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Die schweizerischen Umweltabgaben setzen sich aus CO2-Abgaben und VOC-Abgaben zusammen.
Die CO2-Abgabe verteuert fossile Brennstoffe wie Erdgas und Heizöl. Sie soll helfen, die CO2-Emissionen zu reduzieren und damit langfristig klimaschützend zu wirken.
Die VOC-Abgabe (VOC steht für «Volatile Organic Compounds») verteuert Substanzen auf der Basis von flüchtigen organischen Stoffen, die zum Beispiel in Reinigungsmitteln und Lacken enthalten sind. Die Abgabe soll helfen, hohe Ozonwerte zu verhindern.
Es handelt sich bei beiden Umweltabgaben nicht um allgemeine Steuern, sondern um Lenkungsabgaben. Die Umweltabgaben werden also ursachengerecht erhoben und danach wieder an die Schweizer Bevölkerung verteilt.
Die Rückverteilung geschieht aus praktischen Gründen über die allgemeine Krankenversicherung, da diese in der Schweiz für alle obligatorisch ist. Die Umweltabgaben werden dafür einfach bei den Prämien zum Abzug gebracht.
Umweltabgaben 2018: 7.40 Franken pro Monat, das heisst 88.80 Franken pro Jahr.
Umweltabgaben 2017: 5.65 Franken pro Monat, das heisst 67.80 Franken pro Jahr.
Die Umweltabgaben werden im Vergleich der Krankenkassenprämien von moneyland.ch nicht abgezogen, da diese für alle Versicherten gleich hoch sind und thematisch nicht zur Krankenversicherung gehören.
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