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Tod eines Handlungreisenden
Schauspiel
Stückinfo
Der dreiundsechzigjährige Handlungsreisende Willy Loman soll ausrangiert werden. Sein Leben lang hat er hart gearbeitet, Raten bezahlt, eine Familie gegründet und seine Kraft aus der Illusion bezogen, er sei ein bedeutender Mann. Doch war er weder der fürsorgliche Vater und treue Ehemann, noch der erfolgreiche Geschäftsmann, für den er sich ausgab und als den er sich hat sehen wollen. Als sein Sohn Biff ihn mit der Wahrheit konfrontiert und seinen Lebenstraum als Lüge entlarvt, ist er der Wahrheit nicht gewachsen. Von seinem Juniorchef entlassen, sieht Loman keinen anderen Weg, als durch Selbstmord seiner Familie wenigsten die Prämie seiner Lebensversicherung zu hinterlassen.
Arthur Miller, 1915 in New York geboren, ist einer der führenden zeitgenössischen Bühnenautoren. Er hat sich in seinen Stücken nachhaltig und kritisch mit dem kulturellen und politischen Leben in den Vereinigten Staaten auseinandergesetzt.
Lars-Ole Walburg, 1965 in Rostock geboren, hat Millers berühmtestes Stück im Frühjahr 2002 im Schauspielhaus inszeniert. Ab der Spielzeit 2003/04 wird er als Schauspieldirektor am Theater Basel tätig sein.