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8 Wege zu mehr Selbstmotivation
Sich selbst motivieren, wie schafft man das? Ich zeige Ihnen 8 Wege auf, wie Sie sich nachhaltig selber motivieren können.
1. Innehalten
Oft hilft nur eine kleine Auszeit. Gönnen Sie sich regelmässige Pausen ohne Smartphone oder sonstige Stimulationen. Gehen Sie ein paar Minuten pro Tag bewusst Ihren Gedanken nach, sei das in einer Meditation oder bei einem Spaziergang in der Natur. Seien Sie dankbar für das was Sie haben. Schreiben Sie auf ein Blatt Papier, für was Sie dankbar sind. Machen Sie sich bewusst: Wann kommen Ihnen die besten Ideen? Beim Joggen, unter der Dusche, beim Gespräch mit guten Freunden? Was hilft Ihnen am ehesten, Ihre Perspektiven zu wechseln und Herausforderungen lösungsorientiert und von einer neuen Seite aus zu betrachten? Lesen Sie Bücher? Hören Sie Musik? Machen Sie Sport? Essen Sie Schokolade?
"In der einen Hälfte unseres Lebens opfern wir unsere Gesundheit, um Geld zu erwerben – in der zweiten Hälfte opfern unser Geld, um die Gesundheit wieder zu erlangen. Und während dieser Zeit gehen Gesundheit und Leben von dannen.“
- Francois Marie Voltaire
2. Kennen Sie ihr Warum
Was ist es, was das Leben für Sie sinnvoll macht? Warum tun Sie, was Sie tun? Ihr Warum ist Ihr Motiv, Ihr Glaube, Ihre Überzeugung hinter dem, was Sie tun. Als Beispiel kann man Martin Luther King nehmen, der sich wünschte, dass seine vier kleinen Kinder eines Tages nicht nach ihrer Hautfarbe beurteilt werden. Er hat so vielen Menschen bewegt, weil diese sich mit seiner Vision, seinem Warum er tut, was er tut, identifizieren konnten. Fragen Sie sich, was macht Ihr Leben sinnvoll? Erkennen Sie den Sinn in dem, was Sie tun? Um Ihr persönliches «Warum» zu kennen, ist die Formulierung einer Vision notwendig.
"Wenn das Leben keine Vision hat, nach der man strebt, nach der man sich sehnt, die man verwirklichen möchte, dann gibt es auch kein Motiv, sich anzustrengen.»
- Erich Promm
3. Fokussieren Sie sich auf Ihren Einflussbereich
Wie viel Zeit Ihres Tagesablaufs dreht sich um Dinge, die Sie ärgern, Sie aber nicht direkt beeinflussen können? Verschwenden Sie keine Zeit damit, sich auf Dinge außerhalb Ihres eigenen Einflussbereichs zu konzentrieren. Denn es nimmt Ihnen nur Zeit weg und macht Sie unglücklich. Schreiben Sie auf was Sie beeinflussen können. Zum Beispiel Ihre Gedanken, Einstellung, Gesundheit, Lebensplan, Entwicklung, Lösungen, Möglichkeiten und Ihre Beziehungen. Was wird passieren, wenn Sie sich auf Ihren Einflussbereich fokussieren? Ihr Einfluss wird immer grösser und die Außenwelt (z. B. Wetter, Fussballspiel, Nachbarn, Vergangenheit, TV) hat weniger Einfluss auf Ihr Leben. Sie bestimmen, in welche Richtung unsere Energien fliessen sollen. „Energie folgt der Aufmerksamkeit“ Mein Tipp: Fokussieren Sie sich auf sich selbst!
"Es ist nicht wenig Zeit, die wir haben, sondern es ist viel Zeit, die wir nicht nutzen."
- Lucius Annaeus Seneca
4. Finden Sie heraus, was Sie wirklich motiviert
Finden Sie heraus, was Sie wirklich lieben, dann können Sie auch durchhalten, wenn es mühsam wird. Wir wollen etwas bewegen und Teil von etwas großem sein. Was genau ist es, zu dem Sie sich hingezogen fühlen? Geld? Belohnung? Prestige? Anerkennung? Zugehörigkeit? Selbstbestimmung? Haben Sie den Mut ihrem Herzen zu folgen und verschwenden Sie keine Zeit, um die Vorstellung anderer zu leben. Haben Sie keine Angst zu scheitern, handeln Sie. Fragen Sie sich, was genau ist es, zu dem Sie sich hingezogen fühlen? Macht Ihnen die Arbeit Freude? Gehen Sie in Ihrer Aufgabe völlig auf? Sind Sie gefordert? Erleben Sie positive Gefühle bei dem was Sie tun?
