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Cortison (von lateinisch cortex ‚Rinde‘, Schreibweise auch Kortison) ist ein Steroidhormon, das um 1935 als erster Wirkstoff in der Nebennierenrinde des Menschen gefunden wurde. Cortison ist die durch Oxidation inaktivierte Form des Glucocorticoids Cortisol, das im Kohlenhydrathaushalt, dem Fettstoffwechsel und dem Proteinumsatz Bedeutung besitzt. Zu Therapiezwecken kam der Essigsäureester Cortisonacetat zum Einsatz. Umgangssprachlich werden Medikamente mit Cortisolwirkung häufig fälschlicherweise als „Cortison“ bezeichnet.
Das oft fälschlich als „Cortison“ abgekürzte Hydrocortison steht unter seinem systematischen Namen Cortisol.
10 Gründe für eine Entgiftungstherapie
"Wenn die Natur irgendwo im Körper einen Schmerz erzeugt, so will sie dort schädliche Stoffe anhäufen und ausleeren."
Paracelsus
Eine der wichtigsten Wirkungen homöopathischer Therapiekonzepte mit Mischrezepten ist die Entgiftung des Körpers von endogenen und exogenen Toxinen. Durch die Ausleitung kommt es nicht nur zu einer schnelleren Ausheilung, es werden auch die Erstreaktionen nach Einnahme von Nosoden
und/oder Hochpotenzen deutlich gemildert. Daher sollte dieses Verfahren grundsätzlich Bestandteil einer homöopathischen Therapie sein.
Das "Ens veneni" (venenum = Gift)
Paracelsus nannte die fünf möglichen Ursachen von Krankheiten "Entien" (Sein, Wesen). Beim "Ens veneni" liegt die Ursache in der Verarbeitung von Nahrungsstoffen. Jede Nahrung enthält seiner Meinung nach Gift und lebenswichtige Essenz. Die Trennung dieser zwei Pole in der Nahrung besorgt der "innere Alchimist", womit er Magen und Darm, aber auch den Gesamtstoffwechsel meinte.
Durch Altersschwäche oder falsche und einseitige Ernährung erkrankt dieser Alchimist; interessant ist in diesem Zusammenhang, dass viele Mittel für chronische Darmleiden auch Altersheilmittel sind, z. B. Engelwurz, Ingwer, Galgant, Kalmus.
Ist der Alchimist einmal erkrankt, entsteht die "Digestio", ein anderes Wort für Dyskrasie - er nennt sie die Mutter aller Erkrankungen. Primäre Folge ist
eine "Verstopfung" der Ausscheidungsvorgänge; Paracelsus erwähnt: Ohrschmalz, Tränen, Lungenschleim, Schweiß, Kot (damit auch Leber, Pankreas und Galle) und Harn; ferner ist auch das Menstruationsblut entgiftend. Die Sekrete sind pathologisch gekennzeichnet: Konsistenz, Geruch, Farbe.
Verstopfen die Ausscheidungsorgane, wirkt dies schwächend auf den schon erkrankten Alchimisten - ein Teufelskreis beginnt, aus dem es ohne Entgiftung und Sanierung des Alchimisten kein Entrinnen gibt. Zu den wichtigsten Therapien gehört daher die Darmsanierung und das Öffnen körpereigener Entgiftungswege, wie sie seit der Antike beschrieben sind (siehe Rezepte). Der Homöopath Hering formulierte dies mit den Worten: "Eine Therapie leitet immer von den edlen (z. B. Leber, Herz, Nerven) zu den unedlen Organen ab (Haut, Schleimhaut)".
