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Kurt (Georg Friedrich), Mitte 30, ist arbeitslos und zudem spielsüchtig. Mit wenig Glück aber viel Einsatz verspielt er täglich geborgtes, geklautes oder auch von Verpfändungen erworbenes Geld. Verstrickt in dieser Sucht verliert er zunehmend das Vertrauen und die Zuwendung seines Vaters wie auch seiner Langzeitfreundin Manu (Gerti Drassl).
Im Sog der Schulden entscheidet sich Kurt eine von der Arbeitsvermittlung angebotene Stelle anzunehmen. Die Stelle als Fernwärmezähler-Ableser erwürfelt er, und kurzerhand macht es den Anschein, als hätte er den Anschluss an die "normale" Gesellschaft wiedererlangt. Die Hoffnung hält jedoch nur kurz an. Immer mehr macht sich Kurt in seinen Entscheidungen abhängig von seinem Würfel; eine Willkür, die ihn zunehmend von einem Subjekt zu einem ausführenden Objekt degradiert. Manu versucht zwar Kurt durch ein Casino-Verbot zurück in die Beziehung und weg von den Spielhallen zu bewegen, doch scheitert sie an Kurts manischem Drang zum Spiel.
Ab diesem Zeitpunkt dreht sich die Spirale der Sucht, der Verzweiflung aber auch der Gleichgültigkeit immer schneller abwärts. Zusammen mit der drogensüchtigen Tanja (Birgit Minichmayer), welche er bei einer Fernwärmekontrolle kennen gelernt hat, spielt Kurt das Würfelspiel des Lebens weiter; ohne Rücksicht auf Verluste. So verliert Kurt auch Franz (Andreas Patton), seine alte Spielerbekanntschaft. [Scherler]