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Während die absolute Weltspitze letzte Wettkämpfe vor Olympia auf der «IJF Worldtour» bestreitet, haben auch die European Open wieder ihren Lauf genommen. Diese Turniere geben zwar Punkte für die Weltrangliste, jedoch verhältnismässig zu wenig, als dass sie für die unmittelbaren Olympischen Spiele in Tokio relevant wären. Mit 270 Athlet*innen aus 23 Nationen war die Wiederaufnahme eines Weltcup-Turniers von einer starken Beteiligung geprägt.
Für die Schweiz waren sieben Athleten und eine Athletin im Einsatz. Der Wettkampf war zum Zeitpunkt eine ideale Gelegenheit für eine jüngere Generation des Schweizer Kaders, um auf hohem Niveau wichtige Erfahrungen zu sammeln. Samuel Waizenegger, der in der Klasse -60kg antrat, wusste seine Chance zu nutzen. Der 23-Jährige sicherte sich durch drei Siege den Einzug ins Finale. Im Kampf um Gold unterlag Samuel einzig dem Holländer Emiel Jaring. Mit der Silbermedaille holte sich der Schweizer seinen bisher grössten Erfolg.
Simon Gautschi verdiente sich mit einer respektablen Leistung den siebten Rang -90kg. Nach zwei Siegen unterlag Simon im Viertelfinal Peter Safrany (HUN) und zog sich dabei eine leichte Hirnerschütterung zu, weshalb er im Hoffnungslauf nicht mehr antrat. «Simon geht es entsprechend gut, er hatte stark gekämpft, doch wir wollten in der Folge nichts riskieren. Deshalb haben wir uns entschieden, nicht weiterzukämpfen», so Dominique Hischier, der als Coach vor Ort war.