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Seine Majestät König Carl Gustaf von Schweden überreicht den Preis in der «Stockholm Concert Hall», wo auch die Nobelpreise verliehen werden. Im Publikum sitzen auch Kronprinzessin Victoria und ihr Daniel, die offenbar ihre Estelle für einen Abend einem Babysitter anvertrauen konnten.
Ehre und Geldsegen für Youssou N`Dour und Kaija Saariaho
Der Preis geht dieses Jahr an den senegalesischen Künstler Youssou N`Dour und die finnische Komponistin Kaija Saariaho. Sie erhalten jeweils eine Million schwedische Kronen, umgerechnet etwa 140 000 Schweizer Franken.
In seiner Dankesrede ermutigt Youssou N`Dour junge Afrikaner an sich und an ihren Kontinent zu glauben, «Musik ist das stärkste Werkzeug gegen Intoleranz, Unterdrückung und Ungerechtigkeit.» Seine Dankesrede endet mit einer inbrünstigen Liebesbezeugung an die Schweden, womit er die Galagäste zu einem Beifallssturm bewegte.
Youssou N`Dour ist in Europa vor allem wegen seines Welthits von 1994, «7 Seconds», mit Neneh Cherry bekannt. Kaija Saariahos Werke werden seit über zwanzig Jahren von den weltbekanntesten Orchestern gespielt. Sie hat beinahe jeden Preis für klassische Musik erhalten. Ihre Oper «L`Amour de loin» unter der Leitung von Kent Nagano räumte beispielsweise 2011 einen Grammy ab.