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Welt-Malariatag 2017
Bayer schliesst Partnerschaft mit Goodbye Malaria, um Malaria endgültig zu besiegen
Monheim, 24. April 2017 – Bayer geht eine Partnerschaft mit der Initiative Goodbye Malaria ein. Beide Partner verfolgen gemeinsam das Ziel, die Malaria im südlichen Afrika endgültig zu besiegen.
Die im Malariabericht der Weltgesundheitsorganisation (WHO) 2016 veröffentlichten Zahlen, wonach die Anzahl der Malariafälle im Zeitraum 2010 bis 2015 um 21 Prozent zurückging, während die Todesfälle durch Malaria im gleichen Zeitraum sogar um 29 Prozent sanken, sind eine zusätzliche Motivation, mehr für die schnellere Ausrottung der verhängnisvollen Infektionskrankheit zu tun. In den vergangenen 15 Jahren konnten durch eine gezielte Bekämpfung von Krankheitsüberträgern nahezu 80 Prozent aller Malaria-Erkrankungen in Afrika verhindert werden. Die Vektorkontrolle ist demzufolge ein wichtiger Schlüssel zum Erreichen der Ziele im Kampf gegen die Malaria. Trotz der Erfolge in den vergangenen Jahren herrscht weitgehende Einigkeit darüber, dass die weltweite Verbreitung der Krankheit eine ständige Anstrengung und Zusammenarbeit aller wichtigen Akteure erfordert, damit Sachverstand, Investitionen und Innovation zusammenkommen. Bayer und Goodbye Malaria wollen mit dieser Partnerschaft ihr Engagement stärken und mehr Menschen Zugang zu den von der WHO empfohlenen Mitteln der Vektorkontrolle geben, um sie so besser vor der Krankheit zu schützen.
Goodbye Malaria, eine von afrikanischen Unternehmern ins Leben gerufene und geleitete Initiative, sammelt seit vier Jahren Gelder, mit denen Massnahmen zur Vektorkontrolle in Mosambik, Südafrika und Swasiland finanziert werden, die Malariaerkrankungen vorbeugen sollen. Goodbye Malaria arbeitet dabei eng mit den nationalen Programmen zur Malariabekämpfung zusammen, um ein bestmögliches Ergebnis zu erzielen. Die Organisation spielt zudem eine wichtige Rolle bei der Aufklärung der Bevölkerung, der vermittelt werden soll, dass eine Ausrottung der Malaria möglich ist, und die man für den gemeinsamen Kampf gegen die Malaria gewinnen will.
„Wir freuen uns sehr über die Zusammenarbeit mit Bayer. Gemeinsam wollen wir unsere Programme zur Malariabekämpfung ausweiten. Wir teilen die Ansicht, dass sich Malaria durch Vektorkontrolle endgültig besiegen lässt“, erklärt Sherwin Charles, einer der Gründer von Goodbye Malaria. „Wir erhoffen uns durch den Schulterschluss mit lokalen und internationalen öffentlichen und privaten Partnern, dass wir unser gemeinsames Ziel – die endgültige Ausrottung der Malaria – schneller erreichen.“
Die Philosophie und das Engagement von Goodbye Malaria stehen ganz im Einklang mit dem Bekenntnis von Bayer zur Ausrottung von Malaria und der Mission des Unternehmens: Science For A Better Life. Bayer entwickelt und bietet seit mehr als 60 Jahren wirksame Lösungen zur Vektorkontrolle, darunter so zentrale Massnahmen wie Sprühanwendungen für Innenräume (indoor residual spraying, IRS) und insektizidbehandelte Netze mit Langzeitwirkung im Kampf gegen Malaria.
