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bei den Alten ein Edelstein von goldgelber Farbe, jetzt s. v. w. Olivin;
im Handel versteht man unter orientalischem
Chrysolith den Chrysoberyll oder gelbgrünen Saphir (s. Korund);
über ceylonischen s. Turmalin, über sächsischen
s. Topas.
Mit diesem Namen werden zuweilen die gelbgrünen Saphire und als orientalische Ch. die vorerwähnten Chrysoberylle
bezeichnet.
Der wirkliche oder edle Ch. ist Olivin (s. d.). - Einfuhrzoll s. Chrysoberill.
eine edlere, als Schmuckstein dienende Varietät des olivengrünen Olivins (s. d.) von derselben Krystallform
und chem. Zusammensetzung wie dieser; er besitzt wenig Feuer, auch nur eine verhältnismäßig geringe Härte
(6,5 bis 7), sodaß seine Politur leicht leidet, weshalb er als Edelstein nicht besonders geschätzt ist; bei den Alten jedoch
stand er in größerm Ansehen. Man gebraucht ihn mit Goldfolie zum Besetzen von Halsketten u. s. w. Die klarern Varietäten werden
in Kleinasien, Ägypten, Ceylon, Pegu und Brasilien namentlich als lose Krystalle und Körner gefunden.