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Das bestehende Rebbauernhaus wo sich bis anhin die Musikschule befindet soll durch einen Ersatzneubau erweitert werden. Der Neubau bietet sieben Musikzimmer und im Dachgeschoss einen grosszügigen Gruppenraum.
Die Herausforderung bestand darin die zwei Gebäude durch eine geeignete Erschliessung miteinander zu verbinden. Aus diesem Grund haben wir uns für eine klare Erschliessungsschicht, welche als Fuge zwischen den zwei Gebäuden funktioniert, entschieden.
Die Fuge ist aus Glas und differenziert sich somit klar vom Bestand.
Der Ersatzneubau fügt sich fein in die bestehende Situation ein. Er nimmt sich in der Formensprache zurück und lässt dem unter denkmalstehenden Rebbauernhaus Vortritt.
Der Ersatzneubau fügt sich in Position, Kubatur sowie Materialität fein in die bestehende Situation ein. Er kommt rückwärtig zum Rebbauernhaus zu liegen und schliesst westlich an den bestehenden eingeschossigen Anbau an. Eine maximale Ausnutzung der Baufläche wurde hierdurch erzielt.
Der Betonbau mit aussenliegender Wärmedämmung ist entsprechend Bestandesgebäude verputzt und mittels leichter Differenzierung der Putzstrukturen in Sockel und Restfassade gegliedert. Hierdurch sowie durch die Adaption der bestehenden Geschossigkeit des Rebbauernhauses weist das neue Ensemble eine einheitliche Fassadengliederung auf.
Die schlanken Fensterprofile, anthrazitfarben ausgeführt, nehmen sich gestalterisch maximal zurück. Der Sockelbereich verfügt über ein annähernd Fassadenlanges Bandfenster; die Zimmer in den oberen Geschossen werden jeweils über ein grosszügiges Lochfenster belichtet.