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- 11.03.2015
- Japan
Vier Jahre nach dem verheerenden Erdbeben, welches eine der schlimmsten Katastrophen in der Geschichte Japans verursacht hat, konnten auch die letzten mit den Spendengeldern finanzierten Projekte erfolgreich abgeschlossen werden.
Die Glückskette hat in Folge der Katastrophe über 18 Millionen Franken Spenden gesammelt. Mit diesem Geld hat sie insgesamt acht Projekte finanziert, die von sechs Partnerhilfswerken umgesetzt wurden.
Nothilfe
In einer ersten Nothilfephase wurden fünf Projekte in der Höhe von 1,3 Millionen Franken unterstützt, welche den Opfern der Katastrophe Überlebenshilfe in Form von Nahrungsmitteln, Essensausgaben, Verteilung von Wasser und Gütern des Grundbedarfs (Haushaltsartikel, Küchenutensilien usw.) sowie medizinische und psychologische Unterstützung boten. Zudem wurde ein Projekt zur Räumung von Schutt mitfinanziert.
Wiederaufbau eines Pflegezentrums
Den Grossteil des Geldes setzte die Glückskette jedoch in der Phase des Wiederaufbaus um und finanzierte hier drei Projekte in der Höhe von 16,5 Millionen Franken. Mit über 15 Millionen Franken trug die Glückskette zum Wiederaufbau eines Spitals bei (Gesamtkosten des Wiederaufbaus betrugen 22 Millionen Franken), welches von Caritas Schweiz, dem Schweizerischen Roten Kreuz und deren lokalen Partnern in ein Gesundheitszentrum umgebaut wurde. Dieses konnte schon ein Jahr nach der Katastrophe eingeweiht werden und dient seither auch als Pflegeheim für betagte Menschen im Nordwesten des Landes. Im Rahmen des Wiederaufbaus wurden auch vier Kindergärten erdbebensicher und vor Tsunamis geschützt wieder aufgebaut.
Damit hat die Glückskette nach der Not- auch die Wiederaufbauhilfe in Japan abgeschlossen und die letzten wiederaufgebauten Gebäude und insbesondere die Kindergärten konnten der Bevölkerung vor kurzem übergeben werden.