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wie sind Sie unterwegs im Leben? Wohin schauen Sie, z.B. wenn sie zum Bahnhof gehen: Haben Sie den Blick starr aufs Handy gerichtet? Checken Sie vielleicht alle 30 Sekunden die Uhr? Schauen Sie konzentriert vor sich auf den Boden? Oder nehmen Sie ihre Umgebung wahr? Wieviel Wasser die Sihl hat? Was für Wetter ist? Woher die Sonne scheint? Vielleicht achten Sie sogar auf Menschen, die mit Ihnen unterwegs sind. Ahnen, wie es ihnen geht.
Meine Beobachtung ist: Viele sind im Alltag unterwegs auf sich selbst konzentriert. In sich gekehrt. Sie schauen nach innen. Beschäftigen sich mit allerlei, aber nicht damit, wo sie im Moment sind. Menschen sind oft verschlossen unterwegs, in sich selbst verkrümmt. So ähnlich wie Kain, von dem wir in der Schriftlesung gehört haben. Gott fragte ihn: Warum stierst Du so vor Dir auf den Boden?
Die heutige Meditation nimmt das 4. Kapitel in den Blick: Es ist eine Zusammenstellung von Gleichnissen, von denen wir das letzte genauer anschauen:
30 Jesus sprach: Wie sollen wir das Reich Gottes abbilden? In welchem Gleichnis sollen wir es darstellen? 31 Es ist wie ein Senfkorn, das kleinste unter allen Samenkörnern auf Erden, das in die Erde gesät wird. 32 Ist es gesät, geht es auf und wird grösser als alle anderen Gewächse und treibt so grosse Zweige, dass in seinem Schatten die Vögel des Himmels nisten können. 33 Und in vielen solchen Gleichnissen sagte er ihnen das Wort, so wie sie es zu hören vermochten. 34 Anders als im Gleichnis redete er nicht zu ihnen; war er aber mit seinen Jüngern allein, löste er ihnen alles auf
Auf den ersten Blick scheinen in der Bibel alle Kranken gesund und alle Gebete erhört zu werden. Wie geht man damit um, wenn man selbst krank ist und bleibt oder wenn trotz starkem Ringen im Gebet persönliche Herzensanliegen unerfüllt bleiben?„Warten auf Erhörung“ weiterlesen