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Das Wichtigste in Kürze
- Es sei unklar, ob sie alle aus einem Boot stammten, das möglicherweise gesunken sei.
Möglich sei auch, dass sie von Schleppern, die Migranten mit Schnellbooten von Algerien nach Spanien bringen, zu weit von der Küste entfernt gezwungen wurden, über Bord zu springen und dann ertrunken seien, schrieb die Zeitung. Die besonders schnellen Schlepperboote, die eigentlich als sicherer als kleine Holz- und Schlauchboote gelten, würden es regelmässig vermeiden, der Küste zu nahe zu kommen.
Die rund 200 Kilometer lange Strecke über das Mittelmeer vom algerischen Küstenort Oran bis nach Almería sei inzwischen die wichtigste Migrantenroute für Menschen aus Algerien. Seit dem vergangenen Wochenende hätten 367 Menschen in 31 kleinen Holz- oder Schlauchbooten die Küsten Almerías erreicht, schrieb die Zeitung. Nach Angaben der UN-Organisation für Migration (IOM) starben auf der Route über das westliche Mittelmeer dieses Jahr allein bis Juli 149 Menschen. Es sei jedoch zu befürchten, dass die Dunkelziffer höher liege.