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In den 1980er und 1990er Jahren waren vor allem Synthie-Sounds ein wichtiger Faktor für den Erfolg eines Songs. Bands und Künstler wie Nena, Peter Schilling, Modern Talking oder Blue Monday landeten Hits mit viel Synthesizer-Sounds. Aber auch Musiker ohne elektronische Hilfsmittel landeten große Hits – Elton John, Michael Jackson und U2 seien hier nur stellvertretend als Beispiel genannt.
Zu dieser Zeit bestand der Job des Produzenten also vor allem daraus, Synthie-Bands zu finden und zu vermarkten. Dadurch entstanden in dieser Zeit auch die zahlreichen sogenannte One Hit Wonder wie zum Beispiel 4 Non Blondes, Rick Astley oder Chumbawamba, die einen Welthit landeten und danach quasi wieder in der Versenkung verschwanden.
Das Phänomen One Hit Wonder
Vor allem in der Neuen Deutschen Welle gab es einige One Hit Wonder, wie Peter Schilling („Major Tom“), Joachim Witt („Der goldene Reiter“) oder Hubert Kah („Sternenhimmel“). Aber auch im internationalen Kontext gab es einige Künstler, die nach dem epochalen Debut-Hit nicht mehr von Bedeutung waren. Das bekannteste Beispiel in diesem Zusammenhang ist wohl der Rotschopf Rick Astley, der 1987 mit „Never Gonna Give You Up“ einen Welthit landete – und im Jahre 2018 zu neuer Beliebtheit gelangt ist.