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Microsoft! will! Yahoo!
Microsoft! will! Yahoo!
Zwischen Microsoft und Yahoo bahnt sich ein langer Übernahmekampf an. Denn Microsofts ursprüngliches Gebot von 31 Dollar pro Aktie (total 44,6 Milliarden Dollar) ist Yahoo zu wenig. Die Internet-Firma fordert laut Medienberichten mindestens 40 Dollar pro Aktie. Microsoft hat bislang nicht nachgelegt und erwägt eine feindliche Übernahme. Ein Verzicht ist nicht zu erwarten, da Steve Ballmer bereits erklärt hat, dass es keine Alternative zum Yahoo-Kauf gäbe: «Wir brauchen die gemeinsame Forschungs- und Entwicklungskapazität, um mit dem Marktführer [Google] mitzuhalten.»
Parallel versucht Yahoo um
jeden Preis eine Übernahme durch Microsoft zu verhindern. Zur Debatte steht laut Medienberichten die Ausgabe weiterer Aktien, Kooperationen (mit Google?), ein anderer Käufer (Rupert Murdochs News Corp?) oder eine Fusion (mit AOL?). Allerdings sind die Hürden hoch. Google hat bereits bei Kooperationen mit Widerstand der Wettbewerbsbehörden zu rechnen. Und andere Käufer sind nicht in Sicht, da sie nicht über die nötigen Mittel verfügen und eine Fremdfinanzierung wegen der Kreditkrise kaum machbar ist.
Insofern hat sich Microsoft einen guten Zeitpunkt zum Angriff ausgesucht: Der Aktienkurs Yahoos hat sich seit Anfang 2006 mehr als halbiert. Ausserdem ist Yahoo schwer angeschlagen und musste nach einem neuerlichen Gewinneinbruch 2007 den Abbau von 1000 Stellen ankündigen. Ursache der Turbulenzen sind strategische Fehler, unter anderem fehlendes Engagement im Bereich Social Networks. Selbst die Ablösung des CEOs und Präsidenten Terry Semel im Juni 2006 durch Gründer Jerry Yang konnte die Wende noch nicht herbeiführen.