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Wieso braucht es für Kinder eigentlich eine spezielle Sicherung?
Weil Kinder nicht einfach kleingebaute Erwachsene sind. Der Kopf eines Babys wiegt zum Beispiel einen Drittel des gesamten Körpergewichts, während er bei einem Erwachsenen gerade noch einen Vierzehntel ausmacht. Und weil das Becken eines Kindes noch nicht fertig entwickelt ist, besteht die Gefahr, dass ein gewöhnlicher Sicherheitsgurt bei einem Aufprall in den Bauchbereich rutscht und innere Verletzungen verursacht.
Was genau ist eine «Kinderrückhaltevorrichtung»?
Vereinfacht gesagt: ein Kindersitz. Neben den eigentlichen Sitzen fallen aber auch Babyschalen, Sitzerhöher und andere Systeme darunter. Die Rückhaltevorrichtungen müssen mindestens die Sicherheitsstandards des entsprechenden UNO-Abkommens in der Version 03 oder höher erfüllen (UN-ECE, Nr. 44). Die Eltern können dies auf der jeweiligen Etikette anhand der Kennzeichnung «03» bzw. «04» oder «R129» überprüfen. Kindersitze und dergleichen der Version 01 oder 02 dürfen Sie nicht mehr verwenden.