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Autorin und Musikerin
Melinda Nadj Abonji kam mit fünf Jahren aus dem damaligen Jugoslawien in die Schweiz. Ihre Familie hatte zur ungarischen Minderheit in Jugoslawien bzw. Serbien gehört. Sie lernte sehr schnell Deutsch und studierte später Germanistik und Geschichte in Zürich. Sie lebt bis heute in Zürich. 2004 erschien ihr erster Roman „Im Schaufenster im Frühling“, für den sie zahlreiche Auszeichnungen erhielt. Für «Tauben fliegen auf» wurde ihr 2010 der Deutsche und Schweizer Buchpreis verliehen. 2022 folgte der Erich-Fried-Preis. Melinda Nadj Abonji schreibt auch für das Theater und für den Rundfunk und sie tritt als Textperformerin auf.
Rechtswissenschaftlerin
Katja Achermann doktoriert am Lauterpacht Centre for International Law an der Universität Cambridge (Gonville & Caius College) im Bereich des internationalen Menschenrechts. Ihr besonderes Interesse gilt der Um- und Durchsetzung der Menschenrechte im «Cyberspace».
Zuvor studierte Katja Achermann Rechtswissenschaften mit völkerrechtlichem Schwerpunkt an den Universitäten St. Gallen und Cambridge sowie politische Philosophie an der London School of Economics and Political Science. Sie besitzt das St. Galler Anwaltspatent und berät im Rahmen des Cambridge Pro Bono Project als Projektleiterin Nichtregierungsorganisationen im Bereich des Menschenrechts und des humanitären Völkerrechts.
Journalistin
Nicole Althaus studierte Germanistik und Kunstgeschichte in Zürich und Berlin.
Nach dem Lizentiat 1994 leitete sie das Theater- und Tanzprogramm der Boa Luzern und absolvierte 1998 ein Internship am Museum of Modern Art in New York bevor sie als Kulturredaktorin bei der Frauenzeitschrift annabelle ihre journalistische Laufbahn startete. Diese führte sie 2004 als Reporterin zum Nachrichtenmagazin Facts und 2007 zurück in die annabelle als stellvertretende Ressortleiterin. Anfang 2009 machte sie sich als Texterin und Konzepterin selbständig, siehe http://www.nicolealthaus.ch/ Sie lancierte für Newsnetz/tagesanzeiger.ch den Mamablog und wurde für ihre Arbeit als Chefredaktorin des Audi magazins mit dem Swiss Text Award 2009 ausgezeichnet. Im Herbst 2010 übernahm sie die Chefredaktion des Schweizer Familienmagazins wir eltern. Nicole Althaus wurde zur Journalistin des Jahres 2010 gewählt.[nbsp]Seit September 2014 ist sie Mitglied der Chefredaktion der NZZ am Sonntag. Sie leitet die Magazine und ist als Kolumnistin für Frauenfragen und Autorin tätig.
Theologin und Philosophin
Dr. Petra Bahr ist die Landessuperintendentin der Ev.luth. Landeskirche Hannovers (entspricht dem Rang eines Landesbischhofs in der katholischen Kirche).
Nach einer journalistischen Ausbildung hat sie Theologie und Philosophie in Münster, Bochum und Jerusalem studiert. Nach Station bei einer großen Unternehmensberatung war sie von 1998 bis 2005 erst Referentin und dann Leiterin des Bereichs Politik, Recht und Religion an der FEST (Forschungsstätte der evangelischen Studiengemeinschaft) in Heidelberg.
Berliner Kammertänzer
Michael Banzhaf wuchs in Meersburg am Bodensee auf. In seiner Jugend war er ein Leichtathlet, was ihn über Umwege zu seinem ersten Ballettunterricht 1994 in Ravensburg führte. 1995 begann er seine professionelle Ballettausbildung an der Heinz-Bosl-Stiftung/ Ballettakademie München unter Konstanze Vernon. Nach Abschluss seines Diploms an der Hochschule für Musik München wurde er 1998 direkt an das Ballett der Deutschen Staatsoper in Berlin engagiert. Von hier aus begann er seine Ballettkarriere in Berlin. Nach Gründung des Staatsballetts Berlin ernannte ihn der Intendant Vladimir Malakhov 2005 zum Solisten.
Er tanzte zahlreiche Titelpartien des klassischen und zeitgenössischen Repertoires der drei Berliner Opernhäuser und Choreographen kreierten Ballette für ihn. In der Wiederaufnahme von Bejarts legendärem Meisterwerk „Ring um den Ring“ des Staatsballett Berlins, besetze ihn Maurice Bejart 2004 mit dem Siegfried.
Ferner tanzte er die Titelpartie in Uwe Scholz’s „Feuervogel“, Boris Eifman’s „Tschaikowsky“ und Mauro Bigonzetts „Caravaggio“. Choreographen wie George Balanchine, John Cranko, Willem Forsythe, Peter Schafuss und Gerome Robbins sind ebenso in seinem Repertoire zu finden wie Patrice Bart, Christian Spuck, Nacho Duato, Giorgio Madia, Itzik Galili und Angelin Preljocaj. Besonders seine dramatischen Rollen in Handlungsballetten führten dazu, dass ihn die Berliner Theatergemeinde 2007 mit dem Daphne-Preis für seine herausragenden darstellerischen Leistungen auszeichnete.
Er war Gast an internationalen Opernhäusern, unter anderem nahm er 2007, gemeinsam mit Polina Semionova, an John Neumeiers „Nijinsky- Gala“ in Hamburg teil. Gastspiele führten ihn nach Russland, Japan, China, Frankreich, Griechenland, Italien, in die Schweiz und nach Mexico. Er nahm an Fernsehaufzeichnungen und DVD-Produktionen teil.
Seine Partnerinnen auf der Bühne waren unter anderen Nadja Saidakova, Shoko Nakamura, Polina Semionova, Beatrice Knop, Diana Vishneva, Iana Salenko und Elisa Carillo Cabrera. 2017 wurde ihm vom Berliner Senat für seine künstlerischen Errungenschaften der Ehrentitel „Berliner Kammertänzer“ verliehen.
Am 1. März 2017 verabschiedete sich Michael Banzhaf nach 19 Jahren mit einer Abschiedsvorstellung an der Komischen Oper Berlin von seinem Berliner Publikum.
Seit Herbst 2018 ist Michael Banzhaf der Assistent des Intendanten und Chefregisseurs der Komischen Oper, Barrie Kosky.
Machtexpertin, Autorin, Rednerin, Coach
Christine Bauer-Jelinek zählt zu den Pionieren des Coachings und begleitet Menschen bei Karrieren, Krisen und Neuanfängen. Zu ihren Klienten zählen Entscheidungsträger/innen aus Wirtschaft, Verwaltung und Politik; Funktionäre/innen von Interessensvertretungen und Non Profit Organisationen; Gründer/innen und Unternehmer/innen. Sie ist Expertin für Mechanismen der Macht und deren Gender-Aspekte.
In ihren Seminaren und internationalen Vorträgen vermittelt Christine Bauer-Jelinek effiziente Methoden zur Steigerung der Macht-Kompetenz in der Mitarbeiterführung, bei schwierigen Verhandlungen mit Vorgesetzten, Behörden und Kunden sowie Strategien zur Durchsetzung von Zielen und zur Abwehr von Übergriffen unter Beachtung von Ethik und Verantwortung.
Weitere Informationen auf https://www.bauer-jelinek.at/
Theologin
Mitbegründerin und Leiterin von Dialog Ethik, dem Interdisziplinären Institut für Ethik im Gesundheitswesen, Leitung des Fachbereichs «Ethik-Foren und ethische Unterstützungssysteme». Sie war und ist an interdisziplinären Nationalfonds-Forschungsprojekten im Bereich «Medizin, Pflege und Ethik» beteiligt. Schwerpunkt ihrer Arbeit heute: Interdisziplinäre ethische Entscheidungsfindung in der angewandten klinischen Ethik, im Speziellen die Entwicklung von ethischen Entscheidungsfindungsverfahren.
Studium der Theologie in Zürich und Genf, von 1984 bis 1986 Auslandaufenthalt in den USA mit einem Forschungsstipendium an der «Harvard Divinity School» in Cambridge (MA) und am «The Hastings Institute» in New York (USA). Autorin zahlreicher Publikationen. Für ihre Dissertation «Human-Gentechnologie und moderne Gesellschaft» hat sie 1991 den Hauptpreis des Stehr-Boldt-Fonds der Universität Zürich, eine Auszeichnung für interdisziplinäre Forschung im Bereich der Medizin, erhalten. Im Jahr 2000 Verleihung des Heilpädagogikpreises der Schweizerischen Zentralstelle für Heilpädagogik (SZH) für ihr Engagement in vielen Bereichen im Gesundheitswesen. Seit 1998 Mitglied der Kantonalen Ethikkommission Zürich und von 2001 bis 2013 Mitglied der Nationalen Ethikkommission im Bereich Humanmedizin.
Künslter
Wolfgang Beltracchi, geb. Fischer (*1951 in Höxter) ist das Kind eines Kirchenmalers sowie Restaurators und einer Lehrerin. Im Alter von 17 Jahren wurde er vom Gymnasium verwiesen. Er besuchte die Werkkunstschule in Aachen, die er aber nicht abschloss. Er begann nach eigenen Angaben ein Wanderleben durch Wohngemeinschaften und Kommunen mit „Sex, Drugs & Rock ’n’ Roll“. Beltracchi reiste durch Europa und Nordafrika, verkaufte hin und wieder ein eigenes Gemälde und wurde schliesslich auf einem Hof in Viersen sesshaft. 1993 heiratete er Helene Beltracchi. Von 1995 bis zur Verhaftung 2010 lebten sie mit ihren Kindern in Südfrankreich in der Nähe von Montpellier. Seit ihrem Gefängnisaufenthalt leben die Beltracchis im luzernischen Meggen am Vierwaldstättersee.
Während vier Jahrzehnten malte Wolfgang Beltracchi nach eigenen Angaben über 300 Bilder im Stil grosser Meister. Er kopierte die Signatur von 100 Künstlern, darunter Pablo Picasso, Georges Braque, André Derain, Max Ernst und Heinrich Campendonk. Seine Frau Helene verkaufte die Werke an Galeristen und Auktionshäuser. Dazu tischte sie die fiktive Geschichte ihres Grossvaters Werner Jäger auf, der Kunstsammler gewesen sein soll. Beltracchi malte Werke, die es nicht gab, aber sehr gut hätte geben können. 2010 flog der Betrug auf. Nach 14-monatiger U-Haft sass er eine sechs- und Helene Beltracchi eine vierjährige Strafe im offenen Vollzug ab. Beltracchi nahm nach seiner Entlassung seine künstlerische Tätigkeit gleich wieder auf und ist sehr erfolgreich. Zudem verkaufte er die Rechte an seiner Geschichte an ein internationales Spielfilmprojekt, was in Planung ist.
Co-Founder planted
Pascal Bieri ist Co-Founder von Planted. Aufgewachsen in Sursee, Studium an der HSG in St. Gallen. Nach 5 Jahren mit der Migros Industrie in verschiedenen Positionen, darunter 3 Jahren in den USA, gründete er zusammen mit Lukas, Christoph und Eric das ETH-Spinoff Planted Foods, das sich intensiv mit der Forschung von nachhaltigen, pflanzlichen Proteinen beschäftigt. Er ist bei Planted für Sales, internationale Business Developmen & Supply Chain Management zuständig.
Sexualtherapeutin
Karoline Bischof ist seit 2003 Gründungsmitglied des Zürcher Instituts für Klinische Sexologie und Sexualtherapie ZISS. In eigener Praxis behandelt sie Einzelpersonen und Paare aller Altersstufen mit sexuellen Schwierigkeiten. Zudem leitet sie die Ausbildungen des ZISS für Sexualtherapeut*innen mit dem Sexocorporel-Ansatz in Zürich und in Süddeutschland.
Neben Lehraufträgen an den Universitäten Basel und Zürich pflegt sie eine umfangreiche nationale und internationale Vortragstätigkeit. Einen Einblick in ihre therapeutische Arbeit und in die Methode ermöglichen die Life Lessons.
Bischof
Markus Büchel (*1949) wuchs im elterlichen Landwirtschaftsbetrieb mit vier Geschwistern in Rüthi im Rheintal auf.
Er besuchte die Stiftsschule Einsiedeln und studierte Theologie in Fribourg. Am 3. April 1976 wurde er zum Priester geweiht. Am 4. Juli 2006 wurde Markus Büchel zum 11. Bischof von St.Gallen gewählt . 2010 bis 2012 war er Vize- und vom 1. Januar 2013 bis 31.12.2015 Präsident der Schweizer Bischofskonferenz.
Leitende Ärztin
Frau Bischoff-Ferrari studierte Medizin an der Universität Ulm und war anschliessend Assistenzärztin in den Fächern Geriatrie, Rheumatologie und Orthopädie in Basel.
1997 schloss sie ihre Promotion ab. Von 2000 bis 2005 forschte sie in den USA, unter anderem an der Harvard School of Public Health. Frau Heike Bischoff-Ferrari habilitierte 2006 an der Universität Zürich und ist heute Leiterin des Zentrums für Alter und Mobilität am UniversitätsSpital Zürich und Stadtspital Waid.
Historiker, freier Journalist und Autor
Philipp Blom (*1970, Hamburg) studierte in Wien und Oxford und promovierte in Geschichte.
Von 1997 bis 2001 lebten Blom und seine Frau Veronica Buckley in London, wo er zuerst als Lektor in einem Verlag und dann als Autor und freier Auslandskorrespondent für deutsche, schweizer und britische Zeitungen und Zeitschriften und Radiosender arbeitete. 2001 verliess Philipp Blom Großbritannien, um sich ganz auf seine Bücher zu konzentrieren. Seit 2006 lebt er gemeinsam mit seiner Frau in Wien. Momentan arbeitet Philipp Blom an seinem Buch „At Breaking Point“ eine historische Übersicht über Kultur und Leben zwischen den Kriegsjahren in Europa und den Vereinigten Staaten, siehe www.philipp-blom.eu
Psychologe
Guy Bodenmann ist ordentlicher Professor für Klinische Psychologie mit Schwerpunkt Kinder/Jugendliche und Paare/Familien an der Universität Zürich. Zuvor leitete er während 14 Jahren das Institut für Familienforschung und –beratung der Universität Fribourg.
Seine Forschungsschwerpunkte sind Stress und Partnerschaft, Partnerschaft und psychische Störungen, Partnerschaftskonflikte und die Entwicklung der Kinder, Prävention von Beziehungsstörungen. Innerhalb seines Forschungsschwerpunkts spielt der Umgang der Paare mit Belastungen (dyadisches Coping) eine Schlüsselrolle. Durch seine Methode zur Förderung des dyadischen Copings (3-Phasen-Methode) hat er der Paartherapie neue Impulse gegeben. Er ist systemischer Verhaltenstherapeut, Paartherapeut, Ausbildner und Supervisor. Zur Stärkung von Resilienz hat er das Programm „Stressfit“ und zur Pflege der Partnerschaft „Paarlife“ entwickelt. Er ist Autor von 20 Büchern, darunter „Bevor der Stress uns scheidet“ oder „Was Paare stark macht“. Im Frühjahr 2021 erscheint sein neustes Buch „Mit ganzem Herzen lieben“, siehe weitere Informationen hier.
Moderatorin SRF
Cornelia Boesch ist Journalistin und Moderatorin bei der Tagesschau von SRF. Sie ist seit über 20 Jahren im Journalismus tätig. Zu Beginn bei den Privatradios «Zürisee» und «Z», danach als Reporterin beim damaligen DRS1 und seit über 10 Jahren bei der wichtigsten Informationssendung des SRF der Tagesschau.
Philosoph
Martin Booms ist seit 2007 Gründungsdirektor der Akademie für Sozialethik und Öffentliche Kultur in Bonn und hält seit 2016 eine Professur für Wirtschaftsethik an der Steinbeis Universität Berlin.
Zudem lehrt er regelmäßig im Bereich Wirtschaftsethik/Reflexionskompetenz an der Universität St. Gallen. Sein besonderes Augenmerk gilt der Schnittstelle von Wissenschaft und Gesellschaft, wo er mit zahlreichen öffentlichen Veranstaltungen (z.B. auch das Philosophie im Kino in der Lokremise), Vorträgen und Projekten in Erscheinung tritt.
Martin Booms studierte Philosophie, Germanistik und Erziehungswissenschaften an der Universität Bonn und promovierte dort 2002 mit einer Arbeit über die Philosophie Arthur Schopenhauers.
Prof. für Innovations- und Technologiemanagement
Prof. Roman Boutellier (*1950) promovierte 1979 an der ETH Zürich in reiner Mathematik. 1981 bis 1987 leitete er die Bereiche Optikrechnung und Optikfabrikation bei der Firma Kern in Aarau. Von 1987 bis 1993 war er Mitglied der Geschäftsleitung bei der Leica AG in Heerbrugg.
Während dieser Zeit schloss er auch ein Zusatzstudium in Betriebswirtschaftslehre ab. 1999 wurde er zum Titularprofessor für Technologiemanagement an der Universität St. Gallen ernannt. Von 1999 bis zu seiner Berufung an die ETH (2004-2008) war er Vorsitzender der Konzernleitung und Delegierter des Verwaltungsrates der SIG Holding AG.
