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Zu den aktuellen Informationen zu WHO.
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Die Mitglieder der Weltgesundheitsorganisation (WHO) versuchen, den Kampf gegen gefälschte Medikamente zu verstärken. Das Haupthindernis bei der Unterstützung einer Resolution betrifft eine für alle annehmbare Definition des Begriffs «gefälschte Medikamente». Das Problem dreht sich um die Frage einer möglichen Überschneidung zwischen Verletzungen der Rechte am geistigen Eigentum und Anliegen im Bereich der öffentlichen Gesundheit.
Die 65. WHA verabschiedete die anlässlich der 130. Sitzung des Exekutivrates empfohlene Draft Resolution im Konsens. Die Draft Resolution in Englisch (pdf 20 KB), welche von einer Arbeitsgruppe von Mitgliedstaaten, u.a. der Schweiz, im Herbst 2011 ausgehandelt worden war, nimmt absichtlich nicht mehr zur strittigen Definition von SSFFC medical products Stellung, sondern konzentriert sich stattdessen auf die Rolle der WHO, gute und erschwingliche Arzneimittel helfen bereit zu stellen. Es wurde jedoch vereinbart, einen Member State Mechanism zu gründen. Dieser Mechanismus soll ein permanentes Gremium werden, welches vorwiegend aus Vertretern der regulatorischen Behörden besteht, und die Arbeit der WHO im Bereich SSFFC koordinieren soll. Die Terms of Reference bezüglich Ziel, Mitgliedschaft etc. des neuen Mechanismus wurde ebenfalls bereits als Anhang in die Resolution aufgenommen. Auch wenn dies nicht explizit festgehalten wurde, scheint der neue Mechanismus die International Medical Products Anit-Counterfeiting Taskforce (IMPACT) in Zukunft abzulösen. De facto haben die meisten Staaten anerkannt, dass IMPACT bereits seit geraumer Zeit aufgrund des fehlenden Mandates der WHO Mitgliedstaaten klinisch-Tod und somit irrelevant geworden ist. Argentinien schlug vor, im November 2012 ein erstes Treffen in Buenos Aires zu veranstalten und sich an den Kosten dazu zu beteiligen. Norwegen und USA möchten, dass ein erstes Vorbereitungstreffen zuerst in Genf stattfinden wird.
Aus Sicht der Schweiz scheint mit dem neu gegründeten Mechanismus der Definitionsstreit im Bereich gefälschter/gefährlicher Arzneimittel in ein regulatorisches Expertengremium ausgelagert, und somit wohl zu einem gewissen Teil entpolitisiert worden zu sein.
Die 64. Weltgesundheitsversammlung verlängerte per Ende Mai 2011 das Mandat der Arbeitsgruppe (zu substandard/spurious/falsely-labelled/falsified/counterfeit/ medical products) um ein Jahr, nachdem die Gespräche dort bis jetzt substantiell nicht viel Fortschritt gebracht haben.
Die 63. Weltgesundheitsversammlung verabschiedete eine Resolution zum Thema Medikamentenfälschung (substandard/spurious/falsely-labelled//falsified/counterfeit medical products). Dabei wurde beschlossen, eine den Mitgliedsstaaten offen stehende Arbeitsgruppe zu gründen, um die Rolle der WHO in Massnahmen zur Verfügbarkeit von sicheren, wirksamen und erstklassigen Arzneimittel sowie die Beziehung der WHO zur International Medical Products Anti-Counterfeiting Taskforce (IMPACT) zu analysieren. Dabei soll sich die Arbeitsgruppe jedoch explizit auf die Aspekte der öffentlichen Gesundheit beschränken Handels- und immaterialgüterrechtliche Aspekte ausklammern.
Verhandlungen der WHO über Grippeviren
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