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Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich AL.2015.00086 I. Kammer Sozialversicherungsrichterin Maurer Reiter als Einzelrichterin Gerichtsschreiber Paradiso Urteil vom 30. September 2016 in Sachen X.___ Beschwerdeführer vertreten durch lic. iur. Y.___ Netzwerkplus.ch AG Hornhaldenstrasse 9, 8802 Kilchberg ZH gegen Arbeitslosenkasse des Kantons Zürich Einkaufszentrum Neuwiesen Zürcherstrasse 8, Postfach 474, 8405 Winterthur Beschwerdegegnerin Sachverhalt: 1. Der 1977 geborene X.___ arbeitete vom 1. Juli 2013 bis 15. Juli 2014 ( Urk. 6/8, Urk. 6/15, vgl. insbes. Urk. 6/37) als Personal Trainer für die Z.___. Diese kündigte ihm am 15. Juli 20 14 ( Urk. 6/15) fristlos. Ab 16. Juli 2014 ( Urk. 6/13) beantragte der Versicherte Arbeitslosenentschädigung. Nachdem die Arbeitslosenkasse des Kantons Zürich sowohl die Arbeitgeber be scheinigung vom 20. August 2014 ( Urk. 6/8) von der Z.___ als auch den Fragebogen zur Beendigung des Arbeitsverhältnisses datiert 13. Okto ber 2014 ( Urk. 6/23) vom Versicherten eingeholt und Kenntnis vom Kündi gungs schreiben genommen ( Urk. 6/15) hatte, stellte sie mit Verfügung vom 23. Oktober 2014 ( Urk. 6/26) den Versicherten wegen selbstverschuldeter Arbeitslo sigkeit ab 16. Juli 2014 für die Dauer von 39 Tagen in der Anspruchs - berechti gung ein. Der Versicherte erhob gegen diese Verfügung mit Eingabe vom 6. No vember 2014 ( Urk. 6/29) Einsprache und beantragte neben der Auf hebung der Verfügung eine Sistierung des Einspracheverfahrens, da die fristlose Entlassung Gegenstand eines zivilrechtlichen Verfahrens sei ( Urk. 6/29/1-2). D ie Arbeitslo senkasse sistierte mit Schreiben vom 7. November 2014 ( Urk. 6/30) d as Ein spracheverfahren. Mit E-Mail vom 30. Dezember 2014 ( Urk. 6/35) sowie unter Beilage der aussergerichtlich getroffenen Vereinbarung vom 4. Dezember ( Urk. 6/37) und der Verfügung des Friedensrichteramtes Zürich 1 + 2 vom 17. Dezember 2014 ( Urk. 6/36), teilte der Versicherte mit, dass seine ehemalige Arbeitgeberin unter anderem die fristlose in eine ordentliche Kündigung umge wandelt habe. Mit Schreiben vom 7. Januar 2015 ( Urk. 6/40) forderte die Arbeitslosenkasse die Z.___ angesichts der Vereinbarung vom 4. De zember 2014 ( Urk. 6/37) auf, zu den Kündigungsgründen Stellung zu nehmen und allfällige diesbezügliche Unterlagen einzureichen. Daraufhin reichte die Z.___ das Schreiben vom 6. Februar 2015 ( Urk. 6/47) sowie diversen Unterlagen ein. Mit Einspracheentscheid vom 24. Februar 2015 ( Urk. 2) hiess die Arbeitslosenkasse die Ein sprache vom 6. November 2014 ( Urk. 6/29) teilweise gut und stellte den Ver sicherten ab 16. Juli 2014 für 36 Tage in der Anspruchs berechtigung ein. 2. Gegen diesen Einspracheentscheid erhob der Versicherte mit Eingabe vom 26. März 2015 ( Urk. 1) sowie diversen Beilagen und einer Stellungnahme ( Urk. 3/2/1-5) Beschwerde und beantragte, es seien ihm die Leistungen aus der Arbeitslosenversicherung ungeschmälert auszurichten, unter Kosten- und Pro zessentschädigung zu Lasten der Beschwerdegegnerin ( Urk. 1 S. 2). In der Beschwerdeantwort vom 20. April 2015 ( Urk. 5) schloss die Arbeitslosenkasse auf Abweisung der Beschwerde. Die Einzelrichterin zieht in Erwägung: 1. 1.1 Da der Streitwert Fr. 20’000.-- nicht übersteigt, fällt die Beurteilung der Beschwerde in die einzelrichterliche Zuständigkeit ( § 11 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht). 1.2 Nach Art. 30 Abs. 1 lit. a des Bundesgesetzes über die obligatorische Arbeits - losen versicherung und die Insolvenzentschädigung (AVIG) ist die versi cherte Person in der Anspruchsberechtigung einzustellen, wenn sie durch eige nes Verschulden arbeitslos ist. Die Arbeitslosigkeit gilt namentlich dann als selbst verschuldet, wenn die versi cherte Person durch ihr Verhalten, insbeson dere wegen Verletzung arbeitsvertraglicher Pflichten, dem Arbeitgeber Anlass zur Auflösung des Arbeitsverhältnisses gegeben hat ( Art. 44 Abs. 1 lit. a der Verordnung über die obligatorische Arbeitslosenversicherung und die Insolven zentschädigung, AVIV). 1.3 Die Einstellung in der Anspruchsberechtigung wegen selbstverschuldeter Arbeits losigkeit gemäss Art. 30 Abs. 1 lit. a AVIG in Verbindung mit Art. 44 Abs. 1 lit. a AVIV setzt keine Auflösung des Arbeitsverhältnisses aus wichtigen Gründen gemäss Art. 337 beziehungsweise Art. 346 Abs. 2 des Obligationen rechts (OR) voraus. Es genügt, dass das allgemeine Verhalten der versicherten Person Anlass zur Kündigung beziehungsweise Entlassung gegeben hat; Bean standungen in beruflicher Hinsicht müssen nicht vorgelegen haben. Mithin gehören dazu auch charakterliche Eigenschaften im weiteren Sinne, die den Arbeitnehmer oder die Arbeitnehmerin für den Betrieb als untragbar erscheinen lassen. Eine Einstellung in der Anspruchsberechtigung kann jedoch nur verfügt werden, wenn das der versicherten Person zur Last gelegte Verhalten klar fest steht (BGE 112 V 242 E. 1 und Urteil des Bundesgerichts 8C_582/2014 vom 1 2. Januar 2015 E. 4, je mit weiteren Hinweisen). Das vorwerfbare Verhalten muss zudem nach Art. 20 lit. b des Übereinkommens Nr. 168 der Internationalen Arbeitsorganisation (IAO) über Beschäftigungs - förderung und den Schutz gegen Arbeitslosigkeit vom 21. Juni 1988 (SR 0.822.726.8) vorsätzlich erfolgt sein, wobei Eventualvorsatz genügt (vgl. BGE 124 V 234 E. 3b, welche Rechtsprechung gemäss Urteil des Bundesgerichts C 53/00 vom 17. Oktober 2000 E. 3b auch im Bereich von Art. 44 Abs. 1 lit. a AVIV anwendbar ist). Eventualvorsatz ist gegeben, wenn die betroffene Person wissen konnte und musste, dass sie durch ihr Verhalten womöglich eine Kündi gung bewirkt, und sie eine solche dennoch in Kauf nimmt (Urteile des Bundes gerichts 8C_466/2007 vom 19. November 2007, E. 3.1, und 8C_326/2014 vom 14. August 2014 E. 2, je mit Hinweisen). Bei Differenzen zwischen Arbeitgeber und Beschäftigten darf nicht ohne weite res auf ein fehlerhaftes Verhalten des Arbeitnehmers oder der Arbeitnehmerin geschlossen werden, wenn der Arbeitgeber nur unbestimmte Gründe geltend zu machen vermag, für welche er keine Beweise anführen kann (BGE 112 V 242 E. 1 mit Hinweisen; zum Ganzen vgl. auch Barbara Kupfer Bucher, Bundesgesetz über die obligatorische Arbeitslosenversicherung und Insolvenz - entschädigung, 4. Auflage, Zürich/Basel/Genf 2013, S. 161 ff., und Thomas Nussbaumer, Arbeitslosenversicherung, in: Schweizerisches Bundesverwaltungs - recht [SBVR], 3. Auflage, Basel 2015, S. 2515 Rz 837). 1.4 Die Dauer der Einstellung bemisst sich nach dem Grad des Verschuldens ( Art. 30 Abs. 3 AVIG) und beträgt 1 bis 15 Tage bei leichtem, 16 bis 30 Tage bei mittelschwerem und 31 bis 60 Tage bei schwerem Verschulden ( Art. 45 Abs. 3 AVIV). Ein schweres Verschulden liegt nach Art. 45 Abs. 4 AVIV vor, wenn die ver sicherte Person ohne entschuldbaren Grund eine zumutbare Arbeitsstelle ohne Zusicherung einer neuen Arbeitsstelle aufgegeben ( lit. a) oder eine zumutbare Arbeit abgelehnt hat ( lit. b). Bei Vorliegen eines entschuldbaren Grundes kann der Sanktionsrahmen des schweren Verschuldens rechtsprechungsgemäss unterschritten werden. Unter einem entschuldbaren Grund im Sinne von Art. 45 Abs. 4 AVIV ist demnach ein Grund zu verstehen, der das Verschulden leichter als schwer erscheinen lässt (BGE 130 V 125 E. 3.5). 1.5 Der Sozialversicherungsprozess ist vom Untersuchungsgrundsatz beherrscht. Danach hat das Gericht von Amtes wegen für die richtige und vollständige Abklärung des rechtserheblichen Sachverhaltes zu sorgen. Dieser Grundsatz gilt indessen nicht uneingeschränkt; er findet sein Korrelat in den Mitwirkungs pflichten der Parteien (BGE 125 V 195 E. 2, 122 V 158 E. 1a, je mit Hinweisen). Der Untersuchungsgrundsatz wird ergänzt durch den Anspruch auf rechtliches Gehör. Auf ein Beweismittel darf im Verwaltungsverfahren bei der Entschei dung nicht abgestellt werden, ohne dem Betroffenen Gelegenheit zu geben, an der Beweisabnahme mitzuwirken oder wenigstens nachträglich zum Beweiser gebnis Stellung zu nehmen (BGE 117 V 284 E. 4c). 2. 2.1 Die Beschwerde gegnerin begründete die auf 36 Einstelltage reduzierte Sanktion im Einspracheentscheid damit, anlässlich des zivilrechtlichen Verfahrens zwischen dem Beschwerdeführer und der Arbeitgeberin sei aus der fristlosen Kündigung einzig eine ordentliche Kündigung gemacht worden, dies wohl des halb, weil die Gründe nicht für eine fristlose Kündigung gereicht hätten, was nichts an der Einstellung in der Anspruchsberechtigung an sich ändere sondern im Rahmen des Verschuldens zu berücksichtigen sei. A ngesichts der protokol lierten Darstellung en stehe fest, dass der Beschwerdeführer am 9. Juli 2014 eine Studiobesucherin unsittlich berührt habe und von einer anderen Studiobesu cherin die Telefonnummer zu erlangen versucht habe. Bereits im Mai 2014 habe er versucht, von einer anderen Studiobesucherin die Telefonnummer zu bekommen und habe sie wegen deren Weigerung unfreundlich behandelt, sodass sie schliesslich ihre Mitgliedschaft gekündigt habe. Die Vorwürfe der ehemaligen Arbeitgeberin seien insbesondere aufgrund der dokumentierten Vorfälle konsistent und glaubwürdig. Der Beschwerdeführer habe sich bisher nie zum ihm vorgeworfenen Verhalten geäussert, sondern habe sich nur auf den Standpunkt gestellt, durch den abgeschlossenen Vergleich sei ein Selbstver schulden an der Arbeitslosigkeit widerlegt. Es ergebe sich aus den Akten jedoch klar, dass sich der Einsprecher gegen Studiobesucherinnen respektlos und teil weise auch unangebracht verhalten habe und deshalb mindestens eine Kundin ihre Mitgliedschaft (dies zum Schaden der ehemalige n Arbeitgeberin) habe aus laufen lassen. Mithin habe er die Auflösung des Arbeitsverhältnisses herau sge fordert. Es stehe fest, d ass der Beschwerdeführer seine r ehemalige n Arbeitgebe rin durch sein Verhalten Anlass zur Auflösung des Arbeitsverhältnisses gegeben habe und damit seine Arbeitslosigkeit im Sinne von Art. 30 Abs. 1 lit. a AVIG in Verbindung mit Art. 44 Abs. 1 lit. a AVIV selbst verschuldet habe. Weil sein Verschulden schwer wiege, seien 36 Einstelltage angemessen ( Urk. 2 ). 2.3 Demgegenüber stellte sich der Beschwerdeführer zusammenfassend auf den Stand punkt, die Beschwerdegegnerin könne einen zivilrechtlichen Vergleich zwischen einem Arbeitgeber und -nehmer nicht einfach unberücksichtigt lassen ( Urk. 1 S. 2). Zudem habe er stets alle Vorwürfe seiner ehemaligen Arbeitgebe rin bestritten. Die Beschwerdegegnerin stütze sich jedoch ausschliesslich auf die Behauptungen der Arbeitgeberin gemäss einer Stellungnahme vom 6. Februar 2015, die ihm nicht bekannt sei. Des Weiteren erachte er es als unzulässig, dass die Beschwerdegegnerin den Wortlaut des Arbeitszeugnisses: "Herr X.___ ver lässt unser Unternehmen heute auf Grund von personellen Umstrukturierun gen", missachte ( Urk. 1 S. 3, Urk. 3/5 ). 3. 3.1 In der Arbeitgeberbescheinigung vom 2 0. August 2014 ( Urk. 6/8/1 Ziff. 13) ver wies die ehemalige Arbeitgeberin für die Kündigungsgründe für die fristlose Entlassung auf das beigefügte Kündigungsschreiben vom 1 5. Juli 2014 ( Urk. 6/15). Darin gab sie als Gründe für die fristlose Kündigung die ihr von mehreren Quellen zugetragenen regelmässigen Verstö ss e des Versicherten gegen die Sorgfalts- und Treuepflicht an, indem er Geschäftskontakte zu privatem Nutzen einzusetzen versucht habe. Im Vordergrund stehe allerdings der Vorwurf verschiedener weiblicher Mitglieder von unsittlichen Annäherungen und Berührungen. 