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Trotz allen technischen Fortschritten bleibe die Umweltbilanz von fossilen Kraftwerken negativ. Eine Studie einer Arbeitsgruppe der vier Akademien aus dem Jahr 2002 sei zum Schluss gekommen, dass die nachhaltige Stromversorgung der Schweiz nur aufrecht erhalten werden könne, wenn auch weiterhin konsequent keine fossilen Kraftwerke genutzt werden. Mit rund 60% Wasserkraft und 40% Kernenergie sei die Schweizer Stromproduktion heute nachhaltiger als jene der EU, die rund die Hälfte des Stroms in fossilen Kraftwerken produziere.
Die Akademien fordern die Politik auf, das CO2-Gesetz konsequenter umzusetzen und aus klima- und umweltpolitischen Gründen, aber auch wegen der Versorgungssicherheit, die Kernkraftwerke nicht durch fossile Kraftwerke zu ersetzen. Vielmehr müssten neben der Verbesserung der Energieeffizienz prioritär die zukunftsträchtigsten, lokal geeigneten erneuerbaren Energiequellen gefördert und die Nutzung der Wasserkraft ausgebaut oder mindestens gehalten werden.
Quelle
M.S. nach Akademien, Stellungnahme, 27. Juni 2005