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Erst vor zwei Wochen zeigte Martina Hingis, 33, dass sie das Tennisspielen nicht verlernt hat: Zusammen mit ihrem Schützling, der Deutschen Sabine Lisicki, 24, gewann sie das Tennis-Turnier in Miami. Und vielleicht ist die einst so erfolgreiche Schweizerin so wieder auf den Geschmack gekommen.
Im Interview mit Wimbledon.com schwärmt Hingis von ihrem gemischten Doppel mit Tennis-Ass Roger Federer - die zwei gewannen 2001 den Hopman Cup in Australien. Es war der einzige Mixed-Sieg, den Hingis bisher verbuchen konnte. Er sei ein grossartiger, talentierter Partner gewesen, sagt sie. Und: «Zu einem Doppel mit ihm in Wimbledon würde ich nicht nein sagen.»
Ihr Talent fürs Tennis entdeckte Hingis übrigens schon im frühen Kindesalter. Als sie drei Jahre alt gewesen sei, habe man zu zählen begonnen, wie oft sie Bälle übers Netz brachte. «Als ich dann zwei- bis dreihundert schaffte, fanden wir, es sei Zeit, mit dem Zählen aufzuhören.» Mittlerweile blickt Hingis auf eine erfolgreiche Tennis-Karriere zurück, war 209 Wochen lang Weltranglistenerste und gewann fünf Grand-Slam-Titel im Einzel. Ein guter Grund, das Leben des Ausnahmetalents vielleicht einmal zu verfilmen. Für ihre Rolle liefert Hingis zumindest schon einmal ihre persönlichen Wunschkandidatinnen: «Vielleicht Natalie Portman oder Jennifer Garner.»
Zwischen den Zeilen findet Frau im Interview dann auch noch einen Tipp für beanspruchte Füsse und Beine. Hingis reibt sich diese nach einem Spiel nämlich gerne mit Arnica-Gel ein - das kühle und reguliere die Blutzirkulation. Und selbst zum Thema Essen findet sich ein Statement. Auf die Frage, ob sie lieber Erdbeeren mit Schlagrahm oder Gurkensandwiches esse, antwortet Hingis: «Ganz klar Erdbeeren mit Rahm. Ich mag Gurken mit Salz, aber nicht in Sandwiches.»