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Südlicher See-Elefant - Mirounga leonina
Weihnachtsinsel-Spitzmaus - Crocidura trichura
Dugong - Dugong dugon
Quokka - Setonix brachyurus
© 2011 Markus Kappeler
(erschienen in der WWF Conservation Stamp Collection)
Artwork (Setonix brachyurus) © Owen Bell
Australien ist das sechstgrösste Land der Erde und bildet je nach Ansicht den weltweit kleinsten Kontinent oder die weltweit grösste Insel. So oder so hat sich Australien schon vor rund 50 Millionen Jahren von allen übrigen Erdteilen abgespaltet, was die Herausbildung einer einzigartigen Flora und Fauna erlaubt hat.
Zu Australien gehören verschiedene Überseebesitzungen im Pazifischen und im Indischen Ozean, und auch diese beherbergen je eine einzigartige Tier- und Pflanzenwelt. Im Indischen Ozean liegen zwei Besitzungen in den Tropen: die Weihnachtsinsel, die sich weit näher bei der indonesischen Insel Java befindet als beim Mutterland, und die Kokosinseln, zwei Atolle auf halbem Weg zwischen dem Mutterland und Sri Lanka. Ebenfalls im Indischen Ozean und ebenfalls weit vom Mutterland entfernt, allerdings in südlicher Richtung, liegt das Australische Antarktis-Territorium, welches fast die Hälfte Antarktikas umfasst und dem ferner die subantarktische Insel Heard sowie die benachbarten McDonald-Inseln angehören.
Im Mutterland selbst wie auch auf den drei genannten Aussenbesitzungen leben Säugetiere. Ein bemerkenswerter Säuger im Bereich des Australischen Antarktis-Territoriums ist der Südliche See-Elefant (Mirounga leonina), eine zur Ordnung der Raubtiere (Carnivora) gehörende Robbe. Auf der Weihnachtsinsel lebt der australienweit einzige Vertreter der Ordnung der Insektenesser (Insectivora oder Eulipotyphla), nämlich die Weihnachtsinsel-Spitzmaus (Crocidura trichura). Die Kokosinseln beherbergen in ihren warmen Küstengewässern den Dugong (Dugong dugon), ein Mitglied der Ordnung der Seekühe (Sirenia). Und im Mutterland Australien selbst sowie auf zwei vorgelagerten Inselchen kommt das Quokka (Setonix brachyurus) vor, ein Mitglied der Ordnung der Känguruverwandten (Diprotodontia). Von diesen vier australischen Säugetierarten soll auf diesen Seiten berichtet werden.
Der Südliche See-Elefant
Der Südliche See-Elefant gehört innerhalb der Raubtierordnung zur Familie der Hundsrobben (Phocidae). Er ist ein mächtiges Tier - nicht allein die grösste aller Robben, sondern auch das grösste aller Raubtiere. Die Ehre gebührt allerdings nur den Männchen, denn der Grössenunterschied zwischen den Geschlechtern ist beim Südlichen See-Elefanten enorm: Ausgewachsene Männchen weisen im Allgemeinen eine Länge zwischen 4 und 5 Metern und ein Gewicht zwischen 2 und 4 Tonnen auf, während die Weibchen im Allgemeinen «nur» 2,5 bis 3 Meter lang und 400 bis 800 Kilogramm schwer sind.
Die Verbreitung des Südlichen See-Elefanten erstreckt sich weit südlich rund um den Erdball herum. Der Grossteil der Bestände kommt im Bereich von subantarktischen Inseln vor, wo aufgrund der so genannten «Antarktischen Konvergenz» nährstoffreiches Tiefenwasser an die Meeresoberfläche gespült wird und für reiche Vorkommen von Fischen und Tintenfischen sorgt, den Hauptbeutetieren der Südlichen See-Elefanten. Der umfangreichste See-Elefantenbestand lebt im Südatlantik, insbesondere im Bereich der britischen Insel Südgeorgien. Im südlichen Indischen Ozean befindet sich der grösste Bestand im Bereich des französischen Kerguelen-Archipels, doch schreiten auch an der Ostküste der australischen Insel Heard jährlich mehrere tausend Weibchen zur Fortpflanzung.
