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1903
Zwischen 1887 und 1903 wurde der Dorfbach bei der St.Mauritius Kirche versiegelt. Dies hatte zur Folge, dass eine einheitliche Fläche entstand, die in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts als Dorfplatz bekannt wurde. Einerseits konnte der neu entstandene Platz besser genutzt werden und andererseits hat der Bahnübergang eine klar definierte Stelle, um den Verkehr besser zu koordinieren. Zur gleichen Zeitperiode ist die Strassenführung in Zentral-Goldach revidiert worden, besonders südlich des Dorfplatzes.
1921
In den frühen zwanziger Jahren hat man sich dem nördlich des Bahnhofs liegenden Strassennetz gewidmet und die Hauptverkehrsachsen auf den Stand gebracht, den man heute kennt. Mit dem Aufkommen der Industrie im Norden Goldachs hat die Stadtverwaltung die effiziente Strassenführung in dem Industriegebiet priorisiert. Da sich in den folgenden zwanzig Jahren die Einwohnerzahl fast verdoppelt hat, wurden bereits viele Nebenstrassen für zukünftige Wohnsiedlungen gesetzt.
1990
Aus den einzelnen Siedlungen ist Goldach in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhundert zu einer zusammenhängenden Stadt gewachsen. Die Hauptverkehrsachsen wurden zunehmend mit Nebenstrassen verbunden, um eine flächendeckende Überbauung von Quartieren zu erschliessen. Dabei haben sich die Nebenstrasssen der Form der bereits bestehenden Hauptstrassen angepasst. Zwischen 1972 und 1990 wurde ebenfalls der berühmte Kreisel im Herzen Goldachs realisiert, der die Hauptstrassen verbindet und die Wegführung der Industrie deutlich erleichtert hat.