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David Alberman, Violine
David Albermann wurde 1959 in London geboren und erlangte schon mit 16 Jahren ein Diplom bei der Royal Academy of Music. Nach einem Literaturstudium an der Oxford University begann er sich intensiv für die zeitgenössische Musik zu interessieren und wurde schliesslich 1986 Mitglied des renommierten Arditti Quartett. Seit 1999 spielt er als Principal in der London Symphony Orchestra und gastiert als Konzertmeister bei diesem Orchester sowie bei dem BBC Symphony Orchestra, dem London Philharmonic Orchester und der London Sinfonietta.
Als Solist ist er u. a. mit dem Orchestre de Lille, dem BBC National Orchestra of Wales und dem ORF Radio-Symphonierchester Wien aufgetreten. 1995 gründete er ein Duo mit dem Pianisten und Komponisten Rolf Hind, mit dem er bei zahlreichen europäischen Festivals aufgetreten ist und mehrere Radiosendungen produziert hat, u. a. beim BBC, WDR, SWR und RTBF in Brüssel.
www.razumovsky.org.uk
Marco Blaauw, Trumpet
Why the trumpet? «I’ve always had in mind the image of a troubadour, spreading the news through music. I wanted to do that too - with my trumpet. An important focus of my work has been to further develop the instrument and its playing technique, and to initiate new repertoire.»
Marco Blaauw has an international career as a soloist, and is a member of Ensemble Musikfabrik in Cologne, Germany. Blaauw works in close collaboration with both the established and younger composers of our time. Many works have been especially written for Blaauw, including compositions by Peter Eötvös, Georg Friedrich Haas, Wolfgang Rihm, Rebecca Saunders and John Zorn. Blaauw worked intensely with Karlheinz Stockhausen. Flying over the orchestra in a gimbaled cage, he played the leading role in Stockhausen’s MICHAELs REISE. He presented the premier of HARMONIES for trumpet for the BBC Proms at the Royal Albert Hall and has premiered many solo roles from the opera cycle LICHT.
In 2015, he started working with La Monte Young and the Theatre of Eternal Music Brass Ensemble on the melodic version of «The Second Dream of the High Tension Line Stepdown Transformer.» In the coming years, he will produce many concerts throughout Europe to continue performing the version for 8 trumpets. Marco Blaauw's work is widely documented through radio, television and CD recordings. He started a series of solo CD’s in 2005, the sixth of which, Angels, was awarded the «Preis der Deutschen Schallplattenkritik 2014.»
Blaauw has been intensely active as a teacher, starting with the Stockhausen Courses, International Darmstadt Summer Courses and Brass Academy, Luzern University of Applied Sciences and Arts, Center for Advanced Musical Studies at Chosen Vale, international master classes and most recently the Stockhausen master’s program at the Royal Conservatory in The Hague.
As a composer, Blaauw was awarded the 2016 Karl Sczuka Prize (support grant) for his first radio play, «deathangel.»
Stefan Wirth, Klavier
Der Komponist und Pianist Stefan Wirth gehört zu den vielseitigsten Musikern seiner Generation. Er ist als Pianist zeitgenössischer Musik sehr aktiv und spielt als festes Mitglied im Collegium Novum Zürich sowie im Ensemble Contrechamps (Genf). Verschiedentlich hat Stefan Wirth mit Heinz Holliger zusammengearbeitet, so zum Beispiel als Solist beim Orchestra della Svizzera italiana oder bei den Ittinger Pfingstkonzerten. Im Jahr 2013 erarbeitete er mit Pierre Boulez dessen zweite Klaviersonate. Zu seinen wichtigsten Lehrern zählen Hadassa Schwimmer am Konservatorium Zürich, Stephen Drury am New England Conservatory, Boston (USA) und Leonard Hokanson an der Indiana University Bloomington (USA).
