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Reptilien
Die Reptilien, eine Klasse der Wirbeltiere, umfassen in Mitteleuropa im traditionellen Sinn die Ordnung der Schildkr√∂ten (Europ√§ische Sumpfschildkr√∂te) und die Ordnung der Schuppenkriechtiere, mit den Unterordnungen Echsen (Schleichen, Eidechsen) und Schlangen (Nattern, Vipern). Europaweit sind 20 Prozent der Reptilienarten als gef√§hrdet eingestuft: In der Schweiz leben 14 einheimische Reptilienarten und davon sind 11 Arten oder 79 Prozent gef√§hrdet. Im Siedlungsraum k√∂nnen vor allem folgende Arten beobachtet werden: Schlingnatter, Ringelnatter, Zauneidechse, Waldeidechse, Mauereidechse, Blindschleiche, Europ√§ische Sumpfschildkr√∂te und die eingef√ľhrte Rotwangen-Schmuckschildkr√∂te.
Typisch f√ľr Reptilien ist ihre trockene, schleimlose, aus Hornschuppen bestehende K√∂rperbedeckung. Die √§u√üerste Schicht dieser K√∂rperbedeckung wir durch H√§uten erneuert.
Reptilien sind wechselwarm, das heißt, ihre Körpertemperatur entspricht in etwa der Umgebungstemperatur. Durch ihr Verhalten können Reptilien ihre Körpertemperatur jedoch beeinflussen, etwa, indem sie an der Sonne liegen und sich so aufwärmen. Die Tiere sind bei Wärme aktiver als bei Kälte.
St√§dte und Siedlungsgebiete beherbergen eine erstaunlich artenreiche Tierwelt. Das¬†Stadtfauna-Buch zeigt rund 600 Arten, die in den letzten Jahren in mitteleurop√§ischen St√§dten beobachtet werden konnten, vom S√ľ√üwasserschwamm bis zur Nordfledermaus.