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Sopran
Ursula Hesse von den Steinen studierte in Berlin und besuchte Meisterkurse u.a. bei Brigitte Fassbaender und Aribert Reimann und ist mehrfach Preisträgerin nationaler und internationaler Gesangswettbewerbe. Ersten Engagements in Hamburg, Dresden und an der Komischen Oper Berlin folgten Gastspiele u.a. am Théâtre de la Monnaie in Brüssel sowie an den Opern in Antwerpen und Amsterdam.
Bis 2002 war sie Ensemblemitglied an der Semperoper Dresden, seitdem ist sie freischaffend tätig und debütierte 2002 an der Opéra Bastille in Paris als Anna in Die sieben Todsünden. Weitere Engagements in Amsterdam, Bonn, Hamburg, bei der Ruhr-Triennale und an den Opernhäusern von Paris, Neapel, Nantes und Angers folgten. Beim Festival in Glyndebourne war sie 2006 als Orlofsky in Die Fledermaus zu hören. In Nürnberg war sie als Fricka im Rheingold und in der Walküre sowie als Eboli in Don Carlo, Venus in Tannhäuser am Nationaltheater Mannheim sowie die Maddalena in Rigoletto in Lille auf der Bühne zu erleben. An der Oper Köln sang sie Clairon in Richard Strauss‘ Capriccio und Dalila in Samson et Dalila. Weitere Engagements führten sie seitdem u.a. abermals nach Paris und Tokyo als Marie in Wozzeck und an die Wiener Volksoper u.a. in der Titelpartie in Carmen. Zudem war sie an der Bayrischen Staatsoper München als Lucy in der Uraufführung von Eötvös Oper Die Tragödie des Teufels und in Essen als Fricka in Die Walküre zu erleben. In der Saison 2011 / 2012 sang sie Jitsuko Honda in Hanjo bei der RuhrTriennale, die Fremde Fürstin in Rusalka an der Komischen Oper Berlin, in der Uraufführung von Christian Josts Oper Rumor an der Vlaamse Opera sowie die Titelpartie in Phaedra an der Deutschen Oper am Rhein. In der aktuellen Saison ist sie unter anderem in der Neuproduktion von Händels Hänsel und Gretel der Komischen Oper Berlin sowie in Hosokawas Hanjo in der Staatsoper Unter den Linden zu erleben. Im Konzertbereich arbeitete sie in jüngerer Zeit u.a. mit dem London Philharmonic Orchestra, den Berliner Philharmonikern, dem Orchester der RAI Torino, dem Konzerthausorchester Berlin und der Sächsischen Staatskapelle Dresden in Moskau, Lissabon und Amsterdam zusammen. Eine enge Zusammenarbeit verbindet sie dabei mit Dirigenten wie Claudio Abbado, Herbert Blomstedt, Semyon Bychkov, Vladimir Fedossejew, Michael Gielen, Eliahu Inbal, Marek Janowski, Vladimir Jurowski, Giuseppe Sinopoli, Markus Stenz, Pierre Boulez, Riccardo Chailly, James Levine und Sebastian Weigle. Zukünftige Projekte führen Sie an die Nederlandse Oper, das Opernhaus in Riga sowie das Liceu in Barcelona.