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Im Winter sind jedoch laut dem EDI (Departement des Inneren) mehr als 60% der Bevölkerung unterversorgt. Bei
Menschen ab 60 Jahren haben sogar 80% einen zu tiefen
Vitamin-D3-Speigel. Auch Schwangere, Stillende und Babies haben massiv
zu tiefe D3-Werte.
Hinzu kommt, dass man sich bei den bisherigen Empfehlungen auf falsche Berechnungen stützte …
Studien zeigen auf, dass bei einem niedrigen Vitamin-D-Serumspiegel die Zahl der Betroffenen von Brustkrebs, Dickdarmkrebs, Nierenkrebs und … ansteigt. Auch Demenz oder Parkinson werden unter anderem mit einen Vitamin D Mangel in Zusammenhang gebracht.
Dr. med Heinz Lüscher empfiehlt bei folgenden Krankheiten die regelmässige Einnahme von Vitamin D3:
Studien zeigen auf, dass bei einem Mangel am Lichtvitamin D3 auch das Risiko für Depressionen ansteigt. Und dasjenige von Osteoporose.
Wie das Basler MDPI Journal im März 2015 (www.mdpi.com/journal/nutrients ISSN 2072-6643) veröffentlichte wurde bei der Bestimmung der Empfehlung der täglichen Bedarfsmenge für Vitamin D ein grösser Rechenfehler gemacht. Die zur Zeit in der EU empfohlene Tagesdosis von 800 i.E., bzw. in der Schweiz von nur 600 i.E. sollte demgemäß auf 7000 i.E. (internationale Einheiten) pro Tag erhöht werden.
Dieses Ergebnis wurde auch durch eine Studie mit 3657 Personen bestätigt, die zwischen 0 und 10.000 i.E. pro Tag einnahmen. Die Personen haben sich während der Studie (im Sommer durchgeführt) normal ernährt und Vitamin D zusätzlich eingenommen. Die Teilnehmer haben während der Versuchszeit durch Sonnenstrahlen und mit ihrer Ernährung im Durchschnitt 3000 i.E. erzeugt / respektive durch Lebensmittel zu sich genommen.Um den minimalen Vitamin D Bedarf abzudecken sind aber 7000 i.E. / Tag nötig. Eine normale Ernährung liefert maximal 120-200 i.E. an Vitamin D.
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Daraus ergibt ich die Sommerempfehlung mindestens 4000 i.E. pro Tag durch Nahrungsergänzungsmittel hinzuzufügen. Diese empfehlung findet sich auch im Buch von Dr. Jörg Spitz " Superhormon Vitamin D", erschienen im GU Verlag.
Mit dieser Dosis erreichen selbst Personen, die viel an der Sonne sind, keine zu hohe Gesamtdosis, d.h. bleiben weit unter der zulässigen höchsten Tagesdosis.
Denn sie ist extrem unterschiedlich. Ein Sonnenbad (freier Oberkörper, ohne Sonnenöl) während 15 Min bringt rund 18.000 i.E. ABER viele Sonnenöle halten bis zu 3 Tagen die UV-B Strahlung ab, die für die Vitamin-D-Produktion zuständig ist. Das heisst, das viele Menschen durch die Sonnenschutzmanie auch im Sommer einen Mangel an Vitamin-D3 haben.
Ein normaler Spaziergang mit freien Armen und Beinen über den Mittag während einer Stunde bringt nur 1.000 internationale Einheiten. Deshalb denken einige Wissenschaftler, dass wir wegen unserer Lebensweise auch im Sommer nicht auf die geschätzten 3500 i.E. kommen und der Bedarf an Vitamin-D3 auch im Sommer bei etlichen grösser ist als gedacht.
Laut dieser neuen Studie sollten die meisten Menschen dem
Vitamin-D-Bedarf gerade im Winter grösste Aufmerksamkeit schenken. Die
Mehrheit in der Schweiz ist für eine gute Vitamin-D-Versorgung auf
Nahrungsergänzungen / Substitution angewiesen. Empfehlung der
Studienleiter für das Winterhalbjahr: täglich 7000 i.E. einnehmen.
Vitamin K2 ergänzt Vitamin
D3 optimal und kümmert sich darum, dass Calcium an die rechten Orte im
Körper gelangt. Bei hoher Dosierung von Vitamin D3 und für
Osteoporosegefährdete oder Personen mit Verkalkungen (Arterien, Gelenke)
ist die regelmässige Einnahme von K2 angezeigt.
Im Winter erst recht, bei vielen jedoch auch im
Sommer, sind Menschen aus der Schweiz und Mitteleuropa auf eine
Substitution von Vitamin-D3 via z.B. Tropfen
angewiesen.
Seit ich beim Snowboarden im Frühjahr 2010 in Davos eine unvergessliche Erfahrung mit Vitamn D gemacht habe verzehre ich täglich ca. 8‘000 – 10‘000 IE sofern ich nicht ausreichend Zeit im Freien sein kann. Es gibt mich noch, vergiftet bin ich nicht, morgens brauche ich um 5.00 Uhr kein RedBull oder Kaffee um auf die Sprünge zu kommen. Herr G.G. im Kanton Aargau, 25.9.2015