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Ein Rückgang des Yen zum Dollar stützte zudem vor allem die Kurse von Export-Unternehmen. Allerdings hält Experten zufolge die US-Politik den Devisenhandel weiter in Atem.
"Der Dollar bleibt wegen der zunehmenden Dysfunktion in Washington unter Druck, die praktisch jede Hoffnung auf ein grosses Konjunktur-Paket der Trump-Regierung zunichtegemacht hat", sagte Marktanalyst Omer Esiner vom Broker Commonwealth Foreign Exchange.
Der 225 Werte umfassende Nikkei-Index schloss 1,1 Prozent höher bei 19'860 Punkten. Die Marke von 20'000 Punkten bleibe im Visier, sagten Analysten. Der breiter gefasste Topix-Index stieg ebenfalls um 1,1 Prozent und lag bei 1586 Punkten.
Zu den Gewinnern gehörte der Kamerahersteller Canon, nachdem das Unternehmen einen umfangreichen Aktienrückkauf bekanntgegeben hatte. Die Titel schlossen rund 3,3 Prozent höher.
Ein unerwartetes Schrumpfen der chinesischen Industrie im Mai blieb an den japanischen Börsen ohne Folgen, belastete jedoch die Märkte in China. Experten hatten mit einer leichten Wachstum gerechnet. Der private Caixin-Index stand dabei im Widerspruch zum staatlichen Einkaufsmanager-Index für die Industrie, der ein Wachstumskurs auf dem gleichen Niveau wie im April ausgewiesen hatte.
Die Börse in Shanghai lag 0,3 Prozent im Minus. Der Index der wichtigsten Unternehmen in Shanghai und Shenzen gewann 0,1 Prozent. Der MSCI-Index für asiatische Aktien ausserhalb Japans stieg um 0,1 Prozent.
Ein Euro wurde mit 1,1236 Dollar bewertet nach 1,1241 Dollar im späten New Yorker Handel. Der Dollar wurde mit 110,96 Yen gehandelt nach 110,75 Yen in den USA. Der Schweizer Franken notierte zum Euro mit 1,0888 und zum Dollar mit 0,9691.
(AWP)