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Blind Field Shuttle mit Carmen Papalia
Blind Field Shuttle ist ein nicht-visueller Spaziergang, bei dem sich die Teilnehmenden hinter dem Künstler aufstellen, die Arme verschränken und sich bereit erklären, ihre Augen für einen etwa einstündigen Spaziergang zu schließen. Papalia beschreibt die Erfahrung als eine Gelegenheit für, die Vorrangstellung des Visuellen zu verlernen und die nicht-visuellen Sinne als primären Weg zur Kenntnisnahme der Welt zu nutzen. Das Projekt entstand aus der Entscheidung des Künstlers, sich selbst als "nicht-visuellen Lernenden" zu bezeichnen und ist Teil einer Reihe von verwandten Arbeiten, welche die unsichtbaren Wissensbestände in nicht-visuellen Räumen hervorheben. Der Spaziergang ist in Zusammenarbeit mit der Universität Zürich organisiert.
Carmen Papalia ist ein nicht-visueller Künstler der sozialen Praxis
mit chronischen und episodischen Schmerzen. Er nutzt
Organisationsstrategien und Improvisation, um seinen Zugang zu
öffentlichen Räumen, Kunstinstitutionen und visueller Kultur zu
thematisieren. Seine Arbeit, die von kollaborativen Performances bis hin
zu öffentlichen Interventionen reicht, ist eine Antwort auf die Schäden
des medizinischen Modells der Behinderung. Papalia hat international
ausgestellt und ist an Orten wie dem Solomon R. Guggenheim Museum, dem
Whitney Museum of American Art, der Tate Liverpool und dem Banff Centre
for Arts & Creativity aufgetreten.
Dies ist eine Zusammenarbeit mit dem Research-Projekt: “Rethinking Art History through Disability” der Universität Zürich, www.disability-arthist.net.
- Bitte melden Sie sich bis Oktober für diese Veranstaltung an: <email-pii>
- Bitte tragen Sie bequeme Wanderschuhe.
- Bitte senden Sie eine E-Mail an <email-pii> bei Fragen zur Zugänglichkeit.
- Der Rundgang beginnt im Migros Museum für Gegenwartskunst.
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