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Für die BLS gewinnt die Schifffahrt im Winter als touristisches Angebot zunehmend an Bedeutung. Um im Winter fahren zu können, sei ein konstant hoher Seepegel nötig, bringt die BLS vor. Nur so könnten die grossen Schiffe in den Kanälen und bei der Werft navigieren.
Die BLS Schifffahrt möchte darum, dass der Kanton Bern den Pegel grundsätzlich erhöht oder zumindest auf ausserordentliche Seeabsenkungen verzichtet. Grössere Seeabsenkungen werden in der Regel alle vier Jahre vorgenommen, damit Bauprojekte in Ufernähe realisiert werden können. Vergangenes Jahr etwa fand am Thunersee eine solche ausserordentliche Absenkung statt. Dadurch erlitt die BLS Schifffahrt «empfindliche Einbussen», wie das Unternehmen seinerzeit mitteilte.
Knapp eine Million Passagiere
|Die BLS-Flotte auf dem Thuner- und Brienzersee hat von Januar bis November 2017 etwas weniger als eine Million Passagiere befördert. Auf dem Thunersee gingen die Gästezahlen um 0,7 Prozent leicht zurück, auf dem Brienzersee steigen sie hingegen um 1,5 Prozent. Die Frequenzen werden zu einem grossen Teil vom Wetter mitbestimmt. Insgesamt beförderten die BLS-Schiffe von Januar bis November 2017 rund 975'000 Gäste. Dies ist nach Angaben der BLS ähnlich viel wie in der Vorjahresperiode.|