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Endometriose ist eine recht häufige chronische Erkrankung junger Frauen. Sie beginnt oft früh in der Pubertät und wird komplett ruhig in der Menopause. Es gibt verschiedene Vermutungen, was Endometriose genau ist und woher sie kommt. Sicher ist, dass es sich um eine entzündliche Erkrankung handelt, die durch hormonaktive Umweltchemikalien stark gefördert wird (Hormonal Disrupting Chemicals).
Die Forschung der letzten zwanzig Jahre zeigt eine enge gegenseitige Vernetzung von fünf Stoffwechsel-Systemen: dem Hormon-Balance-System, dem Zucker-Stoffwechsel, dem Fett-Stoffwechsel, der Tumorentstehung und den Entzündungskaskaden. Pflanzen wirken auf alle fünf Stoffwechselsysteme heilend im Unterschied zu Synthetika und Reinstoffen. Endometriose kann als eine hormonabhängige, gutartige Neubildung (Tumor) auf dem Boden von entzündlichen Prozessen im gesamten Becken- und Bauchraum verstanden werden.
Daraus ergeben sich Möglichkeiten, das Leiden an Endometriose zu vermindern. Wird der Kontakt zu hormonaktiven Umweltchemikalien und entzündungsfördernden Nahrungsmitteln systematisch reduziert und gleichzeitig eine entzündungshemmende Ernährung bevorzugt, verschiebt sich die Balance in Richtung Beschwerdeabnahme. Mit Phytotherapeutika kann dieser Prozess anhaltend gefördert werden, teilweise in Kombination mit medikamentösen Behandlungen.
Als pflanzliche Hilfe hat sich beispielsweise eine Kombination von Sägepalme (Sabal serrulata), Zaubernuss (Hamamelis virginiana) und Spitzwegerich (Plantago lanceolata) bewährt.