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Sie basiert auf Erkenntnissen der Sicherheitsverbundsübung 2019. Damals wurde in einer Stabsübung getestet, wie die Schweiz eine länger andauernde Terrorbedrohung bewältigen könnte.
Die Behörden kamen unter anderem zum Schluss, dass die Polizei durch eine andauernde Terrorlage an ihre Grenzen kommen und durch die Armee wirksam entlastet werden könnte. Diese könnte zum Beispiel beim Schutz lebenswichtiger Infrastrukturen behilflich sein.
In der Übung «Fides» vom 15. bis 19. August soll die Armee die Aufgabe erhalten, beispielsweise wichtige Verkehrsinfrastrukturen wie Tunnel, Brücken und Viadukte zu schützen, aber auch Rechenzentren der Energieversorgung und Verteilzentren, die für die Lebensmittelversorgung von zentraler Bedeutung sind.
Denkbar sei auch der Schutz wichtiger Transporte, teilte die Sicherheitsdirektion mit. Möglicher Gegenstand der Übung könnte zudem eine Unterstützung der Polizei beim Botschaftsschutz sein. Dieses Szenario wurde bereits in der Corona-Krise zur Entlastung von Polizeikräften in Bern erwogen und in Genf realisiert.
Die Pandemie zeigte laut Sicherheitsdirektion, wie wichtig die Vorbereitung auf unvorhergesehene Ereignisse und das Zusammenspiel der verschiedenen Führungsorgane und Einsatzkräfte sind. Die Übung «Fides» soll demnach dazu beitragen, den Umgang mit ausserordentlichen Lagen zu beherrschen.