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Im Kosmos existieren Universen und Dimensionen ohne Zahl. Keine Energie — egal wie alt, mächtig und weise, egal ob Guru-, Engels- oder Götterstatus — wäre bekannt dafür, sie alle zu kennen. Und doch bist in diesem unvorstellbar riesigen Lebenstanz du das einzige Wesen, welches die Macht besitzt, über dein Leben zu bestimmen. Jeden Tag entscheidest du, ☥ wie freundlich du sein willst, ☥ womit du deinen Körper und Geist nährst, ☥ ob du nach Rückschlägen weitermachst oder aufgibst, ☥ wofür du dein Geld ausgibst, ☥ wie liebevoll du mit dir umgehst, ☥ wie liebevoll du mit anderen umgehst, ☥ ob du dich für die Dinge, welche dir wichtig sind, einsetzt, ☥ ob du deine Träume und Visionen in Realität umsetzt, ☥ wie ehrlich du sein willst, ☥ ob du um Hilfe bittest, ☥ ob du angebotene Hilfe annimmst, ☥ wie eng oder weit deine Weltsicht ist, ☥ ob du offen für Wunder bist, ☥ welche Freundschaften du eingehst, sowohl in der Menschen- als auch in der geistigen Welt, ☥ ob du dich am Licht ausrichtest, ☥ ob du mithelfen willst, die Erde und ihre Wesen zu heilen, ☥ ob du anderen Mut zusprichst, ☥ wie dankbar du sein willst, ☥ ob und wie viel du trainierst, ☥ ob du deine Projekte durchziehst, ☥ wie du deine Prioritäten setzt, ☥ noch vieles, vieles mehr.
Wenn du dich das nächste Mal machtlos fühlst, erinnere dich daran, dass das exakte Gegenteil der Fall ist.
«Nein, das kann ich nicht», antwortete Meister Hora, «denn was die Menschen mit ihrer Zeit machen, darüber müssen sie selbst bestimmen. Sie müssen sie auch selbst verteidigen. Ich kann sie ihnen nur zuteilen.» Momo blickte sich im Saal um, dann fragte sie: «Hast du dazu die vielen Uhren? Für jeden Mensch eine, ja?» «Nein, Momo», erwiderte Meister Hora, «diese Uhren sind nur eine Liebhaberei von mir. Sie sind nur höchst unvollkommene Nachbildungen von etwas, das jeder Mensch in seiner Brust hat. Denn so wie ihr Augen habt, um das Licht zu sehen, und Ohren, um Klänge zu hören, so habt ihr ein Herz, um damit die Zeit wahrzunehmen. Und alle Zeit, die nicht mit dem Herzen wahrgenommen wird, ist so verloren, wie die Farben des Regenbogens für einen Blinden oder das Lied eines Vogels für einen Tauben. Aber es gibt leider viele taube und blinde Herzen, die nichts wahrnehmen, obwohl sie schlagen.» «Und wenn mein Herz einmal aufhört, zu schlagen?» fragte Momo. «Dann», erwiderte Meister Hora, «hört auch die Zeit für dich auf, mein Kind. Man könnte auch sagen, du selbst bist es, die durch die Zeit zurückgeht, durch alle deine Tage und Nächte, Monate und Jahre. Du wanderst durch dein Leben zurück, bis du zu dem grossen runden Silbertor kommst, durch das du einst hereinkamst. Dort gehst du wieder hinaus.» «Und was ist auf der anderen Seite?» «Dann bist du dort, wo die Musik herkommt, die du manchmal schon ganz leise gehört hast. Aber dann gehörst du dazu, du bist selbst ein Ton darin.» (…) «Bist du der Tod?» Meister Hora lächelte und schwieg eine Weile, ehe er antwortete: «Wenn die Menschen wüssten, was der Tod ist, dann hätten sie keine Angst mehr vor ihm. Und wenn sie keine Angst mehr vor ihm hätten, dann könnte niemand ihnen mehr die Lebenszeit stehlen.»
Gestickte Talismane von Textilkünstlerin Christi Johnson. Auf ihrer Seite eröffnet sich einem ein wundersames Universum aus Stickereien, Färbeanleitungen mit Pflanzen, einem Blog und einem Shop. Ein herrlicher Ort, um sich an einem kalten Herbstabend die Seele aufzuwärmen. Schönes Wochenende, ihr Lieben.
Wem Maria Rosalia Finna aka Ouvra kein Begriff ist, empfehle ich, sich Zeit zu nehmen, ihre Arbeit kennenzulernen. Sie befasst sich mehrheitlich mit den sexuellen Aspekten der göttlichen Weiblichkeit.
Die hier gezeigten Bilder sind ihre neusten Werke und sie spielen virtuos auf dem Flügel meiner Emotionen. Zum einen, weil ich Maha Kali nie widerstehen kann und diese Annäherung alles in mir anspricht, zum andern bildet aktuellerweise eine tibetische buddhistische Meditation den Kern meiner täglichen spirituellen Praxis und dieses träumerische OM ist einfach perfekt. Das Ganze auch noch in den Farben des erwachenden Tages? Ich schmelze! In meinen Tagträumen habe ich Kali schon einen Platz zum Wohnen ausgesucht. Weil träumen, das geht immer.
Heute in einer Woche um genau 20 Uhr (UTC +1 für internationale Leser*innen) geht Katzenkult Vintage live. Iiiiik, aufregend! Natürlich wasche, bügle, fotografiere, editiere, schreibe und nehme ich Masse wie eine sechsarmige Göttin, während der Grafikgott namens Löwe aus purer Güte mein wüst hingekrakeltes Logo in professionelle Form bringt.
Euch habe ich vor einer Weile versprochen, mehr über den Vintage Shop zu erzählen. Los gehts!
Für wen ist Katzenkult Vintage?
Katzenkult Vintage ist ein Ort des Friedens für Menschen aller Formen, Farben, Grössen, jeden Alters und Geschlechts. Für all diejenigen, welche Kleidung als Erweiterung ihres Seelenausdrucks verstehen und persönlichen Stil über aktuelle Modetrends stellen. Für all diejenigen, die fantastisch aussehen möchten, ohne Mutter Erde neue Ressourcen zu kosten.
Gibt es im Shop ausschliesslich Kleidung?
Nein, der Shop besteht aus verschiedenen Abteilungen, Kleidung ist nur eine davon. Des Weiteren gibt es Accessoires, Schmuck, Heimdekor, Geschirr und mit der Zeit auch Altarbedarf und eine Bibliothek. Ab November hat The Original Cat Cult auch eine Abteilung namens Originale, mit einer Überraschung darf gerechnet werden.
Welche Ären/Stile kann mensch erwarten?
Den Kern bilden definitiv die 70s und selbstredend werden das Alte Ägypten und Katzenartige in irgendeiner Form stets zu finden sein. Ansonsten darf mit allen Epochen und Stilen gerechnet werden. So viel sei verraten: Die 90s haben in der Oktoberkollektion einen Auftritt.
Wie oft werden neue Artikel hochgeladen?
Aktuellerweise kuratiere ich pro Monat eine kleine und feine Kollektion von 30 Produkten, welche jeweils zu dessen Beginn hochgeladen wird. Jede läuft unter einem Motto. Im Oktober sind es Herbstfarben. Für alle Halloweenfans habe ich die eine oder andere Klamotte reingeschmuggelt, die sich herrlich zu einem Kostüm ausbauen lässt.
Ist Katzenkult Vintage vegan?
Ich habe mir das lange und gründlich überlegt. Veganer*innen: Euer ist mein ganzes Herz! Ihr seid meine Toppriorität und ich lege grossen Wert darauf, dass ihr euch beim Katzenkult sorgenfrei einkleiden könnt. Ich kaufe möglichst vegan Ware. Materialien sind stets deklariert, sollten aber Unklarheiten bestehen, schreibt mir, ich beantworte eure Fragen sehr gerne. Aus rein ökologischen Gründen lautet die Antwort allerdings nein. Jedes Mal, wenn sich eine Person für ein Stück Vintage anstelle von etwas Neuem entscheidet, ist das ein kleiner Umweltsieg. Für die Tiere, denen Schaden zugefügt wurde, kann ich heute nur noch ein Gebet sprechen und mich entschuldigen. Mit dem Geld, das ich damit verdiene, kann ich eine Organisation unterstützen, welche hier und heute Tiere in Not rettet. Wenn nicht anders deklariert, wirds Vier Pfoten sein.
Gibt es sonst noch etwas Wissenswertes?
Aufgrund des weltweiten Postchaos versende ich fürs Erste nur schweizweit. Internationale Freund*innen, welche sich in ein Stück verliebt haben, bitte schreibt mir. Klar schicke ich es, die Pandemie hat uns alle längst zu Warteprofis gemacht.
Ich hoffe, das beantwortet eure Fragen. Falls ihr Weitere habt, dürft ihr sie jederzeit gerne stellen.
Vor circa zwei Wochen beschlich mich ein kleines Bedauern darüber, dass der Sommer schon zu Ende geht und die Tage wieder kürzer und kühler werden. Mir schien, ich hätte gar nicht genug Zeit gehabt, ihn richtig auszukosten, bevor er sich wieder langsam verabschiedet. Als ob eine zuständige Wettermacht meine Gedanken mitbekommen hätte, ist am Wochenende eine Hitzewelle eingetroffen. Ich nehm das einfach so hin und freue mich ein bisschen darüber.
Allerdings gibt es Angenehmeres, als Pullis und Mäntel bei 28 Grad Celsius zu modeln und deshalb wurde der zweite Fototermin für den Vintageshop auf Ende September verschoben. Das wiederum kommt mir auch gelegen, denn mit all dem neulich erwähnten waschen, bügeln etc. habe ich letztens ausserordentlich viel Zeit drinnen verbracht. Diese Woche kann ich nun quietschfidel auf Schatzjagd gehen und während dessen im Sonnenschein herumrennen und den Rest des Sommers ausgiebig geniessen.
Und ja: Alle Katzenkult Models werden Masken tragen. Nicht etwa aus hygienischen Gründen, sondern weil Name hier Programm ist.
