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|Quelle||Sammlung Rolf Ramseier|
|Art||signiertes Foto¸ 20x25cm|
|Inhalt||Originalsigniertes Foto von Sonja Henie¸ gewidmet an das "Schweizer Film Magazin / Ciné Suisse". Text : "To Schweizer Film Zeitung Good luck and best wishes Sonja Henie ". Diese Autogrammfotos wurden seinerzeit im Magazin abgebildet und gelangten vermutlich in den 1980er Jahren in den Handel.|
Norwegische Eiskunstläuferin und Schauspielerin
Sonja Henie (* 8. April 1912 in Kristiania; † 12. Oktober 1969 während eines Flugs von Paris nach Oslo) war eine norwegische Eiskunstläuferin, die im Einzellauf startete. Mit drei Olympiasiegen, zehn Weltmeisterschaftstiteln und sechs Europameisterschaftstiteln im Zeitraum von 1927 bis 1936 ist sie die mit Abstand erfolgreichste Einzelläuferin in der Eiskunstlaufgeschichte.
Nach ihrem Rückzug aus dem Amateursport 1936 ging Henie mit großzügig ausgestatteten Eisrevuen auf Tournee. Als Kind hatte sie sich bereits in den Kopf gesetzt, nach ihrer Sportkarriere nach Hollywood zu gehen und ein Filmstar zu werden, ohne daran zu denken, dass ihr starker Akzent ihre Ambitionen behindern könnte. So knüpfte sie bei einem Auftritt in Los Angeles, an dem ihr Vater maßgeblich beteiligt war, Kontakte zur Filmindustrie und wählte am Ende das Angebot der 20th Century Fox aus, das ihr Darryl F. Zanuck, der Chef des Studios, angeboten hatte. Henie bestand darauf, bereits in ihrem ersten Film als Star über dem Titel genannt zu werden und bekam eine Gage von 125.000 Dollar. Der Langzeitvertrag machte sie zu einer der höchstbezahlten Schauspielerinnen der Welt.
Henie, die in ihren Filmen überwiegend Nordeuropäerinnen spielte, die Englisch mit starkem Akzent sprachen, trat meist in aufwendig produzierten Musicals und neben den männlichen Stars des Studios auf, wie Tyrone Power, Don Ameche und später John Payne. Bereits 1938 wurde sie unter die zehn kassenträchtigsten Kinostars gewählt, und eine Zeit lang war sie populärer als Alice Faye. Ihr Erfolg war so groß, dass andere Studios Versuche unternahmen, andere Eisläuferinnen vor die Kamera zu holen. Doch weder akzeptierte das Publikum die Filme mit Vera Hruba Ralston, noch konnte Joan Crawford in The Ice Follies of 1939 einen durchschlagenden Erfolg verzeichnen. Henies bekanntester Film wurde Sun Valley Serenade, in dem sie 1941 neben Glenn Miller und seinem Orchester auftrat.
Zusätzlich zu ihrer Karriere bei Fox hatte sie ein Geschäftsabkommen mit Arthur Wirtz, der ihre Eis-Shows, mit denen sie tourte, unter dem Namen "Hollywood Ice Revue" produzierte. Wirtz fungierte auch als Henies finanzieller Berater. Zu dieser Zeit waren Eiskunstlauf und Eis-Shows noch keine etablierte Unterhaltungsveranstaltung in den USA. Henies Popularität als Filmschauspielerin zog viele neue Fans an und so etablierten sich Eislauf-Shows als populäre neue Unterhaltungsform. Während der 1940er Jahre produzierten Henie und Wirtz aufwändige, mit Musik unterlegte Eislaufspektakel im Center Theatre im Rockefeller Center, die Millionen Besucher anlockte. Auf dem Höhepunkt ihrer Berühmtheit verdiente Henie mit ihren Shows und Tourneen mehr als zwei Millionen Dollar im Jahr. Sie hatte auch lukrative Werbeverträge für Schlittschuhe, Bekleidung, Schmuck, Puppen und andere Dinge, die unter ihrem Namen vertrieben wurde. Diese Erträge machten sie zu einer der reichsten Frauen der Welt.
Quelle Biografie:

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