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Um das Entstehen neuer Flüchtlingsrouten aus der Türkei an der Landesgrenze im Nordwesten zu verhindern, hat Griechenland seine Überwachungsmassnahmen entlang des Grenzflusses Evros erhöht. Dies berichteten am Mittwoch übereinstimmend griechische Medien.
Ein Polizeioffizier aus der Provinzhauptstadt Alexandroupolis bestätigte der Deutschen Presse-Agentur die Informationen ohne weitere Details zu nennen.
Grenzgebiet teilweise vermint
Als Erstes werde ein gut zehn Kilometer langer Zaun verstärkt und repariert. Dieser war 2012 bei Orestiada entlang des einzigen Landesgrenzen-Abschnittes fertiggestellt worden, der nicht von dem Fluss markiert wird, berichtete die konservative Zeitung «Kathimerini». Überschwemmungen nach starken Regenfällen hatten Teile des Zauns im Februar 2015 beschädigt.
Der Rest der griechisch-türkischen Grenze verläuft entlang des Flusses Evros. Der Übergang gilt als weniger gefährlich als die Überquerung der Meeresengen zwischen der türkischen Küste und den griechischen Ägäisinseln. Einige Stellen entlang des Flusses sind jedoch vermint.
In den vergangenen Jahren sind Dutzende Menschen beim Überqueren des an einigen Stellen reissenden Stroms oder in einem Minenfeld am Ufer ums Leben gekommen.
(sda/me/mbü)