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Brasilien ist nach den USA mit fast 1 Million Infizierten und fast 50'000 Todesopfern das am zweitstärksten von der Corona-Pandemie betroffene Land. Dennoch werden vielerorts Massnahmen gelockert. Auch Fussball wird wieder gespielt.
In Rios Maracana läutete Flamengo am Donnerstag mit einem 3:0 gegen Bangu die finale Phase in der regionalen Staatsmeisterschaft ein. Makaber dabei: Auf der provisorischen Notfallstation auf dem Nebengelände starben parallel zwei Menschen an Covid-19.
Fussball spielen wollen deshalb längst nicht alle. Kurz vor Flamengos Spiel verkündeten Fluminense und Botafogo, dass sie vor das Oberste Sportgericht ziehen, um ihren für Montag geplanten Re-Start auf Anfang Juli zu verschieben.
Wie verrückt die Situation ist, zeigt die Tatsache, dass Fluminense erst am Freitag und Botafogo einen Tag später ins Mannschaftstraining einsteigen wollen.
Die regionale Staatsmeisterschaft war Mitte März unterbrochen worden. Der ursprünglich für Mai angesetzte Start der nationalen Liga wurde auf unbestimmte Zeit verschoben.