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0.974.10
Übersetzung1
(Stand am 29. Oktober 1973)
Der Schweizerische Bundesrat (nachstehend «die Schweiz» genannt) und Die Organisation der Vereinten Nationen für Ernährung und Landwirtschaft (FAO) (nachstehend die «FAO» genannt)
In Anbetracht, dass die Schweiz sich der Notwendigkeit eines entschiedenen Vorrangs der Modernisierung der Landwirtschaft bewusst ist, damit den Entwicklungsländern, deren Bevölkerung grossenteils in der Landwirtschaft und den ihr nahestehenden Bereichen tätig ist, geholfen werden kann, die wirtschaftlichen und sozialen Verhältnisse dieser Bevölkerung zu verbessern;
In Anbetracht, dass sich die Schweiz der wichtigen Rolle der FAO bei der Koordination einer solchen Hilfe bewusst ist;
In Anbetracht, dass die Schweiz ihre Zusammenarbeit mit der FAO zu verstärken wünscht, indem sie der FAO die erforderlichen Mittel zur Durchführung von Programmen und Vorhaben, welche in beidseitigem Einverständnis genehmigt sind, ganz oder teilweise zur Verfügung stellt;
In Anbetracht, dass die FAO diese Verstärkung der Zusammenarbeit mit der Schweiz günstig aufnimmt, die zur Erreichung der Ziele der FAO beitragen wird, indem sie die Modernisierung der Landwirtschaft in den Entwicklungsländern im Sinne von Artikel 1 der Gründungsakte der FAO fördert;
Haben folgendes vereinbart:
Vorbehaltlich der Bestimmungen dieses Abkommens ist die FAO befugt, den in Entwicklung befindlichen Mitgliedstaaten und assoziierten Mitgliedern der FAO (nachstehend «die Empfängerregierungen» genannt) Hilfe zu leisten bei der Durchführung genehmigter Programme und Vorhaben, welche in den der FAO gemäss ihrer Gründungsakte zugewiesenen Verantwortungsbereich fallen.
1. Die Vertragsparteien sind entschlossen, eng zusammenzuarbeiten, um die in der Präambel angegebenen Ziele zu erreichen. Zu diesem Zweck werden sie sich regelmässig miteinander beraten und hat jede der andern sämtliche Auskünfte zu erteilen und jegliche Unterstützung zu gewähren, die billigerweise von ihr verlangt werden können.
2. Die Verantwortung für das Auswählen und Prüfen der Gesuche für Vorhaben, die ihm Rahmen dieses Abkommens zu erwägen sind, liegt in erster Linie bei der FAO.
3. Die Vertragsparteien halten regelmässig und in den ersten Phasen der Vorbereitungszeit Beratungen ab über die Gesuche für Vorhaben, die nach Ansicht der FAO geeignet wären, im Rahmen dieses Abkommens finanziert zu werden.
4. Was die langfristigen Programme und die grossen Vorhaben anbetrifft, wird die FAO mit der Schweiz prüfen, ob die Entsendung einer vorbereitenden Mission zu der in Betracht gezogenen Empfängerregierung angebracht ist. Gegebenenfalls kann die Schweiz ein oder mehrere Mitglieder einer solchen Mission ernennen.
5. Die FAO hat der Schweiz alljährlich in der ersten Oktoberhälfte ein Verzeichnis der Vorhaben zu unterbreiten, deren Ausführung sie für das zweite darauf folgende Kalenderjahr in Aussicht nimmt und für die sie um die finanziellen Mittel nachsucht. Diesem Verzeichnis sind sämtliche sachdienlichen Belege beizufügen. Die FAO und die Schweiz werden jeweils in der ersten Dezemberhälfte eine gemeinsame Konferenz zur Prüfung dieser Vorhaben abhalten. Die Schweiz hat der FAO so bald wie möglich die Vorhaben zu nennen, denen sie wahrscheinlich ihre Unterstützung gewähren wird. Sie hat auch bezüglich jedes einzelnen Vorhabens anzugeben, ob sie sich daran mit Personal und anderen Diensten oder mit Material zu beteiligen beabsichtigt.
