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Silber und Bronze für zwei Schweizer an der Informatik-Olympiade23. August 2007 um 09:20
Vladimir Serbinenko und Johannes Josi gewinnen in Zagreb.
Vladimir Serbinenko und Johannes Josi gewinnen in Zagreb.
An der seit 1989 jedes Jahr stattfindenden Internationalen Informatik-Olympiade (IOI) konnte die Schweiz einen beachtlichen Erfolg verbuchen. In Kroatien holten Vladimir Serbinenko (Bild links) aus Villarimboud vom Collège St. Michel in Fribourg eine Silber- und Johannes Josi (Bild rechts) aus Unterseen vom Gymnasium Kirchenfeld in Bern eine Bronzemedaille.
Der 19-jährige Serbinenko ist ein Multitalent: Mit 16 holte er Bronze in Informatik und Mathematik. Vergangenes Jahr gab's Gold und dieses Jahr Bronze in Mathematik. Für den erst 16-jährigen Josi war der Programmierwettbewerb "ein tolles Erlebnis". Sein Resultat motiviere ihn, intensiv für die nächste IOI in Kairo zu trainieren. Josi konnte zwei der schwierigsten Aufgaben komplett und zwei weitere teilweise lösen. "Glücklicherweise schlichen sich bei mir keine gravierenden Bugs in die Programme ein", sagt er.
Marc Zimmermann aus Thun und Sandro Feuz aus Meiringen konnten sich sehr nahe ans Edelmetall "heranprogrammieren". Die Teilnehmer der IOI 07 mussten ausgehend von einem vereinfachten Modell der Stadt Zagreb ein komplexes Programm schreiben, das den Einsturz der Wände simulierte, die dem Hochwasser von 1964 nicht Stand gehalten hatten. Dabei musste einerseits der sukzessive Anstieg des Wassers und andererseits die Tatsache einbezogen werden, ob der Wasserdruck von beiden (stabilisierend) oder nur von einer Seite her (zerstörerisch) wirkte. Insgesamt wurden 142 Jugendliche prämiert. Der Beste unter den "Goldigen" mit 574 Punkten war übrigens der Pole Tomasz Kulczynski. (mim)
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