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Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich IV.2017.00705 I. Kammer Sozialversicherungsrichterin Grünig, Vorsitzende Sozialversicherungsrichter Spitz Ersatzrichter Wilhelm Gerichtsschreiber Würsch Urteil vom 31. August 2018 in Sachen X.___ Beschwerdeführerin vertreten durch Rechtsanwalt Marc Dübendorfer Laurenzenvorstadt 11, Postfach 2145, 5001 Aarau gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin Sachverhalt: 1. 1.1 X.___, geboren 1965, hat keine berufliche Ausbildung absolviert und war b is Februar 1991 als Messer- und Scherenschleiferin selbständig erwerbstä tig. Aufgrund einer angstbetonten reaktiven Depression meldete sie sich am 4. Juni 1992 bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an ( Urk. 11/1, 11/6/2). Die damals zuständig gewesene Invalidenversicherungskommission tätigte sowohl erwerbliche als auch medizinische Abklärungen (vgl. Urk. 11/6, 11/11 und 11/21). Mit Verfügung vom 2. Juni 1994 sprach die Ausgleichskasse des Kantons Zürich der Versicherten rückwirkend ab Februar 1992 eine ganze Rente der Invalidenversicherung zu ( Urk. 11/25). 1.2 Dieser Rentenanspruch wurde im Rahmen mehrerer von Amtes wegen in den Jahren 1997, 2001 und 2006 durchgeführter Revisionsverfahren bestätigt ( Urk. 11/30, 11/35, 11/40 und 11/44). Insbesondere gestützt auf ein psychiatri sches Gutachten von Dr. med. Y.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, vom 2 7. Februar 2011 ( Urk. 11/54) teilte die nunmehr zuständige Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, der Ver sicherten sodann auch mit Schreiben vom 2 5. März 2011 mit, dass sie unverändert Anspruch auf eine ganze Rente habe ( Urk. 11/56). 1.3 Im Zuge eines weiteren Rentenrevisionsverfahrens holte die IV-Stelle im Jahr 2014 nebst einem von der Versicherten ausgefüllten Fragebogen ( Urk. 11/58) namentlich Arztberichte ( Urk. 11/59/6 ff.) sowie einen aktuellen Auszug aus dem individuellen Konto ( IK -Auszug, Urk. 11/60) ein. Zudem liess sie die Versicherte zwischen dem 1 3. Februar und 1 4. August 2014 tageweise observieren (Bericht vom 8. September 2014, Urk. 11/64) und gab bei Prof. Dr. med. Z.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie sowie Neurologie, ein psychiatrisches Gutachten in Auftrag ( Gutachten vom 2 8. Mai 2015 [ Urk. 11/85] sowie ergänzende Stellungnahme v om 2. April 2016 [ Urk. 11/91 ] ). Mit Vorbe scheid vom 2 9. Juni 2016 ( Urk. 11/96) stellte sie der Versicherten in Aussicht, dass die Rente rückwirkend per Februar 2014 aufgehoben werde. Zudem liege ab diesem Zeitpunkt eine Meldepflichtverletzung vor, weshalb die zu Unrecht bezo genen Leistungen zurückzuerstatten seien. Die Versicherte erhob sowohl dagegen, als auch gegen die mit Schreiben vom 2 4. November 2016 ( Urk. 11/112) ange kündigte Verlaufsbegutachtung Einwand ( Urk. 11/99, 11/108 und 11/114). Die IV-Stelle verzichtete daraufhin auf eine weitere medizinische Abklärung ( Urk. 11/119), verfügt e jedoch am 1 5. Mai 2017 wie im Vorbescheid angekündigt, wobei sie einer allfällig dagegen erhobenen Beschwerde die aufschiebende Wir kung entzog ( Urk. 11/122 = Urk. 2). 2. Gegen diesen Entscheid erhob X.___ am 1 9. Juni 2017 Beschwerde mit dem Rechtsbegehren, die angefochtene Verfügung sei aufzuheben und es seien ihr weiterhin die bisherigen Leistungen auszurichten. Zudem ersuchte sie um Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung und Bestellung eines unentgelt lichen Rechtsvertreters in der Person von Rechtsanwalt Marc Dübendorfer ( Urk. 1 S. 2). Mit Schreiben vom 4. Juli 2017 reichte sie ergänzende Unterlagen zur Dar legung ihrer finanziellen Verhältnisse ein ( Urk. 7 - 9). Mit Beschwerdeantwort vom 1 6. August 2017 ( Urk. 10) schloss die IV-Stelle auf Abweisung der Beschwerde, worüber die Versicherte mit Verfügung vom 2 1. August 2017 ( Urk. 13) orientiert wurde. Gleichzeitig wurde ein zweiter Schrif tenwechsel angeordnet und das Gesuch um unentgeltliche Prozessführung bewilligt. Der Versicherten wurde zudem Rechtsanwalt Dübendorfer als unent geltlicher Rechtsvertreter bestellt. Diese hielt sodann mit Replik vom 2 5. Septem ber 2017 ( Urk. 15) an ihren Anträgen fest, worauf die Beschwerdegegnerin mit Schreiben vom 2 7. Oktober 2017 ( Urk. 17) auf das Einreichen einer Duplik ver zichtete. Die Versicherte wurde hierüber mit Verfügung vom 3 0. Oktober 2017 ( Urk. 18) in Kenntnis gesetzt. Mit Schreiben vom 3. November 2017 ( Urk. 19) reichte Rechtsanwalt Dübendorfer seine Honorarnote ein. Das Gericht zieht in Erwägung: 1. 1.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allge meinen Teil des Sozialversicherungsrechts [ ATSG ] ). Sie kann Folge von Geburts gebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung [ IVG ] ). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgegliche nen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG ). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beein trächtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG ). 1.2 Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 IVG Versicherte, die: a. ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können; b. während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes tens 40 % arbeitsunfähig ( Art. 6 ATSG ) gewesen sind; und c. nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid ( Art. 8 ATSG ) sind. Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertelsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente ( Art. 28 Abs. 2 IVG ). 1.3 Ändert sich der Invaliditätsgrad eines Rentenbezügers erheblich, so wird die Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin für die Zukunft entsprechend erhöht, her abgesetzt oder aufgehoben ( Art. 17 Abs. 1 ATSG ). Anlass zur Rentenrevision gibt jede wesentliche Änderung in den tatsächlichen Verhältnissen seit Zusprechung der Rente, die geeignet ist, den Invaliditätsgrad und damit den Rentenanspruch zu beeinflussen. Insbesondere ist die Rente bei einer wesentlichen Änderung des Gesundheitszustandes revidierbar. Weiter sind, auch bei an sich gleich gebliebe nem Gesundheitszustand, veränderte Auswirkungen auf den Erwerbs- oder Auf gabenbereich von Bedeutung ( BGE 141 V 9 E. 2.3, 134 V 131 E. 3). Ferner kann ein Revisionsgrund unter Umständen auch in einer wesentlichen Änderung hin sichtlich des für die Methodenwahl massgeblichen (hypothetischen) Sachverhalts bestehen ( BGE 144 I 28 E. 2.2, 130 V 343 E. 3.5, 117 V 198 E. 3b, je mit Hinwei sen ). Hingegen ist die lediglich unterschiedliche Beurteilung eines im Wesentli chen gleich gebliebenen Sachverhalts im revisionsrechtlichen Kontext unbeacht lich ( BGE 141 V 9 E. 2.3 mit Hinweisen). Liegt in diesem Sinne ein Revisionsgrund vor, ist der Rentenanspruch in rechtli cher und tatsächlicher Hinsicht umfassend ("allseitig") zu prüfen, wobei keine Bindung an frühere Beurteilungen besteht ( BGE 141 V 9 E. 2.3 mit Hinweisen). 1.4 Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit können in gleicher Weise wie körperliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 8 ATSG bewirken. Rechtsprechungsgemäss ist bei psychi schen Beeinträchtigungen zu prüfen, ob ein psychischer Gesundheits schaden mit Krankheitswert besteht, welcher die versicherte Person auch bei Aufbietung allen guten Willens daran hindert, ein rentenausschliessendes Erwerbseinkommen zu erzielen ( vgl. BGE 139 V 547 E. 5, 131 V 49 E. 1.2, 130 V 352 E. 2.2.1 ; vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_125/2015 vom 1 8. November 2015 E. 5.4). Die Annahme eines psychischen Gesundheitsschadens im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG sowie Art. 3 Abs. 1 und Art. 6 ATSG setzt eine psychiatrische, lege artis auf die Vorgaben eines anerkannten Klassifikationssystems abgestützte Diagnose voraus ( vgl. BGE 143 V 409 E. 4.5.2, 141 V 281 E. 2.1, 130 V 396 E. 5.3 und E. 6 ). Eine fachärztlich einwandfrei festgestellte psychische Krankheit ist jedoch nicht ohne weiteres gleichbedeutend mit dem Vorliegen einer Invalidität. In jedem Ein zelfall muss eine Beeinträchtigung der Arbeits- und Erwerbsfähigkeit unabhängig von der Diagnose und grundsätzlich unbesehen der Ätiologie ausgewiesen und in ihrem Ausmass bestimmt sein. Entscheidend ist die nach einem weitgehend objektivierten Massstab zu beurteilende Frage, ob es der versicherten Person zumutbar ist, eine Arb eitsleistung zu erbringen ( BGE 143 V 409 E. 4.2.1, 141 V 281 E. 3.7, 139 V 547 E. 5.2, 127 V 294 E. 4c, je mit Hinweisen; vgl. Art. 7 Abs. 2 ATSG ). 1.5 Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusam menhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind ( BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c). 2. 2.1 Die Beschwerdegegnerin zog in der angefochtenen Verfügung vom 1 5. Mai 2017 ( Urk. 2) im Wesentlichen in Erwägung, dass gestützt auf das psychiatrische Gut achten von Prof. Dr. Z.___ eine Adaption an das Beschwerdebild und somit ein Revisionsgrund ausgewiesen sei. Bereits anlässlich der ab Februar 2014 durchgeführten Observation habe die Versicherte keine durch Angstsymptome verursachten Einschränkungen mehr gezeigt. Seither sei von einer uneinge schränkte n Arbeitsfähigkeit in der angestammten Tätigkeit als Scherenschleiferin auszugehen. Da die Beschwerdeführerin diese gesundheitliche Verbesserung nicht mitgeteilt habe, habe sie eine Meldepflichtverletzung begangen. Die Rente könne daher rückwirkend ab Beginn der Observation im Februar 2014 eingestellt werden ( Urk. 2 S. 2). Eine Selbsteingliederung sei der Versicherten zwar aufgrund des über 24 Jahre dauernden Rentenbezuges grundsätzlich nicht zumutbar. Die Renteneinstellung auf der Grundlage einer Meldepflichtverletzung könne jedoch nicht von Eingliederungsmassnahmen abhängen. Zudem habe die Versicherte anlässlich der Begutachtung angegeben, ihrer angestammten Tätigkeit als Scherenschleiferin nachzugehen. Vor diesem Hintergrund seien keine Eingliede rungsmassnahmen durchzuführen. Hinsichtlich der im Vorbescheidverfahren ein gereichten Arztberichte merkte die IV-Stelle schliesslich an, dass auch gestützt auf diese Unterlagen ein invalidisierender psychischer Gesundheitsschaden aus geschlossen werden könne. Insbesondere sei die Versicherte während Jahren nicht in einer fachärztlichen psychiatrischen Behandlung gewesen und habe eine sol che erst im laufenden Revisionsverfahren aufgenommen ( Urk. 2 S. 3 f.). 2.2 In ihrer Beschwerdeschrift vom 1 9. Juni 2017 ( Urk. 1) machte die Versicherte zusammengefasst geltend, dass sich aus dem Observationsbericht nichts ergebe, was die seit Anfang der 90er-Jahre bestehende Invalidität in Frage stelle. Ihre Schilderungen gegenüber Dr. Y.___ anlässlich des Rentenrevisionsverfahrens 2010/2011 stünden nicht im Widerspruch zu den Ergebnissen der Observation ( Urk. 1 S. 4). Der Observationsbericht sei mangels einer genügenden gesetzlichen Grundlage ohnehin nicht verwertbar. Ferner sei weder anlässlich der Observation noch der Begutachtung durch Prof. Dr. Z.___ der wellenartige Verlauf der gesundheitlichen Störung berücksichtigt worden ( Urk. 1 S. 5 f.). Gestützt auf das psychiatrische Gutachten lasse sich denn auch nicht auf einen verbesserten Gesundheitszustand schliessen; vielmehr handle es sich um eine andere Beurtei lung des gleich en Sachverhalts ( Urk. 1 S. 6 f. ). 2.3 Mit Beschwerdeantwort vom 1 6. August 2017 ( Urk. 10) wies die IV-Stelle darauf hin, dass das Bundesgericht mit Urteil 9C_806/2016 vom 1 4. Juli 2017 zwischen zeitlich entschieden habe, dass es in der Invalidenversicherung an einer genü genden gesetzlichen Grundlage für eine Observation fehle. Unter gewissen Voraussetzungen - welche vorliegend erfüllt seien - dürften bereits eingeholte Observationsunterlagen jedoch verwendet werden. 2.4 Mit Replik vom 2 5. September 2017 ( Urk. 15) wandte die Beschwerdeführerin ein, dass sie insgesamt an 12 Tagen jeweils während mehrerer Stunden überwacht worden sei. Die Intensität und Dauer der Observation verstosse gegen die Euro päische Menschenrechtskonvention (EMRK). Der Observationsb ericht sei nicht verwertbar. 3. 3.1 Die Beschwerdegegnerin sprach der Versicherten erstmals mit Verfügung vom 2. Juni 1994 eine ganze Rente der Invalidenversicherung zu ( Urk. 11/25). Diesen Anspruch bestätigte sie in der Folge mehrfach, wobei als zeitliche Vergleichsbasis für die vorliegend strittige Revisionsverfügung die Mitteilung vom 2 5. März 2011 ( Urk. 11/56) heranzuziehen ist, da jene unter Berücksichtigung des psychiatri schen Gutachtens von Dr. Y.___ vom 2 7. Februar 2011 ( Urk. 11/54) auf einer rechtskonformen Sachverhaltsabklärung, Beweiswürdigung und Invaliditätsbe messung beruhte (vgl. BGE 133 V 108; Urteil des Bundesgerichts 9C_599/2016 vom 2 9. März 2017 E. 3.1.2 mit Hinweis ). Der genannten Expertise sind die fol genden Diagnosen mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit zu entnehmen ( Urk. 11/54/10): - Agoraphobie mit Panikstörung (ICD-10 F40.01), - Rezidivierende depressive Episoden, gegenwärtig leichte Episode (ICD-10 F33.0), - Persönlichkeit mit ängstlichen und abhängigen Zügen (ICD-10 Z73.1), - Verdacht auf leichte Intelligenzminderung (ICD-10 F70.0), - Verdacht auf Benzodiazepinabhängigkeitssyndrom, ständiger Substanz-gebrauch (ICD-10 F13.25). Die der Volksgruppe der Jenischen angehörende Versicherte habe geschildert, Angst zu haben, was mit einem starken Druck im Bauch verbunden sei. Diese Symptomatik komme und gehe; manchmal sei sie sehr stark und lange vorhan den, manchmal sei es auch gut. Sehr häufig bestehe sie morgens und werde im Tagesverlauf besser. Sie müsse dann auch oft weinen und sei verzweifelt. Sie getraue sich häufig nicht hinaus, bleibe einfach im Wohnwagen. Oft sei es ihr nicht möglich, irgendetwas zu unternehmen. Grosse Mühe habe sie in grossen Geschäften und in Menschenansammlungen. Einkaufen in kleineren Geschäften sei möglich. Mit elf Jahren habe sie diese Beschwerden bekommen, wobei sie nicht wisse, weshalb. Sie habe Angst „ vor dem Mörder “ gehabt, auch im Dunkeln. Deshalb müsse sie auch heute noch bei Licht schlafen. Nach einer Phase der Besserung sei die Angst nach dem Tod ihres ersten Sohnes und ihrer Neffen wieder aufgetreten. Seither bestehe sie zu jeder Zeit ( Urk. 11/54/5). Zu Beginn der Exploration sei die Versicherte im Kontaktverhalten scheu und unsicher gewesen. Sie habe sich häufig für ihr Verhalten und ihre Unwissenheit entschuldigt. Nach dem sie über Art und Umfang des Gesprächs aufgeklärt worden sei, habe sie mit modulierter Stimme sowie lebhafter Mimik und Gestik freundlich, offen und sehr bemüht Auskunft gegeben. Dabei sei sie wach, bewusstseinsklar und allseits voll orientiert gewesen. Störungen der Aufmerksamkeit und des Gedächtnisses hätten nicht eruiert werden können. Das formale Denken sei kohärent und flüssig gewe sen, wobei die Versicherte sehr einfach strukturiert gewirkt habe. Es hätten weder Misstrauen, Zwänge, Wahn, Sinnestäuschungen noch Ich-Störungen festgestellt werden können. In der Grundstimmung sei die Explorandin unsicher, ängstlich und auch etwas angespannt respektive aufgeregt gewesen. Affektiv sei sie adä quat und schwingungsfähig gewesen. Ein Interesse ns verlust sei nicht geschildert worden. Der Antrieb sei leicht vermindert erschienen. Ein sozialer Rückzug sei in Bezug auf nicht familieninterne Kontakte beschrieben worden. So habe die Ver sicherte Mühe mit dem Klingeln an den Türen beim Messer- und Scherenschlei fen. Im Weiteren sei ihr der Besuch von Veranstaltungen wie etwa eines Konzertes nicht möglich. Hinweise auf Suizidalität hätten sich nicht ergeben ( Urk. 11/54/8 f.). Insgesamt entstehe der Eindruck einer langjährig bestehenden, chronifizierten Angsterkrankung mit festgefahrenen inneren Überzeugungen und Vermeidungs-verhalten. Damit verb unden sei eine latent depressive Verstimmung, welche im Längsschnitt als rezidivierende depressive Störung - aktuell in Teilremission und geringgradiger Ausprägung - zu beschreiben sei. Aufgrund der als deutlich unterdurchschnittlich anzunehmenden Intelligenz seien die Bewältigungs-mög lichkeiten hinsichtlich der diagnostizierten Erkrankungen eingeschränkt, nicht zuletzt was psychotherapeutische Hilfe anbelange. Zudem scheine neben der Angststörung eine tiefgreifende Verunsicherung vorzuliegen, die klinisch nicht sicher den Schweregrad einer Persönlichkeitsstörung erreiche, allerdings deutli che Züge im Sinne einer abhängigen und ängstlichen Persönlichkeit aufweise. Die in offenbar milderer Form fortbestehende Benzodiazepinab hängig keit wirke sich als zusätzlicher Faktor negativ auf das Geschehen aus, da sie das Vermei dungsverhalten verfestige, andere Lösungen behindere und die bestehende Antriebsarmut sowie die Schlafstörung verstärke ( Urk. 11/54/11 f.). Die depressive Störung habe aktuell keine wesentliche Auswirkung auf die ange stammte selbständige Tätigkeit als Messer- und Scherenschleiferin. Die Angststö rung wirke sich jedoch trotz leichter Besserung im Vergleich zu den Vorjahren einschränkend auf die Arbeitsfähigkeit aus. Problematisch sei die Inkonstanz, weshalb auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt keine Arbeitsfähigkeit bestehe. In der besonderen Situation des Messer- und Scherenschleifens mit der damit verbun denen hohen Flexibilität sei aktuell von einer geringen Arbeits fähigkeit von 20-25 % auszugehen. Eine angepasste Tätigkeit sei auf Grund der spezifischen Lebenssituation nicht sinnvoll denkbar ( Urk. 11/54/12). 3.2 Im Zuge des aktuell zu beurteilenden Rentenrevisionsverfahrens holte die IV Stelle bei Prof. Dr. Z.___ ein psychiatrisches Gutachten ein, welches vom 2 8. Mai 2015 datiert. Darin wird als psychiatrische Diagnose mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit eine Angst und Depression, gemischt (ICD-10 F41.2), aufgeführt. Ohne Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit seien demgegenüber eine akzen tuierte Persönlichkeit mit abhängigen Anteilen (ICD-10 Z73.1) sowie ein Ben zodiazepin-Abhängigkeitssyndrom (ICD-10 F13.25; Urk. 11/85/46). Nach ihrem Befinden und dem Verlauf der Erkrankung befragt, habe die Versi cherte angegeben, weiterhin unter Angstzuständen und Panikattacken zu leiden. Überfallartig komme es zu einem Druckgefühl in der Brust mit Todesängsten. Diese Zustände würden vor allem nachts und am frühen Morgen auftreten. Aus lösesituationen seien auch Menschenansammlungen wie beispielsweise in Super märkten, die sie meide. Die Angststörung bestehe seit dem Tod ihres Sohnes 199 1. Eine störungsspezifische Behandlung sei bisher nicht erfolgt. Gemäss eige nen Angaben wisse die Versicherte nicht, dass man ihre Erkrankung behandeln könne. Sie gehe nur ins Spital oder zum Arzt, wenn sie nicht mehr weiter wisse. Im letzten halben Jahr habe sie zwei Notfallbehandlungen gehabt. Als weitere Symptome habe die Explorandin Platzängste genannt; Aufzüge benutze sie nicht allein. Ferner bestünden Ängste vor der Dunkelheit. Depressive Symptome seien weder spontan, noch auf entsprechende Befragung geklagt worden. In somati scher Hinsicht habe die Versicherte morgendliche Rückenschmerzen sowie einen Schwankschwindel angegeben ( Urk. 11/85/36 f.). In der Kontaktaufnahme sei die Beschwerdeführerin freundlich zugewandt gewe sen; der Rapport habe sich durchgängig gut herstellen lassen. Zum Untersu chungszeitpunkt hätten keine quantitativen oder qualitativen Bewusstseinsstö rungen vorgelegen. Die Explorandin sei wach sowie zeitlich, örtlich, situativ und zur Person orientiert gewesen. Störungen des Kurz- oder Langzeitgedächtnisses hätten ebenfalls nicht objektiviert werden können. Eine Konzentrationsstörung sei weder beklagt worden, noch im Rahmen der circa zweistünden Untersuchung aufgefallen. Der formale und inhaltliche Gedankengang sei nicht pathologisch gewesen. Allerdings habe sich eine deutliche Störung des Selbstwerterlebens gezeigt. Der Affekt sei nicht zum negativen Pol verschoben gewesen. Die Versi cherte habe auch weder eine subjektive Lustlosigkeit, noch eine Freudlosigkeit oder einen generellen Interessensverlust beklagt. Der Antrieb habe nicht vermin dert gewirkt, und psychomotorische Auffälligkeiten hätten ebenfalls nicht bestanden ( Urk. 11/85/39-41). Insgesamt bestünden im affektiven Bereich leichte depressive Symptome, sodass unter Berücksichtigung der geklagten Ängste aktu ell von einer Angst und Depression, gemischt (ICD-10 F41.2), auszugehen sei. Die vorbeschriebene Akzentuierung der Persönlichkeit mit abhängigen und ängstli chen Anteilen könne bestätigt werden. Es müsse ferner von einer sekundären Benzodiazepinabhängigkeit mit ständigem Substanzgebrauch bei Angststörung ausgegangen werden. Für eine agoraphobische Störung fänden sich demgegen über keine spezifischen Symptome. Insgesamt liege eine chronifizierte Störung vor, die sich allfällig in leichten Nuancen gebessert habe. Auffällig seien jedoch einige Diskrepanzen. Während die Versicherte gegenüber der IV-Stelle angegeben habe, keiner Erwerbstätigkeit nachzugehen, habe sie sich anlässlich der Begut achtung dahingehend geäussert, in einem nicht in Prozent zu fassenden Pensum in ihrem Beruf als Messer- und Scherenschleiferin tätig zu sein. Im Unterschied zu ihren Aussagen gegenüber der IV-Stelle habe sie auch eingeräumt, ab und zu selbst einen Personenwagen zu steuern. Im Weiteren sei die Versicherte trotz lähmender Ängste nur ein bis zwei Mal im Jahr im Notfall vorstellig geworden. Auch die Observation habe keine Situationen mit angstbedingten Handicaps dokumentieren können. Im Übrigen habe nie eine leitliniengerechte Behandlung der affektiven Störung stattgefunden. Die vom Hausarzt und vom Psychiater ein geleitete antidepressive Behandlung sei von der Versicherten wieder abgesetzt worden. Gesamthaft bestünden vor diesem Hintergrund keine Argumente für eine Arbeitsunfähigkeit in der zuletzt ausgeübten Tätigkeit. Das Verhalten der Explo randin lasse auf eine Adaption an die chronische Störung schliessen ( Urk. 11/85/44 f.). Mit ergänzenden Ausführungen vom 2. April 2016 stellte Prof. Dr. Z.___ nochmals klar, dass zwar psychische Störungen vorlägen. Aufgrund einer Adap tion an das Beschwerdebild bestehe jedoch keine mittel- und langfristige Arbeits unfähigkeit. Die Diagnose Angst und Depression, gemischt, hätte korrekterweise unter die Rubrik „ Störungen ohne Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit “ ein geordnet werden müssen ( Urk. 11/91/2). 3.3 Mit Bericht vom 1 9. Juli 2016 stellte Dr. med. A.