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Unter Nicht-Comiclesern besitzt 'Malcolm Max' schon jetzt eine grosse Fangemeinde – denn der charismatische Dämonenjäger erblickte bereits 2008 in der gleichnamigen Hörspielserie das Licht der Welt. Nach drei Episoden (zunächst als Beilage der 'Gespenster-Geschichten', dann als Teil der Hörspielreihe 'Geister-Schocker') folgt nun der intermediale Flirt mit dem Comic: Angesiedelt im viktorianischen England an der Schwelle zum 20. Jahrhundert präsentiert das Künstlergespann Ingo Römling und Peter Mennigen den Auftakt der Steampunk-Mystery-Serie als symbiotischen Entwurf, der mindestens zwei Genretraditionen vereint: die Selbstironie der 'Buffy'-Erzählungen und den Manierismus der Schauerromane des 19. Jahrhunderts.
Portrait
Peter Mennigen, geb. 1952 in Bonn, wuchs im wenige Kilometer entfernten Meckenheim auf. In Köln studierte er Kunst und Design. Nach Abschluss des Studiums widmete er sich der Schriftstellerei. Zunächst schrieb er deutsche und internationale Comics (wie Lucky Luke), verfasste dann aber zunehmend Bücher. Neben erfolgreichen Romanen, Jugendbüchern (u. a. Käptn Blaubär) und Hörspielen schrieb er Skripte für Fernsehshows und TV-Serien. Er produzierte auch TV-Filme und war als Autor bei internationalen Projekten der EU, der Europäischen Union, tätig.