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Bei der Entgleisung eines Fernverkehrszugs mit mehr als 200 Menschen an Bord sind in den USA mindestens drei Menschen ums Leben gekommen und zahlreiche weitere verletzt worden. Der Zug, unterwegs von Los Angeles nach Chicago, stiess im Bundesstaat Missouri an einem Bahnübergang mit einem Lastwagen zusammen. Acht Waggons und zwei Lokomotiven entgleisten, wie die Betreibergesellschaft Amtrak am Montag (Ortszeit) erklärte.
Die Polizei des Bundesstaats erklärte über Twitter, bei den Todesopfern handle es sich um zwei Passagiere und den Fahrer des Lastwagens. Alle verletzten und unverletzten Passagiere seien inzwischen vom Unglücksort abtransportiert worden. Die genaue Zahl der Verletzten blieb zunächst noch unklar. Örtlich Medien sprachen von «Dutzenden Verletzten». Berichten zufolge waren mehrere Rettungshubschrauber zur Bergung im Einsatz.
Laut Amtrak befanden sich 243 Passagiere und 12 Besatzungsmitglieder in dem Zug. Der Polizei zufolge befanden sich hingegen 207 Menschen an Bord. Das Unglück ereignete sich an einem Bahnübergang in Mendon, einem Ort rund 150 Kilometer nordöstlich von Kansas City.
Erste Fotos und Videos in sozialen Medien zeigten auf die Seite gekippte Waggons neben den Gleisen. Passagiere, die sich befreien konnten, sassen teils auf den umgekippten Waggons. (sda/dpa)
Der italienische Ex-Ministerpräsident Silvio Berlusconi will wohl bei der Parlamentswahl Ende September für den Senat kandidieren. Er sei dazu «von so vielen gedrängt worden», erklärte der 85 Jahre alte Chef der konservativen Partei Forza Italia am Mittwoch im italienischen Radio. Deshalb glaube er, dass er kandidieren wolle. Der Senat ist die kleinere der beiden Parlamentskammern.