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Kloster Hilandar Berg Athos
Auf dem Heiligen Berg Athos lebt die Mönchgemeinschaft seit mehr als tausend Jahren. 20 Klöster, unter anderem auch das Kloster Hilandar, von ihrer Gründung an bis heute kultivieren Weinberge und produzieren Wein. Die Hauptrebsorten, aus denen der Hilandarwein hergestellt wird, sind Merlot, Cabernet Franc und Cabernet Sauvignon. Das Heilige Kloster Hilandar ist das geistige Erbe der Serben in der ersten Nemmania-Dynastie, Sava und Simeon. Seit dieser Gründung im Jahre 1198 produzieren die Mönche Wein. Dieser Wein besitzt eine einziogartige Qualität, die mit seiner Tradition auf dem Heiligen Berg fortgesetzt wird.
Die Trauben
Merlot: Merlot harmoniert mit Cabernet Sauvignon besonders gut. Merlot-Weine sind meistens schon in ihrer Jugend zugänglich und dennoch haben sie oft das Potential für eine jahrzehntelange Lagerung. Wie die Cabernets hat der Merlot grosse Teile der Welt erobert. Die Verbindung mit Cabernet Sauvignon steht dem Merlot besonders gut, da er ihm die Strenge nimmt und ihn zugänglicher macht. Weltweit bedeckt Merlot knapp 1700 Quadratkilometer und belegt damit Rang 6 in der Rebsorten-Verbreitung. Merlot-Wein ist dunkelrot, hat einen mittleren Alkoholgehalt und schmeckt weich und geschmeidig, manchmal etwas nach Pflaumen. So wie der Wein reift auch die Traube früh, sie kann etwa zwei Wochen vor der Cabernet geerntet werden. Das soll auch der Grund sein, warum der Merlot seinen Namen von der Amsel (merle) bekommen hat, die ihn als eine der ersten reifen Trauben bevorzugt verzehrt. Die Herkunft des Merlot vermutet man in Frankreich, wo er aus einer wahrscheinlich natürlichen Kreuzung zwischen zwei Cabernet-Sorten (eine davon Cabernet Franc) entstand. Wie diese reift auch der Merlot ausgezeichnet im Eichen-Holzfass (Barrique).
Cabernet Franc: Der Cabernet Franc zählt zu den ältesten bekannten Rebsorten überhaupt und ist eine der wichtigsten im Bordeaux, obwohl er gerade hier häufig im Schatten des Cabernet Sauvignon und des Merlot steht.
Cabernet Sauvignon: Der Cabernet Franc zählt zu den ältesten bekannten Rebsorten überhaupt und ist eine der wichtigsten im Bordeaux, obwohl er gerade hier häufig im Schatten des Cabernet Sauvignon und des Merlot steht. Kurioserweise liegt aber sein Ursprung gar nicht an der Gironde, sondern im Baskenland, von wo aus er ins Bordelais und an die Loire kam. Der Cabernet Franc steht noch heute für frisch-fruchtige, säurebetonte und leicht mineralische Rotweine mit wenig Tannin. Der Cabernet Franc treibt früher aus als der Cabernet Sauvignon und reift auch früher, was ihm häufiger den Segen der Vollreife beschert. Er bringt seine besten Ergebnisse auf lehmigen Kalkböden und auch auf Sandböden.