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Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich IV.2016.01217 IV. Kammer Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Arnold Gramigna Sozialversicherungsrichter Vogel Gerichtsschreiber Hausammann Urteil vom 30. Mai 2018 in Sachen X.___ Beschwerdeführerin vertreten durch Rechtsanwältin Sandra Nussbaumer Advokaturbüro Frei & Kaufmann Münzgraben 2, 3011 Bern gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin Sachverhalt: 1. 1.1 Die 1974 geborene X.___, ohne abgeschlossene Berufsausbil dung, Mutter zweier Töchter (geboren 1998, 20 1 5), arbeitete zuletzt vom 2. Mai 1996 bis 1 2. September 2000 als Coiffeuse bei der Y.___, Zürich, und war nebenbei vom 1. November 1999 bis 3 1. Oktober 2000 als Zeitungsverteile rin bei der Z.___, Zürich, angestellt (Urk. 11/2, Urk. 11/16 ). Im Februar 2001 meldete sich die Versicherte erstmals zum Leistungsbezug bei der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, an. Mit Verfügung vom 2 8. Januar 2002 wies die IV-Stelle das Leis tungsbegehren ab ( Urk. 11/15), hob die Verfügung am 1 1. März 2002 aber wie dererwägungsweise auf und stellte weitere Abklärungen in Aussicht ( Urk. 11/28). Mit Verfügung vom 3. Oktober 2002 sprach die IV-Stelle der Ver sicherten – ausgehend von einem Invaliditätsgrad von 100 % – mit Wirkung ab 1. Februar 2001 eine ganze Rente der Invalidenversicherung zu ( Urk. 11/42). 1.2 Der Rentenanspruch wurde mit Mitteilung vom 2 2. Mai 2003 ( Urk. 11/52) und Verfügung vom 2 7. Juli 2005 bestätigt ( Urk. 11/55). Im Rahmen einer weiteren Rentenrevision erfolgte mit Verfügung vom 1 0. Januar 2006 – ausgehend von einer verbesserten Erwerbsfähigkeit und einem 60%igen Invaliditätsgrad – die Herabsetzung der ganzen auf eine Dreiviertelsrente mit Wirkung ab 1. März 2006 ( Urk. 11/65, Urk. 11/64 [Verfügungsteil 2] ). Mit Verfügung vom 5. Dezember 2007 wurde die Dreiviertelsrente – unter Verweis auf einen ver schlechterten Gesundheitszustand – mit Wirkung ab 1. April 20 07 wieder auf eine ganze Rente heraufgesetzt ( Urk. 11/94, Urk. 11/92 [Verfügungsteil 2]). 1.3 Im Rahmen einer weiteren Rentenrevision liess die IV-Stelle unter anderem bei der A.___ ein bidisziplinäres Gut achten erstellen, welches am 2 5. Nove mber 2009 erstattet wurde (Urk. 11/108). Mit Mitteilung vom 2 2. März 2011 bestätigte die IV-Stelle den Anspruch auf eine ganze Invalidenrente ( Urk. 11/126). 1.4 Die IV-Stelle leitete ein weiteres Revisionsverfahren ein und liess die Versicherte unter anderem bidisziplinär begutachten ( Gutachten vom 1 8. August 2015 [Urk. 11/187- 188). Mit Vorbescheid vom 1 5. Oktober 2015 ( Urk. 11/190 ) stellte die IV-Stelle der Versicherten – unter Verweis auf einen verbesserten Gesund heitszustand und einen nunmehr 3%igen Invaliditätsgrad, die Einstellung der Invalidenrente ab dem 3 0. November 2016 in Aussicht. Die Versicherte erhob dagegen Einwände ( Einwand vom 1 1. November 2015 [ Urk. 11/196], begründe ter Einwand vom 1 8. November 2015 [ Urk. 11/199]). 1.5 Am 2 1. Dezember 2015 brachte die Versicherte eine Tochter zur Welt (Urk. 11/202). Nach dem Umzug der Versicherten in den Kanton Bern tätigte die IV-Stelle Bern auf Ersuchen der IV-Stelle Zürich Abklärungen bezüglich der Beeinträchtigungen im Haushalt vor Ort (Abklärungsbericht Haushalt/Erwerb vom 1 1. Juli 2016 [ Urk. 11/215]). Die Versich erte nahm mit Schreiben vom 23. August und 2 1. September 2016 erneut Stellung zu den Abklärungsergeb nissen ( Urk. 11/218, Urk. 11/222). Mit Verfügung vom 3. Oktober 2016 stellte die IV-Stelle wie vorbeschieden die Rente ein und entzog einer dagegen gerich teten Beschwerde die aufschiebende Wirkung ( Urk. 11/224 = Urk. 2). 2. Gegen diese Verfügung erhob die Versicherte am 2. November 2016 Beschwerde und beantragte, die angefochtene Verfügung sei aufzuheben und die Beschwer degegnerin zu verpflichten, der Beschwerdeführerin weiterhin die bisherige Invalidenrente über den 3 0. November 2016 hinaus auszurichten. In prozessua ler Hinsicht ersuchte die Beschwerdeführerin um Gewährung der unentgeltli chen Rechtspflege ( Urk. 2 S. 1). Die Beschwerdeführerin reichte mit Eingabe vom 8. Dezember 2016 Unterlagen zur Substantiierung ihre r Bedürftigkeit ein ( Urk. 7- 9). Die Beschwerdegegnerin beantragt e mit Beschwerdeantwort vom 1 2. Dezember 2016 Abweisun g der Beschwerde ( Urk. 10), was der Beschwerde führerin mit Verfügung vom 1 5. Dezember 2016 mitgeteilt wurde ( Urk. 12). Am 8. Juni 2017 reichte die Beschwerdeführerin einen Bericht der behandelnden Rheumatologin ein ( Urk. 15-16), welche r der Beschwerdegegnerin zur Kenntnis gebracht wurde ( Urk. 17). 3. Auf die Ausführungen der Parteien und die eingereichten Unterlagen wird, soweit erforderlich, in den nachfolgenden Erwägungen eingegangen. Das Gericht zieht in Erwägung: 1. 1.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts [ ATSG ] ). Sie kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung [IVG] ). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beein trächtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursach te und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommen den ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesund heitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG). 1.2 Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertelsren te und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente ( Art. 28 Abs. 2 IVG). 1.3 Ändert sich der Invaliditätsgrad einer Rentenbezügerin oder eines Rentenbezü gers erheblich, so wird die Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin für die Zukunft entsprechend erhöht, herabgesetzt oder aufgehoben ( Art. 17 Abs. 1 ATSG). Anlass zur Rentenrevision gibt jede wesentliche Änderung in den tat sächlichen Verhältnissen, die geeignet ist, den Invaliditätsgrad und damit den Rentenanspruch zu beeinflussen. Insbesondere ist die Rente nicht nur bei einer wesentlichen Änderung des Gesundheitszustandes, sondern auch dann revidier bar, wenn sich die erwerblichen Auswirkungen des an sich gleich gebliebenen Gesundheitszustandes erheblich verändert haben (BGE 130 V 343 E. 3.5 mit Hinweisen). Eine Veränderung der gesundheitlichen Verhältnisse liegt auch bei gleich gebliebener Diagnose vor, wenn sich ein Leiden in seiner Intensität und in seinen Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit verändert hat (Urteile des Bun desgerichts 9C_261/2009 vom 1 1. Mai 2009 E. 1.2 und I 212/03 vom 28. August 2003 E. 2.2.3). Dagegen stellt die bloss unterschiedliche Beurteilung der Auswirkungen eines im Wesentlichen unverändert gebliebenen Gesund heitszustandes auf die Arbeitsfähigkeit für sich allein genommen keinen Revisi onsgrund im Sinne von Art. 17 Abs. 1 ATSG dar. Zeitliche Vergleichsbasis für die Beurteilung einer anspruchserheblichen Änderung des Invaliditätsgrades bilden die letzte rechtskräftige Verfügung oder der letzte rechtskräftige Ein spracheentscheid, welche oder welcher auf einer materiellen Prüfung des Ren tenanspruchs mit rechtskonformer Sachverhaltsabklärung, Beweiswürdigung und Invaliditätsbemessung beruht (BGE 133 V 108; vgl. auch BGE 130 V 71 E. 3.2.3; Urteil des Bundesgerichts 9 C_438/2009 vom 26. März 2010 E. 2. 1 mit Hinweisen). 1.4 Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gege benenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeits unfähig ist (BGE 125 V 256 E. 4). Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person no ch zugemutet werden kön nen (BGE 125 V 256 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E. 4b/cc). 1.5 Das Sozialversicherungsgericht hat den Sachverhalt von Amtes wegen festzu stellen und alle Beweismittel objektiv zu prüfen, unabhängig davon, von wem sie stammen, und danach zu entscheiden, ob sie eine zuverlässige Beurteilung des strittigen Leistungsanspruches gestatten. Insbesondere darf es beim Vorlie gen einander widersprechender medizinischer Berichte den Prozess nicht erledi gen, ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzugeben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These abstellt (ZAK 1986 S. 188 E. 2a). Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Gutach tens ist im Lichte dieser Grundsätze entscheidend, ob es für die Beantwortung der gestellten Fragen umfassend ist, auf den erforderlichen allseitigen Untersu chungen beruht, die geklagten Beschwerden berücksichtigt und sich mit diesen sowie dem Verhalten der untersuchten Person auseinander setzt – was vor allem bei psychischen Fehlentwicklungen nötig ist –, in Kenntnis der und gegebenen falls in Auseinandersetzung mit den Vorakten abgegeben worden ist, ob es in der Darlegung der medizinischen Zustände und Zusammenhänge einleuchtet, ob die Schlussfolgerungen der medizinischen Experten in einer Weise begründet sind, dass die rechtsanwendende Person sie prüfend nachvollziehen kann, ob der Experte oder die Expertin nicht auszuräumende Unsicherheiten und Unklar heiten, welche die Beantwortung der Fragen erschweren oder verunmöglichen, gegebenenfalls deutlich macht (BGE 134 V 231 E. 5.1; 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c; Ulrich Meyer, Die Rechtspflege in der Sozialversicherung, BJM 1989, S. 30 f.; derselbe in: Hermann Fredenhagen, Das ärztliche Gutach ten, 4. Auflage 2003, S. 24 f.). 1.6 Die von einer qualifizierten Person durchgeführte Abklärung vor Ort (nach Mass gabe des Art. 69 Abs. 2 der Verordnung über die Invalidenversicherung [IVV] ; vgl. auch Rz. 3084 ff. des Kreisschreibens des BSV über Invalidität und Hilflosigkeit in der Invalidenversicherung [KSIH]) stellt für gewöhnlich die geeignete und genügende Vorkehr zur Bestimmung der gesundheitlichen Ein schränkung im Haushalt dar (Urteil des Bundesgerichts 9C_201/2011 vom 5. September 2011 E. 2, in: SVR 2012 IV Nr. 19 S. 86). Einer ärztlichen Fach person, die sich zu den einzelnen Positionen der Haushaltführung unter dem Gesichtswinkel der Zumutbarkeit zu äussern hat, bedarf es nur in Ausnahmefäl len, namentlich bei unglaubwürdigen Angaben der versicherten Person, die im Widerspruch zu den ärztlichen Befunden stehen (Urteil des Bundesgerichts 8C_817/2013 vom 2 8. Mai 2014 E. 5.1 mit weiteren Hinweisen ). Für den Beweiswert eines Berichtes über die Abklärung im Haushalt einer versi cherten Person sind – analog zur Rechtsprechung betreffend die Beweiskraft von Arztberichten (BGE 125 V 351 E. 3a mit Hinweis) – verschiedene Faktoren zu berücksichtigen: Es ist wesentlich, dass der Bericht von einer qualifizierten Person verfasst wird, die Kenntnis von den örtlichen und räumlichen Verhält nissen sowie den aus den medizinischen Diagnosen sich ergebenden Beeinträch tigungen und Behinderungen hat. Weiter sind die Angaben der versicherten Person zu berücksichtigen, wobei divergierende Meinungen der Beteiligten im Bericht aufzuzeigen sind. Der Berichtstext schliesslich muss plausibel, begründet und angemessen detailliert bezüglich der einzelnen Einschränkungen sein und in Übereinstimmung mit den an Ort und Stelle erhobenen Angaben stehen. Trifft all dies zu, ist der Abklärungsbericht voll beweiskräftig (AHI 2003 S. 218 E. 2.3.2 [in BGE 129 V 67 nicht veröffentlichte Erwägung]; Urteil des Bundesge richts I 733/03 vom 6. April 2004 E. 5.1.2; vgl. auch BGE 130 V 61 E. 6.2 und 128 V 93 E. 4 betreffend Abklärungsberichte im Zusammenhang mit der Haus pflege und Hilflosigkeit). Diese Beweiswürdigungskriterien sind nicht nur für die im Abklärungsbericht enthaltenen Angaben zu Art und Umfang der Behinde rung im Haushalt massgebend, sondern gelten analog für jenen Teil eines Abklärungsberichts, der den mutmasslichen Umfang der erwerblichen Tätigkeit von teilerwerbstätigen Versicherten mit häuslichem Aufgabenbereich im Gesundheitsfall betrifft (Urteil des Bundesgerichts 8C_817/2013 vom 28. Mai 2014 E. 5.1 mit weiteren Hinweisen ). Der Abklärungsbericht ist seiner Natur nach in erster Linie auf die Ermittlung des Ausmasses physisch bedingter Beeinträchtigungen zugeschnitten, weshalb seine grundsätzliche Massgeblichkeit unter Umständen Einschränkungen erfah ren kann, wenn die versicherte Person an psychischen Beschwerden leidet. Grundsätzlich jedoch stellt er auch dann eine beweistaugliche Grundlage dar, wenn es um die Bemessung einer psychisch bedingten Invalidität geht, das heisst wenn die Beurteilung psychischer Erkrankungen im Vordergrund steht (AHI 2004 S. 137 E. 5.3). Widersprechen sich die Ergebnisse der Abklärung vor Ort und die fachmedizinischen Feststellungen zur Fähigkeit der versicherten Person, ihre gewohnten Aufgaben zu erfüllen, ist aber in der Regel den ärztli chen Stellungnahmen mehr Gewicht einzuräumen als dem Bericht über die Haushaltsabklärung, weil es der Abklärungsperson regelmässig nur beschränkt möglich ist, das Ausmass des psychischen Leidens und der damit verbundenen Einschränkungen zu erkennen (Urteile des Bundesgerichts 8C_817/2013 vom 28. Mai 2014 E. 5.1, 9C_986/2009 vom 11. November 2010 E. 7.2 und 9C_631/2009 vom 2. Dezember 2009 E. 5.1.2, je mit Hinweisen). 2. 2.1 Im angefochtenen Entscheid erwog die Beschwerdegegnerin, die Abklärungen hätten ergeben, dass sich der Gesundheitszustand der Beschwerdeführerin ver bessert habe, da sie seit Oktober 2013 dank konsequenter Therapie weitgehend schmerzfrei sei und nur selten Schmerzmittel benötige. Seit Oktober 2013 sei deshalb von einer vollumfänglichen Arbeitsfähigkeit für sehr leichte bis leichte Tätigkeiten auszugehen. Unter konsequenter Therapie sei zu erwarten, dass d ie Beschwerdeführerin maximal an 10 bis 20 Tagen pro Jahr rheumatische Schübe erleiden werde, welche ihre Erwerbsunmöglichkeit währenddessen verunmög lichten. Die Haushaltsabklärung habe ergeben, dass die Beschwerdeführerin im Gesundheitsfall zu 50 % erwerbstätig und zu 50 % im Aufgabenbereich tätig wäre. Eine Einschränkung im Haushaltsbereich bestehe jedoch nicht. Mangels Ausbildung der Beschwerdeführerin sei sowohl beim Validen- als auch beim Invalideneinkommen auf den LSE-Tabellenlohn für Hilfsarbeiten abzustellen. Es ergebe sich ein Invaliditätsgrad von 0 % (Urk. 2). 2.2 Die Beschwerdeführerin brachte dagegen vor, beim Vergleich des Gesundheits zustands des Jahr es 2009 mit demjenigen zum Zeitpunkt der angefochtenen Verfügung ergebe sic h keine massgebende Veränderung des Morbus Bechterew. Diese rheumatologische Erkrankung und auch deren Ausprägung sei en unver ändert, b ei der Beurteilung durch Dr. med. B.___, FMH Allgemeine Innere Medizin, Rheumatologie, handle es sich um eine andere Beurteilung des im wesentlichen gleichgebliebenen Gesundheitszustands. Dr. B.___ begründe die Verbesserung des Gesundheitszustands mit dem seit Oktober 2013 eingesetz ten TNF-Hemmer Enbrel, welcher zwischenzeitlich, wegen Wirkungsverlust, wieder abgesetzt habe werden müsse n, was dem Gutachten von Dr. B.___ die Grundlage nehme. Nicht nachvollziehbar sei zudem, weshalb Dr. B.___ in ihrem Teilg utachten die bisher festgestellte Skoliose weglasse und die Femoropatella rar th r ose als Nebendiagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeits fähigkeit einstufe. Die Arthrose sei nicht plötzlich verschwunden und die Skoli ose sei im Zusammenhang mit der Bechterew-Erkrankung eben doch wesent lich. Die Gutachterin Dr. B.___ verweise in ihrem Gutachten sodann auf eine Stellungnahme des Rechts diensts der Beschwerdegegnerin, weshalb d as Resultat ihrer Abklärung en ohnehin als vorweggenommen bezeichnet werden müsse. Die wegen der Geburt der zweiten Tochter dur ch die Beschwerdegegnerin ange wan dte gemischte Methode sei durch den EGMR als diskriminierend und unzu lässig erklärt worden. Entgegen der Ansicht der Abklärungsperson bestünden auch im Haushaltsbereich Einschränkungen. Es sei weiterhin von einer maximal 30%igen Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit auszugehen, wobei fraglich sei, ob die Restarbeitsfähigkeit überhaupt verwertbar sei ( Urk. 1). 3. 3.1 Streitig und zu prüfen ist zunächst, ob wegen einer wesentlichen Veränderung des Gesundheitszustandes und der sich daraus ergebenden Arbeitsfähigkeit die Voraussetzungen für eine Revision der laufenden Rente gegeben sind. Zeitliche Vergleichsbasis zu den mit der angefochtenen Verfügung vom 3. Oktober 2016 beurteilten Verhältnissen bildet der Sachverhalt, auf dessen Grundlage mit Mit teilung vom 2 2. März 2011 – nach erfolgter bidisziplinärer Begutachtung – der Anspruch der Beschwerdeführerin auf eine ganze Rente bestätigt worden war. 3.2 Die Verfügung vom 2 2. März 2011 ( Urk. 11/126) basierte in medizinischer Hin sicht auf dem bidisziplinären Medas -Gutachten der A.___ vom 2 5. November 2009 ( Urk. 11/108). Darin wurden folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit aufgeführt ( Urk. 11/108/25): - Morbus Bechterew, Erstdiagnosen 1998 (ICD-10 M45.09) - Status nach rezidivierenden Coxitiden beidseits - Entesiopathie - Sakroil i itis beidseits - Status nach Methotrexat-Therapie von Oktober 2000 bis März 2003, Status nach Salazopyrin - Therapie - Status nach Remicade -Therapie Januar 2003 bis August 2007 - aktuell Humira - Therapie seit über einem Jahr - HLA - B27 positiv - V erdacht auf Femoropatellararthrose links (ICD10 M17.9) - Skoliose (ICD10 M41.99) Als Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit wurden folgende genannt: - Angst und depressive Störung gemischt (ICD-10 F41.2) - Verdacht auf zusätzliche auto nom somatoforme Symptomb ild ung - a namnestisch Verdacht auf rezidivierende depressive Episoden, gegenwärtig remittiert (ICD-10 F33.4) - l atente Tuberkulose (Status nach INH-Therapie 2002) - g astroösophageale Refluxkrankheit - Unverträglichke i t von NSAR ( Hämatochezie ) Der bidisziplinären Konsensbeurteilung kann entnommen werden, f ür die ange stammte Arbeit als Coiffeuse w e rd e aus rheumatologischer Sicht eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit ge sehen, wobei dies rheumatologischerseits auf alle mittel schweren und schweren körperlichen Arbeiten erweitert werden müsse. Psychi atrischerseits würden keine Einschränkungen gesehen. Betreffend die Arbeitsfä higkeit in einer angepassten Tätigkeit sei insbesondere die rheumatologische Stellungnahme relevant. Im aktuellen zeitlichen Querschnitt lie sse sich nach der rheumatologischen Stellungnahme lediglich eine 50%ige Arbeitsfähigkeit für körperlich leichte Tätigkeiten festhalten, die jedoch aufgrund des rezidivieren den und progredienten Charakters der Erkrankung nicht als stabil einzuschätzen sei. Somit wäre als Ve r weistätigkeit lediglich eine körperlich leichte Tätigkeit in Erwägung zu ziehen. Es sei im psychiatrischen Fachgutachten darauf hingewie sen worden, dass aktuell durch psychiatrische Diagnosen die Arbeitsfähigkeit nicht be einträchtigt sei. Es sei jedoch zu beachten, dass eine rezidivierende affektive Störung gesehen worden sei, die durchaus im Verlauf (auch reaktiv auf das somatische Krankheitsgeschehen) auf die Arb eitsfähigkeit Einfluss neh men könne und dies in der Vergangenheit wahrscheinlich auch getan habe (Urk. 11/108/26). Der rheumatologische Experte kam in seinem Teilgutachten zum Schluss, bei der Beschwerdeführerin bestehe ein sei t 1998 diagnostizierter Morbus Bechter ew, der schon in den Jahren zuvor Beschwerden verursacht ha be. An der Diag nose besteh e anhand der geschilderten Symptomatik, der Laborwerte (HLA - B27 positiv) sowie der Bildgebung ( Iliosakralgelenks [ ISG ] -Arthritis in den mitgelie fer ten CT-Bildern) kein Zweifel. Als Folge dieser Erkrankung sei es zu einer ver stärkten Brustkyphosierung gekommen sowie zu einer deutlich reduzierten Beweglichkeit der Wirbelsäule. Die von der Beschwerdeführerin beschriebenen Rückenschmerzen sowie Schmerzen im Bereich der Hände und F ü sse s eien ebenfalls durch den Morbus Bechterew erklärt. Insgesamt sei es zu einer schlei chenden Ver schlechterung der Beweglichkeit gekommen. D ie Beschwerdeführe rin fühl e sich zunehmend im Alltag eingeschränkt. Wenn es zu einem Schmerz schub komm e, sei sie auf fremde Hilfe angewiesen. Die Präsentation mit Zu nah me der Rückenschmerzem nach längerer Gehstrecke sei für den M orbus Bechterew a t ypisch, was daran lieg e, dass beim entzündlichen Schmerz zusätz lich eine mechanische Komponente aufgrund der Skoliose vorlieg e. Diese führ e zu rezidivierenden muskulär bedingten Rückenschme rz en. Die aktuell klinisch nachweisbaren Myogelosen s eien darauf zurückzuführen. Im Bereich des linken Knies besteh e der Verdacht auf eine beginn ende Femoropatellararthrose mit femoropatellarem Reiben, dies spiel e jedoch für die Beurtei l ung der Arbei t s fä higkeit keine Rolle ( Urk. 11/108/7-8). Aus rheumatologischer Sicht sei die Beschwerdeführerin für ihre bisherige Tätigkeit als Coiffeuse zu 100 % arbeits unf ä hig. Für a lle mittelschweren und schweren körperlichen Arbeiten besteh e eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit aufgrund der bestehenden entzündlichen Grundkrankheit. In einer leichte n Tätigkeit sei die Beschwerdeführerin ebenfalls nur eingeschränkt arbeitsfähig. D ies begründe sich durch die rezidivierend schubweise auftretenden Schmer z exazerbationen, während der die Beschwerde führerin nicht arbei t sfähig sei. Aktuell besteh e für leichte körperliche Tä t igkei ten eine 50%ige Arbeitsfähigkei t. Aufgrun d des Verlaufes der Erkrankung sei es für die Beschwerdeführerin nur sehr schwer möglich, eine Arbeitsstelle zu fin den. In Zukunft sei mit einer zuneh m enden Reduktion der Arbeitsfähigkeit zu rechnen ( Urk. 11/108/8). 3. 3 Zum aktuellen Gesundheitszustand ist den medizini s chen Akten folgendes zu entnehmen: 3.3.1 Dem bidisziplinären Gutachten von Dr. B.___ sowie Prof. Dr. med. C.___, FMH Psychiatrie und Psychotherapie, können folgende Diag no sen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit entnomme n werden (Urk. 11/188/1): - keine psychiatrische Diagnose - ankylosierende Spondylitis - Erstmanifestation etwa 1990, Erstdiagnose April 1998 - HLA-B27 positiv mit - rezidivierenden Coxitiden beidseits mit - Basistherapien: parenterales Methotrexat ab September 2000 bis 2003 und verschiedene TNF-Hemmer ab Januar 2003 ( Remicade, Humira, Enbrel) mit guter Wirkung der TNF-Hemmer-Therapie mit Krankheits schub im Juni 2015, etwa sechs Wochen nach Absetzen des Enbrels nach positivem Schwangerschaft-Test am 1 3. Mai 2015 und Wieder beginn mit Remicade am 2 6. Juni 2015 und Infusionsreaktion am 1 5. Juli 2015 (Juckreiz, Exanthem und Lumbalgien) und seit Juli 2015 Certolizumab ( Cimzia ) - bildgebend mit subchondralen Mehrsklerosierung und Verdacht auf Erosionen beider ISGs jedoch ohne ISG- Ankylosierung, - ohne Syndesmophyten im Bereich der Beckenwir b elsäule ( BWS ) und der Lendenwirbelsäule ( LWS ) und ohne « shiny corner » (Röntgen Feb ruar 2014) In der bidisziplinären Zusammenfassung der Arbeitsunfähigkeit hielten die Gut achter fest, eine angepasste Tätigkeit k ö nn e die Beschwerdeführerin zu 100 % ausüben, bezogen auf ein Vollpensum. Sie k ö nn e mit Lasten bis zu 7, 5 kg han tieren. Dabei sei zu erwarten, dass unter der konsequenten Therapie maximal während zehn bis 20 Tagen pro Jahr eine rheumatische Schubsituation auftre ten k ö nn e, bei der sie keine Arbeit verrichten k ö nn e. Die attestierte Arbeitsfä higkeit g elte spätestens ab Oktober 201 3. Die Beschwerdeführerin sei im Okto ber 2013 gemäss den Angaben der Rheumatologin PD Dr. D.___ unter der The rapie mit Enbrel weitgehend schmerzfrei un d benötige nu r selten ein Schmerz mittel ( Urk. 11/188/1). Dem psychiatrischen Teilgutachten von Dr. C.___ vom 1 5. August 2015 ist zu entnehmen, dass keine psychiatrischen Erkrankungen vorlägen, welche geeignet wären, das positive Leistungsbild der Beschwerdeführerin im IV-relevanten Sinn mittel- bis langfristig zu mindern ( Urk. 11/188/22). Der psychi sche Gesundheitszustand sei im Wesentlichen unverändert, tendenziell verbes sert, da keine psychopathologischen Symptome mehr bestünden, welche die Vordiagnose einer gemischten Störung aus Angst und Depression mehr recht fertigten ( Urk. 11/188/23). Dr. B.___ hielt im rheumatologischen Teilgutachten vom 6. August 2015 fest, die 41-Jährige Beschwerdeführerin sei HLA-B27 positiv zur Welt gekom men. Dadurch sei die Wahrscheinlichkeit der Entwicklung verschiedener rheu matischer Erkrankungen deutlich erhöht gewesen. In ihrer Kindheit habe sie eine leichte thorakolumbale Skoliose entwickelt. Im Alter von 16 Jahren habe sie über lumbale Schmerzen zu klagen begonnen. Im Rahmen ihrer ersten Schwangerschaft sei im April 1998 eine Spondylitis ankylosans (auch Morbus Bechterew genannt) diagnostiziert worden. Sie sei ab September 2000 mit dem Basismittel Methotrexat behandelt worden. Ab Januar 2003 habe sie verschie dene TNF-Hemmer ( Remicade, Humira bzw. Enbrel) erhalten. Dadurch sei es zu einer deutlichen Besserung ihres Gesundheitszustands gekommen. Die Beschwerdeführerin sei ab Januar 2013 unter einer Therapie mit Enbrel weitge hend schmerzfrei und habe nur selten ein Schmerzmittel benötigt. Bei Eintritt ihrer zweiten Schwangerschaft sei Enbrel M itte Mai 2015 abgesetzt worden. Etwa sechs Wochen danach sei Ende Juni 2015 ein rheumatischer Schub aufge treten. Bei der zweiten Infusion mit Remicade sei es zu einer Infusionsreaktion mit Juckreiz, Exanthem und Lumbalgien gekommen. Die Beschwerdeführerin sei daher ab Juli 2015 mit dem TNF-Hemmer Cimzia behandelt worden. Bei der aktuellen Untersuchung spüre sie minime lumbale Schmerzen, obwohl sie an diesem Tag allein m it ihrem Auto von L.___ nach St. G allen 200 Kilometer gefah ren sei. In der klinischen Untersuchung sei der Gang normal wie auch der Zehen- und der Fersengang. Es bestehe eine leichte, s-förmige thorakolumbale Skoliose (lumbal links-konvex) und eine redressierbare Hyperkyphose der BWS. Das Flèche -Zeichen sei normal. Die Atemexkursion sei auf der Höhe des 4. ICR gering vermindert. Die Beweglichkeit der LWS und der BWS sei leicht einge schränkt. Die Halswirbelsäule sei normal beweglich. Radikuläre Zeichen seien nicht vorhanden. Der Lasègue sei beidseits normal. Alle grossen peripheren Gelenke seien normal beweglich, auch beide Hüftgelenke. Gelenksergüsse, Synovitiden oder überwärmte Gelenke seien nicht vorhanden. Die Röntgenun tersuchungen der BWS und der LWS (Februar 2014) hätten im Bereich beider ISGs subchondrale Mehrsklerosierungen sowie einen Verdacht auf erosive Ver änderungen mehr links als rechts gezeigt. Die beiden ISGs würden keine Anky losierungen aufweisen. Ausserdem seien in diesen Röntgenuntersuchungen erfreulicherweise weder Syndesmophyten noch « shiny corner » erkennbar. Bild gebend bestehe offensichtlich ein milder Verlauf der Spondylitis ankylosans ( Urk. 11/187/66). Im Bereich der BWS und der LWS hätten die Röntgenuntersu chungen (Februar 2014) ausser der leichten s-förmigen Skoliose mit einem maximalen Cobb-Winkel von 16° nur diskrete Facettengelenks-Arthrosen der distalen LWS gezeigt. Ein Cobb-Winkel von 16° en t spreche einer leichten Skoli ose. Die Skoliose und die diskreten Facettengelenks-Arthrosen hätten keinen Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit. Die ausgedehnte Blutuntersuchung zeige unter anderem etwas erhöhte Entzündungszeichen, am ehesten im Rahmen der Spon dylitits ankylosans. Der Rheumafaktor und die Anti- Citrulin -Antikörper seien normal. Zusammenfassend bestünden bei der Beschwerdeführerin struk t urelle Veränderu n gen durch eine Spondylitis ankylosans, die ihre Leistungsfähigkeit ei n schränkten. Die Erkrankung sei im April 1998 diagnostiziert worden und werde seither adäquat behandelt. Durch die Therapie mit verschiedenen TNF-Hemmern ab Januar 2003 habe sich ihr Gesundheitszustand deutlich gebessert ( Urk. 11/187/67). Zur Arbeitsfähigkeit führte die rheumatologische Expertin aus, die Beschwerde führerin sei wegen der Spondylitis ankylosans limitiert, vor allem durch die eingeschränkte Funktion der Wirbelsäule und beider Hüftgelenke. Wegen der Spondylitis ankylosans könne sie nicht in Nässe, Kälte und unter grösseren Temperaturschwankungen arbeiten. Ausserdem könnten bei ihr rheumatische Schubsituationen auftreten, die zu einer vorübergehenden Arbeitsunfähigkeit in sämtlichen Tätigkeiten führten. Durch die konsequente Therapie mit einem TNF-Hemmer träten diese Schubsituationen selten auf und könnten medika - mentös und physiotherapeutisch be h andelt werden. Die angestammte Tätigkeit als Coif feuse sei nicht angepasst, denn sie finde hauptsächlich stehend statt. Auch die Tätigkeit als Zeitungsvert eilerin sei nicht angepasst, denn die Beschwerdeführe rin sei dabei Temperaturschwankungen und Nässe ausgesetzt. Möglicherweise sei die angestammte Tätigkeit bei der Firma E.