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Kokain
Koakin
Substanz, die aus den Blättern der Koka-Pflanze gewonnen wird. Es wird auf dem Schwarzmarkt in Form von weissem oder gelblichem Pulver verkauft, manchmal sind es auch Kristalle. Die Reinheit ist enorm unterschiedlich, fast immer wird Kokain mit anderen Stoffen gestreckt. Wirkung und Risiken für die Gesundheit sind unvorhersehbar. Kokain ist illegal. PS. oft sind die Drogen im Arsch transportiert und riechen auch so… Dieser Transport und auch unsauberes verpacken kann Krankheiten verbreiten.
Wirkung
Kokain verengt die Blutgefässe, die Pupillen erweitern sich, die Körpertemperatur steigt und das Herz schlägt schneller. Herzinfarkte oder Hirnschläge können die Folge sein. Das Risiko für eine tödliche Überdosis ist hoch. Kokain macht hyperaktiv und gleichzeitig unterdrückt es das Hungergefühl. Dies führt zu einer Erschöpfung des Körpers. Viele Konsumenten verlieren die Zähne und leiden an Mangelerscheinungen. Beim Runterkommen: Erschöpfung, depressive Verstimmungen, Gereiztheit, Angstgefühle und ein starker Drang zur Wiedereinnahme („Craving“).
Krasse (aus)Wirkung
Meistens wird Kokain als Pulver mit Hilfe eines Röhrchens geschnupft («eine Linie ziehen»). Kokain putscht auf und unterdrückt Müdigkeitsgefühle. Es vermittelt den Eindruck sehr leistungsfähig zu sein. Schon in kleinen Dosen wirkt Kokain sehr stark. Es ist eine der am schnellsten und stärksten abhängig machenden Drogen.Die Wirkung tritt schnell und stark ein und dauert etwa 30 bis 90 Minuten. Wenn Kokain gespritzt oder geraucht wird (Crack, Freebase), wirkt es noch stärker und sehr kurz (5 bis 20 Minuten) und das Risiko, abhängig zu werden ist noch grösser als beim Schnupfen. Beim Spritzen besteht zudem das Risiko für Infektionen (z.B. Hepatitis, HIV). Oft werden Drogen gemischt oder zum runterkommen eingenommen.
leidende Psyche
Kokain kann aggressiv machen und auch zu schweren psychischen Problemen führen. Bewusstseinsstörungen, Gedächtnisprobleme, Ängste, Wahnvorstellungen oder Paranoia sind nicht selten.Viele verstümmeln sich weil sie Würmer aus den Gliedern kriechen sehen. Stundenlanges verkriechen in Kleiderschränken ist sehr oft aufgrund der Paranoia… PANIK!!!
auf gelogenes Hoch das reale Tief
Wenn die Wirkung von Kokain nachlässt, braucht das Hirn eine gewisse Zeit, bis es wieder normal funktionieren kann. Deprimiertheit, Schuldgefühle, Gefühle des Versagens bis hin zu schweren Depressionen und Selbstmordgefahr sind möglich. Manche konsumieren dann gleich weiter, um diese negativen Wirkungen zu überdecken. Dies erhöht das Risiko für eine Abhängigkeit natürlich beträchtlich. Spätfolgen sind programmiert…Lässt die Wirkung von Kokain nach, stellt sich grosse Müdigkeit ein. Trotzdem ist man viel zu unruhig, als dass man schlafen könnte. Die Versuchung kann gross sein, ein Beruhigungsmittel zu konsumieren, um einschlafen zu können. So kann rasch ein Teufelskreis entstehen, der sehr schnell in eine Abhängigkeit führt. Politoxikamie
nimmer Satt
Von Kokain kann man sehr schnell und sehr stark abhängig werden. Rasch kann der Wunsch, die Wirkung wieder und wieder zu spüren, überm.chtig werden. Wer konsumiert, kann schon nach kurzer Zeit die Kontrolle über den Konsum verlieren. Ich habe damals nur noch dafür gelebt und spritzte mir bis 40 Spritzen mit Gemisch innert 24h.
die Folgen und Spätfolgen
Je häufiger jemand Kokain konsumiert, desto grösser ist das Risiko für körperliche Schädigungen: Möglich sind zum Beispiel Löcher in der Nasenscheidewand, Krampfanfälle, Leberschäden, Lungenschäden und Hirnschädigungen mit Intelligenzminderung Panikattacken und Angst….Kontrollverlust an dem leide ich seit Jahren.
Achtung Mischungen! Mischkonsum mit Alkohol und anderen Drogen birgt verschiedenste weitere unvorhersehbare Risiken. Nach all diesen Jahren der Party und des Konsums kann ich 1000%sagen, “bezgl. der heutigen Spätfolgen eine Kathastrophe”.
Langzeitrisiken
Bei chronischem Konsum: psychische Abhängigkeit, „Craving“ (unwiderstehliche und unkontrollierbare Lust auf Konsum), Angststörungen, Persönlichkeitsveränderung, Depression, Kokainpsychose mit paranoiden Wahnzuständen und Halluzinationen, Veränderung der Denkabläufe, bleibende Störungen des Kurzzeitgedächtnisses und der intellektuellen Fähigkeiten; nervöse Zuckungen, Krampfanfälle, Veränderungen der Bewegungsabläufe, chronische, nur schwer heilende Entzündungen und Schäden der Nasenschleimhaut und Nasenscheidewand, Schäden an Herz, Leber, Nieren, Lunge, Haut, Blutgefässen und Zähnen, Schwächung des Körperabwehrsystems, Impotenz.
Das Gesetz zu Kokain
Illegal. Die gesetzlichen Grundlagen finden sie im BetmG
(Betäubungsmittelgesetz BetmG: Das BetmG und die entsprechenden Verordnungen regeln den Umgang mit Betäubungsmitteln und psychotropen Stoffen sowie die Aufgabenteilung der zuständigen nationalen und kantonalen Behörden.)
Risiken & Nebenwirkungen
Allgemeine Nebenwirkungen
Schlafstörungen, Gereiztheit, Aggressivität, Angst- und Wahnzustände, Depression, Gedächtnis-/Konzentrationsstörungen, Hyperaktivität; nervöse Zuckungen und stereotype Bewegungen, Muskelkrämpfe und Muskelzittern.
Bei Überdosierung
Krampfhafte Verengungen der Herzgefässe, im Extremfall Herzinfarkt oder Hirnschlag bei Überdosis (für Ungewohnte 3 – 4 mg pro kg Körpergewicht).
Blutgefässe
Schäden an Leber und Nieren durch den Abbau von Giftstoffen und Streckmitteln.
Beim Rauchen von Freebase und Crack sind durch die Ablagerung von Verbrennungsrückständen (Ascheresten) Schädigungen der Lunge und der Atemwege möglich.
Beim gleichzeitigen Konsum von Kokain und Alkohol entsteht die toxische Substanz Cocaethylen; sie verstärkt die schädlichen Nebenwirkungen, vor allem das Herz wird zusätzlich belastet.
Physiognomische Erkennbarkeit
Euphorie, erhöhter Leistungsfähigkeit, stark gesteigertes Selbstvertrauen, Gereiztheit, Aggressivität, Hyperaktivität
Suchtpotenzial
- Sehr hoch