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An der Eröffnungssitzung sprach vor den einigen Hundert Teilnehmern der Präsident und Delegierte der Kanadischen Kernenergiegesellschaft, Murray Eistom, die wachsende Lücke zwischen Stromerzeugung und -verbrauch an. In Ontario - wie in vielen anderen Regionen - gelte seit über 100 Jahren der politische Grundsatz einer gesicherten Elektrizitätsversorgung: "Die Lichter gehen an, wenn ich den Schalter betätige." Er forderte die Politik auf, daher ein günstiges Investitionsklima auch für die Kernenergie zu schaffen. Die Aufgabe der Kernindustrie sei es nachzuweisen, wie gut sie die Anlagen betreiben und Budgets einhalten könne, um das Vertrauen sowohl der Regierungen wie der Bevölkerung zu gewinnen. Der Neubau von Kernkraftwerken wäre dann wirklich ein Weg, um das Versorgungsdefizit zu decken - und eine Gelegenheit für junge Menschen. Ontario, wo die Industrie den Neubau aktiv prüfe, sei ein Beispiel dafür.
Innovationen spielten am Kongress eine zentrale Rolle, so auch an einer "Debatte über fortgeschrittene Reaktoren". Die von Industrievertretern vorgestellten und den Teilnehmern diskutierten Neuentwicklungen zeichnen sich nicht nur durch höhere Sicherheit und Verfügbarkeit, sondern auch neue Konstruktionstechniken sowie eine kürze Bauzeit aus. In der Abschlusssitzung wurde beschlossen, den vierten IYNC im Sommer 2006 in Schweden abzuhalten.
Quelle
P.B. nach NucNet, 12. Mai 2004