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Anders als beim Muttertag oder Valentinstag ist der Internationale Frauentag/Weltfrauentag nicht einfach dazu gedacht, den Frauen etwas hübsches zu schenken (auch wenn das in einigen Ländern praktiziert wird). Nein, der Frauentag ist viel mehr: Er steht für den Kampf um die Gleichstellung von Mann und Frau, für das Frauenstimmrecht und Emanzipation.
Der erst Frauentag
Clara Zetkin (5 July 1857 – 20 June 1933) was a German Marxist theorist, activist, and advocate for women's rights. Until 1917, she was active in the Social Democratic Party of Germany, then she joined the Independent Social Democratic Party of Germany (USPD) and its far-left wing, the Spartacist League; this later became the Communist Party of Germany (KPD), which she represented in the Reichstag during the Weimar Republic from 1920 to 1933. When Adolf Hitler and his Nazi Party took over power, the Communist Party of Germany was banned, following the Reichstag fire in 1933. Zetkin went into exile for the last time, this time to the Soviet Union. She died there, at Arkhangelskoye, near Moscow, in 1933, aged nearly 76. Her ashes were placed in the Kremlin Wall Necropolis, by the Moscow Kremlin Wall, near the Red Square. After 1949, Zetkin became a much-celebrated heroine in the German Democratic Republic, and every major city had a street named after her. Even today, Clara Zetkin's name can still be found on the maps of the former lands of the GDR. #clarazetkin #feminist #womensrights #activist
Die Begründerin des ersten Frauentages: Clara Zetkin
Initiantin des ersten Internationalen Frauentages war die Deutsche Sozialistin Clara Zetkin. Von US-Amerikanischen Frauenrechtlerinnen inspiriert, forderte sie 1910 an der „Internationalen Sozialistischen Frauenkonferenz“ die Einführung eines Internationalen Frauentages. Ein Jahr später, im März, fand dann der allererste Weltfrauentag statt. Mit von der Partie waren die Schweiz, Österreich-Ungarn, Dänemark und Deutschland.
Heute wird der Frauentag weltweit auf irgendeine Weise gefeiert. In manchen Ländern wie Russland, Georgien und Kambodscha ist er gar ein gesetzlicher Feiertag. Viele der Themen, die am ersten Internationalen Frauentag diskutiert und gegen die demonstriert wurden, sind auch heute noch von Bedeutung. So ist beispielsweise die Forderung nach Lohngleichheit weiterhin aktuell und die „#MeToo“-Debatte lässt den internationalen Frauentag heute genauso notwendig erscheinen, wie Anfang des 20. Jahrhunderts.
Das läuft in der Schweiz
Auch in mehreren Schweizer Städten wird am Frauentag demonstriert.
Unterschiedliche Veranstaltungen beschäftigen sich am 8. März in der Schweiz mit dem Thema Gleichstellung. So wird in Bern gegen den Entscheid des Ständerats demonstriert, der Unternehmen nicht zu Lohnanalysen verpflichtet. Im Aargau geht man auf die Strasse, um gegen die Abschaffung der Aarauer Fachstelle für Gleichstellung zu protestieren.
Ausserdem finden in der ganzen Schweiz Diskussionsrunden, Filmvorführungen, Vorträge und Konzerte statt. Das Themenspektrum reicht hier von falschen Schönheitsidealen und „Body Positivity“ über internationale Projekte zur Verbesserung der Lebensbedingungen von Frauen bis hin zu weiblichen Flüchtlingen und Mädchenbeschneidungen.