Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03572.jsonl.gz/2438

Das Projekt
Die Mongolei hat fast etwa 60'000 Gehörlose und nochmals soviele mit starker Hörschädigung - in der Schweiz mit dreimal mehr Einwohnern sind es "nur" 10'000. Oft sind diese Leute arm und Aussenseiter der Gesellschaft. Gehoerlose sind jedoch lebensfrohe und zuverlaessige Menschen, und desto frueher sie andere Formen der Kommunikation lernen, desto groesser ist die Chance, dass sie der Armutsspirale entrinnen koennen. Das vorliegende Projekt will Gehoerlosen Kindern im Vorschulalter ermoeglichen, angepasste Kommunikationssprachen zu lernen, um den Einstieg in die Sonderschule, aber auch die Integration ins Leben, zu erleichtern. Das Projekt wird von einer Nichtregierungsorganisation durchgefuehrt, in Zusammenarbeit mit der Sonderschule 29 in Ulaanbaatar, der Hauptstadt der Mongolei, und dem Erziehungsministerium.
Pro Jahr sollen 40 Kinder die Chance haben, eine Vorschulausbildung zu geniessen und angepasste Kommunkationstechniken zu erlernen. Das Projekt geniesst die volle Unterstuetzung der Mongolischen Regierung und wird von Leuten des Schweizerischen Gehoerlosenbundes fachlich begleitet.
Zusammen mit der mongolischen Regierung und UNICEF erstellt das Projekt eine standardisierte Gebaerdensprache fuer die Mongolei. Daraus wird dann ein Dictionnaire fuer mongolische Gebaerdensprache entstehen, der in den Schulen gebraucht wird. Dadurch wird es Taubstummen erleichtert werden, eine Berufsausbildung oder auch eine hoehere Ausbildung zu machen. Das Ziel ist, diesen Dic. bis Ende 2011 fertig zu haben.