Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03397.jsonl.gz/706

In der Schweiz – wie auch in anderen Ländern – wird den Pflanzenarten zur Zeit viel Beachtung geschenkt, die sich – aus anderen Kontinenten eingeschleppt – stark vermehren können. Diese invasiven Neophyten bedrohen durch ihre rasche Ausbreitung vor allem in natürlichen Habitaten die vorhandene Pflanzenvielfalt. Der Grossteil dieser Arten kann im landwirtschaftlichen Umfeld nicht überleben. Arten wie Ambrosia (A. artemisiifolia) oder Schmalblättriges Kreuzkraut (S. inaequidens) können sich jedoch auf unseren Äckern ausbreiten und gleichzeitig die Biodiversität von natürlichen Standorten bedrohen. Andere Arten, wie zum Beispiel die Schönmalve (A.theophrasti) können in Ackerkulturen zu gefürchteten Unkräutern werden, obwohl sie die natürliche Pflanzenvielfalt nicht bedrohen. Auch einheimische Arten wie Wasser- oder Jakobskreuzkraut (S. aquaticus und S. jacobaea) können sich lokal invasiv ausbreiten. Dieser Artikel behandelt Begriffe wie „Unkraut“ und „invasive Pflanze“ sowie einige in der Schweiz wichtige invasive Arten und ihren Einfluss auf die landwirtschaftlichen Produktionsflächen. Er zeigt Möglichkeiten auf, wo Landwirte durch Umsicht und vorbeugende Massnahmen ihren Beitrag leisten können, eine Invasion von Neophyten zu verhindern. Die Landwirtschaft kann und muss mehr zur Erhaltung einer der natürlichen Pflanzenvielfalt beitragen.
Pflanzenbau
Spring J.-L-, Zufferey V., Verdenal T., Reynard J.-S., Lorenzini F., Bourdin G., Blouin A., Carlen C., Jermini M., Morisoli R., Ferretti M.
Aktuell werden fünf in der Schweiz gezüchtete Merlot-Klone über die Zertifizierung verbreitet. In einem mehrjährigen Versuch von Agroscope in Gudo (TI) konnten sie mit französischen und italienischen Referenzklonen verglichen werden, wobei sie ihre sehr guten Eigenschaften unter Beweis stellten.
Arbuskuläre Mykorrhiza-Pilze sind wichtig für gesunde Böden und gute Ernten. Eine europaweite Studie zeigt, dass Pflanzenschutzmittel diesen Pilzen zusetzen. Dadurch verringert sich ihre Fähigkeit, Pflanzen über die Wurzeln mit Phosphor zu versorgen.
Schotenklee und Esparsette kommen in Mischungen für ausdauernde Heuwiesen und für tanninhaltiges Futter zum Einsatz. Agroscope ergänzt die Liste der empfohlenen Sorten von Futterpflanzen mit zwei Neuzüchtungen von Schotenklee, während bei der Esparsette alles beim alten bleibt.