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Der Sektor Gesamtkonzept behandelt verschiedene Bereiche in Verbindung mit Strassenprojekten. Er überwacht die Ratschläge zuhanden der Gemeinden, die Verkehrsmassnahmen auf allen öffentlichen Strassen im Kanton, die Sicherheit der Einrichtungen für den motorisierten sowie den Fussgänger- und Veloverkehr. Er beteiligt sich an der Entwicklung der Ausbaukonzepte für Kantonsstrassen und stellt sicher, dass die Gemeindestrassendossiers einheitlich behandelt werden.
Strassen sind öffentliche Bauwerke, die für die Mobilität von Personen und Waren von entscheidender Bedeutung sind. Das Freiburger Strassennetz ist in drei Strassenkategorien eingeteilt: Nationalstrassen, Kantonsstrassen sowie Gemeindestrassen und Privatstrassen im Gemeingebrauch.
Das Netz der Kantonsstrassen hat eine Länge von 640 km. Die Funktion der Kantonsstrassen besteht darin, den Durchgangsverkehr zu gewährleisten und die Regionen untereinander zu verbinden.
Das Netz der Gemeindestrassen hat eine Länge von 3926 km. Die Funktion der Gemeindestrassen besteht in erster Linie darin, den Zubringer- und gemeindeinternen Verkehr zu gewährleisten sowie die kleineren Ortschaften bzw. Weiler untereinander zu verbinden.
Kunstbauten haben die Funktion, die Strassen in ihrer Umgebung zu stützen und zu schützen. Das Kantonsstrassennetz zählt knapp 1300 Kunstbauten (mehr als 2 Kunstbauten je Kilometer): über 200 Brücken, 500 Stützmauern sowie beinahe 600 Durchlässe und Spezialbauwerke (Tunnels, Galerien usw.). Sehen "Online-Karten des Kantons Freiburg" (Ebene «Kunstbauten»).
Strassenarbeiten sind oft mit grossen Investitionen verbunden. Deren Ausführung kann sehr komplex sein. So wird das Hauptaugenmerk auf Qualität, Kosten, Fristen und Risiken gelegt.
Die Strassensignalisationen und ‑markierungen informieren und führen die Verkehrsteilnehmer. Dadurch kann der Verkehr gemäss Verkehrsregeln organisiert, gelenkt und sicher gestaltet werden.
Der Verkehrslärm kann schädlich oder lästig sein. Deshalb muss er, soweit dies möglich ist, reduziert werden. Für die Lärmsanierung einer Strasse ist deren Eigentümer verantwortlich.
1990 erarbeitete der Kanton Freiburg für die Aufwertung der Ortsdurchfahrten das VALTRALOC-Konzept (VALorisation des espaces routiers en TRAversée de LOCalités). Die VALTRALOC-Projekte tragen durch eine situationsgerechte Anpassung des Strassenraums (Verkehrsberuhigungsmassnahmen und Aufwertung des öffentlichen Raums) dazu bei, die Interessen der Anwohnerinnen und Anwohner einerseits und die Mobilitäts- und Sicherheitsbedürfnisse in städtischen Gebieten andererseits optimal in Einklang zu bringen.
Sehen "Online-Karten des Kantons Freiburg" (Ebene «VALTRALOC-Projekte»).
Die «VALTRALOC-Wegleitung» von 2001 sowie die Broschüre «Mehr denn je... BERUHIGTE ORTSDURCHFAHRTEN» sind Referenzdokumenten für Gemeindebehörden und Ingenieure.