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Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich UV.2015.00062 I. Kammer Sozialversicherungsrichter Spitz, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Maurer Reiter Ersatzrichter Wilhelm Gerichtsschreiberin Kobel Urteil vom 29. Juli 2016 in Sachen X.___ Beschwerdeführerin gegen Schweizerische Unfallversicherungsanstalt Rechtsabteilung Postfach 4358, 6002 Luzern Beschwerdegegnerin Sachverhalt: 1. 1.1 X.___, geboren 1970 und Y.___ Staatsangehörige, zog im Jahr 2012 von Z.___ in die Schweiz und trat am 2. Juli 2012 eine Stelle beim Transportunternehmen A.___ als Aushilfe auf Abruf an (Arbeitsvertrag vom 7. Juni 2012, Urk. 6/31 ; vgl. auch das Jah reslohnkonto 2013 in Urk. 6 /8/3 sowie die Angaben der Arbeitgeberin gegenüber der Inv ali denversicherung vom 16. Okto ber 2014, Urk. 14/1/1-5 ). Im Rahmen dieses Arbeitsverhältnisses war X.___ bei der Schweizerischen Unfallver sicherungsanstalt (Suva) für die Folgen von Berufs- und Nichtberufsunfällen obligatorisch versichert. Am 31. März 2014 war X.___ von einem Arbeitsunfall betroffen, bei dem ihr eine Kartonschachtel auf die rechte Schulter fiel (Unfallmeldung UVG vom 15. April 2014, Urk. 6/1 ; Angaben der Versicherten gegenüber der Suva vom 25. April 2014, Urk. 6/11 ). Noch am selben Tag suchte s ie die Hausärztin Dr. med. B.___ auf. Die se schrieb sie zunächst für eine Woche zu 100 % arbeitsunfähig (Zeugnis vom 31. März 2014, Urk. 6/7) und verlängerte dieses Attest in der Folge mehrmals, zuletzt bis voraussichtlich Mitte Mai 2014 (Zeug nisse vom 9. und vom 23. April 2014, Urk. 6/6 und Urk. 6/10; Arztzeugnis UVG vom 29. April 2014, Urk. 6/12). Die Suva anerkannte ihre Leistungspflicht für die Folgen des Ereignisses vom 31. März 2014 und bezahlte Heilungskosten, unter anderem Physiotherapie, sowie Taggelder (Brief vom 6. Mai 2014, Urk. 6/1 3 ). 1.2 Mitte Mai 2014 nahm die Versicherte die Arbeit bei der angestammten Arbeit geberin im Umfang von zwei Stunden im Tag wieder auf (Bericht der Suva über ein Telefongespräch mit der Vers icherten vom 13. Mai 2014, Urk. 6/17), und Mitte Juni 2014 erhöhte sie ihr Arbeitspensum auf drei Stunden im Tag (Zwischenbericht von Dr. B.___ vom 2. Juli 2014, Urk. 6/26; Bericht der Suva über ein Telefongespräch mit der Versicherten vom 23. Juli 2014, Urk. 6/29). Mit Schreiben vom 2 2. Juli 2014 löste die Arbeitgeberin das Arbeits verhältnis wegen Umstrukturierungen p er Ende August 2014 a uf (Urk. 6/32/1). Unterdessen hatte die Hausärztin die Versicherte dem Spital C.___ zur Abklä rung und ambulanten Behandlung der Schulter zugewiesen. Dort hatte am 21. Mai 2014 eine erste Untersuchung und am 9. Juli 2014 eine Kontroll - untersu chung statt gefunden (Bericht e von Dr. med. D.___, Urk. 6/20/2-3 und Urk. 14/20/18 ). Des Weiteren wurde am 11. August 2 014 eine Magnetreso - nan zuntersuchung der rechten Schulter durchgeführt (Bericht des E.___, Urk. 6/36), und am 10. September 2014 wurde die Versicherte erneut von Dr. D.___ untersucht, der ihr wieder eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit attestierte (Bericht in Urk. 6/46 ; Zeugnisse von Dr. D.___ in Urk. 6/45 und Urk. 6/48 ). 1.3 Die Suva legte den Fall dem Kreisarzt Dr. med. F.___, Spezialarzt für Chirur gie, vor (kreisärztliche Stellungnahme vom 23. September 2014, Urk. 6/47) und liess durch ihn die Aktenbeurteilung vom 21. Oktober 2014 erstellen ( Urk. 6/51). Gestützt darauf teilte sie der Ver sicherten mit Verfügung vom 23. Oktober 2014 mit, dass die heute bestehenden Schulterbeschwerden nicht mehr unfallbedingt, sondern ausschliesslich krankhafter Natur seien und dass die Versicherungs leistungen daher per 16. Novembe r 2014 eingestellt würden (Urk. 6/53). Die Versicherte erhob am 17. November 2014 Einsprache mit dem Antrag, ihr seien in Aufhebung der Verfügung Versicherungsleistungen bis zur vollständigen Abheilung der Beschwerden zu gewähren ( Urk. 6/55). Im Nachgang zu r Ein sprache liess sie, vertreten durch die Assista Rechtsschutz AG, einen Bericht von Dr. D.___ vom 9. Dezember 2014 zuhanden ihrer Rechtsvertretung einreichen ( Urk. 6/62). Mit Entscheid vom 11. März 2015 wies die Suva die Einsprache ab ( Urk. 2 = Urk. 6/69). 2. 2.1 Gegen den Einspracheentscheid vom 11. März 2015 erhob X.___ mit Eingabe vom 10. April 2015 Beschwerde und beantragte erneut, ihr seien Leis tungen der obligatorischen Unfallversicherung bis zur vollständigen Abheilung der Beschwerden zuzusprechen ( Urk. 1). In der Beschwerdeantwort vom 5. Mai 2015 schloss die Suva auf Abweisung der Beschwerde ( Urk. 5). Die Versicherte liess die ihr angesetzte Frist zur Replik (Verfügung vom 7. Mai 2015, Urk. 7) unbenützt verstreichen (Verfügung vom 29. Juni 2015, Urk. 9 ). 2.2 Am 20. September 2014 hatte sich X.___ auf Anraten der Suva (Urk. 6/43) auch bei der Invalidenversicherung angemeldet ( Urk. 14/3), und die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich (SVA), IV-Stelle, hatte vom Spital C.___ die Berichte über die Weiterbehandlung nach der Leistungsein stellung durch die Suva ei n geholt. Dr. D.___ hatte nach der Ausschöpfung der konservativen Massnahmen (Berichte vom 21. Oktober und vom 7. November 2014, Urk. 14/13/6 und Urk. 14/20/16) am 9. Dezember 2014 eine Operation der rechten Schulter in Form einer arthroskopischen AC Gelenksresektion und einer subakromialen Dekompression durchgeführt (Bericht e vom 29. Januar, vom 26. Februar und vom 15. April 2015, Urk. 14/ 20/17, Urk. 14/20/14-15 und Urk. 14/20/10-11 ), anschliessend hatte Dr. med. G.___ des Spitals H.___ neurologische Abklärungen getroffen (Bericht vom 20. April 2015, Urk. 14/20/8-9), und schliesslich hatte die Versicherte auch in der Schmerz sprechstunde des Spitals H.___ vorgesprochen (Bericht vo n Dr. med. I.___ vom 21. Mai 2015, Urk. 14/20/7). Nach einer weiteren Kontrolle im Spital C.___ (Bericht von Dr. D.___ vom 11. Juni 2015, Urk. 14/20/6) und einer Eingliederungsberatung der IV-Stelle (Verlaufsprotokoll vom 23. Juli 2015, Urk. 14/25) zog die Versicherte im Sep tember 2015 nach Z.___ ( Urk. 14/25/1; Adressmitteilung der Versicherten an das Gericht vom 8. Januar 2016, Urk. 10), worauf die IV-Stelle des Kantons Zürich die Akten an die IV-Stelle für Versicherte im Ausland überwies ( Telefon notiz vom 19. April 2016, Urk. 11). 2.3 Mit Verfügung vom 19. April 2016 ( Urk. 12) zog das Gericht die Akte n der Invali denversicherung bei ( Urk. 14/0-54) und gab den Parteien mit Verfügung vom 4. Mai 2016 Gelegenheit zur Stellungnahme dazu ( Urk. 15). Die Suva machte davon mit Eingabe vom 24. Mai 2016 Gebrauch ( Urk. 16). Die Sendung der Verfügung und der Akten an die neu mitgeteilte Adresse der Versicherten in Z.___ wurde dem Gericht von der Post retourniert, da die Empfänger in nicht habe ermittelt werden können (Urk. 17). Das Gericht ersuchte die Ver sicherte daraufhin per E Mail um Bekanntgabe der aktuellen Anschrift (Urk. 18), erhielt jedoch keine An t wort. M it Verfügung vo m 6. Juli 2016 teilte das Gericht der Versicherten deshalb an die bisherige Adresse mit, die weitere Korrespon denz und insbesondere auch das Urteil werde an die se zuletzt bekanntgegebene Adresse in Z.___ gesandt, falls dem Gericht bis zum Ergehen des Urteils keine andere Zustellungs adresse angegeben werde ( Urk. 19). Die Beschwerde führerin antwortete darauf mit Schreiben vom 18. Juli 2016 ( Urk. 20). Auf die Ausführungen der Parteien und die eingereichten Unterlagen wird, soweit erforderlich, in den Erwägungen eingegangen. Das Gericht zieht in Erwägung: 1. Die Beschwerdeführerin ist Y.___ Staatsangehörige, lebte vom Sommer 2012 bis zum Herbst 2015 in der Schweiz und arbeitete ab Juli 2012 hier. Es liegt somit ein Sachverhalt vor, der in persönlicher Hinsicht vom Personenfreizügig keitsabkommen (Abkommen vom 21. Juni 1999 zwischen der Schweizerischen Eidgenossenschaft einerseits und der Europäischen Gemeinschaft und ihren Mitgliedstaaten andererseits über die Freizügigkeit [FZA]) erfasst ist. Anhang II des FZA erklärt au sserdem die Verordnung (EG) Nr. 883/2004 vom 29. April 2004 zur Koordinierung der Systeme der sozialen Sicherheit (VO 883/2004) und die Veror dnung (EG) Nr. 987/2009 vom 16. September 2009 zur Festlegung der Modalitäten für die Durchführung der VO 883/2004 (VO 987/2009) als anwend bar. In sachlicher Hinsicht sind das FZA und die VO 883/2004 ebenfalls an wendbar, da Leistungen bei einem Arbeitsunfall im Sinne von Art. 3 Abs. 1 lit. f der Verordnung zur Diskussion stehen. Damit ist nach den Regeln in Art. 11 ff. VO 883/2004 das anwendbare Landes recht festzulegen. Nach dem Grundsatz in Art. 11 Abs. 1 VO 883/2004 unterlie gen Personen, für welche die Verordnung gilt, den Rechtsvorschriften nur eines Mitgliedstaats. Nach Art. 11 Abs. 3 lit. a VO 883/2004 sind dies für Personen, die in einem Mitgliedstaat eine Beschäftigung oder eine selbständige Erwerbs tätigkeit ausüben, die Rechtsvors chriften dieses Mitgliedstaates. Die Beschwer deführerin arbeitete zur Zeit des Unfalls vom 31. März 2014 in der Schweiz, und es gelangt daher das schweizerische Recht zur Anwendung. 2. 2.1 Gemäss Art. 6 des Bundesgesetzes über die Unfallversicherung (UVG) werden – soweit das Gesetz nichts anderes bestimmt – die Versicherungsleistungen bei Berufsunfällen, Nichtberufsunfällen und Berufskrankheiten gewährt ( Abs. 1). Der Bundesrat kann Körperschädigungen, die den Folgen eines Unfalles ähnlich sind, in die Versicherung einbeziehen ( Abs. 2). Ausserdem erbringt die Versi cherung ihre Leistungen bei Schädigungen, die den Verunfallten bei der Heilbe handlung zugefügt werden ( Abs. 3). In Art. 4 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversiche - rungs rechts (ATSG) ist der Unfall definiert als plötzliche, nicht beabsichtigte schädigende Einwirkung eines ungewöhnlichen äusseren Faktors auf den menschlichen Körper, die eine Beeinträchtigung der körperlichen, geis tigen oder psychischen Gesundheit oder den Tod zur Folge hat. 2. 2 Die Leistungspflicht eines Unfallversicherers gemäss UVG setzt voraus, dass zwischen dem Unfallereignis und dem eingetretenen Schaden (Krankheit, Inva lidität, Tod) ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht. Ursachen im Sinne des natürlichen Kausalzusammenhangs sind alle Umstände, ohne deren Vorhan densein der eingetretene Erfolg nicht als eingetreten oder nicht als in der glei chen Weise beziehungsweise nicht zur gleichen Zeit eingetreten gedacht werden kann. Entsprechend dieser Umschreibung ist für die Bejahung des natürlichen Kausalzusammenhangs nicht erforderlich, dass ein Unfall die alleinige oder un mittelbare Ursache gesundheitlicher Störungen ist; es genügt, dass das schädi gende Ereignis zusammen mit anderen Bedingungen die körperliche oder geis tige Integrität der versicherten Person beeinträchtigt hat, der Unfall mit andern Worten nicht weggedacht werden kann, ohne dass auch die eingetretene ge sundheitliche Störung entfiele (BGE 129 V 177 E. 3.1, 402 E. 4.3.1, 119 V 335 E. 1, 118 V 286 E. 1b, je mit Hinweisen). Ob zwischen einem schädigenden Ereignis und einer gesundheitlichen Störung ein natürlicher Kausalzusammen hang besteht, ist eine Tatfrage, worüber die Verwaltung beziehungsweise im Beschwerdefall das Gericht im Rahmen der ihm obliegenden Beweiswürdigung nach dem im Sozialversicherungsrecht üblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit zu befinden hat. Die blosse Möglichkeit eines Zusammen hangs genügt für die Begründung eines Leistungsanspruches nicht (BGE 129 V 177 E. 3.1, 119 V 335 E. 1, 118 V 286 E. 1b, je mit Hinweisen). 