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Ein Vertreter bricht aus dem täglichen Trott aus, kehrt an den Ort seiner Kindheit zurück und erzählt uns dabei sein Leben. Ein hellsichtiges, in seinen Analysen prophetisches Buch.
George Orwell, der gerade aus dem Spanischen Bürgerkrieg zurückkehrte, begann im Laufe des Jahres 1938 mit dem Roman ›Auftauchen, um Luft zu holen‹. Die düstere Stimmung der faschistischen Bedrohung und des bevorstehenden Krieges sind dem Roman deutlich anzumerken. Anders aber als in ›1984‹ und ›Farm der Tiere‹ findet hier (noch) kein Verlust von Erinnerung statt – was Orwell als Ursache von gesellschaftlichen Fehlentwicklungen interpretierte. Erinnerung ist hier ein wichtiges Kernelement, um die gegenwärtige Lage verstehen zu können. Doch ist ein Umdenken noch möglich? Und gibt es eine Alternative zu wirtschaftlichem Wettbewerb, Urbanisierung, Technisierung und damit der Vernichtung der natürlichen Umwelt?
»George war ein Rebell. Ein Revolutionär schließt Kompromisse, um an der Macht zu bleiben. Ein Rebell ist ein Rebell, ist immer dagegen. Und er war gegen alles, was in der Gesellschaft stank, was Schund und Mist und verdorben und verfault war, bei sich und in der Gesellschaft. Kompromisse gab es nicht.«Arthur Koestler
»Immer wieder faszinieren Orwells differenzierte, klare Sätze, seine intellektuelle Redlichkeit und seine starken, persönlichen Ansichten. Eine Stimme, die man im heutigen Chor bitter vermißt.«Neue Zürcher Zeitung