Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03147.jsonl.gz/1960

Portrait
Jennifer Garner: Jennifer Anne Garner ist eine US-amerikanische Schauspielerin und Filmproduzentin. Bereits 1994 trat sie sowohl auf der Theaterbühne als auch im Fernsehen in Erscheinung. Ihren Durchbruch schaffte sie 2001 mit der erfolgreichen Serie "Alias - Die Agentin" (2001 - 2006), die ihr diverse Nominierungen und Auszeichnungen einbrachte, darunter 2002 den Golden Globe als beste Darstellerin in einer Drama-Serie. Ihren Durchbruch auf der grossen Leinwand schaffte sie in der Rolle der Elektra in dem Film "Daredevil" (2003), in dem sie neben ihrem späteren Ehemann und Vater ihrer drei Kinder Ben Affleck auftrat. Ihre erste Hauptrolle in einem Kinofilm ergatterte sie 2004 in der romantischen Komödie "30 über Nacht" (2004) neben Mark Ruffalo. Der Film war nicht nur ein kommerzieller Erfolg, sondern brachte ihr auch überaus positive Kritiken für ihre Performance ein. Nach dem Ende von "Alias - Die Agentin" konzentrierte sich Garner vermehrt auf Filmrollen, darunter "Operation: Kingdom" (2007) mit Jamie Foxx, "Valentinstag" (2010), der ein grosses Ensemble an Schauspielern vorweisen kann, unter anderem Jessica Alba, Bradley Cooper, Anne Hathaway und Ashton Kutcher, und "Dallas Buyers Club" (2013) mit Matthew McConaughey. 2016 nahm sie mit ihrer Co-Darstellerin Kylie Rogers den Teen Choice Award für das beste Drama entgegen, den der Film "Himmelskind" gewinnen konnte. Das Besondere an dieser Auszeichnung: Der Gewinner wird nicht durch eine Jury ermittelt, sondern durch eine Abstimmung unter Teenagern und Jugendlichen. In dem Drama "Himmelskind" (2016), das auf wahren Begebenheiten beruht, verkörpert Garner die Rolle der Christy Beam, die ihrer kranken Tochter, gespielt von Kylie Rogers, ein gutes Leben ermöglichen will. Insbesondere Jennifer Garner erhielt überaus positive Kritiken für ihre Leistung. Darüber hinaus war Jennifer Garner sechs Jahre lang Botschafterin der unabhängigen Organisation "Save the Children", die 1919 in Grossbritannien gegründet wurde und sich für die Rechte und den Schutz von Kindern einsetzt. Ausserdem kritisierte sie den mangelnden Schutz ihrer Kinder vor Paprazzi und kämpfte für ein Gesetz, das Kinder berühmter Eltern vor Belästigung durch Fotografen schützen sollte. 2013 trat besagtes Gesetz in Kalifornien in Kraft.
Martin Henderson: Dem 1974 in Neuseeland geborenen Martin Henderson gelang sein Schauspieldebut bereits 1989 in der neuseeländischen Serie „Strangers“. Nur drei Jahre später schaffte er seinen Durchbruch in der langlebigen Serie „Southland Street“, in der er von 1992 – 1995 die Rolle des Stuart Neilson verkörperte. Nach einigen TV-Produktionen in Neuseeland und Australien zog es Henderson in die USA, um seine Schauspielkarriere weiter voranzutreiben. Doch es sollte einige Jahre dauern, bis er sich hier einen Namen machen konnte. Erst 2002 erlangte er durch die Hauptrolle in dem Film „The Ring“ grössere Bekanntheit. Dem US-amerikanischen Publikum ist Henderson vor allem durch seine Rolle des Dr. Ben Keeton in der kurzlebigen Serie „Off the Map“ (2011) bekannt, die von Shonda Rhimes kreiert wurde. Ebenfalls der Feder von Shonda Rhimes entsprungen ist die international erfolgreiche Serie „Grey’s Anatomy“ (seit 2005), in der Henderson seit 2015 die Rolle des Dr. Nathan Riggs verkörpert. Ebenfalls in 2015 war er in dem auf wahren Begebenheiten beruhendem Bergsteigerdrama „Everest“ an der Seite von Jake Gyllenhall („Southpaw“) zu sehen. 2016 übernahm er die Rolle des Familienvaters Kevin Beam in dem Drama „Himmelskind“, das auf dem Tatsachenbericht von Christy Wilson Beam basiert und die Heilung ihrer todkranken Tochter Anna erzählt. Nach eigenen Angaben war er sehr voreingenommen, als ihm das Angebot unterbreitet wurde, Kevin Beam zu porträtieren: „Ich war skeptisch und hatte schon eine vorgefasste Meinung, was das für ein Film sein wird. Aber als ich angefangen habe, das Skript zu lesen, wurde ich in das Leid dieser Familie hineingezogen und ich merkte plötzlich, wie nah mir das ging. Ich dachte wow, etwas an dieser Geschichte lässt mich nicht los … und wenn es mir schon beim Lesen so geht, wird das ein sehr starker Film auf der Leinwand.“
