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Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich IV.2012.00577 II. Kammer Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Käch Sozialversicherungsrichterin Sager Gerichtsschreiberin Schüpbach Urteil vom 12. November 2013 in Sachen X.___ Beschwerdeführer vertreten durch Rechtsanwalt Hanspeter Riedener Langstrasse 4, 8004 Zürich gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin Sachverhalt: 1. X.___, geboren 19 75, arbeitete zuletzt seit Mai 2007 zu 70 % als Velokurier bei Y.___ (Urk. 7/6), als er sich am 4. Juni 2009 wegen anhalten den Fuss- und Beinbeschwerden nach einem Unfall im November 2008 bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug anmeldete (Urk. 7/2). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, holte medizinische Berichte (Urk. 7/ 9-10, Urk. 7/12-14, Urk. 7/23-24, Urk. 7/34, Urk. 7/39, Urk. 7/46 ), Ausz ü g e aus dem individuellen Konto des Versicherten ( IK-Auszüge; Urk. 7/1, Urk. 7/8, Urk. 7/51 ) sowie einen Arbeitgeberbericht (Urk. 7/6) ein und zog die Akten des Unfallversicherers (Urk. 7/4, Urk. 7/17, Urk. 7/33, Urk. 7/42, Urk. 7/54 ) bei. Nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren (Urk. 7/56-68) bejahte die IV-Stelle mit Verfügung vom 25. April 2012 (Urk. 7/79 = Urk. 2) einen Anspruch des Versicherten auf eine ganze Rente vom 1. Dezember 2009 bis 30. September 2010 bei einem Invaliditätsgrad von 100 %. Für die Zeit danach verneinte sie einen Anspruch des Versicherten bei einem Invaliditätsgrad von 3 %. 2. Gegen die Verfügung vom 25. April 2012 (Urk. 2) erhob der Versicherte am 29. Mai 2012 Beschwerde (Urk. 1) und beantragte, diese sei insoweit, als sie die zu gesprochene Rente per 30. September 2010 befriste, aufzuheben (S. 2 Ziff. 1). Zur Abklärung des Rentenanspruchs ab 1. Oktober 2010 sei ein polydisziplinäres Gutachten einzuholen (S. 2 Ziff. 2). Mit Beschwerdeantwort vom 21. Juni 2012 (Urk. 6) beantragte die IV-Stelle die Abweisung der Beschwerde, was dem Beschwerdeführer am 29. Juni 2012 zur Kenntnis gebracht wurde (Urk. 8). Das Gericht zieht in Erwägung: 1. 1.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit ( Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts; ATSG). Die Invalidität kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein ( Art. 4 Abs. 1 des Bun desgesetzes über die Invalidenversicherung; IVG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt ( Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beur teilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfä higkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist ( Art. 7 Abs. 2 ATSG). 1.2 Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit können in gleicher Weise wie körperliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 8 ATSG bewirken. Nicht als Folgen eines psychischen Gesundheitsschadens und damit invalidenversicherungsrechtlich nicht als rele vant gelten Einschränkungen der Erwerbsfähigkeit, welche die versicherte Per son bei Aufbietung allen guten Willens, die verbleibende Leistungsfähigkeit zu verwerten, abwenden könnte; das Mass des Forderbaren wird dabei weitgehend objektiv bestimmt. Festzustellen ist, ob und in welchem Umfang die Ausübung einer Erwerbstätigkeit auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt mit der psychi schen Beeinträchtigung vereinbar ist. Ein psychischer Gesundheitsschaden führt also nur soweit zu einer Erwerbsunfähigkeit ( Art. 7 ATSG), als angenommen werden kann, die Verwertung der Arbeitsfähigkeit ( Art. 6 ATSG) sei der versi cherten Person sozial-praktisch nicht mehr zumutbar (BGE 131 V 49 E. 1.2 mit Hinweisen). 1.3 Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 IVG Versicherte, die: a. ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betä tigen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können; b. während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich min destens 40 Prozent arbeitsunfähig ( Art. 6 ATSG) gewesen sind; und c. nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 Prozent invalid ( Art. 8 ATSG) sind. Die seit dem 1. Januar 2004 massgeblichen Rentenabstufungen geben bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 Prozent Anspruch auf eine Viertelsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 Prozent Anspruch auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 Prozent Anspruch auf eine Dreiviertelsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 Prozent Anspruch auf eine ganze Rente ( Art. 28 Abs. 2 IVG). 1.4 Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkom men), in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre (sog. Valideneinkommen). Der Einkom mensvergleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die beiden hypo thetischen Erwerbseinkommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und ei nander gegenübergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditätsgrad bestimmen lässt (allgemeine Methode des Einkommensvergleichs; BGE 130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen). 1.5 Die rückwirkend ergangene Verfügung über eine befristete oder im Sinne einer Reduktion abgestufte Invalidenrente umfasst einerseits die Zusprechung der Leistung und andererseits deren Aufhebung oder Herabsetzung. Letztere setzt voraus, dass Revisionsgründe (BGE 133 V 263 E. 6.1 mit Hinweisen) vorliegen, wobei der Zeitpunkt der Aufhebung oder Herabsetzung nach Massgabe des analog anwendbaren (AHI 1998 S. 121 E. 1b mit Hinweisen) Art. 88a der Ver ordnung über die Invalidenversicherung (IVV) festzusetzen ist (vgl. BGE 121 V 264 E. 6b/dd mit Hinweis). Ob eine für den Rentenanspruch erhebliche Ände rung des Invaliditätsgrades eingetreten und damit der für die Befristung oder Abstufung erforderliche Revisionsgrund gegeben ist, beurteilt sich durch Ver gleich des Sachverhalts im Zeitpunkt der Rentenzusprechung oder des Rentenbeginns mit demjenigen zur Zeit der Aufhebung bzw. Herabsetzung der Rente (BGE 125 V 413 E. 2d am Ende, 369 E. 2, 113 V 273 E. 1a, 109 V 262 E. 4a, je mit Hinweisen; vgl. BGE 130 V 343 E. 3.5). Spricht die Verwaltung der versi cherten Person eine befristete Rente zu und wird beschwerdeweise einzig die Befristung der Leistungen angefochten, hat dies nicht eine Einschränkung des Gegenstandes des Rechtsmittelverfahrens in dem Sinne zur Folge, dass die un bestritten gebliebenen Bezugszeiten von der Beurteilung ausgeklammert bleiben (BGE 125 V 413 f. E. 2d mit Hinweisen). Die gerichtliche Prüfung hat vielmehr den Rentenanspruch für den gesamten verfügungsweise geregelten Zeitraum und damit sowohl die Zusprechung als auch die Aufhebung der Rente zu erfas sen (Urteil des Bundesgerichts I 526/06 vom 31. Oktober 2006 E. 2.3 mit Hin weisen). 1.6 Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zu sammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c). 2. 2.1 Die Beschwerdegegnerin ging in der angefochtenen Verfügung (Urk. 2) gestützt auf die medizinischen Abklärungen davon aus, dass dem Beschwerdeführer nach der einjährigen Wartezeit keine Tätigkeit in der freien Wirtschaft zumut bar sei und diese Erwerbsunfähigkeit einen Invaliditätsgrad von 100 % be gründe. Ab dem 8. Juli 2010 sei ihm eine angepasste Tätigkeit wieder zu einem Pensum von 100 % zumutbar (Verfügungsteil 2, S. 1 f.). 2.2 Demgegenüber stellte sich der Beschwerdefüh rer auf den Standpunkt (Urk. 1), er sei im Alltag, bei sportlichen Aktivitäten sowie bei einer allfälligen Arbeitstätigkeit wegen der belastungsabhängigen Schmerzen stark eingeschränkt, ins besondere könne er nur einer sitzende n Tätigkeit nachgehen. Neben den soma tischen Beschwerden habe sich zunehmend eine depressive Störung entwickelt, welche von einer Psychologin und eine m Psychiater behandelt werde (S. 3 Ziff. 1 unten). Aufgrund der vorliegenden Widersprüche und offenen Fragen in den Arztberichten bestehe vorliegend sowohl bezüglich der somatischen wie auch bezüglich der psychischen Beeinträchtigungen weiterer Abklärungsbedarf (S. 11 Ziff. 4). 2.3 Strittig und zu prüfen ist somit, ob der Beschwerdeführer über den 30. Septem ber 2010 hinaus Anspruch auf eine Invalidenrente hat, wobei insbesondere zu prüfen ist, ob der medizinische Sachverhalt genügend abgeklärt wurde oder ob weiterer Abklärungsbedarf besteht. 3. 3.1 Die Ärzte der K linik Z.___ berichteten am 24. April 2009 (Urk. 7/4/1-12) über den stationären Aufenthalt des Beschwerdeführers vom 30. März bis 2 2. April 2009 und nannten folgende Diagnosen (S. 1, S. 9 ): - Unfall vom 17. November 2008: Velosturz - luxierte laterale Malleolar-Fraktur Typ Weber B, mit Volkmannschem Drei eck und Syndesmosenriss links - 27. November 2008: Osteosynthese mittels Zug- und Stellschraube so wie Neutralisationsplatte distale Fibula links - 15. Januar 2009: Stellschraubenentfernung in Lokalanästhesie - persistierende Syndesmosenruptur mit persistierenden obere s Sprungge lenk (OSG) Schmerzen links - Nikotinabusus - chronische Cannabisabhängigkeit (ICD-10 F12.25) - anamnestisch Konsum diverser Suchtmittel - protrahierte depressive Verstimmung (Dysthymie) (ICD-10 F34.1) Sie führten aus, die Zumutbarkeit für eine Tätigkeit werde momentan noch nicht festgelegt, da noch ein operativ er Eingriff erfolge (S. 2 oben). 3.2 Dr. med. A.___, Allgemeine Innere Medizin FMH, berichtete am 2. Juli 2009 ( Urk. 7/9/6-8) und nannte folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (S. 1 Ziff. 1.1): - luxierte laterale Malleolarfraktur Typ Weber B - Syndesmosenriss links Sie führte aus, der Beschwerdeführer sei seit Februar 2009 nicht mehr in ihrer Praxis gewesen. Bei der Untersuchung am 3. Februar 2009 habe er reizlose Wundverhältnisse aufgewiesen (S. 2). 3.3 Die Ärzte des S pitals B.___ berichteten am 3. Juli 2009 ( Urk. 7/10/6-8) und nannten folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (S. 1 Ziff. 1.1): - Status nach lateraler Malleolarfraktur Typ Weber B mit Vollkmann-Drei eck und Syndesmosenriss links vom 17. November 2008 - Status nach Zug- und Stellschraubenosteosynthese sowie Neutralisati onsplatte der distalen Fibula am 27. November 2008 - Status nach Stellschraubenentfernung in Lokalanästhesie am 15. Ja nuar 2009 - protrahierter Heilungsverlauf mit Entlastungsosteopenie und persistie renden Schmerzen Sie führten aus, nach zunächst unauffälligem, komplikationslose m Verlauf hät ten sich nach dem Belastungsaufbau progrediente Schmerzen und eine Schwel lung im Bereich des linken OSG bei Belastung gezeigt. Es müsse auf eine Syndesmosenruptur geschlossen werden (S. 1 Ziff. 1.4). 3.4 Die Ärzte der K linik C.___, Orthopädie, berichteten am 11. Februar 2010 ( Urk. 7/23) und nannten folgende Diagnosen: - Schmerzen und Schwellung vier Monate nach Entfernung Stellschraube vom 16. September 2009 nach Syndesmosenrekonstruktion mittels Gracilissehne vom 3. August 2009 bei OSG-Instabilität bei - OSG-Instabilität bei Status nach Syndesmosenruptur bei lateraler Malle olarfraktur Typ Weber B mit Volkmann’schem Dreieck und Syndesmosenriss links vom 17. November 2008 - Status nach Zug- und Stellschraubenosteosynthese sowie Neutralisationsplatte distale Fibula am 27. November 2008 - Status nach Stellschraubenentfernung in Lokalanästhesie am 15. Ja nuar 2009 mit protrahiertem Heilungsverlauf und Entlastungsosteopenie und persistierenden Schmerzen Sie führten aus, der Beschwerdeführer berichte über eine Schmerzpersistenz, wobei das Laufen möglich sei, die Schmerzen nach zwei bis drei Stunden jedoch sehr stark würden. Es bestehe noch eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit bis zum 31. März 2010 (S. 1 f.). Die Ärzte der K linik C.___ führten am 5. August 2010 ( Urk. 7/33/24-25) aus, der Beschwerdeführer berichte zwischenzeitlich über einen ausgezeichneten Zustand. Er leide unter keinerlei Beschwerden oder Einschränkungen mehr (S. 1). Der Beschwerdeführer sei für sitzende Tätigkeiten zu 100 % arbeitsfähig. Für stehende und gehende Tätigkeiten sei der Beschwerdeführer von Seiten der Fussproblematik nach wie vor arbeitsunfähig (S. 2). Die Ärzte der K linik C.___ führten am 24. März 2011 ( Urk. 7/39) aus, der Beschwerdeführer sei für vorwiegend gehende und stehende Tätigkeiten und im angestammten Beruf als Velok urier seit dem Unfall zu 100 % arbeitsunfähig (S. 2 oben). Die Ärzte der K linik C.___ führten am 30. Mai 2011 ( Urk. 7/46) aus, der Beschwerdeführer berichte über unverändert belastungsabhängige Schmerzen. Die Schmerzen bestünden bei längerem G ehen, und sportliche Aktivitäten seien unmöglich. Durch die Arbeitslosigkeit, die fehlende Perspektive und finanzielle Engpässe beschreibe der Beschwerdeführer nun auch zunehmend ps ychische Probleme (S. 1 unten). Eine Arbeit in einer physisch belastenden Tätigkeit sei si cherlich nicht möglich. Eine sitzende Tätigkeit wäre zu 100 % möglich, wobei hier aus Sicht des Beschwerdeführers mögliche Einschränkungen durch den Schlafmangel bestünden. Dies sei aufgrund der nächtlichen Schmerzen glaub haft. 3.5 Dr. med. D.___, Facharzt für O rthopädische Chirurgie und Traumatologie FMH, Kreisarzt der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA), berichtete am 25. Juli über seine Untersuchung des Beschwerdeführers vom 25. Juli 2011 2011 ( Urk. 7/54/38-43) und führte aus, der Gang des Beschwerdeführers zum Untersuchungszimmer sei hinkfrei und flüssig, auch das Treppensteigen hinauf und hinab gelinge ohne erkennbare Behinderung wechselbeinig. Auch im Untersuchungszimmer gelinge der Barfussgang hinkfrei und flüssig und der Spitzen- und Fersengang sei problemlos möglich. Beim Kauergang werde eine Schmerzhaftigkeit ventral über dem linken OSG angegeben (S. 3). In den anlässlich der Untersuchung angefertigten Röntgenbildern beider OSG zeigten sich eine leichte OSG-Arthrose mit geringfügig verschmälerter Gelenkspalte sowie eine diskrete Insuffizienz der Knöchelgabel. Eine sichere Gelenkstufe nach Volkmann-Fraktur sei nicht dargestellt und die Knochenstruktur sei unauffällig (S. 4 oben). Die Angabe des Beschwerdeführers einer Unmöglichkeit des Fahrradfahrens sei nicht erklärbar und auch die Angabe einer Nachtschmerzhaftigkeit, die zu Schlaflosigkeit und dadurch Tagesmüdigkeit führe, sei medizinisch schlecht nachvollziehbar (S. 4 Mitte). Objektivierbar sei eine eher leichte Belastungsstörung am linken Bein, die Hypotrophie der Wadenmuskulatur sei nicht sehr ausgeprägt. Deutlich eingeschränkt sei di e Dorsalextension im linken OSG von heute 5° ( bei sehr guter Dorsalextension auf der gesunden rechten Seite von 22° ). Klinisch sei die leichte Insuffizienz der Knöchelgabel nachweisbar, anamnestisch fehlten aber Hinweise auf eine daraus resultierende Funktionsstörung (S. 4 unten). Dem Beschwerdeführer sei eine wechselbelastende, leichte bis mittelschwere Tätigkeit ganztags zumutbar. Eine sitzende Tätigkeit wie zum Beispiel als Web-Publisher sei dem Beschwerdeführer ebenfalls vollzeitig zumutbar. Nicht zumutbar seien ihm Tätigkeiten auf unebenem oder stark abschüssigem Grund. Nur manchmal zumutbar sei Treppensteigen. Die vom Beschwerdeführer angegebene Unmöglichkeit, mit dem Fahrrad zu fahren, könne explizit medizinisch nicht gestützt werden. Gerade Fahrradfahren sei bei einer Schädigung im Rückfuss eine günstige Sportart und sicher weniger belas tend als das vom Beschwerdeführer durchgeführte Crosstraining im Fitnesscenter (S. 5 unten). 3.6 Die Ärzte der K linik E.