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Starke Vorhand, starke Rückhand, gute Beinarbeit: Stanislas Wawrinka überzeugte bei seinem zweiten Auftritt in Melbourne gegen den Kolumbianer Alejandro Falla zu Beginn der Partie auf der ganzen Linie.
Nur der Aufschlag wollte beim Lausanner phasenweise nicht richtig funktionieren. Ein schwaches Aufschlagspiel Wawrinkas nutzte Falla im dritten Satz zu seinem ersten Break des Spiels. Wawrinka konnte zwar kurz danach ausgleichen, im Tie-Break setzte sich jedoch der Kolumbianer durch.
«Er ist ein starker Spieler und schwierig zu bezwingen - besonders bei Grand-Slam-Turnieren», lobte Wawrinka seinen Gegner.
Klare Führung nach 60 Minuten
Abgesehen vom diesem Zwischentief zeigte Wawrinka eine solide Leistung. Im ersten Durchgang reichte ihm ein Break zum Satzgewinn, im zweiten Satz nahm der Schweizer seinem Gegner den Aufschlag zweimal ab. Nach einer Stunde lag Wawrinka so schon mit 2:0 Sätzen vorne.
Falla fand in dieser Phase nur selten ein Mittel, um Wawrinka ernsthaft zu gefährden. Der Schweizer dagegen gelangte in praktisch jedem Servicegame des Kolumbianers in die Nähe eines Breaks. 17 Breakbälle erspielte sich Wawrinka insgesamt und konnte 6 davon nutzen.
Wichtiges letztes Break
Der wichtigste Servicedurchbruch gelang dem Schweizer beim Stand von 4:4 im vierten Satz. Nachdem Wawrinka im vierten Durchgang schon zuvor mit Break-Vorsprung geführt hatte, kam Falla diesmal nicht mehr zurück in die Partie. Nach 167 Minuten verwertete der Romand seinen ersten Matchball. «Ich bin glücklich, durch zu sein», zeigte sich die Weltnummer 8 erleichtert.
In der dritten Runde trifft Wawrinka auf den Kanadier Vasek Pospili, der sich gegen den Australier Matthew Ebden ebenfalls in vier Sätzen durchsetzen konnte. Gegen die kanadische Weltnummer 30 spielte Wawrinka 2014 bereits in Chennai und profitierte dort im Halbfinal beim Stand von 6:4, 5:5 von einer Aufgabe Pospisils.