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St. Martin, eine hügelige Insel im Norden der kleinen Antillen. Damit gehört die Insel zu der Gruppe der Inseln über dem Wind.
Auch diese Insel von Ch. Kolumbus entdeckt, am 11 November 1492, dem Namenstag des heiligen St.Martin. Der Geschichte nach hat er die Insel aber nie betreten.
Der nördliche Teil, etwas grösser, ist französisches Überseegebiet, der südliche Teil ist das autonome Land Sint Maarten im Königreich der Niederlande
FLAGGE der Niederlande mit Wappen
Die kleine Insel hat eine wechselvolle Geschichte, nur kurz;
Als die Niederländer die letzten Spanier vertrieben hatten, kamen auch die Franzosen wieder zurück und die Insel wurde neu aufgeteilt. Seit 1648 leben sie nun friedlich nebeneinander. Die Welt sollte wissen, wie es auch ohne Krieg geht!
Hier die charmante Story:
…………man war dann zivilisiert genug, wegen der Aufteilung oder um den Besitz der Insel nicht zu streiten.
Also, ein Franzose mit einer Flasche Wein bewaffnet, startet im Norden, im Süden ein Niederländer mit einer Flasche Gin, er meinte zwar es ist Wasser!!
Man lief die Küste entlang, der Franzose von Norden nach Süden, der Holländer von Süden nach Norden und dort wo man sich traf, sollte die Grenze sein. Der Franzose war offensichtlich etwas schneller unterwegs als der Niederländer mit seiner Ginflasche. Daher ist der französische Teil etwas grösser als der niederländische Teil.
Allerdings historisch nicht bestätigt!
Seit 1648 leben sie nun friedlich nebeneinander.
Französische Flagge, wie man sie kennt.
Die Insel war wichtig für die Niederländer in früheren Zeiten für die Salzgewinnung. Sie siedelten deshalb im Süden der Insel.
St Martin war erfolgreich in der Salzgewinnung sowie im Zuckerrohranbau.
Nach dem Zusammenbruch des Zuckermarktes begann die Talfahrt. Es dauerte dauerte lange und man überlegte sich einiges, was machen. Die Insel wurde dann zollfrei und der Aufstieg begann.
Ob ein Sack Nägel aus den USA oder eine Tasche voll mit Diamanten aus Südafrika, heute ist die gesamte Einfuhr zollfrei.
Marigot Baie, vom Fort Louis aus gesehen
Fort Louis

kein Tourist, Iguane vert, kann bis 1,50 m und 5 kg schwer werden.
Der Gemüse – Obst – und Fischmarkt, leider noch nicht wieder eröffnet!
Ehrung der Marktfrauen
die Schäden zu gross
die Strassen von St. Martin, Bilder
Stadthaus
aus alter Zeit
Neuzeit
Bilder von einem Ausflug per Bus nach “ Le Cul de Sac, einem Fischerdorf, St. Martin.
Das Motto; vom Meer in den Topf und auf den Teller!
Seevögel in den Étangs
Sint Maarten
Der niederländische Teil, Grenzmarkierung.
Nach ihm hat die Insel ihren Namen:
Der niederländische Teil der Insel ist ein beliebtes Ziel der Kreuzfahrtschiffe. Nicht nur, weil man zollfrei einkaufen kann, wie überall. Es hat auch traumhafte Sandstrände hier.
auf der Frontstreet
Ich war allerdings erstaunt, kaum jemand spricht hier niederländisch, ist zwar die Amtssprache, aber alles geht auf englisch!.Nun ja, mit dem Geld geht es genau so. Der Florin ist die Landeswährung, hab aber noch keinen gesehen. Die Preise sind in Florin angeschrieben, aber bezahlt wird in Dollar.? !
Ein paar Tage Karneval, nur zwei der Schönen!
Spektakulär, auch grosse Jets landen über den Köpfen der Badenden.
die Strandbar
Eine Grenze zwischen beiden Ländern gibt es nicht, wohl eine Markierung. Ausnahme, wenn man mit dem Schiff rein kommt, dann muss einklariert werden, entweder im niederländischen oder im französischen Teil. Beim ausklarieren das gleiche Verfahren. Mit dem Dinghi dagegen kann man nach belieben die Seiten wechseln.Eine grosse Lagune verbindet beide Seiten, zur Zeit aber ein Schiffsfriedhof.
IRMA
Karibikinsel Saint-Martin schwer getroffen!
Die Karibikinsel Saint-Martin, die bislang als Urlaubsparadies galt. Mehr als 95 Prozent der Inselstruktur seien zerstört, hieß es aus Regierungskreisen. Bilder aus der Vogelperspektive zeigen, was das bedeutet: Tausende Häuser sind entweder zerstört oder zumindest abgedeckt. Boote sind wie Spielzeuge durch die Straßen gedrückt, Autos liegen kopfüber am Straßenrand. Als hätte eine riesige Hand der ganzen Stadt einfach die Decke abgerissen.
Der stärkste je gemessen Hurrikan, mit Windgeschwindigkeiten von fast 300 Kmh ! Dann ist die meteorologische Station weggeflogen.
Nach 6 Stunden Dauer ist Irma dann weiter gezogen.
St. Martin und Irma. Hatten uns auf eine spezielle Insel gefreut, und dann von den Schäden gehört. Uns aber so nicht im entferntesten vorgestellt.
Auf den Bilder am Anfang vom Blog scheint alles normal. Sind aber nur kleine, wenige Ausschnitte wo es keine Schäden gab.
Mehr Bilder braucht es nicht.
Noch etwas spezielles: Geburtstagsfeier auf St. Martin, Margrit Jahrgang 19*****
Happy Birthday Margrit
Wir verabschieden uns nun von St. Martin / Sint Maarten
und sehen uns wieder auf den Niederländischen Antillen, den A B C Inseln. Aruba, Bonaire und Curaçao.