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Auf der Jagd nach Ruinen im Domleschg, zwischen Rothenbrunnen und Thusis.
Nieder-Juvalta
Der Eingang zum Domleschg von Chur her wird durch Teile der Festung Juvalta bewacht. Von der Nieder-Juvalta, der Hochburg ist nur noch ein «Finger» und ein paar Mauerreste erhalten. In der Unterburg am Hinterrhein, war eine Zollstation mit einer quadratischen Ringmauer gesichert. Durch die Tore der Zollstation musste alles, was von Chur nach Chiavenna und zurück wollte.
Die Herren von Juvalta wurden urkundlich 1149 erwähnt. Da sie den Namen von ihrer Burg tragen, muss diese bereits damals bestanden haben.
Oberjuvalta
Die jüngere der beiden Burgen der Herren von Juvalt aus dem 14 Jahrhundert. Auch diese Anlage bestand aus Hoch- und Unterburg, wie Nieder-Juvalta. Von der Unterburg jedoch ist bis auf ein paar Mauerreste nichts mehr zu sehen.
Alt-Süns
Die Burg wird 1285 urkundlich erstmals erwähnt und war im Besitz der Herren von Vaz.
Neu-Süns
Die Burg wurde vermutlich im 13 Jahrhundert von der Herren von Vaz errichtet.
Obertagstein
Die Ruine Obertagstein liegt am Anhang des Piz Beverin bei Thusis auf 1150 m und ist vermutlich um 1300 erbaut worden. Schriftliche Unterlagen über die Entstehung und Geschichte existieren keine, ebenfalls ist kein Adelsgeschlecht Tagstein bekannt.
Hoch-Rialt
Gegenüber der Ruine Obertagstein liegt etwas tiefer gelegen auf dem Felskopf des Crap Son Gion die Burganlage Hohenrätien auf 946 m. Es scheint, als ob beide Burgen den Zugang zur Viamala oder eben ins Domleschg gesichert hätten.