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In der Schweiz sterben jährlich ungefähr 10 000 Menschen an einem plötzlichen Herztod. Dieser lässt sich in der Mehrheit der Fälle auf eine Arrhythmie zurückführen. In 60 bis 80 % der Fälle handelt es sich um ein Kammerflimmern, wesentlich seltener um einen totalen Ausfall der Impulsleitung im Herz.
Der Kreislauf bricht meistens aufgrund eines zu schnellen Herzschlages, der in ein Kammerflimmern oder -flattern übergeht, zusammen. Wegen der komplett ungeordneten elektrischen Impulse zuckt das Herz nur noch und kann so kein Blut mehr transportieren. Diese Situation ist mit einem Herzstillstand vergleichbar, sie führt ohne Behandlung innerhalb weniger Minuten zum Tod.
Es wird daher versucht, mit Elektroschock (Defibrillation) die kreisende elektrische Erregung in den Hauptkammern zu beenden, um wieder eine geordnete, regelmässige elektrische Reizausbreitung zu erreichen.