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Zelt der Völker
Aktuelle Entwicklungen im "Tent of Nations"
erfordern erhöhte Wachsamkeit !
Das „Tent of Nations“ hat am 14. Februar 2012 von den israelischen Behörden drei Verordnungen erhalten, das Land nicht mehr zu bearbeiten und nicht mehr zu bepflanzen
Am 14. Februar fand Daoud Nassar auf seinem Grundstück an drei verschiedenen Stellen Schriftstücke mit Landkarten, die von der Zivilverwaltung von Judäa und Samaria unterzeichnet waren, was der israelischen Militärbehörde entspricht.
Die Papiere informierten darüber, dass sie nicht mehr auf dem Land, das auf der Karte eingezeichnet sei, arbeiten dürften, weil es zu Staatsland erklärt worden sei. Nach Ansicht der Militärbehörden gehöre das Land nicht der Familie Nassar - es sei Staatsland. Sie könnten innert 45 Tagen bei der Militärbehörde Einspruch erheben, falls sie nicht bereit seien, dieser Anordnung Folge zu leisten.
Es ist ein Hohn, nach ungefähr 21 Jahren des Kampfes um das Land vor israelischen Gerichten, eine solche Anordnung des Militärs zu erhalten. Ist doch die Familie Nassar im Besitz der eindeutigen Besitzurkunden - die jeweils von den Osmanen und den Briten bestätigt wurden. Nur Israel tut sich schwer mit der Anerkennung.
Die Papiere wurden an den Anwalt in Jerusalem geschickt damit er an der zuständigen Stelle gegen diese Verordnung Einspruch erhebt.
Das Projekt "Tent of Nations" braucht unsere Solidariät, unsere erhöhte Wachsamkeit -"Wir weigern uns, Feinde zu sein".
Der Vorstand des "Freundeskreis Zelt der Völker".
(siehe auch den Bericht von Rupert Neudeck der deutschen Hilfsorganisation GrünHelme)