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Der Barometer ist ein Gerät mit welchem man den Luftdruck messen kann.
Bei mir zu Hause an der Wand, der in Einsiedeln gekaufte Quecksilberbarometer mit mmToricelli Angaben.
Evangelista Toriceli hiess der Italienische Physiker der um das Jahr 1643 massgebend an den ersten Messungen mit Quecksilber beteiligt war.
Die Quecksilberhöhe erreichte 760 mm. Daher ist auch auf den alten Quecksilberbarometern der Bereich von 630 – 800 (Millimeter) angegeben.
Mein erstes Programm was ich damals geschrieben hatte war die Umrechnung von mmToricelli in HP. Da war ich sehr stolz. Dass die Programmiersprache PASCAL geheissen hat ist Zufall.
Später, so um das Jahr 1647 wird zu Ehren des Französichen Physikers in Pascal bzw. Hectopascal angegeben. Auf Meereshöhe, also bei 0 Metern über Meer und bei 20 Grad sind 1013.25 HP der Normwert.
René Descartes verbesserte das System von Toricelli ganz einfach dadurch, dass er eine Papierskala beifügte.
Hier wird ein dünner, aus Blech bestehender Hohlkörper eingesetzt der sich bei Druckveränderung ausdehnt bzw. zusammenzieht.
Auf der Skala wir dann der Wert antsprechend angegeben. Genauere Barometer haben verschiedene Hohlkörper hintereinander und können daher einen präziseren Wert anzeigen.
ALLGEMEINES ZUM BAROMETER:
- Mit zunehmender Höhe nimmt der Luftdruck ab.
- Wir kennen verschiedene Umrechnungen wie sie auch in der Luftfahrt gebraucht werden. wie zum Bsp. HNH, QNF?
- Auf Meereshöhe liegt der Referenzwert bei 1013.25 hPa was 760 mmHG Torricelli entspricht
- Luft hat nicht kein Gewicht, erfahren Sie hier mehr.
- Wie entsteht überhaupt Luftdruck?
IM SPEZIELLEN FèR BERGSTEIGER ETC:
Wenn ich am Abend in einer Hütte welche sich auf 2000 Metern befindet, den Höhenmeter/Barometer einstelle nach der Karte, dann ist das mit dem momentanen Luftdruck gemessen und stimmt fü den Moment. Am Morgen dann wenn der Höhenmeter einen Wert von 2050 Metern anzeigt, dann ist der Barometerwert und somit der Luftdruck gesunken und zwar um ca. ?? mBar. Das ist je mach Situation viel und eine Route abbrechen oder verschieben ist evt. angesagt.
Leider, das stelle ich auf meinen Touren immerwieder fest, beherrschen das Barometerlesen nur wenige Berggeher.
Einen interessanter Test hat der Brigg Pädagogikverlag im Internet publiziert.
Bericht von Marco, HB9ZCW 09. September 2016
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