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Bremsprüfstand
Um Bremsen zu prüfen wurden früher noch die Strassen benutzt. Dies war im Prinzip eine valable Möglichkeit die Bremsen auf Zug, Bremskraft sowie die verschiedenen Achsen im Vergleich zu testen.
Mit der Zeit wurden die Strassen immer dichter, Tests wie die oben erwähnten somit immer schwieriger. Es musste eine alternative Lösung her.
Der Bremsprüfstand war geboren.
Bremsprüfresultate in Kilo Newton
Wie genau funktioniert er aber?
Er besteht grundsätzlich aus Rollen, Ketten, Elektromotor, Stirnradgetriebe, Anzeigeinstrumenten und der Tastrolle.
Auf ihm werden jeweils zur gleichen Zeit beide Räder einer Achse auf die Bremskraft, Rollwiderstand, die Schwankungen der Bremskraft und der Eintritt der Blockierneigung geprüft.
Jeder Rollensatz besteht aus zwei identischen Rollen die durch Kettenantrieb miteinander verbunden sind. Dabei werden sie durch einen Elektroantrieb und dem Stirnradgetriebe verbunden. Die dritte Rolle ( Tastrolle ) wird beim Einfahren der Räder hinuntergedrückt und schaltet dabei den Prüfstand ein bzw. aus. Jeder Rollensatz treibt dabei ein Rad einer Achse an welches durch den Prüfer über das Bremspedal abgebremst wird. Das Verhältnis zwischen Antriebskraft der Rolle und die dagegen gesetzte Bremskraft ergibt am Ende ein Prüfwert.
Die Abbremsung muss mindestens 40 % ergeben, was einer Bremsverzögerung von 3.92m/s2 entspricht. Des Weiteren darf der Bremskraftunterschied der Räder einer Achse 30 % nicht übersteigen.
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