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|Projekt||Fischaufstieg Dorfbach Küsnacht, Kanton Zürich|
|Auftraggeber||Gemeinde Küsnacht, Abteilung Tiefbau|
|Jahr||2010 - 2013|
Der Dorfbach Küsnacht ist eines der bedeutendsten Laichgewässer der Seeforelle des Zürichsees. In der Folge des verheerenden Hochwassers von 1778 wurde die Tobelstrecke mit zahlreichen Sperren verbaut und der Bach im Siedlungsgebiet kanalisiert. Heute fliesst er in einem rund 7.5m breiten Gerinne mit seitlichen Ufermauern. Die ebene Sohle ist in Abständen von 10 – 15m mit Rundholzschwellen gegen Erosion gesichert. Unter den insgesamt 7 Strassen- und Bahnbrücken ist die Sohle mit künstlich gepflästerten Sohlrampen verbaut, die den Aufstieg für grössere Fische verunmöglichen.
Zwischen 2011 und 2013 wurden in die untersten drei Sohlrampen Fischpässe eingebaut. Die 0.8m tiefen und bis 2.8m breiten Rinnen bestehen aus einer Betonplatte mit seitlichen Winkelplatten. Das Gerinne wurde mit seitlich angeordneten Blockgruppen und Sohlschwellen aus Blöcken strukturiert. Am oberen Ende der Rinne besteht ein trichterförmiger Einlauf mit Vorbecken aus einbetonierten Blöcken.
Die Bauweise mit einer festen, in die Pflästerung der Sohlrampe eingebauten Rinne mit fixierten Strukturelementen wurde gewählt, weil der Hochwasserspiegel nicht angehoben werden darf und die seitlichen Ufermauern aus kostengründen nicht unterfangen werden sollten.
Die Flussbau AG SAH bearbeitete alle Projektphasen von der Machbarkeitsstudie bis zur Bauausführung.