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Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich UV.2012.00046 III. Kammer Sozialversicherungsrichter Gräub, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Annaheim Sozialversicherungsrichterin Daubenmeyer Gerichtsschreiberin Buchter Urteil vom 7. August 2013 in Sachen X.___ Beschwerdeführer vertreten durch Dr. iur. Y.___ Dreifuss & Bollag, Law Office Splügenstrasse 11, Postfach 2129, 8022 Zürich gegen Zürich Versicherungs-Gesellschaft AG Rechtsdienst, Generaldirektion Schweiz Postfach, 8085 Zürich Beschwerdegegnerin Sachverhalt: 1. Der 1972 geborene X.___ arbeitete ab Juni 2006 mit einem Beschäftigungsgrad von 80 % in einem befristeten Arbeitsverhältnis als Banksachbearbeiter bei der Z.___ und war dadurch bei der Zürich Versicherungs-Gesellschaft AG obligatorisch unfall versichert. Am 20. Septem ber 2006 erlitt er beim Hallenfussball eine Luxationsfraktur des rechten oberen Sprunggelenks (OSG), welche am 26. September 2006 im Spital A.___ osteosynthetisch versorgt wurde (Urk. 10/1, Urk. 11/2). Nach dem der Versicherte vom 7. bis 27. November 2006 wegen eines Schmerzsyndroms am rechten Fuss erneut im A.___ hospitalisiert gewesen war (Urk. 11/9), erfolgten Re habilitationsaufenthalte in der Klinik B.___ (27. November 2006 bis 18. Januar 2007; Urk. 11 /15) und in der Klinik C.___ ( 22. Juni bis 19. Juli 2007 (Urk. 11/23). Gestützt auf ein von ihr eingeholtes interdisziplinä res Gutachten vom 18. August 2009 (Urk. 11/60) stellte die Zürich Versiche rungs -Gesellschaft AG mit Verfügung vom 7. April 2010 die Heilbehandlung per Verfügungsdatum und die Taggelder per 30. Juni 2010 ein (Urk. 10/85). Daran hielt sie auf Ein sprache hin (Urk. 10/90, Urk. 10/100) mit Entscheid vom 13. Januar 2012 fest (Urk. 2). 2. Gegen den Einspracheentscheid vom 13. Januar 2012 erhob der Versicherte am 16. Februar 2012 Beschwerde mit folgendem Rechtsbegehren: "1. a. Es sei der Beschwerdeführer im D.___ be gutachten zu lassen, um die Ursachen der seit dem Unfall bestehenden Be schwerden abzuklären. b. Eventualiter seien die Akten an die Vorinstanz zurückzuweisen, welche an zuweisen ist, das in Ziff. 1a erwähnte Gutachten in Auftrag zu geben und hernach die beantragten Leistungen aus UVG neu zu beurteilen. 2. Es seien dem Beschwerdeführer die gesetzlichen Leistungen gemäss UVG auszurichten. Insbesondere sei ihm eine UVG-Rente, welche seiner tatsäch lichen Erwerbsunfähigkeit entspricht, ab dem 1. Juli 2010 zuzusprechen so wie eine angemessene Integritätsentschädigung auszurichten; unter Entschädigungsfolgen zu Lasten der Beschwerdegegnerin." Die Zürich Versicherungs-Gesellschaft AG schloss mit Beschwerdeantwort vom 30. März 2012 (Urk. 9) auf Abweisung der Beschwerde, was dem Beschwerde führer am 3. April 2012 zur Kenntnis gebracht wurde ( Urk. 12). Das Gericht zieht in Erwägung: 1. 1.1 Nach Art. 10 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Unfallversicherung ( UVG ) hat die versicherte Person Anspruch auf die zweck mässige Behandlung ihrer Un fallfolgen. Ist sie infolge des Unfalles voll oder teilweise arbeitsunfähig (Art. 6 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts [ATSG]), so steht ihr gemäss Art. 16 Abs. 1 UVG ein Taggeld zu. Wird sie in folge des Unfalles zu mindestens 10 Prozent invalid ( Art. 8 ATSG), so hat sie Anspruch auf eine Inval idenrente ( Art. 18 Abs. 1 UVG). Erleidet die versicherte Person durch den Unfall eine dauernde erhebliche Schä digung der körperlichen, geistigen oder psychischen Integrität, so hat sie An spruch auf eine angemessene Integritätsentschädigung (Art. 24 Abs. 1 UVG). 1.2 Die Leistungspflicht eines Unfallversicherers gemäss UVG setzt zunächst voraus, dass zwischen dem Unfallereignis und dem eingetretenen Schaden (Krankheit, Invalidität, Tod) ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht. Ursachen im Sin ne des natürlichen Kausalzusammenhangs sind alle Um stände, ohne deren Vorhandensein der eingetretene Erfolg nicht als einge treten oder nicht als in der gleichen Weise beziehungsweise nicht zur gleichen Zeit eingetreten gedacht werden kann. Entspre chend dieser Umschreibung ist für die Bejahung des na türli chen Kau salzusammenhangs nicht erforderlich, dass ein Unfall die al leinige oder unmittelbare Ursache gesundheitlicher Störungen ist; es genügt, dass das schä digende Ereignis zu sammen mit anderen Bedingungen die kör perliche oder geistige Integrität der versicherten Person beein trächtigt hat, der Unfall mit andern Worten nicht wegge dacht werden kann, ohne dass auch die ein getretene gesund heitliche Störung entfiele (BGE 129 V 177 E. 3.1, 406 E. 4.3.1, 123 V 45 E. 2b, 119 V 335 E. 1, 118 V 289 E. 1b, je mit Hinweisen). Ob zwischen einem schädigenden Ereignis und einer gesund heitlichen Störung ein natürlicher Kausalzusammenhang be steht, ist eine Tatfrage, worüber die Verwaltung beziehungsweise im Beschwerdefall das Gericht im Rahmen der ihm obliegenden Beweiswürdigung nach dem im Sozialversicherungsrecht übli chen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit zu befinden hat. Die blosse Möglichkeit eines Zusammenhangs genügt für die Begründung eines Leistungs anspruches nicht (BGE 129 V 177 E. 3.1, 119 V 335 E. 1, 118 V 286 E. 1b, je mit Hinwei sen). 1.3 1.3.1 Die Leistungspflicht des Unfallversicherers setzt im Weiteren voraus, dass zwi schen dem Unfallereignis und dem eingetretenen Schaden ein adäquater Kau salzusammenhang besteht. Nach der Rechtsprechung hat ein Ereignis dann als adäquate Ursache eines Erfolges zu gelten, wenn es nach dem ge wöhnlichen Lauf der Dinge und nach der allgemeinen Lebens erfahrung an sich geeignet ist, einen Erfolg von der Art des eingetretenen herbeizuführen, der Eintritt dieses Er folges also durch das Ereignis allgemein als begünstigt erscheint (BGE 129 V 177 E. 3.2, 405 E. 2.2, 125 V 456 E. 5a). 1.3.2 Die Adäquanz als rechtliche Eingrenzung der sich aus dem natürlichen Kausal zusammenhang ergebenden Haftung des Unfallversicherers spielt im Bereich or ganisch objektiv ausgewiesener Unfallfolgen praktisch keine Rolle, da sich hier die adäquate weitgehend mit der natürlichen Kau salität deckt (BGE 127 V 102 E. 5b/ bb mit Hinweisen). Anders verhält es sich bei natürlich unfallkausalen, aber organisch nicht objektiv ausgewiesenen Beschwerden. Hier ist bei der Be urteilung der Adäquanz vom augenfälligen Geschehensablauf auszugehen, und es sind je nachdem weitere unfallbezogene Kriterien einzubeziehen (BGE 117 V 359 E. 6, 117 V 369 E. 4, 115 V 133 E. 6). Bei psychischen Fehlentwicklungen nach Unfall werden diese Adäquanzkriterien unter Ausschluss psychischer Aspekte g eprüft (BGE 115 V 133 E. 6c/ aa ), während bei Schleudertraumen (BGE 117 V 359 E. 6a) und äquivalenten Verletzungen der Halswirbelsäule ( HWS ) sowie Schädel-Hirntra umen (BGE 117 V 369 E. 4b ) auf eine Differenzierung zwischen physischen und psychischen Komponenten verzichtet wird (vgl. zum Ganzen : BGE 134 V 109 E. 2.1 ). 1.3.3 Für die Beurteilung der Frage, ob ein Unfall nach dem gewöhnlichen Lauf der Dinge und der allgemeinen Lebenserfahrung geeignet ist, eine psychische Ge sundheitsschädigung herbeizuführen, ist nach der in BGE 115 V 133 ergange nen Rechtsprechung auf eine weite Bandbreite von Versicherten abzustellen. Dazu gehören auch jene Versicherten, die aufgrund ihrer Veranlagung für psy chische Störungen anfälliger sind und einen Unfall seelisch weniger gut ver kraften als Gesunde, somit im Hinblick auf die erlebnismässige Verarbeitung des Unfalles zu einer Gruppe mit erhöhtem Risiko gehören, weil sie aus versiche rungsmässiger Sicht auf einen Unfall nicht optimal reagieren (BGE 115 V 133 E. 4b). Für die Bejahung des adäquaten Kausalzusammenhanges zwischen dem Unfall und psychischen Gesundheitsschädigungen ist im Einzelfall zu verlangen, dass dem Unfall für die Entstehung der Arbeits- beziehungsweise Erwerbsunfähigkeit eine massgebende Bedeutung zukommt. Dies trifft dann zu, wenn er objektiv eine gewisse Schwere aufweist oder mit anderen Worten ernsthaft ins Gewicht fällt (vgl. RKUV 1996 Nr. U 264 S. 288 E. 3b; BGE 115 V 133 E. 7 mit Hin wei sen). Für die Beurteilung dieser Frage ist an das Unfallereignis anzuknüpfen, wobei – ausgehend vom augenfälligen Geschehensablauf – folgende Einteilung vorgenommen wurde: banale beziehungsweise leichte Unfälle einerseits, schwe re Unfälle anderseits und schliesslich der dazwischen liegende mittlere Bereich (BGE 115 V 133 E. 6; vgl. auch BGE 134 V 109 E. 6.1, 120 V 352 E. 5b/ aa ; SVR 1999 UV Nr. 10 E. 2). Dabei ist nicht das Unfallerlebnis des Betroffenen mass gebend, sondern das objektiv erfassbare Unfallereignis (vgl. BGE 120 V 352 E. 5b/ aa, 115 V 133 E. 6; SVR 1999 UV Nr. 10 E. 2; RKUV 2005 Nr. U 549 S. 237, 1995 Nr. U 215 S. 91). 1.3.4 Bei banalen Unfällen wie z.B. bei geringfügigem Anschlagen des Kopfes oder Übertreten des Fusses und bei leichten Unfällen wie z.B. einem gewöhnlichen Sturz oder Ausrutschen kann der adäquate Kausalzusammenhang zwischen Un fall und psychischen Gesundheitsstörungen in der Regel ohne weiteres verneint werden, weil aufgrund der allgemeinen Lebenserfahrung aber auch unter Einbe zug unfallmedizinischer Erkenntnisse davon ausgegangen werden darf, dass ein solcher Unfall nicht geeignet ist, einen erheblichen Gesundheitsschaden zu ver ursachen (BGE 120 V 352 E. 5b/ aa, 115 V 133 E. 6a). 1.3.5 Bei Unfällen aus dem mittleren Bereich lässt sich die Frage, ob zwischen Unfall und Folgen ein adäquater Kausalzusammenhang besteht, nicht aufgrund des Unfalles allein schlüssig beantworten. Es sind daher weitere, objektiv erfassbare Umstände, welche unmittelbar mit dem Unfall im Zusammenhang stehen oder als direkte beziehungsweise indirekte Folgen davon erscheinen, in eine Gesamt würdigung einzubeziehen. Als Kriterien sind zu nennen: Besonders dramatische Begleitumstände oder besondere Eindrücklichkeit des Un falls; die Schwere oder besondere Art der erlittenen Verletzungen, insbesondere ihre er fahrungs gemässe Eignung, psychische Fehlentwicklungen auszulösen; unge wöhnlich lange Dauer der ärztlichen Behandlung; körperliche Dauerschmerzen; ärztliche Fehlbehand lung, welche die Unfallfolgen erheblich verschlimmert; schwieriger Heilungs verlauf und erhebliche Komplikationen; Grad und Dauer der physisch bedingten Arbeitsunfähigkeit (BGE 134 V 109 E. 6.1, 115 V 133 E. 6c/ aa ). 1.4 Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vor ak ten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuch tet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c). Auch den Berichten und Gutachten versicherungsinterner Ärzte und Ärztinnen kommt Beweiswert zu, sofern sie als schlüssig erscheinen, nachvollziehbar be gründet sowie in sich widerspruchsfrei sind und keine Indizien gegen ihre Zuverlässigkeit bestehen. Die Tatsache allein, dass der befragte Arzt oder die befragte Ärztin in einem Anstellungsverhältnis zum Versicherungsträger steht, lässt nicht schon auf mangelnde Objektivität und auf Befangenheit schliessen. Es bedarf vielmehr besonderer Umstände, welche das Misstrauen in die Unpar teilichkeit der Beurteilung objektiv als begründet erscheinen lassen. Im Hinblick auf die erhebliche Bedeutung, welche den Arztberichten im Sozialversiche rungsrecht zukommt, ist an die Unparteilichkeit des Gutachters oder der Gut achterin allerdings ein strenger Massstab anzulegen (RKUV 1999 Nr. U 356 S. 572; BGE 122 V 157 E. 1c; vgl. auch 123 V 331 E. 1c). 2. 2.1 Streitig und zu prüfen ist die Einstellung der Versicherungsleistungen per 7. April (Heilbehandlung) respektive 30. Juni 2010 (Taggeld ). 2.2 Die Beschwerdegegnerin stellte sich im angefochtenen E ntscheid auf den Stand punkt, anhand der medizinischen Aktenlage stehe fest, dass im Zeitpunkt der Leistungseinstellung keine organischen Unfallfolgen mehr bestanden hätten. Weitere Abklärungen seien diesbezüglich nicht erforderlich. Ob die psychischen Beschwerden natürlich kausal auf das Unfallereignis vom 20. September 2006 zurück zuführen seien, könne offen gelassen werden. Denn in Bezug auf die nicht organischen Beschwerden sei die Adäquanz ausgehend von einem leichten Ereignis nach der Rechtsprechung gemäss BGE 115 V 133 zu verneinen (Urk. 2 S. 5 ff.). 2.3 Dem hielt der Beschwerdeführer im Wesentlichen entgegen, es sei nicht nach vollziehbar, dass die psychische Verfassung für seine Beschwerden verantwort lich sein soll. Aus den Arztberichten gehe hervor, dass die heutigen Befunde gut zu einer Nervenschädigung passten, die auch das CRPS ausgelöst haben könne. Aus dem Unfall vom 20. September 2006 habe sich ein schwerwiegendes Syn drom entwickelt, dessen komplexer Verlauf nur eine hoch spezialisierte Klinik mit der nötigen Erfahrung kompetent und interdisziplinär beurteilen könne. Da her sei eine Begutachtung im D.___ erforder lich. Die objektiven Befunde stünden in einem natürlichen Kausalzusammen hang zum Unfall, vor welchem er beschwerdefrei gewesen sei. Die Beschwerden seien erst nach diesem respektive nach der Operation sowie der anschlies senden Gipsentfernung aufgetreten und damit zum Unfall adäquat kausal. Sämt liche behandelnde n Ärzte hätten die Unfallkausalität der aktuellen Beschwerden be jaht. Im Übrigen sei die Adäquanz zum als mittelschwer einzustufenden Un fall selbst bei Annahme einer psychischen Problematik – wofür aufgrund der Akten jedoch keinerlei Hinweise vorlägen – gegeben (Urk. 1). 3. 3.1 In der Zusammenfassung der Krankengeschichte des A.___, Klinik für Unfall chi rurgie, vom 13. November 2006 stellte der Klinikdirektor und Operateur Prof. Dr. med. E.___, folgende Diagnose: - Schmerzsyndrom Fuss rechts - St. n Osteosynthese einer OSG-Luxationsfraktur rechts am 26.09.06 - Knocheninfarkt distale Tibia postero -medial (MRI vom 22.11.06) - Thrombose der V. fibularis Höhe mittlerer Unterschenkel (Ultraschall vom 10.11.06; D-Dimere Norm) Er konstatierte, die nach dem Wechsel respektive der Entfernung des Gipses aufgetretene Schmerzsymptomatik sei i nsgesamt unklar. I nsbesondere zeigten sich klinisch und laborchemisch keine Infektzeichen, und r adiologisch sei die Fraktur bei intaktem und unverändertem Osteosynthesematerial konsolidiert. Bei der Differentialdiagnose eines beginnenden komplexen regionalen Schmerz syndroms ( Complex Regional Pain Syndrome [CRPS]) sei trotz Fehlens weiterer klinischer Zeichen eine entsprechende Therapie eingeleitet worden (Urk. 11/9). Nachdem in der B.___ d ie (Verdachts-)Diagnose eines C R P S am rechten Fuss gestellt worden war (Urk. 11/12, Urk. 11/15), berichtete P rof. Dr. E.___ am 16. April 2007 be i unveränder ter Diagnosestellung, in der aktuellen Röntgenkontrolle zeige sich die Fraktur einwandfrei verheilt. Da zur Zeit sicher keine Algodystrophie vorliege, werde d em Beschwerdeführer geraten, nun – nach Ausheilung der Fraktur – die Implantate zu entfernen und danach nochmals eine MR-Bilanzierung des OSG durchführen zu lassen (Urk. 11/18). 3. 2 Dr. med. F.___, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Be wegungsapparates, G.___ und H.___, welcher den Beschwerdeführer am 4. Mai 2007 erstmals zwecks Einholung eine r Zweit meinung untersucht hatte, schloss im Bericht vom 7. Mai 2007 diagnostisch auf eine protrahierte, noch nicht ganz abgelaufene Algodystrophie (Stadium I) und empfahl den Aufenthalt in der C.___ vom 22. Juni bis 19. Juli 2007 (Urk. 11/ 20-21 ). Am 18. Dezember 2007 berichtete er, laut Angaben des Beschwerdeführers habe sich keine Besserung ergeben. Objektiv symptomatisch habe sich die Gesamtsituation im rechten OSG allerdings deutlich verbessert, so dass er aufg rund des objektiven Befundes viel weniger Schmerzen verspüren müsste. Insbesondere seien in der Untersuchung vom 26. Oktober 2007 keine starken Entzündungszeichen mehr vorhanden gewesen, und radiologisch habe sich die Dystrophie ebenfalls zurückgebildet. Insgesamt sei die Situation jedoch weiterhin stark prekär. Der Beschwerdeführer sei psychisch völlig dekompe n siert, weise eine tiefe Depres sion und eine völlig gestörte Schmerzverarbeitung auf (Urk. 11/31). 3.3 Der vom 21. Februar bis 13. Juni 2008 behandelnde lic. phil. I.___, Fachpsy chologe für Psy chotherapie un d für Klinische Psy chologie FSP, J.___, nannte in seinem undatierten Bericht die Diagnosen ei ne r nicht näher bezeichnete n Schmerzstörung und einer Anpassungsstörung mit längerer depressiver Reaktion und Angst gemischt (ICD-10 F43.22). Er erklärte, das avisierte Therapieziel der Aufhellung der Stimmung und der Entspannung sowie der Verringerung der Schmerzintensität habe sich nicht erreichen lassen ( Urk. 11/47 ). 3.4 Dr. med. K.___, Fachärztin für Anästhesiolo gie, Schmerzambulato rium des A.___, wo sich der Beschwerde führer ab März 2007 behandel n liess, nannte im Bericht vom 19. September 2008 folgende Diagnosen: - Chronisches Schmerzsyndrom Bein rechts bei/mit - St. n. OSG-Luxationsfraktur rechts am 20.9.2006 - St. n. Osteosynthese rechts am 26.9.2006 - Knocheninfarkt distale Tibia postero -medial (MRI vom 22.11.2006) - Thrombose der V. fibularis mittlerer Höhe Unterschenkel (Ultraschall vom 10.11.2006) - V.a. CRPS Typ I bei persistierenden, starken Schmerzen, Hinweise für eine sympathische Dysregulation (kältere Extremität) - V.a. depressive Reaktio n /Anpassung bei familiärer Belastungssituation, schwere r Krankheit und Tod des Vaters, Arbeitslosigkeit Die Prognose sei unklar. Bisher hätten alle medikamentösen und physiothera peutischen Massnahmen das Beschwerdebild nicht wesentlich verändert, wes halb dringend eine multidisziplinäre Abklärung empfohlen werde ( Urk. 11/49). 3.5 Im von der Be schwerdegegnerin veranlassten interdisziplinären Gutachten des Spitals L.___ vom 18. August 2009, gezeichnet von Dr. med. M.___, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin und Rheumatologie, Dr. med. N.___, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewe gungsapparates, sowie Dr. med. O.___, Facharzt für Psychiatrie und Psy chotherapie, lautete die Diagnosestellung wie folgt (Urk. 11/60 S. 16): - Chronifizierter Fussschmerz rechts (ICD-10 M79.6) - Status nach Osteosynthese einer OSG-Luxationsfraktur Typ B rechts mit Syndesmosen - und ventraler Kapselnaht 26.09.2006 ( fecit Prof. Dr. E.