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Am russischen Standort Kursk-I sind vier Reaktoreinheiten vom Typ LWGR in Betrieb. Laut russischem Staatskonzern Rosatom sollen diese bis 2030 durch vier Einheiten vom Typ WWER-TOI ersetzt werden.
Die Region Kursk im Westen Russlands erhofft sich durch den Kraftwerksbau über die Laufzeit von 60 Jahren rund RUB 280 Mio. (CHF 6,7 Mio.) Steuereinnahmen im Jahr und bis zu 7000 Arbeitsplätze während der Bauphase. Kursk-II-1 soll 2020 in Betrieb gehen, Kursk-II-2 und Kursk-II-3 sollen 2025 folgen und Kursk-II-4 2030. Ab diesem Zeitpunkt würden für den Betrieb der vier Einheiten dann noch rund 2000 Arbeitskräfte benötigt.
Ende 2013 hatte die russische Regierung im Rahmen eines regionalen und territorialen Energieplanungsprogramms den Bau von 21 neuen Kernkraftwerkseinheiten bis 2030 bewilligt.
Quelle
S.Ry. nach Rosatom, Medienmitteilung, 5. September 2014