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Eine Woche nach Sturm "Irene" hat sich Präsident Barack Obama an der US-Ostküste ein Bild von den Zerstörungen gemacht. Er reiste am Sonntag in den Bundesstaat New Jersey, wo das Unwetter die schlimmsten Überflutungen seit Jahrzehnten verursacht hatte.
Obama verschaffte sich mit einem Helikopter einen Überblick. Anschliessend besuchte er die Arbeiterstadt Paterson, wo die Aufräumarbeiten noch laufen. "Irene" hatte zunächst als Hurrikan, dann als Tropensturm Teile der Ostküste unter Wasser gesetzt und mehr als 40 Menschen in den Tod gerissen.
Vor allem in New Jersey und im nördlichen Nachbarstaat Vermont hatte "Irene" mit heftigem Regen zahlreiche Flüsse über die Ufer treten lassen. Die Wassermassen rissen Wohnhäuser weg, überspülten Strassen und zerstörten Brücken. Millionen Menschen waren tagelang ohne Strom. Der ökonomische Schaden wird auf mehr als 10 Milliarden Dollar geschätzt.
Obama unternahm die Tour durch den Staat gemeinsam mit dem republikanischem Gouverneur, Chris Christie. "Wenn eine Katastrophe zuschlägt, dann leiden Amerikaner, nicht Republikaner oder Demokraten", sagte Obamas Sprecher Jay Carney mitreisenden Journalisten.
Der demokratische Präsident will nach Medienberichten den Kongress in Washington um zusätzliche Hilfsgelder für "Irene"-Opfer bitten. Die aufs Sparen bedachten Republikaner sperren sich jedoch dagegen.