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Schweizerisches Unterstützungskomitee für Eritrea (SUKE)
Während des 30-jährigen Befreiungskampfes hat das SUKE vorwiegend humanitäre Hilfe an die vom Hunger und Krieg betroffene Zivilbevölkerung Eritreas geleistet und hier in der Schweiz über die Lage und Anliegen der Menschen in Eritrea informiert. Nach und nach entstanden Sektionen in verschiedenen Gegenden der Schweiz; im Aargau, Oberwallis, Tessin, Basel, Bern, Genf, Luzern, Winterthur, Frauenfeld und Zürich.
Während des Grenzkonfliktes mit Äthiopien vom Mai 1998 bis Dezember 2000 leistete das SUKE nebst Wiederaufbau- und Entwicklungshilfe auch wieder Nothilfe für die Vertriebenen.
An Weihnachten und Ostern macht das SUKE regelmässig in verschiedenen Städten Standaktionen, wo zusammen mit Eritreerinnen und Eritreer eritreischer Gewürztee, Berbere-Gewürz, Linsen und verschiedene Kunsthandwerhartikel verkauft werden und über Eritrea informiert wird. Unsere Spenderinnen und Spender erhalten zweimal pro Jahr unsere Zeitschrift "Eritrea-Info", die in einer Auflage von ca. 6'500 Exemplaren jeweils von freiwilligen Helferinnen und Helfern verpackt und verschickt wird. Seit Oktober 2005 verfügt das SUKE über die ZEWO-Zertifizierung, die das SUKE mit „verdient Vertrauen“ auszeichnet. Gemäss den ZEWO Vorschriften bietet das SUKE keine Einzel- sondern Projektpatenschaften an, die der Blindenschule Abraha Bahta und der Hörbehindertenschule in Keren zugute kommen.
Das SUKE hat folgenden Auftrag:
• SUKE unterstützt Entwicklungsprojekte in Eritrea, die eine nachhaltige Verbesserung der Lebensbedingungen der Bevölkerung, unabhängig von Rasse und Religion, zum Ziel haben. Dabei wird besondere Aufmerksamkeit darauf gelegt, dass die Bevölkerung aktiv in die Identifizierung, die Durchführung und die Auswertung der Entwicklungsprojekte einbezogen ist.
• SUKE leistet bei Bedarf Nothilfe in Eritrea. Nothilfeprojekte sollen aber in der Regel mit einem Entwicklungsprojekt einhergehen, um Notsituationen nachhaltig zu lösen.
• SUKE informiert die Schweizer Öffentlichkeit über Ereignisse und Entwicklungen in Eritrea und am Horn von Afrika, sowie aktuelle Fragen der Entwicklungszusammenarbeit.
• SUKE setzt sich für eine Vernetzung und Koordination unter den Akteuren der Entwicklungszusammenarbeit in Eritrea ein, um Synergien zu nutzen und eine höchstmögliche Wirkung zu erzielen.
Seit 1989 existiert ein "Eritrea-Hilfe-Konsortium der Schweizer Hilfswerke" - neu: "Plattform Eritrea". In dieser Plattform arbeiten das Schweizerische Rote Kreuz, das HEKS, Mission am Nil, die Gruppe für Entwicklung und Umwelt des Geographischen Instituts der Universität Bern, die Stiftung Aktion Lichtblick und weitere Eritrea Interessierte zusammen.
Auf dem SUKE-Sekretariat arbeiten vier Leute, wobei nur eine Teilzeitstelle entschädigt wird. Noch immer wird ein grosser Teil der SUKE-Arbeit auf Freiwilligen-Basis geleistet.
Wir versuchen, das Gemeinschaftsgefühl, die Solidarität, die Gastfreundschaft, die Herzlichkeit, den Mut und die Ausdauer, die wir bei unseren eritreischen Freunden antreffen, auch in das SUKE zu tragen.