Wer dieses göttliche, anthrazitfarbene und offensichtlich aus Sternenstaub bestehende Wesen ist, fragt ihr? Das ist mein Freund Kashmir, er lebt im Haus gegenüber, gemeinsam mit Winnie. Den Freundschaftsstatus haben wir erst gerade erreicht und ich kann euch sagen, ich musste mir sein Vertrauen hart erarbeiten! Ich habe zuvor noch nie eine so schüchterne und schreckhafte Katze getroffen. Zwar habe ich sein Köpfchen im Winter und Frühling ab und zu aus dem Gras im Garten lugen sehen, aber sobald er mich erspäht hat, hat er sich flach auf den Boden gedrückt und ist wie eine zu kurz geratene, beleibte graue Schlange davon geglitten. Anfang August ist er ab und zu auf unsere Terrasse gekommen, um in einem der vielen bequemen Nester, die wir für den Katzengott und seine Sternschwester eingerichtet haben, zu schlafen. Kurz darauf besuchte er uns täglich. Meine Präsenz reichte allerdings schon, damit er davon flitzt. Langsam hat er sich an mich, meinen Geruch und meine Stimme gewöhnt. Schliesslich durfte ich Wäsche aufhängen und Blumen giessen, ohne dass er weggerannt ist. Es dauerte eine Weile, bis er sich herangerobbt hat, um an meiner Hand zu schnuppern. Ich wurde und werde häufig angefaucht, damit ich mir nichts einbilde und klar ist, dass ich es mit einer wilden Bestie zu tun habe, welche mich in Stücke reisst, wenn ihr danach ist. Damit kann ich leben. Die obenstehenden Aufnahmen wurden alle heute Nachmittag gemacht. Ich habe mich um die Blumen gekümmert, als ein grauer Schatten geschlichen kam und mich zur Begrüssung angefaucht hat. Ich habe mich auf den Boden gehockt und Kashmir setzte sich zu mir. Ich habe ihm meine Hand hingehalten, er hat sie geleckt und seinen Kopf kurz daran gerieben, um dann, wie ihr oben seht, zu posieren. Ein Zeichen, dass wir offiziell Freunde sind und ich damit angeben darf. Damit ihrs wisst: Ich bilde mir einiges darauf ein! Ich weiss übrigens nicht, wie der Kater wirklich heisst und es ist mir egal, denn ich wollte schon immer einen Stubentiger nach diesem Led Zeppelin Song benennen. Seien wir ehrlich, ich werde nie eine Katze treffen, zu der Kashmir besser passt als zu diesem dunkelsilbernen Prinzen.
Eigentlich wollte ich gestern arbeiten und vieles erledigen. Als ich aufstand, war der Himmel mit dunklem Blei überzogen, welches Licht und Farben ausnahmslos verschluckt hatte und mit meiner Motivation umgehend dasselbe tat. Nach dem Frühstück schlenderte ich unlustig und fröstelnd durch den Garten und hoffte, dass mich der Elan doch noch findet. Als ich bei der Feuerstelle vorbeikam, wurde mir mit einem Schlag klar, dass ich ein Feuer brauche. Also entzündete ich eines, sass stundenlang da und schaute seinem hypnotisch züngelnden und rauchenden Schlangentanz zu. Ich öffnete mich den Elementen und liess mich von ihnen aufladen und ausbalancieren. Feuer vor mir, Fluss neben mir, Erde unter mir, Wind um mich herum und Äther in mir. Am Abend erhob ich mich, satt von all der Energie glücklich seufzend, und ging —riechend wie eine Rauchwurst—zurück in die Wohnung.
Heute habe ich mir Zeit genommen, im Garten zu sammeln, was er mir gerade anbietet und damit den Elementen zum Dank einen kleinen Altar errichtet. Der Wind kreischte vor Begeisterung und zerrte aufgeregt an meinem Haar, er konnte es kaum erwarten, die ihm zugedachten Gaben fortzureissen. Ein Wächter der Anderswelt und Zeitlinien hat mich vom Baum aus beobachtet und ununterbrochen krächzend seinen Senf dazu gegeben.
Ein Wal singt verträumte Lieder auf dem Glas, aus dem ich literweise frisch gebrühten Minztee trinke. Ich nutze diese trüben Regentage, um zu waschen, bügeln, polieren, reparieren, katalogisieren und die Fotoaufnahmen vorzubereiten. Kurz, die Arbeiten für den Vintageshop laufen auf Hochtouren. Im Hintergrund läuft Merlin. Die Serie ist gerade interessant genug, um weiter zu schauen, aber über weite Strecken ein bisschen lahm. Ideal, um als Guck-Hörbuch nebenbei zu funktionieren. Aktuellerweise bin ich bei Staffel drei. Auftritt König Cenred. Bei seinen Szenen lege ich die Arbeit schon kurz nieder. Nicht etwa, weil sie spannend wären, nein. Aber wer nicht gucken will, wie Tom Ellis in eng anliegender Bikerkluft lässig posiert, protzig durch Britannien reitet, schmollend unter seiner schwarzen Mähne hervorlugt und hinterhältig Intrigen spinnt, hat wohl schon.
Ich weiss ja nicht, was der Katzengott und der Löwe gestern tags alles getrieben haben, aber es war wohl anstrengend. So sehr, dass sie sich abends nur noch auf die Matratze im Wohnzimmer schleppen konnten, bevor sie in Tiefschlaf fielen.
Der Jahreszeitenwechsel hat mit dem Kalender nichts zu tun . Wenn wir aufpassen, bekommen wir genau mit, wann er passiert. Oftmals subtil, ist es ein Gefühl, ein Geruch. Egal wie winzig sie sein mag, wir bemerken die Verschiebung. Letztes Wochenende, als wir im Fluss planschten, erhob sich ein Wind, der zweifelsohne aus dem Reich des Herbstes wehte. Er ist geblieben. Während die Sonne warm scheint und der Altweibersommer gewiss herrlich wird, braust er wild und kühl, zerzaust den Bäumen rauschend ihr Haupt und zerrt die Wäsche von der Leine. Obwohl man noch schwitzt, scheint einem der Gedanke an Strickjacken nicht abwegig, und eine leise Vorfreude macht sich breit.
Zu Beginn des Jahres habe ich beschlossen, eine Auszeit von meiner Arbeit als Medium und Heilerin zu nehmen, um mehr Zeit für kreative Projekte zu haben und mir generell klar darüber zu werden, in welcher Form ich meine Tätigkeit fortführen will. Also habe ich meine Praxis geschlossen. Das Timing war perfekt, ihr wisst ja, was kurz darauf passiert ist.
Ich habe die Zeit genutzt, zuzuhören, der geistigen sowohl als der materiellen Welt, neue Dinge zu lernen und alte, überholte loszulassen.
Ich schreibe wieder und arbeite an einer Fantasygeschichte, welche zweifelsohne ein Buch füllen wird. Bekommt die Welt sie zu lesen? Keine Ahnung! Im Moment weiss ich nur, dass Recherche und das Entwickeln von Charakteren und Handlung sagenhaft viel Spass machen, das ist genug.
Ich habe versucht, die Glorie unserer alten Terrasse auf die neue zu transponieren und gegärtnert wie wild. Mit frustrierendem Resultat: All die Blumen, welche in trockener Hitze wuchern wie Unkraut, finden das neue, regenreiche und dank des Flusses kühlere und feuchtere Klima einfach nur doof. Sie wuchsen, wenn überhaupt, mickrig. Mein Avocadobäumlein hat letzte Woche den Löffel abgegeben. Ich werde nächsten Frühling andere Blumensamen wählen müssen. Auf der Plusseite: Dank der Tatsache, dass am Ufer vor unserer Terrasse ein Götterbaum (ich vermute jedenfalls, dass er das ist) wächst, der seine Ranken gerne auf unseren Lebensraum strecken will, haben wir jetzt eine schattenspendende Pergola.
Und die ganze Zeit über habe ich mir die Frage gestellt: Was begeistert mich wirklich?
Die Antwort wird diejenigen, welche hier schon länger dabei sind, nicht erstaunen. Mich begeistert, ein Leben in Einklang mit der Natur zu führen. Mich begeistert, die Schönheit dieser Welt auf eine Art zu geniessen, welche in Harmonie mit allen Wesen und dem Planeten steht. Mich begeistert, dass Kleidung eine Erweiterung und Ausdruck unserer Seele ist. Mich begeistert, für andere Menschen das perfekte Kleid oder den perfekten Einrichtungsgegenstand im Brocki zu finden.
Deshalb habe ich mich entschlossen, einen Vintageshop zu eröffnen. Das ist an sich keine neue Idee, denn vor vielen Jahren hatte ich bereits einen. Aufgegeben habe ich ihn, weil ich all meine Energie in den Aufbau meiner Praxis gesteckt habe. Aber er hat mir gefehlt. Heute weiss ich, dass ich problemlos beides unter einen Hut bringen kann.
Während ich schon fleissig daran gearbeitet habe, brauche ich noch den September für alle Vorbereitungen, bevor Katzenkult Vintage seine virtuelle Tür unter dem vollen Mond des ersten Oktobers öffnet.
Was frau von dem Shop erwarten kann, erzähle ich euch nächste Woche.
Chiffonkleid: Second Hand, Unterkleid: Uralt, Gummistiefel: Dem Löwen stibitzt, Jhumkas: Aus meinem Lieblingscafe in La Chaux de Fonds, Halskette: Vintage, Artemis Haarspange: Almanac for June, Ringe: Die üblichen Verdächtigen.
Beim Staubsaugen sind mir plötzlich diese Werbungen wieder eingefallen. Sie haben schon ein paar Jährchen auf dem Buckel, aber ich finde sie immer noch urkomisch.
Falls ihr auf ein bisschen mehr Tiefe am Pyramidenfreitag gehofft habt, bitte schön: Die Botschaft lautet Dress For Success. Wer mit dem Status quo im Job oder einem anderen Gebiet des Lebens nicht mehr zufrieden ist und das ändern will, sollte bedenken, dass Manifestation ein multidimensionaler Spass ist und alle Ebenen miteinbezieht. Also kleidet euch für den Job, den ihr zukünftig haben wollt. Resonanz Kinder, Resonanz.
Es gibt Phasen im Leben, in denen innerlich und äusserlich alles in Bewegung ist. Der Status quo gilt nicht mehr, alles verschiebt sich. Auf manchen Gebieten lässt sich möglicherweise absehen, wohin das führt, auf anderen ist es am besten, dem Tanz des Universums bedingungslos zu vertrauen. Die Tarotkarte, welche diesem Zustand der Schwebe, dem Zeitraum zwischen Vergangenheit und Zukunft entspricht, heisst Rad des Schicksals. Mitten in diesem Strudel befinde ich mich momentan. Während ich das meiste einfach laufen lasse, gibt es einen Bereich, der sich klar abzeichnet und ich freue mich sehr darauf, euch ganz bald davon zu berichten.
