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Dieses Rennwochenende hatte alles zu bieten, was man sich von einem Saisonfinale wünschen würde. Die Bedingungen waren wechselhaft trocken und regnerisch. Es war wirklich schwierig, die richtigen Entscheidungen zu treffen. Doch als ich nach den zwei Trainings aus dem Wagen stieg, wusste ich, dass dies ein gutes Wochenende geben würde. Platz 4 und Platz 5 nach Trainings im Regen, stimmten mich optimistisch für das Zeitfahren. Leider konnte ich diese Leistung nicht im Zeitfahren abrufen, weshalb nur die Startplätze 11 und 8 für Rennen 1 und Rennen 3 herauskamen.
Im ersten Rennen wurde es dann auch gleich interessant, als die Strecke anfing abzutrocknen, kurz bevor das Rennen startete. Einige nahmen das Rennen auf Regenreifen, andere, mitunter auch ich, entschieden sich für Trockenreifen. Zuerst zurückgefallen auf Platz 13 arbeitete ich mich nach vorne und konnte unter anderem auch von ein paar Ausrutschern der Gegner profitieren und wurde schlussendlich 5.
Das zweite Rennen fand dann unter trockenen Bedingungen statt. Ich startete von Platz 6 aus und fiel dann aber am Start auf Platz 11 zurück. Doch der Speed war da und so holte ich viele Konkurrenten auf und war plötzlich auf dem 5. Rang. Es ereignete sich ein Kampf um Platz 4 wobei ich in der letzten Runde die Chance nutzte und auf dem vermeintlichen Platz 4 ins Ziel fuhr. Doch nach dem Rennen wurde eine Strafe gegen den Sieger ausgesprochen, weshalb ich auf den 3. Schlussrang vorrückte! Die Freude war natürlich unglaublich gross.
Es folgte das allerletzte Rennen in dieser Saison am Sonntag und die Bedingungen waren wieder gleich wie im ersten Rennen. Es war feucht, doch die Strecke würde nach und nach abtrocknen. Trotzdem gingen alle bis auf drei Konkurrenten mit Regenreifen ins Rennen. Nach einem guten Start war ich auf Platz 8 geblieben, doch in den ersten Runden fiel ich zurück bis auf den 12. Rang. Doch je trockener die Bedingungen wurden, desto mehr Fahrt nahm ich auf. Ich erzielte die viertschnellste Rennrunde, hinter den drei Fahrern mit Trockenreifen und war somit der schnellste auf Regenreifen. Plötzlich befand ich mich auf Platz 2 hinter meinem Teamkollegen. Eine Verwarnung wegen Überschreiten der Streckenbegrenzung hatte ich schon, als ich dann in die letzte Runde einbog. Leider verliess ich die Strecke noch einmal aufgrund eines Fahrfehlers, was mir eine Strafe von 20 Sekunden einbrachte und mich somit vom vermeintlichen dritten Platz im Ziel auf den 7. Platz zurückdrängte. Die Enttäuschung war gross, doch schlussendlich war es mein Fehler.
Die Gefühle waren gemischt, doch wenn man bedenkt, dass ich nach meinem Unfall an sechs Rennen nicht teilnehmen konnte und trotzdem auf Platz 9 landete von 33 Fahrern, so bin ich durchaus zufrieden. Von den letzten 12 Rennen seit meinem Unfall konnte ich in 9 Rennen punkten und erreichte insgesamt 69 Punkte! Mit einem Podestplatz zum Schluss kann ich durchaus positiv in die Zukunft blicken! Ich möchte mich bei allen bedanken, die mich begleitet haben!