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Forschung
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Im Fokus der Forschungsaktivitäten des Center for Security Studies (CSS) stehen zentrale Fragen der Sicherheitspolitik. Im Gegensatz zu den traditionellen Sicherheitsbedrohungen des Kalten Krieges sind viele aktuelle Bedrohungen grenzübergreifend und komplex und können mit traditionellen staatszentrierten Sicherheitskonzepten nicht nachhaltig bewältigt werden.
Der Schwerpunkt unseres Interesses liegt auf der sich wandelnden Bedrohungslage, in der sich die Nationalstaaten und ihre Gesellschaften befinden (mit besonderem Augenmerk auf den Themen Proliferation, Energie- und Versorgungssicherheit, Cybersecurity und Terrorismus), auf den Methoden, Konzepten und Hilfsmitteln, die verwendet werden, um Kenntnisse über diese Bedrohungen zu erlangen (insbesondere Risikobewertung, Foresight, Szenarienplanung und soziale Medien), und auf der Art und Weise, in der Staaten Regelungen treffen, um gegen diese Bedrohungen vorzugehen (auf lokaler, regionaler und globaler Ebene sowie unter besonderer Berücksichtigung von Strategien, Sicherheitsorganisationen und -systemen).
Die theoretisch orientierte, jedoch empirisch fundierte Auseinandersetzung mit Bedrohungswahrnehmungen, aber auch die für das Risikomanagement eingesetzten konkreten Methoden, Strategien und Massnahmen unterstützen uns bei der Erforschung der Beziehung zwischen konzeptionellen Verschiebungen im sicherheitspolitischen Denken und den daraus folgenden Mechanismen der Security Governance. Wir beschäftigen uns mit den Ursachen und Folgen dieser Veränderungen für den Staat und die Gesellschaft und der Frage, wie das Verhältnis zwischen Politik und Sicherheit neu gestaltet wird.