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Titandioxid hat als Weisspigment ein weites Einsatzgebiet, daher werden weltweit pro Jahr vier bis fünf Millionen Tonnen produziert. Die Haupteinsatzgebiete liegen im Bereich der Beschichtungen wie Lacke und Anstriche, gefolgt von Kunststoffeinfärbungen und Laminatpapieren. Farbige Produkte enthalten in der Regel auch Weißpigmente, um ein hohes Deckvermögen zu erreichen. Titandioxid ist nicht als giftig und nicht als wassergefährdend eingestuft.Jedoch hat die französische Behörde Agence nationale de sécurité sanitaire de l’alimentation, de l’environnement et du travail (ANSES) im Mai 2016 einen sogenannten CLH-Report mit einem Vorschlag für die harmonisierte Einstufung und Kennzeichnung von Titandioxid als „wahrscheinlich krebserzeugend beim Menschen“ (Kategorie 1B) / „kann beim Einatmen Krebs erzeugen“ (H350i) erarbeitet. Die Einreichung erfolgte gemäß Art. 37 der CLP-Verordnung, die öffentliche Konsultation durch die Europäische Chemikalienagentur (ECHA) ist bis zum 15. Juli 2016 angesetzt.
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Aktuell- Oktober 2016: october-edition