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Kalte Krankenhausatmosphäre. Die Stimmung: düster. Ein Operationssaal: Eine junge Frau schwebt über dem OP-Tisch. Bäuchlings. Mit Sauerstoffmaske. Die Ärzte wollen sie umbringen. Die Ärzte – keine Menschen, sondern Ausserirdische.
Bevor die Aliens den Schuss abfeuern können, surft ein Mann – in fliegenden Stiefeln – in den Raum und rettet die mysteriöse Frau. Es folgt ein achtminütiger Luftkampf mit vielen Schusswechseln, Explosionen und Spezialeffekten.
Die Frau heisst Jupiter Jones. Sie arbeitet als Reinigungskraft. Wegen ihrer genetischen Signatur kann sie den Anspruch stellen, die Herrscherin der Erde zu werden. Momentan gehört die Welt aber noch Lord Balem. Er lebt auf einem anderen Planeten und will Jupiter Jones töten.
Das stärkste Zitat
«Für Menschen aus unterentwickelten Welten kann es hart sein zu erfahren, dass ihr Planet nicht der einzige ist, der bewohnt ist.» Das erklärt Caine Wise, ein genetisch modifizierter Krieger, Jupiter Jones.
Die Schauspielerin
Wer erinnert sich an «Die wilden Siebziger» – eine Fernsehserie der 90er? In dieser amerikanischen Sitcom hatte die Schauspielerin Mila Kunis ihre erste grosse Rolle. Sie spielte die exzentrische Jackie, die sich mit ihrer schrillen Stimme in den Mittelpunkt drängte. Ausserdem gab Mila Kunis der Aussenseiterin Meg aus «Family Guy» ihre Synchronstimme.
Fakten, die man wissen sollte
Das Science-Fiction-Abenteuer hätte schon im letzten Sommer in die Kinos kommen sollen. Warner Brothers hat den Filmstart um mehr als ein halbes Jahr verschoben. Grund: die visuellen Effekte waren unvollständig und mussten verfeinert werden. Einen Kinostart zu verschieben ist sehr kostspielig. Im Fall des Blockbusters «Jupiter Ascending» schnellte das Budget auf 175 Millionen US-Dollar hoch.
Das Urteil
«Jupiter Ascending» ist ein unterhaltsamer Science-Fiction-Film mit Fantasy-Elementen. Es gibt eine Liebesgeschichte zwischen dem genetisch modifizierten Krieger Caine Wise und der Putzfrau Jupiter Jones. Das «Rumgeknutsche» ist vorhersehbar und überflüssig. Die Regisseure der «Matrix»-Trilogie Lana und Andy Wachowski haben ihre ganze Energie in die Spezialeffekte und Gestaltung des Films gesteckt. Die computeranimierten Actionszenen sind atemberaubend, dynamisch und farbenfroh. Aber auch die können einen Film nicht retten, wenn die Geschichte so unspektakulär und banal ist.