___ ) nach OSG-Distorsion 20.09.2006 - Status nach CRPS Typ I Grad I-II (ICD-10 M89.07), aktuell nicht mehr nachweisbar - Knocheninfarkt distale Tibia postero -medial (MRI 22.11.06) - Thrombose Vena fibularis Höhe mittlerer Unterschenkel (Ultraschall 10.11.06 [D-Dimere im Normbereich]) - Verdacht auf arterielle Hypertonie (Abklärungsbedarf): aktueller Blut druck 140/110 mmHg links sitzend in Ruhe - Adipositas (BMI 32.1 kg/m2) - Mittelgradige depressive Episode (ICD-10 F32.1), DD m edikamenten-induziert - Akzentuierte narzisstische und zwanghafte Persönlichkeitszüge (ICD-10 Z73.1) - Verdacht auf Störung der Schmerzverarbeitung mit Verdacht auf Symp tomausweitung - Verdacht auf dissoziative Störung / dissoziative Bewegungsstörung (ICD-10 F44.4) Befragt zur Unfallk ausalität führten die Gutachter aus, zwischen dem postope rativ aufgetretenen CRPS Typ I und dem Unfall vom 20. September 2006 beste he mit überwiegen der Wahrscheinlichkeit ein Kausal zusammenhang. Nachdem sich klinisch im Verlauf der Rehabilita tion ein Rück gang des CRPS Typ I Grad II zu Grad I und darunter liegend gezeigt habe, seien aktuell keine organischen Restbes chwerden oder typische Beschwer den im Sinne einer strukturellen orga nischen Störu ng oder eines CRPS mehr objekti vierbar (rein somatisch Restitutio ad integrum ). Klinisch -radiologisch finde sich eine mehr als zu friedenstellende Si tuation nach operativ versorgter OSG- Luxationsfraktur rechts. Bestehen bleibe einzig die subjektiv empfundene Hyperpathie im Bereich des rechten Fusses, welche auch im Zusammenhang mit der Schmerzverarbeitun gsproblematik in terpretiert wer den könne, so dass die Schmerzsituation im Begutachtungszeit punkt (30. März 2009 [Urk. 11/59]) möglicher weise in einem Kausalzusammen hang mit dem Unfall gesehen werden könne. Nach diesem habe der Beschwer deführer aus psychiatrischer Sicht neben der Schmerzverarbeitungsstörung mit Verdacht auf Symptomausweitung auch eine depressive Episode entwickelt. Seine Persönlichk eitsstruktur zeige eine psychi sche Konstellation, aufg rund de rer der Un fall mit Entwicklung eines typi scherweise schmerzhaften CRPS als ur sächlich gewertet werden könne für die sich folgend manifestierende psychi sche Fehlentwicklung der Schmerzver arbei tungsstörung. Diese Verarbeitungs proble matik sei auf das Ereignis und die da mit zusammenhängenden Schmer zen, aber au ch auf eine präexistente Vulner abilität und psychosoziale Belas tungssituation (Krankheit und Tod des Vaters, Non-Hodgkin-Lymphom des Bru ders) zur ück zu führen (Urk. 11/60 S. 21). 3. 6 Auf Veranlassung des behandelnden Dr. med. P.___, Facharzt für Or thopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, wurde am 11. Mai 2010 in der Klinik Q.___ mit der Fragestellung "C R P S II. Knocheninfarkt der Tibia. Anderes." eine MR-Untersuchung des rechten OSG durchgeführt. Gemäss Beurteilung des Dr. med. R.___, Facharzt für Radio logie, vom Untersuchungstag zeigten sich posttraumatische Veränderungen in der Tibia, jedoch kein Knochenmarksinfarkt. Ein CRP S sei MR-tomographisch grund sätzlich nicht ausschliessbar, indirekte Hinweise für ein solches Leiden seien jedoch nicht vorhanden (Urk. 11/63). 3. 7 Dr. med. S.___, Fachärztin für Neurologie, T.___, beurteilte am 10. Juni 2010, die klinischen und elektroneurographischen Unter suchungsbefunde vo m 7. Juni 2010 (vgl. Bericht vom 7. Juni 2010 [Urk. 11/66]) passten gut zu einer stattgehab ten Peronaeus - Läsion (Atrophie des M. extensor digitorum brevis, Sensibilitäts störung im Innervationsgebiet des N. peronaeus superficialis, pathologische Pe ronaeus-Neurographie ) und Tibialis -Läsion (Atro phie der Mm. interossei dor sales, pathologisches Tibialis -SSEP rechts) rechts, entweder ausgelöst durch eine Traktionsläsion anlässlich der distalen Tibiafrak tur und/oder durch eine Druckschädigung anlässlich der Ruhigstellung im Gips. Residual bestehe ein neuropathisches Schmerzsyndrom vorwiegend im Innerva tionsgebiet des N. peronaeus superficialis rechts. Aufg rund der anhaltenden neuropathischen Beschwerden sei die Fortsetzung der Medikation mit Lyrica und die Applikation eines Neurodolpflasters auf den überempfindlichen Stellen zu empfehlen (Urk. 11/67). 3. 8 Dr. med. U.___, Facharzt für Physikalische Medizin und Rehabilitation, h ielt am 14. Juni 2010 fest, aufg rund der Anamnese, der vorliegenden Akten und der klinischen Untersuchung vom 10. Juni 2010 bestehe ein Status nach CRPS I am rechten Fuss, wobei sich gegenwärtig keine Hinweise mehr auf eine floride Algodystrophie zeigten. Die vom Beschwerdeführer geäusserten sensiblen Ver änderungen und die Funktionseinbusse seien als Restbeschwerden zu werten (Urk. 11/64). 3. 9 Prof. Dr. med. V.___, Facharzt für Neu ro logie, W.___, vom Medical Support der Beschwerdegegne rin erklärte a m 20. September 2010, die von Dr. S.___ ermittelten elektroneurographischen Werte zeigten keine Nervenschädigung, sondern Normalb efunde. Die Untersuchung habe einzig eine verminderte Am plitude links im Gegensatz zu rechts ergeben. Jedoch sei die Amplitude – welche einen groben Anhalt über die Anzahl der weiter leitenden Nervenfasern gebe – häufig asymmetrisch und sehr abhängig von der Lage und Form der Ableitelektrode. Zur Erkennung einer Nerven- und/oder Muskelschädi gung sei nebst der von der Neurologin durchgeführten Elektro neurographie zwingend auch eine Nadelmyographie ( Elektromyographie [EMG]) notwendig, welche bislang noch nicht durchgeführt worden sei (Urk. 11/68). 3. 10 Im Auftrag der Beschwerdegegnerin wurde der Beschwerdeführer am 23. No vember 2010 durch Dr. med. AA.___, Facharzt für Neurologie, W.___ klinisch-neurologisch und elektroneuromyographisch untersucht. Im Bericht vom Folgetag beurteilte Dr. AA.___, bis auf einen im Seitenvergleich etwas weniger gut tastbaren Musculus extensor digitorum brevis pedis rechts fänden sich im klinischen Neurostatus keine von der Kooperation unabhängigen pathologischen Befunde. Die elektromyographischen Resultate seien b is auf eine mindest ens zum Teil schmerzbedingte Ak tivitätsmusterlichtung in den Nadel myograph ien aus dem rechten Musculus ex tensor digitorum brevis und dem Musculus flexor digitorum brevis pedis unauffällig. Mit den ihm zur Verfügung stehenden Untersuchungsmethoden könne er keine die Beschwerden befriedi gend erklärende Nervenschädigung am rechten Unterschenkel respektive Fuss diagnostizieren (Urk. 11/69). 3. 11 Die Neurologin Dr. S.___ führte am 21. Januar 2011 aus, auch bei der im Ok tober 2010 in der Klinik W.___ ohne somato -sensibel evozierte Potentiale durchgeführten elektrophysiologischen Untersuchung habe sich im Seitenver gleich eine Amplitudenminderung der motorischen Reizantwort des rechtsseiti gen Nervus peronaeus bei Ableitung vom Musculus extensor digitorum brevis gezeigt, wobei angesichts der drei Jahre zurückliegenden Nervenläsion nadel myographisch keine Denervationszeichen mehr nachweisbar gewesen seien. Die aktuelle Verlaufsuntersuchung (vgl. Urk. 11/70) der im Juni 2010 abgeleiteten Tibialis - SSEP habe hingegen als Korrelat für die anhaltende Sensibilitätsstörung unverändert einen pathologischen Befund rechts ergeben (Urk. 11/71). 3. 12 Dr. med. BB.___, Facharzt für Anästhesiologie, Q.___, wel cher den Beschwerdeführer ab dem 19. Juli 2010 schmerztherapeutisch mitbe treute, erklärte im Bericht vom 8. Dezember 2011, das klinische Bild und die Anamnese sprächen für ein neuropathisches Schmerzs yndrom nach durchge machte m CRPS I im Rahmen des Traumas und der anschliessenden Behandlung. Im Verlauf sei punktuell eine geringgradige Verbesserung der Schmerzsympto matik, aber k ein durchschlagender Erfolg erreicht worden. Der Beschwerdefüh rer leide nach wie vor unter starken Schmerzen und den Nebenwirkungen der Opioidtherapie, wobei bei vormals voller Gesundheit und sportlic her Betätigung davon ausgegangen werden müsse, dass die Beschwerden im Rahmen d es Trau mas und der anschliessenden Be handlung aufgetreten seien (Urk. 11/72 S. 2 f.). 4. 4.1 Aus der dargelegten medizinischen Aktenlage erhellt, dass die am 26. Septem ber 2006 in der Klinik für Unfallchirurgie des A.___ osteosyn thetisch versorgte rechtsseitige OSG-Luxationsfraktur zeit - und regel recht abheilte ( E. 3.1 hiervor ). Bezüglich der im Verlauf aufgetretenen Schmerzen am rechten Fuss wurde die (Verdachts-)Diagnose eines CRPS I gestellt. Das CRPS ist eine zusammenfassen de Bezeichnung für Krankheitsbilder, welche die Extremitäten betreffen, sich nach einem schädigenden Ereignis entwickeln und durch anhaltenden Schmerz mit Störungen des vegetativen Nervensystems, der Sensibilität und der Motori k gekennzeichnet sind. Das CRPS I (sympathische Algodystrophie, Sudeck-Syn drom; frühe r sympathische Reflexdystrophie) ist eine Erkrankung der Extremi tät, welche ohne definierte Nervenläsion nach relativ geringfügigem Trauma ohne Bezug zum Innervati onsgebiet eines Nervs auftritt, und wird in d rei Sta dien e ingeteilt ( I: Entzündungsstadium; II: Dystrophie; III: Atrophie [ irrever si bel ] ). Das CRPS II (früher Kausalgie ) bezeichnet brennende Schmerzen und Störungen des sympathetischen Nervensystems als Folge einer definierten peri phe ren Nervenläsion (Pschyrembel, K li nisches Wörterbuch, 26 3. Auflage, Berlin 2012, S. 1875). Im Zeitpunkt der Leistungseinstellung ( 7. April beziehungsweise 30. Juni 2010 ) war das vormals diagnostizierte CRPS I längst abgeheilt. Bereits Dr. F.___ – welcher am 7. Mai 2007 von einer noch nicht ganz abgelaufenen Algodystrophie (Stadium I) ausgegangen war – erwähnte im Bericht vom 18. Dezember 2007 kein CRPS mehr und stellte die psychische Situation in den Vordergrund (E. 3.2 hiervor), worauf der Beschwerdeführer kurzzeitig eine ent sprechende Behandlung in Anspruch nahm (E. 3.3 hiervor). Anlässlich der Ex ploration im L.___ vom 30. März 2009 konnte schliesslich kein CRPS mehr nachgewiesen werden. Die Sachverständi gen konnten keine or gani sche Gesundheitsschädigung mehr feststellen und schlossen in somatischer Hin sicht auf eine Restitutio ad int egrum (E. 3.5 hiervor). Unbestrittenermassen wur de im gesamten Verlauf nach dem Unfall ereignis vom 20. September 2006 von keinem der involvierten Ärzte d ie Diagnose eines CRPS II – welche sich defini tionsgemäss durch eine Ner venläsion auszeichnet – gestellt. Gestützt auf die von ihm durchgeführten Untersuchungen verneinte d er Neurologe Dr. AA.___ das Vorliegen einer Nervenschädigung ausdrücklich (E. 3. 10 hiervor). Im Lichte der Eindeutigkeit der von den übrigen Ärzten gezogenen Schlussfolgerungen vermag die vom Beschwerdeführer (Urk. 1 S. 4 f. ) angerufene Einschätzung von Dr. S.___, welche sich als einzige Medizinalperson für eine Nervenschädigung a us sprach (E. 3. 7 und E. 3. 11 hiervor), nicht zu überzeugen. Der Neurologe Dr. V.___ befand denn auch, der von Dr. S.___ er hobene B efund einer im Seitenvergleich verminderte n Amplitude sei für sich alleine nicht geeignet, eine Nervenläsion zu belegen, und empfahl die hernach von Dr. AA.___ ergän zend durchgeführt e Nadelmyographie (E. 3. 9 hiervor). Somit ergibt sich, dass t rotz umfassender medizinischer Abklärungen kein orga nisch klar fassbares, unfallbedingtes Korrelat nachweisbar ist, welches die über den vorliegend massgebenden Zeitpunkt der Leistungseinstellung hinaus ge klagten B eschwerden erklären würde. Insbesondere ist eine Nervenschädigung entgegen der Ansicht des Beschwerdeführers (Urk. 1 S. 4 f.) nicht mit dem im Sozialversicherungsrecht massgebenden Beweisgrad der überwiegenden Wahr scheinlichkeit (E. 1.2 hiervor) belegt. An dieser Feststellung vermögen auch die beschwerdeweise ins Recht gelegten medizinischen Berichte (Urk. 3/3-5) nichts zu ändern, da sie ebenfalls keinen Nachweis für eine unfallbedingte Nervenlä sion oder anderweitige organis ch objektiv ausgewiesene S chädi gung erbringen. Ein solcher wäre jedoch erforderlich. Denn aus d em Vorliegen von Schmerzen kann nicht auf organisch (hinreichend) nachweisbare Unfallfolgen geschlossen werden. Da sich die Feststellung von Schmerzen einer wissenschaftlichen Be wei s führung entzieht, muss eben verlangt werden, dass Schmerzangaben durch damit korrelierende, schlüssig feststellbare Befunde hinreichend erklärbar sind, andernfalls sich eine rechtsgleiche Beurteilung der Leistungsansprüche nicht gewährleisten liesse (Urteil des Bun desgerichts 8C_736/2009 vom 20. Januar 2010 E. 3.2). 4.2 Es ist nicht ersichtlich und wurde beschwerdeweise auch nicht näher dargelegt, inwiefern zur Beantwortung der unfallversicherungsrechtlichen Fragestellungen von weiteren medizinischen Abklärungen zusätzliche Erkenntnisse zu erwarten sind. Insbesondere ist mit Blick auf die Aktenlage in Bezug auf die Objektivier barkeit allfälliger Unfallfolgen von weiteren Beweismassnahmen einschliesslich der beschwerdeweise beantragten Begutachtung im D.___ (Urk. 1 S. 2 und 6) kein neue r entscheidwesentliche r Aufschluss zu erwarten, weshalb in antizipierter Beweiswürdigung (vgl. BGE 136 I 229 E. 5.3 ) davon abzusehen ist. 5. 5.1 Steht nach dem Dargelegten fest, dass keine organisch objektiv ausgewiesene Unfallfolge vorliegt, welche die über den Zeitpunkt der Leistungseinstellung hinaus fortbestehenden gesundheitlichen B eeinträchtigungen zu erklären ver mag, ist eine besondere Adäquanzpr üfung vorzunehmen (E. 1.3.2 hiervor ). Diese hat unstreitig nach den für psychische Fehlentwicklungen nach Unfall gelten den Grundsätzen ( E. 1.3.2 und E. 1.3.3 hiervor ) zu erfolgen. 5.2 Eigenen Angaben zufolge ist der Beschwerdeführer am 20. September 2006 beim Fussball spielen unter Kollegen ohne Dritteinwirkung mit dem Schuh am Turnhallenboden hängen respektive kleben geblieben, worauf er sich das rechte Bein verdreht habe (Urk. 1 0 /1, Urk. 10/59). Dieses Unfallereignis ist als leicht einzustufen, weshalb die Adäquanz rechtsprechungsgemäss ohne weiteres zu verneinen ist (E. 1. 3.4 hiervor). Eine höhere Einstufung ist – ent gegen der Auffassung des Beschwerdeführers, welcher den Vorfall unter Hin weis auf die ärztlichen Berichte und insbesondere den Bericht der Q.___ vom 14. Februar 2012 (Urk. 3/3) im mittleren Bereich angesiedelt haben will (Urk. 1 S. 6 f.) – nicht gerechtfertigt. M assgebend bei der Beurteilung der Unfallschwere ist der augenfällige Geschehensablauf mit den sich dabei ent wickelnden Kräften, nicht jedoch Folgen des Unfalles oder Begleitumstände, welche nicht direkt dem Unfallgeschehen zugeordnet werden können (Urteil des Bundesgerichts 8C_100/2011 vom 1. Juni 2011 E. 3.4 Ingress, nicht publ. in: BGE 137 V 199) 5.3 Ein Grund, trotz V orliegens eines leichten Unfall ereigniss e s die Adäquanzbeur teilung in Anwendung der von der Rechtsprechung für mittelschwere Unfälle entwickel ten Kriterien (BGE 115 V 140 E. 6c/ aa ) vorzunehmen, ist nicht gege ben. Denn e in Ausnahmefall in dem Sinne, dass die unmittelbaren körperlichen Unfallfolgen eine psychische Fehlentwicklung nicht mehr als offensichtlich un fallunabhängig erscheinen lassen (RKUV 1998 Nr. U 297 S. 243 mit Hinweis auf nicht veröffentlichtes Urteil U 93/91 vom 6. Juli 1993; Urteil des Bundesgerichts 8C_887/2 009 vom 21. Januar 2010 E. 5.2), liegt ni cht vor. Dies wurde vom Be schwerdeführer auch nicht postuliert. 5.4 Selbst wenn indes die Kriterien für Unfälle im mittleren Bereich (E. 1.3.5 hier vor) herangezogen würden, müsste die Adäquanz entgegen der Betrachtungs weise des Beschwerdefüh rers (Urk. 1 S. 6 f.) verneint werden. D er Unfall vom 20. Septem ber 2006 ereignete sich weder unter besonders dramatischen Begleit u mständen noch war er von besonderer E indr ücklichkeit. Bei der dabei erlitte nen rechts seitigen OSG-Luxationsfraktur handelte es sich sodann nicht um eine schwere Verletzung, welche erfahrungsgemäss besonders geeignet wäre, eine psy chische Fehlentwicklung auszulösen. Die se Fraktur wurde sechs Tage nach dem Unfalle reignis osteosyn thetisch versorgt, wobei sich der peri - und post operative Verlauf komplikationslos gestaltete (Urk. 11/2-3, Urk. 11/9) und der Be schwerdeführer bis am 6. November 2006 einen Unterschenkelg ips tragen muss te (Urk. 11/6). Hernach beschränkte sich die Behandlung der somatischen Be schwerden auf die Einnahme von Medikamenten und manualtherapeutische Vor kehren. Damit kann nicht von einer ungewöhnlich langen Dauer der ärztli chen Behandlung somatischer Unfallfolgen gesprochen werden. Anhaltspunkte für eine ärztliche Fehlbehandlung liegen nicht vor. Z ufolge psychischer Überla gerung der somatischen Leiden sind s chliesslich die beiden Kriterien des Grades und der Dauer der physisch bedingten Arbeitsunfähigkeit sowie der körperli chen Dauerschmerzen ebenfalls nicht erfüllt. Hinzu kommt, dass die Feststellun gen der Gutachter des L.___ (Urk. 11/60 S. 13-15 und 18) auf eine erhebliche Diskrepanz zwischen den geklagten und den tatsächlichen Be schwerden schliessen lassen. Somit wären – s elbst wenn aufgrund des sich ent wickelnden CRPS Typ I von einem schwierige n Heilungsverlauf a usgegangen würde – weder ein einziges Kriterium in besonders ausgeprägter Weise noch die massgebenden Kriterien in gehäufter o der auffallender Weise erfüllt. Insofern ist die Adäquanz eines etwaigen natürlichen Kausalzusammenhangs zwischen dem Unfallereignis vom 20. September 2006 und den im Zeitpunkt der Leistungsein stellung noch geklagten Beschwerden zu verneinen. 6. Demzufolge ist nicht zu beanstanden, dass die Beschwerdegegnerin im an gefochtenen Entscheid ihre Leistungspflicht über den 7. April beziehungsweise 3 0. Juni 2010 hinaus verneinte. Damit erweist sich die Beschwerde als unbe gründet und ist abzuweisen. Das Gericht erkennt: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Das Verfahren ist kostenlos. 3. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Dr. iur. Y.___ - Zürich Versicherungs-Gesellschaft AG - Bundesamt für Gesundheit 4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu ent halten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin GräubBuchter AN/TB/MTversandt

