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- 23.10.2015
- Erdbeben Nepal
Am 25. April 2015 hat ein schweres Erdbeben in Nepal mehr als 8'000 Tote und Zehntausende Verletzte gefordert. Die Glückskette hat bisher die Nothilfeaktivitäten von zehn Partnerhilfswerken finanziert. Mehr als 200'000 Personen haben dadurch Nothilfe erhalten. Die Kinder werden in temporären Schulen unterrichtet und erhalten psychologische Hilfe. Zudem werden für den kommenden erdbebensicheren Wiederaufbau lokale Maurer ausgebildet.
Bis heute hat die Glückskette elf Projekte von zehn Schweizer Partnerhilfswerken mit insgesamt 7 Millionen Franken finanziert. 50'000 Haushalte mit insgesamt 206'000 Personen wurden durch die Nothilfe unterstützt. Diese beinhaltet die Verteilung von Wellblech, Planen, Zelten, Trinkwasser und Nahrungsmitteln.
Medizinische Hilfe
Zwei Partnerhilfswerke haben sich nach dem Erdbeben um rund 11'000 Verletzte gekümmert. Sie haben sowohl medizinisches Personal zur Verstärkung gesendet, als auch Material zur Behandlung der Verletzten. Zudem wurden temporäre Gesundheitszentren aufgebaut, um den traumatisierten Opfern, darunter viele Kinder, eine psychologische Unterstützung zu bieten.
Schulunterricht für Kinder
Um den Schulunterricht für die Kinder während der Monsunzeit zu gewährleisten, wurden temporäre Schulen für 6'500 Kinder gebaut. Demnächst werden 34 Schulen wiederaufgebaut, damit die Schülerinnen und Schüler in einer sicheren Umgebung lernen können.
Instandsetzung und Wiederaufbau
Die Partnerhilfswerke der Glückskette haben damit begonnen, Nepalesinnen und Nepalesen als Maurer und Zimmerleute auszubilden, damit sie Wohnhäuser und öffentliche Gebäude entsprechend den Erdbebenschutzvorschriften wiederaufbauen können. Der Wiederaufbau von 17 Gesundheitszentren hat bereits begonnen.
Sobald die Regierung dem Wiederaufbau von Wohnhäusern zustimmt, werden 2000 Familien ein erdbebensicheres Haus mit sanitärer Infrastruktur und Küche erhalten. Dank der Instandsetzung des Wassernetzes werden die Häuser über einen Trinkwasseranschluss verfügen.