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Vierter Lauf des Porsche Sports Cup Suisse auf dem Circuit Dijon-Prenois
Zug/Steinhausen. Am Wochenende fand auf der Rennstrecke „Circuit Dijon-Prenois“ der vierte Lauf des Porsche Sports Cup Suisse 2013 statt. Rund 70 gemeldete Teilnehmer traten in verschiedenen Rennserien gegeneinander an. Das Freie Training am Donnerstag und Freitag konnte bei schönem Wetter durchgeführt werden, während der Samstag mit Qualifying und Rennen sehr wechselhaft und deshalb für Fahrer und Teams enorm anspruchsvoll war.
Jean-Paul von Burg wurde auch an diesem Wochenende seiner Favoritenrolle gerecht und gewann beide Rennen des Porsche Super Sports Cup Suisse (Gruppen 5a bis 7c). Damit konnte er seinen Vorsprung auch in der Wertung GT3 Cup Challenge (Gruppe 5b: GT3 Cup 2007-2009 und 5c: GT3 Cup 2010-2012) ausbauen. Mit einer Rundenbestzeit von 1’33.480 Minuten war Jean-Paul von Burg beim Regenrennen vor Rinat Salikhov und Patrick Schmalz (alle auf 911 GT3 Cup) ins Ziel gekommen. Jürgen Krebs, der das Rennen auf Startplatz zwei begann, konnte sich trotz eines Drehers nach der Doppellinkskurve noch auf Rang vier einordnen. Aufgrund von starkem Regen und schlechter Sicht musste das erste Sprintrennen nach nur neun Runden aus Sicherheitsgründen vorzeitig abgebrochen werden. Beim zweiten Rennen des Porsche Super Sports Cup Suisse blieben die ersten drei Starter trotz eines hart aber fair gefahrenen Rennens auf ihren Positionen: Jean-Paul von Burg gewann mit einer Rundenbestzeit von 1’21.080 Minuten auf der mittlerweile abgetrockneten Strecke vor Rinat Salikhov und Patrick Schmalz.
Eric Loth auf 997 GT2 gewann wie schon in Le Castellet den Porsche Sports Cup Suisse. Mit einer Rundenbestzeit von 1’28.809 Minuten im ersten Rennen sowie 1’27.178 Minuten im zweiten Rennen konnte er Pascal Delafontaine (auf 911 GT3 RS 4.0) und Simon Dänzer (auf 993 Carrera Cup) auf die Plätze zwei und drei verweisen. Gruppe 4B entschied Giuliano Longa auf 911 GT3 RS 4.0 für sich und kam im ersten Rennen vor Markus Humbel und Guido Ranzi (beide 911 GT3) ins Ziel. Beim zweiten Rennen konnte sich Longa gegen Marcel Zimmermann und erneut Guido Ranzi durchsetzen, die die Plätze zwei und drei in dieser Gruppe belegten.
Zur Gleichmässigkeitsprüfung Porsche Driver‘s Challenge (PDC) traten 23 Teilnehmer an. Während es im Qualifying noch regnete, trocknete die Strecke während des Rennens immer weiter ab und schuf so schwierige Bedingungen gleichmässige Rundenzeiten zu absolvieren. Bei der PDC gilt es, möglichst alle Runden gleich schnell zu fahren. Dario Filippi auf 911 Carrera GTS kam damit am besten zurecht und führte am Ende die Wertung vor Marc Hodler (911 GT3 RS) und Jürg Herter (964 Carrera RS) an.
Esther Longa, Präsidentin des Porsche Club Zürich, organisiert den Lauf in Dijon schon seit 2001. Sie ist sehr zufrieden mit dem Rennwochenende. „Am Donnerstag und Freitag war es noch so heiss, dass vor allem die Reifen stark strapaziert wurden. Am Samstag verlangte dann der Regen den Teilnehmern fahrerisch viel ab“, so ihr Fazit.
Das nächste Rennen des Porsche Sports Cup Suisse findet am 21. September in Imola (Italien) statt, bevor es zum Saisonfinale am 19. Oktober nach Magny-Cours (Frankreich) geht.
Quelle: Porsche Schweiz, Fotos: Dirk Michael Deckbar