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Die Frau lebte bis zum Tode ihres Ehemannes im Mai 2013 im Kosovo. Wenig später reiste sie als Touristin in die Schweiz ein und wohnte seither bei ihren beiden Söhnen im Kanton Schwyz. Im August 2013 stellte ein Sohn, der hier über eine Niederlassungsbewilligung verfügt, ein Gesuch um Familiennachzug für seine Mutter. Das Volkswirtschaftsdepartement des Kantons Schwyz wies den Antrag auf Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung ab. Sowohl der Regierungsrat als auch das Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz bestätigten, dass der Frau keine Bewilligung erteilt werden kann, um ihren Lebensabend in der Schweiz zu verbringen.
Kein Härtefall
Die Kosovarin gelangte hierauf ans Bundesgericht. Im konkreten Fall räumt das Bundesgericht ein, dass die Kosovarin hilfsbedürftig ist und nach dem Tode ihres Mannes ihr Leben und ihren Alltag neu organisieren muss. Dies allein begründet aber kein besonderes Abhängigkeitsverhältnis zu ihren Söhnen in der Schweiz. Vielmehr muss im Herkunftsland nach Lösungsmöglichkeiten gesucht werden. Und da eine Tochter nur ungefähr 10 km vom Wohnort der Seniorin entfernt wohnt, liegt eine greifbare Lösung im Kosovo auf der Hand. (tzi)