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Angeln im Wohlensee
Der Wohlensee (Gewässercode 210) entstand 1920, als das Wasserkraftwerk Mühleberg in einer Zeit wirtschaftlichen Aufschwungs mit zunehmender Energieknappheit gebaut wurde. Der Stausee hat eine Länge von ungefähr 8 Kilometern (Staulänge 12 Kilometer), die maximale Breite beträgt 700 Meter. Der Seespiegel schwankt im Normalfall um zirka 10 Zentimeter. Der Wohlensee bildet mit seinen vielen Waldpartien und Buchten ein wertvolles Naherholungsgebiet der Stadt Bern. Die Uferpartien sind grösstenteils unverbaut, so dass sich viele Brutvogelarten und etliche seltene Tier- und Pflanzenarten dort angesiedelt haben.
Fischarten
Mit der verbesserten Reinigung der Abwässer durch Kläranlagen gelangten ab Mitte der 1970er Jahre weniger Nährstoffe in den Wohlensee. In der Folge nahmen die Weissfische ab. Trotzdem sind seit dem Jahr 2006 wieder Rotauge, Rotfeder und Hasel die von den Angelfischern am häufigsten gefangenen Fische. An 2. Stelle steht der Hecht.
Seit mehreren Jahren wird der Wohlensee mit Felchenbrütlingen bewirtschaftet. Bis heute werden die Felchen noch kaum befischt (Fangzahl 220 Stk. im Jahr 2008) – es ist deshalb unklar, ob es viele Felchen im Wohlensee gibt.
Das Fischen mit der Hegene ist aber erlaubt, und im unteren Seebecken wäre die Befischung für Angler mit Pioniergeist sicher einen Versuch wert.