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, die Diagnose einer rezidivierenden depressiven Störung, gegenwärtig mittelgradige Episode (ICD-10 F33.1), die seit längerer Zeit bestehe. Sie werde von Angst, Beklemmung, vermindertem Antrieb, schweren Schlafstörungen sowie Schmerzen an diversen Körperstellen begleitet. Die Versi cherte befinde sich seit dem 2. April 2015 bei ihm in Therapie, wobei verschiedene Psychopharmaka bisher nur wenig Wirkung gezeigt hätten. Seit langer Zeit bestehe eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit ( Urk. 11/106/1; vgl. auch Urk. 11/104). 3.4 Dem Bericht der B.___ vom 1 2. Sep tember 2016 ist zu entnehmen, dass sich die Versicherte seit Juli 2016 in einer ambulanten sozialpsychiatrischen Behandlung befinde. Es präsentiere sich ein klinisches Bild von ausgeprägter Angst mit mittel bis stark ausgeprägter wahnhafter Symptomatik (Beeinträchtigungs- und Verfolgungsangst). Im Weite ren sei die Versicherte sehr ratlos, hoffnungslos, deprimiert und affekt inkonti nent. Sie habe von einem besonders in den letzten zwei Jahren ver schlechterten psychischen Gesundheitszustand berichtet. Während dieser Zeit sei sie sehr häufig von fremden Personen im Rahmen einer Rentenrevision observiert worden. Sie habe immer ängstlicher reagiert, könne nicht schlafen und habe Albträume. Aus Angst gehe sie sehr selten und nie alleine aus dem Haus. Am Sichersten fühle sie sich in ihrem Wohnwagen; sie vertraue niemandem. Einzig ihre Enkeltochter gebe ihr ein wenig Kraft im Leben ( Urk. 11/107/1). Gemäss Bericht der B.___ vom 2 9. November 2016 habe sich der Gesund heitszu stand zwischenzeitlich leicht gebessert. Zu einer sofortigen Verschlechte rung mit Panikattacken und massiven Ängsten sei es jedoch gekommen, nachdem die Ver sicherte ein Schreiben der IV-Stelle mit der Aufforderung zur medi zinischen Ver laufskontrolle bei Prof. Dr. Z.___ erhalten habe. In der heutigen Konsultation habe ein sehr schlechtes und verängstigtes Zustandsbild mit Zittern, Hyperventi lation und Ängsten vor Menschen, die die Versicherte einsperren wollen, fest ge stellt werden können ( Urk. 11/113). 4. 4.1 Das psychiatrische Gutachten von Prof. Dr. Z.___ vom 2 8. Mai 2015 samt Ergänzung vom 2. April 2016 diente als medizinische Grundlage für die ange fochtene Verfügung vom 1 5. Mai 2017, weshalb zunächst auf dessen Beweiswert einzugehen ist. Die Expertise basiert auf umfassenden psychiatrischen Untersuchungen und wurde in detaillierter Kenntnis der Vorakten erstellt ( Urk. 11/85/4 ff.). Die Beschwerdeführerin konnte gegenüber dem Gutachter ihre aktuellen Beschwer den schildern und wurde von diesem ausserdem eingehend zu diversen Themen bereichen wie namentlich der familiären Situation und dem gewöhnli chen Tages ablauf befragt ( Urk. 11/85/32 ff.). Die geklagten Leiden fanden im Rahmen der Feststellung der Diagnosen Berücksichtigung, wobei sowohl diese als auch die aus medizinischer Sicht resultierenden Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit dargelegt und erläutert wurden ( Urk. 11/85/44 ff., 11/91/2). Soweit möglich erfolgte im Weiteren eine schlüssige Auseinandersetzung mit vorangegangenen ärztlichen Beurteilungen ( Urk. 11/85/42 ff.). Insgesamt erfüllt das Gutachten von Prof. Dr. Z.___ somit die praxisgemässen formalen Kriterien für eine beweis werte medizinische Expertise (vgl. E. 1.5). 4.2 4.2.1 Die Beschwerdeführerin rügt zunächst, auf das psychiatrische Gutachten könne nicht abgestellt werden, da diesem die nicht verwertbaren Ergebnisse der von der IV-Stelle veranlassten Observation zu Grunde liegen würden ( Urk. 1 S. 6 ; Urk. 15 S. 1 ). 4.2.2 In Nachachtung des Urteils 61838/10 des Europäischen Gerichtshofs für Menschen rechte vom 1 8. Oktober 2016 betreffend ein unfallversicherungsrecht liches Verfahren hat das Bundesgericht erkannt, dass es auch in der Invaliden versicherung an einer genügenden gesetzlichen Grundlage fehlt, welche die ver deckte Überwachung umfassend klar und detailliert regelt ( BGE 143 I 377 E. 4). Die Verwertung rechtswidrig erlangten Materials wurde jedoch unter bestimmten Voraussetzungen als zulässig erachtet, nämlich wenn die Observation aufgrund ausgewiesener Zweifel über die Leistungs ( un ) fähigkeit der versicherten Person eingeleitet wurde; wenn Gegenstand der Observation unbeeinflusste Handlungen der versicherten Person waren, die zudem im öffentlichen Raum aufgenommen wurden, und wenn die Observation in Bezug auf die Observationstage und den Observationszeitraum begrenzt war. Die versicherte Person durfte demnach ins gesamt weder einer systematischen noch ständig en Überwachung ausgesetzt sein ( BGE 143 I 377 E. 5.1.2). 4.2.3 Entgegen der Argumentation der Versicherten spricht im vorliegenden Fall nichts gegen eine Verwertung der Observationsergebnisse ( Urk. 11/64). Ihre unbeein flussten Handlungen wie das Führen eines Motorfahrzeuges oder der Besuch klei nerer Geschäfte wurden im Freien und in für die Öffentlichkeit zugänglichen Räumen aufgenommen. Darüber hinaus war die aufgrund ausgewiesener Zweifel an der Leistungs ( un ) fähigkeit der Beschwerdeführerin in Auftrag gegebene Ob ser vation (anonyme telefonische Meldung vom 2 1. November 2012, vgl. Urk. 10/65/1) auf wenige Tage innerhalb des Zeitraums vom 1 3. Februar bis 1 4. August 2014 begrenzt, wobei die einzelnen Überwa chungsphasen maximal zehn Stunden dauerten ( Urk. 11/64/4 ff.). Die Versicherte war s omit weder einer systematischen noch einer ständigen Überwachung aus gesetzt und erlitt somit einen relativ bescheidenen Eingriff in ihre grundrechtliche Position. Stellt man diesen Aspekten das erhebliche und gewichtige öffentliche Interesse an der Verhinderung des Versicherungsmissbrauchs gegenüber, ergibt sich, dass der vorliegende Observationsbericht (inklusive Fotodokumentation und Videoauf nahmen) in die Be weiswürdigung einbezogen werden kann. Nicht zu beanstanden ist folglich, dass Prof. Dr. Z.___ die Observationsergebnisse - nebst zahl reichen weiteren Gesichtspunkten - in seine Beurteilung miteinfliessen liess. 4.3 Soweit die Versicherte einwendet, die Begutachtung durch Prof. Dr. Z.___ habe nicht ungefähr zwei Stunden (vgl. Urk. 11/85/ 40), sondern bloss 45 Minuten gedauert ( Urk. 1 S. 7 Ziff. 3.2), ist der Beschwerdegegnerin beizupflichten, dass es grundsätzlich nicht auf die Dauer der jeweiligen Untersuchung ankommt. Massgebend ist in erster Linie vielmehr, ob die darauf basierenden ärztlichen Fol gerungen inhaltlich vollständig und im Ergebnis schlüssig sind (Urteil 8C_848/2012 vom 1 6. April 2013 E. 3.2.2 mit Hinweisen). Dies ist vorliegend der Fall, zumal der Gutachter nicht nur gestützt auf die Ergebnisse der vorangegan genen Observation, sondern auch mit Blick auf die weitestgehend unauffälligen objektiven Befunde nachvollziehbar und überzeugend darlegte, weshalb aufgrund einer Adaption an das Beschwerdebild nicht mehr von einer Arbeitsunfähigkeit im angestammten Tätigkeitsbereich als Messer- und Scherenschleiferin ausge gangen werden könne (vgl. Urk. 11/85/39 ff.). Eine erhebliche Besserung des psychischen Gesundheitszustandes legt denn auch die Selbsteinschätzung der Versicherten nahe, wonach sie maximal in der Lage sei, der zuletzt ausgeübten Tätigkeit in einem 50%-Pensum nachzugehen ( Urk. 11/85/38). Dr. Y.___ attestierte im massgeblichen Vergleichszeitpunkt noch eine 20-25%ige Arbeits fähigkeit ( Urk. 11/54/12). Die von der Beschwerdeführerin herangezogenen Berichte der B.___ sowie Dr. A.___ (vgl. E. 3.3 f.) vermögen das psychiatrische Gutachten ebenfalls nicht in Zweifel zu ziehen. Zum einen ist der Erfahrungstatsache Rechnung zu tragen, dass behandelnde Arztpersonen und Therapiekräfte mitunter im Hinblick auf ihre auftragsrechtliche Vertrauensstellung in Zweifelsfällen eher zu Gunsten ihrer Patientinnen und Patienten aussagen ( BGE 135 V 465 E. 4.5, 125 V 351 E. 3b/cc). Zum anderen ist von wesentlicher Bedeutung, dass sich die Versicherte erst während des laufenden Rentenrevisionsverfahrens in psychiatrische Behandlung begab (vgl. Urk. 11/85/38). Darüber hinaus basieren die Berichte der B.___ vom 1 2. September und 2 9. November 2016 i n erheblichem Mass auf subjektiven Angaben der Versicherten, ohne dass diese einer kritischen Würdigung unterzo gen worden wären. Sie enthalten sodann keine Beurteilung der Arbeits- respek tive Erwerbsfähigkeit (vgl. Urk. 11/107, 11/113). Gesamthaft sind die ärztlichen Stellungnahmen jedenfalls nicht geeignet, das psychiatrische Gutachten von Prof. Dr. Z.___ in Frage zu stellen, zumal die anderslautenden Einschätzungen keine wichtige n – und nicht rein subjektiver Interpretation entspringende n – Aspekte benennen, die bei der Begutachtung unerkannt oder ungewürdigt geblieben sind (Urteil des Bundesgerichts 8C_677/2014 vom 2 9. Oktober 2014 E. 7.2 mit Hinweisen, u.a. auf SVR 2008 IV Nr. 15 S. 43 E. 2.2.1 [I 514/06] ). Ebenso wenig weisen sie eine nach der Erstattung des psychiatrischen Gutachtens bis zum Erlass der angefochtenen Verfügung eingetretene erhebliche Verschlech terung des Gesundheitszustandes aus. 4.4 Ausgehend von der beweiskräftigen fachärztlichen Beurteilung von Prof. Dr. Z.___ liegt nach dem Gesagten mit überwiegender Wahr schein lichkeit ein wesentlich gebesserter psychischer Gesundheitszustand und damit ein Revisions grund vor (vgl. E. 1.3). Es handelt sich nicht lediglich um eine unterschiedliche Beurteilung eines im Wesentlichen gleich gebliebenen Sach verhalts. Zwar führt die Versicherte grundsätzlich zutreffend an ( Urk. 1 S. 6 Ziff. 3.1), dass Prof. Dr. Z.___ von einer chronifizierten Störung ausging, welche sich allfällig in leichten Nuancen gebessert habe ( Urk. 11/85/44). Gleich zeitig hielt er jedoch klar fest, dass namentlich in Anbetracht des erhobenen Psychostatus sowie der Observationsergebnisse aufgrund einer Adaption an das Beschwerdebild nicht mehr auf eine hochgradige Arbeitsunfähigkeit geschlossen werden könne ( Urk. 11/85/45 ff., 11/91/2 ). Ausgehend von der von ihm attestier ten 100%igen Arbeitsfähigkeit in der angestammten Tätigkeit als Messer- und Scherenschleiferin besteht folglich kein Anspruch mehr auf eine Rente der Inva lidenversicherung (vgl. E. 1.2). Der Vollständigkeit halber bleibt anzufügen, dass das Bundesgericht zwischen zeitlich für sämtliche psychischen Leiden die Anwendbarkeit des indikatorenge leiteten Beweisverfahrens gemäss BGE 141 V 281 statuiert hat ( BGE 143 V 409 und 418 vom 3 0. November 2017). Ein solches bleibt jedoch dort entbehrlich, wo im Rahmen fachärztlicher Berichte eine Arbeitsunfähigkeit in nachvollziehbar begründeter Weise verneint wird und gegenteiligen Einschätzun gen kein Beweiswert beigemessen werden kann ( BGE 143 V 418 E. 7.1). Diese Vor aus setzungen sind vorliegend erfüllt (vgl. E. 4.3 hievor ). 5. 5.1 Zu prüfen bleibt, ab welchem Zeitpunkt die Rente der Beschwerdeführerin aufzu heben ist. Die Beschwerdegegnerin argumentierte, aufgrund einer Meldepflicht verletzung habe die Aufhebung per Beginn der Observation im Februar 2014 zu erfolgen ( Urk. 2 S. 2). Die Versicherte erachtete dies demgegenüber als unzulässig ( Urk. 1 S. 6). 5.2 Gemäss Art. 77 der Verordnung über die Invalidenversicherung ( IVV ) hat die b erechtigte Person jede für den Leistungsanspruch wesentliche Änderung, unter anderem eine solche des Gesundheitszustandes, der Arbeits- oder der Erwerbs fä higkeit, unverzüglich der IV-Stelle anzuzeigen. Für den Tatbestand der Melde pflicht verletzung ist ein schuldhaftes Fehlverhalten erforderlich, wobei nach ständiger Rechtsprechung bereits eine leichte Fahrlässigkeit genügt ( BGE 118 V 214 E. 2a; SVR 2012 IV Nr. 12 S. 61 E. 4.2.1; Urteil des Bundes gerichts 8C_127/2013 vom 2 2. April 2013 E. 4.1). 5.3 Die Beschwerdeführerin wurde im Rahmen der diversen Rentenrevisionsverfahren jeweils ausdrücklich auf ihre Pflicht hingewiesen, jede für den Leistungsanspruch wesentliche Änderung der persönlichen und wirtschaftlichen Verhältnisse unver züglich der IV-Stelle mitzuteilen ( Urk. 11/30/2, 11/35, 11/40, 11/44/1 und 11/56/1). Sie bestreitet denn auch nicht, sich dieser Meldepflicht bewusst gewesen zu sein. Entgegen der Auffassung der Beschwerdegegnerin lässt sich allerdings aus dem Observationsbericht vom 8. September 2014 ( Urk. 11/64) nicht mit über wiegender Wahrscheinlichkeit ableiten, dass sich der psychische Gesundheitszu stand bereits während des Zeitraums der Überwachung wesentlich gebessert und die Versicherte dies in Verletzung ihrer Meldepflicht nicht mitgeteilt hatte. So konnte sie insbesondere nicht bei der Ausübung einer Erwerbstätigkeit beobach tet werden. Sie suchte auch keine grösseren Geschäfte oder Menschenan sammlungen auf, welche sie gegenüber den Gutachtern jeweils als angstauslö sende Faktoren bezeichnet hatte (vgl. Urk. 11/54/5, 11/85/36). Auch der Umstand, dass die Versicherte an einzelnen Tagen beim Führen ihres Personenwagens gesehen werden konnte, legt für sich allein mit Blick auf das individuelle Beschwerdebild noch keine erhebliche Besserung der gesund heitlichen Situation nahe. Nicht zuletzt hielt denn auch Prof. Dr. Z.___ fest, dass dieser Schluss allein gestützt auf die Observationsunterlagen nicht gezogen werden könne ( Urk. 11/85/48). Weitere Anhaltspunkte für eine Meldepflichtverletzung macht weder die Beschwerdegegnerin geltend, noch ergeben sich solche mit Blick auf die übrige Aktenlage. Insbesondere der Umstand, dass die Versicherte bei Begutachtung durch Prof. Dr. Z.___ ihre selbständige Erwerbstätigkeit als Messer- und Scherenschleiferin in gewissem Umfang wieder aufgenommen zu haben scheint, legt für sich allein keine erhebliche, der Meldepflicht unterliegende Besserung der gesundheitlichen Situation nahe. So war für diese Tätigkeit im Rahmen des vorangegangenen Rentenrevisionsverfahrens im Jahr 2011 aus fachärztlicher Sicht keine vollständige Arbeitsunfähigkeit, sondern nur eine Einschränkung von 75-80 % attestiert worden (vgl. Urk. 11/54/12). Gemäss eigenen Angaben übte die Versicherte ihre Tätigkeit nur zwischendurch in einem unregelmässigen Pen sum aus. Dabei habe sie ein Einkommen von Fr. 300.-- bis 400.-- pro Monat erwirt schaftet ( Urk. 11/85/35 f.). Hinweise, wonach diese Angaben unzutreffend sind, ergeben sich unter anderem mit Blick auf den im laufenden Revisions ver fahren eingeholten IK -Auszug ( Urk. 11/60) nicht. Im Ergebnis kann demnach nicht darauf geschlossen werden, dass die Versicherte ihrer Erwerbstätigkeit in einem Pensum nachgegangen ist, welches die im Jahr 2011 attestierte medi zi nisch-theoretische Arbeitsfähigkeit von 20-25 % massgeblich übersteigt. 5.4 Nach dem Gesagten kann somit festgehalten werden, dass aufgrund des psychi atrischen Gutachtens zwar mit überwiegend er W ahrscheinlich keit von einer Besserung des psychischen Gesundheitszustandes auszugehen ist. Mangels einer Meldepflichtverletzung erweist sich eine rückwirkende Rentenaufhebung aller dings als nicht gerechtfertigt. In Anwendung von Art. 88 bis Abs. 2 lit. a IVV ist die Rente vielmehr erst auf den ersten Tag des zweiten Monats nach Zustellung der angefochtenen Verfügung ( Urk. 2), also per 1. Juli 2017, aufzuheben. 6. 6.1 Abschliessend ist auf den Einwand der Beschwerdeführerin einzugehen, wonach es ihr aufgrund des 24-jährigen Leistungsbezuges nicht mehr zumutbar sei, sich selbst einzugliedern ( Urk. 1 S. 9). 6.2 Im Regelfall ist eine medizinisch attestierte Verbesserung der Arbeitsfähigkeit auf dem Weg der Selbsteingliederung zu verwerten. Nach langjährigem Rentenbezug können ausnahmsweise Erfordernisse des Arbeitsmarktes der Anrechnung einer medizinisch vorhandenen Leistungsfähigkeit und medizinisch möglichen Leistungsentfaltung entgegenstehen, wenn aus den Akten einwandfrei hervor geht, dass die Verwertung eines bestimmten Leistungspotenzials ohne vorgängige Durchführung befähigender Massnahmen allein vermittels Eigenan strengung der versicherten Person nicht möglich ist. Diese Recht sprechung ist grundsätzlich auf Fälle zu beschränken, in denen die (revisions- oder wieder erwägungsweise) Her absetzung oder Aufhebung der Invaliden rente eine versicherte Person betrifft, welche das 55. Altersjahr zurück gelegt oder die Rente seit mehr als 15 Jahren bezogen hat (Urteil des Bundes gerichts 8C_39/2012 vom 24. April 2012 E. 5.1 mit Hinweisen; vgl. auch Urteile Bundesgerichts 8C_602/2013 vom 9. April 2014 E. 3.4 und 9C_412/2014 vom 20. Oktober 2014 E. 3.1 ). 6.3 Die Beschwerdeführerin bezog im Zeitpunkt der Renteneinstellung bereits seit mehr als 15 Jahren eine Invalidenrente (vgl. Urk. 11/25, 11/30, 11/35, 11/40, 11/44 und 11/56), weshalb sie grundsätzlich unter den vom Bundesgericht besonders geschützten Bezügerkreis fällt. Die Beschwerdegegnerin weist aller dings zu Recht darauf hin ( Urk. 2 S. 3), dass die Versicherte in ihrer angestamm ten Tätigkeit als selbständige Messer- und Scherenschleiferin aus medizinischer Sicht uneingeschränkt arbeitsfähig ist (vgl. E. 4.4). Sie geht diese r Arbeit inzwi schen auch wieder nach - wenn gleich in unregelmässigem Pensum - und verfügt in diesem Bereich über langjährige Erfahrung (vgl. Urk. 11/54/7, 11/85/35 f.). Inwiefern sie vor diesem Hintergrund zwecks Steigerung des Arbeitspensums auf berufliche Eingliederungsmassnahmen der Invalidenversicherung angewiesen sein sollte, erschliesst sich nicht und wird ihrerseits auch nicht substantiiert dar gelegt. Im Übrigen kann sie sich in ihrer Situation als Fahrende auch nicht vor stellen, eine andere Erwerbstätigkeit auszuüben (vgl. Urk. 11/54/7, 11/54/12). Insgesamt ist daher mit überwiegender Wahrscheinlichkeit davon auszugehen, dass der Beschwerdeführerin die Verwertung der medizinisch-theoretisch attestierten Arbeitsfähigkeit im Rahmen der Selbsteingliederung möglich und zumutbar ist. 7. Zusammenfassend ist festzuhalten, dass die Beschwerdegegnerin die der Versi cherten letztmals mit Mitteilung vom 2 5. März 2011 ( Urk. 11/56) zugesprochene ganze Rente der Invalidenversicherung zu Recht aufgehoben hat. Die Rentenauf hebung erweist sich allerdings erst per 1. Juli 2017 als zulässig, weshalb die angefochtene Verfügung vom 1 5. Mai 2017 ( Urk. 2) in teilweiser Gutheissung der Beschwerde in diesem Sinne zu korrigieren ist. Im Übrigen ist die Beschwerde abzuweisen. 8. 8.1 Da die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen zu prüfen war, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Ver fahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen ( Art. 69 Abs. 1 bis I VG ) und ermessensweise auf Fr. 9 00.-- anzusetzen. Ausgangsgemäss rechtfertigt es sich, diese zu zwei Dritteln ( Fr. 600.--) der Beschwerdeführerin und zu einem Drittel ( Fr. 300.--) der Beschwerdegegnerin aufzuerlegen, wobei der auf die Beschwerdeführerin entfallende Kostenanteil zufolge Bewilligung der unentgelt lichen Prozessführung (vgl. Urk. 13) einstweilen auf die Gerichtskasse zu nehmen ist. 8.2 Mit Honorarnote vom 3. November 2017 ( Urk. 19) machte Rechtsanwalt Marc Dübendorfer einen Gesamtaufwand von 12.5 Stunden à Fr. 280.-- beziehungs weise - im Falle des Unterliegens - zu den gerichtsüblichen Stundenansätzen gel tend. Nach § 34 Abs. 3 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht ( GSVGer ) bemisst sich die Höhe der gerichtlich festzusetzenden Entschädigung nach der Bedeutung der Streitsache, der Schwierigkeit des Prozesses und dem Mass des Obsiegens, jedoch ohne Rücksicht auf den Streitwert. Der geltend gemachte Aufwand erweist sich in gewissen Punkten nicht als ange messen. So ist für die Instruktion maximal eine Stunde und sind nicht deren zwei anzurechnen, zumal Rechtsanwalt Dübendorfer die Versicherte bereits im Vorbe scheidverfahren vertrat (vgl. Urk. 11/99, 11/108). Nicht ersichtlich ist im Weiteren die Notwendigkeit des am 9. Juni 2017 mit der B.___ geführten Telefonats, wes halb der damit zusammenhängende Aufwand von 0.35 Stunden nicht zu entschä digen ist. Eine Kürzung um 0.5 Stunden rechtfertigt sich sodann für die geltend gemachten Aufwände vom 1. September 2017, da die Korrespondenz mit der IV Stelle nicht dieses Verfahren betrifft. Keine Entschädigung ist folglich auch für die Lektüre des Schreibens der IV-Stelle vom 1 8. September 2017 (0.1 Stun den) geschuldet. Gesamthaft ist die Prozessentschädigung somit auf Fr. 2' 620. 10 fest zusetzen ( 10.55 Stunden zum gerichtsüblichen Ansatz von Fr. 220.-- sowie Bar auslagen von Fr. 105.-- und 8 % Mehrwertsteuer). Diese ist entsprechend dem Verfahrensausgang zu zwei Dritteln ( Fr. 1' 746.75 ) aus der Gerichtsk asse und zu einem Drittel ( Fr. 8 73.35 ) von der Beschwerdegegnerin zu leisten. Die Beschwerdeführerin ist auf § 16 Abs. 4 GSVGer hinzuweisen, wonach sie zur Nachzahlung der Gerichtskosten und der Entschädigung an den unentgeltlichen Rechtsvertr eter verpflichtet ist, sobald sie dazu in der Lage ist. Das Gericht erkennt: 1. In teilweiser Gutheissung der Beschwerde wird die Verfügung der Sozialversicherungs anstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, vom 1 5. Mai 2017 insoweit abgeändert, als fest gestellt wird, dass die ganze Rente per 1. Juli 2017 aufgehoben wird. Im Übrigen wird die Beschwerde abgewiesen. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 900.-- werden der Beschwerdeführerin zu zwei Dritteln sowie der Beschwerdegegnerin zu einem Drittel auferlegt. Zufolge Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung werden die der Beschwerdeführerin auferlegten Kosten von Fr. 600.-- einstweilen auf die Gerichtskasse genommen. Die Beschwerdeführerin wird auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen. Rechnung und Einzahlungsschein werden der Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt. 3. Die Beschwerdegegnerin wird verpflichtet, dem unentgeltlichen Rechtsvertreter der Beschwerdeführerin, Rechtsanwalt Marc Dübendorfer, Aarau, eine reduzierte Prozess ent schädigung von Fr. 873.35 (inkl. Barauslagen und MWSt ) zu bezahlen. Im weitergehenden Umfang wird der unentgeltliche Rechtsvertreter mit Fr. 1 '746.75 (inkl. Barauslagen und MWSt ) aus der Gerichtskasse entschädigt. Die Beschwerde führerin wird auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen. 4. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Rechtsanwalt Marc Dübendorfer - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle - Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an: - Gerichtskasse 5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesge setzes über das Bundesgericht, BGG ). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG ). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizu legen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG ). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Die VorsitzendeDer Gerichtsschreiber GrünigWürsch

