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Ersterer verzichtet auf ein Taxi, als es ungemütlich wurde. Letzterer plant die Flucht schon im Voraus.
Einer von denen ist ein Staatsmann im Format von Churchill, der andere ein Krimineller im Format von Trump.
«Normalerweise verrate ich keine Insidergeschichten, aber heute mache ich eine Ausnahme. Erstens will ich sagen, dass ich der Quelle absolut vertraue. Und zweitens: Diese Information ist ganz schön pikant», erzählt Putins ehemaliger Redenschreiber und Politik-Experte Abbas Gallyamov auf seinem Telegram-Kanal. Gallyamov lebt seit 2018 in Israel im Exil.
Er gibt an, von seiner zuverlässigen Quelle, einem Kreml-Insider, von einem Notfall-Plan zu wissen. Dieser Plan solle in die Tat umgesetzt werden, falls Russland den Krieg gegen die Ukraine verliert. Die Geheimoperation werde bereits seit dem Frühjahr geplant und sehe vor, Putin und seine Elite im Ausland in Sicherheit zu bringen.
Inoffiziell soll die Operation «Noah's Ark» heissen, also «Arche Noah». Laut Gallyamov sind Argentinien oder Venezuela die Länder, in denen Putin im Falle einer Kriegsniederlage untertauchen soll. Zunächst sei auch China als mögliches Ziel in Frage gekommen.
«Wie der Name der Operation schon vermuten lässt, geht es darum, ein neues Land zu finden, wohin man gehen kann, wenn es komplett ungemütlich im eigenen Land wird», schreibt Gallyamov und führt weiter aus: «Die russische Führungsriege schliesst nicht aus, dass Putin den Krieg verlieren könnte, und damit auch die Macht. In diesem Fall müsste er unverzüglich evakuiert werden.»
Gallyamovs Quelle habe ihm zudem verraten, wer für die Organisation des Fluchtplans zuständig sei: Juri Kurilin, Vizepräsident des russischen Mineralölkonzerns Rosneft. Er sei der richtige «Mann vor Ort», der alle nötigen Schritte arrangieren kann, um Wladimir Putin und seiner Entourage eine Flucht nach Südamerika zu ermöglichen.
Kurilin habe laut Gallyamov die amerikanische Staatsbürgerschaft und gute internationale Verbindungen. Er habe einen Abschluss der Hayward Universität in Kalifornien und sei unter anderem für den Energiekonzern BP in leitenden Positionen tätig gewesen.
Gallyamov behauptet, dass der Rosneft-Vize bereits im Sommer offiziell von seinem Posten zurückgetreten sei, um sich im Verborgenen voll und ganz der «Operation Arche Noah» zu widmen. Das Nachrichtenmagazin Newsweek schreibt jedoch, dass Kurilin weiterhin offiziell seinen Rosneft-Posten innehat.
«Leider hat meine Quelle keine weiteren Details zu dieser Operation. Trotzdem reicht das, was wir wissen, um zu verstehen: Wenn sie [die russische Führung] sagen, dass alles nach Plan verläuft, muss man sich fragen, welcher Plan gemeint ist. Offensichtlich gibt es nämlich mehr als einen», beendet Gallyamov seine Telegram-Nachricht.
Dem Nachrichtenmagazin Newsweek gegenüber haben sich weder Rosneft noch das russische Aussenministerium zu diesen Behauptungen geäussert.
Ein digitales Pfund würde im Gegensatz zu volatilen Kryptowährungen wie Bitcoin und Ether, die von Unternehmen hergestellt werden, von der Bank of England herausgegeben und könnte von Privatverbrauchern und Firmen für alltägliche Zahlungen sowohl im stationären Handel als auch online genutzt werden. Die Digitalwährung würde frühestens in der zweiten Hälfte dieses Jahrzehnts eingeführt und solle Bargeld nicht ersetzen, sondern ergänzen.