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Weitere Sparmassnahmen angekündigt.
Der texanische PC-Hersteller Dell musste im vierten Geschäftsquartal einen Umsatzrückgang um 16 Prozent auf 13,4 Milliarden Dollar hinnehmen. Gleichzeitig sank der Nettogewinn im Q4 um satte 48 Prozent auf 351 Millionen Dollar. Auf operativer Ebene resultierte ein Gewinnrückgang um 41 Prozent auf 457 Millionen Dollar. Die Umsätze sanken praktisch in allen Produktsegmenten und Regionen. Einziger Lichtblick war die Storage-Division, wo die Umsätze um 7 Prozent auf 692 Millionen Dollar stiegen.
Für das am 30. Januar 2009 abgeschlossene Geschäftsjahr wies Dell einen Umsatz von 61,1 Milliarden Dollar aus, was einer flachen Entwicklung verglichen mit dem Vorjahr entspricht. Der Reingewinn sank um 16 Prozent auf 2,5 Milliarden Dollar und der Betriebsgewinn um 7 Prozent auf 3,2 Milliarden Dollar.
Dell Schweiz wollte keine Angaben zum Geschäftsgang machen.
Der Konzern spürt wie fast alle anderen grossen Computerhersteller die globale Wirtschaftskrise. Ende 2008 hatte das Unternehmen eine Reorganisation der Firmenstruktur bekannt gegeben. Neu gibt es vier Business-Units: Large Enterprise, Public, Small and Medium Business sowie Consumer. Gleichzeitig ist Dell ständig darum bemüht, die operativen Kosten zu senken. Im vergangenen März hatte Dell angekündigt, dass man bis zum Ende des Geschäftsjahres 2011 3 Milliarden Dollar pro Jahr sparen möchte. Wie Dell-Finanzchef Brian Gladden sagte, will man nun den Kostenblock um 4 Milliarden pro Jahr reduzieren. Ein weiterer Stellenabbau scheint somit unumgänglich.
Dell verzichtete angesichts der unsicheren wirtschaftlichen Lage auf einen Ausblick für das laufende Geschäftsjahr. (mim)