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Der Iran hat nach Angaben der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) sein Atomprogramm massiv zurückgefahren und so alle Auflagen des Atomabkommens vom Sommer 2015 erfüllt. Damit ist der Weg zur Aufhebung von Wirtschaftssanktionen gegen Teheran frei.
Das hiess es am Samstagabend in Wien, dem Sitz der Internationalen Atomenergiebehörde IAEA. Der Iran musste unter anderem die Zahl der zur Urananreicherung genutzten Zentrifugen auf rund 6000 reduzieren und die Bestände von angereichertem Uran drastisch verringern.
Die UNO-Vetomächte (USA, Russland, China, Frankreich, Grossbritannien) sowie Deutschland und der Iran hatten sich im Sommer 2015 auf ein umfassendes Abkommen zur Beendigung des seit mehr als zehn Jahren schwelenden Atomstreits geeinigt. Ziel ist es, den etwaigen Bau einer iranischen Atombombe zu verhindern und eine ausschliesslich friedliche Nutzung von Nuklearenergie im Iran sicherzustellen.
Ohne Sanktionen wird der Iran unter anderem wieder viele Industriegüter frei einführen und Öl auf dem Weltmarkt frei verkaufen können. Zahlreiche westliche Länder warten darauf, wieder Geschäfte mit dem Land machen zu können. (sda/dpa/reu)