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Faust - The Ballet
World première by Edward Clug
Music by Milko Lazar
After «Faust. A Tragedy» by Johann Wolfgang von Goethe
Duration 2 H. 10 Min. Interval after 1st act after approx. 50 Min. Introduction 45 min before the performance.
Introductory matinee on 22 Apr 2018.
Partner Ballett Zürich
April 2018
28Apr
19.00
Faust - The Ballet
Ballet-world premiere by Edward Clug, Premiere
Price D: CHF
198 / 173 / 152 / 92 / 32 / 24
Premiere subscription
May 2018
06May
14.00
Faust - The Ballet
Ballet-world premiere by Edward Clug
Price C: CHF 169 / 152 / 130 / 56 / 20 / 15
Premiere subscription B
Faust - The Ballet
Ballet-world premiere by Edward Clug
Price H: CHF
75 / 59 / 44 / 25 / 15 / 11
AMAG people's performance subscription
10May
20.00
Faust - The Ballet
Ballet-world premiere by Edward Clug
Price C: CHF 169 / 152 / 130 / 56 / 20 / 15
Thursday subscription B
13May
20.00
Faust - The Ballet
Ballet-world premiere by Edward Clug
Price C: CHF 169 / 152 / 130 / 56 / 20 / 15
Sunday subscription C, Ballet subscription small
21May
14.00
Faust - The Ballet
Ballet-world premiere by Edward Clug
Price C: CHF 169 / 152 / 130 / 56 / 20 / 15
Choice subscription
23May
20.00
Faust - The Ballet
Ballet-world premiere by Edward Clug
Price C: CHF 169 / 152 / 130 / 56 / 20 / 15
Wednesday subscription B
June 2018
Faust - The Ballet
Abstract
Faust - The Ballet
The legend of the scholar Faust, the devil Mephisto and the innocently seduced Gretchen is one of the most powerful stories in dramatic literature. Taken from a book of folk tales dating from the 16th century and transformed into a major work of western literature by Johann Wolfgang von Goethe, the Faust story has inspired countless artists to various treatments and adaptations.
For this Ballett Zürich world première, choreographer Edward Clug has now taken on Goethe’s version of the Faust story, which centres on the self-absorbed, doubting intellectual Faust, who is driven by his ceaseless thirst for knowledge. He fails when he attempts to “perceive whatever holds the world together in its innermost folds.” As a singularly modern figure and a symbol of the human hubris of our time, Faust also takes centre stage for Edward Clug, but the choreographer is also interested in the story of Gretchen’s sacrifice and the hellish portrayal of the Walpurgis Night.
Any choreographer who takes on Faust, an icon of world literature, will need to be courageous, possess artistic ability and an imaginative approach to narrative dance. The principal of the Slovenian National Ballet in Maribor most recently proved that he fulfils all these requirements with his acclaimed Zurich reinterpretation of Igor Stravinsky’s Le Sacre du printemps. Together with set designer Marko Japelj and costume designer Leo Kulaš, Edward Clug will stage Faust as a full-length narrative ballet. Once again, he will collaborate with Milko Lazar, one of Slovenia’s most renowned composers. The young Russian conductor Mikhail Agrest will conduct the world première of this new ballet.
Faust - The Ballet
Synopsis
Faust - The Ballet
ERSTER TEIL
Nacht
Doktor Heinrich Faust ist ein umfassend gelehrter Wissenschaftler. Alles Wissen dieser Welt hat er sich angeeignet. Doch es will ihm nicht gelingen, in die tiefsten Sphären vorzudringen und zu ergründen, was «die Welt im Innersten zusammenhält». Trübe Gedanken in Gestalt dunkler Engel und ihres Anführers bemächtigen sich seiner. Faust beschliesst, sich das Leben zu nehmen. Eine himmlische Erscheinung kann ihn jedoch davon abhalten.
Faust und die Studenten
Fausts Assistent Wagner führt ihn zurück zu seinen Studenten, die ihn bewundern und verehren. Doch diese Berühmtheit bedeutet Faust nichts. Vergeblich versucht er weiter, das Geheimnis des Lebens zu ergründen. Ein eigenartiger Student scheint ihm dabei helfen zu können…
Strasse
Mephistos erster Versuch, sich Faust zu nähern, schlägt fehl.
