Document ID: /curiavista/filtered/00000.jsonl.gz/102256

<h2>SubmittedText<h2><p>- Wann können die RAV wieder uneingeschränkt arbeiten?</p><p>Seit Wochen behindern Computerprobleme die Arbeit in den Arbeitsvermittlungszentren. Das Bundesamt für Informatik gelobt Besserung, die Kantone bleiben aber noch immer skeptisch.</p><p>- Wann läuft das System wieder?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Am 8. Juni 2009 wurde das neue Informationssystem für die Arbeitsvermittlung und Arbeitsmarktstatistik (Avam) produktiv gesetzt und damit die 1993 in Betrieb genommene Avam-Anwendung abgelöst. Avam wurde und wird im Bundesamt für Informatik und Telekommunikation entwickelt und betrieben. Teile davon, insbesondere das Avam-DMS, wurden von Drittlieferanten zugekauft. Das neue Avam besteht aus insgesamt vier Subsystemen: der zentralen Datenbank Avam, dem Dokumenten-Management-System Avam-DMS, der Schattendatenbank Avam-ODS für administrative und statistische Auswertungen sowie Avam-E-Government. Nach der ordentlichen Abnahme durch das Seco war die Produktivsetzung erfolgreich. Das Echo der Avam-Benutzer in den Kantonen war positiv. Bis Ende September 2009 liefen alle vier Subsysteme praktisch ohne Probleme. Seit Ende September 2009 verursacht das Subsystem Avam-DMS aufgrund eines neuen Release bei der zugekauften Software Performanceprobleme - mit dem Effekt, dass die Vollzugsaufgaben der RAV zeitweise verlangsamt und dadurch beeinträchtigt werden. Die anderen drei Subsysteme funktionieren gut. Datenverluste traten keine auf. Das technisch zuständige BIT ist mit allen verfügbaren Mitteln an der Problemanalyse. Ziel ist es, den RAV ab Beginn Januar 2010 wiederum einen einwandfreien Avam-DMS-Betrieb zur Verfügung stellen zu können. Die Chefs der kantonalen Arbeitsämter werden laufend über den Stand der Problembehebungsarbeiten informiert.</p>