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Es gibt starke Gründe, die erklären, warum die meisten Intellektuellen nicht anders können, als den Kapitalismus als ein fragwürdiges Wirtschaftssystem zu betrachten. Wem nützt diese Fundamentalkritik? Ist sie womöglich unentbehrlich für eine moderne Demokratie?
Die meisten europäischen Intellektuellen der letzten zweihundert Jahre haben grosse Mühe mit dem Kapitalismus – nicht nur ein revolutionärer Denker wie Karl Marx, sondern auch berühmte Schriftsteller wie Charles Dickens, Thomas Mann oder Émile Zola. Tritt ein Bankier oder ein Unternehmer in einem Roman auf, hat er in der Regel einen schlechten Charakter oder führt zumindest eine sinnentleerte Existenz.