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Übersetzt von Hildegard Höhr Können wir Kinder erziehen und ihnen Grenzen setzen, ohne sie zu bestrafen oder zu belohnen? Ja, das ist möglich. Belohnen und Bestrafen sind Formen der Manipulation. Das ist der Ausgangspunkt dieses Buches. Indem wir ein Kind mit einem Bonbon belohnen, wollen wir erreichen, dass es sich nächstes Mal "gut" benimmt. Wir erreichen damit jedoch lediglich, dass das Kind sich so verhält, um Bonbons zu bekommen, und nicht aus einer inneren Motivation heraus. Wenn wir statt zu belohnen unsere Wertschätzung ausdrücken, dem Kind Interesse entgegenbringen und es anregen, kann diese innere Motivation wieder entstehen. Dieses Buch möge allen, die Umgang mit Kindern haben, eine Inspiration sein. Anhand vieler Beispiele wird ausführlich beschreiben, welche Alternativen es zum Erziehen durch Strafen und Belohnen gibt. Am Ende eines jeden Kapitels finden sich Übungen.
Portrait
Justine Mol, geb. 1949, schreibt, ist Trainerin und gibt Coachings im Geist der Gewaltfreien Kommunikation nach Marshall Rosenberg. Sie stammt aus einer katholischen Familie mit zehn Kindern und hat selbst drei Kinder aufgezogen. Im Jahre 1999 lernte sie die Gewaltfreie Kommunikation kennen.