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich UV.2012.00046 III. Kammer Sozialversicherungsrichter Gräub, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Annaheim Sozialversicherungsrichterin Daubenmeyer Gerichtsschreiberin Buchter Urteil vom 7. August 2013 in Sachen X.___ Beschwerdeführer vertreten durch Dr. iur. Y.___ Dreifuss & Bollag, Law Office Splügenstrasse 11, Postfach 2129, 8022 Zürich gegen Zürich Versicherungs-Gesellschaft AG Rechtsdienst, Generaldirektion Schweiz Postfach, 8085 Zürich Beschwerdegegnerin Sachverhalt: 1. Der 1972 geborene X.___ arbeitete ab Juni 2006 mit einem Beschäftigungsgrad von 80 % in einem befristeten Arbeitsverhältnis als Banksachbearbeiter bei der Z.___ und war dadurch bei der Zürich Versicherungs-Gesellschaft AG obligatorisch unfall versichert. Am 20. Septem ber 2006 erlitt er beim Hallenfussball eine Luxationsfraktur des rechten oberen Sprunggelenks (OSG), welche am 26. September 2006 im Spital A.___ osteosynthetisch versorgt wurde (Urk. 10/1, Urk. 11/2). Nach dem der Versicherte vom 7. bis 27. November 2006 wegen eines Schmerzsyndroms am rechten Fuss erneut im A.___ hospitalisiert gewesen war (Urk. 11/9), erfolgten Re habilitationsaufenthalte in der Klinik B.___ (27. November 2006 bis 18. Januar 2007; Urk. 11 /15) und in der Klinik C.___ ( 22. Juni bis 19. Juli 2007 (Urk. 11/23). Gestützt auf ein von ihr eingeholtes interdisziplinä res Gutachten vom 18. August 2009 (Urk. 11/60) stellte die Zürich Versiche rungs -Gesellschaft AG mit Verfügung vom 7. April 2010 die Heilbehandlung per Verfügungsdatum und die Taggelder per 30. Juni 2010 ein (Urk. 10/85). Daran hielt sie auf Ein sprache hin (Urk. 10/90, Urk. 10/100) mit Entscheid vom 13. Januar 2012 fest (Urk. 2). 2. Gegen den Einspracheentscheid vom 13. Januar 2012 erhob der Versicherte am 16. Februar 2012 Beschwerde mit folgendem Rechtsbegehren: "1. a. Es sei der Beschwerdeführer im D.___ be gutachten zu lassen, um die Ursachen der seit dem Unfall bestehenden Be schwerden abzuklären. b. Eventualiter seien die Akten an die Vorinstanz zurückzuweisen, welche an zuweisen ist, das in Ziff. 1a erwähnte Gutachten in Auftrag zu geben und hernach die beantragten Leistungen aus UVG neu zu beurteilen. 2. Es seien dem Beschwerdeführer die gesetzlichen Leistungen gemäss UVG auszurichten. Insbesondere sei ihm eine UVG-Rente, welche seiner tatsäch lichen Erwerbsunfähigkeit entspricht, ab dem 1. Juli 2010 zuzusprechen so wie eine angemessene Integritätsentschädigung auszurichten; unter Entschädigungsfolgen zu Lasten der Beschwerdegegnerin." Die Zürich Versicherungs-Gesellschaft AG schloss mit Beschwerdeantwort vom 30. März 2012 (Urk. 9) auf Abweisung der Beschwerde, was dem Beschwerde führer am 3. April 2012 zur Kenntnis gebracht wurde ( Urk. 12). Das Gericht zieht in Erwägung: 1. 1.1 Nach Art. 10 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Unfallversicherung ( UVG ) hat die versicherte Person Anspruch auf die zweck mässige Behandlung ihrer Un fallfolgen. Ist sie infolge des Unfalles voll oder teilweise arbeitsunfähig (Art. 6 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts [ATSG]), so steht ihr gemäss Art. 16 Abs. 1 UVG ein Taggeld zu. Wird sie in folge des Unfalles zu mindestens 10 Prozent invalid ( Art. 8 ATSG), so hat sie Anspruch auf eine Inval idenrente ( Art. 18 Abs. 1 UVG). Erleidet die versicherte Person durch den Unfall eine dauernde erhebliche Schä digung der körperlichen, geistigen oder psychischen Integrität, so hat sie An spruch auf eine angemessene Integritätsentschädigung (Art. 24 Abs. 1 UVG). 1.2 Die Leistungspflicht eines Unfallversicherers gemäss UVG setzt zunächst voraus, dass zwischen dem Unfallereignis und dem eingetretenen Schaden (Krankheit, Invalidität, Tod) ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht. Ursachen im Sin ne des natürlichen Kausalzusammenhangs sind alle Um stände, ohne deren Vorhandensein der eingetretene Erfolg nicht als einge treten oder nicht als in der gleichen Weise beziehungsweise nicht zur gleichen Zeit eingetreten gedacht werden kann. Entspre chend dieser Umschreibung ist für die Bejahung des na türli chen Kau salzusammenhangs nicht erforderlich, dass ein Unfall die al leinige oder unmittelbare Ursache gesundheitlicher Störungen ist; es genügt, dass das schä digende Ereignis zu sammen mit anderen Bedingungen die kör perliche oder geistige Integrität der versicherten Person beein trächtigt hat, der Unfall mit andern Worten nicht wegge dacht werden kann, ohne dass auch die ein getretene gesund heitliche Störung entfiele (BGE 129 V 177 E. 3.1, 406 E. 4.3.1, 123 V 45 E. 2b, 119 V 335 E. 1, 118 V 289 E. 1b, je mit Hinweisen). Ob zwischen einem schädigenden Ereignis und einer gesund heitlichen Störung ein natürlicher Kausalzusammenhang be steht, ist eine Tatfrage, worüber die Verwaltung beziehungsweise im Beschwerdefall das Gericht im Rahmen der ihm obliegenden Beweiswürdigung nach dem im Sozialversicherungsrecht übli chen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit zu befinden hat. Die blosse Möglichkeit eines Zusammenhangs genügt für die Begründung eines Leistungs anspruches nicht (BGE 129 V 177 E. 3.1, 119 V 335 E. 1, 118 V 286 E. 1b, je mit Hinwei sen). 1.3 1.3.1 Die Leistungspflicht des Unfallversicherers setzt im Weiteren voraus, dass zwi schen dem Unfallereignis und dem eingetretenen Schaden ein adäquater Kau salzusammenhang besteht. Nach der Rechtsprechung hat ein Ereignis dann als adäquate Ursache eines Erfolges zu gelten, wenn es nach dem ge wöhnlichen Lauf der Dinge und nach der allgemeinen Lebens erfahrung an sich geeignet ist, einen Erfolg von der Art des eingetretenen herbeizuführen, der Eintritt dieses Er folges also durch das Ereignis allgemein als begünstigt erscheint (BGE 129 V 177 E. 3.2, 405 E. 2.2, 125 V 456 E. 5a). 1.3.2 Die Adäquanz als rechtliche Eingrenzung der sich aus dem natürlichen Kausal zusammenhang ergebenden Haftung des Unfallversicherers spielt im Bereich or ganisch objektiv ausgewiesener Unfallfolgen praktisch keine Rolle, da sich hier die adäquate weitgehend mit der natürlichen Kau salität deckt (BGE 127 V 102 E. 5b/ bb mit Hinweisen). Anders verhält es sich bei natürlich unfallkausalen, aber organisch nicht objektiv ausgewiesenen Beschwerden. Hier ist bei der Be urteilung der Adäquanz vom augenfälligen Geschehensablauf auszugehen, und es sind je nachdem weitere unfallbezogene Kriterien einzubeziehen (BGE 117 V 359 E. 6, 117 V 369 E. 4, 115 V 133 E. 6). Bei psychischen Fehlentwicklungen nach Unfall werden diese Adäquanzkriterien unter Ausschluss psychischer Aspekte g eprüft (BGE 115 V 133 E. 6c/ aa ), während bei Schleudertraumen (BGE 117 V 359 E. 6a) und äquivalenten Verletzungen der Halswirbelsäule ( HWS ) sowie Schädel-Hirntra umen (BGE 117 V 369 E. 4b ) auf eine Differenzierung zwischen physischen und psychischen Komponenten verzichtet wird (vgl. zum Ganzen : BGE 134 V 109 E. 2.1 ). 1.3.3 Für die Beurteilung der Frage, ob ein Unfall nach dem gewöhnlichen Lauf der Dinge und der allgemeinen Lebenserfahrung geeignet ist, eine psychische Ge sundheitsschädigung herbeizuführen, ist nach der in BGE 115 V 133 ergange nen Rechtsprechung auf eine weite Bandbreite von Versicherten abzustellen. Dazu gehören auch jene Versicherten, die aufgrund ihrer Veranlagung für psy chische Störungen anfälliger sind und einen Unfall seelisch weniger gut ver kraften als Gesunde, somit im Hinblick auf die erlebnismässige Verarbeitung des Unfalles zu einer Gruppe mit erhöhtem Risiko gehören, weil sie aus versiche rungsmässiger Sicht auf einen Unfall nicht optimal reagieren (BGE 115 V 133 E. 4b). Für die Bejahung des adäquaten Kausalzusammenhanges zwischen dem Unfall und psychischen Gesundheitsschädigungen ist im Einzelfall zu verlangen, dass dem Unfall für die Entstehung der Arbeits- beziehungsweise Erwerbsunfähigkeit eine massgebende Bedeutung zukommt. Dies trifft dann zu, wenn er objektiv eine gewisse Schwere aufweist oder mit anderen Worten ernsthaft ins Gewicht fällt (vgl. RKUV 1996 Nr. U 264 S. 288 E. 3b; BGE 115 V 133 E. 7 mit Hin wei sen). Für die Beurteilung dieser Frage ist an das Unfallereignis anzuknüpfen, wobei – ausgehend vom augenfälligen Geschehensablauf – folgende Einteilung vorgenommen wurde: banale beziehungsweise leichte Unfälle einerseits, schwe re Unfälle anderseits und schliesslich der dazwischen liegende mittlere Bereich (BGE 115 V 133 E. 6; vgl. auch BGE 134 V 109 E. 6.1, 120 V 352 E. 5b/ aa ; SVR 1999 UV Nr. 10 E. 2). Dabei ist nicht das Unfallerlebnis des Betroffenen mass gebend, sondern das objektiv erfassbare Unfallereignis (vgl. BGE 120 V 352 E. 5b/ aa, 115 V 133 E. 6; SVR 1999 UV Nr. 10 E. 2; RKUV 2005 Nr. U 549 S. 237, 1995 Nr. U 215 S. 91). 1.3.4 Bei banalen Unfällen wie z.B. bei geringfügigem Anschlagen des Kopfes oder Übertreten des Fusses und bei leichten Unfällen wie z.B. einem gewöhnlichen Sturz oder Ausrutschen kann der adäquate Kausalzusammenhang zwischen Un fall und psychischen Gesundheitsstörungen in der Regel ohne weiteres verneint werden, weil aufgrund der allgemeinen Lebenserfahrung aber auch unter Einbe zug unfallmedizinischer Erkenntnisse davon ausgegangen werden darf, dass ein solcher Unfall nicht geeignet ist, einen erheblichen Gesundheitsschaden zu ver ursachen (BGE 120 V 352 E. 5b/ aa, 115 V 133 E. 6a). 1.3.5 Bei Unfällen aus dem mittleren Bereich lässt sich die Frage, ob zwischen Unfall und Folgen ein adäquater Kausalzusammenhang besteht, nicht aufgrund des Unfalles allein schlüssig beantworten. Es sind daher weitere, objektiv erfassbare Umstände, welche unmittelbar mit dem Unfall im Zusammenhang stehen oder als direkte beziehungsweise indirekte Folgen davon erscheinen, in eine Gesamt würdigung einzubeziehen. Als Kriterien sind zu nennen: Besonders dramatische Begleitumstände oder besondere Eindrücklichkeit des Un falls; die Schwere oder besondere Art der erlittenen Verletzungen, insbesondere ihre er fahrungs gemässe Eignung, psychische Fehlentwicklungen auszulösen; unge wöhnlich lange Dauer der ärztlichen Behandlung; körperliche Dauerschmerzen; ärztliche Fehlbehand lung, welche die Unfallfolgen erheblich verschlimmert; schwieriger Heilungs verlauf und erhebliche Komplikationen; Grad und Dauer der physisch bedingten Arbeitsunfähigkeit (BGE 134 V 109 E. 6.1, 115 V 133 E. 6c/ aa ). 1.4 Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vor ak ten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuch tet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c). Auch den Berichten und Gutachten versicherungsinterner Ärzte und Ärztinnen kommt Beweiswert zu, sofern sie als schlüssig erscheinen, nachvollziehbar be gründet sowie in sich widerspruchsfrei sind und keine Indizien gegen ihre Zuverlässigkeit bestehen. Die Tatsache allein, dass der befragte Arzt oder die befragte Ärztin in einem Anstellungsverhältnis zum Versicherungsträger steht, lässt nicht schon auf mangelnde Objektivität und auf Befangenheit schliessen. Es bedarf vielmehr besonderer Umstände, welche das Misstrauen in die Unpar teilichkeit der Beurteilung objektiv als begründet erscheinen lassen. Im Hinblick auf die erhebliche Bedeutung, welche den Arztberichten im Sozialversiche rungsrecht zukommt, ist an die Unparteilichkeit des Gutachters oder der Gut achterin allerdings ein strenger Massstab anzulegen (RKUV 1999 Nr. U 356 S. 572; BGE 122 V 157 E. 1c; vgl. auch 123 V 331 E. 1c). 2. 2.1 Streitig und zu prüfen ist die Einstellung der Versicherungsleistungen per 7. April (Heilbehandlung) respektive 30. Juni 2010 (Taggeld ). 2.2 Die Beschwerdegegnerin stellte sich im angefochtenen E ntscheid auf den Stand punkt, anhand der medizinischen Aktenlage stehe fest, dass im Zeitpunkt der Leistungseinstellung keine organischen Unfallfolgen mehr bestanden hätten. Weitere Abklärungen seien diesbezüglich nicht erforderlich. Ob die psychischen Beschwerden natürlich kausal auf das Unfallereignis vom 20. September 2006 zurück zuführen seien, könne offen gelassen werden. Denn in Bezug auf die nicht organischen Beschwerden sei die Adäquanz ausgehend von einem leichten Ereignis nach der Rechtsprechung gemäss BGE 115 V 133 zu verneinen (Urk. 2 S. 5 ff.). 2.3 Dem hielt der Beschwerdeführer im Wesentlichen entgegen, es sei nicht nach vollziehbar, dass die psychische Verfassung für seine Beschwerden verantwort lich sein soll. Aus den Arztberichten gehe hervor, dass die heutigen Befunde gut zu einer Nervenschädigung passten, die auch das CRPS ausgelöst haben könne. Aus dem Unfall vom 20. September 2006 habe sich ein schwerwiegendes Syn drom entwickelt, dessen komplexer Verlauf nur eine hoch spezialisierte Klinik mit der nötigen Erfahrung kompetent und interdisziplinär beurteilen könne. Da her sei eine Begutachtung im D.___ erforder lich. Die objektiven Befunde stünden in einem natürlichen Kausalzusammen hang zum Unfall, vor welchem er beschwerdefrei gewesen sei. Die Beschwerden seien erst nach diesem respektive nach der Operation sowie der anschlies senden Gipsentfernung aufgetreten und damit zum Unfall adäquat kausal. Sämt liche behandelnde n Ärzte hätten die Unfallkausalität der aktuellen Beschwerden be jaht. Im Übrigen sei die Adäquanz zum als mittelschwer einzustufenden Un fall selbst bei Annahme einer psychischen Problematik – wofür aufgrund der Akten jedoch keinerlei Hinweise vorlägen – gegeben (Urk. 1). 3. 3.1 In der Zusammenfassung der Krankengeschichte des A.___, Klinik für Unfall chi rurgie, vom 13. November 2006 stellte der Klinikdirektor und Operateur Prof. Dr. med. E.___, folgende Diagnose: - Schmerzsyndrom Fuss rechts - St. n Osteosynthese einer OSG-Luxationsfraktur rechts am 26.09.06 - Knocheninfarkt distale Tibia postero -medial (MRI vom 22.11.06) - Thrombose der V. fibularis Höhe mittlerer Unterschenkel (Ultraschall vom 10.11.06; D-Dimere Norm) Er konstatierte, die nach dem Wechsel respektive der Entfernung des Gipses aufgetretene Schmerzsymptomatik sei i nsgesamt unklar. I nsbesondere zeigten sich klinisch und laborchemisch keine Infektzeichen, und r adiologisch sei die Fraktur bei intaktem und unverändertem Osteosynthesematerial konsolidiert. Bei der Differentialdiagnose eines beginnenden komplexen regionalen Schmerz syndroms ( Complex Regional Pain Syndrome [CRPS]) sei trotz Fehlens weiterer klinischer Zeichen eine entsprechende Therapie eingeleitet worden (Urk. 11/9). Nachdem in der B.___ d ie (Verdachts-)Diagnose eines C R P S am rechten Fuss gestellt worden war (Urk. 11/12, Urk. 11/15), berichtete P rof. Dr. E.___ am 16. April 2007 be i unveränder ter Diagnosestellung, in der aktuellen Röntgenkontrolle zeige sich die Fraktur einwandfrei verheilt. Da zur Zeit sicher keine Algodystrophie vorliege, werde d em Beschwerdeführer geraten, nun – nach Ausheilung der Fraktur – die Implantate zu entfernen und danach nochmals eine MR-Bilanzierung des OSG durchführen zu lassen (Urk. 11/18). 3. 2 Dr. med. F.___, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Be wegungsapparates, G.___ und H.___, welcher den Beschwerdeführer am 4. Mai 2007 erstmals zwecks Einholung eine r Zweit meinung untersucht hatte, schloss im Bericht vom 7. Mai 2007 diagnostisch auf eine protrahierte, noch nicht ganz abgelaufene Algodystrophie (Stadium I) und empfahl den Aufenthalt in der C.___ vom 22. Juni bis 19. Juli 2007 (Urk. 11/ 20-21 ). Am 18. Dezember 2007 berichtete er, laut Angaben des Beschwerdeführers habe sich keine Besserung ergeben. Objektiv symptomatisch habe sich die Gesamtsituation im rechten OSG allerdings deutlich verbessert, so dass er aufg rund des objektiven Befundes viel weniger Schmerzen verspüren müsste. Insbesondere seien in der Untersuchung vom 26. Oktober 2007 keine starken Entzündungszeichen mehr vorhanden gewesen, und radiologisch habe sich die Dystrophie ebenfalls zurückgebildet. Insgesamt sei die Situation jedoch weiterhin stark prekär. Der Beschwerdeführer sei psychisch völlig dekompe n siert, weise eine tiefe Depres sion und eine völlig gestörte Schmerzverarbeitung auf (Urk. 11/31). 3.3 Der vom 21. Februar bis 13. Juni 2008 behandelnde lic. phil. I.___, Fachpsy chologe für Psy chotherapie un d für Klinische Psy chologie FSP, J.___, nannte in seinem undatierten Bericht die Diagnosen ei ne r nicht näher bezeichnete n Schmerzstörung und einer Anpassungsstörung mit längerer depressiver Reaktion und Angst gemischt (ICD-10 F43.22). Er erklärte, das avisierte Therapieziel der Aufhellung der Stimmung und der Entspannung sowie der Verringerung der Schmerzintensität habe sich nicht erreichen lassen ( Urk. 11/47 ). 3.4 Dr. med. K.___, Fachärztin für Anästhesiolo gie, Schmerzambulato rium des A.___, wo sich der Beschwerde führer ab März 2007 behandel n liess, nannte im Bericht vom 19. September 2008 folgende Diagnosen: - Chronisches Schmerzsyndrom Bein rechts bei/mit - St. n. OSG-Luxationsfraktur rechts am 20.9.2006 - St. n. Osteosynthese rechts am 26.9.2006 - Knocheninfarkt distale Tibia postero -medial (MRI vom 22.11.2006) - Thrombose der V. fibularis mittlerer Höhe Unterschenkel (Ultraschall vom 10.11.2006) - V.a. CRPS Typ I bei persistierenden, starken Schmerzen, Hinweise für eine sympathische Dysregulation (kältere Extremität) - V.a. depressive Reaktio n /Anpassung bei familiärer Belastungssituation, schwere r Krankheit und Tod des Vaters, Arbeitslosigkeit Die Prognose sei unklar. Bisher hätten alle medikamentösen und physiothera peutischen Massnahmen das Beschwerdebild nicht wesentlich verändert, wes halb dringend eine multidisziplinäre Abklärung empfohlen werde ( Urk. 11/49). 3.5 Im von der Be schwerdegegnerin veranlassten interdisziplinären Gutachten des Spitals L.___ vom 18. August 2009, gezeichnet von Dr. med. M.___, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin und Rheumatologie, Dr. med. N.___, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewe gungsapparates, sowie Dr. med. O.___, Facharzt für Psychiatrie und Psy chotherapie, lautete die Diagnosestellung wie folgt (Urk. 11/60 S. 16): - Chronifizierter Fussschmerz rechts (ICD-10 M79.6) - Status nach Osteosynthese einer OSG-Luxationsfraktur Typ B rechts mit Syndesmosen - und ventraler Kapselnaht 26.09.2006 ( fecit Prof. Dr. E.___ ) nach OSG-Distorsion 20.09.2006 - Status nach CRPS Typ I Grad I-II (ICD-10 M89.07), aktuell nicht mehr nachweisbar - Knocheninfarkt distale Tibia postero -medial (MRI 22.11.06) - Thrombose Vena fibularis Höhe mittlerer Unterschenkel (Ultraschall 10.11.06 [D-Dimere im Normbereich]) - Verdacht auf arterielle Hypertonie (Abklärungsbedarf): aktueller Blut druck 140/110 mmHg links sitzend in Ruhe - Adipositas (BMI 32.1 kg/m2) - Mittelgradige depressive Episode (ICD-10 F32.1), DD m edikamenten-induziert - Akzentuierte narzisstische und zwanghafte Persönlichkeitszüge (ICD-10 Z73.1) - Verdacht auf Störung der Schmerzverarbeitung mit Verdacht auf Symp tomausweitung - Verdacht auf dissoziative Störung / dissoziative Bewegungsstörung (ICD-10 F44.4) Befragt zur Unfallk ausalität führten die Gutachter aus, zwischen dem postope rativ aufgetretenen CRPS Typ I und dem Unfall vom 20. September 2006 beste he mit überwiegen der Wahrscheinlichkeit ein Kausal zusammenhang. Nachdem sich klinisch im Verlauf der Rehabilita tion ein Rück gang des CRPS Typ I Grad II zu Grad I und darunter liegend gezeigt habe, seien aktuell keine organischen Restbes chwerden oder typische Beschwer den im Sinne einer strukturellen orga nischen Störu ng oder eines CRPS mehr objekti vierbar (rein somatisch Restitutio ad integrum ). Klinisch -radiologisch finde sich eine mehr als zu friedenstellende Si tuation nach operativ versorgter OSG- Luxationsfraktur rechts. Bestehen bleibe einzig die subjektiv empfundene Hyperpathie im Bereich des rechten Fusses, welche auch im Zusammenhang mit der Schmerzverarbeitun gsproblematik in terpretiert wer den könne, so dass die Schmerzsituation im Begutachtungszeit punkt (30. März 2009 [Urk. 11/59]) möglicher weise in einem Kausalzusammen hang mit dem Unfall gesehen werden könne. Nach diesem habe der Beschwer deführer aus psychiatrischer Sicht neben der Schmerzverarbeitungsstörung mit Verdacht auf Symptomausweitung auch eine depressive Episode entwickelt. Seine Persönlichk eitsstruktur zeige eine psychi sche Konstellation, aufg rund de rer der Un fall mit Entwicklung eines typi scherweise schmerzhaften CRPS als ur sächlich gewertet werden könne für die sich folgend manifestierende psychi sche Fehlentwicklung der Schmerzver arbei tungsstörung. Diese Verarbeitungs proble matik sei auf das Ereignis und die da mit zusammenhängenden Schmer zen, aber au ch auf eine präexistente Vulner abilität und psychosoziale Belas tungssituation (Krankheit und Tod des Vaters, Non-Hodgkin-Lymphom des Bru ders) zur ück zu führen (Urk. 11/60 S. 21). 3. 6 Auf Veranlassung des behandelnden Dr. med. P.___, Facharzt für Or thopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, wurde am 11. Mai 2010 in der Klinik Q.___ mit der Fragestellung "C R P S II. Knocheninfarkt der Tibia. Anderes." eine MR-Untersuchung des rechten OSG durchgeführt. Gemäss Beurteilung des Dr. med. R.___, Facharzt für Radio logie, vom Untersuchungstag zeigten sich posttraumatische Veränderungen in der Tibia, jedoch kein Knochenmarksinfarkt. Ein CRP S sei MR-tomographisch grund sätzlich nicht ausschliessbar, indirekte Hinweise für ein solches Leiden seien jedoch nicht vorhanden (Urk. 11/63). 3. 7 Dr. med. S.___, Fachärztin für Neurologie, T.___, beurteilte am 10. Juni 2010, die klinischen und elektroneurographischen Unter suchungsbefunde vo m 7. Juni 2010 (vgl. Bericht vom 7. Juni 2010 [Urk. 11/66]) passten gut zu einer stattgehab ten Peronaeus - Läsion (Atrophie des M. extensor digitorum brevis, Sensibilitäts störung im Innervationsgebiet des N. peronaeus superficialis, pathologische Pe ronaeus-Neurographie ) und Tibialis -Läsion (Atro phie der Mm. interossei dor sales, pathologisches Tibialis -SSEP rechts) rechts, entweder ausgelöst durch eine Traktionsläsion anlässlich der distalen Tibiafrak tur und/oder durch eine Druckschädigung anlässlich der Ruhigstellung im Gips. Residual bestehe ein neuropathisches Schmerzsyndrom vorwiegend im Innerva tionsgebiet des N. peronaeus superficialis rechts. Aufg rund der anhaltenden neuropathischen Beschwerden sei die Fortsetzung der Medikation mit Lyrica und die Applikation eines Neurodolpflasters auf den überempfindlichen Stellen zu empfehlen (Urk. 11/67). 3. 8 Dr. med. U.___, Facharzt für Physikalische Medizin und Rehabilitation, h ielt am 14. Juni 2010 fest, aufg rund der Anamnese, der vorliegenden Akten und der klinischen Untersuchung vom 10. Juni 2010 bestehe ein Status nach CRPS I am rechten Fuss, wobei sich gegenwärtig keine Hinweise mehr auf eine floride Algodystrophie zeigten. Die vom Beschwerdeführer geäusserten sensiblen Ver änderungen und die Funktionseinbusse seien als Restbeschwerden zu werten (Urk. 11/64). 3. 9 Prof. Dr. med. V.___, Facharzt für Neu ro logie, W.___, vom Medical Support der Beschwerdegegne rin erklärte a m 20. September 2010, die von Dr. S.___ ermittelten elektroneurographischen Werte zeigten keine Nervenschädigung, sondern Normalb efunde. Die Untersuchung habe einzig eine verminderte Am plitude links im Gegensatz zu rechts ergeben. Jedoch sei die Amplitude – welche einen groben Anhalt über die Anzahl der weiter leitenden Nervenfasern gebe – häufig asymmetrisch und sehr abhängig von der Lage und Form der Ableitelektrode. Zur Erkennung einer Nerven- und/oder Muskelschädi gung sei nebst der von der Neurologin durchgeführten Elektro neurographie zwingend auch eine Nadelmyographie ( Elektromyographie [EMG]) notwendig, welche bislang noch nicht durchgeführt worden sei (Urk. 11/68). 3. 10 Im Auftrag der Beschwerdegegnerin wurde der Beschwerdeführer am 23. No vember 2010 durch Dr. med. AA.___, Facharzt für Neurologie, W.___ klinisch-neurologisch und elektroneuromyographisch untersucht. Im Bericht vom Folgetag beurteilte Dr. AA.___, bis auf einen im Seitenvergleich etwas weniger gut tastbaren Musculus extensor digitorum brevis pedis rechts fänden sich im klinischen Neurostatus keine von der Kooperation unabhängigen pathologischen Befunde. Die elektromyographischen Resultate seien b is auf eine mindest ens zum Teil schmerzbedingte Ak tivitätsmusterlichtung in den Nadel myograph ien aus dem rechten Musculus ex tensor digitorum brevis und dem Musculus flexor digitorum brevis pedis unauffällig. Mit den ihm zur Verfügung stehenden Untersuchungsmethoden könne er keine die Beschwerden befriedi gend erklärende Nervenschädigung am rechten Unterschenkel respektive Fuss diagnostizieren (Urk. 11/69). 3. 11 Die Neurologin Dr. S.___ führte am 21. Januar 2011 aus, auch bei der im Ok tober 2010 in der Klinik W.___ ohne somato -sensibel evozierte Potentiale durchgeführten elektrophysiologischen Untersuchung habe sich im Seitenver gleich eine Amplitudenminderung der motorischen Reizantwort des rechtsseiti gen Nervus peronaeus bei Ableitung vom Musculus extensor digitorum brevis gezeigt, wobei angesichts der drei Jahre zurückliegenden Nervenläsion nadel myographisch keine Denervationszeichen mehr nachweisbar gewesen seien. Die aktuelle Verlaufsuntersuchung (vgl. Urk. 11/70) der im Juni 2010 abgeleiteten Tibialis - SSEP habe hingegen als Korrelat für die anhaltende Sensibilitätsstörung unverändert einen pathologischen Befund rechts ergeben (Urk. 11/71). 3. 12 Dr. med. BB.___, Facharzt für Anästhesiologie, Q.___, wel cher den Beschwerdeführer ab dem 19. Juli 2010 schmerztherapeutisch mitbe treute, erklärte im Bericht vom 8. Dezember 2011, das klinische Bild und die Anamnese sprächen für ein neuropathisches Schmerzs yndrom nach durchge machte m CRPS I im Rahmen des Traumas und der anschliessenden Behandlung. Im Verlauf sei punktuell eine geringgradige Verbesserung der Schmerzsympto matik, aber k ein durchschlagender Erfolg erreicht worden. Der Beschwerdefüh rer leide nach wie vor unter starken Schmerzen und den Nebenwirkungen der Opioidtherapie, wobei bei vormals voller Gesundheit und sportlic her Betätigung davon ausgegangen werden müsse, dass die Beschwerden im Rahmen d es Trau mas und der anschliessenden Be handlung aufgetreten seien (Urk. 11/72 S. 2 f.). 4. 4.1 Aus der dargelegten medizinischen Aktenlage erhellt, dass die am 26. Septem ber 2006 in der Klinik für Unfallchirurgie des A.___ osteosyn thetisch versorgte rechtsseitige OSG-Luxationsfraktur zeit - und regel recht abheilte ( E. 3.1 hiervor ). Bezüglich der im Verlauf aufgetretenen Schmerzen am rechten Fuss wurde die (Verdachts-)Diagnose eines CRPS I gestellt. Das CRPS ist eine zusammenfassen de Bezeichnung für Krankheitsbilder, welche die Extremitäten betreffen, sich nach einem schädigenden Ereignis entwickeln und durch anhaltenden Schmerz mit Störungen des vegetativen Nervensystems, der Sensibilität und der Motori k gekennzeichnet sind. Das CRPS I (sympathische Algodystrophie, Sudeck-Syn drom; frühe r sympathische Reflexdystrophie) ist eine Erkrankung der Extremi tät, welche ohne definierte Nervenläsion nach relativ geringfügigem Trauma ohne Bezug zum Innervati onsgebiet eines Nervs auftritt, und wird in d rei Sta dien e ingeteilt ( I: Entzündungsstadium; II: Dystrophie; III: Atrophie [ irrever si bel ] ). Das CRPS II (früher Kausalgie ) bezeichnet brennende Schmerzen und Störungen des sympathetischen Nervensystems als Folge einer definierten peri phe ren Nervenläsion (Pschyrembel, K li nisches Wörterbuch, 26 3. Auflage, Berlin 2012, S. 1875). Im Zeitpunkt der Leistungseinstellung ( 7. April beziehungsweise 30. Juni 2010 ) war das vormals diagnostizierte CRPS I längst abgeheilt. Bereits Dr. F.___ – welcher am 7. Mai 2007 von einer noch nicht ganz abgelaufenen Algodystrophie (Stadium I) ausgegangen war – erwähnte im Bericht vom 18. Dezember 2007 kein CRPS mehr und stellte die psychische Situation in den Vordergrund (E. 3.2 hiervor), worauf der Beschwerdeführer kurzzeitig eine ent sprechende Behandlung in Anspruch nahm (E. 3.3 hiervor). Anlässlich der Ex ploration im L.___ vom 30. März 2009 konnte schliesslich kein CRPS mehr nachgewiesen werden. Die Sachverständi gen konnten keine or gani sche Gesundheitsschädigung mehr feststellen und schlossen in somatischer Hin sicht auf eine Restitutio ad int egrum (E. 3.5 hiervor). Unbestrittenermassen wur de im gesamten Verlauf nach dem Unfall ereignis vom 20. September 2006 von keinem der involvierten Ärzte d ie Diagnose eines CRPS II – welche sich defini tionsgemäss durch eine Ner venläsion auszeichnet – gestellt. Gestützt auf die von ihm durchgeführten Untersuchungen verneinte d er Neurologe Dr. AA.___ das Vorliegen einer Nervenschädigung ausdrücklich (E. 3. 10 hiervor). Im Lichte der Eindeutigkeit der von den übrigen Ärzten gezogenen Schlussfolgerungen vermag die vom Beschwerdeführer (Urk. 1 S. 4 f. ) angerufene Einschätzung von Dr. S.___, welche sich als einzige Medizinalperson für eine Nervenschädigung a us sprach (E. 3. 7 und E. 3. 11 hiervor), nicht zu überzeugen. Der Neurologe Dr. V.___ befand denn auch, der von Dr. S.___ er hobene B efund einer im Seitenvergleich verminderte n Amplitude sei für sich alleine nicht geeignet, eine Nervenläsion zu belegen, und empfahl die hernach von Dr. AA.___ ergän zend durchgeführt e Nadelmyographie (E. 3. 9 hiervor). Somit ergibt sich, dass t rotz umfassender medizinischer Abklärungen kein orga nisch klar fassbares, unfallbedingtes Korrelat nachweisbar ist, welches die über den vorliegend massgebenden Zeitpunkt der Leistungseinstellung hinaus ge klagten B eschwerden erklären würde. Insbesondere ist eine Nervenschädigung entgegen der Ansicht des Beschwerdeführers (Urk. 1 S. 4 f.) nicht mit dem im Sozialversicherungsrecht massgebenden Beweisgrad der überwiegenden Wahr scheinlichkeit (E. 1.2 hiervor) belegt. An dieser Feststellung vermögen auch die beschwerdeweise ins Recht gelegten medizinischen Berichte (Urk. 3/3-5) nichts zu ändern, da sie ebenfalls keinen Nachweis für eine unfallbedingte Nervenlä sion oder anderweitige organis ch objektiv ausgewiesene S chädi gung erbringen. Ein solcher wäre jedoch erforderlich. Denn aus d em Vorliegen von Schmerzen kann nicht auf organisch (hinreichend) nachweisbare Unfallfolgen geschlossen werden. Da sich die Feststellung von Schmerzen einer wissenschaftlichen Be wei s führung entzieht, muss eben verlangt werden, dass Schmerzangaben durch damit korrelierende, schlüssig feststellbare Befunde hinreichend erklärbar sind, andernfalls sich eine rechtsgleiche Beurteilung der Leistungsansprüche nicht gewährleisten liesse (Urteil des Bun desgerichts 8C_736/2009 vom 20. Januar 2010 E. 3.2). 4.2 Es ist nicht ersichtlich und wurde beschwerdeweise auch nicht näher dargelegt, inwiefern zur Beantwortung der unfallversicherungsrechtlichen Fragestellungen von weiteren medizinischen Abklärungen zusätzliche Erkenntnisse zu erwarten sind. Insbesondere ist mit Blick auf die Aktenlage in Bezug auf die Objektivier barkeit allfälliger Unfallfolgen von weiteren Beweismassnahmen einschliesslich der beschwerdeweise beantragten Begutachtung im D.___ (Urk. 1 S. 2 und 6) kein neue r entscheidwesentliche r Aufschluss zu erwarten, weshalb in antizipierter Beweiswürdigung (vgl. BGE 136 I 229 E. 5.3 ) davon abzusehen ist. 5. 5.1 Steht nach dem Dargelegten fest, dass keine organisch objektiv ausgewiesene Unfallfolge vorliegt, welche die über den Zeitpunkt der Leistungseinstellung hinaus fortbestehenden gesundheitlichen B eeinträchtigungen zu erklären ver mag, ist eine besondere Adäquanzpr üfung vorzunehmen (E. 1.3.2 hiervor ). Diese hat unstreitig nach den für psychische Fehlentwicklungen nach Unfall gelten den Grundsätzen ( E. 1.3.2 und E. 1.3.3 hiervor ) zu erfolgen. 5.2 Eigenen Angaben zufolge ist der Beschwerdeführer am 20. September 2006 beim Fussball spielen unter Kollegen ohne Dritteinwirkung mit dem Schuh am Turnhallenboden hängen respektive kleben geblieben, worauf er sich das rechte Bein verdreht habe (Urk. 1 0 /1, Urk. 10/59). Dieses Unfallereignis ist als leicht einzustufen, weshalb die Adäquanz rechtsprechungsgemäss ohne weiteres zu verneinen ist (E. 1. 3.4 hiervor). Eine höhere Einstufung ist – ent gegen der Auffassung des Beschwerdeführers, welcher den Vorfall unter Hin weis auf die ärztlichen Berichte und insbesondere den Bericht der Q.___ vom 14. Februar 2012 (Urk. 3/3) im mittleren Bereich angesiedelt haben will (Urk. 1 S. 6 f.) – nicht gerechtfertigt. M assgebend bei der Beurteilung der Unfallschwere ist der augenfällige Geschehensablauf mit den sich dabei ent wickelnden Kräften, nicht jedoch Folgen des Unfalles oder Begleitumstände, welche nicht direkt dem Unfallgeschehen zugeordnet werden können (Urteil des Bundesgerichts 8C_100/2011 vom 1. Juni 2011 E. 3.4 Ingress, nicht publ. in: BGE 137 V 199) 5.3 Ein Grund, trotz V orliegens eines leichten Unfall ereigniss e s die Adäquanzbeur teilung in Anwendung der von der Rechtsprechung für mittelschwere Unfälle entwickel ten Kriterien (BGE 115 V 140 E. 6c/ aa ) vorzunehmen, ist nicht gege ben. Denn e in Ausnahmefall in dem Sinne, dass die unmittelbaren körperlichen Unfallfolgen eine psychische Fehlentwicklung nicht mehr als offensichtlich un fallunabhängig erscheinen lassen (RKUV 1998 Nr. U 297 S. 243 mit Hinweis auf nicht veröffentlichtes Urteil U 93/91 vom 6. Juli 1993; Urteil des Bundesgerichts 8C_887/2 009 vom 21. Januar 2010 E. 5.2), liegt ni cht vor. Dies wurde vom Be schwerdeführer auch nicht postuliert. 5.4 Selbst wenn indes die Kriterien für Unfälle im mittleren Bereich (E. 1.3.5 hier vor) herangezogen würden, müsste die Adäquanz entgegen der Betrachtungs weise des Beschwerdefüh rers (Urk. 1 S. 6 f.) verneint werden. D er Unfall vom 20. Septem ber 2006 ereignete sich weder unter besonders dramatischen Begleit u mständen noch war er von besonderer E indr ücklichkeit. Bei der dabei erlitte nen rechts seitigen OSG-Luxationsfraktur handelte es sich sodann nicht um eine schwere Verletzung, welche erfahrungsgemäss besonders geeignet wäre, eine psy chische Fehlentwicklung auszulösen. Die se Fraktur wurde sechs Tage nach dem Unfalle reignis osteosyn thetisch versorgt, wobei sich der peri - und post operative Verlauf komplikationslos gestaltete (Urk. 11/2-3, Urk. 11/9) und der Be schwerdeführer bis am 6. November 2006 einen Unterschenkelg ips tragen muss te (Urk. 11/6). Hernach beschränkte sich die Behandlung der somatischen Be schwerden auf die Einnahme von Medikamenten und manualtherapeutische Vor kehren. Damit kann nicht von einer ungewöhnlich langen Dauer der ärztli chen Behandlung somatischer Unfallfolgen gesprochen werden. Anhaltspunkte für eine ärztliche Fehlbehandlung liegen nicht vor. Z ufolge psychischer Überla gerung der somatischen Leiden sind s chliesslich die beiden Kriterien des Grades und der Dauer der physisch bedingten Arbeitsunfähigkeit sowie der körperli chen Dauerschmerzen ebenfalls nicht erfüllt. Hinzu kommt, dass die Feststellun gen der Gutachter des L.___ (Urk. 11/60 S. 13-15 und 18) auf eine erhebliche Diskrepanz zwischen den geklagten und den tatsächlichen Be schwerden schliessen lassen. Somit wären – s elbst wenn aufgrund des sich ent wickelnden CRPS Typ I von einem schwierige n Heilungsverlauf a usgegangen würde – weder ein einziges Kriterium in besonders ausgeprägter Weise noch die massgebenden Kriterien in gehäufter o der auffallender Weise erfüllt. Insofern ist die Adäquanz eines etwaigen natürlichen Kausalzusammenhangs zwischen dem Unfallereignis vom 20. September 2006 und den im Zeitpunkt der Leistungsein stellung noch geklagten Beschwerden zu verneinen. 6. Demzufolge ist nicht zu beanstanden, dass die Beschwerdegegnerin im an gefochtenen Entscheid ihre Leistungspflicht über den 7. April beziehungsweise 3 0. Juni 2010 hinaus verneinte. Damit erweist sich die Beschwerde als unbe gründet und ist abzuweisen. Das Gericht erkennt: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Das Verfahren ist kostenlos. 3. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Dr. iur. Y.___ - Zürich Versicherungs-Gesellschaft AG - Bundesamt für Gesundheit 4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu ent halten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin GräubBuchter AN/TB/MTversandt

