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Von 29 Palms ging es weiter in Richtung Las Vegas, der nächste Weg wäre via Interstate gewesen, aber ich wollte unbedingt durch das Mojave Preserve fahren, Jacky war ein wenig skeptisch, da die meisten Wohnmobile den Interstate nahmen??.
Auf dem Weg sahen wir doch glatt noch abstrakte Architektur ?, was man hier selten zu Gesicht bekommt.
Durch weite Ebenen, vorbei am Amboy Krater, ging es Richtung Mojave National Preserve, als wir den Eingang passierten, erstrahlten nach kurzer Fahrt zu unserer Rechten auf einmal die goldgelb leuchteten Kelso Dünen.
Kurze Zeit später errichten wir das Kelso Depot, 1924 als Bahnhof errichtet und wurde 2005 zum Mojave National Preserve Visitor Center umgebaut. Ein paar Dinge aus vergangener Zeit sind noch als Originale zu sehen, wie das alte Gefängnis? und ein paar Ueberseekoffer.
Eigentlich wollten wir nur durchfahren, aber im Visitor Center habe ich einen Ranger gefragt, ob man irgendwo im Preserve legal Campen kann und zu meiner Verwunderung sagte er, aber klar, beim Mojave Cross Memorial habe es einen grossen Platz, dass sei kein Problem?.
Der Platz war dann nicht so gross, aber dafür umso schöner, wir blieben gleich 2 Nächte da, ohne Handy-, Radio- und Fernsehempfang, aber das spielte überhaupt keine Rolle, wir hätten es eigentlich noch länger ausgehalten (die Bilder sagen genug), aber das Wasser ging uns aus, da wir eben nicht damit gerechnet hatten, länger auf einem Freecamp zu sein.
Auf der gegenüberliegenden Seite des Freecamps, gab es noch eine Wanderung auf den Teutonia Peak, welche wir bei schönstem Wetter am frühen Morgen unternahmen.
Was ich fast vergessen habe zu erwähnen, hier befindet sich der grösste Joshua Tree Wald der Mojave Region, auch grösser als im Joshua Tree NP, um die Grösse ein wenig zu veranschaulichen, ein kleines Video von der Dashcam.