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Zürcher Ziegeleien AG trouve ses origines chez « Mechanische Backsteinfabrik Zürich », société fondée en 1865 qui fusionne en 1912 avec quatre autres briqueteries pour former « Zürcher Ziegeleien ». Étant donné que la ville de Zurich s’étend toujours davantage vers le sud au fil des décennies, les sites de production se trouvant sur l’actuelle aire urbaine sont progressivement abandonnés dans les années 1920 pour être remplacés par des usines situées hors de la ville. En 1974 a lieu la fondation de la société éponyme Wancor AG, fabricante de matériaux isolants et filiale de Zürcher Ziegeleien AG. Dans les dernières années de la décennie 1974 s’effectue alors le rachat par le groupe Wienerberger et, ce faisant, l’intégration de la tuilerie de Laufon. Après plus de vingt années sous la coupe du plus grand fabricant mondial de briques Wienerberger, ZZ Wancor est à nouveau en mains suisses et fait nouvellement partie du groupe swisspor.
› 1865
Zürcher Ziegeleien AG
Fondation de «MechanischeBacksteinfabrik Zürich», le prédécesseur de Zürcher Ziegeleien AG
› 1892
Tonwarenfabrik Laufen AG
Fondation
› 1897
Lancement de la production de vapeur Istighofen
Pressage mécanique
› 1912
Zürcher Ziegeleien AG
Fusion de 5 briqueteries par les frères Ernst & Jacob II Schmidheiny
› 1913
Zürcher Ziegeleien AG
Rachat d'une briqueterie à Rafz
› 1921
Zürcher Ziegeleien AG
Reprise de l'usine d'Istighofen
› 1974
Wancor AG
Création de Wancor SA, filiale de Zürcher Ziegeleien AG
› 1984
Zürcher Ziegeleien AG
Déménagement de l'administration dans le nouveau siège social de Giesshübel à Zurich
› 1997
Tonwarenfabrik Laufen AG
Vente à Wienerberger AG
› 1998
ZZ Wancor SA
Fusion de Zürcher Ziegeleien AG et Wancor SA
› 1999
ZZ Wancor SA
Fusion avec ZZ Prebeton et Tonwarenfabrik Laufen AG. Intégration dans le groupe Wienerberger
› 2000
ZZ Wancor SA
Déménagement de l'administration à Regensdorf Reprise du secteur Tuiles de Keller AG Ziegeleien
› 2001
ZZ Wancor SA
Vente Betonelementwerk et zone d'isolation de façade
› 2020
ZZ Wancor SA
Groupe swisspor vient de racheter ZZ Wancor SA
› 2021
Zürcher Ziegeleien SA
Changement de raison sociale et retour à un nom connu
› 2021
Zürcher Ziegeleien AG
Umfirmierung und Rückkehr zum bekannten Namen
1865 Mechanische Backsteinfabrik in Zürich
Mit der Gründung der «Mechanischen Backsteinfabrik in Zürich» wird der Grundstein für die späteren Zürcher Ziegeleien gelegt. Die Fabrik mit zwei Betriebsstätten in Zürich (Binz und Tiergarten) gilt schon bald als die leistungsfähigste der Schweiz. In den Archiven erscheint als offizielles Gründungsdatum der 1. Juni 1865.
1892 Gründung Tonwarenfabrik Laufen
Am 4. Juli 1892 gründen drei weitsichtige Unternehmer die Tonwarenfabrik Laufen im damals bernischen Laufental. Drei Jahrzehnte später ist die Fabrik einer der fünf Betriebe, die sich unter dem Dach der Zürcher Ziegeleien zusammenschliessen. Die Aktivitäten umfassen mittlerweile ein grobkeramischen und ein feinkeramischen Bereich. Unter dem Namen «LAUFEN» ist die ehemalige Tonwarenfabrik auch heute noch in der Keramikherstellung tätig.
1912 Zusammenschluss zu den Zürcher Ziegeleien
Die Zürcher Ziegeleien (ZZ), ein Zusammenschluss von fünf bestehenden Ziegeleien auf Zürcher Stadtgebiet – alle im Stadtteil Wiedikon ansässig –, werden aus der Taufe gehoben. Die Initiative zu diesem Zusammenschluss stammt von den beiden Unternehmern, Ziegeleibesitzern und Brüdern Ernst und Jacob II. Schmidheiny.
