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Unser aktuelles Räzelfoto entstand Ende des letzten Jahres am Quai Jean-Pascal Delamuraz bei der Schiffanlegestelle Lausanne-Ouchy.
«In Ouchy, dem traditionellen Hafen von Lausanne, stehen markante Hotelbauten aus dem 19. Jahrhundert, beispielsweise das Hôtel du Château d’Ouchy (1889–93) im neugotischen Stil, das Hôtel d’Angleterre (1775–79) und das Hôtel Beau-Rivage (1858–61). Zu den bekannten Besuchern zählen unter anderem die Adelsfamilie Sayn-Wittgenstein-Sayn und Richard Strauss, der hier mit Pauline Strauss-de Ahna für ein paar Jahre lebte und seine Oper Die Frau ohne Schatten beendete.» (Quelle)
Nach Ouchy fährt auch die erste und einzige U-Bahn der Schweiz. Sie ist zur Hälfte unterirdisch unterwegs, vollständig automatisch und ferngesteuert.
«Die m2, die erste automatische Untergrundbahn der Schweiz, bildet die Basis des öffentlichen Verkehrs in Lausanne. Sie verbindet den Süden der Stadt (Ouchy) in 18 Fahrminuten mit dem Norden (Epalinges).» (Quelle)
Wir befinden uns unterhalb des Glaubenbielenpasses und schauen Richtung Osten. Dort sehen wir Pilatus, Rigi und das Stanserhorn. Unten sehen wir das Nebelmeer und irgendwo drunter befindet sich der Sarnersee.
Frau R., meine Arbeitskollegin, meinte übrigens das man von diesem Standort aus diesen See auch bei schönstem Wetter nicht sehen kann, der Wald ganz untem im Bildrand sei im Weg. Folglich wäre streng genommen auch diese Lösung falsch. Was man hingegen sehen würde sei ein Ecken des Vierwaldstättersees. Item sie war sich nicht ganz sicher, drum lassen wir den Sarnersee gelten.
Völlig falsch. Hier nochmals das Originalbild inklusive GPS Koordinaten:
Der Autor hat beim Erstellen des Beitrags zwei Fotos verwechselt. Die Lösung ging ursprünglich von einem Standort weiter oben richtung Sörenberg aus, wo man den See tatsächlich nicht hätte sehen können. Bei diesem Bild hier ist der Standort kein Problem, man sieht den See bestens! Danke Stobe und Marcel für die Korrekturen.
Unser aktuelles Räzelfoto entstand vergangenen August auf dem gut 1600m hohen Chasseral, der höchsten Erhebung im Berner Jura, und zeigte die Aussicht Richtung Mont-Soleil.
«Der Chasseral ist Teil des Faltenjuras. Die etwa 20 Kilometer lange Chasseral-Kette wird im Norden durch das Tal von Saint-Imier, im Osten durch die Klusen der Schüss (französisch Suze), im Süden durch den Bielersee und im Westen durch das Val de Ruz begrenzt. Am Südhang des Chasserals liegt auf 800 m ü. M. das ausgedehnte Hochplateau Tessenberg mit mehreren Ortschaften. Nach Nordwesten zum Tal von Saint-Imier erstreckt sich die Combe Grède, eine steile Schlucht, die heute als Naturschutzgebiet ausgewiesen ist.» (Quelle)
Und v.a. hat man – gerade im Herbst, wenns im Mittelland gern mal neblig ist – eine geradezu fantastische Aussicht auf den kompletten Alpenbogen:
Das Flügelrad ist als Symbol der Eisenbahn und des Schienenverkehrs allgemein und weltweit verbreitet. Es steht für die Geschwindigkeit, die in den Anfangsjahren herausragend war. Bis zur Serienreife der Flugzeuge wurden die Geschwindigkeitsrekorde auch durch Eisenbahnfahrzeuge gehalten. In der Wappenkunde wird es kaum verwendet und in der Regel durch ein Eisenbahnrad (Speichenrad mit Spurkranz) mit je einem (Vogel-)Flügel an jeder Seite auf der Höhe der Nabe dargestellt. Quelle
Das Dach des Bahnhofs Neuenburg ziert kein Flügelrad, sondern eine Flügeluhr. Eine wahrhaftig gelungene Abwandlung des bekannten Symbols.
Entdeckt haben wir diese schmucke Uhr übrigens während der letzten #GBLR. Aber das ist eine andere Geschichte.
Edith 22.10.2018: Von unserem treuen Miträtsler Lothringer haben wir noch folgende, interessante Links erhalten:
«Maienfeld (rätoromanisch Maiavilla) ist eine Gemeinde mit Stadtrecht in der Bündner Herrschaft am Fusse des Falknis. Maienfeld ist umgeben von Rebbergen. Maienfeld ist im Roman Heidi von Johanna Spyri Ankunftsort der Protagonistin in der Schweiz. Politisch gehört Maienfeld zu der Region Landquart des Kantons Graubünden.» (Quelle)
Unser aktuelles Räzelfoto zeigt die Aussicht im Weiler Burgen Richtung Saastal und Staldenried.
Staldenried (walliserdeutsch: Schtaaluried) ist eine politische Gemeinde und eine Burgergemeinde des Bezirks Visp sowie eine Pfarrgemeinde des Dekanats Visp im deutschsprachigen Teil des Kantons Wallis.
