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Die Luzerner Gemeindereform nahm ihren Anfang 1997. Im Rahmen des Reorganisationsprojekts "Luzern 99" wurden Verwaltung und Behörden reformiert und eine Strukturreform der Gemeinden angeregt. Diese lief nach Abschluss von "Luzern 99" unter dem neuen Namen "Gemeindereform 2000+" weiter.
Ziel des Projekts war eine Stärkung der Luzerner Gemeindelandschaft. Durch Zusammenarbeit und Fusionen sollten Gemeinden in ihrer Handlungsfähigkeit bestärkt werden, um die Ihnen anvertrauten Aufgaben autonom erledigen zu können. "Starke Gemeinden für einen starken Kanton", so der Slogan des Projekts, in dessen Folge zwischen 2004 und 2013 16 Fusionsprojekte stattfanden und die Zahl der Luzerner Gemeinden von 107 auf 83 sank. Insbesondere die Problematik von struktur- und einwohnerschwachen Gemeinden konnte dadurch entschärft werden.
Mit der Strukturreform eng verbunden waren die Modernisierung des Finanzausgleichssystems und die Entflechtung der Aufgaben und Finanzströme zwischen Kanton und Gemeinden.