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Wie gut ein Erdbeben verspürt wird und welche Auswirkungen es hat, hängt neben seiner Stärke von der Tiefe des Erdbebenherds (Hypozentrum) sowie dem jeweiligen Untergrund ab.
Auf einem weichen Boden (z. B. Talfüllungen, Seeablagerungen) werden Erdbeben deutlicher verspürt als auf felsigem Untergrund. Der lokale Untergrund wirkt sich auch auf die Schäden aus: Erdbebenwellen erfahren in sedimentgefüllten Tälern (z. B. Rhonetal) verglichen mit festem Felsuntergrund eine 10-fache Verstärkung und richten im Talboden entsprechend grössere Schäden an. Generell gilt, je solider der Untergrund eines Gebäudes, desto weniger Schaden können Erdbebenwellen anrichten.
Schauen Sie im Video, wie sich die Wellen eines simulierten Erdbebens im Rhonetal ausbreiten und wie lange sie im Talboden «gefangen» bleiben würden.