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Laut einer von der Griffith University geleiteten Studie verbessern traditionelle und digitale soziale Netzwerke das kommunale Wasser-Management und damit letztlich auch die Abwasserentsorgung der Pazifik-Anrainerstaaten. "Die pazifischen Inselstaaten gehören zu den Ländern mit dem schlechtesten Zugang zu sauberem Trinkwasser und sanitären Einrichtungen weltweit", sagt Regina Souter vom Australian Rivers Institute und dem International Watercentre, die beide an der Griffith University angesiedelt sind.
Forschung & Entwicklung
Forscher der RMIT University, der University of Sydney, der Hong Kong Polytechnic University und des Unternehmens Hexagon Manufacturing Intelligence haben eine neue Titanlegierung entwickelt, die extrem fest ist, aber ohne teure Zusatzstoffe auskommt. Das neue Material wird auch unter Spannung nicht spröde, sodass keine Gefahr eines Materialversagens besteht. Legierungsbestandteile sind Sauerstoff und Eisen und nicht wie bisher Aluminium und Vanadium. Als Rohstoff kommt Titanschrott statt jungfräuliches Material zum Einsatz. Das senkt die Kosten.
Die panafrikanische Forschungsorganisation Akademiya2063 hat ein Tool entwickelt, das mittels Künstlicher Intelligenz (KI), Satelliten-Fernerkundung, Wetterdaten und maschinellem Lernen landwirtschaftliche Erträge wichtiger Nutzpflanzen in ganz Afrika vorhersagt. Damit sollen die Folgen des Klimawandels und Ernteausfälle durch Schädlinge gemildert werden. Das Tool konzentriert sich auf Mais, Maniok, Yamswurzel und Sorghum in 47 afrikanischen Ländern. Bis auf Mais würden die Feldfrüchte kaum international gehandelt. Für die Ernährung in Afrika seien sie jedoch extrem wichtig.
Wellenförmig wie ein Tausendfüsser robbt ein vielfach grösserer Roboter von Forschern der Universität Osaka. Er passt seine Form, wie sein natürliches Vorbild, dem Untergrund an. Dadurch gewinnt er eine Stabilität, die vielbeinige Roboter nur mit hohem Rechenaufwand erreichen. Jedes Bein muss gesondert gesteuert werden.
Maschinelles Lernen, das menschliche Gesichter erkennen kann, könnte laut Forschern der University of San Diego zur Verbesserung analoger Wettervorhersagen beitragen. "Die Idee hinter dieser Arbeit stammt von Googles Facenet, aber anstatt ein Foto mit Bildern von Gesichtern in einer Datenbank zu vergleichen, vergleichen wir das Wetter mit historischen Vorhersagen", so der beteiligte Wissenschaftler Weiming Hu. Die Ergebnisse der Studie sind in "Boundary-Layer Meteorology" erschienen.
Vor einem Vierteljahrhundert machten Innsbrucker Physiker den ersten Vorschlag, wie Quanteninformation mit Hilfe von Quantenrepeatern über grosse Distanzen übertragen werden kann, und legten damit den Grundstein für den Aufbau eines weltweiten Quanteninformationsnetzes. Nun hat eine neue Generation von Forschern an der Uni Innsbruck einen Quantenrepeater-Knoten für Telekommunikationsnetze gebaut und damit Quanteninformation über Dutzende von Kilometern übertragen.
Eine neue Alternative zur Lithium-Ionen-Batterie haben Forscher der Universität Tohoku entwickelt. Die Anode besteht aus metallischem Kalzium (Ca), die Kathode wiederum aus Kupfersulfid, das mit Nanopartikeln aus Kohlenstoff dotiert ist. Der Elektrolyt, der sich zwischen den Elektroden befindet, ist ein Hydrid, also ein Molekül, das Wasserstoff enthält. Der Prototyp hat 500 Lade- und Entladezyklen schadlos überstanden. Am Ende des Tests lag die Kapazität noch bei 92 Prozent.
Forscher der Washington State University (WSU) haben eine Roboterbiene entwickelt, die genauso wendig wie das Insekt in jede Richtung fliegen und diese auch blitzschnell wechseln kann. Selbst Gieren ist kein Problem - also eine Drehbewegung um die Vertikalachse. "Wenn du eine Biene bist, aber das Gieren nicht kontrollieren kannst, drehst du dich die ganze Zeit, während du versuchst, zu einer Blume zu gelangen", sagt Entwicklungsleiter Néstor O. Pérez-Arancibia.
Mit einem tragbaren Ultraschallgerät, das Daten drahtlos an ein mitgeführtes Smartphone überträgt, machen Forscher der University of California San Diego eine potenziell lebensrettende kardiovaskuläre Überwachung von Menschen möglich. Das Gadget wird einfach auf die Haut geklebt und erfasst physiologische Signale aus dem Körper bis in eine Tiefe von 164 Millimetern. Bis zu zwölf Stunden gesammelt werden Daten zu Blutdruck, Herzfrequenz und Herzzeitvolumen. Eine Komponente für maschinelles Lernen hilft bei der Interpretation der Daten.