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- Dank Treffern von Marta Peiro Gimenez und Léonie Fleury siegen die Frauen von Servette Chênois im Spitzenspiel im Stade de Genève gegen Zürich 2:0.
- Die Genferinnen überwintern mit nur einer Niederlage in 13 Meisterschaftspartien überlegen an der Tabellenspitze der Women's Super League.
Die Bilanz ist beeindruckend: In 13 Spielen gab es für die Servette-Frauen nur eine Niederlage, dazu aber 10 Siege und 2 Unentschieden.
Die Genferinnen unterstrichen ihre Dominanz auch im Spitzenspiel. Gegen die FCZ-Frauen, die ihnen im Hinspiel die einzige Pleite zugefügt hatten, gewannen sie verdient und liegen nun 8 Punkte vor den nominell härtesten Widersacherinnen um den Meistertitel. Die YB Frauen haben dank des Sieges über Luzern weiter 5 Punkte Rückstand auf den Leader.
Fleury entscheidend
Matchwinnerin im Stade de Genève war Léonie Fleury. Die Spielgestalterin, erst in der 64. Minute eingewechselt, hatte bei beiden Toren ihre Füsse im Spiel. In der 70. Minute bereitete sie das 1:0 durch die ebenfalls eingewechselte Marta Peiro Gimenez mit einer Massflanke vor. Und in der 5. Minute der Nachspielzeit machte die Französin mit dem 2:0 den Deckel drauf.
Die Gäste aus Zürich erhielten nur zeitweise Zugriff auf das Spiel. In der zweiten Hälfte der ersten Halbzeit traten sie offensiv besser in Erscheinung. Ligatopskorerin Fabienne Humm etwa hätte nach einem haarsträubenden Fehler von Servette-Abwehrchefin Caroline Abbé in der 41. Minute die Führung erzielen können. Der Ball rutschte ihr aber im entscheidenden Moment über den Spann.
Dass Servette zu diesem Zeitpunkt nicht schon 1:0 vorne lag, war auch etwas Pech geschuldet. Alyssa Lagonia war nach einem Fehler von FCZ-Hüterin Livia Peng an der Latte gescheitert (10. Minute).
Champions League als Sahnehäubchen
Beide Teams schliessen das Kalenderjahr mit zwei Spielen in der Champions League ab. Während Servette am Mittwoch Atletico Madrid zum Hinspiel der Sechzehntelfinals empfängt, gastieren die FCZ-Frauen beim österreichischen St. Pölten. Die Rückspiele finden eine Woche später statt.