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Eisbären sind ausgesprochene Fleischfresser, die sich hauptsächlich von Robben ernähren. Gebiete dieser Art liegen zur Hauptsache am südlichen Rand des polaren Treibeises. Hier ist der Eisbär bei der Robbenjagd am erfolgreichsten. Die immer mehr schwindenden Eismassen sind bei der Futtersuche für die Eisbären ein zunehmendes Problem. So legte im Spätsommer 2008 ein mit einem Sender markiertes Weibchen innert zehn Tagen unvorstellbare 687 Kilometer zurück und verlor insgesamt 22% ihres Gewichts. Anschliessend lief es noch einmal 1800 Kilometer über das Eis. Die Forscher um George Durner vom USGS hatten das Tier zuvor betäubt und ihm ein GPS-Halsband verpasst. So konnten sie innerhalb von zwei Monaten seine Bewegungen verfolgen. Ein Sensor, den sie der Bärin unter die Haut implantiert hatten, zeichnete ausserdem Daten zur Wassertemperatur auf.
George Durner glaubt, dass durch das schmelzen des Packeises Eisbären vermehrt gezwungen werden weiter Entfernungen zu den Eisschollen zu schwimmen. Dies könnte die Folge des Klimawandels sein. Der Forscher und Zoologe George M. Durner berichtet auf BBC Earth News: «Dieses Eisbärenweibchen schwamm kontinuierlich 232 Stunden und legte 687 km im offenen Wasser zurück. Die Wassertemperatur betrug 2-6 Grad Celsius. Dies ist wirklich eine erstaunliche Leistung. Neben dem Gewichtsverlust verlor das Weibchen noch ihr einjähriges Jungtier. Es war für den Nachwuchs einfach zu anstrengend diese lange Distanzen zu schwimmen.» George Durner erklärte weiter, dass in Zukunft die Bedingungen für Eisbären in der Beaufort See zunehmend schwieriger werden.
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