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Doch keine Sperre für 400-m-Weltmeisterin Salwa Eid Naser
Die 400-m-Weltmeisterin Salwa Eid Naser wird trotz Verstössen gegen die Aufenthaltsmeldepflichten für Dopingtests nicht gesperrt.
Die Disziplinarkommission des internationalen Leichtathletikverbandes stellte die Untersuchung gegen die für Bahrain startende Nigerianerin ein.
Die 22-jährige Naser war Anfang Juni vorläufig suspendiert worden. Ihr drohte eine Sperre von bis zu zwei Jahren, weil sie mehrmals ihren Aufenthaltsort nicht angegeben hatte. Sportler müssen diesen im Voraus angeben, damit unangekündigte Dopingkontrollen durchgeführt werden können.
Naser war vorgeworfen worden, vom 1. Januar 2019 bis 24. Januar 2020 einmal die Meldepflicht verletzt und dreimal eine Dopingkontrolle verpasst zu haben. Eine verpasste Kontrolle vom April 2019 wurde ihr von der Disziplinarkommission nun aber gestrichen, so dass sie nun nicht mehr drei Verfehlungen innerhalb eines Jahres aufweist.
Naser hatte im Herbst 2019 bei den Weltmeisterschaften in Doha Gold über 400 Meter geholt und war dabei mit 48,14 Sekunden nur 54 Hundertstel über dem Weltrekord der DDR-Athletin Marita Koch aus dem Jahr 1985 geblieben.
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