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Editorial zur 1. Ausgabe von ding dong, Thema: ding dong
Was wir Dada nennen, ist ein Narrenspiel aus dem Nichts, in das alle höheren Fragen verwickelt sind …
Als ich das Cabaret Voltaire gründete, war ich der Meinung, es möchten sich in der Schweiz einige junge Leuten finden, denen gleich mir daran gelegen wäre, ihre Unabhängigkeit nicht nur zu geniessen, sondern auch zu dokumentieren.
Kurt Schwitters studiert von 1908 bis 1914 an der Kunstgewerbeschule in Hannover sowie an der Kunstakademie in Dresden. Eine eher konventionelle Malerlaufbahn scheint die lange akademische Ausbildung, die er in Dresden vor allem bei dem an Frans Hals orientierten Carl Bantzer genießt, vorzubereiten
18. Wofür haben Sie sich zuletzt entschuldigt?
bestimmt dafür, dass ich zuhause nicht genug zum haushalt beitrage
Er war der meistkopierte Maler seit Picasso und holte als erster den Großen Malerei-Preis der Biennale von Venedig nach Amerika. Nun jedoch mag Pop-Vater Robert Rauschenberg, 42, nicht mehr «an dem Kunstlaken herumkauen, das uns die Historiker gewebt haben» – er gab das Malen auf, und 150 angefangene Bilder ließ er jüngst verbrennen.
ergrauendes Nippes mit Vogel und Reitern mit Federn
Soundtossing – eine Art Guerilla-Strassenkunst
Auf der Berlinale feierte der Film «Marina Abramovic. The Artist Is Present» Europa-Premiere. Im Anschluss lud die Künstlerin in die KW-Berlin zu einer «Silent Party».
Ein in jüngster Zeit oftmals zu beobachtender Störfaktor im internationalen Kunstgeschehen ist die ungewollte Überlagerung von unterschiedlichen Tonspuren und Geräuschkulissen zwischen den eigentlich voneinander getrennten Räumen von (Gruppen-)Ausstellungen oder im Dickicht der Messekojen.
It is an intriguing question, to which we may never have a complete answer: How did we get from animal vocalization (barks, howls, calls...) to human language?
Mrs. Munger's Class was two seasons of brief, 90-second skits on Disney's One Saturday Morning on ABC that featured the talking heads of a middle school yearbook page.
Verstehen und sprechen lernen ist kompliziert. Noch weiss man nicht genau, wie Kinder diesen schwierigen Prozess bewältigen. Im Babylabor der Universität Zürich versucht man, dem Geheimnis auf die Spur zukommen.
ding dong im atelier, polaroid portrait serie aus dem ding dong #1 produktionszeitraum.
Ganz herzlich zurück: ich kämpfe gerade mit den Anfangslauten meiner Tochter. Sie lernt gerade sprechen und offensichtlich hatte sie vorher noch nicht realisiert, wie begriffstuzig ihre Familie eigentlich ist.
Und Martin hat an diesem Morgen, beziehungsweise Mittag, keinen Bock auf Aufstehen. In der Nacht hat er auf der gegenüberliegenden Strassenseite einen Einbruch in ein Fernsehgeschäft beobachtet, ist jedoch nicht eingeschritten, sondern hat weitergepennt.
Ha-Ha!
«Beim Beatboxing oder Beatboxen werden Drumcomputerbeats – zuweilen auch Scratches oder Schlagzeug- und andere Perkussionsrhythmen, seltener auch weitere Instrumente und andere Klänge – mit dem Mund, der Nase und dem Rachen imitiert.»
Foley is a term that describes the process of live recording of sound effects that are created by a Foley artist […]
Der amerikanische Fernsehsender ABC benötigte im Jahre 1965 eine spezielle TV-Serie, die das Programm füllen sollte. Sofort kam die Idee, eine Superheldenserie zu produzieren. Offen war nur die Frage, welcher Comicheld den Bildschirm betreten darf. Zur Auswahl standen Superman, Batman und Dick Tracy.
Ein Kommentar zum Thema «Sprechblasen» von Rosa Hering.
Comics gibt es für jede Alters- und Interessengruppe und sie füllen von jeher die gesamte Bandbreite zwischen «billigem Schund» und «wahrer Kunst» aus, werden nicht nur mit Begeisterung gelesen, sondern auch gesammelt, gehandelt und als Schätze gehortet.
Philippe Parreno hat im Verlauf der letzten zwanzig Jahre ein wechselvolles und komplexes Werk geschaffen, das voll von Bezügen, mentalen Evokationen und Verhandlungen der Spielarten von Literatur, Philosophie, Science Fiction, dem Film, des Theaters, der Informationsformate wie Radio, Fernsehen und Internet ist.
Lange bevor die Dreharbeiten an einem Film beginnen, wird oft gezeichnet – vom Regisseur selbst oder von Zulieferern erster Bilder nach einem Drehbuch. Das resultierende Storyboard, eine Anordnung von Zeichnungen, ist ein Transformationsmedium zwischen Text und Filmbewegung.
Nicht viele nahmen Mass an Oskar Werner. Wie viel weniger Sprechkunst wird heute vernommen? Die Kunst, das Deutsche zu singen, verfällt. «Regietheater» heisst die Losung. Die Mimen geraten zum Werkzeug. Dergleichen kann gedankenreich und «stimulierend» sein, zuweilen erhellend. Aber eins scheint verloren: Die Sprech-, bald auch die Hörkunst.
Interview von Lida Bach mit dem Oscar-Preisträger Jean Dujardin über den modernen Stummfilm und stumme Co-Darsteller. Erschienen im «Titel Magazin».
Freibier, Fans und Fahrtgeld – das war der Lohn, für den Poetry Slammer lange auftraten. Doch mit zunehmender Popularität verdienen viele Hobbydichter ordentlich Geld. Die einstige Subkultur ist auf dem besten Weg, zur gewöhnlichen Stand-up-Comedy zu mutieren.
Der amerikanische Rapper Ricky Brown hat es ins Guinnessbuch der Rekorde geschafft. Nicht durch seine Plattenverkäufe, sondern durch die Geschwindigkeit seiner Raps. Ein «Focus online»-Bericht.
