Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03395.jsonl.gz/687

Nordkorea will an den Olympischen Spielen in Tokio und Peking teilnehmen. Dies sagte der Präsident des Internationalen Olympischen Komitees, Thomas Bach. Bach traf sich in Nordkorea unter anderem mit Machthaber Kim Jon Un.
«Sie haben uns gesagt, dass sie definitiv» an den Spielen teilnehmen wollten, sagte Bach am Samstag bei der Ankunft in Peking nach seiner Rückkehr aus Pjöngjang.
Der Chef des IOC hatte sich seit Donnerstag zu dreitägigen Gesprächen in Nordkorea aufgehalten. Dabei war er am Freitag auch mit Machthaber Kim zusammengekommen. Das Gespräch mit Kim bezeichnete er als «offen und fruchtbar».
Nordkorea hatte sich bereits im Februar an den Olympischen Winterspielen im südkoreanischen Pyeongchang beteiligt. Bei der Eröffnungsfeier marschierten die Sportler der verfeindeten koreanischen Staaten gemeinsam unter der Einheitsflagge ins Stadion ein, beim Frauenhockey traten beide Länder mit einem gemeinsamen Team auf.
Die Spiele trugen zu einer rasanten Entspannung der Lage auf der koreanischen Halbinsel bei. Beide Staaten vereinbarten inzwischen für den 27. April ein historisches Gipfeltreffen zwischen Kim und Südkoreas Staatschef Moon Jae In im Grenzort Panmunjom. Bis Ende Mai soll es auch ein Treffen zwischen Kim und US-Präsident Trump geben.
Die nächsten Olympischen Sommerspiele finden 2020 in Tokio statt. Zwei Jahre später wollen die Nordkoreaner mit einer Delegation auch an die Winterspiele nach Peking reisen. (meg/sda/afp)
US-Präsident Donald Trump hat den türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan in der vergangenen Woche in einem eigenwilligen Brief zu einer friedlichen Lösung im Nordsyrien-Konflikt aufgerufen. «Seien Sie kein harter Kerl. Seien Sie kein Narr!», appellierte er darin.
Der US-Sender Fox News veröffentlichte am Mittwoch eine Kopie des Schreibens, das auch andere US-Medien für echt erklärten. Datiert ist der Brief auf den 9. Oktober – also jenen Tag, an dem die Türkei mit ihrer hoch …