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Der ökonomische Nutzen von gentechnisch verändertem, insektenresistentem Mais, auch Bt-Mais genannt, ist relativ. Dies zeigt eine von Forschungsanstalt Agroscope Reckenholz-Tänikon ART erfolgte Literatur-Review. Diese fasste Erfahrungen zur Wirtschaftlichkeit von Bt-Mais jener EU-Länder, in denen ein kommerzieller Anbau stattfindet, zusammen. Die Ergebnisse zeigen, dass Bt-Mais nicht per se Mehrerträge liefert. Der ökonomische Nutzen ist in Relation zum jeweiligen Maiszünsler-Befall zu betrachten. Bei hohem bis sehr hohem Befall sind Mehrerträge bis 15 Prozent erreichbar. Bei niedrigem und mittleren Befall bleiben hingegen konventionelle Maishybride bei entsprechender Sortenwahl überlegen. Dank Bt-Mais ist es zwar möglich Insektizide ein zu sparen, allerdings beschränkte sich deren Einsatz bis anhin auf wenige Betriebe. Zudem liegt der Saatgutpreis für Bt-Mais um etwa einen Drittel höher. Mehrerlöse beziehungsweise eine Reduktion der Futterkosten können jedoch dann erreicht werden, wenn bei hohem bis sehr hohem Maiszünsler-Befall der Mehrertrag von Bt-Mais die höheren Saatgut-Kosten übersteigt. Die Studie berücksichtigt die Kosten und Aufwendungen für Koexistenz-Massnahmen nicht. Aufgrund anderer Strukturen, Preisniveaus und Befallsrisiken in der Schweiz können die Ergebnisse nur bedingt auf schweizerische Verhältnisse übertragen werden.
Wie nehmen Landwirtinnen und Landwirte die soziale Nachhaltigkeit ihrer Betriebe wahr? Eine Agroscope-Studie zeigt, dass die Einschätzung von deren Identität und dem Betriebstyp abhängt.
Käse zählt zu den wichtigsten offensiven Interessen des Schweizer Agrarhandels. Ausserhalb der EU sind die USA ein wichtiges Exportziel. Mit dem CAPRI-Modell lassen sich die Auswirkungen eines Freihandelsabkommens für Käse zwischen den USA und der Schweiz abschätzen.
Politische Massnahmen zur Verringerung der Treibhausgasemissionen aus der Landwirtschaft sind effektiver und effizienter, wenn sie auf regionaler anstatt einzelbetrieblicher Ebene festgelegt werden. Dies kann helfen, die Klimaziele kosteneffizienter zu erreichen.