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Manche der eingeschleppten oder eingewanderten Arten werden gar nicht mehr als Neozoen wahrgenommen. Dazu gehört beispielsweise der Höckerschwan, der ursprünglich in Nordosteuropa sowie Teilen Asiens heimisch war. Aber auch einige der problematischen Neozoen haben sich in unserer Gegend weit verbreitet:
Asiatische Marienkäfer (Harmonia axyridis) können sehr unterschiedlich gefärbt und gepunktet sein. Von einheimischen Marienkäfern lassen sie sich anhand des schwarzen "W"s auf dem Halsschild unterscheiden. Die Art ist unter anderem problematisch, weil einheimische Marienkäfer verdrängt werden.
Die Kirschessigfliege (Drosophila suzukii) stammt aus Südostasien. Sie vermehrt sich sehr schnell und legt ihre Eier in gesunde Früchte. Weil diese kurz darauf verderben, entstehen grosse Schäden an Beeren, Steinobst und Reben.
Die Varroamilbe (Varroa destructor) parasitiert Bienen und kann dabei Viren übertragen. In ihrem Herkunftsgebiet in Ostasien ist der Befall lokaler Honigbienen unproblematisch. Aber bei uns konnten sich Bienen nicht an die Varroamilbe anpassen und werden von ihr stark geschwächt. Ohne geeignete Behandlung oder in Kombination mit weiteren Faktoren können die Milben zum Absterben eines Bienenvolks führen.
Links:
»» Merkblatt Asiatischer Marienkäfer (Stadt Zürich)
»» Website Agroscope Kirschessigfliege
»» Website Agroscope Varroamilbe