___ angepasst, sofern die Beschwerdeführerin dabei keine Lasten über 7,5 kg hantieren müsse ( Urk. 11/187/69). Die Beschwerdeführerin habe seit September 2014 keine Phy siotherapie mehr gehabt. Sie habe seither auch nicht mehr an einer Bechterew-Gruppe teilgenommen. Zur Erhaltung ihrer Arbeitsfähigkeit sollte sie regelmäs sig physiotherapeutisch betreut werden und an einer Bechterew-Gruppe teil nehmen ( Urk. 11/187/74). 3. 3.2 Dr. B.___ hielt in ihrer Stellungna hm e vom 2 6. Januar 2016 zum Einwand der Beschwerdeführerin vom 1 8. Novembe r 2015 zu Händen der Beschwerde gegnerin ( Urk. 11/20 3) fest, es treffe nicht zu, dass die Diagnose einer angebo renen Skoliose nicht im Gutachten erscheine. Dem Gutachten sei zu entnehmen, dass sich in der Kindheit e i ne leichte thorako -lumbale Skoliose entwickelt habe. Die leichte thorako -lumbale s-förmige Skoliose mit einem lumbalen Cobb-Winkel von 16° und einem thorakalen Cobb-Winkel von 6° mit diskreten Facet tengelenks-Arthrosen der distalen LWS (Röntgen Februar 2014) werde unter den Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit aufgeführt: Diese habe keinen Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit. Der Rheumatologe Dr. F.___ berichte in seinem Teilgutachten vom 2 1. Oktober 2009 tatsächlich von einer Skolios e. Er mache aber keine Angaben zum Ausmass der Skoliose. Wie die Röntgenabklä rung des Insel-Spitals vom 6. Februar 2014 ergebe, handle es sich um eine leichte Skoliose (Cobb-Winkel 16°), die keine Auswirkunge n auf die Arbeitsfä higkeit habe. Dr. F.___ habe in seinem Gutachten vom 2 1. Oktober 2009 sodann einen Verdacht auf eine Femoropatellar -Arthrose links geäussert. Er habe dazu explizit ausgeführt, dass der Verdacht auf eine beginnende Femoropatellar -Arthrose keine Rolle für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit spiele. Dr. B.___ teile diese Einschätzung. Keine der nachbehandelnden Rheumato loginnen ( Frau Dr. G.___ in Zürich und Frau PD Dr. D.___ vom H.___ ) hätten einen Verdacht auf eine Femoropatellar -Arthrose geäus sert. Auch bei der aktuellen gutachterlichen Untersuchung habe es dafür keine klinischen Hinweise gegeben, weshalb kein Anlass dazu bestanden habe, den Verdacht weiter abzuklären, insbesondere, da eine beginnende Femoropatellar -Arthrose im Ges amtkontext mit der Hauptdiagnose einer ankylosierenden Spondylitis keinen Einf l uss auf die Arbeitsfähigkeit ha be ( Urk. 11/203/1). Es t reffe zu, dass bei der Beschwerdeführerin im Sommer 2015 ein rheumatischer Schub aufgetreten sei. Sie habe nämlich, nachdem sie mit ihrem zweiten Kind schwanger worden sei, Mitte Mai 2015 den TNF-Hemmer Enbrel abgesetzt. Wie so oft, sei etwa sechs Wochen nach dem Absetzen des Enbrels ein Rheumaschub aufgetreten. Erfreulicherweise habe der Schub mit dem TNF-Hemmer Cimzia ab Juli 2015 behandelt werden können, sodass sie bei der Untersuchung am 3. August 2015 nur minime lum bale Schmerzen gespürt habe, obwohl sie vor der Untersuchung bereits allein mit ihrem Auto von L.___ nach St. Gallen 200 Kilometer weit gefahren sei. Ihr Gesundheitszustand ha be sich seit der Begut ach tu ng bei Dr. F.___ im Jahr 2009 offensichtlich stark gebessert. Schubsituati onen seien spätestens seit Oktober 2013 nur noch selten auf getreten und nicht, wie Dr. F.___ 2009 postulierte habe, während 50 % der Zeit bzw. gut 180 Tagen pro Jahr. Es sei zu erwarten, dass rheumatische Schubsituationen – wie bereits seit Oktober 2013 – höchstens selten auft reten wür den, nämlich während zehn bis 20 Tagen pro Jahr. Stellungnahmen des Rechtsdiensts der Beschwerdegegne rin führe Dr. B.___ stets in die Anamnesen der Gutachten ein, damit die Unterlagen vollständig und chronologisch vorhanden seien. Das Bundesgericht verlang e explizit die Würdigung auch der n i chtmedizinischen Akten. Eine Beeinflussung der fachärztlichen Beurteilungen erg ebe sich aus der Rechtdienst-Stellungnahme nicht, da eine juristische Stellungnahme nichts mit der rheuma to logischen Beurteilung zu tun habe, sondern fachfremd sei (Urk. 11/203/2). 3. 3.3 Am 2 1. Juni 2016 erfolgte im Rahmen eines Auftrags der Beschwerdegegnerin eine Abklärung zu den Einschränkungen im Haushalt vor Ort durch die IV-Stell e Bern. Dem Abklärungsbericht Haushalt /Erwerb vom 1 1. Juli 2016 (Urk. 11/215) ist zu entnehmen, dass die Beschwerdeführerin im Gesundheitsfall wohl bei der letzten Arbeits s telle geblieben wäre. Am Nachmittag kümmere sich ihr Ehemann um die Tochter I.___. Er habe nachmittags frei. Wenn sie einen Job finden würde, würde sie zwei bis drei Stunden arbeiten. Um die Betreuung von I.___ bezahlen zu können, würde sie wohl arbeiten gehen. Heute über nehme niemand mehr günstig oder zu einem Freundschaftspreis die Kinderbe treuung. Im Moment sei es finanziell schwierig, da sie zwei Wohnungen hätten. Es werde eine gemeinsame Wohnung gesucht. Sie würde wohl drei bis vier Stunden arbeiten gehen, währenddessen der Ehemann auf I.___ aufpasse ( Urk. 11/215/5). Die Abklärungsperson qualifizierte die Beschwerdeführerin als zu 50 % erwerbs tätig und zu 50 % im Aufgabenbereich tätig. Dies, da die Beschwerdeführerin geäussert habe, dass eine externe Kinderbetreuung zu teuer wäre. Der Ehemann arbeite bis um 13.00 oder 15.15 Uhr, womit es der Beschwerdeführerin möglich wäre, nachmittags einer ausserhäuslichen Erwerbstätigkeit nachzugehen ( Urk. 11/215/5). Es ergebe sich ein Statuswechsel, d a die Beschwerdeführerin am 21. Dezember 2016 (richtig: 2015) wieder Mutter geworden sei, geheiratet habe und eine grössere Wohnung suche um zusammenzuziehen ( Urk. 11/215/12). 3. 3.4 I m zu Händen von Dr. med. J.___, FMH Allgemeine Innere Medizin, Rheumatologie, erstellten Bericht des H.___, Universitätsklinik für Rheumatologie, Immunologie und Allergologie, vom 13. September 2016 ( Urk. 3/4) wird ausgeführt, der Morbus Bechterew sei bisher mit Remicade, Humira und Enbrel bis zum positiven Schwangerschaftstest am 1 3. Mai 2015 behandelt worden ; aufgrund eines Schubes erneut mit Remicade 400mg bis zum 1 5. Juli 201 5. Abgebrochen worden sei die Behandlung dann wegen einer Infusionsreaktion. Es sei eine Therapierung mit Cimzia von Juli 2015 bis Juli 2016 erfolgt, welche wegen Wirkungsverlust abgebrochen worden sei. Anschliessend habe man die Beschwerdeführerin bis August 2016 erneut mit Enbrel behandelt. Geplant sei aktuell ein Wechsel auf Simponi. Unter Enbrel sei es nicht zu einer Verbesserung der Krankheitsaktivität gekommen, eher zu einer Verschlechterung mit einer neu aufgetretenen Enthesitis an der linken Achillessehne, am linken Achillessehnenansatz ausgebildet. Aufgrund der hohen Krankheitsaktivität werde nun ein erneuter Wechsel der TNF- Hemmertherapie von Enbrel auf Simponi durchgeführt ( Urk. 3/4). 3. 3.5 Dr. med. K.___, FMH Allgemeine Innere Med izin und Rheumato logie, hielt in dem zu Händen der Rechtsvertreterin der Beschwerdeführerin erstellten Bericht vom 3 1. Mai 2017 ( Urk. 16) fest, zurzeit stehe die Beschwerde führerin unter einer Therapie mit Simponi, eine In j ektion pro drei Wochen. Darunter sei die Erkrankung leicht aktiv. Aufgrund der Enthesitiden versuche die behandel n de Rheumatologin jedoch eine zusätzliche Therapie mit Methotr exat. Die Beschwerdeführerin habe jedoch multiple Nebenwirkungen und die Wirksamkeit habe nicht sicher bewiesen werden können. Deshalb sei dieses Medikament wieder abgesetzt worden. Je nach Verlauf könne die Beschwerde führerin von einem Therapiestrategiewechsel von einem TNF-Hemmer auf das Medikament Secukinumab ( Cosentyx ) profitieren. Die Beschwerdeführerin benö tige jedenfalls auch weiterhin eine Biologika -Therapie. Bis jetzt hätten keine Ankylosen im Bereich der Wirbelsäule dokumentiert werden können. Die jetzige Arbeitsfähigkeit beurteilte Dr. K.___ mit 50 % mit einer eingeschränkten Leistungsfähigkeit, wobei Schübe jederzeit möglich seien ( Urk. 16). 4. 4.1 Nicht strittig ist vorliegend, dass aus psychiatrischer Sicht keine Beeinträchti gung des Gesundheitszustands vorliegt – sowohl zum Zeitpunkt des Erlasses der angefochtenen Verfügung als auch zum Vergleichszeitpunkt. Stritt ig hingegen ist, ob sich seit der letztmaligen materiellen Beurteilung aus rheumatologischer Sicht eine massgebende Veränderung des Gesundheitszustands ergeben hat. 4.2 D as bidisziplinäre Gutachten der Dres. B.___ und C.___ vom 18. August 2015 erfüllt die rechtsprechungsgemäss erforderlichen Kriterien für beweiskräf tige ärztliche Entscheidungsgrundlagen (vgl. E. 1.5 ). Es beruht auf fachärztli chen Untersuchungen durch die Gutachter und wurde in Kenntnis der relevan ten Vorakten abgegeben. Es würdigt die vorhandenen Arztberichte sorgfältig, berücksichtigt die von der Beschwerdeführerin geklagten Beschwerden und setzt sich mit diesen hinreichend auseinander. Die Darlegung der medizinischen Zusammenhänge ist einleuchtend und die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit nachvollziehbar. Überdies sprechen sich die Gutachter ausreichend darüber aus, inwiefern eine effektive Veränderung des Gesundheitszustandes stattgefunden hat. 4.3 Die Beschwerdeführerin machte zunächst geltend, die Gutachterin Dr. B.___ sei durch die Stellungnahme des Rechtsdiensts der Beschwerdegegnerin vom 3 1. Juli 2014 in ihrer gutachterlichen Einschätzung beeinflusst worden, weshalb das rheumatologische Gut achten seinen Beweiswert verloren habe. Hierzu ist festzuhalten, dass nicht ersichtlich ist, inwiefern die Stellungnahme des Rechts diensts der Beschwerdegegnerin Einfluss auf die Beurteilung der rheum a tologi schen Gutachterin gehabt haben soll. Wie diese zutreffend ausführt (vgl. E. 3.3.1 ) können rechtliche Erwägungen keinen Bezug auf die medizinische Beur teilung des Gesundheitszustands einer versicherten Person haben, zumal die Stellungnahme des Rechtsdiensts gar nicht das vorliegende Beweis thema (Revi sionsgrund, Verbesserung des Gesundheitszustands) sondern die mögliche Wie dererwägung der Mitteilung vom 2 2. März 2011 betraf ( Urk. 11/154/3). Die Stellungnahme ist somit in keiner Hinsicht als «Auftrag» an die Gutachterin zu erachten, eine vorgängig seitens der Beschwerdegegnerin bereits festgelegte medizinische Beurteilung abzugeben. Einer allfälligen Befangenheit der Gutach terin ist deshalb von Beginn weg der Boden entzogen. Ebenfalls nicht zu bean standen ist, dass ein bidisziplinäre s Gutachten bei den Dres. B.___ / C.___ anstatt ein es Verlaufsgutachten bei den bereits mit der Beschwerdeführerin befassten Gutachterpersonen eingeholt wurde, da die Art und Weise der Abklä rung des Gesundheitszustands im Ermess en der Beschwerdegegnerin liegt. 4.4 Zum Vergleichszeitpunkt war der Beschwerdeführerin die Ausübung einer angepassten leichten Tätigkeit im Umfang von 50 % zumutbar. D ies e Ein schränkung wurde mit den Auswirkungen der entzündlichen Grundkrankheit (Morbus Bechterew in Kombination mit den mechanischen Wirkungen der Sko liose) begründet, da die Beschwerdeführerin während de s Auftreten s der Rheu maschübe als nicht arbeitsfähig beurteilt wurde (E. 3.2). Zum Begutachtungs zeitpunkt gingen die Dres. B.___ und C.___ von einer 100%igen Arbeits fähigkeit in einer angepassten Tätigkeit (Hantieren von Lasten bis zu 7,5 kg, leichtes bis sehr leichtes Belastungsprofil ) seit Oktober 2013 aus, wobei unter konsequenter Therapie zu erwarten sei, dass lediglich während 10 bis 20 Tagen rheumatische Schubsituationen aufträten (E. 3.3.1). Angesichts dessen, dass die Therapierung der Beschwerdeführerin Wirkung ge zeigt hat, die Medikamente bei Nachlassen /Wegfall der Wirkung jeweils aus getauscht werden können, die Beschwerdeführerin nur während de r Rheu maschübe als arbeitsunfähig erachtet wird und die Beschwerdeführeri n im Rahmen der klinischen und bildgebenden gutachterlichen Untersuchung bei Dr. B.___ selber angab, nur minime lumbale Schmerzen zu spüren, obwohl sie am selben Tag 200 km von L.___ nach St. Gallen gefahren war, überzeugt die aktuelle Beurteilung von Dr. B.___ und es ist gemäss ihrer Einschätzung von einem milden Verlauf der Spondylitis ankylosans auszugehen (E. 3.3.1). Ange sichts der viel seltener zu erwartenden Rheumaschübe dank adäquater Behand lung (vgl. Urk. 11/187/72) kann ohne weiteres von einer deutlichen Verbesse rung des Gesundheitszustands in rheumatologischer Hinsicht gesprochen wer den. Dass die Beschwerdeführerin im Juni 2015 einen Krankheitsschub durchlebte, ist insoweit erklär bar, als aufgrund eines positiven Schwangerschaftstests der TNF-Hemmer Enbrel abgesetzt worden war. Laut der B eurteilung von Dr. B.___ trat der Schub nicht unerwartet auf, da das Absetzen eines TNF-Hemmers die Wahrscheinlichkeit eines Krankheitsschubs erhöhe. Der Krank heitsschub konnte sodann mit Cimzia erfolgreich behandelt werden und nur wenig später – während der gutachterlichen Untersuchung im August 2015 – klagte die Beschwerdeführerin nur noch über minime Schmerzen (E. 3.3.1). Aus dem Auftreten dieses Krankheitsschubs kann somit nicht geschlossen werden, es fehle an der erforderlichen Verbesserung des Gesundheitszustands. Auf eine Verbesserung lässt schliesslich auch der verminderte Leidensdruck der Beschwerdeführerin schliessen. S ie hatte zum Zeitpunkt der Begutachtung bei Dr. B.___ im August 2015 seit September 2014 keine Physiotherapie mehr in Anspruch genommen und auch keine Bechterew-Gruppe mehr besucht (E. 3.3.1). Zudem vergisst die Beschwerde - führerin gemäss ihren eigenen Angaben, die ihr empfohlenen Übungen durch - zuführen ( Urk. 11/215/2). Eine regelmässige Inanspruchnahme dieser Therapie - optionen wäre jedoch laut Dr. B.___ zur Erhaltung der Arbeitsfähigkeit anzuraten. Wenn die Beschwerdeführerin vorbringt, das Gutachten der Dres. B.___ sei nicht nachvollziehbar, da die zuvor noch gestellten Diagnosen einer Femoropa tellararthrose sowie einer Skoliose nicht mehr im Gutachten von Dr. B.___ erschienen, ist dem entge genzu halten – worauf auch Dr. B.___ in ihrer Stel lungnahme vom 2 6. Januar 2016 hinw i es –, dass bezüglich der Femoropatellar arthrose lediglich eine Verdachtsdiagnose bestanden ha tte. Zur Skoliose bemerkte Dr. B.___, diese sei angeboren, jedoch aufgrund des lumbalen Cobb-Winkels von 16° und des thorakalen Cobb-Winkels von 6° von leichter Au s prägung ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (Urk. 11/187/67 ). Aus dem Bericht von Dr. J.___ (E. 3.3.4) vermag die Beschwerdeführerin nichts zu ihren Gunsten abzuleiten, zumal diesem zu entnehmen ist, dass nach Wirkungsverlust den TNF-Hemmers eine Behandlung mit Simponi vorgesehen ist. Dem im Rahmen des Beschwerdeverfahren s eingereichten Bericht von Dr. K.___ kann sodann entnommen werden, dass die Behandlung mit Simponi Wirkungen zeigt und die Erkrankung darunter leicht aktiv sei. Bei sich zeigendem Wirkungsnachlass bzw. – verlust werde ein Wechsel auf das Medi kament Secukinumab vorgesehen (E. 3.3.5). 4.5 Aufgrund des Gesagten ist gestützt auf das b idisziplinäre Gutachten vom 18. August 2015 der medizinische Sachverhalt als dahingehend erstellt zu erachten, dass sich der Gesundheitszustand der Beschwerdeführerin seit der Begutachtung im November 2009 ( Urk. 10/108; Mitteilung vom 22. März 2011 [ Urk. 11/126]) verbessert hat und davon auszugehen ist, dass sie in einer behin derungsangepassten Tätigkeit spätestens ab Oktober 2013 zu 100 % arbeitsfähig ist. 5. 5.1 Sodann ist die Einschränkung im Aufgabenbereich zu ermitteln. Nicht strittig ist die Statusfrage. Die Parteien sind sich einig, dass die Beschwerdeführerin nach der Geburt ihrer zweiten Tochter im Gesundheitsfall zu 50 % im Aufgabenbe reich tätig gewesen wäre. 5.2 Die Beschwerdeführerin bestritt in ihrer Beschwerde die Einschätzungen der Abklärungsperson, wonach keine Einschränkung im Aufgabenbereich vorliege, machte aber nicht substantiiert geltend, die Abklärungsperson hätte falsche Feststellungen gemacht. Vielmehr knüpft sie ihr Vorbringen daran, dass auf die medizinische Beurteilung des Gesundheitszustands nicht abgestellt werden kön ne und entsprechend auch Einschränkungen im Aufgabenbereich anzunehmen seien. Entgegen der Ansicht der Beschwerdeführerin hat die Abklärungsperson die rheumatologischen Beeinträchtigungen der Beschwerdeführerin im Rahmen der Haushaltsab klärung eingehend berücksichtigt (vgl. E. 3.3 ). 5.3 Die Abklärung der Beeinträchtigung der Arbeitsfähigkeit im Haushalt vom 1 1. Juli 2016 (Urk. 11/215) wurde in Kenntnis der Diagnosen und Beschwerden der Beschwerdeführerin vorgenommen ( Urk. 11/215/1-2). Der Bericht enthält eine eingehende Abklärung der Wohnverhältnisse sowie der im Haushalt der Beschwerdeführerin anfallenden Tätigkeiten. In Übereinstimmung mit der dies bezüglichen Verwaltungspraxis wurden darin die im Haushalt anfallenden Tätigkeiten in sieben Aufgabenbereiche aufgeteilt (Haushaltführung, Ernährung, Wohnungspflege, Einkauf, Wäsche und Kleiderpflege, Betreuung von Kindern oder anderen Familienangehörigen, Verschiedenes). Die sieben Aufgabenberei che wurden nach deren prozentualen Gewichtung im Vergleich zu sämtlichen anfallenden Tätigkeiten bewertet. Die Abklärungsperson ermittelte sodann für jeden der sieben Bereiche die konkrete Behinderung, woraus gesamthaft eine Einschränkung von 0 % resultierte. Die Abklärungsperson berücksichtigte dabei die Angaben der Beschwerdeführerin und begründete ihre Einschätzung aus führlich, plausibel und nachvollziehbar. Der Abklärungsbericht ist entsprechend voll beweiskräftig (vgl. E. 1.6). 5.4 Nach dem Gesagten steht fest, dass die Beschwerdeführerin im Aufgabenbereich nicht eingeschränkt ist. 6. 6.1 Hinsichtlich der Auswirkungen der eingeschränkten Leistungsfähigkeit im Erwerbsbereich machte die Beschwerdeführerin in erster Linie geltend, ange sichts der rheumatologischen Beeinträchtigung sei die Restarbeitsfähigkeit gar nicht verwertbar, da es keine Stellen gebe, welche dem Leistungsprofil der Beschwerdeführerin entsprächen ( Urk. 1 S. 12). 6.2 Der Begriff des ausgeglichenen Arbeitsmarktes ist ein theoretischer und abstrak ter Begriff, welcher dazu dient, den Leistungsbereich der Invalidenversicherung von jenem der Arbeitslosenversicherung abzugrenzen. Er umschliesst einerseits ein bestimmtes Gleichgewicht zwischen dem Angebot von und der Nachfrage nach Stellen; anderseits bezeichnet er einen Arbeitsmarkt, der von seiner Struk tur her einen Fächer v erschiedenartiger Stellen offen hält, und zwar sowohl bezüglich der dafür verlangten beruflichen und intellektuellen Voraussetzungen wie auch hinsichtlich des körperlichen Einsatzes. Nach diesen Gesichtspunkten bestimmt sich im Einzelfall, ob die invalide Person die Möglichkeit hat, ihre restliche Erwerbsfähigkeit zu verwerten, und ob sie ein rentenausschliessendes Einkommen zu erzielen vermag oder nicht (BGE 110 V 273 E. 4b; ZAK 1991 S. 321 E. 3b und 1985 S. 462 E. 4b; vgl. auch BGE 130 V 343 E. 3.2). An die Kon kretisierung von Arbeitsgelegenheiten und Verdienstaussichten sind praxisge mäss nicht übermässige Anforderungen zu stellen; diese hat vielmehr nur so weit zu gehen, als im Einzelfall eine zuverlässige Ermittlung des Invaliditäts grades gewährleistet ist. Für die Invaliditätsbemessung ist nicht darauf abzustel len, ob eine invalide Person unter den konkreten Arbeitsmarktverhältnissen vermittelt werden kann, sondern einzig darauf, ob sie die ihr verbliebene Arbeitskraft noch wirtschaftlich nützen könnte, wenn die verfügbaren Arbeits plätze dem Angebot an Arbeitskräften entsprechen würden (AHI 1998 S. 290 f. E. 3b; Urteile des Bundesgerichts I 273/04 vom 29. März 2005, I 591/02 vom 5. Mai 2004, I 285/99 vom 1 3. März 2000 und U 176/98 vom 1 7. April 2000). Der ausgeglichene Arbeitsmarkt umfasst auch sogenannte Nischenarbeitsplätze, also Stellen- und Arbeitsangebote, bei welchen Behinderte mit einem sozialen Entgegenkommen vonseiten des Arbeitgebers rechnen können (Urteile des Bun desgerichts 9C_95/2007 vom 2 9. August 2007 E. 4.3 und 9C_98/2014 vom 2 2. April 2014 E. 3.1, je mit Hinweisen). 6.3 Das seitens der Gutachter formulierte Anforderungsprofil für eine – der Be - schwerdeführerin nach dem Gesagten (vgl. E. 4 ) seit Oktober 2013 zu 100 % zumutbare – angepasste Tätigkeit lautet folgendermassen: Tätigkeit ohne Nässe, Kälte und grössere Temperaturschwankungen, Hantieren von Gewichten bis 7,5 kg, sehr leichtes bis leichtes Belastungsniveau ( vgl. E. 3. 3.1). Entgegen der Ansicht der Beschwerdeführerin darf vorliegend angenommen werden, dass auf dem hypothetischen Arbeitsmarkt genügend Tätigkeiten exis tieren, welche diesem Anforderungsprofil entsprechen. Es gibt in Industrie und Gewerbe einfache Hilfsarbeiten, die den obigen Anforderungen zu genügen vermögen, zu denken ist dabei an Kontroll- und Überwachungsarbeiten. Inwie fern solche Überwachungs- und Kontrollarbeiten nicht zumutbar sind, ist nicht ersic htlich und wird von der Beschwerdeführerin nicht begründet. Die Gutachter hielten denn auch die frühere Anstellung der Beschwerdeführerin als Hilfskraft bei der E.___ für zumutbar, sofern das Belastungsprofil eingehalten wer de ( Urk. 11/187/69). Es ist diesbezüglich somit nicht von realitätsfremden und in diesem Sinn unmöglichen oder unzumutbaren Einsatzmöglichkeiten auszu gehen. Es kann keineswegs gesagt werden, dass die zumutbare Tätigkeit nur mehr in so eingeschränkter Form möglich ist, dass sie der ausgeglichene Arbeitsmarkt praktisch nicht kennt oder sie nur unter nicht realistischem Entge genkommen eines durchschnittlichen Arbeitgebers möglich wäre und das Fin den einer entsprechenden Stelle daher von vornherein als ausgeschlossen erscheint (statt vieler: Urteil des Bundesgerichts 9C_82/2009 vom 9. Oktober 2009 E. 5.5 mit Hinweisen; ZAK 1989 S. 322 E. 4a). 7. Unabhängig davon, ob der Invaliditätsgrad vorliegend in Anwendung der gemischten Methode oder ausschliesslich durch einen Einkommensvergleich ermittelt wird, ergibt sich ein klar rentenausschliessender Invaliditätsgrad von 0 %, da der Einkommensvergleich aufgrund des niedrigen Valideneinkommens der in angepasster Tätigkeit zu 100 % arbeitstätigen Beschwerdeführerin zu kei ner Erwerbseinbusse führt und im Haushalt keine Einschränkung vorliegt. Dies führt zur Abweisung der Beschwerde. 8. 8.1 Mit Beschwerde vom 2. November 2016 ersuchte die Beschwerdeführerin um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege ( Urk. 1 S. 2). Vorliegend sind die Voraussetzungen zur Bewilligung der unentgeltlichen Rechtspflege gemäss § 16 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsge richt ( GSVGer ) erfüllt (vgl. Urk. 3/6-10, Urk. 8-9). Antragsgemäss ist der Beschwerdeführerin deshalb die unentgeltliche Prozessführung zu bewilligen und Rechtsanwältin Sandra Nussbaumer, Bern, als unentgeltliche Rechtsvertre terin für das vorliegende Verfahren zu bestellen. 8.2 Gemäss Art. 69 Abs. 1 bis IVG ist das Beschwerdeverfahren bei Streitigkeiten um die Bewilligung oder die Verweigerung von Leistungen der Invalidenversiche rung vor dem kantonalen Versicherungsgericht in Abweichung von Art. 61 lit. a ATSG kostenpflichtig. Die Kosten werden nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert im Rahmen von Fr. 200.-- bis Fr. 1'000.-- festge legt. Die Kosten des Verfahrens sind auf Fr. 800.-- festzulegen. Ausgangsgemäss sind die Kosten der Beschwerdeführerin aufzuerlegen, zufolge Bewilligung der unentgeltlichen Prozessführung jedoch einstweilen auf die Gerichtkasse zu nehmen. 8.3 Mit Eingabe vom 2 1. Dezember 2016 ( Urk. 13-14) machte Rechtsanwältin Nuss baumer einen zeitlichen Aufwand von 11 Stunden und 50 Minuten sowie Bar auslagen im Umfang von Fr. 12 7.10 zuzüglich Mehrwertsteuer geltend. Dieser Arbeitsaufwand erscheint der Bedeutung und der Schwierigkeit der Streitsache angemessen und ist aufgrund des gerichtsüblichen Ansatzes von Fr. 220.-- pro Stunde mit Fr. 2‘603. 35 zuzüglich Mehrwertsteuer von 8 % zu entschädigen. Barauslagen sind in der Höhe von Fr. 12 7.10 zuzüglich Mehrwertsteuer von 8 % zu ersetzen. Rechtsanw ä lt in Nussbaumer ist demnach mit insgesamt Fr. 2‘94 8. 90 (inkl. Barauslagen und Mehrwertsteuer) aus der Gerichtskasse zu entschädigen. 8.4 Die Beschwerdeführerin ist auf § 16 Abs. 4 des Gesetzes über das Sozialversi cherungsgericht ( GSVGer ) hinzuweisen, wonach sie zur Nachzahlung der Gerichtskosten und der Entschädigung an die unentgeltliche Rechtsvertreterin verpflichtet ist, sobald sie dazu in der Lage ist. Das Gericht beschliesst: In Bewilligung des Gesuchs vom 2. November 2016 wird der Beschwerdeführerin die unentgeltliche Rechtspflege gewährt, und es wird ih r Rechtsanw ä lt in Sandra Nuss baumer, Bern, als unentgeltliche Rechtsvertreter in für das vorliegende Verfahren bestellt, und erkennt sodann : 1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 800.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt, zufolge Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung jedoch einstweilen auf die Gerichts kasse genommen. Die Beschwerdeführerin wird auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen. 3. Die unentgeltliche Rechtsvertreterin der Beschwerdeführerin, Rechtsanwältin Sandra Nussbaumer, Bern, wird mit Fr. 2’948. 90 (inkl. Barauslagen und MWSt ) aus der Gerichtskasse entschädigt. Die Beschwerdeführerin wird auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen. 4. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Rechtsanwältin Sandra Nussbaumer - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle - Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an: - Gerichtskasse 5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber HurstHausammann

