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Es ist das Verdienst des bekannten Sängervaters Johann Georg Nägeli, der zu Beginn des 19. Jahrhunderts in Zürich lebte, den bis dahin unbekannten Männerchorgesang gefördert und in den Vordergrund gerückt zu haben. Sängervater Nägeli leistete für die Hebung und Verbreiterung des musikalischen Lebens in der Schweiz Hervorragendes, insbesondere war er bestrebt, den mehrstimmigen Gesang zum Gemeingut des Volkes werden zu lassen. Er gründete das „Zürcherische Sanginstitut“ aus dem eine Abteilung „Männerchor“ hervorging. Dieser erste Männerchor unseres Landes trat 1811 erstmals öffentlich auf und veranstaltete 1813 in Zürich eine grössere Aufführung. In den folgenden Jahren entstanden in allen grösseren Städten und Orten der Schweiz Männerchöre.
Zweifellos erkannte das Volk den Gesang als grosses Volksgut und wünschte ihn zu pflegen. Der Ruf von Sängervater Nägeli fand demzufolge überall freudigen Widerhall. Das war auch in unserer engeren Heimat, im Fricktal, der Fall. Auch hier fand man sich, um mit einem Sängerfreund zu sprechen „im allgemeinen Lied zusammen, um dem Ausdruck verleihen zu können, was jeden einzelnen innerlich aufwühlte und bewegte: Die Sehnsucht nach der Freiheit“. Und wer sehnte sich wohl mehr nach Frieden und Freiheit als das Fricktal, das seiner Zugehörigkeit zu den österreichischen Vorlanden während Jahrhunderten unsägliche Leiden und Bedrückungen zuzuschreiben hatte.
Der erste Männerchor im Fricktal entstand 1828 in Frick. Vermutlich ging die Anregung zur Gründung des Männerchors Eiken von der Kulturgesellschaft des Bezirks Laufenburg, der Vorläuferin der heutigen gemeinnützigen Gesellschaft aus. Leider sind die Protokolle und Aufzeichnungen, die uns über die Gründung und das erste Schaffen der Chores Auskunft geben könnten, verloren gegangen. Wir sind auf mündliche Überlieferungen angewiesen, die uns aber nur sehr lückenhafte, oft widersprechende Angaben vermitteln. Vereinzelt wird der Chor in alten Festheften erwähnt.
Vom Männerchor Eiken vernehmen wir erstmals im Festprogramm über das Kantonalgesangsfest vom 21. August 1859 in Leuggern.
Es war einer von 33 mitwirkenden Vereinen. Im gleichen Jahr schenkte er sich ein Banner. Als eigentlicher Gründer des Vereins wird ein sangeskundiger und sangesfreudiger Laie, Peter Müller genannt.
1860 treffen wir den Männerchor Eiken bereits als Mitglied des Fricktalischen Sängerbundes am Gesangsfest in Laufenburg. Ein weiteres Mal wird er am Fricktalischen Gesangsfest 1872 wieder in Laufenburg erwähnt.
Der Männerchor Eiken dürfte sich wohl sehr geehrt gefühlt haben, als man ihm die Durchführung des Fricktalischen Gesangsfestes 02.06 1878 anvertraute. Der Festanlass erhielt eine besondere Bedeutung, weil es galt, die neu angeschaffte Harmoniefahne, die dem Männerchor, dem Kirchenchor und der Musikgesellschaft gemeinsam gehörte, ihrer Bestimmung zu übergeben.
Als 1891 Herr Emil Jegge als Lehrer an unsere Schule berufen wurde, nahm er als
begeisterter Turner die Leitung des 1889 gegründeten Turnvereins in die Hand. Um neben dem Turnen auch den Gesang zu pflegen, schied er aus dem Turnverein eine Gesangssektion aus, die sich
„Turnermännerchor“ nannte. Wir hatten nun also vier Gesangsverein im Dorf; Den Kirchenchor, den alten Männerchor, den Töchterchor u. der Turnermännerchor.
Am Fricktalischen Gesangsfest vom 8. Juli 1894 in Möhlin errang der Turnermännerchor den 4. Lorbeer und der Männerchor mit der Qualifikation „gute Leistung“ zu einem Eichenkranz. Nach diesem Fest ist es um den alten Männerchor still geworden. Das Unterliegen gegenüber dem Turnermännerchor in der Bewertung beschwor eine Missstimmung herauf, die sich nicht mehr beheben liess. Eine Mehrzahl gesellte sich zum Turnermännerchor, der unter initiativer Leitung von Emil Jegge eine lebhafte, erfolgreiche Tätigkeit entfaltete. So verschmolz der alte Chor nach und nach mit dem Turnermännerchor und lebte in diesem weiter.
In den folgenden Jahren gewann die Gesangssektion an Bedeutung. Ein Mitglied ums andere trat der Sektion bei, die Turnerei geriet ins Hintertreffen. Als 1905 die endgültige Trennung des Gesamtvereins in Turnverein und Männerchor erfolgte, befand sich der Turnverein in einer schweren Krise. Am 18. März gleichen Jahres wurden die neuen Statuten, des nun 49 Mitglieder zählenden Männerchors beschlossen und der Vorstand wurde gewählt mit Emil Jegge als Präsident und gleichzeitig Dirigent, Vinzenz Dinkel als Aktuar und Martin Berger als Kassier.
