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Der Tod des Arbeiters Masato Shinohara wurde am 27. April 2000 von Vertretern des japanischen Handels- und Industrieministeriums MITI offiziell bestätigt. Der 40-Jährige war einer geschätzten Strahlendosis von 6 bis 10 Sievert ausgesetzt. Sein vom Unfall betroffener 35-jähriger Kollege ist bereits im letzten Jahr veschieden. Der dritte direkt betroffene Arbeiter, der 55-jährige Yutaka Yokokawa, erhielt eine geschätzte Dosis von 1 bis 4,5 Sv. Er wurde kurz vor Weihnachten aus dem Spital entlassen, erhält aber noch ambulante Pflege.
Nach Mitteilung der Internationalen Atomenergie-Organisation (IAEO) wurde die nun definitive Einteilung des Ereignisses auf Stufe 4 der internationalen Störfallbewertungsskala für Kernanlagen (Ines) von einer speziell durch die japanische Science and Technology Agency (STA) gegründeten Sonderkommission vorgenommen. Gemäss dem offiziellen Schlussbericht steht fest, dass die maximale Dosis für die Öffentlichkeit zwischen 16 und 21 mSv betrug. Schon Anfang dieses Jahres wurde bekannt, dass mit Ausnahme der drei Direktbetroffenen niemand einer Dosis von mehr als 50 mSv ausgesetzt war. Dies ist das Resultat einer nachträglichen Untersuchung von 439 Personen.
Quelle
H.K. nach NucNet vom 27. April 2000
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