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US-Regierung hilft Hypothekenbanken
- Montag, 14. Juli 2008, 12:30 Uhr
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Erste Ausstrahlung:
- Montag, 14. Juli 2008, 12:30 Uhr, DRS 1, DRS 2, DRS Musikwelle und DRS 4 News
Die amerikanische Regierung und die US-Notenbank wollen den angeschlagenen Hypotheken-Banken Freddie Mac und Fannie Mae unter die Arme greifen.
Weitere Themen:
Der belgische Bierkonzern InBev übernimmt die amerikanische Brauerei Anheuser-Busch für 52 Milliarden Dollar.
Am Internationalen Strafgerichtshof in den Haag soll der sudanesische Präsident Al-Baschir wegen Völkermordes angeklagt werden.
Beiträge
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US-Hypothekar-Banken erhalten Hilfe vom Staat
Die amerikanische Notenbank und die US-Regierung greifen den angeschlagenen US-Hypotheken-Banken Fannie May und Freddie Mac unter die Arme.
Die beiden wichtigsten Hypothekar-Institute der USA sollen Zugang zu günstigen Krediten erhalten und der Staat will bei Bedarf Aktien der beiden Gesellschaften kaufen.
Fannie May und Freddie Mac verwalten Immoblien-Kredite im Wert von rund fünf Billionen Dollar. Würden sie zusammen brechen, hätte das gravierende Folgen für die USA und weit darüber hinaus.
Max Akermann
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Fannie und Freddie im Strudel der Finanzkrise
Die beiden US-Hypothekar-Institute Fannie May und Freddie Mac stehen am Rand des Konkurses. Ein Zusammenbruch würde die Finanzkrise nochmals deutlich verschärfen.
Denn Fannie May und Freddie Mac kontrollieren fast die Hälfte aller Hypothekar-Geschäfte in den USA. Doch der Staat ist mitverantwortlich für deren derzeitige Schieflage.
Sabine Manz
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Sudans Präsident soll wegen Völkermord vor Gericht
Der Chefankläger des Internationalen Strafgerichtshofs (ICC), Luis Moreno-Ocampo will den amtierenden sudanesischen Präsidenten Omar Hassan al-Bashir wegen Völkermordes zur Rechenschaft ziehen.
Im Laufe des Montags will der Chefankläger neue Ermittlungsergebnisse zu Gräueltaten im Darfur-Konflikt vorlegen. Es wäre das erste Mal, dass der ICC einen amtierenden Präsidenten anklagen würde.
Die Frage an Elsbeth Gugger: Wie wahrscheinlich ist es, dass die Anklage kommt?
Danièle Hubacher
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Becks schluckt Budweiser
Aus zwei Bier-Riesen braut sich ein Gigant zusammen: Der belgisch-brasilianische Bierkonzern InBev übernimmt den US-Konkurrenten Anheuser-Busch für rund 50 Milliarden Dollar.
Kommt die Mega-Hochzeit auf dem Biermarkt zustande, wird InBev zum grössten Bier-Konzern der Welt. Die Kartellbehörden und die Aktionäre der beiden Unternehmen müssen noch grünes Licht geben.
Weitere Übernahmen in der Branche dürften wegen der gestiegenen Kosten schon bald folgen.
Beat Soltermann
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Mühleberg steht zu seinem AKW
Die Bernischen Kraftwerke BKW wollen die befristete Bewilligung für das Kernkraftwerk Mühleberg in eine unbefristete umwandeln. Ein Ansinnen, das bei AKW-kritischen Kreisen auf Widerstand stösst.
Heute Montag läuft das Auflage-Verfahren ab, dutzende von Einsprachen wurden deponiert.
Seit 36 Jahren ist das bernische Kernkraftwerk in Betrieb. Als in den 90er Jahren Risse im Kernmantel um den Reaktor entdeckt wurden, beschloss der Bundesrat, Mühleberg nur eine befristete Betriebsbewilligung zu erteilen.
Weil das AKW der beste Steuerzahler im Dorf ist, sind viele Mühlebergerinnen und Mühleberger selber nur ein bisschen gegen das Atomkraftwerk.
Fredy Gasser