___, Zentrum für Fusschirurgie, berichteten am 29. November 2011 ( Urk. 7/64/1-2), beim Beschwerdeführer lägen klare Anzeichen einer beginnenden Arthrose des linken OSG vor. Für eine stehende Tätigkeit sei der Beschwerdeführer sicher nicht voll belastungsfähig, auch als Velokurier sei die Belastung dahingehend, dass er mit grosser Wahrscheinlichkeit nicht voll einsetzbar sei. Bei einer rein sitzenden Tätigkeit betrage die Arbeitsfähigkeit 100 %, allerdings auch da mit einer gewissen Einschränkung aufgrund der teils auch vorkommenden Ruheschmerzen (S. 1 unten). 3.7 Pract. med. F.___, Allgemeinmedizin, berichtete am 16. Februar 2012 ( Urk. 7/70) und nannte folgende Diagnosen: - Anpassungsstörung mit depressiver Reaktion (ICD-10 F43.2) - schädlicher Gebrauch von Cannabis (ICD-10 F12.1) - Status nach Malleolarfraktur Weber B mit Volkmann-Dreieck und Syn - desmosenriss November 2008 - Status nach Zug- und Stellschraubenosetosynthese November 2008 - Status nach Syndesmosenrekonstruktion mit Gracilissehne August 2009 - Status nach Stellschraubenentfernung Januar 2009 - aktuell: - Ausbildung einer Arthrose - Schmerzen bei Belastung und in Ruhe - eingeschränkte Beweglichkeit am OSG - Anpassungsstörung mit depressiver Reaktion Er führte aus, der Beschwerdeführer sei im Alltag sowie bei sportlichen Aktivitä ten wegen der belastungsabhängigen Schmerzen stark eingeschränkt. Der Beschwerdeführer könne so nur einer sitzenden Tätigkeit nachgehen. Neben den somatischen Beschwerden habe sich beim Beschwerdeführer zunehmend eine depressive Störung im Sinne einer Anpassungsstörung mit depressiver Re aktion entwickelt. Als Auslöser der depressiven Störung sei die Krankenge schichte mit Traumata zu sehen. Des Weiteren bestehe beim Beschwerdeführer ein schädlicher Gebrauch von Cannabis, mit welchem dieser die depressive Störung sowie die Schmerzen zu kompensieren versuche. 3.8 Dr. med. G.___, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie, Regionaler Ärztlicher Dienst (RAD) der Beschwerdegegnerin, nahm am 28. Februar 2012 Stellung ( Urk. 7/73) und führte aus, im aktuell vorgelegten Bericht werde als einzige neue, nicht schon bekannte Diagnose eine Anpassungsstörung mit depressiver Reaktion genannt, welche jedoch von einem Allgemeinmediziner fachfremd sowie ohne Nennung ihrer ursprünglichen fach ärztlich-psychiatrischer Quelle und ohne objektivierende Beschreibung des entsprechenden psychopathologischen Befundes und der sich daraus eventuell ergebenden wesentlichen Einschränkung der funktionellen Leistungsfähigkeit gestellt werde. Eine polydisziplinäre Begutachtung sei nicht indiziert. 3.9 Dr. med. H.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie FMH, berichtete am 7. Mai 2012 ( Urk. 3/4) und nannte folgende Diagnosen: - rezidivierende depressive Episode, derzeit mittelgradig (ICD-10 F33.11) - akzentuierte Persönlichkeitszüge mit impulsiv-reizbaren Anteilen - Differentialdiagnose: Borderline-Persönlichkeitsstörung, impulsiver Typ (ICD-10 F60.30) - Störung durch Cannabis, Abhängigkeitssyndrom (ICD-10 F12.2) Er führte aus, er habe den Beschwerdeführer zu drei Gesprächen gesehen und mit der behandelnden Psychotherapeutin Rücksprache genommen, um sich ein genaues Bild des Gesundheitszustandes zu machen. Es liege eine im direkten Zusammenhang mit dem Unfallereignis vom November 2008 stehende Ver schlechterung des psychischen Zustandes vor. Die von med. pract. F.___ luzide gestellte Diagnose einer Anpassungsstörung mit depressiver Reaktion tre ffe jedoch nicht zu, da nach ICD-Klassifikation das Zeitkriterium überschritten wor den sei. In Folge des Unfalles habe sich eine depressive Episode entwickelt, wel che bis zum heutigen Zeitpunkt andaure. Die behandelnde Psychotherapeutin gebe an, mit dem Beschwerdeführer vor allem an seinen aggressiven Impulsen sowie der Schmerzverarbeitung gearbeitet zu haben (S. 2 Mitte). Nach zwei de pressiven Episoden in der weiteren Vergangenheit sei durch den Unfall im Jahre 2008 eine weitere ausgelöst worden. Der Unfall habe auch eine belastende Ver stärkung der impulsiv-aggressiven Persönlichkeitszüge sowie eine deutliche Zu nahme des Cannabiskonsums verursacht. Sehr belastend für den Beschwerde führer sei auch die unfallbedingte psychosoziale Situation, indem er Arbeit und Verdienst verloren habe und fürsorgeabhängig geworden sei. Die funktionale Leistungsfähigkeit sei unfallbedingt seit 2008 aufgrund der depressiven Episode, des impulsiv-aggressiven Verhaltens und des konsekutiven, starken Cannabiskonsums eingeschränkt. Der genaue zeitliche Verlauf der daraus und aus der somatischen Behinderung sich ergebenden prozentualen Arbeitsunfähigkeit müsste in einem weiteren Schritt geklärt werden (S. 2 unten). 4. 4.1 Die Beschwerdegegnerin stellte zur Beurteilung der Arbeitsfähigkeit des B eschwerdeführers vorwiegend auf den Kreisarzt-Bericht vom 25. Juli 2011 (vgl. vorstehend E. 3.5) ab. Die Würdigung der medizinischen Akten ergibt, dass der Bericht von Kreisarzt Dr. D.___ vom 25. Juli 2011 ( Urk. 7/54/38-43) für die Beantwortung der ge stellten Fragen umfassend ist. Er beruht auf den für die strittigen Belange um fassenden und allseitigen Untersuchungen sowie einer ausführlichen Anamnese und berücksichtigt die vom Beschwerdeführer geklagten Beschwerden sowie sämtliche Befunde in angemessener Weise. Sodann wurde der Bericht in Kennt nis der und in Aus einandersetzung mit den Vorakten erstellt und trägt der kon kreten medizinis chen Situation Rechnung. So machte der Kreisarzt darauf auf merksam, dass der Gang des Beschwerdeführers sowohl in Trainingsschuhen als auch barfuss hinkfrei und flüssig sei, der Spitzen- und Fersengang problemlos möglich sei und auch das Treppensteigen ohne erkennbare Behinderung wechselbeinig gut gelinge (S. 3 Ziff. 4). Weiter bezog er ausdrücklich Stellung zu r Schmerzhaftigkeit über dem linken OSG beim Kauergang und führte aus, dass die leichte Insuffizienz der Knöchelgabel klinisch gut nachweisbar sei (S. 3 un ten). Kreisarzt Dr. D.___ zeigte zudem in nachvollziehbarer Weise auf, dass die anlässlich der Untersuchung vom 2 5. Juli 2011 angefertigten Röntgenbilder beider OSG eine leichte Verbreiterung der Knöchelgabel und eine leichte bis höchstens mässige posttrau matische Arthrose im linken OSG zeigten, hingegen eine sichere Gelenkstufe nach Volkman n-Fraktur nicht dargestellt sei (S. 4 oben und unten). Ausserdem setzte er sich differenziert mit de m objektivierbaren Befund einer leichten Belastungsstörung am linken Bein und der klinisch nach weisbaren leichten Insuffizienz der Knöchelgabel auseinander, wobei er fest hielt, dass diesbezüglich jedoch Hinweise auf eine daraus resultierende Funkti onsstörung fehlten (S. 4 unten). Der Bericht leuchtet in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge ein und die vom Kreisarzt Dr. D.___ vorgenommene Schlussfolgerung zu Ge sundheitszustand und Arbeitsfähigk eit wird ausführlich begründet. So zeigte er in nachvollziehbarer Weise auf, dass dem Beschwerdeführer eine wechselbelastende, leichte bis mittelschwere Tätigkeit ganztags zumutbar sei und selbstverständlich auch eine sitzende Tätigkeit vollzeitig möglich wäre. Überdies führte er einlässlich und sorgfältig aus, dass dem Beschwerdeführer Tätigkeiten auf unebenem oder stark abschüssigem Grund nicht zumutbar seien und das Trep pensteigen nur manchmal möglich sei (S. 5 Mitte). Schliesslich wies Kreisarzt Dr. D.___ darauf hin, dass die vom Beschwerdeführer angegebene Unmöglichkeit des Fahrradfahrens explizit medizinisch nicht gestützt werden könne, zumal gerade Fahrradfahren bei einer Schädigung im Rückfuss eine günstige Sportart und sicher weniger belastend als das vom Beschwerdeführer durchgeführte Crosstraining sei (S. 5 unten). Der Kreisarzt-Bericht erfüllt damit die praxisgemässen Kriterien an den Beweiswert eines medizinischen Berichts (vgl. vorstehend E. 1.6) vollumfänglich, so dass für die Entscheidfindung darauf abgestellt werden kann. 4.2 Entgegen den Ausführungen des Beschwerdeführers bestehen in den zu wür digen den Arztberichten keine unüberbrückbaren Diskrepanzen und Wider sprüche. So stimmen einerseits d ie Berichte der Ärzte der K linik C.___ (vgl. E. 3.4) im Wesentlichen mit dem Kreisarzt-Bericht (E. 3.5) überein. Deren Beur teilungen der Arbeitsfähigkeit korrespondieren insofern, als die Ärzte der K linik C.___ den Beschwerdeführer in einer angepassten sitzenden T ätigkeit bereits seit dem 5. August 201 0 als zu 100 % arbeitsfähig betrachten. Anderseits kann a uf die Beurteilung und Einschätzung der Arbeitsfähigkeit durch die Ärzte der K linik E.___ (vgl. E. 3.6) nicht abgestellt werden. So entspricht die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit vielmehr einer anderen Beurtei lung des gleichen Sachverhalts, zumal keine neuen medizinischen Tatsachen aus dem Bericht hervorgehen und weder di e erhobenen Befunde dargelegt wer den, noch eine nachvollziehbar begründete und durch Befunde untermauert e medizinisch-theoretische Beur teilung der Arbeitsfähigkeit vorgenommen wird. Die angeführten Gründe, weshalb auch bei einer rein sitzenden Tätigkeit eine gewisse Einschränkung bestehe, beruhen im Wesentlichen auf den subjektiven Angaben des Beschwerdeführers, welche jedoch für die Beurteilung der Ar beitsfähigkeit nicht massgebend sind. Abgese hen davon machten die Ärzte der K linik E.___ weder nähere Angaben zu funktionellen Ein schränkungen, noch äusserten sie sich zu möglichen adaptierten Tätigkeiten. Auch dem Bericht von pract. med. F.___ (vgl. E. 3.7) lässt sich betreffend die Ar beitsfähigkeit des Beschwerdeführers nichts Konkretes entnehmen. Im Wesentli chen wird die subjektive Beschwerdeschilderung wiedergegeben und sodann erwähnt, dass sich neben den somatischen Beschwerden zunehmend auch eine depressive Störung im Sinne einer Anpassungsstörung mit depressiver Reaktion entwickelt habe. P ract. med. F.___ nannte in seinem Bericht einzig die fach fremde Diagnose einer depressiven Störung, ohne jedoch ihre ursprüngliche fachärztlich-psychiatrische Quelle zu nennen. E ine objektivierende Beschrei bung des entsprechenden psychopathologischen Befundes und der sich daraus ergebenden wesentlichen Einschränkungen der funktionellen Leis tungsfähigkeit lässt sich dem Be richt hingegen nicht entnehmen. Zusammenfassend wurden somit keine Erkenntnisse vorgebracht, welche die ausführlich begründete Beurteilung im Bericht von Kreisarzt Dr. D.___ umzu stossen ver möchten 4.3 Bezüglich des psychischen Gesundheitszustandes des Beschwerdeführers nannte Dr. H.___ in seinem Bericht (vgl. E. 3.9) e inzig die Diagnosen und gab im Wesentlichen die subjektiven Angaben des Beschwerdeführers wieder. Er führte aus, durch den Unfall im Jahre 2008 sei eine depr essive Episode ausgelöst wor den, w odurch die funktionelle Leistungsfähigkeit seit 2008 eingeschränkt sei. Eine nachvollziehbar begründete und durch die erhobenen Befunde untermau erte medizinisch-theoretische Beurteilung der Leistungsfähigkeit machte er hin gegen nicht. E ine mittelgradige depressive Episode wird praxisgemäss - auch wenn sie vor dem Hintergrund einer rezidivierenden depressiven Störung diagnostiziert wor den ist - als keine von depressiven Verstimmungszuständen klar unterscheid bare andauernde Depression im Sinne eines verselbstständigten Gesundheitsschadens betrachtet wird, die es der betroffenen Person verunmöglichte, die Folgen der bestehenden Schmerzproblematik zu überwinden. Leichte bis höchs tens mittelschwere psychische Störungen gelten auch grundsätzlich als thera peutisch angehbar (vgl. hiezu etwa Urteile des Bundesgerichts 9C_176/2011 vom 2 9. Juni 2011 E. 4.3 und 9C_736/2011 vom 7. Februar 2012 E. 4.2.2.1, je mit Hinweisen). Ins Gewicht fällt ferner, dass die therapeutischen Optionen im psychiatrischen Bereich noch nicht ausgeschöpft wurden. Dass sich der Beschwerdeführer einer regelmässigen antidepressiven Medikation verschliesst, deutet auf einen nicht erheblichen Schweregrad des psychischen Leidens hin. Insbesondere die mässige Konzentrationsstörung, die erhöhte Ermüdbarkeit, der reduzierte Antrieb sowie die Schlafstörung können ebenso auf den erhöhten Cannabiskonsum zurück geführt werden und lassen nicht per se auf einen erhöhten, zu überwindenden Widerstand schliessen. Da sich d ie geschilderten Au swirkungen des Krankheits bildes demnach durch eine geänderte Leb ensführung minimieren liessen und überdies auch invaliditätsfremde psychosoziale Belastungsfaktoren (Verlust der Arbeitsstelle, belastende finanzielle Situation, Abhängigkeit vom Sozialamt etc.) die depressive Störung mitbestimmen, kann nicht auf eine wesentliche Beein trächtigung der Arbei tsfähigkeit geschlossen werden. 4.4 Soweit der Beschwerdeführer geltend machte, der medizinische Sachverhalt sei nicht umfassend abgeklärt, und es seien deshalb weitere Abklärungen in die Wege zu leiten, vermag dies nach dem Gesagten nicht zu überzeugen. Sowohl der physische als auch der psychische G esundheitszustand des Beschwer deführers wurden in den Beurteilungen gebührend berücksichtigt. Der Beschwerdeführer vermochte sodann nicht weiter darzutun, inwiefern die Ak tenlage unzutreffend beziehungsweise unvollständig ist. Da eine Verschlechte rung seines Gesundheitszustandes nach dem Gesagten nicht ausgewiesen ist, erweisen sich die vorliegenden medizinischen Akten als ausreichend, weshalb auf weitere Abklärungen verzichtet werden kann. Die Einwände des Beschwerdeführers in Bezug auf die medizinischen Abklärun gen sind nach dem Gesagten unbehelflich. Weitere substantiierte Einwände brachte er nicht vor. 4.5 Zusammenfassend ist festzuhalten, dass sowohl in Bezug auf die Diagnosen wie auch in Bezug auf die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit auf den Bericht des Kreisarztes Dr. D.___ vom 2 5. Juli 2011 abzustellen und somit von einer 100%igen Arbeitsfä higkeit ab dem 2 5. Juli 2011 in sämtlichen wechselbelastenden, leichten bis mittelschweren körperlichen Tätigkeiten gemäss beschriebenem Zumutbarkeitsprofil auszugehen ist. 4.6 Die Invaliditätsbemessung im engeren Sinn wurde vom Beschwerdeführer nicht in Frage gestellt und gibt aufgrund der Akten zu keinen Beanstandungen An lass, so dass sich weitere Ausführungen erübrigen. Die angefochtene Verfügung vom 25. April 2012 (Urk. 2) erweis t sich daher als rechtens, weshalb d ie Beschwerde abzuweisen ist. 5. Da es im vorliegenden Verfahren um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichts kosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert fest zulegen (Art. 69 Abs. 1 bis IVG) und auf Fr. 800.-- anzusetzen. Entsprechend dem Ausgang des Verfahrens sind sie dem unterliegenden Beschwerdeführer aufzu erlegen. Das Gericht erkennt: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 8 00.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein werden dem Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zu gestellt. 3. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Rechtsanwalt Hanspeter Riedener - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle - Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an: - Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft) 4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundes gericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zu zu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu ent hal ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Ur kunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin MosimannSchüpbach

