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Giselle
Ballet in two acts by Patrice Bart after Jean Coralli and Jules Perrot
Libretto by Théophile Gautier and Jules-Henri Vernoy de Saint-Georges
Music by Adolphe Adam (1803–1856)
Revised, Zurich version
Duration 2 H. 15 Min. incl. interval. Introduction 45 min before the performance.
April 2019
12Apr
19.00
Giselle
Ballet by Patrice Bart
Price D: CHF 198 / 173 / 152 / 92 / 32 / 24
Ballet subscription big
14Apr
14.00
Giselle
Ballet by Patrice Bart
Price D: CHF 198 /
173 / 152 / 92 / 32 / 24
Sunday subscription A
May 2019
03May
19.00
Giselle
Ballet by Patrice Bart
Price D: CHF 198 / 173 / 152 / 92 / 32 / 24
Mixed subscription C
11May
19.00
Giselle
Ballet by Patrice Bart
Price D: CHF 198 / 173 / 152 / 92 / 32 / 24
Combo subscription
16May
19.30
Giselle
Ballet by Patrice Bart
Price D: CHF 198 / 173 / 152 / 92 / 32 / 24
Choice subscription
Giselle
Abstract
Giselle
The date of 28 June 1841 marks the birth of romantic ballet at the Paris Opera. Based on a story published by Heinrich Heine in 1834, Giselle ou Les Wilis tells the tale of a peasant girl who unwittingly falls in love with a duke; her love is betrayed, she succumbs to insanity and dies. After her death, Giselle joins the circle of the Wilis. Ghostly nocturnal creatures, these abandoned brides lure travellers into an inexorable, fatal dance. In order to protect her lover from the vengeance of her companions, Giselle dances for him in front of the Ghost Queen Myrtha – until the sinister power of the Wilis ends at daybreak.
Not least due to Adolphe Adam’s imaginative and catchy music, Giselle has lost none of its mystique even after 175 years. Patrice Bart staged the ghostly fairy tale in 2015, presenting a new, magical version of the piece with Zurich Ballet. Bart’s interpretation is based on the original choreography by Jean Coralli and Jules Perrot. Patrice Bart’s career has been linked to the ballet of the Opéra de Paris for more than fifty years. After the end of his career as a dancer, he became First Ballet Master and, jointly with Eugène Polyakov, assumed responsibility for the Paris ensemble in 1969. In 1991, the 150th anniversary of the première of Giselle was already reason enough for the two artists to stage a new première of this key work of ballet history. Paul Connelly will be conducting the Philharmonia Zurich for the revival of this production.
Giselle
Synopsis
Giselle
1. Akt
Herzog Albrecht hat sich in das anmutige Winzermädchen Giselle verliebt und gibt sich ihr gegenüber als einfacher Bauer namens Loys aus. Giselle erwidert seine Liebe.
Der Wildhüter Hilarion, der ebenfalls in Giselle verliebt ist, beobachtet den fremden Rivalen mit eifersüchtigem Misstrauen.
Giselle ist von einer unbändigen Tanzsucht besessen und nutzt jede Gelegenheit zum Tanz. Besorgt um Giselles Gesundheit, warnt ihre Mutter Berthe die Tochter. Sie erzählt vom Schicksal der Wilis, jener noch vor der Hochzeit gestorbenen Mädchen, die dazu verurteilt sind, jede Nacht zu tanzen.
Der Herzog von Kurland und seine Tochter Bathilde, die mit Albrecht verlobt ist, kommen mit ihrer Jagdgesellschaft durch das Dorf. Während sich Albrecht verbirgt, tanzen Giselle und die Dorfbewohner für die edlen Gäste. Entzückt von Giselles Anmut, schenkt ihr Bathilde eine kostbare Kette.
Giselle wird zur Winzerkönigin gekrönt. Die Weinernte wird gefeiert, Giselle und Albrecht sind der Mittelpunkt des Festes.
