Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03213.jsonl.gz/2206

John Wise (1808–1879) begeisterte sich seit seiner frühen Jugend für die Ballonfahrt. Nach einer Ausbildung zum Tischler begann er im Alter von 27 Jahren mit dem Ballonbau. Er entwickelte und testete zahlreiche Techniken unter anderem zur Sicherheit der Ballonfahrt. Sein 1850 erschienenes Werk A System of Aeronautics enthält neben einer Geschichte der Ballonfahrt (daraus die Titelillustration: Luftschiff nach Francesco Lana Terzi, 17. Jahrhundert) auch eine Darstellung seiner eigenen Erfahrungen sowie Anleitungen zum Bau solcher Geräte.
Am 10. August jährt sich zum 125. Mal der Todestag des ersten Menschen, der erfolgreich Gleitflüge mit einem Gleitflugzeug durchführte, Karl Wilhelm Otto Lilienthal.
Noch bis zum 7. Oktober 2018 ist im Landesmuseum Zürich die Ausstellung „Walter Mittelholzer 1894–1937. Pilot / Fotograf / Unternehmer“ zu sehen. Sie basiert auf der langjährigen Arbeit an und mit dem rund 18‘000 Aufnahmen umfassenden Mittelholzer-Fotobestand im Bildarchiv der ETH-Bibliothek.
Im nördlichen Teil des Flughafens Zürich-Kloten neben der Piste 14/32 befinden sich die »Klötzliwiesen«: An diesen artenreichen Moorflächen rollen täglich tausende Flugpassagiere vorbei, daneben huschen Wiesel durch das lange Gras. Auf dem Flughafengebiet sind auch heute noch 37 Hektar Flachmoor von nationaler (ökologischer) Bedeutung. Hochtechnisierte Flughafeninfrastruktur und artenreiches Ökosystem: Was auf den ersten Blick als unvereinbarer Gegensatz wahrgenommen werden könnte, scheint sich gut zu vertragen.
Bis in die 1980er Jahre war das Flugzeugcockpit eine fast ausschliesslich männliche Domäne – nicht zuletzt in der „Männerrepublik“ Schweiz, wo erst 1971 das Frauenstimmrecht auf Bundesebene eingeführt wurde. Die schweizweit erste Linienpilotin stellte die Crossair 1983 mit Regula Eichenberger ein. Im Juni gleichen Jahres beschloss auch die Geschäftsleitung der Swissair, eine Detailstudie in Auftrag zu geben, um das
Eine riesige Möwe mit einer Flügelspannweite von sage und schreibe 14 Metern rattert auf einem seltsamen Fahrgestell im Winter 1913/14 über das Flugfeld im zürcherischen Dübendorf und 1937 nochmals fotografisch durch die Zürcher Illustrierte.
Der kommerzielle Flugverkehr für Touristen setzte in Europa nach dem ersten Weltkrieg im Jahr 1919 ein. In der Schweiz führten die treibenden Kräfte der Schweizer Fluggesellschaft Ad Astra Aero AG Walter Mittelholzer und Alfred Comte seit den frühen 1920er-Jahren Touristenflüge in den Alpen aus. Da diese in den Wintermonaten eingestellt
Heute vor 90 Jahren am 7. Dezember 1926 startete Walter Mittelholzer zusammen mit dem Schriftsteller und Initiator des Fluges René Gouzy, dem Chefmechaniker und Hilfspilot Hans Hartmann und dem Geologen Arnold Heim zum Afrikaflug von Zürich nach Kapstadt, wo die Reisegesellschaft am 21. Februar 1927 nach zahlreichen Etappen landete.
Diesmal stammt das fragliche Bild aus dem Nachlass des österreichischen Ingenieurs und Aerodynamikers Paul Jaray (1889-1974). Jaray hat selbst an der Entwicklung der Zeppeline LZ 120 und LZ 121 in Friedrichshafen mitgearbeitet. Es könnte sich also um eines der beiden Luftschiffe handeln.
Der englische Ballonfahrer Henry Coxwell schrieb 1863 bis 1865 etliche Briefe an den Meteorologen James Glaisher, mit dem er in den 1860er Jahren 28 meteorologisch-wissenschaftliche Ballonaufstiege unternahm. Es sind schnell notierte Mitteilungen, die zwar nicht mit einer Schilderung der Pionierfahrten aufwarten können, die aber die Organisationsfragen und die täglichen Herausforderungen spiegeln und manchmal zeigen, dass sich sogar ein Anflug von Routine ergab, wenn sich die Ballonfahrer über hängige Fragen absprachen.