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Mit seinen Gedichtbänden „rosa loui“ (1967) und „undereinisch“ (1973) wurde Kurt Marti zum bekanntesten Vertreter der damaligen „modern mundart“ und zum Vorläufer der heutigen Spoken-word-Bewegung.
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Nicht Heimatlyrik, sondern modernes Sprachexperiment waren seine Texte, anknüpfend an die Konkrete Poesie und den Dadaismus.
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Obwohl in „berner umgangssprache“ verfasst, verbreiteten sich die Gedichte im ganzen deutschsprachigen Raum. Sie wurden, vergleichbar Mani Matters Liedern, wiederum zu eigentlichem Volksgut.
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Das Programm „rosa loui“ spielt mit den Gedichten Martis, variiert sie, verlängert sie, überschreibt sie und macht sie zu eigentlichen Keimzellen für neue Texte und Musik.
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Aus Martis poetischen Rhythmen entsteht ein Jazzkonzert, das auch die Nähe zum Rock und zum Chanson nicht scheut.
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