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Für die Delfine Gutes tun
Delfine treffen im Roten Meer und dabei etwas Gutes tun?
Das geht beispielsweise mittels einem Freiwilligen-Einsatz bei HEPCA, einer international anerkannten Nicht-Regierungs-Organisation, die sich auf das Gebiet der Meeres- und Landerhaltung spezialisiert hat.
Das Projekt ist das erste Forschungskonzept von einem Boot aus, das sich der Studie der Delfine im südlichen Teil des ägyptischen Roten Meeres widmet. Ziel der Studie ist die Dokumentation der Anzahl, Verteilung und Ökologie von Delfinen, um wissenschaftliche Basisdaten zur Aufnahme von langfristigen Massnahmen und Erhaltungsstrategien bereitzustellen, damit die Entwicklung des nachhaltigen Tourismus in der Region gefördert werden kann. Das Forschungsprojekt wird zusammen mit einer Korallen-Überwachungsstudie durchgeführt, die die ägyptische Küste von Marsa Alam bis zum Sudan umfasst. Zudem werden diverse Projekte an Land organisiert in den Bereichen Konservation, Entwicklung und Forschung - beispielsweise die Rettung von Schildkröten oder Schulungen in der Wiederverwertung von Abfall.
Die Segel Setzen
Die HEPCA-Reise beginnt im Hafen von Hamata, zwischen Port Ghalib und Berenice gelegen. Die von den ägyptischen Behörden genehmigte Route verläuft südlich in Richtung einer Lagune namens Dolphin House. Die passend benannte «Red Sea Defender» ist riesig und verfügt über 3 Etagen mit einer Feuchtzone mit Tauchausrüstung, einem Saloon mit Bar, allen erforderlichen Computern sowie einer Küche. Gearbeitet wird auf dem obersten Deck des Bootes, welches mit zwei Plattformen zur Überwachung des Meeres ausgestattet ist. Eine der grössten Herausforderungen ist es, «im Transit» zu segeln – man muss einer bestimmten Route folgen, die von der Topografie des Meeres abhängt, da tiefere Stellen im Meer eine grössere Anzahl Fische und Delfine anziehen. Wenn das Wetter nicht mitspielt, wird in der Lagune abgewettert.
Tägliche Aufgaben
Beim Segeln konstante Meeresüberwachung um Delfine zu sichten.
Beobachtung der Delfine von den Plattformen aus.
Exkursion um Delfine zu fotografieren.
Schnorcheln mit Unterwasser-Kameras um Korallenriffe und Fische zu Fotografieren.
Eingabe aller Beobachtungsdaten in den Computer Beim Segeln mit akustischem Messgerät: Hören ob Delfine in der Nähe sind.
Eine Reise auf der man eine Organisation, die wild lebende Tiere schützt, kennenlernt und unterstützt ist sehr bereichernd. Man lernt viel und findet schnell eine innere Ruhe. Obwohl ein solcher Einsatz mit Arbeit verbunden ist, erzählen viele Volunteers von einem zufriedenen, entspannten Zustand nach ihrer Rückkehr.
Tipps & Ratschläge für Freiwillige
Offen sein in Bezug auf unterschiedliche Mentalitäten.
Gespräche mit den Mitarbeitern geniessen.
Neue, nicht alltägliche Bereiche entdecken: Meeresbiologe sein für einige Tage.
Fragen, fragen, fragen! Die Mitarbeiter freuen sich über ihr Gebiet zu erzählen und Erfahrungen zu teilen.
In diesem spezifischen Fall: Einstellen auf langes Arbeiten in der Sonne. Spass und Lachen gehören dazu.
Sich freuen auf eine gute Atmosphäre und wunderschöne Landschaften.
Einfaches aber gutes Essen erwarten. In Ägypten bilden Gurken, Tomaten, Bohnen und Auberginen die Hauptzutaten einer Mahlzeit.
Den Besuch von Delfinarien und Tierparks oder –shows vermeiden – in Ägypten oder anderswo.
Fotos: Kuoni Reisen AG / HEPCA
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