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Leichtathletik - Der 25. Schweizer Frauenlauf in Bern endete mit einem unerwarteten Einlauf.
Im Eliterennen über 5 km setzte sich die erst 20-jährige Ukrainerin Viktori Pogorielska auf dem coupierten Parcours in 16:14 Minuten durch. Im Eliterennen über 5 km setzte sich die erst 20-jährige Ukrainerin Viktori Pogorielska auf dem coupierten Parcours in 16:14 Minuten durch Beste Schweizerin war Maja Neuenschwander im 7. Rang.
Nicht die zweifache Siegerin Aniko Kalovics (Un) und auch nicht Monica Jepkoech (Ken), die diesjährige Gewinnerin des Grand Prix von Bern, überquerten die Ziellinie vor dem Bundeshaus als Erste, sondern die Nachwuchsläuferin Viktori Pogorielska. Die Ukrainerin schloss nach 1,5 km zur Spitzengruppe auf, aus der Kalovics nach Rennhälfte zurückfiel. 500 m vor dem Ziel zog Pogorielska den Endspurt gegen Jepkoech, die am GP von Bern mit einer Hundertstelsekunde Vorsprung Kalovics auf den Ehrenplatz verwiesen hatte, an. Diesmal war das Verdikt klar.
Pogorielska gewann als erste Ukrainerin den Schweizer Frauenlauf mit 2 Sekunden Vorsprung auf die Ostafrikanerin und 20 Sekunden vor Kalovics. Pogorielska war vor einem Monat am Luzerner Stadtlauf zum ersten Mal in der Schweiz gestartet und hatte vor drei Wochen in Floro (No) über 3000 m auf der Bahn in 9:01:25 ihre persönliche Bestzeit gelaufen.
Beste Schweizerin in Bern wurde in Abwesenheit der letztjährigen EM-Teilnehmerinnen Sabine Fischer (2./ 2010) und Martina Strähl(4. 2010) die Marathonläuferin Maja Neuenschwander als Siebente. Die Bernerin, die auf den WM-Marathon in Daegu (SKor) verzichtetund stattdessen Ende September am Berlin Marathon starten will, war bereits nach 1000 m an siebenter Stelle.
SDA-ATS