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Zürich (awp) - Der Alpiq-CEO Giovanni Leonardi warnt vor einem Alleingang der Schweiz in der Energie-Frage. Auf die Frage, ob die Schweiz einen Stromvertrag mit der EU brauche, antwortete er in einem Interview mit der "SonntagsZeitung": Ja, aus drei Gründen. Um die Rechtssicherheit zu garantieren, um die Importverträge mit Frankreich abzusichern und um den gegenseitigen Marktzugang zu gewährleisten."
Ohne Vertrag werde der Strom zwar auch fliessen, "aber es wird teurer und komplizierter", so Lombardi. "Ohne Abkommen werden die Schweizer Strompreise steigen."
Weiter verteidigt er die von Alpiq geplante Verdopplung der Stromkapazität innert der nächsten zehn Jahre, trotz der aktuellen Überkapazitäten in Europas Strombranche. "Irgendwann wird die Wirtschaftskrise vorbei sein und die Konjunktur europaweit anziehen. Das bedeutet mehr Energiekonsum. Hinzu kommen strengere CO2-Auflagen. Auch das stärkt die Nachfrage nach Elektrizität."
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