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Stéphanie Martin, Doktorandin
„Die Lage am Seeufer und die Nähe zu den Bergen machen Lausanne zu einer sehr attraktiven Stadt.“
Warum haben Sie Lausanne für Ihr Studium gewählt?
SM | Ich wohnte bereits in der Region, daher kannte ich die EPFL und auch die ETH Zürich, und ich habe mich schon immer sehr für Mathematik und Wissenschaft ganz allgemein interessiert. Die EPFL hatte gerade die Abteilung Biowissenschaften neu eröffnet. Da mich dieses Programm ganz besonders interessierte, fiel meine Wahl auf Lausanne und nicht auf Zürich.
Was waren Ihre ersten Eindrücke bei Ihrer Ankunft in Lausanne?
SM | Lausanne ist eine mittelgrosse, sehr nette, gleichzeitig dynamische aber auch ruhige Stadt. Die Lage am Seeufer und die Nähe zu den Bergen machen Lausanne zu einer sehr attraktiven Stadt.
Was haben Sie vor Beginn Ihres Studiums in Lausanne gemacht?
SM | Ich besuchte das Gymnasium in Yverdon. Danach folgte ein Bachelor-Abschluss in Biowissenschaften und ein Master in Bio-Engineering (mit Spezialisierung auf Neurowissenschaften) an der EPFL. Mein besonderes Interesse dabei galt Neuroprothesen, den Schnittstellen zwischen Mensch – Gehirn - Maschine... Im Rahmen des Master-Programms konnte ich auch ein Austauschjahr in Kalifornien verbringen.
Mit welchen drei Begriffen würden Sie das Studienumfeld in Lausanne beschreiben?
SM | Dynamisch, involviert, fröhlich.
Können Sie uns ein erinnerungswürdiges Ereignis aus Ihrem Studentenleben schildern?
SM | An der EPFL gibt es die Möglichkeit, nach dem Bachelor-Abschluss eine Reise zu machen. So hatte ich das Glück, nach Südkorea reisen zu können. Das war unter kulturellen Gesichtspunkten natürlich eine unglaubliche Erfahrung.
Wie sehen Ihre Pläne nach Ihrem Studium aus?
SM | Im Januar habe ich mit meiner Promotion begonnen. Es handelt sich dabei um ein vierjähriges Programm, das ich an der EPFL absolvieren werde.
Würden Sie nach Ihrer Promotion in Lausanne bleiben, wenn Sie könnten? Und falls ja, warum?
SM | Nun, in vier Jahren werde ich vermutlich ein Sabbatjahr einlegen und ein wenig herumreisen. Danach würde ich gerne für einige Jahre im Ausland arbeiten, z.B. in London oder Spanien, aber langfristig werde ich wohl nach Lausanne zurückkehren.
Würden Sie Lausanne als Hochschulstadt empfehlen?
SM | Ja. In Lausanne kann man sehr gut leben, allerdings ist es ein recht teures Pflaster, je nachdem, wo man herkommt. Dank EPFL und UNIL ist Lausanne eine Studentenstadt, voller Dynamik und in einer netten Umgebung. Kurz gesagt, ein Umfeld, das mir sehr gefällt.
Ihre schönste Erinnerung an Lausanne?
SM | In den letzten fünf Jahren gab es natürlich viele schöne Momente, aber als "alte" Athletin mag ich ganz besonders die alljährlich stattfindende Athlétissima. Ich schätze diese Grossveranstaltung besonders wegen der Stimmung, den Ergebnissen und den teilnehmenden Spitzensportlern.
Interview von | Tom Crawford