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Der vierfache Olympiasieger Simon Ammann verzichtet nicht nur auf die Teilnahme beim Sommer-Grand-Prix vom Wochenende in Almaty (Kas), sondern auch auf das Springen in zehn Tagen in Hinzenbach (Ö). Der Grund für die Absagen liegt in der Trainingsplanung.
Der Toggenburger will am 4. Oktober beim Finale in Klingenthal (De) wieder in einem Wettkampf vom Balken abstossen. Die Reise nach Almaty, wo im Februar auch die Junioren-Weltmeisterschaften stattfinden werden, treten der Olympia-Teilnehmer Gregor Deschwanden sowie Pascal Egloff an.
In Hinzenbach wird die gesamte Schweizer Mannschaft wegen eines Trainingslagers fehlen. Während die Männer ohne grosse gesundheitliche Einschränkungen die Saisonvorbereitungen vorantreiben, muss Sabrina Windmüller nach einem Kreuzband-Anriss alternativ trainieren. (si)
10. Februar 2002: Die ganze Nation drückt einem kleinen Frechdachs die Daumen. Der Reporter fordert: «Flieg, Simi, fliiiieg!» Und der macht genau das: Simon Ammann segelt zu seinem ersten Olympiasieg.
Seine Geschichte beginnt in Unterwasser, einem kleinen Dorf fast zuoberst im Toggenburg. Hier ist Simon Ammann aufgewachsen. Einen Monat vor den Olympischen Spielen von Salt Lake City treffe ich den Skispringer und seine Familie nach der Vierschanzentournee. Die Gemeinde gibt ihm nach dem sechsten Gesamtrang einen kleinen Empfang. Anwesende Reporter: zwei. Niemand kann sich vorstellen, was hier in einigen Wochen los sein wird.
Simon Ammann lancierte seine Weltcupkarriere mit einem Paukenschlag. …