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Sie hatten mit Palmwedeln das Wort «Help» auf den Boden geschrieben: Ein US-Militärflugzeug hat drei Männer von einer winzigen Insel in der Nähe Mikronesiens geholt, wo sie gestrandet waren.
Unfreiwilliger Inselurlaub mit gutem Ende: Drei Tage nach ihrem Verschwinden sind drei Männer von einer einsamen Insel im Pazifik gerettet worden. Die Männer hätten mit Palmwedeln und Rettungswesten das Wort «Help», also Hilfe, auf den Boden geschrieben und seien deshalb von der Besatzung eines in Japan stationierten US-Militärflugzeugs entdeckt worden, teilte die US-Armee am Samstag mit.
Die Rettung erfolgte schon am Donnerstag – drei Tage nachdem die Männer mit ihrem kleinen Boot als vermisst gemeldet worden waren. Die Besatzung des Flugzeugs informierte die Angehörigen der Vermissten und eine Rettungsstation auf der Insel Guam. Ein kleines Boot wurde ausgeschickt, sammelte die Männer ein und brachte sie auf das Atoll Pulap in Mikronesien, wie die US-Küstenwache mitteilte. Mikronesien ist ein Inselgebiet im westlichen Pazifischen Ozean.
Das Flugzeug und mehrere Frachtschiffe hatten zuvor 17 Stunden lang in einem Umkreis von 280 Kilometern nach den Männern gesucht. Ihre Familien hatten die drei Männer am Montag als vermisst gemeldet, nachdem sie einen Flug von der mikronesischen Insel Chuuk verpasst hatten. Offenbar waren die Männer in einem schmalen Ruderboot zwischen zwei Inseln unterwegs, als etwas schiefging, schreibt die Zeitung «USA Today».
(sda/mbu)