Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03498.jsonl.gz/1536

Chlamydien: Behandlung betrifft auch immer den Partner oder die Partnerin
Für die Behandlung von Chlamydien stehen verschiedene Antibiotika zur Verfügung. Eingesetzt werden überwiegend Wirkstoffe aus der Gruppe der Tetrazykline (z.B. Doxycyclin) und der Makrolide (z.B. Erythromycin, Azithromycin). Während der Behandlung sollten Sie zudem Sex vermeiden.
Warum ist eine Behandlung des Partners oder der Partnerin nötig?
Mehr als 50 Prozent der Sexualpartnerinnen oder Sexualpartner von Personen mit Chlamydien sind ebenfalls infiziert.
Selbst wenn keine Symptome vorhanden sind, sollte sich daher auch Ihre Partnerin oder Ihr Partner untersuchen und behandeln lassen. Durch den Einsatz von Kondomen während der Behandlungsphase kann der sog. „Pingpong-Effekt“ verhindert werden. Dabei kommt es zu immer wieder neuen gegenseitigen Infektionen. Im Idealfall sollten Sie alle Personen über Ihre Infektion informieren, mit denen Sie in den letzten sechs Monaten sexuellen Kontakt hatten. Das verhindert, dass sich die Chlamydien-infektion weiterverbreitet. Zudem wird empfohlen auch auf andere Geschlechtskrankheiten zu testen, inkl. HIV.