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Die ovalen Eier werden im Sommer einzeln oder in Reihen auf die Unterseite der Blätter abgelegt. Die Raupen entwickeln sich schnell und leben bis am Ende des Sommers im Geäst der Ligusterbüsche. Meist findet man die Raupen erst, wenn sie den geeigneten Verpuppungsplatz suchen. Die Raupen sind mit ihren bis zu 14 cm Körperlänge eine imposante Erscheinung. Ein weiteres Merkmal ist das Horn. Im Gegensatz zum Totenkopfschwärmer, der ein körniges und kleines Horn hat, besitzt der Ligusterschwärmer ein glattes und in eine Spitz zulaufendes Horn. Anfangs Herbst verpuppen sich die Raupen im Boden und überwintern in diesem Stadium.
Obwohl der Ligusterschwärmer in Mitteleuropa relativ häufig ist, wird er eher selten gesichtet. Ausser man hat die geeignete Blütenpflanzen in seinem Garten oder Balkon. Mit seinem langen Rüssel besucht er in der Dämmerung vorzugsweise Blüten mit einem langen Kelch auf. Wie auch andere Schwärmer, fliegt diese Art aus dem Mittelmeerraum in den Norden und verstärkt somit die einheimische Population.