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Schloss Rapperswil
Die Burganlage auf dem Hügel der Rapperswiler Halbinsel ist eines der bedeutendsten historischen Baudenkmäler am Zürichsee. Sie dürfte von den Edlen von Rapperswil gegen Ende des 12. Jahrhunderts erbaut und später wiederholt umgestaltet worden sein. Den Grafen folgten österreichische und vom Deutschen Reich bestellte Vögte. 1442 bis 1798 übten angesehene Rapperswiler Bürger das Amt des Schlossvogtes aus. Die Franzosen plünderten 1798 einen Teil der Innenausstattung. Bis 1820 diente das Schloss als kantonales Gefängnis, bis 1869 als Mietskaserne. 1870 bis 1927 beherbergte das Schloss das Polnische Nationalmuseum, das von polnischen Emigranten unter der Führung von Graf Ladislaus Plater errichtet worden war. Im Jahre 1936/37 entstand auf dem Schloss ein zweites Museum, diesmal unter dem Namen "Museum des Zeitgenössischen Polen", dem 1948 der Mietvertrag gekündigt wurde. 1952 bis 1962 wurde es vom Schweizerischen Burgenverein gemietet (Burgenforschungsinstitut und Burgenmuseum). Nach einem inneren Umbau (Errichtung einer Schlossschenke) dient es seit 1975 erneut als Polenmuseum. Das Schloss Rapperswil ist Eigentum der Ortsgemeinde Rapperswil-Jona. Es wurde 1988 bis 1989 einer Gesamtrestaurierung unterzogen. Seit 1868 steht neben der Burg die polnische Freiheitssäule als Zeichen der schweizerischen Verbundenheit mit Völkern, die um ihre Freiheit ringen.
Schlossrestaurant
Das Restaurant im Schloss bietet eine ausgezeichnete Gourmetküche und ist mit dem kleinen Rittersaal und dem gedeckten Schlosshof prädestiniert für Hochzeiten, Geburtstage oder andere Feierlichkeiten.
Schlossberg
Im Jahr 981 wurde der älteste Rebberg am Zürichsee auf dem Schlossberg erstmals erwähnt. Das Weingut der Stadt Rapperswil sind Blauburgundertrauben ("Clevner").
Hirschpark
Seit 1871 besteht auf dem Lindenhof ein betreuter Hirschpark mit 10 bis 15 Damhirschen als Erinnerung an die Sage der Stadtgründung. Betreut wird der Hirschpark vom Verkehrsverein Rapperswil-Jona. Der Betreuer, Theo Böhler, pflegt die Tiere täglich und kümmert sich um ihre Gesundheit. Sie werden gut ernährt und haben viel Platz im weitläufigen Gehege, wo im Sommer reichlich Gräser wachsen. Sind die männlichen Jungtiere erst einmal erwachsen, müssen sie das Rudel allerdings verlassen. Andernfalls käme es zu Vorherrschaftskämpfen mit dem Platzhirsch.
Heuballenaktion
Der Weiterbestand des Hirschparks ist durch alljährliche Gönnerbeiträge gesichert. Weil es sich aber um ein eigentliches Gemeinschaftswerk handeln soll, an dem jedermann mitwirken kann, freuen wir uns über jede freiwillige Zuwendung. Viele spontane Spenden gehen uns im Rahmen der Sammelaktion „Heuballen für den Winter“ zu: Jedermann ist herzlich eingeladen, sich mit einer Spende von 50 Franken je Heuballen in den Kreis unserer Hirschpark-Gönner eintragen zu lassen. Für Ihr Mitwirken und Ihre grosszügige Zuwendung danken wir Ihnen herzlich.
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UBS AG, 8640 Rapperswil
Konto-Nr.: 250-717646.01T
Konto-Name: Hirschpark
Referenz: Heuballenaktion