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Ein Video von Fox-News-Moderator Neil Cavuto sorgt derzeit für Gesprächsstoff. Darin nimmt der seit 1996 für Fox tätige Journalist kein Blatt vor den Mund und tut US-Präsident Donald Trump kund, was er von dessen jüngster Kritik an Fox hält.
Auf Twitter hatte sich der Präsident darüber geärgert, dass «Fox nicht mehr für uns arbeitet». Die Demokraten erhielten zu viel Sendezeit. In einer Live-Telefonschaltung in der Sendung von Fox-Moderator Brian Kilmeade wiederholte Trump seine Unmutsäusserungen: «Ich bin nicht zufrieden mit Fox».
....are all in for the Open Border Socialists (or beyond). Fox hires “give Hillary the questions” @donnabrazile, Juan Williams and low ratings Shep Smith. HOPELESS & CLUELESS! They should go all the way LEFT and I will still find a way to Win - That’s what I do, Win. Too Bad!....— Donald J. Trump (@realDonaldTrump) August 28, 2019
Über Trump werde auf Fox News fair und ausgewogen berichtet, sagt Neil Cavuto zu Beginn seiner fast vierminütigen, an den Präsidenten gerichteten Ansprache. Fox arbeite nicht für den Präsidenten. Die Aufgabe des Senders sei es, über ihn zu berichten.
Cavuto, der sich hauptsächlich mit Wirtschaftsthemen befasst, sagte, er berichte über ökonomische Kennzahlen, wenn diese nach oben zeigten und wenn sie nach unten zeigten. Er berichte über erfolgreiche Handelsgespräche und über gescheiterte Verhandlungsrunden. «Das nennt man fair und ausgewogen, Mister President.» Der Präsident möge es aber offensichtlich nicht, wenn Fox ausgewogen über Dinge berichte, über die Trump nicht gerne reden wolle.
Es sei nichts als menschlich, dass der Präsident lieber positive Nachrichten über sich höre, so Cavuto: «Aber es gehört zu Ihrem Job, kritisch bewertet zu werden, genau so wie es zu meinem Job gehört, Ihre Worte an Ihren Taten zu messen.»
Es folgt eine Aufzählung von Trumps Aussagen, von denen sich der Präsident später zu distanzieren versucht hatte und zu denen er keine kritische Berichterstattung mag. «Ich habe nicht gesagt, dass Mexiko für die Mauer bezahlen werde. Das waren Sie. Ich habe nicht gesagt, Russland habe sich nicht in die Wahl von 2016 eingemischt. Das waren Sie.»
Wenn Journalisten von Fox News diese Fakten zur Sprache bringe, seien das keine «fake news». «Es wäre ‹fake news›, wenn wir sie nicht erwähnen würden». Es handle sich dabei nicht um falsche Anschuldigungen, sondern um wichtige Themen: «Etwa wie als Sie sagten, sie hätten nie einer Pornodarstellerin Geld gezahlt, damit sie schwieg, bis genau das bekannt wurde.»
«Fake ist, wenn es falsch ist, nicht wenn es unangenehm ist, Mister President», erinnert Cavuto den Präsidenten. «Sie haben ein Recht auf Ihre eigene Meinung, Herr Präsident, aber kein Recht auf eigene Fakten.» (cbe)
Egal ob in Russland, den USA, im Pazifik oder im Atlantik: Überall wird Atommüll gelagert. Es gibt jedoch bis heute kein einziges Endlager für hochradioaktive Abfälle. Weltweit. Viel schlimmer noch: Viele dieser provisorischen Stätten sind tickende Zeitbomben für Mensch und Umwelt.
Früher machte man es sich einfach. Nuklearer Abfall wurde verbuddelt, in Seen geworfen oder im Meer versenkt. Klappe zu, Affe tot.
Die Devise war klar: Bloss weg mit dem Atommüll. Doch wohin? Jedes mögliche Lager stösst verständlicherweise immer, zumindest in dicht besiedelten Ländern wie der Schweiz oder Deutschland, auf massiven Widerstand der Bevölkerung. Wer will schon neben einem atomaren Endlager wohnen?
In der Schweiz wird seit Jahren nach einem Standort gesucht, um die radioaktiven …