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Die Myasthenia gravis (MG) und die anderen myasthenen Syndrome beruhen auf einer Störung der neuromuskulären Erregungsübertragung. Die MG ist eine Autoimmunkrankheit, bei der Autoantikörper und das Immunsystem die Strukturen für die Signalübermittlung vom Nerven auf den Muskel zerstören.
Charakteristische Symptome sind Schwäche und rasche Ermüdbarkeit bestimmter Muskelgruppen. Je nach betroffener Muskelgruppe führt die MG zum Herabhängen der Augenlider und zu Doppelbildsehen (okuläre MG). Schluck- und Sprechprobleme, Atembeschwerden, Schwäche und rasche Ermüdbarkeit der Arm- und Beinmuskulatur sind typisch für eine generalisierte MG.
MG- Patienten sind je nach Ausbreitung und Verlauf der Krankheit stark beeinträchtigt. Wegen ihrer vielfältigen Symptome und ihrer schleichenden Entwicklung ist die Diagnose der Krankheit oft schwierig.
Schwerpunkte der Spezialsprechstunde Myasthenie
Mit einer möglichst frühzeitig einsetzenden Therapie kann das Fortschreiten der Erkrankung verlangsamt oder sogar gestoppt werden. Die langjährige notwendige medikamentöse immunsuppressive Therapie bedarf aber einer speziellen Expertise, die Dr. K. Scheglmann anbietet, der mehr als zwei Jahrzehnte Erfahrung als Leiter einer grossen Myasthenie-Sprechstunde einbringt. Auch Betroffene mit dem seltenen Lambert-Eaton-Syndrom und anderen myasthenen Syndromen werden betreut.
- Myasthenia gravis
- Lambert-Eaton-Syndrom
- Angeborene myasthene Syndrome
- Medikamenten-induzierte myasthene Syndrome