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Fast 40 Sekunden hatte der Vorsprung von Simon Yates auf seinen Landsmann vor den abschliessenden 10,1 Kilometern des Tirreno-Adriatico betragen. Zu viel, selbst für den starken Zeitfahrer Geraint Thomas, den Gesamtsieger der Tour de France 2018. Der 34-jährige Brite, der sich mit 28 Sekunden Rückstand auf Tagessieger und Ineos-Teamkollege Filippo Ganna im 4. Rang klassierte, machte nur rund die Hälfte seines Rückstandes im Gesamtklassement wett und schaffte so zu Lasten des Polen Rafal Majka (Bora-Hansgrohe) immerhin noch den Sprung auf die 2. Position im Gesamtklassement.
Mitchelton-Scott-Fahrer Simon Yates verlor als 18. des Einzelzeitfahrens 22 Sekunden auf Thomas, und verhinderte damit ein Schicksal, wie es sein Zwillingsbruder Adam im Vorjahr erlebt hatte. Adam, der derzeit an der Tour de France im Einsatz steht, war während der letztjährigen Ausgabe des Tirreno im Einzelzeitfahren noch um eine Sekunde von Primoz Roglic abgefangen und in den 2. Gesamtrang verwiesen worden.
Team Ineos musste sich statt mit dem Gesamtsieg mit einer dominanten Leistung in der letzten Etappe trösten. Mit dem italienischen Sieger Ganna, Rohan Dennis (3.) und Thomas klassierten sich drei Fahrer des britischen Radteams in den Top 4. Einzig der Belgier Victor Campenaerts vom Team NTT, der 18 Sekunden auf Sieger Ganna verlor, vermochte die Ineos-Phalanx als Zweiter zu brechen.
Von den am Tirreno im Einsatz stehenden Schweizern absolvierte Silvan Dillier vom Team AG2R das Einzelzeitfahren am schnellsten. Mit 1:21 Minuten Rückstand klassierte sich der Aargauer im 61. Rang. Für Kilian Frankiny von Groupama-FDJ reichte es trotz des 71. Platz im Kampf gegen die Uhr in der Gesamtwertung zu einer Position unter den besten 30. Mit einem Rückstand von 12:33 Minuten auf Sieger Yates beendete der 26-Jährige das Etappenrennen auf dem 27. Platz.