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Drei Schweizer Podestplätze und ein Gesamtweltcupsieg!
04. März 2016
Freeski: Slopestyle, WC-Finale, Silvaplana
Die Schweizer Slopestyle-Spezialisten trumpften beim Weltcup-Finale in Silvaplana so richtig auf. Andri Ragettli und Fabian Bösch feierten einen Doppelsieg bei den Männern, Giulia Tanno wurde Zweite bei den Frauen und Ragettli sicherte sich mit seinem Spitzenresultat gleichzeitig den ersten Platz im Slopestyle-Weltcupranking. Was für ein Weltcup-Finale für das Swiss Freeski Team!
Doppelsieg bei den Herren, ein zweiter Platz bei den Ladies und der Slopestyle-Gesamtweltcupsieg: Das Swiss Freeski Team drehte auf dem perfekt präparierten Slopestyle-Kurs beim Heimweltcup auf dem Corvatsch richtig auf und zeigte eine unglaubliche Show. Dem 17-jährigen Andri Ragettli gelangen zwei perfekte Runs, welche mit 90.60 respektive 91.20 Punkten von den Judges belohnt wurden. Mit seinem Sieg im hochkarätigen Teilnehmerfeld gewann Ragettli gleichzeitig den Gesamtweltcupsieg im Slopestyle. „Es ist der Wahnsinn! Letztes Jahr reichte es für den dritten Rang im Weltcupranking und nun der Sieg. Ich freue mich unglaublich“ beschreibt Ragettli seine Freude, nachdem der Slopestyle Gesamtweltcupsieg Tatsache war.
Weltmeister und X-Games-Sieger Fabian Bösch erhielt für seinen sauberen zweiten Run 89.40 Punkte und sorgte damit für den Doppelsieg des Swiss Freeski Teams. Dritter wurde der Norweger Oystein Braaten (88.80 Punkte), der sich ganz knapp vor dem Engländer James Woods (88.40) platzierte und somit das letzte FIS Weltcup-Podest in dieser Saison komplettiert. Jonas Hunziker, der dritte Schweizer im Männerfinale, erreichte in der Endrunde den guten 7. Schlussrang.
Bei den Frauen erreichte Giulia Tanno als Fünfte den Final. In der Endausmachung steigerte sich die 17-Jährige und landete auf dem zweiten Schlussrang. Tanno zeigte sich mit ihrem zweiten Rang sehr zufrieden: „Ich hätte diesen Podestplatz absolut nicht erwartet! Ich hätte gedacht, dass mich noch jemand auf den dritten Platz zurückdrängt. Umso mehr freut es mich, dass es für den zweiten Platz am FIS Weltcup Finale hier auf dem Corvatsch gereicht hat!“ Erste wurde die Schwedin Emma Dahlstrom, Dritte die Amerikanerin Maggie Voisin. Die zweite Schweizerin, Mathilde Gremaud, endete in der Qualifikation auf dem 19. Rang und verpasste somit den Einzug ins Finale der besten Acht.
Autor: sar
Fotos: dfr