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In New York hat die US-Naturschutzbehörde FWS mehr als eine Tonne beschlagnahmtes Elfenbein zerstört. Ein grosser Teil der Ware stammte aus einem Zugriff in Philadelphia.
Auf dem New Yorker Times Square hat die US-Naturschutzbehörde FWS mehr als eine Tonne Elfenbein zerstört. Stosszähne, Schnitzereien, Statuen und Schmuck wurden nacheinander auf ein Laufband gelegt und unter dem Applaus der Zuschauer zum Schredder befördert.
Viele der Gegenstände waren in einem Geschäft in Philadelphia beschlagnahmt worden, dessen Inhaber im Gefängnis sitzt. Er hatte sich bereits 2012 wegen Schmuggels schuldig bekannt.
Die FWS und Artenschutzorganisationen wollten ein Zeichen gegen Wilderei und den illegalen Handel mit Elfenbein setzen. Viele Passanten blieben stehen und schauten dem Spektakel zu. Schauspielerin Kristin Davis («Sex and the City») zeigte sich am Times Square, um die Aktion zu unterstützen.
Die USA wollten dem «Rest der Welt» zeigen, dass sie «Verbrechen gegen die Fauna, insbesondere gegen vom Aussterben bedrohte Tiere» nicht tolerierten, sagte US-Innenministerin Sally Jewell.
Im Zuge des illegalen Elfenbeinhandels sterben weltweit jedes Jahr rund 30'000 Elefanten – Tendenz steigend. Seit 1989 gilt ein weltweites Handelsverbot, der Schmuggel ist ein Milliardengeschäft. (hut/afp)