Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03152.jsonl.gz/3679

Externer Inhalt
Tina Maze gewinnt überraschend den Weltcup-Slalom in Levi (Fi). Die Slowenin siegt vor der Schwedin Frida Hansdotter und der Österreicherin Kathrin Zettel.
Den Schweizerinnen ist der Start ebenfalls geglückt. Alle vier Starterinnen holten Weltcup-Punkte. Beste des Quartetts war Michelle Gisin. Die jüngere Schwester von Dominique Gisin wurde Achte und ist damit so gut klassiert wie noch nie im Weltcup. Bisheriges Bestergebnis war Rang 9 im Januar 2013 in Flachau gewesen. Die nominelle Nummer 1 im Schweizer Team, Wendy Holdener, verbesserte sich im zweiten Durchgang vom 19. auf den 13. Platz. Den umgekehrten Weg ging Denise Feierabend. Die Engelbergerin, die im Vorjahr bei ihrer Rückkehr nach einem Kreuzbandriss Zehnte geworden war, fiel im Finale nach einem zeitraubenden Fehler vom 9. auf den 21. Platz zurück. Die Luzernerin Nadja Vogel, die einstige mehrfache Weltmeisterin im Grasskifahren, klassierte sich als 23. und gewann so ihre ersten Weltcup-Punkte.
Grosse Geschlagene war Mikaela Shiffrin. Die als klare Favoritin gestartete Amerikanerin musste sich mit Rang 11 bescheiden. Die Olympiasiegerin und Weltmeisterin war schon nach halbem Pensum geschlagen. Am Morgen hatte es ihr mit 1,7 Sekunden Rückstand auf die Bestzeit von Tina Maze lediglich zu Platz 14 gereicht.
Tina Maze hatte wohl niemand auf der Rechnung gehabt. Im vergangenen Winter war sie in Levi zwar Dritte geworden, doch danach hatte, wie lange Zeit in den anderen Disziplinen auch, im Slalom wenig bis gar nichts mehr zusammengepasst. Nun aber kehrte die Doppel-Olympiasiegerin von Sotschi in alter Stärke zurück und siegte zum vierten Mal in einem Slalom und zum 24. Mal insgesamt im Weltcup.
Zweite wurde, zum bereits zehnten Mal in einem Weltcup-Slalom, die Schwedin Frida Hansdotter, Dritte die Österreicherin Kathrin Zettel.
SDA-ATS