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5 Millionen Franken hat ein Sarnath-Buddha aus der Sammlung des Coninx-Museums Zürich auf einer Auktion erzielt. Gemäss der Homepage von Christie's New York entspricht das dem Siebenfachen des Schätzwerts.Dieser Inhalt wurde am 22. März 2008 - 12:08 publiziert
Der erzielte Preis deckt sich hingegen mit einer Expertise von Ulrich von Schroeder. Der Händler, der den Buddha 1949 dem Sammler Werner Coninx verkaufte, bezeichnet ihn als "die bedeutendste buddhistische Skulptur in Europa und die bedeutendste buddhistische Skulptur weltweit, die je auf einer Auktion angeboten wurde".
Der Verkauf der Skulptur ist umstritten. Die Gruppe "Freunde der Coninx-Stiftung" hat letzte Woche in einer Medienmitteilung dagegen protestiert: Ernst Hefti, Präsident des Stiftungsrats der Coninx-Stiftung, missachte den Sammlerwillen des 1980 verstorbenen Werner Coninx und verstosse gegen den Stiftungszweck.
Gemäss Auflage der Stiftungsaufsichtsbehörde in Bern dürfe Hefti nämlich nur "nebensächliche" Werke aus der Sammlung veräussern. Der Buddha gehöre aber zu den "Kernbeständen" der Sammlung.
Erlös für Budgetsanierung
Dem widerspricht Hefti. Die Stiftungsaufsichtsbehörde beim Eidgenössischen Department des Innern (EDI) in Bern habe seine eigene Einschätzung bestätigt, wonach "die asiatischen Bestände nicht zum Kern der Sammlung des Coninx-Museums" gehörten, sagte
Hefti.
Neben dem Sarnath-Buddha sind in New York 14 weitere Objekte aus der Ostasiatik-Abteilung der Sammlung versteigert worden. Es sei "ein Glück", dass der Buddha "relativ viel Geld" einbringe, sagte Hefti weiter. Der Verkauf sei nötig. Die Stiftung brauche dringend Geld, um die hohen Betriebskosten des Coninx-Museums und bevorstehende Renovationsarbeiten zu finanzieren.
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