Ostern
Im ausgelassenen Rausch der Osterfeierlichkeiten und einer Auferstehungsprozession kann Faust seine verzweifelte Situation für eine Zeitlang vergessen. In Gestalt eines schwarzen Pudels verschafft sich Mephisto Zutritt zu Fausts Zimmer.
Der Vertrag
In Fausts angeregten Dialog mit Mephisto drängt sich das unerwartete Bild eines Mädchens. Mephisto bietet Faust einen Vertrag an. Er verheisst ihm nicht nur einen Ausweg aus seiner Unzufriedenheit als Weltsucher, sondern verspricht Faust alles, was er sich in glühendstem Verlangen erträumt. Der Preis ist Fausts Seele. Der Vertrag wird mit dem Blut Fausts unterzeichnet. Gemeinsam brechen Faust und Mephisto in die Welt auf.
Hexenküche
Am Anfang ihrer gemeinsamen Reise steht der Besuch bei einer alten Freundin Mephistos. In ihrer Hexenküche wird Faust eine zweite Jugend geschenkt.
Erwachen
Mephisto ist überwältigt von Fausts Verwandlung. Faust entdeckt sein neues Ich. Die Reise wird fortgesetzt. Faust begegnet Gretchen: «Mein schönes Fräulein, darf ich wagen, / Meinen Arm und Geleit ihr anzutragen?»
ZWEITER TEIL
Gretchens Zimmer
In Gretchens Abwesenheit führt Mephisto Faust in ihr Zimmer. Faust erträumt sich die Zweisamkeit mit dem begehrten Mädchen. Bei ihrer Rückkehr findet Gretchen einen kostbaren Schmuck, den sie als das Geschenk eines Verehrers deutet. Dennoch entschliesst sie sich, den Schmuck der Kirche zu überlassen. Marthe Schwerdtlein, Gretchens Nachbarin, überzeugt sie jedoch, ein zweites, noch kostbareres Geschenk zu behalten. Ausserdem überbringt sie die Einladung zu einem Stelldichein mit einem geheimnisvollen Gentleman.
Marthes Garten
Marthe Schwerdtlein hat in ihrem Garten ein Treffen von Faust und Gretchen arrangiert. Während Marthe selbst von Mephisto umgarnt wird, kommen sich Faust und Gretchen näher. Gretchen ist der mysteriöse Begleiter Fausts unheimlich. Mephisto ist das bewusst. Mit einem unvergesslichen Moment der Zweisamkeit für die beiden Verliebten will er Gretchens Bedenken zerstreuen: «Verweile doch, du bist so schön!»
Valentin
Gretchens Bruder Valentin, ein Soldat, kehrt aus dem Krieg zurück. Er hat von Gretchens Verhältnis mit Faust erfahren und will die verlorene Ehre seiner Schwester rächen. Er fordert Faust zum Duell. Mit Mephistos Hilfe gewinnt Faust den Kampf. Valentin stirbt und verflucht Gretchen.
Wasser
Nach dem Fluch ihres Bruders ist Gretchen am Boden zerstört. Sie bittet um heiligen Beistand. In ihrer Verzweiflung weiss sie keinen Ausweg, als das von Faust empfangene Kind zu ertränken.
Walpurgisnacht
Mephisto will Faust von seinen Gedanken an Gretchen ablenken und besucht mit ihm die Walpurgisnacht. Faust und Mephisto tanzen im Getümmel lüsterner Kreaturen. Als Faust Bilder vor sich sieht, die auf Gretchens Hinrichtung verweisen, verlangt er von Mephisto, ihm bei der Befreiung Gretchens zu helfen.
Kerker
Faust dringt in den Kerker ein, in dem Gretchen auf ihre Hinrichtung wartet. Er will sie zur Flucht überreden, doch Gretchen entscheidet, sich der gerechten Strafe zu stellen. Sie legt ihr Schicksal in Gottes Hand: «Gericht Gottes! Dir hab ich mich übergeben!»
Edward Clug, Choreografie und Inszenierung
Edward Clug
Edward Clug vollendete seine Ballettausbildung 1991 an der Nationalen Ballettschule in Cluj-Napoca (Rumänien). Im selben Jahr wurde er als Solist an das Slowenische Nationaltheater (SNG) in Maribor engagiert. 2003 wurde er am selben Theater Ballettdirektor und führte die Compagnie auf neue,unverkennbare Wege. In den vergangenen fünfzehn Jahren zog Edward Clug mit seinem unverwechselbaren choreografischen Stil die Aufmerksamkeit eines internationalen Publikums auf sich. Gleichzeitig gelang es ihm, das Mariborer Ensemble mit Gastspielen in ganz Europa, Asien, den USA und Kanada in der internationalen Tanzszene zu etablieren.
