Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03460.jsonl.gz/281

Zwischen 300 und 4000 Euro für einen Sauerstoffkonzentrator. Wie ist es möglich?
Zwischen 300 und 4000 Euro für einen Sauerstoffkonzentrator. Wie ist es möglich?
Immer häufiger fragen uns Kunden, die an einem Sauerstoffkonzentrator interessiert sind, warum es möglich ist, Konzentratoren mit einem so hohen Preisunterschied zu finden.
Die Antwort ist einfach: Diejenigen, die günstig sind, haben keinerlei Verwendung für irgendeine Art von Therapie.
Wie funktioniert ein Sauerstoffkonzentrator?
Ein Sauerstoffkonzentrator ist ein System, das Sauerstoff aus der Umgebungsluft erzeugt: Sauerstoff wird vom Stickstoff getrennt und in einem variablen Prozentsatz an den Patienten abgegeben, der von der Qualität des Filtrationssystems abhängt. Je höher die Sauerstoffqualität, desto höher der Endpreis.
Die Geräte, die ein paar hundert Euro kosten, garantieren in der Regel Reinheiten von höchstens 50%, die für jede Art von Atemtherapie nicht ausreichen, während sie sich ideal für diejenigen eignen, die Sport treiben oder ihr allgemeines Wohlbefinden steigern möchten.
In der Welt der Konzentratoren gibt es zwei Hauptfamilien: stationäre Konzentratoren (für den Heimgebrauch) und mobile Konzentratoren (für den Transport).
Stationäre Konzentratoren: Niedriger Preis für eine "karge" Technologie
Stationäre Sauerstoffkonzentratoren sind sehr einfache Geräte, die keine große Technologie erfordern: Sie werden an die Steckdose angeschlossen und erzeugen wie die Flaschen Sauerstoff im kontinuierlichen Fluss. Sie sind mit keinem Akkutyp ausgestattet und so sperrig wie herkömmliche Flaschen.
Der Preis für diese Geräte liegt im Durchschnitt zwischen 800 und 2000 Euro, abhängig von der Lautstärke und dem zugeführten Sauerstoffstrom.
Mobile Sauerstoffkonzentratoren: die teuersten
Diese Gerätekategorie ist mit Abstand die teuerste, aber auch die leistungsstärkste.
Die Kosten sind aufgrund des Miniaturisierungsprozesses erheblich höher als bei stationären Geräten: Je kleiner das Gerät, desto höher sind die Kosten für die Aufnahme der PSA-Technologie.
In mobilen Konzentratoren ergänzt diese Technologie die bedarfsgesteuerte Abgabe: Sauerstoff tritt nur dann aus, wenn der Patient einatmet.
Diese Art der Lieferung erfordert ein besonders komplexes Motherboard, das die korrekte Versorgung mit Sauerstoff mit den richtigen Werten für Druck und Bolusgeschwindigkeit gewährleistet.
Ein weiterer Kostenpunkt betrifft Akkus: Lithium-Ionen-Akkus, die eine Lebensdauer von bis zu 8-10 Stunden garantieren können, machen etwa 15% der Gesamtkosten aus. Bei den über 4000 Euro teuren Konzentratoren handelt es sich tatsächlich um solche, die auch die längste Lebensdauer der Akkus garantieren.
Was soll man dann wählen?
Der Wahl eines Sauerstoffkonzentrators aus therapeutischen Gründen muss stets eine klinische Beratung durch den Arzt oder den Verkäufer vorausgehen.
Oft und tatsächlich orientiert sich der Kunde aufgrund seiner persönlichen Überlegungen am "kleinsten" oder "billigsten" Konzentrator, wobei er vergisst, dass ein solches Medizinprodukt mit einem Medikament vergleichbar ist: Der ideale Konzentrator entspricht jeder Therapie.