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Nahrungssicherheit für 10 Milliarden Menschen – eine globale Übersicht
Mittwoch, 15. Oktober 2014 | 11:15 Uhr
Mittwoch, 15. Oktober 2014 | 11:15 Uhr
Referent
Organisation
„Hunger ist nicht ein Problem von zu wenig produzierter Nahrung“, betonte Professor Robert S. Lawrence von der Johns Hopkins Universität in seinem Referat am 13. Wissenschaftskongress der Stiftung Academia Engelberg. Es sei vielmehr ein Problem von Armut, fehlenden Investitionen in die Landwirtschaft und die Infrastruktur, von Klima und Wetter, Nahrungsverschwendung, Kriegen und unstabilen Märkten.
Weltweit sei die Landwirtschaft für 70 % des totalen Wasserverbrauchs verantwortlich. Weltweit werde das Grundwasser für Bewässerung schneller verbraucht, als es wieder aufgefüllt werden könne. Die Landwirtschaft und der Mensch hätten aber nicht nur Einfluss auf den Wasserverbrauch, sondern auch auf die Biodiversität. So sei die Biodiversität stark zurückgegangen seit sich der Mensch zunehmend in die Natur einmische.
Lawrence sprach einen weiteren wichtigen Aspekt an: Den Energieverbrauch. Er wies darauf hin, dass eine durchschnittliche amerikanische Farm 3kcal fossile Energie benötige um 1 kcal Nahrungsenergie zu produzieren.
Sehen Sie sich das Video zum Grundlagenreferat von Prof. Lawrence an und erfahren Sie mehr zu den vielschichtigen Problematiken von Nahrungssicherheit.
Robert Lawrence is the Center for a Livable Future Professor and Professor of Environmental Health Sciences, Health Policy, and International Health at the Johns Hopkins Bloomberg School of Public Health and Professor of Medicine at the Johns Hopkins School of Medicine. Dr. Lawrence is a graduate of Harvard College and Harvard Medical School, and trained in internal medicine at the Massachusetts General Hospital in Boston, Massachusetts. He served for three years as an epidemic intelligence service officer at the Centers for Disease Control and Prevention, U.S. Public Health Service.
Dr. Lawrence is a Master of the American College of Physicians and a Fellow of the American College of Preventive Medicine, a member of the Institute of Medicine of the National Academy of Sciences, the American Public Health Association, and Physicians for Human Rights.
From 1970 to 1974, he was a member of the faculty of medicine at the University of North Carolina at Chapel Hill where he helped develop a primary health care system funded by the Office of Economic Opportunity.
In 1974, he was appointed as the first director of the Division of Primary Care at Harvard Medical School where he subsequently served as the Charles S. Davidson Associate Professor of Medicine and Chief of Medicine at the Cambridge Hospital until 1991.
From 1991 to 1995, he was the director of health sciences at the Rockefeller Foundation. In 1995 he was appointed Associate Dean for Professional Education and Programs at the School of Public Health and served in that capacity until 2006.
From 1984 to 1989, Dr. Lawrence chaired the U.S. Preventive Services Task Force of the Department of Health and Human Services and served on the successor Preventive Services Task Force from 1990 to 1995. He currently serves as a consultant to the Task Force on Community Preventive Services at the CDC. Dr. Lawrence has participated in human rights investigations on behalf of PHR or other human rights groups to Chile, Czechoslovakia, Egypt, El Salvador, Guatemala, Kosovo, the Philippines and South Africa.
In 1996 Dr. Lawrence became the founding director of the Center for a Livable Future at the School of Public Health. The Center is an inter-disciplinary group of faculty and staff committed to improving food security and creating a more equitable and sustainable food system. Research, education, and advocacy examine the relationships among food production systems, diet, the environment, and human health.
Donatoren und Partner
Der ETH-Rat ist verantwortlich für die strategische Führung des ETH-Bereichs und übernimmt die Aufsicht über dessen Institutionen. Die enge Partnerschaft zum ETH-Rat seit dem Jahr 2000 trägt zu einem erfolgreichen Fortbestehen der Stiftung Academia Engelberg bei.
Die Helvetia ist eine qualitätsorientierte Allbranchenversicherung mit über 150 Jahren Erfahrung. Die Stiftung Academia Engelberg ist überzeugt, durch die Partnerschaft ab 2015 wichtige Synergien nutzen zu können.
DIE HIRSCHMANN STIFTUNG ist eine gemeinnützige schweizerische Stiftung. 1985 wurde sie vom Unternehmer und Aviatik-Pionier Carl W. Hirschmann gegründet.
Das Benediktinerkloster Engelberg prägt die Geschichte des wunderschönen Bergtales seit seiner Gründung im Jahr 1120.
Die heutigen Tätigkeiten der Mönche erwuchsen weitgehend den Bedürfnissen des Ortes. Bildungsarbeit an der Stiftsschule, Seelsorge in der Pfarrei, Handwerks- und Dienstleistungsbetriebe, Kultur- und Landschaftspflege sind Bereiche, in denen sich die Mönche sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Klosters engagieren.
Die Stiftung fördert die Erforschung der verbindenden humanen Grundlagen der Wissenschaften. Die Stiftung Academia Engelberg und die Stiftung Humanwissenschaftliche Grundlagenforschung haben für die Jahre 2011 bis 2015 eine Zusammenarbeit vereinbart.
Seit Sommer 2013 besteht eine Partnerschaft mit der Universität Luzern. Und seit 2016 auch eine partnerschaft mit der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Universität Luzern. Mit diesen Partnerschaften werden Synergien genutzt und gemeinsame Projekte geprüft und realisiert. Die Universität Luzern besteht derzeit aus drei Fakultäten, nämlich der Theologischen, der Kultur- und Sozi-alwissenschaftlichen und der Rechtswissenschaftlichen Fakultät.
Im Fokus der Stiftung steht die Förderung von Organisationen in den Bereichen Kultur und Kunst, Architektur, Design, Musik, Sport, Bildung und Wissenschaft. Sie ist seit 2014 Partner der Stiftung Academia Engelberg.