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Im konkreten Fall hatte ein schwedisch-serbischer Doppelbürger mit Aufenthaltsbewilligung B im November 2016 bei einer Auseinandersetzung einem Kontrahenten eine Flasche an den Kopf geworfen und ihm damit eine 2 bis 3 Zentimeter lange Wunde
zugefügt. Zudem bedrohte er ihn mit dem Tod.
Das Obergericht des Kantons Zürich verhängte gegen den Mann im Januar 2018 wegen qualifizierter einfacher Körperverletzung sowie Drohung eine unbedingte Freiheitsstrafe von 8 Monaten und ordnete den Vollzug von zwei Vorstrafen an. Es verwies ihn zudem gestützt auf Artikel 66a des StGB für drei Jahre des Landes.
Das Bundesgericht weist die dagegen erhobene Beschwerde des Mannes ab. Als schwedisch-serbischer Doppelbürger hat sich der Betroffene auf das FZA berufen. Er macht im Wesentlichen geltend, dass bei der strafrechtlichen Landesverweisung ein grundsätzlicher Konflikt zum FZA bestehe; für die Wegweisung von EU-Bürgern sei das FZA massgebend und nicht das Landesrecht.
Die Landesverweisung wurde mit der 2010 von der Schweizer Stimmbevölkerung angenommenen «Ausschaffungsinitiative» begründet.