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Abgeschottet hinter den Wänden eines Stalls, behindert durch schmutzige Gitterstäbe, ohne Zugang nach draussen, leben Hunderte von Schweinen auf einem mit ihren Exkrementen bedeckten Betonboden Einzige Beschäftigung, eine Kette zum Kauen, ein Gitterstab zum Lecken. Während ihres gesamten kurzen Mastlebens werden sie in diesem kleinen geschlossenen Raum schlafen, essen, sich erleichtern, krank werden und manchmal daran sterben, ohne jemals den Himmel zu sehen.
Unsere neue Untersuchung zeigt die Lebensbedingungen der Schweine in Intensivhaltungen in der Schweiz im Jahr 2022.
In der Schweiz leben mehr als 1,25 Millionen Tiere so, wie dies unsere Bilder offenbaren. Anders als man uns glauben macht, existiert in der Schweiz tatsächlich intensive Landwirtschaft. Machen wir diese Realität bekannt.
Reduziert auf ein tägliches Leben aus Beton, Lärm und Metallgittern, werden diese Tiere in dunklen, geschlossenen Gebäuden gehalten, die ausschließlich der Unterbringung und Mast dienen. Ihre einzige Landschaft wird diese Gefängnisumgebung sein.
Diese Schweine sind in großer Zahl auf engstem Raum ohne Zugang nach draussen eingesperrt und leben zusammengepfercht, ohne in der Lage zu sein, ihre Bedürfnisse nach Exploration und Aktivität zu befriedigen. In ihren letzten Lebenswochen haben sie kaum Platz zum Liegen.
Ihre einzige Beschäftigung ist eine Metallkette zum Spielen. Ohne die Möglichkeit, ihrem Verlangen nach Suchen, Graben oder Spielen Ausdruck zu verleihen, führen sie ein Leben voller Langeweile und Frustration.
Hier ist die Hygiene miserabel: Ansammlung von Exkrementen, die nicht durch das Gitter des Bodens abgeführt werden, Schmutz an den Wänden, Staub. Die Schweine, die sich normalerweise abseits der Schlaf- und Fressplätze erleichtern, müssen hier in ihren Exkrementen leben. Es stinkt unerträglich, dabei haben sie einen sehr entwickelten Geruchssinn.
Als Palliativmittel für katastrophale Lebensbedingungen (hohe Dichte, Unsauberkeit, betonierte Umgebung) werden den Schweinen Medikamente, einschliesslich Antibiotika, verabreicht, die von der WHO als kritisch für das Risiko einer Antibiotikaresistenz für die menschliche Bevölkerung eingestuft wurden.
Ihre Lebensbedingungen sind so schlecht, dass viele von ihnen sterben. Die "Verlustdokumente", die die Toten auflisten, belegen mindestens einen Todesfall pro Woche.
Helft uns, die Realität der Intensivlandwirtschaft in der Schweiz bekannt zu machen
Am 25. September 2022 habt ihr die Möglichkeit zu handeln. Ein Verbot der Massentierhaltung in der Schweiz würde das Leben von Millionen von Tieren, wie ihr sie gerade gesehen habt, verändern.
Stimmt JA zur Initiative für das Ende der intensiven Landwirtschaft.