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Franz Stadelmann darf als einer der erfolgreichsten Komponisten im Bereich der Schweizer Volksmusik bezeichnet werden. Einer seiner grössten Hits ist sicher das Jodellied «Däheim». Aber auch die Lieder «Dankbarkeit», «Oh Äntlibuech» oder der bekannte Naturjodel «Beichlejutz» sind sehr beliebt.
Musikalische Familie
Aufgewachsen ist Franz Stadelmann als viertes von sechs Geschwistern auf einem abgelegenen Bauernhof im Entlebuch. In der Familie wurde schon immer gesungen und gejodelt.
Bereits in frühester Jugend lernte Franz Stadelmann das Musizieren mit Akkordeon, Klavier, Bass, Gitarre, Mandoline und Schwyzerörgeli. Seine Kindheitserinnerungen sind zu hören im bekannten Lied «Däheim».
Beachtliche Erfolge als Geschwisterpaar im Jodelduo
Seit über 50 Jahren jodelt er auch mit seiner Schwester Vreny im Jodelduett Vreny und Franz Stadelmann.
Die erste Tonaufnahme des beliebten Jodelduetts stammt von 1968: Mit «Oh Äntlibuech» singen sich Vreni und Franz Stadelmann in die Herzen der Jodelfans und werden mit Anfragen für Auftritte überhäuft.
Das erfolgreiche Geschwisterpaar erhielt 2012 den «Prix Walo» in der Kategorie Jodel.
Chorleiter und Preisträger
1966 übernahm Franz Stadelmann die erste Chordirektion des Jodlerklubs «Alpenglühn» Wiggen. Danach folgt die Gründung und Leitung vieler anderer Chöre.
Franz Stadelmann wurde auch verschiedentlich für seine Verdienste ausgezeichnet, beispielsweise mit dem «Goldenen Violinschlüssel» im Jahr 1993.