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Ganzheitliche Medizin
Bircher-Benner: Er ist der Schweizer Vollwertkost-Pionier
Der Weltwassertag wird seit 1993 jährlich am 22. März begangen. Er steht in jedem Jahr unter einem anderen Thema, heute ist das Motto «Wastewater», also Abwasser. Wir liefern 10 Fakten dazu.
Ziel des Internationalen Weltwassertages ist es, auf die Bedeutung des Wassers als Lebensgrundlage für die Menschheit aufmerksam zu machen. Mit dem diesjährigen Motto «Abwasser» soll das Bewusstsein für unser reines Wasser geschärft werden, das wesentlich zu unserer Gesundheit beiträgt.
Wir liefern 10 Fakten zum Thema, die Ihnen vielleicht noch neu sind, untermalt in unserer Bildstrecke.
Die Erdoberfläche ist zwar zu 72 Prozent mit Wasser bedeckt. Dieses Wasser teilt sich auf in 9 Prozent Meerwasser, 2,7 Prozent Süsswasser – und nur gerade 0,3 Prozent Trinkwasser.
Weltweit fliessen 80 Prozent des städtischen Abwassers unbehandelt in Flüsse, Seen oder ins Meer. In Entwicklungsländern sind es bis zu 90 Prozent.
Rund 900 Millionen Menschen in den Entwicklungsländern haben keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser.
Rund 2,5 Milliarden Menschen haben keine Toiletten. Die Verrichtung der Notdurft im Freien trägt wesentlich dazu bei, dass Krankheitserreger ins Trinkwasser gelangen und zu schweren Infektionskrankheiten führen können.
Krankheitserreger im Trinkwasser fordern viele Opfer: Mehr als 1,5 Millionen Kinder und etwa 3,5 Millionen Erwachsene sterben jährlich an den Folgen einer schlechten Wasserversorgung.
Der Bau von Kanalisationen zur Ableitung des Schmutzwassers hat bei uns im 19. Jahrhundert die Seuchengefahr gebannt. Die Lebenserwartung in den Städten verdoppelte sich von 40 auf 80 Jahre. Die Siedlungshygiene gilt deshalb als wichtigste medizinische Errungenschaft.
Das meiste Wasser wird weltweit in der Landwirtschaft verbraucht. Konkret: Für die Nahrungsproduktion braucht es rund 70 Prozent des Süsswassers. Beispiel: Für ein Kilo Rindfleisch benötigt man durchschnittlich 15‘000 Liter Wasser, für ein Kilo Brot etwa 1'000 Liter.
Weil sauberes Trinkwasser mancherorts knapp ist, müssen Menschen in einigen Entwicklungsländern mit nur fünf Litern Wasser am Tag auskommen. Zum Vergleich: In Europa liegt der durchschnittliche Wasserverbrauch pro Kopf und Tag bei etwa 200 Litern.
Bei uns gilt Trinkwasser als Lebensmittel und untersteht dem Lebensmittelgesetz. Die Trinkwasserqualität wird deshalb laufend überprüft.
Über 98 Prozent der Schweizer Bevölkerung sind an die Abwasserreinigung angeschlossen.
Trotz der Gesetzeslage und all der Aufklärung landet auch in der Schweiz jährlich tonnenweise Abfall in unseren Gewässern. Was eifrige Taucher so alles ans Tageslicht bringen, sehen Sie in einem Beitrag von Tele Züri: Die Spuren der Street Parade.
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