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Frederick J. Frenger jun., gerade aus dem Knast entlassen, fliegt in Miami ein. Dort befördert er einen Hare Krishna ins Jenseits und lernt dessen Schwester Susan kennen, mit der er eine platonische Ehe der besonderen Art führt. Hoke Moseley vom Miami Police Department ist diese Beziehung und vor allem Freddy selbst nicht ganz geheuer. Es kommt zu einem Showdown zwischen dem unbekümmerten Psychopathen und dem hartnäckigen Cop. »Miami Blues« ist der erste Band einer in Miami angesiedelten vierteiligen Serie mit Detective Sergeant Hoke Moseley, einem Cop »mit schlecht sitzendem Gebiss, billigen Freizeitanzu¨gen, abgenudelter Kreditkarte und allzu freidenkerischen Auffassungen seines Berufs«. Der Roman wurde1990 mit Alec Baldwin verfilmt. Neuauflage des ersten der vier legendären Hoke-Moseley-Romane – »Miami Blues«, »Neue Hoffnung fu¨r die Toten«, »Seitenhieb«, »Wie wir heute sterben« –, die halbjährlich im Alexander Verlag erscheinen werden. »Ich bin nicht Neo-Noir. Ich fu¨hle mich näher bei der modernen Kriminalliteratur, noch näher bei Charles Willeford.« Quentin Tarantino
Portrait
Charles Willeford, geboren 1919 in Arkansas, mit acht Jahren Waise und mit vierzehn Eisenbahntramp, war Panzerkommandant im Zweiten Weltkrieg und später Boxer, Radiosprecher, Maler und Englischlehrer am Miami-Dade Junior College, er starb. 1988.