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Die Schweiz will mit interessierten Gastländern bilaterale Abkommen abschliessen und damit den Weg ebnen, damit Private konkrete Projekte im Ausland durchführen können. Im Herbst 2020 konnten erste Abkommen mit Peru und mit Ghana unterzeichnet werden.
Die Schweiz ist auf der Suche nach potenziellen Partnerstaaten, die an einem Transfer von Emissionsreduktionen gemäss Artikel 6.2 des Übereinkommens von Paris interessiert sind. Abkommen mit diesen Ländern bilden den rechtlichen Rahmen für kommerzielle Verträge zwischen Verkäufer und Käufer von Emissionsverminderungen.
Am 20. Oktober 2020 konnte mit Peru ein Abkommen – weltweit das erste seiner Art – abgeschlossen werden. Es regelt die Verhinderung von Doppelzählungen und die Übertragung der Reduktionsleistungen. Zudem stellen Kriterien sicher, dass die Projekte die Umwelt nicht belasten, die nachhaltige Entwicklung begünstigen und die Menschenrechte beachten.
Mit Ghana hat die Schweiz am 23. November 2020 ein weiteres Abkommen abgeschlossen, das der Schweiz ermöglicht, Emissionen über Projekte im Ausland zu kompensieren. Im Juli 2021 folgten zwei weitere Abkommen mit Senegal und Vanuatu.
Interessierte Staaten oder Anspruchsgruppen können sich unter <email-pii> beim Bundesamt für Umwelt melden. Für die Finanzierung konkreter Projekte ist die Stiftung Klimaschutz und CO2-Kompensation KliK zuständig.
Weiterführende Informationen
Dokumente
Abkommenstexte
Abkommen mit der Republik Peru
Abkommen mit der Republik Ghana
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Letzte Änderung 19.07.2021