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Knappe zehn Minuten brauchte Roman Josi, um Nashville zuhause gegen Colorado mit 2:0 in Führung zu bringen. Zuerst erwischte der Berner Verteidiger Avalanche-Goalie Semjon Warlamow mit einem Slapshot von der blauen Linie. Seinen zweiten Treffer verbuchte er mit einem Ablenker.
Dreimal in Führung und doch verloren
Nashville hatte allen Grund, sich über die 4:5-Niederlage zu ärgern. Die Predators verspielten den 2:0-Vorsprung, gingen aber noch zweimal in Führung und mussten sich dennoch im Penaltyschiessen geschlagen geben. In diesem scheiterte Josi an Warlamow. Trotzdem wurde der Schweizer als zweitbester Spieler der Partie ausgezeichnet.
Zum Matchwinner der Avalanche avancierte der Schwede Gabriel Landeskog, der neben zwei Treffern und einem Assist auch den entscheidenden Penalty verwertete. Goalie Reto Berra war bei Colorado überzählig.
Playoff-Quali in weiter Ferne
Während der Avalanche im schlechtesten Fall noch vier Punkte zur erstmaligen Playoff-Qualifikation seit 2010 fehlen, wird Nashville wohl zum zweiten Mal in Folge die entscheidende Meisterschaftsphase verpassen. Der Rückstand auf den letzten Playoff-Platz beträgt neun Spiele vor dem Ende der Regular Season neun Zähler.
Backes und Pavelski im Torrausch
Bereits für die Playoffs qualifiziert sind San Jose und St. Louis. Das hinderte ihre Stars nicht daran, fleissig zu skoren. David Backes zeichnete sich beim 5:3-Auswärtssieg der Blues über Toronto ebenso als Dreifach-Torschütze aus wie Joe Pavelski beim 5:2 der Sharks in Edmonton