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Geschichtlicher Hintergrund
Früher gab es klare Aufgaben für Mann und Frau. So waren die Frauen beispielsweise für das Kochen, das Nähen und den ganzen Haushalt verantwortlich. Der Mann verdiente das Geld für die Familie. Nur er ging zur Arbeit.
Heute ist das nicht mehr so: Viele Frauen arbeiten jeden Tag ausserhalb des eigenen Zuhauses und die Männer kümmern sich ebenfalls um den Haushalt oder die Erziehung der Kinder.
Und doch gibt es noch heute Ungleichheiten zwischen Mann und Frau. So verdienen Frauen immer noch in vielen Berufen weniger als Männer, auch wenn sie die gleiche Arbeit leisten.
Vom Vater-Tochtertag zum Zukunftstag
Im Jahre 2001 führte man den nationalen Zukunftstag anstelle des Vater-Tochtertages ein. Dahinter steht die Idee des «Seitenwechsels». Das Ziel war es, dass Mädchen einen Einblick in «Männerberufe» bekommen. Später durften dann auch Buben ihre Mütter begleiten. Bereits von Anfang an war das Interesse am Tochtertag sehr gross. Über eine halbe Million Mädchen und Buben nahmen teil. 2010 wurde der Name in «Nationaler Zukunftstag» geändert.
Schon gewusst?
Frauen waren früher für die Hausarbeiten zuständig, Männer für das Familieneinkommen. Auch sonst hatten Frauen weniger Rechte als heute. Das Frauenstimmrecht in der Schweiz wurde erst 1971 eingeführt. Das war vor 46 Jahren und ist also noch gar nicht so lange her. Bis dahin durften nur Männer politische Entscheidungen fällen.