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Die unendliche Geschichte des Sorgenflugzeugs A400M ist um ein tragikomisches Kapitel ärmer.
Als Airbus der Bundeswehr die beiden neuesten Maschinen abliefern wollte, entdeckten die deutschen Ingenieure, dass die Triebwerke ungenügend befestigt waren. In der amtlichen Mitteilung heisst es trocken: „Schrauben locker.“
Die Bundeswehr wies die beiden Maschinen „aus Gründen der Sicherheit des Personals“ zurück.
Der neue Vorfall ist gravierender als die Tatsache, dass die Bundesluftwaffe in zwei früher gelieferten A400M je einen kompletten spanischen Werkzeugkasten fand: einmal im Leitwerk, einmal in einem Flügel (die Deutschen sandten die Werkzeuge nach Sevilla zurück — mit Lieferschein).
Die A400M-Auslieferung erfolgt mit einem vollen Jahrzehnt Verspätung.
Fazit – Europa-Armee ohne Lufttransport-Kapazität ein Hirngespinst
- Die multinationale Kooperation in der A400M-Produktion erweist sich als Fehlschlag. „Diesen Vertrag würden wir nie wieder unterschreiben!“, klagte der frühere Airbus-Chef „Major Tom“ Enders entnervt.
- Was soll Macrons Geschwafel von der Europa-Armee? Selbst wenn die Nationen Souveränität abträten, selbst wenn etliche europäische Armeen nicht aus dem letzten Loch pfiffen — dem Hirngespinst Macrons fehlt alles, was eine moderne Grossmachtarmee ausmacht.
- Zum Beispiel ein funktionierendes Hauptquartier und noch schwerwiegender: die Fähigkeit, ein taugliches „forward deployed HQ“ an der Front zu errichten, ein vorgeschobenes Front-HQ.
- Oder wie die A400M-Leidensgeschichte belegt, die unerlässliche Lufttransport-Kapazität, über die nur die USA, Russland und bedingt China verfügen.
- Und einheitliche Waffen, Panzer, Flugzeuge und so weiter und so fort.