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Aglow - Vereinigung christlicher Frauen
Kontakt
Aglow - Vereinigung christlicher Frauen, Margarethenstrasse 76, 4053 Basel, Telefon 061 272 58 18
Kontaktperson: Jytte Nielsen
Geschichte
Die "Women's Aglow Fellowship" entstand 1967 aus einem Gebetskreis von vier Frauen in Seattle, USA. Der Name bedeutet "glühend, brennend" und bezieht sich auf den Bibelvers "... seid brennend im Geist" (Röm 12,11). In Europa hörte man 1977 erstmals offiziell von Aglow. Das war in der Schweiz während einer Weltkonferenz über den Heiligen Geist in Lausanne. Motiviert durch die Aglow-Koordinatorin für Europa fingen in der Folgezeit christliche Frauen in verschiedenen europäischen Ländern an, sich für die Ziele von Aglow zu begeistern. 1979 begannen in der Bundesrepublik, den Niederlanden und Norwegen Aglow-Treffen. Die europäischen Aglow-Konferenzen 1980 in Berlin und 1985 in Hamburg trugen entscheidend zur Ausbreitung und Festigung der Aglow-Bewegung in Europa bei.
Die erste Aglow-Gruppe in der Schweiz entstand 1981 in Aarau. Diese Gruppe hörte jedoch wieder auf. In Basel fand das erste öffentliche Treffen am 11. März 1985 im Hotel Hilton statt.
Inzwischen gibt es über 300 Aglow-Gruppen in mehr als 20 west- und osteuropäischen Ländern. Weltweit gibt es ca. 15'000 ehrenamtliche Mitarbeiterinnen.
Die Ortsgruppe Basel besteht aus 15-18 Mitarbeiterinnen, der Vorstand aus 3-5 Frauen. Diese Mitarbeiterinnen sind zugleich auch Mitglieder bei Aglow. Zum ersten Treffen in Basel am 11. März 1985 kamen 240 Frauen ins Hilton. 12 Jahre später, am 10. März 1997 kamen 200. Das Alter der Besucher liegt zwischen 18 und 80, die 35 - 55jährigen überwiegen.
Lehre
"Aglow ist
... eine internationale Vereinigung christlicher Frauen, die geistliche Erneuerung erfahren haben und deren Leben Jesus Christus, dem Herrn und Erlöser gehört.
... eine überkonfessionelle Gemeinschaft: Monatlich treffen sich Frauen mit unterschiedlichem Hintergrund, um Gott zu loben und anzubeten, um von Jesus Christus zu sprechen und zu berichten, was er ihnen bedeutet.
... ein besonderer Dienst, den Gott gebraucht, um Tausende von Frauen weltweit zu erreichen, sie zu Jesus Christus zu führen und zu ermutigen, in der Kraft des Heiligen Geistes zu leben.
... eine Möglichkeit der Verkündigung, um der Welt das Evanglium von Jesus Christus weiterzugeben: durch Zusammenkünfte, Bibel- und Gebetskreise und die Veröffentlichung und Ausbreitung christlicher Literatur.
... ein Mittel, das Gott gebraucht, um mit seiner Liebe und Kraft die Familien, Kirchen und Ortschaften, in denen Frauen leben, zu verändern.
Das Ziel von Aglow ist es, Frauen zu ihrem Herrn und Retter, Jesus Christus, und der Kraft des Heiligen Geistes zu führen, sie zu ermutigen, Gottes Führung im täglichen Leben zu suchen, Stärkung durch Gemeinschaft zu bieten und ihnen durch vertiefte Bibelkenntnisse zu geistlicher Reife zu verhelfen."
Es bestehen herzliche Kontakte zu anderen Gruppen, doch ohne dass man von einer eigentlichen Zusammenarbeit reden könnte. Die Leiterin Frau Nielsen ist persönlich Mitglied der Evangelischen Allianz und war längere Zeit für die Basler Bibelgesellschaft tätig, wodurch sie viele übergemeindliche Kontakte knüpfen konnte.
Eine Zusammenarbeit mit nicht-christlichen Gruppen ist nicht möglich, da dies im Widerspruch zur Zielsetzung von Aglow stehen würde.
Organisation, Finanzen
Die Aglow-Arbeit in den einzelnen Ländern wird in der Regel von einem nationalen Vorstand geleitet oder durch zwei europäische Aglow-Koordinatorinnen gestützt und begleitet. Tagungen auf regionaler oder nationaler Ebene vertiefen den Dienst von Aglow.
Ehrenamtliche Mitarbeiterinnen.
Der internationale Hauptsitz von Aglow befindet sich in Edmonds im amerikanischen Staat Washington. Der internationale Vorstand besteht aus 15 Personen, davon 8 Frauen aus den USA und 7 aus allen Kontinenten.
In der Schweiz ist Aglow als Verein mit Statuten, Revisoren, Mitgliederversammlungen, Finanzberichten usw. organisiert.
Alle lokalen Vorstände, so auch die Ortsgruppe Basel, unterstehen dem nationalen Vorstand. Alle sind der Internationalen Vereinigung in Edmonds unterstellt.
