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London - Hunger und seine Folgen belastet die Volkswirtschaften armer Länder nach Berechnungen einer Nichtregierungsorganisation (NGO) mit hunderten Millionen Dollar.
Eine Woche vor dem UNO-Millenniumsgipfel in New York warnte die Hilfsorganisation ActionAid am Dienstag, die Folgekosten für die Entwicklungsländer beliefen sich auf umgerechnet rund 450 Millionen Franken.
Zu den Folgen zählt ActionAid unter anderem die verringerte Arbeitskraft geschwächter Arbeiter, Gesundheitsprobleme und Kinder, die wegen Hunger den Schulen fernblieben. Der Kampf gegen den Hunger sei zehnmal billiger als das Problem zu ignorieren, sagte ActionAid-Chefin Joanna Kerr.
Der Bericht der Organisation erfasst die Bemühungen im Kampf gegen den Hunger in 28 Entwicklungsländern. Demnach wird die Mehrheit das Ziel verfehlen, wie in den Millenniumszielen aus dem Jahr 2000 vorgesehen, die Zahl der Hungernden bis 2015 zu halbieren.
Vor allem die Demokratische Republik Kongo (Kongo-Kinshasa), Burundi, Sierra Leone, Pakistan und Lesotho seien nicht in der Lage, das Millenniumsziel einzuhalten.
In New York findet von Dienstag kommender Woche an der dreitägige UNO-Millenniumsgipfel statt.
SDA-ATS