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Kinder von engagierten Vätern sind gesünder, glücklicher und erfolgreicher. Ein frühes väterliches Engagement stärkt die Beziehung zum Kind ein Leben lang.
Väter abschaffen?
Gestrichen, ausradiert, weggekippt, entsorgt: Im neuen, weithin begrüssten Gesetz zur «Ehe für alle» kommt das Wort Vater nicht mehr vor. Die Mutter gibt es noch, aber das Wort Vater sucht man vergebens. Stattdessen heisst es: «Elternteil» oder, medizinisch präziser, «Samenspender».
(Roger Köppel, Die Weltwoche)
Köppels Aussage bezieht sich auf den neuen, zusätzlichen Artikel 255a im Zivilgesetzbuch. Der bisherige Artikel 255, der sich auf die Vaterschaft eines verheirateten Ehemanns bezieht, bleibt zwar bestehen. Doch nützt das einem durch Samenspende gezeugten Kind eines lesbischen Paares ganz und gar nichts. Es wird regelrecht um seinen leiblichen, biologischen Vater betrogen.
Die absichtliche Zeugung eines Kindes ohne Vater ist nicht ohne Risiken für seine psychologische Entwicklung und sein Aufblühen. (Nationale Medizin-Akademie Frankreich)
Zusätzlicher Artikel 255a
Marcel Odermatt kritisiert am 15.09.2021 in Die Weltwoche fest, dass das Wort Vater mit "Elternteil" und "Samenspender" ersetzt wird:
Die Juristen im Bundesamt für Justiz (BJ) von Karin Keller-Sutter haben den Artikel 252 Abs. 2 des Zivilgesetzbuchs neu abgefasst. Zum Kindesverhältnis hiess es bisher: «Zwischen dem Kind und dem Vater wird es kraft der Ehe der Mutter begründet oder durch Anerkennung oder durch das Gericht festgestellt.» Neu schreiben die BJ-Spezialisten: «Zwischen dem Kind und dem anderen Elternteil wird es kraft der Ehe der Mutter begründet oder, soweit gesetzlich vorgesehen, durch Anerkennung oder durch das Gericht festgestellt.»
Die neue Textpassage von Artikel 255a lautet wie folgt: «Ist die Mutter zum Zeitpunkt der Geburt mit einer Frau verheiratet und wurde das Kind nach den Bestimmungen des Fortpflanzungsmedizingesetzes vom 18. Dezember 1998 durch eine Samenspende gezeugt, so gilt die Ehefrau der Mutter als der andere Elternteil.»
Papa, wo bist du? Wo bist du Papa? Verdammt Papa - Sag mir, wo du dich versteckst! (Stromae)
Papa, wo bist du?
Abwesende Väter hinterlassen tiefe Vaterwunden, auch dann, wenn wie bei Stromae klar ist, warum sein Vater nicht bei ihm sein kann. Väter verwunden. Vitale Vaterbeziehungen hingegen, können wahre Vaterwunder vollbringen.
Der Song "Papaoutai" (Papa où t’es, zu deutsch: Papa, wo bist du?) handelt von Stromaes innerer Suche nach seinem Vater, der 1994 ein Opfer des Völkermords in Ruanda geworden war.
Papa, wo bist du? Wo bist du Papa?
Ohne, dass ich jemals mit ihm geredet habe,
weiß er, was er falsch gemacht hat.
Verdammt Papa - Sag mir, wo du dich versteckst!
Hier die gesamte deutsche Übersetzung.
Abwesende Väter hinterlassen tiefe Vaterwunden. Vitale Vaterbeziehungen hingegen vollbringen wahre Vaterwunder.
Kindeswohl – Eindeutiger Konsens?
Alex Reichmut schreibt am 21.09.2021 im Nebelspalter:
Kinder aus homosexuellen Beziehungen hätten es gleich gut wie Kinder mit Vater und Mutter – das sei eindeutig. So stellen es Politiker, Medien und zahlreiche Forscher vor der Abstimmung über die «Ehe für alle« dar. Doch ein Blick in die Wissenschaft lässt Zweifel am angeblichen Konsens aufkommen.
Eine Studie, verfasst von einer Forschergruppe um Douglas W. Allen an der kanadischen Simon Fraser University, stellte signifikante Unterschiede zwischen Kindern aus homosexuellen Beziehungen und solchen aus heterosexuellen Beziehungen fest.
