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2. April 2014
1. Glück bedeutet, zu tun, worin man gut ist.
2. Man kann niemanden retten.
3. Den beruflichen Amateur erkennt man daran, dass er sich selbst ernster nimmt als seine Arbeit.
4. Man hört oft von der Rücksicht auf künftige Generationen, dabei besteht ja noch nicht einmal welche auf die aktuellen.
5. Die Parteinahme bei Auseinandersetzungen beruht nicht etwa auf Gerechtigkeitssinn, sondern auf mangelnder Sachkenntnis.
6. Die mühseligsten Verhaltensweisen sind meist die einzig verbleibenden.
7. Arrogant wird man nur, wenn man vergisst, dass man eines Tages sterben muss.
8. Was man über andere sagt, sollte man auch zu ihnen sagen.
9. Man hat ein Thema erst dann überwunden, wenn es in keiner Weise mehr attraktiv ist. Solange man sich noch dagegenstellen muss, ist es folglich noch attraktiv.
10. Der Unterschied zwischen öffentlichem und privatem Raum verschwindet leider zusehends.
11. Es ist schön, dass es das Wort »Kindswohl« gibt, aber eine entwickelte Gesellschaft würde das »Tierwohl« genauso entschlossen durchsetzen.
12. Es gibt drei Arten von Vorwürfen: a) die berechtigten, b) jene, die man als andere Ansicht gelten lassen muss, und c) jene, für die man dem, der sie erhebt, eine reinhauen sollte.
13. Man kann sich nicht selbst entschuldigen. Man kann nur sagen, dass etwas einem leid tut.
14. Charakterdefizite stören die Betroffenen nie.
15. Es gibt kaum etwas Tragischeres als das ungenutzte Potential.
27. März 2014
Hilflos starrt die Frau auf die Anzeigetafel, auf der die Check-in-Schalter für die einzelnen Flüge stehen. Dann studiert sie lang den Zettel in ihrer Hand, den sie – vermutlich mühevoll – zuhause am Computer ausgedruckt hat. Schliesslich schaut sie mehrmals zwischen der Anzeigetafel und den Wegweisern an der Hallendecke hin und her.
Dieser suchende, überforderte Blick ist kennzeichnend für die Flugtölpel, die, dank der Billigfliegerei ausnahmsweise ihrem Lebenskreislein entrissen, auf den Flughäfen umherirren und alle paar Meter ihren Mangel an Weltgewandtheit zur Schau tragen.
Das Drama nimmt seinen Beginn an den Self-Check-in-Terminals, an denen diese Menschen blindlings vorbeimarschieren, bis eine freundliche Dame sie darauf aufmerksam macht, dass für die Gepäckaufgabe eine Bordkarte erforderlich und diese an besagten Terminals zu beziehen sei. Was übrigens auch auf dem grossen Schild zu lesen gewesen wäre, das direkt neben der Dame steht.
Also trotten sie zurück zum besagten Terminal, wo sie sich nun etwas länger aufhalten und ausgiebig darüber rätseln, was wohl das Wort »Buchungsnummer« zu bedeuten hat. Erneut ist die Unterstützung der freundlichen Dame notwendig, die auch schon lächelnd daherkommt.
Nun, da die Bordkarte ausgedruckt und das Gepäck aufgegeben ist, geht es weiter zu den Gates. Doch eine Barriere versperrt den Weg. Sie öffnet sich nur, wenn man die Bordkarte korrekt scannt. Hierfür benötigt der Laie zahlreiche Anläufe, bis ihn das System mit grünem Bestätigungsleuchten und aufschwingenden Flügeltüren dafür belohnt, den Barcode auf der Bordkarte als das für diesen Vorgang massgebliche Element identifiziert zu haben.
