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Am 15. Oktober verliess La Fabrique die Pontons von Lorient in Richtung Les Sables d'Olonne. Ein paar Stunden später wurde Alan Rouras IMOCA schliesslich 24 Tage vor dem Start zur Vendée Globe vor Ort festgemacht.
Als Alan Roura 2016 zum Abschluss der Vendée Globe von Bord ging, tat er dies als junger, überglücklicher Mann aber mit einer «To Do» Liste von der Länge eines windstillen Tages auf dem Meer. Vier Jahre später kehrt er mit La Fabrique zurück, an genau jene Anlegestelle, welche ihm schon mit dem Vorgängerboot Suberbigou zugeteilt wurde. Trotzdem ist die Situation dieses Mal eine gänzlich andere. «Wir sind zurück und wirklich bereit», so der Schweizer Kapitän. «In der verbleibenden Zeit bis zum Start haben wir nur noch zwei oder drei Last-Minute-Revisionen zu erledigen. Technisch gesehen könnte das Rennen bereits morgen losgehen.»
Eine wichtige, der aktuellen COVID-19 Situation geschuldete Änderung in der finalen Vorbereitung auf die Vendée Globe ist die Verpflichtung der Schiffsführer, sich sieben Tage vor der Abreise in Quarantäne zu begeben, um jegliches Risiko einer Ansteckung mit dem Coronavirus zu vermeiden. «Ich habe beschlossen, dazu nach Lorient zurückzukehren und mich für zwei Wochen in Isolation zu begeben", erklärt Alan seinen Plan zur Umsetzung dieser Vorgabe. "Ich möchte auf keinen Fall durch eine Unachtsamkeit vier Jahre des Projekts in Gefahr bringen.» Inwiefern könnte ihn die Trennung vom Team in dieser Zeit beeinträchtigen? «Es ist sicher, dass es mich in meinem 'Startmodus' ein bisschen beeinträchtigt», gesteht Alan. «Aber ich werde versuchen, aus der Situation das Beste zu machen. Schliesslich ist nicht jedes Jahr Vendée Globe.»