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Nicht zu wissen, welcher Hafen oder welcher Kontinent demnächst angelaufen werden soll, das ist das Schicksal oder aber die Freude eines Seemannes, der ein Trampschiff sein Zuhause nennt. Das wollte Fiete und erreichte auch sein Ziel: Er stieg in Italien auf einem Tramper ein. Allerdings hatte er nicht erwartet, dass dort einige der heftigsten Erfahrungen seines Lebens über ihn hereinbrechen würden: angefangen mit leichten Ladungssprengarbeiten in Norwegen, einem Duschverbot nach Verlassen des englischen Kanals, sowie Pflanzkartoffeln-Laden in Kanada während eines Schneesturms. So begann es auf der "Marie Reith", und es sollte sogar noch besser kommen: verlockende Angebote Eingeborener am Strand von Puerto Cabello, viel Spass in der Waagerechten mit einem hübschen Mädel in Brasilien und dann leider noch sein Notstopp in einer Klinik in Newport News. Allerdings wurde er dort von einer sehr kompetenten Krankenschwester bestens versorgt. In allen erdenklichen Belangen. Die grösste Überraschung erlebte Fiete aber nach dem Auslaufen aus Brasilien, als sie bereits wieder auf offener See waren. Da stand "ER" urplötzlich vor ihm.
Portrait
Friedrich Synold, geboren 1947 in Schwarzenbek, lebt in Reinbek, im Süden Schleswig-Holsteins. Er fuhr fast zehn Jahre zur See und hat dabei sehr viele Menschen, Städte und Länder kennengelernt. Aus diesen Erfahrungen, Eindrücken und Erinnerungen gestaltet er seine Bücher.