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Je wärmer die Ozeane werden, desto weniger Sauerstoff enthalten sie. Dies kann die Grösse von Fischen beeinflussen.
Je weniger Sauerstoff im Wasser vorhanden ist, desto früher hören Fische auf zu wachsen. Kanadische Forscher gehen in einer kürzlich veröffentlichten Studie davon aus, dass die Körpergrösse von Fischen um durchschnittlich zwischen 14 und 24% abnehmen könnte, falls es zu einer globalen Klimaerwärmung um rund 3 Grad kommt. Besonders betroffen wären die äquatornahen Gebiete.
Die Grössenreduktion der Fische könnte sich nicht nur negativ auf die Fangerträge auswirken, sondern auch die Nahrungsketten im Meer noch mehr aus dem Gleichgewicht bringen, da das Verhältnis zwischen Raub- und Beutefischen stark von deren Grösse abhängt.
Quelle: http://www.nature.com/nclimate/journal/vaop/ncurrent/full/nclimate1691.html#/supplementary-information