Die Südlichen See-Elefanten leben neun bis zehn Monate im Jahr im offenen Meer und betätigen sich als tüchtige Unterwasserjäger. Sie verbringen tags wie nachts rund 90 Prozent der Zeit tauchend und pausieren zwischen zwei Tauchgängen höchstens zwei oder drei Minuten lang an der Wasseroberfläche, um Atem zu schöpfen. Die übliche Tauchtiefe liegt zwischen 300 und 600 Metern; die Dauer der Tauchgänge beträgt im Durchschnitt etwa 20 Minuten.
Zur Fortpflanzung schreiten die Südlichen See-Elefanten jeweils im südlichen Frühling und Frühsommer, zwischen September und November. Sie suchen dann ihre traditionellen Geburtsstrände auf und halten sich vorübergehend an Land auf. Ausserhalb der Fortpflanzungszeit wandern sie weit umher und besuchen Meeresgebiete, welche Hunderte oder sogar Tausende von Kilometern von ihrem «Heimathafen» entfernt liegen. In der Regel verlassen sie dabei aber die subantarktischen Bereiche des Atlantiks bzw. des Indopazifiks nicht. Einzelne umherwandernde Individuen tauchen aber manchmal an den Küsten Südafrikas, Australiens, Patagoniens und Antarktikas auf, legen also Entfernungen von bis zu 4800 Kilometern zurück. Die Südlichen See-Elefanten sind verhältnismässig kurzlebige Robben; sie werden selten älter als etwa 15 Jahre.
Die Weihnachtsinsel-Spitzmaus
Im Gegensatz zum Südlichen See-Elefanten, einem der grössten und eindruckvollsten aller Säugetiere, gehört die Weihnachtsinsel-Spitzmaus zu den zierlichsten. Die erwachsenen Individuen weisen eine Kopfrumpflänge von nur 6,5 bis 8 Zentimetern auf und bringen lediglich 4,5 bis 6 Gramm auf die Waage.
Innerhalb der Familie der Spitzmäuse (Soricidae) gehört die Weihnachtsinsel-Spitzmaus zur Gattung der Weisszahnspitzmäuse (Crocidura), die bei uns in Mitteleuropa durch die Feldspitzmaus, die Hausspitzmaus und die Gartenspitzmaus vertreten ist. Sie sieht zwei in Südostasien weit verbreiteten Weisszahnspitzmausarten sehr ähnlich, nämlich der Grauen oder Indochinesischen Wimpernspitzmaus (Crocidura attenuata) und der Südostasiatischen Wimpernspitzmaus (Crocidura fuliginosa). Wie diese besitzt sie am Schwanz rundherum einzelne auffällige Tasthaare («Wimpern»). Tatsächlich wurde sie zeitweise als Unterart der einen oder anderen dieser beiden Arten betrachtet. Wimpernspitzmäuse haben eine Lebenserwartung von höchstens etwa einem Jahr.
Bei ihrer Entdeckung in den 1880er-Jahren scheint die Weihnachtsinsel-Spitzmaus im Regenwald in praktisch allen Inselbereichen recht häufig vorgekommen zu sein. Jedenfalls war Berichten zufolge ihr charakteristisches schrilles Quiecken nachts überall zu hören. Sie soll sich hauptsächlich von kleinen Käfern ernährt und ihren Unterschlupf in Felslöchern oder unter Baumwurzeln gehabt haben. Schon zwei Jahrzehnte später konnten jedoch kaum mehr Spitzmäuse auf der Weihnachtsinsel gesichtet oder gehört werden, und ab 1908 wurde befürchtet, dass die Art ausgestorben sei.
