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Vor acht Jahren wurde Manuela Jungo vom Kite-Virus infiziert. 2012 war es dann so weit: Jungo löste Tickets für alle Stopps der World Cup Tour, um international durchzustarten. Die ehemalige Vize-Miss-Bern schwebte fortan in schwindelerregender Höhe über das Meer und erreichte am Ende der Saison Platz 5 in der Gesamtwertung. Die Newcomerin Jungo verwies dabei viele jüngere Kontrahentinnen auf die hinteren Plätze und war überglücklich.
Das Ziel der 29-Jährigen für das Jahr 2013: Sie möchte diese Position verteidigen. Beim Kiteboarding World Cup auf Fuerteventura ist die Senslerin diesem Vorhaben nun wieder ein ganzes Stück näher gerückt. Am Strand von Sotavento trat sie in der vergangenen Woche abermals gegen die internationale Freestyle-Elite an. Jungo trotzte dem heftigen Wind, der unermüdlich auf den Atlantik peitschte, und katapultierte sich von einem Duell in das nächste. Mit 35 bis 40 Knoten hatte die Kiterin ordentlich Druck im Schirm.Die Senslerin musste sich gegen elf Fahrerinnen durchsetzen. Mit ihren Tricks und Sprüngen überzeugte sie die Jury und landete nach vier Wettkampftagen auf dem fünften Platz. «Ich bin stolz, dass ich mit diesen Bedingungen zurechtgekommen bin. Nun freue ich mich auf den nächsten Stopp.» ms