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Nepal - das schlimme Erbeben – die grossen Ängste – die Trauer – die Hoffnungslosigkeit
Im April und Mai 2015 ereigneten sich in Nepal mehrere Erdbeben. Mit einer Magnitude von 7,8 war das beben vom 25.04.2015, 11:56 Uhr Ortszeit das stärkste, gefolgt vom Beben am 12.05.2015, 12:35 Uhr Ortszeit mit einer Stärke von 7,2 auf der Richter-Skala. Neben Nepal meldeten auch Nord- und Nordostindien, Tibet, China, Pakistan und Bangladesch Erschütterungen. Das Epizentrum des ersten bebens lag rund 80 Kilometer nordwestlich der Hauptstadt Kathmandu. Das Hypozentrum lag in 18 km Tiefe.
Die Erdbeben gelten als die tödlichste Katastrophe in der Geschichte des Nepals. Laut der nepalesischen Regierung starben in Nepal knapp 8.800 Menschen an den Folgen der Beben, rund 22.300 wurden dort verletzt. Mehr Details siehe wikipedia.
Nachdem wir die ersten verlässlichen Meldungen aus Dhital erhielten, haben wir einen zweckgebundenen Spendenaufruf lanciert und konnten bis November 2015 über 20'000 Fr. Wiederaufbau-Soforthilfe in nachfolgenden Projekten leisten.
In den Mails, die uns aus Dhital und Pokhara erreichen, sind vor allem die Ängste vor neuen Erschütterungen, aber ganz allgemein vor der Zukunft für die Menschen, die Kinder insbesondere und für das ganze Land im Vordergrund.
Wir haben uns in unserem Verein seit der Katastrophe mit der Situation im Land auseinandergesetzt und nach Lösungen gesucht, die nachhaltig und langfristig Hilfe bringen. Wir haben Kontakte geknüpft zu Schweizerischen Organisationen vor Ort, die schon vor dem Beben in Nepal tätig waren und Land und Leute gut kennen. Nepali motivieren, ihren Landsleuten zu helfen und gleichzeitig Verantwortung für die Zukunft ihres Landes zu übernehmen, waren die Ziele unserer Abklärungen. Zusammen mit unseren Partnern Lok Raj Bhandari von der Schule KEF, Chiranjibi unserem Ingenieur in Dhital und Dharma unserem Projektleiter in Dhital können wir nun folgende Hilfsmassnahmen vorstellen:
1) KEF – Karunanidhi Education Foundation – ist der Name der Schule in Pokhara, die unsere Schule in Laupen, anlässlich einer grossangelegten Projektwoche im Jahre 2000, massgeblich beim Bau eines Schulgebäudes unterstützt hat. Die Kontakte zur Schule bestehen bis heute. Jeder Besuch bei Lok Raj und Mithi Bhandari, Schulleiterehepaar, vertieft die Freundschaft zwischen Monique Aeschbacher (Initiantin) und der KEF Schul-Gemeinschaft. In dieser Schule könnten bis zu 30 Kinder aus den stark betroffenen Gebieten Gorkha und Lamjung aufgenommen werden. Unterkunft, Essen, Kleidung, Unterricht, aber vor allem liebevolle Betreuung wären in der Schule mit gut funktionierender Infrastruktur gewährleistet. Die Kosten für die Kindergruppe können jedoch nicht von der Schule getragen werden. Da die Kinder voraussichtlich einige Jahre oder sogar bis Schulabschluss (10. Schuljahr) in Pokhara bleiben werden, muss die Finanzierung auf langfristige Unterstützung ausgerichtet sein.
Wir hoffen, viele Spenderinnen und Spender zu gewinnen, die jährlich einen selbstbestimmten Betrag auf den Hilfsfonds der Schule überweisen möchten.
Bankkontakt: Valiant Bank AG 3001 Bern Mitteilung: KEF Erdbeben-Kinderfonds
Konto 30-38112-0
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Verein Projekte Dhital, Nepal
Stadtmatte 24
3177 Laupen BE
Auskunft erteilen:
- Susi Staub, Meienriedstrasse 28b, 3400 Burgdorf, 034 422 7035, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
- Monique Aeschbacher, Stadtmatte 24, 3177 Laupen, 031 747 8110, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
2) Weitere Hilfsprojekte sind in Planung
Seit 2003 sind wir im Dorf Dhital tätig. Zwischen der Dorfbevölkerung und uns ist das Vertrauensverhältnis in diesen Jahren stets gewachsen. Der Ingenieur Chiranjibi Gautam, selber in Dhital aufgewachsen, hat unser letztes Projekt, die neue Wasserversorgung, zu unserer besten Zufriedenheit geplant und gebaut. Die Dorfbevölkerung hat die Arbeiten ausgeführt, was sie richtig zu einer Gemeinschaft kittete. Nun konnten wir Chiranjibi gewinnen, um mit einer Gruppe Männer aus Dhital unter der Regie von Helvetas in den sehr betroffenen Gebieten von Sindhupalchok Hilfe zu leisten. Die Gruppe könnte so optimal eingesetzt werden, um Brücken, Verbindungswege und Wasserleitungen zu flicken oder neu zu bauen. Die Kosten für Transport, Material und Unterkunft der Gruppe würde direkt von uns übernommen. Chiranjibi ist momentan für die Planung des Einsatzes in Sindhupalchok. Der Ingenieur kann bei diesem Einsatz Erfahrungen sammeln, und das ganze Team könnte sich aktiv am Aufbau im Land beteiligen, eine Win-Win Situation, die wir sehr begrüssen.
Weiter sind wir mit einem Schweizer Kinderarzt, der in Gorkha einen Einsatz leistet, in Verbindung. Er klärt ab, ob es Sinn macht, eine Gruppe besonders betroffener Mütter mit Kleinkindern während der Monsunzeit in Dhital zu beherbergen.
Im Rahmen unserer Soforthilfe konnten 92 Häuser repariert werden! Spezielle beachtung schenkten wir der Bedachung, finanzierten wir doch über 1'000 Wellbllechbahnnen.
Falls Sie diese Hilfsprojekte unterstützen möchtet, bitten wir Sie folgende Bankangaben zu benutzen:
Valiant Bank AG Mitteilungen: Erdbeben - Aufbauhilfe
3177 Laupen BE
Konto 30-38112-0
<iban-pii>
Verein Projekte Dhital, Nepal
Stadtmatte 24
3177 Laupen
Wir danken herzlich für alle Mails, Telefonanrufe und die bereits eingetroffenen Spenden zu Gunsten unserer Spezialeinsätze. Wir spüren eine grosse Anteilnahme und ein reges Interesse, für die Projekte, die der schwergeprüften Bevölkerung in Nepal direkt zu Gute kommen. Gerne orientieren wir in Zukunft, wie die Hilfe angelaufen ist, wie die Spenden eingesetzt werden und was wir bewirken konnten.