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Zusammenfassung
Der Winter 2023/24 war geprägt von milden Temperaturen, einem schneereichen Winterbeginn in der Höhe und damit verbunden einem meist günstigen Schneedeckenaufbau. Während die Schneehöhen in hohen Lagen verbreitet überdurchschnittlich waren, lag in mittleren und tiefen Lagen deutlich weniger Schnee als im langjährigen Durchschnitt – sprich, oben weiss, unten grün. Trotz des sehr warmen Winters lag aber auch das Mittelland Anfang Dezember und Mitte Januar kurzzeitig unter einer Schneedecke, als kalte, feuchte Luftmassen aus Nordwesten für Schneefall bis in tiefe Lagen sorgten.
Die Phasen mit der höchsten Lawinenaktivität lagen einerseits im November und Dezember während den grossen Schneefällen, oft mit Schwerpunkt im Westen, teils auch im Süden und Norden. Ende Februar und Anfang März war die Lawinenaktivität vor allem im Süden hoch, wobei im südlichen Oberwallis und westlichen Tessin einige sehr grosse Lawinen verzeichnet wurden. Über den ganzen Winter gab es an steilen Grashängen oder auf Felsflächen viele Gleitschneelawinen. Oft wurden auch grosse, vereinzelt auch sehr grosse Abgänge verzeichnet. Sachschäden wurden allerdings nur wenige gemeldet.
In 12 Lawinenunfällen kamen 14 Personen ums Leben. Die Anzahl Todesopfer ist etwas geringer als im langjährigen Durchschnitt Ende März. Die Anzahl der glimpflich verlaufenen Lawinenunfälle war überdurchschnittlich hoch. Erste Auswertungen zeigen, dass die Unfalllawinen diesen Winter kleiner waren als im Durchschnitt der letzten 10 Jahre. Dies kann damit erklärt werden, dass kaum Schwachschichten tief in der Schneedecke vorhanden waren, was sonst oft zu grösseren Lawinen führt.
Mit der Herausgabe von täglichen Lawinenbulletins seit dem 30. Oktober 2023 dauert die Saison für die SLF-Lawinenwarner schon recht lange und sie dürfte sich noch mit dem vielen Schnee in der Höhe bis in den Mai hineinziehen.
Günstiger Winterstart mit wenig «Griess» bzw. «Zucker»
Von Ende Oktober bis Weihnachten 2023 fiel in der Höhe wiederholt viel Schnee. «Winterstart mit Schneefall, Sturm und grosser Lawinengefahr», «Mit Neuschnee und Regen im Westen grosse Lawinengefahr» oder «Winter, und zwar richtig» lauteten die Überschriften im SLF-AvaBlog. Oberhalb von etwa 1500 m bis 2000 m wurden im Norden zu Weihnachten 2023 stark überdurchschnittliche Schneehöhen verzeichnet. Im Süden lagen die Schneehöhen in der Höhe bei durchschnittlichen Werten.
Anders sah die Situation in den tieferen Lagen aus: weil dort der meiste Niederschlag als Regen fiel, lag an vielen Orten nur wenig oder gar kein Schnee.
Viel Schnee zum Winterstart bedeutet im Allgemeinen einen günstigen Schneedeckenaufbau mit wenig ausgeprägten Schwachschichten – so auch diesen Winter. Ist der Grossschneefall nämlich vorbei, wird die Schneedecke bald einmal stabil und in der Folge gibt es nur noch wenige Lawinen. Weshalb ist das so? Der Hauptgrund sind die Temperaturverhältnisse in der Schneedecke. Am Boden liegt die Schneetemperatur durch die Bodenwärme meist bei 0 °C, während für an der Schneeoberfläche je nach Witterung Werte von ‑5 bis -20 °C typisch sind; es besteht also ein Temperaturgradient (-unterschied) innerhalb der Schneedecke. Beträgt der Temperaturunterschied z.B. 15 °C bei einer nur 50 cm dicken Schneedecke, ist der Temperaturgradient viel grösser (vier Mal), als bei einer mächtigen Schneedecke von 200 cm. Je grösser nun dieser Temperaturgradient ist, desto stärker ist die aufbauende Schneeumwandlung. Bei der aufbauenden Schneeumwandlung bilden sich grosse, kantige Körner. Diese haben untereinander nur wenige Bindungen und daher nur wenig Zusammenhalt. Zur Veranschaulichung sprechen wir dann auch von «Griess», «Zucker» oder «Schwimmschnee». Wenn solche Schneeschichten eingeschneit werden, sind sie typische Schwachschichten, in denen Lawinen anbrechen können. Die Lawinensituation ist dann durch ein Altschneeproblem geprägt.
