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<h2>SubmittedText<h2><p><span style="background-color:transparent;color:#000000;">Die Vetropack-Gruppe hat kürzlich bekannt gegeben, sie erwäge die Schliessung ihres Standorts in Saint-Prex. Die Schweiz läuft Gefahr, ihre letzte Produktionsstätte für Glasverpackungen zu verlieren, was erhebliche soziale, wirtschaftliche und ökologische Risiken mit sich brächte. Risiken zunächst für 180 Arbeitsplätze, die bedroht wären, aber auch Risiken für die Versorgungssicherheit der Schweiz und der betroffenen Branchen (Weinbau, Brauereien usw.), die derzeit bereits mit Preiserhöhungen für Verpackungen von bis zu 50 Prozent konfrontiert sind. Risiken auch für unsere Kapazitäten zur stofflichen Verwertung von Glasverpackungen in geschlossenen Kreisläufen. Sowie für die Einrichtung der Kreislaufwirtschaft, zu der auch Aktivitäten zur Vorbereitung der Wiederverwendung gehören, die ein Potenzial für die wirtschaftliche Entwicklung solcher Standorte darstellen können.&nbsp;</span></p><p>&nbsp;</p><p><span style="background-color:transparent;color:#000000;">Da das Parlament gerade die Revision des USG zu diesem Thema unter Dach und Fach bringt, braucht es eine rasche Reaktion in dieser Sache. Ich ersuche den Bundesrat daher um die Beantwortung folgender Fragen:</span><br><br><span style="background-color:transparent;color:#000000;">1. Welche Risiken bestehen für die Versorgungssicherheit der Wein- und Getränkehersteller in der Schweiz, wenn die inländische Produktion von Glasverpackungen verschwindet?</span><br><span style="background-color:transparent;color:#000000;">2. Wie gedenkt der Bundesrat sicherzustellen, dass die wirtschaftliche Lebensfähigkeit der Schweizer Unternehmen in den betroffenen Wertschöpfungsketten angesichts der Versorgungsrisiken (Lieferengpässe, starke Preisschwankungen usw.) durch diesen Wegfall nicht schwer beeinträchtigt wird?</span><br><span style="background-color:transparent;color:#000000;">3. Mehr als 50 Prozent des gesammelten Einwegglases wird exportiert. Wie würde sich diese Quote entwickeln, und was würde aus unserer Fähigkeit, Glas im Inland wiederzuverwerten, um neue Verpackungen herzustellen?</span><br><span style="background-color:transparent;color:#000000;">4. Wie beurteilt der Bundesrat die ökologischen Auswirkungen einer möglichen Zunahme des Altglasexports, und inwieweit entspricht diese Zunahme dem gesetzlich verankerten Grundsatz der umweltgerechten Entsorgung von Abfällen im Inland?</span><br><span style="background-color:transparent;color:#000000;">5. Könnten die Einnahmen aus der vorgezogenen Entsorgungsgebühr dazu beitragen, das Waschen und die Arbeiten zur Vorbereitung der Wiederverwendung von Glasverpackungen zu finanzieren? Dies umso mehr, wenn man die Revision des USG (20.433) und vor allem die neuen Bestimmungen zur Vorbereitung der Wiederverwendung bedenkt?</span></p>