Inzwischen hat Hilarion Alberts Schwert mit dem Herzogwappen gefunden, das dieser sorgfältig in seiner Hütte versteckt gehalten hatte. Von Hilarion zur Rede gestellt, bestreitet Albrecht, dass es sich um seine Waffe handelt. Darauf ruft Hilarion die Hofgesellschaft zusammen und deckt Albrechts Doppelspiel auf. Albrecht erklärt alles für einen Scherz und verleugnet Giselle vor Bathilde.
Giselle sieht sich schmählich verraten, verfällt dem Wahnsinn und stirbt.
2. Akt
Hilarion wacht an Giselles Grab. Die Mitternachtsstunde ist gekommen, da blitzen Irrlichter auf. Entsetzt flieht Hilarion.
Myrtha, die Königin der Wilis, erscheint und schart ihre Untertaninnen um sich. Sie ruft Giselle aus ihrem Grab heraus, um sie in die Riten der Wilis einzuführen.
Auch Albrecht hat sich am Grab Giselles eingefunden, um zu trauern. Immer wieder erscheint ihm Giselle; doch es gelingt ihm nicht, sie festzuhalten.
Hilarion wird von den Wilis verfolgt. Sie zwingen ihn zu einem erbarmungslosen Tanz und jagen ihn in den Tod. Ihr nächstes Opfer soll Albrecht sein.
Giselle fleht bei Myrtha um Gnade. Vergebens: Die Königin der Wilis befiehlt Giselle zu tanzen, um Albrecht vom schützenden Kreuz wegzulocken. Die List gelingt. Albrecht kann keinen Widerstand mehr leisten. Doch Giselles Liebe, die über den Tod hinausreicht, verleiht ihm die Kraft, den Tanz bis zur Morgendämmerung durchzuhalten.
Die aufgehende Sonne bannt die Zaubermacht der Wilis und sie verschwinden. Auch Giselle kehrt in ihr Grab zurück, Albrecht bleibt einsam zurück.
Patrice Bart, Choreografie
Patrice Bart
Patrice Bart, Jahrgang 1945, ist untrennbar mit dem Ballett und der Ballettschule der Opéra de Paris verbunden. 1957 trat er in die Schule ein und wurde bereits 1959 Mitglied des Corps de ballet. Als Coryphée erhielt er 1963 den Prix René Blum, der den vielversprechendsten jungen Tänzern verliehen wird. 1969 gewann er als Premier danseur die Goldmedaille beim Tänzerwettbewerb in Moskau und wurde 1972 zum Etoile ernannt. Patrice Bart tanzte die männlichen Hauptrollen in Balletten wie Schwanensee, Petruschka, Dornröschen, Don Quixote, Der verlorene Sohn und trat in Kreationen wie Constellations (Serge Lifar, 1969), Mouvances (Roland Petit, 1976) und Métaboles (Kenneth McMillan, 1978) auf. Von 1970 bis 1982 gastierte Bart regelmässig als Etoile beim London Festival Ballet, dem jetzigen English National Ballet. Er war ausserdem mit zahlreichen Compagnien auf den bedeutendsten internationalen Bühnen zu sehen. Noch vor seinem offiziellen Bühnenabschied im Jahre 1989 begann Patrice Barts Karriere als Ballettmeister, der sich mehr und mehr mit Direktionsaufgaben befasste, nach dem Weggang von Rudolf Nurejew auch, zusammen mit Eugen Poljakow, für einige Zeit als Interimsdirektor. Danach war Patrice Bart über mehr als zwei Jahrzehnte als der Direktion assoziierter Ballettmeister wesentlich mitverantwortlich für die Aufrechterhaltung und Weiterführung der aussergewöhnlichen Tradition und des hohen Standards der französischen Elite-Compagnie. 1991 inszenierte er, zusammen mit Eugen Poljakow, die Pariser Giselle-Produktion aus Anlass des 150. Jahrestags der Uraufführung. 1992 assistierte er Rudolf Nurejew bei der Einstudierung von La Bayadère. 