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Wir schreiben die 75. Minute im iberischen Duell in der Europa League zwischen Valencia und Athletic Bilbao. Das Heimteam hat nach der 0:1-Niederlage im Hinspiel mächtig aufgedreht und liegt mit 2:0-Toren vorne. Und dann kam nicht Polly, sondern Raul Garcia. Der 29-jährige Mittelfeldstratege spielt sich mit einem «No-Look-Hackenpass-Volley-Assist» in die Herzen der Bilbao-Fans, wie es nicht einmal Jennifer Aniston in Bestform geschafft hätte. Neben diesem strahlenden Star bleibt für den eigentlichen Torschützen Aritz Aduriz, mit acht Toren immerhin aktueller Leader in der EL-Skorerliste, nur eine Nebenrolle (syl).
Den ganz grossen Sprung hat er nie geschafft: Gianluca Frontino, einst als Riesentalent gehandelt, verbrachte den Grossteil seiner Karriere in der Challenge League. Ein Gespräch über die Schönheit des Spiels, hinterhältige Manager und Horror-Löhne in der Challenge League.
Schaffhausen. Hier ist Gianluca Frontino zur Welt gekommen, hier hatte er beim FC Schaffhausen seine beste Zeit. Hier erzählt mir Frontino von seiner Karriere. Von einer paradoxen Welt in der Challenge League, wo man fussballerisch ein Niemand ist und dennoch von Fremden als «Hurensohn» bezeichnet wird. Eine Liga, in welcher die Vereine verlangen, sich als Musterprofi zu verhalten, und dennoch Löhne an der Grenze zum Existenzminimum bezahlen.
Im März hast du in einem Interview nach deinem …