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Ich befürchte, dass damit alle drei Außenwände eine Kältebrücke werden und dort hinter den Einbaumöbeln Feuchtigkeit und Schimmel entstehen könnten.
Der Architekt meint aber, dass zwar die Küche nach der Dämmaktion mehr geheizt werden müsste als der Rest des Hauses, aber wenn es dort bislang keinen Schimmel gegeben habe, dies auch künftig nicht zu befürchten sei, weil die Küche relativ losgelöst von den restlichen Hausteilen gelegen sei - siehe Anhang, linker Grundriss, Zimmer rechts unten, daneben ein kleines Speisekämmerchen unter der Treppe.
Meinen Sie auch, dass da keine Kältebrücke entsteht und also kein Schimmel zu befürchten ist?
Anhang:
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... oder ist die Frage zu banal? Ich bin eben kein Experte und dachte, dass die Experten es besser beurteilen könnten.
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Bei einem Ferienhaus frage ich mich, warum isoliert werden soll. Je nach Umfang der Nutzung rechnet sich das vielleicht gar nicht. Ansonsten würde ich dem Architekten vertrauen.
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später im Ruhestand wollen wir dort überwintern und deswegen lieber jetzt investieren, bevor die Inflation das Geld zerfressen hat. Das Klima ist zwar dort milder, aber die Häuser ungedämmt und geheizt (und gekühlt) wird überall mit elektrischen Klimageräten (sog. Splits), was auf die Dauer ins Ged geht, so dass wir lieber jetzt dämmen und neue Fenster einbauen lassen. Nach meiner Erfahrung haben aber die Spanier (einschl. Architekten) nicht so viel Erfahrung mit dämmen und Kältebrücken wie in Mittel- und Nordeuropa, und wenn tatsächlich hinter der Einbauküche Kondensatfeuchte anfallen sollte, könnte ja völlig unbemerkt Schimmel oder sogar ein Hausschwamm entstehen, was katastophal wäre.
Gibt es vielleicht eine Methode, um das Risiko zu berechnen?
Oder wäre es eine Lösung, in die Rückwände der Einbauküchenmöbel Belüftungsöffnungen zu fräsen?
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Wenn der Herr Architekt sich so sicher ist, dann soll er doch bitte mal eine Taupunktberechnung nach DINA 4108-3 machen und dabei die Innenoberflächentemperatur berechnen.
Dann kann er bitte gleich noch für die geometrischen Wärmebrücken "Außenwandecke" und für die Konstruktive Wärmebrücke "Fensteranschluss" zwei Wärmebrückenberechnungen machen und dann sehen wir ja, ob die Innenoberflächentemperatur irgendwo unter 13 °C rutscht.
Diese Handwerkersprüche "Ham wir immer schon so gemacht!" oder die Verwaltersprüche "Da war früher auch nie Schimmel!" beruhigen mich irgendwie nicht.
Ansonsten sollte man insbesondere in nutzungsbedingt feuchtigkeitsbelasteten Räumen wie Bad und Küche vielleicht auch mal über eine Lüftung (Abluft) nachdenken. Das reduziert die relative Raumluftfeuchte und somit auch das Schimmelpilzrisiko.
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gelten zwar die gleichen Naturgesetze, aber keine DINA. Und welche Randbedingungen für einen bauphysikalischen Nachweis anzusetzen sind ... ich weiß es nicht. Wird sich innerhalb von Spanien auch deutlich unterscheiden.