Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03518.jsonl.gz/820

Hinter einem Flimmerskotom, umgangssprachlich auch als Augenflimmern bezeichnet, verbirgt sich ein Anzeichen, das auf eine Hemialgie schliessen lässt. Für Mediziner ist die sogenannte Aura daher immer ein relativ sicherer Hinweis, dass es sich um einen Migränepatienten handelt. Es gibt jedoch auch Personen, bei denen kein Flimmerskotom auftritt. "Skoto" bedeutet im übertragenen Sinn Dunkelheit. Ein Flimmerskotom ist ein Ausfall des Sehvermögens, der nur einseitig vorhanden ist. Das heisst, das Flimmerskotom beschränkt sich auf eine Gesichtshälfte. Es ist daher peripher. In jedem Fall folgen nach dem Abklingen des Flimmerskotoms immer die halbseitigen Kopfschmerzen. Diese manifestieren sich jeweils auf der gegenüberliegenden Seite des Kopfes, niemals also in derselben Gesichtshälfte wie das Flimmerskotom.
Fällt das Gesichtsfeld aus, liegt die Vermutung nahe, dass die Blutgefässe im Gehirn kontrahieren beziehungsweise spastisch sind. Die betroffenen Hirngefässe verkrampfen sich. Provoziert werden diese Anomalien durch Durchblutungsstörungen, die im Gehirn ablaufen. Die genauen Ursachen sind derzeit allerdings noch nicht vollkommen erforscht. Das betrifft auch die Tatsache, dass manche Patienten diese Vorboten wahrnehmen und manche nicht. Wer ein Flimmerskotom zum ersten Mal erleidet, empfindet dabei meist Panik und Hilflosigkeit. Aus diesem Grund stellt das Flimmerskotom für zahlreiche Patienten eine traumatische Erfahrung dar. Das baut natürlich Ängste auf. Ängste wiederum können Stress sein. Dieser Zustand kann einen erneuten Anfall begünstigen.
Die Auslöser für ein Flimmerskotom können vielschichtig sein. Eine der häufigsten Ursachen ist jedoch, dass sich die Hemialgie einstellt. In diesem Zusammenhang gehört das Flimmerskotom zum Vorbotenereignis. Ein Flimmerskotom bedeutet nicht zwangsläufig, dass eine Augenerkrankung vorliegt. Dies wurde in der Augenheilkunde bislang weitestgehend erforscht. Das Flimmerskotom muss als möglicher Hinweis auf einen Grauen Star dennoch ernsthaft untersucht werden. Erfolgt das nicht und bleibt eine Therapie aus, wird der Sehnerv geschädigt. Erblindung kann die Folge sein. Damit eine Abklärung möglich ist, wird in diesen Fällen eine Augenspiegelung oder eine Messung des Augeninnendrucks veranlasst. Es gibt Flimmerskotome, die wesentlich kürzer als eine halbe Stunde sind. Sie dauern in der Regel maximal 10 Minuten an. Dann wird von einer Augenmigräne ausgegangen.
Das Augenflimmern kündigt sich etwa eine halbe Stunde vor Beginn der Schmerzen an. Die Betroffenen schildern den plötzlich einsetzenden Prozess folgendermassen:
Das Lichtphänomen, wie das Flimmerskotom noch umschrieben werden kann, legt sich bei Fokussieren von Gegenständen beispielsweise um diese herum und lässt sie augenblicklich "verschwinden". Das Flimmerskotom wandert praktisch mit der Augenbewegung mit. Nach 20 bis 30 Minuten verschwindet diese Auffälligkeit langsam wieder. Nun beginnt schleichend der Schmerz in der gegenüberliegenden Schläfe des Kopfes.
Weitere Begleitsymptome sind:
Ungefähr 25 Prozent der Patienten klagen über ein solches Flimmerskotom. Mittlerweile sind Wissenschaftler und Pharmazeuten so weit, dass sie das Flimmerskotom nutzen, um eine passende Therapie zu ermöglichen. Viele Arzneistoffe gegen den Kopfschmerz sind so ausgelegt, dass sie bereits während des Flimmerskotoms eingenommen werden sollen.