Konzertanlässe wie auch der jährliche Sauserbummel wurden von nun an Tradition und blieben bis in die Neuzeit erhalten.
Der erste Präsidentenwechsel trat 1906 ein. Lehrer Emil Jegge war Amtsmüde geworden und an seine Stelle wurde Johann Fridolin Dinkel gewählt.
Am 30. Juni nahm der Männerchor Eiken mit 24 Sängern am Fricktalischen Gesangsfest in Laufenburg teil. Der Verein hatte sich sehr wacker gehalten und errang den 4. Lorbeer. Nun begann erst die rechte Gemütlichkeit in der Stadt und in der Festhütte.
Am 20. Okt. 1907, Kirchweihsonntag, fand das übliche Herbstkonzert statt. Komische Szenen brachten die Lachmuskeln in Bewegung. Der Besuch war gut, obschon auch der Turnverein am gleichen Abend in der Sonne eine Vorstellung gab.
Weitere Festanlässe
Am 21. Mai 1911 wurde auf der Habsburg ein kantonaler Sängertag durchgeführt. Der wunderschöne Maientag wurde zu einer idealen Sängerlandsgemeinde, zu der sich 84 Vereine mit annähernd 2300 Sängerinnen u. Sängern eingefunden hatten. Auch der gemischte Chor war an diesem Sängeranlass vertreten. Anfänglich auf der Habsburg und anschliessend im Bad Schinznach wurde die zahlreiche Zuhörerschaft mit prächtigen Gesamtvorträgen erfreut.
1912 war dem Männerchor Mettau die Durchführung des Fricktalischen Gesangfestes übertragen. Es wurde ein Festtag mit idealem Festwetter. Durchwegs wurde gut bis sehr gut gesungen. Gutgelaunt und in feucht-fröhlicher Stimmung kehrten die Sängerinnen u. Sänger ins heimatliche Dorf zurück.
Das Jahr 1913 wurde mit einem Konzert am Weissen Sonntag eröffnet, das sich ordentlich glatt abwickelte. Am 6. Juli nahm der Chor am Sängerbundsfest in Frick teil. Dieser Festanlass war der letzte, an dem Männer- und Töchterchor zusammen als Gemischtchor auftraten.
Im Schatten des ersten Weltkrieges
Obschon bereits drohende Gewitterwolken über dem politischen Horizont schwebten, wagte der Männerchor Eiken am 19./20. Juli 1914 eine Reise nach Bern, um dort die Landesausstellung zu besuchen. Beim Nachtessen bewies der in Bern ansässige Eiker Bürger Albert Dinkel seine Sympathie zur Heimatgemeinde mit einigen Litern Rebensaft. Während des ganzen zweiten Tages verblieb man in der Landesausstellung, die allgemein gut gefiel.
Mit dem Ausbruch des Krieges am 1. August trat im Vereinslegen vorübergehend ein Stillstand ein. Trotz der schweren Kriegszeit wurde am 18. Feb. 1917 in der Sonne ein Konzert gegeben, das im Allgemeinen gut verlief.
Es war ein wunderschöner Sommertag, als sich am 24. Juli der Männerchor per Bahn nach Mumpf begab um am Sängertreffen auf der Schönegg teilzunehmen.
Auch im letzten Kriegsjahr trat der Verein nach aussen wenig in Erscheinung; Konzert an Fassnacht in der Sonne, 12. Mai (Auffahrtstag) wurde ein Bummel auf die Barmelweid ausgeführt und an Silvester fand man sich zu einem gemütlichen Hock im „Bahnhof“ zusammen. Im ersten Nachkriegsjahr gab der Chor am 4. Mai ein Friedenskonzert im „Rössli“. Im Okt. fand man sich nach jahrelangem Unterbruch wieder zu einem Sauserbummel, mit dem Ziel Effingen-Elfingen zusammen.
Weitere Festanlässe
Ab 1920 wurden wieder Gesangsanlässe aller Art durchgeführt.
Fricktalischen Sängertag in Rheinfelden, 1921 beschränkte sich die Vereintätigkeit auf ein Frühjahrskonzert in der Kirche Frick, ebenso 1922 ein Frühjahrskonzert u. der zur Tradition gewordene Sauserbummel.
1925 wagte sich der Chor wieder an einen grösseren Sängeranlass nach Möhlin an das Sängerbundfest.
Ein Wechsel im Präsidium fand 1926 statt, als Johann Fridolin den Rücktritt nahm. Volle 20 Jahre war er dem Chor vorgestanden und hat ihm als Präsident u. Sänger mit voller Hingabe gedient. In Würdigung und dankbarer Anerkennung der grossen Verdienste wurde er zum Ehrenpräsidenten ernannt.
Sein Nachfolger wurde August Bussinger, ein verdientes, langjähriges Vereins- u. Vorstandsmitglied.
Die folgenden Jahre warfen im Vereinsleben keine grossen Wellen; 27. Mai 1928 Teilnahme an der Fahnenweihe des Männerchors Gipf-Oberfrick, 26. Aug. an der Fricktalischen Sängerzusammenkunft in Wallbach. 1929 war die Mitgliedschaft auf 38 Mitglieder angewachsen.
Erneuter Präsidentenwechsel an der Generalversammlung 21. März 1930. August Bussinger verzichtete aus Gesundheitlichen Gründen auf eine Wiederwahl. Auch er durfte als Dankesbezeugung die Ernennung zum Ehrenpräsidenten entgegennehmen. Sein Nachfolger wurde Gemeinderat Alfons Schumacher.
