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Alters- und Pflegeheim
«Les Berges du Léman»
offener Wettbewerb 2014, 2. Preis
Umbau und Erweiterung
Das ehemalige Hotel „Les Berges du Léman“ entstand in den Jahren 1875-77 und gehörte zu der ersten Generation der Schweizer „Grands-Hôtels“ mit der typisch neoklassizistischen Fassade. Die Terrasse im Süden mit weitem Blick auf den Genfersee und der Park im Norden mit dem alten geschützten Baumbestand sind emblematisch für die Anlage. Das Erweiterungsprojekt dockt unmittelbar an die Nordfassade des Bestands an und formt mit zwei neuen seitlichen Flügelbauten eine würdige Empfangssituation. Typische Elemente der historischen Fassade - wie Pilaster und das Spiel leicht vorspringender Volumen - werden in eine moderne Formensprache überführt.
- Ort
- Vevey VD
- Auftraggeber
- Fondation Claire Magnin
- Kosten
- CHF 10–12 Mio.
Visualisierungen sbda
Der Eingang befindet sich im Norden. Nach einem Vestibule gelangt der Besucher in das neu gestaltete, mehrgeschossige Atrium, das vorher vom Treppenhaus und einem Lift besetzt wurde. Säulen und Pilaster kommen so in Ihrer Eleganz wieder zur Geltung. Die Empfangshalle wird zum zentralen Raum der Anlage, inspiriert durch die Halle im Grand-Hôtel von Vevey.
Im Erdgeschoss öffnet sich die Halle zur Cafeteria mit Blick auf die Terrasse und den See.
In den Obergeschossen erlaubt die Halle in der Funktion eines Lichthofs die natürliche Belichtung der Erschliessungsflächen und akzentuiert die an sie angrenzenden Gemeinschaftsräume, indem sie ihnen eine grossräumige Atmosphäre verleiht. Gleichzeitig bezeichnet der Lichthof den Wendepunkt des Rundlaufs innerhalb einer Dementenstation.