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«Aus der Tiefe des Raumes musst du kommen!» So oder so ähnlich lautet der berühmte Spruch von FAZ-Korrespondent Karl-Heinz Bohrer an der EM 1972 über Günter Netzer. Aus der Tiefe des Raumes kam heute auch M’Baye Niang – ja zunächst sogar vom Seitenaus.
Sekunden vor seinem Treffer zum 2:0 gegen Polen stand Senegals Mittelstürmer noch neben dem Spielfeld, weil er sich kurz behandeln lassen musste. Dann ging es blitzschnell: Der Schiedsrichter winkte Niang genau in dem Moment wieder auf den Platz, als Polens Grzegorz Krychowiak unbedrängt einen Risikopass in Richtung des eigenen Torhüters spielte.
Der von den Polen völlig vergessen gegangene Niang roch das, übersprintete erst Jan Bednarek, umkurvte wenig später Polen-Goalie Wojciech Szczesny und schob cool zum 2:0 ein. Wie ein Hockey-Spieler, der gerade von der Strafbank kam! Die Polen erzielen kurz vor Schluss zwar noch den 1:2-Anschlusstreffer, dank Niangs «Hockey-Tor» holte Senegal aber trotzdem den ersten afrikanischen Sieg an dieser WM. (pre)
Kuriose Szenen in Paris! Vor dem EM-Quali-Spiel zwischen Frankreich und Albanien weigern sich die Gäste nach dem Abspielen der Nationalhymne plötzlich zu spielen. Der Grund: Statt der albanischen Hymne wurde diejenige von Andorra gespielt. Der Stadionsprecher machte die Sache gemäss der holländischen Zeitung «AD» noch schlimmer, als er sich bei Armenien statt Albanien für den Fauxpas entschuldigte.
Die Spieler schauten sich ungläubig an, am Spielfeldrand entbrannten in der Folge hitzige …