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Klimaschützerin Naomi Oreskes Angesichts von Trumps Klimapolitik ist die Kunst gefragt
- Samstag, 21. Januar 2017, 8:55 Uhr
Donald Trump will von Klimaschutz nichts wissen. Seine Gegenspielerin, Historikerin Naomi Oreskes, setzt in Sachen Klima auf die Kunst.
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Der US-Klimaforscher Ray Bradley zeigt auf, wie die Temperatur in Zukunft weltweit drastisch ansteigt. Unter Trump haben seine Thesen einen schweren Stand.
Wissenschaftshistorikerin Naomi Oreskes ist das öffentliche Gesicht, wenn es um die Folgen des Klimawandels in den USA geht. Die New York Times schreibt, sie sei «zur Boxerin in einer schmutzigen öffentlichen Arena» geworden.
Die öffentliche Debatte zum Klimawandel dürfte sich unter einem Präsidenten Trump wandeln. «Er besetzt alle Positionen mit Personen, die den Klimawandel ablehnen, oder die Aktionen gegen den Klimawandel bekämpfen», sagt Naomi Oreskes im Interview mit dem «Kulturplatz».
Von ihren Gegnern wird sie als Kommunistin und Politaktivistin beschimpft, derweil hält sie Vorträge und unterstützt diffamierte Klimaforscher. 2015 hat sie für Papst Franziskus das Vorwort für seine Enzyklika zum Thema Klimawandel geschrieben.
Lobbys gegen Klimaschutz
In ihrem Buch «Die Machiavellis der Wissenschaft: Das Netzwerk des Leugnens» beschreibt die 59- jährige Harvardprofessorin Naomi Oreskes im Detail wie die amerikanische Öl- und Kohleindustrie versucht, wissenschaftliche Daten über die Folgen des Klimawandels anzuzweifeln.
Bücher von Naomi Oreskes
- «Die Macchiavellis der Wissenschaft. Das Netzwerk des Leugnens», Wiley-VCH Verlag, 2014.
- «Vom Ende der Welt. Chronik eines angekündigten Untergangs», oekom Verlag, 2015.
Und wie sie gezielt Lobbyisten, Thinktanks und Wissenschaftler einsetzt, um den Klimawandel zu leugnen. Sie vergleicht die Mechanismen mit dem Lobbyismus der Tabakindustrie in den 1990er-Jahren.
Ihr zweites Buch «Vom Ende der Welt» handelt vom Jahr 2393 und beschreibt im Rückblick eines fiktiven Historikers, wie die Welt die Klimakatastrophe nicht verhindern kann. New York und Holland sind von der Landkarte verschwunden und das Eisschild in der Antarktis ist zerstört.
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18.01.2017 22:25
18.01.2017 22:25
Jetzt ist er da, der richtige Pulverschnee. Eiskristalle funkeln und Schneeskulpturen wachsen. Fast vergessen geht darob die Tatsache, dass die Schweizer Schneesaison heute 37 Tage kürzer ist als 1970. Die Kultur des Schneesports steht in Frage. «Kulturplatz» mit Eva Wannenmacher aus Zermatt.
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