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Im März erschien im AdV-Verlag das Buch „Lenin & Trotsky – What they really stood for“, beinahe 50 Jahre nach dem ersten Erscheinen erstmals in deutscher Übersetzung. Warum sich die Lektüre heute noch immer lohnt, erklärt Sandro Tsipouras.
or hundert Jahren haben die arbeitenden und ausgebeuteten Massen in Russland unmissverständlich „Nein“ gesagt zu Krieg, Krise, Elend und Fremdherrschaft. Sie haben erstmals den Versuch gewagt, eine sozialistische Gesellschaft aufzubauen. Ihr Werkzeug dafür war die Partei der Bolschewiki.
er 1. Mai ist der Tag des Kampfes und der internationalen Solidarität der Arbeitenden. Jedes Jahr feiern Millionen von Jugendlichen, Arbeiterinnen und Arbeitern diesen Tag. Woher kommt dieser Brauch und warum ist es wichtig, dass er mehr ist als ein Bratwurstfest?
ls MarxistInnen lehnen wir Geschichtsauffassungen ab, welche die Geschichte als eine Abfolge der Taten von „grossen Männern“ betrachtet. Dennoch können wir in gewissen kritischen Perioden der Weltgeschichte durchaus beobachten, dass einzelne Individuen eine entscheidende Rolle spielen können. Gerade Lenins Rückkehr aus dem Exil im April 1917 bedeutete eine entscheidende Wende der Ereignisse.
or gut hundert Jahren betrat die Avantgarde die Bühne des Kunstgeschehens. In der russischen Avantgarde prägten Künstler wie Malewitsch, Kandinsky, Tatlin oder Majakowskij neue Kunstformen, -ismen: Futurismus, Supermatismus, Kubismus, Formalismus.