Document ID: /curiavista/filtered/00000.jsonl.gz/109068

<h2>SubmittedText<h2><p>Der Bundesrat wird beauftragt, die Handwerkerinnen und Handwerker, die von ihren Verbänden bestimmt wurden, mit dem Titel "beste Arbeiterinnen und Arbeiter der Schweiz" auszuzeichnen.</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Wie schon in der Antwort auf die Motion Zisyadis 05.3647, "Beste Arbeiterin und bester Arbeiter. Nationaler Wettbewerb", ausgeführt, ist sich der Bundesrat der Bedeutung qualifizierter Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für die schweizerische Wirtschaft bewusst. Im Bereich der Berufsbildung verfolgt er dieses Ziel mit einem qualitativ hochstehenden Angebot in der beruflichen Grundbildung, der höheren Berufsbildung und der berufsorientierten Weiterbildung. Die schweizerische Berufsbildung geniesst international hohe Anerkennung.</p><p>Zur Förderung des Ansehens der Berufsbildung und ausserordentlicher Leistungen unterstützt der Bund die Berufsmeisterschaften für junge Berufsleute auf nationaler und internationaler Ebene. Die Wettbewerbe bieten motivierten und hochqualifizierten jungen Menschen die Chance, sich zu bestätigen und fachlich zu entwickeln. Seit 2003 ehrt der Bundesrat jährlich die besten jungen Berufsleute der Schweiz. Die Schweizermeisterinnen und Schweizermeister qualifizieren sich durch Wettbewerbe, durchgeführt von den nationalen Organisationen der Arbeitswelt. Die Wettbewerbe dienen vielerorts zugleich als Ausscheidung für die Teilnahme an den Berufsweltmeisterschaften (World Skills Competitions). </p><p>Die Vergabe von Titeln wie den vom Motionär vorgeschlagenen "Beste Arbeiterin" und "Bester Arbeiter" hingegen kann auch nicht im Sinne der Unterstützung Sache des Bundes sein. Zu unterschiedlich sind die Anforderungen der einzelnen Tätigkeiten und Branchen. Zu beliebig ist die Vergabe eines Titels aufgrund von Empfehlungen Dritter.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.