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Photos Canis777
Auf dem die Täler der Vordern und Hintern Frenke scheidenden Höhenzug befinden sich zwei Burganlagen, die einst den Herren von Eptingen zustanden: das heute noch bewohnte Schloss Wildenstein und das heute kaum mehr als Ruine nachweisbare Gutenfels, beide im Banne der Gemeinde Bubendorf gelegen.
Die auf einem Felskopf über dem Fluhbach erbaute Burg Gutenfels war ein Lehen, das die Herren von Eptingen von den Grafen von Froburg innehatten. Ein Zweig des Hauses Eptingen nannte sich nach Gutenfels. 1303 tritt ein "Her Peter von Eptingen, ein Ritter, den man sprichet von Gutenuelse" als Zeuge in einer Urkunde auf. Er war des Rates und Schultheiss zu Rheinfelden und ist auch daselbst gestorben. Seine letzte Ruhestätte fand er im Kloster Olsberg, dem er zu seinem Seelenheil alle seine Güter mit Ausnahme der Burg Gutenfels geschenkt hatte.
Nach Peter von Eptingens Tode zog der einzig noch lebende Graf von Froburg weltlichen Standes, zugleich der Letzte seines Geschlechtes, das Lehen Gutenfels ein. Er hatte zur Gemahlin die Tochter des Freiherrn Thüring von Ramstein und diesem verschrieb er 1326 als Widerlage für das Heiratsgut der Ramsteinerin das soeben von den Eptingern eingezogene Lehen Gutenfels.
Im Erdbeben von 1356 zerfiel die Burg Gutenfels und wurde nicht wieder aufgebaut. Sie heisst in der Folge stets Burgstall. Nach dem Tode des letzten Froburgers blieb Gutenfels zunächst im Besitze seiner Gemahlin und vererbte sich sodann bei den Freiherren von Ramstein weiter. 1392 kam der Burgstall Gutenfels mit dem zugehörigen Walde durch Kauf wieder an die Eptinger, und zwar nun als Eigengut. Aber nur für kurze Zeit. Zwei Jahrzehnte später, 1411, verkauften die Eptinger ihrerseits Gutenfels an Basel, das dort einen Zoll einrichtete.
Bibliographie