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1895-1904
An der Gründungsversammlung des SFV 1895 waren elf Vereine beteiligt. Als Erster stand Emil Westermann von den Grasshoppers dem SFV vor. Die Gründungsmitglieder waren: Lausanne Football and Cricket Club, FC La Villa Ouchy, FC Neuchâtel Rovers, FC Yverdon, FC Exelsior Zürich, FC St. Gallen, Grasshoppers-Club Zürich, FC Basel, Anglo-American Club Zürich, FC Châtelaine Genève sowie Villa Longchamp Lausanne.
Als erstes Ereignis hatte der neu gegründete Verband den Sieg des FC Winterthur über den FC Exelsior Zürich zu vermelden.
Die erste internationale Partie, die jemals in Zürich gespielt wurde, eröffnete gleichzeitig die Saison 1897/98. Der FC Zürich schlug im Velodrom von Hardau den FC Fidelitas Karlsruhe 3:0.
Das Meisterschaftsreglement sah damals zwei unterschiedliche Phasen vor: Zum einen die Partien unter den Clubs innerhalb der Kantone bis Ende Dezember und zum anderen die daraus resultierenden Final-Begegnungen bis Mitte April. Der Beginn der Meisterschaft stand unter der Dominanz der Grasshoppers; in der Folge holten sich die Zürcher 1897 den ersten Schweizer Meistertitel.
Etwas dunkle Wolken tauchten 1899 über dem «Röstigraben» auf: Die SFV-Meisterschaft, an der in erster Linie Deutschschweizer Clubs teilnahmen, stand vermehrt in Konkurrenz mit jener der welschen Liga. Einzig der FC Neuenburg vertrat die Romandie in der Serie A der SFV-Meisterschaft.
Am 23. August 1900 konnte die SFV-Jahresversammlung die Kandidaturen weiterer Mitglieder verzeichnen, darunter jene der Young Boys, des FC La-Chaux-de-Fonds, des FC Biel und des FC Servette. Ab dem neuen Jahrhundert wurde die SFV-Meisterschaft auch in der französischsprachigen Schweiz ausgetragen. Zuvor hatten sich die Vereine der bisherigen welschen Liga allerdings noch geweigert, ihre Partien auch an Sonntagen auszutragen.
Von 1903 bis 1904 war der Sitz des SFV in St. Gallen, das damals als verhältnismässig einfach zu erreichen galt. Der neue SFV-Präsident war mit F. Curti ein Doktor der Rechte. Anlässlich der Hauptversammlung zählte der SFV bereits 26 Vereine.