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Insgesamt sollten 14 Millionen Renault-Aktien im beschleunigten Bookbuilding-Verfahren bei institutionellen Anlegern platziert werden. Gemessen am aktuellen Aktienkurs wären die Papiere knapp 1,2 Milliarden Euro wert. Der Staat wäre danach aber immer noch grösster Aktionär bei dem französischen Konzern.
Die Regierung in Paris hatte im April 2015 unter dem damaligen Wirtschaftsminister - und heutigen Präsidenten - Emmanuel Macron ihren Renault-Anteil überraschend von 15 auf 19,7 Prozent erhöht. Der Staat hatte sich zudem doppelte Stimmrechte gesichert, um so seinen Einfluss unter anderem beim Erhalt von Arbeitsplätzen zu sichern.
Das stiess beim japanischen Renault-Partner Nissan aber auf Ablehnung. Nissan drohte mit dem Ausstieg aus dem Bündnis. Offiziell wurde der Streit Ende 2015 beigelegt, unter anderem mit der Garantie, dass Renault sich bei Nissan nicht einmischt.
(AWP)