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Wer reformierte Gottesdienste gestaltet, genießt eine große Freiheit. Reformierter Gottesdienst ist weniger an festgelegten Formen und Gestaltungen zu erkennen als an der Art seines Zustandekommens. Dies bedingt, dass die Verantwortlichen über ausreichende Information auf den verschiedenen Ebenen verfügen. Aus diesem Grund hat die Liturgiekommission den gottesdienstlichen Materialien – Feier-Modellen und Einzeltexten – eine liturgische Orientierung vorangestellt. Sie bietet einen empirischen, systematischen und historischen Zugang zur Reflexion über den Gottesdienst.
Die ursprüngliche Idee, eine Art Fundamentalliturgik als gedruckten Band zu veröffentlichen, wurde angesichts des Umfangs fallen gelassen zugunsten einer Publikation im Internet, welche zugleich den Vorteil einer laufenden Aktualisierung bietet. Aus Kapazitätsgründen konnte das zuerst vorgesehene Konzept nicht vollständig umgesetzt werden; von daher erklären sich gewisse Lücken und Ungleichgewichte.
Konzept und Gliederung sowie einen großen Teil der Texte hat Dr. theol. Alfred Ehrensperger der Liturgiekommission zur Diskussion und Veröffentlichung vorgeschlagen. Die Texte sind mit Verfassernamen gezeichnet, aber – namentlich im systematischen Teil – von der gesamten Kommission verantwortet.
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