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In dieser Ausstellung wird das weit verbreitete Bild von Paul Klee als strenger Pädagoge, schulmeisterlicher Lehrer und Buchhalter seines Werkes, das oft auch auf sein Schaffen übertragen wird, widerlegt. Klee war ein Rebell und Geniesser, wenn auch kein chauvinistischer Lebemann im Sinne des Künstlerklischees, wie dies einige seiner damaligen Künstlerkollegen pflegten. Als Gymnasiast, Kunststudent und Soldat im Ersten Weltkrieg widersetzte sich Klee autoritärem Gehabe mit ironischer Distanzierung. Er genoss das Leben im Privaten, kochte gerne, trank am liebsten Rotwein und rauchte Pfeife und Zigarren. Seine Ferien verbrachte er bevorzugt im Süden, da ihm die Landschaft, Wärme und südländische Küche besonders zusagten.