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Rafael Nadal ist unzufrieden: «Die Bälle sind super-schwer. Sie sind auch viel langsamer als in den Jahren zuvor. Hinzu kommt das kalte, feuchte Wetter. Alles zusammen ist schon sehr schwierig.»
Nach langen Jahren mit der Marke Babolat werden bei den French Open in diesem Jahr erstmals Bälle von Wilson verwendet. Sie sind nicht nur schwerer, sondern nehmen auch den von Nadal so perfekt ausgeführten Spin weniger an. «Ich finde, es ist kein guter Ball für Sandplätze», moniert Nadal, der ein höheres Verletzungsrisiko für die Spieler sieht. «Aber ich bleibe positiv und muss das Beste aus den Bedingungen machen.»
Vorteil Thiem?
Dass der zwölffache French-Open-Sieger schwere Bälle weniger liebt, ist bekannt. Letztes Jahr kritisierte er dafür das Turnier in Montreal. Nach seinem Viertelfinal-Out an den Australian Open im Januar gegen Dominic Thiem lobte er den Österreicher dafür, dass er mit den schweren Bällen besser habe umgehen können.
Am Starttag hatte bereits das feucht-kalte Wetter in Paris für schlechte Laune gesorgt. Victoria Azarenka zog sich während eines Regenunterbruchs (ohne Erlaubnis der Schiedsrichterin) sogar in die Garderobe zurück und bestritt die Partie in einem auffälligen Regen-Outfit.
Serenas mangelndes Gespür für Schnee
Etliche Spielerinnen äusserten ihren Respekt vor der Kälte. So meinte Serena Williams: «Ich hasse die Kälte. Ich habe fast noch nie Schnee gesehen. Das kalte Wetter und ich – das passt nicht zusammen.» Die topgesetzte Simona Halep sagte: «Roland Garros Ende September zu spielen, ist schon komisch.»