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Über die Lyrik Bertolt Brechts schreibt Marcel Reich-Ranicki, der Herausgeber dieses Bandes: "In den Nachschlagebüchern und Literaturgeschichten wird Bertolt Brecht in erster Linie als Dramatiker genannt und behandelt. Dagegen ist nichts einzuwen: Es stimmt ja, daß er weder [...]
Brecht zielt mit der Dreigroschenoper auf die Entlarvung der korrupten Bourgeoisie. Auf der einen Seite erscheint der Bettlerkönig Peachum als Musterbeispiel des Geschäftemachers, für den Not und Armut nichts anderes sind als Mittel zum Zweck; auf der anderen Seite entpuppt [...]
Brechts Gedichte über die Liebe vereinen lange Zeit verschlossen gehaltene erotische Gedichte mit bereits bekannten Gedichten. Selten hat ein Dichter das Phänomen Liebe so gründlich und weitläufig erforscht wie Brecht.
Der rote Leinenband versammelt sämtliche Gedichte Brechts, die zu seinen Lebzeiten erschienen oder aus dem Nachlaß ediert worden sind. Am Beginn stehen die großen Sammlungen, etwa die Hauspostille, Die Songs der Dreigroschenoper, Lieder Gedichte Chöre oder die späten [...]
"Wir haben ein Volk vor Augen, das Geschichte macht, das die Welt und sich selbst verändert. Wir haben ein kämpfendes Volk vor Augen und also einen kämpferischen Begriff volkstümlich", schrieb Bertolt Brecht 1938. Dies zur Volkstümlichkeit der Kalendergeschichten aus [...]
"Gedichte im Exil" und "Buckower Elegien", zwei von Bertolt Brecht selbst komponierte Sammlungen, vereinen Gedichte, die Brecht als "typisch" im doppelten Sinne empfand: typisch für ihn als Schreibenden und typisch für die Zeit, in der sie entstanden, auf die sie sich beziehen.