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|Quelle||www.wikipedia.org|
|Inhalt||Patricia Highsmith appearing on television programme After Dark on 18 June 1988¸ (c) Open Media Ltd 1988|
|Quelle||Sammlung Rolf Ramseier|
|Art||signierte Karte¸ 10x15cm|
US-amerikanische Schriftstellerin
Patricia Highsmith (eigentlich Mary Patricia Plangman) (* 19. Januar 1921 in Fort Worth, Texas; † 4. Februar 1995 in Locarno, Schweiz) war eine US-amerikanische Schriftstellerin. Highsmith schrieb auch unter dem Pseudonym Claire Morgan.
Patricia Highsmith schrieb vor allem psychologische Kriminal- sowie zeitgenössische Romane. Im Mittelpunkt ihrer Werke steht nicht die Aufklärung von Verbrechen („Whodunit“), sondern die Umstände und Motive („Whydunit“), die einen unauffälligen Durchschnittsmenschen ins Verbrechen treiben. Sie interessierte sich weniger für die moralischen Aspekte ihrer Geschichten als für das Innenleben ihrer Protagonisten. Mit ihren Kurzgeschichten bewegte sie sich in allen Genres, inklusive Horror und Science Fiction.
Neben ihrem erzählerischen Werk veröffentlichte Highsmith 1966 den Essay Plotting and writing suspense fiction, eine Art Werkstattbericht. 1958 illustrierte sie das Kinderbuch Miranda the Panda is on the Veranda, den Text schrieb ihre Freundin Doris Sanders. 1995 veröffentlichte der Diogenes Verlag einen Band mit Zeichnungen von Patricia Highsmith. Sporadisch versuchte sich Highsmith auch an Drehbüchern, Theater- und Radiobearbeitungen, jedoch nur mit geringem Erfolg.
Zahlreiche Romane und Storys von Highsmith wurden für das Kino oder Fernsehen adaptiert sowie für Rundfunk und Theater bearbeitet.
Patricia Highsmith wurde vielfach ausgezeichnet. Die amerikanische Autorenvereinigung Mystery Writers of America (MWA) nominierte sie gleich dreimal: 1951 für Strangers on a Train in der Kategorie „Best First Novel“, 1956 für The Talented Mr. Ripley in der Kategorie „Best Novel“ und 1963 für die Kurzgeschichte The Terrapin in der Kategorie „Best Short Story“. Die begehrte Edgar-Allan-Poe-Statue der MWA blieb ihr jedoch zeitlebens verwehrt. 1991 stand ihr Name auf der Vorschlagsliste für den Literatur-Nobelpreis, die Wahl fiel aber auf die Südafrikanerin Nadine Gordimer.
1963 zog sie nach Europa, wo sie es selten mehr als einige Jahre am gleichen Ort aushielt. Nach einem mehrmonatigen Aufenthalt in dem süditalienischen Fischerdorf und Künstlerort Positano lebte sie von Ende 1963 bis 1967 im Vereinigten Königreich, von 1967 bis 1981 in Frankreich in der Gegend von Fontainebleau und schließlich seit 1981 in der italienischsprachigen Schweiz.
Am 4. Februar 1995 starb sie in einem Krankenhaus in Locarno an einem Krebsleiden. Beigesetzt wurde sie auf dem Friedhof ihres letzten Wohnortes Tegna im Tessin. Sie setzte die Stiftung Künstlerkolonie Yaddo als Haupterbin ein, wo sie 1948 drei Monate gelebt und ihren ersten Roman geschrieben hatte. Schon zu Lebzeiten hatte sie diese Stiftung mit mehreren großzügigen Schenkungen unterstützt.
Quelle Biografie:

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