Überraschenderweise konnten aber 1985 anlässlich einer biologischen Feldstudie, die in den Wäldern im westlichen Teil der Insel durchgeführt wurde, zwei Individuen gefangen und fotografiert werden. Beide starben allerdings kurz darauf, und seither konnten - selbst anlässlich einer intensiven Suche im Jahr 2005 - wiederum keine Spitzmäuse mehr auf der Weihnachtsinsel verzeichnet werden. Die Fachleute gehen davon aus, dass es sich bei den wiederentdeckten, inzwischen aber bereits wieder verschollenen Spitzmäusen nicht um überlebende Spitzmäuse aus dem letzten Jahrhundert gehandelt hat, sondern um Neusiedler.
Auf welchem Weg einst Spitzmäuse auf die Weihnachtsinsel gelangten, und weshalb ihre Bestände plötzlich zusammenbrachen, bleibt rätselhaft. Interessanterweise lebten im 19. Jahrhundert auch zwei Rattenarten - die Maclear-Ratte (Rattus macleari) und die Weihnachtsinsel-Ratte (Rattus nativitatis) - auf dem abgeschiedenen Eiland. Sie scheinen ungefähr zur selben Zeit verschwunden zu sein wie die Weihnachtsinsel-Spitzmaus. Alle drei Säugetierarten gehören Gattungen an, welche oft in der Nähe menschlicher Siedlungen vorkommen. Es kann darum gut sein, das ihre Vorfahren in grauer Vorzeit mit südostasiatischen Seefahrern auf die Insel gelangt waren, und dass sie rasch ausstarben, als die Insel Ende des 19. Jahrhunderts permanent besiedelt wurde. Die modernen Siedler rodeten nämlich nicht nur weite Bereiche der Inselregenwälder, sondern schleppten auch Hausratten ein. Diese betätigten sich in der Folge als Nahrungswettstreiter und Fressfeinde der einheimischen Säugetiere. Zudem schleppten sie ihrerseits Krankheitserreger (Trypanosomen) ein, gegen welche die Inselratten und die Inselspitzmaus keine Abwehrkräfte besassen.
Das Quokka
Wie die grosse Mehrzahl der australischen Säugetierarten gehört das Quokka innerhalb der Klasse der Säugetiere (Mammalia) zur Unterklasse der Beuteltiere oder Beutelsäuger (Marsupialia). Es ist eines von über 50 Mitgliedern der Familie der Eigentlichen Kängurus (Macropodidae), und zwar ein verhältnismässig kleines. Die Männchen weisen gewöhnlich eine Kopfrumpflänge von 44 bis 54 Zentimetern und im Durchschnitt ein Gewicht um 3,5 Kilogramm auf, während die Weibchen 40 bis 50 Zentimeter lang und etwa 3 Kilogramm schwer sind. Wie bei den meisten Kängurus sind die Hinterbeine lang und kräftig und werden zum Hüpfen verwendet, wenn das Tier schnell vorankommen will, während die Vorderbeine kurz und schwach sind und bei der Nahrungsaufnahme als Arme eingesetzt werden.
Das Quokka scheint in seiner Verbreitung von alters her auf den südwestlichen Teil Westaustraliens beschränkt gewesen zu sein. Zur Zeit der Kolonisierung des Gebiets durch Europäer kam es vielerorts ziemlich häufig vor. Seine Bestände begannen jedoch zu schwinden, als im 19. Jahrhundert riesige Flächen für die Weizenproduktion unter den Pflug genommen wurden. Rasant brachen sie allerdings erst ein, nachdem in den 1920er-Jahren der von den Europäern nach Australien eingeschleppte Rotfuchs (Vulpes vulpes) von Osten her kommend die Gegend erreicht hatte. Wie zahlreiche andere Beuteltierarten wusste sich das Quokka nicht gegen den fremden, überaus erfolgreichen Beutegreifer zu wehren.
