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Die Standseilbahn, 500 Meter von der Autobahnausfahrt Lugano-Süd (E-35/A 2) und fünf Minuten vom Bahnhof Paradiso entfernt, verfügt über einen günstig gelegenen Parkplatz. Die Auffahrt zum Gipfel in Panoramawagen dauert 12 Minuten. Bei Bedarf kann das 50 Meter von der Talstation entfernte öffentliche Parkhaus benutzt werden.
Die Bahn fährt von morgens bis abends im 30-Minuten-Takt. Im Sommer ist die letzte Fahrt um 23:00 Uhr (Fahrplan).
Sämtliche Bereiche sind auch für körperbehinderte Personen zugänglich.
Die Standseilbahn besitzt eine Länge von 1660 Metern und ist in zwei Abschnitte von je 830m mit unterschiedlicher Neigung unterteilt. Der erste Abschnitt (Sektion 1) besitzt eine Neigung von bis zu 37% und der zweite Abschnitt (Sektion 2) bis zu 61%. Aufgrund der unterschiedlichen Neigungen, weisen die beiden Wagen unterschiedliche konstruktive Merkmale auf, besitzen aber beide die gleiche Kapazität (68 +1 Personen) und fahren in gegenläufiger Richtung jeweils bis zur Mittelstation hin und her, ohne sich zu kreuzen. Die Wagen fahren in der Mittelstation Lugano-Pazzallo für ca. 10 Meter auf ebener Strecke nebeneinander.
Seit dem Bau der Anlage im Juli 1888 befindet sich die Antriebsstation mit dem Maschinenraum auf Mittelstation, damit die Station über die Strasse erreichbar ist und zudem um den Umstieg zu erleichtern.
Die Strecke ist nicht elektrifiziert, und die beiden Wagen sind durch ein einzelnes Zugseil aus Stahl mit einer Länge von 1650 Metern und einem Durchmesser von 33 Millimetern miteinander verbunden, das für den Antrieb der Standseilbahn sorgt.
Um die Funktionsweise besser zu erläutern, gehen wir zunächst davon aus, dass sich die Antriebsstation auf dem Gipfel befindet. Gehen wir zudem davon aus, dass sich der Wagen Nr. 1 in der Talstation (Paradiso) und der Wagen Nr. 2 in der Bergstation (Gipfel des San Salvatore) befindet. Die beiden Kabinen sind mit einem Seil miteinander verbunden, das über das Antriebsrad läuft. Wenn sich dieses Rad dreht, wird der Wagen Nr. 1 bergwärts gezogen, während der Wagen Nr. 2 durch die Hangabtriebskraft talwärts fährt.
Sobald die Mittelstation Pazzallo erreicht und die Drehrichtung des Antriebsrads umgekehrt wird, fahren die Wagen in die entgegengesetzte Richtung. Der Wagen Nr. 2 wird bergwärts gezogen und der Wagen Nr. 1 fährt durch die Hangabtriebskraft in Richtung Paradiso.
Da die beiden Teilstrecken die gleiche Länge aufweisen, erreichen die Wagen die jeweiligen Kopfstationen wieder gleichzeitig.
Wenn man dieses Prinzip verstanden hat, muss man das Antriebsrad, das wir uns zuvor in der Bergstation vorgestellt haben, nur durch eine Umlenkscheibe in der Mittelstation ersetzen und mit einem Elektromotor mit einer Leistung von 200kW verbinden. Fertig! Diese Konfiguration ist bei derzeit in Betrieb befindlichen Standseilbahnen einmalig. Der Maschinenraum ist zudem mit einem hydrostatischen Diesel-Hilfsaggregat ausgestattet, dass bei einem Stromausfall den Betrieb der Standseilbahn mit reduzierter Geschwindigkeit gewährleistet.
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