Ein wesentlicher Bestandteil der Behandlung des Flimmerskotoms ist, dieses gar nicht erst aufkommen zu lassen. Sinnvoll ist es daher, wenn du beispielsweise deine Lebensweise umstellst. Damit sind folgende Aspekte gemeint:
Arzneistoffe gegen die anhaltenden Kopfschmerzen sind in zweierlei Richtungen wichtig:
Die frohe Botschaft ist, dass du diesen hartnäckigen Kopfschmerzanfällen wirksam begegnen kannst. Bezugnehmend auf moderne, erprobte Wirksubstanzen eignen sich vorbeugend:
Gegen plötzliche Attacken und deren Symptome werden folgende pharmazeutische Produkte empfohlen:
Neue Methodik: CGRP-Antikörper-Therapie gegen ein spezielles Eiweiss (Migräneantigen).
Bei tränenden, roten und schmerzenden Augen denken die meisten an eine Bindehautentzündung. Hinter diesen Beschwerden steckt jedoch in manchen Fällen eine Augengrippe. Und diese ist hochansteckend, weil sie durch Viren verursacht wird. Was sind die Symptome? Wie erfolgt die Behandlung? Kannst du dich vor einer Ansteckung schützen? Und was musst du bei einer Infektion beachten, um die Augengrippe nicht zu übertragen?
Tritt ein Engwinkelglaukom auf, eine recht häufige Augenerkrankung, ist eine sofortige Behandlung obligatorisch. Steigt der Augeninnendruck und bleibt diese Anomalie unbehandelt, ist ein Glaukomanfall oder eine spätere Erblindung nicht auszuschliessen. Erkenne ein Glaukom rechtzeitig anhand der charakteristischen Symptome. Dann steigen deine Chancen, dein Augenlicht zu erhalten. Lass dich über die zeitgemässen Behandlungen aufklären. Auf diese Weise wirst du achtsamer und kannst eine frühzeitige Therapie beginnen. Gerade bei den Augen ist es notwendig, schnell zu reagieren.
Die Augenmuskulatur hat wichtige Aufgaben und ermöglicht die gesamte Bewegung des Augapfels. Das wiederum macht ein optimales Sehen möglich, da durch die Muskeln eine blitzschnelle Reaktion und das Drehen des Augapfels in alle Richtungen gelingen. Die Anatomie und der Aufbau der Muskulatur sind komplex und Augenmuskeln und die Augenmuskelnerven können auch geschädigt werden. Die Augenheilkunde unterscheidet zwischen Erkrankungen der Muskeln und denen der Muskelnerven. Alles zur Augenmuskulatur haben wir dir hier zusammengestellt.
Bindehautentzündung und Ansteckungsgefahr: Ein wichtiges Thema für Betroffene einer Konjunktivitis. Treten die ersten Symptome einer Bindehautentzündung auf, sollte das Risiko einer Ansteckung nicht unterschätzt werden, damit Angehörige, Freunde und Kollegen geschützt sind. Erfahre im folgenden Ratgeber, wie gross die Bindehautentzündung-Ansteckungsgefahr ist, wie sich die Entzündung der Bindehaut überträgt und welche Massnahmen du ergreifen kannst, um das Risiko zu minimieren.
Wer nach «Grieskorn Auge» sucht, ist häufig überrascht: Tatsächlich handelt es sich hierbei nicht um das Gerstenkorn, wie oft von vielen Menschen angenommen wird. Im folgenden Ratgeber liest du alle wichtigen Informationen nach und erfährst, woran du ein Grieskorn am Auge erkennst und welche Behandlung sich für die Entfernung der Grieskörner eignet.
Wer einen Führerausweis beantragt, einen bestimmten Beruf für sich ausgewählt hat oder einfach bei seinen Kindern eine Farbsehschwäche vermutet, kommt nicht darum herum: Ein Farbsehtest stellt fest, ob und wie gut Menschen bestimmte Farben erkennen und voneinander unterscheiden können. Von der Rot-Grün-Schwäche über eine seltene Blau-Schwäche bis hin zur Farbblindheit reicht die Palette der möglichen Fehlsichtigkeiten. Die wichtigsten Fragen haben wir uns in unserem FAQ näher angeschaut: Alles rund um Testmethoden zu Farbfehlsichtigkeiten, ihren Ablauf, über Farbblindheit bei Kindern und Erwachsenen und über Auswirkungen auf die Berufswahl findest du hier.