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Verein Bauprojekt
Im 2002 gründet Tulsi Gyawali zusammen mit seiner ganzen Familie eine Foundation und beginnt sofort mit dem Bau des ersten Schulgebäudes. Bereits im Frühling 2003 ziehen die ersten Kinder in den Rohbau dieser Schule ein. Durch die ständig wachsende Schülerzahl sind immer wieder bauliche Erweiterungen notwendig. Im Jahr 2008 wird das dritte und letzte Stockwerk erstellt.
Die knappen Gelder reichen vorerst für den Rohbau. Die Bilder zeigen den halbfertigen Ausbaustand der Schule. Zum Beispiel ist das Mauerwerk unverputzt, es fehlen zum Teil Fenster und Treppengeländer und der Innenausbau ist sehr einfach.
Der Schulbetrieb umfasst heute ca. 600 SchülerInnen, darunter nahezu 200 über Patenschaften und Stipendien finanzierte Kinder. Die Schule ist trotz des kritischen Bauzustands sehr erfolgreich (siehe Geschichte).
Unser ursprüngliches Ziel 2014: Das bestehende Schulhaus zu Ende bauen. Die geschätzten Kosten für den Ausbau des Schulgebäudes belaufen sich im 2014 auf ca. CHF 50'000.00. Im Rahmen einer Sammelaktion in der Zentralschweiz wird dieser Betrag rasch zusammengetragen.
Das Erdbeben im April 2015 veränderte alles: Butwal liegt nicht im Epizentrum des Bebens; das Schulgebäude hat das Beben überstanden. Ein Fachgutachten bestätigt, dass das Gebäude nicht den Anforderungen der Erdbebensicherheit entspricht. Die Fachexperten raten ab, das bestehende 3-geschossige Schulgebäude auszubauen.
2015: Entscheid, das bestehende Gebäude durch Neubauten zu ersetzen
Die Initianten in der Schweiz entscheiden sich, das bestehende Schulgebäude durch Neubauten zu ersetzen. Statt Fr. 50'000.00 steigen die Kosten auf mutmassliche Fr. 500'000.00.
2015: Gründung des Vereins „DSG Bauprojekte Nepal“, mit Sitz in Luzern
Die Vorstandsmitglieder gründen im Herbst 2015 einen Verein mit dem Ziel, die Finanzierung und den Bau einer erdbebensicheren Schule für das Schulprojekt Butwal sicherzustellen. Dieser Verein trägt heute den Namen der Schule: „Verein Durga Shaikshik Griha (DSG)“
Das Projekt des Schul-Neubaus
Zwischen Januar 2016 bis Sommer 2017 wurde das neue Schulprojekt erarbeitet. Es umfasst zwei Schulbauten zu je 10 Klassenzimmer, sowie einen Sanitärtrakt für die ganze Schule.
Gesamtansicht Grundriss
Nachhaltiges Projekt überzeugt
- Der Einsatz der Mittel ist sehr effizient (keine Spesen, kein Administrationsaufwand); 100% der Spendengelder fliessen direkt ins Bauprojekt.
- Das Projekt wurde von Einheimischen gegründet, die Schule wird sehr erfolgreich von Einheimischen geführt. Das Bauprojekt wird vor Ort entworfen und von Einheimischen gebaut.
- Mit der Finanzierung der Schulpavillons wird ein Schulprojekt langfristig gesichert, das harmonisch gewachsen ist und sehr erfolgreich geführt wird.
- Das Projekt hat grosse soziale und gesellschaftliche Auswirkungen in der Region.
- Das Projekt ist nachhaltig und hat Vorbildwirkung. Es unterscheidet sich eklatant von den mut- und wirkungslosen Aktivitäten des Staates im Schulwesen.