Am 1. Oktober 2008 übernahm Prof. Roman Boutellier als neues Mitglied der Schulleitung das Vizepräsidium für Personal und Ressourcen an der ETH. Seit 2005 war Herr Boutellier Leiter des Nachdiplomstudiums in Betriebswirtschaft. Seine heutigen Forschungsschwerpunkte sind Innovation, technologische Risiken und Chancen sowie Einkaufsmanagement.
Meeresbiologe, Verhaltensforscher, Autor
Karsten Brensing wuchs in der ehemaligen DDR auf und verliess sie illegal im Juni 1989. Er studierte Biologie mit dem Schwerpunkt Biologische Meereskunde in Göttingen und Kiel. Während seines Studiums war er als Forschungstaucher an der Christian-Albrechts-Universität Kiel tätig. Er promovierte 2004 an der Freien Universität Berlin über das Verhalten von Grossen Tümmlern in Swim-With-Dolphins-Programmen (Delfine in Schwimmprogrammen und Delfintherapie).
Karsten Brensing ist Tierrechtler. Auf Initiative der Tierschutzorganisation PETA legte Brensing gemeinsam mit der Hamburger Philosophin Christine Ax und Harald Ullmann, dem Chef von Peta Deutschland, eine Verfassungsbeschwerde ein. Das Besondere an der Beschwerde ist, dass die Beschwerdeführer Tiere sind. Es handelt sich um den ersten Fall dieser Art in der internationalen Rechtsgeschichte.
Brensing arbeitet auch selbständig als Buchautor. 2013 erschien sein erstes Buch, Persönlichkeitsrechte für Tiere und sein 2017 erschienenes Sachbuch Das Mysterium der Tiere ist ein Bestseller. Wie Tiere denken und fühlen wurde 2019 als Wissensbuch des Jahres ausgezeichnet und erhielt den Umweltpreis der Kinder und Jugend Literatur 2019. Im April und Mai 2019 moderierte Karsten Brensing die Unterhaltungssendung Das Tier in Dir, die im WDR-Fernsehen ausgestrahlt wurde. (Siehe https://karsten-brensing.de/ und https://de.wikipedia.org/wiki/Karsten_Brensing)
Facharzt für Innere Medizin
Herr Büche ist seit 2012 Leiter des Palliativzentrums am Kantonsspital St.Gallen und langjähriger Präsident des Vereins palliative ostschweiz.
Er ist Facharzt für Innere Medizin und arbeitet seit 1997 am Kantonsspital St.Gallen, ab 2002 auf der Palliativstation. Seit 2006 baute er den interprofessionellen Palliativkonsiliardienst des neu gegründeten Palliativzentrums auf. 2010 war er massgeblich am Aufbau des interdisziplinären Schmerzzentrums am Kantonsspital St.Gallen beteiligt. Die Entwicklung der Palliative Care in der ganzen Ostschweiz liegt Daniel Büche besonders am Herzen, so führt er einen Konsiliardienst auch für die Spitäler Walenstadt, Grabs und Altstätten und er war mitbeteiligt am Aufbau diverser Palliativforen in vielen Gemeinden der Ostschweiz. Ein weiterer Schwerpunkt von Daniel Büche liegt in der Aus- Fort- und Weiterbildung von Ärztinnen und Ärzten, Pflegefachpersonen, Seelsorgern und anderen Fachpersonen in Palliative Care. Dies auf Niveau Universität, Fachhochschule, Höheren Fachschulen und in der Grundausbildung. Herr Büche erhielt 2014 den Schweizer Palliativ Care Preis.
Makrosoziologe
Geboren 1954 in Wuppertal. Studium der Soziologie, Philosophie und Psychologie an der Universität Tübingen und an der Freien Universität Berlin.
Von 1992-2014 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Hamburger Institut für Sozialforschung. Seit 2000 Professur für Makrosoziologie an der Universität Kassel. Bude erhielt am 26. September 2016 den Preis der Deutschen Gesellschaft für Soziologie für herausragende Leistungen auf dem Gebiet der öffentlichen Wirksamkeit der Soziologie. Er kommt bereits zum dritten Mal ins Montagsforum. Weitere Informationen hier und hier.
Ökonomin
Monika Bütler ist seit 2004 ordentliche Professorin für Volkswirtschaftslehre an der Universität St. Gallen.
2008 gründete sie dort zusammen mit einem Kollegen das Schweizerische Institut für Empirische Wirtschaftsforschung (SEW) und fungiert seither als geschäftsführende Direktorin und ist im Vorstand der Volkswirtschaftlichen Abteilung der HSG.
Sie studierte Mathematik/Physik und arbeitet mehrere Jahre am Eidgenössischen Institut für Schnee- und Lawinenforschung in Davos und bei der damaligen Swissair. Im Zweitstudium der Volkswirtschaftslehre promovierte sie, wurde Assistenzprofessorin in Tilburg (Niederlande) und Professorin an der HEC Lausanne. Ihre Forschungsschwerpunkte sind: Sozialversicherungen, Arbeitsmarkt, politische Ökonomie und Informationsökonomik. Zudem beschäftigt sie sich engagiert für das Thema Demographie und Alterung der Gesellschaft. Sie ist Mitglied des Bankrats der Schweizerischen Nationalbank sowie Mitglied des Verwaltungsrates der Schindler Holding AG sowie der Huber+Suhner AG. Sie ist Gründerin des Blogs batz.ch, auf der sich Schweizer Wirtschaftsprofessoren zu aktuellen Themen äussern können – damit die öffentliche Meinungsbildung nicht nur den Politikerinnen und Politikern überlassen wird.
Amerikanist
Michael Butter (*1977) ist seit 2004 Professor für amerikanische Literatur and Kulturgeschichte an der Universität Tübingen.
Er promovierte an der Universität Bonn 2007 und habilitierte 2012 an der Universität Freiburg. Seine Forschungsinteressen liegen in der Zeit der Kolonialisierung, der frühen Republik, in der Konstruktion von Helden und Verschwörungstheorien u.v.m. Er hat ein EU Projekt beantragt, welches heute unter dem Titel “Komparative Analyse von Verschwörungstheorien” läuft und an dem er massgeblich beteiligt ist. Im März ist sein neues Buch erschienen „Nicht ist, wie es scheint: Über Verschwörungstheorien“ (suhrkamp Verlag).
Expertin für Gender und Diversity
Frau Binswanger studierte Germanistik, Slavistik und Osteuropäische Geschichte an den Universitäten Zürich und FU Berlin.
Sie promovierte in Neuerer Russischer Literatur am Slavischen Seminar der Universität Zürich. Seit März 2013 leitet Frau Binswanger den Fachbereich Gender und Diversity als ständige Dozentin an der Universität St. Gallen. Gleichzeitig habilitiert sie seit 2010 am Zentrum Gender Studies der Universität Basel. 2003-2009 koordinierte und leitete sie zwei aufeinanderfolgende Graduiertenkollegien (Geschlechterkulturen im Wandel[nbsp]und Gender: Scripts and Prescripts) am Interdisziplinären Zentrum für Geschlechterforschung (IZFG) der Universität Bern. Sie verbrachte diverse Sprach-, Lehr- und Forschungsaufenthalte in Prag, Moskau, St. Petersburg und Linköping. Das Themenfeld «Gender and Diversity» ist vielen Bereichen gefragt. Frau Binswanger referierte bei der Schweizer Studienstiftung, bei grossen Unternehmen wie der SIX Management Group in Zürich, in Literaturhäusern oder Museen und steht Rede und Antwort beim Schweizer Radio.[nbsp]
Sportwissenschaftler
Achim Conzelmann ist seit 2005 Ordinarius für Sportwissenschaft mit den Schwerpunkten Sportpsychologie und Methodenlehre an der Universität Bern. Nach einem Studium der Mathematik und der Sportwissenschaft promovierte und habilitierte er sich an der Universität Tübingen in Sportwissenschaft.
2003-2005 war er Professor an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel. 2005-2016 war er Direktor des Instituts für Sportwissenschaft der Universität Bern, 2013-2015 dann Dekan der Philosophisch-humanwissenschaftliche Fakultät und seit 2016 ist er Vizerektor Entwicklung.
Schwerpunkte seiner wissenschaftlichen Arbeit sind: Persönlichkeitsentwicklung im und durch Sport, Motorische Entwicklung in der Lebensspanne, Differentielle Sportberatung im Erwachsenenalter, Erfolgreiches Altern durch Sport, Talentforschung, Psychologische Wirkungsanalysen im Schulsport.
Kuratorin
Kunsthistorikerin und Kuratorin, seit 2013 künstlerische Direktorin der Fondation Vincent van Gogh Arles. Mitbegründerin und Chefredaktorin von «Parkett», der Buchreihe mit Gegenwartskünstlern, die von 1984-2017 in Zürich und New York erschienen ist. 2011 Direktorin der 54. Biennale von Venedig. 1992 – 2013 Kuratorin am Kunsthaus Zürich. 2004 – 2014 auch Editorial Director von „Tate etc.“ dem Magazin der Tate in London. Autorin zahlreicher Publikationen wie die Monographie „Meret Oppenheim – Spuren durchstandener Freiheit“,1982/ 1989 Zürich und Boston, oder „Ausbruch & Rausch, Frauen, Kunst, Punk“, 1975-1980, Edition Patrick Frey, Zürich 2020, sowie der kürzlich erschienene Katalog Laura Owens & Vincent van Gogh.
Politikwissenschaftlerin
Paula Diehl (Dr. phil., Humboldt-Universität zu Berlin). Professorin für politische Theorie, Ideengeschichte und politische Kultur an der Universität Kiel, Deutschland. Sie ist assoziierte Wissenschaftlerin der Sciences Po in Paris und des Max-Planck-Instituts (Geschichte der Emotionen) in Berlin. Sie war Gastprofessorin u.a. an der Washington University (St. Louis), Sciences Po (Paris), École des Hautes Études und Institute for Advanced Studies (Bologna). Diehls aktuelle Forschungsprojekte widmen sich dem Populismus, der politischen Repräsentation und dem Konzept des politischen Imaginären.
Weitere Infos auf der Webseite der Universität Kiel.
Architekt und Prof. em.
Roger Diener trat nach dem Studium in das Büro seines Vaters, Marcus Diener, in Basel ein, das er seit 1980 leitet. Er war Professor für Entwurf an der EPFL und an der ETH und ist Mitbegründer des ETH Studio Basel Contemporary City Institute.
Er ist Mitglied der Eidgenössischen Kommission für Denkmalpflege und der Kommission für Denkmalpflege der Stadt Zürich. Er wurde mit der französischen Grande Médaille d’Or, dem Prix Meret Oppenheim, der Heinrich-Tessenow-Medaille und dem Kulturpreis der Stadt Basel ausgezeichnet. 2019 verlieh ihm die Bauhaus-Universität Weimar die Ehrendoktorwürde.
Webseite von Diener&Diener
Extremismusforscher
Miro Dittrich leitet das Projekt de:hate bei der Amadeu Antonio Stiftung in Berlin, dessen Aufgabe die Beobachtung von rechtsextremen und verschwörungsideologischen Phänomenen online ist. Den aktuellsten Bericht „Alternative Wirklichkeiten“ aus diesem Projekt finden Sie hier.
Seit fünf Jahren beobachtet und analysiert er die wichtigsten Akteure, ihre Erzählungen, Taktiken und Plattformen. Derzeit konzentriert er sich darauf, wie Online-Sprache zu Offline-Gewalt führen kann und auf die zunehmende Internationalisierung von rechtsextremen terrorafinen Gemeinschaften. Seine Erkenntnisse werden regelmässig in der nationalen Presse, im nationalen Fernsehen und international wie in der New York Times zitiert.
Kommunikationswissenschaftler
Geboren 1950, Studium der Kommunikationswissenschaft, Ethnologie, Politologie, Promotion 1976 (Politische Meinungsführer), Habilitation 1979 (Kommunikative Partizipation),
Professor am Institut für Journalistik an der TU Dortmund, Kontemplationslehrer, Leiter der Akademie für Führungskompetenz am Benediktushof /Holzkirchen. Schwerpunkte in der Lehre und in der Forschung: Ethik, Kommunikationstheorien, Medientheorien, Kulturtheorien, Gewaltlose Kommunikation /Friedensjournalismus, siehe auch www.interbeing.de
Neurologe
Dr. Ansgar Felbecker ist Leitender Arzt der Klinik für Neurologie am Kantonsspital St.Gallen.
Seine Spezialgebiete sind:
- Allgemeine Neurologie
- Demenz
- Neuromuskuläre Krankheiten
- Neuromuskulärer Ultraschall
- Sportneurologie/Höhenmedizin
- Neurovaskuläre Krankheiten
Sportpsychologin
Als «Bewegungsmensch» gehört Sport seit jeher zu Frau Feldmanns Leben und was der ‚Kopf‘ dabei für Einfluss nehmen kann, hat sie in den verschiedensten Situationen selbst erlebt. Deswegen hat sie ihre Leidenschaft zum Beruf gemacht und ist seit 2009 als selbstständige Sportpsychologin tätig. Sie studierte (mit Begeisterung) Sportpsychologie bei Prof. Dr. Achim Conzelmann.
Weitere Arbeitsbereiche sind:
- verschiedene Projektleitungen im Bereich Prävention und notfallpsychologische Akut- und Nachbetreuung
- sie unterrichtet Kundalini Yoga Teacher Level 1 (IKYTA)
- Zusammenarbeit mit dem Swiss Olympic Medical Center Nottwil und Zürich (Schulthess Klinik)
- Sportpsychologe bei Olympiapsychologe Jörg Wetzel
- Sportpsychologin beim BASPO Magglingen, Ressort Leistungssport
- Psychologin am Rekrutierungszentrum Mels
Wissenschaftshistoriker
Geboren 1947 in Wuppertal; Studium der Mathematik und Physik in Köln, Studium der Biologie am California Institute of Technology
in Pasadena (USA) (Promotion 1977), Habilitationsstipendiat der DFG im Bereich Wissenschaftsgeschichte (Habilitation 1987); apl. Professor für Wissenschaftsgeschichte an der Universität in Konstanz; wissenschaftlicher Berater der Stiftung Forum für Verantwortung, Buchautor und Publizist, siehe www.epfischer.com
Staatswissenschaftler
Christoph Frei lehrt Staats- und Politikwissenschaften an der Universität St.Gallen. Klosterschule in Appenzell, Studium an der HSG, vielfach ausgezeichnete Dissertation zum politischen Realismus, berufliche Laufbahn zwischen Lebenspraxis und Elfenbeinturm. Wichtige Erfahrungen verdankt er Arbeits- und Forschungsaufenthalten im Ausland: Chile (1983), Vereinigte Staaten (1988-1990), Frankreich (1995-2002), Ungarn (2004-2006), Japan (2014), zuletzt Usbekistan (2021).
Publikationen vorab in den Bereichen politische Ideengeschichte und Internationale Beziehungen. An der HSG gewann Christoph Frei als erster Dozent überhaupt den Credit Suisse Teaching Award der Studentenschaft, in den Jahren 2020 und 2022 den Teaching Award der School of Economics and Political Science.
Physiker
Herr Ganteför studierte Astrophysik an der Universität Münster. Ende der 80er Jahre schloss er seine Dissertation im Bereich der Nanophysik ab.
Der Nanophysik blieb er bis heute treu. Sein Lehrstuhl an der Universität Konstanz, den er seit 1997 inne hat, beschäftigt sich mit Clusterphysik und Nanopartikeln. Prof. Ganteför hält regelmässig Vorträge und publiziert zu den Themen Energie und Klima, Nano und Zukunftsvisionen. Er unterrichtet auch an der PH Thurgau zu Energie- und Klimathemen.
Mediziner
Geboren 1941 in Lüneburg. Studium der Medizin in Würzburg, Montpellier und Tübingen. Seit 1978 Facharzt für Pharmakologie und Klinische Pharmakologie.
1991 Gründungsdirektor des Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin (MDC) Berlin-Buch. 1993 Lehrstuhl für klinische Pharmakologie in der Charité – Universitätsmedizin Berlin und Vorstandsvorsitzender derselben von 2004-2008. Heute organisiert er den World Health Summit, eine jährliche internationale Konferenz in Berlin, die für ein weltweites Menschenrecht auf Gesundheit eintritt.
(Sport)Philosoph und Linguist
Gunter Gebauer (*1944 in Schleswig-Holstein) studierte Philosophie, Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft, Linguistik und Sportwissenschaft. 1969 promovierte er an der TU Berlin mit einer Arbeit über die Sprachtheorie bei Ludwig Wittgenstein. Nach einer Assistenz am Philosophischen Institut der TU Karlsruhe wurde er 1978 Professor für Philosophie und Soziologie des Sports an der Freien Universität Berlin.
Er unterrichtete auch an der Deutschen Sportschule in Köln, in Paris, Strassburg und Hiroshima. Seine Arbeitsschwerpunkte liegen in den Bereichen Sprachphilosophie, Körperanthropologie, Soziologie der körperlichen Praktiken sowie Ästhetik und Theorie des Sports und des Spiels.
Anfang Dezember 2018 wurde er mit dem Ethikpreis des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) ausgezeichnet, wobei er erhebliche Kritik am DOSB sowie am Spitzensport äusserte. Er prangerte Vetternwirtschaft und fehlende Transparenz an. In Hinsicht auf die deutsche Sportförderung sagte er, das Verfolgen einer sportlichen Laufbahn birge die Gefahr, beruflich ins Hintertreffen zu geraten. Spitzensportler zu Idolen und Vorreitern zu machen, sei ein grosser Fehler.
Rechtswissenschaftler
Thomas Geiser studierte Rechtswissenschaften an der Universität Basel, promovierte zuerst zum solothurnischen Fürsprecher und Notar und
erhielt den Titel Dr. iur. an der Universität Basel 1983.
