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Wo und wie hilft CBD oder CBD Öl bei der Behandlung oder Prävention von Krebs und bei der Krebstherapie? Wie hilft Cannabidiol bei den Nebenwirkungen der Chemotherapie? Da der Körper neue Zellen braucht, “produziert” der Körper diese durch einen Prozess, der Zellteilung genannt wird. Wenn Zellen alt oder beschädigt werden, sterben sie ab und neue Zellen ersetzen sie. Krebs entsteht, wenn dieser Prozess unangepasst wird. Dadurch werden die Zellen zunehmend abnormal, alt oder geschädigt. Diese Zellen überleben, wenn sie sterben sollten, während sich neue Zellen dort bilden, wo sie nicht gebraucht werden. Diese überschüssigen Zellen können sich ohne Unterbrechung teilen und können Gewebemassen bilden, die allgemein als Tumore bezeichnet werden.
Krebs kann überall im Körper beginnen, und die Symptome variieren je nachdem, wo er sich manifestiert. Menschen mit Krebs leiden typischerweise an einem oder mehreren der folgenden häufigsten Symptome:
Anhaltender Husten oder blutverunreinigter Speichel
Eine starke Änderung der Darmgewohnheiten oder des Urinierens
Blut im Stuhl
Unerklärte Anämie (niedriges Blutbild)
Brustknoten oder Brustausfluss
Knoten in den Hoden
Anhaltende Knoten oder geschwollene Drüsen
Unerwarteter Gewichtsverlust, nächtliche Schweißausbrüche oder Fieber
Nicht heilende Wunden
Anhaltende Rückenschmerzen, Beckenschmerzen, Völlegefühl oder Verdauungsstörungent
Forschungsergebnisse deuten darauf hin, dass die Inhaltsstoffe der Cannabispflanze, insbesondere THC und CBD, Krebspatienten helfen können, indem sie das Wachstum der Krebszellen verlangsamen oder stoppen und ihnen helfen, mit den Symptomen oder Nebenwirkungen von der Krebstherapie wie Chemotherapie umzugehen (Symptommanagement). Jüngste wissenschaftliche Studien, die 2019 von der BJBMS veröffentlicht wurden, zeigen einen direkten Zusammenhang, nicht nur bei der Verringerung der durch Chemotherapie verursachten Symptome, sondern auch zwischen der direkten und positiven Wirkung von CBD bei Krebsbehandlungen.
Wissenschaftler vermuten, dass die CBD ähnlich wie eine Chemotherapie wirkt, indem sie Krebszellen “programmiert”, sich selbst abzutöten, während sie gleichzeitig eine toxische Umgebung verursacht, die zu einem traumatischen Zelltod (Nekrose) führt. Mit anderen Worten: CBD kann Krebszellen indirekt abtöten.
CBD hat potenzielle anti-metastatische Wirkungen (wie in Tiermodellen gezeigt), die die Fähigkeit der Krebszellen zur Ausbreitung stoppen. Die Wissenschaftler fanden auch heraus, dass CBD auf GPR12 abzielt, ein Protein, das möglicherweise an metastasierenden Krebsarten beteiligt ist.
Eine weitere Möglichkeit, wie CBD bei der Behandlung von Krebs hilft, besteht darin, Tumoren ihrer Blutversorgung zu berauben und sie gleichzeitig durch verschiedene pro-angiogene Signale abzutöten.
CBD hat die Fähigkeit, die Id-1-Expression zu regulieren – das Gen, von dem angenommen wird, dass es das Tumorwachstum reguliert. Das bedeutet, dass die CBD nicht nur potenziell zur Prävention und Behandlung von Krebs beiträgt, sondern dass sie insbesondere dazu beitragen kann, aggressive Tumore durch die Herunterregulierung des aggressiven Tumorwachstums zu kontrollieren.