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Ich bin neugierig, und ich liebe Verschwörungstheorien. Also landete ich letzthin in der Bruder-Klaus-Kirche bei mir um die Ecke bei einem Vortrag über «die Bedrohung von Frieden, Freiheit und Bürgerrechten als Folge manipulativer Darstellungen der 9/11-Anschläge». Eingeladen hatte «Bürger für Bürger», es referierte John C. Ermel, Architekt und Mitglied der «Architects & Engineers for 9/11 Truth».
Nun kann ich als Laiin natürlich nicht beurteilen, wieso Passagierflugzeuge absolut nicht geeignet sind, stahlgestützte Hochhäuser zu zerstören – «No way!» –, aber Herr Ermel ist sich sicher, dass sowohl die Flugzeuge als auch die Türme des WTC präpariert gewesen sein müssen: von wegen Explosion und so. Na gut. Von mir aus kann man die Vorgänge gern noch mal untersuchen.
Dann fragte ein Zuhörer, ob denn unter den WTC-Türmen wirklich Miniatombomben vergraben gewesen seien. Und eine Dame wies darauf hin, dass die EU eine Diktatur sei, aus der sich die Briten jetzt gerade noch gerettet hätten, und jemand ergänzte, dass schon Churchill 1947 eine Weltregierung gefordert habe. Und der Lehrplan 21 ist auch nur Teil der gigantischen Gleichschaltung.
Am Ende der Veranstaltung empfahl man, am 25. September beim Nachrichtendienstgesetz unbedingt mit Nein zu stimmen. Und damit war dann ja auch ich total einverstanden.