Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03622.jsonl.gz/2738

Di, 15. Februar 2022, Ralf Hersel
Als langjähriger Ubuntu-Anwender war ich immer an ein transparentes GNOME-Terminal gewohnt. Die Transparenz bietet den Vorteil, dass man darunterliegende Befehlen, z.B. auf einer Webseite sehen kann, ohne das Fenster wechseln zu müssen. Nach meinem Umstieg auf Manjaro mit GNOME-Desktop, habe ich diese Eigenschaft vermisst.
Im Screenshot sieht man den Vorteil eines transparenten Terminals. Im Vordergrund befindet sich das GNOME-Terminal (nicht original); darunter ist eine Webseite zu erkennen, die relevante Informationen enthält. Auch beim Programmieren kann diese Funktion nützlich sein, wenn man z.B. bei StackOverflow eine nützliche Code-Sequenz gefunden hat und diese im Terminal ausprobieren möchte.
Nach einer kurzen Internetsuche erfuhr ich, dass das standardmässige GNOME-Terminal keine Transparenz unterstützt. Falls die Distribution der Wahl 'nur' das originale GNOME-Terminal anbietet, kann man auf den Fork 'gnome-terminal-transparency' ausweichen.
Bei Manjaro findet man dieses Paket im AUR-Repository. Installiert man es, wird angeboten, das Original durch den Fork zu ersetzten:
Übernimmt man diese Auswahl, lässt sich das transparente Terminal starten, ohne Änderungen an desktop-Files, Menü-Einträgen oder Tastaturbelegungen zu machen. Der Aufruf des Befehls 'gnome-terminal' führt nun tatsächlich zum Aufruf von 'gnome-terminal-transparency'.