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Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich IV.2015.00144 II. Kammer Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Sager Ersatzrichterin Lienhard Gerichtsschreiberin Tiefenbacher Urteil vom 2. Juli 2015 in Sachen X.___ Beschwerdeführerin vertreten durch Rechtsanwalt Philip Stolkin Freiestrasse 76, Postfach 1223, 8032 Zürich gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin Sachverhalt: 1. 1.1 X.___, geboren 1963, Mutter von drei Kindern (Jahrgang 1983, 1994, 1996), meldete sich am 6. Juli 2009 bei der Invalidenversicherung zum Leis tungsbezug an ( Urk. 6/7). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, holte unter ande rem ein psychiatr isches Gutachten ( Urk. 6/53) ein und sprach ihr mit Verfügung vom 2 5. Juli 2012 eine halbe Rente zu, dies vom Januar 2010 und befristet bis Juni 2011 ( Urk. 6/95 = Urk. 6/106; vgl. Urk. 6/91). 1.2 Nach erneuter Anmeldung vom 2 7. Mai 2013 ( Urk. 6/111) holte die IV-Stelle unter anderem ein polydisziplinäres Gutachten ( Urk. 6/131, Urk. 6/133) ein und verneinte nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren ( Urk. 6/137, Urk. 6/146, Urk. 6/149) mit Verfügung vom 1 6. Dezember 2014 einen Rentenanspruch ( Urk. 6/152 = Urk. 2). 2. Die Versicherte erhob am 2 9. Januar 2015 Beschwerde gegen die Verfügung vom 1 6. Dezember 2014 ( Urk. 2) und beantragte, diese sei aufzuheben und es sei ihr eine Rente basierend auf einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % zuzusprechen ( Urk. 1 S. 2 Ziff. 1). Die IV-Stelle beantr agte mit Beschwerdeantwort vom 1 0. März 2015 ( Urk. 5) die Abweisung der Beschwerde, was der Beschwerdeführerin am 1 0. Juni 2015 zur Kenntnis gebracht wurde ( Urk. 12). Am 2 6. Juni 2015 zog die Beschwerdeführerin ihr Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege (vgl. Urk. 1 S. 2 Ziff. 4) zurück ( Urk. 13). Das Gericht zieht in Erwägung: 1. 1.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit ( Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den All gemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt ( Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbs unfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist ( Art. 7 Abs. 2 ATSG). 1.2 Wurde eine Rente wegen eines zu geringen Invaliditätsgrades verweigert, so ist im Falle einer erneuten Anmeldung glaubhaft zu machen, dass sich der Grad der Invalidität der versicherten Person in einer für den Anspruch erheblichen Weise geändert hat. Tritt die Verwaltung auf die Neuanmeldung ein, so hat sie die Sache materiell abzuklären und sich zu vergewissern, ob die betreffende Ver änderung des Invaliditätsgrades auch tatsächlich eingetreten ist; sie hat dem nach in analoger Weise wie bei einem Revisionsfall nach Art. 17 Abs. 1 ATSG vorzugehen (BGE 117 V 198 E. 3a, vgl. auch BGE 133 V 108 E. 5.2). Stellt sie fest, dass der Invaliditätsgrad seit Erlass der früheren rechtskräftigen Verfügung keine Veränderung erfahren hat, so weist sie das neue Gesuch ab. Im Beschwerdefall obliegt die gleiche materielle Prüfungspflicht auch dem Gericht (BGE 117 V 198 E. 3a, 109 V 108 E. 2b). 1.3 Ändert sich der Invaliditätsgrad einer Rentenbezügerin oder eines Rentenbe zügers erheblich, so wird die Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin für die Zukunft entsprechend erhöht, herabgesetzt oder aufgehoben ( Art. 17 Abs. 1 ATSG). Anlass zur Rentenrevision gibt jede wesentliche Änderung in den tat sächlichen Verhältnissen, die geeignet ist, den Invaliditätsgrad und damit den Rentenanspruch zu beeinflussen. Insbesondere ist die Rente nicht nur bei einer wesentlichen Änderung des Gesundheitszustandes, sondern auch dann revidier bar, wenn sich die erwerblichen Auswirkungen des an sich gleich gebliebenen Gesundheitszustandes erheblich verändert haben (BGE 130 V 343 E. 3.5 mit Hinweisen). Eine Veränderung der gesundheitlichen Verhältnisse liegt auch bei gleich gebliebener Diagnose vor, wenn sich ein Leiden in seiner Intensität und in seinen Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit verändert hat (Urteile des Bun desgerichts 9C_261/2009 vom 1 1. Mai 2009 E. 1.2 und I 212/03 vom 28. August 2003 E. 2.2.3). Dagegen stellt die bloss unterschiedliche Beurteilung der Auswirkungen eines im Wesentlichen unverändert gebliebenen Gesundheitszustandes auf die Ar beitsfähigkeit für sich allein genommen keinen Revisionsgrund im Sinne von Art. 17 Abs. 1 ATSG dar. 1.4 Zeitliche Vergleichsbasis für die Beurteilung einer anspruchserheblichen Ände rung des Invaliditätsgrades bilden die letzte rechtskräftige Verfügung oder der letzte rechtskräftige Einspracheentscheid, welche oder welcher auf einer materi ellen Prüfung des Rentenanspruchs mit rechtskonformer Sachverhaltsabklärung, Beweiswürdigung und Invaliditätsbemessung beruht (BGE 133 V 108; vgl. auch BGE 130 V 71 E. 3.2.3; Urteil des Bundesgerichts 9C_438/2009 vom 26. März 2010 E. 1 mit Hinweisen). 2. 2.1 Die Beschwerdegegnerin ging in der angefochtenen Verfügung ( Urk. 2) davon aus, im Jahr 2012 habe die Arbeitsfähigkeit in angepasster Tätigkeit 70 % betragen und im eingeholten Gutachten sei aus rheumatologischer Sicht eine Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit von 70 % attestiert worden, womit - da sich in psychiatrischer Hinsicht nichts geändert habe - insgesamt keine anspruchsrelevante Verschlechterung ausgewiesen sei (S. 1). 2.2 Die Beschwerdeführerin stellte sich demgegenüber auf den Standpunkt ( Urk. 1), da der letztmaligen Anspruchsprüfung ein monodisziplinäres Gutachten zugrunde gelegen habe, müssten mit dem nunmehr polydisziplinären Gutachten per se schon neue Erkenntnisse im Sinne von Revisionsgründen vorliegen (S. 10 Ziff. 25). Sodann sei damals eine Arbeitsunfähigkeit von 30 % angenommen worden; gemäss dem aktuellen Gutachten betrage die Arbeitsfähigkeit im Rah men angepasster Tätigkeiten nur noch 50 % (S. 10 Ziff. 29). 2.3 Strittig und zu prüfen ist, ob seit der im Juli 2012 erfolgten Zusprache einer bis Juni 2011 befristeten Rente eine revisionsrelevante Veränderung eingetreten ist. 3. 3.1 Vom 2. bis 2 8. Oktober 2008 weilte die Beschwerdeführerin stationär in der Kli nik Y.___, wo gemäss Bericht vom 1 1. November 20 09 als Diagnose mit Aus wirkung auf die Arbeitsfähigkeit eine rezidivierende depressive Störung, schwere Episode mit psychotischen Symptomen (ICD-10 F33.3), genannt wurde, die seit Anfang 2008 bestehe, wobei der Beginn schon wesentlich früher zu vermuten sei ( Urk. 6/26 Ziff. 2.1). 3.2 Dr. med. Z.___, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin, führte in seinem Bericht vom 1. Oktober 2009 ( Urk. 6/14) aus, dass er die Beschwerde führerin seit Januar 2004 behandle ( Ziff. 1.2). Als Diagnose nannte er eine schwere depressive Episode mit psychotischen Symptomen und einen Status nach Suizidversuch im Oktober 2008 ( Ziff. 1.1). 3.3 Am 1 9. Juli 2011 erstat tete Dr. med. A.___, Fachärztin für Neurologie sowie für Psychiatrie und Psychotherapie, ein Gutachten im Auftrag der Beschwerde gegn erin ( Urk. 6/53). Sie führte unter anderem aus, i m Untersuchungszeitpunkt imponierten kaum noch depressive Symptome. Sie halte es für gerechtfertigt, in diesem Zeitpunkt noch die Diagnose einer depressiven Störung vom Ausprägungsgrad einer leichten depressive n Episode (ICD-10 F32.0 ) zu stellen (S. 16). Zur Arbeitsfähigkeit führte die Gutachterin aus, die Explorandin sei im Unter suchungszeitpunkt in ihrem langjährigen Arbeitsverhältnis 50 % arbeitsfähig erschienen (S. 17 Mitte). In angepasster Tätigkeit scheine eine Arbeitsfähigkeit von 70 % zum Untersuchungszeitpunkt realistisch (S. 17 unten). 3.4 Am 6. Februar 2012 erfolgte eine Arthroskopie des rechten und des linken Knies ( Urk. 6/86/8-9). 3.5 Vom 1 0. bis 1 6. Februar 2012 weilte die Beschwerdeführerin stationär im Zent rum B.___, C.___, worüber am 2 3. März 2012 berichtet wurde ( Urk. 6/89 = Urk. 6/123/8-11). Als Austrittsdiagnose n wurde n unter anderem eine mittelgradige depressive Epi so de bei bekannter rezidivierender depressiver Störung (F33.1) und eine Panikstörung (ICD-10 F41.0) genannt (S. 1 unten Ziff. 1 und 2). Zur aktuellen sozialen Situation wurde ausgeführt, die Beschwerdeführerin ar beite zu 50 % in einer Mensa als Allrounderin im Service und beim Putzen (S. 4 unten). 3.6 Dr. med. D.___, Fachärztin für Arbeitsmedizin und für Allgemeine Innere Medizin, Regionaler Ärztlicher Dienst (RAD), nahm am 2 0. April 2012 Stellung ( Urk. 6/90 S. 3 f.) und führte unter anderem aus, die im Bericht der C.___ genannten Befunde seien identisch mit den von Dr. A.___ erhobenen Vor befunden (S. 3 Mitte). Die Diagnostik der C.___ sei weder begründet noch geh e sie aus den Funktionseinbussen / objektiven psychopathologischen Befunden hervor. I m Vergleich zu den Vorbefunden sei keine Verschlechterung erkennbar. P sychosoziale Belastungsfaktoren stünden überwiegend wahrscheinlich im Vor dergrund (S. 3 unten). 