Seit mehreren Jahren ist Edward Clug dem Stuttgarter Ballett und dem Ballett Zürich verbunden. In Zürich waren seine Choreografien Le Sacre du printemps, Hill Harper’s Dreamund Chamber Minds zu sehen. Ausserdem entwickelte sich eine enge Beziehung zum Nederlands Dans Theater, mit dem er mehrere Projekte beim NDT 2 und NDT 1 realisierte. Neue Stücke entstanden ferner für das Royal Ballet of Flanders, das Ballett der Wiener Staatsoper, das Nationalballett Lissabon, das Kroatische Nationalballett, das Rumänische Nationalballett Bukarest, die Bitef Dance Company, das Ukrainische Nationalballett Kiew, das Staatsballett Nowosibirsk, die Station Zuid Company, Graz Tanz, das Ballett des Theaters am Gärtnerplatz München, das Hessische Staatsballett Wiesbaden, das Ballett Augsburg, das Aalto Ballett Essen, das Ballett Dortmund und das West Australian Ballet. Edward Clug erhielt zahlreiche nationale und internationale Preise. Für Quattro wurde er 2010 in Moskau für den Kunstpreis «Goldene Maske» nominiert. Ausserdem wurde er mit den höchsten slowenischen Kulturpreisen, dem Preis der Prešern Foundation (2005) und der Glazer Charter (2008), ausgezeichnet. 2017 wurde seine Choreografie Handman (NDT 2) für den «Benois de la Danse» nominiert. Neben Faust – Das Ballett in Zürich wird er 2018 Petruschka am Moskauer Bolschoitheaterchoreografieren.
Mikhail Agrest, Musikalische Leitung
Mikhail Agrest
Mikhail Agrest stammt aus St. Petersburg. An der Indiana University School in Bloomington absolvierte er ein Violinstudium. Nach St. Petersburg zurückgekehrt, widmete er sich dem Dirigierstudium bei Ilya Musin und Mariss Jansons. Als Dirigent am Mariinsky-Theater erarbeitete er sich über einen Zeitraum von mehr als zehn Jahren ein breites Repertoire in Oper, Ballett und Sinfonik. 2003 debütierte er mit Rimski-Korsakows Legende von der unsichtbaren Stadt Kitesch an der Metropolitan Opera in New York. Weitere Opernprojekte waren Tosca an der Königlichen Oper Stockholm, Don Giovanni an der Opera Australia, Jenůfa an der English National Opera sowie La bohème und Eugen Onegin an der Finnischen Nationaloper in Helsinki. Am Royal Opera House Covent Garden dirigierte er Le Sacre du printemps, Les Noces und Romeo und Julia. Eine enge Zusammenarbeit verbindet ihn mit der Dresdner Semperoper. Hier leitete er Aufführungen von Schwanda, der Dudelsackpfeifer (Weinberger), Moskau, Tscherjomuschki (Schostakowitsch), Romeo und Julia und La traviata. An der Scottish National Orchestra dirigierte er Der feurige Engel. Mikhail Agrest trat mit zahlreichen renommierten Orchestern auf der ganzen Welt auf, u.a. mit dem Orchestre Philharmonique de Radio France, dem Houston Symphony Orchestra, dem Bournemouth Symphony Orchestra, dem London Philharmonic Orchestra, dem BBC Symphony Orchestra, dem Gewandhausorchester Leipzig, der Staatskapelle Dresden, der Dresdner Philharmonie, dem Seoul Philharmonic Orchestra, dem Seattle Symphonie Orchestra und dem Vancouver Symphony Orchestra. Geplant ist das Debüt beim Bruckner-Orchester Linz.
