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Nach einer längeren Wettkampfpause stand dieses Wochenende endlich wieder ein Rennen an. Der fünfte Weltcup der Saison in Berlin. Nach harten Trainingswochen und einer idealen Vorbereitung auf die in zwei Wochen anstehende Weltmeisterschaft in Südkorea, stellte der Weltcup in Berlin für mich eine wichtige Gelegenheit dar, meine Form zu testen.
Zwar fehlte dieses Wochenende mein Lieblingsrennen, der Massenstart, im Programm, aber über die 1'500 Meter am Freitag und die 5'000 Meter am Samstag gelangen mir diese Saison meine wohl besten Rennen.
Der 1'500er lief eigentlich ganz gut. Nur am Start, der doch etwas suboptimal war und in der letzten Runde, als ich einige Fehltritte aufzuweisen hatte, gab es noch Verbesserungspotential.
Mit Trainingspartner Peter und Coach Kalon: Für uns alle ein sehr erfolgreiches Wochenende.
Am Samstag gelang mir dann ein richtig gutes Rennen über die 5 Kilometer. Viele der Kurven habe ich gut erwischt und so konnte ich das Tempo jeweils gut auf die Geraden nehmen. Gleich von Beginn an fand ich einen gleichmässigen Rhythmus, den ich bis auf die letzte Runde durchziehen konnte. Mit 6:29:42 Minuten gelang mir sogar eine Verbesserung meiner persönlichen Bestzeit, die ich letzte Saison auf dem viel schnelleren Eis in Nordamerika rausgelaufen bin. Darüber hinaus holte ich mir mit dem 3. Platz in der B-Serie auch zum ersten Mal überhaupt Weltcuppunkte in einer Einzeldistanz.
Mit dieser guten Leistung im Gepäck geht es jetzt aber schon wieder weiter nach Südkorea, wo ich an der WM vom 9. bis zum 12. Februar im Massenstart antreten werde. Nach den Titelkämpfen ist die Eissaison jedoch noch nicht ganz vorbei. Im Hinblick auf die nächste Saison, wo in Calgary und Salt Lake City über die Startplätze an den Olympischen Spielen entschieden wird, werde ich Anfang März noch ein Trainingslager auf diesen beiden Bahnen einlegen, um mich möglichst optimal vorbereiten zu können. Dabei werde ich auch an den berühmten Oval Finals in Salt Lake und Calgary teilnehmen. Mal schauen, vielleicht liegt da nochmals die ein oder andere persönliche Bestzeit drin.