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Das Wichtigste in Kürze
- Smart Alabama LLC hat offenbar mindestens drei Kinder arbeiten lassen.
- Die US-Firma stellt Teile für den Automobilhersteller Hyundai her.
- Hyundai will die Beschäftigung von Minderjährigen nicht mehr dulden.
Anfang Jahr soll eine Tochterfirma von Hyundai im US-Bundesstaat Alabama drei Minderjährige angestellt haben. Zwei Jungen im Alter von zwölf und 15 Jahren und ihre 13-jährige Schwester sollen in dem Werk gearbeitet haben. Der Vater der Kinder bestätigte «Reuters» gegenüber, dass seine drei Kinder nicht zur Schule gingen.
Laut Polizei hätten sie in einem Metallstanzwerk von Smart Alabama LLC gearbeitet. Das US-Unternehmen liefert dem Autohersteller Teile für Autos und Geländewagen in sein wichtigstes US-Montagewerk in Montgomery.
Hyundai duldet keine Kinderarbeit
Der Automobilhersteller schickte Reuters nach der Publikation der Recherchen eine Erklärung. Das Unternehmen würde «keine illegalen Beschäftigungspraktiken in irgendeiner Hyundai-Einheit dulden». Es gebe Richtlinien und Verfahren, die vorschreiben, alle lokalen, staatlichen und bundesstaatlichen Gesetze einzuhalten.
Müsste der Autobauer Hyundai mehr gegen allfällige Kinderarbeit unternehmen?
Die angeprangerte Firma Smart bestreitet die Vorwürfe von Kinderarbeit. Sie würde sich an alle geltenden Gesetze halten. Zudem bestreitet sie «jede Anschuldigung, wissentlich Personen beschäftigt zu haben, die für eine Beschäftigung nicht infrage kommen».