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Bramar*
Bramar*
ca. 200'000
strenggläubige Buddhisten
Teile des Neuen Testaments
Die Bramar sind in Bangladesch die zweitgrösste Minderheiten-Sprachgruppe. Sie leben hauptsächlich im Distrikt Bardarban, einer gebirgigen Gegend, im äussersten Südosten von Bangladesch. Sie teilen ihre linguistischen und ethnischen Wurzeln mit den Arakanesen, die im benachbarten Myanmar leben. Ihre Sprache ist auch mit dem Burmesisch verwandt. Die Bramar leben hauptsächlich als Bauern, die im Flachland und im Bergland Brandrodung betreiben. Einige leben jedoch vom Handel mit Holz und Bambus.
Die Bramar sind fast ausschliesslich strenggläubige Buddhisten. Weit weniger als 1% des Volkes sind Christen.
Das Bibelübersetzungsprojekt wurde Ende 2013 gestartet. Seitdem wurden das Markusevangelium, das Johannesevangelium und die Apostelgeschichte fertig übersetzt und mit einem Berater geprüft. Die Bücher 1. und 2. Timotheus, Titus, Philemon und Hebräer wurden in einem ersten Entwurf übersetzt. Parallel zu den übersetzten Schriften wurden 25 Bibelgeschichten mündlich aufgenommen. Ausserdem wurde die Videoserie «Jesus hat die Kraft zu retten» mit Hilfe des übersetzten Markusevangeliums produziert.
Wie die meisten Sprachgruppen in Bangladesch benötigen die Bramar Schulbildung, Zugang zu medizinischer Versorgung und wirtschaftliche Entwicklung. In diesem hauptsächlich islamischen Land mit 150 Millionen Einwohnern werden die Bramar sehr an den Rand gedrängt. Dies wird in Zukunft noch verschärft geschehen, wenn sie nicht leichteren Zugang zu Ressourcen und bessere Entwicklungsmöglichkeiten erhalten. Auch ihre geistlichen Bedürfnisse sind riesig, da durch ihre starke Loyalität zum Buddhismus ihre Herzen verhärtet sind. Es ist wichtig, dass sie das Evangelium in ihrer Muttersprache hören und dass die kleine Gruppe von Gläubigen Jüngerschaftsschulung erhält, damit sie die Kraft und Realität des Heiligen Geistes erfährt.