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich IV.2016.01217 IV. Kammer Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Arnold Gramigna Sozialversicherungsrichter Vogel Gerichtsschreiber Hausammann Urteil vom 30. Mai 2018 in Sachen X.___ Beschwerdeführerin vertreten durch Rechtsanwältin Sandra Nussbaumer Advokaturbüro Frei & Kaufmann Münzgraben 2, 3011 Bern gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin Sachverhalt: 1. 1.1 Die 1974 geborene X.___, ohne abgeschlossene Berufsausbil dung, Mutter zweier Töchter (geboren 1998, 20 1 5), arbeitete zuletzt vom 2. Mai 1996 bis 1 2. September 2000 als Coiffeuse bei der Y.___, Zürich, und war nebenbei vom 1. November 1999 bis 3 1. Oktober 2000 als Zeitungsverteile rin bei der Z.___, Zürich, angestellt (Urk. 11/2, Urk. 11/16 ). Im Februar 2001 meldete sich die Versicherte erstmals zum Leistungsbezug bei der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, an. Mit Verfügung vom 2 8. Januar 2002 wies die IV-Stelle das Leis tungsbegehren ab ( Urk. 11/15), hob die Verfügung am 1 1. März 2002 aber wie dererwägungsweise auf und stellte weitere Abklärungen in Aussicht ( Urk. 11/28). Mit Verfügung vom 3. Oktober 2002 sprach die IV-Stelle der Ver sicherten – ausgehend von einem Invaliditätsgrad von 100 % – mit Wirkung ab 1. Februar 2001 eine ganze Rente der Invalidenversicherung zu ( Urk. 11/42). 1.2 Der Rentenanspruch wurde mit Mitteilung vom 2 2. Mai 2003 ( Urk. 11/52) und Verfügung vom 2 7. Juli 2005 bestätigt ( Urk. 11/55). Im Rahmen einer weiteren Rentenrevision erfolgte mit Verfügung vom 1 0. Januar 2006 – ausgehend von einer verbesserten Erwerbsfähigkeit und einem 60%igen Invaliditätsgrad – die Herabsetzung der ganzen auf eine Dreiviertelsrente mit Wirkung ab 1. März 2006 ( Urk. 11/65, Urk. 11/64 [Verfügungsteil 2] ). Mit Verfügung vom 5. Dezember 2007 wurde die Dreiviertelsrente – unter Verweis auf einen ver schlechterten Gesundheitszustand – mit Wirkung ab 1. April 20 07 wieder auf eine ganze Rente heraufgesetzt ( Urk. 11/94, Urk. 11/92 [Verfügungsteil 2]). 1.3 Im Rahmen einer weiteren Rentenrevision liess die IV-Stelle unter anderem bei der A.___ ein bidisziplinäres Gut achten erstellen, welches am 2 5. Nove mber 2009 erstattet wurde (Urk. 11/108). Mit Mitteilung vom 2 2. März 2011 bestätigte die IV-Stelle den Anspruch auf eine ganze Invalidenrente ( Urk. 11/126). 1.4 Die IV-Stelle leitete ein weiteres Revisionsverfahren ein und liess die Versicherte unter anderem bidisziplinär begutachten ( Gutachten vom 1 8. August 2015 [Urk. 11/187- 188). Mit Vorbescheid vom 1 5. Oktober 2015 ( Urk. 11/190 ) stellte die IV-Stelle der Versicherten – unter Verweis auf einen verbesserten Gesund heitszustand und einen nunmehr 3%igen Invaliditätsgrad, die Einstellung der Invalidenrente ab dem 3 0. November 2016 in Aussicht. Die Versicherte erhob dagegen Einwände ( Einwand vom 1 1. November 2015 [ Urk. 11/196], begründe ter Einwand vom 1 8. November 2015 [ Urk. 11/199]). 1.5 Am 2 1. Dezember 2015 brachte die Versicherte eine Tochter zur Welt (Urk. 11/202). Nach dem Umzug der Versicherten in den Kanton Bern tätigte die IV-Stelle Bern auf Ersuchen der IV-Stelle Zürich Abklärungen bezüglich der Beeinträchtigungen im Haushalt vor Ort (Abklärungsbericht Haushalt/Erwerb vom 1 1. Juli 2016 [ Urk. 11/215]). Die Versich erte nahm mit Schreiben vom 23. August und 2 1. September 2016 erneut Stellung zu den Abklärungsergeb nissen ( Urk. 11/218, Urk. 11/222). Mit Verfügung vom 3. Oktober 2016 stellte die IV-Stelle wie vorbeschieden die Rente ein und entzog einer dagegen gerich teten Beschwerde die aufschiebende Wirkung ( Urk. 11/224 = Urk. 2). 2. Gegen diese Verfügung erhob die Versicherte am 2. November 2016 Beschwerde und beantragte, die angefochtene Verfügung sei aufzuheben und die Beschwer degegnerin zu verpflichten, der Beschwerdeführerin weiterhin die bisherige Invalidenrente über den 3 0. November 2016 hinaus auszurichten. In prozessua ler Hinsicht ersuchte die Beschwerdeführerin um Gewährung der unentgeltli chen Rechtspflege ( Urk. 2 S. 1). Die Beschwerdeführerin reichte mit Eingabe vom 8. Dezember 2016 Unterlagen zur Substantiierung ihre r Bedürftigkeit ein ( Urk. 7- 9). Die Beschwerdegegnerin beantragt e mit Beschwerdeantwort vom 1 2. Dezember 2016 Abweisun g der Beschwerde ( Urk. 10), was der Beschwerde führerin mit Verfügung vom 1 5. Dezember 2016 mitgeteilt wurde ( Urk. 12). Am 8. Juni 2017 reichte die Beschwerdeführerin einen Bericht der behandelnden Rheumatologin ein ( Urk. 15-16), welche r der Beschwerdegegnerin zur Kenntnis gebracht wurde ( Urk. 17). 3. Auf die Ausführungen der Parteien und die eingereichten Unterlagen wird, soweit erforderlich, in den nachfolgenden Erwägungen eingegangen. Das Gericht zieht in Erwägung: 1. 1.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts [ ATSG ] ). Sie kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung [IVG] ). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beein trächtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursach te und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommen den ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesund heitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG). 1.2 Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertelsren te und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente ( Art. 28 Abs. 2 IVG). 1.3 Ändert sich der Invaliditätsgrad einer Rentenbezügerin oder eines Rentenbezü gers erheblich, so wird die Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin für die Zukunft entsprechend erhöht, herabgesetzt oder aufgehoben ( Art. 17 Abs. 1 ATSG). Anlass zur Rentenrevision gibt jede wesentliche Änderung in den tat sächlichen Verhältnissen, die geeignet ist, den Invaliditätsgrad und damit den Rentenanspruch zu beeinflussen. Insbesondere ist die Rente nicht nur bei einer wesentlichen Änderung des Gesundheitszustandes, sondern auch dann revidier bar, wenn sich die erwerblichen Auswirkungen des an sich gleich gebliebenen Gesundheitszustandes erheblich verändert haben (BGE 130 V 343 E. 3.5 mit Hinweisen). Eine Veränderung der gesundheitlichen Verhältnisse liegt auch bei gleich gebliebener Diagnose vor, wenn sich ein Leiden in seiner Intensität und in seinen Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit verändert hat (Urteile des Bun desgerichts 9C_261/2009 vom 1 1. Mai 2009 E. 1.2 und I 212/03 vom 28. August 2003 E. 2.2.3). Dagegen stellt die bloss unterschiedliche Beurteilung der Auswirkungen eines im Wesentlichen unverändert gebliebenen Gesund heitszustandes auf die Arbeitsfähigkeit für sich allein genommen keinen Revisi onsgrund im Sinne von Art. 17 Abs. 1 ATSG dar. Zeitliche Vergleichsbasis für die Beurteilung einer anspruchserheblichen Änderung des Invaliditätsgrades bilden die letzte rechtskräftige Verfügung oder der letzte rechtskräftige Ein spracheentscheid, welche oder welcher auf einer materiellen Prüfung des Ren tenanspruchs mit rechtskonformer Sachverhaltsabklärung, Beweiswürdigung und Invaliditätsbemessung beruht (BGE 133 V 108; vgl. auch BGE 130 V 71 E. 3.2.3; Urteil des Bundesgerichts 9 C_438/2009 vom 26. März 2010 E. 2. 1 mit Hinweisen). 1.4 Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gege benenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeits unfähig ist (BGE 125 V 256 E. 4). Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person no ch zugemutet werden kön nen (BGE 125 V 256 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E. 4b/cc). 1.5 Das Sozialversicherungsgericht hat den Sachverhalt von Amtes wegen festzu stellen und alle Beweismittel objektiv zu prüfen, unabhängig davon, von wem sie stammen, und danach zu entscheiden, ob sie eine zuverlässige Beurteilung des strittigen Leistungsanspruches gestatten. Insbesondere darf es beim Vorlie gen einander widersprechender medizinischer Berichte den Prozess nicht erledi gen, ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzugeben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These abstellt (ZAK 1986 S. 188 E. 2a). Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Gutach tens ist im Lichte dieser Grundsätze entscheidend, ob es für die Beantwortung der gestellten Fragen umfassend ist, auf den erforderlichen allseitigen Untersu chungen beruht, die geklagten Beschwerden berücksichtigt und sich mit diesen sowie dem Verhalten der untersuchten Person auseinander setzt – was vor allem bei psychischen Fehlentwicklungen nötig ist –, in Kenntnis der und gegebenen falls in Auseinandersetzung mit den Vorakten abgegeben worden ist, ob es in der Darlegung der medizinischen Zustände und Zusammenhänge einleuchtet, ob die Schlussfolgerungen der medizinischen Experten in einer Weise begründet sind, dass die rechtsanwendende Person sie prüfend nachvollziehen kann, ob der Experte oder die Expertin nicht auszuräumende Unsicherheiten und Unklar heiten, welche die Beantwortung der Fragen erschweren oder verunmöglichen, gegebenenfalls deutlich macht (BGE 134 V 231 E. 5.1; 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c; Ulrich Meyer, Die Rechtspflege in der Sozialversicherung, BJM 1989, S. 30 f.; derselbe in: Hermann Fredenhagen, Das ärztliche Gutach ten, 4. Auflage 2003, S. 24 f.). 1.6 Die von einer qualifizierten Person durchgeführte Abklärung vor Ort (nach Mass gabe des Art. 69 Abs. 2 der Verordnung über die Invalidenversicherung [IVV] ; vgl. auch Rz. 3084 ff. des Kreisschreibens des BSV über Invalidität und Hilflosigkeit in der Invalidenversicherung [KSIH]) stellt für gewöhnlich die geeignete und genügende Vorkehr zur Bestimmung der gesundheitlichen Ein schränkung im Haushalt dar (Urteil des Bundesgerichts 9C_201/2011 vom 5. September 2011 E. 2, in: SVR 2012 IV Nr. 19 S. 86). Einer ärztlichen Fach person, die sich zu den einzelnen Positionen der Haushaltführung unter dem Gesichtswinkel der Zumutbarkeit zu äussern hat, bedarf es nur in Ausnahmefäl len, namentlich bei unglaubwürdigen Angaben der versicherten Person, die im Widerspruch zu den ärztlichen Befunden stehen (Urteil des Bundesgerichts 8C_817/2013 vom 2 8. Mai 2014 E. 5.1 mit weiteren Hinweisen ). Für den Beweiswert eines Berichtes über die Abklärung im Haushalt einer versi cherten Person sind – analog zur Rechtsprechung betreffend die Beweiskraft von Arztberichten (BGE 125 V 351 E. 3a mit Hinweis) – verschiedene Faktoren zu berücksichtigen: Es ist wesentlich, dass der Bericht von einer qualifizierten Person verfasst wird, die Kenntnis von den örtlichen und räumlichen Verhält nissen sowie den aus den medizinischen Diagnosen sich ergebenden Beeinträch tigungen und Behinderungen hat. Weiter sind die Angaben der versicherten Person zu berücksichtigen, wobei divergierende Meinungen der Beteiligten im Bericht aufzuzeigen sind. Der Berichtstext schliesslich muss plausibel, begründet und angemessen detailliert bezüglich der einzelnen Einschränkungen sein und in Übereinstimmung mit den an Ort und Stelle erhobenen Angaben stehen. Trifft all dies zu, ist der Abklärungsbericht voll beweiskräftig (AHI 2003 S. 218 E. 2.3.2 [in BGE 129 V 67 nicht veröffentlichte Erwägung]; Urteil des Bundesge richts I 733/03 vom 6. April 2004 E. 5.1.2; vgl. auch BGE 130 V 61 E. 6.2 und 128 V 93 E. 4 betreffend Abklärungsberichte im Zusammenhang mit der Haus pflege und Hilflosigkeit). Diese Beweiswürdigungskriterien sind nicht nur für die im Abklärungsbericht enthaltenen Angaben zu Art und Umfang der Behinde rung im Haushalt massgebend, sondern gelten analog für jenen Teil eines Abklärungsberichts, der den mutmasslichen Umfang der erwerblichen Tätigkeit von teilerwerbstätigen Versicherten mit häuslichem Aufgabenbereich im Gesundheitsfall betrifft (Urteil des Bundesgerichts 8C_817/2013 vom 28. Mai 2014 E. 5.1 mit weiteren Hinweisen ). Der Abklärungsbericht ist seiner Natur nach in erster Linie auf die Ermittlung des Ausmasses physisch bedingter Beeinträchtigungen zugeschnitten, weshalb seine grundsätzliche Massgeblichkeit unter Umständen Einschränkungen erfah ren kann, wenn die versicherte Person an psychischen Beschwerden leidet. Grundsätzlich jedoch stellt er auch dann eine beweistaugliche Grundlage dar, wenn es um die Bemessung einer psychisch bedingten Invalidität geht, das heisst wenn die Beurteilung psychischer Erkrankungen im Vordergrund steht (AHI 2004 S. 137 E. 5.3). Widersprechen sich die Ergebnisse der Abklärung vor Ort und die fachmedizinischen Feststellungen zur Fähigkeit der versicherten Person, ihre gewohnten Aufgaben zu erfüllen, ist aber in der Regel den ärztli chen Stellungnahmen mehr Gewicht einzuräumen als dem Bericht über die Haushaltsabklärung, weil es der Abklärungsperson regelmässig nur beschränkt möglich ist, das Ausmass des psychischen Leidens und der damit verbundenen Einschränkungen zu erkennen (Urteile des Bundesgerichts 8C_817/2013 vom 28. Mai 2014 E. 5.1, 9C_986/2009 vom 11. November 2010 E. 7.2 und 9C_631/2009 vom 2. Dezember 2009 E. 5.1.2, je mit Hinweisen). 2. 2.1 Im angefochtenen Entscheid erwog die Beschwerdegegnerin, die Abklärungen hätten ergeben, dass sich der Gesundheitszustand der Beschwerdeführerin ver bessert habe, da sie seit Oktober 2013 dank konsequenter Therapie weitgehend schmerzfrei sei und nur selten Schmerzmittel benötige. Seit Oktober 2013 sei deshalb von einer vollumfänglichen Arbeitsfähigkeit für sehr leichte bis leichte Tätigkeiten auszugehen. Unter konsequenter Therapie sei zu erwarten, dass d ie Beschwerdeführerin maximal an 10 bis 20 Tagen pro Jahr rheumatische Schübe erleiden werde, welche ihre Erwerbsunmöglichkeit währenddessen verunmög lichten. Die Haushaltsabklärung habe ergeben, dass die Beschwerdeführerin im Gesundheitsfall zu 50 % erwerbstätig und zu 50 % im Aufgabenbereich tätig wäre. Eine Einschränkung im Haushaltsbereich bestehe jedoch nicht. Mangels Ausbildung der Beschwerdeführerin sei sowohl beim Validen- als auch beim Invalideneinkommen auf den LSE-Tabellenlohn für Hilfsarbeiten abzustellen. Es ergebe sich ein Invaliditätsgrad von 0 % (Urk. 2). 2.2 Die Beschwerdeführerin brachte dagegen vor, beim Vergleich des Gesundheits zustands des Jahr es 2009 mit demjenigen zum Zeitpunkt der angefochtenen Verfügung ergebe sic h keine massgebende Veränderung des Morbus Bechterew. Diese rheumatologische Erkrankung und auch deren Ausprägung sei en unver ändert, b ei der Beurteilung durch Dr. med. B.___, FMH Allgemeine Innere Medizin, Rheumatologie, handle es sich um eine andere Beurteilung des im wesentlichen gleichgebliebenen Gesundheitszustands. Dr. B.___ begründe die Verbesserung des Gesundheitszustands mit dem seit Oktober 2013 eingesetz ten TNF-Hemmer Enbrel, welcher zwischenzeitlich, wegen Wirkungsverlust, wieder abgesetzt habe werden müsse n, was dem Gutachten von Dr. B.___ die Grundlage nehme. Nicht nachvollziehbar sei zudem, weshalb Dr. B.___ in ihrem Teilg utachten die bisher festgestellte Skoliose weglasse und die Femoropatella rar th r ose als Nebendiagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeits fähigkeit einstufe. Die Arthrose sei nicht plötzlich verschwunden und die Skoli ose sei im Zusammenhang mit der Bechterew-Erkrankung eben doch wesent lich. Die Gutachterin Dr. B.___ verweise in ihrem Gutachten sodann auf eine Stellungnahme des Rechts diensts der Beschwerdegegnerin, weshalb d as Resultat ihrer Abklärung en ohnehin als vorweggenommen bezeichnet werden müsse. Die wegen der Geburt der zweiten Tochter dur ch die Beschwerdegegnerin ange wan dte gemischte Methode sei durch den EGMR als diskriminierend und unzu lässig erklärt worden. Entgegen der Ansicht der Abklärungsperson bestünden auch im Haushaltsbereich Einschränkungen. Es sei weiterhin von einer maximal 30%igen Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit auszugehen, wobei fraglich sei, ob die Restarbeitsfähigkeit überhaupt verwertbar sei ( Urk. 1). 3. 3.1 Streitig und zu prüfen ist zunächst, ob wegen einer wesentlichen Veränderung des Gesundheitszustandes und der sich daraus ergebenden Arbeitsfähigkeit die Voraussetzungen für eine Revision der laufenden Rente gegeben sind. Zeitliche Vergleichsbasis zu den mit der angefochtenen Verfügung vom 3. Oktober 2016 beurteilten Verhältnissen bildet der Sachverhalt, auf dessen Grundlage mit Mit teilung vom 2 2. März 2011 – nach erfolgter bidisziplinärer Begutachtung – der Anspruch der Beschwerdeführerin auf eine ganze Rente bestätigt worden war. 3.2 Die Verfügung vom 2 2. März 2011 ( Urk. 11/126) basierte in medizinischer Hin sicht auf dem bidisziplinären Medas -Gutachten der A.___ vom 2 5. November 2009 ( Urk. 11/108). Darin wurden folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit aufgeführt ( Urk. 11/108/25): - Morbus Bechterew, Erstdiagnosen 1998 (ICD-10 M45.09) - Status nach rezidivierenden Coxitiden beidseits - Entesiopathie - Sakroil i itis beidseits - Status nach Methotrexat-Therapie von Oktober 2000 bis März 2003, Status nach Salazopyrin - Therapie - Status nach Remicade -Therapie Januar 2003 bis August 2007 - aktuell Humira - Therapie seit über einem Jahr - HLA - B27 positiv - V erdacht auf Femoropatellararthrose links (ICD10 M17.9) - Skoliose (ICD10 M41.99) Als Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit wurden folgende genannt: - Angst und depressive Störung gemischt (ICD-10 F41.2) - Verdacht auf zusätzliche auto nom somatoforme Symptomb ild ung - a namnestisch Verdacht auf rezidivierende depressive Episoden, gegenwärtig remittiert (ICD-10 F33.4) - l atente Tuberkulose (Status nach INH-Therapie 2002) - g astroösophageale Refluxkrankheit - Unverträglichke i t von NSAR ( Hämatochezie ) Der bidisziplinären Konsensbeurteilung kann entnommen werden, f ür die ange stammte Arbeit als Coiffeuse w e rd e aus rheumatologischer Sicht eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit ge sehen, wobei dies rheumatologischerseits auf alle mittel schweren und schweren körperlichen Arbeiten erweitert werden müsse. Psychi atrischerseits würden keine Einschränkungen gesehen. Betreffend die Arbeitsfä higkeit in einer angepassten Tätigkeit sei insbesondere die rheumatologische Stellungnahme relevant. Im aktuellen zeitlichen Querschnitt lie sse sich nach der rheumatologischen Stellungnahme lediglich eine 50%ige Arbeitsfähigkeit für körperlich leichte Tätigkeiten festhalten, die jedoch aufgrund des rezidivieren den und progredienten Charakters der Erkrankung nicht als stabil einzuschätzen sei. Somit wäre als Ve r weistätigkeit lediglich eine körperlich leichte Tätigkeit in Erwägung zu ziehen. Es sei im psychiatrischen Fachgutachten darauf hingewie sen worden, dass aktuell durch psychiatrische Diagnosen die Arbeitsfähigkeit nicht be einträchtigt sei. Es sei jedoch zu beachten, dass eine rezidivierende affektive Störung gesehen worden sei, die durchaus im Verlauf (auch reaktiv auf das somatische Krankheitsgeschehen) auf die Arb eitsfähigkeit Einfluss neh men könne und dies in der Vergangenheit wahrscheinlich auch getan habe (Urk. 11/108/26). Der rheumatologische Experte kam in seinem Teilgutachten zum Schluss, bei der Beschwerdeführerin bestehe ein sei t 1998 diagnostizierter Morbus Bechter ew, der schon in den Jahren zuvor Beschwerden verursacht ha be. An der Diag nose besteh e anhand der geschilderten Symptomatik, der Laborwerte (HLA - B27 positiv) sowie der Bildgebung ( Iliosakralgelenks [ ISG ] -Arthritis in den mitgelie fer ten CT-Bildern) kein Zweifel. Als Folge dieser Erkrankung sei es zu einer ver stärkten Brustkyphosierung gekommen sowie zu einer deutlich reduzierten Beweglichkeit der Wirbelsäule. Die von der Beschwerdeführerin beschriebenen Rückenschmerzen sowie Schmerzen im Bereich der Hände und F ü sse s eien ebenfalls durch den Morbus Bechterew erklärt. Insgesamt sei es zu einer schlei chenden Ver schlechterung der Beweglichkeit gekommen. D ie Beschwerdeführe rin fühl e sich zunehmend im Alltag eingeschränkt. Wenn es zu einem Schmerz schub komm e, sei sie auf fremde Hilfe angewiesen. Die Präsentation mit Zu nah me der Rückenschmerzem nach längerer Gehstrecke sei für den M orbus Bechterew a t ypisch, was daran lieg e, dass beim entzündlichen Schmerz zusätz lich eine mechanische Komponente aufgrund der Skoliose vorlieg e. Diese führ e zu rezidivierenden muskulär bedingten Rückenschme rz en. Die aktuell klinisch nachweisbaren Myogelosen s eien darauf zurückzuführen. Im Bereich des linken Knies besteh e der Verdacht auf eine beginn ende Femoropatellararthrose mit femoropatellarem Reiben, dies spiel e jedoch für die Beurtei l ung der Arbei t s fä higkeit keine Rolle ( Urk. 11/108/7-8). Aus rheumatologischer Sicht sei die Beschwerdeführerin für ihre bisherige Tätigkeit als Coiffeuse zu 100 % arbeits unf ä hig. Für a lle mittelschweren und schweren körperlichen Arbeiten besteh e eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit aufgrund der bestehenden entzündlichen Grundkrankheit. In einer leichte n Tätigkeit sei die Beschwerdeführerin ebenfalls nur eingeschränkt arbeitsfähig. D ies begründe sich durch die rezidivierend schubweise auftretenden Schmer z exazerbationen, während der die Beschwerde führerin nicht arbei t sfähig sei. Aktuell besteh e für leichte körperliche Tä t igkei ten eine 50%ige Arbeitsfähigkei t. Aufgrun d des Verlaufes der Erkrankung sei es für die Beschwerdeführerin nur sehr schwer möglich, eine Arbeitsstelle zu fin den. In Zukunft sei mit einer zuneh m enden Reduktion der Arbeitsfähigkeit zu rechnen ( Urk. 11/108/8). 3. 3 Zum aktuellen Gesundheitszustand ist den medizini s chen Akten folgendes zu entnehmen: 3.3.1 Dem bidisziplinären Gutachten von Dr. B.___ sowie Prof. Dr. med. C.___, FMH Psychiatrie und Psychotherapie, können folgende Diag no sen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit entnomme n werden (Urk. 11/188/1): - keine psychiatrische Diagnose - ankylosierende Spondylitis - Erstmanifestation etwa 1990, Erstdiagnose April 1998 - HLA-B27 positiv mit - rezidivierenden Coxitiden beidseits mit - Basistherapien: parenterales Methotrexat ab September 2000 bis 2003 und verschiedene TNF-Hemmer ab Januar 2003 ( Remicade, Humira, Enbrel) mit guter Wirkung der TNF-Hemmer-Therapie mit Krankheits schub im Juni 2015, etwa sechs Wochen nach Absetzen des Enbrels nach positivem Schwangerschaft-Test am 1 3. Mai 2015 und Wieder beginn mit Remicade am 2 6. Juni 2015 und Infusionsreaktion am 1 5. Juli 2015 (Juckreiz, Exanthem und Lumbalgien) und seit Juli 2015 Certolizumab ( Cimzia ) - bildgebend mit subchondralen Mehrsklerosierung und Verdacht auf Erosionen beider ISGs jedoch ohne ISG- Ankylosierung, - ohne Syndesmophyten im Bereich der Beckenwir b elsäule ( BWS ) und der Lendenwirbelsäule ( LWS ) und ohne « shiny corner » (Röntgen Feb ruar 2014) In der bidisziplinären Zusammenfassung der Arbeitsunfähigkeit hielten die Gut achter fest, eine angepasste Tätigkeit k ö nn e die Beschwerdeführerin zu 100 % ausüben, bezogen auf ein Vollpensum. Sie k ö nn e mit Lasten bis zu 7, 5 kg han tieren. Dabei sei zu erwarten, dass unter der konsequenten Therapie maximal während zehn bis 20 Tagen pro Jahr eine rheumatische Schubsituation auftre ten k ö nn e, bei der sie keine Arbeit verrichten k ö nn e. Die attestierte Arbeitsfä higkeit g elte spätestens ab Oktober 201 3. Die Beschwerdeführerin sei im Okto ber 2013 gemäss den Angaben der Rheumatologin PD Dr. D.___ unter der The rapie mit Enbrel weitgehend schmerzfrei un d benötige nu r selten ein Schmerz mittel ( Urk. 11/188/1). Dem psychiatrischen Teilgutachten von Dr. C.___ vom 1 5. August 2015 ist zu entnehmen, dass keine psychiatrischen Erkrankungen vorlägen, welche geeignet wären, das positive Leistungsbild der Beschwerdeführerin im IV-relevanten Sinn mittel- bis langfristig zu mindern ( Urk. 11/188/22). Der psychi sche Gesundheitszustand sei im Wesentlichen unverändert, tendenziell verbes sert, da keine psychopathologischen Symptome mehr bestünden, welche die Vordiagnose einer gemischten Störung aus Angst und Depression mehr recht fertigten ( Urk. 11/188/23). Dr. B.___ hielt im rheumatologischen Teilgutachten vom 6. August 2015 fest, die 41-Jährige Beschwerdeführerin sei HLA-B27 positiv zur Welt gekom men. Dadurch sei die Wahrscheinlichkeit der Entwicklung verschiedener rheu matischer Erkrankungen deutlich erhöht gewesen. In ihrer Kindheit habe sie eine leichte thorakolumbale Skoliose entwickelt. Im Alter von 16 Jahren habe sie über lumbale Schmerzen zu klagen begonnen. Im Rahmen ihrer ersten Schwangerschaft sei im April 1998 eine Spondylitis ankylosans (auch Morbus Bechterew genannt) diagnostiziert worden. Sie sei ab September 2000 mit dem Basismittel Methotrexat behandelt worden. Ab Januar 2003 habe sie verschie dene TNF-Hemmer ( Remicade, Humira bzw. Enbrel) erhalten. Dadurch sei es zu einer deutlichen Besserung ihres Gesundheitszustands gekommen. Die Beschwerdeführerin sei ab Januar 2013 unter einer Therapie mit Enbrel weitge hend schmerzfrei und habe nur selten ein Schmerzmittel benötigt. Bei Eintritt ihrer zweiten Schwangerschaft sei Enbrel M itte Mai 2015 abgesetzt worden. Etwa sechs Wochen danach sei Ende Juni 2015 ein rheumatischer Schub aufge treten. Bei der zweiten Infusion mit Remicade sei es zu einer Infusionsreaktion mit Juckreiz, Exanthem und Lumbalgien gekommen. Die Beschwerdeführerin sei daher ab Juli 2015 mit dem TNF-Hemmer Cimzia behandelt worden. Bei der aktuellen Untersuchung spüre sie minime lumbale Schmerzen, obwohl sie an diesem Tag allein m it ihrem Auto von L.___ nach St. G allen 200 Kilometer gefah ren sei. In der klinischen Untersuchung sei der Gang normal wie auch der Zehen- und der Fersengang. Es bestehe eine leichte, s-förmige thorakolumbale Skoliose (lumbal links-konvex) und eine redressierbare Hyperkyphose der BWS. Das Flèche -Zeichen sei normal. Die Atemexkursion sei auf der Höhe des 4. ICR gering vermindert. Die Beweglichkeit der LWS und der BWS sei leicht einge schränkt. Die Halswirbelsäule sei normal beweglich. Radikuläre Zeichen seien nicht vorhanden. Der Lasègue sei beidseits normal. Alle grossen peripheren Gelenke seien normal beweglich, auch beide Hüftgelenke. Gelenksergüsse, Synovitiden oder überwärmte Gelenke seien nicht vorhanden. Die Röntgenun tersuchungen der BWS und der LWS (Februar 2014) hätten im Bereich beider ISGs subchondrale Mehrsklerosierungen sowie einen Verdacht auf erosive Ver änderungen mehr links als rechts gezeigt. Die beiden ISGs würden keine Anky losierungen aufweisen. Ausserdem seien in diesen Röntgenuntersuchungen erfreulicherweise weder Syndesmophyten noch « shiny corner » erkennbar. Bild gebend bestehe offensichtlich ein milder Verlauf der Spondylitis ankylosans ( Urk. 11/187/66). Im Bereich der BWS und der LWS hätten die Röntgenuntersu chungen (Februar 2014) ausser der leichten s-förmigen Skoliose mit einem maximalen Cobb-Winkel von 16° nur diskrete Facettengelenks-Arthrosen der distalen LWS gezeigt. Ein Cobb-Winkel von 16° en t spreche einer leichten Skoli ose. Die Skoliose und die diskreten Facettengelenks-Arthrosen hätten keinen Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit. Die ausgedehnte Blutuntersuchung zeige unter anderem etwas erhöhte Entzündungszeichen, am ehesten im Rahmen der Spon dylitits ankylosans. Der Rheumafaktor und die Anti- Citrulin -Antikörper seien normal. Zusammenfassend bestünden bei der Beschwerdeführerin struk t urelle Veränderu n gen durch eine Spondylitis ankylosans, die ihre Leistungsfähigkeit ei n schränkten. Die Erkrankung sei im April 1998 diagnostiziert worden und werde seither adäquat behandelt. Durch die Therapie mit verschiedenen TNF-Hemmern ab Januar 2003 habe sich ihr Gesundheitszustand deutlich gebessert ( Urk. 11/187/67). Zur Arbeitsfähigkeit führte die rheumatologische Expertin aus, die Beschwerde führerin sei wegen der Spondylitis ankylosans limitiert, vor allem durch die eingeschränkte Funktion der Wirbelsäule und beider Hüftgelenke. Wegen der Spondylitis ankylosans könne sie nicht in Nässe, Kälte und unter grösseren Temperaturschwankungen arbeiten. Ausserdem könnten bei ihr rheumatische Schubsituationen auftreten, die zu einer vorübergehenden Arbeitsunfähigkeit in sämtlichen Tätigkeiten führten. Durch die konsequente Therapie mit einem TNF-Hemmer träten diese Schubsituationen selten auf und könnten medika - mentös und physiotherapeutisch be h andelt werden. Die angestammte Tätigkeit als Coif feuse sei nicht angepasst, denn sie finde hauptsächlich stehend statt. Auch die Tätigkeit als Zeitungsvert eilerin sei nicht angepasst, denn die Beschwerdeführe rin sei dabei Temperaturschwankungen und Nässe ausgesetzt. Möglicherweise sei die angestammte Tätigkeit bei der Firma E.