Einen Altar bauen und jede Blume, jeden Kristall bewusst mit einer Eigenschaft – Liebe, Frieden, Gleichberechtigung, Heilung, Respekt – platzieren, die Kerze entzünden und die Leiden der Welt in den Schoss der universellen Mutter legen. Um das Erwachen des menschlichen Kollektivs in Mitgefühl bitten. Insekten aus dem Wasser ziehen, kleine Tiere von der Strasse wegtragen und in sicheres Gras oder Gebüsch setzen. Einem hingefallenen Kind oder alten Menschen eine stützende Hand reichen. Um die tagesrettende Macht eines herzlichen Lächelns für einen einsamen Menschen wissen. Alle Lebensformen im Vorbeigehen segnen. Das gehört zu den täglichen Aufgaben eines Priesterinnendaseins im Dienste der göttlichen Weiblichkeit. Verrichtet aus einem freudvoll sprudelnden Herzen, Mitgefühl und dem, der ureigenen göttlichen Natur innewohnenden, Wunsch nach Freiheit und Wohlergehen für alle Lebewesen und den Planeten.
Sollte die Motivation hingegen Angst, Schuldgefühle, Helfersyndrom oder fehlgeleitetes Ego sein – Letzteres tut diese Dinge, um sich damit zum Beispiel auf den sozialen Medien aufzuspielen und mit Likes umschmeicheln und bestätigen zu lassen– so richtet ihr damit grösseren spirituellen Schaden als Nutzen an. Der gute Wille allein reicht nicht. Einmal mehr: Wer heilen will, muss erst selbst heil werden. Ich bitte euch, investiert die Zeit in die Heilung eures Mangeldenkens. Baut die Altare für euch selber. Reicht euch selber die Hand in Liebe. Segnet euch selber täglich. Rettet die Tiere weiterhin. IHR SEID GENUG und eine Zierde für die Erde und ich wünsche euch von Herzen, dass ihr dies bald selber erkennt und erfahrt. Amen, in Liebe.
Als Kind war mein Lieblingstrickfilm — und ist es noch— der Pink Panther, oder wie er im deutschsprachigen Raum genannt wird: Paulchen Panther. Ich nehme an, die eine oder andere Person, die meinen Blog liest, hat das ebenfalls geguckt. Nach jeder Folge begann das Abspannlied mit der Frage « Wer hat an der Uhr gedreht? Ist es wirklich schon so spät?» Diese Frage stellt sich in der Tat, denn es ist bereits August und das scheint mir ein bisschen surreal. Allerdings wurde die Zeit voll ausgenutzt, zum Beispiel waren wir endlich in der Bakery Bakery und haben uns mit Freunden einmal quer durchs Sortiment gefuttert. Weil alles unglaublich lecker schmeckt und wir sagenhaft verfressen sind, haben wir uns noch gleich Snacks für den nächsten Tag einpacken lassen. Das Lokal teilt sich die Bäckerei mit Lil’Radish, einer Crew, welche mittags und abends den Kochlöffel schwingt. Während ich noch Gründe erfinde, wieder öfters nach Bern zu fahren, solltet ihr diese Oase der Köstlichkeiten unbedingt besuchen, falls ihr dort seid. Schraubt eure Erwartungen ruhig hoch, ich verspreche euch, die Backwaren werden mit Bravour bestehen. Mein Tipp: Probiert unbedingt ein Schinkengipfeli. Da lachen der vegane Gaumen und das vegane Herz!
Ich wünsche euch allen einen guten Wochenstart, gesegneten Vollmond und verabschiede mich mit Paulchens Worten «Heute ist nicht alle Tage, ich komm wieder, keine Frage!»
Ihr Lieben, der Katzenkult macht eine kurze Sommerpause. Ich wünsche euch einen fantastischen Juli voller Glace und magischer Nächte unter den Sternen! Hoffentlich treffe ich euch im August hier wieder!
Die Tage der Fülle sind da. Sonnendurchflutet, die Luft riecht nach Heu und die Erde beschenkt uns mit so viel Frucht und Schönheit, dass wir unsere Herzen und Arme in Dankbarkeit öffnen, um zu empfangen. Es sind die Tage der permanent schwarzen Fingernägel, weil es stets etwas zu sähen, pflanzen, umtopfen oder jäten gilt. Es sind die Tage angekratzter Haut, weil es zu klettern, pflücken, sammeln und ernten gilt — nur soviel, wie wir brauchen, der Rest gehört unseren nicht menschlichen Geschwistern. Die Tage der küssenden Käfer und tanzenden Schmetterlinge. Tage, welche damit enden, dass Henry nach dem Blumengiessen in der Dämmerung von mir fauchend im Garten umher gehetzt werden will. Sein Lieblingsspiel, seit er ein winzig kleiner Tiger war. Tage der Glückseligkeit, gemacht, um gepflückt und genossen zu werden.
Pünktlich zum Sommerbeginn sind Sonne und Wärme zurückgekehrt. Zeit, in luftigen Sommerkleidern durch den üppigen Garten zu flanieren, als sei man direkt einem Gemälde oder Kostümfilm entsprungen.
Vor zwei Wochen, auf dem Rückweg zum Bahnhof nach dem Einkauf, beschloss ich, noch kurz im Emmaus vorbei zu schauen. Dort hat dieses rosa 70s Kleid mit handgehäkelter Spitze an der Wand gehangen und mir zugeblinzelt. Vom Schnitt war ich sofort angetan, von der Farbe nur bedingt. Als ich es anprobiert hatte, war ich in das Pink verliebt und das Gewand wird sicher viele Abenteuer mit mir erleben diesen Sommer.
Brockenhäuser sind Wundertüten und man weiss nie, was man findet. Es hat immer etwas von Schatzsuche und oft entdeckt man Klamotten, von denen man in den kühnsten Träumen nicht gedacht hätte, dass sie existieren — im Guten wie im Schlechten — oder einem stehen. Es macht Spass, fordert einem auf, flexibel zu bleiben, nährt die Kreativität und all das, während man Recycling betreibt und der Umwelt Sorge trägt.
Schuhe und aller Schmuck ebenfalls aus Brockenhäusern und Vintage Shops.
Pflück dir am Montag ein paar Blumen und stelle sie in der Mitte deines Heims als Anker des Lichtes auf. Sollte dein Herz diese Woche schwer werden oder der Mut dich verlassen wollen, ob allem, was in der Welt passiert, komm zu diesem Ort. Erinnere dich daran, dass es in ebendieser Welt solche Wunderdinge wie Blumen gibt. Betrachte sie und atme dich zurück in deine Mitte. Verbinde dich wieder mit deinen Visionen und Träumen einer besseren Zukunft für alle und mit allem, was dir lieb und heilig ist. Am besten navigieren wir durch die Dunkelheit, indem wir uns am Licht orientieren und unser eigenes hell strahlen lassen.
Niemand liebt oder heilt die Welt an sich vorbei. Niemand führt Wandel herbei, ohne erst sich zu ändern. Die Lösung des Problems auf dessen Ebene zu suchen, ist töricht. Keine Tat, motiviert durch Hass, Angst oder Ärger, wird je etwas anderes bewirken, als genau diesen Kreislauf zu nähren.
Also, was bist du bereit, in den Wandel, den du dir wünschst, zu investieren? Es kostet nicht weniger, als deine eigene Transformation. Wer heilen will, muss selbst erst heil werden. Gehe die Auflösung deiner Traumata, Wunden und Verletzungen an. Begegne den Teilen von dir, für die du dich schämst, und von denen du glaubst, man könne dich deswegen unmöglich lieben. Vergib dir selber, für die Dinge, welche du getan hast, oder glaubst, getan zu haben. Vergib dir selber, dafür, dass dir Dinge zugestossen sind. Steig in deine seelische Unterwelt hinab und lasse all die Aspekte von dir, welche du weggesperrt hast und die an ihren Käfigen rütteln, frei. Erkenne deine dunkelsten Ängste, die in dir wirkenden Muster und Prägungen, damit das alles gewandelt und erlöst werden kann. Niemand verlangt, dass du dies im Alleingang meisterst, es gibt unzählige Therapieformen, welche dir dabei helfen, ganz zu schweigen, von all den geistigen Wesen, die dich bedingungslos lieben und unterstützen. Diesbezüglich um Hilfe zu bitten, zeugt von Stärke und niemals von Schwäche. Solltest du dich also angesprochen fühlen, so warte nicht länger und beschreite den Weg der Genesung.
Es ist der Weg zurück zu unserem wahren Selbst, zu unseren Herzenskräften, der Liebe, der Allverbundenheit, innerem Frieden und wahrer Grösse und Kraft. Denn erst wenn wir die Angst zurück ins Feld der Illusion geschickt und unsere Wut von allem Hass geläutert haben, wird er zu heiligem Zorn. Einer machtvollen und effektiven Transformationsflamme, welche unsere Absichten klar ausrichtet und unsere Stimme klangvoll ertönen lässt.
Also, was sind dir die Erde und du selber wert?
Machst du euch beiden das grosse Geschenk der Selbstmeisterung und wirst zu einem Menschen, der adamanten in Liebe und Frieden verharrt und aus dem Auge des Sturms am Wandel mitarbeitet zum Wohle aller Wesen und des Planeten?
Wer die Zukunft kennen will, muss die Vergangenheit verstehen.
Die Beschützer des Wassers sind ein sich wiederholendes Thema meiner Arbeit und sie fordern gerade Aufmerksamkeit. Darum wühle ich mich durchs Archiv und schaue mir noch einmal all die Wesen an, welche ich für eine Ausstellung 2015 kreiert habe. Oben seht ihr Mami Wata, die Mutter des Wassers, heimisch in Afrika und der Karibik.
Der heutige Tag ist nass und kalt. Mit Regen, der einem senkrecht ins Gesicht prasselt und Wind, der im Garten die Apfel- und Kirschenbabys in den Schlaf wiegt. Zeit, für Gemütlichkeit drinnen mit Collagen, Kerzen und wärmendem Chai.
