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Die erste Drohne haben die Spezialisten des Herstellers Elbig in Emmen bereits zusammengebaut, wie das Bundesamt für Rüstung (Armasuisse) am Freitag mitteilte. Die zweite soll in den nächsten Tagen fertiggestellt werden.
In den kommenden Wochen gilt es zudem, die verschiedenen Systemkomponenten wie Bodenkontrollstationen in die Schweizer Armee-Infrastruktur einzubinden und zu testen.
Danach wird Armasuisse das neue Aufklärungsdrohnensystem 15 (ADS 15) erproben: Mit Rollversuchen auf der Piste des Flugplatzes Emmen erfolgt gemäss Mitteilung eine erste Überprüfung des Systems, Mitte 2022 soll der Erstflug sowie eine Reihe von weiteren Flügen erfolgen.
Im Verlaufe des zweiten Semesters werden die beiden Drohnen an die Luftwaffe übergeben. Vier weitere folgen bis Ende 2023.
Das ADS 15 ist ein unbemanntes und unbewaffnetes Aufklärungssystem. Die Drohnen dienen gemäss Mitteilung der Lage- und Zielaufklärung und können sowohl am Tag als auch in der Nacht eingesetzt werden. Das ADS 15 ersetzt das bis Ende 2019 eingesetzte System, das sich auf dem Technologiestand der 1980er-Jahre befand.
Neben der militärischen Nutzung können die Drohnen auch von zivilen Stellen eingesetzt werden - etwa von kantonalen Führungsstäben, Polizei- und Rettungsorganen oder dem Grenzwachtkorps, wie es in der Mitteilung weiter heisst.