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Die Augen sind klein, die Stimme heiser. Stan Wawrinka hat in der Nacht nach seinem US-Open-Triumph gegen Novak Djokovic nicht viel geschlafen. Er habe mit seinem Team und seiner Familie etwas gefeiert.
Der erste Gedanke beim Aufwachen? «Immer noch müde», sagt der 31-jährige Waadtländer lachend. Und dann sofort die Erinnerung an einen «komplett verrückten Kampf».
Ich muss jetzt erst einmal durchschnaufen.
Im Rahmen des Footshootings auf dem Rockefeller Center betonte Wawrinka noch einmal, dass dieses US Open das härteste Turnier war, das er je gespielt habe. Über die unmittelbare Zukunft hat er sich noch keine Gedanken gemacht. «Ich weiss nicht, wie es jetzt genau weiter geht», erklärte er. «Ich muss mich jetzt erstmal selber wieder finden.»
Ursprünglich sei geplant gewesen, dass er diese Woche das Abstiegs-Playoff im Davis Cup in Usbekistan spiele. Mit Bedauern sagte er: «Aber das wäre zu gefährlich für die Gesundheit.» Auch das Turnier in St. Petersburg von nächster Woche, bei dem die Nummer 3 der Welt topgesetzt wäre, könnte zu früh kommen. «Ich muss jetzt erst einmal durchschnaufen», betont Wawrinka.
Weitere Highlights stehen an
Schliesslich dauert die Saison noch eine Weile. In den sechs Wochen von Anfang Oktober bis Mitte November stehen noch einige Höhepunkte an: die Masters-1000-Turniere in Schanghai und Paris-Bercy, das Heimturnier in Basel, bei dem die Aufmerksamkeit nach der verletzungsbedingten Absage Roger Federers besonders gross sein dürfte, und die ATP-Finals in London, für die Wawrinka seit Sonntag qualifiziert ist.
Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 11.09.2016, 22:00 Uhr.