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Die Risiken und Nebenwirkungen können sich, je nachdem, welches synthetische Cannabinoid konsumiert wurde, relativ stark unterscheiden. Folgende Nebenwirkungen können auftreten: Beschleunigter Puls, Herzrasen, Bluthochdruck, Krampfanfälle, Brustschmerzen, Kopfschmerzen, Übelkeit mit Erbrechen, Abnahme der geistigen Leistungsfähigkeit, Verwirrtheit, Wahnvorstellungen, akute Psychosen, starkes Verlangen nachzulegen (Craving), aggressives und gewaltsames Verhalten, rasche Ohnmacht bis hin zu einem Herzinfarkt.
Der Konsum synthetischer Cannabinoide führt nicht selten zu Notfallbehandlungen. Der Global Drug Survey 2017 zeigte, dass synthetische Cannabinoide als zweithäufigste Substanz genannt wurden (nach Methamphetamin und vor Alkohol), deren Konsum zu medizinischen Notfallbehandlungen geführt hatte. Es lassen sich auch mehrere Todesfälle auf den Konsum synthetischer Cannabinoide zurückführen.
Werden synthetische Cannabinoide falsch deklariert auf CBD-Gras gesprüht und als THC-haltiges Cannabis verkauft, kann es noch schneller zu riskanten Überdosierungen und/oder starken, gesundheitlich bedenklichen Nebenwirkungen kommen. Verstärkt wird dieser Effekt durch die teilweise sehr ungleichmässige Verteilung der Cannabinoide auf den Blüten.
Langzeitfolgen:
Über genaue Wirkmechanismen, Toxizität und mögliche Langzeitfolgen ist bis heute kaum etwas bekannt. Der aktuelle Stand des Wissens basiert fast ausschliesslich auf Berichten von Konsumierenden.
Bei häufigem und regelmässigem Konsum besteht jedoch die Gefahr einer psychischen Abhängigkeit.