Er habilitierte 1990 an der gleichen Universität mit der Schrift: „Die Persönlichkeitsverletzung insbesondere durch Kunstwerke“. 1995 wurde er ordentlicher Professor an der Universität St.Gallen für Privat- und Handelsrecht und emeritierte 2018. 1999 – 2003 war er Prorektor. Seit 1995 ist nebenamtlicher Richter am Bundesgericht.
Thomas Geiser führt folgende Mandate aus:
- Seit 2002 Präsident des Stiftungsrates FOCAL
- Seit 2002 Mitglied Stiftungsrat der Kuoni-Hugentobler-Stiftung
- Seit 2009 Verwaltungsrat ALDI Schweiz AG
- Seit 2010 Mitglied des Stiftungsrates der „Fondation Institut Suisse de Therapies Cellu-laires (ISTC)/Schweizerisches Institut für Zelltherapien
- Stiftung (SIZT)/Swiss Institute of Cell Therapies Fondation (SICT)“ mit Sitz in Genf.
- Seit 2016 Mitglied des Verwaltungsrates KUONI Holding.
- Seit 2017 Mitglied des Vorstandes der Schweizer Sektion der International Society for Labour and Social Security Law.
- Seit 2018 Mitglied des Verwaltungsrates der Filmcoopi AG, Zürich
Historiker
Aufgewachsen in Hamburg (*1960), Studium der Germanistik, Philosophie und Kunstgeschichte an den Universitäten Konstanz und Hamburg (Magister 1989).
1985-1987 Mitarbeiter im Forschungsprojekt „Unterzeichnung in der altdeutschen flämischen und italienischen Malerei“ unter Leitung von Prof. Dr. Claus Grimm. 1991-2006 Dozent an der HTWG Konstanz und Furtwangen. Seit 2000 Wissenschaftlicher Mitarbeiter der Friedrich-Ebert-Stiftung am Europäischen Parlament in Straßburg. 2005 Gründung der Reiseagentur „Sagittarius – Reisen mit Kultur„. 2010 Gründung des „Kompetenzzentrums Konstanzer Konzil„. Zahlreiche Veröffentlichungen zur Geschichte insbesondere zur Stadtgeschichte von Konstanz und dem Konzil von Konstanz.
Wirtschaftswissenschaftlerin
Johanna Gollnhofer studierte Betriebswirtschaft an der Universität Passau und promovierte zum Thema Digitales Marketing an der Universität St.Gallen.
Danach wurde sie Assistenzprofessorin für Marketing an der University of Southern Denmark. Seit 2019 ist Professorin für Digitales Marketing an der HSG. Ihre Forschungsschwerpunkte sind: Sharing Economy, Branding, Nachhaltigkeit und Ethnographie. Sie ist engagiert im öffentlichen Programm der Universität.
Rechtsanwältin
Clara-Ann Gordon ist Partnerin bei der Rechtsanwaltskanzlei Niederer Kraft Frey in Zürich. Sie ist spezialisiert auf die Bereiche Datenschutz, interne Untersuchungen/E-Entdeckung und Compliance.
Clara-Ann Gordon hat ein breites Spektrum nationaler und internationaler IT-Firmen beraten und ist im Umgang mit Datenschutz- und Geheimhaltungsgesetze, Wirtschaftsermittlungen und E-Discovery, Telekommunikationsvorschriften (einschliesslich rechtmässiges Abhören), E-Commerce und IT-Recht erfahren. Sie veröffentlicht regelmässig Beiträge und tritt häufig auf nationalen und internationalen Konferenzen zu neu auftretenden Technikrechtsfragen auf. Clara-Ann Gordon ist vom Who’s Who Legal als Gedankenführerin für Daten anerkannt. Sie gewann 2016 den Client Choice Award für „lT & Internet Schweiz“. Zudem engagiert sie sich in zahlreichen Verbänden.
Theologe und Ethiker
Friedrich Wilhelm Graf (* 1948), ist emeritierter Professor für Systematische Theologie und Ethik an der Universität München und Ordentliches Mitglied der Bayerischen Akademie der Wissenschaften.
Er studierte Evangelische Theologie, Philosophie und Geschichte in Wuppertal, Tübingen und München. Er promovierte und habilitierte im Fachgebiert der Systematischen Theologie in München. 1999 erhielt Herr Graf als erster Theologe den Leibniz-Preis der Deutschen Forschungsgemeinschaft. Herr Graf ist immer wieder in den Medien präsent. Seine Schriften und Äusserungen haben einiges an Aufsehen und Auseinandersetzungen ausgelöst. Er ist ständiger freier Kolumnist der NZZ und der FAZ und hat viele Bücher veröffentlicht z.B. Die Wiederkehr der Götter (2005), Kirchendämmerung. Wie die Kirchen unser Vertrauen verspielen (2013) sowie zuletzt Politik und Religion und Zur Diagnose der Gegenwart (2013, Hrsg. mit Heinrich Meier).
Erziehungs- und Sozialwissenschaftlerin
geb. 1941 Hamburg, Studium der Erziehungswissenschaften an der Universität Hamburg und Studium der Musik an der Musikhochschule Hamburg.
Von 1964 bis 1971 Lehrerin an einer Hamburger Haupt- und Realschule. Studium der Sozialwissenschaften an den Universitäten Hamburg, Mainz und Bochum. 1971 bis 1977 Friedensforschung an der Universität Bochum. Habilitationsschrift: „Die Macht der Bedürfnisse“ (Rowohlt 1988). 1987 bis 2006 Professorin für Erziehungs- und Sozialwissenschaften an der Fachhochschule Wiesbaden. Ende der achtziger bis Anfang der neunziger Jahre Vorstandsmitglied im Komitee für Grundrechte und Demokratie. 1992 bis 1999 Aufsichtsratsmitglied bei Greenpeace e.V. Deutschland. Seit 2006 wissenschaftliche Publizistin, zahlreiche Vorträge.
November 2011 Salzburger Landespreis für Zukunftsforschung.
November 2014 Preis der Dr. Margrit Egnér-Stiftung für anthropologische Psychologie und Nachbarwissenschaften, Zürich
Internist
Nach seinem Medizinstudium und Ausbildung zum Internisten war er 24 Jahre bei Pfizer Inc. tätig.
Er verfügt über umfassende Erfahrungen in über 30 Gesundheitsmärkten in Europa inklusive Osteuropa sowie USA und Kanada. Seine Verantwortlichkeiten betrafen klinische Forschung, Arzneimittelzulassung, Marketing [&] Vertrieb sowie Gesundheitspolitik und Interaktionen mit Regierungsbehörden, zum Beispiel für die Preispolitik patentfreier und patentgeschützter Medikamente. 2003 führte er als erster Pfizer Global Health Fellow im Auftrag von UNAIDS in Zentralasien und Sibirien eine HIV/AIDS/Tbc Fallstudie zur Quantifizierung des Bedrohungspotentials durch. Für sein fortlaufendes Engagement Public Health Infrastruktur-Projekte in Südostsibirien und Kirgistan zu unterstützen, erhielt er 2008 den Pfizer Global Health Fellow Award.
Seit nunmehr 14 Jahren beschäftigt sich Hans Groth mit dem Wechselspiel von globalem demographischen Wandel, volkswirtschaftlicher Entwicklung, Wohlstandssicherung und gesellschaftlicher Stabilität.
Journalist, Nahostexperte
Erich Gysling (*1936) besuchte die Schulen in Zürich und studierte in Wien Kulturgeschichte. Schwerpunkt: Zensur im 19. Jahrhundert.
Er war erst für die Tageszeitungen tätig, dann für die Tagesschau des Schweizer Fernsehens. 1964 wurde er Leiter der Tagesschau-Redaktion, 1968 Leiter des Ausland-Ressorts und damit auch Mitbegründer der Sendung „Rundschau“. 1972 wechselte er als Chef des Ausland-Ressorts zur „Weltwoche“, kehrte zehn Jahre später zum Fernsehen zurück und übernahm dort 1985 die Funktion des Chefredaktors für den gesamten Informationsbereich. 1990 wollte er sich wieder an die „journalistische Front“ begeben und übernahm die Leitung der „Rundschau“. Von 1994 bis 1996 Chefkommentator für politische Ereignisse und Sonderkorrespondent für Russland, bis 2013 Präsident von „Forum Ost-West“ und bis 2007 Moderator und Redaktor von „Standpunkte“ für NZZ-Presse-TV, jetzt weiterhin Chefredaktor der „Weltrundschau“ und in freier Form für elektronische Medien und Zeitungen tätig. Er bereist regelmässig die Länder des Nahen Ostens, Iran, die Kaukasus-Region und Zentralasien.
Ökonom
Sein Leben lang beschäftigte sich Herr Haller mit dem Thema Risiko: als langjähriger Direktor des Instituts für Versicherungswirtschaft an der Universität St.Gallen und als Gründer und Präsident der Stiftung Risiko-Dialog. Er verstarb überraschend im Februar 2020 in St. Gallen.
- 2009 Ordentliches Einzelmitglied der Schweizerischen Akademie der Technischen Wissenschaften SATW
- 2007 Gold Medal Founders‘ Award for Excellence, International Insurance Society IIS1997, Aufnahme in die European Risk Management Hall of Fame 1987-2007
- Präsident des Geschäftsleitenden Ausschusses des Instituts für Versicherungswirtschaft I.VW-HSG
- 1989 Gründung der Stiftung Risiko-Dialog
- 1980-2004 Direktor des Instituts für Versicherungswirtschaft
Facharzt für Psychiatrie und Neurologie
Herr Prof. Haller ist Facharzt für Psychiatrie und Neurologie und seit über 20 Jahren ärztlicher Leiter des Vorarlberger Behandlungszentrum für Suchtkranke der Stiftung Maria Ebene in Frastanz und Drogenbeauftragter der Vorarlberger Landesregierung.
Seit 1983 ist er gerichtlich beeideter und zertifizierter Sachverständiger und gilt als internationaler Experte für Kriminalpsychiatrie. Seine Forschungsschwerpunkte sind: Sucht und Suizid, Forensische Psychiatrie und Kriminologie. 2003 wurde er zum Universitätsprofessor durch den Bundespräsidenten Dr. Thomas Klestil ernannt. Haller hat über 250 wissenschaftliche Arbeiten publiziert und mehrere Bücher veröffentlicht, darunter den Sachbuch-Bestseller „Die Seele des Verbrechers“ und „Die Narzissmusfalle: Anleitung zur Menschen- und Selbstkenntnis“.
Historikerin, Journalist und Autor, Rechtsanwalt und eh. Ständerat
Lea Haller ist Historikerin und Redaktionsleiterin von «NZZ Geschichte».
Stefan Keller ist Journalist und Autor des Buches «Grüningers Fall».
Paul Rechsteiner ist Rechtsanwalt, ehemaliger Ständerat und Präsident der Paul Grüninger Stiftung.
Serielle Unternehmerin und CEO @juli
Bettina Hein ist eine erfolgreiche Software-Unternehmerin, die sowohl in Europa als auch in den Vereinigten Staaten Technologieunternehmen aufgebaut hat. Zuletzt war sie Gründerin des digitalen Health-Start-ups juli, ihrem dritten Software-Unternehmen. Sie ist auch die Gründerin von Pixability, einem Unternehmen für Videowerbung in Boston. Vor Pixability war Bettina Mitgründerin von SVOX, dem in der Schweiz ansässigen Unternehmen für Sprachtechnologie, das von Nuance Communications (NUAN) für 125 Millionen Dollar akquiriert wurde.
Bettina hat zahlreiche Preise und Anerkennungen erhalten, darunter den 2018 Immigrant Entrepreneur of the Year Award, den World Economic Forum Young Global Leader, den L’Oreal NEXT Generation Award und den Boston Business Journal’s „40 Under 40 Award.“ Bettina hat einen MS-Abschluss von MIT, einen Hochschulabschluss in Jura von der Universität Konstanz und einen Hochschulabschluss in Wirtschaft von der Universität St. Gallen. Bettina hält zwei Software-Patente und ist Co-Autorin des Buches „Video Marketing for Dummies“. Ausserdem ist sie eine „Löwin“ bei der Schweizer TV-Sendung „Höhle der Löwen“.
Fachhumangenetiker
Hengstschläger studierte Genetik an der Universität Wien und promovierte 1992 mit Auszeichnung am Vienna Biocenter.
1998 wurde Hengstschläger zum ausserordentlichen Universitätsprofessor berufen. Hengstschläger hat außerdem eine abgeschlossene Ausbildung zum Fachhumangenetiker.
Heute ist er Vorstand des Instituts für Medizinische Genetik und Organisationseinheitsleiter des Zentrums für Pathobiochemie und Genetik an der Medizinischen Universität Wien und leitet die genetische Abteilung des Wunschbaby Zentrums, Institut für Kinderwunsch, Wien. Sein gegenwärtiger Forschungsschwerpunkt liegt in der Grundlagenwissenschaft und Routinediagnostik im Bereich der medizinischen Genetik. Seit 2004 ist er auch Moderator der Medizin- und Wissenschaftssendung Radiodoktor im Radio Ö1 des ORF. Darüber hinaus ist er wissenschaftlicher Leiter des im Dezember 2010 gegründeten oberösterreichischen Think Tanks Academia Superior. Für die fünfjährige Amtsperiode ab März 2013 wurde er zum Mitglied des Universitätsrats der Johannes-Kepler-Universität Linz gewählt. Seit April 2014 ist er Mitglied des Migrationsrates des österreichischen Innenministeriums und seit Dezember 2014 Mitglied der Beratungsgruppe des österreichischen Finanzministers Hans Jörg Schelling. Mitglied im Rat für Forschung und Technologieentwicklung, LISAvienna.
Geograph, Ökonom
Michael Hermann (*1971) ist der Geschäftsführer von sotomo GmbH. Er studierte Geographie, Volkswirtschaft und Geschichte an der Universität Zürich.
Er promovierte am Geographischen Institut der Universität Zürich zum Thema «Werte, Wandel und Raum».
Schwerpunkte:
- Politische Geographie und Wertewandel
- Sozialräumliche Analysen
- Parlaments- und Parteienanalysen
- Webprogrammierung, Datamining und Datenvisualisierung
Gerichtspsychiater
Geboren 1961. Studium der Medizin an der Universität Wien mit Schwerpunkt Psychopharmakologie.
Ausbildung zum Facharzt an der Psychiatrischen Universitätsklinik Wien, AKH. Ab 1990 in Graz an der Universitätsklinik für Psychiatrie. Seit 1997 als Gerichtspsychiater tätig. Arbeits- und Forschungsschwerpunkte sind Depression, Angst, bipolare Störungen, forensische Psychiatrie etc.
Geschäftsführer Stiftung Risiko-Dialog
Matthias Holenstein ist seit 2010 Geschäftsführer der Stiftung Risiko-Dialog. Er ist spezialisiert auf Risikowahrnehmung, -kommunikation, Partizipation sowie Krisenmanagement in Theorie und Praxis.
Herr Holenstein studierte an der ETH Zürich Umweltnaturwissenschaften mit Schwerpunkt Risikomanagement aus technischer und gesellschaftlicher Sicht. Zusätzlich absolvierte er ein Nachdiplomstudiumin Psycho- und sozialem Management. Seit 1998 beschäftigt er sich beruflich mit Fragen rund um Risiko und Sicherheit- zunächst bei der Basler Versicherung, anschliessend bei EBP Schweiz AG zu technischen und sicherheitspolitischen Risiken.
Thematisch konzentriert sich Matthias Holenstein auf die gesellschaftlichen Auswirkungen der Digitalisierung, von Energiesystemen und neuen Technologien. Er leitete mehrere grosse Partizipationsprojekte mit Bürger/innen und Expert/innen u. a. im Bereich der tiefen Geothermie im ln- und Ausland. Weitere Schwerpunkte bilden die konzeptionelle und kommunikative Unterstützung von Sicherheitsbehörden, der Sicherheitskultur und gesellschaftliche Entwicklungen. Dabei stehen für Matthias Holenstein immer die Fragen nach individuellem und gesellschaftlichem Verhalten in Risiko- und Krisensituationen sowie dessen Steuerung im Vordergrund.
Er ist Dozent an der Hochschule Luzern, wo er methodische Aspekte von Risikowahrnehmung, -kommunikation und Partizipation unterrichtet. Er engagiert sich zudem seit vielen Jahren als Milizoffizier im schweizerischen Krisenmanagement (Stab BR NAZ). Weiter ist er Stiftungsrat der Präventionsstiftung zum Schutz vor Naturgefahren sowie als Referent im ln- und Ausland tätig.
freie Wissenschaftlerin und Publizistin
Karen Horn (*1966 in Genf) hat Volkswirtschaftslehre an der Universität des Saarlandes sowie an der Université Bordeaux III studiert.
An der Université de Lausanne wurde sie 1995 mit einer finanzwissenschaftlich-politökonomischen Dissertation promoviert. Von 1995 bis 2007 war sie Mitglied der Wirtschaftsredaktion der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, von 2007 bis 2012 Leiterin des Hauptstadtbüros des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) Köln, von 2012 bis 2013 Geschäftsführerin der Wert der Freiheit GmbH. Heute lebt sie als freie Wissenschaftlerin und Publizistin in Zürich. Sie lehrt ökonomische Ideengeschichte an der Humboldt-Universität zu Berlin und an der privaten Universität Witten/Herdecke. Sie schreibt regelmässig in der NZZ, Frankfurter Allgemeinen, Schweizer Monat u.v.m. Frau Horn engagiert sich in zahlreichen Institutionen. Für ihre publizistische Arbeit wurde Karen Horn mehrfach ausgezeichnet:
- Ludwig-Erhard-Preis für Wirtschaftspublizistik (2010)
- Hayek-Preis für Publizistik (2005)
- Förderpreis Wirtschaftspublizistik der Ludwig-Erhard-Stiftung (1997)
Siehe www.karenhorn.de
Ökonom
Franz Jaeger (*1941, St. Gallen) promovierte 1970 zum Dr. oec. und habilitierte sich 1980 an der Universität St.Gallen.
