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Gebärmutterhalskrebs oder Zervixkarzinom bezeichnet die bösartige Tumorerkrankung des Gebärmutterhalses. Die häufigste Ursache besteht in der Infektion mit bestimmten Virentypen (humane Papillomviren, kurz HPV).
Gebärmutterhalskrebs tritt weltweit auf, jedoch unterschiedlich häufig. Als Prävention wird die Vermeidung von genitalen Infektionen, von häufigem Partnerwechsel und Rauchen empfohlen.
Die weitgehend unauffälligen Vorstufen der Krebserkrankung können sich bereits im Lebensalter von 20 bis 30 bilden. Die Diagnose erfolgt häufig im mittleren Alter von 45 bis 55 Jahren.
Die Früherkennung von Krebsvorstufen durch den sogenannten PAP-Test trägt dazu bei, die vorhandenen therapeutischen Möglichkeiten bestmöglich auszuschöpfen.
Eine HPV-Impfung kann das Infektionsrisiko durch einzelne HP-Viren herabsetzen. Weil sie eine bereits vorhandene Infektion nicht aufhebt resp. heilt, fällt die Impfung vor allem im jungen Alter in Betracht.
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