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Konsum- und Investitionsgüter
Je nach dem, wem und wozu die Güter dienen, unterscheidet man zwischen Konsumgütern und Investitionsgütern.
Konsumgüter sind im Besitz der Haushalte oder sie werden von Haushalten als Dienstleistungen beansprucht. Konsumgüter dienen unmittelbar der Bedürfnisbefriedigung. Verbrauchsgüter wie Nahrungsmittel, Medikamente, Produkte der Körperpflege, Theatervorstellungen usw. werden bei der Bedürfnisbefriedigung von Mitgliedern der Haushalte verbraucht. Gebrauchsgüter wie Möbel, Kleider, Privatfahrzeuge werden wiederholt vom Haushalt zur Bedürfnisbefriedigung benützt.
Investitionsgüter, auch Produktions- oder Kapitalgüter genannt, befinden sich im Besitz von Betrieben oder werden als Dienstleistungen für Betriebe erbracht. Sie dienen nur mittelbar der Bedürfnisbefriedigung. Als Betriebsmittel materieller oder immaterieller Art bilden sie die technische Ausrüstung von Betrieben, als Werkstoffe werden sie bei der betrieblichen Herstellung von Erzeugnissen verbraucht, als Waren warten sie im Betrieb auf den Absatz, als Dienstleistungen und Informationen sind sie Voraussetzung für die technische und wirtschaftliche Abwicklung der Produktion.
Der Begriff Investitionsgüter wird manchmal in einem engern Sinne verwendet: Es werden in diesem Fall nur die Betriebsmittel als Investitionsgüter bezeichnet.