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Roger Federer besiegt Casper Ruud an French Open fast problemlos
Das Wichtigste in Kürze
- Federer gewann zwischenzeitlich neun Games in Serie und siegt 6:3, 6:1 und 7:6.
- Ruud, der in Nadals Tennisakademie trainiert, war von Federers Taktik überfordert.
- Der Schweizer trifft im Achtelfinal auf Nicolas Mahut oder Leonardo Mayer.
Roger Federer (ATP 3) steht an den French Open in den Achtelfinals. Der Maestro besiegt Casper Ruud (ATP 63) in drei Sätzen mit 6:3, 6:1 und 7:6.
Der Norweger, der in Rafael Nadals Tennisakademie trainiert, ging mit einem klaren Taktik-Konzept in die Partie. Er versuchte im Stile eines Rafael Nadal immer wieder hohe Bälle mit viel Spin auf Federers Rückhand zu zirkeln. Dieser blieb ruhig und versuchte Ruud seinerseits aus dem Konzept zu bringen.
Das Duell der Taktiken
Schnell erkannte der Schweizer, dass sich sein Gegner am Netz vorne nicht wohl fühlte. Deshalb retournierte Roger Federer bei Aufschlag Ruud immer wieder mal kurz und überforderte den 20-Jährigen damit. Dieser konnte bis zum 3:3 im ersten Satz mithalten, gab den Satz dann aber mit zwei Breaks in Folge her.
Im zweiten Satz ging es im gleichen Stil weiter. Federers Spielwitz und Variabilität war zu viel für den wacker kämpfenden Ruud. Vom 3:3 in Satz 1 bis zum 5:1 in Satz 2 holte sich der Schweizer gleich neun Games in Serie.
Davon erholte sich der Norweger nicht mehr. Zwar gelang es ihm, den dritten Satz wieder ausgeglichen zu gestalten und sogar, Federer zu breaken. Doch der Schweizer holte sich den Servicedurchbruch wieder zurück.
Darum reichte es Ruud nicht zu mehr als einem Tiebreak und einem Satzball. Roger Federer siegte am Ende mit 6:3, 6:1 und 7:6.
Roger Federer nun gegen Mahut oder Mayer
Casper Ruud ist eine der Entdeckungen der diesjährigen French Open. Der Norweger überraschte mit starken Leistungen. Bei seiner 2. Teilnahme in Paris besiegte er Ernests Gulbis (ATP 79) und Matteo Berrettini (ATP 31) jeweils glatt in drei Sätzen.
Für Federer geht das Turnier gegen einen weiteren Aussenseiter weiter. In den Achtelfinals trifft er auf den französischen Routinier und Doppelspezialisten Nicolas Mahut (ATP 252) oder Leonardo Mayer (ATP 68).
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