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Vergissmichnicht
An Margarets 40. Geburtstag erscheint ein alter Notar an ihrem Arbeitsplatz, einer Pariser Konzernzentrale, und besteht darauf ihr einen Brief persönlich zu übergeben.
Ungläubig muss Margaret feststellen: die Absenderin des Briefes war sie selbst.
33 Jahre zuvor übergibt ein junges Mädchen in einem kleinen südfranzösischen Dorf sieben Briefe an den Notar Mrignac. Dieser soll ihr die Briefe ab ihrem 40sten Geburtstag zustellen.
Weil Margaret sieht, dass das Erwachsenwerden große Veränderungen bedeutet, will sie Vorsorge treffen, um an Dinge erinnert zu werden, die ihr als Kind wichtig waren.
Der junge Notar nimmt den Auftrag ernst, kann seiner Neugierde aber nicht widerstehen, liest die Briefe und versteht, dass dieser Auftrag der wichtigste seiner Laufbahn ist.
Margaret hat Karriere gemacht, was soll sie da mit den Fragen eines kleinen Mädchens, ob sie sich treu geblieben ist? Natürlich landen die Briefe zunächst in Margarets Papierkorb, und doch arbeiten die Fragen aus der Vergangenheit an ihr aktuelles Leben in ihr. Sieben Briefe wird Monsieur Mrignac in Margarets Auftrag überbringen. Von Brief zu Brief kehren Margarets Erinnerungen an ihre Kindheit zurück, an ihre Mutter, an ihren Bruder an den tragischen Abschied von ihrer ersten großen Liebe Philibert. Margaret erkennt, dass sie den Forderungen ihrer Kindheit einen Platz in ihrem Leben einräumen muss. Und so kommt es zur Rettung beider Margarets in letzter Minute.