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Vier windmühlenartig arrangierte Mehrfamilienhäuser auf einer schmalen Landzunge zwischen Aare und Schiffahrtskanal: An dieser privilegierter Lage stand vormals ein Schlachthof.
Vor dem Bau muss kontaminiertes Erdreich abgetragen werden. In der Grube wird die Tiefgarage gebaut, wegen des Grundwasserauftriebs in sehr hoher Lage.Eine dünne Erdschicht muss als Überdeckung genügen.
Die Betonplatten der Wege und des Sitzplatzes sind auf das Erdreich gelegt. Heister von Traubenkirschen, mit denen schon die Flussufer bestockt sind, wurzeln in kleinen Erdhaufen.
Die Vorschriften verlangen heute, dass Regenwasser auf Dächern und im Erdreich zurückgehalten wird und an Ort verdunstet oder versickert. Weil die Tiefgarage ein Versickern verunmöglicht, funktioniert der Aussenraum als Verdunstungsmaschine. Das überschüssige Dachwasser gelangt über Düker und Schächte in vier Retentionsfilterbecken, wo es von wechselfeuchten Pflanzen wie Binsen und Seggen gefiltert und verdunstet wird. Die vier Stahlwannen organisieren auch den Aussenraum, indem sie zwischen Hauseingängen und Erschliessungswegen Distanz schaffen. Im Betrieb des Bauherren hergestellt, bereichern sie die Anlage um ein persönliches Element.
Auf der Feuchtwiese blühen wasserfeste Tulpen und Narzissen.
An der Nordseite mündet der Uferweg auf einen Platz mit Weide und Sitzgelegenheit. Strauchweiden säumen die Querung zur Kanalpromenade.