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Vor einigen Tagen stellte das Naturhistorische Museum Freiburg fest, dass Störchin Max immer an der genau gleichen Stelle geortet wurde. Zudem zeigten die internen Daten des Satellitensenders einen Temperaturabfall. Mitglieder der spanischen ornithologischen Gesellschaft haben die Reste des toten Storchs und den Sender gefunden. Die Todesursache ist noch nicht klar. Möglicherweise wurde dem Storch eine Starkstromleitung zum Verhängnis.
Max wurde 1999 in Avenches geboren und im selben Jahr mit einem Satellitensender ausgerüstet. Seine Zugwege konnten seither fast lückenlos studiert werden. Weltweit wurde kein anderes Tier solange mit Hilfe von Satelliten verfolgt. Insgesamt flog Störchin Max in ihrem Leben über 60'000 Kilometer.
Die ersten acht Winter verbrachte Max in Marokko. Danach überwinterte die Störchin jeweils in Spanien, allerdings nicht immer am gleichen Ort. Max zog 31 Junge auf und wurde mit dreizehneinhalb Jahren sehr viel älter als die meisten Artgenossen.