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Familienforschung Gehri - Seedorf (BE)

Die Familiengeschichte
Eigentlich sind wir hier beim Kernpunkt der Familienforschung angelangt.
Gerne würde ich hier nämlich erzählen, wo der Familienname der Gehris herkommt,
ob wirklich der deutsche Wurfsperr "Ger" hinter dem Namen steht, so wie das
Familienwappen es vermuten könnte.
Leider bin ich aber bisher auf keine Quellen gestossen, die hier Auskunft geben können.
Und auch die übrigen Angaben erwecken nicht den Eindruck, ernst genommen werden zu müssen...
Die älteste Information auf die ich bisher gestossen bin, entnehme ich dem Tagebuch von Rosa Gehri (geb. 1880),
eine der Vierlinge des Kunstmalers Karl Gehri, die folgendes niedergeschrieben hat:
"Laut Aussage unserer Cousine, Mme. Marthe Humbert Droz, soll der Grossvater von Christian Gehri (1808-1882)
eingewandert sein. Anfangs des 18. Jahrhunderts und zwar mit einer Schweizerin, die auf einem Schloss in den
Pirenäen bei einer Adelsfamilie "de Vinacourt" in Diensten stand. Wahrscheinlich gab sie dann dem Knäblein
ihren Namen und zwar in Seedorf b. Aarberg - wo an einem gewissen Tag alle Emigranten ein Namen gegeben wurde,
um sie als Bürder der betr. Gemeinde zu erklären. Die Mutter des Knäbleins soll Roseanne gewesen sein und wunderbar gesungen haben; sie starb an Tuberculose als ihr Söhnchen noch klein war. Der Vater sei infolge christl. Gesinnung
ermordet worden und sein Schloss verbrannt. Daher die Hugenottenverfolgungen, wo eben viele nach der Schweiz geflüchtet.
Eigentümlich ist schon, dass Christian Gehri für Napoleon schnitzte und man ihm nur den Welschschnitzer sagte".
(...)

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