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Lebenslauf Béatrice Bowald
Béatrice Bowald ist 1965 am Liestaler Fasnachtssonntag ebenda geboren und zusammen mit drei Geschwistern aufgewachsen. Das Theologiestudium führte sie in die Innerschweiz. Aus familiären Gründen ist sie dort geblieben. Sie hat zwei erwachsene Kinder.
Béatrice Bowald arbeitete als Koordinatorin bei der Ökumenischen Konsultation zur sozialen und wirtschaftlichen Zukunft der Schweiz (einer Art Vernehmlassungsprozess, den die reformierte und katholische Landeskirche gemeinsam durchgeführt haben) und war im Anschluss daran Assistentin bei Prof. Hans Halter am Institut für Sozialethik der Theologischen Fakultät Luzern. Der weitere berufliche Weg führte sie zu Justitia et Pax, der Stabskommission der Schweizer Bischofskonferenz zu sozialen, wirtschaftlichen und ökologischen Fragen. Dort arbeitete sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin und beschäftigte sich mit sozial- und wirtschaftsethischen sowie umwelt- und bioethischen Themen. Seit November 2012 führt sie zusammen mit Martin Dürr das Pfarramt für Industrie und Wirtschaft beider Basel.
Die Frauen- und Gender-Perspektive sowie die Gleichstellung von Frau und Mann sind ihr ein grosses Anliegen. Das kommt unter anderem in ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit als FAMA-Redaktorin (FAMA ist die feministisch-theologische Zeitschrift der Schweiz) oder in ihrer Dissertation „Prostitution – Überlegungen aus ethischer Perspektive zu Praxis, Wertung und Politik“ von 2010 zum Ausdruck, für die sie aufgrund des abwägenden Reflektierens 2011 mit dem Marga Bührig-Förderpreis ausgezeichnet wurde.