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Alle vier Wochen reift im Eierstock der geschlechtsreifen Frau unter dem Einfluss weiblicher Sexualhormone 1 Eizelle heran. Die Eizelle befindet sich in einem Eibläschen (Follikel), welches etwa 14 Tage nach Beginn der Periodenblutung springt (Eisprung = Ovulation) und die jetzt befruchtungsfähige Eizelle in den Eileiter (Tube) abgibt.
Der wachsende Follikel bildet Hormone (u.a. Oestrogene, z.B. Oestradiol). Diese bewirken sowohl das Wachstum der Gebärmutterschleimhaut als auch die Öffnung des Gebärmutterhalses (Zervix), um den Samen (= Spermien) das Eindringen in die Gebärmutterhöhle zu erleichtern (siehe Abbildung).
Nach dem Eisprung findet im Eileiter die Befruchtung, d.h. die Verschmelzung der mütterlichen und väterlichen Erbanlagen statt, wenn dort nach einem Geschlechtsverkehr befruchtungsfähige Samen vorhanden sind (siehe Abbildung). Durch Zellteilung beginnt das menschliche Wachstum. Innerhalb von 4-5 Tagen wandert der Embryo in die Gebärmutterhöhle, um sich dort in die Schleimhaut einzunisten.
Der frühe Embryo gibt Signalstoffe (z.B. hCG) an den mütterlichen Organismus ab. Diese führen dazu, dass der nach dem Eisprung im Eierstock gebildete Gelbkörper 3-4 Monate erhalten bleibt. Das darin u.a. gebildete Hormon Progesteron hält die Schwangerschaft solange aufrecht, bis das Kind über seine Plazenta (Mutterkuchen) alle Regelaufgaben selbst übernimmt.
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