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Produktkatalog
Alternativer Downloadlink: Schweifhaarschmuck SEPT 17
Auf dieser Seite finden Sie verschiedene handgemachte, einzigartige Schmuckstücke aus Pferdehaaren. Durch die Verwendung von Pferdehaaren werden die Schmuckstücke sehr robust und können viele Jahre lang getragen werden. Weiter dienen sie auch als schönes Andenken an Ihr Pferd.
Die Schmuckstücke können direkt über diese Homepage mit Hilfe des Kontaktformulars, über meine E-Mail Adresse <email-pii> oder per Briefpost mit dem Formular, welches sich am Ende des Produktkataloges befindet, bestellt werden. Jedes Schmuckstück hat eine eigene Identitätsnummer (ID). Mithilfe dieser Nummer(n) kann das gewünschte Schmuckstück bestellt werde. Ausserdem ist es möglich ein neues Schmuckstück nach eigener Fantasie zusammenzustellen.
Um etwas mehr über mich zu erfahren, besuchen Sie die Seite Über Mich. Bei Fragen oder Anregungen benutzen Sie bitte das Kontakformular oder schreiben Sie direkt eine Mail an <email-pii>.
Informationen den Preisen
Die Preise im Produktkatalog sind keine Fixpreise und sind abhängig vom Materialpreis (z.B. Silber und Perlen). Weiter ist es möglich, dass bestimmte Verschlüsse oder Mittelstücke vorübergehend oder gar nicht mehr erhältlich sind. In diesem Fall, werde ich sie kontaktieren.
Geschichte des „Hitchen“
Pferdehaare wurden seit Jahrhunderten von Naturvölkern zur Herstellung von Kleidung, Pferdezäumen und Zubehör oder Schmuck verarbeitet. Man vermutet, dass sich in Spanien im 8. Jahrhundert die Kunstform des Hitchens entwickelte. Durch die Entdeckung und spätere Kolonialisierung von Amerika wurde das Handwerk durch Seefahrer nach Nordamerika gebracht.
Andere vermuten, dass das Hitchen eine reine Erfindung der Cowboys war, die sich damit beschäftigten und etwas Sinnvolles herstellten.
Während die Kunstform in Europa in Vergessenheit geriet, überlebte sie im 19. Jahrhundert in den Gefängnissen im Westen von Amerika. Die Insassen hatten genügend Zeit, um mit Pferdehaaren Gürtel, Zäume und andere Produkte herzustellen.
Die Technik wurde dabei von einem Gefängnis an ein anderes weitergegeben und blieb so erhalten. Bekannte Einrichtungen, in denen das Handwerk ausgeübt wurde, befanden sich in Deer Lodge, Montana; Yuma, Arizona; Rawlins, Wyoming und Walla Walla, Washington. In verschiedenen Einrichtungen gab es sogar Lehrgänge, um das Hitchen zu erlernen.
Heutzutage beschränkt sich das Hitchen nicht mehr auf die Gefängnisse sondern wird von engagierten Künstlern und Künstlerinnen an vielen Orten der Welt ausgeübt. Das Hitchen ist eine Knotentechnik mit Pferdehaaren und sollte nicht mit dem Flechten verwechselt werden. Mit geknoteten Pferdehaaren hergestellte Produkte sind dadurch viel robuster und halten viele Jahre.
Quellen:
Knot-A-Tail 2009
Hitched Horsehair Bridles, A Unique American Folk Art, by Ned and Jody Martin, publ. im Dez. 2015