Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03176.jsonl.gz/45

Filmkritik: Das Leben, das Universum und der ganze Rest
Am 5. September 1977 startet die Raumsonde Voyager 1 ihre Reise zur Erkundung der Planeten Jupiter und Saturn unseres Sonnensystems. An Bord der Sonde befindet sich die sogenannte "Golden Record". Die Datenplatte enthält neben einer Anleitung für ihre Abspielung noch Grussbotschaften in 55 Sprachen, ausgewählte Musik und Geräusche sowie 115 Bilder. Am wichtigsten ist vielleicht die Karte, die die Position unserer Sonne im Universum preisgibt. Heute sendet Voyager 1 immer noch zur Erde und ist seit 2012 das erste von Menschen gebaute Objekt, das in den interstellaren Raum vorgedrungen ist.
Nun ist die Raumsonde Voyager zur Erde zurückgekehrt und sendet merkwürdige Signale. Virginie (Julie Dray) wird von einem surrealen Traum heimgesucht und füllt sich von etwas nach Bulgarien gezogen. Im Nachtzug trifft sie auf ihren Vater (Gilles Tschudi), den sie sehr lange nicht mehr gesehen hat und der zeitweise komplett abwesend wirkt. Zusammen beginnen sie eine bizarre Reise durch das Land. Traum und Realität beginnen zu verwischen, während sie beide von der Vergangenheit eingeholt werden.