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Nadine Fähndrich schliesst diese Saison im Gesamtweltcup so gut ab wie noch nie. Sie belegt in der Overall-Wertung Platz 5.
Bei Nadine Fähndrich war beim Saisonfinale der Langläuferinnen in Lahti nach einem langen Winter der Tank leer. Am Sonntag musste die Luzernerin über 20 km klassisch mit Massenstart mit Platz 39 vorliebnehmen, am Samstag hatte sie bereits im Sprint den Finaleinzug und somit den Gewinn der kleinen Kristallkugel verpasst.
Der Abschluss in Finnland überschattet etwas den tollen 5. Rang in der Overall-Wertung. Die 27-Jährige egalisiert somit die Schweizer Frauen-Bestmarke von Evi Kratzer, die 1985 in der Gesamtwertung ebenfalls so weit vorne anzutreffen war.
Nadine Fähndrich holte den Grossteil der Punkte in den 12 Sprints. Sie gewann drei Rennen und stand ein weiteres Mal als Dritte auf dem Podest. Den Gesamtweltcup hatte sich die Norwegerin Tiril Udnes Weng bereits am Samstag gesichert.
Der Sieg im letzten Rennen ging an Anne Kjersti Kalvaa. Die Norwegerin feierte mit 30 Jahren erstmals einen Weltcupsieg.
Klaebo mit 20. Saisonsieg
Bei den Männern triumphierte Johannes Hösflot Klaebo beim Saisonfinale in Lahti in allen Disziplinen. Am Sonntag gewann der 26-Jährige auch das Massenstartrennen über 20 km in der klassischen Technik. Klaebo setzte sich bereits vor der Zielgeraden deutlich ab und feierte den 20. Saisonsieg. Damit egalisierte er den Rekord seiner Landsfrau Therese Johaug aus dem Winter 2019/20.
Der Mann aus Trondheim profitierte diesen Winter von der Abwesenheit von Alexander Bolschunow. Der Russe hätte allerdings kaum verhindern können, dass Klaebo wie Dario Cologna nun vier grosse Kristallkugeln für den Gewinn des Gesamtweltcups im Schrank hat. Klaebo holte seine 20 Siege mit 27 Starts, nur dreimal lief er nicht aufs Podest. An der WM in Planica holte er bei sechs Einsätzen fünf Medaillen, darunter dreimal Gold im Sprint, Team-Sprint und mit der Staffel.
Die Schweizer boten am Sonntag eine diskrete Leistung. Als Erster tauchte Cyril Fähndrich als 34. mit 2:08 Minuten Rückstand im Ziel auf. Die besten Resultate gingen in dieser Saison auf das Konto der Sprinter. Das Highlight war der Podestplatz von Janik Riebli und Valerio Grond im Team-Sprint von Livigno.