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Weder seine Angehörigen noch sein Anwalt wurden vorgängig von Alyaksandr Haryunous Hinrichtung in Kenntnis gesetzt. Sie hatten auch nicht die Möglichkeit auf ein letztes Treffen mit ihm. Seine Mutter erhielt noch am selben Tag die Kleider, die ihr Sohn bei der Hinrichtung trug und der Anwalt wurde ein Tag danach schriftlich informiert. Die offizielle Bestätigung steht noch aus.
Alyaksandr Haryunous‘ Fall war beim Uno-Menschenrechtskomitee hängig. Dieses hatte darum gebeten, die Hinrichtung nicht durchzuführen solange es nicht über den Fall befunden habe. Wie in früheren Fällen haben die weissrussischen Behörden dieser Bitte nicht Folge geleistet.