Die letzte Woche war angefüllt mit Gartenarbeiten aller Arten. Unter anderem habe ich die Steinstufen, welche zum Fluss führen, von Erde freigeschaufelt und daneben Blumen gesät. Ich freue mich schon auf viele lauschige Stunden in dieser winzigen Nixenbucht, wie ich das Uferstück getauft habe. Apropos: Die Badesaison ist eröffnet, da ich am Donnerstag im kalten Nass war. Ist allerdings nur etwas für Leute, die knapp 15 °C kühles Wasser mögen.
Gestern unter dem leeren Mond haben wir auf der Terrasse bis spät abends Töpfe frisch besät, damit der heutige Regen sie benetzen kann. Dabei hat der Löwe einen wunderschönen Kristall unter einem Kübel gefunden. Möglicherweise haben die Vormieter ihn vergessen? Er wohnt jetzt im Badezimmer beim Spiegel und es scheint ihm zu gefallen.
Nachdem zwei Wochen Regen gefallen ist und die Eisheiligen zuverlässig ihre kalten Zauber gehaucht haben, ist der wärmende Sonnenschein zurück. Das Flüsslein sprudelt mit stolzgeschwellter Brust dahin und blubbert manch lustige Geschichte. Die Najaden lachen betörend in flüssigem Gold und Grün und am liebsten würde frau ihren lockenden Stimmen folgend ins köstliche Nass springen.
In Wahrheit ist das Wasser aber so kalt, dass die badenden Füsse innert kurzer Zeit taub werden. Mit Schwimmen gedulde ich mich also noch ein Weilchen, aber planschend am Ufer sitzen, gehört ab heute zum Tagesprogramm. Begleitet von Simba, dem Treuherzigen, der auf mein Badetuch und die Schuhe aufpasst und darauf, dass die Flut mich nicht fortreisst.
Pünktlich zum heutigen Vollmond öffnet sich die erste Mohnblüte im Gärtlein zu voller Pracht. Die schwarze Sphinx spürt die lunare Energie, ist aufgekratzt, miaut, rast herum, sagt den fetten Fliegen im Flur den Kampf an und liefert sich ein keckes Starrduell mit Nachbarskater Winnie. Die Luft ist warm, riecht nach Blumen und ist von Bienensummen und Grillengezirpe erfüllt. Wonnemonat fürwahr!
Ich wünsche euch von Herzen einen wunderbaren Mai!
Hier war es diese Woche still und das Ende des Aprils ist schnell erzählt: Ich habe das meiste davon verschlafen, weil mich eine fiese Grippe angesprungen hat (Nein, nicht DIE Grippe, das wurde gestern getestet).
Lasst uns Beltane in Schönheit begehen. Im Onlineshop der Königin der Kristalle, Lily Loy, sind seit gestern neue Illustrationen erhältlich, welche frau einfach herunterladen und ausdrucken kann. Nach Belieben als Tätowiervorlage, zum Ausmalen oder einfach zum Aufhängen und geniessen zu gebrauchen. Isis ist nur eine von ihnen und der Link unter ihrem Bild transportiert euch direkt in den Shop. Viel Spass!
Pyramidenbilder via El Hieroglyph. Ein wunderbarer Ort, um sich zu verlieren und träumen.
Horus tanzt. Zum einen, weil er gerade fertig kreiert wurde (Kinder, so was Frisches habt ihr hier noch gar nicht gesehen. Der Leim war während des Fotografierens noch am Trocknen) und zum andern, weil er mit ein paar Sterngeschwistern an einem Siebdruck—Projekt teilnehmen darf.
Darauf freue ich mich schon seit anfangs Jahr! Aber gut Ding will immer Weile haben und es braucht noch ein bisschen Arbeit, bis wir das Druckatelier stürmen.
Der Person, welche Bastet in ein Discolicht verwandelt hat (was ist so schwer daran, Künstlern Credit zu geben?!), möchte ich sagen: Ich liebe dich, du bist brillant!
Die Schweiz scheint nur ein Steinwurf von der Maskenpflicht entfernt. So eine Seuche sollte uns aber nicht davon abhalten, erdfreundlich zu leben und handeln. Es wimmelt nur so von Tutorials auf dem Netz. Mir gefällt die Bandana / Kaffeefiltermethode besonders gut. Bestimmt habt ihr Matthew McConaugheys Video schon gesehen, ich poste es hier trotzdem. Es ist im Wortsinn zum Schiessen!
Mütze: Ileaiye, Bandana: uralt, alle andern Klamotten: Brocki.
In der ersten Aprilhälfte war ich damit beschäftigt, Blumenkinder ins Leben zu rufen. Die Ersten davon seht ihr hier. Sie sind sanfte und gütige Geister, welche den Frühling, das Blühen und die Wiedergeburt feiern. Ich feiere im April Geburtstag und darum sind die Blumenkinder ein kleines Geschenk an euch: Sie alle gibt es als A5 Druck in einer limitierten Auflage und sie kosten diesen Monat nur je zehn Franken. Wie immer wird ein Anteil des Verkaufspreises dem Tiger WWF gespendet. Wer im Ausland wohnt, darf natürlich auch welche erstehen, voraussichtlich ist das internationale Versenden ab Ende April wieder möglich. Yay, hoffen wir das Beste! Bei Interesse bitte eine Mail schreiben.
Die Rahmen stammen aus dem Brocki, die Vase war vorher eine Ginflasche und die Porzellankatze ein Geschenk.
Eine Installation im Schlafzimmer. Entstanden heute, Montag Vormittag.
Nur weil sich die Bühne geändert hat, fällt der Auftritt nicht aus.
Sollte er auch keinesfalls.
Der Dialog zwischen sich und dem eigenen Werk ist auf eine ganz neue Weise eröffnet.
Kein Termin funkt dazwischen, kein Beifall und keine Kritik von aussen, keine Ablenkung. Ein unglaubliches Geschenk für alle, die sich darauf einlassen mögen.
Sanft wiegt sich Ma’at im Wind und singt Frieden, Wahrheit und Weisheit in die Welt.
Wie oft jammerst du über irgendetwas, beschwerst dich und machst dir Sorgen? Wie oft in diesen Situationen wirst du still, setzt dich hin und betest? Lege deine Hände aneinander und neige den Kopf, sodass deine Daumen auf Höhe deines dritten Auges (Nasenwurzel) am Kopf ruhen. Konzentriere dich auf dein Herzchakra (Brustmitte) und kommuniziere all das, was dich beschäftigt. Wie du das Göttliche nennst und anrufst, ist deine Sache, eine Antwort auf ein Gebet aus deinem Herzen gewiss. Überlasse dabei die Form der Weisheit des Kosmos, ist doch der menschliche Geist zu beschränkt in seiner Vorstellung dessen, was möglich ist.
Ich wünsche euch allen ein gesegnetes Osterwochenende!
Die Ma’at Gebetsfahne ist ein Unikat, bestehend aus 100 % recycelten Materialien, welche ich liebevoll gesammelt habe. Wer ihr ein Zuhause geben möchte, kann mir mailen. Versand ist zur Zeit nur schweizweit möglich.
Ich wollte schon lange gerne ein Teepee haben. Es stand auf der Liste der stillen Wünsche ohne Eile und es hat sich nicht ergeben.
Letzten Herbst, als wir hier einzogen, kamen Förster vorbei und schnitten den drei Birken im Garten ziemlich radikal die Kronen weg. Schauerlich! Aber offenbar nötig, da die Bäume von einem Pilz befallen waren, der sich von oben nach unten frisst.
In liebevoller Arbeit haben der Löwe und ich die abgeschnittenen Kronen zurecht gesägt und all die Äste ins Grillhäuschen getragen und zum Trocknen aufgeschichtet. Schon während des Winters haben sich Hausbewohner dort bedient, um Dekorationen zu basteln. Jetzt im Frühling hat ein Nachbar aus diesem Holz ein Treibhäuschen gebaut. Da durchfuhr mich letzte Woche endlich der Gedanke, dass die idealen Teepeestangen ums Eck im Garten liegen.
Nun steht seit Sonntag ein erfüllter Traum auf unserer Terrasse. Eine kleine Oase des Friedens, um geschützt vor den Augen der Welt und der Sonne zu meditieren, Kaffee trinken, Bücher lesen, arbeiten oder einfach vor sich hin träumen.
Das Leben ist eine wunderliche Reise und ich freue mich, dass das kostbare Holz dieser lieben Bäume zu neuem Leben gewandelt wird, während sie heilen und nachwachsen können. Den Rest der Äste werden wir zersägen und sie werden uns an hoffentlich vielen fröhlichen Grillabenden und sommerlichen Nachtfeuern gut dienen.
Jeden Tag einen neuen Weg beschreiten, jeden Tag so viele neue Wunder, die es zu bestaunen gilt. Es blaut der Himmel, es grünt die Erde und beginnt in unbändiger Lust zu blühen. Jeden Tag ein bisschen mehr.
Mit eisigen Winden und hie und da einer Prise Schnee, verabschiedet sich der März. Gut habe ich Freitagnacht ein uraltes Wollknäuel aus den Untiefen des Schranks geklaubt und daraus einen kuscheligen Schal gestrickt. Er hört auf den Namen Burned Curry.
Der Jaguarring ist von Macabre Gadgets. Das Label dürfte alle Fans des griechischen Pantheons sowie hellenistischer Ästhetik in Träumerei versetzen.
And the people stayed home. And read books, and listened, and rested, and exercised, and made art, and played games, and learned new ways of being, and were still. And listened more deeply. Some meditated, some prayed, some danced. Some met their shadows. And the people began to think differently.
Raumschiff Erde hat einen Gang hochgeschaltet und die Menschen in einen alchemischen Topf der Initiation geworfen. Es geht nicht anders, das menschliche Kollektiv muss unbedingt aufwachen.
Initiation ist nie angenehm und während sich die Matrix, sogenannt sichere Werte und die sorgfältig zurechtgelegte Identität der Menschen langsam auflösen, geraten viele in Angst und Panik. Unsicher, wer sie sind und wo ihr Platz ist. Andere nutzen diese Transformation, öffnen ihr Herz weit und begegnen ihren Geschwistern in nie da gewesenen Formen des Mitgefühls. Ich sage euch, die Liebe nimmt zu auf diesem Planeten!
