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Sonnenuhren im Thurgau
Fritz Zurbuchen (15.5.1930 - 10.6.2014) war seit den 80er-Jahren ein bekannter Sonnenuhren-Konstrukteur. Er war hauptberuflich Organist und lebte in Frauenfeld. In seinem Nachlass hat Ulrich Burgermeister eine pdf-Datei von 40 MB mit dem Entwurf zu einer erweiterten Ausgabe seines Sonnenuhren-Büchleins von 1999 gefunden. 2015 konnte U. Burgermeister auch den Fotografen Charles Künzi (24.8.1931 - 12.5.2017) aus Bülach dazu überreden, ihm eine Kopie der mehreren Gigabyte an Bildern von Sonnenuhren auszuhändigen. Mit diesem Material ist U. Burgermeister anfangs 2020 an mich herangetreten mit der Idee, einen kleinen Teil davon auf meiner Webseite zu veröffentlichen.
Schon bald keimte aber der Wunsch auf, doch noch das ursprüngliche Ziel eines Bildbandes zu realisieren. Mit der grosszügigen Erlaubnis des Sohnes von Charles Künzi und der Erben von Fritz Zurbuchen konnten wir uns vornehmen, das Buch bei ifolor in Kreuzlingen in einer beliebig kleinen Auflage drucken zu lassen.
Nun gab es aber Beschreibungen von Sonnenuhren ohne Bilder und Bilder von Sonnenuhren ohne Beschreibungen. Bei einzelnen Bildern fehlte sogar die Ortsangabe. Viele Uhren mussten nochmals fotografiert werden, weil die beiden Männer an einem Tag ohne Schattenwurf unterwegs gewesen waren. Im Zuge der Abklärungen sind wir auf weitere Sonnenuhren gestossen, die wir unbedingt auch in das Buch aufnehmen wollten. Bei allen Sonnenuhren ist vermerkt, wenn die Bilder oder die Beschreibung oder gar beides von uns als Herausgeber ergänzt worden sind. Den Stil von Zurbuchens Charakterisierung der Sonnenuhren haben wir unverändert übernommen.
Unsere Besuche sind von den Liegenschaftenbesitzern überall mit grossem Wohlwollen aufgenommen worden, und fast alle Mail-Anfragen wurden schnell und ausführlich beantwortet. Speziell bedanken möchten wir uns bei Frau Christine Süry, die uns erlaubte, die Sonnenuhren im Depot des historischen Museums des Kantons TG zu inspizieren, bei Herrn Dr. Felix Ackermann, der uns zwei weitere Uhren von Pater Emser im Museums der Kartause Ittingen zugänglich machte, bei Herrn Hans Abegglen in Arbon, der uns auf seine wunderschöne Sonnenuhr auf dem Friedhof von Arbon aufmerksam gemacht hat, und bei Silvia Alessi und Ägidius Stüssi (beide in Frauenfeld) für das Korrekturlesen des Entwurfs. Hans Krüsi und Willi Dickerhof (beide aus Hugelshofen) haben uns wertvolle Informationen zum Uhrenmacher und Sonnenuhren-Künstler Albert Haag von Hugelshofen zukommen lassen. Ich hoffe bald einmal einen Beitrag zu Albert Haag auf dieser Webseite veröffentlichen zu können.
Das Buch können wir bei ifolor in Kreuzlingen jederzeit nachbestellen. Es kostet je nach Aktion etwa 98 bis 118 Franken plus Porto. Eine digitale Version können Sie gratis als eBook (22 MB) oder als pdf-Datei (22 MB) herunterladen. ifolor empfiehlt für Windows-Geräte den eBook-Reader von Calibre. Sehr schön präsentiert sich das eBook auf einem iPad.
Kirche St. Albin in Ermatingen (Bild: Martin Gubler)