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Fröhlicher Fischertanz mit Percussion
Für den Manbooty, der in den Sawahel-Gebieten (Suez, Alexandria, Port Said, Ismailia) beheimatet ist, gibt es mehrere Schreibweisen: Manbuti, Bambuti, Banbooti, Bambutiyya oder Manbooti.
Beim Manbooty werden die Tätigkeiten der Fischer, sowohl an Land als auch auf dem Meer dargestellt. Um die Fische anzulocken bzw. sie aufzuschrecken, schlagen die Fischer mit dem Löffel auf den Bootsrand. Im Tanz werden zwei verlängerte Metalllöffel, die miteinander verbunden sind als Percussion-Instrumente umfunktioniert.
Sie werden von den TänzerInnen zum Rhythmus der Musik oder ohne begleitende Musik auf Schulter, Bauch, Oberschenkel, Füße oder den Boden geschlagen. Der äußerst fröhliche und lebenslustige Fischertanz basiert auf beinarbeitbetonten, schnellen, leichtfüßigen und gehüpften Schrittkombinationen und erfordert eine gute Kondition!!
Die musikalische Begleitung setzt sich meist aus drei bis fünf Simsimiyya-Spielern, zwei Dirbaka-Spielern und vier bis fünf Löffelspielern zusammen.
Den Mabooty tanzen die TänzerInnen in einem engen Hemd mit einer bis unter die Brust reichenden Weste. Dazu werden Pumphosen getragen, die durch ein Hüfttuch verziert werden. Pflicht ist dabei aber vor allem die kleine Fischermütze (Yenki).