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Das berichtete die französische Nachrichtenagentur AFP am Montag, 12. März 2018, unter Berufung auf seinen Partner Philippe Venet. «Monsieur de Givenchy ist am Samstag, den 10. März 2018, im Schlaf verstorben», hiess es in der Erklärung. Hubert de Givenchy hatte jahrzehntelang Kreationen für Frauen geschaffen. Unter den Stars, die seine Mode trugen, waren Elizabeth Taylor, Jacqueline Kennedy, Marlene Dietrich und vor allem Audrey Hepburn.
Gemeinsam schufen De Givenchy und Hepburn eine neue Silhouette der Hollywood-Stars – elegant und weiblich. In ihrem Erfolgsfilm «Breakfast at Tiffany’s» (1961) steckte er Hepburn in das berühmte kleine Schwarze. In «Sabrina”»(1954) trat sie in einem Traum aus Weiss auf.
Gründung seines Modehauses
Der am 20. Februar 1927 geborene Givenchy begann seine Karriere 1945. Sieben Jahre später gründete der Couturier sein eigenes Modehaus. Ein weiteres Jahr danach begann die Zusammenarbeit mit Hepburn, die als seine Muse galt.
Vor mehr als 25 Jahren begann der Modeschöpfer, sich allmählich aus der schillernden Modewelt zurückzuziehen. Zunächst verkaufte er 1988 sein Unternehmen, das Teil des Luxuskonzerns LVMH wurde.
1995 nahm er dann schliesslich auch als Designer mit einer spektakulären Modeschau Abschied von der Schneiderkunst. Ihm folgten beim Modehaus Givenchy unter anderem die beiden exzentrischen Briten John Galliano und Alexander McQueen.
Als geborener Graf Hubert James Marcel Taffin de Givenchy wurde ihm der gute Geschmack in die Wiege gelegt. Seine Familie war wohlhabend, sein Grossvater Direktor der historischen Gobelinfabrik im nordfranzösischen Beauvais.
(sda dpa)