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Das Luchsmonitoring des Bundesamtes für Umwelt zeitg: der Bestand der Luchse in der Schweiz ist stabil.
2009 wurden insgesamt 484 Zufallsbeobachtungen von Luchsen dokumentiert. Die Wildhüter haben dafür mehr Fotofallen eingesetzt als in früheren Jahren. Ein Drittel der Beobachtungen stammt aus dem Jura, der Rest aus den Alpen, der Nordostschweiz und vereinzelt aus dem Mittelland. Nur wenige Luchse wurden im Kanton Graubünden nachgewiesen, im Kanton Tessin gar keine.
In den Nordwestalpen konnten 23 selbständige und 6 juvenile Luchse nachgewiesen werden. Bemerkenswert ist der Nachweis der Luchse MILA und NERO, welche bereits in den 90er Jahren bekannt waren und mittlerweile 14, respektive 13 Jahre alt sind. Etwas trauig stimmt mich, dass 9 Luchse dem Strassenverkehr zum Opfer gefallen sind.
2009 rissen Luchse insgesamt 34 Schafe und 7 Ziegen. In den Nordwestalpen liegt die Schadenzahl mit 19 gerissenen Nutztieren auf dem tiefsten Niveau seit den frühen 1990er Jahren. Diese Zahlen zeigen deutlich, dass der Luchs kein Problem für die Landwirtschaft ist.