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Operationstechnik
Der Eingriff erfolgt meist unter Voll-, selten unter Teilnarkose.
Eine Kochsalzlösung, welche Zusätze von Medikamenten zur Verengung der Blutgefässe und zur örtlichen Betäubung (Schmerzreduktion nach der Operation) enthalten, wird in das zu behandelnde Unterhaut-Fettgewebe durch kleine Hautschnitte infundiert und bereitet die Fettzellen zur nachfolgenden Absaugung vor, die mittels spezieller Kanülen erfolgt.
Die Schnittführung wird so gelegt, dass die Narben unauffällig verschwinden.
Vor der Operation
Auf Medikamente, die blutgerinnunghemmend wirken, wie Aspirin oder Aspégic, sollten Sie mindestens 14 Tage vor der Operation verzichten.
Ebenfalls zu meiden sind Schlafmittel, Alkohol und Zigaretten (Nikotin vermindert die Durchblutung der Haut resp. der Organe und verzögert dadurch die Wundheilung).
Weitere Hinweise und Abklärungen erfolgen während der Konsultation in der Praxis.
Nach der Operation
Nach dem Eingriff müssen während 6 Wochen spezielle Kompressionshosen/-bandagen getragen werden.
Das definitive Endresultat der Liposuktion ist nach 3–6 Monaten erreicht.
Komplikationen/Nebenwirkungen
Es muss mit Schwellungen/Verfärbungen durch Blutergüsse und Sensibilitätsstörungen gerechnet werden, die innerhalb von 4 Wochen abklingen.
Unschöne Dellen/Hautirregularitäten sind möglich und sind namentlich auch abhängig von der Ausgangslage resp. der Elastizität der Haut in den zu bearbeitenden Regionen.
Durchblutungs-/Wundheilungsstörungen oder Infektionen sind selten (bei Einhaltung des Nikotinverbots).