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SVP-Nationalrat Jean-Luc Addor hat unkonventionelle Meinungen. Auch wenn es um die Todesstrafe geht.
Vor sechs Jahren sorgte Jean-Luc Addor schweizweit für Schlagzeilen, als er für die Wiedereinführung der Todesstrafe plädierte. Und heute? Derzeit stehe dieses Thema nicht auf der politischen Agenda, sagt Addor, aber «vielleicht muss man das wieder einmal diskutieren», so der 55-jährige Saviésan, der selbst innerhalb der SVP als Hardliner gilt - jedoch durchaus auch mit Witz politisiert. Auf die Frage nach Rezepten für die Sanierung der Altersvorsorge sagt er: «Ich bin Jean-Luc Addor und nicht Betty Bossi.»
Wahl nach Freysinger-Ära
Seine Partei, die SVP Unterwallis, sieht der SVP-Nationalrat mit Blick auf die Wahlen vom 20.Oktober auf Kurs - obwohl die Liste als eher schwach eingestuft wird. Addor wehrt sich gegen die Unterstellung, eine «Heimatschutzliste» für ihn aufgestellt zu haben. «Cyrille Fauchère lebt in der gleichen Region wie ich. Daher haben wir zusammen beschlossen, nicht auf derselben Liste zu kandidieren. Ich bin nicht Ständeratskandidat, sondern Cyrille Fauchère. Das heisst, wir haben jemanden nach Oskar Freysinger. Das ist ein starkes Zeichen.»
Das Gespräch in voller Länge sehen Sie hier.