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Haltung und Dialog in der Sozialen Arbeit
Entwicklung und Verständnis einer ,,Haltung nach dialogischen Prinzipien’’
Die vorliegende Bachelorthesis setzt sich mit der Haltung von professionellen Fachkräften der Sozialen Arbeit auseinander. Ausgegangen wird von einem Professionsverständnis, mit welchem die Soziale Arbeit als Beziehungsprofession zu verstehen ist. Damit rückt die Ebene der direkten Interaktion zwischen Fachkräften und Klientel in den Fokus. Im Rahmen der Thesis wird dargelegt, dass Unterstützungsprozesse der Sozialen Arbeit nur unter Miteinbezug
der Klientel - und wenn sie diese aus persönlicher Sicht auch tatsächlich als hilfreich erlebenwirksam sind. Dies erfordert von den Professionellen eine bestimmte Haltung, welche es ihnen erlaubt, mit ihrer Klientel in Prozesse des gleichberechtigten Austauschs zu treten. Der Dialog bietet hierzu bereichernde Anhaltspunkte. In der Thesis wird also der Frage nachgegangen, was unter einer Haltung nach dialogischen Prinzipien zu verstehen ist und welche Bedeutung für die Soziale Arbeit einer solchen beigemessen werden kann. Die Fragestellung wird mittels Bearbeitung entsprechender Literatur beantwortet. Zuerst wird die Dimension der Haltung von Sozialarbeitenden thematisiert sowie die Relevanz, diese zu reflektieren, aufgezeigt. Im Anschluss wird anhand verschiedener Theorien der Dialog eingeführt und daraus allgemeine dialogische Prinzipien herausgearbeitet. Durch die abschliessende Zusammenführung der beiden Dimensionen wird ein grundlegendes Verständnis einer ,,Haltung nach dialogischen Prinzipien’’ entwickelt, welches das professionelle Handeln von Fachkräften dahingehend verbessert und bereichert, dass diese ihre Klientel auf wirksamere Weise zu unterstützen vermögen.