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Zentral für den VNPS ist der von allen Verbandsmitgliedern unterzeichnete Ehrenkodex. Als das eidgenössische Jagdgesetz (1986) und die dazugehörige Verordnung (1988), die auch die Präparation von geschützten Wildtieren und damit massgeblich auch den Präparatorenberuf regeln, in die Vernehmlassung ging,
setzten der Vorstand und die Generalversammlung des Berufsverbandes eine "Naturschutzkommission" ein. Diese setzte sich mit den neu anstehenden Fragen auseinander. In Zusammenarbeit mit den zuständigen
Amtsstellen beim Bund und bei den Kantonen entstand ein gangbarer Weg im Umgang mit toten, geschützten Wildtieren, wie er nun auch im oben erwähnten Gesetzeswerk Eingang gefunden hat.
Zur gleichen Zeit wurde intensiv an einer neuen Ausbildungsregelung gearbeitet, die Ausbildungswilligen trotz der fehlenden staatlichen Unterstützung (keine Anerkennung des Präparatorenberufes durch das BBT) eine seriöse und faire Berufsausbildung garantieren soll.
Weiter ist noch die Verantwortung der freischaffenden Präparatorinnen und Präparatoren ihrer Kundschaft gegenüber zu erwähnen, welche jederzeit ein Recht auf gute Arbeit und auf klare, offene Geschäftsabläufe hat.
Da es in allen diesen drei Fällen für den Berufsverband darum geht, sich und seine Mitglieder gegen aussen als kompetente Fachleute, Partnerinnen und Partner zu präsentieren, hat die VNPS-Generalversammlung beschlossen, seine Mitglieder auf die Einhaltung des 10 Punkte umfassenden Ehrenkodexes zu verpflichten. Dieser Ehrenkodex wird vom Mitglied, sowie vom amtierenden Präsidenten und vom Sekretär unterzeichnet und wird als Siegel der Professionalität gut sichtbar im Betrieb aufgehängt. Ein Zuwiderhandeln gegen diesen Kodex kann auf Antrag eines in den Statuten vorgesehenen Schiedsgerichtes zum Ausschluss aus dem Verband führen.