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Kein Verfahren gegen Langnaus Robbie Earl nach dem Zwischenfall, der die Partie von Gottérons Captain Julien Sprunger vorzeitig beendete.
Robbie Earl erwischt Julien Sprungers Knie im Schlussdrittel in der 43. Minute beim Stand von 2:2 (die SCL Tigers schlugen Fribourg-Gottéron 3:2). Die Frage ist: Hätte Earl den Zusammenprall vermeiden können oder hat er das Bein stehen lassen? Hat er seinen Gegenspieler kommen sehen oder ging alles so schnell, dass es einfach ein unglücklicher Zusammenprall ist?
Die TV-Aufnahmen liefern keinen endgültigen Beweis, räumen aber auch nicht alle Zweifel gänzlich aus. Im Zweifelsfall für den Angeklagten – nach diesem Rechtsgrundsatz verzichtet die Liga auf ein Verfahren gegen Langnaus amerikanischen Stürmer. Er ist also unschuldig.
Gottérons Sportchef Christian Dubé sagt: «Ich kommentiere diesen Entscheid nicht.» Heute Nachmittag wird das Resultat der ärztlichen Untersuchung zeigen, wie schlimm es Julien Sprunger in seinem 800. Spiel in der National League erwischt hat.
Stillstand und keine Investitionen in die erste Mannschaft: ein Jahr nach den zweiten Playoffs gibt es in Langnau beunruhigende Parallelen zum Jahr nach den ersten Playoffs von 2011. Eine Ära neigt sich dem Ende zu.
2011 erreichen die SCL Tigers auf Platz 6 zum ersten Mal die Playoffs in der höchsten Liga. Zwei Jahre später steigen sie im Frühjahr 2013 ab.
2019 erreichen die SCL Tigers auf Platz 6 zum zweiten Mal die Playoffs. Und nun stehen sie ein Jahr später exakt dort wie 2012, ein Jahr nach den ersten Playoffs: auf dem 10. Rang vor Ambri und den SCRJ Lakers. Eine zufällige Parallele – oder doch mehr? Ist 2021 der Abstieg zu befürchten?
Auf den ersten Blick gibt es keinen Grund zur Sorge. Nichts ist mehr …