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Ich hatte auf mehr Geschwindigkeit unter Linux gehofft, da das Gerät ja via USB 3.0 angeschlossen wird. Aber nein, für ein USB 3.0 Gerät ist es relativ langsam was die Übertragunsraten anbelangt. EDIT: Hängt man das TR-004 als "External RAID Enclosure" an ein QNAP NAS und überlasst dem QNAP OS das Handling (Dip-Schalter auf "Software Control") ist die Performance deutlich spürbar besser.
Als "NAS-Ersatz" an einem Linux-Server taugt es definitiv nicht, dafür sind hier die Zugriffszeiten auf 4 x SATA-Disks über 1 x USB-Kabel zu langsam. Aber um z.B. in regelmässigen Abständen via "rsync" ein Backup von meinem QNAP NAS zu erstellen, reicht es hingegen. Als "Archiv" wo man die Daten nicht dauernd anfasst ist es brauchbar. Bin mir aber nicht sicher wieso das Gerät unter Linux derart langsam ist...
Ich habe mein TR-004 per Dip-Schalter in den Modus "Individual Disks" geschaltet, so dass ich unter Linux jede Disk (/dev/sdb, /dev/sdc, /dev/sdd, /dev/sde) einzeln sehen kann. Danach konnte ich via "zpool create qnap raidz /dev/sdb /dev/sdc /dev/sdd /dev/sde" einen RAIDZ1 ZFS-Pool einrichten (entspricht in etwa RAID5).
EDIT: Planänderung. Benutze es jetzt als externes JBOD direkt an einem QNAP NAS und dort macht es einen deutlich besseren Eindruck. Änderung der Bewertung auf 4 x Sterne.
Die 4 x 4 TB Disks welche ich hier unter ZFS benutzen wollte kommen stattdessen jetzt in einen HPE MicroServer Gen10.…more