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Rekordverdächtige Zahlen zum letzten Bundeslager
Cuntrast ´94 war das erste BuLa der PBS. Rund 21'000 Pfadis, darunter 658 Gäste aus dem Ausland, schlugen ihre Zelte in elf Unterlagern rund um den Napf in den Kantonen Bern und Luzern auf.
21'000 Pfadis auf einem Haufen – das verlangt nach einer ausgeklügelte Logistik sowie enorme Mengen an Nahrungsmitteln und Material. 168 Tonnen J+S-Material musste an die richtigen Lagerplätze spediert werden, ebenfalls 290 Tonnen Material der Armee wie Grosszelte oder Kochkessel. 80 Extrazüge transportierten die Teilnehmer ins Bundeslager und wieder zurück.
Die Post stellte den Lagerteilnehmern 12'000 Pakete und 16'000 Briefe/Postkarten zu. Offenbar hatten die Pfadis genug Zeit, um zurück zu schreiben: Aus dem Lager wurden 69'000 Briefe und Karten verschickt.
Während zwei Wochen wurden 66 Tonnen Brot, 25 Tonnen Kartoffeln, 7,1 Tonnen Zucker und 4 Tonnen Emmentaler verzehrt. Dazu kommen 36'190 Eier, 32'166 Kopfsalate und 29'510 Paare Cervelats. Wie hoch werden wohl die Zahlen 2008 ausfallen?
Die genannten Zahlen klingen rekordverdächtig. Tatsächlich wurden während des cuntrast drei Weltrekordversuche unternommen: Die längste Seilbrücke im Unterlager 5, die grösste Pop-Corn-Tüte im Unterlager 4 und im Unterlager 11 wurde versucht, aus unzähligen kleinen Pfadikrawatten die weltweit Grösste zusammenzunähen.