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Arteriosklerose ist eine mögliche Ursache für einen Hirnschlag und den Abbau von Gehirnzellen.
Homocystein, für dessen Abbau Folsäure benötigt wird, zählt zu den Risikofaktoren für eine Arteriosklerose.
Mit Folsäure dem Vergessen entgegenwirken
Die Menschen werden immer älter und das Gehirn altert mit. Über 100’000 Menschen in der Schweiz leiden an Alzheimer oder einer anderen Form der Demenz. Experten schätzen, dass sich die Zahl bis 2030 verdoppeln wird.
Demenz ist ein Überbegriff, welcher 55 Unterformen umfasst. Sie alle zeichnen sich durch eine Verschlechterung der Gedächtnisleistung, des Denkvermögens, der Sprache und des praktischen Geschicks bei den Betroffenen aus. Neben der Alzheimer Demenz ist die vaskuläre Demenz die zweithäufigste Form. Bei der vaskulären Demenz ist der Gedächtnisverlust auf eine fehlende Durchblutung der Hirnzellen zurückzuführen. Mitverantwortlich dafür ist das Stoffwechsel-Zwischenprodukt Homocystein, welches die Arterien verkalken lässt und so dazu führt, dass das Gehirn nicht mehr ausreichend mit Sauerstoff versorgt wird. Wissenschaftliche Studien haben nachgewiesen, dass Folsäure den Homocysteinspiegel senken kann. Dadurch wird das Risiko eines Herzinfarkts oder eines Hirnschlags reduziert. Zudem haben die Untersuchungen ergeben: Personen, die nahrungsergänzende Folsäure-Präparate eingenommen hatten, konnten Informationen schneller verarbeiten und sich besser erinnern als Personen ohne Folsäure-Supplementierung.
Wer sein Gehirn in Schwung halten möchte, sollte Folsäure unbedingt in Kombination mit dem Vitamin B-12 einnehmen. Dieses Vitamin ist wichtig für die Zellteilung, die Blutbildung sowie die für Funktion des Nervensystems. Allerdings besteht allein durch eine ausgewogene Ernährung mit ausreichend Folsäure kein umfassender Demenz-Schutz. Viel Bewegung und Gedächtnistraining sind ebenso wichtig, um das Demenz-Risiko zu verringern.