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Die Auskunftei darf nur Angaben sammeln, die es ermöglichen, eine Person zu identifizieren, oder etwas darüber aussagen, ob eine Person kreditwürdig ist oder nicht.
Folgende Personendaten dürfen bearbeitet werden:Vorname, Name, Geburtsdatum, aktuelle Adresse (Strasse, PLZ und Ort), Betreibungen, Konkurse, nicht zurückbezahlte Kredite, Höhe des Betrages, Raten, abgelehnte Kreditanträge usw.
Ein Personendatum, dessen Bearbeitung zum Zweck einer Kreditwürdigkeitsprüfung nicht geeignet bzw. erforderlich ist, ist beispielsweise der Heimatort einer Person, weil ein potentieller Vertragspartner in den seltensten Fällen davon Kenntnis hat und diese Angabe daher kaum zur Identifizierung taugt.
Eine Auskunftei darf grundsätzlich nur Informationen zur betroffenen Person bearbeiten. Unzulässig ist es, wenn Angaben zu anderen Personen wie Ehegatten, Kindern usw. aufgeführt werden, es sei denn, diese Informationen stehen in einem direkten Zusammenhang mit der Kreditwürdigkeit der betroffenen Person.
Ohne ausdrückliche Einwilligung der betroffenen Person darf eine Auskunftei keine besonders schützenswerten Personendaten – etwa Daten über Massnahmen der Sozialhilfe – bearbeiten und kein Profiling mit hohem Risiko vornehmen (vgl. Art. 31 Abs. 2 Bst. c DSG).