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Die Technik der alten Motoren stellt ein absolut hochstehendes Technikgebiet und faszinierendes Zeitfenster dar, von einer sich von der Dampfmaschine ablösenden Bauweise und immer noch stark wandelnden Motorenbau, welche wohl das 19. und 20. Jahrhundert massgeblich beeinflusste.
Die frühesten Motoren könnten um 100 v.C. Herons Rauchturbinen zum Öffnen grosser Tore gewesen sein.
1678 soll Ferdinand Verbiest im Dienste des Kaisers von China ein Dampfauto gebaut haben. Auch sind Vermutungen zum Umgang ägyptischer Priesterschaft mit Heissgasen zum Bewegen riesiger Türen plausibel.
Die technische Entwicklung zu heutigen Motoren begann nachvollziehbar mit der von Thomas Savery und Thomas Newcomen erfundenen und 1778 von James Watt weiter entwickelten Dampfmaschine.
Die Dampfmaschine veränderte die wirtschaftlichen und sozialen Strukturen Europas und löste die industrielle Revolution aus. Es gab nicht nur ortsfeste Maschinen, sondern nach der Erfindung der Hochdruckdampfmaschine von Richard Trevithick auch die Lokomobile (eine fahrbare, teilweise selbstfahrende Dampfmaschine zum Antrieb von Dreschmaschinen oder zum Dampfpflügen), Dampflokomotiven, Dampfschiffe, Dampftraktoren und -strassenwalzen.
1816 erfand Robert Stirling den später nach ihm benannten Heissluftmotor. Er suchte nach einer Maschine ohne den explosionsgefährdeten Kessel.
Einer der ersten brauchbaren Verbrennungsmotoren - ein Gasmotor nach dem Zweitaktprinzip - wurde von Étienne Lenoir erfunden, 1862 von Nikolaus August Otto durch die Entwicklung des Viertaktprinzips verbessert und später nach ihm benannt. Der Ottomotor war zunächst zu gross und zu schwer, um in ein Automobil eingebaut werden zu können. Dieses Problem lösten nahezu gleichzeitig Gottlieb Daimler und Carl Friedrich Benz.
Auch nach der Erfindung der Verbrennungsmotoren war die Dampfmaschine noch ein viel verwendeter Antrieb – es konnte billige Kohle oder Holz als Brennmaterial verwendet werden. Aufgrund des besseren Wirkungsgrades und der hohen Energiedichte der Kraftstoffe sind seitdem aber Verbrennungsmotoren in den Vordergrund getreten, die die chemische Energie der Brennstoffe in ihrem Inneren in Wärmeenergie und dann in mechanische Energie umwandeln.