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Auf Sulawesi in Indonesien leiden Kinder und Familien noch immer unter den Folgen des verheerenden Erdbebens und Tsunamis, die im September 2018 stattfanden. Die Naturkatastrophe hinterliess verheerende Schäden für Mensch und Umwelt und beeinträchtigte langfristig das Leben von 1,5 Millionen Menschen, darunter 375'000 Kinder.
Unser Projekt hat das übergeordnete Ziel, den Zugang zu sicheren, integrativen und altersgerechten Lernmöglichkeiten für Kinder im Schulalter in drei betroffenen Distrikten zu verbessern: Palu, Sigi und Donggala. Dazu gehört die Bereitstellung von sicheren, mit Schulmaterialien ausgestatteten und behindertengerechten Lernräumen in 30 gezielten Schulen und die Schulung in Katastrophenprävention und umfassender Schulsicherheit, um die Risiken bei zukünftigen Naturkatastrophen zu verringern.
Regionen
Palu, Sigi und Donggala auf Zentral-Sulawesi.
375'000 Kinder
leiden unter den Folgen des Erdbebens und Tsunamis.
1'300 Schulen
wurden beschädigt oder zerstört.
Ausgangslage
Am 28. September 2018 wurde die Provinz Zentral-Sulawesi in Indonesien von einer Reihe starker Erdbeben heimgesucht. Das Erdbeben von Stärke 7,4 löste einen Tsunami aus, der die Strände in Palu und Donggala traf. Es wurden 770 Nachbeben gemeldet.
Die am stärksten betroffenen Gebiete sind die Bezirke Palu Stadt, Donggala und Sigi. Mehrere Tausend Personen sind gestorben oder wurden schwer verletzt, über 160’000 Personen mussten fliehen. Rund 40’000 Gebäude und 2500 Klassenzimmer wurden beschädigt oder zerstört.
Um den aktuellen Bedürfnissen gerecht zu werden und im Einklang mit dem Kontext in der Provinz Zentral-Sulawesi, die sich auf dem Weg des Wiederaufbaus befindet, hat das Projekt zum Ziel, einen angemessenen, sicheren und schützenden Lernraum für Mädchen und Jungen in 30 Schulen zu schaffen. Bei diesen schützenden Lernräumen handelt es sich entweder um neu errichtete temporäre Lernräume oder reparierte bestehende Klassenzimmer als eine nachhaltige Lösung.
Ergebnis 1
Von der Katastrophe betroffene Kinder haben Zugang zu sicheren, ausgestatteten und behindertengerechten Lernräumen.
Ergebnis 2
Die Widerstandsfähigkeit von Schulen und Gemeinden gegenüber Katastrophen wird durch die Umsetzung der Katastrophenpräventions- und Sicherheitsprogrammen in Schulen hergestellt und gestärkt.
Bildung in der Nothilfe
In der humanitären Hilfe setzen wir uns zum Ziel, mittels Zugang zu wichtigen Dienstleistungen wie Nahrung, Medikamente und Bildung und aktiver Beteiligung am Wiederaufbau zu einer sofortigen und dauerhaften Veränderung im Leben der von Erdbeben und Tsunami betroffenen Kinder und ihren Familien beizutragen.
Bei der Schadensbeurteilung wurde festgestellt, dass durch das Erdbeben und den Tsunami viele Lernräume und Schulen zerstört wurden. Dies hat erhebliche Auswirkungen und wird die Erholung der Gemeinden erschweren; die anhaltende Unterbrechung des Bildungswesens wird die Zukunft der Kinder beeinträchtigen.
Daher ist es wichtig, auch oder gerade besonders in Katastrophensituationen Bildung garantieren zu können und die Schulen nachhaltig wieder aufzubauen.
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