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Danilo Bortoli [D]: Pop Will Eat Itself. On PC Music's Twisted Art
Der Autor beginnt mit einer interessanten, wenn auch (das gibt er zu) umstrittenen, Definition von Pop «If one, highly disputed concept of pop music is that it is the sum of everything surrounding society as a whole, then it becomes mandatory that pop music should, obligatorily, reflect society in all of its beauty and horror—simultaneously. Das Label PC Music sei ein Beispiel, das unter diese Definition fällt. Das Label ist nicht viel mehr als ein Verbund von Produzenten, die ihre Musik auf Soundcloud veröffentlichen. PC Music kommt als «Brand» daher, verkennbar ironisch. Früher wurde Pop oft efiniert als das, was sich verkauft/verkaufen kann. Heute steht das in Frage. Die grenzen zwischen Pop und Nicht-Pop sind verwischt. Ebenso die grenzen zwischen Mainstream und «Underground».
PC Music wird in drei Weisen diskutiert: «Some could listen to it as the product of a very specific scene, others would love the disputes around it, ans still others would grasp it as a natural evolution of sound design.» Aber es sei Musik, die intendiert polymorph («polymorphic») zu sein. Man weiss vor allem nicht, ob es Content ist oder Werbung. Und die Musik braucht eine bestimmte Weise der Aufmerksamkeit, die für das Internet typisch sei: eine prismatische Aufmerksamkeit.
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