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Wenn du zu vielen Mythen glaubst und die Ideologien dahinter umsetzt beeinflusst du dein Muskelwachstum negativ. Wir möchten dir genau solche Mythen aufzeigen, um dich vor den negativen Effekten zu schützen.
1. Keine extrem hartes Training = kein Muskelwachstum!
Eine hohe Trainingsintensität ist gut und wird dich dabei unterstützen einen Muskelreiz zu setzen. Dies bedeutet aber nicht, dass du jedes Training extrem hart und an deinem Limit ausführen musst. Grundsätzlich solltest du dir im Klaren sein, dass das Training hart und intensiv sein sollte, allerdings nicht immer am Maximum ausgeführt werden sollte, denn dies bewirkt nur eines – Übertraining, denn auf Dauer wird in den meisten Fällen die Regeneration nicht mehr ausreichen. Du solltest ein intensives Training ausführen, allerdings nicht jedes Mal aus dem Studio kriechen müssen.
2. Durch eine hohe Wiederholungszahl zum ripped Body!
Diese Ansicht wurde früher sehr häufig vertreten. Wer Körperfett verbrennen möchte, sollte mehr als 10 Wiederholungen ausführen, denn so würde man sich nicht mehr im „Muskelaufbautraining“ sondern vermehrt im „Ausdauerbereich“ befinden. Diese Ansicht ist allerdings nicht richtig! Du verbrennst am schnellsten Fett beim Training, indem du schwere Trainingsübungen ausführst, so viele Muskelpartien wie nur möglich ansprichst und die Muskelarbeit bzw. die TUT möglichst lange hältst, denn dies verbrennt Kalorien. Wenn du trotz deines Trainings mehr Kalorien zuführst als du verbrennst, wirst du allerdings trotzdem kein Gewicht verlieren, denn ausschlaggebend ist deine Kalorienbilanz am Ende des Tages. Hast du eine positive Kalorienbilanz wirst du auch nicht abnehmen! Das Training kann dir durch viele Vorteile bezüglich deines Organismus helfen, ist jedoch nur ein Werkzeug!
3. Ohne Isolationstraining kein Muskelaufbau der Arme!
Um gewisse Trainingsprogramme zu verkaufen, wird gerne auf bestimmte Muskelpartien eingegangen, welche unbedingt ein bestimmtes Training benötigen – dies ist allerdings nicht immer der Fall. Deine Armmuskulatur wächst bei den Grundübungen meist sehr gut mit und kann durch ein eigenes Training ergänzt werden, allerdings muss dieses nicht jeden zweiten Tag ausgeführt werden, um gute Ergebnisse zu erhalten. Wer sich an Basics hält, wird oft wesentlich bessere Ergebnisse erzielen, wenn er noch ein sehr einfaches ergänzendes Training für die Armmuskulatur einbaut und das Training nicht abstrakt werden lässt. Wer sich natürlich schon im stark fortgeschrittenen Bereich befindet, der wird um ein gezieltes Training nicht herumkommen, um den Armen noch den letzten Schliff zu geben, doch davon zu sprechen, dass man NUR durch gezieltes Training eine gute Armmuskulatur erhält, ist definitiv ein Mythos!
4. Viel Training hilft viel!
Umso mehr, umso besser - entspricht einfach nicht der Wahrheit. Wir empfehlen dir unbedingt das Training so zu konstruieren, dass dein Körper ausreichend Regenerationszeit besitzt, um sich zu erholen und Muskulatur aufzubauen etc. Schaffe dein individuelles Training, welches einen ausreichenden Reiz setzt, dich jedoch nicht überlastet! Gefährlich ist dabei, dass viele die Überlastung zu Beginn nicht merken, sie sich jedoch nach ein paar Monaten einschleicht und auf Dauer sogar zu Krankheitsbildern führen kann.
Fazit!
Es gibt unzählige Trainingsmythen, die du einfach nicht glauben darfst – um eine Umsetzung falscher Fakten zu vermeiden. Aus diesem Grund möchten wir dir immer wieder Mythen aufzeigen, um dich vor falschen Fakten zu schützen!
Autor: Melodie Parker