2.3 Wird durch den Unfall ein krankhafter Vorzustand verschlimmert oder über haupt erst manifest, fällt der natürliche Kausalzusammenhang dahin, wenn und sobald der Gesundheitsschaden nur noch und ausschliesslich auf unfallfremden Ursachen beruht. Dies trifft dann zu, wenn entweder der Gesundheitszustand, wie er unmittelbar vor dem Unfall bestanden hat (Status quo ante) oder aber derjenige Zustand, wie er sich nach dem schicksalsmässigen Verlauf eines krankhaften Vorzustandes auch ohne Unfall früher oder später eingestellt hätte (Status quo sine), erreicht ist (RKUV 1992 Nr. U 142 S. 75 E. 4b mit Hinweisen; nicht publiziertes Urteil des Bundesgerichts U 172/94 vom 26. April 1995). Das Dahinfallen jeder kausalen Bedeutung von unfallbedingten Ursachen eines Gesundheitsschadens muss mit dem im Sozialversicherungsrecht üblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit nachgewiesen sein (RKUV 2000 Nr. U 363 S. 45; BGE 119 V 7 E. 3c/ aa ). Die blosse Möglichkeit nunmehr gänzlich fehlender ursächlicher Auswirkungen des Unfalls genügt nicht. Da es sich hiebei um eine anspruchsaufhebende Tatfrage handelt, liegt aber die ent sprechende Beweislast – anders als bei der Frage, ob ein leistungsbegründender natürlicher Kausalzusammenhang gegeben ist – nicht bei der versicherten Per son, sondern beim Unfallversicherer (RKUV 1994 Nr. U 206 S. 328 f. E. 3b, 1992 Nr. U 142 S. 76). 3. 3.1 Der Vorfall vom 3 1. März 2014 bestand g emäss der Schilderung der Beschwerde führerin vom 2 5. April 2014 im Fr agebogen der Beschwerdegeg nerin darin, dass ihr bei der Entnahme eines Paketes von einem Rollkarren ein anderes schweres Paket auf die rechte Schulter fiel ( Urk. 6/11). Gegenüber den behandelnden medizinischen Fachpersonen stellte die Beschwerdeführerin den Sachverhalt vergleichbar dar; sowohl im Arztzeugnis UVG von Dr. B.___ vom 2 9. April 2014 als auch im Bericht von Dr. D.___ über die erst - malige Untersuchung vom 2 1. Mai 2014 ist von einem rund 10 kg schweren (Karton-)Paket die Rede, das der Beschwerdeführerin auf das rechte Schulterdach gefal len sei ( Urk. 6/12, Urk. 6/20/2). Von diesem Hergang kann daher ausgegangen werden, und er erfüllt die Kriterien des Unfallbegriffs nach Art. 4 ATSG ohne Weiteres. 3.2 Dr. B.___, welche die Beschwerdeführerin noch am Unfalltag untersucht hatte, stellte im Arztzeugnis UVG vom 2 9. April 2014 die Diagnose einer Kon tusion der rechten Schulter und nannte als Befunde Schmerzangaben in den Bereichen des Schulterblatts und des Akromioklavikulargelenks (AC-Gelenk) sowie eine reduzierte B izepskraft ; eine ossäre Läsion schloss die Ärztin mittels Röntgenaufnahme aus ( Urk. 6/12). Die erhobenen Befunde veranlassten die Ärztin zunächst nur zu einem einwöchigen Arbeitsunfähigkeitsattest ( Urk. 6/7), das sie in der Folge bis Mitte Mai 2014 verlängert e ( Urk. 6/6, Urk. 6/10, Urk. 6/12). Dr. D.___ nahm im Bericht vom 21. Mai 2014 zusätzlich an, dass die Beschwerdeführerin beim Ereignis vom 3 1. März 2014 eine temporäre Plexusir ritation erli tten habe, und fand bei der aktuellen Untersuchung noch multiple Triggerpunkte, die er auf das Trauma vom 3 1. Mä r z 2014 zurückführte ( Urk. 6/20/2). Strukturelle Schädigungen vermutete hingegen auch Dr. D.___ keine. Bei der Magnetresonanzuntersuchung vom 1 1. August 2014 zeigte sich dann eine Tendinose der Supraspinatussehne, vergesellschaftet mit einer leichten Involution des zugehörigen Muskelbauches, und eine mässig ausgeprägte AC Gelenksarthrose, und ausserdem ergab sich der Verdacht auf eine Rotato renintervall-Läsion ( Urk. 6/36). Weder Dr. D.___ als behandelnder Arzt noch der Kreisarzt Dr. F.___ führten indessen diese strukturellen Befunde auf das Ereignis vom 3 1. März 2014 zurück. Vielmehr nannte Dr. D.___ sie im Bericht vom 1 0. September 2014 unter Verwendung des Begriffs einer intratendinösen Sup raspinatussehnenruptur als eigenständige Diagnose neben dem Status n ach kranialem Schultertrauma ( Urk. 6/46), und Dr. F.___ hielt in der Aktenbeurtei lung vom 2 1. Oktober 2014 fest, intratendinöse Sehnenrupturen seien mit weit überwiegender Häufigkeit degenerativer Natur und auch die AC-Gelenksarth rose stelle einen degenerativen Befund dar (Urk. 6/51/2). Da keine a bweichen de n fachärztliche n Meinungen dokumentiert sind, kann der Unfall vom 3 1. März 2014 d eshalb nicht mit dem erforderlichen Beweisgrad der überwie genden Wahrscheinlichkeit für die magnetresonanztomografisch festgestellten Befunde verantwortlich gemacht werden. Hingegen ist überwiegend wahrscheinlich, dass der Unfall das degenerativ vorge schädigte AC-Gelenk in ein schmerzhaftes Stadium versetzt hat ; Dr. D.___ erklärte im Bericht vom 9. Dezember 2014 einleuchtend, dass der angegebene Unfallhergang mit direkter Traumatisierung d es Schulterdachs durch einen 10 kg schweren Karton einen adäquaten Mechanismus für das Auslösen von AC-Gelenksbeschwerden darstelle ( Urk. 6/62). Die Beschwerdegegnerin aner kannte daher richtigerweise ihre Leistungspflicht für die Heilungskosten und den Verdienstausfall in der ersten Zeit nach dem Ereignis vom 3 1. März 2014. 3.3 3.3.1 Zu prüfen ist, ob die Beschwerdegegnerin die Leistungen in der Folge zu Recht gestützt auf die Aktenbeurteilung von Dr. F.___ ( Urk. 6/51) per 1 6. November 2014 eingestellt hat. Voraussetzung dafür ist aufgrund der vorstehenden recht lichen Erwägungen, dass die rechte Schulter auf dieses Datum hin mit überwie gender Wahrscheinlichkeit den Zustand erreicht hat, wie er sich schon vor dem Unfall präsentiert hatte oder wie er sich auch ohne den Unfall entwickelt hätte (Status quo ante oder Status quo sine). 3.3.2 Die Beschwerdeführerin erlangte die vollumfängliche Arbeitsfähigkeit nicht so rasch wieder, wie es Dr. B.___ bei der erstmaligen Untersuchung erwartet hatte (vgl. Urk. 6/7). G egenüber Dr. D.___ klagt e die Beschwerdeführerin am 21. Mai 2014 nach wie vor über AC-Gelenksbeschwerden und über ausstrah lende Beschwerden in den Arm, und Dr. D.___ fand bei der aktuellen Untersu chung noch multiple Triggerpunkte, die er auf das Trauma vom 3 1. Mä r z 2014 zurückführte. Insgesamt ging jedoch Dr. D.___ von einer deutlichen Besserung seit dem Unfall aus ( Urk. 6/20/2), und im nachfolgenden Bericht vom 9. Juli 2014 sprach Dr. D.___ wiederum von einem in Besserung befindlichen Beschwerdebild mit freier passiver Gelenksbeweglichkeit und einer guten Mus kelkraftentwicklung für die gesamte Rotatorenmanschette ( Urk. 14/20/18). Auch die Beschwerdeführerin selber berichtete der Beschwerdegegne rin am 23. Juli 2014, es gehe langsam besser mit der recht en Schulter, sie habe immer noch leichte Einschränkungen mit dem rechten Arm und könne ihn noch nicht ganz hochheben, benötige indessen nur noch ab und zu Schmerzmittel, und mit der Arbeit im Umfang von täglich drei S tunden klappe es ganz gut (Urk. 6/29/1). Bei d er weiteren Untersuchung im Spital C.___ vom 1 0. September 2014 war demgegenüber wieder von einer Zunahme der Beschwerden die Rede; Dr. D.___ hielt fest, es sei der Beschwerdeführerin nicht geglückt, parallel zur Therapie wieder zu arbeiten, sondern die Beschwerden, vor allem im Bereich des Schul terdachs, hätten sich durch den Arbeitsversuch sukzessive verstärkt, sodass die Beschwerdeführerin seit Ende August 2014 nicht mehr arbeiten könne ( Urk. 6/46). Diese Angabe steht in einem Gegensatz zur vorstehend wiedergege benen Dokumentation des Verlaufs bis Ende Juli 201 4. Die Beschwerdezunahme im Laufe des Monats August 2014 ist somit nicht kongruent mit dem bisherigen Verlauf, sondern präsentiert sich als Entwicklung, die eine neue Wendung genommen hat. Dies spricht dafür, dass das Ereignis vom 3 1. März 2014 den degenerativen Vorzustand an der rechten Schulter lediglich vorübergehend hat schmerzhaft werden lassen und keine richtunggebende Verschlimmerung her beigeführt hat. Wohl schrieb Dr. D.___ am 9. Dezember 2014 im Brief an die Rechtsvertretung der Beschwerdeführerin, persistierende Beschwerden nach einem Ereignis wie dem vorliegenden mit direkter Traumatisierung des Schul terdachs seien nicht selten, und erachtete einen entsprechender Zusammenhang auch im vorliegenden Fall als plausibel ( Urk. 6/62). Kurz vorher hatte er jedoch im Bericht vom 2 1. Oktober 2014 gegenüber der IV-Stelle erklärt, normaler weise sei in einem solchen Fall eine restitutio ad integrum zu erwarten ( Urk. 14/13/6). Sodann bestanden die Schulterbeschwerden auch nach der Ope ration v om 9. Dezember 2014 weiter, wie den Berichten von Dr. D.___ über die Kontrolluntersuchungen von Januar bis April 2015 zu entnehmen ist ( Urk. 14/20/17, Urk. 14/20/14-15 und Urk. 14/20/10-11). Auch dies ist ein Anhaltspunkt dafür, dass im Herbst 2014 nicht mehr die traumatisierten dege nerativen Veränderungen des AC-Gelenks, sondern andere Mechanismen für das Schmerzbild verantwortlich waren. Zwar konnte Dr. G.___ bei der neu rologischen Untersuchung vom April 2015 keine Nervenschädigung als Ursache für die fortdauernden Schulterbeschwerden ausmachen, immerhin beurteilte er aber die von der Beschwerdeführerin wieder geschilderten Taubheitsgefühle an der rechten Hand, über die sie gemäss dem Bericht von Dr. D.___ vom 2 1. Mai 2014 schon nach dem Unfall geklagt hatte ( Urk. 6/20/2), nicht als Folgen des Schultertraumas, sondern führte sie am ehesten auf e inen Medianus -Engpass im Bereich des Unterarms (Carpaltunnel oder pronator teres ) zurück ( Urk. 14/20/8-9). 3.3.3 Bei diesem Gesamtverlauf unter Berücksichtigung der Entwicklung ab Ende 2014 leuchtet die Beurteilung von Dr. F.___ vom 2 1. Oktober 2014 ein, dass das Besch werdebild ab der Zeit der Aktenvorlage an ihn nicht mehr durch die Fol gen des Ereignisses vom 3 1. März 2014, sondern durch krankheitsbedingte Faktoren bestimmt werde ( Urk. 6/51/3). D ie fortbestehenden Beschwerden waren somit ab jenem Zeitpunkt zumindest mit überwiegender Wahrscheinlichkeit nicht mehr unfallkausal. 3.4 Die Leistungseinstellung auf den 1 6. November 2014 hin ist daher rechtens, und die Beschwerde ist abzuweisen. Das Gericht erkennt: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Das Verfahren ist kostenlos. 3. Zustellung gegen Empfangsschein an: - X.___ - Schweizerische Unfallversicherungsanstalt - Bundesamt für Gesundheit 4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin SpitzKobel

