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Mit der neuen First Lady zieht auch der Glamour ins Weisse Haus ein. Denn für die meisten Amerikaner ist Melania Trump (46) der Inbegriff der «Trophy Woman»: eine Frau, mit der ein Mann angeben kann. Diese Aufgabe erfüllte sie gestern auf der Wahl-Party in New York schon perfekt. Im 3600-Dollar-Outfit von Ralph Lauren stand sie ihrem Ehemann Donald Trump (70) zur Seite – schweigend und schön.
Der Auftritt passte ihr gut. Melania Trump ist eher leise. Mit politischen Statements hat das Ex-Model während Trumps Wahlkampf nicht wirklich auf sich aufmerksam gemacht. Abgesehen von der bei Michelle Obama (52) abgekupferten Rede waren mehr ihre Nacktfotos auf dem Cover des «GQ»-Magazins ein Thema.
Doch wer ist die neue First Lady? Sie ist die erste Frau, die aus einem kommunistischen Land stammt, und erst die zweite, die nicht in den USA zur Welt kam. Geboren wurde sie 1970 als Melanija Knavs in Novo Mesto in Ex-Jugoslawien (heute Slowenien) – als Tochter eines Autohändlers.
Schummeln beim Studium
Mit der Wahrheit nimmt sie es wie ihr Mann nicht so genau. So behauptete sie, einen Uni-Abschluss zu haben. Journalisten deckten jedoch auf, dass sie ihr Studium in Architektur und Design abbrach, um als Model in Mailand und Paris zu arbeiten. Trump lernte sie 1998 auf einer Party in New York kennen. 2005 gab es eine rauschende Hochzeit – Melania in einem 100'000-Dollar-Kleid von Dior. 2006 kam der gemeinsame Sohn Barron (10) zur Welt.
Melanias Lebensstil ist Luxus pur. In Manhattan lebt sie mit Blick über den Central Park an der 5th Avenue in einem 100-Millionen-Dollar-Penthouse. Dagegen wirkt das Weisse Haus wie ein Abstieg.
Keine Lust auf den Gemüsegarten von Michelle Obama
Dass sie mit ihren perfekt manikürten Händen Michelle Obamas Gemüsegarten weiter pflegen wird, ist eher unwahrscheinlich. Als viel beschäftigte Business-Frau hat sie Wichtigeres zu tun: Sie vertreibt eine eigene Beautylinie und Schmuckkollektion über einen Homeshopping-Sender.
Ganz fortschrittlich will sie Online-Mobbing bekämpfen und verspricht: «Ich werde die Anwältin von Frauen und Kindern sein.» Eine der Ex-First-Ladys nimmt sie sich als Vorbild, es ist eine klassische Wahl: «Ich möchte ebenso traditionell sein wie Jackie Onassis.»
Alles lässt sie ihrem Macho-Gatten Donald nicht durchgehen: «Ich sage ihm, wenn ich nicht mit ihm übereinstimme. Manchmal hört er zu.» Und: «Er ist erwachsen und kennt die Konsequenzen seines Verhaltens. Ich sage ihm sehr, sehr oft meine Meinung.»Publiziert am 09.11.2016 | Aktualisiert am 12.11.2016