Der Patient ist unbedingt darauf hinzuweisen, dass sich bei einer erfolgreichen Entgiftung seine Ausscheidungen kurzfristig verändern können
(brennender Urin, starker Geruch der Absonderungen, Hautausschläge etc.). Der typische Effekt einer gelungenen Drainage ist die gute Stimmung des Patienten bei gleichzeitig lästigen, oft aber nur flüchtigen Symptomen wie z. B. Hautausschlägen, wobei sich die Grunderkrankung verbessern sollte. Der größte Fehler, den man begehen kann, ist der, den Krankheitsreiz von außen nach innen zu treiben, bzw. den Entleerungsvorgang zu blockieren. Genau dies geschieht aber häufig durch die "stark" wirkenden Medikamente der Schulmedizin.
Antibiotika, Cortison oder Antirheumatika sind keine Heilmittel im eigentlichen Sinn. Man merkt dies daran, dass sich der Krankheitsreiz einen anderen Weg sucht, es zum chronischen Verlauf kommt, neue Krankheiten entstehen (scheinbar ohne Zusammenhang) oder es nach Absetzen des Mittels zu verstärkten Symptomen kommt; von den Nebenwirkungen ganz zu schweigen.
Ferner kann die Wirkung von Homöopathika beeinträchtigt sein, wobei dies von vielen Homöopathen überbewertet wird; wichtig sind in solchen Fällen
phytotherapeutische Ergänzungsmittel.
Arzneien wie Antibiotika sollten daher vor allem Notfällen vorbehalten bleiben, und immer sollte parallel eine Entgiftung erfolgen. Die Schulmedizin
kennt aber eine solche Therapie nicht, bzw. sie lehnt sie als unnötig ab - ein fataler Irrglaube.
Das Ens veneni unserer Zeit - Umweltgifte
Vergiftungen, deren Ursache in der Umwelt zu suchen sind, kennt man seit Jahrtausenden, z. B. die Bleivergiftung des Trinkwassers bei den Römern oder die Metallbelastung von Bergarbeitern. Heute haben Umweltgifte allerdings ein lebensbedrohliches Ausmaß angenommen.
Hier eine kleine Auswahl von alltäglichen Umweltgiften: Nahrungsbelastung durch Genmanipulation, Klärschlamm, Pestizide, Schwermetalle, Antibiotika; Radioaktivität und Elektrosmog, z. B. durch Hochspannungsleitungen oder Handys - nachgewiesen aber missachtet (Grenzwerte in Schweden unvergleichbar schärfer); Medikamente, die vor allem zur Belastung der Leber führen; vergiftete Atemluft durch Abgase, Ozon, Autoreifenabrieb; chemische Reinigungen; Zahngifte..... - die verwunderliche Tatsache, dass wir immer noch leben, verdanken wir der Fähigkeit zur körpereigenen Entgiftung. Aber irgendwann ist das Maß voll.
Alle Grenzwerte sind industriekonform; sie schützen den Verbraucher nur soweit, damit er nicht vom täglichen Giftcocktail sofort tot umfällt. Die Vergiftung erfolgt daher schleichend (noch nie erkrankten so viele junge Menschen an Allergien und Krebs!). Ein weiteres Problem ist, dass man, trotz
modernster Analysemethoden, nur die Wirkung von Einzelstoffen bestimmen kann, nicht aber von komplexen Gemischen, und um diese geht es.
Die Symptome durch Zivilisationsgifte sind meist chronisch, stetig zunehmend, in immer kürzeren Intervallen wiederkehrend. Oft kann man keine äußere Ursache finden (z. B. Wohnraumgifte). Ortswechsel sind häufig erleichternd und daher ein Indiz.
Man fühlt sich erschöpft, nervös, gereizt, appetitlos, unbefriedigt, lustlos, unkonzentriert. Schlaflosigkeit wechselt mit Schläfrigkeit. Depression, auch im Wechsel mit Überaktivität. Wetterfühligkeit. Keine oder zu heftige Reaktionen auf Naturheilmittel.
