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Psychophysik
Inhaltsverzeichnis
Psychophysik
E. H. Weber und G. T. Fechner (Letzerer als eigentlicher Begründer der Psychophysik)
Weber
Mensch hat Messinstrumente, die Sinne Zweipunktschwelle - Grundlage für Aufteilung des sensorischen Kortex Beim Gesicht Auflösung hoch als Schutzfunktion, bei den Händen um Tasten zu können (sind Instrumente)
Webergesetz
Webergesetz auf Folie 34 Beim Heben ist der Gewichtsunterschied kleiner als wenn die Hände aufliegen, da Sinneszellen in den Sehnen zusätzliche Informationen liefern. Weber fand eine Konstante heraus, bei der die Reizunterschiede konstant sind. Die Weberkonstante ist je nach Sinnessystem unterschiedlich. Bei extremen Reizen (Laute Geräusche, Schwere Gewichte) gilt das Webergesetz nicht.
Fechner hat das Webergesetz Mathematisch definiert und ein eigenes Gesetz definiert. Zusätzlich hat er eine Definition für Psychophysik festgelegt. Fechner war der erste der Mathematisch den Zusammenhandg zwischen Werten und Empfindungen untersucht hat.
Diagramm Folie 39
Äussere Pschophysik
Zum Beispiel die Reize mit dem Zirkel, äussere Reize
Innere Psychophysik
Penfield & Jaspers haben elektische Stimulationen am Gehirn gemacht und so verschiedene Reize an Gehirnarealen mit den jeweiligen Körperteilen verknüpfen. Aktivitäten am Nervensystem werden in Zusammenhang gebracht mit dem Erleben. Folie 41
Fechnergesetz Folie
Bei Reizen existiert ein logarithmischer Zusammenhang zwischen Reizstärke und Empfindung des Reizes. E=K*lnR+C K & C Sind Konstante je nach Sinnessystem, R ist der Reiz
Stevengesetz
/psi = KR^n /psi = Reizempfindung R = Reizintensität Unterschiedliche Wahrnehmung zwischen Elektischen *allgemein Gefährlichen Reizen, Längeneinschätzungen und harmlosen Reizen wie z.B. Helligkeit Dieses Gesetz gilt bis heute
Empfindungsschwellen
Absolute Schwelle
Der Reiz kann gerade noch wahrgenommen werden. Schöne Beispiele dieser Schwellen auf Folie 47 Bei empirischen Messungen werden verschiedene Reize appliziert und getestet ob diese wahrgenommen werden können. Verlauf der Erkennungsrate ist ein Sigmoider (s-Kurve) Verlauf. Der Theoretische Verlauf hat eine klare Empfindungsschwelle.
Gründe: - Aufmersamkeitsschwankungen - Müdigkeit - Sensorische Adaptation
- Ein Reiz der verhäuft auftritt führt dazu das die Sensoren weniger stark reagieren
- Fehlalarme
- Kontrollversuche ohne Reiz, die trotzdem angeben
- Fluktuation bei Produktion des Reizes
Fliessender Übergang von kein Reiz zu Reiz Diese Schwelle wird nun gesetzt sobald 50% der Erkennungsrate erreicht ist, der Reiz wird in 50% wahrgenommen.
Unterschiedschwelle
Wie stark muss der Unterschied von zwei Reizen sein, dass dieser Unterschied wahrgenommen werden kann. Dafür kann das Webergesetz mit Weberkonstante verwendet werden.
Unterschiedliche Weberkonstanten je nach Reiz, auf Folie 50 eine grobe Liste. Bei der Empirischen Untersuchung des Reizunterschiedes erhält man auch eine Sigmoide Kurve, die Gründe dafür sind die gleichen wie bei der absoluten Schwelle. Auch hier ist die Grenze bei einer Erkennungsrate von 50% festgelegt.
Sensorische Adaptation
Verminderte Sensibilität als Folge konstanter Stimulation Sensorische Adaptation erlaubt uns uns vorallem auf potenziell relevanten Informationen zu konzentrieren, durch das bewusste Ausblenden von bereits bekannten Reizen. Wir nehmen die Reize nicht so wahr wie sie sind, sondern so wie sie für uns nützlich sind wahrzunehmen.
Signaldetektionstheorie
Schwellen sind abhängig von den Erfahrungen und Erwartungen Beispiele: - Gepäckkontrolle am Flughafen - Medizinische Diagnostik - Flugzeugwartung - etc.
4-Fehlertafel
Trefferrate alleine sagt wenig aus, man muss sie immer mit der Fehlerrate vergleichen. Wie kann mit einer Zahl beschrieben werden wie gut Leute sind? d' Mass für Erkennungsleistung dazu auf Folie 58 99% und 1% als Extremwerte (sonst funktioniert berechnung nicht) geben 4.65 als Maximalwert.
d' ist abhängig von Fähigkeiten und Training d' kann sich nicht schnell verändern, aber die Position auf der ROC-Kurve schon (bei Gefahr (11sept) wurden die Leute vorsichtiger) das heisst das sie zwar immernoch im Verhältnis gleich viele Fehler machten, aber dadurch auch mehr erkannt haben.