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Die Kapelle ist von einem grossen geschichtlichen und kunsthistorischen Interesse. Urkundlich erwiesen ist der Bau 1377. Da der Weiler römischen Ursprungs ist, nimmt man an, dass hier schon viel früher ein Gotteshaus stand.
In den Jahren 1949 - 1951 wurde die Kapelle innen und 2000 - 2002 aussen restauriert. Im Chor und auch im Kirchenschiff stiess man auf alte Wandmalereien mit der Jahrzahl 1633, welche wieder zu Ehren gezogen wurden.
Der barocke Hauptaltar, ein wertvolles Kunststück aus Holz geschnitzt und bunt bemalt, trägt alle Merkmale der Altarbaukunst der Werkstatt der Familie Reyff. Er dürfte in den Jahren 1660 - 1670 erstellt worden sein.
Die Hauptfigur in der Mitte des Altars ist die gekrönte Gottesmutter mit dem göttlichen Kind und Zepter. Rechts von ihr steht der hl. Mauritius mit Banner und Schild und links St. Stephanus, der Erzmärtyrer. Eine Golgatagruppe mit Jesus am Kreuz, seiner Mutter Maria und dem heiligen Johannes bilden den Abschluss.
Nebst dem Patron, dem hl. Mauritius, wird auch der hl. Antonius, der Einsiedler, Schutzpatron der Haustiere hier verehrt. Der linke Seitenaltar ist ihm gewidmet und der rechte Maria, der Schmerzensmutter. Regelmässig finden hier Gottesdienste statt, zu denen zwei Glocken einladen.