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Der Pass und Schengen
Die häufig verwendete Formel "Schengen/Dublin" steht stellvertretend für zwei Übereinkommen, die zwischen EU-Staaten in diesen beiden Ortschaften abgeschlossen wurden. An den Grenzen zwischen den Schengen-Staaten gibt es keine systematischen Personenkontrollen. Dies dient der Reisefreiheit. Im Gegenzug wird die Sicherheit gestärkt: Die Kontrollen an der Schengen-Aussengrenze werden verschärft, und die Polizei- und Justizzusammenarbeit wird intensiviert, unter anderem mit dem Schengener Informationssystem (SIS). Auch der E-Pass trägt zur Stärkung der Sicherheit bei.
Das Dublin-Abkommen legt fest, welches Land für die Behandlung eines Asylgesuchs zuständig ist. Dadurch sollen Mehrfachgesuche vermieden und die nationalen Asylsysteme entlastet werden.
Schengen-Staaten sind seit August 2006 verpflichtet, nur noch E-Pässe auszustellen. Die entsprechende EG-Ausweisverordnung ist auch für die Schweiz als neues Schengen-Mitglied massgebend.
nach oben Letzte Änderung 03.11.2014