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Die Ursache für die Entstehung von Nasenpolypen ist nicht bekannt. Es gibt aber einige bekannte Faktoren, die bei der Entstehung eine Rolle spielen:
- Schädigungen der Schleimhaut durch chronische Entzündungen
- Pilze
- Allergien, z.B. Heuschnupfen
- Unverträglichkeit von gewissen Medikamenten (z.B. Acetylsalizylsäure)
- Erblich bedingte Stoffwechselstörungen (z.B. Mukoviszidose mit Bildung von sehr zähem Schleim in den Atemwegen)
- Selten ein bösartiger Tumor
Zur Diagnose von Nasenpolypen werden verschiedenen Untersuchungen und Abklärungen durchgeführt. Dazu gehören unter anderem:
- Krankengeschichte unter Einbezug der Beschwerden
- Spezialuntersuchung des Hals-Nasen-Ohrenarztes: Spiegelung der Nasenhöhle
- Ev. Sekretuntersuchung bei gleichzeitigen Entzündungszeichen
- Röntgenbild des Schädels
- Computertomographie (CT)
- Ev. Allergietest
- Ev. Gewebeprobe
Kleine Nasenpolypen können mit einem kortisonhaltigen Nasenspray ev. zurückgedrängt werden. Gelingt dies nicht, wird intervallweise Kortison als Tabletten eingesetzt.
Grosse Nasenpolypen, die zunehmend Beschwerden machen, müssen operativ entfernt werden. Dabei ist heute die schonende Knopfloch-Chirurgie das Standardprozedere.
Nach der Operation muss ev. weiter mit kortisonhaltigen Nasensprays behandelt werden.
Zusatzbehandlungen
Polypen können zu Riechstörungen, Behinderung der Nasenatmung und immer wiederkehrenden Entzündungen führen. Meistens bringt die Entfernung der Polypen eine Beschwerdefreiheit. Bei einigen Patienten bilden sich erneut Nasenpolypen.
Schmerzmittel, die nicht vertragen werden, sollten unbedingt vermieden werden.