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1966 klemmte der Amerikaner Cleve Backster einen Lügendetektor an seine Büropflanzen und stellte fest, dass, wenn er zum Beispiel ein Streichholz an ein Blatt hielt, das Gerät ausschlug. Dass Pflanzen «gefühlsmässig» auf ihre Umwelt reagieren, gilt heute für viele moderne Pflanzenneurobiologen als erwiesen.
Laut neueren Untersuchungen erkennen sie sogar Musik. Weintrauben, die regelmässig klassische Musik zu «hören» bekamen, trugen angeblich grössere und süssere Früchte. Die Wurzeln von Maiskeimlingen wuchsen einer Tonquelle entgegen. Bei höheren Frequenzen wuchsen sie schneller. Bei tieferen Frequenzen (Rock, Rap) wendeten sie sich ab.
Tabakpflanzen produzieren anscheinend mehr Nikotin, wenn Fressfeinde sie bedrohen. Dass Pflanzen Schmerzen oder Trauer empfinden können wie wir, glauben die Forscher aber (noch) nicht.