Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03330.jsonl.gz/2345

Eine Möglichkeit sei auch, bei grösseren Aufträgen zusammenzuarbeiten. So kooperiert Siemens bereits mit dem kanadischen Bahntechnik- und Flugzeughersteller Bombardier bei verschiedenen Projekten, so beim ICE 4, der neuesten Generation des Hochgeschwindigkeitszuges. Die Nachrichtenagentur Bloomberg hatte berichtet, Siemens und Bombardier sprächen über zwei Gemeinschaftsunternehmen.
Mit dem Präsidenten des FC Bayern München, Uli Hoeness, stellte Kaeser am Montag eine neue Partnerschaft vor. Gemeinsam wolle man an zukunftsgerichteten Lösungen, Technologien und digitalen Produkten arbeiten. Siemens verspricht sich vor allem dank des Fussball-Booms in China, im Mittleren Osten und in den USA über die Zusammenarbeit mehr Präsenz bei den Kunden. So hatte der FC Bayern kürzlich ein Büro in Shanghai eröffnet - mit grossem Zulauf, wie Kaeser sagte.
Hoeness zeigte sich auch offen für eine weitergehende Partnerschaft. Neben den Anteilseignern Allianz, Audi und Adidas gebe es "noch Platz", und Siemens wäre dafür ein geeigneter Kandidat. Kaeser erklärte aber, man wolle erst einmal sehen, wie sich die nun verkündete Partnerschaft entwickele, und nicht schon einen nächsten Schritt angehen. Siemens sei ein auf Geschäftskunden spezialisiertes Unternehmen, daher sei ein klassisches Sponsoring, etwa über Trikot-Werbung, für das Unternehmen keine Option./csc/DP/stw
(AWP)