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Er galt einst als Bankier Wladimir Putins, mittlerweile sind sie Erzfeinde: Sergei Pugatschow. Die Genfer Justiz hat nun wegen Verdacht auf Geldwäscherei einen Teil seiner Gelder blockiert.
Die Genfer Justiz hat ein Strafverfahren wegen des Verdachts auf Geldwäscherei gegen den ehemaligen russischen Oligarchen Sergei Pugatschow eröffnet. Auch die russischen Strafverfolgungsbehörden ermitteln gegen Pugatschow.
Gegen diese Person laufe ein Strafverfahren, zudem seien Gelder blockiert worden, sagte am Montag Henri Della Casa, Mediensprecher der Genfer Justizbehörden, der Nachrichtenagentur SDA. Er bestätigte damit einen Bericht der «Sonntagszeitung».
«Putins Banker»
Die Genfer Justiz machte keine weiteren Angaben zum Verfahren, weder zur Höhe der blockierten Gelder noch zu den betroffenen Finanz-Instituten. Pugatschow galt einst als «Putins Bankier», bevor er 2011 nach dem Zusammenbruch seiner Meschprombank Russland verlassen musste.
Er ist heute in Nizza wohnhaft. Seit 2009 verfügt er auch über die französische Staatsbürgerschaft. Er wird von der russischen Justiz wegen des Verdachts auf Betrug und Veruntreuung gesucht. Russland stellte auch Rechtshilfeersuchen an die Schweiz. Pugatschow selber sieht sich als Opfer eines politischen Verfahrens, ausgelöst durch ein Zerwürfnis zwischen ihm und dem russischen Präsidenten Wladimir Putin.
(sda/ise/chb)