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Départements, die Verluste von mehr als 30 % belegen, sollen ihre Forderung zur Anerkennung landwirtschaftlicher Katastrophen schon bei der nächsten Sitzung des nationalen Ausschusses für das Management nationaler Risiken (CNGRA) am 15. Oktober stellen dürfen. Das hat Landwirtschaftsminister Stéphane Le Foll am Montag vergangener Woche mitgeteilt. Laut Ressortangaben erfolgt die Ausschüttung der ersten Abschlagszahlung auf Basis der Entscheidung des CNGRA. Die Landwirte haben dann 30 Tage lang Zeit, um eine Entschädigung aus dem nationalen Fonds für das Management landwirtschaftlicher Risiken (FNGRA) zu fordern.
Über die endgültige Entschädigungssumme für die betroffenen Départements und weitere Forderungen auf Anerkennung von Katastrophen wird auf der CNGRA-Sitzung im Dezember entschieden. Die französische Landwirtschaft litt dem Agrarressort zufolge diesen Sommer unter extremer Hitze und Trockenheit, die erheblich die Erträge im Futterbau schmälerten. Während es im August in weiten Teilen des Landes geregnet habe, sei die Trockenheit in mehreren Départements insbesondere im Osten des Landes ausgeprägt geblieben.