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Da Ulrich zwischen Weihnachten und Neujahr Urlaub machte, nutzte ich die Zeit um alleine am Schliff zu arbeiten. Wie auf dem Bildern zu erkennen ist, wurden die Schweissstellen mit einem groben Schleifpapier von aussen bereits verschliffen. Dies führt du dem karierten Aussehen des Rumpfes. Aufgrund des groben Schliffes war es nötig, diese Stellen in zwei Schritten fein zu schleifen und anschliessend noch mit einem Exzenter die gesamte Oberfläche zu verschleifen. Mit diesem dreistufigen Verfahren erreichte ich eine gleichmässige Oberfläche ohne Schleifspuren.
Die Zeit, die ich in der Werft verbrachte, wollte ich voll ausnutzen. Das führte dazu, dass sich mein Tagesrhythmus so gestaltete, dass ich morgens um ca. 8:00 Uhr aufstand, frühstückte und dann gegen 9:00 Uhr mit schleifen beginnen konnte. Durch kürzere Pausen für das Mittags- und Nachtessen unterbrochen, habe ich jeweils bis um ca. 23:00 Uhr geschliffen. Ein Glück, dass es keine unmittelbaren Nachbaren gibt und so das Schleifgeräusch, das im leeren Aluminium Rumpf einen idealen Resonanzkörper fand, wohl kaum jemand störte. Ich selbst schützte mich mit zwei Gehörschützen, die ich übereinander trug.