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Eineinhalb Wochen nach ihrer Hochzeit sind Prinz William und seine Frau Kate in die Flitterwochen entschwunden. Das bestätigte der Palast am Dienstag in London - genaue Details blieben jedoch auf Wunsch des Paares geheim.
Mehrere Medien berichteten übereinstimmend, das junge Ehepaar sei am Montag losgeflogen. Ziel sollen die Seychellen sein.
William und Kate hatten von Anfang an klar gestellt, dass ihre Flitterwochen Privatsache bleiben sollten. Nach der Hochzeit am 29. April waren sie für das Wochenende erst an einen unbekannten Ort in Grossbritannien gefahren.
Dann hatte William noch einige Tage Dienst auf der Luftwaffen-Basis auf der walisischen Insel Anglesey geschoben, wo er als Rettungspilot arbeitet. Kate war vergangene Woche beim Einkaufen im örtlichen Supermarkt gesichtet worden.
Respektierung der Privatsphäre
"Wir werden nicht bestätigen, wohin sie in ihre privaten Flitterwochen gefahren sind, und werden auch Spekulationen nicht kommentieren", sagte ein Palastsprecher. "Wir bestätigen nur, dass sie gefahren sind. Geheim blieb auch die Dauer der Ferien. Der Sprecher bestätigte lediglich, dass sich William zwei Wochen Ferien genommen hat.
Das Paar hat darum gebeten, dass während der Flitterwochen seine Privatsphäre akzeptiert wird. Das Königshaus hatte Medienvertretern, die Kate und William während ihres Honeymoons verfolgen, mit strafrechtlichen Konsequenzen gedroht.
Nach dem Tod seiner Mutter Diana, die 1997 bei einem Verkehrsunfall in Paris während einer Verfolgung durch Paparrazzi ums Leben kam, reagiert William besonders sensibel auf aufdringliche Medienvertreter. Die Nummer zwei der britischen Thronfolge hat selbst gesagt, dass er die Medien gerne verwirre.
Spekulationen im Vorfeld
Neben den Seychellen war über viele weitere Ziele für die erste Reise von William und Kate als Ehepaar spekuliert worden. Darunter waren Privatinseln in der Karibik, Jordanien oder Afrika.
Die Seychellen hatten sich allerdings kurz nach der Hochzeit als Gerücht verfestigt. Der Inselmakler Farhad Vladi hatte dem "Hamburger Abendblatt" gesagt, die Seychellen-Insel North Island an das britische Königshaus vermietet zu haben.