Stefan Wirth erhielt seine kompositorische Ausbildung vornehmlich in den USA, wo er unter anderem bei Michael Gandolfi und P. Q. Phan studierte. Er erhielt das «Leonard Bernstein Fellowship für die Teilnahme an den Tanglewood Sommerkursen, wo er mit George Benjamin arbeitete. Auch studierte er bei Oliver Knussen und Colin Matthews im Britten–Pears Young Artist Programm in Aldeburgh (England). Seine Werke wurden dreimal in die Grammont Sélection aufgenommen, auf der jeweils die besten Schweizer Uraufführungen eines Jahres vereinigt werden. Außerdem hat Stefan Wirth als Pianist, Komponist und Arrangeur für verschiedene Musiktheater-Produktionen mit Regisseuren wie Christoph Marthaler und Frank Castorf zusammengearbeitet.
Uwe Dierksen, Posaune
Uwe Dierksen studierte Posaune in Hannover, Hamburg und London, sowie Dirigieren am Mozarteum Salzburg. Seit 1983 ist er Posaunist im Ensemble Modern (Solistenensemble für zeitgenössische Musik) und arbeitete seitdem mit namhaften Musikern, Komponisten und Dirigenten zusammen. Zahlreiche Kompositionen sind für ihn geschrieben und von ihm uraufgeführt worden. Er war Gastprofessor und Dozent an der Hochschule der Künste in Bremen, Dozent bei den Internationalen Ferienkursen in Darmstadt, der International Academy for Contemporary Music in Graz, sowie beim New World Symphony Orchestra, Miami. Als international konzertierender Solist spielte er mit dem Österreichischen Sinfonieorchester, dem Bayerischen Rundfunksinfonieorchester, dem Westdeutschen Sinfonieorchester, dem Arditti Quartett, dem Opernorchester Frankfurt, dem Niederländischen Rundfunkorchester, dem Konzertorchester Lissabon/Portugal, den Wiener Symphonikern und vielen anderen.
2016 erscheinen seine Pop/Rock-Kompositionen «A Blue Rock Thrush» (mavis-music) bei dem Label Intuition (Schott Verlag). Im Auftrag von ZDF, Arte und der Murnau Stiftung schreibt er Filmmusik insbesondere für Stummfilme. Er ist künstlerischer Leiter und Komponist des Stummfilm-Revue-Abends «Welcome to American Vaudeville» 2015 an der Komischen Oper Berlin, sowie der Kino Variete Uraufführung im Februar 2017 an der Frankfurter Oper. Seit sieben Jahren arbeitet er intensiv an Frankfurter Schulen im Bereich kultureller Bildung im Rahmen der Altana Kulturstiftung, der Polytechnischen Gesellschaft und des hessischen Ministeriums für Wissenschaft und Kunst.
www.ensemble-modern.com
Angelika Luz, Gesang
Angelika Luz war nach ihrer Ausbildung an der Stuttgarter Musikhochschule (Gesang und Klavier) als Koloratursopranistin an zahlreichen Bühnen (darunter Deutsche Oper Berlin, Staatsoper Hamburg, Opernhaus Zürich) Europas engagiert. Ihr Rollenspektrum reicht von Monteverdis Poppea über Mozarts Königin der Nacht bis zum Musiktheater und Schauspiel der Gegenwart. Zahlreiche Rundfunk- und CD-Aufnahmen und Auftritte bei allen wichtigen internationalen Festivals dokumentieren die Hinwendung der Sängerin zur zeitgenössischen Musik, wo sie neben solistischen Auftritten und Solo-Performances bis 2006 auch mit den Neuen Vocalsolisten in musikalischer und experimenteller Arbeit verbunden war und in enger Zusammenarbeit mit Komponistinnen und Komponisten unzählige Uraufführungen gesungen hat. Als Dramaturgin und Regisseurin hat sie über 40 Produktionen mit vorwiegend freien szenischen Arbeiten zeitgenössischer Kunst erarbeitet. Als Professorin betreut sie seit 2007 den Studiengang Master Neue Musik/Gesang an der Musikhochschule Stuttgart. Seit 2011 leitet sie dort das «Studio für Stimmkunst und Neues Musiktheater». Ihre Kenntnisse und Erfahrungen im Bereich Neue Musik für Stimme vermittelt sie zudem international in Meisterklassen und Workshops.
www.angelika-luz.de