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Am 74. Zürcher OL, der in diesem Jahr im Gebiet Hegiberg bei Winterthur ausgetragen wurde, erreichten mehrere Teams aus der Region Zimmerberg sehr gute Klassierungen.
Dass der Zürcher OL ein Breitensportanlass erster Güte ist, zeigt ein kurzer Blick auf die Rangliste. Mehr als die Hälfte der 563 Teams starteten am vergangenen Sonntag in den drei Familien- und den vier Sie+Er-Kategorien. In der mit 83 Teams teilnehmerstärksten Kategorie (Familien C) gewannen die Horgner Michael und Manuel Gasser. Eine Familie aus Bubikon war zwar deutlich schneller unterwegs als die beiden Mitglieder der OL Zimmerberg. Beim letzten Posten führten die Zürcher Oberländer noch mit einem komfortablen Vorsprung von über einer Minute. Infolge eines Missgeschicks vergaben sie diesen Vorsprung aber auf dem letzten Abschnitt. Die beiden Horgner erbten den Sieg und gewannen das Rennen schliesslich mit einem Vorsprung von 26 Sekunden. Einen weiteren Podestplatz in der gleichen Kategorie sicherte sich Markus Jeker (Au) mit seinen Söhnen Robin und Lasse. Sie klassierten sich auf Rang drei, während die Adliswilerinnen Daniela Kramer, Eva Meroni und Nicola Meroni den zehnten Platz belegten. Auch in der Kategorie Familien B schafften zwei Teams aus der Region eine Topten-Klassierung. Es sind dies die Familie Bachmann aus Wädenswil im achten Rang und die Familie Koller aus Richterswil im zehnten Rang.
Die Hauptkategorie der Frauen führte über einen Parcours, der 6.7 Kilometer, 160 Meter Steigung und 22 Posten aufwies. Im Gegensatz zu den meisten anderen Kategorien durften sich die Läuferinnen in dieser Klasse aufteilen. Nur der Badge musste am Ende des Wettkampfes bei allen Posten gewesen sein, was einiges an taktischem Geschick erforderte. Offensichtlich lösten die Schwestern Giulia und Chiara Borner (Adliswil) zusammen mit der Schaffhauserin Vera Bühl die Aufgabe sehr gut, denn kein anderes Team vermochte ihre Laufzeit von 49:06 Minuten zu unterbieten. Ausgerechnet ein Trio aus Schaffhausen mit Klubkolleginnen von Bühl, erwies sich als härteste Konkurrenz. Sieben Posten vor dem Ziel lagen die Schaffhauserinnen noch knapp in Führung. Doch mit einem fehlerfreien Lauf auf dem Schlussabschnitt sicherten sich dich Zimmerbergerinnen den Sieg.