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CARACAS (awp international) - Libyens Staatschef Muammar al-Gaddafi hat nach Worten von Venezuelas Staatschef Hugo Chávez den Vorschlag für eine internationale Vermittlungskommission akzeptiert. Gaddafi habe zudem die Entsendung einer Delegation der Vereinten Nationen nach Libyen befürwortet, sagte Chávez am Donnerstag bei einem Treffen der venezolanischen Sozialistischen Einheitspartei (PSUV).
"Ich habe mit Gaddafi (am Telefon) gesprochen, und er hat mir gesagt, dass er die Kommission akzeptiert und dass sie hoffentlich nicht nur aus Einzelstaaten, sondern auch den Vereinten Nationen bestehe, damit sie (die UN) sehen, was wirklich passiert, bevor sie verurteilen und daran denken, das libysche Volk zu überfallen", sagte Chávez, der Anfang der Woche selbst den Vorschlag einer "Friedenskommission" gemacht hatte.
Zugleich bekräftigte er, dass Libyen derzeit einen Bürgerkrieg erlebe. Es sei notwendig, einen friedlichen Ausweg zu finden. "In Libyen gibt es einen Bürgerkrieg. Es ist nicht dasselbe wie in Ägypten und Tunesien." Er forderte die USA und die Weltmächte auf, das libysche Volk zu respektieren. "Nein zu einer imperialistischen Intervention. Nein zu einem neuen imperialistischen Krieg, der das Öl über das Blut von Unschuldigen sucht", zitierte Venezuelas staatliche Nachrichtenagentur Agencia Venezolana de Noticias Chávez./hr/DP/zb
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