Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03185.jsonl.gz/80

Ich fragte die Verkäuferin, ob sie nicht
die hübsche kleine Frau mit dem grossen schwarzen Hund sei.
Wir waren uns über den Weg gelaufen, einmal im Park,
einmal, als ich eine Zeitung holte, sie Zigaretten,
im Wasserhäuschen bei mir um die Ecke.
In dem auf dem Rechner des Persers seine Sprache
Fliegenspuren hinterlässt, schwungvoll und unverständlich.
Sie sah auf. Vom Band, auf dem die Waren
mit einem Piep, das Küken machen, ehe sie geschreddert werden,
vorüberströmen wie die Sekunden.
Sie erkannte mich plötzlich. Beinahe erschrocken.
Als stände in ihrer Wohnungstür ein blutiges Messer,
dem sie geöffnet hat. Aus der Küche in ihrem Rücken Dampf.
Glaubend, jeder Mensch sei gut.
Ich fragte nach dem Hund. Ob er allein sei während der Stunden,
die sie in ihrer Halbzelle verbrachte. Vor der Tastatur.
Umgeben von Zetteln des Flaschenpfand, zerknülltem
Papier von Schokoladenriegeln. Von Zeit zu Zeit
eine Pause, um die Zigaretten zu rauchen, die sie
beim Perser kauft wie ich die Zeitung. Allein zu Hause,
ja, das sei kein Problem. Stumpf ihre Augen.
Lyrik
Ich fragte die Verkäuferin, ob sie nicht
31.03.2015 - »Ich weiss nicht, warum Günther Jauch in der öffentlichen Wahrnehmung, die ja eine Wahrnehmung der Medien durch Medien ist, mithin handelt es sich um ...
01.03.2015 - »Neulich traf ich Wladimir in der Sauna. Ich zögerte, dachte, es müsse sich um einen Doppelgänger halten. Ich schaute mich um: Er und ich sassen auf ...