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Am 23. November berichtete die Asahi-Zeitung über den Umgang mit radioaktiv kontaminierten Abfällen. Die Konzentration von diesem 166‘000 Tonnen Müll, der vor allem aus Verbrennungsasche und Reisstroh besteht und vorläufig in 12 verschiedenen Präfekturen verteilt aufbewahrt wird, beträgt höher als 8‘000 Becquerel pro Kilogramm.
Die japanische Regierung will die verseuchten Abfälle im Prinzip nicht vom Ort, wo sie entstanden sind, verlegen und in den Präfekturen Miyagi, Ibaraki, Tochigi, Gunma und Chiba eine Entsorgungsanlage bauen, um sie dort endgültig zu entsorgen. Aber laut Asahi-Zeitung ist der Widerstand der Einwohner überall so gross, dass fünf Jahre nach der Atomkatastrophe noch kein Ausweg aus der Sackgasse gefunden werden kann.