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Eine Rundstrecke von ca. 100 m wird mit Malstäben (Markierungshüten) in so viele Teile unterteilt, wie es Teams hat. 2 bis 4 Teams zu 3 bis 5 Athleten stellen sich je bei einem Malstab auf. Die Teammitglieder fahren nun abwechselnd eine Runde. Dabei legen sie ein A4-Blatt mit der Teamnummer darauf auf die Brust und fahren so schnell, dass es nicht herunterfällt. Wer sein Blatt verliert, steigt ab, holt es sich und fährt weiter. Das Blatt darf zum Starten und zum Anhalten mit einer Hand gehalten werden. Nach einer absolvierten Runde übergibt der Fahrer das Blatt an den nächsten Fahrer.
Es gewinnt das Team, dessen Mitglieder als Erste alle eine Runde absolviert haben. Hat ein Team ein Mitglied weniger, dreht der erste Fahrer am Schluss nochmals eine Runde.
Die Nummernblätter einer Equipe sind mit einem Klebstreifenso präpariert, dass das Blatt am Trikot haften bleibt und auch beim Anfahren und Stoppen nicht herunterfällt. Dieses Team wird wahrscheinlich gewinnen.
Zeit
12 Minuten
Material
Pro Team ein A4-Blatt mit Startnummer, Klebstreifen, 2–5 Malstäbe (Markierungshüte)
Reflexion
Gesamtgruppe zusammennehmen. Sieger bekannt geben.
- Hat jemand den Betrug bemerkt? Wie fühlen sich die Betrogenen?
- Können sich die Betrüger über den Erfolg freuen?
- Erkennt ihr einen Zusammenhang mit einem der Commitments von «cool and clean»?
Hauptaussagen
- Ein rechtmässiger Sieger lässt sich nur ermitteln, wenn alle Wettkämpfer die gleichen Wettkampfbedingungen haben.
- Wenn sich ein Athlet unrechtmässig – wie im Doping – Vorteile verschafft, findet kein fairer Wettkampf statt.
- Über einen Sieg kann sich nur freuen, wer ihn fair errungen hat.