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich UV.2015.00062 I. Kammer Sozialversicherungsrichter Spitz, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Maurer Reiter Ersatzrichter Wilhelm Gerichtsschreiberin Kobel Urteil vom 29. Juli 2016 in Sachen

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Sozialversicherungsgericht

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

des Kantons Zürich UV.2015.00062 UV.2015.00062

UV.2015.00062 I. Kammer

Sozialversicherungsrichter Spitz, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Maurer Reiter Ersatzrichter Wilhelm Gerichtsschreiberin Kobel

Urteil vom 29. Juli 2016

Urteil vom 29. Juli 2016 in Sachen

in Sachen X.___ Beschwerdeführerin gegen Schweizerische Unfallversicherungsanstalt Rechtsabteilung Postfach 4358, 6002 Luzern Beschwerdegegnerin Sachverhalt: 1. 1.1 X.___, geboren 1970 und Y.___ Staatsangehörige, zog im Jahr 2012 von Z.___ in die Schweiz und trat am 2. Juli 2012 eine Stelle beim Transportunternehmen A.___ als Aushilfe auf Abruf an (Arbeitsvertrag vom 7. Juni 2012, Urk. 6/31 ; vgl. auch das Jah reslohnkonto 2013 in Urk. 6 /8/3 sowie die Angaben der Arbeitgeberin gegenüber der Inv ali denversicherung vom 16. Okto ber 2014, Urk. 14/1/1-5 ). Im Rahmen dieses Arbeitsverhältnisses war X.___ bei der Schweizerischen Unfallver sicherungsanstalt (Suva) für die Folgen von Berufs- und Nichtberufsunfällen obligatorisch versichert. Am 31. März 2014 war X.___ von einem Arbeitsunfall betroffen, bei dem ihr eine Kartonschachtel auf die rechte Schulter fiel (Unfallmeldung UVG vom 15. April 2014, Urk. 6/1 ; Angaben der Versicherten gegenüber der Suva vom 25. April 2014, Urk. 6/11 ). Noch am selben Tag suchte s ie die Hausärztin Dr. med. B.___ auf. Die se schrieb sie zunächst für eine Woche zu 100 % arbeitsunfähig (Zeugnis vom 31. März 2014, Urk. 6/7) und verlängerte dieses Attest in der Folge mehrmals, zuletzt bis voraussichtlich Mitte Mai 2014 (Zeug nisse vom 9. und vom 23. April 2014, Urk. 6/6 und Urk. 6/10; Arztzeugnis UVG vom 29. April 2014, Urk. 6/12). Die Suva anerkannte ihre Leistungspflicht für die Folgen des Ereignisses vom 31. März 2014 und bezahlte Heilungskosten, unter anderem Physiotherapie, sowie Taggelder (Brief vom 6. Mai 2014, Urk. 6/1 3 ). 1.2 Mitte Mai 2014 nahm die Versicherte die Arbeit bei der angestammten Arbeit geberin im Umfang von zwei Stunden im Tag wieder auf (Bericht der Suva über ein Telefongespräch mit der Vers icherten vom 13. Mai 2014, Urk. 6/17), und Mitte Juni 2014 erhöhte sie ihr Arbeitspensum auf drei Stunden im Tag (Zwischenbericht von Dr. B.___ vom 2. Juli 2014, Urk. 6/26; Bericht der Suva über ein Telefongespräch mit der Versicherten vom 23. Juli 2014, Urk. 6/29). Mit Schreiben vom 2 2. Juli 2014 löste die Arbeitgeberin das Arbeits verhältnis wegen Umstrukturierungen p er Ende August 2014 a uf (Urk. 6/32/1). Unterdessen hatte die Hausärztin die Versicherte dem Spital C.___ zur Abklä rung und ambulanten Behandlung der Schulter zugewiesen. Dort hatte am 21. Mai 2014 eine erste Untersuchung und am 9. Juli 2014 eine Kontroll - untersu chung statt gefunden (Bericht e von Dr. med. D.___, Urk. 6/20/2-3 und Urk. 14/20/18 ). Des Weiteren wurde am 11. August 2 014 eine Magnetreso - nan zuntersuchung der rechten Schulter durchgeführt (Bericht des E.___, Urk. 6/36), und am 10. September 2014 wurde die Versicherte erneut von Dr. D.___ untersucht, der ihr wieder eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit attestierte (Bericht in Urk. 6/46 ; Zeugnisse von Dr. D.___ in Urk. 6/45 und Urk. 6/48 ). 1.3 Die Suva legte den Fall dem Kreisarzt Dr. med. F.___, Spezialarzt für Chirur gie, vor (kreisärztliche Stellungnahme vom 23. September 2014, Urk. 6/47) und liess durch ihn die Aktenbeurteilung vom 21. Oktober 2014 erstellen ( Urk. 6/51). Gestützt darauf teilte sie der Ver sicherten mit Verfügung vom 23. Oktober 2014 mit, dass die heute bestehenden Schulterbeschwerden nicht mehr unfallbedingt, sondern ausschliesslich krankhafter Natur seien und dass die Versicherungs leistungen daher per 16. Novembe r 2014 eingestellt würden (Urk. 6/53). Die Versicherte erhob am 17. November 2014 Einsprache mit dem Antrag, ihr seien in Aufhebung der Verfügung Versicherungsleistungen bis zur vollständigen Abheilung der Beschwerden zu gewähren ( Urk. 6/55). Im Nachgang zu r Ein sprache liess sie, vertreten durch die Assista Rechtsschutz AG, einen Bericht von Dr. D.___ vom 9. Dezember 2014 zuhanden ihrer Rechtsvertretung einreichen ( Urk. 6/62). Mit Entscheid vom 11. März 2015 wies die Suva die Einsprache ab ( Urk. 2 = Urk. 6/69). 2. 2.1 Gegen den Einspracheentscheid vom 11. März 2015 erhob X.___ mit Eingabe vom 10. April 2015 Beschwerde und beantragte erneut, ihr seien Leis tungen der obligatorischen Unfallversicherung bis zur vollständigen Abheilung der Beschwerden zuzusprechen ( Urk. 1). In der Beschwerdeantwort vom 5. Mai 2015 schloss die Suva auf Abweisung der Beschwerde ( Urk. 5). Die Versicherte liess die ihr angesetzte Frist zur Replik (Verfügung vom 7. Mai 2015, Urk. 7) unbenützt verstreichen (Verfügung vom 29. Juni 2015, Urk. 9 ). 2.2 Am 20. September 2014 hatte sich X.___ auf Anraten der Suva (Urk. 6/43) auch bei der Invalidenversicherung angemeldet ( Urk. 14/3), und die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich (SVA), IV-Stelle, hatte vom Spital C.___ die Berichte über die Weiterbehandlung nach der Leistungsein stellung durch die Suva ei n geholt. Dr. D.___ hatte nach der Ausschöpfung der konservativen Massnahmen (Berichte vom 21. Oktober und vom 7. November 2014, Urk. 14/13/6 und Urk. 14/20/16) am 9. Dezember 2014 eine Operation der rechten Schulter in Form einer arthroskopischen AC Gelenksresektion und einer subakromialen Dekompression durchgeführt (Bericht e vom 29. Januar, vom 26. Februar und vom 15. April 2015, Urk. 14/ 20/17, Urk. 14/20/14-15 und Urk. 14/20/10-11 ), anschliessend hatte Dr. med. G.___ des Spitals H.___ neurologische Abklärungen getroffen (Bericht vom 20. April 2015, Urk. 14/20/8-9), und schliesslich hatte die Versicherte auch in der Schmerz sprechstunde des Spitals H.___ vorgesprochen (Bericht vo n Dr. med. I.___ vom 21. Mai 2015, Urk. 14/20/7). Nach einer weiteren Kontrolle im Spital C.___ (Bericht von Dr. D.___ vom 11. Juni 2015, Urk. 14/20/6) und einer Eingliederungsberatung der IV-Stelle (Verlaufsprotokoll vom 23. Juli 2015, Urk. 14/25) zog die Versicherte im Sep tember 2015 nach Z.___ ( Urk. 14/25/1; Adressmitteilung der Versicherten an das Gericht vom 8. Januar 2016, Urk. 10), worauf die IV-Stelle des Kantons Zürich die Akten an die IV-Stelle für Versicherte im Ausland überwies ( Telefon notiz vom 19. April 2016, Urk. 11). 2.3 Mit Verfügung vom 19. April 2016 ( Urk. 12) zog das Gericht die Akte n der Invali denversicherung bei ( Urk. 14/0-54) und gab den Parteien mit Verfügung vom 4. Mai 2016 Gelegenheit zur Stellungnahme dazu ( Urk. 15). Die Suva machte davon mit Eingabe vom 24. Mai 2016 Gebrauch ( Urk. 16). Die Sendung der Verfügung und der Akten an die neu mitgeteilte Adresse der Versicherten in Z.___ wurde dem Gericht von der Post retourniert, da die Empfänger in nicht habe ermittelt werden können (Urk. 17). Das Gericht ersuchte die Ver sicherte daraufhin per E Mail um Bekanntgabe der aktuellen Anschrift (Urk. 18), erhielt jedoch keine An t wort. M it Verfügung vo m 6. Juli 2016 teilte das Gericht der Versicherten deshalb an die bisherige Adresse mit, die weitere Korrespon denz und insbesondere auch das Urteil werde an die se zuletzt bekanntgegebene Adresse in Z.___ gesandt, falls dem Gericht bis zum Ergehen des Urteils keine andere Zustellungs adresse angegeben werde ( Urk. 19). Die Beschwerde führerin antwortete darauf mit Schreiben vom 18. Juli 2016 ( Urk. 20). Auf die Ausführungen der Parteien und die eingereichten Unterlagen wird, soweit erforderlich, in den Erwägungen eingegangen. Das Gericht zieht in Erwägung: 1. Die Beschwerdeführerin ist Y.___ Staatsangehörige, lebte vom Sommer 2012 bis zum Herbst 2015 in der Schweiz und arbeitete ab Juli 2012 hier. Es liegt somit ein Sachverhalt vor, der in persönlicher Hinsicht vom Personenfreizügig keitsabkommen (Abkommen vom 21. Juni 1999 zwischen der Schweizerischen Eidgenossenschaft einerseits und der Europäischen Gemeinschaft und ihren Mitgliedstaaten andererseits über die Freizügigkeit [FZA]) erfasst ist. Anhang II des FZA erklärt au sserdem die Verordnung (EG) Nr. 883/2004 vom 29. April 2004 zur Koordinierung der Systeme der sozialen Sicherheit (VO 883/2004) und die Veror dnung (EG) Nr. 987/2009 vom 16. September 2009 zur Festlegung der Modalitäten für die Durchführung der VO 883/2004 (VO 987/2009) als anwend bar. In sachlicher Hinsicht sind das FZA und die VO 883/2004 ebenfalls an wendbar, da Leistungen bei einem Arbeitsunfall im Sinne von Art. 3 Abs. 1 lit. f der Verordnung zur Diskussion stehen. Damit ist nach den Regeln in Art. 11 ff. VO 883/2004 das anwendbare Landes recht festzulegen. Nach dem Grundsatz in Art. 11 Abs. 1 VO 883/2004 unterlie gen Personen, für welche die Verordnung gilt, den Rechtsvorschriften nur eines Mitgliedstaats. Nach Art. 11 Abs. 3 lit. a VO 883/2004 sind dies für Personen, die in einem Mitgliedstaat eine Beschäftigung oder eine selbständige Erwerbs tätigkeit ausüben, die Rechtsvors chriften dieses Mitgliedstaates. Die Beschwer deführerin arbeitete zur Zeit des Unfalls vom 31. März 2014 in der Schweiz, und es gelangt daher das schweizerische Recht zur Anwendung. 2. 2.1 Gemäss Art. 6 des Bundesgesetzes über die Unfallversicherung (UVG) werden – soweit das Gesetz nichts anderes bestimmt – die Versicherungsleistungen bei Berufsunfällen, Nichtberufsunfällen und Berufskrankheiten gewährt ( Abs. 1). Der Bundesrat kann Körperschädigungen, die den Folgen eines Unfalles ähnlich sind, in die Versicherung einbeziehen ( Abs. 2). Ausserdem erbringt die Versi cherung ihre Leistungen bei Schädigungen, die den Verunfallten bei der Heilbe handlung zugefügt werden ( Abs. 3). In Art. 4 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversiche - rungs rechts (ATSG) ist der Unfall definiert als plötzliche, nicht beabsichtigte schädigende Einwirkung eines ungewöhnlichen äusseren Faktors auf den menschlichen Körper, die eine Beeinträchtigung der körperlichen, geis tigen oder psychischen Gesundheit oder den Tod zur Folge hat. 2. 2 Die Leistungspflicht eines Unfallversicherers gemäss UVG setzt voraus, dass zwischen dem Unfallereignis und dem eingetretenen Schaden (Krankheit, Inva lidität, Tod) ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht. Ursachen im Sinne des natürlichen Kausalzusammenhangs sind alle Umstände, ohne deren Vorhan densein der eingetretene Erfolg nicht als eingetreten oder nicht als in der glei chen Weise beziehungsweise nicht zur gleichen Zeit eingetreten gedacht werden kann. Entsprechend dieser Umschreibung ist für die Bejahung des natürlichen Kausalzusammenhangs nicht erforderlich, dass ein Unfall die alleinige oder un mittelbare Ursache gesundheitlicher Störungen ist; es genügt, dass das schädi gende Ereignis zusammen mit anderen Bedingungen die körperliche oder geis tige Integrität der versicherten Person beeinträchtigt hat, der Unfall mit andern Worten nicht weggedacht werden kann, ohne dass auch die eingetretene ge sundheitliche Störung entfiele (BGE 129 V 177 E. 3.1, 402 E. 4.3.1, 119 V 335 E. 1, 118 V 286 E. 1b, je mit Hinweisen). Ob zwischen einem schädigenden Ereignis und einer gesundheitlichen Störung ein natürlicher Kausalzusammen hang besteht, ist eine Tatfrage, worüber die Verwaltung beziehungsweise im Beschwerdefall das Gericht im Rahmen der ihm obliegenden Beweiswürdigung nach dem im Sozialversicherungsrecht üblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit zu befinden hat. Die blosse Möglichkeit eines Zusammen hangs genügt für die Begründung eines Leistungsanspruches nicht (BGE 129 V 177 E. 3.1, 119 V 335 E. 1, 118 V 286 E. 1b, je mit Hinweisen). 