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Kartellverfahren gegen Apple
Kartellverfahren gegen Apple
12. April 2012 - Apple wird in den USA wegen Preisabsprachen mit fünf grossen Verlagshäusern betreffend E-Books verklagt. Der iPad-Hersteller soll für elektronische Bücher mehrere Millionen Dollar zu viel verlangt haben.
Das US-Justizministerium hat gegen Apple sowie fünf gosse Verlagshäuser ein Kartellverfahren wegen Verdacht auf Preisabsprachen für E-Books eingeleitet. Laut den eingereichten Unterlagen wird dem kalifornischen Technologiekonzern vorgeworfen, in Vereinbarung mit anderen Verlagen für elektronische Bücher Millionen Dollar zuviel verlangt zu haben. Drei der involvierten Verlage sind laut Medienberichten unter dem Druck bereits einen Vergleich eingegangen und verpflichteten sich, die Preise freizugeben. Apple hat bisher auf eine Stellungnahme verzichtet. Laut dem US-Justizministerium soll sich die Absprache zwischen Apple und den fünf Verlagen vor allem gegen den Online-Händler Amazon gerichtet haben, um zu verhindern, dass dieser E-Books günstiger anbieten könne.