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Ende 1970er entstand in New York eine Musikbewegung, die den Rock zerstören wollte. Ihre jungen Musikerinnen und Musiker sahen inmitten der sich drastisch verschlechternden Infrastruktur und der steigenden Kriminalität keine Möglichkeit energetischen, positiven Rock zu spielen. In ihrer Frustration mit der Welt, in der sie lebten, produzierten sie einige der brutalsten Tracks der Rockgeschichte. Mit dissonanten Gitarrenakkorden, monotonem Schreigesang und vor allem unvorhersehbaren Melodien und Rhythmen, sorgten sie in der Stadt für viel Aufsehen.
Erste grössere Bekanntheit erlangte die Szene durch den Star-Produzenten Brian Eno. Dieser lud vier No-Wave Bands in sein Studio ein, um das Compilation-Album "No New York" aufzunehmen. Das Album ist nach wie vor das wohl beste Dokument einer Bewegung, die immer mehr in Vergessenheit gegangen ist.
Als ein Endstatement der langsam an Schwung verlierenden No Wave Szene, kann das 1981 erschienene Album «The Ascension» von Glenn Branca angesehen werden. Sinngemäss ist auf dem Albumcover Glenn Branca zu sehen, wie er einen Leichnam davon zieht.
Die ganze Sendung gibts hier: