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Der Adlerberg bei Pratteln trägt noch die Spuren einer alten Wehranlage. Hier hatte seit dem 13. Jahrhunder nachweisbar eine der zahlreichen Linien der Herren von Eptingen ihren Stammsitz. Die Eptinger Burg hiess Madeln. 1288 erscheint der erste Eptinger in Madeln. Die Burg und die zugehörige Herrschaft über das Dorf Pratteln war zur Hälfte ein Lehen der Herrschaft Osterreich, zur Hälfte Eigengut. Im Erdbeben von 1356 zerfiel Madeln und wurd nicht wieder aufgebaut. An die Stelle der Bergfeste trat das Weiherhaus unten im Dorfe Pratteln. 1521 ging dann mit Pratteln auch der Adlerberg mit dem Burgstall Madeln durch Kauf an Basel über.
Die Uberreste der ehemaligen Burg Madeln bestehen aus zwei tiefen Gräben, die sich auf drei Seiten um die erhöhte Burgstelle herumziehen, während der steile Abfall des Berges auf den vierten Seiten, naturlich Schutz bot. Die Mauerreste auf der erhöhten Burgstelle verraten zwei rechteckige Gebäudegrundrisse und die Spuren eines nordöstlich sich anschliessenden Vorbau.
Bibliographie