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Verbessert der Einsatz von neuen Technologien und Medien die Qualität in der Ausbildung?
Der Economist hat diese Frage aufgeworfen und behauptet, dass neue Technologien und Medien wenig zur Qualitätsverbesserung beitragen würden.
Obwohl: auf seiner Website lässt der Economist die Leser mittels Abstimmungtool und Hinterlegung von Kommentaren interaktiv an der Debatte teilnehmen, Pro und Contra Seite führen ohne sich in die Augen schauen zu müssen eine anregende Debatte übers Internet.
Was für eine online Leserschaft gut ist, nämlich der Einsatz von neuen Technologien, soll im Ausbildungsbereich den mediengeplagten Kindern bzw. Studenten also schaden.
Die Debatte um den Einsatz neuer Technologien im Unterricht ist nicht neu. Marshall Mc Luhan hat sich schon in den 60er Jahren – jeglichem damaligen Kulturpessimismus zum Trotz – für einen realitätsnahen Unterricht und einen Einsatz von Massenmedien innerhalb und ausserhalb des Klassenzimmers starkt gemacht. (Classroom Without Walls):
Few students ever acquire skill in analysis of newspapers. Fewer have any ability to discuss a movie intelligently. To be articulate and discriminating about ordinary affairs and information is the mark of an educated man. It’s misleading to suppose there’s any basic difference between education and entertainment. This distinction merely relieves people of the responsibility of looking into the matter. It’s like setting up a distinction between didactic and lyric poetry on the ground that one teaches, the other pleases. However, it’s always been true that whatever pleases teaches more effectively.
Eine Hochschule, die auf eine erfolgreiche Berufslaufbahn vorbereiten will und sich ein „Applied Sciences“ in den Namen geschrieben hat, sollte eigentlich keine Angst haben vor dem Einsatz neuer Technologien und Medien, oder?
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