6. Die FAO wird dann in detailliertere Verhandlungen mit den betreffenden Empfängerregierungen eintreten und Operationsplanentwürfe ausarbeiten. Die Schweiz ist zu den erwähnten Verhandlungen näher beizuziehen. Die Operationsplanentwürfe sind sodann der Schweiz zur Begutachtung zu übergeben.
7. Wenn die Schweiz der FAO mitgeteilt hat, dass sie den Operationsplanentwurf genehmige, wird die FAO den Operationsplan endgültig beschliessen und mit der Empfängerregierung unterzeichnen und der Schweiz ein unterzeichnetes Exemplar desselben zustellen.
8. Die Schweiz hat sodann der FAO den zur vollen oder teilweisen Finanzierung des Vorhabens notwendigen Betrag in Form eines Hinterlegungsfonds im Sinne von Artikel 3 zu überweisen.
9. Die FAO wird mit der Überwachung und Kontrolle des Vorhabens beauftragt, hat aber die Möglichkeit, im Einvernehmen mit der Schweiz Unternehmer zweiter Hand für die volle oder teilweise Ausführung der auf Grund dieses Abkommens übernommenen Vorhaben zu bestimmen.
2. Die FAO hat für jedes Vorhaben und jede Mission, das beziehungsweise die auf Grund dieses Abkommens ausgeführt wird, einen besonderen Hinterlegungsfonds zu bilden.
3. Die FAO hat in bezug auf die Hinterlegungsfonds für eine Verwaltung und eine Buchführung besorgt zu sein, welche der eigenen finanziellen Ordnung und andern geeigneten Ordnungen entsprechen, und sie hat für jeden Hinterlegungsfonds eine gesonderte Aufstellung und eine gesonderte Rechnung zu führen.
4. Die finanziellen Verpflichtungen und die Ausgaben, welche von der FAO für auf Grund dieses Abkommens geleistete Hilfe eingegangen werden, sind in jedem Fall in USA—Dollar anzugeben.
5. Die Schweiz darf Güter und Dienstleistungen als Naturalbeitrag liefern, weicher den unter Ziffer 1 Buchstabe a) vorgesehenen Barzahlungen hinzugefügt werden oder als Ersatz für diese dienen kann.
6. Die Verbindlichkeiten, die der FAO auf Grund eines mit einer Empfängerregierung geschlossenen Abkommens obliegen, sind an die Entrichtung des erforderlichen Beitrages durch die Schweiz geknüpft. Die FAO übernimmt im Rahmen eines mit einer Empfängerregierung geschlossenen Abkommens keine Verantwortung über die als Hinterlegungsfonds eingezahlten Beträge hinaus.
Um ihre technischen und administrativen Ausgaben zu decken, darf die FAO eine von der Schweiz zu leistende Entschädigung beanspruchen in einem Betrag, der einem gewissen Prozentsatz der Ausgaben entspricht, die jedem Hinterlegungsfonds für das jeweilige Vorhaben angerechnet werden. Der betreffende Betrag hat im Verzeichnis der Ausgaben zu stehen, das dem in Artikel 2 Ziffer 6 erwähnten Operationsplan beigefügt ist.
1. Die Abkommen zwischen der FAO und den Empfängerregierungen sind gemäss den normalen Gepflogenheiten und Politiken der FAO zu gestalten. Bedingungen und Modalitäten der Durchführung solcher Abkommen sind in einen Operationsplan oder in eine ähnliche Vereinbarung anderer Art aufzunehmen, welche Regelung zwischen der FAO und der Empfängerregierung abzuschliessen ist und von der die Schweiz eine Kopie erhalten soll.
2. Die Abkommen zwischen der FAO und den Empfängerregierungen haben Bestimmungen zu enthalten, denen zufolge die Verbindlichkeiten, die der FAO auf Grund der erwähnten Abkommen obliegen, auf die Schweiz übertragen werden können. Sie sollen der FAO und der Schweiz auch das Recht einräumen, das Vorhaben zu besichtigen und die zugehörigen Berichte und Urkunden zu erhalten.