In den 1960er-Jahren überlebten die letzten Quokkas in ein paar isolierten Sumpfgebieten südlich der Stadt Perth, welche der Fuchs nicht erobert hatte. Glücklicherweise gab es Quokkabestände ferner auf zwei kleinen, der Küste vorgelagerten Inseln, welche der Fuchs ebenfalls nicht zu erreichen vermochte: auf der 8 Quadratkilometer grossen Bald-Insel und auf der 19 Quadratkilometer grossen Rottnest-Insel. Letztere erhielt 1696 ihren Namen, welcher «Rattennest» bedeutet, wegen den vielen Quokkas, die damals für grosse Ratten gehalten wurden.
Heute lebt der bei weitem grösste Quokkabestand auf der Rottnest-Insel. Er schwankt in Abhängigkeit von den klimatischen Bedingungen, insbesondere dem Ausmass der sommerlichen Dürre, zwischen etwa 4000 und 8000 Individuen. Die Gesamtpopulation der Art wird auf rund 10000 bis 15000 Individuen geschätzt und ist eher rückläufig. Von der Weltnaturschutzunion wird das Quokka als «Verletzlich» eingestuft.
Auf der Rottnest-Insel sind die Quokkas vor allem in der Abend- und in der Morgendämmerung aktiv. Während der heissen Mittagsstunden ruhen sie im Schatten von Sträuchern und Bäumen. Ihre Kost ist rein vegetarisch und besteht hauptsächlich aus Kräutern, Blättern, Trieben und weiteren Pflanzenteilen. Sie leben gesellig und friedlich in gemischtgeschlechtlichen Gruppen von 25 bis 150 erwachsenen Individuen, wobei zwischen den Männchen eine Rangordnung besteht. Quokkas können bis etwa zehn Jahre alt werden.
Der Dugong
Die meisten von uns würden wohl den Südlichen See-Elefanten als einen Meeressäuger einstufen, obschon er zwecks Fortpflanzung alljährlich das Meer für eine Weile verlassen muss. Noch besser an das Leben im Meer angepasst ist jedoch der Dugong: Er gehört einer von nur zwei vollständig aquatischen, also auch für die Fortpflanzung im Wasser bleibenden Säugetiersippen an, den Seekühen. Bei der anderen handelt es sich um die Waltiere (Cetacea).
Weltweit gibt es vier Seekuharten, nämlich den Dugong in der Familie der Gabelschwanzseekühe (Dugongidae) im Indischen und Pazifischen Ozean und drei Manatis in der Familie der Rundschwanzseekühe (Trichechidae) im Atlantischen Ozean. Der Dugong weist als erwachsenes Tier eine Länge von gewöhnlich etwa drei Metern auf und wiegt normalerweise zwischen 200 und 350 Kilogramm. Gross gewachsene Individuen können bis vier Meter lang und in Ausnahmefällen bis 900 Kilogramm schwer werden. Die Weibchen sind etwas kleiner als die Männchen.
In den warmen tropischen und subtropischen Bereichen des Indopazifiks ist der Dugong weit verbreitet - von der Ostküste Afrikas, vom Roten Meer und vom Persischen Golf ostwärts durch den gesamten Indischen Ozean und den indomalaiischen Archipel bis nach Vanuatu, Palau und Neukaledonien im westlichen Pazifik. In diesem ganzen Areal hält er sich vorzugsweise in geschützten, seichten Küstengewässern auf und taucht selten tiefer als etwa zehn Meter.
Wie die Manatis ist er Dugong ein strikter Pflanzenesser. Er ernährt sich vor allem von Seegräsern, das sind echte Blütenpflanzen, die sich an ein Leben im Meer angepasst haben. Allerdings bevorzugt er nicht etwa deren «oberirdische» Teile, sondern seine Lieblingsspeise sind die verdickten, nährstoffreichen Wurzeln und Sprosse. Beim Ausgraben dieser Pflanzenteile ist ihm seine hufeisenförmige Schnauze sehr dienlich.
