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Eine Sprach-App könnte in Zukunft dafür sorgen, dass eine Corona-Infektion früher erkannt wird. Wissenschaftler der Universität Augsburg hoffen, mit Hilfe von künstlicher Intelligenz Merkmale zu unterscheiden – etwa die Rauigkeit der Stimme und eine veränderte Sprechgeschwindigkeit. Erste Erkenntnisse im Bereich der maschinellen Stimmanalyse, die über Sprecher und Spracherkennung hinausgehen, begannen Ende der 90er-Jahre. Offenbar schlagen sich Stress und verschiedene Emotionen in der Stimme nieder. Zu Autismus, Parkinson, Erkältung oder auch Depression werden an der Universität Augsburg seit Jahren Studien durchgeführt. Die Vermutung lag nahe, dass eine Atemwegserkrankung wie die Corona-Infektion sich auf die Stimme auswirken muss. Ziel der Forschung ist die Entwicklung einer täuschungssicheren App, mit der Covid-19 von Erkältung unterscheidbar aus Husten sowie aus der Sprache von Erkrankten erkannt wird.
Quelle: Verein Deutsche Sprache/wwww.web.de