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Auf der Insel La Réunion im Indischen Ozean wurde im Juli ein Flugzeugteil angeschwemmt. Die Untersuchung zeigte, dass es sich um eine Flügelklappe des verschwundenen Passagierflugzeugs der Malaysia Airlines mit der Flugnummer MH370 handelte. Doch der Rest des Wracks blieb verschollen.
Rund zwei Drittel der 239 Menschen an Bord des Fluges MH370 von der malaysischen Hauptstadt Kuala Lumpur nach Peking im März 2014 waren Chinesinnen und Chinesen. Der chinesische Premierminister Li Kequang hat nun angekündigt, sein Land werde für die weitere Suche umgerechnet 15 Millionen Franken zur Verfügung stellen.
Malaysia zahlte 54 Millionen
«Wir hoffen, dass Malaysia und Australien die Such- und Rettungsarbeiten fortsetzen und China weiterhin darüber auf dem Laufenden halten», sagte Li bei einem Gespräch mit seinem australischen Amtskollegen Malcolm Turnbull. Die beiden kamen am Rande des Gipfeltreffens der Südostasiatischen Staatengemeinschaft (ASEAN) in Kuala Lumpur zusammen. Australien führt die Suche nach MH370 an.
Der malaysische Transportminister Liow Tiong Lai hatte Anfang Monat gesagt, sein Land habe bisher rund 54 Millionen Franken für die Suche nach MH370 ausgegeben. Für die Suche setzten die über zwei Dutzend beteiligten Staaten Flugzeuge, Schiffe, Unterseeboote und Satelliten ein.