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Die Geschichte einer ungewöhnlichen ersten grossen Liebe – und ein phantastischer Roman, wie er realistischer nicht sein könnte
Jeden Morgen wacht A in einem anderen Körper auf, in einem anderen Leben. Nie weiss er vorher, wer er heute ist. A hat sich an dieses Leben gewöhnt und er hat Regeln aufgestellt: Lass dich niemals zu sehr darauf ein. Falle nicht auf. Hinterlasse keine Spuren.
Doch dann verliebt A sich unsterblich in Rhiannon. Mit ihr will er sein Leben verbringen, für sie ist er bereit, alles zu riskieren – aber kann sie jemanden lieben, dessen Schicksal es ist, jeden Tag ein anderer zu sein?
Wie wäre das, nur man selbst zu sein, ohne einem bestimmten Geschlecht oder einer bestimmten Familie anzugehören, ohne sich an irgendetwas orientieren zu können? Und wäre es möglich, sich in einen Menschen zu verlieben, der jeden Tag ein anderer ist? Könnte man tatsächlich jemanden lieben, der körperlich so gestaltlos, in seinem Innersten aber zugleich so beständig ist?
Portrait
David Levithan, geboren 1972, ist Verleger eines der grössten Kinder- und Jugendbuchverlage in den USA und Autor vieler erfolgreicher Jugendbücher, unter anderem ›Will & Will‹ (gemeinsam mit John Green) und ›Two Boys Kissing‹. Sein Roman ›Letztendlich sind wir dem Universum egal‹ erhielt den Deutschen Jugendliteraturpreis 2015 in der Kategorie Jugendjury. Er lebt in Hoboken, New Jersey.Literaturpreise:›Letztendlich sind wir dem Universum egal‹:- LUCHS März 2014- Aufnahme in Kollektion des Österreichischen Kinder- und Jugendbuchpreises 2015- Nominiert für die 2015 DILIP Kate Greenaway Medal- Nominiert für den Deutschen Jugendliteraturpreis 2015- Leipziger Lesekompass 2015- Nominiert für die Buxtehuder Bulle 2015- In den USA: Naiba ( The New Atlantic Independent Booksellers Association) Book Of The Year 2013, Kategorie Young Adult›Two Boy Kissing‹: - Favorit der Leipziger Jugend Jury 2016- In den USA: Naiba ( The New Atlantic Independent Booksellers Association) Book Of The Year 2014, Kategorie Young AdultLebenswerk:Margaret A. Edwards Award
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... heisst das Buch eig. auf Englisch und ja, das gefällt mir um Welten besser! (Je länger die Titel, desto kurioser die Anfragen ... Wer merkt sich schon einen ganzen Satz? :D)
Aber sei es drum - ein Buch sollte nach dem Inhalt und weniger nach dem Titel beurteilt werden.
Und "Every Day" ist supertoll, es stellt unzählige Fragen, auf die man nicht immer eine Antwort weiss - und A, der jeden Tag in einem anderen Körper aufwacht, sowieso nicht ...
"Wenn man ins Universum starrt, ist sein Mittelpunkt nur Kälte. und Leere. Letztendlich sind wir dem Universum egal. Dem Universum und der Zeit. Deswegen dürfen wir einander nicht egal sein."
Ein tolles Buch zum Nachdenken. (:
Eine wirklich tolle Idee! Der Protagonist wacht jeden Tag in einem neuen Körper auf, damit hat er sich auch schon abgefunden. Doch dann verliebt er sich, und muss jeden Tag aufs Neue beweisen, dass er es ist, der in diesem momentanen Körper lebt. Klasse!
Ein tiefgehendes Buch über Liebe und Sehnsucht
von einer Kundin/einem Kunden am 10.08.2019
"A" steckt jeden Tag in einem anderen Körper. Jeden Tag muss er das Leben eines anderen Jungen oder Mädchen in seinem Alter erleben. Seine Eltern kennt er nicht, Freunde hat er auch keine und verliebt sein brachte ihm bisher nur Schmerz ein.
Doch als er mit der hübschen Rhiannon einen Tag am Strand verbringt, entstehen in "A" s...
"A" steckt jeden Tag in einem anderen Körper. Jeden Tag muss er das Leben eines anderen Jungen oder Mädchen in seinem Alter erleben. Seine Eltern kennt er nicht, Freunde hat er auch keine und verliebt sein brachte ihm bisher nur Schmerz ein.
