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02.09.2013
"Unmap" diente Justin Vernon 2009 dazu, sich vom überwältigenden Erfolg seines Projektes Bon Iver zu distanzieren und ganz ohne Druck musizieren zu können. Die Songs, die er damals mit seinen Mitmusikern als Volcano Choir aufnahm, waren experimentelle Lautmalereien. Sie dienten Vernon als Ventil.
Vier Jahre später scheint er sich ein weiteres Mal vom Weltruhm erholen zu wollen und bringt nun mit Volcano Choir das Album Nr. 2 raus. "Repave" zeigt die Kollaboration als tatsächliches Bandprojekt, bei dem Vernons Stimme mit dem vom Post-Rock beeinflussten Folk seiner Mitmusiker (auch bekannt als Collection Of Colonies Of Bees) verschmelzt und dabei klare Songstrukturen erkennen lässt. Mal bedrohlich wie die Wogen des Ozeans auf dem Plattencover, mal tröstend im Stile von Bon Iver - Volcano Choir spielen mit den Gefühlen des Hörers und lassen so den Hörgenuss von "Repave" in grenzenlose Höhen steigen. Ein Album, das Bon Iver musikalisch zum Nebenprojekt degradiert. Es sei denn Justin Vernon hat schon ein nächstes Ass im Ärmel. Wer weiss.
(VÖ: 03.09.13 // Jagjaguwar Records)
Das Video zu "Byegone":
"Comrade":
"Dancepack: