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Bei Kindern gibt es grundsätzlich drei Formen von Schlafstörungen: Als «Insomnie» wird eine Ein- und Durchschlafstörung bezeichnet. Von «Parasomnie» ist bei jeglicher Art von Anfällen, welche ausschliesslich im Schlaf auftreten, die Rede. Bei einem erhöhten Schlafbedarf spricht man von «Hypersomnie». Diese drei Entitäten können unterschiedliche Ursachen haben.
Noch häufiger als das Nachtwandeln tritt der Nachtschreck auf. Beim Nachtschreck sitz das Kind mit offenen Augen im Bett und schreit. Beim Schlafwandeln hingegen geht es umher. Das Kind kann sich am nächsten Morgen an keines der beiden Ereignisse erinnern. Beide Phänomene sind normal. Für die Eltern ist die Herausforderung, zu lernen, damit umzugehen. Verhaltensauffälligkeiten beim Schlafen (mit nicht-organischer Ursache) verschwinden bei vielen Betroffenen oft spontan.