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Geschichte / Entstehung
Im Februar 2011 hatte Timothy Löw die Idee an der Derniere des Drummeli‘s (Basler Vorfasnachtsveranstaltung) mit einem Stück der „Comedian Harmonist’s“ aufzutreten. Da die Clique, in der er damals Tambour war, den Marsch „Das ist die Liebe der Matrosen“ aufführte war die Überraschung recht gross, als plötzlich vier Sänger aus dem Publikum heraus das selbige Lied anstimmten. Der Auftritt war erfolgreich und so kam die Idee auf, das Projekt „Comedian Harmonist’s“ weiterzuführen. Nachdem man die Baritonstimme mit einem anderen Sänger besetzt hatte und noch eine Pianistin hinzugezogen hatte, war das Ensemble perfekt. Nach erfolgreichen Proben sind wir nun als „The Harmonist’s“ zu hören.
Timothy Löw – Tenor 1
Timothy Löw (*1990) aus Brislach BL erhielt erste gesangliche Erfahrung in der Knabenkantorei Basel. Von 2009-2011 absolvierte eine Lehre zum Bäcker-Konditor. 2011 gründete er das Ensemble “The Harmonist’s Basel” und den Jugendchor- und Orchester Verein “Juventus Musica Basel“, wo er auch erste solistische Erfahrungen sammeln konnte. Nach einem Vorstudium an der Musikakademie Basel studiert er seit 2014 an der Hochschule Luzern – Musik. Momentan befindet er sich im Studiengang zum Master of Arts in Music mit Minor „Alte Musik“ bei Prof. Hans-Jürg Rickenbacher.
Konzertauftritte führten ihn nebst der Schweiz auch nach Deutschland, Tschechien und Norwegen. Besonders in der Region Basel und der Zentralschweiz verzeichnet er eine rege Konzerttätigkeit mit Literatur aus allen Epochen von der Renaissance bis hin zur Klassik, vereinzelt auch in der Moderne.
Erfahrungen im szenischen Musiktheater sammelte er an der Hochschule Luzern – Musik im szenischen Unterricht „StageLab“ und dessen Aufführungen, sowie bei Projekten von und mit Studierenden „Alice in Wonderland“ (Robert Chauls), „Lo speziale“ (J. Haydn), „Bastien et Bastienne“ und „Der Schauspieldirektor“ (W.A. Mozart). In der Spielzeit 2016/2017 war er ausserdem als Gast im Chor des Luzerner Theaters bei der Produktion „L’italiana in Algeri“ von G. Rossini zu hören. Im Sommer 2018 verkörpert er die Rolle des „Masino“ in Haydns Oper „La vera costanza“ bei opernHausen.
Raphael Ilg – Tenor 2
Raphael Ilg, geboren 1991 in Basel, erhielt seine erste musikalische Ausbildung mit 6 Jahren in der Knabenkantorei Basel und ab 1999 im Oboenunterricht bei Judith Wenziker (Musikschule Münchenstein). 2005 sang er mit dem Kammerchor Zürcher Unterland (Roland Fitzlaff) das Knabensolo in Bernsteins “Chichester Psalms”. Seit 2007 spielt er 1. Oboe im Orchester Junge Sinfoniker Basel bei Ulrich Dietsche. Dank der Knabenkantorei und den Jungen Sinfonikern konnte er zusammen mit dem Chor und dem Orchester bereits in renommierten Konzertsäälen auftreten. Tourneen führten ihn in viele Länder Europas und auch nach Brasilien. Im Jahre 2010 führte er als Dirigent zusammen mit 60 gleichaltrigen Jugendlichen den ersten Teil von Mendelssohns Oratorium “Elias” erfolgreich auf. Ein Jahr später folgten als neues Projekt Aufführungen von Mendelssohns “Lobgesang”. Im Jahre 2011 gründete Raphael Ilg mit Musiker-Kollegen “Juventus Musica Basel”, einem Verein mit eigenem Chor und Orchester. Ebenfalls 2011 war er Mitbegründer der Gesangsgruppe “The Harmonists”. Raphael Ilg machte Matur am Gymnasium Münchenstein (Typus Musik) und studiert seit 2011 Oboe an der Musikhochschule Basel.
