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Die AUD-Paare haben sich im Tageshandel stark erholt, da der chinesische PMI für das verarbeitende Gewerbe im August von 49,9 im Vormonat auf 50,4 stieg…..
Swissquote Europe Ltd
Die Stabilisierung des chinesischen verarbeitenden Gewerbes lässt vermuten, dass aktuell nicht mehr Anreiz erforderlich ist, was es der Regierung erlaubt, sich auf die Beseitigung der Überkapazitäten zu konzentrieren und das Finanzrisiko einzuschränken. Der PMI für das nicht verarbeitende Gewerbe ist leicht von 53,9 auf 53,5 gefallen. Der AUD/USD ist in Sydney bis auf 0,7548 gestiegen, bevor er auf 0,7535 gefallen ist, nachdem die Daten zeigten, dass die privaten Kapitalausgaben im zweiten Quartal weitere 5,4% gefallen sind (im Vergleich zu -4% erwartet und -5,4% im ersten Quartal).
Die Investitionskosten für Ausrüstung, Gebäude und Maschinen stiegen jedoch um 2,8% im Quartalsvergleich an. Insgesamt scheint es so, als würden die schwachen Zahlen für die Investitionskosten das BIP-Wachstum für das 2. Quartal belasten.
Der AUD/USD handelt weiter mit einer negativen Tendenz, da die Marktteilnehmer auf den NFP-Bericht am Freitag aus den USA warten. Nach unten findet sich um 0,75 eine Unterstützung (psychologische Schwelle), während nach oben ein Widerstand bei 0,7582 liegt (Hoch vom 29. August).
In Südkorea lag der Verbraucherpreisindex für August deutlich unter den Markterwartungen, da er um 0,1% im Monatsvergleich gefallen ist gegenüber einem erwarteten Anstieg von 0,2% und einer alten Zahl von 0,1%. Im Jahresvergleich lag der Gesamt-CPI bei 0,4% gegenüber Prognosen von 0,7%. Die Exporte erholten sich im August und stiegen um 2,6% im Jahresvergleich (gegenüber Durchschnittsprognosen von -0,5%), während die Importe 0,1% im Jahresvergleich stiegen (gegenüber erwarteten -2,2%). Die positive Überraschung liegt jedoch hauptsächlich an den zwei zusätzlichen Arbeitstagen und nicht an einem echten Anstieg bei der Handelstätigkeit. Die Wirtschaft Südkoreas ist in großem Maße abhängig von der Gesundheit der chinesischen Wirtschaft, und die neuesten Daten aus der zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt deuten nicht darauf hin, dass sich die Importe aus Südkorea stark erholen. Der USD/KRW stieg während der asiatischen Sitzung um 0,60% auf 1.122,05.
An den Aktienmärkten waren die asiatischen Aktienrenditen am Donnerstag gemischt. Japans Nikkei und Topix Index stiegen um jeweils 0,23% und 0,59%, während in China die Shanghai und Shenzhen Composites um jeweils 0,63% und 0,64% nachgaben. In Hongkong war der Hang Seng um 0,61% besser, und der Taiex in Taiwan fiel um 0,75%. In Europa notieren die Futures fester auf der ganzen Linie. Der Footsie ist mit 0,40% im Plus, und der SMI steigt ebenfalls um 0,40%.
Heute warten die Händler auf den Herstellungs-PMI aus Norwegen, der Türkei, Spanien, Italien, Frankreich, Deutschland, Großbritannien, Dänemark und der Eurozone; die Erstanträge auf Arbeitslosenunterstützung, den Herstellungs-PMI, den ISM und die Bauausgaben aus den USA.
Quelle: AdvisorWorld.ch