Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03145.jsonl.gz/1432

Das Schicksal von Diing ist herzzerreissend. Der Junge war gerade mal fünf Jahr alt, als er von seiner Mutter, einer Sklavin, getrennt wurde. Auf sein zartes Alter nahm sein sudanesischer Sklavenhalter Muhammed Abdallah keinerlei Rücksicht. Diing musste jeden Tag auf die Ziegen aufpassen.
Schiesserei mit schlimmen Folgen
Eines Tages sah Muhammed, wie einer seiner Sklaven sich ausruhen wollte. Dieser war wegen der harten Schufterei völlig erschöpft. Doch der skrupellose Muhammed hatte dafür überhaupt kein Verständnis und erschoss den Sklaven kaltblütig. Eine der tödlichen Gewehrkugeln zertrümmerte das linke Knie von Diing, der fassungslos danebenstand.
Der schwerverletzte Junge wurde sechs Monate später von der Sklaverei befreit. Da er sich selbst kaum fortbewegen kann, schenkte ihm der Sklavenbefreier einen Esel, der ihn in den Südsudan brachte.
Bessere Gehhilfe
Bei seiner Begegnung mit CSI-Vertretern aus der Schweiz erzählte Diing, wie es zur schlimmen Knieverletzung kam. Ein langer Holzstecken war die einzige Gehhilfe, die der Junge dabei hatte. Und da er sein linkes Bein kaum belasten kann, konnte er mit dem Holzstab nur äusserst beschwerlich humpeln.
Nun hat Diing dank der Unterstützung von CSI neue Krücken erhalten. Der tapfere Knabe ist überglücklich, dass er damit ein Stück Selbständigkeit zurückgewonnen hat und sich nun viel leichter fortbewegen kann. Auf seinen Esel, den er ebenfalls CSI verdankt, ist er für längere Distanzen aber nach wie vor angewiesen. Diing ist sehr dankbar für die Hilfe.
Reto Baliarda
Weiterer Bericht