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Das REXUS-Programm ist ein europäisches Forschungsprogramm für Hochschulstudenten. Das Programm ist eine Kooperation des DLR (Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt) und des SNSB (Swedish National Space Board). Weil das SNSB für das Programm mit der ESA (European Space Agency) zusammenarbeitet, können Studenten aus allen ESA- Mitgliedsstaaten am Programm teilnehmen.
Bei der verwendeten Höhenforschungsrakete handelt es sich um eine ungelenkte drall- stabilisierte Rakete des Types Improved Orion (siehe Abbildung 1).
Die Rakete steigt auf eine Höhe von etwa 82 Kilometer und kann dabei eine Nutzlast von bis zu 95 Kilogramm aufnehmen. Der Flug im Mikrogravitationsbereich (nahezu schwerelos) dauert rund zwei Minuten, welche für das Experiment zur Verfügung stehen. Nach dem Flug fällt die Rakete mittels eines Fallschirms auf die Erdoberfläche zurück.
Für das Aufbaudesign des Experimentes gibt es fixe äussere Rahmenbedingungen. Das Experiment muss auf einer runden Fläche (31 cm Durchmesser) mit einer maximalen Höhe von 30 cm realisiert werden können. Das Gewicht Experiments sollte so leicht wie möglich gestaltet werden, da dies verschiedene Vorteile für den Flug haben würde.
Die Studententeams müssen an fünf festgelegten Zeitpunkten, jeweils eine sogenannte Student Experiment Documentation (SED) einreichen. Anhand vom SED wird vom Expertenausschuss der Organisatoren das Experimentdesign und der Projektfortschritt evaluiert.