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Eine erste Meldung des Schweizerischen Erdbebendienstes (SED) gab an, dass das Erdbeben weiträumig verspürt worden sein dürfte. Das Beben habe sich um 18.21 Uhr ereignet und wies eine Stärke von 3,6 auf der Richterskala auf, wie die Nachrichtenagentur Keystone-SDA meldet. Ausgangspunkt war eine Stelle zwischen Thusis und Urmein.
Jedoch verschwand die Meldung kurze Zeit später wieder von der Seite – und das hat einen Grund. Wie der SED auf Anfrage der Today-Plattformen mitteilt, handelte es sich um einen Fehlalarm. Dieser dürfte durch das starke Beben in Tonga ausgelöst worden sein. «Die Signale des Bebens, die auf allen Stationen des SED-Messnetzes registriert wurden, haben zu einer falschen automatischen Auswertung geführt», heisst es beim SED. Nahe dem pazifischen Inselstaat ist ein starkes Erdbeben registriert worden. Die US-Erdbebenwarte USGS gab die Stärke mit 7,6 an.
Der SED registriert in der Schweiz und im nahen benachbarten Ausland durchschnittlich drei bis vier Erdbeben pro Tag beziehungsweise 1000 bis 1500 Beben pro Jahr. Seit Anfang des Jahres gab es 402 Erschütterungen der Erde. Von der Bevölkerung tatsächlich verspürt werden pro Jahr etwa 10 bis 20 Erdstösse mit Magnituden ab etwa 2,5.
(umt/mma)