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Das Forschungsinstitut gfs.bern hat für die zweite Welle zwischen dem 31. August und dem 8. September 2016 insgesamt 1415 Personen befragt. Dafür wurden Stimmberechtigte mit Wohnsitz in der Schweiz repräsentativ ausgewählt: 716 Personen in der Deutschschweiz, 399 in der Westschweiz und 300 in der italienischsprachigen Schweiz.
Während in der ersten Welle Mitte August 1212 Personen befragt wurden, waren es in der zweiten 1415, um die Aussagegenauigkeit der letzten Befragungswelle in den Sprachregionen zu erhöhen.
Die Zahl der Befragten in den Sprachminderheiten ist bewusst höher gewählt, um die Unsicherheiten zu verringern. Für eine gesamtschweizerische Aussage fliessen die Ergebnisse in den Sprachregionen in der korrekten Proportion in das Gesamtresultat ein.
Bei einer Stichprobengrösse von 1415 Befragten und einer Irrtumswahrscheinlichkeit von maximal 5 Prozent beträgt der Stichprobenfehler ±2.7 Prozent. Ein Umfragewert von 50 Prozent kann damit zwischen 47.3 und 52.7 Prozent variieren.
Wie wird befragt?
Alle Interviews wurden telefonisch über das Fixnetz und Mobiltelefone durchgeführt. Mit dem sogenannten Random Digit Dialing (RDD) wird dem Problem begegnet, auch nicht in Verzeichnissen eingetragene Telefonnummern zu erreichen. RDD beruht darauf, dass nicht ein Telefonnummernverzeichnis abtelefoniert wird, sondern die Ziffern einer Telefonnummer zufällig gewählt werden. Die Grundgesamtheit wird so durch einen gfs.bern-eigenen statistisch
konstruierten Nummernraum abgebildet.
Die befragten Stimmberechtigten hatten jeweils fünf Antwortmöglichkeiten zur Verfügung: «bestimmt dafür», «eher dafür», «weiss nicht/keine Antwort», «bestimmt dagegen» und «eher dagegen». Für eine vereinfachte Darstellung im Artikel wurden in den meisten Fällen die Antworten «bestimmt dafür» und «eher dafür» zusammengezählt – entsprechend auch mit den Antworten «bestimmt dagegen» und «eher dagegen».
Momentaufnahme – Trend – Extrapolation
Bei der zweiten Befragung handelt es sich nur um eine Momentaufnahme. Die Ergebnisse können im Vergleich mit der ersten Befragungswelle auch als Trends interpretiert werden. Eine Prognose folgt daraus mit Annahmen, wie
sich die Meinungsbildung weiter entwickelt.
Erstmals hat das Forschungsinstitut gfs.bern im Hinblick auf den Abstimmungssonntag modellhafte Extrapolationen auf der Basis der beiden SRG-Umfragen vorgenommen. Eine Extrapolation ist die Bestimmung eines Verhaltens über den gesicherten Bereich hinaus. Dabei wird der Meinungsbildungsverlauf nach der zweiten Befragungswelle modelliert, um eine Aussage über das zu erwartende Ergebnis machen zu können.
Detaillierte Informationen zu der Befragungsart und den Interpretationen der Ergebnisse finden Sie beim Institut gfs.bern, Link öffnet in einem neuen Fenster.