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Snoopy auf dem Weihnachtsbaum. Vor hundert Jahren wurde der Schöpfer der «Peanuts»-Familie in Minneapolis geboren. Charles M. Schulz zeichnete im Laufe seines Lebens fast 18’000 Comic-Strips mit Charlie Brown, Lucy, Snoopy, Woodstock, Schroeder, Sally, Linus, Peppermint Patty etc. Keine andere Comic-Serie hatte derart Erfolg wie die «Peanuts».
Der erste Peanuts-Comic erschien 1947. Zudem schrieb Schulz Dutzende Drehbücher für Peanuts-Filme. Für sein Lebenswerk wurde er in die «Cartoonist Hall of Fame» aufgenommen und erhielt die höchste zivile Auszeichnung des US-amerikanischen Kongresses, die «Congressional Gold Medal». Er stirbt am 12. Februar 2000 an Darmkrebs.
Schulz wurde von seinen Bewunderern als «wichtiger Alltagsphilosoph der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts» bezeichnet. Die Strips behandeln auf herzliche, witzige Art kleine und grössere Probleme und Sorgen von Menschen in amerikanischen Vorstädten.
Schulz wollte, dass nach seinem Tod die Serie nicht fortgesetzt wird – so, wie es auch Hergé bei «Tintin» verfügt hatte. Doch Vicki Scott hielt sich nicht daran und veröffentliche weitere Geschichten. Doch ihre Abenteuer sind ein fader Abklatsch der tiefsinnigen Geschichten von Charles M. Schulz.