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Die Führungen von Evelyn Riedener
Das internationale Viertel von Genf
Es befindet sich an der rive droite, im Umkreis der Place des Nations. Über 200 internationale Organisationen haben sich hier angesiedelt. Viele von ihnen setzen sich für den Frieden und für humanitäre Ziele ein. Die Anfänge der internationalen Stellung Genfs finden sich schon im Mittelalter und reichen über den Völkerbund und den europäischen Sitz der Vereinten Nationen bis ins 21. Jahrhundert. Um optimale Niederlassungs- und Arbeitsbedingungen den in Genf ansässigen Institutionen zu gewähren, hat die Stadt Genf mehrere historische Gebäude zu Verfügung gestellt, die im 18. Jahrhundert Sommerhäuser für reiche Genfer waren. Die Stadtbehörden erlaubten auch den Bau einer ganzen Reihe von neuen Bürogebäuden, die als Zeuge der Architektur des 20. Jahrhunderts diesen ehemals ländlichen Teil der Stadt schmücken. Die Führung zeigt Ihnen die wichtigsten Organisationen, die sich im internationalen Viertel befinden.
VON DER "RADE" DES GENFERSEES BIS ZUR "JONCTION", SPAZIERGANG DER RHÔNE ENTLANG
Die Führung beginnt mit dem Genfer Hafenbecken (la rade de Genève) und seiner Entstehung. Sie werden auf diesem Spaziergang der Rhône entlang u.a. viel über die industrielle Vergangenheit dieses Viertels erfahren, über den Gebrauch der Wasserkraft, über den ursprünglichen Standplatz des „Jet d’eau“ und gleichzeitig werden Sie, nur einige hundert Meter vom Stadtzentrum entfernt, eine Landschaft kennen lernen, deren Charme man sich nur schwer entziehen kann.
Richtig oder falsch?
Bei dieser Führung handelt es sich um ein Quiz, das Publikum nimmt also aktiv teil. Sie müssen entscheiden, ob die teilweise unglaublichen Geschichten der Wahrheit entsprechen oder nicht. Es gibt nur zwei Antworten: Richtig oder falsch.
Von den mittelalterlichen Messen zur Herstellung von Präzisionsinstrumenten: Industrie in Genf
Genf war im Mittelalter als Finanzplatz und als Messestadt bekannt. Textilindustrie, Druckereigewerbe, Golddrahtzieherei und Herstellung von Strumpfwaren waren ab 1550 wichtige Wirtschaftszweige. Indiennes-Betriebe, das Bankenwesen und vor allem die “Fabrique” prägten das 17. und 18.Jh. Die Rhône lieferte die nötige Energie, weshalb sich die Industrie dem Fluss entlang ansiedelte. Erst Ende des 19.Jh. mussten die Ateliers sich nicht mehr in Flussnähe befinden, siedelten sich aber traditionsgemäss in den angrenzenden Vierteln an: in Plainpalais und der Jonction.
Genf , Zufluchtsort für protestantische Glaubensflüchtlinge
Hugenotten, Marian exiles, Lutheraner, Valdesi…viele haben, trotz teilweisem Widerstand der Bevölkerung, Aufnahme in Genf gefunden. Die Unterdrückung der Glaubensausübung der Protestanten in verschiedenen Ländern Europas führte ab 1530 dazu, dass Genf wie ein sicherer Hafen für sie schien. Viel, sehr viel haben sie der unabhängigen protestantischen Republik gebracht…
Museum der Martin Bodmer Stiftung, inklusiv Wechselausstellungen
Die Fondation Bodmer besitzt eine einmalige Bibliothek von Handschriften, alten Drucken und Kunstgegenständen aus vier Jahrtausenden und aus aller Welt. Begegnen Sie während dieser Führung ausserordentlichen Beispielen der menschlichen Kultur und Zivilisation. Aus den grossen Kulturen der Welt sind hier Manuskripte und Druckschriften vorhanden, stets in der Form, wie sie ihrem Ursprung am nächsten sind. Der Architekt Mario Botta hat diese Schatzkammer gestaltet, wo Sie ägyptische Papyri, mittelalterliche Manuskripte und Erstausgaben der meisten wichtigen Autoren der modernen Zeit bewundern können.
Das internationale Museum der Reformation in Genf
Entdecken Sie diese bemerkenswerte Sammlung, die Ihnen die Ursprünge der calvinistischen Reformation und deren Weiterentwicklung zeigt. Das Museum befindet sich am Cour Saint-Pierre, in der prachtvollen Maison Mallet, die im 18. Jahrhundert an der Stelle erbaut wurde, wo 1536 die Genfer Reformation von der Bevölkerung angenommen wurde.