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Sozialversicherungsgericht

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

des Kantons Zürich UV.2012.00046 UV.2012.00046

UV.2012.00046 III. Kammer

Sozialversicherungsrichter Gräub, Vorsitzender

Sozialversicherungsrichterin Annaheim

Sozialversicherungsrichterin Daubenmeyer

Gerichtsschreiberin Buchter

Urteil vom 7. August 2013

Urteil vom 7. August 2013 in Sachen

in Sachen X.___

X.___ Beschwerdeführer

Beschwerdeführer vertreten durch Dr. iur. Y.___

vertreten durch Dr. iur. Y.___ Dreifuss & Bollag, Law Office

Dreifuss & Bollag, Law Office Splügenstrasse 11, Postfach 2129, 8022 Zürich

Splügenstrasse 11, Postfach 2129, 8022 Zürich gegen

gegen Zürich Versicherungs-Gesellschaft AG

Zürich Versicherungs-Gesellschaft AG Rechtsdienst, Generaldirektion Schweiz

Rechtsdienst, Generaldirektion Schweiz Postfach, 8085 Zürich

Postfach, 8085 Zürich Beschwerdegegnerin

Beschwerdegegnerin Sachverhalt:

Sachverhalt: 1. Der 1972 geborene X.___ arbeitete ab Juni 2006 mit einem Beschäftigungsgrad von 80 % in einem befristeten Arbeitsverhältnis als Banksachbearbeiter bei der Z.___ und war dadurch bei der Zürich Versicherungs-Gesellschaft AG obligatorisch unfall versichert. Am 20. Septem ber 2006 erlitt er beim Hallenfussball eine Luxationsfraktur des rechten oberen Sprunggelenks (OSG), welche am 26. September 2006 im Spital A.___ osteosynthetisch versorgt wurde (Urk. 10/1, Urk. 11/2). Nach dem der Versicherte vom 7. bis 27. November 2006 wegen eines Schmerzsyndroms am rechten Fuss erneut im A.___ hospitalisiert gewesen war (Urk. 11/9), erfolgten Re habilitationsaufenthalte in der Klinik B.___ (27. November 2006 bis 18. Januar 2007; Urk. 11 /15) und in der Klinik C.___ ( 22. Juni bis 19. Juli 2007 (Urk. 11/23). Gestützt auf ein von ihr eingeholtes interdisziplinä res Gutachten vom 18. August 2009 (Urk. 11/60) stellte die Zürich Versiche rungs -Gesellschaft AG mit Verfügung vom 7. April 2010 die Heilbehandlung per Verfügungsdatum und die Taggelder per 30. Juni 2010 ein (Urk. 10/85). Daran hielt sie auf Ein sprache hin (Urk. 10/90, Urk. 10/100) mit Entscheid vom 13. Januar 2012 fest (Urk. 2).

