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Heinrich Villiger, der am Samstag übrigens seinen 85. Geburtstag feiern darf, hat in der Luzerner Zeitung angekündigt, dass er sich für ein Referendum einsetzen wird, sollte das Tabakgesetz in seiner aktuell vorliegenden Form vom Parlament angenommen werden.
Villiger fordert eine gesetzliche Unterscheidung für die Segmente Zigaretten/Drehtabak und Zigarren/Pfeiffentabak, denn 95 Prozent der Raucher rauchten Zigaretten.
Zigarrenraucher hingegen seien Genussraucher und machten keine Lungenzüge. Sie müssten darum auch nicht besonders auf gesundheitliche Risiken aufmerksam gemacht werden. «Wir würden mit der Gesetzesverschärfung für etwas büssen, was wohl die anderen 95 Prozent aller Raucher verursachen», sagt er.