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Das Atomabkommen soll dem Iran die friedliche Nutzung der Kernkraft ermöglichen, aber den Weg zu Atomwaffen versperren. Dabei sollen die in dem Streit verhängten Wirtschaftssanktionen gegen Teheran fallen. Ein international anerkanntes Abkommen heisse, dass alle Beteiligten sich auch an alle Punkte hielten. Sonst sei es kein Abkommen mehr, sagte der Vizeminister, der einer der drei iranischen Hauptunterhändler bei den Atomverhandlungen gewesen war.
Das Wiener Atomabkommen von 2015 steht nach Trumps Wahlsieg auf der Kippe. Beobachter glauben, dass Trump und die Republikaner in den USA den Vertrag zumindest revidieren wollen. Die neue US-Regierung könnte den wirtschaftlichen Teil des Abkommens und besonders die Finanzierung neuer Handelsprojekte durch europäische Grossbanken blockieren. Auch das iranische Raketenprogramm wollen die USA verhindern oder zumindest limitieren./str/fmb/DP/zb
(AWP)