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Mit dem 3:0-Sieg im Spitzenspiel gegen Dänemark um den Gruppensieg und dem darauf folgenden 3:1-Sieg gegen Spanien hat das Schweizer U18-Mädchenteam den Aufstieg in die 1. Division erreicht. Im 1/8-Final gegen Turnier-Mitfavorit Rumänien gab es heute Sonntag eine 0:3-Niederlage.
Zum unerwartet klaren 3:0-Sieg gegen Dänemark – vor zwei Monaten resultierte noch eine knappe Niederlage an den Polish Open – trugen alle Spielerinnen mit guten Leistungen bei. Monika Führer und Rahel Moret blieben ohne Satzverlust, Laura Schärrer musste erstmals einen Satz abgeben, gewann aber ihr Einzel dennoch sicher mit 3:1-Sätzen. Im vorerst wichtigsten EM-Spiel gegen Spanien, das von den TOP 16 trotz eines Sieges gegen Frankreich in die Relegationssspiele verwiesen wurde, zeigten die jungen Damen von Trainer Rehorek eine starke Leistung. Monika Führer siegte zum Auftakt sicher mit 3:0, Rahel Moret musste der Spanierinnen den Ausgleich zugestehen, bevor Laura Schärrer einen 0:1-Satz Rückstand in einen 3:1-Sieg umwandeln konnte. Im Duell der beiden Nummern 1 lag Monika Führer in den Sätzen zuerst 0:2 zurück bevor sie dieses Spiel im fünften Satz noch umbiegen konnte und den viel umjubelten dritten Punkt zum Schweizer Sieg sicherte.
Im dritten Spiel des Tages wurden die Schweizerinnen nicht gerade vom Losglück bevorteilt, da Gegner Rumänien zum erweiterten Favoritenkreis für den JEM-Titelgewinn gehört. Trotz der 0:3-Niederlage zeigten alle Spielerinnen im 1/8-Final nochmals eine gute Leistung, dennoch gingen alle Einzel mit 1:3-Sätzen verloren.
Im Spiel um Rang 9 bis 16 trifft das Schweizer Team am 16.7. um 11:30 Uhr auf Kroatien, das seinerseits gegen Deutschland mit 0:3 den kürzeren zog. Mit einem Sieg in diesem oder im nächsten Klassierungs-Spiel würde das hoch gesteckte EM-Ziel von Platz 13 erreicht oder sogar übertroffen.
Auch die U15-Mädchen mit dem Duo Aschwanden/Weiss können an dieser EM überzeugen. Nach dem zweiten Gruppenrang resultierte in den ersten Klassierungsspielen gegen Montenegro ein denkbar knapper 3:2-Sieg. Die U18-Herren besiegten Estland 3:1, wobei Marco Graber zwei Punkte beitrug und belegen den dritten Gruppenrang. Im ersten Klassierungsspiel gegen Aserbeidschan gelang zuletzt ein 3:2-Sieg, wobei Graber, Moret und Meier je einen Punkt beisteuerten.