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Die Partie begann viel versprechend. Durch ein Zuspiel von Mätthi kam Patrick Hägi fast allein vor das gegnerische Tor, wo er durch einen satten Schuss das 1:0 markierte. Wir waren zwar in der Folge bemüht uns gute Chancen zu erarbeiten, doch die wirklich hochkarätigen Chancen blieben bis zur zwölften Minute aus, als Yannick den Ball nicht zum ersten Mal in dieser Saison an die Torumrandung hämmerte. Nach dieser Grosschance schalteten wir aus unerklärlichen Gründen einen Gang zurück, wodurch das Spiel ausgeglichener wurde. Wir hielten unsere Positionen nicht mehr konsequent wodurch der Gegner nach 20 Minuten den Ausgleich erzielen konnte.
Nach diesem Tor lief bei unseren Champions nicht mehr viel zusammen und der Pfiff des guten Unparteiischen rettete uns in die Pause. Nach dem Pausentee legten wir aber wieder so los wie in der ersten Halbzeit. Und auch diesmal waren nur gerade vier Minuten im zweiten Umgang gespielt, als der gegnerische Torhüter seinen Abstoss genau zu Yannick schoss. Dieser hatte dann keine Probleme uns mit einem platzierten Schuss wieder in Front zu schiessen. In der 38. Minute kam Julia auf der rechten Seite zu einem Schuss, welcher vom Torhüter abgewehrt wurde, allerdings nur bis zu den Füssen von Mätthi, der seine Leistung mit einem Tor aufbessern konnte. In der 44. Minute geriet das Spiel nochmals ins zittern, denn Pascal wollte beim Abstoss von der rechten Seite den linksstehenden Verteidiger anspielen. Der Pass wurde aber durch einen aufmerksamen Stürmer von Stammheim abgefangen und mühelos ins leere Tor eingeschoben.
Nun wurde das Spiel ziemlich hektisch und wirr. Beide Teams hatten gute Angriffe zu verzeichnen. In der 51. Minute war es Gian, der nach einem herrlichen Steilpass von Patrick Hägi, den Ball zwischen den Beinen des Torhüters hindurch ins Tor schob. Stammheim drückte allerdings immer noch auf ein weiteres Tor, sie glaubten immer noch an den Sieg oder zumindest an einen Punkt. Ihre Hoffnungen wurden mit dem 5:2 besiegelt. Nach einer Ecke von Yannick in der 58. Minute köpfte Gian den Ball zum Endstand ins Tor. Im Gegensatz zur ersten Halbzeit bemühten wir uns im zweiten Durchgang um ein gepflegtes Spiel und kämpften um den Ball, obwohl wir heute sicherlich nicht den besten Tag eingezogen haben. Fürs nächste Spiel ist eine klare Leistungssteigerung angesagt, sei es nur um die Nerven der Trainer und der Eltern zu schonen.
geschrieben von Kevin Callegari