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Mit einer erhöhten Luftwechselrate verbunden ist auch ein erhöhter Energieverbrauch (aufgewendete Energie für Lufttransport, Verlust von Wärme in der Abluft), eventuell auch Zugluft, je nach Aussentemperatur auch Abkühlung oder Aufheizung des Gebäudes mit kalter oder warmer Aussenluft, bei niedrigen Aussenluftfeuchten auch Senkung der typischerweise ohnehin schon niedrigen, winterlichen Raumluftfeuchte
In der SIA 382/1: 2007 wird für Bürogebäude eine Luftwechselrate von 36 m3/h pro Person (= 10 L/s pro Person) empfohlen. Studien haben gezeigt, dass wahrgenommene Geruchsbelästigungen durch schlechte Luft und auch allfällige damit verbundene körperliche Symptome ab einer Luftwechselrate von 25 L/s pro Person zurückgehen[1]. Bei schwerwiegenden Geruchsbelästigungen in Gebäuden könnte eine Erhöhung der Luftwechselrate entsprechend geprüft werden. Zu beachten sind aber die diversen damit verbundenen Zielkonflikte. Falls Geruchsbelastungen nur morgens auftreten wird eher empfohlen bereits vor Arbeitsbeginn (aber nur dann) verstärkt zu lüften.
[1] Z.B. Fisk, Mirer, and Mendell (2009)