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich IV.2017.00705 I. Kammer Sozialversicherungsrichterin Grünig, Vorsitzende Sozialversicherungsrichter Spitz Ersatzrichter Wilhelm Gerichtsschreiber Würsch Urteil vom 31. August 2018 in Sachen X.___ Beschwerdeführerin vertreten durch Rechtsanwalt Marc Dübendorfer Laurenzenvorstadt 11, Postfach 2145, 5001 Aarau gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin Sachverhalt: 1. 1.1 X.___, geboren 1965, hat keine berufliche Ausbildung absolviert und war b is Februar 1991 als Messer- und Scherenschleiferin selbständig erwerbstä tig. Aufgrund einer angstbetonten reaktiven Depression meldete sie sich am 4. Juni 1992 bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an ( Urk. 11/1, 11/6/2). Die damals zuständig gewesene Invalidenversicherungskommission tätigte sowohl erwerbliche als auch medizinische Abklärungen (vgl. Urk. 11/6, 11/11 und 11/21). Mit Verfügung vom 2. Juni 1994 sprach die Ausgleichskasse des Kantons Zürich der Versicherten rückwirkend ab Februar 1992 eine ganze Rente der Invalidenversicherung zu ( Urk. 11/25). 1.2 Dieser Rentenanspruch wurde im Rahmen mehrerer von Amtes wegen in den Jahren 1997, 2001 und 2006 durchgeführter Revisionsverfahren bestätigt ( Urk. 11/30, 11/35, 11/40 und 11/44). Insbesondere gestützt auf ein psychiatri sches Gutachten von Dr. med. Y.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, vom 2 7. Februar 2011 ( Urk. 11/54) teilte die nunmehr zuständige Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, der Ver sicherten sodann auch mit Schreiben vom 2 5. März 2011 mit, dass sie unverändert Anspruch auf eine ganze Rente habe ( Urk. 11/56). 1.3 Im Zuge eines weiteren Rentenrevisionsverfahrens holte die IV-Stelle im Jahr 2014 nebst einem von der Versicherten ausgefüllten Fragebogen ( Urk. 11/58) namentlich Arztberichte ( Urk. 11/59/6 ff.) sowie einen aktuellen Auszug aus dem individuellen Konto ( IK -Auszug, Urk. 11/60) ein. Zudem liess sie die Versicherte zwischen dem 1 3. Februar und 1 4. August 2014 tageweise observieren (Bericht vom 8. September 2014, Urk. 11/64) und gab bei Prof. Dr. med. Z.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie sowie Neurologie, ein psychiatrisches Gutachten in Auftrag ( Gutachten vom 2 8. Mai 2015 [ Urk. 11/85] sowie ergänzende Stellungnahme v om 2. April 2016 [ Urk. 11/91 ] ). Mit Vorbe scheid vom 2 9. Juni 2016 ( Urk. 11/96) stellte sie der Versicherten in Aussicht, dass die Rente rückwirkend per Februar 2014 aufgehoben werde. Zudem liege ab diesem Zeitpunkt eine Meldepflichtverletzung vor, weshalb die zu Unrecht bezo genen Leistungen zurückzuerstatten seien. Die Versicherte erhob sowohl dagegen, als auch gegen die mit Schreiben vom 2 4. November 2016 ( Urk. 11/112) ange kündigte Verlaufsbegutachtung Einwand ( Urk. 11/99, 11/108 und 11/114). Die IV-Stelle verzichtete daraufhin auf eine weitere medizinische Abklärung ( Urk. 11/119), verfügt e jedoch am 1 5. Mai 2017 wie im Vorbescheid angekündigt, wobei sie einer allfällig dagegen erhobenen Beschwerde die aufschiebende Wir kung entzog ( Urk. 11/122 = Urk. 2). 2. Gegen diesen Entscheid erhob X.___ am 1 9. Juni 2017 Beschwerde mit dem Rechtsbegehren, die angefochtene Verfügung sei aufzuheben und es seien ihr weiterhin die bisherigen Leistungen auszurichten. Zudem ersuchte sie um Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung und Bestellung eines unentgelt lichen Rechtsvertreters in der Person von Rechtsanwalt Marc Dübendorfer ( Urk. 1 S. 2). Mit Schreiben vom 4. Juli 2017 reichte sie ergänzende Unterlagen zur Dar legung ihrer finanziellen Verhältnisse ein ( Urk. 7 - 9). Mit Beschwerdeantwort vom 1 6. August 2017 ( Urk. 10) schloss die IV-Stelle auf Abweisung der Beschwerde, worüber die Versicherte mit Verfügung vom 2 1. August 2017 ( Urk. 13) orientiert wurde. Gleichzeitig wurde ein zweiter Schrif tenwechsel angeordnet und das Gesuch um unentgeltliche Prozessführung bewilligt. Der Versicherten wurde zudem Rechtsanwalt Dübendorfer als unent geltlicher Rechtsvertreter bestellt. Diese hielt sodann mit Replik vom 2 5. Septem ber 2017 ( Urk. 15) an ihren Anträgen fest, worauf die Beschwerdegegnerin mit Schreiben vom 2 7. Oktober 2017 ( Urk. 17) auf das Einreichen einer Duplik ver zichtete. Die Versicherte wurde hierüber mit Verfügung vom 3 0. Oktober 2017 ( Urk. 18) in Kenntnis gesetzt. Mit Schreiben vom 3. November 2017 ( Urk. 19) reichte Rechtsanwalt Dübendorfer seine Honorarnote ein. Das Gericht zieht in Erwägung: 1. 1.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allge meinen Teil des Sozialversicherungsrechts [ ATSG ] ). Sie kann Folge von Geburts gebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung [ IVG ] ). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgegliche nen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG ). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beein trächtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG ). 1.2 Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 IVG Versicherte, die: a. ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können; b. während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes tens 40 % arbeitsunfähig ( Art. 6 ATSG ) gewesen sind; und c. nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid ( Art. 8 ATSG ) sind. Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertelsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente ( Art. 28 Abs. 2 IVG ). 1.3 Ändert sich der Invaliditätsgrad eines Rentenbezügers erheblich, so wird die Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin für die Zukunft entsprechend erhöht, her abgesetzt oder aufgehoben ( Art. 17 Abs. 1 ATSG ). Anlass zur Rentenrevision gibt jede wesentliche Änderung in den tatsächlichen Verhältnissen seit Zusprechung der Rente, die geeignet ist, den Invaliditätsgrad und damit den Rentenanspruch zu beeinflussen. Insbesondere ist die Rente bei einer wesentlichen Änderung des Gesundheitszustandes revidierbar. Weiter sind, auch bei an sich gleich gebliebe nem Gesundheitszustand, veränderte Auswirkungen auf den Erwerbs- oder Auf gabenbereich von Bedeutung ( BGE 141 V 9 E. 2.3, 134 V 131 E. 3). Ferner kann ein Revisionsgrund unter Umständen auch in einer wesentlichen Änderung hin sichtlich des für die Methodenwahl massgeblichen (hypothetischen) Sachverhalts bestehen ( BGE 144 I 28 E. 2.2, 130 V 343 E. 3.5, 117 V 198 E. 3b, je mit Hinwei sen ). Hingegen ist die lediglich unterschiedliche Beurteilung eines im Wesentli chen gleich gebliebenen Sachverhalts im revisionsrechtlichen Kontext unbeacht lich ( BGE 141 V 9 E. 2.3 mit Hinweisen). Liegt in diesem Sinne ein Revisionsgrund vor, ist der Rentenanspruch in rechtli cher und tatsächlicher Hinsicht umfassend ("allseitig") zu prüfen, wobei keine Bindung an frühere Beurteilungen besteht ( BGE 141 V 9 E. 2.3 mit Hinweisen). 1.4 Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit können in gleicher Weise wie körperliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 8 ATSG bewirken. Rechtsprechungsgemäss ist bei psychi schen Beeinträchtigungen zu prüfen, ob ein psychischer Gesundheits schaden mit Krankheitswert besteht, welcher die versicherte Person auch bei Aufbietung allen guten Willens daran hindert, ein rentenausschliessendes Erwerbseinkommen zu erzielen ( vgl. BGE 139 V 547 E. 5, 131 V 49 E. 1.2, 130 V 352 E. 2.2.1 ; vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_125/2015 vom 1 8. November 2015 E. 5.4). Die Annahme eines psychischen Gesundheitsschadens im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG sowie Art. 3 Abs. 1 und Art. 6 ATSG setzt eine psychiatrische, lege artis auf die Vorgaben eines anerkannten Klassifikationssystems abgestützte Diagnose voraus ( vgl. BGE 143 V 409 E. 4.5.2, 141 V 281 E. 2.1, 130 V 396 E. 5.3 und E. 6 ). Eine fachärztlich einwandfrei festgestellte psychische Krankheit ist jedoch nicht ohne weiteres gleichbedeutend mit dem Vorliegen einer Invalidität. In jedem Ein zelfall muss eine Beeinträchtigung der Arbeits- und Erwerbsfähigkeit unabhängig von der Diagnose und grundsätzlich unbesehen der Ätiologie ausgewiesen und in ihrem Ausmass bestimmt sein. Entscheidend ist die nach einem weitgehend objektivierten Massstab zu beurteilende Frage, ob es der versicherten Person zumutbar ist, eine Arb eitsleistung zu erbringen ( BGE 143 V 409 E. 4.2.1, 141 V 281 E. 3.7, 139 V 547 E. 5.2, 127 V 294 E. 4c, je mit Hinweisen; vgl. Art. 7 Abs. 2 ATSG ). 1.5 Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusam menhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind ( BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c). 2. 2.1 Die Beschwerdegegnerin zog in der angefochtenen Verfügung vom 1 5. Mai 2017 ( Urk. 2) im Wesentlichen in Erwägung, dass gestützt auf das psychiatrische Gut achten von Prof. Dr. Z.___ eine Adaption an das Beschwerdebild und somit ein Revisionsgrund ausgewiesen sei. Bereits anlässlich der ab Februar 2014 durchgeführten Observation habe die Versicherte keine durch Angstsymptome verursachten Einschränkungen mehr gezeigt. Seither sei von einer uneinge schränkte n Arbeitsfähigkeit in der angestammten Tätigkeit als Scherenschleiferin auszugehen. Da die Beschwerdeführerin diese gesundheitliche Verbesserung nicht mitgeteilt habe, habe sie eine Meldepflichtverletzung begangen. Die Rente könne daher rückwirkend ab Beginn der Observation im Februar 2014 eingestellt werden ( Urk. 2 S. 2). Eine Selbsteingliederung sei der Versicherten zwar aufgrund des über 24 Jahre dauernden Rentenbezuges grundsätzlich nicht zumutbar. Die Renteneinstellung auf der Grundlage einer Meldepflichtverletzung könne jedoch nicht von Eingliederungsmassnahmen abhängen. Zudem habe die Versicherte anlässlich der Begutachtung angegeben, ihrer angestammten Tätigkeit als Scherenschleiferin nachzugehen. Vor diesem Hintergrund seien keine Eingliede rungsmassnahmen durchzuführen. Hinsichtlich der im Vorbescheidverfahren ein gereichten Arztberichte merkte die IV-Stelle schliesslich an, dass auch gestützt auf diese Unterlagen ein invalidisierender psychischer Gesundheitsschaden aus geschlossen werden könne. Insbesondere sei die Versicherte während Jahren nicht in einer fachärztlichen psychiatrischen Behandlung gewesen und habe eine sol che erst im laufenden Revisionsverfahren aufgenommen ( Urk. 2 S. 3 f.). 2.2 In ihrer Beschwerdeschrift vom 1 9. Juni 2017 ( Urk. 1) machte die Versicherte zusammengefasst geltend, dass sich aus dem Observationsbericht nichts ergebe, was die seit Anfang der 90er-Jahre bestehende Invalidität in Frage stelle. Ihre Schilderungen gegenüber Dr. Y.___ anlässlich des Rentenrevisionsverfahrens 2010/2011 stünden nicht im Widerspruch zu den Ergebnissen der Observation ( Urk. 1 S. 4). Der Observationsbericht sei mangels einer genügenden gesetzlichen Grundlage ohnehin nicht verwertbar. Ferner sei weder anlässlich der Observation noch der Begutachtung durch Prof. Dr. Z.___ der wellenartige Verlauf der gesundheitlichen Störung berücksichtigt worden ( Urk. 1 S. 5 f.). Gestützt auf das psychiatrische Gutachten lasse sich denn auch nicht auf einen verbesserten Gesundheitszustand schliessen; vielmehr handle es sich um eine andere Beurtei lung des gleich en Sachverhalts ( Urk. 1 S. 6 f. ). 2.3 Mit Beschwerdeantwort vom 1 6. August 2017 ( Urk. 10) wies die IV-Stelle darauf hin, dass das Bundesgericht mit Urteil 9C_806/2016 vom 1 4. Juli 2017 zwischen zeitlich entschieden habe, dass es in der Invalidenversicherung an einer genü genden gesetzlichen Grundlage für eine Observation fehle. Unter gewissen Voraussetzungen - welche vorliegend erfüllt seien - dürften bereits eingeholte Observationsunterlagen jedoch verwendet werden. 2.4 Mit Replik vom 2 5. September 2017 ( Urk. 15) wandte die Beschwerdeführerin ein, dass sie insgesamt an 12 Tagen jeweils während mehrerer Stunden überwacht worden sei. Die Intensität und Dauer der Observation verstosse gegen die Euro päische Menschenrechtskonvention (EMRK). Der Observationsb ericht sei nicht verwertbar. 3. 3.1 Die Beschwerdegegnerin sprach der Versicherten erstmals mit Verfügung vom 2. Juni 1994 eine ganze Rente der Invalidenversicherung zu ( Urk. 11/25). Diesen Anspruch bestätigte sie in der Folge mehrfach, wobei als zeitliche Vergleichsbasis für die vorliegend strittige Revisionsverfügung die Mitteilung vom 2 5. März 2011 ( Urk. 11/56) heranzuziehen ist, da jene unter Berücksichtigung des psychiatri schen Gutachtens von Dr. Y.___ vom 2 7. Februar 2011 ( Urk. 11/54) auf einer rechtskonformen Sachverhaltsabklärung, Beweiswürdigung und Invaliditätsbe messung beruhte (vgl. BGE 133 V 108; Urteil des Bundesgerichts 9C_599/2016 vom 2 9. März 2017 E. 3.1.2 mit Hinweis ). Der genannten Expertise sind die fol genden Diagnosen mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit zu entnehmen ( Urk. 11/54/10): - Agoraphobie mit Panikstörung (ICD-10 F40.01), - Rezidivierende depressive Episoden, gegenwärtig leichte Episode (ICD-10 F33.0), - Persönlichkeit mit ängstlichen und abhängigen Zügen (ICD-10 Z73.1), - Verdacht auf leichte Intelligenzminderung (ICD-10 F70.0), - Verdacht auf Benzodiazepinabhängigkeitssyndrom, ständiger Substanz-gebrauch (ICD-10 F13.25). Die der Volksgruppe der Jenischen angehörende Versicherte habe geschildert, Angst zu haben, was mit einem starken Druck im Bauch verbunden sei. Diese Symptomatik komme und gehe; manchmal sei sie sehr stark und lange vorhan den, manchmal sei es auch gut. Sehr häufig bestehe sie morgens und werde im Tagesverlauf besser. Sie müsse dann auch oft weinen und sei verzweifelt. Sie getraue sich häufig nicht hinaus, bleibe einfach im Wohnwagen. Oft sei es ihr nicht möglich, irgendetwas zu unternehmen. Grosse Mühe habe sie in grossen Geschäften und in Menschenansammlungen. Einkaufen in kleineren Geschäften sei möglich. Mit elf Jahren habe sie diese Beschwerden bekommen, wobei sie nicht wisse, weshalb. Sie habe Angst „ vor dem Mörder “ gehabt, auch im Dunkeln. Deshalb müsse sie auch heute noch bei Licht schlafen. Nach einer Phase der Besserung sei die Angst nach dem Tod ihres ersten Sohnes und ihrer Neffen wieder aufgetreten. Seither bestehe sie zu jeder Zeit ( Urk. 11/54/5). Zu Beginn der Exploration sei die Versicherte im Kontaktverhalten scheu und unsicher gewesen. Sie habe sich häufig für ihr Verhalten und ihre Unwissenheit entschuldigt. Nach dem sie über Art und Umfang des Gesprächs aufgeklärt worden sei, habe sie mit modulierter Stimme sowie lebhafter Mimik und Gestik freundlich, offen und sehr bemüht Auskunft gegeben. Dabei sei sie wach, bewusstseinsklar und allseits voll orientiert gewesen. Störungen der Aufmerksamkeit und des Gedächtnisses hätten nicht eruiert werden können. Das formale Denken sei kohärent und flüssig gewe sen, wobei die Versicherte sehr einfach strukturiert gewirkt habe. Es hätten weder Misstrauen, Zwänge, Wahn, Sinnestäuschungen noch Ich-Störungen festgestellt werden können. In der Grundstimmung sei die Explorandin unsicher, ängstlich und auch etwas angespannt respektive aufgeregt gewesen. Affektiv sei sie adä quat und schwingungsfähig gewesen. Ein Interesse ns verlust sei nicht geschildert worden. Der Antrieb sei leicht vermindert erschienen. Ein sozialer Rückzug sei in Bezug auf nicht familieninterne Kontakte beschrieben worden. So habe die Ver sicherte Mühe mit dem Klingeln an den Türen beim Messer- und Scherenschlei fen. Im Weiteren sei ihr der Besuch von Veranstaltungen wie etwa eines Konzertes nicht möglich. Hinweise auf Suizidalität hätten sich nicht ergeben ( Urk. 11/54/8 f.). Insgesamt entstehe der Eindruck einer langjährig bestehenden, chronifizierten Angsterkrankung mit festgefahrenen inneren Überzeugungen und Vermeidungs-verhalten. Damit verb unden sei eine latent depressive Verstimmung, welche im Längsschnitt als rezidivierende depressive Störung - aktuell in Teilremission und geringgradiger Ausprägung - zu beschreiben sei. Aufgrund der als deutlich unterdurchschnittlich anzunehmenden Intelligenz seien die Bewältigungs-mög lichkeiten hinsichtlich der diagnostizierten Erkrankungen eingeschränkt, nicht zuletzt was psychotherapeutische Hilfe anbelange. Zudem scheine neben der Angststörung eine tiefgreifende Verunsicherung vorzuliegen, die klinisch nicht sicher den Schweregrad einer Persönlichkeitsstörung erreiche, allerdings deutli che Züge im Sinne einer abhängigen und ängstlichen Persönlichkeit aufweise. Die in offenbar milderer Form fortbestehende Benzodiazepinab hängig keit wirke sich als zusätzlicher Faktor negativ auf das Geschehen aus, da sie das Vermei dungsverhalten verfestige, andere Lösungen behindere und die bestehende Antriebsarmut sowie die Schlafstörung verstärke ( Urk. 11/54/11 f.). Die depressive Störung habe aktuell keine wesentliche Auswirkung auf die ange stammte selbständige Tätigkeit als Messer- und Scherenschleiferin. Die Angststö rung wirke sich jedoch trotz leichter Besserung im Vergleich zu den Vorjahren einschränkend auf die Arbeitsfähigkeit aus. Problematisch sei die Inkonstanz, weshalb auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt keine Arbeitsfähigkeit bestehe. In der besonderen Situation des Messer- und Scherenschleifens mit der damit verbun denen hohen Flexibilität sei aktuell von einer geringen Arbeits fähigkeit von 20-25 % auszugehen. Eine angepasste Tätigkeit sei auf Grund der spezifischen Lebenssituation nicht sinnvoll denkbar ( Urk. 11/54/12). 3.2 Im Zuge des aktuell zu beurteilenden Rentenrevisionsverfahrens holte die IV Stelle bei Prof. Dr. Z.___ ein psychiatrisches Gutachten ein, welches vom 2 8. Mai 2015 datiert. Darin wird als psychiatrische Diagnose mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit eine Angst und Depression, gemischt (ICD-10 F41.2), aufgeführt. Ohne Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit seien demgegenüber eine akzen tuierte Persönlichkeit mit abhängigen Anteilen (ICD-10 Z73.1) sowie ein Ben zodiazepin-Abhängigkeitssyndrom (ICD-10 F13.25; Urk. 11/85/46). Nach ihrem Befinden und dem Verlauf der Erkrankung befragt, habe die Versi cherte angegeben, weiterhin unter Angstzuständen und Panikattacken zu leiden. Überfallartig komme es zu einem Druckgefühl in der Brust mit Todesängsten. Diese Zustände würden vor allem nachts und am frühen Morgen auftreten. Aus lösesituationen seien auch Menschenansammlungen wie beispielsweise in Super märkten, die sie meide. Die Angststörung bestehe seit dem Tod ihres Sohnes 199 1. Eine störungsspezifische Behandlung sei bisher nicht erfolgt. Gemäss eige nen Angaben wisse die Versicherte nicht, dass man ihre Erkrankung behandeln könne. Sie gehe nur ins Spital oder zum Arzt, wenn sie nicht mehr weiter wisse. Im letzten halben Jahr habe sie zwei Notfallbehandlungen gehabt. Als weitere Symptome habe die Explorandin Platzängste genannt; Aufzüge benutze sie nicht allein. Ferner bestünden Ängste vor der Dunkelheit. Depressive Symptome seien weder spontan, noch auf entsprechende Befragung geklagt worden. In somati scher Hinsicht habe die Versicherte morgendliche Rückenschmerzen sowie einen Schwankschwindel angegeben ( Urk. 11/85/36 f.). In der Kontaktaufnahme sei die Beschwerdeführerin freundlich zugewandt gewe sen; der Rapport habe sich durchgängig gut herstellen lassen. Zum Untersu chungszeitpunkt hätten keine quantitativen oder qualitativen Bewusstseinsstö rungen vorgelegen. Die Explorandin sei wach sowie zeitlich, örtlich, situativ und zur Person orientiert gewesen. Störungen des Kurz- oder Langzeitgedächtnisses hätten ebenfalls nicht objektiviert werden können. Eine Konzentrationsstörung sei weder beklagt worden, noch im Rahmen der circa zweistünden Untersuchung aufgefallen. Der formale und inhaltliche Gedankengang sei nicht pathologisch gewesen. Allerdings habe sich eine deutliche Störung des Selbstwerterlebens gezeigt. Der Affekt sei nicht zum negativen Pol verschoben gewesen. Die Versi cherte habe auch weder eine subjektive Lustlosigkeit, noch eine Freudlosigkeit oder einen generellen Interessensverlust beklagt. Der Antrieb habe nicht vermin dert gewirkt, und psychomotorische Auffälligkeiten hätten ebenfalls nicht bestanden ( Urk. 11/85/39-41). Insgesamt bestünden im affektiven Bereich leichte depressive Symptome, sodass unter Berücksichtigung der geklagten Ängste aktu ell von einer Angst und Depression, gemischt (ICD-10 F41.2), auszugehen sei. Die vorbeschriebene Akzentuierung der Persönlichkeit mit abhängigen und ängstli chen Anteilen könne bestätigt werden. Es müsse ferner von einer sekundären Benzodiazepinabhängigkeit mit ständigem Substanzgebrauch bei Angststörung ausgegangen werden. Für eine agoraphobische Störung fänden sich demgegen über keine spezifischen Symptome. Insgesamt liege eine chronifizierte Störung vor, die sich allfällig in leichten Nuancen gebessert habe. Auffällig seien jedoch einige Diskrepanzen. Während die Versicherte gegenüber der IV-Stelle angegeben habe, keiner Erwerbstätigkeit nachzugehen, habe sie sich anlässlich der Begut achtung dahingehend geäussert, in einem nicht in Prozent zu fassenden Pensum in ihrem Beruf als Messer- und Scherenschleiferin tätig zu sein. Im Unterschied zu ihren Aussagen gegenüber der IV-Stelle habe sie auch eingeräumt, ab und zu selbst einen Personenwagen zu steuern. Im Weiteren sei die Versicherte trotz lähmender Ängste nur ein bis zwei Mal im Jahr im Notfall vorstellig geworden. Auch die Observation habe keine Situationen mit angstbedingten Handicaps dokumentieren können. Im Übrigen habe nie eine leitliniengerechte Behandlung der affektiven Störung stattgefunden. Die vom Hausarzt und vom Psychiater ein geleitete antidepressive Behandlung sei von der Versicherten wieder abgesetzt worden. Gesamthaft bestünden vor diesem Hintergrund keine Argumente für eine Arbeitsunfähigkeit in der zuletzt ausgeübten Tätigkeit. Das Verhalten der Explo randin lasse auf eine Adaption an die chronische Störung schliessen ( Urk. 11/85/44 f.). Mit ergänzenden Ausführungen vom 2. April 2016 stellte Prof. Dr. Z.___ nochmals klar, dass zwar psychische Störungen vorlägen. Aufgrund einer Adap tion an das Beschwerdebild bestehe jedoch keine mittel- und langfristige Arbeits unfähigkeit. Die Diagnose Angst und Depression, gemischt, hätte korrekterweise unter die Rubrik „ Störungen ohne Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit “ ein geordnet werden müssen ( Urk. 11/91/2). 3.3 Mit Bericht vom 1 9. Juli 2016 stellte Dr. med. A.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, die Diagnose einer rezidivierenden depressiven Störung, gegenwärtig mittelgradige Episode (ICD-10 F33.1), die seit längerer Zeit bestehe. Sie werde von Angst, Beklemmung, vermindertem Antrieb, schweren Schlafstörungen sowie Schmerzen an diversen Körperstellen begleitet. Die Versi cherte befinde sich seit dem 2. April 2015 bei ihm in Therapie, wobei verschiedene Psychopharmaka bisher nur wenig Wirkung gezeigt hätten. Seit langer Zeit bestehe eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit ( Urk. 11/106/1; vgl. auch Urk. 11/104). 3.4 Dem Bericht der B.___ vom 1 2. Sep tember 2016 ist zu entnehmen, dass sich die Versicherte seit Juli 2016 in einer ambulanten sozialpsychiatrischen Behandlung befinde. Es präsentiere sich ein klinisches Bild von ausgeprägter Angst mit mittel bis stark ausgeprägter wahnhafter Symptomatik (Beeinträchtigungs- und Verfolgungsangst). Im Weite ren sei die Versicherte sehr ratlos, hoffnungslos, deprimiert und affekt inkonti nent. Sie habe von einem besonders in den letzten zwei Jahren ver schlechterten psychischen Gesundheitszustand berichtet. Während dieser Zeit sei sie sehr häufig von fremden Personen im Rahmen einer Rentenrevision observiert worden. Sie habe immer ängstlicher reagiert, könne nicht schlafen und habe Albträume. Aus Angst gehe sie sehr selten und nie alleine aus dem Haus. Am Sichersten fühle sie sich in ihrem Wohnwagen; sie vertraue niemandem. Einzig ihre Enkeltochter gebe ihr ein wenig Kraft im Leben ( Urk. 11/107/1). Gemäss Bericht der B.___ vom 2 9. November 2016 habe sich der Gesund heitszu stand zwischenzeitlich leicht gebessert. Zu einer sofortigen Verschlechte rung mit Panikattacken und massiven Ängsten sei es jedoch gekommen, nachdem die Ver sicherte ein Schreiben der IV-Stelle mit der Aufforderung zur medi zinischen Ver laufskontrolle bei Prof. Dr. Z.___ erhalten habe. In der heutigen Konsultation habe ein sehr schlechtes und verängstigtes Zustandsbild mit Zittern, Hyperventi lation und Ängsten vor Menschen, die die Versicherte einsperren wollen, fest ge stellt werden können ( Urk. 11/113). 4. 4.1 Das psychiatrische Gutachten von Prof. Dr. Z.___ vom 2 8. Mai 2015 samt Ergänzung vom 2. April 2016 diente als medizinische Grundlage für die ange fochtene Verfügung vom 1 5. Mai 2017, weshalb zunächst auf dessen Beweiswert einzugehen ist. Die Expertise basiert auf umfassenden psychiatrischen Untersuchungen und wurde in detaillierter Kenntnis der Vorakten erstellt ( Urk. 11/85/4 ff.). Die Beschwerdeführerin konnte gegenüber dem Gutachter ihre aktuellen Beschwer den schildern und wurde von diesem ausserdem eingehend zu diversen Themen bereichen wie namentlich der familiären Situation und dem gewöhnli chen Tages ablauf befragt ( Urk. 11/85/32 ff.). Die geklagten Leiden fanden im Rahmen der Feststellung der Diagnosen Berücksichtigung, wobei sowohl diese als auch die aus medizinischer Sicht resultierenden Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit dargelegt und erläutert wurden ( Urk. 11/85/44 ff., 11/91/2). Soweit möglich erfolgte im Weiteren eine schlüssige Auseinandersetzung mit vorangegangenen ärztlichen Beurteilungen ( Urk. 11/85/42 ff.). Insgesamt erfüllt das Gutachten von Prof. Dr. Z.___ somit die praxisgemässen formalen Kriterien für eine beweis werte medizinische Expertise (vgl. E. 1.5). 4.2 4.2.1 Die Beschwerdeführerin rügt zunächst, auf das psychiatrische Gutachten könne nicht abgestellt werden, da diesem die nicht verwertbaren Ergebnisse der von der IV-Stelle veranlassten Observation zu Grunde liegen würden ( Urk. 1 S. 6 ; Urk. 15 S. 1 ). 4.2.2 In Nachachtung des Urteils 61838/10 des Europäischen Gerichtshofs für Menschen rechte vom 1 8. Oktober 2016 betreffend ein unfallversicherungsrecht liches Verfahren hat das Bundesgericht erkannt, dass es auch in der Invaliden versicherung an einer genügenden gesetzlichen Grundlage fehlt, welche die ver deckte Überwachung umfassend klar und detailliert regelt ( BGE 143 I 377 E. 4). Die Verwertung rechtswidrig erlangten Materials wurde jedoch unter bestimmten Voraussetzungen als zulässig erachtet, nämlich wenn die Observation aufgrund ausgewiesener Zweifel über die Leistungs ( un ) fähigkeit der versicherten Person eingeleitet wurde; wenn Gegenstand der Observation unbeeinflusste Handlungen der versicherten Person waren, die zudem im öffentlichen Raum aufgenommen wurden, und wenn die Observation in Bezug auf die Observationstage und den Observationszeitraum begrenzt war. Die versicherte Person durfte demnach ins gesamt weder einer systematischen noch ständig en Überwachung ausgesetzt sein ( BGE 143 I 377 E. 5.1.2). 4.2.3 Entgegen der Argumentation der Versicherten spricht im vorliegenden Fall nichts gegen eine Verwertung der Observationsergebnisse ( Urk. 11/64). Ihre unbeein flussten Handlungen wie das Führen eines Motorfahrzeuges oder der Besuch klei nerer Geschäfte wurden im Freien und in für die Öffentlichkeit zugänglichen Räumen aufgenommen. Darüber hinaus war die aufgrund ausgewiesener Zweifel an der Leistungs ( un ) fähigkeit der Beschwerdeführerin in Auftrag gegebene Ob ser vation (anonyme telefonische Meldung vom 2 1. November 2012, vgl. Urk. 10/65/1) auf wenige Tage innerhalb des Zeitraums vom 1 3. Februar bis 1 4. August 2014 begrenzt, wobei die einzelnen Überwa chungsphasen maximal zehn Stunden dauerten ( Urk. 11/64/4 ff.). Die Versicherte war s omit weder einer systematischen noch einer ständigen Überwachung aus gesetzt und erlitt somit einen relativ bescheidenen Eingriff in ihre grundrechtliche Position. Stellt man diesen Aspekten das erhebliche und gewichtige öffentliche Interesse an der Verhinderung des Versicherungsmissbrauchs gegenüber, ergibt sich, dass der vorliegende Observationsbericht (inklusive Fotodokumentation und Videoauf nahmen) in die Be weiswürdigung einbezogen werden kann. Nicht zu beanstanden ist folglich, dass Prof. Dr. Z.___ die Observationsergebnisse - nebst zahl reichen weiteren Gesichtspunkten - in seine Beurteilung miteinfliessen liess. 4.3 Soweit die Versicherte einwendet, die Begutachtung durch Prof. Dr. Z.___ habe nicht ungefähr zwei Stunden (vgl. Urk. 11/85/ 40), sondern bloss 45 Minuten gedauert ( Urk. 1 S. 7 Ziff. 3.2), ist der Beschwerdegegnerin beizupflichten, dass es grundsätzlich nicht auf die Dauer der jeweiligen Untersuchung ankommt. Massgebend ist in erster Linie vielmehr, ob die darauf basierenden ärztlichen Fol gerungen inhaltlich vollständig und im Ergebnis schlüssig sind (Urteil 8C_848/2012 vom 1 6. April 2013 E. 3.2.2 mit Hinweisen). Dies ist vorliegend der Fall, zumal der Gutachter nicht nur gestützt auf die Ergebnisse der vorangegan genen Observation, sondern auch mit Blick auf die weitestgehend unauffälligen objektiven Befunde nachvollziehbar und überzeugend darlegte, weshalb aufgrund einer Adaption an das Beschwerdebild nicht mehr von einer Arbeitsunfähigkeit im angestammten Tätigkeitsbereich als Messer- und Scherenschleiferin ausge gangen werden könne (vgl. Urk. 11/85/39 ff.). Eine erhebliche Besserung des psychischen Gesundheitszustandes legt denn auch die Selbsteinschätzung der Versicherten nahe, wonach sie maximal in der Lage sei, der zuletzt ausgeübten Tätigkeit in einem 50%-Pensum nachzugehen ( Urk. 11/85/38). Dr. Y.___ attestierte im massgeblichen Vergleichszeitpunkt noch eine 20-25%ige Arbeits fähigkeit ( Urk. 11/54/12). Die von der Beschwerdeführerin herangezogenen Berichte der B.___ sowie Dr. A.___ (vgl. E. 3.3 f.) vermögen das psychiatrische Gutachten ebenfalls nicht in Zweifel zu ziehen. Zum einen ist der Erfahrungstatsache Rechnung zu tragen, dass behandelnde Arztpersonen und Therapiekräfte mitunter im Hinblick auf ihre auftragsrechtliche Vertrauensstellung in Zweifelsfällen eher zu Gunsten ihrer Patientinnen und Patienten aussagen ( BGE 135 V 465 E. 4.5, 125 V 351 E. 3b/cc). Zum anderen ist von wesentlicher Bedeutung, dass sich die Versicherte erst während des laufenden Rentenrevisionsverfahrens in psychiatrische Behandlung begab (vgl. Urk. 11/85/38). Darüber hinaus basieren die Berichte der B.___ vom 1 2. September und 2 9. November 2016 i n erheblichem Mass auf subjektiven Angaben der Versicherten, ohne dass diese einer kritischen Würdigung unterzo gen worden wären. Sie enthalten sodann keine Beurteilung der Arbeits- respek tive Erwerbsfähigkeit (vgl. Urk. 11/107, 11/113). Gesamthaft sind die ärztlichen Stellungnahmen jedenfalls nicht geeignet, das psychiatrische Gutachten von Prof. Dr. Z.___ in Frage zu stellen, zumal die anderslautenden Einschätzungen keine wichtige n – und nicht rein subjektiver Interpretation entspringende n – Aspekte benennen, die bei der Begutachtung unerkannt oder ungewürdigt geblieben sind (Urteil des Bundesgerichts 8C_677/2014 vom 2 9. Oktober 2014 E. 7.2 mit Hinweisen, u.a. auf SVR 2008 IV Nr. 15 S. 43 E. 2.2.1 [I 514/06] ). Ebenso wenig weisen sie eine nach der Erstattung des psychiatrischen Gutachtens bis zum Erlass der angefochtenen Verfügung eingetretene erhebliche Verschlech terung des Gesundheitszustandes aus. 4.4 Ausgehend von der beweiskräftigen fachärztlichen Beurteilung von Prof. Dr. Z.___ liegt nach dem Gesagten mit überwiegender Wahr schein lichkeit ein wesentlich gebesserter psychischer Gesundheitszustand und damit ein Revisions grund vor (vgl. E. 1.3). Es handelt sich nicht lediglich um eine unterschiedliche Beurteilung eines im Wesentlichen gleich gebliebenen Sach verhalts. Zwar führt die Versicherte grundsätzlich zutreffend an ( Urk. 1 S. 6 Ziff. 3.1), dass Prof. Dr. Z.___ von einer chronifizierten Störung ausging, welche sich allfällig in leichten Nuancen gebessert habe ( Urk. 11/85/44). Gleich zeitig hielt er jedoch klar fest, dass namentlich in Anbetracht des erhobenen Psychostatus sowie der Observationsergebnisse aufgrund einer Adaption an das Beschwerdebild nicht mehr auf eine hochgradige Arbeitsunfähigkeit geschlossen werden könne ( Urk. 11/85/45 ff., 11/91/2 ). Ausgehend von der von ihm attestier ten 100%igen Arbeitsfähigkeit in der angestammten Tätigkeit als Messer- und Scherenschleiferin besteht folglich kein Anspruch mehr auf eine Rente der Inva lidenversicherung (vgl. E. 1.2). Der Vollständigkeit halber bleibt anzufügen, dass das Bundesgericht zwischen zeitlich für sämtliche psychischen Leiden die Anwendbarkeit des indikatorenge leiteten Beweisverfahrens gemäss BGE 141 V 281 statuiert hat ( BGE 143 V 409 und 418 vom 3 0. November 2017). Ein solches bleibt jedoch dort entbehrlich, wo im Rahmen fachärztlicher Berichte eine Arbeitsunfähigkeit in nachvollziehbar begründeter Weise verneint wird und gegenteiligen Einschätzun gen kein Beweiswert beigemessen werden kann ( BGE 143 V 418 E. 7.1). Diese Vor aus setzungen sind vorliegend erfüllt (vgl. E. 4.3 hievor ). 5. 5.1 Zu prüfen bleibt, ab welchem Zeitpunkt die Rente der Beschwerdeführerin aufzu heben ist. Die Beschwerdegegnerin argumentierte, aufgrund einer Meldepflicht verletzung habe die Aufhebung per Beginn der Observation im Februar 2014 zu erfolgen ( Urk. 2 S. 2). Die Versicherte erachtete dies demgegenüber als unzulässig ( Urk. 1 S. 6). 5.2 Gemäss Art. 77 der Verordnung über die Invalidenversicherung ( IVV ) hat die b erechtigte Person jede für den Leistungsanspruch wesentliche Änderung, unter anderem eine solche des Gesundheitszustandes, der Arbeits- oder der Erwerbs fä higkeit, unverzüglich der IV-Stelle anzuzeigen. Für den Tatbestand der Melde pflicht verletzung ist ein schuldhaftes Fehlverhalten erforderlich, wobei nach ständiger Rechtsprechung bereits eine leichte Fahrlässigkeit genügt ( BGE 118 V 214 E. 2a; SVR 2012 IV Nr. 12 S. 61 E. 4.2.1; Urteil des Bundes gerichts 8C_127/2013 vom 2 2. April 2013 E. 4.1). 5.3 Die Beschwerdeführerin wurde im Rahmen der diversen Rentenrevisionsverfahren jeweils ausdrücklich auf ihre Pflicht hingewiesen, jede für den Leistungsanspruch wesentliche Änderung der persönlichen und wirtschaftlichen Verhältnisse unver züglich der IV-Stelle mitzuteilen ( Urk. 11/30/2, 11/35, 11/40, 11/44/1 und 11/56/1). Sie bestreitet denn auch nicht, sich dieser Meldepflicht bewusst gewesen zu sein. Entgegen der Auffassung der Beschwerdegegnerin lässt sich allerdings aus dem Observationsbericht vom 8. September 2014 ( Urk. 11/64) nicht mit über wiegender Wahrscheinlichkeit ableiten, dass sich der psychische Gesundheitszu stand bereits während des Zeitraums der Überwachung wesentlich gebessert und die Versicherte dies in Verletzung ihrer Meldepflicht nicht mitgeteilt hatte. So konnte sie insbesondere nicht bei der Ausübung einer Erwerbstätigkeit beobach tet werden. Sie suchte auch keine grösseren Geschäfte oder Menschenan sammlungen auf, welche sie gegenüber den Gutachtern jeweils als angstauslö sende Faktoren bezeichnet hatte (vgl. Urk. 11/54/5, 11/85/36). Auch der Umstand, dass die Versicherte an einzelnen Tagen beim Führen ihres Personenwagens gesehen werden konnte, legt für sich allein mit Blick auf das individuelle Beschwerdebild noch keine erhebliche Besserung der gesund heitlichen Situation nahe. Nicht zuletzt hielt denn auch Prof. Dr. Z.___ fest, dass dieser Schluss allein gestützt auf die Observationsunterlagen nicht gezogen werden könne ( Urk. 11/85/48). Weitere Anhaltspunkte für eine Meldepflichtverletzung macht weder die Beschwerdegegnerin geltend, noch ergeben sich solche mit Blick auf die übrige Aktenlage. Insbesondere der Umstand, dass die Versicherte bei Begutachtung durch Prof. Dr. Z.___ ihre selbständige Erwerbstätigkeit als Messer- und Scherenschleiferin in gewissem Umfang wieder aufgenommen zu haben scheint, legt für sich allein keine erhebliche, der Meldepflicht unterliegende Besserung der gesundheitlichen Situation nahe. So war für diese Tätigkeit im Rahmen des vorangegangenen Rentenrevisionsverfahrens im Jahr 2011 aus fachärztlicher Sicht keine vollständige Arbeitsunfähigkeit, sondern nur eine Einschränkung von 75-80 % attestiert worden (vgl. Urk. 11/54/12). Gemäss eigenen Angaben übte die Versicherte ihre Tätigkeit nur zwischendurch in einem unregelmässigen Pen sum aus. Dabei habe sie ein Einkommen von Fr. 300.-- bis 400.-- pro Monat erwirt schaftet ( Urk. 11/85/35 f.). Hinweise, wonach diese Angaben unzutreffend sind, ergeben sich unter anderem mit Blick auf den im laufenden Revisions ver fahren eingeholten IK -Auszug ( Urk. 11/60) nicht. Im Ergebnis kann demnach nicht darauf geschlossen werden, dass die Versicherte ihrer Erwerbstätigkeit in einem Pensum nachgegangen ist, welches die im Jahr 2011 attestierte medi zi nisch-theoretische Arbeitsfähigkeit von 20-25 % massgeblich übersteigt. 5.4 Nach dem Gesagten kann somit festgehalten werden, dass aufgrund des psychi atrischen Gutachtens zwar mit überwiegend er W ahrscheinlich keit von einer Besserung des psychischen Gesundheitszustandes auszugehen ist. Mangels einer Meldepflichtverletzung erweist sich eine rückwirkende Rentenaufhebung aller dings als nicht gerechtfertigt. In Anwendung von Art. 88 bis Abs. 2 lit. a IVV ist die Rente vielmehr erst auf den ersten Tag des zweiten Monats nach Zustellung der angefochtenen Verfügung ( Urk. 2), also per 1. Juli 2017, aufzuheben. 6. 6.1 Abschliessend ist auf den Einwand der Beschwerdeführerin einzugehen, wonach es ihr aufgrund des 24-jährigen Leistungsbezuges nicht mehr zumutbar sei, sich selbst einzugliedern ( Urk. 1 S. 9). 6.2 Im Regelfall ist eine medizinisch attestierte Verbesserung der Arbeitsfähigkeit auf dem Weg der Selbsteingliederung zu verwerten. Nach langjährigem Rentenbezug können ausnahmsweise Erfordernisse des Arbeitsmarktes der Anrechnung einer medizinisch vorhandenen Leistungsfähigkeit und medizinisch möglichen Leistungsentfaltung entgegenstehen, wenn aus den Akten einwandfrei hervor geht, dass die Verwertung eines bestimmten Leistungspotenzials ohne vorgängige Durchführung befähigender Massnahmen allein vermittels Eigenan strengung der versicherten Person nicht möglich ist. Diese Recht sprechung ist grundsätzlich auf Fälle zu beschränken, in denen die (revisions- oder wieder erwägungsweise) Her absetzung oder Aufhebung der Invaliden rente eine versicherte Person betrifft, welche das 55. Altersjahr zurück gelegt oder die Rente seit mehr als 15 Jahren bezogen hat (Urteil des Bundes gerichts 8C_39/2012 vom 24. April 2012 E. 5.1 mit Hinweisen; vgl. auch Urteile Bundesgerichts 8C_602/2013 vom 9. April 2014 E. 3.4 und 9C_412/2014 vom 20. Oktober 2014 E. 3.1 ). 6.3 Die Beschwerdeführerin bezog im Zeitpunkt der Renteneinstellung bereits seit mehr als 15 Jahren eine Invalidenrente (vgl. Urk. 11/25, 11/30, 11/35, 11/40, 11/44 und 11/56), weshalb sie grundsätzlich unter den vom Bundesgericht besonders geschützten Bezügerkreis fällt. Die Beschwerdegegnerin weist aller dings zu Recht darauf hin ( Urk. 2 S. 3), dass die Versicherte in ihrer angestamm ten Tätigkeit als selbständige Messer- und Scherenschleiferin aus medizinischer Sicht uneingeschränkt arbeitsfähig ist (vgl. E. 4.4). Sie geht diese r Arbeit inzwi schen auch wieder nach - wenn gleich in unregelmässigem Pensum - und verfügt in diesem Bereich über langjährige Erfahrung (vgl. Urk. 11/54/7, 11/85/35 f.). Inwiefern sie vor diesem Hintergrund zwecks Steigerung des Arbeitspensums auf berufliche Eingliederungsmassnahmen der Invalidenversicherung angewiesen sein sollte, erschliesst sich nicht und wird ihrerseits auch nicht substantiiert dar gelegt. Im Übrigen kann sie sich in ihrer Situation als Fahrende auch nicht vor stellen, eine andere Erwerbstätigkeit auszuüben (vgl. Urk. 11/54/7, 11/54/12). Insgesamt ist daher mit überwiegender Wahrscheinlichkeit davon auszugehen, dass der Beschwerdeführerin die Verwertung der medizinisch-theoretisch attestierten Arbeitsfähigkeit im Rahmen der Selbsteingliederung möglich und zumutbar ist. 7. Zusammenfassend ist festzuhalten, dass die Beschwerdegegnerin die der Versi cherten letztmals mit Mitteilung vom 2 5. März 2011 ( Urk. 11/56) zugesprochene ganze Rente der Invalidenversicherung zu Recht aufgehoben hat. Die Rentenauf hebung erweist sich allerdings erst per 1. Juli 2017 als zulässig, weshalb die angefochtene Verfügung vom 1 5. Mai 2017 ( Urk. 2) in teilweiser Gutheissung der Beschwerde in diesem Sinne zu korrigieren ist. Im Übrigen ist die Beschwerde abzuweisen. 8. 8.1 Da die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen zu prüfen war, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Ver fahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen ( Art. 69 Abs. 1 bis I VG ) und ermessensweise auf Fr. 9 00.-- anzusetzen. Ausgangsgemäss rechtfertigt es sich, diese zu zwei Dritteln ( Fr. 600.--) der Beschwerdeführerin und zu einem Drittel ( Fr. 300.--) der Beschwerdegegnerin aufzuerlegen, wobei der auf die Beschwerdeführerin entfallende Kostenanteil zufolge Bewilligung der unentgelt lichen Prozessführung (vgl. Urk. 13) einstweilen auf die Gerichtskasse zu nehmen ist. 8.2 Mit Honorarnote vom 3. November 2017 ( Urk. 19) machte Rechtsanwalt Marc Dübendorfer einen Gesamtaufwand von 12.5 Stunden à Fr. 280.-- beziehungs weise - im Falle des Unterliegens - zu den gerichtsüblichen Stundenansätzen gel tend. Nach § 34 Abs. 3 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht ( GSVGer ) bemisst sich die Höhe der gerichtlich festzusetzenden Entschädigung nach der Bedeutung der Streitsache, der Schwierigkeit des Prozesses und dem Mass des Obsiegens, jedoch ohne Rücksicht auf den Streitwert. Der geltend gemachte Aufwand erweist sich in gewissen Punkten nicht als ange messen. So ist für die Instruktion maximal eine Stunde und sind nicht deren zwei anzurechnen, zumal Rechtsanwalt Dübendorfer die Versicherte bereits im Vorbe scheidverfahren vertrat (vgl. Urk. 11/99, 11/108). Nicht ersichtlich ist im Weiteren die Notwendigkeit des am 9. Juni 2017 mit der B.___ geführten Telefonats, wes halb der damit zusammenhängende Aufwand von 0.35 Stunden nicht zu entschä digen ist. Eine Kürzung um 0.5 Stunden rechtfertigt sich sodann für die geltend gemachten Aufwände vom 1. September 2017, da die Korrespondenz mit der IV Stelle nicht dieses Verfahren betrifft. Keine Entschädigung ist folglich auch für die Lektüre des Schreibens der IV-Stelle vom 1 8. September 2017 (0.1 Stun den) geschuldet. Gesamthaft ist die Prozessentschädigung somit auf Fr. 2' 620. 10 fest zusetzen ( 10.55 Stunden zum gerichtsüblichen Ansatz von Fr. 220.-- sowie Bar auslagen von Fr. 105.-- und 8 % Mehrwertsteuer). Diese ist entsprechend dem Verfahrensausgang zu zwei Dritteln ( Fr. 1' 746.75 ) aus der Gerichtsk asse und zu einem Drittel ( Fr. 8 73.35 ) von der Beschwerdegegnerin zu leisten. Die Beschwerdeführerin ist auf § 16 Abs. 4 GSVGer hinzuweisen, wonach sie zur Nachzahlung der Gerichtskosten und der Entschädigung an den unentgeltlichen Rechtsvertr eter verpflichtet ist, sobald sie dazu in der Lage ist. Das Gericht erkennt: 1. In teilweiser Gutheissung der Beschwerde wird die Verfügung der Sozialversicherungs anstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, vom 1 5. Mai 2017 insoweit abgeändert, als fest gestellt wird, dass die ganze Rente per 1. Juli 2017 aufgehoben wird. Im Übrigen wird die Beschwerde abgewiesen. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 900.-- werden der Beschwerdeführerin zu zwei Dritteln sowie der Beschwerdegegnerin zu einem Drittel auferlegt. Zufolge Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung werden die der Beschwerdeführerin auferlegten Kosten von Fr. 600.-- einstweilen auf die Gerichtskasse genommen. Die Beschwerdeführerin wird auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen. Rechnung und Einzahlungsschein werden der Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt. 3. Die Beschwerdegegnerin wird verpflichtet, dem unentgeltlichen Rechtsvertreter der Beschwerdeführerin, Rechtsanwalt Marc Dübendorfer, Aarau, eine reduzierte Prozess ent schädigung von Fr. 873.35 (inkl. Barauslagen und MWSt ) zu bezahlen. Im weitergehenden Umfang wird der unentgeltliche Rechtsvertreter mit Fr. 1 '746.75 (inkl. Barauslagen und MWSt ) aus der Gerichtskasse entschädigt. Die Beschwerde führerin wird auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen. 4. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Rechtsanwalt Marc Dübendorfer - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle - Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an: - Gerichtskasse 5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesge setzes über das Bundesgericht, BGG ). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG ). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizu legen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG ). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Die VorsitzendeDer Gerichtsschreiber GrünigWürsch

