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Entschlackung
Aus Symptome, Ursachen von Krankheiten
Die Befreiung des Körpers von schädlichen Stoffwechselprodukten wird umgangssprachlich als Entschlackung (Entsäuerung) bezeichnet. Die Belastung des Körpers mit sauren Stoffen nennt man Übersäuerung (Acidose).
ENTSCHLACKUNG
Ursachen
Sie sind i.d.R. bedingt durch eine Ernährung die zu einer Übersäuerung des Organismus führt. Entschlackung und Gewichtsabnahme dürfen nicht miteinander verwechselt werden, weil bei einer reinen Gewichtsreduktion (z.B. bei einer reinen FDH-Massnahme, Fastenkur, Ernährungsumstellung oder Reduktion, etc.) die Schlacken und Gifte im Körper überwiegend verbleiben und so das Problem evtl. sogar noch verstärkt werden kann, weil diese Stoffe dann immer mehr überwiegen und wirken, anstatt anteilmäßig reduziert zu werden.
Eine Sonderform der Entschlackung (ausscheiden von körperfeindlichen Stoffen, sogenannte Xenobiotika) ist die Entgiftung oder Ausleitung von Schadstoffen, die dem Organismus über Umweltverunreinigungen (z.B. Schwermetalle, Feinstaub, Gebrauchsgegenstände, Holzschutzmittel, Pfanzenschutzmittel, etc.), oder über Behandlungsmaßnahmen (Amalgamplomben, Impfen, Medikamente...) zugeführt wurden. Hierzu siehe auch: Ausleitungs- und Entgiftungsmethoden
Symptome
Säuren, die dem Körper zugeführt werden bzw. bei der Verstoffwechselung im Körper erst entstehen, können den Organismus vielfältig behindern und bei Krankheiten beteiligt sein. Der Grund dafür ist zu suchen in einem Ungleichgewicht zwischen der Menge von im Körper produzierten Säuren (aus Ernährung, Zellstoffwechsel und Stress) und der Menge, die unsere Organe über ihre Entsäuerungsfähigkeit überhaupt max. bewältigen können. Die Leber hat z.B. eine sogenannte Entsäuerungssperre; d.h. bei pH-Werten <4,0 streikt sie generell, um sich nicht zu verätzen oder gar aufzulösen. Das ist sehr vernünftig, jedoch die Säureanteile, die dadurch übrig bleiben und nicht nicht abgebaut werden können, müssen jetzt im Körper zwischendeponiert werden. Sie werden u.a. im Fettgewebe und in Gelenken in Form von neutralen Salzen deponiert. Wenn der Säuregehalt der Salze auch zu groß wird, wird einfach mit "Wasser" oder "Fett" nachgeholfen. Folge: Gewichtszunahme, aber der Primärschaden ist erstmal behoben. Das ist die 1. Stufe einer "rettenden Notlösung", die aber nur auf das kleinere Übel umschaltet. Pfiffig gemacht, aber leider auf Dauer mit den bekannten Nebenwirkungen oder Folgesymptomen der 2. oder 3. Stufe der Not-Notlösungen des Körpers. Hier einige davon, die gerne auftauchen. Aber wir haben evtl. verlernt, diese Signale/Hilferufe unseres Körpers immer richtig zu deuten und bekämpfen oft statt der (eigenverantwortlichen) Ursachen nur die Symptome(alphabetisch gelistet):
Therapie
Eine erfolgreiche Entschlackung ist stets mehrstufig; wird eine der Stufen ausgelassen, ist der Miserfolg bereits eingeplant! Die Regulierung/Normalisierung des Köpergewichtes ist üblicherweise ein zusätzlicher positiver Effekt.
Es sind zwei Vorstufen und drei Maßnahmen der eigentlichen Entschlackung zu beachten.
Das Lösen der Schlacken kann langsam oder drastisch erfolgen. Stark belastete Personen sollten dabei keinesfalls zu schnellen Aktionen neigen, weil dann auch größere Mengen von Säuren erneut anfallen, die entsprechende Nebenwirkungen oder Heilkrisen auslösen können. Oft werden diese Effekte fehlgedeutet, weil z.B. durch Unwissenheit zu viele Schlacken im Körper gelöst werden, jedoch die erforderlichen Folgeaktionen, Neutralisierung und Ausleitung unterbleiben, zu schwach sind oder ungeeignete Maßnahmen erfolgen. Diese Regeln und Effekte sind auch in der Homöopathie und Schwermetallausleitung bekannt. Mittel zur Schlackenlösung sind: Spez. Kräutertees und Obstessige.
Das Neutralisieren von Säuren und Giften ist unbedingt nachzuschalten, um Nebenwirkungen zu reduzieren oder zu vermeiden. Das kann durch energiereiche Mineralstoffe(Nahrung und/oder NEM) erfolgen. Damit werden die gelösten Stoffe neutralisert und erst damit wieder ausscheidungsfähig über die Organe Leber, Darm, Nieren und Haut.
Die Ausleitung erfolgt nur über Körperflüssigkeiten, deshalb ist auch hierbei eine Unterstützung dringend erforderlich. Dies sollte durch eine erhöhte Flüssigkeitsversorgung geschehen. Die Mindestmengenregelung folgt dieser Formel: Körpergewicht in kg x 0,03 Lit/kg. Es sollten keine zucker- und kohlensäurehaltigen Getränke (die sind ja an der Misere zum Großteil schuld) konsumiert werden, sondern möglichst nur weiche Trinkwässer oder mineralstoffarme Heilwässer, weil nur diese die auszuleitenden Stoffe überhaupt aufnehmen können. Auch begleitende Maßnahmen wie basische Wickel oder Bäder helfen zusätzlich.
Hinweise: Jedwede Muskeltätigkeit, besonders bei sportlicher Leistung, erzeugt im Gewebe ebenfalls Säuren; die Folge bei Untrainierten kennt jeder: "Muskelkater". Gesundheitsbewusste Sportler achten deshalb schon lange auf ihren Säure-Basen-Haushalt, vor, während und nach solchen Aktionen (natürliches Doping).
Entsäuerung kann auch über die Haut unterstützt werden. Basische Bäder oder Wickel sind sehr sinnvoll, zu Grossmutters Zeiten, war das normal. Auch über die Hautpflege ist da einiges möglich. Auf folgendes jedoch unbedingt achten: Hautpflegemittel werden immer mehr mit Haut-pH neutral beworben. Gemeint ist damit der pH-Wert der normalen Haut. Aber da die Haut ständig Säuren ausleitet, ist sie normalerweise nie neutral im pH-Wert, genau wie Urin. Sie hat deshalb i.d.R. Werte zwischen pH 5-6. Neutral ist aber pH 7,0 und basisch bedeutet sogar pH >7,0. Eine Entsäuerungsunterstützung (Pflege) kann also nur erfolgen, wenn die Haut außen basischer gehalten wird als sie bereits ist, besser ist noch der Bereich über pH 7-8,5, also der echte basische Bereich!
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