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Der Gümmenenkrieg (1331-33) zählt zu den Kriegen der Stadt Bern gegen habsburgisch gesinnte Adelsbünde; er war zugleich die erste Kraftprobe mit der habsburg. Stadt Freiburg um den Vorrang in Burgund.
Mit dem Kauf des Brückenkopfs Laupen 1324 rückte Bern im Sense- und Saaneraum bedrohlich nahe an Freiburg heran, das zum Sammelpunkt des Bern feindlich gesinnten Westschweizer und Oberländer Adels wurde. Als Freiburg mit den Herren von Weissenburg, Turn und Greyerz 1331 an der Belagerung der von einem Berner als Pfand eingezogenen Burg Mülenen teilnahm, entsetzte Bern dort die Burg. Danach zog es mit seinen Verbündeten, darunter die Städte Solothurn, Biel und Murten, vor das freiburg. Gümmenen am Saaneübergang und zerstörte Feste und Siedlung. Der von Königin Agnes 1333 vermittelte Friede regelte ohne Änderung der Besitzverhältnisse nur den Gefangenenaustausch, liess Bern aber freie Hand für die Abrechnung mit den Frh. von Weissenburg 1334 und die Ausdehnung ins Oberland.
Literatur
– Feller, Bern 1, 117-124
– H. Braun, «Fehde und Krieg», in Berns mutige Zeit, hg. von R.C. Schwinges, 2003, 523-528
Autorin/Autor: Anne-Marie Dubler