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Killian Peier hat sein Zwischentief überwunden. Beim Neujahrsspringen in Garmisch-Partenkirchen verpasst der Waadtländer die Top Ten nur knapp.
Der WM-Dritte setzte nach 133 beziehungsweise 132,5 m auf. Dies reichte für einen 11. Rang, der sich wie ein Befreiungsschlag anfühlen dürfte. Peier hatte zuletzt in Oberstdorf zum Auftakt der Vierschanzentournee den Finaldurchgang verpasst und war auch zuvor in Engelberg nicht überzeugend aufgetreten. Nun geht es weiter zu Peiers Lieblingsschanze nach Innsbruck, wo er im Februar 2019 zu WM-Bronze geflogen war.
Simon Ammann zeigte mit Sprüngen auf 131 und 132 m eine ansprechende Leistung, die mit Platz 24 belohnt wurde.
An der Spitze düpierte derweil der Norweger Marius Lindvik die Favoriten. Der Junioren-Weltmeister 2018 hielt mit der Schanzenrekord-Weite von 143,5 m und 136 m im Finaldurchgang die Favoriten in Schach und siegte erstmals im Weltcup. Er setzte sich vor dem Deutschen Karl Geiger, dem Polen Dawid Kubacki und dem Japaner Ryoyu Kobayashi durch. Der Asiate verpasste somit die Rekordmarke von sechs Tournee-Siegen in Serie. Kobayashi führt weiterhin die Overall-Wertung an, allerdings kamen ihm Geiger, Kubacki und Lindvik etwas näher.