___ angepasst, sofern die Beschwerdeführerin dabei keine Lasten über 7,5 kg hantieren müsse ( Urk. 11/187/69). Die Beschwerdeführerin habe seit September 2014 keine Phy siotherapie mehr gehabt. Sie habe seither auch nicht mehr an einer Bechterew-Gruppe teilgenommen. Zur Erhaltung ihrer Arbeitsfähigkeit sollte sie regelmäs sig physiotherapeutisch betreut werden und an einer Bechterew-Gruppe teil nehmen ( Urk. 11/187/74). 3. 3.2 Dr. B.___ hielt in ihrer Stellungna hm e vom 2 6. Januar 2016 zum Einwand der Beschwerdeführerin vom 1 8. Novembe r 2015 zu Händen der Beschwerde gegnerin ( Urk. 11/20 3) fest, es treffe nicht zu, dass die Diagnose einer angebo renen Skoliose nicht im Gutachten erscheine. Dem Gutachten sei zu entnehmen, dass sich in der Kindheit e i ne leichte thorako -lumbale Skoliose entwickelt habe. Die leichte thorako -lumbale s-förmige Skoliose mit einem lumbalen Cobb-Winkel von 16° und einem thorakalen Cobb-Winkel von 6° mit diskreten Facet tengelenks-Arthrosen der distalen LWS (Röntgen Februar 2014) werde unter den Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit aufgeführt: Diese habe keinen Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit. Der Rheumatologe Dr. F.___ berichte in seinem Teilgutachten vom 2 1. Oktober 2009 tatsächlich von einer Skolios e. Er mache aber keine Angaben zum Ausmass der Skoliose. Wie die Röntgenabklä rung des Insel-Spitals vom 6. Februar 2014 ergebe, handle es sich um eine leichte Skoliose (Cobb-Winkel 16°), die keine Auswirkunge n auf die Arbeitsfä higkeit habe. Dr. F.___ habe in seinem Gutachten vom 2 1. Oktober 2009 sodann einen Verdacht auf eine Femoropatellar -Arthrose links geäussert. Er habe dazu explizit ausgeführt, dass der Verdacht auf eine beginnende Femoropatellar -Arthrose keine Rolle für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit spiele. Dr. B.___ teile diese Einschätzung. Keine der nachbehandelnden Rheumato loginnen ( Frau Dr. G.___ in Zürich und Frau PD Dr. D.___ vom H.___ ) hätten einen Verdacht auf eine Femoropatellar -Arthrose geäus sert. Auch bei der aktuellen gutachterlichen Untersuchung habe es dafür keine klinischen Hinweise gegeben, weshalb kein Anlass dazu bestanden habe, den Verdacht weiter abzuklären, insbesondere, da eine beginnende Femoropatellar -Arthrose im Ges amtkontext mit der Hauptdiagnose einer ankylosierenden Spondylitis keinen Einf l uss auf die Arbeitsfähigkeit ha be ( Urk. 11/203/1). Es t reffe zu, dass bei der Beschwerdeführerin im Sommer 2015 ein rheumatischer Schub aufgetreten sei. Sie habe nämlich, nachdem sie mit ihrem zweiten Kind schwanger worden sei, Mitte Mai 2015 den TNF-Hemmer Enbrel abgesetzt. Wie so oft, sei etwa sechs Wochen nach dem Absetzen des Enbrels ein Rheumaschub aufgetreten. Erfreulicherweise habe der Schub mit dem TNF-Hemmer Cimzia ab Juli 2015 behandelt werden können, sodass sie bei der Untersuchung am 3. August 2015 nur minime lum bale Schmerzen gespürt habe, obwohl sie vor der Untersuchung bereits allein mit ihrem Auto von L.___ nach St. Gallen 200 Kilometer weit gefahren sei. Ihr Gesundheitszustand ha be sich seit der Begut ach tu ng bei Dr. F.___ im Jahr 2009 offensichtlich stark gebessert. Schubsituati onen seien spätestens seit Oktober 2013 nur noch selten auf getreten und nicht, wie Dr. F.___ 2009 postulierte habe, während 50 % der Zeit bzw. gut 180 Tagen pro Jahr. Es sei zu erwarten, dass rheumatische Schubsituationen – wie bereits seit Oktober 2013 – höchstens selten auft reten wür den, nämlich während zehn bis 20 Tagen pro Jahr. Stellungnahmen des Rechtsdiensts der Beschwerdegegne rin führe Dr. B.___ stets in die Anamnesen der Gutachten ein, damit die Unterlagen vollständig und chronologisch vorhanden seien. Das Bundesgericht verlang e explizit die Würdigung auch der n i chtmedizinischen Akten. Eine Beeinflussung der fachärztlichen Beurteilungen erg ebe sich aus der Rechtdienst-Stellungnahme nicht, da eine juristische Stellungnahme nichts mit der rheuma to logischen Beurteilung zu tun habe, sondern fachfremd sei (Urk. 11/203/2). 3. 3.3 Am 2 1. Juni 2016 erfolgte im Rahmen eines Auftrags der Beschwerdegegnerin eine Abklärung zu den Einschränkungen im Haushalt vor Ort durch die IV-Stell e Bern. Dem Abklärungsbericht Haushalt /Erwerb vom 1 1. Juli 2016 (Urk. 11/215) ist zu entnehmen, dass die Beschwerdeführerin im Gesundheitsfall wohl bei der letzten Arbeits s telle geblieben wäre. Am Nachmittag kümmere sich ihr Ehemann um die Tochter I.___. Er habe nachmittags frei. Wenn sie einen Job finden würde, würde sie zwei bis drei Stunden arbeiten. Um die Betreuung von I.___ bezahlen zu können, würde sie wohl arbeiten gehen. Heute über nehme niemand mehr günstig oder zu einem Freundschaftspreis die Kinderbe treuung. Im Moment sei es finanziell schwierig, da sie zwei Wohnungen hätten. Es werde eine gemeinsame Wohnung gesucht. Sie würde wohl drei bis vier Stunden arbeiten gehen, währenddessen der Ehemann auf I.___ aufpasse ( Urk. 11/215/5). Die Abklärungsperson qualifizierte die Beschwerdeführerin als zu 50 % erwerbs tätig und zu 50 % im Aufgabenbereich tätig. Dies, da die Beschwerdeführerin geäussert habe, dass eine externe Kinderbetreuung zu teuer wäre. Der Ehemann arbeite bis um 13.00 oder 15.15 Uhr, womit es der Beschwerdeführerin möglich wäre, nachmittags einer ausserhäuslichen Erwerbstätigkeit nachzugehen ( Urk. 11/215/5). Es ergebe sich ein Statuswechsel, d a die Beschwerdeführerin am 21. Dezember 2016 (richtig: 2015) wieder Mutter geworden sei, geheiratet habe und eine grössere Wohnung suche um zusammenzuziehen ( Urk. 11/215/12). 3. 3.4 I m zu Händen von Dr. med. J.___, FMH Allgemeine Innere Medizin, Rheumatologie, erstellten Bericht des H.___, Universitätsklinik für Rheumatologie, Immunologie und Allergologie, vom 13. September 2016 ( Urk. 3/4) wird ausgeführt, der Morbus Bechterew sei bisher mit Remicade, Humira und Enbrel bis zum positiven Schwangerschaftstest am 1 3. Mai 2015 behandelt worden ; aufgrund eines Schubes erneut mit Remicade 400mg bis zum 1 5. Juli 201 5. Abgebrochen worden sei die Behandlung dann wegen einer Infusionsreaktion. Es sei eine Therapierung mit Cimzia von Juli 2015 bis Juli 2016 erfolgt, welche wegen Wirkungsverlust abgebrochen worden sei. Anschliessend habe man die Beschwerdeführerin bis August 2016 erneut mit Enbrel behandelt. Geplant sei aktuell ein Wechsel auf Simponi. Unter Enbrel sei es nicht zu einer Verbesserung der Krankheitsaktivität gekommen, eher zu einer Verschlechterung mit einer neu aufgetretenen Enthesitis an der linken Achillessehne, am linken Achillessehnenansatz ausgebildet. Aufgrund der hohen Krankheitsaktivität werde nun ein erneuter Wechsel der TNF- Hemmertherapie von Enbrel auf Simponi durchgeführt ( Urk. 3/4). 3. 3.5 Dr. med. K.___, FMH Allgemeine Innere Med izin und Rheumato logie, hielt in dem zu Händen der Rechtsvertreterin der Beschwerdeführerin erstellten Bericht vom 3 1. Mai 2017 ( Urk. 16) fest, zurzeit stehe die Beschwerde führerin unter einer Therapie mit Simponi, eine In j ektion pro drei Wochen. Darunter sei die Erkrankung leicht aktiv. Aufgrund der Enthesitiden versuche die behandel n de Rheumatologin jedoch eine zusätzliche Therapie mit Methotr exat. Die Beschwerdeführerin habe jedoch multiple Nebenwirkungen und die Wirksamkeit habe nicht sicher bewiesen werden können. Deshalb sei dieses Medikament wieder abgesetzt worden. Je nach Verlauf könne die Beschwerde führerin von einem Therapiestrategiewechsel von einem TNF-Hemmer auf das Medikament Secukinumab ( Cosentyx ) profitieren. Die Beschwerdeführerin benö tige jedenfalls auch weiterhin eine Biologika -Therapie. Bis jetzt hätten keine Ankylosen im Bereich der Wirbelsäule dokumentiert werden können. Die jetzige Arbeitsfähigkeit beurteilte Dr. K.___ mit 50 % mit einer eingeschränkten Leistungsfähigkeit, wobei Schübe jederzeit möglich seien ( Urk. 16). 4. 4.1 Nicht strittig ist vorliegend, dass aus psychiatrischer Sicht keine Beeinträchti gung des Gesundheitszustands vorliegt – sowohl zum Zeitpunkt des Erlasses der angefochtenen Verfügung als auch zum Vergleichszeitpunkt. Stritt ig hingegen ist, ob sich seit der letztmaligen materiellen Beurteilung aus rheumatologischer Sicht eine massgebende Veränderung des Gesundheitszustands ergeben hat. 4.2 D as bidisziplinäre Gutachten der Dres. B.___ und C.___ vom 18. August 2015 erfüllt die rechtsprechungsgemäss erforderlichen Kriterien für beweiskräf tige ärztliche Entscheidungsgrundlagen (vgl. E. 1.5 ). Es beruht auf fachärztli chen Untersuchungen durch die Gutachter und wurde in Kenntnis der relevan ten Vorakten abgegeben. Es würdigt die vorhandenen Arztberichte sorgfältig, berücksichtigt die von der Beschwerdeführerin geklagten Beschwerden und setzt sich mit diesen hinreichend auseinander. Die Darlegung der medizinischen Zusammenhänge ist einleuchtend und die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit nachvollziehbar. Überdies sprechen sich die Gutachter ausreichend darüber aus, inwiefern eine effektive Veränderung des Gesundheitszustandes stattgefunden hat. 4.3 Die Beschwerdeführerin machte zunächst geltend, die Gutachterin Dr. B.___ sei durch die Stellungnahme des Rechtsdiensts der Beschwerdegegnerin vom 3 1. Juli 2014 in ihrer gutachterlichen Einschätzung beeinflusst worden, weshalb das rheumatologische Gut achten seinen Beweiswert verloren habe. Hierzu ist festzuhalten, dass nicht ersichtlich ist, inwiefern die Stellungnahme des Rechts diensts der Beschwerdegegnerin Einfluss auf die Beurteilung der rheum a tologi schen Gutachterin gehabt haben soll. Wie diese zutreffend ausführt (vgl. E. 3.3.1 ) können rechtliche Erwägungen keinen Bezug auf die medizinische Beur teilung des Gesundheitszustands einer versicherten Person haben, zumal die Stellungnahme des Rechtsdiensts gar nicht das vorliegende Beweis thema (Revi sionsgrund, Verbesserung des Gesundheitszustands) sondern die mögliche Wie dererwägung der Mitteilung vom 2 2. März 2011 betraf ( Urk. 11/154/3). Die Stellungnahme ist somit in keiner Hinsicht als «Auftrag» an die Gutachterin zu erachten, eine vorgängig seitens der Beschwerdegegnerin bereits festgelegte medizinische Beurteilung abzugeben. Einer allfälligen Befangenheit der Gutach terin ist deshalb von Beginn weg der Boden entzogen. Ebenfalls nicht zu bean standen ist, dass ein bidisziplinäre s Gutachten bei den Dres. B.___ / C.___ anstatt ein es Verlaufsgutachten bei den bereits mit der Beschwerdeführerin befassten Gutachterpersonen eingeholt wurde, da die Art und Weise der Abklä rung des Gesundheitszustands im Ermess en der Beschwerdegegnerin liegt. 4.4 Zum Vergleichszeitpunkt war der Beschwerdeführerin die Ausübung einer angepassten leichten Tätigkeit im Umfang von 50 % zumutbar. D ies e Ein schränkung wurde mit den Auswirkungen der entzündlichen Grundkrankheit (Morbus Bechterew in Kombination mit den mechanischen Wirkungen der Sko liose) begründet, da die Beschwerdeführerin während de s Auftreten s der Rheu maschübe als nicht arbeitsfähig beurteilt wurde (E. 3.2). Zum Begutachtungs zeitpunkt gingen die Dres. B.___ und C.___ von einer 100%igen Arbeits fähigkeit in einer angepassten Tätigkeit (Hantieren von Lasten bis zu 7,5 kg, leichtes bis sehr leichtes Belastungsprofil ) seit Oktober 2013 aus, wobei unter konsequenter Therapie zu erwarten sei, dass lediglich während 10 bis 20 Tagen rheumatische Schubsituationen aufträten (E. 3.3.1). Angesichts dessen, dass die Therapierung der Beschwerdeführerin Wirkung ge zeigt hat, die Medikamente bei Nachlassen /Wegfall der Wirkung jeweils aus getauscht werden können, die Beschwerdeführerin nur während de r Rheu maschübe als arbeitsunfähig erachtet wird und die Beschwerdeführeri n im Rahmen der klinischen und bildgebenden gutachterlichen Untersuchung bei Dr. B.___ selber angab, nur minime lumbale Schmerzen zu spüren, obwohl sie am selben Tag 200 km von L.___ nach St. Gallen gefahren war, überzeugt die aktuelle Beurteilung von Dr. B.___ und es ist gemäss ihrer Einschätzung von einem milden Verlauf der Spondylitis ankylosans auszugehen (E. 3.3.1). Ange sichts der viel seltener zu erwartenden Rheumaschübe dank adäquater Behand lung (vgl. Urk. 11/187/72) kann ohne weiteres von einer deutlichen Verbesse rung des Gesundheitszustands in rheumatologischer Hinsicht gesprochen wer den. Dass die Beschwerdeführerin im Juni 2015 einen Krankheitsschub durchlebte, ist insoweit erklär bar, als aufgrund eines positiven Schwangerschaftstests der TNF-Hemmer Enbrel abgesetzt worden war. Laut der B eurteilung von Dr. B.___ trat der Schub nicht unerwartet auf, da das Absetzen eines TNF-Hemmers die Wahrscheinlichkeit eines Krankheitsschubs erhöhe. Der Krank heitsschub konnte sodann mit Cimzia erfolgreich behandelt werden und nur wenig später – während der gutachterlichen Untersuchung im August 2015 – klagte die Beschwerdeführerin nur noch über minime Schmerzen (E. 3.3.1). Aus dem Auftreten dieses Krankheitsschubs kann somit nicht geschlossen werden, es fehle an der erforderlichen Verbesserung des Gesundheitszustands. Auf eine Verbesserung lässt schliesslich auch der verminderte Leidensdruck der Beschwerdeführerin schliessen. S ie hatte zum Zeitpunkt der Begutachtung bei Dr. B.___ im August 2015 seit September 2014 keine Physiotherapie mehr in Anspruch genommen und auch keine Bechterew-Gruppe mehr besucht (E. 3.3.1). Zudem vergisst die Beschwerde - führerin gemäss ihren eigenen Angaben, die ihr empfohlenen Übungen durch - zuführen ( Urk. 11/215/2). Eine regelmässige Inanspruchnahme dieser Therapie - optionen wäre jedoch laut Dr. B.___ zur Erhaltung der Arbeitsfähigkeit anzuraten. Wenn die Beschwerdeführerin vorbringt, das Gutachten der Dres. B.___ sei nicht nachvollziehbar, da die zuvor noch gestellten Diagnosen einer Femoropa tellararthrose sowie einer Skoliose nicht mehr im Gutachten von Dr. B.___ erschienen, ist dem entge genzu halten – worauf auch Dr. B.___ in ihrer Stel lungnahme vom 2 6. Januar 2016 hinw i es –, dass bezüglich der Femoropatellar arthrose lediglich eine Verdachtsdiagnose bestanden ha tte. Zur Skoliose bemerkte Dr. B.___, diese sei angeboren, jedoch aufgrund des lumbalen Cobb-Winkels von 16° und des thorakalen Cobb-Winkels von 6° von leichter Au s prägung ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (Urk. 11/187/67 ). Aus dem Bericht von Dr. J.___ (E. 3.3.4) vermag die Beschwerdeführerin nichts zu ihren Gunsten abzuleiten, zumal diesem zu entnehmen ist, dass nach Wirkungsverlust den TNF-Hemmers eine Behandlung mit Simponi vorgesehen ist. Dem im Rahmen des Beschwerdeverfahren s eingereichten Bericht von Dr. K.___ kann sodann entnommen werden, dass die Behandlung mit Simponi Wirkungen zeigt und die Erkrankung darunter leicht aktiv sei. Bei sich zeigendem Wirkungsnachlass bzw. – verlust werde ein Wechsel auf das Medi kament Secukinumab vorgesehen (E. 3.3.5). 4.5 Aufgrund des Gesagten ist gestützt auf das b idisziplinäre Gutachten vom 18. August 2015 der medizinische Sachverhalt als dahingehend erstellt zu erachten, dass sich der Gesundheitszustand der Beschwerdeführerin seit der Begutachtung im November 2009 ( Urk. 10/108; Mitteilung vom 22. März 2011 [ Urk. 11/126]) verbessert hat und davon auszugehen ist, dass sie in einer behin derungsangepassten Tätigkeit spätestens ab Oktober 2013 zu 100 % arbeitsfähig ist. 5. 5.1 Sodann ist die Einschränkung im Aufgabenbereich zu ermitteln. Nicht strittig ist die Statusfrage. Die Parteien sind sich einig, dass die Beschwerdeführerin nach der Geburt ihrer zweiten Tochter im Gesundheitsfall zu 50 % im Aufgabenbe reich tätig gewesen wäre. 5.2 Die Beschwerdeführerin bestritt in ihrer Beschwerde die Einschätzungen der Abklärungsperson, wonach keine Einschränkung im Aufgabenbereich vorliege, machte aber nicht substantiiert geltend, die Abklärungsperson hätte falsche Feststellungen gemacht. Vielmehr knüpft sie ihr Vorbringen daran, dass auf die medizinische Beurteilung des Gesundheitszustands nicht abgestellt werden kön ne und entsprechend auch Einschränkungen im Aufgabenbereich anzunehmen seien. Entgegen der Ansicht der Beschwerdeführerin hat die Abklärungsperson die rheumatologischen Beeinträchtigungen der Beschwerdeführerin im Rahmen der Haushaltsab klärung eingehend berücksichtigt (vgl. E. 3.3 ). 5.3 Die Abklärung der Beeinträchtigung der Arbeitsfähigkeit im Haushalt vom 1 1. Juli 2016 (Urk. 11/215) wurde in Kenntnis der Diagnosen und Beschwerden der Beschwerdeführerin vorgenommen ( Urk. 11/215/1-2). Der Bericht enthält eine eingehende Abklärung der Wohnverhältnisse sowie der im Haushalt der Beschwerdeführerin anfallenden Tätigkeiten. In Übereinstimmung mit der dies bezüglichen Verwaltungspraxis wurden darin die im Haushalt anfallenden Tätigkeiten in sieben Aufgabenbereiche aufgeteilt (Haushaltführung, Ernährung, Wohnungspflege, Einkauf, Wäsche und Kleiderpflege, Betreuung von Kindern oder anderen Familienangehörigen, Verschiedenes). Die sieben Aufgabenberei che wurden nach deren prozentualen Gewichtung im Vergleich zu sämtlichen anfallenden Tätigkeiten bewertet. Die Abklärungsperson ermittelte sodann für jeden der sieben Bereiche die konkrete Behinderung, woraus gesamthaft eine Einschränkung von 0 % resultierte. Die Abklärungsperson berücksichtigte dabei die Angaben der Beschwerdeführerin und begründete ihre Einschätzung aus führlich, plausibel und nachvollziehbar. Der Abklärungsbericht ist entsprechend voll beweiskräftig (vgl. E. 1.6). 5.4 Nach dem Gesagten steht fest, dass die Beschwerdeführerin im Aufgabenbereich nicht eingeschränkt ist. 6. 6.1 Hinsichtlich der Auswirkungen der eingeschränkten Leistungsfähigkeit im Erwerbsbereich machte die Beschwerdeführerin in erster Linie geltend, ange sichts der rheumatologischen Beeinträchtigung sei die Restarbeitsfähigkeit gar nicht verwertbar, da es keine Stellen gebe, welche dem Leistungsprofil der Beschwerdeführerin entsprächen ( Urk. 1 S. 12). 6.2 Der Begriff des ausgeglichenen Arbeitsmarktes ist ein theoretischer und abstrak ter Begriff, welcher dazu dient, den Leistungsbereich der Invalidenversicherung von jenem der Arbeitslosenversicherung abzugrenzen. Er umschliesst einerseits ein bestimmtes Gleichgewicht zwischen dem Angebot von und der Nachfrage nach Stellen; anderseits bezeichnet er einen Arbeitsmarkt, der von seiner Struk tur her einen Fächer v erschiedenartiger Stellen offen hält, und zwar sowohl bezüglich der dafür verlangten beruflichen und intellektuellen Voraussetzungen wie auch hinsichtlich des körperlichen Einsatzes. Nach diesen Gesichtspunkten bestimmt sich im Einzelfall, ob die invalide Person die Möglichkeit hat, ihre restliche Erwerbsfähigkeit zu verwerten, und ob sie ein rentenausschliessendes Einkommen zu erzielen vermag oder nicht (BGE 110 V 273 E. 4b; ZAK 1991 S. 321 E. 3b und 1985 S. 462 E. 4b; vgl. auch BGE 130 V 343 E. 3.2). An die Kon kretisierung von Arbeitsgelegenheiten und Verdienstaussichten sind praxisge mäss nicht übermässige Anforderungen zu stellen; diese hat vielmehr nur so weit zu gehen, als im Einzelfall eine zuverlässige Ermittlung des Invaliditäts grades gewährleistet ist. Für die Invaliditätsbemessung ist nicht darauf abzustel len, ob eine invalide Person unter den konkreten Arbeitsmarktverhältnissen vermittelt werden kann, sondern einzig darauf, ob sie die ihr verbliebene Arbeitskraft noch wirtschaftlich nützen könnte, wenn die verfügbaren Arbeits plätze dem Angebot an Arbeitskräften entsprechen würden (AHI 1998 S. 290 f. E. 3b; Urteile des Bundesgerichts I 273/04 vom 29. März 2005, I 591/02 vom 5. Mai 2004, I 285/99 vom 1 3. März 2000 und U 176/98 vom 1 7. April 2000). Der ausgeglichene Arbeitsmarkt umfasst auch sogenannte Nischenarbeitsplätze, also Stellen- und Arbeitsangebote, bei welchen Behinderte mit einem sozialen Entgegenkommen vonseiten des Arbeitgebers rechnen können (Urteile des Bun desgerichts 9C_95/2007 vom 2 9. August 2007 E. 4.3 und 9C_98/2014 vom 2 2. April 2014 E. 3.1, je mit Hinweisen). 6.3 Das seitens der Gutachter formulierte Anforderungsprofil für eine – der Be - schwerdeführerin nach dem Gesagten (vgl. E. 4 ) seit Oktober 2013 zu 100 % zumutbare – angepasste Tätigkeit lautet folgendermassen: Tätigkeit ohne Nässe, Kälte und grössere Temperaturschwankungen, Hantieren von Gewichten bis 7,5 kg, sehr leichtes bis leichtes Belastungsniveau ( vgl. E. 3. 3.1). Entgegen der Ansicht der Beschwerdeführerin darf vorliegend angenommen werden, dass auf dem hypothetischen Arbeitsmarkt genügend Tätigkeiten exis tieren, welche diesem Anforderungsprofil entsprechen. Es gibt in Industrie und Gewerbe einfache Hilfsarbeiten, die den obigen Anforderungen zu genügen vermögen, zu denken ist dabei an Kontroll- und Überwachungsarbeiten. Inwie fern solche Überwachungs- und Kontrollarbeiten nicht zumutbar sind, ist nicht ersic htlich und wird von der Beschwerdeführerin nicht begründet. Die Gutachter hielten denn auch die frühere Anstellung der Beschwerdeführerin als Hilfskraft bei der E.___ für zumutbar, sofern das Belastungsprofil eingehalten wer de ( Urk. 11/187/69). Es ist diesbezüglich somit nicht von realitätsfremden und in diesem Sinn unmöglichen oder unzumutbaren Einsatzmöglichkeiten auszu gehen. Es kann keineswegs gesagt werden, dass die zumutbare Tätigkeit nur mehr in so eingeschränkter Form möglich ist, dass sie der ausgeglichene Arbeitsmarkt praktisch nicht kennt oder sie nur unter nicht realistischem Entge genkommen eines durchschnittlichen Arbeitgebers möglich wäre und das Fin den einer entsprechenden Stelle daher von vornherein als ausgeschlossen erscheint (statt vieler: Urteil des Bundesgerichts 9C_82/2009 vom 9. Oktober 2009 E. 5.5 mit Hinweisen; ZAK 1989 S. 322 E. 4a). 7. Unabhängig davon, ob der Invaliditätsgrad vorliegend in Anwendung der gemischten Methode oder ausschliesslich durch einen Einkommensvergleich ermittelt wird, ergibt sich ein klar rentenausschliessender Invaliditätsgrad von 0 %, da der Einkommensvergleich aufgrund des niedrigen Valideneinkommens der in angepasster Tätigkeit zu 100 % arbeitstätigen Beschwerdeführerin zu kei ner Erwerbseinbusse führt und im Haushalt keine Einschränkung vorliegt. Dies führt zur Abweisung der Beschwerde. 8. 8.1 Mit Beschwerde vom 2. November 2016 ersuchte die Beschwerdeführerin um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege ( Urk. 1 S. 2). Vorliegend sind die Voraussetzungen zur Bewilligung der unentgeltlichen Rechtspflege gemäss § 16 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsge richt ( GSVGer ) erfüllt (vgl. Urk. 3/6-10, Urk. 8-9). Antragsgemäss ist der Beschwerdeführerin deshalb die unentgeltliche Prozessführung zu bewilligen und Rechtsanwältin Sandra Nussbaumer, Bern, als unentgeltliche Rechtsvertre terin für das vorliegende Verfahren zu bestellen. 8.2 Gemäss Art. 69 Abs. 1 bis IVG ist das Beschwerdeverfahren bei Streitigkeiten um die Bewilligung oder die Verweigerung von Leistungen der Invalidenversiche rung vor dem kantonalen Versicherungsgericht in Abweichung von Art. 61 lit. a ATSG kostenpflichtig. Die Kosten werden nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert im Rahmen von Fr. 200.-- bis Fr. 1'000.-- festge legt. Die Kosten des Verfahrens sind auf Fr. 800.-- festzulegen. Ausgangsgemäss sind die Kosten der Beschwerdeführerin aufzuerlegen, zufolge Bewilligung der unentgeltlichen Prozessführung jedoch einstweilen auf die Gerichtkasse zu nehmen. 8.3 Mit Eingabe vom 2 1. Dezember 2016 ( Urk. 13-14) machte Rechtsanwältin Nuss baumer einen zeitlichen Aufwand von 11 Stunden und 50 Minuten sowie Bar auslagen im Umfang von Fr. 12 7.10 zuzüglich Mehrwertsteuer geltend. Dieser Arbeitsaufwand erscheint der Bedeutung und der Schwierigkeit der Streitsache angemessen und ist aufgrund des gerichtsüblichen Ansatzes von Fr. 220.-- pro Stunde mit Fr. 2‘603. 35 zuzüglich Mehrwertsteuer von 8 % zu entschädigen. Barauslagen sind in der Höhe von Fr. 12 7.10 zuzüglich Mehrwertsteuer von 8 % zu ersetzen. Rechtsanw ä lt in Nussbaumer ist demnach mit insgesamt Fr. 2‘94 8. 90 (inkl. Barauslagen und Mehrwertsteuer) aus der Gerichtskasse zu entschädigen. 8.4 Die Beschwerdeführerin ist auf § 16 Abs. 4 des Gesetzes über das Sozialversi cherungsgericht ( GSVGer ) hinzuweisen, wonach sie zur Nachzahlung der Gerichtskosten und der Entschädigung an die unentgeltliche Rechtsvertreterin verpflichtet ist, sobald sie dazu in der Lage ist. Das Gericht beschliesst: In Bewilligung des Gesuchs vom 2. November 2016 wird der Beschwerdeführerin die unentgeltliche Rechtspflege gewährt, und es wird ih r Rechtsanw ä lt in Sandra Nuss baumer, Bern, als unentgeltliche Rechtsvertreter in für das vorliegende Verfahren bestellt, und erkennt sodann : 1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 800.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt, zufolge Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung jedoch einstweilen auf die Gerichts kasse genommen. Die Beschwerdeführerin wird auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen. 3. Die unentgeltliche Rechtsvertreterin der Beschwerdeführerin, Rechtsanwältin Sandra Nussbaumer, Bern, wird mit Fr. 2’948. 90 (inkl. Barauslagen und MWSt ) aus der Gerichtskasse entschädigt. Die Beschwerdeführerin wird auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen. 4. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Rechtsanwältin Sandra Nussbaumer - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle - Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an: - Gerichtskasse 5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber HurstHausammann