Von 1972 bis 2007 lehrte er dort Volkswirtschaftslehre und war von 1989 bis 2007 geschäftsführender Direktor des von ihm gegründeten Forschungsinstituts für Empirische Ökonomie und Wirtschaftspolitik (FEW-HSG, heute SEW-HSG). In dieser Funktion betreute Franz Jaeger zahlreiche Projekte in der wirtschaftspolitischen Beratung sowie in der Grundlagenforschung. Franz Jaeger gehörte von 1971 bis 1995 dem Schweizerischen Nationalrat an. Von 1990 bis 1991 war er Präsident der nationalrätlichen Finanzkommission und von 1992 bis 1995 Mitglied der nationalrätlichen Wirtschaftskommission (WAK). Von 2007 – 2016 zeichnete er sich als Leitungsmitglied (und Hauptdozent) an der Executive School der HSG für die Gestaltung und Koordination der volkswirtschaftlichen Ausbildung auf der Weiterbildungsstufe der Universität St.Gallen verantwortlich.
Hirnforscher
Lutz Jäncke studierte Psychologie und Neuropsychologie an der Ruhr-Universität Bochum, an der TU Braunschweig und an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf.
1989 wurde er an der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät der Düsseldorfer Universität zum Dr. rer. nat. promoviert. 1995 habilitierte er sich an der gleichen Fakultät. 1997 nahm er einen Ruf für Allgemeine Psychologie der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg an. Seit April 2002 ist er Ordinarius für Neuropsychologie an der Universität Zürich. Jäncke beschäftigt sich in seinen wissenschaftlichen Arbeiten vorwiegend mit der funktionellen Plastizität des menschlichen Gehirns. Hierzu verwendet er moderne bildgebende Verfahren und Hirnstimulationsmethoden. Er gehört zu den 1% der am häufigsten zitierten Wissenschaftlern. Neben den Originalarbeiten hat er mehr als 50 Buchkapitel und mehrere Bücher publiziert. 2012 gründeten Jäncke und Mike Martin (Gerontopsychologe) den universitären Forschungsschwerpunkt „Dynamik des Gesunden Alterns“. Er erhielt mehrere Preise und Nominationen für gute Lehre.
Philosophin und Kulturhistorikerin
Geboren in Zürich, Promotion 1987, seit 2003 Professorin für Philosophie und Kulturgeschichte an der Universität Zürich.
Neben der akademischen Arbeit ist sie als Publizistin, Autorin und Beraterin tätig. Von 1989 bis 2010 war sie Mitarbeiterin beim Feuilleton der Neuen Zürcher Zeitung, 2006 bis 2008 Moderatorin der „Sternstunde Philosophie“ beim Schweizer Fernsehen. Seit Herbst 2012 regelmässige Lehraufträge an der Hochschule St.Gallen. Jurymitglied des „Tractatus“ Essay-Preises des Philosophicum Lech, Österreich.
Religionssoziologe
Hans Joas (*1948) wurde 1979 an der Freien Universität Berlin (FU Berlin) promoviert und habilitierte sich 1981 am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung in Berlin.
1987 erfolgte der Ruf als Professor an die Universität Erlangen-Nürnberg. Diese Professur hatte er bis 1990 inne. Daran schloss sich die Berufung an das John-F.-Kennedy-Institut für Nordamerikastudien und Institut für Soziologie der Freien Universität Berlin an, wo er bis 2002 Ordinarius blieb. Seit 2014 ist er Ernst-Troeltsch-Professor für Religionssoziologie an der Theologischen Fakultät der Humboldt-Universität zu Berlin.[nbsp] 2012 hatte Joas als erster Wissenschaftler die neu geschaffene Gastprofessur der Joseph Ratzinger Papst Benedikt XVI.-Stiftung an der Universität Regensburg inne. Seine Vorlesung behandelte das Thema „Sakralisierung und Säkularisierung“. Seit November 2015 engagiert sich Joas im Beirat der Vereinigung Deutscher Wissenschaftler (VDW e.V.). Hans Joas ist Max-Planck-Forschungspreisträger 2015.
Biologe
Prof. Dr. Thomas Junker lehrt Geschichte der Biowissenschaften an der Universität Tübingen. Von 1992-1995 war er Mitherausgeber von Charles Darwins Briefwechsel in Cambridge (England) und Post-doc am Department of the History of Science der Harvard University. Er hat zahlreiche Bücher und Artikel zur Geschichte und Theorie der Evolutionsbiologie und Anthropologie veröffentlicht. Aktuelle Publikation: Die verborgene Natur der Liebe: Sex und Leidenschaft und wie wir die Richtigen finden (München: C. H. Beck, 2016).
Musikwissenschaftler, Dramaturg und Autor
Julian Kämper (*1989) ist im Feld der zeitgenössischen Musik, Musiktheater und Performance tätig. Er hat Kunst, Musik und Medien sowie M.A. Musikwissenschaft in Marburg studiert. Aktuell promoviert er über Prinzipien von Sport und Spiel in der zeitgenössischen Musik. Als freier Hörfunk-Autor schreibt und produziert er Feature, Autorensendungen und Radioessays für Deutschlandfunk Kultur, Südwestrundfunk und Bayerischer Rundfunk. Als freier Dramaturg arbeitet er eng mit Komponist:innen und interdisziplinär arbeitenden Künstler:innen zusammen, um themen- und raumspezifische Konzertformate und Präsentationsformen zu entwerfen.
Freier Wirtschaftsjournalist
Geboren 1946, verheiratet, zwei Söhne, Kommentator für Volkswirtschaft der Neuen Zürcher Zeitung am Sonntag,
1999-2011 chroniqueur de samedi dans Le Temps, Genève, 1998-2007 Mitglied der Eidg. Kommunikationskommission (Regulator), 1996-2000 professeur extraordinaire des politiques sociales, Institut Universitaire de Hautes Etudes en Administration Publique IDHEAP, Université de Lausanne,1977-1992 Sekretär des Schweiz. Gewerkschaftsbundes, beauftragt mit den Liberalisierungsdossiers Wettbewerbspolitik, Freihandel-WTO, Aktienrechtsreform, Buchführungs-Transparenz, 1972-1977 Freier Wirtschaftsjournalist, Studium in Genf und Westberlin, Abschluss lic. sc.pol. Hautes Etudes Internationales, Université de Genève 1970, siehe www.beatkappeler.info
Geographin
Alisa Kaps (*1991) studierte Humangeographie an der Goethe-Universität Frankfurt am Main sowie der Lund University (Schweden) und absolvierte anschliessend den Masterstudiengang Geographie mit dem Schwerpunkt „Geographien ungleicher Entwicklung“ an der Universität Salzburg. Seit November 2016 arbeitet sie am renommierten Berlin-Institut für Bevölkerung und Entwicklung, wo sie sich hauptsächlich mit den demografischen Herausforderungen in Subsahara-Afrika beschäftigt. Sie ist Ressortleiterin „Internationale Demografie“.
Psychologin
Verena Kast war Professorin im Bereich anthropologische Psychologie an der Universität Zürich. Ausbildung in Psychoanalyse Jungscher Richtung. Lehranalytikerin und Supervisorin am C.G. Jung Institut, Zürich, ehemals Präsidentin des Curatoriums des Institutes. Veröffentlichungen im Bereich von Symbolik, Märchen, Beziehung und Trennung, Grundlagen Jungscher Psychotherapie, Emotionen, Erinnern, Altern.
Autorin und eh. Schulrektorin
Ulrike Kegler (*1955) arbeitete nach ihrem Projektstudium in der einphasigen Lehrerausbildung der Universität Oldenburg zunächst als Grundschullehrerin in Niedersachen und Berlin. Während ihrer Montessori-Ausbildung hatte sie die Idee, die Umbruchsituation in dem neuen Bundesland Brandenburg für den Aufbau einer Montessori-Schule zu nutzen. Seit 1995 bis zu ihrer Pensionierung leitete sie die staatliche Karl-Liebknecht Oberschule in Potsdam, die im Jahr 2000 den Namen „Montessori-Schule“ erhielt.
500 Kinder und Jugendliche von der ersten bis zur zehnten Schulstufe besuchen die Schule. Zusammen mit ihrem Kollegium und mit Unterstützung von Schulverwaltung und wissenschaftlicher Begleitung gelang es, die ehemalige Regelschule in eine Reformschule umzubauen. 2007 erhielt die Schule nicht nur den Deutschen Schulpreis, sondern unter der Leitung von Frau Kegler und ihren Reformen erreichen auch mehr Kinder einen höheren Abschluss.
An dieser Schule wird das Konzept der Individualisierung (Montessori-Methode), mit dem der Kooperation (Projekt-Methode) kombiniert. Der „Montessori“-Ansatz ist nämlich kein eng umrissene Konzept, siehe hier. Individualisierung, Differenzierung, freie Arbeit, Praxis- und Handlungsorientierung spielen auch eine grosse Rolle in den neu eingeführten Schweizer Lehrplänen (Lehrplan 21).
Ulrike Kegler leitet seit vielen Jahren Fortbildungsveranstaltungen und hält Vorträge in der Region, in ganz Deutschland und im Ausland. Sie war Jurymitglied beim Deutschen Schulpreis und an der Gründung der Deutschen Schulakademie beteiligt. Seit 2015 war sie dort Programmteammitglied. Ulrike Kegler ist verheiratet, hat drei erwachsene Söhne und lebt in Berlin. (Quelle Foto: picture alliance/dpa/Karlheinz Schindler)
Publizistin, Autorin
Necla Kelek, geboren 1957 in Istanbul, kam mit 10 Jahren nach Deutschland und[nbsp] hat in Hamburg und Greifswald Volkswirtschaft und Soziologie studiert und über das Thema „Islam im Alltag“ promoviert.
Das Bundesinnenministerium berief sie von 2005[nbsp] bis 2009 als ständiges Mitglied der Deutschen Islam Konferenz. Sie ist Mitglied des Senats der Deutschen Nationalstiftung. Vorstandsfrau TERRE DES FEMMES. Seit 2015 Patin des Gymnasium/Adolfinum in Bückeburg. Sie ist Kuratoriumsmitglied der Darboven-Stiftung, IDEE-Förderpreis, die sich an Jungunternehmerinnen und angehende Existenzgründerinnen richtet. Und im Beirat der Stiftung Frauenbrücke-Preis für die innere Einheit Deutschlands. Sie lebt und arbeitet als freie Autorin in Berlin. Neben einer Vielzahl von Artikeln und Aufsätzen veröffentlichte sie bisher folgende Bücher: „Islam im Alltag. Islamische Religiosität und ihre Bedeutung in der Lebenswelt von Schülerinnen und Schülern türkischer Herkunft“, Münster 2002 „Die fremde Braut. Ein Bericht aus dem Inneren des türkischen Lebens in Deutschland“, Köln 2005 „Verlorene Söhne – Plädoyer für die Befreiung des türkisch-muslimischen Mannes“, Köln 2006 „Bittersüße Heimat – Bericht aus dem Inneren der Türkei“, Köln 2008 „Himmelsreise – Mein Streit mit den Wächtern des Islam“, Köln 2010 „Chaos der Kulturen – Die Debatte um Islam und Integration“, Köln, März 2012 „Hurriya heißt Freiheit – Die arabische Revolte und die Frauen-eine Reise durch Ägypten, Tunesien und Marokko“, Kiwi-Köln, ist im Okt. 2012 erschienen.
Ihre Arbeiten wurden von verschiedenen Seiten ausgezeichnet, Sie erhielt u.a.[nbsp] im November 2005 für ihr Buch „Die fremde Braut“ den Geschwister-Scholl-Preis der Stadt München. Für „Die verlorenen Söhne“ erhielt sie den internationalen Sachbuchpreis CORINE 2006. Die Universität Duisburg-Essen verlieh ihr im November 2006 die Mercator-Professur. Den Frauenpreis-Europas 2007. Frauenbrücke-Preis 2008. 2009 erhielt sie den „Hildegard-von-Bingen-Preis“ für Publizistik. Und zuletzt den „Freiheitspreis“ 2011.
Philosophin
Natalie Knapp, geboren 1970, studierte Literaturwissenschaften, Religionsphilosophie und Religionsgeschichte.
Sie promovierte in Freiburg i. Br. über Heidegger, Derrida und Rilke. Von 2001 bis 2013 arbeitete sie als Kulturredakteurin beim SWR. Seither lebt sie als freie Autorin und philosophische Beraterin in Berlin. Sie ist Gründungsmitglied des Berufsverbandes für philosophische Praxis, Mitglied verschiedener Expertengremien, hält Vorträge, leitet Seminare und Akademien. Bei Rowohlt erschienen ihre Bücher »Der unendliche Augenblick« (2015), »Kompass neues Denken« (2013) und »Der Quantensprung des Denkens« (2011), siehe anders-denken-lernen.de
Galerist
Carlo Knöll, geboren 1988, gründete die Galerie Knoell im Jahr 2010 in Basel. Die Galerie Knoell ist mit ihrem kontinuierlichen Ausstellungsprogramm und der Teilnahme an Kunstmessen wie der Art Basel Basel, Art Basel Miami Beach, Frieze Masters, Art Geneva und Art Cologne stark international ausgerichtet.
Die Galerie ist spezialisiert auf historische Künstler und Künstlerinnen wie Max Bill, Verena Loewensberg, Meret Oppenheim, A.R. Penck, Jannis Kounellis, Cy Twombly und Alberto Giacometti. Carlo Knöll ist Vorstandsmitglied der „Freunde des Kunstmuseums Basel“. Er war massgeblich an der Gründung der „Kunsttage Basel“ beteiligt, die nun schon das zweite Jahr in Folge stattfinden. Er ist Präsident der dazugehörenden Stiftung.
Klimaforscher
Knutti studierte Physik an der Universität Bern und 2002 promovierte er bei Thomas Stocker am physikalischen Institut der Universität Bern (Thomas Stocker war 2016 bei uns im Forum). Seit 2016 ist er ordentlicher Professor an der ETH Zürich. Zu seinen Forschungsschwerpunkten zählen Veränderungen im Klimasystem durch Treibhausgase wie Kohlenstoffdioxid sowie die Weiterentwicklung, Bewertung und Anwendung von Klimamodellen, die u.a. genutzt werden für die Erstellung von Klimaszenarien unter Beachtung der natürlichen Klimavariabilität. Er forscht an der Erkennung und Zuschreibung von Ursachen für Klimaveränderungen oder der Klimasensitivität.
Neben seiner Forschungstätigkeit ist er ein bedeutendes Mitglied des IPCC. Er wirkte im dritten bis fünften Sachstandsbericht des IPCC mit, u.a. als Leitautor des Kapitels über «Globale Klimaprojektionen».
Neben der Forschung ist Knutti auch als Wissensvermittler aktiv, der die Erkenntnisse der Klimaforschung an die breite Öffentlichkeit vermittelt. Darüber hinaus bloggt er gelegentlich im Zukunftsblog der ETH Zürich, siehe z.B. hier, wo er sich für die Anliegen der Demonstrationen „Fridays-for-Future“ einsetzt.
2018 wurde er für seine Forschungen sowie seine Wissenschaftskommunikation mit dem Preis der Stiftung Dr. J. E. Brandenberger ausgezeichnet, der zu den höchsten Stiftungspreisen in der Schweiz zählt.
Wie viele andere Klimaforscher wird Knutti von Klimaskeptikern und -leugnern angegriffen und diffamiert. Unter anderem erhält er regelmäßig verunglimpfende E-Mails, in denen z. B. gefordert wird, IPCC-Forscher wie ihn ins Gefängnis oder vor den Europäischen Gerichtshof bringen zu lassen. Daneben wurde ihm sowohl ein gefälschtes Facebook-Profil angelegt als auch ein erfundenes Interview mit ihm auf einer Fake-News-Seite veröffentlicht, das dann in verschiedenen Staaten als echte Nachricht verbreitet wurde. In beiden Fällen wurden ihm Aussagen in den Mund gelegt, die er nicht getätigt hat. Ziel dieser Desinformationen ist es dabei laut NZZ am Sonntag, Knuttis Kompetenz als Wissenschaftler zu untergraben (Quelle: siehe hier).
Theologe, Journalist, Autor
Erwin Koller (* 1940) studierte in Innsbruck, Rom, Freiburg/CH und Zürich katholische und protestantische Theologie sowie Publizistikwissenschaft und promovierte über Religion im Fernsehen.
Nach beruflichen Tätigkeiten als Seelsorger und Journalist war er ab 1979 Leiter der Redaktion Gesellschaft und Religion des Schweizer Fernsehens und zeichnete sich verantwortlich für religiöse, gesellschaftspolitische, philosophische und kulturelle Sendungen. 1994 begründete er die wöchentlich dreistündige Sendung Sternstunden, die er bis Ende 2002 leitete und oft auch moderierte. Nach seiner Pensionierung war er Lehrbeauftragter für Medienethik an den Universitäten Freiburg/CH und Zürich. Ausserdem begleitet er Reisen zu Themen der Religions- und Kulturgeschichte, vor allem in Europa. Seit 2013 ist er in der Nachfolge von Hans Küng Präsident der Herbert-Haag-Stiftung für Freiheit in der Kirche.
