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So präsentierte der Geschäftsführer der EDF, François Roussely, das Jahresergebnis der Gruppe.
Die am 28. März 2002 vom EDF-Finanzchef Jacques Chauvin vorgestellten 2001-Geschäftszahlen zeigen einen starken Anstieg des Gruppenumsatzes um 18% auf EUR 40,7 Mrd. Darin ist ein Wachstum der europäischen EDF-Töchter enthalten, deren Umsatzanteil von 25 auf 35% anstieg. Auch das Betriebsergebnis ist um 10,2% auf EUR 2,7 Mrd. angestiegen. Dies allerdings nur, nachdem die Neuverhandlung von Wiederaufarbeitungsverträgen mit der Cogema es der EDF erlaubten, entsprechende Rückstellungen im Wert von EUR 1,1 Mrd. aufzulösen. Der glückliche Umstand kompensierte für EDF den Verlust von fast EUR 900 Mio., der ihr in Frankreich durch die neu erzwungene Übernahme von teurem Strom aus Wärmekraftkopplung entstand.
Beim Netto-Gruppenergebnis musste das Unternehmen einen Rückgang um 26,3% auf EUR 840 Mio. hinnehmen. Hier haben vor allem die stark zugenommenen Finanzkosten für EDFs Auslandsinvestitionen zu Buche geschlagen.
Beim Stromgeschäft im Heimmarkt verzeichnete die EDF ein Rekordjahr. Bei einer Produktion von über 400 Mrd. kWh stieg der Stromabsatz um 1,6% auf 407,3 Mrd. kWh. Die Exporte nahmen im vergangenen Jahr um 8,5% auf 83,9 Mrd. kWh zu.
Quelle
H.K. nach Medienmitteilung EDF, 28. März 2002