Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03479.jsonl.gz/2976

Die Prognose von Patienten mit einem Kolonkarzinom, das eine Mutation im Gen BRAF-V600 aufweist, ist deutlich schlecht. Schlägt die Therapie nicht an, beträgt die Überlebenswahrscheinlichkeit lediglich noch vier bis sechs Monate. Eine Dreifachtherapie kann diese zumindest leicht verbessern.
Eine der grössten globalen Studien hat gezeigt, dass das Rezidivrisiko nach einer kurativen Brustkrebsoperation durch Regionalanästhesie gegenüber einer Vollnarkose mit Opioiden nicht reduziert werden konnte. Diese Ergebnisse widerlegen die Annahme, dass die Anästhesie einen negativen Einfluss auf das Wiederauftreten von Brustkrebs haben könnte.
Dass hinter pneumologischen Erkrankungen arbeitsbedingte Gründe stecken können, gerät bei der Anamnese im klinischen und praktischen Alltag gerne aus dem Fokus. Ein Arbeitsmediziner schärfte anhand neuer Studienergebnisse die Sinne dafür und zeigte am Beispiel einiger Krankheitsbilder, worauf man achten sollte.
Erste Studienergebnisse weisen darauf hin, dass die Erweiterung der konventionellen Chemotherapie um eine Immuntherapie das progressionsfreie Überleben bei Patienten mit fortgeschrittenem Blasenkarzinom verbessern könnte. Steht ein Paradigmenwechsel ins Haus?
Ein vielversprechender Ansatz für die Therapie der Multiplen Sklerose liegt in der Antigen-spezifischen Behandlung. Durch sie soll die autoreaktive Immunantwort spezifisch gehemmt werden, um die Risiken einer globalen Immunsuppression zu vermeiden.
Es gibt Neuigkeiten in der Therapie des leichtgradigen bis milden Asthmas, die auch bereits Eingang in die GINA-Empfehlungen gefunden haben. Es geht um den Einsatz nicht mehr nur eines sogenannten Relievers, sondern eines Medikaments mit einem Controller-Potenzial als Bedarfsmedikament.
Die chronisch myeloische Leukämie ist eine maligne Erkrankung des Knochenmarks, bei der zu viele weisse Blutkörperchen gebildet werden. Bei den meisten Patienten kann eine genetische Veränderung des Philadelphia-Chromosoms nachgewiesen werden. Als Erstlinientherapie überzeugt der Tyrosinkinase-Inhibitor Bosutinib.
Die Resultate der internationalen Multizenterstudie APPRECIATE zeigen eine deutliche Symptomreduktion einschliesslich Hautbefall spezifischer Lokalisationen. Zudem war eine deutliche Verbesserung der Lebensqualität messbar.
Brustkrebs ist die häufigste Krebserkrankung bei Frauen. Viele sind familiär vorbelastet. Ab wann die Früherkennung starten sollte, untersuchten Wissenschaftler anhand von über fünf Millionen Patientendaten.
Übergewicht erhöht das Risiko frühzeitig eine Gelenksarthrose zu entwickeln. Im Projekt «Children’s KNEEs» wurde ein physiotherapeutisches Trainingsprogramm erarbeitet und aus klinischer und biomechanischer Sicht evaluiert. Das Fazit fiel positiv aus.
Das Nasopharynxkarzinom ist eine in Europa eher seltene Tumorentität, die häufig erst im fortgeschrittenen Stadium erkannt wird. Durch eine kombinierte Radiochemotherapie sind die Heilungschancen bei nicht-metastasierten Patienten gut. Doch hilft diese Behandlung auch beim Auftreten von Fernmetastasen?
Fortschritte in der Behandlung des kleinzelligen Lungenkarzinoms waren in den letzten Jahren rar gesät. Ergebnisse zweiter Studien weisen einen jetzt einen Überlebens-Vorteil für die Kombination von Chemotherapie mit Immuntherapie nach.
In kaum einer anderen Disziplin sind so grosse und schnelle Fortschritte zu verzeichnen wie in der Onkologie und Hämatologie. Wie die als Best Abstracts ausgezeichneten Studien darlegen, revolutionieren die Immun und Gentherapien nach wie vor die Behandlung maligner Erkrankungen.