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Vom Wintermärchen zur Millionenpleite, deshalb am 3. März 2013 NEIN zum IOC-Diktat.
Die Anzahl Zuschauerinnen und Zuschauer an den OWS beläuft sich auf bis zu 112’000 pro Tag. Zur nötigen Steigerung der Kapazitäten der Rhätischen Bahn auf den Linien nach Davos und St. Moritz sollen alle Züge während der OWS nach einem Ringzugkonzept verkehren: von Landquart via Vereinatunnel nach St. Moritz und via Albulatunnel zurück nach Chur. Dies erfordert jedoch einen Busersatzverkehr in Gegenrichtung für die Einheimischen und Gäste.
Wenn rund 25’000 Personen mit der RhB reisen können, heisst dies: An Spitzentagen müssen 87’000 Besucher mit Bussen nach St. Moritz und Davos befördert werden. Bei einer durchschnittlichen Belegung entspricht dies rund 1’700 Busfahrten pro Tag und Richtung von oder nach Davos bzw. St. Moritz. Nicht eingerechnet die Volontaris, Medienleuten, der IOC-Tross und die Sicherheitsdienste. Und die Einheimischen stecken ebenfalls in den Bahnersatzbussen in Gegenrichtung zum Ringzug fest!
- Ist es nachhaltig, wenn während des Grossanlasses zweimal täglich bis zu 1700 Busfahrten nach und durch Graubünden gemacht werden müssen, um alle Zuschauer an die Wettkampfstätten zu bringen?
- Ist es folglich nachhaltig, wenn für diese Busse neue, riesige Busparkplätze auf der grünen Wiese gebaut werden müssen?
- Ist es nachhaltig, in Davos 3950 Quadratmeter Schutzwald zu roden, weil die bestehende Snowboard-Arena für Olympia ausgebaut werden soll? Und ist es nachhaltig, in Lantsch 9500 Quadratmeter Wald zu roden, weil bei Olympia rund um die Biathlonanlage 20 000 Leute Platz finden müssen? Oder wenn im Oberengadin 9100 Quadratmeter Wald für den Ausbau der Sprungschanze geopfert werden müssen?