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Inhalt:
Um die Antimaterievorräte der Voyager aufzufüllen, setzt die Voyager Kurs auf einen Nebel, der eine hohe Konzentration von Omicronpartikeln aufweist. Dabei durchstößt die Voyager eine Energiewand und wird plötzlich von Energiekugeln bombardiert. Die Voyager kann sich mit einem Photonentorpedo in letzter Minute den Weg freischießen. Als sich aber herausstellt, daß es sich bei dem Nebel um eine Lebensform handelt, gibt Janeway den Befehl, in den Nebel zurückzukehren und den Schaden zu reparieren, was mit hohen Energieverlusten auch gelingt.
Kritik:
"The Cloud" ist wie "Parallax" (dt.: Die Parallaxe) eine trotz extrem uninteressanter und nicht gerade neuer Haupthandlung sehenswerte Episode mit unzähligen, witzigen Kabinettstückchen. Einer dieser kleinen Höhepunkte ist die Szene, in der Chakotay Janeway in ein Indianerritual einweiht, eine Szene, in der der Drehbuchautor dieser Episode, Michael Piller, eigene Erfahrungen verarbeitete. Sehenswert waren auch Neelix' Probleme, sich an die aus seiner Sicht sehr seltsamen Sternenflottenregeln zu gewöhnen.
Nach Captain Pike wurde hier in "Star Trek" endlich mal wieder ein Captain gezeigt, der sich in seiner Rolle nicht immer nur wohl fühlt. In "The Cloud" erfahren wir, daß sich Janeway in der autoritären Rolle des Captains auch einsam fühlt ist. (Dann soll sie froh sein, daß Neelix ihr "privates Eßzimmer" belegt hat, darin hätte sie sich sicher NOCH verlassener gefühlt...)
Erstmals tauchte in dieser Episode auch das Holoprogramm von Tom Paris auf, das eine französische Kneipe darstellt.
"The Cloud" zählt nicht zu den Höhepunkten der ersten Season und schwelgt wieder im inzwischen immer unerträglicheren Technikgebrabbel, ist aber ansonsten eine überraschend kurzweilige Episode mit sehr vielen witzigen Passagen!