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Sozialversicherungsgericht

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

des Kantons Zürich IV.2017.00705 I. Kammer Sozialversicherungsrichterin Grünig, Vorsitzende Sozialversicherungsrichter Spitz Ersatzrichter Wilhelm Gerichtsschreiber Würsch Urteil vom 31. August 2018

IV.2017.00705

IV.2017.00705

IV.2017.00705 I. Kammer

I. Kammer

Sozialversicherungsrichterin Grünig, Vorsitzende Sozialversicherungsrichter Spitz Ersatzrichter Wilhelm Gerichtsschreiber Würsch

Sozialversicherungsrichterin Grünig, Vorsitzende Sozialversicherungsrichter Spitz Ersatzrichter Wilhelm Gerichtsschreiber Würsch

Urteil vom 31. August 2018

Urteil vom 31. August 2018 in Sachen

in Sachen X.___

X.___ Beschwerdeführerin

Beschwerdeführerin vertreten durch Rechtsanwalt Marc Dübendorfer

vertreten durch Rechtsanwalt Marc Dübendorfer Laurenzenvorstadt 11, Postfach 2145, 5001 Aarau

Laurenzenvorstadt 11, Postfach 2145, 5001 Aarau gegen

gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle

Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich

Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin

Beschwerdegegnerin Sachverhalt:

Sachverhalt: 1.