Mit einer Mischung aus Coolness und Slapstick pfeffert der dürre junge Mann Pappkarten, eine nach der anderen, auf das Alleenpflaster hinter dem Londoner Savoy-Hotel. Sie tragen Aufschriften wie «Basement», «Look out», «Suckcess» und werden weitergeschrieben vom atemlosen Stakkato-Sound des «Subterranean Homesick Blues», der durch die schwarzweisse Buchstaben-Bildergasse fegt.
Sie kennen sie bestimmt – die scheinbar so Redegewandten, also die Menschen, die Sprache als Waffe einsetzen und andere dadurch ausgrenzen, nicht zu Wort kommen lassen oder übergehen.
Comics der Situationistischen Internationale.
Humor und eine ausgesprochene Affinität zum Widersinnigen durchdringen das vielseitige Werk von Niklaus Rüegg. In seinen Gemälden verarbeitet Rüegg Bilder aus den Massenmedien und stellt deren vorgegebene Sinngebung in Frage, indem er ihre verkehrte, umgekehrte Bedeutung freilegt.
«In the Near Future» ist eine performancebasierte Arbeit der amerikanischen Künstlerin Sharon Hayes, in welcher sie anachronistische und spekulative Protestaktionen inszeniert und mittels derer sie die Figur des Protestierers, den Sprechakt des Protestschildes und die zeitgenössischen politischen Konstruktion von öffentlichem Raum und Rede hinterfragt.
How a bunch of anarchists and radicals with nothing but sleeping bags launched a nationwide movement.
Pormpuraaw ist eine kleine Siedlung der Aborigines am Westrand der Halbinsel Cape York in Nordaustralien. Ich bitte ein fünf Jahre altes Mädchen, nach Norden zu zeigen. Ohne zu zögern, deutet sie in eine bestimmte Richtung. Mein Kompass bestätigt: Sie hat Recht.
«WRITING THE SELF: OF DIARIES AND WEBLOGS» is an essay by José van Dijck, professor of Comparative Media Studies at the University of Amsterdam, published in the book «SIGN HERE! HANDWRITING IN THE AGE OF NEW MEDIA»
Interview von Stefan Wagner mit Christian Vetter erschienen in Artcollector 4, 2011
14.000 Facebook-Anfragen, 24.000 Tweets: Seit die Deutsche Bahn in den sozialen Netzwerken mitmischt, kommen die Mitarbeiter aus dem Zwitschern und Kommentieren nicht mehr raus.
Bildkolumne von unfolded x mr. colourful party
The materialization of text in an urban landscape is nowhere more in evidence than in French designer Antoine Bardou-Jacquet's video for Alex Gopher's The Child.
Das Lesen eines Comics ruft spezifische Empfindungen hervor, das Erleben ist zwar durchaus vergleichbar, unterscheidet sich aber doch vom Erfahren anderer Kunstformen.
Das Wort und die Buchstaben. Beim Schreiben der Buchstaben ging es schon auch um die Wörter, die sie bildeten. Aber die Wörter waren nicht als Begriffe gemeint, sondern als Namen, als Zeichen. Und oft eben um ein Name, der präsent sein sollte, in einem Milieu, in einer Stadt, überall.
In der Abschlussarbeit von Michael Flückiger, Grafiker und Spezialist für interaktive Systeme, ist eine IPhone-App entstanden, mit der sich Text- und Bildnachrichten mit Hilfe des Windes über die ganze Erde versenden lassen. Flaschenpost goes digital!
Vergangene Woche wurde bekannt, dass Superman seine US-Staatsbürgerschaft abgibt, da er «die Nase voll davon» habe, dass seine Taten als Instrumente der amerikanischen Regierungspolitik verstanden werden. Weltweiter Applaus und Zustimmung. Der Einfluss von Comic-Helden auf das politische Weltgeschehen ist zwar gering, aber vorhanden.
«Die Anglo Irish Bank wurde auf die Stufe B abgewertet.» «Beim Swiss Market Index beträgt der Wertverlust 11%.» Durch die aktuelle Wirtschaftskrise haben sich sicher geglaubte Finanzwerte in Luft aufgelöst.
Patricia Schneider: Als Mme Hervé betreibst du seit fünf Jahren einen Design-Blog. Was war die Motivation mit dem Bloggen zu beginnen und wieso bloggst du unter einem Pseudonym?
Mme Hervé: (…) Der Austausch mit anderen Bloggern, die oftmals auch einen professionellen Hintergrund haben, gibt mir einen Einblick in die internationale Designszene direkt an der Quelle. Mein Blog ist ein Experimentierfeld, bei dem es nicht um meine Person geht. (…)
Wolfram Höll gibt einen kleinen Einblick in zwei Laborbücher an der HKB, die in ihrer Art sehr unterschiedlich sind. Auf der einen Seite im Projekt «Starke Wechselwirkung», in dem die Forscher das Experiment unternehmen, ausgehend von naturwissenschaftlichen Texten Literatur zu verfassen. Auf der anderen Seite im Projekt «Zwischensaison», das sich mit der Visualisierung von disparaten Sammlungsbeständen beschäftigt.
(…) Seit 01. 01. 2000 arbeitet sie an Serien, die durch ein äusserst konsequentes Lebens- und Gestaltungskonzept entstehen. So definiert sie jeden Morgen die Himmelsfarbe in Worte und fertigt eine Photographie an. Mit reinen Pigmenten zeichnet sie schliesslich Wolkenformationen, deren Vergänglichkeit sich in der ephemeren Technik der unfixierten Zeichnung spiegelt. (…) Von Elke Kania, Kunstwissenschaftlerin, Köln
«Auf diesen Holzstücken hat Opa kurz notiert, wie es ihm so geht, wie das Wetter ist oder was er heute morgen als erstes in den Nachrichten gehört hat. Dann hat er das beschriftete Holzstück in die Miete geworfen, sich wahrscheinlich von seinem imaginären Leser verabschiedet und weitergearbeitet.»
Als Morrisroe ein Jahr nach seiner letzten Ausstellung starb, hinterliess er fast 2000 Fotoarbeiten. Die Bilder, nicht die eigentümlichen Bronzeobjekte, sind es, die mittlerweile zu seinem Ruf beitragen, einer der herausragenden Künstler der Boston School of Photography zu sein, zu der auch Nan Goldin oder David Armstrong zählen. Von Karin Schulze
Jeden Tag entwickelte eine Community im Internet das «tomorrow script», in dem die Künstlerin Anweisungen erhielt, wie der nächste Tag verlaufen sollte. Um Mitternacht wurde das «tomorrow script» geschlossen und zum «today script». Das Archiv der Scripts liest sich wie ein Tagebuch, geschrieben von fremden Händen, einen Tag im voraus.
