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Die Erforschung der Nebeneffekte von Nanopartikeln steckt nach wie vor in den Kinderschuhen, doch es gibt mittlerweile einige interessante Zahlen und Fakten zu diesem Thema.
Unsichtbare Teilchen
Nanopartikel haben eine Größe von einem bis 100 Nanometer und sind daher für das bloße Auge nicht sichtbar. Jedoch auch unter dem Lichtmikroskop können diese Teilchen nicht wahrgenommen werden. Sie werden nur dann sichtbar, wenn bestimmte Streueffekte des Lichtes mittels eines Lasers genutzt werden.
Die Welt im Nanokosmos
Als Nanokosmos werden all jene Teilchen bezeichnet, deren Größe unterhalb von 100 Nanometern liegt. Sie sind damit kleiner als ein millionstel Millimeter. In diesem Mikrokosmos herrschen andere Bedingungen als in unserer Welt. Im Nanokosmos dominiert die Quantenphysik. Sie beschäftigt sich mit Vorgängen, die Atome zusammenhalten. Würden diese quantenphysikalischen Gesetze auch in unserer Welt gelten, könnte beispielsweise ein abgeschossener Fußball einfach durch den Torwart hindurch fliegen, ohne ihn zu berühren.
Nanopartikel im Weltall
Nanopartikel kommen in unserer Natur ebenfalls vor. Aber auch im Weltall hat man unlängst Nanopartikel aus Titandioxid nachgewiesen. Produziert werden diese Moleküle dort von einem großen Stern mit dem Namen VY im Sternbild Canis major, vielen bekannt als Großer Hund. Wissenschaftler vermuten, dass große Sterne am Ende ihres Lebenszyklus diese Moleküle verstärkt freisetzen.