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«She will run for chancellor»: In einem kurzen Fernsehinterview mit dem US-Sender CNN verkündet CDU-Außenpolitiker Norbert Röttgen, dass Angela Merkel für eine vierte Amtszeit als Bundeskanzlerin kandidieren werde. «Sie ist absolut entschlossen und bereit, die liberale Weltordnung zu stärken», sagt er weiter.
Merkel sei «ein Eckpfeiler des politischen Konzepts des Westens». Sie agiere als Global Player. "Also wird sie antreten und wie ein verantwortlicher Führer handeln." Der Westen dürfe sich aber nicht alleinig auf diese Personalie verlassen.
Röttgen reagierte damit auf eine Frage des Moderators, der sagte, es sei unklar, ob Merkel noch einmal antrete. Merkel ist seit elf Jahren Kanzlerin und Europas dienstälteste Regierungschefin. Auf ihre erneute Kandidatur deutet vieles hin.
Trotz der eindeutigen Aussage von Norbert Röttgen dementierte die CDU die offizielle Bestätigung. Laut eines Sprechers von ZDF werde sich Angela Merkel «zu gegebener Zeit äussern». (vks/dpa)
Der wahre Sieger der Holland-Wahl heisst Jesse Klaver. Der charismatische Multikulti-Politiker ist die Anti-These zum Rechtspopulisten Geert Wilders und begeistert damit vor allem junge Wähler.
Alle sprachen von Geert Wilders. Würde es dem Rechtspopulisten und seiner Ein-Mann-Partei «für die Freiheit» (Wilders ist das einzige offizielle Mitglied) gelingen, die Parlamentswahl in den Niederlanden am Mittwoch zu gewinnen? Am Ende war alles halb so wild mit Wilders. Er gewann Stimmen und Sitze hinzu, blieb aber deutlich hinter dem rechtsliberalen Ministerpräsidenten Mark Rutte zurück.
Europa atmete auf, der vermeintlich unaufhaltsame Vormarsch der Rechten war gestoppt. Zwei Dinge wurden …