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PMMI – Oktober 2019
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Dieter Haas
Die Market Making-Qualitäten gaben bei den Hebelprodukten zwischen dem 21. August und dem 23. September trotz der freundlichen Tendenz etwas nach, während sie sich bei den Anlageprodukten signifikant erhöhten.
Der PMMI gibt einen groben Überblick der Market Making-Qualität der verschiedenen Emittenten im Bereich der Strukturierten Produkte. Zwischen dem 21. August und dem 23. September trat bei den Hebelprodukten überraschenderweise ein leichter Rückgang der Werte ein, während das freundliche Börsenumfeld bei den Anlagewerten zu einer beachtlichen Verbesserung des PMMI führte. Die Zürcher Kantonalbank verteidigte bei den Hebelprodukten ihren Spitzenrang. Bei den Anlageprodukten wechselte die Ranglistenführung von der Cornèr Bank zur Banque Cantonale Vaudoise. Bei den Hebelprodukten sank der durchschnittliche PMMI-Wert aller Emittenten von 94.51 auf 93.73 Punkte. In der Berichtsperiode gab es am 2. September bei der UBS eine tagesspezifische Auffälligkeit, ausgelöst durch eine tiefer als übliche Verfügbarkeit der Quoten. Dadurch lagen auch das durchschnittliche Volumen sowie die Spread-Verfügbarkeit unter ihren üblichen Werten. Bei den Anlageprodukten stieg dagegen der durchschnittliche PMMI-Wert aller Emittenten im Vergleich zur letzten Berichtsperiode von 94.84 auf erfreuliche 95.49 Punkte. Hier gab es in den vergangenen vier Wochen keine spezifischen Auffälligkeiten. Die positive Tendenz war grösstenteils der freundlichen Börse geschuldet. In der Regel führt eine steigende, wenig schwankende Aufwärtsbewegung zu einer Verbesserung der PMMI-Werte, während Rückschläge am Aktienmarkt, die meist volatiler verlaufen, meistens eine Verschlechterung der Market-Making-Qualitäten nach sich ziehen.