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Physik – Hochfrequenzstrahlung
Charakterisierung
Hochfrequenzstrahlung ist ein elektromagnetisches Feld im Frequenzbereich zwischen 3 kHz und 300 GHz. Statt von Hochfrequenzstrahlung spricht man auch von hochfrequenten elektromagnetischen Wellen, Radiowellen, Mikrowellen, Radiostrahlung oder Funkstrahlung. Die Begriffe haben meist leicht unterschiedliche Bedeutungen.
Hochfrequenzstrahlung kann gut von Antennen abgestrahlt werden und breitet sich dann als Welle im freien Raum aus. Solche elektromagnetischen (Freiraum-) Wellen werden ausgeprägt oberhalb eines bestimmten Bereichs gebildet (Hochfrequenzschwelle, um 100 kHz), und zwar ab ein bis zwei Wellenlängen Distanz zur Antenne. Dann befinden sich das elektrische und das magnetische Feld in Phase zueinander (sie haben zum gleichen Zeitpunkt ihre Maximalwerte, Nullstellen und Minimalwerte) und stehen senkrecht aufeinander (Figur). Die zwei Feldkomponenten sind bei Wellen physikalisch „starr“ miteinander verkoppelt. Misst man eine Komponente, kennt man auch die andere. Deshalb spricht man im Hochfrequenzbereich selten nur vom elektrischen oder nur vom magnetischen Feld (wie das im niederfrequenten Bereich der Fall ist). Die Welle breitet sich auch dann noch aus, wenn das verursachende Gerät (der Sender) ausser Betrieb ist.