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An der Erhebung PISA 2006 haben sich in der Deutschschweiz verschiedene Kantone mit einer kantonalen Zusatzstichprobe beteiligt. Es sind dies die Kantone Aargau, Basel-Landschaft, Bern, Schaffhausen, St. Gallen, Thurgau und Zürich; hinzu kommt noch die Stichprobe aus dem Fürstentum Liechtenstein. Im Gegensatz zur internationalen Stichprobe, die auf der Population der 15jährigen Jugendlichen im Bildungssystem basiert, repräsentieren die nationalen Zusatzstichproben die Schülerinnen und Schüler der 9. Klassenstufe. Diese Differenz zur international festgelegten Zielpopulation verhindert zwar die Positionierung eines Kantons im internationalen Kontext, ermöglicht jedoch einen Vergleich innerhalb der Schweiz bei gleicher Klassenstufe. Die Konstanthaltung der Klassenstufe führt dazu, dass die Schulleistungen besser in Abhängigkeit von Merkmalen des Bildungssystems sowie der Klasse beziehungsweise des Unterrichts beschrieben werden können.
Die Verantwortlichen der Deutschschweizer Kantone mit kantonalen Zusatzstichproben haben sich dazu entschlossen, die Auswertungen koordiniert von einer Arbeitsgemeinschaft durchführen zu lassen. Für alle beteiligten Kantonen und das Fürstentum Liechtenstein wurden im Dezember 2008 kantonale Porträts publiziert; Zielpublikum sind Personen aus Politik, Verwaltung und Schule. Zusätzlich wird ein Sammelband mit den zugrundeliegenden Analysen vorbereitet.