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Johann Wilhelm Hertel wurde 1727 in Eisenach geboren und starb 1789 in Schwerin. Sein Vater war ein begabter Violinist und Konzertmeister in der Eisenacher Hofkapelle. Der junge Johann Wilhelm begleitete seinen Vater bereits mit 12 Jahren auf dem Cembalo. Er bekam auch eine Ausbildung als Violinist beim berühmten Franz Benda.
Hertel wirkte ab 1744 als Hofkapellmeister in Strelitz und später in Schwerin. Er war bekannt mit vielen Musikern der Berliner Schule, so mit den Brüdern Franz, Georg und Joseph Benda, mit Carl Philipp Emanuel Bach und mit Carl Heinrich Graun.
Kompositionen von Johann Wilhelm Hertel
Hertel komponierte viele Sinfonien, Konzerte, Oratorien, Kantaten, Klavierwerke und Lieder. Da die meisten Kompositionen für die Höfe in Strelitz und Schwerin entstanden, wurden nur wenige Werke zu seinen Lebzeiten gedruckt. Besonders die frühen Werke für Tasteninstrumente wie auch die Sonaten für Oboe oder Flöte können sehr gut auf der Orgel gespielt werden.