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Pastellrosafarbene, sich verlaufende Flächen sind auf vorwiegend weissem Hintergrund zu erkennen. Geometrische Anordnungen lassen auf eine räumliche Situation rückführen, der Boden ist mit quadratisch angeordneten Fliesen belegt. Neben skulpturalen und figurativen Elementen liegt mittendrin ein rosafarbenes Buch und es sind drei leblose Vögel erkennbar. Die digitale Collage von Laura Grubenmann lässt sich nie vollständig einordnen, geschweige denn mit Hilfe von Worten fassen. Beschreibungen bleiben stets Versuche eines Benennens von angedeuteten Figuren. Narrative werden angestossen, um sich im nächsten Moment wieder aufzulösen. So lassen sich menschlich anmutende Figuren erkennen sowie architektonische Gebilde mal aus fein gezogenen Linien, mal detailreich und beinahe naturalistisch. Das Bild ist Teil der Serie «Keepers», in der sich fremde und nahe Bildkörper treffen. Grubenmann spielt mit dem Bedürfnis der Betrachterinnen und Betrachter, stets eine Logik in der Abbildung erkennen zu wollen.
Katrin Sperry
Der Raum ist weiss.
Rosa-farbene Flächen bedecken
den Boden und die Wand.
Der Boden ist mit Fliesen belegt.
Im Raum stehen Figuren.
Und Skulpturen.
Mitten im Raum liegt ein Buch.
Das Buch ist rosa.
Auch drei Vögel sind erkennbar.
Die Vögel wirken leb-los.
Laura Grubenmann hat das Kunst-werk
am Computer geschaffen.