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LONDON (awp international) - BP-Vorstandschef Tony Hayward soll Berichten zufolge zwar zurücktreten, aber weiter für den Energiekonzern tätig bleiben. Demnach soll Hayward nach heftiger Kritik an seinem Krisenmanagement bei der Ölpest im Golf von Mexiko im Oktober sein Amt aufgeben, jedoch eine andere Position übernehmen, berichteten britische Medien, darunter die "Financial Times" (FT), die BBC und "Sky News" am Montag parallel zu einem Treffen des BP-Aufsichtsrats. Die Berichte über Haywards Verbleib seien jedoch Spekulation, sagte eine BP-Sprecherin der Nachrichtenagentur dpa.
Hayward soll den Berichten zufolge bei dem russisch-britischen Joint Venture TNK-BP einen Sitz im Aufsichtsrat bekommen. BP ist zu 50 Prozent an dem Unternehmen beteiligt. Nach FT-Angaben soll Hayward bis November in der Chefetage des britischen Energiekonzerns bleiben. Im Oktober soll er demnach als Vorstandschef zurücktreten. Als sein Nachfolger wird der Leiter des Krisenstabs, der Amerikaner Bob Dudley, gehandelt.
Der Aufsichtsrat hat nach Angaben der BP-Sprecherin am Abend seine Sitzung begonnen. Die Ergebnisse des Treffens würden am Dienstagmorgen bekanntgegeben, wenn die Geschäftszahlen für das zweite Quartal veröffentlicht werden./dö/DP/he
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