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Was tut Indicamino?
Im spanisch klingenden Namen indicamino ist das Wort Wegweiser (indicador de camino) «versteckt». indicamino will Wegweiser sein zu der Person hin, die von sich sagt: «lch bin der Weg, der zur Wahrheit und zum Leben führt», Jesus Christus (Johannes- Evangelium 14,6).
Das Missionswerk indicamino, damals unter dem Namen (Schweizer Indianer Mission), begann 1956 mit dem Aufbau des ersten Ausbildungszentrums im peruanischen Tiefland. Später folgten die Zentren Huanuco und Lima. Nachdem sich die Strategie bewährt hatte, wurden in Bolivien (1976) und schliesslich in Kolumbien (1995) weitere Missionszentren aufgebaut.
In den Missionszentren von indicamino werden Einheimische zu Leitern ausgebildet, die das erlangte Wissen und die erworbenen Fähigkeiten an ihre Landsleute weitervermitteln und ihnen helfen. Dadurch geschieht Hilfe zur Selbsthilfe auf verschiedenen Ebenen (Bibelschule, Gemeindebau, soziale Hilfe).
Im Fokus der Missionsarbeit sind Menschen in Südamerika, die das Evangelium von Jesus Christus noch nicht gehört haben, die am Rand der Gesellschaft leben, Ureinwohner Südamerikas, soziale und ethnische Randgruppen, die nur schwer oder wenig Hilfe erwarten können.
Durch die Ausbildung von Einheimischen wird
- die Verkündigung der Guten Nachricht von Jesus Christus gefördert
- die örtliche christliche Gemeinde unterstützt
- die materielle Situation der Menschen langfristig verbessert
- in Not Geratenen schnell geholfen