1993 brachte er seine eigene Don Quixote-Produktion an der Berliner Staatsoper heraus, die auch vom Finnischen Nationaltheater übernommen wurde. Für die Mailänder Scala inszenierte er eine neue Giselle, deren Premiere 1996 im Fernsehen europaweit live übertragen wurde. Ebenfalls 1996 brachte er mit Coppélia seine erste abendfüllende Eigenproduktion für die Opéra de Paris heraus. 1997 hatte seine Neufassung von Schwanensee an der Deutschen Staatsoper in Berlin Premiere. 1998 schuf er für das Bayerische Staatsballett eine neue, komplettierte Fassung von Petipas La Bayadère. Es folgten für Berlin Der Nussknacker (1999) und Romeo und Julia (2002). Ausserdem kreierte er einige ganz neue, eigene Stoffe: Verdiana (Berlin 1999, Florenz 2001), La Petite Danseuse de Degas (Paris 2003), Tschaikowsky (Helsinki 2005), Gustav III. (Stockholm 2008), Das flammende Herz (Berlin 2009) und Chopin (Warschau 2010). Jüngste Projekt waren Giselle für das Koreanische Nationalballett in Seoul und das Balletto di Roma (2011) sowie – ebenfalls in Rom – Romeo und Julia (2011) und Schwanensee (2013). Patrice Bart ist Commandeur des Arts et Lettres, Officier de l’Ordre national du Mérite und Chevalier de la Légion d’honneur.
Paul Connelly, Musikalische Leitung
Paul Connelly
Paul Connelly studierte am New England Conservatory in Boston und debütierte als Dirigent mit Gershwins Porgy and Bess im Rahmen einer Tournee der Houston Grand Opera. 1980 wurde er auf Einladung von Michail Baryshnikov Erster Kapellmeister des American Ballet Theatre und arbeitete dort mit Choreografen wie Jerome Robbins, George Balanchine und Anthony Tudor. Während dieser Zeit dirigierte er auch Vorstellungen des New York City Ballet sowie Gala-Veranstaltungen wie Nureyev and Friends und Baryshnikov and Co., ausserdem war er Gastdirigent beim National Ballet of Canada. Während der Zeit beim ABT war er an zahlreichen Film- und Fernsehprojekten beteiligt (u.a. Don Quixote). Zu seinen Opernaktivitäten in dieser Zeit gehören Brittens Death in Venice, Debussys Pelléas et Mélisande sowie Purcells Dido and Aeneas. Nach der musikalischen Leitung einer Ballettgala an der Wiener Staatsoper wurde ihm dort Rossinis Barbiere di Siviglia anvertraut, ein Erfolg, der den Anfang einer intensiven Dirigententätigkeit in Europa markiert. Einladungen führten ihn zum Staatsballett Berlin, das Ballett der Opéra Paris (Verfilmungen von Neumeiers Sylvia, Balanchines Jewels, Giselle, Roland-Petit-Abend), zum Orchestre Colonne in Paris, an das Opernhaus Nizza, ans Teatro di San Carlo in Neapel, an die Oper Oslo, zum Royal Ballet in London und in Birmingham, zum Het Nationale Ballet in Amsterdam, zum Tokyo Ballet, zum Semperoper Ballett Dresden und an die Mailänder Scala, wo er auf Einladung von Riccardo Muti die Opern Il turco in Italia, Die Zauberflöte oder Don Giovanni dirigierte. An der Scala leitete er auch eine Reihe von Ballettaufführungen, unter anderem Giselle, die auch verfilmt wurde. Auf DVD erschienen jüngst Mauro Bigonzettis Caravaggio mit dem Staatsballett Berlin und Nureyews Nussknacker mit dem Ballett der Wiener Staatsoper. Geplant sind weitere Ballettdirigate in Wien, Berlin, Dresden und Mailand.
