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Die Nachfrage nach Rohstoffen hat in einigen Ländern zu Menschenrechts-Verletzungen geführt. Sollen Rohstoffhändler für Praktiken verantwortlich gemacht werden, die in den Domizil-Ländern ihrer Konzernzentralen nicht akzeptiert würden?
Der Rohstoffhandel trägt heute mit drei Prozent zum Schweizer Bruttoinland-Produkt (BIP) bei. Ist es möglich, dass Rohstoffe ohne eine Art internationales Abkommen ausgebeutet werden können?
Ist es naiv oder nötig, diesen Wirtschaftssektor zu verpflichten, sich an Schweizer Werte zu halten – mit dem Risiko, dass Rohstofffirmen das Domizil wechseln und anderswo vorteilhaftere Bedingungen suchen?