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Diana Gatani hat erst einmal lange versucht, nicht Schauspielerin zu werden. Dieser Versuch ist nach einigem Hin und Her gescheitert und so machte sie sich frohen Mutes auf, um am Lee Strasberg Institute in New York Schauspiel zu studieren.
Aus den ursprünglich geplanten drei Monaten wurden drei Jahre und aus der diffusen Idee, was Schauspielkunst sein soll, eine greifbare Technik, die nur eines zum Ziel hat: To behave truthfully under imaginary circumstances. Dankbar kehrte sie in die Schweiz zurück, wo sie in Kurzfilm, Werbung und TV spielte. Nach Umwegen und längerer Schauspielpause, erinnert sie sich an die Worte des russischen Meisterlehrers Stanislawski: Man solle nicht nach Ruhm und Anerkennung streben, sondern sich auf die Suche nach Schönheit und Wahrheit begeben.
So hat sie sich auf den Ursprung ihrer Liebe zur Schauspielkunst besonnen, der irgendwo zwischen den Geschichten, welche über die Figuren erzählt werden, und haarscharfer Analyse zwischenmenschlichen Verhaltens liegt.
Weil sie findet, dass SchauspielerInnen unabhängig von Engagements zum spielen kommen sollten, gründet sie nun den Open Scene Space for Actors Mach eine Szene.