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Im April war Monique Grossrieder beim Ironman in Südafrika mit einer neuen persönlichen Bestzeit von 9:48:21 Stunden in die Kategorie der Professionals eingestiegen. Am letzten Wochenende nun musste Grossrieder an den Ironman-Europameisterschaften in Frankfurt das Rennen auf dem Rad aufgeben. «Die Nacht zuvor plagten mich starke Magenschmerzen, weshalb ich keine Stunde schlafen konnte. Nervosität gehört zu jedem Wettkampf, mir war aber klar, dass diese Nacht keine normale gewesen ist. Ich konnte auch kein Frühstück zu mir nehmen», schildert Grossrieder die Stunden vor dem Ironman.
Trotzdem konnte die Freiburgerin auf der 3,86 Kilometer langen Schwimmstrecke in 59:24 Minuten einen neuen persönlichen Rekord aufstellen. «Auf dem Rad hatte ich dann aber leere Beine. Ich radelte weiter in der Hoffnung, dass ich wieder zu Kräften kommen würde. Nach rund 70 Kilometern wurde mir aber sogar schwindlig und mir wurde klar, dass mein Körper nicht in der Lage sein würde, diesen Ironman zu beenden.» Der Entscheid auszusteigen, sei ihr nicht leicht gefallen, so Grossrieder. «Es war jedoch das einzige Vernünftige. Die Enttäuschung ist zwar gross, die Gesundheit ist aber wichtiger.»
Sie werde nun in den nächsten Tagen den weiteren Saisonverlauf planen und möglicherweise schon in Kürze an einem anderen Ironman teilnehmen. fs