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Was ist Opensource?
Die Väter des OpenSource Gedanken (Richard Stallmann z.B.) haben sich in den 90er Jahren ausgedacht, wie freie Software entwickelt werden sollte. Hierzu wurde die GNU General Public Licence (GPL) geschaffen. Diese Lizenz regelt die Nutzer der Software und besagt, dass die Software
- beliebig verändert,
- nach belieben geschäftlich und privat genutzt,
- und weiterverteilt werden darf.
Darin ist auch Konzept des CopyLeft enthalten:
Das Copyleft ist eine Klausel in urheberrechtlichen Nutzungslizenzen, die den Lizenznehmer verpflichtet, jegliche Bearbeitung des Werks (z. B. Erweiterung, Veränderung) unter die Lizenz des ursprünglichen Werks zu stellen. Die Copyleft-Klausel soll verhindern, dass veränderte Fassungen des Werks mit Nutzungseinschränkungen weitergegeben werden, die das Original nicht hat.
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Wo ist OpenSource Software im Einsatz?
Meist ist sog. OpenSource Software nicht direkt sichtbar, kommt aber überall zum Einsatz. Hier ein paar Beispiele:
- 90% der Geräte im Internet, mit denen du resp. deine Geräte kommunizieren (Server), werden mit einem Linux-basierten Betriebssystem betrieben: Mailservices, Webseiten etc.
- Die Mehrheit der Smartphones und Tablets läuft unter Android, was im Kern ein offenes Betriebssystem basierend auf Linux ist.
- Die Software auf deinem Router oder Fernseher zu Hause ist ziemlich sicher ein Linux-System.
- Animationen von Lord of the Rings wurden alle mit Linux gemacht, bei den Disney und anderen Filmstudios wird hauptsächlich Linux eingesetzt (Quelle: Destination Linux Folge 266)
- Zahlreiche Komponenten und Standards, die für den Betrieb des Internets notwendig sind wie Verschlüsselung sind ebenfalls OpenSource.