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Klinodaktylie ist ein angeborenes Symptom, welches eine der häufigsten Fehlbildungen der Hand (oder auch der Zehen) betrifft. Sie kann – muss aber nicht – operativ korrigiert werden. Ein Kind mit Klinodaktylie wird statt mit geraden Fingern mit mindestens einem Finger, Daumen oder Zehen geboren, der verdreht ist. Meistens ist es einer, oder sogar beide, kleine Finger, die betroffen sind. Dies wird subjektiv als ästhetisch unschön betrachtet, was vor allem bei Kindern, deren soziale und psychische Entwicklung durch eine solche Erscheinung beeinträchtigt ist, eine relevante Rolle spielen kann. In schwerwiegenden Fällen kann die Klinodaktylie das Greifen beeinträchtigen. Obwohl sie oft isoliert, als eigenstehendes Symptom auftritt, kann sie auch auf eine andere Erkrankung hinweisen.