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Diese Behandlungsansätze würden auf mittlere Sicht nicht mehr als 15 Prozent zum Gesamtumsatz des Unternehmens beitragen, schrieb die "Neue Zürcher Zeitung" am Mittwoch mit Bezug auf Novartis-Strategiechef Stephen Moran. Man solle sich vor lauter Erwartungen "nicht davontragen lassen", zitierte die Zeitung den Manager aus einer Diskussionsveranstaltung, die im Rahmen eines Mediantags zu Forschung und Entwicklung stattfand.
Ein Novartis-Sprecher bestätigte auf Anfrage die Äusserungen von Moran. Er erklärte zudem, dass Mitabeiter des Unternehmens bereits früher ein Umsatzpotenzial von 15 bis 20 Prozent für neuartige Therapieansätze inklusive Gen- und Zelltherapien in Aussicht gestellt hätten.
Der Pharmariese aus Basel setzt unter dem seit Anfang 2018 amtierenden Konzernchef Vasant Narasimhan stark auf spezialisierte, auf Patienten abgestimmte Arzneien und neue Behandlungsansätze und investiert Milliarden in deren Ausbau. Das Unternehmen hat mittlerweile drei Zell- und Gentherapien auf dem Markt, darunter Zolgensma - das mit gut zwei Millionen Dollar pro Einzeldosis teuerste Medikament der Welt.
Die US-Arzneimittelbehörde hat wegen der Manipulation von Testdaten für das Mittel, das zur Behandlung der meist tödlich verlaufenden Erbkrankheit Spinale Muskelatrophie (SMA) bei Kleinkindern eingesetzt wird, eine Untersuchung eingeleitet. Neben der FDA hat auch der US-Senat Informationen zu dem Vorfall gefordert.
Novartis erzielte vergangenes Jahr - ohne die im April abgespaltene und an die Börse gebrachte Augenheilsparte Alcon - einen Umsatz von 45 Milliarden Dollar.
(Reuters)