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Der Kosovo ist somit das 210. Mitglied der Fifa. 141 der 207 stimmberechtigten Nationalverbände sprachen sich an der Vollversammlung in Mexiko-City für die Aufnahme aus.
Vor zehn Tagen war der Kosovo mit knapper Mehrheit von 28:24 Stimmen in die Uefa aufgenommen worden. Widerstand kam auch diesmal besonders aus Serbien, das den Kosovo nicht anerkennt. Der serbische Verband kündigte an, vor den Internationalen Sportgerichtshof TAS zu ziehen.
Der Kosovo kann durch den Fifa-Beschluss an der Qualifikation für die WM 2018 teilnehmen.
Am Kongress wurde diese Frage nicht diskutiert und es wurde kein Änderungsantrag eingereicht.
Wohl keine Konsequenzen für die Nati
SFV-Zentralpräsident Peter Gilliéron geht davon aus, dass die Aufnahme des Kosovo keine Konsequenzen hat, was den Nationenwechsel von A-Nationalspielern mit kosovarischen Wurzeln wie Xherdan Shaqiri oder Granit Xhaka betrifft. «Am Kongress wurde diese Frage nicht diskutiert und es wurde kein Änderungsantrag eingereicht. Deshalb gehe ich davon aus, dass die Bestimmungen wie bisher gelten: Spieler, die schon in der A-Nationalmannschaft eingesetzt worden sind, dürfen nicht mehr wechseln.»
Ebenfalls in den Weltfussball-Verband aufgenommen wurde Gibraltar. Dem Antrag der Südeuropäer stimmten im Banamex-Kongresscenter 172 Fifa-Verbände zu, 12 waren dagegen.
Sendebezug: Radio SRF 1, Abendbulletin, 13.05.2016, 22:10 Uhr.