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Der Global Financial Centres Index (GFCI 23) ist veröffentlicht worden. Dabei war Zürich beinahe jedes Jahr in den Top 10 vertreten. Nun folgt mit Rang 16 das schlechteste Ergebnis seit Beginn des Ratings im Jahr 2007. Insgesamt ergibt sich eine Tendenz zu den etablierteren Finanzplätzen, die Bewertungen der Top 25 sind allesamt gestiegen, während die der untersten 50 gesunken sind.
London und New York bleiben an der Spitze der Rangliste, der Abstand zwischen den zwei Spitzenreitern beträgt nun nur noch einen Punkt. Hongkong bleibt Dritter. Das Rating Londons stieg weniger stark an als jenes der anderen vier Top-Zentren. Zwischen den ersten fünf Zentren liegen nun weniger als 50 Punkte. San Francisco und Shenzhen rückten in die Top Ten vor und ersetzten Peking und Zürich.
Konkurrenz kauft Zürich den Schneid ab
Zürich hat neun Punkte mehr im Rating erhalten als noch 2017. Dennoch verliert der Schweizer Finanzplatz gegenüber der Konkurrenz, in den wichtigsten Bereichen der Wettbewerbsfähigkeit Punkte. Im Vergleich zum Vorjahr schneidet Zürich in den Kategorien Humankapital, Finanzsektor-Entwicklung und Reputation deutlich schlechter ab und schafft es nicht mehr in die Top 15. In den Kategorien Wirschaftsumfeld und Infrastruktur wurden immerhin Rang 10 und 15 erreicht.
Der GFCI 23 wird von Z/Yen Partners und dem China Development Institute veröffentlicht und verwendet 28.559 Finanzplatzbewertungen von 2.300 Finanzdienstleistern, die den Online-Fragebogen von GFCI beantwortet haben. Seit 2007 wurden weit über 160.000 Bewertungen von über 15.000 Befragten zum Aufbau des Index herangezogen.