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Heuer bieten lediglich die wochentagsgebundenen Feiertage wie Ostern, Pfingsten und Auffahrt die Möglichkeit, den einen oder anderen Tag mehr herauszuholen und so die Ferien zu verlängern. Ansonsten sind die Brückentage dieses Jahr Mangelware.
Bereits zum Jahresanfang fiel der Berchtoldstag, der 2. Januar, in vielen Kantonen ein Ruhetag, auf einen Samstag. Dieses kalendarisch bedingte Schema zieht sich 2021 weiter: So ist etwa der Tag der Arbeit, der 1. Mai, ein Samstag. Mariä Himmelfahrt und der Nationalfeiertag am 1. August fallen gar auf einen Sonntag.
Auch Weihnachten bietet 2021 wenig Potenzial für reisewillige «Brückenbauer»: So ist der Weihnachtstag ein Samstag, und der Stephanstag logischerweise ein Sonntag. Einzig die Kantone, in denen der 1. November (Allerheiligen) ein Feiertag ist, können von einem verlängerten Wochenende mehr profitieren, da dieser 2021 auf einen Montag fällt.
Die Optimalausbeute ergibt sich 2021 für den Grossteil der Schweiz aber lediglich über Ostern. Wer nämlich die zwei Wochen vor und nach Ostern Ferien nimmt, dem werden zwar acht Ferientage abgebucht, man hat dafür aber ganze 16 Tage am Stück frei, die Wochenenden mit eingerechnet.
Die Aussicht auf Besserung ist auch für 2022 nur sehr moderat: So fallen dann wenigstens der 1. August und der Stephanstag auf einen Montag. Der 1. Mai wird aber auch 2022 auf ein Wochenende fallen – nämlich einen Sonntag. (CF)