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Es gibt Studien die besagen, dass Spermidine einen erheblichen Einfluss auf die Selbstreinigungsprozesse der menschlichen Körperzellen haben. So soll Krankheiten wie Demenz vorgebeugt werden. Spermidin kommt in allen Körperzellen vor, es gibt jedoch auch zahlreiche Spermidin Lebensmittel, die die Gesundheit erhalten können. Vermutungen besagen, dass eine spermidinhaltige Ernährungsweise zum einen für bessere Gesundheit und zum anderen für ein längeres Leben sorgen kann.
Inhaltsverzeichnis:
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Was ist Spermidin?
Es handelt sich um ein Polyamin, was in den menschlichen Zellkernen und in den Ribosomen enthalten ist. Verantwortlich ist das Polyamin für die Protein- und Nukleinsynthese, auch auf die Zellentwicklung nimmt es Einfluss. [1] Der Körper ist selbstständig in der Lage Spermidine zu produzieren, im Alter wird diese natürliche Produktion jedoch verringert. Vor allem während der Schwangerschaft, nach massiver, sportlicher Betätigung und in der Wachstumsphase ist der körpereigene Gehalt hoch.
Seinen Namen hat der natürliche Baustein der Körperzellen von seiner Entdeckung im Sperma. Mittlerweile ist jedoch bekannt, dass unabhängig vom Geschlecht in nahezu jedem lebenden Organismus Spermidine enthalten sind. Während der Anteil in der Jugend sehr hoch ist, sinkt er mit steigendem Alter.
Es gibt zahlreiche Lebensmittel, in denen das Polyamin von Natur aus vorkommt. Studien haben bereits gezeigt, dass eine Integration in die tägliche Ernährung die Gesundheit fördern kann:
- Obst wie Äpfel, Mango, Weintraube
- gut gereifter Käse
- Kichererbsen
- Gemüse wie Blumenkohl, Sprossen, Brokkoli
- Kürbiskerne und andere Nussarten
Wie wirkt Spermidin?
In den Vereinigten Staaten von Amerika wurde eine Studie mit Probanden zwischen 45 und 84 Jahren durchgeführt. Diese hatten zuvor zahlreiche Spermidin Lebensmittel zu sich genommen und ernährten sich damit. Eine Kontrollgruppe ernährte sich hingegen klassisch. Die Studie wies nach, dass die Spermidin Lebensmittel zu einer Senkung der Sterblichkeit führten.
In einer weiteren Studie wurden Spermidin Kapseln und ihr Einfluss auf die Gedächtnisleistung der Studienteilnehmer untersucht. Die Ergebnisse zeigten, dass schon eine dreimonatige Einnahme zu einer signifikanten Verbesserung der Gedächtnisleistung führte. Nebenwirkungen wurden in der Studie hingegen kaum festgestellt. Die Ergebnisse machen Hoffnung, müssen aber in einer Kontrollstudie noch weiter vertieft werden.
Wirkungsweise Autophagie
Autophagie ist ein körpereigener Prozess, mit dem Schadstoffe aus dem Körper ausgeschieden bzw. recycelt werden. Fehlerhafte Proteine, alte Zellabfälle und nicht benötigte Schadstoffe werden zerlegt und wiederverwendet oder ausgeschieden. Der Begriff Autophagie stammt aus dem griechischen und steht für „Selbst Essen“ (Auto = Selbst, Phagie = Essen). Die Zellen essen die nicht mehr benötigten Bestandteile quasi selbstständig auf.
Dieser Prozess findet nicht nur beim Menschen statt, sondern nahezu bei allen lebenden Organismen. Selbst von außen eingedrungene Bakterien, fremde Proteine und Viren können auf diese Weise abgetötet werden. Der Drang zur Autophagie kann im Körper durch Fastenkuren angeregt werden. Auch Spermedin regt den Körper zur Selbstreinigung an. [2]
Welches Spermidin ist das Beste?
