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Es ist üblich, und eigentlich selbstverständlich, Waren auf dem Landweg, dem Seeweg oder dem Luftweg über eine Transportversicherung abzusichern. Weniger bekannt ist jedoch die Möglichkeit, die Folgen der Sachschäden, die erheblich sein können, über eine Transport-Betriebsunterbrechungsversicherung (TBUV) abzudecken.
Diese Versicherungsart kommt gerade in Zeiten des zunehmenden Kostendrucks oder der damit verbundenen rückläufigen Lagerhaltung eine allgemeine Bedeutung zu. Eine nicht rechtzeitig eintreffende Lieferung infolge eines versicherten Transportschadens kann gravierende Produktionsausfälle und Mehrkosten verursachen, die im Rahmen einer TBUV abgedeckt werden können.
Ein Betriebsunterbrechungsschaden kann auch entstehen, ohne dass die transportierten Güter selbst beschädigt werden.
Ein Beispiel: Der Unfall eines Seeschiffes (LKW-Fähre) verursacht eine beträchtliche Reiseverzögerung, weil das Schiff in einen Nothafen abgeschleppt werden muss. Es resultiert eine Verzögerung, weil die Waren verspätet am Endbestimmungsort ankommen. Im Rahmen der Zusatzbedingungen für Transport-Betriebsunterbrechungsschäden sind die resultierenden, zusätzlichen Kosten gedeckt. Jedoch sind Lieferverzögerungen aufgrund von Produktions- oder Planungsfehlern, Unvermögen in der Produktion, verspäteter Verschiffungen oder Fehlverladungen nicht versichert.
Wir bei Intermakler unterstützen Sie darin, Ihre Risiken im Zusammenhang mit Transporten zu erfassen, den Abschluss einer TBUV zu prüfen, Kosten und Nutzen abzuwägen sowie den richtigen Versicherer zu finden.