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Der Bericht «How marketing of formula milk influences our decisions on infant feeding» stützt sich auf Interviews mit Eltern, schwangeren Frauen und Gesundheitsfachkräften in acht Ländern. Er dokumentiert systematische und unethische Marketingstrategien, mit denen die Hersteller von Muttermilchersatzprodukten die Entscheidungen der Eltern bei der Ernährung von Säuglingen zu beeinflussen suchen. Solche Marketingmassnahmen umfassen unregulierte, invasive Online-Werbung, gesponserte und somit nicht unabhängige Beratungsnetzwerke bzw. Helplines sowie kostenlose Geschenke. Die Botschaften an Eltern und Gesundheitspersonal sind oftmals irreführend sowie wissenschaftlich nicht fundiert und verstossen gegen den Internationalen Kodex für die Vermarktung von Muttermilchersatzprodukten. Dieser Kodex ist ein bahnbrechendes Abkommen im Bereich der öffentlichen Gesundheit, das 1981 von der Weltgesundheitsversammlung verabschiedet wurde, um Mütter vor aggressiven Marketingpraktiken der Babynahrungsindustrie zu schützen.
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25.03.2022
Verstoss gegen Richtlinien bei der Vermarktung von Formula-Milch