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Der Gewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT) brach innert Jahresfrist von 1,5 Millionen Franken auf 288’000 Franken ein. Die erste Jahreshälfte sei für die Gruppe von erheblichen Projektverzögerungen bei einigen Grosskunden vor allem in den USA geprägt gewesen, schreibt Elma in einer Mitteilung vom Dienstag. Wegen diesen Verzögerungen hatte Elma im Juni noch einen möglichen Verlust angekündigt.
Der Umsatz stieg im Halbjahr dank einer Übernahme um rund 11 Prozent auf 61,5 Millionen Franken. Ende 2015 hatte Elma Trenew Electronic gekauft, was vor allem in Europa zu höheren Erlösen führte. Die Übernahme und Währungseffekte herausgerechnet sank der Umsatz gruppenweit um 8 Prozent.
In der Region Amerika verringerte sich der Umsatz in Lokalwährungen um 2,5 Prozent wegen den Projektverzögerungen. In Schweizer Franken erhöhte sich der Umsatz wegen des Dollar-Wechselkurses aber. In Asien nahm Elma 13,8 Prozent weniger ein, als Grund gibt das Unternehmen die abgeschwächte konjunkturelle Entwicklung an.
Für die zweite Jahreshälfte hat sich Elma zum Ziel gesetzt, den Umsatz und das operative Ergebnis zu verbessern. Im ersten Semester sind bereits rund ein Fünftel mehr Bestellungen eingegangen. Die wirtschaftliche Entwicklung lasse sich angesichts erheblicher Unsicherheiten aber schwer abschätzen, schreibt die Gruppe.
(SDA)