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Von ihm erzählt man sich vieles. In seinen jüngern Jahren machte er eine Reise in die Unterwelt. Daselbst habe er Leute angetroffen, die die Kunst besassen, einem andern ein Schloss an den Mund zu werfen, ohne dass jemand es ablösen konnte, als sie. Dieser Landammann aber konnte dies, warf das Zauberschloss der Art jenen Leuten an den Mund, dass sie es nicht mehr abnehmen konnten.
Als einstens die Berneroberländer über das Joch ins Engelbergertal einfallen wollten, und man ihn darüber berichtete, versicherte er die Unterwaldner, er wolle dieselben schon wieder fortbringen; zauberte daher ein jedes Läubchen im Engelbergerberge hinter dem Grafenort zu einem Soldaten, so dass die Berner beim Anblicke dieses Zauberheeres im Schrecken wieder eilig über das Joch zurückkehrten.
Ein anderes Mal ging sein Zauberspiel dahin, dass an einem Sonntage, als die Leute in Stans aus der Kirche kamen, sie glaubten, es sei kniehoch Wasser und müssten nun durch selbes hinwaten.
Ferner ging ein Hahn über den Dorfplatz in Stans und trug ein schweres Sagholz, was auch durch die Zauberkunst dieses Landammanns stattfand.
Merkwürdig ist, dass man von ihm sonst nicht erzählt, als wäre er vom Volke gehasst oder gefürchtet worden, da man sonst die Zauberer überhaupt sehr fürchtete, und bald eine Zauberei witterte.
Quelle: Alois Lütolf, Sagen, Bräuche, Legenden aus den fünf Orten Luzern, Uri, Schwyz, Unterwalden und Zug, Luzern 1865. Eingelesen von der Mutabor Märchenstiftung, www.maerchenstiftung.ch.