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Heidrich/Vergé-Dépré im Rom-Viertelfinal
Joana Heidrich/Anouk Vergé-Dépré stellen auch an den World Tour Finals in Rom ihre gute Form unter Beweis. Die Zürcherin und die Bernerin zogen am Saisonschluss-Event in der italienischen Hauptstadt in die Viertelfinals ein. Nach zwei klaren Siegen in der Vorrunde behielten Heidrich/Vergé-Dépré in ihrem ersten K.o.-Spiel gegen Tina Graudina/Anastasija Kravcenoka aus Lettland mit 21:17, 17:21, 15:12 die Oberhand.
Forfait von Wildi für Schweizer Meisterschaften
Die Kunstturnerin Anina Wildi muss auf die Schweizer Meisterschaften vom Wochenende in Romont FR verzichten. Wildi verletzte sich bei einem Trainingssturz am Stufenbarren am rechten Fuss. Die 16-jährige Turnerin des TV Lenzburg muss mehrere Wochen pausieren. Wildi dürfte somit auch kaum an der WM Anfang Oktober in Stuttgart an den Start gehen können.
Müller spielt um Bronze
Der 30-jährige Winterthurer Nicolas Müller war im Halbfinal der Squash-Europameisterschaft in Bukarest gegen den Titelverteidiger Borja Golan chancenlos. Die seit 2007 unangefochtene Nummer 1 der Schweiz unterlag dem Spanier, der seinen dritten EM-Titel nach 2016 und 2018 anstrebt, in 32 Minuten 4:11, 5:11, 2:11. Dennoch bleibt Müller eine gute Chance auf die erste EM-Medaille eines Schweizer Spielers. Im Spiel um Bronze trifft die Nummer 28 der Weltrangliste am Samstag auf den deutlich schwächer eingestuften Ungarn Farkas Balazs.
Weltcup-Final bis 2024 auf dem Luzerner Rotsee
Der Ruder-Weltverband FISA entschied am jährlichen Kongress, den Weltcup-Final auch von 2021 bis 2024 auf dem Luzerner Rotsee durchzuführen. Schon im kommenden Jahr (22. bis 24. Mai) findet der Anlass in der Zentralschweiz statt, kurz nachdem an gleicher Stätte die letzten beiden Startplätze pro Bootsklasse für die Olympischen Spiele 2020 in Tokio vergeben werden (17. bis 19. Mai). «Jedes Jahr den Weltcup-Final auf dem Rotsee als Heimevent zu haben, ist auch für den Aufbau der Schweizer Nationalmannschaft wichtig und ergibt entsprechende Startgelegenheiten auf dem Weg an die Olympischen Spiele 2024 in Paris», sagte Verbandsdirektor Christian Stofer.
Semenya versucht sich als Fussballerin
Die Doppel-Olympiasiegerin über 800-Meter, Caster Semenya, spielt künftig auch Fussball. Die 28-Jährige schloss sich dem von Südafrikas Rekordnationalspielerin Janine van Wyk gegründeten JVW Football Club an und will dort ab 2020 in der semiprofessionellen Sasol League kicken. «Ich bin dankbar für die Gelegenheit und schätze die Liebe und Unterstützung, die ich bereits vom Team bekommen habe. Ich freue mich auf diese neue Reise», sagte Semenya. Die Läuferin sucht wohl eine neue Herausforderung, weil sie ihren WM-Titel über 800 m an der WM in Doha nicht verteidigen kann.
Sendebezug: SRF 3, Nachmittagsbulletin, 6.9.2019, 16 Uhr