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Österreichischer Doppelsieg - Kryenbühl Dritter, Caviezel Fünfter
Die Österreicher feiern in der Abfahrt von Bormio einen Doppelsieg. Matthias Mayer gewinnt das letzte Rennen des Jahres vor Vincent Kriechmayr. Urs Kryenbühl wird Dritter, Mauro Caviezel Fünfter.
Knapp zwei Minuten dauert der Ritt über die mit einer Vielzahl an Wellen und Schlägen gespickte pickelharte Pista Stelvio. Dennoch trennten die ersten zehn Fahrer lediglich sechs Zehntel. Zwischen Mayer und Kriechmayr lagen vier Hundertstel, Kryenbühl fehlten sechs Hundertstel zum ersten Weltcupsieg. Mauro Caviezel blieb mit 16 Hundertsteln Rückstand nur Platz 5, der fünffache Stelvio-Abfahrtssieger Dominik Paris wurde Vierter.
Beat Feuz drohte nach 28 Abfahrten in den Top 10 eine Klassierung ausserhalb der ersten zehn. Am Ende resultierte für den Emmentaler mit 59 Hundertsteln Rückstand der 10. Platz, zwei Positionen vor Marco Odermatt. Carlo Janka, Niels Hintermann und Ralph Weber schieden aus, Stefan Rogentin konnte nicht an die starken Trainingsleistungen anknüpfen. Mit 2,19 Sekunden Rückstand belegte der Bündner Platz 29.
Auch Ryan Cochran-Siegle blieb unter seinem Potenzial. Der Amerikaner, der die beiden Trainings dominierte und am Vortag den Super-G gewann, wurde Siebter. Auf einer wilden Fahrt unterlief ihm der eine oder andere kleine Schnitzer zu viel.
Für das österreichische Team ist es in beiden Geschlechtern der erste Saisonsieg. Mayer triumphierte zum zehnten Mal im Weltcup und zum sechsten Mal in der Abfahrt. Der Schwyzer Urs Kryenbühl, der in Bormio vor einem Jahr seinen ersten Weltcupsieg als Zweiter um acht Hundertstel verpasst hatte, stieg zum dritten Mal auf das Podest. Als Führender in der Disziplinenwertung geht Aleksander Kilde ins neue Jahr. Der Norweger, der die Abfahrt in Val Gardena gewonnen hat, fuhr auf Platz 6.
Im Weltcup der Männer geht es am 6. Januar mit dem Slalom in Zagreb weiter. Danach folgen die Klassiker in Adelboden (mit zwei Riesenslaloms und einem Slalom am Wochenende des 10. Januar) und Wengen (mit zwei Abfahrten und einem Slalom am Wochenende des 17. Januar).
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