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(Kt. Bern,
Amtsbez. Interlaken).
1822, 1933, 2080, 2054, 2246, 2427 und 2461 m. Felskamm mit den Einzelgipfeln Schilthorn,
Hintisberg, Stellihorn und Burg; sw. Ausläufer des Grindelwalder Faulhorns. Endigt im SW. mit der hohen Felswand der sog. Kilbefluh,
die zur Station Lütschenthal der Linie Interlaken-Grindelwald abfällt. Die einzelnen Gipfel können von
Lütschenthal in 3-5½ Stunden und von der Schinigen Platte über den Faulhornweg in 2 Stunden leicht bestiegen werden, bieten
aber kein besonderes Interesse.
(Kt. Bern,
Amtsbez. Interlaken).
2100-1938 m. 3 km langes und 1 km breites Thälchen in der Faulhornkette; liegt zwischen dem
das Laucherhorn mit der Bättenalpburg verbindenden Kamm im NW., den Sägishörnern im S. und den Abstürzen
des Schwabhorns im O. Alpweide, mit Hütten nahe dem kleinen Sägisthalsee. Dieses in einem Oxfordgewölbe ausgewaschene Längsthälchen
wird vom Fussweg von der Schinigen Platte auf das Faulhorn durchzogen.
(Kt. Appenzell
A. R., Mittelland).
970-694 m. Bach; entspringt am N.-Hang des Buchen, fliesst gegen N., bildet die Grenze zwischen den
Gemeinden Speicher und Trogen und mündet nach 3 km langem Lauf bei Kastenloch von links in die Goldach.
Amtei Olten).
667 m. Bewaldeter und weithin sichtbarer Felskegel mit einem Schlösschen, am rechten Ufer der Aare und unmittelbar
sö. Olten.
Hier stand einst eine Burg, die Ober- oder Neuwartburg hiess, im Gegensatz zur Unter- oder Altwartburg, deren
Ruine auf einem (auf Aargauer Boden stehenden) benachbarten Hügel sich findet.
Diese Wachttürme sind
wahrscheinlich von den Froburgern erbaut worden, gehörten dann lange Zeit den Edeln von Hallwil und wurden 1415 von den Bernern
zerstört.
Noch im 19. Jahrhundert wohnte aber in der Turmruine auf Säli ein Hochwächter, der bei jedem Feuerausbruch in
der umgebenden Landschaft einige Kanonenschüsse löste. In neuerer Zeit hat man auf dem Kegel ein schlossartiges
Restaurant errichtet, das sehr oft besucht wird.
Telephon. Von Olten aus in einer halben Stunde bequem zu erreichen.
Weite
und in Hinsicht auf die geringe Höhe des Berges sehr umfassende Aussicht.
Man leitet den Namen des Kegels und Schlösschens
von einem der ehemaligen Hochwächter, Felix Säli, her, der seines unersättlichen Durstes wegen berühmt
war.
Wahrscheinlicher als diese Ueberlieferung ist die Etymologie vom althochdeutschen sal = Wohnung, Haus.