Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03550.jsonl.gz/1314

Ein besseres Resultat vergaben die Schweizerinnen im Schiessstand – und dort vor allem liegend, wo sie sich zwei Strafrunden und acht Nachlader leisteten. Hauptsünderin war Lena Häcki, die sich liegend die beiden Strafrunden einhandelte. Mit einem fehlerfreien Stehendschiessen verhinderte die erst 20-jährige Obwaldnerin aber ein weiteres Abrutschen.
Die Olympia-Zweite Selina Gasparin, die in Ruhpolding mit einem 5. und einem 13. Platz nach ihrer Babypause wieder Anschluss an die Weltspitze fand, zeigte eine solide Leistung mit insgesamt drei Nachladern.
An der Spitze verpassten die deutschen Frauen zum Abschluss der Biathlon-Festspiele in Oberbayern den Staffeltriumph nur knapp. Im packenden Schlusssprint wies Olena Pidruschna den Angriff von Laura Dahlmeier um 1,2 Sekunden ab. Die ukrainischen Olympiasiegerinnen hatten die entscheidende Differenz im Schiessstand geschaffen (5 Fehlschüsse gegenüber 13 der Deutschen). Dritte wurden die Italienerinnen, die das erste Staffelrennen des Winters im Dezember in Hochfilzen gewonnen hatten.
(SDA)