Milko Lazar, Komposition
Milko Lazar
Milko Lazar ist als Komponist und Multiinstrumentalist (Klavier, Cembalo und Saxofon) sowohl im klassischen wie auch im Jazzbereich tätig. Er studierte Klavier und Saxofon an der Kunstuniversität Graz sowie Cembalo und Barockmusik am Königlichen Konservatorium in Den Haag. Fünfzehn Jahre war er als Solosaxofonist und Dirigent bei der Radio-Bigband des RTV Slovenia engagiert. Regelmässig komponiert er für die Slowenische Philharmonie und das Slowenische Radio-Sinfonieorchester. Weitere Auftragswerke entstanden für das Staatsorchester Stuttgart, die Augsburger Philharmoniker und die Philharmonia Zürich. Neben Orchesterwerken, Opern, Kammermusik, Vokal- und Jazzkompositionen, Film- und Bühnenmusik komponiert er regelmässig für das Ballett. Seine Werke wurden in ganz Europa, in den USA, China, Russland und Südamerika aufgeführt, u.a. in der New Yorker Carnegie Hall, im Kennedy Center in Washington, am Slowenischen Nationaltheater Ljubljana, am Mikhailovsky-Theater in St. Petersburg, am Opernhaus Zürich und an der Oper Stuttgart. Als Pianist tritt er regelmässig im Klavierduo mit Bojan Gorišek sowie als Cembalist mit seinen eigenen Formationen auf. Seit 2008 verbindet ihn eine enge Zusammenarbeit mit dem Choreografen Edward Clug. Gemeinsam entstanden bislang 14 Ballette, darunter Hill Harper’s Dream und Chamber Minds für das Ballett Zürich. Milko Lazar wurde mit dem renommiertesten slowenischen Kunstpreis, dem Prešernov Sklad, und dem Kunstpreis der Stadt Ljubljana ausgezeichnet.
Marko Japelj, Bühnenbild
Marko Japelj
Marko Japeljstammt aus Maribor (Slowenien). Er studierte Architektur in Ljubljana. 1986 entstand sein erstes Bühnenbild für Hedda Gabler an der Theaterakademie Ljubljana. Mittlerweile realisierte er fast 200 Bühnenbilder für Drama und Musiktheater. Viele davon wurden ausgezeichnet. Als Gastprofessor leitete er drei Semester die Meisterklasse für Film und Bühnengestaltung an der Hochschule für angewandte Kunst in Wien. Er arbeitete mit zahlreichen Theatern in Slowenien und Europa, u.a. für die Opernhäuser in Bukarest, Riga, Metz, Bratislava sowie die Wiener Staatsoper, die Nationaltheater in Zagreb, Rijeka und Belgrad, das Nederlands Dans Theater, das Ballet Vlaanderen in Antwerpen, das Aalto Theater Essen und die Theater Augsburg, Dortmund und Wuppertal. Für Edward Clug realisierte er die Bühnenbilder zu Tango, Lacrimas, Radio & Juliet, Prêt-à-porter, Watching others, The Architecture of Silence, Hill Harper’s Dream, Le Sacre du printemps, Six Antique Epigraphs, Les Noces, Chamber Minds, Peer Gynt, Hora und Proof. Für Filipe Portugal und das Ballett Zürich entstand das Bühnenbild zu disTANZ.
Leo Kulaš, Kostüme
Leo Kulaš
Leo Kulaš ist Bühnen- und Kostümbildner. Er studierte an der Akademie für Angewandte Kunst in Belgrad. Im ehemaligen Jugoslawien schuf er die Kostüme für über 150 Theater-, Opern- und Ballettproduktionen. Mit Roberto Ciulli arbeitete er am Theater an der Ruhr und an Paolo Magellis «Teatro Metastasio della Toscana». Am Slowenischen Mladinsko Theatre und am Slowenischen Nationaltheater Maribor arbeitete er mit der Kostümbildnerin Svetlana Visintin zusammen. Für La divina commedia am Slowenischen Nationaltheater Maribor wurde er mit dem «Maribor Theatre Festival Award» und dem «Prešeren Fund Award» ausgezeichnet, 2008 erhielt er den «Maribor Theatre Festival Award» für Das Käthchen von Heilbronn in Ljubljana. Auch ausserhalb Sloweniens hat Leo Kulaš mit namhaften Regisseuren zusammengearbeitet. Seine Arbeiten waren u.a. am Theater Dortmund, am Thalia Theater Hamburg, an der Staatsoper Hannover, an der Oper Sofia, am Landestheater Linz, an der Wiener Staatsoper, an der Lettische Nationaloper in Riga und am Moskauer Bolschoitheater zu sehen. Er schuf die Kostüme für Edward Clugs Ballette Tango, Lacrimas, Radio &Juliet, Prêt-à-porter, Watching Others, Sketches und The Architecture of Silence, Hill Harper’s Dream, Le Sacre du printemps, Six Antique Epigraphs, Les Noces, Chamber Minds und Peer Gynt. Ausserdem ist er als Kostümbildner für Film und Fernsehen tätig. Am Theater St. Gallen entwarf er die Kostüme für das Musical Flashdance.
