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Palästinenser aus dem sogenannten Westjordanland (Judäa und Samaria) können ab Ende dieses Monats über den israelischen Flughafen Ramon ins Ausland fliegen, wie die israelische Flughafenbehörde am Dienstag bekannt gab. Sie sollen von den Fluggesellschaften Atlas und Pegasus mit Flugzeugen des Typs Airbus A321 durchgeführt werden.
Der Flughafen Ramon liegt in der Nähe des Hafens am Roten Meer und des touristischen Zentrums von Eilat.
Der Flughafen ist nach dem ersten israelischen Astronauten Ilan Ramon benannt, der am 1. Februar 2003 beim Absturz des Space Shuttle Columbia ums Leben kam, und nach seinem Sohn Asaf Ramon, der sechs Jahre später, am 13. September 2009, beim Absturz seines F-16-Jets bei einem Trainingsunfall ums Leben kam.
Berichte über das Vorhaben tauchten bereits Mitte Juli auf, als Israel im Vorfeld des Besuchs von US-Präsident Joe Biden eine Reihe von Gesten des guten Willens an die Palästinenser verkündete, darunter eine Erhöhung der Zahl der nach Israel einreisenden Arbeiter aus dem Gazastreifen und die Genehmigung palästinensischer Baupläne in Judäa und Samaria.
Die Regelung wird den Palästinensern in Judäa und Samaria eine neue Reisemöglichkeit eröffnen, da sie sonst für internationale Flüge meist nach Jordanien ausweichen mussten.