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Eine Keksfabrik, die Kekse herstellt, die nach Pappe schmecken. Eine Familie, die so alt und heruntergekommen ist, dass es nichts mehr zu stehlen oder gar zu erben gibt. Kommissar Maigret, der den Fall nach seiner bewährten Art untersucht, indem er einfach nur da ist und wartet. Und ein arroganter junger Untersuchungsrichter mit brandneuen Methoden, mit denen er viel schneller ans Ziel zu kommen glaubt. Ein Roman über den Wandel der Zeiten und ihre Opfer, auf Mörder-, Opferseite und auf Seiten der Polizei.
»Ich lese jeden neuen Roman von Simenon.«Walter Benjamin
»Maigret ist das genaue Gegenteil von Sherlock Holmes. Zuerst faßt Maigret im neuen Milieu Fuß, besucht die Leute, redet mit ihnen und trinkt einen Calvados oder ein Glas Wein in den benachbarten Bars. Der massigen Persönlichkeit Maigrets sind nur wenige Menschen gewachsen. Irgendeiner, der etwas weiß, rückt früher oder später mit seinem Wissen heraus. Von diesem Punkt aus wickelt dann Maigret den Fall auf.«Reclams Kriminalromanführer