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Die wichtigsten Kurznews aus der weiten Welt des Sports.
Stan Wawrinka hat beim Masters-1000-Turnier von Cincinnati nach einem harten Kampf gegen Diego Schwartzman (ATP 12) die 2. Runde erreicht. Der 33-jährige, in der Weltrangliste derzeit nur auf Platz 151 geführte Waadtländer setzte sich in 115 Minuten mit 6:2, 4:6, 6:3 gegen den Argentinier durch.
Wawrinka zeigte eine überzeugende Leistung. Im ersten Satz spielte der dreifache Major-Sieger sogar ganz gross auf und zeigte herrliche Schläge. Der 25-jährige Schwartzman, der die bisher beste Saison seiner Karriere zeigt, war chancenlos. Dann wurden Wawrinkas Schläge phasenweise etwas ungenauer, speziell zum Ende des zweiten Satzes, den er mit drei unerzwungenen Fehlern abschloss. Im Entscheidungssatz hatte Wawrinka wieder deutliche Vorteile und setzte den Südamerikaner bei dessen Service fast konstant unter Druck.
Als nächstes trifft Wawrinka, der nur dank einer Wildcard direkt ins Haupttableau vorstiess, auf den Japaner Kei Nishikori (ATP 23). Gegen den US-Open-Finalisten von 2014 hat der Schweizer schon acht Mal gespielt, unter anderem 2012 auch in Cincinnati. Damals kam er zu einem von insgesamt vier Siegen gegen Kei Nishikori. Den bedeutendsten feierte Wawrinka 2016 im Halbfinal des US Open auf dem Weg zu seinem dritten Major-Sieg. (sda)
Die für den 15. September geplante Eröffnung des neuen Stadions von Tottenham Hotspur wird aufgrund von Sicherheitsproblemen im Neubau auf einen noch unbekannten Zeitpunkt verschoben.
«Jüngste Test- und Überwachungsbesuche haben Fehler im Sicherheitssystem aufgedeckt», teilte der Premier-League-Klub aus London mit.
Wegen der durch diese Probleme verursachten Verzögerungen finden die Heimspiele gegen Liverpool am 15. September und gegen Cardiff am 6. Oktober im Wembley statt. (abu/sda)
Stefanie Vögele (WTA 77) scheitert beim Turnier von Cincinnati in der 1. Runde nach einem vergebenen Matchball unglücklich.
Die Aargauerin unterlag der zweifachen Major-Siegerin Swetlana Kusnezowa (WTA 88) aus Russland nach 2:13 Stunden Spielzeit und einem vergebenen Matchball mit 4:6, 6:2, 6:7 (5:7). Vögele hatte sich über die Qualifikation souverän ins Hauptfeld gespielt, wo sie die einzige Schweizerin war. (sda)
Nach seinem Turniersieg in Toronto verzichtet Rafael Nadal auf den Start in Cincinnati. Die Weltnummer 1 braucht eine Pause.
Nadal versuchte gar nicht erst, eine leichte Verletzung für seinen Verzicht auf das Masters-1000-Turnier in Cincinnati vorzuschieben, das er bisher einmal (2013) gewonnen hat. «Es gibt keinen anderen Grund, als mich um meinen Körper zu kümmern und so gesund wie möglich zu bleiben», erklärte der 32-jährige Spanier wenige Stunden nach seinem überzeugenden Turniersieg in Kanada.
Damit kommt es im US-Bundesstaat Ohio nicht zum ersten Aufeinandertreffen der «Big 4» seit mehr als einem Jahr. Letztmals traten Nadal, Roger Federer, Novak Djokovic und Andy Murray in Wimbledon 2017 alle beim selben Turnier an. Die Weltnummer 2 Federer seinerseits hatte Toronto ausgelassen und kehrt nun in Cincinnati erstmals seit seinem Viertelfinal-Aus in Wimbledon auf die Tour zurück. (abu/sda)
Nach dem US Open im Juni gewinnt der amerikanische Golfprofi Brooks Koepka in St. Louis erstmals auch die US PGA Championship, das letzte Majorturnier des Jahres. Tiger Woods wird Zweiter.
Auf dem Weg zu seinem dritten grossen Titel spielte der 28-jährige Koepka in der Schlussrunde souverän auf. Die Basis zum Triumph an dem mit 10,5 Millionen Dollar dotierten Turnier hatte der Floridaner in der zweiten Runde gelegt, als ihm eine formidable 63 (7 unter Par) gelang. (abu/sda)
Eine Woche vor Beginn der spanischen Meisterschaft hat sich der FC Barcelona den ersten Titel gesichert. Der Doublegewinner gewann den in Tanger ausgetragenen Supercup gegen den Cupfinalisten FC Sevilla 2:1.