Noch im gleichen Monat wurde Ehrenpräsident Johann Fridolin Dinkel vom Tode ereilt.
Am 5. Juli 1931 wurde das Fricktalische Gesangsfest in Laufenburg besucht. Mit der Leistungsnote gut wurde ein Lorbeer errungen das auch gehörig begossen wurde.
1932 war die Vereinstätigkeit ziemlich lebhaft. Theater, Konzert, Ständchen im Altersheim, Gartenfest. Auch an der Jubiläumsfeier des Männerchors Kaisten trug man mit Liedern zur Unterhaltung bei. 1933 war Lehrer Emil Jegge als Vereinsdirigent amtsmüde. Alle Bemühungen, ihn nun von dem einmal gefassten Entschluss abzubringen waren erfolglos. 42 Jahre opferte er mit seinem musikalischen Talent, und das in restloser Hingabe, dem Verein. Darum verdiente er auch die Ernennung zum Ehrendirigenten. Als Nachfolger konnte Herr Lehrer Emil Obrist gewonnen werden.
1934 stand im Zeichen der Fahnenweihe, verbunden mit Talschaftskonzert. Spenden der Bevölkerung und eigene Ersparnisse ermöglichten endlich die Verabschiedung der seit 1878 dienenden Harmoniefahne, das gemeinsame Banner von 3 Vereinen. Nach langen Vorbereitungen war endlich der Festtag, 8. Juli herangerückt. Am morgen bei strahlendem u. Wolkenlosem Himmel wurde das neue Banner von Männerchor u. Musikgesellschaft zur Kirche begleitet wo H.H. Pfarrer Otto Schnetzler den Weihakt vollzog. Am Nachmittag wurde unter dem Motto „Heimat u. Vaterland das Talschaftskonzert mit div. eingeladenen Chören abgehalten. Die Abendunterhaltung die von allen Dorfvereinen bestritten wurde, dauerte bis tief in die Nacht hinein. Mit Lied und Becherklang fand das Fest seinen Abschluss.
1935 war ein ruhiges Jahr.
Am 5. Juli 1936 besucht der Chor den Fricktalischen Sängertag in Frick.
An der Generalversammlung vom 13. Feb. 1937 ehrte man die langjährigen Aktivsänger August u. Erhard John sowie Martin Giess mit der Verleihung der Ehrenmitgliedschaft.
Einmal mehr nahm man 1938 an einem Fricktalischen Sängerbundfest in Rheinfelden teil.
Die schwere Kriegszeit 1939/45 lastete sehr auf allen Gemütern. Von 1939-1942 rhte die Vereinstätigkeit fast vollständig, es wurden auch keine Protokolle geführt.
Am 17. Mai 1942 beteiligte sich der Chor an einem Sängertreffen auf der Schönegg u. 1943 wurde die Fahnenweihe des Männerchors Kaisten besucht.
Kurz nach Kriegsende, am 15./16. Juli 1945 wurde eine Reise aufs Brienzerrothorn ausgeführt.
Die Generalversammlung vom 9. März 1946 brachte wieder einen Präsidentenwechsel. Alfred Schumacher war nach 16 jähriger Präsidentenschaft amtsmüde geworden, auch er wurde zum Ehrenpräsidenten ernannt. In seine Fusstapfen tritt der beliebte Emil John.
Am 26. Mai besuchte man das Gesangsfest in Zeiningen. Im gleichen Jahr wurden kurz darauf die Fahnenweihe des Männerchors Frick u. diejenige des Männerchors Oberhof besucht. Im Nov. ging das Theaterstück „Fremde Gäste in der Skihütte“ über die Bretter.
1947 rüstete sich der Chor zur Teilnahme am hundertsten Wiegenfest des Männerchors Schupfart. Der Festanlass der wegen schlechten Wetters mehrmals verschoben wurde, konnte endlich am 8. Aug., verbunden mit einer Fahnenweihe, durchgeführt werden.
Am 4. Juli 1948 fand in Frick zur Feier des 120 Jahre bestehenden Männerchors eine Sängerlandsgemeinde statt, zu der sich auch der Männerchor Eiken einfand.
8. Mai 1949 nahm man am Talschaftskonzert in Obermumpf teil. Eine zweitägige Reise führte am 8./9. Juli ins Puschlav.
Am 16. Juli 1950 feierte der Männerchor Sisseln Fahnenweihe, an der sich der Chor ebenfalls beteiligte. Am Silvester und Neujahrstag 1951 trat der Chor mit einem Liederkonzert u. Theater „Stierenauge“ vor die Öffentlichkeit. (Eintrittspreise Erw. 1.80 u. Ki -.40 Rp.)
Das Vereinsschifflein bewegte sich in diesem Jahr wieder etwas lebhafter. Am 3. Juni wurde der Fricktalische Sängertag in Gipf-Oberfrick besucht und am 7./8. Juli wurde wieder einmal eine Reise ausgeführt. Mit dem Car ging es über die Furka ins Wallis und an der Genfersee.
