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Ritter Carl (1880–1951)
Carl Ritter (auch Karl Emil) war der älteste Sohn von Karl Josef Ritter und der Bruder von Werner Ritter-Doswald. Er war Spenglermeister, Wirt im Restaurant Ritter, Bürgerrat, Fleischschauer, sehr musikalisch und gesellig.
Stationen
1880 Carl Ritter wird am 25. Mai als ältester Sohn von Spengler Carl Josef und Maria Baumgartner geboren. Nach ihm kommen seine Brüder Werner, Robert, Alfred und Schwester Luise zur Welt. Er besucht die Primar- und Sekundarschule in Cham, dann die Kantonsschule in Zug.
1887 Früher Tod seiner Mutter Maria.
1890 Sein Vater heiratet Verena Hübscher. Carl Ritter lernt den väterlichen Beruf des Spenglers bei Blum in Schwyz. Die Gesellenjahre und die Wanderzeit bringen Carl Ritter nach Freiburg im Uechtland, Muttenz, Chur, Innsbruck, Mainz und sogar bis nach Ungarn.
1911 Übernahme des väterlichen Geschäfts und der Wirtschaft Ritter, genannt «Blech».
1912 Heirat mit Luise Lustenberger aus Sursee. Sie haben drei Töchter. Ritter ist sehr aktiv im gemeindlichen Leben, im Männerchor, im Orchester, in der Musik und beim Schweizerischen Alpenclub.
1926 Wahl in den Bürgerrat (im Amt bis 1941). Carl Ritter amtet auch als gemeindlicher Fleischschauer. Beruflich findet er grossen Gefallen an kunstgewerblichen Kupferarbeiten, etwa an den Wasserspeiern am Turm von St. Wolfgang in Hünenberg. Er ist auch engagiertes Mitglied des Zuger Vereins für Heimatgeschichte und des Historischen Vereins der V Orte.
1947 Carl Ritter erleidet einen Schlaganfall und wird pflegebedürftig. Seine Töchter sorgen sich um ihn.
1951 Carl Ritter-Lustenberger stirbt im Alter von 71 Jahren. [1]
Einzelnachweise
- Zuger Nachrichten, 14.03.1951, in: Staatsarchiv Zug, PERAD 2368