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Doch wie genau bildet unser Körper Kollagen?
Je nach Typ und Funktion wird Kollagen von unterschiedlichen Zellen gebildet:
Fibroblasten (Bindegewebszellen) und Osteoblasten (Zellen des Knochengewebes) stellen vor allem Kollagen Typ I und III her. Chondrozyten (Zellen des Knorpelgewebes) bilden hauptsächlich Kollagen Typ II.
Bei der Kollagensynthese durch die verschiedenen Zellen werden über 1000 Aminosäuren zu einer langen Kette aneinander gereiht, welches die Polypeptidkette, auch Prokollagen genannt, darstellt. Wenn sich drei von diesen Aminosäurenketten umeinander winden, entsteht die charakteristische Dreifachhelix und man spricht von einer Tropokollagen-Einheit. Lagern sich mehrere Tropokollagen-Einheiten dicht aneinander, bilden sich zunächst dünne Kollagenfibrillen. Durch weitere Zusammenlagerung entstehen die dickeren Kollagenfasern.
Man kann sich die Kollagenfasern als eine Art Tau vorstellen, das aus mehreren einzelnen Fasern besteht, die zu einem dicken Bündel verdrillt sind. In der Haut und anderen Geweben vernetzen sich die Fasern dann zu einem Kollagengerüst, was der Haut Spannung verleiht. Je mehr Kollagenfasern deiner Haut dabei Halt geben, desto straffer ist sie.
Zusätzlich unterstützen kann man den Organismus mit Antioxidantien, wie Vitamin C, oder der Einnahme von Aminosäuren. Denn Aminosäuren sind die kleinen Bausteine der Eiweiße. Aus ihnen werden auch die Kollagen-Polypeptidketten gebildet. Diese bilden ihrerseits Prokollagen und schließlich Kollagen.