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Die Waldrappen lebten vorher in der Voliere bei der Seelöwenanlage. Die Vogelart, welche zu den Ibissen zählt, gilt als stark gefährdet. Im 17. Jahrhundert wurde sie in Europa sogar ausgerottet, da Eier und Fleisch sehr begehrt waren.
Die Waldrappen, die seit 1949 im Basler Zolli gehalten werden, sind Teil eines europäischen Erhaltungszuchtprogramms. Ziel mehrerer Zoos ist die Wiederansiedlung der Vögel in mehreren europäischen Ländern. So wurden zum Beispiel drei Tiere aus Basel an ein Wiederansiedlungsprojekt in Spanien gegeben, wie der Zoo in der Mitteilung schreibt.
Mitbewohner aus Afrika und Zentralasien
Ihre Mitbewohner, die Blauracken, sind mit den Eisvögeln und Bienenfressern verwandt. Ihr Gefieder ist türkisblau und rostrot. Als Langstreckenzieher legen sie auf ihrer Reise in ihre Brutgebiete nach Afrika über 10'000 Kilometer zurück.
Als dritte Vogelart beleben die Marmelenten die Aussenvoliere. Diese Art ist in den Sümpfen des Mittelmeerraums, des Nahen Ostens und Zentralasiens beheimatet. Wegen der Trockenlegung von Feuchtgebieten gilt die Marmelente als potenziell gefährdet.
Pandemie verzögerte Fertigstellung
Bei der Eröffnung des neuen Vogelhauses im Juni 2023 war die Aussenvoliere noch nicht komplett. Wegen Lieferengpässen nach der Corona-Pandemie fehlten noch Netzstücke, wie der Zoodirektor Olivier Pagan im Juni erklärte.
(sda)