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Der Traum aller kleinen Mädchen
Gefäss:
Aus einer alten Baracke baute die Künstlerin Heather Benning ein lebensgrosses Puppenhaus. Seit 2005 werkelt Benning an ihrer Arbeit, die dank originaler Inneneinrichtung von 1968 auch gleichzeitig eine schöne Zeitkapsel geworden ist.
Das Puppenhaus im kanadischen Saskatchewan dürfte wohl der Traum aller Mädchen sein, denn es ist nicht winzig klein, sondern lebensgross. Auf die Idee gekommen, ist die kanadische Bildhauerin Heather Benning. Sie baute aus einer alten, seit den 60er-Jahren leerstehenden Baracke, das Puppenhaus: „Als ich das erste Mal einen Blick auf das Haus warf, musste ich sofort an ein Puppenhaus denken. Deshalb setzte ich mich mit den Besitzern in Kontakt.“ Diese schenkten 2005 der 32-Jährigen das Haus unter der Bedingung aus ihm „eine Welt aus Möglichkeiten" zu schaffen. Das hat Heather Benning nun gemacht, indem sie das Puppenhaus fertig gestellt hat.
Eineinhalb Jahre brauchte Benning, um aus der ehemaligen Farm einen Wohnsitz für Puppen zu bauen. Über 70 Prozent der ursprünglichen Bausubstanz mussten dafür verschwinden. Das Dach wurde komplett saniert und die Inneneinrichtung auf Flohmärkten gekauft. Die Rückwand des Hauses wurde durch eine Plexiglasscheibe ersetzt. Durch diese kann man deshalb ganz einfach in alle Räume des Hauses schauen. Insgesamt beliefen sich die Materialkosten für das Kunstwerk auf rund 15 000 Kanadische Dollar. (ffi)