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Es läuft weiter rund für Lara Gut-Behrami. Die Tessiner hat ihre Hochform mit ins Wallis genommen und knüpft dort an, wo sie zuletzt mit Siegen im Super-G in Cortina d'Ampezzo und in den Riesenslaloms in Kronplatz im Südtirol und in Soldeu in Andorra aufgehört hat.
Auf weicher Unterlage und der aus Sicherheitsgründen um die letzten vier Tore verkürzten Strecke war Gut-Behrami 21 Hundertstel schneller als Flury und Hütter.
Persönlichen Bestwert egalisiert
In einer Weltcup-Abfahrt siegte Gut-Behrami erstmals wieder seit gut zwei Jahren. Damals hatte sie in Zauchensee im Salzburgerland gewonnen. In Crans Montana ist es der vierte Vollerfolg nach dem Sieg im Super-G vor drei und dem Abfahrts-Double vor vier Jahren. In diesem Winter ist Gut-Behrami zum siebenten Mal die Beste, womit sie den persönlichen Bestwert aus der Saison 2013/14 egalisierte.
Wichtiger als all die Statistiken rund um Weltcup-Sieg Nummer 44 ist für die Tessinerin allerdings der Fakt, dass sie im Kampf um den Weltcup-Gesamtsieg – es wäre ihr zweiter nach jenem vor acht Jahren – ihren Vorsprung als Führende auf die nach wie vor verletzt ausfallende Amerikanerin Mikaela Shiffrin auf 105 Punkte auszubauen vermochte.
Gleich mehrere Kugeln für Gut-Behrami?
Gut-Behrami könnte ihre Sammlung an kristallenen Weltcup-Trophäen nicht nur um eine zweite grosse Kugel erweitern. Neben der Gesamtwertung liegt sie derzeit auch im Super-G- und im Riesenslalom-Klassement an der Spitze – und in der Abfahrt hat mittlerweile nur noch Sofia Goggia, für die die Saison vor knapp zwei Wochen mit einem im Training erlittenen Schien- und Wadenbeinbruch zu Ende gegangen ist, besser da. Der Vorsprung der Italienerin beträgt bei drei ausstehenden Abfahrten noch 41 Punkte.
Gut-Behrami und Flury sorgten für den zweiten Schweizer Doppelerfolg in einer Weltcup-Abfahrt in diesem Winter. Mitte Dezember hatte die Bündnerin in Val d'Isère vor der derzeit wegen des in Cortina d'Ampezzo zugezogenen Kreuzbandrisses ebenfalls pausierenden Joana Hählen dominiert.
Als drittbeste Schweizerin am Freitag wurde Priska Nufer, vor zwei Jahren überraschende Gewinnerin der zweiten Abfahrt in Crans Montana, Siebente. Besser in diesem Winter war die Obwaldnerin lediglich einmal, als Sechste in der Abfahrt in Val d'Isère.
(red.)