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Julius Bär will Vermögensverwaltung zukaufen
Bank Julius Bär in Zürich (keystone)
Julius Bär liebäugelt mit dem Vermögensverwaltungsgeschäft der Bank of America. Die Verhandlungen befänden sich noch in einer frühen Phase, hiess es im Communiqué. Das Resultat sei daher «vollkommen offen». Sie bestätigte damit einen Bericht des US-Fernsehsenders CNBC.
CNBC hatte am Montag berichtet, Julius Bär könnte zwischen 1,5 und 2 Milliarden Dollar für die Sparte der Bank of America-Tochter Merrill Lynch auf den Tisch legen. Bei Julius Bär wollte man sich auf Anfrage nicht zu diesen Zahlen äussern.
Julius Bär mit dickem Kapitalpolster
Die Bank of America verwaltet im Ausland im Bereich Vermögensverwaltung Kundenanlagen über 90 Milliarden Dollar. Das Volumen hinkt aber weit hinter dem Geschäft mit reichen Kunden in den USA zurück und ist damit für die Bank nicht lukrativ genug. In jüngerer Zeit machten wiederholt Gerüchte über einen möglichen Verkauf die Runde.
Julius Bär hat ein dickes Kapitalpolster und hält seit längerem nach möglichen Übernahmeobjekten Ausschau. Die Bank galt lange als Favorit für den Kauf des Konkurrenzhauses Sarasin, für das jedoch am Ende die brasilianische Safra den Zuschlag erhielt. (basn;pet, sda/reuters)
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