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Forscher, die die Ausbreitung des Coronavirus modellieren, betonen, wie wichtig es ist, belebte Innenräume zu vermeiden
An dem Projekt sind rund 30 Forscherinnen und Forscher beteiligt, deren Spezialgebiete Fluiddynamik, Aerosolphysik, soziale Netzwerke, Beatmung, Virologie und biomedizinische Technik umfassen. Die Forschung wird in Zusammenarbeit mit Essote (der gemeinsamen Gemeindebehörde für Sozial- und Gesundheitsdienste in Süd-Savo), die das Forschungsprojekt vorgeschlagen hat, sowie mit Spezialisten für Infektionskrankheiten des Finnischen Instituts für Gesundheit und Wohlfahrt durchgeführt.
Der Lufttransport und die Konservierung der aus den Atemwegen austretenden Tröpfchen wurden mit einem Supercomputer simuliert und die Ergebnisse anschließend in 3D visualisiert. Das CSC – Finnish IT Center for Science Ltd. stellte seinen Supercomputer den Forschern sehr kurzfristig zur Verfügung. Dank der hohen Rechenkapazität und der engen, multidisziplinären Zusammenarbeit konnten in rund einer Woche die ersten Ergebnisse erzielt werden.
Die Physik der Phänomene, die jetzt modelliert werden, sind aus früheren Forschungen sehr vertraut. Ziel des Konsortiums ist es, mit Hilfe der Visualisierung ein besseres Verständnis des Verhaltens von Aerosolpartikeln zu schaffen. Die Forscher werden weiter an der Modellierung arbeiten und sie weiter verfeinern. Experten für Infektionskrankheiten und Virologie werden die Ergebnisse und ihre Bedeutung im Zusammenhang mit den Informationen, die über Coronavirus- und Coronavirusinfektionen gesammelt werden, untersuchen. Die Beteiligung von zwei schwedischen Universitäten hat das Konsortium weiter gestärkt.