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Was sind eigentlich Fürwörter?
Fürwörter können Begleiter oder Stellvertreter von Nomen sein. Es gibt verschiedene Arten von Fürwörtern: persönliche Fürwörter (ich, du, er/sie/es; wir,ihr sie), besitzanzeigende Fürwörter (mein, dein, sein/ihr/sein; unser, euer, ihr)
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Was sind Fürwörter?
Weißt du, was ein Stellvertreter ist? Er übernimmt Aufgaben, die eigentlich jemand anderes hat. Wenn deine Lehrerin krank ist, kommt ein Vertretungslehrer. Das geht auch in der deutschen Sprache. Hier kann ein Fürwort der Stellvertreter für ein Namenwort sein. Namenwörter bezeichnen Menschen, Tiere oder Dinge. Sie werden immer großgeschrieben. Die lateinische Bezeichnung Pronomen bedeutet für ein Namenwort. Pronomen sind sehr wichtig. Wenn du eine Geschichte schreibst, solltest du nicht immer die gleichen Wörter benutzen. Steht in jedem Satz zum Beispiel der Name Pia, kann es schnell langweilig werden.
Pia geht zur Eisdiele. Pia kauft sich eine Kugel Eis. Pia freut sich.
Schöner klingt es, wenn du im zweiten Satz anstelle von Pia das Pronomen sie benutzt. Sie kauft sich eine Kugel Eis.
Personalpronomen
Kennst du noch weitere solcher Fürwörter? Richtig, bei Jungen oder Männern kannst du das Pronomen er nutzen.
Der Mann ist schlau. Er ist Detektiv.
Anstelle von Der Mann kannst du Er schreiben. Und wenn du über dich selbst redest, sagst du auch nicht deinen Namen, sondern ich. Alle diese Pronomen sind Stellvertreter für eine Person oder ein Ding. Darum heißen sie persönliche Fürwörter oder auch Personalpronomen.
Wenn die Pronomen mehrere Personen oder Dinge ersetzen, stehen sie in der Mehrzahl.
Pia und Teo reiten in den Wald. Sie reiten auf zwei Pferden.
Statt Pia und Teo kannst du auch sie schreiben.
Du merkst, das Wort sie wird zweimal benutzt. Es kann für eine Frau oder ein Mädchen stehen oder für andere Personen in der Mehrzahl.
Anredepronomen in Briefen
Du siehst also, die meisten dieser Fürwörter hast du auch schon einmal benutzt. Namenwörter musst du großschreiben. Bei einem Pronomen musst du aufpassen. Steht es am Satzanfang? Oder gar in einem Brief? Anredepronomen im Briefverwendest du, wenn du jemanden direkt ansprichst. In einem Brief an deine Freundin schreibst du:
Liebe Pia, geht es dir gut? Ich vermisse dich. Dein Freund
Du darfst die Wörter dir und dich hier aber auch großschreiben. Wenn jemand älter ist als du oder, wenn du denjenigen nicht gut kennst, benutzt du die Höflichkeitsform:
Liebe Frau Müller, wir wünschen Ihnen gute Besserung. Hoffentlich kommen Sie bald zurück. Ihre Schüler
Hier müssen Ihnen, Sie und Ihr großgeschrieben werden.
Weitere Pronomen
Es gibt noch viel mehr Pronomen, die du später noch genauer kennenlernen wirst. Zum Beispiel gibt es auch die Wörter mich, dich, uns, euch, die ein Nomen ersetzen.
Wenn du ausdrücken willst, wem etwas gehört, benutzt du ein besitzanzeigendes Fürwort. Man nennt es auch Possessivpronomen:
- Mein Stuhl, dein Stift, sein Heft, ihr Lineal, sein Schnuller, unser Buch, euer Ball, ihr Raum (der Raum der anderen Klasse)
Jetzt hast du schon einiges über Pronomen gelernt. Pia und Teo erklären dir das aber noch einmal ganz genau. Viel Spaß dabei!