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Guido Koller
Guido Koller arbeitet beim Dienst Historische Analysen des Schweizerischen Bundesarchivs.
Im Studium spezialisierte er sich auf die europäischen Beziehungen zu Südasien mit Ceylon (Sri Lanka) als Schwerpunkt. Sein Fokus seit den 1990er Jahren ist die Geschichte des Zweiten Weltkrieges. Er ist bekannt für seine Recherchen zur schweizerischen Flüchtlingspolitik und beteiligt sich an der Debatte über die neue digitale Geschichte, mit der sich auch sein neues Buch beschäftigt. Einer seiner Arbeitsschwerpunkte im Bundesarchiv ist die Verwaltungsgeschichte.
Sebastian Schüpbach
Sebastian Schüpbach war Projektmitarbeiter des Schweizerischen Bundesarchivs. Heute arbeitet er als Projektmitarbeiter bei linked.swissbib.ch.
Er schloss 2012 an der Universität Zürich das Studium der Allgemeinen Geschichte mit einer Arbeit über den „Gotthardbund“ zwischen 1940 und 1945 ab. Anschliessend folgten Praktika und Projektmitarbeit in verschiedenen öffentlichen Archiven und Sammlungen, zuletzt im Dienst Historische Analysen des Schweizerischen Bundesarchivs, wo er sich insbesondere mit der (semi-)automatisierten Auswertung von digitalisierten Unterlagen sowie der Geschichte der Bundesverwaltung beschäftigte. Seine Forschungsschwerpunkte liegen im Bereich der digital history sowie der Geschichte der EDV, der Sozial- und Ideengeschichte des Konservatismus und proletarischer Bewegungen im 19. und frühen 20. Jahrhundert und der Verwaltungsgeschichte der Moderne. Sein Interesse gilt darüberhinaus auch den Technologien des Semantic Web und den Suchmaschinen, Verfahren des Text und Data Mining, Information Retrieval sowie dem Machine Learning.