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Momentan schlummern die Gelbbauch-Murmeltiere tief in ihren Erdhöhlen in den amerikanischen Rocky Mountains. Einige von ihnen werden wohl nie wieder aufwachen – vor allem solche, die nicht alleine schlafen. Denn Murmeltiere, die in Gruppen leben, haben eine um zwei Jahre verkürzte Lebenserwartung. Das entdeckten Biologen der University of California in Los Angeles, die 13 Jahre lang elf Murmeltierkolonien beobachtet haben. Die Forscher stellen über die Gründe für das frühere Sterben verschiedene Vermutungen an.
So könnten sich die eng zusammenlebenden Murmeltiere während dem Winterschlaf gegenseitig wecken und dann verhungern. Oder sie könnten sich durch die Nähe leichter mit Krankheiten anstecken. Möglich sei auch, dass die Murmeltiere während dem gemeinsamen Spielen und der Fellpflege unaufmerksam sind und eher Raubtieren zum Opfer fallen würden. Anderen Säugetieren hingegen bringt das Leben in Gemeinschaften Vorteile – etwa Delfinen und Schafen, aber auch den Menschen. Sie alle leben länger, wenn sie sozialen Austausch pflegen.