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Darstellung:
Die Figur ist hohl und weist auf dem Rücken ein Brennloch auf. Sie zeigt die eben aus dem Meer aufgetauchte Göttin, die notdürftig ein Tuch um die Lenden geknotet hat. Der Knoten liegt knapp über der Scham der Göttin, verhüllt und betont diese gleichzeitig. Wie bei Keel/Schroer 2004
: Nr. 233
ist im Gegensatz zu den klassischen griechischen Aphroditen das rechte Bein das Spiel- und das linke das Standbein. Die linke Brust und der linke Arm liegen etwas tiefer als ihr Pendant. Mit beiden Händen knotet sie ein Band fest, das hinten unter einem kurzen Haarknoten durchgeführt ist. Die beiden Elemente innen an den Ellbogen könnten die Enden dieser Kopfbinde sein. Vorne fällt das Haar in zwei Zöpfen auf die Schultern. Der für orientalische Aphroditen typische Schmuck besteht in zwei Ohrringen, einem Hals- und zwei Armreifen und einem aus runden Elementen zusammengesetzten Kreuzband (vgl. Keel/Schroer 2004
: Nr. 43
). Die Figur steht auf einer rechteckigen Basis.
Parallelen: Jentel 1984
: II/2 164, Abb. 111: Terrakotta, zum Kreuzband und zum Gesichtsausdruck - Jawa südlich von Amman; Fleischer 1984
: II/2 76f, Abb. 667-687: zur halb bekleideten Anadyomene in Griechenland.