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Der AFP-plus Test (Triple-Test)
Vergleichbar mit dem 1.-Trimestertest handelt es sich dabei um einen Test zur Risikoabschätzung für eine Trisomie 21 und nicht um eine direkte Bestimmung der Chromosomen.
Bei diesem Test wird in einer mütterlichen Blutprobe Alfafetoprotein, Beta-HCG und Oestriol untersucht. Das Labor berechnet dann das Risiko für das Vorliegen einer Trisomie 21. Dabei gilt ein Risiko von 1:350 und höher als auffällig. Bei einer derartigen Konstellation wird eine invasive Diagnostik (Amniocentese) diskutiert.
Gesund trotz auffälligem Resultat?
Wichtig wie beim 1.Trimestertest bleibt festzuhalten, dass ein auffällig hohes Risiko wie z.B. 1:10 noch nicht bedeutet, dass das Kind eine Trisomie 21 hat, sind doch 9 von 10 Kindern mit dieser Konstellation gesund.
Ein sehr niedriges Risiko wie z.B. 1:1200 schliesst eine chromosomale Anomalie aber auch nicht aus.