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Wie das Generalsekretariat für Wirtschaft, Bildung und Forschung in einer Mitteilung schreibt, hatte der SBV dem Bundesrat ein Begehren gestellt, die Beiträge der Tierhalterorganisationen zur Finanzierung der Basiskommunikation zu den Grundwerten der Schweizer Landwirtschaft für die Dauer von zwei Jahren auch für die 5 bis 10 Prozent der Tierhalter verpflichtend zu erklären, die nicht Mitglied der Tierhaltungsorganisationen sind.
Das Begehren des BSRW bezieht sich auf einen Zeitraum von drei Jahren, in dem die Beiträge zugunsten der Kommunikationsmassnahmen für den Schweizer Wein auch von den Traubenproduzenten und Einkellerern bezahlt werden müssen, die nicht Mitglied des Branchenverbandes sind. Der Bundesrat hiess heute die Begehren der beiden Verbände für die angefragte Dauer gut, so das Generalsekretariat.
Die Gesuche sind eine Verlängerung von Massnahmen, die der Bund bereits bis anhin unterstützt hatte, siehe auch Agronews vom 6. August 2019.
Der Bundesrat kann die von Branchen- und Produzentenorganisationen beschlossenen Selbsthilfemassnahmen auch für Nichtmitglieder verbindlich erklären. So steht es in Artikel 8 und 9 des Landwirtschaftsgesetzes. Es soll Trittbrettfahrer verhindern, die von den Massnahmen profitieren, ohne sich daran zu beteiligen.