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Traditionelle Verwendung
Der lateinische Name der Kiefer kommt aus dem Keltischen - Pinus bedeutet „Berg, Felsen“ - und von dem lateinischen Begriff sylvestris = „lebt im Wald“. Dieser sagenumwobene Baum im Fernen Osten symbolisiert das Leben, die Langlebigkeit und die Unsterblichkeit. Seit Jahrhunderten wird die Kiefer als Heilmittel bei Lungenerkrankungen eingesetzt.
Botanik
Die gemeine Kiefer ist ein Baum, der 25 bis 45 m gross werden kann. Man findet ihn in ganz Europa und Nordasien. Der aufrechte und zylindrische Stamm ist von einer schuppigen Rinde bedeckt. Die immergrünen, steifen Blätter sind nadelförmig und paarweise in einer Scheide zusammengefasst. Die männlichen Blüten bilden kurze, gelbliche Kätzchen und stehen an der Basis der jüngsten Triebe, während sich die weiblichen Blüten an der Spitze derselben Triebe befinden.
Die Früchte bestehen aus schuppigen Zapfen, auch „Kiefernäpfel“ genannt, in denen nach 3 Jahren die Samen reifen. Die Kiefernknospen, die von Februar bis April geerntet werden, stellen den therapeutisch genutzten Teil dar.
Eigenschaften
Die gemeine Kiefer ist für ihre antiseptischen und schleimlösenden1 Eigenschaften bekannt, die sie zur wichtigsten Pflanze bei Atemwegserkrankungen mit produktivem Husten machen.
Indikationen
- Bronchitis, produktiver Husten
Mögliche Kombinationen
Vorsichtsmassnahmen
Kiefer nicht bei Kindern unter 2 Jahren verwenden.