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Das Freibadbecken im Weyermannshaus ist undicht geworden und muss saniert werden, wie die Stadt Bern ausführt.
Für die weitere Planung habe der Gemeinderat eine Erhöhung des Projektierungskredits um 1,3 Millionen auf insgesamt 2,8 Millionen Franken zuhanden des Stadtrats verabschiedet. Zudem sollen die Garderoben im südlichen Bereich der Anlage saniert werden.
Dafür habe der Gemeinderat einen Baukredit von 1,25 Millionen Franken zuhanden des Stadtrats verabschiedet. Die Umsetzung der Massnahmen sei für 2020 bis 2022 vorgesehen.Die Sport- und Freizeitanlage Weyermannshaus muss gesamthaft saniert werden.
Die Sanierung wurde in zwei Teilprojekte gegliedert: Einerseits die Sanierung des Freibads, andererseits die Erneuerung der Kunsteisbahn und des Hallenbads. Letztere sei für die Jahre 2022 bis 2025 vorgesehen.
Die Sanierung des Freibads solle bereits ab 2020 erfolgen, da das Freibadbecken undicht sei und ein Teil des chlorierten Wassers ungereinigt in den Wohlensee abfliesst. Damit entspreche das Freibad nicht mehr den heute geltenden Gewässerschutzvorschriften und muss zwingend erneuert werden, um die behördlichen Auflagen wieder erfüllen zu können.Das Freibad Weyermannshaus habe eines der grössten Freibadbecken in Europa und sei für die Bevölkerung von Bern und vor allem für die angrenzenden Quartiere von grosser Bedeutung.
Bereits 2012 wurde eine Studie in Auftrag gegeben, um mögliche Sanierungsszenarien aufzuzeigen. Ursprünglich war eine naturnahe Wasseraufbereitung vorgesehen.
Da diese jedoch aufgrund der nötigen Umwälzung der enormen Wassermenge des Beckens zu einem sehr hohen Energieverbrauch geführt hätte, wurde die Variante nochmals hinterfragt. Im März 2018 beschloss der Gemeinderat schliesslich, eine andere Variante auszuarbeiten und weiter zu verfolgen.
So sei nun vorgesehen, das Becken mit einer Folie abzudichten, um ein Auslaufen des Wassers zu verhindern. Zudem werden die bestehenden Kanalisationsleitungen saniert und dank eines Aktivkohlefilters könne zukünftig dem Abwasser aus dem Becken das Chlor wieder entzogen werden.Ab 2021 solle die Kühlung der Kältemaschinen der Kunsteisbahn mit Wasser aus dem Freibad erfolgen.
Heute werde dafür eine grosse Menge Grundwasser verwendet. Die nötigen Anschlüsse und Leitungen für den neuen Kühlungskreislauf werden bereits im Zuge der Sanierung des Beckens erstellt.
Künftig könne auf diese Weise rund 40 Prozent des jährlichen Grundwasserverbrauchs eingespart werden.Das ursprüngliche Projekt muss nun entsprechend überarbeitet werden. Dazu verabschiedete der Gemeinderat eine Projektierungskrediterhöhung um 1,3 Millionen auf insgesamt 2,8 Millionen Franken zuhanden des Stadtrats.
Der Baukredit kommt voraussichtlich im Jahr 2020 vors Volk. Die Bauarbeiten seien anschliessend für Ende 2020 bis Mitte 2022 vorgesehen.Auch das denkmalgeschützte Garderobengebäude im südlichen Bereich der Anlage muss saniert werden, da es nicht mehr den heutigen Anforderungen entspricht.
Ursprünglich war vorgesehen, alle Garderoben mit der Umsetzung des Projekts Erneuerung Kunsteisbahn und Hallenbad Weyermannshaus instand zu stellen. Damit jedoch auch während der rund dreijährigen Bauzeit anforderungsgerechte Garderoben zur Verfügung stehen, sollen die Garderoben im Süden des Areals bereits ab 2020 saniert werden.
Für diese Arbeiten verabschiedete der Gemeinderat einen Baukredit in der Höhe von 1,25 Millionen Franken zuhanden des Stadtrats..
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