Patricia Riggen: Patricia Riggen, Jahrgang 1970, ist eine mexikanische Regisseurin und Produzentin. Bereits in Mexiko eignete sie sich ihr Wissen über Journalismus und das Schreiben für Dokumentationen an. Sie machte einen Abschluss in Kommunikationswissenschaften und arbeitete als Journalistin, bevor sie nach New York zog, wo sie an der Columbia Universität ihren Master in Regie und Drehbuch machte. 2007 erschien „La misma luna“, ihr erster grosser Spielfilm, der überaus positive Kritiken erhielt und auch auf Festivals überzeugen konnte. Der Film erzählt die Geschichte eines kleinen mexikanischen Jungen (gespielt von Adrian Alonso, bekannt aus „Die Legende des Zorro“), der nach dem Tod seiner Grossmutter in die USA reist, um seine Mutter zu finden. Einen Namen machte sich die junge Filmemacherin insbesondere mit dem Film „69 Tage Hoffnung“ (2015), der die Geschehnisse rund um das Grubenunglück von San José 2010 erzählt. Dabei wurden 33 Bergleute durch einen Bergschlag 700 Meter unter Tage eingeschlossen und konnten erst 69 Tage später durch eine international vielbeachtete Rettungsaktion gerettet werden. Zum Cast des Films zählt unter anderem Antonio Banderas („Die Maske des Zorro“). Gerade diese zwei Filme, einmal die emotionale Suche eines Jungen nach seiner Mutter, und dann die grosse Herausforderung, das Grubenunglück von San José darzustellen, rückten Patricia Riggen in den Fokus der Macher von „Himmelskind“. Riggen fühlte nach eigenen Angaben sofort eine tiefe und persönliche Verbindung zu „Himmelskind“. Sie selbst hatte einen Familienangehörigen nur wenige Jahre zuvor an eine unheilbare Krankheit verloren: „Ich bin nur allzu vertraut mit der Krankenhauswelt und den Kämpfen einer Mutter und ich dachte, es ist so schön zu sehen, dass die Dinge in dieser Geschichte gut ausgehen.“ Ihre Motivation und ihr persönlicher Bezug zur Geschichte, zusammen mit ihrem sensiblen Gespür fürs Geschichten erzählen, war genau das, was die Produzenten gesucht hatten. „Patricia ist eine der leidenschaftlichsten Filmemacher, mit denen ich je zusammen gearbeitet habe. Sie ist fantastisch darin, das alltägliche Leben der Menschen auf eine solch überzeugende Art und Weise auf die Leinwand zu bringen. Sie hat das Herzstück dieses Films sofort erkannt und verstanden“, sagt einer der Produzenten, DeVon Franklin. Doch nicht nur die Produzenten sprechen von ihr in den höchsten Tönen. Auch Jennifer Garner lobt die Arbeit der Regisseurin: „Sie bringt so viel ein in diesen Film, teilweise weil sie Familie wirklich versteht. Sie versteht, was es mit einer Mutter macht, wenn sie ihrem Kind dabei zusehen muss, wie es etwas durchmacht, was sie selbst nicht einmal fassen kann. [Patricia Riggen] war die ganze Zeit wirklich fokussiert auf die Menschlichkeit der Charaktere.“