Sevillas Führung erzielte Mittelfeldspieler Pablo Sarabia schon in der 9. Minute mit einem Schlenzer auf präzise Vorarbeit des kolumbianischen WM-Spielers Luis Muriel. Kurz vor der Pause staubte Gerard Piqué zum 1:1 ab. Die mit Tomas Vaclik im Tor spielenden Andalusier verpassten die neuerliche Führung nach 63 Minuten knapp. Franco Vazquez traf mit einem scharfen Kopfball die Latte. Ousmane Dembélé erzielte auf der andern Seite das Siegestor nach 82 Minuten mit einem gewaltigen Weitschuss von der Seite unter die Latte. Sevilla hätte noch einmal ins Spiel finden können. Aber Wissam Ben Yedder scheiterte in der 91. Minute mit einem Foulpenalty an Goalie Marc-André ter Stegen. Ter Stegen selbst hatte den Penalty verschuldet.
Barcelona festigte seine Stellung als Rekordgewinner des Supercups. Mit dem 13. Sieg setzten sich die Katalanen um drei Siege von Real Madrid ab.
Barça spielte mit Stars wie Lionel Messi und Luis Suarez, andererseits behielt Trainer Ernesto Valverde potentielle Fixstarter wie Ivan Rakitic, Coutinho und Samuel Umtiti zu Beginn auf der Bank. (sda)
Rafael Nadal gewann am Masters-1000-Turnier in Toronto seinen 80. ATP-Titel. Der spanische Weltranglisten-Erste stoppte im Final den Lauf des griechischen Youngsters Stefanos Tsitsipas (ATP 27) mit einem 6:2, 7:6 (7:4).
Nach den Siegen gegen die Top-10-Spieler Dominic Thiem, Novak Djokovic, Alexander Zverev und Kevin Anderson bekam Tsitsipas an seinem 20. Geburtstag die vorläufigen Limiten aufgezeigt. Bei Service Nadal machte der hoch gehandelte Grieche bis zum Stand von 3:5 im zweiten Satz lediglich drei Punkte. Ein Durchhänger von Nadal verhalf ihm dann unverhofft zum Rebreak und beim Stand von 6:5 zu einem Satzball, den Nadal mit einem Netzroller abwehrte.
Nadal war Tsitsipas schon im Mai in Barcelona in dessen erstem ATP-Final im Weg gestanden. Nun knackte der 32-jährige Spanier als erst vierter Spieler die Marke von 80 Turniersiegen. Nach seinem 33. Turniersieg auf Masters-1000-Stufe, dem ersten auf Hartplatz seit fünf Jahren, wird er am Montag in der Weltrangliste 3740 Punkte vor Roger Federer liegen. Federers Polster auf den neuen Dritten Juan Martin Del Potro beträgt vor seiner Rückkehr auf die Courts in dieser Woche in Cincinnati gut 1000 Punkte.
Tsitsipas, der für sein Alter eine erstaunliche mentale Reife an den Tag legt, wird für seinen Effort in Toronto mit dem Vorstoss in die Top 15 belohnt. (sda)
Neymar benötigte nur zehn Minuten, um seinen ersten Saisontreffer zu erzielen. Der Brasilianer eröffnete für Paris Saint-Germain beim 3:0-Heimsieg gegen Caen zum Ligue-1-Saisonauftakt das Skore.
Es war im 21. Meisterschaftsspiel für PSG der 20. Treffer von Neymar. Die weiteren Tore für den Titelverteidiger erzielten Adrien Rabiot und Timothy Weah, der 18-jährige Sohn von George Weah, dem Ex-Stürmer und heutigen Präsidenten von Liberia. (zap/sda)
Paris Saint-Germain - Caen 3:0 (2:0)
45'000 Zuschauer. -
Tore: 10. Neymar 1:0. 35. Rabiot 2:0. 89. Weah 3:0. (zap/sda)
Mathias Flückiger feierte im kanadischen Mont-Sainte-Anne seinen ersten Weltcupsieg im Cross-Country. Der 29-jährige ehemalige U23-Weltmeister aus Leimiswil, der die EM vor fünf Tagen in Glasgow ausgelassen hat, setzte sich im vorletzten Weltcuprennen der Saison vor dem Italiener Gerhard Kerschbaumer und dem Franzosen Titouan Carod durch.
