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Frauen arbeiten häufiger als Männer Teilzeit. Beispielsweise 2018 arbeiteten 59% der erwerbstätigen Frauen Teilzeit, aber nur 17,6% der Männer. Auch nehmen Frauen öfter Auszeiten, beispielsweise um sich den Kindern zu widmen. Dies führt zu Beitragslücken in der 2. Säule der Altersvorsorge.
Dies zeigt sich am Beispiel einer Primarlehrerin, deren Gehalt sich im Laufe des Erwerbslebens von 70’000 Franken im Alter von 25 Jahren bis auf 100’000 Franken bei der Pensionierung steigert. Mit den üblichen BVG-Beiträgen erreicht sie bei der Pensionierung ein Altersguthaben von rund 519’000 Franken. Zahlt sie zudem in der Säule 3a den jährlichen Maximalbetrag, so ergibt sich ein zusätzliches Vermögen von knapp 436’000 Franken. Daraus resultiert ein jährliches Bruttoeinkommen aus AHV und Pensionskasse von 61’000 Franken. Legt dieselbe Lehrerin im Alter von 30 bis 35 Jahren eine sechsjährige Erwerbspause ein und arbeitet im Anschluss während acht Jahren in einer nur 60%igen Anstellung weiter, so fällt ihr Bruttoeinkommen im Alter aus AHV-Rente und Pensionskasse mit nur 53’000 Fr. um rund 14% niedriger aus.
(NZZ)