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Als Zar und Herrscher hatte man ja nicht nur eine Bleibe. Deshalb haben die diversen Zaren im Verlaufe der Zeit rund um Sankt Petersburg mehrere Paläste, Festungen und Kirchen errichtet.
Alle zu besuchen wäre möglich, doch- seien wir ehrlich – mit der Zeit sehen alle gleich oder doch sehr ähnlich aus. Wir haben uns deshalb entschlossen, diejenigen anzuschauen, die auf dem direkten Weg zur Grenze nach Estland liegen.
Zuerst waren wir in Kronstadt, eine frühere Festungsstadt. Imposant fanden wir vor allem der Dom.
Danach fuhren wir nach Peterhof, das russische Versailles. Der untere Palastgarten mit all seinen Springbrunnen war geschlossen, da über das Wochenende eine Veranstaltung stattfand. Damit wir den Palastgarten dennoch besuchen konnten, haben wir Tickets für die Veranstaltung ergattert, ohne dass wir gewusst haben, was eigentlich aufgeführt wurde. Gezeigt wurde eine imposante Licht- und Tanzshow untermalt mit viel Kultur und der Vorstellung von russischen Persönlichkeiten aus der Vergangenheit. Sofern wir dies alles richtig verstanden haben.
Die letzte Palast- und Parkanlage war im Ort Puschkin gelegen. Es sind zwei Parks mit einer Vielzahl von Gebäuden und Palästen. Die grössten sind der Katharinenpalast und der Alexanderpalast.