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Elias Kempf seit wann ringen Sie?
Elias Kempf: Ich bin vor vier Jahren via Richi Gisler und Michi Jauch über eine Trainingsgemeinschaft zum Ringen gekommen. In der Folge konnte ich auch viel von Reto Bucher, der der Ringerriege Freiamt angehört, profitieren.
Wie bilanzieren Sie Ihre bisherige Saison auf den Matten?
Kempf: Den ersten Kampf verpasste ich infolge WK-Dienst. In den folgenden Duellen gegen Hergiswil und Kriessern verloren wir zweimal knapp und vergaben mögliche Punkte. In der vierten Meisterschaftsrunde gegen Freiamt und eine Woche später gegen Einsiedeln fuhren wir unsere ersten Siege ein. Mit meiner Gesamtbilanz bin ich einigermassen zufrieden – ich konnte drei Duelle gewinnen und verlor dreimal.
Wie lautet das Saisonziel Ihrer Ringerriege?
Kempf: Unser Ziel ist die Halbfinalteilnahme. Zum viertplatzierten Freiamt fehlen uns derzeit zwei Punkte. Die nächsten Duelle, am 1. November in Kriessern und anschliessend eine Woche später bei Freiamt, werden entscheidend sein.
Wie bilanzieren Sie Ihre Saison im Kurzholz?
Kempf: Unterschiedlich. Im Frühjahr war ich gut in Form, gewann im April das Rangschwinget in Schattdorf und belegte am Urner Kantonalfest den Ehrenplatz hinter Christian Schuler. Beim Ob- und Nidwaldner Kantonalen machte mir eine Erkältung zu schaffen. Die zweite Saisonhälfte lief dann nicht wie gewünscht.
Woran lag dies?
Kempf: In Training habe ich mir die Bänder angerissen. Trotzdem startete ich darauf am Teilverbandsfest in Cham und kämpfte mich durch den Tag. Im Nachhinein ein Fehler. Eine Pause einzulegen wäre sinnvoller gewesen. Diese Bänderverletzung behinderte mich in der Folge bis in den Herbst hinein, womit es schwierig war, weitere gute Platzierungen zu erschwingen.
Welche Ziele haben Sie sich für 2015 gesetzt?
Kempf: Derzeit fokussiere ich mich ganz aufs Ringen. Nach einer Trainingspause werden wir ab kommender Woche das Training im Schwingkeller ebenfalls wieder aufnehmen. Meine Ziele im Sägemehl werde ich im Januar des neuen Jahres ins Auge fassen.