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Vielleicht erreichen die ersten, mit Windows bedienbaren Smartphones irgendwann einen legendären Status wie die frühen Blackberrys oder eine Atari-Spielkonsole und landen im Museum.
Der 11. Juli 2017 gilt in vielen IT-Historien als das Ende für das Betriebssystem. Inside-it.ch schrieb damals: "Schluss mit Windows Phone".
Ende 2016 hatte Microsoft mit dem System nach verschiedenen Erhebungen gerade noch einen Smartphone-Marktanteil von unter 1%.
Die ersten Schritte von Microsoft im Markt begannen schon viel früher. Swisscom kündigte Anfang 2003 ein Handy an, das mit einem Windows-System betrieben wurde. Auch Orange (heute Salt) machte mit. Wie die 'NZZ'
berichtete, kam es aber zu Problemen: "Derzeit versuchen Techniker von Swisscom, Microsoft und HTC herauszufinden, warum das Gerät nicht läutet, wenn es angerufen wird."
2010 lancierte Microsoft mit "Windows Phone 7" den ersten Nachfolger des Vorgängersystems "Windows Mobile". Der Konzern wollte auf dem nun boomenden Smartphone-Markt mitmischen.
Für rund 5 Milliarden Dollar kaufte sich Microsoft 2014 die Geräte- und Service-Sparte des finnischen Unternehmens Nokia. 32'000 Mitarbeitende wechselten den Arbeitgeber. Bald danach kam es zu Entlassungen. Noch im gleichen Jahr wurde der Abbau von rund 18'000 Stellen bekannt gebeben, davon 12'500 ehemalige Nokia-Angestellte.
Dass im Juli 2017 die Pläne eines eigenen Windows-Betriebssystems für Smartphones tatsächlich begraben wurden, stimmt indes nicht ganz. Auf "Windows Phone 8.1" folgte noch "Windows 10 Mobile". Anfang 2020 gab Microsoft dann auch dessen End-of-Life bekannt und empfahl allen Usern von Smartphones, auf die Systeme Android und iOS zu wechseln.