1953 nahm der Chor wieder an verschiedenen Festanlässen teil; 14. Juni am Sängerfest in Laufenburg mit Fahnenweihe des Fricktalischen Sängerbundes. 9. Aug. Fahnenweihe des Männerchors Herznach. Im Herbst einen Vereinsausflug in den Schwarzwald. Der 7. Nov. war für den Männerchor einen besonderen Tag, ein lang ersehnter Wunsch einmal beim Rundfunk zu singen wurde war. Nach intensiver Vorbereitung wurden 7 Wald u. Jagdlieder vorgetragen. Lobende Erwähnung in der Presse blieb nicht aus: „Wer mit schweren bildsamen Stimmen vom Land einen solch gepflegten Männergesang herausbringt, versteht etwas von Stimmbildung und Chorkultur.“
9. Mai 1954 Schulhauseinweihung, am 30. Mai beim Gesangsfest Wegenstetten wurde ein Silberlorbeer in der 2. Klasse errungen.
Im Dezember legte Herr Emil Obrist den Taktstock zur Überraschung des Vereins nach 21 Jahren nieder. Einen Ersatz zu finden war nicht einfach, schliesslich konnte Herr Lino Bisi aus Hornussen als Nachfolger gewonnen werden. Das Kant. Gesangsfest am 7./8.Juli 1956 wurde zum vollen Erfolg, ein Goldlorbeer war der Preis einer guten Vorbereitung. Am Abend wurde der Chor am Bahnhof von allen Dorfvereinen mit Banner empfangen und in der „Sonne“ wurde der Erfolg gebührend gefeiert.
Am 12. Mai 1957 wurde dem Chor zum zweiten Mal das Talschaftskonzert anvertraut. Auf diesen gut gelungenen Festanlass konnte man Stolz zurückblicken. Nur drei Wochen später besuchte man das Talschaftskonzert mit Fahnenweihe in Magden.
An der GV am 18. Jan. 1958 stand nebst der Veteranenehrung wieder einen Wechsel im Präsidium statt. Emil John übergab nach 12 jähriger Tätigkeit das Amt dem Vize Othmar Rohrer. Am 20. Juli besuchte man 100 Jahrfeier des Männerchor Wittnau.
Das Frickt. Gesangsfest vom 7. Juni 1959 besuchte der Chor mit grossem Erfolg. Es konnte ein Lorbeer erster Klasse errungen werden.
Zur 125-Jahrfeier des Männerchor Rheinfelden am 26./27. Sept. fand sich der Männerchor Eiken ebenfalls ein und gab sein Gesang zum Besten.
Im Leben jedes Einzelnen und jeder Gemeinschaft gibt es Augenblicke, da man stillsteht um Rückblick zu halten. So einen Augenblick ist für den Männerchor Eiken gekommen.
HUNDERT JAHRE
hat er hinter sich. Ein herzliches Glückauf aller Freunde des edlen Männergesanges begleitet den Männerchor Eiken ins zweite Jahrhundert. Möge er auch in Zukunft stets treu zu seinem Banner stehen und sich viele Erfolge sichern können.
Dies u. andere Zitate sind aus der Festschrift „100 Jahre Männerchor Eiken“ v. August Rohrer.
Das Jubiläums-Sängertreffen des Männerchors Eiken fand bei herrlichem Maiwetter am 14./15. 1960 statt u. war ein voller Erfolg. Das Programm des bunten Abends vermochte viele Festenbummler, ja sie kamen in Massen, nach Eiken zu locken. Auch das eigentliche Sängertreffen am Sonntag brachte viele Gäste. In der Begrüssung durch den Organisator Othmar Rohrer schwang den auch die Freude mit. Der anschliessende Festgesang der beiden Männerchöre Hornussen u. Eiken unter der Leitung v. Lino Bisi, wie auch das Konzert der über 20 Gastvereine brachten jedem Sängerfreund ein Erlebnis.
An der GV am 18. Feb. 1961 wurde August Rohrer seiner grossen Verdienste gewürdigt und zum Ehrenmitglied ernannt. Am 25 Juni nahm der Chor am Kant. Gesangsfest in Zofingen teil.
Auf die GV 10 März 1962 tritt Othmar Rohrer als Präsident zurück.
Fridolin Rohrer übernahm neu das Präsidium.
Auf dem Jahresprogramm stand noch die Teilnahme am Talschaftskonzert Zeihen am 3. Juni sowie eine dreitägige Reise nach Innsbruck, Bozen, Meran. Das Jahr wurde mit einem Konzertabend inkl. Theater u. Tanz in der Turnhalle Eiken am 24. Nov. abgeschlossen.
19. Mai 1963 nahm der Chor am Frickt. Gesangsfest in Magden teil. Im Okt. Demissionierte Dirigent Josef Belser als Nachfolger konnte Herrn Schärrer Etienne gewonnen werden. Unter deren tüchtigen Leitung bereitete man sich auf das kommende Konzert vom 11./12. Jan. gesanglich-musikalisch-theatralisch vor, wobei das Lustspiel „Versuechig“ mit besinnlichem Hintergrund den Kern bilden soll. Am Samstagabend nach der Aufführung wurde im Hotel Sonne zum Tanz aufgespielt.
Samstag 9. Mai 64 veranstaltete der Männerchor Eiken einen Lieder- u. Arienabend mit dem bekannten Bassbariton Ludwig Zinnöcker v. Theater Basel.
4./5. Juli nahm der Chor an der 125 jährigen Jubiläumsfeier des Männerchors Laufenburg teil.
Mit einer Waldweihnacht am 19. Dez., natürlich mit Frau, blickte man auf ein weiteres Vereinsjahr zurück.
