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Die beiden Vereinbarungen regeln die Beteiligung Liechtensteins an den Massnahmen der Schweizer Agrarpolitik, wie es in einer Medienmitteilung heisst. Die Schweiz und Liechtenstein bilden einen gemeinsamen Wirtschaftsraum. Um vergleichbare Wettbewerbsbedingungen in der Landwirtschaft zu ermöglichen, beteiligt sich Liechtenstein an einem Grossteil der Massnahmen der Schweizer Agrarpolitik.
Basis dafür ist eine Vereinbarung von 2003, in der die Beteiligung Liechtensteins an den Ausgaben und Einnahmen der Schweizer Agrarpolitik geregelt wird. Da diese Vereinbarung nicht mehr der heutigen Realität entspricht, hat die Schweiz mit Liechtenstein eine Aktualisierung vorgenommen, wie es weiter heisst.
Angepasst wurde die Berechnung des liechtensteinischen Anteils an den Ausgaben und Einnahmen. Aus formellen Gründen wird die Beteiligung Liechtensteins an den Einnahmen aus der Versteigerung von Zollkontingenten neu in einer separaten Vereinbarung getrennt von der Beteiligung an den anderen Ausgaben und Einnahmen geregelt.
Nach der Unterzeichnung der Vereinbarungen sollen diese rückwirkend auf den 1. Januar 2020 in Kraft treten.