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Das Gebäude mit Baujahr 1971 gehört zum Spätwerk des Zürcher Architekten Werner Stücheli. Es wurde als Geschäftshaus mit Ladennutzung im Erdgeschoss und einer Attikawohnung geplant. Trotzdem wurde das Haus bis heute ausschliesslich gewerblich genutzt. Für den Einbau von acht Mietwohnungen werden die Freiheiten des Skelettbaus ebenso wie die polygonale Gebäudegeometrie genutzt. Die Wohnungen charakterisieren ein räumliches Spiel von orthogonalen Individualzimmern zu schiefwinkligen Wohn- Essräumen. Die neuen auskragenden Balkone ergänzen die horizontale Fassadenstruktur und verweisen zugleich mit den gerundeten Ecken auf den markanten Treppenturm. Durch den Rillenputz bleibt der monolithische Eindruck erhalten. Seine strukturierte Oberfläche erinnert an den mit vertikalen Latten geschalten ehemaligen Sichtbeton.