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Die vier in der Höhe gestaffelten Hochhäuser, eine Komposition von Türmen und Sockelbauten, umschliessen einen öffentlichen Aussenraum, von dem die Gebäude her betreten werden. In der Mitte des Ensembles entsteht so ein belebter Stadtplatz mit Publikumsverkehr, Restaurant und Läden. Die einzelnen, modular aufgebauten Volumen und Gassen nehmen sowohl untereinander wie auch auf die umgebende, heterogene Bebauung Bezug und verankern die markante Stadtfigur im Quartier.
Das in der 1. Etappe gebaute Doppelturm-Hochhaus gibt nicht nur die Materialien, sondern auch die konzeptionellen und architektonischen Themen vor. Die klassisch gegliederte Fassade umfasst den Sockel mit Arkaden und überhohem Erdgeschoss, der Schaft mit bündiger, abstrahierter Fassade, die Attika mit zurückspringendem Kranz. Die Abstraktion der Volumen und Materialien stärkt die Gesamtfigur der Überbauung und eröffnet dem Gebäude die Möglichkeit unterschiedlichster Nutzungen.
Die zurückspringenden Haupteingänge führen die Doppelgeschossigkeit und Materialität in die Foyers. Die auf die absolute Minimalgrösse beschränkten Kerne beherbergen den Vorplatz zu Aufzügen, Nottreppenhäusers in Helixform, Toilettenanlagen, Technik- und Disporäumen.
Im ganzen Gebäude begegnet man konsequent wiederholenden Standarddetails: Umrahmungen, Trennungen der Flächen/Körper durch Schattenfugen, Bündigkeit und Scharfkantigkeit. Formen, Materialien und Farben sind reduziert; die Böden sind in dunkelgrünlichen Natur- oder schwarzen Kunststein, die Wände und Decken hell und glatt, die Metallbauarbeiten Anthrazitfarben). Dank dieser Zurückhaltung geschieht die Nutzeraneignung, der Bestimmungswandel oder die Flexibilität in der Raumaufteilung ohne jegliche Verunklärung des Grundausbaus. atelier ww initiierte die Umformung des Industriegeländes bereits 1999 und entwickelte im diskursiven Verfahren mit den Behörden die Doppelhochhäuser. Etappe 2 ist das Resultat eines internationalen Wettbewerbs.