Die Kathedrale Saint-Pierre (in sieben Führungen)
Die archäologischen Ausgrabungen unter der Kathedrale
Die Ausschmückung der Kathedrale vor der Reformation
Die Glasfenster, vom Mittelalter bis zum Ende des 19.Jahrhunderts
Die Kapitelle
Die Makkabäerkapelle
Die Kathedrale Saint-Pierre, Entdeckungsreise in versteckte Details
Stadtplanung und Architektur : von der Gotik bis heute
Viele Spuren der mittelalterlichen Bebauung Genfs wurden im 20. Jahrhundert endgültig vernichtet. Trotzdem findet man an den Fassaden noch Reste dieser Epoche. Die Renaissance hinterlässt unter anderem das Stadthaus und den prachtvollen Palast der Familie Turrettini. Das 18. Jahrhundert wird mit seinen Hôtels particuliers entre cour et jardin das Stadtbild genau so prägen, wie das 19. Jahrhundert mit den grosszügigen Quaianlagen, die den See zum Teil der Stadt erheben. Nach dem Abbruch der Befestigungsanlagen ab der Mitte des 19. Jahrhunderts wird die Errichtung eines Rings um die Altstadt, der ceinture fazyste, das Stadtbild stark verändern.
Genfer Plätze und ihre Geschichte
Jeder Genfer Platz hat seine eigenständige Geschichte. Wir laufen von der Oberstadt (Place du Bourg-de-Four, der schon unter den Römern existierte) in die Unterstadt zu den drei ehemaligen Warenumschlagplätzen, dem Place Longemalle, dem Place du Molard und dem Place de la Fusterie und beenden unseren Rundgang an dem Place de Neuve mit seinen neuklassizistischen und neubarocken Bauten des 19. Jahrhunderts. Die Führung wird Ihnen ihre Geschichte, ihre Architektur und einige ihrer illustren Anwohner näher bringen.
Jean-Jacques Rousseau und Genf
« Ich bin in Genf dem Bürger Isaak Rousseau und der Bürgerin Susanna Bernard im Jahre 1712 geboren worden…». So steht es im ersten Buch der „Bekenntnisse“ von Rousseau. Die Führung begleitet Sie an die Stellen in Genf, von denen Rousseau in diesem Buch berichtet und der entsprechende Abschnitt wird gelesen. Der Rundgang erzählt von seiner Kindheit bis zur grossen Enttäuschung im Jahre 1762: „Mein Buch wurde dort verbrannt und am 18. Juni (…) ein Haftbefehl wider mich entlassen“.
Von Mauern und Öffnungen
Mauern stützen, schützen, trennen räumlich oder verbinden. Was wäre eine Mauer ohne Öffnung? In der Architektur gibt es unzählige Bezeichnungen für Maueröffnungen: Fenster, Rosette, Dachluke, Oberlicht, Tür, Tor, Portal, Durchgang, Pforte… Mit Hilfe des Plan Billon (1726) gehen wir auf Spurensuche nach Gebäuden, die verändert noch existieren oder im 19. und 20. Jh. durch Abbruch unwiederbringlich verloren gegangen sind. Letztere wurden durch moderne Bauten ersetzt. Wer oder was versteckt sich hinter den Fassaden? Wieviel Einblick gewähren sie uns? Eines ist allen Öffnungen gemeinsam: sie geben der Person, die sich dahinter befindet, die Möglichkeit, sich zu zeigen oder sich zu verbergen.
Die Stadterweiterung nach der Schleifung der Befestigungsanlagen ab 1850
Genf war bis 1846 eine befestigte Stadt. Danach veranlasste die radikale Regierung unter James Fazy die Schleifung der Stadtmauern und plante weitsichtig die Ausdehnung der Stadt auf diesem neugewonnenen Terrain. Die Gestaltung der Gebäude unterlag strengen Vorschriften; die breiten Strassenzüge wurden rechtwinklig, teilweise sternförmig angelegt; Schulen und Kultgebäude verschönerten die Plätze. Die ceinture fazyste, der Genfer Ring hat grösstenteils die Bauwut der 1960er und 70er Jahre überstanden.
