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Als universelle Erfahrung im Leben jeder Frau, welche älter wird, bringen die Wechseljahre oftmals Veränderungen des seelischen wie auch des körperlichen Wohlbefindens mit sich.
Dies ist ein natürlicher Prozess, aber auch ein individueller: jede Frau nimmt ihre Wechseljahre anders wahr. Auch wenn die abnehmende Hormonproduktion ein natürlicher Vorgang ist, können durch die deutliche gestiegene Lebenserwartung und den langfristigen Hormonmangel Gesundheitsschäden mit Folgeerkrankungen auftreten.
Die Menopause kennzeichnet das dauerhafte Ausbleiben der Menstruation und das Ende der Fruchtbarkeit. Doch bereits einige Jahre zuvor, in der sogenannten Perimenopause, finden zahlreiche hormonelle Veränderungen statt. Die Perimenopause kann 4- 10 Jahre vor der Menopause einsetzen. Bei den meisten Frauen tritt sie zwischen dem 44. Und 54. Lebensjahr ein. Sie bereitet den Übergang in einen neuen Lebensabschnitt vor.
Als Resultat der altersbedingten Veränderungen im Eierstock sowie in der weiblichen Hormonachse Gehirn-Eierstock bringt dieser perimenopausale Übergang dynamische Veränderungen mit sich und zwar nicht ausschliesslich in den Organen, welche der Fortpflanzung dienen wie Eierstock und Gebärmutter.
Die menopausale Übergangsphase mit nachlassender Hormonproduktion spielt auch eine wesentliche Rolle in der Entstehung von Beschwerden wie (nächtliche) Hitzewallungen, Schlafstörungen, Stimmungsschwankungen, und sexuelle Probleme.
Diese Hormondefizite können ausgeglichen werden, mit einer rechtzeitig eingeleiteten Therapie, welche hilft, die Lebensqualität zu verbessern und langfristige Gesundheitsschäden vorzubeugen.