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Die Verletzung an der hinteren Oberschenkel-Muskulatur der 32-jährigen Bielerin ist nicht gravierend, aber eben gleichwohl noch nicht restlos auskuriert. Stünde mit den Titelkämpfen in Amsterdam für Büchler nur ein Saisonhöhepunkt an, wäre der Fall klar. Die Medaillenkandidatin würde an den Start gehen – mit der Gefahr, eine gröbere Zerrung zu erleiden. Mit Blick auf die Olympischen Spiele ist die Ausgangslage allerdings komplexer. Büchler wird sich davor hüten, einen Entscheid zu fällen, der einen Start in Rio de Janeiro in Frage stellt. Möglicherweise legt Büchler erst nach dem Einspringen am Donnerstag fest, wie es weitergehen soll.
Die Ungewissheit dürfte der Vierten der diesjährigen Hallen-WM mental zusetzen. Einerseits ist ein Start mit Blick auf Rio mit einem Risiko verbunden, andererseits präsentiert sich die Ausgangslage als Nummer 2 Europas verlockend. Die Seeländerin zeigte in dieser Saison so konstante und gute Leistungen wie noch nie zuvor.
Am vergangenen Mittwoch geriet der Höhenflug allerdings ins Stocken. In Turku brach Büchler den Wettkampf wegen Schmerzen im hinteren Oberschenkel ab. Aus der Vorsichtsmassnahme wurde nun doch ein Ernstfall.
(SDA)