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NEW YORK/LONDON/WIEN (awp international) - Die Ölpreise sind am Mittwoch im Mittagshandel unter Druck geraten. Der Preis für ein Barrel (159 Liter) Rohöl der amerikanischen Referenzsorte West Texas Intermediate (WTI) zur Auslieferung im Dezember sank im Vergleich zum Handelsschluss am Vortag um 95 Cent auf 78,17 Dollar. Am Dienstag war der Ölpreis noch auf ein Jahreshoch von 80,05 Dollar gestiegen. Ein Fass der Nordseesorte Brent zur Auslieferung im Dezember kostete 76,50 Dollar und damit 74 Cent weniger als am Vortag.
Händler begründeten die Preisabschläge vor allem mit den schwächeren Aktienmärkten. Darüber hinaus hatte das American Petroleum Institute (API) am Dienstag einen deutlichen Anstieg der US-Öllagerbestände gemeldet. Sollten die Zahlen am heutigen Mittwoch vom Energieministerium bestätigt werden, könnte dies zusätzlichen Druck auf die Ölpreise ausüben, hiess es. Nach dem Höhenflug der vergangenen Wochen sehen zudem viele Händler einen Korrekturbedarf. Der US-Ölpreis könnte demnach die kommenden Tage auf 75 Dollar zurückfallen.
Der Preis für Rohöl der Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) hat sich unterdessen nicht verändert. Nach Berechnungen des Opec-Sekretariats vom Mittwoch kostete ein Barrel (159 Liter) am Dienstag im Durchschnitt 75,82 Dollar und damit genau soviel wie am Montag. Die Opec berechnet ihren Korbpreis täglich auf Basis von zwölf wichtigen Sorten des Kartells./js/bf
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