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Die Reliquien dreier wichtiger Persönlichkeiten der Stadt Freiburg und der Schweiz sind zurzeit nur wenig oder gar nicht öffentlich zugänglich. Jene des Petrus Kanisius befinden sich in der Kirche des Kollegiums St. Michael, jene des heiligen Nikolaus von Myra, Schutzpatron der Stadt Freiburg, und des heiligen Nikolaus von Flüe (1732) werden in zwei Armreliquiaren in der Kathedrale aufbewahrt. Bald werden die drei Reliquienschreine an einem Ort zusammengeführt werden. Das Projekt dazu geht auf das Jahr 1997 zurück und verfolgt die Absicht, die Verehrung des heiligen Petrus Kanisius in der Kathedrale wiederherzustellen, wie das Kapitel der Kathedrale auf ihrer Website schreibt. Die Verlegung soll es ermöglichen, die Verehrung des Petrus Kanisius an einem für Pilger zugänglichen Ort zu ermöglichen.
Mit einem Wettbewerb sollte ein neuer Reliquienschrein für Petrus Kanisius entworfen werden, der sich im vorgegebenen Raum der Kathedrale integrieren und die beiden anderen Reliquiare ergänzen sollte. In der ersten Phase im Mai waren 15 Projekte eingegangen, wie André Schenker, Architekt und Organisator des Wettbewerbs, mitteilt. Anfang September wählte die Jury das Siegerprojekt aus. Es stammt von den Freiburger Künstlern Frédéric Aeby und Marc-Laurent Naef. Alle Projekte können an der Vernissage sowie an der öffentlichen Ausstellung an den beiden Folgetagen besichtigt werden. Das Ziel ist, das Werk am 27. April 2021, am Tag des liturgischen Fests des heiligen Kanisius, einzuweihen.
Vernissage: Fondation St-Nicolas, Grand-Rue 14, Freiburg. Freitag, 2. Oktober, 17 Uhr. Ausstellung: ebenda, Samstag und Sonntag, 3./4 Oktober, 10 bis 12 Uhr und 14 bis 18 Uhr.