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Leif Ove Andsnes übernimmt für Mitsuko Uchida
Auf Anraten ihres Arztes muss Mitsuko Uchida ihre Konzerte wegen Rückenschmerzen, die sie sich auf ihrer letzten Rezital-Tournee zugezogen hat, leider absagen.
Wir freuen uns, das Leif Ove Andsnes die Konzerte übernehmen kann. Er wird Wolfgang Amadeus Mozarts Klavierkonzert Nr. 24 c-Moll KV 491 anstelle von Ludwig van Beethovens Klavierkonzert Nr. 2 spielen. Die Billette behalten ihre Gültigkeit.
Leif Ove Andsnes
Leif Ove Andsnes wurde 1970 im norwegischen Karmøy geboren und studierte am Konservatorium von Bergen bei Jiří Hlinka. Während seiner Ausbildung war ihm auch der belgische Klavierprofessor Jacques de Tiège ein wertvoller Ratgeber, der wie Jiří Hlinka Andsnes’ Stil und die Philosophie seines Spiels stark beeinflusste.
Mit seiner überragenden Technik und seinen eindringlichen Interpretationen hat der norwegische Pianist weltweit Anerkennung gefunden. Er gibt zahlreiche Soloabende und spielt Konzerte mit bedeutenden Orchestern in den führenden Konzertsälen der Welt. Als begeisterter Kammermusiker ist er Gründer und künstlerischer Leiter des norwegischen Rosendal Chamber Music Festivals.
Derzeit arbeitet Andsnes mit dem Mahler Chamber Orchestra an «Mozart Momentum 1785/86». Bei diesem grossen, mehrere Saisons umfassenden Projekt, das einer der kreativsten Perioden in der Karriere des Komponisten gewidmet ist, leitet er das Ensemble bei Mozarts Klavierkonzerten Nr. 20 bis 24. Das Projekt ist nach «The Beethoven Journey» seine zweite künstlerische Partnerschaft mit dem Orchester. Im Rahmen dieser epischen vierjährigen Konzentration auf die Musik des Komponisten für Klavier und Orchester gab Andsnes mehr als 230 Aufführungen in 108 Städten in 27 Ländern, die in dem Dokumentarfilm «Concerto – A Beethoven Journey» festgehalten und in einer preisgekrönten Sony Classical-Reihe aufgezeichnet wurden.
Auch im Aufnahmestudio ist Leif Ove Andsnes intensiv tätig. Seit kurzem nimmt er exklusiv für Sony Classical auf. Seine bisherige Diskografie umfasst mehr als 30 CDs für EMI Classics – darunter viele Bestseller – mit einem Repertoire, das von Bach bis zur Gegenwart reicht. Er wurde für elf Grammys nominiert und mit zahlreichen internationalen Preisen ausgezeichnet, darunter sechs Gramophone Awards.
Der Pianist ist Träger der angesehensten Auszeichnung Norwegens, des Olav-Ordens, im Rang eines Kommandeurs. 2007 erhielt er den prestigeträchtigen Peer-Gynt-Preis, der von Mitgliedern des norwegischen Parlaments vergeben wird. Zudem wurde er mit dem Instrumentalist Award der Royal Philharmonic Society und mit dem Gilmore Artist Award ausgezeichnet. Im Juli 2013 wurde er in die Gramophone Hall of Fame aufgenommen und im Mai 2016 wurde ihm die Ehrendoktorwürde der New Yorker Juilliard School verliehen. In Anerkennung seiner zahlreichen Verdienste ernannte ihn Vanity Fair 2005 zu einem «Besten der Besten».
http://leifoveandsnes.com/
Leif Ove Andsnes und das Tonhalle-Orchester Zürich
Leif Ove Andsnes gab sein Debüt am 4. März 1998 unter Frans Brüggen mit den zwei Konzerten Hob. XVIII:4 und 11 von Joseph Haydn. Im April 2004 spielte er Schumanns Klavierkonzert a-Moll op. 54, im April und Mai desselben Jahres Mozarts Klavierkonzert «Jenamy» und Brahms' Klavierkonzert Nr. 1 d-Moll op. 15 bei einer Tournee mit David Zinman, 2016 Schumanns Klavierkonzert a-Moll und Brittens Klavierkonzert Nr. 1 op. 13 unter Lionel Bringuier. Zuletzt trat er im Mai 2018 mit Brittens Klavierkonzert mit dem Tonhalle-Orchester Zürich beim Internationalen Musikfestival Prager Frühling auf.