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Hongkong ist ein ausserordentlich wichtiger Wirtschaftspartner für die Schweiz. Seit der Rückgabe an die Volksrepublik China am 1. Juli 1997 ist Hongkong eine Sonderverwaltungszone ohne eigene Aussenpolitik.
Bilaterale Beziehungen Schweiz–Hongkong
Schwerpunkte der bilateralen Beziehungen
Da Hongkong keine eigenständige Aussenpolitik betreibt, ist China der primäre Gesprächspartner der Schweiz.
Die Schweiz ist in Hongkong mit einem Generalkonsulat vertreten.
Wirtschaftliche Zusammenarbeit
Da Hongkong keine eigenständige Aussenpolitik betreibt, ist China der primäre Gesprächspartner der Schweiz.
Hongkong dient oft als Eingangstor für Schweizer Exporte zum chinesischen Festland. Die Stadt ist ein wichtiger Finanzplatz, an dem sich seit den 1960er-Jahren zahlreiche Schweizer Banken etabliert haben
Die Schweiz führt mit Hongkong einen regelmässigen Finanzdialog. Darüber hinaus ist zwischen Hongkong und den EFTA-Staaten, zu denen auch die Schweiz gehört, seit dem 1. Oktober 2012 ein Freihandelsabkommen in Kraft.
In Hongkong befindet sich ein Swiss Business Hub.
Schweizerinnen und Schweizer in Hongkong
Ende 2018 lebten 2’018 Schweizerinnen und Schweizer in Hongkong.
Geschichte der bilateralen Beziehungen
Im Laufe des 19. Jahrhunderts stieg Hongkong zu einem der wichtigsten Handelszentren Asiens auf. Die Schweiz war bereits 1842 in der Person von Theodor Jost präsent, dem ersten apostolischen Präfekten Hongkongs. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts liessen sich katholische und protestantische Missionare – vor allem von der Basler Mission – sowie Schweizer Geschäftsleute in der Gegend nieder.
Hongkong war zwischen 1842 (Vertrag von Nankin) und 1997 (Rückgabe an China) eine britische Kolonie. Heute wird Hongkong nach dem Grundsatz «ein Land, zwei Systeme» regiert, den Deng Xiaoping 1997 anlässlich der Rückgabe an China formulierte.