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Der private Caixin/Markit-Einkaufsmanagerindex stieg wie von Experten erwartet minimal auf 50,1 Punkte. Er lag damit knapp über der Marke von 50,0 Punkten, ab der Wachstum signalisiert wird und auf der er im Vormonat exakt gelegen hatte.
Die Aufträge aus dem In- und Ausland nahmen zu, wie aus der Erhebung am Freitag hervorging. Auch die Produktion stieg, allerdings in dem geringsten Ausmaß seit drei Monaten. Der Stellenabbau bei den Unternehmen hielt zwar an, er verlangsamte sich aber auf den niedrigsten Wert seit neun Monaten.
"Die Einkaufsmanager-Daten der vergangenen drei Monate deuten daraufhin, dass sich die chinesische Wirtschaft zu stabilisieren beginnt", sagte Zhengsheng Zhong vom Analysehaus CEBM. Die zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt nach den USA hatte sich nach jahrelangem Boom zuletzt abgekühlt. 2015 wuchs sie mit 6,9 Prozent so gering wie seit einem Vierteljahrhundert nicht mehr. Diese Jahr peilt die Regierung in Peking ein Wachstum von 6,5 bis sieben Prozent an. Sie will die Wirtschaft umbauen, unabhängiger vom Export und Überkapazitäten vor allem in der Stahl- und Kohle-Industrie abbauen.
(Reuters)