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Dabei handelt es sich um Guggenheim Partners, die bislang ein Kapital von über 125 Milliarden Dollar verwalten. Diese Assets under Management würden sich bei einem Kauf der DB-Sparte mehr als verfünffachen.
Die Verhandlungen beziehen sich auf die vier Sparten, die die Bank mit Sitz in Frankfurt auf den Prüfstand stellen wollte. Dazu gehören der auf dem amerikanischen Kontinent angesiedelte Teil der Tochter DWS, der Vermögensverwalter DB Advisors für institutionelle Kunden, Deutsche Insurance Asset Management und die Tochtergesellschaft RREEF, die sich auf Immobilien- und Infrastruktur-Investments spezialisiert hat. Insgesamt verwalten die Sparten annähernd 400 Mrd. Euro.
“Diese Transaktion wäre zusammen mit anderen Maßnahmen, mit denen die Deutsche Bank ihre Kapitalausstattung verbessert, positiv”, sagte Matthew Czepliewicz, Analyst bei Collins Stewart Hawkpoint in London. “Wenn Guggenheim am Kauf des Gesamtpakets interessiert ist, ist das definitiv besser als ein Verkauf in kleineren Stücken. Das wäre eine große Übernahme für sie.”
Die Deutsche Bank hatte im November eine Überprüfung des Geschäftsbereichs angekündigt, der nach Einschätzung von informierten Personen zwischen 1,5 Mrd. Euro und 2 Mrd. Euro einbringen dürfte. Die Fondstochter DWS in Europa und Asien soll jedoch behalten werden.
Die Gesellschaft beschäftigt über 1700 Mitarbeiter in mehr als 25 Büros in zehn Ländern. Geleitet wird sie vom Vorstandsvorsitzenden Mark R. Walter.
(Bloomberg)