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Die Schweizer Armee setzt auf Microsoft
365. Wie der Bund in einer Mitteilung schreibt, erhalten Kommandanten von Abteilungen und Truppenkörpern der Armee noch in diesem November Microsoft 365 respektive Teams für die Planung der anstehenden Wiederholungskurse sowie für ausserdienstliche Aufgaben. "Dieser Digitalisierungsschritt mit einem handelsüblichen Produkt soll die Zusammenarbeit unter den Milizkadern erleichtern", heisst es dazu, nachdem Versuche mit WK-Verbänden Ende 2021 erfolgreich verlaufen seien.
Wie der Bund weiter erklärt, würden die Daten in einer Cloud in der Schweiz gehostet. Die Plattform sei dabei so konfiguriert worden, dass die Kommandanten und Superuser ihren zuständigen Kadern entsprechende Accounts zuweisen können. "Alle Beteiligten können somit über ihre privaten Devices auf einer gemeinsamen Plattform ihre Leistungen planen und sich mit den Angehörigen ihrer Einheit digital austauschen." Damit entfalle das bisher aufwändige Versenden von Dokumenten und die Befehlsdossiers würden gemeinsam, sicher und remote entstehen.
Der Rollout von Microsoft 365 und Teams in der Armee soll per Ende 2024 abgeschlossen sein. Damit folgt die Armee der Bundesverwaltung, die künftig ebenfalls mit Microsoft 365 arbeiten wird, wie der Bundesrat Mitte Februar dieses Jahres beschlossen hat. In der Bundesverwaltung soll die Einführung Ende 2025 abgeschlossen werden. Die Einführung bei der Armee verlaufe allerdings unabhängig von der Einführung bei der Bundesverwaltung.
(mw)