1. 1.1 X.___, geboren 1965, hat keine berufliche Ausbildung absolviert und war b is Februar 1991 als Messer- und Scherenschleiferin selbständig erwerbstä tig. Aufgrund einer angstbetonten reaktiven Depression meldete sie sich am 4. Juni 1992 bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an ( Urk. 11/1, 11/6/2). Die damals zuständig gewesene Invalidenversicherungskommission tätigte sowohl erwerbliche als auch medizinische Abklärungen (vgl. Urk. 11/6, 11/11 und 11/21). Mit Verfügung vom 2. Juni 1994 sprach die Ausgleichskasse des Kantons Zürich der Versicherten rückwirkend ab Februar 1992 eine ganze Rente der Invalidenversicherung zu ( Urk. 11/25).

1.1 X.___, geboren 1965, hat keine berufliche Ausbildung absolviert und war b is Februar 1991 als Messer- und Scherenschleiferin selbständig erwerbstä tig. Aufgrund einer angstbetonten reaktiven Depression meldete sie sich am 4. Juni 1992 bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an ( Urk. 11/1, 11/6/2). Die damals zuständig gewesene Invalidenversicherungskommission tätigte sowohl erwerbliche als auch medizinische Abklärungen (vgl. Urk. 11/6, 11/11 und 11/21). Mit Verfügung vom 2. Juni 1994 sprach die Ausgleichskasse des Kantons Zürich der Versicherten rückwirkend ab Februar 1992 eine ganze Rente der Invalidenversicherung zu ( Urk. 11/25). 1.2 Dieser Rentenanspruch wurde im Rahmen mehrerer von Amtes wegen in den Jahren 1997, 2001 und 2006 durchgeführter Revisionsverfahren bestätigt ( Urk. 11/30, 11/35, 11/40 und 11/44). Insbesondere gestützt auf ein psychiatri sches Gutachten von Dr. med. Y.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, vom 2 7. Februar 2011 ( Urk. 11/54) teilte die nunmehr zuständige Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, der Ver sicherten sodann auch mit Schreiben vom 2 5. März 2011 mit, dass sie unverändert Anspruch auf eine ganze Rente habe ( Urk. 11/56).

1.2 Dieser Rentenanspruch wurde im Rahmen mehrerer von Amtes wegen in den Jahren 1997, 2001 und 2006 durchgeführter Revisionsverfahren bestätigt ( Urk. 11/30, 11/35, 11/40 und 11/44). Insbesondere gestützt auf ein psychiatri sches Gutachten von Dr. med. Y.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, vom 2 7. Februar 2011 ( Urk. 11/54) teilte die nunmehr zuständige Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, der Ver sicherten sodann auch mit Schreiben vom 2 5. März 2011 mit, dass sie unverändert Anspruch auf eine ganze Rente habe ( Urk. 11/56). 1.3 Im Zuge eines weiteren Rentenrevisionsverfahrens holte die IV-Stelle im Jahr 2014 nebst einem von der Versicherten ausgefüllten Fragebogen ( Urk. 11/58) namentlich Arztberichte ( Urk. 11/59/6 ff.) sowie einen aktuellen Auszug aus dem individuellen Konto ( IK -Auszug, Urk. 11/60) ein. Zudem liess sie die Versicherte zwischen dem 1 3. Februar und 1 4. August 2014 tageweise observieren (Bericht vom 8. September 2014, Urk. 11/64) und gab bei Prof. Dr. med. Z.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie sowie Neurologie, ein psychiatrisches Gutachten in Auftrag ( Gutachten vom 2 8. Mai 2015 [ Urk. 11/85] sowie ergänzende Stellungnahme v om 2. April 2016 [ Urk. 11/91 ] ). Mit Vorbe scheid vom 2 9. Juni 2016 ( Urk. 11/96) stellte sie der Versicherten in Aussicht, dass die Rente rückwirkend per Februar 2014 aufgehoben werde. Zudem liege ab diesem Zeitpunkt eine Meldepflichtverletzung vor, weshalb die zu Unrecht bezo genen Leistungen zurückzuerstatten seien. Die Versicherte erhob sowohl dagegen, als auch gegen die mit Schreiben vom 2 4. November 2016 ( Urk. 11/112) ange kündigte Verlaufsbegutachtung Einwand ( Urk. 11/99, 11/108 und 11/114). Die IV-Stelle verzichtete daraufhin auf eine weitere medizinische Abklärung ( Urk. 11/119), verfügt e jedoch am 1 5. Mai 2017 wie im Vorbescheid angekündigt, wobei sie einer allfällig dagegen erhobenen Beschwerde die aufschiebende Wir kung entzog ( Urk. 11/122 = Urk. 2).

1.3 Im Zuge eines weiteren Rentenrevisionsverfahrens holte die IV-Stelle im Jahr 2014 nebst einem von der Versicherten ausgefüllten Fragebogen ( Urk. 11/58) namentlich Arztberichte ( Urk. 11/59/6 ff.) sowie einen aktuellen Auszug aus dem individuellen Konto ( IK -Auszug, Urk. 11/60) ein. Zudem liess sie die Versicherte zwischen dem 1 3. Februar und 1 4. August 2014 tageweise observieren (Bericht vom 8. September 2014, Urk. 11/64) und gab bei Prof. Dr. med. Z.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie sowie Neurologie, ein psychiatrisches Gutachten in Auftrag ( Gutachten vom 2 8. Mai 2015 [ Urk. 11/85] sowie ergänzende Stellungnahme v om 2. April 2016 [ Urk. 11/91 ] ). Mit Vorbe scheid vom 2 9. Juni 2016 ( Urk. 11/96) stellte sie der Versicherten in Aussicht, dass die Rente rückwirkend per Februar 2014 aufgehoben werde. Zudem liege ab diesem Zeitpunkt eine Meldepflichtverletzung vor, weshalb die zu Unrecht bezo genen Leistungen zurückzuerstatten seien. Die Versicherte erhob sowohl dagegen, als auch gegen die mit Schreiben vom 2 4. November 2016 ( Urk. 11/112) ange kündigte Verlaufsbegutachtung Einwand ( Urk. 11/99, 11/108 und 11/114). Die IV-Stelle verzichtete daraufhin auf eine weitere medizinische Abklärung ( Urk. 11/119), verfügt e jedoch am 1 5. Mai 2017 wie im Vorbescheid angekündigt, wobei sie einer allfällig dagegen erhobenen Beschwerde die aufschiebende Wir kung entzog ( Urk. 11/122 = Urk. 2). 2. Gegen diesen Entscheid erhob X.___ am 1 9. Juni 2017 Beschwerde mit dem Rechtsbegehren, die angefochtene Verfügung sei aufzuheben und es seien ihr weiterhin die bisherigen Leistungen auszurichten. Zudem ersuchte sie um Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung und Bestellung eines unentgelt lichen Rechtsvertreters in der Person von Rechtsanwalt Marc Dübendorfer ( Urk. 1 S. 2). Mit Schreiben vom 4. Juli 2017 reichte sie ergänzende Unterlagen zur Dar legung ihrer finanziellen Verhältnisse ein ( Urk. 7 - 9). Mit Beschwerdeantwort vom 1 6. August 2017 ( Urk. 10) schloss die IV-Stelle auf Abweisung der Beschwerde, worüber die Versicherte mit Verfügung vom 2 1. August 2017 ( Urk. 13) orientiert wurde. Gleichzeitig wurde ein zweiter Schrif tenwechsel angeordnet und das Gesuch um unentgeltliche Prozessführung bewilligt. Der Versicherten wurde zudem Rechtsanwalt Dübendorfer als unent geltlicher Rechtsvertreter bestellt. Diese hielt sodann mit Replik vom 2 5. Septem ber 2017 ( Urk. 15) an ihren Anträgen fest, worauf die Beschwerdegegnerin mit Schreiben vom 2 7. Oktober 2017 ( Urk. 17) auf das Einreichen einer Duplik ver zichtete. Die Versicherte wurde hierüber mit Verfügung vom 3 0. Oktober 2017 ( Urk. 18) in Kenntnis gesetzt. Mit Schreiben vom 3. November 2017 ( Urk. 19) reichte Rechtsanwalt Dübendorfer seine Honorarnote ein.

2. Gegen diesen Entscheid erhob X.___ am 1 9. Juni 2017 Beschwerde mit dem Rechtsbegehren, die angefochtene Verfügung sei aufzuheben und es seien ihr weiterhin die bisherigen Leistungen auszurichten. Zudem ersuchte sie um Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung und Bestellung eines unentgelt lichen Rechtsvertreters in der Person von Rechtsanwalt Marc Dübendorfer ( Urk. 1 S. 2). Mit Schreiben vom 4. Juli 2017 reichte sie ergänzende Unterlagen zur Dar legung ihrer finanziellen Verhältnisse ein ( Urk. 7 9). Mit Beschwerdeantwort vom 1 6. August 2017 ( Urk. 10) schloss die IV-Stelle auf Abweisung der Beschwerde, worüber die Versicherte mit Verfügung vom 2 1. August 2017 ( Urk. 13) orientiert wurde. Gleichzeitig wurde ein zweiter Schrif tenwechsel angeordnet und das Gesuch um unentgeltliche Prozessführung bewilligt. Der Versicherten wurde zudem Rechtsanwalt Dübendorfer als unent geltlicher Rechtsvertreter bestellt. Diese hielt sodann mit Replik vom 2 5. Septem ber 2017 ( Urk. 15) an ihren Anträgen fest, worauf die Beschwerdegegnerin mit Schreiben vom 2 7. Oktober 2017 ( Urk. 17) auf das Einreichen einer Duplik ver zichtete. Die Versicherte wurde hierüber mit Verfügung vom 3 0. Oktober 2017 ( Urk. 18) in Kenntnis gesetzt. Mit Schreiben vom 3. November 2017 ( Urk. 19) reichte Rechtsanwalt Dübendorfer seine Honorarnote ein. Das Gericht zieht in Erwägung:

Das Gericht zieht in Erwägung: 1.

1. 1.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allge meinen Teil des Sozialversicherungsrechts [ ATSG ] ). Sie kann Folge von Geburts gebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung [ IVG ] ). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgegliche nen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG ). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beein trächtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG ).

1.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allge meinen Teil des Sozialversicherungsrechts [ ATSG ] ). Sie kann Folge von Geburts gebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung [ IVG ] ). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgegliche nen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG ). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beein trächtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG ). 1.2 Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 IVG Versicherte, die:

1.2 Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 IVG Versicherte, die: a. ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können;

a. ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können; b. während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes tens 40 % arbeitsunfähig ( Art. 6 ATSG ) gewesen sind; und

b. während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes tens 40 % arbeitsunfähig ( Art. 6 ATSG ) gewesen sind; und c. nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid ( Art. 8 ATSG ) sind. c. nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid ( Art. 8 ATSG ) sind. Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertelsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente ( Art. 28 Abs. 2 IVG ).

Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertelsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente ( Art. 28 Abs. 2 IVG ). 1.3 Ändert sich der Invaliditätsgrad eines Rentenbezügers erheblich, so wird die Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin für die Zukunft entsprechend erhöht, her abgesetzt oder aufgehoben ( Art. 17 Abs. 1 ATSG ). Anlass zur Rentenrevision gibt jede wesentliche Änderung in den tatsächlichen Verhältnissen seit Zusprechung der Rente, die geeignet ist, den Invaliditätsgrad und damit den Rentenanspruch zu beeinflussen. Insbesondere ist die Rente bei einer wesentlichen Änderung des Gesundheitszustandes revidierbar. Weiter sind, auch bei an sich gleich gebliebe nem Gesundheitszustand, veränderte Auswirkungen auf den Erwerbs- oder Auf gabenbereich von Bedeutung ( BGE 141 V 9 E. 2.3, 134 V 131 E. 3). Ferner kann ein Revisionsgrund unter Umständen auch in einer wesentlichen Änderung hin sichtlich des für die Methodenwahl massgeblichen (hypothetischen) Sachverhalts bestehen ( BGE 144 I 28 E. 2.2, 130 V 343 E. 3.5, 117 V 198 E. 3b, je mit Hinwei sen ). Hingegen ist die lediglich unterschiedliche Beurteilung eines im Wesentli chen gleich gebliebenen Sachverhalts im revisionsrechtlichen Kontext unbeacht lich ( BGE 141 V 9 E. 2.3 mit Hinweisen).

1.3 Ändert sich der Invaliditätsgrad eines Rentenbezügers erheblich, so wird die Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin für die Zukunft entsprechend erhöht, her abgesetzt oder aufgehoben ( Art. 17 Abs. 1 ATSG ). Anlass zur Rentenrevision gibt jede wesentliche Änderung in den tatsächlichen Verhältnissen seit Zusprechung der Rente, die geeignet ist, den Invaliditätsgrad und damit den Rentenanspruch zu beeinflussen. Insbesondere ist die Rente bei einer wesentlichen Änderung des Gesundheitszustandes revidierbar. Weiter sind, auch bei an sich gleich gebliebe nem Gesundheitszustand, veränderte Auswirkungen auf den Erwerbs- oder Auf gabenbereich von Bedeutung ( BGE 141 V 9 E. 2.3, 134 V 131 E. 3). Ferner kann ein Revisionsgrund unter Umständen auch in einer wesentlichen Änderung hin sichtlich des für die Methodenwahl massgeblichen (hypothetischen) Sachverhalts bestehen ( BGE 144 I 28 E. 2.2, 130 V 343 E. 3.5, 117 V 198 E. 3b, je mit Hinwei sen ). Hingegen ist die lediglich unterschiedliche Beurteilung eines im Wesentli chen gleich gebliebenen Sachverhalts im revisionsrechtlichen Kontext unbeacht lich ( BGE 141 V 9 E. 2.3 mit Hinweisen). Liegt in diesem Sinne ein Revisionsgrund vor, ist der Rentenanspruch in rechtli cher und tatsächlicher Hinsicht umfassend ("allseitig") zu prüfen, wobei keine Bindung an frühere Beurteilungen besteht ( BGE 141 V 9 E. 2.3 mit Hinweisen).

Liegt in diesem Sinne ein Revisionsgrund vor, ist der Rentenanspruch in rechtli cher und tatsächlicher Hinsicht umfassend ("allseitig") zu prüfen, wobei keine Bindung an frühere Beurteilungen besteht ( BGE 141 V 9 E. 2.3 mit Hinweisen). 1.4 Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit können in gleicher Weise wie körperliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 8 ATSG bewirken. Rechtsprechungsgemäss ist bei psychi schen Beeinträchtigungen zu prüfen, ob ein psychischer Gesundheits schaden mit Krankheitswert besteht, welcher die versicherte Person auch bei Aufbietung allen guten Willens daran hindert, ein rentenausschliessendes Erwerbseinkommen zu erzielen ( vgl. BGE 139 V 547 E. 5, 131 V 49 E. 1.2, 130 V 352 E. 2.2.1 ; vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_125/2015 vom 1 8. November 2015 E. 5.4).

1.4 Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit können in gleicher Weise wie körperliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 8 ATSG bewirken. Rechtsprechungsgemäss ist bei psychi schen Beeinträchtigungen zu prüfen, ob ein psychischer Gesundheits schaden mit Krankheitswert besteht, welcher die versicherte Person auch bei Aufbietung allen guten Willens daran hindert, ein rentenausschliessendes Erwerbseinkommen zu erzielen ( vgl. BGE 139 V 547 E. 5, 131 V 49 E. 1.2, 130 V 352 E. 2.2.1 ; vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_125/2015 vom 1 8. November 2015 E. 5.4). Die Annahme eines psychischen Gesundheitsschadens im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG sowie Art. 3 Abs. 1 und Art. 6 ATSG setzt eine psychiatrische, lege artis auf die Vorgaben eines anerkannten Klassifikationssystems abgestützte Diagnose voraus ( vgl. BGE 143 V 409 E. 4.5.2, 141 V 281 E. 2.1, 130 V 396 E. 5.3 und E. 6 ). Eine fachärztlich einwandfrei festgestellte psychische Krankheit ist jedoch nicht ohne weiteres gleichbedeutend mit dem Vorliegen einer Invalidität. In jedem Ein zelfall muss eine Beeinträchtigung der Arbeits- und Erwerbsfähigkeit unabhängig von der Diagnose und grundsätzlich unbesehen der Ätiologie ausgewiesen und in ihrem Ausmass bestimmt sein. Entscheidend ist die nach einem weitgehend objektivierten Massstab zu beurteilende Frage, ob es der versicherten Person zumutbar ist, eine Arb eitsleistung zu erbringen ( BGE 143 V 409 E. 4.2.1, 141 V 281 E. 3.7, 139 V 547 E. 5.2, 127 V 294 E. 4c, je mit Hinweisen; vgl. Art. 7 Abs. 2 ATSG ).

Die Annahme eines psychischen Gesundheitsschadens im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG sowie Art. 3 Abs. 1 und Art. 6 ATSG setzt eine psychiatrische, lege artis auf die Vorgaben eines anerkannten Klassifikationssystems abgestützte Diagnose voraus ( vgl. BGE 143 V 409 E. 4.5.2, 141 V 281 E. 2.1, 130 V 396 E. 5.3 und E. 6 ). Eine fachärztlich einwandfrei festgestellte psychische Krankheit ist jedoch nicht ohne weiteres gleichbedeutend mit dem Vorliegen einer Invalidität. In jedem Ein zelfall muss eine Beeinträchtigung der Arbeits- und Erwerbsfähigkeit unabhängig von der Diagnose und grundsätzlich unbesehen der Ätiologie ausgewiesen und in ihrem Ausmass bestimmt sein. Entscheidend ist die nach einem weitgehend objektivierten Massstab zu beurteilende Frage, ob es der versicherten Person zumutbar ist, eine Arb eitsleistung zu erbringen ( BGE 143 V 409 E. 4.2.1, 141 V 281 E. 3.7, 139 V 547 E. 5.2, 127 V 294 E. 4c, je mit Hinweisen; vgl. Art. 7 Abs. 2 ATSG ). 1.5 Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusam menhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind ( BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).

1.5 Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusam menhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind ( BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c). 2.

2. 2.1 Die Beschwerdegegnerin zog in der angefochtenen Verfügung vom 1 5. Mai 2017 ( Urk. 2) im Wesentlichen in Erwägung, dass gestützt auf das psychiatrische Gut achten von Prof. Dr. Z.___ eine Adaption an das Beschwerdebild und somit ein Revisionsgrund ausgewiesen sei. Bereits anlässlich der ab Februar 2014 durchgeführten Observation habe die Versicherte keine durch Angstsymptome verursachten Einschränkungen mehr gezeigt. Seither sei von einer uneinge schränkte n Arbeitsfähigkeit in der angestammten Tätigkeit als Scherenschleiferin auszugehen. Da die Beschwerdeführerin diese gesundheitliche Verbesserung nicht mitgeteilt habe, habe sie eine Meldepflichtverletzung begangen. Die Rente könne daher rückwirkend ab Beginn der Observation im Februar 2014 eingestellt werden ( Urk. 2 S. 2). Eine Selbsteingliederung sei der Versicherten zwar aufgrund des über 24 Jahre dauernden Rentenbezuges grundsätzlich nicht zumutbar. Die Renteneinstellung auf der Grundlage einer Meldepflichtverletzung könne jedoch nicht von Eingliederungsmassnahmen abhängen. Zudem habe die Versicherte anlässlich der Begutachtung angegeben, ihrer angestammten Tätigkeit als Scherenschleiferin nachzugehen. Vor diesem Hintergrund seien keine Eingliede rungsmassnahmen durchzuführen. Hinsichtlich der im Vorbescheidverfahren ein gereichten Arztberichte merkte die IV-Stelle schliesslich an, dass auch gestützt auf diese Unterlagen ein invalidisierender psychischer Gesundheitsschaden aus geschlossen werden könne. Insbesondere sei die Versicherte während Jahren nicht in einer fachärztlichen psychiatrischen Behandlung gewesen und habe eine sol che erst im laufenden Revisionsverfahren aufgenommen ( Urk. 2 S. 3 f.).

2.1 Die Beschwerdegegnerin zog in der angefochtenen Verfügung vom 1 5. Mai 2017 ( Urk. 2) im Wesentlichen in Erwägung, dass gestützt auf das psychiatrische Gut achten von Prof. Dr. Z.___ eine Adaption an das Beschwerdebild und somit ein Revisionsgrund ausgewiesen sei. Bereits anlässlich der ab Februar 2014 durchgeführten Observation habe die Versicherte keine durch Angstsymptome verursachten Einschränkungen mehr gezeigt. Seither sei von einer uneinge schränkte n Arbeitsfähigkeit in der angestammten Tätigkeit als Scherenschleiferin auszugehen. Da die Beschwerdeführerin diese gesundheitliche Verbesserung nicht mitgeteilt habe, habe sie eine Meldepflichtverletzung begangen. Die Rente könne daher rückwirkend ab Beginn der Observation im Februar 2014 eingestellt werden ( Urk. 2 S. 2). Eine Selbsteingliederung sei der Versicherten zwar aufgrund des über 24 Jahre dauernden Rentenbezuges grundsätzlich nicht zumutbar. Die Renteneinstellung auf der Grundlage einer Meldepflichtverletzung könne jedoch nicht von Eingliederungsmassnahmen abhängen. Zudem habe die Versicherte anlässlich der Begutachtung angegeben, ihrer angestammten Tätigkeit als Scherenschleiferin nachzugehen. Vor diesem Hintergrund seien keine Eingliede rungsmassnahmen durchzuführen. Hinsichtlich der im Vorbescheidverfahren ein gereichten Arztberichte merkte die IV-Stelle schliesslich an, dass auch gestützt auf diese Unterlagen ein invalidisierender psychischer Gesundheitsschaden aus geschlossen werden könne. Insbesondere sei die Versicherte während Jahren nicht in einer fachärztlichen psychiatrischen Behandlung gewesen und habe eine sol che erst im laufenden Revisionsverfahren aufgenommen ( Urk. 2 S. 3 f.). 2.2 In ihrer Beschwerdeschrift vom 1 9. Juni 2017 ( Urk. 1) machte die Versicherte zusammengefasst geltend, dass sich aus dem Observationsbericht nichts ergebe, was die seit Anfang der 90er-Jahre bestehende Invalidität in Frage stelle. Ihre Schilderungen gegenüber Dr. Y.___ anlässlich des Rentenrevisionsverfahrens 2010/2011 stünden nicht im Widerspruch zu den Ergebnissen der Observation ( Urk. 1 S. 4). Der Observationsbericht sei mangels einer genügenden gesetzlichen Grundlage ohnehin nicht verwertbar. Ferner sei weder anlässlich der Observation noch der Begutachtung durch Prof. Dr. Z.___ der wellenartige Verlauf der gesundheitlichen Störung berücksichtigt worden ( Urk. 1 S. 5 f.). Gestützt auf das psychiatrische Gutachten lasse sich denn auch nicht auf einen verbesserten Gesundheitszustand schliessen; vielmehr handle es sich um eine andere Beurtei lung des gleich en Sachverhalts ( Urk. 1 S. 6 f. ).

2.2 In ihrer Beschwerdeschrift vom 1 9. Juni 2017 ( Urk. 1) machte die Versicherte zusammengefasst geltend, dass sich aus dem Observationsbericht nichts ergebe, was die seit Anfang der 90er-Jahre bestehende Invalidität in Frage stelle. Ihre Schilderungen gegenüber Dr. Y.___ anlässlich des Rentenrevisionsverfahrens 2010/2011 stünden nicht im Widerspruch zu den Ergebnissen der Observation ( Urk. 1 S. 4). Der Observationsbericht sei mangels einer genügenden gesetzlichen Grundlage ohnehin nicht verwertbar. Ferner sei weder anlässlich der Observation noch der Begutachtung durch Prof. Dr. Z.___ der wellenartige Verlauf der gesundheitlichen Störung berücksichtigt worden ( Urk. 1 S. 5 f.). Gestützt auf das psychiatrische Gutachten lasse sich denn auch nicht auf einen verbesserten Gesundheitszustand schliessen; vielmehr handle es sich um eine andere Beurtei lung des gleich en Sachverhalts ( Urk. 1 S. 6 f. ). 2.3 Mit Beschwerdeantwort vom 1 6. August 2017 ( Urk. 10) wies die IV-Stelle darauf hin, dass das Bundesgericht mit Urteil 9C_806/2016 vom 1 4. Juli 2017 zwischen zeitlich entschieden habe, dass es in der Invalidenversicherung an einer genü genden gesetzlichen Grundlage für eine Observation fehle. Unter gewissen Voraussetzungen - welche vorliegend erfüllt seien - dürften bereits eingeholte Observationsunterlagen jedoch verwendet werden.

