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Der November 2002 war fast in der ganzen Schweiz ungewöhnlich feucht. Gemäss Messungen von MeteoSchweiz erreichte der Monatsniederschlag im Kanton Graubünden durchschnittlich 450% des langjährigen Mittels. Mehr als die Hälfte davon fiel vom 14.-16. November 2002. Die grosse Niederschlagsmenge führte dazu, dass es an vielen Orten im Kanton Graubünden (v.a. in der Surselva) zu Überschwemmungen, Rutschungen, Hangmuren und Murgängen kam. Eines der grössten Einzelereignisse des Unwetters war der Murgang in Schlans, welcher mitten durch das Dorf floss und immensen Schaden anrichtete. Ein weiterer Murgang in ähnlichem Ausmass ereignete sich in Rueun, welcher Material im Umfang von 8'800 Lastwagenladungen (ca. 60'000 Kubikmeter) in den Dorfbereich transportierte. Etliche Strassenabschnitte und Gleise der Rhätischen Bahn wurden übermurt. Es gab drei Verletzte, zahlreiche Schäden an Gebäuden und zwei zerstörte Brücken.