3.2 Im Fragebogen zur Beendigung des Arbeitsverhältnisses durch den Arbeitgeber vom 1 3. Oktober 2014 ( Urk. 6/23) hielt der Versicherte fest, es habe sich um eine ungerechtfertigte Kündigung gehandelt, an der ihn kein Selbstverschulden treffe und gegen welche er bereits rechtliche Schritte eingeleitet habe ( Urk. 6/23/1 Ziff. 2, S. 2 Ziff. 4). Er habe der Z.___ keinen Grund für eine fristlose Kündigung geliefert ( Urk. 6/23/2 Ziff. 8). In der anschliessenden Verfügung der Beschwerdegegnerin vom 2 3. Oktober 2014 zog diese aufgrund der beschriebenen Aktenlage in Erwägung, es lägen genügend Indizien vor, dass ein betriebsschädigendes Verhalten vom Versi cherten zur Auflösung geführt habe. Es erscheine plausibel, dass das Vertrau ensverhältnis verletzt worden sei. Er habe durch sein Verhalten höchstwahr scheinlich Anlass zur Kündigung gegeben. Zwar lasse sich aufgrund der Akten lage noch nicht rechtsgenügend feststellen, ob den Versicherten wirklich ein Verschulden an der Entlassung treffe, doch dies lasse sich erst nach dem zivil rechtlichen Verfahren feststellen. Sollte er mit der Einstellung nicht einverstan den sein, so könne Einsprache gegen die Verfügung gemacht werden ( Urk. 6/26). 3.3 Der Versicherte strengte gegen die ehemalige Arbeitgeberin ein gerichtliches Verfahren an. Er verlangte den Lohn während der Kündigungsfrist bis Ende September 2014 von Fr. 13‘588.— netto und eine Entschädigung wegen unge rechtfertigter fristloser Entlassung von Fr. 16‘305. — sowie ein Arbeitszeugnis über die Leistung und das Verhalten ( Urk. 6/36). Im aussergerichtlich verein barten, vom Friedensrichter genehmigten Vergleich einigten sich die Parteien über eine ordentliche Auflösung des Arbeitsverhältnisses per Ende August 2014 und eine Lohnzahlung bis dann von Fr. 8‘389.— brutto. D er Versicherte erhielt ein Arbeitszeugnis ( Urk. 6/37, 6/38). Darin wurden die Aufgabenbereiche aufgeführt, die der Versicherte innegehabt hatte. Weiter wurde f estgehalten: „ W ir haben Herr n X.___ als belastbaren und pflichtbe wussten Mitarbeiter kennengelernt. Seine ungezwungene Art wurde von Club mitgliedern und Arbeitskollegen gleichermassen geschätzt. Gegenüber Vorge setzten Arbeitskollegen und Kunden verhielt er sich stets korrekt. Besonders hervorheben möchten wir sein Verkaufstalent. Die ihm übertragenen Aufgaben erledigte er innert angemessener Frist, selbständig und stets zu unserer vollen Zufriedenheit. Herr X.___ verfügt über sehr gute Fachkenntnisse und war stets offen für neue Herausforderungen. Herr X.___ verlässt unser Unternehmen heute auf Grund von personellen Umstrukturierungen. (…)“ 3.4 Nach Erhalt dieser Unterlagen gelangte die Beschwerdegegnerin an die ehema lige Arbeitgeberin. Auf schriftlich e Anfrage vom 7. Januar 2015 ( Urk. 6/40) hin, ob sich aufgrund der friedensrichterlichen Vereinbarung bezüglich den Kündi gungsgründen etwas geändert habe, hielt die Arbeitgeberin in ihrer Stellung nahme vom 6. Februar 2015 ( Urk. 6/47) fest, man habe einen Vergleich geschlossen, da die gegen den Beschwerdeführer erhobenen Anschuldigungen für die fristlose Kündigung nicht restlos rechtskräftig von der damaligen Cl ub leitung geklärt worden seien. Es werde an den damaligen Kündigungsgründen festgehalten, da sie ziemlich eindeutig und belegbar seien. Man habe diese Angelegenheit als Umstrukturierung des Teams abgeschlossen, es habe erhebli che und betriebsstörende Differenzen zwischen dem Beschwerdeführer und eini gen seiner Kollegen gegeben, wozu es allerdings auch wieder mindestens zwei benötige ( Urk. 6/47/1). Sie legte ihrem Schreiben eine Email einer ehemaligen Klientin und drei Situationsschilderungen eines Sales Consulants vom 1 2. Juli 2014 sowie verschiedene Trainingsvoucher und ein Formular „ Monthly Sign Off Sheet“ bei, in welchem jeweils die Kunden die bezogene n persönliche n Trai nings unterschriftlich bestätigten, wobei einige Unterschriften den Vermerk „ Fake signature “ enthalten. 4. 4.1 Mit diesem Schreiben der Arbeitgeberin vom 6. Februar 2015 und den eingereich ten Beilagen ( Urk. 6/47) wurden erstmals einzelne dem Versicherten vorgeworfene Verhaltensweisen detaillierter dargestellt und mit konkreten Per sonen und Daten in Verbindung gebracht. Bis zu diesem Zeitpunkt waren die Vorwürfe gänzlich unsubstantiiert, was die Beschwerdegegnerin selber aus drücklich in der Verfüg ung vom 2 3. Oktober 2014 dargelegt hatte. Auch im Kündigungsschreiben waren die Vorwürfe nur allgemein gehalten und es wurde von der Arbeitgeberin nicht dargelegt, dass der Beschwerdeführer von ihr jemals vor der ausgesprochenen fristlosen Kündigung wegen eines konkreten Verhaltens verwarnt worden wäre, so dass man hätte sagen könne n, dem Beschwerdeführer waren konkrete Vorwürfe durchaus bekannt. Von einem kla ren vorwerfbaren Verhalten (vgl. Erw. 1.3) konnte bis dahin also keine Rede sein. Diese im Einspracheverfahren eingeholten Unterlagen waren dem Versicherten vor Erlass des Einspracheentscheids nicht zur Stellungnahme unterbreitet wor den. Vielmehr schritt die Beschwerdegegnerin nach deren Erhalt direkt zum Erlass des Einspracheentscheids. Mit den konkreten Verfehlungen, die aus Sicht der Arbeitslosenversicherung als relevant erachtet wurden, wurde der Versi cherte also erstmals im Rahmen dies es gerichtlichen Verfahrens und nach Erlass des Einspracheentscheids konfrontiert und entsprechend äusserte er sich erst mals in der Beschwerde dazu detailliert ( Urk. 1 und Urk. 3/5). Dazu bestand – wie gesagt – zuvor gar kein Anlass, weshalb das Argument im Einspracheent scheid, der Versicherte habe sich bis anhin nie zum ihm vorgeworfenen Ver halten geäussert ( Urk. 2 S. 4), nicht verfängt. Damit hat die Beschwerdegegnerin das rechtliche Gehör des Beschwerdeführers verletzt. Denn der Anspruch auf das in Art. 29 Abs. 2 der Bundesverfassung (BV) garantierte rechtliche Gehör stellt ein persönlichkeitsbezogenes Mitwir kungsrecht beim Erlass eines Entscheids dar, welcher in die Rechtsstellung einer Person eingreift. Dazu gehört insbeson dere deren Recht, sich vor Erlass des in ihre Rechtsstellung eingreifenden Ent scheids zur Sache zu äussern, erhebliche Beweise beizubringen, Einsicht in die Akten zu nehmen, mit erheblichen Beweisanträgen gehört zu werden und an der Erhebung wesentlicher Beweise entweder mitzuwirken oder sich zumindest zum Beweisergebnis zu äussern, wenn dieses geeignet ist, den Entscheid zu beeinflussen (BGE 132 V 368 E. 3.1 mit Hinweisen). 4.2 Das Recht, angehört zu werden, ist formeller Natur. Die Verletzung des recht lichen Gehörs führt ungeachtet der Erfolgsaussichten der Beschwerde in der Sache selber zur Aufhebung der angefochtenen Verfügung. Es kommt mit anderen Worten nicht darauf an, ob die Anhörung im konkreten Fall für den Ausgang der materiellen Streitentscheidung von Bedeutung ist, das heisst die Behörde zu einer Änderung ihres Entscheides veranlasst wird oder nicht (BGE 126 V 132 E. 2b mit Hinweisen). Nach der Rechtsprechung kann eine - nicht besonders schwerwiegende - Verletzung des rechtlichen Gehörs als geheilt gelten, wenn die betroffene Person die Möglichkeit erhält, sich vor einer Beschwerdeinstanz zu äussern, die sowohl den Sachverhalt wie die Rechtslage frei überprüfen kann. Die Heilung eines - allfälligen - Mangels soll aber die Ausnahme bleiben (BGE 127 V 438 E. 3d aa ). Weil dem Beschwerdeführer die eigentlichen Grundlagen für die Sanktion erst nach deren Aussprechung bekannt gegeben wurden, ist die Verletzung als gra vierend zu bezeichnen, stellte die Beschwerdegegnerin doch gänzlich auf die darin und auf die in den beigelegten Stellungnahmen dargelegten Vorwürfe ab, nachdem sie in der zuvor angefochtenen Verfügung selber noch und zwar zu Recht die Ansicht vertreten hatte, dass ein vorwerfbares Verhalten noch nicht hinreichend erstellt sei, und sich daran bis zur Einreichung der fraglichen Unterlagen nicht s geändert hatte. Eine Heilung des Mangels in diesem Verfah ren ist somit nicht möglich. Der Einspracheentscheid ist deshalb aufzuheben und die Sache ist bereits aus formellen Gründen an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen, damit sie ein korrektes erstinst anzliches Verfahren durchführe, damit der Versicherte seine Sichtweise einbringen kann und gegebenenfalls sei nerseits Beweismittel einreichen kann. 4.3 Folgendes ist in materieller Hinsicht anzumerken: Die Beschwerdegegnerin ver fügte eine Sanktion im Bereich eines schweren Verschuldens. Hierzu muss das Verhalten des Versicherten in beweismässiger Hinsicht klar feststehen (vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_22/2016 vom 3. März 2016 E. 6.1). Das ist bei der gegenwärtigen Aktenlage und hinsichtlich der gemachten Vorwürfe jedoch nicht der Fall. Zum einen ist unklar, wie der Arbeitsablauf bei der ehemaligen Arbeitgeberin war, welches die vorgesehenen, üblichen und akzeptierten Wege und Mittel wa ren, damit die Personal Trainer, die im Stundenlohn „auf Abruf“ angestellt waren (vgl. Urk. 6/14), zu ihren Mandaten kamen. Denn der Vorwurf an den Beschwerdeführer in der Verfügung lautete, dass er zu privaten Zwecken die Telefonnummern der Klientinnen wollte, was gegenwärtig so nicht erstellt ist. Das Gleiche gilt für den Vor wurf der Fälschung von Unterschriften. Aus den eingereichten Unterlagen geht nicht hervor, wer diese erstellt hat, wer wann was unterschrieben hat. Auch hier fehlt das Wissen über das Vorgehen im Betrieb und welches genau der Vorwurf an den Versicherten bezüglich welcher Unterschriften ist. Was weiter das vorgeworfene ungebührliche Verhalten des Versicherten in mehreren Fällen betrifft, ist festzustellen, dass hierfür neben dem einen Mail einer Direktbetroffenen ein als „Statement“ bezeichnetes Schreiben vor liegt, von dem unklar ist, wer es wann zu welchem Zweck verfasst hat, auch hierzu sind die Umstände abzuklären. Aus dem Schreiben der Arbeit geberin geht sodann hervor, dass es in der Tat Spannungen zwischen dem Ver sicherten und anderen Mitarbeitern gegeben hatte, was der Beschwerdeführer in der Beschwerde vorgebracht hatte. Die Sache ist also auch aus materiellen Gründen an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen, damit sie die notwendi gen Abklärungen durchführe und neu über eine Einstellung verfüge. In diesem Sinne ist die Beschwerde gutzuheissen. 5. Der obsiegende Beschwerdeführer hat Anspruch auf eine Prozessentschädigung. Diese ist auf Fr. 600.— festzulegen und von der Beschwerdegegnerin zu bezah len. Die Einzelrichterin erkennt: 1. Die Beschwerde w ird in dem Sinne gutgeheissen, dass der Einspracheentscheid vom 2 4. Februar 2015 aufgehoben und die Sache an die Beschwerdegegnerin zurückge wiesen wird, damit sie im Sinne der Erwägungen vorgehe und hernach über eine Ein stellung neu befinde. 2. Das Verfahren ist kostenlos. 3. Dem Beschwerdeführer wird eine Prozessentschädigung von Fr. 600.— (inkl. Mehr - wert steuer und Barauslagen) zugesprochen. 4. Zustellung gegen Empfangsschein an: - lic. iur. Y.___ - Arbeitslosenkasse des Kantons Zürich - seco - Direktion für Arbeit - Amt für Wirtschaft und Arbeit (AWA) 5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Die EinzelrichterinDer Gerichtsschreiber Maurer ReiterParadiso

