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Die besondere Topologie der Schweiz, eines Berg- und Weidelandes, hat die technische Ausrichtung der Schweizer Landwirtschaft, die sich vor allem der Tier-, Milch- und Futtermittelproduktion widmet, tief geprägt. Der relativ geringe Grad der Selbstversorgung mit pflanzlicher Nahrung (37%) steht in direktem Zusammenhang damit. Braucht die Schweiz unter diesen Bedingungen wirklich synthetische Pestizide, da sie weiß, dass ein grosser Teil ihres Territoriums (70%), die Grasländer, sie nicht die meiste Zeit benutzt.
Die landwirtschaftliche Nutzfläche (UAA) im ökologischen Landbau macht bereits 14,4% der gesamten UAA aus. Es gibt keine signifikanten Unterschiede zwischen ökologischem und konventionellem Anbau in Bezug auf die Kulturarten. Die gesamte konventionelle landwirtschaftliche Produktion ist im ökologischen Landbau vertreten, vom Getreide über Kartoffeln und Gemüse bis hin zu Obstbäumen. Die Durchschnittserträge sind im Durchschnitt nur 20% niedriger.
Unter diesen Bedingungen gibt es keine unüberwindbaren technischen Hindernisse oder unannehmbaren Erträge, die uns daran hindern, innerhalb der von der Initiative vorgesehenen 10-Jahres-Frist auf synthetische Pestizide in der Schweiz zu verzichten.