1913 Übernahme des Backsteinwerks in Rafz
Die Zürcher Ziegeleien übernehmen das Backsteinwerk in Rafz. Das Werk bleibt bis zur Einstellung der Produktion beinahe 100 Jahre lang ein aktiver Produktionsstandort. Im Jahr 2015 wird die Produktion vollständig an den Standort Istighofen TG verlagert und der Standort Rafz künftig nur noch als Lager genutzt.
1921 Übernahme der Ziegelei Istigofen TG
Die Zürcher Ziegeleien übernehmen die Ziegelei Istighofen im Kanton Thurgau, deren Aktivitäten sich bis in die erste Hälfte des 19. Jahrhunderts zurückverfolgen lassen. Einen Namen macht sich das ZZ-Werk Istighofen unter anderem mit den typischen «Istighofer Tondachziegeln». Die Nachfrage nach den Ziegeln ist derart gross, dass in den 1970er-Jahren der Bau der Werke «Istighofen II» und «Istighofen III» notwendig wird.
1946 Wachstumsjahre
Die Nachkriegszeit ist geprägt von einem starken Wachstum der Geschäftstätigkeit. Durch Partnerschaften und Übernahmen vergrössern die Zürcher Ziegeleien nicht nur ihren Umsatz, sondern erschliessen sich auch neue Tätigkeitsfelder. Vorstösse in «benachbarte» Gebiete wie Kies, Beton oder Dämm-Materialien gewährleisten, dass das Angebot des Unternehmens am Puls der Zeit bleibt.
1958 Schritte ins Ausland
Im Jahr 1958 wagen die Zürcher Ziegeleien erstmals den Schritt ins Ausland. In Deutschland übernimmt das Unternehmen eine Mehrheitsbeteiligung am Ziegelwerk Mühlacker mit Standorten bei Pforzheim und in Schwenningen. Zwei Jahre später folgt mit der Beteiligung an der norditalienischen Società Azionaria Laterizi Piemonte (SALPI) erneut eine Übernahme im benachbarten Ausland.
1960 Eröffnung Casa Binz
Im Bestreben, ihren Arbeitnehmern gute Arbeits- und Lebensbedingungen zu bieten, errichten die Zürcher Ziegeleien in Partnerschaft mit dem Bauunternehmen Locher im Jahr 1960 die «Casa Binz». Damit sind die ZZ eines der ersten Unternehmen in der Region Zürich, die ihren alleinstehenden, häufig ausländischen Arbeitnehmern bezahlbare Unterkünfte zur Verfügung stellen. Die Kosten pro Bett und Monat belaufen sich auf 90 Franken.
1974 Stilllegung Werk Tiergarten ZH
Auf Zürcher Stadtgebiet wurde bereits vor der Gründung der Zürcher Ziegeleien seit Jahrhunderten Lehm zu Ziegeln verarbeitet. In Wiedikon ist der Rohstoff rund um das ZZ-Werk Tiergarten im Jahr 1974 bis zum letzten Spatenstich abgebaut. Die Lehmgrube und das Werk werden stillgelegt und die Werkslokomotiven verfrachtet. Am Ort des ehemaligen ZZ-Werks befindet sich heute die Wohnüberbauung «Im Tiergarten».
1974 Gründung der Wancor AG
Im Jahr 1974 wird die Wancor AG als Tochterfirma der Zürcher Ziegeleien AG gegründet. Das Unternehmen beliefert die Muttergesellschaft ZZ und später auch andere Kunden mit eigengefertigten Dämmstoffen. Nach mehreren Namens- und Eigentümerwechseln sind die Tätigkeitsbereiche der Wancor AG heute wieder in die Zürcher Ziegeleien eingebettet.
