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UBS scheint sich in Gesellschaft der Deutschen Bank begeben zu wollen... die hat Evotec auch erst kürzlich bei 28 Euro eingestuft...kurz danach ist Evotec bis heute auf über 37 Euro gelaufen... bei Drillisch dürfte es ähnlich laufen....
1&1 Versatel wird die von der Deutschen Telekom über die Rahmenvereinbarung bezogenen kombinierten Leistungen im Wesentlichen zu den mit der Deutschen Telekom vereinbarten (in weiten Teilen regulierten) Preisen über den Intercompany-Vertrag an 1&1 weitergeben. Für die von 1&1 Versatel gegenüber 1&1 seit 2017 erbrachten, erforderlichen Netzleistungen (Layer 2) zahlt 1&1 konzerninterne Verrechnungspreise (Kostenersatz einschließlich eines marktüblichen Aufschlags), welche jedoch für 1&1 insgesamt eine Ersparnis gegenüber einem Direktbezug gebündelter Vorleistungsprodukte bei der Deutschen Telekom darstellt.
1&1 trägt überdies die Verwaltungskosten, die auf Seiten von 1&1 Versatel aufgrund der Verwaltung des Intercompany-Vertrags und des Weiterleitens der unter der Rahmenvereinbarung bezogenen Leistungen entstehen (Kostenersatz einschließlich eines marktüblichen Aufschlags). Es wird erwartet, dass sich die von 1&1 an 1&1 Versatel unter dem Intercompany-Vertrag zu zahlenden Netzleistungs- sowie Verwaltungskosten zuzüglich der konzerninternen Verrechnungspreise auf einen Betrag in Höhe von ca. EUR 50 Mio. jährlich belaufen werden. Hinzu kommen die mit der Deutschen Telekom in der Rahmenvereinbarung vereinbarten Entgelte, die von 1&1 Versatel an 1&1 ohne Aufschlag weiterbelastet werden.
Klingt für mich erstmal plausibel. Aber so würde ich es auch schreiben, wenn es das nicht wäre ^^
ExcessCash
: 4 Netze in D - Der Wahnsinn nimmt seinen Lauf
Der Rookie 1+1 drängt mit Milliardeninvestitionen in einen verteilten Markt, der schon jetzt nicht auskömmlich ist für die etablierten Netzbetreiber... wo das hinführen wird, ist m.E. leicht auszumalen. Keines der dann 4 Netze wird vernünftig ausgelastet, über den Preis wird man sich bekämpfen, Gewinne schrumpfen weiter, ...bis wieder einer auf der Strecke bleibt...
Erfreulich aber, dass der Markt die jüngsten Nachrichten positiv wertet. So findet sich vielleicht noch ein vernünftiger Ausstiegskurs für den letzten Rest. Interessen von Kleinaktionären wurden und werden hier nicht mehr wahrgenommen.
"Der Rookie 1+1 drängt mit Milliardeninvestitionen in einen verteilten Markt, der schon jetzt nicht auskömmlich ist für die etablierten Netzbetreiber..."
Ein Blick auf die Unternehmensaufstellungen lässt erahnen, warum der Markt für die "etablierten Netzbetreiber" nicht auskömmlich ist. Im vergleich dazu ist DRI wahrscheinlich das am besten aufgestellte Unternehmen.
Ein Blick nach Frankreich zeigt, dass auch dort der vierte hinzugekommene Netzbetreiber der Profiteur war: Innerhalb kurzer Zeit hat er sich seinen Marktanteil geholt. Für DRI würde das - meinen alten Berechnungen nach - ein Kundenzuwachs um 200% bedeuten - mit korrespondierenden Entwicklungen von Umsatz und Gewinn. Die aktuell an die Konkurrenz gehenden Nutzungsentgelte (ca 800 Mio / Jahr) gehen dabei in die eigene Netzwerkinfrastruktur und stehen damit im Vermögen in der Bilanz. Dabei kann wohl auch mit entsprechenden Kosten-degressiven Effekten gerechnet werden.
----------- "Der Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung ändern kann." #BTC & #ETH long!
pegeha
: Die Mobilfunkbranche in Deutschland wächst....
