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Der 35-Jährige musste gegen seinen 17 Jahre jüngeren Kontrahenten hart kämpfen. Nach dem gewonnenen Startsatz, den er trotz 17 Breakmöglichkeiten nur 6:4 gewann, kam Alcaraz zurück und glich aus. Im Entscheidungssatz erwies sich das dritte Aufschlagspiel von Nadal als wegweisend. Alcaraz liess drei Breakmöglichkeiten ungenutzt, während Nadal beim Stand von 4:3 seine einzige Chance zum Servicedurchbruch packte und die Partie wenig später nach 3:12 Stunden beendete.
Es ist der 20. Sieg in Folge für den 21-fachen Grand-Slam-Champion, der zudem die ATP-Turniere in Melbourne und Acapulco für sich entscheiden konnte. In der kalifornischen Wüste von Indian Wells bietet sich dem Mallorquiner nun die Chance auf den vierten Titel.
Im Final am späten Sonntagabend bekommt es Nadal mit Taylor Fritz zu tun. Der 24-jährige Amerikaner, aktuell die Nummer 20 der Weltrangliste, setzte sich gegen den um 13 Ränge besser klassierten Russen Andrej Rublew in knapp zwei Stunden 6:4 und 7:5 durch und schaffte damit als erster Amerikaner seit John Isner 2012 (Finalniederlage gegen Roger Federer) den Einzug in den Final des Turniers in Indian Wells. Für Fritz ist es das erste Endspiel auf ATP-Masters-1000-Stufe.