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Kaum ein karibisches Land wird so stark mit Rum assoziiert wie die Dominikanische Republik. Neben vielen inländischen Marken wie Barceló, Opthimus, Brugal und Presidente Marti gibt es zahlreiche Handelsunternehmen in Nordamerika sowie in Europa, die dominikanische Rums unter ihrem Namen an ihre Zielgruppen verkaufen. So ist es auch der Fall mit Bacoo: Das Unternehmen sitzt in Kalifornien; die Herstellung und die Abfüllung finden jedoch im Ursprungsland, der Dominikanischen Republik, statt. Der Rum wird wie ein typisch französischer Agricole Rum aus frisch gepresstem und anschliessend fermentiertem Zuckerrohrsaft destilliert. Nach einer elfjährigen Reifung in ex-Bourbonfässern wird der Rum abgefüllt und mit einem Korken versiegelt. Das grimmige Gesicht auf der Flaschenvorderseite des Bacoo 11 Years Rums stellt übrigens eine mythologische Kreatur von kleiner Gestalt dar, die laut karibischer Legenden nachts in den Häusern ihr Unwesen treibt. Bacoos ernähren sich von Bananen und Milch - wenn sie zufriedengestellt sind, erfüllen sie gerne die Wünsche der Hausbesitzer. Aufmüpfige Bacoos werden hingegen in Flaschen eingefangen, die dann auf ewig im Ozean herumtreiben. Praktischerweise erfüllt die leere Flasche des Bacoo Rums alle Voraussetzungen, um die kleinen Plagegeister erfolgreich einzufangen.