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Das Observatoire romand de la culture (ORC) ist eine Pionierorganisation in der Westschweiz. Es dokumentiert die Situation der Kulturinstitutionen sowie der Akteurinnen und Akteure im Kulturbereich in der Westschweiz, beschreibt deren Herausforderungen und versucht, die aktuellen und zukünftigen Fragestellungen der öffentlichen Politik zu ermitteln.
Das ORC hat drei Hauptaufgaben:
Das ORC, das administrativ der Universität Lausanne angegliedert ist, ist das Ergebnis einer Partnerschaft zwischen der UNIL, der HES-SO, der Konferenz der kantonalen Kulturbeauftragten (CDAC) der sieben Westschweizer Kantone (Bern, Genf, Freiburg, Jura, Neuenburg, Wallis und Waadt) und 14 Westschweizer Städten (Biel, Delémont, Freiburg, Genf, La Chaux-de-Fonds, Lausanne, Meyrin, Morges, Neuchâtel, Nyon, Renens, Sion, Vevey und Yverdon-les-Bains).
Das Observatoire romand de la culture wird von einer Direktorin bzw. einem Direktor, einem Mitglied des Lehrkörpers der UNIL und einem strategischen Ausschuss geleitet, der sich aus vier Vertreterinnen und Vertretern der Partner zusammensetzt (UNIL, HES-SO, CDAC und Westschweizer Städte). Die Leitung des ORC wurde Olivier Glassey, Professor am Hochschulinstitut für öffentliche Verwaltung (IDHEAP) der UNIL, übertragen.
Die Forschungsbereiche des ORC sind nach sechs Schlüsselthemen gegliedert: Kulturfinanzierung, Ausbildung von Kunstschaffenden, Beschäftigung, Publikumsprofil, Fördermassnahmen und Kulturbildung. Die vom OCR durchgeführten Studien, die alle Bereiche betreffen, werden Entscheidungshilfen bieten und eine Anpassung der Kulturpolitik ermöglichen.