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Ausgangssituation:
In einem Jugendhaus kam es in der Vergangenheit häufiger zu gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen schweizerischen und albanischen Jugendlichen. Die Interventionen der Jugendarbeiter führten zu keiner Verbesserung der Situation; das friedliche Neben- und Miteinander von Jugendlichen verschiedenster Herkunft erschien unmöglich. Das Jugendhaus wurde vorübergehend geschlossen. Nach der Wiedereröffnung sprach man gegenüber kosova-albanischen Jugendlichen ein generelles Hausverbot aus. Die Konflikte verlagerten sich folglich in den öffentlichen Raum, das heisst vor das Einkaufszentrum, in den Stadtpark und auf den Pausenplatz.
Einbezogene Projektpartner:
JugendtreffleiterInnen, katholische und reformierte Kirchgemeinden, kosova-albanische Bevölkerung, Fachkommission für Jugendfragen, Stadträtin, betroffene Jugendliche.
Was wurde erreicht?
» Verbesserung der Situation im Jugendhaus (Aufhebung des Hausverbots gegen-über kosova-albanischen Jugendlichen).
» Aufnahme und Dokumentation von Konfliktfällen.
» Kontaktaufnahme und -pflege mit Jugendlichen und Erwachsenen kosovarischer Herkunft.
» Erarbeitung einer Übersicht über die Situation junger Kosova-AlbanerInnen.
» Kulturspezifische Arbeit mit kosovarischen Jugendlichen (Projekte «Midnight Basketball», «Break-Dance» sowie Suchtprävention, geschlechtsspezifische
Arbeit).
» Gründung eines kosova-albanischen Vereins.
» Information lokaler Behörden und Institutionen.