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Queen – A Night At The Opera
Besetzung:
Freddie Mercury – vocals, vocals, piano and more vocals
Brian May – guitars, orchestral backdrops and vocals
Roger Taylor – percussion and vocals
John Deacon – bass guitar and backing vocals
Label: Universal International Music
Erscheinungsdatum: 1975
Stil: Rock
Trackliste:
1. Death On Two Legs (3:44)
2. Lazing On A Sunday Afternoon (1:07)
3. I'm In Love With My Car (3:05)
4. You're My Best Friend (2:53)
5. '39 (3:31)
6. Sweet Lady (4:04)
7. Seaside Rendezvous (2:17)
8. The Prophet's Song (8:21)
9. Love Of My Life (3:39)
10. Good Company (3:24)
11. Bohemian Rhapsody (5:55)
12. God Save The Queen (1:16)
Gesamtspieldauer: 43:17
„A Night At The Opera“ betitelten Queen ihr viertes Studioalbum, welches 1975 erschien. Der Name der Platte wurde dem gleichnamigen Film der Marx-Brothers aus dem Jahr 1935 entliehen. Inspiriert wurde die Band zu diesem Titel wohl aber auch durch das vorletzte Lied des Albums “Bohemian Rhapsody” aus der Feder Freddie Mercurys, da dieses Stück in seinem Verlauf auch Opern-Anleihen aufweist. Und da wären wir gleich, bei einem der Höhepunkte des Albums. So ein Lied wie „Bohemian Rhapsody“ kann nur und ausschließlich von Queen stammen. Alles was es hier zu hören gibt, die Verbindung von Opernklängen mit Hard-Rock, diese Konstellation und diese vielstimmigen Gesangsarrangements sind einzigartig in der Musiklandschaft. Sie waren es bis 1975, also bis zur Entstehung des Albums und sie sind es auch seitdem geblieben.
Aber nicht nur mit „Bohemian Rhapsody“ wird diese Außergewöhnlichkeit ausgelebt. Als weiteres Beispiel für die Einmaligkeit der Musik steht der Titel „The Prophet’s Song“. Und auch hier sind des wieder die Gesangsarrangements, die die Nummer zu etwas Außergewöhnlichem werden lassen. Und wer einmal seine Stereoanlage auf deren Stereoeigenschaften überprüfen möchte, der sollte diesen Song einlegen und im Mittelteil dann zwischen Mono und Stereo hin- und herwechseln. Beeindruckend.
„Death On Two Legs“ und „I’m In Love With My Car“ überzeugen durch ihre Kraft, die diesen beiden Liedern innewohnt. “Love Of My Life“ bewegt dagegen durch seine Eingängigkeit. Eine überaus süße Eingängigkeit ist da zu hören und sogar zu spüren, die sich trotzdem meilenweit von jeglichem Schmalz oder Schnulz entfernt bewegt.
Auch sonst gibt es auf diesem Album so viel zu entdecken, das von seiner fast schon einzigartigen Abwechslung lebt. Dies wird auch nicht zuletzt durch die Unterschiedlichkeit des Gesangs erzeugt, den Mercury, May und Taylor hier ausleben. Da gibt es das Sanfte, das Rockige und das Divenhafte zu hören – alles in höchster, jedoch niemals störender Perfektion. Und obwohl jedes Lied völlig anders klingt als der Vorgänger, in Bezug auf den Gesang aber auch in Bezug auf die Musik, so sind diese Titel doch immer einzig und allein Queen zuzuordnen.
Fazit: „A Night At The Opera“ ist beeindruckend, auch wenn ich zugeben muss, dass sich mit „Lazing On A Sunday Afternoon“ und „Seaside Rendezvous“ sogar etwas gewöhnungsbedürftigere Titel auf dem Album befinden. Dafür habe ich lange Zeit benötigt, heute gehören auch diese Nummern für mich einfach zu „A Night At The Opera“ dazu und sorgen noch mal zusätzlich für Abwechslung. Auf „A Night At The Opera“ befindet sich Rock-Musik, wie sie eingängiger, intelligenter und kreativer kaum sein könnte. Ein absolutes Meisterwerk der Musikgeschichte, welches jeder Musikhörer kennen sollte. Hochverdiente dreizehn Punkte.
Anspieltipps: Death On Two Legs, I'm In Love With My Car, ’39, The Prophet's Song, Love Of My Life, Bohemian Rhapsody