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Koriander
Koriander ist eine einjährige Pflanze, deren Früchte gerne in Gebäck oder Gewürzmischungen verwendet werden. Im Garten wächst das Kraut am besten an der Sonne und windgeschützt.
(sku) Koriander stammt ursprünglich aus dem Süden Europas und ist im Mittelmeergebiet verbreitet. Die Pflanze ist einjährig und kann bis zu 80 cm hoch werden. Koriander wird gern in Gewürzmischungen (z.B. Curry) verwendet. Die Früchte finden aber ebenso als Würze für in Essig eingelegtes Gemüse oder in Gebäck Verwendung. Der Name stammt vom griechischen coris ab, was soviel wie Wanze bedeutet und auf den unangenehmen Geruch des frischen Korianderkrautes hinweist.
Viel Sonne
Im Garten gedeiht Koriander am besten in der vollen Sonne. An den Boden stellt dieses Gewürz keine besonderen Ansprüche. Es wächst praktisch in jedem guten Gartenboden, bevorzugt aber einen windgeschützten Standort. Ausgesät werden die Samen im Frühjahr nach dem letzten Frost. Dabei kommen sie etwa 2 cm tief direkt ins Gartenbeet. Sobald die Sämlinge etwa 5 cm gross sind, werden die schwächeren ausgedünnt, bis sich von Pflanze zu Pflanze ein Abstand von 20 bis 25 cm ergibt.
Blätter und Früchte verwenden
Vom Koriander werden sowohl die Früchte wie auch die Blätter als Gewürz verwendet. Die Korianderblätter können im Sommer praktisch jederzeit gepflückt werden und sollten immer frisch auf die Speisen gegeben werden, weil sie ihren Geschmack rasch verlieren. Viele Leute müssen sich aber erst an das scharfbittere Aroma gewöhnen.
Im Spätsommer reifen aus den Blütendolden dann die Früchte, die wie Pfefferkörner aussehen. Da die Früchte sehr leicht aus den Fruchtständen fallen, muss man bei der Ernte vorsichtig vorgehen. Frisch gepflückt entwickeln die Früchte allerdings einen unangenehmen Geruch, der jedoch beim Trocknen verschwindet. Dann entfalten die Früchte auch ihr moschusartiges, zitronenähnliches Aroma. Getrocknete Korianderfrüchte lassen sich in einem luftdicht verschlossenen Glas aufbewahren.
Hilft bei Magenleiden
Koriander ist als Heilpflanze bekannt. Die ätherischen Öle wirken positiv auf die Verdauung und regen den Appetit an. Zudem lindert das Kraut Magen- und Darmleiden und wirkt krampflösend.
Zusätzliche Informationen
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ImagePoint (Anneke Doorenbosch, Fotodesign Markus Brunner) Artikel drucken