3. Die Abkommen zwischen der FAO und den Empfängerregierungen haben genau anzugeben, dass die der FAO auf Grund besagter Abkommen obliegenden Verbindlichkeiten geknüpft sind
1. Die FAO hat der Schweiz alljährlich bis zum 15. Mai eine Kostenaufstellung vorzulegen, welche Auskunft gibt über die Verwendung der Gelder, die während des vorangegangenen Kalenderjahres für die Ausführung der auf Grund dieses Abkommens finanzierten Vorhaben ausgegeben wurden.
2. Die FAO hat der Schweiz die regelmässigen Berichte über die auf Grund dieses Abkommens ausgeführten Vorhaben unverzüglich zuzustellen. Ausserdem hat die FAO der Schweiz jährliche Berichte über den Stand der Durchführung der Vorhaben abzugeben.
3. Da es im beidseitigen Interesse der Vertragsparteien liegt, die öffentliche Meinung über die Bedürfnisse und Anstrengungen der Entwicklungsländer zu unterrichten, hat die FAO der Schweiz über die auf Grund dieses Abkommens durchgeführten Vorhaben Informationen zu liefern, die zur Verbreitung in der weiteren Öffentlichkeit geeignet sind.
4. Bei Beendigung jedes Vorhabens hat die FAO der Schweiz einen Schlussbericht zu übergeben, der eine Bewertung der Ergebnisse des Vorhabens enthält.
5. Die Schweiz darf einen oder mehrere Vertreter an jede am Sitz der FAO abgehaltene Konferenz entsenden, an welcher die auf Grund dieses Abkommens durchgeführten Vorhaben bewertet werden.
6. Unter geeigneten Umständen, über welche die Schweiz und die FAO gemeinsam befinden sollen, sind Bewertungsberichte über in Ausführung befindliche Vorhaben auszuarbeiten, sei es durch eine Mission, bestehend aus Personen, welche die Schweiz, die FAO und das Empfängerland vertreten, sei es durch eine unabhängige Institution, die von der Schweiz und der FAO im gegenseitigen Einvernehmen mit dieser Aufgabe betraut wird.
7. Die FAO und die Schweiz werden jedes Jahr zu einem gemeinsam bestimmten Zeitpunkt eine Konferenz abhalten, um die Ergebnisse der Vorhaben des Vorjahres zu prüfen und die Probleme betreffend Berichte und Rechnungen zu studieren.
Für alle Fragen bezüglich der Anwendung dieses Abkommens einschliesslich der zusätzlichen Abkommen und Vereinbarungen wird die Schweiz durch den Delegierten des Bundesrates für technische Zusammenarbeit oder eine von ihm bestimmte Person und die FAO durch eine vom Generaldirektor bestimmte Person vertreten sein.
Die Vertragsparteien können im Hinblick auf die Anwendung dieses Abkommens alle erfahrungsgemäss als geeignet erscheinenden zusätzlichen Abkommen und Vereinbarungen schliessen.
1. Dieses Abkommen tritt mit seiner Unterzeichnung durch die beiden Vertragsparteien in Kraft.
2. Dieses Abkommen wird für drei Jahre geschlossen; von da an wird es stillschweigend von Jahr zu Jahr erneuert, sofern es nicht durch schriftliche Mitteilung einer der Vertragsparteien an die andere unter Einhaltung einer Frist von sechs Monaten gekündigt wird.
3. Wenn eine der Vertragsparteien der andern die im vorhergehenden Absatz erwähnte Kündigungsanzeige zukommen lässt, haben sich die Parteien unverzüglich miteinander zu beraten, um die geeignetsten Massnahmen zu bestimmen im Hinblick auf die Beendigung der Arbeiten, welche die FAO auf Grund von Abkommen mit den Empfängerregierungen leitet. Auf alle Fälle hat die Schweiz die FAO zu ermächtigen, alle gesetzlichen Verpflichtungen zu erfüllen, die vor Ablauf des Abkommens begründet worden sind und die sich auf die personellen und andern vertraglichen Dienste, auf das Material, auf die Ausrüstung und auf die Reisen beziehen. Jeder flüssige Saldo und jegliche Ausrüstung, die nach Beendigung der Arbeiten nicht zugewiesen sind, sollen der Schweiz zurückerstattet werden.
