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Will die Krankenkasse die Kosten einer Behandlung nicht vollständig übernehmen, so darf sie nicht durch Verfügung an die Versicherte ihre Leistungspflicht über den von ihr als gerechtfertigt erachteten Betrag hinaus ablehnen, sondern muss die Versicherte im Schiedsgerichtsverfahren gegen den Leistungserbringer auf ihre Kosten vertreten (Art. 89 Abs. 1 und 3 KVG). Über dieses Recht hat sie die Versicherten von sich aus aufzuklären (Art. 27 Abs. 1 ATSG).
Dies hat das Bundesgericht in zwei kürzlich ergangenen Urteilen entschieden:
Urteil 9C_550/2010 vom 16.02.2011
Urteil 9C_687/2010 vom 30.12.2010