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Im ersten Halbjahr 2018 haben die Lastwagenfahrten durch die Schweizer Alpen um 2.5 Prozent abgenommen. Der langfristige Trend zu weniger Lastwagenfahrten hat sich damit weiter gefestigt. Der Schienengüterverkehr stagnierte, unter anderem aufgrund der zahlreichen Bauarbeiten am Streckennetz in der Schweiz und auf den Zufahrtsstrecken im Ausland.
Das Bundesamt für Verkehr (BAV) hat den Bericht zum alpenquerenden Güterverkehr im ersten Halbjahr 2018 veröffentlicht. Die Lastwagenfahrten durch die Alpen sanken in dieser Periode auf 477’000. Im Vergleich zur entsprechenden Vorjahresperiode fuhren damit 2.5 % weniger Lastwagen durch die Schweizer Alpen. Die Zahl der Fahrten liegt somit auf dem tiefsten Halbjahreswert seit 1999, als mit dem Verkehrsverlagerungsgesetz die Massnahmen zur Umsetzung der vom Volk beschlossenen Verlagerungspolitik in Kraft gesetzt wurden. Die Fahrten nahmen auf allen vier schweizerischen Alpenübergängen ab. Am grössten fiel der Rückgang am Simplon aus, der Anfang 2018 witterungsbedingt für längere Zeit gesperrt war.
Die Bahn konnte derweil das starke Wachstum, das sie zwischen 2013 und 2017 im Verkehr durch die Alpen erzielt hatte, nicht fortsetzen. Die transportierte Gütermenge blieb gegenüber dem ersten Semester 2017 quasi unverändert (-0.2 %).