Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03471.jsonl.gz/425

Während meiner Zeit in Göteborg dachte ich viel darüber nach, ob und wie man Kunst mit Personen in benachteiligten Lebenssituationen – in diesem Fall waren das Bettler – machen kann oder soll, ohne das Gefühl haben zu müssen, sich aus der Situation und dem Leid dieser Personen zu bereichern. Ich arbeitete an einem Projekt mit dem Titel «About Giving and Taking», für das ich einige Bettler in Göteborg bat, ein Portrait von mir zu machen. Eine Erklärung und einige Gedanken dazu gibt’s in den drei PDF-Dokumenten weiter unten.
Für die Ausstellung hing ich vier Fotografien und drei kurze Texte in eine Galerie. Die Texte waren ebenso Bestandteil der Ausstellung wie die Fotos. Unter den Bildern hingen jeweils Titelschilder, auf denen die Namen der Fotografen der jeweiligen Bilder stand, also die Namen der Bettler.
Zusätzlich legte ich eine Ausstellungs-Broschüre auf, die einige Informationen über den Entstehungsprozess und die dabei entstandenen Probleme oder Auseinandersetzungen enthielt.
Credits/Urheberrecht
Ein spezieller Dank geht an:
- Alle, die die Ausstellung besuchten, für ihren Besuch und für die Gespräche über das Thema.
- Seraina Mandra, für unzählige Gespräche über das Projekt, für ihre Hilfe beim Ordnen meiner Gedanken, für ständige Rückmeldungen und für Vieles mehr.
- Renzo Martens, für die Inspiration durch seine Arbeit und seine Texte.
- Anna Strand, für das Betreuen des Projektes und für die Inputs während des Projektes, und für die Empfehlung des Films von Renzo Martens.
- Yacob Raapasqua, für die Unterhaltungen über das Projekt und die Thematik.
- Nelly Ditcheva & Aura Camelia, für die Hilfe mit Übersetzungen vom/ins Bulgarische und Rumänische, da viele Bettler in Göteborg aus diesen Ländern kommen.
- Heinrich Ehnert, für die Unterstützung beim Aufbau der Ausstellung.