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Hyperaktivität
ADHS ist eine Aufmerksamkeits- und Hyperaktivitäts-Störung der Kinder, welche sich jedoch bis ins Erwachsenenalter erstrecken kann. Nicht eine schlechte Erziehung oder ungünstige Umweltbedingungen werden als Ursache angesehen, sondern genetisch bedingte neurobiologische Funktionsstörungen im Gehirn, welche die Steuerungs- und Koordinationsaufgaben betreffen.
Eine Diagnose wird durch bestimmte Fragebögen und intensive Gespräche mit dem Kind und den Eltern durch einen Facharzt gestellt.
Die Symptome sind vielseitig und betreffen vor allem:
Die Therapiemöglichkeiten sind vielseitig und sollten immer auf das Kind abgestimmt sein:
- Die Unaufmerksamkeit, welche sich bemerkbar macht durch Konzentrationsstörung, häufiges Nicht-zu-Ende-Bringen, Flüchtigkeitsfehler.
- Eine Hyperaktivität und Impulsivität, welche sich zeigen durch Unruhe und Zappeln mit Händen und Füssen, Aggressivität, Schwierigkeit ruhig zu spielen.
Das Problem «Zappelphilipp» gibt es schon lange und wurde zum ersten Mal dokumentiert durch den deutschen Arzt Heinrich Hoffmann in Form der Geschichte des «Struwwelpeters». Man schätzt, dass ca. 2-6% aller Kinder in der Schweiz unter ADHS (Aufmerksamkeits- und Hyperaktivitäts-Störung) leiden. Es ist wichtig, für diese Kinder eine geeignete, auf sie abgestimmte Therapie zu finden. ADHS ist durchaus keine Modediagnose, denn schon berühmte Personen wie Astrid Lindgren, Albert Einstein oder J.F. Kennedy litten darunter.
- Der Einsatz von Methylphenidat oder anderen ähnlichen Psychopharmaka ist nach wie vor am grössten.
- Neue Erkenntnisse zeigt der Einsatz von Omega-3- und Omega-6- Fettsäuren, welche einen positiven Effekt auf das Verhalten des Kindes hat.
- Ebenfalls ist das Verabreichen von Mikronährstoffen oder Magnesium diskutiert, welche helfen soll, Konzentrationsschwäche, Unruhe oder Schlafstörungen zu lindern.
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