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Die mediale Aufmerksamkeit nach dem Erfolg im Generationenduell gegen ihr Vorbild Venus Williams hatte bei Gauff (WTA 313) keine Spuren hinterlassen. Auf dem überdachten Court 1 trumpfte der in Atlanta geborene Teenager auch gegen die ehemalige Wimbledon-Halbfinalistin Rybarikova gross auf. Ob mit der Vor- oder der Rückhand, bei eigenem Aufschlag oder mit dem Return, Gauff demonstrierte erneut ihre ganze Feuerkraft und siegte vor den Augen ihres Managers Tony Godsick verdient.
Sie sei schockiert, dass sie noch immer hier in Wimbledon sei, sagte Gauff nach ihrem neuerlichen Sieg. Mit 15 Jahren und 122 Tagen ist sie die jüngste Spielerin in der Profi-Ära, die in Wimbledon eine Qualifikation überstanden hat, ihre nächste Gegnerin in der 3. Runde ist die Slowenin Polona Hercog. Geht es nach Gauff, geht ihr Lauf im Südwesten Londons aber auch am Freitag noch nicht zu Ende. «Ich glaube, ich kann jede Gegnerin schlagen.»
Bei den Männern zog Novak Djokovic ohne Satzverlust in die 3. Runde ein. Der Titelverteidiger siegte gegen den Amerikaner Denis Kudla (ATP 111) 6:3, 6:2, 6:2. «Ich bin zufrieden mit meinem Spiel, auch wenn es Phasen gab, in denen ich besser hätte servieren können», so der Serbe.
Am Freitag trifft Djokovic mit dem Polen Hubert Hurkacz (ATP 48) auf einen weiteren krassen Aussenseiter, den er am French Open in Paris klar besiegt hat. «Er ist einer der besten Spieler der jungen Generation und hat nichts zu verlieren», so die Weltnummer 1.
(SDA)