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Sozialversicherungsgericht

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

des Kantons Zürich IV.2016.01217 IV. Kammer Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Arnold Gramigna Sozialversicherungsrichter Vogel Gerichtsschreiber Hausammann Urteil vom 30. Mai 2018

IV.2016.01217

IV.2016.01217

IV.2016.01217 IV. Kammer

IV. Kammer

Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Arnold Gramigna Sozialversicherungsrichter Vogel Gerichtsschreiber Hausammann

Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Arnold Gramigna Sozialversicherungsrichter Vogel Gerichtsschreiber Hausammann

Urteil vom 30. Mai 2018

Urteil vom 30. Mai 2018 in Sachen

in Sachen X.___

X.___ Beschwerdeführerin

Beschwerdeführerin vertreten durch Rechtsanwältin Sandra Nussbaumer

vertreten durch Rechtsanwältin Sandra Nussbaumer Advokaturbüro Frei & Kaufmann

Advokaturbüro Frei & Kaufmann Münzgraben 2, 3011 Bern

Münzgraben 2, 3011 Bern gegen

gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle

Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich

Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin

Beschwerdegegnerin Sachverhalt:

Sachverhalt: 1.

1. 1.1 Die 1974 geborene X.___, ohne abgeschlossene Berufsausbil dung, Mutter zweier Töchter (geboren 1998, 20 1 5), arbeitete zuletzt vom 2. Mai 1996 bis 1 2. September 2000 als Coiffeuse bei der Y.___, Zürich, und war nebenbei vom 1. November 1999 bis 3 1. Oktober 2000 als Zeitungsverteile rin bei der Z.___, Zürich, angestellt (Urk. 11/2, Urk. 11/16 ). Im Februar 2001 meldete sich die Versicherte erstmals zum Leistungsbezug bei der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, an. Mit Verfügung vom 2 8. Januar 2002 wies die IV-Stelle das Leis tungsbegehren ab ( Urk. 11/15), hob die Verfügung am 1 1. März 2002 aber wie dererwägungsweise auf und stellte weitere Abklärungen in Aussicht ( Urk. 11/28). Mit Verfügung vom 3. Oktober 2002 sprach die IV-Stelle der Ver sicherten – ausgehend von einem Invaliditätsgrad von 100 % – mit Wirkung ab 1. Februar 2001 eine ganze Rente der Invalidenversicherung zu ( Urk. 11/42).

1.1 Die 1974 geborene X.___, ohne abgeschlossene Berufsausbil dung, Mutter zweier Töchter (geboren 1998, 20 1 5), arbeitete zuletzt vom 2. Mai 1996 bis 1 2. September 2000 als Coiffeuse bei der Y.___, Zürich, und war nebenbei vom 1. November 1999 bis 3 1. Oktober 2000 als Zeitungsverteile rin bei der Z.___, Zürich, angestellt (Urk. 11/2, Urk. 11/16 ). Im Februar 2001 meldete sich die Versicherte erstmals zum Leistungsbezug bei der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, an. Mit Verfügung vom 2 8. Januar 2002 wies die IV-Stelle das Leis tungsbegehren ab ( Urk. 11/15), hob die Verfügung am 1 1. März 2002 aber wie dererwägungsweise auf und stellte weitere Abklärungen in Aussicht ( Urk. 11/28). Mit Verfügung vom 3. Oktober 2002 sprach die IV-Stelle der Ver sicherten – ausgehend von einem Invaliditätsgrad von 100 % – mit Wirkung ab 1. Februar 2001 eine ganze Rente der Invalidenversicherung zu ( Urk. 11/42). 1.2 Der Rentenanspruch wurde mit Mitteilung vom 2 2. Mai 2003 ( Urk. 11/52) und Verfügung vom 2 7. Juli 2005 bestätigt ( Urk. 11/55). Im Rahmen einer weiteren Rentenrevision erfolgte mit Verfügung vom 1 0. Januar 2006 – ausgehend von einer verbesserten Erwerbsfähigkeit und einem 60%igen Invaliditätsgrad – die Herabsetzung der ganzen auf eine Dreiviertelsrente mit Wirkung ab 1. März 2006 ( Urk. 11/65, Urk. 11/64 [Verfügungsteil 2] ). Mit Verfügung vom 5. Dezember 2007 wurde die Dreiviertelsrente – unter Verweis auf einen ver schlechterten Gesundheitszustand – mit Wirkung ab 1. April 20 07 wieder auf eine ganze Rente heraufgesetzt ( Urk. 11/94, Urk. 11/92 [Verfügungsteil 2]).

1.2 Der Rentenanspruch wurde mit Mitteilung vom 2 2. Mai 2003 ( Urk. 11/52) und Verfügung vom 2 7. Juli 2005 bestätigt ( Urk. 11/55). Im Rahmen einer weiteren Rentenrevision erfolgte mit Verfügung vom 1 0. Januar 2006 – ausgehend von einer verbesserten Erwerbsfähigkeit und einem 60%igen Invaliditätsgrad – die Herabsetzung der ganzen auf eine Dreiviertelsrente mit Wirkung ab 1. März 2006 ( Urk. 11/65, Urk. 11/64 [Verfügungsteil 2] ). Mit Verfügung vom 5. Dezember 2007 wurde die Dreiviertelsrente – unter Verweis auf einen ver schlechterten Gesundheitszustand – mit Wirkung ab 1. April 20 07 wieder auf eine ganze Rente heraufgesetzt ( Urk. 11/94, Urk. 11/92 [Verfügungsteil 2]). 1.3 Im Rahmen einer weiteren Rentenrevision liess die IV-Stelle unter anderem bei der A.___ ein bidisziplinäres Gut achten erstellen, welches am 2 5. Nove mber 2009 erstattet wurde (Urk. 11/108). Mit Mitteilung vom 2 2. März 2011 bestätigte die IV-Stelle den Anspruch auf eine ganze Invalidenrente ( Urk. 11/126).

1.3 Im Rahmen einer weiteren Rentenrevision liess die IV-Stelle unter anderem bei der A.___ ein bidisziplinäres Gut achten erstellen, welches am 2 5. Nove mber 2009 erstattet wurde (Urk. 11/108). Mit Mitteilung vom 2 2. März 2011 bestätigte die IV-Stelle den Anspruch auf eine ganze Invalidenrente ( Urk. 11/126). 1.4 Die IV-Stelle leitete ein weiteres Revisionsverfahren ein und liess die Versicherte unter anderem bidisziplinär begutachten ( Gutachten vom 1 8. August 2015 [Urk. 11/187- 188). Mit Vorbescheid vom 1 5. Oktober 2015 ( Urk. 11/190 ) stellte die IV-Stelle der Versicherten – unter Verweis auf einen verbesserten Gesund heitszustand und einen nunmehr 3%igen Invaliditätsgrad, die Einstellung der Invalidenrente ab dem 3 0. November 2016 in Aussicht. Die Versicherte erhob dagegen Einwände ( Einwand vom 1 1. November 2015 [ Urk. 11/196], begründe ter Einwand vom 1 8. November 2015 [ Urk. 11/199]).

1.4 Die IV-Stelle leitete ein weiteres Revisionsverfahren ein und liess die Versicherte unter anderem bidisziplinär begutachten ( Gutachten vom 1 8. August 2015 [Urk. 11/187- 188). Mit Vorbescheid vom 1 5. Oktober 2015 ( Urk. 11/190 ) stellte die IV-Stelle der Versicherten – unter Verweis auf einen verbesserten Gesund heitszustand und einen nunmehr 3%igen Invaliditätsgrad, die Einstellung der Invalidenrente ab dem 3 0. November 2016 in Aussicht. Die Versicherte erhob dagegen Einwände ( Einwand vom 1 1. November 2015 [ Urk. 11/196], begründe ter Einwand vom 1 8. November 2015 [ Urk. 11/199]). 1.5 Am 2 1. Dezember 2015 brachte die Versicherte eine Tochter zur Welt (Urk. 11/202). Nach dem Umzug der Versicherten in den Kanton Bern tätigte die IV-Stelle Bern auf Ersuchen der IV-Stelle Zürich Abklärungen bezüglich der Beeinträchtigungen im Haushalt vor Ort (Abklärungsbericht Haushalt/Erwerb vom 1 1. Juli 2016 [ Urk. 11/215]). Die Versich erte nahm mit Schreiben vom 23. August und 2 1. September 2016 erneut Stellung zu den Abklärungsergeb nissen ( Urk. 11/218, Urk. 11/222). Mit Verfügung vom 3. Oktober 2016 stellte die IV-Stelle wie vorbeschieden die Rente ein und entzog einer dagegen gerich teten Beschwerde die aufschiebende Wirkung ( Urk. 11/224 = Urk. 2).

1.5 Am 2 1. Dezember 2015 brachte die Versicherte eine Tochter zur Welt (Urk. 11/202). Nach dem Umzug der Versicherten in den Kanton Bern tätigte die IV-Stelle Bern auf Ersuchen der IV-Stelle Zürich Abklärungen bezüglich der Beeinträchtigungen im Haushalt vor Ort (Abklärungsbericht Haushalt/Erwerb vom 1 1. Juli 2016 [ Urk. 11/215]). Die Versich erte nahm mit Schreiben vom 23. August und 2 1. September 2016 erneut Stellung zu den Abklärungsergeb nissen ( Urk. 11/218, Urk. 11/222). Mit Verfügung vom 3. Oktober 2016 stellte die IV-Stelle wie vorbeschieden die Rente ein und entzog einer dagegen gerich teten Beschwerde die aufschiebende Wirkung ( Urk. 11/224 = Urk. 2). 2. Gegen diese Verfügung erhob die Versicherte am 2. November 2016 Beschwerde und beantragte, die angefochtene Verfügung sei aufzuheben und die Beschwer degegnerin zu verpflichten, der Beschwerdeführerin weiterhin die bisherige Invalidenrente über den 3 0. November 2016 hinaus auszurichten. In prozessua ler Hinsicht ersuchte die Beschwerdeführerin um Gewährung der unentgeltli chen Rechtspflege ( Urk. 2 S. 1). Die Beschwerdeführerin reichte mit Eingabe vom 8. Dezember 2016 Unterlagen zur Substantiierung ihre r Bedürftigkeit ein ( Urk. 7- 9). Die Beschwerdegegnerin beantragt e mit Beschwerdeantwort vom 1 2. Dezember 2016 Abweisun g der Beschwerde ( Urk. 10), was der Beschwerde führerin mit Verfügung vom 1 5. Dezember 2016 mitgeteilt wurde ( Urk. 12). Am 8. Juni 2017 reichte die Beschwerdeführerin einen Bericht der behandelnden Rheumatologin ein ( Urk. 15-16), welche r der Beschwerdegegnerin zur Kenntnis gebracht wurde ( Urk. 17).

2. Gegen diese Verfügung erhob die Versicherte am 2. November 2016 Beschwerde und beantragte, die angefochtene Verfügung sei aufzuheben und die Beschwer degegnerin zu verpflichten, der Beschwerdeführerin weiterhin die bisherige Invalidenrente über den 3 0. November 2016 hinaus auszurichten. In prozessua ler Hinsicht ersuchte die Beschwerdeführerin um Gewährung der unentgeltli chen Rechtspflege ( Urk. 2 S. 1). Die Beschwerdeführerin reichte mit Eingabe vom 8. Dezember 2016 Unterlagen zur Substantiierung ihre r Bedürftigkeit ein ( Urk. 7- 9). Die Beschwerdegegnerin beantragt e mit Beschwerdeantwort vom 1 2. Dezember 2016 Abweisun g der Beschwerde ( Urk. 10), was der Beschwerde führerin mit Verfügung vom 1 5. Dezember 2016 mitgeteilt wurde ( Urk. 12). Am 8. Juni 2017 reichte die Beschwerdeführerin einen Bericht der behandelnden Rheumatologin ein ( Urk. 15-16), welche r der Beschwerdegegnerin zur Kenntnis gebracht wurde ( Urk. 17). 3. Auf die Ausführungen der Parteien und die eingereichten Unterlagen wird, soweit erforderlich, in den nachfolgenden Erwägungen eingegangen.

3. Auf die Ausführungen der Parteien und die eingereichten Unterlagen wird, soweit erforderlich, in den nachfolgenden Erwägungen eingegangen. Das Gericht zieht in Erwägung:

Das Gericht zieht in Erwägung: 1.

1. 1.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts [ ATSG ] ). Sie kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung [IVG] ). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beein trächtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursach te und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommen den ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesund heitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).

1.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts [ ATSG ] ). Sie kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung [IVG] ). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beein trächtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursach te und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommen den ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesund heitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG). 1.2 Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertelsren te und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente ( Art. 28 Abs. 2 IVG).

1.2 Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertelsren te und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente ( Art. 28 Abs. 2 IVG). 1.3 Ändert sich der Invaliditätsgrad einer Rentenbezügerin oder eines Rentenbezü gers erheblich, so wird die Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin für die Zukunft entsprechend erhöht, herabgesetzt oder aufgehoben ( Art. 17 Abs. 1 ATSG). Anlass zur Rentenrevision gibt jede wesentliche Änderung in den tat sächlichen Verhältnissen, die geeignet ist, den Invaliditätsgrad und damit den Rentenanspruch zu beeinflussen. Insbesondere ist die Rente nicht nur bei einer wesentlichen Änderung des Gesundheitszustandes, sondern auch dann revidier bar, wenn sich die erwerblichen Auswirkungen des an sich gleich gebliebenen Gesundheitszustandes erheblich verändert haben (BGE 130 V 343 E. 3.5 mit Hinweisen). Eine Veränderung der gesundheitlichen Verhältnisse liegt auch bei gleich gebliebener Diagnose vor, wenn sich ein Leiden in seiner Intensität und in seinen Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit verändert hat (Urteile des Bun desgerichts 9C_261/2009 vom 1 1. Mai 2009 E. 1.2 und I 212/03 vom 28. August 2003 E. 2.2.3). Dagegen stellt die bloss unterschiedliche Beurteilung der Auswirkungen eines im Wesentlichen unverändert gebliebenen Gesund heitszustandes auf die Arbeitsfähigkeit für sich allein genommen keinen Revisi onsgrund im Sinne von Art. 17 Abs. 1 ATSG dar. Zeitliche Vergleichsbasis für die Beurteilung einer anspruchserheblichen Änderung des Invaliditätsgrades bilden die letzte rechtskräftige Verfügung oder der letzte rechtskräftige Ein spracheentscheid, welche oder welcher auf einer materiellen Prüfung des Ren tenanspruchs mit rechtskonformer Sachverhaltsabklärung, Beweiswürdigung und Invaliditätsbemessung beruht (BGE 133 V 108; vgl. auch BGE 130 V 71 E. 3.2.3; Urteil des Bundesgerichts 9 C_438/2009 vom 26. März 2010 E. 2. 1 mit Hinweisen).

1.3 Ändert sich der Invaliditätsgrad einer Rentenbezügerin oder eines Rentenbezü gers erheblich, so wird die Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin für die Zukunft entsprechend erhöht, herabgesetzt oder aufgehoben ( Art. 17 Abs. 1 ATSG). Anlass zur Rentenrevision gibt jede wesentliche Änderung in den tat sächlichen Verhältnissen, die geeignet ist, den Invaliditätsgrad und damit den Rentenanspruch zu beeinflussen. Insbesondere ist die Rente nicht nur bei einer wesentlichen Änderung des Gesundheitszustandes, sondern auch dann revidier bar, wenn sich die erwerblichen Auswirkungen des an sich gleich gebliebenen Gesundheitszustandes erheblich verändert haben (BGE 130 V 343 E. 3.5 mit Hinweisen). Eine Veränderung der gesundheitlichen Verhältnisse liegt auch bei gleich gebliebener Diagnose vor, wenn sich ein Leiden in seiner Intensität und in seinen Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit verändert hat (Urteile des Bun desgerichts 9C_261/2009 vom 1 1. Mai 2009 E. 1.2 und I 212/03 vom 28. August 2003 E. 2.2.3). Dagegen stellt die bloss unterschiedliche Beurteilung der Auswirkungen eines im Wesentlichen unverändert gebliebenen Gesund heitszustandes auf die Arbeitsfähigkeit für sich allein genommen keinen Revisi onsgrund im Sinne von Art. 17 Abs. 1 ATSG dar. Zeitliche Vergleichsbasis für die Beurteilung einer anspruchserheblichen Änderung des Invaliditätsgrades bilden die letzte rechtskräftige Verfügung oder der letzte rechtskräftige Ein spracheentscheid, welche oder welcher auf einer materiellen Prüfung des Ren tenanspruchs mit rechtskonformer Sachverhaltsabklärung, Beweiswürdigung und Invaliditätsbemessung beruht (BGE 133 V 108; vgl. auch BGE 130 V 71 E. 3.2.3; Urteil des Bundesgerichts 9 C_438/2009 vom 26. März 2010 E. 2. 1 mit Hinweisen). 1.4 Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gege benenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeits unfähig ist (BGE 125 V 256 E. 4). Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person no ch zugemutet werden kön nen (BGE 125 V 256 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E. 4b/cc).

1.4 Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gege benenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeits unfähig ist (BGE 125 V 256 E. 4). Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person no ch zugemutet werden kön nen (BGE 125 V 256 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E. 4b/cc). 1.5 Das Sozialversicherungsgericht hat den Sachverhalt von Amtes wegen festzu stellen und alle Beweismittel objektiv zu prüfen, unabhängig davon, von wem sie stammen, und danach zu entscheiden, ob sie eine zuverlässige Beurteilung des strittigen Leistungsanspruches gestatten. Insbesondere darf es beim Vorlie gen einander widersprechender medizinischer Berichte den Prozess nicht erledi gen, ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzugeben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These abstellt (ZAK 1986 S. 188 E. 2a). Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Gutach tens ist im Lichte dieser Grundsätze entscheidend, ob es für die Beantwortung der gestellten Fragen umfassend ist, auf den erforderlichen allseitigen Untersu chungen beruht, die geklagten Beschwerden berücksichtigt und sich mit diesen sowie dem Verhalten der untersuchten Person auseinander setzt – was vor allem bei psychischen Fehlentwicklungen nötig ist –, in Kenntnis der und gegebenen falls in Auseinandersetzung mit den Vorakten abgegeben worden ist, ob es in der Darlegung der medizinischen Zustände und Zusammenhänge einleuchtet, ob die Schlussfolgerungen der medizinischen Experten in einer Weise begründet sind, dass die rechtsanwendende Person sie prüfend nachvollziehen kann, ob der Experte oder die Expertin nicht auszuräumende Unsicherheiten und Unklar heiten, welche die Beantwortung der Fragen erschweren oder verunmöglichen, gegebenenfalls deutlich macht (BGE 134 V 231 E. 5.1; 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c; Ulrich Meyer, Die Rechtspflege in der Sozialversicherung, BJM 1989, S. 30 f.; derselbe in: Hermann Fredenhagen, Das ärztliche Gutach ten, 4. Auflage 2003, S. 24 f.).

1.5 Das Sozialversicherungsgericht hat den Sachverhalt von Amtes wegen festzu stellen und alle Beweismittel objektiv zu prüfen, unabhängig davon, von wem sie stammen, und danach zu entscheiden, ob sie eine zuverlässige Beurteilung des strittigen Leistungsanspruches gestatten. Insbesondere darf es beim Vorlie gen einander widersprechender medizinischer Berichte den Prozess nicht erledi gen, ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzugeben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These abstellt (ZAK 1986 S. 188 E. 2a). Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Gutach tens ist im Lichte dieser Grundsätze entscheidend, ob es für die Beantwortung der gestellten Fragen umfassend ist, auf den erforderlichen allseitigen Untersu chungen beruht, die geklagten Beschwerden berücksichtigt und sich mit diesen sowie dem Verhalten der untersuchten Person auseinander setzt – was vor allem bei psychischen Fehlentwicklungen nötig ist –, in Kenntnis der und gegebenen falls in Auseinandersetzung mit den Vorakten abgegeben worden ist, ob es in der Darlegung der medizinischen Zustände und Zusammenhänge einleuchtet, ob die Schlussfolgerungen der medizinischen Experten in einer Weise begründet sind, dass die rechtsanwendende Person sie prüfend nachvollziehen kann, ob der Experte oder die Expertin nicht auszuräumende Unsicherheiten und Unklar heiten, welche die Beantwortung der Fragen erschweren oder verunmöglichen, gegebenenfalls deutlich macht (BGE 134 V 231 E. 5.1; 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c; Ulrich Meyer, Die Rechtspflege in der Sozialversicherung, BJM 1989, S. 30 f.; derselbe in: Hermann Fredenhagen, Das ärztliche Gutach ten, 4. Auflage 2003, S. 24 f.). 1.6 Die von einer qualifizierten Person durchgeführte Abklärung vor Ort (nach Mass gabe des Art. 69 Abs. 2 der Verordnung über die Invalidenversicherung [IVV] ; vgl. auch Rz. 3084 ff. des Kreisschreibens des BSV über Invalidität und Hilflosigkeit in der Invalidenversicherung [KSIH]) stellt für gewöhnlich die geeignete und genügende Vorkehr zur Bestimmung der gesundheitlichen Ein schränkung im Haushalt dar (Urteil des Bundesgerichts 9C_201/2011 vom 5. September 2011 E. 2, in: SVR 2012 IV Nr. 19 S. 86). Einer ärztlichen Fach person, die sich zu den einzelnen Positionen der Haushaltführung unter dem Gesichtswinkel der Zumutbarkeit zu äussern hat, bedarf es nur in Ausnahmefäl len, namentlich bei unglaubwürdigen Angaben der versicherten Person, die im Widerspruch zu den ärztlichen Befunden stehen (Urteil des Bundesgerichts 8C_817/2013 vom 2 8. Mai 2014 E. 5.1 mit weiteren Hinweisen ).

1.6 Die von einer qualifizierten Person durchgeführte Abklärung vor Ort (nach Mass gabe des Art. 69 Abs. 2 der Verordnung über die Invalidenversicherung [IVV] ; vgl. auch Rz. 3084 ff. des Kreisschreibens des BSV über Invalidität und Hilflosigkeit in der Invalidenversicherung [KSIH]) stellt für gewöhnlich die geeignete und genügende Vorkehr zur Bestimmung der gesundheitlichen Ein schränkung im Haushalt dar (Urteil des Bundesgerichts 9C_201/2011 vom 5. September 2011 E. 2, in: SVR 2012 IV Nr. 19 S. 86). Einer ärztlichen Fach person, die sich zu den einzelnen Positionen der Haushaltführung unter dem Gesichtswinkel der Zumutbarkeit zu äussern hat, bedarf es nur in Ausnahmefäl len, namentlich bei unglaubwürdigen Angaben der versicherten Person, die im Widerspruch zu den ärztlichen Befunden stehen (Urteil des Bundesgerichts 8C_817/2013 vom 2 8. Mai 2014 E. 5.1 mit weiteren Hinweisen ). Für den Beweiswert eines Berichtes über die Abklärung im Haushalt einer versi cherten Person sind – analog zur Rechtsprechung betreffend die Beweiskraft von Arztberichten (BGE 125 V 351 E. 3a mit Hinweis) – verschiedene Faktoren zu berücksichtigen: Es ist wesentlich, dass der Bericht von einer qualifizierten Person verfasst wird, die Kenntnis von den örtlichen und räumlichen Verhält nissen sowie den aus den medizinischen Diagnosen sich ergebenden Beeinträch tigungen und Behinderungen hat. Weiter sind die Angaben der versicherten Person zu berücksichtigen, wobei divergierende Meinungen der Beteiligten im Bericht aufzuzeigen sind. Der Berichtstext schliesslich muss plausibel, begründet und angemessen detailliert bezüglich der einzelnen Einschränkungen sein und in Übereinstimmung mit den an Ort und Stelle erhobenen Angaben stehen. Trifft all dies zu, ist der Abklärungsbericht voll beweiskräftig (AHI 2003 S. 218 E. 2.3.2 [in BGE 129 V 67 nicht veröffentlichte Erwägung]; Urteil des Bundesge richts I 733/03 vom 6. April 2004 E. 5.1.2; vgl. auch BGE 130 V 61 E. 6.2 und 128 V 93 E. 4 betreffend Abklärungsberichte im Zusammenhang mit der Haus pflege und Hilflosigkeit). Diese Beweiswürdigungskriterien sind nicht nur für die im Abklärungsbericht enthaltenen Angaben zu Art und Umfang der Behinde rung im Haushalt massgebend, sondern gelten analog für jenen Teil eines Abklärungsberichts, der den mutmasslichen Umfang der erwerblichen Tätigkeit von teilerwerbstätigen Versicherten mit häuslichem Aufgabenbereich im Gesundheitsfall betrifft (Urteil des Bundesgerichts 8C_817/2013 vom 28. Mai 2014 E. 5.1 mit weiteren Hinweisen ).

Für den Beweiswert eines Berichtes über die Abklärung im Haushalt einer versi cherten Person sind – analog zur Rechtsprechung betreffend die Beweiskraft von Arztberichten (BGE 125 V 351 E. 3a mit Hinweis) – verschiedene Faktoren zu berücksichtigen: Es ist wesentlich, dass der Bericht von einer qualifizierten Person verfasst wird, die Kenntnis von den örtlichen und räumlichen Verhält nissen sowie den aus den medizinischen Diagnosen sich ergebenden Beeinträch tigungen und Behinderungen hat. Weiter sind die Angaben der versicherten Person zu berücksichtigen, wobei divergierende Meinungen der Beteiligten im Bericht aufzuzeigen sind. Der Berichtstext schliesslich muss plausibel, begründet und angemessen detailliert bezüglich der einzelnen Einschränkungen sein und in Übereinstimmung mit den an Ort und Stelle erhobenen Angaben stehen. Trifft all dies zu, ist der Abklärungsbericht voll beweiskräftig (AHI 2003 S. 218 E. 2.3.2 [in BGE 129 V 67 nicht veröffentlichte Erwägung]; Urteil des Bundesge richts I 733/03 vom 6. April 2004 E. 5.1.2; vgl. auch BGE 130 V 61 E. 6.2 und 128 V 93 E. 4 betreffend Abklärungsberichte im Zusammenhang mit der Haus pflege und Hilflosigkeit). Diese Beweiswürdigungskriterien sind nicht nur für die im Abklärungsbericht enthaltenen Angaben zu Art und Umfang der Behinde rung im Haushalt massgebend, sondern gelten analog für jenen Teil eines Abklärungsberichts, der den mutmasslichen Umfang der erwerblichen Tätigkeit von teilerwerbstätigen Versicherten mit häuslichem Aufgabenbereich im Gesundheitsfall betrifft (Urteil des Bundesgerichts 8C_817/2013 vom 28. Mai 2014 E. 5.1 mit weiteren Hinweisen ). Der Abklärungsbericht ist seiner Natur nach in erster Linie auf die Ermittlung des Ausmasses physisch bedingter Beeinträchtigungen zugeschnitten, weshalb seine grundsätzliche Massgeblichkeit unter Umständen Einschränkungen erfah ren kann, wenn die versicherte Person an psychischen Beschwerden leidet. Grundsätzlich jedoch stellt er auch dann eine beweistaugliche Grundlage dar, wenn es um die Bemessung einer psychisch bedingten Invalidität geht, das heisst wenn die Beurteilung psychischer Erkrankungen im Vordergrund steht (AHI 2004 S. 137 E. 5.3). Widersprechen sich die Ergebnisse der Abklärung vor Ort und die fachmedizinischen Feststellungen zur Fähigkeit der versicherten Person, ihre gewohnten Aufgaben zu erfüllen, ist aber in der Regel den ärztli chen Stellungnahmen mehr Gewicht einzuräumen als dem Bericht über die Haushaltsabklärung, weil es der Abklärungsperson regelmässig nur beschränkt möglich ist, das Ausmass des psychischen Leidens und der damit verbundenen Einschränkungen zu erkennen (Urteile des Bundesgerichts 8C_817/2013 vom 28. Mai 2014 E. 5.1, 9C_986/2009 vom 11. November 2010 E. 7.2 und 9C_631/2009 vom 2. Dezember 2009 E. 5.1.2, je mit Hinweisen).

Der Abklärungsbericht ist seiner Natur nach in erster Linie auf die Ermittlung des Ausmasses physisch bedingter Beeinträchtigungen zugeschnitten, weshalb seine grundsätzliche Massgeblichkeit unter Umständen Einschränkungen erfah ren kann, wenn die versicherte Person an psychischen Beschwerden leidet. Grundsätzlich jedoch stellt er auch dann eine beweistaugliche Grundlage dar, wenn es um die Bemessung einer psychisch bedingten Invalidität geht, das heisst wenn die Beurteilung psychischer Erkrankungen im Vordergrund steht (AHI 2004 S. 137 E. 5.3). Widersprechen sich die Ergebnisse der Abklärung vor Ort und die fachmedizinischen Feststellungen zur Fähigkeit der versicherten Person, ihre gewohnten Aufgaben zu erfüllen, ist aber in der Regel den ärztli chen Stellungnahmen mehr Gewicht einzuräumen als dem Bericht über die Haushaltsabklärung, weil es der Abklärungsperson regelmässig nur beschränkt möglich ist, das Ausmass des psychischen Leidens und der damit verbundenen Einschränkungen zu erkennen (Urteile des Bundesgerichts 8C_817/2013 vom 28. Mai 2014 E. 5.1, 9C_986/2009 vom 11. November 2010 E. 7.2 und 9C_631/2009 vom 2. Dezember 2009 E. 5.1.2, je mit Hinweisen). 2.

2. 2.1 Im angefochtenen Entscheid erwog die Beschwerdegegnerin, die Abklärungen hätten ergeben, dass sich der Gesundheitszustand der Beschwerdeführerin ver bessert habe, da sie seit Oktober 2013 dank konsequenter Therapie weitgehend schmerzfrei sei und nur selten Schmerzmittel benötige. Seit Oktober 2013 sei deshalb von einer vollumfänglichen Arbeitsfähigkeit für sehr leichte bis leichte Tätigkeiten auszugehen. Unter konsequenter Therapie sei zu erwarten, dass d ie Beschwerdeführerin maximal an 10 bis 20 Tagen pro Jahr rheumatische Schübe erleiden werde, welche ihre Erwerbsunmöglichkeit währenddessen verunmög lichten. Die Haushaltsabklärung habe ergeben, dass die Beschwerdeführerin im Gesundheitsfall zu 50 % erwerbstätig und zu 50 % im Aufgabenbereich tätig wäre. Eine Einschränkung im Haushaltsbereich bestehe jedoch nicht. Mangels Ausbildung der Beschwerdeführerin sei sowohl beim Validen- als auch beim Invalideneinkommen auf den LSE-Tabellenlohn für Hilfsarbeiten abzustellen. Es ergebe sich ein Invaliditätsgrad von 0 % (Urk. 2).

