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Der meistbegangene unter den vielfältigen Übergängen, die vom Albignatal ausgehen, ist der Pass da Casnil, eine Verbindung zum Fornotal.
zwaar
Afstand 15,9 km
Duur8:00 u
Stijgen850 m
Afdalen1.150 m
Hoogste punt2.975 m
Laagste punt1.787 m
Die Route ist sehr interessant, weil abwechslungsreich und mit vielen herrlichen Aussichten auf die Berge um die zwei Becken ausgezeichnet. Besonders prächtig ist der Blick auf die Firn-Nordwand der Cima dal Cantun und auf den weiten Fornogletscher. Das letzte Stück führt hingegen durch die Wälder am malerischen Cavloc-See. Die ganze Wanderung kann auch in umgekehrter Richtung zurückgelegt werden, ohne ihre Wirkung wesentlich zu verändern
Die alpinen Routen sind nur teilweise blau-weiss beschildert und weisen einige ausgesetzte und sehr schwierige Passagen auf. Wanderstufe (T5) - nur für schwindelfreie, trittsichere und mit der alpinen Umgebung vertraute Wanderer zu empfehlen.
Es empfiehlt sich, mit der ersten Fahrt der Albigna-Bahn aufzubrechen - der Fahrplan beginnt um 7.00 h - oder dann in der Albigna-Hütte zu übernachten. Von der Bergstation steigt man am rechten Rand der mächtigen Staumauer auf, überquert dieselbe und gelangt zu den Wiesen auf der anderen Seite. Hier beginnt ein markierter Pfad, der in einer langen, schrägen Steigung zur Albigna-Hütte (2336 m) führt. Jenseits der Hütte steigt der Pfad über einen Grasbuckel hinauf Richtung Piz dal Päl und Piz Balzet bis zu einem schönen Plateau mit Wassertümpeln. Man wendet sich zum Gipfel des Piz Casnil hin und folgt dem Pfad, der auf der rechten Seite einer ausgeprägten Felsrippe bleibt. Von den zwei Passübergängen - Norden und Süden - ist der südliche (2941 m) angenehmer; man erreicht ihn rechts am Fuss einer bescheidenen Erhöhung vorbei, welche die erwähnten Pässe trennt. Auf der anderen Seite geht man erst am linken Rand eines Firnfeldes, das einer ebenen Talsenke vorausgeht, dann über eine steile Böschung, die unmittelbar zum Gletscher unterhalb führt. Auf dem letzten Stück ist wegen steilem Moränengelände mit losen Blöcken Vorsicht geboten. Man wendet sich nicht zur Forno-Hütte hin, die auf der gegenüberliegenden Talseite in Sicht ist, sondern wandert in Längsrichtung über den Gletscher, immer schön in der Mitte - es besteht keine Gefahr von Spalten. In Kürze gelangt man zu den Markierungen des Zugangsweges zur Hütte. Am Ende des Gletschers folgt man dem Pfad auf der linken Talseite bis zum kleinen Stausee von Plan Canin. Leichtes Auf und ab charakterisiert das letzte Wegstück vor dem bezaubernden Cavloc-See (1907 m), von wo aus man den Rückweg über eine breite Waldstrasse fortsetzt. Nach der Brücke über die Orlegna gelangt man auf einem ebenen Fahrweg zum Malojapass und ans Ende der Wanderung. Nach Pranzaira zurück kommt man mit dem Postauto, das alle Stunden fährt.