Organsymptome: Allgemeine Krankheitsbereitschaft, Infektanfälligkeit, Herpes simplex, Metallgeschmack im Mund, Zahnfleischverfärbungen, Parodontose, extreme Kariesneigung, ständiger Schnupfen, tränende Augen, ständig kratziger Hals, trockene, schuppige, graue oder fette Haut, ungesunde Haut mit Akneerscheinungen; Pilzbefall (z. B. zwischen den Zehen), Ekzeme, Allergien, Haarausfall, Schwindel, müde und schwere Gliedmaßen, nervöse Zuckungen, eingefallene Augenringe, geschwollene Augenlieder, Kopfschmerzen, rheumatische Gelenksbeschwerden, Neuralgien, Harnveränderungen (stark riechend, dunkel, trüb, brennende Symptome ohne Entzündungsparameter), chronischer Ausfluss (Fluor albus),
Stuhlveränderungen (schmieriger, stinkender Stuhl, Durchfallneigung, auch Verstopfung), Blähungen, Sodbrennen, Druckgefühl im Oberbauch und in der Lebergegend, Gewebewucherungen (Zysten, Myome, Krebs), nervöse Herzstörungen, chronische Nervenleiden, Allergien, Autoimmunleiden.
Die Organsysteme sind durch Umweltgifte immens blockiert und meistens unfähig zur Selbstheilung. Selbst gut gewählte Homöopathika wirken, wenn überhaupt, nur noch schwach, dies gilt besonders für Hochpotenzen. Eine Entgiftungstherapie, bestehend aus Phytotherapeutika und Tiefpotenzen, kann in solchen Fällen jedoch wahre Wunder bewirken.
Cortison
Drei voneinander unabhängigen Forschergruppen gelang es 1936 eine Substanz aus der Nebennierenrinde zu isolieren, die bereits 10 Jahre später synthetisch hergestellt werden konnte – Cortison. Die erste erfolgreiche Cortisontherapie gelang 1948. Eine junge Amerikanerin mit Gelenkrheumatismus konnte nach wenigen Tagen wieder schmerzfrei gehen.
Seitdem zählen Cortisonpräparate zu den mit am häufigsten verschriebenen Medikamenten. Ihr Wirkungsspektrum umfasst Allergien, Asthma bronchiale und Rheuma, sie verhindern Entzündungen nach Verletzungen und Operationen oder werden zur Unterstützung der Lungenreifung bei drohender Frühgeburt eingesetzt. Hochdosierte Varianten kommen vor allem bei akuten Notfällen wie Sepsis oder anaphylaktischem Schock zum Einsatz und sind hier unter Umständen lebensrettend.
Heute gängige Cortisonpräparate sind chemisch „verwandt“ mit unserem körpereigen produzierten Cortison.
Doch kaum ein Medikament ist auch so umstritten, denn die Liste der Nebenwirkungen ist lang und wird länger, je intensiver und länger die Behandlung mit Cortison erfolgt, was inzwischen durch zahlreiche Studien belegt ist.
Der menschliche Körper produziert Glucocorticoide in der Nebennierenrinde. In dieser natürlich vorkommenden Form sind sie Abkömmlinge des Progesterons. Zu ihnen zählt auch das Hormon Cortisol, welches die Basis für Cortison ist und u.a. aus Cholesterin gebildet wird.
Zu den wichtigsten Aufgaben der Glucocorticoide gehören ihr Einfluss auf den Stoffwechsel, den Wasser- und Elektrolythaushalt, das Herz-Kreislauf- und das Nervensystem. Darüber hinaus wirken sie entzündungshemmend, immunsuppressiv und haben in der Muskulatur sowie im Haut- und Fettgewebe einen abbauenden Effekt.
Doch auch beim Fettabbau sind sie durch Abgabe von Fettsäuren in das Blut maßgeblich beteiligt. Durch diesen Abbau von Eiweiß und Fetten tragen sie zur Erhöhung des Blutzuckerspiegels bei. Als wichtiges Stresshormon ist Cortison als biochemischer Botenstoff maßgeblich an den Anpassungsreaktionen des Körpers bei besonderen Belastungen beteiligt.
