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Die stark auf den Export ausgerichteten Aktivitäten seien stark von der Covid-19-Pandemie betroffen gewesen, teilte das Unternehmen am Montag mit. Der starke Franken habe zudem einen zusätzlich negativen Einfluss gehabt, insbesondere auf die Margen.
Um dies aufzufangen seien verschiedene Massnahmen ergriffen worden, insbesondere sei im Bereich Metallbau Kurzarbeit eingeführt worden. Trotz dieser Massnahmen werde der operative Gewinn vor Abschreibungen (EBITDA) per Ende Juni 2020 leicht negativ ausfallen. Das Unternehmen wird die umfassenden Halbjahreszahlen am 25. September 2020 vorlegen.
Die Situation im zweiten Semester werde hauptsächlich von der weiteren Entwicklung im Zusammenhang mit dem Coronavirus in der wichtigsten Konzernregion Europa abhängen, heisst es zum Ausblick. Der von der EU jüngst verabschiedete Plan zur Stützung der Wirtschaft dürfte einen positiven Einfluss haben, aber erst mittelfristig.
Die aktuelle Situation lasse zwar für das zweite Halbjahr auf eine Erholung hoffen, diese dürfte allerdings nicht reichen, um das schwache erste Halbjahr auszugleichen. Insgesamt sei deshalb mit einem schwierigen zweiten Halbjahr zu rechnen sowie mit einem negativen Ergebnis für das Gesamtjahr. Eine Rückkehr in die Gewinnzone erhofft sich das Unternehmen für das Geschäftsjahr 2021.
cf/tt
(AWP)