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Die von China angestossene Entwicklungsbank für Asien (AIIB) soll in wenigen Wochen an den Start gehen. Mitte Januar werde die offizielle Eröffnungsfeier für das Institut stattfinden und es solle ein Präsident gewählt werden, berichtete das chinesische Staatsfernsehen am Freitag.
Die 17 Gründungsmitglieder der AIIB, die etwas mehr als die Hälfte des Grundkapitals bereitstellen, hatten sich zuvor auf einen Vertrag geeinigt und damit die Bank für asiatische Infrastrukturprojekte formal gegründet. Das Institut werde sich zu Beginn auf die Finanzierung von Energie- und Transportprojekten fokussieren.
Indien ist der Juniorpartner
China hat die AIIB im vergangenen Jahr aus der Taufe gehoben, um mehr Geld für Infrastruktur nach Asien zu leiten. Gründungsmitglieder sind 57 Länder, darunter Deutschland und die Schweiz. Deutschland steuert 4,5 Milliarden Dollar zum Kapital der Bank bei und ist damit viertgrösster Anteilseigner nach China, Indien und Russland.
Insgesamt soll die AIIB mit einem Kapital von 100 Milliarden Dollar ausgestattet werden. Sie wird von Experten als Konkurrenz zur Weltbank gesehen, in der die USA dominieren. Hat die AIIB Erfolg, wäre dies ein grosser diplomatischer Triumph für die Volksrepublik China.
(sda/mbü)