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Billy Budd ist ein junger Mann, der zur Zeit der Nore-Meuterei, 1797, in der British Royal Navy dient. Im Affekt erschlägt er einen Kumpan und wird zum Tod verurteilt. Der Richterspruch droht eine jener Meutereien auszulösen, denen er gerade hätte vorbeugen sollen. Es ist der Verurteilte selbst, der die Mannschaft beschwichtigt. Seine letzten Worte lauten: »Gott segne Kapitän Vere.«
Unter der Regie von Peter Ustinov verfilmt.
Vorwort
Herman Melville: 200. Geburtstag am 1. August 2019 »Eine der schönsten Geschichten der Welt Oh, hätte ich das geschrieben.« (Thomas Mann)
Autorentext
Herman Melville kam 1819 in New York zur Welt. Ab 1841 befuhr er auf einem Walfänger den Pazifik. Zurück in den USA heiratete er und ließ sich in Massachusetts auf einer Farm nieder. Nach dem Misserfolg von Moby-Dick 1851 schrieb er unter Ausschluss der Öffentlichkeit, bis er seine Schriftstellerkarriere und die Farm aufgab und im Hafen von New York bei der Zollbehörde eine Anstellung fand. Er starb 1891 in New York.