Unsere Kenntnisse über die Gesellschaftsform und das soziale Verhalten des Dugongs sind recht spärlich. Man trifft Dugongs sowohl einzeln und in Mutter-Kind-Paaren als auch in Herden von mehreren Dutzend Tieren an. Ob diese Herden eine bestimmte gesellschaftliche Struktur aufweisen oder ob es sich einfach um zufällige Ansammlungen grundsätzlich einzelgängerischer Tiere handelt (zum Beispiel an günstigen Nahrungsplätzen), ist nicht bekannt. Dugongs können bis über siebzig Jahre alt werden.
Der Dugong ist noch immer ein weit verbreitetes Tier. Vielerorts ist er aber sehr selten geworden oder sogar gänzlich verschwunden. Im Bereich der Maskarenen und der Malediven im Indischen Ozean beispielsweise gibt es keine Dugongs mehr. Die Ursachen für den Rückgang sind vielfältig. Zu nennen sind vor allem die Verschmutzung, Verbauung und anderweitige Beeinträchtigung seiner küstennahen Lebensräume, aber auch die Bejagung für den Verzehr, Zusammenstösse mit Schiffen und das Verheddern in Fischernetzen. Der grösste Dugongbestand mit rund 80000 Individuen lebt heute in den Gewässern vor der Nordküste Australiens, von der Shark Bay im Westen bis zur Moreton Bay bei Queensland im Osten.
Legenden
Der Südliche See-Elefant (Mirounga leonina) ist die grösste aller Robben. Ausgewachsene Männchen weisen im Allgemeinen eine Länge zwischen 4 und 5 Metern und ein Gewicht zwischen 2 und 4 Tonnen auf, während die Weibchen im Allgemeinen 2,5 bis 3 Meter lang und 400 bis 800 Kilogramm schwer sind. Ihren Namen verdanken die Südlichen See-Elefanten der vergrösserten Nase der Männchen.
Die Verbreitung des Südlichen See-Elefanten erstreckt sich im Bereich der Subantarktis rund um den Erdball herum. Zur Fortpflanzungszeit im südlichen Frühling und Frühsommer suchen die Südlichen See-Elefanten jeweils ihre traditionellen, auf verschiedenen subantarktischen Inseln befindlichen Geburtsstrände auf. Wenn die kräftigsten Männchen dort die Küste in Territorien aufteilen, um anschliessend einen Harem um sich zu scharen, kann es zu heftigen Kämpfen kommen.
Die Weihnachtsinsel-Spitzmaus (Crocidura trichura) ist ein zierliches Säugetier: Als erwachsenes Individuum weist sie eine Kopfrumpflänge von nur 6,5 bis 8 Zentimetern auf und bringt lediglich 4,5 bis 6 Gramm auf die Waage. Sie soll vor allem nachts unterwegs sein und sich hauptsächlich von kleinen Käfern ernähren. Auf der Roten Liste der IUCN steht die Weihnachtsinsel-Spitzmaus in der unerfreulichen Kategorie «vom Aussterben bedroht (möglicherweise ausgestorben».
Das Quokka (Setonix brachyurus) ist ein verhältnismässig kleines Mitglied der Familie der Eigentlichen Kängurus (Macropodidae). Die Männchen weisen gewöhnlich eine Kopfrumpflänge von 44 bis 54 Zentimetern und im Durchschnitt ein Gewicht um 3,5 Kilogramm auf, während die Weibchen 40 bis 50 Zentimeter lang und etwa 3 Kilogramm schwer sind. Die Quokkas sind vor allem in der Abend- und in der Morgendämmerung aktiv und ernähren sich dann vegetarisch von Kräutern, Blättern, Sprossen und weiteren Pflanzenteilen.
Der Dugong (Dugong dugon) ist eines von weltweit nur vier Mitgliedern der Ordnung der Seekühe (Sirenia). Als erwachsenes Tier weist er gewöhnlich eine Länge von etwa 3 Metern und ein Gewicht zwischen 200 und 350 Kilogramm auf, wobei die Männchen etwas grösser sind als die Weibchen. Seine Hauptspeise bilden Seegräser, die er mitsamt ihren nährstoffreichen Wurzeln und Sprossen aus dem Meeresboden wühlt.
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