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Ein am vergangenen Mittwoch veröffentlichter Gerichtsakt zeigt, dass Facebook Werbetreibende bezüglich der potenziellen Reichweite angelogen hat. Für die künstliche Überhöhung der Reichweite soll Facebook bewusst Fake-Accounts und Duplikate in die Berechnungen miteinbezogen haben. Auffällig sei dies unter anderem deswegen geworden, weil der Konzern in bestimmten US-Bundesstaaten eine potenzielle Reichweite angezeigt haben soll, die die dortige Bevölkerungszahl überschritt.
Facebook argumentierte gegen diesen Vorwurf damit, dass es sich explizit nur um Schätzungen handle. Die Klageschrift hält allerdings dagegen, dass Werbetreibende und Kunden ebendiese angezeigten Daten nutzen, um ihr Budget einzuteilen und zu entscheiden, ob sie Anzeigen schalten wollen.