Bitte bedenkt, dass wir keineswegs Opfer sind, sondern Zeugen grosser Veränderungen. Wir haben immer die Wahl, auf welcher Ebene wir schwingen wollen. Wir sind in diesem Prozess nicht allein, waren es nie und werden es nie sein. Zahllose Wesen, welche die Menschheit bedingungslos lieben und sie zumeist seit Anbeginn ihres Daseins begleitet haben, reichen euch ihre Hand dar. Erlaubt euch, sie zu ergreifen, und lasst euch unterstützen im Prozess, Angst — als eine Reaktion, welche ausgedient hat — endgültig loszulassen.
Ihr, die ihr euch fürchtet, ich sehe euch. Hier ist eine Meditation, die euch umgehend mit den höchsten Aspekten der Gnade verbindet und eure Vibration augenblicklich aus dem panischen Zustand erhebt, wenn ihr es zulasst. Die Rede ist vom Bodhisattwa der Barmherzigkeit, Quan Yin (auch Avalokiteshvara und die weisse Tara) und der Königin der Engel, Mutter Maria. Falls ihr Letzterer gegenüber skeptisch seid, resultierend aus Wunden, welche euch die Kirche zugefügt hat, so bitte ich euch, genau dies als überholtes Muster abzulegen. Gestattet, euch einer neuen Erfahrung zu öffnen: einer Aufgestiegenen Meisterin, welche eine Inkarnation als höchstgeweihte Isispriesterin und Mutter eines ebenfalls Aufgestiegenen Meisters absolviert hat.
Gnadenmeditation
Vorkenntnisse sind keine nötig. Stellt euer Handy auf Flugmodus und setzt euch bequem hin. Unten findet ihr Musiklisten mit heilsamen Klangkodierungen, welche euch bei der Arbeit mit den beiden Ladies unterstützen. Wählt den Aspekt der göttlichen Weiblichkeit, mit dem ihr euch verbinden möchtet und einen Titel aus ihrer Liste. Wenn ihr bereit seid, sprecht laut oder in eurem Kopf: „Geliebte Mutter Maria/Quan Yin, die mich bedingungslos liebt, ich rufe deine heiligen Namen dreimal an und bitte dich, mir das Mitgefühl, die Heilung und den Frieden zu bringen, welche ich jetzt brauche. Bitte erhebe mich aus dem Feld der Angst und hilf mir, diese zu transformieren. So sei es.“ Stellt die Musik an, schliesst die Augen (lasst sie bei Angstzuständen offen) und konzentriert euch ganz auf den Klang. Wenn die Gedanken wandern, bringt sie zurück.
Wer geübt ist, konzentriert sich auf sein Herzchakra (Brustmitte) und stellt sich vor, wie die Musik dort Raum nimmt. Wiederholt Titel und Meditation sooft, wie es euch guttut. Wer gerne mit beiden Müttern der Gnade arbeiten möchte, kann dies abwechslungsweise machen. Bedankt euch nach der Meditation bei den Göttinnen.
Es kann sein, dass ihr heulen oder lachen müsst, dass Emotionen hochkommen — beobachtet sie nur, verbindet euch nicht damit, sondern lasst sie vorbeiziehen —, dass euch warm oder kühl wird, ihr Farben oder Bilder wahrnehmt oder was ganz anderes oder gar nichts davon. Das ganze Spektrum ist okay und gehört zum Prozess.
Ein zartes Glockenspiel ist die Seele, das in die eigene Ferne hinausläutet. Irgendwo kommt es zur Ruhe, inmitten der selig Lachenden, umgaukelt von Sterngefunkel am Rande der Ewigkeit. Selber Licht zu sein, ist die Gnade der Götter, selber Licht zu sein, ist die Freude des Alls. — J. Henry Wild
Ich wünsche euch allen einen segensreichen Frühlingsanfang!
Blumen. Etwas vom Schönsten auf diesem Planeten. Für Gänseblümchen habe ich besonders viel übrig. Sie blühen — wie das meiste andere — ausserplanmässig früh, aber bewundere ich ihre lachenden Gesichter deshalb weniger? Sicher nicht! Sie erinnern uns lediglich daran, dass wir Althergebrachtes loslassen dürfen, da es uns in keiner Weise mehr dient. Der Glaube an die Jahreszeiten, wie wir sie kannten, gehört dazu. Also sitze ich mit Simba im Sonnenschein und freue mich.
Ich habe einige A5 Hasendrucke versandbereit. Sie eignen sich bestens als Karte, ideal für Ostergrüsse an liebe Menschen aus sicherer Entfernung. Mailt mir, falls ihr welche haben möchtet.
Ich biete dir Frieden. Ich biete dir Liebe. Ich biete dir Freundschaft. Ich sehe deine Schönheit. Ich höre deine Bedürfnisse. Ich spüre deine Gefühle. Meine Weisheit fließt aus der höchsten Quelle. Ich verneige mich vor dieser Quelle in dir. Wirken wir gemeinsam für Einheit und Liebe. — Mahatma Gandhi
«Ich würde ja gerne … , aber mir fehlt die Zeit.“ Bitte vervollständige diesen Satz.
Gute Nachricht: Dank all den abgesagten Veranstaltungen und Events hast du eine extra Portion unverplante Zeit zur Verfügung! Also kram die Liste mit deinen Wunschprojekten hervor und leg los. Hier ein paar Ideen meinerseits.
☥ Naturspaziergang Lass dein Handy daheim und geh raus in die Natur. Atme tief durch, verbinde dich mit Mutter Erde, sauge all die Schönheit auf und begegne dir selbst. Bringe eine Tüte mit und sammle allen Müll auf deinem Weg ein, als Dank an die Erdmutter. Gewöhne dir an, dies auf jedem Spaziergang zu tun (Protipp: Ich habe auch stets einen Putzhandschuh dabei, manche Dinge will frau ja nicht anfassen. Handschuh zuhause waschen und desinfizieren), deponier die Tüte auf dem Heimweg in einem öffentlichen Abfalleimer.
☥ Beende angefangene Projekte Du hast letzten Herbst in Vorfreude auf den Winter begonnen, einen Schal zu stricken und ihn dann einfach unfertig liegen lassen? Bring das Ding zu Ende!
☥ Frühlingsentrümpeln Idealer Zeitpunkt, deinen Kleiderschrank auszumisten und ungeliebte Stücke in die Kleidersammlung oder ein Brockenhaus zu bringen, damit jemand anderes sich darüber freuen kann. Möglicherweise entdeckst du auch Löcher, fehlende Knöpfe oder aufgeplatzte Nähte an deiner Garderobe. Flick sie gleich, du wirst es dir später danken.
☥ Lerne Kleider flicken Du weisst nicht, wie man Kleider flickt? Nichts leichter als das! Pinterest und YouTube sind voller nützlicher Tutorials.
☥ Spende das rückerstattete Geld für ausgefallene Kulturanlässe einer Umwelt-/Tier-/humanitären/gemeinnützigen Organisation deiner Wahl.
☥ Lerne etwas Neues Dieses eine Rezept, Spanisch, Zeichnen, was ganz anderes? Los!
☥ Sei der Wandel Koche für Freunde. Frag die alte Frau (Risikogruppe) aus deinem Haus, ob du ihr etwas mitbringen kannst, wenn du einkaufen gehst. Erkundige dich bei deinem lokales Tierheim, ob sie Hilfe brauchen dieser Tage. Ruf dein Grosi an, sie wird sich freuen. Schreib jemandem einen Brief. Ja, ich spreche von Papier und Stift. Unterschreibe die Petitionen auf den Seiten der Umweltorganisationen. Sag all deinen Lieben, wie gern du sie hast.
☥ Pflanze Jetzt ist der ideale Zeitpunkt, um Tomaten und viele Gartenkräuter zu ziehen.
☥ Meditiere
Ihr wisst ja, wie man sagt: Wer will, findet einen Weg. Wer nicht will, findet Ausreden.
Mögen eure Wege euch Freude bringen und neue Perspektiven eröffnen.
Du gehörst zum Team Erde, lebst umweltbewusst und möchtest diese Liebe auch im Aussen zeigen? Schön. Eine friedliche Art, Mutter Erde deine Stimme zu leihen, gegen die aktuellen Missstände zu protestieren und möglicherweise die eine oder andere Person zum Nachdenken und Handeln zu inspirieren. Wer es ernst meint, wird allerdings ein Second Hand Shirt wählen. Der Markt ist zur Zeit überschwemmt mit „Rettet den Planeten“-Kleidungsstücken. Die Ironie ist fast nicht zu überbieten… Ich habe für euch mal Etsy durchstöbert und meine zehn Favoriten zusammen getragen. Selbstredend geht das noch umweltfreundlicher: Ein Brocki oder Second Hand Laden in eurer Nähe hat sicher ein Traum-Erde-Shirt, das nur darauf wartet, von euch ein zweites Leben geschenkt zu bekommen. Ich lach mich schlapp ab den Looney Tunes hier. Jemand soll sie bitte adoptieren, bevor ich es tue. That’s all Folks!
Der Wind zehrt an meinem Mantel und brüllt unverhohlen prahlend mit eisiger Stimme durch die Mütze in mein Ohr, wie viele Bäume er doch in den Stürmen der letzten Wochen umgeknickt habe. Ich sehe es. Viele Freunde, vor Kurzem noch stark und gesund sich gen Himmel reckend, liegen abgebrochen da. Die Förster haben die meisten von ihnen schon zu einem Haufen aufgetürmt, die unteren Stammteile säuberlich abgesägt. Den Blumen ist das egal.
Wie bleibt man gesund, wenn die Erde in Schmerz aufschreit, der Grossteil des menschlichen Kollektivs den Klimawandel aber verneint, angetrieben von narzisstischen Wunden des Egos?
Der Wunsch nach Wandel manifestiert sich im Herzen, ihm zu folgen ist Entscheidung und Arbeit. Es gilt, sich aus dem Massenbewusstsein auszustöpseln. Wer in diesen turbulenten Zeiten emotional, mental und auch physisch heilen oder gesund bleiben will, sollte sich genau dafür entscheiden. Um seinen inneren Frieden zu stärken und kultivieren, ist es ratsam, sich von gewaltverbreitenden Medien, Lärm und Menschenmassen fernzuhalten. Entscheide dich für Menschen, Orte und Situationen, welche dir guttun und dich erheben. Lege dir eine spirituelle Praxis zu und ziehe sie täglich durch, egal was auch los sein mag. Falls dies neu für dich ist, empfehle ich eine Ein-Punkt-Meditation. Name ist Programm: Man konzentriert sich auf eine einzige Sache, jedes Mal, wenn die Gedanken wandern, bringt man sie darauf zurück. Zwei Beispiele:
Atemmeditation Lege oder setz dich bequem hin und schliesse die Augen. Konzentriere dich auf deinen Atem. Spüre, wie sich dein Körper mehr und mehr entspannt bei jedem Ausatmen. Wenn dein Körper entspannt ist, folge nur noch deinem Atem: einatmen, ausatmen. Wenn deine Gedanken abschweifen (werden sie häufig, unser Gehirn ist es sich nicht gewohnt, ruhig zu sein), bring sie zurück auf deinen Atem. Beginne mit ein paar Minuten pro Tag und arbeite dich dann hoch auf mindestens 20-30 Minuten.
