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Die einen verharmlosen die Corona-Krise und vergleichen Covid-19 mit einer normalen saisonalen Grippe. Andere übertreiben und bezeichnen alle Angesteckten als «geheilt», obwohl ein Grossteil von ihnen gar keine Krankheitssymptome aufwies und also nie krank war. Siehe Infosperber: Viele grosse Medien übertreiben.
Man würde erwarten, dass wenigstens die Swiss National COVID-19 Science Task Force mit der Wortwahl wissenschaftlich-sorgfältig umgeht. Es fiel jedoch auf, dass selbst die Task Force alle positiv Getesteten zuweilen als «Patienten» bezeichnet, obwohl sehr viele von ihnen gar nie krank waren. So zu informieren, als ob es sich bei allen bisherigen und täglich neu verbreiteten Corona-«Fällen» um Erkrankte handelt, ist unseriös.
Zwei Beispiele
In einem «Policy Brief» vom 16. April bezeichnete die Task Force asymptomatisch Getestete als «Patienten», obwohl diese keine Krankheitssymptome aufwiesen und nie krank waren:
In einem «Lagebericht» der Task Force ist von «symptomatischen Patienten» die Rede. Offensichtlich gibt es laut Sprachregelung der Task Force auch Patienten ohne Symptome.
Task Force: «Vielen Dank für den wichtigen Hinweis»
Infosperber machte die Task Force auf deren falsch und alarmistische Bezeichnung «Patienten» aufmerksam: «Man sollte davon ausgehen können, dass die Scientific Task Force mit der Wortwahl wissenschaftlich-sorgfältig umgeht. Müsste der Begriff «Patienten» in diesen Fällen nicht ersetzt werden, weil er falsch und irreführend ist?
Am 16. Juli antwortete die Task Force kurz und klar:
- «Vielen Dank für den wichtigen Hinweis, den wir für zukünftige Policy Briefs berücksichtigen werden.»
Offensichtlich hat sich bisher niemand am Begriff «Patienten» gestört.
Themenbezogene Interessenbindung der Autorin/des Autors
Keine