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Zur Zeit der Gründung des KRV-Ruswil im Jahre 1916 stand das Pferd vorwiegend in den Diensten der Landwirtschaft und der Armee. Die Freizeitgestaltung mit dem Pferd spielte kaum eine Rolle. Dementsprechend beschränkte sich die Vereinstätigkeit auf wenige Veranstaltungen. Eintagesritte bis ins Eigenthal oder St. Urban, der Josefsritt , Meldeübungen und gelegentliche Sonntagsritte bestimmten das Jahresprogramm. Vereinzelt pflegte man bereits schon den Springsport. Die ersten Übungsplätze des Kavallerie-Vereins Ruswil und Umgebung waren bei der Bleischür, in der Unterroth und in der Grueb.
Die Motorisierung der Landwirtschaft verdrängte das Arbeitspferd je länger desto mehr. Sport und Freizeitreiten gewannen immer grössere Bedeutung. Bis zur Abschaffung der Kavallerie rekrutierte sich der Nachwuchs vor allem aus den jungen Kavalleristen. Ein Privatreiter war fast ein Fremder und wurde nur unter Vorbehalt aufgenommen. Mit der Abschaffung der Kavallerie im Jahre 1972 fiel die wichtige Aufgabe der Förderung und Ausbildung des Nachwuchses den Vereinen zu.