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Siedlungsentwicklung Büren a.A. zwischen 1800 - 1918
Inhaltsverzeichnis
Fährbetrieb auf der Aare 1821 - 1875
Nach dem Wiederaufbau der Aarebrücke und der Neugestaltung der grosszügigen Ländteanlage (Abschluss 1826), begann für Büren eine wirtschaftliche Blütezeit. Diese hängte in erster Linie mit dem regen Schiffsverkehr auf der Aare zusammen. Mittels Flussschifffahrt herrschte ein reger Güterverkehr. Das Kornhaus an der Ländte, zu dieser Zeit noch ein Winkelbau und fast doppelt so gross wie heute sowie die Schlossscheune übernahmen wichtige Lager- und Handelsfunktionen an der Ländte. Büren a.A. wurde zu einem wichtigen und überregionalen Handelsplatz und verstärkte seine Brückenfunktion am Flussübergang. Dieser wirtschaftliche Aufschwung fand auch mit dem Neubau von Gaststätten und Wirtshäusern (Krone, Bären) an der Hauptgasse seinen Niederschlag. Als wichtiger Etappenort der Aareschifffahrt, erfüllten diese Gasthöfe die steigende Nachfrage nach Übernachtungsunterkünften.
Die bauliche Entwicklung fand jedoch klar innerhalb der Stadtmauern statt. Auch die landwirtschaftlichen Betriebe befanden sich inklusive Stall- und Lagergebäuden und den Miststöcken innerhalb der Stadtmauern, jedoch klar der Hinteren Gasse zugeordnet.
Eine Siedlungsausdehnung wurde auch aufgrund der zahlreichen Überschwemmungen der Aareebene und der dadurch verursachten Notlagen der Bevölkerung verhindert.
Einzig der klassizistische Lindenhof direkt angrenzend an den Stadtgraben vor dem Dotzigentor wurde 1812 von einem ranghohen Militäroffizier ausserhalb der Stadtanlage erbaut.
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