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Spielt er oder spielt er nicht? BLICK-Fussballexperte Kubilay Türkyilmaz hat eine klare Meinung.
Matias Delgado kann nicht verstehen, dass ihn Coach Urs Fischer gegen Arsenal auf die Ersatzbank verbannt hat. Als Captain. In einem solch wichtigen Spiel.
Mir geht es gleich wie Delgado. Es war ein Fehler von Fischer, seinen Captain draussen zu lassen. Ich würde ihn immer bringen. Vor allem in solch schnellen Spielen gegen Kaliber wie Arsenal oder PSG.
Warum? Genau bei solch schnellen Spielen braucht es einen, der das Spiel langsam machen kann, der den Rhythmus unterbrechen kann.
Einen, der in der Defensive dank seiner Erfahrung weiss, wo er stehen muss, der in der Offensive die Technik hat, um den Ball zu kontrollieren, ihn abzudecken, und wieder zu verteilen.
Einen, der in den wenigen Offensivaktionen den Ball dorthin spielen kann, wo er hin muss. Genau das hat dem FCB in London gefehlt. Genau das kann Delgado.
Kommt hinzu, dass Fischer dem Team auch das falsche Signal vermittelt, wenn er seinen Captain, seinen Regisseur, draussen lässt.
Er zeigt der Mannschaft damit von Beginn weg, dass er Delgado nur in den nationalen Spielen vertraut, nicht aber bei den wirklich schwierigen Spielen – international in der Fremde. Lässt er ihn draussen, signalisiert der Coach dem Team, dass man nur verteidigen und sich verstecken will.
Das ist mutlos. Und wer gegen Teams wie Arsenal oder heute gegen PSG mutlos auftritt, wird auseinandergenommen.
Will sich der FCB heute also besser präsentieren als in London, dann muss Fischer auf seinen Captain setzen. Er braucht ihn. Sein Team braucht ihn.