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Vom 4. Februar bis zum 13. März 2022 finden in China die 24. Olympischen und Paralympischen Winterspiele statt. Weil in der Schweiz die Pandemiesituation nach wie vor angespannt sei und Infolge der Bekämpfung der Corona-Pandemie in China zudem keine substantiellen bilateralen Treffen und keine Kontakte mit Athletinnen und Athleten stattfinden könnten, verzichtet der Bundesrat auf eine Teilnahme an den Olympischen Winterspielen 2022 in Peking, schreibt die Regierung.
Der Bundesrat wird die Schweizer Athletinnen und Athleten von zu Hause aus anfeuern.
Gegen die Teilnahme von Regierungsmitgliedern oder diplomatischen Vertretern an den Olympischen Spielen gibt es Kritik. Die USA hatten das Internationale Olympische Komitee (IOC) dazu aufgefordert, die Olympischen Winterspiele im Februar 2022 wegen Missachtung von Menschenrechten in China zu verschieben.
Auch in der Schweiz waren Stimmen für einen Boykott laut geworden. In fünf Schweizer Städten hatten vor zwei Wochen Aktivistinnen und Aktivisten des Vereins «Tibeter Jugend in Europa» Banner entrollt. Die Schweiz müsse jetzt «einmal mehr zeigen, dass sie solidarisch mit den Gemeinschaften ist, die vom chinesischen Regime unterdrückt werden». Der Verein fordert den Bundesrat deshalb auf, keine offiziellen Vertreter an die Olympischen Spiele zu entsenden.
(red.)