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Mit dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks unter Lorin Maazel sind am Samstag die Osterfestspiele Luzern eröffnet worden. Sie dauern bis zum 8. April und umfassen 13 Konzerte sowie ein Symposium zum Thema "Musik-Religion-Kirche".
Zur Eröffnung des Festivals - Teil des Lucerne Festivals mit den Sommerfestspielen und dem Pianofestival - ertönten die siebente und die achte Sinfonie von Franz Schubert. Die Osterfestspiele leben von der Spannung sakraler und weltlicher Werke.
Aus dem Bereich der sakralen Musik erfahren in diesem Jahr gleich zwei Werke die Schweizer Erstaufführung: Wolfgang Rihms "Deus Passus" (Lukas-Passion) am 5. April und Krzystof Pendereckis "Credo" am 8. April.
Ebenfalls zur sakralen Musik gehören zwei Oratorien Händels, Bachs Matthäus-Passion, Rachmaninows Vespern und Haydns Theresienmesse. Aufgeführt werden die Werke u.a. vom Kammerorchester des Gustav Mahler Jugendorchesters, The Gabrieli Consort and Players, Il Giardino Armonico, dem Orchestra of the Enlightenment und dem St. Petersburger Kammerchor.
Während die sakrale Musik vorwiegend in der Jesuitenkirche gespielt wird, finden im Kultur- und Kongresszentrum (KKL) die weltlichen Konzerte statt. Interpretiert werden u.a. Werke von Mozart, Bartok, Brahms, Mussorgsky und Beethoven; so dirigiert Nikolaus Harnoncourt Beethovens Kantate zum Tod Josef II.
Ergänzend zu den Konzerten findet vom 4. bis zum 7. April in der Musikhochschule Luzern ein Symposium statt. Es teht unter dem Titel "Musik-Religion-Kirche - Ein Konfliktfeld"
swissinfo und Agenturen