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Herausforderungen meistern
Grundsätzlich sei mit Ernteschwankungen wie dieses Jahr in Zukunft mit grösster Wahrscheinlichkeit noch vermehrt zu rechnen und die heimische Produktion werde mehr und mehr an Wichtigkeit gewinnen. Unter diesen Voraussetzungen werde es folglich aber auch Zeit, damit aufzuhören, die Schweizer Landwirtschaft für alles Übel verantwortlich zu machen. «Es wird Zeit, unsere Landwirtschaft als Teil der Lösung zu sehen», führte Fritz Glauser weiter aus. Durch die systematische Kritik an der Art wie die hiesigen Bäuerinnen und Bauern produzierten, werde es immer schwieriger die Produzentinnen und Produzenten zu motivieren, neue Massnahmen zugunsten des Klimas, der Biodiversität, der CO2-Massnahmen oder der Energieproduktion zu ergreifen. Gleichzeitig müsse die Schweizer Landwirtschaft unbedingt ihre Kommunikation verbessern: die Abstimmung zu den beiden Agrarinitiativen im Juni hätten gezeigt, dass die Schweizer Bevölkerung zu wenig über die Arbeit der Bäuerinnen und Bauern wisse. Hier müsse der Kommunikation, insbesondere über soziale Netzwerke, mehr Nachdruck verliehen werden, um einfache und positive Botschaften zu vermitteln.
Im statutarischen Teil hat die Delegiertenversammlung Jahresbericht, Rechnung, Budget, Mitgliederbeiträge und Tätigkeitsprogramm genehmigt.
Ausserdem wurden Maja Grunder (Kanton Thurgau), Benjamin Baltensperger (Kanton Zürich) und Arnaud Bellon (Kanton Waadt) als Nachfolger von Martin Iseli, Martin Schellenberg und Laurent Krebs in den Vorstand gewählt.
Und Diane François ersetzt in der Mais-Kommission Jean-Paul Krattiger, beide Vertreter der UFA-Samen.