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Was sind Seelilien?
Bei Krinoiden, wie Seelilien auch bezeichnet werden, handelt es sich um Meeresorganismen, die Pflanzen ähnlich sind. Seelilien und Haarsterne (Crinoidea) sind jedoch mit Seeigeln und Seesternen verwandt und gehören zum Stamm der Stachelhäuter.
Seelilienfelder sind von der Europäischen Union als sensible Lebensräume eingestuft.
Ein Grund dafür ist, dass sie als Laichplätze für Fischarten wie Meer- oder Seebarben (Mulidae) und Seehecht (Merlucciidae) verwendet werden könnte, wie das CCMAR berichtet.
Die Entdeckung wurde im Rahmen des Projekts „Impact“ gemacht, das die Auswirkungen der Schleppnetzfischerei in der Tiefsee untersucht.
Eine starke Verdichtung von Seelilien ist ein guter Hinweis für den Zustand des Meeresbodens und eine geringe oder keine menschliche Einwirkung.
Wie das Forschungszentrum berichtet, kann der Schleppnetzfang diese Felder stark schädigen und den Meeresboden beeinträchtigen.
Das entdeckte Seelilienfeld zeigt, dass in dieser Zone der Algarveküste noch keine Schädigungen des Meeresbodens durch Schleppnetzfischerei oder Grundschleppnetzfischerei aufgetreten sind
Die Existenz dieses Ökosystems, dass selten in dieser Tiefe anzutreffen ist, wurde durch die Organisation Oceana bestätigt, die mit dem Forschungsinstitut zusammenarbeitet und mit einem Unterwasserfahrzeug das Seelilienfeld filmte.
Die ersten Proben des Sediments sind bereits an Bord des Forschungsschiffes Garcia del Cid, ein europäisches Projekt, und werden nun analysiert.