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Trotz des knapp verpassten Diploms herrschte bei den Schweizer Biathletinnen im Ziel Freude. Mit dem 9. Rang realisierten die Schwestern Selina, Elisa und Aita Gasparin sowie Irene Cadurisch nämlich ihr bisher bestes Staffel-Resultat überhaupt.
Fehler beim Schiessen
Lange Zeit hatte sich die Schweiz in den Diplomrängen gehalten, erst Schlussläuferin Cadurisch musste sich von Italien und Kanada aus diesen verdrängen lassen. Mit einem beherzten Schlussspurt überholte Cadurisch auf der Zielgeraden noch die Polin Monika Hojnisz.
Dass es nicht ganz zum angestrebten Top-8-Platz reichte, lag vor allem an Fehlern am Schiessstand. Startläuferin Selina Gasparin musste sich vier Fehlschüsse ankreiden lassen, Cadurisch schoss dreimal daneben. Elisa und Aita Gasparin gelang hingegen ein hervorragendes Rennen, die beiden hatten nur je einen Fehlschuss zu verzeichnen.
Gold an die Ukraine
Gold sicherte sich das favorisierte ukrainische Team. Das Quartett Julia Dschyma, Wita Semerenko, Walj Semerenko und Olena Pidgruschna bescherte dem von politischen Unruhen betroffenen Land die erste Goldmedaille in Sotschi. Die Ukrainerinnen siegten vor Titelverteidiger Russland und Norwegen.