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Die Betreuung eines Menschen, der an einer Krebserkrankung leidet, kann eine komplexe und anspruchsvolle Aufgabe sein – sowohl körperlich als auch psychisch. Pflegende Angehörige sind Personen, die jemanden unterstützen, der ohne diese Hilfe nicht mehr zurecht kommt. Das können Freunde, enge Verwandte oder auch Nachbarn sein. In den meisten Fällen ist es der Lebensgefährte bzw. die Lebensgefährtin oder der/die Ehepartner/-in.
Es kann eine enorme Herausforderung sein, wenn aus einer ebenbürtigen Partnerschaft eine Beziehung wird, in der ein Partner auf die Versorgung und Unterstützung durch den anderen angewiesen ist. Pflegende Angehörige sind nicht darin ausgebildet, Patientinnen und Patienten zu versorgen, und unterscheiden sich daher von professionellen medizinischen Fachpersonen.
Es ist wichtig, dass Sie sich Ihrer Rolle und Verantwortung als pflegender Angehöriger bewusst sind. Das ist die erste Voraussetzung, um sicherzustellen, dass Sie die Hilfe, die Sie jetzt oder später vielleicht benötigen, auch erhalten.
Ebenso müssen Sie sich bewusst sein, dass Sie selbst in dieser neuen Rolle vielleicht Hilfe benötigen werden. Ein erster Schritt ist üblicherweise das Gespräch mit dem Arzt.[1] Dieser sollte Ihnen sagen können, wo und wie Sie Hilfe erhalten können - sei es praktische oder finanzielle Hilfe. Ein Beispiel sind örtliche Hilfsangebote für pflegende Angehörige und eine Unterstützung im Rahmen der Sozialfürsorge.
Referenzen