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Ich habe ein Studium in Konfliktlösung und Soziologie (B.A.) und der Internationalen Friedensforschung (M.A.) abgeschlossen. Mit den Themen Frieden und Unfrieden wurde ich schon auf dem Pausenplatz meiner Primarschulzeit konfrontiert, und sie haben mich seither nicht mehr losgelassen. Im Alter von 31 Jahren fand ich mich völlig unerwartet in einer Lebenssituation wieder, die ich mir so nicht ausgedacht hatte. Über Nacht war ich zur alleinerziehenden Mutter geworden, lebte allein in einem fremden Land und stand allein vor der Herausforderung, mir die fremde Sprache anzueignen. Dazu kam, dass ich nicht nur meine Stelle verlor, sondern auch mein soziales Netz und mein Zuhause. Während ich ein Jahr lang in den Genuss von Unterstützung von verschiedenen Seiten kam und am eigenen Leib erfahren konnte, wie die Lösungen und Methoden der Deeskalation, deren Studentin ich gewesen war, sich als Empfängerin anfühlten, lösten sich trotzdem meine Verwirrung, die Verrücktheit und das Chaos meiner Situation nicht auf. Ich stellte fest, dass ich eine Methode brauchte, die meinen inneren Frieden und meine persönlichen Angelegenheiten entkoppelten von den unkontrollierbaren Ereignissen, die sich im Aussen abspielten.
Im Juni 2013 wollte mein Lehrer des Kurses ‘Wiedereinstellung’ mich nach der Stunde privat sprechen. Er sagte zu mir: „Tammy, was du brauchst, ist The Work. Du musste es anwenden in Bezug auf deinen Rechtsanwalt, deinen Beistand und deinen Mann.“ An jenem Abend holte ich, nachdem ich meine Tochter zu Bett gebracht hatte, meinen Laptop hervor, öffnete die Seite www.thework.com und blieb davor sitzen, bis ich es verstanden hatte. Der erste Gedanke, den ich durcharbeitete, war: “Meine Tochter muss auf mich hören“.
Seit jenem warmen, sonnigen Abend im Jahr 2013 habe ich nicht aufgehört, The Work anzuwenden, und die Methode wurde mir zur Stütze im Alltag, die mir hilft, wieder zu Klarheit und Sanftheit zu finden. Ich habe The Work angewandt auf alles, was das Leben mir geboten hat: internationale Kindesentführung, Kindsmissbrauch, emotionale und körperliche Misshandlung, Missbrauch von Identität, Vertrauen und Fairness, eheliche Trennung und Scheidung, dann habe ich es angewandt auf das Kommunizieren und sich Missverstehen, auf das Lernen und Schreiben in einer fremden Sprache, auf das Leben mit dem Existenzminimum, auf das Erziehen eines Kindes, auf das Gericht und die Fälle, die es zu behandeln hatte, auf den Umgang mit Behörden, auf Freundschaft, Integration und Isolation, auf mein Angestelltendasein und meine Arbeitslosigkeit, auf Geld, auf Armut und Reichtum, auf Besitz und Konsumwut, auf Familie und Distanz, Flucht und Migration, Elternschaft und Partnerschaft, Schizophrenie, Suizid, Krebs, Todesfälle, Unterrichten, Führen, Forschung, das Zahlen von Rechnungen, auf Sex, Zeit, das Jetzt und alles andere.
Die Welt blendet mich, wenn ich die „Ich weiss nichts“-Haltung einnehme. Die Wirkung der Untersuchung meiner Gedanken auf meinen Frieden und meine Liebe, mit der ich neu verbunden bin, war vorher für mich unvorstellbar. Mich neu mit mir selbst zu verbinden ist ein unglaubliches Geschenk, das mich mit Grosszügigkeit und Dankbarkeit durchflutet. Die sanfte und allmähliche Veränderung unseres Denkens kann unvorhersehbare Auswirkungen haben auf uns selbst und die Welt um uns. The Work bewirkt, dass ich meine Liebe freimütig verschenke, aus echtem Bedürfnis und ohne Bedingungen. Und wenn die Freude mal verblasst, oder wenn ich wieder einmal das leise Stechen im Magen spüre oder ich eine Bedingung formulieren möchte, so nehme ich das heute als Einladung, still zu werden. Alles geschieht zu meinen Gunsten, und ich bin gemeint damit.