2.3 Mit Beschwerdeantwort vom 1 6. August 2017 ( Urk. 10) wies die IV-Stelle darauf hin, dass das Bundesgericht mit Urteil 9C_806/2016 vom 1 4. Juli 2017 zwischen zeitlich entschieden habe, dass es in der Invalidenversicherung an einer genü genden gesetzlichen Grundlage für eine Observation fehle. Unter gewissen Voraussetzungen - welche vorliegend erfüllt seien - dürften bereits eingeholte Observationsunterlagen jedoch verwendet werden. 2.4 Mit Replik vom 2 5. September 2017 ( Urk. 15) wandte die Beschwerdeführerin ein, dass sie insgesamt an 12 Tagen jeweils während mehrerer Stunden überwacht worden sei. Die Intensität und Dauer der Observation verstosse gegen die Euro päische Menschenrechtskonvention (EMRK). Der Observationsb ericht sei nicht verwertbar.

2.4 Mit Replik vom 2 5. September 2017 ( Urk. 15) wandte die Beschwerdeführerin ein, dass sie insgesamt an 12 Tagen jeweils während mehrerer Stunden überwacht worden sei. Die Intensität und Dauer der Observation verstosse gegen die Euro päische Menschenrechtskonvention (EMRK). Der Observationsb ericht sei nicht verwertbar. 3.

3. 3.1 Die Beschwerdegegnerin sprach der Versicherten erstmals mit Verfügung vom 2. Juni 1994 eine ganze Rente der Invalidenversicherung zu ( Urk. 11/25). Diesen Anspruch bestätigte sie in der Folge mehrfach, wobei als zeitliche Vergleichsbasis für die vorliegend strittige Revisionsverfügung die Mitteilung vom 2 5. März 2011 ( Urk. 11/56) heranzuziehen ist, da jene unter Berücksichtigung des psychiatri schen Gutachtens von Dr. Y.___ vom 2 7. Februar 2011 ( Urk. 11/54) auf einer rechtskonformen Sachverhaltsabklärung, Beweiswürdigung und Invaliditätsbe messung beruhte (vgl. BGE 133 V 108; Urteil des Bundesgerichts 9C_599/2016 vom 2 9. März 2017 E. 3.1.2 mit Hinweis ). Der genannten Expertise sind die fol genden Diagnosen mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit zu entnehmen ( Urk. 11/54/10):

3.1 Die Beschwerdegegnerin sprach der Versicherten erstmals mit Verfügung vom 2. Juni 1994 eine ganze Rente der Invalidenversicherung zu ( Urk. 11/25). Diesen Anspruch bestätigte sie in der Folge mehrfach, wobei als zeitliche Vergleichsbasis für die vorliegend strittige Revisionsverfügung die Mitteilung vom 2 5. März 2011 ( Urk. 11/56) heranzuziehen ist, da jene unter Berücksichtigung des psychiatri schen Gutachtens von Dr. Y.___ vom 2 7. Februar 2011 ( Urk. 11/54) auf einer rechtskonformen Sachverhaltsabklärung, Beweiswürdigung und Invaliditätsbe messung beruhte (vgl. BGE 133 V 108; Urteil des Bundesgerichts 9C_599/2016 vom 2 9. März 2017 E. 3.1.2 mit Hinweis ). Der genannten Expertise sind die fol genden Diagnosen mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit zu entnehmen ( Urk. 11/54/10): - Agoraphobie mit Panikstörung (ICD-10 F40.01),

Agoraphobie mit Panikstörung (ICD-10 F40.01), - Rezidivierende depressive Episoden, gegenwärtig leichte Episode (ICD-10 F33.0),

Rezidivierende depressive Episoden, gegenwärtig leichte Episode (ICD-10 F33.0), - Persönlichkeit mit ängstlichen und abhängigen Zügen (ICD-10 Z73.1),

Persönlichkeit mit ängstlichen und abhängigen Zügen (ICD-10 Z73.1), - Verdacht auf leichte Intelligenzminderung (ICD-10 F70.0),

Verdacht auf leichte Intelligenzminderung (ICD-10 F70.0), - Verdacht auf Benzodiazepinabhängigkeitssyndrom, ständiger Substanz-gebrauch (ICD-10 F13.25).

Verdacht auf Benzodiazepinabhängigkeitssyndrom, ständiger Substanz-gebrauch (ICD-10 F13.25). Die der Volksgruppe der Jenischen angehörende Versicherte habe geschildert, Angst zu haben, was mit einem starken Druck im Bauch verbunden sei. Diese Symptomatik komme und gehe; manchmal sei sie sehr stark und lange vorhan den, manchmal sei es auch gut. Sehr häufig bestehe sie morgens und werde im Tagesverlauf besser. Sie müsse dann auch oft weinen und sei verzweifelt. Sie getraue sich häufig nicht hinaus, bleibe einfach im Wohnwagen. Oft sei es ihr nicht möglich, irgendetwas zu unternehmen. Grosse Mühe habe sie in grossen Geschäften und in Menschenansammlungen. Einkaufen in kleineren Geschäften sei möglich. Mit elf Jahren habe sie diese Beschwerden bekommen, wobei sie nicht wisse, weshalb. Sie habe Angst „ vor dem Mörder “ gehabt, auch im Dunkeln. Deshalb müsse sie auch heute noch bei Licht schlafen. Nach einer Phase der Besserung sei die Angst nach dem Tod ihres ersten Sohnes und ihrer Neffen wieder aufgetreten. Seither bestehe sie zu jeder Zeit ( Urk. 11/54/5). Zu Beginn der Exploration sei die Versicherte im Kontaktverhalten scheu und unsicher gewesen. Sie habe sich häufig für ihr Verhalten und ihre Unwissenheit entschuldigt. Nach dem sie über Art und Umfang des Gesprächs aufgeklärt worden sei, habe sie mit modulierter Stimme sowie lebhafter Mimik und Gestik freundlich, offen und sehr bemüht Auskunft gegeben. Dabei sei sie wach, bewusstseinsklar und allseits voll orientiert gewesen. Störungen der Aufmerksamkeit und des Gedächtnisses hätten nicht eruiert werden können. Das formale Denken sei kohärent und flüssig gewe sen, wobei die Versicherte sehr einfach strukturiert gewirkt habe. Es hätten weder Misstrauen, Zwänge, Wahn, Sinnestäuschungen noch Ich-Störungen festgestellt werden können. In der Grundstimmung sei die Explorandin unsicher, ängstlich und auch etwas angespannt respektive aufgeregt gewesen. Affektiv sei sie adä quat und schwingungsfähig gewesen. Ein Interesse ns verlust sei nicht geschildert worden. Der Antrieb sei leicht vermindert erschienen. Ein sozialer Rückzug sei in Bezug auf nicht familieninterne Kontakte beschrieben worden. So habe die Ver sicherte Mühe mit dem Klingeln an den Türen beim Messer- und Scherenschlei fen. Im Weiteren sei ihr der Besuch von Veranstaltungen wie etwa eines Konzertes nicht möglich. Hinweise auf Suizidalität hätten sich nicht ergeben ( Urk. 11/54/8 f.).

Die der Volksgruppe der Jenischen angehörende Versicherte habe geschildert, Angst zu haben, was mit einem starken Druck im Bauch verbunden sei. Diese Symptomatik komme und gehe; manchmal sei sie sehr stark und lange vorhan den, manchmal sei es auch gut. Sehr häufig bestehe sie morgens und werde im Tagesverlauf besser. Sie müsse dann auch oft weinen und sei verzweifelt. Sie getraue sich häufig nicht hinaus, bleibe einfach im Wohnwagen. Oft sei es ihr nicht möglich, irgendetwas zu unternehmen. Grosse Mühe habe sie in grossen Geschäften und in Menschenansammlungen. Einkaufen in kleineren Geschäften sei möglich. Mit elf Jahren habe sie diese Beschwerden bekommen, wobei sie nicht wisse, weshalb. Sie habe Angst „ vor dem Mörder “ gehabt, auch im Dunkeln. Deshalb müsse sie auch heute noch bei Licht schlafen. Nach einer Phase der Besserung sei die Angst nach dem Tod ihres ersten Sohnes und ihrer Neffen wieder aufgetreten. Seither bestehe sie zu jeder Zeit ( Urk. 11/54/5). Zu Beginn der Exploration sei die Versicherte im Kontaktverhalten scheu und unsicher gewesen. Sie habe sich häufig für ihr Verhalten und ihre Unwissenheit entschuldigt. Nach dem sie über Art und Umfang des Gesprächs aufgeklärt worden sei, habe sie mit modulierter Stimme sowie lebhafter Mimik und Gestik freundlich, offen und sehr bemüht Auskunft gegeben. Dabei sei sie wach, bewusstseinsklar und allseits voll orientiert gewesen. Störungen der Aufmerksamkeit und des Gedächtnisses hätten nicht eruiert werden können. Das formale Denken sei kohärent und flüssig gewe sen, wobei die Versicherte sehr einfach strukturiert gewirkt habe. Es hätten weder Misstrauen, Zwänge, Wahn, Sinnestäuschungen noch Ich-Störungen festgestellt werden können. In der Grundstimmung sei die Explorandin unsicher, ängstlich und auch etwas angespannt respektive aufgeregt gewesen. Affektiv sei sie adä quat und schwingungsfähig gewesen. Ein Interesse ns verlust sei nicht geschildert worden. Der Antrieb sei leicht vermindert erschienen. Ein sozialer Rückzug sei in Bezug auf nicht familieninterne Kontakte beschrieben worden. So habe die Ver sicherte Mühe mit dem Klingeln an den Türen beim Messer- und Scherenschlei fen. Im Weiteren sei ihr der Besuch von Veranstaltungen wie etwa eines Konzertes nicht möglich. Hinweise auf Suizidalität hätten sich nicht ergeben ( Urk. 11/54/8 f.). Insgesamt entstehe der Eindruck einer langjährig bestehenden, chronifizierten Angsterkrankung mit festgefahrenen inneren Überzeugungen und Vermeidungs-verhalten. Damit verb unden sei eine latent depressive Verstimmung, welche im Längsschnitt als rezidivierende depressive Störung - aktuell in Teilremission und geringgradiger Ausprägung - zu beschreiben sei. Aufgrund der als deutlich unterdurchschnittlich anzunehmenden Intelligenz seien die Bewältigungs-mög lichkeiten hinsichtlich der diagnostizierten Erkrankungen eingeschränkt, nicht zuletzt was psychotherapeutische Hilfe anbelange. Zudem scheine neben der Angststörung eine tiefgreifende Verunsicherung vorzuliegen, die klinisch nicht sicher den Schweregrad einer Persönlichkeitsstörung erreiche, allerdings deutli che Züge im Sinne einer abhängigen und ängstlichen Persönlichkeit aufweise. Die in offenbar milderer Form fortbestehende Benzodiazepinab hängig keit wirke sich als zusätzlicher Faktor negativ auf das Geschehen aus, da sie das Vermei dungsverhalten verfestige, andere Lösungen behindere und die bestehende Antriebsarmut sowie die Schlafstörung verstärke ( Urk. 11/54/11 f.). Die depressive Störung habe aktuell keine wesentliche Auswirkung auf die ange stammte selbständige Tätigkeit als Messer- und Scherenschleiferin. Die Angststö rung wirke sich jedoch trotz leichter Besserung im Vergleich zu den Vorjahren einschränkend auf die Arbeitsfähigkeit aus. Problematisch sei die Inkonstanz, weshalb auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt keine Arbeitsfähigkeit bestehe. In der besonderen Situation des Messer- und Scherenschleifens mit der damit verbun denen hohen Flexibilität sei aktuell von einer geringen Arbeits fähigkeit von 20-25 % auszugehen. Eine angepasste Tätigkeit sei auf Grund der spezifischen Lebenssituation nicht sinnvoll denkbar ( Urk. 11/54/12).

Insgesamt entstehe der Eindruck einer langjährig bestehenden, chronifizierten Angsterkrankung mit festgefahrenen inneren Überzeugungen und Vermeidungs-verhalten. Damit verb unden sei eine latent depressive Verstimmung, welche im Längsschnitt als rezidivierende depressive Störung - aktuell in Teilremission und geringgradiger Ausprägung - zu beschreiben sei. Aufgrund der als deutlich unterdurchschnittlich anzunehmenden Intelligenz seien die Bewältigungs-mög lichkeiten hinsichtlich der diagnostizierten Erkrankungen eingeschränkt, nicht zuletzt was psychotherapeutische Hilfe anbelange. Zudem scheine neben der Angststörung eine tiefgreifende Verunsicherung vorzuliegen, die klinisch nicht sicher den Schweregrad einer Persönlichkeitsstörung erreiche, allerdings deutli che Züge im Sinne einer abhängigen und ängstlichen Persönlichkeit aufweise. Die in offenbar milderer Form fortbestehende Benzodiazepinab hängig keit wirke sich als zusätzlicher Faktor negativ auf das Geschehen aus, da sie das Vermei dungsverhalten verfestige, andere Lösungen behindere und die bestehende Antriebsarmut sowie die Schlafstörung verstärke ( Urk. 11/54/11 f.). Die depressive Störung habe aktuell keine wesentliche Auswirkung auf die ange stammte selbständige Tätigkeit als Messer- und Scherenschleiferin. Die Angststö rung wirke sich jedoch trotz leichter Besserung im Vergleich zu den Vorjahren einschränkend auf die Arbeitsfähigkeit aus. Problematisch sei die Inkonstanz, weshalb auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt keine Arbeitsfähigkeit bestehe. In der besonderen Situation des Messer- und Scherenschleifens mit der damit verbun denen hohen Flexibilität sei aktuell von einer geringen Arbeits fähigkeit von 20-25 % auszugehen. Eine angepasste Tätigkeit sei auf Grund der spezifischen Lebenssituation nicht sinnvoll denkbar ( Urk. 11/54/12). 3.2 Im Zuge des aktuell zu beurteilenden Rentenrevisionsverfahrens holte die IV Stelle bei Prof. Dr. Z.___ ein psychiatrisches Gutachten ein, welches vom 2 8. Mai 2015 datiert. Darin wird als psychiatrische Diagnose mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit eine Angst und Depression, gemischt (ICD-10 F41.2), aufgeführt. Ohne Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit seien demgegenüber eine akzen tuierte Persönlichkeit mit abhängigen Anteilen (ICD-10 Z73.1) sowie ein Ben zodiazepin-Abhängigkeitssyndrom (ICD-10 F13.25; Urk. 11/85/46).

3.2 Im Zuge des aktuell zu beurteilenden Rentenrevisionsverfahrens holte die IV Stelle bei Prof. Dr. Z.___ ein psychiatrisches Gutachten ein, welches vom 2 8. Mai 2015 datiert. Darin wird als psychiatrische Diagnose mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit eine Angst und Depression, gemischt (ICD-10 F41.2), aufgeführt. Ohne Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit seien demgegenüber eine akzen tuierte Persönlichkeit mit abhängigen Anteilen (ICD-10 Z73.1) sowie ein Ben zodiazepin-Abhängigkeitssyndrom (ICD-10 F13.25; Urk. 11/85/46). Nach ihrem Befinden und dem Verlauf der Erkrankung befragt, habe die Versi cherte angegeben, weiterhin unter Angstzuständen und Panikattacken zu leiden. Überfallartig komme es zu einem Druckgefühl in der Brust mit Todesängsten. Diese Zustände würden vor allem nachts und am frühen Morgen auftreten. Aus lösesituationen seien auch Menschenansammlungen wie beispielsweise in Super märkten, die sie meide. Die Angststörung bestehe seit dem Tod ihres Sohnes 199 1. Eine störungsspezifische Behandlung sei bisher nicht erfolgt. Gemäss eige nen Angaben wisse die Versicherte nicht, dass man ihre Erkrankung behandeln könne. Sie gehe nur ins Spital oder zum Arzt, wenn sie nicht mehr weiter wisse. Im letzten halben Jahr habe sie zwei Notfallbehandlungen gehabt. Als weitere Symptome habe die Explorandin Platzängste genannt; Aufzüge benutze sie nicht allein. Ferner bestünden Ängste vor der Dunkelheit. Depressive Symptome seien weder spontan, noch auf entsprechende Befragung geklagt worden. In somati scher Hinsicht habe die Versicherte morgendliche Rückenschmerzen sowie einen Schwankschwindel angegeben ( Urk. 11/85/36 f.).

Nach ihrem Befinden und dem Verlauf der Erkrankung befragt, habe die Versi cherte angegeben, weiterhin unter Angstzuständen und Panikattacken zu leiden. Überfallartig komme es zu einem Druckgefühl in der Brust mit Todesängsten. Diese Zustände würden vor allem nachts und am frühen Morgen auftreten. Aus lösesituationen seien auch Menschenansammlungen wie beispielsweise in Super märkten, die sie meide. Die Angststörung bestehe seit dem Tod ihres Sohnes 199 1. Eine störungsspezifische Behandlung sei bisher nicht erfolgt. Gemäss eige nen Angaben wisse die Versicherte nicht, dass man ihre Erkrankung behandeln könne. Sie gehe nur ins Spital oder zum Arzt, wenn sie nicht mehr weiter wisse. Im letzten halben Jahr habe sie zwei Notfallbehandlungen gehabt. Als weitere Symptome habe die Explorandin Platzängste genannt; Aufzüge benutze sie nicht allein. Ferner bestünden Ängste vor der Dunkelheit. Depressive Symptome seien weder spontan, noch auf entsprechende Befragung geklagt worden. In somati scher Hinsicht habe die Versicherte morgendliche Rückenschmerzen sowie einen Schwankschwindel angegeben ( Urk. 11/85/36 f.). In der Kontaktaufnahme sei die Beschwerdeführerin freundlich zugewandt gewe sen; der Rapport habe sich durchgängig gut herstellen lassen. Zum Untersu chungszeitpunkt hätten keine quantitativen oder qualitativen Bewusstseinsstö rungen vorgelegen. Die Explorandin sei wach sowie zeitlich, örtlich, situativ und zur Person orientiert gewesen. Störungen des Kurz- oder Langzeitgedächtnisses hätten ebenfalls nicht objektiviert werden können. Eine Konzentrationsstörung sei weder beklagt worden, noch im Rahmen der circa zweistünden Untersuchung aufgefallen. Der formale und inhaltliche Gedankengang sei nicht pathologisch gewesen. Allerdings habe sich eine deutliche Störung des Selbstwerterlebens gezeigt. Der Affekt sei nicht zum negativen Pol verschoben gewesen. Die Versi cherte habe auch weder eine subjektive Lustlosigkeit, noch eine Freudlosigkeit oder einen generellen Interessensverlust beklagt. Der Antrieb habe nicht vermin dert gewirkt, und psychomotorische Auffälligkeiten hätten ebenfalls nicht bestanden ( Urk. 11/85/39-41). Insgesamt bestünden im affektiven Bereich leichte depressive Symptome, sodass unter Berücksichtigung der geklagten Ängste aktu ell von einer Angst und Depression, gemischt (ICD-10 F41.2), auszugehen sei. Die vorbeschriebene Akzentuierung der Persönlichkeit mit abhängigen und ängstli chen Anteilen könne bestätigt werden. Es müsse ferner von einer sekundären Benzodiazepinabhängigkeit mit ständigem Substanzgebrauch bei Angststörung ausgegangen werden. Für eine agoraphobische Störung fänden sich demgegen über keine spezifischen Symptome. Insgesamt liege eine chronifizierte Störung vor, die sich allfällig in leichten Nuancen gebessert habe. Auffällig seien jedoch einige Diskrepanzen. Während die Versicherte gegenüber der IV-Stelle angegeben habe, keiner Erwerbstätigkeit nachzugehen, habe sie sich anlässlich der Begut achtung dahingehend geäussert, in einem nicht in Prozent zu fassenden Pensum in ihrem Beruf als Messer- und Scherenschleiferin tätig zu sein. Im Unterschied zu ihren Aussagen gegenüber der IV-Stelle habe sie auch eingeräumt, ab und zu selbst einen Personenwagen zu steuern. Im Weiteren sei die Versicherte trotz lähmender Ängste nur ein bis zwei Mal im Jahr im Notfall vorstellig geworden. Auch die Observation habe keine Situationen mit angstbedingten Handicaps dokumentieren können. Im Übrigen habe nie eine leitliniengerechte Behandlung der affektiven Störung stattgefunden. Die vom Hausarzt und vom Psychiater ein geleitete antidepressive Behandlung sei von der Versicherten wieder abgesetzt worden. Gesamthaft bestünden vor diesem Hintergrund keine Argumente für eine Arbeitsunfähigkeit in der zuletzt ausgeübten Tätigkeit. Das Verhalten der Explo randin lasse auf eine Adaption an die chronische Störung schliessen ( Urk. 11/85/44 f.).

In der Kontaktaufnahme sei die Beschwerdeführerin freundlich zugewandt gewe sen; der Rapport habe sich durchgängig gut herstellen lassen. Zum Untersu chungszeitpunkt hätten keine quantitativen oder qualitativen Bewusstseinsstö rungen vorgelegen. Die Explorandin sei wach sowie zeitlich, örtlich, situativ und zur Person orientiert gewesen. Störungen des Kurz- oder Langzeitgedächtnisses hätten ebenfalls nicht objektiviert werden können. Eine Konzentrationsstörung sei weder beklagt worden, noch im Rahmen der circa zweistünden Untersuchung aufgefallen. Der formale und inhaltliche Gedankengang sei nicht pathologisch gewesen. Allerdings habe sich eine deutliche Störung des Selbstwerterlebens gezeigt. Der Affekt sei nicht zum negativen Pol verschoben gewesen. Die Versi cherte habe auch weder eine subjektive Lustlosigkeit, noch eine Freudlosigkeit oder einen generellen Interessensverlust beklagt. Der Antrieb habe nicht vermin dert gewirkt, und psychomotorische Auffälligkeiten hätten ebenfalls nicht bestanden ( Urk. 11/85/39-41). Insgesamt bestünden im affektiven Bereich leichte depressive Symptome, sodass unter Berücksichtigung der geklagten Ängste aktu ell von einer Angst und Depression, gemischt (ICD-10 F41.2), auszugehen sei. Die vorbeschriebene Akzentuierung der Persönlichkeit mit abhängigen und ängstli chen Anteilen könne bestätigt werden. Es müsse ferner von einer sekundären Benzodiazepinabhängigkeit mit ständigem Substanzgebrauch bei Angststörung ausgegangen werden. Für eine agoraphobische Störung fänden sich demgegen über keine spezifischen Symptome. Insgesamt liege eine chronifizierte Störung vor, die sich allfällig in leichten Nuancen gebessert habe. Auffällig seien jedoch einige Diskrepanzen. Während die Versicherte gegenüber der IV-Stelle angegeben habe, keiner Erwerbstätigkeit nachzugehen, habe sie sich anlässlich der Begut achtung dahingehend geäussert, in einem nicht in Prozent zu fassenden Pensum in ihrem Beruf als Messer- und Scherenschleiferin tätig zu sein. Im Unterschied zu ihren Aussagen gegenüber der IV-Stelle habe sie auch eingeräumt, ab und zu selbst einen Personenwagen zu steuern. Im Weiteren sei die Versicherte trotz lähmender Ängste nur ein bis zwei Mal im Jahr im Notfall vorstellig geworden. Auch die Observation habe keine Situationen mit angstbedingten Handicaps dokumentieren können. Im Übrigen habe nie eine leitliniengerechte Behandlung der affektiven Störung stattgefunden. Die vom Hausarzt und vom Psychiater ein geleitete antidepressive Behandlung sei von der Versicherten wieder abgesetzt worden. Gesamthaft bestünden vor diesem Hintergrund keine Argumente für eine Arbeitsunfähigkeit in der zuletzt ausgeübten Tätigkeit. Das Verhalten der Explo randin lasse auf eine Adaption an die chronische Störung schliessen ( Urk. 11/85/44 f.). Mit ergänzenden Ausführungen vom 2. April 2016 stellte Prof. Dr. Z.___ nochmals klar, dass zwar psychische Störungen vorlägen. Aufgrund einer Adap tion an das Beschwerdebild bestehe jedoch keine mittel- und langfristige Arbeits unfähigkeit. Die Diagnose Angst und Depression, gemischt, hätte korrekterweise unter die Rubrik „ Störungen ohne Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit “ ein geordnet werden müssen ( Urk. 11/91/2).

Mit ergänzenden Ausführungen vom 2. April 2016 stellte Prof. Dr. Z.___ nochmals klar, dass zwar psychische Störungen vorlägen. Aufgrund einer Adap tion an das Beschwerdebild bestehe jedoch keine mittel- und langfristige Arbeits unfähigkeit. Die Diagnose Angst und Depression, gemischt, hätte korrekterweise unter die Rubrik „ Störungen ohne Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit “ ein geordnet werden müssen ( Urk. 11/91/2). 3.3 Mit Bericht vom 1 9. Juli 2016 stellte Dr. med. A.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, die Diagnose einer rezidivierenden depressiven Störung, gegenwärtig mittelgradige Episode (ICD-10 F33.1), die seit längerer Zeit bestehe. Sie werde von Angst, Beklemmung, vermindertem Antrieb, schweren Schlafstörungen sowie Schmerzen an diversen Körperstellen begleitet. Die Versi cherte befinde sich seit dem 2. April 2015 bei ihm in Therapie, wobei verschiedene Psychopharmaka bisher nur wenig Wirkung gezeigt hätten. Seit langer Zeit bestehe eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit ( Urk. 11/106/1; vgl. auch Urk. 11/104).

