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Die Economist Intelligence Unit hat die zwölfte Ausgabe ihres Demokratie-Index veröffentlicht, in dem das Demokratieniveau in 165 unabhängigen Staaten und zwei Territorien bewertet wird. Die Untersuchung basiert auf Kriterien wie bürgerliche Freiheiten, Wahlverfahren und Pluralismus, Funktionsfähigkeit der Regierung, politische Partizipation und politische Kultur, wobei die Länder auf einer Skala von 0 bis 10 bewertet werden. Der diesjährige Index ergab, dass der durchschnittliche Wert für die Demokratie weltweit von 5,37 im Jahr 2020 auf 5,28 im Jahr 2021 gesunken ist, der schlechteste Durchschnittswert seit Beginn der Untersuchung im Jahr 2006.
Nordeuropa ist führend in Sachen Demokratie, wobei Norwegen mit 9,75 die höchste Punktzahl erreicht. Finnland folgt seinem Nachbarn auf dem dritten Platz mit einer Note von 9,27, aber Neuseeland liegt mit 9,37 auf dem zweiten Platz. Die Vereinigten Staaten erreichten nur eine Note von 7,85 und landeten damit auf Platz 26. Nach dem Abzug des westlichen Militärs und der anschließenden Machtübernahme durch die Taliban in Afghanistan liegt das Land ganz am Ende des Indexes. Mit einem Wert von nur 0,32 liegt sogar Nordkorea darüber, während Myanmar, das ebenfalls nicht ohne Probleme ist, mit einem Wert von 1,02 den vorletzten Platz belegt.You will find more infographics at Statista