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Das Wichtigste in Kürze
- US-Präsident Joe BIden hat in Virginia für einen Parteikollegen Wahlkampf gemacht.
- Terry McAuliffe kandidiert dort für das Gouverneursamt.
- Biden erhob den Vorwurf, dass die Republikaner von «Extremismus» übernommen seien.
Mit einem Wahlkampfauftritt im US-Bundesstaat Virginia hat Präsident Joe Biden dem dortigen Kandidaten seiner Demokratischen Partei für das Gouverneursamt, Terry McAuliffe, den Rücken zu stärken versucht. Bei der Veranstaltung in Arlington vor den Toren der Hauptstadt Washington erhob Biden den Vorwurf, dass die Republikanische Partei im ganzen Land vom «Extremismus» übernommen worden sei.
Damit bezog sich Biden auf die nach wie vor dominante Rolle des früheren rechtspopulistischen Präsidenten Donald Trump bei den Republikanern. In seiner Rede an der Seite McAuliffes beschrieb Biden dessen republikanischen Wahlrivalen Glenn Youngkin als «Gefolgsmann von Donald Trump».
McAuliffe rutschte in Umfragen ab
McAuliffe, der früher schon einmal Gouverneur von Virginia war, ist in den Umfragen abgerutscht. Die Erhebungen deuten darauf hin, dass es bei der Wahl am Dienstag kommender Woche ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen McAuliffe und Youngkin geben könnte.
Dies sorgt für Alarm bei den Demokraten. Sie befürchten, dass ein Sieg Youngkins der Anfang einer republikanischen Wahlerfolgswelle werden könnte - und ihnen bei den Wahlen zum US-Kongress im November 2022 der Verlust ihrer Mehrheiten in beiden Kammern droht.
Die Demokraten bieten deshalb geballte Politprominenz auf, um McAuliffe unter die Arme zu greifen. Am Freitag wird auch Vizepräsidentin Kamala Harris in Virginia Wahlkampf machen. Am vergangenen Samstag war dort bereits Ex-Präsident Barack Obama aufgetreten.