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Mitte des 16. Jahrhunderts wurden die Rebe und die Weinkultur durch die spanischen Entdecker von Europa nach Argentinien gebracht. Der Wein wurde damals vor allem für kirchliche Zeremonien und die Messe angebaut. Durch die Einwanderung weinkundiger Emigranten aus Europas Weinbauregionen expandierte der Weinbau und wuchs zur beachtlichen Grösse. Heute zählt Argentinien 227'000 Hektaren Rebfläche, die sich vor allem an den Ausläufern und in den Höhenlagen der Anden befinden, wo auch der höchste Rebberg der Welt auf 3000 Meter über Meer liegt. Die wichtigsten Rebsorten im modernen argentinischen Weinbau sind der Malbec, gefolgt von Cabernet Sauvignon und Chardonnay. Als Besonderheit gedeihen die weisse Torrontés und die rote Bonarda in den Weinbergen Argentiniens.