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Karneval feiert man vornehmlich im Raum Köln, Bonn, Aachen und Düsseldorf.
Nördlich der Linie Bonn-Erfurt gibt es in Deutschland fast ausschliesslich Karnevalsvereine, die Veranstaltung nennt man hingegen in Sachsen und Brandenburg auch Fasching.
Beginn des ‚2.‘ Karnevals
Am 11. November (Martinstag), dem „Elften im Elften“, ab 11:11 Uhr ist die offizielle Eröffnung der Karnevalssession.
Die Zeit vom 12. November bis 5. Januar bleibt allerdings weitersgehend karnevalsfrei.
Beginn des Karnevals
Im Januar beginnt die närrische Zeit in den Hochburgen mit der Vorstellung der neuen Regenten, der Prinzenproklamation.
Höhepunkt: Rosenmontag
Im Rheinland erreicht der Karneval seinen Höhepunkt mit der Weiberfastnacht bzw. dem Rosenmontag mit den prächtigen Rosenmontags-Umzügen („Zoch“, D’r Zoch kütt) bis zum Fastnachtsdienstag.
Die grössten Umzüge finden in den Karnevalszentren Köln, Mainz und Düsseldorf statt.
In Duisburger Stadtbezirk Hamborn findet seit Jahrzehnten am Karnevalssonntag der grösste Kinderkarnevalszug Europas statt.
Ende des Karnevals
Mit Beginn der Fastenzeit am Aschermittwoch endet in der Nacht um Punkt Mitternacht der Karneval.
An vielen Orten hält sich die die Tradition, in dieser Nacht eine Strohpuppe, den so genannten Nubbel, als Verantwortlichen für alle Laster der karnevalistischen Tage zu verbrennen.
In Düsseldorf und den niederrheinischen Städten wie Krefeld, Duisburg, Mönchengladbach, Kleve oder Wesel wird der so genannte Hoppeditz zu Grabe getragen.