Ohne gezielt zu suchen begegnen wir gefilmten Tagebüchern neureicher Prolls, folgen spätpubertierenden Halb-Machos durch die Nacht in L’loret oder sehen bei Shows wie «Jersey Shore» oder dem englischen «The Only Way is Essex» Menschen beim inszenierten Alltag zu. von Stefan Sulzer
Die Zuschauer halten Einzug in ihr Medium, und zwar auf anderen Wegen, als sich die Visionäre des Bürgerfernsehens und die Gründer der «Offenen Kanäle» zum Start des Privatfernsehens erhofft hatten.
Für Gustav Rene Hocke starrt aus jeder Seite eines dieser vielen grossen Tagebüchern – sei sie nun von Rilke oder Goebbels, von Christoph Kolumbus oder Johannes XXIII. – «das hintergründige Gesicht des Homo europeus», so als «hätten zahlreiche einzelne Tagebuchschreiber alle zusammen das Tagebuch Europas geschrieben».
Ein Stück deutscher Literaturgeschichte «Abfall für alle» ist ein intellektueller Mix aus Medienanalyse, Stichwortverzeichnis mit Definition, Poetik, Ästhetik, Namen, ein grosses Stück deutscher Literaturgeschichte der 90er Jahre des letzten Jahrhunderts.
Der Fotograf und Modeschöpfer Hedi Slimane, der diesen Frühling zum Kreativchef des renommierten Modehauses Yves Saint Laurent ernannt wurde, publiziert seit 2006 ein Fototagebuch im Internet. Die ausschliesslich schwarz-weissen Fotografien sind chronologisch geordnet und enthalten keine Bildlegenden. Sie lassen auf unterschiedliche Schauplätze schliessen und widmen sich vor allem der Jugend. Die präzis komponierten Aufnahmen fokussieren stets auf die Portraitierten und stellen sie als individuelle Persönlichkeiten dar. Die Surfer von der Costa Caparica, die Skater in Tokyo, die Punks in Berlin oder die Models zwischen ihren Auftritten auf den internationalen Laufstegen gewähren dem Betrachter einen Blick in ihre Welt.
Falko Hennig und Robert Weber haben aufgelesen und zusammengetragen zu einer Geschichte der Liebe, die hundert Jahre umspannt: von Feldpostbriefen aus dem Ersten Weltkrieg zu E-Mails von heute. Die Mitteilungsformen haben sich im Laufe der Zeit geändert, doch die Gefühle sind die gleichen geblieben.
Das Tagebuch ist meine persönliche, schnelle Form der Wochenbewältigung.
Diary of a computermouse: IOGraph — is an application that turns mouse movements into a modern art.
Einkaufen muss der Mensch. Gerade jetzt vor Weihnachten – so adventsgeläutert kann es gar nicht zugehen. Aber angesichts des vier Wochen anhaltenden, ständigen Kauft! Kauft! Kauft! regt sich auch beim friedfertigsten Gemüt Widerstand.
Die Kleinstadt in der Pfalz mit dem Namen Hassloch ist das Mekka der Marktforschung: Die Bewohner entscheiden, welche neuen Weichspüler und Fruchtgummis alle übrigen Deutschen bekommen. Der Grund: Sie gelten als total normal.
Dem Beispiel des Dynamits folgend, durchlief der Supermarkt, oder genauer gesagt seine adipöse amerikanische Cousine, die «Mall», keine so glorreiche Entwicklung wie ihr Erfinder sie vorsah.
Wer kennt sie nicht, Andy Warhols Campbell's Büchsen. Nahrungsmittel sind Thema in der Kunst und Kunst wird mit Nahrungsmitteln gemacht.
Gibt es Alternativen zur Konsumhysterie? Ja! Hier ein paar Vorschläge.
«Wer im Netz präsent sein möchte, muss seine Inhalte kostenlos anbieten.»
Drei Arbeiten des deutschen Künstlers Christian Jankowski, die sich um das Thema «Markt» drehen.
Andy Warhol: «Schliess heute ein Warenhaus zu, öffne die Tür nach 100 Jahren, und du hast ein Museum moderner Kunst.» (1985). Really Andy?
Die Berliner Künstlerinnengruppe FORT hat in der Galerie Crone Regale aus einer ausrangierten Schlecker-Filiale aufgebaut, mit leer geräumten Regalen, Wühltisch und einem sich endlos drehenden Kassenband. Alle Schilder haben die Künstlerinnen entfernt. «Es ist in erster Linie ein leeres Gerippe eines Ladens», sagen sie. «Es ist ein antikapitalistisches Mahnmal», heisst es aus der Galerie. Das unbrauchbar gewordene Inventar wechselt von der Strasse in die Galerie und sieht dort einigermassen gespenstisch aus. Man wünschte nur, für die entlassenen Schlecker-Mitarbeiterinnen wäre auch noch Platz.
Warum Sie bei 9.95 Fr. zugreifen, wieso der Mann beim Einkauf stört, weshalb Sie einen Zahnstocherspender kaufen, den Sie nicht brauchen – Antworten aus der Shopping- Wissenschaft.
Der vielbeschworene Markt. Von seinen Jüngern stetig als wohlwollende Entität beschrieben, deren Macht als ausgleichendes Korrektiv der Bestimmung von Verlierenden und Gewinnenden dient. Eine uns zum Nirvana des freien Handels hinführende Epiphanie. Der Frederic Jameson und Slavoj Zizek zugeschriebene Leitsatz, es sei einfacher sich das Ende der Welt, als jenes des Kapitalismus vorzustellen, wird in dem, im Jahr 2009 publizierten Buch Capitalist Realism: Is there no alternative? von Mark Fisher ausgiebig diskutiert.
Die gestohlenen Gemälde sind ab sofort «heisse Ware», als gestohlen gemeldet – an einen sofortigen Verkauf ist nicht zu denken, höchstens an Erpressung.
