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Derzeit bestehe noch keine Notwendigkeit, einen radikalen Entschied zu treffen, hiess es in einem Communiqué in Bezug auf die Krise wegen der Ausbreitung des Coronavirus.
Die Mitteilung wurde vom IOC und allen Olympischen Sommersportverbänden unterzeichnet, gemeinsam kam man zum Schluss, an den Spielen festzuhalten. «Das IOC steht weiterhin voll und ganz hinter den Olympischen Spielen in Tokio 2020, und mehr als vier Monate vor den Spielen sind derzeit keine drastischen Beschlüsse notwendig. Jede Spekulation in diesem Moment wäre kontraproduktiv.»
Die Athleten wurden aufgemuntert, sich weiterhin auf die Spiele vorzubereiten, man werde sie bestmöglich dabei unterstützen. Man werde verantwortungsbewusst handeln und habe sich auf einige Grundsätze geeinigt. Zuoberst stehe die Absicht, die Gesundheit aller Beteiligten und die Interessen der Athleten und des olympischen Sports zu wahren. Bereits im Februar sei eine Task Force eingerichtet worden, deren Beschlüssen das IOC Folge leisten will. In vielen Ländern kämpfen die Athleten derzeit mit massiven Einschränkungen in ihrem Trainingsalltag, viele hoffen noch auf die Qualifikation für die Spiele, ihre Wettkämpfe wurden aber abgesagt.
57 Prozent der Athleten sind bisher für die Spiele qualifiziert. Die bisher zugewiesenen Quotenplätze sollen den Nationen erhalten bleiben. Noch geplante Qualifikationswettkämpfe bleiben vorerst ebenfalls bestehen, sofern allen Athleten und Teams ein «fairer Zugang» gewährt wird.
Die Regeln und der Qualifikations-Modus sollen weitgehend eingehalten werden, Adaptierungen würden vorgenommen, Entscheide von Fall zu Fall getroffen. Das IOC will Anfang April die neuen Richtlinien bekanntgeben. Eine Erhöhung der Athletenquote unter aussergewöhnlichen Umständen werde ebenfalls einzeln geprüft.