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Demnach werde Roche auf dem 32. Kongress des European Committee for Treatment and Research in Multiple Sclerosis (ECTRIMS), der vom 14. bis 17. September in London stattfindet, seine aktuellsten Daten präsentieren. Ocrevus hat laut der jüngsten Analysen die Kontrolle sowohl über schubförmig-remittierende Multiple Sklerose (RMS) als auch die primär progrediente multiple Sklerose (PPMS) erhöht.
Bei Patienten mit RMS habe Ocrevus die Zahl derer, bei denen die Krankheit keine weitere Aktivität gezeigt habe, deutlich erhöht. Ebenso habe das Mittel im Einsatz gegen PPMS zu einer höheren Zahl an Patienten geführt, bei denen es keine Anzeichen für ein weiteres Fortschreiten der Krankheit gab, heisst es in der Mitteilung weiter.
Die US-Gesundheitsbehörde FDA hatte dem Mittel bereits im Februar gegen PPMS den Status Therapiedurchbruch erteilt. Ocrevus war damit das erste Mittel gegen PPMS, das diesen Status erhalten hatte. Laut Roche gibt es bislang kein zugelassenes Medikament gegen diese schwere Form von MS. PPMS ist durch einen kontinuierlich fortschreitenden Verlauf ohne akute Schübe oder Zeiten mit nachlassenden Symptomen (Remissionen) gekennzeichnet.
hr/ys
(AWP)