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Nach 40 Jahren können US-Konzerne wieder darauf hoffen, Öl im Ausland verkaufen zu dürfen. Am Donnerstag nahm ein entsprechender Gesetzentwurf die erste Hürde im Parlament. Ein Subkomitee des US-Repräsentantenhauses nickte das Vorhaben ab.
Nun müssen in der kommenden Woche noch der vollständige Energieausschuss sowie anschliessend das Repräsentantenhaus selber und der Senat zustimmen. Dort steht den Befürwortern jedoch ein harter Kampf bevor, da die Republikaner auf Stimmen der Demokraten angewiesen sind. Sie zeigen aber bislang wenig Interesse an einem Ende des Exportstopps.
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Seit der Verhängung des Verbots 1975 hätten sich die Zeiten verändert, sagte der Republikaner Joe Barton aus Texas, der den Gesetzentwurf eingebracht hat. Eine Aufhebung sichere Arbeitsplätze in den USA und ermögliche Verbündeten grössere Unabhängigkeit. Grosse Ölkonzerne argumentieren, dass sie den Zugang zu den weltweiten Märkten bräuchten, um den Ölförderboom in den USA halten zu können.
US-Firmen suchen auch mit Hilfe der umstrittenen Fracking-Methode nach Öl. Dass kein Öl im Ausland verkauft werden durfte, hat auch dazu geführt, dass die USA derzeit ein Überangebot an Öl haben. Sorgen vor einer Öl-Verknappung nach dem Embargo von arabischem Öl hatten die USA 1975 zu dem Verbot veranlasst.
(reuters/ise)