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Der Schmuck-Geisterpfeifenfisch (Solenostomus paradoxus) gehört zur Familie der Geisterpfeifenfische (Solenostomidae) und zur gleichen Ordnung wie Seepferdchen, Seenadeln, Trompetenfische, Flötenfische, Schnepfenfische, Leierfische, Meerbarben, Flughähne und Flügelrossfische. Der wissenschaftliche Name kommt aus dem Griechischen und setzt sich aus Solenostomes (=Röhrenmund) und „paradoxus“ (paradox, was sich auf sein unübliches Aussehen bezieht) zusammen.
Sein Verbreitungsgebiet umfasst den Westlichen Pazifik bis zum Indischen Ozean, wo er bodennah in Riffen mit einer gewissen Strömung in Tiefen bis zu 30 m ein Leben als Lauerjäger führt. Dort findet er auch genügend seiner bevorzugten Nahrung: Schwebegarnelen (Mysida) und andere kleinen Krebstierchen, die er in seinen röhrenartigen Mund saugt. Er lebt hauptsächlich in/bei Federsternen, Gorgonien oder Weichkorallen. Solenostomus paradoxus wird bis zu 12 cm lang. Die Weibchen sind meist grösser als die Männchen.
Der mit bis zu 35 Knochenplatten geschützte Körper variiert farblich zwischen schwarz, rot, gelb oder weiss bis zu ganz transparent bei Jungtieren, die sich erst seit kurzem in Bodennähe niedergelassen haben. Die Grundfärbung wird durch unregelmässige Streifen und Flecken durchzogen. Die ganze Haut ist mit weichen, fransenartigen Auswüchsen (ähnlich kurzer Tentakeln) übersäht. Die Schnauze ist sehr langgezogen und der obere Teil der Mundöffnung zieht sich nach oben. Die Flossen sind alle eher spatenförmig oder abgerundet und, im Vergleich zu denen der verwandten Seenadeln, gross und gut ausgebildet. Die Kiemen sind kleingetüpfelt und daher, im Vergleich zur Färbung des restlichen Körpers, gut sichtbar. Alles in allem, ist er durch sein Aussehen perfekt getarnt.
Obwohl man Solenostomus paradoxus meistens paarweise vorfindet, können sie sich auch in Gruppen von bis zu 12 Tieren versammeln. Der Geisterpfeifenfisch ist in seinem Verbreitungsgebiet zwar nicht unbedingt selten, aber aufgrund seiner guten Tarnung schwer zu finden.