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Rafael Nadal – Stan Wawrinka 6:2, 6:3, 2:1
Rafael Nadal bleibt König von Paris. Der Spanier gewinnt beim French Open im zehnten Final seinen zehnten Titel, indem er Stan Wawrinka mit 6:2, 6:3, 6:1 vom (Sand-)Platz fegt.
Es gab am Sonntagnachmittag in Paris während der 2:05 Stunden nur ganz wenige Momente, in welchen der 32-jährige Waadtländer mit dem «Monster Nadal» (Originalton Wawrinka) mithalten konnte. Vielmehr war es der ein Jahr jüngere Mallorquiner, der mit seinen Schlägen stetigen und gewaltigen Druck erzeugte.
Wawrinka, der French-Open-Sieger 2015, fand sich dergestalt bei den Ballwechseln jeweils früh in der Defensive wieder. Während der Lausanner in seinem vierten Grand-Slam-Final erstmals als Verlierer vom Platz ging, kam Nadal ohne Satzverlust zu seinem 15. Major-Titel. Zehn davon hat er im Stade Roland-Garros gewonnen (den letzten vor drei Jahren), womit die Operation «Décima» von Erfolg gekrönt war. In Paris musste er sich in 79 Partien nur zweimal geschlagen geben.
Nadal steigt bezüglich Anzahl Titel an Grand Slams zur alleinigen Nummer 2 hinter Roger Federer (18) auf. Pete Sampras holte 14 Titel, Novak Djokovic und Roy Emerson folgen mit 12. Es sei sehr speziell, diesen zehnten Titel zu gewinnen, sagte ein emotionaler Nadal nach dem Spiel.
Bei der Siegerehrung meinte ein gefasster Stan Wawrinka «Über heute gibt es nichts zu sagen. Nadal war zu gut.» Es sei dennoch eine unglaubliche und tolle Woche gewesen für den Romand.
Wawrinka seinerseits hatte 2014 am Australian Open, 2015 am French Open und 2016 am US Open jeweils als Aussenseiter triumphiert. Nach der Finalniederlage in Paris bleibt der Waadtländer in der Weltrangliste die Nummer 3. Nadal rückt auf Kosten von Djokovic auf Platz 2 vor.
Die Turnierleitung ehrte Nadal bei der Siegerehrung mit einer eigenen, originalgrossen Replika der Coupe des Mousquetaires, der Trophäe der French Open. Normalerweise erhalten die Spieler nur eine kleine Version des Pokals. Überbracht wurde ihm das Geschenk von seinem Onkel und langjährigen Trainer Toni Nadal.
Es ist die Meldung, auf die alle Federer-Fans gewartet haben. Roger Federer gibt anlässlich einer Exhibition in Tokio bekannt, bei den Olympischen Spielen im kommenden Sommer in der japanischen Hauptstadt an den Start gehen zu wollen.
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