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Schaffhausen (awp) - Die an der SIX Swiss Exchange kotierte Beteiligungsgesellschaft BB Biotech weist für das erste Quartal 2011 einen Gewinn von 39,6 Mio CHF aus und liegt damit um 4,3% unter dem Vorjahr. Diese Zahl ergibt sich aus einem um rund 3% niedrigeren Betriebsertrag von 43,7 Mio CHF sowie einem um knapp 14% höheren Betriebsaufwand von 4,1 Mio CHF, wie dem am Donnerstag veröffentlichten Quartalsbericht zu entnehmen ist.
Die Aktienmärkte seien im ersten Quartal von Ereignissen von grosser Tragweite geprägt gewesen, so das Unternehmen. Die politischen Reformbestrebungen in Nordafrika und im Mittleren Osten sowie die Naturkatastrophe in Japan werden sich nachhaltig auf die Gesellschaft auswirken. Während der breite Markt in diesem schwierigen Umfeld seitwärts tendierte, habe sich der Biotechnologie-Sektor unbeeindruckt gezeigt. Entsprechend habe sich die Aktie erfreulich entwickelt und um 12,1% inklusive Dividende zugelegt. Der innere Wert (NAV) stieg um 6,5% (in USD).
Im März 2011 habe der Verwaltungsrat ein umfassendes Massnahmenpaket zur nachhaltigen Reduktion des Discounts zusammengestellt. Um den Interessen der bestehenden Aktionäre besser Rechnung zu tragen und die Aktie für potenzielle Investoren attraktiver zu gestalten, habe sich der Verwaltungsrat für eine konsequente Aktienverdichtung mittels wiederkehrender Aktienrückkaufprogramme entschieden, heisst es weiter. In der ersten Phase, die durch den verstärkten Einsatz des Aktienrückkaufprogramms geprägt sein wird und 12 bis 18 Monate dauern kann, soll der Discount in eine Bandbreite von 10 bis 15% geführt werden. Im ersten Quartal habe sich der Discount auf 18,9 von 25,9% reduziert. Bis Ende März wurden bereits 127'000 Aktien zurückgekauft.
Da die bisherige Dividendenpolitik ihre Wirkung nicht voll entfalten konnte, wird BB Biotech auf weitere Dividendenzahlungen verzichten.
Im Verlauf des ersten Quartals wurden mit Ausnahme von Celgene alle anderen Kernbeteiligungen reduziert und das Kapital einerseits in kleine Positionen wie Incyte, Halozyme, Amylin, Isis und Probiodrug (privat) investiert als auch für den Aktienrückkauf von 631'569 BB Biotech-Aktien eingesetzt. Zudem wurden Dendreon, Human Genome Sciences und Swedish Orphan Biovitrum neu ins Portfolio aufgenommen. Mit der Übernahme von Genzyme durch Sanofi-Aventis ist die Genzyme-Position in diesem Quartal vollständig veräussert worden.
Aktuell zählen Celgene (20,1% des Eigenkapitals), Actelion (20%), Gilead (14,9%) und Vertex (14,6%) zu den Kernbeteiligungen des Portfolios. Für 2011 seien eine Vielzahl wichtiger Meilensteine zu erwarten, so BB Biotech.
dm/ra
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