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Die zweite reformierte Altstadtkirche (vgl. St. Martin
) ist ein spätgotischer Bau von 1494–1500 auf einem karolingischen und einem romanischen Vorgängerbau. Es deutet auf eine frühe Gründung hin, dass der heiligen Regula als Patronin nicht der mit ihr zusammen seit dem 9. Jahrhundert in Zürich als Stadtheilige verehrte Felix zur Seite steht. Äusserlich ist die leicht von der Strasse zurücktretende Anlage aus Schiff mit angebauter Sakristei und Turm schmucklos gehalten. Innen ziert ein Sterngewölbe den Chor und das dreijochige Schiff. An der nördlichen Wand des Schiffs wurde bei der letzten Renovation von 1967/68 ein Wandbild von 1504 mit der Darstellung der Kreuzigungsszene freigelegt. Gleichzeitig «regotisierte» man die 1838 bei einem umfassenden Umbau veränderten Fenster; die eingesetzten Glasmalereien führte 1973 Hanns Studer aus. Die bestehende Ausstattung mit Empore, Kanzel und Bestuhlung, sowie der Vorraum stammen ebenfalls aus der letzten Renovation.