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Benno Jungo (bis 80 kg) bekam es in seinem Auftaktkampf mit Raphael Kaufmann (Hergiswil) zu tun. Freistilspezialist Jungo bewies dabei, dass er auch im Greco immer wieder geeignete Mittel finden kann, um zu punkten. Am Ende setzte er sich mittels technischer Überlegenheit durch. Dank diesem souveränen Sieg und anschliessendem Freilos stand der Einzug in den Halbfinal bereits fest. Dort besiegte Jungo Tobias Betschart (Kriessern) nach Punkten. Lohn dafür war die Finalqualifikation gegen Andreas Burkard (Einsiedeln). Auch im Final suchte Jungo den Angriff. Burkard liess sich davon aber nicht aus dem Konzept bringen und ging mit einer Führung in die Pause. In der zweiten Hälfte gab der Sensler alles. Doch die meisten Angriffe wurden von Burkard abgefangen. Am Ende blieb ihm deshalb nach starker Leistung Silber.
Die anderen Sensler bei den Aktiven konnten nicht um die Medaillen mitreden. Pech bekundete dabei Matthias Käser (bis 85 kg). Nach einer Niederlage zum Auftakt gewann er die nächsten drei Kämpfe überlegen. Leider zwang ihn danach eine Augenverletzung zur Aufgabe. David Schneuwly (bis 75 kg) duellierte sich nach zwei Siegen und einer Niederlage mit Samuel Fuchs (Brunnen). Er verlor denkbar knapp mit 0:1 Punkten und schied somit vorzeitig aus. Für Alex Schneuwly (ebenfalls bis 75 kg) war das Turnier nach drei Runden vorbei. Er verlor in seinem dritten Kampf nach je einer Niederlage und einem Sieg gegen Yves Müllhaupt (Weinfelden). Pascal Sperrisen startete wie Jungo in der Klasse bis 80 kg. Dort verlor er seinen ersten Kampf trotzt guter Leistung knapp gegen Nico Küng (Freiamt). Da er in Runde zwei gegen den späteren Drittplatzierten Raphael Kaufmann keine Mittel fand, war das Turnier für ihn trotz zwei guten Kämpfen ebenfalls vorzeitig vorbei.
Überzeugende Kadetten
Stark schnitten die Sensler bei den Kadetten ab. Melvin Feyer (bis 38 kg) gewann souverän Gold. Er bekam es mit zwei Gegnern aus Hergiswil zu tun. Beide konnten dem jungen Sensler nicht gefährlich werden. So feierte er in beiden Kämpfen Siege mittels technischer Überlegenheit, ohne dabei selber Wertungspunkte abzugeben.
Jan Faller verpasste in der Gewichtsklasse bis 54 kg Gold nur knapp. Mit zwei überzeugenden Siegen und starken Angriffen qualifizierte er sich für den Final. Auch im Final legte Faller gegen Rasul Israpilov (Brunnen) gut los. Nach einer Punkteführung zeigte sich der Sensler in seinen Aktionen nicht mehr genügend konsequent. Dies führte zu einer Niederlage durch technische Überlegenheit. Mit Silber zeigte Faller aber ein tolles Turnier.
Für die dritte Sensler Medaille bei den Kadetten sorgte Ronan Feyer (bis 42 kg). Nach einer Schulterniederlage zum Auftakt konnte er sich steigern und seinen zweiten Kampf gewinnen. Dann verlor er trotz grossem Vorsprung ärgerlich gegen Raschid Israpilov (Brunnen) und wurde Dritter.
Mit Miriam Lötscher (bis 58 kg) rang auch eine Senslerin mit. Der Auftakt ins Turnier glückte ihr mir einem klaren Sieg. Danach vermochte sie aber nicht mehr ganz an diese Leistung anzuknüpfen. Am Ende blieb ihr der sechste Schlussrang.