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Belinda Bencic findet nicht aus der Krise. Körperlich scheint sie angeschlagen. Ob sie beim Fed Cup antreten kann, ist fraglich.
Eine Stunde nach dem Spiel erscheint Belinda Bencic (20) doch noch zur obligaten Medienkonferenz nach dem Spiel. Offenbar müssen die Organisatoren Überzeugungsarbeit leisten, so enttäuscht ist die Ostschweizerin. Erlaubt sind nur drei Fragen, weil Bencic sich nicht gut fühle. «Positives gibt es nicht viel», sagt sie in Anwesenheit ihres Trainers, Maciej Synowka.
Am übernächsten Wochenende soll sie für die Schweiz im Fed-Cup-Halbfinal in Minsk gegen Weissrussland antreten. Doch ob es so weit kommt, ist fraglich. Offensichtlich bereitet das linke Handgelenk Sorgen. «Es ist nicht wunderbar», sagt sie kryptisch. Gegenüber der «Aargauer Zeitung» sagte sie: «Mal tut es zwei Tage weh, dann wieder eine Woche lang nicht.»
Schon vor einem Jahr war Bencic im Fed-Cup-Halbfinal wegen einer Verletzung ausgefallen. Damals hatte sie sich einen Anriss der Knochenhaut am Steissbein zugezogen und war danach wochenlang ausgefallen. Nach der fünften Startniederlage in diesem Jahr ist auch klar, dass Bencic bei den French Open ab dem 22. Mai die Qualifikation bestreiten muss.
Als ob das nicht schon Ungemach genug wäre, kritisiert Fed-Cup-Captain Heinz Günthardt (58) seine Spielerin unmittelbar nach dem Spiel dezent. In seiner Funktion als Platzinterviewer fragt er Carina Witthöft (22, WTA 69) nach deren 6:1, 6:3-Sieg gegen Bencic. Er fragte, ob sie auch den Eindruck gehabt habe, dass Bencic nicht so bei der Sache gewesen sei.