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Prostatakrebs gehört – nach Hautkrebs – zu den häufigsten Krebserkrankungen des Mannes.
«Die Betroffenen leiden häufig sehr: vor allem an den Operationsfolgen», schreibt das Nachrichtenmagazin Focus über eine jüngst veröffentlichte Studie mit 3200 Patienten. In rund 50 Prozent der Fälle wird die Prostata komplett entfernt; bis zu 80 Prozent der operierten Patienten klagen über Impotenz, 20 Prozent über Harninkontinenz.
Die Autorin der Studie, die Hannoveraner Professorin Eva Maria Bitzer, rät, Prostatakarzinome solange nicht zu entfernen, solange sie «klein und medizinisch unauffällig sind». Eine Prostatektomie sei nur angezeigt, wenn die
Lebenserwartung des Patienten noch mindestens zehn Jahre betrage. «Man stirbt mit, aber nicht an einem Prostata-Karzinom», sagte sie.