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Martina Sablikova siegte wie bereits in Vancouver über die längste Bahndistanz bei den Frauen. Die 26-Jährige aus Nove Mesto verbesserte in 6:51,54 Minuten gar ihren eigenen Bahnrekord aus dem Vorjahr um knapp drei Sekunden.
Sablikova, die in Vancouver zudem über 3000 m triumphiert hatte, holte für Tschechien in Sotschi die zweite Goldmedaille. Zuvor hatte Eva Samkova im Boardercross ebenfalls einen Olympiasieg für die Tschechen errungen.
Bereits 21 niederländische Medaillen
Die 8-fache Weltmeisterin Sablikova durchbrach mit ihrem Sieg auch die Dominanz der Niederländerinnen. Mit Ireen Wüst und Carien Kleibeuker klassierten sich zwei Läuferinnen aus dem «Oranje»-Team aber auf den Rängen 2 und 3. Es sind die Medaillen Nummer 20 und 21 für die Niederländer im Eisschnelllauf.
Pechstein verpasst Rekord
Ohne Medaille blieb Claudia Pechstein, die den 5. Rang belegte. Deutschland blieb damit nicht nur zum ersten Mal seit 50 Jahren im Eisschnelllauf ohne Edelmetall. Die bald 42-jährige Pechstein verpasste es auch, als erste Athletin an sechs Olympischen Spielen mindestens eine Medaille zu gewinnen.