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In Winterthur wurde eine 82-jährige Frau von einer vermeintlichen Bankangestellten angerufen und darüber informiert, dass ihr Bankkonto von Hackern angegriffen worden sei. Um das Geld in Sicherheit zu bringen, forderte die Bankangestellte die Frau auf, rund zwanzigtausend Franken abzuheben und zur sicheren Aufbewahrung einem Abholer zu übergeben. Bei der Abholung am Montagvormittag konnte die Kantonspolizei Zürich einen 59-jährigen Deutschen verhaften.
In Dübendorf wurde eine 85-jährige Frau von einem schweizerdeutsch sprechenden Mann angerufen, der sich als Kriminalpolizist ausgab. Er erzählte der Frau von verhafteten Einbrechern und dass ihr Geld und ihr Schmuck nicht mehr sicher sei. Auch sie wurde aufgefordert ihre Wertsachen zur sicheren Aufbewahrung einem Abholer zu übergeben. Am Donnerstagmittag übergab das Opfer Bargeld und Schmuck im Wert von ungefähr 180›000 Franken an eine Abholerin. Die 31-jährige Schweizerin konnte vor Ort durch die Kantonspolizei verhaftet und das Deliktsgut sichergestellt werden.
Nach den polizeilichen Befragungen wurden die Verhafteten der Staatsanwaltschaft Winterthur/Unterland respektive der Staatsanwaltschaft See/Oberland zugeführt.
Die Kantonspolizei Zürich empfiehlt:
- den Vornamen in Telefonbucheinträgen auf den Anfangsbuchstaben zu kürzen, um Telefonbetrügern keine Anhaltspunkte auf das Alter zu geben
- suspekte Telefonanrufe selber zu beenden, indem das Telefon aufgelegt wird
- suspekte Anrufe der Polizei über die Rufnummer 117 zu melden
- nie Geld und Wertgegenstände an unbekannte Personen zu übergeben