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Algerien soll eine neue Verfassung erhalten. 66 Prozent der Wahlberechtigten hätten bei der Abstimmung am Sonntag für eine Verfassungsreform gestimmt, teilte die Wahlkommission mit. Nur knapp 24 Prozent der Stimmberechtigten hätten sich beteiligt. Der Grund: Die Abstimmung war von einem Grossteil der Bevölkerung boykottiert worden. Der oppositionellen Hirak-Bewegung geht die Reform zu wenig weit. Sie hatte zum Boykott des Wahlgangs aufgerufen. Sie wirft der Regierung von Präsident Abdelmajid Tebboune Inkompetenz und Korruption vor. Er ist ein Vertrauter von Langzeitherrscher Abdelaziz Bouteflika, den die Hirak-Bewegung im April 2019 gestürzt hatte. (swisstxt)
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