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Die Entscheidungsspiele um den Verbleib respektive den Aufstieg zwischen dem Zweitletzten der Super League und dem Zweiten der Challenge League werden wieder eingeführt.
Vor einem halben Jahr haben die Klubs der beiden höchsten Schweizer Ligen die Rückkehr zur Barrage noch abgelehnt. Nun stimmten sie der Modusanpassung mit 16 zu 4 Stimmen zu. Die erforderliche Zweidrittelmehrheit wurde erreicht, nachdem im November letzten Jahres an der ordentlichen Generalversammlung noch zehn Klubs für den Status Quo votiert hatten.
Letztmals wurde in der Schweiz vor sieben Jahren eine Barrage ausgetragen. Servette schaffte damals gegen die AC Bellinzona als vorläufig letzter Klub den Aufstieg als Tabellenzweiter der Challenge League.
Zu einem Novum kommt es in der Challenge League, in welcher ab der nächsten Saison vier Auswechslungen erlaubt sind. Die Klubs stimmten dem Vorschlag zu, mit der Absicht, jungen Spielern zusätzliche Einsatzmöglichkeiten zu geben. Die internationalen Regelhüter vom International Football Association Board IFAB hatten diese Öffnung unterhalb der höchsten Ligen zugelassen.
Im Übrigen sprachen sich Klubvertreter für eine Lockerung der Anspielzeiten in der zweithöchsten Spielklasse aus. Ab der kommenden Saison haben die Heimklubs die Möglichkeit, ihre Spiele am Samstag zwischen 17.00 und 20.00 Uhr, am Sonntag zwischen 14.30 und 16.00 Uhr und unter der Woche zwischen 19.00 und 20.00 Uhr anzusetzen. Zudem wird in Zukunft das TV-Live-Spiel der Challenge League am Freitagabend ausgetragen. Die Anspielzeit am Montagabend fällt weg. (pre/sda)