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Das Konzept von Yin und Yang ist das grundlegendste Prinzip der chinesischen Medizin und daher auch für jede Feng Shui Beratung bedeutungsvoll. Das chinesische Schriftzeichen für "Yin" bezieht sich auf die schattige Seite eines Hügels, das Schriftzeichen für "Yang" für die sonnige Seite eines Hügels. Dargestellt wird das Prinzip von Yin und Yang oft mit dem Symbol der Monade.
Die Idee der Wechselbeziehung von Yin und Yang entsprang der Beobachtung des zyklischen Wechsels von Tag und Nacht. Der Tag entspricht dem Yang, die Nacht dem Yin und in weiterer Folge Aktivität dem Yang und Ruhe dem Yin. Dies führte zur ersten Beobachtung der fortwährenden Änderung jedes Phänomens innerhalb zweier zyklischer Pole, deren einer Licht, Sonne, Helligkeit und Aktivität (Yang), dessen anderer hingegen Dunkelheit, dem Mond, Schatten und Ruhe (Yin) entspricht. Unter diesem Gesichtspunkt sind Yin und Yang zwei Stadien einer zyklischen Bewegung, wobei ununterbrochen eines ins andere übergeht, so wie der Tag der Nacht weicht, und umgekehrt.
Im Feng Shui wird das Prinzip von Yin und Yang beispielsweise bei der Raumgestaltung berücksichtigt. So gilt das Schlafzimmer als typischer Yin-Raum. Arbeits- und Wohnzimmer dagegen sind Yang-Räume. Bei der Raumgestaltung wird darauf geachtet, dass jedes Zimmer genau jene Energie erhält, die seiner geplanten Nutzung entspricht. Eine wichtige Voraussetzung, dass die Bewohner im Schlafzimmer erholsam schlafen, im Büro konzentriert arbeiten, und im Wohnzimmer angeregt diskutieren können. Kinderzimmer werden meist Yin-lastig eingerichtet, um das starke Yang der Kinder auszugleichen.
Für die Einrichtung gelten folgende Entsprechungen:
Yin steht für ruhige Muster, runde Formen, gedeckte Farben, gedämpfte Beleuchtung.
Yang steht für lebendige Muster, spitze Formen, leuchtende Farben, helle Beleuchtung.