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Job Zilaba ist Pflegeassistent im Berner Inselspital – gleichzeitig baut er in seinem Heimatland Uganda ein Spital. 2020 soll das Namutumba Community Hospital fertig werden. Die Idee hatte Zilaba bereits 2006, als er Sozialarbeit studierte und im Namutumba Distrikt (ca. 150 km von der Hauptstadt Kampala entfernt) als Freiwilliger arbeitete, um sein Bachelor Diplom zu machen. Unfreiwillig wurden er und ein Kollege zu Geburtshelfern: weil weit und breit kein Frauenspital war, mussten sie einer Frau bei der Geburt helfen. Sie beschlossen, dafür zu kämpfen, dass die Region ein Spital erhielt. Trotz Versprechungen der Regierung passierte vorerst nichts. Schliesslich nahmen Job Zilaba und seine Mitstreiter*innen das Projekt selber in die Hand. Er – inzwischen wohnhaft in der Schweiz – sammelte Geld und koordinierte das Projekt. Vor Ort begannen 2018 die Bauarbeiten an einem Frauenspital, das auch als Kinderklinik und Notfallstation dienen kann:
Job Zilaba will nicht nur die Gesundheitsversorgung in der armen Region Namutumba verbessern, sondern auch Jobs schaffen. Schon jetzt arbeiten zahlreiche Freiwillige auf der Baustelle – mit der Aussicht, bei der Fertigstellung einen Job im Spital zu erhalten:
Im Sommer 2020 soll das Spital eröffnet werden. Der ugandische Staat ist dann verpflichtet, das Spital mitzufinanzieren. Ausserdem rechnet Job Zilaba damit, dass viele Freiwillige der lokalen Bevölkerung mithelfen werden, das Spital am Laufen zu halten.