3.7 In der Begründung zur (befristete n ) Rentenzusprache mit Verfügung vom 2 5. Juli 2012 ( Urk. 6/91) wurde sodann ausdrücklich auf die medizinische Beurteilung gemäss dem von Dr. A.___ erst atteten Gutachten Bezug genommen (S. 2 oben) und die Beurteilung im Bericht der C.___ verworfen (S. 2 unten). 4. 4.1 Dr. Z.___ (vorstehend E. 3.2) führte in einem Zeugnis vom 3 0. Mai 2013 aus, die Beschwerdeführerin leide - unter anderem - an einer depressive n Stö rung, gegenwärtig mittelschwere bis schwere Episode ( Urk. 6/109). 4.2 Die Ärzte der Rheumaklinik des E.___ führten in ihrem Bericht vom 2 6. Juni 2013 ( Urk. 6/120/1-4) aus, sie behandelten die Be schwerdeführerin seit 2 5. Februar 2013 ( Ziff. 1.2) und nannten als Diagnose einen seit zirka 2010 bestehenden Morbus Behçet ( Ziff. 1.1). Ferner gaben sie an, sie hätten eine Arbeitsunfähigkeit von 100 % vom 2 5. Februar bis 3 0. April 2013 attestiert ( Ziff. 1.6). 4.3 Dr. Z.___ (vorstehend E. 3.2) nannte in seinem Bericht vom 5. Oktober 2013 ( Urk. 6/123/1-4) als Diagnosen eine schwere depressive Episode mit psychoti schen Symptomen, den Morbus Behçet und eine Panikstörung ( Ziff. 1.1). Aktu ell sei die Patientin für körperlich sehr leichte Tätigkeit en maximal zu 40-50 % einsetzbar ; im Haushalt sei sie zirka 60 % arbeitsfähig ( Ziff. 1.4). 4.4 Am 1 4. April 2014 erstatteten die Ärzte des F.___ ein Gutachten im Auftrag der Beschwerdegegnerin ( Urk. 6/131). Die Gutachter nannten folgende, hier leicht gekürzt angeführte Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (S. 39 Ziff. 6.1) : - Morbus Behçet - Gonarthrose beidseits - Periarthropathia humeroscapularis der rechten Schulter - rezidivierende depressive Episode, gegenwärtig mittelgradige Episode mit somatischem Syndrom (ICD-10 F33.11) - Panikstörung mittelgradig ausgeprägt (ICD-10 F41.00) Zur Arbeitsfähigkeit führten sie aus, aus somatischer Sicht sei die Versicherte aus näher dargelegten Gründen - seit Anfang 2013 als Küchenhilfe oder Putzfrau in einer Kantine auf Dauer nicht mehr einsetzbar. Auch in einer näher umschriebenen - dem Leiden angepassten Tätigkeit bestehe nur eine Arbeitsfähigkeit von 70 %. Die Einschränkung um 30 % sei schmerzbedingt durch den vermehrten Pausenbedarf beziehungsweise die verminderte Leis tungsfähigkeit zu begründen. Aus versicherungspsychiatrischer Sicht bestehe eine Einschränkung von 50 %, die sich aufgru nd der depressiven Symptomatik in der verminderte n Belastbarkeit und Anpassungsfähigkeit der Versicherten und ihrer rasche n Erschöpfbarkeit begründen lasse. Die Stresstoleranz sei durch die Panikstörung vermindert. Somit sei die Beschwerdeführerin aus interdiszip linärer Sicht aktuell auch behinderungsangepasst nur noch zu 50 % arbeitsfähig (S. 45 Ziff. 7.4). Auf Nachfrage des RAD ( Urk. 6/132) bestätigten die Gutachter am 1 4. Mai 201 4 die genannte Beurteilung ( Urk. 6/133). 4.5 Gemäss Feststellungsblatt vom 3 0. August 2014 ( Urk. 6/135) hielt Dr. D.___, RAD (vorstehend E. 3.6), am 2 2. Juli 2014 fest, aus psychiatri scher Sicht sei der Gesundheitszustand unverändert im Vergleich zu 2011/2012 (S. 5 oben). Am 3 0. Juli 2014 führte der Rechtsdienst der Beschwerdegegnerin unter ande rem aus, aus somatischer Sicht habe sich der Gesundheitszustand verschlechtert. Die im F.___ -Gutachten postulierte Verschlechterung aus psychiatrischer Sicht sei jedoch nicht nachvollziehbar. Bei der letztmaligen Abklärung sei der statio nä re Aufenthalt der Versicherten in der C.___ vom März 2012 bereits berück sich tigt worden. Ein Vergleich der bei der letztmaligen Rentenprüfung erhobe nen Befunde mit den nun erhobenen Befunden zeige, dass keine Verschlechterung ausgewiesen sei (S. 6 Mitte). 5. 5.1 Die Zusprache einer Rente im Juli 2012 und die damit verbundene Befristung per Ende Juni 2011 (vorstehend E. 3.7) erfolgte ausschliesslich gestützt auf das im Juli 2011 erstattete psychiatrische Gutachten, mit welchem eine leichte depressive Episode diagnostiziert und eine Arbeitsfähigkeit in angepasster Tätigkeit von 70 % attestiert worden war (vorstehend E. 3.3). Die im März 2012 gestellten Diagnosen (mittelgradige depressive Episode, Panik störung ) wurden damals seitens des RAD als nicht nachvollziehbar be gründet und somit nicht massgeblich bewertet (vorstehend E. 3.6) und blieben dementsprechend bei der Anspruchsprüfung unberücksichtigt. Dies wurde in der Begründung zur damals erlassenen Verfügung ausdrücklich festgehalten (vor stehend E. 3.7). 5.2 Der Standpunkt der Beschwerdegegnerin, eine Verschlechterung sei zwar aus somatischer Sicht eingetreten, nicht jedoch aus psychiatrischer Sicht (vorste hend E. 4.5), findet somit in den Akten keine Stütze. Es steht im Gegenteil fest, dass bei der Rentenbefristung im Juli 2012 dem Gut achten von Juli 2011 gefolgt, von einer leichten depressiven Episode und einer Arbeitsfähigkeit von 70 % ausgegangen wurde. Im Vergleich dazu wurde nunmehr im April 2014 im von der Beschwerdegegne rin eingeholten Gutachten aus psychiatrischer Sicht eine mittelgradige depres sive Episode und zusätzlich eine Panikstörung diagnostiziert und die daraus resultierende Einschränkung der Arbeitsfähigkeit mit 50 % beziffert. Dass damit eine potentiell anspruchsrelevante Veränderung des medizinischen Sachverhalts in psychiatrischer Sicht eingetreten ist, ist offenkundig, und die gegenteilige Auffassung der Beschwerdegegnerin unhaltbar. 5.3 Auch der Standpunkt der Beschwerdegegnerin, die im Gutachten attestierte Arbeitsfähigkeit von 70 % in einer angepassten Tätigkeit habe schon bei der letztmaligen Rentenprüfung bestanden, weshalb keine Veränderung ausgewie sen sei (vorstehend E. 2.1), ist mit den Akten nicht vereinbar. Bei der letztmaligen Rentenprüfung ging die Beschwerdegegnerin ausschliess lich gestützt auf ein psychiatrisches Gutachten von einer Arbeitsfähigkeit von 70 % aus (vorstehend E. 3.7). Im Gutachten vom April 2014 hingegen wurde eine Arbeitsfähigkeit von 70 % in leidensangepasster Tätigkeit aufgrund soma tisch begründeter Einschränkungen - die aus psychiatrischer und aus polydis zi pli närer Sicht zusätzlich vermindert mit 50 % veranschlagt wurde - ange nom men (vorstehend E. 4.4). 5.4 Der Standpunkt der Beschwerdegegnerin, ein Revisionsgrund im Sinne von Art. 17 ATSG (vorstehend E. 1. 3) sei nicht ausgewiesen, erweist sich damit als unzutreffend. Vielmehr ist der Sachverhalt dahingehend erstellt, dass gestützt auf das von der Beschwerdegegnerin eingeholte polydisziplinäre Gutachten eine potentiell an spruchsrelevante Veränderung im Vergleich zum Sachverhalt, von dem die Beschwerdegegnerin bei der letzten Anspruchsprüfung ausgegangen war, aus gewiesen ist. 5.5 Die Beschwerdegegnerin hat, da sie einen Revisionsgrund verneinte, keine Invali ditätsbemessung vorgenommen. Nachdem nun jedoch feststeht, dass ein Revisionsgrund besteht (vorstehend E. 5.4), hat sie diese nachzuholen. In diesem Sinne ist die Beschwerde gutzuheissen, die angefochtene Verfügung aufzuheben und die Sache an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen. 6. 6.1 Die Verfahrenskosten gemäss Art. 69 Abs. 1 bis des Bundesgesetzes über die Invali denversicherung (IVG) sind ermessensweise auf Fr. 600.-- festzusetzen und ausgangsgemäss der Beschwerdegegnerin aufzuerlegen. 6.2 Die obsiegende und anwaltlich vertretene Beschwerdeführerin hat Anspruch auf eine Prozessentschädigung, die beim seit Anfang 2015 geltende n praxisgemäs sen Stundenansatz von Fr. 220.-- (zuzüglich Mehrwertsteuer) ermessensweise auf Fr. 2‘000.-- (inklusive Barauslagen und Mehrwertsteuer) festzusetzen ist. 6.3 Bei diesem Verfahrensausgang erweist sich der Antr a g auf einen zweiten Schrif tenwechsel ( Urk. 1 S. 1 Ziff. 3) als hinfällig. Das Gericht erkennt: 1. Die Beschwerde wird in dem Sinne gutgeheissen, dass die Verfügung der Sozialver sicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, vom 1 6. Dezember 2014 aufgehoben und die Sache zur Vornahme der Invaliditätsbemessung an diese zurückgewiesen wird. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 600.-- werden der Beschwerdegegnerin auferlegt. Rech nung und Einzahlungsschein werden der Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechts kraft zugestellt. 3. Die Beschwerdegegnerin wird verpflichtet, der Beschwerdeführerin eine Prozessent schädigung von Fr. 2'000.-- (inkl. Barauslagen und MWSt ) zu bezahlen. 4. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Rechtsanwalt Philip Stolkin - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle - Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an: - Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft) 5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Ur kunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin MosimannTiefenbacher

