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Im Zentrum des Forschungsinteresses steht die Frage, ob der Mobilitätswerkzeugbesitz im MZMV systematisch überschätzt wird. Eine derartige Überschätzung wäre vorstellbar, da eine Teilnahme am MZMV mobilen Personen, also solchen, die auch in Mobilitätswerkzeuge investieren, attraktiver erscheinen könnte als immobilen Personen. Da der Mobilitätswerkzeugbesitz in diesem Detaillierungsgrad aber in keinem der anderen Teile der Schweizer Volkszählung erfragt wird, liesse sich eine daraus resultierende Verzerrung des MZMV weder erkennen noch korrigieren.
Zur Prüfung der Hypothese beauftragt das IVT das Erhebungsinstitut gfs Zürich mit der Durchführung einer Bevölkerungsbefragung zum genannten Themenbereich. Das IVT finanziert dabei eine Stichprobe von etwa 1‘000 Personen. Eine derartige Stichprobe erlaubt die Prüfung der Hypothese und gibt im Vergleich zum MZMV ggf. einen ersten Eindruck über das Ausmass der MZMV-Verzerrung.
Aufgrund der Relevanz der Fragestellung beteiligt sich die Sektion Grundlagen des ARE an diesem Projekt und stockt die Stichprobe um etwa weitere 1‘000 Personen auf (d.h. total werden also etwa 2‘000 Personen befragt). Die Beteiligung erhöht die statistische Verlässlichkeit der Ergebnisse.