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Max Ackermann wurde am 14. März 1933 in Helmetingen, in der Gemeinde Pier-rafortscha, geboren. Seine Eltern, Albin und Regina Ackermann, geborene Glanzmann, waren Bauern in St. Silvester. Max wuchs mit drei Geschwistern auf und lernte in Bonnefontaines, wo er die letzten zwei Schuljahre absolvierte, Französisch.
Nach der Schule half er auf dem elterlichen Betrieb, bis er eine Anstellung bei der Firma «Routes Modernes» in Freiburg annahm. Viele Jahre war er im Strassenbau tätig, bevor er sich mit fünfzig – er war bis dahin nie krank oder im Spital – einer Hüftoperation unterziehen musste, die ihn zwang, sich nach einer anderen Arbeitsstelle umzusehen, denn das Gehen machte ihm jetzt Mühe; er war behindert. Mit Hilfe der Versicherung fand er eine Anstellung in den Ateliers de la Gérine in Marly, wo er bis zu seiner Pensionierung arbeitete.
Diese Zeit der Pensionierung genoss er sehr, denn jetzt konnte er das machen, was ihm Freunde bereitete: Ausflüge in die Berge, Jassnachmittage, Lotto, Werbereisen, Jahrgängertreffen oder gemütliches Beisammensein mit Bekannten und Freunden bei einer musikalischen Unterhaltung.
Der Umzug ins Pflegeheim Auried in Flamatt vor bald drei Jahren brachte Max eine Erleichterung in seinen Tagesablauf. Doch wann im-mer möglich nahm er Teil an verschiedenen Anlässen ausserhalb des Heimes, so auch bei der letzten Klassenzusammenkunft in St. Silves- ter, die ihm sehr viel Freu- de bereitete. Obwohl es ihm im Pflegeheim gut gefiel, fehlte ihm eine direkte Postautoverbindung von seinem neuen Wohnort nach Alterswil.
Unerwartet verstarb er am dritten Tag nach seiner Spi-taleinweisung am frühen Samstagmorgen, 18. Juli 2009. Eing.