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Nach der Übersetzung aus dem Hebräischen von Golgatha benannt, bezieht sich der Name des neuen Projekts von Victor Griffin auf die Hinrichtunsstätte, wo gemäss der Bibel auch Jesus am Kreuz starb.
Mit der von ihm gegründeten Band Death Row, später mit Pentagram, und als Gastmusiker mit Cathedral auf ihrer 90er-Tour mit Black Sabbath, hatte der Gitarrist Doom-Geschichte geschrieben. Nach seinem Ausstieg aus Pentagram, zog er sich eine Weile zurück, bevor er 2000 mit Place Of Skulls eine neue Band formierte, mit dem ursprünglichen Death Row-Bassisten Lee Abney und dem Schlagzeuger Tim Tomaselli.
Das Debut-Album «Nailed» wurde noch für Man’s Ruin produziert, kurz bevor das Label einging, und mit Southern Lord, dem von Greg Anderson (Sunn 0))), ex-Goatsnake, Thorr’s Hammer) gegründeten, auf Doom-Metal spezialisierten Label, welches eben den Saint Vitus-Klassiker «V» neu herausgebracht hat, und auf dem auch Bands wie Grief, die japanischen Boris, Khanate, Church Of Misery etc. zuhause sind, hat das Projekt eine angemessene Heimat gefunden.
Nach dem Debut von 2001, welches mit den zu erwartenden, schweren, lastenden und doch treibenden Nummern aufwartete, und mit einer Doom-Version von «Don’t Let Me Be Misunderstood», dem Stück von Nina Simone, welches unter anderem schon von den Animals gecovert worden war, überraschte, hat Southern Lord jetzt auch das Nachfolge-Album «With Vision» herausgebracht.
Hier hat sich zu Griffin ein weiterer alter Kumpel und ein weiteres Schwergewicht des Doom-Genres gesellt, indem er sich Gitarrenarbeit, Songwriting und Stimm-Parts mit Scott «Wino» Weinrich teilt, dem Obsessed-Begründer, langjährigen Frontmann von St. Vitus, Kopf der mittlerweile aufgelösten Spirit Caravan (r.i.p.), zur Zeit auch mit dem neuen Projekt The Hidden Hand aktiv.
Auf deren letzten Tour durch Europa wurden The Hidden Hand unterstützt durch die italienische Band Alix, zu deren Charakteristik gehört, dass die Stimme von einer Frontfrau kommt, und welche nun auch auf der Tour von Place Of Skulls mit dabei ist. Da passt gut, dass mit shEver gar ein Quartett von Frauen mit ihrem Doom den Abend eröffnet.