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Vor 150 Jahren starb Johann Jakob Hauswirth arm und einsam in einer selbst gebauten Hütte. Heute werden für seine Scherenschnitte grosse Summen bezahlt.
Szenen aus dem bäuerlichen Alltag, wie hier ein Alpaufzug, wählte Johann Jakob Hauswirth, der am 29. März vor 150 Jahren gestorben ist, oft für seine Scherenschnitte.
Foto: Hans Heimann
«Trébocons, Trébocons!», riefen die Kinder, wenn sie den gutmütigen Riesen mit dem Passgang im Dorf von Château d’Oex sahen. Wegen seiner Grösse, er musste sich bücken, wenn er in ein Haus eintrat, verpassten sie ihm diesen Spitznamen, was übersetzt etwa «der Dreiteilige» heisst. Der Grossgewachsene wurde 1809 in Saanen als Johann Jakob Hauswirth geboren.
Über seine ersten vierzig Lebensjahre ist heute nichts mehr bekannt. Gewiss ist, dass er sich schon zu Lebzeiten als Köhler und Holzfäller einen guten Ruf erschaffen hatte. Irgendwann tauchte der Saaner im Pays-d’Enhaut auf, wo er als Taglöhner gearbeitet hatte. Um sich auch im Winter finanziell durchzubringen, fertigte er Scherenschnitte an. Ein Handwerk, das er sich wohl selber beigebracht hatte.