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Tierschützer haben nach eigenen Angaben am letzten Freitag 25 Flaschen mit Buttersäure auf ein japanisches Walfangschiff in der Antarktis geschleudert. Dabei habe das Boot der Organisation Sea Shepherd die «Kaiko Maru» leicht gerammt, räumte der Kapitän der «Steve Irwin», Paul Watson, am Samstag in einem Gespräch per Satellitentelefon ein. Vorwürfe des japanischen Instituts für Walfangforschung, die Aktion habe die Sicherheit der Besatzung gefährdet, wies er zurück.
Wer die Antarktis erreichen will, muss sich den Zutritt zum eisigsten, entlegensten und unwirtlichsten Kontinent auf der Erde für gewöhnlich hart verdienen. Seit einem Jahr rückt eine neue Flugverbindung das ewige Eis im Süden näher.
Die «Ushuaia» unter der Flagge Panamas geriet nahe der Antarktis in Seenot. Das Kreuzfahrtschiff mit 89 Passagieren und 33 Besatzungsmitgliedern an Bord sei nach der Kollision mit einem Felsen leckgeschlagen und verliere Treibstoff, meldete die Nachrichtenagentur Telam am Donnerstag. Es handele sich allerdings nur um ein kleines Loch in der Bordwand, und für die Menschen an Bord bestehe keine unmittelbare Gefahr, sagte der argentinische Admiral Daniel Alberto Martín dem Fernsehsender C5N.
Der zweite Bauabschnitt der neuen deutschen Antarktis-Station hat begonnen. Derzeit wird das Baucamp an der südlichsten Baustelle der Welt wieder in Betrieb genommen. Im ersten Bauabschnitt von Januar bis März 2008 konnte die gesamte Garagensektion sowie die Zufahrt der Neumayer-Station III fertig gestellt werden. Abhängig von den Wetterbedingungen in der Antarktis ist die Eröffnung und Inbetriebnahme der neuen Station für Februar 2009 geplant.
Als die «Nisshin Maru» am 15. April 2008 im Hafen von Tokio anlegte, hatte die Besatzung eine monatelange Reise hinter sich. Beinahe ein halbes Jahr war der schwarze Kahn mit der grossen Aufschrift «Resarch» - also Forschung - im Südpolarmeer umhergekreuzt, um dort Jagd auf Wale zu machen. Doch nicht wegen der langen Fahrt hatte es die Besatzung eilig, am Ende der Reise vom Schiff herunterzukommen. Die Seeleute, bekleidet mit blauen Overalls und orangefarbenen Helmen, mussten offenbar eine grössere Zahl an Kisten in Sicherheit bringen.
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