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Untertitel: Schiessen: Europameisterschaft in Pilsen
Estelle Preti schoss je zwei 97er- und 98er- sowie je eine 99er- und 100er-Serie. «Ich habe zu verhalten begonnen. Erst als die Zeit knapp wurde und ich den Rhythmus erhöhen musste, lief es mir besser», analysierte die amtierende Vize-Weltmeisterin, die als routinierte Schützin die Leaderrolle im Team übernehmen musste.
In den ersten zehn Schüssen handelte sich Estelle Preti ebenso viele Verlustpunkte (3) ein wie am Schluss in drei Zehnerpassen. «Damit geriet sie bei den schwierigen Bedingungen von Anfang an in Bedrängnis», erläuterte Trainer Konrad Jäggi, der die Freiburgerin auch über 3×20 (Dreistellung) nochmals einsetzen wird. «Zudem», führte der Coach aus, «hatte sie mit einem Steckschuss Pech und wurde so im normalen Ablauf gestört».
Zusammen mit den beiden EM-Neulingen Andrea Brühlmann (14., 585) und der mit gesundheitlichen Problemen kämpfenden Tanja Rütti (21., 580) reichte es Estelle Preti im Teambewerb zu Platz sechs. Mit dem Ergebnis im Einzel durfte sie mehr oder weniger zufrieden sein, von der Mannschaft wurde mehr erwartet.
Toni Suter Neunter
Dem Pistolen-Schnellfeuerschützen Toni Suter ist es trotz einer glänzenden zweiten Programmhälfte nicht gelungen, den erhofften Olympiastartplatz zu sichern. Der 23-jährige Zürcher wurde Neunter.