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Im Judentum wird ein eigener Kalender verwendet, der eine Kombination aus Mond- und Sonnenkalender ist. Mit dem Datumsrechner lassen sich die Daten des jüdischen und gregorianischen Kalenders einfach und unkompliziert in den jeweilig anderen umwandeln.
Der jüdische Kalender richtet sich nach einem sogenannten Lunisolarjahr. Der Beginn des Kalenders geht im Vergleich zum gregorianischen Kalender auf das Jahr 3761 vor der gängigen Zeitrechnung zurück. Somit findet sich der jüdische Kalender bereits im sechsten Jahrtausend. Der Beginn des jüdischen Jahres markiert der Monat Tischri, der jeweils auf September oder Oktober fällt. Das neue Jahr wird jeweils mit dem Neujahrsfest Rosch Haschana eingeläutet.
Unterschiede zum gregorianischen Kalender
Der jüdische Kalender unterscheidet sich in diversen Aspekten vom gregorianischen Kalender. So beginnt der Tag im jüdischen Kalender nicht um Mitternacht, sondern bereits bei Einbruch der Dunkelheit und endet am nächsten Tag zum gleichen Zeitpunkt. Im sogenannten Lunisolarjahr werden die Monate nach dem Mond berechnet, während das Jahr dem Sonnenrhythmus folgt. Die jüdischen Monate beginnen darum immer mit Neumond. Dem Umlauf des Mondes entsprechend ist ein jüdischer Monat jeweils nur 29 oder 30 Tage lang. Das Mondjahr ist somit gut zehn Tage kürzer als ein Sonnenjahr mit 365 Tagen. Um diese Differenz zu umgehen, gibt es Schaltjahre mit 13 Mondmonaten. Wegen dieser Unterschiede zwischen dem gregorianischen und jüdischen Kalender verschieben sich die Tage beziehungsweise Daten ständig.
Datumsrechner
Da es keine simple Grundlage gibt, um die Daten der beiden Kalender zu konvertieren, kann die Umwandlung zu einer Herausforderung werden. Um den Überblick über die verschiedenen Daten behalten zu können, bietet der SIG den benutzerfreundlichen Datumsrechner an. Es lässt sich sowohl ein gregorianisches in ein jüdisches Datum wie auch ein jüdisches in ein gregorianisches Datum konvertieren.
In hebräischer Schrift lautet das heutige Datum:
Aktueller Thora-Wochenabschnitt
Die Thora ist in 54 Wochenabschnitte unterteilt, die einem Jahreszyklus folgend in der Synagoge gelesen werden. Jeweils im Morgengebet am Montag und am Donnerstag in Teilen und im Schabbat-Gottesdienst in ganzer Länge wird der aktuelle Abschnitt auf Hebräisch vorgelesen. Der Jahreszyklus beginnt nach dem Feiertag Simchat Thora und endet wieder am selben Feiertag des darauffolgenden Jahres.