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Im slowakischen Bratislava geboren, studierte die Sopranistin Luba Orgonášová Gesang und Klavier in ihrer Heimatstadt und trat 1984 ihr erstes Engagement am Theater Hagen an. 1988 erhielt sie einen Gastvertrag an der Wiener Volksoper und stellte sich dort als Mozarts Donna Anna vor, kurz darauf feierte sie mit der Pamina aus der Zauberflöte ihren Einstand an der Wiener Staatsoper. 1990 debutierte Luba Orgonášová als Marzelline im Fidelio sowohl bei den Oster- als auch bei den Sommerfestspielen in Salzburg; noch im gleichen Jahr gestaltete sie in Paris erstmals die Konstanze in der Entführung aus dem Serail, die zu einer ihrer Paradepartien avancieren sollte. Seither ist die Sopranistin regelmässiger Gast an vielen führenden Bühnen der Welt: Am Royal Opera House in London und an der Deutschen Oper in Berlin präsentierte sie sich als Aspasia in Mozarts Mitridate, am Opernhaus Zürich war sie als Fiordiligi (Così fan tutte), Giunia (Lucio Silla) und Euridice (Glucks Orfeo) zu erleben, bei den Wiener Festwochen übernahm sie die weibliche Titelrolle in Schuberts Alfonso und Estrella, in Salzburg interpretierte sie die Elettra (Idomeneo) und in Bonn die Gilda (Rigoletto). Vor allem aber widmet sich Luba Orgonášová intensiv dem Konzertrepertoire von Bach bis Britten, das sie sowohl mit traditionellen Sinfonieorchestern wie den Wiener oder Berliner Philharmonikern, dem Amsterdamer Concertgebouworkest und den renommierten Londoner Klangkörpern als auch mit Ensembles der historisch informierten Aufführungspraxis interpretiert. Von Claudio Abbado, Riccardo Chailly, Simon Rattle und Franz Welser-Möst bis zu John Eliot Gardiner, Nikolaus Harnoncourt, Christopher Hogwood und Marc Minkowski reicht die Reihe der Dirigenten, mit denen sie dabei zusammenarbeitet. Für ihre Einspielung des Don Giovanni wurde Luba Orgonášová mit einem Grammy ausgezeichnet.
Dezember 2008