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Rückblick
Die Feinstaubbelastung hat seit 1991 deutlich abgenommen, liegt aber teilweise noch immer über den Grenzwerten.
Seit 1997 wird im Nationalen Beobachtungsnetz für Luftfremdstoffe NABEL Feinstaub gemessen. Für die Jahre davor gibt es Daten über den totalen Schwebestaub TSP, die in Feinstaub-Werte umgerechnet werden können.
Obwohl in verkehrsreichen Gebieten und Agglomerationen die Tages- und Jahresmittelwerte immer noch zu oft über den Grenzwerten liegen, wird allgemein bei den Feinstaub-Messwerten ein rückläufiger Trend beobachtet. Allerdings sind die Werte stark von der Wetterlage abhängig. Inversionslagen während der Wintermonate sorgen für grosse Schwankungen und beeinflussen die Jahresmittelwerte und die Anzahl überschrittener Tagesgrenzwerte.
Die Grafiken der Feinstaub-Jahreswerte des NABEL zeigen, dass zwischen 1992 und 2000 ein Belastungsrückgang von bis zu 40 % zu verzeichnen ist. Seit dem Jahr 2000 hat die Feinstaub-Belastung weiter abgenommen, mit Ausnahme der Jahre 2003 und 2006, in denen häufige Inversionen auf der Alpennordseite zu einer erhöhten PM10-Belastung führten.