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Elliott drängt unter anderem auf eine Überprüfung des Beteiligungsportfolios und Kostensenkungen, um der Aktie auf die Sprünge zu helfen. Derzeit sei der Kurs "zutiefst unterbewertet", kritisierte der Hedgefonds aus dem Imperium des umstrittenen US-Milliardärs Paul Singer. Am Markt kam die Initiative sehr gut an, die Aktien von AT&T legten am späten Montagnachmittag um 3,7 Prozent zu und stiegen auf 37,59 US-Dollar. Zwischenzeitlich erreichten sie sogar einen Wert von 38,14 US-Dollar - der höchste Stand seit Februar 2018.
In einem Vier-Punkte-Plan nennt Elliott Geschäftsteile, die besser abgestossen würden aus Sicht des Hedgefonds: Dazu zählt Elliott unter anderem den Satellitenfernsehanbieter DirecTV, das mexikanische Mobilfunkgeschäft oder Teile des Festnetzgeschäfts. Konzernchef Randall Stephenson solle ausserdem auf grössere Zukäufe in Zukunft verzichten, mahnte Paul Singer in dem Brief. Desweiteren empfiehlt Elliott weitere qualifizierte Kandidaten für den Vorstand.
Das Management des Telekommunikationsriese reagierte am Montag auf den Brief und erklärte, die Vorschläge würden geprüft, einige seien allerdings bereits in der Umsetzung.
Elliott ist als "aktivistischer Investor" dafür bekannt, sich bei Firmen einzukaufen und aggressiv ins Management einzumischen, um mehr Rendite herauszuholen. In Deutschland machte der Hedgefonds im Sommer mit einer Milliardenbeteiligung am Bayer -Konzern von sich reden, auch bei SAP oder Uniper ist der Grossinvestor dabei.
In den USA setzte Elliott zuletzt etwa die Online-Handelsplattform Ebay mit Forderungen nach einer Aufspaltung unter Druck. Zudem machte der Hedgefonds wiederholt mit Klagen gegen zahlungssäumige Regierungen Schlagzeilen. Dazu zählten Wetten auf die Bedienung von Anleihen überschuldeter Länder wie Griechenland oder Argentinien./hbr/knd/jsl
(AWP)