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Die umweltverträgliche Entsorgung von Altreifen umfasst die Sortierung gebrauchsfähiger Reifen oder Altreifen mit ungenügender Profiltiefe, die sich zur Runderneuerung eignen. Der Zustand der Reifen wird geprüft und wenn nötig werden neue Laufflächen aufgebracht. Durch die Wiederverwendung von gebrauchten Reifen und die Runderneuerung von Altreifen wird die Umweltbelastung durch die Herstellung neuer Reifen reduziert. Wenn Altreifen nicht mehr verwendet werden können oder keine Nachfrage nach Occasionsreifen besteht, können sie für die Herstellung von Produkten aus Gummi aufbereitet werden oder in dazu geeigneten Anlagen verbrannt werden (Art. 12 VVEA). Bei der stofflichen Verwertung von Altreifen ist insbesondere darauf zu achten, dass die spätere Entsorgung des ausgedienten Produkts nicht erschwert wird.
Altreifen bestehen zur Hauptsache aus synthetischem oder natürlichem Kautschuk, Russ und Siliziumoxid sowie Stahl und Gewebe. Beim Beurteilen der Umweltverträglichkeit einer Verwertung von Altreifen spielen auch die in den Reifen enthaltenen Zusätze wie Zink, Blei und Schwefel eine Rolle.
Für jede Behandlungsstufe und jedes Entsorgungsverfahren gelten spezifische Anforderungen an die Umweltverträglichkeit. Bei der Entsorgung von Altreifen gibt es folgende Behandlungsstufen und Entsorgungsverfahren:
Weitere Informationen zu den zutreffenden Abfallcodes und Codes der Entsorgungsverfahren:
Weiterführende Informationen
Letzte Änderung 22.01.2016