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Prinz Edward hätte als derjenige unter den britischen Royals in die Geschichte eingehen können, der es einmal mit geregelter Arbeit versucht hat. Allerdings vergebens. Als er seine defizitäre Produktionsgesellschaft nur noch mit Filmen über die eigene Familie über Wasser halten konnte, gab er sich wieder ganz dem royalen Leben hin.
Der blasse Prinz
Mit 50 Jahren ist der jüngste Sohn der Queen heute vor allem Familienmensch und Repräsentant. Er eröffnet fast alles – vom Museum über die Grundschule bis zum Seniorenheim. Auch seinen runden Geburtstag am 10. März wird er mit «Royal Engagements» verbringen.
Der jüngste der drei Söhne von Königin Elizabeth II. und ihrem Mann Prinz Philip gilt als der blasseste. Aufsehenerregende Affären wie bei seinen älteren Brüdern Charles und Andrew sind ihm eher fremd.
Prinz Edward heiratete seine Ehefrau Sophie Rhys-Jones 1999 in der Kapelle St. George's in Windsor. Als Nummer acht der Thronfolge ist er in der royalen Rangordnung eher ein Hinterbänkler – all zuviel Rampenlicht bleibt ihm normalerweise erspart.
Der Prinz ist kein Rambo
Nicht gerade beliebt machte sich Edward, als er Ende der 1980er-Jahre nach drei Jahren bei den britischen Streitkräften den Dienst ohne richtigen Abschluss quittierte. Er schmiss hin und sagte damals: «Ich bin kein Rambo.»
Sein Bruder Andrew hatte sich erst ein paar Jahre zuvor Meriten als Pilot eines Kampfhubschraubers im Falklandkrieg erworben. Die Tradition erfolgreicher Militärlaufbahnen bei den Royals war gebrochen – die Mama sah darüber hinweg. Sie ernannte ihren Jüngsten dennoch zum Ehrenoberst von mehreren Regimenten.