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich IV.2012.00577 II. Kammer Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Käch Sozialversicherungsrichterin Sager Gerichtsschreiberin Schüpbach Urteil vom 12. November 2013 in Sachen X.___ Beschwerdeführer vertreten durch Rechtsanwalt Hanspeter Riedener Langstrasse 4, 8004 Zürich gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin Sachverhalt: 1. X.___, geboren 19 75, arbeitete zuletzt seit Mai 2007 zu 70 % als Velokurier bei Y.___ (Urk. 7/6), als er sich am 4. Juni 2009 wegen anhalten den Fuss- und Beinbeschwerden nach einem Unfall im November 2008 bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug anmeldete (Urk. 7/2). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, holte medizinische Berichte (Urk. 7/ 9-10, Urk. 7/12-14, Urk. 7/23-24, Urk. 7/34, Urk. 7/39, Urk. 7/46 ), Ausz ü g e aus dem individuellen Konto des Versicherten ( IK-Auszüge; Urk. 7/1, Urk. 7/8, Urk. 7/51 ) sowie einen Arbeitgeberbericht (Urk. 7/6) ein und zog die Akten des Unfallversicherers (Urk. 7/4, Urk. 7/17, Urk. 7/33, Urk. 7/42, Urk. 7/54 ) bei. Nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren (Urk. 7/56-68) bejahte die IV-Stelle mit Verfügung vom 25. April 2012 (Urk. 7/79 = Urk. 2) einen Anspruch des Versicherten auf eine ganze Rente vom 1. Dezember 2009 bis 30. September 2010 bei einem Invaliditätsgrad von 100 %. Für die Zeit danach verneinte sie einen Anspruch des Versicherten bei einem Invaliditätsgrad von 3 %. 2. Gegen die Verfügung vom 25. April 2012 (Urk. 2) erhob der Versicherte am 29. Mai 2012 Beschwerde (Urk. 1) und beantragte, diese sei insoweit, als sie die zu gesprochene Rente per 30. September 2010 befriste, aufzuheben (S. 2 Ziff. 1). Zur Abklärung des Rentenanspruchs ab 1. Oktober 2010 sei ein polydisziplinäres Gutachten einzuholen (S. 2 Ziff. 2). Mit Beschwerdeantwort vom 21. Juni 2012 (Urk. 6) beantragte die IV-Stelle die Abweisung der Beschwerde, was dem Beschwerdeführer am 29. Juni 2012 zur Kenntnis gebracht wurde (Urk. 8). Das Gericht zieht in Erwägung: 1. 1.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit ( Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts; ATSG). Die Invalidität kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein ( Art. 4 Abs. 1 des Bun desgesetzes über die Invalidenversicherung; IVG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt ( Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beur teilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfä higkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist ( Art. 7 Abs. 2 ATSG). 1.2 Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit können in gleicher Weise wie körperliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 8 ATSG bewirken. Nicht als Folgen eines psychischen Gesundheitsschadens und damit invalidenversicherungsrechtlich nicht als rele vant gelten Einschränkungen der Erwerbsfähigkeit, welche die versicherte Per son bei Aufbietung allen guten Willens, die verbleibende Leistungsfähigkeit zu verwerten, abwenden könnte; das Mass des Forderbaren wird dabei weitgehend objektiv bestimmt. Festzustellen ist, ob und in welchem Umfang die Ausübung einer Erwerbstätigkeit auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt mit der psychi schen Beeinträchtigung vereinbar ist. Ein psychischer Gesundheitsschaden führt also nur soweit zu einer Erwerbsunfähigkeit ( Art. 7 ATSG), als angenommen werden kann, die Verwertung der Arbeitsfähigkeit ( Art. 6 ATSG) sei der versi cherten Person sozial-praktisch nicht mehr zumutbar (BGE 131 V 49 E. 1.2 mit Hinweisen). 1.3 Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 IVG Versicherte, die: a. ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betä tigen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können; b. während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich min destens 40 Prozent arbeitsunfähig ( Art. 6 ATSG) gewesen sind; und c. nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 Prozent invalid ( Art. 8 ATSG) sind. Die seit dem 1. Januar 2004 massgeblichen Rentenabstufungen geben bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 Prozent Anspruch auf eine Viertelsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 Prozent Anspruch auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 Prozent Anspruch auf eine Dreiviertelsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 Prozent Anspruch auf eine ganze Rente ( Art. 28 Abs. 2 IVG). 1.4 Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkom men), in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre (sog. Valideneinkommen). Der Einkom mensvergleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die beiden hypo thetischen Erwerbseinkommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und ei nander gegenübergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditätsgrad bestimmen lässt (allgemeine Methode des Einkommensvergleichs; BGE 130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen). 1.5 Die rückwirkend ergangene Verfügung über eine befristete oder im Sinne einer Reduktion abgestufte Invalidenrente umfasst einerseits die Zusprechung der Leistung und andererseits deren Aufhebung oder Herabsetzung. Letztere setzt voraus, dass Revisionsgründe (BGE 133 V 263 E. 6.1 mit Hinweisen) vorliegen, wobei der Zeitpunkt der Aufhebung oder Herabsetzung nach Massgabe des analog anwendbaren (AHI 1998 S. 121 E. 1b mit Hinweisen) Art. 88a der Ver ordnung über die Invalidenversicherung (IVV) festzusetzen ist (vgl. BGE 121 V 264 E. 6b/dd mit Hinweis). Ob eine für den Rentenanspruch erhebliche Ände rung des Invaliditätsgrades eingetreten und damit der für die Befristung oder Abstufung erforderliche Revisionsgrund gegeben ist, beurteilt sich durch Ver gleich des Sachverhalts im Zeitpunkt der Rentenzusprechung oder des Rentenbeginns mit demjenigen zur Zeit der Aufhebung bzw. Herabsetzung der Rente (BGE 125 V 413 E. 2d am Ende, 369 E. 2, 113 V 273 E. 1a, 109 V 262 E. 4a, je mit Hinweisen; vgl. BGE 130 V 343 E. 3.5). Spricht die Verwaltung der versi cherten Person eine befristete Rente zu und wird beschwerdeweise einzig die Befristung der Leistungen angefochten, hat dies nicht eine Einschränkung des Gegenstandes des Rechtsmittelverfahrens in dem Sinne zur Folge, dass die un bestritten gebliebenen Bezugszeiten von der Beurteilung ausgeklammert bleiben (BGE 125 V 413 f. E. 2d mit Hinweisen). Die gerichtliche Prüfung hat vielmehr den Rentenanspruch für den gesamten verfügungsweise geregelten Zeitraum und damit sowohl die Zusprechung als auch die Aufhebung der Rente zu erfas sen (Urteil des Bundesgerichts I 526/06 vom 31. Oktober 2006 E. 2.3 mit Hin weisen). 1.6 Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zu sammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c). 2. 2.1 Die Beschwerdegegnerin ging in der angefochtenen Verfügung (Urk. 2) gestützt auf die medizinischen Abklärungen davon aus, dass dem Beschwerdeführer nach der einjährigen Wartezeit keine Tätigkeit in der freien Wirtschaft zumut bar sei und diese Erwerbsunfähigkeit einen Invaliditätsgrad von 100 % be gründe. Ab dem 8. Juli 2010 sei ihm eine angepasste Tätigkeit wieder zu einem Pensum von 100 % zumutbar (Verfügungsteil 2, S. 1 f.). 2.2 Demgegenüber stellte sich der Beschwerdefüh rer auf den Standpunkt (Urk. 1), er sei im Alltag, bei sportlichen Aktivitäten sowie bei einer allfälligen Arbeitstätigkeit wegen der belastungsabhängigen Schmerzen stark eingeschränkt, ins besondere könne er nur einer sitzende n Tätigkeit nachgehen. Neben den soma tischen Beschwerden habe sich zunehmend eine depressive Störung entwickelt, welche von einer Psychologin und eine m Psychiater behandelt werde (S. 3 Ziff. 1 unten). Aufgrund der vorliegenden Widersprüche und offenen Fragen in den Arztberichten bestehe vorliegend sowohl bezüglich der somatischen wie auch bezüglich der psychischen Beeinträchtigungen weiterer Abklärungsbedarf (S. 11 Ziff. 4). 2.3 Strittig und zu prüfen ist somit, ob der Beschwerdeführer über den 30. Septem ber 2010 hinaus Anspruch auf eine Invalidenrente hat, wobei insbesondere zu prüfen ist, ob der medizinische Sachverhalt genügend abgeklärt wurde oder ob weiterer Abklärungsbedarf besteht. 3. 3.1 Die Ärzte der K linik Z.___ berichteten am 24. April 2009 (Urk. 7/4/1-12) über den stationären Aufenthalt des Beschwerdeführers vom 30. März bis 2 2. April 2009 und nannten folgende Diagnosen (S. 1, S. 9 ): - Unfall vom 17. November 2008: Velosturz - luxierte laterale Malleolar-Fraktur Typ Weber B, mit Volkmannschem Drei eck und Syndesmosenriss links - 27. November 2008: Osteosynthese mittels Zug- und Stellschraube so wie Neutralisationsplatte distale Fibula links - 15. Januar 2009: Stellschraubenentfernung in Lokalanästhesie - persistierende Syndesmosenruptur mit persistierenden obere s Sprungge lenk (OSG) Schmerzen links - Nikotinabusus - chronische Cannabisabhängigkeit (ICD-10 F12.25) - anamnestisch Konsum diverser Suchtmittel - protrahierte depressive Verstimmung (Dysthymie) (ICD-10 F34.1) Sie führten aus, die Zumutbarkeit für eine Tätigkeit werde momentan noch nicht festgelegt, da noch ein operativ er Eingriff erfolge (S. 2 oben). 3.2 Dr. med. A.___, Allgemeine Innere Medizin FMH, berichtete am 2. Juli 2009 ( Urk. 7/9/6-8) und nannte folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (S. 1 Ziff. 1.1): - luxierte laterale Malleolarfraktur Typ Weber B - Syndesmosenriss links Sie führte aus, der Beschwerdeführer sei seit Februar 2009 nicht mehr in ihrer Praxis gewesen. Bei der Untersuchung am 3. Februar 2009 habe er reizlose Wundverhältnisse aufgewiesen (S. 2). 3.3 Die Ärzte des S pitals B.___ berichteten am 3. Juli 2009 ( Urk. 7/10/6-8) und nannten folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (S. 1 Ziff. 1.1): - Status nach lateraler Malleolarfraktur Typ Weber B mit Vollkmann-Drei eck und Syndesmosenriss links vom 17. November 2008 - Status nach Zug- und Stellschraubenosteosynthese sowie Neutralisati onsplatte der distalen Fibula am 27. November 2008 - Status nach Stellschraubenentfernung in Lokalanästhesie am 15. Ja nuar 2009 - protrahierter Heilungsverlauf mit Entlastungsosteopenie und persistie renden Schmerzen Sie führten aus, nach zunächst unauffälligem, komplikationslose m Verlauf hät ten sich nach dem Belastungsaufbau progrediente Schmerzen und eine Schwel lung im Bereich des linken OSG bei Belastung gezeigt. Es müsse auf eine Syndesmosenruptur geschlossen werden (S. 1 Ziff. 1.4). 3.4 Die Ärzte der K linik C.___, Orthopädie, berichteten am 11. Februar 2010 ( Urk. 7/23) und nannten folgende Diagnosen: - Schmerzen und Schwellung vier Monate nach Entfernung Stellschraube vom 16. September 2009 nach Syndesmosenrekonstruktion mittels Gracilissehne vom 3. August 2009 bei OSG-Instabilität bei - OSG-Instabilität bei Status nach Syndesmosenruptur bei lateraler Malle olarfraktur Typ Weber B mit Volkmann’schem Dreieck und Syndesmosenriss links vom 17. November 2008 - Status nach Zug- und Stellschraubenosteosynthese sowie Neutralisationsplatte distale Fibula am 27. November 2008 - Status nach Stellschraubenentfernung in Lokalanästhesie am 15. Ja nuar 2009 mit protrahiertem Heilungsverlauf und Entlastungsosteopenie und persistierenden Schmerzen Sie führten aus, der Beschwerdeführer berichte über eine Schmerzpersistenz, wobei das Laufen möglich sei, die Schmerzen nach zwei bis drei Stunden jedoch sehr stark würden. Es bestehe noch eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit bis zum 31. März 2010 (S. 1 f.). Die Ärzte der K linik C.___ führten am 5. August 2010 ( Urk. 7/33/24-25) aus, der Beschwerdeführer berichte zwischenzeitlich über einen ausgezeichneten Zustand. Er leide unter keinerlei Beschwerden oder Einschränkungen mehr (S. 1). Der Beschwerdeführer sei für sitzende Tätigkeiten zu 100 % arbeitsfähig. Für stehende und gehende Tätigkeiten sei der Beschwerdeführer von Seiten der Fussproblematik nach wie vor arbeitsunfähig (S. 2). Die Ärzte der K linik C.___ führten am 24. März 2011 ( Urk. 7/39) aus, der Beschwerdeführer sei für vorwiegend gehende und stehende Tätigkeiten und im angestammten Beruf als Velok urier seit dem Unfall zu 100 % arbeitsunfähig (S. 2 oben). Die Ärzte der K linik C.___ führten am 30. Mai 2011 ( Urk. 7/46) aus, der Beschwerdeführer berichte über unverändert belastungsabhängige Schmerzen. Die Schmerzen bestünden bei längerem G ehen, und sportliche Aktivitäten seien unmöglich. Durch die Arbeitslosigkeit, die fehlende Perspektive und finanzielle Engpässe beschreibe der Beschwerdeführer nun auch zunehmend ps ychische Probleme (S. 1 unten). Eine Arbeit in einer physisch belastenden Tätigkeit sei si cherlich nicht möglich. Eine sitzende Tätigkeit wäre zu 100 % möglich, wobei hier aus Sicht des Beschwerdeführers mögliche Einschränkungen durch den Schlafmangel bestünden. Dies sei aufgrund der nächtlichen Schmerzen glaub haft. 3.5 Dr. med. D.___, Facharzt für O rthopädische Chirurgie und Traumatologie FMH, Kreisarzt der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA), berichtete am 25. Juli über seine Untersuchung des Beschwerdeführers vom 25. Juli 2011 2011 ( Urk. 7/54/38-43) und führte aus, der Gang des Beschwerdeführers zum Untersuchungszimmer sei hinkfrei und flüssig, auch das Treppensteigen hinauf und hinab gelinge ohne erkennbare Behinderung wechselbeinig. Auch im Untersuchungszimmer gelinge der Barfussgang hinkfrei und flüssig und der Spitzen- und Fersengang sei problemlos möglich. Beim Kauergang werde eine Schmerzhaftigkeit ventral über dem linken OSG angegeben (S. 3). In den anlässlich der Untersuchung angefertigten Röntgenbildern beider OSG zeigten sich eine leichte OSG-Arthrose mit geringfügig verschmälerter Gelenkspalte sowie eine diskrete Insuffizienz der Knöchelgabel. Eine sichere Gelenkstufe nach Volkmann-Fraktur sei nicht dargestellt und die Knochenstruktur sei unauffällig (S. 4 oben). Die Angabe des Beschwerdeführers einer Unmöglichkeit des Fahrradfahrens sei nicht erklärbar und auch die Angabe einer Nachtschmerzhaftigkeit, die zu Schlaflosigkeit und dadurch Tagesmüdigkeit führe, sei medizinisch schlecht nachvollziehbar (S. 4 Mitte). Objektivierbar sei eine eher leichte Belastungsstörung am linken Bein, die Hypotrophie der Wadenmuskulatur sei nicht sehr ausgeprägt. Deutlich eingeschränkt sei di e Dorsalextension im linken OSG von heute 5° ( bei sehr guter Dorsalextension auf der gesunden rechten Seite von 22° ). Klinisch sei die leichte Insuffizienz der Knöchelgabel nachweisbar, anamnestisch fehlten aber Hinweise auf eine daraus resultierende Funktionsstörung (S. 4 unten). Dem Beschwerdeführer sei eine wechselbelastende, leichte bis mittelschwere Tätigkeit ganztags zumutbar. Eine sitzende Tätigkeit wie zum Beispiel als Web-Publisher sei dem Beschwerdeführer ebenfalls vollzeitig zumutbar. Nicht zumutbar seien ihm Tätigkeiten auf unebenem oder stark abschüssigem Grund. Nur manchmal zumutbar sei Treppensteigen. Die vom Beschwerdeführer angegebene Unmöglichkeit, mit dem Fahrrad zu fahren, könne explizit medizinisch nicht gestützt werden. Gerade Fahrradfahren sei bei einer Schädigung im Rückfuss eine günstige Sportart und sicher weniger belas tend als das vom Beschwerdeführer durchgeführte Crosstraining im Fitnesscenter (S. 5 unten). 3.6 Die Ärzte der K linik E.