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Favorit Daniel Paradis (Vuadens) wurde Zwölfter und Thomas Roccaro (Düdingen) Dreizehnter. Als Sieger der zwei vergangenen Austragungen von «Verbier-Grimentz» ging Daniel Paradis als einer der Favoriten an diese Bike-SM über 72 km mit 3000 m HD. Einen Podestrang hatte er sich vorgenommen: «Es war mein erstes grosses Ziel in dieser Saison. Deshalb bin ich mit dem 12. Rang etwas enttäuscht. Aber ich habe das Maximum erreicht.» Paradis kam ohne Sturz und Defekt über die Distanz: «Ich hatte das Rennen immer im Griff. Aber seit diesem Frühjahr leide ich an Rückenproblemen und musste mich immer pflegen. So bestand meine Form immer aus Hochs und Tiefs. Vor dieser SM war ich mir deshalb der Sache nicht ganz sicher.»
Auch der Weltcupfahrer Thomas Roccaro (Düdingen) war mit seinem 13. Rang nicht ganz zufrieden. Beim 20. Kilometer hatte er einen Platten: «Ich verlor dort sicher drei Minuten und viele Plätze. Es ist mir nicht sehr gut aufgegangen, aber es hätte auch schlechter gehen können.» Roccaro holte in der Folge wieder auf und kam auf der defektträchtigen Strecke ohne jeglichen Sturz durch. Allein im Schlussaufstieg verbesserte er sich um fünf und in der letzten Abfahrt um zwei Ränge. Er überholte auch Laurent Gremaud (La Tour-de-Trême), der lange sehr gut fuhr, dann einbrach und den 19. Rang erreichte.