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Der Kontakt mit dem eisigen Wasser ist für den Körper zunächst wie eine Art Schock. Durch das Eiswasser ziehen sich die hautnahen Gefässe zusammen, die Temperatur auf der Haut sinkt. Gleichzeitig weiten sich die Gefässe im Inneren, damit das Blut im Körper zirkulieren kann und Organe sowie Arme und Beine weiter durchblutet werden. Durch die geweiteten Blutgefässe ist der Körper in der Lage, auch im Eiswasser für kurze Zeit seine Kerntemperatur zu halten. Dafür muss er allerdings enorme Mengen Energie freisetzen. Er verbrennt Fett und mobilisiert Adrenalin und andere Stresshormone.
So einem Kälteschock sollten sich nur gesunde und geübte Menschen aussetzen. Bei Herz- oder Gefässproblemen kann das Eisbad schnell in einer Katastrophe enden.