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Meta will den CRM-Anbieter Kustomer verkaufen, welchen es erst im Februar 2022 für rund 1 Milliarde Dollar akquiriert hat.
Meta hatte das Geschäft zwar bereits 2020 aufgegleist, aber es dauerte über ein Jahr, bis es die behördliche Prüfung durchlaufen hatte. Damals hielten viele Beobachter den Schritt für eine wichtige Voraussetzung, um WhatsApp und Messenger im Bereich des «Kundenservic» zu etablieren. Inzwischen hat Meta jedoch Integrationen mit einer ganzen Reihe von konkurrierenden CRM-Anbietern angekündigt, so dass Analysten den Wert des Deals in Frage stellen. Hinzu kommt, dass Berichten zufolge die Umsatzwachstumskurve von Kustomer im letzten abgeflacht ist und das Unternehmen offenbar gegen 200 Mio. USD Verlust geschrieben hat. Wie vom Wall Street Journal zitiert, erklärte ein Sprecher von Meta: «In Anbetracht der Effizienzbemühungen von Meta haben wir die Entscheidung getroffen, uns auf unsere am schnellsten wachsenden Business-Messaging-Angebote zu konzentrieren, einschliesslich WhatsApp».
Meta scheint sich also wieder vermehrt auf sein Kerngeschäft zu konzentrieren, nachdem weitere Nebenprojekte des Unternehmens, vor allem im Metaverse, im 2022 die Fantasien des Marktes nicht beflügeln konnten.
Quelle: The Wall Street Journal