Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03205.jsonl.gz/2305

Das Wichtigste in Kürze
- Gemäss Taskforce fällt die Zahl der gemeldeten Fälle schneller als die Zahl der Tests.
- Demnach sind auch die Abwassermessungen in allen überwachten Kläranlagen rückläufig.
In den vergangenen Wochen ist die Zahl der neuen Ansteckungen mit dem Coronavirus zurückgegangen. Gemäss der Taskforce des Bundes ist dies auf den Rückgang der Tests zurückzuführen. Allerdings nicht nur: Denn die Anzahl der gemeldeten Fälle fällt gemäss Taskforce schneller als die Anzahl der durchgeführten Tests. Das schreibt die Taskforce in ihrem am Dienstag veröffentlichten Wochenbericht.
Demnach sind auch die Abwassermessungen in allen überwachten Kläranlagen rückläufig und der R-Wert, der anzeigt, wie viele Personen eine Infizierte ansteckt, ist seit einem Monat unter 1. Damit erfolgt die Ausbreitung des Virus nicht mehr exponentiell, das Virus scheint nicht mehr gleich um sich greifen zu können wie zuvor. Die Taskforce sieht darin ein starkes Indiz, dass der Höhepunkt der Omikron-Welle des Subtyps BA.1 in den letzten Wochen überschritten wurde.
Die Taskforce verweist zudem darauf, dass der Omikron-Subtyp BA.2 421-mal nachgewiesen wurde und in der Woche vom 7. bis 13. Februar einen Anteil von 12,7 Prozent unter allen sequenzierten Proben ausmachte. Gemäss der Taskforce, die sich auf eine Vorabpublikation einer dänischen Studie bezieht, «scheint» dieser Subtyp einen kleinen Vorteil bei der Übertragung gegenüber BA.1 zu haben. Der Impfschutz sei aber bei beiden Subtypen ähnlich.