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Inhalt und Ziel des Forschungsprojekts
Das übergeordnete Ziel dieses Projektes ist, effektive Methoden zur Analyse von komplexen Extremereignissen und deren Risikobewertung zu entwickeln. Dabei wird im Mittelpunkt stehen, theoretische Ergebnisse aus der sogenannten Extremwerttheorie in praxisrelevante Instrumente zu überführen. Im Detail werden (i) Simulationsmethoden von selten Ereignissen verbessert, die es erlauben, extreme Szenarien zu erzeugen und deren räumliche Abhängigkeitsstruktur zu bestimmen. Es soll außerdem untersucht werden, wie (ii) Ergebnisse aus Klimamodellen genutzt werden können, um die Gefahr von lokalen Wetterextremen zu quantifizieren. Ein weiteres Ziel ist, (iii) die Verkettung von einzelnen, extremen Ereignissen in komplexen Systemen zu analysieren, und das damit verbundene systemische Risiko zu bewerten.
Wissenschaftlicher und gesellschaftlicher Kontext des Forschungsprojekts
Die Ergebnisse dieses Projektes werden eine verbesserte Bewertung der gesellschaftlichen und ökologischen Risiken durch Extremereignisse ermöglichen. Dies wird unter anderem Regulierungsbehörden valide Grundlagen zur Einschätzung der Gefahr durch Hochwasser oder andere Naturkatastrophen liefern und dadurch helfen, die genannten Risiken zu begrenzen.