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US-Busse vergrössert Verlust der UBS
Das Mitte Woche vorgelegte UBS-Geschäftsjahr 2008 hinterlässt ein noch grösseres Loch als im Februar publiziert. Der Verlust wird von 19,697 auf 20,887 Mrd. Franken nach oben korrigiert - dies wegen der Integration der jüngsten Busse in den USA.
Hauptgrund für die Differenz von 1,19 Mrd. Franken ist laut dem am Mittwoch vorgelegten Geschäftsbericht der inzwischen geschlossene Steuerdeal mit den US-Behörden, bei dem die UBS eine Busse von 780 Mio. Dollar zahlt.
Zudem hat die Schweizerische Nationalbank (SNB) Anfang Monat die Bewertung jener Wertpapiere festgelegt, welche die UBS noch nicht an die SNB-Zweckgesellschaft übertragen hat. Diese beiden Belastungen seien nun bis auf rund 100 Mio. Franken vollständig dem Abschluss 2008 angelastet worden.
Wie die UBS in ihrem Geschäftsbericht weiter offenlegt, erhielt die Konzernleitung 2008 eine Gesamtentschädigung von 9,09 Mio. Franken, im Vorjahr waren es 39,05 Mio. Fr. gewesen.
Der Verwaltungsrat bezog 2008 insgesamt Vergütungen von 10,27 Mio. Franken. 2007 hatte das Gremium 11,47 Millionen erhalten.
Der letzten April ausgeschiedene Verwaltungsratspräsident Marcel Ospel bezog für 2008 noch rund 834’000 Franken. Einzelne Verwaltungsräte konnten ihre Vergütungen erhöhen, so etwa Vizepräsident Sergio Marchionne oder Ernesto Bertarelli.
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