Ein ausgeprägtes Altschneeproblem an der Basis der Schneedecke war deshalb nach diesem Winterstart nicht zu erwarten. Die frühwinterliche Schneedecke zeigte zwar einige Krustenabfolgen mit eingelagerten Schwachschichten, welche aber keine kritische Rolle spielten.
Für die Wintersport-Fans also ein Winterstart nach Mass – leider aber nur in hohen Lagen.
Weihnachten bis Februar: sehr mild, oben weiss, unten grün; oft günstige Lawinensituation
Um den Jahreswechsel herrschten sehr günstige Lawinenverhältnisse. Es gab kaum Lawinen, die durch Wintersportler ausgelöst wurden. Zum Jahresanfang schneite es immer wieder und über sieben Tage fielen verbreitet 50 bis 100 cm Neuschnee. Ohne ausgeprägte Schwachschichten blieb die Situation aber meist günstig. Eine aktiver Lawinentag war allerdings der Sonntag, 14. Januar 2024 mit 25 gemeldeten Personenlawinen. Frischer Triebschnee wurde stellenweise auf Oberflächenreif abgelagert, was dazu führte, dass Lawinen sehr leicht ausgelöst werden konnten. Die Lawinen waren meist eher klein und alle Erfassungen gingen glimpflich aus.
Mitte Januar schneite es seltener und es gab auch Phasen mit stabilem und kühlem Winterwetter. Während dieser Zeit konnte sich die Schneeoberfläche, und in den schneeärmeren Regionen im Engadin und im Tessin teilweise auch grosse Teile der Schneedecke, aufbauend umwandeln. Mit dem Neuschnee, der ab dem 17. Januar immer wieder fiel, wurde diese Schneeoberfläche oberhalb von etwa 2000 m zu einer Schwachschicht. So gab es in dieser Periode einige Lawinenunfälle, darunter ein tödlicher am 24. Januar 2024 in Orsières.
In der Folge dominierten aber wieder günstige Lawinenverhältnisse, unterbrochen von einem Schneefall im Süden vom 9. bis 11. Februar, allerdings ohne grosse Auswirkungen.
In Lagen unterhalb von 1500 m ging es dem ohnehin schon wenigen Schnee mit den meist sehr milden Temperaturen an den Kragen. Wintersport (ausser auf technisch beschneiten Pisten) war also während der Ferienzeit in diesen Höhenlagen schwierig.
Ab Mitte Februar: Rückkehr des Winters, grosse Schneefälle im Süden mit den bisher grössten Lawinen dieses Winters; zahlreiche Lawinenunfälle in allen Regionen
Am 8. Februar meldete sich der Winter nach einer fast zweimonatigen Pause im Süden zurück. Es schien, als hätte er etwas nachzuholen und so fielen in vier markanten Südstaulagen (8. bis 11. Februar, 22. bis 28. Februar, 29. Februar bis 4. März sowie 8. bis 11. März) insgesamt 3 bis 5 m Schnee. «Endlich wieder Neuschnee im Süden», «Wiederholt Stau am Gotthard!» oder «Stau am Gotthard, Episode IV» lauteten diesmal die AvaBlog-Titel. Es gingen wiederholt grosse und auch sehr grosse Lawinen nieder, die meisten am 10. März. Grössere Schäden wurden bisher keine gemeldet.
