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Stadel: Verschiebung der Bauarbeiten an der Zürcher- und Kaiserstuhlstrasse
19.04.2017 - Medienmitteilung
Das kantonale Tiefbauamt wollte am Montag, 24. April 2017, mit den Bauarbeiten an der Zürcher- und Kaiserstuhlstrasse in Stadel beginnen. Aufgrund einer Beschwerde gegen die Projektfestsetzung, die beim Verwaltungsgericht eingegangen ist, muss der Start der Bauarbeiten verschoben werden.
Die Zürcher- und die Kaiserstuhlstrasse in Stadel sind in einem schlechten Zustand und müssen instandgesetzt werden. Die Instandsetzung soll unter anderem dazu genutzt werden, diese Kantonsstrassen mit Mittelschutzinseln und Velostreifen für Fussgänger und Velofahrer sicherer zu machen.
Die öffentliche Auflage des Bauprojekts und des Landerwerbs gemäss Strassengesetz erfolgte im Herbst 2016. Innerhalb der Auflagefrist wurden vier Einsprachen eingereicht, die projektbezogene und auch enteignungsrechtliche Begehren enthielten. Mit drei Einsprechenden konnte im Rahmen der Einigungsverhandlungen eine einvernehmliche Lösung gefunden werden. Bei der verbleibenden Einsprache konnte in drei Punkten eine Einigung erzielt werden. Der vierte Punkt dieser Einsprache wurde Mitte März 2017 vom Regierungsrat mit der Projektfestsetzung abgewiesen. Gegen diesen Beschluss ging nun beim Verwaltungsgericht eine Beschwerde ein.
Das kantonale Tiefbauamt wollte mit den Arbeiten am Montag, 24. April 2017, beginnen. Darüber wurde die Stadler Bevölkerung mit einem Flugblatt sowie durch die regionalen Medien informiert. Aufgrund der Beschwerde muss nun der Start der Bauarbeiten verschoben werden. Damit entfällt auch die im Flugblatt und den Medien angekündigte neue Verkehrsführung. Der neue Baubeginn und die damit verbundenen Verkehrseinschränkungen werden der Bevölkerung rechtzeitig mitgeteilt.