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Round-Up: Pliskova mit Rekord – Djokovic souverän
- Mittwoch, 20. Januar 2016, 3:17 Uhr, aktualisiert um 14:19 Uhr
Die meisten Favoriten haben sich bei den Australian Open problemlos für die dritte Runde qualifiziert. Und Kristyna Pliskova sorgte mit 31 Assen für einen neuen Rekord. Hier geht's zum Round-Up.
Die Favoriten:
Novak Djokovic (ATP 1) bleibt in Melbourne ohne Satzverlust. Der Weltranglisten-Erste aus Serbien schlug den Franzosen Quentin Halys (ATP 178) 6:1, 6:2, 7:6. Nach 2 schnellen Sätzen lag Djokovic im 3. Umgang plötzlich mit einem Break im Rückstand. Dieses Handicap hatte der Serbe zwar schnell wettgemacht, der Umweg über das Tie-Break blieb ihm indes nicht erspart. Dort setzte sich Djokovic deutlich durch. Er hat nun die letzten 22 Sätze allesamt gewonnen.
Mit Tomas Berdych (ATP 6), Kei Nishikori (ATP 7) und Jo-Wilfried Tsonga (ATP 10) haben neben Roger Federer und Djokovic drei weitere Top-10-Spieler die 3. Runde erreicht. Das Trio bekundete ebenfalls keinerlei Mühe und siegte souverän in 3 Sätzen.
Erneut ungefährdet blieb auch Serena Williams. Die Weltnummer 1 besiegte die Taiwanesin Su-Wei Hsieh mit 6:1, 6:2. Ebenfalls im Schnelldurchlauf gewann Maria Scharapowa ihre Partie. Die Weltranglisten-15. aus Russland musste gegen die Weissrussin Aliaksandra Sasnowitsch auch nur 3 Games abgeben.
Der Rekord:
Die 23-jährige Tschechin Kristyna Pliskova (WTA 114) schlug in ihrem Zweitrundenmatch 31 Asse. Sie löste damit die Deutsche Sabine Lisicki ab, der vor einem Jahr in Birmingham 27 Asse gelangen. Grosse Freude kam bei Pliskova aber nicht auf. Sie verlor gegen Monica Puig aus Puerto Rico mit 6:4, 6:7 (6:8), 7:9. Kristyna Pliskovas Zwillingsschwester Karolina (WTA 12) verbleibt hingegen im Turnier.
Die Überraschung:
Die an Nummer 6 gesetzte Tschechin Petra Kvitova musste in der 2. Runde die Segel streichen. Die Wimbledon-Siegerin von 2011 und 2014 verlor gegen die Australierin Daria Gavrilova mit 4:6, 4:6.
Die Bussen:
Venus Williams muss eine Geldstrafe von 5000 Dollar bezahlen. Grund: Die 35-Jährige tauchte nach ihrem Erstrunden-Out gegen Johanna Konta nicht an der Medienkonferenz auf. Für ein solches Vergehen wurde noch nie eine Spielerin so hoch gebüsst.
Auch Nick Kyrgios wird zur Kasse gebeten. Der Australier soll in seinem Erstrundematch gegen Pablo Carreno geflucht haben. 3000 US-Dollar kostet sein Fehlverhalten. Auf die Bewährungsstrafe nach seinem Aussetzer gegen Stan Wawrinka hat dies keinen Einfluss. Die von der ATP angedrohten Sanktionen sind von Grand-Slam-Turnieren ausgenommen.
Das Wetter:
Nachdem sich das Wetter an den ersten beiden Turniertagen von seiner besten Seite gezeigt hatte, machte den Organisatoren am Mittwoch der Regen zu schaffen. Aufgrund von Niederschlägen konnten die Spiele auf den Aussenplätzen erst mit rund 75-minütiger Verspätung begonnen werden.
Sendebezug: Radio SRF 4 News, Morgenbulletin, 20.01.2016
Resultate
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