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Al Kaida im Tessin?
Die Firmengruppe al-Taqwa von Youssef Nada und Ali Ghaleb Himmat gerät 2001 ins Visier der schweizerischen Untersuchungsbehörden. Die Tessiner Finanzgesellschaft figuriert schon seit längerem auf einer amerikanischen Liste verdächtiger Organisationen, so dass die Schweizer Behörden Ermittlungen aufnehmen.
Beweise für die Vorwürfe finden sich allerdings keine. Ende Mai 2005 stellt die Bundesanwaltschaft nach Kritik des Bundesstrafgerichts an den Ermittlungen das Verfahren ein.
Durch diesen Vorfall rückt die Rolle unseres Landes auf der internationalen Bühne ins Zentrum des Interesses: die Schweiz könnte sich durchaus als Basis für die Organisation blutiger terroristischer Anschläge eignen.