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Kreativ-Team
Regie / Choreografie
Kim Duddy studierte in New York, wo ihre Zeit am Broadway mit Bob Fosse prägend waren. 1987 führte sie ein Engagement für CATS nach Wien. Seitdem ist sie als Choreografin für Bühne, TV und Film in ganz Europa tätig. Dabei entstanden Choreografien für Oper, Operette, klassische Werke und unzählige Musicals. Kim Duddy leitete das Ballett der Volksoper Wien und arbeitet für Musical-Produzenten ebenso wie für Festivals sowie Stadt- und Landestheater. Regiearbeiten beinhalten u.a. Sweet Charity, The Rocky Horror Show, Barbarella, Tommy, Footloose, Jesus Christ Superstar, Hair, AIDA, The Full Monty, The Wiz, Annie. Sie ist als Autorin (Rockville, Carmen Cubana) tätig und choreografierte die Uraufführungen Ich War Noch Niemals In New York und Hinterm Horizont. 2017 entsteht mit dem Rainhard Fendrich Musical I am from Austria die nächste Uraufführung am Raimund Theater in Wien.
Musikalische Leitung
Iwan Wassilevski ist in Bulgarien aufgewachsen. An den Hochschulen für Musik in Sofia, Bern und Zürich studierte er Klarinette (Solistendiplom bei Kurt Weber) und Dirigieren (Studium und Aufbaustudium im Orchesterdirigieren bei Prof. Johannes Schlaefli mit Chorleitung bei Prof. Beat Schäfer). Seit 2001 ist Iwan Wassilevski Künstlerischer Leiter des Kammerorchesters Neufeld Bern, seit 2003 Musikalischer Leiter der Thunerseespiele, wo er alle bisherigen Produktionen dirigiert hat (u.a. West Side Story, Les Misérables, Anatevka sowie die Uraufführungen Dällebach Kari, Gotthelf und Der Besuch der alten Dame). Iwan Wassilevski war Dirigent des Sommerensembles Uni Bern (2005-2011), des Jugendsinfonieorchesters Arabesque (2004-2006) und der Fricktaler Operettenbühne (2010-2012). Dirigate führten ihn u.a. zur Janacek Philharmonie Ostrava, zum Akademischen Sinfonieorchester Sofia, Kammerorchester Berg Prag, Bieler Sinfonieorchester, Thuner Stadtorchester. Im Mai 2016 wird er die musikalische Leitung des Choeur Symphonique de Bienne übernehmen. Nebst seiner Konzerttätigkeit unterrichtet Iwan Wassilevski eine Dirigierklasse an der Zürcher Hochschule der Künste.
Associate Choreographer
Eleonora Talamini studierte Tanzpädagogik an der Rotterdamer Dance Academy. Ihre Engagements auf der Bühne beinhalten u.a. A Chorus Line (Amsterdam), CATS (Antwerpen), Tanz der Vampire, Joseph und Hair (Wien), Jesus Christ Superstar (Amstetten), Fever (Wien) und Fame (St. Gallen, Klagenfurt), Falco meets Amadeus, Kiss Me Kate, Ball im Savoy und aktuell in Die Perlen von Cleopatra (Berlin). Sie war Assistant Choreographer u.a. bei König Ubu (Meran), Gaudi und Falco meets Amadeus; Regieassistentin bei Tenoritas (Hamburg), Rockville, Full Monty (Amstetten, München) sowie Associate Choreographer für Jekyll and Hyde (Tour), Dällebach Kari (Zürich), LINIE S1 (Hamburg), Hinterm Horizont (Berlin), CATS (Tecklenburg) und Annie (Salzburg). Als Choreografin ist Eleonora u.a. für die MS Europa tätig. Zuletzt hat sie Kim Duddy bei Spamalot (Salzburg) sowie der Uraufführung von Der Medicus (Fulda) assistiert.
