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Das Magazin hat in seiner letzten Ausgabe vom 17. März 2018 eine erstaunliche Reportage publiziert.
Ruanda ist ein Land, das man hier vor allem aufgrund seiner tragischen Geschichte in Bezug auf den brutalen Völkermord kennt. Barbara Achermann geht in der Reportage der Frage nach, weshalb Ruanda der Schweiz in punkto Gleichstellung der Geschlechter offenbar um einiges voraus ist.
Dabei entdeckt sie, dass sich dieser Vorsprung nicht nur anhand der Anzahl Frauen im Parlament (64%) oder der Lohngleichheit misst, sondern sich auch beim Sex zeigt.
In Ruanda kenne man Stellungen und Praktiken, die jede Frau zum Orgasmus bringen soll. Eine davon heisst "Kunyaza" und meint die weibliche Ejakulation.
Es sei in Ruanda Tradition, dass die ältere Generation, Väter, Grossväter und Onkel, den jungen Männern erklärten, wie sie Frauen anfassen können, damit diese mit dem "heiligen Wasser" zum Höhepunkt kommen.
Die Weitergabe dieses Wissens sei wegen den unzähligen Todesopfer, die der Bürgerkrieg gefordert hat, gefährdet.