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Was ist die STVV?
Die Schweizerische Tierärztliche Vereinigung für Verhaltensmedizin (STVV) ist eine Sektion der Gesellschaft Schweizerischer Tierärzte (GST). Sie existiert seit 1992 und besteht aus ca. 140 Mitgliedern. Zweck der Vereinigung ist es, das verhaltensmedizinische Fachwissen der Tierärzte zu vertiefen und seine Anwendung in der Praxis zu fördern.
Was macht die STVV?
Die STVV ist verantwortlich für die Ausbildung von Tierärzten im Bereich der Verhaltensmedizin. Diplomierte Verhaltensmediziner sind Tierärzte, die eine zweijährige Zusatzausbildung mit theoretischer und praktischer Schlussprüfung absolviert haben.
Mitglieder der STVV engagieren sich auch in Präventionsprogrammen, die die Vermeidung von Unfällen
mit Hunden zum Ziel haben.
Zum Beispiel:
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The Blue Dog
Viele Studien haben gezeigt, dass gerade kleine Kinder
häufig in Unfälle mit Hunden verwickelt sind,
wobei meist der eigene Hund oder ein bekannter Hund
beteiligt ist. Viele dieser Unfälle ereignen
sich im eigenen Haushalt während Interaktionen mit
Hunden, zum Beispiel beim Spiel oder wenn der Hund während
des Fressens oder beim Schlaf gestört wird. Oft
finden in diese Unfälle in Abwesenheit von Erwachsenen
statt.
„The Blue Dog“ wurde unter anderem
von Veterinärmedizinern, Ethologen, Pädiatern
und Kinderpsychologen kreiert, um Familien mit kleinen
Kindern (3-6 Jahre) den korrekten Umgang mit Hunden
innerhalb des Hauses beizubringen. Dies geschieht in Form
einer interaktiven CD, in deren Mittelpunkt ein blauer
Hund steht; Kinder und Erwachsene werden mit typischen
Situationen konfrontiert, für die die korrekte Lösung
gefunden werden muss. Dies geschieht in einem spielerischen
Kontext, als „Edutainment“ bezeichnet.
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Prevent A Bite (PAB)
Die Idee, in die Schulen zu gehen und dort den Kindern
korrektes Verhalten im Umgang mit Hunden zu zeigen und
einzuüben, wurde 1990 in Grossbritannien
entwickelt. Heute existieren derartige Programme auch in
der Schweiz, zum Beispiel in Bern, Thurgau, Schaffhausen,
Genf, Lausanne und Neuchâtel.
Das Prinzip: Das Programm richtet sich an Kinder der Grundschulklassen.
Eine Equipe, bestehend aus mehreren Personen und Hunden,
geht in die Schulen und zeigt in mehreren Schritten das
korrekte Verhalten gegenüber bekannten und unbekannten
Hunden in Situationen, mit denen Kinder oft konfrontiert
sind: Verhalten gegenüber angebundenen Hunden, gegenüber
Hunden, die fressen oder schlafen, dem Kind hinterher rennen
oder sich für das Spielzeug/Sandwich des Kindes interessieren.
Diese Situationen werden zuerst erklärt, dann
alleine und später mit einer als Hund verkleideten
Person geübt und zum Schluss mit echten
Hunden durchgeführt. Das Vorgehen ist mehr oder weniger
standartisiert; es gibt jedoch lokale Variationen.
Die beteiligten Hunde werden vor ihrer Selektion
speziellen Tests unterworfen und werden ständig kontrolliert.
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Gute Welpenspielgruppen, weil gute Sozialisation die beste Voraussetzung für ein normales Verhalten ist.
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Hundeerziehungskurse
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Informationsveranstaltungen für Züchter
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