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In Tempe, Arizona, führte das Heimteam schon nach 19 Minuten und nur acht Torschüssen 5:0. Das 6:0 gelang dem Amerikaner Nick Bjugstad im zweiten Abschnitt in Unterzahl. Diesen Shorthander bereitete Moser vor.
Janis Jérôme Moser überzeugt diese Saison aber nicht als Skorer oder Offensivverteidiger. In den ersten 24 Partien der Saison gelang ihm erst zweimal ein Tor - und diese beiden Spiele gingen verloren. Aber hinten agiert Moser überragend. Erst in 2 der 24 Partien musste der Schweizer mit einer Negativbilanz vom Eis.
Mit seinen Leistungen verhilft Moser den Arizona Coyotes auch zum so nicht erwarteten Höhenflug. Anfang Saison erschien nicht realistisch, dass Arizona um die Playoff-Plätze würde mitreden können. Aber nach mehr als einem Viertel der Saison belegen die jungen Coyotes einen Playoff-Platz (7. im Westen) mit vier Punkten Reserve auf Platz 9. Der Erfolg gegen die Washington Capitals war bereits der fünfte Sieg nacheinander.
Und während dieser längsten Siegesserie seit fünf Jahren besiegte Arizona die letzten fünf Gewinner des Stanley Cup in der NHL: die Las Vegas Knights (2:0/a), Tampa Bay Lightning (2:1/h), Colorado Avalanche (4:3 n.V./h), die St. Louis Blues (4:1/h) und eben die Washington Capitals.
Ausserdem bestritt Nino Niederreiter nach der Vertragsverlängerung mit den Winnipeg Jets das erste Spiel. Winnipeg besiegte Carolina 2:1, Niederreiter spielte unauffällig in der dritten Linie. Auch die Jets (6. im Westen) befinden sich auf Playoff-Kurs.