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Im europäischen Investment Banking hat JP Morgan am meisten verdient, wenn man die letzte Dekade betrachtet. Die CS landet auf Platz drei.
Kurzzeitige Spitzenresultate bringen einer Bank zwar momentanes Ansehen, doch wirklich interessant ist, wie sich ein Finanzinstitut über mehrere Jahre behaupten kann. Denn ein Milliardengewinn bringt wenig, wenn ein Milliardenverlust folgt.
Gemäss einer Studie von Dealogic hat JP Morgan im europäischen Investment Banking in den letzten zehn Jahren am meisten verdient und setzte sich gegen die heimische Konkurrenz durch. Insgesamt soll die Bank 13,8 Milliarden Franken an Gebühren eingestrichen haben. Dies sind 89 Millionen Franken mehr als die zweitplatzierte Deutsche Bank.
Mit Einnahmen in der Höhe von 12 Milliarden Franken belegt die Credit Suisse den respektablen dritten Rang – noch vor Goldman Sachs, die in letzter Zeit durch grosse Gewinne und Boni auf sich aufmerksam gemacht hat, und in derselben Periode rund 200 Millionen Franken weniger verdient hat, berichtet «Financial News».
Amerikaner im Global IB führend
In der globalen Betrachtung muss auch die Credit Suisse etwas Federn lassen und kann sich nur auf dem fünften Platz behaupten. An der Spitze steht in diesem Segment Bank of America Merrill Lynch, deren globales Investment Banking in den letzten zehn Jahren 60,3 Milliarden Franken verdient hat, gefolgt von JP Morgan mit 56,25 und Goldman Sachs mit 43,25 Milliarden Franken.
Die Credit Suisse brachte es in derselben Zeit noch auf Einnahmen in der Höhe von knapp 37 Milliarden Franken und ist damit das bestverdienende europäische Finanzinstitut im globalen Investment Banking.