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Dürfen wir vorstellen: Grächen - Ein sympathisches Bergdorf mit einer touristischen Ausrichtung, eingebettet in einer intakten Natur, idyllisch gelegen auf der Sonnenterasse des
Mattertals.
Grächen gilt als der niederschlagärmste Ort in der ganzen Schweiz.
Wir haben nachfolgend in Kurzform etwas zur Geschichte von Grächen und über die wirtschaftliche Situation festgehalten. In Ergänzung haben wir nützliche Dienstleistungsbereiche in und um Grächen in der Rubrik Dienstleistungen zusammengestellt. Wir hoffen, wir konnten Ihnen Grächen etwas näher bringen.
Das erste Mal urkundlich erwähnt wurde der Ort 1210 als „de Grachan“ und 1250 als „de Granges“. 1433 wurde eine eigene Kapelle zu Ehren des hl. Jakobus errichtet, die 1704 zu einer Kirche
erweitert wurde. 1750 löste sich Grächen vollständig von der Pfarrei Stalden. 1935 wurde die heutige Kirche erbaut.
Zur Bewässerung wird seit Jahrhunderten das Wasser des Riedgletschers durch vier Suonen oder Fuhren auf die Wiesen und früher auf die Äcker geleitet. Die älteste Wasserleitung Grächens heisst Bineri, die längste heisst Eggeri. Sie leitet das Gletscherwasser bis ins Bärgji unterhalt der Hannigalp. Die beiden weiteren Wasserleitungen heissen Drieri (ausser Betrieb) und Chilcheri.
Die Wasserleitungen werden heute noch in der Landwirtschaft eingesetzt. Aus diesem Grund führen sie nur an Werktagen Wasser.
Bis vor wenigen Jahrzehnten wurde in Grächen Getreide, vor allem Roggen, angebaut. Allen Wasserleitungen entlang führen reizvolle Wanderwege.
Quelle: http://de.wikipedia.org
Verkehr
Seit 1953 ist Grächen durch eine Fahrstrasse mit St. Niklaus verbunden. Grächen ist im Gegensatz zu Zermatt, Bettmeralp und Saas-Fee nicht vollständig autofrei. Niedergrächen und ein nördlicher Dorfteil sind mit dem Auto erreichbar. Der Grossteil von Grächen inkl. dem Dorfkern sind jedoch autofrei und dürfen nur von Elektroautos befahren werden. Ein grosses Parkhaus steht zur Verfügung. Mit dem öffentlichen Verkehr ist Grächen gut erschlossen. Ab Brig resp. Visp fährt die Matterhorn-Gotthard-Bahn bis St. Niklaus. Das Postauto bringt die Reisenden nach dem Umsteigen bis nach Grächen.
Grächen ist ein besonders bei Familien beliebter Ort für Sommer- und Winterferien. 2003 wurden in den Hotels, Chalets und Ferienwohnungen ca. 400'000 Übernachtungen (60 % im Winter,
40 % im Sommer) registriert.
Quelle: http://de.wikipedia.org
Sommertourismus
Leichte, meist ebene Wanderwege führen entlang der Suonen „Chilcheri“ und „Eggeri“. Ausgangspunkt für Wanderungen über Alpen und Bergwälder ist die Seilbahnstation Hanniglalp 2114 m.
Grächen ist Ausgangspunkt des Höhenweg Balfrin nach Saas-Fee (ca. 7 Stunden) und Ziel des Europawegs von Zermatt.
Die Wanderung dauert 12 Stunden. Deshalb übernachten viele Wanderer auf halbem Weg in der Europahütte. Die beiden Höhenwege sind seit 2008 als regionale Route 27 „Swiss Tour Monte Rosa, Zermatt – Saas-Fee“ von Wanderland Schweiz signalisiert. Auf der Dreitagestour dient Grächen als Übernachtungsort.
Wintertourismus
Im Winter wird in Grächen hauptsächlich alpiner Skisport betrieben. Das Grächer Skigebiet erstreckt sich von Grächen auf 1619 m bis hinauf zum Seetalhorn auf 2864 m. Mit insgesamt 10
Liftanlagen (1 Gondelbahnen, 3 Sessellifte, 6 Skilifte) sind 40 km schneesichere Pisten befahrbar.
Der Kanton Wallis betreibt starke Tourismuswerbung in Belgien und den Niederlanden, wodurch zahlreiche Touristen aus diesen Ländern hier anzutreffen sind.
Das Skigebiet in Grächen ist für Familien geeignet. Im Winter 2011/2012 wurde eine Märchen-Gondelbahn eingeweiht. Nebst Skischulen stehen auch Übungslifte und -hänge sowie ein Familienpark und ein Kinderhort zur Verfügung.
Quelle: http://de.wikipedia.org