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Ein Passagierflugzeug der britischen Airline Thomson Airways war im August einer Rakete ausgewichen. Der Pilot des Fluges TOM 476 von London nach Scharm el Scheich musste einer Rakete ausweichen, schreibt The Guardian. Die Regierung bestätigt den Vorfall. Die Rakete war nur noch 300 Meter vom Flugzeug entfernt, als der Pilot diese bemerkte und das Manöver einleitete.
Passagiere nicht informiert
Die Passagiere wurden nach der Landung aber nicht über den Vorfall informiert. Das Departement für Transport hatte den Vorfall untersucht und kam zum Schluss, dass es sich nicht um einen gezielten Abschuss durch Terrorgruppen handelte, sondern um eine Routineübung des ägyptischen Militärs. Deshalb seien Passagierflüge Ägypten nicht schon früher eingestellt worden.
Kein Zusammenhang mit Absturz
Mit dem Absturz des russischen Airbusses letzten Samstag erhält der Vorfall neue Bedeutung. Die britische Regierung dementiert allerdings jeglichen Zusammenhang. Der Zwischenfall vom August sei auch nicht ausschlaggebend für den jetzigen Flugstopp nach Ägypten gewesen.
Neue Hinweise
Im Fall des russischen Airbusses gibt es ebenfalls Neuigkeiten: Französische Medien berichten, dass auf dem Flugrecorder «Explosionsgeräusche» zu hören seien. Dies verstärkt die Theorie eines Abschusses oder einer Bombenzündung im Inneren. (red/sda)