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Kanada ist erneut Olympiasieger im Eishockey. Das Team von Headcoach Mike Babcock bezwingt zum Abschluss der Olympischen Winterspiele im Final in Sotschi Weltmeister Schweden diskussionslos mit 3:0.
Jonathan Toews, der Captain von Stanley-Cup-Sieger Chicago, eröffnet das Skore in der 13. Minute.
Sidney Crosby erhöht im Mitteldrittel mit seinem ersten Turniertreffer auf 2:0 und Chris Kunitz, der Teamkollege von Crosby bei den Pittsburgh Penguins, entscheidet in der 50. Minute mit einem herrlichen Schuss ins Lattenkreuz den einseitigen Final zugunsten der Kanadier endgültig.
Die Schweden, Olympiasieger 1994 und 2006, sind im Rückstand liegend zu keiner Reaktion mehr fähig.
Neben den Torschützen und dem starken defensiven Kollektiv ragt bei Kanada auch Torhüter Carey Price heraus. Dem Goalie der Montreal Canadiens gelingt nach dem 1:0 im Halbfinal gegen die USA erneut ein Shutout. Carey, der Roberto Luongo im kanadischen Tor als Nummer 1 abgelöst hatte, kassierte in fünf Spielen nur drei Gegentreffer.
Kanada wiederholt damit seinen Triumph von 2010 in Vancouver, als Sidney Crosby mit seinem Treffer in der Verlängerung des Finals gegen die USA die ganze Nation erlöst hatte. Für das Mutterland des Eishockeys ist es der insgesamt neunte Olympiasieg und der dritte Triumph an den letzten vier Turnieren. (dux/si)