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D 1931 110'
Regie: Georg Wilhelm Pabst
Drehbuch: Bertold Brecht
Kamera: Fritz Arno Wagner
Mit: Rudolf Forster, Carola Neher, Reinhold Schünzel, Fritz Rasp, Valeska Gert, Lotte Lenya, Hermann Thimig, Ernst Busch, Waldimir Sokolow
Macheath, genannt Mackie Messer, heiratet Polly, die Tochter des Londoner Bettlerkönigs Peachum. Dieser will seine Tochter nicht hergeben und erpresst den Polizeichef Tiger-Brown, seinen Schwiegersohn zu verhaften. Mackies eifersüchtige Freundin Jenny verrät ihn ...
Der Film wurde 1933 von den Nazis verboten und gilt inzwischen als ein Meisterwerk des frühen Tonfilms in Deutschland.
Pabsts Film, im Atelier gedreht, vorwiegend im Halbdunkel spielend, erinnert in seiner Bildgestaltung nicht selten an die Ästhetik des deutschen Stummfilms der 20er Jahre. Rudolf Forster verkörpert Mackie Messer als zynischen und eleganten Gauner. Seine Beziehung zu Polly entwickelt beinahe romantische Züge die beide, aus dem kriminellen Milieu aufgestiegen in der Bürgerlichkeit ankommen lässt: Mackie wird Direktor einer von Polly gegründeten Bank.