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Die Reihe ist eine Zusammenarbeit mit Hannes Loichinger (Kunstwissenschaftler, Hamburg)
für das detaillierte Programm mit den einzelnen Veranstaltungen s. "Agenda"
In den vergangenen Jahren gab es eine Reihe von das Feld der zeitgenössischen Kunst betreffenden Diagnosen, denen die Feststellung struktureller Veränderungen gemeinsam ist. Ausgemacht wurden gesamtgesellschaftliche Wandlungen, technische Innovationen sowie eine zunehmende Professionalisierung und Finanzialisierung. Diese würden, so die Annahme, zu einer Erweiterung der sogenannten "Zeitgenössischen Kunst“ beitragen. Die postulierten Veränderungen provozierten pessimistische, nostalgische und affirmative Reaktionen, deren produktivere für die Notwendigkeit eines Perspektivwechsels eintreten, der ein neuerliches Nachdenken über Kunst und ihre Ökonomien, die von ihr geleistete Arbeit und das Verhältnis von Autonomie und Heteronomie erfordert. Die Reihe Open-Ended Issues. Eine Reihe zu Überproduktion und Ambivalenz in der zeitgenössischen Kunst hat nicht finale Diagnosen oder Deklarationen zum Ziel, sondern vielmehr Situationen, in denen Teilaspekte der skizzierten Sachverhalte und strukturellen Ambivalenzen mit offenem Ausgang verhandelt werden können.