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Keine Gastauftritte der Justice League in "Aquaman"
Zukünftig soll sich das DC Extended Universe verändern. Es wird neue Helden geben, aber auch viel seltener Cameos. In "Aquaman" von Regisseur James Wan kommen Batman, Superman und Co nicht vor.
Warner Bros. hat angefangen darauf zu verzichten, neue Helden in speziellen Solofilmen einzuführen. Man brachte lieber möglichst viele Superheroes auf einen Schlag zusammen, so wie zum Beispiel in Batman v Superman: Dawn of Justice, in dem zusätzlich zu den beiden Hauptakteuren auch gleich noch Wonder Woman mitmischte. Dasselbe geschah in Justice League mit Aquaman, der neben Cyborg und Flash kurz vorgestellt wurde. Da aber diese Filme mit mehreren Superhelden an den Kinokassen nicht das gewünschte Geld einbrachten, haben die Verantwortlichen ihre Konsequenzen daraus gezogen und wollen in Zukunft auf solche Crossover-Filme verzichten. Dies wünscht sich auch Aquaman-Regisseur James Wan (Furious 7) und bestätigte in einem Interview, dass es in seinem Film keine Justice-League-Gastauftritte geben wird. Der gebürtige Malaysier will sich auf das Wesentliche festlegen und nicht noch zusätzliche Nebenstränge erzählen: "Ich wollte mir keine Sorgen darüber machen, was die anderen Helden in ihren Filmen machen und wie sich das auf unsere Geschichte auswirkt. Ich will den Film clean und simple halten und einfach nur die Geschichte von Aquaman erzählen." In diesem Vorhaben erhält Wan auch Unterstützung des Studios und kann sich voll und ganz darauf konzentrieren, die Entwicklungsgeschichte seiner Figur - Aquaman - zu erzählen.
Es wird also vermutlich in Zukunft keine Team-Ups, Vs-Filme oder heldeninterne Liebeleien im DC Extended Universe geben, da man vermehrt auf Solopower setzen möchte. Genau dies wird in Aquaman propagiert und mit Jason Momoa in der Rolle des Unterwasser-Gottes ab dem 20. Dezember 2018 in den Schweizer Kinos zu sehen sein. Zachary Levi kann sein Debüt als Superheld mit Shazam! am 4. April 2019 feiern, gefolgt von Wonder Woman 1984, welcher seinen Startermin am 31. Oktober 2019 angesetzt hat. Des Weiteren stehen nächstes Jahr die Dreharbeiten zum "Suicide Squad"-Spin-off "Birds of Prey" an und auch Cyborg soll 2020 einen eigenen Film erhalten.
Quelle: Filmstarts