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Planwirtschaftliche Eingriffe von kantonaler Seite:
Der Kanton fördert den Absatz von Nutztieren, indem er Werbeaktivitäten sowie „marktentlastende“ Maßnahmen unterstützt, heißt es in einer aktuellen Mitteilung der Regierung. Hiermit und mit anderen Eingriffen wird die Planwirtschaft noch weiter ausgebaut.
„Marktentlastende Maßnahmen“. Das hieße also für eine Internetfirma: Wenn sie nicht genügend Kunden hat, die ihre Dienstleistungen wollen, gibt der Staat Geld dazu. Oder für eine Schreinerei: Wenn diese nicht genug Kunden hat, gibt der Staat.
Die Durchführung dieser Maßnahmen kann einer landwirtschaftlichen Organisation übertragen werden, so die bündner Regierung in der Mitteilung zu den Landwirtschaftsubventionen von kantonaler Seite. In Graubünden sorgt die GraubündenVIEH AG für den Viehabsatz.
Als pauschale Entschädigung erhält sie dafür für das laufende Jahr 106 000 Franken. Für die Organisation der öffentlichen Schlachtviehmärkte wird ein Sockelbeitrag von 140 000 Franken ausgerichtet.
Dazu kommen Stückbeiträge für Rindvieh, Schafe und Ziegen.
Zudem wird für die Förderung des Schaf- und Ziegenmarktes auch in diesem Jahr ein Beitrag von sechs Franken pro vermarktetes Tier gewährt, was bei geschätzten 20 000 Tieren einen Gesamtbeitrag von jährlich rund 120 000 Franken ausmacht.
Für Schafe, welche auf den Märkten in den Südtälern gehandelt und abgeführt werden, wird ein Transportbeitrag von vier Franken pro Tier ausbezahlt.
Es fließt zudem einen Beitrag von 90 000 Franken zur Amortisation des Viehvermarktungszentrums Cazis. Damit sollen günstige Rahmenbedingungen für die Viehvermarktung im Kanton realisiert werden.
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