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Lachse und Meerforellen im See
Die Seen mit Verbindung zum Meer haben oft einen guten Aufstieg von Lachsen und / oder Meerforellen. Genetisch lassen sich Brownt Trout, Lachse und Meerforellen nicht so genau trennen und es wird angenommen, das die Salmoniden, insbesondere in den eher „sauren“ Gewässer mit niedrigem Insektenaufkommen, den Weg ins Meer zu den reicheren Fressgründen gewählt haben.
Was ist ein See anders als ein grosser Pool in einem Fluss? Genauso verhalten sich die Lachse im See, suchen sich ihre Stand- und Ruheplätze um später im Jahr in die Nebenbäche zum Laichen aufzusteigen.
Am aussichtsreichsten werden die Seen vom Boot aus befischt und es wird hauptsächlich die traditionelle Nassfliegenfischerei vom driftenden Boot angewandt, auf die Erfordernisse der Lachse und Meerforellen angepasst. Entscheidend für den Erfolg ist das Finden und gute Anfischen der Standplätze im See. Die Lachse halten sich oft in erstaunlich seichtem Wasser auf, also von 30 cm bis 3 Meter. Meerforellen stehen auch etwas tiefer, maximal bis 5 Meter.
Ein Problem bietet oft der Anschlag bei einem Biss. Der Lachs braucht etwas Zeit um abzudrehen um die Fliege sicher im Maulwinkel zu verankern. Die Meerforelle ist da viel schneller und erfordert eine schnelle Reaktion.
Generell werden keine eigentlichen Lachsfliegen verwendet sondern traditionelle Nassfliegen mit Hakengrösse 8 (hohe Wellen) bis Hakengrösse 12.