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Wie der Datenanalyst Wouter Aukema feststellt, explodiert die Zahl der Ambulanzfahrten in den Niederlanden. In einer Grafik zeigt er die Anzahl der Fahrten pro 100.000 Einwohner und die prozentuale Steigerung im Vergleich zum Vorjahr.
Bei den Krankentransporten wird zwischen dringenden und geplanten Krankentransporten unterschieden. Rund 78 Prozent der Fahrten waren dringlich. In den Niederlanden werden im Jahr 2023 tagsüber 692 Krankenwagen benötigt, 40 mehr als im Jahr 2022.
Im Jahr 2022 stieg die Zahl der Notfallfahrten um 7,8 Prozent und im Jahr 2021 um 3,8 Prozent (im Vergleich zu 2019). Im Kalenderjahr 2020 lag die Zahl der Notfallfahrten bei 983.520, im Jahr 2021 bei 1.071.383 und im Jahr 2022 sogar bei 1.162.080.
In Brabant und Zeeland gab es im Jahr 2022 sogar mehr als 10 % mehr Notfallfahrten als im Vorjahr.
Da die Regierung und das Gesundheitsministerium behaupten, dass die Corona-Impfung vor Corona-bedingten Krankenhausaufenthalten schützt, kann die explosionsartige Zunahme der Notfalltransporte – zumindest nach Ansicht des Ministers – nicht auf Corona zurückzuführen sein.
Dieses Signal deutet auf eine Krise der öffentlichen Gesundheit hin, die vom Gesundheitsministerium nicht länger ignoriert werden darf“, betont Aukema.
Bemerkenswert ist auch, dass mehr als ein Fünftel (23 Prozent) der Gesundheitsprobleme vom Rettungsdienstpersonal der Kategorie „Sonstiges“ zugeordnet werden. Dabei kann es sich um Patienten handeln, bei denen eine Diagnose vor Ort nicht möglich ist.