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Infektionsvermeidung
Ein neuer Blick auf die präoperative Körperwaschung
Mölnlycke Health Care und Professor Judith Tanner führen in die Ganzkörperwaschung und die Studienergebnisse aus dem Vergleich zwischen zwei antiseptischen Produkten für die Ganzkörperwaschung und der Waschung mit Seife ein.

Die präoperative Körperwaschung mit einer antiseptischen Lösung wurde vor über 30 Jahren eingeführt. Das Ziel der Ganzkörperwaschung besteht darin, die bakterielle Belastung der Haut und letztendlich das Risiko einer postoperativen Wundinfektion zu verringern. Heute gibt es keine Richtlinien mehr, die die präoperative Körperwaschung mit einem Antiseptikum unterstützen; stattdessen wird häufig Baden oder Duschen mit Seife empfohlen. Trotzdem kommt die präoperative Waschung überall in den Krankenhäusern Europas breit zum Einsatz.

Professor Tanner et al. führte eine randomisierte Studie mit 60 Teilnehmern durch, um die Wirkung von Seife sowie von zwei antiseptischen Waschprodukten auf die koloniebildenden Einheiten über einen Zeitraum von bis zu sechs Stunden zu vergleichen – und die derzeitigen Richtlinien in Frage zu stellen.
Die Ergebnisse der Studie wurden auf der Internationalen Konferenz der Hospital Infection Society (HIS) in Liverpool, England, im Oktober 2010 vorgelegt. Das nachfolgende Video ist eine Aufnahme von Professor Tanners Präsentation auf der Konferenz.
Die Studie kommt zu dem Ergebnis, dass die Ganzkörperwaschung mit HiBiScrub PLUS (4 % Chlorhexidin-Gluconat) von Mölnlycke Health Care signifikant wirksamer war bei der Reduzierung koloniebildender Einheiten als das Waschen mit Seife und Wasser.
Die Studie wurde auch im Journal of Infection Prevention im Jahr 2011 veröffentlicht.