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Damals, als dieses Bild von 1936 entstand, hiess die Anlage noch Sportplatz Letzigrund und der Eigentümer war der FC Zürich. Knapp ein Jahr später musste der FCZ wegen finanzieller Probleme den Letzigrund der Stadt Zürich verkaufen, die auch heute noch Besitzerin des im Jahr 2007 neu gebauten Stadion Letzigrund ist. Übrigens wurden damals schon Länderspiele und Cupfinals im Letzi ausgetragen.
Im Hintergrund auch heute noch zu erkennen ist das „Haus zum Eber“, ein im Jahr 1904 von der Hürlimann Brauerei gebautes Eckhaus. Wo bei vielen ähnlichen Bauten weitere Häuser angebaut wurden (rundherum, bis ein Innenhof entstand), blieb dieses bis heute allein für sich. Der angrenzende Schlachthof brachte nicht die erwünschte Weiterentwicklung dieser Gegend.
Wenn man im Jahr 2006 vom Albisrieder Hasenrain in Richtung Kreis 5 blickte wusste man, dass die Zeichen auf Veränderung stehen. Ganz unten am Bild sieht man, dass die Neubauten der Genossenschaft Sunnige Hof schon ausgesteckt waren (heute mit den farbigen Storren). In der Bildmitte war der alte Letzigrund gerade im Rückbau, damit das neue Stadion rechtzeitig auf die Euro2008 fertiggestellt wurde. Weiter oben im Bild deutete die Bauprofilierung des Primetowers an, in welche Richtung sich das Industriequartier entwickeln wird. Hier sieht man besonders eindrücklich, wie sich diese Gegend in nur 10 Jahren baulich komplett verändert hat.
Dieser Ladenpavillon wurde 1977 erbaut, um die damals noch neue Altstetter Wohnsiedlung Am Suteracher mit einem Lebensmittelladen des K3000 zu bereichern. Das Gebäude wurde 1995 abgetragen und an selber Stelle ein neues Gebäude mit einer Coop Filiale und Genossenschaftswohnungen erbaut. Viele K3000 Filialen, welche dem 1851 gegründeten Konsumverein Zürich (KVZ) angehörten, gingen zu SPAR. Der KVZ selbst wurde 1995 von Coop, welcher schon seit 1991 Mehrheitsaktionär war, übernommen.
Links die alte reformierte Kirche, deren Schiff im Jahre 1418 erbaut wurde. 1937 wurde beschlossen, die alte Kirche abzureissen und an deren Stelle eine neue zu erbauen. Dies konnte auf Grund von heftiger Kritik abgewendet werden. Die neue Kirche wurde folglich neben der alten Kirche gebaut und konnte 1941 eingeweiht werden. Die alte Kirche blieb erhalten.
Im Hintergrund vom alten Foto sieht man das Spirgarten-Gebäude, welches noch im Bau steht.
So sah das Zentrum der eigenständigen Gemeinde Altstetten im Jahr 1919 aus, 15 Jahre bevor es von der Stadt Zürich eingemeindet wurde. Wegen Platzproblemen in der Kirche (Gottesdienste mussten an Feiertagen zum Teil drei Mal abgehalten werden), wurde 1937 beschossen die alte Kirche durch eine neue zu ersetzen. Zum Glück wurde durch grosse Kritik an den Abrissplänen entschieden, die neue Kirche an der bestehenden anzubauen und diese somit zu erhalten.