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Gedanken von Pfarrer Roland Durst
Immer mal wieder wurde ich in den vergangenen Jahren im Zusammenhang mit Gottesdiensten oder anderen Amtshandlungen auf bestimmte Formulierungen und Gedankengänge angesprochen. Gewisse Ausdrucksweisen riefen gar Irritationen hervor oder liessen die Gerüchteküche anwerfen.
Aus diesen Erfahrungen heraus ging die Idee hervor, in loser Folge über das eine oder andere Fragezeichen, das aus der Gemeinde heraus gesetzt wurde, ein paar Gedanken zu formulieren. Ganz im Sinne einer Erläuterung oder einer Beleuchtung meines theologischen, philosophischen und existenzialistischen Hintergrundes. Dabei ist mir wichtig zu betonen, dass mit diesen Erläuterungen eine intellektuelle, spirituelle und persönliche Redlichkeit einhergeht, die zwar für mich wahr ist, jedoch keinerlei Anspruch auf d i e Wahrheit erheben kann und will.
Oder anders gewendet: Ich bemühe mich darum, auf verständliche Weise zu beschreiben, weshalb ich dieses oder jenes sage oder schreibe – Sie dürfen aber sehr gerne anderer Meinung sein. Beides ist prima und bestens!