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30.11.2011: Tribute Konzertveranstalter meldet Konkurs an
Die Veranstalter vom “Michael Forever” Tribute Konzert in Cardiff, Global Events LLC, haben Konkurs angemeldet. Sie schulden Vertragspartnern noch immer tausende Pfunde, und haben ihre Finanzangelegenheiten nun der englischen Wirtschaftsprüfungsgesellschaft RSM Tenon übergeben. Kontroversen um die auftretenden Künstler, den Zeitpunkt des Konzertes, und die in letzter Minute rechtlich verhinderte Live-Übertragung auf Facebook und in TV-Sendern, machten den Veranstaltern zu schaffen. Die beiden Gründungsmitglieder von Global Events, Michael Henry und Chris Hunt, hätten das Unternehmen am Tag des Konzertes fallen gelassen, schreibt die Western Mail. Quelle: jackson.ch, mtv.com, walesonline.co.uk
30.11.2011: Die Geldforderungen an Dr. Murray
In der gestrigen News-Meldung ist ein Fehler unterlaufen: Es handelt sich um “über USD 100 Mio.”, die Dr. Conrad Murray dem MJ Estate für die entgangenen This Is It Konzert-Einnahmen zahlen soll. Und 1.8 Mio. für die Kosten der Gedenkfeier und dem Begräbnis. So die Forderung der Staatsanwaltschaft.
Richter Michael Pastor wird seinen Entscheid bezüglich Entschädigungssummen am 23. Januar 2012 verlauten lassen. Murray hat nach Rücksprache mit seinen Anwälten darauf verzichtet, dafür vor Gericht zu erscheinen. Da die Staatsanwaltschaft die 100 Millionen Forderung nur aufgrund einer bescheidenen dreizeiligen E-Mail von Howard Weitzman begründen konnte, sagte Richter Pastor, dass er für die Rechtfertigung dieser Summe eine detaillierte Aufstellung vom Estate benötige. Staatsanwalt Walgren wird diese einholen und Richter Pastor weiter leiten. Quelle: jackson.ch, CNN
29.11.2011: Das Statement der Jackson Familie
Michael Jacksons Eltern und Geschwister Jermaine, La Toya und Randy waren an der heutigen Urteilsverkündung dabei, sprachen selbst aber nicht vor dem Richter. Statt dessen las Familienfreund und Anwalt Brian Panish am Anfang des Gerichtstages ein Statement im Namen von Michael Jacksons drei Kindern und der Familie. Die Kinder liessen dem Gericht in Los Angeles ausrichten, dass sie ihren “Vater, besten Freund und Spielkamread” verloren haben, betonten aber, sie seien nicht auf Rache aus.
Das Statement forderte den Richter auf, “ein Urteil zu verhängen, das Ärzte dazu mahnt, ihre Dienstleistungen nicht an den höchsten Bieter zu verkaufen.” Katherine und Joseph Jackson liessen sich zitieren: “Als Michaels Eltern stellten wir uns nie vor, wir würden sein Ableben miterleben. Es gibt keinen Weg, um den Verlust von unserem geliebten Bruder, Sohn, Vater und Freund zu beschreiben.” Quelle: jackson.ch, abcnews.go.com
29.11.2011: Dr. Conrad Murray erhält Höchststrafe
Richter Michael Pastor verurteilte Dr. Conrad Murray mit der Höchststrafe von 4 Jahren Gefängnis. Der Richter begründete seine Entscheidung mit einer ausführlichen Aufzählung von Murrays kriminellen Handlungen: Die wiederholten Lügen gegenüber Michael Jacksons Umfeld, Sanitätern und Ärzten, seine Unterlassungen, die medizinischen Experimente und so fort. Pastor sagte, angesichts der aufgezählten Beweise und Argumente, spiele es für ihn keine Rolle, dass Murray zuvor noch nie für eine kriminelle Handlung bestraft wurde. Er stelle nicht in Frage, dass Murray seine bisherigen Patienten gut behandelte. Doch als Murray bei Michael Jackson bemerkte, dass etwas schief gehen könnte, hätte er aussteigen können, tat dies aber nicht. Die Bereitschaft und das Missachten der medizinischen Gefahren zeige ihm, dass Murray auch in Zukunft eine Gefahr für die Gemeinschaft bleibe, so Richter Michael Pastor, und: “Medizinischer Wahnsinn wird nicht toleriert.”
Michael Pastor kritisierte auch Aussagen, die Murray in einer TV Dokumentation gemacht hatte. Dem Opfer Vorwürfe zu machen, das zeige ihm, “nicht nur, dass keinerlei Reue vorhanden ist, da ist Anstoss und eine Gewalttat von Dr. Murray gegenüber dem Verstorbenen.”
Murrays Anwalt Ed Chernoff hatte mit einem letzten Appell an das Gericht versucht, das Strafmass zu mindern. Conrad Murray sei sich seinen Fehlern bewusst und selbst nach der Zeit im Gefängnis werde er immer als derjenige gelten, der Michael Jackson getötet hat, und damit müsse Murray zurecht kommen bzw. werde sich dem immer bewusst sein. Chernoff wies auch auf die vielen guten und ehrgeizigen Taten Murrays hin: Wie dieser in einer armen Gegend aufwuchs, sich aber zum Arzt ausbildete, Kliniken aufbaute und für seine (oft auch armen) Patienten einsetzte. Auch Murray habe sieben Kinder, die ihren Vater bräuchten.
Die Staatsanwaltschaft hatte zuvor das Strafhöchstmass von 4 Jahren Gefängnis gefordert. Ausserdem soll Murray USD 100 Mio. an das MJ Estate bezahlen für die entgangenen Einnahmen, die Michael mit den This Is It Konzerten hätte einspielen können, und USD 1.8 Millionen für die Kosten der Gedenkfeier und dem Begräbnis. Murray habe als gleichgültiger Arzt gehandelt, der wusste, dass das Verabreichen von Propofol ein Fehlverhalten war, so David Walgern. “Der Angeklagte handelte als Drogendealer und korrumpierte vollkommen das Vertrauen, das für ein einwandfreies Doktor-Patienten Verhältnis notwendig ist.” Quelle: jackson.ch, CNN, abcnews.go.com
26.11.2011: Goodie der Woche
Vor genau 20 Jahren ist das Album „Dangerous“ erschienen. Das Album rockte weltweit mit 9 (!) Singleauskoppelungen die Charts. Als erste Single ist Black or White erschienen. Michael war mit dem dazugehörigen Video in aller Munde. Im Goodie der Woche das Black or Wihte Making of aus der Private Home Movies Sendung.
26.11.2011: Dangerous Tour Video: (noch) nicht verkauft
Am 15.11. haben wir hier über die Auktion eines von Michael Jackson in Auftrag gegebenen und bisher unveröffentlichten Films vom Dangerous Konzert in Buenos Aires, Argentinen, 1993 berichtet. Die Auktion fand heute in England statt. Erwartet wurde ein Kaufpreis von GPB 4-5 Mio.; der Film konnte aber online vorerst nicht verkauft werden. Die Auktionäre liessen jedoch verlauten, dass sie noch immer im Gespräch mit Leuten seien. Ein kurzer Ausschnitt vom Konzert, der online gestellt worden war, musste vor der Auktion zurückgezogen werden, weil Sony Copyrightansprüche geltend gemacht hatte. Der Umstand, dass der Film aufgrund von Copyrightproblemen nicht kommerziell vertrieben werden könnte, kann ein Grund dafür gewesen sein, dass die Nachfrage nach dem hochbezifferten Film gedämpft wurde. Der Film dauert fast zwei Stunden und das Material wurde von Michael Jacksons eigenen Produktionsmitarbeitern aufgenommen. Es war als intimes Portrait von Michael auf Tournee gedacht. Michael war aber mit der Qualität des Films am Ende nicht glücklich und schenkte dann die einzige Kopie seinem Fahrer, der das Material nun via diese Auktion zu verkaufen versuchte. Quellen: jackson.ch, reuters.com
24.11.2011: Conrad Murray: Staatsanwaltschaft beantragt vier Jahre Gefängnis
Am Mittwoch fanden sich die beiden Parteien wieder vor Gericht ein, um ihre Anträge für die Strafmassverkündung am nächsten Dienstag vorzutragen. Die Staatsanwaltschaft beantragt das volle Strafmass von vier Jahren Gefängnis, da Murray keine Reue gezeigt hat und nur andern die Schuld für den Tod von Michael Jackson gegeben habe, einschliesslich Michael selbst. Die Staatsanwälte beriefen sich auch auf verschiedene Interviews, die Murray nach dem Prozess gemacht hatte und reichte diese mit ihrem Antrag auf einer DVD an Richter Pastor ein. Ferner schrieb die Staatsanwaltschaft, dass Murray “als Angestellter und Drogendealer handelte und er das Vertrauensverhältnis, das für eine richtige Arzt-Patienten-Beziehung notwendig sei, vollkommen korrumpierte”. Als Anhang zu ihrem Antrag fügte die Staatsanwaltschaft eine Aufstellung für eine finanzielle Entschädigung über USD 100 Mio. bei, einer “angemessenen Wiedergutmachung” von Conrad Murray gegenüber Michaels Kindern für den Verlust ihres Vaters aufgrund von Murrays Handlungen und Unterlassungen.
Demgegenüber äusserte die Verteidigung, dass für den schuldig gesprochenen Conrad Murray eine bedingte Freilassung (Bewährung) angemessen sei, da er niemals damit aufhören wird, sich selbst zu bestrafen. Murray, so die Verteidigung, sei “sehr traurig und empfinde sehr viel Reue.” Ferner argumentierte die Verteidigung, dass aufgrund der momentanen Budgetprobleme und der überfüllten Gefängnisse, nicht gewalttätige und ungefährliche Straftäter auf Bewährung freigesetzt werden und dass Conrad Murray definitiv in diese Kategorie falle. Und aufgrund andauernder Morddrohungen müsse Murray (wie im Moment) in Einzelhaft untergebracht sein, was sehr teuer sei.
Die Strafmassverkündung erfolgt am kommenden Dienstag, 29. November. Quellen: jackson.ch, bostonherald.com
24.11.2011: Gewinner - Thriller Live Musical in Basel und Zürich
Wir gratulieren Sabine und Markus, die je 2 Plätze für die Thriller Live Vorstellung am 18. Dezember 2011 im Musical Theater in Basel gewonnen haben! Das zurecht gefeierte Musical gastiert bis am 11. Dezember in Basel. Auch nach Zürich kommt Thriller Live erneut: Vom 31. Januar bis am 3. Februar. Hier Infos und ein Link zu Ticketcorner: Thriller Live Musical
23.11.2011: Versteigerung: Fotos
Am 16.11. haben wir hier über die am 17. Dezember stattfindende Versteigerung des Mobiliars aus Michael Jacksons letztem Wohnsitz an der North Carolwood Road berichtet. TMZ hat nun einige Fotos im Rahmen dieser Auktion gepostet. Das zweitletzte der 10 Fotos zeigt eine Nachricht, die Michael auf einem grossen Spiegel hinterliess und das letzte Foto die Nachricht "Ich liebe Daddy. Lächle, es kostet nichts" von einem von Michaels Kindern auf einer Wandtafel. Quellen: jackson.ch, tmz.com
22.11.2011: Richter weist neues Gesuch der Verteidugung für Ampullentest ab
Die Verteidigung von Conrad Murray hat nach dem Schuldspruch ihres Klienten ein Gesuch vor Gericht eingereicht, dass eine gewisse Ampulle Propofol, die im Prozess eine Schlüsselrolle spielte, von einem unabhängigen Labor untersucht werden soll, um Spuren von Lidocain nachzuweisen. Dieser Antrag wurde gestern von Richter Pastor abgelehnt mit der Begründung, dass der Test vor Monaten und sogar noch während des sechswöchigen Prozesses hätte beantragt und gemacht werden können. Staatsanwalt Walgren argumentierte, dass es keine rechtliche Grundlage für diesen Antrag gebe und Conrad Murray einen fairen Prozess bekommen hatte. “Ob Lidocain in der Ampulle war oder nicht ist vollkommen irrelevant”, so Walgren weiter. Conrad Murray sitzt seine Zeit bis zur Verkündung des Strafmasses am 29. November in Einzelhaft ab. Quellen: jackson.ch, sunherald.com, AP Entertainment
22.11.2011: Jackson Brüder legen “MJ Jacken” Rechtsstreit durch Vergleich bei
Am 16.11. haben wir hier über die Klage von Jackie, Marlon und Tito Jackson gegenüber Connected International Sales im Zusammenhang mit den signierten Nachbildungen von “Beat It”- und “Thriller” Jacken berichtet. Gestern wurde in dieser Sache ein Vergleich erreicht, dessen Einzelheiten nicht bekannt sind. Steeve Bohot, Eigentümer von Connected International Sales, sagte, dass er erleichtert sei, dass das Missverständnis geklärt wurde. “Wir haben so einen riesen Respekt für die Jackson Brüder und Michaels Vermächtnis und freuen uns, dass die Situation geklärt werden konnte”, so Bohot. Auch die Jackson Brüder liessen verlauten, dass sie sich auf eine erfolgreiche Partnerschaft freuen. Die Jackson Brüder und Michaels ältester Sohn Prince Michael signierten je 500 “Beat It” und “Thriller” Jacken, die für USD 2'350 pro Stück exklusiv über Amazon.com zum Verkauf stehen werden. Quellen: jackson.ch, cnn.com, amazon.com
21.11.11: Bericht von der Londoner Premiere von “The Life of an Icon”
Unsere Gewinner der Londoner Premiere der MJ Doku “Life of an Icon”, Brigitte und Susy, haben einen tollen Erlebnisbericht von ihrer Reise nach London verfasst: Die Premiere London
21.11.11: Fotos von der MJ Party
Nachdem am vergangenen Samstag Michaels Superbowl Auftritt angesehen war, konnte unter Anleitung von Claudia und Simone ine Sequenz der Thriller Choreografie eingeübt werden. Im Verlauf der Party erklärte dann ein weiterer Tänzer die Technik hinter dem legendären Moonwalk - was ebenso mit Begeisterung geübt wurde. Die Stimmung war toll und das altersmässig bunt gemischte Publikum bewies, dass auch an einem Nachmittag eine tolle Party steigen kann. Wir planen, spätestens in einem Jahr wieder einen Event in dieser Art durchzuführen. Hier Fotos von der (Kids-) Michael Jackson Party
Rund 10 respektive 20 Jahre später, wollten wir zwei aussergewöhnlichen Werken nochmals besondere Aufmerksamkeit schenken: Invincible und Dangerous.
Am 29. Oktober 2001 erschien Michael Jacksons letztes Studioalbum Invincible. Ausartende Interessenskonflikte zwischen Michael Jackson und seiner Plattenfirma waren Schuld, dass das 77 minütige Werk nicht lange Beachtung in der Öffentlichkeit fand. Von der angespannten Stimmung hinter den Kulissen ist auf dem Album aber nur wenig zu hören - einige starke Songs machen Invincible zu einem der ganz grossen Alben aus dem neuen Jahrtausend.
Dangerous kam bereits am 26. November 1991 in die Läden. Das erste solo Album, das Michael Jackson ohne Quincy Jones aufnahm. Während die meisten Fans damals von den ersten sechs Songs etwas irritiert waren, ist Dangerous heute als weiterer, zeitloser Geniestreich anerkannt.
18.11.11: Cirque du Soleil Premiere und Film über Michael
Jackson.ch Leser und ehemaliger MJ Imitator André war am 2. Oktober live in Montreal an der Weltpremiere von der Michael Jackson The Immortal World Tour. “Es war super cool!”, sagt André. Seit 10 Jahren kennt er Einen der Schweizer Artisten, da er selbst Kunstturner war und noch immer als internationaler Kampfrichter tätig ist. Die Michael Jackson Show war bereits sein zehnter Besuch einer Cirque du soleil Show. (Foto anklicken für eine grosse Ansicht)
Derweil brodelt die Gerüchteküche über ein nächstes Projekt vom MJ Estate. Michael Jacksons Leben soll verfilmt werden. John Branca sei hierfür im Gespräch mit Ivan Reitman und Tom Pollocks Montecito Picture Company. Pollocks bestätigte die die Gespräche, wies aber darauf hin, dass noch kein Vertrag existiere. Bisher wurde nur eine Filmbiografie über den King of Pop gedreht: “The Jacksons - An American Dream”. Quelle: jackson.ch, variety.com
18.11.11: Richter verhängt $250 Strafe
Richter Michael Pastor bestrafte einen Verteidigungszeuge von Conrad Murray mit einer Strafe von $250. Dr. Paul White hatte im Verfahren gegen Michael Jacksons This Is It Leibarzt wiederholt gegen die Vorgabe verstossen, keine Informationen aus privaten Unterhaltungen mit Dr. Murray, in seiner Zeugenaussage zu erwähnen. Richter Pastor reduzierte die Strafe aber von 1000 auf 250 US Dollar, da der Propofol Experte Dr. Paul White glaubhaft schildern konnte, wie schwierig es ihm viel, die Informationen aus dem Polizeirapport und die, die er von Murray persönlich erhielt, auseinander zu halten. Der Richter verzichtete auch, Dr. White wegen einer angeblichen “Drecksack” Aussage gegenüber einem Journalisten (in Hinsicht auf den Propofol Experten der Anklage) zu bestrafen. Quelle: jackson.ch, latimes.com
17.11.11: Immortal: die Gewinner
Eine Immortal Deluxe Version (2 CD) haben gewonnen: Friederike aus West Sussex in England, Angela aus Dettighofen, und Antonio aus Reinach. Herzlichen Glückwunsch! Die neuen Abmischungen und Mixe der Songs enthalten Elemente aus über 70 verschiedenen Michael Jackson Aufnahmen. Nur der “neu entdeckte Chor” von They Don’t Care About Us ist eigentlich schon bekannt, enthält aber neuerdings auch eine weibliche Stimme. Michael stellte die Chor-Aufnahme für die Remixe während der History Promotion zur Verfügung.
17.11.11: Neuer Artikel und Updates zur Party am kommenden Samstag
Wir haben einen neuen Artikel online: Wie eine neue Generation Michael Jackson entdeckte Zu Wort kommen einige Lehrer, die von ihren aktuellen Klassen berichten und zwei langjährige Fans, die sich erinnern, wie sie selbst in den frühen 80er Jahren Michael Jackson Fan wurden. Der eine hier in der Schweiz, die andere in Peru. Heute ist auch ihre Tochter ein begeisterter Michael Jackson Fan.
Am kommenden Samstag Nachmittag laden wir Kinder, Jugendliche und Erwachsene zur MJ Party im Marquee Club in Zürich ein. Ab 14:30 zeigen wir die erste Hälfte vom Moonwalker Film und die Superbowl Performance.
Zum aufwärmen für die anschliessende Party können unter Anleitung ein paar einfache MJ Moves eingeübt werden! Zur Verpflegung stehen gratis Popcorn, süsse und salzige Snacks bereit. Anfahrt und weitere Infos hier: Michael Jackson Party
An der Party feiern wir ausserdem das 10-jährige Jubiläum von Invincible und das 20-Jährige von Dangerous!
17.11.11: Wer hat Interesse an einer Fanfiction Geschichte?
Ein Admin vom Ghosts of Neverland Forum, Remember MJ , hat eine erfundene Liebesgeschichte von ihr und Michael Jackson geschrieben. Falls sich genug Interessenten melden, druckt sie davon ein günstiges Buch. Wer also interessiert ist, darf sich hier melden und eine Leseprobe anfordern: <email-pii> (Betreff: Fanfiction).
Hier die Beschreibung von der Autorin der Geschichte: Memories of Love - eine Fanfiction “Dies ist eine Fanfiction über zwei Menschen und ihre Liebe. Dem begnadetsten Künstler und Menschen Michael Jackson und Andrea, einem langjährigen Fan. Durch Zufall lernen sich die Beiden kennen und lieben. Viele Ereignisse und Hindernisse liegen auf ihrem gemeinsamen Weg. Ist ihre Liebe stark genug um alles zu überstehen? Wird es eine Zukunft für die Beiden geben? Tauchen Sie ein in eine Welt aus Liebe, Hoffnung, Verzweiflung und einem Hauch von Erotik.” Quelle: jackson.ch, ghosts-of-neverland, Carolina
16.11.11: Verlosung: IMMORTAL
In Zusammenarbeit mit Sony Music Switzerland dürfen wir ein paar Exemplare der 2 CD Deluxe Edition vom neuen Michael Jackson Album IMMORTAL verlosen! Sende eine E-Mail an <email-pii> mit dem Betreff “Immortal” und gib an, ob du bei einem allfälligen Gewinn die CD per Post erhalten möchtest, oder sie am Samstag an der Michael Jackson Party im Marquee Club Zürich persönlich abholst. Einsendeschluss ist bereits morgen, Do, 19:30 Uhr.
Das Soundtrack Album der Cirque du Soleil Show enthält neue Abmischungen von über 40 Michael Jackson Songs! Ausserdem eine Alternativversion von “ABC“ und ein neu entdeckter Chor, den Michael für „They Don’t Care About Us“ eingespielt hat. Ab Freitag im Handel erhältlich. Hier kann der Film zum Album angesehen und die CD bestellt werden. Im Promo Film schwärmt Kevin Antunes, der für die neuen Mixe mit Michael Jacksons originalen Aufnahmen arbeiten konnte.
Quelle: jackson.ch, Sony Music Entertainment Switzerland GmbH
16.11.11: Bett wird nicht versteigert
Julien's Auctions wird das Bett aus Michael Jacksons letzten Schlafzimmer nicht versteigern. Der Entscheid wurde gefällt, nachdem Fans und das MJ Estate dagegen protestierten. Ein Sprecher sagte, die Matratze sei auch zuvor nie Bestandteil der Bett-Versteigerung gewesen. Ab dem 17. Dezember wird das meiste Inventar aus der von Michael Jackson gemieteten Villa in Los Angeles versteigert. Der Umstand, dass der King of Pop dort eine kurze Zeit gelebt hatte, wurde medienwirksam erwähnt, um die Auktion zu bewerben. Quelle: jackson.ch, uk.eonline.com
16.11.11: Marlon, Jackie und Tito warten auf Lohn
Marlon, Jackie und Tito Jackson haben eine Klage gegen den Geschäftspartner Steeve Bohbot eingereicht. Er bot jedem der Brüder US Dollar 100 000 für das Unterschreiben von 1000 Republikaten der berühmten Thriller und Beat It Jacke. Scheinbar haben sie das Geld noch immer nicht erhalten. Hier ein Foto von Marlon, Jackie, Tito und Prince Jackson, während sie die Jacken signieren. Die Jacken werden hier auf der amerikanischen Amazon-Seite verkauft: The J5 Collection. Quelle: jackson.ch, tmz.com
15.11.2011: Frank Cascio: “My Friend Michael”
Das neue Buch von Frank Cascio “My Friend Michael” sorgt derweil mit den enthaltenen Aussagen in Hinsicht auf Michaels Medikamenen Missbräuche für Schlagzeilen. Worüber das Buch aber hauptsächlich berichtet, das lässt dieser kurze Buchauszug auf showbiz411.com erahnen. Die umstrittenen Songs Breaking News, Monster und Keep Your Head Up, stammen aus dem Studio der Cascio Familie. Quelle: jackson.ch, div.
15.11.2011: Dangerous Tour, Buenos Aires 1993 - Film wird versteigert
Ein in Michael Jacksons Auftrag produzierter Tour Film vom Konzert in Buenos Aires im Jahr 1993 wird Ende Monat in London versteigert. Erwartet werden Gebote in Millionen-Höhe, da der VHS Film angeblich die einzige Kopie der professionellen, zweistündigen Konzert-Aufzeichnung (inklusive Behind the scenes Material) ist. Der King of Pop soll mit dem Film unzufrieden gewesen sein, weshalb der Film bis heute unveröffentlicht blieb. Der Besitzer der Aufzeichnung, ein brasilianischer Chauffeur, möchte anonym bleiben, verriet aber, dass er die VHS von Michael Jackson wohl als ”Belohnung oder Sonderzulage” für seine Transport-Dienstleistungen während Michael Jacksons Konzert in Sao Paulo erhalten habe. Als er nach Michaels Tod Ausschnitte vom Film auf Youtube lud, wurden die bald wieder gelöscht, da die Plattenfirma als auch das MJ Estate Copyright darauf beanspruchte. Gemäss US Gesetzt kann der Besitzer eines Geschenkes, dieses an dritte Partien weiter geben oder verkaufen, darf jedoch keine Kopien davon vertreiben. Aktuell haben verschiedene Youtube Nutzer die kurzen Ausschnitte vom besagten Buenos Aires Konzert online: Michael live 1993. Quelle: jackson.ch, independent.co.uk
14.11.2011: MJ und die Rapper / Heavy D verstorben
Fast hätten wir die traurige Meldung übersehen. Heavy D, der auf “Jam” rappt und im Clip auftritt, ist letzte Woche im Alter von nur 44 Jahren verstorben. Als Todesursache wird ein Herzinfarkt vermutet. Mit seiner Crew “Heavy D & The Boyz” feierte er seit den 80er Jahren Erfolge. Heavy D war dann auch der erste bekannte Rapper, der mit Michael Jackson kollaborierte. Hier erinnerte er sich in einem Interview an den Tag, als er Michael traf: Heavy D. Am MJ Tribute in Cardiff, performte Heavy D “Jam” mit La Toya Jackson. (Hier ein Video vom Auftritt)
Der King of Pop spielte bereits bei den Sessions für das Bad Album mit dem Gedanken, mit Rappern zusammen zu arbeiten und lud Run DMC ins Studio ein. Daraus resultierte ein Track namens “Crack Kills”, der aber nie fertig aufgenommen wurde, vermutlich aufgrund inhaltlicher Differenzen der Künstler. (hier die angebliche Demo von Run DMC und hier Michaels Lyrics)
Für Dangerous kamen dann diverse Rapper zu Michael ins Studio. Neben Heavy D auch der ebenso bekannte LL Cool J, dessen Aufnahmen Michael aber nicht fürs Album verwendete. Auf Black or White ist der Co-Produzent Bill Bottrell, der eigentlich gar kein Rapper ist, zu hören. In einem Interview verriet Bottrell, dass für Black or White andere Rap-Parts aufgenommen wurden, sich Michael aber schlussendlich für seine Version entschied. Quelle: jackson.ch, rap.de, div.
13.11.2011: Man in the Music: The Creative Life and Work of Michael Jackson
Das neuste Buch über den King of Pop widmet sich voll und ganz seinem künstlerischen Schaffen! Von Off The Wall bis Invincible, der Autor Joseph Vogel hat alles unter die Lupe genommen und mit den kreativen Partnern von Michael gesprochen. Bietet das Buch uns Fans tatsächlich Neues? Was steht auf den 300 Seiten? Patricia hat das Werk gelesen und ihren Eindruck hier verfasst:
Man in the Music: The Creative Life and Work of Michael Jackson
13.11.2011: Kommentar zur Murray Doku
Roger Friedman von showbiz.411 hat nach der Ausstrahlung der Dokumentation "Michael Jackson and the Doctor: A Fatal Friendship" auf MSNBC diesen treffenden Kommentar geschrieben. Quellen: jackson.ch, showbiz411.com
12.11.2011: Sony/ATV und Universal kaufen EMI Group für $1.4 Mia.
Die englische Musikgesellschaft EMI Group Ltd, bei der unter anderem The Beatles, Coldplay und Katy Perry, zu Hause sind, wird aufgeteilt und -- unter gewissen regulatorischen Auflagen -- für USD 1.4 Mia. an Universal Music und ein Konsortium unter der Führung von Sony/ATV verkauft. Aufgrund der Grösse des zweiteiligen Deals, muss er zuerst von diversen Wettbewerbskommissionen (voraussichtlich in Europa, USA, Japan und Australien) abgesegnet werden. Universal Music Group hat für die Recording Abteilung von EMI Group USD 1.9 Mia bezahlt. Zur bestehenden Universal Recording Abteilung gehören Grössen wie Lady Gaga und Eminem. Ein Konsortium unter der Führung von Sony/ATV, dem Joint Venture zwischen Sony Corp. und dem MJ Estate, hat einen separaten Deal über USD 2.2 Mia. für die Verlagsabteilung von EMI abgeschlossen (inkl. Songwriting Copyrights von Rihanna, Adele, Beyoncé, Usher, Norah Jones, Alicia Keys, Jay-Z, Kayne West und Duffy). Sony/ATV ist mit 38% am Konsortium beteiligt, deren weitere Partner Mubadala Development Company, Jynwel Capital, GSO Capital Partners der Blackstone Group sowie David Geffen sind. Wenn der zweiteilige Verkauf der EMI Group von den Regulatoren genehmigt werden sollte, würde dies die vorherrschende Stellung von Universal Music in der Recording Music weiter stärken. Für Sony/ATV wäre es ein Sprungbrett zur Nummer eins im Musikverlagsgeschäft. Die Deals würden Universal Music und Sony/ATV aus Sicht der Gegner unrechtmässige Macht über Künstler und Musikvertriebe geben, inklusive Apples iTunes. Auch wenn die Wettbewerbskommissionen die beiden Deals genehmigen sollte, kann es sein, dass sie dies nur unter Auflagen tun könnten (zB. dem zwingendem Verkauf von einigen wichtigen Vermögenswerten). Quellen: jackson.ch, cw56.com, hollywoodreporter.com
12.11.2011: MJ/Freddie Mercury Duette nächstes Jahr veröffentlicht?
