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Konservierungsmittel auf der Basis von Propionsäure stabilisieren Dürrfutter, das zuviel Restfeuchte enthält. Mit dem vermehrten Einsatz von Grossballenpressen ist das Interesse an Konservierungszusätzen gestiegen. Während dadurch die Erntearbeiten schlagkräftiger wurden, ist die Konservierung insbesonderse im Fall einer ungenügenden Abtrocknung von Dürrfutter (TS-Gehalt < 85 %) heikler geworden.Die Eidgenössische Forschungsanstalt von Posieux (RAP) hat im Rahmen eines praxisnahen Versuches die mikrobiologische Qualität und den Nährwert von Emd untersucht, das bei einem TS-Gehalt von 76 % zu Rundballen gepresst und mit einem Konservierungsmittel behandelt wurde. Die Untersuchung wurde als Zweifaktorenversuch angelegt, nämlich Dosierung des Konservierungsmittels und Pressentyp. Pressen mit konstanter PresskammerFestkammer haben sich als besser geeignet erwiesen als solche mit variabler Presskammer. Eine Presse mit konstanter PresskammerFestkammerpresse liefert Ballen mit einem relativ weichen Kern, was das Entweichen von Restfeuchte erleichtert. Auch wenn das Konservierungsmittel die Futtererwärmung eindämmen konnte, so befriedigte seine pilzhemmende Wirkung nicht immer, denn einige behandelte Ballen wiesen einen hohen Schimmelpilzbefall auf. Wesentliche Unterschiede in den Nährstoffgehalten zwischen behandelten und unbehandelten Emdballen konnten einzig beim Zucker beobachtet werden. Der deutlich tiefere Zuckergehalt in den unbehandelten Varianten ist Ausdruck einer vermehrten mikrobiellen Tätigkeit. (Wachstum). Hinsichtlich des Proteinwertes hat diese Untersuchung bestätigt, dass eine Futtererwärmung die Abbaubarkeit des Rohproteins im Pansen merklich vermindert.
Nutztiere
Pontiggia A., Münger A., Ammer S., Philipona C., Bruckmaier R. M., Keil N.M., Dohme-Meier F.
Selbst in Regionen mit gemässigtem Klima kann ein Anstieg der Umgebungstemperatur und die Sonneneinstrahlung zu Hitzestress bei weidenden Milchkühen führen. Agroscope untersuchte bei Kühen physiologische Veränderungen aufgrund zunehmender Hitzebelastung.
Umwelt
Lazzari G., Münger A., Heimo D., Seifert S., Camarinha-Silva A., Borda-Molina D., Zähner M., Schrade S., Kreuzer M., Dohme-Meier F.
Auf Gras basierende Rationen für Milchvieh führen häufig zu erhöhten Stickstoffausscheidungen. Tanninhaltige Esparsette und Akazienextrakt können die Stickstoffausscheidungen über den Harn und somit die Ammoniakfreisetzung aus der Gülle verringern.
Zu hohe Stickstoffeinträge aus der Luft führen zu einer Überdüngung von sensiblen Ökosystemen. Durch eine stete Optimierung der Fütterung kann ein wichtiger Beitrag zur Reduktion der Ammoniakverluste und damit der Stickstoffeinträge geleistet werden.