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Die Rivalität zwischen Großmächten ist häufig durch Allianzen und Gegenallianzen gekennzeichnet, an denen kleinere Länder auf beiden Seiten der Rivalität beteiligt sind. Großmächte neigen daher dazu, einen Wettlauf um immer mehr Verbündete auf ihrer Seite auszutragen. Genau dies geschieht im asiatisch-pazifischen Raum, wo die so genannte „Indo-Pazifik-Strategie“ der USA Kräfte von Allianzen und Gegenallianzen ausgelöst hat. Die „Indo-Pazifik-Strategie“ zielt weitgehend darauf ab, die USA in der Region zu verankern, um dem zunehmenden wirtschaftlichen und politischen Einfluss Russlands und Chinas entgegenzuwirken. Sie zielt darauf ab, Bedingungen zu schaffen, die eine langfristige US-Dominanz in der Region erleichtern und so den Aufstieg Russlands und Chinas auf ein Niveau verhindern würden, bei dem die US-Dominanz bedeutungslos wird. Russland und China wollen andererseits sicherstellen, dass die USA wirksam daran gehindert werden, politische Spaltungen in einer Region zu schaffen, die ansonsten durch eine bemerkenswerte regionale Verbundenheit gekennzeichnet ist, wie die ASEAN. Die ASEAN wurde 1967 von Thailand, Indonesien, Malaysia, den Philippinen und Singapur gegründet.
Russland und China haben dementsprechend begonnen, Schritte zu unternehmen die ihre Vision der Einheit gegenüber der Spaltung, die die US-Strategie vorschlägt, umzusetzen. Genau dies war die Botschaft des jüngsten Treffens der russischen und chinesischen Außenminister. Sie sprengten die „Indo-Pazifik-Strategie“ der USA. Lawrow sagte:…..