Zu Urkund dessen haben die hierzugehörig bevollmächtigten Vertreter dieses Abkommen unterzeichnet.
Geschehen in Rom am 29. Oktober 1973 in doppelter Ausfertigung in französischer Sprache.
Für den Schweizerischen Bundesrat:
A. Marcionelli
Für die Organisation der Vereinten Nationen für Ernährung und Landwirtschaft:
Addeke Boerma
1 Übersetzung des französischen Originaltextes.
Texte original
(Etat le 29 octobre 1973)
Le Conseil fédéral suisse, (appelé ci-après «La Suisse») et l’Organisation des Nations Unies pour l’alimentation et l’agriculture (appelée ci-après la «FAO»)
attendu que la Suisse a conscience de la haute priorité qu’il convient de donner à la modernisation agricole pour aider les pays en voie de développement, dont la population se consacre en grande partie à l’agriculture et aux activités connexes, afin d’améliorer la situation économique et sociale de cette population;
attendu que la Suisse est consciente du rôle important que joue la FAO dans la coordination d’une telle assistance;
attendu que la Suisse désire renforcer sa coopération avec la FAO en mettant à la disposition de la FAO tout ou partie des moyens nécessaires pour la mise en oeuvre de programmes et de projets acceptés d’un commun accord;
attendu que la FAO accueille favorablement ce renforcement de la coopération avec la Suisse, qui contribuera à la réalisation des objectifs de la FAO en promouvant, dans les pays en voie de développement, la modernisation de l’agriculture au sens de l’Article premier de l’Acte constitutif de la FAO;
sont convenus de ce qui suit:
Sous réserve des dispositions du présent accord, la FAO est autorisée à accepter de fournir une assistance aux Etats Membres et Membres associés de la FAO en voie de développement (appelés ci-après «les gouvernements bénéficiaires») pour la mise en oeuvre de programmes et projets acceptés relevant du domaine de responsabilité assigné à la FAO de par son Acte constitutif.
1. Les parties sont résolues à coopérer étroitement pour atteindre les objectifs énoncés dans le préambule du présent accord. A cette fin, elles se consulteront régulièrement et chacune fournira à l’autre tous renseignements et toute assistance qui pourront lui être raisonnablement demandés.
2. La responsabilité de choisir et d’étudier les demandes de projets à envisager dans le cadre du présent accord appartiendra en premier lieu à la FAO.
3. Les parties tiendront périodiquement et aux premiers stades de la période préparatoire des consultations portant sur les demandes de projets qui, de l’avis de la FAO, seraient susceptibles d’être financés dans le cadre du présent accord.
4. En ce qui concerne les programmes à long terme et les grands projets, la FAO examinera avec la Suisse s’il convient d’envoyer auprès du gouvernement bénéficiaire envisagé une mission préparatoire. Le cas échéant, la Suisse pourra nommer un ou plusieurs membres de telle mission.
5. La FAO soumettra chaque année à la Suisse, dans la première quinzaine d’octobre, une liste de projets dont elle envisage la mise en oeuvre au cours de la seconde année civile suivante et pour lesquels elle sollicite les moyens de financement. Cette liste sera accompagnée de toutes pièces pertinentes à l’appui. La FAO et la Suisse tiendront durant la première quinzaine de décembre une réunion conjointe pour étudier ces projets. La Suisse indiquera aussitôt que possible à la FAO les projets auxquels elle accordera probablement son soutien. Elle indiquera également, pour tout projet spécifique, son intention d’y contribuer en personnel et autres services, ou en matériel.
6. La FAO entrera alors en négociations plus détaillées avec les gouvernements bénéficiaires concernés et elle préparera des projets de plan d’opérations. La Suisse sera étroitement associée aux négociations susmentionnées. Les projets de plan d’opérations seront ensuite transmis à la Suisse pour observations.