Gute Laune mit dem Männerchor Eiken hiess es am 20. Feb. 1965 als er zum Konzert u. Theater einlud. Anschliessend Tanz im Gasthaus Rössli. Auf dem Jahresprogramm stand weiter das Talschaftskonzert u. 125 Jahre Männerchor Magden, Bummel Barmelweid, Reise, Lotto-Match u. Waldweihnacht. Besonders war die Einladung am 4. Juli zum „100 jährigen“ des Sängerkreises Säckingen.
Das Jahr 1966 war geprägt vom 57. Aargauischen Kantonal-Gesangsfest in Villmergen. Der gesungene Vortrag erntete bei den Experten nicht eine allzu gute Kritik, es reichte gerade mal zu Silberlorbeer. Im Aug. verleite man der Musikgesellschaft Eiken zur Neuuniformierung, Gesanglich einen festlichen Rahmen. Der Herbstausflug führte an den Schluchsee u. Besichtigung dessen Werkes. Für einige begann schon wieder das Proben für das Theater, diesmal ein Kriminalstück „D’Falle“, es wurde am 7./8. Jan. 1967 aufgeführt.
Wegen eines Studiums an der Universität Basel bat E. Schärrer den Verein, ihn als Dirigent ein Jahr zu beurlauben. Als Ersatz konnte Th. Andreetti aus Wegenstetten verpflichtet werden. Er brachte optimale Voraussetzungen mit, war er doch Organist u. leitete den Kirchenchor Eiken. Im Mai stand das Musikfest in Wegenstetten statt. Am 26. Sept. war die letzte Gesangsstunde mit Dirigent Andreetti. Als Mitglied übernahm Marcel John aushilfsweise das Dirigentenamt. Am 19. Jan. 1968 verzichtete Etienne Schärrer wegen seines Studiums, definitiv auf die Leitung des Männerchors Eiken. Die Stelle als Dirigent blieb bis auf weiteres vakant.
Die allgemeine Vereinstätigkeit wurd im Jahre 1968 wegen ungeügenden Probenbesuchen u. Dirigentenmangel stark gekürzt. Deshalb wurde auf die Teilnahme am Frickt. Gesangsfest 9. Juni in Wittnau und auf das 125 Jahre Jubiläum des Männerchors Kaisten verzichtet.
In der Person von Walter Schwarb fand man den lang ersehnten Dirigenten der mit Begeisterung seine neue Tätigkeit am 12. Nov. aufnahm.
1969 war ganz auf das Vier-Dörfertreffen ausgerichtet. Der einmalige Anlass und das gute gelingen war zustande gekommen dank der guten Organisation, sowie der Tatkräftigen Unterstützung sämtlicher Vereine und das mitwirken der ganzen Bevölkerung.
Auf ungewöhnliche Art demissionierte unser Dirigent Walter Schwarb. Nach der Rückkehr aus dem Militärdienst wurde man vor Tatsachen gestellt, indem er in einer Sing-Stunde einen Kollegen Peter Ort, Lehrer in Wallbach, als neuen Dirigent vorstellte.
Am 21. Juni 1970 lud Sisseln zum Sängertreffen im oberen Fricktal ein. Unter der Direktion v. P. Ort trug der MC-Eiken das jenige dazu bei u. erfreute so den Gastgeber.
Mit Gotte Marlén Rohrer u. Götti Bernhard Notter, sowie die Dorfvereine mit Fahnen, wurde am 1. Mai 1971 zu einer kleinen Fahnenweihe geladen.
Am 20. Juni gab der Chor sein können am 58. Aarg. Kantonal-Gesangsfest in Fislisbach zum Besten. Im Aug. Teilnahme an der Fahnenweihe Wittnau.
22. Jan. 1972 Gemeinschafts-Konzert mit dem Kirchenchor, Direktion; U. Stäubli, E. Binggeli, anschl. Wurde das Theater „Betriebsklima miserabel“ aufgeführt.
Im Feb. 1972 gab Fridolin Rohrer seinen Rücktritt als Präsident bekannt.
Max Schwarb übernahm neu das Präsidium.
Fahnenweihe im Juni in Laufenburg und im Aug. in Gipf-Oberfrick.
1973 im Mai, Talschaftkonzert in Magden.
1974 – 1977 keine Unterlagen auffindbar!
4. März 1978 Konzert Männerchor Eiken unter der Leitung v. Kurt Bilstein, mit der Jagdhorn-Bläsergruppe Fricktal u. Bläsergruppe der Musikgesellschaft Eiken.
24. März 1979 Konzert mit Theater „E’ ganz gerissne Köbi“ unter der Leitung v. Kurt Bilstein.
Jahresprogramm 1980, Jubiläumsfest 135 Jahre Stein, Verbandsfest Kaisten, Dorffest u. gleichzeitig Vier Dörfer Treffen 27.-29. Juni, zweitägige Vereinsreise.
28./29 März 1981 Konzert mit Theater „Mustermanne“, ging unter der Leitung v. Kurt Bilstein erfolgreich über die Bühne.
1982, Eidgenössisches Gesangsfest in Basel am 13. Juni, zweitägige Vereinsreise ins Berner-Oberland, Okt. Konzert u. Theater „Urchigi Choscht“ ging trotz schlechtem Probebesuch gut über die Bühne.
