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Bei einer Akupunkturbehandlung wird der Tierbesitzer über die Vorgeschichte seines Tieres, Verhalten, Vorlieben und Ausscheidungen befragt. Diagnostische Punkte werden abgetastet, verspannte und schmerzhafte Regionen lokalisiert. Anschliessend werden die Zunge und die Qualität des Pulses in die Diagnostik mit einbezogen. Der Körper wird auf warme oder kalte Zonen abgetastet und aus dem Geruch der verschiedenen Körperzonen des Tiers werden ebenfalls Schlüsse gezogen.
Das ganze Tier wird untersucht und beobachtet um daraus Hinweise über den pathologischen Zustand zu erhalten.
Bei der Behandlung werden feine Nadeln auf die Akupunkturpunkte gestochen und dort für einige Minuten belassen. Die Akupunkturpunkte befinden sich auf den zwölf Meridianen, den Leitbahnen die über den Körper verlaufen und die Organsysteme verbinden.
Als Stimulator für die Akupunkturpunkte werden in der Regel sterile Einwegnadeln verwendet (welche nach der Behandlung entsorgt werden) es wird aber auch mit Moxibustion (Wärmetherapie mit Moxazigarren aus getrocknetem Beifuss) gearbeitet.
Akupunkturbehandlungen mit dem Laser ist ebenfalls eine wunderbare Möglichkeit zum Behandeln von schmerzempfindlichen Patienten oder bei schmerzempfindlicheren Stellen am Körper. Bei Katzen hat sich die Behandlung mit dem Laser sehr bewährt, da diese oft sehr empfindsam auf die Nadeln reagiere.
Behandlungsdauer
Je nach Erkrankung empfehlen sich 3-6 Behandlungen im Abstand von ein bis zwei Wochen In dieser Zeit sollten sich die ersten Verbesserungen des Zustandes bemerkbar machen. Danach kann man die Intervalle der Behandlungen verlängern.
Akute Krankheiten sind meist schneller zu heilen als chronische Zustände