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Laut Reiner Eichenberger wird die zukünftige Begegnungszone die Situation auf der Dorfstrasse nicht verbessern, sondern wesentlich verschlechtern, weil weniger Parkplätze zu Verfügung stehen. Mehr Autos werden die Dorfstrasse befahren, und für die Autofahrer wird es eine Herausforderung, mit dem Bus kreuzen zu können, auszuweichen und anhalten zu müssen, weil die Strasse einfach zu wenig breit ist. Dazu kommen noch die Fussgänger, die immer Vortritt haben sollen.
Ein gutes Beispiel ist die Mittelbergstrasse, die auch 5,4 Meter breit ist, man ist als Autofahrer gezwungen, bei grösseren Fahrzeugen auszuweichen oder anzuhalten.
Der Gemeinderat zwingt uns, in der Tiefgarage zu parken, weil sie zu wenig belegt ist. Mit jedem Parkplatz, der an der Dorfstrasse fehlt, entschwinden auch die Umsätze in den Läden. Ich will nicht, das unsere Dorfläden geschlossen werden müssen, wie es beim Café Glück der Fall ist. Da nehme ich lieber das gelegentliche Chaos im Dorfzentrum in Kauf. Meiner Meinung nach läuft niemand von der Tiefgarage bis zur Dorfstrasse, um seine Einkäufe zu erledigen, und mit denn schweren Taschen dann wieder retour zum Auto. Viele Kunden, die im Dorfzentrum einkaufen wollen, sind einfach nicht bereit, für grosse Einkäufe im Parkhaus zu parkieren.
Als Mutter eines Erstklässlers und eines Kleinkinds habe ich kein Verständnis für die Begegnungszone auf der Dorfstrasse. In der Schule wird den Kindern mit Verkehrspolizisten beigebracht, dass sie die Strasse auf den Fussgänerstreifen überqueren sollen, und dass sie dort relativ sicher sind. Im Dorfzentrum auf der verkehrsreichen Dorfstrasse soll alles, was die Kindern gelernt haben, nicht mehr gelten?