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Nebel verabschiedet sich für kurze Zeit
Ein Tief lag heute Morgen über den Benelux-Staaten. Es steuerte kühlere und feuchtere Luft aus Westen zu den Alpen, was bereits am Morgen zu etwas Niederschlag führte. Während in der Höhe die Temperatur seit gestern zwar langsam, aber doch stetig sank, bemerkte man in den Niederungen kaum eine Temperaturänderung. Grund ist der seit langem über den Niederungen der Alpennordseite lagernde Kaltluftkörper. Immerhin löste sich die Inversion weitgehend auf, und der Nebel verschwand, um wahrscheinlich schon nächste Woche wieder zurückzukehren.
Feuchtere Luft aus Westen bringt der der Alpennordseite etwas Niederschlag
Gegen Ende der Nacht drang aus Westen feuchtere Luft zur Alpennordseite vor. Damit nahm die Bewölkung rasch zu und es kam am Morgen oder am Vormittag kurzzeitig zu etwas Niederschlag. Die Schneefallgrenze lag bei etwa 1700 Metern. Am Nachmittag setzten besonders am östlichen Alpennordhang erneut Niederschläge ein.
Besonders in den östlichen Alpen am Morgen noch einige sonnige Abschnitte
Im Urserental, in Mittelbünden und im Engadin war es zu Tagesbeginn noch freundlich und man konnte noch für kurze Zeit die Sonne geniessen, bevor sich auch hier die Bewölkung verdichtete.
Der Nebel über der Alpennordseite verschwand weitgehend - und kehrt bald wieder zurück, zumindest in Form von Hochnebel
Der gestern auf der Alpennordseite weit verbreitete Nebel mit einer Obergrenze bei 800 Metern lockerte sich am Morgen ziemlich rasch auf. Dies hatte vor allem einen Grund: Die aus Westen einfliessende Luft brachte in der Höhe eine stetige Abkühlung. Auf dem Pilatus und auf dem Napf lagen die Temperaturen gestern am Vormittag ca. 10 Grad höher als heute um die gleiche Zeit. Die gestern noch sehr ausgeprägte Inversion hat sich damit fast vollständig aufgelöst.
Damit konnte sich auch die im Mittelland lagernde Luft - wenn auch nur schwach - mit der unmittelbar darüber liegenden Luft vermischen. Die Nebelschicht, welche sich hauptsächlich zwischen 600 und 800 Meter befand, lockerte sich auf und verschwand mit der Zeit fast vollständig.
Der in der zweiten Nachthälfte stattfindende Bewölkungsaufzug half wohl auch noch mit, den Nebel aufzulösen. Die aufziehende Bewölkung erhöhte nämlich die langwellige Einstrahlung in markanter Weise, was der Nebeldecke Energie zuführte. Damit stieg die Temperatur in der Nebelschicht langsam an, was die Inversion weiter abschwächte und auf diese Weise mithalf, den Nebel zum Verschwinden zu bringen.
Schon am Montag bildet sich über der Alpennordseite wieder eine Hochnebeldecke und ab Mittwoch muss in den Niederungen der Alpennordseite auch wieder mit aufliegendem Nebel gerechnet werden.
Auch auf der Alpensüdseite eher trüb
In der Nacht war es auf der Alpensüdseite noch meist heiter, dann gelangte von Süden her feuchtere Luft heran, so dass auch dort ein recht rascher Übergang zu stark bewölkten Verhältnissen zu verzeichnen war. Einzig im Bedrettotal und in der oberen Leventina war bei Tagesanbruch der Himmel noch weitgehend wolkenfrei.