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Die Qualen des unförmigen Riesen Polza Mancini und jene seiner Opfer werden am Ende der Reise nebeneinandergestellt: Jahre nach Mancinis Verhör lässt Manu Larcenet die beiden Polizisten einem Fernsehteam von ihren Ermittlungen berichten – und stellt damit die Eindrücke und Erwartungen des Lesers auf den Kopf. Wie ein Puzzlespiel fügen sich die einzelnen Teile der Erzählung zu einem einheitlichen Ganzen und lassen Polza Mancinis abgründige Seele erahnen.
Portrait
Emmanuel "Manu" Larcenet wurde am 6. Mai 1969 in Issy-les-Moulineaux, Frankreich, geboren. Er studierte Grafik und Angewandte Kunst und versuchte sich mit einigem Erfolg als Sänger einer Punk-Rock-Band. Erste Zeichnungen veröffentlichte Larcenet folgerichtig in Musik-Fanzines, bevor er 1994 seine professionelle Comic-Karriere mit Kurzgeschichten für das Magazin "Fluide Glacial" begann. Ab 1997 folgten Veröffentlichungen im belgischen "Spirou"-Magazin. Manu Larcenets enorme Produktivität schlägt sich in mehr als 30 Comic-Alben nieder, die er seither – sowohl allein als auch in Zusammenarbeit mit diversen Autoren und Zeichnern – vorgelegt hat.