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12 Profi-Jahre hat es gedauert, ehe Stefanie Vögele sich erstmals für einen WTA-Final qualifizieren konnte. Auf ihren 1. Turniersieg auf höchster Frauenstufe muss die Aargauerin noch ein bisschen länger warten.
Die 27-jährige Aargauerin verlor den Final des Turniers in Acapulco gegen Lesia Zurenko aus der Ukraine in drei Sätzen mit 7:5, 6:7 (2:7), 2:6.
Satzgewinn «Doppelfehler-Orgie»
Die als Weltnummer 40 um 143 Positionen besser klassierte Zurenko hatte das Turnier in Acapulco schon vor einem Jahr gewonnen. Damals gab sie keinen Satz ab. Und in diesem Jahr bis zum Final gegen Vögele ebenfalls nicht.
Die Schweizerin änderte dies mit dem Gewinn des Startsatzes. Zurenko half indes kräftig mit: Beim Stand von 5:6 schenkte sie Vögele das entscheidende Break mit 4 (!) Doppelfehlern in Folge.
Im 2. Satz führte Vögele mit 4:2 und kam dem Sieg recht nahe. Einen Matchball erspielte sie sich allerdings nicht – und das Tiebreak verlor sie deutlich. Im 3. Umgang war Zurenko dann die Bessere.
Wieder die Nummer 4 des Landes
Trotz der knappen Niederlage kann Vögele auf eine gelungene Woche in Mexiko zurückblicken. Sie gewann 4 Matches am Stück und zeigte erfreuliches Tennis.
Zudem wird sie sich in der Weltrangliste in die Region von Platz 126 verbessern. Sie überholt mit Conny Perrin, Patty Schnyder und Jil Teichmann nicht weniger als 3 Schweizerinnen und wird neu die Nummer 4 des Landes sein.
Sendebezug: Radio SRF1, Morgenbulletin, 4.3.18, 07:05 Uhr