Die Wahrscheinlichkeit für normale schulische Fortschritte bei Kindern, die bei gleichgeschlechtlichen Paaren aufwachsen, ist um 35 Prozent geringer als bei solchen mit verheirateten heterosexuellen Eltern.
Paul Sullins, Ph.D, kam bei der Auswertung repräsentativer Daten der Nationalen Gesundheitsbefragung in den USA zum Schluss:
Kinder in gleichgeschlechtlichen Familien haben 2,4 mal häufiger ernsthafte psychische Probleme als Kinder in gegengeschlechtlichen Familien. Diese Probleme umfassen Depressionen, Ängste, Schwierigkeiten in den Beziehungen zu Gleichaltrigen und Konzentrationsschwierigkeiten. Und die Probleme lassen sich nur zu einem kleinen Teil auf soziale Stigmatisierung zurückführen.
Der gesellschaftliche Druck auf die Forscher ist gross, positive Resultate im Sinne der Regenbogen-Lobby zu produzieren. (Walter Schumm)
Methodisch Ungenügend?
Alex Reichmut schreibt im Nebelspalter:
Häufig hört man den Vorwurf, wonach Studien, die das Kindswohl bei Regenbogenfamilien gefährdet sehen, methodisch ungenügend seien. Doch oft scheint das Gegenteil der Fall zu sein.
So dokumentierte Walter Schumm von der Kansas State University in den USA 2016 in einer Studie, dass viele der angeblich positiven Belege für die gleichgeschlechtliche Elternschaft ideologisch verzerrt sind. Er wies nach, dass die Stichproben oft voreingenommen erhoben wurden, geeignete Kontrollen fehlten und Störvariablen unberücksichtigt blieben.
Schumm vermutete, dass die Fehler daher rührten, dass der gesellschaftliche Druck auf die Forscher gross ist, positive Resultate im Sinne der Regenbogen-Lobby zu produzieren.
Kinder in gleichgeschlechtlichen Familien haben 2,4 mal häufiger ernsthafte psychische Probleme als Kinder in gegengeschlechtlichen Familien. (D. Paul Sullins, Ph.D)
Vater Abschaffungs-Wahnsinn
Chefredakteur Roger Köppel nennt in seiner «Weltwoche Daily Show» den Vater-Abschaffungs-Wahnsinn beim Namen.
Vaterschaftsurlaub Argumente
In der Argumentation zur Abstimmung des Vaterschaftsurlaubs im September 2020 hiess es noch, dass ein Vater unverzichtbar sei:
Kinder brauchen beide Eltern und haben gemäss UNO-Kinderrechts-Konvention auch ein Recht darauf. Dafür braucht es die Präsenz beider Elternteile von Anfang an. Die Kinder profitieren von dieser Nestwärme. Dafür braucht es einen Vaterschaftsurlaub.
Die Forschung zeigt: Kinder von engagierten Vätern sind gesünder, glücklicher und erfolgreicher. Ein frühes väterliches Engagement stärkt die Beziehung zum Kind ein Leben lang. Fragt man die Kinder selbst, sagen sie klar: Wir wollen Mama und Papa nahe sein in unserem Leben.
Kinder brauchen weite Horizonte: Der Vaterschaftsurlaub erlaubt den Kindern schon früh, Beziehungsvielfalt zu erleben. Sie erfahren früh, dass Menschen verschieden sind, aber trotz aller Verschiedenheit gleichwertig fürsorglich sein können.
Kinder brauchen Vater und Mutter und haben gemäss UNO-Kinderrechts-Konvention auch ein Recht darauf.
Trauma wie bei einer Mutterentbehrung
Zu den Folgen der Vaterlosigkeit schreibt das Deutsche Ärzteblatt:
In der Familienforschung besteht heute weitgehende Einigkeit darüber, dass diese spezifischen Vaterfunktionen durch die Mutter allein nicht ersetzbar und durch soziale Ersatzväter nur bedingt kompensierbar sind. Insofern muss man im Fall eines definitiven Vaterverlustes von einem vergleichbaren Trauma für das Kind ausgehen wie bei der Mutterentbehrung.
