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LegalTech im Gesetzgebungs-prozess
Weiterentwicklung eines Prototyps, um sicherzustellen, dass neue Gesetze eine kohärente und unmissverständliche Terminologie verwenden.
Für meine Masterarbeit "Legaltech im Geseetzgebungsprozess" haben wir ein Python-Applikation prototypen entwickelt, die neue Gesetzesvorlagen mit der bestehenden Schweizer Rechtssammlung vergleicht. Durch den Vergleich der Terminologie in den neuen Entwürfen mit der bestehenden Gesetzgebung kann umfassend geprüft werden, ob ähnliche Begriffe bereits verwendet werden oder ob der Entwurf unübliche oder völlig neue Terminologie einführt. So fördert der Algorithmus die Verwendung einer klaren Sprache, vermeidet unbekannte Rechtsbegriffe und trägt zu einem besseren Verständnis der Texte bei, insbesondere für Menschen ohne juristisches Studium.
Das Instrument könnte die Verständlichkeit der Rechtssprache in einem früheren Stadium des Gesetzgebungsverfahrens verbessern. Obwohl der derzeitige Prozess von hoher Qualität ist, wird die Einbeziehung von neuen Technologien immer relevanter. Innerhalb der Verwaltung laufen mehrere Projekte, um zu untersuchen, wie Rechtstexte besser in eine digitale Umgebung integriert werden können.
Die Applikation wurde grob getestet und erforscht, es gibt aber noch einige Arbeit: Der Algorithmus muss weiterentwickelt und erweitert werden, die Datenbank sollte aktualisiert und besser integriert werden, und neue Funktionen könnten mit Users getestet, entwickelt und hinzugefügt werden.
Wir hatten die Gelegenheit, unsere Forschungsergebnisse in der Zeitschrift JUSLETTER-IT (https://jusletter-it.weblaw.ch/issues/2021/30-Juni-2021/legaltech-im-gesetzg_c9adbf9316.html__ONCE&login=false) zu veröffentlichen, was zu einem Treffen mit Vertretern verschiedener Bundesämter führte, um mögliche Anwendungen und Mehrwertaspekte des Programms zu diskutieren. Ein weiteres Treffen ist in Planung.