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Bereits vor einigen Jahren wurde die immer schräger werdende Esche aus Sicherheitsgründen mit einer Kette an der Kirchenmauer befestigt. In einer Aktennotiz vom 1996, wo es um eine Umgestaltung des Gotthef- Grabes ging, wurde der Esche noch eine geschätzte Lebensdauer von 20- 30 Jahren gegeben.
Die Esche verursachte in letzter Zeit durch ihr Wurzelwerk Schäden an Abwasserleitungen, was Folgekosten für Einwohnergemeinde und Kirchgemeinde ergab.
Der Kirchgemeinderat beauftragte einen Fachmann, die Esche auf deren Zustand hin zu überprüfen. Zitat "Die Esche auf dem Grab von Jeremias Gotthelf ist in einem schlechten Zustand. Durch die strarken Rückschnitte einzelner Hauptäste sind grosse Schnittstellen entstanden bei welchen Fäulniss aufgetreten ist. Einzelne Äste oder Teile davon sind komplett dürr. Mit herunterfallenden, dürren Ästen muss laufend gerechnet werden. Aufgrund der oben beschriebenen Punkte, würden wir empfehlen die Esche zu fällen".
Der Kirchgemeinderat hat den zuständigen Gemeinderat in dieser Angelegenheit kontaktiert. Gemeinsam wurde entschieden, die Esche aus sicherheitsgründen zu fällen. Die zuständige Behörde war nicht bereit, die Verantwortung für allfällige Personenschäden, verursacht durch die kranke Esche, zu übernehmen.
In diesem Zusammenhang werden in Absprache Kirchgemeinde- Einwohnergemeinde die Schrift- und Pfarrherrengräber, welche im Moment ungepflegt wirken, neu aufgearbeitet. In diesem Zusammenhang wird auch die Zuständigkeit der Pflege und des Unterhaltes geregelt.
Die Bilder dokumentieren den Zustand der kranken Esche deutlich.