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Peter Pürro-Boschung wurde am 27. Februar 1950 als zweites Kind von Alfons und Anna Pürro-Curty in Bösingen geboren. Mit seiner Schwester Marie-Louise verbrachte er eine schöne Kindheit. Sein Vater arbeitete bei der Sensetalbahn, was der Familie viele Ausflüge ermöglichte. Nach der Primarschule in Bösingen besuchte er die Sekundarschule in Düdingen. In seiner Freizeit fuhr er Ski und spielte Fussball. Nach der Schule absolvierte er bei der Coop Sensetal in Neuenegg eine kaufmännische Lehre. Er besuchte die Rekrutenschule und trat seine erste Stelle auf der Gemeindeverwaltung Bösingen an. In Bösingen lernte er seine Frau Geno Boschung kennen. Zwei Jahre nach der Hochzeit vom Juni 1973 wurde der erste Sohn geboren, nach drei Jahren kam der zweite Sohn zur Welt. Peter Pürro-Boschung verbrachte viel Zeit mit seinen beiden Söhnen, war ihnen ein grosses Vorbild und hat sie immer unterstützt.
Unerwartet verlor er 1982 zuerst seine Mutter im 59. Altersjahr und ein knappes Jahr später auch seinen Vater nach kurzer, schwerer Krankheit im 64. Altersjahr.
Kurze Zeit später bezog die Familie das neue Eigenheim im Chrüzhubel. Peter Pürro-Boschung genoss das harmonische Familienleben. Nach mehr als 20 Jahren in der Verwaltung von Bösingen wechselte er zur kantonalen Steuerverwaltung, wo er 20 Jahre bis zur Pensionierung arbeitete.
Grosse Freude hatte er an seinen zwei Enkelkindern Alessio und Loriana, mit denen er sehr gerne und oft zusammen war. Mit 62 Jahren liess er sich pensionieren. Er half vielen Leuten bei der Steuererklärung, nach der Pensionierung tat er dies im Auftrag von Pro Senectute.
Peter Pürro-Boschung genoss die Zeit mit der Familie, unternahm Ausflüge mit dem «Wandergrüppli» oder mit den Wanderfreunden Heitenried. Er war Sektionschef beim Militär und präsidierte den Jahrgängerverein 1950. Beim FC Bösingen war er aktiv als Fussballer tätig, später im Vorstand und zuletzt als Fan seiner Söhne und seines Enkels. In der KAB war er jahrelang Mitglied und Revisor, im Vinzenzverein Kassier, und auch bei der Wasserversorgung Bösingen war er tätig. Durch seine ruhige, gütige und liebevolle Art erntete er viel Sympathie.
Anfang Dezember 2013 erhielt er die Diagnose Leberkrebs–ein Schock für die Familie, verspürte er doch keinerlei Beschwerden. Vor Beginn der Chemotherapie ermöglichten ihm die Söhne den Besuch eines Fussballspiels in München. Diesen Drei-Generationen-Ausflug genoss er in vollen Zügen. Die letzten acht Wochen waren geprägt von Hoffnung und Angst. Er wurde von seiner Frau liebevoll gepflegt. Als die Beschwerden zu gross wurden, kam er ins Kantonsspital. Sein Zustand verschlimmerte sich rapide. Im Beisein seiner Familie schlief er am Samstag, 8. Februar 2014, friedlich ein. Eing.