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Bei Fragestellungen stehen wir Ihnen jederzeit zur Verfügung. Setzen Sie sich hierfür mit uns in Verbindung.
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Zwischen akuten Schmerzen, wie sie zum Beispiel durch eine Verletzung oder eine Operation auftreten können, und chronischen Schmerzen, die oft über Jahre anhalten, bestehen erhebliche Unterschiede, nicht nur im Auslösemechanismus, sondern auch in der Therapie. Akute Schmerzen stellen ein biologisch sinnvolles Warnsignal dar, welches verschwindet, sobald die auslösende Ursache beseitigt ist (zum Beispiel der faule Zahn gezogen wurde). Besteht ein Schmerzreiz längere Zeit, entsteht im zentralen Nervensystem bald eine Art von Schmerzgedächtnis, welches sehr lange anhalten kann. Die Reaktionen des Körpers auf Schmerzreize wie z. B. verstärkte Muskelspannung können im Laufe der Zeit ebenfalls zu einer Schmerzquelle werden und tragen zur Chronifizierung der Beschwerden bei. Es kann sich allmählich ein eigenständiges Krankheitsbild mit Begleitsymptomen wie Schlaflosigkeit, Appetitmangel, Antriebslosigkeit und trauriger Verstimmtheit entwickeln. All diese Faktoren führen nicht selten zu sozialer Isolation.
Das Schmerzempfinden während einer Operation kann durch verschiedene Narkoseverfahren ausgeschaltet werden. Bei einer Allgemeinanästhesie schlafen Sie während des Eingriffs; wird eine rückenmarksnahe Regionalanästhesie gewählt, können Sie über einen Monitor Teile der Operation miterleben. Die Operationssäle sind mit modernsten Narkosegeräten und entsprechendem Monitoring ausgestattet. Ein hoher Prozentsatz davon wird als Kombinationsverfahren Regionalanästhesie oder Allgemeinanästhesie mit anschliessender kontinuierlicher Schmerztherapie durchgeführt.
Häufigste Ursache einer Hüftgelenkerkrankung ist der Knorpelverschleiss, aus der sich die Hüft- bzw. Coxarthrose entwickeln kann. Hier werden primäre Arthrosen mit weitgehend unbekannten Ursachen und sekundäre Arthrosen nach bestimmten Grunderkrankungen (angeborene Formveränderungen Rheuma, Durchblutungsstörungen, Unfälle etc.) unterschieden. Das Gelenk verliert zunehmend seine Passform, der Knochen bildet an den Rändern Ablagerungen, und Abriebprodukte verursachen wiederholt Schmerzen. Der Knorpelverlust führt zu einer zunehmenden Einsteifung des Gelenkes. Gleichzeitig treten Anlaufund Belastungs-, später Nacht- und Ruheschmerzen auf, die zu einer Reduzierung der Gehstrecke und letztlich einer Einschränkung der Lebensqualität führen.
Am Ellbogen machen meist Einklemmungen durch freie Gelenkkörper und Belastungsschmerzen bei Arthrose eine arthroskopische Behandlung notwendig. Weitere Behandlungsmöglichkeiten bestehen bei Knorpel- und Knochendefekten (sogar die Beurteilung von Knochenbrüchen), insbesondere am Radiusköpfchen, aber auch in den übrigen Gelenkabschnitten des Ellbogengelenks. Auch die Lösung von Verwachsungen bei starker Bewegungseinschränkung und die Entfernung einer entzündeten Gelenkschleimhaut (Synovialitis), besonders bei einer rheumatischen Erkrankung, stellen häufig eine gute Indikation zur Ellbogengelenkspiegelung dar.
Die Wirbelsäule besteht aus 7 Hals-, 12 Brust- und 5 Lendenwirbeln sowie dem Kreuzbein. Die Wirbel sind hinten (dorsal) paarig über die Wirbelgelenke und vorne über die Bandscheibe miteinander verbunden. Die Bandscheibe besteht aus einem äusseren Faserring und einem inneren Gallertkern (viskoelastisch). Die Aufgabe der Wirbelsäule ist die Übertragung des Körpergewichtes von Kopf und Oberkörper auf das Becken. Zudem ermöglicht diese Konstruktion eine gute Beweglichkeit und durch den Spinalkanal (siehe Abb.1) einen Schutz des Rückenmarks.