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Anima
Anima, Die Natur spiegelt sich im Menschen, Das andere Geschlecht in jedem von uns.... oder die Beseeltheit der Dinge, Patrick Thür, Eisenblech geschweisst, gerostet, lackiert, kombiniert mit Eisenblech, plasmageschnitten und geschweisst, sandgestrahlt, lackiert und mit Ölfarbe bemalt, teils gerostet., 800x150x1000, 40kg.
Meshwork II
Meshwork II, Metallbildplastik, Meshwork ist der englische Begriff für ein vermaschtes Netzwerk, wobei dieses sich aber im Wesentlichen von einem gleichmäßig strukturierten oder homogenen Netz unterscheidet, bei welchem verschiedenste Fäden durch kontinuierliche Verknotung miteinander ein Netz bilden. Vielmehr muss man sich darunter ein Gewebe oder besser, eine Verflechtung verschiedenster zu- und voneinander wegführenden Fäden oder Linien vorstellen. Kein Ausschnitt eines solchen Gewebes ist mit einem anderen identisch, sondern es sind stets individuelle Zeichnungen, die sich beim Betrachten solcher ergeben.
Ein Meshwork kann in verschiedensten Formen existieren. So zum Beispiel als physisch fassbares Gewebe, wie wir es bei einem Cellulose Gewebe haben. In der Energietechnik ist ein vermaschtes Netz ein „selbstheilendes“ Netz, bei welchem jeder Punkt mit einem anderen verbunden ist und beim Ausfall eines Punktes, die Verbindung aller anderen Punkte den Datenfluss trotzdem aufrecht erhalten.
Die Metallbildplastik mit dem Namen Meshwork basiert auf der Betrachtung eines verrottenden Laubblattes, bei welchem – zumindest größtenteils – nur noch die Adern oder das Skelett zu sehen waren. Der Rest des Blattes war bereits verrottet, hat sich gewandelt durch den witterungs- und oxidativen Prozess. Was übrig bleibt, ist eine konzentrisch nach Außen verlaufende Struktur, die einem Netzwerk gleicht. Also auch in biologischer Hinsicht kann man meshworkähnliche Strukturen finden.
Das Netzwerk in sozialer Hinsicht ist ebenfalls bekannt, wobei sich dieses in verschiedenster Hinsicht formieren und zeigen kann. Eine Interpretation des Meshworks in sozialer, oder eher ethnologischer Hinsicht gibt der britische Anthropologe Tim Ingold. Er braucht das Meshwork als Metapher für das Leben der Menschen, für das Leben eines jeden Menschen, welche in kontinuierlicher Auseinandersetzung mit ihrer „Umwelt“ das Leben stetig neu verstricken und vernetzen. Dieses Netzwerk wird durch viele zu- und wieder voneinander weglaufende Linien gebildet, die sich jeweils im Zentrum des Subjekts konzentrieren. Es handelt sich dabei aber nicht um ein beständiges und immerwährendes Netzwerk, sondern vielmehr um ein dynamisches. Es sind also nicht mehr lösbare Verknotungen, sondern viel mehr temporale Zusammentreffen verschiedenster Linien, die sich auch wieder verflüchtigen können. Es sind hierbei aber weniger die Linien, die sich verflüchtigen, sondern vielmehr das Subjekt oder das Individuum, welches dieser Linie weniger Aufmerksamkeit schenkt und somit weniger Relevanz erhält. Die Linien versteht Ingold als Aspekte des Lebens, die sich einem Individuum im Verlaufe seines Lebens zeigen... und wieder verschwinden. Es sind Mitmenschen, Interessen, Werte, Wege, Pfade und vieles mehr.
Das, was ich mit der Metallbildplastik zum Ausdruck bringen versuchte ist, wie ein jeder Mensch in stetiger Auseinandersetzung mit seiner Umwelt „seine Welt strickt“. Es handelt sich hierbei also um ein durchaus egozentrisches Weltbild. Es ist keine universal gültige und unverrückbare Welt, die hiermit dargestellt wird, sondern die subjektive Sichtweise eines jeden Menschen, die sich im Verlaufe des Lebens durchaus verändern mag oder wird.
Die Metallbildplastik „Meshwork“ soll also vor allem die Dynamik, die Transformationsfähigkeit und das Kommen und Vergehen der Dinge zum Ausdruck verbringen... vergleichbar vielleicht mit einer Sternschnuppe am nächtlichen Himmel. Die für einen kurzen Moment hell aufleuchtet, um unmittelbar danach wieder zu vergehen., Patrick Thür, Kupferblech geschweisst und patiniert, Chromstahlelement geschnitten, geschweisst, glasperlgestrahlt und poliert, 1000x120x600, 15kg.
Atona
Atona, Metallbildplastik, Reflexionen auf der Wasseroberfläche, Reflexionen auch beim Blick an die Wasseroberfläche aus der Teife des Wassers, Patrick und Christoph Thür, Metallbildplastik geschwiesst aus Eisenblech, bemalt mit Ölfarbe. Gitterstruktur aus Eisen geschnitten, gebürstet und lackiert, 1000x80x1000, 25kg.
