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Während die Top-Cracks im Schwedischen Idre Fjäll um die letzten Olympia-Tickets fahren, zieht man an der Lenk bereits ein positives Fazit nach den beiden Europacup Rennen. Dieses ergibt sich dank einer perfekt präparierten Skicross-Piste, fleissigen Helfern und einer gute Schweizer Teamleistung. Diese lässt sich auch durch das wechselhafte Wetter im Simmental nicht trüben.
Erstmals in seiner Karriere erreichte Luca Lubasch an der Lenk den grossen Final der besten Vier – und dies gleich zwei Mal. Nach seinem hervorragenden Sieg am Donnerstag reichte es am Freitag trotz einer im Halbfinal zugezogenen Handverletzung zum ebenfalls ausgezeichneten vierten Platz. Ähnlich erfolgreich lief es Natalie Schär, die mit dem zweiten Rang am Donnerstag ihr bestes Ergebnis im Europacup realisierte. Im zweiten Rennen stürzte die junge Ostschweizerin im Halbfinal, konnte sich jedoch im kleinen Final nochmals aufraffen und holte mit dem sechsten Schlussrang erneut ein starkes Resultat. Den Schweizer Medaillensatz am Donnerstag komplettierte Sven Liechti mit seinem dritten Rang und ersten Podestplatz. Auch er konnte am Freitag wie Lubasch und Schär nachlegen und fuhr als Sechster ein zweites starkes Rennen.
Das äusserst erfolgreiche Schweizer Teamergebnis am Donnerstag rundete Niki Lehikoinen mit dem sehr guten fünften Schlussrang ab.
Freitag war Österreicher-Tag
Da es im zweiten Europacup-Rennen an der Lenk für die starken Schweizerinnen und Schweizer nicht mehr ganz auf das Podest reichte, gab es Platz für andere. So triumphierte zwei Mal Österreich: Sonja Gigler gewann die Konkurrenz der Frauen vor der Donnerstag-Siegerin Mylene Ballet Baz aus Frankreich und der Drittplatzierten Linnea Mobärg aus Schweden, die bereits am Donnerstag Dritte wurde. Bei den Männern reüssierte am Freitag der Europacup-Gesamtführende der Saison Mathias Graf vor dem Deutschen Ferdinand Dorsch und dem Franzosen Tom Barnoin.