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Wie die «Aargauer Zeitung» berichtet, wird im Hintergrund schon kräftig an der Einführung des Video-Assistant-Referee (VAR) in der Super League gearbeitet. An der WM war eine Arbeitsgruppe aus der Schweiz zur Beobachtung dabei und hat eine Kosten-Übersicht erstellt.
Insbesondere die Ausbildung der Schiedsrichter schlägt kräftig zu Buche. Schiedsrichter müssen eine grosse Anzahl Stunden in dieser Funktion üben. Dafür werden der Schweizerische Fussballverband und die Liga Testspiele organisieren. Jedes dieser Spiele soll unter «Ernstkampf-Bedingungen» von einem Fernsehteam produziert werden und in allen Super-League-Stadien stattfinden.
Wie Philippe Guggisberg, Mediensprecher der Liga, gegenüber der «Aargauer Zeitung» sagt, sollen im November an der Generalversammlung die Klubs der beiden höchsten Schweizer Ligen den Entscheid über die definitive Einführung des VAR fällen. Gleich danach würde mit den Tests begonnen.
Ein grosses Problem dürfte sein, dass womöglich nur Super-League-Schiedsrichter im Videoraum sitzen dürfen. Davon gibt es in der Schweiz derzeit lediglich elf. Bei fünf Super-League-Partien müsste also je ein Ref auf dem Feld und einer im Videoraum sein. Kommt noch ein Assistent dazu bräuchte es bereits 15 Schiedsrichter pro Runde.