Reflexionen zwischen Himmel und Wasser
Reflexionen zwischen Himmel und Wasser, Metallbildplastik, Ruhe, stilles Wasser. Spiegelungen, silberne Wolken, Symbole eines Lebens. Morgens, bevor leichter Wind aufkommt, wenn noch Ruhe lebt und das Erwachen der Natur erst beginnt, siegelt sich der Himmel, die Wolken auf der Wasseroberfläche. Eine kühle, erhabene Stimmung, etwas Edles breitet sich aus, gemischt mir Surrealität., Patrick und Christoph Thür, Metallbildplastik geschweisst aus Chromstahlblech, glasperlgestrahtl, geschliffen und gebürstet, bemalt mit Ölfarbe, 1000x120x1000, 35kg.
Wave
Wave, Metallbildplastik, Bildung eines Zentrums, worum sich die Leere dreht, sich formt, substantiell wird. Aus der Leere, aus der Kälte, aus Idee wird Realität, wird Leben. Führt immer ultimativer, mit steigender Kraft, zum Zentrum ohne Entrinnen. Trotzdem, es gibt immer auch ein Weg hinaus, in den Raum, ins Weite, ins Unbestimmte. "Pulsar" des Lebens unser aller, in uns allen. In den "Strudel" geraten kann auch Verhängnis sein. Der Tunnel der "Welle", des Wirbels, in den wir gesogen werden, lässt uns nicht mehr los und endet nicht in Freiheit, sondern in Gefangenschaft unserer selbst. Z.B. das Glioblastom, entstanden in der unendlichen Vernetzung und Vielfalt unseres Hirnes, in einer unfassbaren Weite, verdichtet sich zum Wirbelsog ins Verderben. Wird Form, Struktur, lässt die Freiheit der Weite nicht mehr zu. Wird Grenze, Tod. Gleichzeitig aber nicht nur spitzer schmaler Endpunkt der Materie, sondern auch Mündung ins Unendliche, ins Weite, Offene, in die Freiheit, Patrick und Christoph Thür, Metalbildplastik geschweisst aus vielen kleienen Eisenblechstücken, gebürstet, lackiert und mit Ölfarbe bemalt, 1000x150x1000, 30kg.
Genesis I
Genesis I, Metallbildplastik, Genesis, Teilung von Wasser und Erde. Aller Anfang ist hingeordnet auf Vollendung (Th. von Aquin), Patrick Thür, Eisenblech mit Plasma geschnitten, geschweisst, gebürster, lackiert, mit Oelfarbe partiel bemalt, 100x10x100, 20 kg.
Genesis II
Genesis II, Metallbildplastik, Genesis, Himmel und Erde, Patrick Thür, Eisenblech mit Plasma geschnitten, geschweisst, gebürster, lackiert, mit Oelfarbe partiel bemalt, 100x15x100, 25 kg.
Abendspiegelungen auf dem Wasser
Abendspiegelungen auf dem Wasser, Metallbildplastik, Himmel und Wasser scheinen in der Abenddämmerung am Horizont miteinander zu verschmelzen. Gibt es die Grenze zwischen Himmel und Wasser überhaupt?, Patrick Thür und Christoph Thür, Plasmageschnitten, geschweisst, sandgestrahlt, lackiert, mit Oelfarbe bemalt, 100x5x100, 25 kg.
Genesis III
Genesis III, Metallbildplastik, Werk aus dem Bildzyklus Genesis - Thema der Anthropogenese, Patrick Thür, Eisen und ChrNi-Stahl, sandgestrahlt und bemalt mit Oelfarbe, 100x15x100, 25 kg.
Der Himmel beginnt nicht erst nach dem Baum
Der Himmel beginnt nicht erst nach dem Baum, Metallbildplastik, Patrick Thür, Chromstahlblech mit Plasma geschnitten, Schnittkanten auftraggeschweisst, glasperlgestrahlt, poliert. Grundplatte aus Kupferblech geschweisst, auf Chromstahlrahmen. Kupfer patiniert und gewachst, 20 kg.
Pieces of sky
Pieces of sky, Metallbildplastik, Endlichkeit und Ewigkeit, Patrick Thür, 169 unterschiedliche Kupferwürfel, geschweisst aus einzelnen Kupferblechteilen, geschliffen, patiniert und gewachst. Auf geschliffener Chromstahlgrundplatte montiert, 100x7x100, 40 kg.
Dämmerung in den Bergen
Dämmerung in den Bergen, Metallbildplastik, Polyptychon, Patrick Thür, 100x15x100, 30 kg.
La sed del desierto
La sed del desierto, Metallbildplastik, Die Erde gehört nicht dem MEnschen, der Erde gehört zur Erde, Patrick Thür und Christoph Thür, Eisenblech mit Plasma geschnitten, geschweisst, sandgestrahlt, lackiert, mit Ölfarbe bemalt, 100x10x100, 35 kg.