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Die im Frühling 2014 eingeführten neuen Pflichten bezüglich Hinweistafeln und Werbemittel bezweckten, dass die Herkunft der am Strassenrand verkauften Aprikosen klar und deutlich hervorgehoben wird. Die Bilanz des Sommers ist mehr als erfreulich. Alle kontrollierten Verkaufsstände hielten sich an die Weisung des Staatsrats vom 23. Mai 2014.
Die Dienststelle für Industrie, Handel und Arbeit (DIHA) kontrollierte zwischen Mitte Juni und Ende Juli 36 der 60 Aprikosen-Verkaufsstände mit einer Ausweiskarte für das Reisendengewerbe. 23 Verkaufsstände befanden sich im Oberwallis und 13 im Mittel- und Unterwallis. Alle kontrollierten Verkaufsstände entsprachen der Weisung des Staatsrats vom 23. Mai 2014 über die Anzeigemodalitäten an und neben den Verkaufsständen.
Diese erste Bilanz fällt äusserst positiv aus. Die Mehrheit der Verkaufsstände hielt sich an die verschiedenen Gesetzgebungen, denen sie unterstellt sind, und alle Verkaufsstände hielten sich an die neue Weisung des Staatsrats. Verkaufsstände, die gleichzeitig Walliser Aprikosen und Aprikosen mit einer anderen Herkunft verkauften, wiesen klar und deutlich auf die Herkunft der Früchte hin und setzten keine Wallisspezifischen Werbemittel ein.
An dieser Stelle muss darauf hingewiesen werden, dass 2014 eine ausgezeichnete Aprikosenernte verzeichnet wurde und die Verkaufsstände reichlich beliefert werden konnten. Die DIHA bewerkstelligte eine umfangreiche Arbeit. Jeder Standbesitzer wurde vor der Kontrolle über die neuen Pflichten informiert. Als Folge der Politik der Diversifizierung des Walliser Obstbaus können nunmehr über einen längeren Zeitraum (Mitte Juni bis Ende August) Früchte geliefert werden.
Der Kanton Wallis wird 2015 gleich vorgehen. Bereits sind erneute Kontrollen der Hinweistafeln geplant, vor allem zu Beginn der Saison des Aprikosenverkaufs, um sicherzustellen, dass die Herkunft der Aprikosen richtig angezeigt wird.