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Es sollte nicht zu früh behandelt werden. Der Zeitpunkt einer allfälligen Behandlung wird individuell und durch die funktionelle Einschränkung des Patienten bestimmt. Als Richtlinie gilt: Solange der Patient die Hand noch flach mit der Handfläche nach unten auf einen Tisch legen kann, ist die Indikation nicht gegeben.
Es gibt zur Zeit zwei Behandlungsmethoden:
- In den USA wurde eine nichtoperative Methode entwickelt, bei der ein Enzym (Collagenase) in den Strang gespritzt wird. Nach einem Tag wird der Strang manuell aufgebrochen. Diese Methode steht auch nun in der Schweiz zu Verfügung.
- Die Chirurgie: Normalerweise wird die Haut der betroffenen Finger und Hohlhand eröffnet durch Z-Plastiken, und die Stränge und Knoten werden entfernt. Manchmal ist auch eine Vollhauttransplantation oder ein Hautlappen notwendig.
Je nach Schwere und der genauen Lokalisation des Befundes wird der Handchirurg einen Therapievorschlag machen. Um ein möglichst gutes Resultat zu erzielen, braucht es eine konsequente Nachbehandlung. Diese besteht aus Therapie und Tragen einer Schiene zur Streckung der Finger.