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich AL.2015.00086 I. Kammer Sozialversicherungsrichterin Maurer Reiter als Einzelrichterin Gerichtsschreiber Paradiso Urteil vom 30. September 2016 in Sachen X.___ Beschwerdeführer vertreten durch lic. iur. Y.___ Netzwerkplus.ch AG Hornhaldenstrasse 9, 8802 Kilchberg ZH gegen Arbeitslosenkasse des Kantons Zürich Einkaufszentrum Neuwiesen Zürcherstrasse 8, Postfach 474, 8405 Winterthur Beschwerdegegnerin Sachverhalt: 1. Der 1977 geborene X.___ arbeitete vom 1. Juli 2013 bis 15. Juli 2014 ( Urk. 6/8, Urk. 6/15, vgl. insbes. Urk. 6/37) als Personal Trainer für die Z.___. Diese kündigte ihm am 15. Juli 20 14 ( Urk. 6/15) fristlos. Ab 16. Juli 2014 ( Urk. 6/13) beantragte der Versicherte Arbeitslosenentschädigung. Nachdem die Arbeitslosenkasse des Kantons Zürich sowohl die Arbeitgeber be scheinigung vom 20. August 2014 ( Urk. 6/8) von der Z.___ als auch den Fragebogen zur Beendigung des Arbeitsverhältnisses datiert 13. Okto ber 2014 ( Urk. 6/23) vom Versicherten eingeholt und Kenntnis vom Kündi gungs schreiben genommen ( Urk. 6/15) hatte, stellte sie mit Verfügung vom 23. Oktober 2014 ( Urk. 6/26) den Versicherten wegen selbstverschuldeter Arbeitslo sigkeit ab 16. Juli 2014 für die Dauer von 39 Tagen in der Anspruchs - berechti gung ein. Der Versicherte erhob gegen diese Verfügung mit Eingabe vom 6. No vember 2014 ( Urk. 6/29) Einsprache und beantragte neben der Auf hebung der Verfügung eine Sistierung des Einspracheverfahrens, da die fristlose Entlassung Gegenstand eines zivilrechtlichen Verfahrens sei ( Urk. 6/29/1-2). D ie Arbeitslo senkasse sistierte mit Schreiben vom 7. November 2014 ( Urk. 6/30) d as Ein spracheverfahren. Mit E-Mail vom 30. Dezember 2014 ( Urk. 6/35) sowie unter Beilage der aussergerichtlich getroffenen Vereinbarung vom 4. Dezember ( Urk. 6/37) und der Verfügung des Friedensrichteramtes Zürich 1 + 2 vom 17. Dezember 2014 ( Urk. 6/36), teilte der Versicherte mit, dass seine ehemalige Arbeitgeberin unter anderem die fristlose in eine ordentliche Kündigung umge wandelt habe. Mit Schreiben vom 7. Januar 2015 ( Urk. 6/40) forderte die Arbeitslosenkasse die Z.___ angesichts der Vereinbarung vom 4. De zember 2014 ( Urk. 6/37) auf, zu den Kündigungsgründen Stellung zu nehmen und allfällige diesbezügliche Unterlagen einzureichen. Daraufhin reichte die Z.___ das Schreiben vom 6. Februar 2015 ( Urk. 6/47) sowie diversen Unterlagen ein. Mit Einspracheentscheid vom 24. Februar 2015 ( Urk. 2) hiess die Arbeitslosenkasse die Ein sprache vom 6. November 2014 ( Urk. 6/29) teilweise gut und stellte den Ver sicherten ab 16. Juli 2014 für 36 Tage in der Anspruchs berechtigung ein. 2. Gegen diesen Einspracheentscheid erhob der Versicherte mit Eingabe vom 26. März 2015 ( Urk. 1) sowie diversen Beilagen und einer Stellungnahme ( Urk. 3/2/1-5) Beschwerde und beantragte, es seien ihm die Leistungen aus der Arbeitslosenversicherung ungeschmälert auszurichten, unter Kosten- und Pro zessentschädigung zu Lasten der Beschwerdegegnerin ( Urk. 1 S. 2). In der Beschwerdeantwort vom 20. April 2015 ( Urk. 5) schloss die Arbeitslosenkasse auf Abweisung der Beschwerde. Die Einzelrichterin zieht in Erwägung: 1. 1.1 Da der Streitwert Fr. 20’000.-- nicht übersteigt, fällt die Beurteilung der Beschwerde in die einzelrichterliche Zuständigkeit ( § 11 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht). 1.2 Nach Art. 30 Abs. 1 lit. a des Bundesgesetzes über die obligatorische Arbeits - losen versicherung und die Insolvenzentschädigung (AVIG) ist die versi cherte Person in der Anspruchsberechtigung einzustellen, wenn sie durch eige nes Verschulden arbeitslos ist. Die Arbeitslosigkeit gilt namentlich dann als selbst verschuldet, wenn die versi cherte Person durch ihr Verhalten, insbeson dere wegen Verletzung arbeitsvertraglicher Pflichten, dem Arbeitgeber Anlass zur Auflösung des Arbeitsverhältnisses gegeben hat ( Art. 44 Abs. 1 lit. a der Verordnung über die obligatorische Arbeitslosenversicherung und die Insolven zentschädigung, AVIV). 1.3 Die Einstellung in der Anspruchsberechtigung wegen selbstverschuldeter Arbeits losigkeit gemäss Art. 30 Abs. 1 lit. a AVIG in Verbindung mit Art. 44 Abs. 1 lit. a AVIV setzt keine Auflösung des Arbeitsverhältnisses aus wichtigen Gründen gemäss Art. 337 beziehungsweise Art. 346 Abs. 2 des Obligationen rechts (OR) voraus. Es genügt, dass das allgemeine Verhalten der versicherten Person Anlass zur Kündigung beziehungsweise Entlassung gegeben hat; Bean standungen in beruflicher Hinsicht müssen nicht vorgelegen haben. Mithin gehören dazu auch charakterliche Eigenschaften im weiteren Sinne, die den Arbeitnehmer oder die Arbeitnehmerin für den Betrieb als untragbar erscheinen lassen. Eine Einstellung in der Anspruchsberechtigung kann jedoch nur verfügt werden, wenn das der versicherten Person zur Last gelegte Verhalten klar fest steht (BGE 112 V 242 E. 1 und Urteil des Bundesgerichts 8C_582/2014 vom 1 2. Januar 2015 E. 4, je mit weiteren Hinweisen). Das vorwerfbare Verhalten muss zudem nach Art. 20 lit. b des Übereinkommens Nr. 168 der Internationalen Arbeitsorganisation (IAO) über Beschäftigungs - förderung und den Schutz gegen Arbeitslosigkeit vom 21. Juni 1988 (SR 0.822.726.8) vorsätzlich erfolgt sein, wobei Eventualvorsatz genügt (vgl. BGE 124 V 234 E. 3b, welche Rechtsprechung gemäss Urteil des Bundesgerichts C 53/00 vom 17. Oktober 2000 E. 3b auch im Bereich von Art. 44 Abs. 1 lit. a AVIV anwendbar ist). Eventualvorsatz ist gegeben, wenn die betroffene Person wissen konnte und musste, dass sie durch ihr Verhalten womöglich eine Kündi gung bewirkt, und sie eine solche dennoch in Kauf nimmt (Urteile des Bundes gerichts 8C_466/2007 vom 19. November 2007, E. 3.1, und 8C_326/2014 vom 14. August 2014 E. 2, je mit Hinweisen). Bei Differenzen zwischen Arbeitgeber und Beschäftigten darf nicht ohne weite res auf ein fehlerhaftes Verhalten des Arbeitnehmers oder der Arbeitnehmerin geschlossen werden, wenn der Arbeitgeber nur unbestimmte Gründe geltend zu machen vermag, für welche er keine Beweise anführen kann (BGE 112 V 242 E. 1 mit Hinweisen; zum Ganzen vgl. auch Barbara Kupfer Bucher, Bundesgesetz über die obligatorische Arbeitslosenversicherung und Insolvenz - entschädigung, 4. Auflage, Zürich/Basel/Genf 2013, S. 161 ff., und Thomas Nussbaumer, Arbeitslosenversicherung, in: Schweizerisches Bundesverwaltungs - recht [SBVR], 3. Auflage, Basel 2015, S. 2515 Rz 837). 1.4 Die Dauer der Einstellung bemisst sich nach dem Grad des Verschuldens ( Art. 30 Abs. 3 AVIG) und beträgt 1 bis 15 Tage bei leichtem, 16 bis 30 Tage bei mittelschwerem und 31 bis 60 Tage bei schwerem Verschulden ( Art. 45 Abs. 3 AVIV). Ein schweres Verschulden liegt nach Art. 45 Abs. 4 AVIV vor, wenn die ver sicherte Person ohne entschuldbaren Grund eine zumutbare Arbeitsstelle ohne Zusicherung einer neuen Arbeitsstelle aufgegeben ( lit. a) oder eine zumutbare Arbeit abgelehnt hat ( lit. b). Bei Vorliegen eines entschuldbaren Grundes kann der Sanktionsrahmen des schweren Verschuldens rechtsprechungsgemäss unterschritten werden. Unter einem entschuldbaren Grund im Sinne von Art. 45 Abs. 4 AVIV ist demnach ein Grund zu verstehen, der das Verschulden leichter als schwer erscheinen lässt (BGE 130 V 125 E. 3.5). 1.5 Der Sozialversicherungsprozess ist vom Untersuchungsgrundsatz beherrscht. Danach hat das Gericht von Amtes wegen für die richtige und vollständige Abklärung des rechtserheblichen Sachverhaltes zu sorgen. Dieser Grundsatz gilt indessen nicht uneingeschränkt; er findet sein Korrelat in den Mitwirkungs pflichten der Parteien (BGE 125 V 195 E. 2, 122 V 158 E. 1a, je mit Hinweisen). Der Untersuchungsgrundsatz wird ergänzt durch den Anspruch auf rechtliches Gehör. Auf ein Beweismittel darf im Verwaltungsverfahren bei der Entschei dung nicht abgestellt werden, ohne dem Betroffenen Gelegenheit zu geben, an der Beweisabnahme mitzuwirken oder wenigstens nachträglich zum Beweiser gebnis Stellung zu nehmen (BGE 117 V 284 E. 4c). 2. 2.1 Die Beschwerde gegnerin begründete die auf 36 Einstelltage reduzierte Sanktion im Einspracheentscheid damit, anlässlich des zivilrechtlichen Verfahrens zwischen dem Beschwerdeführer und der Arbeitgeberin sei aus der fristlosen Kündigung einzig eine ordentliche Kündigung gemacht worden, dies wohl des halb, weil die Gründe nicht für eine fristlose Kündigung gereicht hätten, was nichts an der Einstellung in der Anspruchsberechtigung an sich ändere sondern im Rahmen des Verschuldens zu berücksichtigen sei. A ngesichts der protokol lierten Darstellung en stehe fest, dass der Beschwerdeführer am 9. Juli 2014 eine Studiobesucherin unsittlich berührt habe und von einer anderen Studiobesu cherin die Telefonnummer zu erlangen versucht habe. Bereits im Mai 2014 habe er versucht, von einer anderen Studiobesucherin die Telefonnummer zu bekommen und habe sie wegen deren Weigerung unfreundlich behandelt, sodass sie schliesslich ihre Mitgliedschaft gekündigt habe. Die Vorwürfe der ehemaligen Arbeitgeberin seien insbesondere aufgrund der dokumentierten Vorfälle konsistent und glaubwürdig. Der Beschwerdeführer habe sich bisher nie zum ihm vorgeworfenen Verhalten geäussert, sondern habe sich nur auf den Standpunkt gestellt, durch den abgeschlossenen Vergleich sei ein Selbstver schulden an der Arbeitslosigkeit widerlegt. Es ergebe sich aus den Akten jedoch klar, dass sich der Einsprecher gegen Studiobesucherinnen respektlos und teil weise auch unangebracht verhalten habe und deshalb mindestens eine Kundin ihre Mitgliedschaft (dies zum Schaden der ehemalige n Arbeitgeberin) habe aus laufen lassen. Mithin habe er die Auflösung des Arbeitsverhältnisses herau sge fordert. Es stehe fest, d ass der Beschwerdeführer seine r ehemalige n Arbeitgebe rin durch sein Verhalten Anlass zur Auflösung des Arbeitsverhältnisses gegeben habe und damit seine Arbeitslosigkeit im Sinne von Art. 30 Abs. 1 lit. a AVIG in Verbindung mit Art. 44 Abs. 1 lit. a AVIV selbst verschuldet habe. Weil sein Verschulden schwer wiege, seien 36 Einstelltage angemessen ( Urk. 2 ). 2.3 Demgegenüber stellte sich der Beschwerdeführer zusammenfassend auf den Stand punkt, die Beschwerdegegnerin könne einen zivilrechtlichen Vergleich zwischen einem Arbeitgeber und -nehmer nicht einfach unberücksichtigt lassen ( Urk. 1 S. 2). Zudem habe er stets alle Vorwürfe seiner ehemaligen Arbeitgebe rin bestritten. Die Beschwerdegegnerin stütze sich jedoch ausschliesslich auf die Behauptungen der Arbeitgeberin gemäss einer Stellungnahme vom 6. Februar 2015, die ihm nicht bekannt sei. Des Weiteren erachte er es als unzulässig, dass die Beschwerdegegnerin den Wortlaut des Arbeitszeugnisses: "Herr X.___ ver lässt unser Unternehmen heute auf Grund von personellen Umstrukturierun gen", missachte ( Urk. 1 S. 3, Urk. 3/5 ). 3. 3.1 In der Arbeitgeberbescheinigung vom 2 0. August 2014 ( Urk. 6/8/1 Ziff. 13) ver wies die ehemalige Arbeitgeberin für die Kündigungsgründe für die fristlose Entlassung auf das beigefügte Kündigungsschreiben vom 1 5. Juli 2014 ( Urk. 6/15). Darin gab sie als Gründe für die fristlose Kündigung die ihr von mehreren Quellen zugetragenen regelmässigen Verstö ss e des Versicherten gegen die Sorgfalts- und Treuepflicht an, indem er Geschäftskontakte zu privatem Nutzen einzusetzen versucht habe. Im Vordergrund stehe allerdings der Vorwurf verschiedener weiblicher Mitglieder von unsittlichen Annäherungen und Berührungen. 3.2 Im Fragebogen zur Beendigung des Arbeitsverhältnisses durch den Arbeitgeber vom 1 3. Oktober 2014 ( Urk. 6/23) hielt der Versicherte fest, es habe sich um eine ungerechtfertigte Kündigung gehandelt, an der ihn kein Selbstverschulden treffe und gegen welche er bereits rechtliche Schritte eingeleitet habe ( Urk. 6/23/1 Ziff. 2, S. 2 Ziff. 4). Er habe der Z.___ keinen Grund für eine fristlose Kündigung geliefert ( Urk. 6/23/2 Ziff. 8). In der anschliessenden Verfügung der Beschwerdegegnerin vom 2 3. Oktober 2014 zog diese aufgrund der beschriebenen Aktenlage in Erwägung, es lägen genügend Indizien vor, dass ein betriebsschädigendes Verhalten vom Versi cherten zur Auflösung geführt habe. Es erscheine plausibel, dass das Vertrau ensverhältnis verletzt worden sei. Er habe durch sein Verhalten höchstwahr scheinlich Anlass zur Kündigung gegeben. Zwar lasse sich aufgrund der Akten lage noch nicht rechtsgenügend feststellen, ob den Versicherten wirklich ein Verschulden an der Entlassung treffe, doch dies lasse sich erst nach dem zivil rechtlichen Verfahren feststellen. Sollte er mit der Einstellung nicht einverstan den sein, so könne Einsprache gegen die Verfügung gemacht werden ( Urk. 6/26). 3.3 Der Versicherte strengte gegen die ehemalige Arbeitgeberin ein gerichtliches Verfahren an. Er verlangte den Lohn während der Kündigungsfrist bis Ende September 2014 von Fr. 13‘588.— netto und eine Entschädigung wegen unge rechtfertigter fristloser Entlassung von Fr. 16‘305. — sowie ein Arbeitszeugnis über die Leistung und das Verhalten ( Urk. 6/36). Im aussergerichtlich verein barten, vom Friedensrichter genehmigten Vergleich einigten sich die Parteien über eine ordentliche Auflösung des Arbeitsverhältnisses per Ende August 2014 und eine Lohnzahlung bis dann von Fr. 8‘389.— brutto. D er Versicherte erhielt ein Arbeitszeugnis ( Urk. 6/37, 6/38). Darin wurden die Aufgabenbereiche aufgeführt, die der Versicherte innegehabt hatte. Weiter wurde f estgehalten: „ W ir haben Herr n X.___ als belastbaren und pflichtbe wussten Mitarbeiter kennengelernt. Seine ungezwungene Art wurde von Club mitgliedern und Arbeitskollegen gleichermassen geschätzt. Gegenüber Vorge setzten Arbeitskollegen und Kunden verhielt er sich stets korrekt. Besonders hervorheben möchten wir sein Verkaufstalent. Die ihm übertragenen Aufgaben erledigte er innert angemessener Frist, selbständig und stets zu unserer vollen Zufriedenheit. Herr X.___ verfügt über sehr gute Fachkenntnisse und war stets offen für neue Herausforderungen. Herr X.___ verlässt unser Unternehmen heute auf Grund von personellen Umstrukturierungen. (…)“ 3.4 Nach Erhalt dieser Unterlagen gelangte die Beschwerdegegnerin an die ehema lige Arbeitgeberin. Auf schriftlich e Anfrage vom 7. Januar 2015 ( Urk. 6/40) hin, ob sich aufgrund der friedensrichterlichen Vereinbarung bezüglich den Kündi gungsgründen etwas geändert habe, hielt die Arbeitgeberin in ihrer Stellung nahme vom 6. Februar 2015 ( Urk. 6/47) fest, man habe einen Vergleich geschlossen, da die gegen den Beschwerdeführer erhobenen Anschuldigungen für die fristlose Kündigung nicht restlos rechtskräftig von der damaligen Cl ub leitung geklärt worden seien. Es werde an den damaligen Kündigungsgründen festgehalten, da sie ziemlich eindeutig und belegbar seien. Man habe diese Angelegenheit als Umstrukturierung des Teams abgeschlossen, es habe erhebli che und betriebsstörende Differenzen zwischen dem Beschwerdeführer und eini gen seiner Kollegen gegeben, wozu es allerdings auch wieder mindestens zwei benötige ( Urk. 6/47/1). Sie legte ihrem Schreiben eine Email einer ehemaligen Klientin und drei Situationsschilderungen eines Sales Consulants vom 1 2. Juli 2014 sowie verschiedene Trainingsvoucher und ein Formular „ Monthly Sign Off Sheet“ bei, in welchem jeweils die Kunden die bezogene n persönliche n Trai nings unterschriftlich bestätigten, wobei einige Unterschriften den Vermerk „ Fake signature “ enthalten. 4. 4.1 Mit diesem Schreiben der Arbeitgeberin vom 6. Februar 2015 und den eingereich ten Beilagen ( Urk. 6/47) wurden erstmals einzelne dem Versicherten vorgeworfene Verhaltensweisen detaillierter dargestellt und mit konkreten Per sonen und Daten in Verbindung gebracht. Bis zu diesem Zeitpunkt waren die Vorwürfe gänzlich unsubstantiiert, was die Beschwerdegegnerin selber aus drücklich in der Verfüg ung vom 2 3. Oktober 2014 dargelegt hatte. Auch im Kündigungsschreiben waren die Vorwürfe nur allgemein gehalten und es wurde von der Arbeitgeberin nicht dargelegt, dass der Beschwerdeführer von ihr jemals vor der ausgesprochenen fristlosen Kündigung wegen eines konkreten Verhaltens verwarnt worden wäre, so dass man hätte sagen könne n, dem Beschwerdeführer waren konkrete Vorwürfe durchaus bekannt. Von einem kla ren vorwerfbaren Verhalten (vgl. Erw. 1.3) konnte bis dahin also keine Rede sein. Diese im Einspracheverfahren eingeholten Unterlagen waren dem Versicherten vor Erlass des Einspracheentscheids nicht zur Stellungnahme unterbreitet wor den. Vielmehr schritt die Beschwerdegegnerin nach deren Erhalt direkt zum Erlass des Einspracheentscheids. Mit den konkreten Verfehlungen, die aus Sicht der Arbeitslosenversicherung als relevant erachtet wurden, wurde der Versi cherte also erstmals im Rahmen dies es gerichtlichen Verfahrens und nach Erlass des Einspracheentscheids konfrontiert und entsprechend äusserte er sich erst mals in der Beschwerde dazu detailliert ( Urk. 1 und Urk. 3/5). Dazu bestand – wie gesagt – zuvor gar kein Anlass, weshalb das Argument im Einspracheent scheid, der Versicherte habe sich bis anhin nie zum ihm vorgeworfenen Ver halten geäussert ( Urk. 2 S. 4), nicht verfängt. Damit hat die Beschwerdegegnerin das rechtliche Gehör des Beschwerdeführers verletzt. Denn der Anspruch auf das in Art. 29 Abs. 2 der Bundesverfassung (BV) garantierte rechtliche Gehör stellt ein persönlichkeitsbezogenes Mitwir kungsrecht beim Erlass eines Entscheids dar, welcher in die Rechtsstellung einer Person eingreift. Dazu gehört insbeson dere deren Recht, sich vor Erlass des in ihre Rechtsstellung eingreifenden Ent scheids zur Sache zu äussern, erhebliche Beweise beizubringen, Einsicht in die Akten zu nehmen, mit erheblichen Beweisanträgen gehört zu werden und an der Erhebung wesentlicher Beweise entweder mitzuwirken oder sich zumindest zum Beweisergebnis zu äussern, wenn dieses geeignet ist, den Entscheid zu beeinflussen (BGE 132 V 368 E. 3.1 mit Hinweisen). 4.2 Das Recht, angehört zu werden, ist formeller Natur. Die Verletzung des recht lichen Gehörs führt ungeachtet der Erfolgsaussichten der Beschwerde in der Sache selber zur Aufhebung der angefochtenen Verfügung. Es kommt mit anderen Worten nicht darauf an, ob die Anhörung im konkreten Fall für den Ausgang der materiellen Streitentscheidung von Bedeutung ist, das heisst die Behörde zu einer Änderung ihres Entscheides veranlasst wird oder nicht (BGE 126 V 132 E. 2b mit Hinweisen). Nach der Rechtsprechung kann eine - nicht besonders schwerwiegende - Verletzung des rechtlichen Gehörs als geheilt gelten, wenn die betroffene Person die Möglichkeit erhält, sich vor einer Beschwerdeinstanz zu äussern, die sowohl den Sachverhalt wie die Rechtslage frei überprüfen kann. Die Heilung eines - allfälligen - Mangels soll aber die Ausnahme bleiben (BGE 127 V 438 E. 3d aa ). Weil dem Beschwerdeführer die eigentlichen Grundlagen für die Sanktion erst nach deren Aussprechung bekannt gegeben wurden, ist die Verletzung als gra vierend zu bezeichnen, stellte die Beschwerdegegnerin doch gänzlich auf die darin und auf die in den beigelegten Stellungnahmen dargelegten Vorwürfe ab, nachdem sie in der zuvor angefochtenen Verfügung selber noch und zwar zu Recht die Ansicht vertreten hatte, dass ein vorwerfbares Verhalten noch nicht hinreichend erstellt sei, und sich daran bis zur Einreichung der fraglichen Unterlagen nicht s geändert hatte. Eine Heilung des Mangels in diesem Verfah ren ist somit nicht möglich. Der Einspracheentscheid ist deshalb aufzuheben und die Sache ist bereits aus formellen Gründen an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen, damit sie ein korrektes erstinst anzliches Verfahren durchführe, damit der Versicherte seine Sichtweise einbringen kann und gegebenenfalls sei nerseits Beweismittel einreichen kann. 4.3 Folgendes ist in materieller Hinsicht anzumerken: Die Beschwerdegegnerin ver fügte eine Sanktion im Bereich eines schweren Verschuldens. Hierzu muss das Verhalten des Versicherten in beweismässiger Hinsicht klar feststehen (vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_22/2016 vom 3. März 2016 E. 6.1). Das ist bei der gegenwärtigen Aktenlage und hinsichtlich der gemachten Vorwürfe jedoch nicht der Fall. Zum einen ist unklar, wie der Arbeitsablauf bei der ehemaligen Arbeitgeberin war, welches die vorgesehenen, üblichen und akzeptierten Wege und Mittel wa ren, damit die Personal Trainer, die im Stundenlohn „auf Abruf“ angestellt waren (vgl. Urk. 6/14), zu ihren Mandaten kamen. Denn der Vorwurf an den Beschwerdeführer in der Verfügung lautete, dass er zu privaten Zwecken die Telefonnummern der Klientinnen wollte, was gegenwärtig so nicht erstellt ist. Das Gleiche gilt für den Vor wurf der Fälschung von Unterschriften. Aus den eingereichten Unterlagen geht nicht hervor, wer diese erstellt hat, wer wann was unterschrieben hat. Auch hier fehlt das Wissen über das Vorgehen im Betrieb und welches genau der Vorwurf an den Versicherten bezüglich welcher Unterschriften ist. Was weiter das vorgeworfene ungebührliche Verhalten des Versicherten in mehreren Fällen betrifft, ist festzustellen, dass hierfür neben dem einen Mail einer Direktbetroffenen ein als „Statement“ bezeichnetes Schreiben vor liegt, von dem unklar ist, wer es wann zu welchem Zweck verfasst hat, auch hierzu sind die Umstände abzuklären. Aus dem Schreiben der Arbeit geberin geht sodann hervor, dass es in der Tat Spannungen zwischen dem Ver sicherten und anderen Mitarbeitern gegeben hatte, was der Beschwerdeführer in der Beschwerde vorgebracht hatte. Die Sache ist also auch aus materiellen Gründen an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen, damit sie die notwendi gen Abklärungen durchführe und neu über eine Einstellung verfüge. In diesem Sinne ist die Beschwerde gutzuheissen. 5. Der obsiegende Beschwerdeführer hat Anspruch auf eine Prozessentschädigung. Diese ist auf Fr. 600.— festzulegen und von der Beschwerdegegnerin zu bezah len. Die Einzelrichterin erkennt: 1. Die Beschwerde w ird in dem Sinne gutgeheissen, dass der Einspracheentscheid vom 2 4. Februar 2015 aufgehoben und die Sache an die Beschwerdegegnerin zurückge wiesen wird, damit sie im Sinne der Erwägungen vorgehe und hernach über eine Ein stellung neu befinde. 2. Das Verfahren ist kostenlos. 3. Dem Beschwerdeführer wird eine Prozessentschädigung von Fr. 600.— (inkl. Mehr - wert steuer und Barauslagen) zugesprochen. 4. Zustellung gegen Empfangsschein an: - lic. iur. Y.___ - Arbeitslosenkasse des Kantons Zürich - seco - Direktion für Arbeit - Amt für Wirtschaft und Arbeit (AWA) 5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Die EinzelrichterinDer Gerichtsschreiber Maurer ReiterParadiso

