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Die Geschichte des FCF und seinen Vorgängern1897 - 20 Jahre nach dem FCSG kam der FCF!!!
Als anno 1897 der Name FC Feuerthalen zum ersten Mal zu hören war, und die Spieler auf dem Platz beim alten Schulhaus ihrem Sport huldigten, mussten sie öfters die Flucht vor dem Zorn der Grundeigentümer ergreifen. Später frönten sie ihrem "Fussball" bei der ehemaligen Seilerbahn im Rheingut und beim alten Scheibenstand im "Toggenburg". Der damalige "FCF" kickte erfolgreich gegen verschiedene Mannschaften wie Viktoria, Grasshoppers, Gymnasium und Latein Winterthur. Die Gründe, warum 1908 der erste FC Feuerthalen seine Tätigkeit einstellte, sind uns nicht bekannt.1912 - Damals war ein Ball noch etwas wert.
In diesem Jahr erfolgte laut mündlicher Überlieferung die Neugründung des FCF. Doch es fehlte an eigenen Mitteln. Weil aber Theo Amsler, Fabrikant, grosszügig seinen Privatball zur Verfügung stellte, konnte trotzdem gespielt werden. Der Ausbruch des 1. Weltkrieges 1914 bedeutete dann aber gleichzeitig das Ende dieser Fussballgemeinschaft.1921 - FC Langwiesen
Im Jahre 1921 wurde der FC Langwiesen aus der Taufe gehoben, löste sich aber zwei Jahre später wieder auf. Seine damaligen Gegner waren Schaffhausen-Sparta, Hohlenbaum Sportclub Schaffhausen und Neuhausen, auch mit Neunkirch, Löhningen, Beringen, Herblingen und Schleitheim wurden "Schlachten" ausgetragen. Bessere Rebstecken, oben mit einer Schnur verbunden, bildeten die Tore, die Schiedsrichter wagten es selten, ihre Meinung zu äussern. Nach der Auflösung des Aktivvereins wurde der Club von der noch bestehenden Langwieser Junioren-Abteilung während ca. 1 ½ Jahren weitergeführt. Mit 33 Siegen bei nur einer Niederlage in Beringen - die Verschiebung eines Torpfostens soll angeblich schulde gewesen sein - ging eine grosse Serie zu Ende, die ihre Krönung gegen Junioren-Schweizermeister Veltheim erfuhr, der 3:0 geschlagen wurde. Zu erwähne ist noch das Resultat von 36:0 gegen Stammheim, das allerdings in ca. zwei Stunden erzielt wurde; es war an diesem Tag - den Aussagen der damaligen Spieler zufolge - halt eben gerade schönes Wetter. Übrigens, für die Platzmiete von 80.- mussten die Pioniere und Wegbereiter Knochen, Flaschen und Eisen sammeln, um am Ende des Jahres das Geld an die Klostergutsverwaltung abliefern zu können.1932 - die Gründung
Im heutigen Naturschutzreservat der "Petri" erschien eines Tages eine Schar Jünglinge, ebneten den Platz so gut wie möglich aus und stellte Torstangen auf.
Anfangs Juli 1932 wurde der FC Paradies gegründet. Robert Alder sen. als Präsident, Hans Huber als Kassier, Walter Scagnetti und Robert Alder jun. nahmen als Vorstand das Steuer des jungen Vereins fest in die Hand. Trainer war Xaver Walch.