7. Lorsque la Suisse aura fait savoir à la FAO qu’elle approuve le projet de plan d’opérations, la FAO arrêtera définitivement et signera le plan d’opérations avec le gouvernement bénéficiaire et en enverra à la Suisse un exemplaire signé.
8. La Suisse remettra alors à la FAO le montant nécessaire au financement total ou partiel du projet, sous forme d’un fonds de dépôt comme prévu à l’art. 3 du présent accord.
9. La FAO sera chargée de la surveillance et du contrôle du projet, mais elle aura la possibilité de désigner, en consultation avec la Suisse, des soustraitants pour l’exécution de tout ou partie des projets pris en charge en vertu du présent accord.
2. La FAO constituera un fonds de dépôt distinct pour chaque projet ou mission entrepris en vertu du présent accord.
3. La FAO assurera l’administration et la comptabilité des fonds de dépôt conformément à son propre règlement financier et autres règlements pertinents et elle tiendra pour chaque fonds de dépôt des états et des comptes distincts.
4. Les engagements financiers et les dépenses encourus par la FAO au titre de l’assistance fournie en vertu du présent accord seront en tous cas libellés en dollars des Etats-Unis.
5. La Suisse pourra fournir des biens et des services à titre de contribution en nature s’ajoutant ou se substituant aux versements en espèces prévus au ch. 1(a) du présent article.
6. Les obligations incombant à la FAO en vertu de tout accord conclu avec un gouvernement bénéficiaire seront subordonnées au versement de la contribution nécessaire par la Suisse. La FAO n’assume pas de responsabilité au-delà des montants déposés à titre de fonds de dépôt, aux fins de tout accord conclu avec un gouvernement bénéficiaire.
Afin de défrayer ses dépenses techniques et administratives, la FAO pourra prétendre à une compensation fournie par la Suisse, pour un montant correspondant à un certain pourcentage des dépenses imputées sur chaque fonds de dépôt au titre du projet. Le montant en question figurera dans le tableau des dépenses joint au Plan d’opérations dont il est question à l’art. 2, ch. 6.
1. Les accords entre la FAO et les gouvernements bénéficiaires seront établis et interprétés suivant les pratiques et politiques normales de la FAO. Les conditions et les modalités d’exécution de tels accords seront incorporées dans un plan d’opérations ou autre type d’entente analogue, qui sera conclu entre la FAO et le gouvernement bénéficiaire et dont la Suisse recevra copie.
2. Les accords entre la FAO et les gouvernements bénéficiaires contiendront des dispositions permettant de transférer à la Suisse les obligations qui incombent à la FAO en vertu desdits accords. Ils réserveront également le droit pour la FAO et la Suisse d’inspecter le projet et d’obtenir les rapports et documents pertinents.
3. Les accords entre la FAO et les gouvernements bénéficiaires préciseront que les obligations incombant à la FAO en vertu desdits accords sont subordonnées:
1. La FAO soumettra chaque année à la Suisse, à la date limite du 15 mai, un état comptable indiquant l’utilisation des fonds dépensés pour l’exécution des projets financés en vertu du présent accord durant l’année civile précédente.
2. La FAO transmettra sans retard à la Suisse les rapports périodiques concernant les projets exécutés en vertu du présent accord. La FAO fournira en outre à la Suisse des rapports annuels sur l’état d’avancement des projets.
3. Etant donné qu’il est de l’intérêt mutuel des parties de renseigner l’opinion sur les besoins et les efforts des pays en voie de développement, la FAO fournira à la Suisse des informations propres à être diffusées dans le grand public, au sujet des projets entrepris en vertu du présent accord.
4. A l’achèvement de chaque projet, la FAO remettra à la Suisse un rapport final contenant une évaluation des résultats du projet.
5. La Suisse pourra envoyer un ou plusieurs représentants à toute réunion tenue au Siège de la FAO pour évaluer les projets entrepris en vertu du présent accord.
