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Bernoulli-Prinzip im selbstreinigenden Bernoulli-Filter
Der Bernoulli Rückspülfilter funktioniert nach dem Bernoulliprinzip Das Gesetz von Bernoulli besagt, dass bei einer idealen Strömung eine Erhöhung der Strömungsgeschwindigkeit stets mit einem Druckabfall einhergeht. Bei dem selbstreinigenden Bernoulli-Filter wird dieses Prinzip so angewendet, dass während einem Spülvorganges eine Scheibe automatisch in den Filterkorb eingeführt wird. Durch dieses Einführen entstehen im Bereich dieser Scheibe eine lokale Erhöhung der Strömungsgeschwindigkeit welche den statischen Druck verringert. Dadurch kehrt sich die Strömungsrichtung um, so dass die Ablagerungen, die sich an der Filterfläche abgesetzt haben, herausgelöst werden. Dies ermöglicht es, dass der automatische selbstreinigende Bernoulli-Filter ausser dem jährlichen Service keine Unterhaltsarbeit benötigt.
Typische Einsatzbereiche
Der Hauptzweck eines Bernoulli-Filters besteht darin, den Gehalt an Feststoffpartikeln in Wasser aus natürlichen Quellen zu verringern; daher erstrecken sich seine Einsatzmöglichkeiten von der Vorfiltration in der Wasseraufbereitung bis hin zum Schutz von Plattenwärmetauschern und empfindlichen verfahrenstechnischen Geräten wie etwa Zerstäuber- und Spritzdüsen. Er wird in einer Vielzahl von Industriebereichen eingesetzt, von der Stromerzeugung über die Petrochemie und Heizung, Lüftung, Klimatechnik (HLK) bis hin zur Stahlproduktion, Aquakultur, Pharmaindustrie, Zellstoff- und Papierindustrie sowie Getränke- und Nahrungsmittelindustrie.