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Irrtum 2: Ich muss etwas komplett Anderes machen
Das ist das andere Extrem von Irrtum 1. Ein Hamsterrad-Ausstieg muss nicht zwingend bedeuten, dass du alles hinwirfst und von Grund auf neu beginnen musst. Schau dir einmal die Checkliste der beruflichen Erfüllung an und prüfe, welche Faktoren deiner Arbeit dir grundsätzlich gefallen und welche nicht. Da wirst du auch Aspekte finden, die sehr in Ordnung sind, die du gern machst und deinen Talenten entsprechen.
Wirf also nicht alles in die Tonne, das du dir bisher aufgebaut hast, sondern identifiziere die Dinge, die du auf keinen Fall mehr haben willst und welche neu hinzukommen müssen, bis du einen richtigen Traumjob entworfen hast.
Ich hatte zum Beispiel grösste Mühe mit der ewig gleichen Routine und der beschränkten Flexibilität bezüglich Arbeitsort und -zeit. Anders gesagt: ich wollte maximale Zeit- und Ortsunabhängigkeit. Das machte mir klar, dass ein klassischer Angestelltenjob für mich nicht ideal ist. Mit dem eigentlichen Jobinhalt hatte das aber nichts zu tun, das waren nur äussere Bedingungen. Tatsächlich stimmte bei mir aber auch der Arbeitsinhalt nicht, darum musste ich einen grundlegenden Wandel durchlaufen, um zu meinem Traumjob zu kommen. Das muss aber nicht bedeuten, dass du das auch musst. Unterscheide also auch Arbeitsbedingungen und Arbeitsinhalte.
Tipp 2: Identifiziere die Faktoren, die du bei deiner Arbeit nicht mehr haben willst und jene, die du dir sehnlichst wünschst und entwirf dir deinen Traumjob.