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Michael Hugentobler schreibt über die Finsternis:
Mitte Februar fuhr ich an den Rand der Schweiz, in die Dunkelheit. Nach Lü. Links und rechts der Strasse ragten Schneewände über die Markierungspfosten hinaus. Im Dorf war hinter einer Stalltür der Schwanz einer Kuh zu sehen, darüber hingen Eiszapfen. Ein Mann rollte einen Milchkessel über die Strasse, sein Atem dampfte. Das Ende der Strasse lag in pinkfarbenen Laternenkegeln, ich parkte den Wagen neben der Feuerwehr und ging zu Fuss einen halben Kilometer den Berghang hinunter durch den Schnee, bis kein Haus mehr zu sehen war. Es war minus sieben Grad. Hier wollte ich die Nacht verbringen.