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Die Geschichte erinnert an Jamie Vardy (28). Leicester City verpflichtet ihn im Sommer 2012 vom damaligen Viertligisten Fleetwood Town. Eine Saison später trägt er massgeblich zum Aufstieg der «Foxes» in die Premier League bei. Nun ist er der Shootingstar vom Überraschungs-Tabellenzweiten und Mitglied der englischen Nationalmannschaft.
Der Transfer von Randell Williams zu Crystal Palace ist aber weit sensationeller einzustufen. Bis vor wenigen Tagen stürmte der Flügelspieler noch in der zehnten Liga Englands für den Tower Hamlets FC.
Das ist ein Amateurclub, der keine eigene Website besitzt und der im Gegensatz zu Fleetwood wahrscheinlich nicht mal den eingefleischtesten Fussballfans ein Begriff ist. Gleich acht Ligen überspringt Williams mit seinem Wechsel!
Crystal Palace kommt durch einen Tipp auf die Spur von Williams, worauf ihn der Trainer Alan Pardew zu einem zweiwöchigen Probetraining einlädt und im Freundschaftsspiel gegen Crawley Town einsetzt. Der Spieler zeigt eine gute Leistung und wird mit einem Halbjahresvertrag bis im Sommer 2016 belohnt.
Interessanterweise sorgte Crystal Palace schon im letzten Januar für ganz ähnliche Schlagzeilen. Damals verpflichteten sie Keshi Anderson (20) von einem Achtligisten, den Barton Rovers. Der offensive Mittelfeldspieler spielt momentan in der zweiten Mannschaft der «Eagles», wurde aber auch schon an einen Drittligisten ausgeliehen. Dort erzielte er für die Doncaster Rovers in 7 Spielen beachtliche 3 Tore.
Dank solchen Leistungen kann Anderson auf eine langjährige Profikarriere hoffen. Hoffnungen, die ohne einen solchen grossen Wechsel zu Crystal Palace nicht hätten entstehen können. Ebensolche kann sich nun auch Randell Williams machen.
Die beiden können sich ein Beispiel an Jamie Vardy nehmen. Dieser hat bewiesen, dass es auch für Spieler aus tiefen Ligen möglich ist, in der Premier League Fuss zu fassen.