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X, das neue Gesicht von Twitter unter dem Einfluss von Elon Musk, hat kürzlich eine wegweisende Entscheidung getroffen: Die Einführung einer Jahresgebühr für das Posten, Liken und Kommentieren von Beiträgen. Dieser Schritt wurde als Test ins Leben gerufen, um die wachsende Plage der Spam-Bots auf der Plattform einzudämmen oder gar auszurotten. Dieser Test wird derzeit exklusiv in Neuseeland und den Philippinen durchgeführt und erfordert von den Nutzern eine vergleichsweise geringe Jahresgebühr von einem US-Dollar.
Die offizielle Bekanntgabe von X
In einer Mitteilung, die X (ehemals Twitter) heute um 02:00 Uhr morgens veröffentlichte, heisst es, dass unverifizierte Accounts in den betroffenen Ländern ab sofort eine Jahresgebühr von einem US-Dollar entrichten müssen, um überhaupt noch aktiv auf der Plattform teilzunehmen. Es wurde jedoch unmissverständlich klargestellt, dass bestehende Accounts aus diesen Ländern von diesem Test nicht betroffen sind und daher von dieser Gebühr verschont bleiben.
Die Intention von Elon Musk
Der Test zielt vorrangig darauf ab, die wuchernde Präsenz von Spam-Bots auf X (ehemals Twitter) einzudämmen oder vollständig zu eliminieren. In der Mitteilung wird ausdrücklich betont, dass keinerlei profitabler Gedanke hinter dieser Massnahme steckt. Die Einführung dieser vergleichsweisen niedrigen Gebühr für Neuanmeldungen soll eine Barriere für Spam-Bots schaffen.
Elon Musk äusserte sich zu dieser Entscheidung auf X und erklärte, dass dies die einzige Möglichkeit sei, Bots zu bekämpfen, ohne die Erfahrung für echte Nutzer zu beeinträchtigen. Musk fügte hinzu, dass dies die Bots zwar nicht gänzlich ausbremsen würde, aber die Plattform, um den Faktor 1000 schwieriger zu manipulieren machen würde.
Könnte eine Gebühr für alle Twitter Nutzer kommen?
Die grosse Frage, die sich nun in den Köpfen vieler von uns und der gesamten X (ehemals Twitter) -Community breitet, ist, ob wir alle in Zukunft eine solche Jahresgebühr entrichten müssen. Elon Musk hatte bereits in der Vergangenheit angedeutet, dass er erwägt, Twitter für alle kostenpflichtig zu machen, um dem Bot-Problem Einhalt zu gebieten. In einem Gespräch mit dem israelischen Premierminister Benjamin Netanyahu erklärte Musk, dass nur diejenigen, die einen “bescheidenen monatlichen Betrag” entrichten, künftig das X-System nutzen dürfen. Er betrachtet dies als die einzige Möglichkeit, um den unaufhaltsamen Bot-Armeen Einhalt zu gebieten.
Nach Musks Ansicht könnte eine Paywall das Bot-Problem entschärfen, da die Nutzer ihre Identität mittels einer Kreditkarte oder eines X-Kontos als natürliche Person oder Unternehmen verifizieren müssten. Dies würde den Aufwand für die Betreiber automatisierter Konten oder Propagandakanäle erheblich steigern und das Erstellen solcher Kanäle unrentabel machen.
Die Angst, dass diese Regelung oder dieser Test bald weltweit ausgerollt wird, ist jedoch eher unwahrscheinlich. Wahrscheinlicher ist es, dass man Länder einbezieht, von denen die meisten Bots ausgehen, und auf Grundlage dieser Erkenntnisse weiter an Lösungen arbeitet.
Was ist deine Meinung zu diesen Entwicklungen bei X (ehemals Twitter)? Glaubst du, dass dies ein geeigneter Ansatz ist, um gegen die Bot-Plage vorzugehen, und wärst du bereit, eine geringe Gebühr zu entrichten, um die Bekämpfung dieser Bots zu unterstützen? Teile uns gerne deine Gedanken und Meinungen in den Kommentaren mit.