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Es ist mehr als verständlich, dass Schüler nicht immer optimal lernen können, sei es, weil in Stosszeiten 5 Prüfungen in einer Woche anfallen und Prioritäten gesetzt werden müssen oder, weil die Neigungen und Interessen nicht ausgeglichen sind und für gewisse Fächer sehr viel mehr Energie und Arbeit aufgewendet werden müsste.
Dennoch sollten Lernende wissen, wie ein optimales Lernverhalten aussieht, um sich dem, was ihnen nützlich sein könnte, möglichst annähern zu können.
Während des Unterrichts:
- keine Stofflücken entstehen lassen
- Hausaufgaben gründlich lösen
- sich aktiv am Unterricht beteiligen und Fragen stellen
Für die Prüfungsvorbereitung sind folgende Überlegungen wichtig:
- Was muss ich können, was wird geprüft?
- Was kann ich noch nicht oder habe ich noch nicht verstanden, das ich nachlernen muss?
- Was kann ich schon und muss ich nur noch repetieren?
- Zeitplan erstellen
- Genug Zeit zum Üben/Automatisieren einplanen
- Der Lernprozess muss mind. 2 – 3 Tage vor der Prüfung abgeschlossen werden, damit einerseits für eine Gesamtrepetition und Üben genug Zeit bleibt und anderseits im Gehirn Verknüpfungen stattfinden können.
Es ist aber ebenso wichtig nach den Prüfungen das Verhalten und die Leistungen zu reflektieren und sich zu überlegen:
- Habe ich frühzeitig mit der Vorbereitung begonnen?
- Konnte ich den Stoff genug üben?
- Welche Art von Fehler kommt immer wieder vor? Sind es Flüchtigkeitsfehler, ungenau geantwortet, Verständnisfehler etc.?
Was kann ich in der Vorbereitung oder allenfalls auch im Verhalten während der Prüfung verändern?