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Steigen die Temperaturen, dann soll auch die Trinkmenge gesteigert werden.
Gibt es ein Limit für die Wasseraufnahme?
Wann haben wir genug getrunken?
Im Vergleich zu Ernährungsberatern, stehen Ernährungswissenschaftler dem grossen Durst mit Skepsis entgegen.
Laut den neuesten Studien kann ein Zuviel an Wasser ebenso schaden, wie zu wenig Wasser.
Die Empfehlungen liegen weit unter den so häufig genannten zwei bis drei Litern Wasser täglich, die so weit verbreitet sind.
Ernährungswissenschaftler raten zwar zu reichlich Flüssigkeit, aber auch zu Salz.
Zu finden ist diese Mischung in Getränken wie Mineralwasser oder Ayran, einem Gemisch aus Wasser, Salz und Joghurt.
Wer zu viel Wasser trinkt, läuft Gefahr, dass die Salzkonzentration der Körperflüssigkeiten kippt.
Bei einer amerikanischen Studie vor drei Jahren mit Marathonläufern wurde gezeigt, dass die Übergänge vom gesunden Salzhaushalt zum gefährlichen Mangel fliessend sind.
Ein Salzmangel kann von Muskelkrämpfen bis hin zur Bewusstlosigkeit führen.
Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt derzeit 1,5 Liter für Erwachsene, 1 Liter für Kinder, was bei schweisstreibender Hitze und Sport jedoch verdoppelt werden sollte.
Berücksichtigt werden sollte, dass ein Teil der Flüssigkeit auch aus Obst und anderen Nahrungsmitteln gestillt wird.
Zuletzt fällt Oxidationswasser aus dem Stoffwechsel an, das ebenfalls den Körper wieder zu Gute kommt.