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Der Entscheid im Rechtsstreit zwischen dem Formel-1-Team Sauber und dessen letztjährigem Ersatzfahrer Giedo van der Garde ist auf Mittwoch vertagt worden. Die Anhörung vor dem Obergericht in Melbourne hat heute stattgefunden.
Der Gang vor die Justiz in Melbourne, wo an diesem Wochenende mit dem Grand Prix von Australien die Formel-1-WM beginnt, hatte Van der Garde nach dem Urteil eines Schweizer Schiedsgerichts angestrengt. Jenes Gericht hatte in einem erstinstanzlichen Entscheid dem Antrag des Holländers stattgegeben, nach dem die Verantwortlichen des Teams Sauber «alle Handlungen unterlassen müssen, die Van der Garde daran hindern könnten, als einer der beiden nominierten Fahrer von Sauber an der Formel-1-WM 2015 teilnehmen zu können». Das Urteil war rechtlich verbindlich, jedoch noch nicht rechtskräftig.
Van der Garde ist nach wie vor der Meinung, sich mit der Zürcher Equipe auf ein Engagement als Stammfahrer für die diesjährige Saison geeinigt zu haben. Die Führung des Teams Sauber dagegen geht davon aus, mit den neu verpflichteten Fahrern Marcus Ericsson und Felipe Nasr die WM 2015 zu bestreiten. (si)
14. September 2008: Dass Sebastian Vettel grosses Talent besitzt, hat der 21-Jährige schon früh angedeutet. Der Triumph im Chaos-Rennen von Monza kam aber trotzdem für viele überraschend.
1997 tritt Klein-Sebastian erstmals im TV auf. Als Kartfahrer stehen beim 10-Jährigen da schon einige Pokale in der Vitrine und das grosse ZDF kommt mit der Sendung «Turbo Kids» zu Besuch. Einer der Trophäe ist von Michael Schumacher unterschrieben. Ein Vorbild? «Ja, er ist mein grosses Vorbild. Aber ich bin kein Schumacher. Ich bin der Vettel.»
Einige Jahre später gilt «der Vettel» in Deutschland als grosse Nachfolge-Hoffnung des siebenfachen Weltmeisters Michael Schumacher. Wenn einer eines …