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Martin griff auf dem letzten Kilometer aus einer 9er-Spitzengruppe an. Keiner der Favoriten reagierte und so feierte der Fahrer aus dem Garmin-Sharp-Team einen leichten Sieg. Auf ähnliche Weise hatte Martin 2013 schon Lüttich-Bastogne-Lüttich gewonnen.
Albasini auf Rang 6
Der Ostschweizer Michael Albasini fuhr - wie schon an der WM als Cancellara-Helfer - ein starkes Rennen und gehörte ebenfalls zur Spitzengruppe. Letztlich musste er sich mit Rang 6 bescheiden. Oliver Zaugg, Sieger der Lombardei-Rundfahrt 2011, und die übrigen Schweizer hatten mit dem Ausgang des Rennens nichts zu tun.
Gilbert leitet Entscheidung ein
Die Streckenführung war für die 108. Ausgabe des Klassikers, der zu den fünf «Radsport-Monumenten» zählt, im Vergleich zu den Vorjahren abgeändert worden. Vier Kilometer vor dem Ziel in Bergamo war eine letzte Steigung zu erklimmen, in der die Favoriten den Kampf um den Tagessieg lancierten.
Nach einem Angriff von BMC-Fahrer Philippe Gilbert (Be) konnte sich die Spitzengruppe absetzen, in der sich Sieganwärter wie Valverde (Sp), Rui Costa (Por), Joaquim Rodriguez (Sp) oder Samuel Sanchez (Sp) gegenseitig belauerten. Auf Martin achtete niemand.
Kwiatkowski und Contador im Pech
Im Finish mit Krämpfen aus der Entscheidung fiel der frischgebackene Weltmeister Michal Kwiatkowski (Pol). Alberto Contador (Sp) stürzte in der letzten Kurve auf sein verletztes Knie.
Sendebezug: SRF zwei, «sportpanorama», 5.10.14, 18:10 Uhr