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Immer mehr Kantone möchten von den Spitälern ein ITAR_K©-Excel pro Spitalstandort. Die Definition des Spitalstandorts in ITAR_K© und der GDK basieren jedoch nicht auf den gleichen Fakten. H+ lädt alle Akteure ein, sich zusammenzusetzen, um eine Matrix für die Definition eines Spitalstandortes zu erstellen.
ITAR_K© wurde in den letzten zehn Jahren kontinuierlich weiterentwickelt, um die Kosten pro Fall/Auftrag einer Einrichtung nach bestimmten spezifischen Tarifen und Tätigkeiten zu kalkulieren. Weiter hilft ITAR_K© dabei, die relevanten Kosten (OKP) pro Tarif und/oder spezifischer Tätigkeit zu definieren, die bei der Finanzierung der Leistungen zu berücksichtigen sind.
Bei der Definition des Spitalstandorts stützt sich ITAR_K© auf die rechtliche Einheit des Spitals mit einer Bilanz und einer Gewinn- und Verlustrechnung. Die Definition der Gesundheitsdirektorenkonferenz (GDK) jedoch nutzt ihre einseitig festgelegte Standortdefinition zur Spitalplanung und geht beispielsweise bei einer Spitalgruppe systematisch von mehreren Standorten aus. ITAR_K© ist kein Instrument, das zur Erreichung der Ziele der kantonalen Spitalplanung oder Wirtschaftlichkeitsprüfung entwickelt wurde und kann daher in diesem Kontext nicht als solches eingesetzt werden. H+ fordert seine Mitglieder auf, ITAR_K© nur nach dem vorgesehenen Modell auszufüllen und zu nutzen und dies ihren Gesundheitsdirektoren und eventuell der GDK bei Bedarf mitzuteilen.
Das Problem der Standortdefinition geht über ITAR_K© hinaus
H+ stellt fest, dass es mehrere Definitionen und Konzepte für den Begriff des Spitalstandortes gibt. Diese Definitionen wurden von verschiedenen nationalen Interessengruppen entwickelt, um spezifische Bedürfnisse und Ziele zu erfüllen. Im Allgemeinen ist die Koexistenz mehrerer Definitionen eines Spitalstandortes an sich kein Problem und durchaus möglich. Die Verwendung bestimmter Definitionen in Kontexten, für die sie jedoch nicht vorgesehen sind, ist problematisch.
Matrix zur Definition des Spitalstandortes
Es ist notwendig, dass sich die Beteiligten auf die verschiedenen Definitionen des Spitalstandortes einigen und dabei die Ziele und Bedürfnisse berücksichtigen, für die diese Definitionen festgelegt wurden. Dadurch würde der Einsatz von Instrumenten in Kontexten, für die sie nicht vorgesehen sind, vermieden.
H+ lädt alle Akteure ein, die eine Definition eines Spitalstandortes formuliert haben, sich zusammenzusetzen, um eine Matrix für die Definition eines Spitalstandortes zu erstellen. Diese Matrix muss es ermöglichen, neben der Beschreibung der Herausforderung selbst auch den Kontext, die Gründe und den Zweck der Definition zu erklären. Die Matrix zur Definition des Spitalstandortes sollte auch über die Auswirkungen/Beziehungen informieren, die einige Standortdefinitionen haben, insbesondere mit einigen anerkannten nationalen Instrumenten (z. B. ITAR_K©).