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Der Sudan ist Schauplatz zahlreicher Konflikte, die mehr als zwei Millionen Tote gefordert, und Millionen von Menschen dazu gezwungen haben, ihr Zuhause zurückzulassen. Auch die wirtschaftliche Entwicklung wurde infolgedessen stark gebremst.
In der sudanesische Region von Darfur erlitten 3,6 Millionen Menschen Konflikt, Vertreibung, Dürre und schlechte Ernten.
Weiterhin sind Lebensmittelknappheiten ein regelmässig wiederkehrendes Phänomen im Sudan. Von Mangelernährung bereits geschwächt kämpfen zahlreiche Menschen gegen Krankheiten. Malaria ist einer ihrer grössten Gegner, und jedes Jahr verlieren mehr als 100000 von ihnen diesen Kampf.
Die Gewalt und Konflikte im Land haben mehr als 4 Millionen Menschen zur Flucht aus ihren Häusern gezwungen.
Trotz der im Jahr 2005 unterzeichneten Friedensvereinbarungen hat der längste Bürgerkrieg Afrikas langfristige hemmende Auswirkungen auf die wirtschaftliche Entwicklung der Region. Infolge des Konfliktes, der seit 2003 in Darfur und an der süd-sudanesischen Grenzen tobt, erleiden 3,6 Millionen Menschen Gewalt, Vertreibung und Hungersnot.
|Nur 11 Jahre|
Frieden seit 1956
|Mehr als 2 Millionen Opfer|
der bewaffneten Auseinandersetzungen
|4,5 Millionen Sudanesen und|
Sudanesinnen sind Opfer von Nahrungsmittel- unsicherheit
Islamic Relief begann den Einsatz im Sudan im Jahr 1984, um in Reaktion auf die in dem Land wütenden Hungersnöte zu handeln. Ein Büro vor Ort wurde dann 1991 eröffnet. Seitdem hat die Organisation ihren Tätigkeitsbereich auf Gebiete wie Khartum, den Blauen Nil, Nord- und Südkordofan sowie das Zentrum und den Westen Darfurs ausgeweitet.
Islamic Relief setzt die Hilfeleistung auch heute noch in den Lagern fort. Diese Unterstützung besteht hauptsächlich in der Versorgung der Opfer der Konflikte mit Wasser, Nahrung, sanitären Diensten und Unterkünften. Islamic Relief engagiert sich weiterhin im Bereich Gesundheit und dem der Bildung, insbesondere durch die Instandsetzung von Schulen.
Das Wohlergehen der Kinder wird durch das Patenschaftsprogramm für Waisenkinder ebenfalls gefördert. Abschliessend profitiert das Land auch von den saisonalen Programmen zu Ramadan und Kurban.
Islamic Relief Schweiz unterstützte die Aktionen durch die Verbesserung des Zugangs zu Wasser-, Sanitär- und Hygieneleistungen für 9 530 Vertriebene, Heimgekehrte und Nomaden im Westen Darfurs.
Unser Büro hat beispielsweise die Bohrung und Erbauung von mehr als 40 Brunnen finanziert, um den Zugang zu sauberem Wasser zu verbessern.