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Intel ist im zweiten Quartal kräftig gewachsen und erhöht die Umsatzziele für das Gesamtjahr. Zwischen April und Ende Juni 2018 stieg der Umsatz um 15 Prozent auf 17 Milliarden Dollar. Der Gewinn zog laut einer Mitteilung um 78 Prozent auf fünf Milliarden Dollar an.
Umsatz und Ergebnis fielen etwas besser aus, als Experten erwartet hatten. Die Aktie gab nachbörslich dennoch deutlich nach. Erste Einschätzungen führen dies darauf zurück, dass der Umsatz mit Chips für Rechenzentren nicht so stark stieg, wie erhofft. Der Umsatz der Data Center Group (DCG) belief sich auf 5,55 Milliarden Dollar, was einem Wachstum von 27 Prozent im Jahresvergleich entspricht. Der Bereich soll deutlich ausgebaut werden, um nicht mehr so abhängig vom eher schwachen PC-Geschäft zu sein.
Der Umsatz der Client Computing Group, die noch immer grössten Geschäftseinheit von Intel, kletterte um sechs Prozent auf 8,7 Milliarden Dollar nach oben. Wachstum von über 20 Prozent verzeichnet der Hersteller in den beiden Bereichen Memory (NGS) und Internet of Things (IOTG). Diese beiden Geschäftseinheiten tragen gemeinsam aber erst knapp zwei Milliarden Dollar zum Gesamtumsatz bei.
Intel hatte bereits angekündigt, den Marktstart der 10nm-CPUs zu verschieben
. Nun sagte Interims-CEO Bob Swan laut 'Reuters', dass PCs mit den Canonlake-Prozessoren in der Weihnachtssaison 2019 in den Geschäften sein sollen. Die 10nm-Chips für Rechenzentren würden "kurz nach" den Consumer-Geräten auf den Markt kommen. (kjo)