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Die Spiegelung von Harnleiter (Ureter) und Niere (lat. Ren) wird als Ureterorenoskopie bezeichnet.
Dies ist ein operativer Eingriff, welche typischerweise in einer Narkose durchgeführt wird. Gründe für die Spiegelung des Harnleiters und der Niere können z.B. Steine im Harntrakt (Hyperlink Steinerkrankungen) sein, aber auch Störungen des Harnabflusses oder Blutungen aus diesem System.
Mittels der modernen Instrumente mit Digitalkamera Systemen ist eine sehr gute Visualisierung des gesamten Harntraktes möglich. Zusätzlich kann zeitgleich eine Therapie durchgeführt werden, da diverse Instrumente über die Systeme eingeführt werden können. So z.B. Zängchen oder Körbchen für die Entfernung von Steinen, Laserinstrumente für Steinzerkleinerung oder Abtragungen von Tumoren sowie Instrumente zu Entnahme von Gewebeproben (Biopsien).
In der Regel dauert eine Beurteilung mittels einer URS in Abhängigkeit der Indikation zwischen 30 Minuten bis zu 1.5 Stunden. Da nach der Spiegelung des Harnleiters die innere Schleimhaut anschwellen kann, was in der Folge zu einer Harnabflussstörung, also umgangssprachlich einem Nierenstau, führen könnte, wird häufig nach der Operation eine innere Schiene eingelegt (Doppel-J-Katheter), welche den Harnabfluss gewährleistet. Diese kann mittels Blasenspiegelung einige Tage später in der Praxis in lokaler Betäubung wiederum entfernt werden.