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Kategorie-Archiv für Musik
Musik
«Il ragazzo della Via Gluck» von Adriano Celentano
Sänger, Schauspieler, Fernsehmoderator, Entertainer, Regisseur: Adriano Celentano feierte in seiner Karriere viele Erfolge. Er brachte den Rock’n’Roll nach Italien und wurde bekannt durch Hits wie «Azzuro» oder «Il ragazzo della Via Gluck».
Als Genesis-Mitbegründer machte Peter Gabriel den Prog Rock massentauglich, als Solokünstler legte er mit noch grösseren Erfolgen nach. Der Sänger ist nicht nur Musiker, Texter, Komponist und Videokünstler, sondern auch politischer Aktivist.
Dusty Springfield, die englische Pop-Ikone der 1960er-Jahre, liebte glamouröse Auftritte und das Drama grosser Songs. Dank ihrer einzigartigen Stimme bezeichnete man sie auch als «The White Queen Of Soul».
Donald Fagen und Walter Becker waren als Steely Dan in der Popgeschichte vielleicht das Duo mit der elegantesten Musik und in den 1970ern eines der erfolgreichsten: Sie standen für einen unverkennbaren Stilmix.
Frank Sinatra war das erste Pop-Idol der Geschichte. Seine Stimme, der er den Beinamen «The Voice» verdankt, prägte das amerikanische Unterhaltungsgeschäft für ein halbes Jahrhundert.
Musik ist seine Passion. Der charismatische Sänger, Poet und Autor Nick Cave schafft es solo oder mit seiner Band Bad Seeds, über Jahrzehnte weder an Relevanz noch an Intensität zu verlieren.
Sie war ein Star der New Yorker Disco-Ära Ende der 1970er-Jahre und erfand sich in den 1980ern neu: Grace Jones – Sängerin, Schauspielerin, Model, alterslose Stil-Ikone, die mühelos Gendergrenzen hinter sich lässt und bis heute zahlreiche Künstlerinnen inspiriert.
«Tall and tan and young and lovely» sang Astrud Gilberto 1964 in der englischsprachigen Aufnahme von «The girl from Ipanema» («Garota de Ipanema») Das Lied wurde ein Welthit und zur Erkennungsmelodie Rio de Janeiros.
Im Frühling 1965 starteten The Byrds durch und landeten mit der Coverversion von Bob Dylans «Mr. Tambourine man» sowohl in den USA als auch in Grossbritannien auf Platz eins der Charts, gefeiert als Offenbarung des Folk-Rock.
Bekannt wurde Roberta Flack in den 1970er-Jahren als Interpretin von Hits wie «The first time I ever saw your face» und «Killing me softly with his song». Mit ihrem Mix aus Soul, Blues, Folk, Pop und R&B hat sie die Popmusik nachhaltig geprägt.
Schwerpunkt «Liebe ist…»: Mit «La vie en rose», «Milord», «Padam padam», «Non, je ne regrette rien» und «Hymne à l’amour» wurde Édith Piaf weltberühmt. Bis zu ihrem frühen Tod blieb die Liebe ihr grosses Thema – in ihren Chansons und in ihrem Leben.
Gianmaria Testa, neben Paolo Conte berühmtester Cantautore aus dem Piemont, widmete sein Album «Da Questa Parte Del Mare» von 2006 ganz dem Thema Migration.
Der Name Barry McGuire bleibt für immer mit «Eve of destruction» verbunden. Der apokalyptische Protestsong von 1965 hat nichts von seiner Aktualität eingebüsst.
Sie vereinten den Gegensatz von Punk und Disco und leiteten visionär bereits in Richtung Rap und New Wave über: Blondie besetzten wie keine andere Band die Schnittstelle zwischen den späten 1970er- und 1980er-Jahren. Ihr Motor war Debbie Harrie, eine Ikone.
Mit ihrer Mischung aus Folk und Pop haben Simon & Garfunkel Welthits wie «The Sound of Silence» oder «Mrs. Robinson» hervorgebracht – und sich ins kollektive Gedächtnis gebrannt.
Während ihrer Karriere suchte Hildegard Knef immer wieder neue Herausforderungen, wandelte sich erfolgreich von der Schauspielerin zur Sängerin und Autorin. Sie kämpfte mit Rückschlägen und verstand es, sich selbst zu inszenieren.
Mit seinen Songs schuf Stevie Wonder eine ganz neue Musiksprache. Er führte den Synthesizer in den Soul ein und wurde auch politisch, getragen von seinem Glauben und unerschütterlichem Optimismus.
Keine deutsche Band ist international so bekannt und einflussreich geworden wie Kraftwerk. Sie gelten als Vorreiter der elektronischen Musik.
Ihre Chansons sind traurig und melancholisch, ihre Stimme ist zart und fragil. Ein Markenzeichen, das Françoise Hardy zu einer der bekanntesten Sängerinnen Frankreichs gemacht hat.
Mit den Ohrwürmern «It’s my life» und «Such a shame» eroberten Talk Talk 1984 die Hitparaden. Doch sie wollten mehr sein als nur eine weitere Synthie-Pop-Band. In den folgenden Jahren sprengten sie die musikalischen Grenzen und entwickelten sich zu rätselhaft faszinierenden Avantgardisten.