Zum 13. Mal findet in Solothurn der «Kunstsupermarkt» statt – wo Kunst zu Discout-Preisen gekauft werden kann.
neueingänge im bücherregal, oder a personal shopping tale
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updated: 12/12/31
updated: 13/1/7
updated: 13/1/31
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to be continued ('til ding dong #5)
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unfolded, 2012, 2013
Der Dokumentarfilm «Taste the Waste» zeigt, wie täglich tonnenweise noch einwandfreie Lebensmittel weggeworfen werden – weil es sich rechnet. Ein Interview mit dem Produzenten des Werks.
Zollfreilager sind eine Art riesige Tresore – und sie drohen heute wegen der Krise aus allen Nähten zu platzen. Allein in Genf liegen Güter im Wert von über hundert Milliarden Franken. Weiter
Die amerikanische Performance-Künstlerin Martha Rosler hat im MoMA einen Flohmarkt aufgebaut. Unter dem Titel «Meta-Monumental Garage Sale» verkauft sie Alltagsgegenstände und versucht mit den Museumsbesuchern ins Gespräch zu kommen. Es bleibt allerdings fraglich, ob die Besucher diese Aktion als kritische Hinterfragung des Kunstmarkts und nicht eher als Erweiterung des Museumsshops betrachten.
Diskretion ist das wichtigste Gebot im globalen Kunstmarkt.
Über die Verpackungen von M-Budget-Produkten wird in Zeitungen immer wieder geschrieben – meist entstehen dabei zweifelhafte Urteile.
Sagt ihr euch ich komme aus Ostdeutschland wie Angela Merkel, Die Prinzen, Rammstein, Die Ärzte, Die Toten Hosen oder Nina Hagen und gehöre einer dieser Subkulturen an oder gleich mehreren und ich will wissen was nun früher meine Subkulturenmitläufer gemacht haben? Dann seid ihr hier falsch...
Die große Zeit der Simulation "Second Life" ist schon lange vorbei. Es zeigt jedoch, warum im Internet immer noch der Nutzer bestimmt, wo es lang geht.
Die Aufgabe eines Store Artist gehört ganz selbstverständlich zum Stellenplan jeder der rund 350 Filialen in Nordamerika und Grossbritannien. In einigen Läden sorgt eine Illustratorin, in anderen ein Kommunikationsdesigner, eine Medienkünstlerin oder auch ein Maler für die Atmosphäre. Viele Kunden schätzen das Besondere der Atmosphäre. Es ist eben nicht mehr nur ein Supermarkt.
"Kreative Karrieren" ist ein gemeinsames Forschungsprojekt der Departemente Wirschaft und Hochschule der Künste der Berner Fachhochschule unter der Leitung von Nada Endrissat und Claus Noppeney.
Der Kopenhagener "Freistaat Christiania" hat den juristischen Streit um sein vor 40 Jahren erkämpftes Selbstbestimmungsrecht endgültig verloren. Dänemarks Oberstes Gericht sprach dem Staat das volle Nutzungsrecht über das Gelände des legendären Alternativ-Quartiers im Zentrum von Kopenhagen zu.
Stadtpläne, Karten und kartographische Darstellungen helfen uns bei der Orientierung und können spezifische Aspekte unserer Welt visualisieren. Der Versuch die Realität zu erfassen und darzustellen ist immer eine subjektive Konstruktion. Die folgenden Abbildungen verweisen auf unterschiedliche Projekte die sich mit kartographischen Darstellungen oder der Wahrnehmung von Stadträumen beschäftigen.
Das Forschungsprojekt "Ansichtssache(n)" geht der Gestaltung von unkonventionellen Weltkarten auf den Grund.
Die inflationäre Anzahl von Büchern, welche die endgültige moralische sowie intellektuelle Vorherrschaft des Atheismus über den perniziösen Einfluss der Religion proklamieren, beweist ein äusserst zeitgenössisches Phänomen: die agonistische Haltung fundamentaler Atheisten gegenüber allem was sich in irgend einer Form dem Bereich des Glaubens zuordnen lässt.
Vorstellungen über ein Leben nach dem Tod gibt es in nahezu jeder Kultur. Der Japonologe Bernhard Scheid gibt in seinem Text einen Einblick in die Jenseitsvorstellungen in der japanischen Kultur.
Von archtektonische Utopien bis zu deren dystopischen Filmen und noch vieles mehr...
Alter Ego nimmt Sie mit auf eine Reise zu 9 großen Städten dieser Welt, in 7 verschiedene Länder, und in das Leben von einigen sehr leidenschaftlichen Individuen, die sich mit ihren geschriebenen Identitäten, an der Grenze von Kreation und Zerstörung, Kunst und Vandalismus bewegen.
Von den vielen Möglichkeiten, die Menschen entwickelt haben, um sich mit ihren Lebensbedingungen auseinanderzusetzen, werden in dem Essayband »Outer Space: Reisen in Gegenwelten« zwei gegenübergestellt: Religion und Science Fiction. Religion wie Dichtung werden in »Outer Space« als Systeme von Symbolen und Funktionsweisen betrachtet, die ihnen zugrundeliegenden Leidenschaften werden als Phänomene behandelt, die unter dem wissenschaftlichen Blick registriert und analysiert werden können.
Die öffentliche Kunst lebt in bleierner Zeit: Auf der Suche nach dem unbekannten Publikum der Zukunft Krise war immer. Vor genau 30 Jahren überpinselte man in Basel Theaterplakate, auf denen ein Horvath-Zitat zu lesen war: "Es gibt einen lieben Gott, aber auf den ist kein Verlass. Er hilft nur ab und zu, die meisten dürfen verrecken." Weiter lesen...
But when all is said and done
The sun goes down
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unfolded, 2012, 2013
Für 18 Tage war Bryan Saunders Korper ein Chemielabor: Etliche Medikamente und illegale Drogen will der Künstler geschluckt haben - zu jeder Substanz zeichnete er ein Selbstporträt. Entstanden ist eine Galerie von Zerrbildern, ein Abbild des Geistes während der Trips. Bitte nicht nachmachen!
Drogenwirkungen haben etwas mit Träumen gemeinsam und mit Träumen hat auch künstlerische Phantasie zu tun, und damit ist die Rolle von Drogen im künstlerischem Schaffen von vornherein relativiert.
