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Der Flugverkehr zwischen Grossbritannien und Europa könnte zum Erliegen kommen, sollte kein neues Verkehrsabkommen geschlossen werden. Ryanair-Chef Michael O'Leary sieht die Chancen darauf schwinden.
Ryanair-Chef Michael O'Leary befürchtet im Zuge des Austritts Grossbritanniens aus der Europäischen Union Störungen im Flugverkehr. Die Chancen auf ein Flugverkehrsabkommen vor dem Jahresende 2018 schwänden, sagte O'Leary am Mittwoch nach einem Treffen mit dem britischen Verkehrsminister Chris Grayling.
Es sei im Interesse der Europäer, wenn keine Vereinbarung erzielt werde. Die Fluggesellschaften seien dagegen auf ein Abkommen bis Ende 2018 angewiesen, um ihre Sommerflugpläne ab März 2019 zu erstellen.
Grossbritannien als grösster Markt
Seit Januar hatte der Ryanair-Chef immer wieder darauf verwiesen, dass ein neues Flugverkehrsabkommen nötig ist. Andernfalls könnte der Flugverkehr zwischen Grossbritannien und der Europäischen Union gänzlich zum Erliegen kommen. Für Ryanair ist Grossbritannien mit gut einem Drittel der Flüge der grösste Markt.
(reuters/me/gku)