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Feuerwehrleute versuchten, zu weiteren eingeschlossenen Insassen in dem Buswrack vorzudringen. Die Polizei teilte mit, bislang seien sechs Todesopfer bestätigt - drei Männer und drei Frauen. Ausserdem gebe es dutzende Verletzte.
Die Hongkonger Krankenhausbehörde sprach von 40 Verletzten und setzte ihren Notfallplan in Kraft. Ein Überlebender sagte dem örtlichen Fernsehsender TVB, zum Zeitpunkt des Unfalls habe er geschlafen. "Als ich aufwachte, war ich schon in meinem Sitz gefangen."
Der Unfall ereignete sich auf einer Strasse in Kwu Tung, einem Gebiet unweit der Grenze zwischen der Sonderverwaltungszone Hongkong und der Volksrepublik China.
Hongkong verfügt nach eigenen Angaben über eines der bestausgebauten öffentlichen Verkehrssysteme der Welt. Tödliche Busunfälle kommen dort allerdings nicht selten vor. In der dicht besiedelten Metropole gibt es viele enge, kurvige und steile Strassen. Nach Angaben der Gewerkschaften sitzen Busfahrer aber auch oft wegen zahlreicher Überstunden übermüdet am Steuer.