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Der eigentliche Ursprung der Kampfkünste liegt über 1000 Jahre zurück. Mit Gewissheit kann man sagen, dass die traditionellen Kampfkünste im vor rund 1500 Jahren gegründeten Shaolinsi (Shaolin-Tempel), in China entwickelt wurden. Im Tempel selbst wurden die wirkungsvollsten Techniken ve rschiedenster Stilrichtungen genauestens studiert und zusammengeführt. Bedeutungslose Bewegungsabläufe wurden mit der Zeit weggelassen. Im Laufe der Zeit jedoch wurden die Spuren der Entstehung durch äussere Einflüsse – wie politische Unruhen, Kriege etc. – immer mehr verwisch t. Trotzdem wurde im Tempel die Kampfkunst stets weiter entwickelt und verfeinert. Das Grundprinzip der wirkungsvollen Verteidigung wurde jedoch nie geändert.
Durch die Verbreitung des Buddhismus entstanden im laufe der Jahrhunderte Kontakte in die umliegenden Länder. Es kamen deshalb Fremde in den Shaolin-Tempel, um dort die Lehre des Buddhismus kennen zu lernen. Dazu gehörte auch die meditative Ausübung der Kampfkünste. Mit diesen Kenntnissen kehrten sie als Lehrer in ihre Heimat zurück und unterrichteten dort ihre Schüler. Somit wurden die Kampfkünste in den umliegenden Ländern verbreitet; u.a. auch auf der Insel Okinawa, welche zu Japan gehört. Da dort zu jener Zeit das Tragen von Waffen durch den Kaiser verboten war, entwickelte sich das traditionelle Shaolinsi-Kungfu im geheimen zu einer höchst effizienten Kampf- und Verteidigungstechnik, welche Karate genannt wurde (Karate = leere Hand). Vom Lehrer zum Schüler wurden die Techniken weitergegeben und perfektioniert, ohne aber die Grundlagen zu verändern .