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Das Ultraschallgerät sendet Schallwellen aus, die an Strukturen und Organen des ungeborenen Kindes und des weiblichen Körpers reflektiert werden. Ein angeschlossener Computer setzt die reflektierten Schallwellen dann in ein Bild um. Ultraschalluntersuchungen sind für Mutter und Kind schmerzlos und ungefährlich.
Ultraschalluntersuchungen werden vor der Schwangerschaft (z.B. zyklischen Veränderungen in der Gebärmutter und den Eierstöcken bei unerfülltem Kinderwunsch) und zur Kontrolle des Ungeborenen eingesetzt.
Der Arzt überprüft, ob sich der Embryo und die Plazenta am richtigen Ort befinden und ob vielleicht sogar Mehrlinge vorhanden sind. Der Embryo wird genau ausgemessen, um die Dauer der Schwangerschaft und den Geburtstermin besser bestimmen zu können. Das Gerät ermöglicht ausserdem, allfällige Fehlbildungen mittels Messung der Nackenfalte frühzeitig zu erkennen.
Bei der Untersuchung wird Ihnen ein Gel auf den Bauch aufgetragen. Der reflektierte Schall wird gemessen und auf dem Monitor in ein dreidimensionales Bild verwandelt. Meistens erkennt der Arzt schon früh die Arme und Beine sowie den Herzschlag und die Bewegungen des Embryos.
Die erste Ultraschalluntersuchung findet zwischen der 10. und der 14. Schwangerschaftswoche, die zweite zwischen der 20. und der 23. Woche statt.
Im ersten Schwangerschaftsdrittel werden folgende Fragen beantwortet
- Sieht man das Herz schlagen?
- Wo liegt das Kind in der Gebärmutter?
- Welches Schwangerschaftsalter hat das Baby?
- Handelt es sich um ein oder mehrere Kinder?
- Messung der Nackenfalte als Hinweis auf eine mögliche Chromosomenstörung (z.B. Down-Syndrom)
Im zweiten und dritten Schwangerschaftsdrittel
- Beurteilung der Fruchtwassermenge
- Wie ist das Kind gewachsen?
- Sind Fehlbildungen vorhanden?
- Wo liegt die Plazenta?
- Bei Risikoschwangerschaft: Doppler-Untersuchung (Durchblutung von Placenta und Fetus)
- 3D Ultraschall
In der Schweiz werden nur diese beiden Ultraschalluntersuchungen von der Krankenkasse bezahlt. Für weitere Ultraschallkontrollen braucht es eine medizinische Indikation.
Der Optimale Zeitpunkt für die Untersuchung der Organe des Kindes liegt in der 20. bis 23. Schwangerschaftswoche. Zu diesem Zeitpunkt haben die Organe eine Grösse, die eine detaillierte sonographische Untersuchung erlaubt.
Gesichtsprofil
Darstellung des Kopfes und Messung der Grösse. Hier werden das Wachstum des Babys und die Hirnstruktur beurteilt.
Darstellung und Beurteilung der Wirbelsäule
Darstellung der Nackenpartie des Kindes und des Aortenbogens
Bilder mit Erlaubnis PD Dr. Breymann, GGS Zürich