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Unterstützung beim estnischem SMR
Die Zusammenarbeit zwischen der Fermi Energia, der Fortum und der Tractebel wird sich auf die Entwicklung eines für SMR geeigneten Zulassungsmodells und einer vorläufigen Standortstudie für ein Leichtwasser-SMR konzentrieren. Die Unternehmen haben vereinbart, die Studienergebnisse miteinander zu teilen.
Kalev Kallemets, Vorstandsmitglied der Fermi Energia, erklärte, die Abkopplung der zwei anderen baltischen Staaten vom russischen Energienetz werde laut Zeitplan bis 2025 abgeschlossen sein. Bis dahin würden auch die Stromimporte aus Russland enden. «Kleine modulare Reaktoren bieten die Möglichkeit, Estland und die baltischen Staaten bei jeder Witterung mit kohlenstofffreier Energie zu versorgen», fügte Kallemets hinzu. Estland erzeugt derzeit den grössten Teil seines Strombedarfs aus dem mit Ölschiefer betriebenen 2380 MWe-Werk Narva.
Die Fermi Energia diskutiert zudem nach eigenen Angaben mit zwei anderen europäischen Nuklearunternehmen die Unterzeichnung ähnlicher Absichtserklärungen in den Bereichen Entsorgung ausgedienter Brennelemente sowie Zeitpunkt und Planung eines SMR-Baus. Alle Studien würden bis Ende 2020 abgeschlossen sein und Anfang 2021 veröffentlicht.
Die Fermi Energia ist ein Unternehmen in Privatbesitz, dessen Ziel der erstmalige Einsatz von SMR in der EU ist, um die CO2-Neutralität und die Sicherheit der Stromversorgung in Estland und im Baltikum zu gewährleisten.