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Die Credit Suisse hat letzte Woche eine Kapitalerhöhung im Umfang von 4 Milliarden Franken angekündigt, wobei nach Zustimmung einer ausserordentlichen Generalversammlung am 23. November knapp die Hälfte (1,76 Mrd) durch qualifizierte Aktionäre (ohne Bezugsrecht für die übrigen Aktionäre) und der Rest durch die bisherigen Aktionäre (mit Bezugsrecht) geleistet würde.
Von den 1,76 Milliarden sollen - wie bereits bekannt - rund 1,5 Milliarden von der Saudi National Bank stammen. Gemäss dem FT-Artikel will sich nun aber auch die QIA, die bereits rund 5 Prozent an der Credit Suisse besitzt, an diesem Teil der Kapitalerhöhung beteiligen. Zudem werde sich als dritter Investor eine Schweizer Gruppe beteiligen, wobei es sich jedoch nicht um einen Konkurrenten der CS handle.
Der grösste Investor der Credit Suisse, die US-Investmentgruppe Harris Associates, werde sich derweil nicht an diesem Teil der Aktienplatzierung beteiligen, dürfte aber im Rahmen der Bezugsrechtsemission weitere Aktien kaufen, wie es im Artikel weiter heisst.
Und auch die saudische Olayan Group, eine Investmentgesellschaft im Besitz einer wohlhabenden Familie, werde sich wohl ebenfalls nicht an der Aktienplatzierung beteiligen, würde aber ihren Anteil von rund 5 Prozent an der Bank durch die Teilnahme an der Bezugsrechtsemission behalten.
Wenn die Kapitalerhöhung so über die Bühne gehen würde, hätten die Investoren aus Saudi-Arabien und Qatar danach einen Anteil zwischen 20 und 25 Prozent an der zweitgrössten Schweizer Bank. Die Credit Suisse selber kommentiert den FT-Bericht nicht.
uh/gab
(AWP)