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Cisco, HP und andere buhlen um Grossaufträge für den Bau eines riesigen Überwachungssystems in der Mega-Stadt Chongqing.
Bo Xilai, Parteichef der chinesischen Stadtprovinz Chongqing, gilt als aufstrebende Figur in der chinesischen Führung. Er hat, wie wir aus einem interessanten Artikel
Mit dem System sollen Kreuzungen, Parkanlagen und Quartiere auf einer Fläche von mehr als 1000 Quadratkilometern überwacht werden. Es braucht wenig Fantasie, um sich auszumalen, dass das System nicht nur zum Schutz unbescholtener Bürger vor Verkehrsstau und bösen Buben dienen wird, sondern genauso zum Schutz des Staates vor allenfalls aufmüpfigen oder protestierenden Bürgern.
Cisco, HP, ...
"Friedliches Chongqing" wird ungefähr 800 Millionen Dollar kosten, wie die chinesische Firma Hikvision, die den Auftrag als Generalunternehmen erhalten hat, in einer Pressemitteilung im Dezember 2010 schrieb. Mit an Bord wird gemäss 'Wall Street Journal' auch Cisco sein. Der US-IT-Riese soll die Netzwerkausrüstung für das Projekt liefern und kurz vor dem Abschluss der Verträge stehen. Hewlett-Packard seinerseits interessiert sich für die Lieferung der Server-Infrastruktur, während Intergraph Software liefern möchte.
Das Projekt ist attraktiv, generiert man doch mit der ständigen Video-Überwachung von 32 Millionen Menschen durch 500'000 Kameras so einiges an Daten. "Friedliches Chongqing" soll im Endausbau nicht nur durch weitere Kameras von Privaten, die an das Netzwerk angebunden werden, ergänzt werden, sondern auch Teil eines Netzwerkes werden, das Cisco im Rahmen einer Allianz namens "Smart+Connected Communites" baut. (hc)