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Die Positivdruck-Atemwegstherapie ermöglicht Patienten mit schwerer Schlafapnoe einen erholsamen Schlaf. Im Folgenden finden Sie weitere Informationen zu den Arten der PAP-Therapie.
Obstruktive Schlafapnoe-Therapieoptionen
Zu den Therapieoptionen für die obstruktive Schlafapnoe (OSA) zählt die nächtliche Überdruckbeatmung (positive airway pressure – PAP), die individuell angepasste Unterkieferprotrusionsschiene und alternative Behandlungsoptionen.
Therapie mit positivem Atemwegsdruck (PAP)
Positivdruck-Atemwegstherapie ist die wirksamste Art der Behandlungsmethode für obstruktive Schlafapnoe (OSA). Durch die Schaffung einer „Luftkeils“ für die oberen Atemwege verhindert die PAP-Therapie, dass sich die Weichteile der oberen Atemwege verengen und kollabieren. Das Therapiegerät führt den oberen Atemwegen mithilfe des Schlauches und der Maske Druckluft zu.
- Kontinuierlicher positiver Atemwegsdruck (CPAP): Druckluft mit gleichbleibendem Druck
- Therapie mit automatischem positivem Atemwegsdruck (APAP): automatische Anpassung der Druckwerte an die Atmung des Patienten (geeignet für REM-bezogene Schlafapnoe, lagebedingte Apnoe oder für Patienten, die bei standardmässigen CPAP-Therapie eine unzureichende Therapietreue aufweisen)
- Bilevel-Therapie: höherer Inspirationsdruck und niedrigerer Expirationsdruck (für bestimmte Patienten geeignet, die eine herkömmliche Therapie nicht vertragen).
Behandlung mit oral getragener Schiene
Eine oral getragene Schiene, die auch Unterkieferprotrusionsschiene (UKPS) genannt wird, ist eine der ersten Behandlungsoptionen bei milder bis mittelschwerer obstruktiver Schlafapnoe (OSA) und eine der zweiten Behandlungsoptionen bei schwerer OSA. Bei OSA-Patienten, die Positivdruck-Atemwegstherapie ablehnen oder eine unzureichende Therapietreue aufweisen, bieten sich häufig oral getragene Schienen als alternative Behandlungsmethode an. Einige OSA-Patienten bevorzugen auch orale Geräte, weil sie nicht invasiv, leicht zu tragen und leicht zu transportieren sind.
Alternative Behandlungsoptionen
Risiken einer unbehandelten OSA
Eine unbehandelte obstruktive Schlafapnoe (OSA) kann zu einer Reihe von Komplikationen und ernsthaften Gesundheitsrisiken führen. Durch die Ermittlung der richtigen Behandlung für Ihren Patienten, werden die Therapietreue gesteigert und die mit OSA assoziierten Risiken gemindert.
Mehr über Therapieoptionen
Quellenangaben:
* Hinweis: Die ASV-Therapie ist kontraindiziert bei Patienten mit chronischer, symptomatischer Herzinsuffizienz (NYHA 2-4) mit reduzierter linksventrikulärer Ejektionsfraktion (LVEF ≤ 45%) und mässiger bis schwerer prädominanten zentraler Schlafapnoe.
- Kashima ML (2007). Selected disorders of the nose and throat: Epistaxis, snoring, anosmia, hoarseness, and hiccups. In NH Fiebach et al., eds., Principles of Ambulatory Medicine, 7th ed., pp. 1849–1864. Philadelphia: Lippincott Williams and Wilkins.