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Freiburg Mit einem Postulat hatte CSP-Grossrätin Nicole Aeby-Egger aus Belfaux den Staatsrat ersucht, einen Bericht über die künftige Betreuung suchtkranker Menschen vorzulegen. Sie wies dabei auf die Alterung der suchtmittelabhängigen Personen und die damit verbundene Änderung der Betreuungsbedürfnisse hin.
In der kürzlich veröffentlichten Antwort gibt der Staatsrat bekannt, dass im Kanton seit Anfang 2008 das Projekt «Koordination der Betreuung drogen- und alkoholabhängiger Personen» laufe. Dieses sei auch im Hinblick auf die neue Gesetzgebung über behinderte Personen von Bedeutung. Das Ergebnis dieses Projektes werde in der Einsetzung eines kantonalen Dispositivs für die Betreuung abhängiger Personen bestehen.
Das bis Ende 2011 vorgesehene Projekt trage den Problemen sowohl der Alkoholabhängigkeit als auch der Abhängigkeit von illegalen Drogen Rechnung. In der Praxis sei die Trennung der beiden Problemkreise nicht sinnvoll, dies umsomehr, als es häufig auch die selben Personen seien.
Wie die Regierung schreibt, läuft bis Ende Oktober 2010 ein Pilotprojekt als Teil des Koordinationsprojektes. Dabei gehe es darum, Verfahren und gemeinsame Instrumente zur Betreuung suchtmittelabhängiger Personen festzulegen; dies mit dem Ziel, die Bedürfnisse der suchtkranken Personen und die gebotenen Leistungen in eine bestmögliche Übereinstimmung zu bringen.
Bericht in Aussicht gestellt
Der Staatsrat stellt schliesslich fest, dass die Arbeiten für das laufende Koordinationsprojekt weitgehend den Anliegen des Postulats Rechnung tragen. Er beantragt deshalb dem Grossen Rat die Annahme des Postulats. Innert eines Jahres werde dann ein Bericht vorgelegt. wb