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Die Bolliger Stimmberechtigen haben an der Urne die Frage „Wollen Sie den Beschluss der Gemeindeversammlung vom 18. Juni 2013 über den Ausführungskredit von 10,67 Millionen zu Erweiterung der Schul- und Sportanlage Lutertal bestätigen?“ bei einer Stimmbeteiligung von 65,2% mit 1739 Ja und 1200 Nein beantwortet. Somit ist das Geschäft angenommen.
Der Gemeinderat möchte es nicht unterlassen, den Bolliger Stimmbürgerinnen und Stimmbürgern an dieser Stelle für das ausgesprochene Vertrauen zu danken. Die Arbeiten an diesem Geschäft können nun weitergeführt werden. So rasch wie möglich wird das Baugesuch ausgearbeitet, das danach beim Regierungsstatthalter eingereicht wird. Das erforderliche Baubewilligungsverfahren wird zirka fünf bis sechs Monate beanspruchen. Gleichzeitig wird an der Ausführungsplanung und den Submissionsunterlagen gearbeitet, damit die Arbeiten an der Erweiterung des Schulhauses öffentlich ausgeschrieben werden können. Die Bauarbeiten werden im Herbst 2014 oder aber, je nach Stand der Vorbereitungen, im Frühling 2015 beginnen können. Im August 2016 wird der Anbau bezugsbereit sein.
Mit der Ablehnung des Referendums könne auch die Planungsarbeiten zum teilweise freiwerdenden Areal des Schulhauses an der Flugbrunnenstrasse fortgesetzt werden. Als nächstes wird der ZPP-Vorschlag in die öffentliche Mitwirkung gegeben. Parallel dazu wird ein Dossier für die Suche nach möglichen Investoren erstellt. Ein Spezialistenbüro, das das Verfahren schon bisher begleitet hat, soll für die weitere Zusammenarbeit verpflichtet werden. Es wird zu entscheiden sein, ob und welches Wettbewerbsverfahren für die weitere Beplanung gewählt werden soll.
Der Gemeinderat