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|Modulbeschreibung||

Literatur ist eine Kunstform. Deshalb setzt die Analyse literarischer Texte nicht nur ein Verständnis der Inhalte sowie der historischen bzw. kulturellen Kontexte voraus, sondern vor allem ein Wissen über literarische Formen. Den Rahmen für die Analyse der Form bildet die allgemeine Ästhetik, die den literarischen Text als Medium erfasst und theoretisch reflektiert. Erweitert wird er durch ein breites Spektrum rezenter Theorien der Form. Gegenstand des Moduls ist zum einen der historische Wandel der Formen (z.B. Tragödie, Komödie, Roman, Novelle, Sonett) und ihrer Reflexionen, zum anderen die Vielfalt von Formen, die ein Thema haben kann (z.B. Masochismus, Negativität, Opfer, Überwachung). Der Fokus liegt darüber hinaus auf den ästhetischen Repräsentationsformen von Figuren, Figurationen und Konstellationen in literarischen Texten aus verschiedenen theoretischen Perspektiven, insbesondere der Gender- und Queer Studies. Teil des Workloads sind ein oder mehrere Inputs mit Handout.
Im Vordergrund steht die Lektüre und kritische Diskussion älterer wie neuerer Beiträge zu sprachtheoretischen und methodischen Fragestellungen, die Aneignung entsprechender Begriffsinventare sowie die intensive Beschäftigung mit exemplarischen Theoriefeldern und methodischen Zugängen zur Analyse des Zusammenhangs von Sprache und Gesellschaft.
|Modultyp||

Wahlpflicht
|Lehrformen||

Seminar + Kolloquium