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Wer hält bei arbeitsteiligem Zusammenwirken die Immaterialgüterrechte an Arbeitsergebnissen?
Zunächst gilt es die Grundlagen aufzuarbeiten, wem Immaterialgüterrechte mit Bezug auf ein Arbeitsprodukt zustehen, an dessen Erarbeitung mehrere Personen zusammenwirken. Ein besonderer Fokus wird auf die Bereiche des Patent- und des Urheberrechts gelegt. Sodann gilt es zu untersuchen, ob die aktuellen Formen der Zusammenarbeit über IT-Systeme einen Einfluss auf die Zuordnung von Immaterialgüterrechten haben. Als eine neue Art des gemeinsamen Zusammenwirkens gilt die zeitverschobene Zusammenarbeit, welche z. B. im Rahmen des User Generated Content vorzufinden ist, wobei ein vorbestehendes Arbeitsergebnis aufgegriffen und weiterentwickelt wird. Schliesslich gilt es für alle Formen der Zusammenarbeit zu untersuchen, welchen Einfluss Regelungen des Datenschutzes haben; verunmöglichen sie die immaterialgüterrechtliche Zusammenarbeit oder gehen die immaterialgüterrechtlichen Regelungen vor?