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Der Eingriff in die Bewirtschaftung der Feuchtgebiete ist mittlerweile ein fester Bestandteil der Entwicklung des Biotops. Das jährliche Mähen des Schilf ermöglicht es, den Gewässerabschnitt frei von Pflanzen zu halten und sicherzustellen, dass er sich nicht in eine Feuchtwiese verwandelt. Dieser Eingriff ermöglicht es verschiedenen Amphibien wie Fröschen, Kröten, Molchen usw., in ihrem Lebensraum zu gedeihen.
Das Schilf ist sehr wüchsig, wenn die Bedingungen ideal sind, und muss daher eingedämmt werden, damit es nicht andere Pflanzen- und Tierarten verdrängt. Aus diesem Grund hat Pro Natura Graubünden Naturnetz beauftragt, das Schilfdickicht am Castrischweiher zu lichten. Insgesamt wurden rund 3'000 kg Pflanzenmaterial in einem Mulde vor Ort entsorgt.
Während des Einsatzes benutzten die Zivis Wathosen, um ins Hochwasser zu gelangen, einen speziellen Freischneider für das Mähen unter Wasser und ein Schlauchboot, um den Abtransport des Materials zu erleichtern. Trotz der kalten Novembertage wurde die Operation innerhalb einer Woche erfolgreich abgeschlossen.
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