Stehend von links nach rechts: A. Demostene, K. Müller, W. Scagnetti, K. Bachmann, Eugen Hangartner, P. Dal Bosco, R. Alder, W. Albiker, M. Alder, R. Alder sen. (Präsident) / Kniend von links nach rechts: Erwin Hangartner, F. Merz, G. Diotto1934 - Match gegen GC
Im "Paradiesli" wurde ein neuer Fussballplatz gebaut. Zur Platzeinweihung wurde ein Spiel gegen die starken Reserven der Grasshoppers ausgetragen, welches nur knapp mit 4:5 verloren ging.1935 - Starke Junioren
Zum dritten Mal konnten die Junioren als Gewinner des Championats gefeiert werden. Wohl als Dank für ihre gute Leistung durften sie in Kreuzlingen das Vorspiel zu Schweiz B, mit Debütant Fredy Bickel, gegen Deutschland B bestreiten. Zu beginn des Spiels mit mitleidigem Lächeln bedacht, stiegen die Knirpse wegen ihres hervorragenden Spiels bald zu Publikumslieblingen auf und schlugen die als klar stärkere Mannschaft eingestuften Kreuzlinger mit 5:1. "Eine der besten schweizerischen Junioren-Equipen spielte in Kreuzlingen" heiss es anderntags in den Spielkritiken.1936
2. Mannschaft, Saison 1936/37 1944 - 2. Liga
In der sechsten "Kriegsmeisterschaft" gelang dem FC Paradies ein Grosserfolg, denn der Aufstieg in die 2. Liga wurde Tatsache. Auch die bekannte Zeitung "Sport" berichtete von diesem Ereignis.1945 - aus FC Paradies wird FCF
Im Jahre 1945 wurde endlich aus dem FC Paradies der FC Feuerthalen. Dass die Trauben in der 2. Liga aber höher hängen, musste auch die Mannschaft bald erfahren, aber der Abstieg konnte verhindert werden.1948
Der FCF konnte sich mit hervorragenden Leistungen in der 2. Liga halten und bekam von der Gemeinde einen Kredit von 40'000 Franken für den Bau eines eigenen Sportplatzes auf dem Schwarzbrünneli.1951 - Heerenveen kam
Nach jahrelanger Bauphase konnte der Fussballplatz eingeweiht werden. Über 2000 Stunden Fronarbeit mussten verzeichnet werden, bis das Werk vollbracht war. Zur Einweihung wurde ein internationales Freundschaftsspiel zwischen dem FC Schaffhausen (damals NLB) und dem holländischen Spitzenverein Heerenveen organisiert.
1952 - Cupfinal?
In diesem Jahr erregte das Team im Cupwettbewerb grosses Aufsehen. Nachdem Tössfeld, Neuhausen und Ceresio ausgeschaltet wurden, wurde dem FCF der grosse FC St. Gallen zugelost. Der NLB verein war aber schlussendlich doch stärker wie der Matchbericht klar zeigt.
Cupspiel gegen St. Gallen
1955
Der Abstieg konnte nicht mehr verhindert werden und nach 10-jähriger Zugehörigkeit zur 2. Liga rutschte der FCF in die 3. Liga ab. Nur zwei Jahre später konnte aber der Wiederaufstieg mit Trainer Gerhard Wabel in der Saison 1957/58 gefeiert werden, der FCF gewann auf neutralem Platz in Oberwinterthur gegen den anderen Zürcher Meister SV Höngg das Aufstiegsspiel.1969 1. Mannschaft Saison 1969/1970
Stehend von links: Da Sois, B. Breitenstein, Gerber, Bachmann, Zollinger, Huber, Tanner, Trainer Horst Blech / Kniend von links. Bremer, F. Breitenmoser, Pletscher, Christen, Zwahlen
1972
Erneut stieg die Truppe des FCF in die 3. Liga ab.1979
Drei Jahre vor dem grossen Jubiläum konnte auch die Verbannung in die Anonymität der 4. Liga nicht verhindert werden.1980/81
Zur grossen Freude aller, konnte sich die 1. Mannschaft wieder aufrappeln und steigt unter Trainer René Mathier postwendend wieder in die 3. Liga auf - dies vor allem dank des Rückzugs von Beringen 2 während der Saison (Ausschreitungen auf dem Platz gegen den FC Lohn).1981/82