Queen Guitarist, Brian May, hat bekannt gegeben, dass der MJ Estate der Band die Erlaubnis gegeben hat, die Duette, die Freddie Mercury, der legendäre Leadsänger der Gruppe Queen, in den 1980er Jahren mit Michael Jackson aufgenommen hat, zu veröffentlichen. Brian May erzählte dem Evening Standard gegenüber: "Michael kam uns besuchen, als wir in den USA auf Tour waren. Er und Freddie wurden gute Freunde und sie nahmen zwei Lieder in Michaels Haus auf." Dabei muss es sich wohl um die Songs "State of Shock" und "There Must Be More to Life Than This" handeln. Demos zu beiden Songs sind bereits seit einiger Zeit ins Internet raufgeladen (siehe "There Must Be More to Life Than This" und "State of Shock"). Ob die Songs Teil eines geplanten neuen Albums mit alten Demos von Mercury sein sollen oder separate veröffentlicht werden sollen, ist im Moment nicht bekannt. Quellen: jackson.ch, nme.com, youtube.com
12.11.2011: Goodie der Woche
Das aktuelle Goodie der Woche zeigt rare Aufnahmen von Michael in Moskau. (mit Kindern, Stranger In Moscow Photoshoot und mehr)
11.11.2011: Murray Interview & Dokumentarfilm
Die Today Show führte kurz vor seiner Verurteilung ein kritisches Interview mit Conrad Murray, basierend auf den Erkenntnissen aus dem Prozess. Obwohl das Beweismaterial gegen Conrad Murray allen Geschworenen und den meisten Zuschauern klar und erdrückend erschien, besteht Conrad Murray auf seiner Unschuld und Ignoranz betreffend Michael Jacksons Medikamenten- und Propofolabhängigkeit sowie seiner Behandlung durch andere Ärzte. Tragisch, traurig, ungeheuerlich oder einfach nur nervig? Bildet Euch Eure eigene Meinung, wenn Ihr das Interview liest.
Neben Fans und dem MJ Estate hat sich auch Michaels Familie schriftlich an MSNBC gewandt und ihre Empörung gegenüber der Ausstrahlung des Dokumentarfilms "Michael Jackson and the Doctor: A Fatal Friendship" zum Ausdruck gebracht bzw. vom Fernsehsender verlangt, dass die Ausstrahlung gestoppt wird. Im Moment ist noch nicht klar, ob die U.S. Ausstrahlung heute Abend stattfinden wird; MSNBC hat sich noch nicht zu den Beschwerden geäussert. Die Doku wurde gestern bereits in England ausgestrahlt unter dem nach dem Schuldspruch spontan geänderten Titel "The Man Who Killed Michael Jackson". Am Inhalt hat sich aber nichts geändert. Die Doku folgt Murray über einen Zeitraum von zwei Jahren bis hin zu seiner Verurteilung und beinhaltet u.a. auch Interviews mit Murray, der -- so erinnere man sich -- im Prozess von seinem verfassungsmässigen Verweigerungsrecht Gebrauch machte und nicht aussagte. In der Doku stellt sich Conrad Murray als Arzt mit guten Absichten dar, der von einem bedürftigen Star verführt wurde. Vor der Ausstrahlung in England wurde noch ein Interview mit Murray gezeigt, das acht Tage vor seiner Verurteilung aufgenommen wurde. Scheint, als ob der Doktor sehr viel zu tun hatte. Wie Staatsanwalt Walgren in seinem Schlussplädoyer bereits betonte: Conrad Murray hat sich selbst immer an erster Stelle gestellt. Der Prozess und das erdrückende Gesamtbeweismaterial scheinen da keinerlei Auswirkungen auf Murray zu haben, der bis anhin auch keinerlei Reue gezeigt hat.
Gestern haben wir über den bevorstehenden Dokumentarfilm "Michael Jackson and The Doctor", the "untold inside story", von MSNBC berichtet. Der MJ Estate hat sich nun in einem Brief an MSNBC and deren Muttergesellschaft Comcast über die geplante Ausstrahlung beschwert und sagte, die Beteiligten seien "moralisch schuldig". John Branca und John McClain schrieben: "Kurz nachdem Conrad Murray in Handschellen aus dem Gerichtssaal geführt wurde, nachdem er der fahrlässigen Tötung von Michael Jackson schuldig gesprochen worden war, erfuhren wir, dass Ihre MSNBC Sendegruppe am Freitag während der Haupteinschaltzeit unverständlicherweise eine Dokumentation über ihn (Conrad Murray) ausstrahlt, als ob er es verdient hätte, als berühmte Persönlichkeit dargestellt zu werden." Katherine Jacksons Anwalt, Perry Sanders, sagte gegenüber CNN, dass es vermutlich unmöglich sein wird, die Ausstrahlung zu stoppen, aber "ich werde alles dafür zu tun, um sicherstellen, dass ein verurteilter Straftäter niemals vom Tod von Michael Jackson profitieren wird". Der MJ Estate meinte zudem, "weil MSNBC den Dokumentarfilm gekauft hat, geben sie Conrad Murray eine Plattform, um nach seiner Verurteilung die Schuld Michael Jackson zuzuschieben, obwohl die Geschworenen alle Beweise in Betracht gezogen haben und einstimmig genau diese Möglichkeit abgelehnt haben." Quelle: jackson.ch, edition.cnn.com
10.11.2011: Was geschieht nun mit Murrays ärzlichen Zulassungen?
Am 12. und 13. Januar haben wir hier berichtet, dass das Gericht auf Antrag des Medical Board of California Murrays ärztliche Approbation suspendiert hatte. Es ist zu erwarten, dass Murrays Approbation in Kalifornien nach dem Schuldspruch endgültig widerrufen wird. Das Nevada Medical Board hat gestern Associated Press gegenüber mitgeteilt, dass Conrad Murray seine Approbation in Nevada nicht erneuert habe. Sie sei am 1. Juli diesen Jahres abgelaufen. Zwar könnte er theoretisch eine neue Zulassung beantragen, der Schuldspruch vom Montag wäre jedoch Grund für eine Ablehnung des Antrags. Wie das Medical Board in Murrays Heimatstaat Texas entscheiden wird, ist noch offen. Telefonische Anfragen von AP an die zuständigen Stellen wurden (noch) nicht retourniert. Quellen: jackson.ch, lasvegassun.com, AP
10.11.2011: Geschworener: "Es war ein einfacher Entscheid"
Einer der Geschworenen hat TMZ gegenüber gesagt, dass ihr Entscheid, Murray für schuldig zu erklären, nicht schwierig war, und dass sich alle Geschworenen sehr früh während des Beratungsprozesses einig waren. Die Geschworenen waren nicht gespalten und "es war ein klarer Entscheid", so der Geschworene. Als TMZ ihn/sie fragte, ob Murrays zweistündiges Interview mit der LAPD den Ausschlag gegeben habe, lautete die Antwort nein. Es war die Gesamtheit der Beweismittel, die einfach überwältigend war. Quellen: jackson.ch, tmz.com
09.11.11: Ein Film sowie Inventar aus Michaels letztem Zuhause sollen Geld einbringen
Kaum ist Murray verurteilt, wird bekannt, dass über den tragischen Tod vom King of Pop bereits ein Film existiert: „Michael Jackson and the Doctor: A Fatal Friendship". Zodiak Rights führte weltweit Verhandlungen für die Erstausstrahlungen des brisanten Filmes, an dem auch Dr. Murray mitverdienen wird. In Australien wird die Dokumentation morgen als Erstes ausgestrahlt. Am Freitag und Sonntag läuft der Film auf dem US Sender MSNBC, die den Film co-produziert haben. Im November 2009 kontaktierte Regisseur Tom Roberts im Namen von October Films Dr. Conrad Murray und begann mit den Dreharbeiten, die bis während des Gerichtsverfahren andauerten. Im Film wird Murray persönliche Details über seine Beziehung mit Michael Jackson verraten, über seine Rolle innerhalb Michaels Familie, über den enormen Druck, unter dem Michael Jackson angesichts der bevorstehenden Konzerte stand und darüber, was an Michaels Todestag passierte, sprechen. Die Doku verspricht einen „exklusiven Blick in die vergangenen zwei Jahre von Murrays Leben“ und zeigt auch Treffen mit Murrays Anwälten hinter verschlossenen Türen.
Derweil kündigte Julien`s Auctions die Versteigerung von hunderten von Gegenständen aus Michael Jacksons letztem Zuhause für nächste Monat an. Darunter ist das Bett aus Michaels Schlafzimmer und eine Kreidetafel aus der Küche, auf der eines seiner Kinder schrieb: „I (Herz) Daddy. SMILE, it's for free." Desweiteren sollen gepolsterte Stühle angeboten werden, “befleckt mit Jacksons Make up”. Wer die Gegenstände zur Auktion freigegeben hatte ist unbekannt. Es muss sich wohl um den Besitzer der Villa handeln. Michael Jackson hatte das Anwesen an der North Carolwood Drive zwischen Dezember 2008 und Juni 2009 gemietet um mit seinen Kindern dort zu wohnen. Quelle : jackson.ch, realscreen.com, hollywoodreporter.com, latimesblogs.latimes.com
09.11.11: Jurorin gibt Interview und über Murrays Strafe / Jermaine wehrt sich gegen Suchtvorwürfe
Hier ein Artikel über ein Interview mit einem Jury-Mitglied des Murray Prozesses. „Die drei wichtigsten Sachen für uns war der 911 Ruf, nicht den Notruf gewählt zu haben. Das war eine wichtige Angelegenheit, auch, dass er nicht das medizinische Equipment im Raum hatte, und den Raum verliess,“ sagt Debbie Franklin. „Selbst wenn Michael Jackson sich selbst injiziert hätte, was ich nicht denke, dass wir das glaubten, aber wir fühlten, selbst wenn er es getan hätte, dass dies keine Rolle gespielt hätte, weil Conrad Murray die Situation verursachte,“ sagt sie. „Er war der Doktor. Er war verantwortlich.“
Dr. Conrad Murray belegt im Gefängnis eine Einzelzelle und soll unter ständiger Beobachtung stehen, da er als „keep away inmate“ eingestuft wurde. Als ein Insasse, der von anderen Insassen bedroht wird. Murray werde im Gefängnis als „der Michael Jackson Mörder“ beschimpft. Am 29. November wird über die Höhe von Murrays Bestrafung entschieden. Aufgrund eines neuen Gesetzes in Kalifornien wegen den überfüllen Gefängnissen, könnte Murray statt einem Gefängnisaufenthalt nur Hausarrest drohen.
Jermaine Jackson bestritt in einer TV Talkshow, dass Michael Jackson abhängig von Medikamenten war. „Es gab eine Abhängigkeit von Demerol im 2001 in… den frühen 2000er, aber das war aufgrund von Schmerzen. Selbst während dem Autopsiebericht, da ist keine Abhängigkeit von irgendetwas von dem“, sagte Jermaine. „Michael wollte nur schlafen – er wollte nicht sterben.“ Hier ein kurzer Artikel dazu. Quelle: jackson.ch, nydailynews.com, ctv.cs
08.11.2011: Review zu Jermaine Jacksons Buch / Kalender 2012
Dieses Jahr sind wieder zwei tolle Michael Jackson Kalender erschienen: schau in unserem Shop vorbei: MJ Kalender. Du findest auch neue Motive unter den MJ T-Shirts! Wir bedanken uns bei allen, die via Links auf unserer Seite einkaufen.
08.11.2011: Reaktionen auf den Schuldspruch
Michaels Eltern Katherine und Joe Jackson veröffentlichten ein Statement zum Schuldspruch von Dr. Conrad Murray: „Wir haben lange auf diesen Moment gewartet und konnten die Freudentränen im Gerichtssaal nicht zurückhalten. Auch wenn nichts unseren Sohn zurück bringen kann, siegte am Ende wenigstens die Gerechtigkeit.“ Zu TMZ ergänzten die Zwei: „Wir können nicht mehr warten, nach Hause zu gehen und den Tag mit Michaels Kindern zu teilen.“
Reverend Al Sharpton schrieb auf Twitter: „Murrays Verurteilung ist nur eine Teilzahlung für die Familie von Michael Jackson. Ich werde das an den Politics Nation ausführlich diskutieren.” Quelle: jackson.ch, tmz.com, usatoday.com,
07.11.2011: Prozess: Dr. Conrad Murray ist schuldig
Die Jury hat ihr Urteil gefällt: Dr. Conrad Murray ist schuldig. Delikt: Fahrlässige Tötung von Michael Jackson.
Katherine und Joseph Jackson, die in den vergangenen Tagen in der Nähe des Gerichtes nächtigten, und weitere Jackson Familienmitglieder erschienen zur Urteilsverkündigung vor Gericht. Die Fans nahmen den Urteilsspruch mit grosser Euphorie auf, während Dr. Murray in Handschellen abgeführt wurde. Der Richter Michael Pastor lehnte ab, Murray gegen eine Kaution, bis zur Verkündigung der Höhe des Strafmasses am 29. November, frei zu lassen. Quelle: jackson.ch, abclocal.go.com
06.11.2011: Goodie der Woche
Als heutiges Goodie der Woche haben wir die Performance zum Song „Elizabeth, I love you“ ausgewählt. Letze Woche waren dies seltene Videoaufnahmen von Michaels solo Part bei den We Are The World Aufnahme Session: Goodie der Woche.
04.11.2011: Prozess: 23. Tag – die Schlussplädoyers
“Michael Jackson hat Conrad Murray mit seinem Leben und dem künftigen Leben seiner Kinder vertraut. Hat ihm vertraut, dass er jeden Morgen aufwacht, so dass er mit seinen Kindern frühstücken kann. Conrad Murray hat dieses Vertrauen verletzt und Michael Jackson hat dafür mit seinem Leben bezahlt“, sagte Staatsanwalt Walgren im Schlussplädoyer. “Als Murray Michaels Bodyguards gerufen hatte, „wusste er, dass er Michael Jackson umgebracht hatte. Vielleicht war er in Panik geraten, vielleicht hatte er versucht aufzuräumen, so dass niemand erfahren würde, dass er Michael Jacksons Tod verursacht hatte. […] Warum würde ein Arzt einen Notruf aufschieben, ausser um sich selbst zu schützen?“
Hier unsere ausführliche Zusammenfassung zum letzten Gerichtstag: Murry Prozess: die Schlussplädoyers 2.Teil: Schlussplädoyer der Staatsanwaltschaft / 3. Teil: Schlussplädoyer der Verteidigung / 4. Teil: Rebuttal der Anklage
03.11.2011: Prozess: 23. Tag – Geschworeneninstruktion (1. Teil)
Der Prozess nähert sich dem Ende. Alle Zeugen wurden befragt, alle Beweismittel präsentiert. Am Anfang des heutigen Prozesstages verlas Richter Pastor für die Geschworenen in einem halbstündigen Statement die Instruktionen für die bevorstehende Beratung. Er machte den Geschworenen u.a. klar, dass es nur an ihnen liegt zu entscheiden, ob eine Tatsache durch die Beweise bestätigt wurde. Er betonte auch, dass in einem Strafverfahren die Unschuldsvermutung gilt und somit der Anklage die Beweislast obliegt, dass gestützt auf die dargelegte Gesamtbeweislage keine begründeten Zweifel an der Schuld des Angeklagten bestehen (“guilty beyond reasonable doubt”). Als Beweise gelten nur die Aussagen der Zeugen, während die Fragen der Anwälte zu ignorieren sind. Sowohl direkte Beweise als auch Indizienbeweise (sog. indirekte Beweise) sind zulässig. Bei der Beurteilung der Beweise sei es auch wichtig, gesunden Menschenverstand anzuwenden, so Richter Pastor. So auch, wenn sich gewisse Beweise widersprechen. Richter Pastor hielt ebenfalls fest, dass der Angeklagte das verfassungsmässige Recht habe nicht auszusagen (um sich dabei nicht selbst zu belasten). Wenn sich der Angeklagte dafür entscheidet von seinem Recht Gebrauch zu machen, dürfe dies von den Geschworenen nicht gegen ihn verwendet werden. Wenn die Geschworenen Kenntnis davon haben, dass der Angeklagte vor dem Prozess eine irreführende Aussage gemacht hat, kann dies ein Indiz für seine Schuld sein; es gilt ist jedoch kein Beweis für seine Schuld.
Dem Angeklagten, Dr. Conrad Murray, wird fahrlässige Tötung vorgeworfen basierend auf den folgenden zwei Punkten:
1. Der Angeklagte hat bei einer rechtmässige Handlung strafrechtlich fahrlässig gehandelt (dh. Seine Handlung weicht stark ab davon, wie sich eine ordnungsgemässe Person, die sich in der gleichen Situation befunden hätte, verhalten hätte). 2. Der Angeklagte hat es unterlassen, seiner gesetzlichen Verpflichtung nachzukommen und diese Unterlassung war strafrechtlich fahrlässig.
Um zu beweisen, dass der Anklagte dieser Straftat schuldig ist, gelten für die Geschworenen folgende vier Punkte zu beachten:
1. Der Angeklagte hatte gegenüber Michael Jackson eine gesetzlichen Verpflichtung. 2. Der Angeklagte hat es unterlassen, seine gesetzlichen Verpflichtung wahrzunehmen. 3. Das Fehlverhalten von Dr. Conrad Murray war strafrechtlich fahrlässig. 4. Der Angeklagte hat durch die Vernachlässigung seiner gesetzlichen Verpflichtung den Tod von Michael Jackson verursacht
Ferner muss der Tod von Michael Jackson eine direkte Folge aus der Handlung oder Unterlassung in der Wahrnehmung der gesetzlichen Verpflichtung des Angeklagten sein. Diese Handlung oder Unterlassung muss substantiell für den Tod von Michael Jackson verantwortlich sein, muss aber nicht die einzige Todesursache sein. Der Angeklagte muss somit die Möglichkeit der tödlichen Konsequenzen seiner Handlung oder Unterlassung vorausgesehen haben. Wenn der Angeklagte jedoch aus Versehen gehandelt hat in Ausübung seiner gesetzlichen Verpflichtung, ist er nicht schuldig. Um den Angeklagten schuldig zu sprechen, müssen die Geschworenen einen einstimmigen Entschluss fassen. Das heisst, es müssen sich alle Geschworenen einig sein, dass mindestens eine Handlung oder Unterlassung von Dr. Conrad Murray den Tod von Michael Jackson verursacht hat.
Im Anschluss an die richterlichen Instruktionen hielt die Staatsanwaltschaft ihr Schlussplädoyer, von dem wir im Detail in einem zweiten Teil berichten werden. Stay tuned. Quellen: jackson.ch, tmz.com (ab Live Stream)
03.11.11: Prince Michael spricht über Pläne für Singles während This Is It
La Velle Smith und Michael Prince waren in Piers Morgan Show auf CNN und sprachen nochmals über Michael Jacksons letztes Projekt This Is It. Auch über andere Projekte: “Wir wollten Kurzfilme machen. Du weisst, Michael liebt die Kurzfilme. Wir arbeiteten an einem Cowboy Film”, sagt La Velle Smith. So etwas wie ein modernes Musical von “Legs Diamond”, erklärt Prince Michael. “Weil Michael bereits einige gagstermässige Sounds wie Smooth Criminal hatte.”
Ein Plan war auch, alle paar Monate Singles zu veröffentlichen. Und am Ende wäre dann ein Album erschienen. Prince Michael bestätigt Morgans Behauptung: “Auf diese Weise wirst du nicht jedes Mal, wenn du ein Album rausbringst, mit Thriller verglichen. Darum wollte er das machen während wir auf Tour sind, vielleicht eine Single alle acht Wochen. Und dann, sobald du zehn draussen hast fügst du zwei neue Songs hinzu und du hast ein Album. Er wollte auch ein Kinder-Album machen. Denn er liebte diese wunderschönen, unschuldigen Songs für Kinder zu schreiben. Er wollte ein klassisches Album machen, weil er eine Menge Melodien hatte, zu denen er keine Worte schreiben wollte.” Das komplette Transkript des Interviews hier auf CNN. Quelle: jackson.ch, cnn.com
02.11.11: Michael Jackson: The Life of an Icon - unser Eindruck
Noch vor wenigen Jahren undenkbar: Universal Pictures vermarktet weltweit eine Dokumentation, die den King of Pop so zeigt, wie wir Fans ihn kennen, oder glauben zu kennen. Michael Jackson: The Life of an Icon portraitiert tatsächlich auf ehrliche Weise den faszinierenden Menschen hinter dem King of Pop und kommt dabei ohne fragwürdige Klatsch-Geschichten aus. Diverse Leute, die Michael teilweise sogar schon vor dem Durchbruch bei Motown kannten, berichten von dem aufgeweckten, amüsanten, ehrgeizigen und unheimlich talentierten jungen Michael. Immer wieder sorgen witzige Anekdoten für Lacher. Der präzise Blick auf Michaels Kindheit ist spannend und unterhaltsam. Nachdem der Aufstieg zum Mega-Star in den 80er Jahren beleuchtet wurde, wendet sich die Dokumentation bald den tragischen und einschneidenden Stationen in Michaels Leben zu: die Chandler-Affäre und der Arvizo Prozess. Die Aussagen, unter anderem von Thomas Mesereau, sind gut gewählt und vermitteln dem Zuschauer, wieso es zu der Zahlung im Jahr 1993 kam und wieso Michael später in allen Anklagepunkten freigesprochen wurde. Freigesprochen werden musste. Die Schilderungen dieser schweren Zeit sind sehr emotional und ein trauriger Kontrast zum Beginn des Filmes. Michaels kreative Karriere wird nur noch wenig bis gar nicht beleuchtet, der Film wäre sonst wohl zu lange geworden. Eindrückliche Aufnahmen zeigen jedoch die Fan-Massen. Und Frank Cascio sagt, wieso Michael bei seinem 30-jährigen Bühnenjubiläum im Jahr 2001 fast nicht aufgetreten wäre.
Schade ist, dass für den Film keine Song-Rechte von Sony freigegeben wurden – die Dokumentation und die wenigen, leider jeweils nur kurzen Film-Aufnahmen sind mit Jackson 5 oder anderer Musik hinterlegt. Die Dokumentation ist kein Film über Michael Jacksons komplette Kariere, sondern will dem Zuschauer Michaels Persönlichkeit vermitteln, und zeigt in der zweiten Hälfte, auf welch brutale Weise er später durch den Dreck gezogen wurde. Die Doku besteht aus einer Menge Interviews, die teils Neues verraten und sich wirklich gut eignen, seinen Freunden die Faszination, die wir für Michael Jackson haben, näher zu bringen. Die DVD oder Blu-Ray kann hier bei CeDe.ch und hier bei Amazon.de bestellt werden.
Oben: Fotos von der Premiere in Zürich und dem Auftritt von MJ Imitator Cornelio Holenstein.
01.11.11: Prozess: 22. Tag – Murray tritt nicht in den Zeugenstand
Dr. Conrad Murray gab heute dem Richter Michael Pastor bekannt, dass er nicht aussagen wird. TMZ will erfahren haben, dass sich seine Verteidiger bis zuletzt uneinig waren. Ed Chernoff soll auf seiner Meinung beharrt haben, Murray dürfe nicht aussagen, da er sonst im Kreuzverhör fertig gemacht würde. Michael Flanagan hingegen soll davon überzeugt sein, dass Murray unbedingt in den Stand treten müsse, da ihn die Jury sonst verurteile. Dr. Conrad Murray drohen bis zu vier Jahre Haft.
Nachdem Michael Flanagan nochmals einen kurzen Dialog mit Dr. White führte und Staatsanwalt Walgern auf ein weiteres Kreuzverhör verzichtete, wurde Dr. Shafer nochmals in den Zeugenstand gerufen und von beiden Seiten befragt. Dann vertagte Richter Pastor den Prozess bis am Donnerstag Morgen um 9 Uhr (17 Uhr Schweizer Zeit). Quelle: jackson.ch, tmz.com, cnn.com, Patricia (ab Live Stream)
01.11.11: Katherine Jackson entschuldigt sich
Katherine Jackson möchte die letzten Gerichtstage im Prozess gegen Dr. Murray nicht verpassen und sagte daher ihre Teilnahme an der morgigen Premiere von Michael Jackson: The Life of an Icon in London ab. Tito, Rebbie Jackson und David Gest sind aber vor Ort und werden Fragen beantworten. Das Ganze kann hier via Live-Stream verfolgt werden.
Katherine Jackson lässt folgendes Statement verlauten: “Ich entschuldige mich, dass ich nicht an der Weltpremiere in London dabei sein kann, von einen Film, in den ich so grosses Vertrauen habe, Michael Jackson: The Life of an Icon. Da möglicherweise das Urteil im Verfahren gegen Dr. Conrad Murray zu der Zeit gefällt wird, möchte ich im Gerichtssaal anwesend sein, aus Gründen von denen ich sicher bin, dass sie jeder auf der Welt verstehen wird. David Gest, der einer von Michaels engsten, lebenslangen Freunden war, hat einen hervorragenden Job gemacht, um die Leute über den wahren Michael Jackson aufzuklären. Dieser Film ist eine wahre Rehabilitation von meinem Sohn und von einigen der schrecklichen Dinge, durch die er in seinem Leben gehen musste. Ich hoffe die Leute werden diesen Film sehen und mehr verstehen.”
Die DVD ist ab Donnerstag erhältlich und kann hier bei CeDe.ch und hier bei Amazon.de bestellt werden. (Auch als Blu-Ray erhältlich!) Natürlich werden wir morgen berichten, ob der Film auch wirklich hält, was Michaels Mutter verspricht. Quelle: jackson.ch, Universal Pictures Presse-Team
01.11.11: Prozess: 21. Tag – Zeugen der Verteidigung (2. Teil)
Heute wird Conrad Murray dem Richter definitiv mitteilen, ob er vor Gericht persönlich aussagen will oder nicht. Richter Michael Pastor zeigte sich gestern Nachmittag überrascht, als ihm Murray sagte, er habe sich noch immer nicht entschieden, ob er in den Zeugenstand trete oder nicht. Der Richter kündigte die Schlussplädoyers für den Donnerstag an, sollte Murray sich nach Absprache mit seinen Anwälten entscheiden, nicht auszusagen.
Im gestrigen, hitzigen Kreuzverhör gab der Propofol Experte Dr. Paul White an, für seine Aussagen vor Gericht von der Verteidigung 11 000 Dollar erhalten zu haben und noch mehr zu erwarten. (Sein üblicher Tarif als Sachverständiger liege bei 3500 Dollar pro Tag). Dr. Shafer, der für die Anklage aussagte, gab an, kein Geld dafür erhalten zu haben. Dr. Paul White hingegen muss aber einen Teil bereits wieder abgeben: Der Richter brummte ihm gestern eine Strafe von 1000 Dollar auf. Michael Pastor erinnere Dr. White zuvor, dass er sich in seinen Antworten nur auf das Polizei-Interview mit Conrad Murray beziehen dürfe, nicht auf private Unterhaltungen mit ihm. Kurz darauf verstiess Dr. White aber erneut gegen diese Vorgabe.
Dr. Paul White sagte im Kreuzverhör mit Staatsanwalt Walgren, er hätte nicht getan, was Murray tat – einen Job anzunehmen, Michael Jackson fast jede Nacht mit Propofol ruhig zu stellen. „Kein Geldbetrag“ hätte ihn zu diesem Job verleiten können, so White. Er wird heute seine letzten Aussagen machen. Quelle: jackson.ch, cnn.com
31.10.2011: Prozess: 21. Tag – Zeugen der Verteidigung (1. Teil)
Heute wurde der Propofol Experte der Verteidigung, Dr. Paul White, von Staatsanwalt David Walgren ins Kreuzverhör genommen. Walgren versuchte immer wieder die Zustimmung von White zu erhalten, dass Murray diverse Pflegestandards missachtete. Teilweise gab Dr. White zu Protokoll, dass der genaue Pflegestandard nicht definiert werden könne, sagte aber, dass er an Murrays Stelle sofort den Notruf 911 gewählt hätte, als dieser realisierte, dass Michael Jackson in Schwierigkeiten war. White stimmte ausserdem zu, dass der von Murray verwendete Pulsmesser nicht geeignet war. David Walgern fragte weiter: “Haben sie jemals Popofol verabreicht im Schlafzimmer von Jemandem?” White antwortete: “Nein, habe ich nicht.” Er habe vor dem Prozess auch noch nie davon gehört.
Im Kreuzverhör mutmasste Dr. White, dass Michael Jackson die selbe Spritze benutzte, die Murray schon benutzte, um ihm eine Stunde zuvor eine 25 Milligram Injektion zu geben. Seiner Tehorie nach, könnte Murray sie mit 50 Milligram gefüllt haben und dann halb gefüllt in Michaels Schlafzimmer liegen gelassen haben. White kann sich nicht vorstellen, dass Murray die fatale Dosis injiziert habe, ausser dieser wollte “Mr. Jackson potenziell etwas anhaben.” Walgern fragte darauf, ob er denke, dass sich Michael Jackson selbst etwas anhaben wollte. “Ich denke nicht, dass er die potenzielle Gefahr erkannte”, erwiderte White. David Walgern fragte White auch zu seiner Meinung über Murrays Entscheidung, das Schlafzimmer zu verlassen und so Jackson alleine mit der Spritze zurück zu lassen. “Nein, ich würde den Raum nicht verlassen”, antwortete White, sagte aber auch, dass Murray Michael Jackson 30 Minuten nach der Propofol Injektion verlassen konnte, da dann die Gefahr von Nebenwirkungen vorbei sei.
