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|Gutes Benzin sorgt für eine gute Verbrennung.|
Der richtige Kraftstoff
Benzin, dessen Hauptausgangsstoff Erdöl darstellt, setzt sich hauptsächlich aus einem Gemisch von Kohlenwasserstoff-Verbindungen zusammen. Hochwertiger Treibstoff enthält zudem Zusätze (Additive) aus Kohlenstoff, Wasserstoff, Sauerstoff und Stickstoff. Ihre Aufgabe ist es unter anderem, Ablagerungen, Korrosion und Klopfen zu verhindern. Klopffestigkeit ist eine zentrale Eigenschaft von Benzin, angegeben durch die Research-Oktan-Zahl (ROZ) an der Zapfsäule (zum Beispiel Bleifrei 95 oder Bleifrei 98).
Klopffest ist Benzin dann, wenn es nicht dazu neigt, sich selbst (unkontrolliert) zu entzünden. Kommt es zu einer unkontrollierten Verbrennung, bewirkt dies nicht nur eine Leistungseinbusse, sondern auch eine extreme Belastung der Motorbestandteile, insbesondere der Kolben, Ventile und Lager (man hört dann ein Klopfen oder Klingeln). Die nötige Mindestoktanzahl des Benzins hängt unter anderem vom Verdichtungsverhältnis, von der Zündeinstellung und den Betriebsbedingungen des Motors ab (Angaben des Fahrzeugherstellers beachten!).
Ausserdem muss Benzin leicht und vollständig vergasen. Benzin hat keinen fixen Siedepunkt, sondern einen Siedebereich, der je nach Zusammensetzung verschieden ist. Niedrigsiedende Anteile im Benzin sorgen dafür, dass der kalte Motor gut anspringt. Doch zu viel leichtsiedende Anteile können im Sommer zu Dampfblasenbildung führen. Hochsiedende Anteile enthalten zwar mehr Energie, doch können sie im Kaltbetrieb an den Zylinderwänden kondensieren, in den Schmierfilm gelangen und so das Motorenöl verdünnen.
Neben dem herkömmlichen Benzin gibt es für entsprechend ausgelegte oder umgerüstete Motoren auch Sorten mit gesteigertem Bioethanol-Anteil (zum Beispiel E10 oder E85). Ferner kann in Ottomotoren auch Erd- und Biogas oder Wasserstoff verbrannt werden. Als Verbrennungsprodukte fallen in letzterem Fall lediglich Wasserdampf und etwa halb soviel Stickoxid (NOx) wie bei einem konventionellen Benziner mit Kat an.