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Die zyklischen Winde, nach dem Christuskind El Niño genannt, ermöglichten von Asien nach Amerika zu segeln, sie brachten je nach Stärke aber auch immer verheerende Klimaveränderungen mit Hunger auf den pazifischen Inseln, wenn Fischpopulationen sich verlagerten mit sich (S. 64). Der Galeonen-Handel wurde durch das spanische Imperium ermöglicht, das Silberminen in Peru und Mexico umfasste. Peru und Mexiko waren die Stützpunkte für die spanische Expansion in den Pazifik, dabei fanden Begegnungen auf den – nach König Salamon benannten – Salomoninseln und den – nach dem Vizekönig in Peru benannten – Marquesas statt. Beide Seiten versuchten bei solchen Begegnungen, die andere irgendwie einzuordnen, als verlorenes biblisches Volk, primitive Überlebende eines versunkenen Kontinents oder als Feinde von anderen Inseln oder zurückkehrende Vorfahren. Vorerst überlappten die beiden Welten nicht. Die heiligen Mächte der Inselbewohner und die katholische Mission der Spanier prallten aber bald aufeinander.
Beide Seiten sollten bald auch an Krankheiten sterben, gegen die sie keinerlei Abwehrstoffe entwickelt hatten: Malaria, Gelbfieber, Grippe, Masern, Pocken usw.
Auf anderen Inseln im heutigen Vanuatu wurde den Spaniern die Landung verweigert – später sollten sie für die Missionsbemühungen von verschiedenen christlichen Religionszweigen sehr empfänglich sein.
Hawai’i wurde interessanterweise von den Europäern noch nicht berührt. Die Machtverhältnisse in Europa änderten sich 1580 mit der Union von Spanien und Portugal und 1588 mit dem Desaster, das ihre Armada gegen England und Holland erlitt. Diese Seeschlacht war auch der Wendepunkt bezüglich Einfluss im Pazifik und Südostasien und der Beginn des Niederganges des spanischen Einflusses im Pazifik, der damals noch ein «spanischer See» war.