Document ID: /curiavista/filtered/00000_business.jsonl.gz/76008

<h2>SubmittedText<h2><p>Vor Kurzem hat der Bundesrat eine Optimierung im Personalmanagement des Bundes beschlossen und einen Personalquotienten in der Bundesverwaltung von 1,1 festgesetzt; d. h., auf 100 Mitarbeitende darf es maximal 1,1 Anstellungen im Bereich Personalwesen geben. In anderen Bereichen erscheinen derartige Quotenfixierungen ebenfalls angezeigt.</p><p>1. Ist es vorgesehen, im Kommunikations- und Informationsbereich eine Optimierung vorzunehmen?</p><p>2. Wie viele Stellen sind im Kommunikations- und Informationsbereich vorhanden (departementsweise)?</p><p>3. Welcher Kommunikations- und Informationsquotient könnte festgelegt werden?</p><p>4. Wie viele Stellen könnten abgebaut werden?</p><p>5. Welcher Betrag könnte eingespart werden?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Der Bundesrat hat am 8. November 2006 ein neues Konzept für die Erhebung der Kosten der Öffentlichkeitsarbeit des Bundes beschlossen, das die Transparenz verbessert, das Erhebungsverfahren vereinfacht und den Erhebungsumfang ausweitet. Die jährliche Berichterstattung über die Kosten der Öffentlichkeitsarbeit des Bundes erfolgt im Rahmen der Staatsrechnung, erstmals im Frühjahr 2008 für das Rechnungsjahr 2007. In Kapitel 13 "Querschnittfunktionen" von Band 3 "Zusatzerläuterungen und statistischer Teil" werden die berücksichtigten Aktivitäten der Öffentlichkeitsarbeit und die daraus resultierenden Kosten in einem eigenen Unterkapitel ausgewiesen und kommentiert. Ebenso erfolgt ein Ausweis der Personal- und Sachkosten des abgelaufenen Jahres für drei Tätigkeitsfelder. Namentlich sind dies die "Presse- und Informationsarbeit", die "Direktinformation" (Aufwendungen für Broschüren, Internet usw.) sowie die "Kampagnen und Abstimmungsinformationen".</p><p>Der Bundesrat hat zwar im Rahmen der Bundesverwaltungsreform einen Personalquotienten für den HR-Bereich festlegt, sieht indessen keine Notwendigkeit, dasselbe für den Kommunikations- und Informationsbereich zu machen. Es soll in erster Linie über das Budget und die vorhandenen Finanzen gesteuert werden. Die Festlegung eines Personalquotienten im Kommunikations- und Informationsbereich wird überdies der sehr unterschiedlichen Ausgestaltung in den Departementen, der Bundeskanzlei und den Ämtern zu wenig gerecht.</p>  Antwort des Bundesrates.