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George Gruntz im Clinch mit Pro Helvetia
Wieder geht es um Ablehnung von Unterstützungsgesuchen
(SMN) Weil Pro Helvetia seine im September 2008 anstehende Russlandtournee nicht unterstützen möchte, zieht der bekannte Basler Jazzpianist George Gruntz die Kulturstiftung vors Bundesverwaltungsgericht. Wie die SonntagsZeitung berichtet, habe sich Gruntz an zwei unterschiedlich formulierten Absagen gestört. «Eine Institution wie Pro Helvetia muss klar begründen können, wieso sie ein Projekt nicht unterstützen will oder kann. Erhalten wir keine Unterstützung, müssen wir kurzfristig nach alternativen Lösungen suchen oder zaubern», wird das Bandmanagement zitiert.
Pro Helvetia wiederum dementiert: «Wir haben in der ersten Absage mehrere Kriterien für den negativen Entscheid erwähnt, in der zweiten das Argument der fehlenden Innovation vertieft».
Gruntz Chancen zu Bundesgeld zu kommen, sind gemäss SonntagsZeitung intakt. «Seit 2007 machten vier Künstler von der Möglichkeit Gebrauch, Entscheide vor Gericht anzufechten. Zwei Rekurse wurden von den Richtern abgewiesen, zweimal setzte es einen Rüffel für die Stiftung ab. In einem Fall liessen die «sehr knappen Ausführungen der Pro Helvetia» die Richter sogar daran zweifeln, ob sich die Kulturförderer überhaupt mit dem Gesuch auseinandergesetzt hätten.»
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