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Diabetes mellitus
Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit) ist eine chronische Stoffwechselerkrankung, die durch einen erhöhten Blutzuckerspiegel gekennzeichnet ist.
Diabetes Typ 1
Eine Autoimmunkrankheit, die sich meistens schon in der frühen Kindheit entwickelt. Dabei greift das gestörte Immunsystem die Bauchspeicheldrüse an und zerstört die insulinproduzierenden Zellen. Der Körper stellt kein Insulin mehr her. Insulin ist notwendig, damit der Zucker von den Zellen aufgenommen und verarbeitet werden kann. Geschieht dies nicht, bleibt der Zucker im Blut, weshalb der Blutzuckerspiegel steigt. Bleibt der Blutzuckerspiegel über längere Zeit hoch, kann dies Blutgefässe schädigen und zu Folgekrankheiten wie Durchblutungsstörungen in Beinen und Füssen führen. Personen, die an Diabetes 1 erkrankt sind, müssen regelmässig Insulin spritzen, um den Mangel dieses Hormons auszugleichen. Die erforderliche Dosis richtet sich nach dem aktuellen Blutzucker, der Menge an gegessenen Kohlenhydraten und der geplanten Bewegung/Aktivität.
Diabetes Typ 2
Auch Altersdiabetes genannt, betrifft oft ältere , zunehmend aber auch jüngere Menschen. Die Ursache wird oft auf das Übergewicht und den Bewegungsmangel zurückgeführt. Oft produziert die Bauchspeicheldrüse zwar genügend Insulin, aber die Körperzellen, die das Insulin für die Verarbeitung des Zuckers brauchen, können es nicht wirksam verwenden (Insulinresistenz). Dies führt zum Anstieg des Blutzuckerspiegels. Personen mit Diabetes 2 können zu Beginn der Erkrankung mit Bewegung und ausgewogener Ernährung viel bewirken. Ist die Krankheit fortgeschritten, werden Tabletten oder ebenfalls Insulinspritzen benötigt. Regelmässige Aktivitäten sind nötig.
Ernährung
Kohlenhydrate in einer Mahlzeit erhöhen den Blutzuckerspiegel. Bei einem Diabetiker liegt der Wert über 7,0 mmol/L.
Brot, Teigwaren, Kartoffeln, Reis, Getreide und Obst haben einen hohen, währenddessen Gemüse in der Regel einen kleinen Anteil an Kohlenhydraten aufweisen. Proteine erhöhen den Blutzuckerspiegel nicht. Sie spielen im Körper aber eine entscheidende Rolle. Sie bauen neue Zellen auf und reparieren bestehende. Deshalb sollten die Mahlzeiten mit eiweisshaltigen Lebensmitteln ergänzt werden.
Neben der ärztlichen Behandlung unterstützen wir Sie in den Bereichen Ernährung und Bewegung und zeigen Ihnen auf, mit welchen Massnahmen Sie Ihre Werte stabilisieren können.
Unterzuckerung
Nicht nur der zu hohe Blutzuckerspiegel ist problematisch, sondern auch der zu tiefe. Betroffene Personen können bei einer schweren Unterzuckerung bewusstlos werden und ins Koma fallen. Eine Unterzuckerung ist für den Körper eine Tortur, weshalb man sich danach schlapp und ausgelaugt fühlt. Umso wichtiger ist es, die Werte in den Griff zu bekommen, so dass es, wenn überhaupt, möglichst selten zu einer Unterzuckerung kommt.
Stress
Stress führt unter anderem zu einem erhöhten Cortisolspiegel im Körper, der die Insulinwirkung hemmt. Sind Stresshormone im Spiel, brauchen Diabetiker mehr Insulin, um den Zucker aus dem Blut in die Zellen zu transportieren. Mit einfach Entspannungstechniken kann Stress entgegengewirkt werden.
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