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Auf Grund der guten Langzeitresultate ist die Magenbypass-Anlage weltweit die häufigste Operationsmethode in der Adipositaschirurgie. Die Operation wird minimal-invasiv (d.h. mit 5 kleinen Schnitten am Bauch) durchgeführt. Bei dieser Operation wird das Magenvolumen drastisch verkleinert auf 30 - 50ml (Magenpouch). Dies hat zur Folge, dass das Sättigungsgefühl früher eintritt und auch länger anhält. Im 2. Operationsschritt wird der Dünndarm unterhalb des Zwölffingerdarmes durchtrennt und direkt mit dem kleinen Magenpouch vereint. Die Verdauungssäfte, welche über die Leber/Galle sowie Bauchspeicheldrüse in den Zwölffingerdarm gelangen, werden schliesslich weiter unten dem Nahrungsbrei zugeführt. Durch das Trennen der Nahrung von den Verdauungssäften und der daraus resultierenden Verkürzung der Verdauungsstrecke wird der Glucosestoffwechsel positiv beeinflusst und es resultiert eine deutliche Gewichtsreduktion. Da Vitamine und Nährstoffe nicht mehr komplett aufgenommen werden, ist eine lebenslange Kontrolle und meist auch Substitution angezeigt.
Spitalaufenthalt: die meisten Patienten können das Spital bereits nach 3-4 Tagen wieder verlassen.