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LONDON (awp international) - Der Ölkonzern BP gerät erneut in die Kritik, doch die britische Regierung kommt zur Hilfe: Es gebe keinerlei Beweise, dass BP in die Freilassung des libyschen Lockerbie-Attentäters verwickelt gewesen sei, schrieb Aussenminister William Hague in einem Brief an seine US-Kollegin Hillary Clinton, der am Sonntag bekanntwurde. Es wird erwartet, dass die Vorwürfe auch beim ersten Besuch des britischen Premierministers David Cameron an diesem Dienstag in Washington Thema sein werden.
Eine Gruppe von US-Senatoren wirft BP vor, die Begnadigung von Abdel Basset al-Megrahi und seine Rückkehr in seine Heimat Libyen vorangetrieben zu haben, um einen Millionendeal mit dem nordafrikanischen Land abzuschliessen. BP bestreitet das.
Bei dem Anschlag auf ein Flugzeug der US-Fluglinie Pan Am über dem schottischen Ort Lockerbie im Dezember 1988 waren 270 Menschen getötet worden. Al-Megrahi war zu lebenslanger Haft verurteilt, wegen einer Krebserkrankung aber vorzeitig freigelassen worden./gür/DP/stb
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