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Kleine Harnkristalle werden in der Regel mit dem Urin ausgeschieden. Es kann jedoch vorkommen, dass die Kristalle zu Steinen werden und in der Harnleiter steckenbleiben. Dies löst dann Verstopfungen des Urins aus, die sogenannte Nierenkolik.
Achtung vor zu wenig Flüssigkeit
In unserem Urin gibt es Substanzen wie Oxalat, Urat und Calciumphosphat. Diese kommen nur in einer bestimmten Konzentration gelöst vor. Wenn diese zu hoch wird, kristallisieren wir sie aus. Wenn aber zu wenig Flüssigkeit im Körper vorliegt oder eine zu grosse Menge dieser Stoffe anfällt, bilden sich kleine Kristalle, welche sich an Andere anlagern und grösser werden. So entstehen Nierensteine.
Spontansteinabgänge kommen nur bei einer Grösse von zwei bis vier Millimetern vor. Werden sie grösser muss eingegriffen werden. Steine bis zu zwei Zentimetern können durch die natürlichen Harnwege mit Hilfe von verschiedenen Instrumenten entfernt werden.
Grösster Einfluss ist Ernährung
Bei Schmerzen im Bereich der Niere und im Unterleib sollten sie immer einen Arzt aufsuchen, um abzuklären, ob ein Stein im Harnleiter ist und wie gross er schon gewachsen ist. Die Ernährung hat den grössten Einfluss: Wichtig ist es, genug zu trinken, auf eine ausreichende Calciumzufuhr zu achten und genug Gemüse und Obst zu essen.