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Der CO2-Anteil im Feuerwerk (Groß- und Silvesterfeuerwerk) ist signifikant gering, nur etwa ein Millionstel der CO2-Emissionen in Deutschland: Der durch den VPI errechnete Anteil an CO2 durch Feuerwerk liegt bei 1.150 t. Gerechnet auf die Gesamtemission von CO2 in Deutschland in Höhe von 805.000.000 t ergibt sich ein Anteil von 0,00013%. Die Emissionen sind nach Einschätzung des Umweltbundesamtes (UBA) valide und von geringer Bedeutung. Feuerwerk ist somit kein relevanter CO2-Verursacher.
Das Züri Fätsch ist eines der größten Volksfeste der Schweiz und stellte 2019 die Daten zum CO2Verbrauch der Veranstaltung zur Verfügung. Im Diagramm unten ist zu sehen, dass der CO2-Anteil von FEUERWERK weniger als 2% beträgt. Die größten CO2-Verursacher bei Großveranstaltungen sind Mahlzeiten und Getränke, sowie die An- und Abreise der Besucher.Feuerwerk ist somit kein relevanter CO2-Verursacher.
Stäube sind feste Teilchen in der Außenluft, die nicht sofort zu Boden sinken, sondern für eine gewisse Zeit in der Luft verbleiben. Entsprechend ihrer Größe werden Staubpartikel in verschiedene Klassen eingeteilt:
• Als Feinstaub (sog. „PM10“) bezeichnet man Partikel mit einem Durchmesser von weniger als 10 Mikrometer (μm).
• Von diesen Partikeln besitzen manche einen Durchmesser, kleiner als 2,5 Mikrometer (PM2,5 ). Hierzu zählen auch ultrafeine Partikel.
• Feinstaub kann natürlichen Ursprungs sein oder durch menschliches Handeln (sog. anthropogene Emissionen) erzeugt werden. Stammen die Staubpartikel direkt aus der Quelle (z. B. bei einem Verbrennungsprozess) spricht man von primärem Feinstaub.
• Von sekundärem Feinstaub spricht man bei Partikeln, die durch komplexe chemische Reaktionen in der Atmosphäre erst aus gasförmigen Substanzen wie Schwefel- und Stickstoffoxiden, Ammoniak oder Kohlenwasserstoffen entstehen.
Wie viel Feinstaub produziert das Feuerwerk pro Jahr in Deutschland? Der Verband der Pyrotechnischen Industrie (VPI) wollte es genau wissen und beauftragte ein unabhängiges Institut mit einer Untersuchung. In wissenschaftlichen Messungen wurde Ende 2019 festgestellt, dass entgegen früherer Angaben des Umweltbundesamtes nicht etwa 5.000 Tonnen Feinstaub anfallen, sondern nur 2.050 Tonnen (davon 1.477 Tonnen („PM10“) zu Silvester). Diese Größenordnung entspricht gerade einmal knapp 0,7 % der gesamten jährlichen Feinstaubemission in Deutschland.
Die Verbrennungsrückstände aus Feuerwerk verhalten sich vollkommen anders als beispielsweise Feinstäube die im Straßenverkehr entstehen. Die Kondensate und Salze (z. B. Kaliumcarbonat, Kaliumsulfat) die durch Feuerwerkskörper entstehen sind wasseranziehend. Das bedeutet, dass diese Art von Feinstaub in wenigen Stunden aus der Luft verschwindet. Die Wasseranziehung sorgt auch dafür, dass diese Partikel, wenn sie versehentlich eingeatmet werden, anschließend vom Körper besser ausgeschieden werden.