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Das Chlorophyll aus dem Griechischen „hellgrün, frisch“ und „Blatt“ oder Blattgrün bezeichnet den Farbstoff der in einem Blatt ist und die Photosynthese betreibt.
Insbesondere Pflanzen erlangen ihre grüne Farbe durch Chlorophyll. Man kan es auch das Blut des Blattes nennen.
Chlorophylle sind natürliche Farbstoffe, die von Pflanzen gebildet werden, die Photosynthese betreiben. Sie erfüllen wichtige Funktionen bei der Photosynthese, darunter die Absorption des Lichts und den Energietransfer. Chlorophyll-Moleküle sind für die grüne Farbe von Pflanzen verantwortlich (daher werden sie auch Blattgrün genannt).
Pflanzen, Algen und Cyanobakterien besitzen verschiedene Arten von Chlorophyll-Molekülen, die Licht verschiedener Frequenzbereiche absorbieren können. Photosynthesetreibende Bakterien besitzen verschiedene Typen von Bacteriochlorophyll.
Die meisten Blätter erscheinen in verschiedenen Abstufungen der Farbe Grün. Dies liegt an Farbpigmenten, die man Chlorophyll oder auch Blattgrün nennt. Der Name stammt von den griechischen Wörtern chloros (grün) und phyllon (Blatt). In der Natur gibt es sechs Arten von Chlorophyll. Die beiden Arten, die hauptsächlich in Pflanzen auftreten, nennt man Chlorophyll a und Chlorophyll b.
Chlorophyll a, blau, absorbiert überwiegend violettes und oranges Licht.
Chlorophyll b, rot, absorbiert hingegen überwiegend blaues und gelbes Licht.
Beide Arten absorbieren auch Licht anderer Wellenlängen, jedoch mit geringerer Intensität.
Allerdings absorbieren beide Typen kaum grünes Licht. Blätter erscheinen also grün, weil gerade dieses Licht zu unseren Augen reflektiert wird anstatt von den Blättern absorbiert zu werden. Da es keine weiteren starken Farbpigmente in Blättern gibt, ist dies schon die ganze Erklärung für die Färbung von Blättern.
Es ist Sommer, die Pflanzen stehen in vollem Saft – die Welt erstrahlt in einem satten Grün. Diese Farbe ist geradezu ein Symbol für die Natur, sogar Parteien unterstreichen damit ihre ökologische Gesinnung. Aber warum sind Pflanzen denn überhaupt grün und nicht schwarz, weiss oder gar lila?
Das hat mit einer der Grundlagen des Lebens zu tun: Der Photosynthese, über die Pflanzen Licht in chemische Energie wie beispielsweise Zucker umwandeln. Die Farbe eines Gegenstandes bestimmt immer die Lichtfarbe, die er reflektiert. Im Fall der Pflanzen handelt es sich um Licht der Wellenlänge Grün. Für die Photosynthese brauchen die Pflanzen nur das blaue und rote Licht, das grüne bringt ihnen nichts und sie spiegeln es einfach zurück.
Das ist der Grund, warum Pflanzen eine grüne Farbe haben.
Pigmente mit „Grünlücke“
Man spricht in diesem Zusammenhang sogar von der „Grünlücke“ – sie bezeichnet den Bereich zwischen 490 und 620 Nanometern des Sonnenlichtes, welcher ausserhalb des Absorptionsspektrums der Pflanzen liegt. Konkret sind es die sogenannten Chlorophylle, die den Pflanzen ihre grüne Farbe verleihen. Mit Hilfe dieser Pigmente können sie die Licht-Energie aufnehmen. Sie nutzen die Blätter dabei wie Solarzellen, die sie zur Energiegewinnung ins Licht recken.
Sie erzeugen allerdings nicht Strom, sondern chemische Energie:
Pflanzen verwandeln die energiearmen Verbindungen Kohlendioxid und Wasser in energiereiche Substanzen – die Kohlenhydrate. Sie bilden auch die Lebensgrundlage des Menschen, denn die Energie, die wir über das Essen zu uns nehmen, hat letztlich einmal eine Pflanze zu Beginn der Nahrungskette aus Sonnenlicht erzeugt.
Aber wie kommt es, dass manche Pflanzen gar keine grünen Blätter haben, sondern rote, wie beispielsweise die Blutbuchen oder manche Zierpflanzen? Eigentlich sind auch diese Pflanzen grün. Das Grün wird nur von anderen Farbstoffen überdeckt, den so genannten Anthocyanen“. Diese roten Pigmente bilden manche Pflanzen als Schutz gegen zu starkes UV-Licht, so ähnlich wie der Mensch eine braune Haut bekommt. Unter diesem roten Kleid verstecken sich aber ebenfalls die grünen Chlorophylle und sammeln die Energie des Sonnenlichts.
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