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Das Geld fliesst in Strömen. Als Laie entstehen in meinem Kopf unglaubliche Gebilde, wenn ich mir vorzustellen versuche, wie Geld sich bewegt. Wo entsteht es? Wie verteilt oder konzentriert es sich? Wie bewegt es sich? Wie sieht es aus?
Ich imaginiere flussartige Strukturen, die sich über den ganzen Erdball legen und durch kleinste Räume ziehen. Breite Ströme, feine Verästelungen; verschiedene Systeme, die sich begegnen, beeinflussen und überlagern.
Sprachlich wird für Geld oft das Bild von Wasser benützt: Das Geld fliesst in Strömen oder versickert. Es wird nach dem Giesskannenprinzip verteilt oder der Geldhahn wird zugedreht. Geld soll nicht gewaschen werden. Man hat es flüssig. Gelder werden manchmal eingefroren…
Um die imaginären Ströme zeigen zu können, benütze ich diese Bildsprache von Wasser. Wasserstrukturen in unterschiedlichen Abstraktionsgraden stehen für verschiedene Zustandsformen von Geld. Die Zeichnungen durchdringen Wände und mehrere Etagen.