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wei Jahre dauert bereits die menschenrechtswidrige Inhaftierung des WikiLeaks-Gründer an. Ein Resümee
Als am 4. Januar ein britisches Gericht den Antrag der USA auf Auslieferung des Australiers Julian Assange zurückgewiesen hatte, trat natürlich zuerst einmal eine große Erleichterung auf der Seite seiner Verteidiger ein. Außerdem äußerten manche, die eher der anderen Seite zuzurechnen waren, hämische Bemerken über diejenigen, die das britische Verfahren angeprangert hatten. Schien es doch nun so, als ob sie vollkommen im Unrecht gewesen wären und an der Unabhängigkeit der Richterin und an der Rechtmäßigkeit der Abläufe keine Zweifel mehr angebracht wären.
Das Gerichtsurteil vom 4. Januar hätte demnach alle Kritik am Vorgehen gegen Assange obsolet gemacht, die britische Justiz wäre nun doch in Ordnung, und wir könnten wieder beruhigt sein? Die Dinge stehen leider völlig anders.
Der verewigte Skandal
Wenn man es darauf abgesehen hätte, eine Verschwörungstheorie zu basteln, so könnte man re