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Schaffhausen (awp) - Bei der Georg Fischer AG (GF) will der Aktionär Giorgio Behr mehr Einfluss. Der kommenden Generalversammlung schlägt er vor, dass die gegenwärtige Eintragungsbeschränkung auf 10% von bisher 5% erhöht wird, wie es in einer Mitteilung des Einzelaktionärs vom Freitag heisst. Ferner beantragt er, die Mitglieder des Verwaltungsrats nur für die Dauer von einem Jahr zu wählen. Letzen Meldungen zufolge hält Behr über eine Beteiligungsgesellschaft einen Anteil an GF von 6,4%, wovon 5,2% in Namenaktien und 1,2% in Optionen.
Nach Darstellung von Behr sind Unternehmen am besten gegen Übernahmen geschützt, wenn das Aktionariat aus einem "soliden, industriell orientierten Kern von Aktionären" besteht. Die gegenwärtige Eintragungsbeschränkung auf 5% der Aktienstimmen verhindere aber die Bildung eines solchen Kerns.
Die künftige Zusammensetzung des Verwaltungsrats mit Blick auf die Weiterentwicklung des Unternehmens wirft laut Behr Fragen auf. So seien drei Verwaltungsräte frühere Mitglieder der Konzernleitung und mehrere Mitglieder hätten bereits 15 Amtsjahre hinter sich. Behr schlägt nun vor, dass die Verwaltungsräte neu nur noch für ein Jahr gewählt werden.
Als Abwehrmassnahme gegen Übernahme seien lange Amtsperioden untauglich; vielmehr zementierten sie die Möglichkeit einzelner Personen, ohne eigenes grösseres Engagement Einfluss auf das Unternehmen auszuüben. Damit eine periodische Erneuerung des Verwaltungsrats sichergestellt werde, soll mit einem Zusatzartikel in den Statuten die gesamte Amtsdauer eines VR-Mitglieds auf zwölf Jahre beschränkt werden.
ps/uh
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