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US- Deep Freeze 95-99
- 1995 : Polar Duke auf der Palmer Station, Eisbrecher PolarStar im Antarktiseinsatz, , Amundsen Scott South Pole Station – neues Cachet mit Datum, , Antarctic Treaty Inspection durch die Polar Star, VXE-6 mit neuem Cachet, US Geological Survey, AMANDA-South Pole, JAICA,
- 1996 : Winfly, Eisbrecher Polar Star im Einsatz, VXE-6 Flug von McMurdo nach Vostok am 30.11.1995 mit LC-130, NOAA / CMDL Cleam Air Facility South Pole Station,
- 1997 : Dieses Jahr war der Eisbrecher Polar Sea in der Antarktis im Einsatz, McMurdo Station mit neuem Cachet mit integriertem Datum, S.105 Antarctic Program Vostok-South Pole- McMurdo, Russian-US-French Cooperation on Vostok Ice Cores, VXE-6 Search and Rescue team, ANSMET search for meteorites
- 1998 : Waren in vergangenen Jahrzehnten jeweils eine grössere Zahl von U.S.-Schiffen in der Antarktis tätig, so kamen die Amerikaner 1997-98 mit zwei Schiffen zur Versorgung von McMurdo aus. Das war zu einem der Küstenschutz-Eisbrecher „Polar Star“, der von Hawaii kommend zunächst in Sydney Station machte. Er hatte u.a, die Aufgabe, das Küsteneis im McMurdo Sund zu brechen und das Transportschiff „Green Wave“ in den Sund zu lotsen. Das Containerschiff „Green Wave“ traf in der ersten Februarhälfte in McMurdo ein (12.2.98). Durch einen Maschinenschaden blieb das Schiff dann in der Ross-See liegen. Es wurde vom Eisbrecher „Polar Star“ in Schlepp genommen und mit fünf Knoten pro Stunde nach Lyttelton in Neuseeland zurück gebracht. Die Fahrt dauerte ungefähr drei Wochen. Was keiner wusste, es war noch ein amerikanisches Schiff in antarktischen Gewässern. Das Forschungsinstitut Scripps Institution of Oceanographic hatte das Schiff „Roger Revelle“ in die Antarktis entsandt. Das Forschungsschiff kehrte am 19.März 1998 nach Christchurch zurück. U.S.-Flugaktivitäten zur russischen Station Wostok Die alljährlichen Eisbohrungen bei der Station Wostok wurden auch 1997-98 fortgesetzt. Die logistischen Aufgaben hatten wieder die U.S.-Amerikaner übernommen. Die Forscher der internationalen Expedition wurden mit Hercules C-130s-Maschinen der USAF von McMurdo nach Wostok geflogen und später im Februar 1998 auf gleicher Strecke evakuiert.
Die NATHANIEL B. PALMER lag nahezu einen Monat im Hafen und verliess am 1. Mai Lyttelton in Richtung Antarktis, wo sie in der Ross Sea biologische Arbeiten ausführt. Am 5. Juli 1998 kommt sie nach Lyttelton zurück und fährt dann nach Punta Arenas, wo sie am 30. Juli eintreffen soll. Sie verlässt Punta Arenas am 30. September und trifft dann wieder am 26. Oktober 98 in Lyttelton ein. Am 5. November 98 verlässt sie Lyttelton in Richtung Ross Sea, wo weitere Arbeiten durchgeführt werden. Am 29. Dezember 1998 erreicht sie McMurdo, wo sie bis Februar 1999 operiert. Am 12.2.99 soll sie McMurdo verlassen und Punta Arenas am 22.3.99 erreichen. Dies für Ihre eventuelle private Belegplanung. Es ist bereits ein neuer US-Eisbrecher unterwegs, die R/V LAURENCE M. GOULD, die im Auftrag der National Science Foundation (NSF) mit der NATHANIEL B. PALMER zusammen die Studien für das US Antarctic Program (USAP) durchführt. vom 15.5. bis 18.6.98 befindet sich die GOULD auf der US-PALMER-Station vom 22. bis 27.6. ist sie in Punta Arenas, danach hält sie sich bis September im Golf von Mexiko auf und soll erneut am 11. September 98 Punta Arenas erreichen, von wo sie am 15. September wieder in Richtung PALMER-Station ausläuft.Auch ein neues Schiff der US Coast Guard kann gemeldet werden: Die USCGC HEALY (WAGB-20), die neben der USCGC POLAR STAR (WAGB-l0) operiert.
