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Den Sieg holte sich Shericka Jackson. Die Frau aus Jamaika gewann bei einem Rückenwind von 0,6 m/s in 21,45 Sekunden. Einzig Florence Griffith-Joyner war 1988 schneller gewesen (21,34).
«Die Zeit und der Rang hören sich nicht so gut an. In Erinnerung wird die Teilnahme am WM-Final bleiben», sagte Mujinga Kambundji, die für den Einzug in den Endlauf zwei Tag zuvor ihren Schweizer Rekord auf 22,05 gesenkt hatte. Seit der WM 2019 in Doha, wo sie in einem ausgedünnten Feld Bronze über 200 m gewann, verpasste Mujinga Kambundji weder an Olympischen Spielen noch an Weltmeisterschaften einen Final im Sprint. «Das Niveau wird immer höher, die Spitze immer breiter. Es macht mich stolz, dass ich da mithalten kann», betonte sie. «Platz 5 im Hunderter und der Schweizer Rekord sind meine beiden Highlights der Sprints von Eugene.»
Staffel-Final am Sonntag
Sofern ihre Kolleginnen im Vorlauf die erhoffte Leistung erbringen, wird Mujinga Kambundji in der Nacht auf Sonntag noch den Final mit der 4x100-m-Staffel laufen.
Lore Hoffmann steht über 800 m in den Halbfinals. Die Westschweizerin setzte sich in ihrer Serie im Kampf um Platz 3, der die direkte Qualifikation einbringt, um 7 Tausendstel gegen Christina Hering durch - die Deutsche schaffte als letzte Läuferin über die Zeit doch noch den Vorstoss in die Top 24.
Hoffmann agierte taktisch einwandfrei. Sie verpuffte auf den ersten 600 m hinten im Feld nicht unnötig Kräfte. Sie war auch richtig platziert, um in der Schlusskurve mit etwas Glück einem Sturzopfer auszuweichen. Auf der Zielgeraden fing sie dann noch Hering ab.