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Bei den getöteten Kindern handle es sich um einen Teenager und ein fünf Jahre altes Kind. Mehrere Verletzte wurden in Spitäler gebracht. Über 130 Bewohner mussten in Notunterkünfte umziehen. Angehörige der Verletzten und Todesopfer wurden vom Zivilschutz psychologisch betreut.
Die Lage um Unglücksort in der 260 Kilometer nördlich von Moskau gelegenen Stadt war zunächst unübersichtlich: Es sei nicht auszuschliessen, dass sich noch weitere Menschen unter den Trümmern befänden, zitierte die Nachrichtenagentur RIA Nowosti die örtliche Regierung.
Ein Sprecher des Katastrophenschutzministeriums sagte der Nachrichtenagentur AFP, die Ursache der Gasexplosion sei noch unklar. Nach ersten Ermittlungen war in einer Wohnung im zweiten Stock Gas aus einer defekten Leitung ausgetreten, wie die Agentur Tass meldete.
Ein Teil des fünfstöckigen Gebäudes wurde bei der Explosion am frühen Morgen weitgehend zerstört. Zivilschutzminister Wladimir Putschkow sagte, der Wohnkomplex müsse voraussichtlich komplett abgerissen werden. Der Gouverneur der Region Jaroslawl, Sergej Jastrebow, erklärte Mittwoch und Donnerstag zu Trauertagen.
(SDA)