- 1999 : Amerikanische Schiffseins/itze in der Saison 1998-99 Eisbrecher „Polar Sea“ Die Amerikaner haben ihre Schiffseinsätze in Richtung Ross-Meer erheblich reduziert. Von den grossen Eisbrechern des US-Küstenschutzes unternahm nur der USCGC „Polar Sea“ eine Fahrt bis in den McMurdo Sund. Der Eisbrecher hatte am 16. November 1998 seinen Heimathafen Seattle verlassen. Er legte unterwegs einen Zwischenstopp in Hobart ein. In der Ross-See folgten umfangreiche Forschungen zahlreicher Universitäten. Ende Januar 1999 legte das Schiff abschliessend in McMurdo an. Am 15. April ist die Rückkehr nach Seattle geplant. Wie im Vorjahr wurde das eisgehende Forschungsschiff. „Nathaniel B.Palmer“ zu meereskundlichen Forschungen im Ross-Meer eingesetzt. Das Forschungsschiff kam von Seattle und wurde zur Untersuchung des gewaltigen Seebebens bei West Samoa eingesetzt. In Lyttelton machte es Zwischenstation bis es in die Antarktis ging. Die Fahrt NBP-98-7 begann am 5. November. In der Ross-See standen biologische und meereschemische Forschungen an. Die nächste Fahrt NBP 99-1 startete am 26. Dezember in Lyttelton und ging wieder in die Ross-See (Biologie und Eisdynamik). Vom 7. bis 12. Februar 1999 ankerte das Schiff vor der Station McMurdo. Die folgende Forschungsfahrt NBP 99-2 führte durch Ross-, Amundsen- und Bellingshausensee . Sie endete am 30. März 1999 in l’unta Arenas. Eine Fahrt in die Bransfield-Strasse (4. April bis 10. Mai 1999) begann und endete jeweils in Punta Arenas.Später waren auch deutsche Forscher an Bord der „Nathaniel B.Palmer“. Bohrschiff ,Joides Resolution“ : Im Herbst 1998 operierte das amerikanische Bohrschiff im Rahmen der Expedition TASQWA in subantarktischen Gewässern in der südlichen Tasmansee. Eisbrecher „Laurence M. Gould“ : Man darf die Forschungseinsätze dieses Eisbrechers auf der anderen Seite der Antarktis nicht vergessen. Er führte in der Saison 1998-99 vier Fahrten ab Punta Arenas zur amerikanischen Palmer-Station aus; Expedition „BOOMERANG’98“ Ende Dezember 1998 begann auf dem Flugfeld McWilliams Field bei der McMurdo Station das spezielle Ballonflugunternehmen „BOOMERANG ’98“ zur Erforschung der Verteilung der kosmischen Mikrowellen über Antarktika. Der Start des Ballons erfolgte am 29. Dezember 1998 um 4.30 Uhr Ortszeit. Der Ballon stieg auf 34 km Höhe und umkreiste die Antarktis in 11 Tagen. Am 9.Januar 1999 konnte in der Nähe von McMurdo die Landung eingeleitet werden.
Station Palmer Antarctic Program 1998 -1999 In der abgelaufenen Saison gab es 142 Forschungsprojekte, die an den drei US-Stationen und auf den Forschungsschiffen durchgeführt wurden.Im Dezember 1998 und Januar 1999 waren wieder die Meteoritensucher zur Expedition ANSMET auf den Blaueisfeldern bei McMurdo im Einsatz, um nach Meteoriten zu suchen.
Die USA planen den Neubau ihrer Amundsen-Scott-Station am Südpol. Der Neubau wird nach jüngsten Angaben aus den Staaten rund 265 Millionen US-Dollar kosten. Der Neubau soll in einem Zeitraum von acht Jahren errichtet werden. Die Fertigstellung ist für das Jahr 2005 geplant. Es sind Wohnmöglichkeiten für 110 Personen vorgesehen, Der erste Teilabschnitt soll bereits im Jahre 2000 seiner Bestimmung übergeben werden. Die neue Basis wird zuerst in den USA vorgebaut und getestet, bevor der Aufbau am geographischen Südpol beginnt.Versorgungsbase in Christchurch Die Umstellung der Betreuung der US- Antarktisforschung von der Navy auf die Air Forces brachte auch für die Postverhältnisse einige Änderungen. Die amerikanische Versorgungsbase im neuseeländischen Christchurch erhielt dadurch einen neuen Hausherrn, die US Air Forces. Obwohl angekündigt war, dass das Postamt am Südpol aufgelöst werden soll, glaubte keiner daran. Das dortige Postamt scheint schon im September 1998 aufgelöst worden sein. Es liegen keine Belege aus der Saison 1998-99 vor, wo der Südpol-Poststempel verwendet wurde. Alle Post, die an Expeditionsgruppen am Pol gesendet wurde, erhielt dort die Cachets, aber die postalische Bearbeitung erfolgte beim Postamt in McMurdo, .In der Zwischenzeit gab es aus den USA und anderen derart viele Proteste, dass man von verantwortlicher Stelle darüber nachdachte, ob der Südpol-Poststempel wieder eingesetzt wird. Am 9. Februar war es wieder so weit. Ein neuer Poststempel kam an diesem Tag erstmals zur Verwendung . Hinzu kam eine Freistempelmaschine. deren Labels anstelle von Postwertzeichen und Poststempel auf die Poststücke geklebt wurden. Schliessung des Postamtes der Südpol-Station
Am 12. Februar 1999 startete die VXE-6- Flugstaffel ihren antarktischen Abschiedsflug von Christchurch nach McMurdo und weiter zur Südpolstation. Wenn die Hercules 130 nach Christchurch zurückkehrt, wird es dort auf der US-Logistikbase eine entsprechende Abschiedszeremonie geben
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