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Beim FlowBank Challenger in Biel sind die beiden im Turnier verbliebenen Schweizer im Einzel nach wie vor auf Finalkurs. Auf Challenger-Stufe ist der 19-jährige Berner Dominic Stricker (ATP 287) in der Schweiz nach wie vor ungeschlagen. Der Linkshänder bezwang in der Jan Group Arena in Biel auch den deutschen Routinier Tobias Kamke (ATP 257) mit 6:4, 6:4. Im ersten Halbfinal am Samstag trifft er nun um 12 Uhr auf den Briten Liam Broady (5, ATP 139). Der seinerseits im Viertelfinal den Inder Ramkumar Ramanathan mit 7:6(7:2), 6:2 bezwingen konnte. Gegen den 26-jährigen Briten hat Wildcard-Empfänger Stricker bisher noch nicht gespielt.
Revanche für Hüsler?
Auch der andere noch verbliebene Schweizer im Hauptfeld, der Zürcher Marc-Andrea Hüsler (ATP 159, 7) gewann seine Partie. Den ersten Satz musste er jedoch dem französischen Qualifikanten Antoine Escoffier mit 5:7 zugestehen. Danach liess Favorit Hüsler nichts mehr anbrennen und gewann mit 6:1, 6:2. In seinem Halbfinal wird er auf den Holländer Tim van Rijthoven (ATP 265) treffen, der mit dem Portugiesen Joao Sousa (ATP 150) die Nummer 6 des Turniers in zwei Sätzen eliminiert hat. Und Hüsler wird gewarnt sein: der 24-jährige Niederländer fühlt sich in Biel ausserordentlich wohl – vor wenigen Monaten hatte er die erste Ausgabe des ITF-M25-Turniers an gleicher Stelle für sich entschieden. Ausserdem war er derjenige, der Dominic Stricker’s Siegeszug beim Lugano Challenger hätte verhindern können, wenn er nicht mehrere Matchbälle vergeben hätte. Hüsler selber hat im Juli in Spanien gegen van Rijthoven gespielt und damals äusserst knapp mit 7:6(6), 6:7(4), 5:7 verloren.
Nach Gstaad auch Biel?
Am frühen Abend standen Hüsler/Stricker bereits wieder auf dem Court. Im Doppel traten die Gstaad-Sieger gegen die beiden Briten Liam Broady/Luke Johnson an und gewannen einen kurzweiligen Match mit 6:3, 6:3. Bei ihrem dritten gemeinsamen Auftritt auf der Tour stehen die beiden Schweizer zum zweiten Mal in einem Final. Ihre Gegner werden das belgisch/deutsche Duo Ruben Bemelmans/Daniel Masur sein, die beim FlowBank Challenger an Nummer 4 gesetzt sind, und die für den Finaleinzug die Nummern 1 Huey/Nielsen in zwei Sätzen bezwangen.
Am Samstag war der Halbfinal zwischen Dominic Stricker und Liam Broady, gefolgt von Marc-Andrea Hüsler gegen Tim van Rijthoven. Nach genügend Pause wird dann der Doppelfinal Hüsler/Stricker gegen Bemelmans/Masur ausgetragen.