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Crisp,
Charles F., nordamerikan. Staatsmann, geb. 1845 zu Sheffield [* 2] in England als Sohn eines amerikanischen Schauspielers, erhielt in Georgia, dem Heimatsstaat seiner Eltern, eine gründliche Erziehung, begann mit 21 Jahren die Rechtspraxis, wurde baid Richter, verlegte sich dann auf die Politik und schwang sich rasch zu einem populären Führer der südlichen Demokratie empor. Bei Eröffnung des Kongresses im Dezember 1891 wurde er zum Sprecher des Repräsentantenhauses erwählt, in welchem er bereits den fünften Termin bekleidet. Was ihn besonders zu dieser Stellung befähigt, sind seine Selbstbeherrschung, sein parlamentarisches Geschick, Ruhe und Schlagfertigkeit in der Debatte. Er stand wiederholt an der Spitze der gegen den vorigen Sprecher Reed (s. d.) gerichteten Opposition.