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Die Bekanntmachung der Pläne für die Super League könnte für drei der vier Champions-League-Halbfinalisten dramatische Konsequenzen haben. Das sagte nun ein Mitglied des UEFA-Exekutivkommitees.
Rekordsieger Real Madrid, Manchester City und Chelsea droht als künftige Super-League-Mitglieder der Ausschluss aus der laufenden Champions League. Dies bestätigte der dänische Verbandspräsident Jesper Möller, der auch Mitglied des UEFA-Exekutivkomitees ist, in einem Interview mit dem öffentlich-rechtlichen Sender in Dänemark (DR). «Diese Klubs müssen weg, und ich gehe davon aus, dass dies am Freitag geschehen wird», sagte Möller.
Sollte dies tatsächlich passieren, würde nur noch ein einziger Halbfinalist – Paris Saint-Germain – übrig bleiben. «Wir müssen dann überlegen, wie wir die Champions League (in dieser Saison) beenden», erklärte Möller mit Verweis auf die ausserordentliche Sitzung des UEFA-Exekutivkomitees am Freitag.
Bereits UEFA-Präsident Aleksander Ceferin hatte am Nachmittag angekündigt, die Klubs und Spieler, die an der Super League teilnehmen, so schnell wie möglich von den Wettbewerben der UEFA ausschliessen zu wollen. Nun könnte ein solcher Ausschluss bereits am Freitag folgen.
Paris Saint-Germain ist der einzige der Halbfinalisten, der nicht zu den zwölf Gründerklubs der Super League gehört. PSG-Präsident Nasser Al-Khelaifi sei ein enger Verbündeter von Ceferin. Zudem ist er der Präsident von beIN Sport, einem katarischen Sportkanal, der hunderte Millionen Dollar in die Champions League investiert hat. (nih/sda/apa/reu)