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Insgesamt sammelte die Mitte-Nationalrätin 19'786 Stimmen von Wählerinnen und Wählern, deren Präferenz nicht die Mitte ist, wie aus der am Mittwoch publizierten Auswertung von Statistik Aargau hervorgeht. Die 65-jährige Binder-Keller, kantonale Parteipräsidentin, wurde mit insgesamt 40'107 Stimmen wiedergewählt.
Auf Platz zwei und drei stehen zwei Frauen: Nationalrätin Irène Kälin (Grüne) mit 19'530 Panaschierstimmen und Gabriela Suter (SP) mit 19'001 Panaschierstimmen.
Giezendanner führt Hitparade an
Von den Gewählten am wenigsten Panaschierstimmen erhielt ebenfalls eine Frau: die neu gewählte SP-Nationalrätin Simona Brizzi. Sie erhielt 4195 Panaschierstimmen von insgesamt 28'814 Stimmen. Das beste absolute Stimmenergebnis erzielte SVP-Nationalrat Benjamin Giezendanner mit 93'141 Stimmen.
Binder-Keller und Giezendanner kämpfen im zweiten Wahlgang am 19. November um den noch freien SVP-Sitz im Ständerat. Die Auswertung der Nationalratswahlen zeigt: Giezendanner erhält viele Stimmen aus dem eigenen Lager, Binder-Keller kann mit überparteilicher Unterstützung rechnen.
SVP-Wähler bleiben unter sich
Den grössten Anteil an Panaschierstimmen pro Partei (inklusive Junge Listen) bekam die EVP, nämlich 34,6 Prozent. Die EVP verlor jedoch den bisherigen Sitz von Lilian Studer an die SVP.
Am wenigsten Panaschierstimmen erhielt die SVP: Es sind 7,6 Prozent. Die grösste Anzahl an Panaschierstimmen einer Partei inklusive Unterlisten und Jungen Listen erhielt die FDP von der SVP, nämlich 24‘047 Stimmen. Umgekehrt bekam auch die SVP von der FDP viele Stimmen, insgesamt 16‘587, wie die Auswertung von Statistik Aargau weiter zeigt.
(SDA)