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Es ist eine unerwartet verrückte Geschichte, die sich der Capote-Regisseur diesmal ausgesucht hat. Und sie basiert auf einer tatsächlichen Begebenheit. Zwei Brüder, Wrestler mit Olympiagold und Ambitionen, werden vom Multimilliardär John Du Pont kurz vor den Olympischen Spielen in Seoul 1988 angeheuert, um ein US-Topteam zu trainieren, das Foxcatcher-Team.
Foxcatcher ist kein Sportfilm im klassischen Sinne, auch wenn man Channing Tatum und Mark Ruffalo sehr überzeugen in Action (und in Spandex) agieren sieht. Und Foxcatcher ist auch keine Komödie, trotz Steve Carell in der Rolle des – gelinde gesagt – exzentrischen Milliardärs. Der Film ist eine sorgfältig in Szene gesetzte, sich langsam und unaufhaltsam entwickelnde Tragödie. Und ein meisterliches Stück Rekonstruktions- und Spekulationskino. „Cannes 14: FOXCATCHER von Bennett Miller“ weiterlesen