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Remo Gerschwiler*, 22, fand nach seiner Lehre als kaufmännischer Angestellter Arbeit in einer Firma, die mit Produkten aus Südeuropa handelte: Gemüse, Früchte, Öle, Weine und so weiter. Ihm gefiel die Branche, aber er merkte bald: Um in der Firma voranzukommen, sollte er die Mentalität der Handelspartner gut kennen und ihre Sprachen beherrschen. So entschloss er sich zu einem dreimonatigen unbezahlten Urlaub in Spanien. Mit Hilfe seiner Chefs fand er eine geeignete Schule und Unterkunft bei einer spanischen Familie. Um mobil zu sein, nahm er seinen Töff mit.
Alles schien für Remo Gerschwiler bestens: Spanisch lernte er gut, das Zusammenwohnen mit der Familie war angenehm und anregend. Über deren Söhne fand er Kontakt zu jungen Spaniern, statt nur mit Sprachschulkolleginnen und -kollegen vorlieb nehmen zu müssen.