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Ein Leitplastik-Potentiometer besteht im Wesentlichen aus drei Komponenten: dem Widerstandselement, dem Schleifer und dem Mitnehmerelement, welches den Schleifer bewegt. Dadurch verändert sich seine Position auf dem Widerstandselement. Das abgegriffene Potential ist dabei eine lineare Funktion des Ortes. Es ist weg- bzw. winkelproportional und kann als Analogsignal in vielen Fällen direkt weiterverarbeitet werden.
Damit die in den Datenblättern angegebenen Werte für Linearität, Auflösung, Lebensdauer etc. auch tatsächlich erreicht werden, müssen Leitplastik-Potentiometer als Spannungsteiler ohne Schleiferlast arbeiten. Die Schleiferspannung wird dazu beispielsweise mit einem als Spannungsfolger geschalteten Operationsverstärker abgenommen. Dann spielt auch der Übergangswiderstand am Schleifer keine Rolle. Ausserdem haben Temperaturänderungen oder Feuchteeinwirkungen aufgrund der potentiometrischen Messung so gut wie keinen Einfluss auf das Messergebnis.