Was mir gefällt an The Work ist, dass es nichts kostet (Friede ist kostenlos) und dass es einfach ist (die immergleichen vier Fragen und Umkehrungen) und dass es in der Stille stattfindet (im Unterschied zum verrückten Horrorfilm, der das Leben manchmal zu sein scheint), und vor allem ist es eine verlässliche Verkürzung meines Leidens zgunsten meines Friedens.
Und manchmal erschrecken wir zu Tode, wenn es darum geht, eine Geschichte zu untersuchen, und manchmal sind wir froh, wenn uns jemand begleitet dabei. Ich lade dich ein, still zu werden und dich zum Ort in dir führen zu lassen, wo sich deine Tränen in Lachen verwandeln. Ich lade dich zur Freiheit ein, und bitte dich, mit mir Kontakt aufzunehmen. Ich freue mich darauf, dich unterstützen zu dürfen. Ich begleite dich mit The Work über Skype oder FaceTime. Ich rede fliessend Englisch, Französisch und Deutsch.
Seit 2014 arbeite ich in Teilzeitanstellung als Dozentin in der Abteilung Soziale Arbeit an der Schule für Angewandte Wissenschaften in St. Gallen in der Schweiz. Ich unterrichte da Themen wie menschliche Interaktion, Integration, Entwicklung, Menschenrechte und Friedensprozesse und The Work für Führungspersonen. In Zusammenarbeit mit der Emil and Maria Kern Stiftung arbeiten wir an einem neuen Förderprojekt für alleinerziehende Eltern und ihr Umfeld. Ausserdem organisiere ich Workshops und Veranstaltungen und biete Einzelsitzungen mit The Work of Byron Katie an.
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A scholar of Conflict Resolution and Sociology (B.A. Honours) and International Peace Studies (M.A.), peace and unpeace have fascinated me since I was a child in the school yard. At the age of 31, life threw me what l could not have anticipated. Overnight I became a single parent, alone in a foreign country and alone for communicating in a foreign language: I had lost my employment, social network, and my home. After a year of receiving help from many different actors and being a receiver of the very resolution and de-escalation methods I had studied, the confusion, craziness and chaos did not let up. I noticed I needed a method that made my peace, my business, and independent of the uncontrollable events around me.
One June day in 2013, my re-employment instructor privately approached me after class, and said: „Tammy, you need The Work. You need to use it on your lawyer, your bystander, and on your husband“. That evening after putting my daughter to bed I pulled my laptop out, brought up www.thework.com, and sat there until “I got it”. The first thought I worked through was: “I need my daughter to listen to me“.
Since that warm sunny evening in 2013, I have not put The Work down and it has become the staple in my every day, serving me clarity and gentleness daily. I have tested the The Work on everything life has served me: international child abduction; child abuse; emotional, physical and identity abuse; trust and fairness; marital separation and divorce; communicating, understanding, misunderstanding, learning, and writing in a foreign language; living at the financial existential minimum; child rearing; the court and court cases; civil servants; friendship; integration and isolation; employment and unemployment; money, poverty, and wealth; possessions and consumerism; family and distance; flight and migration; parenthood and partnership; schizophrenia, suicide, cancer, death, teaching, leadership, researching, paying bills, sex, time, now, and everything else.
The world dazzles me from „I do not know“ mind. The effects of the peace and love that inquiry connects me to and with, was for me previously unfathomable. Self-realisation is an incredible gift where generosity and gratitude overwhelm. The subtle shift that takes place in the mind can have incalculable effects on us and our world. The Work brings me to love freely, genuinely, and without condition. And when the joy lessens, or I experience that more or less subtle kick in the stomach, or a condition raises, I received it as an invitation to stillness. Everything is happening for me. That is my business.
What I love about The Work is that it is free (peace is free) and simple (four consistent questions and turnarounds) and still (amongst the crazy horror movies life sometimes seems to be), and above all, it is a reliable short cut that carries me from suffering to peace.
And sometimes it feels as if it were life threatening to question our stories, and sometimes it is much easier done with support. I invite you to stillness and to space to experience where your tears turn to laughter. I invite you to freedom. I welcome you to contact me. I am here to serve you. I prefer to facilitate The Work on Skype or FaceTime. I am fluent in English, French, and German.
Since 2014 I am a part time instructor in the Department of Social Work at The University of Applied Science in St. Gallen, Switzerland; I teach on topics of human interaction, integration, development, human rights and peace building processes and The Work in Leadership. Together with The Emil and Maria Kern Foundation, we are developing a new project to offer further support for single parent life systems. In addition, I host workshops, events, and individual sessions in The Work of Byron Katie.