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11. November 1918, um 5 Uhr 15 am Morgen, in einer Waldlichtung in der Nähe von Compiègne. Im Speisewagen des Zuges von Marschall Ferdinand Foch, Oberbefehlshaber der verbündeten Streitkräfte an der Westfront, unterzeichnen die Vertreter aus Frankreich und Deutschland den Waffenstillstand. An der Front gilt er ab 11 Uhr des gleichen Tages für eine Dauer von 36 Tagen. Er wird mehrmals erneuert und am 28. Juni 1919 wird schliesslich der Friedensvertrag von Versailles unterzeichnet.
Dieses Jahr hat die Zeremonie In Memoriam, in Freiburg, eine ganz besondere Bedeutung, wird doch das hundertjährige Bestehen des Waffenstillstandes vom 11. November 1918 gefeiert. Zu diesem Anlass findet am 11. November, ab 9 Uhr 15, ein Umzug statt, welcher die zahlreichen Gäste und Angehörige der Armee vom Pythonplatz bis zur Kathedrale führen wird. Eröffnet wird der Umzug, zu Ross, durch das Cadre Noir et Blanc, gefolgt vom noblen Kontingent der Freiburger Grenadiere. Der traditionelle Gottesdienst findet um 10 Uhr in der Kathedrale St. Niklaus statt.
Die Bevölkerung ist herzlich eingeladen an diesem Anlass Teilzunehmen, welcher mit der Fahnenabgabe des Kontingents der Freiburger Grenadiere und dem anschliessenden Aperitif im Grossen Saal des Kornhauses abgeschlossen wird.