Auch die folgende Sicherheitskontrolle bietet eine Reihe von Möglichkeiten, sich als aviatischer Amateur zu erkennen zu geben: So holt der Flugtölpel seinen Laptop erst auf Nachfrage aus der Tasche, wundert und ärgert sich, dass er sein Mineralwasser hier wirklich abgeben muss und durchschreitet den Metalldetektor mit einem dermassen verschüchterten Gesichtsausdruck, als rechne er ernsthaft damit, von irgendwoher einen Revolver in die Hosentasche gezaubert zu bekommen.
Schliesslich ist auch diese Hürde genommen, und nach einigen angestrengten Wechselblicken zwischen der Bordkarte und den Monitoren, auf denen nun perfiderweise nicht mehr Check-in-Schalter-Nummern, sondern Abflug-Gates aufgelistet sind, gilt es, zwischen den Buchstaben A, B und E die richtige Wahl zu treffen. Vorsichtig, als beträte er eine dünne Eisfläche, tapst der Jet-Barbar zum Gate.
Gate, Terminal, Buchungsnummer – all diese komplizierten Begriffe!
Irgendwann wird sein Flug aufgerufen, und er springt hektisch auf – bestimmt fliegt das Flugzeug gleich ohne ihn ab! Und diese lange Schlange! Was, wenn kein Platz mehr für ihn ist? Und was muss er dort vorn sehen? Schon wieder eine dieser gemeinen Barrieren, die seine Bordkarte scannen will! Nervös fingert er das Papier hervor und sucht nach dem Barcode, um bereit zu sein. Zweimal muss er die Karte wenden, bis er ihn gefunden hat, und als es schliesslich soweit ist, zittert seine Hand. Doch die Barriere ist ihm gnädig gesinnt und lässt ihn passieren. Er hat schon gar nicht mehr dran geglaubt.
Im Fingerdock, das er nun betritt, ist gedämpfter Düsenlärm zu hören, und der Geruch von Flugbenzin steigt in seine Nase. Seine Nervosität steigert sich abermals. Er prüft immer wieder seine Bordkarte: Ist er zur richtigen Destination unterwegs? Und wie lautete noch einmal seine Sitzplatznummer? Genau: 27F. Das wird ihm noch Schwierigkeiten bereiten.
Dann betritt er die Maschine, begrüsst untertänig die Flugbegleiterinnen – und prüft bereits ab der ersten Sitzreihe, ob die seine eventuell schon darunter sei. Dass die Zahlen bei 1 beginnen und in Einerschritten ansteigen, beruhigt ihn. Die Furcht, seine Sitzreihe könnte am Ende doch nicht unter den hier präsentierten sein, überwiegt dann allerdings, und so vergleicht er viele Male das Geheimzeichen in seiner Hand mit den nicht minder kryptischen Codes oberhalb der Sitzreihen. Noch immer sinniert er über den Buchstaben F. Doch irgendwann lüftet sich auch dieses Änigma: F steht ganz offensichtlich für «Fensterplatz».
Doch bevor er sich dort hinsetzt, verstaut er sein Handgepäck. Ein Vorgang, der gern mal eine Minute in Anspruch nimmt. Hinter ihm stauen sich die anderen Passagiere. Er könnte sie rasch vorbeilassen, aber die Aufgabe, seine Tasche in das Gepäckfach zu hieven, nimmt ihn zusehr ein.
Das Flugzeug rollt zur Startbahn, die Triebwerke heulen auf, die Maschine steigt über die Wolkendecke und erreicht die Reiseflughöhe, es gibt etwas zu trinken, und nun muss er zur Toilette. Er verheddert sich in der Klapptür, fällt beinahe ins Klo und probiert dann, die Tür zu verriegeln. Auch dafür benötigt er mehrere Anläufe. Ist aber auch ein fieser Mechanismus!
Muss man mit der Stewardess eigentlich Englisch reden?
Das Flugzeug landet. Muss man jetzt klatschen?
