Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03270.jsonl.gz/1083

Verdauungsprobleme kommen bei Hunden häufig vor. Ernährung, Infektionen oder sogar Angstzustände können die Ursache sein. Wie kann man diese Verdauungsstörungen vermeiden?
Ihr Hund hat seinen Appetit verloren, wirkt schwach und müde, und hat weichen Stuhl? Er leidet zweifellos an einer vorübergehenden Verdauungsstörung. Meist ist das Problem mild und ernährungsbedingt.
Symptome erkennen
Die Hauptsymptome einer Verdauungsstörung sind Erbrechen, Blähungen und Durchfall. Ihr Hund kann auch plötzlich an Gewicht verlieren. Sobald Ihnen eines dieser Symptome auffällt, sollten Sie Ihren Tierarzt aufzusuchen.
Die Umstellung auf ein anderes, weniger geeignetes Futter kann ausreichen, um bei Ihrem Haustier Beschwerden zu verursachen. Möglicherweise leidet Ihr Hund auch an einer Nahrungsmittelunverträglichkeit, was bedeutet, dass er ein Nahrungsmittel möglicherweise nicht verdauen kann. In diesem Fall ist es notwendig, mittels Eliminierung vorzugehen, um den fraglichen Inhaltsstoff korrekt identifizieren zu können. Ihr Tierarzt wird Sie über das richtige Vorgehen beraten können.
Beachten Sie, dass Hunde wie Menschen an Gastritis leiden können. Gastritis kann durch die Einnahme eines Giftes oder eines nicht essbaren Gegenstandes oder durch eine virale oder bakterielle Infektion verursacht werden.
Verdauungsstörungen vorbeugen
Eine qualitativ hochwertige Ernährung, die an die spezifischen Bedürfnisse Ihres Haustiers (entsprechend seiner Grösse) angepasst ist, ist ein Muss, um das Auftreten von Verdauungsstörungen zu vermeiden. Futter, das reich an hochwertigen tierischen Proteinen ist, fördert eine gute Verdauung. Vorsicht vor zu vielen Leckereien, da diese die Verdauungsfunktionen überlasten können! Ein oder zwei Kroketten des üblichen Futters reichen aus, um Ihr Haustier zu belohnen.
Achten Sie beim Spaziergang darauf, dass Ihr Hund nichts verschluckt, was seiner Gesundheit schadet. Seien Sie besonders vorsichtig, wenn Sie einen Welpen haben, der vielleicht nicht immer weiss, was gut für ihn ist.
Wenn Ihr Hund grosse Mengen isst, ist es am besten, seine Tagesration in kleinere Portionen aufzuteilen. Planen Sie vor und nach jeder Mahlzeit mindestens 30 Minuten Ruhezeit ein, um die Verdauung zu fördern.
Magendrehung
Beim Magentorsionssyndrom dehnt sich der Magen durch einen Überschuss an Gas, Flüssigkeit und Nahrung aus und verdreht sich. Der Pylorus wird abgeschnürt und die Nahrung fermentiert im Magen.
Es handelt sich um einen sehr ernsten, sehr schmerzhaften Zustand, der grosse Rassen (Boxer, Deutscher Schäferhund, Deutsche Dogge) betrifft. Ihr Begleiter wird sein Leiden durch Wimmern und sehr aufgewühltes und ängstliches Verhalten zum Ausdruck bringen. Möglicherweise beginnt er auch übermässig zu sabbern, und sein Magen wird besonders geschwollen sein. Suchen Sie unverzüglich Ihren Tierarzt auf, es handelt sich um einen Notfall!
In der Regel gilt, dass jede Änderung des Stuhlgangs, die länger als 72 Stunden dauert, von einem Tierarzt beurteilt werden muss.