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Hart umkämpftes Unentschieden15.09.2018
Zum Ende der Sommerpause konnte sich Aadorf gegen das weit hergereiste Engadin einen wertvollen Punkt in der Schweizer Mannschaftsmeisterschaft erkämpfen. Das Spielgeschick lag eher auf der Seite der Hinterthurgauer, musste aber unglücklich wertvolle Einzelpunkte an die Engadiner abgeben. Nach dieser zweitletzten Runde muss das Raifeisenteam von Aadorf sich für die siebte und letzte Runde nochmals sammeln und ein Gewinn an den Haaren herbeiziehen, sonst wird es knapp mit dem Ligaerhalt.
Erste unglückliche Niederlage erfuhr der routinierte Spieler Karl
Karl Brunner erreichte mit den schwarzen Steinen im Eröffnungsstadium einen Bauernvorteil, allerdings zulasten einer etwas gedrückten Stellung. Leider unterlief ihm im Mittelspiel eine Ungenauigkeit, welche zu einem entscheidenden Materialnachteil führte. Trotz heftiger Gegenwehr war in der Folge die Niederlage nicht mehr zu abzuwenden. 0:1 für Engadin
Volker lies die Aadorfer nach frühem Gewinn etwas aufatmen
Am zweiten Brett mit den schwarzen Steinen konnte Volker nach einer sizilianischen Eröffnung rasch ausgleichen und einigen Druck in einer offenen Linie am Damenflügel entwickeln. Gegen Ende des Mittelspiels gewann er zunächst, nach einem Fehler seines Gegners, einen Bauern. Kurze Zeit später stellte dieser dann auch noch einen Turm ein, worauf er sofort die Partie nach 33 Zügen aufgab. 1:1
Während das Mittelfeld mit Paul und Jannik zusammenbrach und Niederlagen meldeten, gelang es den Aadorfer Spieler am ersten und letzten Brett das Unentschieden herbeizuführen.
Raphael Golder verteidigte am letzten Brett mit Schwarz und wählte die Sizilianische Verteidigung. Jedoch konnte der Aadorfer nicht seine einstudierte Variante spielen und musste schon früh im Mittelspielt kreative und strategische Fähigkeiten einbringen. Schliesslich gelang es Raphael seinem ca. 150 Elo stärkeren Gegner einen Bauern abzuringen. Das hart umkämpfte Zentrum war damit in die Hände des Aadorfers geraten, da half auch der prompte Gegenangriff am Königsflügel dem Engadiner nicht weiter. Am Ende gewann dann ein Qualitätsopfer mit anschliessender König-Turm-Gabel das Spiel.
Nach einer ausgeglichenen Eröffnungsphase, konnte der Aadorfer Marcel Eberle am Damenflügel einen Bauern gewinnen. Die Verwertung des materiellen Vorteils erwies sich jedoch als schwierig, da seine Figuren passiv standen, und der Engadiner positionelle Kompensation für den Minusbauern hatte. Eberle entschied sich aufs Ganze zu gehen, und den Bauern zurück zu Opfern, um seinen eingesperrten König zu aktivieren. Bereits kurze Zeit später, konnte er mit dem, inzwischen wieder aktiven König und Läufer, einen Bauern, und kurz darauf noch einen zweiten erobern. Sein Gegner leistete noch ein paar Züge Widerstand, und gab danach auf.
Flawil – Aadorf 3:3: