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Das Kyoto-Protokoll zum Rahmenübereinkommen der Vereinten Nationen über Klimaänderungen wurde erstmals 1997 verabschiedet und legte völkerrechtlich bindende Zielwerte für den Ausstoss von Treibhausgasen in Industrieländern fest. Bis 2011 hatten 191 Staaten sowie die Europäische Union den Vertrag ratifiziert. Die Vereinigten Staaten lehnten das Protokoll ab, und im Dezember 2011 kündigte auch Kanada seinen Ausstieg an. Die erste Verpflichtungsperiode des Protokolls (2008-2012) sah eine jährliche Reduktion des Treibhausgasausstosses der Industrieländer um 5,2 Prozent gegenüber dem Stand von 1990 vor. In seiner Schlussfassung von 2002 sieht das Kyoto-Protokoll verschiedene flexible Mechanismen vor, darunter Emissionsrechtehandel (Emissions Trading), Joint Implementation (JI) und Clean Development Mechanism (CDM).