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Die Bündner Regierung genehmigt das Gesuch der Misoxer Kraftwerke AG betreffend „Sanierung der Staumauer Isola und weitere Massnahmen“ mit einigen Auflagen und Bedingungen.
Die Staumauer Isola wurde 1962 in Betrieb genommen. Seit Anfang der 1970er-Jahre verformt sich die Staumauer Isola gegen die Wasserseite. Grund dafür ist das Vorkommen chemischer Sulfat-Quellen. Die dadurch hervorgerufenen Spannungen bewirken die Bildung von Rissen und eine zunehmende Belastung auf Bauteile der Staumauer. Aufgrund dessen muss die Staumauer entlastet werden.
Die Misoxer Kraftwerke AG plant die Entlastung der Spannungen mittels einem sogenannten Diamantseilschnitt in einem Mauerblock. Zusätzlich sieht das Sanierungsprojekt Bohrungen zur Entwässerung in zwei weiteren Mauerblöcken vor. Es ist geplant, die Entlastungs- und Sanierungsarbeiten bei abgesenktem Seewasserspiegel und bei geringen Zuflüssen in den Wintermonaten durchzuführen.
Während der Bauausführung wird der Betrieb der Kraftwerksanlage über die normale Triebwasserleitung aufrechterhalten.