Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03123.jsonl.gz/1358

Dies geht aus einer kürzlich veröffentlichten Mitteilung der UK Atomic Energy Agency (UKAEA) hervor, der staatlichen Organisation, die u.a. für den Rückbau von Kernreaktoren und den radioaktiven Einrichtungen verantwortlich ist, die für die britischen Nuklearforschungsprogramme gebaut worden sind.
Die geschätzten Gesamtkosten wurden von ursprünglich GBP 6,3 Mrd. auf GBP 4,8 Mrd. reduziert. Der Zeitraum für den geplanten Abschluss dieser Arbeiten wurde um mehr als 35 Jahre verkürzt.
Die neuen Kostenschätzungen reduzieren, zusammen mit der fortschreitenden Eliminierung von Altlasten, die im Jahr 1994 geschätzten Verpflichtungen der UKAEA um 44%. Die Einzelheiten dazu sind in einem langfristigen Plan niedergelegt, den die UKAEA beim britischen Handelsund Industrieministerium eingereicht hat, um die von der Regierung beschlossene neu zu schaffende "Nuclear Decommissioning Authority" (NDA) vorzubereiten.
Die Reduktion der geschätzten Kosten wurde durch wichtige Fortschritte in allen Bereichen ermöglicht: Fortschritte beim Reaktorrückbau, Innovationen bei Rückbauarbeiten einschliesslich des Rückgriffs auf Technologien aus andern Industriebereichen, Vermeidung des Baus von zusätzlichen Einrichtungen, paralleles Ausführen von Arbeiten, gemeinsames Ausnützen von Ressourcen und kostenbewusster Einsatz von Brennstoffen. Dank kürzlich erfolgter Reduktion der Infrastrukturkosten kann die UKAEA mehr Mittel für die eigentlichen Rückbauarbeiten einsetzen. Bei den von der UKAEA betreuten Standorten handelt es sich um Winfrith, Harwell, Windscale, Dounreay und Culham.
Quelle
H.K nach U KAEA Press Release, 11. Oktober 2004