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Ein junger, mittelloser Mann, Ernesto, liebt eine arme junge Witwe mit dem Namen Norina. Ernesto lebt bei seinem alten und reichen Onkel Don Pasquale. Dieser interessiert sich nicht für die Liebe der beiden, er will in seinem hohen Alter selber nochmals heiraten. Ein Freund von Don Pasquale bietet seine Schwester zur Heirat an. Don Pasquale stürtzt sich blind vor Liebe in das Abenteuer und heiratet die junge Frau.
Dass Don Pasquale dabei in eine Falle tappt, merkt er erst, als sich kurz nach der Hochzeit seine liebe und brave Frau in eine geldgierige Furie verwandelt. Don Pasquale wurde hereingelegt: Er hat Norina geheiratet, die zusammen mit Ernesto und ihrem Bruder dem alten Mann das Geld abluchsen will.
Die Inszenierung des Klassikers von Gaetano Donizetti kommt sehr schlicht daher. Auf pompöse Szenen und Bühnenbilder wird verzichtet, alles ist auf das Wesentliche reduziert. Mit feinen Details, wie zum Beispiel Kostümen, die sich verändern können und der Stimmung des Schauspielers anpassen, ist dem Regisseur Johannes Pölzgutter eine dezente und moderne Inszenierung gelungen. Die Sänger verpassen dem Stück mit einer guten schauspielerischen Leistung einen feinen augenzwinkernden Touch.