*aus dem Song „Space Oddity“ von David Bowie, 1969 Die Aufforderung in David Bowies Song „Space Oddity“ entspringt der alten Sehnsucht nach dem Andern, dem Unbekannten im Weltraum. Vielleicht warten da draussen die Ressourcen, die uns bald ausgehen oder welche die wir noch gar nicht kennen. Die Vorstellung von der Welt ausserhalb der Kapsel ist eine Quelle für visionäre Projekte, die sich im Spannungsfeld verschiedener Disziplinen bewegen. weiterlesen
Der Slogan klingt wie aus dem vergangenen Jahrhundert, und von dort stammt er auch: „Samstags gehört Vati mir.“ Mit ihm kämpfte der Deutsche Gewerkschaftsbund 1956 für die Fünf-Tage-Woche.
Best of Eintagsfliegen: Manche Bands schiessen wie Raketen in den Pop-Himmel und verglühen nach nur einem Hit. Die Musikgeschichte ist voll von Songs, die jeder mitgrölen kann – aber wissen Sie auch noch, wer den Ohrwurm sang? Wir erinnern an die grössten One-Hit-Wonder aller Zeiten. Ein Interview
Ja, ja, ja, ja genau. ja das isch guet. Ah, Aha so, dem ghört, ja, ja , ja ja jog, ja, ja , ja so ja ja, soscht halt, ja, ja, ja, ja isch klar, so isch es, ja, ja. yo, soscht alles in ordnig. Isch okay so für mich. Nein, ja, ja, isch perfekt. Im Verglich zum Vorjahr zwar nöd riesig, aber jo, genau. Ja, ja, das isch es yo. yog, yog, ja, ja, ja sicher, ich han immer dänkt..., ja so lauft das halt, gäll. yo, denn würd ich mich mälde, ja genau, wär doch lässig, und guet, nüt tstanke, machs guet, tschau Gloria, tschautschautschautschau. Weiterlesen...
«Als nicht gewinnorientierter Verein vertreten wir die Interessen unserer Mitglieder in allen Belangen des Urheberrechts, der Leistungsschutzrechte, der Bekämpfung von Missbräuchen und arbeiten mit den gesetzgebenden Instanzen sowie mit Kreisen zusammen, die ähnliche Interessen verfolgen.»
... Genaues Hinhören heisst für mich, den Sehsinn etwas zurückzunehmen und ganzkörperlich wahrzunehmen. Denn über den Hörsinn nehmen wir viel räumlicher wahr, da die Ohren weiter auseinanderliegen als die Augen, so ist das «Hörfeld» grösser als das Gesichtsfeld ...
Woher rührt diese unreflektierte Huldigung des technischen Imperativs? Weshalb muss jedmögliche Errungenschaft auf technischem Gebiet eine zu kapitalisierende Anwendung finden? Warum ist das Mögliche, in kausaler Stringenz zwingend das Richtige, das zu Bevorzugende?
Unsere Ohren sind immer auf Empfang gestellt. Im Unterschied zu unseren Augen können wir sie nicht willentlich schliessen, wobei wir einschränkend dazu sagen müssen, dass etwa Mütter so konditioniert sind, dass sie den in der Nacht von der Strasse heraufkommenden Autolärm völlig ausblenden können, aber sogleich aufschrecken, wenn ihr Kind auch nur einen kleinen Pips von sich gibt. Weiterlesen...
Die Sendung «Menschen Technik Wissenschaft (MTW)»; des Schweizer Fernsehens berichtet am 4.10.1990 über die Einführung der Natel-D-Mobiltelefonie. Im Rückblick betrachtet, hat sich die visionäre Sicht über den zukünftigen Mobilkommunikations-Alltag mehr als bewahrheitet.
Jon Savage ist als Punk- und Pop-Theoretiker bekannt geworden. Er hat unter anderem ein Buch über die historische Prägung des «Teenagers» verfasst. Über «Teenage – Die Erfindung der Jugend» und den Teenager im Zeichen der heutigen Pop-Kultur sprach er mit Aram Lintzel.
Gewisse Dinge ändern sich nie. Thank God!
Wer wissen wollte, welche intimen Fragen sich Altersgenossen stellen, welche Küsse erlaubt sind oder besonders kribbeln, der schaute in die BRAVO.
Während im Englischen fad [fæd] «Fimmel», «Masche», oder kurzlebiger «Modetorheit» bedeutet, steht der deutsche Begriff fad für abgestanden, farblos, langweilig oder geschmacklos. Obwohl die beiden Begriffe weder wortgeschichtlich, noch von der Bedeutung her eine Gemeinsamkeit haben, treffen sie oft zeitversetzt für das gleiche Phänomen zu.
40 Malerinnen und Maler wurden eingeladen, uns ein misslungenes, unfertiges oder anderweitig problematisches Gemälde aus deren Werk zur Verfügung zu stellen, das wir im temporären Atelier im Perla Mode verbessern und/oder vollenden werden.
Mit dem Thema Anti-Aging befasst sich auch eine Forschungsgruppe der HKB. Aber nicht mit Botox, sondern mit dem Anti-Aging von Kunstwerken aus Kunststoff. Die altern nämlich auch, respektive das Material. Und das will man ja nicht (immer). Da hilft Wachs. Vielleicht?
Wer in der Schweiz aufgewachsen ist, kennt die SJW-Hefte, die regelmässig im Herbst in den Schulen vorgestellt und verkauft werden. Das Ritual in den Klassenzimmern, das den Schulkindern den ersten selbständigen «Buchkauf» ermöglicht, findet dieses Jahr zum 75. Mal statt. Anlass für einen Rück- und Ausblick auf die Tätigkeit der Organisation, die hinter den Schriften steht, welche die Jugend zum Lesen animieren sollen.
Das Instabile der Aktivitäten und die Gleichzeitigkeit entgegen gesetzter Einstellungen kennzeichnet die moderne Jugend. Im Zeitalter von Facebook ist sie, was sie schon immer war: Auf der Suche nach sich selbst.
Die Hölle ist auch nicht mehr das, was sie mal war. Da mag ein populärer Papst wie Franziskus mit seinen Predigten noch so sehr die Menschen mitreißen, die verloschene Flamme der ewigen Verdammnis kann auch er nicht wieder entfachen. Die Hölle ist heute in anderen Breitengraden. Und so schreckt uns auch das Weltinferno des Hieronymus Bosch nicht mehr richtig.