6. Dans des circonstances appropriées, qui seront déterminées de concert par la Suisse et la FAO, des rapports d’évaluation en cours de projet seront établis soit par une mission composée de personnel représentant la Suisse, la FAO et le pays bénéficiaire, soit par un organisme indépendant que la Suisse et la FAO chargeront de cette tâche d’un commun accord.
7. La FAO et la Suisse tiendront chaque année, à une date déterminée de concert, une réunion afin de procéder à un examen des résultats des projets de l’année précédente et d’étudier les problèmes concernant les rapports et les comptes.
Pour toutes les questions relatives à la mise en oeuvre du présent accord, y compris les accords et ententes supplémentaires, la Suisse sera représentée par le Délégué du Conseil fédéral à la Coopération technique ou par toute personne désignée par lui, et la FAO par toute personne désignée par le Directeur Général.
Les parties pourront conclure, en vue de la mise en oeuvre du présent accord, tous accords et ententes supplémentaires qui paraîtront opportuns à la lumière de l’expérience.
1. Le présent accord entrera en vigueur dès qu’il aura été signé par les deux parties.
2. Le présent accord sera conclu pour une période de trois ans, au-delà de laquelle il sera reconduit tacitement d’année en année, sauf dénonciation par notification écrite de l’une des parties à l’autre moyennant préavis de six mois.
3. Si l’une des parties donne à l’autre le préavis de résiliation prévu au paragraphe précédent, les parties se consulteront sans délai afin de déterminer les meilleures mesures à prendre en vue de mettre fin aux opérations que conduit la FAO en vertu d’accords conclus avec des gouvernements bénéficiaires. En tout état de cause, la Suisse autorisera la FAO à faire face à toutes obligations légales constituées avant l’expiration de l’accord et afférentes aux services de personnel et autres services contractuels, aux fournitures, à l’équipement et aux voyages. Tout solde liquide ou tout équipement restant non affecté après la fin des opérations sera restitué à la Suisse.
En foi de quoi, les soussignés dûment accrédités ont apposé leur signature au présent accord.
Fait à Rome, le 29 octobre 1973, en deux originaux en langue française.
Pour le Conseil fédéral suisse:
A. Marcionelli
Pour l’Organisation des Nations Unies pour l’alimentation et l’agriculture:
Addeke Boerma
Traduzione1
(Stato 29 ottobre 1973)
Il Consiglio federale svizzero, (qui di seguito semplicemente «La Svizzera» e l’Organizzazione delle Nazioni Unite per l’alimentazione e l’agricoltura (qui di seguito semplicemente «La FAO»)
Considerato che la Svizzera è consapevole dell’alta priorità che occorre conferire all’ammodernamento agricolo, onde aiutare i Paesi in via di sviluppo, la cui popolazione è massimamente dedita all’agricoltura ed alle attività connesse, per migliorare la situazione economica e sociale della popolazione stessa;
Considerato che la Svizzera è consapevole della funzione importante della FAO nel coordinamento di una tale assistenza;
Considerato che la Svizzera desidera rafforzare la propria cooperazione con la FAO, mettendole a disposizione, in tutto o in parte, i mezzi necessari per l’attuazione di programmi e di progetti adottati in comune;
Considerato che la FAO accoglie favorevolmente questo potenziamento della cooperazione con la Svizzera, atto a facilitare l’attuazione degli obiettivi della FAO col promuovere, nei Paesi in via di sviluppo, l’ammodernamento dell’agricoltura giusta il dettato dell’articolo I dell’atto istitutivo della FAO;
Hanno convenuto quanto segue:
Fatti salvi i disposti del presente accordo, la FAO è autorizzata ad accettare di fornire un’assistenza ai propri Stati membri e Membri associati in via di sviluppo (qui di seguito semplicemente detti «governi beneficiari») per la messa in opera di programmi e progetti accettati rientranti nel settore di responsabilità assegnato alla FAO dal suo atto istitutivo.
1. Le Parti sono deliberate a cooperare strettamente nel raggiungimento delle finalità enunciate nel preambolo del presente accordo. All’uopo, si consulteranno regolarmente e si forniranno reciprocamente le informazioni e l’assistenza che fossero ragionevolmente chieste.