Kritisch war die Lawinensituation aber nicht nur im Süden, sondern für Personen oft in allen Regionen. Im Norden fiel ebenfalls wiederholt Neuschnee, das Hauptproblem verursachten allerdings störanfällige Triebschneeansammlungen, die durch den wiederholten Südföhn entstanden waren. Es gab zahlreiche Lawinenauslösungen durch Personen, die Lawinen waren allerdings meist klein bis mittel. Im südlichen Oberwallis sowie in den inneralpinen und südlichen Gebieten Graubündens entwickelte sich zudem ein Altschneeproblem: Immer wieder gab es Lawinenauslösungen in Schwachschichten im oberen Bereich der Schneedecke, vereinzelt auch grosse. Am meisten Unfälle ereigneten sich am 2. März (11 Unfälle, 13 erfasste Personen, vier davon ganz verschüttet und drei verstorben) sowie vom 8. bis 10. März (18 Unfälle, 25 Erfasste, drei ganz Verschüttete und drei Tote).
Gleitschneelawinen-Winter
Der Winter 2023/24 war ein «Gleitschneelawinen-Winter». Die Grundlagen dafür wurden zum Winteranfang gelegt: es fiel verbreitet viel Schnee auf den noch warmen Boden. Die mächtige Schneedecke ohne nennenswerte Schwachschichten kam schon zum Winterbeginn ins Gleiten. Gleitschneelawinen sind für die Wintersportler weniger gefährlich als die trockenen Schneebrettlawinen, da sie nicht durch Personen ausgelöst werden können. Für Sicherungsdienste von Skigebieten oder Strassen hingegen sind Gleitschneelawinen eine grosse Herausforderung, weil diese Strassen oder Skipisten über lange Zeit gefährden können.
Dem SLF wurden diesen Winter über 2300 Gleitschneelawinen gemeldet. Im Vergleich dazu: im ganzen Winter 2022/23 (1.12.2022 bis 1.6.2023) wurden dem SLF 293 Gleitschneelawinen gemeldet. Allerdings gab es auch schon Winter mit noch mehr und vor allem auch noch grösseren Gleitschneelawinen, wie den Winter 2011/12. Bei 15 Gleitschneelawinen wurden Schäden registriert, wobei auch Suchaktionen nach einer Verschüttung eines Verkehrsweges als Schäden gezählt werden.
Der Winter 2023/24 war geprägt durch grosse Unterschiede in der Schneehöhe je nach Höhenlage. Die wärmsten Wintertemperaturen seit Messbeginn und stark überdurchschnittliche Niederschlagsmengen sorgten unterhalb von 1400 m mehrheitlich für unterdurchschnittliche Schneehöhen und gleichzeitig überdurchschnittliche Schneehöhen oberhalb 2000 m. So entspricht die mittlere Schneehöhe bis zum aktuellen Datum in den Flumserbergen (SG, 1310 m) rund 60 % und auf dem Weissfluhjoch (GR, 2540 m) rund 140 % des langjährigen Mittels.
Nördlich des Alpenhauptkammes bildete sich oberhalb 1300 m bereits Anfang November eine geschlossene Schneedecke, während der Alpensüdhang erst Anfang Dezember eingeschneit wurde. Dass auch ein sehr warmer Winter kurzfristig für Schnee bis ins Flachland sorgen kann, zeigte sich Anfang Dezember und Mitte Januar als kurzeitig kalte, feuchte Luftmassen aus Nordwesten für Schneefall sorgten, der praktisch das ganze Mittelland während einiger Tage unter einer Schneedecke verschwinden liess. In Höhenlagen unterhalb 1400 m waren das gleichzeitig die einzigen grösseren Schneefälle, so dass sich die Schneesituation in dieser Höhenzone seit Ende Januar wieder ähnlich extrem-schneearm wie im letzten Winter (d.h. wenig bis gar kein Schnee) präsentierte. So ist es nicht verwunderlich, dass einige Stationen in dieser Höhenlage Ende Februar / Anfang März rekordtiefe Schneehöhen verzeichneten. Die Ursache lag aber diesen Winter im Gegensatz zum letzten Winter nicht in der Niederschlagsarmut, sondern in der Tatsache, dass ein Grossteil der überdurchschnittlichen Niederschläge auf Grund der warmen Temperaturen als Regen statt als Schnee vom Himmel fiel.
