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Der Schwellenpuls bezeichnet den Puls, bei welchem im maximalen Laktat-Gleichgewicht eine Leistung gerade noch erbracht werden kann.
Wird die Intensität weiter erhöht, dann beginnt die Muskulatur zu übersäuern und die Leistung muss reduziert oder abgebrochen werden. Die Höhe des Schwellenpuls’ alleine hat keine Aussagekraft über den Leistungszustand. Was interessiert, ist die Leistung (Lauftempo oder Watt), die beim Schwellenpuls erbracht werden kann. Eine Läuferin, die bei einem 4-Minuten-Tempo einen Schwellenpuls von 185 Schlägen hat, ist leistungsfähiger als ein Läufer, der bei einem 5-Minuten-Schnitt einen Schwellenpuls von 170 aufweist. Der Schwellenpuls sollte daher nicht mit den Laufkollegen verglichen werden, sondern dient zum Vergleich einer persönlichen Testreihe oder zur persönlichen Trainingssteuerung.