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Julius Bär arbeitet die Geldwäschereiaffäre um die venezolanische Erdölgesellschaft PDVSA auf. Es gibt eine interne Untersuchung.
Die Privatbank Julius Bär führt mit Blick auf die Geldwäschereiaffäre um die staatliche venezolanische Erdölgesellschaft PDVSA eine interne Untersuchung durch. Dies nachdem sich am letzten Mittwoch einer seiner früheren Mitarbeiter vor dem Bundesgericht in Miami, Florida, für schuldig erklärt hatte, Geld gewaschen zu haben.
Julius Bär habe von den bereits im Juli gegen mehrere Personen erhobenen Vorwürfe sowie von dem Schuldeingeständnis und Aussagen des Bär-Bankers Kenntnis genommen, erklärte die Bank am Freitag in einem E-Mail gegenüber der Nachrichtenagentur AFP.
In Panama verhaftet
Die Bank führe nun auf Basis der aus der Strafanzeige und dem Schuldeingeständnis vorhandenen Informationen eine interne Untersuchung durch. Und man arbeite eng mit den in diesem Fall zuständigen Behörden zusammen, so die Bank weiter.
Bei dem im PDVSA-Fall betroffenen, ehemaligen Bär-Banker handelt es sich um den deutschen Matthias Krull, der in Panama ansässig ist. Krull wurde im Juli in Miami verhaftet. Ihm wird vorgeworfen, mithilfe weiterer Angeklagter dank eines ausgeklügelten Systems Geld gewaschen zu haben. Dabei wird eine Summe von 1,2 Milliarden US-Dollar genannt.
Am Mittwoch hatte sich Krull vor dem US-Gericht für schuldig bekannt, bei einer Geldwäscherei-Verschwörung mitgewirkt zu haben. Er hat die Bank Julius Bär Ende Mai verlassen. Das Gerichtsurteil wird am 29. Oktober erwartet.
(awp/tdr)