Mirjam von Arx geht mit ihrem Dokumentarfilm dem Phänomen der Purity-Bewegung auf den Grund. Im einem Interview spricht sie über die «Virgin Tales» der von ihr porträtierten Familie.
Museumsnacht 2014, HKB
Seit über zehn Jahren bereist Meinrad Schade ehemalige Gebiete der Sowjetunion wie die russischen Teilrepubliken Tschetschenien und Inguschetien, Kasachstan, Nagorny-Karabach sowie die Ukraine und hält die Spuren, die der Krieg bei den Menschen und in der Landschaft hinterlassen hat, fotografisch fest.
Klanglandschaften kultureller Erhaltung – Eine künstlerische Erkundung der
Paul Bowles-Sammlung traditioneller marokkanischer Musik
Nicht nur die Waffenindustrie blüht im Minenhandel und Technologietransfer – auch die Unterhaltungsindustrie bringt einträgliche Geschäfte: «Frontlaser» und «Mega Buster» sorgen für Äggschen im Kinderzimmer und verschiessen in begeisterten Händen ihre Projektile.
David Zehnders Bilder erlauben ein Abtauchen in eine Welt, der man in Wirklichkeit gerne bis an sein Lebensende fernbleibt. Eine Safari durch die Savannen des waffenvernarrten Prekariats, beobachtet durch die getönte Scheibe des computerscreens.
In seiner Vorlesung A Universe From Nothing erläutert der Kosmologe und Physiker Lawrence Krauss, dass unser Universum vor 13.7 Milliarden Jahren aus dem Nichts entstanden ist. Es ist schwierig sich vorzustellen wie dieses komplette Nichtvorhandensein ausgesehen haben muss. Nichts das es möglich wäre zu beschreiben und in irgendeiner erdenkbaren Weise wahrzunehmen. Keine Masse, keine Anziehungskraft, keine Energie oder Geräusch, auch die Zeit existierte nicht.
Der mexikanische Künstler Pedro Reyes, der sich selber als «Hardcore-Pazifisten» bezeichnet, beschäftigt sich immer wieder mit Waffen. Im Jahr 2008 hat er im Projekt «Palas por Pistolas» 1527 Waffen eingeschmolzen und daraus Schaufeln gegossen, um 1527 Bäume zu pflanzen.
Gesamthaft verbrachte Terri Schiavo 15 lange Jahre im Wachkoma bevor sie 2005 von etwas erlöst wurde, was die wenigsten von uns als Leben bezeichnen würden.
Seit 2013 die ersten Nachrichten über Waffen auftauchten, die mit Hilfe eines 3D-Druckers hergestellt wurden, erscheinen immer wieder neue Berichte und Sendungen zu diesem Thema. Ob es nun in der Tat möglich ist, Schusswaffen auf einem 3D-Drucker selber herzustellen und ob diese voll funktionsfähig sind, wird dabei häufig nicht ganz klar. Die Sammlung von Ausschnitten aus Medienberichten auf dieser Seite verschafft einen Überblick über die derzeigitgen Fakten.
Seit 40 Jahren ist die feministische Stimme von Zita Küng zu hören. Die Zürcher Juristin ist als politische Gender-Aktivistin, ehemalige Leiterin des städtischen Gleichstellungsbüros und Coach für Grossfirmen und Führungsfrauen bekannt.
Oder man kann es vielleicht auch einfach nach Epigramm aus Fischerhude 1979 von Siegfried Mrotzek sagen:
«Wer nichts mit sich machen lässt, hat schon viel aus sich gemacht.»
Normales Verhalten ist sehr veränderlich. Unsere Begriffe von normalem Verhalten variieren stark im Laufe der Geschichte und sind auch immer kulturabhängig. Psychische Störungen, die definiert werden als strukturelle Abweichungen von normalem Verhalten, sind das deshalb auch.
Anstatt sich im Elfenbeinturm zu verschanzen, wie so oft behauptet, nimmt – gerade in der kunsthistorischen Bildforschung – Geisteswissenschaft, gewollt oder ungewollt, häufig eine politische Dimension des Handelns ein. Oder im eigentlichen Sinne des englischen Philosophen Francis Bacon (1561–1626): Wissen(schaft) ist Macht.
Bundesrat Schneider Ammann’s Rede zum Tag der Kranken.
Soll Wissenschaft neuerdings auch unterhalten? Kann sie, aber muss sie nicht!
L'édition de Ding Dong a pour thème «Wahnwitz», mot composé allemand qui associe «Wahn» le délire, l'illusion et «Witz» la blague. Difficilement traduisible, on pourrait le rapprocher au grain de folie francophone. Même si l'Art Brut ne se fonde pas sur l'état psychique du créateur, il a souvent été associé à la folie.
Eine kleine Zusammenstellung von Publikationen, die zwischen 1915 und 1925 formal ziemlich für Aufregung sorgten.
Es geht also darum: Kann ein Jude antisemitisch sein oder unbewusst antisemitische Texte verfassen? Und dürfen Juden (oder Angehörige einer anderen Minderheit) über sich selbst Witze machen, die ihnen aufgrund ihrer Zugehörigkeit exklusiv zustehen?
Darf man ein Jahr nach den Attentaten auf Charlie Hebdo noch über alles Witze machen? Arbeitet Chapatte seitdem anders? Gibt es so etwas wie die Karikatur vor und nach Charlie Hebdo? In Pakistan geboren, in Singapur und der Schweiz aufgewachsen - hat Chapatte von Amerika aus einen anderen Blick auf die Ereignisse in Frankreich? Antworten darauf gibt uns der Karikaturist in seinem Atelier und an seinen Lieblingsorten in L.A.
Der Bereich klassischer Musik zeigt sich oft etwas renitent gegenüber Strömungen und Entwicklungen in benachbarten Kunstsparten.
Fragen an den Psychiater Dr. Oliver Pintsov
Ces multiples entretiens soulignent la difficulté à définir la normalité et plus encore quand il s'agit de l'appliquer à son identité, lorsque Stéphanie Pahud demande à ses interlocuteurs: «Vous vous trouvez normal?».