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich IV.2015.00144 II. Kammer Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Sager Ersatzrichterin Lienhard Gerichtsschreiberin Tiefenbacher Urteil vom 2. Juli 2015 in Sachen X.___ Beschwerdeführerin vertreten durch Rechtsanwalt Philip Stolkin Freiestrasse 76, Postfach 1223, 8032 Zürich gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin Sachverhalt: 1. 1.1 X.___, geboren 1963, Mutter von drei Kindern (Jahrgang 1983, 1994, 1996), meldete sich am 6. Juli 2009 bei der Invalidenversicherung zum Leis tungsbezug an ( Urk. 6/7). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, holte unter ande rem ein psychiatr isches Gutachten ( Urk. 6/53) ein und sprach ihr mit Verfügung vom 2 5. Juli 2012 eine halbe Rente zu, dies vom Januar 2010 und befristet bis Juni 2011 ( Urk. 6/95 = Urk. 6/106; vgl. Urk. 6/91). 1.2 Nach erneuter Anmeldung vom 2 7. Mai 2013 ( Urk. 6/111) holte die IV-Stelle unter anderem ein polydisziplinäres Gutachten ( Urk. 6/131, Urk. 6/133) ein und verneinte nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren ( Urk. 6/137, Urk. 6/146, Urk. 6/149) mit Verfügung vom 1 6. Dezember 2014 einen Rentenanspruch ( Urk. 6/152 = Urk. 2). 2. Die Versicherte erhob am 2 9. Januar 2015 Beschwerde gegen die Verfügung vom 1 6. Dezember 2014 ( Urk. 2) und beantragte, diese sei aufzuheben und es sei ihr eine Rente basierend auf einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % zuzusprechen ( Urk. 1 S. 2 Ziff. 1). Die IV-Stelle beantr agte mit Beschwerdeantwort vom 1 0. März 2015 ( Urk. 5) die Abweisung der Beschwerde, was der Beschwerdeführerin am 1 0. Juni 2015 zur Kenntnis gebracht wurde ( Urk. 12). Am 2 6. Juni 2015 zog die Beschwerdeführerin ihr Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege (vgl. Urk. 1 S. 2 Ziff. 4) zurück ( Urk. 13). Das Gericht zieht in Erwägung: 1. 1.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit ( Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den All gemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt ( Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbs unfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist ( Art. 7 Abs. 2 ATSG). 1.2 Wurde eine Rente wegen eines zu geringen Invaliditätsgrades verweigert, so ist im Falle einer erneuten Anmeldung glaubhaft zu machen, dass sich der Grad der Invalidität der versicherten Person in einer für den Anspruch erheblichen Weise geändert hat. Tritt die Verwaltung auf die Neuanmeldung ein, so hat sie die Sache materiell abzuklären und sich zu vergewissern, ob die betreffende Ver änderung des Invaliditätsgrades auch tatsächlich eingetreten ist; sie hat dem nach in analoger Weise wie bei einem Revisionsfall nach Art. 17 Abs. 1 ATSG vorzugehen (BGE 117 V 198 E. 3a, vgl. auch BGE 133 V 108 E. 5.2). Stellt sie fest, dass der Invaliditätsgrad seit Erlass der früheren rechtskräftigen Verfügung keine Veränderung erfahren hat, so weist sie das neue Gesuch ab. Im Beschwerdefall obliegt die gleiche materielle Prüfungspflicht auch dem Gericht (BGE 117 V 198 E. 3a, 109 V 108 E. 2b). 1.3 Ändert sich der Invaliditätsgrad einer Rentenbezügerin oder eines Rentenbe zügers erheblich, so wird die Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin für die Zukunft entsprechend erhöht, herabgesetzt oder aufgehoben ( Art. 17 Abs. 1 ATSG). Anlass zur Rentenrevision gibt jede wesentliche Änderung in den tat sächlichen Verhältnissen, die geeignet ist, den Invaliditätsgrad und damit den Rentenanspruch zu beeinflussen. Insbesondere ist die Rente nicht nur bei einer wesentlichen Änderung des Gesundheitszustandes, sondern auch dann revidier bar, wenn sich die erwerblichen Auswirkungen des an sich gleich gebliebenen Gesundheitszustandes erheblich verändert haben (BGE 130 V 343 E. 3.5 mit Hinweisen). Eine Veränderung der gesundheitlichen Verhältnisse liegt auch bei gleich gebliebener Diagnose vor, wenn sich ein Leiden in seiner Intensität und in seinen Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit verändert hat (Urteile des Bun desgerichts 9C_261/2009 vom 1 1. Mai 2009 E. 1.2 und I 212/03 vom 28. August 2003 E. 2.2.3). Dagegen stellt die bloss unterschiedliche Beurteilung der Auswirkungen eines im Wesentlichen unverändert gebliebenen Gesundheitszustandes auf die Ar beitsfähigkeit für sich allein genommen keinen Revisionsgrund im Sinne von Art. 17 Abs. 1 ATSG dar. 1.4 Zeitliche Vergleichsbasis für die Beurteilung einer anspruchserheblichen Ände rung des Invaliditätsgrades bilden die letzte rechtskräftige Verfügung oder der letzte rechtskräftige Einspracheentscheid, welche oder welcher auf einer materi ellen Prüfung des Rentenanspruchs mit rechtskonformer Sachverhaltsabklärung, Beweiswürdigung und Invaliditätsbemessung beruht (BGE 133 V 108; vgl. auch BGE 130 V 71 E. 3.2.3; Urteil des Bundesgerichts 9C_438/2009 vom 26. März 2010 E. 1 mit Hinweisen). 2. 2.1 Die Beschwerdegegnerin ging in der angefochtenen Verfügung ( Urk. 2) davon aus, im Jahr 2012 habe die Arbeitsfähigkeit in angepasster Tätigkeit 70 % betragen und im eingeholten Gutachten sei aus rheumatologischer Sicht eine Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit von 70 % attestiert worden, womit - da sich in psychiatrischer Hinsicht nichts geändert habe - insgesamt keine anspruchsrelevante Verschlechterung ausgewiesen sei (S. 1). 2.2 Die Beschwerdeführerin stellte sich demgegenüber auf den Standpunkt ( Urk. 1), da der letztmaligen Anspruchsprüfung ein monodisziplinäres Gutachten zugrunde gelegen habe, müssten mit dem nunmehr polydisziplinären Gutachten per se schon neue Erkenntnisse im Sinne von Revisionsgründen vorliegen (S. 10 Ziff. 25). Sodann sei damals eine Arbeitsunfähigkeit von 30 % angenommen worden; gemäss dem aktuellen Gutachten betrage die Arbeitsfähigkeit im Rah men angepasster Tätigkeiten nur noch 50 % (S. 10 Ziff. 29). 2.3 Strittig und zu prüfen ist, ob seit der im Juli 2012 erfolgten Zusprache einer bis Juni 2011 befristeten Rente eine revisionsrelevante Veränderung eingetreten ist. 3. 3.1 Vom 2. bis 2 8. Oktober 2008 weilte die Beschwerdeführerin stationär in der Kli nik Y.___, wo gemäss Bericht vom 1 1. November 20 09 als Diagnose mit Aus wirkung auf die Arbeitsfähigkeit eine rezidivierende depressive Störung, schwere Episode mit psychotischen Symptomen (ICD-10 F33.3), genannt wurde, die seit Anfang 2008 bestehe, wobei der Beginn schon wesentlich früher zu vermuten sei ( Urk. 6/26 Ziff. 2.1). 3.2 Dr. med. Z.___, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin, führte in seinem Bericht vom 1. Oktober 2009 ( Urk. 6/14) aus, dass er die Beschwerde führerin seit Januar 2004 behandle ( Ziff. 1.2). Als Diagnose nannte er eine schwere depressive Episode mit psychotischen Symptomen und einen Status nach Suizidversuch im Oktober 2008 ( Ziff. 1.1). 3.3 Am 1 9. Juli 2011 erstat tete Dr. med. A.___, Fachärztin für Neurologie sowie für Psychiatrie und Psychotherapie, ein Gutachten im Auftrag der Beschwerde gegn erin ( Urk. 6/53). Sie führte unter anderem aus, i m Untersuchungszeitpunkt imponierten kaum noch depressive Symptome. Sie halte es für gerechtfertigt, in diesem Zeitpunkt noch die Diagnose einer depressiven Störung vom Ausprägungsgrad einer leichten depressive n Episode (ICD-10 F32.0 ) zu stellen (S. 16). Zur Arbeitsfähigkeit führte die Gutachterin aus, die Explorandin sei im Unter suchungszeitpunkt in ihrem langjährigen Arbeitsverhältnis 50 % arbeitsfähig erschienen (S. 17 Mitte). In angepasster Tätigkeit scheine eine Arbeitsfähigkeit von 70 % zum Untersuchungszeitpunkt realistisch (S. 17 unten). 3.4 Am 6. Februar 2012 erfolgte eine Arthroskopie des rechten und des linken Knies ( Urk. 6/86/8-9). 3.5 Vom 1 0. bis 1 6. Februar 2012 weilte die Beschwerdeführerin stationär im Zent rum B.___, C.___, worüber am 2 3. März 2012 berichtet wurde ( Urk. 6/89 = Urk. 6/123/8-11). Als Austrittsdiagnose n wurde n unter anderem eine mittelgradige depressive Epi so de bei bekannter rezidivierender depressiver Störung (F33.1) und eine Panikstörung (ICD-10 F41.0) genannt (S. 1 unten Ziff. 1 und 2). Zur aktuellen sozialen Situation wurde ausgeführt, die Beschwerdeführerin ar beite zu 50 % in einer Mensa als Allrounderin im Service und beim Putzen (S. 4 unten). 3.6 Dr. med. D.___, Fachärztin für Arbeitsmedizin und für Allgemeine Innere Medizin, Regionaler Ärztlicher Dienst (RAD), nahm am 2 0. April 2012 Stellung ( Urk. 6/90 S. 3 f.) und führte unter anderem aus, die im Bericht der C.___ genannten Befunde seien identisch mit den von Dr. A.___ erhobenen Vor befunden (S. 3 Mitte). Die Diagnostik der C.___ sei weder begründet noch geh e sie aus den Funktionseinbussen / objektiven psychopathologischen Befunden hervor. I m Vergleich zu den Vorbefunden sei keine Verschlechterung erkennbar. P sychosoziale Belastungsfaktoren stünden überwiegend wahrscheinlich im Vor dergrund (S. 3 unten). 