Nebst vielen Beiträgen für Bücher und Zeitschriften publizierte er Gespräche mit Zeitgenossen, unter anderem mit Carl Friedrich von Weizsäcker (Die Unschuld der Physiker), mit Johan Galtung (Nach dem Kalten Krieg) und mit dem Dalai Lama (Erwarten Sie keine Wunder von mir!). Zusammen mit Johannes Fischer gab er das Buch Der wirtschaftliche Erfolg und der liebe Gott: Christliche Arbeitsmoral, Sozialstaat und Globalisierung heraus
(Theologischer Verlag Zürich 2006), zusammen mit Hans Küng und Peter Krizan Die verratene Prophetie. Die tschechoslowakische Untergrundkirche zwischen Vatikan und Kommunismus (Exodus Verlag Luzern 2011); zusammen mit Georg Kraus und Hans Peter Hurka Aufbruch aus der Erstarrung:[nbsp]Konzilstexte vom Kirchenvolk neu kommentiert (Lit-Verlag Münster 2015).
Sportwissenschaftler
Dr. Claus Krieger ist seit 2009 Professor für Erziehungswissenschaft mit den Schwerpunkten Unterricht und Bildung in Bewegung, Spiel und Sport an der Universität Hamburg. Nach dem Studium der Fächer Sport und Englisch (Lehramt an Gymnasien) sowie der Promotion 2003 zum Thema „Gruppen im Sportunterricht“ an der Universität Konstanz, war er als Wiss. Assistent an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel tätig.
Seine Arbeitsschwerpunkte betreffen die Rekonstruktion der Akteurssichten von Sportunterricht, Bewegung, Spiel und Sport in der Alltagswelt von Kindern und Jugendlichen, fachliche und sprachliche Kompetenzen im Sportunterricht, digitale Medien im Sportunterricht und die qualitativen Methodenlehre.
Soziologin
Monika Kritzmöller lebt und arbeitet in St.Gallen. In ihrem Forschungs- und Beratungsinstitut «Trends + Positionen» untersucht sie Lebensstile und Alltagskultur mit den Schwerpunkten Mode, Textil und Architektur.
Ihre Erkenntnisse bringt sie zur Anwendung in der Beratung von Unternehmen und Institutionen. Mit dem Ziel einer Verbindung von Theorie und Praxis kooperiert sie bei ihren wissenschaftlichen Forschungsprojekten mit Wirtschaftsunternehmen und begleitet die Implementierung der Forschungsergebnisse in den Unternehmenskontext.
Als Privatdozentin unterrichtet sie Soziologie an der Universität St.Gallen und ist Lehrbeauftragte für Soziologie an der Universität Liechtenstein.
Monika Kritzmöller ist Mitglied diverser Nominationsteams und Fachjurys im Bereich Textil und Kreativwirtschaft, wo sie sich in der Evaluation und Förderung von Designinnovationen engagiert.
Publikationen:
- Kritzmöller, Monika (2015). Auf Tuchfühlung. Soziologie der textilen Haptik. Düsseldorf: flabelli Verlag
- Kritzmöller, Monika (2013). Margeritenschönheit – Jugendstil als Ausdruck eines avantgardistischen Lebensgefühls. In: Lettner, Kathrin (Hrsg.)Avantgarde und Sonnenschein – Wohnbau in St.Gallen 1895-1915. Zürich: Niggli Verlag, S. 54-63
- Kritzmöller, Monika (2010). Lock-Stoffe. St. Gallen als Textil- und Jugendstil-Stadt. Aitrang: flabelli Verlag.
Siehe www.kritzmoeller.ch
Gerontologe
Andreas Kruse studierte Psychologie, Philosophie und Musik.
Sein Interesse an der Gerontologie wurde von der Altenforscherin und CDU-Familienministerin Ursula Lehr geweckt, die 1986 in Heidelberg das Institut für Gerontologie gründete und ihn als ersten Mitarbeiter einstellte.
In den 1990er Jahren habilitierte sich Kruse mit der Schrift „Kompetenz im Alter in ihren Bezügen zur objektiv und subjektiv bewerteten Lebenssituation“ und wurde nach Greifswald berufen, um an der dortigen Universität das neu gegründete Institut für Psychologie aufzubauen. 1997 folgte er einem Ruf zurück an die Universität Heidelberg als Nachfolger seiner Mentorin Ursula Lehr, die 1998 emeritiert wurde.
In der demografischen Forschung Andreas Kruses geht es um neue Rollen und Aufgaben für ältere Menschen in Europas Gesellschaft. Als schwierigste Aufgabe sieht Kruse die Frage, wie politische Entscheidungsträger zu erreichen sind, um längst notwendige Schritte zur Bewältigung des gesellschaftlichen und persönlichen Alterungsprozesses zu setzen bzw. zu fördern. Kruse ist Mitherausgeber der Zeitschrift für Gerontologie und Geriatrie.
Kruse ist Mitglied im interdisziplinären Forschungskonsortium zur Untersuchung des sexuellen Missbrauchs Minderjähriger innerhalb der katholischen Kirche. Er ist evangelisch und sagt: „Ich definiere mich aus dem Glauben.“ Kruse ist Mitglied der Synode der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD).
Andreas Kruse erhielt zahlreiche Auszeichnungen.
Weitere Informationen hier.
Mediziner & Chemiker
Wilfried Kuhn (*1952) studierte Chemie und Medizin in Würzburg, promovierte in biophysikalischer Chemie über offene Systeme und habilitierte für das Fach Neurologie 1989 über biochemische Veränderungen bei Morbus Parkinson.
Seit 2001 ist er Chefarzt der Neurologischen Klinik des Leopoldina-Krankenhauses der Stadt Schweinfurt GmbH. Er veröffentlichte mehr als 350 wissenschaftliche Publikationen zu neurologischen Fachthemen und mehrere Bücher zu den Themen Altern, Gehirn und Persönlichkeit sowie Morbus Parkinson. Seit ca. 25 Jahren beschäftigt er sich mit Grenzerfahrungen zwischen Spiritualität und Wissenschaft. Herr Kuhn hat Erfahrungen mit verschiedenen Meditationstechniken. Seit 1991 betreibt er auch eine Praxis des stillen Qi Gong nach Zhi Chang Li.
Co-Leiter Universitätsentwicklung, Liechtenstein
Markus Kühne leitet das Career Services Center (CSC-HSG) der Universität St.Gallen. Vor seinem Eintritt war er in verschiedenen Funktionen im Bereich Personal tätig.
Seine Erfahrungen hat er vorallem in der Finanz- und IT Branche gesammelt. Markus Kühne hat das Lizentiat in Betriebswirtschaft der Universität St.Gallen (HSG) abgeschlossen und verschiedene CAS in Human Capital Management (CAS HCM) an der Zhaw in Wintherthur absolviert. Markus Kühne verfügt über vertiefte Kenntnisse des Arbeitsmarktes und versteht die Konzepte und Praktiken der Firmen bei der Rekrutierung und im Karrieremanagement bestens. In unzähligen Karriereberatungen, Interviews und Mitarbeitergesprächen baute er sich wertvolle Kompetenz und Erfahrung auf, die er bei individuellen Beratungen aber auch bei Veranstaltungen gerne mit den Berufserfahrenen, Doktorierenden und Studierenden teilt und sie dabei bei Ihrer Karriereplanung unterstützt. Markus Kühne hat seine fundierten Fachkenntnisse über die Erwartungen der Generation Y an den Arbeitsmarkt und über Employer Branding schon in diversen Projekten angewandt. Dank seines Engagements als Geschäftsleitungsmitglieds in einem KMU verfügt er zudem über wertvolles Knowhow in der Unternehmensführung.
eh. Spitzenkanute
Mike Kurt gehörte während fast zwei Jahrzehnten zur Weltspitze der Kanufahrer und gilt als erfolgreichster Schweizer Slalomkanute der letzten 50 Jahre. Neben dem Gewinn von Welt- und Europameistertitel, schaffte er es zwei Mal auf den 2. Platz im Gesamtweltcup und stiess bis auf Rang 3 der Weltrangliste vor. Zudem qualifizierte er sich drei Mal hintereinander für die Olympischen Spiele (2004, 2008 und 2012).
2012 gründete der studierte Betriebsökonom zusammen mit zwei Kollegen die Crowdfunding-Plattform www.ibelieveinyou.ch. Mittlerweile ist die Plattform auch im Ausland tätig und die weltweit erfolgreichste Online-Plattform für die Finanzierung von Sportprojekten. Ende 2016 wurde Mike ins Exekutivrat von Swiss Olympic gewählt und ist seit 2017 in dieser Rolle tätig.
Seit 2006 führt Mike als «Keynote-Speaker» Referate rund um die Tätigkeit als Spitzensportler und Unternehmer durch, siehe www.mikekurt.com
Literaturwissenschaftlerin
Geboren 1962 in Soltau (DE), 1982-1989 Studium der Neueren Deutschen Literatur (Hauptfach), der Englischen Literatur und der Mediävistik (Nebenfächer),
Magister Abschluss an der Ludwig-Maximilians-Universität München, 1993 Promotion, 1998 Habilitation an derselben Universität, seit 2003 Lehrstuhl für deutsche Sprache und Literatur an der Universität St.Gallen, von 2011 bis 2019 Prorektorin HSG für Internationalität und regionale Verankerung und damit Ansprechpartnerin für das Montagsforum Ostschweiz.
Auktionatorin
Caroline Lang ist international bekannt für ihre fundierte Kenntnis des Kunstmarktes und ihrer langjährigen Expertise in den Bereichen Impressionismus, Moderne und Zeitgenössische Kunst. Sie wurde 2012 zum Chairman Sotheby’s Switzerland und Deputy Chairman, Sotheby’s Europe ernannt. Die versierte Polyglotte hat einige der wichtigsten Sammler im In- und Ausland beraten.
Unter anderem war sie massgeblich am Verkauf von Werken aus der Sammlung von Jan Krugier beteiligt, der bedeutendsten Nachlassversteigerung des Jahres 2014. Als eine der ganz wenigen weiblichen Auktionatorinnen hat Caroline Lang grosse Marathon-Auktionen in der Schweiz, in Grossbritannien und in Deutschland durchgeführt, darunter die historischen wochenlangen Versteigerungen von Kunstwerken aus Schloss Monrepos in Ludwigsburg im Jahr 2000 und aus dem Königshaus Hannover im Jahr 2005.
Frau Lang engagiert sich leidenschaftlich für die gemeinnützige Förderung von Kunst und neuen Talenten. Sie ist Mitglied des Vorstands von RU (Residency Unlimited), einer in New York ansässigen Non-Profit-Organisation, die die Arbeit von aufstrebenden zeitgenössischen Kunstschaffenden, Kuratoren und vieler anderer unterstützt.
Webseite Sotheby’s Zürich
Oberleutnant Polizei Zürich
Seit 2001 bei der Kantonspolizei Zürich, verschiedenste Laufbahnschritte als Polizist, seit 2016 Leiter der Abteilung Kriminalpolizeiliches Datenmanagement im Range eines Oberleutnants.
Seit rund 20 Jahren ist Jann Leutenegger Polizist. Den Polizeiberuf hat er von Grund auf gelernt. Er durchlief eine klassische polizeiliche Laufbahn, wobei er sich dabei vor allem im Bereich der kriminalpolizeilichen Grundversorgung bewegte. Durch mehrere Jahre Tätigkeit am Flughafen Zürich sowie am Hauptbahnhof Zürich durfte Herr Leutenegger Erfahrungen an intensiven Brennpunkten dieses Landes sammeln. In den Jahren 2004 bis 2010 studierter er an der Universität Zürich berufsbegleitend Politikwissenschaften und genoss das Wechselspiel zwischen Theorie und Praxis. Herr Leutenegger war Ermittler, führte aber auch als Bezirkschef der Regionalpolizei den ländlichen Bezirk Affoltern am Albis. Schliesslich wechselte er wieder zur Kriminalpolizei und durfte 2016 die Leitung der Abteilung Kriminalpolizeiliches Datenmanagement übernehmen. Diese Abteilung ist eine Supportabteilung der Kriminalpolizei, welche sowohl die Frontkräfte wie auch die spezialisierten Dienste der Kriminalpolizei mit einer Vielzahl von Dienstleistungen im Bereich der Analyse, der Lagedarstellung, des Datenmanagements und im Umgang mit Fahndungssystemen unterstützt.
eh. Bundesrichterin
Susanne Leuzinger studierte Rechtswissenschaften an der Universität Zürich.
Nach einem Gerichtspraktikum am Bezirksgericht Uster/ZH, engagierte sie sich als Anwältin in Zürich. Sie spezialisierte sich auf Versicherungs- und Haftpflichtrecht, insbesondere Sozialversicherungsrecht. 1995 – 1996 war sie Richterin am Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich und 1996 – 2015 Bundesrichterin (1996 – 2006 am Eidgenössischen Versicherungsgericht, 2007 – 2015 am fusionierten Bundesgericht) 2006 war sie Präsidentin des Eidgenössischen Versicherungsgerichts und 2007 – 2010 Vizepräsidentin des Bundesgerichts. Seit 2016 ist Frau Leuzinger u. a. Mitglied des Stiftungsrates der gesamtschweizerischen Stiftung Erbprozent Kultur.
Philosoph
Geboren 1953 in Villach, Studium der Germanistik, Geschichte und Philosophie in Wien, 1976 Magisterium, 1979 Promotion, 1989 Habilitation.
Professor für Philosophie an der Universität Wien, Essayist, Literaturkritiker und Kulturpublizist. Zahlreiche wissenschaftliche und essayistische Veröffentlichungen zu Fragen der Ästhetik, Kunst- und Kulturphilosophie, Gesellschafts- und Medientheorie, Philosophie des 19. und 20. Jahrhunderts. Seit 1996 wissenschaftlicher Leiter des „Philosophicum Lech“ und Herausgeber der gleichnamigen Buchreihe im Zsolnay-Verlag.
Philosoph
Studium der Theologie, Philosophie und Sozialwissenschaften in Göttingen, Münster und Freiburg/Br.
Dozent und Professor an den Universitäten Erlangen, Hamburg, Münster, Köln, Bochum und Bielefeld. 1971- 1991 Professor für Philosophie und Politische Theorie, Universität Zürich, und seit 1991 Honorarprofessor an derselben. Gehört zu den bekanntesten deutschen Philosophen, die sich mit den praktischen und politischen Implikationen der deutschen Geschichte befassen.
Pflegewissenschaflter
Frank Luck ist Promotionsstudent an der Universität Basel zum Thema «Gender Health: Wie gehen Männer mit Gesundheit und Krankheit im Alltag um?».
Er studierte Pflegewissenschaften an der FH und schloss daran den Pflege-Master der Universität Basel an. Er hat Lehraufträge an der Zürcher Hochschule für[nbsp] Angewandte Wissenschaften ZHAW und am Universitätsspital Basel sowie in Österreich an der Medizinischen Universität Wien und an der IMC Fachhochschule Krems. Seine Expertise liegt in folgenden Themen: Geschlecht und Gesundheit, Inter- und Transkulturelle Kompetenz, Patienten- und Angehörigenedukation, Umgang mit komplexen Situationen in der Gesundheitsversorgung, Qualitative Forschungsmethoden sowie Geschlecht, Gesellschaft und Care. In der Schweiz ist er einer zwei Experten zum Thema «Männergesundheit».
Journalistin, Autorin, Dozentin
Barbara Lukesch, geb. 1954, verheiratet seit 1990, Mutter eines Sohnes seit 1990, studierte Germanistik, Anglistik und Literaturkritik. Sie lebt in Zollikon bei Zürich, arbeitet als Journalistin, schreibt Bücher und gibt Seminare, siehe https://www.lukesch.ch/ Sie schrieb zusammen mit Peter Schneider den Bestseller „Wie wird eine Ehe schön?“.
Musiker
Rudolf Lutz (*1951) war Dozent für Improvisation an der Schola Cantorum Basiliensis und Lehrer für Generalbass an der Hochschule für Musik Basel (1990 bis 2014) und ist ein herausragender Organist, Cembalist und Improvisator.
Von 1986 bis 2010 leitete Rudolf Lutz das st.galler kammerensemble. Er war von 1973 bis 2013 Organist an der evangelischen Stadtkirche St.Laurenzen in St. Gallen und leitete von 1986 bis 2008 den Bach-Chor St. Gallen. Regelmässige Konzertreisen und Dozententätigkeit führen ihn zu Festivals und Seminarien im In- und Ausland. Rudolf Lutz ist auch als Komponist tätig.
Seit 2006 ist er der musikalische Leiter für die Gesamtaufführung von Bachs Vokalwerk bei der J.S. Bach-Stiftung St. Gallen. Im selben Jahr erhielt Rudolf Lutz den Kulturpreis des Kantons St. Gallen. Im September 2015 wurde er mit dem STAB-Preis der Stiftung für Abendländische Ethik und Kultur geehrt.
Demograph
Marc Luy ist Leiter der Forschergruppe „Gesundheit und Langlebigkeit“ am Österreichischen Institut für angewandte Wissenschaften in Wien (ÖAW) und Direktor der deutsch-österreichischen „Klosterstudie“.
