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Die Frist für den Austritt des Vereinigten Königreichs aus der EU wurde bis 31. Oktober 2019 verlängert. Bis zu diesem Datum sind das Freizügigkeitsabkommen CH-EU (FZA) und die Verordnungen (EG) Nr. 883/2004 und Nr. 987/2009 zwischen der Schweiz und dem Vereinigten Königreich anwendbar. Soweit sich die EU und das Vereinigte Königreich über ein Austrittsabkommen einigen, werden das FZA und die entsprechenden Verordnungen weiterhin während einer Übergangsphase gelten. Dies bedeutet, dass die Barauszahlung des BVG-Minimalguthabens wegen definitivem Verlassens der Schweiz bei der Ausreise in das Vereinigte Königreich während dieser Übergangsphase nur möglich ist, wenn die betreffende Person in diesem Land nicht der obligatorischen Alters-, Invaliden- und Hinterlassenenversicherung untersteht.
Sollten sich die EU das Vereinigte Königreich nicht einigen können und es am 31. Oktober 2019 zu einem ungeordneten Austritt kommen, wäre das Vereinigte Königreich ab 1. November 2019 als Nicht-EU-Staat zu betrachten. Die einschränkenden Bestimmungen über die Barauszahlung bei Ausreise in einen EU-Staat wären ab diesem Datum nicht mehr anwendbar.
15.04.2019