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Zahlreiche Forschungsstudien haben ergeben, dass das Rauchen von Tabak das Risiko von kognitiven Beeinträchtigungen, Demenz und Alzheimer erhöht. Diese Studien haben gezeigt, dass der Zusammenhang zwischen Tabakrauchen und Demenz in der Regel erst in späteren Lebensjahren auftritt.
Der Zusammenhang zwischen Rauchen und Alkoholkonsum und dem Alzheimer-Risiko wurde bereits in früheren Studien nachgewiesen. Menschen, die täglich eine Packung Zigaretten oder mehr rauchen, erkranken früher an Alzheimer als Nichtraucher – und starker Alkoholkonsum erhöht das Risiko noch mehr. Eine Studie zeigte zudem, dass Rauchen und Alkoholkonsum zu den wichtigsten vermeidbaren Risikofaktoren für Alzheimer gehören.
Symptome
- Mundgeruch und Gelbfärbung der Zähne
- Häufige oder wiederkehrende Lungeninfektionen, Grippe, Erkältungen, Bronchitis und Lungenentzündung
- Verlust von Geschmack und Geruch
- Hoher Blutdruck und schnelle Herzfrequenz
- Niedriger Sauerstoffgehalt im Blut
- Kurzatmigkeit und Müdigkeit
- Unfähigkeit, persönliche und berufliche Verpflichtungen aufgrund von wiederholtem Alkoholkonsum zu erfüllen
- Entzugserscheinungen wie Übelkeit, Schweissausbrüche und Zittern
- Häufige Leberschäden als Folge von übermässigem Alkoholkonsum
Ursachen
- Genetische Faktoren und familiäre Vorbelastung
- Gruppenzwang
- Tabakwerbung
- Normalisierung des Verhaltens
- Depressionen und andere psychische Probleme
- Traumatische Ereignisse
Auswirkungen auf Alzheimer
- Es wurde festgestellt, dass Menschen, die viel Alkohol konsumieren, 4,8 Jahre früher an Alzheimer erkranken als Menschen, die nicht so viel trinken.
- Es wurde festgestellt, dass Alzheimer bei starken Rauchern 2,3 Jahre früher auftritt als bei Menschen, die nicht häufig rauchen.
- Forschungsstudien gehen davon aus, dass Rauchen das Risiko, an Demenz zu erkranken, um 30-50% erhöht.
- Forschende schätzen, dass 14% der Demenzfälle weltweit auf das Rauchen zurückzuführen sein könnten.
Rauchen ist die zweithäufigste Ursache von Alzheimer. Der wahrscheinlichste Zusammenhang zwischen Rauchen und Alzheimer sind Gefässerkrankungen. Rauchen trägt zu einer Reihe von Gefässerkrankungen bei, die wiederum zu einem erhöhten Alzheimer-Risiko führen könnten. Tabakrauch enthält auch Chemikalien und Giftstoffe, die möglicherweise durch oxidativen Stress oder Entzündungsprozesse zum Alzheimer-Risiko beitragen könnten.
Bei Menschen, die über einen längeren Zeitraum hinweg viel trinken, ist die Wahrscheinlichkeit grösser, dass sich das Volumen der weissen Substanz im Gehirn verringert. Die weisse Substanz ist für die Übertragung von Signalen zwischen verschiedenen Hirnregionen erforderlich. In Forschungsstudien wurde festgestellt, dass Personen, die viel trinken oder Rauschtrinken betreiben, eher an Alzheimer oder einer anderen Form von Demenz erkranken als Personen, die mässig Alkohol konsumieren.
Apps zur Suchtbekämpfung
I Am Sober – Ich bin nüchtern
Die App «I Am Sober» hilft nicht nur dabei, Ihre nüchternen Tage zu zählen, sondern auch, neue Gewohnheiten zu entwickeln und sich gegenseitig zu motivieren. Denn die App verbindet Sie mit einem breiten Netzwerk von Menschen, die alle das gleiche Ziel anstreben: jeden Tag nüchtern zu bleiben. Durch die wachsende «nüchterne Community» können Sie von anderen lernen und selbst einen Beitrag leisten, indem Sie Erkenntnisse und Taktiken teilen, die für Sie funktioniert haben.
QuitNow!
QuitNow! Ist eine App, die Sie animiert, mit dem Rauchen aufzuhören. Die App macht dies durch folgende vier Abschnitte: (1) Ex-Raucher-Status: Wie viele Tage sind Sie rauchfrei, wie viel Geld haben Sie gespart und wie viele Zigaretten haben Sie vermieden? (2) Erfolge: Aufteilung des Ziels, mit dem Rauchen aufzuhören, in kleine und einfache Schritte. (3) Community: Die App bietet einen Chat mit Leuten, die ebenfalls mit dem Rauchen aufgehört haben. (4) Ihre Gesundheit als Exraucher: QuitNow! bietet eine Liste von Gesundheitsindikatoren, die Ihnen zeigen, wie sich Ihr Körper Tag für Tag verbessert.
Unterstützung
Unterstützung ist besonders wichtig, wenn man versucht, eine Sucht zu überwinden. Die Überwindung einer Sucht kann eine ziemlich grosse Herausforderung sein. Es erfordert ein hohes Mass an Selbstreflexion, Ehrlichkeit und Entschlossenheit. Auch wenn Sie all diese Dinge allein tun können, haben Untersuchungen gezeigt, dass Gruppenunterstützung den Prozess beschleunigt. Es ist wichtig, sich daran zu erinnern, dass man nicht allein ist und sich auf die Unterstützung von Freund*innen, Familie oder Berater*innen verlassen kann.
In unserer Community können Sie Menschen finden, die ähnliche Erfahrungen gemacht haben wie Sie, und die Ihnen helfen können, Ihre Stimmung zu heben und Sie an schwierigen Tagen zu motivieren.