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Die GSoA nimmt mit Erstaunen zur Kenntnis, dass die Schweizer Armee in Tucson auf Einkaufstour gehen möchte. Laut Medienberichten will die Armee 180 Luft-Luft-Lenkwaffen im Wert von über 350 Millionen Franken kaufen. Es gibt kein mögliches Einsatzszenario für diese Lenkwaffen, ausserdem sind sie für den Luftpolizeidienst absolut ungeeignet. Die Wahrscheinlichkeit, dass in der Schweiz Raketen mit einer Reichweite von 70 km jemals zum Einsatz kommen, ist so klein, dass es absolut falsch ist, für solche Waffen Geld auszugeben. Zudem bestehen nach wie vor grösste Fragezeichen, wenn es darum geht im Ernstfall tatsächlich zivile, entführte Flugzeuge abzuschiessen.
Die GSoA rät dem Bundesrat zuerst die Analyse der Bedrohungslage mittels Sicherheitspolitischem Bericht und Armeebericht zu Ende zu führen, bevor er irgendwelche unsinnigen Ausgaben tätigt. Statt sich der globalen Aufrüstung anzuschliessen, sollte die Schweiz besser einen grösseren Beitrag für den Frieden leisten und die wahren globalen Bedrohungen und Probleme wie Hunger und Armut oder die drohende Klimakatastrophe ernst nehmen.