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Bild: Priester streut die Asche auf das Haupt
Der Übergang von der Fasnachtszeit zur Fastenzeit ist sehr markant. Nach Mitternacht am "Chline Zyschtig" klingt die fasnächtliche Zeit sehr rasch aus. Es ist Aschermittwoch.
Vom Aschenkreuz hat der Aschermittwoch seinen Namen. Es ist Fasttag und Abstinenztag. Die 40tägige Fastenzeit beginnt. Sie endet an Ostern. Die Sonntage werden nicht mitgezählt, da in der römischen Kirche an Sonntagen grundsätzlich nicht gefastet werden musste. Die zeitliche Ansetzung des Aschermittwochs geht zurück bis ins 7. Jahrhundert.
Am ersten Sonntag nach Aschermittwoch ist jeweils die "Alte Fasnacht". Die Bezeichnung dieses Sonntags geht zurück auf die Zeit, als der Aschermittwoch für die Allgemeinheit noch nicht verpflichtend war und die eigentliche Fastenzeit erst am Montag nach dem ersten Sonntag in der Fastenzeit begann.
Die Asche galt bei den Juden des Alten Testaments und auch bei andern alten Völkern als Sinnbild der Vergänglichkeit, der Nichtigkeit, der Trauer und der Busse. Wegen ihrer reinigenden Wirkung wurde die Asche als Sinnbild der Busse in der christlichen Liturgie übernommen.
Die Asche wird morgens nach der Schülermesse und abends während des Bussgottesdienstes ausgeteilt. Der Prister streut in Kreuzform geweihte Asche auf das Haupt, und erinnert beim Aschenauflegen mit dem traditionellen Gebet an die Vergänglichkeit des irdischen Daseins. "Gedenke Mensch, dass du Staub bist und wiederum zum Staub zurückkehren wirst!" (Genesis 3.19)
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