2.1 Im angefochtenen Entscheid erwog die Beschwerdegegnerin, die Abklärungen hätten ergeben, dass sich der Gesundheitszustand der Beschwerdeführerin ver bessert habe, da sie seit Oktober 2013 dank konsequenter Therapie weitgehend schmerzfrei sei und nur selten Schmerzmittel benötige. Seit Oktober 2013 sei deshalb von einer vollumfänglichen Arbeitsfähigkeit für sehr leichte bis leichte Tätigkeiten auszugehen. Unter konsequenter Therapie sei zu erwarten, dass d ie Beschwerdeführerin maximal an 10 bis 20 Tagen pro Jahr rheumatische Schübe erleiden werde, welche ihre Erwerbsunmöglichkeit währenddessen verunmög lichten. Die Haushaltsabklärung habe ergeben, dass die Beschwerdeführerin im Gesundheitsfall zu 50 % erwerbstätig und zu 50 % im Aufgabenbereich tätig wäre. Eine Einschränkung im Haushaltsbereich bestehe jedoch nicht. Mangels Ausbildung der Beschwerdeführerin sei sowohl beim Validen- als auch beim Invalideneinkommen auf den LSE-Tabellenlohn für Hilfsarbeiten abzustellen. Es ergebe sich ein Invaliditätsgrad von 0 % (Urk. 2). 2.2 Die Beschwerdeführerin brachte dagegen vor, beim Vergleich des Gesundheits zustands des Jahr es 2009 mit demjenigen zum Zeitpunkt der angefochtenen Verfügung ergebe sic h keine massgebende Veränderung des Morbus Bechterew. Diese rheumatologische Erkrankung und auch deren Ausprägung sei en unver ändert, b ei der Beurteilung durch Dr. med. B.___, FMH Allgemeine Innere Medizin, Rheumatologie, handle es sich um eine andere Beurteilung des im wesentlichen gleichgebliebenen Gesundheitszustands. Dr. B.___ begründe die Verbesserung des Gesundheitszustands mit dem seit Oktober 2013 eingesetz ten TNF-Hemmer Enbrel, welcher zwischenzeitlich, wegen Wirkungsverlust, wieder abgesetzt habe werden müsse n, was dem Gutachten von Dr. B.___ die Grundlage nehme. Nicht nachvollziehbar sei zudem, weshalb Dr. B.___ in ihrem Teilg utachten die bisher festgestellte Skoliose weglasse und die Femoropatella rar th r ose als Nebendiagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeits fähigkeit einstufe. Die Arthrose sei nicht plötzlich verschwunden und die Skoli ose sei im Zusammenhang mit der Bechterew-Erkrankung eben doch wesent lich. Die Gutachterin Dr. B.___ verweise in ihrem Gutachten sodann auf eine Stellungnahme des Rechts diensts der Beschwerdegegnerin, weshalb d as Resultat ihrer Abklärung en ohnehin als vorweggenommen bezeichnet werden müsse. Die wegen der Geburt der zweiten Tochter dur ch die Beschwerdegegnerin ange wan dte gemischte Methode sei durch den EGMR als diskriminierend und unzu lässig erklärt worden. Entgegen der Ansicht der Abklärungsperson bestünden auch im Haushaltsbereich Einschränkungen. Es sei weiterhin von einer maximal 30%igen Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit auszugehen, wobei fraglich sei, ob die Restarbeitsfähigkeit überhaupt verwertbar sei ( Urk. 1).

2.2 Die Beschwerdeführerin brachte dagegen vor, beim Vergleich des Gesundheits zustands des Jahr es 2009 mit demjenigen zum Zeitpunkt der angefochtenen Verfügung ergebe sic h keine massgebende Veränderung des Morbus Bechterew. Diese rheumatologische Erkrankung und auch deren Ausprägung sei en unver ändert, b ei der Beurteilung durch Dr. med. B.___, FMH Allgemeine Innere Medizin, Rheumatologie, handle es sich um eine andere Beurteilung des im wesentlichen gleichgebliebenen Gesundheitszustands. Dr. B.___ begründe die Verbesserung des Gesundheitszustands mit dem seit Oktober 2013 eingesetz ten TNF-Hemmer Enbrel, welcher zwischenzeitlich, wegen Wirkungsverlust, wieder abgesetzt habe werden müsse n, was dem Gutachten von Dr. B.___ die Grundlage nehme. Nicht nachvollziehbar sei zudem, weshalb Dr. B.___ in ihrem Teilg utachten die bisher festgestellte Skoliose weglasse und die Femoropatella rar th r ose als Nebendiagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeits fähigkeit einstufe. Die Arthrose sei nicht plötzlich verschwunden und die Skoli ose sei im Zusammenhang mit der Bechterew-Erkrankung eben doch wesent lich. Die Gutachterin Dr. B.___ verweise in ihrem Gutachten sodann auf eine Stellungnahme des Rechts diensts der Beschwerdegegnerin, weshalb d as Resultat ihrer Abklärung en ohnehin als vorweggenommen bezeichnet werden müsse. Die wegen der Geburt der zweiten Tochter dur ch die Beschwerdegegnerin ange wan dte gemischte Methode sei durch den EGMR als diskriminierend und unzu lässig erklärt worden. Entgegen der Ansicht der Abklärungsperson bestünden auch im Haushaltsbereich Einschränkungen. Es sei weiterhin von einer maximal 30%igen Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit auszugehen, wobei fraglich sei, ob die Restarbeitsfähigkeit überhaupt verwertbar sei ( Urk. 1). 3.

3. 3.1 Streitig und zu prüfen ist zunächst, ob wegen einer wesentlichen Veränderung des Gesundheitszustandes und der sich daraus ergebenden Arbeitsfähigkeit die Voraussetzungen für eine Revision der laufenden Rente gegeben sind. Zeitliche Vergleichsbasis zu den mit der angefochtenen Verfügung vom 3. Oktober 2016 beurteilten Verhältnissen bildet der Sachverhalt, auf dessen Grundlage mit Mit teilung vom 2 2. März 2011 – nach erfolgter bidisziplinärer Begutachtung – der Anspruch der Beschwerdeführerin auf eine ganze Rente bestätigt worden war.

3.1 Streitig und zu prüfen ist zunächst, ob wegen einer wesentlichen Veränderung des Gesundheitszustandes und der sich daraus ergebenden Arbeitsfähigkeit die Voraussetzungen für eine Revision der laufenden Rente gegeben sind. Zeitliche Vergleichsbasis zu den mit der angefochtenen Verfügung vom 3. Oktober 2016 beurteilten Verhältnissen bildet der Sachverhalt, auf dessen Grundlage mit Mit teilung vom 2 2. März 2011 – nach erfolgter bidisziplinärer Begutachtung – der Anspruch der Beschwerdeführerin auf eine ganze Rente bestätigt worden war. 3.2 Die Verfügung vom 2 2. März 2011 ( Urk. 11/126) basierte in medizinischer Hin sicht auf dem bidisziplinären Medas -Gutachten der A.___ vom 2 5. November 2009 ( Urk. 11/108). Darin wurden folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit aufgeführt ( Urk. 11/108/25):

3.2 Die Verfügung vom 2 2. März 2011 ( Urk. 11/126) basierte in medizinischer Hin sicht auf dem bidisziplinären Medas -Gutachten der A.___ vom 2 5. November 2009 ( Urk. 11/108). Darin wurden folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit aufgeführt ( Urk. 11/108/25): - Morbus Bechterew, Erstdiagnosen 1998 (ICD-10 M45.09)

Morbus Bechterew, Erstdiagnosen 1998 (ICD-10 M45.09) - Status nach rezidivierenden Coxitiden beidseits

Status nach rezidivierenden Coxitiden beidseits - Entesiopathie

Entesiopathie - Sakroil i itis beidseits

Sakroil i itis beidseits - Status nach Methotrexat-Therapie von Oktober 2000 bis März 2003, Status nach Salazopyrin - Therapie

Status nach Methotrexat-Therapie von Oktober 2000 bis März 2003, Status nach Salazopyrin - Therapie - Status nach Remicade -Therapie Januar 2003 bis August 2007

Status nach Remicade -Therapie Januar 2003 bis August 2007 - aktuell Humira - Therapie seit über einem Jahr

aktuell Humira Therapie seit über einem Jahr - HLA - B27 positiv

HLA B27 positiv - V erdacht auf Femoropatellararthrose links (ICD10 M17.9)

V erdacht auf Femoropatellararthrose links (ICD10 M17.9) - Skoliose (ICD10 M41.99)

Skoliose (ICD10 M41.99) Als Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit wurden folgende genannt:

Als Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit wurden folgende genannt: - Angst und depressive Störung gemischt (ICD-10 F41.2)

Angst und depressive Störung gemischt (ICD-10 F41.2) - Verdacht auf zusätzliche auto nom somatoforme Symptomb ild ung

Verdacht auf zusätzliche auto nom somatoforme Symptomb ild ung - a namnestisch Verdacht auf rezidivierende depressive Episoden, gegenwärtig remittiert (ICD-10 F33.4)

a namnestisch Verdacht auf rezidivierende depressive Episoden, gegenwärtig remittiert (ICD-10 F33.4) - l atente Tuberkulose (Status nach INH-Therapie 2002)

l atente Tuberkulose (Status nach INH-Therapie 2002) - g astroösophageale Refluxkrankheit

g astroösophageale Refluxkrankheit - Unverträglichke i t von NSAR ( Hämatochezie )

Unverträglichke i t von NSAR ( Hämatochezie ) Der bidisziplinären Konsensbeurteilung kann entnommen werden, f ür die ange stammte Arbeit als Coiffeuse w e rd e aus rheumatologischer Sicht eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit ge sehen, wobei dies rheumatologischerseits auf alle mittel schweren und schweren körperlichen Arbeiten erweitert werden müsse. Psychi atrischerseits würden keine Einschränkungen gesehen. Betreffend die Arbeitsfä higkeit in einer angepassten Tätigkeit sei insbesondere die rheumatologische Stellungnahme relevant. Im aktuellen zeitlichen Querschnitt lie sse sich nach der rheumatologischen Stellungnahme lediglich eine 50%ige Arbeitsfähigkeit für körperlich leichte Tätigkeiten festhalten, die jedoch aufgrund des rezidivieren den und progredienten Charakters der Erkrankung nicht als stabil einzuschätzen sei. Somit wäre als Ve r weistätigkeit lediglich eine körperlich leichte Tätigkeit in Erwägung zu ziehen. Es sei im psychiatrischen Fachgutachten darauf hingewie sen worden, dass aktuell durch psychiatrische Diagnosen die Arbeitsfähigkeit nicht be einträchtigt sei. Es sei jedoch zu beachten, dass eine rezidivierende affektive Störung gesehen worden sei, die durchaus im Verlauf (auch reaktiv auf das somatische Krankheitsgeschehen) auf die Arb eitsfähigkeit Einfluss neh men könne und dies in der Vergangenheit wahrscheinlich auch getan habe (Urk. 11/108/26).

Der bidisziplinären Konsensbeurteilung kann entnommen werden, f ür die ange stammte Arbeit als Coiffeuse w e rd e aus rheumatologischer Sicht eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit ge sehen, wobei dies rheumatologischerseits auf alle mittel schweren und schweren körperlichen Arbeiten erweitert werden müsse. Psychi atrischerseits würden keine Einschränkungen gesehen. Betreffend die Arbeitsfä higkeit in einer angepassten Tätigkeit sei insbesondere die rheumatologische Stellungnahme relevant. Im aktuellen zeitlichen Querschnitt lie sse sich nach der rheumatologischen Stellungnahme lediglich eine 50%ige Arbeitsfähigkeit für körperlich leichte Tätigkeiten festhalten, die jedoch aufgrund des rezidivieren den und progredienten Charakters der Erkrankung nicht als stabil einzuschätzen sei. Somit wäre als Ve r weistätigkeit lediglich eine körperlich leichte Tätigkeit in Erwägung zu ziehen. Es sei im psychiatrischen Fachgutachten darauf hingewie sen worden, dass aktuell durch psychiatrische Diagnosen die Arbeitsfähigkeit nicht be einträchtigt sei. Es sei jedoch zu beachten, dass eine rezidivierende affektive Störung gesehen worden sei, die durchaus im Verlauf (auch reaktiv auf das somatische Krankheitsgeschehen) auf die Arb eitsfähigkeit Einfluss neh men könne und dies in der Vergangenheit wahrscheinlich auch getan habe (Urk. 11/108/26). Der rheumatologische Experte kam in seinem Teilgutachten zum Schluss, bei der Beschwerdeführerin bestehe ein sei t 1998 diagnostizierter Morbus Bechter ew, der schon in den Jahren zuvor Beschwerden verursacht ha be. An der Diag nose besteh e anhand der geschilderten Symptomatik, der Laborwerte (HLA - B27 positiv) sowie der Bildgebung ( Iliosakralgelenks [ ISG ] -Arthritis in den mitgelie fer ten CT-Bildern) kein Zweifel. Als Folge dieser Erkrankung sei es zu einer ver stärkten Brustkyphosierung gekommen sowie zu einer deutlich reduzierten Beweglichkeit der Wirbelsäule. Die von der Beschwerdeführerin beschriebenen Rückenschmerzen sowie Schmerzen im Bereich der Hände und F ü sse s eien ebenfalls durch den Morbus Bechterew erklärt. Insgesamt sei es zu einer schlei chenden Ver schlechterung der Beweglichkeit gekommen. D ie Beschwerdeführe rin fühl e sich zunehmend im Alltag eingeschränkt. Wenn es zu einem Schmerz schub komm e, sei sie auf fremde Hilfe angewiesen. Die Präsentation mit Zu nah me der Rückenschmerzem nach längerer Gehstrecke sei für den M orbus Bechterew a t ypisch, was daran lieg e, dass beim entzündlichen Schmerz zusätz lich eine mechanische Komponente aufgrund der Skoliose vorlieg e. Diese führ e zu rezidivierenden muskulär bedingten Rückenschme rz en. Die aktuell klinisch nachweisbaren Myogelosen s eien darauf zurückzuführen. Im Bereich des linken Knies besteh e der Verdacht auf eine beginn ende Femoropatellararthrose mit femoropatellarem Reiben, dies spiel e jedoch für die Beurtei l ung der Arbei t s fä higkeit keine Rolle ( Urk. 11/108/7-8). Aus rheumatologischer Sicht sei die Beschwerdeführerin für ihre bisherige Tätigkeit als Coiffeuse zu 100 % arbeits unf ä hig. Für a lle mittelschweren und schweren körperlichen Arbeiten besteh e eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit aufgrund der bestehenden entzündlichen Grundkrankheit. In einer leichte n Tätigkeit sei die Beschwerdeführerin ebenfalls nur eingeschränkt arbeitsfähig. D ies begründe sich durch die rezidivierend schubweise auftretenden Schmer z exazerbationen, während der die Beschwerde führerin nicht arbei t sfähig sei. Aktuell besteh e für leichte körperliche Tä t igkei ten eine 50%ige Arbeitsfähigkei t. Aufgrun d des Verlaufes der Erkrankung sei es für die Beschwerdeführerin nur sehr schwer möglich, eine Arbeitsstelle zu fin den. In Zukunft sei mit einer zuneh m enden Reduktion der Arbeitsfähigkeit zu rechnen ( Urk. 11/108/8).

Der rheumatologische Experte kam in seinem Teilgutachten zum Schluss, bei der Beschwerdeführerin bestehe ein sei t 1998 diagnostizierter Morbus Bechter ew, der schon in den Jahren zuvor Beschwerden verursacht ha be. An der Diag nose besteh e anhand der geschilderten Symptomatik, der Laborwerte (HLA B27 positiv) sowie der Bildgebung ( Iliosakralgelenks [ ISG ] -Arthritis in den mitgelie fer ten CT-Bildern) kein Zweifel. Als Folge dieser Erkrankung sei es zu einer ver stärkten Brustkyphosierung gekommen sowie zu einer deutlich reduzierten Beweglichkeit der Wirbelsäule. Die von der Beschwerdeführerin beschriebenen Rückenschmerzen sowie Schmerzen im Bereich der Hände und F ü sse s eien ebenfalls durch den Morbus Bechterew erklärt. Insgesamt sei es zu einer schlei chenden Ver schlechterung der Beweglichkeit gekommen. D ie Beschwerdeführe rin fühl e sich zunehmend im Alltag eingeschränkt. Wenn es zu einem Schmerz schub komm e, sei sie auf fremde Hilfe angewiesen. Die Präsentation mit Zu nah me der Rückenschmerzem nach längerer Gehstrecke sei für den M orbus Bechterew a t ypisch, was daran lieg e, dass beim entzündlichen Schmerz zusätz lich eine mechanische Komponente aufgrund der Skoliose vorlieg e. Diese führ e zu rezidivierenden muskulär bedingten Rückenschme rz en. Die aktuell klinisch nachweisbaren Myogelosen s eien darauf zurückzuführen. Im Bereich des linken Knies besteh e der Verdacht auf eine beginn ende Femoropatellararthrose mit femoropatellarem Reiben, dies spiel e jedoch für die Beurtei l ung der Arbei t s fä higkeit keine Rolle ( Urk. 11/108/7-8). Aus rheumatologischer Sicht sei die Beschwerdeführerin für ihre bisherige Tätigkeit als Coiffeuse zu 100 % arbeits unf ä hig. Für a lle mittelschweren und schweren körperlichen Arbeiten besteh e eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit aufgrund der bestehenden entzündlichen Grundkrankheit. In einer leichte n Tätigkeit sei die Beschwerdeführerin ebenfalls nur eingeschränkt arbeitsfähig. D ies begründe sich durch die rezidivierend schubweise auftretenden Schmer z exazerbationen, während der die Beschwerde führerin nicht arbei t sfähig sei. Aktuell besteh e für leichte körperliche Tä t igkei ten eine 50%ige Arbeitsfähigkei t. Aufgrun d des Verlaufes der Erkrankung sei es für die Beschwerdeführerin nur sehr schwer möglich, eine Arbeitsstelle zu fin den. In Zukunft sei mit einer zuneh m enden Reduktion der Arbeitsfähigkeit zu rechnen ( Urk. 11/108/8). 3. 3 Zum aktuellen Gesundheitszustand ist den medizini s chen Akten folgendes zu entnehmen:

3. 3 Zum aktuellen Gesundheitszustand ist den medizini s chen Akten folgendes zu entnehmen: 3.3.1 Dem bidisziplinären Gutachten von Dr. B.___ sowie Prof. Dr. med. C.___, FMH Psychiatrie und Psychotherapie, können folgende Diag no sen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit entnomme n werden (Urk. 11/188/1):

3.3.1 Dem bidisziplinären Gutachten von Dr. B.___ sowie Prof. Dr. med. C.___, FMH Psychiatrie und Psychotherapie, können folgende Diag no sen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit entnomme n werden (Urk. 11/188/1): - keine psychiatrische Diagnose

keine psychiatrische Diagnose - ankylosierende Spondylitis

ankylosierende Spondylitis - Erstmanifestation etwa 1990, Erstdiagnose April 1998

Erstmanifestation etwa 1990, Erstdiagnose April 1998 - HLA-B27 positiv mit

HLA-B27 positiv mit - rezidivierenden Coxitiden beidseits mit

rezidivierenden Coxitiden beidseits mit - Basistherapien: parenterales Methotrexat ab September 2000 bis 2003 und verschiedene TNF-Hemmer ab Januar 2003 ( Remicade, Humira, Enbrel) mit guter Wirkung der TNF-Hemmer-Therapie mit Krankheits schub im Juni 2015, etwa sechs Wochen nach Absetzen des Enbrels nach positivem Schwangerschaft-Test am 1 3. Mai 2015 und Wieder beginn mit Remicade am 2 6. Juni 2015 und Infusionsreaktion am 1 5. Juli 2015 (Juckreiz, Exanthem und Lumbalgien) und seit Juli 2015 Certolizumab ( Cimzia )

Basistherapien: parenterales Methotrexat ab September 2000 bis 2003 und verschiedene TNF-Hemmer ab Januar 2003 ( Remicade, Humira, Enbrel) mit guter Wirkung der TNF-Hemmer-Therapie mit Krankheits schub im Juni 2015, etwa sechs Wochen nach Absetzen des Enbrels nach positivem Schwangerschaft-Test am 1 3. Mai 2015 und Wieder beginn mit Remicade am 2 6. Juni 2015 und Infusionsreaktion am 1 5. Juli 2015 (Juckreiz, Exanthem und Lumbalgien) und seit Juli 2015 Certolizumab ( Cimzia ) - bildgebend mit subchondralen Mehrsklerosierung und Verdacht auf Erosionen beider ISGs jedoch ohne ISG- Ankylosierung,

bildgebend mit subchondralen Mehrsklerosierung und Verdacht auf Erosionen beider ISGs jedoch ohne ISG- Ankylosierung, - ohne Syndesmophyten im Bereich der Beckenwir b elsäule ( BWS ) und der Lendenwirbelsäule ( LWS ) und ohne « shiny corner » (Röntgen Feb ruar 2014)

ohne Syndesmophyten im Bereich der Beckenwir b elsäule ( BWS ) und der Lendenwirbelsäule ( LWS ) und ohne « shiny corner » (Röntgen Feb ruar 2014) In der bidisziplinären Zusammenfassung der Arbeitsunfähigkeit hielten die Gut achter fest, eine angepasste Tätigkeit k ö nn e die Beschwerdeführerin zu 100 % ausüben, bezogen auf ein Vollpensum. Sie k ö nn e mit Lasten bis zu 7, 5 kg han tieren. Dabei sei zu erwarten, dass unter der konsequenten Therapie maximal während zehn bis 20 Tagen pro Jahr eine rheumatische Schubsituation auftre ten k ö nn e, bei der sie keine Arbeit verrichten k ö nn e. Die attestierte Arbeitsfä higkeit g elte spätestens ab Oktober 201 3. Die Beschwerdeführerin sei im Okto ber 2013 gemäss den Angaben der Rheumatologin PD Dr. D.___ unter der The rapie mit Enbrel weitgehend schmerzfrei un d benötige nu r selten ein Schmerz mittel ( Urk. 11/188/1).

In der bidisziplinären Zusammenfassung der Arbeitsunfähigkeit hielten die Gut achter fest, eine angepasste Tätigkeit k ö nn e die Beschwerdeführerin zu 100 % ausüben, bezogen auf ein Vollpensum. Sie k ö nn e mit Lasten bis zu 7, 5 kg han tieren. Dabei sei zu erwarten, dass unter der konsequenten Therapie maximal während zehn bis 20 Tagen pro Jahr eine rheumatische Schubsituation auftre ten k ö nn e, bei der sie keine Arbeit verrichten k ö nn e. Die attestierte Arbeitsfä higkeit g elte spätestens ab Oktober 201 3. Die Beschwerdeführerin sei im Okto ber 2013 gemäss den Angaben der Rheumatologin PD Dr. D.___ unter der The rapie mit Enbrel weitgehend schmerzfrei un d benötige nu r selten ein Schmerz mittel ( Urk. 11/188/1). Dem psychiatrischen Teilgutachten von Dr. C.___ vom 1 5. August 2015 ist zu entnehmen, dass keine psychiatrischen Erkrankungen vorlägen, welche geeignet wären, das positive Leistungsbild der Beschwerdeführerin im IV-relevanten Sinn mittel- bis langfristig zu mindern ( Urk. 11/188/22). Der psychi sche Gesundheitszustand sei im Wesentlichen unverändert, tendenziell verbes sert, da keine psychopathologischen Symptome mehr bestünden, welche die Vordiagnose einer gemischten Störung aus Angst und Depression mehr recht fertigten ( Urk. 11/188/23).

Dem psychiatrischen Teilgutachten von Dr. C.___ vom 1 5. August 2015 ist zu entnehmen, dass keine psychiatrischen Erkrankungen vorlägen, welche geeignet wären, das positive Leistungsbild der Beschwerdeführerin im IV-relevanten Sinn mittel- bis langfristig zu mindern ( Urk. 11/188/22). Der psychi sche Gesundheitszustand sei im Wesentlichen unverändert, tendenziell verbes sert, da keine psychopathologischen Symptome mehr bestünden, welche die Vordiagnose einer gemischten Störung aus Angst und Depression mehr recht fertigten ( Urk. 11/188/23). Dr. B.___ hielt im rheumatologischen Teilgutachten vom 6. August 2015 fest, die 41-Jährige Beschwerdeführerin sei HLA-B27 positiv zur Welt gekom men. Dadurch sei die Wahrscheinlichkeit der Entwicklung verschiedener rheu matischer Erkrankungen deutlich erhöht gewesen. In ihrer Kindheit habe sie eine leichte thorakolumbale Skoliose entwickelt. Im Alter von 16 Jahren habe sie über lumbale Schmerzen zu klagen begonnen. Im Rahmen ihrer ersten Schwangerschaft sei im April 1998 eine Spondylitis ankylosans (auch Morbus Bechterew genannt) diagnostiziert worden. Sie sei ab September 2000 mit dem Basismittel Methotrexat behandelt worden. Ab Januar 2003 habe sie verschie dene TNF-Hemmer ( Remicade, Humira bzw. Enbrel) erhalten. Dadurch sei es zu einer deutlichen Besserung ihres Gesundheitszustands gekommen. Die Beschwerdeführerin sei ab Januar 2013 unter einer Therapie mit Enbrel weitge hend schmerzfrei und habe nur selten ein Schmerzmittel benötigt. Bei Eintritt ihrer zweiten Schwangerschaft sei Enbrel M itte Mai 2015 abgesetzt worden. Etwa sechs Wochen danach sei Ende Juni 2015 ein rheumatischer Schub aufge treten. Bei der zweiten Infusion mit Remicade sei es zu einer Infusionsreaktion mit Juckreiz, Exanthem und Lumbalgien gekommen. Die Beschwerdeführerin sei daher ab Juli 2015 mit dem TNF-Hemmer Cimzia behandelt worden. Bei der aktuellen Untersuchung spüre sie minime lumbale Schmerzen, obwohl sie an diesem Tag allein m it ihrem Auto von L.___ nach St. G allen 200 Kilometer gefah ren sei. In der klinischen Untersuchung sei der Gang normal wie auch der Zehen- und der Fersengang. Es bestehe eine leichte, s-förmige thorakolumbale Skoliose (lumbal links-konvex) und eine redressierbare Hyperkyphose der BWS. Das Flèche -Zeichen sei normal. Die Atemexkursion sei auf der Höhe des 4. ICR gering vermindert. Die Beweglichkeit der LWS und der BWS sei leicht einge schränkt. Die Halswirbelsäule sei normal beweglich. Radikuläre Zeichen seien nicht vorhanden. Der Lasègue sei beidseits normal. Alle grossen peripheren Gelenke seien normal beweglich, auch beide Hüftgelenke. Gelenksergüsse, Synovitiden oder überwärmte Gelenke seien nicht vorhanden. Die Röntgenun tersuchungen der BWS und der LWS (Februar 2014) hätten im Bereich beider ISGs subchondrale Mehrsklerosierungen sowie einen Verdacht auf erosive Ver änderungen mehr links als rechts gezeigt. Die beiden ISGs würden keine Anky losierungen aufweisen. Ausserdem seien in diesen Röntgenuntersuchungen erfreulicherweise weder Syndesmophyten noch « shiny corner » erkennbar. Bild gebend bestehe offensichtlich ein milder Verlauf der Spondylitis ankylosans ( Urk. 11/187/66). Im Bereich der BWS und der LWS hätten die Röntgenuntersu chungen (Februar 2014) ausser der leichten s-förmigen Skoliose mit einem maximalen Cobb-Winkel von 16° nur diskrete Facettengelenks-Arthrosen der distalen LWS gezeigt. Ein Cobb-Winkel von 16° en t spreche einer leichten Skoli ose. Die Skoliose und die diskreten Facettengelenks-Arthrosen hätten keinen Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit. Die ausgedehnte Blutuntersuchung zeige unter anderem etwas erhöhte Entzündungszeichen, am ehesten im Rahmen der Spon dylitits ankylosans. Der Rheumafaktor und die Anti- Citrulin -Antikörper seien normal. Zusammenfassend bestünden bei der Beschwerdeführerin struk t urelle Veränderu n gen durch eine Spondylitis ankylosans, die ihre Leistungsfähigkeit ei n schränkten. Die Erkrankung sei im April 1998 diagnostiziert worden und werde seither adäquat behandelt. Durch die Therapie mit verschiedenen TNF-Hemmern ab Januar 2003 habe sich ihr Gesundheitszustand deutlich gebessert ( Urk. 11/187/67).

Dr. B.___ hielt im rheumatologischen Teilgutachten vom 6. August 2015 fest, die 41-Jährige Beschwerdeführerin sei HLA-B27 positiv zur Welt gekom men. Dadurch sei die Wahrscheinlichkeit der Entwicklung verschiedener rheu matischer Erkrankungen deutlich erhöht gewesen. In ihrer Kindheit habe sie eine leichte thorakolumbale Skoliose entwickelt. Im Alter von 16 Jahren habe sie über lumbale Schmerzen zu klagen begonnen. Im Rahmen ihrer ersten Schwangerschaft sei im April 1998 eine Spondylitis ankylosans (auch Morbus Bechterew genannt) diagnostiziert worden. Sie sei ab September 2000 mit dem Basismittel Methotrexat behandelt worden. Ab Januar 2003 habe sie verschie dene TNF-Hemmer ( Remicade, Humira bzw. Enbrel) erhalten. Dadurch sei es zu einer deutlichen Besserung ihres Gesundheitszustands gekommen. Die Beschwerdeführerin sei ab Januar 2013 unter einer Therapie mit Enbrel weitge hend schmerzfrei und habe nur selten ein Schmerzmittel benötigt. Bei Eintritt ihrer zweiten Schwangerschaft sei Enbrel M itte Mai 2015 abgesetzt worden. Etwa sechs Wochen danach sei Ende Juni 2015 ein rheumatischer Schub aufge treten. Bei der zweiten Infusion mit Remicade sei es zu einer Infusionsreaktion mit Juckreiz, Exanthem und Lumbalgien gekommen. Die Beschwerdeführerin sei daher ab Juli 2015 mit dem TNF-Hemmer Cimzia behandelt worden. Bei der aktuellen Untersuchung spüre sie minime lumbale Schmerzen, obwohl sie an diesem Tag allein m it ihrem Auto von L.___ nach St. G allen 200 Kilometer gefah ren sei. In der klinischen Untersuchung sei der Gang normal wie auch der Zehen- und der Fersengang. Es bestehe eine leichte, s-förmige thorakolumbale Skoliose (lumbal links-konvex) und eine redressierbare Hyperkyphose der BWS. Das Flèche -Zeichen sei normal. Die Atemexkursion sei auf der Höhe des 4. ICR gering vermindert. Die Beweglichkeit der LWS und der BWS sei leicht einge schränkt. Die Halswirbelsäule sei normal beweglich. Radikuläre Zeichen seien nicht vorhanden. Der Lasègue sei beidseits normal. Alle grossen peripheren Gelenke seien normal beweglich, auch beide Hüftgelenke. Gelenksergüsse, Synovitiden oder überwärmte Gelenke seien nicht vorhanden. Die Röntgenun tersuchungen der BWS und der LWS (Februar 2014) hätten im Bereich beider ISGs subchondrale Mehrsklerosierungen sowie einen Verdacht auf erosive Ver änderungen mehr links als rechts gezeigt. Die beiden ISGs würden keine Anky losierungen aufweisen. Ausserdem seien in diesen Röntgenuntersuchungen erfreulicherweise weder Syndesmophyten noch « shiny corner » erkennbar. Bild gebend bestehe offensichtlich ein milder Verlauf der Spondylitis ankylosans ( Urk. 11/187/66). Im Bereich der BWS und der LWS hätten die Röntgenuntersu chungen (Februar 2014) ausser der leichten s-förmigen Skoliose mit einem maximalen Cobb-Winkel von 16° nur diskrete Facettengelenks-Arthrosen der distalen LWS gezeigt. Ein Cobb-Winkel von 16° en t spreche einer leichten Skoli ose. Die Skoliose und die diskreten Facettengelenks-Arthrosen hätten keinen Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit. Die ausgedehnte Blutuntersuchung zeige unter anderem etwas erhöhte Entzündungszeichen, am ehesten im Rahmen der Spon dylitits ankylosans. Der Rheumafaktor und die Anti- Citrulin -Antikörper seien normal. Zusammenfassend bestünden bei der Beschwerdeführerin struk t urelle Veränderu n gen durch eine Spondylitis ankylosans, die ihre Leistungsfähigkeit ei n schränkten. Die Erkrankung sei im April 1998 diagnostiziert worden und werde seither adäquat behandelt. Durch die Therapie mit verschiedenen TNF-Hemmern ab Januar 2003 habe sich ihr Gesundheitszustand deutlich gebessert ( Urk. 11/187/67). Zur Arbeitsfähigkeit führte die rheumatologische Expertin aus, die Beschwerde führerin sei wegen der Spondylitis ankylosans limitiert, vor allem durch die eingeschränkte Funktion der Wirbelsäule und beider Hüftgelenke. Wegen der Spondylitis ankylosans könne sie nicht in Nässe, Kälte und unter grösseren Temperaturschwankungen arbeiten. Ausserdem könnten bei ihr rheumatische Schubsituationen auftreten, die zu einer vorübergehenden Arbeitsunfähigkeit in sämtlichen Tätigkeiten führten. Durch die konsequente Therapie mit einem TNF-Hemmer träten diese Schubsituationen selten auf und könnten medika - mentös und physiotherapeutisch be h andelt werden. Die angestammte Tätigkeit als Coif feuse sei nicht angepasst, denn sie finde hauptsächlich stehend statt. Auch die Tätigkeit als Zeitungsvert eilerin sei nicht angepasst, denn die Beschwerdeführe rin sei dabei Temperaturschwankungen und Nässe ausgesetzt. Möglicherweise sei die angestammte Tätigkeit bei der Firma E.___ angepasst, sofern die Beschwerdeführerin dabei keine Lasten über 7,5 kg hantieren müsse ( Urk. 11/187/69). Die Beschwerdeführerin habe seit September 2014 keine Phy siotherapie mehr gehabt. Sie habe seither auch nicht mehr an einer Bechterew-Gruppe teilgenommen. Zur Erhaltung ihrer Arbeitsfähigkeit sollte sie regelmäs sig physiotherapeutisch betreut werden und an einer Bechterew-Gruppe teil nehmen ( Urk. 11/187/74).

