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Die Schweiz hat eine überschaubare Menge an radioaktiven Abfällen. Die bereits vorhandene und zukünftige Menge würde den historischen Teil der Zürcher Bahnhofshalle zu zwei Dritteln füllen.
Die radioaktiven Abfälle der Schweiz werden in Zwischenlagern und bei den Kernkraftwerken sicher verpackt zwischengelagert, bis ein geologisches Tiefenlager bereitsteht.
Radioaktivität ist eine natürliche Eigenschaft von bestimmten Stoffen. Es gibt natürliche und künstliche Strahlenquellen.
Radioaktive Stoffe werden in Kernkraftwerken sowie in Medizin, Industrie und Forschung genutzt. Dabei entstehen radioaktive Abfälle. Die Verursacher sind gesetzlich verpflichtet, diese sicher zu entsorgen.
Radioaktive Abfälle zerfallen. Dadurch wird ihre Schädlichkeit ständig kleiner. Die Abfälle werden mithilfe von Sicherheitsbarrieren in einem Lager tief unter der Erdoberfläche eingeschlossen, was eine zu hohe Strahlenbelastung für Mensch und Umwelt vermeidet.
Radioaktive Abfälle entstehen vor allem bei der Stromproduktion in Kernkraftwerken. Ein weiterer Teil stammt aus Anwendungen in Medizin, Industrie und Forschung. Da sich die Eigenschaften unterscheiden, gibt es unterschiedliche Typen radioaktiver Abfälle.