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Werder Bremen gehört im Ranking der Wirtschaftsprüfungs-Gesellschaft Deloitte zu den zwanzig umsatzstärksten Fußball-Klubs der Welt. Die Grün-Weissen belegen vor Borussia Dortmund Rang 17. Dabei schaffte Werder mit 114,7 Millionen Euro eine Vereins-Bestmarke, was vor allem auf den Einzug in das UEFA-Pokalfinale und den DFB-Pokalsieg zurückzuführen ist. Die Zahlen stammen nach Angaben der Wirtschaftsprüfer aus der Spielzeit 2008/2009 und basieren auf veröffentlichten Jahresbilanzen und weiteren verlässlichen Quellen. Trotz der weltweit schwierigen Wirtschaftslage verzeichneten elf Klubs Umsatzsprünge. Umsatzstärke ist allerdings nicht gleichbedeutend mit Profitabilität. Viele Vereine schieben immense Schuldenberge vor sich her. Der FC Bayern München blieb auf Platz vier, der Hamburger SV verbesserte sich von Position 15 auf 11, und der FC Schalke 04 ist 16.
Insgesamt erwirtschafteten die 20 Klubs 3,9 Milliarden Euro, rund 26 Millionen Euro mehr als in der Saison davor. Als erster Verein durchbrach Real Madrid die 400-Millionen-Umsatzmarke und kam auf 401,4 Millionen Euro. Reals Erzrivale FC Barcelona rückte mit 365,9 Millionen Euro Umsatz auf Rang zwei vor. Dennoch wird die zum 13. Mal erstellte Liste weiter von den englischen Vereinen dominiert. Sieben Premier-League-Klubs schafften den Sprung unter die Top 20. Am umsatzstärksten aus der finanzkräftigsten Liga Europas war erneut Manchester United (327,0) als Dritter, verlor allerdings einen Platz. Trotz der Spitzenpositionen der beiden spanischen Traditionsklubs unterstreicht die englische Premier League ihre wirtschaftliche Dominanz im europäischen Fussball.