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Katie Ledecky reduziert in Gwangju ihr WM-Wettkampfprogramm aus gesundheitlichen Gründen. Laut US-Verband fühle sie sich seit ihrer Ankunft in Südkorea am vergangenen Mittwoch nicht wohl.
Deshalb verzichtete Ledecky, die mit 14 Titeln erfolgreichste WM-Schwimmerin, am Dienstag auf ein Antreten im Vorlauf über 200 m Crawl sowie im Final über 1500 m Crawl. Diesen hatte sie tags zuvor als klar Vorlauf-Schnellste erreicht. Über die längste Distanz im 50-m-Becken war Ledecky dreifache Titelverteidigerin.
Am Freitag steht für die 22-Jährige noch der Wettkampf über 800 m Crawl auf dem Programm. Die fünffache Olympiasiegerin war am Sonntag im Final über 400 m Crawl, einer Distanz auf welcher sie an Grossanlässen zuvor noch ungeschlagen gewesen war, von der 18-jährigen Australierin Ariarne Titmus unerwartet auf den 2. Rang verwiesen worden.
Schweizer Duo im Vorlauf ausgeschieden
Am Dienstag standen an der WM in Gwangju mit Maria Ugolkova und Yannick Käser nur zwei Schweizer im Einsatz. Die Schwimmerin des SC Uster Wallisellen blieb dabei über 200 m Crawl in 2:00,74 um fast zwei Sekunden über ihrem zweijährigen Schweizer Rekord. Wäre sie in die Nähe dieser Marke geschwommen, hätte dies zur Teilnahme an den Halbfinals gereicht. Am Sonntag war Ugolkova in ihrer Paradedisziplin 200 m Lagen WM-Neunte geworden.
Der Aargauer Käser blieb im Vorlauf über 50 m Brust in 27,99 um 15 Hundertstel über seiner persönlichen Bestzeit und war im Kampf um den Einzug in die Halbfinals als 34. chancenlos. Schnellster im Brustsprint war der Brite Adam Peaty in 26,28.
Mehr zu erwarten ist von den Schweizern am Mittwoch, wenn unter anderen Jérémy Desplanches über 200 m Lagen startet. Auf der Strecke, auf welcher er im letzten August in Glasgow EM-Gold gewann, ist der 24-jährige Genfer als Fünftschnellster gemeldet.