White anerkennte, dass der vermisste Infusionsschlauch genug klein wäre, um ihn in eine Jackentasche zu stecken. Walgren erinnerte damit an das mögliche Szenario, dass Murray den Infusionsschlauch verschwinden liess, als Michael ins Spital gebracht wurde. Die 100 Milliliter Propofol Ampulle, von der die Staatsanwaltschaft glaubt, dass sie Murray bentutzt hatte, war leer, als sie die Detektive fanden. Dr. Steven Shafer, der Propofol Experte der Anklage, erwähnte die Theorie, dass als Murray aus dem Schlafzimmer war, selbst als Michaels Herz aufhörte zu schlagen, noch Propofol von einer Infusion in seinen Körper lief. White nannte dies einen “unglaublichen Zufall von Umständen”, dass die Flasche genau dann zu Ende geht, wenn Michael Jackson stirbt. Ein deartiger Fluss von Propofol hätte Michael Jackson nicht töten können. Dr. White bezweifelt die Annahme der Anklage, dass Murray die Propofol Ampulle in einem aufgeschnittenen leeren Beutel tat, um diese an den Infusionsständer zu hängen. Es wäre logischer gewesen, dass Murray einen Plastik-Aufhänger um die Flasche getan hätte, eine Routine-Praxis. Die Propofol Ampulle hätte zudem rausfallen können, wenn Michael Jackson sein Bein bewegt hätte. Die Ermittler, die die Ampulle und den offenen Beutel entdeckten, sagten aus, diese beisammen gefunden, aber nicht fotografiert zu haben. Quelle : jackson.ch, cnn.com, usatoday.com, hlntv.com
31.10.2011: Vorgeschmack auf das Immortal Album
AOL Music hat exklusiv einen ersten Track vom Immortal Album online gestellt: Der “Immortal Megamix” (hier anhören) vereinigt 'Can You Feel It,' 'Don't Stop 'Til You Get Enough,' 'Billie Jean' und 'Black Or White.' Das Album erscheint bei uns am 18. November und kann über Links auf unserer Seite vorbestellt werden: Immortal - Michael Jackson. Wir bedanken uns für die kleine Umsatz-Beteiligung, die Jackson.ch dadurch erhält!
31.10.2011: Live Stream von der “The Life of an Icon” Premiere
Für alle, die bei der Verlosung kein Glück hatten, gibt es die Möglichkeit live via Webstream dabei zu sein, wenn am Mittwoch, den 2. November, der Rote Teppich anlässlich der Weltpremiere von „Michael Jackson: The Life of an Icon“ am Londoner Leicester Square ausgerollt wird. Über hundert Prominente aus der Musik- und Filmindustrie werden erwartet, um gemeinsam mit Michael Jacksons Mutter Katherine, Bruder Tito und Schwester Rebbie sowie seinem Freund David Gest (Produzent), Regisseur Andrew Eastel und seinen Anwälten Thomas Mesereau und Susan Yu diese ganz besondere Dokumentation zu feiern.
Ab 18.45 Uhr können Sie die Stars bei Ihrer Ankunft auf dem Roten Teppich beobachten und anschliessend live bei der halbstündigen Fragerunde dabei sein, wenn sich Tito und Rebbie Jackson, David Gest, Andrew Eastel sowie Thomas Mesereau und Susan Yu den Fragen der zahlreichen anwesenden Michael Jackson Fans stellen. Quelle: Universal Pictures Presse-Team, jackson.ch
31.10.2011: Die Michael Jackson Party am Nachmittag
Ein Event für wirklich alle Altersgruppen - am Samstag Nachmittag, 19. November, steigt die Michael Jackson Party ab 14:30 Uhr im Marquee Club in Zürich.
Ohne Altersbeschränkung und für nur 5 Franken Eintritt. Kinder unter 10 Jahre kommen sogar gratis rein, müssen aber in Begleitung eines Erwachsenen erscheinen. Wer an einer Schule, in einem Tanzkurs oder sonstwo Werbung machen möchte, darf bei uns gerne Flyer anfordern: <email-pii>. Die Veranstaltung dauert bis maximal 18:30 Uhr. Zu Beginn zeigen wir die erste Hälfte vom Moonwalker Film und die komplette Superbowl Performance 1993. An der anschliessenden Tanz-Party läuft ausschliesslich Original Musik von Michael Jackson!
29.10.2011: Halloween ist “Thriller” Zeit
Am 31. Oktober ist es wieder soweit: Halloween. Dies bedeutet natürlich auch Zombies und “Thriller” Zeit. Hier könnt Ihr nicht nur den Originalclip von Michaels legendärem Kurzfilm anschauen, sondern auch vier weitere unterhaltsame Interpretationen geniessen. Die Performance aus dem philippinischen Gefängnis wird vielen von Euch bereits bekannt sein, aber die Feuerwehrleute aus Chattanooga und die Bollywood Interpretation aus Südindien wohl weniger. Lehnt Euch zurück und geniesst die Clips. Genau das Richtige, um sich von den intensiven Prozesstagen etwas abzulenken, bevor es dort nächste Woche in die Endrunde geht.
Übrigens, hier noch eine interessante Hintergrundinformation zum “Thriller” Kurzfilm: Michael Sound Engineer Bruce Swedien und Produzent Quincy Jones erlaubten Regisseur John Landis damals nicht, für den Film die Originaltracks des Songs zu benutzen. So fuhren Kameramann und Co-Produzent George Folsey und John Landis gemeinsam mit Michael in dessen Rolls-Royce um drei Uhr morgens mit einem grossen Koffer nach Studio City. “Wir nahmen die Aufnahmerollen vom Gestell und fuhren nach Hollywood zu Todd-AO, kopierten die ganzen Tracks und brachten sie dann wieder zurück”, erzählt Landis. “Das Ganze dauerte eine Stunde. Wenn ihr das Video anschaut – die Leute bemerken nie, dasss der Song 11 Minuten lang ist. Es sind die gleichen Originaltracks, aber sie sind vollkommen neu geschnitten und gemischt. Vincent Price war so nett, seinen Teil nochmals für uns aufnehmen, weil ich seine Originalaufnahme nicht brauchen konnte, da sie mit einem Synthesizer Track gemixt waren”, so Landis. Quellen: jackson.ch, npr.org
29.10.2011: Brett Ratner über Michael
Brett Ratner, Filmregisseur und Freund von Michael Jackson – den meisten von Euch wird er bekannt sein von den Michael Jackson Home Videos, als sie im Auto zu R. Kellys "Ignition" tanzten und die Magic Show besuchten – war kürzlich bei einer Late Night Show eingeladen. Als er auf seine Freundschaft mit Michael angesprochen wurde, erzählte er eine witzige Anekdote von Michael, dem King of Pranks. Siehe hier für den Videoclip aus dem Interview. Quellen: jackson.ch, aoltv.com
29.10.2011: Fotos von der Cirque de Soleil Premiere
Hier können 40 tolle Fotos von der Cirque de Soleil Premiere von “Michael Jackson -- The Immortal Word Tour” in Montreal angeschaut werden. Michaels drei Kinder, Eltern und Jackie waren auch dabei. Quellen: jackson.ch, canada.com
28.10.2011: Hiltons unterstützen die Jacksons
Kathy und Rick Hilton, die Eltern von Paris Hilton, kamen heute zur Gerichtsverhandlung, um ihre Unterstützung für ihren langjährigen Freund Michael und die Jackson Familie zu zeigen. Rick Hilton meinte: “Es gibt viele Fragen, die beantwortet werden müssen.” Kathy Hilton kannte Michael seit sie 13 Jahre alt war und die beiden in die gleiche Schule gingen. Die beiden blieben bis zum Schluss miteiander in Kontakt. Kathy Hilton ging am Todestag auch ins Krankenhaus, um sich persönlich von Michael ein letztes Mal zu verabschieden. Zur Erinnerung bzw. für diejenigen, die es damals verpasst haben, hier nochmals der Link zum bewegenden und herzlichen Interview von Piers Morgen, CNN, mit Kathy Hilton Ende Mai diesen Jahres. Quellen: jackson.ch, cnn.com
28.10.2011: Prozess: 20. Tag – Zeugen der Verteidigung
Wie angekündigt bezweckte die Verteidigung heute mit Hilfe ihres Hauptzeugen, dem Propofolexperten Dr. White, die Szenarien der Staatsanwalt und ihrem Propofolexperten Dr. Shafer zu widerlegen und aufzuzeigen, dass Michael Jackson selbst für seinen Tod verantwortlich war. Gemäss Dr. White war Conrad Murray gemäss seiner Aussage der Polizei gegenüber sowie gemäss dem Beweismaterial am Tatort nur für eine geringe Dosis an Propofol (25mg) verantwortlich und diese hätte nicht zum Tod von Michael Jackson geführt. Die neue Theorie der Verteidigung besagt, dass sich Michael Jackson zwischen 11:30 und 12 Uhr am 25. Juni 2009 25mg Propofol selbst injiziiert hatte, nachdem er bereits Stunden vorher grosse Mengen an Beruhigungsmitteln (Lorazepam) eingenommen hatte. Dabei soll sich Michael Jackson gemäss Dr. White die 25mg Propofol mittels Spritze in nur 15 bis 30 Sekunden in den Katheter unter dem linken Knie eingespritzt haben.
Gemäss Dr. White ist der Grund, weshalb bei der Autopsie Spuren von Lorazepam im Magen von Michael Jackson gefunden wurden, der, dass Michael Jackson diese oral eingenommen hatte (möglicherweise 4 Tabletten aufs Mal zweimal in der Nacht) und da diese sehr rasch durch das Verdauungssystem aufgenommen werden, nur ein kleiner Rest im Magen aufgefunden wurde. Wäre das Lorazepam, wie Dr. Shafter argumentierte, Michael Jackson mittels Infusion verabreicht worden, hätte man, so Dr. White, im Magen keine Spuren von Lorazepam gefunden. Die Kombination der hohen Dosierung an Lorazepam und der zweiten, selbstiniziierten 25mg Propofoldosis habe sich, so Dr. White, als tödlich erwiesen. In der insgesamt dreistündigen Befragung heute ging es der Verteidigung darum, jedes von Dr. Shafter aufgezeigte Szenario und Argument zu entkräftigen bzw. aufzuzeigen, dass dieses nicht möglich bzw. sehr unwahrscheinlich sei bzw. keinen Sinn mache. Das von Dr. Shafter und der Staatsanwaltschaft am Ende realistische Szenario lautete, dass Conrad Murray Michael Jackson über einen Zeitraum von drei Stunden vor Michaaels Tod 100mg Propofol mittels kontinuierlicher Infusion verabreicht hatte. White argumentierte heute, dass Michael Jackson bei einer solchen Infusion schläfrig gewesen wäre, aber jederzeit hätte aufwachen können.
Aufgrund der gestern neu eingebrachten Theorie der Verteidigung betreffend die Todesursache von Michael Jackson und den damit verbundenen neuen Computersimulationen gestattete Dr. Pastor der Staatsanwaltschaft, sich über das Wochenende auf ihr Kreuzverhör vorzubereiten, indem sie die neuen Unterlagen genau studieren können. Am Montagmorgen um 9 Uhr Ortszeit (18 Uhr Schweizer Zeit) wird David Walgren mit dem Kreuzverhör beginnen und man darf gespannt sein. Es ist nicht auszuschliessen, dass die Staatsanwaltschaft anschliessend ihren Propofolexperten, Dr. Shafer, nochmals in den Zeugenstand rufen wird. Quellen: jackson.ch, abclocal.go.com (ab Live Stream), cnn.com
28.10.2011: Prozess: 19. Tag -- Zeugen der Verteidigung (2. Teil)
Michael J. Flanagan übernahm am gestrigen Nachmittag die Befragung von Dr. Paul White, dem Propofolexperten der Verteidigung. Dr. White stellte am Anfang klar, dass er, als er von der Verteidigung kontaktiert wurde, zuerst nichts mit dem Fall zu tun haben wollte, da er nicht gern im Licht der Öffentlichkeit steht und nicht mit einem high-profile Fall im Zusammenhang "mit dem Tod eines Icons" involviert sein wollte. Als er sich bereit erklärte, die Dokumente der Verteidigung erst einmal durchzusehen, war er jedoch perplex, wie man daraus folgern konnte, dass Dr. Murray Propofolinfusionen verabreicht hatte. "Es war für mich nicht offensichtlich und ich dachte, da bestehen gewisse Fragen", so Dr. White. Da die anfängliche Strategie der Verteidigung war, dass Michael Jackson die tödliche Dosis Propofol selbst getrunken haben sollte, als Murray nicht anwesend war, war es der Verteidigung und ihrem Zeugen gestern wichtig zu klären, dass dies anfangs nur "eine mögliche Spekulation" war, da man bei der Autopsie auch im Magen von Michael Jackson Propofol gefunden hatte (wenn auch nur eine verhältnismässig kleine Menge verglichen mit anderen Körperteilen). Dr. White schlug dann der Verteidigung vor, eine Studie an Hunden zu machen, wobei diesen das Propofol direkt in den Magen geleitet würde, um zu sehen, was passieren würde (Dr. White betonte der Jury gegenüber, dass dies keine schädigende Wirkung auf die Tiere hatte). Wie sich herausstellte, metabolisiert sich Propofol vollkommen und es wurden keine Bestände im Magen der Tiere gefunden. Somit konnte diese Hypothese fallen gelassen werden.
Die Verteidigung hat dann sozusagen in letzter Minute eine Ankündigung gemacht, dass Dr. White mittels einer neuen Computersimulation herausgefunden haben soll, wie Michael Jackson gestorben ist. Die Staatsanwaltschaft zeigte sich verständlicherweise überrascht über diese neue Entwicklung und beantragte beim Gericht, dass ihnen genug Zeit gegeben wird, über das Wochenende dieses neue Programm und die entsprechenden Daten zu studieren. Als Folge davon hat Richter Pastor beschlossen, dass die Verteidigung ihre Befragung von Dr. White heute noch beenden kann und der Prozess anschliessend bis Montagmorgen vertagt wird und die Staatsanwaltschaft dann mit dem Kreuzverhör von Dr. White beginnen kann. Richter Pastor meinte, dass es sich hierbei um ausserordentlich kompliziertes Material handle. Wie die Abschrift der internen Besprechung zwischen Richter und den Parteien zeigte, ist Richter Pastor wenig begeistert über die erneute Verzögerung, was das Ende des Prozesses anbelangt. "Ich weiss einfach nicht, ob einige Geschworenen abspringen werden. Die Jury ist ausserordentlich engagiert an diesem Fall, aber sie haben auch noch private und sonstige Verpflichtungen", so Richter Pastor. Anfangs hiess es, dass der Prozess bis zum 28.Oktober beendet sein würde. Mit den Schlussplädoyers kann nun frühestens am Dienstag begonnen werden. Es kann aber auch sein, dass je nachdem, was die heutige Befragung ergeben wird, nach dem Kreuzverhör von Dr. White nochmals frühere Zeugen, wie z.B. Dr. Shafer, in den Zeugenstand gerufen werden.
Die Verteidigung wird heute mit der Befragung von Dr. White fortfahren und wir dürfen gespannt sein, was das neue Programm und die daraus resultierenden Daten betreffend die Verabreichung von Propofol und Lorazepam aufzeigen sollen. Quellen: jackson.ch, abclocal.go.com (ab Live Stream), washingtonpost.com
27.10.2011: 19. Prozesstag – Zeugen der Verteidigung (1. Teil)
Der erste Zeuge der Verteidigung am heutigen Tag war Dr. Robert Waldman, ein Suchtexperte. Dieser hatte im Vorfeld aufgrund der durch die Verteidigung bei Dr. Arnold Klein unter einer Vorladung eingeforderten Krankeitsakte von Michael Jackson (aka Omar Arnold) dessen Abhängigkeits-/Suchtverhalten in Bezug auf das Schmerzmittel Demerol untersucht. Im Zeitraum zwischen Anfang März und dem 22. Juni zeigten die Unterlagen zahlreiche Demerolverabreichnungen durch Dr. Klein auf. Zum Teil erfolgten diese vor der Verabreichung von Botox und Restylane zur Glättung von Falten sowie vor Behandlungen gegen übermässiges Schwitzen. Diese Behandlungen rechtfertigten jedoch nicht die hohen Dosierungen von Demerol, so der Suchtexperte. Anfangs erhielt Michael Jackson 200mg Demerol pro Besuch. Bis Anfang Mai 2009 wurde die Dosis zum Teil bis auf 300mg pro Besuch erhöht. Im Juni wurde die Dosierung wieder auf 200mg und schliesslich 100mg reduziert. Gestützt auf die Behandlungsunterlagen von Dr. Klein folgerte Dr. Waldman, dass Michael Jackson bis zum 4. Mai abhängig von Demerol war, vielleicht sogar schmerzmittelsüchtig. Aufgrund der reduzierten Dosierungen im Juni könnte es möglich gewesen sein, dass Michael Jackson Entzugserscheinungen aufzeigte. Entzugssymptome von Demerol würden u.a. miteinschliessen: Angstzustände, Unruhe, Schlaflosigkeit, Zittern, Frösteln, Durchfall, starke Schmerzen in den Knochen, hoher Blutdruck. Während des Kreuzverhörs durch Staatsanwalt Walgren musste Dr. Waldman aufgrund seiner Definition zwischen Abhängigkeit und Sucht eingestehen, dass er Michael Jackson rein gestützt auf die Unterlagen von Dr. Klein als schmerzmittelabhängig und nicht -süchtig diagnostizieren müsste.
Die beiden Kreuzverhöre von Dr. Waldman durch Staatsanwalt Walgren müssen die Temperatur im Gerichtssaal um einige Grade erhöht haben. Zum Teil war die Atmosphäre wie bei einem Boxkampf ohne körperliche Faustschläge. Walgren musste mehrere Male klar machen, dass der Zeuge seine Fragen nicht beantwortete und bat Richter Pastor in zwei Fällen, den Zeugen aufzufordern, auf seine Fragen zu antworten. Einmal fragte Walgren den sich teilweise gegen seine Fragen sträubenden Zeugen: “Wie kommt es, dass sie kein Problem haben, Mr. Chernoffs Fragen zu beantworten, es ihnen aber solche Schwierigkeiten bereitet, meine Fragen zu beantworten?” Chernoff hüpfte auch mehrere Male auf, um Einspruch zu erheben, als Walgren kritische Fragen an den Zeugen der Verteidigung stellte. Richter Pastor hatte die Sache in der bisher hitzigsten Phase des Prozesses aber stets gut im Griff und hat mit sachlichen, ruhigen und bestimmten Entscheiden bewirkt, dass die Situation nicht aus dem Ruder geriet. Dr. Waldman war der voraussichtlich vorletzte Zeuge der Verteidigung. Es ist zu erwarten, dass als nächstes und letzter Zeuge Dr. Paul White, der Propofolexperte für die Verteidigung, in den Zeugenstand gerufen wird. Der Prozess wird um 23 Uhr (14 Uhr Ortszeit) fortgesetzt. Quellen: jackson.ch, abclocal.go.com (ab Live Stream)
27.10.2011: MJ wieder Topverdiener
Das zweite Jahr in Folge ist Michael Jackson gemäss einer Untersuchung vom Forbes Magazine der meistverdienende Verstorbene weltweit. In den letzten 12 Monaten hat Michael Jackson seinem Nachlass USD 170 Mio. eingebracht, was mit Ausnahme von U2 mehr ist als jeder andere tote und lebende Popmusiker/Popmusikband. Die weiteren Plätze auf der Liste der meistverdienenden verstorbenen Stars belegen: Elvis Presley, Marilyn Monroe und Charles Schulz (Zeichner der Charlie Brown/Snoopy Figuren). John Lennon und Elizabeth Taylor belegen gemeinsam den 5. Platz. Quellen: jackson.ch, yahoo.com
27.10.2011: Raymone Bain verurteilt
Michael Jacksons ehemalige Pressesprecherin und General Managerin Raymone Bain wurde am Dienstag zur Zahlung von ca. USD 200'000 in Nachsteuern und einer fünfjährige Bewährungsfrist verurteilt, nachdem sie ihre Steuererklärungen für die Jahre 2006 bis 2008 nicht eingereicht hatte. Als Grund gab sie dem Richter gegenüber an, dass sie vom Tod von Michael Jackson und ihrer Mutter, die sechs Monate nach Michael gestorben war, derart überwältig war, dass sie es vergessen hatte. Die Staatsanwaltschaft hatte ursprünglich beantragt, dass Raymone Bain für eineinhalb Jahre ins Gefängnis müsse. 2009 verklagte Raymone Bain Michael Jackson auf USD 44 Mio., die er ihr gemäss ihrer Aussage für die verschiedenen Deals, die sie für Michael gehandhabt hatte, schuldete (zB. Verhandlungen um und Veröffentlichung vom Thriller 25 Album; Refinanzierung des Darlehens, um den Beatles Katalog zu sichern; Vorverhandlungen zu den This Is It Konzerten). Der MJ Estate hat Raymone Bains Klage letztes Jahr erfolgreich vor Gericht bestritten. Quellen: jackson.ch, cw56.com
27.10.2011: Kinopremiere in Zürich von The Life of an Icon
Heute wurden die 25 Gewinner über die Details zur exklusiven Kinopremiere von Michael Jackson The Life of an Icon per Mail informiert. Jeder darf eine Begleitung mitnehmen und falls jemand verhindert ist, sollte das doch bitte mitgeteilt werden. Die Vorstellung am 2. November um 19:30 Uhr im Kino Corso in Zürich ist ausschliesslich für geladene Gäste und Journalisten. Folglich gibt es keine Tickets zu kaufen. Die DVD ist ab dem 3. November im Handel erhältlich.
26.10.2011: 18. Prozesstag – Zeugen der Verteidigung
Die Befragung von Michael Henson von Pacific Toxicology Labs betreffend den Gehalt an Lorazepam in Michael Jacksons Urin und Magen gestern war so unbedeutend bzw. wurde von der Staatsanwaltschaft durch die frühere Aussage von Dr. Shafter relativiert, so dass die meisten Medien (inkl. CNN) heute nicht einmal darüber berichteten. Also lassen wir es auch dabei.
Der heutige Tag stand im Zeichen diverser Leumundszeugen für Conrad Murray. Fünf Patienten von Conrad Murray sagten aus, wie gewissenhaft, professionell, kompetent und fürsorglich Conrad Murray sei und sich immer viel Zeit nimmt für jeden einzelnen Patienten. Jeder der Zeugen sagte, dass er “der beste Arzt ist, den ich kenne”. Viele der Zeugen unterstrichen auch, dass Conrad Murray alles andere als geldgierig sei und sie oder Bekannte und Verwandte von ihnen gratis behandelt hatte, als diese akute Herzprobleme, aber (fast) kein Geld hatten. Der heutige Vormittag war eine sehr emotionale Angelegenheit für Conrad Murray, der sich immer wieder Tränen abwischen musste, weil er sichtlich mitgenommen und berührt war, wie seine Patienten ihn beschrieben, nachdem in den bisherigen Wochen der Fokus immer wieder auf Murrays unprofessioneller und skrupelloser Behandlung von Michael Jackson lag.
In seinen Kreuzverhören streichte Staatsanwalt Walgren vor allem heraus, dass jeder dieser Zeugen von Conrad Murray in seiner Funktion als Kardiologe (Herzspezialist) behandelt wurde und nie für Schlafprobleme oder Medikamentenabhängigkeit. Zudem wurden alle Patienten im Krankhaus mit professionellem Hilfspersonal und unter angemessenen Überwachungsgeräten behandelt. Walgren war es wichtig zu betonen, dass Conrad Murray seinen Patienten im Frühling 2009 mitteilte, dass er ein Jahr Pause machen und nach London gehen werde. Obwohl die Patienten betonten, dass sie Conrad Murray sehr nahe standen (zwei Zeugen bezeichneten ihn nicht nur als Arzt, sondern auch als Freund) erfuhren sie erst später und eher zufällig aus den Medien, dass Conrad Murrays “once-in-a-lifetime opportunity” die Betreuung von Michael Jackson war. Walgren stellte zwei Patienten am Ende die folgende Frage: “Es gibt kein Beweismittel, das ihre Meinung ändern würde, richtig? Nehmen sie mal an, dass Conrad Murray grobfahrlässig gehandelt und Michael Jacksons Tod verursacht hätte. Würden sie Conrad Murray immer noch verteidigen?” “Ja,” so die beiden Zeugen. Und als ein Zeuge betonte, dass Conrad Murray ihn stets in einem professionellen Rahmen (ausgebildetes Personal, Krankenhaus-Setting, professionelle Überwachungsinstrumente) behandelt hatte, nahm dies Walgren im Kreuzverhör auf und fragte: “Jeder Patient verdient dieses Level an Pflege, richtig?” “Ja,” so der Zeuge.
Richter Pastor vertagte nach den fünf Zeugen den Prozess bis morgen, 17:45 Uhr Schweizer Zeit (8:45 Uhr Ortszeit). Quellen: jackson.ch, ontheredcarpet.com, tmz.com (ab Live Stream)
26.10.2011: 17. Prozesstag (2. Teil) - Hintergründe rund um die This Is It Konzerte
Nach der Mittagspause fuhr Ed Chernoff gestern mit der Befragung von AEG Live Präsident Randy Phillips fort. Dabei wurden auch Aspekte rund um die Organisation der This Is It Tour bekannt. U.a. erzählte Phillips, dass ihn Tom Barrack von Colony Capital LLC (welche im Mai 2008 das notleidende Darlehen von Fortress Investment für die Neverland Ranch übernommen hatten) Ende August kontaktiert hatte. Tom Barrack kannte Phil Anschutz (AEG). In einem Meeting einen Tag nach diesem Telefonat sprach man über die Konzerte, woraufhin Phillips Dr. Tohme, Michaels damaligen Manager, kontaktierte. Dr. Tohme sagte Phillips gegenüber, dass Michael seine Karriere wieder in Gang setzen will. Bei einem Meeting ein Jahr zuvor hatte Michael gegenüber AEG Live noch geäussert, dass er nicht bereit dafür sei. Das erste Meeting von Randy Phillips mit Michael Jackson war im September 2008. AEGs Konzept und Idee für die Konzerttour war, diese als residential Tour in London zu starten und so zu vermeiden, alle paar Tage wieder an einen anderen Ort zu reisen. Dies stellte die erste Phase eines mehrjährigen Plans dar. Phillips berichtete, das Michael offen und bereit sowie motiviert war für diese Idee. In den Meetings, die Phillips mit Michael hatte, ging es jeweils nur um kreative Angelegenheiten (die monetäre Seite wurde separat verhandelt). Ende Oktober 2008 erzählte Michael Randy Phillips, dass sein Motiv für die Konzerte war, dass seine Kinder endlich sesshaft werden könnten. Bis anhin, so Michael, mussten sie wie Zigeuner leben. Es war sehr emotional und beiden, Michael und Randy Phillips kamen dabei die Tränen.
Der Vertrag, der am 26. Januar 2009 abgeschlossen wurde, lautete auf 31 Konzerte, da Michael 10 Konzerte mehr als Prince in der O2 Arena geben wollte, um dessen Rekord klar zu brechen. Als Chernoff Phillips darauf ansprach, dass die erste Werbung nur für 10 Shows lautete (im Anschluss an die Pressekonferenz vom 5. März), erklärte Phillips, dass ein Verantstalter nie für alle Konzerte Werbung machen würde. Die Verkaufszahlen nach der Pressekonferenz waren "fabulous"; sie hatten noch nie so einen Ansturm auf Tickets erlebt. Da sie bei dem grossen Andrang keine Tickets mehr für die Öffentlichkeit gehabt hätten (alle waren schon durch Pre-Registration vergeben), rief Paul Gongaware (Co-CEO von AEG Live) Dr. Tohme an, ob sie mehr Konzerte machen könnten und wenig später rief Michael Jackson Randy Phillips zurück. Michael sagte zu, unter den folgenden Bedingungen: (1) nicht mehr als 50 Konzerte; (2) er wollte einen Landsitz ausserhalb Londons; (3) bei der 50. Show sollten Vertreter vom Guiness Book of World Records anwesend sein, weil Michael wusste, dass das kein anderer Künstler je übertreffen würde. Im März 2009 fanden verschieden Produktionsmeetings statt. U.a. schlug Michael dabei vor, dass Kenny Ortega Regie führen sollte. Im April wurden noch weitere Schlüsselpersonen eingestellt und die Auditions für die Tänzer gehalten.
Ende Mai wurde Randy Phillips von Paul Gongaware darauf angesprochen, dass Michael seinen eigenen Leibarzt will, der ihn rund um die Uhr betreuen soll. Gongaware äusserte Bedenken, dass dies AEG sehr teuer komme und dass Randy Phillips Michael Jackson vorschlagen solle, dass Michael einen Arzt vor Ort in London zur Verfügung gestellt würde, der für ihn da wäre, wann immer Michael dies wünsche. Michael sagte jedoch, dass er schon einen Arzt gefunden habe und bestand darauf, dass ihn dieser nach London begleite und ihm 24 Stunden am Tag zur Verfügung stehen sollte. Paul Gongaware kümmerte sich in der Folge darum, den Vertrag auszuarbeiten (dieser, so wurde zuvor bekannt, war am Todestag von Michael lediglich von Conrad Murray unterzeichnet). Randy Phillips berichtete weiter, dass er Conrad Murray zum ersten Mal bei einem Meeting Anfang Juni in Michael Jacksons Haus getroffen habe. Dabei ging es um den allgemeinen Gesundheitszustand von Michael (dass er abgenommen hatte und nicht ass). Murray legte dabei auch seinen Gesundheitsplan für Michael vor und sicherte zu, dass Michael sich angemessen ernähre und alle wichtigen Nährstoffe erhalte. Als Randy Phillips Conrad Murray am Ende unter vier Augen fragte, wie Michaels Gesundheitszustand sei, sagte Murray "sehr gut." Randy Phillips fragte Conrad Murray dann noch, ob er Dr. Klein kenne. Bei einigen Produktionsmeetings zuvor hatte Phillips bemerkt, dass Michael nicht konzentriert war, wohingegen er sonst immer "laser-focused" war und Michaels Personal Assistant sagte ihm dann, dass Michael gerade bei Dr. Klein war. Als Phillips Murray auf Dr. Klein ansprach, sagte dieser, dass er von ihm wisse oder sich darum kümmern wird (an den genauen Wortlaut mochte sich Phillips nicht mehr erinnern). Phillips bemerkte in dem Meeting von Anfang Juni ferner, dass Michael grosses Vertrauen zu Murray hatte und dass sie eine enge persönliche Beziehung hatten. In der ersten Juniwoche äusserte Kenny Ortega ernsthafte Bedenken, weil Michael verschiedentlich Proben verpasst hatte und Michaels Konzentration bei den Proben, bei denen er anwesend war, zum Teil nicht stimmte. Randy Phillips rief daraufhin Michael an, der sich gerade ausruhte und liess so bei Michael Amir Williams ausrichten, dass es wichtig sei, dass Michael an den Proben teilnehme.
