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Damit ist die Preisdifferenz zwischen US-Öl und Nordsee-Öl weiter vergleichsweise hoch. Brent-Öl ist etwa sechs Dollar teurer als amerikanisches Öl. "Man kann dies teilweise durch die geringere Nachfrage nach US-Rohöl in den nächsten Wochen erklären", hiess es in einer Analyse von Rohstoffexperten der Commerzbank. In den USA seien nach wie vor einige Raffinerien an der Küste zum Golf von Mexiko wegen Sturmschäden geschlossen. Ausserdem gehen die Commerzbank-Experten davon aus, dass die Nachfrage nach Rohöl durch die Verwüstung durch den jüngsten Hurrikan "Irma" in Florida leiden könnte.
Nach Einschätzung der Commerzbank-Experten ist der Preis für Nordsee-Öl dagegen "aktuell stark spekulativ überhitzt". In den kommenden Handelstagen rechnen sie mit einer Einengung der Preisdifferenz. Der Brent-Preis dürfte wieder in Richtung der Marke von 50 Dollar fallen./jkr/jsl/stb
(AWP)