Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03585.jsonl.gz/1862

Die Klinik und Poliklinik übernimmt die chirurgische Behandlung von Hirntumoren jeglicher Art. Tumoren sind Massen, die infolge der unkoordinierten Vermehrung einer Zelle des menschlichen Körpers entstehen.
Tumorarten
Es gibt verschiedene Arten von Hirntumoren, wie etwa Gliome (Astrozytome, Oligodendrogliome, Glioblastome usw.), Nervenscheidentumoren (Neurinome), Tumoren der Hirnhäute (Meningeome) und Lymphome. In bestimmten Fällen kann es sich um Tumoren handeln, die von einem anderen Teil des Körpers ausgehen und sich ins Gehirn verbreitet haben (Metastasen).
Manche Tumoren rufen keine Symptome hervor und werden bei einer bildgebenden Untersuchung entdeckt. Andere werden aufgrund auftretender Symptome entdeckt, darunter am häufigsten: epileptische Anfälle, Befall eines Hirnnervs (fortschreitende Schwerhörigkeit, Gleichgewichtsstörungen, Sehstörungen), Schwäche einer Gliedmaße, Sensibilitätsverlust in einer Gliedmaße, Sprechstörungen, verändertes Verhalten, starke Übelkeit und heftiges Erbrechen sowie Kopfschmerzen.
Abklärung und Behandlung
Bei einem intrakraniellen Tumor erfolgt eine Abklärung in Zusammenarbeit mit der Klinik für Neuroonkologie, um zu gewährleisten, dass die beste Behandlungsstrategie gewählt wird (Scanner, MRT, PET-CT, Spektroskopie usw.). In bestimmten Fällen wird in mehrmonatigem Abstand eine radiologische Kontrolluntersuchung empfohlen. In anderen ist ein operativer Eingriff erforderlich, um das Wachstum der Läsion zu begrenzen. Durch die Arbeit mit präoperativer Hirnszintigraphie und intraoperativem elektrophysiologischen Monitoring kann das Risiko postoperativer Folgeschäden minimiert werden.