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Frances Tiafoe traute seinen Ohren nicht: Die amerikanische Weltnummer 87, die in Miami in der zweiten Runde zum ersten Mal gegen Roger Federer spielte und sich deswegen kaum einkriegen konnte, will beim Challenger-Turnier in Sarasota (Florida) im Spiel gegen Mitchell Krueger im zweiten Satz gerade servieren. Da wird seine Konzentration von wildem Gestöhne gestört.
Fragend schaut sich der 19-Jährige um. Jemand schaue wohl einen Porno auf seinem Handy, mutmasst der TV-Kommentator: «Das ist ziemlich seltsam.» Doch die Sex-Geräusche reissen nicht ab und schnell ist klar, dass sie definitiv nicht von einem Smartphone kommen, sondern von einem Apartment gleich neben der Anlage.
Tiafoe und Krueger entscheiden sich nach kurzer Pause weiterzuspielen, obwohl das Gestöhne noch immer deutlich zu hören ist. Der Amerikaner kann sich zwei Punkte später ein verschmitztes Lächeln aber nicht mehr verkneifen. «So gut kann es gar nicht sein», schreit er in den Nachthimmel. Dann geht den beiden Störenfrieden endlich die Puste aus, es wird wieder ruhig und Tiafoe gewinnt 6:2, 6:3. Dieses Spiel wird ihm aber sicher ebenso in Erinnerung bleiben, wie sein erstes Duell mit Roger Federer. (pre)
Als Tennisspielerin war Ana Ivanovic, French-Open-Siegerin 2008, einst die Nummer 1 der Welt. Nun lebt sie gemeinsam mit ihrem Mann, Fussballer Bastian Schweinsteiger, in Chicago, wo der deutsche Weltmeister für Chicago Fire spielt. Wie gut Ivanovic nach wie vor mit einem Schläger umgehen kann, beweist sie bei einem Auftritt bei den Blackhawks: Im Rahmen eines NHL-Spiels trifft die 30-Jährige von der Mittellinie. (ram)