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Am ersten Tag der Beratung über die Staatsrechnung sowie die Tätigkeitsberichte sämtlicher Direktionen und staatlicher Anstalten kam auch eine gewisse Unzufriedenheit über die Fortschritte bei der Digitalisierung zum Ausdruck. Als Berichterstatter der Kommission erwähnte Grossrat Gabriel Kolly (SVP, Corbières), dass seit der Einführung der neuen Website des Kantons im letzten Jahr viele Probleme aufgetaucht seien. «Insbesondere die Suchmaschine ist nicht toll», meinte er.
«Es betrifft nicht nur die Probleme bei der Suchmaschine», meinte David Bonny (SP, Prez-vers-Noréaz). Er habe am letzten Wochenende vergeblich Abstimmungsresultate über den Gemeinderat von Bulle gesucht. Selbst Ratspräsident Roland Mesot (SVP, Châtel-St-Denis) sagte, als häufiger Nutzer der Website sei auch er nicht zufrieden. Staatsrat Georges Godel (CVP) als oberster Informatiker des Kantons sagte: «Es wurden Massnahmen getroffen, damit es besser wird.»
Grossrätin Solange Berset (SP, Belfaux) ging auch auf Probleme im Amt für Informatik ein. Sie kritisierte die hohe Personalfluktuation und die auswärtigen Mandate. Godel verwies dazu auf einen Mangel an verfügbaren Ingenieuren. Die auswärtigen Mandate verteidigte er aber, weil sie oft für zeitlich limitierte Projekte gewählt würden. «Wir haben eine klare Vision der Digitalisierung», versicherte Godel.