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Um auf Kosten der Fluggesellschaft nach Südfrankreich zu fliegen, soll sich eine Frau als Angehörige eines Opfers des Germanwings-Absturzes ausgegeben haben. Die Lufthansa prüft derzeit rechtliche Schritte gegen die vermeintliche Verwandte, wie ein Sprecher am Donnerstag sagte. Laut der «Halterner Zeitung» hatte die Frau fälschlicherweise behauptet, die Cousine einer Lehrerin des Gymnasiums in Haltern zu sein, das bei dem Unglück in den französischen Alpen 16 Schüler und zwei Lehrerinnen verlor.
Die Zeitung beruft sich auf den Vater der verunglückten Frau. Wegen Betrugsverdachts nahm die Polizei in Höxter im Bundesland Nordrhein-Westfalen Ermittlungen auf. Nach Angaben eines Polizeisprechers hatte sich die Lufthansa an die Behörde gewandt. «Der Lufthansa ist der Vorfall bekannt», sagte ein Sprecher der Fluggesellschaft am Donnerstag, ohne die Einzelheiten zu bestätigen. (whr/sda/dpa)