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Durch den Einsatz von klimafreundlicherem Zement, das Recycling von Baumaterialien, die häufigere Verwendung von regionalen Produkten oder emissionsfreien Maschinen kann Bauen umweltschonender werden. Statt alte Häuser abzureissen, wäre eine Sanierung oft ökologisch sinnvoller.
Die Politik kann gezielt energetische Sanierungen – also den Umstieg von fossilen Brennstoffen auf erneuerbare Energien bei Heizsystemen oder die Verbesserung der Gebäudeisolation – fördern, indem sie (finanzielle) Anreize schafft.
Die bebauten Flächen in der Schweiz besitzen zudem grosses Potenzial für den Ausbau von Solarenergie. Wer selbst keine Anlage baut, kann seine Dachfläche auch anderen zur Verfügung stellen, die finanziell von der ins Netz zurückgeleiteten Elektrizität profitieren möchten und somit den gesamten Strommix nachhaltiger machen.
Da der Siedlungsraum in der Schweiz begrenzt ist, gleichzeitig die Nachfrage nach Wohnraum zunimmt, ist es wichtig, verdichteter zu bauen. Das Raumplanungsgesetz von 2014 ist hier ein wichtiges Instrument, um Landverschleiss zu reduzieren. Es zielt darauf ab, die Siedlungen kompakter zu gestalten, Baulandreserven besser zu nutzen und die Landschaft zu schonen. Grünflächen und nicht-versiegelte Böden tragen dazu bei, die Temperaturen an Hitzetagen in der Stadt zu reduzieren.