Zur Arbeitsfähigkeit führte die rheumatologische Expertin aus, die Beschwerde führerin sei wegen der Spondylitis ankylosans limitiert, vor allem durch die eingeschränkte Funktion der Wirbelsäule und beider Hüftgelenke. Wegen der Spondylitis ankylosans könne sie nicht in Nässe, Kälte und unter grösseren Temperaturschwankungen arbeiten. Ausserdem könnten bei ihr rheumatische Schubsituationen auftreten, die zu einer vorübergehenden Arbeitsunfähigkeit in sämtlichen Tätigkeiten führten. Durch die konsequente Therapie mit einem TNF-Hemmer träten diese Schubsituationen selten auf und könnten medika mentös und physiotherapeutisch be h andelt werden. Die angestammte Tätigkeit als Coif feuse sei nicht angepasst, denn sie finde hauptsächlich stehend statt. Auch die Tätigkeit als Zeitungsvert eilerin sei nicht angepasst, denn die Beschwerdeführe rin sei dabei Temperaturschwankungen und Nässe ausgesetzt. Möglicherweise sei die angestammte Tätigkeit bei der Firma E.___ angepasst, sofern die Beschwerdeführerin dabei keine Lasten über 7,5 kg hantieren müsse ( Urk. 11/187/69). Die Beschwerdeführerin habe seit September 2014 keine Phy siotherapie mehr gehabt. Sie habe seither auch nicht mehr an einer Bechterew-Gruppe teilgenommen. Zur Erhaltung ihrer Arbeitsfähigkeit sollte sie regelmäs sig physiotherapeutisch betreut werden und an einer Bechterew-Gruppe teil nehmen ( Urk. 11/187/74). 3. 3.2 Dr. B.___ hielt in ihrer Stellungna hm e vom 2 6. Januar 2016 zum Einwand der Beschwerdeführerin vom 1 8. Novembe r 2015 zu Händen der Beschwerde gegnerin ( Urk. 11/20 3) fest, es treffe nicht zu, dass die Diagnose einer angebo renen Skoliose nicht im Gutachten erscheine. Dem Gutachten sei zu entnehmen, dass sich in der Kindheit e i ne leichte thorako -lumbale Skoliose entwickelt habe. Die leichte thorako -lumbale s-förmige Skoliose mit einem lumbalen Cobb-Winkel von 16° und einem thorakalen Cobb-Winkel von 6° mit diskreten Facet tengelenks-Arthrosen der distalen LWS (Röntgen Februar 2014) werde unter den Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit aufgeführt: Diese habe keinen Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit. Der Rheumatologe Dr. F.___ berichte in seinem Teilgutachten vom 2 1. Oktober 2009 tatsächlich von einer Skolios e. Er mache aber keine Angaben zum Ausmass der Skoliose. Wie die Röntgenabklä rung des Insel-Spitals vom 6. Februar 2014 ergebe, handle es sich um eine leichte Skoliose (Cobb-Winkel 16°), die keine Auswirkunge n auf die Arbeitsfä higkeit habe. Dr. F.___ habe in seinem Gutachten vom 2 1. Oktober 2009 sodann einen Verdacht auf eine Femoropatellar -Arthrose links geäussert. Er habe dazu explizit ausgeführt, dass der Verdacht auf eine beginnende Femoropatellar -Arthrose keine Rolle für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit spiele. Dr. B.___ teile diese Einschätzung. Keine der nachbehandelnden Rheumato loginnen ( Frau Dr. G.___ in Zürich und Frau PD Dr. D.___ vom H.___ ) hätten einen Verdacht auf eine Femoropatellar -Arthrose geäus sert. Auch bei der aktuellen gutachterlichen Untersuchung habe es dafür keine klinischen Hinweise gegeben, weshalb kein Anlass dazu bestanden habe, den Verdacht weiter abzuklären, insbesondere, da eine beginnende Femoropatellar -Arthrose im Ges amtkontext mit der Hauptdiagnose einer ankylosierenden Spondylitis keinen Einf l uss auf die Arbeitsfähigkeit ha be ( Urk. 11/203/1). Es t reffe zu, dass bei der Beschwerdeführerin im Sommer 2015 ein rheumatischer Schub aufgetreten sei. Sie habe nämlich, nachdem sie mit ihrem zweiten Kind schwanger worden sei, Mitte Mai 2015 den TNF-Hemmer Enbrel abgesetzt. Wie so oft, sei etwa sechs Wochen nach dem Absetzen des Enbrels ein Rheumaschub aufgetreten. Erfreulicherweise habe der Schub mit dem TNF-Hemmer Cimzia ab Juli 2015 behandelt werden können, sodass sie bei der Untersuchung am 3. August 2015 nur minime lum bale Schmerzen gespürt habe, obwohl sie vor der Untersuchung bereits allein mit ihrem Auto von L.___ nach St. Gallen 200 Kilometer weit gefahren sei. Ihr Gesundheitszustand ha be sich seit der Begut ach tu ng bei Dr. F.___ im Jahr 2009 offensichtlich stark gebessert. Schubsituati onen seien spätestens seit Oktober 2013 nur noch selten auf getreten und nicht, wie Dr. F.___ 2009 postulierte habe, während 50 % der Zeit bzw. gut 180 Tagen pro Jahr. Es sei zu erwarten, dass rheumatische Schubsituationen – wie bereits seit Oktober 2013 – höchstens selten auft reten wür den, nämlich während zehn bis 20 Tagen pro Jahr. Stellungnahmen des Rechtsdiensts der Beschwerdegegne rin führe Dr. B.___ stets in die Anamnesen der Gutachten ein, damit die Unterlagen vollständig und chronologisch vorhanden seien. Das Bundesgericht verlang e explizit die Würdigung auch der n i chtmedizinischen Akten. Eine Beeinflussung der fachärztlichen Beurteilungen erg ebe sich aus der Rechtdienst-Stellungnahme nicht, da eine juristische Stellungnahme nichts mit der rheuma to logischen Beurteilung zu tun habe, sondern fachfremd sei (Urk. 11/203/2).

3. 3.2 Dr. B.___ hielt in ihrer Stellungna hm e vom 2 6. Januar 2016 zum Einwand der Beschwerdeführerin vom 1 8. Novembe r 2015 zu Händen der Beschwerde gegnerin ( Urk. 11/20 3) fest, es treffe nicht zu, dass die Diagnose einer angebo renen Skoliose nicht im Gutachten erscheine. Dem Gutachten sei zu entnehmen, dass sich in der Kindheit e i ne leichte thorako -lumbale Skoliose entwickelt habe. Die leichte thorako -lumbale s-förmige Skoliose mit einem lumbalen Cobb-Winkel von 16° und einem thorakalen Cobb-Winkel von 6° mit diskreten Facet tengelenks-Arthrosen der distalen LWS (Röntgen Februar 2014) werde unter den Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit aufgeführt: Diese habe keinen Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit. Der Rheumatologe Dr. F.___ berichte in seinem Teilgutachten vom 2 1. Oktober 2009 tatsächlich von einer Skolios e. Er mache aber keine Angaben zum Ausmass der Skoliose. Wie die Röntgenabklä rung des Insel-Spitals vom 6. Februar 2014 ergebe, handle es sich um eine leichte Skoliose (Cobb-Winkel 16°), die keine Auswirkunge n auf die Arbeitsfä higkeit habe. Dr. F.___ habe in seinem Gutachten vom 2 1. Oktober 2009 sodann einen Verdacht auf eine Femoropatellar -Arthrose links geäussert. Er habe dazu explizit ausgeführt, dass der Verdacht auf eine beginnende Femoropatellar -Arthrose keine Rolle für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit spiele. Dr. B.___ teile diese Einschätzung. Keine der nachbehandelnden Rheumato loginnen ( Frau Dr. G.___ in Zürich und Frau PD Dr. D.___ vom H.___ ) hätten einen Verdacht auf eine Femoropatellar -Arthrose geäus sert. Auch bei der aktuellen gutachterlichen Untersuchung habe es dafür keine klinischen Hinweise gegeben, weshalb kein Anlass dazu bestanden habe, den Verdacht weiter abzuklären, insbesondere, da eine beginnende Femoropatellar -Arthrose im Ges amtkontext mit der Hauptdiagnose einer ankylosierenden Spondylitis keinen Einf l uss auf die Arbeitsfähigkeit ha be ( Urk. 11/203/1). Es t reffe zu, dass bei der Beschwerdeführerin im Sommer 2015 ein rheumatischer Schub aufgetreten sei. Sie habe nämlich, nachdem sie mit ihrem zweiten Kind schwanger worden sei, Mitte Mai 2015 den TNF-Hemmer Enbrel abgesetzt. Wie so oft, sei etwa sechs Wochen nach dem Absetzen des Enbrels ein Rheumaschub aufgetreten. Erfreulicherweise habe der Schub mit dem TNF-Hemmer Cimzia ab Juli 2015 behandelt werden können, sodass sie bei der Untersuchung am 3. August 2015 nur minime lum bale Schmerzen gespürt habe, obwohl sie vor der Untersuchung bereits allein mit ihrem Auto von L.___ nach St. Gallen 200 Kilometer weit gefahren sei. Ihr Gesundheitszustand ha be sich seit der Begut ach tu ng bei Dr. F.___ im Jahr 2009 offensichtlich stark gebessert. Schubsituati onen seien spätestens seit Oktober 2013 nur noch selten auf getreten und nicht, wie Dr. F.___ 2009 postulierte habe, während 50 % der Zeit bzw. gut 180 Tagen pro Jahr. Es sei zu erwarten, dass rheumatische Schubsituationen – wie bereits seit Oktober 2013 – höchstens selten auft reten wür den, nämlich während zehn bis 20 Tagen pro Jahr. Stellungnahmen des Rechtsdiensts der Beschwerdegegne rin führe Dr. B.___ stets in die Anamnesen der Gutachten ein, damit die Unterlagen vollständig und chronologisch vorhanden seien. Das Bundesgericht verlang e explizit die Würdigung auch der n i chtmedizinischen Akten. Eine Beeinflussung der fachärztlichen Beurteilungen erg ebe sich aus der Rechtdienst-Stellungnahme nicht, da eine juristische Stellungnahme nichts mit der rheuma to logischen Beurteilung zu tun habe, sondern fachfremd sei (Urk. 11/203/2). 3. 3.3 Am 2 1. Juni 2016 erfolgte im Rahmen eines Auftrags der Beschwerdegegnerin eine Abklärung zu den Einschränkungen im Haushalt vor Ort durch die IV-Stell e Bern. Dem Abklärungsbericht Haushalt /Erwerb vom 1 1. Juli 2016 (Urk. 11/215) ist zu entnehmen, dass die Beschwerdeführerin im Gesundheitsfall wohl bei der letzten Arbeits s telle geblieben wäre. Am Nachmittag kümmere sich ihr Ehemann um die Tochter I.___. Er habe nachmittags frei. Wenn sie einen Job finden würde, würde sie zwei bis drei Stunden arbeiten. Um die Betreuung von I.___ bezahlen zu können, würde sie wohl arbeiten gehen. Heute über nehme niemand mehr günstig oder zu einem Freundschaftspreis die Kinderbe treuung. Im Moment sei es finanziell schwierig, da sie zwei Wohnungen hätten. Es werde eine gemeinsame Wohnung gesucht. Sie würde wohl drei bis vier Stunden arbeiten gehen, währenddessen der Ehemann auf I.___ aufpasse ( Urk. 11/215/5).

3. 3.3 Am 2 1. Juni 2016 erfolgte im Rahmen eines Auftrags der Beschwerdegegnerin eine Abklärung zu den Einschränkungen im Haushalt vor Ort durch die IV-Stell e Bern. Dem Abklärungsbericht Haushalt /Erwerb vom 1 1. Juli 2016 (Urk. 11/215) ist zu entnehmen, dass die Beschwerdeführerin im Gesundheitsfall wohl bei der letzten Arbeits s telle geblieben wäre. Am Nachmittag kümmere sich ihr Ehemann um die Tochter I.___. Er habe nachmittags frei. Wenn sie einen Job finden würde, würde sie zwei bis drei Stunden arbeiten. Um die Betreuung von I.___ bezahlen zu können, würde sie wohl arbeiten gehen. Heute über nehme niemand mehr günstig oder zu einem Freundschaftspreis die Kinderbe treuung. Im Moment sei es finanziell schwierig, da sie zwei Wohnungen hätten. Es werde eine gemeinsame Wohnung gesucht. Sie würde wohl drei bis vier Stunden arbeiten gehen, währenddessen der Ehemann auf I.___ aufpasse ( Urk. 11/215/5). Die Abklärungsperson qualifizierte die Beschwerdeführerin als zu 50 % erwerbs tätig und zu 50 % im Aufgabenbereich tätig. Dies, da die Beschwerdeführerin geäussert habe, dass eine externe Kinderbetreuung zu teuer wäre. Der Ehemann arbeite bis um 13.00 oder 15.15 Uhr, womit es der Beschwerdeführerin möglich wäre, nachmittags einer ausserhäuslichen Erwerbstätigkeit nachzugehen ( Urk. 11/215/5). Es ergebe sich ein Statuswechsel, d a die Beschwerdeführerin am 21. Dezember 2016 (richtig: 2015) wieder Mutter geworden sei, geheiratet habe und eine grössere Wohnung suche um zusammenzuziehen ( Urk. 11/215/12).

Die Abklärungsperson qualifizierte die Beschwerdeführerin als zu 50 % erwerbs tätig und zu 50 % im Aufgabenbereich tätig. Dies, da die Beschwerdeführerin geäussert habe, dass eine externe Kinderbetreuung zu teuer wäre. Der Ehemann arbeite bis um 13.00 oder 15.15 Uhr, womit es der Beschwerdeführerin möglich wäre, nachmittags einer ausserhäuslichen Erwerbstätigkeit nachzugehen ( Urk. 11/215/5). Es ergebe sich ein Statuswechsel, d a die Beschwerdeführerin am 21. Dezember 2016 (richtig: 2015) wieder Mutter geworden sei, geheiratet habe und eine grössere Wohnung suche um zusammenzuziehen ( Urk. 11/215/12). 3. 3.4 I m zu Händen von Dr. med. J.___, FMH Allgemeine Innere Medizin, Rheumatologie, erstellten Bericht des H.___, Universitätsklinik für Rheumatologie, Immunologie und Allergologie, vom 13. September 2016 ( Urk. 3/4) wird ausgeführt, der Morbus Bechterew sei bisher mit Remicade, Humira und Enbrel bis zum positiven Schwangerschaftstest am 1 3. Mai 2015 behandelt worden ; aufgrund eines Schubes erneut mit Remicade 400mg bis zum 1 5. Juli 201 5. Abgebrochen worden sei die Behandlung dann wegen einer Infusionsreaktion. Es sei eine Therapierung mit Cimzia von Juli 2015 bis Juli 2016 erfolgt, welche wegen Wirkungsverlust abgebrochen worden sei. Anschliessend habe man die Beschwerdeführerin bis August 2016 erneut mit Enbrel behandelt. Geplant sei aktuell ein Wechsel auf Simponi. Unter Enbrel sei es nicht zu einer Verbesserung der Krankheitsaktivität gekommen, eher zu einer Verschlechterung mit einer neu aufgetretenen Enthesitis an der linken Achillessehne, am linken Achillessehnenansatz ausgebildet. Aufgrund der hohen Krankheitsaktivität werde nun ein erneuter Wechsel der TNF- Hemmertherapie von Enbrel auf Simponi durchgeführt ( Urk. 3/4).

3. 3.4 I m zu Händen von Dr. med. J.___, FMH Allgemeine Innere Medizin, Rheumatologie, erstellten Bericht des H.___, Universitätsklinik für Rheumatologie, Immunologie und Allergologie, vom 13. September 2016 ( Urk. 3/4) wird ausgeführt, der Morbus Bechterew sei bisher mit Remicade, Humira und Enbrel bis zum positiven Schwangerschaftstest am 1 3. Mai 2015 behandelt worden ; aufgrund eines Schubes erneut mit Remicade 400mg bis zum 1 5. Juli 201 5. Abgebrochen worden sei die Behandlung dann wegen einer Infusionsreaktion. Es sei eine Therapierung mit Cimzia von Juli 2015 bis Juli 2016 erfolgt, welche wegen Wirkungsverlust abgebrochen worden sei. Anschliessend habe man die Beschwerdeführerin bis August 2016 erneut mit Enbrel behandelt. Geplant sei aktuell ein Wechsel auf Simponi. Unter Enbrel sei es nicht zu einer Verbesserung der Krankheitsaktivität gekommen, eher zu einer Verschlechterung mit einer neu aufgetretenen Enthesitis an der linken Achillessehne, am linken Achillessehnenansatz ausgebildet. Aufgrund der hohen Krankheitsaktivität werde nun ein erneuter Wechsel der TNF- Hemmertherapie von Enbrel auf Simponi durchgeführt ( Urk. 3/4). 3. 3.5 Dr. med. K.___, FMH Allgemeine Innere Med izin und Rheumato logie, hielt in dem zu Händen der Rechtsvertreterin der Beschwerdeführerin erstellten Bericht vom 3 1. Mai 2017 ( Urk. 16) fest, zurzeit stehe die Beschwerde führerin unter einer Therapie mit Simponi, eine In j ektion pro drei Wochen. Darunter sei die Erkrankung leicht aktiv. Aufgrund der Enthesitiden versuche die behandel n de Rheumatologin jedoch eine zusätzliche Therapie mit Methotr exat. Die Beschwerdeführerin habe jedoch multiple Nebenwirkungen und die Wirksamkeit habe nicht sicher bewiesen werden können. Deshalb sei dieses Medikament wieder abgesetzt worden. Je nach Verlauf könne die Beschwerde führerin von einem Therapiestrategiewechsel von einem TNF-Hemmer auf das Medikament Secukinumab ( Cosentyx ) profitieren. Die Beschwerdeführerin benö tige jedenfalls auch weiterhin eine Biologika -Therapie. Bis jetzt hätten keine Ankylosen im Bereich der Wirbelsäule dokumentiert werden können. Die jetzige Arbeitsfähigkeit beurteilte Dr. K.___ mit 50 % mit einer eingeschränkten Leistungsfähigkeit, wobei Schübe jederzeit möglich seien ( Urk. 16).

3. 3.5 Dr. med. K.___, FMH Allgemeine Innere Med izin und Rheumato logie, hielt in dem zu Händen der Rechtsvertreterin der Beschwerdeführerin erstellten Bericht vom 3 1. Mai 2017 ( Urk. 16) fest, zurzeit stehe die Beschwerde führerin unter einer Therapie mit Simponi, eine In j ektion pro drei Wochen. Darunter sei die Erkrankung leicht aktiv. Aufgrund der Enthesitiden versuche die behandel n de Rheumatologin jedoch eine zusätzliche Therapie mit Methotr exat. Die Beschwerdeführerin habe jedoch multiple Nebenwirkungen und die Wirksamkeit habe nicht sicher bewiesen werden können. Deshalb sei dieses Medikament wieder abgesetzt worden. Je nach Verlauf könne die Beschwerde führerin von einem Therapiestrategiewechsel von einem TNF-Hemmer auf das Medikament Secukinumab ( Cosentyx ) profitieren. Die Beschwerdeführerin benö tige jedenfalls auch weiterhin eine Biologika -Therapie. Bis jetzt hätten keine Ankylosen im Bereich der Wirbelsäule dokumentiert werden können. Die jetzige Arbeitsfähigkeit beurteilte Dr. K.___ mit 50 % mit einer eingeschränkten Leistungsfähigkeit, wobei Schübe jederzeit möglich seien ( Urk. 16). 4.

4. 4.1 Nicht strittig ist vorliegend, dass aus psychiatrischer Sicht keine Beeinträchti gung des Gesundheitszustands vorliegt – sowohl zum Zeitpunkt des Erlasses der angefochtenen Verfügung als auch zum Vergleichszeitpunkt. Stritt ig hingegen ist, ob sich seit der letztmaligen materiellen Beurteilung aus rheumatologischer Sicht eine massgebende Veränderung des Gesundheitszustands ergeben hat.

4.1 Nicht strittig ist vorliegend, dass aus psychiatrischer Sicht keine Beeinträchti gung des Gesundheitszustands vorliegt – sowohl zum Zeitpunkt des Erlasses der angefochtenen Verfügung als auch zum Vergleichszeitpunkt. Stritt ig hingegen ist, ob sich seit der letztmaligen materiellen Beurteilung aus rheumatologischer Sicht eine massgebende Veränderung des Gesundheitszustands ergeben hat. 4.2 D as bidisziplinäre Gutachten der Dres. B.___ und C.___ vom 18. August 2015 erfüllt die rechtsprechungsgemäss erforderlichen Kriterien für beweiskräf tige ärztliche Entscheidungsgrundlagen (vgl. E. 1.5 ). Es beruht auf fachärztli chen Untersuchungen durch die Gutachter und wurde in Kenntnis der relevan ten Vorakten abgegeben. Es würdigt die vorhandenen Arztberichte sorgfältig, berücksichtigt die von der Beschwerdeführerin geklagten Beschwerden und setzt sich mit diesen hinreichend auseinander. Die Darlegung der medizinischen Zusammenhänge ist einleuchtend und die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit nachvollziehbar. Überdies sprechen sich die Gutachter ausreichend darüber aus, inwiefern eine effektive Veränderung des Gesundheitszustandes stattgefunden hat.

4.2 D as bidisziplinäre Gutachten der Dres. B.___ und C.___ vom 18. August 2015 erfüllt die rechtsprechungsgemäss erforderlichen Kriterien für beweiskräf tige ärztliche Entscheidungsgrundlagen (vgl. E. 1.5 ). Es beruht auf fachärztli chen Untersuchungen durch die Gutachter und wurde in Kenntnis der relevan ten Vorakten abgegeben. Es würdigt die vorhandenen Arztberichte sorgfältig, berücksichtigt die von der Beschwerdeführerin geklagten Beschwerden und setzt sich mit diesen hinreichend auseinander. Die Darlegung der medizinischen Zusammenhänge ist einleuchtend und die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit nachvollziehbar. Überdies sprechen sich die Gutachter ausreichend darüber aus, inwiefern eine effektive Veränderung des Gesundheitszustandes stattgefunden hat. 4.3 Die Beschwerdeführerin machte zunächst geltend, die Gutachterin Dr. B.___ sei durch die Stellungnahme des Rechtsdiensts der Beschwerdegegnerin vom 3 1. Juli 2014 in ihrer gutachterlichen Einschätzung beeinflusst worden, weshalb das rheumatologische Gut achten seinen Beweiswert verloren habe. Hierzu ist festzuhalten, dass nicht ersichtlich ist, inwiefern die Stellungnahme des Rechts diensts der Beschwerdegegnerin Einfluss auf die Beurteilung der rheum a tologi schen Gutachterin gehabt haben soll. Wie diese zutreffend ausführt (vgl. E. 3.3.1 ) können rechtliche Erwägungen keinen Bezug auf die medizinische Beur teilung des Gesundheitszustands einer versicherten Person haben, zumal die Stellungnahme des Rechtsdiensts gar nicht das vorliegende Beweis thema (Revi sionsgrund, Verbesserung des Gesundheitszustands) sondern die mögliche Wie dererwägung der Mitteilung vom 2 2. März 2011 betraf ( Urk. 11/154/3). Die Stellungnahme ist somit in keiner Hinsicht als «Auftrag» an die Gutachterin zu erachten, eine vorgängig seitens der Beschwerdegegnerin bereits festgelegte medizinische Beurteilung abzugeben. Einer allfälligen Befangenheit der Gutach terin ist deshalb von Beginn weg der Boden entzogen. Ebenfalls nicht zu bean standen ist, dass ein bidisziplinäre s Gutachten bei den Dres. B.___ / C.___ anstatt ein es Verlaufsgutachten bei den bereits mit der Beschwerdeführerin befassten Gutachterpersonen eingeholt wurde, da die Art und Weise der Abklä rung des Gesundheitszustands im Ermess en der Beschwerdegegnerin liegt.

4.3 Die Beschwerdeführerin machte zunächst geltend, die Gutachterin Dr. B.___ sei durch die Stellungnahme des Rechtsdiensts der Beschwerdegegnerin vom 3 1. Juli 2014 in ihrer gutachterlichen Einschätzung beeinflusst worden, weshalb das rheumatologische Gut achten seinen Beweiswert verloren habe. Hierzu ist festzuhalten, dass nicht ersichtlich ist, inwiefern die Stellungnahme des Rechts diensts der Beschwerdegegnerin Einfluss auf die Beurteilung der rheum a tologi schen Gutachterin gehabt haben soll. Wie diese zutreffend ausführt (vgl. E. 3.3.1 ) können rechtliche Erwägungen keinen Bezug auf die medizinische Beur teilung des Gesundheitszustands einer versicherten Person haben, zumal die Stellungnahme des Rechtsdiensts gar nicht das vorliegende Beweis thema (Revi sionsgrund, Verbesserung des Gesundheitszustands) sondern die mögliche Wie dererwägung der Mitteilung vom 2 2. März 2011 betraf ( Urk. 11/154/3). Die Stellungnahme ist somit in keiner Hinsicht als «Auftrag» an die Gutachterin zu erachten, eine vorgängig seitens der Beschwerdegegnerin bereits festgelegte medizinische Beurteilung abzugeben. Einer allfälligen Befangenheit der Gutach terin ist deshalb von Beginn weg der Boden entzogen. Ebenfalls nicht zu bean standen ist, dass ein bidisziplinäre s Gutachten bei den Dres. B.___ C.___ anstatt ein es Verlaufsgutachten bei den bereits mit der Beschwerdeführerin befassten Gutachterpersonen eingeholt wurde, da die Art und Weise der Abklä rung des Gesundheitszustands im Ermess en der Beschwerdegegnerin liegt. 4.4 Zum Vergleichszeitpunkt war der Beschwerdeführerin die Ausübung einer angepassten leichten Tätigkeit im Umfang von 50 % zumutbar. D ies e Ein schränkung wurde mit den Auswirkungen der entzündlichen Grundkrankheit (Morbus Bechterew in Kombination mit den mechanischen Wirkungen der Sko liose) begründet, da die Beschwerdeführerin während de s Auftreten s der Rheu maschübe als nicht arbeitsfähig beurteilt wurde (E. 3.2). Zum Begutachtungs zeitpunkt gingen die Dres. B.___ und C.___ von einer 100%igen Arbeits fähigkeit in einer angepassten Tätigkeit (Hantieren von Lasten bis zu 7,5 kg, leichtes bis sehr leichtes Belastungsprofil ) seit Oktober 2013 aus, wobei unter konsequenter Therapie zu erwarten sei, dass lediglich während 10 bis 20 Tagen rheumatische Schubsituationen aufträten (E. 3.3.1).

4.4 Zum Vergleichszeitpunkt war der Beschwerdeführerin die Ausübung einer angepassten leichten Tätigkeit im Umfang von 50 % zumutbar. D ies e Ein schränkung wurde mit den Auswirkungen der entzündlichen Grundkrankheit (Morbus Bechterew in Kombination mit den mechanischen Wirkungen der Sko liose) begründet, da die Beschwerdeführerin während de s Auftreten s der Rheu maschübe als nicht arbeitsfähig beurteilt wurde (E. 3.2). Zum Begutachtungs zeitpunkt gingen die Dres. B.___ und C.___ von einer 100%igen Arbeits fähigkeit in einer angepassten Tätigkeit (Hantieren von Lasten bis zu 7,5 kg, leichtes bis sehr leichtes Belastungsprofil ) seit Oktober 2013 aus, wobei unter konsequenter Therapie zu erwarten sei, dass lediglich während 10 bis 20 Tagen rheumatische Schubsituationen aufträten (E. 3.3.1). Angesichts dessen, dass die Therapierung der Beschwerdeführerin Wirkung ge zeigt hat, die Medikamente bei Nachlassen /Wegfall der Wirkung jeweils aus getauscht werden können, die Beschwerdeführerin nur während de r Rheu maschübe als arbeitsunfähig erachtet wird und die Beschwerdeführeri n im Rahmen der klinischen und bildgebenden gutachterlichen Untersuchung bei Dr. B.___ selber angab, nur minime lumbale Schmerzen zu spüren, obwohl sie am selben Tag 200 km von L.___ nach St. Gallen gefahren war, überzeugt die aktuelle Beurteilung von Dr. B.___ und es ist gemäss ihrer Einschätzung von einem milden Verlauf der Spondylitis ankylosans auszugehen (E. 3.3.1). Ange sichts der viel seltener zu erwartenden Rheumaschübe dank adäquater Behand lung (vgl. Urk. 11/187/72) kann ohne weiteres von einer deutlichen Verbesse rung des Gesundheitszustands in rheumatologischer Hinsicht gesprochen wer den.

