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In den felsigen Abstürzen unter den Waldwiesen Bain Jonnair und Bain Crotsch lässt sich ein verhältnismässig sehr junger
Durchbruch des Gebirgsthälchens erkennen. Der
Wald reicht in diesem bis 2100 m hinauf; zuoberst liegen unter der Schuttnische
zwei sich vereinigende
Schutt- und Lawinenzüge. Etwa in 2160 m
Höhe liegt vor der untersten grossen Moräne
des alten Triazzagletschers der
Crap della
Fontana, ein mächtiger Trümmerblock von graurötlichem Lias- oder Steinsbergkalk,
der in einem flachen Becken seiner Oberfläche lange stagnierendes Regenwasser aufbewahren kann. Am geologischen Aufbau des
Gebirgshanges nehmen alle Schichten vom kristallinen Grundgebirge bis zur obersten Trias teil. Der Gneisfuss dieser Formationen
bildet einen
Rücken, über welchem die Sedimente nach SO. gegen das Gebirge einfallen. In der Gegend der Waldterrasse von
Bain Crotsch bricht aus dem Zweiglimmergneis ein dioritaplitisches Gestein hervor, und zwischen dem Gneis und
Serpentin tritt
dort noch Saussurit-Biotitgabbro auf.
(Kt.,Amt und Gem. Luzern).
451 m. Landgut mit Pächterhaus und Oekonomiegebäuden, auf einer
von links in die Luzernerbucht des
Vierwaldstättersees vorspringenden, 22 m über den Seespiegel sich erhebenden Landzunge; 2 km
sö. vom Bahnhof Luzern.
Hier wohnte im Sommer der Jahre 1869-1871 der Komponist
RichardWagner. 1182: Tribische; 1212: Tribiscin.
linksseitiger Zufluss des
Trient, in den er von
W. her mündet.
Entspringt am N.-Fuss des
Col de Barberine aus der Vereinigung der von den Firnfeldern am
Fontanabran und der
Pointe à Roillon herabkommenden Schmelzwasser, fliesst im
Val d'Émaney bis in die Nähe der
Hütten von
Tenda (1663 m) in flachem
Bett durch Alpweiden und
Wiesen, stürzt sich dann über eine Felswand und bildet nun die tiefen und
wilden
Schluchten, die unter dem Namen der Gorges du Triège wohl bekannt sind und von zwei kühnen Brücken
überschritten werden.
Bei den Fällen bemerkt man einen erratischen Block und mehrere Gletschertöpfe.
Die
Schlucht ist seit 1870 durch
an den Felswänden klebende Gallerien und Holztreppen zugänglich gemacht.
Ew. 1180: Triingin. Kirche und Pfarrei wurden im 12. Jahrhundert von den Edeln von Triingin gestiftet und gingen im folgenden
Jahrhundert an die Herrschaft Iffernthal, Kilchen und Kienberg über. 1317 verkaufte Bitter Werner von Kienberg seinen Teil an
Rudolf von Aarburg, von dem dieser 1379 an Walter von Büttikon kam. 1497 ging die Kollatur an Luzern
über. Im
Archiv des historischen Vereins der fünf Orte befindet sich ein Plan des ehemaligen Schlosses zu Triengen.