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Um das Thema der Aargauer Pässe vorerst abzuschliessen, habe ich hier mal meine letzten Fahrten zu diesem Thema in einem Inhaltsverzeichnis zusammengestellt.
Zurzacherberg, 483 MĂĽM
Diesen Pass habe ich erst Ende Dezember 2008 in diese Liste aufgenommen. Auch hier sei Dank den Aargauischen Busbetrieben, dass sie auf der Höhe eine Haltestelle mit Passtafel aufgestellt haben. Diese Tafel entdeckte ich erst eben jetzt.Der Pass liegt zwischen den beiden aargauischen Ortschaften Tegerfelden und Bad-Zurzach. Die Strasse auf der südlichen Seite schwingt sich in zwei langgezogenen Kurven von Tegerfelden in die Höhe. Von der nördlichen Seite, ab Bad-Zurzach, sind es mehrere, eher gestreckte Kurven. Die nördliche Seite ist auch deutlich steiler als die südliche. Für den Radfahrer sind auf beiden Seite Radstreifen (Norden) und über eine längere Strecke ein Radweg (Süden) erstellt worden.
BĂĽrensteig, 550 MĂĽM
Ihn habe ich in diese Serie der Aargauer Pässe erst im November 2008 aufgenommen. Bei einer meiner Fahrten ĂĽber die BĂĽrensteig entdeckte ich endlich an der Bushaltestelle das wirkliche Losungswort, die „Passhöhe“. Die BĂĽrensteig, oftmals auch als BĂĽrersteig bezeichnet, befindet sich zwischen den Ortschaften Mönthal und Remigen (sĂĽdlicherseits) und Gansingen, beziehungsweise Hottwil auf der nördlichen Seite. Die Hauptverkehrsachse, oder die schönere Strasse, gut ausgebaut, oft mit Radweg, verbindet Remigen mit Gansingen. Während die Querstrasse Mönthal – Hottwil nicht so gut ausgebaut, aber deshalb fĂĽr den Velofahrer nicht wesentlich weniger gut zu befahren ist. Nach der eigentlichen Passhöhe steigt die Strasse in Richtung Hottwil nochmals ein paar Meter in die Höhe, bevor sie dann mit mehreren Spitzkehren ins Tal abfällt.
Mutschellen, 551 MĂĽM
Die Serie der Passfahrten im Aargau habe ich am 21.01.2007 begonnen.
Bözberg, 569 MüM
Zusammen mit der Staffelegg, einer meiner Hausberge. Von zu Hause aus ein guter Trainingsberg, auf dem Heimweg aus westlicher Richtung steht er manchmal schon im Weg. Seit die Autobahn A3 durch den Tunnel geht, ist es auf der Passhöhe fast menschenleer geworden. Die dreispurige Autostrasse ist heute sicherlich überdimensioniert. Dank dem guten Ausbau aber, sind selbst mit dem Renner Rekordtempi möglich. Meine letzte Fahrt datiert vom 10.03.2007
Böhler, 611 MüM (manche schreiben auch Bööler)
Die Serie der Passfahrten im Aargau beendete ich am 10.03.2007 mit demjenigen der Pässe, der sich am weitesten von meinem Wohnort entfernt befindet.
Staffelegg, 621 MĂĽM, W
obei er eigentlich noch eine zweite Passhöhe hat. Der Übergang ins Schenkenbergertal, vielleicht 50 Meter höher. Einer meiner Trainingsberge. Oftmals befahre ich ihn von der Seite des Schenkenbergertales her. Die Abwechslung ist etwas grösser, da auf beiden Talseiten je eine Strasse auf die Passhöhe führt. Im Rahmen dieser Reihe habe ich ihn am 21.01.2007 befahren.
RĂĽsler, 640 MĂĽM
Mit seinem Anstieg von der Seite von Neuenhof her, wohl eine der steilsten Strecken. Doch wird man oben, sofern das Wetter mitmacht, mit einer wunderbaren Aussicht auf die Lägern und hinunter in das Limmattal belohnt. Ihn habe ich am 24.02.2007 erobert.
Heitersberg, 648 MĂĽM
Ich habe ihn von der Seite von Oberrohrdorf genommen. Dies ist die einfachere, weil viel weniger steil. Die Seite von Spreitenbach weist einige Spitzkehren auf und ist klar schwerer zu nehmen. Wegen des Regenwetters am 24.02.2007 kann ich leider nicht viel zur Aussicht sagen.
Benkerjoch, 674 MĂĽM
Die steilere Seite, bis 16% Gefälle, führt von Aarau über Küttigen in die Höhe. Die Seite in das Fricktal hinunter wurde vor einigen Jahren neu ausgebaut. Für das Rennvelo die reinste Autobahn. Letztmals befahren habe ich das Benkerjoch am 10.03.2007.
Saalhöhe, 779 MüM, der höchste der Aargauer Pässe
Hart an der Grenze zum Kanton Solothurn. Ich liebe diesen Pass. Meist fahre ich von der Seite von Aarau und Obererlinsbach hinauf. Unten eine Zeitlang gemächlich ansteigend, meist entlang einem kleinen Bächlein, wird er allmählich immer steiler. Die Art und Weise, wie sich die Passstrasse in den Hang hineinfügt, im Frühling an blühenden Obstbäumen vorbei und durch das zarte Grün des Waldes, mag ich. Insgesamt ist sein Gefälle durchaus vergleichbar mit einem richtigen Schweizer Pass, halt einfach weniger lang. Auf der Seite ins Fricktal hinunter, zuerst ein paar Spitzkehren und danach dann richtig schöne Schussfahrten in Richtung Frick. Vorerst letztmals gefahren am 04.02.2007.
Das waren die Pässe, welche im wikipedia als Aargauer Pässe zu finden sind. Es gibt noch eine ganze Reihe weiterer Ăśbergänge, die es aus irgendwelchen GrĂĽnden nicht in dieses Passverzeichnis geschafft haben. So zum Beispiel der Rotberg, die BĂĽrersteig, die Ampferenhöhe, der Zurzacherberg und sicherlich noch mehrere andere in der weiteren Entfernung. Möglicherweise fahre ich bei späterer Gelegenheit auch noch ĂĽber diesen oder jenen, oder irgend jemand meiner Leser, möchte vielleicht hier „seinen“ Pass verewigt haben. Nur zu, dafĂĽr gibt es ja ein Kontaktformular oder die Kommentarfunktion in diesem Weblog. Zudem bin ich immer wieder auf der Suche nach Erlebnissen (und Höhenmetern) in meinem Aargauer Jahr auf diesem Weblog.