___, Zentrum für Fusschirurgie, berichteten am 29. November 2011 ( Urk. 7/64/1-2), beim Beschwerdeführer lägen klare Anzeichen einer beginnenden Arthrose des linken OSG vor. Für eine stehende Tätigkeit sei der Beschwerdeführer sicher nicht voll belastungsfähig, auch als Velokurier sei die Belastung dahingehend, dass er mit grosser Wahrscheinlichkeit nicht voll einsetzbar sei. Bei einer rein sitzenden Tätigkeit betrage die Arbeitsfähigkeit 100 %, allerdings auch da mit einer gewissen Einschränkung aufgrund der teils auch vorkommenden Ruheschmerzen (S. 1 unten). 3.7 Pract. med. F.___, Allgemeinmedizin, berichtete am 16. Februar 2012 ( Urk. 7/70) und nannte folgende Diagnosen: - Anpassungsstörung mit depressiver Reaktion (ICD-10 F43.2) - schädlicher Gebrauch von Cannabis (ICD-10 F12.1) - Status nach Malleolarfraktur Weber B mit Volkmann-Dreieck und Syn - desmosenriss November 2008 - Status nach Zug- und Stellschraubenosetosynthese November 2008 - Status nach Syndesmosenrekonstruktion mit Gracilissehne August 2009 - Status nach Stellschraubenentfernung Januar 2009 - aktuell: - Ausbildung einer Arthrose - Schmerzen bei Belastung und in Ruhe - eingeschränkte Beweglichkeit am OSG - Anpassungsstörung mit depressiver Reaktion Er führte aus, der Beschwerdeführer sei im Alltag sowie bei sportlichen Aktivitä ten wegen der belastungsabhängigen Schmerzen stark eingeschränkt. Der Beschwerdeführer könne so nur einer sitzenden Tätigkeit nachgehen. Neben den somatischen Beschwerden habe sich beim Beschwerdeführer zunehmend eine depressive Störung im Sinne einer Anpassungsstörung mit depressiver Re aktion entwickelt. Als Auslöser der depressiven Störung sei die Krankenge schichte mit Traumata zu sehen. Des Weiteren bestehe beim Beschwerdeführer ein schädlicher Gebrauch von Cannabis, mit welchem dieser die depressive Störung sowie die Schmerzen zu kompensieren versuche. 3.8 Dr. med. G.___, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie, Regionaler Ärztlicher Dienst (RAD) der Beschwerdegegnerin, nahm am 28. Februar 2012 Stellung ( Urk. 7/73) und führte aus, im aktuell vorgelegten Bericht werde als einzige neue, nicht schon bekannte Diagnose eine Anpassungsstörung mit depressiver Reaktion genannt, welche jedoch von einem Allgemeinmediziner fachfremd sowie ohne Nennung ihrer ursprünglichen fach ärztlich-psychiatrischer Quelle und ohne objektivierende Beschreibung des entsprechenden psychopathologischen Befundes und der sich daraus eventuell ergebenden wesentlichen Einschränkung der funktionellen Leistungsfähigkeit gestellt werde. Eine polydisziplinäre Begutachtung sei nicht indiziert. 3.9 Dr. med. H.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie FMH, berichtete am 7. Mai 2012 ( Urk. 3/4) und nannte folgende Diagnosen: - rezidivierende depressive Episode, derzeit mittelgradig (ICD-10 F33.11) - akzentuierte Persönlichkeitszüge mit impulsiv-reizbaren Anteilen - Differentialdiagnose: Borderline-Persönlichkeitsstörung, impulsiver Typ (ICD-10 F60.30) - Störung durch Cannabis, Abhängigkeitssyndrom (ICD-10 F12.2) Er führte aus, er habe den Beschwerdeführer zu drei Gesprächen gesehen und mit der behandelnden Psychotherapeutin Rücksprache genommen, um sich ein genaues Bild des Gesundheitszustandes zu machen. Es liege eine im direkten Zusammenhang mit dem Unfallereignis vom November 2008 stehende Ver schlechterung des psychischen Zustandes vor. Die von med. pract. F.___ luzide gestellte Diagnose einer Anpassungsstörung mit depressiver Reaktion tre ffe jedoch nicht zu, da nach ICD-Klassifikation das Zeitkriterium überschritten wor den sei. In Folge des Unfalles habe sich eine depressive Episode entwickelt, wel che bis zum heutigen Zeitpunkt andaure. Die behandelnde Psychotherapeutin gebe an, mit dem Beschwerdeführer vor allem an seinen aggressiven Impulsen sowie der Schmerzverarbeitung gearbeitet zu haben (S. 2 Mitte). Nach zwei de pressiven Episoden in der weiteren Vergangenheit sei durch den Unfall im Jahre 2008 eine weitere ausgelöst worden. Der Unfall habe auch eine belastende Ver stärkung der impulsiv-aggressiven Persönlichkeitszüge sowie eine deutliche Zu nahme des Cannabiskonsums verursacht. Sehr belastend für den Beschwerde führer sei auch die unfallbedingte psychosoziale Situation, indem er Arbeit und Verdienst verloren habe und fürsorgeabhängig geworden sei. Die funktionale Leistungsfähigkeit sei unfallbedingt seit 2008 aufgrund der depressiven Episode, des impulsiv-aggressiven Verhaltens und des konsekutiven, starken Cannabiskonsums eingeschränkt. Der genaue zeitliche Verlauf der daraus und aus der somatischen Behinderung sich ergebenden prozentualen Arbeitsunfähigkeit müsste in einem weiteren Schritt geklärt werden (S. 2 unten). 4. 4.1 Die Beschwerdegegnerin stellte zur Beurteilung der Arbeitsfähigkeit des B eschwerdeführers vorwiegend auf den Kreisarzt-Bericht vom 25. Juli 2011 (vgl. vorstehend E. 3.5) ab. Die Würdigung der medizinischen Akten ergibt, dass der Bericht von Kreisarzt Dr. D.___ vom 25. Juli 2011 ( Urk. 7/54/38-43) für die Beantwortung der ge stellten Fragen umfassend ist. Er beruht auf den für die strittigen Belange um fassenden und allseitigen Untersuchungen sowie einer ausführlichen Anamnese und berücksichtigt die vom Beschwerdeführer geklagten Beschwerden sowie sämtliche Befunde in angemessener Weise. Sodann wurde der Bericht in Kennt nis der und in Aus einandersetzung mit den Vorakten erstellt und trägt der kon kreten medizinis chen Situation Rechnung. So machte der Kreisarzt darauf auf merksam, dass der Gang des Beschwerdeführers sowohl in Trainingsschuhen als auch barfuss hinkfrei und flüssig sei, der Spitzen- und Fersengang problemlos möglich sei und auch das Treppensteigen ohne erkennbare Behinderung wechselbeinig gut gelinge (S. 3 Ziff. 4). Weiter bezog er ausdrücklich Stellung zu r Schmerzhaftigkeit über dem linken OSG beim Kauergang und führte aus, dass die leichte Insuffizienz der Knöchelgabel klinisch gut nachweisbar sei (S. 3 un ten). Kreisarzt Dr. D.___ zeigte zudem in nachvollziehbarer Weise auf, dass die anlässlich der Untersuchung vom 2 5. Juli 2011 angefertigten Röntgenbilder beider OSG eine leichte Verbreiterung der Knöchelgabel und eine leichte bis höchstens mässige posttrau matische Arthrose im linken OSG zeigten, hingegen eine sichere Gelenkstufe nach Volkman n-Fraktur nicht dargestellt sei (S. 4 oben und unten). Ausserdem setzte er sich differenziert mit de m objektivierbaren Befund einer leichten Belastungsstörung am linken Bein und der klinisch nach weisbaren leichten Insuffizienz der Knöchelgabel auseinander, wobei er fest hielt, dass diesbezüglich jedoch Hinweise auf eine daraus resultierende Funkti onsstörung fehlten (S. 4 unten). Der Bericht leuchtet in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge ein und die vom Kreisarzt Dr. D.___ vorgenommene Schlussfolgerung zu Ge sundheitszustand und Arbeitsfähigk eit wird ausführlich begründet. So zeigte er in nachvollziehbarer Weise auf, dass dem Beschwerdeführer eine wechselbelastende, leichte bis mittelschwere Tätigkeit ganztags zumutbar sei und selbstverständlich auch eine sitzende Tätigkeit vollzeitig möglich wäre. Überdies führte er einlässlich und sorgfältig aus, dass dem Beschwerdeführer Tätigkeiten auf unebenem oder stark abschüssigem Grund nicht zumutbar seien und das Trep pensteigen nur manchmal möglich sei (S. 5 Mitte). Schliesslich wies Kreisarzt Dr. D.___ darauf hin, dass die vom Beschwerdeführer angegebene Unmöglichkeit des Fahrradfahrens explizit medizinisch nicht gestützt werden könne, zumal gerade Fahrradfahren bei einer Schädigung im Rückfuss eine günstige Sportart und sicher weniger belastend als das vom Beschwerdeführer durchgeführte Crosstraining sei (S. 5 unten). Der Kreisarzt-Bericht erfüllt damit die praxisgemässen Kriterien an den Beweiswert eines medizinischen Berichts (vgl. vorstehend E. 1.6) vollumfänglich, so dass für die Entscheidfindung darauf abgestellt werden kann. 4.2 Entgegen den Ausführungen des Beschwerdeführers bestehen in den zu wür digen den Arztberichten keine unüberbrückbaren Diskrepanzen und Wider sprüche. So stimmen einerseits d ie Berichte der Ärzte der K linik C.___ (vgl. E. 3.4) im Wesentlichen mit dem Kreisarzt-Bericht (E. 3.5) überein. Deren Beur teilungen der Arbeitsfähigkeit korrespondieren insofern, als die Ärzte der K linik C.___ den Beschwerdeführer in einer angepassten sitzenden T ätigkeit bereits seit dem 5. August 201 0 als zu 100 % arbeitsfähig betrachten. Anderseits kann a uf die Beurteilung und Einschätzung der Arbeitsfähigkeit durch die Ärzte der K linik E.___ (vgl. E. 3.6) nicht abgestellt werden. So entspricht die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit vielmehr einer anderen Beurtei lung des gleichen Sachverhalts, zumal keine neuen medizinischen Tatsachen aus dem Bericht hervorgehen und weder di e erhobenen Befunde dargelegt wer den, noch eine nachvollziehbar begründete und durch Befunde untermauert e medizinisch-theoretische Beur teilung der Arbeitsfähigkeit vorgenommen wird. Die angeführten Gründe, weshalb auch bei einer rein sitzenden Tätigkeit eine gewisse Einschränkung bestehe, beruhen im Wesentlichen auf den subjektiven Angaben des Beschwerdeführers, welche jedoch für die Beurteilung der Ar beitsfähigkeit nicht massgebend sind. Abgese hen davon machten die Ärzte der K linik E.___ weder nähere Angaben zu funktionellen Ein schränkungen, noch äusserten sie sich zu möglichen adaptierten Tätigkeiten. Auch dem Bericht von pract. med. F.___ (vgl. E. 3.7) lässt sich betreffend die Ar beitsfähigkeit des Beschwerdeführers nichts Konkretes entnehmen. Im Wesentli chen wird die subjektive Beschwerdeschilderung wiedergegeben und sodann erwähnt, dass sich neben den somatischen Beschwerden zunehmend auch eine depressive Störung im Sinne einer Anpassungsstörung mit depressiver Reaktion entwickelt habe. P ract. med. F.___ nannte in seinem Bericht einzig die fach fremde Diagnose einer depressiven Störung, ohne jedoch ihre ursprüngliche fachärztlich-psychiatrische Quelle zu nennen. E ine objektivierende Beschrei bung des entsprechenden psychopathologischen Befundes und der sich daraus ergebenden wesentlichen Einschränkungen der funktionellen Leis tungsfähigkeit lässt sich dem Be richt hingegen nicht entnehmen. Zusammenfassend wurden somit keine Erkenntnisse vorgebracht, welche die ausführlich begründete Beurteilung im Bericht von Kreisarzt Dr. D.___ umzu stossen ver möchten 4.3 Bezüglich des psychischen Gesundheitszustandes des Beschwerdeführers nannte Dr. H.___ in seinem Bericht (vgl. E. 3.9) e inzig die Diagnosen und gab im Wesentlichen die subjektiven Angaben des Beschwerdeführers wieder. Er führte aus, durch den Unfall im Jahre 2008 sei eine depr essive Episode ausgelöst wor den, w odurch die funktionelle Leistungsfähigkeit seit 2008 eingeschränkt sei. Eine nachvollziehbar begründete und durch die erhobenen Befunde untermau erte medizinisch-theoretische Beurteilung der Leistungsfähigkeit machte er hin gegen nicht. E ine mittelgradige depressive Episode wird praxisgemäss - auch wenn sie vor dem Hintergrund einer rezidivierenden depressiven Störung diagnostiziert wor den ist - als keine von depressiven Verstimmungszuständen klar unterscheid bare andauernde Depression im Sinne eines verselbstständigten Gesundheitsschadens betrachtet wird, die es der betroffenen Person verunmöglichte, die Folgen der bestehenden Schmerzproblematik zu überwinden. Leichte bis höchs tens mittelschwere psychische Störungen gelten auch grundsätzlich als thera peutisch angehbar (vgl. hiezu etwa Urteile des Bundesgerichts 9C_176/2011 vom 2 9. Juni 2011 E. 4.3 und 9C_736/2011 vom 7. Februar 2012 E. 4.2.2.1, je mit Hinweisen). Ins Gewicht fällt ferner, dass die therapeutischen Optionen im psychiatrischen Bereich noch nicht ausgeschöpft wurden. Dass sich der Beschwerdeführer einer regelmässigen antidepressiven Medikation verschliesst, deutet auf einen nicht erheblichen Schweregrad des psychischen Leidens hin. Insbesondere die mässige Konzentrationsstörung, die erhöhte Ermüdbarkeit, der reduzierte Antrieb sowie die Schlafstörung können ebenso auf den erhöhten Cannabiskonsum zurück geführt werden und lassen nicht per se auf einen erhöhten, zu überwindenden Widerstand schliessen. Da sich d ie geschilderten Au swirkungen des Krankheits bildes demnach durch eine geänderte Leb ensführung minimieren liessen und überdies auch invaliditätsfremde psychosoziale Belastungsfaktoren (Verlust der Arbeitsstelle, belastende finanzielle Situation, Abhängigkeit vom Sozialamt etc.) die depressive Störung mitbestimmen, kann nicht auf eine wesentliche Beein trächtigung der Arbei tsfähigkeit geschlossen werden. 4.4 Soweit der Beschwerdeführer geltend machte, der medizinische Sachverhalt sei nicht umfassend abgeklärt, und es seien deshalb weitere Abklärungen in die Wege zu leiten, vermag dies nach dem Gesagten nicht zu überzeugen. Sowohl der physische als auch der psychische G esundheitszustand des Beschwer deführers wurden in den Beurteilungen gebührend berücksichtigt. Der Beschwerdeführer vermochte sodann nicht weiter darzutun, inwiefern die Ak tenlage unzutreffend beziehungsweise unvollständig ist. Da eine Verschlechte rung seines Gesundheitszustandes nach dem Gesagten nicht ausgewiesen ist, erweisen sich die vorliegenden medizinischen Akten als ausreichend, weshalb auf weitere Abklärungen verzichtet werden kann. Die Einwände des Beschwerdeführers in Bezug auf die medizinischen Abklärun gen sind nach dem Gesagten unbehelflich. Weitere substantiierte Einwände brachte er nicht vor. 4.5 Zusammenfassend ist festzuhalten, dass sowohl in Bezug auf die Diagnosen wie auch in Bezug auf die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit auf den Bericht des Kreisarztes Dr. D.___ vom 2 5. Juli 2011 abzustellen und somit von einer 100%igen Arbeitsfä higkeit ab dem 2 5. Juli 2011 in sämtlichen wechselbelastenden, leichten bis mittelschweren körperlichen Tätigkeiten gemäss beschriebenem Zumutbarkeitsprofil auszugehen ist. 4.6 Die Invaliditätsbemessung im engeren Sinn wurde vom Beschwerdeführer nicht in Frage gestellt und gibt aufgrund der Akten zu keinen Beanstandungen An lass, so dass sich weitere Ausführungen erübrigen. Die angefochtene Verfügung vom 25. April 2012 (Urk. 2) erweis t sich daher als rechtens, weshalb d ie Beschwerde abzuweisen ist. 5. Da es im vorliegenden Verfahren um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichts kosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert fest zulegen (Art. 69 Abs. 1 bis IVG) und auf Fr. 800.-- anzusetzen. Entsprechend dem Ausgang des Verfahrens sind sie dem unterliegenden Beschwerdeführer aufzu erlegen. Das Gericht erkennt: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 8 00.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein werden dem Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zu gestellt. 3. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Rechtsanwalt Hanspeter Riedener - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle - Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an: - Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft) 4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundes gericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zu zu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu ent hal ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Ur kunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin MosimannSchüpbach

