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Merkmal der Blaumeise
Die Blaumeise ist eine Vogelart aus der Familie der Meisen. Der Kleinvogel ist mit seinem blau-gelben Gefieder einfach zu bestimmen und in Mitteleuropa sehr häufig anzutreffen.
Die Blaumeisen beginnt den Tag früher als die Kohlmeise und bleibt auch am Abend länger aktiv. Der für die Gefiederpflege aufgewendete Zeitanteil ist beachtlich; die Blaumeise badet häufig und intensiv, sowohl im Wasserbad, im Schnee als im Sand. Fällt durch ihre Geschicklichkeit auf, kann sich an die äussersten Zweige klammern und auch kopfüber hängend nach Nahrung suchen.
Ca.11 - 12 cm gross, 9 - 12 g schwer. Flügel, Schwanz und Scheitel blau; Wangen weiss; Rücken grün und Unterseite gelb; Männchen und Weibchen lassen sich für das menschliche Auge nur schwer unterscheiden.
Vogelstimme der Blaumeise
Reviergesang mit zwei bis drei hohen Lauten „zizi“ oder „zizizi“, gefolgt von einem Triller in etwas tieferer Tonlage, im Vergleich zu andern Meisenarten eher eintönig. Zuweilen Strophenform, die mit dem Gesang der Kohlmeise verwechselt werden kann.
Familie
(Cyanistes caeruleus; Syn.: Parus caeruleus)
Meisen (Paridae)
Unterordnung: Singvögel (Passeres)
Nistkastenkontrolle Blaumeise
Verbreitung
Europa und in einigen angrenzenden Gebieten Asiens, in Nordafrika und auf den Kanarischen Inseln.
Lebensraum
Laub- und Mischwald, Parkanlagen, Friedhöfe, Obstgärten, Siedlungen.
Brutverhalten
5 – 12 Eier ab etwa Mitte April; in Naturhöhlen oder Nistkästen mit speziell kleinen Einflugslöchern; meist brütet das Weibchen. Brutdauer 12 - 17 Tage; beide Partner füttern. In der Regel eine Jahresbrut, selten zwei.
Nahrung
Insekten, Spinnen, Schmetterlinge, später im Jahr Sämereien, Nüsse, Kernen, Obst und mit Vorliebe Vogelfutter.
Zugverhalten
Grösstenteils Standvogel, zuweilen Teilzieher; entfernt sich nur selten weit vom Brutrevier.