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Zürich, 17. Februar 1868.
Hochgeachteter Herr!
Wie ich vermuthe, hat Herr Director Stoll Sie bereits von den Schritten in Kenntniß gesetzt, welche geschehen sind, um mich als Hauptredactor für die in neuer Form fortzuführende Zürcher-Zeitung zu gewinnen. Ich habe mir die Sache überlegt und mich vorläufig zum Eintreten auf die angeregte Frage entschlossen, freilich unter Bedingungen, deren Erfüllung noch Schwierigkeiten bieten wird. Ich kann aber meinen Entschluß nicht definitiv feststellen, ohne vorher Sie darüber gefragt zu haben. Um Sie in die Lage zu setzen, mit voller Sachkenntniß zu urtheilen, lege ich Ihnen die Bedingungen bei, die ich formuliert habe; billigen Sie meinen Entschluß und diese Bedingungen, so wollen Sie die Beilage Herrn Stoll zugelangen lassen. Unter allen Umständen würde es mich freuen, Sie heute Nachmittags oder Abends über diese Sache sprechen zu können, und bitte ich Sie, falls Sie nicht verhindert sind, um Bezeichnung einer Stunde hiefür.
Mit steter Hochachtung und Ergebenheit
Dr E. Escher