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Vier Monate lang hat ein 59-jähriger Brite in Stanford mit seinem toten Vater zusammen gewohnt und neben der Leiche Fernsehen geschaut. Wie britische Medien am Freitag berichteten, wurde der Sohn zunächst wegen «Verheimlichung eines Todesfalles» festgenommen, Anklage wurde dann jedoch nicht erhoben.
Der Kriminalbeamte Andrew Weatherley sagte aus, der Mann sei über den Tod seines Vaters im Jahr 2014 einfach nicht hinweggekommen. Die beiden seien sich sehr nahe gewesen und hätten zurückgezogen gelebt.
Nachdem der 94-Jährige offenbar an den Folgen eines Sturzes starb, liess der Sohn ihn in dessen Lieblingssessel sitzen. Monate später entdeckte ein Nachbar das Skelett und alarmierte die Polizei.
Diese nahm den Sohn fest, entschied jedoch, den Fall mangels öffentlichen Interesses nicht zur Anklage zu bringen. Weatherley sagte, der Sohn habe «keinerlei Grund» gehabt, seinen Vater zu töten. Letzten Endes gehe es um die «Geschichte eines Sohnes, der seinen Vater verlor». (wst/sda/afp)
Kurz vor der Rückkehr des britischen Parlaments aus den Sommerferien hat Premierminister Boris Johnson ein für Montag geplantes Treffen mit Gegnern seines Brexit-Kurses aus den eigenen Reihen abgesagt. Damit stehen die Zeichen in London klar auf Sturm.
Falls das Parlament am Dienstag erstmals wieder zusammentritt, wird mit einer beispiellosen Auseinandersetzung gerechnet. Johnson will sein Land notfalls auch ohne Abkommen am 31. Oktober aus der EU führen, die Opposition und einige Rebellen aus …