2. La responsabilità di scegliere e di studiare le domande di progetti, da considerare nell’ambito del presente accordo, ricade in primo luogo sulla FAO.
3. Le Parti si consulteranno periodicamente, sin dall’inizio della fase preparativa, circa le domanda di progetti che, secondo l’opinione della FAO, apparissero suscettivi di venir finanziati nel quadro del presente accordo.
4. Per quanto concerne i programmi a lungo periodo ed i grandi progetti, la FAO esaminerà con la Svizzera se convenga inviare, presso il Governo beneficiario, una missione preparatoria. Se del caso, la Svizzera potrà eleggervi uno o più membri.
5. La FAO sottoporrà annualmente alla Svizzera, la prima quindicina d’ottobre, un elenco dei progetti da essa prospettati per il secondo anno civile successivo e per i quali sollecita i mezzi di finanziamento. L’elenco sarà corredato di tutti i pertinenti giustificativi. La FAO e la Svizzera terranno, la prima quindicina di dicembre, una riunione congiunta dedicata allo studio di questi progetti. La Svizzera, non appena possibile, indicherà alla FAO quali progetti intende probabilmente sostenere. Essa indicherà parimente, per ciascun progetto specifico, la sua intenzione di contribuirvi con personale o altri servizi, oppure con materiali.
6. LA FAO avvierà allora negoziati analitici con i Governi beneficiari interessati e preparerà i piani operativi. La Svizzera verrà strettamente associata ai predetti negoziati. I piani operativi vanno poscia trasmessi alla Svizzera per parere.
7. Non appena la Svizzera avrà notificato alla FAO l’approvazione del piano operativo, la FAO lo metterà definitivamente in punto e lo firmerà con il Governo beneficiario, mandandone alla Svizzera copia firmata.
8. La Svizzera consegnerà allora alla FAO l’ammontare, necessario al finanziamento totale o parziale del progetto, nella forma di un fondo di deposito, com’è previsto nell’articolo 3 del presente accordo.
9. La FAO sarà incaricata della vigilanza e del controllo del progetto ma avrà la possibilità, consultata la Svizzera, di designare ditte sottocommesse per l’esecuzione totale o parziale dei progetti assunti in virtù del presente accordo.
2. La FAO costituirà un fondo di deposito distinto per ogni progetto o missione, avviato in virtù del presente accordo.
3. La FAO assicurerà l’amministrazione e la contabilità del fondo di deposito, giusta il proprio regolamento finanziario e secondo gli altri pertinenti regolamenti, e terrà, per ciascun fondo di deposito, registrazioni e rendiconti distinti.
4. Gli impegni finanziari e gli oneri, assunti dalla FAO nel quadro dell’assistenza giusta il presente accordo, dovranno sempre essere stilati in dollari SUA.
5. La Svizzera potrà fornire beni e servizi, come contributo in natura completivo o sostitutivo dei versamenti in moneta previsti nel numero 1 (a) del presente articolo.
6. Gli obblighi incombenti alla FAO, in virtù d’un accordo conchiuso con un Governo beneficiario, saranno subordinati al versamento del necessario contributo da parte della Svizzera. La FAO non assume responsabilità alcuna, oltre gli ammontari in fondo di deposito, ai fini di qualsiasi accordo conchiuso con un Governo beneficiario.
Per coprire le proprie spese tecniche ed amministrative, la FAO potrà pretendere un contributo dalla Svizzera, nei limiti di una determinata percentuale delle spese ascritte al fondo di deposito per il progetto in questione. L’ammontare figurerà nei prospetti delle spese allegati al piano operativo, di cui in articolo 2 numero 6.
1. Gli accordi tra la FAO ed i Governi beneficiari vanno stipulati ed interpretati giusta la prassi e la politica normale della FAO. Le loro condizioni e modalità esecutive devono essere incorporate in un piano operativo, o in altro documento analogo da stipularsi tra la FAO ed il Governo beneficiario, e di cui la Svizzera riceverà copia.
