Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03573.jsonl.gz/119

Der Schweizer Verband SIHF hat zum Start der neuen Saison auch einige Regeln geändert und sie den internationalen Gepflogenheiten angepasst.
Schlittschuhtor: Neu wird ein Tor wieder anerkannt, wenn ein Spieler den Puck mit dem Schlittschuh aktiv ins Tor lenkt. Dabei darf der Spieler die Kufe auch bewegen oder drehen. Bei einer klaren Kick-Bewegung wird das Tor dagegen annulliert. Faustregel: Erhält der Puck vom Schlittschuh Energie, ist es ein Kicktor. Erhält er keine Energie, ist es ein reguläres Tor.
Rückgabe von verlorenen Stöcken: Es ist den Spielern wieder erlaubt, verlorene Stöcke dem Mitspieler übers Eis zurückzugeben. Der Stock darf dabei auf dem Eis bewegt werden und muss nicht mehr zwingend von Hand zu Hand überreicht werden. Verboten ist es, den Stock dem Mitspieler zuzuwerfen. Ebenfalls darf der Gegner durch die Stockrückgabe nicht behindert werden.
Videoüberprüfung Handpass / Hoher Stock: Jedes Tor, dem ein vermuteter Handpass oder ein hoher Stock vorausging, darf mit Hilfe von Video überprüft werden. Nicht mehr überprüft werden kann die Szene, wenn
- a) die verteidigende Mannschaft zwischendurch die Kontrolle über den Puck hatte oder
- b) der Puck die Angriffszone verlassen hat.
Coaches Challenge bei Offside: Ist die Challenge nicht erfolgreich, so wird die Mannschaft mit einer Zwei-Minuten-Strafe belegt. Diese kleine Bankstrafe kann von jedem Spieler verbüsst werden, der vom Trainer der bestraften Mannschaft bestimmt wird.
Neu sind zudem auch die Overhead-Kameras über den beiden Toren. Beim SIHF verspricht man sich bei strittigen Situationen rund um das Tor eine deutliche Verbesserung.
Sendebezug: SRF zwei, sportaktuell, 10.09.2019, 22:30 Uhr