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Kleine und mittelgrosse Unternehmen (KMU) durchlaufen Lebenszyklen von der Gründung über Wachstum bis zu einer Übernahme oder stillen Liquidation. Rein demografisch bedingt stellt sich jährlich für rund 12000 KMU die Frage der Zukunftssicherung, weil die Unternehmer altersbedingt an den Rücktritt denken müssen. Immer häufiger haben aber deren Kinder andere Berufspläne, sodass eine externe Lösung gefunden werden muss.
Fachlich und menschlich geeignete Personen zu finden, ist nicht einfach. Und noch schwieriger ist es häufig, die dazu passende Finanzierung zu sichern, da solche oft junge Nachfolger nicht über die nötigen Mittel verfügen, um den geforderten Kaufpreis zu bezahlen. Falls keine Lösung gefunden wird, besteht die Gefahr der Schliessung des Unternehmens oder seiner Integration in ein grösseres Unternehmen.
Einklang der Interessen
Von dieser Problematik sind insbesondere Unternehmen der produzierenden Industrie betroffen, allen voran die in Nischenbereichen tätigen «Perlen» der Schweizer Industrie.
Diese verfügen oftmals über eine beträchtliche Substanz und Ertragsstärke. Sie sind in der Regel zu teuer für die Übernahme durch eine Einzelperson, jedoch zu klein und daher unattraktiv für klassische Investmentfirmen wie Private Equity. Banken bieten Finanzierung ihrerseits meist in reiner Fremdkapitalform an (Gefahr des negativen Hebeleffekts und des Konkurses bei schlechter Wirtschaftslage), zudem wird in der Regel dem Einzelunternehmer kein Bankendarlehen gewährt, da dieser nicht genügend Sicherheiten als Pfand bieten kann.
In solchen Fällen stellt sich die Frage der Möglichkeit einer weitgehenden Eigenkapitalfinanzierung. Dies mit dem Ziel, die Unternehmertypen Verkäufer, Nachfolger und Investor im Rahmen eines Interessengleichklangs zusammenzuführen, wie das folgende Beispiel ausführt.
Der Unternehmer A ist 65; er will seine Firma verkaufen und vom Erlös seinen Lebensunterhalt in den kommenden Jahren finanzieren. Zwei seiner Mitarbeitenden, der Verkaufsleiter und die Produktionsleiterin, sind interessiert, die Firma zu übernehmen. Allerdings liegt der geforderte Kaufpreis von 5 Mio Fr. jenseits ihrer finanziellen Möglichkeiten. Sie können und wollen sich auch nicht bis über beide Ohren verschulden, da sie für die Expansion weiteres Kapital benötigen werden. In einem solchen Fall kann die Eigenkapitalfinanzierung, wie sie ABTell als Investorin anbietet, eine Lösung bieten:
Die Investorin Sie übernimmt 80% der Aktien von Unternehmer A, die beiden Nachfolger je 10%. A investiert - wenn er es wünscht - einen Teil des Erlöses in Aktien der Investorin und bleibt somit indirekt an seiner Ex-Firma beteiligt. Ferner nimmt er Einsitz im Beirat und stellt so seine langjährige Erfahrung und sein grosses Wissen allen beteiligten Unternehmen der Investorin zur Verfügung.
Die Nachfolger Sie sichern die Finanzierung des Firmenkaufs auf Eigenkapitalbasis, leiten autonom ihr Unternehmen, jedoch mit einem starken Partner an ihrer Seite, der sie auch in strategischen Belangen unterstützt.
Zudem tauschen sie sich mit den Geschäftsführern der anderen Beteiligungen aus und können somit ihre Geschäftstätigkeit effizienter ausbauen.
Sie greifen auf das breite Wissen auf Gruppenebene zurück, profitieren von den Kontakten mit Fachhochschulen und Universitäten zur Realisierung ihrer Projekte und den zentralen Dienstleistungen der Gruppe.
Neue Perspektiven
Wesentlich für den wirtschaftlichen Erfolg ist jedoch nebst der Eigenkapitalfinanzierung , auch den nachhaltigen Wertschöpfungsprozess in den Mittelpunkt zu stellen.
Damit ein Wertschöpfungsprozess sich optimal entwickeln kann, sollten auch der nachhaltige Einsatz der Produktionsfaktoren Boden - Arbeit - Kapital gewährleistet sein. Die Beachtung dieses Dreiecks der Wertschöpfung eröffnet für die Wirtschaft, die Gesellschaft und die Unternehmen neue Möglichkeiten und Perspektiven.