3.3 Mit Bericht vom 1 9. Juli 2016 stellte Dr. med. A.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, die Diagnose einer rezidivierenden depressiven Störung, gegenwärtig mittelgradige Episode (ICD-10 F33.1), die seit längerer Zeit bestehe. Sie werde von Angst, Beklemmung, vermindertem Antrieb, schweren Schlafstörungen sowie Schmerzen an diversen Körperstellen begleitet. Die Versi cherte befinde sich seit dem 2. April 2015 bei ihm in Therapie, wobei verschiedene Psychopharmaka bisher nur wenig Wirkung gezeigt hätten. Seit langer Zeit bestehe eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit ( Urk. 11/106/1; vgl. auch Urk. 11/104). 3.4 Dem Bericht der B.___ vom 1 2. Sep tember 2016 ist zu entnehmen, dass sich die Versicherte seit Juli 2016 in einer ambulanten sozialpsychiatrischen Behandlung befinde. Es präsentiere sich ein klinisches Bild von ausgeprägter Angst mit mittel bis stark ausgeprägter wahnhafter Symptomatik (Beeinträchtigungs- und Verfolgungsangst). Im Weite ren sei die Versicherte sehr ratlos, hoffnungslos, deprimiert und affekt inkonti nent. Sie habe von einem besonders in den letzten zwei Jahren ver schlechterten psychischen Gesundheitszustand berichtet. Während dieser Zeit sei sie sehr häufig von fremden Personen im Rahmen einer Rentenrevision observiert worden. Sie habe immer ängstlicher reagiert, könne nicht schlafen und habe Albträume. Aus Angst gehe sie sehr selten und nie alleine aus dem Haus. Am Sichersten fühle sie sich in ihrem Wohnwagen; sie vertraue niemandem. Einzig ihre Enkeltochter gebe ihr ein wenig Kraft im Leben ( Urk. 11/107/1).

3.4 Dem Bericht der B.___ vom 1 2. Sep tember 2016 ist zu entnehmen, dass sich die Versicherte seit Juli 2016 in einer ambulanten sozialpsychiatrischen Behandlung befinde. Es präsentiere sich ein klinisches Bild von ausgeprägter Angst mit mittel bis stark ausgeprägter wahnhafter Symptomatik (Beeinträchtigungs- und Verfolgungsangst). Im Weite ren sei die Versicherte sehr ratlos, hoffnungslos, deprimiert und affekt inkonti nent. Sie habe von einem besonders in den letzten zwei Jahren ver schlechterten psychischen Gesundheitszustand berichtet. Während dieser Zeit sei sie sehr häufig von fremden Personen im Rahmen einer Rentenrevision observiert worden. Sie habe immer ängstlicher reagiert, könne nicht schlafen und habe Albträume. Aus Angst gehe sie sehr selten und nie alleine aus dem Haus. Am Sichersten fühle sie sich in ihrem Wohnwagen; sie vertraue niemandem. Einzig ihre Enkeltochter gebe ihr ein wenig Kraft im Leben ( Urk. 11/107/1). Gemäss Bericht der B.___ vom 2 9. November 2016 habe sich der Gesund heitszu stand zwischenzeitlich leicht gebessert. Zu einer sofortigen Verschlechte rung mit Panikattacken und massiven Ängsten sei es jedoch gekommen, nachdem die Ver sicherte ein Schreiben der IV-Stelle mit der Aufforderung zur medi zinischen Ver laufskontrolle bei Prof. Dr. Z.___ erhalten habe. In der heutigen Konsultation habe ein sehr schlechtes und verängstigtes Zustandsbild mit Zittern, Hyperventi lation und Ängsten vor Menschen, die die Versicherte einsperren wollen, fest ge stellt werden können ( Urk. 11/113).

Gemäss Bericht der B.___ vom 2 9. November 2016 habe sich der Gesund heitszu stand zwischenzeitlich leicht gebessert. Zu einer sofortigen Verschlechte rung mit Panikattacken und massiven Ängsten sei es jedoch gekommen, nachdem die Ver sicherte ein Schreiben der IV-Stelle mit der Aufforderung zur medi zinischen Ver laufskontrolle bei Prof. Dr. Z.___ erhalten habe. In der heutigen Konsultation habe ein sehr schlechtes und verängstigtes Zustandsbild mit Zittern, Hyperventi lation und Ängsten vor Menschen, die die Versicherte einsperren wollen, fest ge stellt werden können ( Urk. 11/113). 4.

4. 4.1 Das psychiatrische Gutachten von Prof. Dr. Z.___ vom 2 8. Mai 2015 samt Ergänzung vom 2. April 2016 diente als medizinische Grundlage für die ange fochtene Verfügung vom 1 5. Mai 2017, weshalb zunächst auf dessen Beweiswert einzugehen ist.

4.1 Das psychiatrische Gutachten von Prof. Dr. Z.___ vom 2 8. Mai 2015 samt Ergänzung vom 2. April 2016 diente als medizinische Grundlage für die ange fochtene Verfügung vom 1 5. Mai 2017, weshalb zunächst auf dessen Beweiswert einzugehen ist. Die Expertise basiert auf umfassenden psychiatrischen Untersuchungen und wurde in detaillierter Kenntnis der Vorakten erstellt ( Urk. 11/85/4 ff.). Die Beschwerdeführerin konnte gegenüber dem Gutachter ihre aktuellen Beschwer den schildern und wurde von diesem ausserdem eingehend zu diversen Themen bereichen wie namentlich der familiären Situation und dem gewöhnli chen Tages ablauf befragt ( Urk. 11/85/32 ff.). Die geklagten Leiden fanden im Rahmen der Feststellung der Diagnosen Berücksichtigung, wobei sowohl diese als auch die aus medizinischer Sicht resultierenden Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit dargelegt und erläutert wurden ( Urk. 11/85/44 ff., 11/91/2). Soweit möglich erfolgte im Weiteren eine schlüssige Auseinandersetzung mit vorangegangenen ärztlichen Beurteilungen ( Urk. 11/85/42 ff.). Insgesamt erfüllt das Gutachten von Prof. Dr. Z.___ somit die praxisgemässen formalen Kriterien für eine beweis werte medizinische Expertise (vgl. E. 1.5).

Die Expertise basiert auf umfassenden psychiatrischen Untersuchungen und wurde in detaillierter Kenntnis der Vorakten erstellt ( Urk. 11/85/4 ff.). Die Beschwerdeführerin konnte gegenüber dem Gutachter ihre aktuellen Beschwer den schildern und wurde von diesem ausserdem eingehend zu diversen Themen bereichen wie namentlich der familiären Situation und dem gewöhnli chen Tages ablauf befragt ( Urk. 11/85/32 ff.). Die geklagten Leiden fanden im Rahmen der Feststellung der Diagnosen Berücksichtigung, wobei sowohl diese als auch die aus medizinischer Sicht resultierenden Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit dargelegt und erläutert wurden ( Urk. 11/85/44 ff., 11/91/2). Soweit möglich erfolgte im Weiteren eine schlüssige Auseinandersetzung mit vorangegangenen ärztlichen Beurteilungen ( Urk. 11/85/42 ff.). Insgesamt erfüllt das Gutachten von Prof. Dr. Z.___ somit die praxisgemässen formalen Kriterien für eine beweis werte medizinische Expertise (vgl. E. 1.5). 4.2

4.2 4.2.1 Die Beschwerdeführerin rügt zunächst, auf das psychiatrische Gutachten könne nicht abgestellt werden, da diesem die nicht verwertbaren Ergebnisse der von der IV-Stelle veranlassten Observation zu Grunde liegen würden ( Urk. 1 S. 6 ; Urk. 15 S. 1 ).

4.2.1 Die Beschwerdeführerin rügt zunächst, auf das psychiatrische Gutachten könne nicht abgestellt werden, da diesem die nicht verwertbaren Ergebnisse der von der IV-Stelle veranlassten Observation zu Grunde liegen würden ( Urk. 1 S. 6 ; Urk. 15 S. 1 ). 4.2.2 In Nachachtung des Urteils 61838/10 des Europäischen Gerichtshofs für Menschen rechte vom 1 8. Oktober 2016 betreffend ein unfallversicherungsrecht liches Verfahren hat das Bundesgericht erkannt, dass es auch in der Invaliden versicherung an einer genügenden gesetzlichen Grundlage fehlt, welche die ver deckte Überwachung umfassend klar und detailliert regelt ( BGE 143 I 377 E. 4). Die Verwertung rechtswidrig erlangten Materials wurde jedoch unter bestimmten Voraussetzungen als zulässig erachtet, nämlich wenn die Observation aufgrund ausgewiesener Zweifel über die Leistungs ( un ) fähigkeit der versicherten Person eingeleitet wurde; wenn Gegenstand der Observation unbeeinflusste Handlungen der versicherten Person waren, die zudem im öffentlichen Raum aufgenommen wurden, und wenn die Observation in Bezug auf die Observationstage und den Observationszeitraum begrenzt war. Die versicherte Person durfte demnach ins gesamt weder einer systematischen noch ständig en Überwachung ausgesetzt sein ( BGE 143 I 377 E. 5.1.2).

4.2.2 In Nachachtung des Urteils 61838/10 des Europäischen Gerichtshofs für Menschen rechte vom 1 8. Oktober 2016 betreffend ein unfallversicherungsrecht liches Verfahren hat das Bundesgericht erkannt, dass es auch in der Invaliden versicherung an einer genügenden gesetzlichen Grundlage fehlt, welche die ver deckte Überwachung umfassend klar und detailliert regelt ( BGE 143 I 377 E. 4). Die Verwertung rechtswidrig erlangten Materials wurde jedoch unter bestimmten Voraussetzungen als zulässig erachtet, nämlich wenn die Observation aufgrund ausgewiesener Zweifel über die Leistungs ( un ) fähigkeit der versicherten Person eingeleitet wurde; wenn Gegenstand der Observation unbeeinflusste Handlungen der versicherten Person waren, die zudem im öffentlichen Raum aufgenommen wurden, und wenn die Observation in Bezug auf die Observationstage und den Observationszeitraum begrenzt war. Die versicherte Person durfte demnach ins gesamt weder einer systematischen noch ständig en Überwachung ausgesetzt sein ( BGE 143 I 377 E. 5.1.2). 4.2.3 Entgegen der Argumentation der Versicherten spricht im vorliegenden Fall nichts gegen eine Verwertung der Observationsergebnisse ( Urk. 11/64). Ihre unbeein flussten Handlungen wie das Führen eines Motorfahrzeuges oder der Besuch klei nerer Geschäfte wurden im Freien und in für die Öffentlichkeit zugänglichen Räumen aufgenommen. Darüber hinaus war die aufgrund ausgewiesener Zweifel an der Leistungs ( un ) fähigkeit der Beschwerdeführerin in Auftrag gegebene Ob ser vation (anonyme telefonische Meldung vom 2 1. November 2012, vgl. Urk. 10/65/1) auf wenige Tage innerhalb des Zeitraums vom 1 3. Februar bis 1 4. August 2014 begrenzt, wobei die einzelnen Überwa chungsphasen maximal zehn Stunden dauerten ( Urk. 11/64/4 ff.). Die Versicherte war s omit weder einer systematischen noch einer ständigen Überwachung aus gesetzt und erlitt somit einen relativ bescheidenen Eingriff in ihre grundrechtliche Position. Stellt man diesen Aspekten das erhebliche und gewichtige öffentliche Interesse an der Verhinderung des Versicherungsmissbrauchs gegenüber, ergibt sich, dass der vorliegende Observationsbericht (inklusive Fotodokumentation und Videoauf nahmen) in die Be weiswürdigung einbezogen werden kann. Nicht zu beanstanden ist folglich, dass Prof. Dr. Z.___ die Observationsergebnisse - nebst zahl reichen weiteren Gesichtspunkten - in seine Beurteilung miteinfliessen liess.

4.2.3 Entgegen der Argumentation der Versicherten spricht im vorliegenden Fall nichts gegen eine Verwertung der Observationsergebnisse ( Urk. 11/64). Ihre unbeein flussten Handlungen wie das Führen eines Motorfahrzeuges oder der Besuch klei nerer Geschäfte wurden im Freien und in für die Öffentlichkeit zugänglichen Räumen aufgenommen. Darüber hinaus war die aufgrund ausgewiesener Zweifel an der Leistungs ( un ) fähigkeit der Beschwerdeführerin in Auftrag gegebene Ob ser vation (anonyme telefonische Meldung vom 2 1. November 2012, vgl. Urk. 10/65/1) auf wenige Tage innerhalb des Zeitraums vom 1 3. Februar bis 1 4. August 2014 begrenzt, wobei die einzelnen Überwa chungsphasen maximal zehn Stunden dauerten ( Urk. 11/64/4 ff.). Die Versicherte war s omit weder einer systematischen noch einer ständigen Überwachung aus gesetzt und erlitt somit einen relativ bescheidenen Eingriff in ihre grundrechtliche Position. Stellt man diesen Aspekten das erhebliche und gewichtige öffentliche Interesse an der Verhinderung des Versicherungsmissbrauchs gegenüber, ergibt sich, dass der vorliegende Observationsbericht (inklusive Fotodokumentation und Videoauf nahmen) in die Be weiswürdigung einbezogen werden kann. Nicht zu beanstanden ist folglich, dass Prof. Dr. Z.___ die Observationsergebnisse - nebst zahl reichen weiteren Gesichtspunkten - in seine Beurteilung miteinfliessen liess. 4.3 Soweit die Versicherte einwendet, die Begutachtung durch Prof. Dr. Z.___ habe nicht ungefähr zwei Stunden (vgl. Urk. 11/85/ 40), sondern bloss 45 Minuten gedauert ( Urk. 1 S. 7 Ziff. 3.2), ist der Beschwerdegegnerin beizupflichten, dass es grundsätzlich nicht auf die Dauer der jeweiligen Untersuchung ankommt. Massgebend ist in erster Linie vielmehr, ob die darauf basierenden ärztlichen Fol gerungen inhaltlich vollständig und im Ergebnis schlüssig sind (Urteil 8C_848/2012 vom 1 6. April 2013 E. 3.2.2 mit Hinweisen). Dies ist vorliegend der Fall, zumal der Gutachter nicht nur gestützt auf die Ergebnisse der vorangegan genen Observation, sondern auch mit Blick auf die weitestgehend unauffälligen objektiven Befunde nachvollziehbar und überzeugend darlegte, weshalb aufgrund einer Adaption an das Beschwerdebild nicht mehr von einer Arbeitsunfähigkeit im angestammten Tätigkeitsbereich als Messer- und Scherenschleiferin ausge gangen werden könne (vgl. Urk. 11/85/39 ff.). Eine erhebliche Besserung des psychischen Gesundheitszustandes legt denn auch die Selbsteinschätzung der Versicherten nahe, wonach sie maximal in der Lage sei, der zuletzt ausgeübten Tätigkeit in einem 50%-Pensum nachzugehen ( Urk. 11/85/38). Dr. Y.___ attestierte im massgeblichen Vergleichszeitpunkt noch eine 20-25%ige Arbeits fähigkeit ( Urk. 11/54/12).

4.3 Soweit die Versicherte einwendet, die Begutachtung durch Prof. Dr. Z.___ habe nicht ungefähr zwei Stunden (vgl. Urk. 11/85/ 40), sondern bloss 45 Minuten gedauert ( Urk. 1 S. 7 Ziff. 3.2), ist der Beschwerdegegnerin beizupflichten, dass es grundsätzlich nicht auf die Dauer der jeweiligen Untersuchung ankommt. Massgebend ist in erster Linie vielmehr, ob die darauf basierenden ärztlichen Fol gerungen inhaltlich vollständig und im Ergebnis schlüssig sind (Urteil 8C_848/2012 vom 1 6. April 2013 E. 3.2.2 mit Hinweisen). Dies ist vorliegend der Fall, zumal der Gutachter nicht nur gestützt auf die Ergebnisse der vorangegan genen Observation, sondern auch mit Blick auf die weitestgehend unauffälligen objektiven Befunde nachvollziehbar und überzeugend darlegte, weshalb aufgrund einer Adaption an das Beschwerdebild nicht mehr von einer Arbeitsunfähigkeit im angestammten Tätigkeitsbereich als Messer- und Scherenschleiferin ausge gangen werden könne (vgl. Urk. 11/85/39 ff.). Eine erhebliche Besserung des psychischen Gesundheitszustandes legt denn auch die Selbsteinschätzung der Versicherten nahe, wonach sie maximal in der Lage sei, der zuletzt ausgeübten Tätigkeit in einem 50%-Pensum nachzugehen ( Urk. 11/85/38). Dr. Y.___ attestierte im massgeblichen Vergleichszeitpunkt noch eine 20-25%ige Arbeits fähigkeit ( Urk. 11/54/12). Die von der Beschwerdeführerin herangezogenen Berichte der B.___ sowie Dr. A.___ (vgl. E. 3.3 f.) vermögen das psychiatrische Gutachten ebenfalls nicht in Zweifel zu ziehen. Zum einen ist der Erfahrungstatsache Rechnung zu tragen, dass behandelnde Arztpersonen und Therapiekräfte mitunter im Hinblick auf ihre auftragsrechtliche Vertrauensstellung in Zweifelsfällen eher zu Gunsten ihrer Patientinnen und Patienten aussagen ( BGE 135 V 465 E. 4.5, 125 V 351 E. 3b/cc). Zum anderen ist von wesentlicher Bedeutung, dass sich die Versicherte erst während des laufenden Rentenrevisionsverfahrens in psychiatrische Behandlung begab (vgl. Urk. 11/85/38). Darüber hinaus basieren die Berichte der B.___ vom 1 2. September und 2 9. November 2016 i n erheblichem Mass auf subjektiven Angaben der Versicherten, ohne dass diese einer kritischen Würdigung unterzo gen worden wären. Sie enthalten sodann keine Beurteilung der Arbeits- respek tive Erwerbsfähigkeit (vgl. Urk. 11/107, 11/113). Gesamthaft sind die ärztlichen Stellungnahmen jedenfalls nicht geeignet, das psychiatrische Gutachten von Prof. Dr. Z.___ in Frage zu stellen, zumal die anderslautenden Einschätzungen keine wichtige n – und nicht rein subjektiver Interpretation entspringende n – Aspekte benennen, die bei der Begutachtung unerkannt oder ungewürdigt geblieben sind (Urteil des Bundesgerichts 8C_677/2014 vom 2 9. Oktober 2014 E. 7.2 mit Hinweisen, u.a. auf SVR 2008 IV Nr. 15 S. 43 E. 2.2.1 [I 514/06] ). Ebenso wenig weisen sie eine nach der Erstattung des psychiatrischen Gutachtens bis zum Erlass der angefochtenen Verfügung eingetretene erhebliche Verschlech terung des Gesundheitszustandes aus.

Die von der Beschwerdeführerin herangezogenen Berichte der B.___ sowie Dr. A.___ (vgl. E. 3.3 f.) vermögen das psychiatrische Gutachten ebenfalls nicht in Zweifel zu ziehen. Zum einen ist der Erfahrungstatsache Rechnung zu tragen, dass behandelnde Arztpersonen und Therapiekräfte mitunter im Hinblick auf ihre auftragsrechtliche Vertrauensstellung in Zweifelsfällen eher zu Gunsten ihrer Patientinnen und Patienten aussagen ( BGE 135 V 465 E. 4.5, 125 V 351 E. 3b/cc). Zum anderen ist von wesentlicher Bedeutung, dass sich die Versicherte erst während des laufenden Rentenrevisionsverfahrens in psychiatrische Behandlung begab (vgl. Urk. 11/85/38). Darüber hinaus basieren die Berichte der B.___ vom 1 2. September und 2 9. November 2016 i n erheblichem Mass auf subjektiven Angaben der Versicherten, ohne dass diese einer kritischen Würdigung unterzo gen worden wären. Sie enthalten sodann keine Beurteilung der Arbeits- respek tive Erwerbsfähigkeit (vgl. Urk. 11/107, 11/113). Gesamthaft sind die ärztlichen Stellungnahmen jedenfalls nicht geeignet, das psychiatrische Gutachten von Prof. Dr. Z.___ in Frage zu stellen, zumal die anderslautenden Einschätzungen keine wichtige n – und nicht rein subjektiver Interpretation entspringende n – Aspekte benennen, die bei der Begutachtung unerkannt oder ungewürdigt geblieben sind (Urteil des Bundesgerichts 8C_677/2014 vom 2 9. Oktober 2014 E. 7.2 mit Hinweisen, u.a. auf SVR 2008 IV Nr. 15 S. 43 E. 2.2.1 [I 514/06] ). Ebenso wenig weisen sie eine nach der Erstattung des psychiatrischen Gutachtens bis zum Erlass der angefochtenen Verfügung eingetretene erhebliche Verschlech terung des Gesundheitszustandes aus. 4.4 Ausgehend von der beweiskräftigen fachärztlichen Beurteilung von Prof. Dr. Z.___ liegt nach dem Gesagten mit überwiegender Wahr schein lichkeit ein wesentlich gebesserter psychischer Gesundheitszustand und damit ein Revisions grund vor (vgl. E. 1.3). Es handelt sich nicht lediglich um eine unterschiedliche Beurteilung eines im Wesentlichen gleich gebliebenen Sach verhalts. Zwar führt die Versicherte grundsätzlich zutreffend an ( Urk. 1 S. 6 Ziff. 3.1), dass Prof. Dr. Z.___ von einer chronifizierten Störung ausging, welche sich allfällig in leichten Nuancen gebessert habe ( Urk. 11/85/44). Gleich zeitig hielt er jedoch klar fest, dass namentlich in Anbetracht des erhobenen Psychostatus sowie der Observationsergebnisse aufgrund einer Adaption an das Beschwerdebild nicht mehr auf eine hochgradige Arbeitsunfähigkeit geschlossen werden könne ( Urk. 11/85/45 ff., 11/91/2 ). Ausgehend von der von ihm attestier ten 100%igen Arbeitsfähigkeit in der angestammten Tätigkeit als Messer- und Scherenschleiferin besteht folglich kein Anspruch mehr auf eine Rente der Inva lidenversicherung (vgl. E. 1.2).

4.4 Ausgehend von der beweiskräftigen fachärztlichen Beurteilung von Prof. Dr. Z.___ liegt nach dem Gesagten mit überwiegender Wahr schein lichkeit ein wesentlich gebesserter psychischer Gesundheitszustand und damit ein Revisions grund vor (vgl. E. 1.3). Es handelt sich nicht lediglich um eine unterschiedliche Beurteilung eines im Wesentlichen gleich gebliebenen Sach verhalts. Zwar führt die Versicherte grundsätzlich zutreffend an ( Urk. 1 S. 6 Ziff. 3.1), dass Prof. Dr. Z.___ von einer chronifizierten Störung ausging, welche sich allfällig in leichten Nuancen gebessert habe ( Urk. 11/85/44). Gleich zeitig hielt er jedoch klar fest, dass namentlich in Anbetracht des erhobenen Psychostatus sowie der Observationsergebnisse aufgrund einer Adaption an das Beschwerdebild nicht mehr auf eine hochgradige Arbeitsunfähigkeit geschlossen werden könne ( Urk. 11/85/45 ff., 11/91/2 ). Ausgehend von der von ihm attestier ten 100%igen Arbeitsfähigkeit in der angestammten Tätigkeit als Messer- und Scherenschleiferin besteht folglich kein Anspruch mehr auf eine Rente der Inva lidenversicherung (vgl. E. 1.2). Der Vollständigkeit halber bleibt anzufügen, dass das Bundesgericht zwischen zeitlich für sämtliche psychischen Leiden die Anwendbarkeit des indikatorenge leiteten Beweisverfahrens gemäss BGE 141 V 281 statuiert hat ( BGE 143 V 409 und 418 vom 3 0. November 2017). Ein solches bleibt jedoch dort entbehrlich, wo im Rahmen fachärztlicher Berichte eine Arbeitsunfähigkeit in nachvollziehbar begründeter Weise verneint wird und gegenteiligen Einschätzun gen kein Beweiswert beigemessen werden kann ( BGE 143 V 418 E. 7.1). Diese Vor aus setzungen sind vorliegend erfüllt (vgl. E. 4.3 hievor ).

Der Vollständigkeit halber bleibt anzufügen, dass das Bundesgericht zwischen zeitlich für sämtliche psychischen Leiden die Anwendbarkeit des indikatorenge leiteten Beweisverfahrens gemäss BGE 141 V 281 statuiert hat ( BGE 143 V 409 und 418 vom 3 0. November 2017). Ein solches bleibt jedoch dort entbehrlich, wo im Rahmen fachärztlicher Berichte eine Arbeitsunfähigkeit in nachvollziehbar begründeter Weise verneint wird und gegenteiligen Einschätzun gen kein Beweiswert beigemessen werden kann ( BGE 143 V 418 E. 7.1). Diese Vor aus setzungen sind vorliegend erfüllt (vgl. E. 4.3 hievor ). 5.

5. 5.1 Zu prüfen bleibt, ab welchem Zeitpunkt die Rente der Beschwerdeführerin aufzu heben ist. Die Beschwerdegegnerin argumentierte, aufgrund einer Meldepflicht verletzung habe die Aufhebung per Beginn der Observation im Februar 2014 zu erfolgen ( Urk. 2 S. 2). Die Versicherte erachtete dies demgegenüber als unzulässig ( Urk. 1 S. 6).

5.1 Zu prüfen bleibt, ab welchem Zeitpunkt die Rente der Beschwerdeführerin aufzu heben ist. Die Beschwerdegegnerin argumentierte, aufgrund einer Meldepflicht verletzung habe die Aufhebung per Beginn der Observation im Februar 2014 zu erfolgen ( Urk. 2 S. 2). Die Versicherte erachtete dies demgegenüber als unzulässig ( Urk. 1 S. 6). 5.2 Gemäss Art. 77 der Verordnung über die Invalidenversicherung ( IVV ) hat die b erechtigte Person jede für den Leistungsanspruch wesentliche Änderung, unter anderem eine solche des Gesundheitszustandes, der Arbeits- oder der Erwerbs fä higkeit, unverzüglich der IV-Stelle anzuzeigen. Für den Tatbestand der Melde pflicht verletzung ist ein schuldhaftes Fehlverhalten erforderlich, wobei nach ständiger Rechtsprechung bereits eine leichte Fahrlässigkeit genügt ( BGE 118 V 214 E. 2a; SVR 2012 IV Nr. 12 S. 61 E. 4.2.1; Urteil des Bundes gerichts 8C_127/2013 vom 2 2. April 2013 E. 4.1).