Luisa Spinatelli, Bühnenbild und Kostüme
Luisa Spinatelli
Luisa Spinatelli wurde an der Akademie der Schönen Künste im italienischen Brera zur Bühnen- und Kostümbildnerin ausgebildet. Heute ist sie dort als Dozentin tätig. Ihr erstes Bühnenbild entwarf sie 1965 an der Mailänder Scala für das Ballett Francesca da Rimini. Auch auf dem Gebiet des Schauspiels und der Oper machte sie sich bald einen Namen. Opern wie Attila, La forza del destino, Andrea Chénier oder Fedora waren an der Mailänder Scala in ihrem Bühnenbild zu sehen. Für das Teatro Regio in Turin entwarf sie die Ausstattung für Kiss me, Kate und Die Jungfrau von Orléans sowie für das Teatro Massimo in Palermo Luisa Miller. Ihre ureigenste Domäne ist aber stets das Ballett geblieben. In ihrer Ausstattung gelangte 1976 Der Nussknacker in der Arena di Verona zur Aufführung, den Klassiker stattete sie auch 1999 für die Staatsoper Unter den Linden und 2002 beim Tulsa Ballett aus.Sie entwarf Bühnenbilder und Kostüme für Robert Norths Choreografhie Orlando am Teatro dell’Opera in Rom, für die Dornröschen-Inszenierung des Royal Opera House Covent Garden, für Pierre Lacottes Paquita am Bolschoi Theater Moskau, für eine Inszenierung der Pique Dame am Nationaltheater Tokio oder für George Balanchines Choreografie Ein Sommernachtstraum an der Mailänder Scala. Für ihre Ausstattung von Schwanensee, den Patrice Bart 1997 für die Staatsoper Unter den Linden choreografiert hat, wurde sie mit dem Benois de la danse ausgezeichnet, und 2005 wurde ihr für die Ausstattung von Raymonda in Tokio der Premio Akiko Tachibana verliehen. Luisa Spinatelli und Patrice Bart haben bereits mehrfach zusammengearbeitet.
Martin Gebhardt, Lichtgestaltung
Martin Gebhardt
Martin Gebhardt was a light designer and the master electrician at the Hamburg Ballett, where he worked closely with John Neumeier. In 2002, he came to the Opernhaus Zürich. Together with Heinz Spoerli and the Ballett Zürich he created In den Winden im Nichts, Allem nah, allem fern, Josephslegende, Peer Gynt, Schwanensee, Don Quichotte and Raymonda. Productions from the Hamburg Ballett and the Ballett Zürich led him to renowned theatres throughout Europe, Asia and America. At the Opernhaus Zürich, he was responsible for the lighting design of productions by Jürgen Flimm, Grischa Asagaroff, Matthias Hartmann, David Pountney, Moshe Leiser/Patrice Caurier, Damiano Michieletto, Achim Freyer, Johannes Schaaf and Christoph Marthaler. For the Salzburg Festival he created the lighting design for La bohème and a new version of Spoerli’s Der Tod und das Mädchen. In 2012, Martin Gebhardt became head of the lighting department at the Opernhaus Zürich and has been working regularly with Christian Spuck and other choreographers such as Douglas Lee and Marco Goecke ever since.
Polina Semionova a.G., Giselle
Polina Semionova a.G.
