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In Tallinn stand Max Heinzer das nötige Wettkampfglück bei. Sowohl in der 1. Runde der Direktausscheidung gegen den Amerikaner Adam Watson (15:13) wie auch in den ersten beiden Finalgefechten gegen den Ukrainer Bogdan Nikischin (15:14 im Viertelfinal) und den Venezolaner Silvio Fernandez (15:14 im Halbfinal) setzte sich Heinzer hauchdünn durch.
7 Treffer in 30 Sekunden
Im Halbfinal gegen Fernandez, den er Ende Januar schon in Legnano (It) im Final geschlagen hatte, lag Heinzer eine halbe Minute vor Schluss sogar noch mit 8:14 in Rückstand. Dass ihm in diesem Gefecht die Wende noch gelang, erachtete selbst Heinzer als «crazy».
Ein einzigartiges Gefecht
«Die sieben Punkte (vom 8:14 zum 15:14) waren aber 7 ganz klare und undiskutable Punkte für mich», freute sich Heinzer. «Von diesem Sieg werde ich irgendwann den Grosskindern erzählen.» Auch die Trainer drückten sich in Superlativen aus. «Ein solches Gefecht erlebst Du in 20 Jahren nur einmal», meinte Männer-Equipenchef Daniel Giger, der Heinzer in Tallinn gemeinsam mit Nationaltrainer Angelo Mazzoni betreute.
Dank dem Sieg in Estland führt Heinzer nun die Weltrangliste wieder an.