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Wölfe regulieren unsere Ökosysteme und haben einen positiven Einfluss auf die Biodiversität. Sie jagen schwache und kranke oder nicht heimische Tiere, wie z.B. Mufflon oder Rothirsche. Die Fleisch- und Knochenreste der Beutetiere sind für das Überleben aasfressender Vogelarten, wie Bart- und Gänsegeier sowie verschiedener Käferarten wichtig.
Wusstest du, dass Wölfe eine sehr strenge Familienplanung haben? Im Zentrum des Reviers lebt ein Wolfspaar, das oft ein Leben lang zusammenbleibt. Dieses bringt im Frühling 2-7 Junge zur Welt. Die Wolfs-Eltern sorgen dafür, dass nur das Eltern-Weibchen Kinder bekommen darf. Im Winter sind diese fast so gross, wie die Eltern und lernen von ihnen das Jagen. Im Frühling paaren sich die Eltern erneut und bekommen im Mai wieder 2-7 Junge. Die älteren Geschwister passen auf die Kleinen auf, wenn die Eltern auf der Jagd sind. Im Herbst wandern die älteren und mittlerweile geschlechtsreifen Kinder aus uns suchen sich ihr eigenes Revier. Dringen sie dabei in ein fremdes Wolfs-Revier ein, werden sie vom Rudel getötet. So bleibt die jeweilige Familie im Revier immer gleich gross und Wölfe regulieren ihre Anzahl somit selbst.
Es werden oft Fake-News verbreitet, dass Wölfe eine Gefahr für Mensch und Nutztier sei. In Wirklichkeit ernähren sie sich in Mitteleuropa zu über 90% von Rehen, Wildschweinen, Rothirschen, Hasen und Vögeln und nur zu 1,1% von Nutztieren (die übrigens gut gegen Wölfe geschützt werden könnten).