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Vier Musikerinnen und Musiker aus vier Ländern haben sich 2007 zum Stradivari Quartett zusammengeschlossen: der Pole Bartek Niziol und die Österreicherin Elisabeth Harringer an den beiden Violinen, der Brite David Greenlees an der Bratsche und die Schweizerin Maja Weber am Violoncello. Der Name des Ensembles kommt nicht von ungefähr, denn alle vier spielen auf kostbaren Instrumenten des legendären italienischen Geigenbauers Antonio Stradivari, die zwischen 1710 und 1734 gefertigt worden sind. Das unverwechselbare Timbre dieser Instrumente und ihr tragfähiger, klangschöner Ton prägen auch das ästhetische Ideal des Ensembles. Schon die Debuttournee des Stradivari Quartetts führte durch vier Länder: Nach ihrem Einstand in der Zürcher Tonhalle am 18. September 2007 gastierte das Ensemble auch in der Berliner Philharmonie, in der Alten Musikakademie Budapest und im Konzerthaus Wien. Im Mai 2008 war das Quartett beim «Stradivari Summit» in Vitznau zu erleben. Zu den jüngsten Projekten zählte eine USA-Tournee im Januar 2009 u. a. mit zwei Konzerten in New York (Metropolitan Museum und Rockefeller University) sowie eine Reise nach China mit Auftritten in Shanghai und Peking. Für den Oktober ist eine weitere Tour durch die Vereinigten Staaten geplant, im November folgen Gastspiele in Grossbritannien. Im Dezember 2009 schliesslich wird das Ensemble einer Einladung nach Japan nachkommen. Im Frühjahr 2009 erschien erste CD mit Haydn-Quartetten. Die vier Mitglieder des Stradivari Quartetts haben ihre Laufbahn allesamt im Zürcher Musikleben begonnen: Bartek Niziol ist seit 2003 Konzertmeister des Opernorchesters, Elisabeth Harringer und David Greenlees sind Mitglieder des Tonhalle-Orchesters, und Maja Weber spielte bei Ars Amata Zürich und im Amar-Quartett, bevor sie das Stradivari Quartett gründete.
Juni 2009