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Beim französischen Pharmakonzern Sanofi reißen die Rückschläge beim Entwickeln eines Corona-Impfstoffs nicht ab. Das mit dem US-Partner Translate Bio entwickelte Vakzin, werde in diesem Jahr nicht zur Verfügung stehen, sagte der Chef des Arzneimittelherstellers, Paul Hudson, der Zeitung "Le Journal du Dimanche". Bislang war Sanofi davon ausgegangen, dass eine Zulassung schon in der zweiten Jahreshälfte 2021 möglich sei.
Der Kandidat basiert auf der neuartigen mRNA-Technologie, die auch Pfizer und BioNTech sowie Moderna für ihre bereits zugelassenen Impfstoffe nutzen. Klinische Studien sollten noch in diesem Quartal beginnen. «Dieser Impfstoff wird nicht in diesem Jahr fertig sein, aber er könnte zu einem späteren Zeitpunkt von Nutzen sein - umso mehr, wenn der Kampf gegen Mutationen weitergeht», sagte Hudson.
Die Nachricht ist ein weiterer Rückschlag für Sanofi. Das Unternehmen kämpft bereits mit einer Verzögerung bei seinem anderen Covid-19-Impfstoffkandidaten, für das es sich mit der britischen GlaxoSmithKline (GSK) zusammengetan hat. Die beiden Unternehmen hatten im Dezember mitgeteilt, dass das Mittel bei älteren Erwachsenen keine ausreichende Reaktion des Immunsystems hervorrief.