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Diese Seite ist folgender massen aufgebaut:
Themenbereiche:
Nachfolgen an die Themenbereiche findet man noch einige Hinweise zu folgenden Themen:
Ornithologie Gestern und Heute
Charles Darwin schrieb: Mit Freude beobachtete ich die Lebensweise der Vögel und brachte entsprechende
Notizen zu Papier
Ich erinnere mich, dass ich mich in meiner Naivität wunderte, warum nicht jeder
Mann eine Ornithologe werde.
Ich denke, dass schon unsere Vorfahren in der Steinzeit sich mit der Tierwelt beschäftigten. Nachweislich beginnt die wissenschaftliche Beschäftigung im antiken Griechenland - Aristoteles (384 - 322 v. Chr.) Er kannte schon 140 Vogelarten. Der Philosoph unterschied schon: Raubvögel - Schwimmvögel - Tauben - Segler - Schwalben - Singvögel.
300 Jahre später war es der römische Naturforscher Plinius (23 - 79 n. Chr.). Zu dieser Zeit wurden die Fledermäuse ebenfalls zu den Vögeln gezählt.
Der bekanntes Schweizer Naturforscher war Conrad Gessner (1516 - 1565). Er gab 1555 den 3. Band "Qui est de avium natura" innerhalb der "Historia animalum" heraus. Er beschrieb darin 180 Vogelarten auf 806 Seiten. Diese Angaben beruhten sich auf eigene Beobachtungen.
Fortschritte gab es erst im 17. und 18 Jahrhundert durch folgende Personen:
Walter Chaleeton, Francis Willughby und John Ray. Der Letzt genannte schrieb das erste moderne Vogelbuch. Die Namen und die Systematik von J. Ray über nahm der schwedische Naturforscher und Arzt Carl von Linnaeus. C. v. Linnés übernahm auch Vogelnamen von Gessner und er führte die Systematik der Vögel ein mit zwei Namen.
Hier ein Beispiel zur Systematik: Turmfalke
Art: Falco tinnunculus
Gattung: Falco (Falken)
Familie: Faloconidae (Falkenartige)
Ordnung: Falconiformes (Greifvögel)
Klasse: Aves (Vögel)
Stamm: Chordata (Chordatiere)
Hinweis: Familiennamen enden immer auf "-idae", Ordnungsnamen auf "formes"
Die Ornithologen nach ihrem Ursprung gibt es nicht mehr. Heute werden sie in verschiedene Kategorien auf geteilt:
Jeder muss selber wissen, für was er sich interessiert.
Was braucht ein zukünftiger Ornithologe zum ausüben seines Hobbys.
1. Feldstecher / Spektive (heute gibt es recht günstige, leistungsstarke Feldstecher
2. Notizbuch
3. Bestimmungsbuch
4. Mediathek mit Vogelstimmen (CD/DVD/Internet) usw.
Ein Einsteiger hat nun drei Möglichkeiten zum lernen:
1. Selbststudium
2. Ornithologenkurs besuchen (Grundkurs, Feldornithologenkurs, Exkursionsleiterkurs)
3. Bezugsperson der/die ihn mit auf die Pirsch nimmt
4. Fachzeitschriften
Ich möchte keine Konkurrenz machen den Naturschutzvereinen, aber als erfahrener Exkursionleiter und Ornithologe möchte ich dem Leser trotzdem einige Tipps geben:
1. Am Besten mit den Wasservögel resp. mit den Enten beginnen, da die nicht so schnell wegfliegen.
2. Dann kann man sich langsam an die einheimischen Jahresvögel wagen.
3. Nicht zu viele Arten auf einmal lernen. D.h. z. B. Kohlmeise, Amsel, Buchfink, Elster - diese zu suchen und
auch auf die Stimme achten. Die Vögel haben nicht nur einen Gesang sondern ein ganzes Repertoire (Balzgesang / Reviergesang / Warnrufe / Soziallaute). Man kann nur bedingt die Stimmen ab Multimedia abhören, da es sehr viele
Variationen der Strophen gibt. Der Grundgesang ist immer fast gleich, aber die Tonhöhe und Rhythmus kann auch varieren.
4. Viel mit gleichgesinnten diskutieren, nur lernt man sehr viel.
5. Auch ein wichtiger Punkt ist, dass man sich Zeit nimmt d.h. irgendwo sich hin setzten und lauschen.
6. Der wichtigste Punkt eigentlich ist der Ehrenkodex, ob es die Art viel gibt oder nur wenige.
7. Mit Feldstecher und Spektiv kann man mit genügend Abstand die Tierwelt beobachten.
Zum Gedenken an Otto Hug finden Sie weiter unten einige Bilder aus 30 Jahren arbeiten für den Naturschutz.
Diese Woche verstarb Otto Hug. Er war ein versierter Ornithologe und Naturkenner. Er brachte sogar Biologen zum staunen mit seinem Wissen und Erfahrungen. Durch seine unkomplizierte Art konnte er alle Leute begeistern. Vor allem konnte er die jungen Leute begeistern und war sehr beliebt bei ihnen. Er war schon junger Bursche an der Ornithologie. Zuerst als Vogelzüchter und später aktiv beim Ornithologischen Verein in Oensingen, damals noch beim Verband Parus.
Vor bald 50 Jahren trennte der Verein sich von den Zier- und Kaninchenzüchtern und gründeten den Natur- und Vogelschutzverein Oensingen.
Er hat mich in allen den Jahren zuerst in die Welt der Vögel eingeführt mit Hans Bussmann. Später hat er mir viel beigebracht, die Zusammenhänge zu erkennen in der Natur. Was sehr viel hilfreich war für die Naturpflege.
Wir haben sehr viel über den Naturschutz und die Tierwelt diskutiert in der freien Natur oder bei einem Glas Wein und ab und zu auch ein selbst gebrannter vom Moos. Auch hatte er immer etwas lustiges auf Lager.
Auch haben wir zusammen mehrmals Wanderfalken, Bussarde gepflegt. Schleiereulen versuchten wir zu helfen, welche vergiftet wurden.
Im Anschluss einige Bilder die ich in den über 30 Jahren gesammelt habe.
Otto Hug wir werden Dich nie vergessen.
Bekannte Ornithologen von Oensingen
Hans Hug Hans Bussmann Otto Hug Hans Eduard Riggenbach
Hugo Grossenbacher, Sen Ernst Heim George Heim
Johann Denkinger Helmut Rossmann 2 v.l. Hansruedi Flück 3te v.l. Rolf Gugelmann, André Lindegger