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Flaggen sind gemäss Definition eine abstrakte Anordnung von Farben, Flächen und Zeichen in meist rechteckiger Form. Flaggen bzw. Fahnen bestehen meistens aus Tuch; aber auch andere Materialien, wie Papier oder Plastik werden bei der Herstellung einer Flagge bzw. Fahne verwendet. Flaggen dienen zur visuellen Übertragung von Informationen, oft als Markierung der Zugehörigkeit von Gemeinschaften. Die Schweizer Flagge ist ein gutes Beispiel für eine Flagge, die als Markierung der Zugehörigkeit der Schweizer Nation benutzt wird. Flaggen werden aber auch oft als Werbebanner eingesetzt, ähnlich wie Blachen. Die Wörter Flagge und Fahne werden umgangssprachlich oft gleichbedeutend verwendet.
Im engeren Sinne ist eine Flagge ein Stück Tuch, das nach Verschleiss entsorgt und ersetzt werden kann. Flaggen werden in verschiedenen Grössen und in hoher Stückzahl hergestellt. Eine Flagge wird oft an Flaggenmasten bzw. Flaggenstangen mit Leinen gehisst.
Laut Definition ist eine Fahne immer ein Einzelstück (z.B. Zunft Fahne, Vereinsfahne, Regimentsfahne). Die Fahne ist fest am Stock (bzw. Fahnenmasten oder Fahnenstangen) befestigt.
In der Schweiz werden jedoch auch Flaggen «Fahnen» genannt. Aus diesem Grund verzichtet unsere Fahnenfabrik darauf, auf unserer Webseite die beiden Begriffe zu unterscheiden.
sind an ihrer Schmalseite mit Gurtbesatz und überstehender Leine konfektioniert, diese Seite wird auch am Mast befestigt. Die Flagge weht mit der langen Seite aus. Die Fahnenlänge sollte etwa 1/3 der Masthöhe betragen. Bei Fahnenmasten auf Dächern sollte die Fahne im Ruhezustand das Dach nicht berühren.
sind mit der linken Längsseite am Mast befestigt und wehen mit ihrer Schmalseite aus. Die Konfektion erfolgt mit Gurtbesatz sowie korrosionsfreien Patenthaken. Durch ihre schmale Form ist ein Auswehen auch bei geringem Wind gewährleistet. Derartige Fahnen sind für Werbezwecke besonders zu empfehlen.
Eine besondere Problematik bietet die Streifenführung der Hissflagge im Hochformat bei internationalen Streifenfahnen. Dieser Fahnentyp ist international nicht gebräuchlich, in vielen Ländern sogar gänzlich unbekannt. Die Streifenführung z. B. der deutschen Nationalflagge schwarz-rot-goldgelb ist bei der Hissflagge im Hochformat vom Bundesinnenministerium nicht festgelegt worden. Wenn nicht ausdrücklich anders bestellt, fertigen wir grundsätzlich Hissflaggen im Hochformat mit senkrechter Streifenführung. Die Fahne bewahrt dadurch das optische Erscheinungsbild eines Banners, ausserdem wird die vorgeschriebene längliche Streifenform der normalen Hissflagge unterstrichen. Die Oberkante der Querfahne befindet sich dabei am Mast. Unsere Meinung wird auch durch die Entscheidung der österreichischen Regierung unterstützt, die bei Hissflaggen im Hochformat eine senkrechte Streifenführung ihrer rot-weiss-roten Fahne vorschreibt.
werden an waagerechten Masten, die aus der Hausfassade hervorragen, gezeigt. Die Länge richtet sich nach der Höhe des Gebäudes bzw. nach den örtlichen Gegebenheiten. Die Konfektion erfolgt an der Oberkante mit mehreren Karabinerhaken, an der Hausseite mit Ringbandsicherung, bei längeren Fahnen kann auch starkes Gurtband mit Kunststoffhaken verwendet werden. Halteleine wird in allen Fällen mitgeliefert. Bei dieser Fahnenform ist für Werbefahnen eine doppelseitige Ausführung mit Zwischenfutter möglich, damit Schriften und Zeichen beidseitig erkennbar sind.
werden an ihrer Oberkante durch einen Querstab mit weissen Kunststoffknöpfen auseinandergehalten und an senkrecht stehenden Masten aufgezogen. Die Banneroberkante wird mit einem stabilen Gurtbandhohlsaum konfektioniert. Die Bannerunterkante sollte wenigstens 3 m über dem Erdboden enden. Empfehlenswert ist die Anbringung einer Ringbandsicherung mit Halteleine auf der Mitte der Bannerrückseite, die das Überschlagen des Banners bei starkem Wind verhindern soll.
Ob als Wimpel am Segelboot oder als Freundschaftswimpel im Vereinslokal, Fahnen / Wimpel / Tischbanner signalisieren die Zugehörigkeit zu einer Gruppe oder einem Unternehmen.
holen Ihre Werbung ins Zimmer. Dekorativ wird Ihre Firmenwerbung zu Stoff gebracht, um sich am Empfang, auf Tisch und Regal abzuheben. Bereits bei geringem Luftzug geht eine zarte Bewegung durch das Fähnchen. Die leichteste Art Polyestergewebe für Fahnen einzusetzen.