2.3 Wird durch den Unfall ein krankhafter Vorzustand verschlimmert oder über haupt erst manifest, fällt der natürliche Kausalzusammenhang dahin, wenn und sobald der Gesundheitsschaden nur noch und ausschliesslich auf unfallfremden Ursachen beruht. Dies trifft dann zu, wenn entweder der Gesundheitszustand, wie er unmittelbar vor dem Unfall bestanden hat (Status quo ante) oder aber derjenige Zustand, wie er sich nach dem schicksalsmässigen Verlauf eines krankhaften Vorzustandes auch ohne Unfall früher oder später eingestellt hätte (Status quo sine), erreicht ist (RKUV 1992 Nr. U 142 S. 75 E. 4b mit Hinweisen; nicht publiziertes Urteil des Bundesgerichts U 172/94 vom 26. April 1995). Das Dahinfallen jeder kausalen Bedeutung von unfallbedingten Ursachen eines Gesundheitsschadens muss mit dem im Sozialversicherungsrecht üblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit nachgewiesen sein (RKUV 2000 Nr. U 363 S. 45; BGE 119 V 7 E. 3c/ aa ). Die blosse Möglichkeit nunmehr gänzlich fehlender ursächlicher Auswirkungen des Unfalls genügt nicht. Da es sich hiebei um eine anspruchsaufhebende Tatfrage handelt, liegt aber die ent sprechende Beweislast – anders als bei der Frage, ob ein leistungsbegründender natürlicher Kausalzusammenhang gegeben ist – nicht bei der versicherten Per son, sondern beim Unfallversicherer (RKUV 1994 Nr. U 206 S. 328 f. E. 3b, 1992 Nr. U 142 S. 76). 3. 3.1 Der Vorfall vom 3 1. März 2014 bestand g emäss der Schilderung der Beschwerde führerin vom 2 5. April 2014 im Fr agebogen der Beschwerdegeg nerin darin, dass ihr bei der Entnahme eines Paketes von einem Rollkarren ein anderes schweres Paket auf die rechte Schulter fiel ( Urk. 6/11). Gegenüber den behandelnden medizinischen Fachpersonen stellte die Beschwerdeführerin den Sachverhalt vergleichbar dar; sowohl im Arztzeugnis UVG von Dr. B.___ vom 2 9. April 2014 als auch im Bericht von Dr. D.___ über die erst - malige Untersuchung vom 2 1. Mai 2014 ist von einem rund 10 kg schweren (Karton-)Paket die Rede, das der Beschwerdeführerin auf das rechte Schulterdach gefal len sei ( Urk. 6/12, Urk. 6/20/2). Von diesem Hergang kann daher ausgegangen werden, und er erfüllt die Kriterien des Unfallbegriffs nach Art. 4 ATSG ohne Weiteres. 3.2 Dr. B.___, welche die Beschwerdeführerin noch am Unfalltag untersucht hatte, stellte im Arztzeugnis UVG vom 2 9. April 2014 die Diagnose einer Kon tusion der rechten Schulter und nannte als Befunde Schmerzangaben in den Bereichen des Schulterblatts und des Akromioklavikulargelenks (AC-Gelenk) sowie eine reduzierte B izepskraft ; eine ossäre Läsion schloss die Ärztin mittels Röntgenaufnahme aus ( Urk. 6/12). Die erhobenen Befunde veranlassten die Ärztin zunächst nur zu einem einwöchigen Arbeitsunfähigkeitsattest ( Urk. 6/7), das sie in der Folge bis Mitte Mai 2014 verlängert e ( Urk. 6/6, Urk. 6/10, Urk. 6/12). Dr. D.___ nahm im Bericht vom 21. Mai 2014 zusätzlich an, dass die Beschwerdeführerin beim Ereignis vom 3 1. März 2014 eine temporäre Plexusir ritation erli tten habe, und fand bei der aktuellen Untersuchung noch multiple Triggerpunkte, die er auf das Trauma vom 3 1. Mä r z 2014 zurückführte ( Urk. 6/20/2). Strukturelle Schädigungen vermutete hingegen auch Dr. D.___ keine. Bei der Magnetresonanzuntersuchung vom 1 1. August 2014 zeigte sich dann eine Tendinose der Supraspinatussehne, vergesellschaftet mit einer leichten Involution des zugehörigen Muskelbauches, und eine mässig ausgeprägte AC Gelenksarthrose, und ausserdem ergab sich der Verdacht auf eine Rotato renintervall-Läsion ( Urk. 6/36). Weder Dr. D.___ als behandelnder Arzt noch der Kreisarzt Dr. F.___ führten indessen diese strukturellen Befunde auf das Ereignis vom 3 1. März 2014 zurück. Vielmehr nannte Dr. D.___ sie im Bericht vom 1 0. September 2014 unter Verwendung des Begriffs einer intratendinösen Sup raspinatussehnenruptur als eigenständige Diagnose neben dem Status n ach kranialem Schultertrauma ( Urk. 6/46), und Dr. F.___ hielt in der Aktenbeurtei lung vom 2 1. Oktober 2014 fest, intratendinöse Sehnenrupturen seien mit weit überwiegender Häufigkeit degenerativer Natur und auch die AC-Gelenksarth rose stelle einen degenerativen Befund dar (Urk. 6/51/2). Da keine a bweichen de n fachärztliche n Meinungen dokumentiert sind, kann der Unfall vom 3 1. März 2014 d eshalb nicht mit dem erforderlichen Beweisgrad der überwie genden Wahrscheinlichkeit für die magnetresonanztomografisch festgestellten Befunde verantwortlich gemacht werden. Hingegen ist überwiegend wahrscheinlich, dass der Unfall das degenerativ vorge schädigte AC-Gelenk in ein schmerzhaftes Stadium versetzt hat ; Dr. D.___ erklärte im Bericht vom 9. Dezember 2014 einleuchtend, dass der angegebene Unfallhergang mit direkter Traumatisierung d es Schulterdachs durch einen 10 kg schweren Karton einen adäquaten Mechanismus für das Auslösen von AC-Gelenksbeschwerden darstelle ( Urk. 6/62). Die Beschwerdegegnerin aner kannte daher richtigerweise ihre Leistungspflicht für die Heilungskosten und den Verdienstausfall in der ersten Zeit nach dem Ereignis vom 3 1. März 2014. 3.3 3.3.1 Zu prüfen ist, ob die Beschwerdegegnerin die Leistungen in der Folge zu Recht gestützt auf die Aktenbeurteilung von Dr. F.___ ( Urk. 6/51) per 1 6. November 2014 eingestellt hat. Voraussetzung dafür ist aufgrund der vorstehenden recht lichen Erwägungen, dass die rechte Schulter auf dieses Datum hin mit überwie gender Wahrscheinlichkeit den Zustand erreicht hat, wie er sich schon vor dem Unfall präsentiert hatte oder wie er sich auch ohne den Unfall entwickelt hätte (Status quo ante oder Status quo sine). 3.3.2 Die Beschwerdeführerin erlangte die vollumfängliche Arbeitsfähigkeit nicht so rasch wieder, wie es Dr. B.___ bei der erstmaligen Untersuchung erwartet hatte (vgl. Urk. 6/7). G egenüber Dr. D.___ klagt e die Beschwerdeführerin am 21. Mai 2014 nach wie vor über AC-Gelenksbeschwerden und über ausstrah lende Beschwerden in den Arm, und Dr. D.___ fand bei der aktuellen Untersu chung noch multiple Triggerpunkte, die er auf das Trauma vom 3 1. Mä r z 2014 zurückführte. Insgesamt ging jedoch Dr. D.___ von einer deutlichen Besserung seit dem Unfall aus ( Urk. 6/20/2), und im nachfolgenden Bericht vom 9. Juli 2014 sprach Dr. D.___ wiederum von einem in Besserung befindlichen Beschwerdebild mit freier passiver Gelenksbeweglichkeit und einer guten Mus kelkraftentwicklung für die gesamte Rotatorenmanschette ( Urk. 14/20/18). Auch die Beschwerdeführerin selber berichtete der Beschwerdegegne rin am 23. Juli 2014, es gehe langsam besser mit der recht en Schulter, sie habe immer noch leichte Einschränkungen mit dem rechten Arm und könne ihn noch nicht ganz hochheben, benötige indessen nur noch ab und zu Schmerzmittel, und mit der Arbeit im Umfang von täglich drei S tunden klappe es ganz gut (Urk. 6/29/1). Bei d er weiteren Untersuchung im Spital C.___ vom 1 0. September 2014 war demgegenüber wieder von einer Zunahme der Beschwerden die Rede; Dr. D.___ hielt fest, es sei der Beschwerdeführerin nicht geglückt, parallel zur Therapie wieder zu arbeiten, sondern die Beschwerden, vor allem im Bereich des Schul terdachs, hätten sich durch den Arbeitsversuch sukzessive verstärkt, sodass die Beschwerdeführerin seit Ende August 2014 nicht mehr arbeiten könne ( Urk. 6/46). Diese Angabe steht in einem Gegensatz zur vorstehend wiedergege benen Dokumentation des Verlaufs bis Ende Juli 201 4. Die Beschwerdezunahme im Laufe des Monats August 2014 ist somit nicht kongruent mit dem bisherigen Verlauf, sondern präsentiert sich als Entwicklung, die eine neue Wendung genommen hat. Dies spricht dafür, dass das Ereignis vom 3 1. März 2014 den degenerativen Vorzustand an der rechten Schulter lediglich vorübergehend hat schmerzhaft werden lassen und keine richtunggebende Verschlimmerung her beigeführt hat. Wohl schrieb Dr. D.___ am 9. Dezember 2014 im Brief an die Rechtsvertretung der Beschwerdeführerin, persistierende Beschwerden nach einem Ereignis wie dem vorliegenden mit direkter Traumatisierung des Schul terdachs seien nicht selten, und erachtete einen entsprechender Zusammenhang auch im vorliegenden Fall als plausibel ( Urk. 6/62). Kurz vorher hatte er jedoch im Bericht vom 2 1. Oktober 2014 gegenüber der IV-Stelle erklärt, normaler weise sei in einem solchen Fall eine restitutio ad integrum zu erwarten ( Urk. 14/13/6). Sodann bestanden die Schulterbeschwerden auch nach der Ope ration v om 9. Dezember 2014 weiter, wie den Berichten von Dr. D.___ über die Kontrolluntersuchungen von Januar bis April 2015 zu entnehmen ist ( Urk. 14/20/17, Urk. 14/20/14-15 und Urk. 14/20/10-11). Auch dies ist ein Anhaltspunkt dafür, dass im Herbst 2014 nicht mehr die traumatisierten dege nerativen Veränderungen des AC-Gelenks, sondern andere Mechanismen für das Schmerzbild verantwortlich waren. Zwar konnte Dr. G.___ bei der neu rologischen Untersuchung vom April 2015 keine Nervenschädigung als Ursache für die fortdauernden Schulterbeschwerden ausmachen, immerhin beurteilte er aber die von der Beschwerdeführerin wieder geschilderten Taubheitsgefühle an der rechten Hand, über die sie gemäss dem Bericht von Dr. D.___ vom 2 1. Mai 2014 schon nach dem Unfall geklagt hatte ( Urk. 6/20/2), nicht als Folgen des Schultertraumas, sondern führte sie am ehesten auf e inen Medianus -Engpass im Bereich des Unterarms (Carpaltunnel oder pronator teres ) zurück ( Urk. 14/20/8-9). 3.3.3 Bei diesem Gesamtverlauf unter Berücksichtigung der Entwicklung ab Ende 2014 leuchtet die Beurteilung von Dr. F.___ vom 2 1. Oktober 2014 ein, dass das Besch werdebild ab der Zeit der Aktenvorlage an ihn nicht mehr durch die Fol gen des Ereignisses vom 3 1. März 2014, sondern durch krankheitsbedingte Faktoren bestimmt werde ( Urk. 6/51/3). D ie fortbestehenden Beschwerden waren somit ab jenem Zeitpunkt zumindest mit überwiegender Wahrscheinlichkeit nicht mehr unfallkausal. 3.4 Die Leistungseinstellung auf den 1 6. November 2014 hin ist daher rechtens, und die Beschwerde ist abzuweisen. Das Gericht erkennt: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Das Verfahren ist kostenlos. 3. Zustellung gegen Empfangsschein an: - X.___ - Schweizerische Unfallversicherungsanstalt - Bundesamt für Gesundheit 4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin SpitzKobel

X.___

X.___ Beschwerdeführerin

Beschwerdeführerin gegen

gegen Schweizerische Unfallversicherungsanstalt

Schweizerische Unfallversicherungsanstalt Rechtsabteilung

Rechtsabteilung Postfach 4358, 6002 Luzern

Postfach 4358, 6002 Luzern Beschwerdegegnerin

Beschwerdegegnerin Sachverhalt:

Sachverhalt: 1.

