Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03214.jsonl.gz/1267

Beginn Inhaltsbereich
Roman
Orig.: Ahogados
aus dem Spanischen von
Susanna Mende
Coverbild: igort
gebunden, 192 Seiten
Soeben haben zwei Auftragskiller ihren 29. Mord an einem nordafrikanischen Immigranten begangen und fahren, mit der Leiche im Kofferraum, vom Landesinneren zur Küste von Gibraltar. Auf dieser Fahrt sprechen sie miteinander über das Leben im Allgemeinen und im Besonderen. Es sind nicht sehr gebildete Männer, sie sind naiv, aber auf ihre Weise auch schlau. In ihrem Gespräch erörtern sie Themen wie: Ist das Universum unendlich oder einfach unmessbar groß? Was bringt einem Masturbation? Welche Augenfarbe hatte der letzte von uns abgemurkste Nordafrikaner? Was hilft es einem Briefträger, ein Meter neunzig zu sein? Wie hieß der Vater von Alexander dem Großen? Wünschen wir uns nicht manchmal unterzugehen, abzusaufen? Wenn ja, wie würde das sein?
Das Gespräch pendelt zwischen derben, blauäugigen, populistischen Ansichten, kippt aber immer wieder in feine, philosophische Betrachtungen. Das Simple wird unversehens höchst tiefgründig. Und oft ist es auch nur sehr komisch.
Ende Inhaltsbereich