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Direktorin der Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA)
Patricia Danzi arbeitete ab 1996 beim Internationalen Komitee vom Roten Kreuz, wo sie als Delegierte mit zunehmender Verantwortung auf dem Balkan (Bosnien, Serbien, Montenegro, Kosovo), in Peru, in der Demokratischen Republik Kongo und in Angola im Einsatz war. Am IKRK-Sitz in Genf war sie als stellvertretende Einsatzleiterin des Bereichs Horn von Afrika und als politische Beraterin des Direktors für internationale Einsätze tätig. Von November 2008 bis April 2015 hatte sie die operative Leitung des amerikanischen Kontinents inne. Ab Mai 2015 leitete sie die Regionaldirektion Afrika, bevor sie per 1. Mai 2020 das Amt der DEZA-Direktorin übernahm.
Patricia Danzi studierte in Lincoln, Nebraska und Zürich und schloss mit einem Master in Geografie sowie Agrar- und Umweltwissenschaften ab. Zudem verfügt sie über einen Vertiefungsabschluss in Entwicklungszusammenarbeit der Universität Genf. Sie spricht sieben Sprachen. Die in der Schweiz geborene Tochter einer Deutschschweizer Sekundarlehrerin und eines nigerianischen Diplomaten ist das älteste von sechs Geschwistern. Während des Studiums unterrichtete sie geistig behinderte Kinder und war kurz nach der Wahl von Präsident Nelson Mandela eine Zeit lang als Lehrerin in einer südafrikanischen Township tätig. Als Leichtathletin vertrat Patricia Danzi die Schweiz 1996 an den Olympischen Sommerspielen. Sie hat zwei erwachsene Söhne.