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Therapiepause PharmakodynamikDefinition
Eine Therapiepause ist eine Zeitspanne, in welcher eine bestehende Arzneimitteltherapie unterbrochen wird. Therapiepausen werden beispielsweise während eines Therapiezyklus eingelegt, also etwa bei der Verabreichung von Krebsmedikamenten oder bei hormonalen Verhütungsmitteln. Oftmals dienen sie der Erholung des Körpers und zur Vorbeugung und Linderung unerwünschter Wirkungen. Oder sie sind an die Physiologie des Körpers angepasst.
Therapiepausen werden auch unfreiwillig eingelegt, wenn beispielsweise ein Medikament vorübergehend nicht erhältlich ist oder vergessen wurde. Und einige Patientinnen und Patienten gönnen sich bei der kontinuierlichen Einnahme einen Unterbruch („Drug holiday“), was allerdings die Wirksamkeit einschränken kann. Therapiepausen sind nicht für alle Medikamente geeignet.siehe auchAutor
Interessenkonflikte: Keine / unabhängig. Der Autor hat keine Beziehungen zu den Herstellern und ist nicht am Verkauf der erwähnten Produkte beteiligt.