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Ja. Bei den Betreuungselemente III und IV muss mindestens eine Betreuungsperson über eine pädagogische Ausbildung verfügen. Dazu gehören Sozialpädagoginnen oder Lehrpersonen.
Gegenwärtig ist in der Verordnung zum Personalgesetz noch keine Regelung enthalten. Bei einer kommenden Revision wird dies aber gemacht werden. In Absprache mit dem Verband Luzerner Gemeinden sind für die Leitung der schul- und familienergänzenden Tagesstrukturen für 10 Plätze 13/8 Lektionen zur Verfügung zu stellen. Damit sind alle Leitungsaufgaben seitens der Schulleitung abgedeckt. Wenn die Schulleitung nur bestimmte Leitungsaufgaben wahrnehmen muss, ist das Zeitgefäss entsprechend anzupassen. Für die administrativen Aufgaben soll der Schulleitung ein Sekretariat zur Verfügung stehen.
In der Broschüre zu den schul- und familienergänzenden Tagesstrukturen wird aufgezeigt, wie die personelle Situation bei 20 Plätzen aussieht: In der Regel sind drei Betreuungspersonen anwesend, wobei eine davon Praktikantin sein kann. Bei 10 Plätzen ist eine ausgebildete Person ständig anwesend; eine zweite Person (z. B. Praktikantin oder freiwillige Helferin) soll in den Betreuungselementen II, III und IV zumindest zeitweise anwesend sein. In den Betreuungselementen III und IV ist zudem eine Lehrperson für die Lernbegleitung teilweise anwesend.
Die Anrechnung erfolgt über Lektionen, da die Anstellung der Lehrpersonen auf dieser Berechnungseinheit basiert. Für eine Jahreslektion müssen 65 Arbeitsstunden geleistet werden. Dies entspricht bei wöchentlichem Einsatz 105 Minuten pro Schulwoche. Diese werden etwa zu drei Vierteln für die direkte Arbeit in den Betreuungselementen III und IV und zu einem Viertel für die Vor- und Nachbereitung, z. B. für Gespräche mit Klassenlehrpersonen und übrigem Betreuungspersonal, eingesetzt. Die Schulleitung legt im Einzelfall die genaue Verteilung fest.
Lernende der Sekundarschule brauchen nicht die gleich intensive Betreuung wie jüngere Kinder. Deshalb sind für Lernende der Sekundarschule die Tagesstrukturformen in geeigneter Form bzw. altersgemäss anzupassen. Den Jugendlichen soll insbesondere die Möglichkeit geboten werden, sich zurückzuziehen, um in Ruhe arbeiten, resp. die Hausaufgaben erledigen zu können.
Die Schule nimmt bei Bedarf direkt mit der Vermittlungsstelle Tagesfamilien ihrer Gemeinde Kontakt auf. Übersicht vgl. Kinderbetreuung
Die Organisation „Tagesfamilien Schweiz“ verfügt über Qualitätsrichtlinien Tagesfamilien.
Bestehende Verträge müssen nicht aufgelöst werden, allenfalls sind Anpassungen nötig.
Ja, die Gemeinde kann mit einer Tagesfamilie direkt einen Vertrag abschliessen oder allenfalls das Angebot des regionalen Vereins „Tagesfamilien“ nutzen, wenn die Gemeinde einem entsprechenden Verein angeschlossen ist.
Die Lernbegleitung, wie sie in den Betreuungselementen III und IV skizziert ist, kann für ein Kind, das von einer Tagesfamilie betreut wird, grundsätzlich in 2 Varianten erfolgen:
Werden mehr als fünf Kinder von Tagesfamilien betreut, soll durch die Schule eine Lernbegleitung (Betreuungselement III und/oder IV) zentral organisiert werden.