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Zum Auftakt wurde aber weniger Feuerwerk als in den Vorjahren abgebrannt, obwohl die Menschen glauben, dass damit böse Geister vertrieben werden können. Um Luftverschmutzung und Feuergefahr zu reduzieren, hatten viele Städte den Verkauf und Einsatz von Feuerwerk beschränkt.
Wie die «China Daily» berichtete, kauften Menschen in Peking deutlich weniger und kleinere Feuerwerkskörper als noch im Vorjahr, weil die Zahl der offiziellen Verkaufsstände für Böller und Raketen in der Hauptstadt reduziert wurde.
Im Stadtzentrum, innerhalb der dritten Ringstrasse, durften Händler überhaupt kein Feuerwerk mehr verkaufen. Auch wurden Regierungsmitarbeiter dazu aufgefordert, komplett auf Feuerwerk zu verzichten, um mit gutem Beispiel im Kampf gegen schlechte Luftwerte voranzugehen.
Der übermässige Gebrauch von Feuerwerk hat Peking, das ohnehin für seine schlechte Luftqualität bekannt ist, in der Vergangenheit immer wieder für Stunden in dichtem Smog versinken lassen. Jedes Jahr gibt es zudem bei Unfällen mit Böllern und Raketen Hunderte Verletzte und einige Tote in China.
Auch in anderen Teilen des Landes wurden Verbote verhängt. Die zentralchinesische Provinz Henan untersagte in sämtlichen Städten Feuerwerk. Auch in der Millionen-Metropole Shanghai gilt wie schon im Vorjahr ein komplettes Verbot.
Nach dem traditionellen Kalender hat nun in China das Jahr des Hahnes begonnen. Der Hahn folgt im chinesischen Tierkreis auf den häufig etwas überheblichen Affen und ist in diesem Jahr auch noch mit dem Element des Feuers verbunden, eine Kombination die es nur alle 60 Jahre gibt.
In Jahren des Feuer-Hahns könne laut Wahrsagern mit «bemerkenswerten wissenschaftlichen Entwicklungen» gerechnet werden. Generell sei der Feuer-Hahn ein Symbol für «Optimismus, Innovation und Fortschritt». Jedoch gebe es auch eine erhöhte Wahrscheinlichkeit für Naturkatastrophen.
Neujahr ist das wichtigste Fest des Jahres in China. Hunderte Millionen Chinesen reisen in der weltweit grössten Reisewelle des Jahres über die Feiertage zu ihren Familien. Die Bahn setzt Sonderzüge ein und Fluggesellschaften bieten zusätzliche Flüge, um dem Ansturm gerecht zu werden.
Über die 40-tägige Hauptreisezeit sind täglich mehrere Millionen Passagiere unterwegs. Zudem sind auch aus dem Ausland viele Chinesen für das Fest nach Hause zu ihren Familien geflogen.
(SDA)