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Michael und seine Kinder sind echte Herbstköche. Sie übertreffen sich mit dem «Mohnschmarren mit Trauben» mal wieder selbst und zaubern ein echtes «Leckerschmecker»-Rezept.
Mit Kindern zusammen kochen
Sowohl Melanie (7) als auch Joshua (4) kochen bei diesem Rezept gerne mit. Joshua nimmt die Trauben und wirft sie zum Waschen in eine Schüssel mit Wasser. Melanie und ihr Vater trennen in dieser Zeit die Eier und geben das Eigelb und das Eiweiss jeweils in eine Schüssel.
Als nächsten Schritt verquirlen Joshua und sein Vater die Milch und das Eigelb, während Melanie Mehl, Mohnsamen und Vanillezucker miteinander vermischt. Nachdem sie mit dem Schritt fertig sind, geben sie die Milch-Eier-Mischung in Melanies Schüssel gegeben und untergerührt. Jetzt schlägt Vater Michael das Eiweiss steif und hebt es ebenfalls unter den Teig.
Die Hälfte des Teigs geben sie in die Pfanne und backen ihn goldbraun. Fertig gebacken, muss Melanie den Teig mit einem Wender zerteilen und auf einen Teller legen. Während Melanie die zweite Hälfte des Teigs backt, verziert Joshua den Teller mit Puderzucker und Trauben. Fertig ist das Gericht «Mohnschmarren mit Trauben».
Diese Früchte passen auch zum Mohnschmarren
Mohnschmarren schmeckt nicht nur mit Trauben gut. Kombinieren Sie ihn mit anderen Früchten oder Kompott. Im Oktober sind zum Beispiel Äpfel, Birne und Pflaumen saisonal.
Schmarren oder Schmarrn
Beide Schreibweisen sind korrekt. Der «Schmarr(e)n» kommt aus der bayrischen und schwäbischen Küche. Dort ist der «Schmarrn» oftmals auch als «Kratzete» bekannt. Schmarrn ist eine Zubereitungsart, welche das Essen auf dem Teller als klein und in Stücke zerteilt beschreibt. Meist sind es süsse Mehlspeisen wie der «Kaiserscharrn» oder unser «Mohnschmarren mit Trauben».
«Red kein Schmarrn»
Das Wort Schmarrn wird in Österreich sehr oft genutzt. Nicht immer versteckt sich dahinter eine süsse Mehlspeise, wie der «Mohnschmarren». In Österreich bedeutet «Schmarrn» unter anderem so viel wie Unsinn. Somit ist «Red kein Schmarrn» zwar eine klare Ansage, wird vom Gegenüber aber eher als freundlich wahrgenommen.