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28.-30.09.2022
Auf dem Weg in den Norden zu den Barrancas del Cobre/Kupfercanyon machen wir einen Zwischenhalt in der Provinzstadt Hidalgo del Parral. Für uns ein Ort abseits von fast jeglicher Zivilisation, für die Mexikaner ein wichtiger und geschichtsträchtiger Ort. Hier wurde 1923 der Ex-General Francisco 'Pancho' Villa auf offener Strasse erschossen.
Pancho Villa gehörte in jungen Jahren einer Gruppe Banditen an. Nach dem Tod des Bandenführers übernahm er das Kommando und änderte sein Leben. Er wurde eine Art mexikanischer Robin Hood, der den Reichen nahm und es den Armen gab. Während der mexikanischen Revolution kämpfte er gegen die Diktatur und wurde einer ihrer wichtigsten Anführer.
Von der Stadt selber sind wir angenehm überrascht. Sie ist sehr sauber, hat breite Gehsteige ohne Löcher, so dass man entspannt laufen und sich umsehen kann, gute Einkaufsmöglichkeiten und reich dekorierte Herrschaftshäuser - alles andere als ein Provinznest!
Leider darf man im Palacio de Alavarado - Palast eines der reichsten Minenbarone in Chihuahua - nur Fotos vom Gebäude aber nicht von den Wohnräumen machen - schade - hätte sich gelohnt.
Wir schlendern vom Zentrum zurück zu unserem Übernachtungsplatz im Hotel Los Nogales und geniessen diese interessante Stadt.