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ABC News: GFX/Jarrod Fankhauser
In der vergangenen Woche sind die bevölkerungsreichsten Nationen der Welt, Indien und China, die beide nuklear bewaffnet sind, in der hoch gelegenen Himalaya-Region von Ladakh zusammengestoßen.
Mindestens 20 indische Soldaten kamen dabei ums Leben und 12 wurden Berichten zufolge gefangen genommen, bevor ein Waffenstillstand in Kraft trat. Bislang gab es keine Berichte über chinesische Opfer.
Ladakh ist eine der abgelegensten, obskursten und unwirtlichsten Regionen der Welt, ein Plateau von durchschnittlich 4.200 Metern Höhe mit eisigen Temperaturen, wenig Sauerstoff, wenig Regen und heulenden Winden. Diese trostlose Mondlandschaft wird wegen ihrer halbnomadischen ethnisch tibetischen Yak-Hirten seit langem “Klein-Tibet” genannt. China hat das Leben der alten Kultur Tibets schon ziemlich verdrängt, während Indien dazu beigetragen hat, die tibetische Lebensweise zu bewahren.