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Im Januar hat die Heerbrugger Vectronix AG Kurzarbeit eingeführt, um den Rückgang der Aufträge aufzufangen. Dies reicht aber nicht. Um das Unternehmen "nachhaltig zu sichern", wird die Firma bis zu 40 der 214 Angestellten kündigen. Das sagt Vectronix-Chef Efthimios Katsidis heute gegenüber dem St.Galler Tagblatt. Nun müsse das Konsultationsverfahren zusammen mit den Sozialpartnern zeigen, "wieviele Beschäftigte wir entlassen müssen", sagt Katsidis.
Sparmassnahmen und Sanktionen
Vectronix beliefert Militär, Polizei, Grenz- und Naturschutz unter anderem mit Tag- und Nachtsichtgeräten. 95 Prozent der Produkte werden exportiert. Viele westliche Staaten sparen und kürzen ihre Budgets. So bestellen etwa die USA, traditionell ein grosser Markt für Vectronix, weniger, und wenn, dann kaufen sie eher bei US-Firmen ein. Hinzu kommen die internationalen Sanktionen, die das Geschäft mit Russland und der Ukraine belasten, und drohende neue Exportauflagen im Geschäft mit Ländern im Nahen und Mittleren Osten.
"Wieder gesund werden"
Katsidis äussert die Hoffnung, dass der geplante Abbau ausreicht, "um wieder gesund zu werden". Das Unternehmen rechnet für das laufende Jahr mit 80 Millionen Franken Umsatz. 2012 waren es noch 200 Millionen Franken. Vectronix gehört der französischen Safran Group.