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Samstag, Ne-waza:
Die beiden Fighter Fabrizio Lucchese und Nicolas Baez, sowie der Ne-waza-Athlet Severin Zemp stellten sich der Herausforderung im Bodenkampf. Fabrizio konnte in seinem ersten Kampf mit zwei Sutemi-waza in Führung gehen, musste sich dann aber seinem Kontrahenten im Verlauf des Kampfes geschlagen geben. Nicolas gewinnt seine ersten zwei Kämpfe mit Juji-gatame und einen dritten mit Punkten. Der Finalkampf bleibt relativ unspektakulär, wobei sein Gegner nach Ablauf der Zeit mehr Punkte verzeichnen konnte.
Severin musste wegen zu wenig Anmeldungen in einer höheren Gewichtsklasse antreten, wo er nach beherztem Kampf mit einer Niederlage von der Matte ging. In der "No-Gi Kategorie" (kein Gi, sondern Shirt und Shorts) konnte er sich dafür ganz nach oben aufs Podest kämpfen.
Sonntag, Duo/Fighting/Team
Da ein Teamwettkampf organisiert wurde, wurden dafür die JJIF Regeln angepasst (hauptsächlich um die Gesamtdauer zu reduzieren). Die Teams bestanden jeweils aus einem Duo, 5 Fightern (3 m, 2 w) und 5 Ne-waza-Kämpfern/innen (3 m, 2 w). Unsere Athleten füllten dabei Kategorien auf. Julian Schmid kämpfte im Fighting -69kg. Thomas Schönenberger und Sofia Jokl starteten im Duo, wobei Sofia sich auch im Fighting und Ne-waza -62 kg stellte.
In den anschliessenden Einzelwettkämpfen setzten sich unsere Athleten ebefalls durch:
- Platz 1 für Jokl/Schönenberger im Duo
- Platz 1 für Julian Schmid im Fighting
- Platz 1 für Nicolas Baez im Fighting
- Platz 2 für Fabrizio Lucchese im Fighting
- Platz 3 für Sofia Jokl im Fighting.
Das Wochenende hat grossen Spass gemacht und war eine gute Gelegenheit, Neues unter Wettkampfbedingungen zu testen, bevor die grossen Turniere im September wieder anstehen.
(Bericht Nicolas Baez, JJ-Nationalkader)