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Der Blauanteil im sichtbaren Licht
Ein wichtiger Aspekt, um den störenden und schädlichen Einfluss von Lichtquellen im Aussenraum auf die nachtaktive Fauna zu verringern, ist die Wahl eines geeigneten Lichtspektrums. Viele wissenschaftliche Arbeiten belegen, dass der Anteil von kurzwelligem «blauem» Licht entscheidend ist für das Stör- und Schadpotenzial.
Sichtbares Licht ist ein Teil des elektromagnetischen Spektrums und lässt sich am Einfachsten mit der Wellenlänge in Nanometer (nm) beschreiben. Diese „sichtbaren“ elektromagnetischen Strahlen liegen im Wellenlängen-Bereich von 380 bis 750 nm. Der Blauanteil wird darin etwa zwischen 430 und 490 nm verortet.
LED-Lichtquellen mit Konversions-Technik basieren auf monochrom blauen LED’s, deren Strahlung durch Leuchtstoffe in breitbandiges (polychromes) weisses Licht umgewandelt (konvertiert) wird. Auf dieser Technik basieren heute fast alle LED-Lichtquellen. Weisses Licht kann auch durch additive Farbmischung mit monochromen roten, grünen und blauen LED’s hergestellt werden (RGB-Technik). RGB-LED erreichen aber nicht dieselbe gute Energie-Effizienz wie Konversions-LED und werden deshalb meist nur für farbige Anwendungen eingesetzt.