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Anfangs Februar hat ein weiterer Runder Tisch mit den beiden Komitees zum Neubau Schulhaus Pfarrmatte stattgefunden und bereits im Dezember fand eine Besprechung mit dem Kirchenrat Escholzmatt statt. Aus den Besprechungen resultierend wurde entschieden, dass die Planung von Schulhaus und Gemeindesaal getrennt weitergeführt werden soll und dass der Grundauftrag Neubau des Schulhauses Pfarrmatte im Fokus steht. In einem ersten Schritt wird geklärt werden, ob es technisch möglich ist, das bestehende Schulhaus Pfarrmatte unabhängig vom Pfarrsaal abzureissen und neu anzubauen. Für die weitere Planung des Schulhauses wird ein Planungskredit von der Gemeindeversammlung zu beschliessen sein.
Über die Realisierung eines Gemeindesaales soll ein umfassender Planungsbericht Aufschluss geben, welcher der Gemeindeversammlung vorgelegt wird. Darin soll auch die Standortfrage geklärt werden. Der bereits in die Diskussion eingebrachte Kronensaal, wofür die Dorfkern AG bereits ein einfaches Raumkonzept und eine grobe Kostenberechnung erstellt, soll nebst allen anderen Möglichkeiten in die weitere Planung für einen Gemeindesaal miteinbezogen werden.
Im Hinblick auf die anstehende Gemeinderatsersatzwahl wird der Gemeinderat erst im Sommer die Planungskommissionen neu bilden.
Ergänzung vom 24. März 2023
Im Zusammenhang mit der möglichen Realisierung eines Gemeindesaals im Kronensaal in Escholzmatt wurde im obenstehenden Text die Dorfkern AG Escholzmatt-Marbach erwähnt. Je nach Interpretation, kann der Eindruck vermittelt werden, dass die Dorfkern AG Escholzmatt-Marbach bereits seit längerer Zeit mit dieser Möglichkeit geplant hat oder jetzt pro-aktiv diese Alternative vorantreiben würde.
Beides ist nicht der Fall, bestätigt der Gemeinderat nach aktuellem Wissen. Die Idee vom Kronensaal wurde erst nach dem zweiten Runden Tisch vom 5. November 2022 konkret vorgebracht. Initiatoren dieser Idee sind Ruedi Gerber vom Komitee Neubau Schulhaus Pfarrmatte und Bruno Hodel, Eigentümer des Kronensaals. Im Dezember 2022 fand ein Treffen mit einer Gemeinderatsdelegation, Bruno Hodel und der Dorfkern AG Escholzmatt-Marbach statt. Im Rahmen dieses Treffens zeigte die Dorfkern AG Escholzmatt-Marbach ein einfaches Raumkonzept und eine grobe Kostenstruktur auf. Der Auftraggeber hierfür war Ruedi Gerber.
Die Dorfkern AG Escholzmatt-Marbach legt Wert darauf, dass klargestellt wird, dass sie in diesem Prozess nur eine passive Rolle wahrgenommen hat und erst tätig wurde mit der Anfrage von Ruedi Gerber vom November 2022.