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Zeichen der Sterne
Wie stellt man einen Stern bildlich dar? Die Mehrheit der Menschen würde wohl zu einem gelben, orangen oder goldenen Stift greifen und eine zackige Form mit mehreren Ecken zeichnen. Woher kommt das? Sterne sind ja eigentlich (als bekanntestes Beispiel unsere Sonne) Ellipsoide, sollten also aus grosser Entfernung betrachtet rund erscheinen. Weshalb zeichnen wir also Zacken?
Weil wir die Dinge nicht so wiedergeben, wie wir sie sind, sondern wie wir sie wahrnehmen. In der Linse unseres Auges gibt es kleine Nahtlinien, die während der Entwicklung des Auges entstanden sind. Betrachten wir eine kleine aber helle Lichtquelle (wie eine Strassenlaterne, Kerze oder eben einen Stern), so machen sich diese kleinen Mängel in unserem Auge bemerkbar. Das physikalische Phänomen nennt sich Beugung und lässt sich mit der Wellennatur des Lichts erklären. Durch das Fehlen der Lichtstrahlen, die durch die Nahtlinien in der Linse aufgehalten werden, entstehen auf der Netzhaut nebst dem Hauptmaximum (dort, wo eigentlich das Bild des Sterns sein sollte) mehrere Nebenmaxima (dort wo es wieder eine positive Interferenz gibt, weil mehrere Lichtstrahlen jeweils genau um eine oder mehrere Phasen verschoben sind). Wir nehmen dieses Hauptmaximum und alle Nebenmaxima als sternförmiges Bild wahr.
Dabei sieht der Stern für beide Augen ein bisschen anders aus, da in beiden Linsen die Nahtlinien ein bisschen anders liegen. Betrachtet man den Nachthimmel jedoch nur mit einem Auge, so sehen alle Sterne genau gleich aus, da alle Zacken durch die gleichen Nahtlinien im Auge entstehen. Bei ganz genauem Hinschauen kann man sogar Farbverläufe erkennen. Dies liegt daran, dass die Nebenmaxima der unterschiedlichen Wellenlängen (und damit die unterschiedlichen Farben) nicht an den gleichen Stellen liegen, da die Phasenverschiebung von der Wellenlänge abhängt.
Es macht also Sinn Sterne mit Ecken zu zeichnen, da wir sie wegen den Nahtlinien in den Linsen unserer Augen tatsächlich so wahrnehmen (der wissenschaftliche Beweis dafür wurde 1997 in der unten verlinkten Arbeit geliefert). Will man wissenschaftlich ganz korrekt sein, so sollte man aber nicht mehr als zwei verschiedene Sterne zeichnen (da wir nur zwei Augen haben) und sie sollten einen regenbogenfarbigen Verlauf aufweisen.
Übrigens: das Beitragsbild ist eine Aufnahme des Hubble-Teleskops. Auch hier sind Sterne mit vier Ecken (und einem Farbverlauf) erkennbar. Warum ist das der Fall?
Quellen
MinutePhysics: Why are Stars Star-Shaped?
Wissenschaftliche Arbeit: R. Navarro and M. Angeles Losada, „Shape of stars and optical quality of the human eye„, J. Opt. Soc. Am. A 14, 353-359 (1997).
Beitragsbild: desktopwallpaperhd.net
Ein Jahr ist bekanntlich die Zeit, während der die Erde (und somit wir) einmal um die Sonne kreist. Da wir die verstrichene Zeit seit unserer Geburt, die wir „Alter“ nennen, in Jahren zählen, stellt diese somit nichts anderes als die Anzahl Umdrehungen um die Sonne, die wir bereits gemacht haben, dar. „Nur Menschen, die bereits 18 volle Umdrehungen um die Sonne erlebt haben, dürfen hier eintreten“, lautet also die eigentliche Aussage vieler Clubs und Bars.
Aber man muss das Alter ja auch nicht zwingend in Jahren angeben. Auf der Seite ihr-alter.de kann man sich ganz einfach sein Alter in Tagen, Stunden, Minuten und Sekunden ausrechnen lassen. So wird man sein 1-Milliarden-Sekunden-Jubiläum (nach ungefähr 31 Sonnenumdrehungen) nicht verpassen.
Eine weitere interessante Website zum Thema Geburtstag und Alter ist whenwasiconceived.com. Diese Website berechnet aus dem Datum der Geburt die Woche, während der man wahrscheinlich gezeugt wurde und zeigt dann den beliebtesten Song und Film dieser Zeit an. Vielleicht hatten diese sogar einen Einfluss…
Auf der Seite outreach.jach.hawaii.edu kann man seinen Geburtsstern finden. Dazu muss man einfach sein Geburtsdatum eingeben und die Seite zeigt einem dann einen Stern an, der genau so viele Lichtjahre von der Erde entfernt liegt, wie man Jahre alt ist. Das bedeutet, dass das Licht, welches von diesem Stern heute sichtbar ist, genau zum Zeitpunkt der eigenen Geburt dort ausgesendet wurde. Umgekehrt könnte ein Beobachter auf dem „Geburtsstern“ nun gerade den Geschehnissen auf der Erde während des Geburtstages zuschauen.
Quellen
Quelle Beitragsbild: spacelapse.net
Die Rakete der Mission Apollo 11 startete am 16. Juli 1969 um 13:32 Uhr (Zeitzone ±0) in Florida und erreichte 4 Tage später um 20:18 Uhr den Mond. Der Funkspruch “The Eagle has landed!”, den Neil Armstrong nach der Landung der Mondlandefähre Eagle zur Erde sendete, ist bis heute bekannt geblieben. Am 21. Juli 1969 um 02:56 Uhr betrat Neil Armstrong als erster Mensch den Mond. Mit seinem Satz “That’s one small step for [a] man, one giant leap for mankind!” schrieb er sich in die Geschichtsbücher ein. Nach Armstrong betrat Buzz Aldrin den Mond, der dritte Astronaut der Mission Apollo 11, Michael Collins, blieb im Mondorbit zurück. Am 24. Juli 1969 um 16:50 Uhr kamen die drei Raumfahrer schliesslich wieder auf der Erde an. Während den folgenden 17 Tagen mussten sie sich unter Quarantäne begeben, da man vor unbekannten Mikroorganismen Angst hatte.
Heute, 44 Jahre nach der Mondlandung, kann man sich den ganzen Flugverlauf auf der Website wechoosethemoon.org (benötigt Flash) ansehen. Dort gibt es viele Fotos, Filme und Tondokumente von der Mission Apollo 11 und die Seite ist, wie ich finde, sehr schön gemacht. Auf jeden Fall ist sie einen Besuch wert.
Quelle: Wikipedia über Apollo 11
Quelle Beitragsbild: cache.gyazo.com
Magnifying the Universe ist ein Programm, in dem man sich in sekundenschnelle durch die verschiedenen Zehnerpotenzen unseres Universums bewegen kann. So ist man innerhalb von Augenblicken vom Wasserstoff-Atomkern beim heutigen beobachtbaren Universum (vielleicht werde ich einmal einen Beitrag zu diesem Thema machen) angekommen. Es lohnt sich auf jeden Fall sich einmal dieses Programm anzusehen. Ich habe es unterhalb dieses Textes eingefügt (leider funktioniert es nur mit Flash, es könnte deshalb mit Smartphones oder alten Computern Probleme geben):
Quelle Programm: Copyright 2012. Magnifying the Universe by Number Sleuth.
Quelle Bild: 1.bp.blogspot.com