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Im Kyoto-Protokoll (11.12.1997) wurde ein völkerrechtlich verbindliches Abkommen zur Reduzierung des anthropogenen Ausstoßes von wichtigen Treibhausgasen (direkte Treibhausgase) beschlossen. Andere Treibhausgase, die sog. indirekten Treibhausgase, wie z.B. Kohlenmonoxid (CO), Stickoxide (NOx) oder flüchtige Kohlenwasserstoffe ohne Methan, sogenannte NMVOC, sind im Montreal-Protokoll geregelt, weil sie zur Zerstörung der Ozonschicht beitragen. Die USA verweigern bisher eine Unterzeichnung des Kyoto-Protokolls. In Kalifornien wurde am 30. August 2006 beschlossen, den CO2-Ausstoß bis 2020 um 25% zu reduzieren. Im Kyoto-Protokoll sind neben den oben genannten Treibhausgasen auch fluorierte Treibhausgase (F-Gase) aufgenommen worden, da diese aufgrund ihrer hohen Verweildauer in der Atmosphäre ein hohes Treibhauspotenzial besitzen. Die Teilnehmenden am World Economic Forum in Davos (2007) waren sich einig, dass der Klimawandel ein reales Problem ist, bzw. wurde dieser sogar als die größte Bedrohung für die Weltwirtschaft betitelt. Im November 2008 gab das UN-Klimasekretariat bekannt, dass die Treibhausgasemissionen in erfassten 40 Industriestaaten zwischen den Jahren 2000 und 2006 um 2,3 % gestiegen sind und mahnte einen dringenden Handlungsbedarf der Politik an. Verschiedene Modelle des Internationaler Emissionshandel kommt zur Anwendung und die erbrachten Validierungs- und Verifizierungsleistungen zur Berechnung der Emissionsreduktionen bekommen eine immer grössere Bedeutung.