Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03289.jsonl.gz/361

Bei den Walliser Ständeratswahlen haben die CVP-Kandidaten Jean-René Fournier (bisher) und Beat Rieder (neu) am meisten Stimmen geholt, das absolute Mehr aber verpasst. Eine gute Ausgangslage für den zweiten Wahlgang hat als Drittplatzierter auch Franz Ruppen (SVP).
Das beste Ergebnis erzielte der bisherige CVP-Ständerat Jean-René Fournier mit 45'690 Stimmen. Der 58-jährige ehemalige Staatsrat strebt eine dritte Legislatur in der kleinen Kammer in Bern an.
Das zweitbeste Resultat machte Beat Rieder mit 37'100 Stimmen. Rieder wurde von der Oberwalliser CVP ins Rennen geschickt, um den Sitz des abtretenden Ständerates René Imoberdorf (CSP) zu verteidigen. Ob die Doppelvertretung der CVP im Ständerat gehalten werden kann, muss der zweite Wahlgang am kommenden 1. November zeigen.
Hinter den CVP-Männern folgt auf dem dritten Platz bereits SVP-Grossrat Franz Ruppen (29'539). Er liegt noch vor dem Quereinsteiger der FDP, Pierre-Alain Grichting (28'357). Überraschend schlecht schnitt der frühere SP-Staatsrat Thomas Burgener ab, der trotz seines Bekanntheitsgrades lediglich auf 20'942 Stimmen kam.
Keinerlei Chancen hatten Christophe Clivaz (14'369) von den Grünen und Robert Metrailler (4721) von der Mitte-Links-Allianz. Die Wahlbeteiligung betrug 60.46 Prozent. (sda)