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Archäologen einer belgischen Universität haben südlich der peruanischen Hauptstadt Lima einen Inka-Tempel entdeckt, dessen Wände mit bunten Malereien verziert waren und auf dessen Boden Opfergaben lagen. Der Bau befindet sich auf dem 465 Hektar grossen Pachacamac-Gelände.
Bislang hätten erst einige Motive der Wandmalerei identifiziert werden können, erklärte Chef-Archäologin Kusi Colonna-Preti von der Freien Universität Brüssel am Dienstag. «Die roten, gelben, schwarzen, blauen und grünen Farben wurden oft in mehreren Schichten aufgetragen, aber Erdbeben haben die Stärke der Struktur beträchtlich geschwächt.»
Die «kostbaren Opfergaben» auf dem Boden stammten den Angaben zufolge aus verschiedenen Regionen der Anden. Es handle sich um Schmuck aus Papageien-Federn, schwarzen Steinen aus den Bergen mit besonderen Formen, Muscheln und Keramik der Inkas.
Die Funde belegten, dass Pilger zur Zeit der Inkas von weit her nach Pachacamac gekommen sein müssen, heisst es in der Erklärung der Universität. (dhr/sda/afp)
Die Leute in den Ortschaften am Fusse des Vesuvs hatten keine Chance. Als der Vulkan im Jahr 79 n. Chr. ausbrach, regnete es zunächst heisse Asche und Bimssteine auf die Felder und Häuser, dann überrollten mehrere pyroklastische Ströme Pompeji und Herculaneum. Wer noch nicht in den giftigen Aschewolken umgekommen war, starb nun in der Hitze dieser tödlichen Wellen aus Asche, Gas und heissem Gestein.
Einer von ihnen fand im Collegium Augustalium in Herculaneum den Tod, einem dem Kaiser-Kult …