1. Der 1972 geborene X.___ arbeitete ab Juni 2006 mit einem Beschäftigungsgrad von 80 % in einem befristeten Arbeitsverhältnis als Banksachbearbeiter bei der Z.___ und war dadurch bei der Zürich Versicherungs-Gesellschaft AG obligatorisch unfall versichert. Am 20. Septem ber 2006 erlitt er beim Hallenfussball eine Luxationsfraktur des rechten oberen Sprunggelenks (OSG), welche am 26. September 2006 im Spital A.___ osteosynthetisch versorgt wurde (Urk. 10/1, Urk. 11/2). Nach dem der Versicherte vom 7. bis 27. November 2006 wegen eines Schmerzsyndroms am rechten Fuss erneut im A.___ hospitalisiert gewesen war (Urk. 11/9), erfolgten Re habilitationsaufenthalte in der Klinik B.___ (27. November 2006 bis 18. Januar 2007; Urk. 11 /15) und in der Klinik C.___ ( 22. Juni bis 19. Juli 2007 (Urk. 11/23). Gestützt auf ein von ihr eingeholtes interdisziplinä res Gutachten vom 18. August 2009 (Urk. 11/60) stellte die Zürich Versiche rungs -Gesellschaft AG mit Verfügung vom 7. April 2010 die Heilbehandlung per Verfügungsdatum und die Taggelder per 30. Juni 2010 ein (Urk. 10/85). Daran hielt sie auf Ein sprache hin (Urk. 10/90, Urk. 10/100) mit Entscheid vom 13. Januar 2012 fest (Urk. 2). 2. Gegen den Einspracheentscheid vom 13. Januar 2012 erhob der Versicherte am 16. Februar 2012 Beschwerde mit folgendem Rechtsbegehren:

2. Gegen den Einspracheentscheid vom 13. Januar 2012 erhob der Versicherte am 16. Februar 2012 Beschwerde mit folgendem Rechtsbegehren: "1.

"1. a. Es sei der Beschwerdeführer im D.___ be gutachten zu lassen, um die Ursachen der seit dem Unfall bestehenden Be schwerden abzuklären. a. Es sei der Beschwerdeführer im D.___ be gutachten zu lassen, um die Ursachen der seit dem Unfall bestehenden Be schwerden abzuklären. b. Eventualiter seien die Akten an die Vorinstanz zurückzuweisen, welche an zuweisen ist, das in Ziff. 1a erwähnte Gutachten in Auftrag zu geben und hernach die beantragten Leistungen aus UVG neu zu beurteilen. b. Eventualiter seien die Akten an die Vorinstanz zurückzuweisen, welche an zuweisen ist, das in Ziff. 1a erwähnte Gutachten in Auftrag zu geben und hernach die beantragten Leistungen aus UVG neu zu beurteilen. 2. Es seien dem Beschwerdeführer die gesetzlichen Leistungen gemäss UVG auszurichten. Insbesondere sei ihm eine UVG-Rente, welche seiner tatsäch lichen Erwerbsunfähigkeit entspricht, ab dem 1. Juli 2010 zuzusprechen so wie eine angemessene Integritätsentschädigung auszurichten;

2. Es seien dem Beschwerdeführer die gesetzlichen Leistungen gemäss UVG auszurichten. Insbesondere sei ihm eine UVG-Rente, welche seiner tatsäch lichen Erwerbsunfähigkeit entspricht, ab dem 1. Juli 2010 zuzusprechen so wie eine angemessene Integritätsentschädigung auszurichten; unter Entschädigungsfolgen zu Lasten der Beschwerdegegnerin."

unter Entschädigungsfolgen zu Lasten der Beschwerdegegnerin." Die Zürich Versicherungs-Gesellschaft AG schloss mit Beschwerdeantwort vom 30. März 2012 (Urk. 9) auf Abweisung der Beschwerde, was dem Beschwerde führer am 3. April 2012 zur Kenntnis gebracht wurde ( Urk. 12).

Die Zürich Versicherungs-Gesellschaft AG schloss mit Beschwerdeantwort vom 30. März 2012 (Urk. 9) auf Abweisung der Beschwerde, was dem Beschwerde führer am 3. April 2012 zur Kenntnis gebracht wurde ( Urk. 12). Das Gericht zieht in Erwägung:

Das Gericht zieht in Erwägung: 1.

1. 1.1 Nach Art. 10 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Unfallversicherung ( UVG ) hat die versicherte Person Anspruch auf die zweck mässige Behandlung ihrer Un fallfolgen. Ist sie infolge des Unfalles voll oder teilweise arbeitsunfähig (Art. 6 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts [ATSG]), so steht ihr gemäss Art. 16 Abs. 1 UVG ein Taggeld zu. Wird sie in folge des Unfalles zu mindestens 10 Prozent invalid ( Art. 8 ATSG), so hat sie Anspruch auf eine Inval idenrente ( Art. 18 Abs. 1 UVG). Erleidet die versicherte Person durch den Unfall eine dauernde erhebliche Schä digung der körperlichen, geistigen oder psychischen Integrität, so hat sie An spruch auf eine angemessene Integritätsentschädigung (Art. 24 Abs. 1 UVG).

1.1 Nach Art. 10 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Unfallversicherung ( UVG ) hat die versicherte Person Anspruch auf die zweck mässige Behandlung ihrer Un fallfolgen. Ist sie infolge des Unfalles voll oder teilweise arbeitsunfähig (Art. 6 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts [ATSG]), so steht ihr gemäss Art. 16 Abs. 1 UVG ein Taggeld zu. Wird sie in folge des Unfalles zu mindestens 10 Prozent invalid ( Art. 8 ATSG), so hat sie Anspruch auf eine Inval idenrente ( Art. 18 Abs. 1 UVG). Erleidet die versicherte Person durch den Unfall eine dauernde erhebliche Schä digung der körperlichen, geistigen oder psychischen Integrität, so hat sie An spruch auf eine angemessene Integritätsentschädigung (Art. 24 Abs. 1 UVG). 1.2 Die Leistungspflicht eines Unfallversicherers gemäss UVG setzt zunächst voraus, dass zwischen dem Unfallereignis und dem eingetretenen Schaden (Krankheit, Invalidität, Tod) ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht. Ursachen im Sin ne des natürlichen Kausalzusammenhangs sind alle Um stände, ohne deren Vorhandensein der eingetretene Erfolg nicht als einge treten oder nicht als in der gleichen Weise beziehungsweise nicht zur gleichen Zeit eingetreten gedacht werden kann. Entspre chend dieser Umschreibung ist für die Bejahung des na türli chen Kau salzusammenhangs nicht erforderlich, dass ein Unfall die al leinige oder unmittelbare Ursache gesundheitlicher Störungen ist; es genügt, dass das schä digende Ereignis zu sammen mit anderen Bedingungen die kör perliche oder geistige Integrität der versicherten Person beein trächtigt hat, der Unfall mit andern Worten nicht wegge dacht werden kann, ohne dass auch die ein getretene gesund heitliche Störung entfiele (BGE 129 V 177 E. 3.1, 406 E. 4.3.1, 123 V 45 E. 2b, 119 V 335 E. 1, 118 V 289 E. 1b, je mit Hinweisen).

1.2 Die Leistungspflicht eines Unfallversicherers gemäss UVG setzt zunächst voraus, dass zwischen dem Unfallereignis und dem eingetretenen Schaden (Krankheit, Invalidität, Tod) ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht. Ursachen im Sin ne des natürlichen Kausalzusammenhangs sind alle Um stände, ohne deren Vorhandensein der eingetretene Erfolg nicht als einge treten oder nicht als in der gleichen Weise beziehungsweise nicht zur gleichen Zeit eingetreten gedacht werden kann. Entspre chend dieser Umschreibung ist für die Bejahung des na türli chen Kau salzusammenhangs nicht erforderlich, dass ein Unfall die al leinige oder unmittelbare Ursache gesundheitlicher Störungen ist; es genügt, dass das schä digende Ereignis zu sammen mit anderen Bedingungen die kör perliche oder geistige Integrität der versicherten Person beein trächtigt hat, der Unfall mit andern Worten nicht wegge dacht werden kann, ohne dass auch die ein getretene gesund heitliche Störung entfiele (BGE 129 V 177 E. 3.1, 406 E. 4.3.1, 123 V 45 E. 2b, 119 V 335 E. 1, 118 V 289 E. 1b, je mit Hinweisen). Ob zwischen einem schädigenden Ereignis und einer gesund heitlichen Störung ein natürlicher Kausalzusammenhang be steht, ist eine Tatfrage, worüber die Verwaltung beziehungsweise im Beschwerdefall das Gericht im Rahmen der ihm obliegenden Beweiswürdigung nach dem im Sozialversicherungsrecht übli chen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit zu befinden hat. Die blosse Möglichkeit eines Zusammenhangs genügt für die Begründung eines Leistungs anspruches nicht (BGE 129 V 177 E. 3.1, 119 V 335 E. 1, 118 V 286 E. 1b, je mit Hinwei sen).

Ob zwischen einem schädigenden Ereignis und einer gesund heitlichen Störung ein natürlicher Kausalzusammenhang be steht, ist eine Tatfrage, worüber die Verwaltung beziehungsweise im Beschwerdefall das Gericht im Rahmen der ihm obliegenden Beweiswürdigung nach dem im Sozialversicherungsrecht übli chen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit zu befinden hat. Die blosse Möglichkeit eines Zusammenhangs genügt für die Begründung eines Leistungs anspruches nicht (BGE 129 V 177 E. 3.1, 119 V 335 E. 1, 118 V 286 E. 1b, je mit Hinwei sen). 1.3

1.3 1.3.1 Die Leistungspflicht des Unfallversicherers setzt im Weiteren voraus, dass zwi schen dem Unfallereignis und dem eingetretenen Schaden ein adäquater Kau salzusammenhang besteht. Nach der Rechtsprechung hat ein Ereignis dann als adäquate Ursache eines Erfolges zu gelten, wenn es nach dem ge wöhnlichen Lauf der Dinge und nach der allgemeinen Lebens erfahrung an sich geeignet ist, einen Erfolg von der Art des eingetretenen herbeizuführen, der Eintritt dieses Er folges also durch das Ereignis allgemein als begünstigt erscheint (BGE 129 V 177 E. 3.2, 405 E. 2.2, 125 V 456 E. 5a).

1.3.1 Die Leistungspflicht des Unfallversicherers setzt im Weiteren voraus, dass zwi schen dem Unfallereignis und dem eingetretenen Schaden ein adäquater Kau salzusammenhang besteht. Nach der Rechtsprechung hat ein Ereignis dann als adäquate Ursache eines Erfolges zu gelten, wenn es nach dem ge wöhnlichen Lauf der Dinge und nach der allgemeinen Lebens erfahrung an sich geeignet ist, einen Erfolg von der Art des eingetretenen herbeizuführen, der Eintritt dieses Er folges also durch das Ereignis allgemein als begünstigt erscheint (BGE 129 V 177 E. 3.2, 405 E. 2.2, 125 V 456 E. 5a). 1.3.2 Die Adäquanz als rechtliche Eingrenzung der sich aus dem natürlichen Kausal zusammenhang ergebenden Haftung des Unfallversicherers spielt im Bereich or ganisch objektiv ausgewiesener Unfallfolgen praktisch keine Rolle, da sich hier die adäquate weitgehend mit der natürlichen Kau salität deckt (BGE 127 V 102 E. 5b/ bb mit Hinweisen). Anders verhält es sich bei natürlich unfallkausalen, aber organisch nicht objektiv ausgewiesenen Beschwerden. Hier ist bei der Be urteilung der Adäquanz vom augenfälligen Geschehensablauf auszugehen, und es sind je nachdem weitere unfallbezogene Kriterien einzubeziehen (BGE 117 V 359 E. 6, 117 V 369 E. 4, 115 V 133 E. 6). Bei psychischen Fehlentwicklungen nach Unfall werden diese Adäquanzkriterien unter Ausschluss psychischer Aspekte g eprüft (BGE 115 V 133 E. 6c/ aa ), während bei Schleudertraumen (BGE 117 V 359 E. 6a) und äquivalenten Verletzungen der Halswirbelsäule ( HWS ) sowie Schädel-Hirntra umen (BGE 117 V 369 E. 4b ) auf eine Differenzierung zwischen physischen und psychischen Komponenten verzichtet wird (vgl. zum Ganzen : BGE 134 V 109 E. 2.1 ).

1.3.2 Die Adäquanz als rechtliche Eingrenzung der sich aus dem natürlichen Kausal zusammenhang ergebenden Haftung des Unfallversicherers spielt im Bereich or ganisch objektiv ausgewiesener Unfallfolgen praktisch keine Rolle, da sich hier die adäquate weitgehend mit der natürlichen Kau salität deckt (BGE 127 V 102 E. 5b/ bb mit Hinweisen). Anders verhält es sich bei natürlich unfallkausalen, aber organisch nicht objektiv ausgewiesenen Beschwerden. Hier ist bei der Be urteilung der Adäquanz vom augenfälligen Geschehensablauf auszugehen, und es sind je nachdem weitere unfallbezogene Kriterien einzubeziehen (BGE 117 V 359 E. 6, 117 V 369 E. 4, 115 V 133 E. 6). Bei psychischen Fehlentwicklungen nach Unfall werden diese Adäquanzkriterien unter Ausschluss psychischer Aspekte g eprüft (BGE 115 V 133 E. 6c/ aa ), während bei Schleudertraumen (BGE 117 V 359 E. 6a) und äquivalenten Verletzungen der Halswirbelsäule ( HWS ) sowie Schädel-Hirntra umen (BGE 117 V 369 E. 4b ) auf eine Differenzierung zwischen physischen und psychischen Komponenten verzichtet wird (vgl. zum Ganzen : BGE 134 V 109 E. 2.1 ). 1.3.3 Für die Beurteilung der Frage, ob ein Unfall nach dem gewöhnlichen Lauf der Dinge und der allgemeinen Lebenserfahrung geeignet ist, eine psychische Ge sundheitsschädigung herbeizuführen, ist nach der in BGE 115 V 133 ergange nen Rechtsprechung auf eine weite Bandbreite von Versicherten abzustellen. Dazu gehören auch jene Versicherten, die aufgrund ihrer Veranlagung für psy chische Störungen anfälliger sind und einen Unfall seelisch weniger gut ver kraften als Gesunde, somit im Hinblick auf die erlebnismässige Verarbeitung des Unfalles zu einer Gruppe mit erhöhtem Risiko gehören, weil sie aus versiche rungsmässiger Sicht auf einen Unfall nicht optimal reagieren (BGE 115 V 133 E. 4b).

1.3.3 Für die Beurteilung der Frage, ob ein Unfall nach dem gewöhnlichen Lauf der Dinge und der allgemeinen Lebenserfahrung geeignet ist, eine psychische Ge sundheitsschädigung herbeizuführen, ist nach der in BGE 115 V 133 ergange nen Rechtsprechung auf eine weite Bandbreite von Versicherten abzustellen. Dazu gehören auch jene Versicherten, die aufgrund ihrer Veranlagung für psy chische Störungen anfälliger sind und einen Unfall seelisch weniger gut ver kraften als Gesunde, somit im Hinblick auf die erlebnismässige Verarbeitung des Unfalles zu einer Gruppe mit erhöhtem Risiko gehören, weil sie aus versiche rungsmässiger Sicht auf einen Unfall nicht optimal reagieren (BGE 115 V 133 E. 4b). Für die Bejahung des adäquaten Kausalzusammenhanges zwischen dem Unfall und psychischen Gesundheitsschädigungen ist im Einzelfall zu verlangen, dass dem Unfall für die Entstehung der Arbeits- beziehungsweise Erwerbsunfähigkeit eine massgebende Bedeutung zukommt. Dies trifft dann zu, wenn er objektiv eine gewisse Schwere aufweist oder mit anderen Worten ernsthaft ins Gewicht fällt (vgl. RKUV 1996 Nr. U 264 S. 288 E. 3b; BGE 115 V 133 E. 7 mit Hin wei sen). Für die Beurteilung dieser Frage ist an das Unfallereignis anzuknüpfen, wobei – ausgehend vom augenfälligen Geschehensablauf – folgende Einteilung vorgenommen wurde: banale beziehungsweise leichte Unfälle einerseits, schwe re Unfälle anderseits und schliesslich der dazwischen liegende mittlere Bereich (BGE 115 V 133 E. 6; vgl. auch BGE 134 V 109 E. 6.1, 120 V 352 E. 5b/ aa ; SVR 1999 UV Nr. 10 E. 2). Dabei ist nicht das Unfallerlebnis des Betroffenen mass gebend, sondern das objektiv erfassbare Unfallereignis (vgl. BGE 120 V 352 E. 5b/ aa, 115 V 133 E. 6; SVR 1999 UV Nr. 10 E. 2; RKUV 2005 Nr. U 549 S. 237, 1995 Nr. U 215 S. 91).

Für die Bejahung des adäquaten Kausalzusammenhanges zwischen dem Unfall und psychischen Gesundheitsschädigungen ist im Einzelfall zu verlangen, dass dem Unfall für die Entstehung der Arbeits- beziehungsweise Erwerbsunfähigkeit eine massgebende Bedeutung zukommt. Dies trifft dann zu, wenn er objektiv eine gewisse Schwere aufweist oder mit anderen Worten ernsthaft ins Gewicht fällt (vgl. RKUV 1996 Nr. U 264 S. 288 E. 3b; BGE 115 V 133 E. 7 mit Hin wei sen). Für die Beurteilung dieser Frage ist an das Unfallereignis anzuknüpfen, wobei – ausgehend vom augenfälligen Geschehensablauf – folgende Einteilung vorgenommen wurde: banale beziehungsweise leichte Unfälle einerseits, schwe re Unfälle anderseits und schliesslich der dazwischen liegende mittlere Bereich (BGE 115 V 133 E. 6; vgl. auch BGE 134 V 109 E. 6.1, 120 V 352 E. 5b/ aa ; SVR 1999 UV Nr. 10 E. 2). Dabei ist nicht das Unfallerlebnis des Betroffenen mass gebend, sondern das objektiv erfassbare Unfallereignis (vgl. BGE 120 V 352 E. 5b/ aa, 115 V 133 E. 6; SVR 1999 UV Nr. 10 E. 2; RKUV 2005 Nr. U 549 S. 237, 1995 Nr. U 215 S. 91). 1.3.4 Bei banalen Unfällen wie z.B. bei geringfügigem Anschlagen des Kopfes oder Übertreten des Fusses und bei leichten Unfällen wie z.B. einem gewöhnlichen Sturz oder Ausrutschen kann der adäquate Kausalzusammenhang zwischen Un fall und psychischen Gesundheitsstörungen in der Regel ohne weiteres verneint werden, weil aufgrund der allgemeinen Lebenserfahrung aber auch unter Einbe zug unfallmedizinischer Erkenntnisse davon ausgegangen werden darf, dass ein solcher Unfall nicht geeignet ist, einen erheblichen Gesundheitsschaden zu ver ursachen (BGE 120 V 352 E. 5b/ aa, 115 V 133 E. 6a).

