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Der Gummidruck wurde 1894 durch Rouillé-Ladêveze erfunden und 1895 durch Robert Demachy entscheidend verfeinert. Die weichen Töne und die geringe Detailauflösung von Gummidrucken führte dazu, dass sie eher als Zeichnungen erscheinen statt als Fotografien. Wie alle Verfahren, die auf dem Prinzip von Pigmentdruck basieren, opiert der Gummidruck ohne Silbersalze und ist daher vergleichsweise gut haltbar.
Edeldruckverfahren: Ein Papier, das mit einem pigmentiertem Gummiarabikumgemisch beschichtet ist, wird in Kontakt mit einem Negativ belichtet. Bei der anschliessenden Entwicklung in kaltem Wasser lösen sich die nicht belichteten, ungehärteten Gummipartikel, wodurch ein Auswaschrelief auf Papier entsteht.
Beispielbild auf photobibliothek.ch: www.photobibliothek.ch/seite006b.html#GUMMIDRUCK