Martin Gebhardt, Lichtgestaltung
Martin Gebhardt
Martin Gebhardt war Lichtgestalter und Beleuchtungsmeister bei John Neumeiers Hamburg Ballett. Ab 2002 arbeitete er mit Heinz Spoerli und dem Ballett Zürich zusammen. Ballettproduktionen der beiden Compagnien führten ihn an renommierte Theater in Europa, Asien und Amerika. Am Opernhaus Zürich schuf er das Lichtdesign für Inszenierungen von Jürgen Flimm, Grischa Asagaroff, Matthias Hartmann, David Pountney, Moshe Leiser/Patrice Caurier, Damiano Michieletto und Achim Freyer. Bei den Salzburger Festspielen kreierte er die Lichtgestaltung für La bohème und eine Neufassung von Spoerlis Der Tod und das Mädchen. Mit Christoph Marthaler und Anna Viebrock arbeitete er beim Händel-Abend Sale und Rossinis Il viaggio a Reims zusammen. Seit der Spielzeit 2012/13 ist Martin Gebhardt Leiter des Beleuchtungswesens am Opernhaus Zürich. Eine enge Zusammenarbeit verbindet ihn heute mit dem Choreografen Christian Spuck (Anna Karenina, Woyzeck, Der Sandmann, Sonett, Leonce und Lena, Paysage obscure). In jüngster Zeit war er ausserdem Lichtdesigner für die Choreografen Alexei Ratmansky, Wayne McGregor, Marco Goecke, Douglas Lee und Edward Clug.
Tieni Burkhalter, Video-Design
Tieni Burkhalter
Tieni Burkhalter studierte Bildende Kunst an der Züricher Hochschule der Künste. Seine Arbeiten waren Bestandteil von mehreren Ausstellungen und Videofestivals, u.a. der Videoex in Zürich und der Biennale de l‘image en mouvement in Genf. Daneben war er als freier Mitarbeiter für das Schweizer Fernsehen sowie für verschiedene Filmagenturen als Kameramann und Ausstatter tätig und unterstützt bis heute zahlreiche Zürcher Galerien in Zusammenarbeit mit ihren KünstlerInnen. Seit 2009 ist er als Videooperateur und -produzent tätig. Am Opernhaus Zürich war Tieni Burkhalter Videodesigner für Der fliegende Holländer (Inszenierung: Andreas Homoki) und das Balletts A-Life (Choreografie: Douglas Lee).
Jan Casier, Faust
Jan Casier
Jan Casier was born in Belgium, and studied at the Royal Ballet School Antwerp. In 2008 he joined the Royal Ballet of Flanders, with whom he went on to dance in works by John Cranko, William Forsythe, David Dawson and Christian Spuck. He also made a guest appearance in David Dawson’s Faun(e) with the English National Ballet. In 2012 he moved to Ballett Zürich, where he was subsequently seen in several Christian Spuck productions: as Leonce in Leonce und Lena, as Paris in Romeo and Juliet and in the title role of Woyzeck. He further danced in choreographies by Edward Clug, Sol León/Paul Lightfoot, Marco Goecke and Wayne McGregor during this first Zurich tenure. In 2014 Jan Casier joined the Semperoper Ballet Dresden, with whom he appeared in choreographies by Aaron Watkins (as The Prince in The Nutcracker), William Forsythe, Alexei Ratmansky, David Dawson and Alexander Ekman. He also made a guest appearance at the 2015 International Ballet Star Gala in Taipei (Taiwan). He now returns to Ballett Zürich for the 2016/17 season.
