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Filmkritik: Cécile de France en Trance
Nach dem Tod ihrer grossen Liebe Paul flüchtet die Tonmeisterin Corine (Cécile de France) in die Mongolei. Sie will den traurigen belgischen Alltag hinter sich lassen, indem sie so weit weg reist, wie nur möglich. Da kommt ihr das Angebot, eine Doku über Rentier-Hirten zu vertonen, gerade recht. Im mongolischen Gebirge angekommen, lebt Corine mit ihrer Übersetzerin Naraa (Narantsetseg Dash) traditionell im Zeltdorf. Sie nimmt am Leben der nomadischen Tsaaten teil, bis sie während eines Rituals in Trance fällt.
Zurück in der Heimat lässt sie der Vorfall nicht mehr los. Sogar auf dem PC abgespielte mongolische Trommelgeräusche führen zu leichten Ohnmachtsfällen. Ärzte stehen vor einem Rätsel. Die Verwandschaft unterstellt ihr Spinnerei, aber Corine zieht es zurück in die Mongolei. Denn die Dorfälteste Oyun (Tserendarizav Dashnyam) hat in ihr eine schamanische Gabe entdeckt, und Corine möchte der Sache auf den Grund gehen. Sie reist zurück zu den Tsaaten.