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Unterfunktion, Wasserstauungen
Die Niere braucht Wärme und reagiert auf Wärme positiv, so sorgt die Dampfkompresse oder der heisse Heublumensack auf die Nierengegend für eine bessere Durchblutung der Nieren und stimuliert so schonend ihre Tätigkeit.
Ausreichend trinken ist sehr wichtig. Ebenso wichtig ist, was Sie trinken. (Mine- ralarmes) Wasser, Nierentee oder Frischpflanzensaft, um die Ausscheidung bei Schwäche oder Wasserstauungen mild anzuregen, ohne die Nieren zu reizen, einzeln oder gemischt mit Goldrute, Zinnkraut, Birke, Brennessel, Löwenzahn, Hauhechel, Quecke oder Vogelknöterich (evt. Seifenkraut in Mischung). Der Wacholder wirkt stark entwässernd, darf aber nur bei gesunder Nierenfunktion verwendet werden, ebenso Peterli nur in geringen Dosen oder in Teemischung.
Stärkungskur für die Nieren mit Teeaufguss von Goldrute, Brennessel, Hauhechel, Petersilie und Bohnenschalen, zusätzlich morgens zwei Esslöffel Birkensaft, mittags zwei Esslöffel Zinnkrautsaft, abends 10–20 Tropfen Ringelblumenessenz. Eiweiss- und salzarme, reizlose Kneippkost, zwischendurch ein paar Kürbiskerne essen. Volksheilkundlich sind getrocknete Malagatrauben recht hilfreich, Kur mit Molke oder Molkosan oder mit Frischpflanzensaft von Sellerie, Brunnenkresse, Peterli oder Bohnen. Nierengegend und Füsse warmhalten.