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Konkret nahmen die Exporte gegenüber Januar saisonbereinigt um 1,0 Prozent auf 18,70 Milliarden Franken ab. Real - also preisbereinigt - resultierte eine Abnahme um 1,4 Prozent, wie den Zahlen der Eidgenössischen Zollverwaltung (EZV) vom Donnerstag zu entnehmen ist.
Im Vormonat Januar hatte noch ein sattes Plus von 5,5 Prozent resultiert. Die aktuellen Werte sind somit nach wie vor deutlich von jenen der Vor-Corona-Zeit entfernt. So hatte die Schweizer Exportwirtschaft davor zum Teil pro Monat Waren im Wert von über 20 Milliarden Franken ins Ausland abgesetzt. Als die Krise eskalierte, sanken die Ausfuhren dann auf gut 16 Milliarden Franken.
Bei den Importen kam es im Februar zu einer Stagnation. Sie nahmen um 0,2 Prozent auf 15,36 Milliarden ab (real: +0,3%). Für die Handelsbilanz ergibt dies einen Überschuss von 3,34 Milliarden Franken.
MEM-Industrie stabil
Die leicht negative Entwicklung bei den Exporten sei hauptsächlich auf die verringerten Ausfuhren chemisch-pharmazeutischer Produkte zurückzuführen, so die Zollverwaltung. Dieser Bereich steuert mehr als die Hälfte zu den gesamten Schweizer Exporten bei. Daneben seien auch weniger Bijouterie und Juwelierwaren ins Ausland verkauft worden.
Hingegen bestätigten laut den Angaben die Sparten Maschinen und Elektronik die Vormonatswerte. Und die Metallindustrie habe sogar ein Plus verzeichnet.
Aufgeschlüsselt nach Absatzmärkten entwickelten sich die Ausfuhren nach Europa (+0,5%) deutlich besser als jene nach Asien (-5,3%) und Nordamerika (-6,3%).