Es gibt keine spezielle Mitgliederwerbung. Grundsätzlich kann jede Frau, die mit den Zielen und Glaubensprinzipien von Aglow einverstanden ist, Mitglied werden. Eingeladen sind Frauen aus allen Alters- und Berufsgruppen. Die Kirchenzugehörigkeit oder das Fehlen einer solchen ist unwichtig.
Alle Ortsgruppen sind selbsttragend. D.h. die Frauen bezahlen die ersten Unkosten aus dem eigenen Portomonnai. Bei den öffentlichen Treffen wird jedesmal eine freiwillige Kollekte zur Unkostendeckung (Saal, Referentin, Drucksachen, Porti usw.) erhoben. Meistens werden die Kosten gedeckt, doch kann es in einigen Gruppen auch zu spürbaren Engpässen kommen. Die Ortsgruppen bezahlen den 'Zehnten', also 10% ihres Vereinseinkommens an die nationale Kasse, auch die Mitgliederbeiträge gehen an die Nationalkasse. Es gibt einen Finanzbericht des Schweizer Vereins. Alle Mitarbeiterinnen arbeiten ehrenamtlich.
Bei den nationalen Konferenzen wird jeweils für die Mission gesammelt, 1995 z.B. je 6000.- für die Frauen im ehemaligen Jugoslawien und für die Arbeit unter den moslemischen Frauen in Kasachstan. Die Beiträge werden jeweils unbürokratisch und ohne jegliche Abzüge persönlich durch Mitarbeiterinnen direkt an Notleidende weitergeleitet.
Versammlungslokal, Angebote, Auftreten in der Öffentlichkeit
An der Margarethenstrasse 76 befindet sich das Sekretariat.
Für die monatlichen Treffen dient das Hotel Hilton. Bei diesen Treffen lädt die Ortsgruppe zu einem Abend mit Imbiss, Vortrag und Gelegenheit zum Austausch und Gebet ein. Weltweit laden die Aglow Mitarbeiterinnen zu Treffen an einen neutralen Ort ein. So vermeiden sie, dass eine Kirche oder Gemeinschaft als Gastgeberin betrachtet wird. Die Frauengruppe setzt sich immer aus Frauen aus verschiedenen Kirchen und Freikirchen zusammen. Sie wollen bewusst Jesus Christus als Zentrum wissen und nicht ihre jeweilige persönliche Kirchenzugehörigkeit. So möchten sie sogenannten 'Kirchenentfremdeten' eine eventuelle Schwellenangst nehmen.
Zentrum aller lokalen Aglow-Aktivitäten ist das monatliche öffentliche Treffen, an dem das Evangelium in einer für die Besucherinnen verständlichen Art weitergegeben wird. Es gibt Gebetsgruppen und Bibelkreise. Die Ortsgruppe Basel organisiert 8-9 Mal im Jahr die Vortragsabende im Hotel Hilton. Die Vorbereitungen, Sitzungen, Bibelgruppen usw. finden in den privaten Heimen statt.
Bis jetzt leider noch nicht.
Zur Aglow gehören an sich Dienste an Mädchen im Teenageralter und an Frauen in Gefängnissen und Krankenhäusern, doch in Basel bestehen bis jetzt keine solchen Dienste.
Weitere Aktivitäten sind die Herausgabe von Aglow-Zeitschriften und Bibelstudien, Unterrichtsmaterial für Leiterinnen, Bücher und kleine Schriften. In Basel wie in der ganzen Schweiz werden für die Leiterinnen die Übersetzungen des englischen Unterrichtsmaterials benutzt. Weltweit baut die Aglow-Arbeit auf die gleichen Richtlinien und arbeitet - je nach den kulturellen Gegebenheiten - nach den gleichen Prinzipien. Die Bibelstudienhefte und Bücher wurden grösstenteils in Deutschland übersetzt.
Während der Konferenzen (alle 2 Jahre) wird an einem Stand auf die Arbeit der Aglow aufmerksam gemacht. Doch fehlen genug Mitarbeiterinnen und die Zeit für eine umfassendere Öffentlichkeitsarbeit.
Literatur, Zeitschrift
Bibelstudienbücher, zu beziehen bei Aglow: "Gott liebt Frauen", "Das Wort", "Der Heilige Geist und seine Gaben"
Jane Hansen (Internationale Präsidentin von Aglow): Aus dem Herzen einer Frau. Kreuzlingen: Dynamis Verlag.
Quin Sherrer: Gebet für unsere Kinder, eine Anleitung für Eltern, Paten und Freunde. Verlag Projektion J.
Barbara Cook, Pastorin: Frau Sein - Stark Sein (Original: Ordinary women, extraordinary strength). Verlag Aquila.
In dem Aglow-Magazin "Freude" geben Frauen ihre Erfahrungen mit dem Glauben an Jesus Christus weiter.
Weitere Links
[int.Nr.: 1017]
Aktualisiert: 11.8.2003
© INFOREL, Postfach, 4009 Basel. Veröffentlichung nur mit schriftlicher Erlaubnis!
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