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Sozialversicherungsgericht

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

des Kantons Zürich AL.2015.00086 AL.2015.00086

AL.2015.00086 I. Kammer

Sozialversicherungsrichterin Maurer Reiter als Einzelrichterin

Gerichtsschreiber Paradiso

Urteil vom 30. September 2016

Urteil vom 30. September 2016 in Sachen

in Sachen X.___

X.___ Beschwerdeführer

Beschwerdeführer vertreten durch lic. iur. Y.___

vertreten durch lic. iur. Y.___ Netzwerkplus.ch AG

Netzwerkplus.ch AG Hornhaldenstrasse 9, 8802 Kilchberg ZH

Hornhaldenstrasse 9, 8802 Kilchberg ZH gegen

gegen Arbeitslosenkasse des Kantons Zürich

Arbeitslosenkasse des Kantons Zürich Einkaufszentrum Neuwiesen

Einkaufszentrum Neuwiesen Zürcherstrasse 8, Postfach 474, 8405 Winterthur

Zürcherstrasse 8, Postfach 474, 8405 Winterthur Beschwerdegegnerin

Beschwerdegegnerin Sachverhalt:

Sachverhalt: 1. Der 1977 geborene X.___ arbeitete vom 1. Juli 2013 bis 15. Juli 2014 ( Urk. 6/8, Urk. 6/15, vgl. insbes. Urk. 6/37) als Personal Trainer für die Z.___. Diese kündigte ihm am 15. Juli 20 14 ( Urk. 6/15) fristlos. Ab 16. Juli 2014 ( Urk. 6/13) beantragte der Versicherte Arbeitslosenentschädigung.

