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Als Kopfschmerzen werden Schmerzempfindungen im Bereich des Kopfes bezeichnet. Es sind ca. 220 verschiedene Kopfschmerzformen bekannt. Zu den beiden häufigsten Kopfschmerzarten zählen Spannungskopfschmerzen und Migräne.
Die genauen Abläufe bei der Entstehung der Spannungskopfschmerzen sind bis heute nicht geklärt. Viele Untersuchungen weisen darauf hin, dass bei Spannungskopfschmerzen eine Störung des körpereigenen Schmerzabwehrsystems besteht. Der Schmerz äussert sich typischerweise durch einen pressenden, drückenden oder ziehenden Charakter und breitet sich oft vom Nacken zur Stirn hin aus. Die Schmerzintensität ist leicht bis mittelstark. Leichte körperliche Aktivität verstärkt den Schmerz nicht, sondern kann sogar Linderung bringen.
Im Gegensatz dazu ist die Migräne anfallsweise auftretend mit typischerweise einseitigen, mittelstarken bis starken Schmerzen. Der Schmerz wird als pulsierend, hämmernd oder pochend verspürt. Körperliche Belastung verstärkt die Kopfschmerzen. Charakteristische Begleitstörungen sind Appetitlosigkeit, Übelkeit oder Erbrechen. Zusätzlich können Lärm-, Licht- und Geruchsüberempfindlichkeit auftreten. Bei ca. 10% der Patienten treten
neurologische Begleitsymptome (z.B. Augenflimmern) auf.