Das Flugzeug kommt zum Stehen. Wieder packt den Flugsimpel die nackte Panik: Er muss raus hier! Sonst schliessen sie ihn noch ein! Also steht er auf, reisst sein Handgepäck aus dem Gepäckabteil über ihm, schlägt es der alten Dame auf dem Sitz nebenan gegen die Stirn – und wartet. Fünf Minuten, zehn Minuten, bis endlich das Fingerdock zur Maschine gefahren, die Tür geöffnet und die 26 Sitzreihen vor ihm ausgestiegen sind.
Und jetzt wird es erst richtig mühsam – der arme Kerl ist in einem fremden Land!
23. März 2014
Donnerstag, 13. März
Bevor mein Vater seine hauptsächliche Lebensaufgabe in der Liebe zu seinem Enkel fand, war er Messedirektor. Das eindeutig angenehmste Publikum, verriet er mir einst, seien die Besucher der Motorradmesse. Sie seien stets freundlich und hinterliessen am wenigsten Dreck.
Wäre er Direktor hier auf der Messe Leipzig, würde mein Vater sein Urteil vermutlich noch einmal revidieren und die Literaturfreunde zu seinen Lieblingen erklären. Es sind durchwegs Menschen mit einem wachen Geist, die grosse Freude empfinden, wenn er durch Sprache und Sinn genährt wird, und die sich deshalb hier in bester Laune an der Buchmesse zusammenfinden.
Diese Magie, ein furchtbares Wort, millionenfach eingesetzt und hier doch so passend, diese Magie des Buches also ist schon am Bahnhof zu spüren, wenn man ins Taxi steigt und dem Fahrer das Ziel nennt. Dann lächelt er, wie auch die Menschen, die in die Messehallen strömen oder sie verlassen, wie die Dame an der Garderobe, die Verlagsleute und die Autoren: Sie alle zeigen tiefe, wahre Freude.
Beim Abendessen sitze ich neben Martin Suter. Er spricht in knappen, klaren Sätzen.
»Ja, der zweite Roman«, sagt er langsam, nachdem ich ihm erzählt habe, dass ich gerade daran schreibe.
Er spricht es aus wie: »Ja, die Frauen.«
Dann sagt er, sein zweiter Roman sei gar nie publiziert worden.
Er lacht und isst weiter.
Mir wird kurz schlecht.
Freitag, 14. März
»Haha! Veganer!«, lacht das Salamibrötchen.
Käsebrötchen und Schinkenbrötchen stimmen mit ein.
»Arschlöcher«, denke ich und greife mir das Käsebrötchen.
Zu allem Übel schmeckt das Ding auch noch gut.
Ich schaue es genau an.
Ach, es ist mit Butter vollgeschmiert.
Deshalb ist es so lecker.
Meine vegane Ernährungsweise (besser: mein Versuch einer solchen) ergibt sich zu gleichen Teilen aus Überzeugung und Laktoseintoleranz. Zuhause, wenn ich selbst einkaufe und koche, ist es kein Problem, sie umzusetzen. Restaurantbesuche und Reisen gestalten sich jedoch schwierig, und hier auf der Buchmesse kann man sich die Sache komplett abschminken.
Verzweifelt habe ich tagsüber alle Bananen gegessen, die ich finden konnte zwischen all dem Fleischkäse, der in den Messehallen verkauft wird. Nun befinde ich mich im Backstageraum des Leipziger Schauspielhauses, zusammen mit acht anderen Schweizer Autoren, hungrig und erneut umzingelt von tierischen Produkten.
Das Konzept des heutigen Abends heisst »Literarisches Speed-Dating«: Das Publikum verteilt sich auf neun Tische; pro Tisch ein Autor und vier Gäste, Wechsel nach 15 Minuten Lesung, jeder Gast hört drei Autoren, zwei Runden. Ich lese sechsmal dieselben Stellen, während in meinem Inneren der Milchzucker sein ebenso heimtückisches wie lästiges Werk entfaltet.
