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Erwähnenswertes aus der Vergangenheit
1716 ist in der Baugeschichte der Inneren Enge bereits von der „Reparatur“ des sogenannten „Viererhäuschens“ zu vernehmen.
1762 wurde das bereits etwas früher in „Viererhaus“ umbenannte Gebäude den Bedürfnissen der sommerlichen Gäste, namentlich dem Gebrauch der Molkenkur, angepasst.
Die Chronik erzählt weiter: „Die Engi, mit der Pächterwohnung und dem angebauten, geräumigen Saal, auf einem mit Bäumen besetzten Plateau gelegen, im Sommer mit Tischen und Bänken besetzt, eine Viertelstunde vom Aarbergertor entfernt und mit prachtvoller Fernsicht auf die Hochalpen und das Schneegebirge, wurde zum angenehmsten Vergnügungsort in Berns Umgebung, der von den Einheimischen und den Fremden am häufigsten besucht wurde.“
In der Burgerbibliothek kann folgendes nachgelesen werden: „Die Engi und die Engihalden sind zufolge Aussteuerungsurkunde vom 20. Herbstmonat 1803 und besonders durch den angehängten Vergleich mit der Regierung, vom 14. März und 12. Junius 1804, als ausschliessliches Eigentum der Burgerschaft von Bern anerkannt und bestätigt.“
1810 wurde für Kaiserin Joséphine, Gemahlin Napoleons I, ein „Grand-Déjeuner“ veranstaltet; sie und ihre Gäste, heisst es, erfreuten sich in der romantischen Parkanlage an der aussergewöhnlichen Aussicht auf die Alpen.
1830 +1857 Schützenfeste galten als besondere, bedeutende Höhepunkte in der Geschichte der Inneren Enge.
1863 beschloss die Burgergemeinde Bern, als Besitzerin des Gebäudes und des Grundstückes, einen Neubau.
1864-1866 wurde dieser Neubau verwirklicht.
1914 war die Innere Enge ein Teil der Landesausstellung.
1945/46 beinahe 100 Jahre später also, erfuhr dieser Bau eine Erweiterung und eine Renovation.
1981 bewilligten die Berner Behörden ein Grossprojekt, gegen das kurz darauf die Gemeindeinitiative „Rettet die Innere Enge“ lanciert wurde. Diese verlangte, dieses Gebiet als geschützte Grünzone vor weiteren Eingriffen zu bewahren.
1984 wurde diese Initiative, gegen den Willen des Gemeinderates, angenommen.
Umbau
1991 schlossen Hans Zurbrügg und Marianne Gauer als Initianten über die neugegründete Innere Enge AG mit der Besitzerin der Liegenschaft, der Burgergemeinde Bern, einen Baurechtsvertrag ab. Das Umbaukonzept mit allen Details und die Innenarchitektur wurden durch die Innere Enge AG erarbeitet. In enger Zusammenarbeit mit der Städtischen Denkmalpflege und den Bernischen Behörden wurde die Innere Enge in einer Rekordzeit von elf Monaten möglichst originalgetreu renoviert.