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Wie lernt man zu töten, ohne daran zu zerbrechen? Als Psychologin berät Abigail seit Jahren erfolgreich das israelische Militär, wie es Soldaten besser auf Einsätze vorbereitet. Doch dann wird ihr einziger Sohn Schauli einberufen, und sie muss sich entscheiden: Was wiegt schwerer, das Wohl ihres Landes oder das ihres Kindes? Der israelische Bestsellerautor Yishai Sarid schreibt über eine zielstrebige, leidenschaftliche Frau, deren Familien- und Liebesleben im Schatten des Tötens stattfindet. Yishai Sarid wurde 1965 in Tel Aviv geboren, wo er bis heute lebt. Nachdem er als Nachrichtenoffizier in der israelischen Armee tätig war, studierte er in Jerusalem und an der Harvard University und arbeitete später als Staatsanwalt. Heute ist er als Rechtsanwalt tätig und veröffentlicht Artikel in diversen Zeitungen.
Das Gespräch führt Carsten Hueck auf Englisch, Ilknur Bahadir liest aus der deutschen Übersetzung. In Kooperation mit Omanut, Forum für jüdische Kunst und Kultur.
Diese Veranstaltung wird zusätzlich live gestreamt. Der Link zum Video ist frei. Es gibt aber Pay what you can Tickets für den Livestream, mit denen man das Literaturhaus unterstützen kann.