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Orianne Cevey (46) hat genug von ihrem Ex-Mann Phil Collins (69). Die Schweizerin will alles von dem Schlagzeuger loswerden – auch seine goldenen Schallplatten und Auszeichnungen. Statt sie ihm zurückzugeben, verkauft sie die Andenken lieber.
Die Schmuckdesignerin liefert sich nämlich einen erbitterten Streit vor Gericht wegen Collins 35,5 Millionen Franken teurer Villa in Florida. Seit Cevey im Oktober 2020 auf einem Las-Vegas-Trip heimlich Thomas Bates heiratete, fordert Collins, dass sie aus der gemeinsamen Villa in Miami auszieht. Inzwischen hat die Schweizerin dem Auszug zugestimmt, fordert vor Gericht aber, dass rund 20 Millionen Franken aus einem zukünftigen Verkauf des Anwesens an sie gehen.
Orianne Cevey verkauft seine Auszeichnung zum Spottpreis
Jetzt, nachdem Cevey ausgezogen ist, versteigert sie eine Reihe von Gegenständen bei Kodner Galleries, wie «Page Six» berichtet. Eine goldene Schallplatte von Robert Plants «The Principle of Moments», die Collins geschenkt wurde, wird derzeit für nur 88 Franken angeboten. Weitere Besitztüner, darunter die «Assorted Phil Collins Awards» tragen den gleichen Preis.
Cevey verkauft auch Taschen und Kleider von Chanel, teuren Diamantschmuck, High-End-Sneakers und mehrere Rolex-Uhren. Zu den ungewöhnlicheren Gegenständen gehören eine Vintage-Briefmarkensammlung für 44 Franken, eine geschnitzte Totenkopf-Halskette und ein ungeschliffener 10,35-Karat-Diamant für 500 bis 700 Franken.
«Gegenständen machen ihr keine Freude mehr»
Ein Sprecher erzählt nun: «Sie zieht in ein kleineres Haus und will einige ihrer Kleidungs- und Schmuckstücke loswerden, die sie nicht mehr trägt. Sie hat 5000 Paar Schuhe und nur zwei Füsse – sie kann sie nicht alle tragen.» Und weiter: «Orianne empfand den Umzug als sehr befreiend und hat sich ganz im Sinne von Marie Kondo von Gegenständen getrennt, die ihr keine Freude mehr machen.» Bei ausgewählten Artikeln wird zehn Prozent des Erlöses an eine Wohltätigkeitsstiftung gespendet.
Orianne Cevey und Phil Collins heirateten 1999. 2006 folgte die Scheidung, bei der der Pop-Star ihr eine Abfindung von 41 Millionen Franken bezahlt haben soll. 2016 kam das Paar, das zwei Söhne hat, wieder zusammen, bis sie im vergangenen Herbst plötzlich einem anderen Mann das Ja-Wort gab. (bsn)