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Bachelor
Visuelle Kommunikation
In meiner Thesis geht es um eine Beobachtung und Untersuchung von Sprach- und Inhaltskontrasten in der englischen Sprache. Konkret habe ich mich mit dem Palindrom und dem Oxymoron befasst.
Palindrome (altgriechisch aus ‹palíndromos›, zu Deutsch ‹rückwärts laufend›) werden in dreierlei Arten unterteilt: Das Wort, welches in sich den gleichen Sinn wiedergibt. Das Wort, welches zwei unterschiedliche inhaltliche Aussagen generiert, sowie der Satz, dessen Zeichenkette vorwärts wie rückwärts gelesen identisch ist.
Das Oxymoron (altgriechisch aus oxys ‹scharf(sinnig)› und moros ‹dumm›) ist eine rhetorische Figur, bei der eine Formulierung aus zwei gegensätzlichen, sich einander widersprechenden oder auch gegenseitig ausschliessenden Begriffen gebildet wird. Auch ein oder mehrere ganze Sätze können ein Oxymoron bilden.
Als Gestalterin sehe ich die Analyse und das Hinterfragen inhaltlicher Aussagen als eine zweite wichtige Fähigkeit neben der visuellen Darstellungsform. Denn oft wird harmonische Gestaltung oder stilvolles Design lediglich konsumiert, ohne solche zu hinterfragen. Bezug nehmend auf diese Gewohnheit lag es in meinem Bestreben, auf minimalistische Art die Thematik rhetorischer Charakteristika in einer typografisch analogen Umsetzung zu untersuchen und zu visualisieren. Konzeptionell und visuell spielerisch, aber immer mit einer wohl überlegten Herangehensweise, entstand so eine spannende Sammlung verschiedenster Sprachphänomene.
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