1. 1.1 X.___, geboren 1970 und Y.___ Staatsangehörige, zog im Jahr 2012 von Z.___ in die Schweiz und trat am 2. Juli 2012 eine Stelle beim Transportunternehmen A.___ als Aushilfe auf Abruf an (Arbeitsvertrag vom 7. Juni 2012, Urk. 6/31 ; vgl. auch das Jah reslohnkonto 2013 in Urk. 6 /8/3 sowie die Angaben der Arbeitgeberin gegenüber der Inv ali denversicherung vom 16. Okto ber 2014, Urk. 14/1/1-5 ). Im Rahmen dieses Arbeitsverhältnisses war X.___ bei der Schweizerischen Unfallver sicherungsanstalt (Suva) für die Folgen von Berufs- und Nichtberufsunfällen obligatorisch versichert.

1.1 X.___, geboren 1970 und Y.___ Staatsangehörige, zog im Jahr 2012 von Z.___ in die Schweiz und trat am 2. Juli 2012 eine Stelle beim Transportunternehmen A.___ als Aushilfe auf Abruf an (Arbeitsvertrag vom 7. Juni 2012, Urk. 6/31 ; vgl. auch das Jah reslohnkonto 2013 in Urk. 6 /8/3 sowie die Angaben der Arbeitgeberin gegenüber der Inv ali denversicherung vom 16. Okto ber 2014, Urk. 14/1/1-5 ). Im Rahmen dieses Arbeitsverhältnisses war X.___ bei der Schweizerischen Unfallver sicherungsanstalt (Suva) für die Folgen von Berufs- und Nichtberufsunfällen obligatorisch versichert. Am 31. März 2014 war X.___ von einem Arbeitsunfall betroffen, bei dem ihr eine Kartonschachtel auf die rechte Schulter fiel (Unfallmeldung UVG vom 15. April 2014, Urk. 6/1 ; Angaben der Versicherten gegenüber der Suva vom 25. April 2014, Urk. 6/11 ). Noch am selben Tag suchte s ie die Hausärztin Dr. med. B.___ auf. Die se schrieb sie zunächst für eine Woche zu 100 % arbeitsunfähig (Zeugnis vom 31. März 2014, Urk. 6/7) und verlängerte dieses Attest in der Folge mehrmals, zuletzt bis voraussichtlich Mitte Mai 2014 (Zeug nisse vom 9. und vom 23. April 2014, Urk. 6/6 und Urk. 6/10; Arztzeugnis UVG vom 29. April 2014, Urk. 6/12).

Am 31. März 2014 war X.___ von einem Arbeitsunfall betroffen, bei dem ihr eine Kartonschachtel auf die rechte Schulter fiel (Unfallmeldung UVG vom 15. April 2014, Urk. 6/1 ; Angaben der Versicherten gegenüber der Suva vom 25. April 2014, Urk. 6/11 ). Noch am selben Tag suchte s ie die Hausärztin Dr. med. B.___ auf. Die se schrieb sie zunächst für eine Woche zu 100 % arbeitsunfähig (Zeugnis vom 31. März 2014, Urk. 6/7) und verlängerte dieses Attest in der Folge mehrmals, zuletzt bis voraussichtlich Mitte Mai 2014 (Zeug nisse vom 9. und vom 23. April 2014, Urk. 6/6 und Urk. 6/10; Arztzeugnis UVG vom 29. April 2014, Urk. 6/12). Die Suva anerkannte ihre Leistungspflicht für die Folgen des Ereignisses vom 31. März 2014 und bezahlte Heilungskosten, unter anderem Physiotherapie, sowie Taggelder (Brief vom 6. Mai 2014, Urk. 6/1 3 ).

Die Suva anerkannte ihre Leistungspflicht für die Folgen des Ereignisses vom 31. März 2014 und bezahlte Heilungskosten, unter anderem Physiotherapie, sowie Taggelder (Brief vom 6. Mai 2014, Urk. 6/1 3 ). 1.2 Mitte Mai 2014 nahm die Versicherte die Arbeit bei der angestammten Arbeit geberin im Umfang von zwei Stunden im Tag wieder auf (Bericht der Suva über ein Telefongespräch mit der Vers icherten vom 13. Mai 2014, Urk. 6/17), und Mitte Juni 2014 erhöhte sie ihr Arbeitspensum auf drei Stunden im Tag (Zwischenbericht von Dr. B.___ vom 2. Juli 2014, Urk. 6/26; Bericht der Suva über ein Telefongespräch mit der Versicherten vom 23. Juli 2014, Urk. 6/29). Mit Schreiben vom 2 2. Juli 2014 löste die Arbeitgeberin das Arbeits verhältnis wegen Umstrukturierungen p er Ende August 2014 a uf (Urk. 6/32/1).

1.2 Mitte Mai 2014 nahm die Versicherte die Arbeit bei der angestammten Arbeit geberin im Umfang von zwei Stunden im Tag wieder auf (Bericht der Suva über ein Telefongespräch mit der Vers icherten vom 13. Mai 2014, Urk. 6/17), und Mitte Juni 2014 erhöhte sie ihr Arbeitspensum auf drei Stunden im Tag (Zwischenbericht von Dr. B.___ vom 2. Juli 2014, Urk. 6/26; Bericht der Suva über ein Telefongespräch mit der Versicherten vom 23. Juli 2014, Urk. 6/29). Mit Schreiben vom 2 2. Juli 2014 löste die Arbeitgeberin das Arbeits verhältnis wegen Umstrukturierungen p er Ende August 2014 a uf (Urk. 6/32/1). Unterdessen hatte die Hausärztin die Versicherte dem Spital C.___ zur Abklä rung und ambulanten Behandlung der Schulter zugewiesen. Dort hatte am 21. Mai 2014 eine erste Untersuchung und am 9. Juli 2014 eine Kontroll - untersu chung statt gefunden (Bericht e von Dr. med. D.___, Urk. 6/20/2-3 und Urk. 14/20/18 ). Des Weiteren wurde am 11. August 2 014 eine Magnetreso - nan zuntersuchung der rechten Schulter durchgeführt (Bericht des E.___, Urk. 6/36), und am 10. September 2014 wurde die Versicherte erneut von Dr. D.___ untersucht, der ihr wieder eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit attestierte (Bericht in Urk. 6/46 ; Zeugnisse von Dr. D.___ in Urk. 6/45 und Urk. 6/48 ).

Unterdessen hatte die Hausärztin die Versicherte dem Spital C.___ zur Abklä rung und ambulanten Behandlung der Schulter zugewiesen. Dort hatte am 21. Mai 2014 eine erste Untersuchung und am 9. Juli 2014 eine Kontroll untersu chung statt gefunden (Bericht e von Dr. med. D.___, Urk. 6/20/2-3 und Urk. 14/20/18 ). Des Weiteren wurde am 11. August 2 014 eine Magnetreso nan zuntersuchung der rechten Schulter durchgeführt (Bericht des E.___, Urk. 6/36), und am 10. September 2014 wurde die Versicherte erneut von Dr. D.___ untersucht, der ihr wieder eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit attestierte (Bericht in Urk. 6/46 ; Zeugnisse von Dr. D.___ in Urk. 6/45 und Urk. 6/48 ). 1.3 Die Suva legte den Fall dem Kreisarzt Dr. med. F.___, Spezialarzt für Chirur gie, vor (kreisärztliche Stellungnahme vom 23. September 2014, Urk. 6/47) und liess durch ihn die Aktenbeurteilung vom 21. Oktober 2014 erstellen ( Urk. 6/51). Gestützt darauf teilte sie der Ver sicherten mit Verfügung vom 23. Oktober 2014 mit, dass die heute bestehenden Schulterbeschwerden nicht mehr unfallbedingt, sondern ausschliesslich krankhafter Natur seien und dass die Versicherungs leistungen daher per 16. Novembe r 2014 eingestellt würden (Urk. 6/53). Die Versicherte erhob am 17. November 2014 Einsprache mit dem Antrag, ihr seien in Aufhebung der Verfügung Versicherungsleistungen bis zur vollständigen Abheilung der Beschwerden zu gewähren ( Urk. 6/55). Im Nachgang zu r Ein sprache liess sie, vertreten durch die Assista Rechtsschutz AG, einen Bericht von Dr. D.___ vom 9. Dezember 2014 zuhanden ihrer Rechtsvertretung einreichen ( Urk. 6/62). Mit Entscheid vom 11. März 2015 wies die Suva die Einsprache ab ( Urk. 2 = Urk. 6/69).

1.3 Die Suva legte den Fall dem Kreisarzt Dr. med. F.___, Spezialarzt für Chirur gie, vor (kreisärztliche Stellungnahme vom 23. September 2014, Urk. 6/47) und liess durch ihn die Aktenbeurteilung vom 21. Oktober 2014 erstellen ( Urk. 6/51). Gestützt darauf teilte sie der Ver sicherten mit Verfügung vom 23. Oktober 2014 mit, dass die heute bestehenden Schulterbeschwerden nicht mehr unfallbedingt, sondern ausschliesslich krankhafter Natur seien und dass die Versicherungs leistungen daher per 16. Novembe r 2014 eingestellt würden (Urk. 6/53). Die Versicherte erhob am 17. November 2014 Einsprache mit dem Antrag, ihr seien in Aufhebung der Verfügung Versicherungsleistungen bis zur vollständigen Abheilung der Beschwerden zu gewähren ( Urk. 6/55). Im Nachgang zu r Ein sprache liess sie, vertreten durch die Assista Rechtsschutz AG, einen Bericht von Dr. D.___ vom 9. Dezember 2014 zuhanden ihrer Rechtsvertretung einreichen ( Urk. 6/62). Mit Entscheid vom 11. März 2015 wies die Suva die Einsprache ab ( Urk. 2 = Urk. 6/69). 2.

2. 2.1 Gegen den Einspracheentscheid vom 11. März 2015 erhob X.___ mit Eingabe vom 10. April 2015 Beschwerde und beantragte erneut, ihr seien Leis tungen der obligatorischen Unfallversicherung bis zur vollständigen Abheilung der Beschwerden zuzusprechen ( Urk. 1). In der Beschwerdeantwort vom 5. Mai 2015 schloss die Suva auf Abweisung der Beschwerde ( Urk. 5). Die Versicherte liess die ihr angesetzte Frist zur Replik (Verfügung vom 7. Mai 2015, Urk. 7) unbenützt verstreichen (Verfügung vom 29. Juni 2015, Urk. 9 ).

2.1 Gegen den Einspracheentscheid vom 11. März 2015 erhob X.___ mit Eingabe vom 10. April 2015 Beschwerde und beantragte erneut, ihr seien Leis tungen der obligatorischen Unfallversicherung bis zur vollständigen Abheilung der Beschwerden zuzusprechen ( Urk. 1). In der Beschwerdeantwort vom 5. Mai 2015 schloss die Suva auf Abweisung der Beschwerde ( Urk. 5). Die Versicherte liess die ihr angesetzte Frist zur Replik (Verfügung vom 7. Mai 2015, Urk. 7) unbenützt verstreichen (Verfügung vom 29. Juni 2015, Urk. 9 ). 2.2 Am 20. September 2014 hatte sich X.___ auf Anraten der Suva (Urk. 6/43) auch bei der Invalidenversicherung angemeldet ( Urk. 14/3), und die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich (SVA), IV-Stelle, hatte vom Spital C.___ die Berichte über die Weiterbehandlung nach der Leistungsein stellung durch die Suva ei n geholt. Dr. D.___ hatte nach der Ausschöpfung der konservativen Massnahmen (Berichte vom 21. Oktober und vom 7. November 2014, Urk. 14/13/6 und Urk. 14/20/16) am 9. Dezember 2014 eine Operation der rechten Schulter in Form einer arthroskopischen AC Gelenksresektion und einer subakromialen Dekompression durchgeführt (Bericht e vom 29. Januar, vom 26. Februar und vom 15. April 2015, Urk. 14/ 20/17, Urk. 14/20/14-15 und Urk. 14/20/10-11 ), anschliessend hatte Dr. med. G.___ des Spitals H.___ neurologische Abklärungen getroffen (Bericht vom 20. April 2015, Urk. 14/20/8-9), und schliesslich hatte die Versicherte auch in der Schmerz sprechstunde des Spitals H.___ vorgesprochen (Bericht vo n Dr. med. I.___ vom 21. Mai 2015, Urk. 14/20/7).

