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Im Juni 2013 wurde unter tatkräftiger Mithilfe des Fischereivereins Inkwil die Tiefenwasserableitung bis zur tiefsten Seestelle verlegt. Bei geöffnetem Schieber fliesst unterhalb des Wehrs beim Seeausfluss Wasser und organisches Schwebematerial von der tiefsten Seestelle direkt in den Seebach. Dieses Wasser ist in den Sommermonaten sauerstofflos und enthält viele reduzierte Verbindungen wie Ammonium, reduziertes Eisen und Mangan, Sulfid und Methan. Für den Menschen am offensichtlichsten ist das nach faulen Eiern stinkende Sulfid. Durch das Abführen der tieferen Wasserschichten, welche wenig bis keinen Sauerstoff enthalten, und dem Zufluss von sauerstoffreichem Wasser wird die Wasserqualität im See verbessert. Gesamthaft wird damit die Sauerstoffsituation im See stabilisiert.