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Wells Fargo verkauft seine Asset-Management-Sparte, die über ein verwaltetes Vermögen von 603 Mrd. USD verfügt. (Bild: Shutterstock.com/Rob Wilson)
Wells Fargo verkauft seine Asset-Management-Sparte an die Private-Equity-Unternehmen GTCR und Reverence Capital Partners für 2,1 Mrd. USD, wie Citywire Selector am Dienstag berichtete. Die Transaktion wird voraussichtlich in der zweiten Hälfte des Jahres 2021 abgeschlossen. Wells Fargo wird einen Anteil von 9,9% behalten und weiterhin als wichtiger Kunden- und Vertriebspartner fungieren. Nach Abschluss der Transaktion wird das Unternehmen einer der weltweit grössten Asset Manager in Privatbesitz sein.
Wells Fargo Asset Management (WFAM) verfügt über ein verwaltetes Vermögen von 603 Mrd. USD und spezialisierte Investmentteams, die von mehr als 450 Investmentexperten unterstützt werden. Nico Marais, der seit Juni 2019 CEO von WFAM ist, bleibt CEO. Er und sein Führungsteam werden das Geschäft weiterhin beaufsichtigen. Joseph A. Sullivan, ehemaliger Chairman und CEO von Legg Mason, wird nach Abschluss der Transaktion zum Executive Chairman des Unternehmens ernannt. In der offiziellen Erklärung zum Deal legte die Firma grossen Wert auf ihre zukünftige Unabhängigkeit.
Neuer Name noch nicht bekannt
Marais sagte gegenüber Citywire Selector, er habe nach Partnern gesucht, die die Überzeugungen der Firma teilen. "Wir haben alle schon Partnerschaften erlebt, die nicht funktioniert haben, weil sie nicht das gleiche Glaubenssystem oder die gleichen Argumente hatten. Aber was ich bei Reverence und GTCR in den sechs Monaten der Gespräche gesehen habe, ist, dass sie wirklich an unseren Prozess glauben." Es gebe das Klischee, dass es Private-Equity-Firmen immer nur um Kostenmanagement gehe. Hier gehe es in erster Linie um Investitionen. "Wir sind in Bezug auf die Investitionen, die erforderlich sind, auf einer Linie“, betonte Marais.
Obwohl Wells Fargo einen Anteil von 9,9% behalten wird und weiterhin ein wichtiger Kunden- und Vertriebspartner sein wird, plant die Firma in vier bis sechs Monaten eine Namensänderung. Die Firma wolle aber die gleiche Kundenbasis beibehalten, da das Unternehmen in den USA sowohl auf der institutionellen als auch auf der Retail- und Wealth-Seite eine grosse Präsenz habe.
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