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Der Autor
Thomas Stangl wurde 1966 in Wien geboren. Er studierte dort Philosophie und Hispanistik. Seit Beginn der Neunziger Jahre publiziert er Essays, Rezensionen und später Prosaarbeiten in Tageszeitungen und Literaturzeitschriften. Sein erster Roman Der einzige Ort, an dem er 10 Jahre gearbeitet hat, erschien 2004 und wurde mit dem aspekte- Literaturpreis für das beste deutschsprachige Prosadebut ausgezeichnet. 2007 erhielt er den zweiten Preis beim Ingeborg-Bachmann-Wettbewerb. Seither erhielt er zahlreiche Preise und Stipendien für weitere Veröffentlichungen. Zuletzt erschien 2018 sein Roman Fremde Verwandtschaften. Er lebt und arbeitet in Wien.
--- Ariane Gaffron ist in Berlin aufgewachsen. Als Tänzerin stand sie unter anderem auf der Bühne der Deutschen Oper Berlin. 1982 – 1985 studierte sie Schauspiel am Max-Reinhardt-Seminar in Wien. Es folgten Engagements in Wien, Bonn, Hannover und Berlin sowie ein Studium der Theaterwissenschaft an der Freien Universität Berlin. Seit 1992 ist sie als Regisseurin tätig. Ariane Gaffron realisierte Inszenierungen in Freiburg, Zürich, Magdeburg, Dresden, Tübingen und Braunschweig. Von 1992 bis 1996 leitete sie die Junge Bühne des Stadttheaters Luzern. 2002 bis 2007 war sie Schauspieldirektorin am Theater Biel-Solothurn. Seither ist sie als Regisseurin freischaffend, arbeitet vor allem am Umgang mit Sprache und unterrichtet Rhetorik und Vortragskunst. 2014 inszenierte sie eine zweisprachige Fassung von Strawinskys Histoire du Soldat, die mit großem Erfolg auf beiden Seiten des Röschtigrabens zur Aufführung kam.
--- Stefan Liebermann absolvierte von 2003 bis 2006 ein Schauspielstudium in Berlin. Sein erstes Engagement führte ihn für zwei Jahre an die Landesbühnen Sachsen-Anhalt. Unter anderem spielte er Mortimer in Maria Stuart, August in norway.today. oder Jack in Oscar Wildes Bunbury. Als freischaffender Schauspieler arbeitete er an den Sophiensaelen Berlin, am HAU 3, am Theater unterm Dach Berlin, an der Theaterkapelle Friedrichshain, am Theater Baal-Novo Offenburg-Strasbourg und seit 2011 vielfach am Théâtre de la Grenouille in Biel. Lesungen und Literaturprogramme gestaltet er regelmäßig mit Texten von Kleist, Rilke, Matthias Claudius, Hölderlin, W.G. Sebald, den Brüdern Grimm und anderen. 2014 übernahm er in Ariane Gaffrons Inszenierung der Histoire du Soldat den Part des Teufels. 2016 war er mit der Dakshina Daniel Phoenix Singh Dance Company in Washington D.C. in mehreren Tanzstücken von Anna Sokolow zu sehen. Im März 2019 ist er in seiner eigenen Bearbeitung der Marquise von O... von Heinrich von Kleist am Théâtre Populaire Romand in La-Chaux-de-Fonds zu sehen.
--- Margit Maria Bauer stammt aus Passau und absolvierte nach einem Auslandsjahr in London die Schauspielschule in Freiburg im Breisgau. Nach ihrem Abschluss 2004 kam sie als Gast ans Theater Biel-Solothurn, wo sie von 2006 bis 2013 festes Ensemblemitglied war und seither regelmäßig als Gast auftritt. Dort spielte sie zahlreiche große Rollen des klassischen und modernen Repertoires. Unter anderem war sie Ibsens Nora, Lessings Emilia Galotti und Elisabeth in Schillers Don Carlos. Auch in der Freien Szene ist die Schauspielerin regelmässig präsent (u.a. am Theater im Uferbau in Solothurn) und gestaltet seit Jahren erfolgreich Lesungen und Liederabende.
--- Michael Hasenfuss besuchte von 1988 bis 1992 die Hochschule für Musik und Theater in Hannover. Seine Engagements führten ihn an das Staatstheater Schwerin, das Stadttheater Luzern und an das Theater Biel-Solothurn. Er spielte auf Kampnagel in Hamburg, am TAT in Frankfurt am Main, am Theater an der Winkelwiese in Zürich, der Klibühni Chur und am Schlachthaus in Bern. Er ist Mitbegründer der Theaterformation SUOMI SPAT, schreibt selbst Stücke und Songs, ist regelmäßig als Radiosprecher tätig (u.a. SRF) und arbeitet auch als Schauspiellehrer und Regisseur. Darüber hinaus ist er im Bereich Kommunikationstraining tätig und unterrichtet seit 2006 Auftrittskompetenz an der Pädagogischen Hochschule FHNW in Brugg-Windisch.
--- Sandrine Pelletier stammt aus Lausanne. Ihr Kunststudium absolvierte sie bis 2002 an der Haute École des Arts Appliqués in Lausanne (ECAL). Ab 2005 stellte sie Ihre Arbeiten weltweit in Lausanne, Brüssel, Paris, Los Angeles oder Kyoto aus. Ab 2010 arbeitet sie schwerpunktmäßig mit Materialen wie Keramik, Glas und Holz. Sie lebt in Brüssel, seit 2012 hat sie auch ein Atelier in Kairo. Die Begegnung mit der Kultur Ägyptens ist seither wegweisend für ihre künstlerische Arbeit. Ihre Arbeiten wurden mit zahlreichen internationalen Preisen ausgezeichnet.
--- Martin Hägler spielt mit Musikerinnen verschiedenster Ethnien und Stile. Er macht Konzerte und Installationen, Filmmusik, Lesungen und Hörspiele. Mit dem Bau eigener Instrumente sowie der Umfunktion herkömmlicher Instrumente und Klangmaterialien schuf er ein eigenes Universum. Mit Philipp Läng kreierte er Palindrum, ein neues Rhythmus-Spielmodell und Instrumentarium, welches er auch an Hochschulen unterrichtet. Er hat eine eigene Trommelschule und lehrt an der Musikschule Biel. Im innovativen Musiktheater Ruedi Häusermanns wirkte er in verschiedenen Funktionen, sowohl live als auch auf verschiedenen Bühnen im deutschen Sprachraum.
--- Andreas Stäuble wurde in St. Gallen geboren. Er machte zunächst eine Ausbildung zum Glasmaler und absolvierte dann ein Studium der Malerei. An der Kunsthochschule Luzern absolvierte er ein Studium im Fachbereich Video. Seit 2005 ist er Inhaber der Produktionsfirma „filmonauten“. Darüber hinaus ist er im Mitglied im Verband Drehbuch und Regie (ARF/FDS). Außerdem ist er Gründungsmitglied und langjähriges Vorstandsmitglied des Vereins Film Zentralschweiz.
--- Haishu Chen wurde 1986 in der Provinz Fujian in China geboren. Er ist als Fotokünstler tätig und realisierte Ausstellungen in China, Deutschland, der Schweiz und in vielen anderen Ländern. Derzeit lebt und arbeitet er in Berlin. Haishu Chen wurde mit vielen Preisen ausgezeichnet und ist 2019 artist in residence an der Villa Streuli in Winterthur.