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Die Schweizer Luftwaffe benötigt die Gripen
Tagtäglich fliegt die Schweizer Luftwaffe luftpolizeiliche Einsätze, um in Not geratene Flugzeuge zum Boden zu geleiten, Flugzeuge zu identifizieren und diese nötigenfalls zur Landung zu zwingen. Überwachung und Schutz des Schweizer Luftraums gehören ebenso zu ihren Aufgaben, wie der Schutz der Bevölkerung und der kämpfenden Soldaten im Konfliktfall. Die bestehenden 54 Flugzeuge des Typs Tiger können bei schlechtem Wetter und bei Nacht nicht fliegen und werden deshalb nach dreissig Dienstjahren im Jahr 2016 ausgemustert, da sie zum Schutz der Schweiz und ihrer Bevölkerung nicht mehr viel beitragen können.
Ersetzt werden sollen sie durch lediglich 22 moderne Gripen-Kampfflugzeuge, für welche man sich nach einem jahrelangen Evaluationsverfahren entschieden hat und welche auch in anderen Armeen erfolgreich eingesetzt werden. Bezahlt werden die anfallenden 3,126 Milliarden aus dem nun zu schaffenden Gripen-Fonds, in welchen während 11 Jahren je 300 Millionen aus dem ordentlichen Armee-Budget einbezahlt werden. Es werden also keine zusätzlichen Mittel benötigt und die Schwedischen Partner werden zudem verpflichtet, der Schweizer Wirtschaft im Gegenzug Aufträge im Wert von 2,5 Milliarden Franken zu vergeben.
Die Schweizer Luftwaffe benötigt diese 22 Gripen als Ergänzung zu den 32 F/A-18, um die Souveränität als unabhängiges und neutrales Land zu erhalten und die Sicherheit und den Schutz in Friedens- wie auch in Konfliktzeiten zu gewährleisten. Ich sage deshalb aus Überzeugung ja zur Sicherheit unseres Landes, ja zu einer unabhängigen Schweizer Armee und deshalb auch ja zum Gripen am 18. Mai.
Markus Hürlimann, Präsident SVP Kanton Zug