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Bei Turbulenzen während eines Fluges einer Condor-Maschine von Frankfurt nach Mauritius sind mehrere Menschen verletzt worden. Es seien rund 20 Verletzungen bei Fluggästen und Crew-Mitgliedern gemeldet worden, sagte eine Condor-Sprecherin am Donnerstag auf Anfrage der Nachrichtenagentur DPA. Das Flugzeug mit 272 Passagieren und 13 Crew-Mitgliedern an Bord sei rund zwei Stunden vor der Landung auf dem Airport nahe der Hauptstadt Port Louis in die Turbulenzen geraten. Später sei die Maschine sicher gelandet.
In der Kabine des Flugzeugs ist es zu Schäden gekommen. Diese werden jetzt untersucht. Die Maschine ist aktuell nicht flugtauglich. Condor prüft laut der Sprecherin alle Möglichkeiten, um eine Ersatzmaschine nach Mauritius zu entsenden, so dass die Fluggäste nach Hause fliegen können.
Auf einem Flug der Lufthansa kam es zu einem ähnlichen Zwischenfall. Auf ihrem Weg vom US-Bundesstaat Texas nach Frankfurt musste die Maschine am Mittwochabend (Ortszeit) ausserplanmässig in Washington landen. Einzelne Insassen seien durch die Turbulenzen leicht verletzt worden, sagte ein Lufthansa-Sprecher – sieben Menschen seien in Spitäler gebracht worden.
Bei den Luftbewegungen habe es sich um sogenannte «Clear Air»-Turbulenzen gehandelt, die ohne sichtbare Wetterphänomene und Vorwarnung auftreten könnten, hiess es weiter. Die in Austin gestartete Maschine sei 90 Minuten nach dem Abheben in die Turbulenzen geraten. Gegenüber der «Washington Post» schilderte ein Passagier dramatische Szenen. Das Flugzeug habe sich im freien Fall befunden. Essen und Menschen seien durch die Maschine geflogen, Fluggäste hätten blutende Wunden erlitten, nachdem sie gegen die Decke gekracht seien.
Die Lufthansa hat nach Angaben des Passagiers zwar die Kosten für ein Hotel und ein Taxi übernommen, darüber hinaus aber keine weiteren Kompensationen geleistet. Die Airline hat dazu bisher keine Stellung genommen.