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Am setzt die Militärregierung General Pinochets mit Dekret Nr. 3465 auf
den , dem 7. Jahrestag des Militärputsches, eine Volksabstimmung über
eine neue Verfassung an. Gemäss dem Dekret zählen leere Stimmen als Ja.
Für Chilenen herrscht Stimmpflicht, für ebenfalls stimmberechtigte Ausländer nicht.
Frauen und Männer stimmen getrennt ab und werden auch getrennt ausgezählt.
Endergebnis vom . Die Verfassung tritt im Prinzip am
in Kraft, die entscheidende Macht ballt sich durch
zahlreiche Ausnahmebestimmungen bis 1989 im Nationalen Sicherheitsrat.
Präsidialregime, eine Amtszeit zu 8 Jahren
2 Kammern
Verbot totalitärer (d. h. marxistischer) Parteien
Keine Berufung gegen Urteile von Militärgerichten
Nationaler Sicherheitsrat schlägt für 1988 Präsidentschaftskandidaten vor
(Übergangsbestimmung 27)
Verfassungsänderungen mit zweimal 2/3-Mehrheit im Parlament mit Neuwahl dazwischen