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geb. 1. November 1957
lebt in Münsingen
Lechi Abaev ist in Kirgisistan geboren und wächst in Tschetschenien auf. Schon als Kind beginnt er mit Zeichnen und Malen.
1981 bewirbt er sich um einen Studienplatz an der renommierten Repin Kunstakademie von St. Petersburg und muss sich gegenüber 32 Mitbewerbern durchsetzen. Dank seiner Begabung gewinnt er die Aufmerksamkeit von Professor Moiseenko und wird beauftragt, alte Werke wie „Brieflesendes Mädchen“ von Jan Vermeer van Delft, „Apostel Petrus und Paulus“ von El Greco, „Heilige Cäcilia am Orgelspiel“ von Dolche Carlo zu kopieren.
Nach dem Abschluss seines Studiums kehrt Lechi Abaev als Kunstlehrer und Maler nach Tschetschenien zurück. Dort gründet er an der Pädagogischen Hochschule von Grozny die „Faculty of Arts“ und unterrichtet Kunsttechnik.
Zwei Kriege in Tschetschenien hinterlassen traurige Spuren: Seine Werke, insgesamt mehr als 300 Bilder, werden während des Krieges zerstört, zurzeit, als Lechi Abaev diese Kollektion für eine Ausstellung in London bereitmacht. Er selbst kann sich mit der Gewalt und dem Verbrechen an den Menschen nicht abfinden und leistet mit seinem Pinsel Widerstand.
Lechi Abaev wird gefangen genommen und isoliert. Kein Atelier, keine Ausstellung, keine Entschädigung für die zerstörten Werke und für den Verlust von Hab und Gut. Lechi Abaev verlässt seine Heimat und kommt 2011 in die Schweiz.
Ausstellungen: