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Gregor Deschwanden flog bei der WM-Hauptprobe im rumänischen Rasnov zur achten Top-Ten-Klassierung der Weltcup-Karriere, der dritten in diesem Winter nach Rang 9 in Nischni Tagil und Platz 10 in Innsbruck. Auf der Normalschanze landete der Luzerner mit 94,5 und 92,5 m auf Platz 10.
Zur Halbzeit hatte der bald 30-Jährige noch den 5. Zwischenrang belegt, womit er auf Kurs war, seine beste Klassierung im Weltcup zu toppen - 2015 und 2017 hatte er in Nischni Tagil jeweils Platz 7 belegt. Der zweite Sprung gelang ihm aber nicht mehr perfekt. Gleichwohl kann Deschwanden mit einem guten Gefühl nach Oberstdorf reisen, wo die Titelkämpfe auf der Normalschanze eröffnet werden. Der Zürcher Dominik Peter belegte Platz 27, Simon Ammann verpasste den Finaldurchgang.
Der Norweger Halvor Egner Granerud freute sich nur kurz über den 12. Weltcupsieg, der ihm vorzeitig den Gewinn der grossen Kristallkugel eingetragen hätte. Er wurde ebenso disqualifiziert wie Deutschlands Weltmeister Markus Eisenbichler - die Anzüge entsprachen nicht dem Reglement. Der Sieg ging an den Japaner Ryoyu Kobayashi, der vor den Disqualifikationen Zweiter gewesen war.