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Quartierwärmeversorgung in Münchenstein
Verbinden von zwei Wärmeverbünden
Ziel der Bauherrschaft war es, zwei bestehende Wärmeverbünde über eine rund 150 Meter lange Fernleitung zu vereinen. Ein neuer, leistungsstärkerer Holzkessel deckt rund 40% der Wärme als Grundlastkessel. Die Restdeckung übernimmt die bestehende Zentrale Loog über ein Blockheizkraftwerk und den Öl-Spitzenkessel.
Der Heizraum des Holzkessels war schon in der Vergangenheit knapp bemessen. Der neue, grössere Kessel mit Filteranlage hätte eigentlich das Verschieben des bestehenden Wassererwärmers in einen anderen Raum bedingt. Ein Holzkessel sollte für optimierten Betrieb zudem mit einem Speicher betrieben werden. Für diesen Speicher gab es ebenfalls keinen Platz im Gebäude. Die ursprünglichen externen Planungsansätze sahen vor, diesen ausserhalb des Gebäudes zu stellen – dies in einem Wohnquartier!
Dank unserer speziellen Disposition konnte der bisherige Standort des Wassererwärmers inkl. Anschlüssen beibehalten werden. So waren weder Umbauten noch Provisorien nötig. Die Kosteneinsparungen gegenüber der ursprünglich geplanten Lösung betrugen CHF 30‘000.—. Die zweite Änderung bestand in einer Sanierung der Fernleitungsanlage, um den bestehenden Speicher der Zentrale Loog für den Holzkessel zu nutzen, dies ohne zusätzliche Fernleitung. Die Einsparungen in diesem Bereich betrugen rund CHF 25‘000.— für die nicht benötige Speicheranlage und deren Anschlüsse sowie weitere CHF 80‘000.— für das Weglassen der zweiten Verbindungsleitung zwischen den beiden Zentralen.
Die Anlage ist seit 2012 in Betrieb und versorgt die Bezüger sehr zuverlässig. Die Installationskosten waren rund 10% tiefer als budgetiert.