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Hausbrunnen
Gebäude, die nicht an die öffentliche Wasserversorgung angeschlossen sind, wie zum Beispiel abgeschiedene Bauernhöfe, decken ihren Bedarf an Grund- und Quellwasser über Hausbrunnen.
Trinkwasser aus Brunnen
Ein Hausbrunnen darf nicht in der Nähe von Fäkal- oder Giftspritzanlagen liegen. Ausserdem muss zum Schutz vor Verunreinigungen und Dürreperioden tief genug gebohrt werden. Wer eine Hausquelle oder einen Hausbrunnen hat, muss in der Regel für das bezogene Wasser nichts zahlen, sofern es nur für den Eigenverbrauch bestimmt ist. Die Wasserqualität muss regelmässig überprüft werden.
Bau- und Installationsmängel, wie zum Beispiel Undichtigkeit bei Schachtbrunnen und Quellfassungen oder Sicherheitsmängel, wie das Fehlen von absperrbaren Deckeln, müssen umgehend behoben werden.
Brauchwasser aus Brunnen
In der Schweiz kann über einen Hausbrunnen auch Brauchwasser zur Nutzung der WC-Spülung, der Waschmaschine oder einer Wärmepumpe gefördert werden. Dazu wird ein Loch in die Erde gebohrt und das Grundwasser, falls vorhanden, angezapft. Das Wasser wird via Pumpe gefördert und verteilt.
Es gibt Brunnen mit selbstansaugenden Pumpen und solche mit Unterwasserpumpen. Die Auswahl der Pumpe wird hauptsächlich durch die Grundwassertiefe beeinflusst. Selbstansaugende Pumpen reichen nur für Grundwassertiefen bis etwa 8 Meter aus. Liegt der Wasserspiegel tiefer als 8 Meter sorgt eine Unterwasserpumpe für eine zuverlässige Förderung. Die Drucksteuerung schaltet die Pumpe automatisch ein, sobald ein Wasserverbraucher zugeschaltet wird.
Für Kleinbrunnen verwendet der Brunnenbauer Bohrgeräte, die wenig Arbeitsfläche benötigen und die Grünfläche nur minimal beeinträchtigen. Die Fläche um den neuen Brunnen, etwa 3 bis 5 Meter, kann im Anschluss an die Bohrarbeiten schnell wieder begrünt werden.
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