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Das markante Rathaus auf dem Hauptplatz in Schwyz ist bekannt für seine eindrückliche, historische Fassadenmalerei.
1314 wurde das Rathaus erstmals urkundig erwähnt. Der Neubau erfolgte 1591 bis 1593. Damals tagten Rat und Gericht im Innern des Hauses. Es gab auch eine Schatzkammer, Schreibstuben, eine Salzkammer, einen Kerker und eine Tanzdiele. Am 20. April 1642 brach an der Schwyzer Schmiedgasse Feuer aus. Insgesamt 47 Häuser, darunter auch die Kirche und das Rathaus, brannten ab. Ein Jahr später begann man mit dem Neubau des Rathauses. Auf den Brandmauern errichtet, war das Gebäude aber nicht solide genug und musste 1777 umgebaut werden. Die Leitung hatte Carlo Andrea Galetti.
Mit Blick auf die 600-jährige Erinnerungsfeier der Eidgenossenschaft, schlug 1891 Kommandant Adelrich Benziger aus Einsiedeln eine Neugestaltung der Hauptfassade vor. Künstler Ferdinand Wagner wurde damit beauftragt. Bis heute sind an den Rathausfassaden Wagners Werke zu sehen, wie die Schlacht am Morgarten und der Landamman Stauffacher.
Heute dient die damalige Tanzdiele als Kantonsratssal. In einem weiteren historischen Raum tagt das Bezirksgericht. Der Täfer und die Kassettendecken zählen zu den kostbarsten Arbeiten dieser Art.