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Mögliche Zinsanhebungen hängen laut Dudley von der wirtschaftlichen Entwicklung ab. Die Preisentwicklung habe sich zuletzt leicht verbessert. Im zweiten Halbjahr 2016 sei zudem mit einer besseren wirtschaftlichen Entwicklung zu rechnen als im ersten Halbjahr. Die Präsidentschaftswahlen in den USA würden die Entscheidungen der Notenbanker nicht beeinflussen, sagte Dudley. Es sei schwer zu beurteilen, ob die Unsicherheiten rund um die Wahl die Wirtschaft beeinträchtigen. Schlimmstenfalls wäre eine Verschiebung von Investitionen möglich.
Mit Blick auf Risiken aus dem Ausland zeigte sich Dudley eher gelassen. Es sei noch zu früh, um die Folgen des Brexit-Votums für die Weltwirtschaft einzuschätzen. Die Reaktionen an den Finanzmärkten seien jedenfalls von kurzer Dauer gewesen. Von China sehe er kurzfristig keinen Schock ausgehen. Das Wirtschaftswachstum habe sich dort zwar verlangsamt, es sei aber weiter recht gut.
Dudley ist bei geldpolitischen Entscheidungen der Fed stimmberechtigt. Er gilt gemeinhin als Verfechter einer eher lockeren Geldpolitik, also tendenziell als ein Gegner von Zinsanhebungen. Die Fed hatte den Leitzins zuletzt Ende Juli in der Spanne zwischen 0,25 bis 0,50 Prozent belassen. Die nächste Zinsentscheidung steht im September auf dem Programm./tos/jkr/stb
(AWP)