Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03288.jsonl.gz/2118

Es sind Faktoren bekannt, die das Risiko einer Erkrankung des Darms erhöhen:
- Die Kombination von Tabak- und übermässigem Alkoholkonsum
- Über Jahre ungesunde Ernährungsgewohnheiten (zu wenig Nahrungsfasern, zu viel rotes Fleisch und verarbeitete Fleischprodukte wie Wurst)
- Langjährige chronisch entzündliche Darmerkrankungen wie Morbus Crohn und Colitis ulcerosa
- Auftreten von Divertikeln und Polypen im Darm
- Diabetes
- Anhaltender Stress, Bewegungsmangel und Übergewicht
- Familiäre oder genetische Belastung
- Alter über 50
Mit einer ausgewogenen Ernährung und ausreichender Bewegung verbessern Sie Ihre Gesundheit und senken das Risiko für Erkrankungen im Magen-Darmtrakt. Es ist weiter ratsam, nicht zu rauchen und wenig bis keinen Alkohol zu trinken.
Die wichtigsten Untersuchungsmethoden zur Früherkennung von Dickdarmkrebs sind der «Blut-im-Stuhl-Test» und die Darmspiegelung. Die obligatorische Krankenpflegeversicherung (OKP) übernimmt die Kosten für Früherkennungsuntersuchungen von Dickdarmkrebs bei Personen im Alter zwischen 50 und 69 Jahren. Sie bezahlt den «Blut-im-Stuhl-Test» alle zwei Jahre oder alle zehn Jahre eine Darmspiegelung. Wichtig ist, dass Sie ein qualitätskontrolliertes Früherkennungsprogramm von besonders qualifizierten Institutionen und Personen erhalten.
Personen, die ein erhöhtes Risiko für Dickdarmkrebs haben (beispielsweise Darmpolypen oder Dickdarmkrebs bei den Eltern oder Geschwistern, chronisch entzündliche Darmerkrankungen), besprechen mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt, ab welchem Alter eine Untersuchung ratsam ist.
Im Alltag recht häufig sind Nahrungsmittelunverträglichkeiten wie beispielsweise auf Lactose, Fructose oder Histamin. Bei einer Nahrungsmittelunverträglichkeit (auch Nahrungsmittelintoleranz genannt) entwickelt der Körper aus unterschiedlichen Gründen Beschwerden, weil er eine bestimmte Substanz nicht verdauen kann. Bei einer Unverträglichkeit bildet der Körper keine Antikörper wie bei einer Allergie. Typische Beschwerden einer Intoleranz sind Blähungen.
Vermeiden Sie Nahrungsmittel, die Sie nicht vertragen.
- Führen Sie bei Beschwerden ein Ernährungstagebuch und notieren Sie Reaktionen auf bestimmte Lebensmittel. Diese Angaben sind auch für die Therapiefestlegung sehr wichtig.
Bei einer Krebserkrankung von Dünn-, Dick- oder Enddarm sind in der Regel chirurgische Eingriffe kombiniert mit Chemo- oder Bestrahlungstherapien notwendig. Weitere Behandlungsoptionen sind kombinierend möglich.
Die CONCORDIA hat deshalb das Institut B,B,S. Volkswirtschaftliche Beratung in Basel beauftragt, die Behandlungen und Operationen von Dünn-, Dick- und Enddarmerkrankungen von allen Schweizer Akutspitälern zu bewerten; unabhängig, neutral und gemäss statistischer Gütekriterien.
Es wurde die Qualität der stationären Behandlung zusammen mit der Aufenthaltsdauer und den Spitalkosten bewertet.
Auf Basis der Ergebnisse zeigen wir Ihnen im persönlichen Gespräch auf, welche Spitäler sich schweizweit bei Behandlungen und Eingriffen am Dünn-, Dick- und Enddarm über mehrere Jahre besonders ausgezeichnet haben; in der Qualität sowie in der Wirtschaftlichkeit der Behandlung.
- Nutzen Sie unser Beratungsangebot, um zu erfahren, welches Spital sich für Ihre Behandlung am besten eignet.
- Selbstverständlich haben Sie nach wie vor im Rahmen Ihrer Grund- und Zusatzversicherungen die Wahl, wann und wo Sie sich behandeln lassen möchten.
Tumorboard: Gesammeltes Wissen
Ein Tumorboard ist eine fachübergreifende Zusammenarbeit verschiedener medizinischer Disziplinen. Das gemeinsame Wissen und die Erfahrungen für einen optimalen Behandlungsplan der Patientin oder des Patienten werden hier zusammengeführt. Häufig wird ein Tumorboard für die Behandlung von Krebspatientinnen und -patienten einberufen.
Für Operationen und Behandlungen von Dünn-, Dick- und Enddarmerkrankungen empfehlen wir Ihnen zudem eine ärztliche Zweitmeinung. So erfahren Sie von zusätzlichen Behandlungsoptionen. Mit einer Spitalversicherung bei der CONCORDIA ist eine ärztliche Zweitmeinung für Sie kostenlos, wenn Sie diese über das Luzerner Kantonsspital (LUKS) beantragen.
Im Vordergrund stehen die körperliche Erholung und Rehabilitation, aber auch die psychische Belastung muss verarbeitet werden. Es dauert in der Regel eine gewisse Zeit, bis sich Ernährung und Verdauung wieder eingespielt haben. Allfällige Schmerzen oder Übelkeit können in den meisten Fällen medikamentös gelindert werden.
Das sind die weiteren Schwerpunkte der Nachsorge:
ambulante onkologische Nachkontrollen mit schul- und allenfalls komplementärmedizinischen oder palliativen Therapieempfehlungen
möglicherweise rehabilitative Massnahmen, um Ihre körperliche und psychische Gesundheit zu erhalten oder zu unterstützen
Medikamente zur Unterstützung der Verdauungsfunktion und Nährstoffverwertung
bei künstlichem Darmausgang: Instruktion und Stomaberatung, Ernährungsberatung, Gewichtskontrolle
Mit einer chronischen Krankheit zu leben, erfordert ein sehr gutes Selbstmanagement, um im Alltag die verschiedenen Herausforderungen bewältigen zu können. Unser persönliches Coaching unterstützt Sie, gute Lösungen zu finden.
- Lassen Sie sich rechtzeitig vor der Grippesaison gegen die Grippe impfen. Der beste Zeitpunkt dafür ist zwischen Mitte Oktober und Mitte November.
Geben Sie uns Feedback: Welche Erfahrungen machen Sie mit dem Gesundheitskompass der CONCORDIA?
Haben Sie Fragen zur Anwendung? Welche Anregungen haben Sie für uns? Oder haben Sie nicht gefunden, wonach Sie suchten?
Rufen Sie uns an +41 41 228 09 94. Oder schreiben Sie Ihre Nachricht an <email-pii>.
Wir helfen gerne weiter.