Die ominösen Buttons des AdS, des Schweizer Autorenverbandes, sind übrigens doch noch aufgetaucht, und zwar an Stand A209 in Halle 4. Ich trage nun einen am Revers und bekenne mich damit, zu jenen 49,7 Prozent zu gehören, die die Masseneinwanderungs-Initiative abgelehnt haben.
Die bisherigen Reaktionen sind ernüchternd: »Ich möchte nicht wissen, wie das Resultat in Deutschland ausgefallen wäre«, sagen die Leute.
Ich ehrlichgesagt auch nicht.
Samstag, 15. März
»Pupst du Deutschland voll?« In ihrem SMS beweist meine Schwester wieder einmal ihr legendäres Mitgefühl gegenüber meinem problematischen Verhältnis zur Laktose. Ich muss allerdings anerkennen, dass dieses kaum origineller beschrieben werden kann.
Um weitere Beschwerden zu vermeiden, möchte ich dem Taxifahrer, der mich heute zur Messe fährt, die kleine Schachtel Schokolade schenken, die mir der Diogenes Verlag ins Couvert mit allen Unterlagen gelegt hat. Der Mann lehnt ab und begründet dies mit den malerischen sächsischen Worten: »Mäi Bloutzückr is zü houch!«
(Ich überlege kurz, ob es eventuell eine interesante Idee wäre, einen Roman in Standardsprache mit sächsischen Einsprengseln zu schreiben. Ich verwerfe sie.)
»Vihle Wougen von ouswärts!«, ruft der Taxifahrer auf der Autobahn. Und in der Tat, der Messesamstag in Leipzig ist eindeutig der besucherreichste. Tausende von Literaturliebhabern besuchen die Stände der grossen und kleinen Verlage, blättern in Fachbüchern, Kinderbüchern, Bildbänden und Fantasyromanen, lauschen Lesungen und bilden lange Schlangen vor den Toiletten und Signiertischen (die vor meinem war zugegebermassen nur so lang, wie zwei einzelne Personen zur Bildung einer Warteschlange fähig sind). Obwohl auf einem Quadratmeter vier Menschen stehen, sind alle ganz entspannt.
Als ich am Diogenes-Stand ankomme, fragt die nette Dame, die mich betreut, ob ich gern einen Tee hätte. Ich bejahe. Was für einen, fragt sie. Ich bräuchte nur das Wasser, antworte ich, ich hätte den Teebeutel schon mit dabei. Ich ziehe ihn aus der Tasche. Sie sieht mich seltsam an. Ich erkläre, ich würde stets mit meinem eigenen Tee reisen. Sie lächelt freundlich und giesst heisses Wasser in eine Plastiktasse. Ob das neurotisch sei, frage ich. Sie lächelt freundlich und überreicht mir die Tasse. Ich glaube, sie findet es neurotisch.
Plötzlich sehe ich sie, all die Dinge, die ich mir im Verlauf der Jahre so angewöhnt habe, ich sehe sie alle zu einer Armada des Skurrilen vereint:
– den Desinfektionsspray, den ich stets in meinem Rucksack mitführe, um fragwürdige Oberflächen zu behandeln
– das feuchte Toilettenpapier in den praktischen Einzelverpackungen, ohne das ich nie aus dem Haus gehe
– die Hotelteppich-Gehweise: um möglichst wenig Kontakt zu haben, gehe ich morgens auf den Aussenkanten der nackten Füsse vom Bett ins Bad
(Ich überlege kurz, ob es eventuell eine interessante Idee wäre, einen Roman in Standardsprache mit neurotischen Einsprengseln zu schreiben. Ich verwerfe sie.)
Sonntag, 16. März
Nach drei Tagen Buchmesse bin ich auf den Geschmack gekommen. Die Kombination aus Lesungen, dem Gespräch mit Lesern und Autoren sowie der grundsätzlichen Tatsache, von zigtausenden von Büchern umgeben zu sein; jenem Gegenstand, den ich für die wesentlichste zivilisatorische Errungenschaft halte, erzeugt in mir ein Gefühl tiefster Zufriedenheit.