Betreffend die Email von Kenny Ortega an Conrad Murray, die Randy Phillips auch erhalten hatte, sagte Phillips, dass er nicht wisse was mit "tough love" gemeint gewesen wäre und er stellte ferner klar, dass AEG nie daran gedacht habe, "to pull the plug" (den Stecker rauszuziehen, was die Konzerte angelangt). Gestützt auf die E-Mail von Kenny Ortega, bat Frank Dileo Randy Phillips ein Meeting mit Michael und Murray zu organisieren. An diesem Meeting vom 20. Juni beteuerte Conrad Murray, dass er dafür sorgen werde, dass Michael fit sei. Michael wiederum meinte, dass er die Schritte kenne und so nicht an jeder Probe dabei sein müsse. Murray sagte Kenny Ortega auch, dass Kenny die Gesundheit von Michael ihm überlassen und er sich um die Show kümmern soll. Michael sagte dabei zu Kenny: "You build the house and I put the door on and paint it", woraufhin Kenny meinte: "Super, das war alles, was ich hören wollte."
Im Kreuzverhör der Staatsanwaltschaft sagte Phillips, dass er nie das Gefühl hatte, dass Michael nicht für die Shows bereit gewesen sei. Gegenüber Chernoff klärte Phillips anschliessed, dass der Grund, dass die Konzerte eine Woche verschoben worden waren, nichts mit Michaels Gesundheit zu tun hatten. Phillips betonte gegenüber Staatsanwalt Walgren auch: "Michael war ein Genie" und "Michael war ein fabelhafter Vater. Seine Kinder bedeuteten ihm alles." Phillips war bei den Proben am 23. und 24. Juni dabei, um zu sehen, wie es ging (gerade nach dem Meeting vom 20. Juni) und er hatte Gänsehaut, so toll war es. Als Phillps am 24. Juni nach den Proben Michael zum Wagen begleitete, sagte Michael zu ihm: "Du hast mich hierher gebracht. Ich bin bereit. Ab hier übernehme ich."
Versuche von Verteidiger Chernoff, Einzelheiten zum Vertrag zwischen AEG Live und Michael Jackson sowie zu Dr. Tohme als Manager von Michael Jackson zu adressieren, wurden untersagt und Richter Pastor forderte Chernoff nach mehreren Versuchen (und Einsprachen der Staatsanwaltschaft) auf, das Thema zu wechseln. Richter Pastor hatte bereits zuvor untersagt, dass Aspekte, die nicht direkt mit dem Tod von Michael Jackson in Verbindung stehen, zum Thema gemacht werden. Als nächsten Zeugen rief die Verteidigung Michael Henson, einen technischen Labormitarbeiter für Pacific Toxicology, in den Zeugenstand. Die Befragung wird heute fortgesetzt. Quellen: jackson.ch, tmz.com (ab Live Stream)
25.10.2011: 17. Prozesstag – Zeugen der Verteidigung (1. Teil)
Ed Chernoff setzte heute die Befragung der Krankenschwester Cherilyn Lee fort. Michael Jackson hatte ihr gegenüber Dipravan (Propofol) im Laufe des Tages vom 19. April 2009 erwähnt gehabt (als das einzige Medikament, das sein Schlafproblem lösen könne). Da sie bis dahin nie etwas von Dipravan gehört hatte, rief sie einen Arzt an und lernte dabei, dass es ein Narkosemittel sei, das bei Operationen und auf Intensivstationen verwendet wird. Sie verifizierte bei ihm, dass dieses Medikament also nie in einem privaten Setting verabreicht wird und der Arzt sagte: “Absolut nicht.” Sie teilte anschliessend Michael mit, was sie erfahren hatte und dieser sagte ihr, dass Ärzte ihm gesagt hatten, es sei sicher; er müsse während dem Schlafen lediglich überwacht werden. Ms. Lee sagte auch, dass Michael erwähnte, dass er Propofol bis zu diesem Zeitpunkt nur bei Operationen verabreicht erhalten hatte. Nachdem Michael in den frühen Morgenstunden des 20. April aufgewacht war, bat er Ms. Lee, jemanden zu holen, der ihm Propofol verabreichen könnte. Er war aufgebracht und sagte ihr, dass der kurze Schlaf nun seine ganze Performance an dem Tag vermasselt habe. Er umarmte sie dann und sie ging nach Hause. Michael rief sie darauf hin nicht mehr an und sie kehrte nicht mehr zu Michaels Haus zurück. Am 21. Juni 2009 rief Fahim Mohamed Ms. Lee im Auftrag von Michael Jackson an. Michael wollte sie sehen. Ms Lee konnte hören, wie Michael im Hintergrund zu Fahim sagte: “Sag ihr, dass eine Hälfte meines Körpers heiss ist und die andere Hälfte kalt.” Sie sagte Fahim, er solle Michael ins Krankenhaus bringen. Staatsanwalt Walgren klärte in seinem Kreuzverhör die Sachlage und den genauen Ablauf, die nicht in Widerspruch zu Chernoffs Fragen standen, nochmals klar und strukturiert auf. Unter anderem klärte er auch mit Ms. Lee, dass sie, nachdem sie mit dem Arzt über die Verwendung von Propofol gesprochen hatte und dies Michael mitgeteilt hatte, in ihr Büro ging und dort im Referenzbuch der Ärzte über die Eigenschaften und Nebenwirkungen von Propofol nachlas. Als Ms. Lee am Abend zu Michael Jackson zurück ging, zeigte sie ihm die verschiedenen Nebenwirkungen nochmals genau auf. Unter anderem sind dies: Frösteln, Zittern, Schwindelanfälle und Gedächtnisverlust. Sie fragte ihn: “Was, wenn sie ihre Songtexte vergessen”, woraufhin er antwortete, dass er seine Texte nie vergesse. Sie sagte ihm dann, dass sie verstehe, dass er die Nacht ruhig durchschlafen möchte, aber was, wenn er nicht mehr aufwache? “Ich werde aufwachen und mich wohl fühlen, solange mich ein Arzt überwacht während ich schlafe”, so Michael. Bei diesen Worten fing Ms. Lee im Zeugenstand an zu weinen. (Sie hatte Michaels genauen Worte übrigens damals in der Akte vermerkt.) Als Walgren Ms. Lee fragte, ob sie jemals in Betracht gezogen hätte, Michael Propfol zu verabreichen, sagte sie, dass sie das nie für ihn gemacht hätte, weil sie wusste, dass man es in einem Home-setting nicht machen sollte. Staatsanwalt Walgren strich auch heraus, dass Ms. Lee in ihrem Interview mit der LAPD im Juli 2009 erwähnt hatte, dass sie Michael gegenüber gesagt hatte: “Niemand, der sie gern hat, würde ihnen Propofol geben.” Die Zeugin war sichtlich mitgenommen. Als sie um 9 Uhr in den Zeugenstand trat, war ihr zuerst so schlecht, dass sie das Angebot von Richter Pastor annahm, sich kurz in einem ruhigen Raum etwas hinzulegen.
Als nächstes trat Amir Ruben, Spitalmanager des UCLA im Juni 2009, in den Zeugenstand. Unter anderem befragte ihn Chernoff betreffend die Pressemitteilung am 25. Juni 2009, die von Jermaine Jackson verlesen wurde. Dabei bestätigte er, dass Conrad Murray den Entwurf des Presseteams von AEG insofern angepasst habe, dass die Todesursache Michaels nicht bekannt sei. Amir Ruben bestätigte auch, dass Conrad Murray aufgebracht schien. Staatsanwalt Walgren klärte dann mit dem Zeugen, dass es Dr. Cooper von der Notaufnahme war, die Michael Jacksons Mutter über den Tod ihres Sohnes in Kenntnis setzte. Amir Ruben stand ausserhalb des Raums, in den Dr. Cooper Katherine Jackson geführt hatte, aber er hörte dort die Schreie des qualvollen Schmerzes einer Mutter, die ihr Kind verloren hatte.
Dritter Zeuge des heutigen Tages ist Brandon (Randy) Phillips, Präsident und CEO von AEG Live, einer Tochtergesellschaft von AEG (Anschutz Entertainment Group). Die Befragung durch Ed Chernoff liegt noch in ihren Anfängen und wird nach der Mittagspause um 22 Uhr Schweizer Zeit (13 Uhr Ortszeit) fortgesetzt. Quellen: jackson.ch, tmz.com (ab Live Stream)
25.10.2011: The Life of an Icon - exklusive Kinovorführung in London und Zürich - die Gewinner
Wir gratulieren Brigitte, die nächste Woche nach London reisen darf, um gemeinsam mit ihrer Begleitung, Katherine Jackson und weiteren VIP Gästen an der Weltpremiere von “Michael Jackson The Life of an Icon” teilzunehmen! (Neben ihr haben sich nur drei Bewerber die Mühe gemacht, einen Text zu verfassen, wieso gerade sie den Eintritt verdient haben).
Am frühen Mittwoch Abend, 2. November, findet auch in Zürich eine Premiere vor geladenen Gästen und Journalisten statt. Unsere 25 Gewinner erhalten direkt von Universal eine E-Mail mit allen weiteren Informationen! Gemeinsam mit einer Begleitperson sind in Zürich dabei: Barbara, Nancy, Cornelio, Daniela, Olivia, Nicole, Martin, Patricia, Daniela, Florian, Chantal, Antonietta, Moira, Flavio, Chrstina, Nico, Marina, Marc, Antonio, Melinda, Roman, Dana, Susann, Claudio und Pascal.
25.10.2011: Prozess: 16. Tag – die Staatsanwaltschaft ruht; Zeugen der Verteidigung
Die neue Woche im Strafprozess gegen Conrad Murray begann mit dem letzten Teil des Kreuzverhörs von Dr. Shafer durch die Verteidigung. Dabei konzentrierte sich Chernoff nochmals auf den Infusionsschlauch, der bei der Haussuchung nicht gefunden wurde, und auf Dr. Shafers Erfahrung in Sachen Medikamentenabhängigkeit. Dr. Shafer sagte, dass er oft Patienten habe, die verschiedene Formen von Abhängigkeiten aufweisen, er jedoch kein Experte in dem Gebiet sei. Nach Dr. Shafer, ihrem 33. und letzten Zeugen, ruhte die Staatsanwaltschaft und die Verteidigung rief ihre ersten Zeugen in den Zeugenstand. Die ersten Zeugenbefragungen waren kurz: Alexander Supall, ein LAPD Überwachungsspezialist, sagte aus, dass sie damals nur die Aufnahmen, als Michael Jackson am 25. Juni von den Proben nach Hause kam sowie Aufnahmen von der Ankunft von Dr. Murray, gesichert hatten. Die Staatsanwaltschaft verzichtete auf ein Kreuzverhör. Als nächstes wurde LAPD Detective Dan Myers dazu befragt, was Aberto Alvarez bei welchem Interview ausgesagt hatte und wann er die Zeichnungen des Infusionsbeutel gemacht hatte. Auch hier verzichtete Walgren auf das Kreuzverhör. Als drittes wurde Detective Orlando Martinez (der auch beim Murray Interview anwesend war) in den Zeugenstand gerufen. Auch er wurde zum Interview mit Alberto Alvarez befragt. Er bestätigte, dass Alvarez beim ersten Interview nicht erwähnt hatte, dass er Sachen für Conrad Murray aus dem Weg geräumt hatte. Martinez sagte auch, dass es sein Entscheid war, dass am 25. Juni nur die Aufnahmen von Michael Jacksons und Conrad Murrays Ankunft runtergeladen und gesichert wurden. Martinez wurde auch zum Meeting mit Alvarez und Walgren im Büro der Staatsanwaltschaft im April 2011 befragt, zu dem der Detective die Propofolflasche, den Infusionsbeutel und den Pulsoxymeter, die am Tatort gesichert worden waren, mitbrachte. Im Kreuzverhör der Staatsanwaltschaft bestätigte Martinez, dass Alvarez im April 2011 ausgesagt habe, dass er die Propofolflasche am 25. Juni 2009 im Infusionsbeutel drin gesehen habe.
Anschliessend rief die Verteidigung Dr. Allan Metzger in den Zeugenstand. Dr. Metzger hatte Michael Jackson über 15 Jahre (sowie auch Michael Jacksons Kinder) immer wieder behandelt. Gründe waren allgemeine Gesundheitsprobleme, Schlafprobleme, Hautprobleme und Rückenschmerzen. Chernoff konzentrierte sich bei der Befragung auf das Osterwochenende von 2009. Am 18. April 2009 bat Michael Jackson Dr. Metzger zu sich. Michael berichtete vom Stress bei den Proben und dass er Angst habe, weil er eine gute Leistung abgeben wollte, er aber auch sehr aufgeregt war. Gemäss seinen medizinischen Unterlagen sprachen sie an dem Tag u.a. über das Problem der Dehydrierung vor und nach den Proben. Dr. Metzger, der Michael Jackson auch schon auf früheren Touren begleitet hatte, kannte Michaels Schlafprobleme, v.a. nach den Shows. Am 18. April fragte Michael Jackson Dr. Metzger zu intravenösen Schlafmitteln, wobei Metzger nicht wusste, was er damit genau meinte (der Name Propofol fiel nie; Michael sagte nur “juice”), weil orale Medikamente ihm nicht (mehr) halfen. Dr. Metzger hatte ihm jeweils verschiedene Schlafmittel verordnet gehabt, die gemäss Anweisung nicht miteinander verwendet werden durften. Dr. Metzger betonte, dass er in den 15 Jahre, in denen er Michael Jackson behandelt hatte, ihm nie intravenös Medikamente verabreicht hatte. Im Kreuzverhör durch Staatsanwalt Walgren stellte Dr. Metzger klar, dass er Michael Jackson gegenüber erklärt habe, dass die Verabreichung von intravenösen Schlaf-/Beruhigungsmitteln gefährlich sei und niemals ausserhalb eines Spitals erfolgen sollte. Insbesondere gab Dr. Metzger Michael Jackson nie Propofol und stellte klar, dass ihn kein noch so grosser Geldbetrag hätte überzeugen können, Michael Jackson in dessen Haus Propofol zu verabreichen. Die Aussagen von Dr. Metzger halfen der Staatsanwaltschaft mehr als der Verteidigung. Der Schuss ging definitiv nach hinten los.
Als letze Zeugin des Tages rief Ed Chernoff Cherilyn Lee in den Zeugenstand. Cherilyn Lee ist eine Krankenschwester, die sich auf die natürliche Behandlung von Patienten spezialisiert hat. Nachdem sie Michaels Kinder im Januar 2009 wegen Erkältung behandelt hatte, kam Michael Jackson auch auf sie zu, um ihm dabei zu helfen, fit zu sein für die bevorstehenden Proben. Nach einer gründlichen Untersuchung und der Feststellung, dass Michael Jackson ein “sehr gesunder Mann” sei, fing sie an, ihn mit verschiedenen Vitamin- und Aminosäurencocktails (als Getränk, Vitaminspritzen sowie Vitamin C / Magnesium / Calcium-Infusionen zum Einschlafen) zu behandeln, woraufhin er sich rasch fitter fühlte. Michael sagte ihr auch, dass er oft müde sei und Probleme habe einzuschlafen. Er sagte zu ihr: “Was immer sie möchten, dass ich ernährungsmässig machen kann, sagen sie's mir, denn ich will mich energiegeladen fühlen und ich will gesund bleiben.” Als sie ihn das erste Mal sah, trank er ein Red Bull und sie sagte ihm, dass es wichtig sei, keine koffeinhaltigen Getränke zu sich zu nehmen. Sie zeigte ihm verschiedene Kräutertees, die ihm beim Einschlafen helfen können. Am 19. April, einen Tag nach Dr. Metzgers Besuch, sagte Michael ihr dann, dass diese natürlichen Schlafmittel nichts nützen. Sie schlug ihm dann vor, dass man bei ihm eine Schlafstudie machen könnte, seinen Testosteronspiegel messen und einen Aminosäurentest machen könnte, woraufhin Michael Jackson sagte, dass er dafür keine Zeit habe. Michael schlug vor, dass sie hier bei ihm bleiben und ihm dabei zuschauen könne, wie schlecht er schlafe. Nachdem sie ihm Tee gemacht und einige Vitaminpräparate verabreicht hatte (inkl. einer niedrig dosierten Vitamin C-Infusion) beobachtet sie ihn. Er schlief rasch ein, schlief ruhig, wachte aber nach fünf Stunden, um 3 Uhr morgens auf. Um 4:12 Uhr in jener Nacht erwähnte Michael ihr gegenüber ein Schlafmittel (vermutlich Propofol). Hier wurde die Befragung unterbrochen. Chernoff wird heute um 18 Uhr Schweizer Zeit (9 Uhr Ortszeit) mit seiner Befragung der Zeugin weiterfahren.
Es sei hier noch kurz erwähnt, dass sowohl Dr. Metzger als auch Cherilyn Lee ihre medinzinischen Unterlagen (die detaillierte Krankengeschichte) von Michael Jackson dabei hatten und somit alle Daten, Behandlungen (inkl. Dosierung) nachschauen konnten. Es wurde ja von allen medizinischen Experten der Staatsanwaltschaft (inkl. den Notfallärzten) immer wieder aufs Schärfste kritisiert, dass Conrad Murray seiner Pflicht, (detaillierte) medical records betreffend seine Behandlung von Michael Jackson zu führen, nicht nachgekommen sei. Quellen: jackson.ch, cnn.com, abclocal.go.com (ab Live Stream)
24.10.2011: Janet Jackson sagt Konzerte ab
Janet Jackson sagte drei Shows, die diese Woche in Melbourne, Australien, hätten stattfinden sollen ab, um in den letzten Tagen der Prozesses gegen Conrad Murray bei ihrer Familie zu sein. Sie gab bekannt: "Nachdem ich letzte Nacht mit meiner Familie gesprochen hatte, entschied ich, dass wir jetzt zusammen sein müssen." Der Konzertveranstalter teilte den Fans mit, dass es wichtig sei, dass Janet in diesem wichtigen Zeitpunkt des Prozesses bei ihrer Familie ist. Quellen: jackson.ch, cnn.com
23.10.2011: Saul Williams live in Zürich
Am Donnerstag, 27. Oktober, gibt Saul Williams ein Konzert in der Roten Fabrik in Zürich. Er war einer der glücklichen Studenten, die via United Negro College Found ein von Michael Jackson finanziertes Stipendium erhielten. Als Saul Williams bereits vor drei Jahren die Schweiz besuchte, haben wir folgenden Artikel über ihn veröffentlicht: Poesie für eine bessere Welt. Sein neustes Album “Volcanic Sunlight” haben wir hier vorgestellt.
22.10.2011: Soul Train Awards Nomination
Der Song Hold My Hand vom Michael Album ist bei den Soul Train Awards, die am 27. November stattfinden, als “Record of the Year” nominiert. Hier die Nominationen: "Rolling in the Deep" - Adele / "Far Away" - Marsha Ambrosius / "Best Thing I Never Had" - Beyoncé / "Good Man" - Raphael Saddiq / "Hold My Hand" (duet with Akon) - Michael Jackson Quelle: jackson.ch, mtv.com
22.10.2011: Prozess 15. Tag - Zeugen der Anklage
Im Kreuzverhör von Murray Verteidiger Ed Chernoff, versuchte dieser die Theorien von Propofol Experte Dr. Steven Shafer zu untergraben. Chernoff fragte Shafer, ob er den Unterschied einer Meinung und einer Tatsache kenne. Die Behauptung, dass sich Michael weder mit Lorazepam noch mit Propofol hätte selbst umbringen können, bezeichnete Chernoff als ein “gewagtes Statement, ist es das nicht?”. Shafer antwortete: “Ich denke das ist, was passiert ist.” Chernoff bezweifelte Shafers Simulierung, die ergab, dass Michael Jackson 10 Dosen Lorazepam intravenös verabreicht bekam. Gemäss Shafers Berechnung wurde die erste Dosierung etwa um Mitternacht des 24. Juni verabreicht. Chernoff machte darauf aufmerksam, dass Michael Jackson erst etwa um 1 a.m. von den Proben nach Hause kam. Chernoff kritisierte auch Dr. Shafers Demonstration, wie Murray seinem Patient das Propofol verabreicht haben könnte. Shafer habe dabei nicht die gleichen Gegenstände, die in Michael Jacksons Schlafzimmer gefunden wurden, verwendet. Und dass der gezeigte Infusionsschlauch nicht gefunden wurde. Shafer konterte, dass er die Grösse der Gegenstände nicht relevant fände, und dass Murray den Infusionsschlauch problemlos in seine Jackentasche hätte stecken können, bevor er das Schlafzimmer verliess. Chernoff fragte Shafer auch über seine Beziehung mit Dr. Paul White (der Propofol Experte der Verteidigung). Ob es wahr sei, dass er Dr. Paul White für einen Excellence In Research Award nominiert habe. Shafer bejahte.
In einer Pause fragte Richter Michael Pastor den Propofol Experten der Verteidigung, Dr. Paul White, der auch im Gericht anwesend war, ob es wahr sei, dass er gegenüber einem Reporter von E! News während einer Gerichtspause am Donnerstag über Staatsanwalt David Walgren sagte: “Was für ein Mistkerl.” White bestritt dies, anerkannte aber andere Statements, die in dem online-Artikel vorkamen. “Ich war sein Lehrer als er ein Medizin-Student war. Die Wahrheit wird herauskommen. Wie immer”, sagte White dem Reporter. Richter Michael Pastor wies in der Folge erneut darauf hin, dass mit niemandem über den Fall gesprochen und keine Infos ins Internet gestellt werden dürfen. Da Dr. White dagegen verstossen hatte, muss er am 16. November vor Gericht erscheinen hinsichtlich einer möglichen Sanktion. Am Donnerstag kritisierte Dr. Steven Shafer vor Gericht einen Report von Dr. Paul White für die Verteidigung, in dem er schrieb, dass es möglich sei, dass Michael Jackson Propofol getrunken habe. Shafer sagte im Gerichtsaal, dass er über den Bericht seines langjährigen Freundes und Fachkollege enttäuscht sei, da bereits Medizinstudenten im ersten Jahr erste Prinzipien lernen, die folgern lassen, dass Propofol zu trinken keine Wirkung haben kann. Shafer erwähnte dazu Studien. Auch die Verteidigung prüfte die Theorie vom Propofol trinken und kam zum gleichen Resultat, worauf sie die Behauptung, Jackson habe Propofol getrunken, fallen liessen. Quelle: jackson.ch, usatoday.com, cnn.com, tmz.com
22.10.2011: Paris Jackson - Fan von Chris Brown
Michaels Tochter Paris Jackson besuchte am Donnerstag mit einigen Freunden das Los Angeles Konzert von Chris Brown`s F.A.M.E. Tour. Vor der Show durfte sie Chris Brown backstage treffen. (Fotos hier). Quelle: jackson.ch, tmz.com
21.10.2011: Prozess: 14. Tag - Zeugen der Anklage
Dr. Steven Shafer fuhr am Donnerstag damit fort, verschiedene mögliche und unmögliche Szenarien darzulegen. Dabei entkräftigte Shafer Behauptungen von Murrays Verteidigung und bezweifelte Aussagen, die Murray gegenüber der Polizei gemacht hatte. Gestützt auf den Autopsiebericht und die an den verschiedenen Körperstellen festgestellten Medikamenten-Mengen, rekonstruierte Dr. Steven Shafer mit Hilfe von Computertechniken und Diagrammen, folgendes Szenario: Michael Jackson starb, weil Dr. Murray nicht bemerkte, dass Michael aufhörte zu atmen, während er eine Propofol-Infusion im linken Bein hatte. Der Doktor hätte ungefähr um 11:45 a.m des 25. Juni bemerken müssen, dass Michael nicht mehr atmete.
“Wenn du da bist, siehst du es, du weisst es”, sagt Shafer. Telefonaufzeichnungen und Zeugenaussagen zeigten, dass Murray zu der Zeit am Telefon war. Wäre er aber bei seinem Patient gewesen, hätte er die verlangsamte Atmung bemerkt und problemlos die Infusion zudrehen können, so Dr. Shafer. Murray hätte dann leicht Michaels Atemwege freilegen und seine Atmung wiederherstellen können, indem er das Kinn anhob. Dr. Shafer demonstrierte seine Theorie vor der Jury, in dem er eine Ampulle an einen IV-Ständer hängte und die Szene nachspielte. Conrad Murray, der sich bisher meist emotionslos zeigte, schien dies besonders aufzuwühlen. “Dies ist das einzige Szenario, das ich errechnen kann”, das die hohe Menge Propofol erzeugen kann, die während der Autopsie in Michaels Blut gefunden wurde, sagte Dr. Shafer. “Dies passt zu allen Messwerten in diesem Fall, und ich weiss von keinen Angaben, die mit dieser Erklärung nicht übereinstimmen.”
Shafer erläuterte auch andere Szenarien und erklärte, wieso diese nicht möglich seien. Murray sagte gegenüber der Polizei, dass er in den vorigen Nächten eine Infusion zur Porpofol Verabreichung benutzt hatte, am 25. Juni jedoch Michael Jackson etwa um 10:40 a.m. mit einer einzigen Injektion in Schlaf versetze. Murrays Verteidigung mutmasst, dass Jackson danach aufgewacht sei und eine Spritze benutzte, um sich selbst Propofol zu injizieren. Dr. Steven Shafer sagt, dass diese Theorie keinen Sinn mache, da Leute nicht einfach aufwachen und sich fest entschlossen eine nächste Dosis mit einer Spritze verabreichen. Michael musste von den vielen zuvor verabreichten Medikamenten extrem angeschlagen gewesen sein, so Shafer. Er sagte auch, dass es sehr unwahrscheinlich sei, dass sich Michael Jackson selbst eine Spritze setzte, weil dessen Venen zu verdorben waren und die Prozedur extrem schmerzvoll gewesen wäre. Zeugen hatten ausgesagt, dass Michael wusste, dass Propofol mit Lidocaine intravenös verabreicht werden muss, um ein brennen in den Venen zu verhindern. Die Verteidigung behauptet auch, dass Michael acht Lorazepam Tabletten schluckte. Sie stützten sich dabei auf die nachgewiesenen Lorazepam Mengen im Magen. Dr. Shafer revidierte die Behauptung, ein neuer Test habe gezeigt, dass nur “1/43 einer Tablette” des Beruhigungsmittels im Magen war. Die Lorazepam Menge in Michaels Blut war weit höher, als man die erwarten würde, wenn man sich auf Murrays Aussagen gegenüber den Detektiven stützt, sagte Shafer. Murray sagte, er habe Michael total 4 Milligramm Lorazepam in zwei separaten Dosierungen verabreicht. Das erste mal 10 Stunden vor seinem Tod. Shafer sagt, dass die toxikologischen Resultate darauf hindeuten, dass Michael Jackson 40 Milligramm in 10 Dosierungen intravenös verabreicht wurden. Also zehn mal mehr als Murray behauptete.
Shafer ging auch auf die Möglichkeit ein, dass Michael Jackson Propofol getrunken habe. Die Leber sei eine “gewaltige Einrichtung”, die das Popofol so gefiltert hätte, dass nur ein geringer Prozentanteil das Blut erreicht. Shafer zitierte verschiedene Studien an Ratten, Mäusen, Schweinen, Hünden, Affen und Menschen in Chile, die belegt hätten, dass Propofol trinken keine Wirkung hat.
Am Freitag Nachmittag wird Dr. Steven Shafer von Murrays Verteidigung ins Kreuzverhör genommen. Wie diese ankündigte, wir das Kreuzverhör nicht wie bisher Michael Flanagan führen, der Erfahrenste von Murrays Anwälten in medizinischen Angelegenheiten. Das Kreuzverhör wird Murrays Haupt-Anwalt Ed Chernoff führen. Quelle: jackson.ch, cnn.com, washingtonpost.com
20.10.2011: Prozess: 13. Tag - Zeugen der Anklage
Am Mittwoch wurde die Befragung von Propofol-Experte Dr. Steven Shafer fortgesetzt. Er sagte aus, dass Conrad Murray 17 Unterlassungen begangen habe, von denen jede Michael Jacksons Leben einem Risiko ausgesetzt habe. Zuvor wurde der Jury die Wirkung von Popofol und die korrekte Anwendung detailliert erläutert. “Ich werde täglich im Operationsraum gefragt, 'Wirst du mir das Medikament verabreichen, das Michael Jackson tötete?'”, sagte Shafer. “Das ist eine Angst, die die Patienten nicht haben müssen.” Shafer sagte, dass sich Murray mehr wir ein Angestellter als ein Arzt verhielt, der seinem Boss nicht nein sagt. “Ja zu sagen ist nicht, was Doktoren machen. Ein kompetenter Doktor würde wissen, dies nicht zu tun.” Murray habe seine eigenen Interessen stärker gewichtet als die des King of Pop. Dr. Steven Shafer, der die Gebrauchsanweisungen, die jeder Propofol-Ampulle beiliegen, mitgeschrieben hat, bezeichnete Murrays Aktionen wiederholt als skrupellos, unmoralisch und illegal. Dr. Shafer reist häufig, um die Wirkung von Propofol zu erforschen und erzählte von der Teilname an Anästhesie-Konferenzen in China, Forschung in Kanada, und von Hieroglyphen aus dem alten Ägypten, die zeigen wie Doktoren mit ihren Patienten interagieren. Murrays Fall jedoch sei anders, als alles, das er bisher gesehen habe, so Shafer.
