Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03611.jsonl.gz/1923

Tipps zur Verminderung der Elektrosmog-Belastung
Ein grosser Teil der elektromagnetischen Felder, welchen wir im täglichen Leben ausgesetzt sind, stammt von Elektrogeräten und Hausinstallationen. Sie entstehen immer dann, wenn ein Gerät mit Strom betrieben wird. Durch einen bewussten Umgang mit elektrischen Geräten können die Felder im Haushalt deutlich reduziert werden. Grundsätzlich empfiehlt sich die AAA-Regel (Ausstecken, Abschalten, Abstand halten).
Die AAA-Regel
Mobiltelefon
- Verwenden Sie nur Mobiltelefone mit tiefen SAR-Werten. Der SAR-Wert gibt an, wie viel Energie beim Telefonieren tatsächlich auf den Körper übergeht (www.handywerte.de).
- Verzichten Sie im Auto auf Mobiltelefone oder verwenden Sie zumindest
Freisprechvorrichtungen mit einer Aussenantenne.
- Benutzen Sie Ihr Handy wenn möglich ausserhalb von Räumen.
- Halten Sie Ihr Handy während des Anrufaufbaus nicht direkt ans Ohr.
- Halten Sie Ihre Gespräche möglichst kurz.
Festnetz-Telefon
- Verzichten Sie wenn möglich auf schnurlose Telefone oder verwenden Sie einen schnurlosen Apparat, der nicht permanent sendet, sondern nur während des effektiven Gesprächs (Label wie «Eco DECT» oder «Ecomode plus»).
Computer
- Schalten Sie kabellose Netzwerkverbindungen (WLAN) aus, wenn diese nicht benötigt werden.
Schlafzimmer
- Installieren Sie im Schlafzimmer keine netzbetriebenen Radiowecker, Niedervolt-Halogenlampen und Ladegeräte oder halten Sie zumindest eine Entfernung von zwei Metern vom Kopfbereich zum Gerät ein.
- Stellen Sie im Schlafzimmer keine Basisstationen von Schnurlostelefonen auf.
- Verlegen Sie keine Verlängerungskabel neben oder unter dem Bett.
- Setzen Sie im Schlafzimmer wenn möglich einen Netzfreischalter ein.
- Halten Sie bei der Verwendung eines Babyfons genügend Abstand zum Kinderbett.
Heizung
- Verzichten Sie wenn möglich auf elektrische Bodenheizungen.
Die Abschirmung von elektromagnetischen Feldern kann unter Umständen sehr komplex sein. Es empfiehlt sich daher, in solchen Fällen einen Elektrobiologen hinzuzuziehen.
nach oben