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Ozon und Forschung
Ozon (O3)
Ozon ist ein stechend riechendes Reizgas, das sich unter Einwirkung der Sonne entwickelt. Vor allem im Sommer ist die Ozonkonzentration deshalb oft erhöht.
Bisher größte Ausdehnung des antarktischen Ozonlochs am 24. September 2006. Bild: Wikipedia
Ozon: Fluch oder Segen
In 20 bis 30 Kilometer Höhe (Stratosphäre) bildet Ozon ein lebensnotwendiges Schutzschild, die Ozonschicht. Sie bewahrt Menschen, Tiere und Pflanzen vor der schädlichen Ultraviolett-Strahlung der Sonne.
Im erdnahen Bereich (Troposphäre) hingegen ist Ozon ein Schadstoff. Dieser bildet sich – unter Einwirkung der Sonne – aus verschiedenen Vorläuferschadstoffen, die wir Menschen täglich ausstossen. Bei intensiver Sonneneinstrahlung können Stickoxide (NOX) aus Verbrennungsprozessen (Verkehr, Industrie) mit natürlichem Luftsauerstoff (O2) zur Bildung von Ozon (O3) führen. Dieser Prozess wird intensiviert und beschleunigt durch Zufuhr von flüchtigen organischen Verbindungen (VOC), wie zum Beispiel Lösungsmitteldämpfen. Je nach Konzentration der VOC sowie Stärke und Dauer der Sonneneinstrahlung kommt es zu mehr oder weniger hohen Ozonkonzentrationen in der Aussenluft. [weiter]