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Die Akkordeonistin Ksenija Sidorova wurde 1988 in Lettland geboren und erlernte ihr Instrument an der Musikschule ihrer Heimatstadt Riga bei Marija Gasele. 2005 wurde sie an die Royal Academy of Music in London aufgenommen, wo sie ihr Studium seither bei Owen Murray fortsetzt. Bei ihrer Diplomprüfung, die sie im Juli 2009 ablegte, wurde ihr der «Lady Theodore Holland Prize» verliehen. Auch zuvor schon hatte Ksenija Sidorova diverse Wettbewerbe in Lettland, Litauen, Russ-land und Italien gewonnen. Im Februar 2009 wurde ihr der «Friends of the Royal Academy of Music Wigmore Award» zugesprochen, der ihr im Mai desselben Jahres das Debut in der Wigmore Hall ermöglichte. Überdies wurde sie mit einem Stipendium des Philharmonia Orchestra bedacht und trat in der «Park Lane Group Young Artists Series» auf. Schliesslich war Ksenija Sidorova die erste Akkordeonistin, die den renommierten «Prince’s Prize» der «Worshipful Company of Musicians» gewann. Konzerte führten die junge Musikerin mit dem Nationalen Sinfonieorchester Lettlands, mit dem Orchester des Mariinsky-Theaters St. Petersburg und mit dem City of Birmingham Symphony Orchestra zusammen. Die Sopranistin Felicity Lott lud sie als Mitwirkende zu ihren «Carte blanche»-Konzerten bei Radio France Musique ein. Als Kammermusikerin arbeitete Ksenija Sidorova mit dem Belcea Quartet, dem Brooks String Quartet, dem Sacconi Quartet und dem Gitarristen Miloš Karadaglic´ zusammen. Rezitale führten sie u. a. zum Spitalfields und zum Landulph Festival sowie in das Londoner Southbank Centre. Im Sommer und Herbst 2011 tritt sie ausserdem bei den «Young Artists in Concert» in Davos und beim Norfolk Music Festival auf; gemeinsam mit der Sinfonietta Riga interpretiert sie Gubaidulinas Sieben Worte für Bajan, Violoncello und Streicher.
August 2011