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1961 erteilte Pierre Dreyfus, der damalige Leiter von Renault, den Auftrag zur Entwicklung eines neuen, familientauglichen Fahrzeugs. Gaston Juchet entwarf daraufhin den R16 als Schräghecklimousine.
Ab dem 2. Dezember 1964 wurden die Vorserienfahrzeuge gefertigt, im Januar 1965 begann die Serienproduktion in einem neu gebauten Werk in Sandouville bei Le Havre. Ende 1965 [1] wurde der R16 zum Auto des Jahres 1966 gewählt.
Weitere Standorte für die Montage des Renault 16 waren das französische Flins sowie das australische Melbourne.
Der ausschließlich als Fünftürer gebaute R16 gilt als erste Schräghecklimousine in der gehobenen Mittelklasse, der vorher auf den Markt gebrachte Autobianchi Primula war etwas kleiner.
Der Motor, Typ Cléon-Alu oder bloc A des R16 war der erste von Renault, dessen Block aus Aluminium gefertigt wurde. Die Laufbuchsen sind aus Grauguss und ?nass?, das heißt vom Kühlwasser umspült. Die kettengetriebene Nockenwelle liegt neben den Zylindern im Kurbelgehäuse und betätigt die parallel hängenden Ventile über im Zylinderkopf gelagerte Stößel, Stoßstangen und Kipphebel (?hochgelegte Nockenwelle?). Der Motor ist längs hinter der Vorderachse platziert. Das Getriebe, das durch eine Lenkradschaltung betätigt wird, sitzt in Fahrtrichtung vor dem Motor. Diese Anordnung war lange Zeit typisch für den französischen Automobilbau. Bei Renault fand sie sich außer im R16 auch in den Modellen R3, R4, R5, R6 und R7, bei Citroën ab 1934 im Citroën Traction Avant und später in der DS und dem SM. Ihr Vorteil liegt in der gleichmäßigen Gewichtsverteilung, da der schwere Motor näher in die Fahrzeugmitte rückt und der Fahrzeugschwerpunkt weiter hinten liegt.
Die Bauweise mit Frontmotor, Frontantrieb und Schrägheck wurde später in der Kompaktklasse zum Standard, fand ab den 1970er-Jahren aber auch Eingang in die Mittelklasse und in die obere Mittelklasse.
Dotazione
Dotazione di Serie
Colore esterno: Beige
beige crema
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