1. Der 1977 geborene X.___ arbeitete vom 1. Juli 2013 bis 15. Juli 2014 ( Urk. 6/8, Urk. 6/15, vgl. insbes. Urk. 6/37) als Personal Trainer für die Z.___. Diese kündigte ihm am 15. Juli 20 14 ( Urk. 6/15) fristlos. Ab 16. Juli 2014 ( Urk. 6/13) beantragte der Versicherte Arbeitslosenentschädigung. Nachdem die Arbeitslosenkasse des Kantons Zürich sowohl die Arbeitgeber be scheinigung vom 20. August 2014 ( Urk. 6/8) von der Z.___ als auch den Fragebogen zur Beendigung des Arbeitsverhältnisses datiert 13. Okto ber 2014 ( Urk. 6/23) vom Versicherten eingeholt und Kenntnis vom Kündi gungs schreiben genommen ( Urk. 6/15) hatte, stellte sie mit Verfügung vom 23. Oktober 2014 ( Urk. 6/26) den Versicherten wegen selbstverschuldeter Arbeitslo sigkeit ab 16. Juli 2014 für die Dauer von 39 Tagen in der Anspruchs - berechti gung ein. Der Versicherte erhob gegen diese Verfügung mit Eingabe vom 6. No vember 2014 ( Urk. 6/29) Einsprache und beantragte neben der Auf hebung der Verfügung eine Sistierung des Einspracheverfahrens, da die fristlose Entlassung Gegenstand eines zivilrechtlichen Verfahrens sei ( Urk. 6/29/1-2). D ie Arbeitslo senkasse sistierte mit Schreiben vom 7. November 2014 ( Urk. 6/30) d as Ein spracheverfahren. Mit E-Mail vom 30. Dezember 2014 ( Urk. 6/35) sowie unter Beilage der aussergerichtlich getroffenen Vereinbarung vom 4. Dezember ( Urk. 6/37) und der Verfügung des Friedensrichteramtes Zürich 1 + 2 vom 17. Dezember 2014 ( Urk. 6/36), teilte der Versicherte mit, dass seine ehemalige Arbeitgeberin unter anderem die fristlose in eine ordentliche Kündigung umge wandelt habe. Mit Schreiben vom 7. Januar 2015 ( Urk. 6/40) forderte die Arbeitslosenkasse die Z.___ angesichts der Vereinbarung vom 4. De zember 2014 ( Urk. 6/37) auf, zu den Kündigungsgründen Stellung zu nehmen und allfällige diesbezügliche Unterlagen einzureichen. Daraufhin reichte die Z.___ das Schreiben vom 6. Februar 2015 ( Urk. 6/47) sowie diversen Unterlagen ein. Mit Einspracheentscheid vom 24. Februar 2015 ( Urk. 2) hiess die Arbeitslosenkasse die Ein sprache vom 6. November 2014 ( Urk. 6/29) teilweise gut und stellte den Ver sicherten ab 16. Juli 2014 für 36 Tage in der Anspruchs berechtigung ein.

Nachdem die Arbeitslosenkasse des Kantons Zürich sowohl die Arbeitgeber be scheinigung vom 20. August 2014 ( Urk. 6/8) von der Z.___ als auch den Fragebogen zur Beendigung des Arbeitsverhältnisses datiert 13. Okto ber 2014 ( Urk. 6/23) vom Versicherten eingeholt und Kenntnis vom Kündi gungs schreiben genommen ( Urk. 6/15) hatte, stellte sie mit Verfügung vom 23. Oktober 2014 ( Urk. 6/26) den Versicherten wegen selbstverschuldeter Arbeitslo sigkeit ab 16. Juli 2014 für die Dauer von 39 Tagen in der Anspruchs berechti gung ein. Der Versicherte erhob gegen diese Verfügung mit Eingabe vom 6. No vember 2014 ( Urk. 6/29) Einsprache und beantragte neben der Auf hebung der Verfügung eine Sistierung des Einspracheverfahrens, da die fristlose Entlassung Gegenstand eines zivilrechtlichen Verfahrens sei ( Urk. 6/29/1-2). D ie Arbeitslo senkasse sistierte mit Schreiben vom 7. November 2014 ( Urk. 6/30) d as Ein spracheverfahren. Mit E-Mail vom 30. Dezember 2014 ( Urk. 6/35) sowie unter Beilage der aussergerichtlich getroffenen Vereinbarung vom 4. Dezember ( Urk. 6/37) und der Verfügung des Friedensrichteramtes Zürich 1 + 2 vom 17. Dezember 2014 ( Urk. 6/36), teilte der Versicherte mit, dass seine ehemalige Arbeitgeberin unter anderem die fristlose in eine ordentliche Kündigung umge wandelt habe. Mit Schreiben vom 7. Januar 2015 ( Urk. 6/40) forderte die Arbeitslosenkasse die Z.___ angesichts der Vereinbarung vom 4. De zember 2014 ( Urk. 6/37) auf, zu den Kündigungsgründen Stellung zu nehmen und allfällige diesbezügliche Unterlagen einzureichen. Daraufhin reichte die Z.___ das Schreiben vom 6. Februar 2015 ( Urk. 6/47) sowie diversen Unterlagen ein. Mit Einspracheentscheid vom 24. Februar 2015 ( Urk. 2) hiess die Arbeitslosenkasse die Ein sprache vom 6. November 2014 ( Urk. 6/29) teilweise gut und stellte den Ver sicherten ab 16. Juli 2014 für 36 Tage in der Anspruchs berechtigung ein. 2. Gegen diesen Einspracheentscheid erhob der Versicherte mit Eingabe vom 26. März 2015 ( Urk. 1) sowie diversen Beilagen und einer Stellungnahme ( Urk. 3/2/1-5) Beschwerde und beantragte, es seien ihm die Leistungen aus der Arbeitslosenversicherung ungeschmälert auszurichten, unter Kosten- und Pro zessentschädigung zu Lasten der Beschwerdegegnerin ( Urk. 1 S. 2). In der Beschwerdeantwort vom 20. April 2015 ( Urk. 5) schloss die Arbeitslosenkasse auf Abweisung der Beschwerde.

2. Gegen diesen Einspracheentscheid erhob der Versicherte mit Eingabe vom 26. März 2015 ( Urk. 1) sowie diversen Beilagen und einer Stellungnahme ( Urk. 3/2/1-5) Beschwerde und beantragte, es seien ihm die Leistungen aus der Arbeitslosenversicherung ungeschmälert auszurichten, unter Kosten- und Pro zessentschädigung zu Lasten der Beschwerdegegnerin ( Urk. 1 S. 2). In der Beschwerdeantwort vom 20. April 2015 ( Urk. 5) schloss die Arbeitslosenkasse auf Abweisung der Beschwerde. Die Einzelrichterin zieht in Erwägung:

Die Einzelrichterin zieht in Erwägung: 1.

1. 1.1 Da der Streitwert Fr. 20’000.-- nicht übersteigt, fällt die Beurteilung der Beschwerde in die einzelrichterliche Zuständigkeit ( § 11 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht).

1.1 Da der Streitwert Fr. 20’000.-- nicht übersteigt, fällt die Beurteilung der Beschwerde in die einzelrichterliche Zuständigkeit ( § 11 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht). 1.2 Nach Art. 30 Abs. 1 lit. a des Bundesgesetzes über die obligatorische Arbeits - losen versicherung und die Insolvenzentschädigung (AVIG) ist die versi cherte Person in der Anspruchsberechtigung einzustellen, wenn sie durch eige nes Verschulden arbeitslos ist. Die Arbeitslosigkeit gilt namentlich dann als selbst verschuldet, wenn die versi cherte Person durch ihr Verhalten, insbeson dere wegen Verletzung arbeitsvertraglicher Pflichten, dem Arbeitgeber Anlass zur Auflösung des Arbeitsverhältnisses gegeben hat ( Art. 44 Abs. 1 lit. a der Verordnung über die obligatorische Arbeitslosenversicherung und die Insolven zentschädigung, AVIV).

1.2 Nach Art. 30 Abs. 1 lit. a des Bundesgesetzes über die obligatorische Arbeits losen versicherung und die Insolvenzentschädigung (AVIG) ist die versi cherte Person in der Anspruchsberechtigung einzustellen, wenn sie durch eige nes Verschulden arbeitslos ist. Die Arbeitslosigkeit gilt namentlich dann als selbst verschuldet, wenn die versi cherte Person durch ihr Verhalten, insbeson dere wegen Verletzung arbeitsvertraglicher Pflichten, dem Arbeitgeber Anlass zur Auflösung des Arbeitsverhältnisses gegeben hat ( Art. 44 Abs. 1 lit. a der Verordnung über die obligatorische Arbeitslosenversicherung und die Insolven zentschädigung, AVIV). 1.3 Die Einstellung in der Anspruchsberechtigung wegen selbstverschuldeter Arbeits losigkeit gemäss Art. 30 Abs. 1 lit. a AVIG in Verbindung mit Art. 44 Abs. 1 lit. a AVIV setzt keine Auflösung des Arbeitsverhältnisses aus wichtigen Gründen gemäss Art. 337 beziehungsweise Art. 346 Abs. 2 des Obligationen rechts (OR) voraus. Es genügt, dass das allgemeine Verhalten der versicherten Person Anlass zur Kündigung beziehungsweise Entlassung gegeben hat; Bean standungen in beruflicher Hinsicht müssen nicht vorgelegen haben. Mithin gehören dazu auch charakterliche Eigenschaften im weiteren Sinne, die den Arbeitnehmer oder die Arbeitnehmerin für den Betrieb als untragbar erscheinen lassen. Eine Einstellung in der Anspruchsberechtigung kann jedoch nur verfügt werden, wenn das der versicherten Person zur Last gelegte Verhalten klar fest steht (BGE 112 V 242 E. 1 und Urteil des Bundesgerichts 8C_582/2014 vom 1 2. Januar 2015 E. 4, je mit weiteren Hinweisen).

1.3 Die Einstellung in der Anspruchsberechtigung wegen selbstverschuldeter Arbeits losigkeit gemäss Art. 30 Abs. 1 lit. a AVIG in Verbindung mit Art. 44 Abs. 1 lit. a AVIV setzt keine Auflösung des Arbeitsverhältnisses aus wichtigen Gründen gemäss Art. 337 beziehungsweise Art. 346 Abs. 2 des Obligationen rechts (OR) voraus. Es genügt, dass das allgemeine Verhalten der versicherten Person Anlass zur Kündigung beziehungsweise Entlassung gegeben hat; Bean standungen in beruflicher Hinsicht müssen nicht vorgelegen haben. Mithin gehören dazu auch charakterliche Eigenschaften im weiteren Sinne, die den Arbeitnehmer oder die Arbeitnehmerin für den Betrieb als untragbar erscheinen lassen. Eine Einstellung in der Anspruchsberechtigung kann jedoch nur verfügt werden, wenn das der versicherten Person zur Last gelegte Verhalten klar fest steht (BGE 112 V 242 E. 1 und Urteil des Bundesgerichts 8C_582/2014 vom 1 2. Januar 2015 E. 4, je mit weiteren Hinweisen). Das vorwerfbare Verhalten muss zudem nach Art. 20 lit. b des Übereinkommens Nr. 168 der Internationalen Arbeitsorganisation (IAO) über Beschäftigungs - förderung und den Schutz gegen Arbeitslosigkeit vom 21. Juni 1988 (SR 0.822.726.8) vorsätzlich erfolgt sein, wobei Eventualvorsatz genügt (vgl. BGE 124 V 234 E. 3b, welche Rechtsprechung gemäss Urteil des Bundesgerichts C 53/00 vom 17. Oktober 2000 E. 3b auch im Bereich von Art. 44 Abs. 1 lit. a AVIV anwendbar ist). Eventualvorsatz ist gegeben, wenn die betroffene Person wissen konnte und musste, dass sie durch ihr Verhalten womöglich eine Kündi gung bewirkt, und sie eine solche dennoch in Kauf nimmt (Urteile des Bundes gerichts 8C_466/2007 vom 19. November 2007, E. 3.1, und 8C_326/2014 vom 14. August 2014 E. 2, je mit Hinweisen).

