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«Wir haben die Verpflichtung, den Titel zu gewinnen. Wir sind momentan nicht der Favorit, aber wir wollen während des Turniers zum Favoriten werden. Dritte oder vierte Plätze sind nicht gut für ein Land, das 5 WM-Titel gewonnen hat», sagte Luis Felipe Scolari mit Blick auf die Heim-WM 2014.
Keine Lovestory
Die uneingeschränkte Liebe der Landsleute hat Scolari bis jetzt nie erfahren. Selbst als er mit Brasilien 2002 in Japan und Südkorea den bislang letzten Weltmeistertitel holte, gab es kritische Stimmen. Der «Europäer» - Scolaris Familie hat ihre Wurzeln in Norditalien - kam mit einer für die Brasilianer zu pragmatischen Spielweise zum Erfolg.
Erfolgreich in Portugal
Nach seiner Zeit als Nationalcoach Brasiliens war Scolari in gleicher Funktion auch in Portugal tätig - wieder mit beachtlichem Erfolg. Unter dem Südamerikaner hatten die Lusitaner die beste Auswahl aller Zeiten, kamen 2004 im eigenen Land in den EM-Final und erreichten 2 Jahre später in Deutschland die WM-Halbfinals.
Später war Scolari mit weniger Erfolg Trainer von Chelsea sowie in Usbekistan. 2010 kehrte er zurück in die Heimat.
Scolari wird in Brasilien prominente Unterstützung zur Seite gestellt: Als Technischer Direktor wurde Carlos Alberto Parreira geholt. Parreira hatte Brasilien 1994 als Coach zum 4. WM-Titel geführt und betreute die Equipe auch an der Weltmeisterschaft 2006 in Deutschland.