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Natalie Banerji
Ordentliche Professorin für Physikalische Chemie
Natalie Banerji wurde von der Universitätsleitung auf den 1. August 2017 für die ordentliche Professur für Physikalische Chemie gewählt. Sie tritt die Nachfolge von Samuel Leutwyler an und wird Mitdirektorin des Departements für Chemie und Biochemie.
Die 36-jährige Österreicherin ist in Genf aufgewachsen, hat dort Chemie studiert und 2009 auf dem Gebiet der ultraschnellen Spektroskopie promoviert. Mit einem Nachwuchsstipendium des Schweizerischen Nationalfonds (SNF) hat sie anschliessend zwei Jahre lang bei Nobelpreisträger Alan J. Heeger in Santa Barbara (USA) gearbeitet, wo ihr Interesse an organischen Halbleitern geweckt wurde. Daraufhin hat Natalie Banerji erst mit einem SNF-Ambizione-Projekt und dann mit einer SNF-Förderungsprofessur an der EPF Lausanne und an der Universität Fribourg ihre unabhängige Forschung begonnen. 2014 wurde sie zur assoziierten Professorin an der Universität Fribourg ernannt und leitete seit 2016 das Departement für Chemie.
Natalie Banerji ist darauf spezialisiert, die Eigenschaften neuer Materialien wie zum Beispiel organischer oder gemischt organisch-anorganischer Halbleiter mit spektroskopischen Methoden zu erforschen. Bislang hat sie sich vor allem auf die optoelektronischen Prozesse konzentriert, welche stattfinden, wenn diese Materialien in neuartigen Solarzellen verwendet werden. In Zukunft wird sie sich, mit einem ERC Starting Grant, auch den Anwendungen der organischen Halbleiter in der Bioelektronik zuwenden.