William Moore, Mephisto
William Moore
William Moore was born in Royal Leamington Spa in the UK, and received his first ballet lessons at the local Oakley School of Dance. In 1997 he went to the Royal Ballet School in London, from which he graduated in 2005. He successfully participated in several competitions. He came fourth in the Young British Dancer of the Year Competition in 2001, and first in the Phyllis Beddels Competition. In 2004 he won silver medals at both the Roseta Mauri Competition in Spain and the Adeliné Genée Competition in Athens. The following year, 2005, he joined the Stuttgart Ballet’s corps de ballet, where he was promoted to principal dancer just in 2010. He also undertook several tours with the company all over the world. His key roles with the Stuttgart Ballet included Armand Duval in John Neumeier’s La Dame aux Camélias, Leonce in Christian Spuck’s Leonce and Lena, Eduard Schwarz in Spuck’s Lulu. Eine Monstretragödie, the title role in Marco Goecke’s Orlando, Prince Siegfried in John Cranko’s Swan Lake, Lensky in Cranko’s Onegin and Benvolio/Mercutio in Cranko’s Romeo and Juliet. He also had several roles created especially for him, not only by Christian Spuck and Marco Goecke but also by Douglas Lee, Edward Clug, Jorma Elo and Demis Volpi. And he devised his own choreography, together with Nicholas Jones, for the Stuttgart Noverre Society: Anonym, which its co-creators also danced at its world premiere in May 2012. He won Germany’s DER FAUST theatre prize the same year for his interpretation of the role of Olivier Brusson in the Stuttgart Ballet’s production of Das Fräulein von S. He joined Ballett Zürich as a soloist for the 2012/13 season, and has since been seen in numerous roles including Romeo in Christian Spuck’s Romeo and Juliet, Prince Leonce in Leonce and Lena, the drum major in Woyzeck and Coppola in Der Sandmann, as well as in Kairos by Wayne McGregor and Deer Vision by Marco Goecke.
Michelle Willems, Gretchen
Michelle Willems
Michelle Williams is from France. She studied at the Bolshoi Ballet Academy and the Ecole-Atelier Rudra Béjart in Lausanne. After two seasons in the Junior Ballet, she has graduated to be a member of the Zürich Ballet since the season 16/17. She danced in Giselle (Bauern-Pas-de-deux) and Swan Lake (Pas de trois, 4 small swans). She also danced as a kitty in Christian Spucks Anna Karenina and appeared in Quintett and workwithinwork of William Forsythe.
Viktorina Kapitonova, Marthe Schwerdtlein
Viktorina Kapitonova
Viktorina Kapitonova, who is a native of Russia, studied at the Kazan Ballet School and Moscow’s Bolshoi Theatre Academy. The winner of both the Young Ballet of Russia competition and the Arabesque contest of 2008, from 2005 onwards she danced at the Jalil Opera House in Kazan, performing solo roles in Swan Lake, The Sleeping Beauty, Don Quixote, La Bayadère, Coppélia and The Nutcracker. She was a member of the Stanislavsky Ballet for the 2008/09 season; and she joined Ballett Zürich in 2010, since when her performances have included Odette/Odile in Heinz Spoerli’s Swan Lake, solos in Spoerli’s A Midsummer Night’s Dream, Wäre heute morgen und gestern jetzt, ...und mied den Wind and Goldberg Variations, Rosetta in Christian Spuck’s Leonce and Lena, the nurse in Spuck’s Romeo and Juliet and the leading role in Spuck’s Anna Karenina. She has also been seen in choreographies by Balanchine, Ek, Forsythe, Kylián, Lee, McGregor and Schläpfer. She presented her choreography Two Bodies – One Soul as part of the company’s Young Choreographers programme. As Giselle/Myrtha she was seen in Patrice Bart’s Giselle, alongside Roberto Bolle and Friedemann Vogel. She was also the recipient of the Friends of Ballett Zürich’s Dance Prize for 2015. Last season her roles included Odette/Odile in the reconstruction of Swan Lake by Alexei Ratmansky as well as Olimpia in Christian Spuck’s Der Sandmann.
