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Zunächst fallen aber Sonderaufwendungen in gleicher Höhe im Zusammenhang mit den beiden Stellenabbauprogrammen an. Die Hälfte davon wird für 2023 erwartet, 175 bis 250 Millionen sollen bereits im zweiten Quartal verbucht werden. Da dem allerdings bereits Einsparungen gegenüber stehen, bestätigte 3M den Jahresausblick.
Der auch für seine Post-It-Notizzettel bekannte Konsumgüter- und Medizintechnikkonzern rechnet demnach im laufenden Jahr mit einem Minus des vergleichbaren Umsatzes zwischen 2 und 6 Prozent. Der bereinigte Gewinn je Aktie dürfte auf 8,50 bis 9,00 Dollar fallen.
Im ersten Quartal sanken die Erlöse wegen einer geringeren Nachfrage nach Atemschutzmasken sowie des Ausstiegs aus dem Russlandgeschäft im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 9 Prozent auf 8 Milliarden Dollar (7,2 Mrd Euro). Auf vergleichbarer Basis fiel der Umsatz um 9,7 Prozent noch etwas stärker. Die Märkte für Unterhaltungselektronik schwächelten weiter, während sich etwa das Autoumfeld weiterhin gut präsentierte. Der Überschuss sank zum Jahresstart um ein Viertel auf 976 Millionen Dollar und das bereinigte Ergebnis je Aktie sank ebenso deutlich auf 1,97 Dollar./mis/mne/men
(AWP)