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Peterhansel gewinnt Dakar auf X-Raid Mini
Die 2021 in Saudi-Arabien durchgeführte Langstrecken-Rallye Dakar (früher Paris-Dakar) gewinnt der Franzose Stéphane Peterhansel auf X-Raid Mini vor dem Toyota von Nasser Al-Attiyah und einem weiteren Mini, der von Carlos Sainz gelenkt wird. Das Schweizer Rebellion-Team hatte dagegen weniger Glück: Alexandre Pesci, Inhaber der Uhrenmarke Rebellion und sein Co-Pilot Zahnarzt Dr. Stephan Kühni verunfallten am neunten von zwölf Renntagen und konnten nicht mehr weiterfahren.
Die Dakar 2021 ist nach zwölf Etappen und 7646 Kilometern zu Ende. Sie startete am 3. Januar in Jeddah in Saudi-Arabien und endete am 15. Januar wieder beim Startpunkt.
Die drei ersten Fahrzeuge am Ziel sind:
1. Stéphane Peterhansel (F) und Co-Pilot Edouard Boulanger (F) auf X-Raid Mini JCW Buggy
2. Nasser Al-Attiyah (Katar) und Co-Pilot Mathieu Baumel (F) auf Toyota Hilux
3. Carlos Sainz (E) und Co-Pilot Victor Cruz (E) auf X-Raid Mini JCW Buggy
Das Siegerfahrzeug ist ein Mini JCW Buggy des privaten X-Raid-Teams aus Trebur (D). X-Raid wurde 2002 von Sven Quandt, dem Sohn des als BMW-Retter bekannt gewordenen Managers Herbert Quandt, gegründet.
Der Dakar-Sieger 2021 Stéphane Peterhansel gewinnt die Rallye zum 14. Mal (Foto: Red Bull).
Der zweitplatzierte Nasser Al-Attiyah mit seinem Toyota Hilux "im Tiefflug" (Foto: Red Bull).
Der drittplatzierte Carlos Sainz und der Mini vor dem Start noch ohne Startnummer (Foto: Red Bull).
Engagierte Schweizer mit viel Pech
Das Schweizer Rebellion-Team hatte dagegen mit dem Rebellion Motors DDX weniger Glück: Alexandre Pesci, Inhaber der Uhrenmarke Rebellion und sein Co-Pilot, Zahnarzt Dr. Stephan Kühni, verunfallten am neunten von zwölf Renntagen auf Platz 42 liegend und konnten nicht mehr weiterfahren. Sie blieben unverletzt und versuchten auch noch, das Auto wieder in Schuss zu bringen, aber leider ohne Erfolg.
Das Team Pesci/Kühni in voller Fahrt und ...
... nach dem Unfall, der glücklicherweise für die beiden Schweizer ohne Verletzungen ablief. Aber an ein Weiterfahren war nicht mehr zu denken (Fotos: Rebellion und www.franceracing.fr).
Die Fahnen von Rebellion hielt das zweite Team hoch. Romain Dumas (F) und Co-Pilot Gilles de Turckheim (F) hatten sich grosse Chancen ausgerechnet in den Top-Ten zu landen. Leider warf sie eine Kollision bereits in der zweiten Etappe zurück. Es schaute daher nur der 43. Platz heraus.
Ankommen ist wichtier als gewinnen: Dumas/De Turckheim nach der Dakar 2021 (Foto: RD Limited)
Alle Details sowie die Ergebnisse der weiteren Kategorien der diesjährigen Dakar gibt es auf der Homepage des Veranstalters.
Text: Stefan Fritschi