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Die Aktionen könnten aber «bald wieder aufgenommen werden», hiess es nach einer Versammlung von Streikführern in San Fernando de Henares bei Madrid. Man wolle «Kräfte sparen», um «einen zweiten Schlag zu versetzen».
Die Organisation, die vor allem Kleinspediteure vertritt, hatte aus Protest gegen den starken Anstieg der Spritpreise in Folge des Ukraine-Krieges zu Streiks und Protesten aufgerufen. Im Zuge der am 14. März gestarteten Aktionen mit Blockaden von Autobahnen, Grossmärkten, Innenstädten und Häfen war es in Spanien zu Versorgungsengpässen gekommen. Unter anderem waren Milch, Joghurt und Obst knapp geworden. Einige Fabriken, darunter auch das VW-Werk in Pamplona, mussten die Produktion zeitweise aussetzen.
Obwohl die Regierung von Ministerpräsident Pedro Sánchez am 25. März ein Abkommen mit Vertretern des Dachverbandes der spanischen Lastwagenspediteure (CNCT) erzielt und Beihilfen in Höhe von über einer Milliarde Euro zugesagt hatte, setzte die Streik-Plattform die Proteste damals mit der Begründung fort, die Hilfen seien nur «Peanuts». Madrid hatte eine Entlastung von 20 Cent pro Liter Sprit sowie Direkthilfen in Höhe von 450 Millionen Euro gewährt. Weitere Zugeständnisse wollte die Regierung anschliessend aber nicht machen.