3.7 In der Begründung zur (befristete n ) Rentenzusprache mit Verfügung vom 2 5. Juli 2012 ( Urk. 6/91) wurde sodann ausdrücklich auf die medizinische Beurteilung gemäss dem von Dr. A.___ erst atteten Gutachten Bezug genommen (S. 2 oben) und die Beurteilung im Bericht der C.___ verworfen (S. 2 unten). 4. 4.1 Dr. Z.___ (vorstehend E. 3.2) führte in einem Zeugnis vom 3 0. Mai 2013 aus, die Beschwerdeführerin leide - unter anderem - an einer depressive n Stö rung, gegenwärtig mittelschwere bis schwere Episode ( Urk. 6/109). 4.2 Die Ärzte der Rheumaklinik des E.___ führten in ihrem Bericht vom 2 6. Juni 2013 ( Urk. 6/120/1-4) aus, sie behandelten die Be schwerdeführerin seit 2 5. Februar 2013 ( Ziff. 1.2) und nannten als Diagnose einen seit zirka 2010 bestehenden Morbus Behçet ( Ziff. 1.1). Ferner gaben sie an, sie hätten eine Arbeitsunfähigkeit von 100 % vom 2 5. Februar bis 3 0. April 2013 attestiert ( Ziff. 1.6). 4.3 Dr. Z.___ (vorstehend E. 3.2) nannte in seinem Bericht vom 5. Oktober 2013 ( Urk. 6/123/1-4) als Diagnosen eine schwere depressive Episode mit psychoti schen Symptomen, den Morbus Behçet und eine Panikstörung ( Ziff. 1.1). Aktu ell sei die Patientin für körperlich sehr leichte Tätigkeit en maximal zu 40-50 % einsetzbar ; im Haushalt sei sie zirka 60 % arbeitsfähig ( Ziff. 1.4). 4.4 Am 1 4. April 2014 erstatteten die Ärzte des F.___ ein Gutachten im Auftrag der Beschwerdegegnerin ( Urk. 6/131). Die Gutachter nannten folgende, hier leicht gekürzt angeführte Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (S. 39 Ziff. 6.1) : - Morbus Behçet - Gonarthrose beidseits - Periarthropathia humeroscapularis der rechten Schulter - rezidivierende depressive Episode, gegenwärtig mittelgradige Episode mit somatischem Syndrom (ICD-10 F33.11) - Panikstörung mittelgradig ausgeprägt (ICD-10 F41.00) Zur Arbeitsfähigkeit führten sie aus, aus somatischer Sicht sei die Versicherte aus näher dargelegten Gründen - seit Anfang 2013 als Küchenhilfe oder Putzfrau in einer Kantine auf Dauer nicht mehr einsetzbar. Auch in einer näher umschriebenen - dem Leiden angepassten Tätigkeit bestehe nur eine Arbeitsfähigkeit von 70 %. Die Einschränkung um 30 % sei schmerzbedingt durch den vermehrten Pausenbedarf beziehungsweise die verminderte Leis tungsfähigkeit zu begründen. Aus versicherungspsychiatrischer Sicht bestehe eine Einschränkung von 50 %, die sich aufgru nd der depressiven Symptomatik in der verminderte n Belastbarkeit und Anpassungsfähigkeit der Versicherten und ihrer rasche n Erschöpfbarkeit begründen lasse. Die Stresstoleranz sei durch die Panikstörung vermindert. Somit sei die Beschwerdeführerin aus interdiszip linärer Sicht aktuell auch behinderungsangepasst nur noch zu 50 % arbeitsfähig (S. 45 Ziff. 7.4). Auf Nachfrage des RAD ( Urk. 6/132) bestätigten die Gutachter am 1 4. Mai 201 4 die genannte Beurteilung ( Urk. 6/133). 4.5 Gemäss Feststellungsblatt vom 3 0. August 2014 ( Urk. 6/135) hielt Dr. D.___, RAD (vorstehend E. 3.6), am 2 2. Juli 2014 fest, aus psychiatri scher Sicht sei der Gesundheitszustand unverändert im Vergleich zu 2011/2012 (S. 5 oben). Am 3 0. Juli 2014 führte der Rechtsdienst der Beschwerdegegnerin unter ande rem aus, aus somatischer Sicht habe sich der Gesundheitszustand verschlechtert. Die im F.___ -Gutachten postulierte Verschlechterung aus psychiatrischer Sicht sei jedoch nicht nachvollziehbar. Bei der letztmaligen Abklärung sei der statio nä re Aufenthalt der Versicherten in der C.___ vom März 2012 bereits berück sich tigt worden. Ein Vergleich der bei der letztmaligen Rentenprüfung erhobe nen Befunde mit den nun erhobenen Befunden zeige, dass keine Verschlechterung ausgewiesen sei (S. 6 Mitte). 5. 5.1 Die Zusprache einer Rente im Juli 2012 und die damit verbundene Befristung per Ende Juni 2011 (vorstehend E. 3.7) erfolgte ausschliesslich gestützt auf das im Juli 2011 erstattete psychiatrische Gutachten, mit welchem eine leichte depressive Episode diagnostiziert und eine Arbeitsfähigkeit in angepasster Tätigkeit von 70 % attestiert worden war (vorstehend E. 3.3). Die im März 2012 gestellten Diagnosen (mittelgradige depressive Episode, Panik störung ) wurden damals seitens des RAD als nicht nachvollziehbar be gründet und somit nicht massgeblich bewertet (vorstehend E. 3.6) und blieben dementsprechend bei der Anspruchsprüfung unberücksichtigt. Dies wurde in der Begründung zur damals erlassenen Verfügung ausdrücklich festgehalten (vor stehend E. 3.7). 5.2 Der Standpunkt der Beschwerdegegnerin, eine Verschlechterung sei zwar aus somatischer Sicht eingetreten, nicht jedoch aus psychiatrischer Sicht (vorste hend E. 4.5), findet somit in den Akten keine Stütze. Es steht im Gegenteil fest, dass bei der Rentenbefristung im Juli 2012 dem Gut achten von Juli 2011 gefolgt, von einer leichten depressiven Episode und einer Arbeitsfähigkeit von 70 % ausgegangen wurde. Im Vergleich dazu wurde nunmehr im April 2014 im von der Beschwerdegegne rin eingeholten Gutachten aus psychiatrischer Sicht eine mittelgradige depres sive Episode und zusätzlich eine Panikstörung diagnostiziert und die daraus resultierende Einschränkung der Arbeitsfähigkeit mit 50 % beziffert. Dass damit eine potentiell anspruchsrelevante Veränderung des medizinischen Sachverhalts in psychiatrischer Sicht eingetreten ist, ist offenkundig, und die gegenteilige Auffassung der Beschwerdegegnerin unhaltbar. 5.3 Auch der Standpunkt der Beschwerdegegnerin, die im Gutachten attestierte Arbeitsfähigkeit von 70 % in einer angepassten Tätigkeit habe schon bei der letztmaligen Rentenprüfung bestanden, weshalb keine Veränderung ausgewie sen sei (vorstehend E. 2.1), ist mit den Akten nicht vereinbar. Bei der letztmaligen Rentenprüfung ging die Beschwerdegegnerin ausschliess lich gestützt auf ein psychiatrisches Gutachten von einer Arbeitsfähigkeit von 70 % aus (vorstehend E. 3.7). Im Gutachten vom April 2014 hingegen wurde eine Arbeitsfähigkeit von 70 % in leidensangepasster Tätigkeit aufgrund soma tisch begründeter Einschränkungen - die aus psychiatrischer und aus polydis zi pli närer Sicht zusätzlich vermindert mit 50 % veranschlagt wurde - ange nom men (vorstehend E. 4.4). 5.4 Der Standpunkt der Beschwerdegegnerin, ein Revisionsgrund im Sinne von Art. 17 ATSG (vorstehend E. 1. 3) sei nicht ausgewiesen, erweist sich damit als unzutreffend. Vielmehr ist der Sachverhalt dahingehend erstellt, dass gestützt auf das von der Beschwerdegegnerin eingeholte polydisziplinäre Gutachten eine potentiell an spruchsrelevante Veränderung im Vergleich zum Sachverhalt, von dem die Beschwerdegegnerin bei der letzten Anspruchsprüfung ausgegangen war, aus gewiesen ist. 5.5 Die Beschwerdegegnerin hat, da sie einen Revisionsgrund verneinte, keine Invali ditätsbemessung vorgenommen. Nachdem nun jedoch feststeht, dass ein Revisionsgrund besteht (vorstehend E. 5.4), hat sie diese nachzuholen. In diesem Sinne ist die Beschwerde gutzuheissen, die angefochtene Verfügung aufzuheben und die Sache an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen. 6. 6.1 Die Verfahrenskosten gemäss Art. 69 Abs. 1 bis des Bundesgesetzes über die Invali denversicherung (IVG) sind ermessensweise auf Fr. 600.-- festzusetzen und ausgangsgemäss der Beschwerdegegnerin aufzuerlegen. 6.2 Die obsiegende und anwaltlich vertretene Beschwerdeführerin hat Anspruch auf eine Prozessentschädigung, die beim seit Anfang 2015 geltende n praxisgemäs sen Stundenansatz von Fr. 220.-- (zuzüglich Mehrwertsteuer) ermessensweise auf Fr. 2‘000.-- (inklusive Barauslagen und Mehrwertsteuer) festzusetzen ist. 6.3 Bei diesem Verfahrensausgang erweist sich der Antr a g auf einen zweiten Schrif tenwechsel ( Urk. 1 S. 1 Ziff. 3) als hinfällig. Das Gericht erkennt: 1. Die Beschwerde wird in dem Sinne gutgeheissen, dass die Verfügung der Sozialver sicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, vom 1 6. Dezember 2014 aufgehoben und die Sache zur Vornahme der Invaliditätsbemessung an diese zurückgewiesen wird. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 600.-- werden der Beschwerdegegnerin auferlegt. Rech nung und Einzahlungsschein werden der Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechts kraft zugestellt. 3. Die Beschwerdegegnerin wird verpflichtet, der Beschwerdeführerin eine Prozessent schädigung von Fr. 2'000.-- (inkl. Barauslagen und MWSt ) zu bezahlen. 4. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Rechtsanwalt Philip Stolkin - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle - Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an: - Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft) 5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Ur kunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin MosimannTiefenbacher

