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Montag, 18.10.2021
Wir waren ja bereits vom 6. – 12.1.2020 hier und haben València intensiv erkundet. Und ein zweiter mehrtägiger Besuch nach etwa 20 Monaten…. ja, València ist es absolut wert! Und trotzdem…. auch nach diesem Besuch von València stellen wir fest, dass wir vom «die Stadt kennen» noch sehr weit entfernt sind…. wir kommen halt wieder! 😀
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Der valencianische Architekt Santiago Calatrava erschuf mit dem Umbracle ein mit über 17’500 m² (320 Meter Länge und 60 Meter Breite) überdimensionales Portal als Eingang zur «Stadt der Künste und Wissenschaften». In seinem obersten Stock bildet es einen von Palmen und anderen heimischen Pflanzen gesäumten Freiluftgang, der von 55 fixierten und 54 schwebenden, weissen Bögen überdacht wird.
Palau de les Arts Reina Sofía (dt. Königin Sofia Palast der Künste) ist ein Opern- und Kulturhaus
Auch dieses Gebäude wurde von Santiago Calatrava entworfen. Die ersten Konzeptstudien für diesen Bau fertigte Calatrava bereits im Jahr 1995 an. Das Opernhaus fällt durch seine ungewöhnlich geschwungene Bauform auf. Das schmale Dach wölbt sich in Form eines gefalteten Kugelsegmentes nach aussen. Die Aussenwände beschreiben ebenfalls kurvenförmige Linien. An der höchsten Stelle erreicht das Bauwerk 75 m verteilt auf bis zu 14 Stockwerke. Unter dem Erdgeschoss befinden sich drei weitere Etagen. Das Haus ist 230 m lang und bietet insgesamt 40’000 m² Fläche. Es handelt sich vom umbauten Volumen her um das grösste Opernhaus der Welt.
Der Palau de les Arts Reina Sofía verfügt über insgesamt vier Auditorien:
- Der Hauptsaal Sala Principal bietet Platz für 1412 Menschen und dient in erster Line Opernaufführungen.
- Das Auditorio befindet sich über dem Hauptsaal und hat 1490 Plätze.
- Die Aula Magistral wird vornehmlich für Aufführungen von Kammermusik benutzt.
Es bietet 400 Zuschauern Platz.
- Das unterirdisch gelegene Teatre Martín i Soler ist ein Theater für 400 Besucher.
Von den Jardí del Túria aus fotografiert
Ebenso von Santiago Calatrava entworfen und am 16. April 1998 als erstes Gebäude der Stadt der Künste und Wissenschaften im trockengelegten Flussbett des Turia eröffnet. Der Architekt konzipierte das Gebäude als überdimensionales menschliches Auge – das Auge der Weisheit, welches die audiovisuellen Erfahrungen der Besucher beim Betrachten der Vorführungen symbolisieren soll. Das 100 Meter lange ovale Dach beherbergt einen 3D-IMAX-Kinosaal und den ihn umgebenden Carl-Sagan-Perimeter-Ring, der zu Ehren des US-amerikanischen Physikers benannt wurde. Das gesamte Gebäude ist von einer 24’000 m² grossen Wasserfläche umgeben.
Die Ausstellung von Leiko Ikemura. Aquí estamos…. Hier sind wir!
Sehr interessant ist ein Artikel in der Süddeutschen Zeitung vom 7.1.2020 unter dem Titel Kulturstadt València…. Viele Bauten und ein Todesfall. Das ist hier leider so wie überall…. wenn nicht «getrickst» worden wäre, dann hätte València heute nicht diese visionären Bauwerke…. und das wäre doch auch irgendwie schade.
ARTIST…. AUTIST…. ABTIST…. nur der unbekannte Künstler weiss es….! 😀
Die Pont del Regne (span. Puente del Reino)
Die vier geflügelten Wächter, die einen gefallenen Engel mit katzenartigem Kopf darstellen, «bewachen» die Brücke…. ein Werk des valencianischen Bildhauers Joan Martí.
«Kunst» unter der Brücke? 😀
Pont de l’Àngel Custodi
Palau de la Música
Der Palau de la Música ist ein Auditorium in der Stadt València, das im alten Flussbett des Turia liegt. Es wurde 1987 eingeweiht und beherbergt mehrere Säle, die unter anderem für Musikproben, Kongresse, Ausstellungen, Shows und Filmvorführungen genutzt werden. Ihr Architekt ist José María García de Paredes. Im Jahr 2003 wurde die Erweiterung des Gebäudes durch den Architekten Eduardo de Miguel eingeweiht. Es ist der Sitz des Orchesters von València und der Stadtkapelle von València.
Pont de la Mar (span. Puente del Mar)
Sie verbindet die Stadtteile Mestalla und Pla del Remei, sowie den Passeig Alameda (Passeig de l’Albereda) mit der Plaza América (Plaça d’Amèrica) und dem Passeig de la Ciutadella. Es handelt sich um eine reine Fussgängerbrücke, die 1591 gebaut wurde, nachdem ein Hochwasser die vorherige Brücke zerstört hatte.
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Zeit für’s Mittagessen…. wenn auch ziemlich verspätet! 😀
Im Tria Restaurant an der Plaza de la Porta de la Mar gibt’s eine hervorragende Paella. Der Kundschaft nach ist das ein typisches Business-Restaurant für einheimische Angestellte der umliegenden Geschäfte und Büros. Die Mittagsmenüs sind erstaunlich preiswert.
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Porta de la Mar (Puerta del Mar)
Die Kopie eines historischen Stadttors als Denkmal für die Opfer des spanischen Bürgerkriegs.
Grossblättrige Feige (Ficus macrophylla) in den Jardins de la Glorieta, oder kurz La Glorieta
La Glorieta liegt im Viertel Xerea im Bezirk Ciutat Vella. Der Park wird begrenzt durch die Strassen General Tovar und General Palanca, im Osten durch die Plaza de la Porta de la Mar und im Süden durch den Plaza de Alfonso el Magnánimo und den Palau de Justícia (Justizpalast).
Der Park El Parterre mit der Statue von Jaime I de Aragón el Conquistador (Jakob I. der Eroberer)
Er war einer der bedeutendsten Monarchen des spanischen Mittelalters und wurde bedingt durch seine Eroberungen der eigentliche Begründer der Seemachtstellung der Krone Aragóns im westlichen Mittelmeerraum, mit der sich Aragón neben Kastilien und Portugal zu den drei führenden christlichen Mächten auf der iberischen Halbinsel etablieren konnte.
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Auch im Park El Parterre stehen Grossblättrige Feigen (Ficus macrophylla). Sie sind etwas kleiner als im La Glorieta.
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Schluss für heute…. morgen ist auch noch ein Tag! 😀
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