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Jurypräsidentin des «Umweltpreis der Wirtschaft», ehemalige Bundesrätin
Doris Leuthard war von 2006 bis 2018 Mitglied des Bundesrates und ist seit 2019 Jurypräsidentin des Schweizer Umweltpreises. 2019 wurde sie zum Mitglied des Verwaltungsrates der Coop Gruppe sowie der Transgourmet international und der Bell Food Group gewählt. Ebenfalls seit 2019 ist sie Co-Präsidentin des Steering Committee des Europa Forums Luzern, Präsidentin des Patronats für den Kasernenneubau der Schweizergarde, Präsidentin der Swiss Digital Initiative in Genf, im Stiftungsrat der ETH Foundation sowie seit 2020 im Stiftungsrat der Kofi-Annan-Foundation. Ausserdem ist sie seit 2018 Präsidentin der Ulrico- Hoepli- Stiftung und seit 2020 Mitglied des Verwaltungsrates der Coop Mineraloel AG (CMA) sowie der Stadler Rail AG. Ihre politische Karriere begann 1993, als sie zur Schulrätin des Bezirks Muri gewählt wurde. Im Jahr 1999 wurde sie Mitglied des Nationalrates für die CVP Aargau und 2004 dann Präsidentin der CVP Schweiz, welches der nächste grosse Schritt in Richtung Bundesrätin war. Zu Beginn ihrer Karriere als Bundesrätin war sie Vorsteherin des Eidgenössischen Volkswirtschaftsdepartements. Von 2010 bis zum Ende 2018 stand sie dem Eidgenössischen Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation vor und trug einen entscheidenden Teil zur Annahme der Energiestrategie 2050 bei. Neben dem war sie von 2006 bis 2018 Gouverneurin bei der Weltbank und Vertreterin der Schweiz bei der OECD, FAQ, der ILO sowie der UNEP. 2019 wurde sie als erste und bisher einzige Ehrenbürgerin von Sarnen gewählt. und erhielt im gleichen Jahr den Swiss Womens Leadership Award.
Doris Leuthard ist in Merenschwand aufgewachsen und seit 1999 mit ihrem Jugendfreund Roland Hausin verheiratet. 1991 schloss sie ihr Studium an der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Zürich mit Summa cum Lauda ab. Nach ihrem Studium absolvierte sie ein Praktikum am Bezirksgericht Bremgarten und jeweils ein Sprachaufenthalt in Paris und Calgary.