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Anlässlich des Mediengesprächs der Swisscanto vom 29.9.2010 hat Michael Brandenberger (CEO Complementa) einen Überblick über die aktuelle Deckungsgrad-Situation der Pensionskassen gegeben, aber auch Ergebnisse einer Analyse der Performance-Entwicklung über die letzten (turbulenten) Jahre dargestellt. Per 30.6.2010 ergibt sich für die privaten Kassen ein durchschnittlicher DG von 105% (Hochrechnung), für die öffentlichen von 92%. Per Ende September sollte sich laut Brandenberger die Situation nicht wesentlich geändert haben, weshalb er auf eine Aktualisierung verzichtete.
Complementa hat für die Jahre seit 1995 erstmals einen hypothetischen Performanceverlauf (rebalanced) auf Basis der Asset Allocation errechnet und diesen mit dem effektiven verglichen. Brandenberger kommt dabei zum Ergebnis, dass die Kassen insbesondere bis 2002 ein tendenziell prozyklisches Verhalten an den Tag gelegt haben, seither ergebe sich ein etwas besseres Bild. “In der nahen Vergangenheit haben die Pensionskassen anscheinend etwas geschickter agiert”, meinte er. Ein striktes Beibehalten “irgendeiner Strategie” wäre erfolgreicher gewesen. “Die Investitionsphilosophie nach finanzieller Risikofähigkeit ist vor diesem Hintergrund stark zu hinterfragen”, ¨folgerte Brandenberger.
Die Details der Analyse sind der gedruckten Fassung der Resultate des Risiko Check-up zu entnehmen.