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Ach ja, die schöne deutsche Sprache… Ihr Gebrauch ist so alltäglich und selbstverständlich, dass man oft vergisst, wie viele Überraschungen die Sprache Schillers und Raimunds bereithält. Jetzt bei buchplanet.ch: Der Coup, die Kuh, das Q von CUS. Darin erfährt man einiges.
Wieso spricht man eigentlich bei Aktie, Arie, Familie usw. das letzte e aus, bei Demokratie, Garantie oder Kategorie hingegen nicht? Heisst es das Gehalt oder der Gehalt? Ist Oberin die weibliche Form von Ober? Ist ein silbernes Hochzeitspaar etwa ein Ehepaar aus Edelmetall? Die Sachertorte, das Sandwich, das Grahambrot und der Kir sind alle nach Menschen benannt. Sehr schön, aber leider vom Aussterben bedroht ist der Konjunktiv II: ich früge, ich spiese, ich fröre, ich pflöge… Die Buchstabenpaare jj und yy gibt es im Deutschen nicht, alle anderen schon. Im Wort Dialektforschung ist bei 16 Buchstaben kein Buchstabe zweimal enthalten. Es gibt Sätze, die sich selbst widersprechen, zum Beispiel Was du nicht sagst! oder Ich bin sprachlos. Ausserdem gibt es ein Wort, bei dem sich im Plural zwar die Aussprache ändert, aber nicht die Schreibweise, nämlich Knie.
Zum Schluss noch eine kleine Quizfrage: Im Duden gibt es ein Wort mit fünf Buchstaben und sechs verschiedenen Bedeutungen. Welches? (Antwort: Atlas)