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Gynäkomastie - Männliche Brustdrüse
Korrektur der männlichen Brustdrüse (Gynäkomastie)
Hormonverschiebungen, Stoffwechselerkrankungen, Medikamente, Anabolika und übermässiger Alkoholgenuss können auch beim Mann zur Entwicklung einer weiblichen Brust führen. Neben dem optischen Verlust der männlich flachen und muskulär geformten Brustsilhouette klagen die von der Frauenbrüstigkeit betroffenen Patienten zudem oftmals über Schmerzen an der veränderten Brustdrüse. Tritt eine seltene einseitige Vergrößerung der Brust auf, muss auch beim Mann an einen Brustdrüsentumor gedacht und dieser im Vorfeld abgeklärt werden.
Vor einer Gynäkomastie Operation wird zunächst untersucht, ob die veränderte Brust überwiegend Drüsengewebe oder mehr Fettgewebe enthält und wie ausgeprägt sich der umschließende Hautmantel darstellt. Überwiegen die Fettgewebsanteile, kann die Behandlung mittels Fettabsaugen (Liposuction) erfolgen. Liegt vermehrt Drüsengewebe vor, kann dieses über eine kleine Inzision unterhalb der Brustwarze entfernt werden. Die Konturen werden dann mittels Absaugung geglättet, um die natürlich flache und männliche Silhouette der muskulären Brust wiederherzustellen. Zieht sich dabei in sehr seltenen Fällen die Haut auf Grund ihrer elastischen Eigenschaften nicht ausreichend zurück, kann hier zusätzlich eine narbensparende Straffung des Hautmantels erfolgen.