Die Grosse Synagoge (Beth Yaacov) von Genf
In der neuen Konstitution von 1847 wird Glaubensfreiheit für alle in Genf ansässigen Glaubensgemeinschaften gewährt. Die von Johann Heinrich Bachofen zwischen 1857 und 1860 erbaute Grosse Synagoge wird schon 1859 eingeweiht. Bachofen lässt sich für den Bau von nahöstlicher Architektur inspirieren, aber man findet auch Einflüsse des Kalifats von Andalusien und der Synagoge von Heidenheim
Visite générale de Genève
Guillaume-Henri Dufour au service de Genève dès 1817
Après une formation et une expérience militaire en France, Guillaume-Henri Dufour se met au service de Genève pendant la Restauration en qualité d’ingénieur cantonal. Il joue un rôle important dans la modernisation de la ville. Il y enseigne les mathématiques à l’Académie. Il préside aux travaux de la cartographie de la Suisse. Ses compétences militaires et diplomatiques sont aussi mises à l’épreuve lors de diverses crises genevoises ou nationales. Il se distingue en tant que membre du Comité international de la Croix-Rouge. La promenade passera par les lieux principaux où Guillaume-Henri Dufour a exercé ses talents du quartier des Tranchées où il fit construire sa maison jusqu’ à la gare Cornavin.
LES DÉLICES DE VOLTAIRE
Fuyant la Prusse, indésirable à Paris, Voltaire décide de se fixer sur les bords du Léman. Il acquiert en 1755 le domaine de Saint-Jean sur le territoire de la République de Genève, qu’il rebaptise les Délices. Il va y vivre quelques années, avant de s’installer définitivement à Ferney. Le domaine a disparu, mais la maison, bien que passablement transformée, est toujours là et on y a installé au siècle dernier un petit musée, une bibliothèque et un centre de recherches. Nous évoquerons dans notre visite cette étape genevoise de la vie de Voltaire, période féconde puisque c’est là qu’il écrira et publiera notamment l’immortel “Candide”.
Das Genfer Stadthaus (Hôtel de ville)
Der Bau des Genfer Rathauses führt in das 15. Jahrhundert zurück. Es ist neben der Kathedrale Saint-Pierre wohl das geschichtsträchtigste Gebäude Genfs. Die kommunale Verwaltung bezog zuerst ein kleines Haus , das ab 1455 auf der Seite der Stadtmauer durch die Tour Baudet gesichert wurde. Der Sitz der republikanischen Regierung, der aus mehreren Gebäuden bestand, wurde Mitte des 16. Jahrhunderts durch einen viereckigen Treppenturm mit sanft ansteigender Rampe miteinander verbunden. Hugenottische Architekten und Baumeister führten bis Anfang des 18. Jahrhunderts die verschiedenen Bauetappen erfolgreich zu Ende. Die Führung zeigt sie und spricht von wichtigen Ereignissen, die hier stattfanden.
Architektur in Genf zur Zeit von Jean-Jacques Rousseau
Der Zustrom der Hugenotten trug viel zur wirtschaftlichen Entwicklung Genfs bei. Die Hochbourgeoisie errichtete im 18. Jahrhundert in der ville haute Stadtpaläste französischer Art “entre cour et jardin”. Bei diesen Privathäusern im Pariser Stil ist der Haupttrakt, von schmalen Seitenflügeln flankiert, strassenseitig durch eine Portalwand abgeschlossen. Viele mittelalterliche Häuser wurden dafür abgerissen. Handwerker und Uhrmacher der Fabrique lebten weiterhin im mittelalterlichen, dicht besiedelten Stadtviertel Saint-Gervais und unterhalb der Nordseite der Oberstadt. Die Häuser wurden im 18. Jh. oft vergrössert und aufgestockt.
Die Escalade von 1602, wie sich Genf aus der savoyischen Umklammerung befreien konnte
Sie ist ein Schlüsselereignis in der Genfer Geschichte. Nach dem erfolglosen Überfall in der Nacht vom 11./12. Dezember 1602, in der der Herzog von Savoyen, Charles-Emmanuel I, wieder einmal versuchte, Genf in sein Reich einzuverleiben, musste er im Vertrag von Saint-Julien (1603) die Unabhängigkeit von Genf anerkennen. Sie lernen die „Tatorte“ kennen und können auch die Kriegsbeute bewundern. Die Führung zeigt Ihnen die Bedeutung dieses Ereignisses im europäischen Kontext.
Die "Hôtellerie de luxe" in Genf, ihre Geschichte und ihre illustren Gäste
Dank der Genfer Messen braucht die Stadt schon im Mittelalter viele Herbergen, um die Kaufleute standesgemäss unterbringen zu können. Die Jakobspilger übernachten vorwiegend in Hospizen. Ab 1823 bringen Dampfschiffe Touristen nach Genf, die Nachfrage nach Hotelbetten wird gross. Das erste Luxushotel wird 1834 fertiggestellt, es folgen zahlreiche 5-Sterne-Hotels, deren Geschichte und berühmte Gäste Sie auf dem Rundgang kennen lernen werden.
