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Geschichtlicher Überblick
über die präsenz der Priesterbruderschaft St. Pius X. in San Damiano
San Damiano ist ein Gebets- und Wallfahrtsort, der für viele Gläubige der Tradition zum Ursprung zahlreicher Gnaden wurde. Am 29. September 1961 wurde Mamma Rosa von einer schweren Krankheit geheilt. Diese Heilung sprach sie Unserer Lieben Frau von den Rosen zu. Wenn die Erscheinungen als solche auch nie von der Kirche anerkannt wurden, so ändert das nichts daran, dass San Damiano für viele Gläubige, die der Messe aller Zeiten treu geblieben sind, zu einer treibenden Kraft wurde. San Damiano ermutigte sie, all den in die Liturge der Kirche eingeführten Neuerungen Widerstand zu leisten, wie zum Beispiel der Gebrauch der Landessprache oder die Handkommunion. Viele unter ihnen kehrten voll Eifer von San Damiano zurück und waren fest entschlossen, einen Ort zu suchen, wo immer noch die tridentinische Messe gefeiert wurde. Unter den Käufern des Grundstückes von Écône, worauf Erzbischof Lefebvre das Priesterseminar errichtete, befanden sich auch einige dieser Pilger. Andere von diesen Gläubigen trugen dazu bei, dass die Bruderschaft in Südafrika Fuss fassen konnte. Ebenso dürfen wir nicht ausser Acht lassen, dass wir San Damiano die Erweckung einiger Priester- und Ordensberufungen verdanken.
2017 errichtete der Schweizer Distrikt der FSSPX dort eine Kirche, um das Gebet der Pilger zu fördern. Die Kirche ist Teil des «Casa del Pellegrino San Pio X». Dieses Pilgerhaus befindet sich direkt neben dem Haus von Mamma Rosa. Bis heute wird in San Damiano täglich der Rosenkranz auf Latein gebetet.
FSSPX 2023