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Die Swiss Football League spricht gegen den FC Basel und den FC Zürich aufgrund der Vorkommnisse anlässlich der Partie vom 12. April im St. Jakob-Park eine Busse von je 15'000 Franken aus. Die Disziplinarkommission der Swiss Football League (SFL) sanktioniert damit das Verhalten der Zuschauer im Super-League-Klassiker in Basel.
Auf beiden Seiten habe das Abbrennen von pyrotechnischem Material während des Spiels zu «abstrakten Gefährdungen» von Spielern, anderen Zuschauern und Sicherheitskräften geführt, heisst es im Urteil. Erschwerend komme bei den Anhängern des FC Basel der Versuch hinzu, in den gegnerischen Sektor einzudringen, bei den Anhängern des FC Zürich die Fackelwürfe.
Die Disziplinarkommission führt weiter aus, sie habe in ständiger Rechtsprechung immer dann den ganzen oder teilweisen Ausschluss der Öffentlichkeit angeordnet, wenn Feuerwerkskörper in einer Art und Weise gegen Personen geworfen wurden, die diese konkret an Leib und Leben gefährdet hätten. Dieses Kriterium sei vorliegend in Bezug auf den Einsatz von pyrotechnischem Material und dem versuchten Angriff auf den gegnerischen Sektor nicht erfüllt. Aus diesem Grund spricht die Kommission gegen beide Klubs jeweils eine Busse in der Höhe von 15'000 Franken aus. Beide Klubs können diesen Entscheid innert fünf Tagen beim Rekursgericht der SFL anfechten. (ram/si)