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|Dr. med. Johannes G. Schmidt

1955 in der Schweiz geboren, Primarschule in Sirnach/Thurgau, Gymnasium in Winterthur, Medizinstudium an der Universität Basel. Medizinisches Staatsexamen 1982 in Basel. 1986/87 Studium der Klinischen Epidemiologe an der Universität Newcastle/Australien als Stipendiant des Schweizerischen Nationalfonds. Dissertation 1990 in Lausanne zum Thema Brustkrebs-Screening.
Dr. Schmidt arbeitet heute als Allgemeinpraktiker mit Schwerpunkt altchinesische Medizin, Kräutertherapie, Akupunktur und Beratung über Massnahmen zur Wiederherstellung der Widerstandskräfte. Als klinischer Epidemiologe ist er Fachmann für die Nutzensbeurteilung von Ergebnissen klinischer Studien. Daraus ergibt sich ein Behandlungskonzept, das die Regeneration der ganzen Gesundheit mit Mitteln der altchinesischen Medizin verfolgt, wobei schulmedizinische Mittel und Techniken dann miteingesetzt werden, wenn die Leidensminderung es erfordert oder wenn für die entsprechenden Massnahmen ein nachhaltiger und klinisch bedeutsamer Nutzen feststeht. Die Gesundheit soll auf Dauer in Ordnung gebracht werden.
Er verfasste wissenschaftlichen Publikationen über den Nutzen von Screeninguntersuchungen, insbesondere über die Brustkrebs-Früherkennung, das Cholesterin-Screening und den Ultraschall in der Schwangerschaft. Seine Dissertation wurde im renommierten Journal of Clinical Epidemiology veröffentlicht und hat die Diskussion über den fehlenden Nutzen der Brustkrebsfrüherkennung international beeinflusst. Im Lehrbuch Allgemeinmedizin der Dualen Reihe hat Dr. Schmidt das entsprechende Kapitel Früherkennung und Risikofaktoren geschrieben. Er war Mitglied der Arbeitsgruppe Präventive Leistungen im KVG der Eidgenössischen Leistungskommission. Seit 1990 praktiziert er in Einsiedeln und gründete 1993 die Stiftung Paracelsus heute und die Wissenschaftlichen Einsiedler Symposien, die bisher zwischen 1993 und 2000 stattfanden. Er gründete und war Kursleiter der Einsiedler Kurse über die kritische Beurteilung medizinischer Evidenz nach den Methoden der Evidence-based Medicine. Diese zeitweise sehr intensive wissenschaftliche Beschäftigung führte für die Praxis zur Erkenntnis, dass die moderne Schulmedizin oft nur scheinbar hilft, in vielen Fällen keinen Patientennutzen nachweisen kann und gar kein Konzept für eine nachhaltige Wiederherstellung der Gesundheit besitzt.
Dr. Schmidt gründete 1998 das Praxiszentrum Meinradsberg mit dem Bestreben, mit mehreren Mitarbeitern im Team eine konsequent nutzensorientierte Medizin zu verwirklichen. Er begann 1992 mit Akupunktur unter der Supervision von George Knecht, der eine strategische Akupunktur nach altchinesischer Kunst beherrscht, seit 1998 mit Kräutermedizin als "Lehrling" des altchinesischen Meisters Hin Chung Got, der die alte Praxis der Wiederherstellung der Grundenergien weitergab mit einem klaren Blick auf den immer wieder limitierenden "Yang"-Mangel, dessen Wiederherstellung aber mit Geduld und konsequenten Rezeptur-Strategien möglich ist. Yang ist auch das innere Licht. Hier trifft sich diese Praxis mit dem damaligen Bestreben des in Einsiedeln geborenen Paracelsus: "Die rechte Tür zur Arznei ist das Licht der Natur". Damit können auch Patienten mit schwierigen Krankheiten wie Polyarthritis, MS, Krebs und anderen "unheilbaren" Störungen gesunden. Es ermöglicht eine klinische Medizin, die zur nachhaltigen Wiederherstellung der ganzen Gesundheit und damit zur Vorbeugung vor weiterer Krankheit führt.
Ende 2016 musste j.schmidt seine Praxistätigkeit aufgrund gesundheitlicher Einschränkungen beenden. Ab 2018 lebt er als Bauer in Thailand und kann per email (<email-pii> erreicht werden.Das Projekt in Thailand wird später vorgestellt.