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Die zum Transport des heissen Wassers notwendigen gedämmten Rohre lassen sich grob unterteilen in starre und flexible Rohrsysteme. Beide haben ihre Vor-und Nachteile und es hängt von der jeweiligen technischen Anforderung ab, welches Rohrsystem im Einzelfall zum Einsatz kommt.
Die flexiblen Rohrsysteme bestehen meist aus polymeren Mediumrohren (PMR), einer thermischen Dämmung und einem Aussenmantel aus PE. Die maximalen Betriebstemperaturen und Betriebsdrücke sind niedriger als bei den starren Rohrsystemen. Dafür haben sie den Vorteil, dass lange Längen am Stück verlegt werden können, weil dieser Rohrtyp als Ring gewickelt produziert und so auf die Baustelle geliefert werden kann. Längen von mehreren hundert Metern sind üblich. Dadurch verringert sich der Aufwand der Verbindungstechnik erheblich.
Thermoplastische vs. Duroplastische Dämmstoffe
Es gibt bei den flexiblen Rohrsystemen aus Kunststoff zwei Systeme, nämlich diejenigen, welche als Dämmstoff einen Schaum aus PE verwenden und solche, welche einen Dämmstoff aufweisen, der chemisch vernetzt ist, d.h. einen Duroplast darstellt.
in den letzten Jahrzehnten hat sich die Technologie für die Herstellung duroplastischer Dämmstoffe stark weiterentwickelt. Nicht nur hinsichtlich der technischen Leistungsfähigkeit (Dämmwirkung) sind bedeutsame Verbesserungen erzielt worden. Weitere Anforderungen müssen erfüllt werden: Die aktuell verwendeten Treibmittel dürfen sowohl kein Ozonabbaupotenzial als auch ein sehr geringes Treibhauspotenzial aufweisen. Mit der richtigen Materialwahl ist es heute möglich, all diese vielfältigen Ansprüchen gerecht zu werden. Mehr Details dazu im ganzen Artikel (pdf-Download).