Davor war er Juniorprofessor an der Universität Rostock. Seit 15 Jahren beschäftigt er sich mit dem Thema Langlebigkeit. In seiner Forschung versucht er die komplexen Gründe des Alterns zu entflechten. Herr Luy studierte Geographie mit den Nebenfächern Demographie und Urbanistik/Sozialplanung an der Otto-Friedrich-Universität Bamberg und erhielt einige Auszeichnungen und Stipendien.
Kunstkritiker
Gerhard Mack, geboren 1956 in Speyer (D), war von 2002 bis 2021 Redaktor für Kunst und Architektur bei der NZZ am Sonntag. Zahlreiche Publikationen zu Architektur, Kunst, Literatur und Theater, u. a. Oeuvres complètes Herzog & de Meuron sowie Monografien zu Hans Josephsohn und Rémy Zaugg.
Soziologe
Ueli Mäder ist emeritierter Soziologieprofessor der Universität Basel und einer der bekanntesten Soziologen der Schweiz. Sein Forschungsschwerpunkt ist die gesellschaftliche Ungleichheit. Dazu hat er u.a. die Studie „Geld und Macht in der Schweiz“ (2015) publiziert. 2022 wurde er mit dem internationalen Erich Fromm-Preis ausgezeichnet.
Medizinethiker
Herr Prof. Maio studierte Philosophie und Medizin. Nach langjähriger internistisch-klinischer Tätigkeit und anschliessender Assistentenzeit an medizintheoretischen Instituten habilitierte er 2000 zum Thema „Ethik in der Medizin“.
2002 wurde er in die Zentrale Ethik-Kommission für Stammzellenforschung durch die Bundesregierung berufen. Nach Zwischenstationen an der Uni Bochum, der RWTH Aachen und der Universität Zürich, nahm er 2005 den Ruf an die Albert-Ludwigs-Universität Freiburg für Bioethik/Medizinethik an.
Prof. Maio ist Direktoriumsmitglied des Interdisziplinären Ethik-Zentrums Freiburg und Direktor des Instituts für Ethik und Geschichte der Medizin. Er ist Mitglied in mehreren Ethikkommissionen, insbesondere ist er bioethischen Berater der Deutschen Bischofskonferenz. Er publiziert regelmässig, z.B. „Medizin ohne Mass?“, „Den kranken Menschen verstehen“ oder „Geschäftsmodell Gesundheit“ u.v.m.
Historiker
Geb. 1962 in Zürich, aufgewachsen in Basel. Er studierte Geschichte, Latein und Philosophie an der Universität Basel sowie in Rom und Genf.
1993 erfolgt die Promotion und 2002 die Habilitation an der Universität Zürich zum Thema „Die Geburt der Republic. Staatsverständnis und Repräsentation in der frühneuzeitlichen Eidgenossenschaft““. 1996 bis 2004 war er Mitarbeiter der Neuen Zürcher Zeitung und schreibt bis heute für die NZZ. Seit 2004 ist er Ordentlicher Professor für Neuere Geschichte mit dem Schwerpunkt Frühe Neuzeit an der Universität Heidelberg (momentan beurlaubt). Seit September 2013 ist Herr Maissen Direktor des Deutschen Historischen Instituts in Paris (DHIP).
Mathematiker
Studium der Mathematik an den Universitäten Wien und Calgary (Kanada) ab 1959. Dr. phil. (Mathematik) an der Universität Wien 1965.
Dann 6 Jahre Professsor an der Universität Calgary (Kanada) und 5 Jahre Professor an der Universität Karlsruhe (Deutschland). Seit 1978 Professor an der Technischen Universität Graz für Informatik und Computer Medien. 2004 – 2007 Dekan der neugegründeten Fakultät für Informatik. Board Mitglied der Academia Europaea, drei Ehrendoktorate, Gastprofessuren u.a. an den Universitäten Waterloo (Kanada), Brasilia (Brasilien), Denver und Dallas (USA), Auckland (Neuseeland), Perth (Australien), UNIMAS (Malaysien). Er erhielt zahlreiche Auszeichnungen, ist Verfasser von 20 Büchern und über 800 Artikeln in verschiedensten Publikationsorganen und nahm über 1’000 Vortragseinladungen in fast allen Teilen der Welt an.
Wirtschaftspsychologe
Timo Meynhardt studierte Psychologie an der Friedrich-Schiller-Universität Jena, doktorierte und habilitierte am Institut für Betriebswirtschaft an der Universität St.Gallen.
Heute ist er Inhaber des Dr. Arend Oetker Lehrstuhls für Wirtschaftspsychologie und Führung an der HHL Leipzig Graduate School of Management und Managing Director des Instituts für Führung und Werte in der Gesellschaft an der HSG. Er ist der Mit-Initiator und Leiter des Gemeinwohlatlas, der Gemeinwohlbeiträge von Organisationen misst und vergleicht.
Journalist
Guido Mingels (*1970) stammt aus Luzern. Er studierte Germanistik, Linguistik und Philosophie in Bern und Frankfurt a. M. Er absolvierte Praktika und war freier Mitarbeiter u.a. für die „Berner Zeitung“, „Geo“, „mare“ und „Tagesspiegel“.
Er war Redaktor, später stv. Redaktionsleiter „Das Magazin“, des „Tagesanzeigers“ in Zürich, später dessen New-York-Korrespondent. Seit 2012 ist er Reporter im Ressort „Gesellschaft/Reportagen“ des SPIEGEL in Hamburg.
Guido Mingels stellt guten Nachrichten unter dem Titel „Früher war alles schlechter“ jede Woche im SPIEGEL vor. Mingels sagt damit nicht, dass wir die Hände in den Schoss legen können, weil ohnehin alles gut läuft. Seine Analysen und Grafiken sollen aber, erstens, zeigen, wie es wirklich ist. Und, zweitens, Mut machen. Was die Öffentlichkeit dagegen träge macht, so glaubt Mingels, ist die unter dem Eindruck der täglichen Katastrophenmeldungen geformte pessimistische Annahme, dass man ohnehin nichts verändern kann, dass eh alles den Bach runter geht. Das Gegenteil ist wahr.
Professorin für Entrepreneurship
Prof. Dr. Susan Müller ist Professorin für Entrepreneurship an der Berner Fachhochschule. Ihre Forschungsschwerpunkte sind Social Entrepreneurship, Gründungsausbildung und unternehmerisches Verhalten. Vor ihrer akademischen Tätigkeit arbeitete sie als Unternehmensberaterin in der Sozialwirtschaft. Sie studierte Wirtschaftsinformatik an der Dualen Hochschule Karlsruhe, absolvierte ein MBA-Studium in den USA und promovierte an der Universität St. Gallen.
Politikwissenschaftler
Herr Münkler ist einer der bekanntesten Politikwissenschaftler Deutschlands. Er ist regelmässig präsent in den Medien und schreibt für renommierte Zeitungen.
Er ist Autor zahlreicher erfolgreicher Bücher und wurde mit einigen Preisen ausgezeichnet. Viele seiner Bücher gelten heute als Standardwerke. Bekannt wurde er 2004 mit seinem Buch zu Machiavelli. 2015 veröffentlichte er zum Gedenken an den ersten Weltkrieg „Der Grosse Krieg: Die Welt 1914 bis 1918“ (Rowohlt-Verlag). Zum 500-jährigen Reformationjubiläum schrieb er das Buch „Der Dreissigjährige Krieg: Europäische Katastrophe, deutsches Trauma 1618 – 1648“ (2019, Rowohlt-Verlag). Er ist verheiratet mit Marina Münkler, Proefessorin für Literaturwissenschaften. Mit ihr veröffentlichte er die Bücher: „Abschied vom Abstieg: Eine Agenda für Deutschland“ (2019, Rowohlt-Verlag) und „Die neuen Deutschen: Ein Land vor seiner Zukunft“ (2017, Rowohlt-Verlag). Herr Münkler besucht uns zum dritten Mal im Forum.
Herr Münkler studierte Germanistik, Politikwissenschaft und Philosophie in Frankfurt. 1992 nahm er den Ruf auf den Lehrstuhl für Theorie der Politik am Fachbereich Sozialwissenschaften der Humboldt-Universität zu Berlin an. Seine Forschungsschwerpunkte sind: Politische Theorie und Ideengeschichte, politische Kulturforschung, Theorie und Geschichte des Krieges, Risiko und Sicherheit. Seit Oktober 2018 ist Herr Münkler emeritiert.
Literaturwissenschaftlerin
Studium der Germanistik, Philosophie und Theaterwissenschaften an der J.W.Goethe-Universität Frankfurt, 1997 Promotion zum Dr. Phil. mit der Arbeit: „Erfahrung des Fremden.
Die Beschreibung Ostasiens in den Augenzeugenberichten des 13. und 14. Jahrhunderts“, 2007 Habilitation an der HU Berlin mit einer Arbeit zum Thema: „Narrative Ambiguität. Transformationen des Erzählens und der Figurenidentität in den Faustbüchern des 16. und 17. Jahrhunderts“. Seit Januar 2010 Professorin für Ältere und Frühneuzeitliche Literatur und Kultur am Institut für Germanistik der Technischen Universität Dresden.
Verkaufs- und Marketingleiterin
Carmen Wyss (Verkaufsleiterin) und Nadine Rüegg (Marketingleiterin) sind zwei junge und aufgestellte Frauen, welchen den Verkauf und das Marketing in der Firma MyoSwiss leiten. Beide sind in der Schweiz aufgewachsen und haben nach ihrem Wirtschaftsstudium mehrere Jahre in der Gesundheitsbranche gearbeitet. Vor gut zwei Jahren sind beide zu MyoSwiss gestossen. Von der Grossfirma in das Start-up – ein spannender und herausfordernder Schritt für beide. Mit Erfolg haben sie gemeinsam mit dem restlichen MyoSwiss Team die Markteinführung des Myosuit vorangetrieben und sind nun seit 1.5 Jahren erfolgreich im Markt unterwegs. Vor allem die Arbeit direkt mit den Menschen begeistert sie. Zu sehen, was eine solche Technologie bei den Menschen verändern kann, begeistert sie jeden Tag aufs Neue.
Kryoniker
Dirk Nemitz (*1978) ist Vorstandsvorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Angewandte Biostase e.V.
Er studierte Biologie, Naturschutz und nachhaltige Ressourcennutzung in Deutschland, Neuseeland und Norwegen.
Dirk Nemitz ist Vorstandsvorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Angewandte Biostase e.V., welche die Erforschung und Anwendung von Methoden der Biostase zum Zweck der Lebensverlängerung im deutschsprachigen Raum fördert. Er ist selbst überzeugter Kryoniker und hat vor gut zehn Jahren einen Kryonikvertrag mit dem Cryonics Institute in den USA abgeschlossen.
Die Deutsche Gesellschaft für Angewandte Biostase e.V. (DGAB) fördert Wissensvermittlung und Forschung auf dem Gebiet der Kryonik. Sie schafft zudem eine Plattform für den Austausch zwischen an der Biostase und Kryonik interessierten Menschen. Sie besteht seit mehr als 10 Jahren und ist mit über 100 Mitgliedern die größte Kryonikorganisation in Deutschland.
Rechtspsychologin und Gerichtsgutachterin
Susanna Niehaus studierte Psychologie an den Universitäten Osnabrück und Athen und spezialisierte sich in den Folgejahren auf das Forschungs- und Anwendungsgebiet der Aussage- und Vernehmungspsychologie. Sie erstattet als Gerichtssachverständige seit dem Jahr 2000 Gutachten zur Glaubhaftigkeit von Aussagen in Strafverfahren. Seit 2008 ist sie Professorin an der Hochschule Luzern und leitet dort das Kompetenzzentrum Devianz, Gewalt und Opferschutz.
Sie unterrichtet Angehörige von Kindes- und Erwachsenenschutzbehörden, Gerichten, Polizei, Staatsanwaltschaft und Anwaltschaft sowie Sachverständige zu rechtspsychologischen Themen und leitet die Spezialausbildung für Ermittler:innen, welche Kinder befragen, die Opfer einer Straftat geworden sein könnten. Ihre aktuellen Forschungsinteressen liegen in den Bereichen Psychologie des Strafverfahrens, Kindesschutz sowie Nutzung von Avataren und Serious Games für Einvernahme-Trainings.
Physiker
Geboren 1964 in Hofheim am Taunus. Niemz studierte Physik und Bioengineering in Frankfurt, Heidelberg und San Diego.
Seit Dezember 1999 ist er Lehrstuhlinhaber für Medizintechnik und Physik an der Universität Heidelberg, Gründer und Institutsdirektor der Mannheim Biomedical Engineering Laboratories (MABEL) – Jointventure der Universität Heidelberg und der Hochschule Mannheim. Er erhielt zahlreiche wissenschaftliche Auszeichnungen und ist gleichzeitig Bestsellerautor (z.B. der Büchertriologie über „Lucy“).
Psychiater und Psychotherapeut
Der Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie absolvierte sein Staatsexamen an der Medizinischen Fakultät der Universität Basel. Nach seiner Tätigkeit in diversen Kliniken war er von 1985 bis 1996 Chefarzt der Kantonalen Psychiatrischen Klinik in Wil (Schweiz). Von 1996 bis 2015 führte Dr. med. Ruedi Osterwalder eine eigene Privatpraxis in St.Gallen, desweiteren ist er als Supervisor sowie Fachlicher Beirat verschiedener Rehakliniken und Institutionen des Gesundheitswesens tätig, übernimmt Lehrtätigkeiten und Kommissionsarbeiten.
Antikorruptionsexperte
Mark Pieth war von 1993 bis 2020 Ordinarius für Strafrecht, Strafprozessrecht und Kriminologie an der Universität Basel. Im Rahmen seiner akademischen Tätigkeit hat er zahlreiche Publikationen in den Bereichen Wirtschaftskriminalität, Strafrecht, Strafprozessrecht und Sanktionenrecht verfasst. Als Antikorruptionsexperte ist sein Fachwissen regelmässig in den Medien gefragt.
Von 1989 bis 1993 war Mark Pieth Chef der Sektion Wirtschaftsstrafrecht beim Schweizer Bundesamt für Justiz. Während dieser Zeit war er Mitglied der „Financial Action Task Force on Money Laundering (FATF)“. Zwischen 1990 und 2013 war er Präsident der OECD Arbeitsgruppe „Working Group on Bribery (WGB)“ zur Bekämpfung der Korruption im internationalen Geschäftsverkehr. 2004/2005 war er Mitglied des „Independent Inquiry Committee into the Iraq Oil-for-Food Programme of the United Nations“ und von Herbst 2008 bis Sommer 2014 war er Mitglied der „Independent Advisory Board of the Worldbank Group (IAB)“. 2011 bis Ende 2013 überwachte er als Vorsitzender des Independent Governance Committee (IGC) den Reformprozess der FIFA. Seit 2013 ist er Vorsitzender der „Sanction Appeals Board of the African Development Bank (AfDB)“. 2016 hat er, zusammen mit Prof. Joseph E. Stiglitz, die Regierung von Panama zur Regulierung im Finanzbereich beraten. Mark Pieth ist Gründer und Präsident des „Basel Institute on Governance (BIG)“.
Nach seiner Emeritierung eröffnete er das Anwaltsbüro Office Pieth, das sich auf Gutachten in internationalen Verfahren spezialisiert.
Medienwissenschaftler
Bernhard Pörksen ist Professor für Medienwissenschaft an der Universität Tübingen. Er erforscht die Macht der öffentlichen Empörung und die Zukunft der Reputation.
Er veröffentlicht – neben wissenschaftlichen Aufsätzen – Essays und Kommentare in vielen Zeitungen. Seine Bücher mit dem Philosophen Heinz von Foerster („Wahrheit ist die Erfindung eines Lügners“) und dem Kommunikationspsychologen Friedemann Schulz von Thun („Kommunikation als Lebenskunst“) wurden Bestseller. Im Jahre 2008 wurde Bernhard Pörksen zum „Professor des Jahres“ gewählt. Kürzlich erschien sein aktuelles Buch, auf dem sein Vortrag basiert: „Die große Gereiztheit. Wege aus der kollektiven Erregung“.
Foto: Peter-Andreas Hassiepen
Schriftstellerin
Ilma Rakusa wurde am 2. Januar 1946 als Tochter eines Slowenen und einer Ungarin in Rimavská Sobota (Slowakei) geboren. Ihre frühe Kindheit verbrachte sie in Budapest, Ljubljana und Triest.
1951 übersiedelte sie mit den Eltern nach Zürich. Von 1965 bis 1971 studierte sie Slawistik und Romanistik in Zürich, Paris und St.Petersburg. Sie dissertierte zum Doktor der Philosophie zum Thema „Studien zum Motiv der Einsamkeit in der russischen Literatur“. Seither sind zahlreiche Lyrik-, Erzähl- und Essaybände erschienen. Ilma Rakusa übersetzt aus dem Russischen, Serbokroatischen, Ungarischen und Französischen. Als Publizistin (Neue Zürcher Zeitung, Die Zeit) und als Lehrbeauftragte setzt sie sich für die Vermittlung osteuropäischer Literatur ein. Ihre Arbeiten wurden mit namhaften Preisen und Stipendien ausgezeichnet. Ilma Rakusa ist Mitglied der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung. Sie lebt in Zürich. Weitere Informationen auf http://www.ilmarakusa.info/
Quelle Foto: Yvonne Böhler
Unternehmer
Hans-Dietrich Reckhaus hat einen Master- und Doktortitel in Betriebswirtschaftslehre der Universität St. Gallen. Er referiert und publiziert regelmässig zu Fragen der KMU-Führung und Nachhaltigkeit.