Queen Latifah: Die 1970 geborene Queen Latifah, deren bürgerlicher Name Dana Elaine Owens lautet, ist eine US-amerikanische Sängerin, Rapperin, Songwriterin, Schauspielerin, Model, Comedian und Talkshow-Moderatorin. Neben zahlreichen Auszeichnungen wie dem Teen Choice Award (2003), Golden Globe (2008) und Emmy (2016) hat sie seit 2006 einen Stern auf dem Hollywood Walk of Fame – als erste Hip-Hop-Künstlerin. Für viele gilt sie als die erste Frau überhaupt, die im Hip-Hop-Geschäft richtig durchstarten konnte. Schon früh überzeugte sie mit ihrem eigenen Stil, der Elemente aus Jazz, Reggae, Soul und Hip-Hop vereinte. 1989 erschien ihr erstes Album „All hail the Queen“, das nicht nur ein grosser Erfolg wurde sondern auch eine Nominierung für den Grammy als beste Rap-Solo-Performance erhielt. Nach zwei weiteren Nominierungen gewann sie 1995 mit „U.N.I.T.Y.“ den Grammy in dieser Kategorie. Es folgten drei weitere Nominierungen in verschiedenen Kategorien. Parallel zu ihrer Musikkarriere wusste sie auch als Schauspielerin zu überzeugen. 1991 konnte sie ersten Nebenrollen ergattern, unter anderem in „Der Prinz von Bel-Air“ – mit dem damals international noch unbekannten Will Smith. Von 1993 bis 1998 war sie dann im Hauptcast der Sitcom „Living Single“ zu sehen, für die sie auch den Titelsong beisteuerte. Ihren Durchbruch schaffte sie 2002 an der Seite von Catherine Zeta-Jones und Reneé Zellweger in dem Oscar-prämierten Musical-Filmdrama „Chicago“. Für ihre Rolle der Matron „Mama“ Morton wurde sie für den Oscar als beste Nebendarstellerin nominiert. Es folgten Filme wie „Haus über Kopf“ (2003) mit Steve Martin, „New York Taxi“ (2004) mit Jimmy Fallon und „Valentinstag“ (2010). Darüber hinaus ist sie auch als Produzentin und Sprecherin aktiv. In den Animationsfilmen der Ice-Age-Reihe (2006 – 2016) leiht sie seit dem zweiten Film „Ice Age 2 – Jetzt taut’s“ der Mammut-Dame Ellie ihre Stimme. 2016 übernahm sie die Rolle der Angela in dem Drama „Himmelskind“. Der Film basiert auf dem gleichnamigen Buch, in dem Christy Wilson Beam von der Heilung ihrer unheilbar erkrankten Tochter Anna berichtet. Jennifer Garner, die im Film Christy spielt, sagt: „Was Angela so besonders macht ist die Tatsache, dass sie beim ersten Blick auf Christy und Anna weiss, dass die beiden eine Auszeit von diesem wirklich schrecklichen Ort brauchen, an dem sie sich befinden. Sie sieht, was die beiden benötigen: Liebe, eine Umarmung, etwas Unterhaltung. Und sie ist sofort bereit dazu – und Queen Latifah spielt das mit so viel Enthusiasmus und purer Freude. Sie bringt dem Film genau das, was Angela der Familie Beam brachte.“
Kylie Rogers: Trotz ihres Alters kann die 2004 in Dallas, Texas, geborene Kylie Rogers bereits diverse Rollen in Film- und Serienproduktionen vorweisen. Ihre Karriere begann 2012 mit dem Kurzfilm „Forsake Me Not“. Darauf folgten Rollen in Serien wie „Private Practice“ (2012), „CSI: Vegas“ (2013) und „Once Upon a Time in Wonderland“ (2013 – 2014). 2015 gehörte sie zum Hauptcast der Serie „The Whispers“, in der unter anderem Milo Ventimiglia mitwirkte, der insbesondere für seine Beteiligung an den Serien „Heroes“ (2006 – 2010) und „Gilmore Girls“ (2001 – 2006, 2016) bekannt sein dürfte. Aber auch in Filmen konnte Rogers bisher einige Rollen ergattern. Unter anderem war sie 2015 in dem Film „Väter und Töchter – Ein ganzes Leben“ neben Russel Crowe („Gladiator“) und Amanda Seyfried („Mamma Mia!“) zu sehen. 2016 dann in dem Drama „Himmelskind“. Queen Latifah, deren Charakter sich im Film mit Rogers Charakter anfreundet, sagt über die junge Schauspielerin: „Kylie hatte eine ziemlich grosse Herausforderung, weil Anna so viel durchmacht und sie muss die Zuschauer mit auf diese Reise nehmen. Sie musste mit einem künstlichen Bauch arbeiten, und wirklich erforschen, was Anna innerlich durchmachte, aber sie hat ins Schwarze getroffen. Ich bin wirklich gespannt, wie ihre Karriere weitergeht.“ Auch Martin Henderson, Kylies Filmvater, zeigte sich beeindruckt von Kylies Reife im Umgang mit Themen wie dem Leben, der Sterblichkeit, der Bedeutung und Standhaftigkeit des eigenen Glaubens. Kylie habe ihn auch in der Rolle der Anna tief bewegt.