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Der Mann ist eine Institution, ein Monument, ein Dinosaurier und ein Visionär. Robert Duvall spielte in Filmen mit, lange bevor ich ich sie zu sehen begann. Und als ich dann anfing ins Kino zu gehen, tauchte er immer wieder auf auf, meistens dann, wenn mich ein Film wirklich beeindruckte. Er ist unvergessen als Colonel Kilgore in Apocalypse Now (siehe Clip unten), aber auch als Corleone-Anwalt in The Godfather. 1971 war er THX 1138 in George Lucas‘ gleichnamigem Debut und wirkte darin verblüffender weise jünger, als zwei Jahre früher im John-Wayne-Vehikel True Grit, dessen Neuverfilmung durch die Coens uns eben ins Haus steht. In 133 Filmabspännen taucht er namentlich auf; Rollen dürften es mehr gewesen sein, TV-Serien gehörten zu seiner Karriere und als Regisseur hat er mehrfach Chuzpe und Geschick bewiesen, am grossartigsten mit der sehr ernsthaften Glaubens-Satire The Apostle von 1997. Duvall war stets seine eigene Qualitätsgarantie, ich mag ihn sogar in Schwurbelgekurbel wie Tony Scotts Days of Thunder oder seine Autoparodie der gleichen Rolle im Cage/Jolie-Remake von Gone in Sixty Seconds.
Aber nie war er grossartiger und mehr zum Fürchten als in diesen Szenen bei Coppola: