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Im Osten Sierra Leones ist erstmals seit Monaten wieder Ebola nachgewiesen worden. Bei einem verstorbenen neun Monate alten Kleinkind im Bezirk Kailahun sei die Seuche diagnostiziert worden, erklärten Behördenvertreter. Die Eltern seien gesund.
Die Region war einer der Brennpunkte der jüngsten Ebola-Epidemie. In den vergangenen vier Monaten galt die Region Kailahun aber als frei von der Seuche. Im vergangenen Sommer wurden bis zu 80 Infektionen pro Woche aus der Region gemeldet. Zum Jahresende war die Zahl der Neuinfektionen auf Null gesunken.
An der Epidemie starben in dem afrikanischen Land bislang 3800 Menschen. Die Weltgesundheitsorganisation entsandte Spezialisten in die Region.
Auch Liberia hatte jüngst einen Rückschlag erlitten und den ersten neuen Ebola-Fall seit Wochen gemeldet. Das Land ist am schwersten von der Ebola-Epidemie betroffen, der in Westafrika mehr als 10'300 Menschen zum Opfer gefallen sind. (feb/sda/reu)