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Ein Team von drei geotechnischen Spezialisten wird in der Nähe der australischen Forschungsstation Davis in der Ostantarktis mit den Winteruntersuchungen beginnen, um Daten über Boden, Gestein und Eis in dem für einen neuen Flugplatz vorgeschlagenen Gebiet zu sammeln. Diese Informationen helfen bei der Information über die geotechnische und technische Planungs-, Liefer- und Baumethodik des Davis Aerodrome Project (DAP), vorbehaltlich der Genehmigung. Dies teilt die Australian Antarctic Division (AAD) auf ihrer Website mit.
DAP-Projektmanager Stuart Gibson sagte, dass die Standortuntersuchungen Klarheit über die Bedingungen am geplanten Start- und Landebahnstandort schaffen und dazu beitragen werden, umfassende Umweltüberlegungen für die Zukunft zu erhalten.
„Diese Untersuchungen, die unter einer ATEP-Genehmigung bewilligt wurden, werden der Australian Antarctic Division nie zuvor gesammelte Datensätze liefern, die dazu beitragen, die erforderlichen Details für unsere umfassende Umweltbewertung (CEE) bereitzustellen.
„Das Gebiet in der Nähe der Forschungsstation Davis stand in den letzten vier Sommersaisons im Mittelpunkt geotechnischer Untersuchungen, wobei diese Ergebnisse zu einem besseren Verständnis des Gebiets beitragen und mehr Sicherheit über die Bodenverhältnisse bieten.“
Eine große Herausforderung für das Team sind die an der Station Davis aufgezeichneten Klimaextreme, bei denen die Temperaturen in den Wintermonaten von März bis September auf -40 °C sinken. Außerdem herrscht hier von Anfang Juni bis Mitte Juli 24 Stunden Dunkelheit, da die Sonne nicht über dem Horizont aufgeht. „Die Arbeit in diesem einzigartigen Klima erfordert Spezialkenntnisse bei der Durchführung dieser sensiblen Untersuchungen in rauen polaren Umgebungen. Wir haben ein erfahrenes Team von geotechnischen Experten engagiert, die auf die Arbeit unter diesen extrem kalten, abgelegenen und dunklen Bedingungen spezialisiert sind.“ sagte Gibson.
Die Arbeiten umfassen die Sammlung gezielter geotechnischer Informationen aus Bohrlöchern an wichtigen Standorten in den Vestfold Hills bis in eine Tiefe zwischen fünf und sechzig Metern. Dies wird dem Projekt helfen, ein besseres Verständnis der geologischen Zusammensetzung, Festigkeit und Struktur des Grundgesteins zu erlangen.
Die Standortuntersuchungen werden während der laufenden Wintersaison und bis in den Sommer fortgesetzt, wobei die gesammelten Datenproben sowohl vor Ort untersucht als auch zur weiteren Analyse nach Australien zurückgeschickt werden.
Heiner Kubny, PolarJournal