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05 Sep
Die schottischen Malt Whiskies werden nach drei wichtigen Herkunftsregionen eingeteilt: Lowlands, Highlands und Inseln.
Jede Region trägt mit seinen spezifischen Einflussfaktoren zum Geschmack des dort hergestellten Whiskies bei – selbst in einer Blindverkostung ist es meistens festzustellen, aus welcher Gegend der Single Malt kommt.
Lowlands: Die Whiskies der Lowlands sind leicht im Geschmack, mit einem leichten Körper, Kräuteraromen und Zitrusfrüchten. Eine der bekannteren Lowland-Distillerien ist Auchentoshan, welche noch heute als einzige Brennerei, die Lowland-Tradition der dreifachen Destillation fortführt.
Highlands: Die Highland-Region Speyside wird allgemein als das Kernland der Whiskyherstellung bezeichnet und beherbergt mehr als die Hälfte aller Malt-Whisky-Brennereien Schottlands. Ein Speyside Malt schmeckt oft nach Sherry und Honig; er ist blumig und meist sehr komplex. Aus den östlichen und südlichen Highlands kommen einige bemerkenswert fruchtige Whiskies wie Aberfeldy. Im Norden finden wir Whiskies mit Heidekraut- und Gewürzton, wahrscheinlich von dem hier vorherrschenden Sandstein herrührend.
Inseln: Die Inseln-Whiskies zeichnen sich alle dadurch aus, dass sie die extremsten Charakteristika aufweisen – torfiger, salziger, rauchiger, jodiger… Diese sehr ausgeprägten Aromen erklären sich aus der Meerlage und den damit verbundenen intensiven Wettereinflüssen. Die grösste und bekannteste Whiskyinsel ist mit Abstand Islay mit ihren sieben in Betrieb befindlichen Destillerien Ardbeg, Bruichladdich, Bunnahabhain, Bowmore, Caol Ila, Lagavulin und Laphroaig. Hingegen seit einigen Jahren geschlossen ist Port Ellen.
Quelle Bild: Wikipedia