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Ziel der vorliegenden Arbeit war anhand von Praxisbeispielen den Investitionsbedarf für grössere Ställe zu ermitteln. Bei 22 zwischen 1998 und 2001 realisierten Bauprojekten für durchschnittlich 84 (52 – 190) GVE (Grossvieheinheiten) wurden die Kosten untersucht. Anhand der Baukostenabrechnungen wurden die Fremdkosten ermittelt. Die Eigenleistungen wurden geschätzt. Die Fremdkosten betrugen zwischen Fr. 7600.- und Fr. 17’300.- pro GVE-Platz und wurden durch die Art der Futterlagerung signifikant beeinflusst. Die durchschnittlichen Fremdkosten der Betriebe mit Silo betrugen Fr. 10´700.- (Fr. 7’600 – 15’600) pro GVE. Die Bauten mit Heulager kosteten im Durchschnitt Fr. 14’900.- (Fr. 11’700 – 17’300) pro GVE. Zusätzlich wurden im Durchschnitt 2700 Stunden Eigenleistung erbracht.
An der deutsch-französischen Sprachgrenze innerhalb der Schweiz werden Agrarumweltmassnahmen zur Förderung der Biodiversität unterschiedlich stark umgesetzt. Wirtschaftspolitische Anreize könnten diesen kulturbedingten Unterschied verringern.
Der Landwirtschaftssektor als Ganzes erwies sich als robust gegenüber dem COVID-19-Schock. Doch wie wirkte sich die Pandemie auf die einzelnen Unternehmen dieses Sektors aus? Am Beispiel der Schweiz zeigen wir erstmals auf, wie Importeure landwirtschaftlicher Erzeugnisse die Pandemie wirtschaftlich überstanden haben.
Die agrarökonomische Forschung verwendet eine Vielzahl von Methoden und Ansätzen, um bestehende und neue politische Massnahmen zu beurteilen. Dies ist die Grundlage für eine Agrarpolitik, die nachweislich etwas bewirkt, also evidenzbasiert ist.