Sie ist mit einer Strasse sowie mit einer Luftseilbahn von Stalden aus erreichbar. Die Luftseilbahn geht in einer zweiten Sektion weiter hinauf bis zum Weiler Gspon. Staldenried besteht aus 20 verschiedenen Weilern mit eigenem Charakter. Jeder der drei grössten Weiler hat eine wichtige gesellschaftliche Funktion übernommen. In Zur Kirche befindet sich das kirchliche Zentrum, das «weltliche» Zentrum heisst Zur Tanne. Der touristische Mittelpunkt liegt in Gspon. (Quelle)
Der Weiler Burgen gehört zur Gemeinde Törbel und ist aus dieser Richtung auch mit dem Auto erreichbar. Von der anderen, also von Zenegger Seite führt ein Wanderweg in ca. 30 Minuten dorthin. Die Gebäude in Burgen sind dermassen urchig, dass man fast Eintritt nehmen könnte. Ihr findet am Ende des Beitrags ein paar Bilder.
Wir befinden uns auf der Treppe der St. Ursenkathedrale in Solothurn und schauen in die Hauptgasse. Dort -zwischen Märetplatz und der Baseltorkreuzung- versammelten sich am 30. September ca. 800 vorwiegend Harleys zu einem Charity Ride. Zahlreiche Zuschauer verfolgten die herausgeputzten Maschinen auf ihrer Route. Dem schönen Wetter sei Dank fuhren viele Töfffans nochmals los, bevor die Zweiräder winterfest gemacht werden…
Der Treff hat Tradition. Er findet immer am letzten Sonntag der HESO (Herbstmesse Solothurn) statt.
«All zu schwer war dieses Rätsel vermutlich nicht, auch wenn wir kürzlich auf dem Gipfel des Stockhorns eine etwas gar vernebelte Aussicht geniessen durften. Zum Glück erbarmte sich der Nebel zwischenzeitlich und lüftete den schönen Panoramablick über den Übeschisee und Amsoldingersee mit Thun – der im Rätsel gesuchten Stadt – dahinter. Das Stockhorn ist übrigens ein super Ausflugsziel für die anstehende Zwischensaison. Während viele Bergbahnen auf Ende der Herbstferien hin ihren Betrieb bis zum Start der Wintersaison einstellen, ist die Stockhornbahn bis zum 11. November 2018 täglich in Betrieb. Danach wird der Betrieb zwischen dem 14. November und bis 16. Dezember auf die Wochentage Mittwoch bis Sonntag reduziert – somit wisst ihr nun, wie und wo ihr bequem ein sonniges Plätzchen über der Hochnebeldecke findet.»
Wir haben die folgenden Lösungsvorschläge erhalten und freuen uns mit unserm Redaktör und #gblr-Wanderleiter @znuk_ch über die schnellste richtige Antwort:
@ Znuk_ch
Könnte ca. Thun sein ab Stockhorn!
Mä-2
Thun
Schattenhalb
Auf die Stadt Thun vom Stockhorn aus
CFu
Thun
Cöpu
Thun
stobe
Stockhorn in Richtung Thun
Schnegge
Thun
SingleFan
Thun
Eric
thun!!!
@davidrei
Thun
Daniel
Sicht vom Sockhorn auf Thun
Lothringer
Hinter dem Amsoldingersee erahnen wir die Lösung: Thun
Rüedi44
Thun, Blick vom Stockhorn, 2190 müM
Marcel
Thun, vom Stockhorn aus bewundert.
Buchi
Vom Stockhorn auf Thun
Kolkrabin
Auf Thun, vom Stockhorn aus (habs auch noch herausgefunden)
Dänu
Auf Thun natürli
Vine
Thun
Lädi
Blick auf die Stadt Thun und auf unser Haus vom Stockhorn (meinem Hausberg)
Kennst du weitere Schweiz-Faszinierte? Erzähl ihnen gern vom Geoblog.ch!
Die gesuchte Wallfahrtskirche steht in Wolfwil im Kanton Solothurn. Es sind spannende Geschichten, die sich um dieses Gotteshaus und die darin befindliche Marienstatue ranken.
So soll im 10. oder 11. Jahrhundert ein Ritter in den dortigen Waldungen auf der Jagd gewesen sein. Dieses bäumte sich auf, warf ihn ab und schleifte ihn eine ziemliche Strecke neben sich her. In der Todesangst gelobte der Ritter, der Gottesmutter Maria zu Ehren eine Kapelle zu errichten. Und an der Stelle, wo das Pferd stehen blieb, liess der Ritter seinem Versprechen gemäss eine Kapelle bauen. Bereits im Jahr 1300 war nachweislich ein Priester in Wolfwil.
Die eigentliche Wallfahrt begann aber erst später. In den Reformationszeiten soll im Kanton Bern eine Marien Statue in der Aare ‚entsorgt‘ worden sein. Diese spühlte es in Wolfwil an das Aarebord. Die Statue fand in der Wolfwiler Marienkirche ihren neuen Standort und seither pilgern Gläubige von Nah und Fern nach Wolfwil und verehren die Heilige.