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Giovanni Serodine, Kunstmaler
1600-1630, geboren in Ascona, gestorben in Rom
1600-1630, geboren in Ascona, gestorben in Rom
Giovanni folgte in jungen Jahren seinem Vater Cristoforo und dem älteren Bruder Giovanni Battista, einem Stukateur, nach Rom. Dort erlernte er anhand von Beispielen italiensicher und holländischer Meister das Malermetier. Er wurde rasch selbst ein Meister seiner Kunst. Drei seiner Gemälde sind in der Kirche St. Peter und Paul in Ascona, gleich neben der Casa Serodine, zu besichtigen. Die Casa Serodine wurde von Giovannis Vater Christoforo, nach dessen Rückkehr von Rom, erbaut. Sie ist das Sinnbild für Serodines hohes soziales Ansehen im Patriziat von Ascona, und für seinen Reichtum. Die prachtvolle Fassade, biblische Szenen, dürften von Giovanni entworfen und von seinem Bruder Giovanni Battista ausgearbeitet worden sein. Auch in jüngerer Vergangenheit waren bekannte Namen mit der Casa Serodine verbunden: Leo Kok, Buchhändler, Angelika Sowinski, Buchhändlerin in der "Libreria della Rondine" und Wladimir Rosenbaum, der Antiquator.