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Das ist aus erläuterten Gründen keine begriffliche Bestimmung zu Realität:
Ich sehe den Ausdruck "Realität" synonym zum Ausdruck Wirklichkeit". In der Literatur gibt es viele Unterscheidungen, eine typische beispielsweise von G. Roth, dessen Gehirn in der Realität und in der Wirklichkeit vorkommt.
Realität und Wirklichkeit sind Hypostasierungen einer Ent-Subjektivierung. Als Realität bezeichne ich das, was jenseits des Beobachters der Fall ist. Wer - wie ich - alles als beobachterabhängig sieht, kennt keine Realität, wer eine Realität kennt, versucht diese zu erkennen. Vergl. dazu das Höhlengleichnis und den Rationalismus.
Fiktionalität .... Fiction
RealitätFiktiv vs. fiktional: Ein einfaches Beispiel: Während die Romanfigur Bilbo Beutlin fiktiv ist, ist Tolkiens Werk Der Herr der Ringe fiktional. Denn Beutlin ist nicht real, der Roman dagegen existiert in unserer Realität sehr wohl. Er erzählt jedoch von einer fiktiven Welt, die Beutlin enthält.
Beispielsweise weist Niklas Luhmann nach, dass die fiktionale Literatur der letzten Jahrhunderte das westliche Verständnis von Sexualität, Liebe und Partnerschaft massiv geprägt hat. N. Luhmann).
Wie N. Luhmann in der Wikipedia verstanden wird:
Hier handelt es sich also um die Schaffung oder Änderung einer Semantik. Ein Beispiel für eine irrtümliche Übertragung liegt vor, wenn ein Schüler im deutschsprachigen Unterricht, nachdem er den Monumentalfilm Ben Hur von William Wyler gesehen hat, die Auffassung vertritt, im antiken Rom habe man Deutsch gesprochen. Anlass zu einer solchen Übertragung gibt die vom Film suggerierte Treue zur realen Welt, was Kleidung, politische Umstände und Lebensweise angeht.
Remigius Bunia (Faltungen: Fiktion, Erzählen, Medien. Erich Schmidt, 2007) spricht von Ko-Realität und
Elena Esposito: Fiktion und Virtualität von Verdoppelter Realität
Orthogonalitätsprinzip[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Realität und Fiktion schließen einander nicht aus: Auch in fiktiven Welten gibt es die Unterscheidung zwischen fiktionaler und faktualer Darstellung. Dies wird im Anschluss an Elena Esposito als Orthogonalitätsprinzip bezeichnet.[10]
Beispielsweise liest die Protagonistin Emma in Madame Bovary von Gustave Flaubert fiktionale Romane. Das Geschehen der Romane im Roman ist hinsichtlich der fiktiven Welt von Madame Bovary wiederum fiktiv, während Emma und Emmas Lektüre in der fiktiven Welt real sind.
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