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Europäischer Iltis
Früher für Hasen- und Kaninchenjagd eingesetzt, findet man die zahmen Verwandten des Iltisses, die Frettchen, heute auch als Haustier.
Europäischer Iltis
MUSTELA PUTORIUS
Iltisse haben eine typische «Mardergestalt» und werden deshalb auch oft mit ihren nahen Verwandten verwechselt. Dabei ist der Iltis leicht zu erkennen: Seine Augenbinde und die schwarze Nasenspitze sind unverwechselbar. Der übrige Kopf ist sehr hell und grenzt sich klar vom restlichen Körper ab, der schwarz bis dunkelbraun gefärbt ist.
Seinen lateinischen Namen verdankt der Iltis der Fähigkeit, ein übelriechendes Sekret auszuscheiden. Dieses wird abgesondert, wenn der Iltis bedroht oder erregt wird. Seine wichtigsten Sinne sind der Geruch und das Gehör, da er meist nachtaktiv ist und so nicht auf seine Augen angewiesen ist.
Auf Nahrungssuche durchstöbert der Iltis grosse Flächen, steckt seine Schnauze in Erdlöcher, unter Laub und Grasbüschel und gräbt seine Beute oft aus ihren Ruheplätzen aus. Der Iltis legt zudem Nahrungsvorräte an, um den kalten Winter zu überstehen.
Die Iltisanlage im Natur- und Tierpark Goldau wurde im Mai 2012 eröffnet und befindet sich auf dem Rundgang um den Blauweiher. Oft in einem Asthaufen versteckt, kann man den Iltis insbesondere bei der Fütterung gut beobachten.