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Die Tropilaelaps-Acariose ist eine die Bienenbrut schädigende Milbenkrankheit der adulten Bienen und ihrer Brut. Für den Menschen ist die Krankheit nicht gefährlich.
Die Milbenkrankheit Tropilaelaps-Acariose befällt Honigbienen und ihre Brut. Vor allem die Drohnenbrut wird befallen. Die Milbe führt zum Tod von zahlreichen Bienenlarven. Die Brut erhält eine Mosaikstruktur. Aus den Zellen ragen tote Bienenlarven. Die gedeckelten Zellen sind oft durchstochen, weil Arbeiterinnen befallene Larven entfernen.
Schlüpfende Bienen sind oft missgebildet (verkrümmter Hinterleib, verstümmelte Flügel, missgebildete oder fehlende Gliedmassen). Ein Teil der kranken Bienen kriecht am Stockeingang.
Ansteckung und Verbreitung
Von Volk zu Volk kann die Krankheit durch Räuberei, Verfliegen von befallenen Drohnen und Arbeiterinnen, wilde Schwärme und auch durch Imker und Imkerinnen übertragen werden. Ein Teil der befallenen Bienenvölker schwärmt aus und verbreitet so den Schädling.
Die Erreger sind Milben der Arten Tropilaelaps clareae und Tropilaelaps koenigerum. Die Milbe Tropilaelaps clareae ist vom Iran bis nach Papua-Neuguinea verbreitet, die Milbe Tropilaelaps koenigerum in Sri Lanka und Nepal. In der Schweiz sind diese Milben bisher nicht festgestellt worden. Einen Überblick über die Seuchenlage in der Schweiz bietet die "Datenbank Tierseuchenfälle Schweiz".
Was tun?
- Bei jeder Völkerkontrolle auf das Brutbild achten.
Es existiert kein Impfstoff gegen die Krankheit.
Tropilaelaps ist eine zu überwachende und somit meldepflichtige Tierseuche. Bieneninspektoren und Laboratorien müssen Seuchenfälle und verdächtige Anzeichen dem Kantonstierarzt oder der Kantonstierärztin melden.
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Gesetzgebung
Letzte Änderung 28.06.2017