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Chlamydien
Chlamydien sind kugelförmige Bakterien, die nur in Wirtszellen überleben können. Die von ihnen verursachten Infektionen bilden die häufigste Ursache für Geschlechtskrankheiten.
Diese Erkrankung betrifft sowohl Frauen als auch Männer.
Viele der Infizierten haben kaum Beschwerden und bemerken daher ihre Entzündung nicht.
Leider erhöht sich dadurch das Risiko einer chronischen Erkrankung. Bei Frauen kommt es bei einer Entzündung der Eileiter mitunter zu Langzeitauswirkungen wie Sterilität und Schwangerschaft ausserhalb der Gebärmutter.
Rund ein Viertel aller Betroffenen werden unfruchtbar.
Es kann zu folgenden Beschwerden kommen:
- Ausfluss vom Penis oder vom Gebärmutterhals
- Pochende Schmerzen im Unterleib
- Brennendes Gefühl in den Geschlechtsorganen: Dieses Gefühl tritt besonders während des Wasserlassens auf.
Die Diagnose erfolgt durch den Nachweis von Mirko-Organismen anhand eines Abstrichs von der Harnröhre oder dem Gebärmutterhals. In manchen Fällen wird eine PCR-Technik angewandt. Dabei handelt es sich um eine Polymerase-Kettenreaktion, ein spezielles Nachweisverfahren für derartige Fälle.
Chlamydien lassen sich sehr effektiv mit Antibiotikum bekämpfen. Der Arzt wird nach der Behandlung einen Kontrollabstrich entnehmen, um jedes Risiko auszuschliessen.