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Für Softwareentwickler, welche eine kostenlose Version eines Java-Entwicklertools verwenden wollen, werden die Wahlmöglichkeiten immer grösser. Nachdem Oracle 2018 aufgehört hatte, Langzeitsupport für nicht zahlende User seiner OpenJDK-Version anzubieten, sind eine ganze Reihe anderer IT-Unternehmen in die Bresche gesprungen, die Versionen mit Langzeitsupport anbieten, darunter Amazon
oder Red Hat
.
Nun gesellt sich auch Microsoft zu den Anbietern von OpenJDKs. Microsoft hat gerade eine Preview Version seines eigenen Builds von OpenJDK veröffentlicht. Er basiert auf Java 11, und der Anbieter verspricht Support bis 2024. Wann der Microsoft-Build aus dem Preview-Status entlassen wird, steht noch nicht fest. Weil Microsoft sein eigenes OpenJDK aber noch im laufenden Jahr zur Standard-Distribution für Java 11 in allen von Azure verwalteten Diensten machen will, wird der Softwareriese aber wohl nicht allzu lange damit warten.
Der Microsoft-Build enthält die Binärdateien für Java 11 und ist für x64-Server- und Desktop-Umgebungen unter Windows, sowie für macOS und Linux vorgesehen.
Wenn Oracle im September wie vorgesehen Java 17 veröffentlicht, will Microsoft auch ein darauf basierendes OpenJDK entwickeln, das dann ebenfalls Langzeit-Support erhält.