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Botulinumtoxin (Botox®) Mythos eins: Botolinum-Toxin ist gefährlich, weil es ein Nervengift ist
Die Substanz Botulinum -Toxin ist zwar tatsächlich ein durch Bakterien produziertes Eiweiss, welches als Nervengift entwickelt worden ist. Richtig ist auch, dass es bei falscher Anwendung und Dossierung auch zu Vergiftungserscheinungen kommen kann. Allerdings ist Botulinumtoxin (Botox®) als Medikament und bei richtiger Anwendung und Dossierung unbedenklich. Zudem wird es in nur extrem verdünnter Dosis in die Gesichtsmuskeln injiziert. Um damit eine Vergiftung zu bewirken, müsste man eine extreme Überdosierungen spritzen. Als Schönheitsmittel wird Botolinum-Toxin auch nur in die Haut oder in die Gesichtsmuskeln injiziert. Auf dieses Art wird Botulinumtoxin (Botox®) nicht im ganzen Körper verteilt und kann aus diesem Grund keine systemischen Wirkungen entfalten und ist mithin unbedenklich.
Botulinumtoxin (Botox®) Mythos zwei: Botulinumtoxin (Botox®) ist ein Schlangengift
Um dies gleich vorweg klar zu stellen: Botulinumtoxin (Botox®) ist kein Schlangengift! Die Substanz Botulinum Toxin ist ein von Bakterien hergestelltes Eiweiß. Im Bereich der ästhetischen Medizin werden durch die Ärzte nur sehr geringe Dosen von Botulinumtoxin (Botox®) injiziert, durch welche man unmöglich vergiftet werden kann. Man müsste mehr als 120 Spritzen auf einmal von Botulinumtoxin (Botox®) spritzen, damit um den Patienten gefährden zu können.
Botulinumtoxin (Botox®) Mythos drei: Botulinumtoxin (Botox®) führt zu Lähmungserscheinungen
Botulinumtoxin (Botox®) bewirkt grds. eine Muskelentspannung nach der Indikation. Daher ist es nicht möglich, dass es zu dauerhaften Lähmungserscheinungen kommen kann. Das Botulinumtoxin (Botox®) Medikament entfaltet seine Wirkung nur in dem Gesichtsbereich, in welches es gezielt injiziert worden ist. Andere Gesichtsmuskeln oder Körperteile werden von Botulinumtoxin (Botox®) nicht in ihrer Wirkweise behindert. Ob eine Botolinum-Toxin-Injektion das erhoffte Ergebnis bewirkt, hängt aber in erster Linie davon ab, wie erfahren der behandelnde Arzt ist. Unsere Ärzte von der BeautyBar lassen sich stetig in den neuesten Botulinumtoxin (Botox®)-Spritztechniken fortbilden und sind daher Könner auf Ihrem Gebiet. Bei korrekter Dosierung und Applikation sind keine lähmenden Wirkungen zu befürchten, im Gegenteil erzielen Sie ein natürliches und strahlendes Aussehen.
Botulinumtoxin (Botox®) Mythos vier: Botulinum bewirkt eine Leberschädigung
Da Botulinumtoxin (Botox®) wird nur lokal appliziert wird, kann die Substanz nicht in den menschlichen Kreislauf gelangen. Botulinum entfaltet mithin nur bei demjenigen Gesichtsmuskel seine Wirkung, in welchen er injiziert worden ist. Botulinumtoxin (Botox®) wird aber keinesfalls in andere Bereiche des Körpers oder menschliche Organe transportiert. Zudem ist die muskelentspannende Wirkung des Botulinumtoxin (Botox®) nur zeitlich begrenzt, der menschliche Körper das Botulinum Toxin nach einigen Monaten vollständig deaktiviert hat und es mithin zu keinerlei Ansammlung dieser Substanz kommt. Dies passiert aber nicht über die Niere oder Leber, vielmehr mittels körpereigene Enzyme. Die Leber wird durch die Botulinumtoxin (Botox®)-Behandlung mithin nicht geschädigt. Botulinum wird seit mehr als 20 Jahren ohne Leberschädigungen in höheren Dosen bei spastischen Muskelerkrankungen erfolgreich eingesetzt.