Herr Reckhaus ist geschäftsführender Gesellschafter des gleichnamigen Familienbetriebs, den er seit 1995 in zweiter Generation leitet. Das Unternehmen zählt zu den führenden Herstellern von Bioziden und beschäftigt rund 50 Mitarbeitende in Deutschland (Reckhaus GmbH & Co.KG, Bielefeld) und der Schweiz (Reckhaus AG, Gais). Mit dem 2012 lancierten Gütezeichen «Insect Respect», das Ausgleichsflächen für eine ökoneutrale Insektenbekämpfung schafft, strebt der Unternehmer eine nachhaltige Transformation seiner Branche an. Auslöser für das weltweit einzigartige Ausgleichsmodell war die von ihm mit den Riklin-Brüdern initiierte Kunstaktion «Fliegen retten». Herr Reckhaus erhielt zahlreiche Preise für das Siegel „Insect Respect“, siehe hier. Zuletzt wurde er nominiert für den ZEIT WISSEN-Preis Mut zur Nachhaltigkeit und für das „Unternehmerische Herz“ der WirtschaftsWoche.
Quelle Foto: Hartmut Nägele
Zoologe, Evolutionsbiologe und Ökologe
Josef Reichholf (*1945 in Aigen am Inn) studierte an der Universität München Biologie, Chemie, Geographie und Tropenmedizin. Er war von 1974 – 2010 Sektionsleiter der Ornithologie der Zoologischen Staatsammlung München. Forschungsreisen folgten nach Südamerika, Afrika, Australien und zu den Inseln im Indischen Ozean. Herr Reichholf ist Honorarprofessor der Technischen Universität München (TUM) und lehrte auch an der TUM. Er erhielt einige Auszeichnungen (Treviranus-Medaille, Sigmund-Freud-Preis und 2017 das Wissensbuch des Jahres zusammen mit dem Illustrator Johann Brandstetter).
Zusammen mit Bernhard Grzimek, Horst Stern und Hubert Weinzierl gründete er Anfang der 70er Jahre in München die „Gruppe Ökologie“, eine Keimzelle des später gegründeten Bundes für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND). Reichholf war Präsidiumsmitglied des WWF Deutschland. Seit Oktober 2018 ist er einer der beiden Ehrenpräsidenten des Vereins für Landschaftspflege und Artenschutz in Bayern.
Er ist Autor zahlreicher Bücher über Natur und Naturschutz, Ökologie, Evolution, Klima- und Umweltschutz und wird in der Öffentlichkeit als streitbarer Querdenker und Provokateur wahrgenommen. Insbesondere der Bewegung zum Klimaschutz wirft Reichholf Dogmatismus und Kritikunfähigkeit vor und fordert einen aus seiner Sicht nüchterneren Umgang mit wissenschaftlichen Befunden.
Er favorisiert prinzipiell „jede Tierart zu schützen“, um der moralischen Grundposition der Gleichheit aller Arten Rechnung getragen. Auch sieht Reichholf keinen Grund, neue Tier- und Pflanzenarten per se mit Misstrauen zu betrachten. Die Gründe für ihren Erfolg seien meist vom Menschen verursachte Missstände (wie etwa Überdüngung); gegen diese gelte es vorzugehen, nicht gegen die Einwanderer.
Reichholf kritisiert auch, dass die an der Natur Interessierten aus Naturschutzgebieten ausgesperrt würden, während Jäger und Angler freien Zutritt und Besitzansprüche geltend machen könnten.
Er äussert sich auch zum Thema Glauben, schrieb über die Entwicklungsgeschichte von Rauschmitteln (Buchtitel: „Am Anfang war das Bier“) und wetterte gegen die Naturschützer des Stuttgart 21 Projektes.
Professorin für Moderne Chinesische Sprache und Literatur
Andrea Riemenschnitter, geb. 1958, ist seit August 2002 Professorin für Moderne Chinesische Sprache und Literatur am Ostasiatischen Seminar der Universität Zürich.
Das Doktorat wurde 1997 an der Universität Göttingen abgeschlossen, von 1998 bis 2002 war sie an der Universität Heidelberg mit einem von der DFG geförderten Habilitationsprojekt zur Funktion mythologischer Erzählungen in der chinesischen Literatur von der Spät-Qing bis zur postmaoistischen Ära tätig.
Historiker
Andreas Rödder (*1967 in Wissen) studierte Geschichte und Germanistik in Bonn und Tübingen. Er promovierte in Bonn und habilitierte in Stuttgart zum Thema „Die politische Kultur der englischen Konservativen zwischen ländlicher Tradition und industrieller Moderne 1846-1868“.
Seit dem Sommersemester 2005 ist Andreas Rödder ordentlicher Professor für Neueste Geschichte mit dem Schwerpunkt Internationale Geschichte des 19. und 20. Jahrhunderts an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. 2001/02 war er Stipendiat am Historischen Kolleg in München, 2004 Gastprofessor an der Brandeis University, Boston (Ma.) und 2012/13 Gerda-Henkel-Gastprofessor an der London School of Economics and Political Science und am Deutschen Historischen Institut in London.
Seine Forschungsschwerpunkte sind:
- Die deutsche Wiedervereinigung (Buch „Deutschland einig Vaterland“ 2009).
- Wertewandelprozesse im 20. Jahrhundert (Buch „21.0. Eine kurze Geschichte der Gegenwart“ 2015) und
- Jüngste Zeitgeschichte seit 1990.
Er zählt zu den einflussreichen deutschen Historikern und ist ein gefragter Experte in den Medien. Momentan arbeitet er am Manuskript zu «Wer hat Angst vor Deutschland? Die Geschichte eines europäischen Problems und wie es sich lösen lässt.»
Weitere Infos
Soziologe
Hartmut Rosa (*1965) studierte Politikwissenschaft, Philosophie und Germanistik an der Albert-Ludwigs-Universität in Freiburg im Breisgau und an der London School of Economics.
Forschungsaufenthalte führten ihn u. a. an die Harvard University in Cambridge, Massachusetts, und die New School University in New York City. Er ist seit 2005 Professor für Allgemeine und Theoretische Soziologie an der Friedrich-Schiller-Universität Jena. Seit 2013 ist er zudem Direktor des Max-Weber-Kollegs in Erfurt. Im Mai 2006 lehnte er einen Ruf an die Universität St.Gallen ab. Bekannt geworden ist er 2006 mit dem Buch „Beschleunigung. Die Veränderung der Zeitstrukturen in der Moderne“. Seine neues Buch „Resonanz – Eine Soziologie der Weltbeziehung“ ist ein Bestseller. (Bildquelle: Anne Günther/FSU)
Abteilungsleiter EMPA
Prof. Rossi kam nach dem Studium der physikalischen Elektronik an der Universiät Neuchâtel 1992 zur EMPA. Dort leitete er zahlreiche Projekte, ehe er 2003 die Leitung der Abteilung «Biomimetic Membranes and Textiles» übernahm. 2006 begann er seine Lehrtätigkeit an der ETH Zürich, die ihn mit einer Titularprofessur 2020 ausgezeichnet hat. Sein Forschungsgebiet umfasst primär die Wechselwirkungen zwischen Materialien und dem menschlichen Körper – darunter vor allem den Bereich Textilien und deren Einsatz für medizinische Anwendungen. So ist er unter anderem Teil der COVID-19 Science Task Force des Bundes, die mit der Weiterentwicklung von Schutz- und Atemmasken betraut ist.
Ökonomin im Bereich Diversity Management
Geboren 1964, Studium der Betriebswirtschaftslehre an der Johannes Kepler Universität in Linz/Österreich, Promotion an der Universität St. Gallen.
Gudrun Sander ist Titularprofessorin für Betriebswirtschaftslehre mit besonderer Berücksichtigung des Diversity Managements an der Universität St. Gallen. Sie ist Direktorin des Competence Centre for Diversity and Inclusion[nbsp]und ist als Direktorin der Executive School der HSG u.a. verantwortlich für die Management-Weiterbildung Women Back to Business. Sie hat zudem die Geschäftsleitung des Vereins Gleichstellungs-Controlling[nbsp]inne und ist Vorstandsmitglied und Mitglied im Finanzausschuss von OBVITA. Neben ihrer wissenschaftlichen Tätigkeit berät sie seit mehr als 20 Jahren Unternehmen, NPO und öffentliche Verwaltungen bei der Umsetzung von Initiativen im Bereich inclusive leadership, Diversity, Frauenförderung und Führung von gemischten Teams. Sie ist Mitglied in verschiedenen Aufsichts- und Expertengremien und Autorin zahlreicher Artikel und Bücher.
Ökonom
Christoph Schaltegger (*1972) studierte Wirtschaftswissenschaften in Basel, wo er auch doktorierte. 2009 folgte die Habilitation an der Universität St. Gallen. Seit 2010 ist Herr Schaltegger ordentlicher Professor an der Universität Luzern. Er lehrt auch an der Universität St. Gallen zum Thema öffentliche Finanzen. Zuvor leitete er als Mitglied der Geschäftsleitung von economiesuisse den Bereich Finanz- und Steuerpolitik. Bis 2008 arbeitete Christoph A. Schaltegger als Referent von Bundesrat Hans-Rudolf Merz im Eidgenössischen Finanzdepartement. Er unterstützte den Finanzminister im Bereich der Steuerpolitik sowie in Aspekten der internationalen Finanzpolitik.
Biochemiker
Gottfried Schatz (*1936 in Strem, +2015 Reinach, CH) wuchs in Graz auf. Unmittelbar nach dem Abschluss seines Chemiestudiums an der
Gottfried Schatz (*1936 in Strem, +2015 Reinach, CH) wuchs in Graz auf. Unmittelbar nach dem Abschluss seines Chemiestudiums an der Universität Graz übersiedelte er an das Biochemische Institut der Universität Wien, wo er über die Bildung von Mitochondrien zu arbeiten begann. Von dort führte ihn sein Weg an das Public Health Research Institute der Stadt New York, zurück nach Wien, an die Cornell University in Ithaca, NY, und, im Jahr 1974 an das neugegründete Biozentrum der Universität Basel, das er zeitweise leitete. Er ist Mitglied zahlreicher wissenschaftlicher Akademien, sowie Träger hochrangiger, internationaler Preise und Ehrendoktoraten der Universitäten Stockholm und Bratislava. Von 2000 bis 2004 war er Präsident des Schweizerischen Wissenschafts- und Technologierates, der als unabhängiges Gremium die Schweizer Bundesregierung berät. Nach seiner Emeritierung betätigte er sich als Essayist und Buchautor.
Historiker
Heinz Schilling (*1942 in Bergneustadt/Rhl.) studierte Geschichte, Germanistik, Philosophie und Soziologie in Köln und Freiburg i. Br. Er promovierte im
Heinz Schilling (*1942 in Bergneustadt/Rhl.) studierte Geschichte, Germanistik, Philosophie und Soziologie in Köln und Freiburg i. Br. Er promovierte im Fachbereich Geschichte und war Professor an der Universität Osnabrück und[nbsp]Gießen. Seit 1992 ist er Professor für Geschichte der frühen Neuzeit an der Humboldt-Universität zu Berlin. Er wurde 2012 emeritiert. Seine Biographie über Luther ist ein Bestseller, erschien 2012 und befindet sich bereits in der der 3. Auflage.[nbsp]
„Das beste nichttheologische Buch über Martin Luther seit Jahrzehnten.“
Thomas Kaufmann, Süddeutsche Zeitung, 31. Dezember 2012
freier Philosoph
Geboren 1953, lebt als freier Philosoph in Berlin und lehrt Philosophie als ausserplanmässiger Professor an der Universität Erfurt. Umfangreiche Vortragstätigkeit,
Geboren 1953, lebt als freier Philosoph in Berlin und lehrt Philosophie als ausserplanmässiger Professor an der Universität Erfurt. Umfangreiche Vortragstätigkeit, seit 2010 auch in China. 2012 wurde ihm der Meckatzer-Philosophiepreis für besondere Verdienste bei der Vermittlung von Philosophie verliehen, 2013 der Wissenschaftspreis der Egnér-Stiftung in Zürich für sein bisheriges Werk zur Lebenskunst, siehe auch www.lebenskunstphilosophie.de
Wissenschaftsredakteur und Autor
Ulrich Schnabel (*1962) ist selbstständiger Journalist, Autor und Redner und schreibt seit 1993 als Wissenschaftsredakteur für die Wochenzeitung DIE ZEIT in Hamburg. Dort bearbeitet er ein breites Themenspektrum, das von der Astrophysik über die Hirnforschung bis zur Geisteswissenschaft reicht.
Er studierte Physik und Publizistik an der Uni Karlsruhe und der FU Berlin und begann früh, journalistisch zu arbeiten. Während des Studiums war er u.a. freier Mitarbeiter für die taz und den Berliner Tagesspiegel.
Danach reiste er mit einem Stipendium der Carl-Duisberg-Gesellschaft sechs Monate durch Indien, um die Arbeit von Entwicklungshilfe-Organisationen zu studieren. Mit einem Stipendium der United States Information Agency besuchte er 1996 die wichtigsten amerikanischen Neurolabors (eine Recherchereise, die in das Buch Wie kommt die Welt in den Kopf? mündete).
Bei der ZEIT war er u.a. stellvertretender Leiter des Ressorts Wissen, Textchef und Mitbegründer der Rubrik Sachbuch. Seit 2005 ist er für die ZEIT vorwiegend als Autor tätig. Ulrich Schnabel hat zahlreiche Artikel und mehrere Bücher veröffentlicht. Er war Mitglied diverser Beiräte und Gremien – etwa der Jury des Communicator-Preises der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) oder der AG „Wissenschaft, Öffentlichkeit, Medien“ der Nationalen Akademie der Wissenschaft und ist regelmässig Dozent an der Hamburger Henri-Nannen-Journalistenschule. Die verständliche Kommunikation von Wissenschaft liegt ihm auch als Redner und Moderator am Herzen. Ulrich Schnabel erhielt zahlreiche Auszeichnungen. Weitere Informationen auf www.ulrichschnabel.de
Psychoanalytiker, Autor, Satiriker
Peter Schneider studierte Philosophie, Germanistik und Psychologie. Er lebt in Zürich und arbeitet dort als Psychoanalytiker. Von 2004 bis 2014 war er Privatdozent für Psychoanalyse sowie von 2014 bis 2017 Professor für Entwicklungs- und Pädagogische Psychologie an der Universität Bremen. Seit 2014 ist er PD für klinische Psychologie an der Universität Zürich und seit 2017 Lecturer for History and Epistemology of Psychoanalysis an der International Psychoanalytic University in Berlin. Ausserdem betätigt er sich seit vielen Jahren als Satiriker (SRF3 und Sonntagszeitung) und Kolumnist (Tagesanzeiger und Bund). Er ist Autor zahlreicher Bücher. Siehe weitere Informationen http://www.peterschneider.info/
Projektleiter bei Startfeld, Doktorand HSG
Bernd Schneider ist seit 2020 als Delegierter der Universität St. Gallen im Startfeld tätig. Er ist zugleich Doktorand am Lehrstuhl für Entrepreneurship (ITEM-HSG) und forscht im Bereich Entrepreneurial Personalities & Self-Leadership. Zuvor war er als Geschäftsführer des Senatsausschusses und der Transferstelle an der Universität Koblenz-Landau tätig und leitete die dortige School of Entrepreneurial Design Thinking. Ausserdem gründete er eine Unternehmensberatung für Agiles Management. Er verfügt über einen LL.B. in Business Law und einen M.Sc. in Entrepreneurship der Universität Liechtenstein.
Wirtschaftshistoriker
Florian Schui ist permanenter Dozent für Geschichte an der Universität St.Gallen.
Seine Forschungssschwerpunkte liegen im Bereich der politischen und ökonomischen Ideengeschichte und der Wirtschaftsgeschichte. Sein besonderes Interesse gilt dabei der Interaktionen zwischen sich wandelnden ökonomischen Ideen und Idealen und der wirtschaftlichen Realität.
Philosoph, Theologe, Sozialwissenschaftler
Geboren 1971 in Bad Ischl. Studium der Theologie, Philosophie, Christlichen Philosophie und Sozialwissenschaften in Innsbruck, Linz, New York und an der ETH Zürich.
Weltweite Gastprofessuren. Seit 2005 Professor für Sozialethik am F. D. Maurice Chair am King’s College London (Universität London). Leiter des Zentrums für Ethik und Armutsforschung an der Universität Salzburg und seit 2006 Präsident der Salzburg Ethik Initiative. Heute ist er Professor an der Keough School of Global Affairs und am Center for Social Concerns an der University of Notre Dame, Indiana, USA, siehe https://socialconcerns.nd.edu/staff/clemens-sedmak-phd
Mathematiker und Spieltheoretiker
Geboren 1945 in Gars am Kamp, Österreich. Er studierte von 1963-1968 Mathematik an der Universität Wien, promovierte 1968 und habilitierte 1972.
Auslandsaufenthalte an der University of Manchester, Institut des Hautes Études, Bures-sur-Yvette und Hebrew University, Jerusalem. Berufungen an den Universitäten Göttingen und Wien. Bis heute tätig am International Institute for Applied Systems Analysis (IIASA) Laxenburg, Österreich.
Künstler
Roman Signer (*1938) gilt als der einflussreichste lebende Künstler der Schweiz. Nach einer Lehre zum Hochbauzeichner, Besuch der Kunstgewerbeschulen in Zürich und Luzern sowie der Kunstakademie Warschau war er von 1974 bis 1995 Dozent an der Schule für Gestaltung Luzern. Er war Teilnehmer an der Documenta 8 (1987), den Skulptur-Projekten Münster (1997) und der Biennale Venedig (1999). Signer lebt in St. Gallen.
