Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03610.jsonl.gz/1881

Das in der Gemeindeordnung verankerte Ziel sieht vor, den Anteil der gemeinnützigen Mietwohnungen auf einen Drittel zu erhöhen. In diesem sollen auch gezielt Wohnungen jenen Bevölkerungsteilen zugutekommen, die auf dem freien Markt erschwerten Zugang zu angemessenen Wohnungen haben. Mit der Subventionierung eines Anteils der Wohnungen wird die soziale Vielfalt in Neuüberbauungen gefördert.
Die Genossenschaft Kalkbreite realisiert an der Zollstrasse 111-121 einen Neubau mit insgesamt 46 Wohnungen. Der Baubeginn war im Mai 2018, der Bezug ist gestaffelt zwischen Oktober 2020 und Anfang 2021 geplant. Die Genossenschaft Kalkbreite erhält einen Beitrag von 660 240 Franken für die Subventionierung von acht Wohnungen. Damit können monatliche Verbilligungen von 120 Franken für die 1,5-Zimmer-Wohnungen bis zu 328 Franken für die 6,5-Zimmer-Wohnungen bei Nettomietzinsen von 830 Franken für 1,5-Zimmer-Wohnungen und zu 2 270 Franken für 6,5-Zimmer-Wohnungen erzielt werden.
Darlehen und Beiträge aus der Wohnbauaktion 2005
Die zinslosen, aber rückzahlungspflichtigen Darlehen werden aus der Wohnbauaktion 2005 gewährt. Diesen Rahmenkredit von 30 Millionen Franken haben die Stimmberechtigten 2006 bewilligt. Davon stehen derzeit noch 221 545 Franken zur Verfügung. Aufgrund der Gemeindeleistung ist voraussichtlich mit einem kantonalen Darlehen in gleicher Höhe zu rechnen. In der Stadt Zürich bestehen aktuell 6700 Wohnungen für einkommensschwache Haushalte, die gezielt verbilligt wurden. Die subventionierten Wohnungen werden nach genauen Kriterien in Bezug auf Belegung und Einkommen vergeben. Die Stadt überprüft die Einhaltung dieser Kriterien alle zwei Jahre.