Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03503.jsonl.gz/1773

Die heutigen Verfahren zur Schätzung der optimalen N-Düngung enthalten nur qualitative oder grob geschätzte Angaben. Mit Hilfe von Stundorteigenschaften und Angaben zur Bewirtschaftung von 822 Parzellen wurde versucht, einige Einflussfaktoren besser zu quantifizieren, um mit deren Hilfe die N-Düngung ohne Bodenuntersuchung annähernd zu optimieren. Der Erfolg des Vorhabens blieb jedoch leider grösstenteils aus. Die Nmin-Methode bleibt vorderhand das zuverlässigste Hilfsmittel.
Pflanzenbau
Stucky T., Hochstrasser M., Meyer S., Segessemann T., Ruthes A. C., Ahrens C. H., Dahlin P., Pelludat C.
Der Wurzelgallennematode Meloidogyne incognita verursacht Schäden in Feld- und Gewächshauskulturen. Agroscope-Forschende entwickelten einen neuen Screening-Test, um Bakterien zur Bekämpfung dieser Agrarschädlinge zu identifizieren.
Bei der CULTAN-Düngung wird Stickstoff als Ammoniumlösung in den Boden injiziert. Mehrjährige Versuche von Agroscope zeigen, dass das Verfahren die Stickstoffauswaschung um durchschnittlich 38 % reduziert, ohne die Erträge zu beeinträchtigen.
Die Tomatenminiermotte Tuta absoluta gehört zu den grössten Schädlingen in Nachtschattengewächsen. Agroscope hat ein statistisches Modell entwickelt, das die Populationsdynamik des Schädlings und einer parasitierenden Schlupfwespe nachbildet und erlaubt, Interventionen optimal zu planen.