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An der ausserordentlichen Ligaversammlung der National League und Swiss League in der Berner Eishalle entscheiden die Klubs, dass nächste Saison niemand absteigt. Danach wird die Liga auf 13 Teams aufgestockt.
Gleichzeitig wurde beschlossen, dass man niemandem den Aufstieg vorenthalten will. Entsprechend könnten die National League und die Swiss League übernächste Saison auf je 13 Klubs aufgestockt werden.
Ausserdem qualifizieren sich zehn statt bislang acht Teams für die Playoffs. Die Qualifikation in der National League soll 52 statt 50 Runden umfassen. Die zwei zusätzlichen Spieltage, die am 1. November und 14. Februar in den Spieldatenplan eingestreut werden, heissen "Solidaritätsrunden". Insbesondere diese zusätzlichen Runden basieren aber natürlich auf der Annahme, dass die Meisterschaft wie geplant im September oder spätestens im Oktober gestartet werden kann.
Die Eishockey-Ligen verfügen weiter über Alternativpläne, falls die Meisterschaft später gestartet werden kann. Die nächste Ligaversammlung findet am 17. Juni statt.
SCL Tigers sehen Vorteile des neuen Modus
Es sei zwar schwierig, heute schon die Folgen des neuen Modus abzuschätzen, sagt der Tigers-Geschäftsführer Peter Müller gegenüber neo1. Aber grundsätzlich sei es eine gute Nachricht, dass es in der nächsten Saison keine Absteiger gebe. Das nehme auch Druck vom Club. Dies nicht nur bei den Tigers sondern auch bei den anderen Klubs der National League.
Ähnlich tönt es auch vom Swiss League-Club SC Langenthal, sie wollen aber nicht konkret zu den Veränderungen Stellung nehmen.
(sda/neo1)