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In der Schweiz ist es untersagt, Ballone steigen zu lassen:
- mit mehr als 30 m3 Inhalt
- mit mehr als 2 kg Nutzlast
- mit brennbarem Gas gefüllt sind
Handelsübliche Ballone (Kinderballone, Partyballone, Freiballone usw.) dürfen in der Regel ohne Bewilligung steigen gelassen werden. Die grössten Einschränkungen gelten im Bereich von Flugplätzen mit Flugsicherung.
Grundsätzlich können Ballone mit weniger als 30 m3 Ihnhalt ohne Bewilligung des BAZL steigen gelassen werden. Von diesem allgemeinen Grundsatz gibt es hingegen auch einige Ausnahmen. Dies ist z.B. der Fall, wenn eine gewisse Grösse oder Nutzlast erreicht wird oder sich in der Nähe ein Flugplatz mit Flugsicherung befindet.
Im Allgemeinen sind Ballone so steigen zu lassen, dass Gefahren für Personen, Sachen oder andere Luftfahrzeuge so gering wie möglich sind, und es sind die in Anlage 2 der Verordnung (EU) NR: 923/2012 festgelegten Bedingungen einzuhalten.
In der Schweiz ist es untersagt, Ballone steigen zu lassen:
Das Steigenlassen von Ballonen in der Umgebung (innerhalb eines Radiusses von 5 km) von zivilen oder militärischen Flugplätzen mit einer Kontrollzone (CTR, siehe Karte unter Dokumente) unterliegen folgenden zusätzlichen Auflagen:
Kann eine dieser Auflagen nicht eingehalten werden, ist eine Koordination mit der Flugsicherung skyguide erforderlich:
www.skyguide.ch (Antragsformular für Spezialflüge)
Die Anfrage muss mindestens 10 Arbeitstage vor dem Anlass erfolgen.
In anliegenden Gemeinden der Flughäfen Zürich und Genf wird empfohlen, „Skyguide Specialflights“ zu kontaktieren, damit eine Koordination mit der Flugsicherung stattfinden kann, sofern dies als sinnvoll erachtet wird.
Flugplätze und Kontrollzonen (CTR) (PDF, 2 MB, 19.11.2012)Himmelslaternen und Ballone