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Seepferdchen fangen und fressen kleine Krebstiere, indem sie sie mit ihrer rüsselartigen Schnauze aufsaugen. Sie können ihre Farbe ändern, und sich somit gut tarnen. Leider sind viele Seepferdchenarten bedroht.
Über 40 Seepferdchenarten sind bekannt.
Seepferdchen halten sich meist im Wasser von flachen Küsten auf. Einige leben in Seegraswiesen und andere bei Korallenriffen oder in Flussmündungen. Wieder andere Leben in überschwemmten Mangrovenwäldern. Mangroven sind Bäume, die in salzigem Wasser und schlammigem Boden stehen und bei starker Wasserströmung überleben können. Ihre Wurzeln ragen wie Stelzen aus dem Wasser hinaus.
Seepferdchen fressen unter anderem kleine Krebstiere. So etwa die Schwebegarnele auf dem Bild. Da sich Seepferdchen gut tarnen können, müssen sie nicht jagen. Sie warten still, bis ein Tier vor ihnen durchschwimmt. Dann saugen sie es mit der rüsselartigen Schnauze schnell auf.
Je nach Art leben Seepferdchen unterschiedlich zusammen. Whites-Seepferdchen etwa verbringen ihr ganzes Leben lang mit demselben Seepferdchen. Wenn sie eine:n Partner:in haben, versuchen sie sogar, möglichst wenig mit anderen Whites-Seepferdchen in Kontakt zu kommen.
Bei den Seepferdchen bringt das Männchen die Jungen zur Welt. Am Bauch hat es eine kleine Tasche. In diese spritzt das Weibchen seine Eier. Das Männchen befruchtet die Eier und trägt sie in seinem Beutel. Nach einigen Wochen bringt es die Jungen zur Welt.
Viele Seepferdchenarten sind bedroht, weil sie ihren Lebensraum verlieren und weil grosse Firmen mehr Seepferdchen aus dem Meer holen, als wieder geboren werden. Manche Leute wollen die Seepferchen als Haustierchen halten und Tourist:innen kaufen die toten Tiere als Souvenirs. Zudem sind Seepferdchen beliebt als Heilmittel in der traditionellen asiatischen Medizin.
Seit den 1970er-Jahren schützt der WWF die Korallenriffe. Er hilft mit, neue Meeresschutzgebiete zu errichten, bekämpft Fischfangmethoden, die Korallenriffe zerstören, setzt sich gegen die Klimaerhitzung ein und ist auch in der Politik aktiv für gesunde Meere und nachhaltigen Fischfang. Das heisst, man darf nicht mehr Fische fangen, als auf natürliche Weise wieder heranwachsen.