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Nikkei-Zeitung hat am 29. November über den kulturellen Austausch zwischen dem von der Katastrophen betroffenen Gebiet und ausländischen Instituten berichtet. Er trägt sicherlich zum Wiederaufbau der Seele bei.
Anfangs November kamen Mitglieder der weltberühmten Wiener Philharmoniker in die Präfektur Miyagi und gaben 120 Kindern ein Workshop. Sie spielen in Juniororchester Sendai. Eine 16-jährige Geigerspielerin sagte nach dem Workshop: „Ich bin glücklich, dass wir von den Musikern, die nur im Fernsehen zu sehen sind, eine Unterricht erhalten haben. Ich will schnell Fortschritte machen und im zerstörten Gebiet spielen, um den Leuten dort Lebenskraft zu geben.“
Der Orchester will nun jedes Jahr Mitglieder zum betroffenen Gebiet senden. Das Projekt dauert vorläufig fünf Jahre.
Auch Louvremuseum besuchte Tohoku. Vom April bis September führte das bekannte Pariser Museum in den Präfekturen Iwate, Miyagi und Fukushima eine Wanderausstellung „Massage vom Louvremuseum“ durch. Mit dem Thema „Begegnung“ wurden 23 Werke gezeigt, insgesamt 67’000 Besucher haben die Kunst genossen.
Im Rahmen des Filmfestivals Morioka (Präf. Iwate) wurde der Film „Rebirth“ vorgeführt. Der amerikanische Regisseur Jim Whitaker verfolgte die Hinterbliebenen der Opfer der Terroranschläge vom 11. September 2001. Er war am Festival persönlich anwesend und sagte: „Ich habe von der Nähe beobachtet, wie die Hinterbliebenen die Trauer überwindet haben. Ich hoffe, dass sie auch die Hoffnung nicht verlieren.“