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Wie die Kommunikationsstelle Ukraine des Kantons Graubünden am Dienstag mitteilte, könnte die Zahl der Schutzsuchenden in Graubünden bis Ende Jahr auf 7500 bis 9000 Personen steigen.
Die Zahl basiert auf einem Worst-Case-Szenario des Sem. Dieses geht im genannten Zeitraum von 250'000 bis 300'000 Schutzsuchenden in der Schweiz aus. Der nationale Verteilschlüssel sieht vor, dass Graubünden drei Prozent dieser Menschen aufnimmt.
4500 Personen hätten laut der Bündner Regierung Platz in Kollektivunterkünften des Amts für Migration. Weitere 3000 Personen könnten, betreut durch die regionalen Sozialdienste, in privaten Wohnungen unterkommen.
Für die Umsetzung der Aufgaben im Zusammenhang mit dem Ukrainekrieg beantragt die Regierung der Geschäftsprüfungskommission Nachtragskredite von insgesamt 53 Millionen Franken. Die Exekutive rechnet damit, dass der Bund davon voraussichtlich 40 Millionen übernimmt.