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Experten geben dem Internet weiterhin hohe Wachstumschancen: Über drei Milliarden Menschen, fast die Hälfte der Weltbevölkerung, werden 2016 das Internet benutzen – 2010 waren es noch 1,9 Milliarden. Noch stärker nehmen die über das Internet abgewickelten Geschäfte zu. 4,2 Billionen Dollar sollen dann jährlich weltweit über Internet umgesetzt werden; als Wirtschaftsmacht verfügten nur die USA, China, Japan und Indien über ein höheres Bruttoinlandprodukt. Zu diesem Schluss kommt Boston Consulting in ihrer Studie über die Internetwirtschaft in den grössten Wirtschaftsländern (G-20).
Die Studie rechnet in den wirtschaftlich entwickelten G-20-Staaten mit einem Wachstum der über Internet abgewickelten Geschäfte von Privat- und Geschäftskunden von 8 Prozent jährlich, hervorgerufen durch immer mehr Nutzer und dem zunehmend ortsunabhängigen Zugriff aufs Netz. Der Beitrag ans BIP in der EU soll auf 5,7 Prozent steigen. Auch die Situation in der Schweiz wird im Bericht sichtbar, obwohl sie kein G-20-Staat ist: Die Intensität, mit der das Internet fürs Geschäft genutzt wird (e-Intensity Index), liegt im oberen Drittel, etwas gleichauf mit Deutschland und Luxemburg. In Europa sind nur die Bewohner in den nordischen Staaten noch intensivere Internethändler.