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Schlaf-Wach-Rhythmusstörungen (verschobener Schlaf)
von J.Mathis
Schlaf-Wach-Rhythmusstörungen sind charakterisiert durch eine Schlafperiode, welche nicht mit der "inneren Uhr" übereinstimmt. Am besten bekannt ist sicherlich das gestörte Einschlafen und die Tagesschläfrigkeit bei Schichtarbeit oder beim Jet Lag. Die "innere Uhr" ist im Moment, wenn sich die Person ins Bett legt, noch gar nicht auf Schlaf eingestellt, weshalb es sehr schwierig ist, zu diesem Zeitpunkt einzuschlafen (siehe auch normaler Schlaf). Umgekehrt ist die "innere Uhr" am Morgen früh, wenn die Person aufstehen sollte, noch nicht auf wach eingestellt, so dass das Aufstehen sehr schwer fällt. Diese Verschiebung der "inneren Uhr" kann gemessen werden durch die Körpertemperatur, welche je nach der Störung dem äusseren Tag-Nacht-Rhythmus vorausgeht oder eben nachhinkt. Das Melatonin, das Cortison, das Wachstumshormon und andere Neurotransmittoren sind analog aus dem Rhythmus geraten.