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Das Wichtigste in Kürze
- 2019 hat Lindsey Vonn ihre Karriere als Skirennfahrerin beendet.
- In einem Interview spricht die Amerikanerin nun über psychische Probleme.
- Darin erklärt die 37-Jährige, wie sie mit Depressionen umzugehen lernte.
Immer wieder wird Vonn aber von Verletzungen heimgesucht. Während ihrer 19-jährigen Laufbahn muss sie sich mehreren Knie-Operationen unterziehen lassen und erleidet eine schwere Hirnerschütterung. 2019 beendet sie ihre Karriere.
«Ich wollte einfach nicht aufstehen»
Später gibt die Amerikanerin preis, dass sie während ihrer Zeit als Skirennfahrerin mit mentalen Problemen zu kämpfen hatte. In einem Interview mit «CNBC» spricht Vonn nun ausführlich über ihre psychische Gesundheit.
«Ich leide unter Depressionen, seit ich ein Teenager war», so die 37-Jährige. An manchen Tagen sei sie kaum aus dem Bett gekommen. «Meine Physiotherapeutin musste mich manchmal aus dem Bett zerren. Ich wollte einfach nicht aufstehen», bekräftigt Lindsey Vonn.
Sie habe es für sinnlos gehalten, weil sie sich immer wieder verletzte. «Nach einer gewissen Zeit ist es schwer zu erkennen, ob es ein Licht am Ende des Tunnels gibt.»
«Auf die kleinen Erfolge fokussiert»
Einen Mental-Coach habe sie indes nie gehabt. Aber: «Ich habe einfach durch Versuch und Irrtum einen Weg gefunden, mit dem Druck umzugehen.» Sie hätte sich immer wieder gesagt, dass sie es schaffen würde.
«Ich glaube, meine Form der Meditation war das Schlafen, ich habe viele Nickerchen gemacht», sagt Lindsey Vonn. Es sei ihre Art gewesen, sich nach dem Stress und den Wettkämpfen zu beruhigen. Zudem habe sie ein Tagebuch geführt, in dem sie sich tägliche Ziele setzte.
Vermissen Sie Lindsey Vonn im Ski-Rennsport?
«Ich habe mich auf die kleinen Erfolge fokussiert, um mich positiv und motiviert zu halten», sagt die 82-fache Weltcupsiegerin. Alle Menschen hätten ihre eigenen Dinge, die sie brauchen. «Es geht darum, die Dinge zu finden, die einem helfen, positiv zu bleiben.»
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Brauchen Sie Hilfe?
Sind Sie selbst depressiv oder haben Sie Selbstmordgedanken? Dann kontaktieren Sie bitte umgehend die Dargebotene Hand (www.143.ch).
Unter der kostenlosen Hotline 143 erhalten Sie anonym und rund um die Uhr Hilfe von Beratern. Diese können die Auswege aus schwierigen Situationen aufzeigen. Auch eine Kontaktaufnahme über einen Einzelchat oder anonyme Beratung via E-Mail ist möglich.