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Vaduz (ots)
- Vaduz, 1. Dezember 2009 (pafl) - Entgegen
anderslautender Medienberichte hat die Concordia bei der Übernahme
der Intras nur für die Reserven der freiwilligen Versicherungen einen
Kaufpreis bezahlt.
Die Concordia hat den gesamten Kaufpreis aus dem Bereich der
Reserven der freiwilligen Versicherungen ("Zusatzversicherungen")
finanziert. Diese Reserven sind ausschliesslich über die Prämien der
Zusatzversicherungen angeäufnet worden und nicht durch Staatsgelder
oder OKP-Prämieneinnahmen quersubventioniert, da letzteres nicht
zulässig ist.
Aus diesem Grund hat die Regierung die Übernahme bewilligt, da die
freiwilligen Versicherungen klar von der OKP als
Sozialversicherungszweig zu trennen sind, welche sich aus Prämien,
Staatsbeitrag und Risikoausgleich zusammensetzt.
Das Anwerben von Versicherungsnehmern mittels Bargeldgutscheinen,
welches von der FKB praktiziert wird, wird derzeit vom Amt für
Gesundheit in Zusammenarbeit mit dem Ressort Gesundheit rechtlich
überprüft.
Kontakt:
Ressort Gesundheit
Stefan Rüdisser, Mitarbeiter der Regierung
T +423 236 63 28
<email-pii>