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Ehegattenrente
Stirbt eine versicherte Person, hat der überlebende Ehegatte Anspruch auf eine Ehegattenrente, sofern eines der folgenden Kriterien erfüllt ist:
– er für den Unterhalt eines oder mehrer Kinder aufkommen muss
oder
– er das 45. Altersjahr zurückgelegt hat und die Ehe mindestens fünf Jahre gedauert hat
Die Höhe der Ehegattenrente beträgt bis zum (theoretischen) 63. Altersjahr des verstorbenen Versicherten 30% der beitragspflichtigen Besoldung rsp. 60% der versicherten oder laufenden Invalidenrente. Nach dem 63. Altersjahr des Verstorbenen wird die Ehegattenrente neu auf der Basis der Altersrente des Verstorbenen berechnet. Es ist möglich, dass jetzt die Ehegattenrente kleiner ausfällt als vorher.
Erfüllt der überlebende Ehegatte die Voraussetzungen für eine Rente nicht, erhält er eine einmalige Abfindung in der Höhe von drei Jahresrenten.