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Es sei seine Veranstaltung gewesen, also übernehme er die Verantwortung dafür, erklärte Abbott am späten Montagabend, nachdem der Vorfall bei einer Parlamentsanhörung bekannt geworden war. Abbott räumte ein, dass er nach seiner Absetzung als Premier in Folge einer parteiinternen Wahl am 14. September mit Mitarbeitern und Kollegen in einem Kabinettsraum einen Umtrunk veranstaltet habe.
Bei der Parlamentsanhörung am Montag wurden Berichte über die mutmasslichen Eskapaden bekannt. Am nächsten Morgen seien Stücke der Tischplatte auf dem Boden und später in verschiedenen Büros entdeckt worden.
Anhänger von Abbotts Liberaler Partei wiesen Berichte einer «wilden Party» indes zurück. Laut der «Herald Sun» soll sich der Umtrunk bis in die Morgenstunden hingezogen haben, Abbott selbst tanzte demnach kurzzeitig ohne Hemd. Mitarbeiter des Ex-Premiers hätten Teile des Tisches als Andenken behalten. Der damalige Verkehrsminister Jamie Briggs dementierte Berichte, er sei vom Tisch gefallen und sitze seitdem im Rollstuhl.
Medienberichten zufolge sind die vielen australischen Regierungschefs der vergangenen Jahre – fünf in fünf Jahren – Partys nach ihrem Amtsverlust nicht abgeneigt. Ex-Premier Kevin Rudd soll mitten im Winter voll bekleidet in einen Pool geworfen worden sein, nachdem er 2010 gegen seine Stellvertreterin Julia Gillard verloren hatte. (aargauerzeitung.ch)
Das Rekursverfahren sei bereits bei Fedotovs Festnahme eingeleitet worden. «Jetzt warten wir auf die Annahme durch das Gericht, danach bewegen wir uns in Richtung Prozess», sagte Alexei Ponomarjov der Anwalt des 25-jährigen Torhüters. Fedotov leistet seit Montag Militärdienst beim Marine-Stützpunkt im nordrussischen Seweromorsk in der Nähe von Murmansk.