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EU-Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung Europas
Die EU-Kohäsionspolitik ist eine Investitionspolitik, die die Schaffung von Arbeitsplätzen, die Wettbewerbsfähigkeit und das Wirtschaftswachstum fördert, die Lebensqualität verbessert und eine nachhaltige Entwicklung unterstützt. Um diese Ziele zu erreichen und die unterschiedlichen Entwicklungsbedürfnisse in allen EU-Regionen zu berücksichtigen, sind 351,8 Milliarden EUR – also fast ein Drittel des gesamten EU-Haushalts – für die Kohäsionspolitik im Zeitraum 2014–2020 vorgesehen. Der Grossteil der Kohäsionsmittel konzentriert sich auf weniger entwickelte europäische Länder und Regionen. Die seit 2004 der EU beigetretenen Staaten (EU-13) erhalten rund zwei Drittel der Mittel und finanzieren damit bis zu 80% ihrer staatlichen Investitionen. Der Erweiterungsbeitrag von durchschnittlich 130 Millionen CHF pro Jahr entspricht weniger als 0,5% der Investitionen der EU in den EU-13.
Ein unabhängiges Gutachten zum Finanzierungszeitraum 2007–2013 ergab, dass die Investitionen, die im Rahmen der Kohäsionspolitik zwischen 2007 und 2013 getätigt wurden, bis 2023 rund eine Billion EUR zusätzliches BIP generieren werden.