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Nach der Wiederaufnahme des Spiels bewies Djokovic, dass der Auftakt am Samstag, als die vom starken Wind beeinträchtigte Partie beim Stand von 5:2 für Ferrer im ersten Satz wegen einer Sturmwarnung vertagt worden war, nur ein kleiner Ausrutscher war. Zwar musste Djokovic seinen ersten Satzverlust in diesem Turnier hinnehmen, danach trat er aber dominant auf.
Ferrer bekundete vor allem bei eigenem Service Mühe. Insgesamt kassierte der 30-Jährige aus Valencia, der nach 2007 seinen zweiten US-Open-Halbfinal bestritt und noch immer auf seine Final-Premiere an einem Grand-Slam-Turnier wartet, sechs Breaks. Was immer Ferrer auch versuchte, Djokovic wusste fast immer eine bessere Antwort.
David Ferrer /
Zudem schlug er weniger Winner (24:39) und produzierte mehr nicht erzwungene Fehler (39:31) als die Weltnummer 2 aus Serbien.
Auch im Final gegen Andy Murray, der zum fünften Mal in Folge an einem Montag stattfindet, tritt Djokovic als leichter Favorit an. Zwar verlor der Serbe das letzte Duell der beiden an den Olympischen Spielen in London, das letzte Aufeinandertreffen an einem Grand-Slam-Turnier entschied Djokovic aber für sich. Im Halbfinal des Australian Open in Melbourne boten sich die beiden im Halbfinal einen packenden Schlagabtausch, den Djokovic mit 7:5 im fünften Satz für sich entschied.
Während Djokovic seinen insgesamt sechsten Major-Titel anstrebt - den fünften in den letzten zwei Jahren -, wartet Murray noch immer auf seinen ersten Grand-Slam-Titel. Für den Schotten, der im Halbfinal am Samstag Tomas Berdych ausgeschaltet hatte, ist es die fünfte Teilnahme an einem Grand-Slam-Final.