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Wimbledon: Waltert schrammt am Finaleinzug vorbei
Simona Waltert ist im Halbfinal des Juniorinnen-Turniers von Wimbledon hängen geblieben. Gegen die US-Amerikanerin Ann Li verlor die Bündnerin in zwei Sätzen mit 6:7(4:7), 1:6.
Der Traum vom Wimbledon-Final ist für Simona Waltert geplatzt. Gegen eine äusserst solide agierende Amerikanerin Ann Li, die im Viertelfinal bereits ihre topgesetzte Landsfrau Kayla Day niedergerungen hatte, musste sich die 16-jährige Churerin in zwei Sätzen geschlagen geben.
Trotzdem darf Waltert mit ihrem Debüt auf Rasen mehr als zufrieden sein. Bei ihrem erst zweiten Auftritt auf Stufe Grand Slam schnupperte sie bereits am Finaleinzug. Dass die junge Bündnerin ein grosses Versprechen für die Zukunft ist, hat sich in Wimbledon definitiv bestätigt.
Zu viele ungenutzte Breakchancen
Bei ihrer ersten Niederlage auf Rasen war Waltert keineswegs chancenlos. Vor allem, weil das Pendel in den entscheidenden Ballwechseln zugunsten von Li ausschlug, musste sie sich am Ende aber geschlagen geben. Insgesamt vermochte sie von fünf Breakchancen nur eine zu nutzen. Ihre Gegnerin reüssierte dagegen bei vier von sechs Breakmöglichkeiten.
Hinzu kam, dass Waltert beim fünften Spiel innert fünf Tagen nicht mehr über dieselbe Spritzigkeit verfügte, wie noch zu Turnierbeginn.
Rein amerikanischer Final
Im inner-amerikanischen Final am Samstag trifft Li auf Claire Liu (WTA 281). Die an Nummer 3 gesetzte US-Amerikanerin gab auf ihrem Weg in den Final nur einen Satz ab. Im Halbfinal setzte sie sich gegen die Russin Sofya Lansere locker in zwei Sätzen durch (6:1, 6:3).