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Fadenmolch
Lissotriton helveticus
Merkmale
Männchen bis zu 7,5 cm, Weibchen etwas länger.
Männchen: Rücken meistens mit zwei dunklen Längslinien; Flanken mit schwarzen Punkten; Bauch blass orange und gelegentlich schwach gefleckt; am Schwanzende eine kurze, fadenartige Verlängerung; im Hochzeitskleid zwischen den Hinterfüssen Schwimmhäute. Weibchen: unscheinbar hellbraun gefärbt und kaum gefleckt; Bauch blass orange. Die Unterscheidung vom Teichmolchweibchen ist nicht immer möglich.
Lebensweise
Von März bis Juni im Laichgewässer. Lebt in der Regel zusammen mit dem Bergmolch. Über Wochen legt das Weibchen 300–450 Eier einzeln an Wasserpflanzen ab.
Lebensraum
Seichte, bewachsene kleinere Gewässer. Typischer Bewohner der früher im Appenzellerland verbreiteten Feuerweiher.
Verbreitung
Besiedelt Grossbritannien, das Gebiet vom Norden Deutschlands über die Benelux-Staaten und Frankreich bis in den Norden Spaniens. In der Schweiz in einem breiten Band vom Genfer Becken bis zur Einmündung des Rheins in den Bodensee. Meist in Höhen unterhalb von 700 m ü. M., einzelne auch oberhalb von 1000 m ü. M.
Regionale Vorkommen
Beschränken sich auf die nördlichen Teile der Kantone St.Gallen und Appenzell Ausserrhoden. Südlich davon existiert noch ein einziges, völlig isoliertes Vorkommen bei Walenstadt. Ein Schwerpunkt liegt an der östlichen Verbreitungsgrenze im Appenzeller Vorderland.
Status und Schutz
Verletzlich. Die Region Appenzeller Vorderland trägt eine besondere Verantwortung zur Erhaltung des regionalen Schwerpunktvorkommens.