Nino Schurter hatte für einmal mit der Entscheidung um den Sieg nichts zu tun. Der Churer erlitt auf der vierten von sieben Runden an der Spitze liegend einen Kettenriss und musste sich mit Platz 7 begnügen. Der Zwischenfall kostete Schurter fast zwei Minuten. Obwohl wegen den Nachwirkungen eines Atemwegs-Infekts noch leicht geschwächt, fuhr er zum Zeitpunkt des Defekts mit Anton Cooper zu zweit an der Spitze. Der Neuseeländer Cooper seinerseits musste auf der Schlussrunde Mathias Flückiger nach einem Sturz ziehen lassen. (zap/sda)
Mujinga Kambundji musste sich an den EM in Berlin zum dritten Mal mit einem 4. Rang begnügen. Über 4x100 m kam die Staffel mit Ajla Del Ponte, Sarah Atcho, Kambundji und Salomé Kora in 42,30 Sekunden bis auf einen Hundertstel an den Schweizer Rekord heran. Doch diese Leistung reichte nicht, um Deutschlands Frauen vom 3. Rang zu verdrängen. Diese waren um 7 Hundertstel schneller.
Grossbritannien – in der Jahresweltbestzeit von 41,88 Sekunden und mit der Sprint-Queen Dina Asher-Smith auf der Schlussstrecke – lag ausser Reichweite. Der 2. Rang ging an die Niederlande (42,15). (zap/sda)
Die 27-jährige Fabienne Schlumpf gewann an den EM in Berlin die vierte Medaille für die Schweiz. Über 3000 m Steeple holte die Zürcher Oberländerin Silber. Sie musste sich einzig der Titelverteidigerin Gesa-Felicitas Krause aus Deutschland geschlagen geben.
Schlumpf kam nach 9:22,29 Minuten ins Ziel und blieb nur knapp eine Sekunde über ihrem Schweizer Rekord aus dem Vorjahr. Die Züricherin hatte die EM-Medaille in Berlin schon lange als Zielsetzung festgelegt. In der Saisonvorbereitung war sie allerdings durch eine Sehnenentzündung zurückgeworfen worden. Nun kam sie aber doch noch rechtzeitig in Form.
Schlumpf sorgte während des ganzen Rennens für Tempo. Erst auf der letzten Runde musste sie die Führung an Krause abgeben. «Es ist so komisch, es ist noch nicht angekommen. Ich hatte die gleiche Taktik wie im Vorlauf und fühlte mich wohl. Darum habe ich das im Final auch getan», so Schlumpf im SRF-Interview nach dem Lauf.
Die Schweizerin wechselt mit Blick auf die Olympischen Spiele in Tokio möglicherweise auf die Marathon-Strecke. (zap/sda)
Fünf Tage nach ihrer Goldfahrt an der EM in Glasgow triumphierte Jolanda Neff auch im 4500 Kilometer entfernten kanadischen Mont-Sainte-Anne. Bei ihrem elften Weltcupsieg setzte sich die St. Gallerin fast zwei Minuten vor der Dänin Annika Langvad und der drittplatzierten Kanadierin Emily Batty durch.
Für Neff war es der fünfte Podestplatz im sechsten Weltcuprennen der Saison und der zweite Sieg nach Albstadt. Ihr Vorsprung im Gesamtweltcup beträgt vor dem Finale im französischen La Bresse in zwei Wochen 142 Punkte. (zap/sda)
Das Quartett mit Ajla Del Ponte, Sarah Atcho, Mujinga Kambundji und Salomé Kora zog an den EM in Berlin in den Final über 4x100 m von 21.20 Uhr ein. In 42,62 Sekunden schafften die Schweizerinnen die Qualifikation als Zweite ihres Vorlaufs hinter Deutschland. Insbesondere der Wechsel zwischen Atcho und Kambundji klappte nicht perfekt. Kambundji und Co. zogen als Nummer 3 in den Final ein. Für eine Medaille müssen die Schweizerinnen wohl ihren Rekord von 42,29 Sekunden - aufgestellt an der Athletissima - verbessern. (zap/sda)
Beim alljährlichen Testspiel zwischen dem A-Team und dem B-Team von Juventus Turin darf Cristiano Ronaldo zum ersten Mal in einer Partie das Juve-Shirt ausführen. Es dauert gerade mal sieben Minuten, bis der Portugiese auch gleich sein erstes Tor erzielt. Es wird nicht das Letzte sein. (zap)
Jorge Lorenzo gewinnt in Spielberg das MotoGP-Rennen 0,1 Sekunden vor Marc Marquez. Nächste Saison sind der siegreiche Ducati-Fahrer und Weltmeister Marquez Teamkollegen im Honda-Team. Dritter im GP von Österreich wurde Andrea Dovizioso. In der WM führt Marquez nach elf Saisonrennen 59 Zähler vor Valentino Rossi, der Sechster wurde.Tom Lüthi gewinnt auch in seinem elften Rennen in der Königsklasse keine WM-Punkte. Der Emmentaler verlor schon nach der ersten Runde den Anschluss und fuhr einsam als 22. und Letzter über die Ziellinie. (zap/sda)
Gerard Piqué wurde mit Spanien Welt- und Europameister. Nun bestätigt der 31-jährige Verteidiger des FC Barcelona seinen Rücktritt aus der Nationalmannschaft.
