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Die gesammelten Informationen und die bereits umgesetzten Präventivmassnahmen ermöglichen es Ihnen, die Situation im konkreten Fall genau zu beurteilen. Suchen Sie bei Bedarf Hilfe.
Schätzen Sie die Situation!
Verabschieden Sie eine Liste von Warnsignalen mit Hinweisen, die den Mitarbeitern helfen, ein Risiko zu identifizieren und zu melden. Zu diesen Indikatoren gehören: gewisse Länder, bestimmte Wirtschaftszweige, Unregelmässigkeiten oder Verzögerungen, undurchsichtige Buchhaltung, ungewöhnliche Ausgaben, ein teurer Lebensstil usw.
Verhängen Sie Disziplinarmassnahmen!
Wird unethisches oder rechtswidriges Verhalten festgestellt, sind die im Verhaltenskodex vorgesehenen Disziplinarstrafen konsequent und verhältnismässig anzuwenden und Mängel zu beheben.
Holt Hilfe!
Dazu gehört insbesondere die Unterstützung durch einen Rechtsanwalt, Ihren Berufsverband oder die zuständige Handelskammer. Im Ausland kann es ratsam sein, sich an die Schweizer Vertretung zu wenden, die die Zweckmässigkeit einer Intervention bei den lokalen Behörden prüft.
Das Bundesamt für Polizei fedpol bietet eine Meldeplattform, über die Einzelpersonen mögliche Fehlverhalten im Zusammenhang mit Bestechung melden können. Die Anonymität der ausschreibenden Person ist gewährleistet.
Seien Sie sich Ihrer Verantwortung bewusst!
Als Unternehmensleiter liegt es in Ihrer Verantwortung, sich aktiv gegen Korruption einzusetzen und die richtigen Entscheidungen zu diesem Zweck zu treffen. Führen Sie Ihre geschäftlichen Aktivitäten im Ausland in Übereinstimmung mit dem Gesetz durch, um negative Auswirkungen zu vermeiden.