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16.02.2024, 10:52 Uhr
Zahlreiche ehemalige Mitarbeiter der Credit Suisse haben laut einem Bericht von Reuters gemeinsam mit dem Wirtschaftsprüfer KPMG in den USA die Abweisung einer Klage erwirkt.
Wie die Nachrichtenagentur Bloomberg berichtet, sind die Schweizer Grossbanken Teil einer Gruppe von Geldhäusern, die vom US-Justizdepartement punkto Sanktionen gegen russische Oligarchen untersucht werden.
Das US-Justizdepartement soll demnach unter Androhung von Strafe Informationen von den Banken verlangen. Die US-Behörde will dabei unter anderem auch von amerikanischen Banken wissen, welche Mitarbeiter mit sanktionierten Kunden Kontakt hatten und wie diese Kunden in den Jahren vor dem Ukrainekrieg auf Unregelmässigkeiten überprüft wurden.
Insbesondere Credit Suisse ist bekannt dafür, vor dem Ukrainekrieg reichen Russen ihre Dienste in der Vermögensverwaltung angeboten zu haben. Laut Bloomberg hat sie auf dem Höhepunkt 60 Milliarden Dollar für russische Kunden verwaltet, die 500 bis 600 Millionen Ertrag im Jahr abgeworfen haben sollen.
Vergangenen Mai beendete CS ihr Russlandgeschäft. Damals soll sie noch 33 Milliarden Dollar von Oligarchen verwaltet haben, UBS hielt rund die Hälfte weniger, obgleich sie ein weitaus grösseres Private Banking als CS betreibt.
Die Untersuchungen der US-Behörden machen die Märkte naturgemäss nervös, die Aktien von UBS und CS gehören zum Börsenstart mit einem Minus von 6 Prozent zu den grössten Verlierern im SMI.