Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03641.jsonl.gz/461

Zur Vorbeugung wird besonders Personen aus den Risikogruppen die alljährliche Grippeimpfung empfohlen.
Es stehen verschiedene Medikamente zur Verfügung, die die Virenvermehrung hemmen und blockieren. Da die Viren sich extrem schnell vermehren (hohe Ansteckungsgefahr!), muss die Therapie innerhalb von 48 Std. nach Krankheitsbeginn begonnen werden. Die Medikamente können die Intensität und die Dauer der Beschwerden sowie die Häufigkeit und Stärke der Komplikationen reduzieren.
Ansonsten können die Beschwerden mit Fieber- und Schmerzmitteln, Husten- und Nasentropfen gemildert werden. Bakterielle Zusatzinfektionen können mit Antibiotika behandelt werden. Anhaltendes, hohes Fieber gehört in ärztliche Kontrolle.
Meist klingt die Grippe nach fünf bis zehn Tagen ab. Solange Beschwerden bestehen, können andere Menschen angesteckt werden.
Was kann man selber tun?
Bei Fieber muss der Patient das Bett hüten. Heftiges Schwitzen führt zu schnellem Flüssigkeitsverlust, der mit Suppen oder Tees wieder ersetzt werden muss. Besonders bei älteren Menschen und Kindern ist darauf zu achten, dass sie nicht austrocknen. Menschen, die nichts mehr Trinken, müssen ins Spital gebracht werden
Wadenwickel helfen, das Fieber zu senken
Zwiebelwickel um den Hals helfen gegen Halsschmerzen und Heiserkeit, auf der Brust gegen Husten
Bei hohem Fieber, das länger als drei Tage dauert, muss ein Arzt konsultiert werden