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Schweizer Curler mit Sechserhaus, dem Maximum
Mit einer Rarität gewinnen Alina Pätz und Sven Michel an der Curling-WM im Mixed-Doppel in Thônex den Match Italien 11:7. Den Schweizern glückt ein Sechserhaus, das Maximum in dieser Disziplin.
Den Sechser liessen sich die Zürcherin und der Berner Oberländer schon im 1. End gutschreiben. Der Erfolg gegen Olympiasieger Italien war damit schon fast sichergestellt.
Im klassischen Vierer-Curling ist ein Achterhaus das Maximum. Ein solches kommt noch viel seltener vor als ein Sechserhaus in der jüngsten olympischen Disziplin, dem Mixed-Doppel. Alina Pätz ist mittlerweile beides gelungen. Auf dem Weg zum WM-Titel 2021 in Calgary sorgte sie im Team von Skip Silvana Tirinzoni mit dem Achterhaus in der Partie gegen die Däninnen für die curlerische Sensation. Es war der erste und bis heute einzige sogenannte Eight-Ender überhaupt an 106 WM-Turnieren (Männer und Frauen).
Kantersieg gegen Schlusslicht
Nicht mit einem Sechser-, aber immerhin mit einem Viererhaus starteten Pätz/Michel am Mittwochabend in die Partie gegen das punktelose Schlusslicht Neuseeland. Als die Gegner nach sechs Ends aufgaben, hiess es 11:3.
Trotz ihrer sechs Siege aus den ersten acht Spielen sind die Schweizer noch nicht sicher für die K.o.-Spiele (Viertelfinals oder Halbfinals) qualifiziert. Um sicher zu gehen, benötigen sie einen Sieg im abschliessenden Round-Robin-Spiel vom Donnerstagnachmittag gegen das sechstplatzierte Südkorea.