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Die erst 2013 gegründete Partei wäre dann in 9 von 16 deutschen Länderparlamenten vertreten. Sie profitiert von der unpopulären Flüchtlingspolitik von Bundeskanzlerin Angela Merkel, die in Vorpommern ihren Bundestags-Wahlkreis hat.
In dem strukturschwachen und dünn besiedelten Land regiert seit 2006 eine grosse Koalition aus Sozialdemokraten (SPD) und Merkels Christdemokraten (CDU). Sie könnte laut Umfragen trotz deutlicher Stimmenverluste ihre Mehrheit behaupten. Ministerpräsident ist seit 2008 der SPD-Politiker Erwin Sellering.
Im künftigen Landtag werden laut Umfragen fünf Parteien vertreten sein. Neben SPD, CDU und AfD wären dies die aus der DDR-Staatspartei SED hervorgegangene Linke sowie die Grünen. Als Alternative zu «Rot-Schwarz» wäre auch ein rot-rot-grünes Bündnis aus SPD, Linker und Grünen denkbar.
Die rechtsextreme NPD dürfte nach zwei Legislaturperioden an der Fünf-Prozent-Hürde scheitern und wäre damit in keinem deutschen Landesparlament mehr vertreten. Auf die liberale FDP dürfte den Einzug ins Parlament verpassen.
Rund 1,33 Millionen Wahlberechtigte sind in Mecklenburg-Vorpommern zur Stimmabgabe aufgerufen. Mit ersten Trendmeldungen wird bei Schliessung der Wahllokale um 18:00 Uhr gerechnet. Das vorläufige amtliche Endergebnis könnte gegen Mitternacht vorliegen.
(SDA)