«Der Entscheid ist schon vor langer Zeit gefallen und ist gut durchdacht», sagte Piqué am Samstag. Er habe dem neuen Nationaltrainer Luis Enrique mitgeteilt, dass die WM in Russland sein letztes Turnier gewesen sei.
Piqué hatte auch schon vor der WM gesagt, dass er nicht plane, weiter für die Nationalmannschaft zu spielen. Insgesamt bestritt der Abwehrspieler 102 Länderspiele für «La Roja». 2010 wurde er Weltmeister, zwei Jahre später gewann er mit der spanischen Auswahl auch den EM-Titel. (sda/dpa)
Mujinga Kambundji verpasste an den EM in Berlin nach einem starken Rennen über 200 m erneut das Podest. In 22,45 Sekunden lief die Bernerin wie schon über 100 m in den 4. Rang.
Im Kampf um Bronze musste sich die Schweizerin der Niederländerin Jamile Samuel um 7 Hundertstel geschlagen geben. Gold und Silber waren für Dina Asher-Smith und Dafne Schippers reserviert. Die Britin setzte sich in der Jahres-Weltbestzeit von 21,89 Sekunden durch und krönte sich nach ihrem 100-m-Erfolg zur Sprint-Queen von Berlin.
«Dieses Resultat schmerzt», sagte Kambundji. «Während der ganzen Saison habe ich Jamile bezwungen, heute aber nicht.» Jamile Samuel nahm auch Revanche für Amsterdam. Vor zwei Jahren hatte sie hinter Gina Lückenkemper den 4. Rang belegt. (zap/sda)
Das WTA-Turnier in Cincinnati geht nächste Woche ohne Belinda Bencic (WTA 44) über die Bühne. Die 21-jährige Ostschweizerin, zuletzt Viertelfinalistin in Washington und Achtelfinalistin in Wimbledon, unterlag im US-Bundesstaat Ohio in der 1. Runde der Qualifikation der Amerikanerin Christina McHale (WTA 98) nach vergebenem Matchball 6:3, 6:7 (3:7), 3:6.
Auf die Weltrangliste hat Bencics Aus keinen negativen Einfluss. Vor einem Jahr pausierte sie wegen einer Operation am Handgelenk zwischen April und September. Zuletzt stand Bencic in Washington im Viertelfinal und in Wimbledon in Achtelfinal. (zap/sda)
Das Schweizer Team glänzte an den Triathlon-Europameisterschaften im neuen olympischen Mixed-Wettbewerb mit dem Gewinn der EM-Silbermedaille.
Das Schweizer Quartett mit Lisa Berger, Andrea Salvisberg, Nicola Spirig und Sylvain Fridelance musste sich lediglich Weltmeister Frankreich geschlagen.
Die Schweizer verloren bloss elf Sekunden auf den Goldgewinner. Bronze holte Belgien mit 22 Sekunden Rückstand. Der Staffel-Wettkampf führte je über 300 m Schwimmen, 6,7 km Radfahren und 1,5 km Laufen. (zap/sda)
Monaco startet mit Diego Benaglio erfolgreich in die neue Ligue-1-Saison. Der Zweite der Vorsaison gewinnt in Nantes 3:1.
