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Im Sprint Final der Tour de Ski in Davos verpassten Nadine Fähndrich, Alina Meier, Valerio Grond und Janik Riebli den Einzug in den Sprint-Final vor Tausenden Zuschauern am Streckenrand auf teils bittere Weise.
Fünf Schweizerinnen und vier Schweizer sicherten sich das Ticket für die K.o.-Phase. Lokalmatador Valerio Grond hatte seine Ambitionen mit der zweitschnellsten Zeit angemeldet. Nach souveränem Halbfinal-Einzug wurde Grond im 1. Heat Dritter, wobei er zwei Mal beinahe gestürzt wäre. Einen Finalplatz als Lucky Loser verpasste der Davoser um lediglich 15 Hundertstelsekunden. Auch für Janik Riebli endete der Heimweltcup auf bittere Weise. In seinem Halbfinal stürzte er an aussichtsreicher Position liegend und verpasste das Weiterkommen. «Es ist schade, ich glaube, ich hätte es in den Beinen gehabt», so der 25-jährige Obwaldner gegenüber SRF.
Die Siege des Tages beim vierten Stop der Tour de Ski im Landwassertal gingen an Lucas Chanavat aus Frankreich und Linn Svahn aus Schweden. Chanavat durfte nur starten, nachdem die Jury die Zeitgrenzenregel kurzfristig geändert hatte, zum Unmut einiger Mitbewerber. Er gewann in 2:15:07 Minuten, vor Edvin Anger aus Schweden und Federico Pellegrino aus Italien.
Die Schweizer Frauen erlebten ebenfalls eine Enttäuschung. Nadine Fähndrich aus der Innerschweiz zeigte im Viertelfinale eine starke Leistung, wurde aber im Halbfinale Dritte und verpasste den Finaleinzug, da das andere Halbfinale schneller war. „Ich bin sehr enttäuscht“, sagte Fähndrich. Alina Meier aus Davos, die zum ersten Mal in die Top 12 des Weltcups kam, wurde in ihrem Heat Fünfte. Das Finale unter Flutlicht gewann Linn Svahn, die auch den Sprint in Toblach dominiert hatte, auf beeindruckende Weise.
Am Donnerstag finden in Davos die Langstreckenrennen statt – ein 20-Kilometer-Klassikrennen. Die Frauen starten um 10:35 Uhr, die Männer um 12:50 Uhr (beide Rennen werden live auf SRF zwei und in der Sport App übertragen). Nach einem Ruhetag am Freitag wird am Wochenende in Val di Fiemme der Gesamtsieger ermittelt.
(Bild Lucas Chanavat: SRF)