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Adolf Muschg, 1934 in Zollikon geboren, studierte Germanistik, Anglistik und Philosophie in Zürich und Cambridge. Danach promovierte er bei Emil Staiger über Ernst Barlach. Es folgten verschiedene Stellen als Hochschullehrer im In- und Ausland wie Deutschland, Japan oder USA. 1965 erschien sein Debütwerk «Im Sommer des Hasen». Zu seinen bekanntesten Werken gehören «Liebesgeschichten», «Albissers Grund», «Der Rote Ritter» und «Sutters Glück». In seinen Werken befasst sich Adolf Muschg mit individuellen Deformationen der bürgerlichen Existenz, mit Fragen der Schuld oder mit dem Verhältnis zwischen Geist und Macht. Muschg ist ein vielfach ausgezeichneter Schriftsteller, so wurde ihm 1994 der Georg Büchner-Preis zugesprochen.