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Sie arbeiteten in den Trichtern, wählten das beste Erz aus und warfen die Reste von Steinen und Holz weg. Sie kümmerten sich um die Häuser, die Familien, die Kinder, die Älteren und oft auch um sich selbst. Der ganze Kohlenstaub aus den asturischen Minen ging durch ihre Lungen. Sie kämpften gegen Silikose, gegen das Vergessen, gegen eine Gesellschaft, die sie ignorierte, und gegen sich selbst und ihr Schicksal.
DAS WAREN DIE BERGARBEITERINNEN.
Sie waren die Mütter, Grossmütter, Tanten, Schwestern, Nachbarinnen, Geliebten und Ehefrauen all der Raucherkinder, die mit den Bergbaubecken im Herzen geboren, aufgewachsen und gestorben sind.
Die Bergleute sind die Erben einer Bergbautradition, die für sie eine versteckte Ecke bereithält, aus der sie nur selten herausgeholt werden, um sich an ihre Existenz zu erinnern. Und ihr Leben ist voll von Tränen, Liebe und Geschichten. In Carboneras erzählt Aitana Castaño in einer Geschichte der Geschichten das Leben jener Frauen, die alles für das Leben und ihre Ideale gegeben haben.
Der Schauplatz ist Montecorvo del Camino (ein fiktiver Ort in dem Universum, das Alfonso Zapico gezeichnet und erschaffen hat, um die Geschichte der Revolution von 1934 in seiner Trilogie La Balada del Norte zu erzählen), irgendwann in den 1960er Jahren, als all die Kämpfe dieser Frauen zu denen einer repressiven herrschenden Klasse hinzukommen mussten, die nicht zögerte, die Kohlefelder zu einem ihrer Folterlabore zu machen.
ERHALT ÁLBUM DE MONTECORVO DEL CAMINO (1960)
AUCH SIE, DIE BEI DER AUSWAHL DER BESTEN KOHLE ARBEITETEN, MUSSTEN SICH OFT ZWISCHEN IHRER WÜRDE UND IHREM HUNGER ENTSCHEIDEN. HABEN SIE NICHT IMMER GEWONNEN.