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Roséweine werden aus roten Traubensorten gewonnen. Sie unterscheiden sich von den Rotweinen durch ihre Weinbereitung. Man differenziert zwischen Roséweinen, die durch eine Pressung analog der Weissweinherstellung erzeugt werden und Roséweinen, die nach der sogenannten «Saignée»-Methode vinifiziert werden; dabei wird der Traubenmost nach einer sehr kurzen Maischegärung von den Traubenschalen, dem -fleisch, den -kernen und -stielen getrennt. Erstere weisen eine sehr helle Farbe auf, letztere zeichnen sich durch eine kräftigere lachs- bis kupferfarbene Robe aus.
Roséweine werden in der Regel jung konsumiert, sie überzeugen durch ihre Frische und sind perfekte Begleiter von Aperitifs oder leichter Sommerküche.
Unter den bekannteren Roséweinen erwähnen wir hier die Rosés der Côte-de-Provence und die Clairets aus Bordeaux in Frankreich, den Œil-de-Perdrix aus Neuenburg oder die Dôle Blanche aus dem Wallis in der Schweiz.
Eine Vielzahl an Rebsorten dient zur Herstellung von Rosés, so z.B. Mourvèdre, Grenache, Cinsault, Blauburgunder oder Gamay.