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Mit dem Triumph von Lara Gut-Behrami im Super-G und Silber von Corinne Suter wurden die 46. alpinen Ski-Weltmeisterschaften in Cortina d'Ampezzo für Swiss-Ski auf fantastische Weise lanciert. Es war der achte WM-Doppelsieg der Schweizer Frauen.
Der bis zum heutigen WM-Super-G der Frauen letzte Schweizer Doppelerfolg an Alpin-Weltmeisterschaften liegt nicht allzu lange zurück. 2017 bei der Heim-WM triumphierte Wendy Holdener in der Kombination vor Michelle Gisin. Die weiteren Doppelsiege sind indes schon etwas länger her.
Den ersten Doppelsieg bei den Frauen realisierten 1954 in Åre Ida Schöpfer und Madeleine Berthod in der Kombination. Zwei Jahre später in Cortina d'Ampezzo gab es gleich zweimal Gold und Silber in einem Rennen: Sowohl in der Abfahrt als auch in der Kombination siegte Madeleine Berthod vor Frieda Dänzer.
1985 in Bormio setzte sich Michela Figini in der Abfahrt vor Ariane Ehrat durch. Und auch zwei Jahre später - vor Heimpublikum in Crans-Montana - gab es für die Schweizerinnen einen Doppelsieg in der Königsdisziplin. Maria Walliser gewann Gold, Silber ging an Figini. Genau gleich lautete auch das Ergebnis im Super-G.
Zum Auftakt der diesjährigen Weltmeisterschaften durfte sich Lara Gut-Behrami erstmals in ihrer Karriere Gold umhängen lassen. Ihr Name ist der 40., der in der Liste der Schweizer WM-Goldmedaillengewinner*innen aufscheint. Insgesamt hat die Tessinerin nun bereits sechs WM-Medaillen (1x Gold, 3x Silber, 2x Bronze) in ihrem Besitz - einzig Erika Hess hat noch häufiger Edelmetall an Alpin-Weltmeisterschaften gewonnen (7, davon 6-mal Gold).