Von der Akademie Calvins zur Genfer Universität: ein Spaziergang zu den Genfer Universitätsgebäuden
Zahlreich sind die Gebäude, die heute von den verschiedenen Fakultäten belegt werden. Alles hat im Jahre 1559 angefangen, mit der Eröffnung der Akademie. Sie zog im 16. Jh. Studenten aus ganz Europa an. 1873 wird die Akademie offiziell zur Universität ernannt. Das Gebäude Uni Bastions (1868-1871) ist schnell viel zu klein geworden. Heute sind die ca. 16.000 Studenten auf eine Vielzahl von Neubauten verteilt.
Vom katholischen Bischofssitz zur protestantischen Hochburg, die Anfänge des Protestantismus in Genf
Als Jean Calvin im Juli 1536 Genf erreicht, ist die Stadt schon eine selbständige Republik, die den Protestantismus zur Staatsreligion erhoben hat. Calvins Aufgabe wird vor allem eine Reorganisation des religiösen und politischen Lebens sein. Die Führung spricht von dem moralischen Verfall des Klerus der Bischofsstadt während der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts, von den politischen Überlegungen einer Annäherung an die Eidgenossenschaft, von der Unabhängigkeitserklärung von Savoyen, die Genf mit Hilfe des protestantischen Berns erreichen konnte und von der Institutionalisierung der neuen Religion.
Die Genfer Restauration (1813-1846)
Die Erweckungsbewegung oder Erneuerung des Protestantismus in Genf
Die Befestigungsanlagen Genfs
Das keltische GENAVA, anfangs eine offene Siedlung, schützte sich ab der spätrömischen Zeit durch einen Stadtwall. Die ständigen Stadterweiterungen veranlasste die Obrigkeiten, die Befestigungen dieser Entwicklung anzupassen. Fürstbischof Guillaume de Marcossay gab in der zweiten Hälfte des 14. Jahrhunderts einer neuen Stadtmauer seinen Namen; sie erhielt im 15. Jahrhundert zahlreiche Türme. Die Tour Baudet existiert noch heute. Die Weiterentwicklung der Kriegskunst führte zur Errichtung umfangreicher Befestigungsanlagen. Dabei wurden die Bewohner der Republik zum Unterhalt und zu Erweiterungsarbeiten verpflichtet, um ihrer Stadt eine optimale Verteidigung zu garantieren. Die Schleifung der Stadtmauern wird schliesslich unter dem 1846 an die Macht gelangten, radikalen Regime von James Fazy beschlossen. Wir werden auf diesem grossen Rundgang noch auf zahlreiche Reste der verschiedenen Befestigungsanlagen stossen.
Führung durch die Genfer Altstadt
Dieser Rundgang führt Sie durch die reiche Geschichte Genfs : vom keltischen Oppidum GENAVA , das im Jahre 58 v. Chr. von Julius Cäsar erwähnt wird, zur ersten christlichen Gemeinde im 4. Jh.; von der Burgunderhauptstadt zur Reichszugehörigkeit; von den reichen Messen des Mittelalters zur selbständigen protestantischen Republik. Zufluchtsort zahlloser Glaubensflüchtlinge, Zentrum Europas im Aufklärungsjahrhundert, Stadt der ersten internationalen Friedensbewegung, des Roten Kreuzes und Sitz des Völkerbundes und heute europäischer Sitz der Vereinten Nationen.
Henry Dunant und das Rote Kreuz
Die Führung könnte man auch „Vom Schlachtfeld von Solferino zu den vier Genfer Konventionen“ nennen. Entdecken Sie während dieses Spaziergangs durch die Genfer Altstadt u.a. das Geburtshaus Henry Dunants, das Gebäude, in dem er seine „Erinnerungen an Solferino“ geschrieben hat, die Männer, die das Internationale Komitee des Roten Kreuzes (IKRK) gründeten und die Gebäude, in denen die vier Genfer Konventionen unterzeichnet wurden. Die Führung kann mit dem Besuch des internationalen Museums des Roten Kreuzes und Roten Halbmonds enden.
Unerwartetes, unbekanntes Genf
Versteckte Passagen; romantische Innenhöfe; Gedenktafeln, hinter denen sich vieles verbirgt; bizarre Aushängeschilder; eine eigenartige Maske; ungewöhnliche Pflasterung; schmiedeeiserne Imposte … Eine kleine Auswahl von Details, an denen wir in der Altstadt fast täglich vorbeilaufen; sie es wert, dass man nicht an ihnen vorbeiläuft.
