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Ökosysteme reagieren äusserst empfindlich auf Klimaveränderungen. Selbst die geringsten Veränderungen können eine Spezies aussterben lassen oder in Gefahr bringen. Vom Himmel über die Erde und die Ozeane bis hin zu den Gletschern – alle Tiere und Pflanzen sowie deren Habitat sind durch die Erderwärmung und den damit verbundenen Klimawandel bedroht.
In den letzten Jahren haben Forschende festgestellt, dass immer mehr Pflanzen und Tiere wegen regionaler Klimaveränderungen vom Aussterben bedroht sind. Das Austrocknen der Feuchtgebiete im «Yellowstone National Park» in den USA zum Beispiel liess die Frosch-, die Kröten- und die Salamanderpopulation drastisch schrumpfen. Diese Amphibien sind auf feuchte Bedingungen angewiesen, um zu überleben. Norwegische Lemmings hingegen brauchen trockene Winter, um bis zum Frühling zu überleben, und Forschende berichten, dass deren Habitat in Südnorwegen durch die Klimaveränderung feuchter geworden ist. Diese regionalen Unterschiede, die in den nächsten Jahrzehnten wahrscheinlich noch zunehmen werden, beeinflussen überall die biologische Vielfalt, ebenso wie die Schadstoffe aus der Emission von Partikeln und Gasen im Zusammenhang mit dem Klimawandel.