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Vor einem Jahr gewann Kambundji an den Hallen-Weltmeisterschaften in Birmingham Bronze. Nach Glasgow reiste die 26-jährige Bernerin mit 7,08 Sekunden als Nummer 1 der Meldeliste – zusammen mit der Polin Ewa Swoboda. Kambundjis Ziel ist klar, die erste Medaille an diesem Anlass. Insofern war der erste Auftritt eine Ernüchterung. Nach einem schlechten Start belegte sie in ihrer Serie mit 7,31 Sekunden hinter der Französin Carolle Zahi (7,29) den 2. Rang. Kambundji konnte sich die schwache Leistung selber nicht erklären: «Ich fühle mich eigentlich nicht schlecht. Es war komisch.»
Kambundji erreichte die Halbfinals der besten 24 als Gesamt-12. der Vorläufe. Schneller war auch die Tessinerin Ajla Del Ponte (7,27). Die dritte Schweizerin, Sarah Atcho (7,38), überstand ebenfalls die erste Runde. Der Halbfinal und der Final über 60 m finden am Abend statt. Kambundji bleibt also nicht viel Zeit, den Schalter umzulegen. Bei den Männern schafften Silvan Wicki (6,75) als Dritter seiner Serie und Sylvain Chuard (6,78) als Letzter über die Zeit den Sprung in die Halbfinals.