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Sozialversicherungsgericht

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

des Kantons Zürich IV.2012.00577 IV.2012.00577

IV.2012.00577 II. Kammer

Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender

Sozialversicherungsrichterin Käch

Sozialversicherungsrichterin Sager

Gerichtsschreiberin Schüpbach

Urteil vom 12. November 2013

Urteil vom 12. November 2013 in Sachen

in Sachen X.___

X.___ Beschwerdeführer

Beschwerdeführer vertreten durch Rechtsanwalt Hanspeter Riedener

vertreten durch Rechtsanwalt Hanspeter Riedener Langstrasse 4, 8004 Zürich

Langstrasse 4, 8004 Zürich gegen

gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle

Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich

Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin

Beschwerdegegnerin Sachverhalt:

Sachverhalt: 1. X.___, geboren 19 75, arbeitete zuletzt seit Mai 2007 zu 70 % als Velokurier bei Y.___ (Urk. 7/6), als er sich am 4. Juni 2009 wegen anhalten den Fuss- und Beinbeschwerden nach einem Unfall im November 2008 bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug anmeldete (Urk. 7/2).

1. X.___, geboren 19 75, arbeitete zuletzt seit Mai 2007 zu 70 % als Velokurier bei Y.___ (Urk. 7/6), als er sich am 4. Juni 2009 wegen anhalten den Fuss- und Beinbeschwerden nach einem Unfall im November 2008 bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug anmeldete (Urk. 7/2). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, holte medizinische Berichte (Urk. 7/ 9-10, Urk. 7/12-14, Urk. 7/23-24, Urk. 7/34, Urk. 7/39, Urk. 7/46 ), Ausz ü g e aus dem individuellen Konto des Versicherten ( IK-Auszüge; Urk. 7/1, Urk. 7/8, Urk. 7/51 ) sowie einen Arbeitgeberbericht (Urk. 7/6) ein und zog die Akten des Unfallversicherers (Urk. 7/4, Urk. 7/17, Urk. 7/33, Urk. 7/42, Urk. 7/54 ) bei.

Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, holte medizinische Berichte (Urk. 7/ 9-10, Urk. 7/12-14, Urk. 7/23-24, Urk. 7/34, Urk. 7/39, Urk. 7/46 ), Ausz ü g e aus dem individuellen Konto des Versicherten ( IK-Auszüge; Urk. 7/1, Urk. 7/8, Urk. 7/51 ) sowie einen Arbeitgeberbericht (Urk. 7/6) ein und zog die Akten des Unfallversicherers (Urk. 7/4, Urk. 7/17, Urk. 7/33, Urk. 7/42, Urk. 7/54 ) bei. Nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren (Urk. 7/56-68) bejahte die IV-Stelle mit Verfügung vom 25. April 2012 (Urk. 7/79 = Urk. 2) einen Anspruch des Versicherten auf eine ganze Rente vom 1. Dezember 2009 bis 30. September 2010 bei einem Invaliditätsgrad von 100 %. Für die Zeit danach verneinte sie einen Anspruch des Versicherten bei einem Invaliditätsgrad von 3 %.

Nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren (Urk. 7/56-68) bejahte die IV-Stelle mit Verfügung vom 25. April 2012 (Urk. 7/79 = Urk. 2) einen Anspruch des Versicherten auf eine ganze Rente vom 1. Dezember 2009 bis 30. September 2010 bei einem Invaliditätsgrad von 100 %. Für die Zeit danach verneinte sie einen Anspruch des Versicherten bei einem Invaliditätsgrad von 3 %. 2. Gegen die Verfügung vom 25. April 2012 (Urk. 2) erhob der Versicherte am 29. Mai 2012 Beschwerde (Urk. 1) und beantragte, diese sei insoweit, als sie die zu gesprochene Rente per 30. September 2010 befriste, aufzuheben (S. 2 Ziff. 1). Zur Abklärung des Rentenanspruchs ab 1. Oktober 2010 sei ein polydisziplinäres Gutachten einzuholen (S. 2 Ziff. 2). Mit Beschwerdeantwort vom 21. Juni 2012 (Urk. 6) beantragte die IV-Stelle die Abweisung der Beschwerde, was dem Beschwerdeführer am 29. Juni 2012 zur Kenntnis gebracht wurde (Urk. 8).

2. Gegen die Verfügung vom 25. April 2012 (Urk. 2) erhob der Versicherte am 29. Mai 2012 Beschwerde (Urk. 1) und beantragte, diese sei insoweit, als sie die zu gesprochene Rente per 30. September 2010 befriste, aufzuheben (S. 2 Ziff. 1). Zur Abklärung des Rentenanspruchs ab 1. Oktober 2010 sei ein polydisziplinäres Gutachten einzuholen (S. 2 Ziff. 2). Mit Beschwerdeantwort vom 21. Juni 2012 (Urk. 6) beantragte die IV-Stelle die Abweisung der Beschwerde, was dem Beschwerdeführer am 29. Juni 2012 zur Kenntnis gebracht wurde (Urk. 8). Das Gericht zieht in Erwägung:

Das Gericht zieht in Erwägung: 1.

1. 1.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit ( Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts; ATSG). Die Invalidität kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein ( Art. 4 Abs. 1 des Bun desgesetzes über die Invalidenversicherung; IVG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt ( Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beur teilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfä higkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist ( Art. 7 Abs. 2 ATSG).

1.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit ( Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts; ATSG). Die Invalidität kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein ( Art. 4 Abs. 1 des Bun desgesetzes über die Invalidenversicherung; IVG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt ( Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beur teilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfä higkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist ( Art. 7 Abs. 2 ATSG). 1.2 Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit können in gleicher Weise wie körperliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 8 ATSG bewirken. Nicht als Folgen eines psychischen Gesundheitsschadens und damit invalidenversicherungsrechtlich nicht als rele vant gelten Einschränkungen der Erwerbsfähigkeit, welche die versicherte Per son bei Aufbietung allen guten Willens, die verbleibende Leistungsfähigkeit zu verwerten, abwenden könnte; das Mass des Forderbaren wird dabei weitgehend objektiv bestimmt. Festzustellen ist, ob und in welchem Umfang die Ausübung einer Erwerbstätigkeit auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt mit der psychi schen Beeinträchtigung vereinbar ist. Ein psychischer Gesundheitsschaden führt also nur soweit zu einer Erwerbsunfähigkeit ( Art. 7 ATSG), als angenommen werden kann, die Verwertung der Arbeitsfähigkeit ( Art. 6 ATSG) sei der versi cherten Person sozial-praktisch nicht mehr zumutbar (BGE 131 V 49 E. 1.2 mit Hinweisen).

1.2 Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit können in gleicher Weise wie körperliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 8 ATSG bewirken. Nicht als Folgen eines psychischen Gesundheitsschadens und damit invalidenversicherungsrechtlich nicht als rele vant gelten Einschränkungen der Erwerbsfähigkeit, welche die versicherte Per son bei Aufbietung allen guten Willens, die verbleibende Leistungsfähigkeit zu verwerten, abwenden könnte; das Mass des Forderbaren wird dabei weitgehend objektiv bestimmt. Festzustellen ist, ob und in welchem Umfang die Ausübung einer Erwerbstätigkeit auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt mit der psychi schen Beeinträchtigung vereinbar ist. Ein psychischer Gesundheitsschaden führt also nur soweit zu einer Erwerbsunfähigkeit ( Art. 7 ATSG), als angenommen werden kann, die Verwertung der Arbeitsfähigkeit ( Art. 6 ATSG) sei der versi cherten Person sozial-praktisch nicht mehr zumutbar (BGE 131 V 49 E. 1.2 mit Hinweisen). 1.3 Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 IVG Versicherte, die:

1.3 Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 IVG Versicherte, die: a. ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betä tigen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können;

a. ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betä tigen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können; b. während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich min destens 40 Prozent arbeitsunfähig ( Art. 6 ATSG) gewesen sind; und

b. während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich min destens 40 Prozent arbeitsunfähig ( Art. 6 ATSG) gewesen sind; und c. nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 Prozent invalid ( Art. 8 ATSG) sind. c. nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 Prozent invalid ( Art. 8 ATSG) sind. Die seit dem 1. Januar 2004 massgeblichen Rentenabstufungen geben bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 Prozent Anspruch auf eine Viertelsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 Prozent Anspruch auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 Prozent Anspruch auf eine Dreiviertelsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 Prozent Anspruch auf eine ganze Rente ( Art. 28 Abs. 2 IVG).

Die seit dem 1. Januar 2004 massgeblichen Rentenabstufungen geben bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 Prozent Anspruch auf eine Viertelsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 Prozent Anspruch auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 Prozent Anspruch auf eine Dreiviertelsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 Prozent Anspruch auf eine ganze Rente ( Art. 28 Abs. 2 IVG). 1.4 Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkom men), in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre (sog. Valideneinkommen). Der Einkom mensvergleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die beiden hypo thetischen Erwerbseinkommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und ei nander gegenübergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditätsgrad bestimmen lässt (allgemeine Methode des Einkommensvergleichs; BGE 130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen).

1.4 Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkom men), in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre (sog. Valideneinkommen). Der Einkom mensvergleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die beiden hypo thetischen Erwerbseinkommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und ei nander gegenübergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditätsgrad bestimmen lässt (allgemeine Methode des Einkommensvergleichs; BGE 130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen). 1.5 Die rückwirkend ergangene Verfügung über eine befristete oder im Sinne einer Reduktion abgestufte Invalidenrente umfasst einerseits die Zusprechung der Leistung und andererseits deren Aufhebung oder Herabsetzung. Letztere setzt voraus, dass Revisionsgründe (BGE 133 V 263 E. 6.1 mit Hinweisen) vorliegen, wobei der Zeitpunkt der Aufhebung oder Herabsetzung nach Massgabe des analog anwendbaren (AHI 1998 S. 121 E. 1b mit Hinweisen) Art. 88a der Ver ordnung über die Invalidenversicherung (IVV) festzusetzen ist (vgl. BGE 121 V 264 E. 6b/dd mit Hinweis). Ob eine für den Rentenanspruch erhebliche Ände rung des Invaliditätsgrades eingetreten und damit der für die Befristung oder Abstufung erforderliche Revisionsgrund gegeben ist, beurteilt sich durch Ver gleich des Sachverhalts im Zeitpunkt der Rentenzusprechung oder des Rentenbeginns mit demjenigen zur Zeit der Aufhebung bzw. Herabsetzung der Rente (BGE 125 V 413 E. 2d am Ende, 369 E. 2, 113 V 273 E. 1a, 109 V 262 E. 4a, je mit Hinweisen; vgl. BGE 130 V 343 E. 3.5). Spricht die Verwaltung der versi cherten Person eine befristete Rente zu und wird beschwerdeweise einzig die Befristung der Leistungen angefochten, hat dies nicht eine Einschränkung des Gegenstandes des Rechtsmittelverfahrens in dem Sinne zur Folge, dass die un bestritten gebliebenen Bezugszeiten von der Beurteilung ausgeklammert bleiben (BGE 125 V 413 f. E. 2d mit Hinweisen). Die gerichtliche Prüfung hat vielmehr den Rentenanspruch für den gesamten verfügungsweise geregelten Zeitraum und damit sowohl die Zusprechung als auch die Aufhebung der Rente zu erfas sen (Urteil des Bundesgerichts I 526/06 vom 31. Oktober 2006 E. 2.3 mit Hin weisen).

1.5 Die rückwirkend ergangene Verfügung über eine befristete oder im Sinne einer Reduktion abgestufte Invalidenrente umfasst einerseits die Zusprechung der Leistung und andererseits deren Aufhebung oder Herabsetzung. Letztere setzt voraus, dass Revisionsgründe (BGE 133 V 263 E. 6.1 mit Hinweisen) vorliegen, wobei der Zeitpunkt der Aufhebung oder Herabsetzung nach Massgabe des analog anwendbaren (AHI 1998 S. 121 E. 1b mit Hinweisen) Art. 88a der Ver ordnung über die Invalidenversicherung (IVV) festzusetzen ist (vgl. BGE 121 V 264 E. 6b/dd mit Hinweis). Ob eine für den Rentenanspruch erhebliche Ände rung des Invaliditätsgrades eingetreten und damit der für die Befristung oder Abstufung erforderliche Revisionsgrund gegeben ist, beurteilt sich durch Ver gleich des Sachverhalts im Zeitpunkt der Rentenzusprechung oder des Rentenbeginns mit demjenigen zur Zeit der Aufhebung bzw. Herabsetzung der Rente (BGE 125 V 413 E. 2d am Ende, 369 E. 2, 113 V 273 E. 1a, 109 V 262 E. 4a, je mit Hinweisen; vgl. BGE 130 V 343 E. 3.5). Spricht die Verwaltung der versi cherten Person eine befristete Rente zu und wird beschwerdeweise einzig die Befristung der Leistungen angefochten, hat dies nicht eine Einschränkung des Gegenstandes des Rechtsmittelverfahrens in dem Sinne zur Folge, dass die un bestritten gebliebenen Bezugszeiten von der Beurteilung ausgeklammert bleiben (BGE 125 V 413 f. E. 2d mit Hinweisen). Die gerichtliche Prüfung hat vielmehr den Rentenanspruch für den gesamten verfügungsweise geregelten Zeitraum und damit sowohl die Zusprechung als auch die Aufhebung der Rente zu erfas sen (Urteil des Bundesgerichts I 526/06 vom 31. Oktober 2006 E. 2.3 mit Hin weisen). 1.6 Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zu sammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).

1.6 Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zu sammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c). 2.

2. 2.1 Die Beschwerdegegnerin ging in der angefochtenen Verfügung (Urk. 2) gestützt auf die medizinischen Abklärungen davon aus, dass dem Beschwerdeführer nach der einjährigen Wartezeit keine Tätigkeit in der freien Wirtschaft zumut bar sei und diese Erwerbsunfähigkeit einen Invaliditätsgrad von 100 % be gründe. Ab dem 8. Juli 2010 sei ihm eine angepasste Tätigkeit wieder zu einem Pensum von 100 % zumutbar (Verfügungsteil 2, S. 1 f.).

2.1 Die Beschwerdegegnerin ging in der angefochtenen Verfügung (Urk. 2) gestützt auf die medizinischen Abklärungen davon aus, dass dem Beschwerdeführer nach der einjährigen Wartezeit keine Tätigkeit in der freien Wirtschaft zumut bar sei und diese Erwerbsunfähigkeit einen Invaliditätsgrad von 100 % be gründe. Ab dem 8. Juli 2010 sei ihm eine angepasste Tätigkeit wieder zu einem Pensum von 100 % zumutbar (Verfügungsteil 2, S. 1 f.). 2.2 Demgegenüber stellte sich der Beschwerdefüh rer auf den Standpunkt (Urk. 1), er sei im Alltag, bei sportlichen Aktivitäten sowie bei einer allfälligen Arbeitstätigkeit wegen der belastungsabhängigen Schmerzen stark eingeschränkt, ins besondere könne er nur einer sitzende n Tätigkeit nachgehen. Neben den soma tischen Beschwerden habe sich zunehmend eine depressive Störung entwickelt, welche von einer Psychologin und eine m Psychiater behandelt werde (S. 3 Ziff. 1 unten). Aufgrund der vorliegenden Widersprüche und offenen Fragen in den Arztberichten bestehe vorliegend sowohl bezüglich der somatischen wie auch bezüglich der psychischen Beeinträchtigungen weiterer Abklärungsbedarf (S. 11 Ziff. 4).

2.2 Demgegenüber stellte sich der Beschwerdefüh rer auf den Standpunkt (Urk. 1), er sei im Alltag, bei sportlichen Aktivitäten sowie bei einer allfälligen Arbeitstätigkeit wegen der belastungsabhängigen Schmerzen stark eingeschränkt, ins besondere könne er nur einer sitzende n Tätigkeit nachgehen. Neben den soma tischen Beschwerden habe sich zunehmend eine depressive Störung entwickelt, welche von einer Psychologin und eine m Psychiater behandelt werde (S. 3 Ziff. 1 unten). Aufgrund der vorliegenden Widersprüche und offenen Fragen in den Arztberichten bestehe vorliegend sowohl bezüglich der somatischen wie auch bezüglich der psychischen Beeinträchtigungen weiterer Abklärungsbedarf (S. 11 Ziff. 4). 2.3 Strittig und zu prüfen ist somit, ob der Beschwerdeführer über den 30. Septem ber 2010 hinaus Anspruch auf eine Invalidenrente hat, wobei insbesondere zu prüfen ist, ob der medizinische Sachverhalt genügend abgeklärt wurde oder ob weiterer Abklärungsbedarf besteht.

2.3 Strittig und zu prüfen ist somit, ob der Beschwerdeführer über den 30. Septem ber 2010 hinaus Anspruch auf eine Invalidenrente hat, wobei insbesondere zu prüfen ist, ob der medizinische Sachverhalt genügend abgeklärt wurde oder ob weiterer Abklärungsbedarf besteht. 3.

