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Fünf Weltcupläufe in Norwegen, Schweden und Finnland bildeten die Nordic Tour, die am vergangenen Samstag in Turku abgeschlossen wurde. Mit starken Leistungen an den beiden letzten Etappen klassierte sich die Richterswilerin Julia Gross mitten in der Weltelite.
Während einer Woche massen sich die weltbesten Orientierungsläuferinnen und Orientierungsläufer an der so genannten Nordic Tour, bestehend aus fünf Wettkämpfen, die mehrheitlich als publikumswirksame Sprint Events im urbanen Gelände ausgetragen wurden. An der vorletzten Etappe, einem Sprint durch das Zentrum von Turku, realisierte Julia Gross von der OL Zimmerberg mit dem siebten Rang ihr bisher bestes Resultat an einem Weltcuplauf. Für die Schlussetappe erstellten die Organisatoren unter Einbezug eines ausgeklügelten Bonussystems eine Zwischenrangliste der Gesamtwertung. Diese Zwischenrangliste galt in der Folge als Startliste für das Finale. Das heisst, die führende Läuferin startete als erste, alle Konkurrentinnen folgten ihr mit den Rückständen, die sie sich an den vorangehenden Etappen eingehandelt hatten. Julia Gross nahm das Langdistanzrennen als 21. Läuferin in Angriff, schaffte es aber dann mit der zehntbesten Laufzeit noch sechs Konkurrentinnen zu überholen und sich schliesslich auf dem 15. Schlussrang zu platzieren. „So kaputt war ich schon lange nicht mehr“, schrieb Gross nach der anforderungsreichen Tourwoche in Skandinavien.