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Die für den Jura typischen Wytweiden dienen als Futterweiden und Holzlieferanten. Darüber hinaus haben diese artenreichen Ökosysteme weitere Funktionen, insbesondere als Raum für Erholungs- und Freizeitaktivitäten. Die Wytweiden reagieren empfindlich auf Klima- und Landnutzungsänderungen. Dieser Artikel zeigt mit Hilfe eines Transplantations- Experiments und Modellrechnungen, wie sich die prognostizierten Klimaänderungen auf die Grasproduktion der Wytweiden auswirken und welche zusätzlichen Effekte durch die nächste Agrarreformetappe (AP14 – 17) zu erwarten sind. Die Resultate zeigen, dass unter zukünftigen Klimabedingungen die Futterproduktion auf Wytweiden stabiler verläuft als auf Weiden ohne Bäume. Die Modellsimulationen prognostizieren, dass die bestehende Nutzungsintensität zu einer Übernutzung auf offenen Weiden führen kann, wenn das Futterangebot trockenheitsbedingt zurückgeht. Im Gegensatz dazu führt die AP14 – 17 zu einer Extensivierung der Landnutzung, wodurch längerfristig die Zunahme geschlossener Waldflächen gefördert wird. Die in der AP14 – 17 vorgesehenen Landschaftsqualitätsbeiträge sollten es ermöglichen, spezifische Massnahmen zur Erhaltung der Wytweiden zu unterstützen.
Trotz der aktuellen Herausforderungen wie des Kriegs in der Ukraine oder des Klimawandels ist der Schweizer Ernährungssektor relativ resilient. Zu diesem Schluss kommt der Bericht von Agroscope im Auftrag des Bundesamts für wirtschaftliche Landesversorgung.
Die Pandemie hat nicht nur unseren Alltag, sondern auch unser Handeln beeinflusst. Agroscope untersuchte, bei welchen Bevölkerungsgruppen und Verhaltensweisen die Veränderungen besonders gross waren und was das für unsere Gesundheit bedeutet.
Schweizer Milchvieh-Betriebe sind vom strukturellen Wandel stärker betroffen als andere Betriebstypen. Eine Analyse der Betriebe, die aus- oder umsteigen, zeigt Einflussfaktoren auf.