richter, Yann
||PRD
||20.07.2008
||Né le 25 avril 1928 à Hauterive, Yann Richter est décédé ce dimanche 20 juillet 2008 à Neuchâtel. Licencié en droit de l'Université de Neuchâtel, il avait effectué des stages dans la Ruhr et à Londres. En 1959 il entre à la Chambre suisse de l'horlogerie dont il en sera plus tard le directeur. Président de la commune d'Hauterive de 1960 à 1969, puis député au Grand Conseil neuchâtelois de 1961 à 1969, il est élu au Conseil national en 1971, mandat qu’il a occupé jusqu’en 1979. Yann Richter a également présidé le Parti radical-démocratique suisse de 1978 à 1984. |
|Schnider, Theodor
||CVP
||10.07.2008
||Der Entlebucher Politiker Theodor Schnider gehörte dem Nationalrat von 1979 bis 1995 an. Zuvor hatte er sich auf Gemeinde- und Kantonsebene einen Namen gemacht. Von 1967 bis 1983 war er Gemeinderat von Flühli-Sörenberg, von 1975 bis 1981 Mitglied des Grossen Rates des Kantons Luzern (heute Kantonsrat). |
|Frey, Tilo
||PRD
||27.06.2008
||L’ancienne conseillère nationale Tilo Frey (PRD, NE) est décédée le 27 juin 2008 à l’âge de 85 ans. Directrice d'école, Tilo Frey fut en 1971 la première femme neuchâteloise élue au Conseil national, au sein duquel elle s’est battue pour l’égalité des salaires entre hommes et femmes, pour la décriminalisation de l’avortement et pour une collaboration renforcée avec les pays en voie de développement. Elle fut membre du Conseil national entre 1971 et 1976, et déléguée à l’Union interparlementaire entre 1972 et 1974. Elle siégea au Grand Conseil neuchâtelois de 1969 à 1973 et également au Conseil général de la ville de Neuchâtel de 1964 à 1974 qu'elle présida en 1970-71. |
|Vetterli, Werner
||SVP
||14.06.2008
||Der bekannte Fernsehmoderator und alt Nationalrat Werner Vetterli ist gestorben. Vetterli mit Jahrgang 1929 war während Jahrzehnten im Fernsehen in Sport- und Politsendungen präsent und vielen auch durch seine Auftritte in der Sendung «Aktenzeichen XY» ein Begriff. Von 1991 und 1999 sass der Zürcher für die SVP im Nationalrat. |
|Durrer, Adalbert
||CVP
||19.04.2008
||Der frühere CVP-Schweiz-Präsident und Obwaldner alt Nationalrat Adalbert Durrer ist 57-jährig nach schwerer Krankheit verstorben.|
Durrer war von 1978 bis 1982 Gemeinderat und von 1982 bis 1986 Gemeindepräsident von Alpnach. Von 1981 bis 1986 sass er im Obwaldner Kantonsparlament und wechselte dann für zehn Jahre auf die Regierungsbank. 1993/94 und 1995/96 war er Landammann. Ab 1995 vertrat er den Kanton Obwalden im Nationalrat.
Von 1997 bis 2001 war er zudem Präsident der CVP Schweiz. Im März 1999 war Durrer einer der fünf CVP-Kandidaten für die Nachfolge der beiden zurücktretenden Bundesräte Flavio Cotti und Arnold Koller. Gewählt wurden damals Ruth Metzler und Joseph Deiss.
2001 zog sich Durrer vollständig aus der Politik zurück und wechselte zur UBS, wo er den Rang eines Direktors bekleidete. Bei der Grossbank beriet der frühere Rechtsanwalt und Notar als Leiter der Group Policy die Geschäftsleitung.
|Moll, Heinz
||FDP
||20.03.2008
||Der ehemalige Thurgauer FDP-Ständerat Heinz Moll ist nach Angaben seiner Wohngemeinde Homburg im Thurgau am 20. März nach langer Krankheit gestorben. Moll, Jahrgang 1928, hatte den Thurgau von 1983 bis 1987 im Stöckli vertreten. |
Der Jurist Moll war von 1983 bis 1996 zudem Präsident des Bankrats der Thurgauer Kantonalbank. Im Thurgauer Grossen Rat sass er von 1968 bis 1983.