5.2 Gemäss Art. 77 der Verordnung über die Invalidenversicherung ( IVV ) hat die b erechtigte Person jede für den Leistungsanspruch wesentliche Änderung, unter anderem eine solche des Gesundheitszustandes, der Arbeits- oder der Erwerbs fä higkeit, unverzüglich der IV-Stelle anzuzeigen. Für den Tatbestand der Melde pflicht verletzung ist ein schuldhaftes Fehlverhalten erforderlich, wobei nach ständiger Rechtsprechung bereits eine leichte Fahrlässigkeit genügt ( BGE 118 V 214 E. 2a; SVR 2012 IV Nr. 12 S. 61 E. 4.2.1; Urteil des Bundes gerichts 8C_127/2013 vom 2 2. April 2013 E. 4.1). 5.3 Die Beschwerdeführerin wurde im Rahmen der diversen Rentenrevisionsverfahren jeweils ausdrücklich auf ihre Pflicht hingewiesen, jede für den Leistungsanspruch wesentliche Änderung der persönlichen und wirtschaftlichen Verhältnisse unver züglich der IV-Stelle mitzuteilen ( Urk. 11/30/2, 11/35, 11/40, 11/44/1 und 11/56/1). Sie bestreitet denn auch nicht, sich dieser Meldepflicht bewusst gewesen zu sein. Entgegen der Auffassung der Beschwerdegegnerin lässt sich allerdings aus dem Observationsbericht vom 8. September 2014 ( Urk. 11/64) nicht mit über wiegender Wahrscheinlichkeit ableiten, dass sich der psychische Gesundheitszu stand bereits während des Zeitraums der Überwachung wesentlich gebessert und die Versicherte dies in Verletzung ihrer Meldepflicht nicht mitgeteilt hatte. So konnte sie insbesondere nicht bei der Ausübung einer Erwerbstätigkeit beobach tet werden. Sie suchte auch keine grösseren Geschäfte oder Menschenan sammlungen auf, welche sie gegenüber den Gutachtern jeweils als angstauslö sende Faktoren bezeichnet hatte (vgl. Urk. 11/54/5, 11/85/36). Auch der Umstand, dass die Versicherte an einzelnen Tagen beim Führen ihres Personenwagens gesehen werden konnte, legt für sich allein mit Blick auf das individuelle Beschwerdebild noch keine erhebliche Besserung der gesund heitlichen Situation nahe. Nicht zuletzt hielt denn auch Prof. Dr. Z.___ fest, dass dieser Schluss allein gestützt auf die Observationsunterlagen nicht gezogen werden könne ( Urk. 11/85/48).

5.3 Die Beschwerdeführerin wurde im Rahmen der diversen Rentenrevisionsverfahren jeweils ausdrücklich auf ihre Pflicht hingewiesen, jede für den Leistungsanspruch wesentliche Änderung der persönlichen und wirtschaftlichen Verhältnisse unver züglich der IV-Stelle mitzuteilen ( Urk. 11/30/2, 11/35, 11/40, 11/44/1 und 11/56/1). Sie bestreitet denn auch nicht, sich dieser Meldepflicht bewusst gewesen zu sein. Entgegen der Auffassung der Beschwerdegegnerin lässt sich allerdings aus dem Observationsbericht vom 8. September 2014 ( Urk. 11/64) nicht mit über wiegender Wahrscheinlichkeit ableiten, dass sich der psychische Gesundheitszu stand bereits während des Zeitraums der Überwachung wesentlich gebessert und die Versicherte dies in Verletzung ihrer Meldepflicht nicht mitgeteilt hatte. So konnte sie insbesondere nicht bei der Ausübung einer Erwerbstätigkeit beobach tet werden. Sie suchte auch keine grösseren Geschäfte oder Menschenan sammlungen auf, welche sie gegenüber den Gutachtern jeweils als angstauslö sende Faktoren bezeichnet hatte (vgl. Urk. 11/54/5, 11/85/36). Auch der Umstand, dass die Versicherte an einzelnen Tagen beim Führen ihres Personenwagens gesehen werden konnte, legt für sich allein mit Blick auf das individuelle Beschwerdebild noch keine erhebliche Besserung der gesund heitlichen Situation nahe. Nicht zuletzt hielt denn auch Prof. Dr. Z.___ fest, dass dieser Schluss allein gestützt auf die Observationsunterlagen nicht gezogen werden könne ( Urk. 11/85/48). Weitere Anhaltspunkte für eine Meldepflichtverletzung macht weder die Beschwerdegegnerin geltend, noch ergeben sich solche mit Blick auf die übrige Aktenlage. Insbesondere der Umstand, dass die Versicherte bei Begutachtung durch Prof. Dr. Z.___ ihre selbständige Erwerbstätigkeit als Messer- und Scherenschleiferin in gewissem Umfang wieder aufgenommen zu haben scheint, legt für sich allein keine erhebliche, der Meldepflicht unterliegende Besserung der gesundheitlichen Situation nahe. So war für diese Tätigkeit im Rahmen des vorangegangenen Rentenrevisionsverfahrens im Jahr 2011 aus fachärztlicher Sicht keine vollständige Arbeitsunfähigkeit, sondern nur eine Einschränkung von 75-80 % attestiert worden (vgl. Urk. 11/54/12). Gemäss eigenen Angaben übte die Versicherte ihre Tätigkeit nur zwischendurch in einem unregelmässigen Pen sum aus. Dabei habe sie ein Einkommen von Fr. 300.-- bis 400.-- pro Monat erwirt schaftet ( Urk. 11/85/35 f.). Hinweise, wonach diese Angaben unzutreffend sind, ergeben sich unter anderem mit Blick auf den im laufenden Revisions ver fahren eingeholten IK -Auszug ( Urk. 11/60) nicht. Im Ergebnis kann demnach nicht darauf geschlossen werden, dass die Versicherte ihrer Erwerbstätigkeit in einem Pensum nachgegangen ist, welches die im Jahr 2011 attestierte medi zi nisch-theoretische Arbeitsfähigkeit von 20-25 % massgeblich übersteigt.

Weitere Anhaltspunkte für eine Meldepflichtverletzung macht weder die Beschwerdegegnerin geltend, noch ergeben sich solche mit Blick auf die übrige Aktenlage. Insbesondere der Umstand, dass die Versicherte bei Begutachtung durch Prof. Dr. Z.___ ihre selbständige Erwerbstätigkeit als Messer- und Scherenschleiferin in gewissem Umfang wieder aufgenommen zu haben scheint, legt für sich allein keine erhebliche, der Meldepflicht unterliegende Besserung der gesundheitlichen Situation nahe. So war für diese Tätigkeit im Rahmen des vorangegangenen Rentenrevisionsverfahrens im Jahr 2011 aus fachärztlicher Sicht keine vollständige Arbeitsunfähigkeit, sondern nur eine Einschränkung von 75-80 % attestiert worden (vgl. Urk. 11/54/12). Gemäss eigenen Angaben übte die Versicherte ihre Tätigkeit nur zwischendurch in einem unregelmässigen Pen sum aus. Dabei habe sie ein Einkommen von Fr. 300.-- bis 400.-- pro Monat erwirt schaftet ( Urk. 11/85/35 f.). Hinweise, wonach diese Angaben unzutreffend sind, ergeben sich unter anderem mit Blick auf den im laufenden Revisions ver fahren eingeholten IK -Auszug ( Urk. 11/60) nicht. Im Ergebnis kann demnach nicht darauf geschlossen werden, dass die Versicherte ihrer Erwerbstätigkeit in einem Pensum nachgegangen ist, welches die im Jahr 2011 attestierte medi zi nisch-theoretische Arbeitsfähigkeit von 20-25 % massgeblich übersteigt. 5.4 Nach dem Gesagten kann somit festgehalten werden, dass aufgrund des psychi atrischen Gutachtens zwar mit überwiegend er W ahrscheinlich keit von einer Besserung des psychischen Gesundheitszustandes auszugehen ist. Mangels einer Meldepflichtverletzung erweist sich eine rückwirkende Rentenaufhebung aller dings als nicht gerechtfertigt. In Anwendung von Art. 88 bis Abs. 2 lit. a IVV ist die Rente vielmehr erst auf den ersten Tag des zweiten Monats nach Zustellung der angefochtenen Verfügung ( Urk. 2), also per 1. Juli 2017, aufzuheben.

5.4 Nach dem Gesagten kann somit festgehalten werden, dass aufgrund des psychi atrischen Gutachtens zwar mit überwiegend er W ahrscheinlich keit von einer Besserung des psychischen Gesundheitszustandes auszugehen ist. Mangels einer Meldepflichtverletzung erweist sich eine rückwirkende Rentenaufhebung aller dings als nicht gerechtfertigt. In Anwendung von Art. 88 bis Abs. 2 lit. a IVV ist die Rente vielmehr erst auf den ersten Tag des zweiten Monats nach Zustellung der angefochtenen Verfügung ( Urk. 2), also per 1. Juli 2017, aufzuheben. 6.

6. 6.1 Abschliessend ist auf den Einwand der Beschwerdeführerin einzugehen, wonach es ihr aufgrund des 24-jährigen Leistungsbezuges nicht mehr zumutbar sei, sich selbst einzugliedern ( Urk. 1 S. 9).

6.1 Abschliessend ist auf den Einwand der Beschwerdeführerin einzugehen, wonach es ihr aufgrund des 24-jährigen Leistungsbezuges nicht mehr zumutbar sei, sich selbst einzugliedern ( Urk. 1 S. 9). 6.2 Im Regelfall ist eine medizinisch attestierte Verbesserung der Arbeitsfähigkeit auf dem Weg der Selbsteingliederung zu verwerten. Nach langjährigem Rentenbezug können ausnahmsweise Erfordernisse des Arbeitsmarktes der Anrechnung einer medizinisch vorhandenen Leistungsfähigkeit und medizinisch möglichen Leistungsentfaltung entgegenstehen, wenn aus den Akten einwandfrei hervor geht, dass die Verwertung eines bestimmten Leistungspotenzials ohne vorgängige Durchführung befähigender Massnahmen allein vermittels Eigenan strengung der versicherten Person nicht möglich ist. Diese Recht sprechung ist grundsätzlich auf Fälle zu beschränken, in denen die (revisions- oder wieder erwägungsweise) Her absetzung oder Aufhebung der Invaliden rente eine versicherte Person betrifft, welche das 55. Altersjahr zurück gelegt oder die Rente seit mehr als 15 Jahren bezogen hat (Urteil des Bundes gerichts 8C_39/2012 vom 24. April 2012 E. 5.1 mit Hinweisen; vgl. auch Urteile Bundesgerichts 8C_602/2013 vom 9. April 2014 E. 3.4 und 9C_412/2014 vom 20. Oktober 2014 E. 3.1 ).

6.2 Im Regelfall ist eine medizinisch attestierte Verbesserung der Arbeitsfähigkeit auf dem Weg der Selbsteingliederung zu verwerten. Nach langjährigem Rentenbezug können ausnahmsweise Erfordernisse des Arbeitsmarktes der Anrechnung einer medizinisch vorhandenen Leistungsfähigkeit und medizinisch möglichen Leistungsentfaltung entgegenstehen, wenn aus den Akten einwandfrei hervor geht, dass die Verwertung eines bestimmten Leistungspotenzials ohne vorgängige Durchführung befähigender Massnahmen allein vermittels Eigenan strengung der versicherten Person nicht möglich ist. Diese Recht sprechung ist grundsätzlich auf Fälle zu beschränken, in denen die (revisions- oder wieder erwägungsweise) Her absetzung oder Aufhebung der Invaliden rente eine versicherte Person betrifft, welche das 55. Altersjahr zurück gelegt oder die Rente seit mehr als 15 Jahren bezogen hat (Urteil des Bundes gerichts 8C_39/2012 vom 24. April 2012 E. 5.1 mit Hinweisen; vgl. auch Urteile Bundesgerichts 8C_602/2013 vom 9. April 2014 E. 3.4 und 9C_412/2014 vom 20. Oktober 2014 E. 3.1 ). 6.3 Die Beschwerdeführerin bezog im Zeitpunkt der Renteneinstellung bereits seit mehr als 15 Jahren eine Invalidenrente (vgl. Urk. 11/25, 11/30, 11/35, 11/40, 11/44 und 11/56), weshalb sie grundsätzlich unter den vom Bundesgericht besonders geschützten Bezügerkreis fällt. Die Beschwerdegegnerin weist aller dings zu Recht darauf hin ( Urk. 2 S. 3), dass die Versicherte in ihrer angestamm ten Tätigkeit als selbständige Messer- und Scherenschleiferin aus medizinischer Sicht uneingeschränkt arbeitsfähig ist (vgl. E. 4.4). Sie geht diese r Arbeit inzwi schen auch wieder nach - wenn gleich in unregelmässigem Pensum - und verfügt in diesem Bereich über langjährige Erfahrung (vgl. Urk. 11/54/7, 11/85/35 f.). Inwiefern sie vor diesem Hintergrund zwecks Steigerung des Arbeitspensums auf berufliche Eingliederungsmassnahmen der Invalidenversicherung angewiesen sein sollte, erschliesst sich nicht und wird ihrerseits auch nicht substantiiert dar gelegt. Im Übrigen kann sie sich in ihrer Situation als Fahrende auch nicht vor stellen, eine andere Erwerbstätigkeit auszuüben (vgl. Urk. 11/54/7, 11/54/12). Insgesamt ist daher mit überwiegender Wahrscheinlichkeit davon auszugehen, dass der Beschwerdeführerin die Verwertung der medizinisch-theoretisch attestierten Arbeitsfähigkeit im Rahmen der Selbsteingliederung möglich und zumutbar ist.

6.3 Die Beschwerdeführerin bezog im Zeitpunkt der Renteneinstellung bereits seit mehr als 15 Jahren eine Invalidenrente (vgl. Urk. 11/25, 11/30, 11/35, 11/40, 11/44 und 11/56), weshalb sie grundsätzlich unter den vom Bundesgericht besonders geschützten Bezügerkreis fällt. Die Beschwerdegegnerin weist aller dings zu Recht darauf hin ( Urk. 2 S. 3), dass die Versicherte in ihrer angestamm ten Tätigkeit als selbständige Messer- und Scherenschleiferin aus medizinischer Sicht uneingeschränkt arbeitsfähig ist (vgl. E. 4.4). Sie geht diese r Arbeit inzwi schen auch wieder nach wenn gleich in unregelmässigem Pensum - und verfügt in diesem Bereich über langjährige Erfahrung (vgl. Urk. 11/54/7, 11/85/35 f.). Inwiefern sie vor diesem Hintergrund zwecks Steigerung des Arbeitspensums auf berufliche Eingliederungsmassnahmen der Invalidenversicherung angewiesen sein sollte, erschliesst sich nicht und wird ihrerseits auch nicht substantiiert dar gelegt. Im Übrigen kann sie sich in ihrer Situation als Fahrende auch nicht vor stellen, eine andere Erwerbstätigkeit auszuüben (vgl. Urk. 11/54/7, 11/54/12). Insgesamt ist daher mit überwiegender Wahrscheinlichkeit davon auszugehen, dass der Beschwerdeführerin die Verwertung der medizinisch-theoretisch attestierten Arbeitsfähigkeit im Rahmen der Selbsteingliederung möglich und zumutbar ist. 7. Zusammenfassend ist festzuhalten, dass die Beschwerdegegnerin die der Versi cherten letztmals mit Mitteilung vom 2 5. März 2011 ( Urk. 11/56) zugesprochene ganze Rente der Invalidenversicherung zu Recht aufgehoben hat. Die Rentenauf hebung erweist sich allerdings erst per 1. Juli 2017 als zulässig, weshalb die angefochtene Verfügung vom 1 5. Mai 2017 ( Urk. 2) in teilweiser Gutheissung der Beschwerde in diesem Sinne zu korrigieren ist. Im Übrigen ist die Beschwerde abzuweisen.

7. Zusammenfassend ist festzuhalten, dass die Beschwerdegegnerin die der Versi cherten letztmals mit Mitteilung vom 2 5. März 2011 ( Urk. 11/56) zugesprochene ganze Rente der Invalidenversicherung zu Recht aufgehoben hat. Die Rentenauf hebung erweist sich allerdings erst per 1. Juli 2017 als zulässig, weshalb die angefochtene Verfügung vom 1 5. Mai 2017 ( Urk. 2) in teilweiser Gutheissung der Beschwerde in diesem Sinne zu korrigieren ist. Im Übrigen ist die Beschwerde abzuweisen. 8.

8. 8.1 Da die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen zu prüfen war, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Ver fahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen ( Art. 69 Abs. 1 bis I VG ) und ermessensweise auf Fr. 9 00.-- anzusetzen. Ausgangsgemäss rechtfertigt es sich, diese zu zwei Dritteln ( Fr. 600.--) der Beschwerdeführerin und zu einem Drittel ( Fr. 300.--) der Beschwerdegegnerin aufzuerlegen, wobei der auf die Beschwerdeführerin entfallende Kostenanteil zufolge Bewilligung der unentgelt lichen Prozessführung (vgl. Urk. 13) einstweilen auf die Gerichtskasse zu nehmen ist.

8.1 Da die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen zu prüfen war, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Ver fahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen ( Art. 69 Abs. 1 bis I VG ) und ermessensweise auf Fr. 9 00.-- anzusetzen. Ausgangsgemäss rechtfertigt es sich, diese zu zwei Dritteln ( Fr. 600.--) der Beschwerdeführerin und zu einem Drittel ( Fr. 300.--) der Beschwerdegegnerin aufzuerlegen, wobei der auf die Beschwerdeführerin entfallende Kostenanteil zufolge Bewilligung der unentgelt lichen Prozessführung (vgl. Urk. 13) einstweilen auf die Gerichtskasse zu nehmen ist. 8.2 Mit Honorarnote vom 3. November 2017 ( Urk. 19) machte Rechtsanwalt Marc Dübendorfer einen Gesamtaufwand von 12.5 Stunden à Fr. 280.-- beziehungs weise - im Falle des Unterliegens - zu den gerichtsüblichen Stundenansätzen gel tend.

8.2 Mit Honorarnote vom 3. November 2017 ( Urk. 19) machte Rechtsanwalt Marc Dübendorfer einen Gesamtaufwand von 12.5 Stunden à Fr. 280.-- beziehungs weise - im Falle des Unterliegens - zu den gerichtsüblichen Stundenansätzen gel tend. Nach § 34 Abs. 3 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht ( GSVGer ) bemisst sich die Höhe der gerichtlich festzusetzenden Entschädigung nach der Bedeutung der Streitsache, der Schwierigkeit des Prozesses und dem Mass des Obsiegens, jedoch ohne Rücksicht auf den Streitwert.

Nach § 34 Abs. 3 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht ( GSVGer ) bemisst sich die Höhe der gerichtlich festzusetzenden Entschädigung nach der Bedeutung der Streitsache, der Schwierigkeit des Prozesses und dem Mass des Obsiegens, jedoch ohne Rücksicht auf den Streitwert. Der geltend gemachte Aufwand erweist sich in gewissen Punkten nicht als ange messen. So ist für die Instruktion maximal eine Stunde und sind nicht deren zwei anzurechnen, zumal Rechtsanwalt Dübendorfer die Versicherte bereits im Vorbe scheidverfahren vertrat (vgl. Urk. 11/99, 11/108). Nicht ersichtlich ist im Weiteren die Notwendigkeit des am 9. Juni 2017 mit der B.___ geführten Telefonats, wes halb der damit zusammenhängende Aufwand von 0.35 Stunden nicht zu entschä digen ist. Eine Kürzung um 0.5 Stunden rechtfertigt sich sodann für die geltend gemachten Aufwände vom 1. September 2017, da die Korrespondenz mit der IV Stelle nicht dieses Verfahren betrifft. Keine Entschädigung ist folglich auch für die Lektüre des Schreibens der IV-Stelle vom 1 8. September 2017 (0.1 Stun den) geschuldet. Gesamthaft ist die Prozessentschädigung somit auf Fr. 2' 620. 10 fest zusetzen ( 10.55 Stunden zum gerichtsüblichen Ansatz von Fr. 220.-- sowie Bar auslagen von Fr. 105.-- und 8 % Mehrwertsteuer). Diese ist entsprechend dem Verfahrensausgang zu zwei Dritteln ( Fr. 1' 746.75 ) aus der Gerichtsk asse und zu einem Drittel ( Fr. 8 73.35 ) von der Beschwerdegegnerin zu leisten.

Der geltend gemachte Aufwand erweist sich in gewissen Punkten nicht als ange messen. So ist für die Instruktion maximal eine Stunde und sind nicht deren zwei anzurechnen, zumal Rechtsanwalt Dübendorfer die Versicherte bereits im Vorbe scheidverfahren vertrat (vgl. Urk. 11/99, 11/108). Nicht ersichtlich ist im Weiteren die Notwendigkeit des am 9. Juni 2017 mit der B.___ geführten Telefonats, wes halb der damit zusammenhängende Aufwand von 0.35 Stunden nicht zu entschä digen ist. Eine Kürzung um 0.5 Stunden rechtfertigt sich sodann für die geltend gemachten Aufwände vom 1. September 2017, da die Korrespondenz mit der IV Stelle nicht dieses Verfahren betrifft. Keine Entschädigung ist folglich auch für die Lektüre des Schreibens der IV-Stelle vom 1 8. September 2017 (0.1 Stun den) geschuldet. Gesamthaft ist die Prozessentschädigung somit auf Fr. 2' 620. 10 fest zusetzen ( 10.55 Stunden zum gerichtsüblichen Ansatz von Fr. 220.-- sowie Bar auslagen von Fr. 105.-- und 8 % Mehrwertsteuer). Diese ist entsprechend dem Verfahrensausgang zu zwei Dritteln ( Fr. 1' 746.75 ) aus der Gerichtsk asse und zu einem Drittel ( Fr. 8 73.35 ) von der Beschwerdegegnerin zu leisten. Die Beschwerdeführerin ist auf § 16 Abs. 4 GSVGer hinzuweisen, wonach sie zur Nachzahlung der Gerichtskosten und der Entschädigung an den unentgeltlichen Rechtsvertr eter verpflichtet ist, sobald sie dazu in der Lage ist.

Die Beschwerdeführerin ist auf § 16 Abs. 4 GSVGer hinzuweisen, wonach sie zur Nachzahlung der Gerichtskosten und der Entschädigung an den unentgeltlichen Rechtsvertr eter verpflichtet ist, sobald sie dazu in der Lage ist. Das Gericht erkennt:

Das Gericht erkennt: 1. In teilweiser Gutheissung der Beschwerde wird die Verfügung der Sozialversicherungs anstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, vom 1 5. Mai 2017 insoweit abgeändert, als fest gestellt wird, dass die ganze Rente per 1. Juli 2017 aufgehoben wird. Im Übrigen wird die Beschwerde abgewiesen.

1. In teilweiser Gutheissung der Beschwerde wird die Verfügung der Sozialversicherungs anstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, vom 1 5. Mai 2017 insoweit abgeändert, als fest gestellt wird, dass die ganze Rente per 1. Juli 2017 aufgehoben wird. Im Übrigen wird die Beschwerde abgewiesen. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 900.-- werden der Beschwerdeführerin zu zwei Dritteln sowie der Beschwerdegegnerin zu einem Drittel auferlegt. Zufolge Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung werden die der Beschwerdeführerin auferlegten Kosten von Fr. 600.-- einstweilen auf die Gerichtskasse genommen. Die Beschwerdeführerin wird auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen. Rechnung und Einzahlungsschein werden der Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 900.-- werden der Beschwerdeführerin zu zwei Dritteln sowie der Beschwerdegegnerin zu einem Drittel auferlegt. Zufolge Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung werden die der Beschwerdeführerin auferlegten Kosten von Fr. 600.-- einstweilen auf die Gerichtskasse genommen. Die Beschwerdeführerin wird auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen. Rechnung und Einzahlungsschein werden der Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt. 3. Die Beschwerdegegnerin wird verpflichtet, dem unentgeltlichen Rechtsvertreter der Beschwerdeführerin, Rechtsanwalt Marc Dübendorfer, Aarau, eine reduzierte Prozess ent schädigung von Fr. 873.35 (inkl. Barauslagen und MWSt ) zu bezahlen.

3. Die Beschwerdegegnerin wird verpflichtet, dem unentgeltlichen Rechtsvertreter der Beschwerdeführerin, Rechtsanwalt Marc Dübendorfer, Aarau, eine reduzierte Prozess ent schädigung von Fr. 873.35 (inkl. Barauslagen und MWSt ) zu bezahlen. Im weitergehenden Umfang wird der unentgeltliche Rechtsvertreter mit Fr. 1 '746.75 (inkl. Barauslagen und MWSt ) aus der Gerichtskasse entschädigt. Die Beschwerde führerin wird auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen.

Im weitergehenden Umfang wird der unentgeltliche Rechtsvertreter mit Fr. 1 '746.75 (inkl. Barauslagen und MWSt ) aus der Gerichtskasse entschädigt. Die Beschwerde führerin wird auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen. 4. Zustellung gegen Empfangsschein an:

4. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Rechtsanwalt Marc Dübendorfer

Rechtsanwalt Marc Dübendorfer - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle

Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle - Bundesamt für Sozialversicherungen

Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an:

sowie an: - Gerichtskasse

Gerichtskasse 5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesge setzes über das Bundesgericht, BGG ). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG ).

5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesge setzes über das Bundesgericht, BGG ). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG ). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen.

Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizu legen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG ).

Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizu legen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG ). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Die VorsitzendeDer Gerichtsschreiber

GrünigWürsch