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Max Sulzbacher
31. Januar 1904 – 25. August 1985
Max Sulzbacher war Maler, Grafiker und Illustrator. Bühnen- und Maskenbildner. Mitbegründer der Künstlervereinigung Rot-Blau II und der Gruppe 33. Laternenmaler und Dialektschriftsteller. Tätigkeitsbereiche waren Malerei, Plakat, Illustration, Bühnenbild, Holzschnitt, Grafik, Masken, Zeichnung, Glasmalerei. Der als Sohn eines Schreiners in Basel aufwachsende Max Sulzbachner findet nach Ausübung verschiedener Gelegenheitsarbeiten, unter anderem als Fliessbandarbeiter bei Citroën, anlässlich eines Aufenthalts in Paris 1923–1924 zur Malerei. Erlebt im Sommer 1923 die Basler Kirchner-Ausstellung als tief bewegend. Tritt in Kontakt mit Hermann Scherer und Albert Müller, die ihn in den Expressionismus Ernst Ludwig Kirchners einführen. Ab 1924 regelmässige Ausstellungsbeteiligungen, vor allem in Basel. 1928 Mitbegründer der Gruppe Rot-Blau II, die in Paris alljährlich an den vielbeachteten Salons des surindépendants teilnimmt. Lebt 1929–1934 meist in Gresgen im Schwarzwald. 1933 Gründungsmitglied der Basler Gruppe 33, die unter dem Eindruck des französischen Surrealismus entsteht. Wendet sich zu Beginn der 1930er Jahre der angewandten Kunst zu: ab 1929 neben Charles Hindenlang der bedeutendste Laternenmaler für die Basler Fasnacht. 1933–1934 künstlerischer Assistent am Stadttheater Basel, regelmässige Engagements als Bühnen- und Maskenbildner: so 1943 in Zürich (Juni-Festwochen), 1949 am Stadttheater Luzern. 1957 vertritt er die Schweiz an der Biennale für Bühnenbildnerei in São Paulo. Unterrichtet 1942–1969 an der Gewerbeschule Basel Farbe und Form. Ab 1942 ausserdem geschätzter Illustrator von Basler Schul- und Unterhaltungsliteratur. 1974 würdigt der Basler Kunstverein sein Schaffen mit einer Retrospektive in der Kunsthalle Basel.