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Entsprechende Vorschläge legte die für die Überwachung des Referenzzinssatzes Libor zuständige Einrichtung ICE Benchmark Administration (IBA) vor. Sie präsentierte einen Fahrplan, der das Vertrauen in die Ermittlung des Libor wiederherstellen soll. Strengere und klarere Regeln sollten auch die Risiken für die Banken verringern, erklärte IBA-Präsident Finbarr Hutcheson.
Weltweit müssen Geldhäuser bislang Strafen über insgesamt 20 Milliarden Dollar zahlen, weil sie den Libor zu manipulieren versucht haben sollen. Händlern werden Absprachen vorgeworfen, um Handelsgewinne einzustreichen. An derartigen Zinssätzen hängen Geschäfte in einem Volumen von Hunderten Billionen Dollar pro Tag. Schon durch sehr kleine Bewegungen lassen sich hohe Gewinne erzielen.
(Reuters)