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Nahe der östlichen Kantonsgrenze des Jura zu Frankreich, im Herzen einer typischen Juralandschaft, liegt das idyllische Dorf Vendlincourt. Umgeben von Weinbergen, Wiesen und Almen bildet es mit seiner unversehrten Landschaft ein touristisches Juwel ersten Ranges und ein ideales Terrain für biologischen Anbau. Doch leider hat es ein Promoter auf diese Oase abgesehen.
Ermutigt und unterstützt von den kommunalen und kantonalen Behörden will er in der nächsten Umgebung des Dorfs 15 Hektar bester Anbauflächen zubetonieren und dort eine Auto-Rundrennbahn bauen! Würde dieses skandalöse Projekt verwirklicht, zöge das eine jener nicht wieder gut zu machenden Katastrophen nach sich, die Franz Weber mit seiner am 18. Dezember 2007 eingereichten Initiative „Gegen masslosen Bau umwelt- und landschaftsbelastender Anlagen“ verhindern will.
Zum Glück fällte das Schweizerische Bundesgericht im März 2001 eine Entscheidung, durch die der Sondernutzungsplan für die betreffende Auto-Rundrennbahn abgewiesen wurde. Die Ablehnung dieses Projekts, das von unzähligen „Ajoulots“ bekämpft worden war, durch das Bundesgericht ist ein wichtiger Schritt für den Umweltschutz, die Biodiversität und die Landesversorgung und bedeutet einen Sieg über die ausschliesslich wirtschaftlichen Interessen der Promoter.