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1863 wird in England die erste "Football Association" gegründet und ein umfassendes Regelwerk für den modernen Fussball eingeführt, das auf den Cambridge-Regeln beruht. Doch wieso gingen Rugby und Fussball eigene Wege? Es lag an der Qualität des Terrains, erklärt der Franzose Philippe Villemus in "Le Dieu football" (Ed. Eyrolles). "Die unterschiedliche Beschaffenheit der Terrains, auf denen man das 'Dribbling game' praktizierte, machte den Unterschied. Hatte es Rasen, so war im Kampf Mann gegen Mann oder im Gedränge kaum mit Verletzungen zu rechnen. An diesen Universitäten entwickelte sich das Spiel zum Rugby. An andern Universitäten, wo die Spielfelder gepflästert oder mit Steinplatten ausgestattet waren und Stürze oft zu Verletzungen führten, spielte man eher Fussball. So bestimmten die äusseren Bedingungen massgeblich die Spielregeln der jeweiligen Universitäten.
Aus dieser Zeit stammt auch eine Redensart über den Charakter der beiden Sportarten: Fussball sei 'ein Gentlemansport, von Gaunern ausgeübt' und Rugby 'ein Gaunersport, von Gentleman ausgeübt'."
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