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SpaceX ist die Landung einer ersten Stufe ihrer Falcon 9 Rakete auf einem „Drohnenschiff“ (eine ferngesteuerte, schwimmende Landeplattform mit dem etwas exzentrischen Namen „Of Course I Still Love You“) gelungen, noch während die Oberstufe derselben Falcon 9 ein Dragon-Raumschiff in die Erdumlaufbahn befördert hat. Dies ist bereits die zweite geglückte Landung für SpaceX, und die erste auf einem Drohnenschiff. Das Zeitalter der wiederverwendbaren Raketen hat begonnen.
Dieses Foto wurde von der indischen Raumsonde MOM (Mars Orbiter Mission – die Inder haben ja die Angewohnheit, ihre Raketen und Raumsonden mit äusserst nüchternen Namen zu versehen… Gelegentlich wird die Sonde auch Mangalyaan genannt, was auf Sanskrit „Mars-Gefährt“ bedeutet) gemacht. Noch vor 50 Jahren hätte man über die Vorstellung, Indien könnte als erste Raumfahrtnation überhaupt gleich im ersten Anlauf eine Raumsonde erfolgreich zum Mars schicken, höchstens gelacht. Heute ist dies Realität. Weiterlesen
Am 28. Januar 2016 jährt sich die Explosion des Space Shuttles „Challenger“ zum 30. Mal. Was uns das über die heutigen Herausforderungen bei der Wiederverwendung von Weltraumfahrzeugen sagt, und ein Link zu einem (frei verfügbaren) BBC Film, der die Untersuchung der Katastrophe aus der Sicht des querköpfigen Physikers Richard Feynman darstellt. Weiterlesen
Die NASA hat für die Jahre 2019 bis 2024 neue Lieferverträge mit privaten Weltraumfirmen zur Versorgung der internationalen Raumstation ISS mit Fracht abgeschlossen. Neben den bisherigen Zulieferern Orbital ATK und SpaceX hat auch Sierra Nevada Corporation (SNC) mit ihrem innovativen „Dream Chaser“ Mini-Space-Shuttle einen Zuschlag bekommen. Weiterlesen
Am 21. Dezember 2015 hat die private amerikanische Weltraumfirma SpaceX (eigentlich: „Space Exploration Technologies Corporation“) Geschichte geschrieben: sie hat zum ersten Mal in der Geschichte die erste Stufe einer Rakete wieder gelandet. Damit rückt ein neues Zeitalter in der Raumfahrt in greifbare Nähe: ein Zeitalter, in dem Raketen nicht mehr weggeworfen, sondern wiederverwendet werden. Weiterlesen
Der Kongress der USA hat im November 2015 ein neues Gesetz (H.R. 2262) zur Weltraumfahrt verabschiedet (und die Unterschrift von Präsident Obama hat dieses zum gültigen Gesetz werden lassen). Neben einer Reihe von unumstrittenen Artikeln, die die kommerzielle Raumfahrt fördern sollen sowie die Verlängerung des Betriebs der Internationalen Raumstation ISS bis 2024, sorgt vor allem der letzte Abschnitt für Gesprächsstoff. In diesem gestehen die USA natürlichen und juristischen US-Bürgern das Recht zu, Rohstoffe von Asteroiden zu schürfen, besitzen und zu verkaufen. Das hat einige Medien dazu verleitet, zu behaupten, die USA hätten sich damit „zum Besitzer des gesamten Weltalls“ (focus.de) erklärt. Das ist Unsinn – doch um das zu verstehen, muss man ein wenig ausholen. Weiterlesen
Heute, am 7. Dezember 2015, sind es 43 Jahre her, seit der bisher letzte bemannte Flug zum Mond startete: die Mission Apollo 17. Mit über 12 Tagen Dauer war sie die längste Mondmission überhaupt – und nie wurden mehr Proben zur Erde zurück gebracht als bei dieser Mission. Bereits 1969, noch bevor Neil Armstrong und Buzz Aldrin mit Apollo 11 auf dem Mond landeten, war bereits klar, dass dem Apollo-Programm keine grosse Zukunft bevorstand.
Am 23. November 2015 ist der privaten amerikanischen Raumfahrtfirma „Blue Origin“ (gegründet von Amazon-Chef Jeff Bezos) eine ganz besondere Leistung gelungen: die Landung einer Rakete, die zuvor (kurz) im Weltraum war. Damit bereitet sie den Weg vor für eine Zukunft, in der Raketen nicht mehr weggeworfen, sondern – vielleicht dereinst wie Flugzeuge heute – mehrfach verwendet werden. Weiterlesen