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Worum geht es?
Dori, Geschichtslehrer aus Jerusalem, lässt Frau und Sohn zurück, um seinen Vater zu suchen, der in einer Lebenskrise irgendwo in Südamerika neu anfangen will. Auf der Reise lernt er Radiomoderatorin Inbar kennen, die Israel ebenfalls verlassen hat, um Südamerika zu erkunden. Bald ist es eine gemeinsame Suche – nach der eigenen jüdischen Identität.
Wer ist der Autor?
Eshkol Nevo, 42, ist in Jerusalem und Detroit (USA) aufgewachsen. Der studierte Psychologe arbeitete zuerst als Werbetexter, ehe er seinen ersten Roman schrieb. «Neuland» ist sein drittes grosses Werk. Nevo wurde unter anderem auch schon am Salon du livre in Paris ausgezeichnet.
Der wichtigste Satz?
«Ich spürte, dass ich es zulassen musste, auseinanderzubrechen, um mich neu zusammenzusetzen.»
Für wen?
Allen, die die Zerrissenheit Israels und seiner Bevölkerung zwischen Verfolgtsein und eigener Aggression auch schon ratlos hinterlassen hat, gibt dieses Buch spannende neue Perspektiven.
Nach der Lektüre?
Auch die dunkelsten Schatten der Vergangenheit lassen sich besiegen, wenn man den Mut aufbringt, sich ihnen zu stellen.