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Mit diesem Graben ist der heutige Riedgraben gemeint. Der Bach, ursprünglich Riedbach genannt, wurde schon früh abgeteuft, um das Sumpfland so weit trocken zu kriegen, dass es gemäht werden konnte. Der Name ging sekundär vom Ried auf den Bach über.
Der untere Riedgraben wurde zur sanften Entwässerung des Riedes von Hand gegraben und half, den Wasserspiegel im Ried zu senken, um die oberen Rohwiesen vor allzu viel Feuchte zu schützen. Der alte Bachlauf wurde bei der 1. Glattabsenkung 1882-88 zerstört. Ab dem Bahndamm lag er auf Seebacher Boden. Die Unterscheidung unterer und oberer Riedgraben betraf ausschliesslich den Bachlauf im Riedgebiet.
Oberhalb des Riedes hiess der Bach noch längere Zeit Riedbach. Die Unterscheidung der Namen kann aus zwei Karten von Ã?rlikon aus den Jahren 1865 und 1879 entnommen werden, welche von Reinhold Ochsner, Lehrer in Ã?rlikon, gezeichnet wurden. Der obere Teil des Riedes war um 1850 kein eigentliches Ried mehr, sondern bereits relativ trocken und es wuchs dort bis etwa 1882 Riedgras. Danach wurde das Land im Rahmen der 1. Glattabsenkung melioriert und landwirtschaftlich genutzt.