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Hallo Max123
Danke für deine Nachricht. Du erlebst, dass deine Mutter täglich Alkohol konsumiert und du beobachtest auch wie sie regelmässig an gewissen Tagen betrunken ist. Die Situation ist für dich sehr unangenehm und beeinflusst auch dein Leben, beispielsweise traust du dich nicht deine Freunde nach Hause einzuladen. So geht es vielen Jugendlichen, die in einer ähnlichen Situation sind wie du. Es ist verständlich, dass die Situation für dich nicht leicht ist.
Eine Sucht ist eine Krankheit und wird nur von ÄrztInnen als Diagnose festgestellt, das können wir so nicht beantworten. Die Tatsache, dass sich ihr Verhalten auf dich und dein Leben auswirkt, zeigt auf, dass ein Problem vorliegt. Das bildest du dir also nicht ein.
Du fragst dich nun, was du tun kannst?
Du kannst deiner Mutter sagen, dass du dir Sorgen machst und dass dir die Situation unangenehm ist und ihr erklären, wie sich ihr Verhalten auf dich auswirkt. Du kannst sie fragen, ob sie sich an Fachpersonen wenden möchte, damit es ihr besser geht.
Möglicherweise wird sie nicht bereit sein, sich Hilfe zu holen. Man kann niemanden zwingen, etwas zu tun. Sei dir jedoch bewusst: es ist nicht deine Schuld, wenn sie ihr Verhalten nicht verändert.
Hast du jemanden, mit dem du darüber sprechen kannst? Über deine Beobachtungen und Gefühle? Kannst du mit deinem Vater oder einer anderen erwachsenen Vertrauensperson darüber sprechen? Oder mit FreundInnen? Auch Fachstellen bieten Unterstützung!
Natürlich kannst du aber etwas für dich und dein Leben tun. Was macht dir Spass? Wie verbringst du gerne deine Freizeit? Was sind Hobbies? Erlaube dir, Zeit mit FreundInnen zu verbringen, und Zeit für Hobbies zu nehmen. Es ist wichtig, dass du für dich Raum hast!
Wir hoffen, damit etwas weitergeholfen zu haben, und wünschen dir alles Gute.
Herzliche Grüsse