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2013 | 2014 | 2015 |
Stella da Falla ist eines der drei Werke, die das Schweizer Fernsehen im Rahmen der «Aktion Jungfilmer» Anfang der Siebzigerjahre mitfinanzierte. Reto Andrea Savoldelli hatte gerade mit seinem Filmgedicht Lydia - die «grossartigste, die für schweizerische Durchschnittlichkeit vermessenste Geste, die ein Filmemacher hierzulande je versuchte» (Martin Schaub) - international auf sich aufmerksam gemacht, als er an der Ausschreibung des Fernsehens teilnahm. Nach dem hochgelobten Erstling, war der psychedelisch-märchenhaften Gralsuche Stella da Falla der Erfolg jedoch nicht vergönnt, obwohl er in Locarno im Wettbewerb lief und in Montréal ausgezeichnet wurde. Die Initiative des Schweizer Fernsehens fand nach sehr viel Kritik für die Finanzierung eines «Drogenfilms» keine Fortsetzung. Reto Andrea Savoldelli hängte das Filmemachen an den Nagel bis er sich Ende 2014 entschloss, seinen Film so zu überarbeiten, wie er ihn sich ursprünglich vorgestellt hat. Das Stadtkino Basel kann den Directors Cut Stella da Falla als Premiere in restaurierten, prallen Farben und in neuem Licht präsentieren.