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Die Serie ‚Seinfeld‘ handelt von einem in New York lebenden, mittelmässig erfolgreichen Stand–Up Comedian. Die Sitcom wurde benannt nach dem Hauptcharakter ‚Jerry Seinfeld‘ (gespielt vom gleichnamigen Schauspieler). Diese sehr zeitnah zu ‚Friends‘ gedrehte Serie erzählt Geschichten aus dem Leben der Titelfigur. Dieser tritt laufend in Comedy–Clubs in der Nähe von New York auf. Dabei erkennt man, dass die auf der Bühne gezeigte Performance oft an den persönlichen Erlebnissen der Hauptfigur orientiert ist.
Jede Menge Spass durch gute Charaktere
Die Hauptfigur ist Single und geniesst ihr Leben in vollen Zügen. Er lebt in New York und befindet sich in einer suspekt wirkenden Wohnsituation. Er wohnt zwar alleine, seine Freunde, drei andere weniger erfolgreiche Charaktere, gehen dort jedoch jederzeit ein und aus. Die Freundesgruppe besteht aus seinem zu Anfang arbeitslosen Nachbarn, ‚Cosmo Kramer‘ (gespielt von Michael Richards), dieser ist athletisch und kommt sehr gut bei Frauen an, verursacht jedoch immer wieder einen Haufen Chaos. Der zweite Charakter der Freundesgruppe, ‚George Costanza‘ (gespielt von ‚Jason Alexander‘), ist das schwarze Schaf der Gruppe. Zu Anfang ist er Immobilienmakler, verliert jedoch seinen Job und bekommt im weiteren Verlauf Geldprobleme. Die dritte Person ist ‚Elaine Benes‘ (gespielt von ‚Julia Louis – Dreyfus). Sie stellt eine überaus intelligente Frau dar, die bei einem Verlag arbeitet. Sie ist eine Ex–Freundin der Hauptfigur und sorgt dadurch für teilweise sehr unangenehme Situationen.
Wenn Fiktion zur Realität wird
Die Person des ‚Jerry Seinfeld‘ existiert auch in der Realität. Der gleichnamige Schauspieler, lebt seine Rolle in dieser Serie fiktiv aus. Das gleiche gilt grundsätzlich auch für die, in der Serie vorkommenden Freunde. Sie stellen gewissermassen Personen aus dem Leben des echten Jerry Seinfeld dar. Diese heissen jedoch nicht so wie die tatsächlich gemeinten Personen. Auch wenn es sämtliche Charaktere, einige zwar nicht namentlich, aber charakteristisch auch in der Realität gibt, sei dahingestellt, ob die Geschichten auf wahren Begebenheiten beruhen.
Grundsätzlich sollte die Serie zeigen, wie ein Stand–Up Comedian sein Comedyprogramm erzeugt. Dies ist der Grund warum in der Serie immer wieder Ausschnitte von Auftritten vorkommen. Von Zeit zu Zeit verlor sich dieses Konzept jedoch, da sich Fokus auf die Charaktere verschob. Dementsprechend tauchen in späteren Folgen die Auftritte mit kleinerer Frequenz auf.
Fazit: Die Sitcom ist durch ihre bunten Charaktere, die Verknüpfung zur Realität und die eher kurz gehaltenen Folgen sehr unterhaltsam. Insgesamt vergibt das prisma 4.5 von 5 Sternen.