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Im Mittelpunkt steht ein Treffen der Mitglieder der Organisation erdölexportierender Länder (Opec) am Rande einer Energiekonferenz in der algerischen Hauptstadt Algier. Die Konferenz findet von Montag bis Mittwoch statt. "Wir müssen einsehen, dass wir mit einem Preis pro Barrel Öl unter 50 US-Dollar mittel- und langfristig die Versorgung des Markts nicht sicherstellen können", sagte Algeriens Energieminister Noureddine Boutarfa im Vorfeld der Konferenz im algerischen Radio. Es sei eine Frage der Verantwortung, sich auf eine Begrenzung der Fördermenge zu einigen, um einen weiteren Preis-Schock auf dem Öl-Markt zu verhindern.
Laut Boutarfa hat das wichtige Förderland Saudi-Arabien eine Kürzung der eigenen Produktionsmenge an Rohöl vorgeschlagen. Aus Verhandlungskreisen wurde aber deutlich, dass dieser Vorschlag nur dann gelte, wenn das Opec-Mitglied Iran im Gegenzug zu einer Begrenzung der Förderung auf dem aktuellen Niveau bereit sei. Nach Einschätzung der Commerzbank ist ein solcher Deal sehr unwahrscheinlich. "Denn der lachende Dritte wird wohl in diesem Fall die Schieferölindustrie in den USA sein, die den kurzfristigen Preisanstieg zur Preisabsicherung der künftigen Produktion nutzen und somit für eine Angebotsausweitung sorgen wird", heisst es in einem Kommentar.
Der Preis für Rohöl der Organisation erdölexportierender Länder (Opec) ist gefallen. Das Opec-Sekretariat meldete am Montag, dass der Korbpreis am Freitag 42,89 US-Dollar je Barrel betragen habe. Das waren 38 Cent weniger als am Donnerstag. Die Opec berechnet ihren Korbpreis auf Basis der 14 wichtigsten Sorten des Kartells./jsl/bgf/tos
(AWP)