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Der Bundesrat will das Sendegebiet vom Zürcher Alternativ-Radio lora einschränken.
Nach einer Pressemitteilung von lora soll nach einer Anhörung des Bundesrates das Sendegebiet von lora eingeschränkt, dasjenige der Kommerzsender Radio 24 und Energy für eine "bessere Wirtschaftlichkeit" ausgeweitet werden. Radio lora, das seit Anfang der 80er-Jahren auf Sendung ist, verzichtet als einer von wenigen Radiostationen in der Schweiz auf Werbung. "Unerhörte" Informationen sollen einer grösseren Öffentlichkeit und auch insbesondere Leuten mit migrantischem Hintergrund zugänglich gemacht werden. Aus diesem Grund sendet lora insgesamt in über 30 verschiedenen Sprache, viele Sendungen zeichnen sich durch ihre Kreativität und ihren Nonkonformismus aus. Mit der "Hälfte des Äthers" soll zudem eine weitestgehende Gleichberechtigung der Geschlechter erreicht werden.