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Der Einfall der Streitkräfte von Wladimir Wladimirowitsch Putin in die Ukraine ist eine Wiederholung der Eroberungen der russischen Kaiserin Katharina II. in den türkisch-russischen Kriegen von 1787 bis 1792.
Mit ihren Eroberungen wollte die Kaiserin die gesamte Schwarzmeerküste unter die Kontrolle von Russland bringen.
Von strategischer Bedeutung für Russland ist aber insbesondere Ost- und Mitteleuropa. Dazu dienten die drei Teilungen von Polen 1772 bis 1795.
Durch diese Teilungen wurde im 18. Jahrhundert die Eroberung der Achse Baltikum-Polen abgeschlossen. Deckungsgleich in dieser Tradition eroberte Stalin 1945 den gesamten Raum bis nach Mitteldeutschland.
Nur durch die Besetzung dieses Raumes kann die russische Wirtschaft durch Ausbeutung der arbeitsamen Bevölkerungen des Baltikums, Polens und Deutschland gedeihen.
Sollte Russland den Feldzug gegen die Ukraine erfolgreich abschliessen, dann dürften die Machthaber des Moskowiter Reichs sich den Eroberungen von Ost- und Mitteleuropa zuwenden.
Die Eroberung der gesamten Ukraine könnte allerdings am Widerstandswillen und der brillanten Kriegstaktik der Ukrainer scheitern. Erfolgreich haben diese die Taktik der Umfassung bei der Rückeroberung des Verkehrsknotenpunktes Lyman umgesetzt.
Diese Taktik der Umfassung und Vernichtung gegnerischer Streitkräfte ist beinahe eine Wiederholung der Schlacht von Cannae des karthagischen Feldherrn Hannibal 216 v.Chr. gegen die römischen Legionen.
Der Widerstandswille der Ukrainer und ihre Kriegstaktik könnten zum Platzen des Eroberungstraums von Putin führen.
Voraussetzung für die weitere erfolgreiche Umsetzung der brillanten Taktik der Ukrainer ist allerdings, dass diese von Deutschland anstelle des Panzerschrottes durch den „Ringtausch“ moderne Kampfpanzer erhalten.