Die 1 Mannschaft erreicht mit dem 8. Rang das Hauptziel, den Klassenerhalt in der 3. Liga. Die A-Junioren steigen in die 1. Stärkeklasse auf. Am Jubiläumsgrümpelturnier nahmen 140 Mannschaften teil - die Sieger der Aktiven gewannen einen Städteflug nach London für die ganze Mannschaft!1982/83
Die 1. Mannschaft erreichte den hervorragenden 2. Schlussrang und verpasste die Aufstiegsspiele in die 2. Liga nur knapp - diese wurden von Diessenhofen wie immer erfolglos bestritten.1983/84
Nach vielen Verstärkungen war das Ziel diesmal 1. Schlussrang und Teilnahme an den Aufstiegsspielen in die 2. Liga (Es wurde zu dieser Zeit in der 3. Liga noch in 9 Gruppen à 11 Mannschaften gespielt, von den 9 Gruppensieger stiegen dann 6 auf!) Das Ziel wurde kläglich verpasst, es kam ganz schlimm - die zerstrittene Truppe stieg sogar in die 4. Liga ab!1984/85
Nachdem über 10 Spieler das sinkende Boot verliessen - wurde ein kompletter Neuanfang gestartet. Die Strategie war folgende: mit eigenen A-Junioren, Spielern aus dem "Zwei" sowie den restlichen treuen 1 Teamlern der letzten Saison wurde unter Trainer Peter Poltera eine neue Mannschaft geformt! Der Erfolg war sofort da - am Schluss stieg das Team überlegen in die 3. Liga auf. Das Grümpelturnier mitte Juni war wieder ein voller Erfolg (Teilnehmerzahl: 120 Teams)1985/86
In dieser Saison war es sehr hart - der FVRZ beschloss eine Gruppenreduktion von 9 auf 6 Gruppen - diese bedeutete, dass es 27 Absteiger in nur einer Saison gab! Leider konnte sich auch der FC Feuerthalen nicht retten und stieg wie viele andere wieder in die 4. Liga ab.1986-1989
In dieser Zeit dümpelte das "Eis" mehr oder weniger erfolglos in der 4. Liga herum - in der Saison 1988/89 fehlte wenig und der Gang in die 5. Liga wäre Tatsache geworden, nur mit viel Glück konnte dies im letzten Moment verhindert werden. Die Grümpelturniere waren wie immer ein voller Erfolg. 1989 fand an Auffahrt erstmals das E und F- Turnier statt (Teilnehmer 34 Mannschaften)1990/91
In dieser Spielzeit schaffte der FCF eine Überraschung - vor der Saison wurde dem Team vom neuen Spielertrainer Thomas Leemann kein grosser Kredit gewährt - doch am Ende lachte wieder einmal die Sonne über dem Kohlfirst. Der Aufstieg in die 3. Liga wurde am Grümpelturnier gebührend gefeiert.1991/92
Toller 4. Schlussrang in der 3. Liga - und das als Abstiegskandidat Nr. 1!1992/93
Leider folgte in dieser Saison wieder einmal ein Abstieg in die 4. Liga - ein unnötiger noch dazu - wie auch schon gehabt! Das Grümeplturnier begann ebenfalls zu schwächeln. Das Juniorenturnier wurde immer grösser, es nahmen bis zu 70 Mannschaften teil.1993-1996
In dieser Zeit wurde von der 1. Mannschaft sportlich wenig erreicht - die Chancen in die 3. Liga aufzusteigen waren nie wirklich da! Die Juniorenabteilung hingegen wurde immer grösser, was als Erfolg gewertet werden kann.1997-1999
Das Grümpelturnier schwächelte immer mehr, eine grosse Einnahmequelle des FCF begann zu versickern. Die 1. Mannschaft kam immer näher an den Aufstiegsplatz in die 3. Liga!2000
Die Senioren haben nach einer starken Saison den Aufstieg in die höchste Spielklasse geschafft. Von der "Schlauchliga" konnte mit einem Durchmarsch durch die Promotion, die Meisterklasse erreicht werden. Nur ein Jahr später stiegen die Senioren mangels Spieler und Training wieder ab.2001
Im neuen Jahrtausend wurde der langersehnte Aufstieg in die 3. Liga Tatsache. Trainer Ivo Redivo und seine Truppe lagen am Schluss der Saison mit sieben Punkten Vorsprung gegenüber Neunkirch auf dem 1. Platz. Auch im Schaffhauser Cup reüssierte das Team und gewann den Cup im Final gegen den Sporting Club Schaffhausen. Ebenfalls in diesem Jahr wurde von der Gemeinde das Errichten von Werbetafeln auf dem Sportplatz Schwarzbrünneli erlaubt.2002/03
