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Weckapparat > www.pipi-stop.ch
In Zusammenarbeit mit der Firma Melebi SA, die den Pipi-Stop Weckapparat seit 1932 vermietet (Pionier in der Schweiz und Europa im Bereich der verhaltenstherapeutischen Behandlung des Bettnässens.)
Die Übernahme durch die Krankenkassen wurde infolge des Antrags von Melebi SA (vormals Electro-Bieri & Cie) an das Bundesamt für Gesundheit ab 1. August 2008 wesentlich erhöht.
Alle Grundversicherungen müssen folgende Leistungen erbringen:
Fr. 3.40/Mietetag und ab dem 71. Tag Fr. 2.40/Tag, insofern das Kind 5-jährig ist.
Möchten Sie zusätzliche Informationen dazu? Zögern Sie nicht, ihre Website zu besuchen.
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Eine zusätzliche Hilfe für Kinder, die ihr Bett nässen
Grundsätzlich betrachtet man nächtliches Einnässen bis 5 Jahre als normal. Normalerweise lernen Kinder zwischen 3-5 Jahren ihr Wasserlassen zu kontrollieren, aber dies dauert unterschiedlich lang. Das Kind braucht Zeit und die nötige körperliche Reife, um bei einer vollen Blase in der Nacht zu erwachen.
Wasserlassen ist von verschiedenen Faktoren abhängig: der Reifung des Gehirns, der Grösse der Blase, der Harnproduktion sowie der Produktion des natürlichen antidiuretischen Hormons (Vasopressin genannt), das die Urinproduktion während des Schlafs verringert. Deshalb benötigen Kinder unterschiedlich lang, um trocken zu werden.
Erst wenn ein Kind 5-jährig ist und immer noch einnässt, spricht man fachmedizinisch von Enuresis nocturna. Da die Reifung der Blase, und vor allem diejenige des Gehirns (verantwortlich für die Steuerung der Blase) erst bei 5 oder 6 Jahren vollständig entwickelt ist, ist es ganz normal, dass bis zu diesem Alter das Bett nass wird.
Nässt Ihr Kind immer noch nach diesem Alter, kann ein Gespräch mit Ihrem Kinderarzt nützlich sein. Das Gespräch mit ihm hilft Ihnen das Problem besser anzugehen.
Man kann einem Kind, bei seinen Bemühungen zum Trockenwerden, helfen. Zuerst, versuchen Sie Ihr Kind zu unterstützen und zu ermutigen, indem Sie bei ihm Schuldgefühle vermeiden.
Eine grosse Belastung
Wenn Kinder im Alter von 6, 9 oder 11 Jahren ihr Bett nässen, ist dies eine grosse Belastung für sie und erfordert ein kritisches Hinterfragen für die Eltern.
An erster Stelle kommt das körperliche Unbehagen. Der Geruch, das Wechseln der Leintücher, das Trocknen der Matratze und die zusätzliche Wäscherei bedrücken Kind und Familie. Die Eltern, wie auch das Kind, sind oft ungeduldig, zornig, verärgert und fühlen sich schuldig oder erniedrigt. Diese Gefühle können beim Kind zum Verlust des Selbstvertrauens führen, ein Minderwertigkeitsgefühl, Ängstlichkeit oder Unsicherheit herbeiführen und nicht zuletzt die Beziehung zu den Eltern belasten. Es kann sein, dass wegen der Angst, während des Schlafs nicht verspüren zu können, was vor sich geht, oder der Gedanke an die Vorwürfe der Eltern bereits genügt, um den Teufelskreis auszulösen, wo jedes Versagen die Ängste verstärkt und zu einem erneutem Versagen führt.
Es ist wichtig zu wissen, dass, wenn Ihr Kind sein Bett nässt, es nicht alleine in dieser Situation ist. Verschiedene Studien zeigen, dass im Alter von 6 Jahren ca. 10% der Kinder vom Bettnässen betroffen sind, mit 10 Jahren sind es 6% und mit 15 Jahren sind es noch 2%. Knaben sind häufiger davon betroffen als Mädchen und neuere Untersuchungen weisen auf eine genetische Vererbung hin.
Zunächst ist ein Besuch beim Psychologen nicht nötig, ausser man stellt Störungen fest, die mit dem Bettnässen in Zusammenhang stehen.
Unbedingt lesen: Ich nässe mein Bett nicht mehr!
Text: Sonja Haemmerli-Bieri
Maxim ist ein lebhaftes und fröhliches Kind. Aber etwas beschäftigt ihn und macht ihn sehr traurig. Er spürt nicht, was in der Nacht passiert und am Morgen erwacht er in einem nassen Bett.....
Ein Kinderbuch für Familien, die vom Bettnässen betroffen sind… Ratschläge und vor allem eine sehr schöne Geschichte, die man den Kindern vorlesen kann.
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