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Ein Gastbeitrag von Patrick Truffer
Die erste Phase der Evaluierung eines Tiger Teilersatzes ist vorbei. In Frage kommen derzeit Dassault’s Rafale, der Eurofighter von EADS und der Saab JAS-39 Gripen. Wie wir hier bereits festhielten, sind die budgetierten 2,2 Milliarden Franken für die anzustrebende Beschaffung von 33 Ersatzflugzeugen zur Aufrechterhaltung oder Bildung der Kompetenzen Wahrung der Lufthoheit bzw. Kontrolle des Luftraumes, Aufwuchskern operatives Feuer und Aufwuchskern Luftaufklärung eher knapp berechnet. Wie die armasuisse nun am Donnerstag, 15.01.2009 mittels einer Medienmitteilung durchscheinen liess, sind eher mit 22 Ersatzflugzeugen als mit 33 zu rechnen:
In der aufdatierten Offertanfrage werden die Herstellerfirmen angefragt eine Offerte für 22 Flugzeuge abzugeben. Zusätzlich gibt armasuisse das Budget von CHF 2,2 Mrd vor und frägt an, wie viele Flugzeuge für diesen Betrag geliefert werden können. — Medieninformation der armasuisse, 15.01.2009.
Damit werden Gerüchte über einen internen Bericht des VBS von Ende August 2008, dass das Geld nicht für 33 neue Kampfjets ausreichen würde, indirekt bestätigt. Ich vermute mal, dass damit der Aufwuchskern operatives Feuer gestrichen wird.