Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03398.jsonl.gz/433

Im weissen Licht oder in Farben des Magenta und Indigo, von Sonnenstrahlen erwärmt, vom Himmel erleuchtet, schreite ich von einer tiefen Ruhe und universellen Kraft erfüllt. Ich bin Wahrheit, ich bin unverfälscht und schreite gedankenlos von bedingungsloser Liebe umgeben. Ich bin ohne ich und schreite als sei ein allumfassendes Nichts in mir, ein Nichts, dass den Namen Friede trägt.
Licht - Ruhe - Nichts
und leise berühre ich. Ich berühre Dich.
Du fühlst Dich wie eine Feder, die sanft ins Wasser fällt und lässt Dich ohne Angst von Deiner Welle, die Dich dort hinschwemmt, wo Du hingehörst, treiben. Du bist Friede.
Frei, wie ein Schmetterling, der sich von seinem Kokon befreit hat, begreifst Du, dass alles seinen natürlichen Verlauf nimmt. Du bist Friede.
Wie ein Baum, der seine Äste der Sonne entgegen in den Himmel streckt und mit seinen Wurzeln die Erde durchdringt, bist Du respektvoll ein Teil der Natur, ein Teil des Ganzen. Du bist Friede.
Ich schreite und flüstere, dass Du das Licht von unendlich vielen Sternen besitzt und ich schreite und flüstere, dass irdischer Friede ohne Deinen eigenen nicht existiert.
Licht - Ruhe - Nichts
und leise habe ich berührt. Ich habe Dich berührt.
Dein Engel des Friedens
(Gedicht von Franziska Maeder, im Oktober 2006)