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Eisprung Symptome: Wie spürt man die fruchtbaren Tage?
Wer schwanger werden möchte, für den ist der Eisprung ein wichtiges Ereignis, denn nur während dieses Zeitpunktes besteht überhaupt die Möglichkeit, dass eine Eizelle befruchtet wird. Bei manchen Frauen kann der Eisprung Symptome auslösen.
Bei manchen Frauen kann der Eisprung Symptome wie Übelkeit oder Bauchschmerzen verursachen. Foto: Wavebreakmedia Ltd, Wavebreak Media, Thinkstock
Bei den meisten Frauen findet der Eisprung etwa in der Mitte des Zyklus statt, ohne, dass er bemerkt wird. Einige Frauen spüren ihren Eisprung und dessen Symptome jedoch tatsächlich - sie berichten von Anzeichen wie Übelkeit, vermehrtem Ausfluss oder einer veränderten Konsistenz des Schleims. Die Heftigkeit der Anzeichen kann dabei stark variieren.
Kann der Eisprung Schmerzen verursachen?
Ja, während der Ovulation kann es zum sogenannten Mittelschmerz kommen - etwa jede fünfte Frau verspürt diesen Schmerz in der Zyklusmitte. Er kann als mehr oder weniger starkes Ziehen oder Stechen im Unterleib wahrgenommen werden. Auch die Dauer des Mittelschmerzes ist sehr unterschiedlich - bei einigen Frauen dauert er nur ein paar Minuten, andere verspüren ihn über mehrere Tage hinweg.
Wie finde ich heraus, wann meine fruchtbaren Tage sind?
Die wenigen Frauen, bei denen der Eisprung Symptome verursacht, haben es etwas leichter als alle anderen. Aber auch für diese ist es natürlich nicht unmöglich, herauszufinden, wann sie fruchtbare Tage haben. Um den Zeitpunkt bestimmen zu können, an welchem eine Empfängnis am wahrscheinlichsten ist, gibt es verschiedene Methoden: Zum einen kann der Zervixschleim beobachtet werden, welcher aus der Vagina austritt. Dieser ändert im Laufe des Zyklus Farbe, Menge und Konsistenz. Ist der Ausfluss stärker als sonst, dünnflüssig und klar, ist der Zeitpunkt des Eisprungs vermutlich gekommen. Da sich der Zervixschleim aber auch aus anderen Gründen verändern kann, ist diese Methode allein nicht sehr sicher.
Zusätzlich kann die Temperatur über einen längeren Zeitraum täglich um die gleiche Uhrzeit gemessen werden - hierbei ist eine orale, vaginale oder anale Messung möglich, es sollte jedoch immer die gleiche Messart genutzt werden, um Abweichungen zu vermeiden. Nach dem Eisprung steigt die Temperatur um 0,2 bis 0,5 °C. Um die Chancen auf eine Schwangerschaft zu erhöhen, sollte die Temperatur mindestens drei Monate lang regelmässig gemessen werden - die so erhaltenen Daten lassen sich gut auswerten und der Eisprung-Zeitpunkt sollte (bei einem halbwegs regelmässigen Zyklus) klar erkennbar sein.
Wer auf Nummer Sicher gehen möchte, kann natürlich auch einen Ovulationstest benutzen, da Stress, Krankheit, Alter u. Ä. sich negativ auf die Regelmässigkeit des Zyklus und die Vorhersehbarkeit der Ovulation auswirken können. Diese Tests reagieren auf ein bestimmtes Hormon, welches vor der Ovulation ansteigt, und können so recht genau den Eisprung berechnen.
Um schwanger zu werden, sollte man das kleine Zeitfenster von 72 Stunden vor der Ovulation und 24 Stunden danach nutzen, da Spermien in der Lage sind, drei komplette Tage im weiblichen Körper zu überleben, das Ei hingegen nur einen Tag überlebt - dann muss entweder eine Befruchtung stattgefunden haben, oder es stirbt ab.