Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03217.jsonl.gz/1398

(Kt. Bern,
Amtsbez. und Gem. Saanen).
1014 m. 52 am rechten Ufer der
Saane zwischen
Gstad u.
Saanen zerstreut gelegene
Häuser; 1,5
km sö. der künftigen Station
Saanen der Simmenthalbahn. 241 reform. Ew. Ackerbau und Viehzucht.
(Les) (Kt. Freiburg,
Bez. Glâne).
936 m. Gem. und
Weiler; 5,5 km nw.
Semsales und 3,5 km ö. der Station
Vauderens der Linie
Freiburg-Lausanne. 15
Häuser, 77 kathol.
Ew. Kirchgemeinde
Le Crêt. Futterbau, Viehzucht und Milchwirtschaft. Torfausbeute. Der
Ort hiess früher
La Ville
du
Bois ès
Écasseys. Schöne Landgüter, Ueberreste der grossen Grundherrschaft, die zu Beginn des 17. Jahrhunderts
der
Freiburger Ratsherr und Hauptmann Heinrich Lamberger sein Eigen nannte und deren Kern das Fort Lambert (wahrscheinlich
ein ehemaliges Refugium) bildete.
Bezirk des Kantons Waadt,
in dessen Zentrum gelegen. 12980 ha
^[Supplement: 13230 ha] Fläche. Wird begrenzt: im N.
vom Bezirk
Yverdon, im O. von den Bezirken
Moudon u. Oron,
im S. vom BezirkLausanne und im W. von den Bezirken
Cossonay und
Orbe.
Aubonne,
Cossonay und Orbe
sind die einzigen Waadtländer Bezirke, die auf keiner
Seite an die Kantonsgrenze oder
an einen
See stossen. Der Bezirk Échallens gehört ganz dem Berggebiet des
Jorat an und liegt der Hauptsache nach zwischen 500 und 700 m
Höhe auf dem weiten gewellten
Plateau im W.-Abschnitt desselben; immerhin greift er im SO. auf die einsamen
und bewaldeten höhern Teile des zentralen
Jorat (910 m) über, während er im N. bis 465 m absteigt.
Gehört fast ganz dem Einzugsgebiet der
Thièle
(Zihl) und damit dem Aaregebiet an;
seine nennenswertesten
fliessenden Gewässer sind: der
Talent, der vom s.
Jorat herkommt, w.
Froideville auf den Boden des Bezirkes Échallens übertritt,
mit zahlreichen Mäandern und in oft ziemlich tief eingeschnittenen
Tobeln das
Plateau kreuzt und unter
Penthéréaz den Bezirk
wieder verlässt;
die
Mentue, die im zentralen
Jorat entspringt, den Bezirk s.Villars-Tiercelin betritt,
seinen SO.-Zipfel schneidet, hier den
Coruz, Botteret und
Sauteruz aufnimmt, auf eine lange Strecke die O.-Grenze des Bezirkes
bildet und ihn ö.
Fey endgiltig verlässt;
der
Buron, dessen Gebiet zwischen die der beiden vorhergehenden Flüsse eingeschaltet
ist und den N. des Bezirkes umfasst, den er im W. durchfliesst und dann im W. begrenzt, um ihn durch
das
Tobel nahe
Épautheyres wieder zu verlassen.