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Die Waadtländer Polizei machte im Laufe ihrer Ermittlungen 2299 IP-Adressen von mit dem Internet verbundenen Computern in 78 Ländern ausfindig. Dies führte in der Schweiz zu Ermittlungen von 32 Fällen in 12 Kantonen.Dieser Inhalt wurde am 28. Juni 2009 - 11:01 publiziert
Die Waadtländer Polizei bestätigte Berichte der SonntagZeitung und der Westschweizer Zeitung Matin Dimanche, wonach im Kanton Glarus in diesem Zusammenhang ein Mann zu einer Busse verurteilt wurde.
Fündig wurde die Polizei unter anderem in den Kantonen Zürich, Basel-Stadt, Glarus, Tessin, Genf und Freiburg. In der Waadt dagegen wurde kein Fall erfasst.
Die Spezialisten für Cyberkriminalität aus der Waadt arbeiteten während mehreren Wochen an dem Fall, nachdem Interpol die Waadtländer darauf hingewiesen hatte, dass auf einer Waadtländer Hip-Hop-Website Dateien mit kinderpornografischen Inhalten versteckt seien.
Tausende Pädophiler aus aller Welt hatten ohne Wissen des Webmasters Zugang zu den Dokumenten. Die Täter, die aus osteuropäischen Staaten stammen, nutzten eine Sicherheitslücke der Waadtländer Website aus, um ihre Dateien zu platzieren.
Die Waadtländer Polizei musste nach eigenen Angaben schnell handeln. Denn in einigen Ländern bewahren Internet-Provider Angaben von IP-Adressen nur während einiger Wochen oder einiger Monate auf.
swissinfo.ch und Agenturen
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