Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03429.jsonl.gz/2597

Der frühere Schweizer Nationaltrainer Sean Simpson hat eine neue Herausforderung. Der 60-Jährige soll Ungarn in die höchste WM zurückbringen.
Er ist einer der erfahrensten und erfolgreichsten Coaches Europas: WM-Silberheld von 2013, Sieger der Champions League und des Victoria Cups 2009, Meister in der Schweiz und in Deutschland. Logisch also, dass sich Ungarn um Sean Simpson bemüht hat. Die Ungarn wollten zurück in die höchste WM-Klasse, dorthin, wo sie zuletzt 2016 waren.
Simpson hat zwar seine Vermögensbildung abgeschlossen. Aber eine Herausforderung im Hockey reizt ihn noch immer. Letzte Saison half er Christian Dubé dabei, Fribourg-Gottéron doch noch in die Playoffs zu bringen. Weil Gottérons Sportchef sein Geld aber lieber in Spieler investiert (er hat fünf Ausländer unter Vertrag), hat er die Zusammenarbeit mit Simpson nicht verlängert. Was womöglich ein Fehler war.
So ist Sean Simpson nicht mehr der zweitwichtigste Mann bei Fribourg-Gottéron, sondern der wichtigste Mann im ungarischen Hockey. Das Potenzial dieser Hockey-Kultur ist erheblich, die Herausforderung, Ungarn wieder erstklassig zu machen, ist reizvoll.