"Ich habe keine besondere Begabung, sondern bin nur leidenschaftlich neugierig." - Albert Einstein
5. Erfolge kreieren - Fokus auf Ziele
Erfolge sind für unsere Motivation sehr wichtig. Schreiben Sie auf ein Blatt Papier auf, was Sie in den nächsten Monaten erleben möchten (z. B. Velotour, Wanderung, etwas Neues lernen) und die welche Aufgaben Sie erledigen möchten (z. B. (Keller aufräumen, Testament schreiben). Ohne konkrete Ziele lässt sich Motivation nicht dauerhaft aufrechterhalten. Sie sollten Ihre Ziele in kleine realistische Zwischenziele aufteilen, die Sie in absehbarer Zeit erreichen können. Sonst ist Frustration vorprogrammiert. Was ist die Belohnung für die Zielerreichung? Richten Sie Ihre Gedanken auf Erfolg aus und visualisieren Sie ihren Erfolg. Das sollte Ihnen helfen, den inneren Drang zu wecken, diese Vorstellung in die Wirklichkeit umzusetzen. Mein Tipp: Nehmen Sie sich dafür jeden Abend ein paar Minuten Zeit und notieren Sie Ihre Erfolge vom Tag.
"Der Weg ist das Ziel." - Konfuzius
6. Achten Sie auf Ihre Bedürfnisse
Haben Sie auch das Gefühl, dass Sie an den meisten Tagen mehr für andere leben als für sich selbst? Solange wir das Gefühl haben, nur zu tun was andere wollen, fühlen wir uns ohnmächtig und fremdbestimmt. Klären Sie die Erwartungshaltungen von anderen und fragen Sie sich, welche dieser Erwartungen Sie erfüllen wollen und welche Sie nicht erfüllen wollen. Nehmen Sie sich mehr Zeit für sich selber. Sagen Sie sich jeden Tag: "Ich bin es mir wert und ich setze mich für meine Bedürfnisse ein." Was schon die Beatles wussten, auch Liebe ist ein Grundbedürfnis. Wir alle wollen lieben und geliebt werden.
"Wenn wir unsere Bedürfnisse nicht ernst nehmen, tun es andere auch nicht." - Marshall B. Rosenberg
7. Suchen Sie den positiven Stress
Dauerhafter Stress und Unzufriedenheit ist ungesund. Wir entwickeln Störungen und können ernsthaft krank werden. Ständige Reizarmut und Stressfreiheit hingegen lassen uns psychisch und körperlich verkümmern. Zwischenzeitlicher Stress haltet uns fit, trainiert unsere Frustrationstoleranz und erweitert unsere Komfortzone. Wir entwickeln unsere Resilienz weiter und werden körperlich und psychisch gesünder. Fragen Sie sich selbst, was Ihren Glückshormonspiegel hebt? Zum Beispiel Heiraten, eine Familie gründen, neue Herausforderungen, erforschen neuer Länder mit einer anderen Kultur und Sprache, usw.
"Manche halten einen ausgefüllten Terminkalender für ein erfülltes Leben"
- Gerhard Uhrenbruck
8. Die Kraft der inneren Einstellung
Verschwenden Sie keine Zeit mit Selbstmitleid. Beginnen Sie zu erkennen, was Sie den ganzen Tag denken. Schreiben Sie Ihre Gedanken auf. Stoppen Sie sich, sobald sich negative Gedanken einschleichen und ändern Sie die falsch ausgerichteten Gedanken. Sagen Sie sich selber jeden Tag positiven Affirmationen, so bleiben Sie in der Resonanz mit der Quelle. Zum Beispiel: «Ich bin jeder Herausforderung gewachsen, niemand außer mir entscheidet über meine Gefühle. Ich übernehme Verantwortung für mich selbst.» Wir ziehen nicht dasjenige an, was wir wollen, sondern das, was wir denken. Sind in Ihrem Umfeld mehr Optimisten oder Pessimisten? Beides ist ansteckend. Suchen Sie den Kontakt zu Optimisten und halten Sie Pessimisten auf Distanz.
„Der einzige Mensch, der Sie sein müssen, ist der Mensch, der Sie sich zu sein entscheiden“
- Ralph Waldo Emerson
Mehr Infos zu meinen Privat und Business Coaching Themen finden Sie auf meiner Website: https://www.gerber-partner.ch/business-coaching. Oder Sie nehmen direkt mit mir Kontakt auf: +41 (0) 79 431 96 71, <email-pii>.