Abb 1: Vergleich der Schneehöhen (cm) über die ganze Schweiz in allen Winter seit 1961/62 (grau Linien). Links für das 1000 m und rechts für das 2500 m Höhenband (±250m). Hervorgehoben sind der aktuelle Winter (blau), der letzte Winter (grün) und der durchschnittliche Schneehöhenverlauf der aktuellen 30 Jahres-Periode 1990/91 bis 2019/20 (schwarz).
Zwischen 1400 und 2000 m waren die Schneehöhen von November bis März in etwa durchschnittlich, wobei auch hier nördlich des Alpenhauptkammes bis Ende Januar eher überdurchschnittliche und seither unterdurchschnittliche Schneehöhen beobachtet werden. In dieser Höhenzone waren die Neuschneesummen durch die vielen Niederschläge zwar häufig überdurchschnittlich, die Schneehöhe auf Grund der häufigen Tauperioden aber schnell wieder unterdurchschnittlich. So verzeichnete z.B. die Station Trübsee (OW, 1780 m) mit 655 cm rund 115 % der üblichen Neuschneesumme, aber mit 64 cm nur 66 % der üblichen mittleren Schneehöhe.
Oberhalb 2000 m waren die Schneehöhen seit Beginn fast immer überdurchschnittlich, wobei der Überschuss bis zu Beginn der südlichen Stauniederschläge Anfang März im Norden ausgeprägter war als im Süden. Die 45 automatischen Stationen in dieser Höhenzone, die seit mindestens 1999 in Betrieb sind, zeigen über den Zeitraum November bis März eine mittlere, relative Schneehöhe von 123 %, was Rang 5 in den letzten 25 Jahren entspricht.
Abb. 2: Zeitrafferfilm der täglichen relativen Schneehöhenkarten vom 1. Dezember 2023 bis 26. März 2024, jeweils im Vergleich zum langjährigen Mittel. Während in den hohen Bergen die überdurchschnittlichen Schneehöhen (blaue Bereiche) dominierten, herrschten in den Tälern klar unterdurchschnittliche Schneehöhen (rote, orange und dunkelgelbe Bereiche).
Bis am 26. März war die Verteilung der Gefahrenstufen im Winter 2023/24 wie folgt: Stufe 1 (gering) 7 %, Stufe 2 (mässig) 56 %, Stufe 3 (erheblich) 35 %, Stufe 4 (gross) 2,1 %, und Stufe 5 (sehr gross) 0 % (Abbildung 2). Perioden mit grosser Lawinengefahr (Stufe 4) waren zum Winterstart mit den grossen Schneefällen im Westen (12. bis 14. November, 30. November und 1. Dezember sowie 10. bis 13. Dezember), im Norden (26. November, 10. bis 13. Dezember und 21./22. Dezember) und am 2. Dezember im Berninagebiet. In der Folge war die Lawinensituation von Weihnachten 2023 bis Anfang Februar 2024 oft günstig mit vielfach geringer und mässiger Lawinengefahr (Stufen 1 und 2), einzig unterbrochen von einer Periode mit grosser Lawinengefahr am 17./18. Januar im Westen. Am 9. und 22. Februar herrschte im Südosten (Oberengadin und Berninagebiet) grosse Lawinengefahr. Am 2./3. und 9./10. März wurde Stufe 4 (gross) vom südlichen Oberwallis bis ins westliche Tessin prognostiziert. Dies waren auch die zwei Phasen mit der höchsten Lawinenaktivität und einigen eindrücklich grossen Lawinenabgängen in diesen Gebieten. Die Schäden blieben glücklicherweise klein.
