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Diverse europäische und amerikanische Tageszeitungen berichteten im März über ein seltsames Phänomen: Arbeiter-Bienen kehrten nicht mehr in den Bienenstock zurück, worauf die Königin mitsamt der Brut zugrunde ging. Die Wissenschaft hat für diese Erscheinung mittlerweile einen Namen: „Colony Collapse Disorder“ (CCD), was eine bisher unerklärte Störung im Verhalten der Bienen beschreibt.
MEHR ALS 50% WENIGER BIENEN NACH NUR 90 TAGEN
2 Zoologen der Universität Panjab Indien (1) haben untersucht, wie sich durch Mikrowellenstrahlung exponierte Bienenvölker verhalten.
Nach nur 90 Tagen mit nur 15 Minuten Mikrowellenbestrahlung pro Tag handelsüblicher Mobiltelefone haben sich die betroffenen Bienenvölker um mehr als 50% reduziert. Die Königinnen legten nur noch 145 Eier pro Tag gegenüber der nicht exponierten Kolonien mit 376 Eier pro Tag. Also mehr als die Hälfte weniger neue Bienen. Rechnet man diese massive Reduktion nach nur 90 Tagen mit einer interpolierten Hochrechnung um, muss man davon ausgehen, dass es nach ca. 2 Jahren in der Schweiz keine Bienenvölker mehr geben wird. Denn mit der Einführung der neuen 5G Technologie wird die Strahlungsintensivität um mindestens das 100-fache zunehmen.
KEIN HONIG UND KEINE POLLEN
Es befanden sich am Ende des Versuchs weder Honig noch Pollen in der Kolonie. Die Auswirkungen auf die DNA und Reproduktion, welche von verschiedenen Labors bei einer Vielzahl von Tieren berichtet werden, weisen eine statistisch hohe Signifikanz auf. Der starke Rückgang der Reproduktion konnte zuvor auch bei Fruchtfliegen und Vögeln gezeigt werden. Wenn die Insekten und Bienen ausgestorben sind, werden auch die natürlichen Nahrungsmittel für den Menschen aussterben, da diese Tiere die Pollution für mehr als 80% aller Pflanzen bewerkstelligen.
Inzwischen wird auch aus der Schweiz, aus der Hälfte der US-amerikanischen Bundesstaaten, aus dem angrenzenden Kanada, aber auch aus Österreich, Deutschland, Südtirol, Spanien, Polen und Neuseeland über ungewöhnliche Verluste berichtet. 25% bis 50% der US-amerikanischen Imker meldeten Verluste durch CCD [1]. Innerhalb der letzten sechs Monate seien 50% bis 90% ihrer Bienen verschwunden, und die verbliebenen Bienenvölker seien so schwach, dass sie kaum noch Honig produzierten [2]. Bereits 2006 ist die US-amerikanische Honigproduktion um 11% eingebrochen.
Egal - die völlig irre gewordene Industrie hat bereits Robotterbienen vorgesehen (5) - No Comment !
Die verschwiegene Forschung
Eine mögliche Ursache, die elektromagnetischen Felder, wurde bisher von den Schweizer Behörden übersehen. Das österreichische Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft schrieb dagegen bereits im April 2006 an den Nationalrat Dr. Andreas Khol: „Wissenschaftliche Untersuchungen haben nachgewiesen, dass sich niederfrequente elektromagnetische Felder negativ auf Bienen auswirken können.“ (...) Studien ergeben, dass Bienen in starken elektrischen Feldern von über 4 Kilovolt/m, z.B. unmittelbar unter einer 380 kV Hochspannungsleitung, weniger Honig produzieren, bzw. eine erhöhte Mortalität aufweisen. (Der Grenzwert zum Schutz der Menschen vor Einwirkung durch diese Felder liegt bei 5 kV/m)“ [9].
Folgende Studien untermauern die Aussagen des Ministeriums:
- Der Saarbrückener Biophysiker Dr. rer. nat Ulrich Warnke stellte schon in den Siebziger Jahren fest, dass Bienen unter dem Einfluss niederfrequenter Felder Stressreaktionen zeigten. Bei Signalen im Frequenzbereich 10 bis 20 KHz zeigte sich eine erhöhte Aggressivität und ein stark reduziertes Rückfindeverhalten. [10]
- 1974 fanden die russischen Forscher Eskov und Sapozhnikov, dass Bienen bei ihren Kommunikations-Tänzen elektromagnetische Signale mit einer Modulationsfrequenz zwischen 180 und 250 Hz erzeugen. (Man beachte: Unser GSM Mobilfunk ist mit 217 Hz moduliert.) Hungrige Bienen reagierten auf diese Frequenzen mit der Aufrichtung ihrer Fühler [11]. Warnke berichtete, dass die Kommunikationsimpulse der Fühler bei Berührung eines Artgenossen mit einem Oszillographen gemessen werden konnten [12].
- Wissenschaftler der Universität KoblenzLandau um Prof. Hermann Stever untersuchten 2005 in einer Pilotstudie das Rückfindeverhalten von Bienen, sowie die Gewichts- und Flächenentwicklung der Waben unter Einwirkung von elektromagnetischer Strahlung [13]. Bei 4 von 8 Bienenvölkern wurden pausenlos strahlende Basisstationen von DECT-Schnurlostelefonen in den Stock hineingestellt.
- In umfangreichen Folgeversuchen zur Pilotstudie 2005 untersuchte das Team um Prof. Stever 2006 nochmals das Rückfindeverhalten DECT-bestrahlter Bienen [16]. Die Bienenstöcke wurden diesmal mit engmaschigen Metallgittern voneinander abgeschirmt und unregelmässig angeordnet um ungewollte Einflüsse auszugleichen. Die Flugdistanz wurde jedoch auf 500 Meter verkürzt [17]. Man darf annehmen, dass die bestrahlten Völker durch die kürzere Flugstrecke weniger Mühe hatten, den Stock zu finden. Im Rückfindeverhalten ergaben sich dennoch statistisch signifikante Unterschiede zu den unbestrahlten Bienen (s. Abb.5). In Bezug auf die „Colony Collapse Disorder“ stellt sich nun die Frage, ob eine flächendeckende, aber schwächere Mobilfunkstrahlung den Orientierungssinn der Bienen ähnlich stört, wie ein 5-tägiges hohes Nahfeld von DECT-Telefonen im Bienenstock.
BEWEISE ÜBER BEWEISE - DIE BUNDESÄMTER BLEIBEN UNTÄTIG
Sämtliche Studien, die im Researchgate (2), der grössten internationalen wissenschaftlichen Datenbank, von einem Nichtdoktoranden wie dem Schreibenden gefunden werden können, müssten eigentlich auch den „hochdotierten Fachspezialisten“ der zuständigen Bundesämter bekannt sein.
Die Studien zeigen mit realer Exposition von handelsüblichen Mobiltelefonen eine fast 100% Kausalität zwischen Zelltod und Mobilfunkstrahlung. Damit gelten die Studien als wissenschaftlich belegt und dies ohne jeden Zweifel.
Quellen: