Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03241.jsonl.gz/1644

Moment mal, willst du mir etwa erzählen, dass Fette, vor allem gesättigte Fettsäuren, gar nicht schädlich sind? Dass sie zu Unrecht beschuldigt und bloss auf Grund falscher Annahmen verteufelt werden?
Ja! Sehr wahrscheinlich denkst du bereits dein ganzes Leben ganz falsch über gesättigte Fettsäuren (Fett). Seit deiner Kindheit wird dir beigebracht, dass Fett, und im Speziellen gesättigte Fettsäuren, gesundheitsschädigend sind. Und jetzt plötzlich heisst es, dass eben dieses Fett gesund sein soll!
Es ist so, dass wir seit Jahren, oder besser gesagt Jahrzehnten, mit falschen Informationen zum Thema Fett und gesättigten Fettsäuren gefüttert wurden. Tatsache ist, dass sämtliche schlechten und schädigenden Eigenschaften, die gesättigten Fettsäuren nachgesagt werden, auf reiner Annahme beruhen und überhaupt nie bewiesen wurden. Im Gegenteil. Je mehr fundierte Studien heute durchgeführt werden, desto offensichtlicher wird, dass Fett überhaupt nicht der Übeltäter ist.
Interessanterweise erhielten gesättigte Fettsäuren und Fett im Allgemeinen ihren schlechten Ruf genau zu dem Zeitpunkt, als die schnell verfügbaren Kohlenhydrate auftauchten. Als Beispiel können hier Frühstücksflocken und Zucker erwähnt werden. Ab diesem Zeitpunkt gab es auch immer mehr kardiovaskuläre Erkrankungen, Diabetes, Stoffwechselstörungen und Fettleibigkeit. Die Anzahl der Fälle explodierte regelrecht.
Tatsächlich gab es dann Studien dazu, die allerdings sehr fragwürdig sind. Man war voreingenommen und versuchte deshalb zu beweisen, dass Fett die Ursache für diese Krankheitsbilder ist. Durch Obduktionen stellte man fest, dass es einen Zusammenhang zwischen den immer öfter auftretenden Herzinfarkten und Fettablagerungen in den Arterien gab. Dann entschied man kurzerhand, dass deshalb das Fett der Übeltäter ist. Schliesslich waren da ja überall Fettablagerungen. Das war die Geburtsstunde der Cholesterin-Theorie und der Verteufelung von gesättigten Fettsäuren.
Doch was stimmt den jetzt? Lies weiter und finde es heraus!
Inhaltsverzeichnis
Insulin gibt den Ton an
Wenn wir Nahrung aufnehmen, seien es nun Kohlenhydrate, Proteine oder Fett, dann werden deren Moleküle nicht automatisch in Fett oder neue Zellen usw. Umgewandelt. Sie müssen erst durch etwas an die richtige Stelle “transportiert” werden. Dieses «Etwas» nennt sich Insulin
Unter normalen Umständen (mit normal ist gelegentliche Stimulation gemeint) ist Insulin nur in begrenzten Mengen vorhanden. Es stellt sicher, dass die Nährstoffe dorthin gelangen, wo sie gebraucht werden, damit die Zellen und Organe so funktionieren, wie sie sollen.
Als aber stark kohlenhydrathaltige Produkte auf den Markt kamen und auch immer häufiger konsumiert wurden, wurde natürlich auch immer mehr Insulin in den Körpern der Menschen ausgeschüttet. Dies hatte zur Folge, dass immer mehr Nährstoffe in Form von Fett duch das Insulin in die Fettzellen gespeichert wurde.
Als diese Fettzellen dann wuchsen und gleichzeitig die Wirkung des Insulins auf die Körperzellen nachliess, entstand eine gefährliche Mischung von erhöhtem Blutzucker und Blutfettwerten. Dies ebnete den Weg für Diabetes und einen hohen Cholesterinspiegel.
Fett sollte nicht eingelagert werden
Vielleicht hast du auch schon mal vom sogenannten “Speicherhormon” gehört. Dies ist eine andere Bezeichnung für Insulin. Und es macht seinem Namen alle Ehre. Allerdings ist nicht vorgesehen, dass solch grosse Mengen an Fett eingelagert werden. Studien haben gezeigt, dass unsere Vorfahren sehr schlank und gesund waren. Dank dem primären Fettstoffwechsel.
Ihre Ernährung bestand grösstenteils aus wilden Tieren. Gelegentlich auch Beeren und dergleichen, wenn sie welche fanden. Deshalb hatten sie einen Stoffwechsel, der Fett als Treibstoff verwendete. Und das ist eigentlich die Art, wie auch unser Stoffwechsel heute noch arbeiten sollte. Allerdings gab es durch die Massenproduktion billiger, kohlenhydrathaltiger Lebensmittel eine einschneidende Veränderung.
Unter dem Einfluss von Insulin kann das Fett aber nicht direkt als Energie verbrannt werden. Unter diesen Umständen wird es erst verwertet, wenn keine, oder nur sehr wenige Kohlenhydrate zugeführt werden. Nur so bleibt die Insulinreaktion aus.
Dann kann die Fettverbrennung beginnen und all die Vorzüge, die sie mit sich bringt, offenbaren sich. Somit kann durch eine Low Carb Ernährung oder die ketogene Ernährung erreicht werden, dass der Körper wieder in seinen urprünglichen Stoffwechselzustand wechselt. Die Ketose.
Gesättigte Fettsäuren und allgemein Fette lösen keine Insulinreaktion aus
Fakt ist, dass du tatsächlich eine ganze Kuh verspeisen könntest ohne auch nur die kleinste Insulinreaktion auszulösen. Das führt dazu, dass dein Körper seine Energie direkt aus dem Fett bezieht. Allerdings besteht eine typische Mahlzeit bei uns heutzutage aus beidem. Kohlenhydraten und Fett. Und beides wird in den Zellen gespeichert. Bis das Fett irgendwann dann gebraucht wird. Wenn es überhaupt jemals gebraucht wird.
Ohne den Einfluss von Kohlenhydraten, welche eine Insulinreaktion verursachen, wird Fett ganz einfach verbrannt und nicht in den Fettzellen abgespeichert.
Fazit
Wahr: Fett, und im Speziellen gesättigte Fettsäuren, sind alleine nicht schlecht für deine Gesundheit. Nur unter dem Einfluss von Insulin.
Sehr interessant ist die Tatsache, dass die ketogene Diät (sehr wenige Kohlenhydrate, mittelmässig viel Proteine und viel Fett) extrem beim Abnehmen hilft und gleichzeitig auch noch die allgemeine Gesundheit verbessert. Viel wirkungsvoller als alle herkömmlichen, von den Regierungen “genehmigten” fettarmen Diäten.
Ist das ein vorsätzlicher Trick um die Pharmaindustrie zu bereichern? Hmmm, hoffen wir mal nicht!
So viele Studien haben gezeigt, dass Low Carb Diäten viel effektiver sind um Pfunde zu verlieren und den Cholesterinspiegel zu senken als fettarme Diäten. Das lässt vermuten, dass Low Carb besser dazu geeignet ist Gewicht zu verlieren und Körperfett zu verbrennen.
Natürlich kannst du auch all die tausenden von Menschen fragen, die erfolgreich abgenommen und ihr Gewicht gehalten haben. Solltest du noch an Low Carb zweifeln. Manche von ihnen waren wirklich fettleibig.
Weitere interessante Beiträge findest du hier