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Eine Studie von Dell
offenbart, dass im vergangenen Jahr 54 Prozent von weltweit 1500 befragten Unternehmen aufgrund eines erfolgreich durchgeführten Cyberangriffs einen Systemausfall erlebten. Dies führte dazu, dass die Produktivität zum Erliegen kam oder der Zugriff auf die Unternehmensdaten eingeschränkt wurde. Bei den meisten Angriffen wurden die Systeme von aussen mit dem Einschleusen bösartiger Software via Mail oder Link infiltriert. Es gab jedoch auch Fälle, in denen die mobilen Endgeräte der Mitarbeitenden gehackt wurden, um sich Zugriff zu verschaffen.
Die Folgen der Cyberangriffe sind immens: Im Durchschnitt entstanden den betroffenen Firmen Folgekosten von 2,61 Millionen Dollar, unter anderem infolge des durchschnittlich 26 Stunden dauernden Systemausfalles. Ausserdem müssen gehackte Unternehmen mit einem Datenverlust von 2,45 Terabyte rechnen. Einen massgeblichen Anteil daran hat Generative KI, da dadurch eine grosse Menge an Daten generiert wird und sich die Komplexität der Datensicherheit weiter erhöht.
Dell konstatiert ausserdem, dass Ransomware-Versicherungen, wie sie diverse Security-Anbieter offerieren, falsche Sicherheit vermittelt. 93 Prozent der befragten Unternehmen gaben an, über eine solche Versicherung zu verfügen. Jedoch konnten von den gehackten Unternehmen nur 28 Prozent über die Versicherung eine vollumfängliche Entschädigung einholen. Vertragsklauseln in den Versicherungen sowie Beweispflichten seitens der Unternehmen würden dafür sorgen, dass die Opfer auf einem Teil der Verluste sitzen bleiben oder die Versicherungspolice sogar gänzlich unwirksam sei.
(dok)