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Danke an Yvonne
Die tragischen Auswirkungen von Bomben mit abgereichertem Uran, welche die NATO in Libyen gegen die Große Jamahiriya zum Einsatz brachte, zeigen sich nun.
Im November 2011 verlor eine der schwangeren Bewohnerinnen von Sirte ihr ungeborenes Kind durch eine Frühgeburt. Sie hatte zuvor starke Schmerzen und litt erheblich, schenkte den Beschwerden aber zu wenig Aufmerksamkeit. Daraufhin wurde die Frau wieder schwanger. Diesmal bekam sie so starke Schmerzen, dass sie ins Nachbarland Tunesien reiste, um sich behandeln zu lassen. Die Frau wurde in das „Dr. Ammus Hospital“ aufgenommen, eine der bekanntesten gynäkologischen Klinik des Landes.
Unglücklicherweise konnten die Ärzte die Föten nicht retten – sie war mit Zwillingen schwanger gewesen. Die Mediziner prüften den Gesundheitszustand der Frau und die Resultate wurden an eine der kompetentesten Kliniken in Paris gesendet. Im Ergebnis zeigte sich, dass die Frau zwischen September und Oktober 2011 von abgereichtertem Uran verseuchte Luft eingeatmet hatte, wodurch die Fehlgeburten verursacht wurden.
Nachdem sich die französische Botschaft in Tunesien mit den Dokumenten der libyschen Frau vertraut gemacht hatte, lehnte sie den medizinisch bedingten Visum-Antrag der Frau ab. Die Dame wird nun zur Behandlung nach Deutschland ausweichen müssen.
Dieses tragische Geschehen wurde einzig und allein durch die NATO-Agression gegen das libysche Volk verursacht.