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© Marilina Calos
Wie sieht der Alltag eines Pestizid-Sprühers in den Monokulturen Argentiniens aus? Der Landarbeiter Roberto Rios erzählt.
Roberto Rios aus Ceres, einer mittelgrossen Stadt in der Provinz Santa Fe (Argentinien), arbeitete zwischen 2001 und 2009 als Pestizid-Sprüher. Der heute 41-Jährige besprühte zu dieser Zeit mehrere Tausend Hektaren mit Fungiziden, Herbiziden, Insektiziden und künstlichen Düngemitteln. Das Gespräch wurde im April 2012 etwas ausserhalb von Ceres geführt. Es ist ein Auszug aus dem Buch «Hände der Transition – Geschichten, die uns stärken», das 2017 auf Spanisch erschienen ist.
Roberto Rios, worin genau bestand ihre Arbeit auf dem Feld?
Ich begann 2001 als Landarbeiter und machte jede Arbeit, die anfiel. Nach einiger Zeit wurde ich als Pestizid-Sprüher angestellt, und von da an war das Versprühen…..