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Der mutmassliche Attentäter vom Brüsseler Zentralbahnhof ist tot. Das teilte die Staatsanwaltschaft in der belgischen Hauptstadt in der Nacht auf Mittwoch mit.
Der Verdächtige war am Dienstagabend von Soldaten niedergeschossen worden, nachdem es eine Explosion in dem Bahnhof gegeben hatte. Augenzeugen zufolge hatte er zuvor «Allahu Akbar» (Gott ist gross) gerufen. Die Staatsanwaltschaft stufte den Vorfall als «terroristischen Angriff» ein.
Zunächst hatte es geheissen, es sei unklar, ob der Verdächtige noch lebe oder nicht. Gegen 20.30 Uhr habe es eine kleine Explosion am Zentralbahnhof gegeben. Neben dem Verdächtigen habe es «keine weiteren Opfer» gegeben. Über die Identität des Mannes sei noch nichts bekannt, sagte der Sprecher der Staatsanwaltschaft, Eric Van Der Sypt.
Nach der Explosion am Dienstagabend war Panik ausgebrochen. Der Bahnhof wurde geräumt. Die Polizei riegelte auch den Marktplatz Grand-Place im Zentrum ab. Später erklärte das Brüsseler Krisenzentrum, die Situation sei wieder unter Kontrolle.
Der Bürgermeister von Brüssel, Philippe Close, schrieb im Kurzbotschaftendienst Twitter, das Zentrum der Stadt sei «ruhig». Belgiens Premierminister Charles Michel lobte den «Mut» der Sicherheitskräfte. Er kündigte eine Sitzung des Sicherheitsrats am Mittwochmorgen an. (sda/afp)