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Für Timea Bacsinszky bedeutet am Wimbledon-Turnier wie im Vorjahr die 3. Runde Endstation. Die angeschlagene Lausannerin unterliegt Agnieszka Radwanska nach gut zwei Stunden Spielzeit 6:3, 4:6, 1:6.
Zwei Sätze lang war Timea Bacsinszky bei ihrem ersten Auftritt der Karriere auf dem Centre Court von Wimbledon der Nummer 10 der Welt ebenbürtig gewesen, ehe sie im Entscheidungssatz chancenlos blieb. Eine Oberschenkelverletzung machte Bacsinszky ab Mitte des zweiten Satzes zu schaffen, sie bewegte sich nicht mehr so flink und schnell wie gewohnt, was Radwanska zu nutzen wusste.
Den dritten Durchgang bestritt Bacsinszky mit einer Bandage am Oberschenkel, nachdem sie nach dem zweiten Satz ein medizinisches Timeout genommen und sich behandeln lassen hatte.
Sie lehnte sich nach fünf verlorenen Games in Serie zwar noch einmal gegen die Niederlage auf, schaffte ein letztes Break zum 1:5 und wehrte bei eigenem Service auch die ersten beiden Matchbälle ab. Ein Rückhandfehler stoppte aber die Aufholjagd der Waadtländerin und beendete nach 2:10 Stunden die Partie.
Die ersten beiden Sätze waren hart umkämpft gewesen. Allein die ersten fünf Games der Partie dauerten 25 Minuten. Bacsinszky agierte druckvoller als ihre Konkurrentin, die ihre gewohnte Stärke in der Defensive aber wiederholt auszuspielen wusste. Insgesamt unterliefen der Polin, die einst die Nummer 2 des Rankings war, nur zwölf nicht erzwungene Fehler - nur einer davon im dritten Satz.
Radwanska, die 2017 bislang noch nicht auf Touren gekommen ist, erzielte während ihrer Karriere jeweils in Wimbledon ihre besten Major-Resultate. 2012 stand die 28-Jährige aus Krakau im Final, 2013 und 2015 im Halbfinal. Heuer qualifizierte sie sich bereits zum zehnten Mal an der Church Road für die Runde der letzten 16, in der sie am Montag gegen die Russin Swetlana Kusnezowa spielt.
SDA-ATS