Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03353.jsonl.gz/673

Viele ADHS-Symptome nehmen mit dem Alter ab, und weitere gute Nachrichten: Die Erkrankung spricht gut auf die Behandlung an. Eine frühzeitige Diagnose kann Ihrem Kind in der Schule helfen und sogar seine Gesundheit schützen, da bei vielen Kindern mit ADHS das Risiko von Stürzen und Verletzungen besteht.
Die drei Arten von ADHS
In der Vergangenheit war ADHS einfach als Aufmerksamkeitsdefizitstörung (ADS) bekannt, aber die aktuelle Forschung unterstützt die Idee von zwei unterschiedlichen Merkmalen: Unaufmerksamkeit und Hyperaktivität / Impulsivität. Abhängig davon, wie diese Merkmale kombiniert werden, erhalten Kinder einen dieser drei ADHS-Subtypen:
Vorwiegend hyperaktiv-impulsiver Typ. Das Kind mit dieser Art von ADHS ist immer unterwegs, unruhig, krümmt sich, rennt und springt von seinem Sitz auf. Er gibt häufig Antworten heraus, unterbricht andere und kann es kaum erwarten, an die Reihe zu kommen.
Vorwiegend unaufmerksamer Typ (früher bekannt als ADD). Dieses Mädchen hat im Allgemeinen keine Probleme, ruhig zu sitzen und scheint mit anderen auszukommen, achtet aber nicht wirklich darauf. Es fällt ihm schwer, sich auf jede Art von Aktivität zu konzentrieren, von der Arbeit in der Schule bis zum Spielen.
Kombinierter hyperaktiv-impulsiver und unaufmerksamer Typ – der häufigste Typ: Er enthält Elemente beider Verhaltensweisen.
Was verursacht ADHS?
Die genauen Ursachen von ADHS sind unbekannt, aber Wissenschaftler glauben, dass Teile des Gehirns, die Verhalten und Selbstkontrolle regulieren, beteiligt sind. Geschlecht und Genetik können ebenfalls eine Rolle spielen: Jungen werden doppelt so häufig diagnostiziert wie Mädchen, und eine Familienanamnese der Erkrankung erhöht das Risiko, dass auch Ihr Kind dies tut. Weitere Risikofaktoren sind:
- Einen Bruder oder Vater mit einer anderen psychischen Störung haben.
- Exposition gegenüber Umweltgiften wie Blei, die hauptsächlich in Farben und Rohren älterer Gebäude vorkommen
- Mütterlicher Alkoholkonsum oder Rauchen während der Schwangerschaft
- Exposition der Mutter gegenüber Umweltgiften wie polychlorierten Biphenylen (PCB) während der Schwangerschaft
- Frühgeburt
- Schwere Kopfverletzung vor dem 2. Lebensjahr.
ADHS und Essen
Es gibt keine Hinweise darauf, dass Lebensmittelzusatzstoffe oder Zucker ADHS verursachen. Einige Untersuchungen legen jedoch nahe, dass bestimmte Lebensmittelfarben und Konservierungsstoffe, einschließlich FD & C Yellow Nr. 5 (Tartrazin), bei einigen Kindern das hyperaktive Verhalten verstärken können.
ADHS bei Vorschulkindern und kleinen Kindern
Frühe Anzeichen von ADHS
ADHS und kleine Kinder
Um das Risiko einer Exposition gegenüber Lebensmittelzusatzstoffen zu verringern, empfiehlt die American Academy of Pediatrics (AAP), Ihrem Kind nach Möglichkeit frisches oder gefrorenes Obst und Gemüse zu servieren. Lebensmittelzusatzstoffe sind in verpackten Makkaroni und Käse, Soda, Süßigkeiten, Kuchenmischungen, Gelatine und sogar Kindermedikamenten enthalten. Die Food and Drug Administration (FDA) verlangt lediglich, dass FD & C Yellow Nr. 5 auf der Verpackung deutlich gekennzeichnet ist.
Wenn Ihr Kind nach dem Essen mehr als sonst handelt, sprechen Sie mit Ihrem Kinderarzt über die Vor- und Nachteile einer Ernährungsumstellung, um festzustellen, ob dies einen Unterschied macht.