1983, Frickt. Gesangsfest Wittnau, nachher tritt der Dirigent Kurt Bilstein zurück, Okt. Konzert u, Theater, Zitat v. Präsi Hans Meier, man sollte sich vor neuem modernen Liedergut nicht ganz verschliessen, sonst könnte man eines Tages auf der Strecke liegen bleiben.
1984 Präsident Hans Meier hat die Demission als Präsident u. im Vorstand eingereicht, als niemand zur Wahl bereit war übernahm er das Präsidium für ein weiteres Jahr.
Am 12. Mai lud der MC-Sisseln zum Frühlingskonzert ein, das man Gesanglich unterstützte.
Als Höhepunkt wurde die Reise ins Appenzellerland gewertet. Leider wurde das 84 zu keinem Festjahr „125 Jahre Männerchor Eiken“, wie das an der GV 82 angekündigt, vorgeschlagen wurde.
Jahresprogramm 1985 Konzert im Okt. u. Vereinsreise ins Freilichtmuseum Ballenberg.
1986 Demission von Präsident Hans Meier u. Aktuar Arthur Hüsser.
Als neuer Präsident wurde ehrenvoll Bernhard Jehle gewählt. Aktuar wurde Koni Ries.
Jahresprogramm Einweihung Sporthalle, Fahnenweihe Frick, zweitägige Vereinsreise nach Flims/Oberalp u. das Traditionelle Bettagsingen mit dem MC-Sisseln.
1987 Fronarbeit u. Einweihung des Kulturellen-Sahl.
1988 einmal mehr ermahnte Dirigent Gido Kuster die Sänger, dass nur durch aktives Proben die Stimmen geschult werden können. Als Höhepunkte kann das Konzert u. das Kantonale Gesangsfest auf dem Mutschellen bezeichnet werden. Vereinsreise ins Wallis.
1989 war ein abwechslungsreiches Jahr, wegen schwindender Mitglieder konnten nicht alle Anlässe besucht werden. Am Gesangsfest in Laufenburg waren gerade noch 14 Sänger beteiligt.
1990 an der Generalversammlung mussten die Teilnehmer einen neuen Präsidenten wählen. Bernhard Jehle tritt zurück und an seine Stelle rückte Koni Ries.
Am 10. Juni beehrte man mit einem Auftritt den Männerchor Obermumpf, die zu ihren 100. Jährigen geladen haben. Auch am 4 Dörfer-Treffen 30.Juni u. 1.Juli war man aktiv dabei. Die zweitägige Vereinsreise führte am 22./23.Sept. auf eine stürmische drei-Seenrundfahrt, sowie aufs Brienzerrothorn.
1991 konnte bei sechs öffentlichen Auftritten das gelernt unter Beweis stellen
Die 700 Jahrfeier der Schweiz wurde von unserem Verein am 1. Aug. zusammen mit der Gemeinde in Form eines Begegnungsfestes gefeiert. Der Männerchor stiftete den Apéro und trug mit seinen Liedern zum gemütlichen Teil des Anlasses bei. Eine Vereinsreise durfte natürlich nicht fehlen, sie führte am 31.8. per Bahn u. Schiff nach Engelberg.
Im Jahre 1992 am 28./29. März, der grösste Anlass dieses Jahres, trat der Männerchor nach vier jähriger Pause mit einem gewagten, aber erfolgreichen Zigeuner-Konzert vors Publikum.
31. Mai anlässlich des 125 Jährigen bestehen des Männerchors Gipf-Oberfrick fand das Sängertreffen statt. Mit nur 15 Sängern u. einer schlechten Benotung bleibt dieses Fest nicht in bester Erinnerung. Die zweitägige Vereinsreise am 15./16. Aug. führte nach Innsbruck/Zillertahl.
1993 waren es nicht weniger als 12 Anlässe wo der Männerchor auftrat. Geburtstagsständchen, Krankenbesuche, Bettag u. vieles mehr. Besonders zu erwähnen ist der 20. Geburtstag am 5./6. Juni des FC-Eiken, sowie das Frickt. Sängertreffen am 12. Juni in Kaisten wo der Chor mit der Note gut bewertet wurde. Die sehr gut besuchte 1. Augustfeier wurde vom Männerchor organisiert. Mitbeteiligt war die Trachtengruppe, Frauenriege u. Musikgesellschaft. Zur Kameradschaftspflege wurde im Herbst eine Vereinsreise in die Westschweiz durchgeführt.
26./27. März 1994 Konzert mit dem Thema „Eusi Bärgwält“ anschl. Tanz. Die Besucherzahl liess zu wünschen übrig. 24. Mai Ausserordentliche GV zum Thema Zukunft des Männerchors, Vorkommnisse rund um das Konzert 94., lange und heftige Diskussionen führten unter anderem zur Abwahl des Dirigenten Gido Kuster. Bereits am 14. Juni konnte H.P. Kressig als neuen Dirigenten gewählt werden. 24./25. Juni wurde eine zweitägige Reise ins Wallis u. Tessin durchgeführt.
Das Vereinsjahr 1995 war eher wieder ruhiger. 11. Juni nahm der Chor am Frickt. Sängertreffen in Wölflinswil teil. Die Enttäuschung war gross, als der Vortrag nur mit der Note genügend bewertet wurde. Eine eintägige Vereinsreise führte am 14. Okt. ins Glarnerland.
