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Ein gelber Porsche aus den 1960er-Jahren braust vorbei. Dabei ist nur noch ein Ausschnitt des Autos zu erkennen: von der Hälfte der Beifahrertür bis zum Ende der Heckscheibe. Detailgenau hat Hugo Schumacher den Porsche abgebildet. So ist an der Beifahrertür die Spiegelung eines weiteren Autos zu erkennen. Prägend für die Bildkomposition ist jedoch ein Rechteck, das den Oldtimer mittig überlagert: ein verschwommenes Landschaftsbild mit einem blauen, wolkenreichen Himmel. Ist es die Sicht des Fahrers auf die vorbeiziehende Landschaft? Seit 1968 widmet sich Schumacher dem Thema des Automobils. Dabei steht er ihm seit Beginn kritisch gegenüber, wie eine Erinnerung aus seiner Jugend illustriert: Einst sei er durch die Strassen gelaufen und habe gesehen, wie sich in den sauber geputzten Schweizer Autos die ganze Umwelt spiegelte und wie sich dadurch in der Karosserie die Umwelt verkrümmte. Von diesem Erlebnis ist Schumacher beeindruckt. Sein jugendliches Ich zieht den Schluss, dass die Autos den Menschen und sogar die Umwelt verkrümmen. Die Farbserigrafie wird 1982 für die Sammlung angekauft.
Anja Seiler
Wir sehen einen Teil von einem gelben Auto.
Auto-Fans erkennen einen Porsche.
In der Mitte schwebt ein Bild.
Es ist eine Land-schaft.
Es geht um eine «Fahrt ins Grüne»,
so ist der Titel vom Bild.
Ist es eine Spiegelung?
Auch auf der Auto-Tür spiegelt sich etwas:
Ein Reifen von einem anderen Auto.
Der Künstler nimmt immer wieder das Auto als Thema.
Sara Smidt