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Simon Hartmann ist ein vielfältiger Kontrabassist, der in seinem musikalischen Werdegang viele Stationen durchlief. Angefangen beim Hackbrett, das er in der Tradition alpenländischer Volksmusik spielte, kam bald der Kontrabass hinzu. Im Alter von 14 Jahren wurde er als Vorstudent an der Musikhochschule Freiburg bei Božo Paradžik aufgenommen. Es folgten Erfolge bei Wettbewerben und Auftritte als Solist mit Orchestern wie den Baden-Badener Philharmonikern, dem Studentenorchester Freiburg und weiteren. Nach und nach verschob sich sein Fokus immer stärker Richtung Ensemblespiel. So sammelte er Erfahrung bei Orchestern wie den Berliner Philharmonikern, dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, beim Chamber Orchestra of Europe, dem Mahler Chamber Orchestra, der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen sowie in historischer Aufführungspraxis u.a. beim Freiburger Barockorchester, der Akademie für Alte Musik Berlin oder dem Basler Kammerorchester; zudem spielte er in den Opernhäusern in München, Frankfurt und Stuttgart. Darüber hinaus arbeitete er mit zeitgenössischen Komponisten wie Heinz Holliger, Jörg Widmann und Wolfgang Rihm. Seine kammermusikalische Tätigkeit, z.B. mit dem Merlin Ensemble Wien oder beim Podiumfestival Esslingen, führte ihn zu Festspielen in Luzern, Wiesbaden, Heilbronn, Heidelberg und vielen anderen. Abgerundet wird sein Schaffen von seiner Lehrtätigkeit in Form von Meisterkursen u.a. am Orchesterzentrum Nordrhein-Westfalen und in Japan. Seit 2020 ist er Solobassist beim Sinfonieorchester St.Gallen.
Simon Hartmann
Solo