1.3.4 Bei banalen Unfällen wie z.B. bei geringfügigem Anschlagen des Kopfes oder Übertreten des Fusses und bei leichten Unfällen wie z.B. einem gewöhnlichen Sturz oder Ausrutschen kann der adäquate Kausalzusammenhang zwischen Un fall und psychischen Gesundheitsstörungen in der Regel ohne weiteres verneint werden, weil aufgrund der allgemeinen Lebenserfahrung aber auch unter Einbe zug unfallmedizinischer Erkenntnisse davon ausgegangen werden darf, dass ein solcher Unfall nicht geeignet ist, einen erheblichen Gesundheitsschaden zu ver ursachen (BGE 120 V 352 E. 5b/ aa, 115 V 133 E. 6a). 1.3.5 Bei Unfällen aus dem mittleren Bereich lässt sich die Frage, ob zwischen Unfall und Folgen ein adäquater Kausalzusammenhang besteht, nicht aufgrund des Unfalles allein schlüssig beantworten. Es sind daher weitere, objektiv erfassbare Umstände, welche unmittelbar mit dem Unfall im Zusammenhang stehen oder als direkte beziehungsweise indirekte Folgen davon erscheinen, in eine Gesamt würdigung einzubeziehen. Als Kriterien sind zu nennen: Besonders dramatische Begleitumstände oder besondere Eindrücklichkeit des Un falls; die Schwere oder besondere Art der erlittenen Verletzungen, insbesondere ihre er fahrungs gemässe Eignung, psychische Fehlentwicklungen auszulösen; unge wöhnlich lange Dauer der ärztlichen Behandlung; körperliche Dauerschmerzen; ärztliche Fehlbehand lung, welche die Unfallfolgen erheblich verschlimmert; schwieriger Heilungs verlauf und erhebliche Komplikationen; Grad und Dauer der physisch bedingten Arbeitsunfähigkeit (BGE 134 V 109 E. 6.1, 115 V 133 E. 6c/ aa ).

1.3.5 Bei Unfällen aus dem mittleren Bereich lässt sich die Frage, ob zwischen Unfall und Folgen ein adäquater Kausalzusammenhang besteht, nicht aufgrund des Unfalles allein schlüssig beantworten. Es sind daher weitere, objektiv erfassbare Umstände, welche unmittelbar mit dem Unfall im Zusammenhang stehen oder als direkte beziehungsweise indirekte Folgen davon erscheinen, in eine Gesamt würdigung einzubeziehen. Als Kriterien sind zu nennen: Besonders dramatische Begleitumstände oder besondere Eindrücklichkeit des Un falls; die Schwere oder besondere Art der erlittenen Verletzungen, insbesondere ihre er fahrungs gemässe Eignung, psychische Fehlentwicklungen auszulösen; unge wöhnlich lange Dauer der ärztlichen Behandlung; körperliche Dauerschmerzen; ärztliche Fehlbehand lung, welche die Unfallfolgen erheblich verschlimmert; schwieriger Heilungs verlauf und erhebliche Komplikationen; Grad und Dauer der physisch bedingten Arbeitsunfähigkeit (BGE 134 V 109 E. 6.1, 115 V 133 E. 6c/ aa ). 1.4 Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vor ak ten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuch tet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).

1.4 Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vor ak ten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuch tet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c). Auch den Berichten und Gutachten versicherungsinterner Ärzte und Ärztinnen kommt Beweiswert zu, sofern sie als schlüssig erscheinen, nachvollziehbar be gründet sowie in sich widerspruchsfrei sind und keine Indizien gegen ihre Zuverlässigkeit bestehen. Die Tatsache allein, dass der befragte Arzt oder die befragte Ärztin in einem Anstellungsverhältnis zum Versicherungsträger steht, lässt nicht schon auf mangelnde Objektivität und auf Befangenheit schliessen. Es bedarf vielmehr besonderer Umstände, welche das Misstrauen in die Unpar teilichkeit der Beurteilung objektiv als begründet erscheinen lassen. Im Hinblick auf die erhebliche Bedeutung, welche den Arztberichten im Sozialversiche rungsrecht zukommt, ist an die Unparteilichkeit des Gutachters oder der Gut achterin allerdings ein strenger Massstab anzulegen (RKUV 1999 Nr. U 356 S. 572; BGE 122 V 157 E. 1c; vgl. auch 123 V 331 E. 1c).

Auch den Berichten und Gutachten versicherungsinterner Ärzte und Ärztinnen kommt Beweiswert zu, sofern sie als schlüssig erscheinen, nachvollziehbar be gründet sowie in sich widerspruchsfrei sind und keine Indizien gegen ihre Zuverlässigkeit bestehen. Die Tatsache allein, dass der befragte Arzt oder die befragte Ärztin in einem Anstellungsverhältnis zum Versicherungsträger steht, lässt nicht schon auf mangelnde Objektivität und auf Befangenheit schliessen. Es bedarf vielmehr besonderer Umstände, welche das Misstrauen in die Unpar teilichkeit der Beurteilung objektiv als begründet erscheinen lassen. Im Hinblick auf die erhebliche Bedeutung, welche den Arztberichten im Sozialversiche rungsrecht zukommt, ist an die Unparteilichkeit des Gutachters oder der Gut achterin allerdings ein strenger Massstab anzulegen (RKUV 1999 Nr. U 356 S. 572; BGE 122 V 157 E. 1c; vgl. auch 123 V 331 E. 1c). 2.

2. 2.1 Streitig und zu prüfen ist die Einstellung der Versicherungsleistungen per 7. April (Heilbehandlung) respektive 30. Juni 2010 (Taggeld ).

2.1 Streitig und zu prüfen ist die Einstellung der Versicherungsleistungen per 7. April (Heilbehandlung) respektive 30. Juni 2010 (Taggeld ). 2.2 Die Beschwerdegegnerin stellte sich im angefochtenen E ntscheid auf den Stand punkt, anhand der medizinischen Aktenlage stehe fest, dass im Zeitpunkt der Leistungseinstellung keine organischen Unfallfolgen mehr bestanden hätten. Weitere Abklärungen seien diesbezüglich nicht erforderlich. Ob die psychischen Beschwerden natürlich kausal auf das Unfallereignis vom 20. September 2006 zurück zuführen seien, könne offen gelassen werden. Denn in Bezug auf die nicht organischen Beschwerden sei die Adäquanz ausgehend von einem leichten Ereignis nach der Rechtsprechung gemäss BGE 115 V 133 zu verneinen (Urk. 2 S. 5 ff.).

2.2 Die Beschwerdegegnerin stellte sich im angefochtenen E ntscheid auf den Stand punkt, anhand der medizinischen Aktenlage stehe fest, dass im Zeitpunkt der Leistungseinstellung keine organischen Unfallfolgen mehr bestanden hätten. Weitere Abklärungen seien diesbezüglich nicht erforderlich. Ob die psychischen Beschwerden natürlich kausal auf das Unfallereignis vom 20. September 2006 zurück zuführen seien, könne offen gelassen werden. Denn in Bezug auf die nicht organischen Beschwerden sei die Adäquanz ausgehend von einem leichten Ereignis nach der Rechtsprechung gemäss BGE 115 V 133 zu verneinen (Urk. 2 S. 5 ff.). 2.3 Dem hielt der Beschwerdeführer im Wesentlichen entgegen, es sei nicht nach vollziehbar, dass die psychische Verfassung für seine Beschwerden verantwort lich sein soll. Aus den Arztberichten gehe hervor, dass die heutigen Befunde gut zu einer Nervenschädigung passten, die auch das CRPS ausgelöst haben könne. Aus dem Unfall vom 20. September 2006 habe sich ein schwerwiegendes Syn drom entwickelt, dessen komplexer Verlauf nur eine hoch spezialisierte Klinik mit der nötigen Erfahrung kompetent und interdisziplinär beurteilen könne. Da her sei eine Begutachtung im D.___ erforder lich. Die objektiven Befunde stünden in einem natürlichen Kausalzusammen hang zum Unfall, vor welchem er beschwerdefrei gewesen sei. Die Beschwerden seien erst nach diesem respektive nach der Operation sowie der anschlies senden Gipsentfernung aufgetreten und damit zum Unfall adäquat kausal. Sämt liche behandelnde n Ärzte hätten die Unfallkausalität der aktuellen Beschwerden be jaht. Im Übrigen sei die Adäquanz zum als mittelschwer einzustufenden Un fall selbst bei Annahme einer psychischen Problematik – wofür aufgrund der Akten jedoch keinerlei Hinweise vorlägen – gegeben (Urk. 1).

2.3 Dem hielt der Beschwerdeführer im Wesentlichen entgegen, es sei nicht nach vollziehbar, dass die psychische Verfassung für seine Beschwerden verantwort lich sein soll. Aus den Arztberichten gehe hervor, dass die heutigen Befunde gut zu einer Nervenschädigung passten, die auch das CRPS ausgelöst haben könne. Aus dem Unfall vom 20. September 2006 habe sich ein schwerwiegendes Syn drom entwickelt, dessen komplexer Verlauf nur eine hoch spezialisierte Klinik mit der nötigen Erfahrung kompetent und interdisziplinär beurteilen könne. Da her sei eine Begutachtung im D.___ erforder lich. Die objektiven Befunde stünden in einem natürlichen Kausalzusammen hang zum Unfall, vor welchem er beschwerdefrei gewesen sei. Die Beschwerden seien erst nach diesem respektive nach der Operation sowie der anschlies senden Gipsentfernung aufgetreten und damit zum Unfall adäquat kausal. Sämt liche behandelnde n Ärzte hätten die Unfallkausalität der aktuellen Beschwerden be jaht. Im Übrigen sei die Adäquanz zum als mittelschwer einzustufenden Un fall selbst bei Annahme einer psychischen Problematik – wofür aufgrund der Akten jedoch keinerlei Hinweise vorlägen – gegeben (Urk. 1). 3.

3. 3.1 In der Zusammenfassung der Krankengeschichte des A.___, Klinik für Unfall chi rurgie, vom 13. November 2006 stellte der Klinikdirektor und Operateur Prof. Dr. med. E.___, folgende Diagnose:

3.1 In der Zusammenfassung der Krankengeschichte des A.___, Klinik für Unfall chi rurgie, vom 13. November 2006 stellte der Klinikdirektor und Operateur Prof. Dr. med. E.___, folgende Diagnose: - Schmerzsyndrom Fuss rechts

Schmerzsyndrom Fuss rechts - St. n Osteosynthese einer OSG-Luxationsfraktur rechts am 26.09.06

St. n Osteosynthese einer OSG-Luxationsfraktur rechts am 26.09.06 - Knocheninfarkt distale Tibia postero -medial (MRI vom 22.11.06)

Knocheninfarkt distale Tibia postero -medial (MRI vom 22.11.06) - Thrombose der V. fibularis Höhe mittlerer Unterschenkel (Ultraschall vom 10.11.06; D-Dimere Norm)

Thrombose der V. fibularis Höhe mittlerer Unterschenkel (Ultraschall vom 10.11.06; D-Dimere Norm) Er konstatierte, die nach dem Wechsel respektive der Entfernung des Gipses aufgetretene Schmerzsymptomatik sei i nsgesamt unklar. I nsbesondere zeigten sich klinisch und laborchemisch keine Infektzeichen, und r adiologisch sei die Fraktur bei intaktem und unverändertem Osteosynthesematerial konsolidiert. Bei der Differentialdiagnose eines beginnenden komplexen regionalen Schmerz syndroms ( Complex Regional Pain Syndrome [CRPS]) sei trotz Fehlens weiterer klinischer Zeichen eine entsprechende Therapie eingeleitet worden (Urk. 11/9).

Er konstatierte, die nach dem Wechsel respektive der Entfernung des Gipses aufgetretene Schmerzsymptomatik sei i nsgesamt unklar. I nsbesondere zeigten sich klinisch und laborchemisch keine Infektzeichen, und r adiologisch sei die Fraktur bei intaktem und unverändertem Osteosynthesematerial konsolidiert. Bei der Differentialdiagnose eines beginnenden komplexen regionalen Schmerz syndroms ( Complex Regional Pain Syndrome [CRPS]) sei trotz Fehlens weiterer klinischer Zeichen eine entsprechende Therapie eingeleitet worden (Urk. 11/9). Nachdem in der B.___ d ie (Verdachts-)Diagnose eines C R P S am rechten Fuss gestellt worden war (Urk. 11/12, Urk. 11/15), berichtete P rof. Dr. E.___ am 16. April 2007 be i unveränder ter Diagnosestellung, in der aktuellen Röntgenkontrolle zeige sich die Fraktur einwandfrei verheilt. Da zur Zeit sicher keine Algodystrophie vorliege, werde d em Beschwerdeführer geraten, nun – nach Ausheilung der Fraktur – die Implantate zu entfernen und danach nochmals eine MR-Bilanzierung des OSG durchführen zu lassen (Urk. 11/18).

Nachdem in der B.___ d ie (Verdachts-)Diagnose eines C R P S am rechten Fuss gestellt worden war (Urk. 11/12, Urk. 11/15), berichtete P rof. Dr. E.___ am 16. April 2007 be i unveränder ter Diagnosestellung, in der aktuellen Röntgenkontrolle zeige sich die Fraktur einwandfrei verheilt. Da zur Zeit sicher keine Algodystrophie vorliege, werde d em Beschwerdeführer geraten, nun – nach Ausheilung der Fraktur – die Implantate zu entfernen und danach nochmals eine MR-Bilanzierung des OSG durchführen zu lassen (Urk. 11/18). 3. 2 Dr. med. F.___, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Be wegungsapparates, G.___ und H.___, welcher den Beschwerdeführer am 4. Mai 2007 erstmals zwecks Einholung eine r Zweit meinung untersucht hatte, schloss im Bericht vom 7. Mai 2007 diagnostisch auf eine protrahierte, noch nicht ganz abgelaufene Algodystrophie (Stadium I) und empfahl den Aufenthalt in der C.___ vom 22. Juni bis 19. Juli 2007 (Urk. 11/ 20-21 ). Am 18. Dezember 2007 berichtete er, laut Angaben des Beschwerdeführers habe sich keine Besserung ergeben. Objektiv symptomatisch habe sich die Gesamtsituation im rechten OSG allerdings deutlich verbessert, so dass er aufg rund des objektiven Befundes viel weniger Schmerzen verspüren müsste. Insbesondere seien in der Untersuchung vom 26. Oktober 2007 keine starken Entzündungszeichen mehr vorhanden gewesen, und radiologisch habe sich die Dystrophie ebenfalls zurückgebildet. Insgesamt sei die Situation jedoch weiterhin stark prekär. Der Beschwerdeführer sei psychisch völlig dekompe n siert, weise eine tiefe Depres sion und eine völlig gestörte Schmerzverarbeitung auf (Urk. 11/31).

3. 2 Dr. med. F.___, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Be wegungsapparates, G.___ und H.___, welcher den Beschwerdeführer am 4. Mai 2007 erstmals zwecks Einholung eine r Zweit meinung untersucht hatte, schloss im Bericht vom 7. Mai 2007 diagnostisch auf eine protrahierte, noch nicht ganz abgelaufene Algodystrophie (Stadium I) und empfahl den Aufenthalt in der C.___ vom 22. Juni bis 19. Juli 2007 (Urk. 11/ 20-21 ). Am 18. Dezember 2007 berichtete er, laut Angaben des Beschwerdeführers habe sich keine Besserung ergeben. Objektiv symptomatisch habe sich die Gesamtsituation im rechten OSG allerdings deutlich verbessert, so dass er aufg rund des objektiven Befundes viel weniger Schmerzen verspüren müsste. Insbesondere seien in der Untersuchung vom 26. Oktober 2007 keine starken Entzündungszeichen mehr vorhanden gewesen, und radiologisch habe sich die Dystrophie ebenfalls zurückgebildet. Insgesamt sei die Situation jedoch weiterhin stark prekär. Der Beschwerdeführer sei psychisch völlig dekompe n siert, weise eine tiefe Depres sion und eine völlig gestörte Schmerzverarbeitung auf (Urk. 11/31). 3.3 Der vom 21. Februar bis 13. Juni 2008 behandelnde lic. phil. I.___, Fachpsy chologe für Psy chotherapie un d für Klinische Psy chologie FSP, J.___, nannte in seinem undatierten Bericht die Diagnosen ei ne r nicht näher bezeichnete n Schmerzstörung und einer Anpassungsstörung mit längerer depressiver Reaktion und Angst gemischt (ICD-10 F43.22). Er erklärte, das avisierte Therapieziel der Aufhellung der Stimmung und der Entspannung sowie der Verringerung der Schmerzintensität habe sich nicht erreichen lassen ( Urk. 11/47 ).

3.3 Der vom 21. Februar bis 13. Juni 2008 behandelnde lic. phil. I.___, Fachpsy chologe für Psy chotherapie un d für Klinische Psy chologie FSP, J.___, nannte in seinem undatierten Bericht die Diagnosen ei ne r nicht näher bezeichnete n Schmerzstörung und einer Anpassungsstörung mit längerer depressiver Reaktion und Angst gemischt (ICD-10 F43.22). Er erklärte, das avisierte Therapieziel der Aufhellung der Stimmung und der Entspannung sowie der Verringerung der Schmerzintensität habe sich nicht erreichen lassen ( Urk. 11/47 ). 3.4 Dr. med. K.___, Fachärztin für Anästhesiolo gie, Schmerzambulato rium des A.___, wo sich der Beschwerde führer ab März 2007 behandel n liess, nannte im Bericht vom 19. September 2008 folgende Diagnosen:

3.4 Dr. med. K.___, Fachärztin für Anästhesiolo gie, Schmerzambulato rium des A.___, wo sich der Beschwerde führer ab März 2007 behandel n liess, nannte im Bericht vom 19. September 2008 folgende Diagnosen: - Chronisches Schmerzsyndrom Bein rechts bei/mit

Chronisches Schmerzsyndrom Bein rechts bei/mit - St. n. OSG-Luxationsfraktur rechts am 20.9.2006

St. n. OSG-Luxationsfraktur rechts am 20.9.2006 - St. n. Osteosynthese rechts am 26.9.2006

St. n. Osteosynthese rechts am 26.9.2006 - Knocheninfarkt distale Tibia postero -medial (MRI vom 22.11.2006)

Knocheninfarkt distale Tibia postero -medial (MRI vom 22.11.2006) - Thrombose der V. fibularis mittlerer Höhe Unterschenkel (Ultraschall vom 10.11.2006)

Thrombose der V. fibularis mittlerer Höhe Unterschenkel (Ultraschall vom 10.11.2006) - V.a. CRPS Typ I bei persistierenden, starken Schmerzen, Hinweise für eine sympathische Dysregulation (kältere Extremität)

V.a. CRPS Typ I bei persistierenden, starken Schmerzen, Hinweise für eine sympathische Dysregulation (kältere Extremität) - V.a. depressive Reaktio n /Anpassung bei familiärer Belastungssituation, schwere r Krankheit und Tod des Vaters, Arbeitslosigkeit

V.a. depressive Reaktio n /Anpassung bei familiärer Belastungssituation, schwere r Krankheit und Tod des Vaters, Arbeitslosigkeit Die Prognose sei unklar. Bisher hätten alle medikamentösen und physiothera peutischen Massnahmen das Beschwerdebild nicht wesentlich verändert, wes halb dringend eine multidisziplinäre Abklärung empfohlen werde ( Urk. 11/49).

