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In den letzten 10 Tagen absolvierte der 18-jährige NLA-Spieler Mauro Schärrer beim WTT Youth Contender Otočec(Slowenien) und WTT Youth Contender Varazdin (Kroatien) gleich zwei auf der internationalen Tischtennisbühne. An beiden U19-Turnieren qualifizierte er sich für die Hauptrunde. Mit je einer Qualifikation für die 1/8 und 1/16-Finals und erreichte er gute Ergebnisse und sammelte Punkte für sein internationeles Ranking.
In Otočec startete Schärrer sehr gut in die Gruppenspiele und besiegte Otohalb (CZE) klar in drei Sätzen (8, 7, 4). Im zweiten Spiel setzte er auch gegen den Holländer Chambet-Weil mit 3:0 durch. Dieses Spiel verlief enger, doch Schärrer liess sich nicht aus der Ruhe bringen und buchte die wichtigen Punkte am Schluss des Satzes (9, 9, 7). Als Gruppensieger qualifizierte er sich direkt für die zweite Hauptrunde. Dort bekam er es mit dem Kaucky (CZE) zu tun, der seine Gruppe ebenfalls gewonnen hatte. Nach dem knapp verlorenen ersten Satz (9:11) blieb der Neuhauser ruhig und schaffte mit 12:10 den Satzausgleich. Mit dem Selbstvertrauen des gewonnen Satzes im Rücken konnte er sich nochmals steigern und dank solidem sicheren Spiel auch die Sätze drei und vier für sich entscheiden (11:7, 11:5). Im 1/8-Final wartete mit dem Rumänen Eduard Ionescu ein starker Gegner, der mit einer 24:9-Bilanz in der laufenden Saison schon mehrfach auf sich aufmerksam machen konnte. Im ersten Satz kam Schärrer nicht ins Spiel und verlor mit 6:11 relativ klar. Im zweiten Satz stellte er sein Spiel um und konnte nun seinerseits dem Spiel dem Stempel aufdrücken und siegte mit 11:6 zum Satzausgleich. Nun übernahm Ionescu wieder das Zepter, Schärrer verlor mit 7:11. Der vierte Satz verlief sehr ausgeglichen, Schärrer verlor diesen mit 9:11 gegen den späteren Turniersieger.
Danach reiste das Schweizer Quartett mit Nationaltrainer Samir Mulabdic und dem U17-Spieler Timoty Falconnier mit dem Bus nach Varazdin, wo im Juli die Jugend-Europameisterschaften durchgeführt wurden.
Der Start in Varazdin in die Gruppenspiele gegen den Engländer Stevenson verlief gut. Mit 7, 5, 9 siegte Schärrer 3:0 und liegte eine gute Grundlage für das Erreichen der Hauptrunde. Das zweite Spiel gegen den Kroaten Zlatkov verlief sehr ausgeglichen. Nach 11:9, 6:11, 11:13 und 11:3 musste der fünfte Satz dieses Spiel entscheiden. Mit 9:11 verlor Schärrer dann dieses Spiel, war aber dank dem guten Satzverhältnis trotzdem bereits für die Hauptrunde qualifiziert. Dort traf er auf den Belgier Laffineur, der in der U17-Kategorie den Final erreichte und dort u. a. gegen Ionescu besiegte. Im Wissen, dass er für einen Sieg eine Topleistung abrufen musste, startete Schärrer gut in die Partie und siegte zweimal 11:7. Mit der 2:0-Satzführung im Rücken liess er etwas nach und der Belgier kam zurück ins Spiel (6:11). Im vierten Satz fand Schärrer zu seinen Stärken zurück und siegte 11:8. In der zweiten Hauptrunde wartete der an Nummer 1 gesetzte Kroate Ivor Ban, mit dem sich Schärrer auf internationalem Parkett schon mehrfach duellierte. Dabei konnte er den Kroaten noch nie besiegen. Trotz dem Gewinn des ersten Satzes (11:9) sollte diese Serie nicht reissen. Ban übernahm ab Satz 2 das Zepter und Schärrer hatte Mühe die Aufschläge des Kroaten «zu lesen». So verlor Schärrer die Sätze zwei bis vier mit 4:11, 7:11 und 5:11. Trotz guter Leistung war dieses Turnier im 1/16-Final zu Ende. Wie schätzt der selbstkritische Spieler seine Leistung ein: «Auf internationalem Niveau braucht es extrem konstante Leistungen auf höchstem Niveau. Die europäische Spitze ist sehr ausgeglichen. Ich muss weiter an Aufschlag und vor allem Rückschlag arbeiten um mich zu verbessern. Bei den offenen Ballwechseln kann ich sehr gut mithalten und meine Stärken ausspielen».