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Als Junge aus einfachen Verhältnissen arbeitet sich der in Lewisham, London geborene Lee Alexander McQueen in kürzester Zeit zu einem der spektakulärsten Designern seiner Zeit hoch.
Er lernt von Schneidern in der berühmten Savile Row in London, arbeitet als Kostümbildner am Theater und beim japanischen Designer Koji Tatsuno, bevor er schliesslich am Central Saint Martins College of Art and Design seinen Master of Arts verliehen bekommt.
McQueen designt Kostüme für David Bowie, zählt Prince Charles und Kate Middleton zu seinen royalen Fans und ist sich nie für einen (modischen) Skandal zu schade. Seine Schauen sind geprägt durch seinen theatralischen Hintergrund, aufwendig inszeniert, auch vor blutverschmierten Models und blanken Hintern schreckt er nicht zurück.
Von 1996 bis 2001 agiert er als Chef Designer bei Givenchy, bis man sich wegen Unstimmigkeiten trennt.
So viel Erfolg McQueen, vor allem auch mit seinem eigenen Label, beruflich verbuchen kann, so unglücklich ist der an Depressionen leidende Designer privat. Neun Tage nachdem seine Mutter den Kampf gegen Krebs verliert, nimmt er sich im Februar 2010 das Leben.
Genug zu erzählen gibt es für Drehbuch-Schreiber Chris Urch bei so einer Biografie allemal. In Zusammenarbeit mit Regisseur Andrew Haigh und Produzent Damian Jones macht sich dieser nun an das Skript, das teils auf der McQueen-Biografie «Blood Beneath The Skin» und teils auf neuen Recherchen beruhen soll.
Auf jeden Fall ein Filmprojekt, das wir mit Spannung erwarten!