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Höflich gesagt haben Sie es mit einem Opportunisten zu tun, platt ausgedrückt mit einem Arschkriecher. Solche Menschen lassen sich nicht umpolen. Letztlich verfolgen sie mit ihrem Verhalten ja auch eine Agenda: Sie erhoffen sich Vorteile in der Beziehung zum Chef, in Projekten, bei Beförderungen etc. Versuchen Sie also gar nicht erst, einen Revoluzzer aus ihm zu machen. Ihr Ziel muss die Neutralisierung des lästigen Subjekts sein.
Nehmen Sie ihn vor der nächsten Besprechung im Team in die Mangel, und ringen Sie ihm im Plenum ein Bekenntnis zur gemeinsamen Haltung in den wichtigen Fragen ab. Wenn er sich so weit aus dem Fenster lehnt, wird er Sie in der Debatte zwar nicht aktiv unterstützen, aber immerhin die Klappe halten, um sich nicht komplett zu blamieren.