3. 3.1 Die Ärzte der K linik Z.___ berichteten am 24. April 2009 (Urk. 7/4/1-12) über den stationären Aufenthalt des Beschwerdeführers vom 30. März bis 2 2. April 2009 und nannten folgende Diagnosen (S. 1, S. 9 ):

3.1 Die Ärzte der K linik Z.___ berichteten am 24. April 2009 (Urk. 7/4/1-12) über den stationären Aufenthalt des Beschwerdeführers vom 30. März bis 2 2. April 2009 und nannten folgende Diagnosen (S. 1, S. 9 ): - Unfall vom 17. November 2008: Velosturz

Unfall vom 17. November 2008: Velosturz - luxierte laterale Malleolar-Fraktur Typ Weber B, mit Volkmannschem Drei eck und Syndesmosenriss links

luxierte laterale Malleolar-Fraktur Typ Weber B, mit Volkmannschem Drei eck und Syndesmosenriss links - 27. November 2008: Osteosynthese mittels Zug- und Stellschraube so wie Neutralisationsplatte distale Fibula links

27. November 2008: Osteosynthese mittels Zug- und Stellschraube so wie Neutralisationsplatte distale Fibula links - 15. Januar 2009: Stellschraubenentfernung in Lokalanästhesie

15. Januar 2009: Stellschraubenentfernung in Lokalanästhesie - persistierende Syndesmosenruptur mit persistierenden obere s Sprungge lenk (OSG) Schmerzen links

persistierende Syndesmosenruptur mit persistierenden obere s Sprungge lenk (OSG) Schmerzen links - Nikotinabusus

Nikotinabusus - chronische Cannabisabhängigkeit (ICD-10 F12.25)

chronische Cannabisabhängigkeit (ICD-10 F12.25) - anamnestisch Konsum diverser Suchtmittel

anamnestisch Konsum diverser Suchtmittel - protrahierte depressive Verstimmung (Dysthymie) (ICD-10 F34.1)

protrahierte depressive Verstimmung (Dysthymie) (ICD-10 F34.1) Sie führten aus, die Zumutbarkeit für eine Tätigkeit werde momentan noch nicht festgelegt, da noch ein operativ er Eingriff erfolge (S. 2 oben).

Sie führten aus, die Zumutbarkeit für eine Tätigkeit werde momentan noch nicht festgelegt, da noch ein operativ er Eingriff erfolge (S. 2 oben). 3.2 Dr. med. A.___, Allgemeine Innere Medizin FMH, berichtete am 2. Juli 2009 ( Urk. 7/9/6-8) und nannte folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (S. 1 Ziff. 1.1):

3.2 Dr. med. A.___, Allgemeine Innere Medizin FMH, berichtete am 2. Juli 2009 ( Urk. 7/9/6-8) und nannte folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (S. 1 Ziff. 1.1): - luxierte laterale Malleolarfraktur Typ Weber B

luxierte laterale Malleolarfraktur Typ Weber B - Syndesmosenriss links

Syndesmosenriss links Sie führte aus, der Beschwerdeführer sei seit Februar 2009 nicht mehr in ihrer Praxis gewesen. Bei der Untersuchung am 3. Februar 2009 habe er reizlose Wundverhältnisse aufgewiesen (S. 2).

Sie führte aus, der Beschwerdeführer sei seit Februar 2009 nicht mehr in ihrer Praxis gewesen. Bei der Untersuchung am 3. Februar 2009 habe er reizlose Wundverhältnisse aufgewiesen (S. 2). 3.3 Die Ärzte des S pitals B.___ berichteten am 3. Juli 2009 ( Urk. 7/10/6-8) und nannten folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (S. 1 Ziff. 1.1):

3.3 Die Ärzte des S pitals B.___ berichteten am 3. Juli 2009 ( Urk. 7/10/6-8) und nannten folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (S. 1 Ziff. 1.1): - Status nach lateraler Malleolarfraktur Typ Weber B mit Vollkmann-Drei eck und Syndesmosenriss links vom 17. November 2008

Status nach lateraler Malleolarfraktur Typ Weber B mit Vollkmann-Drei eck und Syndesmosenriss links vom 17. November 2008 - Status nach Zug- und Stellschraubenosteosynthese sowie Neutralisati onsplatte der distalen Fibula am 27. November 2008

Status nach Zug- und Stellschraubenosteosynthese sowie Neutralisati onsplatte der distalen Fibula am 27. November 2008 - Status nach Stellschraubenentfernung in Lokalanästhesie am 15. Ja nuar 2009

Status nach Stellschraubenentfernung in Lokalanästhesie am 15. Ja nuar 2009 - protrahierter Heilungsverlauf mit Entlastungsosteopenie und persistie renden Schmerzen

protrahierter Heilungsverlauf mit Entlastungsosteopenie und persistie renden Schmerzen Sie führten aus, nach zunächst unauffälligem, komplikationslose m Verlauf hät ten sich nach dem Belastungsaufbau progrediente Schmerzen und eine Schwel lung im Bereich des linken OSG bei Belastung gezeigt. Es müsse auf eine Syndesmosenruptur geschlossen werden (S. 1 Ziff. 1.4).

Sie führten aus, nach zunächst unauffälligem, komplikationslose m Verlauf hät ten sich nach dem Belastungsaufbau progrediente Schmerzen und eine Schwel lung im Bereich des linken OSG bei Belastung gezeigt. Es müsse auf eine Syndesmosenruptur geschlossen werden (S. 1 Ziff. 1.4). 3.4 Die Ärzte der K linik C.___, Orthopädie, berichteten am 11. Februar 2010 ( Urk. 7/23) und nannten folgende Diagnosen:

3.4 Die Ärzte der K linik C.___, Orthopädie, berichteten am 11. Februar 2010 ( Urk. 7/23) und nannten folgende Diagnosen: - Schmerzen und Schwellung vier Monate nach Entfernung Stellschraube vom 16. September 2009 nach Syndesmosenrekonstruktion mittels Gracilissehne vom 3. August 2009 bei OSG-Instabilität bei

Schmerzen und Schwellung vier Monate nach Entfernung Stellschraube vom 16. September 2009 nach Syndesmosenrekonstruktion mittels Gracilissehne vom 3. August 2009 bei OSG-Instabilität bei - OSG-Instabilität bei Status nach Syndesmosenruptur bei lateraler Malle olarfraktur Typ Weber B mit Volkmann’schem Dreieck und Syndesmosenriss links vom 17. November 2008

OSG-Instabilität bei Status nach Syndesmosenruptur bei lateraler Malle olarfraktur Typ Weber B mit Volkmann’schem Dreieck und Syndesmosenriss links vom 17. November 2008 - Status nach Zug- und Stellschraubenosteosynthese sowie Neutralisationsplatte distale Fibula am 27. November 2008

Status nach Zug- und Stellschraubenosteosynthese sowie Neutralisationsplatte distale Fibula am 27. November 2008 - Status nach Stellschraubenentfernung in Lokalanästhesie am 15. Ja nuar 2009 mit protrahiertem Heilungsverlauf und Entlastungsosteopenie und persistierenden Schmerzen

Status nach Stellschraubenentfernung in Lokalanästhesie am 15. Ja nuar 2009 mit protrahiertem Heilungsverlauf und Entlastungsosteopenie und persistierenden Schmerzen Sie führten aus, der Beschwerdeführer berichte über eine Schmerzpersistenz, wobei das Laufen möglich sei, die Schmerzen nach zwei bis drei Stunden jedoch sehr stark würden. Es bestehe noch eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit bis zum 31. März 2010 (S. 1 f.).

Sie führten aus, der Beschwerdeführer berichte über eine Schmerzpersistenz, wobei das Laufen möglich sei, die Schmerzen nach zwei bis drei Stunden jedoch sehr stark würden. Es bestehe noch eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit bis zum 31. März 2010 (S. 1 f.). Die Ärzte der K linik C.___ führten am 5. August 2010 ( Urk. 7/33/24-25) aus, der Beschwerdeführer berichte zwischenzeitlich über einen ausgezeichneten Zustand. Er leide unter keinerlei Beschwerden oder Einschränkungen mehr (S. 1). Der Beschwerdeführer sei für sitzende Tätigkeiten zu 100 % arbeitsfähig. Für stehende und gehende Tätigkeiten sei der Beschwerdeführer von Seiten der Fussproblematik nach wie vor arbeitsunfähig (S. 2).

Die Ärzte der K linik C.___ führten am 5. August 2010 ( Urk. 7/33/24-25) aus, der Beschwerdeführer berichte zwischenzeitlich über einen ausgezeichneten Zustand. Er leide unter keinerlei Beschwerden oder Einschränkungen mehr (S. 1). Der Beschwerdeführer sei für sitzende Tätigkeiten zu 100 % arbeitsfähig. Für stehende und gehende Tätigkeiten sei der Beschwerdeführer von Seiten der Fussproblematik nach wie vor arbeitsunfähig (S. 2). Die Ärzte der K linik C.___ führten am 24. März 2011 ( Urk. 7/39) aus, der Beschwerdeführer sei für vorwiegend gehende und stehende Tätigkeiten und im angestammten Beruf als Velok urier seit dem Unfall zu 100 % arbeitsunfähig (S. 2 oben).

Die Ärzte der K linik C.___ führten am 24. März 2011 ( Urk. 7/39) aus, der Beschwerdeführer sei für vorwiegend gehende und stehende Tätigkeiten und im angestammten Beruf als Velok urier seit dem Unfall zu 100 % arbeitsunfähig (S. 2 oben). Die Ärzte der K linik C.___ führten am 30. Mai 2011 ( Urk. 7/46) aus, der Beschwerdeführer berichte über unverändert belastungsabhängige Schmerzen. Die Schmerzen bestünden bei längerem G ehen, und sportliche Aktivitäten seien unmöglich. Durch die Arbeitslosigkeit, die fehlende Perspektive und finanzielle Engpässe beschreibe der Beschwerdeführer nun auch zunehmend ps ychische Probleme (S. 1 unten). Eine Arbeit in einer physisch belastenden Tätigkeit sei si cherlich nicht möglich. Eine sitzende Tätigkeit wäre zu 100 % möglich, wobei hier aus Sicht des Beschwerdeführers mögliche Einschränkungen durch den Schlafmangel bestünden. Dies sei aufgrund der nächtlichen Schmerzen glaub haft.

Die Ärzte der K linik C.___ führten am 30. Mai 2011 ( Urk. 7/46) aus, der Beschwerdeführer berichte über unverändert belastungsabhängige Schmerzen. Die Schmerzen bestünden bei längerem G ehen, und sportliche Aktivitäten seien unmöglich. Durch die Arbeitslosigkeit, die fehlende Perspektive und finanzielle Engpässe beschreibe der Beschwerdeführer nun auch zunehmend ps ychische Probleme (S. 1 unten). Eine Arbeit in einer physisch belastenden Tätigkeit sei si cherlich nicht möglich. Eine sitzende Tätigkeit wäre zu 100 % möglich, wobei hier aus Sicht des Beschwerdeführers mögliche Einschränkungen durch den Schlafmangel bestünden. Dies sei aufgrund der nächtlichen Schmerzen glaub haft. 3.5 Dr. med. D.___, Facharzt für O rthopädische Chirurgie und Traumatologie FMH, Kreisarzt der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA), berichtete am 25. Juli über seine Untersuchung des Beschwerdeführers vom 25. Juli 2011 2011 ( Urk. 7/54/38-43) und führte aus, der Gang des Beschwerdeführers zum Untersuchungszimmer sei hinkfrei und flüssig, auch das Treppensteigen hinauf und hinab gelinge ohne erkennbare Behinderung wechselbeinig. Auch im Untersuchungszimmer gelinge der Barfussgang hinkfrei und flüssig und der Spitzen- und Fersengang sei problemlos möglich. Beim Kauergang werde eine Schmerzhaftigkeit ventral über dem linken OSG angegeben (S. 3). In den anlässlich der Untersuchung angefertigten Röntgenbildern beider OSG zeigten sich eine leichte OSG-Arthrose mit geringfügig verschmälerter Gelenkspalte sowie eine diskrete Insuffizienz der Knöchelgabel. Eine sichere Gelenkstufe nach Volkmann-Fraktur sei nicht dargestellt und die Knochenstruktur sei unauffällig (S. 4 oben). Die Angabe des Beschwerdeführers einer Unmöglichkeit des Fahrradfahrens sei nicht erklärbar und auch die Angabe einer Nachtschmerzhaftigkeit, die zu Schlaflosigkeit und dadurch Tagesmüdigkeit führe, sei medizinisch schlecht nachvollziehbar (S. 4 Mitte). Objektivierbar sei eine eher leichte Belastungsstörung am linken Bein, die Hypotrophie der Wadenmuskulatur sei nicht sehr ausgeprägt. Deutlich eingeschränkt sei di e Dorsalextension im linken OSG von heute 5° ( bei sehr guter Dorsalextension auf der gesunden rechten Seite von 22° ). Klinisch sei die leichte Insuffizienz der Knöchelgabel nachweisbar, anamnestisch fehlten aber Hinweise auf eine daraus resultierende Funktionsstörung (S. 4 unten). Dem Beschwerdeführer sei eine wechselbelastende, leichte bis mittelschwere Tätigkeit ganztags zumutbar. Eine sitzende Tätigkeit wie zum Beispiel als Web-Publisher sei dem Beschwerdeführer ebenfalls vollzeitig zumutbar. Nicht zumutbar seien ihm Tätigkeiten auf unebenem oder stark abschüssigem Grund. Nur manchmal zumutbar sei Treppensteigen. Die vom Beschwerdeführer angegebene Unmöglichkeit, mit dem Fahrrad zu fahren, könne explizit medizinisch nicht gestützt werden. Gerade Fahrradfahren sei bei einer Schädigung im Rückfuss eine günstige Sportart und sicher weniger belas tend als das vom Beschwerdeführer durchgeführte Crosstraining im Fitnesscenter (S. 5 unten).

3.5 Dr. med. D.___, Facharzt für O rthopädische Chirurgie und Traumatologie FMH, Kreisarzt der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA), berichtete am 25. Juli über seine Untersuchung des Beschwerdeführers vom 25. Juli 2011 2011 ( Urk. 7/54/38-43) und führte aus, der Gang des Beschwerdeführers zum Untersuchungszimmer sei hinkfrei und flüssig, auch das Treppensteigen hinauf und hinab gelinge ohne erkennbare Behinderung wechselbeinig. Auch im Untersuchungszimmer gelinge der Barfussgang hinkfrei und flüssig und der Spitzen- und Fersengang sei problemlos möglich. Beim Kauergang werde eine Schmerzhaftigkeit ventral über dem linken OSG angegeben (S. 3). In den anlässlich der Untersuchung angefertigten Röntgenbildern beider OSG zeigten sich eine leichte OSG-Arthrose mit geringfügig verschmälerter Gelenkspalte sowie eine diskrete Insuffizienz der Knöchelgabel. Eine sichere Gelenkstufe nach Volkmann-Fraktur sei nicht dargestellt und die Knochenstruktur sei unauffällig (S. 4 oben). Die Angabe des Beschwerdeführers einer Unmöglichkeit des Fahrradfahrens sei nicht erklärbar und auch die Angabe einer Nachtschmerzhaftigkeit, die zu Schlaflosigkeit und dadurch Tagesmüdigkeit führe, sei medizinisch schlecht nachvollziehbar (S. 4 Mitte). Objektivierbar sei eine eher leichte Belastungsstörung am linken Bein, die Hypotrophie der Wadenmuskulatur sei nicht sehr ausgeprägt. Deutlich eingeschränkt sei di e Dorsalextension im linken OSG von heute 5° ( bei sehr guter Dorsalextension auf der gesunden rechten Seite von 22° ). Klinisch sei die leichte Insuffizienz der Knöchelgabel nachweisbar, anamnestisch fehlten aber Hinweise auf eine daraus resultierende Funktionsstörung (S. 4 unten). Dem Beschwerdeführer sei eine wechselbelastende, leichte bis mittelschwere Tätigkeit ganztags zumutbar. Eine sitzende Tätigkeit wie zum Beispiel als Web-Publisher sei dem Beschwerdeführer ebenfalls vollzeitig zumutbar. Nicht zumutbar seien ihm Tätigkeiten auf unebenem oder stark abschüssigem Grund. Nur manchmal zumutbar sei Treppensteigen. Die vom Beschwerdeführer angegebene Unmöglichkeit, mit dem Fahrrad zu fahren, könne explizit medizinisch nicht gestützt werden. Gerade Fahrradfahren sei bei einer Schädigung im Rückfuss eine günstige Sportart und sicher weniger belas tend als das vom Beschwerdeführer durchgeführte Crosstraining im Fitnesscenter (S. 5 unten). 3.6 Die Ärzte der K linik E.___, Zentrum für Fusschirurgie, berichteten am 29. November 2011 ( Urk. 7/64/1-2), beim Beschwerdeführer lägen klare Anzeichen einer beginnenden Arthrose des linken OSG vor. Für eine stehende Tätigkeit sei der Beschwerdeführer sicher nicht voll belastungsfähig, auch als Velokurier sei die Belastung dahingehend, dass er mit grosser Wahrscheinlichkeit nicht voll einsetzbar sei. Bei einer rein sitzenden Tätigkeit betrage die Arbeitsfähigkeit 100 %, allerdings auch da mit einer gewissen Einschränkung aufgrund der teils auch vorkommenden Ruheschmerzen (S. 1 unten).

