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7. Koblenz: Altstadttour mit der Festung Ehrenbreitstein
Wir beginnen unsere Tour an der Festung, die an die Stadt angrenzt. Die Festung wurde zwischen 1817 und 1828 erbaut, um die Region Mittelrhein zu schützen. Sie liegt 118 Meter hoch über dem Rhein und ist die zweitgrößte Festung in Europa. Im Jahr 1672, als zwischen Frankreich und Deutschland Krieg herrschte, verweigerte der Erzbischof den Truppen beider Seiten die Erlaubnis, den Rhein zu passieren. Heute ist die Festung für Besucher und die Öffentlichkeit zugänglich und durch eine Seilbahn mit der Stadt verbunden. Der britische Dichter Lord Byron schrieb über die Festung: "Hier zeigt Ehrenbreitstein, mit seiner zertrümmerten Mauer, schwarz von der Sprengung des Bergmanns, auf seiner Höhe, was er war, als Granaten und Kugeln müßig an seiner Stärke abprallten, ein Turm des Sieges, von dem aus die Flucht der geschlagenen Feinde über die Ebene beobachtet wurde: Doch der Friede zerstörte, was der Krieg nicht zerstören konnte, und legte die stolzen Dächer dem Sommerregen preis, auf die der eiserne Regen jahrelang vergeblich geschüttet hatte." Als die Festung im Jahr 1801 von den französischen Truppen zerstört wurde, schrieb der Dichter diese Worte, die zum Wiederaufbau der Festung führten. Anschließend erreichen wir den Münzplatz in der Altstadt von Koblenz. Sein Name stammt von der kurfürstlichen Münze, die "Münz" genannt wurde. Diese Münzen wurden im 11. Jahrhundert geprägt. Anlässlich der 2000-Jahr-Feier im Jahr 1992 wurde der Brunnen auf dem Platz von Wili Heinzen gebaut und war ein Geschenk der Sparkasse Koblenz an die Stadt und ihre Bürger. Hier gründeten die Römer zum ersten Mal ihr "Castellum apud confluentes" (Kastell an der Einmündung), dem Koblenz seinen Namen verdankt. Von hier aus beginnt die romantische Straße zwischen den beiden Kirchen. Die Liebfrauenkirche mit ihren schönen Zwiebeltürmen ist auf dem höchsten Punkt der Stadt erbaut. Während der Französischen Revolution war sie eine der wichtigsten Kirchen der Gemeinde. Sie wurde im 17. Jahrhundert erbaut, aber 1944 zerstört. Sie wurde jedoch 1955 wieder aufgebaut. Die Basilika St. Kastor ist die älteste Kirche in Koblenz. Die Kirche wurde zwischen 817 und 836 vom Erzbischof von Trier mit Unterstützung von Kaiser Ludwig dem Frommen erbaut. Sie wurde als karolingische Eigentumskirche gebaut. Ein perfekter Ort für malerische Plätze. Das Wort "Schängel" kommt von der 20-jährigen Treue von Koblenz zu Frankreich (1794-1813). Dieser Brunnen am Rathaus gilt als ein Symbol der Stadt Koblenz. Im Jahr 1940 wurde er von Carl Burger entworfen und dem berühmten Dichter Josef Cornelius gewidmet. Zu guter Letzt gehen wir zum Kaiser-Wilhelm-Denkmal. Das Deutsche Eck ist der Name für die Landzunge in Koblenz. Kaiser Wilhelm war der erste deutsche Kaiser, das 1897 errichtet wurde. Am Ende der Tour in der ältesten Stadt kannst du dir noch weitere berühmte Sehenswürdigkeiten ansehen.