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SunVox ist ein modularer Synthesizer, mit dem man am iPad, Windows-PC oder Mac Musik komponiert – sogar dann, wenn man mit Noten nichts am Hut hat.
Dank Digitaltechnik dürfen sich auch talentlose Sänger und Musiker als Superstars fühlen. Konsolen-Spiele wie Guitar Hero oder iPad-Apps wie GarageBand greifen denjenigen Zeitgenossen unter die Arme, bei denen der Blockflötenunterricht Abwehrreaktionen auslöste und musikalische Bildung heute fehlt. In den Musik-Spielen und -Apps kann sich selbst ungeübtes Schrummeln hören lassen.
In der iOS-App Simple Physics konstruiert man Rampen, Hochhäuser, Riesenräder und Dämme. Zwei Ziele hat man als Ingenieur zu beachten: Das Budget und, natürlich, die Stabilität bei den Konstruktionen.
Ein Ingenieur ist jemand, der für ein Zwanzigrappenstück etwas bewerkstelligt, das jeder Narr für einen Dollar schafft – das ist die Redewendung, die Andrew Garrison bei der Entwicklung seiner App Simple Physics im Auge hatte. Es gilt Bauwerke zu erstellen, die den Anforderungen standhalten und möglichst günstig sind.
Die Macher von «Tumble HD» erweiterten ein Spielkonzept aus den achtziger Jahren um die Dimension der Schwerkraft und erschufen damit ein faszinierendes Tablet-Game.
In einem Feld gibt es, rasterförmig angeordnet, farbige Kugeln. Wenn gleichfarbige Kugeln aneinander anschliessen, können sie als Gruppe eliminiert werden. Ist das Spielfeld leer, hat der Spieler gewonnen.
Das ist die Spielidee hinter «Chain Shot!» von Kuniaki Moribe, einem Game, das 1985 auf dem PC und auf dem Mac gespielt wurde. Es tauchte in den Jahren danach unter verschiedenen Namen auf. «Same Game» oder «ColorFall» waren zwei Varianten. Ab 1997 durfte der Autor dieses Beitrags mit «Clickomania!» einen Achtungserfolg feiern – das Freeware-Spiel für Windows verzeichnete mehrere Millionen Downloads und ist bis heute weltweit im Einsatz.
Die App «Sternwarte» zeigt auf einem einzigen Schirm nebst der Uhrzeit viele astronomische Informationen an: Die Planeten, die am Himmel sichtbar sind, Mondphase, Zeitgleichung, Sternzeit, und vieles mehr.
Manche iPad-Besitzer setzen das Tablet bei Nichtverwendung in eine Halterung und nutzen es als digitalen Bildrahmen oder als Wetterstation. Eine schöne App für diesen Zweck ist auch Sternwarte oder im Originaltitel Emerald Observatory. Diese App zeigt in einer einzigen Ansicht die Uhrzeit und diverse astronomische Informationen – schön genug, um auf den Bürotisch oder das Bücherregal gestellt zu werden.
Die App Sternwarte mit umfangreichen Informationen aus der Gegenwart, Zukunft oder Vergangenheit. Im Bild wird der 11. August 1999 angezeigt, an dem es in Mitteleuropa eine Sonnenfinsternis gab. Sie ist auch im Finsternis-Simulator ersichtlich.
Die App kann vertikal oder horizontal betrieben werden. Zuunterst zeigt sie das Datum an (leider nur in amerikanischer Notierung mit führendem Monat) und darüber gibt es (von einer Atomuhr gesteuert) die exakte Uhrzeit am Aufenthaltsort. Die Zeitzone kann automatisch per GPS oder manuell bestimmt werden. „Das iPad als astronomische Uhr“ weiterlesen
Mit «Bridge Constructor» wird man herausgefordert, seine Baukünste unter Beweis zu stellen. Es gilt, zunehmend grössere Abgründe zu überspannen, und dabei das knappe Budget einzuhalten.
Physiksimulationen, das kann man gefahrlos behaupten, sind deutlich beliebter als Physikstunden in der Schule. Diese Simulationen arbeiten meist sehr realitätsnah, und sie sorgen in vielen populären Titeln für den echten Spielspass: Bei Rennspielen, «Angry birds», «Cut the rope» und vielen anderen iOS-Games.
Ein Spiel, das die Physik in den Mittelpunkt stellt, ist «Bridge Constructor». Es versetzt den Spieler in die Rolle eines Ingenieurs und gibt ihm die Aufgabe, zunehmend breitere Abgründe zu überwinden. Man erhält dafür Baumaterialien wie Holz, Stahl, Beton und Stahlseile, und ein knapp begrenztes Budget.
Apple stellt mit Pages ein recht brauchbares Schreibprogramm für iOS zur Verfügung. So leistungsfähig wie Word ist es nicht – und darum sollte man bei der Benutzung einige Dinge beachten.
Textverarbeitung am Tablet? Da scheiden sich die Geister. Manche halten es für einen Unfug und pochen darauf, dass diese Aufgabe auch weiterhin mit einem richtigen PC erledigt werden sollte. Andere können sich mit den Limitationen der Touch-Bedienung anfreunden und nutzen das Tablet gern zum Schreiben, wenn kein Gerät mit Tastatur und Maus in Reichweite ist.
