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Das schweizerische Arbeitsrecht
Im Gegensatz zu anderen europäischen Ländern ist das Arbeitsrecht in der Schweiz nicht so sehr reglementiert, das heisst die Regelungsfreiheit ist wesentlich grösser.
Das schweizerische Arbeitsrecht ist geprägt von einer gut funktionierenden Sozialpartnerschaft, dennoch kommt es immer wieder zu Auseinandersetzungen.
Zur Beurteilung allfälliger Streitigkeiten aus dem Arbeitsverhältnis sind die nach Kantonen organisierten Zivilgerichte (in erster Instanz häufig Arbeitsgerichte) zuständig. Bei arbeitsrechtlichen Streitigkeiten bis zu einem Streitwert von CHF 30’000.00 ist ein einfaches und rasches Verfahren vorgeschrieben und den Parteien dürfen vorbehältlich einer mutwilligen Prozessführung weder Gebühren noch Auslagen auferlegt werden.
Das schweizerische Arbeitsrecht ist nicht in einer einheitlichen Kodifikation geregelt, vielmehr finden sich relevante Bestimmungen hierzu in mehreren Gesetzen. Von zentraler Bedeutung sind insbesondere das Obligationenrecht (welches Bestimmungen enthält zum Einzelarbeitsvertrag, dem Gesamtarbeitsvertrag und dem Normalarbeitsvertrag), das Arbeitsgesetz (mit Bestimmungen zum allgemeinen Gesundheitsschutz, der Arbeitszeit und Ruhezeit, den Jugendlichen, schwangeren Frauen und stillenden Müttern) sowie das Unfallversicherungsgesetz (Bestimmungen zur Arbeitssicherheit).
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