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Vier Robinien, als zweite Alleereihe, vor dem Haus an der Südbahnhofstrasse. Die Robinie wurde erst Ende des 18. Jahrhunderts aus den nordamerikanischen Appalachen nach Europa gebracht. Der schwedische Naturforscher Carl von Linné benannte den Baum nach „Jean Robin“, dem Hofgärtner der französischen Könige – so kam die Robinie zu ihrem Namen. Weltweit betrachtet hat die Robinie einen hohen Stellenwert. Sie ist neben den Eukalyptus- und Pappelarten die am häufigsten in Plantagen kultivierte Laubbaumart.
Robinienholz stellt ein forstwirtschaftliches Kuriosum dar. Denn entweder bildet ein Baum sehr schnell Holzmasse, wie z.B. die Pappel oder auch die Douglasie, dann ist das Holz aber nicht besonders dicht und fest. Oder das Holz wächst sehr langsam, wie z.B. das der Eiche, dafür ist das Holz sehr dicht und schwer. Die Robinie hingegen wächst sehr schnell und trotzdem gehört das Holz der Robinie mit einer Darrdichte von 730 kg/m³ zum Hartholz. Damit ist Robinienholz eines der schwersten und zugleich härtesten europäischen Hölzer.
Sämtliche Pflanzenteile außer der Blüten der Gewächse gelten als giftig. Insbesondere vor dem Verzehr der Rinde sei gewarnt. Kleine Kinder, Haustiere sowie Pferde sind besonders gefährdet, wenn sie unbeaufsichtigt sind. Die Robinie übt durch ihren süßlichen Geruch einen besonderen Reiz aus, von dem Baum zu kosten.