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Elizabeth Gaskell Collection
North and South (GB 2004, 131 Min., FSK 12):
Für die junge Margaret Hale (Daniela Denby-Ashe) bricht eine Welt zusammen. Ihr Vater, der Pfarrer Richard Hale (Tim Pigott-Smith) zweifelt an seinem Glauben und überwirft sich mit der Kirche. Von einem Tag auf den anderen ist es vorbei mit dem idyllischen Leben im südlichen England. Stattdessen zieht die Familie nach Milton, in den hohen Norden. Es ist eine typische Industriestadt, in der die Hales nun leben. Margaret ist schockiert. Noch nie hat sie so einen großen Gegensatz zwischen Arm und Reich erlebt, wie hier. Dagegen muss sie etwas unternehmen. Seite an Seite mit den Arbeitern, will sie dem Fabrikbesitzer John Thornton (Richard Armitage) bessere Arbeitsbedingungen abtrotzen. Ein Kampf beginnt, dessen Schauplatz sich schon bald verlagert. Denn Thornton verliebt sich in den Dickkopf aus dem Süden. Margaret hingegen hat mit vielen Schicksalsschlägen zu kämpfen. Nach dem Tod ihrer Eltern verlässt sie die Stadt und kehrt zurück in ihre Heimat. Allerdings kann sie dort keine Ruhe finden, die Menschen im Norden sind ihr längst ans Herz gewachsen. So macht sie sich ein letztes Mal auf den Weg, um nun endgültig ihr Glück zu finden und es dann nie mehr loszulassen.
Wives & Daughters (GB/USA 1999, 308 Min., FSK 12):
Gemeinsam mit ihrem Vater verlebt die Halbwaise Molly (Justine Waddell) eine glückliche Kindheit. Das malerische England des 19. Jahrhunderts ist die perfekte Kulisse für eine Geschichte voller Gefühle, Zweifel, Tragödien und Liebe. Denn mit der erneuten Hochzeit ihres Vaters bricht für Molly eine schwere Zeit an. Ihre Stiefschwester Cynthia (Keeley Hawes) macht zuerst keinerlei Anstalten, ihren Teil zu einem harmonischen Familienleben beizutragen. Das Mädchen umgibt ein dunkles Geheimnis. All das rückt jedoch in den Hintergrund, als die beiden Mädchen die Bekanntschaft von Osborne (Tom Hollander) und Roger Hamley (Anthony Howell) machen. Die Söhne aus bestem Haus sind auf Brautschau. Sowohl Molly als auch Cynthia sind hingerissen, beide allerdings von Roger! Ein banges Hoffen beginnt, bis endlich Gewissheit einkehrt. Der eher zwielichtige Osborne hingegen, verfolgt ganz andere Interessen. Wie soll Molly in diesen Wirren ihr Glück finden?
Die Rückkehr nach Cranford (GB/USA 2007, 177 Min., FSK 06):
England, Mitte des 19. Jahrhunderts. Die Welt befindet sich im Umbruch. Fortschritt und Industrialisierung halten Einzug. Das kleine Städtchen Cranford scheint zunächst davon unberührt. Als hier aber eine Eisenbahnlinie gebaut werden soll, spalten sich die Lager. In die, die diesen Fortschritt begrüßen und in die, die damit nicht zurecht kommen - oder nicht zurecht kommen wollen. Allen voran die strenge Miss Deborah Jenkyns. Auch Miss Matty (Judi Dench) ist anfangs gegen die Eisenbahn, doch als klar wird, dass viele der jungen Leute keine Zukunft mehr in Cranford sehen und nach London gehen wollen, versucht sie über ihren Schatten zu springen...