Ein Blickfang bei Veranstaltungen, egal ob als Bandenwerbung in Sportstadien oder als gespanntes Band quer über die Strasse, Transparente machen Ihre Firmenwerbung überall sichtbar. Strassenspannbänder sind auch in doppelseitiger Ausführung lieferbar. Grundsätzlich werden Spannbänder mit Gurtband hinterlegt, sie erhalten an den Ecken Metall-D-Ringe. Auf Wunsch können die Transparente gegen Aufpreis auch alle Meter mit Stanzösen versehen werden. Eine besonders stabile Konfektion mit Gurtbandeinfassung sowie eingelegter Leine ist gegen Aufpreis ebenfalls möglich.
nutzen die Hausfassade als Werbefläche. Die Grösse der Tücher muss vor der Bestellung abgestimmt werden, da aus druck- und konfektionstechnischen Gründen verschiedene Vorgaben beachtet werden müssen.
umfasst nicht nur verschiedene Masttypen. Wir bieten darüber hinaus einen Montageservice an. Die Montage wird kompetent durchgeführt. Unsere Fahnenmasten sind aus Aluminium gefertigt und mit einer Eloxierung versehen.
Passende Werbefahnen, die auf das aktuelle Ereignis hinweisen sollen, liefern wir natürlich gerne mit.
Über die Flaggenformen entscheiden persönliche Gestaltungswünsche, der Standort, Windverhältnisse, nicht zuletzt die Höhe des Mastes, der das Flaggenformat wie auch die Flaggengrösse beeinflusst.
Wir unterscheiden 4 Grundtypen:
Jedem Bürger steht es frei, sowohl die National-, die Kantons- als auch die Stadt- oder Gemeindeflagge zu zeigen. Nicht gestattet ist jedoch das Hissen von Dienstflaggen durch Privatpersonen. Das ist ausschliesslich den Behörden vorbehalten. Werbefahnen, Vereinsfahnen und andere Fahnen dürfen selbstverständlich von jedem Bürger gezeigt werden. Für die Errichtung von Fahnenmasten oder Montage von Halterungen für Hängefahnen sind oftmals Genehmigungen der örtlichen Baubehörden einzuholen.
Die Flaggen werden in ihrer Reihenfolge von links nach rechts gezeigt, wenn der Betrachter die Flaggenmasten vor sich sieht. Ganz links weht die Flagge des zu ehrenden Gastes, es schliessen sich die Nationalflagge des Gastgebers, die Flagge des Kantons, dann die der Stadt oder Gemeinde an. Zum Schluss erst folgen Firmen- und Vereinsfahnen. Bei internationalen Veranstaltungen gehen die nationalen Flaggen der Gäste der Nationalflagge voran.
Hissflaggen im Normalformat werden bis zur Mastspitze gehisst und anschliessend langsam in die Stellung "Halbmast" gebracht. Die Unterkante der Hissflagge sollte hierbei auf der Höhe der Mastmitte stehen. Flaggen mit anderen Formaten und Formen werden in ihrer üblichen Form gehisst. Sie erhalten Trauerflore, Banner je ein Stück an beiden Enden der Bannereinrichtung, Hängefahnen und Hissfahnen im Hochformat jeweils einen Trauerflor am Mastende.
Die Anfänge der Flagge als Symbol liegen jedoch weit zurück.
Seit dem Beginn organisierten Lebens und der ersten Gesellschaftsordnungen gibt es Flaggen. Flaggen und Wappen sind in allen politischen Systemen wichtige Symbole staatlicher Souveränität. Sie dienen als Erkennungszeichen.
Zwar ist nicht bekannt, ob die ersten Flaggen und Standarten in Ägypten, China oder im mesopotamischen Raum gezeigt wurden, doch im heutigen Irak belegen Funde aus der Hethiterzeit, dass zur Verehrung der Götter die Tempelanlagen mit Standarten geschmückt wurden. Standarten wurden auch in Nomadengräbern gefunden, vom Schwarzen Meer bis hin nach China.
Als Feldzeichen einzelner militärischer Abteilungen nutzten die Griechen und Römer Flaggen. Das lateinische Wort vexillum, das für Fahne steht und als Standarte für die Reiterei benutzt wurde, gab der sich mit Fahnen befassenden Wissenschaft später den Namen Vexillologie.
Anfänglich waren Fahnen ein Persönlichkeitsattribut, also Zeichen des Trägers. Dieses Zeichen wurde allmählich auf den Herrschaftsbereich des Trägers übertragen. Kriege und die Kreuzzüge entwickelten die Fahnen zur gemeinsamen Heereskennzeichnung.
In den Ländern des Mittelmeerraumes kennzeichneten die Seefahrer ihre Schiffe mit Flaggen, und gegen Ende des 13. Jahrhunderts gab es feste Regeln zur Flaggenführung auf Schiffen der Hanse.
Erst mit der Französischen Revolution, während der sich ein Volk unter einer blau-weiss-roten Fahne gegen den König erhob, erfuhr die Fahne als Nationalfahne allgemeine Bedeutung. Auch andere Völker sammelten sich unter ihrer Fahne, um Gemeinsamkeit und nationales Bewusstsein zu zeigen.