1980 Die Mechanisierung schreitet voran
Die 1980er-Jahre sind geprägt von einem starken Mechanisierungsschub – so auch bei den Zürcher Ziegeleien. Wurde knapp zwanzig Jahre zuvor ein normaler Ziegel bis zur Eindeckung noch bis zu 17 Mal in die Hand genommen, erfolgt der gesamte Prozess von der Presse bis zur Verpackung nun automatisch. Einzig für die Dacheindeckung ist weiterhin Handarbeit notwendig.
Das Jahr 1984 markiert für die Zürcher Ziegeleien einen Neubeginn: Die Verwaltung des Unternehmens bezieht den neu gebauten Hauptsitz am Giesshübel in Zürich. Bis zum Jahr 2000 werden die Geschäfte der ZZ von hier aus geführt. Markantes Merkmal des neuen Hauptsitzes ist eine Skulptur vor dem Gebäude, deren Erschaffer leider in Vergessenheit geraten ist.
1996 Ankunft der Roboter
Die Automatisierung hält auch bei den Zürcher Ziegeleien immer stärker Einzug. Im Jahr 1996 sind die drei Roboter «Heidi», «Susi» und «Bruno Moro» Vorboten eines neuen Zeitalters. Die Namen sind teilweise Programm: «Bruno Moro» ist der Nachfolger des gleichnamigen ZZ-Mitarbeitenden, der kurz zuvor seinen Ruhestand angetreten hat.
1997 Wienerberger übernimmt Laufen
Die österreichische Gruppe Wienerberger AG übernimmt im Jahr 1997 den Geschäftsbereich Grobkeramik der Tonwarenfabrik Laufen AG. Im Folgejahr wird auch der Geschäftsbereich Feinkeramik veräussert – Käuferin ist das spanische Unternehmen Roca.
1998 Gründung der ZZ Wancor AG
Der Name «Zürcher Ziegeleien» verschwindet. Ab dem Jahr 1998 treten die Zürcher Ziegeleien AG und ihr Tochterunternehmen, die Dämmstoffherstellerin Wancor AG, unter dem Namen ZZ Wancor AG als gemeinsames Unternehmen auf.
1999 Wienerberger übernimmt die ZZ Wancor AG
Im Jahr 1999 kommt es bei den ehemaligen Zürcher Ziegeleien zu einem an Eigentümerwechsel: Die österreichische Wienerberger AG – Europas grösste Herstellerin von Dachziegeln – übernimmt die ZZ Wancor AG. Die neue Eigentümerin integriert das Unternehmen vollständig in die Gruppe, zusammen mit dem einige Jahr zuvor ebenfalls von Wienerberger erworbenen Bereich Grobkeramik der Tonwarenfabrik Laufen sowie der Betonproduzentin ZZ Prebeton.
2000 Umzug nach Regensdorf ZH
Das Jahr 2000 bildet in geographischer Hinsicht einen Einschnitt in der Geschichte der Zürcher Ziegeleien: Mittlerweile unter dem Namen ZZ Wancor AG als Teil der österreichischen Wienerberger Gruppe im Markt aktiv, verlegt das Unternehmen seinen Firmensitz vom Giesshübel in der Stadt Zürich nach Regensdorf im Zürcher Unterland. In das Umzugsjahr fällt auch die Übernahme des Bereichs Tondachziegel von den Keller Ziegeleien in Pfungen ZH.
2020 Übernahme durch die swisspor-Gruppe
Das Jahr 2020 bringt erneut eine entscheidende Veränderung für die ehemaligen Zürcher Ziegeleien: Nach mehr als zwanzig Jahren unter dem Dach des weltgrössten Ziegelherstellers Wienerberger AG übernimmt die europaweit tätige swisspor-Gruppe die ZZ Wancor. Das Zürcher Traditionsunternehmen gelangt damit wieder in Schweizer Hände.
2021 Rückkehr zum Namen «Zürcher Ziegeleien»
Der Kreis schliesst sich. Mehr als 100 Jahre nach dem Zusammenschluss von fünf Ziegeleien zu den Zürcher Ziegeleien kehrt das Unternehmen im Jahr 2021 wieder zu seinem angestammten Namen zurück. Der seit rund 25 Jahren verwendete Name ZZ Wancor wird nach der im Vorjahr erfolgten Übernahme durch die Schweizer swisspor-Gruppe aufgegeben.