Im Vergleich zum Durchschnitt der letzten 10 Jahre wurde bis Ende März die Gefahrenstufen 1 (gering) weniger häufig, Gefahrenstufe 2 (mässig) häufiger, die Gefahrenstufe 3 (erheblich) und 4 (gross) ähnlich häufig prognostiziert. Die Gefahrenstufe 5 (sehr gross) kam nicht zur Anwendung. Der höhere Anteil der Gefahrenstufe 2 (mässig) dürfte auch damit zusammenhängen, dass fast über den ganzen Winter die Gefahr von Gleitschneelawinen mit dieser Stufe eingeschätzt wurde. In der hier dargestellten Verteilung wird im Falle von verschiedenen Lawinenproblemen, die gleichzeitig im Lawinenbulletin beschrieben wurden, die höchste Gefahrenstufe dargestellt.
Mehr Personenlawinen und erfasste Personen, aber weniger Lawinenopfer als im Durchschnitt der letzten 20 Jahre; Lawinen mit Sachschäden deutlich unter dem langjährigen Durchschnitt
Insgesamt wurden dem SLF vom 1. Oktober 2023 bis am 26. März 2024 175 Schadenlawinen (Sach- und Personenschäden) gemeldet. Darunter waren 143 Personenlawinen (Durchschnitt letzte 20 Jahre: 124) mit insgesamt 190 erfassten Personen. Auch die Anzahl der erfassten Personen lag über dem Durchschnitt der letzten 20 Jahre mit 177 erfassten Personen. Allerdings muss hier erwähnt werden, dass immer öfter auch glimpflich verlaufene und kleinere Unfälle dem SLF gemeldet werden.
Die Anzahl der Lawinen mit Sachschäden lag am 26. März bei 31 Lawinen und damit deutlich unter dem Durchschnitt der letzten 20 Jahre mit 78 Lawinen per Ende März; die vollständige Erfassung der Sachschäden liegt aber erst per Ende September vor.
Bis am 26. März starben 14 Personen in Lawinen (Abbildung 3). Die Opferzahl lag damit unter dem 20-jährigen Mittelwert von 17 Todesopfern bis am 26. März. Zwölf Opfer waren Wintersportler, die sich im ungesicherten Gelände aufhielten: acht Personen waren auf Touren unterwegs, vier auf Variantenabfahrten. Bei einem Unfall kam ein Arbeiter in einem Steinbruch ums Leben und bei einem Unfall wurde ein Skifahrer auf einer offenen Piste verschüttet und starb bei dem Unfall. Bei zwei Unfällen kamen zwei Personen ums Leben, sonst jeweils eine Person.
Eine abschliessende Bilanz wird erst am Ende des hydrologischen Jahres (30. September 2024) gezogen. Die Unfallstatistik kann sich bis dann noch ändern.
Kleinere Lawinen?
Erste Auswertungen zeigen, dass die Unfalllawinen im Winter 2023/24 kleiner waren als im Durchschnitt der letzten 10 Jahre. Dies kann damit erklärt werden, dass kaum Lawinen in bodennahen Schwachschichten ausgelöst wurden. Fast immer brachen die Lawinen in den frischen, oberflächennahen Schichten an. Nur im März gab es in den inneralpinen Gebieten auch Brüche etwas tiefer in der Schneedecke, allerdings war auch bei diesen Lawinen die Bruchausbreitung meistens nicht besonders ausgeprägt.
Das Lawinenbulletin enthält eine Prognose der Lawinengefahr und allgemeine Informationen zur Schneesituation. Es gilt für die Schweizer Alpen, den Schweizer Jura und Liechtenstein. Im Winter und Frühling erscheint es täglich um 17 Uhr (Französisch, Italienisch und Englisch spätestens um 18 Uhr) und wird vor allem in den Wintermonaten je nach Lawinensituation um 8 Uhr aktualisiert. Es wird unter www.slf.ch und der SLF-App White Risk publiziert.
Diesen Winter wurde das Lawinenbulletin ab dem 30. Oktober 2023 täglich herausgegeben.
Das Lawinenbulletin erscheint bis auf Weiteres täglich um 17 Uhr, je nach Lawinensituation auch um 8 Uhr. Bei grossen Schneefällen erscheinen im Sommer und Herbst situationsbezogene Lawinenbulletins. Um auf diese aufmerksam zu werden, kann eine Push Meldung auf der App White Risk aktiviert werden (Push Mitteilungen: Sommerbulletin).
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