Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03276.jsonl.gz/1647

Nach der Kollision eines US-Zerstörers mit einem Containerschiff vor der Küste Japans sind mehrere vermisste Seeleute tot aufgefunden worden. Die Leichen der Besatzungsmitglieder seien in den überfluteten Schlafräumen des Kriegsschiffs entdeckt worden, teilte die US-Marine in der Nacht zum Sonntag mit. Unklar war zunächst, wie viele Leichen geborgen werden konnten. Die Identifizierung der Toten stand noch aus.
Nach dem Zusammenstoss der «USS Fitzgerald» mit dem von den Philippinen stammenden Handelsschiff am Samstag waren sieben Seeleute als vermisst gemeldet worden. Mehrere Besatzungsmitglieder wurden verletzt, darunter der Kommandant.
Während der US-Zerstörer an der Steuerbordseite stark beschädigt wurde, trug das Containerschiff «ACX Crystal» nur leichtere Schäden davon. Die 20-köpfige Crew des philippinischen Handelsschiffes blieb dem Vernehmen nach unversehrt. Über die Ursache des Unfalls gab es auch Stunden nach dem Vorfall keine Angaben.
Der Zusammenstoss ereignete sich auf hoher See rund 100 Kilometer südwestlich des japanischen US-Militärstützpunktes Yokosuka. Inzwischen befindet sich die «USS Fitzgerald» im Hafen der Marinebasis. (sda/dpa)
Die US-Regierung hat den Tod eines US-Bürgers in einem ägyptischen Gefängnis verurteilt. Der 64-jährige ägyptisch-stämmige Taxifahrer Moustafa Kassem sei nach sechs Jahren Haft in Ägypten gestorben, teilten Kassems Rechtsanwälte mit.
«Sein Tod war unnötig, tragisch und vermeidbar», kritisierte der ranghohe US-Diplomat David Schenker. Kassem befand sich seit Ende 2018 im Hungerstreik, zuletzt nahm er auch keine Flüssigkeiten mehr zu sich.
Schenker sprach der Familie des Verstorbenen sein Beileid …