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Zweiter Podestplatz der Saison für Alex Fiva
21. Dezember 2016
Skicross: FIS Cross Alps Tour, Weltcup Innichen (ITA)
Die Schweizer Skicrosser stellten im fünften Weltcup-Rennen der Saison zum vierten Mal in Folge einen Fahrer in den Top 3. Im italienischen Innichen realisierte Alex Fiva als Dritter seinen zweiten Podestplatz des Winters.
Nach Marc Bischofberger (3. im Montafon) und Romain Détraz (Sieg in Arosa) war die Reihe wieder an Fiva. Der Gewinner des zweiten Saisonrennens von Val Thorens profitierte im Final davon, dass der vor ihm fahrende Jean-Frédéric Chapuis im untersten Streckenteil einen groben Fahrfehler beging. Dadurch konnte Fiva am französischen Weltcup-Leader vorbeiziehen. Für den 30-jährigen Bündner war es die 15. Top-3-Klassierung seiner Karriere. Der Tagessieg ging an den Weltmeister Filip Flisar aus Slowenien.
Die übrigen arrivierten Schweizer Fahrer beendeten das erste von zwei Rennen in den Dolomiten mit unterschiedlicher Gemütslage. Marc Bischofberger realisierte als Siebter seine bereits vierte Top-10-Klassierung der Saison. Dagegen konnte Armin Niederer seine guten Leistungen aus der Qualifikation zum wiederholten Mal im Rennen nicht wiederholen. Der Schnellste der Vorausscheidung schaffte es zum vierten Mal nicht über den Viertelfinal hinaus.
Im Frauenrennen wurde Fanny Smith selber verschuldet undankbare Vierte. Die 24-jährige Waadtländerin konnte im Final nach einem schwachen Start nicht mehr zulegen. Smith musste mit dem Platz hinter der Deutschen Heidi Zacher sowie den Kanadierinnen Marielle Thompson und Georgia Simmerling Vorlieb nehmen. Ihre Klassierung ist nach den jüngsten Resultaten (7., 14. und 9.) dennoch als klare Steigerung zu werten.
In Innichen wird am Donnerstag zum Abschluss der "Cross Alps Tour" mit Wettkämpfen in Frankreich, Italien, Österreich und der Schweiz ein zweites Rennen ausgetragen. Die Gewinner der mit der Tour de Ski im Langlauf zu vergleichenden Serie stehen bereits fest. Die Olympiasieger Chapuis und Thompson können im sechsten und abschliessenden Wettkampf der "Mini-Tour" nicht mehr von der Spitze verdrängt werden.
Autor: sda/ehg
Fotos: GEPA Pictures