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Das auf Entwickler-Software spezialisierte Unternehmen New Relic hat das Java-Ökosystem unter die Lupe genommen und die Adaption der diversen Java-Versionen untersucht. Wie die Ergebnisse der Studie belegen, kommt von den Long-Term-Support-Varianten aktuell Java 11 bei über 56 Prozent der Anwendungen zum Einsatz. Damit ist der im Herbst 2018 veröffentlichte Release die derzeit am meisten eingesetzte Version. Java 8, bereits seit Frühjahr 2014 im Einsatz, steht mit einem Anteil von 32 Prozent auf dem zweiten Platz. Die jüngste LTS-Ausführung Java 17 wurde im September 2021 veröffentlicht und wird aktuell von gut 9 Prozent der Anwendungen genutzt. Allerdings lag die Verbreitung von Java 17 vor einem Jahr noch bei mageren 0,4 Prozent.
Was die Non-LTS-Java-Versionen betrifft, die nur gerade bis zum Erscheinen der nächsten Version unterstützt werden, ist aktuell Java 14 die meistgenutzte Version, allerdings mit einem minimalen Nutzungsanteil von lediglich 0,57 Prozent. Alle Non-LTS-Versionen vereinen zusammengenommen einen Anteil von gerade einmal noch 1,6 Prozent, vor einem Jahr lag derselbe noch bei 2,7 Prozent.
Daneben hat New Relic in der Studie ermittelt, von wem die meisten Java Developer Kits (JDK) bezogen werden und festgestellt, dass Oracle
die Top-Position als führende JDK-Quelle abgeben musste und neue Amazon
hier mit einem Anteil von gut 32 Prozent an der Spitze steht.
Der detaillierte Report zum Stand des Java-Ökosystems 2023 stellt New Relic online
zur Verfügung.
(rd)