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Traditionelle Verwendung
Diese Pflanze heisst Habichtskraut, weil man in der Antike vermutete, dass dieser Greifvogel sein Sehvermögen durch den Saft dieser Pflanze verbesserte.
Im 12. Jh. wurde das kleine Habichtskraut als „Herztonikum“ erwähnt. Die Pflanze gehörte zur empirischen Pharmakopöe der Bauern im südwestfranzösischen Departement „Les Landes“, die ihre harnstoffausscheidende Wirkung erspürten.
Botanik
Das kleine Habichtskraut ist eine mehrjährige, wollig behaarte Wiesenpflanze mit gelben Blüten. Es bildet eine grundständige Blattrosette, aus deren Mitte ein Stängel entspringt, welcher in einem körbchenförmigen, hellgelben Blütenstand endet. Die Blätter sind mit langen, weissen, seidigen Haaren bedeckt, was den lateinischen Namen „pilosella“ erklärt.
Es sondert allelopathische Substanzen ab (Kaffeesäure), die andere umgebende Pflanzen in ihrer Entwicklung hindern. Die Pflanze liebt die trockenen Brachflächen mit Kalksandsteinböden in den gemässigten Klimaregionen und wird zur Blütezeit im Sommer geerntet.
Eigenschaften
Das kleine Habichtskraut fördert die renale Wasserausscheidung, ohne das funktionelle Nierengewebe zu reizen1.
Zusätzlich hemmt das kleine Habichtskraut die Entwicklung von Bakterien wie Staphylococcus aureus und Escherichia coli2. Ausserdem wird das kleine Habichtskraut traditionell für seine schleimlösende Wirkung benutzt.
Indikationen
- Vorbeugung von durch Kolibakterien bedingter Zystitis
- Wasseransammlung in Geweben
- Abmagerungs- oder Entgiftungskur
- Chronischer Durchfall
Mögliche Kombinationen
Kleines Habichtskraut + Orthosiphon:
Ausscheidung fördern, Straffung der Figur und Fettverbrennung im Rahmen von Gewichtsverlust. Ungenügendes Harnvolumen sowie Nierenfiltration.
Vorsichtsmassnahmen
Bis heute keinerlei bekannt.