Document ID: /curiavista/filtered/00000.jsonl.gz/244271

<h2>SubmittedText<h2><p>Das Fahrplankonzept und damit auch der STEP-Ausbauschritt 2035 der Bahninfrastruktur müssen gemäss Information des BAV nochmals überprüft werden. Der Bundesrat wird beauftragt, auf seinen Entscheid zurückzukommen und in diesem neuen Rahmen die Grundlage zu schaffen, damit die heute bestehende stündliche Direktverbindung Baden-Brugg-Bern im STEP-Ausbauschritt 2035 erhalten bleiben wird. </p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Im Rahmen der Motion 20.3059 vom 05.03.2020 hat der Bundesrat mit Stellungnahme vom 13.05.2020 bereits zu diesem Thema geantwortet.</p><p>Der Ausbauschritt 2035, welcher vom Parlament 2019 verabschiedet wurde, beinhaltet einen massiven Angebotsausbau, von welchem der Kanton Aargau überdurchschnittlich profitiert. Bei einer Beibehaltung der stündlichen Direktverbindung Baden/Brugg nach Bern könnte der Angebotsausbau im Kanton Aargau nicht umgesetzt werden. Statt der stündlichen Direktverbindung werden von Baden/Brugg zukünftig halbstündliche Umsteigeverbindungen nach Bern angeboten. Diese konzeptionelle Änderung ist eine Voraussetzung, damit das Angebot erhöht werden kann.</p><p>Bei der Überprüfung des Angebotskonzepts 2035 als Folge des Verzichts auf bogenschnelles Fahrens zwischen Freiburg und Lausanne sowie Winterthur und St. Gallen geht es in erster Linie darum, die Angebotsqualität in den Knoten Lausanne und St. Gallen so weit möglich zu sichern.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.