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In der Diözese Idiofa, mitten in der Demokratischen Republik Kongo, haben sich verschiedene Frauen- und Bauerngruppen zusammengeschlossen und ein Entwicklungszentrum, das Centre de Développement Rural (CDR) gegründet. Ziel ist, die Lebensgrundlagen der lokalen Bevölkerung zu sichern und für ihre landwirtschaftlichen Probleme gemeinsam Lösungen zu finden.
Die Gegend um Mwilambongo leidet unter grossem Nahrungsmangel. Die landwirtschaftliche Produktivität ist schlecht, die Nahrungsmittel sind nicht diversifiziert und es gibt wenig Kleinvieh und Saatgut. Viele Verkehrswege sind noch immer in einem schlimmen Zustand und die Abholzung nimmt zu. Die Gesundheit der Menschen wird durch Malaria, verunreinigtes Trinkwasser und die Verbreitung von HIV/Aids stark beeinträchtigt.
Durch die Projektarbeit von CDR werden Animatoren und Animatorinnen der Dorfgruppen ausgebildet und dazu angeregt, durch eigene gemeinsame Aktionen ihre Lebensgrundlagen zu verbessern. Im Vordergrund der Aktivitäten stehen Gemeinschaftsfelder, um Reserven von Saatgut und Nahrung aufzubauen, die Optimierung des Saatguts, die Aufwertung der Kleintierhaltung sowie die Fischzucht. Gemeinschaftliche Sparkassen entlasten die beteiligten Familien in Fällen von Krankheit, sozialen Problemen oder bei der Einschulung der Kinder.
Im Laufe der letzten Jahre hat das Projekt gute Erfolge erzielt. Heute bestehen 180 Dorforganisationen, die allesamt in lokalen Netzwerken zusammengeschlossen sind. Diese ermöglichen einerseits den Austausch zwischen den Dorforganisationen, andererseits aber auch die Realisierung gemeinsamer Projekte. Das CDR kämpft auch für die Rechte der Bauern und Bäuerinnen und gegen die grassierende Korruption. Oftmals interveniert die Partnerorganisation im Fall von Konflikten mit Behörden oder zwischen Gemeinschaften.