Für Menschen mit Angstzuständen sind Meditationen, bei denen man die Augen schliesst, häufig ein Albtraum. Darauf verzichten müssen sie deswegen keineswegs, zumal die Technik einen äusserst positiven Effekt auf diese Symptome hat:
Kerzenmeditation Entzünde eine Kerze und stelle sie so vor dich hin, dass du sitzend bequem in die Flamme schauen kannst. Sie ist das Einzige, was jetzt wichtig ist, wenn deine Gedanken wandern, bringe sie zurück. Nach einer Weile wird dein Blick weich werden, das ist gut so. Beginne mit ein paar Minuten pro Tag und arbeite dich dann hoch auf mindestens 20-30 Minuten.
Spoiler: Manchmal werdet ihr absolut keinen Bock haben zu meditieren. Tut es trotzdem; es ist egal, was man lernen will, es erfordert Disziplin. MeisterInnen fallen äusserst selten vom Himmel. Über die positiven Auswirkungen von Meditation gehe ich hier nicht weiter ein, da es auf dem Internet von Artikeln darüber nur so wimmelt. Gesagt sei aber, dass ihr die Effekte bei regelmässiger Praxis bald spürt. Ihr werdet gelassener, könnt mit Schwierigkeiten besser umgehen und spürt inneren Frieden und Zufriedenheit.
Wird deshalb euer Herz nicht mehr brechen, wenn ihr von vernichtenden Bränden und anderen Missständen hört? Doch, wird es. Ihr werdet Trauer, Ohnmacht und Horror verspüren, den ihr seid menschliche Wesen und unsere Gefühlspalette sucht ihresgleichen im Universum. ABER ihr werdet euch von diesen Gefühlen nicht lähmen lassen, denn ihr habt euren Geist trainiert, sich davon nicht unterkriegen zu lassen. Also lasst eure Tränen den Schmerz fortspülen, anstatt darin zu ertrinken, und dann tut, was ihr könnt. Im Hier und Jetzt, mit dem was ihr habt. Mit jedem Bruch wird euer Herz weiter und mitfühlender, wenn ihr euch dafür entscheidet. Also geht getrost mit inspiriertem Herzen voran, denn Wandel geschieht nie von heute auf morgen, aber er ist unaufhaltbar.
Das Ballett hielt keine Zukunft für ihn bereit. Lee wusste das längst. Es mangelte ihm schlicht an Talent. An Ausdauer. Und nicht zuletzt an Motivation. Es war ihm egal, denn eigentlich wollte er nur wegen der Outfits mit dem Tanzen beginnen. Niemand, wirklich NIEMAND sah so unverschämt gut aus im Tutu wie Lee. Auch das wusste er längst. Deshalb war sein neuer Plan, Model zu werden. Seine Eltern würden ob dieser Aussicht ausflippen. Und das wiederum freute ihn ungemein und er fand sich recht gerissen.
Falls euer Sonntag nicht so sonnig ist wie meiner, kann das Scheinen heute die wohl heisseste Band, welche wir im Moment auf diesem Planeten haben, übernehmen: die Black Pumas. Kinder, dreht den Sound hoch und habt Spass!
Ich wurde geboren als Wesen der Regenbogenbrücke. Mit einer tiefen Liebe zum Leben ebenso wie dem Tod, im vollen Bewusstsein, dass sie in Wahrheit keineswegs getrennt sind, sowie einem Blick, welcher durch Raum und Zeit sieht. Eine Sphinx, zurückgekehrt um dem planetaren Wohl zu dienen, in einer Zeit, in welcher die Menschheit ihr Schicksal besiegelt.
Um für diese Aufgabe bestens gerüstet zu sein und Trauma in vollem Umfang nachvollziehen zu können, habe ich mir eine Kindheit geprägt von Gewalt und religiösem Dogma ausgewählt, um eine gehörige Portion Erniedrigung der divinen Weiblichkeit und der Dämonisierung allen Spirituellen ausserhalb des Reiches des rachsüchtigen Patriarchengottes abzubekommen. Folglich waren meine Teenagerjahre von posttraumatischen Depressionen geprägt und meine Zwanziger dazu da, zu heilen. Während sich kompetente Psychologen grosse Mühe gegeben und einiges bewirkt haben, so fand die eigentliche Heilung erst — und zwar rasant — statt, als ich mich wieder meinem spirituellen Erbe und meiner Göttlichkeit zuwandte.
Ich begann, meine Talente auszubilden und zu verfeinern, arbeitete an meinen Schattenseiten. Mit spiritueller Praxis kam spirituelle Entwicklung und damit die Frage: Lebe ich in Einklang mit meinen Idealen? Die Antwort war ein schlichtes und ehrliches Nein.
So begann ich mit den Anpassungen, aus Liebe zu allem Leben und unserem Planeten: ☥ Ich glaube, dass über allem und unantastbar der freie Wille jedes Wesens steht, Mitgefühl unsere wichtigste Eigenschaft ist und ich glaube an die Allverbundenheit, deshalb lebe ich seit 2013 vegan. ☥ Ich glaube daran, dass jeder einzelne Mensch am aktuellen Zustand der Welt mitverantwortlich ist, deshalb bin ich aus dem kollektiven Konsumverhalten ausgestiegen und investiere kein Geld in umweltschädliche Produktionen. Was ich zum Leben brauche — und das ist gar nicht so viel — besorge ich in Brockenhäusern. Ich habe nie einen Führerschein gemacht und reise seit 2015 nicht mehr per Flugzeug. ☥ Ich glaube an das Potenzial des menschlichen Herzens, aber um es zu entfalten, ist Selbstmeisterung und Disziplin nötig: Meditation (in welcher Form auch immer) und ehrlicher Umgang mit sich selber sind unumgänglich.
Nichts von alledem macht mich zu einem Übermenschen oder einer Extremistin, wie ich hassvoll von Leuten, deren gekränktes Ego sich von meiner blossen Existenz bedroht fühlt, genannt werde. Alles davon macht mich zu einem Menschen, der in einer Zeit, in der es für unsere Spezies um Aufstieg oder Fall geht, gewählt hat: TEAM ERDE! Aus tiefster Liebe, Respekt und Mitgefühl.
Und so frage ich euch: Team Erde, mit allen Konsequenzen, Ängsten, Anpassungen, Herzschmerz und Schattenarbeit, die dies mit sich bringt? Oder verwirrtes Kollektiv, das bei jeder auftretenden Krise auf sozialen Medien — motiviert von Angst und Panik — Beschuldigungen und Spendenaufrufe herumschreit und sich damit in die Tasche lügt, einen tatsächlichen Beitrag geleistet zu haben?
Falls Team Erde; ich freue mich, euch nächsten Freitag wieder hier zu sehen. Danke für eure Zeit und ein gesegnetes Wochenende euch allen!
Kleid und Schuhe: Brocki, Aller Schmuck: Vintage, Erdmeditationskissen: alt, von Trilodeon.
Nach einer Woche im Bett hatte ich heute erstmals wieder die Kraft, meine wundgeschnäuzte Nase kurz spazieren zu führen. Sonnenschein, eisiger Wind, ein Milan, der laut kreischend schützende Kreise über mir zieht. Tausend kleine Wunder des Lebens, die nur darauf warten, von mir entdeckt zu werden. Geliebte Welt, wie hab ich dich vermisst!
Draussen tanzen die Flocken, drinnen wühle ich mich immer noch durch meine Papierarchive — ein Multiversum in sich — und finde manch vergessenen Schatz. Wie diese Postkarte, eine Kollaboration mit Rhea Lippenstift. Wer eine adoptieren möchte, darf mir gerne schreiben.
Heute reicht der Pyramidenfreitag die Fackel an eine neue Serie weiter. Falls ihr extra deswegen diesen Blog besucht habt, seid ohne Sorge: Das Wissen des Alten Ägyptens wird eine massive Rolle in der neuen Reihe spielen. Ausserdem wird es immer wieder Einträge zum Thema geben, die laufen ab sofort unter „Pyramidentag“.
Seit den Feuern in den Urwäldern und Australien, habe ich mir — wie so viele Heilerinnen, welche für das planetare Wohl arbeiten — lange Gedanken gemacht, wie ich das menschliche Kollektiv, respektive die Menschen, welche sich davon abkoppeln und zu einer Wende zum Wohle aller Wesen beitragen möchten, unterstützen kann.
Nach reiflicher Überlegung habe ich beschlossen, hier eine Reihe namens „Credo“ ins Leben zu rufen. Hier werde ich mein Wissen und meine Erfahrungen als Medium/Heilerin, Künstlerin und Mensch teilen. Credo heisst die Serie, weil ich nichts predige, was ich selber nicht halte und erprobt habe.
Ab nächsten Freitag findet ihr hier praktische Lebenshilfe, Informationen, Inspirationen und Tipps auf materieller, emotionaler und spiritueller Ebene, für ein harmonisches und respektvolles Zusammenleben mit Mutter Erde, all ihren Kindern und ein angstfreies Voranschreiten in eine ungewisse Zukunft. Es ist mir eine grosse Ehre und Freude, diese Reise mit euch zu beginnen!
T-Shirt: Homocats, der Erlös geht an WIRES, Bandana: The Original Cat Cult, der Erlös geht an Rainforesttrust. Einige Siebdruck Babysphinxen auf verschiedenen Hintergründen sind noch erhältlich. Schreibt mir eine Mail für Info und Kauf.
Zwischen Schneestürmen und Sonnenschein, der eitel Gänseblümchen aus dem Boden kitzelt, streckt sich meine Seele und gähnt. Bereit, der lauter werdenden Trommel erwachenden Lebens zu folgen, im Licht des nächsten Vollmondes und unter dem wachsamen Blick der schwarzen Sphinx, erste Sämlein in den Schoss der Erde zu legen.
