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Als wärs eine Geschichte aus dem Discovery Channel: Das Schweizer Fernsehen zeigt im November vier Doku-Fiction-Filme. Im ersten steht Werner Stauffacher im Mittelpunkt.
Es war im Oktober 2010: Auf der Allmig ob Merlischachen standen Männer in historischen Kostümen im Morast und spielten Krieg. Es handelte sich um Schlachtszenen für den Film «Der General, der die Schweiz rettete – Guillaume-Henri Dufour».
«Etwas hat stattgefunden»
Die Merlischacher Szenen sind Teil der Doku-Fiction-Filme «Die Schweizer» des Fernsehens SRF. Die vierteilige Serie beginnt mit der Schlacht am Morgarten und Werner Stauffacher. Das war 1315, wie man es in der Schule gelernt hatte. Tatsächlich weiss man nur wenig über die Schlacht. Dazu der Schwyzer Historiker Andreas Meyerhans: «Etwas wie ein Gefecht am Morgarten oder ein Ereignis in diesem Raum hat stattgefunden.» Er verweist aber darauf, dass man nicht von einer Riesenschlacht sprechen dürfe, sondern «von einer Auseinandersetzung, an der einige beteiligt waren». Dokumentiert ist hingegen, dass Stauffacher Landammann von Schwyz war. Ob er die Schwyzer jedoch in die Schlacht am Morgarten geführt hat, bleibt unklar. Die Szenen mit Werner Stauffacher in Steinen wurden in der Kulisse der «Tellspiele» Interlaken gedreht. Es kamen professionelle Schauspieler zum Einsatz. Alles wurde auf einst getrimmt; Handys, Uhren und Brillen mussten verschwinden. Unter den Persönlichkeiten, die beleuchtet werden, sind auch Niklaus von Flüe und Alfred Escher.
Bote der Urschweiz
Autor
Bote der Urschweiz
Kategorie
- Film
Publiziert am
Webcode
www.schwyzkultur.ch/5UiGKD