“Wir sind hier in einem pharmakologischen Niemandsland, etwas das Michael Jackson angetan wurde und niemandem sonst in der Geschichte meines Wissens nach”, sagt Dr. Steven Shafer. Das Fehlen von medizinischen Protokollen sei zudem eine Verletzung von Michael Jacksons Rechten. “Er hat ein Recht zu wissen, was mit ihm gemacht wurde. Ohne Behandlungsunterlagen wurde der Familie dieses Recht vorenthalten.” Am gestrigen Gerichtstag waren Katherine und Joseph Jackson anwesend, ebenso die Geschwister Rebbie und Randy Jackson.
Heute wird Dr. Shafer von Murrays Verteidiger ins Kreuzverhör genommen. Dann wird die Verteidigung ihre Zeugen präsentieren. Darunter wird voraussichtlich auch Dr. David Adams sein. Im vor Gericht abgespielten LAPD Interview mit Murray vom 27. Juni 2009, sagte Conrad Murray, dass Adams Michael Jackson 4 mal während zahnärztlichen Behandlungen Propofol verabreicht hatte. Murray sagte ausserdem, dass Michael Jackson auch David Adams angefragt habe, sein Doktor während der This Is It Tour zu sein. Adams habe dafür zwischen US Dollar 1.2 und 1.3 Millionen verlangt. Quelle: jackson.ch, cbsnews.com, tmz.com
18.10.2011: Prozess vertagt
Der Prozess gegen Dr. Conrad Murray wird erst am Mittwoch weiter gehen. Nachdem wegen eines Todesfalls in der Familie von Zeuge Dr Steven Shafer, die Befragung am Montag abgesagt worden war, strich Richter Pastor nun auch die Anhörung am Dienstag. Grund: Damit die Verteidigung mehr Zeit hat, die neusten, von der Anklage dargelegten Untersuchungen in Zusammenhang mit der Menge des Beruhigungsmittels Lorazepam in Michaels Körper, zu analysieren. Murray`s Verteidiger haben darauf hingewiesen, dass die Auswirkung von Lorazapam bisher ignoriert wurde. Ihren Untersuchungen zufolge habe Michael acht Pillen vor seinem Tod genommen. Quelle: jackson.ch, jamaica-gleaner.com, AP
18.10.2011: MJ Denkmal darf in Mistelbach stehen
Der Gemeinderat im Österreichischen Mistelbach hat der privaten Initiative, ein Michael Jackson Denkmal zu erstellen, grünes Licht gegeben und drei Quadratmeter bei einem Park zur Verfügung gestellt. Der Beschluss wurde mit 31 Pro-Stimmen, fünf Gegenstimmen und einer Enthaltung gefällt.
Martina Kainz und Renate Kornfeind hoffen auf ihrer Webseite “Denkmal 4 Michael” weiterhin auf Spenden. Momentan seien 1100 Euro eingegangen. Benötigt werden 4500 bis 10 000 Euro. Herstellen soll die Statue schliesslich eine tschechische Bildhauerin. Quelle: jackson.ch, diepresse.com
18.10.2011: Verlosung - Michael Jackson: The Life of an Icon
Anfang November wird der Film Michael Jackson: The Life Of An Icon auf Blu-ray und DVD veröffentlicht. Die Dokumentation von David Gest gibt beeindruckend Einblick in Michael Jacksons Leben, von seinen frühen Jahre mit den Jackson 5, seinem weltweiten Aufstieg als Solo-Künstler bis zu den letzten Momenten seines plötzlichen Todes.
Der Film feiert am Mittwoch, 2. November, am Londoner Empire Leicester Square Weltpremiere. Bei dem Event werden Michael Jacksons Mutter Katherine, Bruder Tito, Schwester Rebbie, David Gest und Andrew Eastel anwesend sein
In Zusammenarbeit mit Universal Pictures verlosen wir 1 x 2 Tickets für die Weltpremiere in London und 25 x 2 Eintritte für die Premiere in Zürich, die ebenfalls am 2. November stattfindet.
17.10.2011: Cirque du Soleil: Interview mit CH-Akrobaten
Andreas Gasser ist einer von 7 Schweizern, der als Schaukelringer bei der Cirque du Soleil MJ The Immortal World Tour mit von der Partie ist. Für Jackson.ch erzählt Andreas exklusiv von der fantastischen Cirque du Soleil Immortal Show.
Wie hat er den Sprung zu Cirque du Soleil geschafft? Was halten Michaels Brüder von der Show? Was können die Fans von MJ: The Immortal erwarten und kommt die Show auch in die Schweiz?
Seit das Michael Jackson Tribute Konzert am 8. Oktober in Cardiff über die Bühne ging, sind einige Videos auf Youtube aufgetaucht. Hier ein paar Eindrücke von dem Abend, an dem alle Künstler Songs vom King of Pop interpretiert haben:
Die Besucher am gestrigen Michael Jackson Tribute Konzert in Cardiff, Wales, waren begeistert. Hier ein Clip und ein Bericht mit Stimmen der Stars und der Fans, die am Konzert dabei waren. TMZ postete zudem diese 145 tollen Fotos vom Konzertabend. Leider wurde den Veranstaltern der angekündigte Live-Stream des Konzerts auf Facebook ein Tag vor dem Konzert untersagt, so dass viele (enttäuschte) Fans weltweit den Event nicht online mitverfolgen konnten. Ob das Konzert anderweitig noch verfügbar gemacht werden wird (DVD, TV-Übertragung, etc.) ist im Moment nicht klar. Stimmen pro und contra diesen Konzert gab es von Anfang an, einschliesslich innerhalb der Jackson Familie. Gestern waren ausgenommen von Janet, Jermaine und Randy alle Familienangehörige in Wales, auch Michaels drei Kinder. Jennifer Hudson sagte ihren Auftritt kurz vor dem Konzert. Als Grund gab sie via Twitter gröbere Probleme mit der Produktion an. Zuvor kündigten die Veranstalter bereits an, dass die Black Eyed Peas aus ”unvorhersehbarer Umstände” nicht auftreten werden. Quellen: jackson.ch, cnn.com, tmz.com, walesonline.co.uk, people.co.uk
09.10.2011: William Wagner - sucht Geld für MJ Filmprojekt
William Wagner sucht noch immer Spenden für seine Dokumentation über den Prozess im Jahr 2005 gegen Michael Jackson. Wir hatten bereits berichtet über den lokal-Journalist, der sich für Michaels Unschuld einsetzt. (Hier ein Interview von ihm mit Mesereau). Auf dieser Seite mehr über den geplanten Film und wie man spenden kann.
08.10.2011: Prozess: 9. Tag -- die Befragung von Murray
Hier unsere detaillierte Niederschrift der Befragung der LAPD von Conrad Murray: Befragung von Murray
Conrad Murray war üblicherweise sechs Tage pro Woche bei Michael zu Hause; am Sonntag hatte er jeweils frei. Nachdem die Proben nach Mitternacht, am 25. Juni, beendet waren, wurde Murray gebeten, zu Michaels Haus zu kommen. Er war da, bevor Michael ankam. Nach der Dusche und nachdem er ihn mit (Aufhellungs-)Creme eingerieben und Michael sich hingelegt hatte, hatte er Probleme einzuschlafen. Murray verabreichte ihm zuerst Beruhingsmittel. Er berichtete dann den Detectives gegenüber, welche Medikamente er über die nächsten Stunden verabreicht hatte und in welchen Dosierungen. Propofol wurde erst am Vormittag ein Thema, nachdem immer noch nichts gewirkt hatte und Michael immer noch hellwach war. Er sagte immer wieder, er müsse unbedingt schlafen, sonst könne er nicht auf die Tour gehen und man müsse die Tour absagen/verschieben.
07.10.2011: Prozess: 9. Tag -- Zeugen der Anklage
Den Anfang dieses neunten Verhandlungstags machte das Kreuzverhör des toxikologischen Experten Dan Anderson (siehe gestern) durch die Verteidigung. Michael Flanagan fokussierte sich beim Kreuzverhör erwartungsgemäss auf die Analyse des Mageninhalts und wie Lorazepam in Urin und Blut reagiert und in welcher Wechselwirkung und welchem Ausmass; Fragen, die gemäss des Zeugen in das Gebiet eines Pharmakologen gehörten und die er nicht beantworten könne. Die Staatsanwaltschaft erhob gegen Ende bei jeder Frage Einspruch, dem auch stattgegeben wurde, da einige der Fragen nicht dazu dienten, neue Fakten zu etablieren, sondern rein dazu, sich mit dem Zeugen anzulegen, während andere Fragen nicht in das Fachgebiet des Zeugen gehörten. Flanagan machte mit derartigen Fragen weiter, die Staatsanwaltschaft erhob Einspruch, dem stattgegeben wurden und nach einer Weile sagte Richter Pastor dem Verteidiger, er müsse das Thema wechseln. Flanagan hatte daraufhin keine weiteren Fragen mehr.
Anschliessend rief die Staatsanwaltschaft Elissa Fleak vom gerichtsmedizinischen Institut nochmals in den Zeugenstand (siehe 7. und 8. Prozesstag). Hier ging es darum, dass die Staatsanwaltschaft mit der Zeugin nochmals in klarer, strukturierter Weise Fotos (vom 25. und 26. Juni 2006 in der Nähe vom und im Master Bathroom von Michael Jackson -- nicht dem Tatort) dokumentieren konnte, mit denen die Verteidigung an den Vortagen die Zeugin verwirrt hatte bzw. darauf abgezielt hatte, sie als inkompetent darzustellen. Die Verteidigung hatte anschliessend nochmals Gelegenheit zum Kreuzverhör und verfolgte dabei wieder das gleiche Ziel, wie die beiden Tage zuvor. So zeigte Ed Chernoff u.a. Fotos von einer Brüstung im Master Bathroom von Michael Jackson neben der Badewanne, auf dem einmal Tablettendosen zu sehen sind, auf einem anderen aber nicht. Elissa Fleak machte nochmals klar, dass sie das Master Bathroom nicht untersucht und auch diese Fotos nicht gemacht hatte und am 25. Juni sich dort nur kurz umgeschaut hatte, bevor sie das Schlafzimmer untersuchte, in dem Michael gestorben war.
Als nächstes wurde Scott Smith, ein Detective des Los Angeles Police Department (LAPD), in den Zeugenstand gerufen. Er wurde am 25. Juni 2009 um 15:30 Uhr von seinem Vorgesetzten über den Tod von Michael Jackson in Kenntnis gesetzt und wurde daraufhin beordert, zum UCLA Medical Center in die Notaufnahme zu gehen. Conrad Murray hatte er dort nicht persönlich gesehen, nur auf Überwachungskameras als dieser die Notaufnahme kurz nach halb fünf verlassen hatte. Vor Ort hatte er nur kurz mit zwei Bodyguards von Michael Jackson gesprochen, bevor er zu Michael Jacksons Haus an der North Carolwood fuhr. Zu diesem Zeitpunkt war es noch immer eine Todesuntersuchung (keine Morduntersuchung). Entsprechend war das gerichtsmedizinische Institut hauptverantwortlich für die Untersuchung vor Ort, nicht das LAPD. Dessen Funktion war es, das gerichtsmedizinische Institut, insbesondere Elissa Fleak, zu unterstützen. Detective Smith sagte auch, dass das LAPD ihren eigenen Fotographen vor Ort hatte und dass sich das LAPD bei ihrer Untersuchung auf das Master Bedroom, einschliesslich dem Master Bathroom, konzentriert hatten. Detective Smith berichtete ebenfalls, dass nachdem die offiziellen Stellen am Abend des 25. Juni das Haus von Michael Jackson verlassen hatten, sie die Sicherung und Sicherheit auf Anfrage der Jackson Familie dem privaten Sicherheitsdienst im Haus übergeben hatten. Diese Frage und Aussage diente dazu, eine frühere Andeutung von Ed Chernoff gegenüber Elissa Fleak zu berichtigen, der sie beschuldigte, dass sie das Haus nicht gesichert hatte und deshalb Sachen mehr da oder anders platziert waren.
Detective Smith berichtete dann weiter, dass er auch bei der Autopsie von Michael Jackson am 26. Juni anwesend war und danach noch immer keine klare Todesursache feststand. Die toxikologische Analyse war noch pendent. Nach der Autopsie ging Detective Smith zu Michael Jacksons Haus zurück, um den leitenden Gerichtsmediziner Ed Winter zu unterstützen (Elissa Fleak war am 25. und 29. Juni vor Ort). Unter anderem wurden ihm dabei verschiedene leere Tablettendosen, die Ed Winter im Master Bathroom gefunden hatte bzw. die die Jackson Familie den Untersuchenden übergeben hatte (so ein Necessaire u.a. mit altem, vertrocknetem Marihuana und leeren Tablettendose) zum Fotographieren und Inventarisieren gegeben. Hierbei handelte es sich um weitere Beruhigungsmittel, die z.T. Conrad Murray, z.T. Arnold Klein an Michael Jackson bzw. an einen seiner Aliasse verschrieben hatte. Wie die Staatsanwaltschaft mit Hilfe von Fotos und Erklärung durch Detective Smith erläuterte, waren es diese leeren Tablettendosen, die Ed Chernoff auf seinen Fotos an Elissa Fleak vom Master Bathroom gezeigt und sie dazu befragt und ihr Vorgehen und Erinnerungsvermögen hinterfragt hatte. Die Tabletten wurden zwecks dem Fotos auf der Brüstung neben der Badewanne positioniert. Deshalb waren sie auf einigen Fotos drauf, auf anderen nicht.
Als nächstes ging es um das Treffen vom 27. Juni zwischen Detectives Smith und Martinez vom LAPD und Conrad Murray mit seinen beiden Anwälten (u.a. Ed Chernoff) im Ritz Carlton (der Ort wurde von Murrays Anwälten vorgeschlagen). Dazu sei nochmals zu bemerken, dass zu diesem Zeitpunkt die toxikologischen Berichte noch nicht vorlagen und es dem LAPD darum ging, mehr Informationen von Michael Jacksons Leibarzt zu erfahren, die bei der Ermittlung der Todesursache helfen könnte. Es folgte nun die mit grossen Interesse erwartete Aufnahme dieses zweistündigen Interviews. Die ersten 15 Minuten davon wurden abgespielt. Dann wurde für die Mittagspause unterbrochen. Der Rest der Aufnahme wird nach dem Mittag, um 22:30 Uhr Schweizer Zeit, abgespielt. Zwei Informationen aus den ersten 15 Minuten scheinen von Interesse: Als die Detectives Dr. Murray fragten, ob er wisse, ob Michael Jackson auch noch von anderen Ärzten behandelt wurde, sagte er nein. Ferner klärte er, dass er von Michael Jackson direkt angestellt wurde, aber von AEG bezahlt wäre. Wir dürfen auf den restlichen Teil des Interviews gespannt sein.
In der Nachmittagssession wurde die Aufzeichnung des LAPD Interviews mit Conrad Murray weiter abgespielt. Richter Pastor entliess die Geschworenen kurz nach Mitternacht Schweizer Zeit (15 Uhr Ortszeit) ins Wochenende. Die Aufnahme ist noch nicht (ganz) fertig abgespielt. Der Montag ist in den USA ein Feiertag und der Prozess wird somit am Dienstag, 17:45 Uhr Schweizer Zeit (8:45 Uhr Ortszeit), fortgesetzt. Es ist zu erwarten, dass dann die Aufnahme zu Ende gespielt wird und Detective Smith von beiden Parteien befragt wird. Quellen: jackson.ch, tmz.com (ab Live-Stream)
07.10.2011: Prozess: 8. Tag -- 2. Teil
In der gestrigen Nachmittagssession wurde wie angedeutet mit der Befragung des Toxikologen und Kriminalisten Dan Anderson fortgefahren. Die toxikologische Analyse bezog sich auf Untersuchungen von Proben der folgenden Bereiche: Blut Herz / Blut Spital / Blut Oberschenkel / Glas* / Leber / Mageninhalt / Urin / Urin (von Katheter im Schlafzimmer) / Spritze, Schläuche, Infusionsbeutel. *Bemerkung jackson.ch: Hier ist nicht klar, was damit gemeint ist (z.B. Reagenzglas, Glas aus Schlafzimmer).
Die folgenden starken rezeptpflichtigen Medikamente wurden dabei in Michael Jackson gefunden: - Propofol (Diprivan) - Lidocain - Diazepam (Valium) - Lorazepam (Ativan) - Midazolam (Versed) - Ephedrine
Propofol wurde in allen acht Proben von Michael Jacksons Körper und Körperflüssigkeiten sowie dem Infusionsset gefunden. Da die Verteidigung von Anfang an mit der Theorie argumentiert hat, dass Michael Jackson sich die fatale Dosis Propofol selbst zugeführt hatte, in dem er sie trank, als Dr. Murray nicht im Raum war, war es der Staatsanwaltschaft wichtig mit dem Experten zu klären, dass die Menge an Propofol, die im Mageninhalt von Michael Jackson gefunden wurde, im Vergleich zu den anderen Bereichen äusserst gering war. Der Toxikologie veranschaulichte dies den Geschworenen wie folgt: 1 Pack Zucker oder Süssstoff, wie es sie in den Restaurants gibt, wiegt 1 g, was 1000 mg entspricht. Und die Menge Propofol, die in Michael Jacksons Magen gefunden wurde, entspricht einem sehr kleinen Teil eines Milligramms (und ist somit ca. 1 Millionstel eines Gramms). Das heisst, die Menge ist sehr, sehr gering, insbesondere im Vergleich zu den im Blut und in der Leber festgestellten Mengen an Propofol. Für die einzelnen Resultate sowie die Gesamtübersicht am Ende des Berichts (zweitletzte Seite) siehe hier für eine Kopie des toxikologischen Berichts. Der Vollständigkeit halber sei erwähnt, dass bei Michael Jacksons Proben keine illegalen Drogen gefunden wurden.
Im Kreuzverhör bezweckte die Verteidigung, Unterstützung für ihre Strategie, dass Michael Jackson allein, in der Abwesenheit von Murray, acht Tabletten Lorazepam und Propofol geschluckt und somit seinen Tod verursacht hatte. Die Verteidigung betonte, dass im Magen eine höhere Dosis an Lorazepam, einem Medikament, das der Beseitigung von Angst- und Beklemmungszustände dient, gefunden wurde als im Blut von Michaels Herz und Bein. Als Flanagan, Anwalt der Verteidigung, den Experten fragte, ob er finde, dass es wichtig sei, dass die Konzentration dieses Medikaments im Magen ca. viermal höher sei als im Blut, meinte Dan Anderson: "Nicht wirklich. Das bedeutet nicht unbedingt, dass [die Tabletten] oral eingenommen worden waren." Ferner wollte die Verteidigung aufzeigen, dass bei der toxikologischen Untersuchung kein Demerol in Michael Jacksons Blut gefunden wurde, weil die Verteidigung im Eröffnungsplädoyer argumentierte, dass Michael Jackson nicht schlafen konnte, da er unter Demerolentzug litt, weil er die Tage vor seinem Tod Dr. Klein nicht besucht hatte, der Michael, so die Verteidigung, in den Wochen vor seinem Tod abhängig von diesem morphiumähnlichen Schmerzmittel gemacht hatte und dies ohne Mitwissen von Dr. Murray.
Mit der Befragung von Dan Anderson wird heute Vormittag fortgefahren. Für beide Parteien ist der toxikologische Bericht und die daraus folgenden Aussagen von grösster Wichtigkeit für ihre Gesamtstrategie. Quellen: jackson.ch, abclocal.go.com (ab Live-Stream), cnn.com
06.10.2011: Prozess: 8. Tag -- Zeugen der Anklage
Die heutige Vormittagssession des achten Prozesstages fuhr fort mit der Befragung der gestrigen Zeugin, Elissa Fleak vom gerichtsmedizinischen Institut. Ed Chernoff, Anwalt von Dr. Murray sorgte mit seinem Kreuzverhör nicht nur bei der Zeugin für zweitweise Verwirrung. Seine Befragung war oftmals nicht strukturiert und klar. Zudem hatte er des Öfteren erheblich mit seinen technischen Fähigkeiten zu kämpfen. (In einem amüsanten Moment, als Chernoff mit seinem iPad nicht zurecht kam, stand Staatsanwalt Walgren auf und half Chernoff aus.) Nach einem langwierigen und verwirrenden Kreuzverhör der Zeugin mit einem abrupten Ende, das (für den Moment zumindest) keinen Sinn machte, hatte die Staatsanwaltschaft nochmals die Gelegenheit ihre Zeugin zu befragen und David Walgren machte dabei von der Gelegenheit Gebrauch, die irreführende Befragung bzw. deren Einzelheiten klar in Kontext zu stellen und somit der Zeugin die Möglichkeit zu bieten, dass sie die Zusammenhänge und technischen Details (was, wie, wo) klären und in den richtigen Kontext stellen konnte. Trotz der verwirrenden Befragung durch die Verteidigung muss jedoch festgehalten werden, dass Elissa Fleaks Vorgehen am 25. und 29. Juni 2009 vor Ort nicht fehlerfrei war. Unter anderem hinterliess sie Fingerabdrücke auf einer Spritze, die sie zudem entfernt hatte, bevor sie sie photographiert hatte. Zudem unterliess sie es vor Ort, von der Propofolampulle, die in einem Infusionsbeutel enthalten war, ein Foto zu machen, bevor sie die Ampulle rausnahm. Sie machte das Foto dann erst im Nachhinein und platzierte dabei die Ampulle auf dem Infusionsbeutel. Die Staatsanwaltschaft war am Ende bemüht, ihre Zeugin nochmals zu kreditieren, indem sie feststellten, dass keine Untersuchung perfekt laufe und immer einige Fehler unterliefen bzw. Korrekturen in Aussagen oder Vorgehensweisen gemacht würden. Sie habe ihre Arbeit damals nach bestem Wissen und Gewissen gemacht, so die Zeugin. Wie sehr die Mängel in der Untersuchungsmethodik von Elissa Fleak am Ende ins Gewicht fallen, bleibt zu sehen. Wichtiger und entscheidender sind am Ende wohl die Resultate der toxikologischen Untersuchung der beschlagnahmten Medikamente und des medizinischen Zubehörs.
Nachdem Elissa Fleak aus dem Zeugenstand entlassen wurde, beantragte die Staatsanwaltschaft, dass ein Bericht des Los Angeles Police Department betreffend Resultate aus der Fingerabdruckanalyse in Bezug auf die in Michael Jacksons Schlafzimmer aufgefundenen Medikamente und des medizinischen Zubehörs vorgelesen und von beiden Parteien als korrekt akzeptiert würde. Dem Antrag wurde stattgegeben und die Verteidigung gab ihr Einverständnis. Die Liste war, wie gestern von Elissa Fleak und Staatsanwalt Walgren aufgezeigt, lang und entsprechend war auch diese Aufzählung recht lange. Zusammenfassend sei hier festgehalten, dass gewisse Flaschen, Ampullen, Pillendosen, Spritzen und Beutel Fingerabdrücke aufzeigten, die (a) klar identifizierbar waren und zugeordnet werden konnten (inkl. einer Propofol Ampulle mit Murray Fingerabdruck); die (b) identifizierbar waren, aber keine Identifikation ermöglichten (dh. es wurde keine Übereinstimmung mit den selektierten Personen, von denen die Abdrücke genommen wurden, gefunden); die (c) keine identifizierbaren Fingerabdrücke aufweisten und somit kein Vergleich gemacht werden konnte.
Anschliessend wurde der nächste Zeuge der Staatsanwaltschaft in den Zeugenstand gerufen: Dan Anderson, Toxikologe und abteilungsleitender Kriminalist vom L.A. County gerichtsmedizinischem Institut. Vor der Mittagspause wurde er von der Staatsanwaltschaft erst einmal zu deren differenzierter Arbeitsmethodik befragt und es wurde erklärt, wie der toxikologische Bericht zu lesen ist (welche Kolonne was bedeutet und welche Messeinheiten was bedeuten etc.). Nach der Mittagspause wird mit der Befragung dieses Zeugen in Bezug auf die konkreten Resultate der umfangreichen Analyse weitergefahren. Quellen: jackson.ch, abclocal.go.com (ab Live-Stream)
06.10.2011: Immortal Album und Cirque du Soleil Premiere
Bestell-Möglichkeiten und die Mitteilung von Sony Music Switzerland zum Ende November erscheinenden Album findest du hier: Michael Jackson - Immortal. Und hier ein weiterer Clip auf Youtube von der gleichnamigen Cirque du Soleil Show-Premiere. (Auf dem roten Teppich, Interviews und kurze Show-Eindrücke.)
06.10.2011: Prozess: 7. Tag -- 2. Teil
In Ergänzung zum 1. Teil des 7. Prozesstags (siehe unten) und der im Gerichtssaal abgespielten Audioaufnahme von Michael Jackson hat HLNs juristischer Analyst B.J. Bernstein geschrieben, dass jene 4 Minuten und 12 Sekunden jeden bewegen und zeigen, wie tragisch Michael Jacksons Tod war. Die Aufnahme lasse auch verschiedene Interpretationen offen: "Zeigt es Dr. Murrays mangelhafte Betreuung oder Michaels Verzweiflung, um mit der Tour Erfolg zu haben und alles mögliche dafür zu tun, dass er für die Performance genügend ausgeruht ist? Das können wir jetzt noch nicht wissen. Was man aber bereits feststellen kann, ist dass die Aufnahme offenbart, wie tief der Schmerz war, den Michael Jackson [für die Kinder und Zukunft dieser Welt] fühlte und sein Wunsch, mit seiner Musik etwas zu verändern", so Bernstein.
Fortsetzung zu Stephen Marx Aussagen betreffend der elektronischen Dokumente, die er auf Murrays iPhone gefunden hat: Die Staatsanwaltschaft lies neben dem Audiotape von Michael Jackson auch eine Voicemail von Frank Dileo, Michaels Manager, vom 20. Juni 2009, abspielen, in der Dileo sagte: "Bitte ruf mich an… Ich bin sicher, Du weiss [Michael] hatte letzte Nacht [bei den Proben] einen Anfall. Er ist krank… Ich glaube, Du musst bei ihm eine Blutuntersuchung vornehmen. Wir müssen nachsehen, was er macht." Dies deckt sich mit einer E-Mail, die Kenny Ortega, der am ersten Prozesstag im Zeugenstand war, zur gleichen Zeit an Conrad Murray geschickt hatte. In Bezug auf die gestern erwähnten E-Mails von Murrays iPhone sei ergänzt, dass die Versicherer besorgt waren, nachdem sie in den Medien über ernsthafte gesundheitliche Probleme von Michael gelesen hatten (dass er manchmal im Rollstuhl sei, und er unter Rückenproblemen, Lupus, Emphysem und Krebs leide) und sie deshalb auf den Unterlagen von Michaels Krankengeschichte bestanden, diese jedoch noch immer nicht erhalten hatten. Murray antwortete darauf, dass Michael Jackson sich weigere, die Freigabe der Unterlagen an die Versicherungsgesellschaft zu genehmigen. "Ich sprach mit Mr. Jackson und habe ihn gebeten, die Freigabe seiner medizinischen Unterlagen zu bewilligen, um Sie bei der Erstellung der Versicherungspolice für den Fall von Absagen seiner Shows zu unterstützen, aber er hat diese nicht erteilt. Ich schlage deshalb vor, dass jemand von AEG höflich mit Mr. Jackson sprechen sollte, um ihm die Relevanz dieser Unterlagen aufzuzeigen, da er der Meinung ist, dass eine derartige Versicherungspolice bereits besteht", so Murray. Betreffend die Medienmeldungen über Michaels Krankheit schrieb er, etwas weniger als eine Stunde vor dem 911 Notruf: "[L]assen Sie mich sagen, dass diese [Medien]berichte nach meinem Wissen allesamt falsch sind." Die Unterlagen vom iPhone, so die Staatsanwaltschaft, sollen zeigen, dass Dr. Murray kurz vor Michaels Tod mit diversen E-Mails und Telefonaten beschäftigt war und er daher seinen Patienten vernachlässigt hatte, als dessen Atem stillstand und er starb.
Die Unterlagen zeigten auch, dass Dr. Murray in den letzten Tagen vor Michaels Tod mit seinen eigenen Vertragsverhandlungen beschäftig war. Zwar hatte Murray den Vertrag, um für USD 150'000 pro Monat während der Tour Michaels Leibarzt zu sein, unterzeichnet, aber weder Michael Jackson noch AEG hatten den Anstellungsvertrag gegengezeichnet. Eine frühere Zeugin hatte ausgesagt, dass sie mehr Informationen über Michaels Gesundheitszustand benötigte, inklusive Unterlagen, die Murray selbst über Michael Jackson hatte. Dr. Murray bestand jedoch darauf, dass Michael ein gesunder Mann war und sein File über ihn sehr dünn sei, weil Michael in so einem guten Gesundheitszustand sei.