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Sozialversicherungsgericht

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

des Kantons Zürich IV.2015.00144 IV.2015.00144

IV.2015.00144 II. Kammer

Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender

Sozialversicherungsrichterin Sager

Ersatzrichterin Lienhard

Gerichtsschreiberin Tiefenbacher

Urteil vom 2. Juli 2015

Urteil vom 2. Juli 2015 in Sachen

in Sachen X.___

X.___ Beschwerdeführerin

Beschwerdeführerin vertreten durch Rechtsanwalt Philip Stolkin

vertreten durch Rechtsanwalt Philip Stolkin Freiestrasse 76, Postfach 1223, 8032 Zürich

Freiestrasse 76, Postfach 1223, 8032 Zürich gegen

gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle

Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich

Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin

Beschwerdegegnerin Sachverhalt:

Sachverhalt: 1.

1. 1.1 X.___, geboren 1963, Mutter von drei Kindern (Jahrgang 1983, 1994, 1996), meldete sich am 6. Juli 2009 bei der Invalidenversicherung zum Leis tungsbezug an ( Urk. 6/7).

1.1 X.___, geboren 1963, Mutter von drei Kindern (Jahrgang 1983, 1994, 1996), meldete sich am 6. Juli 2009 bei der Invalidenversicherung zum Leis tungsbezug an ( Urk. 6/7). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, holte unter ande rem ein psychiatr isches Gutachten ( Urk. 6/53) ein und sprach ihr mit Verfügung vom 2 5. Juli 2012 eine halbe Rente zu, dies vom Januar 2010 und befristet bis Juni 2011 ( Urk. 6/95 = Urk. 6/106; vgl. Urk. 6/91).

Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, holte unter ande rem ein psychiatr isches Gutachten ( Urk. 6/53) ein und sprach ihr mit Verfügung vom 2 5. Juli 2012 eine halbe Rente zu, dies vom Januar 2010 und befristet bis Juni 2011 ( Urk. 6/95 = Urk. 6/106; vgl. Urk. 6/91). 1.2 Nach erneuter Anmeldung vom 2 7. Mai 2013 ( Urk. 6/111) holte die IV-Stelle unter anderem ein polydisziplinäres Gutachten ( Urk. 6/131, Urk. 6/133) ein und verneinte nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren ( Urk. 6/137, Urk. 6/146, Urk. 6/149) mit Verfügung vom 1 6. Dezember 2014 einen Rentenanspruch ( Urk. 6/152 = Urk. 2).

1.2 Nach erneuter Anmeldung vom 2 7. Mai 2013 ( Urk. 6/111) holte die IV-Stelle unter anderem ein polydisziplinäres Gutachten ( Urk. 6/131, Urk. 6/133) ein und verneinte nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren ( Urk. 6/137, Urk. 6/146, Urk. 6/149) mit Verfügung vom 1 6. Dezember 2014 einen Rentenanspruch ( Urk. 6/152 = Urk. 2). 2. Die Versicherte erhob am 2 9. Januar 2015 Beschwerde gegen die Verfügung vom 1 6. Dezember 2014 ( Urk. 2) und beantragte, diese sei aufzuheben und es sei ihr eine Rente basierend auf einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % zuzusprechen ( Urk. 1 S. 2 Ziff. 1).

2. Die Versicherte erhob am 2 9. Januar 2015 Beschwerde gegen die Verfügung vom 1 6. Dezember 2014 ( Urk. 2) und beantragte, diese sei aufzuheben und es sei ihr eine Rente basierend auf einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % zuzusprechen ( Urk. 1 S. 2 Ziff. 1). Die IV-Stelle beantr agte mit Beschwerdeantwort vom 1 0. März 2015 ( Urk. 5) die Abweisung der Beschwerde, was der Beschwerdeführerin am 1 0. Juni 2015 zur Kenntnis gebracht wurde ( Urk. 12).

Die IV-Stelle beantr agte mit Beschwerdeantwort vom 1 0. März 2015 ( Urk. 5) die Abweisung der Beschwerde, was der Beschwerdeführerin am 1 0. Juni 2015 zur Kenntnis gebracht wurde ( Urk. 12). Am 2 6. Juni 2015 zog die Beschwerdeführerin ihr Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege (vgl. Urk. 1 S. 2 Ziff. 4) zurück ( Urk. 13).

Am 2 6. Juni 2015 zog die Beschwerdeführerin ihr Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege (vgl. Urk. 1 S. 2 Ziff. 4) zurück ( Urk. 13). Das Gericht zieht in Erwägung:

Das Gericht zieht in Erwägung: 1.

1. 1.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit ( Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den All gemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt ( Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbs unfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist ( Art. 7 Abs. 2 ATSG).

1.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit ( Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den All gemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt ( Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbs unfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist ( Art. 7 Abs. 2 ATSG). 1.2 Wurde eine Rente wegen eines zu geringen Invaliditätsgrades verweigert, so ist im Falle einer erneuten Anmeldung glaubhaft zu machen, dass sich der Grad der Invalidität der versicherten Person in einer für den Anspruch erheblichen Weise geändert hat. Tritt die Verwaltung auf die Neuanmeldung ein, so hat sie die Sache materiell abzuklären und sich zu vergewissern, ob die betreffende Ver änderung des Invaliditätsgrades auch tatsächlich eingetreten ist; sie hat dem nach in analoger Weise wie bei einem Revisionsfall nach Art. 17 Abs. 1 ATSG vorzugehen (BGE 117 V 198 E. 3a, vgl. auch BGE 133 V 108 E. 5.2). Stellt sie fest, dass der Invaliditätsgrad seit Erlass der früheren rechtskräftigen Verfügung keine Veränderung erfahren hat, so weist sie das neue Gesuch ab. Im Beschwerdefall obliegt die gleiche materielle Prüfungspflicht auch dem Gericht (BGE 117 V 198 E. 3a, 109 V 108 E. 2b).

1.2 Wurde eine Rente wegen eines zu geringen Invaliditätsgrades verweigert, so ist im Falle einer erneuten Anmeldung glaubhaft zu machen, dass sich der Grad der Invalidität der versicherten Person in einer für den Anspruch erheblichen Weise geändert hat. Tritt die Verwaltung auf die Neuanmeldung ein, so hat sie die Sache materiell abzuklären und sich zu vergewissern, ob die betreffende Ver änderung des Invaliditätsgrades auch tatsächlich eingetreten ist; sie hat dem nach in analoger Weise wie bei einem Revisionsfall nach Art. 17 Abs. 1 ATSG vorzugehen (BGE 117 V 198 E. 3a, vgl. auch BGE 133 V 108 E. 5.2). Stellt sie fest, dass der Invaliditätsgrad seit Erlass der früheren rechtskräftigen Verfügung keine Veränderung erfahren hat, so weist sie das neue Gesuch ab. Im Beschwerdefall obliegt die gleiche materielle Prüfungspflicht auch dem Gericht (BGE 117 V 198 E. 3a, 109 V 108 E. 2b). 1.3 Ändert sich der Invaliditätsgrad einer Rentenbezügerin oder eines Rentenbe zügers erheblich, so wird die Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin für die Zukunft entsprechend erhöht, herabgesetzt oder aufgehoben ( Art. 17 Abs. 1 ATSG). Anlass zur Rentenrevision gibt jede wesentliche Änderung in den tat sächlichen Verhältnissen, die geeignet ist, den Invaliditätsgrad und damit den Rentenanspruch zu beeinflussen. Insbesondere ist die Rente nicht nur bei einer wesentlichen Änderung des Gesundheitszustandes, sondern auch dann revidier bar, wenn sich die erwerblichen Auswirkungen des an sich gleich gebliebenen Gesundheitszustandes erheblich verändert haben (BGE 130 V 343 E. 3.5 mit Hinweisen). Eine Veränderung der gesundheitlichen Verhältnisse liegt auch bei gleich gebliebener Diagnose vor, wenn sich ein Leiden in seiner Intensität und in seinen Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit verändert hat (Urteile des Bun desgerichts 9C_261/2009 vom 1 1. Mai 2009 E. 1.2 und I 212/03 vom 28. August 2003 E. 2.2.3).

1.3 Ändert sich der Invaliditätsgrad einer Rentenbezügerin oder eines Rentenbe zügers erheblich, so wird die Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin für die Zukunft entsprechend erhöht, herabgesetzt oder aufgehoben ( Art. 17 Abs. 1 ATSG). Anlass zur Rentenrevision gibt jede wesentliche Änderung in den tat sächlichen Verhältnissen, die geeignet ist, den Invaliditätsgrad und damit den Rentenanspruch zu beeinflussen. Insbesondere ist die Rente nicht nur bei einer wesentlichen Änderung des Gesundheitszustandes, sondern auch dann revidier bar, wenn sich die erwerblichen Auswirkungen des an sich gleich gebliebenen Gesundheitszustandes erheblich verändert haben (BGE 130 V 343 E. 3.5 mit Hinweisen). Eine Veränderung der gesundheitlichen Verhältnisse liegt auch bei gleich gebliebener Diagnose vor, wenn sich ein Leiden in seiner Intensität und in seinen Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit verändert hat (Urteile des Bun desgerichts 9C_261/2009 vom 1 1. Mai 2009 E. 1.2 und I 212/03 vom 28. August 2003 E. 2.2.3). Dagegen stellt die bloss unterschiedliche Beurteilung der Auswirkungen eines im Wesentlichen unverändert gebliebenen Gesundheitszustandes auf die Ar beitsfähigkeit für sich allein genommen keinen Revisionsgrund im Sinne von Art. 17 Abs. 1 ATSG dar.

Dagegen stellt die bloss unterschiedliche Beurteilung der Auswirkungen eines im Wesentlichen unverändert gebliebenen Gesundheitszustandes auf die Ar beitsfähigkeit für sich allein genommen keinen Revisionsgrund im Sinne von Art. 17 Abs. 1 ATSG dar. 1.4 Zeitliche Vergleichsbasis für die Beurteilung einer anspruchserheblichen Ände rung des Invaliditätsgrades bilden die letzte rechtskräftige Verfügung oder der letzte rechtskräftige Einspracheentscheid, welche oder welcher auf einer materi ellen Prüfung des Rentenanspruchs mit rechtskonformer Sachverhaltsabklärung, Beweiswürdigung und Invaliditätsbemessung beruht (BGE 133 V 108; vgl. auch BGE 130 V 71 E. 3.2.3; Urteil des Bundesgerichts 9C_438/2009 vom 26. März 2010 E. 1 mit Hinweisen).