Das "Eis" konnte sich knapp in der 3. Liga halten. Leider musste das Grümpelturnier mangels Anmeldungen aus dem Jahresprogramm gestrichen werden. Eine grosse Einnahmequelle und ein grossartiger Anlass, welcher über Jahre hinweg ein Dorfevent der Superlative war, ging verloren. Vorbei die Tage, an denen von Samstag bis Sonntag in aller Frühe Teams aus der ganzen Schweiz auf dem Schwarzbrünneli um das runde Leder kämpften. Auch das zweite FCF-Turnier, dasjenige an Auffahrt, steht einer ungewissen Zukunft gegenüber, verzeichnet doch das Turnier in den letzten Jahren mehr und mehr sinkende Teilnehmerzahlen.2005
Im Spiel der letzten Hoffnung verlor der FCF gegen den Tabellenleader SC Veltheim mit 0:4. Nach vier Saisons in der 3. Liga stieg der FC Feuerthalen wieder in die 4. Liga ab. Dieser Abstieg kam nicht aus heiterem Himmel. Seit der FCF im Sommer 2001 in die 3. Liga aufstieg, konnte er sich stets nur knapp über Wasser halten: Zweimal lag der FCF lediglich einen Platz über dem Strich, 2003 profitierte er von einem "Goodwill-Entscheid".2006
Nach dem Abstieg in die 4. Liga musste ein frischer Wind durch die 1. Mannschaft gehen. Tonino D’Ascanio und Thomas Leemann übernahmen das Traineramt. Am Schluss der Saison reichte es dem FCF leider nicht für den Aufstieg. Lediglich vier Punkte hinter dem makellosen Aufsteiger, FC Diessenhofen, wurde der FCF Zweiter.
Nach verschiedenen Fehlversuchen gründete der FC Feuerthalen diese Saison erfolgreich wieder eine 2. Mannschaft. Das Team wurde von Hanspeter Lee trainiert.
Ein grosser Meilenstein konnte der Klub in dieser Saison verzeichnen und den Traum einer Flutlichtanlage auf dem Hauptfeld endlich verwirklichen. Bereits 1972 waren Bauabsichten vorhanden - das damalige Projekt kam jedoch nie zu Stande. Das Gremium, bestehend aus Andreas Burri, Bruno Froster, Köbi Germann, Reto Grossmann, Hanspeter Lee und Matthias Sallenbach bekam von der Gemeinde Feuerthalen die Baubewilligung zugesprochen. Dank Beiträgen à fonds perdu aller Mitglieder, einem Beitrag der Gönnervereinigung, der Unterstützung der Gemeinde Feuerthalen und den Einlagen aus der Klub- und Sporttotokasse ist es dem Verein gelungen etwas Nachhaltiges und Wegweisendes zu leisten. Im März 2006 erstellten Klubmitglieder in Fronarbeiten die Fundamente und Leitungen für die sechs Lichtmasten, welche vom Elektrizitätswerk Schaffhausen später gestellt wurden. Den tüchtigsten Helfern sei hier nochmals herzlich gedankt.
2007/08
Der FC Feuerthalen konnte in dieser Saison drei Runden vor Schluss den Aufstieg in die 3. Liga feiern. Der 2. Mannschaft reichte es am Schluss wegen vier Punkten nicht für den Aufstieg, trotzdem ist der 2. Platz in der zweiten Saison ein Spitzenresultat.
Aufgrund des 75-jährigen Bestehens organisierte der FC Feuerthalen ein Jubiläumsspiel zwischen der 1. Mannschaft und dem FC Schaffhausen. Vor 650 Zuschauer und verstärkt durch die ehemaligen und in Feuerthalen wohnhaften FCS-Spieler Remo Pesenti, Simon Leu und Daniel Nungesser hielt der FCF eine halbe Stunde lang mit, ehe die Höherklassigen standesgemäss in Führung gingen. Nach dem 0:2-Pausenresultat endete das Spiel schliesslich mit 0:7.
Der offizielle Jubiläumsakt ging am 3. November 2007 im Parkcasino in Schaffhausen über die Bühne. Zweihundert Aktive, Ehemalige und Gäste feierten mit dem FCF das Jubiläum.
