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Die kardio-renale Protektion ist eines der wichtigsten Ziele bei der Behandlung von Typ-2 Diabetes mellitus. Die Empfehlungen der SGED/SSED für die Behandlung von Typ-2 Diabetes mellitus sehen daher eine raschere Therapieeskalation bei unzureichender Glukosekontrolle und den Einsatz von Substanzen mit nachgewiesenen kardioprotektiven Eigenschaften vor [1].
Bei Patienten mit gut eingestelltem Diabetes ist das Risiko einer COVID-19 Infektion nicht höher als in der Allgemeinbevölkerung1. Liegen jedoch Co-Morbiditäten vor, ändert sich die Situation massgeblich2. Auf was müssen Sie achten?
Typ-2 Diabetes mellitus (T2DM) ist mit einem stark erhöhten Risiko für kardiovaskuläre Erkrankungen verbunden [1]. Das gemeinsame Management von T2DM und den kardiovaskulären Risiken ist daher in den Fokus gerückt [1].
Ein 36-jähriger, adipöser Patient möchte sich nach seiner Thyreoidektomie vermehrt auf die Therapie seines Typ-2 Diabetes mellitus und sein Gewicht konzentrieren. Er leidet zudem unter Hypertonie und Dyslipidämie, die ebenfalls in die Behandlungsstrategie miteinbezogen werden müssen.