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Drei Bücher:
-Zwischen den Palästen
Der Nobelpreis für Nagib Machfus galt vor allem auch seiner Kairoer Trilogie. Die westliche Kritik verglich sie mit den "Buddenbrooks", der "Forsythe Saga", der "Danziger Trilogie", der "Comédie Humaine" Balzacs, nannte sie den "Baedeker zu Ägyptens Seele"... Über drei Generationen und drei Jahrzehnte hinweg wird das Leben einer Kairoer Kaufmannsfamilie verfolgt und zu einem reichen Gemälde ägyptischen Lebens verdichtet.
-Palast der Sehnsucht
Kamal, der jüngste Sohn des geliebt-gefürchteten Familienpatriarchen Abd al-Gawwad, bekommt die Härten des Erwachsenwerdens zu spüren: Seine erste, heftige Liebe zur Aristokratentochter Aida bleibt unerwidert, und seiner Begeisterung für die Wissenschaft, die ihn an den religiösen Bräuchen zweifeln lässt, begegnet der Vater mit schroffer Ablehnung. Entmutigt beginnt er, sich in Weinbuden zu betrinken und durch Bordellgassen zu streifen, während sein Bruder Jasin und der Vater, ohne es voneinander zu wissen, um die Liebe derselben jungen Lautenspielerin buhlen - Zanuba
-Zuckergässchen
Vom Balkon seines Palastes verfolgt Abd al-Gawwad, der einst so stolze Herrscher der Familie, das Strassentreiben. Seine Zeit ist dahin, und seine Kinder sind gross geworden. Der Zweite Weltkrieg erreicht Ägypten: Luftangriffe auf Kairo! Bringen die italienischen und deutschen Faschisten die Unabhängigkeit, oder bedeuten sie eine noch grössere Gefahr? Der Riss, der durchs Land geht, bricht auch in Abd al-Gawwads Familie auf.