Eigentlich wird Kundendienst-Mitarbeitern eingebläut, mit stoischer Geduld und Freundlichkeit auf noch so dumme Beschwerden zu antworten. Was passiert aber, wenn man sich als Kundendienst des Unternehmens ausgibt und genau das Gegenteil macht?
Der Wille zum Sieg – oder wie ich lieber sterbe, als zu verlieren.
Es freut mich sehr für Dich, dass all die harte Arbeit, die Du während Deinem Studium investiert hast, erste Früchte trägt und Du obendrein mit dem Verkaufserlös von 200.– nun ein paar neue Pinsel kaufen kannst.
So wie es genauso viele Formen des Vegetarismus gibt, wie es Motive zum Vegetarismus (religiöse, ethische, gesundheitliche, modische, etc.) gibt und eine Diskussion über den 'wahren' Vegetarismus müssig ist, so gibt es wenigstens so viele Arten von Spielen, wie es Spielertypen gibt. Ich sage 'wenigstens', weil ich nicht ausschliessen möchte, dass Spiele Spieler machen können (auch wenn es wohl zumeist umgekehrt zu sein scheint).
En jouant avec le hasard, la chance sourira peut-être et, si c'est le cas, elle sera souvent interprétée comme une sorte de compensation des injustices sociales. Si le principe de sortir sa piécette fétiche et de découvrir un symbole caché, reste toujours le même, le graphisme des billets change.
Ähnlich historisch sind die Bewertungen der Spieler auf der Plattform Metacritic: Mit miesen 2,1 Punkten kommt das Spiel in etwa so gut an wie einst Marie Antoinette beim Proletariat.
Um eine Kunstfälschung handelt es sich, wenn die Veränderung oder die Nachbildung eines Kunstwerks in betrügerischer Absicht geschieht. ... Könnte man also sagen, dass die Tätigkeit des Restaurators in gewisser Weise eine legitimierte Form der Kunstfälschung ist?
Un groupe composé d’historiens de l’art, ingénieurs et de développeurs a travaillé à l’élaboration d’un tableau original imitant le style de Rembrandt. Après dix-huit mois de recherches, The Next Rembrandt est un portrait contrefaisant l'art du maître néerlandais.
Gerade weil das System menschlichem Wissenserwerb nachempfunden ist, können ihm Fehler unterlaufen, die kein Programmierer auch nur indirekt zu verantworten hat. Bevor man ein solches Kunsthirn zum Beispiel ein Auto steuern lässt, sollte man sich ein paar Gedanken über künstliche Verantwortung machen.
Im modernen Spiel bekamen einige Nummern den Charakter von Auszeichnungen. Die 10 für den kreativen Spielmacher, die 9 für den Torjäger, die 5 für den Libero und Abwehrchef. Defensive Mittelfeldspieler, sogenannte Staubsauger vor der Abwehr, gelten heute als "klassische 6er", und für eisenharte Manndecker gilt der Spruch: "Kein Mensch, kein Tier - die Nummer 4."
in Linienrichter muss seine Entscheidungen innert kürzester Zeit fällen und liegt durchschnittlich in neun von zehn Fällen richtig. Um diese gute Quote noch zu verbessern, arbeiten sie auch mit Trainingssoftware.
Eins zwei drei, eins zwei drei, eins zwei drei, eins zwei drei –
eins zwei, eins zwei, eins zwei, eins zwei –
eins, eins, eins, eins, eins. Geschafft!
Ein Spiel. Please enjoy: http://game.geekonaut.de
Es gibt sie: Sportarten, die ganz ohne Unparteiische auskommen.
Die Zeit – wie langsam, schleppend, zäh sie vergeht...
Verena Moser est une octogénaire sensible et curieuse. Cette ancienne infirmière a toujours créé, en parallèle à sa vie professionnelle et familiale. C‘est à 50 ans qu’elle intensifie sa pratique artistique.
Langeweile, so sagt ein zerstreuungssüchtiger Zeitgeist, soll nicht sein. Doch sie überkommt uns immer wieder – und wer vor ihr davonrennt, den wird sie umso sicherer einholen. Die philosophische und religiöse Tradition kennt einen anderen Umgang mit dieser Befindlichkeit.
Nicht ohne Freude zeigen mir Herr Andersen und Herr Aeschlimann, sein Partner, ihre Kollektion. Produzieren Marken wie Patek Philippe, IWC oder Rolex Uhren zu Hunderttausenden pro Jahr, so sind es bei Andersen wenige Dutzend. Die Produktion einer besonderen Eros Uhr kann bis zu eineinhalb Jahre in Anspruch nehmen.
Le Centre d'art CentrePasquArt à Bienne présente actuellement une exposition personnelle de Katie Paterson (1981). A plusieurs reprises, la plasticienne britannique aborde la notion du temps, dans ses travaux. Il s'agit du temps lié à l'espace, dimension dans laquelle l'Homme doit s'inscrire face à l'Univers.
Beim Besuch einer Brockenstube hing sie plötzlich vor mir: Eine handsignierte Radierung des Basler Münsters, eingefasst in einem goldenen Rahmen. Alles schien genau so wie damals, als ich das Bild zum ersten Mal gesehen hatte. Nur der Kontext war ein anderer.
In einer Gegenüberstellung von Fotografie und dem bewegten Bild versuchte ich mit einem Experiment ausfindig zu machen, wie Dunkelheit im digitalen Videobild wahrgenommen werden kann.
Der Schriftsteller und Philosoph Philipp Tingler im Gespräch.
Das Internet vergesse nie, behaupten die Datenschützer. Das stimmt leider nicht. Damit die digitalen Schätze über Jahrzehnte sicher sind, braucht es besondere Vorkehrungen.
Sometimes, on sunny, windy days, Scott Thrift walks to the cemetery near his apartment and flies a kite. There are no power lines. No trace of urban pandemonium. No people but those under his feet. Incidentally, he says, theirs is the company he seeks.
Eine Dokumentationsreihe von Arte versucht der komplexen Frage nach der Zeit nachzugehen.
Ich wollte diesen Artikel schon vor zwei Wochen schreiben und eigentlich sollte das Thema ein ganz anderes sein.
Zeit stellt eine unvermeidliche Dimension jeglichen Nachdenkens über Erziehung und Bildung dar.
Löchern haftet zu Unrecht ein schlechter Ruf an. Ohne Löcher wären wir hier verloren.
