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«Hoinga» – Höngg
Das Dorf Höngg wurde um 600 von Alemannen gegründet. Es war ein Bauerndorf mit bäuerlichen Wohn- und Ökonomiegebäuden.
Der Name «Hoinga» taucht 858 ein erstes Mal in einer Urkunde des Klosters St. Gallen auf. Im Jahre 870 wird die Kirche mit weiteren Gütern urkundlich dem edlen Landeloh als Lehen übertragen. Eine vor das Frühmittelalter zurückreichende Siedlung ist nicht belegt, trotz des Grabhügels aus der Hallstattzeit im Heizenholz.
Die Herrschaftsverhältnisse während des Mittelalters sind unklar. Das Grossmünster hatte bereits um 800 Ländereien besessen, aber auch die Klöster Einsiedeln und Fraumünster besassen hier Güter. Die Stadt Zürich erwarb das Gebiet von Höngg 1384 als Vogtei. Der Weiler Rütihof wurde erstmals 1280 erwähnt. Er gehörte kirchlich zu Höngg, unterstand aber der Gerichtsbarkeit des Klosters Fahr.
1834 besass Höngg die drittgrösste Rebbaufläche im Kanton, ab 1890 ging sie rapid zurück. Zum Höngger Weinbau
Seit 1934 ist Höngg ein Quartier der Stadt Zürich. Im Jahr 2012 zählte Höngg über 21’000 Einwohnerinnen und Einwohner. Mehr dazu
Bild: Der Brunnen bei der Kirche mit der Inschrift «Hoinga»