Nach Stephen Marx trat Elissa Fleak, Ermittlerin für das Gerichtsmedizinische Institut von Los Angeles County, in den Zeugenstand. Sie sagte aus, dass sie Schwierigkeiten hatte, die Todesursache von Michael Jackson festzustellen. Rein vom gerichtsmedizinischen Bericht her, schien es sich bei Michael um einen gesunden 50-jährigen Mann zu handeln. Die merkwürdigen Umstände seine Todes veranlassten das gerichtsmedizinische Institut jedoch eine genauere Untersuchung der Todesumstände zu eröffnen. Entsprechend ging Elissa Fleak die Crime Scene in Michael Jacksons damaligem Zuhause, am Carolwood Drive, untersuchen. Bei ihrem ersten Besuch beschrieb Elissa Fleak unter Staatsanwalt Walgrens Leitung genau, welche medizinischen Flaschen und Tablettendosen sie im Schlafzimmer auf dem Nachttisch, auf einem Tisch neben dem Nachttisch und am Boden unter dem Nachttisch gefunden hatte. Die Liste schloss ein: 12 Flaschen Propofol (1 leeres Fläschchen war am Boden neben dem Bett gefunden wordden), eine Flasche des Beruhigungsmittels Lorazapam und Flumazenil, ein Medikament, das die Nebenwirkungen von Lorazapam bekämpft. Hinzu kam ein ärztliches Rezept für Tizanidine, einem Muskelentspannungsmittel, welches von Dr. Klein an Omar Arnold, einem von mehrern Aliasnamen von Michael Jackson, verschrieben hatte. Die übrigen Medikamente wurden von Dr. Murray verschrieben. Bei ihren zweiten Besuch von Michaels Zuhause fand Elissa Fleak den Sack von Medikamenten, die Dr. Murray in Panik versteckt hatte, als Michael aufgehört hatte zu atmen. Zum Teil hatte er dafür Michaels Security Guard Alberto Alvarez instruriert gehabt, der dies am 3. Prozesstag mit seiner Aussage bereits bestätigt hatte. In diesem Sack wurden Fläschchen von Lidocain, Propofol, Lorzapam und Midazolam gefunden. Die Verteidigung argumentiert, dass Michael Jackson seinen eigenen Tod verursachte hatte, indem er acht Lorazepam Pillen geschluckt und Propofol (ebenfalls oral) eingenommen hatte.
Die Befragung von Elissa Fleak wird heute, am 8. Prozesstag, fortgesetzt. Quellen: jackson.ch, cnn.com, abcnews.go.com
05.10.2011: Prozess: 7. Tag - Zeugen der Anklage
Als erstes rief die Staatsanwaltschaft heute Sally Hirschberg in den Zeugenstand. Sie arbeitet für Seacoast Medical Supply und sagte aus, dass ein Auftrag für eine Bestellung Dr. Murrays für ein intravenöses Infusionsset von ihrer Firma abgelehnt wurde, da dessen Kreditkarte abgelehnt worden war. Die Staatsanwaltschaft zeigte daraufhin gestützt auf Rechnungen von Seacoast, dass Dr. Murray bereits seit 2006 mit ihnen Geschäfte tätigte. Ein Beleg zeigte zudem, dass Dr. Murray versucht hatte, eine intravenöse Ausrüstung an die Adresse seiner Freundin Nicole Alvarez in Santa Monica zu schicken. Die Zeugin sagte, dass der Umstand einer privaten Lieferadresse bei ihrer Firma die Alarmglocken schrillen liess und sie sich gestützt darauf weigerten, die Ausrüstung an jene Adresse zu schicken. . Als nächstes rief die Verteidigung Stephen Marx, einen forensischen Computerexperten des Los Angeles Police Department, in den Zeugenstand. Seine Aufgabe war es damals, die Daten von Dr. Murrays iPhone rauszuholen und zu analysieren. Zum einen wurden diverse E-Mails von Murrays iPhone datiert vom Juni 2009, Tage vor Michaels Hinscheiden, aufgezeigt, bei denen es im Fokus des Kreuzverhörs der Verteidigung insbesondere um den ausstehenden Gesundheitscheck und die fehlenden Unterlagen zu Michaels gesundheitlicher Vorgeschichte ging. Nach den E-Mails spielte die Staatsanwaltschaft die Audioaufnahme ab, die Stephen Marx ebenfalls von Murrays iPhone extrahiert hatte. Diese Aufnahme, von der die Staatsanwaltschaft einen Teil bereits bei ihrem Eröffnungsplädoyer abgespielt hatte, hatte Dr. Murray mit seinem iPhone am 10. Mai 2009 aufgenommen. Für die vollständige Niederschrift der Audioaufnahme siehe hier. Auch wenn die Stimme und der entsprechende physischen Zustand Michaels in dieser Aufnahme für jeden Fan herzzerreissend und schockierend ist, so sei auch bemerkt, dass der Inhalt von Michaels Aussage an sich recht klar und strukturiert ist. Natürlich stellt sich in einem grösseren Zusammenhang die Frage, weshalb Dr. Murray diese Aufnahme damals überhaupt machte.
Das Abspielen der Audioaufnahme von Michael Jackson beendete die morgendliche Session, früher als gewöhnlich. Den Parteien wurde mehr Zeit eingeräumt, die Nachmittagssession vorzubereiten. CNN nimmt an, dass heute Nachmittag u.a. auch das zweistündige polizeiliche Interview mit Dr. Murray wenige Tage nach dem fatalen Ereignis abgespielt wird. Quellen: jackson.ch, cnn.com, abclocal.go.com
05.10.2011: Interview mit Tom Mesereau
HLNs Jane Velez-Mitchell hat Tom Mesereau, der Michael Jackson 2005 verteidigt hatte, zum bisherigen Verlauf des Prozesses gegen Dr. Murray befragt. Mesereau lobte die bisherige Arbeit der Staatsanawaltschaft, die ihren Fall sehr klar und verständlich präsentiere. Die Verteidigung habe bisher noch nicht viel erreicht bei ihren Kreuzverhören. Mesereau meint aber auch, dass das noch nichts aussagen soll. Mesereau betonte am Ende jedoch, dass Murray einen unprofessionellen, mittelmässigen, narzisstischen und egoistischen Eindruck mache. "Anstatt sich um seinen Patienten zu kümmern, scheint es, dass er immer nur um sein eigenes Wohl besorgt war. Und ich glaube, das könnte entscheidend", so Mesereau. Siehe hier für den Interview Clip. Quellen: jackson.ch, cnn.com
04.10.2011: Prozess: 6. Tag - Zeugen der Anklage
Die Anklage fuhr damit fort, der Jury vor Augen zu führen, dass Murray am 25. Juni seinen berühmten Patienten, seine Arztpraxis und sein Privatleben jonglieren wollte. Alles gleichzeitig. Murrays ehemalige Freundin Sade Anding sagte aus, dass ihr Telefon mit Murray am Tag von Michaels Tod abrupt unterbrochen wurde. Sie sagt, dass sie Stimmen, husten und murmeln an Murrays Ende hörte. Dass es klang, wie wenn sein Telefon in der Jackentasche sei und er ihr keine Aufmerksam mehr schenkte. Murray habe sie um 11:51 a.m angerufen und dann etwa fünf oder sechs Minuten mit ihr gesprochen.
Dann sagte Murrays Freundin Nicole Alvarez über eine Lieferung aus. Angeblich Propofol, das Conrad Murray zu ihrem Appartement in Santa Monica, Calif liefern liess. Die 29-Jährige bestätigte, die Gegenstände erhalten, diese aber nie geöffnet zu haben. Alvarez, die ein Kind mit Murray hat, sagte auch, dass der Doktor ihr bereits ein Jahr vor dem Juni 2009 gesagt habe, Michael Jacksons persönlicher Arzt zu sein. Sie beschrieb, wie sie Michael in Las Vegas getroffen hatte, wo Murray eine Praxis führt. „Ich war sprachlos. Ich konnte es nicht glauben, Michael Jackson zu treffen.“ Alvarez sagte, sei und Murray hätten Michael mehrere Male getroffen, auch nach der Geburt von ihrem jungen Sohn.
Alvarez sagte weiter, dass sie wusste, dass Murray als persönlicher Arzt für MJ arbeitete, während dieser für eine Serie von Comeback-Konzerten probte. Murray habe ihr Appartement ab April 2009 häufig in der Nacht verlassen und sei am nächsten Tag früh zurück gekehrt. Telefonaufzeichnungen, die am Montag vor Gericht gezeigt wurden, zeigten, dass Murray Nicole Alvarez an dem Nachmittag von Michaels Tod vier Mal angerufen hatte. Inklusive einem Anruf, während er mit der Ambulanz mit Michaels leblosen Körper ins Spital fuhr.
Weitere Zeugen heute: Michelle Bella, die angab, Murray in einem Club in Vegas getroffen und sein Nummer erhalten zu haben. Sie sagt, Murray habe ihr am Morgen vom 25. Juni geschrieben. Auch Stacey Ruggles, eine Angestellte von Murray, bestätigte, dass sie am Morgen vom 25. Juni acht Minuten mit Murray telefoniert hat.
Dann sagte Tim Lopez aus. Der Apotheker, der vor Prozess Beginn “vermisst” wurde. Lopez berichtete, Murray im Jahr 2008 zum ersten Mal getroffen zu haben, als dieser in seine Apotheke kam, um nach einer Haut-Aufhellungs Creme zu schauen. Für seine Afroamerikanischen Patienten, die unter Vitiligo leiden. (der Krankheit, die auch Michael hatte). Im April 2009 habe Murray das erste Mal 35 Fläschchen Propofol bestellt. Murray habe einen Teil behalten und den Rest an eine Adresse in Santa Monica senden lassen. (ev. an Nicole Alvarezs Apartment)). Zwischen April und Juni 2009 bestellte Murray weitere Mengen an Propofol und andere Medikamente. Lopez sagte, total habe er Dr. Murray 225 Fläschchen Propofol, 20 Fläschchen Lorazepam und 60 Fläschchen Midazolam gesendet. Quelle: jackson.ch, cbsnews.com, tmz.com
04.10.2011: MJ Estate beantwortet Fragen auf CNN
Am Montag sprach der MJ Estate Co-Nachlassverwalter John Branca und der Estate-Anwalt Howard Weitzman in Piers Morgan Tonight Show auf CNN. Branca erzählt, wie er Michael im Jahr 1980 kennen lernte und berichtet über einige Business-Zusammenarbeiten. Wie etwa der Kauf des berühmten ATV "Beatles" Kataloges für USD 47.5 Millionen im Jahr 1985. Branca und Weitzman sprachen auch über aktuelle Projekte, was Michael hinter sich liess und über einiges mehr. Spannend auch, gemäss Branca haben Jackie Jackson und Michaels Neffe Taj als Berater/Gutachter mit dem MJ Estate zu tun. Am Ende der Sendung geht es um die Cirque du Soleil Show. Der 1. Teil auf Youtube, und hier der 2. Teil. Quelle: jackson.ch, youtube.com, cnn
04.10.2011: Prozess: 5. Tag - Teil 2
Am Nachmittag der 5. Anhörung begann die Staatsanwaltschaft mit der Befragung der Gesprächspartner, mit denen Dr. Murray am 25. Juni telefoniert hatte. Die Staatsanwaltschaft will neben der Rekonstruktion der Zeitachse auch andeuten, dass Murray an jenem Morgen nachlässig und abgelenkt war. Dr. Joanne Pashard, Doktor in Houston, bezeugte, dass sie Muray am Morgen angerufen hatte, um sich über einen seiner Patienten zu erkundigen. Sie sagt, Murray hatte keine Probleme, ihr detaillierte Informationen zu geben, und sie sei über die präzisen Angaben überrascht gewesen. Eine Mitarbeiterin von Murrays Praxis in Las Vegas gab an, um 8:49am mit Murray telefoniert zu haben. Dann sagte Bridgette Morgan aus, eine Frau, die Murray in einem Club in Vegas getroffen hatte. Sie sagte, Murray um 11:26am angerufen zu haben. Doch dieser habe nicht zurück gerufen. Als der Staatsanwaltschaft die Frau auf ihre persönliche Beziehung mit Murray ansprechen wollte, unterbrach der Richter. Er will die Jury keine Details zu Murrays Privatleben hören lassen. So wird wohl einiges nicht zur Sprache kommen, was Murrays Freundinnen währen der Voruntersuchung aussagten. Etwa, dass der Doktor mehrere Liebhaberinnen um die Zeit von Michaels Tod hatte. Auch nichts über seine 7 Kinder von sechs unterschiedlichen Frauen. Quelle: jackson.ch, cnn.com, tmz.com
03.10.2011: Prozess: 5. Tag - Zeugen der Anklage
Der heutige Prozesstag fuhr mit der Befragung von Dr. Richelle Cooper fort, verantwortliche Notfallärztin im UCLA Medical Center bei Einlieferung von Michael Jackson. „Ich denke an all die Gründe, weshalb ein 50-jähriger Mann plötzlich stirbt,“ so Cooper vor Gericht. Ein grosser Teil von Dr. Coopers heutiger Aussage befasste sich mit Propofol und dessen Gebrauch. Unter anderem sagte sie, dass sie Propofol selbst nie ausserhalb eines Spitals benutzt hatte und dass er in den vielen Unterredungen, die sie mit Dr. Murray hatte, Propofol nie erwähnt hatte. „[Dr. Murray] sagte, Mr. Jackson hatte sehr hart gearbeitet und dass er, so glaubte er, dehydriert war. Er erwähnte auch, dass er ihm 2 Milligramm Lorazepam [ein mildes Beruhigungsmittel] verabreicht hatte und am späteren Vormittag nochmals 2 Milligram Lorazepam und er dann den Herzstillstand beobachtete.“ Dr. Coopers sagte auch aus, dass es wahrscheinlich keinen Unterschied gemacht hätte, wenn sie gewusst hätte, dass Propofol verabreicht worden war, da Michael Jackson bereits seit einiger Zeit klinisch tot war, als er ihr Patient wurde. Sie sagte auch, dass sie Dr. Murray erlaubte, auf dem Weg zum Spital Michael Jackson zu betreuen, da er ihr gesagt hatte, dass er einen Puls gespürt hatte.
Als nächstes wurden Edward Nixon von AT&T und Jeff Strom von Sprint Nextel zu den Telefonanrufen von Dr. Murrays Mobiltelefonen um den Zeitpunkt von Michael Jacksons Tod befragt. Diese Aussagen dienten in erster Linie der technischen Erklärung der Telefonlogs beider Gesellschaften. Die Staatsanwaltschaft wollte damit auch aufzeigen, dass Dr. Murray Stunden vor Michael Jacksons Tod andere Sachen im Kopf hatte, einschliesslich seinen Vertrag als Michael Jacksons Leibarzt während der „This Is It Tour“ bewilligt zu bekommen. Die Telefonlogs werden ferner im Rahmen der bevorstehenden Befragung von Dr. Murrays ehemaliger Freundin und zwei weiteren weiblichen Bekannten von Dr. Murray relevant sein. Wie z.B. in der Anhörung bereits von Dr. Murrays Ex-Freundin ausgesagt wurde, war er mit ihr am Telefon, als er realisierte, dass mit Michael Jackson etwas nicht stimmte und er akute Probleme hatte.
Dr. Tshao Nguyen, Ärztin und Kardiologin am UCLA Medical Center, wurde als nächstes von der Staatsanwaltschaft befragt. Sie wurde gebeten, in den Notfallraum zu kommen, um bei der Betreuung von Michael Jackson zu assistieren. Dr. Cooper stellte sie umgehend Dr. Murray vor, woraufhin Dr. Nguyen ihn um eine gesamtheitliche Einschätzung bat über das, was abgelaufen war. Auch ihr sagte Dr. Murray, dass er Michael Jackson nur 4 Milligram Lorazepam verabreicht hatte und sonst keine weiteren Medikamente oder Beruhigungsmittel. Propopol hatte er auch ihr gegenüber nie erwähnt. Als sie ihn fragte, wann er dem Patienten das Lorazepam verabreicht hatte, konnte er sich nicht erinnern. Er sagte nur, dass als er zurück in den Raum kam, der Patient nicht mehr geatmet hatte. Als Dr. Nguyen Murray auch hier nach dem Zeitpunkt fragte, sagte er, er könnte sich auch nicht mehr erinnern. Ebenfalls habe er nicht sagen können, wie viel Zeit vergangen war zwischen dem Zeitpunkt von Michael Jacksons Atemstillstand und dem Notruf. Obwohl zu keinem Moment die Rettungsmannschaft und Notfallärzte einen Puls bei Michael Jackson hatten vorfinden können, bestand Dr. Murray darauf, dass er einen Puls gespürt hatte und dass sie nicht aufgeben sollten. Schliesslich handle es sich um Michael Jackson. Dr. Nguyen sagte dem Gericht: „Es war kein Fall von „too little, too late“ sondern ein Fall von „too late“. Mit anderen Worten, jede Hilfe kam zu spät.
Richter Pastor unterbrach hier für die Mittagspause. Um 22:30 Uhr Schweizer Zeit wird die Staatsanwaltschaft mit der Befragung von Dr. Nguyen fortfahren. Quellen: jackson.ch, abclocal.go.com
03.10.2011: Neues Album: IMMORTAL
Am 21. November (US-Datum) wird Epic Records mit dem MJ Estate ein neues Album veröffentlichen: “Immortal”. Ein Album zur Cirque du Soleil Show “Michael Jackson THE IMMORTAL World Tour.” Erhältlich wird “Immortal” als Doppel-Disc und als einzelne Disc sein.
Angeführt von Kevin Antunes (Justin Timberlake, Rihanna, Madonna) wurden für das Album mehr als 40 von Michael Jacksons Aufnahmen neu gestaltet. Während einem Jahr hat Kevin Antunes und sein Team mit Michaels originalen Aufnahmebändern gearbeitet. Das Resultat erlaubt es den Hörern, “seine Musik auf eine völlig neuen Art zu erleben”, so die Pressemitteilung. Das Album wird neben neu gestalteten Versionen von Michaels Hits auch Mashups und noch nie zuvor gehörte Outtakes enthalten. Inklusive eine alternative Version von ABC und ein Chor, den Michael für They Don`t Care About Us aufgenommen hatte. Hier die Trackliste der Deluxe Version von “Immortal”:
1. Working Day and Night (Immortal Version) 2. The Immortal Intro (Immortal Version) 3. Childhood (Immortal Version) 4. Wanna Be Startin’ Somethin’ (Immortal Version) 5. Shake Your Body Down To The Ground (I.V.) 6. Dancing Machine/Blame It On The Boogie (I.V.) 7. Ben (Immortal Version) 8. This Place Hotel/Smooth Criminal/Dangerous (I.V.) 9. The Mime Segment: I Like The Way/Speed Demon / Another Part Of Me (Immortal Version) 10. J5 Medley: I Want You Back/ABC/The Love You Save (Immortal Version) 11. Human Nature/Speechless (Immortal Version)
12. Is It Scary/Thriller/Ghost/Somebody’s Watching Me / Threatened (Immortal Version) 13. You Are Not Alone/I Just Can’t Stop Loving You (I.V.) 14. Beat It/Jam/State Of Shock (Immortal Version) 15. Earth Song/Planet Earth (Immortal Version) 16. Scream/Little Susie (Immortal Version) 17. Gone Too Soon (Immortal Version) 18. They Don’t Care About Us (Immortal Version) 19. I’ll Be There (Immortal Version) 20. Immortal Megamix: Can You Feel It/Don’t Stop Til You Get Enough/Billie Jean/Black Or White (Immortal Version) 21. Man In The Mirror (Immortal Version) 22. Remember The Time/Bad (Immortal Version)
Quelle: jackson.ch, michaeljackson.com
03.10.2011: Cirque du Soleil Premiere
03.10.2011: Fortsetzung der Arbeit von Jutta Müller
Seit der Veröffentlichung der “Todesumstände” Recherche und der grossen Dokumentation über Michaels Leben, hat Jutta Müller die Geschehnisse weiter verfolgt und diese und ihre Gedanken dazu aufgeschrieben. Nun ist auch der zweite Teil ihrer “Michael Jackson” - Dokumentation online und kann als PDF gelesen werden.
02.10.2011: Michael Forever - The Tribute Concert: Live-Übertragung
Das aktuelle Line-Up vom nächsten Samstag, 8. Oktober stattfindenden Konzert in Cardiff hier: Michael Forever - The Tribute Concert. Der Event wird live auf Facebook übertragen. Es sei der erste Pay-Per-View”-Event, der für das globale Facebook Publikum zugänglich ist.
Um das Konzert anzuschauen kann man sich auf der Facebook/M4Tribute Seite anmelden. Den Live-Übertragungs Zugang ist für 40 Facebook Credits oder 4 Dollar via PayPal erhältlich. Wer den Zugang erst am Tag des Events holt, zahlt 50 Facebook Credits oder 5 Dollar via PaPal. Quelle: jackson.ch, zdnet.com
02.10.2011: Goodie der Woche
Im heutigen Goodie der Woche ist ein Auftritt der Jackson 5 in Michaels geliebtem Disneyland zu sehen.
02.10.2011: Neues Buch: “MJ - unverstanden und missverstanden”
Bettina Zanni, ein langjähriger Michael Fan und Mitglied der Swiss Michael Jackson Coummunity, hat ein Buch über den King of Pop veröffentlicht, das sich vor allem mit der Rolle der Medien in Michaels Leben beschäftigt.
“Michael Jackson – unverstanden und missverstanden”
In den letzten Jahren vor seinem Tod galt Michael Jackson nur noch als verrückt, bizarr und abartig. Zudem war er in den Augen vieler ein gefährliches, pädophiles Monster. Die Massenmedien nutzten Jacksons spezielle Art aus und bastelten aus ihm einen skandalträchtigen Menschen. Es kam sogar soweit, dass die Gesellschaft jeglichen Respekt vor Michael Jackson verlor und er bis zu seinem Tod fast geächtet wurde. Ausser seinen Fans fiel aber niemandem auf, dass sich hinter dem Popstar ein sensibles, friedliebendes, ehrliches und intelligentes Wesen mit einem grossen Weitblick versteckte. Dieses Buch zeigt, dass man mit Jackson nicht persönlich bekannt sein musste, um dies – trotz der negativen Berichterstattungen – zu erkennen. Das Buch enthält all die Informationen von und über den Popstar, welche die Massenmedien und die Gesellschaft ignorierten, nicht kommentierten, falsch verstanden oder nicht an die grosse Glocke hängten. Das Buch zeichnet ein ganz subtiles Porträt von Michael Jackson und zeigt, dass das „Zwischen den Zeilen lesen“ absolut notwendig ist, um Michael Jackson zu verstehen.
01.10.2011: Prozess: 4. Tag - Zeugen der Anklage
Am 4. Prozesstag sagten unter anderem die Rettungssanitäter, die am 25. Juni in Michaels Villa fuhren, aus.
Zuerst sagte Bob Johnson aus, der Hersteller des Puls-Oximeters, den Dr. Murray nachdem Alberto Alvarez den Notruf gewählt hatte, an Michaels Finger heftete. Johnson bestätigt, dass dies der falsche Apparat sei, um MJ zu überwachen. Der Puls-Oximeter hat keinen Alarm und ist mehr für den Gebrauch für z.B. Hausärzte gedacht, die damit den ungefähren Puls bzw. Herzschlag eines Patienten einschätzen können.
Dann sagte ein früherer Patient von Murray aus. Robert Russel gibt an, dass Murray ihn zwischen März und April 2009 am Herz operiert hatte und dabei Gefässprothesen installierte. Er sei mit dem Resultat zufrieden gewesen. Doch dann habe Murray im Juni zwei Arzttermine abgesagt. Murray rief ihn zuletzt am 25. Juni an und hinterliess eine Sprachnachricht um 11:49am. Etwa eine halbe Stunde bevor Alberto Alvarez den Notruf wählte. Murray teilte seinem Patient mit, dass er das Land verlassen werde (wohl in Hinsicht auf die This Is It Konzerte).
Richard Senneff, einer der Rettungssanitäter, die am 25. Juni Michael ins Spital fuhren, sagte, dass eine gute Chance bestanden hätte, Michaels Herz wieder zum schlagen zu bringen, hätte Murray früher die 911 gewählt. Murray gab ihm an, den Notruf gewählt zu haben, gerade als es passierte. Als Senneff im Schlafzimmer eintraf, sagt er, lag Michael mit offenen Augen auf dem Boden, mit einer Chirurgen-Haube (für die Haare) auf dem Kopf. Die Haut habe sich bläulich verfärbt. Senneff sagt, er habe den schwitzenden, rasenden Arzt gefragt, was der Patient habe. “Nichts, er hat nichts”, soll Murray gesagt haben. Senneff sagt, dass Murray auch die Frage, ob Michael Jackson Medikamente verabreicht bekam, verneinte. Erst später habe Murray eingeräumt, Michael eine Dosis vom Beruhigungsmittel Lorazepam gegeben zu haben. Doch da Medizin-Flaschen auf dem Nachttisch lagen, habe Senneff weiter nachgehackt. Murray habe schliesslich gesagt, er würde Michael wegen Dehydration und Entkräftung behandeln. Murray habe Propofol nie erwähnt.
Der Ansicht von Richard Senneff nach, war Michael bereits tot, als sie eintrafen. “Als ich den Patient das erste Mal bewegte, war seine Haut beim berühren sehr kühl, seine Augen waren offen, sie waren trocken und seine Pupillen waren geweitet.” Sie hätten Michael Jackson während 42 Minuten wiederzubeleben versucht. Doch Michael sei auch nach den Versuchen mit mehreren Herz startenden Medikamenten und anderen Bemühungen leblos geblieben. Er habe nie ein Lebenszeichen ausmachen können. An einem Punkt habe Murray den Sanitätern gesagt, einen Puls zu spüren. Doch ihr Herzmonitor zeigte keinen Rhythmus an. Murray bestand darauf, dass Michael ins Ronald Reagan UCLA Medical Center gefahren wird, damit die Wiederbelebungsmassnahmen fortgesetzt werden konnten. Sennef sagte auch, dass als er von der Ambulanz zurückkehrte um seine Ausrüstung mitzunehmen, er Murray sah “Gegenstände” vom Boden aufnehmen.
Auch ein anderer Sanitäter, Martin Blount, bestätigte die Schilderung seines Kollegen, dass Murrays Aussagen und so, wie sie das Schlafzimmer vorfanden, nicht zusammen passten. Blount sagte, er habe drei offene Lidocaine Flaschen auf dem Boden gesehen. Murray habe aber nie erwähnt, das Schmerzmedikament verabreicht zu haben. Blount sagte zu den Juroren, er sah Murray die Ampullen aufnehmen und in eine schwarze Tasche stecken. Auf die Infusionsbeutel angesprochen, habe Murray gesagt, diese seien mit einer harmlosen salzhaltigen Lösung gefüllt gewesen und wegen Michaels Dehydration von den langen Proben eingesetzt worden.
Als letzte Zeugin dieser Woche trat Richelle Cooper vor die Jury. Die Ärztin, die Michael im Spital für tot erklärte. Murray habe ihr nur angegeben, 4mg Lorazepam verabreicht zu haben. Und habe ihr gesagt, dass als Reaktion auf die zweite Dosis, Michael aufgehört habe zu atmen und sein Herz nicht mehr schlug. Murray habe nie andere Medikamente erwähnt Über Michael Jacksons Zustand, als er im Ronald Reagan UCLA Medical Center ankam, sagt Cooper: "Er war klinisch tot. Er hatte keinen Puls.”
Während einer Pause, als die Juroren abwesend waren, rügte Richter Michael Pastor Murrays Anwalt Ed Chernoff, da ein Partner von ihm am Freitag ein TV Interview gab. Nur Stunden, nachdem der Richter die Beteiligten aufgefordert hatte, keine Medien-Interviews zu geben. In dem Interview kritisierte der Anwalt Matt Alford den Zeugen Alberto Alvarez. Richter Pastor sagte, er habe das Interview “mit offenem Mund” gesehen. Alford muss nun wegen dieser Missachtung am 15. November zu einer Anhörung antreten. Quelle: jackson.ch, tmz.com, washingtonpost.com, cnn.com
30.09.2011: Cirque du Soleil Show und weitere Projekte: Bad 25th und neues Album
Billboard.com hat einen Artikel über die am 2. Oktober Premiere feiernde Cirque du Soleil Show “Michael Jackson The Immortal World Tour” hier online gestellt. Mit kleinen Fotos von der Show!
Direktor Jamie King, der bereits ein Teil von Michael Jacksons Dangerous Tour war sagt: “Um (Jackson) zu sein, er wollte immer alles umfangreicher, grösser, mehr Konfetti, mehr Pyro (-technik), mehr Zauber. Er wollte, dass die Fans fühlten, ihr bestes Erlebnis zu erhalten. Darum starteten wir damit und gingen weiter.” Es sei wichtig, eine Live-Band zu haben. “Michael hatte immer eine Live Band in seiner Show”, sagt King. Ende Jahr soll ein Soundtrack Album der Show erscheinen.
Bei der Michael Jackson Immortal Show sind auch Schweizer Akrobaten dabei. Siehe dieses Video! 20 Min hatte berichtet.
Weitzman, der Anwalt vom MJ Estate, sagt, dass der Nachlass neben der Cirque du Soleil Show auch an anderen Projekten arbeite. Nächstes Jahr feiert das Bad Album den 25. Jahrestag und eventuell erscheint ein ähnliches Jubiläums-Album wie “Thriller 25”. In Betracht gezogen wird auch ein Nachfolge Album von “Michael”. Ein Album nur mit unveröffentlichten Stücken. Quelle: jackson.ch, billboard.com
30.09.2011: Prozess: 3. Tag - Zeugen der Anklage
Am 3. Prozesstag wurden die Geschehnisse am 25. Juni in Michaels Haus und Schlafzimmer nochmals unter die Lupe genommen. Im Zeugenstand: MJs Bodyguard Alberto Alvarez und Michaels Köchin Kai Chase.
