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Der 31-jährige Vizepräsident der Abgeordnetenkammer im Parlament setzte sich in einer Online-Befragung der Parteimitglieder deutlich mit 83 Prozent gegen sieben Kontrahenten durch. Das Ergebnis gab die Partei am Samstag in Rimini an der Adria bekannt. Mehr als 37'400 Wähler nahmen bei der Online-Abstimmung teil.
"Die Verantwortung, die ihr mir anvertraut, ist gross, aber alle zusammen können wir es schaffen", zitierte die Bewegung Di Maio nach Bekanntgabe des Ergebnisses. Bei den Wahlen, die spätestens im Frühjahr 2018 abgehalten werden müssen, müssten sich die Italiener entscheiden, ob sie "weiter überleben wollen oder anfangen zu leben".
Di Maio steht für einen etwas moderateren Kurs - im Gegensatz zum Gründer, dem 69-jährigen Komiker Grillo, der das Establishment in Italien immer wieder scharf angegriffen hat. Es wird erwartet, dass sich Grillo nun nach und nach aus dem Rampenlicht zurückzieht.
"Fünf Sterne" hat sich unter anderem als Anti-EU-Partei positioniert. So will Di Maio etwa ein Referendum über den Euro abhalten lassen. In den meisten Umfragen führt "Fünf Sterne" mit rund 28 Prozent knapp vor der regierenden Demokratischen Partei. Allerdings hat es Grillo bislang stets abgelehnt, Allianzen mit anderen Parteien zu bilden.
(SDA)