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Bei moderner Führung geht es nicht darum, andere zu dominieren, sondern sie zu befähigen, ihre Autonomie und ihren Einfluss zu vergrössern. Es geht auch darum, Kollegen zu ermutigen, Verantwortung zu übernehmen, ihre Meinung zu äussern und ihren Einfluss innerhalb des Unternehmens zu stärken. Auch wenn Sie nicht als Führungskraft geboren wurden, können Sie eine werden. Sehen wir uns an, warum Führung und die Vermittlung dieser Fähigkeit Hand in Hand gehen.
Vor über dreissig Jahren identifizierte der Soziolinguist Howard Giles eine Reihe von Verhaltensweisen und sozialen Markern, mit denen wir uns ausdrücken und anhand derer wir andere beurteilen. Diese sozialen Marker sind in zwei Kategorien unterteilt – Macht und Sympathie – und werden mit Selbstvertrauen, Kompetenz, Charisma, Einfluss, Freundlichkeit, Zugänglichkeit, Umgänglichkeit, aber auch mit Arroganz, Aggressivität, Einschüchterung, Schüchternheit, mangelndem Vertrauen und Unterwerfung in Verbindung gebracht. Die Ausprägung dieser Marker erfolgt sowohl verbal als auch nonverbal. Menschen mit starken Machtmerkmalen nehmen sympathische Menschen oft als schwach wahr, und umgekehrt halten letztere die ersteren für arrogant und bösartig.