Inzwischen ist die Vaterdeprivationsforschung (Vaterentbehrungsforschung) weit genug fortgeschritten, um einen Zusammenhang zwischen seelischen und psychosomatischen Störungen, selbstverletzendem Verhalten, Beziehungsstörungen, sozialen Auffälligkeiten bis hin zur Kriminalität, zum Leistungsversagen, zu kognitiven Defiziten und psychosexuellen Identitätsproblemen von Kindern, Jugendlichen und Heranwachsenden mit einem erlittenen Vaterverlust anzunehmen...
Verbrechen am Neugeborenen
«Das ist lustig», schreibt Roger Köppel. «Noch vor wenigen Monaten oder Jahren, als es darum ging, den Schweizern den fremdfinanzierten «Vaterschaftsurlaub» zu verklickern, bläuten, hämmerten uns die exakt gleichen Kreise nimmermüde ein, dass es ein nicht zu verantwortendes Verbrechen am Seelenleben eines Neugeborenen sei, wenn der Vater nicht unmittelbar nach der Geburt für Wochen, nein Monate an der Babykrippe seinen biologisch und psychologisch unverzichtbaren Direkteinfluss entfalte. Vaterschaftsurlaub sei notwendig, weil die Kleinstkinder am dringendsten auf die möglichst pausenlose Präsenz ihres Erzeugers angewiesen seien.»
(Roger Köppel, Die Weltwoche)
Die langfristig günstig kognitive, emotionale und soziale Entwicklung der Kinder wird durch die väterliche Warmherzigkeit begünstigt. (Laura E. Berk, Ph.D.)
Väterliche Warmherzigkeit
Dass väterliche Warmherzigkeit die kognitive, emotionale und soziale Entwicklung der Kinder positiv beeinflusst, ist unbestrittener Fakt, wie Laura E. Berk in ihrem Bestseller "Entwicklungspsychologie" festhält.
Verfassungswidrig
Ehe ist ein Rechtsbegriff. Er steht in der Verfassung und bezieht sich, ausschliesslich, auf Mann und Frau. Um den Ehebegriff abzuändern, auszuweiten, müssten sie die Verfassung ändern. Das aber wollen sie nicht, weil sie Angst haben vor dem Ständemehr, vor dem Volk, vor der Demokratie.
(Roger Köppel, Die Weltwoche)
Väter sind offenbar viel wichtiger für die Entwicklung eines Kindes als lange Zeit vermutet. (Jochen Metzger)
Thomas Gottschalk wundert sich
Der Schweizer Behörden-Irrsinn bringt in der deutschen TV-Sendung «Viertel nach Acht» auch Thomas Gottschalk zum staunen!
Väter: wichtiger als lange vermutet!
Kinder sind Frauensache. Das glaubten bis vor Kurzem auch die meisten Wissenschaftler. Doch seit einigen Jahren geraten zusehends die Männer in den Fokus der Forscher. Väter sind offenbar viel wichtiger für die Entwicklung eines Kindes als lange Zeit vermutet.
Heute bestreitet kaum noch ein Psychologe, dass Kinder von ihren Vätern in einem unglaublichen Masse profitieren. (Jochen Metzger)
Adieu Papa
Ein Kind braucht Mutter und Vater um glücklich aufwachsen zu können. Im neuen Gesetzestext für Kinder, die aus Samenspenden gezeugt wurden, wird der Vater abgeschafft. Adieu, Papa...
Jeder hat einen, doch nicht jeder denkt gerne an ihn. Die vielleicht prägendste Beziehung im Leben ist gerade die, über die zu sprechen oft so schwer fällt: Die Vaterbeziehung. (Dr. Johannes Hartl)
Vaterwunde(r)
Wie kann eine Vaterwunde zu einem Vaterwunder werden? Dr. Johannes Hartl mit äusserst hilfreichen Gedanken zum Thema Vater.
Kinder als Accessoires?
Die "Ehe für Alle" gaukelt eine Elterschaft vor, die biologisch nicht möglich ist. Die Psyche der Kinder bleibt auf der Strecke.
Viele junge Männer sind heute verunsichert wenn sie Eltern werden und eine Familie gründen wollen. Alle profitieren wenn Väter männlich und Mütter weiblich sind. (Univ.-Doz. Dr. Raphael Bonelli)
Wann ist ein Vater ein Vater?
