Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03163.jsonl.gz/2021

«Das Bundeshaus ist der Palast des Sexismus»: Mit diesen Worten wählt auch die grüne Ex-Nationalrätin Aline Trede im Rahmen der laufenden Sexismus-Debatte den Gang an die Öffentlichkeit. Sie sei, sagt Trede, bei einer Wohltätigkeitsveranstaltung vor zwei Jahren von Alexander Tschäppät, seines Zeichens SP-Nationalrat und Berner Stadtpräsident, begrapscht worden. Trede sagte gegenüber TeleBärn:
Tschäppät wehrt sich schriftlich:
Ins Visier nimmt Trede auch SVP-Nationalrat und Bauer Andreas Aebi. Aebi habe zu ihr gesagt:
Aebi bestreitet, diese Aussage gemacht zu haben. Er wisse nicht, lässt er mitteilen, warum Trede ihn in den Dreck ziehen wolle. Affaire à suivre.
(tat)
Fussballstar Valon Behrami floh einst vor der Gewalt im Kosovo ins Tessin. Der Tessiner Bundesrat Ignazio Cassis ermöglicht nun, dass mit Schweizer Waffen Gewalt in Bürgerkriegen ausgeübt wird. Ein Blick auf zwei Leben.
Das ist die Geschichte eines Kriegers, eines Kriegs und eines Fehlentscheids. Ihre Hauptfiguren sind zwei Tessiner. Sie spielt im kosovarischen Mitrovica, in Bellinzona, im russischen Rostow am Don und im Sitzungszimmer des Bundesrats im 1. Obergeschoss, Bundeshaus-West, Bern.
Die Geschichte beginnt am 4. Dezember 1990. Die Familie Behrami, Vater Ragip, Mutter Halime, der damals 5-jährige Valon und seine 7-jährige Schwester Valentina überqueren in einem Bus aus Mitrovica im Kosovo kommend …