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Die kleine Insel St. Barth - auch unter Saint-Barthélemy bekannt - ist der magische Anziehungspunkt für Menschen, die sich in einer exklusiven Atmosphäre besonders wohlfühlen. Das "Monaco der Karibik", wie man die französische Übersee-Gebietskörperschaft auch bezeichnet, ist Luxus pur. 8‘000 Menschen leben auf dieser schönen Insel mit dem Hauptort Gustavia.
Es gibt keine Direktflüge aus der Schweiz. Die beste Verbindung erfolgt über Paris und die Flugzeit beträgt dann etwa 13 Stunden. Der Flughafen auf St. Barth heisst St. Barthélemy (SBH). Anzufliegen ist er lediglich mit kleineren Maschinen, die fast ausnahmslos auf Guadeloupe starten. Die Landebahn endet unmittelbar am Meer.
Urlauber aus der Schweiz benötigen zur Einreise auf St. Barth lediglich einen Reisepass. Er sollte noch eine Gültigkeit von mindestens sechs Monaten haben. Durch die Zugehörigkeit der Insel zu Frankreich und damit zur Europäischen Union ist die Einreise unproblematisch. Allerdings muss man fast immer über Guadeloupe anreisen und darf in der Karibik die "Grenzen" der EU nicht verlassen - also einen Zwischenstopp auf einer der anderen Inseln einlegen. Nur bei einem Aufenthalt von mehr als drei Monaten sollte man sich in der Schweiz um ein Visum bemühen. Kinder benötigen eine Eintragung im Reisepass des begleitenden Elternteils. Urlauber sollten ein Rück- oder Weiterflugticket zur Hand haben.
Die beste Reisezeit ist zwischen November und Frühlingsbeginn. Zu empfehlen ist aber insbesondere der Zeitpunkt von November bis Mitte Dezember. Nicht zu empfehlen ist die sogenannte "Regenzeit", die zwischen Sommer und November zu erwarten ist. In diesen Monaten kann es auch zu Hurrikans kommen. Die Temperaturen auf der Insel unterliegen nur sehr geringen Schwankungen und betragen tagsüber durchweg 26 Grad Celsius.
Die Einwohner von St. Barth sind überwiegend Christen und katholischen Glaubens.
Die Amtssprache ist Französisch. Allerdings können sich so gut wie alle Bürger auf St. Barth auch in Englisch verständigen. Die Umgangssprache der Einheimischen ist ein Normannischer Dialekt.
Die Stromspannung beträgt 220 Volt und 60 Hertz - wie in den meisten Ländern Europas. Ein Adapter ist in der Regel nicht notwendig und kann im Bedarfsfall im Hotel ausgeliehen werden.
Sinnvoll ist ein Impfschutz gegen Tetanus, Diphtherie und Hepatitis A. Urlauber, die länger auf der Insel bleiben möchten, sollten sich vor der Reise gegen Hepatitis B und Typhus impfen lassen. Wer aus einem Gelbfieber-Infektionsgebiet kommt, muss eine gültige Gelbfieber-Impfbescheinigung bei der Einreise vorweisen. Zwar ist die Malaria auf St. Barth kein Thema, doch es sollte vor allem in den Abendstunden ein Mückenschutz aufgetragen werden. Auf der Insel gibt es ausreichend viele Ärzte.
GSM 900 - das ist der Schlüssel zum telefonieren mit Handys. St. Barth Telekom bietet eine temporäre Karte für den Zugang ins Internet an. Da es wenige Internet-Cafés gibt, sollte man die Angebote der Hotels nutzen.
In Hotels oder Restaurants ist das Trinkgeld im Rechnungspreis enthalten. Grundsätzlich verfährt man so wie in der Schweiz (10 bis 15 Prozent).
Da auf St. Barth Fahrten mit dem Taxi relativ teuer sind, lohnt es sich, einen Wagen zu mieten. Günstiger sind die Preise, wenn man schon aus der Schweiz das Auto bucht. Zur Anmietung genügt ein nationaler oder Internationaler Führerschein. Zu den wichtigen Reisetipps zählt die Tatsache, dass es auf der Insel lediglich zwei Tankstellen gibt, die häufig in der Mittagszeit geschlossen sind. Die wenigen Strassen der Insel sind sehr kurvig.
Als Zahlungsmittel wird der Euro akzeptiert, aber ebenso wie in vielen anderen Ländern der Karibik können Urlauber Rechnungen auch mit US-Dollar begleichen. Kreditkarten werden als Zahlungsmittel fast überall anerkannt. Bankautomaten sind verbreitet und ermöglichen ein unkompliziertes Geldabheben.
Die Zeitdifferenz zur Schweiz beträgt im Sommer minus sechs Stunden und im Winter minus fünf Stunden (Atlantic Standard Time).