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Graubünden weitet Feuerverbot in den Südtälern aus
- Montag, 28. Dezember 2015, 15:04 Uhr
Die trockene Witterung hat in Graubünden die Gefahr von Bränden erhöht. Die Behörden erweiterten deshalb das bereits bestehende Feuerverbot auf der Alpensüdseite um das Münstertal und die Sonnenseite des Engadins, also die links des Flusses Inn gelegenen Gebiete mit Ausnahme der Talschaft Samnaun.
Die Behörden warnen vor einer grossen Gefahr von Wald- und Flurbränden, vor allem im Hinblick auf die Silvesterfeierlichkeiten. Im Misox, Calancatal, Bergell und Puschlav wurde in Absprache mit dem Kanton Tessin das Feuern im Freien bereits mit einem Verbot belegt.
Striktes Feuerverbot
Generell ist es untersagt, in Gebieten mit Feuerverbot im Wald oder Waldesnähe Feuer zu entfachen. Raucherwaren und Feuerzeuge dürfen nicht weggeworfen werden. Grillstellen im Wald und in Waldesnähe dürfen in diesen Gebieten nicht benutzt werden. Unter das Feuerverbot fällt auch das Entzünden von Feuerwerkskörpern und Himmelslaternen.
Vorsicht auch in Nordbünden
Die Brandgefahr beschränkt sich nicht auf den südlichen Kantonsteil: Auch auf der Alpennordseite sei die Waldbrandgefahr an schneefreien und insbesondere an besonnten Lagen erheblich, schreiben die Behörden.