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Kongo (Demokratische Republik)
Gegenwärtig betreut Swisshand im Kongo 25 Programme. Bisher (Stand März 2017) hat Swisshand insgesamt 534 000 US-Dollar eingesetzt. Daraus entstanden 25 418 Kredite im Umfang von 3 745 196 US-Dollar. Jeder Spenderfranken aus der Schweiz wurde also bisher sieben Mal eingesetzt. Swisshand arbeitet im Kongo teils mit Diözesen, teils mit vertrauenswürdigen NGO’s zusammen. Die Programme verteilen sich auf folgende Orte: Mbandaka, Bolomba, Abunakombo, Basankusu, Lisafa und Ndeke (Provinz Equateur); Kisangani (Provinz Orientale); Inongo und Idiofa (Provinz Bandundu) sowie Kindu (Maniema); Kinshasa, Kisantu, Matadi und Boma (Provinz Bas-Congo).
In diesem riesigen Land herrscht grosse Armut. Die Aktivitäten von Swisshand beschränken sich zurzeit auf den Westen und das Zentrum des Landes. Im Osten wäre der Einsatz zu riskant, weil das Gebiet nahe der Grenze zu Uganda und Rwanda-Burundi immer wieder von Guerilla-Angriffen heimgesucht wird. Der Kongo ist politisch sehr unstabil. Reisen in abgelegene Gebiete sind aus Sicherheitsgründen und wegen der schlechten Strassenbedingungen kaum möglich, und auch die Kommunikation ist wegen des häufigen Stromausfalls schwierig. Trotz all dieser Unbill ist Swisshand überzeugt, die Aufgabe, den Ärmsten der Gesellschaft zu helfen, auch im Kongo erfüllen zu können.