Das vorwerfbare Verhalten muss zudem nach Art. 20 lit. b des Übereinkommens Nr. 168 der Internationalen Arbeitsorganisation (IAO) über Beschäftigungs förderung und den Schutz gegen Arbeitslosigkeit vom 21. Juni 1988 (SR 0.822.726.8) vorsätzlich erfolgt sein, wobei Eventualvorsatz genügt (vgl. BGE 124 V 234 E. 3b, welche Rechtsprechung gemäss Urteil des Bundesgerichts C 53/00 vom 17. Oktober 2000 E. 3b auch im Bereich von Art. 44 Abs. 1 lit. a AVIV anwendbar ist). Eventualvorsatz ist gegeben, wenn die betroffene Person wissen konnte und musste, dass sie durch ihr Verhalten womöglich eine Kündi gung bewirkt, und sie eine solche dennoch in Kauf nimmt (Urteile des Bundes gerichts 8C_466/2007 vom 19. November 2007, E. 3.1, und 8C_326/2014 vom 14. August 2014 E. 2, je mit Hinweisen). Bei Differenzen zwischen Arbeitgeber und Beschäftigten darf nicht ohne weite res auf ein fehlerhaftes Verhalten des Arbeitnehmers oder der Arbeitnehmerin geschlossen werden, wenn der Arbeitgeber nur unbestimmte Gründe geltend zu machen vermag, für welche er keine Beweise anführen kann (BGE 112 V 242 E. 1 mit Hinweisen; zum Ganzen vgl. auch Barbara Kupfer Bucher, Bundesgesetz über die obligatorische Arbeitslosenversicherung und Insolvenz - entschädigung, 4. Auflage, Zürich/Basel/Genf 2013, S. 161 ff., und Thomas Nussbaumer, Arbeitslosenversicherung, in: Schweizerisches Bundesverwaltungs - recht [SBVR], 3. Auflage, Basel 2015, S. 2515 Rz 837).

Bei Differenzen zwischen Arbeitgeber und Beschäftigten darf nicht ohne weite res auf ein fehlerhaftes Verhalten des Arbeitnehmers oder der Arbeitnehmerin geschlossen werden, wenn der Arbeitgeber nur unbestimmte Gründe geltend zu machen vermag, für welche er keine Beweise anführen kann (BGE 112 V 242 E. 1 mit Hinweisen; zum Ganzen vgl. auch Barbara Kupfer Bucher, Bundesgesetz über die obligatorische Arbeitslosenversicherung und Insolvenz entschädigung, 4. Auflage, Zürich/Basel/Genf 2013, S. 161 ff., und Thomas Nussbaumer, Arbeitslosenversicherung, in: Schweizerisches Bundesverwaltungs recht [SBVR], 3. Auflage, Basel 2015, S. 2515 Rz 837). 1.4 Die Dauer der Einstellung bemisst sich nach dem Grad des Verschuldens ( Art. 30 Abs. 3 AVIG) und beträgt 1 bis 15 Tage bei leichtem, 16 bis 30 Tage bei mittelschwerem und 31 bis 60 Tage bei schwerem Verschulden ( Art. 45 Abs. 3 AVIV).

1.4 Die Dauer der Einstellung bemisst sich nach dem Grad des Verschuldens ( Art. 30 Abs. 3 AVIG) und beträgt 1 bis 15 Tage bei leichtem, 16 bis 30 Tage bei mittelschwerem und 31 bis 60 Tage bei schwerem Verschulden ( Art. 45 Abs. 3 AVIV). Ein schweres Verschulden liegt nach Art. 45 Abs. 4 AVIV vor, wenn die ver sicherte Person ohne entschuldbaren Grund eine zumutbare Arbeitsstelle ohne Zusicherung einer neuen Arbeitsstelle aufgegeben ( lit. a) oder eine zumutbare Arbeit abgelehnt hat ( lit. b). Bei Vorliegen eines entschuldbaren Grundes kann der Sanktionsrahmen des schweren Verschuldens rechtsprechungsgemäss unterschritten werden. Unter einem entschuldbaren Grund im Sinne von Art. 45 Abs. 4 AVIV ist demnach ein Grund zu verstehen, der das Verschulden leichter als schwer erscheinen lässt (BGE 130 V 125 E. 3.5).

Ein schweres Verschulden liegt nach Art. 45 Abs. 4 AVIV vor, wenn die ver sicherte Person ohne entschuldbaren Grund eine zumutbare Arbeitsstelle ohne Zusicherung einer neuen Arbeitsstelle aufgegeben ( lit. a) oder eine zumutbare Arbeit abgelehnt hat ( lit. b). Bei Vorliegen eines entschuldbaren Grundes kann der Sanktionsrahmen des schweren Verschuldens rechtsprechungsgemäss unterschritten werden. Unter einem entschuldbaren Grund im Sinne von Art. 45 Abs. 4 AVIV ist demnach ein Grund zu verstehen, der das Verschulden leichter als schwer erscheinen lässt (BGE 130 V 125 E. 3.5). 1.5 Der Sozialversicherungsprozess ist vom Untersuchungsgrundsatz beherrscht. Danach hat das Gericht von Amtes wegen für die richtige und vollständige Abklärung des rechtserheblichen Sachverhaltes zu sorgen. Dieser Grundsatz gilt indessen nicht uneingeschränkt; er findet sein Korrelat in den Mitwirkungs pflichten der Parteien (BGE 125 V 195 E. 2, 122 V 158 E. 1a, je mit Hinweisen). Der Untersuchungsgrundsatz wird ergänzt durch den Anspruch auf rechtliches Gehör. Auf ein Beweismittel darf im Verwaltungsverfahren bei der Entschei dung nicht abgestellt werden, ohne dem Betroffenen Gelegenheit zu geben, an der Beweisabnahme mitzuwirken oder wenigstens nachträglich zum Beweiser gebnis Stellung zu nehmen (BGE 117 V 284 E. 4c).

1.5 Der Sozialversicherungsprozess ist vom Untersuchungsgrundsatz beherrscht. Danach hat das Gericht von Amtes wegen für die richtige und vollständige Abklärung des rechtserheblichen Sachverhaltes zu sorgen. Dieser Grundsatz gilt indessen nicht uneingeschränkt; er findet sein Korrelat in den Mitwirkungs pflichten der Parteien (BGE 125 V 195 E. 2, 122 V 158 E. 1a, je mit Hinweisen). Der Untersuchungsgrundsatz wird ergänzt durch den Anspruch auf rechtliches Gehör. Auf ein Beweismittel darf im Verwaltungsverfahren bei der Entschei dung nicht abgestellt werden, ohne dem Betroffenen Gelegenheit zu geben, an der Beweisabnahme mitzuwirken oder wenigstens nachträglich zum Beweiser gebnis Stellung zu nehmen (BGE 117 V 284 E. 4c). 2.

2. 2.1 Die Beschwerde gegnerin begründete die auf 36 Einstelltage reduzierte Sanktion im Einspracheentscheid damit, anlässlich des zivilrechtlichen Verfahrens zwischen dem Beschwerdeführer und der Arbeitgeberin sei aus der fristlosen Kündigung einzig eine ordentliche Kündigung gemacht worden, dies wohl des halb, weil die Gründe nicht für eine fristlose Kündigung gereicht hätten, was nichts an der Einstellung in der Anspruchsberechtigung an sich ändere sondern im Rahmen des Verschuldens zu berücksichtigen sei. A ngesichts der protokol lierten Darstellung en stehe fest, dass der Beschwerdeführer am 9. Juli 2014 eine Studiobesucherin unsittlich berührt habe und von einer anderen Studiobesu cherin die Telefonnummer zu erlangen versucht habe. Bereits im Mai 2014 habe er versucht, von einer anderen Studiobesucherin die Telefonnummer zu bekommen und habe sie wegen deren Weigerung unfreundlich behandelt, sodass sie schliesslich ihre Mitgliedschaft gekündigt habe. Die Vorwürfe der ehemaligen Arbeitgeberin seien insbesondere aufgrund der dokumentierten Vorfälle konsistent und glaubwürdig. Der Beschwerdeführer habe sich bisher nie zum ihm vorgeworfenen Verhalten geäussert, sondern habe sich nur auf den Standpunkt gestellt, durch den abgeschlossenen Vergleich sei ein Selbstver schulden an der Arbeitslosigkeit widerlegt. Es ergebe sich aus den Akten jedoch klar, dass sich der Einsprecher gegen Studiobesucherinnen respektlos und teil weise auch unangebracht verhalten habe und deshalb mindestens eine Kundin ihre Mitgliedschaft (dies zum Schaden der ehemalige n Arbeitgeberin) habe aus laufen lassen. Mithin habe er die Auflösung des Arbeitsverhältnisses herau sge fordert. Es stehe fest, d ass der Beschwerdeführer seine r ehemalige n Arbeitgebe rin durch sein Verhalten Anlass zur Auflösung des Arbeitsverhältnisses gegeben habe und damit seine Arbeitslosigkeit im Sinne von Art. 30 Abs. 1 lit. a AVIG in Verbindung mit Art. 44 Abs. 1 lit. a AVIV selbst verschuldet habe. Weil sein Verschulden schwer wiege, seien 36 Einstelltage angemessen ( Urk. 2 ).

2.1 Die Beschwerde gegnerin begründete die auf 36 Einstelltage reduzierte Sanktion im Einspracheentscheid damit, anlässlich des zivilrechtlichen Verfahrens zwischen dem Beschwerdeführer und der Arbeitgeberin sei aus der fristlosen Kündigung einzig eine ordentliche Kündigung gemacht worden, dies wohl des halb, weil die Gründe nicht für eine fristlose Kündigung gereicht hätten, was nichts an der Einstellung in der Anspruchsberechtigung an sich ändere sondern im Rahmen des Verschuldens zu berücksichtigen sei. A ngesichts der protokol lierten Darstellung en stehe fest, dass der Beschwerdeführer am 9. Juli 2014 eine Studiobesucherin unsittlich berührt habe und von einer anderen Studiobesu cherin die Telefonnummer zu erlangen versucht habe. Bereits im Mai 2014 habe er versucht, von einer anderen Studiobesucherin die Telefonnummer zu bekommen und habe sie wegen deren Weigerung unfreundlich behandelt, sodass sie schliesslich ihre Mitgliedschaft gekündigt habe. Die Vorwürfe der ehemaligen Arbeitgeberin seien insbesondere aufgrund der dokumentierten Vorfälle konsistent und glaubwürdig. Der Beschwerdeführer habe sich bisher nie zum ihm vorgeworfenen Verhalten geäussert, sondern habe sich nur auf den Standpunkt gestellt, durch den abgeschlossenen Vergleich sei ein Selbstver schulden an der Arbeitslosigkeit widerlegt. Es ergebe sich aus den Akten jedoch klar, dass sich der Einsprecher gegen Studiobesucherinnen respektlos und teil weise auch unangebracht verhalten habe und deshalb mindestens eine Kundin ihre Mitgliedschaft (dies zum Schaden der ehemalige n Arbeitgeberin) habe aus laufen lassen. Mithin habe er die Auflösung des Arbeitsverhältnisses herau sge fordert. Es stehe fest, d ass der Beschwerdeführer seine r ehemalige n Arbeitgebe rin durch sein Verhalten Anlass zur Auflösung des Arbeitsverhältnisses gegeben habe und damit seine Arbeitslosigkeit im Sinne von Art. 30 Abs. 1 lit. a AVIG in Verbindung mit Art. 44 Abs. 1 lit. a AVIV selbst verschuldet habe. Weil sein Verschulden schwer wiege, seien 36 Einstelltage angemessen ( Urk. 2 ). 2.3 Demgegenüber stellte sich der Beschwerdeführer zusammenfassend auf den Stand punkt, die Beschwerdegegnerin könne einen zivilrechtlichen Vergleich zwischen einem Arbeitgeber und -nehmer nicht einfach unberücksichtigt lassen ( Urk. 1 S. 2). Zudem habe er stets alle Vorwürfe seiner ehemaligen Arbeitgebe rin bestritten. Die Beschwerdegegnerin stütze sich jedoch ausschliesslich auf die Behauptungen der Arbeitgeberin gemäss einer Stellungnahme vom 6. Februar 2015, die ihm nicht bekannt sei. Des Weiteren erachte er es als unzulässig, dass die Beschwerdegegnerin den Wortlaut des Arbeitszeugnisses: "Herr X.___ ver lässt unser Unternehmen heute auf Grund von personellen Umstrukturierun gen", missachte ( Urk. 1 S. 3, Urk. 3/5 ).

2.3 Demgegenüber stellte sich der Beschwerdeführer zusammenfassend auf den Stand punkt, die Beschwerdegegnerin könne einen zivilrechtlichen Vergleich zwischen einem Arbeitgeber und -nehmer nicht einfach unberücksichtigt lassen ( Urk. 1 S. 2). Zudem habe er stets alle Vorwürfe seiner ehemaligen Arbeitgebe rin bestritten. Die Beschwerdegegnerin stütze sich jedoch ausschliesslich auf die Behauptungen der Arbeitgeberin gemäss einer Stellungnahme vom 6. Februar 2015, die ihm nicht bekannt sei. Des Weiteren erachte er es als unzulässig, dass die Beschwerdegegnerin den Wortlaut des Arbeitszeugnisses: "Herr X.___ ver lässt unser Unternehmen heute auf Grund von personellen Umstrukturierun gen", missachte ( Urk. 1 S. 3, Urk. 3/5 ). 3.

