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Caviezel war um einen Zehntel schneller als der Amerikaner Ryan Cochran-Siegle. Als Dritter folgte der Südtiroler Dominik Paris. Der Leader in der Disziplinen-Wertung, der in Wengen noch nie in die Top 3 vorstossen konnte, büsste bei besten Wetter- und Streckenbedingungen 14 Hundertstel auf die Bestzeit ein. "Es ist an der Zeit, dass ich hier auch endlich einmal auf dem Podest stehe. Das habe ich letztes Jahr allerdings auch gesagt und dann hat es nicht geklappt. Mal schauen, was die Woche bringt", sagte Paris.
Die nächstbesten Schweizer hinter Mauro Caviezel waren der ehemalige Lauberhornsieger Carlo Janka, der als Achter gut eine Sekunde verlor, und der letztjährige Zehnte Gilles Roulin als 16. (1,29 Sekunden zurück). Gleich hinter dem Zürcher folgte Beat Feuz (17.). Der zweifache Lauberhornsieger und Vorjahres-Zweite forcierte nicht und büsste auf die Spitze knapp 1,5 Sekunden ein. "Die Strecke ist wunderbar. Meine Fahrt war okay", so Feuz danach.
Deutlich höher war der Rückstand von Vincent Kriechmayr. Der letztjährige Lauberhornsieger aus Österreich erwischte die Brüggli-Passage nicht nach Wunsch und verlor als 51. fast vier Sekunden.
(sda)