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Rassistische Diskriminierung in der Schweiz
Von der Ungleichwertigkeit zur sozialen Ungleichheit und wie gesellschaftlicher Zusammenhalt in Vielfalt erreicht werden kann
Mit dieser Bachelorarbeit verfolgten die Autorinnen die Absicht herauszufinden, was Individuen einer Gesellschaft dazu veranlasst, Ausländerinnen und Ausländer sowie allgemein fremdmarkierte Menschen mit abwertendem respektive diskriminierendem Handeln zu konfrontieren. Anhand der Modalen Strukturierungstheorie und der Forschungsergebnisse der Langzeitstudie Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit zeigen die Autorinnen den Zusammenhang von sozialer Diskriminierung und sozioökonomischer Benachteiligung auf. Beim Analysieren dieser beiden Mechanismen wird ersichtlich, dass Diskriminierung aufgrund der sozialen Ungleichheit respektive Ungleichwertigkeit entsteht. Da das Ideal Gesellschaftlicher Zusammenhalt von sozialer Gleichheit respektive Gleichwertigkeit geprägt ist, greifen die Verfasserinnen diesen Begriff auf und legen ihn als Gegenpol zur Diskriminierung aus. In diesem Kontext wird aufgezeigt, wie sich gesellschaftlicher Zusammenhalt konstruiert. Ebenso wird erklärt, worauf sich Soziokulturelle Animatorinnen und Animatoren konzentrieren müssen, wenn sie den gesellschaftlichen Zusammenhalt fördern und diskriminierendes Verhalten verhindern wollen. Die Erkenntnisse der Arbeit zeigen auf, dass die Soziokulturelle Animation mit der integrativen Funktion den gesellschaftlichen Zusammenhalt subsidiär fördert und damit die Auslöser für rassistische Diskriminierung bekämpfen kann.