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Was ist Spiroergometrie und welchen Nutzen hat man?
Der Begriff Spiroergometrie setzt sich aus den Worten „Spiro“ (Atmung) „ergo“ (Arbeit) und „metrie“(Messung), zusammen. Hierbei wird unter Belastung die Leistungsfähigkeit von Herz/Kreislauf, Lunge (Leistung der Atmung), Muskulatur (Trainingszustand) und Stoffwechsel (Zellatmung) gemessen. Insgesamt gesehen kann man sagen, dass mithilfe der Spiroergometrie alle Komponenten und deren Zusammenspiel im Körper untersucht werden. Mit den Ergebnissen einer spiroergometrischen Untersuchung wird ermittelt, wo die individuellen Trainingsbereiche liegen und wie der aktuelle Fettstoffwechsel funktioniert. Profitieren können nicht nur physisch Kranke, sondern auch jeder sportlich Aktive, der Auskunft über seine momentane Leistungsfähigkeit haben möchte. Dies gilt für Sportneueinsteiger, Hobby- oder Freizeitsportler und Leistungssportler jeden Alters.
Bei einer spiroergometrischen Untersuchung auf einem Laufband oder einem Fahrradergometer, trägt die Testperson eine Maske, die Mund und Nase umschliesst. Dabei wird der Gasaustausch zwischen dem eingeatmeten Sauerstoff (O2) und ausgeatmeten Kohlenstoffdioxid (CO2) gemessen. Zusätzlich wird die maximale Sauerstoffaufnahme (VO2max) einer Testperson gemessen. Diese ist von besonderer Bedeutung, denn je höher das Vermögen ist, Sauerstoff (O2) aufzunehmen und in der Muskulatur zu verwerten, desto besser ist Ausdauerleistungsfähigkeit.
Der Leistungstest beginnt im Ruhezustand und wird in stufenweisen Abständen um eine bestimmte Belastung erhöht. Die Dauer des Tests ist abhängig von dem jeweiligen Leistungszustand der Testperson, er beträgt aber im Durchschnitt etwa 18 bis 25 Minuten.
Ziel der spiroergometrischen Untersuchung ist es…
- effektiver zu trainieren
- sicherer und ökonomischer zu trainieren
- im optimalen Trainingsbereich zu trainieren