Alberto Alvarez sagte ausführlich über die zeitlichen Abläufe am 25. Juni aus. Als er ins Schlafzimmer gestürmt kam, sah er Murray einhändig Brust-Kompressionen machen. Gemäss Alvarez habe ihn Murray unverzüglich gebeten, mehrere Ampullen und einen Infusionsbeutel wegzupacken. Alvarez besteht darauf, zwei Beutel am Infusionsständer gesehen zu haben, doch Murray habe sich nur um denjenigen gekümmert, der eine Ampulle mit einer “milchigen, weissen Substanz” enthielt. Erst danach habe ihn Dr. Murray aufgefordert den Notruf 911 zu wählen - auf seine Lage-Beschreibung bekam er die telefonisch Anweisung, den Patient für die Wiederbelebungsmassnahmen auf den Boden zu legen. Alvarez sagt, die Sanitäter seien kurz darauf eingetroffen. (Hier das Audio-File des Notrufs) Gestützt auf Telefon-Anrufe vergingen nur etwa 30 Sekunden, zwischen Alvarez Erscheinen im Schlafzimmer und dem Notruf, weshalb Ed Chernoff das verräumen des Beutels und der Ampullen in Frage stellte. Alvarez antwortete, er sei sich sicher und: “Ich bin sehr effizient, Sir.”
Alberto Alvarez sage im Kreuzverhör auch, ihm seien für Medien-Interviews nach dem tragischen 25. Juni Summen bis zu USD 200`000 angeboten worden . Einmal sogar 500`000. Er habe die Angebote trotz finanziellen Schwierigkeiten abgelehnt.
Michaels Köchin Kai Chase sagte aus, dass sie um den Mittag des 25. Junis 2009 in der Küche war und Mittagessen vorbereitete. Zwischen 12:05 und 12:10pm, sei Murray die Treppe, zu ihr runter gerannt und habe geschrieen “hol Prince, hol Hilfe, Hol die Security.” Chaise gab an, Prince nach oben geschickt zu haben (sie war selbst nie im oberen Stock) und kehrte an ihre Arbeit zurück, ohne die Bodyguards zu verständigen. Das war etwa 10 Minuten vor dem Notruf. Sie habe kurz darauf Michaels Kinder und Hauspersonal weinen sehen. Sie hätten nicht gewusst, was los sei, aber sich die Hände gehalten und gebetet.
Für einen detaillierte deutsche Zusammenfassung der Gerichtstage, besuche diesen Beitrag vom Malibu Fanclub. Quelle: jackson.ch, tmz.com, cnn.com
29.09.2011: Katherine im Interview
Mitte September gab Katherine Jackson ein exklusives Interview für die englische Boulevard-Zeitung Daily Mail. (siehe hier)
Entgegen dem Anfang September gestellten Antrag vom MJ Estate, das Jacksons Familienheim in Encino zu verkaufen, änderte Katherine Jackson nun ihre Meinung. Während einer Gerichts-Anhörung am 28. September zog Howard Weitzman den Antrag zurück. Das Begehren, ein neues Haus für Katherine Jackson und Michaels Kinder zu kaufen, wurde bewilligt und es ist anzunehmen, dass Katherine Jackson trotzdem nicht mehr auf Hayvenhurst in Encion zurückkehren möchte. Quelle: jackson.ch, contactmusic.com
29.09.2011: Liza Minelli: “Michael wurde benutzt”
Michael und Elizabeth Taylor besuchten die Hochzeit von Liza Minelli und David Gest im Jahr 2002 in London. In einem Interview mit Daily Mail sagt Liza Minelli über Michael Jackson: “Er war ein höchst begabter Mensch, aber er konnte sich nicht halten, weil ihm meiner Meinung nach nie die Regeln des Spiels beigebracht wurden.” Minelli holt aus: “Michaels Leben war präzise dasjenige, das sein Vater diktierte. Die Religion der Familie sieht vor, die Kinder sollten nicht im Showbusiness sein. Aber als sie begannen Geld für ihren Vater zu machen, war es das. Michael wurde benutzt und missbraucht, fast seitdem er geboren wurde.”
“Eventuell distanzierte er sich von seiner Familie, kreierte seinen wunderbaren Ort - Neverland - für Kinder und unterstützte verschiedene Familien. Dann, eines Tages, der Vater in einer dieser Familien, rief Michael auf, 'Wenn du mir nicht 30 000 Dollar gibst, werde ich Jedem erzählen, du hättest meinen Sohn angemacht.' Und das war, als Michael mich anrief”, sagt Minelli. Sie hätte Michael überreden müssen, seinen Anwalt einzuschalten. “Was jeder vergisst ist, dass wenn Kinder in Neverland weilten, auch ihre Eltern kamen. Und sie wurden grossartig behandelt. Aber dann sprangen andere Leute auf den fahrenden Zug auf.”
LIza Minelli sagt, “ich erinnere mich wie er mit diesem Mädchen ging und er war so verliebt. Er kam, um mir den Ring zu zeigen, den er für sie gekauft hatte. Ich fragte ihn, was er ihr sagen werden und er wusste es nicht. So sagte ich, lass uns üben, und das war, was wir taten.” Doch das Mädchen lehnte ab, sie sei nicht bereit, sich jetzt zu entscheiden und er soll sie in sechs Monaten nochmals fragen. Michael war so gekränkt, erinnert sich Minelli. “Ich kannte all seine Freundinnen, inklusive Lisa Marie, die seine Frau wurde.”
Liza denkt, dass folgendes Michael umbrachte: “Am Ende, die Verachtung, die Grausamkeit, die bösartige Gemeinheit - das sind die Dinge, die ihm das Leben nahmen. Er war einer der besten Performer, die wir je hatten. Er veränderte alles. Aber er war nur ein König, wenn er auf der Bühne war.” Quelle: jackson.ch, dailymail.co.uk
29.09.2011: Prozess: 2. Tag - Zeugen der Anklage
Gestern wurde die Befragung von Paul Gongaware, co-CEO von AEG Live fortgesetzt. Danach folgte AEG Anwälting Kathy Jorrie und Michaels Hauptassistent Michael Amir Williams. Nach der Mittagspause wurde Security Chef Kaheem Muhammad befragt . Hier ihre wichtigsten Aussagen:
- Paul Gongaware von AEG Live äusserte sich zur Anstellung von Murray. Michael habe ihn gebeten, Dr. Murray anzustellen, doch dieser habe US Dollar 5 Millionen für ein Jahr verlangt. Da Michael auf Conrad Murray bestanden habe, rief Gongaware den Doktor erneut an und offerierte ihm 150 000 Monatsgehalt. Auch das auf Michael Jacksons Instruktionen. - im Kreuzverhör gab er an, dass er ein möglicher Drogenmissbrauch von MJ in Betracht zog, aber einzig feststellte, dass Michael leicht undeutlich sprach während ihren Dialogen. Als Murrays Anwalt Ed Chernoff die Zivilklage u.a. von Katherine Jackson gegen AEG Live ansprechen wollte, wurde Einsprache erhoben, die der Richter zuliess. Gongaware behauptete während der Befragung wiederholte, dass er keine Ahnung gehabt habe, welche Art von Behandlung Murray leistete.
- Eine Anwältin von AEG Live, Kathy Jorrie, die den Vertrag zwischen Conrad Murray, AEG Live und Michael Jackson ausarbeitete, berichtete über dessen Einzelheiten. Der Vertrag sei nie von allen Parteien unterschrieben worden und AEG Live habe Murray nie bezahlt. Jorrie sagte aus, dass Murray nach einer CPR Maschine verlangte, für die Zeit, in der MJ in London auftritt. Auf ihre Nachfrage für den Grund habe Murray nur erwähnt, dass er wegen MJs Alter und den strengen Auftritten auf Nummer sicher gehen möchte. Jorrie habe noch am 24. Juni mit Murray telefoniert und der habe ihr gesagt, dass er Michael auftreten sah und er in “perfekter Gesundheit” sei.
Die Aussagen von Michael Amir Williams. Michaels persönlichem Assistent, der seit 2007 für ihn arbeitete.
- Michael sei am Abend des 24. Juni in guter Verfassung gewesen. Die Proben seien fantastisch gewesen. Am folgenden Tag erhielt er eine aufgeregte Nachricht von Murray um 12:13 pm, die lautete “ruf mich sofort zurück”. Als er zurückrief habe ihm Murray mitgeteilt, MJ “hatte eine schlechte Reaktion” und “sende unverzüglich jemanden hierher.” Williams, der noch zu Hause war, fuhr zu Michaels Villa, wo MJ gerade auf einer Bare rausgetragen wurde. Murray habe “ausser sich” gewirkt. - Als er im Spital von Michaels Tod erfuhr, sei Murray zu ihm gekommen und habe ihn gebeten, ihn zurück zur Villa zu fahren, um “eine Creme, von der Michael nicht wollen würde, dass die Welt davon weiss”, verschwinden zu lassen. In Absprache mit Michaels Sicherheitschef Faheem Muhammad, entschieden sie, Murray nicht zurück ins Haus zu lassen. - Williams sagt, es sei normal gewesen, Sauerstofftanks in Michaels Haus zu haben. - Im Kreuzverhör sagte Williams, dass ihn Murray nie bat den Notruf zu wählen. Bezüglich den Besuchen in Dr. Kleins Klinik sagt er, dass er beobachtet habe, dass Michael manchmal langsamer sprach wenn er wieder raus kam.
Dann sagte Bodyguard-Chef, Faheem Muhammad aus:
- Prince und Paris hätten die Wiederbelebungsversuche von Murray miterlebt. Paris sei weinend am Boden gelegen und Prince sei geschockt und wimmernd dagestanden. Muhammad sagt, Michael schien tot zu sein und er habe die Kinder nach unten genommen. - Er habe gehört, wie Murray fragte, ob jemand CPR könne. Bodyguard Alberto Alvarez sei daraufhin zu Hilfe geeilt. - Als Michael für tot erklärt wurde, teilte ihm Michaels Assistent Michael Amir Williams Murrays Wunsch mit, zurück in die Villa zu fahren um diese “Creme” zu holen. Sie hätten beide entschieden, ihn nicht zurück ins Haus zu lassen. - Muhammad bestätigte im Kreuzverhör, dass Michael Jackson Dr. Kleins Praxis mehrere Male pro Woche besuchten und oft “ein wenig wackelig” rauskam, aber nie erklärte wieso. Michael habe ihm nur gesagt. “Du musst denken, ich bin verrückt, so oft zu Dr. Klein zu gehen.” - Muhammad bestätigte, dass er am 21. Juni die Krankenschwester Cherlyn Lee auf die Bitte von Amir Williams anrief. Michael habe komische Symptome gehabt. Gleichzeitig kalte und heisse Körperteile.
Für einen enorm ausführliche deutsche Zusammenfassung der Gerichtstage, besuche diesen Beitrag auf dem Malibu Fanclub Forum.
Quelle: jackson.ch, tmz.com, uk.eonline.com
28.09.2011: Prozess: 1. Tag - Kenny Ortega und AEG im Zeugenstand
Nach den Eröffnungsreden wird nun die Anklage ihre Zeugen präsentieren. Kenny Ortega betrat als erstes den Zeugenstand. Hier seine wichtigsten Aussagen:
- Ortega traf Michael, als dieser mit ihm an der Bühnenshow für die Dangerous Tour arbeiten wollte. Ihr Verhältnis beschreibt er als “befreundet.” - Michael sei angesichts der bevorstehenden This Is It Show sehr erregt gewesen und gab sich überzeugt, dass jetzt der richtige Zeitpunkt sei. Michael habe die Shows für seine Kinder und Fans geben wollen. Und er wollte die Leute daran erinnern, alles mögliche zu tun, um sich um den Planet und um einander zu kümmern. - während den Proben für This Is It sah er Michael 3 bis 4 mal pro Woche. - Die Proben fanden fast immer am späten Nachmittag statt und dauerten bis zu 7 Stunden täglich. - Ortega sagte, er habe Murray das erste Mal in Michaels Carolwood Haus im April oder Mai 2009 gesehen.
- Michael habe zwischen Mitte und Ende Juni während einigen Proben gefehlt. Ortega sagt, er habe am Freitag, 19. Juni festgestellt, dass etwas mit Michael nicht stimmte. Während sie sich die Proben ansahen, habe er Michael die Füsse massiert, da dieser so kalt hatte. Michael verliess an dem Abend die Proben früh. Ortega war so besorgt, dass er eine E-Mail an Randy Phillips von AEG sendete. Darin erwähnte er, Michael brauche psychologische Hilfe, und berichtete, dass die Kostüm-Designer bei einer Anprobe feststellten, dass Michael Gewicht verloren hatte. (hier ein Bild der Mail) - Während einem Meeting in Michaels Haus am 20. Juni, sei er von Murray konfrontiert worden. Murray sagte Ortega, dass er verärgert sei, dass Ortega Michael nicht proben liess und beschimpfte ihn, sich nicht wie ein Doktor zu benehmen. - Ortega sagt, dass Michael 4 Tage nachdem er krank war, am 23. Juni voller Energie zu den Proben kam. “Es war ein anderer Michael.”
- Im Kreuzverhör mit Verteidiger Ed Chernoff, sagte Ortega, dass Murray zuletzt für Michaels Agenda verantwortlich war. Die Frage, ob er denke, Michael würde Medikamente missbrauchen, beantwortete Kenny Ortega mit “Ja.” Ortega erwähnte auch, dass Michael vor dem 19. Juni etwa eine Woche (bei den Proben) gefehlt hatte.
Als zweiter trat Paul Gongaware in den Zeugenstand. Co-CEO von Konzertveranstalter AEG Live. Er sagte unter anderem:
- Michael habe, nachdem die ersten 10 Shows fast augenblicklich ausverkauft waren, 21 weitere Shows verlangt. Michael sei besessen gewesen, Princes Rekord von 21 Konzerten in der O2 Arena zu brechen. - Auch nachdem 50 Konzerte ausverkauft waren, hätten noch immer 250 000 Leute auf Tickets gewartet. Quelle: jackson.ch, tmz.com
27.09.2011: Prozess: 1. Tag - Eröffnungsreden
Gestern noch lehnte Richter Michael Pastor ab, ein Video von der Londoner Pressekonferenz im März 2009 zu zeigen. Heute, Dienstag, begann der Prozess mit den Eröffnungsreden. Zum Prozessauftakt erschienen auch Michaels Eltern und Geschwister, inklusive Janet Jackson.
Staatsanwalt David Walgren zeigte ein Bild vom im Staples Center tanzenden Michael (Earth Song Performance, in This Is It zu sehen) vom 24. Juni 2009 an der Seite eines Bildes vom leblosen, in ein Krankenhaushemd gekleideten Körper Michaels, der auf einem Spitalbett liegt. Walgren wandte sich an die Jury “Was geschah zwischen dieser Zeit und annähernd 12 Stunden später, als Michael Jackson am 25. Juni 2009 tot ist?” Was sie lernen werden sei, dass das Handeln und die Unterlassungen von Dr. Conrad Murray direkt zu Michaels Tod im Alter von 50 Jahren führten.
Die Anklage unterstrich die fragwürdigen Entscheidungen Murrays mit einer schockierenden Ton-Aufzeichnung. Das Gespräch zwischen Michael Jackson und Conrad Murray wurde am 10. Mai 2009 auf Murrays I-Phone gespeichert. Michael ist darauf so von Medikamenten zugedröhnt, dass er kaum sprechen kann: "We have to be phenomenal... when people leave this show, when people leave my show, I want them to say I've never seen nothing like this in my life. Go. Go . I've never seen nothing like this. Go. It's amazing. He's the greatest entertainer in the world. I'm taking that money, a million children, children's hospital the biggest in the world. Michael Jackson's Children's Hospital.” Walgren kommentierte: “Das ist, was Conrad Murray am 10. Mau 2009 sieht und beobachtet, und was macht er mit dieser Kenntnis und Information? Am 12. Mai fordert er eine weitere Lieferung von Propofol und Midazolam.”
Die bereits bekannten, zeitlichen Abläufe (Telefonate, Notruf, etc), was in der Villa gefunden wurde, und Murrays Unterlassungen, weder den Sanitätern noch den Ärzten im Spital von Propofol zu erzählen, wurden der Jury offenbart. Erst in einer späteren Polizei-Befragung (von der Audiomitschnitte der Jury vorgespielt wurden), gestand Murray, Michael Jackson eine kleine Menge Propofol verabreicht zu haben. Die Anklage machte aber sogleich auf die in keinem Verhältnis stehende, riesige Menge Propofol, aufmerksam, die Murray zu der Zeit bereits angefordert hatte.
Ausschnitte vom ersten Prozesstag hier. (Wer die erwähnten Dokumente nicht sehen / hören möchte, Link nicht anklicken).
Die Staatsanwälte möchten keines von Michaels drei Kindern in den Zeugenstand rufen. Juristische Experten meinen aber, dies heisse nicht, dass die Kinder nicht möglicherweise auf Geheiss der Verteidigung aussagen.
Wir werden morgen Abend vom weiteren Prozess-Verlauf berichten. Hier der Live-Stream auf TMZ.com.
Die Eröffnungsrede des Verteidiger Ed Chernoff bestätigte die bereits in den Medien diskutierte Verteidigungsstrategie. Jackson habe Murray erzählt, dass er jahrelang Propofol zum schlafen benutzt habe und dem Doktor die Handhabung des Medikaments erklärt. Chernoff sagt, Murray habe seinen Patienten vor dem Medikament zu warnen versucht. “Die Beweisführung wird nicht zeigen, dass Michael Jackson starb als Dr. Murray ihm Propofol zum schlafen verabreichte. Was die Beweisführung euch zeigen wird, ist, dass Michael Jackson starb als Dr. Murray aufhörte.”
Chernoff wies auf einen anderen Doktor, Arnold Klein, hin, der Michael süchtig nach Demerol gemacht habe. Klein habe ihm manchmal in einer einzigen Woche 1000 Milligramm injiziert, und die Entwöhnung des Körpers, habe die lähmende Schlaflosigkeit des Sängers verursacht. Klein wird während dem Prozess nicht aussagen, aber die Verteidigung will Behandlungsunterlagen zeigen. Quelle: jackson.ch, abcnews.go.com, latimes.com, tmz.com
26.09.2011: Prozess: Michaels ältesten Kinder wollen aussagen
Eine der Jackson Familie nahe stehende Quelle sagte angeblich zu Radar Online, dass Prince und Paris vor Gericht aussagen wollen. Obwohl Katherine Jackson gegen die Idee sei, da sie die traumatische Wirkung auf die Kinder verhindern möchte, wollen die Zwei erzählen, was in der Nacht geschah, als ihr Vater starb,. Eine zweite zweite Quelle befürchtet aber, dass Prince und Paris, aufgrund ihrer anfänglich engen Verbindung mit Murray, ihn gar ungewollt vor einem Schuldspruch bewahren könnten. Quelle: jackson.ch, iol.co.za, radaronline.com
25.09.2011: Goodie der Woche und nächster 100% MJ (Kinder-) Event!
Das aktuelle Goodie der Woche hält ein Zusammentreffen Michaels mit einem Fan während der History Tour 1997 fest.
Und wir freuen uns, den nächsten 100% Michael Jackson Event anzukündigen. Dieses Mal ohne Altersbeschränkung, speziell für Kinder gedacht! Am Samstag-Nachmittag, 19. November 2011 im Marquee Club in Zürich. Infos folgen.
25.09.2011: Prince Michael beim Tribute to Bambi
Hier der Clip zum gestrigen Auftritt von Michaels ältestem Sohn, Prince Michael, an der Bambiverleihung. Prince Michael brachte u.a. die drei handschriftlichen Originaltexte von Michael für seine Hits Bad, Smooth Criminal und Billie Jean mit, die noch bis zum 10. November ersteigert werden können. Quellen: jackson.ch, youtube.com
24.09.2011: Prozess-Update: Die Geschworenen sind ausgewählt & mehr
Die 12 Geschworenen (sowie 5 back-up Geschworene) für den am Dienstag beginnenden Prozess gegen Dr. Murray sind gestern aus einem Pool von 84 Kandidaten bestimmt worden. Unter den Hauptgeschworenen sind sieben Männer und fünf Frauen, davon sind fünf Personen, deren Herkunft als mexikanisch oder lateinamerikanisch angegeben war. Einer der Geschworenen ist African-American.
Am Donnerstag wurden einige Michael Jackson Fans aufgefordert, den Gerichtssaal zu verlassen, da sich Dr. Murray beschwert hatte, dass sie ihn böse anstarrten. Eine der Fans war bei HLN zum Interview. Siehe hier.
Im Rahmen des bevorstehenden Prozesses und der Geschworenenauswahl hat Dr. Drew von HLN/CNN den langjährigen Familienanwalt der Jacksons, Brian Oxman, sowie einen Richter interviewt. Hier der Clip zum Interview. Quellen: jackson.ch, cnn.com
24.09.2011: Weitere Stars am MJ Tribute Concert
Neu sollen auch Jennifer Hudson und Black Eyed Peas (mit will.i.am) am Tributkonzert vom 8. Oktober in Cardiff, Wales, teilnehmen. Michaels Bruder Marlon sagte: "Wir sind alle sehr erfreut und gerührt, dass Black Eyed Peas kommen und mitmachen können. Mein Bruder achtete will.i.am und seine originellen Sachen, die er mit seiner Musik macht, sehr. Ich denke, sie haben sich gegenseitig sehr geschätzt." Quellen: jackson.ch, krrq.com, starpulse.com
23.09.2011: MJ Denkmal in Mistelbach in Österreich?
Zwei Einwohnerinnen von Mistelbach in Österreich, Martina Kainz und Renate Kornfeind, wollen ein Denkmal zu Ehren vom King of Pop aufstellen. Martina Kainz ist auch für die beiden “Flügel für einen Engel”-Bücher verantwortlich.
Auf der Webseite von Mistelbach ist ein Artikel zur geplanten Statue online (mit einem Foto der beiden Frauen und dem Bürgermeister). Diverse Medien und TV-Sender, inklusive ORF, haben in diesen Beiträgen berichtet. Die Statue soll von einer tschechischen Künstlerin gratis hergestellt werden, nur die Transport- und Materialkosten müssten gedeckt werden. Hierzu suchen die beiden Fans auf der Webseite “Denkmal 4 Michael” Spenden. Der Gemeinderat von Mistelbach wird am 12. Oktober über das Vorhaben beraten und es dann hoffentlich bewilligen. Quelle: jackson.ch, mistelbach.at
23.09.2011: Sony/ATV neu auch in Indien tätig
Musikverleger Sony/ATV, die dem Michael Jackson Family Trust und Sony Music gehören, hat sich mit Sony Music Entertainment Indien zusammen getan, um damit den indischen Markt zu erschliessen. Sony/ATV wird sich dabei um die Verlagsangelegenheiten von Sony Music India ausserhalb von Indien kümmern und Sony Music India wird Sony/ATVs internationales Repertoire, das Grössen wie Michael Jackson, The Beatles, Bob Dylan, Johnny Cash, Elvis Presley, Shakira, Pitbull, Bryan Adams, Beyoncé und Lady Gaga beinhaltet, in Indien, Sri Lanka, Bangladesh und Nepal managen. Sony/ATV wird sich weiterhin um die Administrierung indischer Investitionen von Sony Music India in den Bereichen Bollywood, südindischen Filmen sowie nicht filmischen Talenten in den Märkten ausserhalb von Indien kümmern. "Das Potential in Indien ist riesig und wir glauben daran, dass Indien in den nächsten drei Jahren einen Drittel der Musikindustrie ausmachen wird", so der Präsident von Sony Music Entertainment Indien und Naher Osten. Quellen: jackson.ch, business-standard.com
22.09.2011: Neuer Blog Post zum Besuch der Cirque de Soleil Show
Am 19.9. haben wir hier über den Besuch einiger eingeladener MJ Fanclubvertreter bei der Cirque de Soleil Show "Michael Jackson: The Immortal World Tour" berichtet. Da haben wir bereits viele interessante Insiderinfos aus erster Hand erhalten. Nun wird's aber noch besser. In ihrem neuen Blog auf der "Dancing with Elephant" Seite erzählt uns Joie vom U.S. Michael Jackson Fan Club in noch mehr Einzelheiten, was sie bei der Performance gesehen und erlebt hat (siehe hier). Definitiv lesenswert. Tom von Jackson.ch wird im Dezember nach Las Vegas reisen und sich eine Show ansehen - und dann berichten. Quellen: jackson.ch, worldpress.com
22.09.2011: Michael als Lebensretter
In diesem Artikel (inkl. Interviewclip)erzählt James DeBarge, der 1984 kurz mit Janet Jackson verheiratet gewesen war und Mitglied der 1980er Motown Gruppe DeBarge war, dass er eines Nachts auf dem Dach war und runterspringen wollte und Michael derjenige war, der ihn davon abgehalten hatte. "Alle flippten aus. Nur Michael nicht. Ich glaube, er konnte als einziger meinen Schmerz fühlen. Und wir redeten die ganze Nacht lang. Dabei vergass ich ganz, dass ich auf dem Dach war und mich umbringen wollte", so DeBarge. Quellen: jackson.ch, uk.eonline.com
22.09.2011: Verteidigung will MJs Pressekonferenz zur "This Is It" Tour zeigen
Am Dienstag haben die Anwälte von Dr. Murray den Antrag gestellt, dass die Pressekonferenz von Michael in London am 5. März 2009 beim Prozess gezeigt werden kann, um Michael Jacksons geistigen und körperlichen Zustand nur wenige Monate vor seinem Tod aufzuzeigen und den Geschworen zu zeigen, dass anfangs nur 10 Konzerte geplant waren. Es soll damit auch Karen Fayes Aussage unterstützt werden, dass Michael wütend war, als die Anzahl Konzerte von 10 auf 50 erhöht worden war und er besorgt war, dass er dies körperlich nicht durchstehen konnte. Wie vorgängig erwähnt, hat die Staatsanwaltschaft beantragt, die Aussage von Karen Faye nicht zuzulassen, da sie lediglich auf Hörensagen beruhe. Der richterliche Entscheid dazu ist noch ausstehend. Quellen: jackson.ch, cnn.com
22.09.2011: Neuer Pepsi Werbeclip auch mit MJ
Im Rahmen der diese Woche in den USA neu lancierten, in England und Deutschland bereits bekannten X-Factor Musiktalentshow hat Pepsi einen neuen Werbeclip mit Auszügen einiger ihrer bekanntesten Clips mit Music Icons wie Michael Jackson, Britney Spears Mariah Carey, Kayne West und Ray Charles zusammen gestellt. Der Clip nach dem Motto "Wo Musik ist, ist Pepsi" kann hier angeschaut werden. Quellen: jackson.ch, prnewswire.com
22.09.2011: Pam Anderson wollte MJ heiraten
In einem kürzlichen Interview gestand der ex-Baywatch Star, dass sie als junges Mädchen einen riesen Crush auf Michael Jackson hatte und ihn heiraten wollte. Sie war überzeugt, dass wenn sie ihn treffen würde, er ihr einen Heiratsantrag machen würde. "Als wir uns dann trafen und er mir keinen Antrag machte, war ich am Boden zerstört", so Pam Anderson. Quellen: jackson.ch, asianage.com
22.09.2011: Prince Jackson am Freitag bei “Tribute to Bambi” in Berlin
Der 14-jährige Prince Michael Jackson wird am Freitag bei der Wohltätigkeitsgala “Tribute to Bambi” in Berlin ein handgeschriebenes Original-Textblatt vom Song “Bad” versteigern. Eine Sprecherin sagte, der Junge wolle das Engagement seines Vaters für die Bambi-Stiftung fortsetzen. Der Erlös soll benachteiligten Kinder zugute kommen.
Eine Zusammenfassung der Gala mit rund 800 geladenen Gästen wird am Samstag, 24. September von 22:15 bis 23:15 Uhr auf ARD gesendet. („BAMBI hilft Kindern - Stars kämpfen für Deutschlands vergessene Kinder“)
Michael Jackson selbst nahm 2002 einen Bambi Award entgegen und hielt eine bewegende Rede. Wir fassten damals eine Reportage zusammen. (Michael in Berlin)
Quelle: welt.de, jackson.ch, ard.de
19.09.2011: Zeuge der Staatswaltschaft gefunden & weitere Updates betr. Murray Prozess
Der, wie hier am 15.9. berichtet, vermisste Zeuge für die Staatsanwaltschaft, Tim Lopez, wurde am Wochenende aufgefunden und kann nun im Prozess gegen Dr. Murray aussagen. Wo Tim Lopez sich schliesslich aufgehalten hatte, als man ihn fand, wurde nicht kommuniziert.
Die richterliche Entscheidung in Bezug auf den Antrag der Staatsanwaltschaft betreffend die Aussschliessung von Karen Faye, Michaels langjähriger Make-up Artist, als Zeugin für die Verteidigung wurde verschoben (siehe auch hierzu unsere Meldung vom 15.9.).
Die nächste richterliche Anhörung findet am Mittwoch statt. Dann tragen beide Seiten vor, welche potentiellen Geschworenen sie nach Auswertung ihrer schriftlichen Antworten zum Fragebogen ausschliessen möchten. Am Freitag findet die Befragung der restlichen Kandidaten vor Gericht statt. Am Ende jenes Tages werden die 18 Geschworenen festgelegt sein. Quellen: jackson.ch, cnn.com
19.09.2011: Insider-Review zur "Immortal World Tour"
Am 15. September luden der MJ Estate und Cirque de Soleil die Vertreter einiger Michael Jackson Fan Clubs nach Montreal ein, um eine Probe der Cirque de Soleil Show "Michael Jackson: The Immortal World Tour", die im Oktober in Nordamerika premieren wird, anzuschauen. Zweck war es, von den Fan Clubs eine unzensurierte Reaktion zur Show zu bekommen und sich auch allfällige negative Eindrücke anzuhören und bei Bedarf noch entsprechende Anpassungen in der Show vorzunehmen. Das Fazit von der Vertreterin des Michael Jackson Fan Clubs lautete: Diese Show ist ganz einfach das ultimative Tribut an Michael Jackson. Hier könnt Ihr Euch den vollständigen Insider-Review zu Gemüte führen.
