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Nach Artikel 56a des Tierseuchengesetzes müssen seit dem 1. Januar 2014 alle Schweizer Schlachtbetriebe auf jedem zur Schlachtung gebrachten Tier eine Schlachtabgabe erheben. Bei Tieren der Rindergattung beträgt diese 2.70 Franken. Die Erträge aus der Schlachtabgabe (rund drei Millionen Franken) werden vom Bund vollumfänglich zweckgebunden für die Finanzierung von Überwachungsprogrammen (Tierseuchenprävention) eingesetzt. Die Schlachtbetriebe verrechnen die Schlachtabgabe direkt ihren Lieferanten und weisen den Abzug auf der Abrechnung als Position "Schlachtabgabe für Tierseuchenprävention gemäss Tierseuchengesetz Art. 56a" aus. Unkorrekterweise haben einzelne Händler die Schlachtabgaben dem Produzenten in Abzug gebracht. Der Schweizer Bauernverband rät den Produzenten, die Abrechnung genau zu prüfen und beim Händler zu intervenieren, wenn die Schlachtabgabe fälschlicherweise verrechnet wird.
Art. 38a Tierseuchenverordnung
1 Der Schlachtbetrieb erhebt die Schlachtabgabe nach Artikel 56a
Absatz 1 des Gesetzes beim Lieferanten der Schlachttiere.
2 Die Schlachtabgabe beträgt:
pro geschlachtetes Tier der Rindergattung Fr. 2.70
pro geschlachtetes Tier der Schweinegattung Fr. –.40
pro geschlachtetes Tier der Schafgattung Fr. –.40
pro geschlachtetes Tier der Ziegengattung Fr. –.40