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Die Freiherren von Regensberg hatten ihren Stammsitz seit Mitte des 11. Jahrhunderts auf der Burg am Katzensee nordwestlich von Zürich. Sie gehörten zu den mächtigsten Adelsgeschlechtern der Region. Sie besassen ausgedehnte Ländereien, 3 Burgen, die Städtchen Glanzenberg, Grüningen und Kaiserstuhl, sowie die Klöster Fahr und Rüti. Mit dem Ziel ein Zentrum einer repräsentativen Landesherrschaft zu errichten, entschloss sich Freiherr Lütold V. auf dem östlichsten Ausläufer des Juras das Städtchen "Neu-Regensberg" zu bauen. Mit dem Bau wurde 1244 begonnen und wahrscheinlich 1248 abgeschlossen. Lütold V. war verheiratet mit der Gräfin Berta von Neuchâtel, einer Savoyerin. Auf die Architektur des Städtchens hat sie offensichtlich erheblichen Einfluss ausgeübt, heute noch sichtbar am runden Bergfried (Rundturm) und dem ovalen Grundriss der Oberburg, wie dies in Savoyen üblich war.
Es wurden 24 Wohneinheiten, eine Kirche, ein Sodbrunnen und 2 Stadttore errichtet. Um die Mitte des 13. Jahrhunderts fühlten sich die Stadtzürcher durch die Burgen und Städtchen der Regensberger-Herren rund um Zürich mehr und mehr belästigt. Ausserdem stritten sich die Habsburger mit den Regensbergern um das Erbe der ausgestorbenen Grafen von Kyburg. So kam es 1267 zum Krieg zwischen den Regensbergern einerseits und den Habsburgern zusammen mit der Stadt Zürich anderseits. Die Regensberger verloren diese Auseinandersetzung, welche gleichzeitig ihren Niedergang einleitete. 1302 musste Regensberg an die Habsburger verkauft werden.