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2. Costa Smeralda, Italy
2016 / Ph.D. ETH Zurich
Publication 2018 Park Books
The Costa Smeralda is a large holiday resort developed on an untouched region in Sardinia from 1961. The architectural style of Costa Smeralda was above-all defined by its subordination into landscape at all scales. For this study primary sources were opened and consulted for the first time. The research shows that the Costa Smeralda demonstrates multi-layered relevant characteristics as a physical manifestation of a network, as a representation of an architectural era and, as the result of a controlled large-scale planning framework, has influenced the whole region.
«Die Gebäude der Costa Smeralda liegen in einer hügeligen Buschlandschaft Nordsardiniens. Ginster und wilder Rosmarin bewachsen eine trockene Erde, aus der verwitterte Granitfelsen kragen. Die Felsen bilden kleinräumige Küstenausläufer und formen geschützte Buchten mit Sandstränden und einem smaragdgrünen, leuchtenden Meer. Die Architektur fügt sich organisch in die Landschaft ein und bietet Wohnraum für Yachtbesitzer und Golfspieler.»
«Zur Eröffnungszeremonie von Porto Cervo kam Aga Khan mit dem Helikopter, der ihn auf einer der Yachten vor dem Hafen absetzte. Die erste Yacht, die dann in den Hafen einfuhr, war diejenige der Rothschilds. Anschliessend kamen Vertreter des höchsten Adelsstandes, um an dem neuen Ort Ferien zu machen. Es kursierten fantastische Geschichten über den Reichtum der Ankömmlinge. Noch sensationeller für die Boulevardblätter waren die Räubergeschichten, die berichteten, dass sardische Banditen herangereiste Multimillionäre entführten und töteten. Bereits 1966 erschienen die ersten Zeitungsartikel, in welchen die Costa Smeralda im Zusammenhang mit Banditen erwähnt wurde. Bereits 1966 erschienen die ersten Zeitungsartikel, in welchen die Costa Smeralda im Zusammenhang mit Banditen erwähnt wurde. Beide «Welten» wirkten gleichermassen exotisch und wurden entsprechend romantisiert. In der italienischen Vogue wurde von sardischen Banditen inspirierte Mode vorgestellt, und das italienische Fernsehen berichtete über den fantastischen Ort des muslimischen Prinzen.»