Die Prognose sei unklar. Bisher hätten alle medikamentösen und physiothera peutischen Massnahmen das Beschwerdebild nicht wesentlich verändert, wes halb dringend eine multidisziplinäre Abklärung empfohlen werde ( Urk. 11/49). 3.5 Im von der Be schwerdegegnerin veranlassten interdisziplinären Gutachten des Spitals L.___ vom 18. August 2009, gezeichnet von Dr. med. M.___, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin und Rheumatologie, Dr. med. N.___, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewe gungsapparates, sowie Dr. med. O.___, Facharzt für Psychiatrie und Psy chotherapie, lautete die Diagnosestellung wie folgt (Urk. 11/60 S. 16):

3.5 Im von der Be schwerdegegnerin veranlassten interdisziplinären Gutachten des Spitals L.___ vom 18. August 2009, gezeichnet von Dr. med. M.___, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin und Rheumatologie, Dr. med. N.___, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewe gungsapparates, sowie Dr. med. O.___, Facharzt für Psychiatrie und Psy chotherapie, lautete die Diagnosestellung wie folgt (Urk. 11/60 S. 16): - Chronifizierter Fussschmerz rechts (ICD-10 M79.6)

Chronifizierter Fussschmerz rechts (ICD-10 M79.6) - Status nach Osteosynthese einer OSG-Luxationsfraktur Typ B rechts mit Syndesmosen - und ventraler Kapselnaht 26.09.2006 ( fecit Prof. Dr. E.___ ) nach OSG-Distorsion 20.09.2006

Status nach Osteosynthese einer OSG-Luxationsfraktur Typ B rechts mit Syndesmosen - und ventraler Kapselnaht 26.09.2006 ( fecit Prof. Dr. E.___ ) nach OSG-Distorsion 20.09.2006 - Status nach CRPS Typ I Grad I-II (ICD-10 M89.07), aktuell nicht mehr nachweisbar

Status nach CRPS Typ I Grad I-II (ICD-10 M89.07), aktuell nicht mehr nachweisbar - Knocheninfarkt distale Tibia postero -medial (MRI 22.11.06)

Knocheninfarkt distale Tibia postero -medial (MRI 22.11.06) - Thrombose Vena fibularis Höhe mittlerer Unterschenkel (Ultraschall 10.11.06 [D-Dimere im Normbereich])

Thrombose Vena fibularis Höhe mittlerer Unterschenkel (Ultraschall 10.11.06 [D-Dimere im Normbereich]) - Verdacht auf arterielle Hypertonie (Abklärungsbedarf): aktueller Blut druck 140/110 mmHg links sitzend in Ruhe

Verdacht auf arterielle Hypertonie (Abklärungsbedarf): aktueller Blut druck 140/110 mmHg links sitzend in Ruhe - Adipositas (BMI 32.1 kg/m2)

Adipositas (BMI 32.1 kg/m2) - Mittelgradige depressive Episode (ICD-10 F32.1), DD m edikamenten-induziert

Mittelgradige depressive Episode (ICD-10 F32.1), DD m edikamenten-induziert - Akzentuierte narzisstische und zwanghafte Persönlichkeitszüge (ICD-10 Z73.1)

Akzentuierte narzisstische und zwanghafte Persönlichkeitszüge (ICD-10 Z73.1) - Verdacht auf Störung der Schmerzverarbeitung mit Verdacht auf Symp tomausweitung

Verdacht auf Störung der Schmerzverarbeitung mit Verdacht auf Symp tomausweitung - Verdacht auf dissoziative Störung / dissoziative Bewegungsstörung (ICD-10 F44.4)

Verdacht auf dissoziative Störung / dissoziative Bewegungsstörung (ICD-10 F44.4) Befragt zur Unfallk ausalität führten die Gutachter aus, zwischen dem postope rativ aufgetretenen CRPS Typ I und dem Unfall vom 20. September 2006 beste he mit überwiegen der Wahrscheinlichkeit ein Kausal zusammenhang. Nachdem sich klinisch im Verlauf der Rehabilita tion ein Rück gang des CRPS Typ I Grad II zu Grad I und darunter liegend gezeigt habe, seien aktuell keine organischen Restbes chwerden oder typische Beschwer den im Sinne einer strukturellen orga nischen Störu ng oder eines CRPS mehr objekti vierbar (rein somatisch Restitutio ad integrum ). Klinisch -radiologisch finde sich eine mehr als zu friedenstellende Si tuation nach operativ versorgter OSG- Luxationsfraktur rechts. Bestehen bleibe einzig die subjektiv empfundene Hyperpathie im Bereich des rechten Fusses, welche auch im Zusammenhang mit der Schmerzverarbeitun gsproblematik in terpretiert wer den könne, so dass die Schmerzsituation im Begutachtungszeit punkt (30. März 2009 [Urk. 11/59]) möglicher weise in einem Kausalzusammen hang mit dem Unfall gesehen werden könne. Nach diesem habe der Beschwer deführer aus psychiatrischer Sicht neben der Schmerzverarbeitungsstörung mit Verdacht auf Symptomausweitung auch eine depressive Episode entwickelt. Seine Persönlichk eitsstruktur zeige eine psychi sche Konstellation, aufg rund de rer der Un fall mit Entwicklung eines typi scherweise schmerzhaften CRPS als ur sächlich gewertet werden könne für die sich folgend manifestierende psychi sche Fehlentwicklung der Schmerzver arbei tungsstörung. Diese Verarbeitungs proble matik sei auf das Ereignis und die da mit zusammenhängenden Schmer zen, aber au ch auf eine präexistente Vulner abilität und psychosoziale Belas tungssituation (Krankheit und Tod des Vaters, Non-Hodgkin-Lymphom des Bru ders) zur ück zu führen (Urk. 11/60 S. 21).

Befragt zur Unfallk ausalität führten die Gutachter aus, zwischen dem postope rativ aufgetretenen CRPS Typ I und dem Unfall vom 20. September 2006 beste he mit überwiegen der Wahrscheinlichkeit ein Kausal zusammenhang. Nachdem sich klinisch im Verlauf der Rehabilita tion ein Rück gang des CRPS Typ I Grad II zu Grad I und darunter liegend gezeigt habe, seien aktuell keine organischen Restbes chwerden oder typische Beschwer den im Sinne einer strukturellen orga nischen Störu ng oder eines CRPS mehr objekti vierbar (rein somatisch Restitutio ad integrum ). Klinisch -radiologisch finde sich eine mehr als zu friedenstellende Si tuation nach operativ versorgter OSG- Luxationsfraktur rechts. Bestehen bleibe einzig die subjektiv empfundene Hyperpathie im Bereich des rechten Fusses, welche auch im Zusammenhang mit der Schmerzverarbeitun gsproblematik in terpretiert wer den könne, so dass die Schmerzsituation im Begutachtungszeit punkt (30. März 2009 [Urk. 11/59]) möglicher weise in einem Kausalzusammen hang mit dem Unfall gesehen werden könne. Nach diesem habe der Beschwer deführer aus psychiatrischer Sicht neben der Schmerzverarbeitungsstörung mit Verdacht auf Symptomausweitung auch eine depressive Episode entwickelt. Seine Persönlichk eitsstruktur zeige eine psychi sche Konstellation, aufg rund de rer der Un fall mit Entwicklung eines typi scherweise schmerzhaften CRPS als ur sächlich gewertet werden könne für die sich folgend manifestierende psychi sche Fehlentwicklung der Schmerzver arbei tungsstörung. Diese Verarbeitungs proble matik sei auf das Ereignis und die da mit zusammenhängenden Schmer zen, aber au ch auf eine präexistente Vulner abilität und psychosoziale Belas tungssituation (Krankheit und Tod des Vaters, Non-Hodgkin-Lymphom des Bru ders) zur ück zu führen (Urk. 11/60 S. 21). 3. 6 Auf Veranlassung des behandelnden Dr. med. P.___, Facharzt für Or thopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, wurde am 11. Mai 2010 in der Klinik Q.___ mit der Fragestellung "C R P S II. Knocheninfarkt der Tibia. Anderes." eine MR-Untersuchung des rechten OSG durchgeführt. Gemäss Beurteilung des Dr. med. R.___, Facharzt für Radio logie, vom Untersuchungstag zeigten sich posttraumatische Veränderungen in der Tibia, jedoch kein Knochenmarksinfarkt. Ein CRP S sei MR-tomographisch grund sätzlich nicht ausschliessbar, indirekte Hinweise für ein solches Leiden seien jedoch nicht vorhanden (Urk. 11/63).

3. 6 Auf Veranlassung des behandelnden Dr. med. P.___, Facharzt für Or thopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, wurde am 11. Mai 2010 in der Klinik Q.___ mit der Fragestellung "C R P S II. Knocheninfarkt der Tibia. Anderes." eine MR-Untersuchung des rechten OSG durchgeführt. Gemäss Beurteilung des Dr. med. R.___, Facharzt für Radio logie, vom Untersuchungstag zeigten sich posttraumatische Veränderungen in der Tibia, jedoch kein Knochenmarksinfarkt. Ein CRP S sei MR-tomographisch grund sätzlich nicht ausschliessbar, indirekte Hinweise für ein solches Leiden seien jedoch nicht vorhanden (Urk. 11/63). 3. 7 Dr. med. S.___, Fachärztin für Neurologie, T.___, beurteilte am 10. Juni 2010, die klinischen und elektroneurographischen Unter suchungsbefunde vo m 7. Juni 2010 (vgl. Bericht vom 7. Juni 2010 [Urk. 11/66]) passten gut zu einer stattgehab ten Peronaeus - Läsion (Atrophie des M. extensor digitorum brevis, Sensibilitäts störung im Innervationsgebiet des N. peronaeus superficialis, pathologische Pe ronaeus-Neurographie ) und Tibialis -Läsion (Atro phie der Mm. interossei dor sales, pathologisches Tibialis -SSEP rechts) rechts, entweder ausgelöst durch eine Traktionsläsion anlässlich der distalen Tibiafrak tur und/oder durch eine Druckschädigung anlässlich der Ruhigstellung im Gips. Residual bestehe ein neuropathisches Schmerzsyndrom vorwiegend im Innerva tionsgebiet des N. peronaeus superficialis rechts. Aufg rund der anhaltenden neuropathischen Beschwerden sei die Fortsetzung der Medikation mit Lyrica und die Applikation eines Neurodolpflasters auf den überempfindlichen Stellen zu empfehlen (Urk. 11/67).

3. 7 Dr. med. S.___, Fachärztin für Neurologie, T.___, beurteilte am 10. Juni 2010, die klinischen und elektroneurographischen Unter suchungsbefunde vo m 7. Juni 2010 (vgl. Bericht vom 7. Juni 2010 [Urk. 11/66]) passten gut zu einer stattgehab ten Peronaeus Läsion (Atrophie des M. extensor digitorum brevis, Sensibilitäts störung im Innervationsgebiet des N. peronaeus superficialis, pathologische Pe ronaeus-Neurographie ) und Tibialis -Läsion (Atro phie der Mm. interossei dor sales, pathologisches Tibialis -SSEP rechts) rechts, entweder ausgelöst durch eine Traktionsläsion anlässlich der distalen Tibiafrak tur und/oder durch eine Druckschädigung anlässlich der Ruhigstellung im Gips. Residual bestehe ein neuropathisches Schmerzsyndrom vorwiegend im Innerva tionsgebiet des N. peronaeus superficialis rechts. Aufg rund der anhaltenden neuropathischen Beschwerden sei die Fortsetzung der Medikation mit Lyrica und die Applikation eines Neurodolpflasters auf den überempfindlichen Stellen zu empfehlen (Urk. 11/67). 3. 8 Dr. med. U.___, Facharzt für Physikalische Medizin und Rehabilitation, h ielt am 14. Juni 2010 fest, aufg rund der Anamnese, der vorliegenden Akten und der klinischen Untersuchung vom 10. Juni 2010 bestehe ein Status nach CRPS I am rechten Fuss, wobei sich gegenwärtig keine Hinweise mehr auf eine floride Algodystrophie zeigten. Die vom Beschwerdeführer geäusserten sensiblen Ver änderungen und die Funktionseinbusse seien als Restbeschwerden zu werten (Urk. 11/64).

3. 8 Dr. med. U.___, Facharzt für Physikalische Medizin und Rehabilitation, h ielt am 14. Juni 2010 fest, aufg rund der Anamnese, der vorliegenden Akten und der klinischen Untersuchung vom 10. Juni 2010 bestehe ein Status nach CRPS I am rechten Fuss, wobei sich gegenwärtig keine Hinweise mehr auf eine floride Algodystrophie zeigten. Die vom Beschwerdeführer geäusserten sensiblen Ver änderungen und die Funktionseinbusse seien als Restbeschwerden zu werten (Urk. 11/64). 3. 9 Prof. Dr. med. V.___, Facharzt für Neu ro logie, W.___, vom Medical Support der Beschwerdegegne rin erklärte a m 20. September 2010, die von Dr. S.___ ermittelten elektroneurographischen Werte zeigten keine Nervenschädigung, sondern Normalb efunde. Die Untersuchung habe einzig eine verminderte Am plitude links im Gegensatz zu rechts ergeben. Jedoch sei die Amplitude – welche einen groben Anhalt über die Anzahl der weiter leitenden Nervenfasern gebe – häufig asymmetrisch und sehr abhängig von der Lage und Form der Ableitelektrode. Zur Erkennung einer Nerven- und/oder Muskelschädi gung sei nebst der von der Neurologin durchgeführten Elektro neurographie zwingend auch eine Nadelmyographie ( Elektromyographie [EMG]) notwendig, welche bislang noch nicht durchgeführt worden sei (Urk. 11/68).

3. 9 Prof. Dr. med. V.___, Facharzt für Neu ro logie, W.___, vom Medical Support der Beschwerdegegne rin erklärte a m 20. September 2010, die von Dr. S.___ ermittelten elektroneurographischen Werte zeigten keine Nervenschädigung, sondern Normalb efunde. Die Untersuchung habe einzig eine verminderte Am plitude links im Gegensatz zu rechts ergeben. Jedoch sei die Amplitude – welche einen groben Anhalt über die Anzahl der weiter leitenden Nervenfasern gebe – häufig asymmetrisch und sehr abhängig von der Lage und Form der Ableitelektrode. Zur Erkennung einer Nerven- und/oder Muskelschädi gung sei nebst der von der Neurologin durchgeführten Elektro neurographie zwingend auch eine Nadelmyographie ( Elektromyographie [EMG]) notwendig, welche bislang noch nicht durchgeführt worden sei (Urk. 11/68). 3. 10 Im Auftrag der Beschwerdegegnerin wurde der Beschwerdeführer am 23. No vember 2010 durch Dr. med. AA.___, Facharzt für Neurologie, W.___ klinisch-neurologisch und elektroneuromyographisch untersucht. Im Bericht vom Folgetag beurteilte Dr. AA.___, bis auf einen im Seitenvergleich etwas weniger gut tastbaren Musculus extensor digitorum brevis pedis rechts fänden sich im klinischen Neurostatus keine von der Kooperation unabhängigen pathologischen Befunde. Die elektromyographischen Resultate seien b is auf eine mindest ens zum Teil schmerzbedingte Ak tivitätsmusterlichtung in den Nadel myograph ien aus dem rechten Musculus ex tensor digitorum brevis und dem Musculus flexor digitorum brevis pedis unauffällig. Mit den ihm zur Verfügung stehenden Untersuchungsmethoden könne er keine die Beschwerden befriedi gend erklärende Nervenschädigung am rechten Unterschenkel respektive Fuss diagnostizieren (Urk. 11/69).

3. 10 Im Auftrag der Beschwerdegegnerin wurde der Beschwerdeführer am 23. No vember 2010 durch Dr. med. AA.___, Facharzt für Neurologie, W.___ klinisch-neurologisch und elektroneuromyographisch untersucht. Im Bericht vom Folgetag beurteilte Dr. AA.___, bis auf einen im Seitenvergleich etwas weniger gut tastbaren Musculus extensor digitorum brevis pedis rechts fänden sich im klinischen Neurostatus keine von der Kooperation unabhängigen pathologischen Befunde. Die elektromyographischen Resultate seien b is auf eine mindest ens zum Teil schmerzbedingte Ak tivitätsmusterlichtung in den Nadel myograph ien aus dem rechten Musculus ex tensor digitorum brevis und dem Musculus flexor digitorum brevis pedis unauffällig. Mit den ihm zur Verfügung stehenden Untersuchungsmethoden könne er keine die Beschwerden befriedi gend erklärende Nervenschädigung am rechten Unterschenkel respektive Fuss diagnostizieren (Urk. 11/69). 3. 11 Die Neurologin Dr. S.___ führte am 21. Januar 2011 aus, auch bei der im Ok tober 2010 in der Klinik W.___ ohne somato -sensibel evozierte Potentiale durchgeführten elektrophysiologischen Untersuchung habe sich im Seitenver gleich eine Amplitudenminderung der motorischen Reizantwort des rechtsseiti gen Nervus peronaeus bei Ableitung vom Musculus extensor digitorum brevis gezeigt, wobei angesichts der drei Jahre zurückliegenden Nervenläsion nadel myographisch keine Denervationszeichen mehr nachweisbar gewesen seien. Die aktuelle Verlaufsuntersuchung (vgl. Urk. 11/70) der im Juni 2010 abgeleiteten Tibialis - SSEP habe hingegen als Korrelat für die anhaltende Sensibilitätsstörung unverändert einen pathologischen Befund rechts ergeben (Urk. 11/71).

3. 11 Die Neurologin Dr. S.___ führte am 21. Januar 2011 aus, auch bei der im Ok tober 2010 in der Klinik W.___ ohne somato -sensibel evozierte Potentiale durchgeführten elektrophysiologischen Untersuchung habe sich im Seitenver gleich eine Amplitudenminderung der motorischen Reizantwort des rechtsseiti gen Nervus peronaeus bei Ableitung vom Musculus extensor digitorum brevis gezeigt, wobei angesichts der drei Jahre zurückliegenden Nervenläsion nadel myographisch keine Denervationszeichen mehr nachweisbar gewesen seien. Die aktuelle Verlaufsuntersuchung (vgl. Urk. 11/70) der im Juni 2010 abgeleiteten Tibialis SSEP habe hingegen als Korrelat für die anhaltende Sensibilitätsstörung unverändert einen pathologischen Befund rechts ergeben (Urk. 11/71). 3. 12 Dr. med. BB.___, Facharzt für Anästhesiologie, Q.___, wel cher den Beschwerdeführer ab dem 19. Juli 2010 schmerztherapeutisch mitbe treute, erklärte im Bericht vom 8. Dezember 2011, das klinische Bild und die Anamnese sprächen für ein neuropathisches Schmerzs yndrom nach durchge machte m CRPS I im Rahmen des Traumas und der anschliessenden Behandlung. Im Verlauf sei punktuell eine geringgradige Verbesserung der Schmerzsympto matik, aber k ein durchschlagender Erfolg erreicht worden. Der Beschwerdefüh rer leide nach wie vor unter starken Schmerzen und den Nebenwirkungen der Opioidtherapie, wobei bei vormals voller Gesundheit und sportlic her Betätigung davon ausgegangen werden müsse, dass die Beschwerden im Rahmen d es Trau mas und der anschliessenden Be handlung aufgetreten seien (Urk. 11/72 S. 2 f.).

3. 12 Dr. med. BB.___, Facharzt für Anästhesiologie, Q.___, wel cher den Beschwerdeführer ab dem 19. Juli 2010 schmerztherapeutisch mitbe treute, erklärte im Bericht vom 8. Dezember 2011, das klinische Bild und die Anamnese sprächen für ein neuropathisches Schmerzs yndrom nach durchge machte m CRPS I im Rahmen des Traumas und der anschliessenden Behandlung. Im Verlauf sei punktuell eine geringgradige Verbesserung der Schmerzsympto matik, aber k ein durchschlagender Erfolg erreicht worden. Der Beschwerdefüh rer leide nach wie vor unter starken Schmerzen und den Nebenwirkungen der Opioidtherapie, wobei bei vormals voller Gesundheit und sportlic her Betätigung davon ausgegangen werden müsse, dass die Beschwerden im Rahmen d es Trau mas und der anschliessenden Be handlung aufgetreten seien (Urk. 11/72 S. 2 f.). 4.

4. 4.1 Aus der dargelegten medizinischen Aktenlage erhellt, dass die am 26. Septem ber 2006 in der Klinik für Unfallchirurgie des A.___ osteosyn thetisch versorgte rechtsseitige OSG-Luxationsfraktur zeit - und regel recht abheilte ( E. 3.1 hiervor ). Bezüglich der im Verlauf aufgetretenen Schmerzen am rechten Fuss wurde die (Verdachts-)Diagnose eines CRPS I gestellt. Das CRPS ist eine zusammenfassen de Bezeichnung für Krankheitsbilder, welche die Extremitäten betreffen, sich nach einem schädigenden Ereignis entwickeln und durch anhaltenden Schmerz mit Störungen des vegetativen Nervensystems, der Sensibilität und der Motori k gekennzeichnet sind. Das CRPS I (sympathische Algodystrophie, Sudeck-Syn drom; frühe r sympathische Reflexdystrophie) ist eine Erkrankung der Extremi tät, welche ohne definierte Nervenläsion nach relativ geringfügigem Trauma ohne Bezug zum Innervati onsgebiet eines Nervs auftritt, und wird in d rei Sta dien e ingeteilt ( I: Entzündungsstadium; II: Dystrophie; III: Atrophie [ irrever si bel ] ). Das CRPS II (früher Kausalgie ) bezeichnet brennende Schmerzen und Störungen des sympathetischen Nervensystems als Folge einer definierten peri phe ren Nervenläsion (Pschyrembel, K li nisches Wörterbuch, 26 3. Auflage, Berlin 2012, S. 1875). Im Zeitpunkt der Leistungseinstellung ( 7. April beziehungsweise 30. Juni 2010 ) war das vormals diagnostizierte CRPS I längst abgeheilt. Bereits Dr. F.___ – welcher am 7. Mai 2007 von einer noch nicht ganz abgelaufenen Algodystrophie (Stadium I) ausgegangen war – erwähnte im Bericht vom 18. Dezember 2007 kein CRPS mehr und stellte die psychische Situation in den Vordergrund (E. 3.2 hiervor), worauf der Beschwerdeführer kurzzeitig eine ent sprechende Behandlung in Anspruch nahm (E. 3.3 hiervor). Anlässlich der Ex ploration im L.___ vom 30. März 2009 konnte schliesslich kein CRPS mehr nachgewiesen werden. Die Sachverständi gen konnten keine or gani sche Gesundheitsschädigung mehr feststellen und schlossen in somatischer Hin sicht auf eine Restitutio ad int egrum (E. 3.5 hiervor). Unbestrittenermassen wur de im gesamten Verlauf nach dem Unfall ereignis vom 20. September 2006 von keinem der involvierten Ärzte d ie Diagnose eines CRPS II – welche sich defini tionsgemäss durch eine Ner venläsion auszeichnet – gestellt. Gestützt auf die von ihm durchgeführten Untersuchungen verneinte d er Neurologe Dr. AA.___ das Vorliegen einer Nervenschädigung ausdrücklich (E. 3. 10 hiervor). Im Lichte der Eindeutigkeit der von den übrigen Ärzten gezogenen Schlussfolgerungen vermag die vom Beschwerdeführer (Urk. 1 S. 4 f. ) angerufene Einschätzung von Dr. S.___, welche sich als einzige Medizinalperson für eine Nervenschädigung a us sprach (E. 3. 7 und E. 3. 11 hiervor), nicht zu überzeugen. Der Neurologe Dr. V.___ befand denn auch, der von Dr. S.___ er hobene B efund einer im Seitenvergleich verminderte n Amplitude sei für sich alleine nicht geeignet, eine Nervenläsion zu belegen, und empfahl die hernach von Dr. AA.___ ergän zend durchgeführt e Nadelmyographie (E. 3. 9 hiervor).

