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Die Hoffnung auf eine Rettung erfüllt sich für Marussia nicht. Das Formel-1-Team muss seinen Betrieb nach der vergeblichen Suche nach neuen Geldgebern einstellen.
Der Insolvenzverwalter hatte den Verantwortlichen der Equipe bis zum frühen Freitagnachmittag die Frist gesetzt, um neue Investoren zu finden. Die Suche verlief ergebnislos, nachdem sich Gespräche mit zwei möglichen Interessenten zerschlagen hatten. Betroffen von der Schliessung des Betriebs sind rund 200 Angestellte.
Noch vor zwei Tagen hatte sich Marussia auf die Starterliste für die kommende Saison setzen lassen, um im Falle einer Rettung des Teams die Lizenz zu sichern. Wegen den finanziellen Schwierigkeiten hat die Equipe bereits auf die Teilnahme am Grand Prix der USA in Austin verzichten müssen und ist an diesem Wochenende auch in Brasilien nicht am Start.
Unter Marussia hatte das Team in der Formel 1 seit 2012 firmiert, nachdem es die ersten zwei Jahre unter dem Namen Virgin angetreten war. In dieser Saison gewann das Team dank des 9. Platzes des danach im Grand Prix von Japan schwer verunfallten Franzosen Jules Bianchi zwei WM-Punkte. (pre/si)
24. Oktober 1971: Jo Siffert crasht mit seinem BRM P160 in Brands Hatch. Sofort geht das Wrack in Flammen auf, der Schweizer hat keine Chance. Schon zu Lebzeiten ist er eine Legende, durch seinen Rennfahrertod wird er zum Mythos.
Dass es überhaupt zu diesem Rennen kommt, ist Schicksal. Samstag, 23. Oktober 1971: Jo Siffert fährt in Brands Hatch mit seinem BRM P160 Trainingsbestzeit und einen neuen Streckenrekord. Hier, etwa 30 Kilometer südöstlich von London, wird die Formel-1-Saison 1971 abgeschlossen.
Eigentlich hätte der GP von Mexiko an diesem Wochenende die Saison beschliessen sollen. Aber weil Pedro Rodrigues am 11. Juli tödlich verunglückt ist, wird dieser GP abgesagt. Der Mexikaner war Teamgefährte Sifferts …