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Definiere zwei bis drei Kernaussagen, die beim Publikum hängenbleiben!
Die Aufnahmefähigkeit eines Menschen ist begrenzt. Sei dir also schon von Anfang an im Klaren darüber, dass bei deinen Zuhörern nur ein recht geringer Teil all jener Informationen haften bleibt, die du in deiner Präsentation bietest. Es gilt also, die inhaltliche Essenz deines Vortrags in zwei bis drei Kernaussagen zusammenzufassen. Um diese Schlüsselpunkt klar zu erkennen und entsprechend zu formulieren, muss zunächst das Ziel deiner Präsentation definiert werden.
Die Zielsetzung deiner Präsentation - „Was will ich erreichen?“
Diese Frage muss der Ursprung deiner Präsentation sein. Denn das Ziel deines Vortrags ist der Leitfaden, an dem du dich vom ersten Gedanken bis zum letzten Wort orientierst. Wer das Ziel während der Präsentation aus den Augen verliert, büsst nur wenig später die Aufmerksamkeit seiner Zuhörerschaft ein. Mach dir das Ziel also ganz deutlich bewusst, formuliere es aus und fass es dann in zwei bis drei glasklare Punkte zusammen. Wenn das geschafft ist, hast du auch schon den Inhalt einer der ersten Präsentation-Slide. Denn genau dort gehört deine Kernbotschaften hin. Diese Schlüsselpunkte sollen bei deinen Zuhörern vom Kurzzeitgedächtnis ins Langzeitgedächtnis wandern.
Auf der Suche nach dem genauen Ziel ...
… helfen dir folgende Ansatzpunkte. Frag dich nach dem „Was“.
Was möchtest du mit deinem Vortrag präsentieren?
Deine Firma?
Ein Produkt oder eine Dienstleistung?
Vorteile und/oder Eigenschaften?
Vielleicht einen neuen Kunden, deine Chef oder gar dich selbst?
Was möchtest du mit deiner Präsentation erreichen?
Möchtest du etwas verkaufen? Ein Produkt, eine Idee, ein Service. etc.
Sollen Erkenntnisse und Fachwissen vermittelt werden?
Möchtest du Interesse für etwas erwecken?
Soll Rechenschaft für etwas abgelegt werden?
Möchtest du eine Entscheidung forcieren?
Soll dein Publikum von etwas überzeugt werden?
Kleiner Tipp für deine Präsentations-Kernaussagen: Die Zahl 7
Unser Kurzzeitgedächtnis kann nur eine bestimmte Menge an Informationen aufnehmen – und zwar im Durchschnitt sieben Stück. Also sieben Zahlen, sieben Buchstaben oder eben auch sieben Wörter. Laut einer Abhandlung zu diesem Thema aus dem Jahr 1956 von George A. Miller – seines Zeichen Professor an der Harvard University – sind es sieben „Chunks“ (Stücke) +/- 2, die die Kapazität unserer Gedächtnisspanne definiert.
Achte also bei der Formulierung der Kernpunkte darauf, dass diese insgesamt aus maximal sieben bis acht Wörtern bestehen.