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Der Werkinterne Verkehr kommt im öffentlichen Bereich zur Anwendung.
Die Verkehrsvorschriften, insbesondere die Verkehrsregeln, gelten auf allen dem öffentlichen Verkehr dienenden Strassen (SVG Art. 1 Abs. 2) .
Strassen sind die von Fahrzeugen oder Fussgängern benützten Verkehrsflächen (VRV Art. 1 Abs. 1), somit auch das Areal eines Geschäftes, soweit sich darauf Fahrzeuge oder Fussgänger bewegen.
Öffentlich sind Strassen die nicht ausschliesslich privatem Gebrauch dienen (VRV Art. 1 Abs. 2).
Entscheidend ist alleine die erkennbare Widmung der Verkehrsfläche. Sie ist immer dann öffentlich, wenn sie von einer beliebigen Vielzahl von Verkehrsteilnehmern benützt werden kann.
Keine Kontrollschilder und kein Werkinterner Verkehr sind erforderlich im nicht öffentlichen Bereich, wenn darauf nur ein genau begrenzter Kreis von Berechtigten verkehren darf. Die Eigentumsverhältnisse sind nicht massgebend. Eine der Kernaussagen der Rechtsprechung ist, dass dem Geltungsbereich des SVG grundsätzlich Verkehrsflächen entzogen sind, wenn der Wille zum ausschliesslich privaten Gebrauch des Verfügungsberechtigten durch ein entsprechendes Benutzungsverbot oder durch Abschrankung kenntlich gemacht wird.