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NEWS
In einem 7-zu-2-Entscheid hat das oberste Amerikanische Gericht den Entscheid getroffen, dass Videospiele unter die Meinungsfreiheit-Gesetze fallen und somit vor Verboten geschützt sind.
Antonin Scalia bringt den Entscheid auf den Punkt, wenn er sagt:
Man kann Aussagen (und unter diese Bezeichnung fallen nicht nur Bücher, Filme oder Reden, sondern auch Kunst, Videospiele, und andere menschliche Ausdrucksformen) also nicht verbieten, nur weil man sie persönlich als abstossend empfindet. Dies trifft auf Videogames zu. Viele Menschen empfinden Action-Games als abstossend und brutal; das ist kein hinreichender Grund, um sie zu verbieten.
Scalia meint weiter:
Offen steht, ob er mit seiner Beurteilung von Dante tatsächlich recht hat. Ich würde nicht unbedingt behaupten, dass La divina commedia tatsächlich ein intellektuell derart hochstehendes Werk ist. Diese Interpretation des Werks hat wohl mehr mit unserer modernen Perspektive als mit den Absichten des Autors zu tun. Oder, anders ausgedrückt, vielleicht betrachten die Menschen in 600 Jahren unsere Videogames mit der selben Ehrfurcht, wie wir die Komödien des 13. Jahrhunderts betrachten.
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