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Eine Weltreise - Das kann sich nicht jeder leisten. Musikalisch jedoch sind wir heute im Intravinyl einmal um die Welt geflogen. Gestartet haben wir in Afrika. 1965 haben sich nämlich in Johannesburg drei Männer zu der Band "The Beaters" formiert. Mit einer Mischung aus afrikanischen Beats und amerikanischem Soul, Jazz und Funk haben sie den Begriff "Soweto Soul" gegründet und geprägt und damit den Nerv der Zeit getroffen - nach einem Namenswechsel hin zu "Harari" landeten sie in den Top 100 der US amerikanischen Disco Tops. Aber nicht nur im afrikanischen Süden, sondern auch in Nigeria gab es verschiedene Künstler, die mit ihrer Musik Erfolg feierten. Vorallem in Nigeria scheint es nur so von Afrobeat und Funk- Künstlern gewimmelt zu haben. Einer, der sich etablieren konnte war Peter King.
King studierte in den 60er Jahren Musik in London und gründete dort die Band "Shango". Mit "Shango" kamen dann auch erfolgreiche Konzerttouren in Europa, Amerika und Japan.
Auf einem Kontinent weiter, nämlich Australien, herrschten aber bereits wieder komplett andere Vibes. Wo in Afrika der Afrobeat- Funk und Soul spriesste, wurde die ganze westliche Welt von der Beatlemania befallen. Doch in Australien gab es einige Bands, die "The Beatles" von ihrer Chartsspitze verdrängten. Und zwar war das "Billy Thorpe & The Aztecs". Sie schafften es mit ihrem Song "Poison Ivy" den ersten Platz der australischen Charts zu besetzen und die vier britischen Pilzköpfe auf den zweiten Platz zu verbannen.
Neben "Billy Thorpe & The Aztecs" war aber eine australische Band extrem erfolgreich. Sie galten sogar als die Beatles der Australier: "The Easybeats" aus Sydney. Nach knapp sieben Jahren und fünf veröffentlichten Alben trennte sich die Band jedoch für einige Jahre bevor sie sich in veränderter Konstellation wieder zusammenfanden. An ihren Erfolg aus den 60ern jedoch konnten sie jedoch nie wieder anschliessen.