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Um zirka halb 10 Uhr morgens meldete eine Joggerin, dass im Aabach bei der Kläranlage in Uster, tote Fische im seichten Wasser des Aabaches liegen würden. Eine Patrouille rückte umgehend aus und entdeckte diverse Fische, welche tatsächlich auf der Seite lagen, jedoch noch zu leben schienen.
Kurzentschlossen haben die Polizisten einen Müllsack als Transportmittel umfunktioniert und die Fische (Alet) mittels wassergefülltem Müllsack an eine tiefere Stelle umgesiedelt. Da sich jedoch noch weitere Fische in derselben bedrohlichen Situation befanden, wurde die Fischereiverwaltung alarmiert. Der zuständige Fischereiaufseher ging den gesamten Bachlauf ab, um weitere gestrandete Alet in Sicherheit zu bringen.
Da zur Zeit Laichsaison bei den Fischen ist, schwimmen die Alet in wärmere Gewässer (Bachlauf), um dort zu laichen. Sie gehen dabei Risiken ein und schwimmen auch in seichtes Wasser. Deshalb ist es nicht auszuschliessen, dass dieses Phänomen in den folgenden Tagen wieder auftreten könnte.