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Der Name «Queyah» stammt aus Liberia und bedeutet übersetzt «Die Aufmerksamkeit der Menschen auf etwas Besonderes lenken». Tatsächlich ist die Situation auf der Flusspferd-Anlage zurzeit speziell. Wie der Zoo Basel in einer Medienmitteilung schreibt, ist es das erste Mal, dass sich alle Mitglieder der Zwergflusspferd-Familie gleichzeitig auf der Aussenanlage aufhalten. Da Queyah noch die Nähe zu ihrer Mutter sucht, kann Vater Napoleon ebenfalls mit auf die Anlage.
In der Natur sind Zwergflusspferde eher scheue Einzelgänger, nur während der Brunft und zur Paarung finden Männchen und Weibchen zusammen. Deshalb leben Mutter und Kind vom Vater getrennt. In den Innenanlagen haben sie separate Ställe und Bäder.
Das Leben im Regenwald
Zwerflusspferde sind gute Schwimmer und Taucher und leben in feuchten bis sumpfigen Urwaldregionen. Sie sind im Gegensatz zu ihren grösseren Verwandten, den Flusspferden, nicht so sehr ans Wasser gebunden. Im Pflanzengewirr ihrer Heimat finden die Zwergfluspferde Blätter, Kräuter und Früchte und durchwühlen den Boden nach Wurzeln und Knollen. In den Dämmerungs- und Nachtstunden gehen sie auf Nahrungssuche.
Dabei benutzen sie immer wieder dieselben Pfade, so dass in ihrem Wohngebiet allmählich ausgeprägte, zum Teil tunnelförmige Wechsel entstehen. Diese Wechsel «parfümiert» das Zwergflusspferd, indem es bei der Kotabgabe heftig mit seinem kurzen Schwanz wedelt und dadurch seine Ausscheidungen auf die umliegenden Pflanzen verspritzt. Durch den Tag ruhen sie an kleinen Wasserläufen, suhlen sich oder Tümpeln.