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Nachdem ich letztes Jahr in Mettmenstetten einen Sieg heraus fahren konnte, hatte ich dieses Jahr grosse Ziele. Schnell war die Strecke auf jeden Fall, doch ein steiler Aufstieg machte das Rennen interessant. Obwohl dieser feucht war und ich mit meiner Reifenwahl dort eher einen Nachteil hatte, war ich… mir bewusst, dass ich auf den restlichen Streckenabschnitten etwas im Vorteil bin, da meine Reifen mit weniger Profil besser rollten. Vom Start an konnte ich mich mit zwei Konkurrenten an die Spitze setzen. Ich versuchte stehts das Rennen schnell zu halten. Nach fünf Runden wollte ich meine Führungsrolle jedoch etwas abgeben, damit sich meine Konkurrenten nicht nur in Lauerposition hinter mir her machen konnten. So fuhr ich an dritter Stelle und machte einen Fehler im steilen Aufstieg und war etwas unaufmerksam. Der Fahrer vor mir musste früh von seinem Rad. Da ich nicht sehr aufmerksam war, fuhr ich ihm etwas ins Rad und verlor somit meinen Schwung. Ich musste ebenfalls vom Rad steigen und der Italiener konnte uns somit distanzieren. Gleich nachdem Aufstieg setzte ich alles daran die Lücke wieder zu schliessen, doch auf dieser schnellen Strecke die keine Fehler erlaubte, waren zehn Sekunden zuviel und ich schaffte es nicht mehr die Lücke zu schliessen. Den zweiten Platz konnte ich mir sichern, doch ich ärgerte mich über mich selbst, dass mir ein solcher Fehler unterlief. Nichtsdestotrotz, meine Form ist aufsteigend und ich fühle mich sehr wohl auf meinem Quervelo. Somit kann ich auch positiv und aufmerksamer in das nächste Rennen starten.