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Metamorphose
Metamorphose bedeutet auf Griechisch Verwandlung. In der Zoologie bezeichnet der Begriff den Prozess, den bestimmte Tierarten durchlaufen, um vom Larven- zum Adultstadium (also dem erwachsenen Stadium) überzugehen.
Die Larve des Feuersalamanders zum Beispiel lebt im Wasser und atmet mit Kiemen. Das ausgewachsene Tier aber lebt auf dem Land und atmet mit Lungen. Damit dies möglich ist, werden Organe und Strukturen der Larve (z.B. die Kiemen) aufgelöst oder zurückgebildet, während die adulten Organe (z.B. die Lungen) aufgebaut werden.
Bei Insekten unterscheidet man zwei Arten der Metamorphose:
Bei der hemimetabolen Metamorphose, gleicht sich das Jungtier der erwachsenen Form von Beginn aus. Die Larven häuten sich mehrmals, dabei wachsen sie und Strukturen wie die Geschlechtsorgane und die Flügel werden schrittweise ausgebildet.
In diesem Bilderalbum siehst du den letzten Schritt in der hemimetabolen Metamorphose einer wasserlebenden Libellenlarve in ein ausgewachsenes, flugfähiges Insekt.
Die holometabole Metamorphose ist noch beeindruckender: Schmetterlinge zum Beispiel entwickeln sich aus Raupen, die sich während des Puppenstadiums fast vollständig auflösen und zu einem neuen Tier, dem Schmetterling, umgebaut werden.