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Der mexikanische Filmer Alejandro González Iñárritu hat für «The Revenant» zum zweiten Mal in Folge den Preis der US-Regisseursvereinigung DGA für den besten Film des Jahres bekommen. Im vergangenen Jahr war der 52-Jährige bereits für «Birdman» ausgezeichnet worden.
Die Dramakomödie «Truman» um einen sterbenskranken Mann, der für seinen geliebten Hund einen neuen Besitzer sucht, ist als grosser Sieger aus der 30. Verleihung der spanischen Goya-Filmpreise hervorgegangen.
Hollywoodstars sorgen für den Glamour, die Stars aus Deutschland für die Statements: Bei der 51. Verleihung der Goldenen Kamera haben am Samstagabend in Hamburg Prominente aus Film und Fernsehen die Besten ihrer Branche geehrt.
Ein goldener Puddingtopf für Joseph Gordon-Levitt: Von der Theatergruppe der Universität Harvard ist der 34-jährige Schauspieler («Inception», «(500) Days of Summer») als «Mann des Jahres» geehrt worden und erhielt den «Hasty Pudding»-Preis.
Dass der US-Sender CBS aktuell an einer Neuauflage der 80er-Jahre-Kultserie «MacGyver» arbeitet, ist bekannt. Nun soll auch eine Filmadaption der Action-Serie rund um den geschickten Geheimagenten Angus MacGyver in Arbeit sein.
Ganz Italien lacht mit Checco Zalone, seine Gesellschaftskomödie «Quo vado» ist ein Massenphänomen. Die Geschichte über einen Provinzbeamten, der verbittert um die Rettung seiner «Fixanstellung» kämpft, ist in Italien der meistgesehene italienische Film aller Zeiten.
Oscarpreisträgerin Helen Mirren («The Queen») bekommt eine Goldene Kamera für ihr Lebenswerk. Die 70-Jährige wird die Auszeichnung am Samstagabend in Hamburg persönlich entgegennehmen, wie die Veranstalter am Donnerstag mitteilten.
Ben Stiller hat eine Flüchtlingsunterkunft in Berlin besucht. «Es war gut, ein paar Familien zu treffen und zu sehen, womit sie fertig werden müssen», sagte der Schauspieler am Dienstag in der deutschen Hauptstadt, wo er den Film «Zoolander No. 2» vorstellte.
Zwei Schweizer Dokumentarfilme sind am Sonntag auf dem 42. Internationalen Filmwochenende in Würzburg ausgezeichnet worden: «Für eine schöne Welt» von Erich Langjahr erhielt den zweiten, «L'abri» von Fernand Melgar den dritten Preis in der Dok-Sparte.
«Mad Max»-Regisseur George Miller wird die Jury beim diesjährigen Filmfestival von Cannes leiten. Der 70-Jährige, der auch als Drehbuchautor und Produzent arbeitet, ist der erste Australier auf diesem Posten.
Spekulationen gab es schon lange, jetzt ist es offiziell: Die US-Erfolgsserie «Gilmore Girls» feiert auf dem Streamingdienst Netflix ein Comeback. Die Hauptdarstellerinnen Lauren Graham und Alexis Bledel sind bei der Neuauflage mit an Bord.
Das Sklaverei-Drama «The Birth of a Nation» hat den Hauptpreis beim Sundance Film Festival gewonnen. Das Regiedebüt des Schauspielers Nate Parker («Non-Stop», «Arbitrage») dreht sich um die wahre Geschichte des Sklaven Nat Turner, der 1831 einen Aufstand anführte.
Filmstar Leonardo DiCaprio und seine Kollegin Brie Larson haben in Hollywood weitere Trophäen gewonnen. In der Nacht zum Sonntag wurden sie bei der Vergabe der SAG-Awards vom US-Schauspielerverband zu den besten Hauptdarstellern gekürt.
Jacques Rivette ist tot. Der Filmregisseur starb am Freitag mit 87 Jahren, wie «Le Monde» unter Berufung auf seine Produzentin berichtet. Rivette gehörte neben François Truffaut, Jean-Luc Godard, Eric Rohmer und Claude Chabrol zu den Begründern der «Nouvelle vague».
Der schottische Schauspieler Gerard Butler erhält die Goldene Kamera als «Bester Schauspieler International». Der 46-Jährige überzeuge «als muskelbepackter Actionheld ebenso wie als gefühlvoller Charakterdarsteller», teilte die preisstiftende Funke Mediengruppe mit.
Will Smith würde gerne einen Film über die US-Präsidentschaft von Barack Obama drehen. Zunächst müsse dieser aber «die Geschichte zu Ende schreiben», sagte Smith am Donnerstagabend in London. Obama ist angeblich einverstanden - weil Smith dieselben Ohren habe wie er.
Martin Scorsese, der zuletzt «The Wolf of Wall Street» in die Kinos brachte, will jetzt die Geschichte der Automarke Rolly-Royce erzählen. Er ist als Produzent des Films «Silver Ghost» an Bord. Regie führt gemäss «The Hollywood Reporter» der Brite Asif Kapadia.
«Das Leben drehen» und «Lina» heissen die Gewinner der 51. Solothurner Filmtage. Mit der Vergabe des «Prix de Soleure» und des «Prix du Public» ist am Donnerstagabend die diesjährige Werkschau des Schweizer Filmschaffens zu Ende gegangen.
Andrzej Wajda ist der grosse alte Mann des polnischen Kinos. Die nordpolnische Hafenstadt Danzig (Gdansk), in der er Filme wie «Der Mann aus Eisen» und «Walesa» drehte, will ihm nun die Ehrenbürgerschaft verleihen. Die Abstimmung im Stadtrat artete aber in Streit aus.
US-Präsident Barack Obama hat sich in die Debatte über die Nominierung von ausschliesslich weissen Schauspielern für die Oscars eingeschaltet. Es gehe nicht nur um Rassismus, sagte er, sondern um ein «grösseres Problem», nämlich die mangelnde Chancengleichheit.
Die Spielfilme «Köpek» von Esen Isik und «La vanité» von Lionel Baier sind mit fünf beziehungsweise vier Nominationen die Favoriten für den Schweizer Filmpreis 2016. Die Kassenschlager «Heidi» und «Schellen-Ursli» sind einzig für Nebenkategorien nominiert.
Gérard Depardieu, Catherine Deneuve und Isabelle Huppert können sich Hoffnungen auf den César machen. Die Filmakademie gab am Mittwoch die Nominierungen für den «französischen Oscar» bekannt. Die 24-jährige Walliserin Noémie Schmidt ist vorzeitig ausgeschieden.
Filmemacher Quentin Tarantino legt strenge Massstäbe an seine Darsteller an. «Um ein Tarantino-Superstar zu sein, müssen sich die Schauspieler mein Material zu eigen machen, es verstehen», sagte Tarantino an der Deutschlandpremiere von «The Hateful Eight» in Berlin.