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Bigna Windmüller beendet auf Ende Saison ihre Karriere als Skispringerin. Sie gibt ihren beruflichen Plänen den Vorzug. Die erst 23-jährige Sarganserin hat die Schweiz sowohl bei der Weltmeisterschafts-Premiere der Skispringerinnen 2009 in Liberec als auch beim ersten Frauen-Skispringen an Olympischen Spielen 2014 in Sotschi vertreten.
Sie blicke «dankbar und stolz auf eine tolle Zeit zurück», lässt sich Windmüller zitieren. «Nun freue ich mich auf einen neuen Lebensabschnitt.» Das beste Karriereergebnis gelang Bigna Windmüller im Januar mit dem dritten Rang beim Weltcup in Zao (Japan).
Bignas um drei Jahre ältere Schwester Sabrina Windmüller ist noch sportlich aktiv. Sie hatte am 7. Januar 2012 mit dem Weltcupsieg in Hinterzarten für Aufsehen gesorgt. (ram/si)
Wahnsinn: Der japanische Skispringer Noriaki Kasai nimmt morgen Freitag seine 31. Weltcup-Saison in Angriff. Der 47-Jährige hat viele Gemeinsamkeiten mit Simon Ammann.
Am 17. Dezember 1988 debütierte Noriaki Kasai im Skisprung-Weltcup. 20 Tage später bestieg Kaiser Akihito in der Heimat Japan den Thron. In diesem Jahr dankte der 85-jährige Akihito als erster Monarch in der Geschichte Japans freiwillig ab. Kasai hingegen denkt nicht daran, abzutreten. Der 47-Jährige ist der erste japanische Sportler, der einen Kaiser überdauert.
Beim Saisonauftakt im polnischen Wisla am Wochenende wird sich Kasai zum 567. Mal im Rahmen des Weltcups von der Schanze in die Tiefe …