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Diese Abhandlung von 1748 - zunächst unter dem Titel 'Philosophical Essays concerning Human Understanding', später 'An Enquiry concerning Human Understanding' publiziert - fand unter den Zeitgenossen endlich die grosse und ungeteilte Beachtung, die Hume für seine kritischen Untersuchungen zur dogmatischen und empirischen Erkenntnis erwarten durfte. Seit Kants Bekenntnis, er sei durch diesen Text aus einem 'dogmatischen Schlummer' erweckt und zu seinen eigenen kritischen Untersuchungen bewegt worden, gilt das Buch auch diesseits des Ärmelkanals als Humes wirkungsmächtigstes Hauptwerk. Grundlage für diese Neuausgabe der Untersuchung über den menschlichen Verstand bildet nach wie vor die im deutschsprachigen Raum seit mehr als zehn Dekaden als Referenztext eingeführte, neu durchgesehene Übersetzung von Raoul Richter. Eine neue Einführung zur systematischen Einschätzung und historischen Bewertung der Bedeutung des Textes nach dem Stand der gegenwärtigen Forschung gibt der Herausgeber Manfred Kühn, ein exzellenter Kenner der Materie.