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Vitamine und Mineralien als Bestandteil des Migräne-Managements
Bitte beachten Sie, dass Personen, die diese Möglichkeit in Betracht ziehen, dies zuerst mit ihrem Hausarzt/Neurologen und Apotheker besprechen sollten. Diese Präparate werden in hohen Dosen eingenommen und Patienten sollten mit ihrem Arzt über Nebenwirkungen sprechen.
Einige Patienten bevorzugen die Anwendung von Komplementärtherapien, um die Häufigkeit und Intensität ihrer Migräneanfälle zu reduzieren. Eine oft nachgefragte Möglichkeit ist die Einnahme von Mineralien und Vitaminen.
Es hat sich gezeigt, dass das Coenzym Q10 (CoQ10) die Häufigkeit von Anfällen, die Anzahl der Kopfschmerztage und die Anzahl der Tage mit Übelkeit verringern kann. Die empfohlene Dosis beträgt 100 mg 3-mal täglich.
Für Magnesium liegt die empfohlene, oral einzunehmende Tagesdosis bei 400–600 mg. Zur Behandlung von akuten Anfällen kann Magnesium auch unter Aufsicht eines Spezialisten intravenös in einer Dosis von 1’000–2’000 mg (i.v.) verabreicht werden. Magnesium soll eine schmerzstillende Wirkung haben.
Auch mit einer Riboflavin-Dosis von 200–400 mg täglich konnte die Häufigkeit der Migräneanfälle und die Anzahl an Migränetagen verringert werden.