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Die Liegenschaft an der Pestalozzistrasse 46 wurde im Jahr 1877 als Teil eines symmetrischen Doppel-Mehrfamilienhauses errichtet und in der Folgezeit nur geringfügig verändert. Da die notwendigen inneren Unterhaltsrabeiten stattgefunden haben ist hier die Bausubstanz mehrheitlich in einem guten Zustand. Die Oberflächen aus der Bauzeit sind von hoher Qualität und für die Wertigkeit der Liegenschaft sehr wichtig.
Die 4-Zimmer-Wohungen sind hell, geräumig und kompakt geschnitten - die Erschliessung der Zimmer erfolgt über eine zentrale Halle. Aus heutiger Sicht fehlt jedoch ein Balkon als geeigneter Aussenraum für die Bewohner.
Das Haus liegt in der Kernzone Platte und das Volumen ist mit einer Profilerhaltungslinie gesichert. Trotz dieser Einschränkungen wird in Absprache mit der denkmalpflegerischen Beratung des Amtes für Städtebau eine Lösung erarbeitet werden, wie die fehlenden Balkone subtil ergänzt werden können. Die neuen Bauteile sind mit einer gewissen Selbstverständlichkeit hinzugefügt, sodass es aussieht, als seien sie schon immer dagewesen.
Innentäfer und Sandsteingewände sind als Eingriffe in den Altbau im Sinne des Bestandes ergänzt. Die Detailierung der neuen Teile wie Geländer, Markisen oder Kupferdach orientiert sich an Beispielen aus der Bauzeit, auf den zweiten Blick bleibt jedoch die zeitgenössischen Formensprache erkennbar.