Matthias Zuppinger – Bariton
Am 02. September 1991 wurde Matthias Zuppinger in Allschwil geboren. Seine musikalische Entwicklung begann im Januar 1999 mit Akkordeonunterricht. Ein Jahr später ergänzte er seinen Instrumentalunterricht mit Klavierstunden. Durch Schüleraufführungen, Konzerte an der Musikschule Allschwil sowie den Beitritt ins Akkordeon Orchester Basel-Allschwil im Jahre 2005 vergrösserte sich der Erfahrungswert auf beiden Instrumenten stetig. In der Sekundarschule Allschwil war er Teil von Musical-Aufführungen wie Sister Act 1 und Sister Act 2.Nach dem erfolgreichen Abschluss der Biologie/Chemie-Matura am Gymnasium Kirschgarten Basel im Jahre 2010, konzentrierte sich Matthias Zuppinger auf die musikalische Weiterbildung zur Vorbereitung seines Schulmusik-Studiums an der Hochschule für Musik Basel. Neben Gesangsunterricht an der Musikschule Allschwil trat er dem Chor der Jazzschule Basel unter der Leitung von Petra Vogel bei. In seinem Musikstudium belegt er Gesangsstunden, ist Mitglied im Kammerchor der Hochschule und seit Herbst 2011 ist Matthias Zuppinger als Baritonstimme Teil der Gruppe „The Harmonists Basel“.
Tobias Wurmehl – Bass
Tobias Wurmehl (*1992) aus Oberwil BL machte bereits mit 7 Jahren erste Erfahrungen mit dem Singen in der Singschule St. Gallen und später in der Knabenkantorei Basel, wo er auch als Knabensolist (Zauberflöte, Le jongleur de notre dame) gefördert wurde. Er ist Mitbegründer des Ensembles «The Harmonists Basel» und festes Mitglied im Solistenensemble des Jugendchor- und Orchestervereins «Juventus Musica Basel».
Nach dem Vorstudium an der Hochschule Luzern – Musik studiert er seit 2014 bei Prof. Hans-Jürg Rickenbacher und befindet sich zurzeit im Master of Arts in Vokalpädagogik. Ab Herbst 2018 wird er sein Studium bei Judith Schmid, ebenfalls in Luzern, weiterführen.
Konzertauftritte führten ihn neben der Schweiz auch nach Deutschland und Portugal. Vor allem in der Zentralschweiz und der Region Basel verzeichnet er eine rege Konzerttätigkeit mit Literatur aus verschiedenen Epochen.
Erfahrungen mit Musiktheater sammelte er im szenischen Unterricht an der HSLU und deren Aufführungen, sowie bei diversen Projekten von und mit Studenten wie zum Beispiel «Zauberflöte», «Bastien et Bastienne», «Der Schauspieldirektor» und am Theater Burgdorf in der Schweizer Erstaufführung von Friedrich Weigmanns «Klarinettenmacher». In der Spielzeit 2017/18 war er ausserdem Gast im Chor des Luzerner Theaters für die Produktion «Faust-Szenen».
Im Herbst wird er in «Fra Diavolo» (Aubert) bei der «Free Opera Company» in Zürich zu hören sein.
Stand: 01.06.2018 – www.tobiaswurmehl.ch
Michelle Kissóczy – Piano
Michelle Kissóczy wurde 1994 in Zürich geboren. Durch ihre Eltern, beides Musiker, trat sie schon früh mit der klassischen Musik in Kontakt. Nach ersten musikalischen Versuchen auf der Violine entschied sie sich mit 6 Jahren für das Klavier. Mit 10 Jahren gewann sie mit dem Concours international de piano in Fribourg ihren ersten Klavierwettbewerb. Solo und im Duo mit ihrem Bruder (Violine) nahm sie mehrmals erfolgreich am Schweizerischen Jugendmusikwettbewerb teil, 2004 wurden sie im Finale mit einem 2. Preis ausgezeichnet. Seit 2014 studiert Michelle Kissóczy an der Hochschule Luzern Musik bei Yvonne Lang und Marc Hunziker Klavier.