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Wer kennt sie nicht, Queen Elizabeth II, Königin von England. Das Oberhaupt des englischen Palastes, ist das Aushängeschild schlechthin für royale Tierliebe. Queen Elizabeth hat ihren ersten Welsh Corgi mit 18. Jahren bekommen und ist seit dem treuer Fan dieser Rasse. Zur Zeit leben vier Corgis und drei Dorgies (eine selbst gezüchtete Rasse zwischen Welsh Corgi und Dackel) im Palast in England.
Doch was steckt hinter dieser majestätischen Rasse Welsh Corgi?
Ursprung und Geschichte des Welsh Corgi:
Der Welsh Corgi Pembroke und der Welsh Corgi Cardigan zählten lange zur gleichen Rasse. Die Welsh Corgis gehören zu der FCI Gruppe 1 der anerkannten Hunderassen und ist seit dem 12. Jahrhundert als Viehhund bekannt. Heute gehört er zu den sogenannten Hütehund, in diese Gruppe gehört zum Beispiel der Sheltie (Shetland Sheepdog) und der Bearded Collie.
Im Ursprungsland London schätzte man den kleinen, sehr robusten Corgi als Hütehund ebenso wie als Viehtreiber. Er lotste Schafe, Ziegen aber sogar auch Pferde von den hohen Bergen bis in die Stadt. Neben dem Hüten und Treiben zeigte sich der Welsh Corgi auch als Hof- und Haushund sehr talentiert. Er beschützte junges Vieh und die kleinen Kinder konnten ohne Angst auf den Höfen spielen.
Bis ca. 1900 kreuzte man die Corgi Pembroke mit den Corgi Cardigan wild durcheinander. Seit 1934 sind diese beide Hunderassen von einander getrennt und unabhängig anerkannt.
Der Cardigan Welsh Corgi:
In Europa blieben die Cardigan Corgis lange unbekannt. Die Niederlande importierten als erste Anfang der fünfziger Jahre englische Hunde. Der erste offizielle Wurf wurde dann 1955 registriert. In der Niederlande entstand so in den sechziger Jahren eine Cardigan Corgi Zucht.
Ungefähr 15 Jahre später, also ca. 1971 begannen auch die Dänen mit einer Corgi Zucht. Diese wie auch die Zucht aus Deutschland etc. stammen alle von diesen niederländischen Hunden ab. Bis Heute ist der Cardigan Corgi nicht so bekannt wie der Pembroke Corgi. Dies hat bestimmt auch etwas mit der Auswahl der Queen zu tun, sie selbst hat nur Pembroke Corgis.
Erscheinungsbild der Welsh Corgi Cardigan:
Mit einer Wiederristhöhe von 30cm ist der Welsh Corgi ein eher kleiner Hund. Sein Körper ist im Verhältnis zu den Beinen lang und eher robust. Ein zu schlankes Auftreten ist nicht erwünscht. Jegliche Farben sind erlaubt, es sollte jedoch kein Weiss als Hauptfarbe auftreten. Auffallend sind die spitzen Stehohren welche im Vergleich zum Kopf eher gross sind.
Erscheinungsbild der Welsh Corgi Pembroke:
Im Gegenteil zum Cardigan Corgie ist der Pembroke noch ein wenig kräftiger und kleiner. Mit einer Wiederristhöhe von 35cm und 9 - 12 Kilo ist der Pembroke sicher nicht der Sportler unter den Corgis. Ebenfalls sind hier nur folgende Farben anerkannt: Einfarbig rot, sable, rehfarben, schwarz mit Brand, mit oder ohne Weiss an Läufen, Brustbein und Hals. Etwas weiß am Kopf und am Fang ist zulässig. Das Haarkleid ist mittlere Länge, gerade mit dichter Unterwolle, niemals weich, wellig oder drahtig.
Wesen und Verhalten der Welsh Corgi:
Lebhaft, sehr intelligent und wachsam, das sind die drei auffälligsten Charakterzüge der Corgis. Die kleinen, robusten und ausdauernden Hunde haben praktisch keinen Jagdtrieb und bleiben von Natur aus gerne in der Nähe ihrer Herrchen. Den Treib- und Hüteinstikt ist jedoch immer noch vorhanden. Sie sind sehr anpassungsfähig und in vielseitig. Ob als Familienhund oder für Alleinstehende, Hauptsache der Corgi darf dabei sein.
Der Corgi wird nicht um sonst Schäferhund auf kurzen Beinen genannt. Er braucht eine konsequente Erziehung, sonst übernimmt er rasch die Führung der Familie. Obwohl er seinen Besitzer treu ergeben ist, kann er in Situationen sehr selbstbewusst auftreten. Die Rangordnung muss also von Anfang an klar sein.
Durch seine kurzen Beine und den eher schweren Körper ist der Corgie kein Begleiter für lange Ausritte auf dem Pferd oder beim Velofahren. Kurze Strecken beim Agility oder die Arbeit im Obidience oder Fährten bereitet dem lernfreudigen Hund aber viel Freude. Trotz seiner praktischen Grösse ist er kein Sofa Hund und braucht eine artgerechte Auslastung und viel Auslauf. Wenn Du mit deinem Corgi viel Sport treiben möchtest, empfehle ich dir zur Unterstützung ein Ergänzungsfutter für Gelenke. Dadurch beugst Du Gelenkbeschwerden bei deinem Liebling vor.
Der Unterschied zwischen Cardigan und Pembroke besteht darin, dass der Pembroke eher der Sprinter ist und der Cardigan sich über längere Distanzen mit Ausdauer an etwas "ranhenken" kann. Im Rudel sind Cardigans eher fügsamer und ärgern sich nicht so, Pembroke hingegen wollen immer an vorderster Front sein, es muss andauernd etwas geschehen. Der Cardigan hingegen studiert die Situation zuerst, überlegt gut und entscheidet dann. Der Unterschied der Rassen ist also gerade gross genug, um sich zu überlegen ob man sich von beiden einen Anschaffen möchte. :-)
Für Dackelähnliche Hunde wie der Corgi empfehle ich ein Hundegeschirr, dass gut verstellbar ist. Wie der Corgi hat auch Liv einen langen Körper und sehr kurze Beine, was das Kaufen von Hundegeschirren nicht sehr einfach gestaltet. Wir haben gute Erfahrungen mit Norwegergeschirr und den Woof Nylon Geschirren gemacht.