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Der Weg zum Glück (1886-1888)
Der Weg zum Glück
(Erste Veröffentlichung: Juli 1886 bis August 1888)
Kolportageroman (Karl-May-Verlag: Grüner Band 66: "Der Peitschenmüller", Karl-May-Verlag: Grüner Band 67: "Der Silberbauer", Karl-May-Verlag: Grüner Band 68: "Der Wurzelsepp", Karl-May-Verlag: Grüner Band 73: "Der Habicht" und Karl-May-Verlag: Grüner Band 78: "Das Rätsel von Miramare")
Der Weg zum Glück - Höchst interessante Begebenheiten aus dem Leben und Wirken des Königs Ludwig II. von Baiern ist der letzte der fünf grossen Fortsetzungsromane, die Karl May für den Verlag H. G. Münchmeyer schreibt. Auf 2.616 Seiten in 108 Lieferungen bietet er seinen Lesern Spannung und amüsante Unterhaltung.
Inhalt
Die Helden dieses Romans sind der bayerische König Ludwig II., dem Karl May hier ein grosses und schönes Denkmal setzt, und ein schrulliges bayerisches Original, genannt Wurz'nsepp. Beide greifen in das Schicksal mehrerer Protagonisten des Romans ein und sorgen dafür, dass diese glücklich werden können. So wird die arme Sennerin Magdalena, das Patenkind des Wurz'nsepp, die von dem Wilderer Krikelanton ihrer neuen Laufbahn wegen sitzengelassen wird, eine gefeierte Opernsängerin und Gräfin von Senftenberg. Ihr erstes Konzert gehört zu den ergreifendsten Szenen, die Karl May geschrieben hat. Mehrere unabhängig voneinander eingeführte Handlungsstränge verbinden sich im Laufe des Romans, der zum allergrössten Teil in einem geografisch recht knapp gefassten Gebiet zwischen Bayern, Österreich und Böhmen spielt. Einen Grossteil des Romans nehmen der Kampf gegen die Machenschaften der beiden Bösewichte "Peitschenmüller" und "Silberbauer" ein, die vor langer Zeit in der Walachei ein Fürstenpaar ermordet und ihr Kind entführt haben. Karl May bemüht sich in diesem Roman mit einem selbstgebastelten und äusserst fehlerhaften bayerischen "Dialekt" erfolgreich um Lokalkolorit. Die Geschichte endet mit dem Tod des bayerischen Märchenkönigs, während gleichzeitig auch der treue Wurz'nsepp an gebrochenem Herzen stirbt.