Der Englische Garten und das Hôtel de la Métropole
Der Jardin Anglais entstand Anfang der zweiten Hälfte des 19. Jahrhundert auf einem Teil einer ehemaligen Bastion, die ein Hafenbecken absicherte; er wurde mehrmals erweitert und diente den Touristen als Erholungsraum. Dafür wurden ein Musikpavillon, ein alpiner Garten, ein Zierbrunnen, Bronzebüsten, eine Wettersäule, ein Nationaldenkmal, ein Mont-Blanc Panorama und Imbissstuben errichtet. Gleichzeitig wurde das Hôtel de la Métropole erbaut, um die Reisenden standesgemäss empfangen zu können.
Die Stadtpaläste des 18. Jahrhunderts
Der Zustrom der Hugenotten trug viel zur wirtschaftlichen Entwicklung Genfs bei, besonders in der Industrie und im Bankwesen. Mallet, Boissier, Naville, Lullin, Sellon, Buisson, Tronchet…die Namensliste der reichgewordenen Glaubensflüchtlinge ist lang. Sie liessen sich ab 1699 in der ville haute Stadtpaläste errichten. Bei diesen Privathäusern im Pariser Stil ist der Haupttrakt, von schmalen Seitenflügeln flankiert, strassenseitig durch eine Portalwand abgeschlossen. Der Typus dieses Privathauses französischer Art “entre cour et jardin”, von denen wir einige besuchen werden, zeigt die Macht der Genfer Hochbourgeoisie im 18. Jahrhundert.
Die Kathedrale von Lausanne
Die Kathedrale Notre-Dame de Lausanne ist wohl das bedeutendste frühgotische Bauwerk der Schweiz. Zahlreiche Reste von Skulptur und Glasmalerei, die im Bildersturm nicht zerstört wurden, zeugen noch heute von der reichen mittelalterlichen Ausstattung: die berühmte Fensterrose, das Portail peint, Chorgestühle, Wandmalereien, Grabdenkmäler…Die Führung geht auf die Baugeschichte der Kathedrale, ihren Platz in der Geschichte Lausannes und das Leben einiger Persönlichkeiten ein.
DIE KIRCHE SACRÉ-COEUR, VOM FREIMAURERTEMPEL ZUM KATHOLISCHEN GOTTESHAUS
Die Kirche Sacré-Coeur wurde in hellenistischen Formen von Hermann Hug zwischen 1858 und 1859 als Freimaurerloge erbaut. Die Katholiken übernahmen das Gebäude zur Zeit des Kulturkampfs; es wurde 1939 von Adolphe Guyonnet umgebaut. Ausschmückung von Künstlern wie Théodore Strawinsky, François Blondin, Alexandre Blanchet…
Regards sur l’histoire économique de Genève
Genève dut toujours regarder au-delà des limites de son territoire très exigu pour trouver les ressources nécessaires à sa survie et à son développement. Très tôt, elle organise des foires internationales où s’échangent des biens du nord et du sud de l’Europe. Puis, avec la Réforme elle devient un centre européen de l’imprimerie. L’horlogerie et l’orfèvrerie s’y taillent un rôle important alors que le commerce de la soie et de la dorure s’étiole pour céder le terrain à la banque pourvoyeuse de fonds des monarchies engagées dans des guerres onéreuses. La promenade longe les sites de l’artisanat du Moyen Age au bord de l’eau et vous conduit dans la Vieille Ville où l’habitat et l’activité économique sont étroitement imbriqués.
Les illustres personnages de Genève
Au détour des rues, partez à la découverte de ceux qui ont façonné et marqué Genève : de Calvin à Dunant en passant par Rousseau, sans oublier quelques figures locales qui ont tant fait pour Genève et la Suisse… avec quelques découvertes surprenantes déclinées au féminin !
De l’aqueduc romain aux fontaines décoratives
Les Romains avaient construit un aqueduc long de onze kilomètres pour alimenter la ville en eau. Cette installation, mal entretenue, dut céder la place à la captation de sources proches de la ville dès le Moyen Age. Simultanément, des vendeurs d’eau distribuaient le précieux liquide puisé dans le Rhône dans les quartiers qui ne seront munis de fontaines qu’à partir du XVIIIème siècle. Ces dernières perdirent leur fonction utilitaire au XIXème siècle pour servir d’élément du décor urbain aujourd’hui. La promenade s’étend des bords du Rhône à la Vieille Ville.
Curriculum
Etudes d’histoire de l’art
Formation de restauratrice d’art-SCR
Certificat de formation continue en « Patrimoine et tourisme » de l’Université de Genève
Membre de l’Association des guides de Genève et de l’Association suisse des guides touristiques – ASGT.
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