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Weltweit ernähren sich Menschen heute kaum gesünder als vor 30 Jahren. Zwar werden mehr Hülsenfrüchte, Nüsse und vitaminreiches Gemüse gegessen, dafür aber auch mehr ungesunde Lebensmittel verzehrt, wie eine Studie der Tufts University Boston in den USA zeigt. Ungesund heisst zum Beispiel gesüsste Getränke oder rotes Fleisch und verarbeitete Fleischprodukte. Schlechte Ernährung ist laut der Studie eine der Hauptursachen für Krankheiten. So sei sie für 26 Prozent von vermeidbaren Todesfällen verantwortlich. Das Forscherteam untersuchte Daten von über 1100 Studien und analysierte so das Ernährungsverhalten von Menschen aus 185 Ländern zwischen 1990 und 2018.