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Im DOK-Langzeit-Systemvergleich wurde die Nährstoffversorgung von Winterweizen in den Jahren 1978 bis 2003 untersucht, um Hinweise auf nährstoffbedingte Ertragsbegrenzungen in den biologischen Anbausystemen zu erhalten. Deutliche Ertragsunterschiede zwischen den Anbausystemen «biologisch» und «konventionell » und den Düngungsniveaus konnten hauptsächlich auf die Nährstoffversorgung der Pflanzen, vor allem mit Stickstoff, zurückgeführt werden. Phosphor konnte als kolimitierender Faktor ausgeschlossen werden, da die Phosphorversorgung des Bodens über den gesamten Versuchszeitraum in allen DOK-Verfahren ausreichend war. Die Pflanzenanalysen von Stroh und Körnern wiesen für Phosphor hohe Werte und eine geringe Differenzierung auf und bestätigten damit die Bodenbefunde. Kalium hingegen konnte in den Bioverfahren auf dem niedrigen Düngungsniveau und in der ungedüngten Kontrolle als Faktor für eine Ko-Limitierung zu Stickstoff identifiziert werden. Darauf wiesen die Differenzierung der Kaliumgehalte in der oberirdischen Biomasse und die verfügbaren Boden-Kaliumgehalte hin. Jedoch zeigten sowohl das biologisch-dynamische als auch das biologisch-organische System auf dem hohen Düngungsniveau eine ausgeglichene K-Versorgung. Beide Biosysteme können auf diesem Düngungsniveau deshalb als nachhaltig betrachtet werden.
Schotenklee und Esparsette kommen in Mischungen für ausdauernde Heuwiesen und für tanninhaltiges Futter zum Einsatz. Agroscope ergänzt die Liste der empfohlenen Sorten von Futterpflanzen mit zwei Neuzüchtungen von Schotenklee, während bei der Esparsette alles beim alten bleibt.
Fromental und Goldhafer sind typische, auch für Futterbaumischungen geeignete Heuwiesengräser. Von vier geprüften Fromental- und drei Goldhafersorten wird es wohl nur eine neue Sorte von Fromental auf die Liste der empfohlenen Sorten schaffen.
Pflanzenbau
Stevenel P., Wendling M., Brabant C., Suss H., Savoyat C., Dierauer H., Mascher F., Charles R.
Das FiBL und Agroscope haben Brotweizensorten auf Ertrags- und Qualitätsstabilität untersucht. Es zeigte sich, dass die Sortenwahl an den Standort angepasst werden muss und dass ein hohes Ertragspotenzial nicht mit einem hohem Proteingehalt einhergeht.