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Gelegen am südlichen Stadtrand Berns erstreckt sich die wunderschöne Parkanlage Elfenau inmitten des östlichen Endes des Brunnadernquartiers und im nordöstlichen Bereich zur Grenze der Gemeinde Muri. Im Süden sorgt die Aare für die Lokalisierung des Anwesens.
Entstehungsgeschichte der Elfenau
Die Parkanlage Elfenau von Bern zählt zu einer der ersten für die Öffentlichkeit zugänglich gemachten Grünflächen, die als solche eine essentielle Bedeutung unter den weitflächigen Naherholungsgebieten von Bern einnimmt. Aus gartenhistorischer Sicht kann der Elfenau-Park der Stadt Bern als ein regional wie auch national bedeutsames Beispiel eines Landschaftsparkes eingestuft werden.
Als ehemaliges Klostergut Brunnadern wurde das Gebiet im Jahr 1285 erstmalig urkundlich erwähnt. Der Name des Klosters geht auf zahlreiche Landgüter der damaligen Zeit zurück, welche bis in die Anfänge des 19. Jahrhunderts zwischen Elfenau- und Dählhölzli Bestand hatten. Seine geschichtlich bedeutendste Zeit erlebte das Gut im 19. Jahrhundert als Zufluchtsort der russischen Großfürstin Anna Feodorowna, die von 1781 bis 1860 lebte. 1814 erwarb diese das Gut Brunnadern. Zwei Jahre darauf wurde im Namen der Großfürstin der Name Elfenau amtlich eingetragen.
Elfenau im Besitz der Stadt Bern
Im Jahr 1918 erwarb die Stadt die Elfenau, welche zehn Jahre darauf hier eine Stadtgärtnerei errichtete. Die Parkanlage Elfenau zählt in der Gegenwart zu einem der populärsten Naherholungsgebiete von Bern.
Kultureller Treffpunkt
Die Orangerie der Stadtgärtnerei beherbergt eine Fülle an exotischen Pflanzen. Mit kulturellen Veranstaltungen wird die Tradition des Elfenaugutes aus früheren Zeit fortgeführt. Die Elfenau ist durchgehend geöffnet und kann kostenfrei besucht werden.