«Was heisst denn bitte „Gib uns den Mond zurück“? Der Mond — wie so vieles andere— gehört euch doch gar nicht. Diesen habe ich red- und ehrlich gefangen und jetzt spielen wir zusammen, bis unsere Wege auseinander führen.
Der Monde da draussen gibt es mehr, als euer Leben lang ist, sie zu zählen. Wenn ihr den Blick über das winzige Sonnensystem, welches nur um euch vermeintliche Sonnenkönige kreist, erheben wolltet, würdet ihr dies und euren Platz im Kosmos erkennen.»
Den ganzen Monat habe ich Projekte aufgegleist, besprochen, Material organisiert, getestet, Pläne geschmiedet und wie üblich um diese Jahreszeit, an der Schule für Gestaltung unterrichtet. Das Fundament für spannende Dinge in naher Zukunft wurde gelegt und ich bin damit zufrieden.
Heute ist der erste Januartag, an dem ich in Ruhe kreativ arbeiten kann und danach habe ich gelechzt. Also eine Decke an einen Sonnenplatz schleppen, Kaffee kochen, Sound auflegen und erst wieder hochschauen, weil einem das Licht ausgeht und das Ambiente nach mehr Kerzen verlangt. Die Gitarren dürfen allerdings nur leise plärren, weil die Assistenten sonntags durchschlafen.
So, genug geplaudert. Die Kaffeekanne kündigt fauchend von einer köstlichen neuen Ladung schwarzen Glücks und eine Katzendame wartet auf schicke Haare. Einen frohen Sonntag wünsche ich euch.
Lady Panther bei unserer heutigen Schleichtour um das Haus. Noch ist meine Anwesenheit erwünscht, weil diese Katze sich mit allem gerne Zeit lässt. Aber ich denke, wenn Frühlingsdüfte in der Nase kitzeln, wird unsere schüchterne Sirius recht schnell eine so stolze und unerschrockene Freigängermieze wie ihr Bruder.
Im Sonnenlicht mit dem Löwen am Fluss entlang streunen. All die Schönheit bestaunen. Dankbar sein, dafür, dass wir an einem solch herrlichen Ort leben dürfen. Den nächsten Sommer im Kopf, nach lauschigen Badeplätzchen Ausschau halten. Einander erzählen, was zu erzählen in der Hektik der Woche untergegangen ist.
Im Nachbardorf in einem in der Zeit stehengebliebenen 70er Jahre Restaurant eine Portion Pommes teilen, während draussen die Sonne untergeht.
Mit kalter Nase und zufriedenem Herzen zuhause ankommen und Katzen schmusen.
Nach einer vollen Woche und einer hartnäckigen Erkältung ist das genau das Abenteuer, das ich brauche.
Kuchen futtern, mit der Aussicht auf Krone und Thron für einen Tag — alles daran klingt köstlich. Mein Königskuchen ist eine vegane Version mit Schokostücken basierend auf dem Rezept der Epicerie Batavia. Welche Variante verspeist ihr, um an ein Königreich zu gelangen?
Die Einzigen, die an Weihnachten beschenkt werden, sind unsere Katzenfreunde. Unsere befreundeten Katzen, nicht Menschen, welche sie mögen, um genau zu sein.
Alle Samtpfoten haben ein Fläschchen Baldrian bekommen.
Wer schon gesehen hat, wie ein Stubentiger ein paar Tropfen davon leckt, weiss, wie viel Wohlsein und Freude ihnen dies bereitet.
Zudem ist es ideal für nervöse, ängstliche und unruhige Katzen, da es, wie auch bei Menschen, ihr Nervensystem beruhigt.
Und so einfach geht das: Baldrian im Glasfläschchen gibt es in jeder Drogerie, Etikette gestalten und fertig! Wenn die zu beschenkende Katze noch kein Plüschtier oder Kissen besitzt; die Brockenhäuser sind voll davon und sie kosten fast nix. Idealerweise ein Stofftier in Beutegrösse wählen und, falls es eine pelzige Textur hat, gerne daran zupfen, um die Qualität zu prüfen. Sie muss der rauhen Zunge der Spitzohren schon standhalten. Auch prima sind Nadelkissen aus glatter Baumwolle, einfach eingehend auf vergessene Nadeln prüfen. Wer selber nähen will, findet im Brocki bestimmt hübsche Stoffe und Füllmaterial. Die Plüschis mit der nächsten Waschladung 30-40° waschen und schon sind sie bereit für ihre neue Aufgabe.
Ein Fläschchen Baldrian hält locker zwei Jahre und das ist doch ganz schön viel Freude! Nala und Samba haben die, laut ihrer heute Morgen angekommenen Karte, auf jeden Fall, ebenso wie offensichtlich Jackie und Simba.
Allen, die diesen Blog lesen, Gefallen daran finden und sich eventuell sogar inspirieren lassen, ihr Licht mit der Welt zu teilen. Danke allen, die meine Werke kaufen und/oder mir Ausstellungs- und Zusammenarbeitsmöglichkeiten bieten. Danke allen, die kommentieren, mich ansprechen oder mir Nachrichten schreiben. Ihr alle seid eine grosse Freude und Inspiration für mich!
Falls ihr weiterhin mit von der Partie seid, klettert alle in mein Raumschiff. Aber bevor ihr euch hinsetzt, anschnallt und wir mit Lichtgeschwindigkeit in eine neue Dekade und Dimension brausen, lade ich euch ein letztes Mal in diesem Jahr ein, aufzustehen, den Song unten anzuklicken, das Volumen hochzudrehen und zu tanzen, im Bewusstsein, dass ihr einfach göttlich seid.
Liebe Katzen, Menschen und alle anderen Spezies: hier, heute und euch zur Freude, der Starman und die Astronettes mit I’m Divine.
Erinnert ihr euch an das Kinderlied «Ich geh mit meiner Laterne»? Darin kommt die Textzeile «Am Himmel leuchten die Sterne, hier unten, da leuchten wir» vor – wie poetisch, wie wahr. Ich bin ein grosser Fan vom innerlichen und äusserlichen Leuchten, Strahlen und Funkeln. So sehr, dass ich Glitzer erfinden müsste, gäbe es ihn nicht schon. Die Sterne spiegeln, besonders in der dunklen Jahreszeit, was gibt es Schöneres?
Die Feiertage stehen bevor und weil sie für viele alles andere als liebe- und friedvoll verlaufen, möchte ich euch daran erinnern, dass eure wahre Essenz reines Licht ist. Es mag sein, dass andere mit eurem Schimmern nicht einverstanden sind, euer Leuchten kritisieren oder versuchen, euer Licht unter den Scheffel zu stellen. Ihr seid aber perfekte Mini-Universen, keineswegs geschaffen, um anderen gefällig zu sein oder euch nach ihrem Gutdünken zu verbiegen. Also scheint mutig und hell und wisst, dass eure Würde absolut unantastbar ist.
Gesegnete Wintersonnwende, ihr Lieben!
Bilder: Amanda Leigh Smith für Sugar High+ Love Stoned 2012. Glitz, Glam und Rock, die optimale Inspiration für mein Weihnachtsoutfit.
Erst hat die Elfe dem Löwen einen geschenkt. Als ich erwähnt habe, dass das echt bequem aussieht, hat der Löwe mir auch einen besorgt. Jetzt sitze ich hier in einem dunkelgrünen Overall-Pyjama, bedruckt mit Schneeflocken und bemützten Katzen, die Schals tragen und deren Pupillen eine verdächtige Spur zu weit sind und die Lächeln zu breit. Es fühlt sich an wie eine herzliche Ganzkörperumarmung und jede Faser entspannt sich in dieser wohligen Wärme.
Und plötzlich bin ich müde. So müde, als würde das ganze ereignisreiche Jahr nochmals auf mich einstürmen.
Ich stelle mir vor, meinen Bekiffte-Kätzchen-Anzug bis ende Dezember anzubehalten und einfach nur noch zu schlafen. Schlafen – natürlich auch träumen.
Nur zwischendurch mal würde ich mit verquollenen Äuglein und zerwühlten Haaren durch die Wohnung schlurfen, um etwas zu essen, auf Toilette zu gehen oder die Jurassic Park Serie fertig zu schauen. Es freut mich schon jedes Mal ein bisschen, wenn ein Velociraptor einen der sagenhaft dummen Protagonisten aus dem Genpool snackt. Darwin Award würdig.
Natürlich wissen meine Katzen in diesem Szenario, wie man Kaffee kocht und bringen mir ab und zu eine frisch gebrühte Tasse davon. Während ich trinke, schmusen wir, dann schlafen alle wieder ein.
Henry Lord Noodlz ist seit 2017 selbst ernannter künstlerischer Leiter für Weihnachtsdekoration aus Leidenschaft. Als er neulich gewissenhaft und vermeintlich Kraft seines Amtes die Befestigung der Lichterkette am Grillhäuschen inspizierte, habe ich es nicht übers Herz gebracht, ihm zu sagen, dass die wohl eher für lauschige Sommerabende gedacht ist.
Nach der dritten Lektion in orientalischem Tanz hat mein Herz Feuer gefangen und brennt seither lichterloh. Ja, ich bin verliebt, denn ich weise alle Anzeichen auf: Mein letzter Gedanke vor dem Einschlafen und der erste nach dem Aufwachen gelten dem Tanz, drei Nächte infolge habe ich davon geträumt und ich bin vor jeder Stunde freudig aufgeregt.
Der Zauber solch junger Liebe liegt darin, dass man nicht weiss, wohin sie führt. Ein Strohfeuer? Eine Romanze? Eine ganz grosse Liebe? Möglich ist alles. Im Moment kann ich nur sagen, dass meine höhere Seele mich munter vorantreibt, das Feld zu erforschen, da es ihr ermöglicht, altes Wissen und Potenzial zu integrieren. Meine Kreativität, Heilarbeit und spirituelle Praxis werden mit neuen Impulsen durchflutet und ich kann die Göttliche Weiblichkeit auf ungeahnte Weise er- und ausleben.
Also trainiere ich neben klassisch ägyptischem Tanz jetzt auch Tribal Fusion. Mein Herz lacht, mein Körper ächzt, mein innerer sportfauler Stier mault und ich freue mich einfach über all die Aspekte, die mich ausmachen. Nach einem anspruchsvollen Jahr, in dem ich stets den Fokus halten musste, um durch alle Abschlüsse optimal zu navigieren, tanze ich nun froh und geschmeidig durch dieses wundervoll lichte Portal in die neue Dekade.
