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Gegen Kriegsende verwundet sich der Arzt Dr. Fujisaki bei einer Notfalloperation im Lazarett. Wenig später stellt er fest, dass der Patient an Syphilis erkrankt ist und dass er selbst sich angesteckt hat. Aus Angst, die Krankheit weiterzugeben, bricht er nach dem Krieg mit seiner Verlobten und kämpft schweigsam mit den damals zur Verfügung stehenden Mitteln gegen seine Krankheit. Sein ehemaliger Patient aber lebt sorglos dahin und heiratet; sein missgebildetes Kind kommt tot zur Welt. Der «Arztfilm» war in den Nachkriegsjahren ein beliebtes Genre, besonders auch in Deutschland. Kurosawa, der bereits im Jahr zuvor in Engel der Verlorenen einen Arzt in den Mittelpunkt gestellt hatte, adaptierte hier ein erfolgreiches Theaterstück. Er spitzte es zu auf die Konfrontation eines verantwortungslosen In-den-Tag-hinein-Lebens mit einer Haltung, die den Problemen ins Auge blickt - und dabei mag er durchaus auch an andere Probleme Nachkriegsjapans gedacht haben.