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Ultraschall breitet sich in Flüssigkeiten als Längswelle aus. In der Wanne bilden sich in physikalisch bedingten Abständen bänderartige Zonen. Innerhalb dieser Bereiche wechseln sich Unter- und Überdruckphasen ab. Bei 38 kHz bedeutet dies 38'000x Unter- und 38'000x Überdruck pro Sekunde.
Bei genügender Intensität wird während der Unterdruckphase der Siedepunkt der Flüssigkeit so weit herabgesetzt, dass sie partiell in den gasförmigen Zustand übergeht - sie verdampft.
Es entstehen unzählige kleinster Dampfbläschen, die in der jeweils anschliessenden Überdruckphase wieder schlagartig zusammenfallen - sie kondensieren. Bei diesem Vorgang entstehen im Ultraschalltakt energiereiche Mikroschockwellen. Diese üben lokale Schläge auf die Oberfläche von eingetauchten Teilen aus.
Dieser Effekt (in der Fachsprache Kavitation genannt) eignet sich hervorragend zum Reinigen von festen Oberflächen. Kavitation entsteht überall, wo Flüssigkeit und eine genügend hohe Ultraschall-Intensität vorhanden ist.