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Gegen ein Tactilo-Verbot
Die Westschweizer Konferenz der Lotterie und Spiele, der sechs Staatsräte angehören, lehnt den Entscheid der Eidg. Spielbankenkommission ab, die Tactilo-Automaten zu verbieten.
Die Konferenz betrachtet ein solches Verbot als eine unhaltbare Einmischung in den Kompetenzbereich der Kantone, wie sie in einer Mitteilung vom Freitag festhält. Sie wird alles unternehmen, um die Fortführung der Lottos zu Gunsten der öffentlichen Hand zu garantieren. Die Westschweizer Kantone werden deshalb beim Eidg. Verwaltungsgericht Beschwerde gegen den Entscheid einreichen.Die Konferenz erinnert daran, dass sie Bewilligungs- und Überwachungsorgan sei. Sie habe zwischen 1998 und 2001 in der Westschweiz im Maximum 700 Tactilo-Automaten erlaubt. Dabei habe sie sich auf juristische Gutachten und internationale Richtlinien in Zusammenarbeit mit dem Eidg. Justiz- und Polizeidepartement gestützt. Die Gutachten hätten ergeben, dass die Tactilo-Automaten eine moderne Art sei, Lotto-Scheine zu verkaufen.Bei einem Verbot würde der Kanton Freiburg jährlich rund vier Millionen Franken verlieren, wie der Präsident der Freiburger Kommission der Loterie Romande schätzt.az/Comm.