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Die Fliegenpilze wachsen ab Juni bis in den Oktober hinein. Gerne in der Nähe von Fichten und Birken. Sie bevorzugen saure Böden. Der allbekannte Hut kann bis zu 18 cm breit werden.
Früher vermischte man in einem Teller ein Stück des Fruchtkörpers mit Milch und Zucker, ein tödliches Lockmittel für angelockte Fliegen. Aus der Geschichte weiss man, dass römische Soldaten abends eine Messerspitze vom Fliegenpilz zu sich nahmen, um sich aufzuputschen, um wach zu bleiben und während der Nachtwache nicht einzuschlafen. Eine zu grosse Portion endete hingegen tödlich.
Es gibt aber Tiere, die können ohne Schaden so viel davon fressen wie sie mögen. Wikipedia schreibt dazu: Schnecken und Maden können dank Enzymen giftige Substanzen im Körper in ungiftige Moleküle umwandeln. Für uns Menschen gilt: Sich an diesen schönen Pilzen zu erfreuen, sie nicht zu pflücken und bitte auch nicht zertrampeln. (Text/Bild: Gieri Battaglia)