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Zentrumsüberbauung Niederholz, Baufeld A, Riehen, 2015–2018
Das Grundstück der Zentrumsüberbauung teilt sich in zwei Baufelder auf: Für das Baufeld A ist ein Gewerbegebäude geplant, das die Flexibilität für verschiedene Nutzungen aufweist. Für das Baufeld B ist ein Wohnhaus geplant.
Das Zentrumsgebäude und das Wohnhaus werden über den gemeinsamen Hofraum erschlossen. Ihre Erschliessungskerne bilden ein Vis-à-vis mit klarer Adressierung, was die kommunikative Beziehung beider Häuser sowie das Bespielen des Zwischenraumes unterstützt.
Nach Abschluss des Vorprojekts beider Baufelder wurde von uns das Gewerbegebäude weiterbearbeitet und realisiert.
Zum öffentlichen Raum hin wird ein grosszügiger Platz geschaffen, der durch die Weiterführung der Baumallee räumlich gefasst wird. Dorthin wendet sich das Haus mit seiner repräsentativen Schaufassade, welche die öffentlichen Nutzungen im Erdgeschoss deutlich macht.
Der Sockel wird zum Platz hin räumlich zurückversetzt und schafft mit dieser Fuge einen selbstverständlichen Übergang von Aussen nach Innen.
Der repräsentative Ausdruck des Gebäudes wird durch eine vorfabrizierte Betonfassade erreicht, welche mit liegenden und stehenden Elementen als plastisches Relief in Erscheinung tritt.
Zum Platz hin ist die Fassade als Schaufassade mit einem weiten Raster, zur Seite und zum Hof mit einem engeren Raster-Abstand ausformuliert.
Adresse
Gotenstrasse 84, Riehen
Auftragsart
Studienauftrag 2015, 1. Preis
Planung und Ausführung 2016–2018
Bauherrschaft
St. Clara Stiftung, Basel
Raumprogramm
Büro und Gewerbe (Grundausbau, ohne Mieterausbau)
Architektur
Jakob Steib, Michael Geschwentner
Projektteam
Natalie Bachmann, Simone Liner