Bühnenbild
Walter Vogelweider ist gebürtiger Grazer und besuchte die Kunstgewerbeschule am Ortweinplatz HTL Graz. Nach seinem Abschluss war er erst als Grafiker und Fotograf tätig. Seine Ausbildung zum Bühnenbildner schloss er an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Graz mit Auszeichnung ab und ist seit 1990 als freischaffender Bühnenbildner tätig. Schon während der Studienzeit arbeitete er mit Martin Kusej, Hans Hoffer, Elfriede Jelinek und Hans-Werner Henze. Als Artdirektor tätig, entstanden zahlreiche Kreationen und Konzepte für Grossveranstaltungen und Erlebniswelten, wo er u.a. mit Joe Zawinul, Ennio Morricone, Mikis Theodorakis und Sir Peter Ustinov arbeitete. Die letzten Schauplätze seiner Bühnen sind Die Schüsse von Sarajewo und Anatol am Theater in der Josefstadt, La mère coupable am Theater an der Wien, Anatevka und Eine Nacht in Venedig bei den Seefestspielen in Mörbisch.
Kostümbild
Monika Buttinger wurde in Oberösterreich geboren, besuchte die Kunstgewerbeschule in Linz und studierte Modedesign in Wien. Ab dem Jahr 2000 entstanden bis dato 50 Arbeiten für Kino- und TV-Filme, darunter Vollgas (2001), Revanche (2007), Zwischen Tag und Nacht (2009), Im weißen Rössl und Talea (2012). 360°, Gruber geht (2014), Was hat uns bloss so ruiniert und Die Migrantigen (2016). Auszeichnungen beinhalten den Max Ophüls Preis (2002) und den Diagonale Kostümaward (2011, 2013). Monika war nominiert für den österreichischer Filmpreis 2016 und die Personale. Im Rahmen des Filmfestivals Frauenfilmtage 2017 fand ausserdem eine Werkschau statt. 2009 wurde ihr Film Revanche als bester nicht englischsprachiger Film für den Oscar nominiert. Sie war u.a. am Stadttheater Klagenfurt und am Raimund Theater tätig. Gemeinsam mit Kim Duddy entstanden The Wiz (Landestheater Linz) und Annie (Salzburger Landestheater).
Maskenbild
Ronald Fahm liess sich am Stadttheater Bern zum Maskenbildner ausbilden und war anschliessend am Gärtnerplatztheater in München und am Schauspielhaus Zürich engagiert. Nach diversen Weiterbildungen arbeitet er seit 1986 freischaffend; in seinem Atelier in Zürich entstehen Perücken und dreidimensionale Arbeiten für Theater, Film, Foto und Fernsehen. Er betreute Produktionen wie Total Birgit und Benissimo, Masangeles von Béatriz Flores Silva, Tannöd von Bettina Oberli, Marmorera von Markus Fischer und Fredy Murers Vitus. Im Bühnenbereich gestaltete er u.a. das Maskenbild für die Musicals Ewigi Liebi, Dällebach Kari, Titanic, Der Besuch der alten Dame, AIDA, Romeo & Julia, Sugar sowie für Die kleine Niederdorfoper.
Tondesign
Thomas Strebel von audiopool arbeitet seit der Ausbildung in den Bereichen Sounddesign, -engineering, -broadcasting, Musikproduktion und Beratung im In- und Ausland. Er betreute CD- und Filmaufnahmen wie Jenseits der Stille oder Nirgendwo in Afrika, aber auch zahlreiche Liveauftritte. Er ist verantwortlich für das Sounddesign diverser Grossanlässe wie Basel Tattoo (2004–2012), Tellspiele Altdorf (2008) und Welttheater Einsiedeln (2007), für das er 2009 den Opus Deutscher Bühnenpreis für das beste Sounddesign erhielt. Seit 2003 betreut er zudem die Thunerseespiele. Für Stage Entertainment konzipierte er das Sounddesign für Tanz der Vampire in Berlin, für Ich war noch niemals in New York in Zürich und 2014 für Der Besuch der alten Dame – das Musical in Wien.
