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Die Goldmedaille holte sich Ryf mit einem beherzten Schlusssprint. «Bei der Mitte des Halbmarathons spürte ich, dass ich noch Reserven habe, startete einen Angriffsversuch, und es hat geklappt», freute sich Ryf.
Erst vier Kilometer vor dem Ziel überholte die Solothurnerin die seit dem Wechsel auf die Radstrecke führende Australierin Annabel Luxford, distanzierte sie noch um über eine Minute und siegte in 4:31,34 Stunden. Dritte wurde die Britin Catriona Morrison. Als zweitbeste Schweizerin lief Rahel Küng auf den 12. Platz.
Wie Thürig vor zwei Jahren
Ryf trat in Hessen aus Schweizer Sicht in die Fussstapfen von Karin Thürig, die vor zwei Jahren Europameisterin über die gleiche Distanz (1,9 km Schwimmen / 90 km Radfahren / 21,1 km Laufen) geworden war.
Aufgabe von Ruedi Wild
Bei den Männern gewann der Brite Ritchie Nicholls in 3:57,35 vor dem Deutschen Jan Frodeno und dem Italiener Alessandro Degasperi. Bester Schweizer war Manuel Küng auf Platz 11. Ruedi Wild gab das Rennen auf.
Premiere für Salvisberg
Florin Salvisberg hat am Sprint-Weltcup in Tiszaujvaros (Un) seinen ersten Weltcupsieg gefeiert. Der 23-jährige BWL-Student aus Bern siegte im Wettkampf über 750 m Schwimmen, 20 km Radfahren und 5 km Laufen in 53:46 Minuten 8 Sekunden vor Francesc Godoy (Sp) und 12 Sekunden vor Frédéric Belaubre (Fra).