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Das Sternbild der Giraffe (lat. Camelopardalis) ist trotz seiner Fläche von 757 Quadratgrad relativ unscheinbar. Der hellste seiner Sterne, β Camelopardalis, ist ein Stern vierter Klasse.
Geschichte und Visualisierung
Zwischen den auffälligen SternbildernGroßer Bär,Kassiopeia,Perseus,FuhrmannundKleiner Bärbefindet sich eine Fläche, in der sich kaum helle Sterne befinden. Genau hier liegt die Giraffe, die bis zur Erfindung der Fernrohre nicht gesehen werden konnte. Jakob Bartsch erstellte im Jahr 1624 eine drehbare Sternkarte und setzte in die „leere“ Fläche des Himmels die Giraffe ein. Der Name „Camelopardalis“ stammt aus der griechischen Sprache, da sie zu diesen Zeiten noch als wissenschaftliche Sprache verwendet wurde. Da die Griechen keine Giraffen kannten, stellten sie sich Kamele vor, die wie Leoparden gefleckt waren – Camelopardalis. Das Sternbild kann ganzjährig am Nordhimmel mit einem Fernrohr gesehen werden.