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Das Thema "Kantonsstrassen" der Online-Karten des Kantons Freiburg vereint die Infrastrukturen auf den Kantonsstrassen, vor allem die der Sektion Strassenprojekte (StrP) und der Sektion Strassenunterhalt (StrU). Neben den bereits seit Anfang 2016 vorhandenen Grunddaten wie das räumliche Basisbezugssystem (Achsen und Bezugspunkte), die Einteilung der Kantonsstrassen nach Eigentümer oder Rechtsgrundlage und die belegten Zonen sind nun die folgenden Ebenen abrufbar:
Veloanlagen (Gruppe): Infrastrukturen auf den Kantonsstrassen, die sich einerseits aus der Nutzung der Fahrbahn (Radstreifen) und andererseits aus den Nebenstreifen der Fahrbahn (Radwege) zusammensetzen. Technischer Auszug der Geodaten "Chaussée", Ex-MISTRA TRA.
Ausnahmetransportrouten: Routen für Transporte von unteilbaren Ladungen, deren Abmessungen die gesetzlichen Grenzwerte der Verkehrsregelverordnung des Bundes (VRV) überschreiten.
Höchstgeschwindigkeiten: Angabe der Geschwindigkeit, welche die Fahrzeuge auch bei günstigen Strassen-, Verkehrs- und Sichtverhältnissen nicht überschreiten dürfen. Grundlage ist der Signalisationskataster.
Verkehrsknoten: Bestandsaufnahme der wichtigsten Kreuzungen vom Typ Kreisel, Abzweigung (Kreuzung mit 3 Armen) oder Kreuzung (Kreuzung mit mehr als 3 Armen) auf den Kantonsstrassen, mit Angabe des Verwalters.
Kunstbauten: Bauten, die es ermöglichen, ein Hindernis oder eine Schutzeinrichtung zu überwinden. Sie werden durch referenzierte Punkte (Schwerpunkt) dargestellt. Es handelt sich um Aquädukte, Lärmschutzwände, Mauern, Sonderbauwerke und Brücken auf Kantonsstrassen, mit allfälligem Versatz.
Lärmarme Strassenbeläge: Lineare Darstellung der Abschnitte mit einem lärmarmen Strassenbelag, die seit 2008 vom TBA auf Kantonsstrassen eingebaut werden. Diese Beläge sind in drei Klassen eingeteilt, die den Schallpegel am Ende der Lebensdauer abbilden.
Ökologisch wertvolle Böschung: Fläche von ökologischem Interesse, die einen spezifischen Unterhalt erfordert. Ziel ist es, die Biodiversität durch spätes Mähen zu erhalten und zu verbessern. Das Schnittgut wird entfernt, um die Artenvielfalt der Flora durch den Entzug von Nährstoffen aus dem Boden zu fördern.