3.6 Die Ärzte der K linik E.___, Zentrum für Fusschirurgie, berichteten am 29. November 2011 ( Urk. 7/64/1-2), beim Beschwerdeführer lägen klare Anzeichen einer beginnenden Arthrose des linken OSG vor. Für eine stehende Tätigkeit sei der Beschwerdeführer sicher nicht voll belastungsfähig, auch als Velokurier sei die Belastung dahingehend, dass er mit grosser Wahrscheinlichkeit nicht voll einsetzbar sei. Bei einer rein sitzenden Tätigkeit betrage die Arbeitsfähigkeit 100 %, allerdings auch da mit einer gewissen Einschränkung aufgrund der teils auch vorkommenden Ruheschmerzen (S. 1 unten). 3.7 Pract. med. F.___, Allgemeinmedizin, berichtete am 16. Februar 2012 ( Urk. 7/70) und nannte folgende Diagnosen:

3.7 Pract. med. F.___, Allgemeinmedizin, berichtete am 16. Februar 2012 ( Urk. 7/70) und nannte folgende Diagnosen: - Anpassungsstörung mit depressiver Reaktion (ICD-10 F43.2)

Anpassungsstörung mit depressiver Reaktion (ICD-10 F43.2) - schädlicher Gebrauch von Cannabis (ICD-10 F12.1)

schädlicher Gebrauch von Cannabis (ICD-10 F12.1) - Status nach Malleolarfraktur Weber B mit Volkmann-Dreieck und Syn - desmosenriss November 2008

Status nach Malleolarfraktur Weber B mit Volkmann-Dreieck und Syn desmosenriss November 2008 - Status nach Zug- und Stellschraubenosetosynthese November 2008

Status nach Zug- und Stellschraubenosetosynthese November 2008 - Status nach Syndesmosenrekonstruktion mit Gracilissehne August 2009

Status nach Syndesmosenrekonstruktion mit Gracilissehne August 2009 - Status nach Stellschraubenentfernung Januar 2009

Status nach Stellschraubenentfernung Januar 2009 - aktuell:

aktuell: - Ausbildung einer Arthrose

Ausbildung einer Arthrose - Schmerzen bei Belastung und in Ruhe

Schmerzen bei Belastung und in Ruhe - eingeschränkte Beweglichkeit am OSG

eingeschränkte Beweglichkeit am OSG - Anpassungsstörung mit depressiver Reaktion

Anpassungsstörung mit depressiver Reaktion Er führte aus, der Beschwerdeführer sei im Alltag sowie bei sportlichen Aktivitä ten wegen der belastungsabhängigen Schmerzen stark eingeschränkt. Der Beschwerdeführer könne so nur einer sitzenden Tätigkeit nachgehen. Neben den somatischen Beschwerden habe sich beim Beschwerdeführer zunehmend eine depressive Störung im Sinne einer Anpassungsstörung mit depressiver Re aktion entwickelt. Als Auslöser der depressiven Störung sei die Krankenge schichte mit Traumata zu sehen. Des Weiteren bestehe beim Beschwerdeführer ein schädlicher Gebrauch von Cannabis, mit welchem dieser die depressive Störung sowie die Schmerzen zu kompensieren versuche.

Er führte aus, der Beschwerdeführer sei im Alltag sowie bei sportlichen Aktivitä ten wegen der belastungsabhängigen Schmerzen stark eingeschränkt. Der Beschwerdeführer könne so nur einer sitzenden Tätigkeit nachgehen. Neben den somatischen Beschwerden habe sich beim Beschwerdeführer zunehmend eine depressive Störung im Sinne einer Anpassungsstörung mit depressiver Re aktion entwickelt. Als Auslöser der depressiven Störung sei die Krankenge schichte mit Traumata zu sehen. Des Weiteren bestehe beim Beschwerdeführer ein schädlicher Gebrauch von Cannabis, mit welchem dieser die depressive Störung sowie die Schmerzen zu kompensieren versuche. 3.8 Dr. med. G.___, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie, Regionaler Ärztlicher Dienst (RAD) der Beschwerdegegnerin, nahm am 28. Februar 2012 Stellung ( Urk. 7/73) und führte aus, im aktuell vorgelegten Bericht werde als einzige neue, nicht schon bekannte Diagnose eine Anpassungsstörung mit depressiver Reaktion genannt, welche jedoch von einem Allgemeinmediziner fachfremd sowie ohne Nennung ihrer ursprünglichen fach ärztlich-psychiatrischer Quelle und ohne objektivierende Beschreibung des entsprechenden psychopathologischen Befundes und der sich daraus eventuell ergebenden wesentlichen Einschränkung der funktionellen Leistungsfähigkeit gestellt werde. Eine polydisziplinäre Begutachtung sei nicht indiziert.

3.8 Dr. med. G.___, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie, Regionaler Ärztlicher Dienst (RAD) der Beschwerdegegnerin, nahm am 28. Februar 2012 Stellung ( Urk. 7/73) und führte aus, im aktuell vorgelegten Bericht werde als einzige neue, nicht schon bekannte Diagnose eine Anpassungsstörung mit depressiver Reaktion genannt, welche jedoch von einem Allgemeinmediziner fachfremd sowie ohne Nennung ihrer ursprünglichen fach ärztlich-psychiatrischer Quelle und ohne objektivierende Beschreibung des entsprechenden psychopathologischen Befundes und der sich daraus eventuell ergebenden wesentlichen Einschränkung der funktionellen Leistungsfähigkeit gestellt werde. Eine polydisziplinäre Begutachtung sei nicht indiziert. 3.9 Dr. med. H.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie FMH, berichtete am 7. Mai 2012 ( Urk. 3/4) und nannte folgende Diagnosen:

3.9 Dr. med. H.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie FMH, berichtete am 7. Mai 2012 ( Urk. 3/4) und nannte folgende Diagnosen: - rezidivierende depressive Episode, derzeit mittelgradig (ICD-10 F33.11)

rezidivierende depressive Episode, derzeit mittelgradig (ICD-10 F33.11) - akzentuierte Persönlichkeitszüge mit impulsiv-reizbaren Anteilen

akzentuierte Persönlichkeitszüge mit impulsiv-reizbaren Anteilen - Differentialdiagnose: Borderline-Persönlichkeitsstörung, impulsiver Typ (ICD-10 F60.30)

Differentialdiagnose: Borderline-Persönlichkeitsstörung, impulsiver Typ (ICD-10 F60.30) - Störung durch Cannabis, Abhängigkeitssyndrom (ICD-10 F12.2)

Störung durch Cannabis, Abhängigkeitssyndrom (ICD-10 F12.2) Er führte aus, er habe den Beschwerdeführer zu drei Gesprächen gesehen und mit der behandelnden Psychotherapeutin Rücksprache genommen, um sich ein genaues Bild des Gesundheitszustandes zu machen. Es liege eine im direkten Zusammenhang mit dem Unfallereignis vom November 2008 stehende Ver schlechterung des psychischen Zustandes vor. Die von med. pract. F.___ luzide gestellte Diagnose einer Anpassungsstörung mit depressiver Reaktion tre ffe jedoch nicht zu, da nach ICD-Klassifikation das Zeitkriterium überschritten wor den sei. In Folge des Unfalles habe sich eine depressive Episode entwickelt, wel che bis zum heutigen Zeitpunkt andaure. Die behandelnde Psychotherapeutin gebe an, mit dem Beschwerdeführer vor allem an seinen aggressiven Impulsen sowie der Schmerzverarbeitung gearbeitet zu haben (S. 2 Mitte). Nach zwei de pressiven Episoden in der weiteren Vergangenheit sei durch den Unfall im Jahre 2008 eine weitere ausgelöst worden. Der Unfall habe auch eine belastende Ver stärkung der impulsiv-aggressiven Persönlichkeitszüge sowie eine deutliche Zu nahme des Cannabiskonsums verursacht. Sehr belastend für den Beschwerde führer sei auch die unfallbedingte psychosoziale Situation, indem er Arbeit und Verdienst verloren habe und fürsorgeabhängig geworden sei. Die funktionale Leistungsfähigkeit sei unfallbedingt seit 2008 aufgrund der depressiven Episode, des impulsiv-aggressiven Verhaltens und des konsekutiven, starken Cannabiskonsums eingeschränkt. Der genaue zeitliche Verlauf der daraus und aus der somatischen Behinderung sich ergebenden prozentualen Arbeitsunfähigkeit müsste in einem weiteren Schritt geklärt werden (S. 2 unten).

Er führte aus, er habe den Beschwerdeführer zu drei Gesprächen gesehen und mit der behandelnden Psychotherapeutin Rücksprache genommen, um sich ein genaues Bild des Gesundheitszustandes zu machen. Es liege eine im direkten Zusammenhang mit dem Unfallereignis vom November 2008 stehende Ver schlechterung des psychischen Zustandes vor. Die von med. pract. F.___ luzide gestellte Diagnose einer Anpassungsstörung mit depressiver Reaktion tre ffe jedoch nicht zu, da nach ICD-Klassifikation das Zeitkriterium überschritten wor den sei. In Folge des Unfalles habe sich eine depressive Episode entwickelt, wel che bis zum heutigen Zeitpunkt andaure. Die behandelnde Psychotherapeutin gebe an, mit dem Beschwerdeführer vor allem an seinen aggressiven Impulsen sowie der Schmerzverarbeitung gearbeitet zu haben (S. 2 Mitte). Nach zwei de pressiven Episoden in der weiteren Vergangenheit sei durch den Unfall im Jahre 2008 eine weitere ausgelöst worden. Der Unfall habe auch eine belastende Ver stärkung der impulsiv-aggressiven Persönlichkeitszüge sowie eine deutliche Zu nahme des Cannabiskonsums verursacht. Sehr belastend für den Beschwerde führer sei auch die unfallbedingte psychosoziale Situation, indem er Arbeit und Verdienst verloren habe und fürsorgeabhängig geworden sei. Die funktionale Leistungsfähigkeit sei unfallbedingt seit 2008 aufgrund der depressiven Episode, des impulsiv-aggressiven Verhaltens und des konsekutiven, starken Cannabiskonsums eingeschränkt. Der genaue zeitliche Verlauf der daraus und aus der somatischen Behinderung sich ergebenden prozentualen Arbeitsunfähigkeit müsste in einem weiteren Schritt geklärt werden (S. 2 unten). 4.

4. 4.1 Die Beschwerdegegnerin stellte zur Beurteilung der Arbeitsfähigkeit des B eschwerdeführers vorwiegend auf den Kreisarzt-Bericht vom 25. Juli 2011 (vgl. vorstehend E. 3.5) ab.

4.1 Die Beschwerdegegnerin stellte zur Beurteilung der Arbeitsfähigkeit des B eschwerdeführers vorwiegend auf den Kreisarzt-Bericht vom 25. Juli 2011 (vgl. vorstehend E. 3.5) ab. Die Würdigung der medizinischen Akten ergibt, dass der Bericht von Kreisarzt Dr. D.___ vom 25. Juli 2011 ( Urk. 7/54/38-43) für die Beantwortung der ge stellten Fragen umfassend ist. Er beruht auf den für die strittigen Belange um fassenden und allseitigen Untersuchungen sowie einer ausführlichen Anamnese und berücksichtigt die vom Beschwerdeführer geklagten Beschwerden sowie sämtliche Befunde in angemessener Weise. Sodann wurde der Bericht in Kennt nis der und in Aus einandersetzung mit den Vorakten erstellt und trägt der kon kreten medizinis chen Situation Rechnung. So machte der Kreisarzt darauf auf merksam, dass der Gang des Beschwerdeführers sowohl in Trainingsschuhen als auch barfuss hinkfrei und flüssig sei, der Spitzen- und Fersengang problemlos möglich sei und auch das Treppensteigen ohne erkennbare Behinderung wechselbeinig gut gelinge (S. 3 Ziff. 4). Weiter bezog er ausdrücklich Stellung zu r Schmerzhaftigkeit über dem linken OSG beim Kauergang und führte aus, dass die leichte Insuffizienz der Knöchelgabel klinisch gut nachweisbar sei (S. 3 un ten). Kreisarzt Dr. D.___ zeigte zudem in nachvollziehbarer Weise auf, dass die anlässlich der Untersuchung vom 2 5. Juli 2011 angefertigten Röntgenbilder beider OSG eine leichte Verbreiterung der Knöchelgabel und eine leichte bis höchstens mässige posttrau matische Arthrose im linken OSG zeigten, hingegen eine sichere Gelenkstufe nach Volkman n-Fraktur nicht dargestellt sei (S. 4 oben und unten). Ausserdem setzte er sich differenziert mit de m objektivierbaren Befund einer leichten Belastungsstörung am linken Bein und der klinisch nach weisbaren leichten Insuffizienz der Knöchelgabel auseinander, wobei er fest hielt, dass diesbezüglich jedoch Hinweise auf eine daraus resultierende Funkti onsstörung fehlten (S. 4 unten).

Die Würdigung der medizinischen Akten ergibt, dass der Bericht von Kreisarzt Dr. D.___ vom 25. Juli 2011 ( Urk. 7/54/38-43) für die Beantwortung der ge stellten Fragen umfassend ist. Er beruht auf den für die strittigen Belange um fassenden und allseitigen Untersuchungen sowie einer ausführlichen Anamnese und berücksichtigt die vom Beschwerdeführer geklagten Beschwerden sowie sämtliche Befunde in angemessener Weise. Sodann wurde der Bericht in Kennt nis der und in Aus einandersetzung mit den Vorakten erstellt und trägt der kon kreten medizinis chen Situation Rechnung. So machte der Kreisarzt darauf auf merksam, dass der Gang des Beschwerdeführers sowohl in Trainingsschuhen als auch barfuss hinkfrei und flüssig sei, der Spitzen- und Fersengang problemlos möglich sei und auch das Treppensteigen ohne erkennbare Behinderung wechselbeinig gut gelinge (S. 3 Ziff. 4). Weiter bezog er ausdrücklich Stellung zu r Schmerzhaftigkeit über dem linken OSG beim Kauergang und führte aus, dass die leichte Insuffizienz der Knöchelgabel klinisch gut nachweisbar sei (S. 3 un ten). Kreisarzt Dr. D.___ zeigte zudem in nachvollziehbarer Weise auf, dass die anlässlich der Untersuchung vom 2 5. Juli 2011 angefertigten Röntgenbilder beider OSG eine leichte Verbreiterung der Knöchelgabel und eine leichte bis höchstens mässige posttrau matische Arthrose im linken OSG zeigten, hingegen eine sichere Gelenkstufe nach Volkman n-Fraktur nicht dargestellt sei (S. 4 oben und unten). Ausserdem setzte er sich differenziert mit de m objektivierbaren Befund einer leichten Belastungsstörung am linken Bein und der klinisch nach weisbaren leichten Insuffizienz der Knöchelgabel auseinander, wobei er fest hielt, dass diesbezüglich jedoch Hinweise auf eine daraus resultierende Funkti onsstörung fehlten (S. 4 unten). Der Bericht leuchtet in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge ein und die vom Kreisarzt Dr. D.___ vorgenommene Schlussfolgerung zu Ge sundheitszustand und Arbeitsfähigk eit wird ausführlich begründet. So zeigte er in nachvollziehbarer Weise auf, dass dem Beschwerdeführer eine wechselbelastende, leichte bis mittelschwere Tätigkeit ganztags zumutbar sei und selbstverständlich auch eine sitzende Tätigkeit vollzeitig möglich wäre. Überdies führte er einlässlich und sorgfältig aus, dass dem Beschwerdeführer Tätigkeiten auf unebenem oder stark abschüssigem Grund nicht zumutbar seien und das Trep pensteigen nur manchmal möglich sei (S. 5 Mitte). Schliesslich wies Kreisarzt Dr. D.___ darauf hin, dass die vom Beschwerdeführer angegebene Unmöglichkeit des Fahrradfahrens explizit medizinisch nicht gestützt werden könne, zumal gerade Fahrradfahren bei einer Schädigung im Rückfuss eine günstige Sportart und sicher weniger belastend als das vom Beschwerdeführer durchgeführte Crosstraining sei (S. 5 unten).

