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Flüge zwischen der Ost- und Westküste der USA sind eigentlich fast schon Langstreckenflüge. Entsprechend unterscheiden sich die eingesetzten Maschinen und Bordprodukte auf diesen Transkontinentalflügen meist auch deutlich von den «normalen» Domestic-Verbindungen. United Airlines erweitert nun ihren transkontinentalen Flugplan und wird künftig bis zu 27-mal pro Tag von New York Newark nach Los Angeles oder San Francisco fliegen.
Ab dem 7. Januar 2019 kommt dabei auch die Boeing 787-10 zum Einsatz, die neuste Maschine der Dreamliner-Familie. Sie ist bei United in vier Klassen unterteilt: 44 Polaris-Sitze, 21 in der Premium Plus (die zunächst via Economy Plus verkauft wird), 54 in der Economy Plus und 199 in der Economy.
Damit kann United zwischen der Ost- und Westküste 700 zusätzliche Sitzplätze anbieten, davon 125 Premiumsitze. Insgesamt kommt United im Transkontinentalgeschäft künftig auf 7200 Sitze pro Tag, davon über 1000 Premiumsitze – «mehr als jede andere Fluggesellschaft», verkündet United. Auf den sogenannten Premiumrouten Newark–Los Angeles, Newark–San Francisco und Boston–San Francisco erhält man als Business-Class-Reisender einen Flat-Bed-Sitz sowie die üblichen Leistungen, die man von Interkontinentalflügen her gewöhnt ist.
Flottenerneuerung schreitet voran
Generell ist United daran, die teils in die Jahre gekommene Grossraumflotte zu erneuern. Soeben hat die Fluggesellschaft per 2020 neun weitere Boeing 787-9 bestellt. Per Ende dieses Jahres wird United damit 40 Dreamliner in der Flotte sowie 24 in Bestellung haben. Ausserdem überprüft die Airline zusätzliche Möglichkeiten, um auch gebrauchte Maschinen zu erwerben. (SJ)