Benaglio muss sich seit seinem Wechsel zu Monaco vor einem Jahr fast immer mit der Ersatzrolle hinter dem Kroaten Danijel Subasic abfinden. Am Samstag stand der 34-jährige frühere Nationalgoalie erst zum vierten Mal in der Ligue 1 im Einsatz. Seine Bilanz in jenen vier Partien ist bemerkenswert: Er feierte vier Siege mit einem Torverhältnis von 16:1.
Den einen Gegentreffer kassierte Benaglio gegen Nantes in der 92. Minute durch einen perfekt platzierten Schuss des Argentiniers Emiliano Sala. Zuvor hatten Rony Lopes, Stevan Jovetic und Radamel Falcao die Monegassen uneinholbar in Führung geschossen. (zap/sda)
Nantes - Monaco 1:3 (0:0)
Tore: 69. Lopes 0:1. 80. Jovetic 0:2. 83. Falcao 0:3. 92. Sala 1:3. Bemerkungen: Monaco mit Benaglio.
Fabian Hertner gewann an den OL-WM in Lettland die zehnte und letzte Medaille für die Schweiz. Der Baselbieter lief über die Langdistanz zu Bronze.
Hertner verlor rund drei Minuten auf den erfolgreichen Titelverteidiger Olav Lundanes aus Norwegen. Daniel Hubmann, der Weltmeister im Sprint, büsste als Vierter 45 Sekunden auf das Podest ein. Der erfolgsverwöhnte Matthias Kyburz muss weiter auf seine erste WM-Medaille über die Langdistanz warten. Er wurde Achter. (zap/sda)
Die Schweizer Kunstturner haben an den Europameisterschaften in Glasgow eine Überraschung im Teamfinal nur knapp verpasst. Das Team mit Oliver Hegi, Benjamin Gischard, Henji Mboyo, Noe Seifert (Bild) und Taha Serhani klassierte sich im guten 5. Rang, zu einer Medaille fehlten rund 2,5 Punkte.
Die Chance auf die Wiederholung des Erfolgs von 2016, als der STV in Bern mit Bronze die erste EM-Medaille mit dem Team gewonnen hatte, vergab die junge Schweizer Mannschaft in der ersten Wettkampfhälfte. EM-Debütant Noe Seifert am Pauschenpferd und Taha Serhani am Sprung stürzten, und auch an den Ringen schlichen sich mehrere Unsauberkeiten ein.
Das Duell um Gold entschied wie vor zwei Jahren in Bern Russland vor Gastgeber Grossbritannien für sich, Bronze sicherte sich Frankreich. (zap/sda)
Simon Graf hat seine dritte EM-Medaille verpasst. Der Mitfavorit aus Winterthur stürzte im Final der besten acht, als er in einer Kurve den späteren Sieger Kyle Evans angriff. Graf wurde schliesslich Achter.
Simon Marquart konnte vom Rencontre an der Spitze nur bedingt profitieren. Der 21-Jährige wurde Vierter. Evans Landsmann Kye Whyte und der französische Weltmeister Sylvain André komplettierten das Podest. (sda)
Roger Federer könnte bei seiner Rückkehr auf die ATP Tour am Masters-1000-Turnier von nächster Woche in Cincinnati bereits in der 3. Runde auf Andy Murray treffen. Federer beginnt nach einem Freilos gegen den Gewinner der Partie zwischen dem Deutschen Peter Gojowczyk (ATP 48) und dem Portugiesen João Sousa (ATP 63). Für die Weltnummer 2 wird es der erste Ernstkampf seit dem Viertelfinal-Out in Wimbledon gegen Kevin Anderson. Murray, der im US-Bundesstaat Ohio mit einer Wildcard am Start steht, bekommt es in der 1. Runde mit dem Franzosen Lucas Pouille (ATP 18) zu tun. Stan Wawrinka trifft in der Startrunde auf Diego Schwartzman (ATP 12).
Eren Derdiyok ist mit Galatasaray Istanbul erfolgreich in die türkische Meisterschaft gestartet. Der Schweizer Stürmer erzielte am Freitagabend beim Auswärtssieg des Meisters gegen Ankaragücü in der Nachspielzeit das Tor zum 3:1-Endstand.
