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Das Leid der Menschen in der Ukraine ist immens, so das Schweizerische Rote Kreuz in einer Medienmitteilung. Die Zahl der Todesopfer und die Zerstörungen seien von inakzeptablem Ausmass. Sie hätten der westlichen Welt die Realität des Krieges und die Not der Zivilbevölkerung, die Unvorstellbares ertragen müsse, in Erinnerung gerufen.
Das SRK engagiere sich in der Ukraine, in Moldawien, Ungarn, Polen und der Slowakei, so die Mitteilung. Aktuell unterstütze man zudem die Vorbereitung der Ankunft von rund 60´000 geflüchteten Menschen in der Schweiz.
Dank der grossen öffentlichen Solidarität für die Geflüchteten aus der Ukraine sei vieles möglich geworden, was bisher für andere Gruppen von Geflüchteten kaum denkbar gewesen sei, obwohl das SRK und andere Hilfswerke seit Jahren dafür lobbyierten.
Beispiele dafür seien die erleichterten Einreisemöglichkeiten, die unkomplizierte Gewährung des Schutzstatus S, der sofortige Zugang zum Arbeitsmarkt, der unkomplizierte Famiiliennachzug sowie die erleichterte Reisefreiheit innerhalb der EU. Diese Massnahmen seien von zentraler Bedeutung für vom Krieg geprägte Menschen, so das SRK.
Solche erleichterten Einreise- und Aufnahmemöglichkeiten seien auch für Geflüchtete aus anderen Krisengebieten äusserst wichtig. In Zukunft dürfe in Bezug auf andere Gruppen von Geflüchteten nicht vergessen werden, was während der Ukraine-Krise politisch möglich gewesen sei.