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Danielle hatte von Kindesbeinen an das Gefühl, nur ein halber Mensch zu sein, weil sie ohne Vater aufwachsen musste. Getrieben von dem Wunsch, ihn zu finden, macht sie sich auf eine abenteurliche Suche. Sie möchte ihn so gern kennernlernen und das nicht nur, weil alles besser wäre, als im Heim zu leben. Mit gerade einmal 70 Dollar, einigen Kleidungsstücken und einem Bündel Briefe in ihrem Rucksack, führt der Weg sie nach Las Vegas. Doch anstatt ihren Vater zu finden, trifft sie dort Michael, der sie von zwei üblen Kerlen rettet. Er nimmt sie bei sich auf und lässt sie bei sich wohnen. Sie ist erst 14 Jahre alt und muss einsehen, dass ihr jegliche Mittel zur weiteren Suche fehlen. Also bleibt sie bei Michael und wächst bei ihm zur erwachsenen Frau heran. Mit der Zeit entsteht eine besondere Nähe, die sich wie eine Vater-Tochter-Beziehung anfühlt. Nach seinem plötzlichen Tod jedoch, hält Danielle nichts mehr zurück. Sie will endlich ihren Erzeuger finden und ihn fragen, warum er sie allein gelassen hat. Dafür geht sie sogar das Risiko ein, dass der Mann, den sie am Ende findet, gar nicht ihr Vater ist. Welche Wahrheiten sich damit auftun, erahnt sie nicht.