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Speckstein
wurde schon vor Jahrhunderten, ja schon vor Jahrtausenden vom Menschen
zu mannigfaltigen Zwecken verarbeitet. Es ist ein Steinmineral, das sich
zur plastischen Gestaltung besonders ideal anbietet. Denn es ist ein sehr
weicher Stein, der sich ohne grosse Kraftanstrengung und mit wenig spektakuläten
Werkzeugen leicht bearbeiten lässt.
Was
ist nun eigentlich Speckstein?
Beim Speckstein, der auch unter dem Namen Seifenstein (Soapstone)
bekannt ist und wissenschaftlich korrekt Steatit heisst, handelt
es sich um dichte Aggregate des Minerals Talk mit der chemischen
Formel Mg3(OH)2Si4O10
– oder vielleicht einfacher gesagt: einem hydratisierten Magnesiumsilikat.
Den
Speckstein findet man in verschiedenen Farbstufen: weiss, gelblich, grün,
grau, rötlich oder braun bis hin zu schwarz. Er zeigt zudem einen
fettigen Glanz. Speckstein hat nach der Mohs’schen Härteskala,
welche die Härte der Mineralien von 1 bis 10 einstuft, "nur"
die Härte 1 und gehört somit zu den weichsten uns bekannten
Mineralien. Das härteste Mineral, nämlich der Diamant, besitzt
die Härte 10!