Reines Spermidin kaufen ist nicht möglich, aber Weizenkeime enthalten eine große Menge des gesunden Stoffs. Aus dem Hause Vitalingo stammen die in Deutschland hergestellten Kapseln, die reines Weizenkeimöl enthalten. Neben Spermidinen sind außerdem Omega 3 Fettsäuren, die Vitamine A, B, D, E und K, sowie Omega 6 Fettsäuren enthalten.
Wer gutes Spermidin kaufen möchte, trifft mit diesem Produkt die richtige Wahl. Hergestellt werden die Kapseln in einer biozertifizierten Manufaktur nach deutschem Gesetz. Die Tabletten sind außerdem laktosefrei und auch für Veganer geeignet.
Da es kein reines Spermidin in der Apotheke zu kaufen gibt und es sich nicht um ein Medizinprodukt handelt, wird das Produkt auch online vertrieben. Es ist also nicht nötig für den Kauf von Spermidin Apotheke oder Sanitätshaus aufzusuchen, das Produkt kommt einfach zum Konsumenten nach Hause.
Gegen welche Beschwerden hilft Spermidin?
Das Polyamin zeigt eine breite Wirksamkeit, wenn es darum geht den Alterungsprozess des Körpers zu verlangsamen oder aufzuhalten. Mehrfach wurde in Einzelstudien schon eine lebensverlängernde Wirkung nachgewiesen.
zum Schutz fürs Herz
Durch die im Körper verstärkte Autophagie, kann die Funktionalität der Herzmuskelzellen optimiert werden. Im Alter steigt das Risiko an einer Herz-Kreislauf-Erkrankung zu sterben massiv an. Ob Koronare Herzkrankheit, Herzinfarkt oder Bluthochdruck – die Liste der potentiellen Risikofaktoren ist hoch. Nach wie vor sind Schlaganfälle und Herzinfarkte die Haupttodesursache in Deutschland.
In einer Studie konnte belegt werden, dass die Einnahme der Substanz bei Mäusen den Lebenszyklus um 10 Prozent verlängerte. [3] Außerdem traten weniger Herz-Kreislauf-Erkrankungen auf und die Herzfunktion wurde gekräftigt. Es wird vermutet, dass eine ähnliche Wirkung beim Menschen auftreten kann, Studien stehen jedoch noch aus.
Anwendung bei Demenz
Demenz ist eine typische Alterserkrankung und auch hier wurde das Polyamin bereits getestet. Probanden waren Fruchtfliegen, die eine enorme Ähnlichkeit mit dem Mensch besitzen. Sie erleiden bei steigendem Alter häufig Gedächtnisprobleme. Wurde die Fruchtfliege in der Studie mit Spermidinen gefüttert, wurde die Autophagie im Körper stark angeregt. Die Vergesslichkeit nahm ab. Auch beim Menschen wird diese Wirkungsweise vermutet und ist teilweise bereits nachgewiesen worden.
Eine Studie der Berliner Charité beschäftigt sich mit zahlreichen Probanden zwischen 60 und 90 Jahren, deren Gedächtnisleistung nachgelassen hat. Die Einnahme von spermidinhaltigen Weizenkeimen über einen Zeitraum von sechs Monaten soll geprüft werden. Erste Feldversuche zeigten in anderen Studien bereits, dass die Denk- und Merkfähigkeit bei Einnahme deutlich verbessert wurde. [4]
gegen Hautalterung
Anti-Aging ist ein Thema, was niemals verschwinden wird. Jeder Mensch möchte so lang es geht fit, agil und gesund bleiben. Auch Hautalterungserscheinungen möchte jeder so gut es geht vermeiden. Verschiedene Maßnahmen und gesunde Lebensumstände können einen Teil dazu beitragen, doch eine Studie aus Österreich verspricht weitere Möglichkeiten.
Mehr als 800 Menschen wurden zu ihrer Ernährung befragt. Forscher ermittelten den Spermidingehalt der täglich aufgenommenen Nahrung und katalogisierten ihn nach niedrig, mittel und hoch. Nach 20 Jahren Beobachtung war nachgewiesen, dass mit der Höhe des Spermidingehalts auch die Lebenszeit stieg. Gleichzeitig sank aber die Häufigkeit von kardiovaskulären Ereignissen und Krebserkrankungen. [5]
Eine spermidinreiche Ernährung kann daher eindeutig positiv auf die Lebensdauer und die Vitalität wirken. Generell enthalten Nahrungsmittel wie Weizenkeime zusätzlich gesunde Stoffe wie Vitamine, Spurenelemente und verwertbare, gute Fette.
