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In Oberbüren im Kanton St. Gallen fand das erste Nachwuchsturnier nach den neuen Regeln des Weltverbandes der Ringer FILA statt. Mit den neuen Regeln möchte der Weltverband verhindern, dass das Ringen nach den Olympischen Spiele 2020 in Tokio nicht mehr als Olympische Disziplin geführt wird. Mit dabei waren auch sieben Nachwuchsringer des Ringclub Winterthur.
Kategorien Piccolos (2004 – 2007)
Bei den Piccolos der Jahrgänge 2004‐2007 konnte Remo Faraj aus Wülflingen in der Gewichtsklasse bis 25,2 kg sich die Silbermedaille erkämpfen. Nachdem Remo gegen alle seine Gegner in der Gruppe gewonnen hatte, verlor der junge Winterthurer den ersten Kampf um die Plätze 1 bis 3. Mit einem Sieg im zweiten Finalkampf sicherte er sich den zweiten Platz in seiner Gewichtsklasse.
Pierre Eisenlohr, Henggart kämpfte in der Gewichtsklasse bis 28 kg. Mit zwei Siegen und zwei Niederlagen verpasste Pierre nur knapp das Podest. Trotz sehr guten Leistungen reichte es ihm nicht ganz für eine Medaille. Dennoch freute sich Pierre über seine gewonnenen Kämpfe und das erhaltene Diplom.
Für den Marthaler Loïc Vollenweider lief es an diesem Nachmittag besser. Loïc konnte drei von vier Kämpfen für sich entscheiden. Damit erreichte er den zweiten Platz in der Gewichtsklasse bis 34, 5 kg und damit die zweite Silbermedailie für den Ringclub Winterthur.
Kategorien Jugend (1998- 2003)
In der Kategorie Jugend bis 35,3 kg traten zwei Winterthurer an. Moro Marco aus Truttikon und Sutter Mike aus Kleinandelfingen. Marco verpasste das Podest nur knapp und somit eine weitere Bronzemedaille. Marco zeigte sehr gute Kämpfe mit offensiven Aktionen. Dies wird mit den neuen FILA-Regeln nun wieder besser belohnt. Seinem Freund Mike lief es hingegen nicht optimal. Mike konnte sein Potenzial nur phasenweise abrufen und wurde am Schluss siebter von elf Teilnehmenden in seiner Gewichtsklasse.
Über eine weitere Medaille durfte sich Remo Moro freuen. Er zeigte sehr gute Kämpfe mit schönen Angriffen. Der in Truttikon wohnende Schüler schaffte es als Dritter auf das Podest und erhielt dafür die Bronzemedaille.
Luca Faraj aus Wülfingen konnte die guten Trainings nicht umsetzen. Er konnte trotz vollem Einsatz kein Diplom erreicht.
Mit drei Medaillen und zwei Diplomen war der Trainer Bernhard Gisler nicht ganz zufrieden. Es war kein schlechtes aber auch kein gutes Turnier für den Ringclub Winterthur.