Viel vorgenommen hatte sich der FC Feuerthalen nach dem Aufstieg. Ziel war es, möglichst rasch vom Tabellenende wegzukommen, um sich den Ligaerhalt bald möglichst zu sichern.
Denkbar schlecht begann aber die Saison für den FCF und nach einigen unglücklichen Niederlagen zum Saisonstart war man bald in einer Lage, die man vor Saisonbeginn vermeiden wollte. Erst im zehnten Spiel der Saison gelang es mit einem packenden 6:5 Heimsieg über Räterschen den ersten Dreier zu verbuchen.
Auch die Rückrunde konnte man nicht erfolgreicher gestalten, so dass die 1.Mannschaft nach nur einer Saison wieder in die 4.Liga abstieg und dies obwohl man die letzten beiden Spiele doch noch siegreich gestalten konnte. (je 1:0 gegen Räterschen und SVS 2). Das Trainer-Duo D’Ascanio/Leemann gab darauf seinen Abschied bekannt.
Die zweite Mannschaft beendete die Saison auf dem beachtlichen 4.Rang in der 5. Liga, wobei besonders herauszustreichen ist, dass die Reserven einmal mehr zu den fairsten Mannschaften Ihrer Liga gehörten.
Nach dem Abstieg und dem Abgang von Tonino D’Ascanio und Thomas Leemann konnte der FC Feuerthalen Peter Krebs und Severin Eigenheer als Trainer für sich gewinnen. Ziel dieser Saison, war das Formen einer stabilen Mannschaft, welche nach einer Saison mit vielen Niederlagen wieder auf die Siegerstrasse zurückfinden kann. Klarer Aufstiegsfavorit war der FC Thayngen, der sich dem Rest der Liga weit überlegen fühlte.
Dem FCF gelang aber ein starker Saisonbeginn, wobei man im ersten Spiel den Aufstiegsanwärter Anadolu auswärts gleich mit 4:0 besiegen und sich bald an der Tabellenspitze festsetzen konnte. Im Spitzenspiel gegen den FC Thayngen resultierte in der Vorrunde ein 1:1. Die einzige Niederlage der Vorrunde musste man im letzten Spiel gegen den Sporting Club hinnehmen (1:0 auswärts). Dem neuen Trainerduo Krebs/Eigenheer gelang es eine eingeschworene Einheit zu formen, welche guten 4.Liga-Fussball zelebrierte. Vor Allem Feuerthalens Defensive liess sich sehen; mit nur 15 kassierten Gegentreffer am Ende der Saison besass der FCF mitunter eine der besten Abwehren der Liga. Wegweisende Siege konnte man gegen die SVS 3 (1:0 durch Grossmann in der 94.Min.), den FC Lohn (1:0, Tor durch Apicella) und den Sporting Club SH (2:1 Sieg, Tore: Angelo Aulisio und Festa) feiern, derweil man gegen den Hauptkonkurrenten aus Thayngen eine Niederlage einstecken musste. Nichtsdestotrotz stieg der FC Feuerthalen nach nur einer Saison in der 4. Liga verdient in die 3.Liga auf. Die 2.Mannschaft beendete die Saison nach einer schwachen Vorrunde auf dem mässigen 6.Tabellenrang. Dennoch zählte das „Zwei“ erneut zu den fairsten Teams im Breitensport.
Nach dem Aufstieg zeigte das Team von Peter Krebs und Severin Eigenheer gewisse Startschwierigkeiten, so dass man nicht wie gewünscht in die 3.Ligasaison einsteigen konnte. Da im Team, welches nur wenige Abgänge und einige Neuzugänge vorzuweisen hatte, unglaubliches Potential vorhanden war, konnte sich das „Eis“ aber bald fangen und arbeitete sich bis zur Saisonhälfte einen komfortablen Vorsprung auf die Abstiegsränge heraus. Das einzige Manko, welches man den jungen Spielern des Fanionteam hätte vorwerfen können, wäre mangelnde Konstanz, so dass man bis zwei Runden vor Saisonende warten musste, um den definitiven Klassenerhalt sicher zu stellen. Der Klassenerhalt war verdient, zumal man gegen Teams aus der unteren Tabellenregion meistens punkten und auch ab und zu einen Exploit gegen besserklassierte Mannschaften schaffen konnte (z.B. beim 1:1 gegen „fast“-Aufsteiger Neftenbach). Leider gab das Erfolgstrainer-Gespann Krebs/Eigenheer trotz Ligaerhalt den Rücktritt bekannt. Neuer Übungsleiter wird auf die nächste Saison Spejtim Muharemi, der vom FC Diessenhofen zum FC Feuerthalen stösst.
