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TCS MyMed
Autore: Mediscope
Von einer Fettleber (Steatosis hepatis) spricht man, wenn mindestens 50% der Leberzellen von Verfettung betroffen sind. Die publizierten Angaben zur Häufigkeit in den USA, Europa, und Japan sind erschreckend hoch, und reichen von 10% bis zu 25% aller Erwachsenen, whs. vor allem durch das zunehmende Übgergewicht der Bevölkerung bedingt.
Da die Fettleber oft zu Beginn keine oder wenig diffuse Beschwerden macht, wird sie häufig nur per Zufall entdeckt. Wenn die Ursache der Fettleber rechtzeitig erkannt wird, kann häufig eine vollständige Regeneration stattfinden.
Wenn zusätzlich zur Verfettung des Lebergewebes eine Entzündung auftritt, spricht man von einer Fettleberentzündung (Steatohepatitis), welche eine schlechtere Prognose hat als die reine Fettleber. Bei fortschreitender Leberschädigung (häufig beim chronischen Alkoholkonsum) kommt es zur totalen Leberschädigung (Leberzirrhose), welche häufig tödlich endet.
Über die Entstehung einer Fettleber ist nicht viel bekannt. Die Insulin resistenz (es braucht immer mehr Insulin, um den gleichen Effekt zu erzielen), scheint eine zentrale Rolle zu spielen. Zur Fett leberentzündung kommt es dann, wenn weitere, meist körperintern produzierte, schädigende Einflüsse auf die Leber einwirken. Warum bei einigen Menschen mit einer Fettleber eine Entzündung mit nachfolgender Zerstörung des Lebergewebes (Leberzirrhose) auftritt, ist nicht bekannt.
Häufig haben Patienten mit Fettleber zunächst keine oder nur geringfügige Beschwerden, wie:
Zur Diagnose einer Fettleber werden verschiedene Untersuchungen und Abklärungen durchgeführt. Dazu gehören unter anderem:
Eine Fettleber kann medikamentös nicht behandelt werden. Wichtig ist das Ausmerzen der auslösenden Ursachen, z.B.
Behandlung im Spital, intravenöse Ernährung. Ob einige Medikamente, welche bei der Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus) wirksam sind, auch einen günstigen Effekt auf die Prognose bei Fettleberhepatitis haben, ist zur Zeit noch zu wenig gut untersucht.
Malattie e sintomi
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