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Das Bildungszentrum Zürichsee in Horgen ist sanierungsbedürftig und angesichts steigender Schülerzahlen zu klein. Der Regierungsrat hat nun für die Sanierung des bestehenden Schulgebäudes eine gebundene Ausgabe in Höhe von 18,9 Millionen Franken bewilligt. Für die Erweiterung des Berufsbildungszentrums beantragt er beim Kantonsrat einen Objektkredit über 61,3 Millionen Franken.
Die Berufsfachschule in Horgen wurde 1970 durch die Gemeinde errichtet. Ende der Achtzigerjahre wurde das Gebäude und die angrenzenden Liegenschaften vom Kanton Zürich mit dem Ziel erworben, das Schulhaus zu erweitern.
Die Zahl der Lernenden ist in den letzten Jahren stark angestiegen, insbesondere auch weil seit 2012 die Ausbildung zum Mediamatiker EFZ angeboten wird.
Steigende Schülerzahlen
Den vergrösserten Raumbedarf deckt die Schule zurzeit durch die Anmietung einer externen Liegenschaft. Mit der geplanten Erweiterung des bestehenden Schulgebäudes kann auf die Miete dieser Liegenschaft verzichtet werden. Der vorgesehene Erweiterungsbau umfasst Unterrichtszimmer, Gemeinschaftsräume und eine Dreifachturnhalle, die aus Platzgründen unterirdisch gebaut wird. Nötig sind die Turnhallen für den obligatorischen Turn- und Sportunterricht gemäss Vorgaben des Bundes. Neben der Erweiterung soll das bestehende denkmalgeschützte Gebäude umfassend saniert und den heutigen Normen angepasst werden.
Die Gesamtkosten für die Umsetzung des Projektes mit Sanierung, Erweiterungsbau sowie der Übertragung der Grundstücke belaufen sich auf 80,2 Millionen Franken. Der Regierungsrat hat dafür eine gebundene Ausgabe in Höhe von 18,9 Millionen Franken bewilligt. Gleichzeitigt beantragt er beim Kantonsrat einen Objektkredit über 61,3 Millionen Franken.
Das sanierte Schulgebäude mit dem Erweiterungsbau soll im Jahr 2021 bezogen werden können. (zh)