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Dem Team Sempachersee gelang keine gute Startphase. Man leistete sich zu viele Eigenfehler und hatte Mühe, richtig ins Spiel zu finden. Daraus resultierten nur einige ungefährlich Angriffe. Die FCL Frauen schlugen ein hohes Tempo an und konnten in der ersten Halbzeit durch Aggressivität in den Zweikämpfen gut mithalten. Immer wieder verpassten die TSS-Spieler den richtigen Zeitpunkt für ein öffnendes Zuspiel und brachten sich somit selber in Bedrängnis, weil die Luzerner Frauen sehr aufsässig waren. In der Offensive fehlte die Durchschlagskraft und man agierte umständlich. Über die Flügel gelang der Durchbruch am besten, nur blieb der entscheidende Pass an der gut organisierten Luzerner Defensive hängen. Es gelang dem TSS nicht, sich entscheidend in den gegnerischen Strafraum durchzuspielen.
Das Team Sempachersee ging nach einem Eckball kurz vor dem Seitenwechsel etwas glücklich mit 1:0 in Führung.
Der Start in die zweite Halbzeit gelang dann um einiges besser. Das TSS konnte nun regelmässig Torchancen kreieren und konnte den Zwischenstand wiederum mittels Standardsituationen auf 4:0 erhöhen. Die FCL Frauen hingegen mussten dem hohen Tempo der ersten Halbzeit etwas Tribut zollen, was das Team Sempachersee in der Schlussviertelstunde ausnutzen konnte indem das Score auf 7:0 erhöht wurde. Der Sieg fiel sicher zu hoch aus, denn die FCL Frauen gefielen durch eine gute Organisation und viel Laufbereitschaft.