2.2 Am 20. September 2014 hatte sich X.___ auf Anraten der Suva (Urk. 6/43) auch bei der Invalidenversicherung angemeldet ( Urk. 14/3), und die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich (SVA), IV-Stelle, hatte vom Spital C.___ die Berichte über die Weiterbehandlung nach der Leistungsein stellung durch die Suva ei n geholt. Dr. D.___ hatte nach der Ausschöpfung der konservativen Massnahmen (Berichte vom 21. Oktober und vom 7. November 2014, Urk. 14/13/6 und Urk. 14/20/16) am 9. Dezember 2014 eine Operation der rechten Schulter in Form einer arthroskopischen AC Gelenksresektion und einer subakromialen Dekompression durchgeführt (Bericht e vom 29. Januar, vom 26. Februar und vom 15. April 2015, Urk. 14/ 20/17, Urk. 14/20/14-15 und Urk. 14/20/10-11 ), anschliessend hatte Dr. med. G.___ des Spitals H.___ neurologische Abklärungen getroffen (Bericht vom 20. April 2015, Urk. 14/20/8-9), und schliesslich hatte die Versicherte auch in der Schmerz sprechstunde des Spitals H.___ vorgesprochen (Bericht vo n Dr. med. I.___ vom 21. Mai 2015, Urk. 14/20/7). Nach einer weiteren Kontrolle im Spital C.___ (Bericht von Dr. D.___ vom 11. Juni 2015, Urk. 14/20/6) und einer Eingliederungsberatung der IV-Stelle (Verlaufsprotokoll vom 23. Juli 2015, Urk. 14/25) zog die Versicherte im Sep tember 2015 nach Z.___ ( Urk. 14/25/1; Adressmitteilung der Versicherten an das Gericht vom 8. Januar 2016, Urk. 10), worauf die IV-Stelle des Kantons Zürich die Akten an die IV-Stelle für Versicherte im Ausland überwies ( Telefon notiz vom 19. April 2016, Urk. 11).

Nach einer weiteren Kontrolle im Spital C.___ (Bericht von Dr. D.___ vom 11. Juni 2015, Urk. 14/20/6) und einer Eingliederungsberatung der IV-Stelle (Verlaufsprotokoll vom 23. Juli 2015, Urk. 14/25) zog die Versicherte im Sep tember 2015 nach Z.___ ( Urk. 14/25/1; Adressmitteilung der Versicherten an das Gericht vom 8. Januar 2016, Urk. 10), worauf die IV-Stelle des Kantons Zürich die Akten an die IV-Stelle für Versicherte im Ausland überwies ( Telefon notiz vom 19. April 2016, Urk. 11). 2.3 Mit Verfügung vom 19. April 2016 ( Urk. 12) zog das Gericht die Akte n der Invali denversicherung bei ( Urk. 14/0-54) und gab den Parteien mit Verfügung vom 4. Mai 2016 Gelegenheit zur Stellungnahme dazu ( Urk. 15). Die Suva machte davon mit Eingabe vom 24. Mai 2016 Gebrauch ( Urk. 16). Die Sendung der Verfügung und der Akten an die neu mitgeteilte Adresse der Versicherten in Z.___ wurde dem Gericht von der Post retourniert, da die Empfänger in nicht habe ermittelt werden können (Urk. 17). Das Gericht ersuchte die Ver sicherte daraufhin per E Mail um Bekanntgabe der aktuellen Anschrift (Urk. 18), erhielt jedoch keine An t wort. M it Verfügung vo m 6. Juli 2016 teilte das Gericht der Versicherten deshalb an die bisherige Adresse mit, die weitere Korrespon denz und insbesondere auch das Urteil werde an die se zuletzt bekanntgegebene Adresse in Z.___ gesandt, falls dem Gericht bis zum Ergehen des Urteils keine andere Zustellungs adresse angegeben werde ( Urk. 19). Die Beschwerde führerin antwortete darauf mit Schreiben vom 18. Juli 2016 ( Urk. 20).

2.3 Mit Verfügung vom 19. April 2016 ( Urk. 12) zog das Gericht die Akte n der Invali denversicherung bei ( Urk. 14/0-54) und gab den Parteien mit Verfügung vom 4. Mai 2016 Gelegenheit zur Stellungnahme dazu ( Urk. 15). Die Suva machte davon mit Eingabe vom 24. Mai 2016 Gebrauch ( Urk. 16). Die Sendung der Verfügung und der Akten an die neu mitgeteilte Adresse der Versicherten in Z.___ wurde dem Gericht von der Post retourniert, da die Empfänger in nicht habe ermittelt werden können (Urk. 17). Das Gericht ersuchte die Ver sicherte daraufhin per E Mail um Bekanntgabe der aktuellen Anschrift (Urk. 18), erhielt jedoch keine An t wort. M it Verfügung vo m 6. Juli 2016 teilte das Gericht der Versicherten deshalb an die bisherige Adresse mit, die weitere Korrespon denz und insbesondere auch das Urteil werde an die se zuletzt bekanntgegebene Adresse in Z.___ gesandt, falls dem Gericht bis zum Ergehen des Urteils keine andere Zustellungs adresse angegeben werde ( Urk. 19). Die Beschwerde führerin antwortete darauf mit Schreiben vom 18. Juli 2016 ( Urk. 20). Auf die Ausführungen der Parteien und die eingereichten Unterlagen wird, soweit erforderlich, in den Erwägungen eingegangen.

Auf die Ausführungen der Parteien und die eingereichten Unterlagen wird, soweit erforderlich, in den Erwägungen eingegangen. Das Gericht zieht in Erwägung:

Das Gericht zieht in Erwägung: 1. Die Beschwerdeführerin ist Y.___ Staatsangehörige, lebte vom Sommer 2012 bis zum Herbst 2015 in der Schweiz und arbeitete ab Juli 2012 hier. Es liegt somit ein Sachverhalt vor, der in persönlicher Hinsicht vom Personenfreizügig keitsabkommen (Abkommen vom 21. Juni 1999 zwischen der Schweizerischen Eidgenossenschaft einerseits und der Europäischen Gemeinschaft und ihren Mitgliedstaaten andererseits über die Freizügigkeit [FZA]) erfasst ist. Anhang II des FZA erklärt au sserdem die Verordnung (EG) Nr. 883/2004 vom 29. April 2004 zur Koordinierung der Systeme der sozialen Sicherheit (VO 883/2004) und die Veror dnung (EG) Nr. 987/2009 vom 16. September 2009 zur Festlegung der Modalitäten für die Durchführung der VO 883/2004 (VO 987/2009) als anwend bar. In sachlicher Hinsicht sind das FZA und die VO 883/2004 ebenfalls an wendbar, da Leistungen bei einem Arbeitsunfall im Sinne von Art. 3 Abs. 1 lit. f der Verordnung zur Diskussion stehen.

1. Die Beschwerdeführerin ist Y.___ Staatsangehörige, lebte vom Sommer 2012 bis zum Herbst 2015 in der Schweiz und arbeitete ab Juli 2012 hier. Es liegt somit ein Sachverhalt vor, der in persönlicher Hinsicht vom Personenfreizügig keitsabkommen (Abkommen vom 21. Juni 1999 zwischen der Schweizerischen Eidgenossenschaft einerseits und der Europäischen Gemeinschaft und ihren Mitgliedstaaten andererseits über die Freizügigkeit [FZA]) erfasst ist. Anhang II des FZA erklärt au sserdem die Verordnung (EG) Nr. 883/2004 vom 29. April 2004 zur Koordinierung der Systeme der sozialen Sicherheit (VO 883/2004) und die Veror dnung (EG) Nr. 987/2009 vom 16. September 2009 zur Festlegung der Modalitäten für die Durchführung der VO 883/2004 (VO 987/2009) als anwend bar. In sachlicher Hinsicht sind das FZA und die VO 883/2004 ebenfalls an wendbar, da Leistungen bei einem Arbeitsunfall im Sinne von Art. 3 Abs. 1 lit. f der Verordnung zur Diskussion stehen. Damit ist nach den Regeln in Art. 11 ff. VO 883/2004 das anwendbare Landes recht festzulegen. Nach dem Grundsatz in Art. 11 Abs. 1 VO 883/2004 unterlie gen Personen, für welche die Verordnung gilt, den Rechtsvorschriften nur eines Mitgliedstaats. Nach Art. 11 Abs. 3 lit. a VO 883/2004 sind dies für Personen, die in einem Mitgliedstaat eine Beschäftigung oder eine selbständige Erwerbs tätigkeit ausüben, die Rechtsvors chriften dieses Mitgliedstaates. Die Beschwer deführerin arbeitete zur Zeit des Unfalls vom 31. März 2014 in der Schweiz, und es gelangt daher das schweizerische Recht zur Anwendung.

Damit ist nach den Regeln in Art. 11 ff. VO 883/2004 das anwendbare Landes recht festzulegen. Nach dem Grundsatz in Art. 11 Abs. 1 VO 883/2004 unterlie gen Personen, für welche die Verordnung gilt, den Rechtsvorschriften nur eines Mitgliedstaats. Nach Art. 11 Abs. 3 lit. a VO 883/2004 sind dies für Personen, die in einem Mitgliedstaat eine Beschäftigung oder eine selbständige Erwerbs tätigkeit ausüben, die Rechtsvors chriften dieses Mitgliedstaates. Die Beschwer deführerin arbeitete zur Zeit des Unfalls vom 31. März 2014 in der Schweiz, und es gelangt daher das schweizerische Recht zur Anwendung. 2.

2. 2.1 Gemäss Art. 6 des Bundesgesetzes über die Unfallversicherung (UVG) werden – soweit das Gesetz nichts anderes bestimmt – die Versicherungsleistungen bei Berufsunfällen, Nichtberufsunfällen und Berufskrankheiten gewährt ( Abs. 1). Der Bundesrat kann Körperschädigungen, die den Folgen eines Unfalles ähnlich sind, in die Versicherung einbeziehen ( Abs. 2). Ausserdem erbringt die Versi cherung ihre Leistungen bei Schädigungen, die den Verunfallten bei der Heilbe handlung zugefügt werden ( Abs. 3).

2.1 Gemäss Art. 6 des Bundesgesetzes über die Unfallversicherung (UVG) werden – soweit das Gesetz nichts anderes bestimmt – die Versicherungsleistungen bei Berufsunfällen, Nichtberufsunfällen und Berufskrankheiten gewährt ( Abs. 1). Der Bundesrat kann Körperschädigungen, die den Folgen eines Unfalles ähnlich sind, in die Versicherung einbeziehen ( Abs. 2). Ausserdem erbringt die Versi cherung ihre Leistungen bei Schädigungen, die den Verunfallten bei der Heilbe handlung zugefügt werden ( Abs. 3). In Art. 4 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversiche - rungs rechts (ATSG) ist der Unfall definiert als plötzliche, nicht beabsichtigte schädigende Einwirkung eines ungewöhnlichen äusseren Faktors auf den menschlichen Körper, die eine Beeinträchtigung der körperlichen, geis tigen oder psychischen Gesundheit oder den Tod zur Folge hat.

In Art. 4 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversiche rungs rechts (ATSG) ist der Unfall definiert als plötzliche, nicht beabsichtigte schädigende Einwirkung eines ungewöhnlichen äusseren Faktors auf den menschlichen Körper, die eine Beeinträchtigung der körperlichen, geis tigen oder psychischen Gesundheit oder den Tod zur Folge hat. 2. 2 Die Leistungspflicht eines Unfallversicherers gemäss UVG setzt voraus, dass zwischen dem Unfallereignis und dem eingetretenen Schaden (Krankheit, Inva lidität, Tod) ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht. Ursachen im Sinne des natürlichen Kausalzusammenhangs sind alle Umstände, ohne deren Vorhan densein der eingetretene Erfolg nicht als eingetreten oder nicht als in der glei chen Weise beziehungsweise nicht zur gleichen Zeit eingetreten gedacht werden kann. Entsprechend dieser Umschreibung ist für die Bejahung des natürlichen Kausalzusammenhangs nicht erforderlich, dass ein Unfall die alleinige oder un mittelbare Ursache gesundheitlicher Störungen ist; es genügt, dass das schädi gende Ereignis zusammen mit anderen Bedingungen die körperliche oder geis tige Integrität der versicherten Person beeinträchtigt hat, der Unfall mit andern Worten nicht weggedacht werden kann, ohne dass auch die eingetretene ge sundheitliche Störung entfiele (BGE 129 V 177 E. 3.1, 402 E. 4.3.1, 119 V 335 E. 1, 118 V 286 E. 1b, je mit Hinweisen). Ob zwischen einem schädigenden Ereignis und einer gesundheitlichen Störung ein natürlicher Kausalzusammen hang besteht, ist eine Tatfrage, worüber die Verwaltung beziehungsweise im Beschwerdefall das Gericht im Rahmen der ihm obliegenden Beweiswürdigung nach dem im Sozialversicherungsrecht üblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit zu befinden hat. Die blosse Möglichkeit eines Zusammen hangs genügt für die Begründung eines Leistungsanspruches nicht (BGE 129 V 177 E. 3.1, 119 V 335 E. 1, 118 V 286 E. 1b, je mit Hinweisen).

