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Madeleine Merz absolvierte ihr Studium bis zur Konzertreife an der Hochschule der Künste Bern in der Klasse von Christian Hilz, welches sie 2015 mit Auszeichnung abschloss. Von 2015 bis 2018 studierte sie bei Yvonne Naef in der Solistenklasse an der Zürcher Hochschule der Künste. Meisterkurse besuchte sie bei Christa Ludwig, Angelika Kirchschlager, Margreet Honig, Kurt Widmer, Eric Schneider, Helmut Deutsch u. a. als freischaffende Sängerin konzertiert Madeleine Merz mit einem breit gefächerten Repertoire im In- und Ausland. Erfahrungen auf der Opernbühne sammelte sie als Ottavia (Monteverdi: "L’incoronazione di Poppea"), Stella (Hoffmann: "Liebe und Eifersucht"), Hänsel (Humperdinck: „Hänsel und Gretel“) und Smart („CSI Opera“). 2016 war sie bei den Schwetzinger Winterspielen (D) zu hören und 2017 gastierte sie beim Demenga-Festival (CH). Zu ihrem Konzertrepertoire zählen u. a. das Weihnachtsoratorium von Bach, das Requiem von Schumann und Duruflé und Berlioz’ Les nuits d’été. Madeleine Merz ist Stipendiatin der Friedl Wald Stiftung 2012, Preisträgerin der Austria Barock Akademie 2014 und des Studienpreises des Migros-Kulturprozent 2014/2015.
Der junge lyrische Tenor Remy Burnens ist in den Sparten Oper, Konzert und Lied in der Schweiz und Europa tätig. Der Berner mit waadtländischen Wurzeln studierte bei Peter Brechbühler in Luzern und bei Malcolm Walker in Paris. Meisterkurse bei Roger Vignoles (Liedgestaltung), Barthold Kuijken (Historische Aufführungspraxis) u.a. ergänzen seine Ausbildung. In der Spielzeit 2018/2019 wird er als Ferrando in Mozarts Così fan tutte (Neues Theater Dornach) sowie als Belmonte in Mozarts Entführung aus dem Serail (Staatstheater Meiningen) auftreten. Als Mitglied des Ensembles in Meiningen wird er ausserdem als Volksredner in Othmar Schoecks Das Schloss Dürande, als Walther von der Vogelweide in Wagners Tannhäuser sowie als Tenorsolist in Liszts Faust-Symphonie zu sehen sein. Als gefragter Konzertsänger tritt er in der ganzen Schweiz als Solist auf. Regelmässige Auftritte im KKL Luzern, der Tonhalle Maag sowie in den Konzertkirchen der Schweiz geben ihm die Möglichkeit, an einem breit gefächerten Repertoire zu arbeiten: Neben den grossen Tenorpartien in Händels Oratorien wirkt er als Evangelist in Bachs Passionen oder als Tenor in Mendelssohns Paulus mit. Er ist ausserdem oft als Solist in Messen oder Bachkantaten zu hören. Als Stammsolist der Luzerner Bachakademie, sowie der Accademia Barocca Lucernensis arbeitet er mit zwei historisch orientierten Ensembles, welche unbekannte Werke aus dem Barock neu erarbeiten. Er war Finalist beim 9. Internationalen Gesangswettbewerb für Barockoper Pietro Antonio Cesti. Zudem war er Studienpreisträger des Migros Kulturprozent 2017, Gewinner des Edwin Fischer-Gedenkpreises 2017, Stipendiat der Friedl Wald Stiftung Basel (2015) und Preisträger der Stiftung für junge Musiktalente Meggen 2016/2017.
Tiziano Martini – Bariton
Der Bariton Tiziano Martini, Sohn einer Schweizerin und eines Italieners, wurde in Bern geboren. Im Alter von neun Jahren begann er, Unterricht im Klarinettenspiel an der Musikschule Konservatorium Bern zu nehmen. Er studierte Gesang und Schulmusik II an der Hochschule für Musik FHNW in Basel bei Isolde Siebert und schloss dieses Studium im Sommer 2018 mit Auszeichnung ab. Er nahm an Meisterkursen von Margreet Honig, Valérie Guillorit und Roberto De Candia teil und arbeitete mit verschiedenen Coaches wie Paul Suits, Jan Schultsz, Hans Adolfsen, Raffaele Cortesi und Stefano Giannini zusammen. Als Praktikant und später als Zuzüger sang er im Opernchor des Theater Basel in den Produktionen «La Forza del Destino» von Verdi, «Oresteia» von Iannis Xenakis und «La Cenerentola» von Rossini mit. Darüber hinaus sang er in verschiedenen Oratorien die Partie des Solo-Basses. Zurzeit ist er am Royal Conservatoire of Scotland in Glasgow immatrikuliert, wo er ein Masterstudium in vokaler Performance bei Julian Tovey absolviert.