Buch: Hat mir meine Lehrerin geliehen, ägyptisches Hüfttuch: Weihnachtsmarkt, goldenes Fransentuch: Vintage, Schmuck: Meine Sammlung alter Stücke aus Rajasthan, Afghanistan und Usbekistan.
Die letzte Stunde vor Sonnenuntergang auf meiner Lieblingsweide — pure Glückseligkeit. Atemwölkchen vor meinem Gesicht, während ich Flechten aufsammele und Schafgarbe pflücke. Dankbar sauge ich diesen Frieden auf und die Welt steht für einen Moment still.
Netztasche aus Bio-Baumwolle aus dem französischen Traditionshaus Filt via Epicerie Batavia. Die gibts in allen Grössen und Farben des Regenbogens und sind unglaublich praktisch. Egal ob Wald oder Stadt, ich habe immer eine dabei.
Unser Herz zu öffnen wie eine Rose und seinen betörenden Duft strömen zu lassen, ist das grösste Geschenk, welches wir dieser Welt und all ihren Geschöpfen machen können. Wenn wir aus allumfassender Liebe geboren werden und dorthin zurückkehren, warum sollten wir sie dann hier nicht ausleben? Liebe ist mitfühlend, gütig, heilend, mutig und friedlich. Wer Liebe entsendet, wird staunen, wie magnetisch sie Situationen, Möglichkeiten und Menschen in ihr Leben zieht, welche dieser Herzfrequenz entsprechen. Egal, wie sehr das Meer des Lebens tobt und wie furchterregend hoch die Wogen schlagen, drückt den Kiel eures Herzens vertrauensvoll tiefer ins Wasser, denn ein in Liebe geöffnetes Herz hat mehr Macht als Tausende, die in Angst schlagen.
Der wunderschöne Rosenstrauss war ein Dankeschön für eine Heilung, alle Ringe und Tuch: Vintage, Teelichtbehälter: Brocki.
Nachts um drei, da sitze ich auf dem Boden und arbeite vor mich hin. Unprätentiös, konzentriert, kaffeeschlürfend. Ich höre nur das leise Singen der Sterne, den Wind, das Prasseln des Feuers im Ofen und Henry, der wie ein Baby Dinosaurier quiekt, wenn er sich auf der Decke davor genüsslich rekelt, um in einer anderen Position gleich wieder einzuschlafen. Sirius will dann vom Wasserhahn trinken, aufgeregt herumrasen und stolz unter lautem Triumphgeheul Blätter, welche sie draussen im Sturm erlegt hat, hereintragen. Wir sind Kinder der Sterne und die Nacht und ihre Magie gehören uns. Nebenan schnarcht manchmal der Sohn der Sonne, welcher in aller Frühe mit seinem Gestirn aufsteht und strahlt.
I hope you get to meet your hero I hope she never lets you down I hope she never tears your heart out or runs away without a sound. – Skunk Anansie
Als Nadina mir 2017 unverhofft einige ihrer sinnlich-fragilen Bunny Girls schickte, konnte ich gar nicht anders, als einer von ihnen eine intergalaktische Heilerin beizustellen. Bis heute sowohl meine liebste Kollaboration als auch Weltraumkatze.
Aufgrund einer technischen Panne wird der Pyramidenfreitag auf Sonntag verlegt. Geniessen Sie in der Zwischenzeit eine weitere frivole Folge der Seifenoper «Ich lieb dich nicht, du liebst mich nicht. Aha!», dargeboten von den beiden Hauskatern, welche sich gerne mal im Flur anzoffen… Weil einfach Freundschaft schliessen viel zu wenig Drama bietet.
Mir scheint, ich hätte euch erst kürzlich die erste Rose aus meinem Dachgärtlein gezeigt. Und doch wohne ich seither in einem andern Haus mit einem andern Garten und zeige euch nun die letzte Rose, welche an einem völlig andern Strauch gewachsen ist. Es liegt in der Natur der Kreise, sich zu schliessen. Unsere Vorstellung wie, hat aber nur selten etwas mit der Realität zu tun. Löwenornament: Cachet.
Von Zeit zu Zeit tausche ich Papier und Leim gegen andere Materialien ein. Die Technik bleibt aber immer dieselbe. Es ist ein Lebensthema von mir, alte, manchmal beschädigte und ungeliebte Dinge auseinanderzunehmen und ihnen zu einem neuen strahlenden Leben zu verhelfen. Als Heilerin mache ich nichts anderes. Für meinen Sphinxenpatch habe ich ein T-Shirt aus dem Brockenhaus, eine Lieblingsjeans, welche an manchen Stellen zerfetzt war und ein Paar Flügel, die man an Schuhen befestigen kann (Geschenk, welches zu diesem Zweck nie zum Einsatz kam), rezykliert. Genäht habe ich das Ganze mit Regenbogen-Glitzerfaden, den ich im Brockenhaus gefunden habe. 100% umweltfreundlich, 1000% fabelhaft. Jeansjacke: Kleiderkreisel.
Weil ich meinen regulären Anfängerinnenkurs im orientalischen Tanz diese Woche nicht besuchen konnte, durfte ich bei den Fortgeschrittenen nachholen. Kinder, mir tun Muskeln weh, von denen ich weiss, dass sie im menschlichen Körper gar nicht existieren. Goldener Fransenschal aus den 70s: ein Geschenk von Seventyseven Vintage.
Karma Solid Perfume geschenkt bekommen und jetzt bin ich süchtig danach. Damit rieche ich nach buntem Sonnenschein, da lacht mein Hippieherz. Ich will unbedingt auch die flüssige Version davon. Möglicherweise schmuggelt ja eine aufmerksame Weihnachtselfe ein Fläschchen in meinen Adventskalender?
Ich gehöre nicht zu den Menschen mit einem Innendekorationsflair und unsere Wohnung ist sicher noch weit davon entfernt, fertig eingerichtet zu sein, aber sie ist gemütlich und der letzte Schliff eilt nicht. Es hat mit mangelndem Interesse zu tun und damit, dass wenn man konsequent gebrauchte Möbel kauft, es manchmal länger dauert, bis man findet, was einem vorschwebt. Aber das Warten lohnt sich immer — dieses thailändische Schubladenmöbel aus den 50s ist der mit Abstand coolste Beweis dafür.
Nur ein paar Schnappschüsse im schwindenden Licht, um euch meinen neuen Rock zu zeigen. Dieser war bis anhin ein Kissenbezug. Ich habe ihn auf einem sommerlichen Streifzug mit dem Löwen in einer winzigen Garage, welche jemand zu einem Brockenhaus umfunktioniert hat, gefunden. Ich muss euch wohl kaum sagen, dass ich einem guten Wildkatzendruck nicht widerstehen kann.
Nun, zwei Franken, ein bisschen Zeit und Liebe später habe ich einen fantastischen Leopardenrock und kann davon ausgehen, dass ich ein Unikat trage. Alles was es zur Transformation braucht, sind Kreativität, Auftrenner, Nadel und Faden und eine tiefe Liebe für Mutter Erde.
Kleider und Schuhe: Brockenhaus, Schmuck: Vintage, selber gemacht und geschenkt bekommen.
Eines meiner älteren Sphingenkinder, Nebet-Anch, möchte das Mutterschiff des Katzenkultes verlassen und in die Welt ziehen, weil — ich zitiere— „Das einstmals ruhige Atelier zum reinsten Tummelplatz für Sphingen geworden ist. Jetzt habe ich Dichtestress“ Pfff, Dichtestress! Das hat sie nur gesagt, weil sie weiss, wie unsäglich beschissen ich diesen Begriff finde.
Wer sie gerne aufnehmen möchte, sollte bedenken, dass sie die einzige Sphinx in der Tempelanlage sein will, inkarnierte Katzen ein Muss, Hunde toleriert/ignoriert. Von der neuen Person wird erwartet, dass sie sich lückenlos an ihre letzten neun Leben erinnert, Teilerleuchtung erwünscht, Gesamterleuchtung als Ziel dieses irdischen Daseins Voraussetzung. Wenn sie sich in dieser Dimension befindet, hält sich Nebet-Anch in einem Papierportal des Formates A4 auf und fixiert ihren Menschen unablässig. Falls sie spricht, wird es sich um eine hochkomplexe, kryptische Frage handeln, eine Verarsche (Dichtestress) oder aber sie kritisiert ungeniert das Leben und Handeln ihres Prüflings. Genau Letzteres wird man nämlich, wenn man sie bei sich wohnen lässt.
Nebet-Anch und ich freuen uns auf eure Bewerbung per E-Mail. Weil die Anforderungen auf praktisch alle zutreffen, prognostiziere ich ganz schönen Dichtestress im Posteingang.
Niemand mag es gerne, überraschend fotografiert und wo möglich noch gleich vom Blitz geblendet zu werden. NIEMAND. Das ist auch in anderen Dimensionen so. Schüchternen Engeln direkt ins Gesicht zu blitzen, trägt einem garantiert irritierte und leicht ärgerliche Blicke ein.
15 Schnappschüsse des verdutzten Engels stehen zur Adoption bereit.
Ich darf an dieser Stelle sagen, dass dies, mit Ausnahme von Postkarten, die allerersten Drucke meiner Arbeit sind. Aus ökologischen Gründen verzichte ich in der Regel darauf. Diese Schmankerln sind also eine seltene Angelegenheit und die Möglichkeit, ein erschwinglicheres Werk von mir zu kaufen.
Wer sich zur Adoption entschliesst, ist nicht nur ein generell fabelhafter Mensch, sondern hilft auch noch dabei, die Futterkammern von Tierheimen zu füllen für den Winter, da ein Teil des Erlöses jedes Bildes zu diesem Zweck in Katzenkult-Manier gespendet wird.
Ich habe 10 Drucke auf glattem, fünf auf körnigem Papier, Grösse ist A6. Alle signiert und gestempelt. Wer einem der kleinen grantigen Kerlchen ein Zuhause geben, oder es in den Weihnachtsstrumpf einer lieben Person stecken will, darf mir gerne eine E-Mail schicken.
Regen und Nebel arbeiten einander ruhig in die Hand. Während der eine gewissenhaft die Farben auswäscht, wickelt der andere mit spinnenlangen Fingern behände alles ein. Als wäre die Welt eine liebe Weihnachtsdekoration, die Saison jedoch vorbei.