2. 2 Die Leistungspflicht eines Unfallversicherers gemäss UVG setzt voraus, dass zwischen dem Unfallereignis und dem eingetretenen Schaden (Krankheit, Inva lidität, Tod) ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht. Ursachen im Sinne des natürlichen Kausalzusammenhangs sind alle Umstände, ohne deren Vorhan densein der eingetretene Erfolg nicht als eingetreten oder nicht als in der glei chen Weise beziehungsweise nicht zur gleichen Zeit eingetreten gedacht werden kann. Entsprechend dieser Umschreibung ist für die Bejahung des natürlichen Kausalzusammenhangs nicht erforderlich, dass ein Unfall die alleinige oder un mittelbare Ursache gesundheitlicher Störungen ist; es genügt, dass das schädi gende Ereignis zusammen mit anderen Bedingungen die körperliche oder geis tige Integrität der versicherten Person beeinträchtigt hat, der Unfall mit andern Worten nicht weggedacht werden kann, ohne dass auch die eingetretene ge sundheitliche Störung entfiele (BGE 129 V 177 E. 3.1, 402 E. 4.3.1, 119 V 335 E. 1, 118 V 286 E. 1b, je mit Hinweisen). Ob zwischen einem schädigenden Ereignis und einer gesundheitlichen Störung ein natürlicher Kausalzusammen hang besteht, ist eine Tatfrage, worüber die Verwaltung beziehungsweise im Beschwerdefall das Gericht im Rahmen der ihm obliegenden Beweiswürdigung nach dem im Sozialversicherungsrecht üblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit zu befinden hat. Die blosse Möglichkeit eines Zusammen hangs genügt für die Begründung eines Leistungsanspruches nicht (BGE 129 V 177 E. 3.1, 119 V 335 E. 1, 118 V 286 E. 1b, je mit Hinweisen). 2.3 Wird durch den Unfall ein krankhafter Vorzustand verschlimmert oder über haupt erst manifest, fällt der natürliche Kausalzusammenhang dahin, wenn und sobald der Gesundheitsschaden nur noch und ausschliesslich auf unfallfremden Ursachen beruht. Dies trifft dann zu, wenn entweder der Gesundheitszustand, wie er unmittelbar vor dem Unfall bestanden hat (Status quo ante) oder aber derjenige Zustand, wie er sich nach dem schicksalsmässigen Verlauf eines krankhaften Vorzustandes auch ohne Unfall früher oder später eingestellt hätte (Status quo sine), erreicht ist (RKUV 1992 Nr. U 142 S. 75 E. 4b mit Hinweisen; nicht publiziertes Urteil des Bundesgerichts U 172/94 vom 26. April 1995). Das Dahinfallen jeder kausalen Bedeutung von unfallbedingten Ursachen eines Gesundheitsschadens muss mit dem im Sozialversicherungsrecht üblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit nachgewiesen sein (RKUV 2000 Nr. U 363 S. 45; BGE 119 V 7 E. 3c/ aa ). Die blosse Möglichkeit nunmehr gänzlich fehlender ursächlicher Auswirkungen des Unfalls genügt nicht. Da es sich hiebei um eine anspruchsaufhebende Tatfrage handelt, liegt aber die ent sprechende Beweislast – anders als bei der Frage, ob ein leistungsbegründender natürlicher Kausalzusammenhang gegeben ist – nicht bei der versicherten Per son, sondern beim Unfallversicherer (RKUV 1994 Nr. U 206 S. 328 f. E. 3b, 1992 Nr. U 142 S. 76).

2.3 Wird durch den Unfall ein krankhafter Vorzustand verschlimmert oder über haupt erst manifest, fällt der natürliche Kausalzusammenhang dahin, wenn und sobald der Gesundheitsschaden nur noch und ausschliesslich auf unfallfremden Ursachen beruht. Dies trifft dann zu, wenn entweder der Gesundheitszustand, wie er unmittelbar vor dem Unfall bestanden hat (Status quo ante) oder aber derjenige Zustand, wie er sich nach dem schicksalsmässigen Verlauf eines krankhaften Vorzustandes auch ohne Unfall früher oder später eingestellt hätte (Status quo sine), erreicht ist (RKUV 1992 Nr. U 142 S. 75 E. 4b mit Hinweisen; nicht publiziertes Urteil des Bundesgerichts U 172/94 vom 26. April 1995). Das Dahinfallen jeder kausalen Bedeutung von unfallbedingten Ursachen eines Gesundheitsschadens muss mit dem im Sozialversicherungsrecht üblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit nachgewiesen sein (RKUV 2000 Nr. U 363 S. 45; BGE 119 V 7 E. 3c/ aa ). Die blosse Möglichkeit nunmehr gänzlich fehlender ursächlicher Auswirkungen des Unfalls genügt nicht. Da es sich hiebei um eine anspruchsaufhebende Tatfrage handelt, liegt aber die ent sprechende Beweislast – anders als bei der Frage, ob ein leistungsbegründender natürlicher Kausalzusammenhang gegeben ist – nicht bei der versicherten Per son, sondern beim Unfallversicherer (RKUV 1994 Nr. U 206 S. 328 f. E. 3b, 1992 Nr. U 142 S. 76). 3.

3. 3.1 Der Vorfall vom 3 1. März 2014 bestand g emäss der Schilderung der Beschwerde führerin vom 2 5. April 2014 im Fr agebogen der Beschwerdegeg nerin darin, dass ihr bei der Entnahme eines Paketes von einem Rollkarren ein anderes schweres Paket auf die rechte Schulter fiel ( Urk. 6/11). Gegenüber den behandelnden medizinischen Fachpersonen stellte die Beschwerdeführerin den Sachverhalt vergleichbar dar; sowohl im Arztzeugnis UVG von Dr. B.___ vom 2 9. April 2014 als auch im Bericht von Dr. D.___ über die erst - malige Untersuchung vom 2 1. Mai 2014 ist von einem rund 10 kg schweren (Karton-)Paket die Rede, das der Beschwerdeführerin auf das rechte Schulterdach gefal len sei ( Urk. 6/12, Urk. 6/20/2). Von diesem Hergang kann daher ausgegangen werden, und er erfüllt die Kriterien des Unfallbegriffs nach Art. 4 ATSG ohne Weiteres.

3.1 Der Vorfall vom 3 1. März 2014 bestand g emäss der Schilderung der Beschwerde führerin vom 2 5. April 2014 im Fr agebogen der Beschwerdegeg nerin darin, dass ihr bei der Entnahme eines Paketes von einem Rollkarren ein anderes schweres Paket auf die rechte Schulter fiel ( Urk. 6/11). Gegenüber den behandelnden medizinischen Fachpersonen stellte die Beschwerdeführerin den Sachverhalt vergleichbar dar; sowohl im Arztzeugnis UVG von Dr. B.___ vom 2 9. April 2014 als auch im Bericht von Dr. D.___ über die erst malige Untersuchung vom 2 1. Mai 2014 ist von einem rund 10 kg schweren (Karton-)Paket die Rede, das der Beschwerdeführerin auf das rechte Schulterdach gefal len sei ( Urk. 6/12, Urk. 6/20/2). Von diesem Hergang kann daher ausgegangen werden, und er erfüllt die Kriterien des Unfallbegriffs nach Art. 4 ATSG ohne Weiteres. 3.2 Dr. B.___, welche die Beschwerdeführerin noch am Unfalltag untersucht hatte, stellte im Arztzeugnis UVG vom 2 9. April 2014 die Diagnose einer Kon tusion der rechten Schulter und nannte als Befunde Schmerzangaben in den Bereichen des Schulterblatts und des Akromioklavikulargelenks (AC-Gelenk) sowie eine reduzierte B izepskraft ; eine ossäre Läsion schloss die Ärztin mittels Röntgenaufnahme aus ( Urk. 6/12). Die erhobenen Befunde veranlassten die Ärztin zunächst nur zu einem einwöchigen Arbeitsunfähigkeitsattest ( Urk. 6/7), das sie in der Folge bis Mitte Mai 2014 verlängert e ( Urk. 6/6, Urk. 6/10, Urk. 6/12). Dr. D.___ nahm im Bericht vom 21. Mai 2014 zusätzlich an, dass die Beschwerdeführerin beim Ereignis vom 3 1. März 2014 eine temporäre Plexusir ritation erli tten habe, und fand bei der aktuellen Untersuchung noch multiple Triggerpunkte, die er auf das Trauma vom 3 1. Mä r z 2014 zurückführte ( Urk. 6/20/2). Strukturelle Schädigungen vermutete hingegen auch Dr. D.___ keine.

3.2 Dr. B.___, welche die Beschwerdeführerin noch am Unfalltag untersucht hatte, stellte im Arztzeugnis UVG vom 2 9. April 2014 die Diagnose einer Kon tusion der rechten Schulter und nannte als Befunde Schmerzangaben in den Bereichen des Schulterblatts und des Akromioklavikulargelenks (AC-Gelenk) sowie eine reduzierte B izepskraft ; eine ossäre Läsion schloss die Ärztin mittels Röntgenaufnahme aus ( Urk. 6/12). Die erhobenen Befunde veranlassten die Ärztin zunächst nur zu einem einwöchigen Arbeitsunfähigkeitsattest ( Urk. 6/7), das sie in der Folge bis Mitte Mai 2014 verlängert e ( Urk. 6/6, Urk. 6/10, Urk. 6/12). Dr. D.___ nahm im Bericht vom 21. Mai 2014 zusätzlich an, dass die Beschwerdeführerin beim Ereignis vom 3 1. März 2014 eine temporäre Plexusir ritation erli tten habe, und fand bei der aktuellen Untersuchung noch multiple Triggerpunkte, die er auf das Trauma vom 3 1. Mä r z 2014 zurückführte ( Urk. 6/20/2). Strukturelle Schädigungen vermutete hingegen auch Dr. D.___ keine. Bei der Magnetresonanzuntersuchung vom 1 1. August 2014 zeigte sich dann eine Tendinose der Supraspinatussehne, vergesellschaftet mit einer leichten Involution des zugehörigen Muskelbauches, und eine mässig ausgeprägte AC Gelenksarthrose, und ausserdem ergab sich der Verdacht auf eine Rotato renintervall-Läsion ( Urk. 6/36). Weder Dr. D.___ als behandelnder Arzt noch der Kreisarzt Dr. F.___ führten indessen diese strukturellen Befunde auf das Ereignis vom 3 1. März 2014 zurück. Vielmehr nannte Dr. D.___ sie im Bericht vom 1 0. September 2014 unter Verwendung des Begriffs einer intratendinösen Sup raspinatussehnenruptur als eigenständige Diagnose neben dem Status n ach kranialem Schultertrauma ( Urk. 6/46), und Dr. F.___ hielt in der Aktenbeurtei lung vom 2 1. Oktober 2014 fest, intratendinöse Sehnenrupturen seien mit weit überwiegender Häufigkeit degenerativer Natur und auch die AC-Gelenksarth rose stelle einen degenerativen Befund dar (Urk. 6/51/2). Da keine a bweichen de n fachärztliche n Meinungen dokumentiert sind, kann der Unfall vom 3 1. März 2014 d eshalb nicht mit dem erforderlichen Beweisgrad der überwie genden Wahrscheinlichkeit für die magnetresonanztomografisch festgestellten Befunde verantwortlich gemacht werden.

Bei der Magnetresonanzuntersuchung vom 1 1. August 2014 zeigte sich dann eine Tendinose der Supraspinatussehne, vergesellschaftet mit einer leichten Involution des zugehörigen Muskelbauches, und eine mässig ausgeprägte AC Gelenksarthrose, und ausserdem ergab sich der Verdacht auf eine Rotato renintervall-Läsion ( Urk. 6/36). Weder Dr. D.___ als behandelnder Arzt noch der Kreisarzt Dr. F.___ führten indessen diese strukturellen Befunde auf das Ereignis vom 3 1. März 2014 zurück. Vielmehr nannte Dr. D.___ sie im Bericht vom 1 0. September 2014 unter Verwendung des Begriffs einer intratendinösen Sup raspinatussehnenruptur als eigenständige Diagnose neben dem Status n ach kranialem Schultertrauma ( Urk. 6/46), und Dr. F.___ hielt in der Aktenbeurtei lung vom 2 1. Oktober 2014 fest, intratendinöse Sehnenrupturen seien mit weit überwiegender Häufigkeit degenerativer Natur und auch die AC-Gelenksarth rose stelle einen degenerativen Befund dar (Urk. 6/51/2). Da keine a bweichen de n fachärztliche n Meinungen dokumentiert sind, kann der Unfall vom 3 1. März 2014 d eshalb nicht mit dem erforderlichen Beweisgrad der überwie genden Wahrscheinlichkeit für die magnetresonanztomografisch festgestellten Befunde verantwortlich gemacht werden. Hingegen ist überwiegend wahrscheinlich, dass der Unfall das degenerativ vorge schädigte AC-Gelenk in ein schmerzhaftes Stadium versetzt hat ; Dr. D.___ erklärte im Bericht vom 9. Dezember 2014 einleuchtend, dass der angegebene Unfallhergang mit direkter Traumatisierung d es Schulterdachs durch einen 10 kg schweren Karton einen adäquaten Mechanismus für das Auslösen von AC-Gelenksbeschwerden darstelle ( Urk. 6/62). Die Beschwerdegegnerin aner kannte daher richtigerweise ihre Leistungspflicht für die Heilungskosten und den Verdienstausfall in der ersten Zeit nach dem Ereignis vom 3 1. März 2014.