Wie wird Spermidin eingenommen bzw. wie verwendet man es?
Spermidin Kapseln sind nur eine Möglichkeit, das wirkungsvolle Polyamin einzunehmen. Doch auch über Lebensmittel lässt sich der Anteil im Körper erhöhen. Zahlreiche Lebensmittel enthalten Spermidin, die folgende Spermidin Lebensmittel-Tabelle benennt den Anteil in Milligramm pro Kilogramm:
- Weizenkeime enthalten 243 mg/kg
- Sojabohnen enthalten 207 mg/kg
- Cheddarkäse enthalten 199 mg/kg
- Kürbiskerne enthalten 104 mg/kg
- Pilze enthalten 89 mg/kg
- Reiskleie enthält 50 mg/kg
Weizenkeime stehen in der Spermidin Lebensmittel Tabelle an der Spitze, sie haben mit Abstand den höchsten Gehalt und enthält weitere, gesundheitsfördernde Inhaltsstoffe. Eingenommen in Form von Kapseln kann Weizenkleie den Körper bei der Autophagie unterstützen und Krankheitssymptome lindern und heilen.
Allein mit der Nahrung ist es teilweise schwierig den Spermidinbedarf zu decken. Kapseln und Tabletten können hier Abhilfe schaffen. Ob Weizenkeimöl oder Weizenkeimextrakt, der Spermidingehalt ist hoch und mehrjährige Forschungen zeigen die positive Wirksamkeit. Die Kapseln werden mit etwas Flüssigkeit eingenommen, bis zu vier Kapseln täglich, sind bei einem Wirkstoffgehalt von 270 mg. Weizenkeimöl möglich. Die Einnahmedauer sollte mindestens drei Monate betragen.
Sind Nebenwirkungen durch Weizenkeime möglich?
Bislang wurde kaum über Nebenwirkungen von Spermidinen berichtet, die Anwendung ist auch bei älteren Menschen in hoher Dosis langfristig möglich. Studien untersuchten die Wirksamkeit am Tier, auch hier kam es nicht zu Unverträglichkeitserscheinungen.
Generell besteht immer das Risiko einer Unverträglichkeit, bei allen Lebensmitteln. So kann eine Glutenunverträglichkeit eine Kontraindikation für die Einnahme sein, da Gluten in Weizen enthalten ist. Vor der Einnahme sollte generell ein Arzt befragt werden.
Bei sehr empfindlichen Patienten wurde über eine Änderung der Verdauung berichtet. So kann die Aufnahme von Weizenkeimen in Reinform dazu führen, dass dem Darm Wasser entzogen wird und der Stuhl eindickt. Dieses Risiko lässt sich vermeiden, wenn Weizenkeime in Form von Spermidin Kapseln eingenommen werden. Diese basieren auf Weizenkeimöl, welches hochdosiert und gut verträglich ist. [6]
Fazit: Warum ist Spermidin so gesund?
Es gibt zahlreiche, positive Auswirkungen, die eine spermidinhaltige Ernährung auf den menschlichen Körper hat. Der körpereigene Stoff kommt in vielen Lebensmitteln vor, die gleich mehrere, gesunde Inhaltsstoffe aufweisen. So sind beispielsweise in Weizenkeimen sehr viele, benötigte Vitamine enthalten, die sonst über die Nahrung nur selten aufgenommen werden.
Die Hauptwirkung wird jedoch von der Autophagie verursacht, die als natürliches Säuberungssystem des Körpers gesehen werden kann. Der Körper verarbeitet unbrauchbar gewordene Zellbestandteile und setzt sie neu ein oder scheidet sie aus. Dieser Vorgang kann durch die Einnahme von Spermidinen angetrieben werden.
Quellenverzeichnis:
- https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/20110777
- https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/6823570
- https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/6946484
- https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26241493
- https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25541472
- https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/31799580