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Die erste PlayStation entstand eher aus einem Zufall heraus – ursprünglich hatte Sony für Nintendo an der Entwicklung eines CD-ROM-Systems für Heimkonsolen gearbeitet. Als sich die beiden Elektronikriesen aber über bestimmte Vertragsinhalte nicht einigen konnten, beendete Nintendo die Zusammenarbeit und Sony arbeitete allein an der Entwicklung weiter. Das sollte sich für Nintendo als grosser Fehler erweisen, denn mit der PlayStation und der PlayStation 2 brachte Sony die weltweit erfolgreichsten Konsolen auf den Markt mit insgesamt über 250 Millionen verkauften Exemplaren. Damit stiess Sony Nintendo vom Thron des Konsolenmarkts – und von diesem Sturz hat sich Nintendo bis heute nicht ganz erholt. Zur PlayStation-Reihe gehören die folgenden Konsolen:
Die erste PlayStation erschien 1994 und profitierte vor allem von ihrem CD-ROM-Laufwerk, denn zum einen waren CDs deutlich günstiger herzustellen als die sonst bei Konsolen üblichen Module, zum anderen boten sie wesentlich mehr Speicherplatz. Das ermöglichte Film-Zwischensequenzen, Sprachausgabe und bessere Grafik in den Spielen. Zudem war ab 1998 erstmals ein Controller mit analogen Steuersticks erhältlich, was vor allem bei Autorennspielen ein grosser Vorteil war. 2000 erschien dann der Nachfolger der PlayStation, die PlayStation 2, die sogar noch erfolgreicher werden sollte als ihr Vorgänger. Dank eines DVD-Laufwerks und der Dolby-Digital-Unterstützung liess sich die PS2 auch als Home-Entertainment-System nutzen, was sicherlich massgeblich zu ihrem Erfolg beitrug. Da mit der PS3 und der PS4 inzwischen aber bereits zwei Nachfolgemodelle erhältlich sind, haben die PlayStation und die PS2 als Spielkonsole praktisch kaum noch Bedeutung und stehen meist aus nostalgischen Gründen noch im Wohnzimmer.
2006 kam die PS3 auf den Markt, die zwar immer noch sehr erfolgreich war, aber nicht zuletzt aufgrund der Konkurrenz durch die Xbox 360 nicht mehr ganz an die Erfolge der Vorgänger anknüpfen konnte. Sony versuchte mit der PS3, das Konzept des Home-Entertainment-Systems weiter auszubauen: Neben mehr Rechenleistung besass die PS3, als eines der ersten Geräte überhaupt, ein Blu-ray-Laufwerk. Damit lassen sich nicht nur grosse Datenmengen für Spiele auslesen, sondern auch Filme in HD-Qualität abspielen. Wenn Sie sich für eine gebrauchte PS3 interessieren, sollten Sie darauf achten, eines der späteren Modelle aus den Slim- oder Super-Slim-Baureihen zu kaufen. Zwar bieten die früheren Modelle noch einige zusätzliche Features, wie etwa einen Kartenleser, dafür ist die Festplatte bei diesen Geräten allerdings sehr klein.
Nachdem Microsoft mit der Xbox 360 den Konkurrenten Sony erstmals überflügeln konnte, zeichnet sich bei den sogenannten Next-Gen-Konsolen ein umgekehrter Trend ab. Die 2013 erschienene PS4 verkaufte sich bisher rund doppelt so oft wie der Konkurrent Xbox One. Neben dem etwas günstigeren Preis trug vor allem das bessere Spieleangebot zum Erfolg der PS4 bei. Technisch bietet die Konsole natürlich mehr Rechenleistung als die Vorgänger, ausserdem verbesserte Sony die Funktionalität für das Online-Spiel. So ist es jetzt beispielsweise möglich, Freunde direkt über das System in einen Sprachchat einzuladen – so sind die Spieler nicht mehr auf eine entsprechende Funktion in den Spielen angewiesen.