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Eiseninfusionen:
Eisenmangel ist das häufigste Mangelerscheinungsbild beim Menschen. Die folgenden Personen leiden immer mehr unter Eisenmangel:
• Frauen im Menstruationsalter
• Kinder (Kinder mit ADH und ADD leiden häufig an Eisenmangel)
• Erwachsene ab 65 Jahren
• Athleten
• Menschen mit chronischen Hauterkrankungen (Neurodermitis, Psoriasis)
• Vegetarier
Die Symptome eines Eisenmangels sind vielfältig: Erschöpfung, Energiemangel, Konzentrationsschwierigkeiten, depressive Verstimmungen, Reizbarkeit, Stimmungsschwankungen, Schlafstörungen, Schwindel, brüchige Nägel, Anfälligkeit für Infektionen, Verschlechterung der sportlichen Aktivitäten usw.
Für die Diagnostik des Eisenmangels sind neben einer ausreichenden Anamnese die Laboruntersuchungen (BB, CRP, Ferritin Spiegel, Transferrinsättingung und offensichtlich Differentialdiagnosehypochrome mikrozytäre Anämie) maßgeblich.
In unserer Praxis führen wir orale und intravenöse Eisenmangeltherapien durch. Die Durchführung der Eiseninfusion hat folgende Indikationen: niedrige Ferritinspiegel und Transferrin Sättigung, Unverträglichkeit und schlechte Eisenaufnahme im Darm usw.
Die Eiseninfusionstherapie hängt vom Schweregrad ab. In der Regel werden 2 bis 6 Infusionen mit dem Venofer-Eisenpräparat (Eisensaccharose) durchgeführt. Für Patienten mit Eisenmangelanämie, verwenden wir das hochkonzentrierte Medikament Eisencarboxymethose (Ferinject).
Eine nächste medizinische Kontrolle mit Ferritin Messung ist nach 3 Monaten geplant. Anschließend werden weitere Maßnahmen zur Verhinderung von Eisenmangel erörtert.