Was sind die Eigenschaften eines wahren Vaters? Univ.-Doz. DDr. Raphael Bonelli zeigt wie Sie zu einem wahren Vater werden und welche Aspekte die Väterlichkeit ausmachen.
Die Vaterrollen haben sich im lauf der Zeit geändert: Vom autoritären Familienoberhaupt hin zum Kuschel-Vater in der Rolle der 'schlechteren' Mutter. Viele junge Männer sind heute verunsichert wenn sie Eltern werden und eine Familie gründen wollen. Alle profitieren wenn Väter männlich und Mutter weiblich sind.
Sämtliche, wissenschaftlich valide, randomisierte Studien kommen zum Schluss, dass es für Kinder zum Nachteil ist, wenn sie bei gleichgeschlechtlichen Eltern statt bei einem Mann und einer Frau aufwachsen. (D. Paul Sullins, Ph.D.)
Das Wohl der Kinder an 1. Stelle
Weil Kinder nicht mitentscheiden können, in welche Familie sie hineingeboren werden, sind sie darauf angewiesen, dass Erwachsene ihr Wohl an die erste Stelle setzen und diesem auch in der Gesetzgebung höchste Priorität einräumen.
Die Institution der Familie ist die eine anarchische Institution. Sie ist älter als das Gesetz und steht ausserhalb des Staates. Sie erneuert sich oder vergeht aus ihrer eigenen Natur heraus. (G.K.Chesterton)
Natürliche Familie
Was sind die bestimmenden Elemente der natürlichen Familie? Paul und Peter Bruderer gehen dieser Frage nach, im Gespräch mit Dr. Allan Carlson, Historiker und Familienforscher.
Die Geschichte der Familie
Wir alle haben sie: Vater und Mutter. Viele von uns sind es: Vater oder Mutter. Wir haben Herkunft, und wir schaffen Zukunft. Dies ist mein Plädoyer für die Familie. In diesem ersten Teil legt Peter Bruderer der Fokus auf die Geschichte der Familie.
Die natürliche Familie ist ein Schlüssel zur Fülle des Lebens. Sie bewirkt, was kein anderes Organisationsprinzip bewirken kann: sie macht alles um sie herum besser. (Dr. Allan Carlson)
Gewinn und Wert der Familie
Die natürliche Familie ist nicht nur ein Turm der Vergangenheit, sondern auch einer für Gegenwart und Zukunft unserer Gesellschaft. In diesem Zweiten Teil widmet sich Peter Bruderer mehr der Gegenwart und stellt den Gewinn und den Wert der Familie für unsere Zeit ins Zentrum.
Kindeswohl: Ein überwältigender Konsens?
Was sagen grosse Studien in den USA über das Wohlergehen von Regenbogenkindern aus? In diesem Beitrag präsentieren DanielOption ein Gespräch mit Paul Sullins, dem Verfasser einer der wichtigsten Studien zum Thema. Als Bürger der Schweiz sind wir aufgefordert, den scheinbaren Konsens kritisch zu hinterfragen, denn es gibt gute Gründe dafür, dies zu tun.
Ideologische Voreinstellungen sind bei allen Wissenschaftler vorhanden und fälschen nicht zwingend das Resultat einer wissenschaftlichen Arbeit, aber sie können es.
Faktencheck mit Experten?
Anschliessend an die SRF-Sendung ARENA zum Thema "Ehe für Alle", führte Moderator Sandro Brotz einen sogenannten Faktencheck durch. Fakten wurden zwar keine gecheckt, wenn auch eine Fachperson konsultiert: Margrit Stamm, Professorin für Pädagogische Psychologie. Frau Stamm lieferte keine einzige Studie, welche ein mündiger Leser hätte konsultieren und prüfen können, sondern "argumentierte" lediglich mich Phrasen wie "Es gibt relativ viele Studien" und "Ich kenne diese Studien". Anstatt um den heissen brei herum zu reden, hat Michael Ruppen Gespräche mit Experten aus den USA geführt.
Live-Talk mit Fachleuten. Unter welchen Bedingungen wachsen Kinder am besten auf? (auf DEUTSCH):
Live-Talk mit Fachleuten: Unter welchen Bedingungen wachsen Kinder am besten auf? (auf Englisch):