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Denn vor seinem Posten in Japan arbeitete er im und leitete das Integrationsbüro in Bern. In diese Zeit fielen etwa das Ja zur Schengen-Mitgliedschaft, das Ja zur Ausdehnung der Personenfreizügigkeit oder das Ja zum Erweiterungsbeitrag an EU-Neumitglieder.
Bucher wurde 1962 in Solothurn geboren. Er studierte Rechtswissenschaften und erwarb das Patent als bernischer Fürsprecher. In den Dienst des Eidg. Departements für auswärtige Angelegenheiten (EDA) trat er 1990. Seinen Stage absolvierte er in Bern, Moskau und Genf.
1996 wurde Bucher als Erster Botschaftssekretär nach Brüssel an die Schweizer EU-Mission versetzt, wo er zum Botschaftsrat ernannt wurde. Ab Juli 2001 war er im Integrationsbüro für die politische Koordination zuständig. 2005 ernannte der Bundesrat den damals 43-jährigen dann zum neuen Chef der Abteilung.
Als Botschafter in Japan leitete Bucher die Schweizer Vertretung unter anderem während der Fukushima-Katastrophe im Jahr 2011. Er war dabei auch für das Krisenmanagement verantwortlich. Die Botschaft wurde im März auf Grund der “unsicheren Entwicklung im Grossraum Tokio” zwischenzeitlich nach Osaka verlegt.
Der derzeitige Missionschef in Brüssel, Roberto Balzaretti, ist seinerseits ist am Mittwoch vom Bundesrat zum Leiter der Direktion für Völkerrecht ernannt worden. Er löst dort Valentin Zellweger ab, der nach Genf wechselt und Chef der Ständigen Mission der Schweiz beim Büro der Vereinten Nationen und den anderen internationalen Organisationen wird.
(SDA)