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«Meine Urgrossmutter hatte flaumige Haare am Kinn. Sie kitzelten den kleinen Enkel, wenn er sie küsste.»
«Base Christina wurde von einem bösen Geist geplagt, bis ein Kapuziner denselben unter Gebeten und Segenssprüchen austrieb.»
«Paulina war ausserehelich geboren worden. Über ihren Vater mutmasste man noch hundert Jahre später.»
«Die alten ÐBumannenð waren böse. So jedenfalls charakterisierte Tante Mina ihre Vorfahren zusammenfassend, und sie meinte damit nur die Männer.»
Solche und andere Geschichten aus der mündlichen Überlieferung sowie viele lebensnahe Informationen aus reichen schriftlichen Quellen haben den Verfasser bewogen, eine breit angelegte Geschichte des Bauerngeschlechts Baumann aus dem sanktgallischen Wittenbach zu schreiben. Dabei verfolgt er die Entwicklung einer Familie über drei Jahrhunderte im Zusammenhang mit dem ganzen politischen, wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Umfeld. So schildert das Buch beispielhaft die konkreten Möglichkeiten persönlicher Lebensgestaltung sowie die Vielfalt der Schicksale von Leuten aus der breiten ländlichen Bevölkerung und erweitert damit die Perspektive über die Geschichte einer einzelnen Familie hinaus.