Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03114.jsonl.gz/3625

Der 1. Dezember ist Namenstag von Eligius, Bischof von Noyon (Nordfrankreich) und Tournai (Belgien) im 7. Jahrhundert. Vorher war er Goldschmied, später Münzmeister der fränkischen Könige. Er brachte das Christentum nach Flandern. Ihm werden verschiedene Wunder zugeschrieben.
Erst seit dem 15. Jahrhundert wird berichtet, dass er ein lahmes Pferd geheilt habe, indem er die kranke Gliedmasse abgetrennt, verarztet und wieder angesetzt habe. Diese Geschichte stammt aus der germanischen Mythologie und ist erstmals in den althochdeutschen Merseburger-Sprüchen überliefert. In einer späteren Variante hat Eligius alle vier Hufe abgenommen, sie beschlagen und wieder angesetzt.
Eligius wird als Schutzpatron der Schmiede, der Fuhrleute, der Pferdehändler und der Tierärzte verehrt.
In der Schweiz befinden sich bildliche Darstellungen dieser Geschichte in der Kirche von Kirchlindach (BE) und im Landesmuseum (früher in der Wasserkirche in Zürich).
Die Schweizerische Vereinigung für Geschichte der Veterinärmedizin (SVGVM) ist an weiteren Darstellungen und Geschichten über Eligius interessiert. Wer kann uns etwas berichten?
Heiliger Eligius Kirchlindach
Heiliger Eligius in Beaune