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Zürich - Die Schweizer Pensionskassen haben im vergangenen Quartal spürbare Anlageverluste verbuchen müssen. Der von der Grossbank Credit Suisse erhobene Index weist eine Einbusse um 2,38 Prozent aus.
Es ist der erste Rückgang seit vier Quartalen. Während der April noch eine positive Performance (+0,44 Prozent) aufweist, haben sich der Mai (-0,73 Prozent) und insbesondere der Juni (-2,10 Prozent) negativ entwickelt, wie die Credit Suisse in einem Communiqué vom Dienstag schreibt.
Die BVG-Mindestrendite für das 2. Quartal 2010 betrug wiederum 0,5 Prozent. Die Lücke des Index, der das Anlageverhalten von über 100 Schweizer Pensionskassen erfasst, zur BVG-Vorgabe beträgt vom Jahr 2000 bis zum Ende des vergangenen Quartals 13,77 Punkte. Der Index müsste somit rund 11 Prozent zulegen, um diese Lücke bis Ende 2010 zu schliessen.
Bei den gewählten Anlagen fällt auf, dass die Pensionskassen vermehrt Liquidität zurückbehalten (7,8 Prozent), Franken-Obligationen kaufen und dass die Immobilien-Anlagen einen Rekordstand von 19,9 Prozent erreicht haben. Aktien wurden insbesondere von ausländischen Unternehmen erworben.
SDA-ATS