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Thorens gab ihren Verzicht auf eine Wiederwahl als Co-Präsidentin in einem Interview mit der Westschweizer Zeitung “Le Matin Dimanche” bekannt. Sie habe schon beim Antritt angekündigt, dass sie nicht länger als vier Jahre Co-Präsidentin sein wolle, sagte sie.
Mit der Wahlniederlage der Grünen bei den Wahlen im Oktober habe ihr Entscheid nichts zu tun. “Obwohl ich die Entscheidung vor langer Zeit gefällt habe, ist es schwierig, jetzt aufzuhören, da es so viel zu tun gibt”, sagte sie.
Es sei ihr Wunsch, sich vermehrt auf einzelne Themendossiers zu konzentrieren, sagte sie weiter. Zudem wolle sie mehr Zeit für ihre Familie zur Verfügung haben.
Thorens hatte eigentlich die Wiederwahl als Waadtländer Nationalrätin verpasst. Erst durch den Rückzug von Luc Recordon, der als Ständerat abgewählt wurde, aber den Einzug in den Nationalrat geschafft hatte, rutschte Thorens nach.
Die Bernerin Regula Rytz sagte der Zeitung “Schweiz am Sonntag”, dass sie sich für eine weitere Amtszeit zur Verfügung stelle. Eine erneute Co-Präsidentschaft ist unwahrscheinlich: “Es sieht eher so aus, dass ich es alleine machen werde”, sagte die Nationalrätin. Als Vizepräsidentin der Partei steht laut der Zeitung die junge Genfer Nationalrätin Lisa Mazzone zur Diskussion.
Zu einem Wechsel kommt es bei den Grünen auch im Generalsekretariat. In der vergangenen Woche war bekannt geworden, dass die bisherige Generalsekretärin Miriam Behrens zur Schweizerischen Flüchtlingshilfe wechselt, wo sie ab Anfang März die gleiche Funktion ausüben wird.
(SDA)