Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03124.jsonl.gz/2417

Mutter – Okaasan
Japan 1952, 98', DCP, Jap/d. Regie Mikio Naruse. Drehbuch Yuko Mizuki. Mit Kinuyo Tanaka, Kyoko Kagawa, Eiji Okada, Daisuke Kato.
«Neben ihren zahlreichen Rollen auf der Leinwand – von der Karrierefrau über die Prostituierte bis hin zur radikalen Feministin – spielte Tanaka seit den frühen 1940er-Jahren immer wieder Mutterfiguren, und dies vielleicht nie so einprägsam wie in Mikio Naruses Beitrag zum Genre des Haha-mono (‹Mutterfilm›). Als eines der wenigen Werke des Regisseurs, die im Westen in die Kinos kamen, machte Mutter – Okaasan die Schauspielerin international bekannt. Sie spielt eine geplagte, aber dennoch unabhängige Matriarchin im Nachkriegsjapan, die für ihre vier Kinder sorgt. Mit ihrer herzzerreissenden Darstellung des anhaltenden Schmerzes des Verlustes vermittelt Tanaka mit einem Blick eine ganze Welt von Gefühlen.» Lili Hinstin, Lincoln Center