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Mädchen verbringen mehr Zeit in virtuellen Netzwerken als Jungen.
Facebook kann Mädchen krank machen
Kinder, die viel Zeit in virtuellen Netzwerken verbringen, bekommen eher psychische Probleme. Vor allem Mädchen sind betroffen.
Dies geht aus der neusten Befragung des britischen «Office for National Statistics» hervor, berichtet der «Telegraph». Danach haben 10-15-Jährige, die mehr als drei Stunden am Tag auf virtuellen Netzwerken wie Facebook, Twitter und Instagram unterwegs sind, ein mehr als doppelt so hohes Risiko psychische Probleme zu bekommen, als Kinder, die gar keine sozialen Medien nutzen. Von den Kindern ohne virtuelle Vernetzung zeigten 12 Prozent Symptome psychischer Erkrankungen. Hingegen waren es 27 Prozent derjenigen Kinder, die mehr als drei Stunden am Tag auf virtuellen Netzwerken unterwegs sind.
Mädchen nutzen Facebook intensiver
Für Mädchen ist das Risiko höher, psychische Probleme zu bekommen, weil sie soziale Medien intensiver nutzen. Laut der Studie sind 11 Prozent der Mädchen täglich mindestens drei Stunden in virtuellen Netzwerken unterwegs, aber nur 5 Prozent der Jungen. Die Mehrheit der Jugendlichen verbringt weniger als drei Stunden pro Tag in den virtuellen Netzwerken.
Hilfreich und schädlich
Die psychische Gesundheit beurteilte das britische Statistikamt aufgrund der Antworten der Kinder auf Fragen zu emotionalen und Verhaltens-Problemen, Hyperaktivität, Unaufmerksamkeit und Beziehungsproblemen. Soziale Medien helfen den Jugendlichen zwar, sich zu vernetzen, heisst es in der Studie. Sie könnten jedoch auch Cyber-Mobbing, Isolation und mentale Krankheiten auslösen.
Themenbezogene Interessen (-bindung) der Autorin/des Autors
keine
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