Zur Erinnerung: während in Las Vegas eine fixe Show gezeigt werden wird, geht eine zweite Show auf Tour. Für den Moment sind jedoch erst einmal Aufführungsdaten für Nordamerika (USA und Kanada) bekannt. Es darf aber zu erwarten sein, dass die Tour zu einem späteren Zeitpunkt auch in Europa und Asien auf Tour gehen wird. Quellen: jackson.ch, mjfanclub.net
19.09.2011: New Blog Post zum "One More Chance" Video
Auf der Dancing with the Elephant Blogseite wurde eine neue Diskussion lanciert. Thema dieses Mal ist Michael Jacksons letztes und leider unvollendetes Video zu "One More Chance" von 2003. Quellen: jackson.ch, worldpress.com
19.09.2011: Georgia Anne Muldrow in St. Gallen: “We love you Michael!”
“We Love you Michael - we needed you Michael”, sang Georgia Anne Muldrow während ihres Konzertes in St. Gallen. Die junge Sängerin, Musikerin und Produzentin aus New York war vergangenen Samstag in der Schweiz und beehrte gemeinsam mit Dudley Perkins das Publikum mit ihren spannenden Songs. Darunter auch ein emotionale Michael Jackson Tribute, dessen Titel treffender nicht sein könnte: “King's Ballad”. Wir möchten euch den gelungenen Song nicht vorenthalten. Und bevor der Murray-Prozess für Schlagzeilen sorgt, tut es gut, solchen Worten zu lauschen: Des Königs Ballade.
“King's Ballad” wurde der Titel ihres letztjährigen Albums, auf dem auch ein kurzes Instrumental (“R.I.P”) dem King of Pop gwidmet ist. Hier kann in das Album reingehört werden: auf CeDe.ch, auf Amazon.de oder auf I-Tunes. Die talentierte Musikerin bewegt sich in ihren Liedern zwischen Soul, Free-Jazz und experimentellem Hip Hop. Nicht Jedermanns Sache. Wer Georgia Anne Muldrow, auch tätig als “Ms. One”, trotzdem unterstützen möchte, kann sich “King's Ballad” einzeln bei Amazon als MP3 oder bei I-Tunes downloaden.
Und wer noch mehr Musik entdecken möchte, unter anderem in diese Richtung, darf sich gerne meine Lieblings-Alben ansehen - verlinkt mit Hör-Proben!
15.09.2011: Ein Schlüsselzeuge wird vermisst
Im Prozess gegen Dr. Murray wird ein Schlüsselzeuge vermisst: Die Anklage versucht vergeblich mit Tim Lopez Kontakt aufzunehmen. Nächste Woche wird Richter Michael Pastor entscheiden, ob dessen früheren Aussagen im Prozess verwendet werden dürfen. Lopez, der Besitzer einer Apotheke in Las Vegas, sagte während der Voruntersuchung im Januar aus, dass er insgesamt 15 Liter Propofol in den drei Monaten vor Michaels Tod an Murray schickte. Tim Lopez ist mittlerweilen nach Thailand gezogen. Die Anklage muss nun beweisen, alles Mögliche getan zu haben, um ihn zu erreichen.
Am Montag Morgen wird der Richter auch entscheiden, ob er dem Begehren der Anklage zustimmen wird, Michaels Visagistin Karen Faye nicht aussagen zu lassen. Die Verteidigung will, dass Karen Faye Aussagen über Michael Jacksons gesundheitlichen Zustand, die sie gegenüber Medien machte, vor Gericht wiederholen wird. Die Anklage möchte Karen Faye nicht vor Gericht zulassen, da die Aussagen nicht auf eigenen Erfahrungen, sondern vom hören von Anderen basieren soll. Quelle: jackson.ch, cnn.com
15.09.2011: MJ DVD "The Life of an Icon" kann vorbestellt werden
Wie am 31.8. hier angekündigt, erscheint am 3. November die David Gest DVD-Produktion "Michael Jackson - The Life of an Icon", die bei einer Privataufführung des Produzenten sehr hohes Lob erntete. Die DVD kann nun als Premium Edition mit 2 Disks oder als Blu-ray Ausgabe bei Amazon.de vorbestellt werden kann. Hier auch nochmals der Link zum offiziellen Trailer. Quellen: jackson.ch, amazon.de
14.09.2011: Jermaine bei “Good Morning America”
Jermaine Jackson war am Dienstag zu Gast bei ABCs “Good Morning America” TV-Show und sprach über sein neues Buch “You Are Not Alone: Michael, Through a Brother's Eyes.” Ihr Vater Joseph sei zu ihnen so ausfällig gewesen, dass ihm Michael gestand, er wisse nicht, ob er weinen müsste, falls Joseph sterben würde. Jermaine sagt im Buch, es habe ihn von Michaels Schreien gegruselt, wenn Joseph ihn geschlagen habe. Gegenüber ABC erklärt Jermaine das Benehmen seines Vaters auf diese Art: “Er wollte uns zeigen 'ich kümmere mich um euch, selbst wenn ich euren Arsch peitschen muss, kümmere ich mich um euch. Ich halte euch von diesen Strassen fern.'”
Jermaine erwähnt in dem Buch auch, dass sich Michael kaum bei seiner Familie telefonisch meldete. Zwischen 1984 und 1992, sagt Jermaine, sah er Michael nur etwa drei Mal pro Jahr, und seine Briefe und Pakete blieben unbeantwortet. Gefragt, wieso Michael nicht einfach angerufen habe, antwortet Jermaine: “Michael telefoniert nicht. Michael kümmert sich nicht... kannst du dir [ihn] mit einem Telefon vorstellen? Es ist als hätte der Präsident ein Handy. Und es könnte auch wegen starkem Einfluss von aussenstehenden Leute sein, die sagen 'deine Familie wird dich zurück halten.'”
Jermaine sprach auch über die herzzerreissenden Gefühle, als er seinen kleinen Bruder leblos vor sich liegen sah. Noch immer sage er sich, “Michael, du hast es verdient heir zu sein. Du hast so viele weitere Jahre übrig in deinem Leben.”
“You Are Not Alone: Michael, Through a Brother's Eyes” kann hier auf Amazon.de bestellt werden.
Quelle: jackson.ch, plj.com, ABC News Radio
14.09.2011: Estate gibt 30 Mio für MJ Trust frei
Das Michael Jackson Estate reichte einen Antrag vor Gericht ein, um den “Michael Jackson Trust” mit US Dollar 30 Millionen zu fundieren. Seit Michaels Tod haben die Nachlassverwalter bis zum 31. Dezember 2010 mehr als 310 Millionen erwirtschaftet. Gemäss Testament des King of Pops erhalten Katherine Jackson und Michaels Kinder je 40 Prozent und bisher ungenannte Wohltätigkeitsorganisationen 20 Prozent vom “Michael Jackson Trust”. Das California Attorney General Amt von Kalifornien kümmert sich um die Verteilung an die Charity Organisationen.
Die Erbschaftsverwalter ersuchen das Gericht auch, das Jacksons Familienanwesen Hayvenhurst in Encino verkaufen zu dürfen. Katherine Jackson möchte, wie den Dokumenten zu entnehmen ist, ein neues Anwesen kaufen, in der Grössenordnung von ihrem derzeitigen Wohnort, einer Villa in Calabasas, die für etwa 10 Millionen zum Verkauf steht. Katherine und Michaels drei Kinder zogen dort letztes Jahr aufgrund von Renovationsarbeiten in Hayvenhurst ein. TMZ will wissen, dass sie am liebsten dort bleiben würden. Im Jahr 2010 wurde der Wert von Hayvenhurst auf US Dollar 4.15 Millionen eingestuft. Michael Jackson hatte es in den 80er Jahren gekauft (nachdem er und seine Familie seit 10 Jahren dort gelebt hatten) und liess es komplett neu aufbauen.
Die Nachlassverwalter machen darauf aufmerksam, dass die 30 Millionen für den MJ Trust einleitend gesehen werden müssen. Mehr Geld wird in Zukunft folgen. Wie bereits früher berichtet, konnte das MJ Estate ihren Anteil an Sony/ATV Music und Mijac Music refinanzieren und sichern. Ausserdem konnten sie Schulden im Betrag von 90 Millionen abbauen und Darlehen zu tieferen Zinsen verhandeln. Weiter wurden dutzende Forderungen und Gewinnsteuern beglichen.
Einige Forderungen von Gläubigern seien noch offen, doch die Frist, um weitere Forderungen an den Nachlass zu stellen, ist vorüber. Ein Gerichtstermin für die Befürwortung der Pläne vom MJ Estate ist für den 28. September angesetzt. Quelle: jackson.ch, cbs8.com, AP, tmz.com
13.09.2011: Murray-Prozess: Clip von Larry Nimmer
Larry Nimmer hat vor dem Gerichtsgebäude Stimmen von Fans, Anwälten und der Jackson-Familie, inklusive Katherine, eingefangen. Das Video findest du hier auf Youtube: Conrad Murray Trial.
Während zwei Wochen werden nun die Jury-Fragebögen von Anklage und Verteidigung studiert und ausgewertet. Am Ende sollen 18 möglichst unbefangene Jury-Mitglieder gefunden werden. Murrays Anwalt Ed Chernoff sagt: “Es ist absolut schockierend wie viele Juroren bereits denken, sie wüssten alles über diesen Fall.”
Die Eröffnungsreden sind für den 27. September geplant. Der Richter Michael Pastor sagte den möglichen Juroren, dass ihre Dienste voraussichtlich einen Montag lang gebraucht würden. Quelle: jackson.ch, wavenewspapers.com, youtube.com
13.09.2011: Jamie Foxx am Tribute Konzert / Preis-Reduktion
Wie absehbar war, laufen die Ticket-Verkäufe scheinbar nicht allzu gut für das “Michael Forever - The Tribute Concert” am 8. Oktober in Cardiff in Wales. Letzte Woche wurden die Ticketpreise zum Teil um fast 50 Prozent reduziert. Den Leuten, die bereits Eintrittkarten gekauft haben, werde die Preis-Differenz zurück erstattet. Am 16. September soll ausserdem eine Aktion bei Ticketmaster UK beginnen, bei der zwei Tickets für den Preis von einem gekauft werden können. Details sind der offiziellen Webseite und den Ticketanbietern zu entnehmen.
Die neuste Verpflichtung für das Michael Jackson Tribute Konzert ist Jamie Foxx. Sein Sprecher sagte, der Star werde den Abend moderieren. Auftreten werden Künstler wie Christina Aguilera, Ne-Yo und Cee Lo Green, Craig David, Alien Ant Farm, JLS, Leona Lewis, Pixie Lott, Smokey Robinson und Gladys Knight. Beyonce wird mit einem Videobeitrag ”teilnehmen.” Gemäss den Veranstaltern werden von der Jackson Familie Katherine Jackson, Michaels Kinder, La Toya, Tito, Marlon und Jackie Jackson anwesend sein. Auch Michaels Neffen Siggy, Taj, Taryll and TJ (3T).
Derweil haben die musikalischen Proben in Los Angeles begonnen. Musikalischer Leiter ist Kevin Dorsey, der mit dem King of Pop als Background Sänger bei der Bad, Dangerous und History Tour dabei war. Quelle: jackson.ch, michaelforevertribute.com, moneycontrol.com, kansascity.com
12.09.2011: Schweizer Soul begeistert Michael Jacksons Ex-Manager
Michael Jacksons früherer Geschäftspartner und kurzzeitiger Manager Dieter Wiesner, interessiert sich derweil für eine Schweizer Soul-Pop-Band. Wir haben folgende Pressemitteilung erhalten:
In aller Heimlichkeit und von der Öffentlichkeit kaum wahrgenommen hat Karim Bhorania in Basel einen Soul-Act aufgebaut, der auf hohem internationalem Niveau spielt. SoulCream! Jetzt ist das Album „Told'Ya“ da – und damit die Zeit der Heimlichtuerei vorbei. SoulCream begeistert auch Michael Jacksons Ex-Manager Dieter Wiesner. (hier ein Foto der Beiden)
Karim Bhorania hat eine Leidenschaft: Urban Music! „Meine Eltern waren grosse Soul-Fans und haben mir den Motown Vibe mitgegeben“, sagt Karim. Und: „Ausserdem war Michael Jacksons Musik in meiner Kindheit mein ständiger Begleiter.“ Karim Bhorania hat seinen ersten Song geschrieben, als er 12 Jahre alt war. Das Musik-Virus hat ihn seit da nie mehr in Ruhe gelassen. Er hat sich nicht nur als Sänger mit einer unvergleichlichen Stimme einen Namen gemacht und die Fans von Ne-Yo, Montell Jordan, Coolio oder The Orishas als Warmup-Act begeistert. Karim Bhorania hat sich auch als Mixer und Producer und Inhaber der Hook-A-Land Studios weitum einen Namen gemacht. Scheinbar nebenbei und in aller Heimlichkeit hat er mit SoulCream einen Urban-Act aufgebaut, der jetzt bereit ist, ins Rampenlicht zu treten.
Mehr über Soul Cream: www.soul-cream.com. / Karim Bhorania & Dieter Wiesner bei Glanz & Gloria: Hier der TV-Beitrag. Quelle: jackson.ch, trespass.ch
12.09.2011: Der Fragebogen für die Jury-Auswahl
Der 30-seitige Fragebogen, den die 145 möglichen Juroren ausfüllen müssen, ist in den Medien gelandet. Wer ihn unbedingt ansehen möchte: hier als PDF auf TMZ.com. (Seite 19 und 20 zeigt die Liste der möglichen Zeugen und Leute, die im Verfahren erwähnt werden könnten).
12.09.2011: Thomas Mesereau: Fluchtpläne unmöglich
Thomas Mesereau, der Michael 2005 vor Gericht verteidigte, äusserte sich zu Jermaines angeblichen Aussagen im Interview mit “The Times” (vergleiche News “Jermaines Buch über Michael”). Die Fluchtpläne seien umsonst gewesen, da Michael nie die Chance gehabt hätte zu fliehen. Mesereau verriet TMZ.com, dass ihm die Santa Barbara Police einige Jahre nach dem Verfahren gesagt habe, dass sie sehr besorgt waren über mögliche Gewalttaten, falls Michael Jackson verurteilt würde. Die Polizei sei vor allem wegen der Nation of Islam besorgt gewesen (die Michael als Leibwächter angestellt hatte). Als Resultat dieser Befürchtungen, sei er informiert worden, dass falls Michael verurteilt worden wäre, ein Helikopter bereit gestanden hätte, um ihn unverzüglich in eine Gefängnisanlage in Lompoc, CA, zu fliegen. Mesereau sagt aber, dass Michael niemals über Flucht gesprochen habe und dem Gesetz während dem ganzen Verfahren Folge leisten wollte. Quelle: jackson.ch, tmz.com
12.09.2011: Goodie Der Woche
Schau vorbei bei Goodie der Woche - das Vdieo zeigt einen Fan, der auf den Earth Song Kran klettert, während Michael oben performt.
10.09.2011: Jermaines Buch über Michael
In drei Tagen erscheint das Buch von Jermaine Jackson "You Are Not Alone -- Through a Brother's Eyes" über seinen Bruder Michael. Wir sind ja mal gespannt. Ich habe mir das Buch auf alle Fälle mal bestellt und werde dann auch wieder eine Rezension für jackson.ch schreiben, wie ich dies bereits beim kürzlich erschienenen Buch von La Toya, "Starting Over", gemacht habe (siehe Meldung vom 11.7.). Letzteres hatte mich positiv überrascht. Ob Jermaine es ebenfalls schafft, meine anfängliche Skepsis in Luft aufzulösen -- wir werden's sehen.
Im Rahmen der bevorstehenden Buchveröffentlichung hat Jermaine nun u.a. bekannt gegeben, dass im Falle eines Schuldspruchs von Michael im Jahre 2005, Pläne der Familie bestanden hatten (ohne Mitwissen von Michael), ihn umgehend in einem bereit stehenden Privatjet nach Bahrain auszufliegen, da kein Auslieferungsabkommen zwischen den USA und Bahrain bestehe. In einem Interview mit The Times Magazine sagte Jermaine: "Wenn sie meinen Bruder gekreuzigt hätten für etwas, das er nicht getan hat, hätte es Amerika nicht verdient, dass wir hierher zurückkommen." Nun, ich glaube, wir sind wohl alle froh, dass dieser Plan nie getestet bzw. umgesetzt werden musste, da Michael in allen Anklagepunkten freigesprochen wurde.
Wer interessiert ist, kann Jermaines Buch auf Amazon.de vorbestellen. Quellen: jackson.ch, amazon.de, tmz.com
10.09.2011: Ein offener Brief an die Medien
Eine Kampagne von MJ Fans, die zum Ziel hat, dass der Begriff "Jacko" aus den Medien verbannt werden soll, wenn diese sich auf Michael Jackson beziehen, hat erste Erfolge gezeigt. USA Today und CBS, zwei grosse Medienvertreter in den USA, haben ihre Schlagzeilen von kürzlich publizierten Newsmeldungen geändert, nachdem sie von Briefen und E-Mails verärgerter Fans überflutet worden waren. Nun hat "Michael Jackson: And Justice For Some" einen offenen Brief im Namen der Michael Jackson Fans an die etablierten Medien weltweit veröffentlicht. Ihr könnt den Brief hier lesen und, falls Ihr möchtet, kommentieren bzw. unterschreiben. Quellen: jackson.ch, mjandjustice4some.blogspot.com
10.09.2011: Aussage eines weiteren Narkosearztes
Dr. Barry L. Friedberg, ein seit über 30 Jahren praktizierender und anerkannter Narkosearzt, hat auf einen kürzlich erschienenen online Artikel eines Anwalts über den bevorstehenden Strafprozess gegen Dr. Murray Stellung genommen und diese interessante Aussage gemacht (siehe erster Kommentar zum Hauptartikel). Dr. Friedberg war der erste Narkosearzt, der vom Verteidigungsteam von Dr. Murray kontaktiert und interviewt wurde, um als möglicher Zeuge für die Verteidigung auszusagen. Es sei vorweg genommen, dass das Interview nicht im Sinne der Verteidigungsstrategie lief.
Ferner hat Dr. Friedberg vor zwei Wochen auch noch diesen Kommentar zu einem Artikel über den Murray Prozess auf upi.com gepostet. Quellen: jackson.ch, prerogativechambers.com, upi.com
09.09.2011: Geschworenenauswahl hat begonnen
Im Prozess gegen Dr. Murray wurde gestern mit der Auswahl der Geschworenen begonnen. Eingangs fragte Richter Pastor die ca. 160 potentiellen Geschworenen, wer noch nie von diesem Fall gehört habe. Niemand erhob die Hand. Richter Pastor bestätigte dann, dass nicht zu erwarten war, dass sie bis jetzt "unter einem Stein gelebt haben oder einen kurzen Pit Stopp auf ihrem Weg vom Mars zur Erde gemacht haben." Wichtig sei jedoch, dass die Geschworenen sehr vorsichtig sein müssten, was jegliche Information von aussen zu diesem Prozess anbelange. So wurden sie angewiesen, keine Nachrichten zum laufenden Verfahren gegen Dr. Murray wegen fahrlässiger Tötung von Michael Jackson auf Social Networks zu posten, Tweets oder Google Informationen zu schicken oder zu lesen. Wenn sie dagegen verstossen, drohen ihnen Gefängnisstrafe und/oder Busse. Richter Pastor unterstrich nochmals, dass er sich dagegen entschieden habe, die Geschworenen während des Prozesses zu isolieren und er darauf vertraue, dass sie sich korrekt verhalten werden. Die Geschworenen werden jedoch jeden Morgen von einem geheim gehaltenen Ort mit dem Bus zum Gericht gefahren und jeden Abend aus dem Gericht begleitet. Zudem dürfen sie den Tag über das Gerichtsgebäude nicht verlassen und erhalten ihr Mittagessen auch im Gerichtsgebäude.
Ausserhalb des Gerichts stand gestern ein langjähriger Freund von Dr. Murray, der als einziger zu dessen visueller Unterstützung vor Ort war -- er trug ein Schild "Ich unterstütze Dr. Conrad Murray, einen unschuldigen Mann, der freigesprochen werden muss." Er habe angeblich vielen MJ Fans die Hand geschüttelt und sei bemüht, dass es friedlich bleibe unter denjenigen, die den Prozess vor dem Gebäude mitverfolgen. Quellen: jackson.ch, latimes.com
09.09.2011: Weitere Aussage zu Gunsten Staatsanwaltschaft
Jane Velez-Mitchell von HNL News and Views befragt hier die Narkoseärztin Nancy Strand zum Thema, ob man von einer oralen Einnahme von Propofol sterben bzw. überdosieren kann. Auch Dr. Strand bestätigt, dass dies nicht möglich sei, da Propofol ein Medikament sei, das intravenös verabreicht werden muss. Das heisst, nur wenn eine zu hohe Dosierung direkt in den Blutstrom gelangt, könne das gefährliche bis fatale Folgen haben, was bei einer oralen Einnahme nicht der Fall ist. Quellen: jackson.ch, cnn.com
08.09.2011: Neuer MJ Blog-Eintrag: Vitiligo vs. Kunst
Am 11.8. haben wir hier über den neuen Michael Jackson Blog "Dancing with the Elephant" berichtet. Heute diskutieren die beiden in interessanter Weise, wie Vitiligo bzw. Michaels veränderte Hautfarbe die Rassenfrage in den USA beeinflusst hat. Hier geht es zum heutigen Blog mit dem Titel "Not gonna spend my life being a color". Quellen: jackson.ch, worldpress.com
08.09.2011: Update betr. die gestrige Court News
Richter Pastor hat entschieden, dass die Studie mit den Schweinen von der Staatsanwaltschaft in den Prozess eingebracht werden kann. Betreffend die Studie mit den chilenischen Studenten, die Propofol getrunken haben sollen, ohne dass sie dabei irgendwelchen Schaden genommen hätten, meinte Richter Pastor, er benötige mehr Information über die betreffenden Daten(quellen), weil es sich nicht um einen wissenschaftlich publizierten Artikel handle. Quellen: jackson.ch, cnn.com
07.09.2011: Murray Prozess -- die aktuellsten Entwicklungen
Die Anwälte von Dr. Murray versuchen in den letzten Tagen vor Prozessbeginn zu erreichen, dass Dr. Steven Shafer, ein Zeuge für die Staatsanwaltschaft, nicht aussagen darf. Dr. Shafer soll aussagen, dass die orale Einnahme von Propofol nicht tödlich sei. Belegen sollen dies zwei Studien. In einer Studie meldeten sich sechs chilenische Studenten freiwillig zum Versuch, Propofol zu trinken und alle sechs haben dieses Experiment ohne Schaden überlebt. In der zweiten Studie wurde das gleiche Experiment an Schweinen vorgenommen und das Resultat war gleich. Die Anwälte von Dr. Murray versuchen nun, die Aussage des medizinischen Experten zu unterbinden, indem sie behaupten, dass diese Studien nur auf Hörensagen beruhen, weil Dr. Shafer an den Tests selbst nicht beteiligt war. Der richterliche Entscheid ist noch ausstehend. Dr. Shafner soll zudem gesagt haben, "Nichts, das Murray in seiner Pflege von Michael Jackson vorgenommen hat, deuten auf die Handlungen eines ausgebildeten Arztes hin."
Ferner wurde der Antrag der Verteidigung auf Isolierung der Geschworenen erneut abgelehnt. Das kalifornische Berufungsgericht entschied, dass Richter Pastor bei seinem Entscheid nicht über das ihm zustehende Ermessen hinaus vorgegangen sei.
Der Prozess findet nun wie geplant statt, wobei mit die Auswahl der Geschworenen morgen begonnen wird. Quellen: jackson.ch, tmz.com
06.09.2011: Unveröffentlichte Songs und Demos
Wir wurden an der Party am Samstag auf unveröffentlichte Songs von Michael Jackson angesprochen. In diesem Zusammenhang möchten wir darauf hinweisen, dass die meisten auf der Seite Internet-Leaks aufgeführten Songs auf Youtube zu finden sind. Erst kürzlich ist uns die offiziell unveröffentlichte Long-Version von The Lady Of My Life aufgefallen. Zwischen 01:15 und 02:12 sind bisher unbekannte Text- und Musikpassagen zu hören! Diese längere Version des Thriller-Stücks stammt von einer extrem limitierten und nie in offiziell in den Verkauf gelangten Promo CD “The Songs of Rod Temperton”. (zur Zeit bei E-Bay)
06.09.2011: David Gest plant Tribute Tour mit Tito und Rebbie Jackson
David Gest, Tito Jackson, Rebbie Jackson und Sängerin Deniece Williams planen eine Live-Tour ganz im Zeichen von Michael Jackson. Die Show soll Musik und Anekdoten aus Michael Jacksons Leben und Karriere enthalten. David Gest kam die Idee, mit einer Michael Jackson Tribute Show auf Tour zu gehen, nachdem er “Michael Jackson: The Life of an Icon” fertig gestellt hatte. Der Regisseur der Dokumentation wird auch die Show produzieren. Die Tour soll durch ganz England führen und wird Ende Jahr oder im März 2012 starten. Deniece Williams ist eine in Gary, Indiana, geborene Sängerin, die seit über fünf Jahrzehnten mit der Jackson Familie befreundet ist. (hier einer ihrer Hits anhören: “Free” auf Youtube). Tito freut sich auf die Konzerte: "I'm really looking forward to this tour and being close up with the fans. To see the four of us on stage will be a blast and we all have so many funny and wonderful stories about Michael that will leave the crowd laughing, crying and spellbound all at the same time." Deniece Williams und Rebbie werden mit einem Pianist singen und Tito wird neben Gesang seine Gitarre spielen. Quelle: jackson.ch, contactmusic.com
04.09.2011: Party-Fotos undRückblick: “Magic Michael Fanclub” / “10 Jahre Jackson.ch”
Und hier der Bilder-Rückblick, den wir gestern Abend aufgrund eines Problems mit dem DVD Player nicht zeigen konnten:
03.09.2011: Jermaine dreht Clip zu “Blame It On The Boogie”
TMZ hat ein Video veröffentlicht, das Jermaine Jackson bei den Dreharbeiten zu einem Clip zeigt. Er singt “Blame It On The Boogie” - ohne seiner Brüder. Als das Stück damals im Jahr 1878 erschien, war Jermaine nicht dabei, da er bei Motown blieb, als die restlichen Brüder zu Epic wechselten. Jermaine Jackson wird sein Cover des Jacksons-Hits Ende September in Frankreich als Single veröffentlichen. Quelle: jackson.ch, tmz.com, amazon.fr
02.09.2011: Thomas Mesereau über den Prozess und die neue MJ Doku
Thomas Mesereau, der Michael 2005 erfolgreich vor Gericht verteidigte, äusserte sich zum Prozess gegen Murray und den neuen Film von David Gest. "Ich habe gemischte Gefühle gegenüber dem Prozess. Auf der einen Seite begrüsse ich es, wenn der Jackson Familie Gerechtigkeit widerfährt. Ich denke was der Doktor angeblich tat war empörend und basierend auf allem was ich hörte, agierte er sehr rücksichtslos, sehr tollkühn, und er hätte sich wehren müssen gegen wen auch immer er sich hätte anlegen müssen, und sagen 'das ist gefährlich, das gehört nicht in ein Privathaus, wir haben keine anständige Ausrüstung, und wir haben keine angemessene Hilfe.' So hätte er sich als medizinischer Experte verhalten müssen.... Ich denke er sollte bestraft werden um zu helfen die Familie zu rechtfertigen und auch, um eine Botschaft abzusenden, dass Ärzte sich nicht so verhalten sollten”, sagte Mesereau zu BANG Showbiz.
Obwohl er Gerechtigkeit sehen möchte, schaut er dem Prozess, der am 8. September beginnt, nicht gerne entgegen. Mesereau befürchtet, dass Michaels Ruf Schaden nehmen wird, wenn die Anwälte von Murray ihre aggressive Verteidigungsstrategie auffahren und mit Schmutz nach Michael werfen werden.
In der bald erscheinenden Doku von David Gest, “Michael Jackson: The Life of an Icon”, wird Thomas Mesereau im Detail über den Prozess im Jahr 2005 sprechen. Der Anwalt lobt den Film als ein wunderbares Tribute an den King of Pop. “Es ist eine bewundernswerte Dokumentation, sehr originär, sehr einfühlsam und es enthält eine Nummer von Interviews mit einigen von den alten Motown-Grössen, darüber wie dieses Wunderkind war. Ich habe keine andere Dokumentation gesehen, die das so angebracht macht wie David Gests Dokumentation. Sie ist wunderschön, einfühlsam, informativ und ich denke, jeder sollte sie sehen.” Quelle: jackson.ch, contactmusic.com
01.09.2011: Neuer Artikel: Michael in Prag 1996
Wir machen wieder eine Zeitreise: History Tour, Welt Premiere! 150 000 Fans reisen nach Prag. Niemand weiss, was Michael Jackson an diesem Abend aufführen wird. Der King of Pop hat sich eine neue Show ausgedacht!
Wir freuen uns auf einen tollen Event am Samstag im Marquee Club. Bevor die Party um 22 Uhr mit einem Michael Jackson Imitator-Auftrittt zu Billie Jean eröffnet wird, starten wir den Film Abend um 20 Uhr mit einem kurzen Rückblick auf “Magic Michael” und “jackson.ch”.
01.09.2011: Trailer zu “Michael Jackson: The Life of an Icon”
Hier der Trailer zur Michael Jackson Doku von David Gest. (vergleiche gestrige News)