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Die erste Erwähnung des Gebäudes findet man um 1400 als „Domus zur Trotten ausserhalb des Fridentors gelegen“. Hierbei handelte es sich um eine Trotte im Rebgelände der Malzgasse. Das Fridentor, später auch Bridentor und im 15. Jahrhundert dann Brigittentor, schloss den Klosterbezirk von St. Alban seit dem 13. Jahrhundert gegen aussen ab und stand an der Ecke Malzgasse / St. Alban-Vorstadt. Das Mauerwerk dieser Torbefestigung ist noch heute am Eckstein des Dalbeneggs zu sehen.Die Malzgasse (früher Malenzgasse) erhielt ihren Namen von einem in dieser Gegend befindlichen Siechenhaus für Aussätzige. 1526 brachte ein Blitzschlag den an der Malzgasse gelegenen Pulverturm zur Explosion, alle Häuser an der Malzgasse wurden dabei zerstört, so auch das St. Albaneck. Das wieder aufgebaute Haus diente danach verschiedenen Handwerkern als Wohn- und Arbeitsstätte.
Mit entsprechenden baulichen Anpassungen wurde das Haus nach der Mitte des 19. Jahrhunderts zu einer Wirtschaft umfunktioniert und dient nun seit rund 150 Jahren als Gaststätte. 1961 kaufte die Firma Hofstetter AG das Haus und legten im Zuge einer Renovation das Fachwerk frei. Seit dem Jahre 1975 steht das Haus als eingetragenes Denkmal unter Schutz. Im Jahre 2003 wurde die Liegenschaft von Marc Sieber erworben, nach dessen Tod wurde die Liegenschaft von den Familien Krayer und Andreetti übernommen.Von 1998 bis 2013 wirtete Andreas Plüss im St. Albaneck, danach stand der neuausgerichtete Betrieb unter der Leitung von Lukas von Bidder, Julia Hölzl und Henning Prahl. Seit Oktober 2018 wird das St. Albaneck von der Familie Uzun geführt.