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Schweizer Beitrag
Die Schweizer NGO Fastenopfer verfügt über ausgewiesene Kompetenzen bei der Entwicklung und Begleitung von finanziellen Strukturen in Gemeinschaftsbesitz, was seit den 1990-er Jahren ein wichtiges Element der Aktivitäten in 14 Ländern darstellt.
Portrait
Eine instabile Energieversorgung stellt für ländliche bäuerliche Gemeinschaften vermehrt einen Engpass für den Einsatz von neuen Produktionstechnologien, sowie für die Konservierung und die Verarbeitung von Lebensmitteln dar. Im Rahmen dieses Projekts soll aufgezeigt werden, dass ein auf Gemeinschaften hin ausgerichteter Ansatz für die Energieversorgung ein Treiber zur Verbesserung der Lebensbedingungen ist. Das Projekt wird in den drei kolumbianischen indigenen Regionen Palma Alta, Hilarquito and Tamirco realisiert, die dem Pijao-Volk gehören. Ausgewählte solare Energielösungen (Kühlung, Brutkästen, Wasserpumpen und elektrische Weidezäune), verbunden mit Produktionsprozessen, werden als Pilotanlagen installiert. Parallel dazu werden vor Ort Personen für die Administration und den Betrieb dieser Energiedienstleistungen ausgebildet. Basierend auf den Projekterfahrungen werden ganzheitliche und verantwortliche Geschäftsmodelle entwickelt. Die Projektaktivitäten werden mit bestehenden gemeinschaftlichen Modellen für Mikrofinanzierungen (Revolving Fund) verknüpft. Dies in Hinblick auf das Upscaling und die Replikation der Projektresultate mit einem Schwerpunkt auf Jugendliche und Frauen.
Resultate
Die Feldstudien (Baseline-Studie und Energie-Diagnose) konnten trotz der Pandemie durchgeführt werden. Die Kontakte mit den Gemeinschaften und lokalen Behörden wurden vertieft. Zusätzlich wurde das Projekt an nationalen und internationalen Events vorgestellt. Per Ende 2020 war der Kauf des Projektmaterials vorbereitet.