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Das Internationale Olympische Komitee IOC teilte die Ausdehnung der Qualifikations-Frist am Dienstag mit. Der Grund für die Verlängerung ist die weltweite Coronavirus-Krise. Die meisten Athleten können derzeit nur eingeschränkt trainieren, Qualifikations-Wettkämpfe sind überhaupt nicht möglich.
Die auf 2021 verlegten Olympischen Spiele in Japans Metropole beginnen am 23. Juli und damit fast genau ein Jahr später als geplant.
Quotenplätze bleiben bestehen
Die internationalen olympischen Sommersport-Verbände können eigene Fristen für die Qualifikation bestimmen, sofern sie vor dem vom IOC verkündeten Datum liegen. Der Zeitraum für die endgültige Einreichung der nominierten Sportler endet am 5. Juli 2021.
Leichtathleten unterbrechen Qualiphase
Der Leichtathletik-Weltverband erkennt zwischen dem 6. April und dem 30. November 2020 erzielte Resultate nicht als erbrachte Olympia-Limiten an. Die Ergebnisse des Sommers werden bloss für statistische Zwecke aufgezeichnet – Weltrekorde sind aber möglich.
Athleten, die bereits eine olympische Qualifikationsquote erhalten haben, behalten diese trotz der Verschiebung der Spiele. Insgesamt seien bisher 57 Prozent der gesamten Athleten-Quotenplätze vergeben worden – 5000 Startplätze seien noch nicht besetzt, sagte das IOC.