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Nach Johan Clarey mit Startnummer 9 ging in Saalbach lange nichts mehr. Zu dicht präsentierte sich der Nebel im obersten Streckenteil. Zudem setzte schon bald nach Rennstart der Schneefall ein, welcher die Sichtverhältnisse für die Athleten noch stärker beeinträchtigte. Und so entschied die FIS nach einem rund 75-minütigen Unterbruch, die erste von zwei Abfahrten vorzeitig abzubrechen.
Feuz als einziger Schweizer gestartet
Dominik Paris lag zum Zeitpunkt des Abbruchs in Führung. Der Südtiroler hatte Vincent Kriechmayr – dem Doppel-Weltmeister von Cortina – 0,07 Sekunden abgenommen, Matthias Mayer stellte mit 65 Hundertsteln Rückstand die drittschnellste Zeit auf.
Unter den 9 gestarteten Athleten befand sich als einziger Schweizer auch Beat Feuz. Der Schangnauer büsste über eine Sekunde auf Paris ein und reihte sich auf Platz 4 ein. «Leider waren die Verhältnisse sehr unterschiedlich. Bei mir klebte der Ski regelrecht auf dem Schnee», berichtete Feuz im Zielgelände.
Gleicher Vorsprung – ein Rennen weniger?
Damit ein Rennen gewertet wird, müssen mindestens 30 Fahrer gestartet sein. Da dies am Freitag nicht der Fall war, bleibt der Vorsprung von Feuz auf Mayer im Abfahrtweltcup unverändert bei 48 Punkten. Ob die erste Abfahrt in Saalbach nachgeholt wird, ist noch offen. Sollte das Rennen ersatzlos gestrichen werden, blieben im Weltcup-Kalender noch zwei Abfahrten.
Die erste soll bereits am Samstag stattfinden – ebenfalls im Bundesland Salzburg. Die letzte Abfahrt steigt dann am 17. März beim Saisonfinale in Lenzerheide.