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Opfer von Kriegsverbrechen in Kongo-Kinshasa sollen mit 30 Millionen US-Dollar entschädigt werden. Das hat der internationale Strafgerichtshof in Den Haag entschieden. Es ist die höchste Summe, die das Weltstrafgericht Opfern bisher zugesprochen hat. Den Schadenersatz bezahlen müsste eigentlich der verurteilte ehemalige Milizenführer Bosco Ntaganda, so das Urteil. Doch weil dieser mittellos sei, solle der für solche Fälle eingerichtete Opfer-Fonds für die Entschädigung aufkommen. Das Weltstrafgericht hatte Ntaganda vor rund zwei Jahren zu 30 Jahren Gefängnis verurteilt, unter anderem wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit. (swisstxt)
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