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Grundsätzliche Einschätzung Ghana kann als relativ stabil bezeichnet werden. Meiden Sie dennoch Demonstrationen jeder Art, denn gewalttätige Ausschreitungen sind möglich.
Das Risiko eines Terroranschlages kann nicht ausgeschlossen werden.
Spezifische regionale Risiken
Ländliche Gebiete: In ländlichen Gebieten führen Spannungen im Zusammenhang mit traditionellen Stammesangelegenheiten gelegentlich zu Konflikten. Dabei kann es zu gewaltsamen Auseinandersetzungen kommen, die in einzelnen Fällen Todesopfer und Verletzte gefordert haben. Bei Unruhen kann die Regierung in den betroffenen Orten Ausgangssperren verhängen. Lassen Sie bei Überlandreisen erhöhte Vorsicht walten. Erkundigen Sie sich vor und während der Reise bei den lokalen Behörden über die aktuelle Lage und befolgen Sie deren Anweisungen (Ausgangssperren etc.).
Norden des Landes: Im Grenzgebiet zu Burkina Faso und in der Northern Region kommt es gelegentlich zu Konflikten im Zusammenhang mit traditionellen Stammesangelegenheiten. Auch in der Upper East Region (Bawku-Disktrikte) haben Stammeskonflikte schon Todesopfer gefordert. In der Voltaregion (Hohoe) haben ethnische Spannungen regelmässig zu Ausschreitungen geführt. Bei Unruhen kann die Regierung in den betroffenen Orten Ausgangssperren verhängen. Das Risiko von Entführungen kann im Grenzgebiet zu Burkina Faso nicht ausgeschlossen werden. Lassen Sie in diesen Gebieten erhöhte Vorsicht walten. Erkundigen Sie sich vor und während der Reise bei den lokalen Sicherheitsbehörden über die aktuelle Lage und befolgen Sie deren Anweisungen (Ausgangssperren etc.).
Gesundheitsinfrastruktur Ausserhalb der Grossstädte ist die medizinische Versorgung nicht immer gewährleistet.
Impfungen
Die Impfung gegen Gelbfieber ist obligatorisch mindestens 10 Tage vor der Ankunft, ausser für Kinder unter 9 Monaten. Ebenfalls obligatorisch ist das Vorweisen eines Impfausweises gegen Gelbfieber beim Verlassen des Landes.
Es wird empfohlen, sich gegen folgende Krankheiten zu impfen: Diphterie, Hepatitis A, Masern, Poliomyelitis und Tetanus.
In einigen Fällen wird auch eine Impfung gegen folgende Krankheiten empfohlen: Abdominaltyphus, Hepatitis B, Meningokokken-Erkankungen und Tollwut.
Bei Einreisen aus Infektionsgebieten, die innerhalb der letzten 6 Tage besucht (oder transitiert) wurden, ist eine Impfung gegen Gelbfieber vorgeschrieben (auch für Transitpassagiere).
Gesundheitslage Sehen Sie ein Malariamedikament vor und schützen Sie sich gegen Mückenstiche. Ebenfalls existiert ein Denguefieber-Risiko. Persönliche Hygiene sowie Vorsicht bei der Nahrungsaufnahme sind sehr wichtig. Vermeiden Sie vom Wasserhahn zu trinken.
Kriminalität
Grundsätzliche Einschätzung Taschen- und Entreissdiebstähle sind in den Städten und am Flughafen von Akkra häufig. Entreissdiebstähle werden oft durch Täter auf Motorrädern ausgeführt. Auch bewaffnete Raubüberfälle kommen vor. Manchmal verfolgen Täter Autos bis an deren Domizil, wo die Autoinsassen dann bedroht und beraubt werden. Gelegentlich kommt es zu Überfällen und Autodiebstählen während des Ein- und Aussteigens. Auch Sexualdelikte sind gemeldet worden.
Das Bundesamt für Polizei warnt vor Internetbetrug aus Westafrika, bei dem die Opfer per E-Mail und unter Vorgabe von Gründen aller Art zu Geldzahlungen oder Vorschussleistungen angehalten werden.
Im Golf von Guinea und auch in den Gewässern von Ghana, ist es wiederholt zu Piratenüberfällen gekommen.
Die folgenden Informationen richten sich an in der Schweiz wohnhafte Schweizer Staatsbürger.
Für die Einreise in dieses Land ist ein gültiger Schweizerpass erforderlich.
Ein Visum ist ebenfalls erforderlich.
Vorzuweisen sind das Billett/Ticket für die Rück- oder Weiterreise und die gültigen Papiere zur Reisefortsetzung ins nächste Land. Die Einreise kann sonst verweigert werden.
Es werden keine Flughafengebühren erhoben.
Fahrzeugdokumente
Führerausweis und Autovermietung Der internationale Führerausweis ist obligatorisch. Dieser gilt vor Ort nur zusammen mit Ihrem nationalen Führerausweis (für Mietwagen muss der Fahrer seit mindestens 3 Jahre im Besitz des Führerausweises sein) und ist bei den Kontaktstellen des TCS oder beim Strassenverkehrsamt Ihres Wohnkantons erhältlich.
Für einen Mietwagen muss der Fahrer mindestens 21 Jahre alt sein.
Vorübergehende Einfuhr eines Privatfahrzeuges Ein Grenzpassierscheinheft «Carnet de Passages en Douane» (CPD) ist für die vorübergehende Einfuhr eines Motorfahrzeugs oder eines Anhängers in dieses Land obligatorisch.
Bei Unfällen mit Verletzten sind Polizei und Ambulanz anzurufen
Notrufnummern
Polizei
999
Ambulanz
193
Feuerwehr
192
Die
touristischen Informationen für dieses Reiseziel wurden mit grösster
Sorgfalt zusammengetragen und werden regelmässig aktualisiert. Indessen
wird hinsichtlich der Genauigkeit und Vollständigkeit des Inhaltes keine
Garantie gewährt.
Unsere Reiseinfos richten sich spezifisch an
Schweizer Staatsbürger oder in der Schweiz wohnhafte Personen bzw.
gelten für in der Schweiz immatrikulierte Fahrzeuge. Für anderweitige
Reisende und Fahrzeuge können die Bestimmungen abweichen.
Die Informationen zu den folgenden Themen wurden vom EDA
(Eidgenössisches Departement für auswärtige Angelegenheiten) zur
Verfügung gestellt: Sicherheit & Politik, Gesundheitsinfrastruktur,
Kriminalität und naturbedingte Risiken.
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Reisehinweis
Für dieses Land liegen seitens EDA keine Reisewarnungen vor.