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Für Félicien Du Bois ist die WM in Tschechien zu Ende. Die Fingerverletzung an der linken Hand, an welcher der Davoser Verteidiger seit den letzten Testspielen leidet, lässt keine weiteren Einsätze zu. Damit stehen Glen Hanlon noch sechs Verteidiger zur Verfügung.
Du Bois hatte beim HCD auf dem Weg zum Schweizer Meistertitel eine wichtige Rolle eingenommen und war von Hanlon als «bester Verteidiger der NLA-Saison» gelobt worden. Allerdings kämpfte der Routinier bereits im Final gegen die ZSC Lions mit einer Verletzung an der Schulter. Er rückte nicht nur angeschlagen ins Camp des Nationalteams ein, sondern verletzte sich im Testspiel gegen Frankreich zusätzlich am Finger. Trotzdem erhielt er am Tag des WM-Startspiels gegen Österreich von den Ärzten grünes Licht.
Im Spiel gegen Frankreich wurden die Schmerzen am Finger aber offenbar wieder grösser. Gegen die Österreicher hatte er noch das 1:0 geschossen und in den beiden Partien erhielt er nach Roman Josi am zweitmeisten Eiszeit aller Schweizer Spieler. Du Bois wird heute in die Schweiz zurückreisen, um seine Verletzung behandeln zu lassen und sich auf die neue Saison vorzubereiten. (cma/si)
4:1 gegen Norwegen. Vier Siege zum WM-Auftakt hatten wir auch schon. Aber noch nie auf diese Art und Weise. Die grosse Frage lautet nun: Wie weit kommt die «neue» Schweiz?
Kehren wir ein wenig in die Vergangenheit zurück, um die Leistungen der Schweizer hier in Bratislava einzuordnen. Die Vergangenheit hilft uns, die Gegenwart besser zu verstehen.
Also: Im letzten Jahrhundert mit der alten Ordnung des «Kalten Krieges» war auch die Hockeywelt überschaubar. Eingeteilt in eine A-, B- und C-WM. Die A-WM als oberste Stufe umfasste bloss 6 und später 8 Nationen. Und nicht 16 wie heute.
Die Schweiz gehörte mit Ausnahme von zwei schmachvollen Jahren in der C-WM (1969, …