Videointerview mit Roman Signer an der Universität St. Gallen
Neurologe
Herr Soekadar studierte Medizin in Mainz, Heidelberg sowie Baltimore und promovierte zu neuronaler Plastizität und Phantomschmerzen.
Von 2005 bis 2018 arbeitete er als Arzt an der Universität Tübingen und leitete dort ab 2011 die Arbeitsgruppe Angewandte Neurotechnologie. 2018 wurde er zum deutschlandweit ersten Professor für Klinische Neurotechnologie an die Charité – Universitätsmedizin Berlin berufen. Wissenschaftlich untersucht er die Anpassung des Gehirns an sich ändernde Umweltbedingungen (Neuronale Plastizität). Hierbei beschäftigt er sich unter anderem mit sog. Gehirn-Computer-Schnittstellen und deren klinischem Einsatz in der Behandlung neurologischer und psychiatrischer Erkrankungen. Das Montagsforum ist insbesondere deswegen auf ihn aufmerksam geworden, weil er an Studien zum Beweis des freien menschlichen Willens beteiligt war. Der freie Wille ist Voraussetzung für verantwortungsvolles Handeln.
Soekadar engagiert sich seit Jahren im Bereich der Entwicklungszusammenarbeit, insbesondere für den Aufbau von Jugend-Gesundheitszentren in Afrika, Südamerika und Asien.
Ökonomin
Sabrina Stadelmann ist Assistentin bei Monika Bütler. Sie schreibt ihre Dissertation auf Grundlage des europäisches SHARE-Datensatzes (Survey of Health, Ageing and Retirement in Europe). Er beinhaltet ca. 120’000 Daten über Personen im Alter 50+.
Erziehungswissenschaftlerin
Bis 2012 Lehrstuhlinhaberin für Pädagogische Psychologie und Erziehungswissenschaft an der Universität Fribourg (CH). Leiterin des Forschungsinstituts SWISS EDUCATION (Swiss Institute for Educational Issues).
Es hat den Sitz in Bern und ist in der nationalen und internationalen Bildungsforschung in verschiedenen Ländern tätig. Zudem ist sie Gastprofessorin an diversen Universitäten im In- und Ausland sowie in verschiedenen wissenschaftlichen Beiräten von nationalen und internationalen Organisationen.
Bis Ende 2011 war sie Mitglied des Rats des Eidgenössischen Instituts für Berufsbildung EHB sowie Präsidentin des Departements Erziehungswissenschaften. Von 2011 bis 2012 baute sie das Leading House «Qualität der beruflichen Bildung» an der Universität Fribourg im Auftrag des BBT (heute: SBFI) auf. Zudem gründete sie im Jahr 2011 das Universitäre Zentrum für frühkindliche Bildung Fribourg ZeFF. Darüber hinaus war sie Stiftungsrätin von FORS (Swiss Centre Of Expertise in the Social Sciences) bis September 2012.
Vorträge Montagsforum
Perfekte Eltern, pathologische Kinder?
Politologin, Dozentin und Autorin
„In ihren Büchern greift sie oft das Thema Frauen und deren Selbst- und Fremdbild auf und befeuert so immer wieder die wichtige Diskussion, wo Frauen heute stehen.“ aus TOP 100 WOMEN IN BUSINESS: DIE ERFOLGREICHSTEN FRAUEN DER SCHWEIZ 2016
Regula Stämpfli (*1967) in Biel geboren. Studium (Geschichte, politische Philosophie, Medienwissenschaft), Politologie: Politische Kultur im Wandel, Promotion 1999. Dozentin an der Schweizer Journalistenschule MAZ (Demokratietheorie, Auslandjournalismus bis 1987-2011), Universität Zürich (Design) und Universität Bern (Berner Rechtsdebatten). Intendanz des Internationalen Forums IFG Ulm (seit 2007), unabhängige Expertin bei der Europäischen Kommission (seit 2009), Hochschulrätin FH Köln (2008-2013), Kolumnistin bei BAZ, EMMA, Bündner Tagblatt, News.ch, Blickamabend u.a. Autorin zahlreicher Monografien, u.a. die Hannah Arendt-Revisited, Die Macht des richtigen Friseurs (2007) und die Populärversion Die Vermessung der Frau. Als Coach hat sie das Buch Lieber ich als perfekt (2014) verfasst, siehe auch www.regulastaempfli.eu
angewandter Verhaltensökonom
Andreas Staub ist angewandter Verhaltensökonom, leidenschaftlicher Banker, Managing Partner und Behavioral Designer bei FehrAdvice. Seine persönliche Mission ist es, mit Experimenten seine Kunden in der Digitalisierung erfolgreicher zu machen und dazu gehört auch das Anwenden von Nudging.
Architektin und Professorin
Astrid Staufer studierte Architektur an der ETH Zürich und arbeitete zunächst bei Meili Peter Architekten in Zürich. 1993 machte sie sich bereits selbstständig und gründete mit Thomas Hasler das Büro Staufer&Hasler Architekten. Sie war u.a. Mitglied des Baukollegiums der Stadt Zürich sowie deren Fachexpertengruppe Hochhausrichtlinien und
wirkt aktuell in der Begleitgruppe Städtebau Basel 2050 mit. Seit 2011 ist sie Professorin an der TU Wien und seit 2015 Preisträgerin des Prix Meret Oppenheim des Bundesamtes für Kultur (gemeinsam mit Thomas Hasler).
Klimaforscher
Thomas Stocker studierte Umweltphysik an der ETH Zürich und doktorierte dort 1987. Danach forschte er in London, Montreal und New York.
Seit 1993 leitet er die Abteilung für Klima-und Umweltphysik am Physikalischen Institut der Universität Bern, die weltweit führend ist in der Bestimmung der Treibhausgaskonzentrationen anhand von Eisbohrkernen aus der Antarktis und der Modellierung von vergangenen und zukünftigen Klimaänderungen.
Thomas Stocker ist Autor und Mitautor von über 200 wissenschaftlichen Artikel und hat für seine Arbeiten den Dr. Honoris Causa der Universität Versailles und die Hans Oeschger Medaille der European Geosciences Union erhalten. Von 2008 bis 2015 war er Co-Vorsitzender der Arbeitsgruppe I des Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC, Weltklimarat). Der Bericht, der unter seinem Vorsitz im September 2013 von allen Ländern verabschiedet wurde, bildete die wissenschaftliche Grundlage für das Klimaabkommen von Paris.
Leiter Sponsoring
André Stöckli ist von Kindesbeinen an sportbegeistert in Lenzerheide aufgewachsen. Nach einer Banklehre und einem anschliessenden BWL Studium hat er von 1999 – 2003 als Unternehmensberater bei einer global tätigen Management Consulting Firma internationale Projekte in der Finanzdienstleistungsindustrie umgesetzt und geleitet.
Nach einer 1-jährigen Fahrradtour um die Welt war er danach 4 Jahre als selbständiger Unternehmensberater unterwegs, bevor er die Leitung des COO Stabs bei Raiffeisen Schweiz übernommen hat. 2010 hat sich A. Stöckli entschieden seiner Leidenschaft für den Sport auch beruflich zu folgen und hat in Lausanne einen Master im Bereich Sportmanagement absolviert. 2012 ist er für den Aufbau des Fussballsponsorings zu Raiffeisen zurückgekehrt und verantwortet seit 2015 das gesamte nationale Sponsoring & Events der Raiffeisen Gruppe.
Ökonom
Thomas Straubhaar (*1957) studierte und promovierte an der Universität Bern im Fach Volkswirtschaft.
Nach Tätigkeiten an den Universitäten Basel, Konstanz, Freiburg i.Br. und der Helmut Schmidt Universität Hamburg leitete er das Hamburger Weltwirtschaftsarchiv und -institut von 1999-2014. Heute ist er Professor an der Universität Hamburg für Internationale Wirtschaftsbeziehungen. Er ist Kolumnist bei der „Welt“.
Astronom
Geboren 1932 in Göttingen. Studium der Astronomie in Basel und Göttingen.
1963 ging er an das Mount Wilson- und Palomar-Observatorium und begann eine langjährige Zusammenarbeit mit Allan Sandage. 1972 wurde er Professor an der Universität Hamburg. Von 1977 bis zu seiner Pensionierung war er Professor und Leiter des Astronomischen Instituts an der Universität Basel.
Historiker
Jakob Tanner ist emeritierter Professor für Geschichte der Neuzeit und Schweizer an der Universität Zürich. Herr Tanner arbeitete als Primarlehrer in Weggis bevor er an der Universität Zürich Allgemeine Geschichte, Wirtschafts- und Sozialgeschichte und Germanistik studierte. Er lehrte an den Universitäten Fribourg, Bern, Basel und Zürich, in Paris, an der London School of Economics, Bielefeld, Freiburg i.B. und am Max-Planck-Institut in Berlin. Ab 1997 forschte und lehrte er an der Universität Zürich.
Er gilt als einer der profiliertesten Vertreter der hiesigen Historiker-Zunft. Auch in die Medien war Herr Tanner ein gefragter Gast, denn er kann zu fast jedem historischen Thema fundiert und eloquent Auskunft geben.
Seine Forschungsschwerpunkte sind Wissens- und Wissenschaftsgeschichte, Ernährungs- und Drogengeschichte, Psychiatriegeschichte, Wirtschafts-, Unternehmens- und Finanzgeschichte und Geschichte der Schweiz im europäischen Kontext.
Neurologin
Barbara Tettenborn ist Chefärztin an der Klinik für Neurologie am Kantonsspital St. Gallen (KSSG) und sie ist Triathletin. Ihren ersten Triathlon bestritt die Professorin 2008, bis heute sind es neun «Ironman».
Ihre Freude an der Bewegung wurde ihr gleichsam in die Wiege gelegt. Ihr Vater war Handball- und Eishockeyspieler, später Trainer in der damaligen DDR. Sport war in ihrer Familie ein ständiger Begleiter, resümiert sie rückblickend. Mit der Übersiedlung nach Westberlin versuchte sie sich zunächst in verschiedenen Sportarten, empfand aber die meiste Freude am Schwimmen, am „Kachel-Zählen“ im Hallenbad. Dass sie später auch Gefallen am Laufen und Rennradfahren fand, war die beste Voraussetzung für alles das, was sportlich noch kommen sollte.
Sie studierte Medizin an der Freien Universität in Berlin und habilitierte an der Johannes-Gutenberg-Universität in Mainz. Frau Tettenborn ist engagiert in zahlreichen Gremien und ist Autorin vieler Publikationen.
Theologe
*1967 in Emmerich am Rhein, Studium der Katholischen Theologie und Germanistik an den Universitäten Tübingen und München, 1998 Abschluss der Dissertation,
1998-2001 tätig an der Universität Luzern, seit 2002 Freier Mitarbeiter bei der Neuen Zürcher Zeitung, 2007 Habilitation mit der Studie Gabe der Gegenwart. Theologie und Poetik der Eucharistie bei Thomas von Aquin, 2009 Annahme des Rufes an die Universität Wien, seit Oktober 2011 Vorstand des Instituts für Systematische Theologie und seit Oktober 2012 Vizedekan der Katholisch-Theologischen Fakultät Wien.
Evolutionsbiologe
Claus Wedekind hat an der Universität Bern Biologie studiert und dort noch einige Jahre lang gelehrt und geforscht.
Nach Forschungsaufenthalten an der EAWAG-ETH und den Universitäten von Utah (USA) und Edinburgh (Schottland) gewann er eine Förderungsprofessur des Schweizerischen Nationalfonds (2004) und war danach Sarah & Daniel Hrdy Visiting Professor an der Harvard University (USA) (2005). Seit 2006 ist der Professor an der Universität Lausanne. Er leitet eine Forschungsgruppe und lehrt an den Universitäten Lausanne und Zürich.
Er ist international und einer breiteren Öffentlichkeit bekannt geworden durch die T-Shirt Studie bzw. die sweaty T-shirt study. Sie deckt die Präferenzen von weiblichen Versuchspersonen für Männer mit bestimmten Genen (MHC) auf.
Soziologe, Sozialpsychologe und Publizist
Harald Welzer ist einer der streitbarsten Intellektuellen in Deutschland. Mit Witz und scharfsinnigen Argumenten engagiert er sich für eine bessere und offene Gesellschaft, für Nachhaltigkeit und Demokratie. Harald Welzer (*1958), studierte Soziologie, Politische Wissenschaft und Literatur an der Universität Hannover. Dort promovierte er in Soziologie und habilitierte sich in Sozialpsychologie sowie in Soziologie.
Er ist Mitbegründer und war Direktor von FUTURZWEI, Stiftung Zukunftsfähigkeit, die sich das Aufzeigen und Fördern alternativer Lebensstile und Wirtschaftsformen zur Aufgabe gemacht hat. Ausserdem ist er Professor für Transformationsdesign an der Universität Flensburg und lehrt Sozialpsychologie an der Universität St. Gallen. Es sind von ihm erschienen: «Soldaten. Protokolle vom Kämpfen, Töten und Sterben» (2011), «Selbst denken» (2013), «Autonomie. Eine Verteidigung» (2015), «Die smarte Diktatur. Der Angriff auf unsere Freiheit» (2016) und zuletzt «Alles könnte anders sein. Eine Gesellschaftsutopie für freie Menschen» (2019). Seine Bücher sind in 22 Sprachen erschienen.
Autor
geb. 1981, er hat Germanistik, Philosophie und Geschichte in Zürich studiert.
Seit seinem Abschluss 2009 arbeitet er als freier Autor und Journalist für verschiedene Zeitschriften, Filmproduktionen und für das Theater. 2012 erschien das Buch Live-Ticker (Echtzeit), bei dem er als Mitherausgeber und -autor tätig war. 2015 gab er mit Hoffentlich ist niemand verletzt (Salis) sein Debüt als Schriftsteller.
Mitbegründer & Geschäftsführer von Online Doctor
Tobias Wolf (*1988) ist im St.Galler Rheintal aufgewachsen und stammt aus einer dort angesiedelten Unternehmerfamilie. Seit seinem HSG-Studienabschluss im Jahr 2013 arbeitet er als Projektleiter und wissenschaftlicher Mitarbeiter am KMU-Institut der HSG. Sein Forschungsschwerpunkt liegt bei der gerechten Nachfolge in Familienunternehmen. Er promovierte am KMU-Institut. Als Haupttätigkeit führt er heute das Telemedizinunternehmen «OnlineDoctor.ch».
Serielle Unternehmensgründerin und Köchin
Yuan Yao ist in St.Gallen aufgewachsen und hat in 14 Ländern gelebt sowie über 100 Länder bereist. Sie hat an der HSG sowie in Genf Internationale Beziehungen studiert und war bereits in jungen Jahren diplomatisch tätig: Mit 16 wurde sie UNESCO-Jugenddelegierte, mit 19 dann UNO-Jugenddelegierte der Schweiz. In diesen Positionen hat sie die Schweiz an über 20 internationalen Konferenzen sowie an der UNO-Generalversammlung in New York vertreten.
Mit 23 gründete Yuan ihre erste Firma und hat seitdem verschiedene Start-ups (mit-)aufgebaut. Seit 2012 ist sie Dozentin für „Entrepreneurship & Innovation“ und als Start-up Coach sowie als Mentorin tätig.
Anfangs 30 absolvierte Yuan an der Cordon Bleu in Paris, London und Wellington (Neuseeland) ihre Ausbildung als Köchin sowie als Pâtissière. Besessen von kulinarischen Themen reiste sie danach um die ganze Welt, um so viel wie möglich über „gutes Essen“ sowie Genuss zu lernen: Angefangen in San Sebastián ging es weiter mit 200 Privatstunden in Bologna, einer Chef-Ausbildung in Thailand, Praktika in Michelin** Restaurants in London/Bistros in Neuseeland, Kochunterricht bei Grossmüttern im Libanon resp. in Mexiko/Laos/Südafrika/China/Türkei, Privatstunden bei einer japanischen Köchin aus Kyoto und einem Käse-Praktikum in Basel. Yuan ist Tee-Sommelier, besitzt das Wirtepatent und hat zudem diverse Weiterbildungen hinsichtlich Gelato, Käse sowie Olivenöl abgeschlossen. Sie ist Gründerin von INDULGE – curated food experiences und der Kochschule ÉTOILE in Zürich.
Yuan Yao hat an der HSG in International Businesss promoviert und absolviert derzeit ein zweites Doktorat an der Universität St.Gallen im Programm ‘Organisation und Kultur’ über das Thema „Essen, Migration & Entrepreneurship“.
Unternehmensberater
Herr Zwygart studierte Rechtswissenschaften und promovierte 1979 an der Universität Bern. Bis 1985 arbeitete er als Anwalt, auch auf Bundesebene.
Dann begann seine Laufbahn in der Armee, die ihn bis zum Brigade- und Divisionskommandanten führte. Mit 54 Jahren wechselte er zur Deutschen Bank in London, wo er von 2008-12 als Managing Director für die Aus- und Weiterbildung der Topmanager verantwortlich war. 2013/14 war er als Chief Learning Officer der Zurich Insurance Group tätig. Heute berät er Verwaltungsräte und Konzernleitung in Sachen Leadership, siehe www.zwygartleadership.ch. Er ist Autor verschiedener Bücher zu diesem Thema; für sein Buch „Wie entscheiden Sie?“ wurde er 2007 mit dem Swiss Economic Book Award ausgezeichnet. Er ist Honorarprofessor für Unternehmensführung an der Universität St.Gallen.