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Die EU und die Schweiz sind beide mit einem Bevölkerungswachstum und dem damit verbundenen Druck auf die Umwelt konfrontiert. Sie vertreten bei der Suche nach globalen Lösungen im Rahmen von internationalen Konferenzen zur nachhaltigen Entwicklung und zum Klimawandel ähnliche Positionen.
Um die natürlichen Ressourcen Europas besser schützen zu können, haben die Mitgliedstaaten der EU im Laufe der Jahre eine umfangreiche Umweltgesetzgebung geschaffen. Es wurden europäische Rahmengesetze erlassen, beispielsweise zur Verbesserung der Luft- und Wasserqualität, zur Förderung der Abfallverwertung, zur Reduktion der CO2-Emissionen im Verkehr oder zur Einschränkung der Jagd auf Zugvögel.
Europäische Umweltagentur in Kopenhagen
Auch wenn die Schweiz meist über eigene Umweltschutzstandards verfügt, verfolgt die hiesige Industrie die Entwicklung der Produktnormen in der EU aufmerksam. Die Schweiz hat ausserdem ein Interesse am Austausch vergleichbarer Daten über den Zustand der Umwelt mit ihren Nachbarländern. Deshalb schloss sie mit der EU im Jahr 2004 ein Abkommen über die Beteiligung der Schweiz an der Europäischen Umweltagentur ab. Diese Institution mit Sitz in Kopenhagen sammelt und analysiert Daten über den Zustand der Umwelt in Europa.
Die Schweiz und die EU verfolgen auch im Bereich der Bekämpfung des Klimawandels sehr ähnliche Ziele und haben daher Verhandlungen im Hinblick auf ein Abkommen über die Verknüpfung ihrer CO2-Emissionshandelssysteme (ETS) aufgenommen.