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Stellungs- oder Grabenkrieg wird gemeinhin mit dem Ersten
Weltkrieg in Verbindung gebracht, aber Materialschlachten gab es bereits im Krimkrieg (1853–1856) oder auch im Amerikanischen Bürgerkrieg (1861–1865). Der technische Fortschritt führte zu immer verlustreicheren Kriegen.
Bis ins 19. Jahrhundert hinein hatten Befestigungsanlagen und Schutzwälle eine grosse militärische Bedeutung. Truppenbewegungen waren langsam und die Zerstörungskraft der Waffen war verhältnismässig gering. Mit der Industrialisierung und der damit verbundenen technologischen Revolution änderte sich auch die Kriegsführung.
Truppentransporte waren dank der Eisenbahn schneller möglich. Mit präziseren Gewehren und Artiellerie mit grosser Reichweite konnte der Gegner besser in Schach gehalten werden. Schliesslich wurden auch die Kriegsschiffe verbessert.
U-Boote entwickelten sich zu einer wichtigen Waffe, da die deutsche Kriegsmarine damit unter feindlicher Fahne fahrende Frachtschiffe versenken konnte. Dabei wurden auch amerikanische Frachtschiffe versenkt – und in einem prominenten Fall auch einen Passagierdampfer.
Der Grabenkrieg wurde zum Symbol eines sinnlosen, brutalen Krieges, der Millionen von Todesopfern forderte. Die Soldaten kämpfen in Erdgräben, verlustreiche Frontalangriffe brachten minimale Gebietsgewinne. Um verschanzte Gegner zu besiegen, wurde auch Giftgas eingesetzt.
Schauen Sie sich einen Teil der dreiteiligen Dokumentation «Erster Weltkrieg: Der moderne Krieg» an.
Erster Weltkrieg:
Der moderne Krieg, Teil 1
Erster Weltkrieg:
Der moderne Krieg, Teil 2
Erster Weltkrieg:
Der moderne Krieg, Teil 3
Auftrag 2:
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