2. Gli accordi tra la FAO ed i Governi beneficiari conterranno disposti che consentano di trasferire alla Svizzera gli obblighi incombenti alla FAO in virtù degli accordi medesimi. Essi riserveranno parimente il diritto per la FAO e la Svizzera di ispezionare il progetto e di ottenere i pertinenti rapporti e documenti.
3. Gli accordi tra la FAO ed i Governi beneficiari preciseranno che gli obblighi incombenti alla FAO, in virtù degli accordi medesimi, sono subordinati:
1. La FAO sottopone ogni anno alla Svizzera, entro il 15 maggio, un prospetto contabile, da cui risulti l’impiego dei fondi nell’esecuzione dei progetti finanziati in virtù del presente accordo durante l’anno civile precedente.
2. La FAO trasmette senza ritardo alla Svizzera i rapporti periodici concernenti i progetti eseguiti in virtù del presente accordo. Essa fornisce inoltre alla Svizzera rapporti annui sullo stato di avanzamento dei progetti.
3. La FAO, considerando che è interesse comune delle Parti informare l’opinione sui bisogni e sugli sforzi dei Paesi in via di sviluppo, trasmetterà alla Svizzera informazioni, idonee ad un’ampia diffusione, circa i progetti attuati in virtù del presente accordo.
4. La FAO, compiuto che sia un progetto, consegna alla Svizzera un rapporto finale corredato di una valutazione dei risultati.
5. La Svizzera potrà delegare uno o più rappresentanti a qualunque riunione tenuta, alla sede della FAO, per valutare i progetti attuati in virtù del presente accordo.
6. In circostanze adeguate, determinate di concerto tra la Svizzera e la FAO, verranno compilati rapporti di valutazione su progetti in corso, ad opera di una missione composta di personale rappresentante la Svizzera, la FAO e il Paese beneficiario, oppure di un ente indipendente designato, di comune intesa, dalla Svizzera e dalla FAO.
7. La FAO e la Svizzera terranno ogni anno, in data concordata, una riunione dedicata a un esame dei risultati dei progetti dell’anno precedente, nonché a una valutazione dei problemi concernenti i rapporti e i conteggi.
Per le questioni concernenti la messa in opera del presente accordo, compresi gli accordi e le intese suppletivi, la Svizzera sarà rappresentata dal delegato del Consiglio federale alla Cooperazione tecnica, o da qualunque altra persona da questo designata, mentre la FAO sarà rappresentata da qualunque persona designata dal suo Direttore generale.
Le Parti potranno conchiudere, per attuare il presente accordo, gli accordi e le intese suppletivi che l’esperienza rivelasse opportuni.
1. Il presente accordo entrerà in vigore non appena sarà stato firmato dalle due Parti.
2. Il presente accordo è conchiuso per un periodo di tre anni, oltre il quale sarà rinnovato tacitamente, d’anno in anno, salvo disdetta data, da una Parte all’altra, mediante notifica scritta con preavviso di sei mesi.
3. Se una Parte dà all’altra il preavviso disdetta previsto nel paragrafo precedente, le due Parti si consulteranno senza indugio per stabilire i provvedimenti da prendere onde metter fine alle operazioni che la FAO stesse conducendo in base ad accordi conchiusi con dei Governi beneficiari. Comunque la Svizzera autorizzerà la FAO a far fronte a tutti gli obblighi legali assunti prima della cessazione dell’accordo e concernenti i servizi di personale, altri servizi contrattuali, oppure le forniture, le attrezzature ed i viaggi. Ogni somma liquida od ogni attrezzatura rimasta inutilizzata alla fine delle operazioni, sarà restituita alla Svizzera.
In fede di che, i sottoscritti, debitamente accreditati, hanno firmato il presente accordo.
Fatto a Roma, il 29 ottobre 1973, in due originali in lingua francese.
Per il Consiglio federale svizzero:
A. Marcionelli
Per l’Organizzazione delle Nazioni Unite per l’alimentazione e l’agricoltura:
Addeke Boerma
1 Dal testo originale francese.