Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03661.jsonl.gz/151

In Russland sorgen Bilder eines Flusses im Norden Sibiriens für Aufregung. Der Daldykan in der Nähe der Stadt Norilsk hat sich blutrot verfärbt. Die Ursache ist unklar, vermutet wird jedoch ein Zusammenhang mit einer metallurgischen Fabrik. Diese gehört dem Unternehmen Norilsk Nickel, dem weltgrössten Produzenten von Nickel und Palladium.
Das russische Umweltministerium kündigte am Mittwoch eine Untersuchung an. Die Verschmutzung sei möglicherweise durch den Bruch einer Schlammleitung von Norilsk Nickel verursacht worden. Das Unternehmen wies diese Berichte zurück. Man werde jedoch die Produktion in der Fabrik temporär herunterfahren und die Situation im Auge behalten.
Norilsk ist die nördlichste Grossstadt (mehr als 100'000 Einwohner) der Welt – und eine der dreckigsten. In den sozialen Medien stellten die Einwohner einen Zusammenhang zwischen der Fabrik und der Verschmutzung her. Ein Kommentator bezog sich auf die erste der zehn biblischen Plagen im Alten Testament, bei der Moses den Nil auf Befehl Gottes in Blut verwandelt. (pbl)
Am Samstag ist ein Grosswildjäger, der zur Trophäenjagd nach Namibia gekommen ist von einem Elefanten angegriffen und niedergetrampelt worden. Wie die namibische Nachrichtenagentur «Nampa» berichtet, handele es sich beim Jäger um den 46-Jährigen Argentinier Jose Monzalvez.
Laut «Nampa» hätten zwei argentinische und drei namibische Jäger eine Elefantenherde verfolgt. Ein Tier habe die Jäger wahrgenommen, sich von der Herde gelöst und Monsalvez gejagt und zu Tode getrampelt.
Die ansässige …