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Das Wichtigste in Kürze
- Dreimonatiger Sohn des Angeklagten starb an Hirnblutungen nach Schütteln.
Die Richter sahen es nach Angaben eines Gerichtssprechers als erwiesen an, dass der Mann den Jungen nach anhaltendem Schreien so heftig schüttelte, dass es Hirnblutungen erlitt.
Das Kind war nach dem Vorfall, der sich im März vergangenen Jahres in der Familienwohnung in Hildesheim ereignet hatte, im Krankenhaus trotz intensivmedizinischer Behandlung gestorben. Die Mutter war zum Zeitpunkt des Geschehens nicht zu Hause. Das Urteil entsprach der Forderung der Staatsanwaltschaft, die Verteidigung hatte in dem seit Anfang November laufenden Verfahren einen Freispruch beantragt.
Der Vater hatte die Tat bestritten. Wie der Gerichtssprecher in der niedersächsischen Stadt mitteilte, schlossen die Richter nach der Vernehmung von acht medizinischen Sachverständigen jedoch andere Ursachen für die tödlichen Hirnblutungen aus. Demnach stand ausser Frage, dass der Mann durch sehr starkes gewaltsames Schütteln bei seinem Sohn ein gefährliches sogenanntes Schütteltrauma verursachte.