Document ID: /curiavista/filtered/00000.jsonl.gz/261598

<h2>SubmittedText<h2><p>Der indirekte Gegenvorschlag zur Gletscherinitiative wird den Einbau von Wärmepumpen - und somit den Strombedarf - weiter anheizen. Die Stromlücke wird somit mit der Dekarbonisierung nochmals grösser.</p><p>Gibt es hier bereits aktualisierte Zahlen bis 2050 (Umfang, Massnahmen, Kosten usw.)?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Die Energieperspektiven 2050 plus des Bundesamts für Energie (BFE) zeigen: Im Szenario ZERO Basis steigt der Strombedarf für Wärmepumpen zur direkten Bereitstellung von Raumwärme und Warmwasser von heute zirka 3 Terawattstunden auf knapp 9 Terawattstunden im Jahre 2050 an. Heute benötigen die reinen Elektroheizungen und Elektroboiler noch gut 5 Terawattstunden an Strom. Diese werden bis 2050 praktisch vollständig ersetzt. Somit steigt im selben Zeitraum der Strombedarf fürs Heizen und Warmwasser insgesamt von heute rund 8 Terawattstunden auf gut 9 Terawattstunden. Der Mehrbedarf aufgrund der Wärmepumpen kann durch den Ersatz der reinen Elektroheizungen und Elektroboiler im Gebäudebereich zu einem grossen Teil kompensiert werden. </p>