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Die Lernziele in den Fächern Französisch und Englisch werden auf der Primarstufe gemäss der Botschaft B65 nur von rund einem Drittel erreicht. Gleichzeitig lässt die Stundentafel kaum zusätzliche Sprachlektionen zu. Der Entscheid, welche Sprache (Französisch oder Englisch) zu bevorzugen ist, lässt sich zudem offensichtlich sehr schwer fällen (vgl. Situation in anderen Kantonen). Zudem hätte der Kanton bei nur einer Fremdsprache auf Primarstufe eine ungewollte Insellösung. Mit anderen Worten: Man steckt in einem eigentlichen Dilemma.
FDP-Kantonsrat und EBKK-Mitglied Gaudenz Zemp hält es deshalb für prüfenswert, ob man künftig nicht völlig neue Wege gehen sollte. Eine Möglichkeit wäre es, die Pensen für Französisch und Englisch zusammenzulegen und beide Sprache gemixt in einem einzigen Fach "Fremdsprachen" zu unterrichten. Auf der Primarstufe geht es nicht in erster Linie um den Erwerb von Grammatik. Vielmehr soll ein Gefühl für fremde Sprachen und die Lust an ihrem Erwerb spielerisch gefördert werden. In einem solchen Rahmen wäre es denkbar, beide Sprachen gemeinsam zu behandeln.
Zur Prüfung dieser Idee reicht FDP-Kantonsrat Gaudenz Zemp eine entsprechende Anfrage an den Regierungsrat ein. In dieser will er unter anderem wissen, ob man auf Stufe Primarschule ein gemischtes Unterrichtsfach "Fremdsprachen" anbieten könnte oder welche anderen neuen Wege die Regierung sehe, um das aktuelle Dilemma aufzulösen.
Die Anfrage von Kantonsrat Gaudenz Zemp finden Sie HIER.