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Der EVZ gastiert am Samstagabend (19.45 Uhr) bei Aufsteiger Kloten in der Stimo Arena.
Erstmals seit dem 26. Januar 2018 treffen der EHC Kloten und der EVZ wieder in einem Meisterschaftsspiel aufeinander. Die Zuger siegten damals im Stadion am Schluefweg dank Toren von Larri Leeger, Lino Martschini und Viktor Stalberg 3:2. Sie beendeten die Qualifikation auf Platz 2 und scheiterten im Playoff-Viertelfinal am späteren Meister ZSC Lions (1:4). Kloten landete in der Qualifikation auf dem 12. und letzten Platz und stieg nach 3:4-Niederlagen in der Liga-Qualifikation gegen Swiss League-Meister Rapperswil-Jona in die zweithöchste Liga ab.
Fünf Saisons später ist der fünffache Meister (1967, 1993, 1994, 1995 und 1996) wieder da! Der Kanadier Jeff Tomlinson (52) führte den EHC Kloten in der letzten Swiss League-Saison zum überlegenen Sieg in der Qualifikation und mit dem 4:1-Sieg im Playoff-Final gegen Olten in die National League zurück. Und dort wollen sich die Flieger wieder etablieren! Um das Mindestziel Ligaerhalt zu erreichen, wurden gleich sechs neue Ausländer verpflichtet: Torhüter Juha Metsola (33, FIN) von Salavat Ufa, die Verteidiger Lucas Ekestahl-Jonsson (26, SWE) von Rögle und Jordan Schmaltz (28, USA) von IFK Helsinki sowie die Stürmer Jonathan Ang (24, CAN) von Thurgau, Miro Aaltonen (29, FIN) von Podolsk (KHL) und Arttu Ruotsalainen (24, FIN) von Buffalo (NHL). Nur der Kanadier Eric Faille (33), der überragende Topscorer der Aufstiegssaison (63 Spiele/94 Punkte), war im letzten Jahr schon mit von der Partie. Als Einziger vermochte bisher Jonathan Ang zu überzeugen: Der pfeilschnelle Stürmer mit Wurzeln in Malaysia buchte in den ersten sechs Spielen bereits sechs Scorerpunkte (4 Tore/2 Assists).
Trotz bescheidenen Erwartungen ist den Flughafenstädtern der Saisonstart nicht wunschgemäss geglückt. Mit Kanterniederlagen wie in Davos (0:7) und in Fribourg (1:9) hatte man mit den Routiniers Juha Metsola (33) und Sandro Zurkirchen (32, ex-EVZ) zwischen den Pfosten nicht gerechnet. Zuhause aber brachten sie bis jetzt jeden Gegner in Bedrängnis, auch wenn alle drei Heimspiele mehr oder weniger unglücklich verloren gingen: 1:4 gegen die Lakers, 1:2 im Penaltyschiessen gegen Lausanne, 2:3 nach Verlängerung gegen den SC Bern. Das ist auch EVZ Sportchef Reto Kläy nicht entgangen: „Kloten ist zuhause bedeutend stärker als auswärts. Es wäre absolut unverständlich, wenn einer diesen Gegner nicht ernst nehmen würde!“
Nach der enttäuschenden Leistung und der 3:5-Niederlage am Dienstag in Davos erwartet Reto Kläy von seiner Mannschaft an diesem Wochenende eine klare Leistungssteigerung: „Es ist Zeit, dass wir wieder unser Hockey spielen, das heisst 60 Minuten lang mit Tempo und Intensität zur Sache gehen, uns gegenseitig unterstützen und uns an den Game Plan halten!“
Der EVZ war am Freitag spielfrei und bestreitet dafür das Sonntagsspiel zu Hause gegen Ambrì-Piotta. Diese Partie wird um 20.00 Uhr angepfiffen. Kloten lag gestern in Lugano nach acht Minuten 0:2 im Rückstand, schickte Sandro Zurkirchen für Juha Metsola ins Tor und holte sich dank vier Powerplay-Toren überraschend den ersten Saisonsieg (5:4). Eine kräftige Motivationsspritze vor dem heutigen Heimspiel gegen den Meister - und eine Warnung an die Adresse des Gegners!