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“Das ganze Wochenende war eine grossartige Erfahrung, ich habe jede Minute genossen”, sagte der Berner Verteidiger, der als dritter Schweizer nach Mark Streit (2009) und Jonas Hiller (2011) am All-Star-Game teilnahm. Da die Partie im Stadion seiner Franchise stattfand, durfte er zusammen mit seinen Teamkollegen bei den Predators, Torhüter Pekka Rinne, Shea Weber und James Neal, den ersten Einsatz bestreiten.
Im Final setzte sich das Team Pacific gegen das Team Atlantic 1:0 durch. Den einzigen Treffer schoss Corey Perry. Als Belohnung für den Sieg gab es einen Check in Höhe von einer Million Dollar. Es spielten jeweils Drei gegen Drei während 20 Minuten.
Eine spezielle Geschichte schrieb John Scott, der von den Fans ins All-Star-Game gewählt worden war und das Team Pacific als Captain anführte. Der 33-Jährige, eher bekannt als Raubein, erzielte zwei Tore und wurde zum MVP ernannt. Dabei spielt er derzeit gar nicht in der NHL, sondern in der AHL bei den St. John’s IceCap, dem Farmteam von den Montreal Canadiens. Mitte Januar war er von Arizona zu Montreal getradet worden. “Ich kann das nicht in Wort fassen”, so Scott, dessen Frau demnächst Zwillinge auf die Welt bringen wird.
(SDA)