Document ID: /curiavista/filtered/00000_business.jsonl.gz/134385

<h2>SubmittedText<h2><p>Der Bundesrat wird beauftragt, die Nutzung von Enhancern zu untersuchen und in einem Bericht darzulegen, wo die Schweiz mit dem aufkommenden Hirndoping steht und wo die Abgrenzung zwischen blosser Leistungssteigerung und Therapie von Krankheit liegt.</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Der Bundesrat hatte bereits in seiner Stellungnahme vom 26. August 2009 zum Postulat Fehr Jacqueline 09.3665, "Studie zur Medikamentenabhängigkeit und zur Bedeutung der Medikamente als 'Smart Drugs'", die Erarbeitung eines Berichtes in Aussicht gestellt. Der Bundesrat erachtet die im vorliegenden Postulat Ingold 13.3157 und ebenso die im Postulat der Kommission für soziale Sicherheit und Gesundheit des Nationalrates 13.3012 formulierten Fragestellungen als sinnvolle Ergänzung zum offener formulierten Anliegen des genannten Postulates Fehr Jacqueline 09.3665. Er ist deshalb bereit, die Anliegen der drei Postulate zu verbinden sowie einen alle drei Postulate umfassenden Bericht zu verfassen. Dabei wird er auch auf die Verschreibungspraxis und Anwendung von leistungssteigernden Substanzen und die damit verbundenen Probleme eingehen sowie den politischen und gesetzgeberischen Handlungsbedarf im Zusammenhang mit der Verschreibung von Ritalin prüfen.</p><p>Die Schlussfolgerungen dieses Berichtes werden die Voraussetzung bilden, um die weitere Entwicklung der Problematik fundiert beurteilen und im Bedarfsfall angemessene Massnahmen vorschlagen zu können. Die Verabschiedung des Berichtes durch den Bundesrat ist in der zweiten Hälfte des Jahres 2014 geplant.</p>  Der Bundesrat beantragt die Annahme des Postulates.