Doch als er mit der hübschen Rhiannon einen Tag am Strand verbringt, entstehen in "A" so tiefgehende Gefühle, dass er sie jeden Tag aufs neue sehen muss, egal in welchem Körper er steckt.
David Levithan lässt den Leser tief in die Gefühlswelt des Protagonisten blicken. Durch die vielen Persönlichkeiten mit denen es "A" zu tun bekommt, erhält man einen vielschichtigen Einblick in sehr viele unterschiedliche Jugendliche. Auch Rhiannon muss damit klarkommen, dass sie jeden Tag ein neues Gesicht vor sich hat.
Wer jetzt Lust auf mehr bekommen hat muss das Buch unbedingt lesen, denn es überzeugt auf ganzer Linie und gibt einem
Ein tolles Jugendbuch, dass uns deutlich vor Augen führt, letztendlich sind wir dem Universum einfach nur egal.
Unglaublich berührende Geschichte, die aber schnell nachlässt
von ReadTweetie am 05.08.2019
Warum habe ich das Buch gelesen? – Bevor ich den Film sehen wollte, wollte ich natürlich erstmal das Buch dazu lesen. Außerdem hat mich die Geschichte einfach sehr fasziniert!
Jeden Tag in einem anderen Körper aufwachen. Diese Person hat kein Zuhause. Keine Familie. Keine Freunde. Und dann trifft diese Person die Liebe des Le...
Warum habe ich das Buch gelesen? – Bevor ich den Film sehen wollte, wollte ich natürlich erstmal das Buch dazu lesen. Außerdem hat mich die Geschichte einfach sehr fasziniert!
Jeden Tag in einem anderen Körper aufwachen. Diese Person hat kein Zuhause. Keine Familie. Keine Freunde. Und dann trifft diese Person die Liebe des Lebens. Genau so ergeht es unserer Hauptperson, A. Ich war von Anfang an fasziniert von dieser Geschichte, denn wie verliebt man sich, wenn man jeden Tag in einem anderen Körper aufwacht und nie derselbe ist?
A ist weder weiblich noch männlich. Er tritt in das Leben jedes Menschen ein, ohne auf dessen Geschlecht zu achten. Jedes Mal wenn er in einer anderen Gestalt aufwacht, muss er sich an sein neues Leben gewöhnen, so auch der Leser. Das fand ich super gelungen, denn jeden Morgen ist es, als wenn man ein neues Buch aufschlägt. Doch irgendwann verliert auch das seinen Glanz und es wurde zum Schluss eben ein bisschen langweilig, weil es doch sehr monoton war. Durch die Erzählperspektive von A erhält der Leser einen Einblick in die Emotionen und Gedanken.
Ich habe bereits nach den ersten Kapiteln As Schicksal beziehungsweise Dilemma verstanden und das hat mich sehr ins Grübeln gebracht. Doch das soll dieses Buch auch: zum Nachdenken anregen. Nicht nur durch seine/ihre Situation, sondern auch durch den Schreibstil des Autors gerät die Welt, wie wir sie kennen, manchmal aus dem Gleichgewicht.
Rhiannon ist die große Liebe von A. Sie ein sympathisches und normales Mädchen, mit der ich mich sofort identifizieren konnte. Sie ist zunächst skeptische gegenüber A und seinem Auftreten, doch nach und nach verliebt sie sich auch in ihn. Ihre Entscheidungen und Gefühlte konnte ich voll und ganz nachvollziehen, mehr noch als die von A.
Das Ende hat dem ganzen jedoch einen Dämpfer verpasst. Um nicht zu spoilern, verrate ich nur so viel: A hat eine Option gefunden, die ihm das Leben erleichtern würde. Diese Information hat er von jemandem, den er erst ein paar Tage kennt und stellt sie fast gar nicht in Frage, sondern erklärt für sich, dass er das in seinem Inneren ja schon die ganze Zeit gewusst hatte. Hier hätte ich mir mehr Raum für diese Option gewünscht, denn sie kommt doch ziemlich plötzlich und macht das Ende für mich zu abrupt.
Fazit: Leider hat der Autor mit seiner Geschichte die Spannung zu schnell verspielt und der Schluss war fast ein wenig langweilig, weil jeden Tag dasselbe passiert ist. Auch das Schicksal von A lässt er mir ein wenig zu offen, da hätte er ruhig noch 50 Seiten dranhängen können. Von mir gibt es daher 3,5 von 5 Sternen!