Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03277.jsonl.gz/1367

Genau das könnte auf die Fans in Südkorea zukommen, da das Land gegen sämtliche Spiele ist, die in irgendeiner Form etwas mit Wetten zu tun haben. Da es in "Diablo 3" durch das Auktionshaus möglich ist, an reales Geld zu kommen, könnte das Spiel tatsächlich in Südkorea verboten werden.
Das Game Rating Board (bei uns USK) prüft den Sachverhalt am kommenden Mittwoch und wird entscheiden, ob "Diablo 3" in Südkorea veröffentlicht werden darf.
Südkorea gilt als grosses Pro-Gamer-Land - es gibt Spieler, die leben tatsächlich ziemlich gut davon, beispielsweise in "StarCraft" gute Ergebnisse einzufahren. Man redet schon fast davon, dass die südkoreanischen erfolgreichen Spieler genauso gefeiert werden, wie bei uns nur Fussballstars.
Da ist verständlich, dass viele Fans um die Veröffentlichung von "Diablo 3" bangen. Den Behörden gefällt das Auktionshaus des Spiels nicht, über den virtuelle Items sich gegen reales Geld verkaufen lassen. Logisch, dass dadurch auch die Geldgeier auf das Spiel aufmerksam werden.
Nach dem Wettskandal im April 2011 sind die Behörden äusserst vorsichtig, was Dinge angeht, die in einer Form mit Glücksspiel zu tun haben. In der "StarCraft 2"-Liga verloren elf professionelle Zocker mit Absicht ihre Spiele, um von illegalen Seitenwetten zu profitieren.