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@Pius
Dann nehme ich folgende Aussage:
Zitat
Nach einer bestimmten Zeit erreicht das Signal das Kabelende und trifft vielleicht auf einen Verbraucher (Last). Entspricht die Last genau der Impedanz der Leitung, dann wird die Energie am Lastwiderstand vernichtet (in Wärme umgewandelt). Ist das Kabelende nicht mit derselben Impedanz abgeschlossen, dann wird ein Teil der Energie vernichtet und der Rest wandert durch das Kabel wieder zurück, währenddessen dein Generator weiter Energie ins Kabel führt. Demnach misst dein Oszilloskop die Summe der Generatorspannung und der im Kabel reflektierten Spannung. Dies führt zu höheren oder tieferen Spannungen, je nachdem wie die Wellen aufeinander treffen.
mal als alleinige Erklärung für die (extreme) Signalform bei der Messung mit dem 5Ω Widerstand. Das mit dem Reflektieren war mir durchaus bewusst. Es wurde ja schon angesprochen. Aber diese ausgeprägte (Sieger-)Treppchenform, wie sie in den hier geposteten Videos über Längenmessung und Signalreflektionen gezeigt wurden (z.B. das von Dir gepostete Video vom Elektronik Kanal ab 2:05 Min.) hat sich bei mir nicht ergeben.
Bei dem Bild ohne Endwiderstand (erster Screenshot) im Beitrag #229 kann man an der Null-Linie etwas "erahnen". Es ist eine Skaleneinteilung von 20ns eingestellt.
5ns sind ein Viertel davon und eigentlich müsste das Treppchen wie Du erklärt hast ja 10ns (wg. dem Rücklauf) betragen. Also müsste das doch eigentlich gut zu erkennen sein. Ist aber nicht so.... die Flanke steigt stetig in 10ns von 0 auf ca. 500mV an.
Die "ohmschen" Berechnungen habe ich eingefügt um klar zu machen, dass bei der Messung Spannungsteiler im Spiel sind. Ich war verwirrt als ich das erste mal probiert habe und mit Endwiderstand immer nur die halbe Amplitude angezeigt bekam.