Polina Semionova stammt aus Moskau. Sie erhielt ihre Ballettausbildung an der Bolschoi Ballettschule und wurde direkt nach ihrem Abschluss im Alter von 17 Jahren als Erste Solotänzerin an das Ballett der Staatsoper Unter den Linden verpflichtet. Seit September 2012 ist sie Principal Dancer beim American Ballet Theatre, Principal Guest beim Mikhailovsky Theater St. Petersburg und beim Bayerischen Staatsballett München. Polina Semionova tanzt nahezu alle grossen Partien des klassischen Balletts: Odette-Odile (Schwanensee), Nikia (La Bayadère), Marie (Der Nussknacker), Prinzessin Aurora (Dornröschen), Swanilda (Coppélia), Kitri (Don Quixote), Giselle und Myrtha (Giselle), Tatjana (John Crankos Onegin), Sieglinde und Brünnhilde (Maurice Béjarts Ring um den Ring), Manon (Titelrolle), Julia (in Kenneth MacMillans, Leonid Lawrowskis sowie Nacho Duatos Versionen von Romeo und Julia), Michail Fokins Scheherazade und Les Sylphides, die Titelrollen in Vladimir Malakhovs Cinderella, in Roland Petits Carmen oder Frederick Ashtons Sylvia. Zu ihrem Repertoire zählen ausserdem Werke von Robbins, Balanchine, Forsythe, Neumeier, Kylián und Tudor. Choreografen wie Nacho Duato, Mauro Bigonzetti, Patrice Bart, Renato Zanella, Uwe Scholz, Alexei Ratmansky, Giorgio Madia, Twyla Tharp und Christian Spuck arbeiteten mit ihr und kreierten Rollen für sie. Einladungen führten Polina Semionova an die Mailänder Scala, zum American Ballet Theatre, zum Bayerischen Staatsballett, ans Mikhailovsky Theater St. Petersburg, zum Dresden Semperoper Ballett, zum English National Ballet, zum Tokyo Ballet, zum Ballett der Wiener Staatsoper, zum Ballett Zürich, zum Ballett des Mariinsky Theaters St. Petersburg, zum Bolschoi Ballett Moskau, zum Stuttgarter Ballett und zum Ballett der Opera di Roma. Polina Semionova wurde mit zahlreichen Auszeichnungen geehrt, darunter die Goldmedaille beim Internationalen Ballettwettbewerb in Moskau, der Erste Preis des Waganowa-Ballettwettbewerbs St. Petersburg, der Juniorpreis des Internationalen Ballettwettbewerbs Nagoya (Japan), der Berliner Publikumspreis «Daphne», der Deutsche Kritikerpreis und der Deutsche Tanzpreis «Zukunft». 2007 wurde sie vom deutschen Ballettmagazin tanz zur «Tänzerin des Jahres» gekürt und erhielt 2008 den Heinz-Spoerli-Preis. 2014 wurde ihr der derzeit wohl wichtigste Preis der Ballettwelt, der «Benois de la danse», verliehen. 2013 wurde sie von der Staatlichen Ballettschule Berlin als Professorin berufen.
Friedemann Vogel a.G., Herzog Albrecht
Friedemann Vogel a.G.
Friedemann Vogel wurde in Stuttgart geboren. Er absolvierte seine Ballettausbildung zunächst an der John Cranko Schule in Stuttgart und danach als Stipendiat des John Gilpin Fonds bei Marika Besobrasova an der Académie de Danse Classique «Princesse Grace» in Monte Carlo. Er war Preisträger zahlreicher internationaler Ballettwettbewerbe. 1997 gewann er innerhalb eines Jahres den Prix de Lausanne, die Junior-Goldmedaille beim Prix de Luxembourg und bei der Eurocity Competition in Italien, 1998 war er Gewinner der Jackson Competition in den USA. 1998 wurde Friedemann Vogel Mitglied des Stuttgarter Balletts, wo er 2002 zum Ersten Solisten ernannt wurde. In diesem Jahr gewann er auch den renommierten Erik-Bruhn-Preis. 2010 wurde er von der Zeitschrift tanz zum «Tänzer des Jahres» gewählt, 2012 wurde er mit dem italienischen «Danza&Danza Award» als «Bester Tänzer» ausgezeichnet. Sein Repertoire umfasst die grossen klassischen Rollen ebenso wie Hauptrollen in Choreografien von Cranko, Balanchine, Robbins, Kylián, Neumeier, Forsythe und McGregor. Friedemann Vogel begleitet das Stuttgarter Ballett auf Tourneen in die ganze Welt. Als Solist gastierte er am Mariinsky-Theater in St. Petersburg, beim Bolschoi Ballett Moskau, an der Mailänder Scala, beim English National Ballet, dem National Ballet of China, dem Tokyo Ballet, dem Hong Kong Ballet, den Ballets de Santiago de Chile, dem Finnish National Ballet, dem Staatsballett Berlin, dem Bayerischen Staatsballett, dem Ballett der Opera di Roma, dem Ballett der Wiener Staatsoper, dem Royal Swedish Ballet und dem Béjart Ballet Lausanne. Seit September 2014 ist Friedemann Vogel Gastsolist am Mikhailovsky Theater in St. Petersburg.