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Opioid-Krise in USA schlimmer geworden
Die Corona-Pandemie hat die Opioid-Krise in den USA verschärft, die Zahl der Drogentoten ist förmlich explodiert. In den USA stirbt inzwischen etwa alle fünf Minuten ein Mensch an einer Überdosis. Zwischen April 2020 und April 2021 wurden erstmals mehr als 100’000 Todesopfer in einem Jahr verzeichnet, wie die US-Gesundheitsbehörde CDC mitteilte. Verglichen mit dem Vorjahreszeitraum nahm die Zahl um mehr als 28 Prozent zu. Rund Dreiviertel dieser Toten starben an einer Überdosis Opioide. Dazu zählen Opiate wie Heroin und synthetische Substanzen wie Oxycodon. Das Epizentrum ist West Virginia, einer der ärmsten Bundesstaaten der USA, mit über 85 Drogentoten auf 100’000 Einwohner.