Lichtdesign
Andrew Voller arbeitete zu Beginn seiner Karriere als Lichtprogrammierer für Tanz der Vampire, Der Glöckner von Notre Dame, Bombay Dreams und MAMMA MIA! Er kreierte das Lichtdesign für die Wiener Neuinszenierungen von Elisabeth, Romeo & Julia, Hair, Rebecca und Evita. In Amstetten war er für Tommy, The Wild Party, Footloose, Jesus Christ Superstar, Carmen Cubana, Hair, AIDA und Rockville tätig. Andrew arbeitete auch für Parsifal an der Finnischen Nationaloper und für Hans Kloks Zaubershows Faster Than Magic und The Beauty of Magic (Las Vegas), Kein Pardon (Düsseldorf), Saturday Night Fever, Miami Nights (Deutschland-Tournee), Hinterm Horizont (Berlin, Hamburg), Ich war noch niemals in New York (Hamburg, Wien, Stuttgart, Oberhausen, Zürich und Tournee), Ich will Spass!, Buddy (Essen), Moeder Ik Wil Bij De Revue (Utrecht), Shrek! The Musical (Deutschland, internationale Tournee), und Lift (London).
Chorleitung
Ben Vatter leitet den Chor im Breitsch, den Hebammenchor Midwife Crisis sowie die Big Band und den Chor des Gymnasiums Kirchenfeld Bern, wo er auch Musik unterrichtet. Nach seiner Lehrerausbildung studierte er am Konservatorium Bern und an der Swiss Jazz School mit Abschluss Komposition/Arrangement. Für das Schweizer Fernsehen leitete er 2007 den Chor auf Bewährung, ein Projekt, das männliche Jugendliche im Massnahmenvollzug zusammen mit Gymnasiastinnen in einem halben Jahr zur Konzertreife brachte. 2010 betreute er als Chor-Coach und Arrangeur die Sendung Kampf der Chöre auf SF1. Später war Ben Vatter musikalischer Leiter und Dialekt-Coach der Berner Aufführungen des Musicals Ewigi Liebi sowie Dialekt-Coach bei Dällebach Kari in Bern. Zum Mani-Matter-Jubiläumsjahr 2016 ist sein Sammelband der Matter-Chansons erschienen, den er als Herausgeber gestaltet hat.
Requisite
Monique Reber ist in Hamburg aufgewachsen. Von 1999 bis 2012 wirkte sie in einem Tanz- und Theater-Ensemble in Hamburg mit. In der Zeit entdeckte sie die zauberhafte Welt von Musik und Tanz. Von 2009 bis 2011 war sie bei der Hamburgischen Staatsoper als Requisiteurin beschäftigt, wo sie bei Neuinszenierungen wie Der Ring des Nibelungen, AIDA, La Cenerentola, Palestrina unter anderen mitwirkte. 2013 brachte sie die Liebe in das wunderschöne Thun, wo sie mit Begeisterung von den Thunerseespielen erfuhr. Seit 2013 steht Monique Reber bei den Thunerseespielen backstage im Einsatz und zeichnete 2015 bei Romeo & Julia und 2016 bei Sugar – Manche Mögen’s Heiss für die Requisiten verantwortlich.
Regieassistenz / Abendspielleitung
Michael Schüler begann seine Musical-Laufbahn 1989 in der Hamburger Produktion von Cats. Seit dieser Zeit agierte er in den verschiedensten Positionen im Bereich Musical, sei es als Tänzer, Sänger und Schauspieler auf der Bühne oder als Regisseur und Choreograph hinter der Bühne. 2010 inszenierte er unter anderem die deutschsprachige Erstaufführung von Closer than ever in Hamburg. Nach einem Engagement 2009 in Jesus Christ Superstar in Thun, als Regieassistent für Dällebach Kari in Zürich sowie für die Produktionen Titanic, Der Besuch der alten Dame, AIDA, Romeo & Julia und Sugar – Manche Mögen’s Heiss ist er zum wiederholten Mal für die Thunerseespiele tätig.
2. Dirigent
Beat Ryser Firmin studierte in Bern Posaune bei Branimir Slokar und Armin Bachmann. Weitere Studien führten ihn nach Tanglewood (USA) und ans Royal College of Music in London. 1998 folgte ein Dirigierstudium an der Musikhochschule Freiburg/Br., das er mit Auszeichnung abschloss. Beat Ryser spielt als Posaunist im Bieler Symphonieorchester, wirkt als Pianist und Arrangeur und ist musikalischer Leiter des Konzertchors Biel Seeland. Er dirigierte u.a. das Sinfonie Orchester Biel Solothurn, die Pori Sinfonietta sowie am Theater Biel Solothurn, an der Oper Reykjavik und seit 2008 bei den Thunerseespielen.