Der Bericht leuchtet in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge ein und die vom Kreisarzt Dr. D.___ vorgenommene Schlussfolgerung zu Ge sundheitszustand und Arbeitsfähigk eit wird ausführlich begründet. So zeigte er in nachvollziehbarer Weise auf, dass dem Beschwerdeführer eine wechselbelastende, leichte bis mittelschwere Tätigkeit ganztags zumutbar sei und selbstverständlich auch eine sitzende Tätigkeit vollzeitig möglich wäre. Überdies führte er einlässlich und sorgfältig aus, dass dem Beschwerdeführer Tätigkeiten auf unebenem oder stark abschüssigem Grund nicht zumutbar seien und das Trep pensteigen nur manchmal möglich sei (S. 5 Mitte). Schliesslich wies Kreisarzt Dr. D.___ darauf hin, dass die vom Beschwerdeführer angegebene Unmöglichkeit des Fahrradfahrens explizit medizinisch nicht gestützt werden könne, zumal gerade Fahrradfahren bei einer Schädigung im Rückfuss eine günstige Sportart und sicher weniger belastend als das vom Beschwerdeführer durchgeführte Crosstraining sei (S. 5 unten). Der Kreisarzt-Bericht erfüllt damit die praxisgemässen Kriterien an den Beweiswert eines medizinischen Berichts (vgl. vorstehend E. 1.6) vollumfänglich, so dass für die Entscheidfindung darauf abgestellt werden kann.

Der Kreisarzt-Bericht erfüllt damit die praxisgemässen Kriterien an den Beweiswert eines medizinischen Berichts (vgl. vorstehend E. 1.6) vollumfänglich, so dass für die Entscheidfindung darauf abgestellt werden kann. 4.2 Entgegen den Ausführungen des Beschwerdeführers bestehen in den zu wür digen den Arztberichten keine unüberbrückbaren Diskrepanzen und Wider sprüche. So stimmen einerseits d ie Berichte der Ärzte der K linik C.___ (vgl. E. 3.4) im Wesentlichen mit dem Kreisarzt-Bericht (E. 3.5) überein. Deren Beur teilungen der Arbeitsfähigkeit korrespondieren insofern, als die Ärzte der K linik C.___ den Beschwerdeführer in einer angepassten sitzenden T ätigkeit bereits seit dem 5. August 201 0 als zu 100 % arbeitsfähig betrachten.

4.2 Entgegen den Ausführungen des Beschwerdeführers bestehen in den zu wür digen den Arztberichten keine unüberbrückbaren Diskrepanzen und Wider sprüche. So stimmen einerseits d ie Berichte der Ärzte der K linik C.___ (vgl. E. 3.4) im Wesentlichen mit dem Kreisarzt-Bericht (E. 3.5) überein. Deren Beur teilungen der Arbeitsfähigkeit korrespondieren insofern, als die Ärzte der K linik C.___ den Beschwerdeführer in einer angepassten sitzenden T ätigkeit bereits seit dem 5. August 201 0 als zu 100 % arbeitsfähig betrachten. Anderseits kann a uf die Beurteilung und Einschätzung der Arbeitsfähigkeit durch die Ärzte der K linik E.___ (vgl. E. 3.6) nicht abgestellt werden. So entspricht die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit vielmehr einer anderen Beurtei lung des gleichen Sachverhalts, zumal keine neuen medizinischen Tatsachen aus dem Bericht hervorgehen und weder di e erhobenen Befunde dargelegt wer den, noch eine nachvollziehbar begründete und durch Befunde untermauert e medizinisch-theoretische Beur teilung der Arbeitsfähigkeit vorgenommen wird. Die angeführten Gründe, weshalb auch bei einer rein sitzenden Tätigkeit eine gewisse Einschränkung bestehe, beruhen im Wesentlichen auf den subjektiven Angaben des Beschwerdeführers, welche jedoch für die Beurteilung der Ar beitsfähigkeit nicht massgebend sind. Abgese hen davon machten die Ärzte der K linik E.___ weder nähere Angaben zu funktionellen Ein schränkungen, noch äusserten sie sich zu möglichen adaptierten Tätigkeiten.

Anderseits kann a uf die Beurteilung und Einschätzung der Arbeitsfähigkeit durch die Ärzte der K linik E.___ (vgl. E. 3.6) nicht abgestellt werden. So entspricht die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit vielmehr einer anderen Beurtei lung des gleichen Sachverhalts, zumal keine neuen medizinischen Tatsachen aus dem Bericht hervorgehen und weder di e erhobenen Befunde dargelegt wer den, noch eine nachvollziehbar begründete und durch Befunde untermauert e medizinisch-theoretische Beur teilung der Arbeitsfähigkeit vorgenommen wird. Die angeführten Gründe, weshalb auch bei einer rein sitzenden Tätigkeit eine gewisse Einschränkung bestehe, beruhen im Wesentlichen auf den subjektiven Angaben des Beschwerdeführers, welche jedoch für die Beurteilung der Ar beitsfähigkeit nicht massgebend sind. Abgese hen davon machten die Ärzte der K linik E.___ weder nähere Angaben zu funktionellen Ein schränkungen, noch äusserten sie sich zu möglichen adaptierten Tätigkeiten. Auch dem Bericht von pract. med. F.___ (vgl. E. 3.7) lässt sich betreffend die Ar beitsfähigkeit des Beschwerdeführers nichts Konkretes entnehmen. Im Wesentli chen wird die subjektive Beschwerdeschilderung wiedergegeben und sodann erwähnt, dass sich neben den somatischen Beschwerden zunehmend auch eine depressive Störung im Sinne einer Anpassungsstörung mit depressiver Reaktion entwickelt habe. P ract. med. F.___ nannte in seinem Bericht einzig die fach fremde Diagnose einer depressiven Störung, ohne jedoch ihre ursprüngliche fachärztlich-psychiatrische Quelle zu nennen. E ine objektivierende Beschrei bung des entsprechenden psychopathologischen Befundes und der sich daraus ergebenden wesentlichen Einschränkungen der funktionellen Leis tungsfähigkeit lässt sich dem Be richt hingegen nicht entnehmen.

Auch dem Bericht von pract. med. F.___ (vgl. E. 3.7) lässt sich betreffend die Ar beitsfähigkeit des Beschwerdeführers nichts Konkretes entnehmen. Im Wesentli chen wird die subjektive Beschwerdeschilderung wiedergegeben und sodann erwähnt, dass sich neben den somatischen Beschwerden zunehmend auch eine depressive Störung im Sinne einer Anpassungsstörung mit depressiver Reaktion entwickelt habe. P ract. med. F.___ nannte in seinem Bericht einzig die fach fremde Diagnose einer depressiven Störung, ohne jedoch ihre ursprüngliche fachärztlich-psychiatrische Quelle zu nennen. E ine objektivierende Beschrei bung des entsprechenden psychopathologischen Befundes und der sich daraus ergebenden wesentlichen Einschränkungen der funktionellen Leis tungsfähigkeit lässt sich dem Be richt hingegen nicht entnehmen. Zusammenfassend wurden somit keine Erkenntnisse vorgebracht, welche die ausführlich begründete Beurteilung im Bericht von Kreisarzt Dr. D.___ umzu stossen ver möchten

Zusammenfassend wurden somit keine Erkenntnisse vorgebracht, welche die ausführlich begründete Beurteilung im Bericht von Kreisarzt Dr. D.___ umzu stossen ver möchten 4.3 Bezüglich des psychischen Gesundheitszustandes des Beschwerdeführers nannte Dr. H.___ in seinem Bericht (vgl. E. 3.9) e inzig die Diagnosen und gab im Wesentlichen die subjektiven Angaben des Beschwerdeführers wieder. Er führte aus, durch den Unfall im Jahre 2008 sei eine depr essive Episode ausgelöst wor den, w odurch die funktionelle Leistungsfähigkeit seit 2008 eingeschränkt sei. Eine nachvollziehbar begründete und durch die erhobenen Befunde untermau erte medizinisch-theoretische Beurteilung der Leistungsfähigkeit machte er hin gegen nicht.

4.3 Bezüglich des psychischen Gesundheitszustandes des Beschwerdeführers nannte Dr. H.___ in seinem Bericht (vgl. E. 3.9) e inzig die Diagnosen und gab im Wesentlichen die subjektiven Angaben des Beschwerdeführers wieder. Er führte aus, durch den Unfall im Jahre 2008 sei eine depr essive Episode ausgelöst wor den, w odurch die funktionelle Leistungsfähigkeit seit 2008 eingeschränkt sei. Eine nachvollziehbar begründete und durch die erhobenen Befunde untermau erte medizinisch-theoretische Beurteilung der Leistungsfähigkeit machte er hin gegen nicht. E ine mittelgradige depressive Episode wird praxisgemäss - auch wenn sie vor dem Hintergrund einer rezidivierenden depressiven Störung diagnostiziert wor den ist - als keine von depressiven Verstimmungszuständen klar unterscheid bare andauernde Depression im Sinne eines verselbstständigten Gesundheitsschadens betrachtet wird, die es der betroffenen Person verunmöglichte, die Folgen der bestehenden Schmerzproblematik zu überwinden. Leichte bis höchs tens mittelschwere psychische Störungen gelten auch grundsätzlich als thera peutisch angehbar (vgl. hiezu etwa Urteile des Bundesgerichts 9C_176/2011 vom 2 9. Juni 2011 E. 4.3 und 9C_736/2011 vom 7. Februar 2012 E. 4.2.2.1, je mit Hinweisen).

E ine mittelgradige depressive Episode wird praxisgemäss - auch wenn sie vor dem Hintergrund einer rezidivierenden depressiven Störung diagnostiziert wor den ist - als keine von depressiven Verstimmungszuständen klar unterscheid bare andauernde Depression im Sinne eines verselbstständigten Gesundheitsschadens betrachtet wird, die es der betroffenen Person verunmöglichte, die Folgen der bestehenden Schmerzproblematik zu überwinden. Leichte bis höchs tens mittelschwere psychische Störungen gelten auch grundsätzlich als thera peutisch angehbar (vgl. hiezu etwa Urteile des Bundesgerichts 9C_176/2011 vom 2 9. Juni 2011 E. 4.3 und 9C_736/2011 vom 7. Februar 2012 E. 4.2.2.1, je mit Hinweisen). Ins Gewicht fällt ferner, dass die therapeutischen Optionen im psychiatrischen Bereich noch nicht ausgeschöpft wurden. Dass sich der Beschwerdeführer einer regelmässigen antidepressiven Medikation verschliesst, deutet auf einen nicht erheblichen Schweregrad des psychischen Leidens hin. Insbesondere die mässige Konzentrationsstörung, die erhöhte Ermüdbarkeit, der reduzierte Antrieb sowie die Schlafstörung können ebenso auf den erhöhten Cannabiskonsum zurück geführt werden und lassen nicht per se auf einen erhöhten, zu überwindenden Widerstand schliessen. Da sich d ie geschilderten Au swirkungen des Krankheits bildes demnach durch eine geänderte Leb ensführung minimieren liessen und überdies auch invaliditätsfremde psychosoziale Belastungsfaktoren (Verlust der Arbeitsstelle, belastende finanzielle Situation, Abhängigkeit vom Sozialamt etc.) die depressive Störung mitbestimmen, kann nicht auf eine wesentliche Beein trächtigung der Arbei tsfähigkeit geschlossen werden.

Ins Gewicht fällt ferner, dass die therapeutischen Optionen im psychiatrischen Bereich noch nicht ausgeschöpft wurden. Dass sich der Beschwerdeführer einer regelmässigen antidepressiven Medikation verschliesst, deutet auf einen nicht erheblichen Schweregrad des psychischen Leidens hin. Insbesondere die mässige Konzentrationsstörung, die erhöhte Ermüdbarkeit, der reduzierte Antrieb sowie die Schlafstörung können ebenso auf den erhöhten Cannabiskonsum zurück geführt werden und lassen nicht per se auf einen erhöhten, zu überwindenden Widerstand schliessen. Da sich d ie geschilderten Au swirkungen des Krankheits bildes demnach durch eine geänderte Leb ensführung minimieren liessen und überdies auch invaliditätsfremde psychosoziale Belastungsfaktoren (Verlust der Arbeitsstelle, belastende finanzielle Situation, Abhängigkeit vom Sozialamt etc.) die depressive Störung mitbestimmen, kann nicht auf eine wesentliche Beein trächtigung der Arbei tsfähigkeit geschlossen werden. 4.4 Soweit der Beschwerdeführer geltend machte, der medizinische Sachverhalt sei nicht umfassend abgeklärt, und es seien deshalb weitere Abklärungen in die Wege zu leiten, vermag dies nach dem Gesagten nicht zu überzeugen.

4.4 Soweit der Beschwerdeführer geltend machte, der medizinische Sachverhalt sei nicht umfassend abgeklärt, und es seien deshalb weitere Abklärungen in die Wege zu leiten, vermag dies nach dem Gesagten nicht zu überzeugen. Sowohl der physische als auch der psychische G esundheitszustand des Beschwer deführers wurden in den Beurteilungen gebührend berücksichtigt. Der Beschwerdeführer vermochte sodann nicht weiter darzutun, inwiefern die Ak tenlage unzutreffend beziehungsweise unvollständig ist. Da eine Verschlechte rung seines Gesundheitszustandes nach dem Gesagten nicht ausgewiesen ist, erweisen sich die vorliegenden medizinischen Akten als ausreichend, weshalb auf weitere Abklärungen verzichtet werden kann.

Sowohl der physische als auch der psychische G esundheitszustand des Beschwer deführers wurden in den Beurteilungen gebührend berücksichtigt. Der Beschwerdeführer vermochte sodann nicht weiter darzutun, inwiefern die Ak tenlage unzutreffend beziehungsweise unvollständig ist. Da eine Verschlechte rung seines Gesundheitszustandes nach dem Gesagten nicht ausgewiesen ist, erweisen sich die vorliegenden medizinischen Akten als ausreichend, weshalb auf weitere Abklärungen verzichtet werden kann. Die Einwände des Beschwerdeführers in Bezug auf die medizinischen Abklärun gen sind nach dem Gesagten unbehelflich. Weitere substantiierte Einwände brachte er nicht vor.

Die Einwände des Beschwerdeführers in Bezug auf die medizinischen Abklärun gen sind nach dem Gesagten unbehelflich. Weitere substantiierte Einwände brachte er nicht vor. 4.5 Zusammenfassend ist festzuhalten, dass sowohl in Bezug auf die Diagnosen wie auch in Bezug auf die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit auf den Bericht des Kreisarztes Dr. D.___ vom 2 5. Juli 2011 abzustellen und somit von einer 100%igen Arbeitsfä higkeit ab dem 2 5. Juli 2011 in sämtlichen wechselbelastenden, leichten bis mittelschweren körperlichen Tätigkeiten gemäss beschriebenem Zumutbarkeitsprofil auszugehen ist.

4.5 Zusammenfassend ist festzuhalten, dass sowohl in Bezug auf die Diagnosen wie auch in Bezug auf die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit auf den Bericht des Kreisarztes Dr. D.___ vom 2 5. Juli 2011 abzustellen und somit von einer 100%igen Arbeitsfä higkeit ab dem 2 5. Juli 2011 in sämtlichen wechselbelastenden, leichten bis mittelschweren körperlichen Tätigkeiten gemäss beschriebenem Zumutbarkeitsprofil auszugehen ist. 4.6 Die Invaliditätsbemessung im engeren Sinn wurde vom Beschwerdeführer nicht in Frage gestellt und gibt aufgrund der Akten zu keinen Beanstandungen An lass, so dass sich weitere Ausführungen erübrigen.

4.6 Die Invaliditätsbemessung im engeren Sinn wurde vom Beschwerdeführer nicht in Frage gestellt und gibt aufgrund der Akten zu keinen Beanstandungen An lass, so dass sich weitere Ausführungen erübrigen. Die angefochtene Verfügung vom 25. April 2012 (Urk. 2) erweis t sich daher als rechtens, weshalb d ie Beschwerde abzuweisen ist.

Die angefochtene Verfügung vom 25. April 2012 (Urk. 2) erweis t sich daher als rechtens, weshalb d ie Beschwerde abzuweisen ist. 5. Da es im vorliegenden Verfahren um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichts kosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert fest zulegen (Art. 69 Abs. 1 bis IVG) und auf Fr. 800.-- anzusetzen. Entsprechend dem Ausgang des Verfahrens sind sie dem unterliegenden Beschwerdeführer aufzu erlegen.

5. Da es im vorliegenden Verfahren um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichts kosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert fest zulegen (Art. 69 Abs. 1 bis IVG) und auf Fr. 800.-- anzusetzen. Entsprechend dem Ausgang des Verfahrens sind sie dem unterliegenden Beschwerdeführer aufzu erlegen. Das Gericht erkennt:

Das Gericht erkennt: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 8 00.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein werden dem Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zu gestellt.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 8 00.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein werden dem Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zu gestellt. 3. Zustellung gegen Empfangsschein an:

3. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Rechtsanwalt Hanspeter Riedener

Rechtsanwalt Hanspeter Riedener - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle

Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle - Bundesamt für Sozialversicherungen

Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an:

sowie an: - Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)

Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft) 4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundes gericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).

4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundes gericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zu zu stellen.

Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zu zu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu ent hal ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Ur kunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).

Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu ent hal ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Ur kunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin

MosimannSchüpbach