Zu den Funktionen der Stresshormone gehören das schnelle Freisetzen von Energiereserven bei drohender Gefahr, also in einer Stresssituation.
Zum Stress gehören heutzutage jedoch nicht nur Gefahrensituationen sondern auch Belastungen durch Arbeit oder Leistungssport und psychische Belastungen, beispielsweise durch Versagensangst, Tod, Verlust und schwere Krankheit. In diesen Situationen werden wiederum die Hormone Adrenalin, Noradrenalin und Dopamin ausgeschüttet.
Glucocorticoide wiederum werden bei lang anhaltenden Stresszuständen durch Stimulierung der Nebennierenrinde ausgeschüttet.
Neben seiner Funktion als Stresshormon besitzt Cortison eine entzündungshemmende Wirkung und verhindert so unter anderem die Narbenbildung nach Verletzungen. Durch Cortison werden ebenfalls bei einer allergischen Reaktion Entzündungen nach einer Antigen-Antikörper-Reaktion eingedämmt.
Bei diesen natürlichen und für uns wichtigen Prozessen entstehen leider auch Nebenwirkungen. So hemmt Cortison die Lymphozyten und Phagozyten. Dies schwächt die körpereigene Abwehr, und diese anti-allergische Komponente fördert den Abbau von Knochen- und Muskelmasse.
Die Verabreichung von Cortison kann unterschiedlich erfolgen - äußere Anwendungen, Injektionen und orale Einnahmen sind möglich. So führt ein regelmäßiges Einreiben mit einer cortisonhaltigen Creme über einen längeren Zeitraum zu einem Verdünnen der Haut an den betreffenden Stellen und kann so eine Steroid-Akne hervorrufen. Im Gesicht angewandt, dringt das Cortison durch die besonders dünne und empfindliche Haut in die Blutbahn ein und ist so in der Lage, systemische Nebenwirkungen im gesamten Körper hervorzurufen. Eine regelmäßige Anwendung von cortisonhaltigen Augen- oder Nasentropfen trocknet deren Schleim- bzw. Hornhaut aus. Das wiederum führt zwangsweise zum nächsten Medikament, um den so entstandenen Schaden zu begrenzen.
Bei Atemwegserkrankungen wie Asthma wird Cortison in der Regel über Sprays inhaliert. Diese gelten als wichtigstes Mittel bei der Behandlung von Asthma. Das Spray verhindert Entzündungen, beugt Verengungen der Bronchien vor und schützt so den Patienten vor Atemnotattacken. Doch die längere Gabe führt zu Husten und Heiserkeit. Neuere Studien belegen darüber hinaus eine Verzögerung des Wachstums bei Kindern und Jugendlichen.
So werteten Forscher aus Brasilien und Kanada insgesamt 25 Studien mit den Daten von rund 9000 Kindern unter 18 Jahren mit mittelschwerem bis schwerem Asthma aus und stellten eine Wachstumsverzögerung bei den Kindern fest, die täglich ein cortisonhaltiges Spray angewandt hatten. Eine zweite Untersuchung mit insgesamt 22 Studien kam zu dem Schluss, dass die Höhe der Dosis dabei genauso wenig eine Rolle spielt wie die Art und Weise der Verabreichung des Cortisons.
Auch die orale Einnahme und die Infusion rufen eine Reihe von Nebenwirkungen hervor. Zu ihnen zählen Abbau der Knochensubstanz, Schwindel, Kopfschmerz und Kalziummangel. Durch die Einnahme kann es auch zum Anstieg des Blutzuckerspiegels kommen, was gerade bei Diabetikern unbedingt vermieden werden sollte. Das Immunsystem wird geschwächt und der Körper so anfälliger für Krankheiten. Bluthochdruck und Ödeme, sowie eine damit verbundene Gewichtszunahme,Osteoporose, hoher Blutdruck, Magenschleimhautentzündung und Entstehung eines Magengeschwüres zählen ebenfalls zu den unerwünschten Nebenwirkungen von Cortison.