Doch leider ist der Messesonntag, der vierte Messetag, auch schon der letzte. Er wird mir allerdings dadurch versüsst, dass mich derselbe Taxifahrer vom Hotel abholt.
Ich freue mich: »Sie haben mich gestern schon gefahren!«
Er schaut mich an und sagt: »Ou, Schoisse!«
Ich: »Wieso, war ich ein unangenehmer Fahrgast?« (Ich frage mich, was ich getan haben könnte – ich, bzw. der Milchzucker.)
Er: »Noin, noin! Blouss, woil isch misch nisch erinner!«
Ich: »Nun, mir ist es auch lieber, Sie schauen auf die Strasse als in den Fond.«
Am Messestand lerne ich die reizende Ingrid Noll kennen. Wie es ihr gehe, frage ich. »Wie’s einem dann halt so geht«, sagt sie gutgelaunt. Wir signieren gegenseitig unsere Bücher. »Für Thomas, meinen neuen Kollegen! Alles Gute & Liebe von der alten Ingrid«, schreibt sie in ihren Roman »Hab und Gier«. Ich finde sie grossartig.
Sie will wissen, wie ich Schriftsteller geworden sei. Sie, die grosse Schriftstellerin, fragt mich das. Ich antworte, ich sei immer noch zurückhaltend im Gebrauch dieses Wortes. Das sei ihr auch so gegangen, erzählt Frau Noll, sie habe sich lange Autorin genannt. Aber jetzt – sie legt liebevoll ihre Finger auf mein Buch – jetzt seien wir Schriftsteller.
Diesermassen von höchster Stelle geadelt, blicke ich voller Euphorie auf die Leipziger Buchmesse zurück und bedanke mich beim Diogenes Verlag, der sich so engagiert um mein Taschenbuch kümmert, sowie beim Salis Verlag, der vor zwei Jahren hier in Leipzig mit der gebundenen Ausgabe von »Wolkenbruch« den Grundstein gelegt hat für all diese Freude.
Mein Verleger André Gstettenhofer würde jetzt sagen: »Nein, du hast den Grundstein ge–«, und ich würde ihn unterbrechen: »Nein, du hast den Grundstei geleg–«, und er würde mich unterbrechen: »Nein, du«, and we would agree to agree.
(So erschienen auf www.tagesanzeiger.ch.)
4. März 2014
1. Die Frauen sind die Geheimagenten der Liebe.
2. Oft will Journalismus gar nicht berichten, sondern nur blossstellen.
3. Man hat, was man will. Will man das nicht, was man hat, so muss man sein Wollen ändern.
4. Es gibt Menschen, die benehmen sich gern schlecht und nennen das dann Humor.
5. Findet man ihren Humor nicht so lustig, bezeichnen sie einen konsequenterweise der Überempfindlichkeit.
6. Bloss weil es »die Firma« heisst und Firmennamen umgangssprachlich oft einen weiblichen Genus haben, ist die Swisscom keine »Anbieterin«, sondern immer noch ein »Anbieter« von Telekommunikations-Dienstleistungen.
7. Besonders begabt ist der Mensch vor allem im Maskieren seiner seelischen Not.
8. Wer keine Argumente mehr hat, fängt an, jene des Gegenübers zu relativieren; meist mit einem absurden gegenteiligen Extrem.
9. Belastende Dinge muss man sich von der Seele sprechen, sonst bleiben sie da liegen.
10. Wenn jemand über belastende Dinge spricht, ist ihm durch Schweigen am besten geholfen.
11. Es müsste realistischerweise einen Plural von Liebe geben.
12. Anstatt das Hässliche zu bekämpfen, beschönigt es der Mensch, ob bei sich selbst oder bei anderen, und lässt es damit gewähren.
13. Man glaubt, den Charakter des Gegenübers mit einem einzigen Satz ändern zu können.
14. Wahrhaftigkeit führt zu Trennung.
15. Der Abgrund, das sind immer die anderen.