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Die sozialen Verhältnisse in der modernen Gesellschaft führen dazu, dass ein Lebenspartner, der mit einer in der SVE versicherten Person in einer Lebensgemeinschaft lebt, nach dessen Tod ebenfalls ohne Einkommensquelle dastehen kann (Versorgerschaden). Die versicherte Person kann deshalb ihren unverheirateten und nicht verwandten Lebenspartner als Begünstigter der Hinterlassenenleistung bezeichnen, wenn das Paar vor seinem Tod mindestens fünf Jahre im gleichen Haushalt gelebt (gleicher amtlicher Wohnsitz) hat und die versicherte Person den Lebenspartner massgeblich unterstützt hat. Sofern ein jedem SVE Vorsorgereglement beiliegenden Unterstützungsvertrag vor dem Tod der versicherten Person bei der SVE eingereicht wurde, hat der Lebenspartner Anspruch auf die gleichen Leistungen wie ein überlebender Ehegatte. Nebst diesen Voraussetzungen müssen zudem noch folgende Bedingungen erfüllt sein: Der überlebende Lebenspartner hat für den Unterhalt eines oder mehrerer Kinder aufzukommen oder der überlebende Lebenspartner hat im Zeitpunkt des Todes das 45. Altersjahr überschritten oder der überlebende Lebenspartner bezieht eine Rente der Eidgenössischen Invalidenversicherung.
Die SVE prüft die Anspruchsberechtigung aufgrund der tatsächlichen Verhältnisse im Zeitpunkt des Todes der versicherten Person.
Erfüllt der Lebenspartner nicht alle diese Voraussetzungen, so hat der hinterbliebene Lebenspartner Anspruch auf eine einmalige Abfindung in der Höhe des dreifachen Jahresbetrages der Lebenspartnerrente. Die Lebenspartnerrente erlischt, wenn der überlebende Lebenspartner stirbt oder heiratet.
Der aktuelle Stand Ihres individuellen Altersguthabens sowie die voraussichtliche Höhe Ihrer Alters-, Invaliden- oder Hinterlassenen-leistungen können Sie Ihrem letzten Versichertenausweis entnehmen. Für weitere Fragen zu Ihrer persönlichen Situation steht Ihnen das SVE Kundenberatungsteam gerne zur Verfügung.