"Die Mobilfunkbranche in Deutschland wächst um einen vierten Anbieter: 1&1 Drillisch plant schon länger den Einstieg als Netzbetreiber, nun wurde bei dem Projekt nationales Roaming Vollzug vermeldet. [...] Eine Voraussetzung war die Einigung mit einem bereits tätigen Unternehmen, das den neuen Wettbewerber hierzulande beim Aufbau seines eigenen Mobilfunknetzes unterstützt beziehungsweise auf dessen Kapazitäten man zugreifen kann. [...] 1&1 Drillisch befand sich in ausgiebigen Verhandlungen mit den drei großen Playern auf dem deutschen Mobilfunkmarkt, nun hat sich das Unternehmen aus dem hessischen Maintal mit dem Münchner Konzern auf eine Vertiefung der bereits bestehenden Partnerschaft geeinigt. [...] Durch den Deal mit O2 bekommt Drillisch zukünftig den Zugang zum O2-Netz. Die Vereinbarung gilt rückwirkend ab Sommer 2020 zunächst für einen Zeitraum von fünf Jahren, wie die dpa berichtet. Interessant ist der Aspekt, dass die neue Vereinbarung lediglich die Mobilfunkstandards 2G, 3G und 4G abdeckt. Die neueste Generation 5G [...] ist hiervon ausgenommen, denn 1&1 Drillisch plant eine spätere 5G-Nutzung ausschließlich über eigene Antennen. [...] So könne im eigenen Netz von Anfang an modernste Technologie verbaut werden - frei von technologischen ?Altlasten? der Konkurrenz. [...] Sobald 1&1 Drillisch sein 5G-Netz startet, bekommen Neukunden dann Highspeed-Verbindungen, über das ?National Roaming? von O2 gibt es dann ?nur? 4G-Tempo (LTE). Dommermuth hält das für einen ?nicht wahrnehmbaren? Nachteil, denn man werde schnell viele eigene Antennen anbieten. Dazu sei der Unterschied zwischen 4G- und 5G-Verbindungen auf dem Land ohnehin gering, weil alteingesessene Netzbetreiber dort keine Gigabitverbindungen ermöglichten, sondern dies nur in großen Städten täten. [...] bessere Angebote in Form von niedrigeren Preisen [...] [sind zu erwarten], sobald 1&1 Drillisch mit seinem eigenen 5G-Netz in Deutschland startet: Denn dann können Mobilfunkkunden unter vier statt wie bisher unter drei Netzbetreibern auswählen, wodurch sich der Wettbewerb verschärfen werde." https://www.merkur.de/verbraucher/...-angebot-kunden-zr-90206449.html
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"Ein Blick nach Frankreich zeigt, dass auch dort der vierte hinzugekommene Netzbetreiber der Profiteur war: Innerhalb kurzer Zeit hat er sich seinen Marktanteil geholt. Für DRI würde das - meinen alten Berechnungen nach - ein Kundenzuwachs um 200% bedeuten - mit korrespondierenden Entwicklungen von Umsatz und Gewinn. "
Die Tatsache, dass wir ein eigenes Netz haben, sorgt ja noch nicht per se für Kundenwachstum. Ich weiß nicht wie das vorher in Frankreich war, und ob es da neben den großen Anbietern auch schon MVNO gab, die Tarife günstiger vermarktet haben, oder ob die großen ein Oligopol hatten. Hat orange denn schon vorher im Markt agiert, oder sind die erst mit dem Einstieg als Netzbetreiber überhaupt aktiv geworden? Jedenfalls ist das aus Kundensicht ja (abgesehen von Qualitätsfaktoren oder besseren Preisen) erstmal egal, ob er einen Vertrag mit MVNO-Drillisch oder mit Netzbetreiber-Drillisch hat. Erst mit der Zeit wird man sich dann entweder durch eine Qualität differenzieren oder aufgrund der Eigenproduktion niedrigere Preise als bisher anbieten können, damit würde man im Wettbewerb natürlich attraktiver. Da halte ich 200%- Wachstum aber Mittelfristig für sehr ambitioniert, zumindest man zu einem großen Teil eben immernoch auf TEF-Infrastruktur zurückgreift und daher kaum bessere Qualität anbieten kann.
also die 200% von Pegeha kann ich zwar nachvollziehen. 120 Mio. SIM-Karten geteilt durch 4 sind 30 Mio. pro Betreiber...
Wie gesagt Free hat 2012 damals in Frankreich bei 0 angefangen. War nach 2 Jahren bei 8 Mio. Kunden...