„Wir freuen uns, Seite an Seite mit Goodbye Malaria auf die vollständige Ausrottung der Malaria bis zum Jahr 2030 in Mosambik und Swasiland hinzuarbeiten“, sagt Jose De Sousa, der die Ländergruppe für Subsahara-Afrika bei Environmental Science, einem Geschäftsbereich der Division Crop Science von Bayer, leitet. „Die von Goodbye Malaria gegründete Partnerschaft, an der sich ein internationaler Geldgeber, die Regierung und die Privatwirtschaft beteiligen, ist die erste ihrer Art und wir sind stolz, daran mitwirken zu können. Mit unseren Lösungen zur Vektorkontrolle tragen wir gemeinsam zum Schutz von Menschenleben bei, verbessern die Lebensqualität und fördern die soziale und wirtschaftliche Entwicklung der örtlichen Gemeinden.“
Im Einklang mit der Forderung der WHO nach einer gezielten Nutzung der Innovationskraft investiert Bayer auch künftig in die Entwicklung neuer Lösungen zur Vektorkontrolle, vor allem um Resistenzen gegen Insektizide vorzubeugen. Die neueste Entwicklung, Fludora™ Fusion, ist das erste zweifach wirksame Kombinationsprodukt zur Sprühanwendung in Innenräumen. Es beruht zugleich auf einem neuen Wirkmechanismus. Nachdem das Produkt im Oktober 2015 beim Pesticide Evaluation Scheme der WHO (WHOPES) eingereicht wurde, rechnet Bayer damit, dass es in der zweiten Jahreshälfte 2018 zur Verfügung steht.
„Das Management von Insektizidresistenzen bei Malaria-Vektoren beruht grösstenteils auf IRS. Deshalb ist unsere Partnerschaft mit Goodbye Malaria besonders wichtig. Bayer wird auch künftig an neuen Lösungen arbeiten, um die Malaria endgültig auszurotten. Im Rahmen dieser Partnerschaft sammeln wir wertvolle Erkenntnisse, welche Probleme sich bei der praktischen Anwendung der IRS ergeben“, ergänzt Justin McBeath, Market Segment Manager für Malaria Vector Control bei Bayer.
Mehr Informationen finden Sie unter www.vectorcontrol.bayer.com
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Bayer: Science For A Better Life
Bayer ist ein weltweit tätiges Unternehmen mit Kernkompetenzen auf den Life-Science-Gebieten Gesundheit und Agrarwirtschaft. Mit seinen Produkten und Dienstleistungen will das Unternehmen den Menschen nützen und zur Verbesserung der Lebensqualität beitragen. Gleichzeitig will der Konzern Werte durch Innovation, Wachstum und eine hohe Ertragskraft schaffen. Bayer bekennt sich zu den Prinzipien der Nachhaltigkeit und handelt als „Corporate Citizen“ sozial und ethisch verantwortlich. Im Geschäftsjahr 2016 erzielte der Konzern mit rund 115.200 Beschäftigten einen Umsatz von 46,8 Milliarden Euro. Die Investitionen beliefen sich auf 2,6 Milliarden Euro und die Ausgaben für Forschung und Entwicklung auf 4,7 Milliarden Euro. Diese Zahlen schliessen das Geschäft mit hochwertigen Polymer-Werkstoffen ein, das am 6. Oktober 2015 als eigenständige Gesellschaft unter dem Namen Covestro an die Börse gebracht wurde. Weitere Informationen sind im Internet zu finden unter www.bayer.de.
Zukunftsgerichtete Aussagen
Diese Presseinformation kann bestimmte in die Zukunft gerichtete Aussagen enthalten, die auf den gegenwärtigen Annahmen und Prognosen der Unternehmensleitung von Bayer beruhen. Verschiedene bekannte wie auch unbekannte Risiken, Ungewissheiten und andere Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, die Finanzlage, die Entwicklung oder die Performance der Gesellschaft wesentlich von den hier gegebenen Einschätzungen abweichen. Diese Faktoren schliessen diejenigen ein, die Bayer in veröffentlichten Berichten beschrieben hat. Diese Berichte stehen auf der Bayer-Webseite www.bayer.de zur Verfügung. Die Gesellschaft übernimmt keinerlei Verpflichtung, solche zukunftsgerichteten Aussagen fortzuschreiben und an zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen.