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Letzte Woche war ich in Dänemark in einem Sprint-TL als Vorbereitung für die WM 2022. Als Abschluss des TL gab es zwei WRE-Sprint Läufe, an denen ich ebenfalls teilnahm.
Der Samstag begann mit einem Qualifikationslauf in Aabenraa. Nach einem technisch schwierigen Startteil folgten zwei längere und physische Postenverbindungen, die uns in die Innenstadt führten, wo auch das Ziel war. Ich lag gut im Rennen bis kurz vor Schluss, als ich eine schlechte Route wählte und einen Innenhof zu früh abbog. So musste ich mich mit dem B-Final begnügen.
Die Bahn des Finals schlängelte sich durch die Innenstadt und viele künstliche Absperrungen machten die Bahn sehr spannend. Mit einem soliden Lauf erreichte ich den 13. Rang im B-Final.
Am Sonntag erwartete uns ein KO-Sprint in der Stadt Billund. Der Qualifikationslauf war am Rande des Legolands und eine eher physische Angelegenheit. Pro Quali-Heat kamen 12 Läufer weiter und genau diesen Rang erreichte ich nach einem guten Lauf. Doch ich war nicht der Einzige mit dieser Zeit und teilte den Rang mit einem anderen Läufer. Da nur 36 Läufer in den Viertelfinal dürfen, entschied unser Sprint World Ranking, wer von uns in die nächste Runde kam. Ob es Glück war oder nicht, konnte mir egal sein, denn ich war deutlich vor dem anderen Läufer klassiert. So zog ich zum ersten Mal in einen Viertelfinal ein. Die Heat-Auswahl war sehr amüsant, denn es war sehr schnell klar, in welchen Heat die drei schlechtesten Läufer der Quali kommen würden. Wir wählten in der Reihenfolge der Qualifikation unseren Platz und Heat 1 wurde von drei sehr starken Läufern gewählt. Danach traute sich niemand mehr, dort zu starten.So bestand Heat 1 aus Kasper Fosser, Yannick Michels, Riccardo Scalet, Timo Suter, Michal Olejnik und mir.
Einfach dranbleiben hiess meine Taktik, denn wir wussten schon im Voraus, dass die Bahn keine Gabelung beinhaltete. Bis Posten 4 konnte ich gut mithalten, doch dann schwanden meine Kräfte. Gegen Ende holte ich nochmals leicht auf, da die anderen Fehler machten. Doch mit rund 10 Sekunden Rückstand im Ziel hiess es für mich KO.
Die Woche war eine sehr coole Erfahrung und wer weiss, mit einer besseren physischen Form hätte ich auch die Chance gehabt, um einen Halbfinalplatz zu kämpfen.
Csaba
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