Elena Vostrotina, Hexe / Helena von Troja
Elena Vostrotina
Elena Vostrotina stammt aus St. Petersburg. Ihre Ballettausbildung erhielt sie an der Vaganova Ballet Academy. 2003 wurde sie Mitglied des Mariinsky-Balletts. Dort tanzte sie u. a. Odette/Odile in Schwanensee (Petipa/Iwanow), Myrtha in Giselle (Coralli/Perrot), Königin der Dryaden in Don Quixote (Gorsky) und Approximate Sonata (Forsythe). 2006 wurde sie von Aaron S. Watkin ans Semperoper Ballett Dresden engagiert. Hier wurde sie zur Solistin ernannt und tanzte ein breites Repertoire an klassischen, neoklassischen und modernen Balletten. Sie arbeitete mit renommierten Choreografen zusammen und gastierte am Stanislawski-Nemirowitsch-Dantschenko-Theater in Moskau, am Staatstheater Nowosibirsk, bei der Gala «Roberto Bolle and Friends» sowie bei den Ballets Bubeníček. In der vorigen Saison war sie in Zürich bereits als Odette/Odile in Alexei Ratmanskys Schwanensee-Rekonstruktion zu erleben. Seit dieser Saison ist Elena Vostrotina Erste Solistin des Balletts Zürich.
Giulia Tonelli, Ein Engel
Giulia Tonelli
Giulia Tonelli is from Italy. She began her training at the Balletto di Toscana Ballet School in Florence, and completed it at the Ballet School of the Vienna State Opera, where she also secured her first professional engagement in 2001/02. From 2002 to 2010 she danced with the Antwerp-based Royal Ballet of Flanders, where she was promoted to demi-soloist in 2004, and where she was seen in Petipa’s Giselle and in solo roles in choreographies by Forsythe, Balanchine, Kylián, Haydée and Spuck. She joined Ballett Zürich for the 2010/11 season, since when she has performed in ballets by Spoerli, Goecke, McGregor, Lee, Forsythe and Balanchine, danced the roles of Juliet in Christian Spuck’s Romeo and Juliet, Lena in his Leonce und Lena and Betsy in his Anna Karenina, and appeared in Gods and Dogs and Wings of Wax by Jiří Kylián and in Chamber Minds by Edward Clug. She was also seen in Christian Spuck’s das siebte blau and in Patrice Bart’s Giselle (in the peasants’ pas-de-deux and as the First and Second Wili). She has presented the work Mind Games together with Mélissa Ligurgo under the company’s Young Choreographers programme; and she was awarded the Giuliana Penzi Prize for 2013. She was recently seen in the Pas de trois of the reconstruction of Swan Lake by Alexei Ratmansky.
Alexander Jones, Valentin
Alexander Jones
Alexander Jones was born in Rochford (Essex) in the UK, and trained at London’s Royal Ballet School. He won the gold medal at the Adeline Genée Competition in Athens in 2004, and followed this by earning the Dame Ninette de Valois Prize. He initially joined the Stuttgart Ballet for its 2005/06 season, and was promoted to principal dancer from 2011/12. His roles during his Stuttgart tenure included Armand Duval in John Neumeier’s The Lady of the Camelias, Romeo in John Cranko’s Romeo and Juliet, the title roles in Cranko’s Onegin and Kevin O’Day’s Hamlet and the Man in Kenneth McMillan’s The Song of the Earth. He also performed in choreographies by George Balanchine, Jerome Robbins, Frederick Ashton, Peter Schaufuss, Glen Tetley, Maurice Béjart, Marcia Haydée, Hans van Manen, William Forsythe, Douglas Lee, Wayne McGregor, Edward Clug and Christian Spuck. After he joined Ballett Zürich as a soloist for the 2015/16 season, he was seen as Prince Siegfried in the reconstruction of Swan Lake by Alexei Ratmansky and as Nathanael in Christian Spuck’s Der Sandmann.
Christopher Parker, Wagner
Christopher Parker
Christopher Parker is from the UK, and attended the Royal Ballet School in London. He danced in various Royal Ballet productions while still a student; and, after an initial engagement with the Scottish Ballet, he performed with Ballett Zürich from 2007 to 2010. He spent the 2010/11 season with Aalto Ballett Essen, and 2011/12 with the Dortmund Ballet, where he performed in choreographies by Xin Peng Wang, William Forsythe and Christian Spuck. He rejoined Ballett Zürich for the 2012/13 season, and has since been seen in a variety of roles including Benvolio in Spuck’s Romeo and Juliet and Valerio in his Leonce und Lena, and in Martin Schläpfer’s Forellenquintett. He has also danced in Spuck’s Sonett, and performed the “Melancholic” variation in Balanchine’s The Four Temperaments as well as in New Sleep and In the Middle, Somewhat Elevated by William Forsythe.