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Nur mit knapper Mehrheit hat Indonesiens Verfassungsgericht eine Petition abgelehnt, mit der Sex ausserhalb der Ehe unter Strafe gestellt werden sollte. Im höchsten Gericht des südostasiatischen Landes stimmten am Donnerstag fünf Richter dagegen, vier dafür.
Zugleich lehnten sie es ab, Sex zwischen gleichgeschlechtlichen Partnern zu verbieten. Indonesien mit seinen mehr als 250 Millionen Einwohnern ist das bevölkerungsreichste muslimische Land der Welt.
Die Petition war von einer Gruppe konservativer Akademiker eingereicht worden, die einige Regelungen aus dem Strafgesetzbuch gegen Ehebruch auch auf Sex ausserhalb der Ehe ausweiten wollten. Die Verfassungsrichter sahen darin jedoch mit knapper Mehrheit einen Verstoss gegen bürgerliche Grundrechte, wie sie in der indonesischen Verfassung garantiert werden. Zudem erklärten sie sich unzuständig für Änderungen des Strafrechts.
In Indonesien ist Sex ausserhalb der Ehe grundsätzlich ebenso wenig strafbar wie Geschlechtsverkehr zwischen Mann und Mann oder Frau und Frau. Ausnahme ist die autonome Provinz Aceh, wo die Scharia gilt. Dort werden Unverheiratete und homosexuelle Männer, die beim Sex erwischt wurden, in der Öffentlichkeit mit Peitschenhieben bestraft. Auch aus anderen Teilen des Landes wird zunehmend von einer Islamisierung berichtet. (sda/dpa)
Der britische Prinz Harry (35) hat sein Bedauern darüber zum Ausdruck gebracht, wie sein Rückzug von den royalen Pflichten geregelt worden sei.
«Als Meghan und ich heirateten, waren wir aufgeregt, hoffnungsvoll und wir wollten etwas Sinnvolles tun», sagte Harry in einer Rede vor Mitarbeitern der Hilfsorganisation Sentebale, die am Sonntag auf dem Instagram-Konto des Paares gepostet wurde. Er fügte hinzu: «Deshalb macht es mich traurig, dass es so weit gekommen ist.»
Erst am Samstag hatte das …