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ENTMAGNETISIERUNGS THEORIE
Während der Montage oder Weiterverarbeitung sollen keine Späne haften bleiben.
Für im Betrieb befindliche Maschinen sollen die Abnützungspartikel nicht magnetisch haften bleiben, sondern durch Reinigungsbürsten, Ölwechsel, Spülungen etc. entfernt werden können. (Bandsägemaschinen, Schleifmaschinen etc.)
Durch den zunehmenden Einbau elektronischer Bauelemente und -gruppen im Maschinenbau werden zur Steuerung immer mehr Magnetfeldsensoren eingesetzt. (Winkelkodierung, Drehzahlmessung, Zündzeitpunkt-Sensoren, Signale bei der Bahn etc.) Magnetische Werkstücke können Sensoren negativ beeinflussen.
Bei der Kontrolle mechanischer Fertigungstoleranzen mit hochempfindlichen, mechanischen Messinstrumenten ist es wichtig, dass die Werkstücke in einem magnetisch neutralen Zustand sind.
Magnetische Rissprüfung von Achsen, Pleuelstangen, Kugellagerringen usw. erfordert die Aufmagnetisierung der Teile, damit das durch den Riss entstehende magnetische Streufeld sichtbar gemacht werden kann.
Der Schichtaufbau von Hartchrom ist wesentlich gleichmässiger bei magnetisch neutralen Werkstücken und ist ein entscheidender Punkt bei dieser galvanischen Operation.
Metallwaschanlagen arbeiten wesentlich effektiver, wenn die Werkstücke vor dem Reinigungsprozess entmagnetisiert werden.
Der Verschleiss von Sinter-Presswerkzeugen ist wesentlich geringer, wenn das Sinterpulver nicht am Rand des Werkzeuges durch magnetische Felder anhaftet.
Werkstücke, die Elektronenstrahl geschweisst werden, müssen entmagnetisiert sein.
Entmagnetisierungs-Verfahren
Gründe die eine Entmagnetisierung erfordern