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Wer sich nur am Wochenende aufraffen kann, Sport zu treiben, tut seiner Gesundheit trotzdem etwas Gutes. Das zeigt eine Studie.
Wer sich nur am Wochenende aufraffen kann, Sport zu treiben, tut seiner Gesundheit damit trotzdem etwas Gutes. Sogenannte «Wochenend-Kämpfer» haben ein rund 40 Prozent geringeres Risiko für tödliche Herzinfarkte oder Schlaganfälle, verglichen mit Menschen, die ihr Leben als Couch-Potato verbringen. Das allgemeine Sterberisiko ist bei den Wochenendsportlern um fast 30 Prozent erniedrigt – und damit fast so tief wie bei Hobbysportlern, die mehrmals pro Woche trainieren. Das zeigt eine aktuelle Studie an fast 64’000 Menschen über 40 Jahre.
Je nachdem, wie oft und wie viel die Befragten sportelten, teilten die Forscher sie in verschiedene Gruppen ein: Die «Wochenend-Kämpfer» trainierten am Wochenende im Durchschnitt 300 Minuten. Die Gruppe der «ungenügend Aktiven» kam wöchentlich auf 60 Minuten Sport, die «regelmässig Aktiven» auf durchschnittlich 450 Minuten, verteilt auf sieben Trainings pro Woche. Dann verglichen die Wissenschaftler die Sterblichkeit dieser Hobbysportler mit Menschen, die keinen Sport trieben. Auch tödlichen Tumoren scheint Sport demnach vorzubeugen – je mehr Aktivität, desto geringer war die Krebssterblichkeit. Zum Trost für alle, die noch weniger trainieren als ein «Wochenend-Kämpfer»: Auch wenig Sport bringt etwas – das Sterberisiko insgesamt war bei den «ungenügend Aktiven» praktisch gleich wie bei den Wochenendsportlern. Abzuraten ist jedoch vom Leben als «Couch-Potato»: Diese Gruppe schnitt in allen untersuchten Bereichen eindeutig am schlechtesten ab (Quelle: «JAMA Intern Med»).