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Die Lingener Kunsthalle wurde am 12. Oktober 1997 eröffnet. Sie ist Teil der HALLE IV, eines Industriebaues aus dem Anfang des 19. Jahrhunderts auf dem Areal des ehemaligen Reichs- später Bundesbahn-Ausbesserungswerkes. Diese stadtnahe, auf der östlichen Seite des Bahnhofs gelegene, in seinen noch bestehenden Hallen unter Denkmalschutz gestellte Industriebrache wird Schritt um Schritt mit einem erheblichen finanziellen Aufwand von der Stadt Lingen zur Neunutzung renoviert. Das Areal wird 2005 durch eine Unterführung direkt mit dem zentral gelegenen Bahnhof verbunden. Der Fußweg vom Zug zur Kunsthalle ist dann kürzer als 500 Meter. Die Halle IV und 4 weitere inzwischen reanimierte und vorbildlich restaurierte Hallen beherbergen unter dem Titel "Medien - Wirtschaft - Kunst" neben anderem auch einen Teil der Fachhochschule Osnabrück Standort Lingen, ein Sendestudio des Offenen Kanals Ems-Vechte-Welle, viele Firmen aus dem IT- und anderen Wirtschaftbereichen und ein Kongresszentrum. Ein Restaurant ergänzt das Angebot. Eine große Herausforderung bleibt die sogenannte Halle 1/2, die mit 15.000 qm die größte der Hallen ist und in den nächste Jahren in Angriff genommen werden soll.