3. 3.1 In der Arbeitgeberbescheinigung vom 2 0. August 2014 ( Urk. 6/8/1 Ziff. 13) ver wies die ehemalige Arbeitgeberin für die Kündigungsgründe für die fristlose Entlassung auf das beigefügte Kündigungsschreiben vom 1 5. Juli 2014 ( Urk. 6/15). Darin gab sie als Gründe für die fristlose Kündigung die ihr von mehreren Quellen zugetragenen regelmässigen Verstö ss e des Versicherten gegen die Sorgfalts- und Treuepflicht an, indem er Geschäftskontakte zu privatem Nutzen einzusetzen versucht habe. Im Vordergrund stehe allerdings der Vorwurf verschiedener weiblicher Mitglieder von unsittlichen Annäherungen und Berührungen.

3.1 In der Arbeitgeberbescheinigung vom 2 0. August 2014 ( Urk. 6/8/1 Ziff. 13) ver wies die ehemalige Arbeitgeberin für die Kündigungsgründe für die fristlose Entlassung auf das beigefügte Kündigungsschreiben vom 1 5. Juli 2014 ( Urk. 6/15). Darin gab sie als Gründe für die fristlose Kündigung die ihr von mehreren Quellen zugetragenen regelmässigen Verstö ss e des Versicherten gegen die Sorgfalts- und Treuepflicht an, indem er Geschäftskontakte zu privatem Nutzen einzusetzen versucht habe. Im Vordergrund stehe allerdings der Vorwurf verschiedener weiblicher Mitglieder von unsittlichen Annäherungen und Berührungen. 3.2 Im Fragebogen zur Beendigung des Arbeitsverhältnisses durch den Arbeitgeber vom 1 3. Oktober 2014 ( Urk. 6/23) hielt der Versicherte fest, es habe sich um eine ungerechtfertigte Kündigung gehandelt, an der ihn kein Selbstverschulden treffe und gegen welche er bereits rechtliche Schritte eingeleitet habe ( Urk. 6/23/1 Ziff. 2, S. 2 Ziff. 4). Er habe der Z.___ keinen Grund für eine fristlose Kündigung geliefert ( Urk. 6/23/2 Ziff. 8).

3.2 Im Fragebogen zur Beendigung des Arbeitsverhältnisses durch den Arbeitgeber vom 1 3. Oktober 2014 ( Urk. 6/23) hielt der Versicherte fest, es habe sich um eine ungerechtfertigte Kündigung gehandelt, an der ihn kein Selbstverschulden treffe und gegen welche er bereits rechtliche Schritte eingeleitet habe ( Urk. 6/23/1 Ziff. 2, S. 2 Ziff. 4). Er habe der Z.___ keinen Grund für eine fristlose Kündigung geliefert ( Urk. 6/23/2 Ziff. 8). In der anschliessenden Verfügung der Beschwerdegegnerin vom 2 3. Oktober 2014 zog diese aufgrund der beschriebenen Aktenlage in Erwägung, es lägen genügend Indizien vor, dass ein betriebsschädigendes Verhalten vom Versi cherten zur Auflösung geführt habe. Es erscheine plausibel, dass das Vertrau ensverhältnis verletzt worden sei. Er habe durch sein Verhalten höchstwahr scheinlich Anlass zur Kündigung gegeben. Zwar lasse sich aufgrund der Akten lage noch nicht rechtsgenügend feststellen, ob den Versicherten wirklich ein Verschulden an der Entlassung treffe, doch dies lasse sich erst nach dem zivil rechtlichen Verfahren feststellen. Sollte er mit der Einstellung nicht einverstan den sein, so könne Einsprache gegen die Verfügung gemacht werden ( Urk. 6/26).

In der anschliessenden Verfügung der Beschwerdegegnerin vom 2 3. Oktober 2014 zog diese aufgrund der beschriebenen Aktenlage in Erwägung, es lägen genügend Indizien vor, dass ein betriebsschädigendes Verhalten vom Versi cherten zur Auflösung geführt habe. Es erscheine plausibel, dass das Vertrau ensverhältnis verletzt worden sei. Er habe durch sein Verhalten höchstwahr scheinlich Anlass zur Kündigung gegeben. Zwar lasse sich aufgrund der Akten lage noch nicht rechtsgenügend feststellen, ob den Versicherten wirklich ein Verschulden an der Entlassung treffe, doch dies lasse sich erst nach dem zivil rechtlichen Verfahren feststellen. Sollte er mit der Einstellung nicht einverstan den sein, so könne Einsprache gegen die Verfügung gemacht werden ( Urk. 6/26). 3.3 Der Versicherte strengte gegen die ehemalige Arbeitgeberin ein gerichtliches Verfahren an. Er verlangte den Lohn während der Kündigungsfrist bis Ende September 2014 von Fr. 13‘588.— netto und eine Entschädigung wegen unge rechtfertigter fristloser Entlassung von Fr. 16‘305. — sowie ein Arbeitszeugnis über die Leistung und das Verhalten ( Urk. 6/36). Im aussergerichtlich verein barten, vom Friedensrichter genehmigten Vergleich einigten sich die Parteien über eine ordentliche Auflösung des Arbeitsverhältnisses per Ende August 2014 und eine Lohnzahlung bis dann von Fr. 8‘389.— brutto.

3.3 Der Versicherte strengte gegen die ehemalige Arbeitgeberin ein gerichtliches Verfahren an. Er verlangte den Lohn während der Kündigungsfrist bis Ende September 2014 von Fr. 13‘588.— netto und eine Entschädigung wegen unge rechtfertigter fristloser Entlassung von Fr. 16‘305. — sowie ein Arbeitszeugnis über die Leistung und das Verhalten ( Urk. 6/36). Im aussergerichtlich verein barten, vom Friedensrichter genehmigten Vergleich einigten sich die Parteien über eine ordentliche Auflösung des Arbeitsverhältnisses per Ende August 2014 und eine Lohnzahlung bis dann von Fr. 8‘389.— brutto. D er Versicherte erhielt ein Arbeitszeugnis ( Urk. 6/37, 6/38). Darin wurden die Aufgabenbereiche aufgeführt, die der Versicherte innegehabt hatte. Weiter wurde f estgehalten: „ W ir haben Herr n X.___ als belastbaren und pflichtbe wussten Mitarbeiter kennengelernt. Seine ungezwungene Art wurde von Club mitgliedern und Arbeitskollegen gleichermassen geschätzt. Gegenüber Vorge setzten Arbeitskollegen und Kunden verhielt er sich stets korrekt. Besonders hervorheben möchten wir sein Verkaufstalent. Die ihm übertragenen Aufgaben erledigte er innert angemessener Frist, selbständig und stets zu unserer vollen Zufriedenheit. Herr X.___ verfügt über sehr gute Fachkenntnisse und war stets offen für neue Herausforderungen. Herr X.___ verlässt unser Unternehmen heute auf Grund von personellen Umstrukturierungen. (…)“

D er Versicherte erhielt ein Arbeitszeugnis ( Urk. 6/37, 6/38). Darin wurden die Aufgabenbereiche aufgeführt, die der Versicherte innegehabt hatte. Weiter wurde f estgehalten: „ W ir haben Herr n X.___ als belastbaren und pflichtbe wussten Mitarbeiter kennengelernt. Seine ungezwungene Art wurde von Club mitgliedern und Arbeitskollegen gleichermassen geschätzt. Gegenüber Vorge setzten Arbeitskollegen und Kunden verhielt er sich stets korrekt. Besonders hervorheben möchten wir sein Verkaufstalent. Die ihm übertragenen Aufgaben erledigte er innert angemessener Frist, selbständig und stets zu unserer vollen Zufriedenheit. Herr X.___ verfügt über sehr gute Fachkenntnisse und war stets offen für neue Herausforderungen. Herr X.___ verlässt unser Unternehmen heute auf Grund von personellen Umstrukturierungen. (…)“ 3.4 Nach Erhalt dieser Unterlagen gelangte die Beschwerdegegnerin an die ehema lige Arbeitgeberin. Auf schriftlich e Anfrage vom 7. Januar 2015 ( Urk. 6/40) hin, ob sich aufgrund der friedensrichterlichen Vereinbarung bezüglich den Kündi gungsgründen etwas geändert habe, hielt die Arbeitgeberin in ihrer Stellung nahme vom 6. Februar 2015 ( Urk. 6/47) fest, man habe einen Vergleich geschlossen, da die gegen den Beschwerdeführer erhobenen Anschuldigungen für die fristlose Kündigung nicht restlos rechtskräftig von der damaligen Cl ub leitung geklärt worden seien. Es werde an den damaligen Kündigungsgründen festgehalten, da sie ziemlich eindeutig und belegbar seien. Man habe diese Angelegenheit als Umstrukturierung des Teams abgeschlossen, es habe erhebli che und betriebsstörende Differenzen zwischen dem Beschwerdeführer und eini gen seiner Kollegen gegeben, wozu es allerdings auch wieder mindestens zwei benötige ( Urk. 6/47/1). Sie legte ihrem Schreiben eine Email einer ehemaligen Klientin und drei Situationsschilderungen eines Sales Consulants vom 1 2. Juli 2014 sowie verschiedene Trainingsvoucher und ein Formular „ Monthly Sign Off Sheet“ bei, in welchem jeweils die Kunden die bezogene n persönliche n Trai nings unterschriftlich bestätigten, wobei einige Unterschriften den Vermerk „ Fake signature “ enthalten.

3.4 Nach Erhalt dieser Unterlagen gelangte die Beschwerdegegnerin an die ehema lige Arbeitgeberin. Auf schriftlich e Anfrage vom 7. Januar 2015 ( Urk. 6/40) hin, ob sich aufgrund der friedensrichterlichen Vereinbarung bezüglich den Kündi gungsgründen etwas geändert habe, hielt die Arbeitgeberin in ihrer Stellung nahme vom 6. Februar 2015 ( Urk. 6/47) fest, man habe einen Vergleich geschlossen, da die gegen den Beschwerdeführer erhobenen Anschuldigungen für die fristlose Kündigung nicht restlos rechtskräftig von der damaligen Cl ub leitung geklärt worden seien. Es werde an den damaligen Kündigungsgründen festgehalten, da sie ziemlich eindeutig und belegbar seien. Man habe diese Angelegenheit als Umstrukturierung des Teams abgeschlossen, es habe erhebli che und betriebsstörende Differenzen zwischen dem Beschwerdeführer und eini gen seiner Kollegen gegeben, wozu es allerdings auch wieder mindestens zwei benötige ( Urk. 6/47/1). Sie legte ihrem Schreiben eine Email einer ehemaligen Klientin und drei Situationsschilderungen eines Sales Consulants vom 1 2. Juli 2014 sowie verschiedene Trainingsvoucher und ein Formular „ Monthly Sign Off Sheet“ bei, in welchem jeweils die Kunden die bezogene n persönliche n Trai nings unterschriftlich bestätigten, wobei einige Unterschriften den Vermerk „ Fake signature “ enthalten. 4.

4. 4.1 Mit diesem Schreiben der Arbeitgeberin vom 6. Februar 2015 und den eingereich ten Beilagen ( Urk. 6/47) wurden erstmals einzelne dem Versicherten vorgeworfene Verhaltensweisen detaillierter dargestellt und mit konkreten Per sonen und Daten in Verbindung gebracht. Bis zu diesem Zeitpunkt waren die Vorwürfe gänzlich unsubstantiiert, was die Beschwerdegegnerin selber aus drücklich in der Verfüg ung vom 2 3. Oktober 2014 dargelegt hatte. Auch im Kündigungsschreiben waren die Vorwürfe nur allgemein gehalten und es wurde von der Arbeitgeberin nicht dargelegt, dass der Beschwerdeführer von ihr jemals vor der ausgesprochenen fristlosen Kündigung wegen eines konkreten Verhaltens verwarnt worden wäre, so dass man hätte sagen könne n, dem Beschwerdeführer waren konkrete Vorwürfe durchaus bekannt. Von einem kla ren vorwerfbaren Verhalten (vgl. Erw. 1.3) konnte bis dahin also keine Rede sein.

4.1 Mit diesem Schreiben der Arbeitgeberin vom 6. Februar 2015 und den eingereich ten Beilagen ( Urk. 6/47) wurden erstmals einzelne dem Versicherten vorgeworfene Verhaltensweisen detaillierter dargestellt und mit konkreten Per sonen und Daten in Verbindung gebracht. Bis zu diesem Zeitpunkt waren die Vorwürfe gänzlich unsubstantiiert, was die Beschwerdegegnerin selber aus drücklich in der Verfüg ung vom 2 3. Oktober 2014 dargelegt hatte. Auch im Kündigungsschreiben waren die Vorwürfe nur allgemein gehalten und es wurde von der Arbeitgeberin nicht dargelegt, dass der Beschwerdeführer von ihr jemals vor der ausgesprochenen fristlosen Kündigung wegen eines konkreten Verhaltens verwarnt worden wäre, so dass man hätte sagen könne n, dem Beschwerdeführer waren konkrete Vorwürfe durchaus bekannt. Von einem kla ren vorwerfbaren Verhalten (vgl. Erw. 1.3) konnte bis dahin also keine Rede sein. Diese im Einspracheverfahren eingeholten Unterlagen waren dem Versicherten vor Erlass des Einspracheentscheids nicht zur Stellungnahme unterbreitet wor den. Vielmehr schritt die Beschwerdegegnerin nach deren Erhalt direkt zum Erlass des Einspracheentscheids. Mit den konkreten Verfehlungen, die aus Sicht der Arbeitslosenversicherung als relevant erachtet wurden, wurde der Versi cherte also erstmals im Rahmen dies es gerichtlichen Verfahrens und nach Erlass des Einspracheentscheids konfrontiert und entsprechend äusserte er sich erst mals in der Beschwerde dazu detailliert ( Urk. 1 und Urk. 3/5). Dazu bestand – wie gesagt – zuvor gar kein Anlass, weshalb das Argument im Einspracheent scheid, der Versicherte habe sich bis anhin nie zum ihm vorgeworfenen Ver halten geäussert ( Urk. 2 S. 4), nicht verfängt.

