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Venus
Venus Die Venus ist vor der Erde der 2. Planet in unserem Sonnensystem. Sie hat mit ihr auch eine Menge gemeinsam. So ist der Planetendurchmesser mit 12.100 km nur etwa 600 km kleiner. Die Dichte ist auch sehr ähnlich: Die Venus hat immerhin 80% der Erdmasse. Auch ist sie wesentlich näher an der Erde als der Mars.
Doch dieses Bild trübt, denn die Oberflächentemperatur fällt nie unter 440 Grad C. Die Atmosphäre besteht aus ätzender Schwefelsäure, sowie Argon, Kohlendioxid, Wasserstoff und Sauerstoff und ist viel dichter als hier.
Das wissen wir aber erst, seitdem wir Raumsonden dorthin geschickt haben. Davor errechneten Wissenschaftler, dass die durchschnittliche Oberflächentemperatur etwa 70Grad C betragen müsste, und somit Leben möglich gewesen wäre. Dieser Traum zerplatzte aber, als wir die hitzige Wirklichkeit erkannten. Das Wasser verdunstete durch die Wärme immer mehr und löste somit einen Treibhauseffekt aus, der sich selbst verstärkte.
Physikalische Daten:
Äquatordurchmesser 12104 km
Poldurchmesser 12104 km
Umdrehungszeit 243,02 d
Masse (Erde = 1) 0,815
Mittlere Dichte (Wasser = 1) 5,24
Fallbeschleunigung 8,6 m/s/s
Fluchtgeschwindigkeit 10,62 km/s/s
Neigung der Achse 3Grad
Maximale Oberflächentemperatur +482 Grad
Minimale Oberflächentemperatur +446 Grad
Albedo (100% Reflexion = 1) 0,76
Anzahl der Monde 0
Veränderliche Sterne
Veränderliche Sterne Normalerweise strahlen Sterne eine gleichmässige Lichtmenge aus. Die Sterne, welche ihre Helligkeit in einer uns beobachtbaren Zeitspanne verändern, nennen wir Veränderliche:
Kurzperiodisch Veränderliche:
Delta Cephei-Sterne, Schwankungen der Leuchtkraft innerhalb von 50 Tagen. Der Stern pulsiert und deshalb schwankt die Grösse des Sterns um fünf bis zehn Prozent. Dadurch verändert sich die Oberflächentemperatur.
Pulsierende Veränderliche:
z.B. Delta Cephei Sterne, W Virginis Sterne, RR-Lyrä-Sterne, Delta Scuti-Sterne, Mira-Sterne, Beta Cephei-Sterne und ZZ Ceti-Sterne.
Eruptiv Veränderliche:
Kataklysmische, Novä, U-Geminorum, AM Herculis-Sterne, Symbiotische Sterne, T-Tauri-Sterne, Flare-Sterne, R-Coronä-Borealis-Sterne. (Siehe auch Eruptiv Veränderliche).
Virgo
Lateinischer Name des Sternbild Jungfrau.
Virgo-A
Die hellste Radioquelle im Virgohaufen. Es ist M 87, oder besser der zentrale Bereich der Galaxie, etwa 1 kpc gross. Vermutlich ist ein Schwarzes Loch, umgeben von einer Akkretionsscheibe, die Ursache für die Radioemission. Aus Messungen der Rotationsgeschwindigkeit einer optischen Scheibe kann man die Masse des zentralen Massiven Dunklen Objektes abschätzen. Man erhält einen besten Wert von M = 3.2 × 109 Sonnenmassen.
Virgo-Haufen
Der von der Milchstrasse aus gesehen nächstgelegene Galaxienhaufen. In einer Entfernung von 16 bis 20 Mpc gelegen, bedeckt er mehr als 120 Quadratgrad am Himmel. Er enthält mehrere tausend Galaxien. Die bekannte Galaxie M 87 (NGC 4486) ist die massereichste, allerdings keine cD Galaxie. Der Virgohaufen hat eine sehr inhomogene Struktur und kann in mindestens 3 Unterhaufen aufgeteilt werden. Sechzehn Haufenmitglieder sind im Messierkatalog enthalten.
Vollmond
Die Mondphase, bei der wir von der Erde aus auf die voll beleuchtete Mondseite blicken. Bei Vollmond stehen sich Mond und Sonne am Himmel gegenüber – der Vollmond ist die ganze Nacht hindurch zu sehen.
Die Mondphase, bei der wir von der Erde aus auf die voll beleuchtete Mondseite blicken. Bei Vollmond stehen sich Mond und Sonne am Himmel gegenüber – der Vollmond ist die ganze Nacht hindurch zu sehen.
Umbra
Umbra ist die lateinische Bezeichnung von Hof-Kernschatten, zum Beispiel der zentrale Bereich bei einer Mond- oder Sonnenfinsternis. Der zentrale (dunklere) Bereich eines Sonnenflecks.