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Diese Arbeit untersucht die Zulässigkeit kommunaler wirtschaftlicher Betätigung auf dem Markt für Telekommunikationsdienstleistungen. Dabei wird insbesondere die verfassungs-rechtliche Zulässigkeit ausführlich beleuchtet und eine eingehende Untersuchung der einzelnen kommunalrechtlichen Vorschriften vorgenommen. Die Studie nimmt im Gang der Darstellung insbesondere Bezug auf die tatsächlichen Marktverhältnisse und beurteilt die Bestrebungen einzelner Landesgesetzgeber kritisch. Der Autor gelangt zu dem Ergebnis, dass die kommunalwirtschaftliche Betätigung zum Teil problematisch, aber überwiegend zulässig ist. Dabei wird insbesondere die überregionale Wirtschaftsbetätigung vor dem Hintergrund von Art. 28 Abs. 2 GG als eine eingeschränkte Betätigungsmöglichkeit gesehen.
Autorentext
Der Autor: Florian-Alexander Wesche wurde 1974 in Braunschweig geboren. Von 1995 bis 2000 studierte er Rechtswissenschaften an der Universität Göttingen. Nach dem Ersten Staatsexamen erfolgte die Promotion an der Universität Göttingen. Sein Referendariat in Hamburg schloss der Autor 2004 ab und ist seitdem in einer internationalen Anwaltssozietät in Düsseldorf tätig.
Aus dem Inhalt: Wirtschaftliche Betätigung der Gemeinden - Öffentliche Unternehmen und Verfassungsrecht - Art. 87 f. GG - Art. 28 Abs. 2 GG - Überörtliche Betätigung von Gemeinden im Lichte des Art. 28 Abs. 2 GG und der Kommunalgesetze.