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PMMI – April 2018
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Dieter Haas
Dank der zwischenzeitlichen Markterholung haben sich die Market-Making-Qualitäten sowohl bei den Hebelprodukten als auch bei den Anlageprodukten verbessert.
Der PMMI sollte als Instrument für einen groben Überblick der Market-Making-Qualität verstanden werden. Hohe Werte sind keine Garanten dafür, dass in jeder Marktsituation jedes Produkt nach Wunsch gehandelt werden kann. Zwischen dem 13. Februar und dem 16. März hat sich das Geschehen wieder beruhigt. Es gab in der Berichtsperiode nur in wenigen Fällen grössere Bewegungen (siehe Grafiken). Bei den Hebelprodukten kam es einzig bei der Credit Suisse am 5. März zu einem nennenswerten Rückgang des PMMI. Schuld an diesem Ausreisser trugen geringere als üblich offerierte Volumina. Stärkere Fluktuationen verzeichneten die Anlageprodukte. Hier gab es mehrere auffällige PMMI-Werte. Am 19. Februar fiel die Bank Vontobel mit einem anormalen Wert auf, verursacht durch geringer als üblich offerierte Volumina. Am 2. März lag der PMMI-Wert bei Raiffeisen wegen einer tieferen Quote-Spread-Verfügbarkeit deutlich tiefer. Vier Ausreisser – am 20. Februar sowie am 2., 6. und 15. März – verzeichnete die UBS wegen einer temporär niedrigeren Quote-Spread-Verfügbarkeit. Trotz dieser sechs Ausreisser stieg der PMMI-Wert bei den Anlageprodukten für die gesamte Berichtsperiode um 0.66 auf 95.73 Punkte, während die Verbesserung bei den Hebelprodukten im Berichtszeitraum mit einem Plus von 0.07 auf 95.00 Punkte etwas schwächer ausfiel. Beim Prozentsatz Produkte mit asymmetrischer Kursstellung (siehe Tabelle) fällt einzig BNP Paribas auf. Sie verzeichnet bei den Anlageprodukten einen unüblich hohen Wert von 44.15%. Viele ihrer Produkte sind ausverkauft, was dazu führt, dass nur noch Geldkurse gestellt werden.