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Die Konzertgesellschaft Freiburg präsentiert morgen ein Konzert des Kammerorchesters Lausanne unter der Leitung von Hannu Lintu. Der Finne ist seit 2013 Chefdirigent des Finnischen Radiosinfonieorchesters und wurde als Gastdirigent für die Westschweizer Tournee des Kammerorchesters Lausanne engagiert. Das Programm, das er mit diesem einstudiert hat, besteht ausschliesslich aus Werken von Ludwig van Beethoven. Zum einen gelangen Teile des Balletts «Die Geschöpfe des Prometheus» zur Aufführung. Lintu hat dazu eine Auswahl aus den Szenen des 1801 uraufgeführten Balletts zusammengestellt. Zudem erklingt gleich zum Konzertauftakt die Ouvertüre des Balletts.
Zwischen der Ouvertüre und den Szenen aus den «Geschöpfen des Prometheus» steht das Tripelkonzert in C-Dur op. 56 für Klavier, Violine, Violoncello und Orchester auf dem Programm. Dabei steht mit dem Kammerorchester Lausanne das Walliser Trio Nota Bene auf der Bühne. Lionel Monnet (Klavier), Julien Zufferey (Violine) und Xavier Pignat (Cello) haben alle drei am Konservatorium Lausanne das Konzertdiplom für Kammermusik erlangt.
Das Tripelkonzert entstand in den Jahren 1803/04, wurde aber erst 1807 uraufgeführt. Es hat den Charakter einer konzertanten Sinfonie, in der die Solisten nicht ständig zu dritt spielen, sondern sich den Ablauf melodisch und rhythmisch teilen. Das Werk sei ein Versuch, in einer neuen Form drei Stile miteinander zu verbinden, schreibt die Konzertgesellschaft: «den der damals in Wien sehr beliebten Kammermusiktrios, den der alten Concerti grossi, in denen eine Gruppe von Soloinstrumenten mit dem gesamten Orchester dialogiert, und schliesslich den des Solokonzerts, allerdings mit drei Solisten.»
Equilibre, Freiburg. Sa., 6. Februar, 19 Uhr.