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Kartonierter Einband
Beschreibung
Dieser Buchtitel ist Teil des Digitalisierungsprojekts Springer Book Archives mit Publikationen, die seit den Anfängen des Verlags von 1842 erschienen sind. Der Verlag stellt mit diesem Archiv Quellen für die historische wie auch die disziplingeschichtliche Forschung zur Verfügung, die jeweils im historischen Kontext betrachtet werden müssen. Dieser Titel erschien in der Zeit vor 1945 und wird daher in seiner zeittypischen politisch-ideologischen Ausrichtung vom Verlag nicht beworben. Inhalt A. Allgemeines über das Kausalprinzip und seine Gestaltung in der Wissenschaft.- I. Inhalt und Sinn des allgemeinen Kausalprinzips, von dem die speziellen naturwissenschaftlichen Kausalbegriffe abgeleitet sind.- 1. Formulierungen des Kausalprinzips gemäß dem Satze vom Grunde.- 2. Biologischer Ursprung des kausalen Denkens.- 3. Übergang vom aktiv-personalen zum sachlichen und zum neutral-verbalen Kausalbegriff (Bewirken, Ur-Sache, Geschehensfolge).- 4. Induktiv-deduktiver Weg des kausalen Denkens der neueren Naturwissenschaft, ausgehend von dem neutral-verbalen Ursachbegriff notwendiger Geschehensfolge.- 5. Das Moment der Zeitfolge ein wesentliches, aber noch nicht hinreichendes Merkmal primär-verbaler Kausalität; Verflüchtigung der Nichtumkehrbarkeit der Kausalbezieh- ung im Funktionsbegriff.- 6. Begriff der Wechselwirkung.- 8. Totalursache und Partialursache; eigentliche bestimmende Ursache und Bedingung.- 8. Einfache und komplexe, konkrete und abstrakte Kausalismen.- 9. Mannigfaltigkeit und Wandlungsfähigkeit der Kausalbegriff e und Kausalschemata bei feststehendem Kausalpostulat oder Kausalprinzip.- II. Entwicklung des physikalischen Kausalschemas bis R. Mayer.- 10. Grundlegung der klassischen Mechanik mit ihren Prinzipien und Hauptbegriffen.- 11. Der Kraftbegriff der klassischen Mechanik, sein Ursprung und seine zwiespältige Formulierung.- 12. Das Prinzip von der Erhaltung der lebendigen Kraft, sowie der Gesamtkraft, und von der Unmöglichkeit eines perpetuum mobile.- 13. Das Erhaltungsprinzip als allgemeinster physikalischer Kausalbegriff; daneben Aufkommen eines eng mechanistischen Kausalbegriffes.- B. Weiterführung des naturwissenschaftlichen Kausalbegriffes durch R. Mayer.- III. R. Mayers Erhaltungskausalität: Gleichsetzung des generellen physikalischen Erhaltungsprinzips mit dem Begriff physikalischer Kausalität.- 14. Stand des Kausaldenkens in der Naturwissenschaft um 1840.- 15. Methodische Möglichkeiten einer allgemeinen physikalischen Kausaltheorie.- 16. R. Mayers Verallgemeinerung des Leibnizschen Kraftbegriffes.- 17. Das Erhaltungsprinzip als allgemeinster Kausalbegriff in R. Mayers Schrift von 1842.- 18. Durchführung des Erhaltungsgedankens als Kausalprinzip in R. Mayers späteren Schriften, sowie im Briefwechsel.- 19. Ablehnung einer mechanistischen Wärmetheorie und sonstigen panmechanischen Kausaldenkens; Bedeutung des mathematischen Symbols.- IV. R. Mayers Auslösungs- oder Anstoßkausalität: Auslösung als eine besondere Form kausalen Wirkens.- 20. Quellen einer dualen Kausalitätsauffassung: Aktivität des Willens und Auslösungserscheinungen in der Natur; Fortschrittstendenzen neben Beharrungstendenzen.- 21. R. Mayers Auslösungsursachen, insbesondere die katalytische Kraft.- 22. Ausdehnung des Auslösungsbegriffes auf zahlreiche Erscheinungsgruppen in der Abhandlung von 1876.- 23. Anhang: Definition des Wortes Kraft durch verschiedene Forscher.- V. BesondereKausalbegriffe undKausalauffassungen von R. Mayer.- 24. Begriff der Wechselwirkung.- 25. Ursache und Bedingung.- 26. Entropie und Wärmetod.- 27. Begriff des Naturgesetzes.- 28. Lebenskraft; biologische Kausalitäts-Rangordnung.- 29. Zielstrebigkeit in der Natur.- 30. Über die Grenzen des Naturerkennens.- C. Auswirkung und Weiterbildung von R. Mayers Kausalanschauung.- VI. Fortentwicklung der energetischen Erhaltungskausalität.- 31. Siegeszug der Idee von der Erhaltung der Energie.- 32. Weiterführung des mechanistischen Kausalbegriffes in der Richtung einer Gründung aller Energie auf mechanische Energie.- 33. Einseitige und spekulative Energetik.- 34. Fortbildung des physikalischen Kausalbegriffes mit fortschreitender Synthese von Energetik und Mechanistik; Komplementarismen und Korrespondenzen.- 35. Wie weit wird Erhaltung von Materie und Energie als oberstes Kausalschema der Physik anerkannt ?.- VII. Weiterentwicklung von R. Mayers Auslösungskausalität.- 36. Philosophische Stellungnahme zu R. Mayers Auslösungsbegriff.- 37. Naturwissenschaftliche Handhabung des Auslösungsbegriffes seit R. Mayer; Katalyse, Reiz- und Motivkausalität.- D. Beziehungen des gegenwärtigen Kausaldenkens zu R. Mayers Kausalanschauung.- VIII. Heutiger Stand der Erhaltungskausalität (E.K.) und der Auslösungs- oder Anstoßkausalität (A.K.).- 38. Erweiterung des Begriffes Erhaltungskausalität (E.K.): stoffliche und energetische, einfache und komplexe, reale und formale, konkrete und abstrakte, physische und psychische Beharrungen.- 39. Auslösungs- oder Anstoßkausalität (A.K.) in ihrem Verhältnis zur Erhaltungskausalität; bemessene und gerichtete Auslösung, Verstärkung, Steuerung u. dgl.- 40. Ganzheitskausalität (G.K.) und statistische Kausalität (holistisches Wirken).- 41. Die Frage der Akausalität.- 42. Staffelung oder Rangordnung der Kausalität (A.K.), insbesondere im Organismus (Gradualismus).- 43. Willenskausalität als eine Form psychischer Anstoßkausalität (Kausalität von oben); Frage einer Wirksamkeit des Unbewußten oder Unterbewußten.- 44. Formale und reale Zielgesetzlichkeit (Teleokausalität, Finalität, Biotelie); Entwicklungsbegriff, Lebensbegriff.- 45. Notwendigkeit und Freiheit (Determinismus-Frage).- 46. Psychophysische Wechselwirkung und psychophysischer Parallelismus.- 47. Grenzen wissenschaftlicher Erkenntnis; Bedeutung des Figmentes im Kausaldenken.- 48. Der Kausalbegriff in Naturphilosophie und Metaphysik; Wiedererscheinen des aktiv-personalen Ursachbegriffes auf höherer Ebene: Metapsychik.- Ausklang.- Anmerkungen.- Buch- und Zeitschriftenliteratur.- Forscher-Zeittafel.- Namenverzeichnis.
Produktinformationen
Titel:
Julius Robert Mayers Kausalbegriff
Untertitel:
Seine geschichtliche Stellung, Auswirkung und Bedeutung