Fakt ist aber eins. Mit unserer 5G-Infrastruktur sollten wir a) einen Preivorteil haben, da wir nur 5G errichten und keine alte Netzarchitektur betreiben. b) wir Open-Ran verwenden, was einen Vorteil gegenüber den anderen Strukturen per se hat (warum überlegen die anderen sonst auf diesen Zug aufzuspringen? c) haben wir mit den Masten nicht nur die Möglichkeit Telefon anzubieten (der Markt ist ja weitgehend gesättigt), sondern auch weitere Sachen (DSL-Ersatzprodukte mittels 5G, Glasfaseranschlüsse über Versatel). Durch den Netzaufbau in den große Städten hat man eine große Anzahl von Kunden, die man auquirieren kann. Das Netz muss schließlich auch ausgelastet werden (s. CC und die Aussage von RD). Da kann man auch Vodafone und TEF D mittels 1 Gigabit 5G auch deren aktuelle Kunden wieder abknapsen. Aktuell verliert man bei DSL immer 10 k Kunden im Quartal. Mit dem Vertrag mit der Telekom zu FTTH, VDSL und ADSL sollte man da gefühlt schon in 2021 wieder Wachstum generieren können. d) sollte es auch möglich sein in neu entstehenden Nischen mitzumischen (autonomes Fahren und Abruf von Echtzeitdaten über 5G)
Die Frage ist zu welchem Preis uns das gelingt und wie nachhaltig das ist.
Die Qualität von TEF D hat in den letzten 2 Jahren spürbar angezogen (zumindest die Anzahl der Masten mit 4G). Jetzt muss man nur noch die Geschwindigkeit verbessern.
Wir werden sehen, was RD da evtl. für Kunden aquiriert. Auch im Segment Handy und Co. für Firmen wird man über kurz oder lang mitmischen. Das wird ja regelmäßig auch an einen Anbieter vergeben.
NR lässt sich bis 2035 verlängern - bis dahin sollte es eigentlich gelingen, ein stabiles Netz aufzubauen (und bis 2030 muss DRI es ja auch gemäß der BNetzA-Vorgaben). Und dann ist vermutlich 5G, was heute 3G ist... DRI wird wohl nicht einmal die zweite Verlängerungsoption (ab 2030) benötigen.
ja warten wir mal ab, wie das mit dem Netzaufbau wird.
Jetzt muss erstmal der Vertrag unterschrieben werden in Sachen NR, dann die Netzbauer engagiert werden. Anmietung Masten und Co. und Kauf der Antennen und Installation. Dann wird man sicherlich noch eine Weile testen, bis das eigene Rumpfnetz online geht. Da wird es sicherlich noch mal interessant, wie viel Cash man braucht und wie sich die operativen Zahlen entwickeln. Die Frage, was ist, wenn 5G nicht läuft (aktuell fällt man von 4G ja auf mindestens 2G zurück, um wenigstens telefonieren zu können (Notruf etc.). Aber ich denke, 5G wird da ein eigenes Mindestnetz bieten.
Da die Masse der Kunden von DRI aktuell in den Städten wohnt, wird man dort die Antennen errichten, um 1. die Vodafone-Kunden zu migrieren. Das ist ja nötig, wenn wir online gehen. Und die 2 Mio. will man sicherlich nicht kampflos weglaufen lassen. 2. Erreicht man so die 25% schneller. Die gelten Ende 2025. Bis 2030 müssen wir nur 50% und nicht 100% schaffen. Ich denke fertig sind wir bis dahin nicht, aber die 50% sollten locker zu schaffen sein.
Persönlich tippe ich auch drauf, dass man das Netz schneller am Start hat, als es die BNetzA fordert. Mit den Kooperationen (Standortbeschaffer und Antennenlieferer), die man da schließt kann man schließlich langfristig arrangieren. Während sie aktuell Plätze in der Stadt bringen müssen, geht bei denen dann parallel auch die Suche auf dem flachen Land los. Parallel dazu wird allerortens Glasfaser verlegt (Nicht nur Telekom, Vodafone, Versatel oder Deutsche Glasfaser, sondern auch viele regionale Anbieter). Auch das wird man entsprechend mitbenutzen.
Es gibt viel zu tun...
ADSL und VDSL wird damit über kurz oder lang zum Auslaufmodell. Da hat man mit 5G und Glasfaser 2 Ersatzprodukte am Start.
du wirst sehen...die haben ihr Netz schneller fertig als du denkst..und die Verträge liegen schon unterschriftsreif in der Schublade....die wären doch blöd, noch lange an die Anderen zu zahlen....jedes Jahr wo Sie sparen, können Sie schon ins eigene Netz stecken und schaffen damit einen Mehrwert der Firma....