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(Bloomberg) -- Wegen der umstrittenen Abschreibung nachrangiger Anleihen der Credit Suisse Group AG wurde nun auch das zentrale Entscheidungsgremium für Kreditausfall-Swaps (CDS) angerufen. Es soll auf Antrag eines Marktteilnehmers entscheiden, ob ein Auszahlungsgrund für CDS gegeben ist.
Laut einem Eintrag auf der Website der sogenannten Credit Derivatives Determinations Committees wurde die Frage gestellt, ob durch die Abschreibung ein “staatliches Interventions-Kreditereignis” eingetreten ist. In dem Gremium sind Banken und Fondsmanager vertreten, die die Anwendung der Regeln des CDS-Markts großteils unter sich ausmachen.
Die durch die Schweizer Bankenaufsicht Finma im Zuge der Notübernahme der Credit Suisse durch die UBS Group AG vorgenommene Abschreibung von Additional-Tier-1-Anleihen wird seit fast zwei Monaten heiß diskutiert. Investoren kritisieren die Entscheidung, weil sie AT1-Gläubiger schlechter stellt als Aktionäre. Die Finma begründete den Schritt mit außerordentlicher Staatshilfe, die für die Transaktion gewährt wurde.
Hedgefonds wie FourSixThree Capital und Diameter Capital Partners haben in letzter Zeit entsprechende CDS gekauft, in der Hoffnung, dass sie Auszahlung der Derivatkontrakte erreichen können, wie Bloomberg News heute berichtet hat.
Überschrift des Artikels im Original:Swaps Panel Asked if Credit Suisse AT1 Wipeout to Trigger Payout
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