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Darf der Mensch in die Keimzellen eingreifen, um die Nachkommen vor Krankheiten zu schützen? Mit seinen skrupellosen Versuchen hat der Chinese He Jiankui ein wichtiges Thema lanciert.
Noch gibt es keine endgültigen Beweise, dass die genveränderten Zwillingsmädchen Lulu und Nana wirklich existieren. Doch mit dem sorgfältig inszenierten Primeur am Tag vor einer Genom-Konferenz in Hongkong erreichte der 34-jährige Chinese He Jiankui genau das, was er wohl suchte: die internationale Aufmerksamkeit. He wird in die Geschichte eingehen als erster Mensch, der sich auf das Minenfeld der Keimbahntherapie vorwagte.