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Ustermer Medaillenschwemme in Sitten
Kein Verein holte an der Kurzbahn-SM mehr Medaillen als der SC Uster Wallisellen. Am erfolgreichsten für den SCUW in den Einzeldisziplinen war Lena Kreundl - die Österreicherin holte viermal Gold.
Der Schwimmclub Uster Wallisellen hat an der Kurzbahn-SM in Sitten im Medaillenspiegel den 2. Platz belegt. Der SCUW gewann im Wallis
24 Medaillen – so viele wie kein anderer Klub.
Die ohne Maria Ugolkova angetretenen Ustermer Frauen steuerten 16 Medaillen bei, doppelt so viele wie die Männer. Da Genève Natation sich aber häufiger Gold sicherte als der SCUW, schwangen die Genfer in der Klubwertung obenaus.
Die erfolgreichste Ustermer Schwimmerin in Sitten war Lena Kreundl. Die seit 2019 für den SCUW startende Österreicherin sammelte neben zwei persönlichen Bestzeiten in den Einzeldisziplinen gleich vier Meistertitel ein. Die 25-jährige Olympiastarterin von 2016 gewann über 100 und 200 m Freistil sowie 100 und 400 m Lagen.
Kreundl könnte ihre Sammlung von nationalen Trophäen am Wochenende bereits erweitern. Dann finden die österreichischen Meisterschaften statt.
Kreundls Klubkollege Antonio Djakovic war in Sitten anzumerken, dass er in der Spitzensport-RS in Magglingen steckt und nicht komplett erholt antreten konnte. Er setzte sich aber über 200 und 400 m Freistil durch.
Über die kürzere Distanz bestätigte der 20-jährige Spitzenschwimmer mit der Zeit von 1:46,00 Minuten auch die Vorselektion für die Mitte Dezember stattfindende Kurzbahn-WM in Melbourne.
Für diese hat der Schweizer Verband nun kurz nach der SM nur eine kleine Delegation nominiert. Neben Djakovic, der an der letzten Kurzbahn-WM Bronze über 400 m Freistil gewonnen hatte, reisen auch Noè Ponti, Langbahn-Europameisterin Lisa Mamié sowie Thierry Bollin nach Australien.
Bollin war neben Roman Mityukov der einzige Athlet, der an der SM einen Schweizer Rekord aufstellte.