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Gemäss Bundesgericht stellt die Anmeldung einer rein privat genutzten Liegenschaft bei der Mehrwertsteuer nicht nur bei einer ausschliesslich zu diesem Zweck gegründeten, sondern auch bei einer bereits bestehenden Gesellschaft mit noch anderen Geschäftstätigkeiten eine aus wirtschaftlichen Gegebenheiten völlig unangemessene Handlung dar. Es liegt eine Steuerumgehung vor.
Die A AG kaufte eine Liegenschaft mit Ferienhaus, liess dieses umbauen und renovieren und vermietete es in der Folge exklusiv an ihren Hauptaktionär. Auf den Mieteinnahmen entrichtete sie Mehrwertsteuern zum privilegierten Satz für Beherbergungsleistungen (Art. 21 Abs. 2 Ziff. 21 lit. a, Art. 25 Abs. 4 MWSTG). Vom Bundesgericht zu beurteilen war die Frage, ob die A AG einen Vorsteuerabzug für die erwähnten Umbau- und Renovationskosten geltend machen durfte.
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