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, Müller Marc
Sandro Kramis wird neuer Trainer beim FC Gunzwil
Das aktuelle Trainerduo Sebastian Schindler und Adrian Sager verlässt den Verein zum Ende der Saison auf eigenen Wunsch. Beide übernehmen in anderen Vereinen neue Herausforderungen. Sportchef Geri Prudente machte sich in den letzten Wochen viele Gedanken zu neuen Kandidaten, aber bereits das erste Gespräch war erfolgreich und Wunschkandidat Sandro Kramis konnte vor einer Woche als neuer Cheftrainer der 1. Mannschaft verpflichtet werden. Er wird unterstützt von Coach Peter Kappeler und beide sind topmotiviert den Weg und die Strategie vom Verein erfolgreich weiterzuführen.
Via Sursee, Schötz und Willisau zurück ins Michelsamt
Die Spielerkarriere von Sandro Kramis startete 1989 im Alter von 16 Jahren beim FC Sursee. Höhepunkte seiner 11-jährigen Zeit dort waren der 1. Liga-Meistertitel sowie Aufstieg in die NLB. Im Jahr 2000 folgte sein 1. Engagement beim FC Gunzwil. Als Spielertrainer im Einsatz lancierte Kramis seine Trainerkarriere und musste bei der 1. Station Lehrgeld bezahlen. Gunzwil stieg in der Saison 2000/2001 nach 16 Jahren 2. Liga-Zugehörigkeit in die 3. Liga ab. Kramis setzte nach seinen ersten Erfahrungen als Trainer wieder auf die Karte Spieler und spielte fortan für Sursee (2001-2003), Schötz (2003-2005) und Willisau (2007-2008) in der 1. und 2. Liga. Zwischen 2005 und 2007 erreichte er als Spielertrainer mit dem SC Eich die Aufstiegsspiele 3. Liga/2. Liga. Ab 2008 setzte er dann vollends auf die Karte Trainer und schaffte mit dem SC Emmen den Aufstieg in die 2. Liga regional. Nachdem sein 1. Engagement bei den Michelsämtern von wenig Erfolg geprägt war, startete Kramis mit dem FC Gunzwil zwischen 2010 und 2012 so richtig durch. Zuerst führte er seine Mannschaft nach 10-jähriger Abwesenheit zurück in die 2. Liga regional und die Saison darauf ging es sogar noch eine Stufe höher in die 2. Liga interregional. Danach übernahm Kramis die 1. Liga-Mannschaft vom FC Schötz für drei Saison. Höhepunkt dort war ein Achtelfinal-Einzug im Schweizer Cup. In den Spielzeiten 2015/16 und 2017/18 engagierte sich Kramis im Junioren-Spitzenfussball beim Projekt Team Innerschweiz SC Kriens U16 sowie beim Team Aargau U21. Seine bisher letzte Trainerstation war das Amt als Cheftrainer beim FC Malters in der Saison 2019/2020.
Sandro Kramis topmotiviert zurück beim FC Gunzwil
Nach zwei Jahren Pausen fühlte sich Kramis nun wieder bereit eine neue Herausforderung anzunehmen und kehrt zum dritten Mal als Trainer an die Seitenlinie zurück. Sportchef Geri Prudente ist überzeugt davon, dass Sandro Kramis den eingeschlagenen Weg beim FC Gunzwil erfolgreich weiterführen wird und die junge Mannschaft einen weiteren Schritt nach vorne bringt. Die Gespräche mit den aktuellen Spielern finden in den kommenden Wochen statt. Über die weiteren personellen Entwicklungen rund um unser Fanionteam sowie die Vorbereitungen auf die kommende Saison wird der FC Gunzwil zu einem späteren Zeitpunkt informieren.
Fokus auf Aufstiegsspiele, Kaderplanung läuft im Hintergrund
Die jüngste, sportliche Entwicklung der 1. Mannschaft dürfte auch dem neuen Trainer gefallen haben. Der FC Gunzwil hat sich für die Aufstiegsspiele 3./2. Liga qualifiziert. Im Moment wird der Fokus voll daraufgelegt und das Trainerduo Sebastian Schindler und Adrian Sager wird zusammen mit der Mannschaft alles geben, damit der FC Gunzwil nach dem letztjährigen Abstieg bereits nächste Saison wieder in der 2. Liga regional spielen kann. Im Hintergrund aber laufen natürlich die Planungen bereits auf die neue Saison. Sportchef Prudente ist hier im ständigen Austausch mit dem neuen Trainerteam. An der sportlichen Philosophie wird sich auch mit einem allfälligen Wiederaufstieg nichts ändern. Wichtig sind dem Verein der Zusammenhalt des aktuellen Kaders, die Integration von eigenen Junioren sowie punktuelle Verstärkungen, welche sich vollkommen in die Mannschaft integrieren. Der FC Gunzwil möchte sich an dieser Stelle bei Sebastian Schindler und Adrian Sager für ihren unermüdlichen Einsatz in den letzten zwei Jahren bedanken und wünscht alles Gute für die bevorstehenden Aufstiegsspiele.