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Wie farip Vorhaben umsetzt
1. farip erkundet innovative Ideen in ausgewählten ländlichen Gebieten, entweder durch eigenes Personal oder durch kompetente Konsulenten. Solche Erkundungen laufen im üblichen Projektmodus wie bei jeder typischen karitativen Organisation, bis die Umrisse einer Idee sich genauer abzeichnen. Sobald eine neue Idee genau genug definiert werden kann, und klar wird wer diese Idee als eigenes Geschäft weiter verfolgen will, schaltet farip um auf das Verhalten eines Venture-Investors gegenüber einem Unternehmer.
2. Erkundungen können auch Aktionsforschung im Sinne von Vorabklärungen sein, dh. es werden interessante neue Techniken oder Vorgehen im konkreten Experiment erkundet und bekannt gemacht. Dies führt dann oft direkt zur Ideen für taugliche Geschäftsmodelle.
3. Ungefähr die Hälfte der verfügbaren Finanzen werden im Programmmodus eines üblichen Hilfswerkes eingesetzt, dh. für Erkundungen und für Pilotexperimente der afrikanischen Ideenentwickler. Sobald eine Idee soweit klar ist, dass sie als eine Unternehmung in der vorkommerziellen Phase betrachtet werden kann, investiert farip die andere Hälfte der verfügbaren Finanzen als normales Darlehen an eine Start-up Firma.
4. farip selbst investiert nicht in eine eigene Firma. farip investiert ausschliesslich in afrikanische Unternehmen (oder zukünftige Unternehmen), welche überzeugende Innovationen ausprobieren wollen. Ein erfolgreiches Vorhaben muss dann im Rahmen einer in einem afrikanischen Land regulär registrierten Firma weitergeführt werden.
5. farip hat eigene Kriterien zur Beurteilung einer innovativen Idee. farip verfolgt den Fortschritt einer Idee anhand fixierter Meilensteine, und finanziert immer nur die vereinbarten Budgets bis zum nächsten Meilenstein. Um Überwachungskosten zu sparen entwickelt farip geeignete Möglichkeiten der “Telepräsenz” über Smartphones, und kombiniert diese mit Besuchen von Vertrauenspersonen vor Ort.
6. Im Auftrag eines Sponsoren kann farip ein schon definiertes Vorgehen oder Vorhaben erkunden, um festzustellen was die Chancen sind, dass kommerzielle Tauglichkeit gemäss farip-Kriterien erreicht würde. So ein Auftrag muss mit einer zweckgebundenen Finanzierung durch den Sponsoren ausgeführt werden.
7. Im Auftrag eines Sponsoren kann farip auch eine geographische Gegend oder ein spezifisches Thema erkunden, und dabei das Potential der Gegend oder des Themas für kommerziell taugliche Unternehmungen analysieren. Auch so ein Auftrag muss mit einer zweckgebundenen Finanzierung durch den Sponsoren ausgeführt werden.
8. Wenn dann ein Start-up Unternehmen aktiv wird, organisiert farip die dafür notwendige Ausbildung. Das Austauschlernen unter afrikanischen Kleinunternehmern ist das entscheidende Vorgehen um kostensparende Synergien zu finden und Erfahrungen effizient weiterzugeben. Solche Ausbildung wird von Sponsoren im “Programmmodus” finanziert, dh. über Zuwendungen.