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Mit einer Konzession des Regierungsrates erhält man für eine definierte Dauer das alleinige Wassernutzungsrecht an einer bestimmten Stelle des öffentlichen Gewässers. Dieses Recht ist nicht an ein Grundstück, sondern an eine Person gebunden (Personaldienstbarkeit).
Für eine Konzession sind eine einmalige Gebühr sowie ein jährlicher Wasserzins zu entrichten. Der Zins richtet sich bei der Wasserkraft nach der Bruttoleistung (bei Wasserkraftanlagen unter 1 MW entfällt der Wasserzins). Bei allen anderen Nutzungen orientiert sich der Zins an der Entnahmemenge.
Zu den öffentlichen Gewässern zählen die Fliessgewässer, die Grundwasservorkommen sowie private, stehende Gewässer, welche von einem öffentlichen Bach durchflossen werden. Quellrechte unterstehen dagegen dem Privatrecht.
Zu folgenden Nutzungszwecken eines öffentlichen Gewässers ist eine Konzession erforderlich:
- Wasserkraft (private Gewässer → siehe Bewilligung)
- Trinkwasser
- Gebrauchswasser (u.a. als Wärmesenke oder Wärmequelle)