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Die Bevölkerung altert und immer mehr Schweizer verlassen das Land auf der Suche nach einem Ort mit einem milderen Klima und niedrigeren Lebenshaltungskosten, um dort ihre Rente zu verbringen.
Diese im Ausland lebenden Schweizer können aufgrund einer Trennung, einer Krankheit, eines Unfalls oder wegen Problemen mit der lokalen Justiz plötzlich Hilfe brauchen.
Seit 2000 legt das Haager Übereinkommen über den internationalen Schutz von Erwachsenen den Rahmen für solche Erwachsenenschutzmassnahmen und die
Übersiedlung in einen anderen Staat fest. Bis 2017 haben allerdings nur neun Staaten das Übereinkommen ratifiziert. In allen anderen Ländern der Welt muss der SSI Schweiz daher intervenieren, wenn die Schweizer Bürger in einer schwierigen Situation Hilfe brauchen.
Dank des in 120 Ländern tätigen SSI-Netzwerks können wir eine rasche Situationsabklärung vor Ort durchführen und die nötigen Schutzmassnahmen einleiten, ob dies nun lokal geschieht oder durch eine Partnerorganisation des SSI-Netzwerks bei einer Übersiedlung.
Unsere Organisation arbeitet eng mit dem Eidgenössischen Departement für auswärtige Angelegenheiten und den Konsulaten der anderen Länder zusammen.
Der SSI bietet auch in der Schweiz ansässigen erwachsenen Ausländern Unterstützung an. Dank seinem weltweiten Netzwerk ist der SSI in der Lage, die Schweizer Behörden über die Aufnahme- und Betreuungsbedingungen im Zielland informieren und den Transfer von Schutzmassnahmen zu fördern.
- Übertragung der Schutzmassnahmen,
- Sozialberichte