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Daran änderte auch der Gewinneinbruch der wichtigen Videospiele-Sparte nichts. Das Betriebsergebnis des Geschäftsjahres 2022/2023 werde wohl bei 1,16 Billionen Yen (7,9 Milliarden Euro) liegen, 4,5 Prozent höher als bislang erwartet, teilte der japanische Unterhaltungskonzern am Dienstag mit.
Dank der Abwertung des japanischen Yen stieg der operative Konzerngewinn den Angaben zufolge im abgelaufenen Quartal um überraschend starke acht Prozent auf 344 Milliarden Yen (2,34 Milliarden Euro). Das Ergebnis der Videospiele-Sparte brach dagegen um die Hälfte auf 42,1 Milliarden Yen (287 Millionen Euro) ein. Das Unternehmen machte dafür unter anderem Übernahmen und Kosten für die Entwicklung neuer Spiele verantwortlich. Das Unternehmen steht ausserdem in einem harten Wettbewerb mit dem Softwarekonzern Microsoft und dessen Spielekonsole Xbox.
In den vergangenen Monaten verkaufte Sony 3,3 Millionen Einheiten seiner Spielekonsole PlayStation 5 (PS5). Damit liegt der Absatz auf dem Niveau des Vorjahreszeitraums. Wegen der Yen-Schwäche hatte das Unternehmen die Verkaufspreise in Europa und den USA angehoben. Wegen der unverändert lockeren Geldpolitik der japanischen Notenbank hat die Währung seit Jahresbeginn zum Dollar 22 Prozent und zum Euro elf Prozent abgewertet. Für das Geschäftsjahr 2022/2023 peilt Sony einen PS5-Absatz von 18 Millionen Stück an, nach 11,5 Millionen im Vorjahr.
(Reuters)