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Seit Tagen herrscht auf der indonesischen Ferieninsel Bali Angst davor, dass der Vulkan Mount Agung jederzeit ausbrechen könnte. Zahlreiche kleine Erdbeben wurden bereits verzeichnet, der Vulkan brodelt im Innern. Tausende von Menschen im Umfeld des Vulkans haben sich in Sicherheit gebracht. Die Behörden haben die höchste Warnstufe 4 ausgesprochen. Sollte der Vulkan tatsächlich ausbrechen, dann könnte – je nach Stärke der Eruptionen – der Flughafen Denpasar unter Umständen durch eingeschränkte Sichtverhältnisse oder Partikel in der Luft betroffen sein. Bereits wurden Pläne erarbeitet, wie man in einem solchen Fall auf andere Flughäfen in der Region wie etwa auf Lombok oder Manado ausweichen könnte.
Für die bekannten Touristenzentren wie Kuta, Ubud, Denpasar und andere soll keine unmittelbare Gefahr bestehen. Der Mount Agung liegt rund 100 Kilometer östlich von Denpasar. DMC vor Ort berichten, dass es wegen Evakuierungen und Strassensperren schwierig sei, in den Osten der Insel zu gelangen. Zahlreiche Aktivitäten oder Touren, die in die Regionen nördlich von Dandidasa und bis Tembok an der Ostküste führen, wurden gestoppt. Für Gäste von Touren in die Regionen Amed, Kubu und Tulamben werden alternative Programme angeboten. (UH)