Angesichts dessen, dass die Therapierung der Beschwerdeführerin Wirkung ge zeigt hat, die Medikamente bei Nachlassen /Wegfall der Wirkung jeweils aus getauscht werden können, die Beschwerdeführerin nur während de r Rheu maschübe als arbeitsunfähig erachtet wird und die Beschwerdeführeri n im Rahmen der klinischen und bildgebenden gutachterlichen Untersuchung bei Dr. B.___ selber angab, nur minime lumbale Schmerzen zu spüren, obwohl sie am selben Tag 200 km von L.___ nach St. Gallen gefahren war, überzeugt die aktuelle Beurteilung von Dr. B.___ und es ist gemäss ihrer Einschätzung von einem milden Verlauf der Spondylitis ankylosans auszugehen (E. 3.3.1). Ange sichts der viel seltener zu erwartenden Rheumaschübe dank adäquater Behand lung (vgl. Urk. 11/187/72) kann ohne weiteres von einer deutlichen Verbesse rung des Gesundheitszustands in rheumatologischer Hinsicht gesprochen wer den. Dass die Beschwerdeführerin im Juni 2015 einen Krankheitsschub durchlebte, ist insoweit erklär bar, als aufgrund eines positiven Schwangerschaftstests der TNF-Hemmer Enbrel abgesetzt worden war. Laut der B eurteilung von Dr. B.___ trat der Schub nicht unerwartet auf, da das Absetzen eines TNF-Hemmers die Wahrscheinlichkeit eines Krankheitsschubs erhöhe. Der Krank heitsschub konnte sodann mit Cimzia erfolgreich behandelt werden und nur wenig später – während der gutachterlichen Untersuchung im August 2015 – klagte die Beschwerdeführerin nur noch über minime Schmerzen (E. 3.3.1). Aus dem Auftreten dieses Krankheitsschubs kann somit nicht geschlossen werden, es fehle an der erforderlichen Verbesserung des Gesundheitszustands. Auf eine Verbesserung lässt schliesslich auch der verminderte Leidensdruck der Beschwerdeführerin schliessen. S ie hatte zum Zeitpunkt der Begutachtung bei Dr. B.___ im August 2015 seit September 2014 keine Physiotherapie mehr in Anspruch genommen und auch keine Bechterew-Gruppe mehr besucht (E. 3.3.1). Zudem vergisst die Beschwerde - führerin gemäss ihren eigenen Angaben, die ihr empfohlenen Übungen durch - zuführen ( Urk. 11/215/2). Eine regelmässige Inanspruchnahme dieser Therapie - optionen wäre jedoch laut Dr. B.___ zur Erhaltung der Arbeitsfähigkeit anzuraten.

Dass die Beschwerdeführerin im Juni 2015 einen Krankheitsschub durchlebte, ist insoweit erklär bar, als aufgrund eines positiven Schwangerschaftstests der TNF-Hemmer Enbrel abgesetzt worden war. Laut der B eurteilung von Dr. B.___ trat der Schub nicht unerwartet auf, da das Absetzen eines TNF-Hemmers die Wahrscheinlichkeit eines Krankheitsschubs erhöhe. Der Krank heitsschub konnte sodann mit Cimzia erfolgreich behandelt werden und nur wenig später – während der gutachterlichen Untersuchung im August 2015 – klagte die Beschwerdeführerin nur noch über minime Schmerzen (E. 3.3.1). Aus dem Auftreten dieses Krankheitsschubs kann somit nicht geschlossen werden, es fehle an der erforderlichen Verbesserung des Gesundheitszustands. Auf eine Verbesserung lässt schliesslich auch der verminderte Leidensdruck der Beschwerdeführerin schliessen. S ie hatte zum Zeitpunkt der Begutachtung bei Dr. B.___ im August 2015 seit September 2014 keine Physiotherapie mehr in Anspruch genommen und auch keine Bechterew-Gruppe mehr besucht (E. 3.3.1). Zudem vergisst die Beschwerde führerin gemäss ihren eigenen Angaben, die ihr empfohlenen Übungen durch zuführen ( Urk. 11/215/2). Eine regelmässige Inanspruchnahme dieser Therapie optionen wäre jedoch laut Dr. B.___ zur Erhaltung der Arbeitsfähigkeit anzuraten. Wenn die Beschwerdeführerin vorbringt, das Gutachten der Dres. B.___ sei nicht nachvollziehbar, da die zuvor noch gestellten Diagnosen einer Femoropa tellararthrose sowie einer Skoliose nicht mehr im Gutachten von Dr. B.___ erschienen, ist dem entge genzu halten – worauf auch Dr. B.___ in ihrer Stel lungnahme vom 2 6. Januar 2016 hinw i es –, dass bezüglich der Femoropatellar arthrose lediglich eine Verdachtsdiagnose bestanden ha tte. Zur Skoliose bemerkte Dr. B.___, diese sei angeboren, jedoch aufgrund des lumbalen Cobb-Winkels von 16° und des thorakalen Cobb-Winkels von 6° von leichter Au s prägung ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (Urk. 11/187/67 ).

Wenn die Beschwerdeführerin vorbringt, das Gutachten der Dres. B.___ sei nicht nachvollziehbar, da die zuvor noch gestellten Diagnosen einer Femoropa tellararthrose sowie einer Skoliose nicht mehr im Gutachten von Dr. B.___ erschienen, ist dem entge genzu halten – worauf auch Dr. B.___ in ihrer Stel lungnahme vom 2 6. Januar 2016 hinw i es –, dass bezüglich der Femoropatellar arthrose lediglich eine Verdachtsdiagnose bestanden ha tte. Zur Skoliose bemerkte Dr. B.___, diese sei angeboren, jedoch aufgrund des lumbalen Cobb-Winkels von 16° und des thorakalen Cobb-Winkels von 6° von leichter Au s prägung ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (Urk. 11/187/67 ). Aus dem Bericht von Dr. J.___ (E. 3.3.4) vermag die Beschwerdeführerin nichts zu ihren Gunsten abzuleiten, zumal diesem zu entnehmen ist, dass nach Wirkungsverlust den TNF-Hemmers eine Behandlung mit Simponi vorgesehen ist. Dem im Rahmen des Beschwerdeverfahren s eingereichten Bericht von Dr. K.___ kann sodann entnommen werden, dass die Behandlung mit Simponi Wirkungen zeigt und die Erkrankung darunter leicht aktiv sei. Bei sich zeigendem Wirkungsnachlass bzw. – verlust werde ein Wechsel auf das Medi kament Secukinumab vorgesehen (E. 3.3.5).

Aus dem Bericht von Dr. J.___ (E. 3.3.4) vermag die Beschwerdeführerin nichts zu ihren Gunsten abzuleiten, zumal diesem zu entnehmen ist, dass nach Wirkungsverlust den TNF-Hemmers eine Behandlung mit Simponi vorgesehen ist. Dem im Rahmen des Beschwerdeverfahren s eingereichten Bericht von Dr. K.___ kann sodann entnommen werden, dass die Behandlung mit Simponi Wirkungen zeigt und die Erkrankung darunter leicht aktiv sei. Bei sich zeigendem Wirkungsnachlass bzw. – verlust werde ein Wechsel auf das Medi kament Secukinumab vorgesehen (E. 3.3.5). 4.5 Aufgrund des Gesagten ist gestützt auf das b idisziplinäre Gutachten vom 18. August 2015 der medizinische Sachverhalt als dahingehend erstellt zu erachten, dass sich der Gesundheitszustand der Beschwerdeführerin seit der Begutachtung im November 2009 ( Urk. 10/108; Mitteilung vom 22. März 2011 [ Urk. 11/126]) verbessert hat und davon auszugehen ist, dass sie in einer behin derungsangepassten Tätigkeit spätestens ab Oktober 2013 zu 100 % arbeitsfähig ist.

4.5 Aufgrund des Gesagten ist gestützt auf das b idisziplinäre Gutachten vom 18. August 2015 der medizinische Sachverhalt als dahingehend erstellt zu erachten, dass sich der Gesundheitszustand der Beschwerdeführerin seit der Begutachtung im November 2009 ( Urk. 10/108; Mitteilung vom 22. März 2011 [ Urk. 11/126]) verbessert hat und davon auszugehen ist, dass sie in einer behin derungsangepassten Tätigkeit spätestens ab Oktober 2013 zu 100 % arbeitsfähig ist. 5.

5. 5.1 Sodann ist die Einschränkung im Aufgabenbereich zu ermitteln. Nicht strittig ist die Statusfrage. Die Parteien sind sich einig, dass die Beschwerdeführerin nach der Geburt ihrer zweiten Tochter im Gesundheitsfall zu 50 % im Aufgabenbe reich tätig gewesen wäre.

5.1 Sodann ist die Einschränkung im Aufgabenbereich zu ermitteln. Nicht strittig ist die Statusfrage. Die Parteien sind sich einig, dass die Beschwerdeführerin nach der Geburt ihrer zweiten Tochter im Gesundheitsfall zu 50 % im Aufgabenbe reich tätig gewesen wäre. 5.2 Die Beschwerdeführerin bestritt in ihrer Beschwerde die Einschätzungen der Abklärungsperson, wonach keine Einschränkung im Aufgabenbereich vorliege, machte aber nicht substantiiert geltend, die Abklärungsperson hätte falsche Feststellungen gemacht. Vielmehr knüpft sie ihr Vorbringen daran, dass auf die medizinische Beurteilung des Gesundheitszustands nicht abgestellt werden kön ne und entsprechend auch Einschränkungen im Aufgabenbereich anzunehmen seien. Entgegen der Ansicht der Beschwerdeführerin hat die Abklärungsperson die rheumatologischen Beeinträchtigungen der Beschwerdeführerin im Rahmen der Haushaltsab klärung eingehend berücksichtigt (vgl. E. 3.3 ).

5.2 Die Beschwerdeführerin bestritt in ihrer Beschwerde die Einschätzungen der Abklärungsperson, wonach keine Einschränkung im Aufgabenbereich vorliege, machte aber nicht substantiiert geltend, die Abklärungsperson hätte falsche Feststellungen gemacht. Vielmehr knüpft sie ihr Vorbringen daran, dass auf die medizinische Beurteilung des Gesundheitszustands nicht abgestellt werden kön ne und entsprechend auch Einschränkungen im Aufgabenbereich anzunehmen seien. Entgegen der Ansicht der Beschwerdeführerin hat die Abklärungsperson die rheumatologischen Beeinträchtigungen der Beschwerdeführerin im Rahmen der Haushaltsab klärung eingehend berücksichtigt (vgl. E. 3.3 ). 5.3 Die Abklärung der Beeinträchtigung der Arbeitsfähigkeit im Haushalt vom 1 1. Juli 2016 (Urk. 11/215) wurde in Kenntnis der Diagnosen und Beschwerden der Beschwerdeführerin vorgenommen ( Urk. 11/215/1-2). Der Bericht enthält eine eingehende Abklärung der Wohnverhältnisse sowie der im Haushalt der Beschwerdeführerin anfallenden Tätigkeiten. In Übereinstimmung mit der dies bezüglichen Verwaltungspraxis wurden darin die im Haushalt anfallenden Tätigkeiten in sieben Aufgabenbereiche aufgeteilt (Haushaltführung, Ernährung, Wohnungspflege, Einkauf, Wäsche und Kleiderpflege, Betreuung von Kindern oder anderen Familienangehörigen, Verschiedenes). Die sieben Aufgabenberei che wurden nach deren prozentualen Gewichtung im Vergleich zu sämtlichen anfallenden Tätigkeiten bewertet. Die Abklärungsperson ermittelte sodann für jeden der sieben Bereiche die konkrete Behinderung, woraus gesamthaft eine Einschränkung von 0 % resultierte. Die Abklärungsperson berücksichtigte dabei die Angaben der Beschwerdeführerin und begründete ihre Einschätzung aus führlich, plausibel und nachvollziehbar. Der Abklärungsbericht ist entsprechend voll beweiskräftig (vgl. E. 1.6).

5.3 Die Abklärung der Beeinträchtigung der Arbeitsfähigkeit im Haushalt vom 1 1. Juli 2016 (Urk. 11/215) wurde in Kenntnis der Diagnosen und Beschwerden der Beschwerdeführerin vorgenommen ( Urk. 11/215/1-2). Der Bericht enthält eine eingehende Abklärung der Wohnverhältnisse sowie der im Haushalt der Beschwerdeführerin anfallenden Tätigkeiten. In Übereinstimmung mit der dies bezüglichen Verwaltungspraxis wurden darin die im Haushalt anfallenden Tätigkeiten in sieben Aufgabenbereiche aufgeteilt (Haushaltführung, Ernährung, Wohnungspflege, Einkauf, Wäsche und Kleiderpflege, Betreuung von Kindern oder anderen Familienangehörigen, Verschiedenes). Die sieben Aufgabenberei che wurden nach deren prozentualen Gewichtung im Vergleich zu sämtlichen anfallenden Tätigkeiten bewertet. Die Abklärungsperson ermittelte sodann für jeden der sieben Bereiche die konkrete Behinderung, woraus gesamthaft eine Einschränkung von 0 % resultierte. Die Abklärungsperson berücksichtigte dabei die Angaben der Beschwerdeführerin und begründete ihre Einschätzung aus führlich, plausibel und nachvollziehbar. Der Abklärungsbericht ist entsprechend voll beweiskräftig (vgl. E. 1.6). 5.4 Nach dem Gesagten steht fest, dass die Beschwerdeführerin im Aufgabenbereich nicht eingeschränkt ist.

5.4 Nach dem Gesagten steht fest, dass die Beschwerdeführerin im Aufgabenbereich nicht eingeschränkt ist. 6.

6. 6.1 Hinsichtlich der Auswirkungen der eingeschränkten Leistungsfähigkeit im Erwerbsbereich machte die Beschwerdeführerin in erster Linie geltend, ange sichts der rheumatologischen Beeinträchtigung sei die Restarbeitsfähigkeit gar nicht verwertbar, da es keine Stellen gebe, welche dem Leistungsprofil der Beschwerdeführerin entsprächen ( Urk. 1 S. 12).

6.1 Hinsichtlich der Auswirkungen der eingeschränkten Leistungsfähigkeit im Erwerbsbereich machte die Beschwerdeführerin in erster Linie geltend, ange sichts der rheumatologischen Beeinträchtigung sei die Restarbeitsfähigkeit gar nicht verwertbar, da es keine Stellen gebe, welche dem Leistungsprofil der Beschwerdeführerin entsprächen ( Urk. 1 S. 12). 6.2 Der Begriff des ausgeglichenen Arbeitsmarktes ist ein theoretischer und abstrak ter Begriff, welcher dazu dient, den Leistungsbereich der Invalidenversicherung von jenem der Arbeitslosenversicherung abzugrenzen. Er umschliesst einerseits ein bestimmtes Gleichgewicht zwischen dem Angebot von und der Nachfrage nach Stellen; anderseits bezeichnet er einen Arbeitsmarkt, der von seiner Struk tur her einen Fächer v erschiedenartiger Stellen offen hält, und zwar sowohl bezüglich der dafür verlangten beruflichen und intellektuellen Voraussetzungen wie auch hinsichtlich des körperlichen Einsatzes. Nach diesen Gesichtspunkten bestimmt sich im Einzelfall, ob die invalide Person die Möglichkeit hat, ihre restliche Erwerbsfähigkeit zu verwerten, und ob sie ein rentenausschliessendes Einkommen zu erzielen vermag oder nicht (BGE 110 V 273 E. 4b; ZAK 1991 S. 321 E. 3b und 1985 S. 462 E. 4b; vgl. auch BGE 130 V 343 E. 3.2). An die Kon kretisierung von Arbeitsgelegenheiten und Verdienstaussichten sind praxisge mäss nicht übermässige Anforderungen zu stellen; diese hat vielmehr nur so weit zu gehen, als im Einzelfall eine zuverlässige Ermittlung des Invaliditäts grades gewährleistet ist. Für die Invaliditätsbemessung ist nicht darauf abzustel len, ob eine invalide Person unter den konkreten Arbeitsmarktverhältnissen vermittelt werden kann, sondern einzig darauf, ob sie die ihr verbliebene Arbeitskraft noch wirtschaftlich nützen könnte, wenn die verfügbaren Arbeits plätze dem Angebot an Arbeitskräften entsprechen würden (AHI 1998 S. 290 f. E. 3b; Urteile des Bundesgerichts I 273/04 vom 29. März 2005, I 591/02 vom 5. Mai 2004, I 285/99 vom 1 3. März 2000 und U 176/98 vom 1 7. April 2000). Der ausgeglichene Arbeitsmarkt umfasst auch sogenannte Nischenarbeitsplätze, also Stellen- und Arbeitsangebote, bei welchen Behinderte mit einem sozialen Entgegenkommen vonseiten des Arbeitgebers rechnen können (Urteile des Bun desgerichts 9C_95/2007 vom 2 9. August 2007 E. 4.3 und 9C_98/2014 vom 2 2. April 2014 E. 3.1, je mit Hinweisen).

6.2 Der Begriff des ausgeglichenen Arbeitsmarktes ist ein theoretischer und abstrak ter Begriff, welcher dazu dient, den Leistungsbereich der Invalidenversicherung von jenem der Arbeitslosenversicherung abzugrenzen. Er umschliesst einerseits ein bestimmtes Gleichgewicht zwischen dem Angebot von und der Nachfrage nach Stellen; anderseits bezeichnet er einen Arbeitsmarkt, der von seiner Struk tur her einen Fächer v erschiedenartiger Stellen offen hält, und zwar sowohl bezüglich der dafür verlangten beruflichen und intellektuellen Voraussetzungen wie auch hinsichtlich des körperlichen Einsatzes. Nach diesen Gesichtspunkten bestimmt sich im Einzelfall, ob die invalide Person die Möglichkeit hat, ihre restliche Erwerbsfähigkeit zu verwerten, und ob sie ein rentenausschliessendes Einkommen zu erzielen vermag oder nicht (BGE 110 V 273 E. 4b; ZAK 1991 S. 321 E. 3b und 1985 S. 462 E. 4b; vgl. auch BGE 130 V 343 E. 3.2). An die Kon kretisierung von Arbeitsgelegenheiten und Verdienstaussichten sind praxisge mäss nicht übermässige Anforderungen zu stellen; diese hat vielmehr nur so weit zu gehen, als im Einzelfall eine zuverlässige Ermittlung des Invaliditäts grades gewährleistet ist. Für die Invaliditätsbemessung ist nicht darauf abzustel len, ob eine invalide Person unter den konkreten Arbeitsmarktverhältnissen vermittelt werden kann, sondern einzig darauf, ob sie die ihr verbliebene Arbeitskraft noch wirtschaftlich nützen könnte, wenn die verfügbaren Arbeits plätze dem Angebot an Arbeitskräften entsprechen würden (AHI 1998 S. 290 f. E. 3b; Urteile des Bundesgerichts I 273/04 vom 29. März 2005, I 591/02 vom 5. Mai 2004, I 285/99 vom 1 3. März 2000 und U 176/98 vom 1 7. April 2000). Der ausgeglichene Arbeitsmarkt umfasst auch sogenannte Nischenarbeitsplätze, also Stellen- und Arbeitsangebote, bei welchen Behinderte mit einem sozialen Entgegenkommen vonseiten des Arbeitgebers rechnen können (Urteile des Bun desgerichts 9C_95/2007 vom 2 9. August 2007 E. 4.3 und 9C_98/2014 vom 2 2. April 2014 E. 3.1, je mit Hinweisen). 6.3 Das seitens der Gutachter formulierte Anforderungsprofil für eine – der Be - schwerdeführerin nach dem Gesagten (vgl. E. 4 ) seit Oktober 2013 zu 100 % zumutbare – angepasste Tätigkeit lautet folgendermassen: Tätigkeit ohne Nässe, Kälte und grössere Temperaturschwankungen, Hantieren von Gewichten bis 7,5 kg, sehr leichtes bis leichtes Belastungsniveau ( vgl. E. 3. 3.1).

6.3 Das seitens der Gutachter formulierte Anforderungsprofil für eine – der Be schwerdeführerin nach dem Gesagten (vgl. E. 4 ) seit Oktober 2013 zu 100 % zumutbare – angepasste Tätigkeit lautet folgendermassen: Tätigkeit ohne Nässe, Kälte und grössere Temperaturschwankungen, Hantieren von Gewichten bis 7,5 kg, sehr leichtes bis leichtes Belastungsniveau ( vgl. E. 3. 3.1). Entgegen der Ansicht der Beschwerdeführerin darf vorliegend angenommen werden, dass auf dem hypothetischen Arbeitsmarkt genügend Tätigkeiten exis tieren, welche diesem Anforderungsprofil entsprechen. Es gibt in Industrie und Gewerbe einfache Hilfsarbeiten, die den obigen Anforderungen zu genügen vermögen, zu denken ist dabei an Kontroll- und Überwachungsarbeiten. Inwie fern solche Überwachungs- und Kontrollarbeiten nicht zumutbar sind, ist nicht ersic htlich und wird von der Beschwerdeführerin nicht begründet. Die Gutachter hielten denn auch die frühere Anstellung der Beschwerdeführerin als Hilfskraft bei der E.___ für zumutbar, sofern das Belastungsprofil eingehalten wer de ( Urk. 11/187/69). Es ist diesbezüglich somit nicht von realitätsfremden und in diesem Sinn unmöglichen oder unzumutbaren Einsatzmöglichkeiten auszu gehen. Es kann keineswegs gesagt werden, dass die zumutbare Tätigkeit nur mehr in so eingeschränkter Form möglich ist, dass sie der ausgeglichene Arbeitsmarkt praktisch nicht kennt oder sie nur unter nicht realistischem Entge genkommen eines durchschnittlichen Arbeitgebers möglich wäre und das Fin den einer entsprechenden Stelle daher von vornherein als ausgeschlossen erscheint (statt vieler: Urteil des Bundesgerichts 9C_82/2009 vom 9. Oktober 2009 E. 5.5 mit Hinweisen; ZAK 1989 S. 322 E. 4a).

Entgegen der Ansicht der Beschwerdeführerin darf vorliegend angenommen werden, dass auf dem hypothetischen Arbeitsmarkt genügend Tätigkeiten exis tieren, welche diesem Anforderungsprofil entsprechen. Es gibt in Industrie und Gewerbe einfache Hilfsarbeiten, die den obigen Anforderungen zu genügen vermögen, zu denken ist dabei an Kontroll- und Überwachungsarbeiten. Inwie fern solche Überwachungs- und Kontrollarbeiten nicht zumutbar sind, ist nicht ersic htlich und wird von der Beschwerdeführerin nicht begründet. Die Gutachter hielten denn auch die frühere Anstellung der Beschwerdeführerin als Hilfskraft bei der E.___ für zumutbar, sofern das Belastungsprofil eingehalten wer de ( Urk. 11/187/69). Es ist diesbezüglich somit nicht von realitätsfremden und in diesem Sinn unmöglichen oder unzumutbaren Einsatzmöglichkeiten auszu gehen. Es kann keineswegs gesagt werden, dass die zumutbare Tätigkeit nur mehr in so eingeschränkter Form möglich ist, dass sie der ausgeglichene Arbeitsmarkt praktisch nicht kennt oder sie nur unter nicht realistischem Entge genkommen eines durchschnittlichen Arbeitgebers möglich wäre und das Fin den einer entsprechenden Stelle daher von vornherein als ausgeschlossen erscheint (statt vieler: Urteil des Bundesgerichts 9C_82/2009 vom 9. Oktober 2009 E. 5.5 mit Hinweisen; ZAK 1989 S. 322 E. 4a). 7. Unabhängig davon, ob der Invaliditätsgrad vorliegend in Anwendung der gemischten Methode oder ausschliesslich durch einen Einkommensvergleich ermittelt wird, ergibt sich ein klar rentenausschliessender Invaliditätsgrad von 0 %, da der Einkommensvergleich aufgrund des niedrigen Valideneinkommens der in angepasster Tätigkeit zu 100 % arbeitstätigen Beschwerdeführerin zu kei ner Erwerbseinbusse führt und im Haushalt keine Einschränkung vorliegt. Dies führt zur Abweisung der Beschwerde.

7. Unabhängig davon, ob der Invaliditätsgrad vorliegend in Anwendung der gemischten Methode oder ausschliesslich durch einen Einkommensvergleich ermittelt wird, ergibt sich ein klar rentenausschliessender Invaliditätsgrad von 0 %, da der Einkommensvergleich aufgrund des niedrigen Valideneinkommens der in angepasster Tätigkeit zu 100 % arbeitstätigen Beschwerdeführerin zu kei ner Erwerbseinbusse führt und im Haushalt keine Einschränkung vorliegt. Dies führt zur Abweisung der Beschwerde. 8.

8. 8.1 Mit Beschwerde vom 2. November 2016 ersuchte die Beschwerdeführerin um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege ( Urk. 1 S. 2).

8.1 Mit Beschwerde vom 2. November 2016 ersuchte die Beschwerdeführerin um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege ( Urk. 1 S. 2). Vorliegend sind die Voraussetzungen zur Bewilligung der unentgeltlichen Rechtspflege gemäss § 16 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsge richt ( GSVGer ) erfüllt (vgl. Urk. 3/6-10, Urk. 8-9). Antragsgemäss ist der Beschwerdeführerin deshalb die unentgeltliche Prozessführung zu bewilligen und Rechtsanwältin Sandra Nussbaumer, Bern, als unentgeltliche Rechtsvertre terin für das vorliegende Verfahren zu bestellen.

Vorliegend sind die Voraussetzungen zur Bewilligung der unentgeltlichen Rechtspflege gemäss § 16 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsge richt ( GSVGer ) erfüllt (vgl. Urk. 3/6-10, Urk. 8-9). Antragsgemäss ist der Beschwerdeführerin deshalb die unentgeltliche Prozessführung zu bewilligen und Rechtsanwältin Sandra Nussbaumer, Bern, als unentgeltliche Rechtsvertre terin für das vorliegende Verfahren zu bestellen. 8.2 Gemäss Art. 69 Abs. 1 bis IVG ist das Beschwerdeverfahren bei Streitigkeiten um die Bewilligung oder die Verweigerung von Leistungen der Invalidenversiche rung vor dem kantonalen Versicherungsgericht in Abweichung von Art. 61 lit. a ATSG kostenpflichtig. Die Kosten werden nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert im Rahmen von Fr. 200.-- bis Fr. 1'000.-- festge legt.

8.2 Gemäss Art. 69 Abs. 1 bis IVG ist das Beschwerdeverfahren bei Streitigkeiten um die Bewilligung oder die Verweigerung von Leistungen der Invalidenversiche rung vor dem kantonalen Versicherungsgericht in Abweichung von Art. 61 lit. a ATSG kostenpflichtig. Die Kosten werden nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert im Rahmen von Fr. 200.-- bis Fr. 1'000.-- festge legt. Die Kosten des Verfahrens sind auf Fr. 800.-- festzulegen. Ausgangsgemäss sind die Kosten der Beschwerdeführerin aufzuerlegen, zufolge Bewilligung der unentgeltlichen Prozessführung jedoch einstweilen auf die Gerichtkasse zu nehmen.

Die Kosten des Verfahrens sind auf Fr. 800.-- festzulegen. Ausgangsgemäss sind die Kosten der Beschwerdeführerin aufzuerlegen, zufolge Bewilligung der unentgeltlichen Prozessführung jedoch einstweilen auf die Gerichtkasse zu nehmen. 8.3 Mit Eingabe vom 2 1. Dezember 2016 ( Urk. 13-14) machte Rechtsanwältin Nuss baumer einen zeitlichen Aufwand von 11 Stunden und 50 Minuten sowie Bar auslagen im Umfang von Fr. 12 7.10 zuzüglich Mehrwertsteuer geltend. Dieser Arbeitsaufwand erscheint der Bedeutung und der Schwierigkeit der Streitsache angemessen und ist aufgrund des gerichtsüblichen Ansatzes von Fr. 220.-- pro Stunde mit Fr. 2‘603. 35 zuzüglich Mehrwertsteuer von 8 % zu entschädigen. Barauslagen sind in der Höhe von Fr. 12 7.10 zuzüglich Mehrwertsteuer von 8 % zu ersetzen. Rechtsanw ä lt in Nussbaumer ist demnach mit insgesamt Fr. 2‘94 8. 90 (inkl. Barauslagen und Mehrwertsteuer) aus der Gerichtskasse zu entschädigen.

8.3 Mit Eingabe vom 2 1. Dezember 2016 ( Urk. 13-14) machte Rechtsanwältin Nuss baumer einen zeitlichen Aufwand von 11 Stunden und 50 Minuten sowie Bar auslagen im Umfang von Fr. 12 7.10 zuzüglich Mehrwertsteuer geltend. Dieser Arbeitsaufwand erscheint der Bedeutung und der Schwierigkeit der Streitsache angemessen und ist aufgrund des gerichtsüblichen Ansatzes von Fr. 220.-- pro Stunde mit Fr. 2‘603. 35 zuzüglich Mehrwertsteuer von 8 % zu entschädigen. Barauslagen sind in der Höhe von Fr. 12 7.10 zuzüglich Mehrwertsteuer von 8 % zu ersetzen. Rechtsanw ä lt in Nussbaumer ist demnach mit insgesamt Fr. 2‘94 8. 90 (inkl. Barauslagen und Mehrwertsteuer) aus der Gerichtskasse zu entschädigen. 8.4 Die Beschwerdeführerin ist auf § 16 Abs. 4 des Gesetzes über das Sozialversi cherungsgericht ( GSVGer ) hinzuweisen, wonach sie zur Nachzahlung der Gerichtskosten und der Entschädigung an die unentgeltliche Rechtsvertreterin verpflichtet ist, sobald sie dazu in der Lage ist.

8.4 Die Beschwerdeführerin ist auf § 16 Abs. 4 des Gesetzes über das Sozialversi cherungsgericht ( GSVGer ) hinzuweisen, wonach sie zur Nachzahlung der Gerichtskosten und der Entschädigung an die unentgeltliche Rechtsvertreterin verpflichtet ist, sobald sie dazu in der Lage ist. Das Gericht beschliesst:

Das Gericht beschliesst: In Bewilligung des Gesuchs vom 2. November 2016 wird der Beschwerdeführerin die unentgeltliche Rechtspflege gewährt, und es wird ih r Rechtsanw ä lt in Sandra Nuss baumer, Bern, als unentgeltliche Rechtsvertreter in für das vorliegende Verfahren bestellt,

In Bewilligung des Gesuchs vom 2. November 2016 wird der Beschwerdeführerin die unentgeltliche Rechtspflege gewährt, und es wird ih r Rechtsanw ä lt in Sandra Nuss baumer, Bern, als unentgeltliche Rechtsvertreter in für das vorliegende Verfahren bestellt, und erkennt sodann :

und erkennt sodann : 1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 800.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt, zufolge Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung jedoch einstweilen auf die Gerichts kasse genommen. Die Beschwerdeführerin wird auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 800.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt, zufolge Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung jedoch einstweilen auf die Gerichts kasse genommen. Die Beschwerdeführerin wird auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen. 3. Die unentgeltliche Rechtsvertreterin der Beschwerdeführerin, Rechtsanwältin Sandra Nussbaumer, Bern, wird mit Fr. 2’948. 90 (inkl. Barauslagen und MWSt ) aus der Gerichtskasse entschädigt. Die Beschwerdeführerin wird auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen.

3. Die unentgeltliche Rechtsvertreterin der Beschwerdeführerin, Rechtsanwältin Sandra Nussbaumer, Bern, wird mit Fr. 2’948. 90 (inkl. Barauslagen und MWSt ) aus der Gerichtskasse entschädigt. Die Beschwerdeführerin wird auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen. 4. Zustellung gegen Empfangsschein an:

4. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Rechtsanwältin Sandra Nussbaumer

Rechtsanwältin Sandra Nussbaumer - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle

Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle - Bundesamt für Sozialversicherungen

Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an:

sowie an: - Gerichtskasse

Gerichtskasse 5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG).

5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen.

Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG).

Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber

HurstHausammann