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Österreich und Frankreich bleiben an der Eishockey-WM in der Slowakei sieglos. Erstere unterliegen Norwegen 3:5, die Equipe Tricolore verliert gegen den Gastgeber 3:6.
Mit Österreich und Norwegen trafen zwei Teams aufeinander, die zuvor keinen Punkt geholt hatten. Insofern hatte die Partie eine gewisse Brisanz. Die vom Schweizer Roger Bader gecoachten Österreicher holten zweimal einen Rückstand auf, das 2:2 (50.) hatte aber nur während 56 Sekunden Bestand. 169 Sekunden nach dem 3:2 von Alexander Reichenberg erhöhte Christian Bull auf 4:2 (54.). Bull war es auch, der 43 Sekunden vor dem Ende mit seinem dritten Tor an diesem Abend, einem Schuss ins leere Gehäuse, für die Entscheidung sorgte.
Acht Sekunden zuvor hatte Dominique Heinrich für die ohne Goalie spielenden Österreicher auf 3:4 verkürzt. Dabei liess sich der nächste Saison für den EHC Biel stürmende Peter Schneider seinen dritten Skorerpunkt in diesem Spiel gutschreiben – das 1:1 (23.) erzielte er im Powerplay selber.
Frankreich blieb auf einem Punkt sitzen. Die vom früheren NLA-Spieler Philippe Bozon trainierten Franzosen kamen gegen die Slowaken nach einem 0:3 (26.) auf 2:3 (36.) heran, ehe die Einheimischen zu Beginn des Schlussdrittels mit drei Toren innert 5:25 Minuten auf 6:2 (46.) davonzogen. Bester Spieler der Osteuropäer war mit einem Tor und zwei Assists Richard Panik. Trotz des zweiten Sieges an dieser WM wird es für die Slowaken schwierig, erstmals seit 2013 die Viertelfinals zu erreichen.