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Wird "No Man's Sky" irreführend beworben? Die britische Advertising Standards Authority prüft derzeit mehrere Beschwerden.
Hello Games hat vor dem Release von "No Man's Sky" zahlreiche Versprechungen abgegeben, aber letztendlich haben es viele Features nicht ins fertige Spiel geschafft. Darüber sind die Kunden natürlich sehr verärgert. Selbst Sony hat das Marketing von Hello Games kritisiert.
Jetzt kommt noch hinzu, dass die britische Advertising Standards Authority (ASA) die Ermittlungen aufgenommen hat. Die ASA regelt die Werbestandards in Grossbritannien. Nach mehreren Beschwerden gibt es jetzt eine Untersuchung wegen irreführenden Werbung. Das betrifft zunächst die Assets auf der Steam-Seite des Spiels, darunter Trailer und Screenshots, die nicht das eigentliche Produkt abbilden sollen. Bei einem nachgewiesenen Verstoss müssten die Materialien entfernt werden.
Update: Nach zwei Monaten steht das Ergebnis der ASA fest und Hello Games wurde freigesprochen. In dem Statement zu dem Steam-Eintrag heisst es, dass die Screenshots und Videos mit der Hilfe von Spielszenen erstellt wurden, während man erkennen kann, dass der Werbende sein Produkt im besten Licht darstellen will. Der gesamte Eindruck ist laut der ASA konsistent. Um es einfach auszudrücken, Hello Games hat es nicht übertrieben, weswegen nicht gegen die Regeln verstossen wurde.