Hingegen ist überwiegend wahrscheinlich, dass der Unfall das degenerativ vorge schädigte AC-Gelenk in ein schmerzhaftes Stadium versetzt hat ; Dr. D.___ erklärte im Bericht vom 9. Dezember 2014 einleuchtend, dass der angegebene Unfallhergang mit direkter Traumatisierung d es Schulterdachs durch einen 10 kg schweren Karton einen adäquaten Mechanismus für das Auslösen von AC-Gelenksbeschwerden darstelle ( Urk. 6/62). Die Beschwerdegegnerin aner kannte daher richtigerweise ihre Leistungspflicht für die Heilungskosten und den Verdienstausfall in der ersten Zeit nach dem Ereignis vom 3 1. März 2014. 3.3

3.3 3.3.1 Zu prüfen ist, ob die Beschwerdegegnerin die Leistungen in der Folge zu Recht gestützt auf die Aktenbeurteilung von Dr. F.___ ( Urk. 6/51) per 1 6. November 2014 eingestellt hat. Voraussetzung dafür ist aufgrund der vorstehenden recht lichen Erwägungen, dass die rechte Schulter auf dieses Datum hin mit überwie gender Wahrscheinlichkeit den Zustand erreicht hat, wie er sich schon vor dem Unfall präsentiert hatte oder wie er sich auch ohne den Unfall entwickelt hätte (Status quo ante oder Status quo sine).

3.3.1 Zu prüfen ist, ob die Beschwerdegegnerin die Leistungen in der Folge zu Recht gestützt auf die Aktenbeurteilung von Dr. F.___ ( Urk. 6/51) per 1 6. November 2014 eingestellt hat. Voraussetzung dafür ist aufgrund der vorstehenden recht lichen Erwägungen, dass die rechte Schulter auf dieses Datum hin mit überwie gender Wahrscheinlichkeit den Zustand erreicht hat, wie er sich schon vor dem Unfall präsentiert hatte oder wie er sich auch ohne den Unfall entwickelt hätte (Status quo ante oder Status quo sine). 3.3.2 Die Beschwerdeführerin erlangte die vollumfängliche Arbeitsfähigkeit nicht so rasch wieder, wie es Dr. B.___ bei der erstmaligen Untersuchung erwartet hatte (vgl. Urk. 6/7). G egenüber Dr. D.___ klagt e die Beschwerdeführerin am 21. Mai 2014 nach wie vor über AC-Gelenksbeschwerden und über ausstrah lende Beschwerden in den Arm, und Dr. D.___ fand bei der aktuellen Untersu chung noch multiple Triggerpunkte, die er auf das Trauma vom 3 1. Mä r z 2014 zurückführte. Insgesamt ging jedoch Dr. D.___ von einer deutlichen Besserung seit dem Unfall aus ( Urk. 6/20/2), und im nachfolgenden Bericht vom 9. Juli 2014 sprach Dr. D.___ wiederum von einem in Besserung befindlichen Beschwerdebild mit freier passiver Gelenksbeweglichkeit und einer guten Mus kelkraftentwicklung für die gesamte Rotatorenmanschette ( Urk. 14/20/18). Auch die Beschwerdeführerin selber berichtete der Beschwerdegegne rin am 23. Juli 2014, es gehe langsam besser mit der recht en Schulter, sie habe immer noch leichte Einschränkungen mit dem rechten Arm und könne ihn noch nicht ganz hochheben, benötige indessen nur noch ab und zu Schmerzmittel, und mit der Arbeit im Umfang von täglich drei S tunden klappe es ganz gut (Urk. 6/29/1).

3.3.2 Die Beschwerdeführerin erlangte die vollumfängliche Arbeitsfähigkeit nicht so rasch wieder, wie es Dr. B.___ bei der erstmaligen Untersuchung erwartet hatte (vgl. Urk. 6/7). G egenüber Dr. D.___ klagt e die Beschwerdeführerin am 21. Mai 2014 nach wie vor über AC-Gelenksbeschwerden und über ausstrah lende Beschwerden in den Arm, und Dr. D.___ fand bei der aktuellen Untersu chung noch multiple Triggerpunkte, die er auf das Trauma vom 3 1. Mä r z 2014 zurückführte. Insgesamt ging jedoch Dr. D.___ von einer deutlichen Besserung seit dem Unfall aus ( Urk. 6/20/2), und im nachfolgenden Bericht vom 9. Juli 2014 sprach Dr. D.___ wiederum von einem in Besserung befindlichen Beschwerdebild mit freier passiver Gelenksbeweglichkeit und einer guten Mus kelkraftentwicklung für die gesamte Rotatorenmanschette ( Urk. 14/20/18). Auch die Beschwerdeführerin selber berichtete der Beschwerdegegne rin am 23. Juli 2014, es gehe langsam besser mit der recht en Schulter, sie habe immer noch leichte Einschränkungen mit dem rechten Arm und könne ihn noch nicht ganz hochheben, benötige indessen nur noch ab und zu Schmerzmittel, und mit der Arbeit im Umfang von täglich drei S tunden klappe es ganz gut (Urk. 6/29/1). Bei d er weiteren Untersuchung im Spital C.___ vom 1 0. September 2014 war demgegenüber wieder von einer Zunahme der Beschwerden die Rede; Dr. D.___ hielt fest, es sei der Beschwerdeführerin nicht geglückt, parallel zur Therapie wieder zu arbeiten, sondern die Beschwerden, vor allem im Bereich des Schul terdachs, hätten sich durch den Arbeitsversuch sukzessive verstärkt, sodass die Beschwerdeführerin seit Ende August 2014 nicht mehr arbeiten könne ( Urk. 6/46). Diese Angabe steht in einem Gegensatz zur vorstehend wiedergege benen Dokumentation des Verlaufs bis Ende Juli 201 4. Die Beschwerdezunahme im Laufe des Monats August 2014 ist somit nicht kongruent mit dem bisherigen Verlauf, sondern präsentiert sich als Entwicklung, die eine neue Wendung genommen hat. Dies spricht dafür, dass das Ereignis vom 3 1. März 2014 den degenerativen Vorzustand an der rechten Schulter lediglich vorübergehend hat schmerzhaft werden lassen und keine richtunggebende Verschlimmerung her beigeführt hat. Wohl schrieb Dr. D.___ am 9. Dezember 2014 im Brief an die Rechtsvertretung der Beschwerdeführerin, persistierende Beschwerden nach einem Ereignis wie dem vorliegenden mit direkter Traumatisierung des Schul terdachs seien nicht selten, und erachtete einen entsprechender Zusammenhang auch im vorliegenden Fall als plausibel ( Urk. 6/62). Kurz vorher hatte er jedoch im Bericht vom 2 1. Oktober 2014 gegenüber der IV-Stelle erklärt, normaler weise sei in einem solchen Fall eine restitutio ad integrum zu erwarten ( Urk. 14/13/6). Sodann bestanden die Schulterbeschwerden auch nach der Ope ration v om 9. Dezember 2014 weiter, wie den Berichten von Dr. D.___ über die Kontrolluntersuchungen von Januar bis April 2015 zu entnehmen ist ( Urk. 14/20/17, Urk. 14/20/14-15 und Urk. 14/20/10-11). Auch dies ist ein Anhaltspunkt dafür, dass im Herbst 2014 nicht mehr die traumatisierten dege nerativen Veränderungen des AC-Gelenks, sondern andere Mechanismen für das Schmerzbild verantwortlich waren. Zwar konnte Dr. G.___ bei der neu rologischen Untersuchung vom April 2015 keine Nervenschädigung als Ursache für die fortdauernden Schulterbeschwerden ausmachen, immerhin beurteilte er aber die von der Beschwerdeführerin wieder geschilderten Taubheitsgefühle an der rechten Hand, über die sie gemäss dem Bericht von Dr. D.___ vom 2 1. Mai 2014 schon nach dem Unfall geklagt hatte ( Urk. 6/20/2), nicht als Folgen des Schultertraumas, sondern führte sie am ehesten auf e inen Medianus -Engpass im Bereich des Unterarms (Carpaltunnel oder pronator teres ) zurück ( Urk. 14/20/8-9).

Bei d er weiteren Untersuchung im Spital C.___ vom 1 0. September 2014 war demgegenüber wieder von einer Zunahme der Beschwerden die Rede; Dr. D.___ hielt fest, es sei der Beschwerdeführerin nicht geglückt, parallel zur Therapie wieder zu arbeiten, sondern die Beschwerden, vor allem im Bereich des Schul terdachs, hätten sich durch den Arbeitsversuch sukzessive verstärkt, sodass die Beschwerdeführerin seit Ende August 2014 nicht mehr arbeiten könne ( Urk. 6/46). Diese Angabe steht in einem Gegensatz zur vorstehend wiedergege benen Dokumentation des Verlaufs bis Ende Juli 201 4. Die Beschwerdezunahme im Laufe des Monats August 2014 ist somit nicht kongruent mit dem bisherigen Verlauf, sondern präsentiert sich als Entwicklung, die eine neue Wendung genommen hat. Dies spricht dafür, dass das Ereignis vom 3 1. März 2014 den degenerativen Vorzustand an der rechten Schulter lediglich vorübergehend hat schmerzhaft werden lassen und keine richtunggebende Verschlimmerung her beigeführt hat. Wohl schrieb Dr. D.___ am 9. Dezember 2014 im Brief an die Rechtsvertretung der Beschwerdeführerin, persistierende Beschwerden nach einem Ereignis wie dem vorliegenden mit direkter Traumatisierung des Schul terdachs seien nicht selten, und erachtete einen entsprechender Zusammenhang auch im vorliegenden Fall als plausibel ( Urk. 6/62). Kurz vorher hatte er jedoch im Bericht vom 2 1. Oktober 2014 gegenüber der IV-Stelle erklärt, normaler weise sei in einem solchen Fall eine restitutio ad integrum zu erwarten ( Urk. 14/13/6). Sodann bestanden die Schulterbeschwerden auch nach der Ope ration v om 9. Dezember 2014 weiter, wie den Berichten von Dr. D.___ über die Kontrolluntersuchungen von Januar bis April 2015 zu entnehmen ist ( Urk. 14/20/17, Urk. 14/20/14-15 und Urk. 14/20/10-11). Auch dies ist ein Anhaltspunkt dafür, dass im Herbst 2014 nicht mehr die traumatisierten dege nerativen Veränderungen des AC-Gelenks, sondern andere Mechanismen für das Schmerzbild verantwortlich waren. Zwar konnte Dr. G.___ bei der neu rologischen Untersuchung vom April 2015 keine Nervenschädigung als Ursache für die fortdauernden Schulterbeschwerden ausmachen, immerhin beurteilte er aber die von der Beschwerdeführerin wieder geschilderten Taubheitsgefühle an der rechten Hand, über die sie gemäss dem Bericht von Dr. D.___ vom 2 1. Mai 2014 schon nach dem Unfall geklagt hatte ( Urk. 6/20/2), nicht als Folgen des Schultertraumas, sondern führte sie am ehesten auf e inen Medianus -Engpass im Bereich des Unterarms (Carpaltunnel oder pronator teres ) zurück ( Urk. 14/20/8-9). 3.3.3 Bei diesem Gesamtverlauf unter Berücksichtigung der Entwicklung ab Ende 2014 leuchtet die Beurteilung von Dr. F.___ vom 2 1. Oktober 2014 ein, dass das Besch werdebild ab der Zeit der Aktenvorlage an ihn nicht mehr durch die Fol gen des Ereignisses vom 3 1. März 2014, sondern durch krankheitsbedingte Faktoren bestimmt werde ( Urk. 6/51/3). D ie fortbestehenden Beschwerden waren somit ab jenem Zeitpunkt zumindest mit überwiegender Wahrscheinlichkeit nicht mehr unfallkausal.

3.3.3 Bei diesem Gesamtverlauf unter Berücksichtigung der Entwicklung ab Ende 2014 leuchtet die Beurteilung von Dr. F.___ vom 2 1. Oktober 2014 ein, dass das Besch werdebild ab der Zeit der Aktenvorlage an ihn nicht mehr durch die Fol gen des Ereignisses vom 3 1. März 2014, sondern durch krankheitsbedingte Faktoren bestimmt werde ( Urk. 6/51/3). D ie fortbestehenden Beschwerden waren somit ab jenem Zeitpunkt zumindest mit überwiegender Wahrscheinlichkeit nicht mehr unfallkausal. 3.4 Die Leistungseinstellung auf den 1 6. November 2014 hin ist daher rechtens, und die Beschwerde ist abzuweisen.

3.4 Die Leistungseinstellung auf den 1 6. November 2014 hin ist daher rechtens, und die Beschwerde ist abzuweisen. Das Gericht erkennt:

Das Gericht erkennt: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Das Verfahren ist kostenlos.

2. Das Verfahren ist kostenlos. 3. Zustellung gegen Empfangsschein an:

3. Zustellung gegen Empfangsschein an: - X.___

X.___ - Schweizerische Unfallversicherungsanstalt

Schweizerische Unfallversicherungsanstalt - Bundesamt für Gesundheit

Bundesamt für Gesundheit 4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG).

4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen.

Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG).

Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin

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