30./31. März 1996 lud der Männerchor Eiken unter der Leitung von Hans-Peter Kressig u. der Schülerchor unter der Leitung v. Bruno Böller u. Siegfried Keller mit der Überschrift „Schiff ahoi“ zum Konzert ein. 19. Mai 150 Jahre Männerchor-Schupfart, Teilnahme am Gesangsfest.
6. Sept. 1997 trug man mit einem Gesangsvortrag zum Rahmenprogramm zur Neu-Instrumentierung der Musikgesellschaft Eiken bei.
25./26. April 1998 ruf der Männerchor auf zur Jagd, zum Konzert unter Musikalischer Leitung v. Hans-Peter Kressig u. Theater „Die neu Magd vom Hinterschache“
21. Juni Gesangsfest in Herznach, 12./13. Sept. Reise ins Appenzellerland, 27. Sept. Jubiläumskonzert 50 Jahre Männerchor Frohsinn Laufenburg, verbunden mit einem Gesangsfest.
30. Sept. Kündigung von unserem Dirigenten HP. Kressig.
27. April 1999 konnte man den neuen Dirigenten Gregor Wannack begrüssen.
Auf die Teilnahme an dem Aarg. Kantonal-Gesangsfest im Juni wurde verzichtet.
Zum ersten Mal konnte der Männerchor am 28./29. Aug. das „Trotte-Fäscht“ durchführen, das bei der Dorfbevölkerung guten Anklang fand. Am 4. Sept. führte die Vereinsreise ins schöne Berner-Oberland.
Das Jahr 2000 eröffnete der Männerchor mit einem Frühlingskonzert am 28./29. April. Natürlich durfte das Theater „S’Rösli übernimmt’s Kommando“ nicht fehlen. Anschl. war Tanz angesagt.
26./27. Aug. fand das „2. Trotte-Fäscht“, wo sich viele Dorfbewohner von den angebotenen Köstlichkeiten verwöhnen liessen, statt.
Das 2001 war mit sechs Gesanglichen Auftritten eher bescheiden, aber nicht was die Qualität des Gesangs betrifft.
Der grösste Event dieses Jahres war wohl das 4-Dörfertreffen am 17. – 19. Aug. daran beteiligt waren sämtliche Vereine sowie die Zivilbevölkerung. Dieser Mega-Anlass begeisterte jung wie alt und manche werden ihn noch lange in Erinnerung behalten.
9. Sept. die eintägige Vereinsreise führte nach Baar, Besichtigung der Höllgrotten, Weiterfahrt nach Küssnacht auf die Seebodenalp.
29./30. Sept. „3. Trotte-Fäscht“ das als positives Ereignis gewertet wurde.
2002 am 26./27. April lädt der Männerchor zum Frühlingskonzert und anschliessendem Theater „Spääti Naachwee“ ein.
Für ihr Wohlergehen wird gesorgt! Mit diesem Slogan werbte der Männerchor am 24./25. Aug. zum „4. Trotte-Fäscht“
21./22. Sept. zweitägige Vereinsreise ins Puschlav mit Abstecher nach Livigno.
Anfangs Nov. 02 gab Dirigent Gregor Wannack den Rücktritt bekannt.
Das Vereinsjahr 2003 war eher ein ruhiges Jahr. Als neue Dirigentin konnte Doina Apostol gewonnen werden.
An der GV 18. Jan. wurde der Beschluss gefasst ein neues Banner anzuschaffen. Zu diesem Zweck wurde ein OK gegründet mit der Aufgabe, bis zum Jahre 2005 die Auswahl u. die Fahnenweihe in die Hand zu nehmen.
Am 17. Mai Teilnahme am Jubiläumskonzert des Fricktalischen Sängerbundes (150 Jahre) in Stein.
30./31. Aug. „5. Trotte-Fäscht“ das Wetter drückte ein wenig auf die Stimmung, so wie auch auf die Besucherströme. Die Vereinsreise führte dieses Jahr in den schönen Schwarzwald.
Mäzen Marie Schmid lud am 5. Sept. zum 80. Geburtstag ins Rössli. Musikalisch wurde die Feier umrahmt vom Männerchor u. der Musikgesellschaft.
Der Männerchor Eiken, mit Verstärkung durch Sänger v. Sisseln, lud am 23./24. April 2004 zum Frühlings-Konzert u. Theater „D’Jungfere vom Chräiehof“ ein.
19./20. Juni, zweitägige Vereinsreise ins Tessin, mit schönen Eindrücken u. bleibenden Erinnerungen. Die vom Männerchor organisierte 1. Augustfeier wurde am 31. durchgeführt und war ein voller Erfolg. Die Leute kamen Scharenweise und hatten vom Organisator alles abverlangt. Das Feuerwerk wurde von allen bestaunt und gelobt.
„6. Totte-Fäscht“ ein wiederum gut gelungener u. beliebter Anlass, diesmal wieder im Beisein von Gästen aus der am gleichen Tage durchgeführten Waldbereisung und Neuzuzügern.
Traditionsgemäss, aber nicht immer erwähnt, begann das Vereinsjahr 2005 im März mit einem Frühschoppenkonzert im Altersheim Laufenburg. Das alljährliche Muttertagsingen erfreute so manches Herz, anschliessend wurde ein Apéro serviert.
Die Vereinsreise führte am 4. Juni ins Elsass, Besichtigung des Eco Museums in Ungersheim.
