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Das Gericht von Katalonien teilte am Donnerstag mit, Vater und Sohn müssten sich wegen des Vorwurfs der Steuerhinterziehung in drei Fällen verantworten. Die Staatsanwaltschaft von Barcelona hatte noch am Dienstag gefordert, die Vorwürfe gegen Lionel Messi fallen zu lassen, weil sie seinen Angaben traute, er habe nichts von den Machenschaften seines Vaters gewusst.
Vor zwei Jahren waren die Ermittlungen aufgenommen worden. Es ging um Einnahmen aus Bildrechten des viermaligen Weltfussballers und FC-Barcelona-Stars. Um die Steuern zu hinterziehen, sollen Vater und Sohn Briefkastenfirmen in den Steueroasen Belize und Uruguay eingerichtet haben.
Nach dem Start der Ermittlungen hatte sich Jorge Messi der Vergehen bezichtigt und angegeben, ohne das Mitwissen seines Sohnes gehandelt zu haben. Dennoch wurde nun auch sein 28-jähriger Sohn angeklagt. Im Falle einer Verurteilung sieht das spanische Steuerrecht eine Geld- oder Haftstrafe vor.
(SDA)