Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03177.jsonl.gz/184

Die spanische Regierung hat erstmals einen Ebola-Infizierten nach Europa gebracht. Eine Maschine der Luftwaffe, die einen mit dem Ebola-Virus infizierten Spanier aus Westafrika ausgeflogen hatte, landete am Donnerstag auf dem Luftwaffenstützpunkt Torrejón de Ardoz bei Madrid.
Wie das Verteidigungsministerium mitteilte, befand sich neben dem erkrankten Geistlichen Miguel Pajares auch eine spanische Nonne an Bord, die mit dem Priester in Liberia zusammengearbeitet hatte, bei der aber bisher keine Ebola-Infektion festgestellt worden war.
Spanien ist nach den USA der zweite westliche Staat, der bei der aktuellen Epidemie in Westafrika einen mit Ebola infizierten Staatsbürger heimgeholt hat. Der Geistliche und die Nonne sollten in einem Madrider Spital unter strengsten Sicherheits- und Quarantäne-Vorkehrungen behandelt werden.
Der aus der Gegend von Toledo in Mittelspanien stammende Pajares hatte in Monrovia in einem mittlerweile geschlossenen Spital gearbeitet. Dort hatte der Spanier den später an Ebola gestorbenen Direktor Patrick Nshamdzea gepflegt. Am Montag ergab ein Test, dass er ebenfalls mit dem Virus infiziert wurde.
Die Hilfsorganisation Juan Ciudad, für die Pajares seit acht Jahren in Liberia tätig war, bat die spanische Regierung, den Geistlichen in sein Heimatland zurückzubringen. Zehntausende Spanier unterstützten in einer Internetpetition diese Forderung. (sda/dpa)
Eines vorweg: Wenn wir im Volksmund von einer Grippe reden, meinen wir meist eine Erkältung. Also ein Kratzen im Hals, dem nach und nach weitere Symptome wie Schnupfen, Husten, Heiserkeit, Halsschmerzen und erhöhte Temperatur folgen. Sie wird ausgelöst von Erkältungsviren – es gibt über 200 Arten – und ist in der Regel harmlos. Eine «echte» Grippe, eine sogenannte Influenza, ist ein Infekt, der von Influenza-Viren ausgelöst wird. Im Gegensatz zur Erkältung tritt sie schlagartig auf und geht mit hohem Fieber und starken Gliederschmerzen einher, Schnupfen tritt jedoch kaum auf. Für Risikogruppen wie ältere Menschen, chronisch Erkrankte oder Schwangere kann sie sehr gefährlich sein.