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Die Zusammenarbeit hat zum Ziel, die Abhängigkeit der USA von ausländischen Mo-99-Lieferanten zu verringern. Die USA importieren seit langem sämtliches Mo-99, wobei es in den letzten Jahren wiederholt zu Versorgungsengpässen gekommen ist. Geplant ist die Gründung einer Positron-Tochtergesellschaft, die sich gemeinsam mit dem ISU Idaho Accelerator Center auf die Produktion wichtiger kommerziell genutzter Isotope spezialisiert.
Neue Methode
Laut Medienmiteilung haben Wissenschafter am ISU Idaho Accelerator Center eine neue, firmeneigene Methode zur Herstellung von Mo-99 entwickelt und sind derzeit dabei, weitere Analysen durchzuführen. Das Geschäft aus der weltweiten Produktion und dem Verkauf von Mo-99 wird auf jährlich mehrere Milliarden USD geschätzt.
«Die Idaho State University ist auf dem Weg zu einem nationalen Marktführer in der medizinischen Isotopenforschung und -entwicklung», sagte ISU-Vizepräsidentin für Forschung, Pam Crowell.
Fördermittel gesichert
Letzten Monat hatte der Gouverneur von Idaho, C. L. «Butch» Otter, das Isotopen-Projekt der ISU zu einer der drei Prioritäten erklärt, die mit dem für Hochschulprojekte in Idaho bestimmten Anreizpaket des Bundes finanziert werden soll. Zudem hat die ISU vor Kurzem rund USD 1 Mio. (CHF 1,13 Mio.) an Fördermitteln des Bundes erhalten, um ihre Anstrengungen im Bereich der Mo-99-Produktion zu unterstützen.
Quelle
M.A. nach Positron Systems und ISU, gemeinsame Pressemitteilung, 7. Mai 2009