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Freiburg Die Preiserhöhungen und die ungünstigen Wechselkurse auf den durcheinandergebrachten Geldmärkten mahnten zur Vorsicht, führte Präsident Pierre Dubois aus. Die Folgen des liberalisierten Marktes seien noch nicht absehbar, knüpfte Direktor Philippe Bardet an.
Letztes Jahr ging die exportiere Menge Gruyère AOC sogar leicht zurück. Die Lagerbestände wurden mengenmässig als normal bezeichnet. Der Anteil an reifem Käse (7 bis 7 Monate) sei eher hoch, während die Kategorie «jüngere Produktion» eher knapp sei. Sollten sich die Verkäufe gut entwickeln, hat der Vorstand die Kompetenz, die Produktion anzupassen. Die SO will alles daran setzen, dass der Gruyère-Käse seine starke Stellung auf dem Markt sichern kann.
Mit dem Schutz des Gruyère AOC hapert es
Seit der Hinterlegung des Dossiers in Brüssel im Juni 2007 mit dem Gesuch um Anerkennung der Gruyère AOC sei nichts passiert, bedauerte Dubois.
Die SO appelliert an die Bundesbehörde, sich dafür einzusetzen, dass das Dossier nicht länger steckenbleibe. Ebenso fordert sie von den Behörden Massnahmen zur Ahndung des Betruges, wie diese im Landwirtschaftsgesetz vorgesehen sind.
Die SO begrüsst die Forderung der Kantonschemiker, den Aufbau eines Bundesamtes zügig an die Hand zu nehmen, das die Dienste zum Schutze der Konsumenten koordinieren soll.
Die Information einer Arbeitsgruppe zur Erarbeitung eines Schemas zur Abschwächung der saisonalen Schwankungen bei den Milcheinlieferungen kam bei den Produzenten nicht gut an. Diese Frage wird die Delegierten an der Versammlung vom 25. Juni sicher weiter beschäftigen. ju