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Unsere Empfindungen sind logarithmisch
Unsere Sinne und Sensoren folgen dem Weber-Fechner’schen Gesetz. Dies besagt, dass die Empfindungen, als Reaktion auf einen Reiz, logarithmisch sind. Der Autor schlägt dazu verschiedene, einfache Experimente (u.a. mit den Dual-Range Force Sensor von Vernier (Kraftsensor)) vor. Die Ausführungen beziehen sich auf zwei Modelle zur Erklärung dieses Verhaltens. Die Nernstsche Gleichung liefert den physikalisch-chemischen Hintergrund, wie Veränderungen von Ionenkonzentrationen zu logarithmischen Nervenreizen führen. Das Okkupationsmodell kann chemisch-biochemisch die logarithmischen Effekte auf eine lineare Zunahme der Dosis der Wirkstoffe (Pharmakologie, Toxikologie, Ökologie) und der Substrate (Enzymologie) gut nachbilden.
Der Artikel wurde in den TI Nachrichten, Ausgabe 1/2010 abgedruckt (5 Seiten).