Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03388.jsonl.gz/300

Gemäss der dritten Ausgabe der jährlich vom Verband Schweizer Presse in Auftrag gegebenen Studie "Medienbudget.ch" gaben Schweizer Haushalte 2006 insgesamt 10,4 Milliarden Franken für "Medien" aus. Im Medienbudget.ch werden unter dieser Gesamtzahl die Ausgaben für die Medien selbst sowie die Ausgaben, die für den Zugang zu den Medien für Geräte und Abonnemente anfallen geschätzt – Telefone und Gesprächskosten werden nicht eingerechnet.
Der Bereich "IT und Telekommunikation" soll dabei insgesamt rund 3,15 Milliarden Franken ausgemacht haben, etwas mehr als 2005 (3,13 Milliarden Franken). Dabei gab es aber gegenüber 2005 deutliche Verschiebungen bei den Posten, die in diesem Bereich zusammengerechnet werden: Die Ausgaben für PC-Hardware sanken gemäss Medienbudget von 1,47 auf 1,22 Milliarden Franken. Der Umsatz mit Internet-Zugängen stieg dafür von 756 auf 812 Millionen Franken. Der Umsatz mit Internet-Downloads soll sogar um 24 Prozent auf geschätzte 669 Millionen Franken und der Umsatz mit mobilen Inhalten um 36 Prozent auf 310 Millionen Franken gestiegen sein.
Downloads von Musik und Filmen sind dabei nicht mitgerechnet, diese werden im Bereich Unterhaltungselektronik verbucht, für den 2006 gemäss Medienbudget mit 1,53 Milliarden Franken etwas weniger ausgegeben wurde als 2005. Im UE-Bereich stehen sinkenden Umsätzen bei Hardware und Musik (Downloads und Tonträger zusammengerechnet) steigende Ausgaben für Spiele, Gaming-Hardware und Filme gegenüber. (hjm)