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Anlässlich einer Sichtkontrolle der Liegenschaften der Gemeinde hat die Stadt Freiburg kürzlich Asbest in den Kindergarten- und Primarschulen (Gebäude B und C) des Jura-Quartiers entdeckt. Eine Spezialfirma hat unverzüglich eine Reihe von Tests durchgeführt, namentlich hinsichtlich der Luftqualität. Die Testergebnisse sind vollständig unbedenklich ausgefallen: Die Nutzung der betroffenen Klassenzimmer birgt gegenwärtig keinerlei Gefahr für die Anwesenden; aus diesem Grund wurde der Unterricht bis heute in normaler Weise fortgeführt. Auch werden die verbleibenden Wochen bis zum Ende des Schuljahres wie vorgesehen stattfinden.
Sie finden untenstehend Antworten auf einige häufig gestellte Fragen.
Wie viele Klassenzimmer sind betroffen?
Mit Zwischendecken dieses Typs sind insgesamt 24 Klassenzimmer in den Schulgebäuden B und C (Kindergarten- und Primarschulen) ausgerüstet.
Weshalb wurden die Klassenzimmer nicht sofort geschlossen und wurden die Zwischendecken nicht unverzüglich saniert?
Die von einer Spezialfirma durchgeführten Test haben gezeigt, dass in den Klassenzimmern für die Anwesenden keinerlei Risiko besteht. Der schwach gebundene Asbest in den Deckenplatten stellt keine Gefahr dar, wenn Kontakte mit den Zwischendecken vermieden werden.
Aus diesem Grund wurde das Schuljahr normal weitergeführt.
Werden dennoch Schutzmassnahmen ergriffen?
Ja, die an den Zwischendecken aufgehängten Dekorationen sowie die in der Nähe gelagerten Gegenstände werden von Fachleuten nach der Schule entfernt. Jene Eltern, die dies wünschen, können die Dekorationen bei den Lehrpersonen zurückverlangen.
Wann werden die Sanierungsarbeiten beginnen?
Die erste Phase der Arbeiten – die eigentliche Asbestentsorgung – findet im Sommer 2020 statt. Die Installierung neuer Zwischendecken wird ungefähr Ende Frühjahr 2021 durchgeführt. Die Kosten dieser zweiten, nicht dringlichen Phase werden nämlich in den nächsten Voranschlag aufgenommen werden müssen.
Ist es möglich, dass auch in anderen Gebäuden Asbest vorhanden ist?
Das Vorhandensein von Asbest in Gebäuden, die aus den Jahren vor 1990 stammen, kann nicht mit Sicherheit ausgeschlossen werden. Tatsächlich wurde diese Substanz in der Bauindustrie häufig verwendet, zum Beispiel als Bestandteil gewisser Isolierungsmaterialien. Trotzdem wurden in den Gebäuden der Gemeinde Kontrollen durchgeführt. Dabei wurde bisher kein anderer problematischer Standort festgestellt. Die Kontrollen werden weitergeführt.