Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03612.jsonl.gz/3525

Im Duell mit Lettland 1 um Steuermann Oskars Melbardis rettete Alexander Subkow schliesslich 9 Hundertstel ins Ziel.
Noch knapper fiel der Kampf um die Bronzemedaille aus, wo USA 1 (Steven Holcomb) gegenüber Russland 2 (Alexander Kasjanow) um 0,03 Sekunden das bessere Ende für sich behielt. Kasjanow hatte sich bereits im Zweierbob auf dem undankbaren 4. Platz klassiert.
Eine Enttäuschung setzte es für Deutschland ab. Wie schon im kleinen Schlitten blieb die ambitionierte «Adler»-Delegation im Viererbob mit den Plätzen 6, 7 und 10 ohne Medaille.
Zu viele Fehler bei Hefti
Beat Heftis Medaillenhoffnungen waren bereits im 3. Lauf geknickt worden. In jenem Run wuchs der Rückstand auf Platz 3 von 2 auf 5 Zehntel an. Auch zum Abschluss gelang dem Appenzeller kein sauberer Lauf. «Ich hatte in beiden Läufen zu viele Fehler drin, die Zeit kosteten», sagte Hefti, «das liegt hier nicht drin».
Schliesslich rettete er 1 Hundertstelsekunde Vorsprung auf die neuntplatzierten Kanadier ins Ziel. Auf den Bronzeplatz fehlten 0,76 Sekunden. «Um eine Medaille zu holen, hätte alles zusammenpassen müssen», befand Hefti.
Versöhnlicher Abschluss
Mit dem Gewinn eines olympischen Diploms endeten die Olympischen Spiele für Steuermann Hefti und seine Anschieber Alex Baumann, Jürg Egger, Thomas Lamparter versöhnlich. Im Gegensatz zum Zweierbob, in welchem Hefti am vergangenen Montag zusammen mit Baumann die Silbermedaille gewonnen hatte, gehörte der 36-jährige Ostschweizer im grossen Schlitten trotz Gewinn des EM-Titels Ende Januar in Königssee nicht zu den Topfavoriten.