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Kommentar: Andrea Kager
Eine Mörder- und zwei Liebesgeschichten im China des 19. Jahrhunderts. Eine Martial-Arts-Phantasie, die Ang Lee als ein Ballett der kämpfenden Körper inszeniert. Es spielen: zwei Meister der Kampfkunst, die ihre Liebe den Konventionen opfern, ein 400jähriges Schwert, das gestohlen und wieder gefunden wird, die unbändige Jiao Long (Drachen), die vor einer arrangierten Ehe flieht, und ihr Geliebter Luo Xiao Hu (Tiger), der sie für sich gewinnen möchte. Wie in allen Märchen geht es um den Kampf zwischen Gut und Böse, um Ideale wie Gerechtigkeit, Pflicht und Liebe. Li Mu Bai hat Rache geschworen. Seit langem ist er – einer der grössten Meister der Kampfkunst – hinter der Mörderin Jade Fuchs her, die seinen Meister umgebracht hat. Ihm zur Seite steht Yu Xiu Lian, erfahrene Kämpferin und Witwe des toten Meisters. Beide sind einander in Liebe verbunden, wagen jedoch nicht, ihre Gefühle zu zeigen.