Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03297.jsonl.gz/2519

Gemeinden Brugg/Windisch; K128 Südwestumfahrung Brugg; Grosskredit
Kurzbeschrieb
Das Zentrum von Brugg-Windisch ist chronisch vom Verkehr überlastet, vor allem durch den Verkehr vom unteren Aaretal zu den Autobahnanschlüssen A1 und A3 im Birrfeld. Dies führt zu einem starken lokalen Ausweichverkehr von der Aarauerstrasse (K112) in Brugg über den Bahnübergang Unterwerkstrasse durch das Wohngebiet Rütenen zur Hauserstrasse in Windisch. Mit dem Bau der Südwestumfahrung soll das Aaretal gut an die Autobahn A3 angebunden werden. Ausserdem wird das Zentrum von Brugg-Windisch entlastet und das Rütenenquartier vom Ausweichverkehr befreit. Durch die neue Umfahrung wird auch der Entwicklungsschwerpunkt Brugg West dank der verbesserten Erschliessung aufgewertet. Heute ist dieses Gebiet nur über eine private Schwerverkehrspiste und gefährliche Bahnübergange zu erreichen, was für eine weitere Entwicklung im Gebiet Brugg-West ungenügend ist. Die Kosten für die Südwestumfahrung Brugg betragen 46,45 Millionen Franken. Sie werden zu rund 20 % durch Beiträge von Brugg, Windisch, SBB und Grundeigentümern und zu rund 80 % vom Kanton finanziert. Der Grosse Rat hat die Südwestumfahrung Brugg im Rahmen der gesamten Verkehrssanierung Brugg/Windisch im kantonalen Richtplan festgesetzt. Die Südwestumfahrung Brugg hat neben dem lokalen Nutzen eine grosse Bedeutung als erstes Element einer Gesamtverkehrslösung der Region und bildet somit den Auftakt für eine mittel- bis langfristige Entwicklung des Regionalzentrums Brugg-Windisch. Aufbauend auf der Südwestumfahrung Brugg können das Verkehrsmanagement Brugg Regio, die Nordumfahrung Windisch und der Baldeggtunnel projektiert, genehmigt und realisiert werden. Die vier Elemente sind optimal aufeinander abgestimmt.