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Die Kirche ausserhalb der Stadtmauern war die erste Pfarrkirche. St. Peter behielt in der Bevölkerung grosse Bedeutung, weil sie unmittelbar beim katholischen Friedhof stand, der jahrhundertelang bis in die Mitte des letzten Jahrhunderts Ruhestätte der Katholiken des gesamten Pfarreigebietes war. In zwei einschneidenden Renovationen 1887 und 1961/62 erhielt St. Peter seine heutige Architektur, während die Renovation von 1995/96 vor allem auf die Umsetzung der Liturgiereform des Zweiten Vatikanischen Konzils bedacht war. Der Kreuzweg auf den Zugangswegen nordseits der Kirche stellt in einer zeitgemässen Symbolik die Ängste und Nöte der Menschen unserer Zeit dar.
Liebfrauenkapelle
Die Liebfrauenkapelle, ausgestattet mit einer herrlichen gotischen Freskendecke, an der Südmauer der St. Peterkirche war bis ins letzte Jahrhundert ein beliebtes Ziel von Wallfahrten und Bittprozessionen. Heute dient sie vor allem für Gruppen- und Familiengottesdienste.