1.4 Zeitliche Vergleichsbasis für die Beurteilung einer anspruchserheblichen Ände rung des Invaliditätsgrades bilden die letzte rechtskräftige Verfügung oder der letzte rechtskräftige Einspracheentscheid, welche oder welcher auf einer materi ellen Prüfung des Rentenanspruchs mit rechtskonformer Sachverhaltsabklärung, Beweiswürdigung und Invaliditätsbemessung beruht (BGE 133 V 108; vgl. auch BGE 130 V 71 E. 3.2.3; Urteil des Bundesgerichts 9C_438/2009 vom 26. März 2010 E. 1 mit Hinweisen). 2.

2. 2.1 Die Beschwerdegegnerin ging in der angefochtenen Verfügung ( Urk. 2) davon aus, im Jahr 2012 habe die Arbeitsfähigkeit in angepasster Tätigkeit 70 % betragen und im eingeholten Gutachten sei aus rheumatologischer Sicht eine Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit von 70 % attestiert worden, womit - da sich in psychiatrischer Hinsicht nichts geändert habe - insgesamt keine anspruchsrelevante Verschlechterung ausgewiesen sei (S. 1).

2.1 Die Beschwerdegegnerin ging in der angefochtenen Verfügung ( Urk. 2) davon aus, im Jahr 2012 habe die Arbeitsfähigkeit in angepasster Tätigkeit 70 % betragen und im eingeholten Gutachten sei aus rheumatologischer Sicht eine Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit von 70 % attestiert worden, womit - da sich in psychiatrischer Hinsicht nichts geändert habe - insgesamt keine anspruchsrelevante Verschlechterung ausgewiesen sei (S. 1). 2.2 Die Beschwerdeführerin stellte sich demgegenüber auf den Standpunkt ( Urk. 1), da der letztmaligen Anspruchsprüfung ein monodisziplinäres Gutachten zugrunde gelegen habe, müssten mit dem nunmehr polydisziplinären Gutachten per se schon neue Erkenntnisse im Sinne von Revisionsgründen vorliegen (S. 10 Ziff. 25). Sodann sei damals eine Arbeitsunfähigkeit von 30 % angenommen worden; gemäss dem aktuellen Gutachten betrage die Arbeitsfähigkeit im Rah men angepasster Tätigkeiten nur noch 50 % (S. 10 Ziff. 29).

2.2 Die Beschwerdeführerin stellte sich demgegenüber auf den Standpunkt ( Urk. 1), da der letztmaligen Anspruchsprüfung ein monodisziplinäres Gutachten zugrunde gelegen habe, müssten mit dem nunmehr polydisziplinären Gutachten per se schon neue Erkenntnisse im Sinne von Revisionsgründen vorliegen (S. 10 Ziff. 25). Sodann sei damals eine Arbeitsunfähigkeit von 30 % angenommen worden; gemäss dem aktuellen Gutachten betrage die Arbeitsfähigkeit im Rah men angepasster Tätigkeiten nur noch 50 % (S. 10 Ziff. 29). 2.3 Strittig und zu prüfen ist, ob seit der im Juli 2012 erfolgten Zusprache einer bis Juni 2011 befristeten Rente eine revisionsrelevante Veränderung eingetreten ist.

2.3 Strittig und zu prüfen ist, ob seit der im Juli 2012 erfolgten Zusprache einer bis Juni 2011 befristeten Rente eine revisionsrelevante Veränderung eingetreten ist. 3.

3. 3.1 Vom 2. bis 2 8. Oktober 2008 weilte die Beschwerdeführerin stationär in der Kli nik Y.___, wo gemäss Bericht vom 1 1. November 20 09 als Diagnose mit Aus wirkung auf die Arbeitsfähigkeit eine rezidivierende depressive Störung, schwere Episode mit psychotischen Symptomen (ICD-10 F33.3), genannt wurde, die seit Anfang 2008 bestehe, wobei der Beginn schon wesentlich früher zu vermuten sei ( Urk. 6/26 Ziff. 2.1).

3.1 Vom 2. bis 2 8. Oktober 2008 weilte die Beschwerdeführerin stationär in der Kli nik Y.___, wo gemäss Bericht vom 1 1. November 20 09 als Diagnose mit Aus wirkung auf die Arbeitsfähigkeit eine rezidivierende depressive Störung, schwere Episode mit psychotischen Symptomen (ICD-10 F33.3), genannt wurde, die seit Anfang 2008 bestehe, wobei der Beginn schon wesentlich früher zu vermuten sei ( Urk. 6/26 Ziff. 2.1). 3.2 Dr. med. Z.___, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin, führte in seinem Bericht vom 1. Oktober 2009 ( Urk. 6/14) aus, dass er die Beschwerde führerin seit Januar 2004 behandle ( Ziff. 1.2). Als Diagnose nannte er eine schwere depressive Episode mit psychotischen Symptomen und einen Status nach Suizidversuch im Oktober 2008 ( Ziff. 1.1).

3.2 Dr. med. Z.___, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin, führte in seinem Bericht vom 1. Oktober 2009 ( Urk. 6/14) aus, dass er die Beschwerde führerin seit Januar 2004 behandle ( Ziff. 1.2). Als Diagnose nannte er eine schwere depressive Episode mit psychotischen Symptomen und einen Status nach Suizidversuch im Oktober 2008 ( Ziff. 1.1). 3.3 Am 1 9. Juli 2011 erstat tete Dr. med. A.___, Fachärztin für Neurologie sowie für Psychiatrie und Psychotherapie, ein Gutachten im Auftrag der Beschwerde gegn erin ( Urk. 6/53).

3.3 Am 1 9. Juli 2011 erstat tete Dr. med. A.___, Fachärztin für Neurologie sowie für Psychiatrie und Psychotherapie, ein Gutachten im Auftrag der Beschwerde gegn erin ( Urk. 6/53). Sie führte unter anderem aus, i m Untersuchungszeitpunkt imponierten kaum noch depressive Symptome. Sie halte es für gerechtfertigt, in diesem Zeitpunkt noch die Diagnose einer depressiven Störung vom Ausprägungsgrad einer leichten depressive n Episode (ICD-10 F32.0 ) zu stellen (S. 16).

Sie führte unter anderem aus, i m Untersuchungszeitpunkt imponierten kaum noch depressive Symptome. Sie halte es für gerechtfertigt, in diesem Zeitpunkt noch die Diagnose einer depressiven Störung vom Ausprägungsgrad einer leichten depressive n Episode (ICD-10 F32.0 ) zu stellen (S. 16). Zur Arbeitsfähigkeit führte die Gutachterin aus, die Explorandin sei im Unter suchungszeitpunkt in ihrem langjährigen Arbeitsverhältnis 50 % arbeitsfähig erschienen (S. 17 Mitte). In angepasster Tätigkeit scheine eine Arbeitsfähigkeit von 70 % zum Untersuchungszeitpunkt realistisch (S. 17 unten).

Zur Arbeitsfähigkeit führte die Gutachterin aus, die Explorandin sei im Unter suchungszeitpunkt in ihrem langjährigen Arbeitsverhältnis 50 % arbeitsfähig erschienen (S. 17 Mitte). In angepasster Tätigkeit scheine eine Arbeitsfähigkeit von 70 % zum Untersuchungszeitpunkt realistisch (S. 17 unten). 3.4 Am 6. Februar 2012 erfolgte eine Arthroskopie des rechten und des linken Knies ( Urk. 6/86/8-9).

3.4 Am 6. Februar 2012 erfolgte eine Arthroskopie des rechten und des linken Knies ( Urk. 6/86/8-9). 3.5 Vom 1 0. bis 1 6. Februar 2012 weilte die Beschwerdeführerin stationär im Zent rum B.___, C.___, worüber am 2 3. März 2012 berichtet wurde ( Urk. 6/89 = Urk. 6/123/8-11).

3.5 Vom 1 0. bis 1 6. Februar 2012 weilte die Beschwerdeführerin stationär im Zent rum B.___, C.___, worüber am 2 3. März 2012 berichtet wurde ( Urk. 6/89 = Urk. 6/123/8-11). Als Austrittsdiagnose n wurde n unter anderem eine mittelgradige depressive Epi so de bei bekannter rezidivierender depressiver Störung (F33.1) und eine Panikstörung (ICD-10 F41.0) genannt (S. 1 unten Ziff. 1 und 2).

Als Austrittsdiagnose n wurde n unter anderem eine mittelgradige depressive Epi so de bei bekannter rezidivierender depressiver Störung (F33.1) und eine Panikstörung (ICD-10 F41.0) genannt (S. 1 unten Ziff. 1 und 2). Zur aktuellen sozialen Situation wurde ausgeführt, die Beschwerdeführerin ar beite zu 50 % in einer Mensa als Allrounderin im Service und beim Putzen (S. 4 unten).

Zur aktuellen sozialen Situation wurde ausgeführt, die Beschwerdeführerin ar beite zu 50 % in einer Mensa als Allrounderin im Service und beim Putzen (S. 4 unten). 3.6 Dr. med. D.___, Fachärztin für Arbeitsmedizin und für Allgemeine Innere Medizin, Regionaler Ärztlicher Dienst (RAD), nahm am 2 0. April 2012 Stellung ( Urk. 6/90 S. 3 f.) und führte unter anderem aus, die im Bericht der C.___ genannten Befunde seien identisch mit den von Dr. A.___ erhobenen Vor befunden (S. 3 Mitte). Die Diagnostik der C.___ sei weder begründet noch geh e sie aus den Funktionseinbussen / objektiven psychopathologischen Befunden hervor. I m Vergleich zu den Vorbefunden sei keine Verschlechterung erkennbar. P sychosoziale Belastungsfaktoren stünden überwiegend wahrscheinlich im Vor dergrund (S. 3 unten).

3.6 Dr. med. D.___, Fachärztin für Arbeitsmedizin und für Allgemeine Innere Medizin, Regionaler Ärztlicher Dienst (RAD), nahm am 2 0. April 2012 Stellung ( Urk. 6/90 S. 3 f.) und führte unter anderem aus, die im Bericht der C.___ genannten Befunde seien identisch mit den von Dr. A.___ erhobenen Vor befunden (S. 3 Mitte). Die Diagnostik der C.___ sei weder begründet noch geh e sie aus den Funktionseinbussen / objektiven psychopathologischen Befunden hervor. I m Vergleich zu den Vorbefunden sei keine Verschlechterung erkennbar. P sychosoziale Belastungsfaktoren stünden überwiegend wahrscheinlich im Vor dergrund (S. 3 unten). 3.7 In der Begründung zur (befristete n ) Rentenzusprache mit Verfügung vom 2 5. Juli 2012 ( Urk. 6/91) wurde sodann ausdrücklich auf die medizinische Beurteilung gemäss dem von Dr. A.___ erst atteten Gutachten Bezug genommen (S. 2 oben) und die Beurteilung im Bericht der C.___ verworfen (S. 2 unten).

