Document ID: /curiavista/filtered/00000.jsonl.gz/236222

<h2>SubmittedText<h2><p>Wer mehr oder weniger symptomlos eine Covid-Erkrankung hatte und heute per Test Anti-Körper nachweisen kann, erhält kein Zertifikat. Obwohl sein Immunität-Status sich von einem nachweislich Genesenen nicht unterscheidet. Das ist willkürlich und verschleiert, dass die Herdenimmunität weit höher ist als offiziell mit Geimpften und Genesenen ausgewiesen.</p><p>- Warum werden positive Antikörpertests nicht für das Zertifikat zugelassen?</p><p>- Wird der Bundesrat diese Möglichkeit zulassen?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Mit Antikörpertests (IgG-Tests) kann angezeigt werden, dass eine Person bereits mit dem Coronavirus in Kontakt war. Dagegen kann nicht nachgewiesen werden, zu welchem Zeitpunkt eine Infektion stattgefunden hat. Zudem gibt ein positives Resultat nur begrenzte Informationen über Grad und Dauer des Schutzes vor möglichen Reinfektionen. Daher wird für die Ausstellung eines Impfzertifikates nach einem positiven Antikörpertest zusätzlich eine Impfdosis verlangt. Die in der Covid-19-Verordnung Zertifikate festgelegten Anforderungen für die Ausstellung von Bescheinigungen stehen im Einklang mit den Anforderungen der Europäischen Union. Serologische Tests sind nützlich für Populationsstudien. Vom Bund mit-geförderte Studien wie Corona Immunitas, deren Ergebnisse regelmässig veröffentlicht werden, erheben in spezifischen Kohorten neben den durch die Impfung hervorgerufenen Antikörpern auch die ausschliesslich durch die Infektion hervorgerufene Antikörper in der Bevölkerung.</p>