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Unsere Route führt uns weiter zu einem See, im Grenzgebiet zwischen Bolivien und Peru, der den lustigen Namen „Titicaca“ trägt. Es ist so ziemlich die grösste Süsswasserpfütze des Kontinents und liegt auf 3’808 Meter.
Mehrere Inseln ragen aus dem Titicacasee, viele davon werden von indigenen Völkern bewohnt, welche hier ein noch ziemlich ursprüngliches Leben führen.
Auf der bolivianischen Staatsseite besuchen wir für ein paar Tage die Isla del Sol. Laut der Inka-Mythologie wurde hier die Sonne geboren und tatsächlich scheint sie auf der Isla del Sol so gut wie jeden Tag. Auf der Insel befinden sich einige Ruinen der Inkas und wir staunen ab dem starken UV-Licht. Es ist spannend den Inselbewohnern bei der Feldarbeit zuzuschauen und von ihnen mehr über ihre Arbeit und Rituale zu erfahren.
In der Nähe von Puno in Peru machen wir einen Turi-Ausflug zu den Uros. Dieses Volk flüchtete in vergangenen Zeiten von den kriegerischen Inkas und baute sich hierzu auf dem Titicacasee schwimmende Inseln aus Stroh (genauer: getrocknetem Schilf). Die Inseln müssen ständig erneuert werden, damit sie nicht im See versinken. Nicht nur die Insel, auch die Häuser und Schiffe sind hier aus Schilf. Natürlich muss auch gekocht werden – was aufgrund des primär verwendeten Baumaterials etwas abenteuerlich anmutet.