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Der Begriff „Karma“ wird oftmals missverstanden. Wir übersetzen es in unseren Breitengraden gerne mit „Pech“ oder „Schicksal“. Eine solche Bedeutung hat Karma jedoch nicht. Um ein wenig mit diesem Irrglauben aufzuräumen haben wir hier erstmal eine Begriffserklärung für Dich herausgesucht, die es ganz gut erläutert:
Unter Karma (Sanskrit, n., karman, Pali, kamma, Wirken, Tat) wird ein spirituelles Konzept verstanden, nach dem jede Handlung – physisch wie geistig – unweigerlich eine Folge hat, die nicht unbedingt im aktuellen Leben (Verkörperung) wirksam wird, sondern u. U. erst in einem der nächsten Leben. Etymologisch leitet sich der Begriff von der Sanskritwurzel „kri“ („tun, handeln“) ab.
In den indischen Religionen ist die Lehre des Karma eng mit dem Glauben an den Kreislauf der Wiedergeburten (Samsara) bzw. die Reinkarnation und damit an die Gültigkeit des Ursache-Wirkungsprinzips auf geistiger Ebene auch über mehrere Lebensspannen hinweg verbunden.
Karma bezeichnet im Hinduismus, Buddhismus und Jainismus die Folge jeder Tat sowie die Wirkungen von Handlungen und Gedanken in jeder Hinsicht, insbesondere die Rückwirkungen auf den Akteur selbst. Karma entsteht demnach durch eine Gesetzmäßigkeit und nicht infolge einer Beurteilung durch einen Weltenrichter oder Gott. Es geht um ein Prinzip von Ursache und Wirkung, nicht jedoch um „Göttliche Gnade“ oder „Strafe“. Nicht nur „schlechtes“ Karma erzeugt den Kreislauf der Wiedergeburten (Samsara) sondern gleichermaßen das „gute“ Karma. Letztes Ziel ist es, überhaupt kein Karma mehr zu haben.
Quelle: www.wikipedia.de
Kurz gesagt bedeutet das: Karma ist ein übergeordnetes Prinzip, dass unsere Gedanken und Taten gesetzmäßig beantwortet, ohne über diese zu urteilen. Es folgt also dem Gesetz von Aktion und Reaktion. Das bedeutet, dass gute Taten und Gedanken, „gutes“ Karma hervorrufen und schlechte „schlechtes Karma“. Wobei in den Worten „gut“ und „schlecht“ keinerlei Wertung vorhanden ist.
In unserem Volksmund kennen wir etwas ähnliches von dem Ausspruch: Wie man in den Wald hineinruft, so schallt es heraus.
Mit unseren Gedanken und Handlungen provozieren wir also bestimmte Reaktionen in unserem Gegenüber, bestimmte Situationen in unserem Leben. Es ist also letztlich das, was wir heute oft unter dem Gesetz der Anziehung kennenlernen.
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