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Holcim und Lafarge haben zur Veräusserung von Aktiven in den USA finale Details vorgelegt: Zum einen soll von Lafarge ein Zementwerk in Davenport in Iowa mit einer Kapazität von 1,1 Millionen Tonnen sowie sieben verbundenen Terminals in der Mississippi-Region verkauft werden, teilten beide Konzerne am Freitag gemeinsam mit. Das Zementwerk werde für einen Gesamtverkaufspreis von 450 Millionen US-Dollar in bar an Summit Materials verkauft. Das Paket von Lafarge erwirtschaftete 2014 den Angaben nach einen Ebitda von 46,5 Millionen US-Dollar und hatte einen Nettovermögenswert von 270 Millionen US-Dollar.
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Weiter werden in den USA von Holcim drei Terminals in Michigan und Illinois veräussert sowie eine Hüttensandmahlanlage Chicago Skyway mit einer Kapazität von 600'000 Tonnen und eine Hüttensandmahlanlage in Camden, New Jersey, mit einer Kapazität von 700'000 Tonnen zusammen mit einem Terminal in Massachusetts.
Genehmigung ausstehend
Die Veräusserungen stünden noch unter dem Vorbehalt des Abschlusses der Fusion sowie der Genehmigung der Federal Trade Commission, seien aber bereits mit Verantwortlichen der Behörde diskutiert worden, hiess es weiter. Der Verkaufsprozess soll unter Einhaltung der relevanten Sozialvorschriften und im laufenden Dialog mit den Arbeitnehmervertretern durchgeführt werden.
Der Vollzug des Zusammenschlusseses wird wie bereits bekannt für Juli 2015 erwartet. Die beiden Gruppen streben damit an, «das ausgewogenste und diversifizierteste Portfolio in der Branche zu bilden», und «mit der Präsenz in 90 Ländern für sämtliche beteiligten Interessengruppen Mehrwerte zu schaffen».
(awp/ise/ama)