Der Auftritt am ersten Openair in Wittnau 17. Juni fand bei wunderschönem Wetter statt und wurde zu einem unvergesslichen Sommerabend.
19. Juni. Nach zweijähriger Vorbereitungszeit, durfte der Männerchor bei schönstem Sonnenschein die neue Fahne in einem feierlichen Gottesdienst, verschönert mit Liedern gesungen vom Männerchor, einweihen. Anschliessend führte einen Umzug, begleitet von Vereinsdelegationen und der Musikgesellschaft, in den Kult. Saal. Umrahmt mit Liedern von den geladenen Chören schritt man dann zum Apéro u. Essen. Am Festakt durfte man durch versch. Redner die besten Glückwünsche so wie Geschenke entgegen nehmen. Es war ein rundum geglückter Tag (Worte v. Präsi).
Das diesjährige „7. Trotte-Fäscht) war bei schönstem Sonnenschein einen grossen Erfolg. Der letzte Auftritt in diesem Jahr war dann das Bettagsingen, wo der Chor mit einigen Sisslern ihr können zum Besten gab.
Das Vereinsjahr 2006 richtete sich vor allem auf das Jahreskonzert mit Theater am 28./29. April. Für Auflockerung sorgten 12 Frauen aus Sisseln die den Männerchor mit einer Einmaligen Einlage unterstützten. Zitat AZ, Nicht nur als Interpret guter Gesangsliteratur präsentierte sich am Wochenende der Männerchor Eiken an seinem Frühlingskonzert, sondern auch als gestandener Komödiant im Lustspiel „D’Manne streike“.
Noch im selben Frühling trennte man sich im gegenseitigen Einverständnis mit der Dirigentin Doina Apostol. Nach kurzer Zeit konnte im Juni eine neue gut ausgebildete Chorleiterin Claudia Moppert aus Basel für den Verein verpflichtet werden.
18. Aug. Teilnahme an einem weiteren Oben-Air Singen in Wegenstetten, gemeinsam mit dem MC-Schupfart.
Am „8. Trotte-Fäscht“ 26./27. Aug. war Petrus mit den Männerchörlen nicht so gut gesinnt, was aber die treuen Besucher nicht abhielt, in diesem mit Musik untermaltem historischen Gebäude, die diversen Köstlichkeiten zu geniessen. Besonders erfreulich war, dass man am selben Tag die Waldbereisung, plus das Neuzuzüger-Treffen durchführte das bei der Trotte endete, danach konnten sich die Gäste vom MC verköstigen lassen.
2./3. Sept. fand bei schönstem Wetter und guter Stimmung eine zweitägige Reise ins Freiburgische statt.
Das Vereinsjahr 2007 fiel ein wenig schlanker aus. Am 28.1. durfte der Männerchor Claudia Moppert, die neue Dirigentin, bei ihrer Abschlussprüfung in Zürich tatkräftig unterstützen
Im Mai rührte man die Werbetrommel um neue Mitglieder für den Verein zu gewinnen, leider viel die Bilanz nicht gerade erfreulich aus, konnte man mit dieser Aktion gerade mal zwei Mitglieder gewinnen.
Weitere Anlässe; Mit Schupfart zusammen nahm man am 3. Openair in Laufenburg teil. Vereinsreise nach Murten, „9. Trotte-Fäscht“ das wiederum gut besucht war, Bettag-Singen und Lotto-Match im Okt.
Das Vereinsjahr 2008 begann ein Tag nach der GV, mit einem zweitägigen Probe-Weekend in Höhenschwand D 19./20. Jan. für das Konzert u. Theater das dieses Jahr am 25./26. April auf dem Programm stand.
Zum Frühlingsende kündigte die allseits beliebte Dirigentin Claudia den Rücktritt an.
An den beiden letzten Wochenenden im Juni fand das Regionalturnfest in Eiken statt. Gastgeber war der Turnverein Eiken, es war wohl eines der grösseren Feste das je in Eiken stattfand.
22.-24. Aug. war der Männerchor mit einem Liedervortrag am Fricktalischen Gesangsfest in Wittnau present, die gleichzeitig ihr 150 jähriges Wiegenfest feierten. Es war ein rundum schöner und gelungener Anlass der allen in bester Erinnerung bleiben wird. Für den Gesangsvortrag mit dem MC Schupfart zusammen erhielte man die Note sehr gut, das alle mit grossem Stolz erfüllte.
Nur eine Woche später führte man das „10. Trotte-Fäscht“ durch, das wieder einmal mehr guten Anklang fand und alle befriedigte.
Am 23. Okt. 08 konnte man einen sehr engagierten u. versierten Mann Namens Ingo Anders begrüssen, der mit grossem Elan u. mit Begeisterung den Chor in eine neue Ära leitet.
2009 hat der Männerchor einen weiteren Meilenstein erreicht, er kann dieses Jahr sein 150 jähriges Bestehen feiern. Die Vorbereitungen dafür laufen auf Hochtouren.
Das erste grosse Jubiläumsfest findet am 7. Juni statt, zum weiteren gibt es ein Jubiläumskonzert mit Internationaler Beteiligung am 31. Okt.
Am 16. Jan. an der GV Demissionierte der geschätzte u. beliebte Präsident Koni Ries. An einer ausserordentlichen Versammlung am 19. März wurde als Nachfolger der allseits anerkannte René Kropf als Präsident gewählt.
Kurt Renggli