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Herausforderung
Der Rückbau in unmittelbarer Nähe zur Hauptpiste des Flugplatzes war aufwändig. Zu den Auflagen hinsichtlich des Bodenaufbaus kamen noch betriebliche Einschränkungen seitens der Flugplatzbetreiberin dazu. Arbeiten in unmittelbarer Nähe zur Hauptpiste konnten nur bei geschlossenem Flugplatz ausgeführt werden (meistens nachts). Die zu rekultivierenden Belagsflächen sind zum Teil mit krebserregenden Stoffen kontaminiert (PAK). Die korrekte Ensorgung und Auftrennung der verschiedenen Belagsarten ist ein wesentlicher Kostenfaktor. Die Zusammenarbeit mit dem Unternehmer, der Bodenkundlichen Baubegleitung (BBB) und den kantonalen Ämtern musste reibungslos funktionieren.
Ausgangslage
Die armasuisse hat vom Bundesrat den Auftrag erhalten, Liegenschaften, welche nicht mehr im Kernbestand der Armee sein müssen, zu veräussern. Nachdem die Genossenkorporation Buochs verschiedene Flächen zurückkaufen konnte, werden nun nicht mehr benötigte Pisten und Rollwege in den ursprünglichen Zustand zurückversetzt. Die versiegelten Flächen werden gemäss Vorgaben des Amtes für Umwelt Kanton Nidwalden als Fruchtfolgeflächte Typ III zurückgebaut. Einzelne Flächen werden als Ökoflächen zurückgebaut. Der Auftraggeber erhält durch die Rückbaumassnahmen weniger zerstückelte landwirtschaftlich genutzte Flächen, welche später im Rahmen einer Pachtlandarrondierung optimiert werden können.