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Küttigen
Burgruine Königstein
Der Burgfelsen wurde schon lange vor dem Mittelalter aufgesucht, wie vereinzelte prähistorische und römische Funde zeigen. In der 2. Hälfte des 12. Jahrhundert wurde dann die Burg Königstein erbaut, was archäologische Funde bezeugen. Schriftlich erwähnt wird "Kiungestein" erstmals im Jahre 1279. Unbekannt ist jedoch, wie die Burg zu ihrem klingenden Namen kam. Schon um 1400 wurde sie aufgegeben – denn im Jahre 1454 ist sie bereits Ruine und wird als "klein abgand ding" erwähnt.
Die kleine Burganlage war geschützt durch einen doppelten Graben. Auf dem höchsten Punkt des Felskopfes erhob sich ein etwa 35 auf 15 Meter messender Baukomplex. Möglicherweise bestand die Burg einst aus einem wehrhaften Wohnbau, an den sich jüngere Bauten anschlossen.
Besucherinformationen
Von Küttigen her die Strasse nehmen bis zur Bushaltestelle Benker-Klus. Hinter der Haltestelle steigt ein Felsgrat steil hoch, ein schwer erkennbarer Pfad führt den Grad entlang zur Burg. Detaillierte Landkarte empfehlenswert.
Burgruine Horen (Ruine Rosenberg)
Die Burgruine liegt auf einem Geländesporn, der von einem Halsgraben durchschnitten wird. Hinter dem Graben stand ein Turm mit heute nur noch dürftig erhaltener Ringmauer. Zu vermuten sind ausserdem aus Holz gebaute Ökonomiegebäude. Erbaut wurde die Burg im 11. Jahrhundert, jedoch bereits im 12. Jahrhundert schon wieder verlassen. Die Bewohner sind unbekannt, stammten allerdings wohl vom Hochadel. Sie pflegten einen gehobenen Lebensstil, wie Schachfiguren und Spielsteine aus Bein zeigen.
Die Burgruine Horen wurde 1956/57 ausgegraben und konserviert.
Besucherinformationen
Bei der Kirche dem Strässchen entlang dem Waldrand folgen. Kurz vor der Sackgasse, rechts abbiegen auf einen Waldpfad, der zur Ruine führt.