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Die Europäische Liga gegen Rheuma hat vor vier Jahren eine Arbeitsgruppe eingesetzt, um die Auswirkungen von Ernährung, Bewegung, Gewicht, Alkohol, Rauchen und der beruflichen Arbeit auf den Verlauf von rheumatischen Erkrankungen zu untersuchen. Für die Ernährungsempfehlungen wurden die Ergebnisse von 150 Originalforschungsartikel berücksichtigt.
Schlechte Evidenz
Die Experten kommen zum Schluss, dass die Auswirkungen von Ernährungsmassnahmen bei Arthrose auf das Fortschreiten der Krankheit gering und klinisch nicht bedeutsam sind. Auch die Evidenz für die meisten diätetischen Interventionen bei rheumatoider Arthritis stufen die Forscher als „schlecht“ oder „sehr schlecht“ ein, so das Ärzteblatt.
Übergewicht vermeiden
Es gibt keine einzelne diätetische Maßnahme, die einen wesentlichen Nutzen für Patienten mit Arthrose oder rheumatoider Arthritis hat, lautet das ernüchternde Fazit der Autoren. Weder die Bevorzugung bestimmter Lebensmittel noch der Verzicht auf gewisse Nahrungsbestandteile seien deshalb angebracht. Jedoch sei es aus allgemeinen Gründen wichtig, sich gesund zu ernähren und Übergewicht zu vermeiden.