|Lardelli, Elisabeth
||SVP
||09.03.2008
||Die Graubündner alt Nationalrätin Elisabeth Lardelli ist im Alter vom 87 Jahren gestorben. Nach ihrer Niederlassung in Chur erwarb sie 1950 als erste Frau das Bündner Anwaltspatent. 1973-79 vertrat sie die SVP im Bündner Grossrat und nahm 1974-75 als Ersatzkandidatin für den in den Ständerat gewählten Leon Schlumpf Einsitz im Nationalrat. 1977-80 präsidierte sie den Schweizerischen Verband der Akademikerinnen. 1955-85 war sie Leiterin der Rechtsauskunftsstelle der Frauenzentrale Graubünden, seit 1968 in deren Vorstand. |
|Nebiker, Hans-Rudolf
||SVP
||03.03.2008
||Der Baselbieter alt Nationalrat Hans Rudolf Nebiker ist im Alter von 78 Jahren gestorben. Der Agraringenieur und Unternehmer vertrat die SVP von 1975 bis 1998 im Nationalrat, in den Jahren 1991 bis 1992 leitete er die grosse Kammer als Nationalratspräsident - nach über hundert Jahren wurde er erst als zweiter Baselbieter in das höchste Amt der Eidgenossenschaft gewählt. Von 1982 bis 1989 präsidierte Hans Rudolf Nebiker die SVP-Fraktion. 1979 bis 1984 war er zudem SVP-Vizepräsident. 1987 war Nebiker von der Baselbieter SVP als Bundesratskandidat für die Nachfolge von Leon Schlumpf nominiert worden. Im zweiten Wahlgang unterlag er dem offiziellen Kandidaten der SVP, Adolf Ogi.|
Hans Rudolf Nebiker wurde am 10. Oktober 1929 als Bürger von Pratteln in Liestal geboren. Er wuchs in Pratteln und Sissach auf. Nach der Matura in Basel studierte er an der ETH in Zürich, welche er mit dem Diplom eines Ingenieru-Agronomen abschloss. Nach Weiterbildungsjahren im Ausland trat er in das Familienunternehmen Nebiker in Sissach ein, wo er auch zwölf Jahre dem Gemeinderat angehörte. Hans Rudolf Nebiker war verheiratet und hatte sechs Töchter.
|Copt, Alois
||PRD
||09.02.2008
||L'ancien conseiller national valaisan Aloys Copt est décédé le 9 février 2008 dans sa 85e année. |
Aloys Copt était avocat, radical et fut député au Grand conseil valaisan de 1953 à 1973, président du Grand conseil pour l'année 1965-1966 et président du parti radical valaisan en 1964. De 1967 à 1975 il fut membre du Conseil national et fut vice-président du groupe radical aux chambres en 1974.
|Weber, Walter
||SP
||11.01.2008
||Der Solothurner alt Ständerat Walter Weber ist im 91. Altersjahr verstorben. Der Sozialdemokrat vertrat den Kanton Solothurn von 1971 bis 1987 in der kleinen Kammer.Weber war 1983 auch Ständeratspräsident. Zwischen 1946 bis 1974 gehörte er dem Solothurner Kantonsrat an, den er 1967 präsidierte. Der ehemalige Sekundarschullehrer war von 1969 bis zu seiner Pensionierung 1982 erster vollamtlicher Gemeindepräsident von Derendingen gewesen. |
|Huber, Hans Jörg
||CVP
||07.01.2008
||Der Aargauer alt Regierungsrat und alt Ständerat Hans Jörg Huber ist tot. Er verstarb in seinem 76. Lebensjahr, wie die Aargauer Staatskanzlei mitteilte. Der CVP-Politiker gehörte von 1976 bis 1988 dem Regierungsrat und von 1987 bis 1995 dem Ständerat an. Während seiner Zeit als Mitglied des Regierungsrates stand er dem Gesundheitsdepartement vor, dem auch die Belange von Militär und Ziviler Verteidigung angegliedert waren. Huber war in den Amtsjahren 1980/81 und 1984/85 Landammann des Kantons Aargau. Huber habe als Regierungsrat einen herausragenden Beitrag an das Aargauer Gesundheitswesen geleistet, hält die Staatskanzlei fest. Das Volk habe alle drei von ihm vorgelegten Gesetze gutgeheissen. Nach seiner glanzvollen Wahl in den Ständerat im Oktober 1987 trat er aus dem Regierungsrat zurück. Er gehörte der kleinen Kammer während zwei Amtsperioden an. Seine politische Laufbahn hatte Huber 1965 als Grossrat begonnen. Dem Kantonsparlament gehörte er als Vertreter des Bezirks Zurzach während elf Jahren an. Er war als Anwalt in Baden tätig gewesen.|
Huber machte auch eine militärische Karriere bis zum Grad eines Brigadiers. Er führte die Aargauer Grenzbrigade 5. Daneben gehörte er unter anderem dem Zentralkomitee des Schweizerischen Roten Kreuzes an und war Mitglied der Parlamentarischen Versammlung des Europarats. Huber war am 6. Juni 1932 in Zurzach AG auf die Welt gekommen.