Durch ein winziges Loch in einer dunklen Schachtel lässt sich die Welt auf ein sensibles Trägermaterial projizieren und darauf festhalten. In einer Zeit, in der wir die Geräte, welche wir täglich nutzen, nicht mehr verstehen, lässt diese Beobachtung unseren Erfindergeist erwachen.
Envie d'exotisme, d'écouter une musique ou une langue qui vous sont inconnues ?
Jawbone, Fitbit oder Runtastic – Fitnessarmbänder sollen zu einem gesünderen und fitteren Lebensstil verhelfen. Nur trainieren muss man noch selber.
Es regt sich Widerstand gegen ein Internet, welches immer enger mit unserem Leben verwoben ist.
Exkremetelles Fluchen im deutschsprachigen Raum...
Seymour Hersh gilt in den USA als Reporterlegende. Doch nach seinen neusten Enthüllungen zur Ermordung von Al-Qaida-Chef Osama bin Laden hagelt es Kritik. Hersch kämpft um seine Glaubwürdigkeit.
Dieser Zustand wäre mal zu brechen. Einfach mal aufstehen und fragend ins Abteil rufen: „Wer ist eigentlich Sackgesicht?“. Dann wäre vielleicht mal kurz Ruhe.
Die Bcuhstbaenrehenifloge in eneim Wrot ist eagl
Ein US-Amerikaner publizierte auf Facebook die Emojis von drei Pistolen und einem Polizisten – und landete vor Gericht
In ihrer Bachelorarbeit zu Auto-Mensch-Beziehungen beschreibt Nathalie Matter ein Phänomen, das mich besonders beschäftigt: Drive-In-Kirchen.
So absurd, dass sich die Studentin der Visuellen Kommunikation Nathalie Matter damit befasst. Im Theorieteil ihrer Bachelorarbeit stellt sie 30 Fragen zur sonderbaren Beziehung von Menschen zu ihren Autos und beginnt jede davon mit WIE ABSURD:
Nordische Automobilhersteller haben es geschafft, mit ihren Produkten feingeistige Connaisseurs in ihren Bann zu ziehen, egal an wie viele Bäume sich ebendiese in den 80ern gekettet oder vor wie viele Castor-Transporte sie sich gelegt haben. Das kunstaffine Kognitariat findet seine edle Weltanschauung am deutlichsten in schwedischem Stahl gespiegelt.
Wenn man sich auf Havannas Strassen bewegt, fragt man sich unweigerlich, warum auf unseren Strassen so viele farblose Autos unterwegs sind. Für die Touristen sind die amerikanischen Oldtimer ein Blickfang, der zu einer nostalgischen Zeitreise in die fünfziger Jahre einlädt, und für ihre Besitzer sind es Alltagsfahrzeuge, die wegen der hohen Luftfeuchtigkeit permanent repariert werden müssen.
Zwei von drei Deutschen misstrauen der Technik des autonomen Fahrens. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Studie der Bertelsmann Stiftung. Selbstfahrende Autos und Busse werden in den nächsten zehn bis zwanzig Jahren breitflächig eingeführt werden. Darüber sind sich Experten und die Mehrheit der deutschen Bevölkerung einig. Den Nutzen, den die digitale Technik für eher wenig mobile Bevölkerungsgruppen, wie Alte und Beeinträchtigte hat, betrachten die meisten als positiv.
Wenn sich nun Fotografie, anstelle auf die Aussenwelt, ganz auf sich selbst bezieht, befreit sie sich von ihrer Aufgabe der Vermittlung. An der Grenze zwischen Repräsentation und Abstraktion, rückt ihre eigene Form in den Vordergrund und die Bildsprache selbst wird zum eigentlichen Inhalt. Hier ist Fotografie nicht mehr transparentes Fenster zur Welt, sondern opakes Medium das auf sich selbst verweist.
On m’a demandé si je voulais écrire un texte sur le thème « Autokorrektur ». Autocorrection. C’est un drôle de nom que celui-là. Il parle d’automatisme, autogène, autant auto que mot moteur. Cela m’a donné envie de parler d’écriture.
Zwinker, Herzchen, Freudenträne.
Gavin Lucas erforscht die Geschichte der Emojis
Hochschule der Künste Bern
Fachbereich Gestaltung und Kunst / GK
Fachbereichsleiter Andreas Vogel
Hin Van Tran:
Wissenschaftliche Mitarbeiterin GK
Bénédict Rohrer:
Wissenschaftlicher Mitarbeiter GK
Déborah Demierre:
Assistentin / Druckatelier / GK
Nicole Hametner:
Senior Assistentin / MediaLab / GK
Annika Hossain:
Wissenschaftliche Mitarbeiterin /
Forschungsfeld Vermittlung
Nathalie Pernet:
Wissenschaftliche Mitarbeiterin /
Koordination Fachstelle F+E
Patricia Schneider:
Wissenschaftliche Mitarbeiterin /
Druckatelier GK
Stefan Sulzer:
Assistent / Vermittlung in Kunst und Design / Art Education GK
Hin Van Tran:
Wissenschaftliche Mitarbeiterin GK
Bénédict Rohrer:
Wissenschaftlicher Mitarbeiter GK
Die HKB ist Teil dieser Welt. Sie orientiert sich an den globalen gesellschaftlichen Prozessen und verankert sich gleichzeitig lokal und regional. Als Hochschule, die alle Künste unter ihrem Dach vereinigt, will sie sich im Interesse ihrer Angehörigen verantwortlich in diesen Prozessen behaupten und sie mitprägen.
Klang, Raum, Körper, Sprache, Bild und bewegtes Bild formen das mediale Spektrum der Angebote des Fachbereichs Gestaltung und Kunst der HKB.
Dozierende, Mittelbauangehörige und Studierende verstehen sich als Gemeinschaft, die sich für eine beschränkte Zeit zusammenfindet und von der Vermittlung sowie vom Austausch gewonnener Erfahrungen lebt. Diese Gemeinschaft ist geprägt von Offenheit, gegenseitigem Respekt, einem ausgeprägten Verständnis für Differenzen und einem konstruktiv-kritischen Geist.
kommt bald (postlagernd)
Konzeption: Hin Van Tran
Gestaltung und Entwicklung: Johnson / Kingston
kommt bald (copyright or wrong?)