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|Sprache||Deutsch|
|Produktform||Fester Einband|
|Verlag||Rogner & Bernhard|
|CHF 32.20|
|Erschienen||Juni 2012|
|Lieferfrist||2-3 Tage|
|Kundenbewertung||Keine - Rezension erfassen|
Es ist nur einem glücklichen Zufall zu verdanken, dass die Briefe, in denen sich die großen Helden der Beat-Literatur, Kerouac und Ginsberg, ausgetauscht haben, noch erhalten sind. Allein der Umfang der Korrespondenz ist bemerkenswert; außergewöhnlich aber ist die Intimität und Ausdauer: Der Briefwechsel beginnt kurz nach Kerouacs und Ginsbergs erstem Treffen 1944 und dauert bis zu Kerouacs Tod im Jahr 1969 an. Beide Männer hatten sich mit Haut und Haar der Literatur verschrieben, und ihre Briefe waren der Ort, wo heftig diskutiert wurde. Sie empfehlen sich Bücher, verreißen Autoren, tauschen Gedichte aus und kritisieren sich schonungslos. ("Ihr seid ein Haufen unbedeutender Literatur-Egomanen!", schreibt Kerouac an Ginsberg 1952).
Pathos und Wahnsinn, Hass und Liebe, Poesie und Sehnsucht sprechen aus ihren Zeilen genauso wie scharfer Verstand, leise Ironie und schneidender Zynismus. Als leidenschaftliche Selbstporträts sind diese Briefe eine unschätzbare Ergänzung des Gesamtwerks von Kerouac und Ginsberg.
Jack Kerouac wurde am 12. März 1922 in Lowell/Massachusetts geboren und besuchte die Columbia University. Während des Zweiten Weltkriegs diente er in der Handelsmarine, trampte später jahrelang als Gelegenheitsarbeiter kreuz und quer durch die USA und Mexiko und wurde neben William S. Burroughs und Allen Ginsberg der führende Autor der Beat Generation. Er starb am 21. Oktober 1969 in St. Petersburg/Florida.
Michael Kellner, geboren 1953, nach Jahren als Buchhändler, Verleger, Autor und gelegentlichem Kurator inzwischen Übersetzer. Kellner lebt in Hamburg.