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Im Gebäude Neumarkt 4 befindet sich das Haus „Zum Untern Rech“. Das Baugeschichtliche Archiv der Stadt Zürich ist darin untergebracht. Hier können wir uns einen Eindruck vom Aussehen Zürichs vor der Industriellen Revolution verschaffen. Wir betreten das Gebäude und gehen im Parterre geradeaus ganz nach hinten zum Stadtmodell des Alten Zürich, das der Architekt Hans Langmack auf Grundlage des Stadtplanes von Ingenieur Johannes Müller erstellt hat. Das Modell zeigt Zürich in der Zeit um 1800.
Auf dem höchsten Punkt des Moränenhügels liegt der Lindenhof. Hier befand sich das römische Kastell.
Zu Füssen des Lindenhofes führte schon in römischer Zeit an der schmalsten Stelle eine Brücke über die Limmat. An den Flussübergängen entwickelte sich die städtische Siedlung. Die Stifte zum Grossmünster und zum Fraumünster liegen auf beiden Seiten der Limmat, zwischen ihnen auf einer Insel steht die Wasserkirche. Dies sind die drei wichtigsten und ältesten Kirchen, in denen Felix und Regula verehrt wurden und werden; weitere sind jünger. So gibt es eine moderne Kirche Felix und Regula an der Hardstrasse im Aussersihl. Sie wurde 1951 fertig gebaut. Von der einstigen Pfarrkirche St. Stephan vor den Mauern der Stadt – vor dem Augustinertor – hiess es bis unmittelbar nach der Reformation, sie stehe an jenem Ort, an dem Felix gerädert worden sei.
|Vom Neumarkt

weiter zum Grossmünster
|Nach Besichtigung des Modells gehen wir zurück zum Neumarkt, folgen der Spiegelgasse hinauf und kommen dann hinunter zur Münstergasse. Wir biegen links in die Münstergasse ein und gehen bis zum Platz vor dem Grossmünster.|