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Ihr Kind nimmt immer mehr Gestalt an. Ihr Bauch wird vielleicht manchmal hart und Sie haben Vorwehen oder Übungswehen. Ausserdem lohnt es sich jetzt schon Gedanken zur Kinderbetreuung zu machen, falls Sie nach der Geburt bald wieder auf Arbeit gehen wollen.
Das Grosshirn entwickelt sich und einige Forscher vertreten die Meinung, dass das Baby bereits jetzt zu “denken” beginnt. Ihr Kind lernt, bestimmte Geräuschmuster voneinander zu unterscheiden und darauf zu reagieren. Es kann fühlen und hören; so erwacht zunehmend sein Bewusstsein für seine Umwelt. Der obere Rand der Gebärmutter erreicht schon fast den Bauchnabel. Ihr Baby nimmt immer mehr Raum in Anspruch. Ihr Darm und Magen werden nach oben gedrängt. Durch die Stauchung leiden sie vermehrt unter Völlegefühl und Verstopfung. Wenn Ihr Ungeborenes dann auch noch gegen den Magen tritt, gesellt sich meist noch Sodbrennen zu den übrigen Beschwerden. Wird Ihr Bauch jetzt ab und zu schon für eine kurze Zeit hart oder Sie spüren ein Ziehen im Rücken, dann kann es sein, dass Sie bereits Vorwehen haben. Diese werden auch als Übungswehen, wilde Wehen, Schwangerschaftswehen oder Braxton-Hicks-Kontraktionen bezeichnet und bereiten die Gebärmutter auf die Geburt vor.