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Umgebungswärme
Umgebungswärme
Wärme ist in grosser Menge in unserer Umgebung vorhanden - sei es in der Luft, im Boden oder im Wasser. Aber ihre Temperatur ist im Prinzip zu niedrig, um den Wärmebedarf von Gebäuden und Anlagen gerecht zu werden.
© FWS
Es ist möglich, diese Wärme über Wärmepumpen nutzbar zu machen. Mit dieser Ausrüstung wird die Umgebung, der die Wärme entnommen wird, abgekühlt und Wärme mit einer höheren Temperatur, die an den Bedarf eines Wärmeverbrauchers angepasst ist, abgegeben.
Je nach Temperatur der Wärmequelle und der an die Heizung abgegebenen Wärme kann mit elektrischen Wärmepumpen 2.5 bis 5 Mal mehr Wärme als der verbrauchte Strom erzeugt werden. Gut isolierte Gebäude, die bei Wassertemperaturen unter 35°C beheizt werden können, eignen sich besonders gut für Wärmepumpen.
Einige gasbetriebene Modelle von Wärmepumpen werden auf dem Markt angeboten. Durch die aus der Umgebung aufgenommene Wärme stellen die Maschinen 1.2 bis 1.5 Mal mehr Wärme bereit als die Energie, die im verbrauchten Gas enthalten ist.
In der Energiepolitik wird der Nutzung der Umgebungswärme trotz der damit einhergehenden Zunahme des Stromverbrauchs eine bedeutende Rolle zukommen. Dabei geht es darum, den Energieverbrauch als Ganzes zu betrachten und die beste Gesamteffizienz anzustreben. Was zählt, ist die Zunahme der Gesamteffizienz des Energieversorgungssystems, auch wenn zur Versorgung der Wärmepumpen Strom mit einem Gas-Kombikraftwerk erzeugt werden musste. Mit dieser Technologie kann die höchste Reduzierung fossiler Energieträger beim Heizen erzielt werden.