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Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2016 haben die Kunden von WPP, der grössten Werbefirma der Welt, 90 Mio. Dollar für Werbung auf Snapchat ausgegeben - immerhin drei Mal so viel wie erwartet. WPP-CEO Martin Sorrell führt das darauf zurück, dass Snapchat in absehbarer Zeit ein ernstzunehmender Rivale für Facebook werden könnte.
Mit einer entlarvenden Website über das ungebührliche Verhalten von Touristen am Holocaust-Mahnmal in Berlin ist dem 28-jährigen deutschen Autor und Satiriker Shahak Shapira ein Internethit gelungen. Laut Shapiras Agentin ist "Yolocaust.de" in den ersten zwölf Stunden der Aufschaltung mehr als 500.000 Mal aufgerufen worden. Das Wort "Yolocaust" setzt sich aus dem in sozialen Netzwerken beliebten Hashtag Yolo (You Only Live Once/Du lebst nur einmal) und Holocaust zusammen.
Zumindest für die Filmindustrie bringen umjubelte Hashtags wirklich Geld. Denn es gibt einen starken Zusammenhang zwischen den Meinungen, die auf Twitter über Filme kundgetan werden, und den Einnahmen an Kinokassen. Das zeigt eine Studie des Emerson College, wie "The Wrap" berichtet. Im Prinzip zeigen soziale Medien somit, dass Mundpropaganda tatsächlich wesentlich für den Erfolg von Filmen ist.
Das weltgrösste soziale Netzwerk Facebook mit Konzernzentrale im kalifornischen Menlo Park will künftig auf künstliche Intelligenz setzen, um das Netzwerk für Blinde und Menschen mit anderen Behinderungen besser nutzbar zu machen. Als Beispiel nannte Sheryl Sandberg, die seit 2008 als COO für das operative Geschäft des US-Unternehmens verantwortlich zeichnet, eine akustische Hilfe für Blinde.
Der Dienst App.net wird am 14. März vom Netz genommen. Dies gaben die Entwickler in einem Blogeintrag bekannt. Dem Service war es nicht gelungen, genug Nutzer anzulocken. Damit ist der ambitionierte Versuch, eine kostenpflichtige Twitter-Alternative ohne Werbung aufzubauen, definitiv gescheitert.
Facebook startet nach heftiger Kritik an der Ausbreitung von gefälschten Nachrichten im US-Wahlkampf ein breit angelegtes Journalismus-Projekt. Dabei gehe es unter anderem darum, gemeinsam mit Medienfirmen neue Nachrichten-Produkte zu entwickeln und Journalisten besser über Möglichkeiten zur Nutzung von Facebook in ihrer Arbeit zu informieren, erklärte das weltgrösste Online-Netzwerk.
Das Geschäft mit kostenpflichtigen Streamingdiensten in den USA wächst kräftig: Im vergangenen Jahr seien 191 Milliarden Mal Lieder über solche Dienste abgespielt worden, ein Anstieg um gut 124 Prozent im Vergleich zu 2015, teilte der Analysedienst Buzzangle Music mit. Der Anteil von Bezahldiensten an allen gestreamten Inhalten stieg demnach von 62 auf 76 Prozent. Damit gewannen kostenpflichtige Dienste an Boden gegenüber Angeboten, die kostenlos sind und sich über Werbung finanzieren.
Das weltgrösste soziale Netzwerk Facebook macht wieder mit einer absurden Bildentfernung von sich reden. So hat die US-Plattform eine Fotografie einer Neptunstatue, dem Wahrzeichen der Stadt Bologna, als "sexuell explizit" gelöscht. Das Foto, das die Statue des nackten Neptuns zeigt, war von der italienischen Schriftstellerin Elisa Barbari als Werbung für ihre Website über Sehenswürdigkeiten der Stadt Bologna gewählt worden.
Der Chef des kalifornischen Online-Kurznachrichtendienstes Twitter, Jack Dorsey, hat gegenüber Anwendern eingeräumt, dass "eine Form von Editiermöglichkeit definitiv notwendig ist". Dorsey zufolge sei das das meist nachgefragte Feature - nicht nur aktuell, sondern schon seit jeher.
Der Kultfilm "Dinner for One" ist seit 1963 so etwas wie ein Fixstern in den Silvesterprogrammen der TV-Sender im deutschsprachigen Raum. In diesem Jahr bekommt die Originalversion allerdings Konkurrenz. Der US-amerikanische Streamingdienst Netflix aus dem kalifornischen Los Gatos bietet jetzt nämlich eine eigene Version des TV-Klassikers an.