4.1 Aus der dargelegten medizinischen Aktenlage erhellt, dass die am 26. Septem ber 2006 in der Klinik für Unfallchirurgie des A.___ osteosyn thetisch versorgte rechtsseitige OSG-Luxationsfraktur zeit - und regel recht abheilte ( E. 3.1 hiervor ). Bezüglich der im Verlauf aufgetretenen Schmerzen am rechten Fuss wurde die (Verdachts-)Diagnose eines CRPS I gestellt. Das CRPS ist eine zusammenfassen de Bezeichnung für Krankheitsbilder, welche die Extremitäten betreffen, sich nach einem schädigenden Ereignis entwickeln und durch anhaltenden Schmerz mit Störungen des vegetativen Nervensystems, der Sensibilität und der Motori k gekennzeichnet sind. Das CRPS I (sympathische Algodystrophie, Sudeck-Syn drom; frühe r sympathische Reflexdystrophie) ist eine Erkrankung der Extremi tät, welche ohne definierte Nervenläsion nach relativ geringfügigem Trauma ohne Bezug zum Innervati onsgebiet eines Nervs auftritt, und wird in d rei Sta dien e ingeteilt ( I: Entzündungsstadium; II: Dystrophie; III: Atrophie [ irrever si bel ] ). Das CRPS II (früher Kausalgie ) bezeichnet brennende Schmerzen und Störungen des sympathetischen Nervensystems als Folge einer definierten peri phe ren Nervenläsion (Pschyrembel, K li nisches Wörterbuch, 26 3. Auflage, Berlin 2012, S. 1875). Im Zeitpunkt der Leistungseinstellung ( 7. April beziehungsweise 30. Juni 2010 ) war das vormals diagnostizierte CRPS I längst abgeheilt. Bereits Dr. F.___ – welcher am 7. Mai 2007 von einer noch nicht ganz abgelaufenen Algodystrophie (Stadium I) ausgegangen war – erwähnte im Bericht vom 18. Dezember 2007 kein CRPS mehr und stellte die psychische Situation in den Vordergrund (E. 3.2 hiervor), worauf der Beschwerdeführer kurzzeitig eine ent sprechende Behandlung in Anspruch nahm (E. 3.3 hiervor). Anlässlich der Ex ploration im L.___ vom 30. März 2009 konnte schliesslich kein CRPS mehr nachgewiesen werden. Die Sachverständi gen konnten keine or gani sche Gesundheitsschädigung mehr feststellen und schlossen in somatischer Hin sicht auf eine Restitutio ad int egrum (E. 3.5 hiervor). Unbestrittenermassen wur de im gesamten Verlauf nach dem Unfall ereignis vom 20. September 2006 von keinem der involvierten Ärzte d ie Diagnose eines CRPS II – welche sich defini tionsgemäss durch eine Ner venläsion auszeichnet – gestellt. Gestützt auf die von ihm durchgeführten Untersuchungen verneinte d er Neurologe Dr. AA.___ das Vorliegen einer Nervenschädigung ausdrücklich (E. 3. 10 hiervor). Im Lichte der Eindeutigkeit der von den übrigen Ärzten gezogenen Schlussfolgerungen vermag die vom Beschwerdeführer (Urk. 1 S. 4 f. ) angerufene Einschätzung von Dr. S.___, welche sich als einzige Medizinalperson für eine Nervenschädigung a us sprach (E. 3. 7 und E. 3. 11 hiervor), nicht zu überzeugen. Der Neurologe Dr. V.___ befand denn auch, der von Dr. S.___ er hobene B efund einer im Seitenvergleich verminderte n Amplitude sei für sich alleine nicht geeignet, eine Nervenläsion zu belegen, und empfahl die hernach von Dr. AA.___ ergän zend durchgeführt e Nadelmyographie (E. 3. 9 hiervor). Somit ergibt sich, dass t rotz umfassender medizinischer Abklärungen kein orga nisch klar fassbares, unfallbedingtes Korrelat nachweisbar ist, welches die über den vorliegend massgebenden Zeitpunkt der Leistungseinstellung hinaus ge klagten B eschwerden erklären würde. Insbesondere ist eine Nervenschädigung entgegen der Ansicht des Beschwerdeführers (Urk. 1 S. 4 f.) nicht mit dem im Sozialversicherungsrecht massgebenden Beweisgrad der überwiegenden Wahr scheinlichkeit (E. 1.2 hiervor) belegt. An dieser Feststellung vermögen auch die beschwerdeweise ins Recht gelegten medizinischen Berichte (Urk. 3/3-5) nichts zu ändern, da sie ebenfalls keinen Nachweis für eine unfallbedingte Nervenlä sion oder anderweitige organis ch objektiv ausgewiesene S chädi gung erbringen. Ein solcher wäre jedoch erforderlich. Denn aus d em Vorliegen von Schmerzen kann nicht auf organisch (hinreichend) nachweisbare Unfallfolgen geschlossen werden. Da sich die Feststellung von Schmerzen einer wissenschaftlichen Be wei s führung entzieht, muss eben verlangt werden, dass Schmerzangaben durch damit korrelierende, schlüssig feststellbare Befunde hinreichend erklärbar sind, andernfalls sich eine rechtsgleiche Beurteilung der Leistungsansprüche nicht gewährleisten liesse (Urteil des Bun desgerichts 8C_736/2009 vom 20. Januar 2010 E. 3.2).

Somit ergibt sich, dass t rotz umfassender medizinischer Abklärungen kein orga nisch klar fassbares, unfallbedingtes Korrelat nachweisbar ist, welches die über den vorliegend massgebenden Zeitpunkt der Leistungseinstellung hinaus ge klagten B eschwerden erklären würde. Insbesondere ist eine Nervenschädigung entgegen der Ansicht des Beschwerdeführers (Urk. 1 S. 4 f.) nicht mit dem im Sozialversicherungsrecht massgebenden Beweisgrad der überwiegenden Wahr scheinlichkeit (E. 1.2 hiervor) belegt. An dieser Feststellung vermögen auch die beschwerdeweise ins Recht gelegten medizinischen Berichte (Urk. 3/3-5) nichts zu ändern, da sie ebenfalls keinen Nachweis für eine unfallbedingte Nervenlä sion oder anderweitige organis ch objektiv ausgewiesene S chädi gung erbringen. Ein solcher wäre jedoch erforderlich. Denn aus d em Vorliegen von Schmerzen kann nicht auf organisch (hinreichend) nachweisbare Unfallfolgen geschlossen werden. Da sich die Feststellung von Schmerzen einer wissenschaftlichen Be wei s führung entzieht, muss eben verlangt werden, dass Schmerzangaben durch damit korrelierende, schlüssig feststellbare Befunde hinreichend erklärbar sind, andernfalls sich eine rechtsgleiche Beurteilung der Leistungsansprüche nicht gewährleisten liesse (Urteil des Bun desgerichts 8C_736/2009 vom 20. Januar 2010 E. 3.2). 4.2 Es ist nicht ersichtlich und wurde beschwerdeweise auch nicht näher dargelegt, inwiefern zur Beantwortung der unfallversicherungsrechtlichen Fragestellungen von weiteren medizinischen Abklärungen zusätzliche Erkenntnisse zu erwarten sind. Insbesondere ist mit Blick auf die Aktenlage in Bezug auf die Objektivier barkeit allfälliger Unfallfolgen von weiteren Beweismassnahmen einschliesslich der beschwerdeweise beantragten Begutachtung im D.___ (Urk. 1 S. 2 und 6) kein neue r entscheidwesentliche r Aufschluss zu erwarten, weshalb in antizipierter Beweiswürdigung (vgl. BGE 136 I 229 E. 5.3 ) davon abzusehen ist.

4.2 Es ist nicht ersichtlich und wurde beschwerdeweise auch nicht näher dargelegt, inwiefern zur Beantwortung der unfallversicherungsrechtlichen Fragestellungen von weiteren medizinischen Abklärungen zusätzliche Erkenntnisse zu erwarten sind. Insbesondere ist mit Blick auf die Aktenlage in Bezug auf die Objektivier barkeit allfälliger Unfallfolgen von weiteren Beweismassnahmen einschliesslich der beschwerdeweise beantragten Begutachtung im D.___ (Urk. 1 S. 2 und 6) kein neue r entscheidwesentliche r Aufschluss zu erwarten, weshalb in antizipierter Beweiswürdigung (vgl. BGE 136 I 229 E. 5.3 ) davon abzusehen ist. 5.

5. 5.1 Steht nach dem Dargelegten fest, dass keine organisch objektiv ausgewiesene Unfallfolge vorliegt, welche die über den Zeitpunkt der Leistungseinstellung hinaus fortbestehenden gesundheitlichen B eeinträchtigungen zu erklären ver mag, ist eine besondere Adäquanzpr üfung vorzunehmen (E. 1.3.2 hiervor ). Diese hat unstreitig nach den für psychische Fehlentwicklungen nach Unfall gelten den Grundsätzen ( E. 1.3.2 und E. 1.3.3 hiervor ) zu erfolgen.

5.1 Steht nach dem Dargelegten fest, dass keine organisch objektiv ausgewiesene Unfallfolge vorliegt, welche die über den Zeitpunkt der Leistungseinstellung hinaus fortbestehenden gesundheitlichen B eeinträchtigungen zu erklären ver mag, ist eine besondere Adäquanzpr üfung vorzunehmen (E. 1.3.2 hiervor ). Diese hat unstreitig nach den für psychische Fehlentwicklungen nach Unfall gelten den Grundsätzen ( E. 1.3.2 und E. 1.3.3 hiervor ) zu erfolgen. 5.2 Eigenen Angaben zufolge ist der Beschwerdeführer am 20. September 2006 beim Fussball spielen unter Kollegen ohne Dritteinwirkung mit dem Schuh am Turnhallenboden hängen respektive kleben geblieben, worauf er sich das rechte Bein verdreht habe (Urk. 1 0 /1, Urk. 10/59). Dieses Unfallereignis ist als leicht einzustufen, weshalb die Adäquanz rechtsprechungsgemäss ohne weiteres zu verneinen ist (E. 1. 3.4 hiervor). Eine höhere Einstufung ist – ent gegen der Auffassung des Beschwerdeführers, welcher den Vorfall unter Hin weis auf die ärztlichen Berichte und insbesondere den Bericht der Q.___ vom 14. Februar 2012 (Urk. 3/3) im mittleren Bereich angesiedelt haben will (Urk. 1 S. 6 f.) – nicht gerechtfertigt. M assgebend bei der Beurteilung der Unfallschwere ist der augenfällige Geschehensablauf mit den sich dabei ent wickelnden Kräften, nicht jedoch Folgen des Unfalles oder Begleitumstände, welche nicht direkt dem Unfallgeschehen zugeordnet werden können (Urteil des Bundesgerichts 8C_100/2011 vom 1. Juni 2011 E. 3.4 Ingress, nicht publ. in: BGE 137 V 199)

5.2 Eigenen Angaben zufolge ist der Beschwerdeführer am 20. September 2006 beim Fussball spielen unter Kollegen ohne Dritteinwirkung mit dem Schuh am Turnhallenboden hängen respektive kleben geblieben, worauf er sich das rechte Bein verdreht habe (Urk. 1 0 /1, Urk. 10/59). Dieses Unfallereignis ist als leicht einzustufen, weshalb die Adäquanz rechtsprechungsgemäss ohne weiteres zu verneinen ist (E. 1. 3.4 hiervor). Eine höhere Einstufung ist – ent gegen der Auffassung des Beschwerdeführers, welcher den Vorfall unter Hin weis auf die ärztlichen Berichte und insbesondere den Bericht der Q.___ vom 14. Februar 2012 (Urk. 3/3) im mittleren Bereich angesiedelt haben will (Urk. 1 S. 6 f.) – nicht gerechtfertigt. M assgebend bei der Beurteilung der Unfallschwere ist der augenfällige Geschehensablauf mit den sich dabei ent wickelnden Kräften, nicht jedoch Folgen des Unfalles oder Begleitumstände, welche nicht direkt dem Unfallgeschehen zugeordnet werden können (Urteil des Bundesgerichts 8C_100/2011 vom 1. Juni 2011 E. 3.4 Ingress, nicht publ. in: BGE 137 V 199) 5.3 Ein Grund, trotz V orliegens eines leichten Unfall ereigniss e s die Adäquanzbeur teilung in Anwendung der von der Rechtsprechung für mittelschwere Unfälle entwickel ten Kriterien (BGE 115 V 140 E. 6c/ aa ) vorzunehmen, ist nicht gege ben. Denn e in Ausnahmefall in dem Sinne, dass die unmittelbaren körperlichen Unfallfolgen eine psychische Fehlentwicklung nicht mehr als offensichtlich un fallunabhängig erscheinen lassen (RKUV 1998 Nr. U 297 S. 243 mit Hinweis auf nicht veröffentlichtes Urteil U 93/91 vom 6. Juli 1993; Urteil des Bundesgerichts 8C_887/2 009 vom 21. Januar 2010 E. 5.2), liegt ni cht vor. Dies wurde vom Be schwerdeführer auch nicht postuliert.

5.3 Ein Grund, trotz V orliegens eines leichten Unfall ereigniss e s die Adäquanzbeur teilung in Anwendung der von der Rechtsprechung für mittelschwere Unfälle entwickel ten Kriterien (BGE 115 V 140 E. 6c/ aa ) vorzunehmen, ist nicht gege ben. Denn e in Ausnahmefall in dem Sinne, dass die unmittelbaren körperlichen Unfallfolgen eine psychische Fehlentwicklung nicht mehr als offensichtlich un fallunabhängig erscheinen lassen (RKUV 1998 Nr. U 297 S. 243 mit Hinweis auf nicht veröffentlichtes Urteil U 93/91 vom 6. Juli 1993; Urteil des Bundesgerichts 8C_887/2 009 vom 21. Januar 2010 E. 5.2), liegt ni cht vor. Dies wurde vom Be schwerdeführer auch nicht postuliert. 5.4 Selbst wenn indes die Kriterien für Unfälle im mittleren Bereich (E. 1.3.5 hier vor) herangezogen würden, müsste die Adäquanz entgegen der Betrachtungs weise des Beschwerdefüh rers (Urk. 1 S. 6 f.) verneint werden. D er Unfall vom 20. Septem ber 2006 ereignete sich weder unter besonders dramatischen Begleit u mständen noch war er von besonderer E indr ücklichkeit. Bei der dabei erlitte nen rechts seitigen OSG-Luxationsfraktur handelte es sich sodann nicht um eine schwere Verletzung, welche erfahrungsgemäss besonders geeignet wäre, eine psy chische Fehlentwicklung auszulösen. Die se Fraktur wurde sechs Tage nach dem Unfalle reignis osteosyn thetisch versorgt, wobei sich der peri - und post operative Verlauf komplikationslos gestaltete (Urk. 11/2-3, Urk. 11/9) und der Be schwerdeführer bis am 6. November 2006 einen Unterschenkelg ips tragen muss te (Urk. 11/6). Hernach beschränkte sich die Behandlung der somatischen Be schwerden auf die Einnahme von Medikamenten und manualtherapeutische Vor kehren. Damit kann nicht von einer ungewöhnlich langen Dauer der ärztli chen Behandlung somatischer Unfallfolgen gesprochen werden. Anhaltspunkte für eine ärztliche Fehlbehandlung liegen nicht vor. Z ufolge psychischer Überla gerung der somatischen Leiden sind s chliesslich die beiden Kriterien des Grades und der Dauer der physisch bedingten Arbeitsunfähigkeit sowie der körperli chen Dauerschmerzen ebenfalls nicht erfüllt. Hinzu kommt, dass die Feststellun gen der Gutachter des L.___ (Urk. 11/60 S. 13-15 und 18) auf eine erhebliche Diskrepanz zwischen den geklagten und den tatsächlichen Be schwerden schliessen lassen. Somit wären – s elbst wenn aufgrund des sich ent wickelnden CRPS Typ I von einem schwierige n Heilungsverlauf a usgegangen würde – weder ein einziges Kriterium in besonders ausgeprägter Weise noch die massgebenden Kriterien in gehäufter o der auffallender Weise erfüllt. Insofern ist die Adäquanz eines etwaigen natürlichen Kausalzusammenhangs zwischen dem Unfallereignis vom 20. September 2006 und den im Zeitpunkt der Leistungsein stellung noch geklagten Beschwerden zu verneinen.

5.4 Selbst wenn indes die Kriterien für Unfälle im mittleren Bereich (E. 1.3.5 hier vor) herangezogen würden, müsste die Adäquanz entgegen der Betrachtungs weise des Beschwerdefüh rers (Urk. 1 S. 6 f.) verneint werden. D er Unfall vom 20. Septem ber 2006 ereignete sich weder unter besonders dramatischen Begleit u mständen noch war er von besonderer E indr ücklichkeit. Bei der dabei erlitte nen rechts seitigen OSG-Luxationsfraktur handelte es sich sodann nicht um eine schwere Verletzung, welche erfahrungsgemäss besonders geeignet wäre, eine psy chische Fehlentwicklung auszulösen. Die se Fraktur wurde sechs Tage nach dem Unfalle reignis osteosyn thetisch versorgt, wobei sich der peri - und post operative Verlauf komplikationslos gestaltete (Urk. 11/2-3, Urk. 11/9) und der Be schwerdeführer bis am 6. November 2006 einen Unterschenkelg ips tragen muss te (Urk. 11/6). Hernach beschränkte sich die Behandlung der somatischen Be schwerden auf die Einnahme von Medikamenten und manualtherapeutische Vor kehren. Damit kann nicht von einer ungewöhnlich langen Dauer der ärztli chen Behandlung somatischer Unfallfolgen gesprochen werden. Anhaltspunkte für eine ärztliche Fehlbehandlung liegen nicht vor. Z ufolge psychischer Überla gerung der somatischen Leiden sind s chliesslich die beiden Kriterien des Grades und der Dauer der physisch bedingten Arbeitsunfähigkeit sowie der körperli chen Dauerschmerzen ebenfalls nicht erfüllt. Hinzu kommt, dass die Feststellun gen der Gutachter des L.___ (Urk. 11/60 S. 13-15 und 18) auf eine erhebliche Diskrepanz zwischen den geklagten und den tatsächlichen Be schwerden schliessen lassen. Somit wären – s elbst wenn aufgrund des sich ent wickelnden CRPS Typ I von einem schwierige n Heilungsverlauf a usgegangen würde – weder ein einziges Kriterium in besonders ausgeprägter Weise noch die massgebenden Kriterien in gehäufter o der auffallender Weise erfüllt. Insofern ist die Adäquanz eines etwaigen natürlichen Kausalzusammenhangs zwischen dem Unfallereignis vom 20. September 2006 und den im Zeitpunkt der Leistungsein stellung noch geklagten Beschwerden zu verneinen. 6. Demzufolge ist nicht zu beanstanden, dass die Beschwerdegegnerin im an gefochtenen Entscheid ihre Leistungspflicht über den 7. April beziehungsweise 3 0. Juni 2010 hinaus verneinte. Damit erweist sich die Beschwerde als unbe gründet und ist abzuweisen.

6. Demzufolge ist nicht zu beanstanden, dass die Beschwerdegegnerin im an gefochtenen Entscheid ihre Leistungspflicht über den 7. April beziehungsweise 3 0. Juni 2010 hinaus verneinte. Damit erweist sich die Beschwerde als unbe gründet und ist abzuweisen. Das Gericht erkennt:

Das Gericht erkennt: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Das Verfahren ist kostenlos.

2. Das Verfahren ist kostenlos. 3. Zustellung gegen Empfangsschein an:

3. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Dr. iur. Y.___

Dr. iur. Y.___ - Zürich Versicherungs-Gesellschaft AG

Zürich Versicherungs-Gesellschaft AG - Bundesamt für Gesundheit

Bundesamt für Gesundheit 4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG).

4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen.

Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu ent halten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG).

Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu ent halten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin

GräubBuchter

AN/TB/MTversandt