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Am 14. August ging das 74. Locarno Film Festival zu Ende. Die diesjährige Ausgabe hatte achtzehn Zürcher Filme im Programm. Diese eindrückliche Zahl ist ein Beleg für die Qualität des Zürcher Filmschaffens und für die positive Wirkung der Filmfördertätigkeit im Kanton Zürich. Vier der gezeigten Filme erhielten eine Auszeichnung.
Viel Zustimmung bekam das in Zürich spielende coming-of-age Drama «Soul of a Beast» des Schweizer Autors und Regisseurs Lorenz Merz. Der Film wurde im Hauptwettbewerb Concorso internazionale von der Jury mit einer besonderen Erwähnung gewürdigt. Zudem erhielt er den Ecumenical Prize der Ökumenischen Jury. Die von der reformierten und der katholischen Kirche der Schweiz gestiftete Auszeichnung wird für den Verleih des Films in der Schweiz eingesetzt.
Im Nachwuchswettbewerb Concorso Cineasti del presente wurde die helvetisch-georgische Koproduktion «Wet Sand» von Elene Naveriani ausgezeichnet. Das gesellschaftskritische Werk über die trügerische Idylle eines georgischen Dorfes erhielt den Leopard für den besten Darsteller, Gia Agumava.
In der Sektion First Look werden jedes Jahr Filme aus einem anderen Land prämiert. Schwerpunktland für die Festivalausgabe 2021 war erstmals die Schweiz. Der First Look Award ging dieses Jahr an «De Noche Los Gatos son Pardos» von Valentin Merz. Der Film ist ein Gewinnerprojekt des von der Zürcher Filmstiftung ausgerichteten Innovationswettbewerbs Fast Track.
In derselben Sektion wurde «Semret» von Caterina Mona prämiert. Die Erzählung einer Mutter-Tochter Beziehung erhielt den Le Film Français Award.