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Als Moody Fayed auf den Hof kam, war er noch ein Welpe. Alles war neu für ihn. Der grosse Hof, die Tiere, Herrchen und Frauchen und dann die Kinder … alles musste zunächst verstanden und verarbeitet werden. Klar, dass er verschreckt war. Doch das verging schnell und Moody Fayed entwickelte sich prächtig. Dabei war er alles andere als ein Rassehund, es war sogar schwer ihm einer Hunderasse auch nur annährend zuzuordnen. Er wurde ein Wachhund, der auf einem Hof unentbehrlich ist. Spielkamerad für die Kinder, nachts Bewacher von Hab und Gut, ein prima und bald unentbehrlicher Kamerad. Doch Moody Fayed wurde plötzlich krank, verweigerte die Nahrungsaufnahme und konnte kaum noch wie früher üblich rennen. Der Tierarzt wurde gerufen, der eine schwere Krankheit diagnostizierte. Die Behandlung, so sagte er, wäre teuer und langwierig. Für den Bauern und seine Frau gab es kein Zögern. Moody Fayed war viel mehr als ein Wachhund, er war zwischenzeitlich ein Familienmitglied geworden. Nach über einem Vierteljahr intensiver Behandlung waren die gesundheitlichen Fortschritte bei Moody Fayed unübersehbar. Die Lebensfreude kehrte zurück, und auch die Bewohner des Hofes waren über die Genesung überglücklich. Moody Fayed dankte es ihnen mit Treue und Hingabe bis an sein Lebensende.