Nebst der 1.Mannschaft leistete in dieser Saison auch das „Zwei“ grosses. Nach einigen Neuzugängen (vornehmlich aus den eigenen Junioren) konnte das Team von Hanspeter Lee den erstmaligen Aufstieg in die 4.Liga realisieren. Obwohl man zur Saisonhälfte mit fünf Verlustpunkte ins Hintertreffen geraten war, gab die 2.Mannschaft nie auf und setzte in der Rückrunde zur beeindruckenden Aufholjagd an. Das ganze gipfelte in der „Finalissima“ gegen den FC Seuzach 3, welche man diskussionslos mit 1:6 gewann. Leider verlässt auch „Meistertrainer“ Lee nach fünf Jahren das „Zwei“ und fungiert nun als routinierter Ersatztorwart bei den Reserven. In der Fairnessrangliste konnte das „Zwei“, auf Kosten des Erfolges, nicht mehr an vorhergehende Jahre anknüpfen, doch konnte man alles in allem mit beiden Teams bezüglich Fairplay sehr zufrieden sein.
Die 1.Mannschaft startete unter dem neuen Trainergespann gut in die neue Saison und konnte gegen den FC Wülflingen sogleich die ersten drei 3.Liga-Punkte verbuchen. Jedoch wahrte die Freude nur kurz. Im Verlaufe der Saison konnte man lediglich einen weiteren Sieg (0:1 gegen die SVS 2) feiern.
Oftmals war man dem Gegner ebenbürtig, ja, war sogar das bessere Team, doch die Glücksfee war den Spielern von Spejtim Muharemi und Lukas Knobel selten bis nie hold. Grösstenteils verlor man Spiele mit nur einem Gegentor unterschied und konnte so den Abstieg nicht verhindern. Nichtsdestotrotz verlängerte das Trainergespann Muharemi/Knobel für eine weitere Saison im Wissen welches Potential in der jungen Mannschaft steckt.
In der 2.Mannschaft wurde das Zepter, nach dem Abgang von Erfolgstrainer Hanspeter Lee, von Simon Zaugg (Spieler der SVS 2) und Tino Zeltner (Feuerthaler Urgestein und Captain der Herzen) übernommen.
Mit der Euphorie des Aufstiegs gelang es dem „Zwei“ auch in der 4. Liga für Furore zu sorgen. Zur Saisonhälfte spielte man ganz vorne mit, erzielte am zweitmeisten Tore und erhielt am wenigsten Gegentreffer. Leider konnte in der Rückrunde die ‚Pace’ der Hinrunde nicht gehalten werden, so dass es bis zur 5.Runde ging, bis das „Zwei“ den ersten Vollerfolg einfahren konnte (1:3 gegen den NK Dinamo). Nach der sensationell guten Vorrunde und der ebenso sensationell schlechten Rückrunde, beendete der Aufsteiger seine erste 4.Liga-Saison auf dem mittelmässigen 6. Tabellenrang.
Das Hauptereignis der Saison fand aber neben resp. am Fussballplatz Schwarzbrünneli statt. In enger Zusammenarbeit mit der Gemeinde Feuerthalen konnte man die Sanierung des Sportplatz Schwarzbrünneli in Angriff nehmen. Zwar musste/müssen so in der Rückrunde der Saison 2010/11 sowie in der Vorrunde der Saison 2011/12 alle Spiele auswärts bestritten werden, doch ist es dieser Einsatz sicherlich wert, wenn man dann auf einem solid sanierten Platz zu werke gehen kann.