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Andere Namen: französisch Teuss (wenig bekannt), Toess
Hydrologie: Die Töss entspringt zwischen Tössstock und Schnebelhorm in der Form von zwei Quellflüssen, nämlich der vorderen un der hinteren Töss. Die beiden Quellflüsse vereinigen sich bei Gibswil. Die Töss ist 57 km lang, hat ein Einzugsgebiet von 441.56 km² und eine Wasserführung von 9.7 m³ pro Sekunde.
Etymologie: Der althochdeutsche Name hiess vermutlich *Tôssa und war wohl nur eine Übersetzung eines noch früheren keltischen Namens *Turba, welcher 'die Lärmende' bedeutet. Der keltische Name der Töss ist allerdings nur indirekt überliefert mit dem alten Dorfnamen von Turbenthal, welcher als Turbatun ebenfalls nur indirekt überliefert ist als Kopie eines Dokuments von 829. Der alemannische Name Töss bedeutet 'die Tosende'.
Flussnametyp: Er gehört entweder zum Typ der späten gallorämischen Namen des Typs *tos-/*tus- oder dann zu den keltischen Typs *turba-.