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Der Baubeginn vom Segment "UG 08" beginnt ende Februar 2016.

Kurzbeschreibung Segment:
Auf diesem Segment beginnt die Kehrschlaufe des Schattenbahnhofs, auf welcher die Züge gewendet werden können. Segmenten UG 08 und UG 09). Diese Kehrschlaufe erstreckt sich über dieses und auch das Segment UG 09. Um die Steuerung so einfach wie möglich zu halten, wird die Weiche bei der Kehrschleifeneinfahrt als "Rückfallweiche" erstellt. Dies bedeutet, dass die Züge in der Schlaufe selbst nur in eine Fahrtrichtung fahren werden. Bei der Ausfahrt wird die Weiche somit aufgeschnitten.

Im Vordergrund ist nun die erwähnte Rückfallweiche. Obwohl ein Weichenantrieb vorhanden ist, wird dieser nicht elektrisch angeschlossen. Für die hier verkehrenden Züge bedeutet dies, dass die Einfahrt in die Kehrschlaufe vorbestimmt ist und die Weiche nicht individuell gestellt wird. Somit verkehren inerhalb der Kehrschlaufe die Züge nur in einer Fahrtrichtung.
|Die Gleise sind bereits verlegt. Bis das Segment UG 09, mit dem Lückenschluss in der Kehrschleife erstellt ist, können hier Züge abgestellt werden. Zudem dient dieses Gleis im Moment auch als Auszugsgleis für den Rangierdienst. Da allerdings die Weiche als sogenannte "Rückgfallweiche" erstellt worden ist, wird meist nur ein Gleis benutzt. Dies da die erwähnte Weiche von Hand bedient werden müsste und auch beim Volk der Preiserlein niemand zum bedienen dieser Weiche abgestellt wurde.|

Die Funktion als "Rückfallweiche":
Obwohl die gesamte Anlage mit digitaler Stromversorgung für den Fahrbetrieb betrieben wird, sollte für diese Kehrschleife, eine möglichst einfache Lösung gefunden werden um die Züge zu wenden. Die Herausforderung dabei ist allerdings, dass eine Sämtliche Weichen auf der Anlage mit polarisierten Herzstücken ausgestattet sind. Um mit diesen Weichen dies zu bewerkstelligen, müsste ein Schaltkontakt in der Kehrschlaufe eingebaut werden um beim Wenden des Zuges auch rechtzeitig die Weiche in die richtige Position zu bringen. Zudem müsste das Herzstück dabei umgepolt werden. Dieser Punkt ist beim Verwendeten Schienenmaterial von Minitrix nicht das Problem, geschieht diese Umpolung in der Mechanik der weiche selbst.
Nun, nach einigen Überlegungen war mir dieser Aufwand einfach zu gross. Überdies müsste auch die Betriebssicherheit gewährt sein. Also müsste es doch eine Lösung geben, wie die "Rückfallweiche" bei einzelnen Bahnen im Vorbild. Doch Einfach eine Weiche aufschneiden und dabei keinen Kurzschluss bekommen? Geht dann sowas bei einer digitalen Stromeinspeisung der Gleise?
Vorweg: Ja, aber nur unter gewissen Bedingungen...
Ein polarisiertes Herzstück wird auf der gesamten Anlage eingesetzt, um insbesondere auch kleinste Lokomotiven (z.B. 2-Achser) auch auf der Weiche, zuverlässig mit Strom zu versorgen. Bei der Verwendung der Weiche, als Rückfallweiche würde dieses polarisierte Herzstück unweigerlich zum Kurzschluss führen, wenn der Zug die Weiche nun aufschneiden soll. Also muss eine Weiche her, die keine Polarisation aufweist. Ebenfalls muss sich die Weiche auch von leichtem Wagenmaterial aufschneiden lassen, ohne dass eine Zugsentgleisung die Folge ist. Dabei soll das nicht leitende Herzstück so kurz wie nötig sein, aber dennoch nicht zu kurz, damit das Metallrad auf den Schienen nicht gleich einen Kurzschluss erzeugt, Schliesslich steht die Weichenlasche beim Aufschneiden der Weiche grundsätzlich "falsch" und wird vom falschen Strompol gespiesen.
Im Weichensortiment von Roco bin ich dann fündig geworden. Diese erfüllt die oben geführten Bedingungen (stromloses Herzstück, leichtgängige Weichenlaschen für das Aufschneiden). Diese Weiche ist heute im Fleischmann-Sortiment immer noch erhältlich. Es handelt sich dabei um die Ausführung ohne Bettung, siehe auch das Bild nebenan.
Fazit:
Seit die Kehrschlaufe ihren Betrieb aufgenommen hat, funktioniert das kurzschluss- und entgleisungsfreie Befahren einwandfrei und ohne Einschränkungen bei der Fahrzeugwahl.