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Nachdem er mit seinem Sieg zum Auftakt der 75. Spanien-Rundfahrt die Führung im Gesamtklassement übernommen und in den letzten Tagen souverän verteidigt hatte, zeigte Primoz Roglic zum Abschluss der ersten Vuelta-Woche erstmals Schwächen. Bei Nebel und Dauerregen verlor der slowenische Vorjahressieger im 14,6 km langen Schlussanstieg 43 Sekunden auf den neuen Leader Richard Carapaz aus Ecuador und fiel in den 4. Gesamtrang zurück.
Die Abstände im Gesamtklassement sind jedoch weiter gering. Ineos-Profi Carapaz, der Gewinner des letztjährigen Giro d'Italia, liegt vor dem ersten Ruhetag 18 Sekunden vor dem Briten Hugh Carthy. Dahinter folgen der Ire Dan Martin und Roglic mit 20 beziehungsweise 30 Sekunden Rückstand.
Ion Izagirre macht den Grand-Tour-Hattrick perfekt
Als Tagessieger in der Pyrenäen-Etappe, die ursprünglich nach Frankreich auf den Col du Tourmalet hätte führen sollen, liess sich der Spanier Ion Izagirre feiern. Als sich die grosse Ausreissergruppe im letzten Anstieg nach und nach verkleinerte, griff der 31-jährige Baske aus dem kasachischen Team Astana 3 km vor dem Ziel an und setzte sich schliesslich als Solist vor dem Kanadier Michael Woods durch.
Izagirre kann nun Etappensiege bei allen drei grossen Rundfahrten vorweisen. 2016 triumphierte er bereits an der Tour de France, 2012 am Giro d'Italia.