Für Derdiyok war es bereits der zweite Treffer in der noch jungen Saison. Vor Wochenfrist war er bereits im türkischen Supercup erfolgreich. Nachdem Derdiyok sein Team mit dem Ausgleich zum 1:1 in die Verlängerung gerettet hatte, traf er auch im Penaltyschiessen, das Galatasaray gegen Cupsieger Akhisar Belediyespor dennoch mit 4:5 verlor. (sda)
Die Schweizer Wasserspringerin Michelle Heimberg hat an den Europameisterschaften in Edinburgh vom 3-m-Brett den Final der besten zwölf erreicht. In der Qualifikation der olympischen Disziplin belegte die 18-jährige Aargauerin nach den fünf Sprüngen mit 269,30 Punkten den 9. Rang. Im Vorjahr war Heimberg in Kiew vom 3-m-Brett sensationell zu EM-Silber gesprungen. Die zweite Schweizer Teilnehmerin, Jessica Favre, hingegen schied aus. Sie belegte mit 206,95 Punkten lediglich Platz 18.Der Final vom 3-m-Brett beginnt heute Abend um 18.00 Uhr. (sda)
Rafael Nadal zog am Masters-1000-Turnier in Toronto als letzter Spieler in die Halbfinals ein. Der Weltranglisten-Erste setzte sich gegen den Kroaten Marin Cilic (ATP 7) in 2:20 Stunden 2:6, 6:4, 6:4 durch und qualifizierte sich mit seinem 38. Sieg im 41. Spiel als erster Spieler für die ATP Finals in London.Im ersten Satz wurde Nadal vom glänzend aufspielenden US-Open-Sieger von 2014 phasenweise noch vorgeführt. Im Halbfinal traf Stan Wawrinkas Achtelfinal-Bezwinger in der Nacht auf Sonntag auf den Russen Karen Chatschanow (ATP 38).
Auch der griechische Teenager Stefanos Tsitsipas (ATP 27) ist in Toronto nicht zu stoppen. 24 Stunden nach seinem Coup gegen Novak Djokovic schaltete Tistipas im Viertelfinal des Masters-1000-Turniers in Kanada auch den Titelverteidiger Alexander Zverev aus. Tsitsipas wehrte im zweiten Satz zwei Matchbälle ab und setzte sich in knapp zweieinhalb Stunden 3:6, 7:6 (13:11), 6:4 durch. Im Halbfinal trifft Tsitsipas auf den Südafrikaner Kevin Anderson. Der US-Open- und Wimbledon-Finalist gewann gegen den formschwachen Grigor Dimitrov in nur 66 Minuten 6:2, 6:2. (sda)
Jolanda Neff hat den Transfer von den European Championships in Schottland zum Weltcup in Kanada gut überstanden. Drei Tage nach EM-Gold in Glasgow fuhr die dreifache Cross-Country-Europameisterin in Mont-Sainte-Anne im Short Track auf den 2. Platz. Die Dänin Annika Langvad feierte im fünften Rennen des neuen Kurzformats den vierten Sieg, Alessandra Keller wurde Siebte. Bei den Männern hielt sich Weltcupleader Nino Schurter als 22. zurück. Der Bündner hat sich noch nicht vollständig von einem Atemwegs-Infekt erholt und ging nicht ans Limit. Der Sieg ging an den Neuseeländer Sam Gaze, Mathias Flückiger wurde Dritter, Europameister Lars Forster folgte auf Rang 5. Die Hauptrennen der zweitletzten Weltcupstation finden am Sonntagabend Schweizer Zeit statt. (sda)
Am ersten Trainingstag zum Grand Prix von Österreich waren die Schweizer Fahrer wie fast immer in dieser Saison nicht schnell genug. Tom Lüthi wurde in der MotoGP 23. und damit Letzter. Lüthi verlor als einziger mehr als zwei Sekunden auf die Bestzeit von Andrea Dovizioso.
In der Moto2 hielt Dominique Aegerter zwar den zeitlichen Rückstand auf die Bestzeit von Francesco Bagnaia in Grenzen (0,756 Sekunden). Zu mehr als Rang 21 reichte es dem KTM-Fahrer dennoch nicht. (ram/sda)
Der Schwingerkönig von 2013 beendet seine Karriere. Das hat Matthias Sempach heute bekanntgegeben. Zuletzt litt er ab Anfang Mai an erheblichen Rückenproblemen. Er zog sich einen Bandscheibenvorfall und später eine weitere Rückenwirbelverletzung zu.
Am Schluss der Karriere kann Matthias Sempach ein eindrucksvolles Palmarès mit 106 Kränzen vorzeigen. Er gewann 36 Kranzfeste, darunter neun Bergkranzfeste und fünf Teilverbandsfeste. Den eidgenössischen Kranz sicherte er sich erstmals 2007 in Aarau und danach drei weitere Male. (ram/sda)