Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03427.jsonl.gz/1446

Die Begriffe "freie Radikale" und "Antioxidantien" lehne ich ab, da sie nur wie Seifenblasen sind, schön schillernd und innen nichts als Luft.
Jeder Stoff hat konkrete Eigenschaften. CDL oxidiert abhängig vom pH-Wert schädliche Bakterien, Pilze und einige Gifte. Nützliche Bakterien und körpereigene Gewebe werden auf Grund des pH-Wertes nicht angegriffen.
Mehr kann CDL nicht und man darf auch nicht mehr erwarten!
CDL ist daher gegenüber schädlichen Stoffen ein Oxidanz und gegenüber dem übrigen Körper ein harmloser Stoff (kein Oxidanz). CDL ist auch kein "freies Radikal", es ist überhaupt kein Radikal, weder ein "freies" noch ein "unfreies".
Hallo vigesimo,
in dem Punkt stimme ich Dir nicht zu.
Nicht umsonst lauten die Anwendungshinweise zu Chlordioxid unmissverständlich, dass unbedingt auf mindestens mehrstündige Abstände zur Einnahme von Antioxidantien geachtet werden müsse. Und zwar aus explizit dem Grund, da Antioxidantien einerseits und Chlordioxid als Oxidans andererseits sich in ihren Wirkungen ansonsten gegenseitig aufheben und die Anwendung von CDL damit dann keinen Erfolg bringen könne.
Das heißt im Klartext, dass CDL eben nicht nur schädliche Bakterien, Pilze und einige Gifte oxidiert, sondern auch
Antioxidantien im Körper durch Oxidation neutralisiert. Ansonsten wäre der Hinweis, mindestens mehrere Stunden Abstand bei der Einnahme einzuhalten, also nicht nur die exakt zeitgleiche Gabe der Mittel zu vermeiden, absurd.
Wenn man nun keine Antioxidantien im Zeitraum von mehreren Stunden vor und nach der Einnahme von CDL einnimmt, dann sind zur Zeit der CDL-Gabe und -Wirkung natürlich weniger Antioxidantien im Körper anzutreffen, was zur Folge hat, dass mehr vom CDL für schädliche Bakterien, Pilze und einige Gifte zur Verfügung steht. Aber unsinnig ist es natürlich anzunehmen, dass CDL ausschließlich dem Körper von außen zugeführte Antioxidantien neutralisieren könne und keine körpereigenen.
Bei im Prinzip gesunden Menschen, die eben gerade mal einen akuten Infekt mit einem Oxidans bekämpfen wollen, ist das ganz offensichtlich dann hinnehmbar, da der Akut-Nutzen den Akut-Schaden überwiegt und von daher zu einem positiven Gesamtergebnis führt.
Bei schwer chronisch kranken Menschen, deren körpereigenen Antioxidanz-Systeme ihrer Aufgabe nicht nachkommen können, die dies aufgrund z.B. genetischer Disposition vielleicht sogar niemals im Leben konnten, und die selbst über abnorm hohe Mengen an zugeführten Antioxidantien kaum in der Lage sind, ein einigermaßen gesundes Level an Antioxidantien im Körper zu erreichen, sieht das Ganze aber wohl anders aus.
Im dem Fall kann die Gabe eines Oxidans dann wohl negative Auswirkungen haben. Und damit wäre CDL in diesem Fall dem Körper gegenüber ausdrücklich kein harmloser Stoff. Und auch, wenn es ganz offensichtlich deutlich weniger Menschen betrifft, auf die das zutrifft, so gibt es eben dennoch auch diese.
Grüße
Lukas