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- Neue Überraschungs-Weltmeisterin ist Kori Carter (USA)
- Léa Sprunger beendet das Rennen in 54,59 Sekunden mit 1,52 Sekunden Rückstand
- Hier gibt es die Zusammenfassung der anderen Schweizer Auftritte von WM-Tag 7
Für Léa Sprunger dürfte es ein schwacher Trost sein, dass Titelverteidigerin Zuzana Hejnova als Vierte auch neben dem Podest gelandet ist. Das Beispiel der Tschechin zeigt aber, wie hoch das Niveau im Medaillenrennen über 400 m Hürden gewesen ist.
So waren 53,74 Sekunden gefordert, um sich noch die Bronzemedaille zu ergattern. Diese Zeit liegt deutlich unter dem Schweizer Rekord, der seit 1991 von Anita Protti (54,25) gehalten wird. Sprunger selbst läuft im Optimalfall um 4 Hundertstel langsamer – wie bei der persönlichen Bestleistung diesen Juli auf der Lausanner Pontaise.
Bilanz fällt erfreulich aus
Sprunger wurde in 54,59 Sekunden gestoppt und verwies hinterher darauf, dass es kein perfektes Rennen gewesen sei. Doch die 27-Jährige betont auch: «Ich bin mit diesem 5. Rang sehr zufrieden. Wäre mir diese Klassierung vor der Saison angeboten geworden, hätte ich sofort unterschrieben.»
Und die EM-Bronzemedaillengewinnerin von 2016 etablierte sich als zweitbeste Europäerin. Zudem lieferte sie aus Schweizer Sicht das bislang klar beste Ergebnis an diesen 16. Leichtathletik-Weltmeisterschaften in London.
Gold holte Kori Carter aus den USA in 53,08 Sekunden vor ihrer Landsfrau Dalilah Muhammad, die als haushohe Favoritin gehandelt wurde. Rang 3 ging an Ristananna Tracey (Jam), die Sprunger 85 Hundertstel abnehmen konnte.
Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 10.08.2017 19:25 Uhr