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Karfiol und Brokkoli - ein unschlagbares Duo
Der Karfiol, Brassica oleracea, in Deutschland als Blumenkohl bekannt, gehört zur Familie der Kreuzblütengewächse (Brassicaceae). Er ist unter anderem sehr eng mit dem Brokkoli verwandt. Beide Gemüsesorten sind reich an Vitaminen, Mineralstoffen und wertvollen sekundären Pflanzenstoffen.
Ein Inhaltsstoff sollte jedoch besondere Erwähnung finden. Und zwar das in Brokkoli in grossen Mengen vorhandene Sulforaphan. Eine Publikation aus dem Jahr 2009 in Nutrition and Cancer belegte die hemmende Wirkung auf die Entstehung von Darmkrebszellen. Nachfolgend konnte die Wirkung von Sulforaphan auf Krebszellen (Magen, Lunge, Harnblase und Prostata) in vielen anderen Studien unterstrichen werden.
Die Anzahl der sekundären Pflanzenstoffe, die in diesen beiden „Wundergemüsesorten“ enthalten ist, geht weit über die Sulforaphane, Kaempferole oder auch das bereits erwähnte Quercetin hinaus und ist auch heute noch unbekannt.
Versuche zeigen, dass die in den Kreuzblütengewächsen enthaltenen Pflanzenstoffe gezielt Leberzellen schützen und die Wirkung vieler antioxidativer Enzymsysteme steigern können.