Botulinumtoxin (Botox®)Mythos fünf: Botulinum verändert die Gesichtsmimik
Botulinumtoxin (Botox®) wird oft mit dem maskenhaften Gesichtsausdruck einiger Hollywoodstars wie Nicole Kidman oder Demi Moore in den 90 Jahren in Verbindung gebracht. Was aber nicht vergessen werden darf, ist, dass diese Frozen Faces das Resultat von einer zu hohen Dosierung und schlechter Injektionstechnik sind. Mit den heutigen Einspritzmethoden und einer moderaten Dossierung kommt es nicht zu einer Veränderung der Mimik, sondern zu einem entspannten und jugendlichen Gesichtsausdruck. In Europa wird selten von Patienten der Wunsch geäussert, dass komplett das ganze Gesicht mit Botulinumtoxin (Botox®) behandelt werden soll. Hier in Europa steht die Natürlichkeit der Schönheitsbehandlung im Vordergrund, so dass in den meisten Fällen nur einzelne Gesichtsbereiche mit Botulinumtoxin behandelt werden, sprich Falten, die aufgrund von Muskelanspannungen entstehen (nicht Hautalterungsfalten).
Botulinumtoxin (Botox®) Mythos sechs: Botulinumtoxin (Botox®) bewirkt eine Gehirnschädigung
Um eines ganz klar hervorzuheben. Botulinumtoxin (Botox®) schädigt in keinster Weise das Gehirn. Langzeitstudien, die sich genau mit diesem Thema befasst haben, kamen zu der Erkenntnis, dass eine Botolinum-Toxin-Injektion keine negativen Auswirkungen auf das Gehirn und den menschlichen Körper hat.
Botulinumtoxin (Botox®) Mythos sieben: nachBotulinumtoxin (Botox®) kann man süchtig werden
Da Botulinum keine Droge ist, kann man von diesem Medikament auch nicht wirklich abhängig werden. Einzig nach dem jugendlichen Aussehen, das Botulinumtoxin (Botox®) durch seine muskelentspannende Wirkung bewirkt, kann man «süchtig» werden. Eine Wiederholung der Botoxbehandlung nach ca. drei – sechs Monaten ist daher anzuraten.
Botulinumtoxin (Botox®) Mythos acht: Botulinumtoxin (Botox®) führt zu einer Erblindung
Auch diese Aussage stimmt nicht. Botulinumtoxin (Botox®) wirkt nur jeweils in dem Gesichtsmuskel, in welchen es injiziert wird. Die Sehkraft wird zudem nicht durch den Augenmuskel herbeigeführt. Somit ist es absolut unwahrscheinlich, dass eine Botulinumtoxin (Botox®) Injektion zur Erblindung führen kann. Wird Botulinumtoxin (Botox®) zu nahe am Auge injiziert, kann bei falscher Injektion ein teil in die Augenhöhle gelangen, was zu einer kurzen Entspannung der Augenmuskulatur führen kann. Dies kann aber höchstens zu einem Schielen führen, welches mit dem Nachlassen der Botoxwirkung wieder nachlässt.
Botulinumtoxin (Botox®) Mythos neun: Botulinumtoxin (Botox®) hilft bei Kopfschmerzen
Grundsätzlich kann Botulinum nicht bei Kopfschmerzen helfen, jedoch wird es teilweise auch bei Verspannungen im Kopf-Nackenbereich sowie bei Fällen von chronischer Migräne als Medikament eingesetzt. Bei dieser Behandlung wird Botulinum in unterschiedliche Muskeln rund um den Hals und den Kopfbereich injiziert. Botulinum soll hierbei zu einer Reduktion der Aktivität der Hirnnerven führen, welche meist die Migräne auslöst. Botulinum-Toxin kann mithin als Vorbeugung für Migräne-Attacken zum Einsatz kommen, aber nicht, wenn die Patienten von einer solchen Attacke befallen werden.
Botulinumtoxin (Botox®) Mythos zehn: manche Menschen sind immun gegen Botulinumtoxin (Botox®)
Diese Aussage trifft so zu. Es gibt tatsächlich menschen, die wohl sogenannte Antikörper gegen das Botulinum – Toxin haben und somit bei diesen keine Wirkung und Muskelentspannung nach der Injektion eintritt.
Wissenschaftliche Fakten zum Thema Behandlung mit Botolinum-Toxin finden Sie auch auf der Website der Deutschen Gesellschaft für Ästethische Botulinum- und Fillertherapie e. V. unter https://www.dgbt.de/