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Die Analyse von vier nationalen und damit allgemein zugänglichen Weindegustationen (IWPZ, GPVS, Mondial des Pinots, La Sélection) in der Schweiz befasst sich mit Grösse, geografischer Ausstrahlung und Zielen dieser Wettbewerbe. Hochrechnungen anhand der Medaillenverteilung geben Hinweise auf ihre regionale Ausstrahlung. Aus dem Medaillenspiegel geht hervor, dass die «Deutschschweiz» im Jahr 2016 mit 0.16 Auszeichnungen pro Hektare die erfolgreichste der sechs Schweizer Weinbauregionen war. Jede der Prämierungen scheint aber gewissermassen ihre eigene «Klientel» zu haben. Ein Vergleich zeigt auch, dass die Degustationspanel der vier Concours maximal zu einem Drittel deckungsgleich sind.
Pseudomonas im Steinobst
Im Frühjahr 2016 herrschten praktisch ideale klimatische Infektionsbedingungen für den bakteriellen Erreger Pseudomonas syringae: ein nasskalter Frühling mit einem Spätfrost Ende April und einer langen Blütezeit. Die Hauptinfektionen mit der Bakterienkrankheit Pseudomonas erfolgen im Herbst und Winter (über Blattnarben oder Verletzungen). Das Bakterium kann auch im Frühling Blüten und Blätter oder im Sommer Stamm und Triebe infizieren. Die direkte Bekämpfung erweist sich als schwierig; deshalb sollte man unbedingt auf vorbeugende Massnahmen setzen. Pf lanzenschutzmittel gegen Pseudomonas sind nur bei der Kirsche (Kupfer bei Blattfall) bewilligt. Bei den präventiven Massnahmen steht eine angepasste Sorten- und Unterlagenwahl im Vordergrund.