Diese im Einspracheverfahren eingeholten Unterlagen waren dem Versicherten vor Erlass des Einspracheentscheids nicht zur Stellungnahme unterbreitet wor den. Vielmehr schritt die Beschwerdegegnerin nach deren Erhalt direkt zum Erlass des Einspracheentscheids. Mit den konkreten Verfehlungen, die aus Sicht der Arbeitslosenversicherung als relevant erachtet wurden, wurde der Versi cherte also erstmals im Rahmen dies es gerichtlichen Verfahrens und nach Erlass des Einspracheentscheids konfrontiert und entsprechend äusserte er sich erst mals in der Beschwerde dazu detailliert ( Urk. 1 und Urk. 3/5). Dazu bestand – wie gesagt – zuvor gar kein Anlass, weshalb das Argument im Einspracheent scheid, der Versicherte habe sich bis anhin nie zum ihm vorgeworfenen Ver halten geäussert ( Urk. 2 S. 4), nicht verfängt. Damit hat die Beschwerdegegnerin das rechtliche Gehör des Beschwerdeführers verletzt. Denn der Anspruch auf das in Art. 29 Abs. 2 der Bundesverfassung (BV) garantierte rechtliche Gehör stellt ein persönlichkeitsbezogenes Mitwir kungsrecht beim Erlass eines Entscheids dar, welcher in die Rechtsstellung einer Person eingreift. Dazu gehört insbeson dere deren Recht, sich vor Erlass des in ihre Rechtsstellung eingreifenden Ent scheids zur Sache zu äussern, erhebliche Beweise beizubringen, Einsicht in die Akten zu nehmen, mit erheblichen Beweisanträgen gehört zu werden und an der Erhebung wesentlicher Beweise entweder mitzuwirken oder sich zumindest zum Beweisergebnis zu äussern, wenn dieses geeignet ist, den Entscheid zu beeinflussen (BGE 132 V 368 E. 3.1 mit Hinweisen).

Damit hat die Beschwerdegegnerin das rechtliche Gehör des Beschwerdeführers verletzt. Denn der Anspruch auf das in Art. 29 Abs. 2 der Bundesverfassung (BV) garantierte rechtliche Gehör stellt ein persönlichkeitsbezogenes Mitwir kungsrecht beim Erlass eines Entscheids dar, welcher in die Rechtsstellung einer Person eingreift. Dazu gehört insbeson dere deren Recht, sich vor Erlass des in ihre Rechtsstellung eingreifenden Ent scheids zur Sache zu äussern, erhebliche Beweise beizubringen, Einsicht in die Akten zu nehmen, mit erheblichen Beweisanträgen gehört zu werden und an der Erhebung wesentlicher Beweise entweder mitzuwirken oder sich zumindest zum Beweisergebnis zu äussern, wenn dieses geeignet ist, den Entscheid zu beeinflussen (BGE 132 V 368 E. 3.1 mit Hinweisen). 4.2 Das Recht, angehört zu werden, ist formeller Natur. Die Verletzung des recht lichen Gehörs führt ungeachtet der Erfolgsaussichten der Beschwerde in der Sache selber zur Aufhebung der angefochtenen Verfügung. Es kommt mit anderen Worten nicht darauf an, ob die Anhörung im konkreten Fall für den Ausgang der materiellen Streitentscheidung von Bedeutung ist, das heisst die Behörde zu einer Änderung ihres Entscheides veranlasst wird oder nicht (BGE 126 V 132 E. 2b mit Hinweisen). Nach der Rechtsprechung kann eine - nicht besonders schwerwiegende - Verletzung des rechtlichen Gehörs als geheilt gelten, wenn die betroffene Person die Möglichkeit erhält, sich vor einer Beschwerdeinstanz zu äussern, die sowohl den Sachverhalt wie die Rechtslage frei überprüfen kann. Die Heilung eines - allfälligen - Mangels soll aber die Ausnahme bleiben (BGE 127 V 438 E. 3d aa ).

4.2 Das Recht, angehört zu werden, ist formeller Natur. Die Verletzung des recht lichen Gehörs führt ungeachtet der Erfolgsaussichten der Beschwerde in der Sache selber zur Aufhebung der angefochtenen Verfügung. Es kommt mit anderen Worten nicht darauf an, ob die Anhörung im konkreten Fall für den Ausgang der materiellen Streitentscheidung von Bedeutung ist, das heisst die Behörde zu einer Änderung ihres Entscheides veranlasst wird oder nicht (BGE 126 V 132 E. 2b mit Hinweisen). Nach der Rechtsprechung kann eine - nicht besonders schwerwiegende - Verletzung des rechtlichen Gehörs als geheilt gelten, wenn die betroffene Person die Möglichkeit erhält, sich vor einer Beschwerdeinstanz zu äussern, die sowohl den Sachverhalt wie die Rechtslage frei überprüfen kann. Die Heilung eines - allfälligen - Mangels soll aber die Ausnahme bleiben (BGE 127 V 438 E. 3d aa ). Weil dem Beschwerdeführer die eigentlichen Grundlagen für die Sanktion erst nach deren Aussprechung bekannt gegeben wurden, ist die Verletzung als gra vierend zu bezeichnen, stellte die Beschwerdegegnerin doch gänzlich auf die darin und auf die in den beigelegten Stellungnahmen dargelegten Vorwürfe ab, nachdem sie in der zuvor angefochtenen Verfügung selber noch und zwar zu Recht die Ansicht vertreten hatte, dass ein vorwerfbares Verhalten noch nicht hinreichend erstellt sei, und sich daran bis zur Einreichung der fraglichen Unterlagen nicht s geändert hatte. Eine Heilung des Mangels in diesem Verfah ren ist somit nicht möglich. Der Einspracheentscheid ist deshalb aufzuheben und die Sache ist bereits aus formellen Gründen an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen, damit sie ein korrektes erstinst anzliches Verfahren durchführe, damit der Versicherte seine Sichtweise einbringen kann und gegebenenfalls sei nerseits Beweismittel einreichen kann.

Weil dem Beschwerdeführer die eigentlichen Grundlagen für die Sanktion erst nach deren Aussprechung bekannt gegeben wurden, ist die Verletzung als gra vierend zu bezeichnen, stellte die Beschwerdegegnerin doch gänzlich auf die darin und auf die in den beigelegten Stellungnahmen dargelegten Vorwürfe ab, nachdem sie in der zuvor angefochtenen Verfügung selber noch und zwar zu Recht die Ansicht vertreten hatte, dass ein vorwerfbares Verhalten noch nicht hinreichend erstellt sei, und sich daran bis zur Einreichung der fraglichen Unterlagen nicht s geändert hatte. Eine Heilung des Mangels in diesem Verfah ren ist somit nicht möglich. Der Einspracheentscheid ist deshalb aufzuheben und die Sache ist bereits aus formellen Gründen an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen, damit sie ein korrektes erstinst anzliches Verfahren durchführe, damit der Versicherte seine Sichtweise einbringen kann und gegebenenfalls sei nerseits Beweismittel einreichen kann. 4.3 Folgendes ist in materieller Hinsicht anzumerken: Die Beschwerdegegnerin ver fügte eine Sanktion im Bereich eines schweren Verschuldens. Hierzu muss das Verhalten des Versicherten in beweismässiger Hinsicht klar feststehen (vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_22/2016 vom 3. März 2016 E. 6.1). Das ist bei der gegenwärtigen Aktenlage und hinsichtlich der gemachten Vorwürfe jedoch nicht der Fall. Zum einen ist unklar, wie der Arbeitsablauf bei der ehemaligen Arbeitgeberin war, welches die vorgesehenen, üblichen und akzeptierten Wege und Mittel wa ren, damit die Personal Trainer, die im Stundenlohn „auf Abruf“ angestellt waren (vgl. Urk. 6/14), zu ihren Mandaten kamen. Denn der Vorwurf an den Beschwerdeführer in der Verfügung lautete, dass er zu privaten Zwecken die Telefonnummern der Klientinnen wollte, was gegenwärtig so nicht erstellt ist. Das Gleiche gilt für den Vor wurf der Fälschung von Unterschriften. Aus den eingereichten Unterlagen geht nicht hervor, wer diese erstellt hat, wer wann was unterschrieben hat. Auch hier fehlt das Wissen über das Vorgehen im Betrieb und welches genau der Vorwurf an den Versicherten bezüglich welcher Unterschriften ist. Was weiter das vorgeworfene ungebührliche Verhalten des Versicherten in mehreren Fällen betrifft, ist festzustellen, dass hierfür neben dem einen Mail einer Direktbetroffenen ein als „Statement“ bezeichnetes Schreiben vor liegt, von dem unklar ist, wer es wann zu welchem Zweck verfasst hat, auch hierzu sind die Umstände abzuklären. Aus dem Schreiben der Arbeit geberin geht sodann hervor, dass es in der Tat Spannungen zwischen dem Ver sicherten und anderen Mitarbeitern gegeben hatte, was der Beschwerdeführer in der Beschwerde vorgebracht hatte. Die Sache ist also auch aus materiellen Gründen an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen, damit sie die notwendi gen Abklärungen durchführe und neu über eine Einstellung verfüge.

4.3 Folgendes ist in materieller Hinsicht anzumerken: Die Beschwerdegegnerin ver fügte eine Sanktion im Bereich eines schweren Verschuldens. Hierzu muss das Verhalten des Versicherten in beweismässiger Hinsicht klar feststehen (vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_22/2016 vom 3. März 2016 E. 6.1). Das ist bei der gegenwärtigen Aktenlage und hinsichtlich der gemachten Vorwürfe jedoch nicht der Fall. Zum einen ist unklar, wie der Arbeitsablauf bei der ehemaligen Arbeitgeberin war, welches die vorgesehenen, üblichen und akzeptierten Wege und Mittel wa ren, damit die Personal Trainer, die im Stundenlohn „auf Abruf“ angestellt waren (vgl. Urk. 6/14), zu ihren Mandaten kamen. Denn der Vorwurf an den Beschwerdeführer in der Verfügung lautete, dass er zu privaten Zwecken die Telefonnummern der Klientinnen wollte, was gegenwärtig so nicht erstellt ist. Das Gleiche gilt für den Vor wurf der Fälschung von Unterschriften. Aus den eingereichten Unterlagen geht nicht hervor, wer diese erstellt hat, wer wann was unterschrieben hat. Auch hier fehlt das Wissen über das Vorgehen im Betrieb und welches genau der Vorwurf an den Versicherten bezüglich welcher Unterschriften ist. Was weiter das vorgeworfene ungebührliche Verhalten des Versicherten in mehreren Fällen betrifft, ist festzustellen, dass hierfür neben dem einen Mail einer Direktbetroffenen ein als „Statement“ bezeichnetes Schreiben vor liegt, von dem unklar ist, wer es wann zu welchem Zweck verfasst hat, auch hierzu sind die Umstände abzuklären. Aus dem Schreiben der Arbeit geberin geht sodann hervor, dass es in der Tat Spannungen zwischen dem Ver sicherten und anderen Mitarbeitern gegeben hatte, was der Beschwerdeführer in der Beschwerde vorgebracht hatte. Die Sache ist also auch aus materiellen Gründen an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen, damit sie die notwendi gen Abklärungen durchführe und neu über eine Einstellung verfüge. In diesem Sinne ist die Beschwerde gutzuheissen.

In diesem Sinne ist die Beschwerde gutzuheissen. 5. Der obsiegende Beschwerdeführer hat Anspruch auf eine Prozessentschädigung. Diese ist auf Fr. 600.— festzulegen und von der Beschwerdegegnerin zu bezah len.

5. Der obsiegende Beschwerdeführer hat Anspruch auf eine Prozessentschädigung. Diese ist auf Fr. 600.— festzulegen und von der Beschwerdegegnerin zu bezah len. Die Einzelrichterin erkennt:

Die Einzelrichterin erkennt: 1. Die Beschwerde w ird in dem Sinne gutgeheissen, dass der Einspracheentscheid vom 2 4. Februar 2015 aufgehoben und die Sache an die Beschwerdegegnerin zurückge wiesen wird, damit sie im Sinne der Erwägungen vorgehe und hernach über eine Ein stellung neu befinde.

1. Die Beschwerde w ird in dem Sinne gutgeheissen, dass der Einspracheentscheid vom 2 4. Februar 2015 aufgehoben und die Sache an die Beschwerdegegnerin zurückge wiesen wird, damit sie im Sinne der Erwägungen vorgehe und hernach über eine Ein stellung neu befinde. 2. Das Verfahren ist kostenlos.

2. Das Verfahren ist kostenlos. 3. Dem Beschwerdeführer wird eine Prozessentschädigung von Fr. 600.— (inkl. Mehr - wert steuer und Barauslagen) zugesprochen.

3. Dem Beschwerdeführer wird eine Prozessentschädigung von Fr. 600.— (inkl. Mehr wert steuer und Barauslagen) zugesprochen. 4. Zustellung gegen Empfangsschein an:

4. Zustellung gegen Empfangsschein an: - lic. iur. Y.___

lic. iur. Y.___ - Arbeitslosenkasse des Kantons Zürich

Arbeitslosenkasse des Kantons Zürich - seco - Direktion für Arbeit

seco - Direktion für Arbeit - Amt für Wirtschaft und Arbeit (AWA)

Amt für Wirtschaft und Arbeit (AWA) 5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG).

5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen.

Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG).

Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Die EinzelrichterinDer Gerichtsschreiber

Maurer ReiterParadiso