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PROJEKT-NR.: 62700
Bei Naturkatastrophen oder bei von Menschen gemachten Krisensituationen wie beispielsweise einem bewaffnete Konflikt oder bei einer komplexen Krise wie einer Hungersnot, leistet Connexio develop rasch und unbürokratisch einen Beitrag zum Schutz und zur Versorgung von Menschen in Not. Im aktuellen Jahr leistete Connexio develop einen Beitrag zur Bewältigung der Auswirkungen der der COVID-19 Pandemie in den Partnerländern, zur Versorgung der Menschen nach dem Ausbruch des Vulkans Nyiragongo in Goma, Demokratischen Republik Kongo und zur Wiederherstellung der Existenzgrundlagen nach extremen Wettervorkommnissen in Bolivien.
Allen Nothilfeprojekten unserer Partnerorganisationen liegen die internationalen humanitären Standards Menschlichkeit, Neutralität, Unparteilichkeit und Unabhängigkeit zu Grunde, sodass Menschen in Not ohne jegliche Diskriminierung Zugang zu lebensrettenden Unterstützungsmassnahmen haben.
Bei Katastrophen in Regionen, in denen keine Partnerorganisation von Connexio develop direkt tätig ist, arbeiten wir mit Organisationen aus unserem Netzwerk, die kompetent und wirkungsvoll vor Ort Hilfe leisten.
Connexio leistet einen Beitrag zur Sicherung der Grundbedürfnisse von 1’000 Vertriebenen. Dazu gehören Nahrungsmittel, Hygieneartikel und die nötigsten Haushaltsgegenstände. Besonderer Fokus liegt dabei auf Haushalten mit Müttern und Kleinkindern, schwangeren Frauen, älteren Menschen und Menschen mit eingeschränkter Mobilität.
Connexio unterstützt mittels Nothilfe weiterhin die Bemühungen unserer Partner in Asien, Afrika, Lateinamerika und Osteuropa zur Eindämmung der Pandemie und den Folgen für die Bevölkerung.
Der Bischof der Methodistenkirche in Bolivien sagt zur Nothilfe während der COVID-19 Pandemie: «Als Kirche ist es unsere Aufgabe Solidarität zu leben und das Leben wertzuschätzen, sich und andere zu schützen. Wir haben Lebensmittel verteilt, um den von Einkommenseinbussen betroffenen Menschen in den abgelegenen Dörfern zu helfen und ihnen ein Zeichen der Solidarität weiterzugeben.» Bischof Antonio Huanca Corimayta
Nach dem verheerenden Vulkanausbruch vom 22. Mai konnte bereits eine weitere Nothilfeaktion durchgeführt werden, um das Leid der Bevölkerung zu lindern. Im Fokus standen besonders Menschen mit Behinderungen, alleinstehende, schwangere und stillende Frauen sowie ältere Personen. Verteilt wurden Grundnahrungsmittel wie Maismehl und Reis, aber auch Kochutensilien und Hygieneartikel.