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2014: Fliehkraft-Kreisel
Kreiselkräfte zu erklären, erfordert sehr gute Kenntnisse in Physik, sie zu berechnen ist Ingenieurwissen. Anhand von Beispielen gehts einfacher. Ein Badmintonshuttle fliegt präzise mit der Spitze vorne, wenn er einen Drall oder, physikalisch korrekt bezeichnet, Drehimpuls hat. Aufgrund der Massenträgheit, ist ein rotierender Körper in seiner Lage stabil. Eine Störung (z.B. Antippen des Kreisels) führt zu einer Ausweichbewegung, die den Körper wiederum stabilisiert. Diese Ausweichbewegung nennt man gyroskopischen Effekt.
In der Technik werden Kreiselkräfte angewendet. Ein schnell rotierendes Rad in Satelliten stabilisiert diese in ihrer Position. Wird ein solches Drallrad in einer kardanischen Lagerung montiert, kann sich der Körper darum herum frei bewegen. Dieses Instrument heisst Gyroskop und wird immer noch in kleineren Flugzeugen und Schiffen als künstlicher Horizont verwendet, insbesondere bei Schlechtwetter.
Die Fliehkraft wird auch in der Zentrifuge zur Trennung von Milch und Rahm oder Honig und Waben genutzt. Die schwerere Flüssigkeit (z.B. Milch) wandert dabei weiter nach aussen als die leichtere.
Im Tüftelwettbewerb soll ein Kreisel mit integrierter Leuchtdiode (LED) entwickelt werden. Die LED soll möglichst lange leuchten, aber nur, solange der Kreisel dreht.
Archiv: Resultate und Bilder vom ersten Finale 2014
Link zum Bestellen des Tüftelwettbewerbs Fliehkraft-Kreisels