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Ein fast permanentes Gefühl der Traurigkeit, ein Mangel an Motivation und Freude, Dinge zu tun, selbst solche, die vorher Spaß gemacht haben. Alles ist schwieriger und ein Gefühl der Überlastung kann sich einstellen. Anstelle des Gefühls der Traurigkeit, kann Reizbarkeit oder Wut vorhanden sein. Appetit, Schlaf, sexuelles Verlangen können sich verändern oder gestört sein. Es kann schwieriger sein, sich zu konzentrieren und es können Gedächtnisprobleme auftreten.
Schwierigkeit, die Eltern zu verlassen, aus Angst, dass ihnen etwas Schlimmes zustößt.
Angst vor Krankheiten (Krebs, Schlaganfall, Herzinfarkt, etc.), die zu dem Wunsch führen, von anderen (Familienmitgliedern, Ärzten, Freunden, etc.) beruhigt zu werden und zu kontrollieren (Haut, Puls, etc.).
Invasive Gedanken (z.B. Angst vor Schmutz, Angst vor Fehlern, etc.), die durch Verhalten (z.B. Händewaschen, Überprüfung der Türschließung, etc.) oder eine mentale Strategie (z.B. Zählen, etc.) "neutralisiert" werden.
Angst vor der Bewertung durch andere oder davor im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit zu stehen. Die Angst führt dazu, soziale Situationen zu vermeiden oder sich in sozialen Situationen sehr unwohl zu fühlen.
Angst davor, an offenen oder geschlossenen Orten oder unter vielen Menschen zu sein, mit dem Wunsch, diese Orte zu vermeiden. Agoraphobie kann dazu führen, dass die betroffene Person das Haus nicht mehr verlassen kann.
Panikattacke (PA) mit sehr starken physiologischen Symptomen (Herzrasen, Erstickungsgefühle, Schwindel, etc.), die plötzlich auftreten, ohne dass die betroffene Person weiß, warum dies passiert. Todesangst oder die Angst den Verstand zu verlieren können gleichzeitig vorhanden sein. Nach der ersten PA ist oft die Angst vor einer anderen PA vorhanden. Angstattacken werden ähnlich wie PAs erlebt, aber weniger intensiv.
Eine Erkrankung, die nach einem traumatischen Ereignis auftreten kann. Die betroffene Person kann das Ereignis in Gedanken (Flashbacks/Bilder) oder in den Träumen wiedererleben. Häufig tritt zusätzlich ein permanentes Gefühl einer generellen Unruhe auf.
Anhaltende Schwierigkeiten beim Zubettgehen einzuschlafen oder erneut einzuschlafen, wenn man mitten in der Nacht aufgewacht ist. Es kann auch vorkommen, dass man morgens wach wird, lange bevor der Wecker klingelt.
Z.B.: Schwierigkeiten, "nein" zu sagen, die eigene Meinung in angemessener Weise (zu schüchtern oder aggressiv) zu äußern, Schwierigkeiten, anderen Grenzen zu setzen, etc.
Aggressives oder oppositionelles Verhalten innerhalb der Familie und/oder außerhalb der Familie (Schule, Beruf, etc.). Diese Schwierigkeiten sind seit mehr als sechs Monaten vorhanden.
Schwierigkeiten eine Aufgabe zu beginnen oder diese zu Ende zu führen. Schwierigkeiten beim Aufrechterhalten der Aufmerksamkeit ("verträumt", "Hans guck in die Luft"). Schwierigkeiten, ruhig zu bleiben mit dem ständigen Bedürfnis sich zu bewegen.
Die Mitmenschen sagen: „Geh mal zum Psychologen“, weil es immer wieder zu Interaktionsproblemen kommt und das Verhalten von mehreren anderen als "schwierig" (z.B. zu wütend, egoistisch, aggressiv, überängstlich oder abhängig) beschrieben wird. Man kann selber auch den Eindruck haben, dass man immer wieder dieselben Fehler in der Interaktion mit seinen Mitmenschen macht.