Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03543.jsonl.gz/1827

Zahl der Todesopfer bei Waldbränden in Kalifornien steigtSchreiben Sie einen Kommentar
Wie die Behörden mitteilten, kamen bereits mindestens 31 Menschen durch die Brände ums Leben, davon 17 in Sonoma. Bei den meisten habe es sich um alte Menschen gehandelt, sagte der Sheriff des Bezirks Sonoma, Ron Giordano. Sie rechneten mit einem weiteren Anstieg der Opferzahlen. Schon jetzt zählen die Waldbrände zu den schlimmsten in der Geschichte Kaliforniens.
Während sich die Flammen im Norden des US-Bundesstaates weiter ausbreiteten, wurde die Suche nach Vermissten und weiteren Opfern ausgeweitet, wie Sheriff Giordano sagte. Dabei kämen auch Leichenspürhunde zum Einsatz.
In Sonoma würden mittlerweile noch etwa 400 Menschen vermisst. Die Suche werde voraussichtlich langsam vorankommen, weil die Feuer weiter loderten und Leichen schwer zu identifizieren seien, sagte der Sheriff.
Bei den Todesopfern handelte es sich laut Giordano vornehmlich um Menschen um die 70 oder 80 Jahre. Das jüngste identifizierte Opfer sei 57 Jahre alt gewesen.
Die Feuer brannten bereits etwa 78'000 Hektar Land nieder, insbesondere in der Weinbauregion Sonoma. Etwa 3500 Häuser und Unternehmen wurden zerstört, darunter einige Weingüter. Rund 8000 Feuerwehrleute waren im Einsatz, um die 20 Brände zu löschen.
Aus einer Reihe von anderen US-Bundesstaaten sowie aus dem Ausland wurden zusätzliche Löschhelikopter und -flugzeuge sowie Einsatzkräfte in die kalifornischen Brandgebiete geschickt.
Derweil hat das US-Repräsentantenhaus 36 Milliarden Dollar für die Opfer der Waldbrände und jüngsten Stürme freigegeben. Dem Kredit muss auch noch der US-Senat zustimmen. Insgesamt 576 Millionen Dollar sollen für die Waldbrandgebiete in Kalifornien reserviert werden.