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Was meint Gandhi mit diesem Satz? Solange du der anderen Person nicht vergibst, kannst du nicht in deine volle Kraft kommen. Lass mich dir dies anhand eines Beispieles veranschaulichen:
Vielleicht wurdest du anfangs 20 von deinem Freund (oder deiner Freundin) betrogen. Du wurdest verletzt, dein Vertrauen missbraucht. Du hast dich daraufhin bewusst oder unbewusst entschieden «ich vertraue keinem Mann mehr». Du bist jetzt vielleicht anfangs 30 und hattest seit der letzten Trennung keinen Partner mehr – ganz einfach, weil du nicht vertrauen kannst und dich vor diesem Schmerz beschützen möchtest. Dein Exfreund hingegen, hat in der Zwischenzeit eine neue Partnerin, führt eine glückliche Beziehung, ist verheiratet und das erste Kind ist auf dem Weg.
Wer also hat nun das Gift der Vorwürfe getrunken und wer ist daran gestorben? Du hegst zwar nach wie vor die Vorwürfe, aber nicht dein Exfreund ist gestorben, sondern du lebst nicht das glückliche Leben, das du verdient hast.
Wichtig ist mir hier anzumerken: Du musst das Geschehene nicht für gut befinden. Aber nimm das Ereignis an, es ist passiert, du kannst es nicht mehr ändern und: du durfest viel aus diesem Ereignis lernen, auch wenn du das vielleicht erst zu einem späteren Zeitpunkt erkennen kannst. Annehmen ist der erste Schritt für die Heilung. Nimmst du die Erfahrung an, kannst du der Person vergeben und befreist dich selbst.
Zum Vergeben gibt es zwei Tools, die ich dir empfehlen kann: