Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03420.jsonl.gz/872

Die Zeitung beruft sich dabei auf eine Studie des Büros für arbeits- und sozialpolitische Studien Bass im Auftrag des Bundes. Rund 15 Prozent der Frauen legten nach der Geburt gegen ihren Willen eine Erwerbspause ein. In den meisten Fällen, nämlich in 11 Prozent, sei der Grund eine Kündigung oder die fehlende Möglichkeit für ein geringeres Arbeitspensum.
Weitere vier Prozent müssten den Job wegen eines Mangels an Betreuungsplätzen oder anderer Probleme zumindest vorübergehend aufgeben. Die Zahlen basierten auf einer repräsentativen Befragung von rund 3000 Frauen im Mutterschaftsurlaub. Als Knackpunkt erweise sich die Sperrfrist für eine Kündigung, welche 16 Wochen nach der Geburt auslaufe.
(NZZ)