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Die Deutsch sprechenden Walser wanderten aus Westen in mehrere Täler des romanischsprachigen Graubünden ein. Diese Gegenden waren nicht unbewirtschaftet, wie eingedeutschte romanische Flurnamen wie Selvaalp zu romanisch selva ('Wald') bezeugen. Der Grundherrschaft waren Zuzüger durchaus nicht unerwünscht, und dementsprechend erfolgte die Besiedelung im Einvernehmen. Der Dialekt von Vals wird dokumentiert in: Ruedi Vieli, Valserdeutsch, Desertina, Chur 2009.
Der Weg talauswärts war bis zum Bau der Strasse 1881 beschwerlich, und so war Vals gegen Süden und Osten zu seinen Walserischen Nachbarn im Safiental und Rheinwald orientiert. Im Gegensatz zu diesen vermochte sich jedoch die Reformation in Vals nicht durchzusetzen, und Vals blieb katholisch.
Lawinenkatastrophe vom 20. Januar
1951
Bombardierung durch alliierte Kampfbomber vom 22. Februar 1945
Während des Zweiten Weltkrieges wurde das Dorf von alliierten Kampfbombern bombardiert. Mehrere Dorfbewohner wurden getötet oder verletzt. Ob es sich um ein Versehen handelte, ist ungeklärt. Die Luftlinie zwischen der italienischen Grenze und dem Dorf beträgt nur gerade mal 15 Kilometer.
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