3.7 In der Begründung zur (befristete n ) Rentenzusprache mit Verfügung vom 2 5. Juli 2012 ( Urk. 6/91) wurde sodann ausdrücklich auf die medizinische Beurteilung gemäss dem von Dr. A.___ erst atteten Gutachten Bezug genommen (S. 2 oben) und die Beurteilung im Bericht der C.___ verworfen (S. 2 unten). 4.

4. 4.1 Dr. Z.___ (vorstehend E. 3.2) führte in einem Zeugnis vom 3 0. Mai 2013 aus, die Beschwerdeführerin leide - unter anderem - an einer depressive n Stö rung, gegenwärtig mittelschwere bis schwere Episode ( Urk. 6/109).

4.1 Dr. Z.___ (vorstehend E. 3.2) führte in einem Zeugnis vom 3 0. Mai 2013 aus, die Beschwerdeführerin leide - unter anderem - an einer depressive n Stö rung, gegenwärtig mittelschwere bis schwere Episode ( Urk. 6/109). 4.2 Die Ärzte der Rheumaklinik des E.___ führten in ihrem Bericht vom 2 6. Juni 2013 ( Urk. 6/120/1-4) aus, sie behandelten die Be schwerdeführerin seit 2 5. Februar 2013 ( Ziff. 1.2) und nannten als Diagnose einen seit zirka 2010 bestehenden Morbus Behçet ( Ziff. 1.1). Ferner gaben sie an, sie hätten eine Arbeitsunfähigkeit von 100 % vom 2 5. Februar bis 3 0. April 2013 attestiert ( Ziff. 1.6).

4.2 Die Ärzte der Rheumaklinik des E.___ führten in ihrem Bericht vom 2 6. Juni 2013 ( Urk. 6/120/1-4) aus, sie behandelten die Be schwerdeführerin seit 2 5. Februar 2013 ( Ziff. 1.2) und nannten als Diagnose einen seit zirka 2010 bestehenden Morbus Behçet ( Ziff. 1.1). Ferner gaben sie an, sie hätten eine Arbeitsunfähigkeit von 100 % vom 2 5. Februar bis 3 0. April 2013 attestiert ( Ziff. 1.6). 4.3 Dr. Z.___ (vorstehend E. 3.2) nannte in seinem Bericht vom 5. Oktober 2013 ( Urk. 6/123/1-4) als Diagnosen eine schwere depressive Episode mit psychoti schen Symptomen, den Morbus Behçet und eine Panikstörung ( Ziff. 1.1). Aktu ell sei die Patientin für körperlich sehr leichte Tätigkeit en maximal zu 40-50 % einsetzbar ; im Haushalt sei sie zirka 60 % arbeitsfähig ( Ziff. 1.4).

4.3 Dr. Z.___ (vorstehend E. 3.2) nannte in seinem Bericht vom 5. Oktober 2013 ( Urk. 6/123/1-4) als Diagnosen eine schwere depressive Episode mit psychoti schen Symptomen, den Morbus Behçet und eine Panikstörung ( Ziff. 1.1). Aktu ell sei die Patientin für körperlich sehr leichte Tätigkeit en maximal zu 40-50 % einsetzbar ; im Haushalt sei sie zirka 60 % arbeitsfähig ( Ziff. 1.4). 4.4 Am 1 4. April 2014 erstatteten die Ärzte des F.___ ein Gutachten im Auftrag der Beschwerdegegnerin ( Urk. 6/131).

4.4 Am 1 4. April 2014 erstatteten die Ärzte des F.___ ein Gutachten im Auftrag der Beschwerdegegnerin ( Urk. 6/131). Die Gutachter nannten folgende, hier leicht gekürzt angeführte Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (S. 39 Ziff. 6.1) :

Die Gutachter nannten folgende, hier leicht gekürzt angeführte Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (S. 39 Ziff. 6.1) : - Morbus Behçet

Morbus Behçet - Gonarthrose beidseits

Gonarthrose beidseits - Periarthropathia humeroscapularis der rechten Schulter

Periarthropathia humeroscapularis der rechten Schulter - rezidivierende depressive Episode, gegenwärtig mittelgradige Episode mit somatischem Syndrom (ICD-10 F33.11)

rezidivierende depressive Episode, gegenwärtig mittelgradige Episode mit somatischem Syndrom (ICD-10 F33.11) - Panikstörung mittelgradig ausgeprägt (ICD-10 F41.00)

Panikstörung mittelgradig ausgeprägt (ICD-10 F41.00) Zur Arbeitsfähigkeit führten sie aus, aus somatischer Sicht sei die Versicherte aus näher dargelegten Gründen - seit Anfang 2013 als Küchenhilfe oder Putzfrau in einer Kantine auf Dauer nicht mehr einsetzbar. Auch in einer näher umschriebenen - dem Leiden angepassten Tätigkeit bestehe nur eine Arbeitsfähigkeit von 70 %. Die Einschränkung um 30 % sei schmerzbedingt durch den vermehrten Pausenbedarf beziehungsweise die verminderte Leis tungsfähigkeit zu begründen. Aus versicherungspsychiatrischer Sicht bestehe eine Einschränkung von 50 %, die sich aufgru nd der depressiven Symptomatik in der verminderte n Belastbarkeit und Anpassungsfähigkeit der Versicherten und ihrer rasche n Erschöpfbarkeit begründen lasse. Die Stresstoleranz sei durch die Panikstörung vermindert. Somit sei die Beschwerdeführerin aus interdiszip linärer Sicht aktuell auch behinderungsangepasst nur noch zu 50 % arbeitsfähig (S. 45 Ziff. 7.4).

Zur Arbeitsfähigkeit führten sie aus, aus somatischer Sicht sei die Versicherte aus näher dargelegten Gründen - seit Anfang 2013 als Küchenhilfe oder Putzfrau in einer Kantine auf Dauer nicht mehr einsetzbar. Auch in einer näher umschriebenen - dem Leiden angepassten Tätigkeit bestehe nur eine Arbeitsfähigkeit von 70 %. Die Einschränkung um 30 % sei schmerzbedingt durch den vermehrten Pausenbedarf beziehungsweise die verminderte Leis tungsfähigkeit zu begründen. Aus versicherungspsychiatrischer Sicht bestehe eine Einschränkung von 50 %, die sich aufgru nd der depressiven Symptomatik in der verminderte n Belastbarkeit und Anpassungsfähigkeit der Versicherten und ihrer rasche n Erschöpfbarkeit begründen lasse. Die Stresstoleranz sei durch die Panikstörung vermindert. Somit sei die Beschwerdeführerin aus interdiszip linärer Sicht aktuell auch behinderungsangepasst nur noch zu 50 % arbeitsfähig (S. 45 Ziff. 7.4). Auf Nachfrage des RAD ( Urk. 6/132) bestätigten die Gutachter am 1 4. Mai 201 4 die genannte Beurteilung ( Urk. 6/133).

Auf Nachfrage des RAD ( Urk. 6/132) bestätigten die Gutachter am 1 4. Mai 201 4 die genannte Beurteilung ( Urk. 6/133). 4.5 Gemäss Feststellungsblatt vom 3 0. August 2014 ( Urk. 6/135) hielt Dr. D.___, RAD (vorstehend E. 3.6), am 2 2. Juli 2014 fest, aus psychiatri scher Sicht sei der Gesundheitszustand unverändert im Vergleich zu 2011/2012 (S. 5 oben).

4.5 Gemäss Feststellungsblatt vom 3 0. August 2014 ( Urk. 6/135) hielt Dr. D.___, RAD (vorstehend E. 3.6), am 2 2. Juli 2014 fest, aus psychiatri scher Sicht sei der Gesundheitszustand unverändert im Vergleich zu 2011/2012 (S. 5 oben). Am 3 0. Juli 2014 führte der Rechtsdienst der Beschwerdegegnerin unter ande rem aus, aus somatischer Sicht habe sich der Gesundheitszustand verschlechtert. Die im F.___ -Gutachten postulierte Verschlechterung aus psychiatrischer Sicht sei jedoch nicht nachvollziehbar. Bei der letztmaligen Abklärung sei der statio nä re Aufenthalt der Versicherten in der C.___ vom März 2012 bereits berück sich tigt worden. Ein Vergleich der bei der letztmaligen Rentenprüfung erhobe nen Befunde mit den nun erhobenen Befunden zeige, dass keine Verschlechterung ausgewiesen sei (S. 6 Mitte).

Am 3 0. Juli 2014 führte der Rechtsdienst der Beschwerdegegnerin unter ande rem aus, aus somatischer Sicht habe sich der Gesundheitszustand verschlechtert. Die im F.___ -Gutachten postulierte Verschlechterung aus psychiatrischer Sicht sei jedoch nicht nachvollziehbar. Bei der letztmaligen Abklärung sei der statio nä re Aufenthalt der Versicherten in der C.___ vom März 2012 bereits berück sich tigt worden. Ein Vergleich der bei der letztmaligen Rentenprüfung erhobe nen Befunde mit den nun erhobenen Befunden zeige, dass keine Verschlechterung ausgewiesen sei (S. 6 Mitte). 5.

5. 5.1 Die Zusprache einer Rente im Juli 2012 und die damit verbundene Befristung per Ende Juni 2011 (vorstehend E. 3.7) erfolgte ausschliesslich gestützt auf das im Juli 2011 erstattete psychiatrische Gutachten, mit welchem eine leichte depressive Episode diagnostiziert und eine Arbeitsfähigkeit in angepasster Tätigkeit von 70 % attestiert worden war (vorstehend E. 3.3).

