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Biographische Angaben
Hans Kayser wurde am 1.4.1891 in Buchau geboren. Er starb am 14.4.1964. Deutscher Musikschriftsteller.
Nach dem Abitur studierte Kayser Musik an der Berliner Hochschule. Ab 1913 studierte er privat bei Arnold Schönberg. In Erlangen
promovierte er in Kunstgeschichte. 1933 liess er sich in Ostermundigen nieder, und seit 1952 lebte er in Bolligen bei Bern.
In seiner Arbeit befasste er sich vor allem mit seinem System der harmonikalen Wertformen, die akustisch-psychische Aspekte
in den Mittelpunkt stellt.
Umfang und Inhalt der Dokumente
Der Nachlass umfasst die persönlichen Nachlassteile wie Briefe und Tagebücher ab 1912 und den wissenschaftlichen Nachlassteil.
Dieser wissenschaftliche Teil enthält: 15 Ordner wissenschaftlich-harmonikale Briefe, Briefwechsel mit dem Insel-Verlag, vor
allem mit Katharina Kippenberg, verschiedene Manuskripte sowie Tafeln, Tabellen und Kompositionen und die Bibliothek des Autors.
Administrative Informationen
Zugang
Ein Teil des persönlichen Nachlasses von Hans Kayser ist nach dem schriftlichen Wunsch des Autors bis ins Jahr 2064 gesperrt.
Konsultation nur im Lesesaal SLA. Einschränkungen vor allem aus urheber- und persönlichkeitsrechtlichen Gründen.
Der wissenschaftliche Nachlassteil ist frei zugänglich.
Bevorzugte Zitierweise
Schweizerisches Literaturarchiv (SLA): Nachlass Hans Kayser
Erwerbung
Geschenk von Hans Kayser
Hans Kayser vermachte seinen Nachlass im Jahr 1955 der Schweizerischen Landesbibliothek. Die Musikalien blieben vorerst im
Besitz seiner Ehefrau Clara Kayser. 1967 kamen sie als Leihgabe an die Hochschule für Musik in Wien, wo auf ihren Wunsch hin,
das musikalisches Oeuvre ihres Mannes erforscht wurde. 1987 erfolgte die Rückgabe an die Tochter Ruth Giraldi-Kayser. Dem
Wunsch des Vaters entsprechend, reichte sie die Musikalien an die Schweizerische Landesbibliothek weiter.
Hinweise zur Erschliessung
Dieses Online-Inventar wurde aus HelveticArchives generiert. Es unterscheidet sich in seinem Erscheinungsbild von "normalen"
Online-Inventaren hauptsächlich durch die beiden folgenden Merkmale: das Datum wird mit Punkt (statt Trennstrich) angezeigt,
es gibt - strukturell bedingt - mehr „Darin“-Auflistungen im Bemerkungsfeld. In ihrem Inhalt sind die beiden Inventarformen
jedoch identisch.
Die Musikdokumente wurden von Florence Sidler in Zusammenarbeit mit Yvonne Peters inventarisiert und von Florence Sidler tiefenerschlossen.
Sie sind im RISM Opac verzeichnet und online abrufbar.