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Das Wichtigste in Kürze
- Die WHO-Empfehlungen zur Luftverschmutzung werden weltweit überschritten.
- Dies stellt auch bei geringeren Konzentrationen ein Gesundheitsrisiko dar, als angenommen.
Das Schweizer Unternehmen IQAir hat die Luftqualität von rund 6000 Städten weltweit untersucht. Davon halten gerade mal drei Prozent den Empfehlungswert der Weltgesundheitsorganisation (WHO) ein.
Länder wie Bangladesch, Tschad, Pakistan und Indien schnitten besonders schlecht ab. In rund 100 Städten werde der empfohlene Richtwert um das Zehnfache überschritten. Im Schwellenland China sei jedoch eine Verbesserung der Luftqualität festzustellen, wie «zentralplus» schreibt.
Luftverschmutzung ist laut WHO gesundheitliche Bedrohung
Die WHO definiert die Luftverschmutzung neben dem Klimawandel als eine der grössten Bedrohungen für die menschliche Gesundheit. Sie verursacht laut 2021 veröffentlichter Güteleitlinien bereits bei noch niedrigeren Konzentrationen Gesundheitsschäden als bislang angenommen.
Indem sie Emissionen verringerten, könnten Länder einiges zum Schutz der Gesundheit und zum globalen Klimaschutz beitragen. Zu den «klassischen» Schadstoffen zählen Feinstaub, Ozon, Stickstoffdioxid, Schwefeldioxid und Kohlenmonoxid. Massnahmen gegen diese Stoffe sollen sich auch auf andere gesundheitsgefährdende Schadstoffe auswirken.