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Der PRIX VISARTE 2017 geht mit CHF 10'000 an Vera Marke für ihr Werk «Triade» im Gasthaus Krone in Hundwil. Die Vergabe des Preises an Vera Marke begründet die Jury mit ihrer Auseinandersetzung mit dem Medium der Malerei.
Der PRIX VISARTE 2017 geht mit CHF 10'000 an Florian Graf für sein Werk «weg weisend» in Zug. Florian Graf wird für das Hinterfragen der Begriffe der französischen Revolution, Liberté, Egalité und Fraternité ausgezeichnet.
Den Anerkennungspreis erhält der Kurator Simon Lamunière für sein Projekt «Neon Parallax» in Genf. «Neon Parallax» ist ein Projekt im öffentlichen Raum, das sich in vier Phasen über 15 Jahre bis 2022 zieht und von international bedeutenden Künstlerinnen und Künstlern bespielt wird.
Erstmals wird dieses Jahr der PRIX VISARTE HISTORIQUE für Projekte, die zwischen 2000 und 2009 entstanden sind, vergeben. Der ebenfalls mit CHF 10'000 dotierte Preis geht an George Steinmann für «Das Werk Saxeten, eine wachsende Skulptur», eine «Recherche über die Möglichkeit einer Kunst-und-Bau-Intervention mit zukunftsfähiger Wirkung».
Ebenfalls zum ersten Mal wird ein PRIX VISARTE D’HONNEUR verliehen für ein Werk, das die Jury als konkurrenzlos und deshalb in einer eigenen Kategorie zu prämierend beurteilte. Es sind die Kirchenfenster, die Sigmar Polke für das Grossmünster Zürich entwarf und die 2009 eingeweiht wurden.