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Bei einem Erdrutsch in einer abgelegenen Goldschürfergemeinde im Süden der Philippinen sind am Freitag mindestens 27 Menschen getötet worden. Befürchtet werde, dass noch dutzende Menschen mehr verschüttet wurden, teilten die örtlichen Behörden mit.
Elf Verschüttete konnten gerettet werden. Da auch die einzige Strasse in das Gebiet von Erdrutschen betroffen ist, war die Lieferung von schwerem Bergungsgerät behindert. Nach Militärangaben gelangten Dutzende Soldaten und Polizisten zu Fuss und per Helikopter in die Region, um sich an den Rettungsarbeiten zu beteiligen.
Bei dem Erdrutsch am Morgen wurden Hütten, Zelte und mehrere Eingänge zu illegalen Minen verschüttet. Der Bürgermeister des Orts Pantukan, an dessen Rand die Grube liegt, sagte, die Bergleute seien wiederholt vor der Gefahr von Erdrutschen gewarnt worden. In den engen Schächten der illegalen Minen komme es häufig zu Unfällen, sagte Bürgermeister Celso Sarenas.
SDA-ATS