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Laut Klimabulletin von Meteo Schweiz begann das Jahr beidseits der Alpen bereits sehr sonnig und trocken. Dieser Wettercharakter setzte sich im Frühling und dann im Sommer weiter fort. Die bekannten Wettersingularitäten (Eisheiligen im Mai und die Schafskälte im Juni) waren nur schwach ausgeprägt und insbesondere frostfrei im Gegensatz zum Vorjahr. Bis zu drei Hitzewellen überzogen die Schweiz ab Juni und waren am ausgeprägtesten in der Westschweiz. Das Tessin und die Bündner Südtäler wurden von mehreren Hagelzügen getroffen, welche lokal auch das Blütenangebot zunichte machten.
Überdurchschnittliche Frühlings- und ansprechende Sommer-Honigernten
Die Frühlingshonigernte lieferte mit 12,4 kg pro Volk schweizweit überdurchschnittliche Mengen (Durchschnitt der letzten 13 Jahre: 7,7 kg). Dies ist im Einklang mit einer sehr guten Bestäubungsleistung der Bienen mit entsprechend hohen Erträgen bei der Kirschen- und Zwetschgenernte. Auch die Apfelernte fiel sehr gut aus. Im Tessin gab es regional eine sehr gute Marroni-Ernte, wo die Hagelschäden dies zugelassen haben. Die mittlere schweizweite Sommer-Honigernte betrug 11,5 kg pro Bienenvolk (langjähriger Durchschnitt 12,8 kg) und die Gesamt-Jahresernte 23,9 kg pro Bienenvolk (langjähriger Durchschnitt: 20,4 kg).