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Belsoft Projektmanagement-Standard

Diese Merkmale fordern eine Problemlösestrategie, um effektiv und effizient zum vorher definierten Ziel innerhalb des festgelegten zeitlichen und finanziellen Rahmens zu gelangen. Eine weitere Spezialität von Projekten ist die Involvierung verschiedener Hierarchieebenen und Abteilungen. Dies führt zu einer hohen Komplexität der Projektarbeit und anspruchsvoller Kommunikation.
Belsoft hat sich zum Ziel gesetzt, einen Projektmanagement-Standard in Form einer Methodik zu definieren, welcher uns und unseren Kunden die grösstmögliche Gewähr für die erfolgreiche Abwicklung von Projekten gibt. Dazu haben wir als erstes den Begriff "Projekt" definiert. Es gibt keine einheitliche, universell anerkannte Definition des Projektbegriffes. Die verschiedenen Definitionen umfassen jedoch zumeist alle oder die meisten der folgenden Eigenschaften:
- Zielvorgabe
Für Projekte existieren bestimmte spezifische Zielvorgaben, die sich unter Umständen nicht mit allgemeinen Zielen etwa des Unternehmens decken bzw. diese erweitern.
- Neuartigkeit
Projekte umfassen zumeist neuartige Aufgaben.
- Komplexität
Das Gesamtprojekt besteht aus einer Mehrzahl von Einzelaufgaben.
- Zeitliche Befristung
Projekte sind zeitlich beschränkte Arbeitsvorgänge.
- Unsicherheit/Risiko
Der Grad der Ungewissheit, der mit einem Projekt verbunden ist, ist in der Regel höher als die Ungewissheit einer Routinetätigkeit.
Für die Definition unseres Projektmanagement-Standards haben wir uns an etablierten Standards orientiert. Das Deutsche Institut für Normung (DIN) definiert den Begriff des Projekt-Managements wie folgt (nach DIN 69 901):
Belsoft lehnt sich am Modell HERMES an, welches vom BIT (Bundesamt für Informatik) entwickelt wurde und sich in der Schweiz auf breiter Basis bewährt hat.
Mit «HERMES - Führung und Abwicklung von Informatikprojekten» wird ein Instrument zur Verfügung gestellt, welches die Organisation, Planung, Abwicklung, Steuerung und Kontrolle von Informatikprojekten unterstützt.
Das Projektführungssystem HERMES stellt die Transparenz, Effizienz und Qualität in der Realisierung der Informatikvorhaben sicher durch:
- ein einheitliches und phasenorientiertes Modell für alle Informatikprojekte
- eine ziel- und ergebnisorientierte Arbeits- und Vorgehensweise
- die Definition von Aufgaben, Kompetenzen und Verantwortlichkeiten der Beteiligten
- ein standardisiertes Berichtswesen
- die Transparenz der Projekte in bezug auf den Stand der Arbeiten
- das Vorsehen von Massnahmen zur Sicherung der geforderten Qualität
- das Beschreiben von Schnittstellen zu problemspezifischen, detaillierteren und werkzeugunterstützten Vorgehensmodellen.
Entscheidungsprozess
Kleinprojekt oder Auftrag
Nur die kontrollierte und systematische Abwicklung eines Projektes ist ein Garant für den Erfolg. Projekte zeichnen sich aus durch anfängliche Euphorie, gefolgt von einer Phase der Ernüchterung und (hoffentlich) zielstrebiger Fertigstellung. Diese Merkmale basieren oft darauf, dass lange ersehnte Arbeiten endlich umgesetzt werden können. Aber zu jeder Arbeit gehören Elemente, die gerne ausser Acht gelassen bzw. verdrängt werden. Genau diese vernachlässigten Elemente sind oft der Grund für das Scheitern von Projekten.