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Es gebe bereits 200 solcher Vereinbarungen, über die das Unternehmen Übernachtungssteuern von seinen Kunden einziehe und an die örtlichen Behörden weiterreiche, sagte Airbnb-Chef Brian Chesky der "Financial Times" vom Montag.
Mit einem Steuerabkommen gebe es kein "existenzielles Risiko", betonte Brian Chesky. In Frankreich, dem zweitgrössten Markt für Airbnb nach den USA, zieht das Unternehmen seit 2015 in Paris und im Skiort Chamonix automatisch Übernachtungssteuern ein. Seither wurde dies auf andere grosse Städte ausgeweitet.
Airbnb vermittelt Übernachtungsmöglichkeiten aller Art bei Privatleuten. Das Unternehmen aus dem Silicon Valley ist in mehr als 190 Ländern aktiv und wird mit geschätzten 30 Milliarden Dollar bewertet. Das Portal ist vor allem der Hotelbranche ein Dorn im Auge. Diese fürchtet um ihre Einnahmen.
(SDA)