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Neue Fotos beweisen, dass der Weltraumfelsen Ultima Thule völlig anders aussieht als ursprünglich gedacht. Der Himmelskörper ist viel flacher als von der NASA zuerst angenommen.
Die NASA-Sonde New Horizons flog am 1. Januar an der Ultima Thule vorbei, 6,6 Milliarden Kilometer von der Erde entfernt. In einer Höhe von 8900 Kilometern machte die Sonde mehrere Schüsse mit einer Geschwindigkeit von 50.000 Stundenkilometern, die nun langsam in die Fluglinie eintreten.
Anfangs verglich die NASA das Weltraumobjekt mit einer Gummiente, aber nach den ersten Fotos behielten sie es auf einem Schneemann oder einer Erdnuss: zwei Glühbirnen, eine etwas kleiner als die andere. Nun sagt die NASA, dass der große Teil flach wie ein Pfannkuchen ist und der kleine wie eine Walnuss aussieht.
Die NASA war in der Lage, die Form von Ultima Thule aus 14 Fotografien zu destillieren, auf denen nur ein Schekel des Felsens beleuchtet ist. Die Art und Weise, wie Sterne verschwinden und im Hintergrund erscheinen, kann bestimmt werden.
„Jetzt, da wir mehr Daten erhalten, ändert sich unser Image erheblich“, sagt der Leiter der Studie. „Es ist ein Rätsel, wie eine solche Form entstanden sein könnte, wir haben so etwas noch nie in der Sonne gesehen.“
Die Wissenschaftler hoffen, dass die separate Form auch mehr über die Entstehung von Planeten erzählen kann. Bessere Bilder, die New Horizons in den nächsten 20 Monaten senden wird, werden helfen.