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Nathalie von Siebenthal zeigt an den Winterspielen in Pyeongchang eine weitere starke Vorstellung. Die 24-jährige Bernerin wurde über 10 km Skating wie bereits zuvor im Skiathlon Sechste.
Zu einem Podestplatz, den sie auch auf Weltcup-Stufe bislang noch nicht erreicht hat, fehlten Von Siebenthal im Alpensia Centre 18 Sekunden. Im Ziel war die Bernerin etwas ratlos und trotz erneutem Diplom-Gewinn enttäuscht: "Langsam verliere ich die Hoffnung auf einen Top-3-Platz, wenn ich die Zeitabstände sehe." Sie habe sich das Rennen jedoch gut eingeteilt, so Von Siebenthal.
Gold ging überraschend an Ragnhild Haga. Die Norwegerin, die zuvor im Weltcup bislang erst einmal gewonnen hatte, setzte sich mit 20,3 Sekunden Vorsprung vor der Schwedin Charlotte Kalla durch, die am Samstag im Skiathlon triumphiert hatte. Bronze gewannen die Finnin Krista Pärmäkoski und die norwegische Rekordweltmeisterin Marit Björgen.
Hagas allererste Medaille bei der Elite
Haga gewann erstmals an einem internationalen Grossanlass bei der Elite eine Medaille. Die 27-Jährige, Anfang dieses Jahrzehnts viermalige Weltmeisterin auf Juniorinnen-Stufe, lag bei Rennhälfte noch knapp hinter Kalla, drehte auf den letzten vier Kilometern jedoch mächtig auf und baute den Vorsprung auf die Schwedin laufend aus.
Pärmäkoski und Björgen erreichten ihre jeweils zweiten Podestplätze an diesen Winterspielen. Letztere hat nun bereits zwölf Olympia-Medaillen in ihrem Besitz - 6 goldene, 4 silberne und 2 bronzene.
Für Lydia Hiernickel, die zweite Schweizer Starterin, lief das Olympia-Debüt nicht nach Wunsch. Die 21-jährige Glarnerin ging das Rennen mit Intervall-Start zu schnell an; am Ende resultierte mit dreieinhalb Minuten Rückstand auf Haga nur der 49. Platz.
SDA-ATS