Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03433.jsonl.gz/1840

Emma Jüngling und Frederic Bager möchten Sie auf eine Tour durch die Europäische Zigeunermusik mitnehmen, um die Schönheit und Kultur unseres Kontinents zu feiern. Mit einer Mischung aus leidenschaftlichen Liedern, perkussiven Rhythmen und Klaviersolo bringen wir Sie von der Tschechischen Republik nach Spanien mit Stationen in Ungarn, Rumänien und Frankreich.
Emma und Frederic studierten zusammen an der Royal Academy of Music in London, wo sie bei einigen Anlässen die Gelegenheit hatten, dieses Konzert zu spielen. Sie bringen ihr Duo jetzt in ihre Heimat, beginnend mit dem Puplinge Classique Festival in Genf im August.
Gute Reise!
Frederic Bager wuchs in der Westschweiz in der Region Lausanne auf und studierte an den Konservatorien in Genf und Lausanne. Anschliessend studierte er in London bei Andrew Ball am Royal College of Music und bei Ian Fountain an der Royal Academy of Music und gewann Preise und Stipendien an beiden Institutionen. Nach seinem Abschluss am RAM erhielt er das Hodgson-Stipendium, mit dem er ein weiteres Jahr am Musikleben der Institution teilnehmen konnte. Während dieser Zeit entwickelte er seine Aktivitäten als Liedbegleiter und begann mit Emma Jüngling zusammenzuarbeiten.
Er trat international unter anderem in der Grossen Halle der Berliner Philharmonie, der Kölner Philharmonie, dem St. Johns Smith Square in London, der Salle Métropole Lausanne, der Victoria Hall in Genf und der St. Peter-Kirche in Zürich auf und wird regelmässig zu den Davoser Festspielen eingeladen. Frederics CD Dawnsong enthält Werke von Robert und Clara Schumann, Johannes Brahms und Alban Berg. Er hat live auf RTS Espace 2 gespielt.
Emma Jüngling ist eine schweizerisch-französische Mezzosopranistin mit Wohnsitz in London. Sie ist Preisträgerin des Friedl-Wald-Preises 2016, des Genfer Richard-Wagner-Stipendiums 2017 und des Alice-Gamble-Preises 2019.
Emma studierte Gesang bei Caitlin Hulcup an der Royal Academy of Music in London sowie an der HEMU in Lausanne bei Hiroko Kawamichi. Sie ist auch eine Privatschülerin von Cathy Pope. Seit 2016 ist sie Mitglied des Chors der Opéra de Lausanne und seit zwei Spielzeiten Solistin in ihrer Reihe Kinderworkshop. Ihre erste Rolle auf der Opernbühne war Tituba in Robert Wards The Crucible an der Berliner Opernakademie dank des Lorna White Merit Stipendiums.
Sie war als Solistin in Schönbergs Pierrot Lunaire und in Haendels Israel in Ägypten unter der Leitung von Leonardo Garcia Alarcon zu hören. Ihr Oratorienrepertoire enthält zudem Werke von Scarlatti sowie Haendels Dixit Dominus, Dvoraks Requiem und den Oratorio de Noël von Saint-Saëns.