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Einfühlsam erzählt der indische Filmemacher Jahnu Barua in seinem Spielfilm "Die gelben Vögel" die Geschichte des armen Bauern Rakheshwar Bora, dessen Reisfeld ihn und seine Familie versorgt. Weil Boras Vater die Tilgung der Pfandschuld und das Landstück nicht vom Landbesitzer Sonathan Sharma quittieren liess, beansprucht dieser immer noch das Besitzrecht auf das Reisfeld. Der Bauer kämpft nun verbissen und mit allem, was in seinen Kräften steht, um sein Recht am Boden, aber die Mühlen der Gerechtigkeit mahlen langsam in Indien, und sie sind mit ihren korrupten Beamten teuer. Nach und nach muss Bora seine Habseligkeiten verkaufen und seinen Sohn aus der Schule nehmen. es ist die Geschichte eines Mannes, der an die Ehrlichkeit des Menschen glaubte, bis an jenen Tag, an dem er erleben muss, dass Gier nach Besitz und Macht kein Pardon kennt. Sanft beobachtend und nah am ländlichen Alltag Indiens spiegelt der Film die gesellschaftlichen Struckturen auf nachvollziehbare Art.