Document ID: /curiavista/filtered/00000.jsonl.gz/161382

<h2>SubmittedText<h2><p>Am 22. Januar 2015 und am 24. Januar 2015 wurde durch zivile Drohnen der Luftraum unmittelbar über dem Rayon von Konferenzzentrum und Hotels am WEF in Davos verletzt. Damit waren Menschen und Infrastruktur einem grossen Risiko ausgesetzt, da Drohnen entweder mit Sprengsätzen oder mit chemischen Substanzen einen verheerenden Schaden anrichten können.</p><p>Warum wurden diese unerlaubten Flugobjekte entweder durch die Bodluv oder durch die Polizei nicht frühzeitig erkannt und vernichtet?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>In den angesprochenen Fällen lag der Umgang mit Minidrohnen im Verantwortungsbereich der Kantonspolizei Graubünden. Diese sperrte den Luftraum um Davos für Minidrohnen während des World Economic Forum. Es liegt in der Kompetenz der Kantone, strengere Auflagen oder Einschränkungen gegenüber denjenigen des Bundesamtes für Zivilluftfahrt zu erlassen.</p><p>Die Kantonspolizei Graubünden erkannte in den angesprochenen Fällen rasch den Verstoss gegen die geltende Luftraumsperre. Gegen die fehlbaren Piloten wurde jeweils umgehend interveniert und der Flug der Quadrocopter beendet.</p><p>Die Angehörigen der Armee wurden bezüglich der Bedrohung durch Minidrohnen und der geltenden Verantwortlichkeiten sensibilisiert. Besondere Beobachtungen mussten umgehend an die Polizei weitergeleitet werden.</p>