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Die Emmentalerin feierte mit ihrem Sieg zugleich das erste Weltcup-Podest. Die Olympiateilnehmerin von Peking 2022 legte auf dem Weg zu ihrem bislang grössten Erfolg einen Steigerungslauf hin. Sowohl im Final als auch im Halb- und Viertelfinal hatte sie das Feld von hinten aufgerollt. Im Endlauf war Sina Siegenthaler nach der ersten Zwischenzeit Sechste und Letzte, nach dem zweiten Abschnitt Vierte und im Ziel dann Erste.
«Ich kann es kaum glauben. Ich muss die Videos ein paar Mal anschauen, um zu realisieren, wie das passiert ist», sagte die Siegerin. Sei habe die Zweikämpfe angenommen, sei aber mit Gefühl und nie kopflos gefahren. «Ich konzentrierte mit einzig auf meine Leistung, mit der ich sehr zufrieden bin», fügte sie an.
Sina Siegenthaler wurde schon mehrmals durch Verletzungen zurückgeworfen. Vergangene Saison hatte sie die Weltmeisterschaften in Bakuriani wegen einer Verletzung im Sprunggelenk verpasst. An die Olympischen Spiele in Peking war sie quasi aus der Reha angereist.
Der Sieg überstrahlt eine eher magere Ausbeute der Schweizer Delegation. Kalle Koblet schied als bester Mann in den Viertelfinals aus. Für Valerio Jud und Nicola Lubasch hatte zuvor mit den Achtelfinals bereits die erste K.o.-Runde Endstation bedeutet. Die Frauen stellten mit Aline Albrecht und Anouk Dörig zwei weitere Viertelfinalistinnen.