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Bemerkung:
( Schriftliche BA-Thesis - Die Schwyzer Höhle bleibt auch mit ihrer jetzigen Länge von 200,4 Kilometern «nur» die achtlängste Höhle der Welt und die zweitlängste Europas (nach der Optymistytschna-Höhle in der Ukraine) – an dieser Rangordnung ändert sich nichts. Doch für die Mitglieder der AGH bedeutet das Erreichte einen Triumph nach all den Jahren unermüdlichen Einsatzes. Seit 1935 wird das Höllloch Winter für Winter systematisch erforscht und vermessen. Da die Höhle im Sommerhalbjahr zum Teil unter Wasser steht, kommen für diese Arbeit nur die Monate Dezember bis März infrage.Auf der Website der AGH wird über den Wachstumsprozess der Höhle akribisch Buch geführt: Nach knapp 20 Jahren Forschung, im Jahr 1953, wies das Hölloch eine Länge von 37 Kilometern auf. Nur 15 Jahre später wurde bereits die 100-Kilometer-Grenze geknackt. Deutlich länger, nämlich insgesamt 44 Jahre, dauerte es, bis schliesslich der 200. Kilometer vermessen werden konnte. Das Vermessen ist in den letzten Jahren immer anspruchsvoller geworden, schliesslich sind die grössten bereits erschlossenen Gänge längst vermessen. Kommt hinzu, dass sich der noch unvermessene Teil des Höhlensystems zwangsläufig immer weiter weg vom Haupteingang befindet. Einen Tag brauchen die Forscher inzwischen, um die Biwaks zu erreichen, die als Ausgangspunkt für ihre Vermessungs-Exkursionen dienen. Anschliessend müssen sie sich noch einmal mehrere Stunden durch immer engere Gänge vorarbeiten, bis sie die Grenze des erforschten Gebiets erreichen.