Eine langfristige Einnahme kann die Cortisonwerte im Blutplasma stark erhöhen und so ein eigenständiges Krankheitsbild, das Cushing-Syndrom, auslösen. Beim Cushing-Syndrom, dem „Nebennierendiabetes“, vermehrt sich der Anteil des Fettgewebes; so zeigt sich ein ausgeprägtes Vollmondgesicht, „Büffelhöcker“ im Nacken und Stammfettsucht während die Muskulatur von Armen und Beinen schwindet. Begleitet wird diese körperliche Veränderung von blau-roten Streifen auf der Haut, sogenannten „Striae“, Osteoporose, Hypertonie, Muskelschwäche und verminderter Glucosetoleranz. Auch Unfruchtbarkeit bzw. Potenzstörungen gehören zum Krankheitsbild.
So sollten, wenn sich die Einnahme nicht verhindern lässt, regelmäßige Blutzuckerkontrollen zum frühzeitigen Erkennen eines beginnenden Diabetes mellitus durchgeführt werden, spätestens dann, wenn der Patient über vermehrten Durst bzw. häufiges Wasserlassen klagt. Den vielfältigen Mangelerscheinungen kann hier bis zu einem gewissen Grad mit einer gesunden, vitaminreichen und ausgewogenen Ernährung entgegengewirkt werden.
Besser ist es jedoch, sich frühzeitig über Alternativen zu informieren und bis auf die beschriebenen Notfälle ganz auf die Einnahme von Cortison zu verzichten. So gibt es auch für Asthmatiker corticoidfreie Alternativen, die nachweislich genauso wirksam sind.
Die Homöopathie verfügt seit rund 200 Jahren über eine Reihe von Möglichkeiten, viele dieser Krankheitsbilder schonend und nebenwirkungsfrei zu behandeln. Viele der hier genannten Erkrankungen sind chronischer Natur und bedürfen daher einer ganzheitlichen Betrachtungsweise um die Selbstheilungskräfte des Patienten anzuregen und zu stärken und so dauerhafte Heilung zu ermöglichen.
Therapiemöglichkeiten
Organotrope Therapie
Bei der organotropen Therapie geht es darum, geschwächte Organe zu unterstützen.
Immunbiologische und isopathische Therapie
Die immunbiologische und isopathische Therapie der Humanbiologie ist ein ganzheitlich-medizinisches Naturheilverfahren.
Pflanzenheilkunde: es werden stabilisierend und regenerativ wirkende Pflanzen eingesetzt. Da es eine große Auswahl gibt, wird die beste Pflanze für jedes Organ bestimmt.
Homöopathisch: aufbereitete mineralische, pflanzliche oder Organbestandteile werden nach einem bestimmten Verfahren potenziert, d. h. aufbereitet, verdünnt und verschüttelt.
Orthomolekulare Therapie: mit den passenden Vitaminen, Mineralstoffen, Amino- und Fettsäuren wird eine Unterstützung der betroffenen Organe angestrebt.
Personotrope Therapie
Anders als bei der organotropen Therapie geht es nicht um die einzelnen Organe, sondern um den ganzen Menschen. Es werden bei der personotropen Therapie die Konstitution und damit die Selbstheilungskräfte des Menschen unterstützt. Die schulmedizinische Diagnose spielt hierbei keine Rolle, sondern die Ausprägungen des körperlichen Abwehrsystems.
Im Folgenden finden Sie naturheilkundliche und Alternative Therapieverfahren, die bei HYDROCORTISON in Frage kommen.
