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Der Spanier José Garcia Acosta hat am Freitag (14.07.) die 13. Etappe der Tour de France gewonnnen. Der Amerikaner Lance Armstrong ist weiterhin Gesamterster; der Westschweizer Laurent Dufaux gab die Tour auf.Dieser Inhalt wurde am 14. Juli 2000 - 17:08 publiziert
José Garcia Acosta hat den französischen Radsportfans den Nationalfeiertag des "quatorze juillet" vermasselt. Wenige Kilometer vor dem Ziel der 185,5 km langen Etappe von Avignon nach Draguignan liess Garcia Acosta seine beiden Fluchtbegleiter Nicolas Jalabert und Pascal Hervé (beide Fr) hinter sich und feierte einen Solosieg.
Trost für Banesto
Mit seinem Erfolg hilft Garcia Acosta seinem Banesto-Team über die Enttäuschungen der vergangenen Tage hinweg, nachdem Alex Zülle und José Maria Jimenez aus der Entscheidung um den Tour-Gesamtsieg gefallen sind.
Der Spanier gehörte einer Gruppe von zwölf Fahrern an, die nach 80 km ausriss und die sich auf der 100 km langen Vorausfahrt aufsplitterte. Dank des Mistrals, der die Fahrer vor sich herschob, resultierte für den Etappensieger ein Stundenmittel von 45,6 km.
Für Garcia Acosta handelte es sich um den fünften Sieg im siebenten Profi-Jahr. Seit dem Zweiten Weltkrieg gab es am Nationalfeiertag erst zwölf Mal den Etappensieg eines französischen Radprofis zu beklatschen.
Keine Änderungen an der Spitze des Gesamtklassements
Weil es sich bei den Ausreissern allesamt um Aussenseiter handelte, gestand ihnen das Feld alle Freiheiten zu. Für die Gesamtersten bestand keine Gefahr, so dass sich der Rückstand der Hauptmacht im Ziel auf 10 Minuten und 7 Sekunden belief.
Aufgabe von Laurent Dufaux
Laurent Dufaux hat die Tour am Freitag aufgegeben. Der Westschweizer wurde nach 80 km der über 185,5 km führenden 13. Etappe von Avignon nach Draguignan vom Feld abgehängt und gab später seine Startnummer ab.
Nach Armin Meier und Sven Montgomery ist Dufaux schon der dritte Schweizer, der die diesjährige Tour nicht beendet. Der Waadtländer hatte in der Pyrenäen-Etappen grosse Probleme bekundet, am Donnerstag (13.07.) am Mont Ventoux aber mit einer akzeptablen Leistung wieder neue Hoffnung geschöpft.
swissinfo und Agenturen
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