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Die britische Journalistin Jacqueline Sutton ist am Samstag auf dem internationalen Flughafen Atatürk in Istanbul tot aufgefunden worden – offenbar erhängt. Wie die türkische Zeitung Hürriyet berichtet, war die 50-Jährige auf dem Weg ins kurdische Autonomiegebiet im Norden des Irak, in die Handelsstadt Erbil.
An die Selbstmord-Theorie, die die lokalen Polizeibehörden vertreten, glauben viele Berufskollegen nicht. Sie fordern eine internationale Untersuchung.
Shocking and sad news about the death of Jacky Sutton in Istanbul. An intl, not just local investigation is needed.— Rebecca Cooke (@RebeccaCooke1) 18. Oktober 2015
Sutton sprach fünf Sprachen, darunter auch arabisch. Sie galt als profunde Kennerin der Verhältnisse im Nahen Osten. Als Forscherin unterstützte und förderte sie seit 2003 weibliche Medienschaffende im Irak und in Afghanistan. (tat)
Ein Jahr nach der Ermordung des haitianischen Präsidenten Jovenel Moïse ist bisher weder der Kriminalfall aufgeklärt noch ein Nachfolger gewählt worden. Das Büro der Witwe Martine Moïse – die bei dem Attentat verletzt worden war – teilte mit, dass ihre Familie «unter keinen Umständen» an den vom Staat organisierten Gedenkveranstaltungen zum Jahrestag am Donnerstag teilnehmen werde. Zur Erklärung wurde auf Ermittlungen zu einer möglichen Tatbeteiligung von Interims-Premierminister Ariel Henry verwiesen.