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Oracle ist von der Antikartellabteilung des US Department of Justice aufgefordert worden, weitere Firmeninformationen einzureichen, um die Auswirkungen der angestrebten Übernahme von Peoplesoft weiter zu beleuchten. Diesen Umstand nutzt nun Peoplesoft dazu, um weiter gegen die als feindlich bezeichnete Übernahme Politik zu machen. Die Aufforderung zur Nachreichung von Unterlagen sei der Beweis dafür, dass eine Übernahme von Peoplesoft durch Oracle
durch den Kartellverdacht verzögert und schliesslich trotzdem verboten würde, liess Peoplesoft gestern verlauten.
Das Peoplesoft-Direktorium hat sich zudem gestern in einem offenen Brief an die Aktionäre gewandt. Der Text enthält im wesentlichen die Argumentation, weshalb die eigenen J. D. Edwards-Übernahmepläne gut und das Angebot von Oracle schlecht sei. Derweil ist bekanntgegeben worden, dass eine auf den 16. Juli anberaumte Anhörung von Oracle verschoben worden ist.
Am 25. Juli soll der Termin für die ersten Anhörungen neu festgelegt werden. Ein Peoplesoft-Sprecher äusserte darauf, dass es für seine Firma keinen Anlass gebe, mit der Übernahme von J. D. Edwards zuzuwarten, sofern bis zum 25. Juli keine wettbewerbsrechtlichen oder sonstigen regulatorischen Einwände vorlägen.