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|Produkte aus Madagaskar|

PRIORI existiert seit 1994 und machte in den
Anfangsjahren auch Produkteentwicklungen, so ein Fahrrad aus Abfallprodukten,
schön verpackt in einem Holzkistchen. Oder ein Gewürzkistchen mit einer
Auswahl an madagassischen Gewürzen wie Vanille, Pfeffer, Nelken und Zimt. Diese
Produkte wurden direkt
aus Madagaskar per Postpaket an interessierte Käufer/Innen in Europa
zugeschickt.
Inzwischen jedoch haben sich andere Leute auf solche Produkte spezialisiert. Daher ist untenstehender 'Katalog' nur noch aus nostalgischen Gründen aufgeführt.
|PRIORI Nostalgie der 90er Jahre|
Dies gehört nun zur Geschichte der
PRIORI: untenstehende Produkte wurden (1994 bis 2000) per Postpaket nach Europa geschickt.
Darunter befand sich auch die Musikkassette von Benja Gasy, dem PRIORI 1994 die
Aufnahme einer ersten Serie von Musikstücken sponsorte, ebenso wie die
Produktion auf Kassette. Diese Aufnahmen im Zeitalter vor der CD ermöglichten
es Benja Gasy, auch im Radio bekannt zu werden. Noch heute tritt er auf, nunmehr
zumeist mit einem Djembe und weniger mit seinen von ihm entwickelten
Musikinstrumenten.
Mamy begann in Antsirabe zu Beginn der 90er Jahre, aus Recyclingmaterialien kleine Fahrräder herzustellen. Wir von der PRIORI unterstützten ihn dabei nicht nur in der Verfeinerung seiner Produkte, sondern auch in der Vermarktung. Nunmehr ist Mamy eine bekannte Grösse in Antsirabe geworden und auch heute noch immer einen Besuch wert und er wird inzwischen auch in Reiseführern erwähnt.
Das madagassische Unternehmen Biolà hat leider das schwere Jahr 2002 (Wahl des neuen Präsidenten und anschliessende politische Turbulenzen) nicht überlebt. Wir von der PRIORI öffneten damals unsere Räumlichkeiten, in denen Biolà ihre Produkte präsentieren konnte und zudem ermöglichte PRIORI damals - auf der Farm der Biolà - den Bau des ersten Windrades auf dem Hochplateau, um damit Wasser zu pumpen. Windrad und Biolà und unsere Anstrengungen sind leider im Kanal der Zeit zerronnen..
Das Gewürzkistchen war 1995 eine Eigenproduktion von PRIORI. Benjamin, ein Nachtwächter auf der Suche nach einem Zusatzeinkommen, fabrizierte diese Kistchen und füllte sie mit den Produkten, sosehr, dass wir in der PRIORI bald mal einen Überhang hatten. Trotzdem liessen wir ihn produzieren, denn seine achtköpfige Familie lebte davon. Dann aber fand er eine eine neue Stelle und produzierte weniger und dann nicht mehr. Inzwischen hatten aber andere diese Idee kopiert und verfeinert und so begnügten wir uns fortan mit dem Gedanken, das Gewürzkistchen in Madagaskar eingeführt zu haben.
|Der
madagassische Handwerker Mamy stellt kleine Fahrräder aus verschiedenartigen
Abfallprodukten her: Isolierdraht, Gummikabel, Angelschnur. Damit ernährt er seine
Familie. Das etwa handgrosse, sehr dekorative Fahrrad wird in einem hübschen Holzkistchen
geliefert.

Dieses Kistchen wird von einer ONG / Nichtregierungsorganisation hergestellt, das Holz stammt aus Aufforstungen.
|Der
madagassische Musiker Benja Gasy hat nach jahrelangen Bemühungen eine Kassette mit seinen
Liedern herausgebracht. Dabei hat ihm PRIORI geholfen.

Benja ernährt seine Familie durch die Arbeit als Kellner. In seiner Freizeit spielt er Musik und hat sogar ein eigenes Musikinstrument entwickelt: die Benga.
Die Lieder auf der Kassette spiegeln den sanften Rhythmus des madagassischen Hochlandes.
|Benjamin
arbeitet als Nachtwächter in der Hauptstadt Antananarivo. Um seine
Familie besser ernähren zu können, stellt er Holzprodukte her. In
Zusammenarbeit mit PRIORI hat er dieses Gewürzkistchen entwickelt.

Zusammen mit PRIORI entwickelte er ein Gewürzkistchen, etwa so gross wie ein Zigarrenkistchen. Darin finden sich Produkte aus Madagaskar: Vanillestangen, Nelken, Pfeffer, Piment und Zimt.
Das Holz dieses herrlich duftenden Kistchens stammt aus Aufforstungen.
|Das
madagassische Kleinunternehmen Biolà hat sich auf biologische Produkte
spezialisiert. In eigenen Gärten werden Blätter gesammelt, um daraus
exotische Früchtetees zu machen. Hergestellt werden auch sanfte
Pimentsaucen, fruchtige Mango-Chutneys und viele weitere Köstlichkeiten
aus Frucht und Gemüse. Das unter der Leitung einer Frau stehende
Unternehmen Biolà befindet sich in der Nähe von Antananarivo und
ernährt zwölf Leute. Die Blätter der Pflanze Ravimboavotsy
werden von den Madagassen generell gern als Tee getrunken, aber
immer auch genommen, um Blasenprobleme zu beheben. Biolà
stellt noch weitere Tee- und Kräutermischungen her. Über
unser Antwortformular können sie auch gern Direktkontakt mit
Biolà aufnehmen. Übrigens: auch das Hotel Hilton in
Antananarivo bezieht Produkte von Biolà - wie viele andere
Hotels auch.

Drei Teesorten werden angeboten:
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