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Ein paar kritische Bemerkungen zur 41. Weltcupsaison der Langläufer seien erlaubt. Habt Ihr's gewusst? Die beiden Weltcup-Events in Planica (SLO) und in Les Rousses (F) wurden kürzlich infolge Covid ersatzlos gestrichen. Niemand berichtet und niemand interessiert's - die FIS war froh, musste sie keinen Ersatzort finden (es stand keiner bereit!).
Was für ein Jammer, was für ein bedenkliches "Setting" für unseren Sport. Die Athleten sind bereit, trainieren 7 Monate und dann finden im Januar keine Weltcuprennen statt (wir klammern den Sprint-Weltcup Dresden aus). Wie soll der Langlaufsport im Vergleich mit anderen Wintersportarten punkten? Keine Power und kein Innovationsgeist mehr dabei wären z B Nachtsprints oder mehrtägige Langlaufevents mit Rennen am Dienstag und Mittwoch fürs Fernsehen attraktiv.
Einige LangläuferInnen (z B Therese Johaug), welche die Tour de Ski nicht bestritten haben, starten ohne weitere Wettkämpfe vor Olympia. Das Niveau an der Spitze ist extrem hoch. In der Mitte nimmt das Niveau ab und bezogen auf die Schweizer Langläufer muss man festhalten: das Leistungslevel war noch nie so tief. Bei den Jungen müsste man jetzt Geduld haben und sie nicht gleich zu Olympia mitnehmen, das bringt nichts. Lerneffekt in Peking? Nein das Ganze verdirbt sie eher.
Ohne Erwartung blicken wir in die Höhen unweit von Peking und freuen uns, dass Langlauf immerhin eine olympische Sportart ist.