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Der Mond ist zwar immer da, nicht immer ist er für uns aber gleich sichtbar. Entscheidend dafür ist die Konstellation von Sonne, Erde und Mond.
Die totale Mondfinsternis
Bei der totalen Mondfinsternis steht die Erde zwischen der Sonne und dem Mond. Dadurch wirft die Erde einen Schatten auf den Mond, was diesen in ein rötliches Licht taucht. Deshalb spricht man bei einer totalen Mondfinsternis auch von einem Blutmond.
Zu einer Mondfinsternis kann es nur bei Vollmond kommen. Vor gut vier Jahren, am 27. Juli 2018, hat sich die längste totale Mondfinsternis des Jahrhunderts ereignet. Von etwa 21:30 bis gegen 23:15 Uhr war die Scheibe des Vollmonds hierzulande in rötliches Licht getaucht. Eine totale Mondfinsternis von ähnlicher Länge ist erst wieder für das Jahr 2123 zu erwarten.
Der Neumond
Als Neumond bezeichnet man die erste Mondphase. Eine gesamter Mondphasenzyklus dauert immer von Neumond bis zum nächsten Neumond und beträgt etwa 29.53 Tage. Dementsprechend ereignet sich dieses Mondphänomen rund ein Mal pro Monat.
Weil die Sonne bei Neumond nur die Seite des Mondes bescheint, die von der Erde abgewandt ist, können wir ihn nicht sehen. Von der Erde aus sehen wir nur die unbeleuchtete, dunkle Seite des Mondes. Wenn bei Neumond die Erde, die Sonne und der Mond exakt auf einer Linie liegen, kann dies sogar zu einer Sonnenfinsternis führen.
(sda/oeb)