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Sein
Grundbesitz mehrte sich rasch, dank einer einsichtigen Verwaltung und verschiedener Schenkungen von
Seiten der
Grafen von
Greierz, der
Herren von
Montsalvens, von
Bossonens etc. 1369 nahm
Graf Amadeus VIII. von Savoyen das Kloster unter seinen
Schutz
und erklärte seinen Grundbesitz als freies
Lehen. 1560 verlangte die Regierung von Freiburg,
dass ihm das Kloster seine Buchführung
alljährlich zur Begutachtung vorlegen müsse.
Nachdem am das Kloster mit Ausnahme der
Mühle
und der Stallungen vollständig niedergebrannt war, suchten die
Mönche Unterkunft in
Vuadens,
Bulle und
La Tour und bewohnten
dann die Domäne zu
Marsens und das
SchlossVuippens, bis sie am in ihr neu aufgebautes Kloster zurückkehren konnten. 1848 hob
der GrosseRat das Kloster auf und sprach sein Vermögen dem Staate zu, während der Grundbesitz zu billigen
Preisen verkauft wurde.
Der See ist durch eine Moräne aufgedämmt worden. 450 m lang, 200 m breit und im Maximum 35 m tief.
Wird von den Schneefeldern des umliegenden Berggebietes gespiesen und sendet den ziemlich bedeutenden Schanielenbach bei
Küblis von rechts in die
Landquart. Das ganze interessante Gebiet ist in geologischer, botanischer und zoologischer Hinsicht
gut bekannt.
Der See ist in Flysch eingesenkt, während über den Schutthalden die weissen
Jura- und Triaskalke
der
Sulzfluh und
Scheienfluh anstehen und zu oberst noch krystalline Schiefer erscheinen.
Das Ganze ist somit ein sehr bemerkenswertes Beispiel von umgekehrter Lagerung der Schichten (vergl. den Art.
St. Antœnierthal).
Man kennt 70 im
See lebende Tierarten, die natürlich meist den niedern und sehr kleinen Organismen angehören,
so z. B. Sperchon glandulosus, eine sehr seltene Wasserspinne, die man bisher nur aus dem Riesengebirge und von den Azoren
kannte. Man findet ferner die Forelle, den Groppen, die Ellritze und den braunen Grasfrosch.
d'Encel,d'Encel oder d'Ancelles(Le) (Kt. Wallis,
Bez. Monthey).
1861 m. Schmaler Felspfad
längs einer steilen Runse; führt von der Alpweide
Bonaveau zur
Alpe de
Susanfe hinüber. 3 Stunden über
Champéry. Die Führergesellschaft
hat am
Felsen ein Drahtseil anbringen lassen, das den etwas schwindligen Weg durchaus ungefährlich gestaltet.
delaCavagne oder
Pasd'Oùl'EauDescend(Le) (Kt. Waadt,
Bez. Aigle).
Etwa 2200 m. Felsentritt am Eingang in das von der
Tête à Gros Jean
und
Tête de Bellaluex umschlossene Hochthälchen; 1½ Stunden über
Anzeindaz. Soll seinen Namen (cavagne = Tragkorb) davon
erhalten haben, dass der Fossiliensammler J. P. Ravy einst mit seinem Rückenkorb hier hängen
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geblieben sei und nur mit fremder Hilfe sich wieder habe frei machen können.