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(01.12.10) Der Schweizer Aussenhandel machte im Oktober erneut eine gute Figur. Laut Angaben der Eidgenössischen Zollverwaltung (EZV) konnten die Exporte und die Importe die seit Jahresbeginn verzeichneten Wachstumsraten aufrechterhalten und legten um 7,8% bzw. 10% zu.
Das Land exportierte für CHF 16,7 Milliarden und importierte für CHF 14,6 Milliarden. Die Handelsbilanz schliesst also mit einem Monatsüberschuss von CHF 2,1% ab, der damit im Jahresvergleich um einen Zehntel geschrumpft ist.
Von Januar bis Oktober 2010 kommen die Exporte auf CHF 160,3 Milliarden und die Importe auf CHF 143,4 Milliarden, was einen Anstieg von 7% bzw. 7,9% bedeutet. Bei den Ausfuhren stehen erneut die Uhren- und die Metallindustrie an der Spitze mit einem Aufschwung von etwa einem Fünftel. Die Verkäufe von Eisen und Stahl stiegen sogar um 30%. Dagegen verbesserte sich der grösste Exportsektor, die chemische Industrie, nur um 6,1%. Im Oktober musste sie sogar einen Rückgang um 6% verbuchen.
Bei den Einfuhren erzielten insbesondere die Rohstoffe und Halbfabrikate ein zweistelliges Wachstum. Hier steigerten sich die Importe von Teilen für die Uhrenindustrie um zwei Drittel und die Halbfabrikate für elektrische und elektronische Artikel um 20%. Die Konsumgüter verzeichneten ein Plus von 5,9% und beliefen sich auf CHF 6,3 Milliarden, doch die Entwicklung verlief je nach Produkt unterschiedlich.
Gemäss der EZV sanken die Exportpreise in den ersten zehn Monaten des Jahres um 0,6%, die Importpreise stiegen ganz leicht an. Im Oktober trug hauptsächlich Asien zum Aufschwung der Schweizer Exporte bei (+9,3%), während die Ausfuhren in die Europäische Union stagnierten (-0,2%). Die Importe waren ebenfalls von einer gemischten Entwicklung geprägt. So nahmen die Einfuhren aus Lateinamerika und Asien um 33% bzw. 13% zu, andererseits kam es bei den Importen aus Nordamerika zu einem Minus von 13%.
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