5.1 Die Zusprache einer Rente im Juli 2012 und die damit verbundene Befristung per Ende Juni 2011 (vorstehend E. 3.7) erfolgte ausschliesslich gestützt auf das im Juli 2011 erstattete psychiatrische Gutachten, mit welchem eine leichte depressive Episode diagnostiziert und eine Arbeitsfähigkeit in angepasster Tätigkeit von 70 % attestiert worden war (vorstehend E. 3.3). Die im März 2012 gestellten Diagnosen (mittelgradige depressive Episode, Panik störung ) wurden damals seitens des RAD als nicht nachvollziehbar be gründet und somit nicht massgeblich bewertet (vorstehend E. 3.6) und blieben dementsprechend bei der Anspruchsprüfung unberücksichtigt. Dies wurde in der Begründung zur damals erlassenen Verfügung ausdrücklich festgehalten (vor stehend E. 3.7).

Die im März 2012 gestellten Diagnosen (mittelgradige depressive Episode, Panik störung ) wurden damals seitens des RAD als nicht nachvollziehbar be gründet und somit nicht massgeblich bewertet (vorstehend E. 3.6) und blieben dementsprechend bei der Anspruchsprüfung unberücksichtigt. Dies wurde in der Begründung zur damals erlassenen Verfügung ausdrücklich festgehalten (vor stehend E. 3.7). 5.2 Der Standpunkt der Beschwerdegegnerin, eine Verschlechterung sei zwar aus somatischer Sicht eingetreten, nicht jedoch aus psychiatrischer Sicht (vorste hend E. 4.5), findet somit in den Akten keine Stütze.

5.2 Der Standpunkt der Beschwerdegegnerin, eine Verschlechterung sei zwar aus somatischer Sicht eingetreten, nicht jedoch aus psychiatrischer Sicht (vorste hend E. 4.5), findet somit in den Akten keine Stütze. Es steht im Gegenteil fest, dass bei der Rentenbefristung im Juli 2012 dem Gut achten von Juli 2011 gefolgt, von einer leichten depressiven Episode und einer Arbeitsfähigkeit von 70 % ausgegangen wurde.

Es steht im Gegenteil fest, dass bei der Rentenbefristung im Juli 2012 dem Gut achten von Juli 2011 gefolgt, von einer leichten depressiven Episode und einer Arbeitsfähigkeit von 70 % ausgegangen wurde. Im Vergleich dazu wurde nunmehr im April 2014 im von der Beschwerdegegne rin eingeholten Gutachten aus psychiatrischer Sicht eine mittelgradige depres sive Episode und zusätzlich eine Panikstörung diagnostiziert und die daraus resultierende Einschränkung der Arbeitsfähigkeit mit 50 % beziffert.

Im Vergleich dazu wurde nunmehr im April 2014 im von der Beschwerdegegne rin eingeholten Gutachten aus psychiatrischer Sicht eine mittelgradige depres sive Episode und zusätzlich eine Panikstörung diagnostiziert und die daraus resultierende Einschränkung der Arbeitsfähigkeit mit 50 % beziffert. Dass damit eine potentiell anspruchsrelevante Veränderung des medizinischen Sachverhalts in psychiatrischer Sicht eingetreten ist, ist offenkundig, und die gegenteilige Auffassung der Beschwerdegegnerin unhaltbar.

Dass damit eine potentiell anspruchsrelevante Veränderung des medizinischen Sachverhalts in psychiatrischer Sicht eingetreten ist, ist offenkundig, und die gegenteilige Auffassung der Beschwerdegegnerin unhaltbar. 5.3 Auch der Standpunkt der Beschwerdegegnerin, die im Gutachten attestierte Arbeitsfähigkeit von 70 % in einer angepassten Tätigkeit habe schon bei der letztmaligen Rentenprüfung bestanden, weshalb keine Veränderung ausgewie sen sei (vorstehend E. 2.1), ist mit den Akten nicht vereinbar.

5.3 Auch der Standpunkt der Beschwerdegegnerin, die im Gutachten attestierte Arbeitsfähigkeit von 70 % in einer angepassten Tätigkeit habe schon bei der letztmaligen Rentenprüfung bestanden, weshalb keine Veränderung ausgewie sen sei (vorstehend E. 2.1), ist mit den Akten nicht vereinbar. Bei der letztmaligen Rentenprüfung ging die Beschwerdegegnerin ausschliess lich gestützt auf ein psychiatrisches Gutachten von einer Arbeitsfähigkeit von 70 % aus (vorstehend E. 3.7). Im Gutachten vom April 2014 hingegen wurde eine Arbeitsfähigkeit von 70 % in leidensangepasster Tätigkeit aufgrund soma tisch begründeter Einschränkungen - die aus psychiatrischer und aus polydis zi pli närer Sicht zusätzlich vermindert mit 50 % veranschlagt wurde - ange nom men (vorstehend E. 4.4).

Bei der letztmaligen Rentenprüfung ging die Beschwerdegegnerin ausschliess lich gestützt auf ein psychiatrisches Gutachten von einer Arbeitsfähigkeit von 70 % aus (vorstehend E. 3.7). Im Gutachten vom April 2014 hingegen wurde eine Arbeitsfähigkeit von 70 % in leidensangepasster Tätigkeit aufgrund soma tisch begründeter Einschränkungen - die aus psychiatrischer und aus polydis zi pli närer Sicht zusätzlich vermindert mit 50 % veranschlagt wurde - ange nom men (vorstehend E. 4.4). 5.4 Der Standpunkt der Beschwerdegegnerin, ein Revisionsgrund im Sinne von Art. 17 ATSG (vorstehend E. 1. 3) sei nicht ausgewiesen, erweist sich damit als unzutreffend.

5.4 Der Standpunkt der Beschwerdegegnerin, ein Revisionsgrund im Sinne von Art. 17 ATSG (vorstehend E. 1. 3) sei nicht ausgewiesen, erweist sich damit als unzutreffend. Vielmehr ist der Sachverhalt dahingehend erstellt, dass gestützt auf das von der Beschwerdegegnerin eingeholte polydisziplinäre Gutachten eine potentiell an spruchsrelevante Veränderung im Vergleich zum Sachverhalt, von dem die Beschwerdegegnerin bei der letzten Anspruchsprüfung ausgegangen war, aus gewiesen ist.

Vielmehr ist der Sachverhalt dahingehend erstellt, dass gestützt auf das von der Beschwerdegegnerin eingeholte polydisziplinäre Gutachten eine potentiell an spruchsrelevante Veränderung im Vergleich zum Sachverhalt, von dem die Beschwerdegegnerin bei der letzten Anspruchsprüfung ausgegangen war, aus gewiesen ist. 5.5 Die Beschwerdegegnerin hat, da sie einen Revisionsgrund verneinte, keine Invali ditätsbemessung vorgenommen. Nachdem nun jedoch feststeht, dass ein Revisionsgrund besteht (vorstehend E. 5.4), hat sie diese nachzuholen.

5.5 Die Beschwerdegegnerin hat, da sie einen Revisionsgrund verneinte, keine Invali ditätsbemessung vorgenommen. Nachdem nun jedoch feststeht, dass ein Revisionsgrund besteht (vorstehend E. 5.4), hat sie diese nachzuholen. In diesem Sinne ist die Beschwerde gutzuheissen, die angefochtene Verfügung aufzuheben und die Sache an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen.

In diesem Sinne ist die Beschwerde gutzuheissen, die angefochtene Verfügung aufzuheben und die Sache an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen. 6.

6. 6.1 Die Verfahrenskosten gemäss Art. 69 Abs. 1 bis des Bundesgesetzes über die Invali denversicherung (IVG) sind ermessensweise auf Fr. 600.-- festzusetzen und ausgangsgemäss der Beschwerdegegnerin aufzuerlegen.

6.1 Die Verfahrenskosten gemäss Art. 69 Abs. 1 bis des Bundesgesetzes über die Invali denversicherung (IVG) sind ermessensweise auf Fr. 600.-- festzusetzen und ausgangsgemäss der Beschwerdegegnerin aufzuerlegen. 6.2 Die obsiegende und anwaltlich vertretene Beschwerdeführerin hat Anspruch auf eine Prozessentschädigung, die beim seit Anfang 2015 geltende n praxisgemäs sen Stundenansatz von Fr. 220.-- (zuzüglich Mehrwertsteuer) ermessensweise auf Fr. 2‘000.-- (inklusive Barauslagen und Mehrwertsteuer) festzusetzen ist.

6.2 Die obsiegende und anwaltlich vertretene Beschwerdeführerin hat Anspruch auf eine Prozessentschädigung, die beim seit Anfang 2015 geltende n praxisgemäs sen Stundenansatz von Fr. 220.-- (zuzüglich Mehrwertsteuer) ermessensweise auf Fr. 2‘000.-- (inklusive Barauslagen und Mehrwertsteuer) festzusetzen ist. 6.3 Bei diesem Verfahrensausgang erweist sich der Antr a g auf einen zweiten Schrif tenwechsel ( Urk. 1 S. 1 Ziff. 3) als hinfällig.

6.3 Bei diesem Verfahrensausgang erweist sich der Antr a g auf einen zweiten Schrif tenwechsel ( Urk. 1 S. 1 Ziff. 3) als hinfällig. Das Gericht erkennt:

Das Gericht erkennt: 1. Die Beschwerde wird in dem Sinne gutgeheissen, dass die Verfügung der Sozialver sicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, vom 1 6. Dezember 2014 aufgehoben und die Sache zur Vornahme der Invaliditätsbemessung an diese zurückgewiesen wird.

1. Die Beschwerde wird in dem Sinne gutgeheissen, dass die Verfügung der Sozialver sicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, vom 1 6. Dezember 2014 aufgehoben und die Sache zur Vornahme der Invaliditätsbemessung an diese zurückgewiesen wird. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 600.-- werden der Beschwerdegegnerin auferlegt. Rech nung und Einzahlungsschein werden der Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechts kraft zugestellt.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 600.-- werden der Beschwerdegegnerin auferlegt. Rech nung und Einzahlungsschein werden der Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechts kraft zugestellt. 3. Die Beschwerdegegnerin wird verpflichtet, der Beschwerdeführerin eine Prozessent schädigung von Fr. 2'000.-- (inkl. Barauslagen und MWSt ) zu bezahlen.

3. Die Beschwerdegegnerin wird verpflichtet, der Beschwerdeführerin eine Prozessent schädigung von Fr. 2'000.-- (inkl. Barauslagen und MWSt ) zu bezahlen. 4. Zustellung gegen Empfangsschein an:

4. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Rechtsanwalt Philip Stolkin

Rechtsanwalt Philip Stolkin - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle

Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle - Bundesamt für Sozialversicherungen

Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an:

sowie an: - Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)

Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft) 5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG).

5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen.

Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Ur kunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG).

Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Ur kunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin

MosimannTiefenbacher