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Betroffene im Frühstadium der Alzheimer-Krankheit profitieren vom neuen Mittel Donanemab offenbar am meisten, wie die neuen Studiendaten des Herstellers Eli Lilly zeigen. Zwar verbessert das Medikament, ein monoklonaler Antikörper, die Symptome nicht. Aber bei Menschen, die das Mittel in einem frühen Stadium der Alzheimer-Krankheit einnahmen, konnte Donanemab den kognitiven Abbau um 35 Prozent verlangsamen, im Vergleich zu jenen, die ein Placebo erhielten.
Bei Patient:innen in späteren Stadien der Erkrankung ist der Nutzen des Medikaments nicht so gross. Auch Menschen mit einer häufigen genetischen Veränderung, die das Krankheitsrisiko erhöht, profitieren nicht in gleichem Masse von der Wirkung von Donanemab.
Ausserdem birgt die Behandlung mit dem Medikament weiterhin das Risiko ernster Nebenwirkungen, wie Hirn-schwellungen und Hirnblutungen.
Alzheimer Schweiz und Swiss Memory Clinics werten die vorgestellten Resultate in einer Mitteilung insgesamt als positiv, betonen aber, dass die Begleitung von Demenzbetroffenen weiterhin zentral bleibt. Nichtmedikamentöse Therapien und angepasste Alltagsaktivitäten in Form begleiteter Spaziergänge oder Gesprächsgruppen, tragen entscheidend zum Wohlbefinden von Demenzbetroffenen bei.
Eli Lilly will die Zulassung von Donanemab in den kommenden Wochen in den USA beantragen. Ob und wann das Unternehmen in der Schweiz ein Zulassungsgesuch stellt, ist derzeit noch offen.
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