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Bei einem Brand in einer Entzugsklinik der ecuadorianischen Millionenstadt Guayaquil sind am Freitag mindestens 17 Menschen ums Leben gekommen. Sie alle seien erstickt, berichtete die Nachrichtenseite «El Universal».
Zwölf Verletzte seien in Spitäler eingeliefert worden, sagte der Gouverneur der westlichen Provinz Gayas, Raúl Ledesma, vor Journalisten. Zum Zeitpunkt des Unglücks waren demnach 30 bis 40 Menschen in der Suchtklinik.
Mehr als 60 Feuerwehrleute seien im Einsatz gewesen, um die Flammen zu löschen. In der Klinik am Rande der Hafenstadt wird alkoholkranken und drogensüchtigen Menschen geholfen.
Örtlichen Medien zufolge hatte die Suchtklinik keine Betriebserlaubnis. Gouverneur Ledesma bestätigte dies nicht ausdrücklich, sagte aber, es dürfe keine heimlich betriebenen Kliniken geben. «Das kann nicht ohne jede Form der Kontrolle so weiter gehen.»
Die Behörden vermuteten, dass der Brand in der Klinik von den Patienten verursacht wurde. Die Insassen hätten dazu Matratzen aufeinander gestapelt, hiess es von der Feuerwehr. Damit hätten sie womöglich erzwingen wollen, dass sie nicht weiter eingesperrt werden, sagte die örtliche Polizeichefin Tanya Varela. Die Polizei leitete eine Fahndung nach dem flüchtigen Leiter der Suchtklinik ein. (wst/sda/dpa/afp)
Die autoritäre Regierung des nicaraguanischen Staatschefs Daniel Ortega hat sich zur deutlichen Siegerin einer viel kritisierten Präsidentenwahl erklärt. Der 75-jährige Ex-Revolutionär und seine Ehefrau, Vizepräsidentin Rosario Murillo, erhielten nach vorläufiger Auszählung in knapp 98 Prozent der Wahllokale rund 76 Prozent der Stimmen, wie die Wahlbehörde am Montag mitteilte. Das Regierungsportal «El19» meldete den Sieg der Regierungspartei FSLN. Unter anderen die EU und die US-Regierung sprachen der Wahl die Legitimität ab.