Die Apps aus der Kategorie «Unterhaltung» sind weder produktivitätssteigernd noch hilfreich – aber sie bringen einen zum Schmunzeln und sie liefern Konversationsstoff für die nächste Cocktailparty.
Der Name der ersten App verrät es schon: Ein nennenswerter Nutzen ist von ihr nicht zu erwarten. Neon Unnützes Wissen liefert denn auch nichts als Fakten, die man sich nicht zu merken braucht (und womöglich gerade deswegen so leicht im Kopf behält): Angela Merkel sass gerade in der Sauna, als in Berlin die Mauer fiel. «Allan Smithee» ist das Pseudonym für Drehbuchautoren, die mit dem Film unzufrieden sind, und ihren Namen aus der Sache heraushalten wollen. Die Queen (von England) ist gelernte Lastwagenmechanikerin. Das einzige Mitglied der Band ZZ Top, das keinen Vollbart trägt, heisst Frank Beard.
ASCII-Art ist die Kunst, Bildliches nur durch geschicktes Anordnen von Buchstaben und Zeichen zu repräsentieren. Solche Buchstabenbilder können von Hand «geschrieben» oder mit Software generiert werden.
Mit der Real World ASCII-App aufgenommener Schnappschuss des Arbeitsplatzes. Links ist das Pult mit Computermonitor zu erkennen, rechts der Bürostuhl.
Die Kunstform der ASCII-Art stammt aus der Ära der Schreib- und Telexmaschinen. Gross geworden ist sie mit dem Computer und dem Ur-Internet. Als die Heimcomputer erst sehr rudimentäre Grafikfähigkeiten hatten, in Usenet-Foren noch keine Bilder gepostet werden konnten und E-Mails nur Text enthalten durften, behalf man sich mit dieser raffinierten Technik, die allein aus Buchstaben und Satzzeichen bildliche Darstellungen erzeugt. Mit dem so genannten ASCII-Zeichensatz, der 95 druckbare Zeichen enthält, wurden kleine Symbole und Piktogramme zusammengepuzzelt. Beliebt waren auch kleine Ornamente, mit denen man die Mailsignatur einfassen konnte. Es gab aber auch umfangreichere Werke, bei denen Szenen aus Science-Fiction- oder Fantasy-Geschichten nachgebildet wurden. Selbstverständlich erfreute sich auch ASCII-Erotik beträchtlicher Beliebtheit. „Ein Bild besteht aus 1000 Worten“ weiterlesen
GroupShot hat sich auf gelungene Gruppenfotos spezialisiert. Aus mehreren Aufnahmen mit kleineren Schwächen wird ein perfektes Bild komponiert.
Gruppenfotos zu schiessen, ist ein schwieriges Unterfangen – das umso kniffliger wird, je mehr Leute es abzubilden gilt. Erfahrene Fotografen machen drum ein halbes oder ein ganzes Dutzend Aufnahmen, in der Hoffnung, dass ein Bild darunter ist, bei dem keiner die Augen geschlossen hält, niemand mit seinem Nachbarn schwatzt und nirgendwo eine Grimasse oder ein verdecktes Gesicht zu sehen ist. Doch auch dann entsteht das perfekte Bild oft erst mit Hilfe von Photoshop. Bildbereiche aus verschiedenen Aufnahmen zu kombinieren, ist der Trick.
Aus halbgelungenen Aufnahmen ein perfektes Bild bauen
Dieser Trick kommt, in Benutzer-freundlicher Form, auch in der Foto-App namens GroupShot zum Einsatz. Mit dem iPhone knipst man mehrere Aufnahmen einer Gruppe von Leuten und lädt die Bilder in die GroupShot-App.
«Zuma’s Revenge» ist ein kurzweiliges iOS-Spiel, bei dem es Kugeln zu beseitigen gilt. Dafür braucht es Geistesgegenwart und Präzision beim Zielen.
Es gibt diverse Spiele, bei denen die Aufgabe darin besteht, farbige Kugeln zu eliminieren, indem man gleichfarbige Gruppen bildet. Der Autor dieses Beitrags hat Ende 1997 ein Windows-Spiel namens «Clickomania» mit diesem Prinzip programmiert. Beim früher vorgestellten Game «Bubble Bust!» gilt es, heranrückende Blasen zu eliminieren. Und nun stellt auch «Zuma’s Revenge» stellt dieses Spielprinzip ins Zentrum.
Der Perlen spukende Frosch kämpft hier an zwei Fronten gleichzeitig.
Bei diesem Titel steuert man einen Frosch, der farbige Perlen abschiesst. Es gilt, diese so in einem heranrückenden Perlenstrang zu platzieren, dass mindestens drei gleichfarbige Perlen nebeneinander zu liegen kommen: Dann platzt nämlich die Gruppe der gleichfarbigen Perlen und die links und rechts rücken nach, um die Lücke zu füllen – was bei glücklichen Umständen dazu führt, dass weitere Gruppen farbiger Bälle platzen und man einen Kaskadenbonus einstreichen darf. „Frosch gegen Inkagott“ weiterlesen