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‚Klimaaktivisten‘ von Extinction Rebellion werden in zwölf ING-Niederlassungen aktiv. sie betraten oder schlossen die Bankfilialen, als wären sie ein Tatort, teilte die Organisation mit. Extinction Rebellion protestiert gegen die Finanzierung von Unternehmen, die in der Gewinnung und Verarbeitung fossiler Brennstoffe tätig sind.
Extinction Rebellion protestiert seit einiger Zeit gegen die fossile Finanzierung durch ING. die Gruppe besetzte im Juli auch Büros und protestierte mehrmals am Hauptsitz in Amsterdam-Zuidoost. Seit der Unterzeichnung des Pariser Klimaabkommens im Jahr 2015 hat ING jährlich 9 Milliarden Euro in fossile Finanzmittel investiert, so Extinction Rebellion. ING wäre damit der größte Finanzier von CO2-Emissionen in den Niederlanden.
In diesem Frühjahr kündigte ING an, die Finanzierung der Entdeckung und Exploration neuer Öl- und Gasfelder einzustellen. Laut Arnaud Cohen Stuart, Head of Business Ethics bei ING, folgt die Bank mit den angekündigten Schritten den Empfehlungen der Internationalen Energieagentur (IEA).
Die Bank steckt immer noch Geld in Pipelines und Raffinerien sowie in bestehende Öl- und Gasfelder. Darüber hinaus hat die Bank laut Extinction Rebellion nur die Finanzierung von Projekten beendet. Eine Gesamtfinanzierung von Unternehmen mit fossilen Brennstoffen ist weiterhin möglich, und diese Unternehmen können weiterhin neue Projekte auflegen.
ING steigt nicht vollständig aus dem fossilen Energiesektor aus, weil es nach Ansicht der Bank zu weit geht, die Finanzierung von Öl und Gas über Nacht vollständig einzustellen. „Es besteht keine Notwendigkeit, die Klimaziele zu erreichen, und es gefährdet die Versorgungssicherheit unserer Energie und ihre Erschwinglichkeit“, sagte die Bank.