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Bei jedem Zusatz des Harzes tritt lebhaftes Aufbrausen von entweichender
Kohlensäure ein. Um ein Überschäumen
zu vermeiden, ist daher immer nur eine kleine Menge Harz auf einmal zuzusetzen. Schließlich bildet die Harzseife eine fadenziehende
Masse, die sich leicht in Wasser zu einer schlüpfrigen, seifigen Flüssigkeit löst und beim Zerreiben zwischen den
Fingern keine klebrige Beschaffenheit mehr zeigt. Letzteres würde auf eine unvollkommene Lösung des
Harzes hinweisen, und es müßte dann die
Masse von neuem erhitzt werden.
Nur für den angegebenen Zweck verwendet man reine
Harzseifen, dagegen dient Harz sehr vielfach bei der Bereitung billiger Seifen, Harzkernseifen, als
Surrogat für einen
Teil des Fettes;
solche Seifen sind daher Gemenge von eigentlichen Seifen mit Harzseifen. Das Harz wird hier wegen
seiner
Billigkeit und wegen der Fähigkeit der Harzseifen, viel Wasser zu binden, verwandt.
Sohn des
'Alî und Enkel des
Propheten Mohammed, folgte 661 seinem
Vater im
Chalifat, entsagte
aber nach sechsmonatiger Scheinregierung allen
Rechten zu Gunsten seines Rivalen Mo'âwija und starb zu Medina, wahrscheinlich
infolge von
Vergiftung, 699 im
Alter von 46 Jahren.
ein aus dem
Indischen Hanf (s. d.) gewonnenes Berauschungsmittel,
das in
Indien und im
Orient auf verschiedene
Weise dargestellt wird;
man formt z. B. das gepulverte Kraut mit
Gummi oder Zucker
[* 5] zu festen
Massen von grünlicher
Farbe oder man bereitet durch Auskochen des ind. Hanfs mit
Honig oder
Butter unter Zusatz verschiedener
Gewürze extraktartige
Massen.
Dichter, geb.
zu
Wien,
[* 6] war Professor der Ästhetik am
Theresianum und Kustos der Universitätsbibliothek zu
Wien und starb daselbst Haschka hat besonders viele Oden auf einzelnen
fliegenden
Blättern veröffentlicht.
Berühmt wurde er durch den
Text der von J.
Haydn komponierten österr.
Bogdan Petriceicu, rumän. Gelehrter, geb. in
Bessarabien, studierte in
Charkow, war kurze Zeit in der russ.
Armee und kam 1856 nach
Rumänien,
[* 7] wo er erst Geschichtsprofessor
am Gymnasium zu Jassy war und 1875 Professor der vergleichenden
Philologie an der
Universität und Direktor
der Staatsarchive zu
Bukarest
[* 8] wurde. Von seinen größern Werken sind hervorzuheben: «Archiva istorica a Romaniei» (4 Bde.,
Bukar. 1865-69),
«Istoria critica a Românilor» (2 Bde.,
ebd. 1873-74),
«Cuvênte din betrâni»
(Studien über die rumän. Sprachformen aus den J. 1550-1600, 3 Bde.,
ebd. 1878-82);
nach deren Eingehen er 1887 die «Revista Nona», eine litterar.
Revue größern
Stils,
gründete. Auch auf dem Gebiete des
Dramas und der satir. Novelle hat sich Hasden versucht. Seit 1884 arbeitet er im
Auftrage der
rumän.
Akademie an dem «Etymologicum magnum
Romaniae», von dem bis 1893 3
Bände erschienen sind.
Hasdrubal, der Schwiegersohn des Hamilkar
Barkas, erweiterte nach dessen
Tode 228
v. Chr. ansehnlich die karthag. Macht in
Spanien,
[* 9] deren Mittelpunkt das von ihm gegründete
Carthago Nova wurde, schloß den
Vertrag mit den
Römern, nach welchem
der Ebro die Grenze der karthag. Besitzungen in
Spanien sein sollte, und wurde 220 von einem
Keltiberer ermordet.
Hasdrubal, Hamilkar
Barkas' Sohn, Hannibals
Bruder, führte als Feldherr in
Spanien, nachdem Hannibal nach
Italien
[* 10] gezogen, seit 218
v. Chr.
den
Krieg gegen die beiden
Brüder Publius und Gnäus
Cornelius Scipio, die ihn durch ihren
Sieg 216 am Ebro
hinderten, dem Hannibal nach
Italien zu folgen, und auch in den folgenden Jahren siegreich waren. Nachdem Hasdrubal 213 in
Afrika
[* 11] gegen
Syphax gefochten, kehrte er 212 nach
Spanien zurück. Hier verleitete er zuerst die span.
Truppen des Gnäus Scipio zum
Abfall und brachte dann, nachdem sein jüngerer
Bruder Mago und Hasdrubal, Gisgos Sohn, den Publius besiegt hatten,
mit diesen zusammen auch dem Gnäus Scipio eine schwere
Niederlage bei.
Der röm. Ritter
Lucius Marcius rettete, da beide Scipionen gefallen waren, die Reste des röm.
Heers.
Über Hasdrubal siegte dann
aber bei
Bäcula 208 der Sohn jenes Publius, der spätere Scipio
Africanus; doch vermochte er an dem Zuge
nach
Italien nicht zu hindern. Hasdrubal gelangte bis nach
Umbrien; bevor er sich aber mit seinem
Bruder Hannibal vereinigen konnte,
wurde er 207 von
CajusClaudius Nero und
MarcusLivius Salinator in der
Schlacht am Metaurus geschlagen. Der
größte
Teil seines
Heers und er selbst fielen in der
Schlacht.