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Hurter bestätigte am Sonntag auf Anfrage der Nachrichtenagentur sda entsprechende Berichte der Zeitungen “NZZ am Sonntag” und “SonntagsBlick”. “Der ACS ist ein alter, ehrwürdiger Verband”, sagte Hurter. Er sei ein langjähriges Mitglied und habe ein Interesse daran, dass “endlich wieder Ruhe einkehre” in den Verband.
Er wolle dem ACS einen Neustart ermöglichen, verstehe seine Kandidatur aber nicht als Kampfansage an Wasserfallen, sagte er gegenüber den Zeitungen.
Wasserfallen war im Juni an einer umstrittenen Delegiertenversammlung von einem Teil der ACS-Sektionen zum Präsidenten gewählt worden. Die bisherige Führungsriege um den Präsidenten Mathias Ammann hat die Wahl allerdings nicht anerkannt. Am 16. September soll es deshalb zur Wiederholung kommen.
Er sei von der Sektion Schaffhausen zur Wahl angemeldet worden, sagte Hurter, der auch Mitglied der Verkehrskommission des Nationalrats ist. Entsprechende Anfragen habe er jedoch bereits vor Wochen aus “verkehrspolitischen Kreisen” erhalten. Mit den derzeit chaotischen Zuständen im ACS habe er nichts zu tun, stellte Hurter klar. Er sei diesbezüglich “unbefangen”.
Im Automobil Club gärt es schon länger. Zum ersten grossen Eklat kam es Mitte Juni, als der Generaldirektor Stefan Holenstein mit sofortiger Wirkung suspendiert wurde. Er soll arbeitsrechtliche Vorschriften nicht eingehalten haben, begründete Ammann damals die Entlassung. Zudem soll er hinter seinem Rücken Wasserfallen als neuen Präsidenten aufgebaut haben.
Der Berner Nationalrat war am Sonntag für eine Stellungnahme nicht erreichbar.
(SDA)