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|Geschichte der Gnädinger||

Geschichte
Stammvater der Gnädinger ist Raol oder Paul Rudolf Gnädinger. Er diente unter Herzog Friedrich von Habsburg als Hofschmied. Durch Tapferkeit und Mut in den Schlachten unter Habsburgs Banner wurde er 1403 zum Ritter geschlagen.
Aus seiner Ehe mit Brunhilde von Riedeschingen entsprangen 2 Söhne: Rudolf und Wilhelm. Rudolf trat in den Kriegsdienst unter Friedrich von Habsburg ein und kämpfte manche Schlachten gegen die Eidgenossen. Doch schon sein Sohn, Johann Adrian, ging zu den Eidgenossen über. Wilhelm ging in das Kloster Fahr.
Weitere Gnädinger dieser Linie kämpften gegen den Thurgau, an der Seite der Eidgenossen gegen Burgund (1476-77), bei Giornico (1478) und im Schwabenkrieg (1501).
In Ramsen findet sich die erste urkundliche Erscheinung Ende des 16. Jahrhunderts.
Der Stammbaum der Gnädinger mit Wappen soll sich in Bachsee im Tirol befinden.
Name
Obwohl sich der Stammbaum der Gnädinger mit Wappen sich in Bachsee im Tirol soll, so ist die eigentliche Verbreitung doch im Hegau zu finden.
Beim Namen Gnädinger gibt es einige Pleonasmusformen: Gnädinger, Gnadinger, Gnedinger, Gnadiger, Nettinger. Dies bedeutet grundsätzlich, dass Personen mit einem Rufnamen und zwei Familiennamen zugleich bezeichnet wurden. Allerdings ist in der Schreibweise vielfach auch nach dem Namensklang verfahren worden.
Bei den bekannten Miszellen im Hegau sind allerdings betreffend Gnädinger keine Angaben zu finden. Auch in den Bänden des Siebmacher'schen Wappenwerks (bürgerliche und adelige Wappen) und im alphabetischen Namensregister bürgerlicher deutscher Wappenvorkommen von Kenfenheuer ist kein Wappen der Gnädinger eingetragen. Dies mag nicht verwundern, da Ramsen in der des Auftauchens des Namens bis heute nie zu Deutschland gehörte, sondern bis zur Übergabe an die Schweiz immer in habsburgischer Hand war.
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