Homöopathie
Die homöopathische Behandlung:
In einer ausführlichen Anamnese (Krankengeschichte) versucht der Homöopath, den Patienten als Ganzes in all seinen Lebensbereichen zu erfassen und alle Symptome und bisherigen Erkrankungen zu ordnen. Anhand dieser Gesamtheit der Symptome, wird anschließend das homöopathische Mittel bestimmt, das in seinem Arzneimittelbild die beste Übereinstimmung mit den Symptomen des Patienten aufweist. Eine homöopathische Behandlung von chronischen Krankheiten wird auch als Konstitutionsbehandlung bezeichnet.
Phytotherapie
Die phytotherapeutische Behandlung:
Es werden stabilisierend und regenerativ wirkende Pflanzen eingesetzt. Da es eine große Auswahl gibt, wird die beste Pflanze für jedes Organ bestimmt.
Bioresonanztherapie (BRT)
Die Bioresonanztherapie (BRT) (Synonyme: Bioinformationstherapie (BIT); biophysikalische Informationstherapie) ist ein energetisches Behandlungsverfahren, dessen Grundlage die Quantenphysik ist. Es geht davon aus, dass jedes biologische System mit einer eigenen Frequenz schwingt, die auf die Eigenschwingung der Elementarteilchen zurückzuführen ist. Die Schwingungsfrequenz vermittelt einen ständigen biologischen Informationsfluss zwischen diesen elektrischen Feldern und der Materie bzw. dem Gewebe. Die Grundlage der Therapie besteht in der gezielten Einspeisung biologisch wirksamer Frequenzen, die z. B. krankes Gewebe, das in seiner Frequenz gestört ist, beeinflussen können. Außerdem wird erkranktes Gewebe mit patienteneigenen Schwingungen behandelt, indem diese in das erkrankte Gebiet geleitet werden.
Die Bioresonanztherapie ist sowohl bei akuten als auch bei chronischen Erkrankungen sinnvoll. Bestimmend für die Therapie ist nicht die Erkrankung, sondern das Schwingungszentrum.
Akupunktur
Diese Therapieform ist geeignet, Energien wieder zum fließen zu bringen. Sie basiert auf der Akupunktur-Lehre.
Wichtig
Der Säure-Basen-Haushalt und das Thema "Übersäuerung" kann bei vielen akuten und chronischen Beschwerden eine Rolle spielen!
Abraten möchte ich vor Versuchen der Selbstbehandlung. Es geht hier nicht darum, mal eben schnell ein Symptom aus dem Weg zu räumen, sondern um die Stimulierung regulatorischer Prozesse tief im Organismus. Hier ist unbedingt ein Fachmann gefragt, der nach gründlichem, mehrjährigem Studium der klassischen Homöopathie in der Lage ist, das passende Einzelmittel auszuwählen und den Verlauf der Therapie zu beurteilen. Generell gibt es hunderte von potentiell wirksamen Arzneien für diese Krankheit. Davon werden mindestens zwei Duzend besonders häufig mit Erfolg eingesetzt. Aber im jeweiligen Einzelfall ist es immer ein bestimmtes Mittel oder eine ganz bestimmte Mittelfolge, die dem Patienten hilft, seine Schwierigkeiten besser zu meistern. Die Veränderungen, die auf das Mittel eintreten sind oft sehr subtil und für den Laien schwer zu beurteilen.
Bei der homöopathischen Behandlung geht es nicht darum, in die Persönlichkeit des Patienten einzugreifen. Wir alle haben unsere größeren oder kleineren Schwachstellen, die ein Teil unserer Individualität sind und uns von allen anderen Menschen abheben. Nur indem wir lernen, diese zu akzeptieren, können sie unser Leben bereichern. Dagegen beschneidet der Versuch, menschliches Verhalten in Schablonen zu pressen, unser Selbst und macht uns ärmer und kränker. Daher kann es nicht unser Ziel sein, nur ein besseres „Funktionieren“ des Patienten durch reine Symptomenunterdrückung zu erreichen.