Neben den Beatles, den Rolling Stones und den Who zählen die Kinks zu den erfolgreichsten britischen Bands der 1960er-Jahre. Die präzisen Beobachtungen ihres Sängers und Songschreibers Ray Davies über die Alltagskultur der Londoner Vorstädte gelten als Inbegriff raffinierter Popmusik.
Luigi Tenco war ein Vorreiter der italienischen Cantautori. Er komponierte und schrieb seine Songs selbst. Als einer der ersten brachte er sozialkritische und antimilitaristische Texte in die italienische Canzone.
Ihr Auftritt beim Nelson-Mandela-Benefiz-Konzert 1988 machte die US-Folk-Musikerin Tracy Chapman mit einem Schlag bekannt. Wenig später war sie ein Welt-Star.
Cesária Évora war Seele, Herz und Gesicht der Kapverden. Sie wurde zur Königin der Morna, der süss-melancholischen Sehnsuchts-Musik ihrer Heimat.
Für viele Italiener bedeutete Lucio Dallas Musik so etwas wie eine Tonspur ihres Lebens.Vier Jahrzehnte lang hatte Dalla die italienische Musikszene geprägt.
Schwerpunkt «Memento mori»: Schweizer Persönlichkeiten wie Peach Weber oder Ruth Dreifuss verraten, welcher Song an ihrer Abdankungsfeier erklingen soll.
Schwerpunkt «Memento mori»: Kurz vor seinem Tod veröffentlichte der kanadische Songpoet Leonard Cohen 2016 das Album «You Want It Darker». Jede Strophe daraus klang nach einem Abschied.
Ihre poetischen Lieder erzählen ihr ganzes Leben: Mit ihrer schönen Stimme hat Barbara von der Verfolgung im Krieg, vom Missbrauch durch ihren Vater, aber auch von Liebe und Leidenschaft gesungen.
Der amerikanische Liedermacher, Pianist und Komponist Randy Newman beherrscht die Kunst, die bösesten Botschaften in prächtige Arrangements zu verpacken.
Mit dem Song «Ghost Town» vertonte die britische Ska- und Reggae-Popband The Specials 1981 den Soundtrack zur Revolte gegen die Thatcher-Regierung.
Nach den letzten Nachrichten über die Rockband AC/DC musste man sich ernsthaft Sorgen machen. Das neue Album «Power Up» beweist zum Glück das Gegenteil.
Von Peter Rebers Jubiläumstournee ist ein Konzertmitschnitt auf DVD erschienen. Es ist ein versöhnlicher Rückblick auf 50 Jahre Bühnenpräsenz.
Wer sich in den Achtzigern für französische Lebensart und musikalischen Nonkonformismus interessierte, kam an Les Rita Mitsouko nicht vorbei.
Künstler Andreas Vollenweider über sein neues Album «Quiet Places».
Aus dem Nichts landete Bobbie Gentry 1967 mit «Ode to Billie Joe» ihren grössten Hit. Mit 40 verschwand die US-Singer/Songwriterin aus der Öffentlichkeit.
Harry Belafonte machte den karibischen Calypso-Sound mit seinen Balladen und Volksliedern in den USA und Europa populär. Am 25. April ist er mit 96 Jahren verstorben.
Georges Moustaki war ein Meister der leisen Töne. Als Komponist, Textdichter und Interpret prägte er die Entwicklung des französischen Chansons massgeblich.
Das Bild Kaliforniens als Sehnsuchtsort mit Surfen, Autos und jungen Girls hat keine Band musikalisch erfolgreicher geprägt als die Beach Boys.
Mit ihren Liedern führte Joni Mitchell Folk, Pop und Jazz auf ein neues Level.
In seinen Songs sezierte der Liedermacher detailverliebt die Brutalität des Alltags.
Vera Kaa feierte kürzlich ihren 60. Geburtstag. Ein Gespräch mit der Luzerner Sängerin über Partys zu Corona-Zeiten, ihre Sehnsucht nach Blumen und warum ihre Mutter ein Vorbild ist.
Otis Redding war der King Of Soul der 1960er-Jahre, ein begnadeter Sänger, Songschreiber und Performer, der die Grenzen der Soulmusik sprengte.
Lyrikerin, Musikerin, Schriftstellerin, Fotografin, Malerin und Aktivistin – Patti Smith begeistert seit den Siebzigern über Generationen hinweg.
Er gehörte zu den erfolg- und einflussreichsten Sängern der Popgeschichte: David Bowie hat sich immer wieder neu erfunden.
Als eine der ersten Frauen etablierte sich Frank Sinatras älteste Tochter Nancy erfolgreich im Pop-Business.
Weihnachtslieder mit Grammofon-Knistern? Eine Zürcher Stiftung digitalisiert Schellackplatten – und stellt die Lieder gratis zur Verfügung. Eine Auswahl.
Vor zweihundert Jahren erklang es zum ersten Mal im Mitternachtsgottesdienst in Oberndorf, einem kleinen Ort nördlich von Salzburg. Heute wird «Stille Nacht» von rund zwei Milliarden Menschen gesungen. Sein Zauber ist ungebrochen.
Chuck Berry etablierte die E-Gitarre als führendes Instrument. Seine Songs haben auch heute noch Bedeutung.
Sie gehörte zu den It-Girls des Swinging London: Marianne Faithfull. Journalist Urs Musfeld erzählt über das Leben und die Musik der Sängerin und Schauspielerin.
Musik-Journalist Urs Musfeld erzählt über das ikonische Video «Wuthering heights» von Kate Bush.