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4. Wie wird eine Kraft
in die Ferne übermittelt ?

Normalerweise übermitteln wir Kräfte auf Objekte durch direkter Kontakt, durch ziehen oder stossen.
Über kleine Distanzen kann man mit einem Magnet, Kraft ohne Kontakt auf ein anderes Magnet oder einen Eisenkörper ausüben.
Es gibt noch andere Kräfte, die auf Distanz wirken, wie zum Beispiel die Gravitationskraft der Erde. Alle Objekte und Körper werden in jedem Ort wie vom Zentrum der Erde angezogen.
Auch die Gravitationskraft der Sonne wirkt, gemäss klaren und eindeutigen physikalischen Gesetzen auf allen Planeten.
Die Magnetische- und Gravitationalkräfte in die Ferne können, dank vielen Experimenten genau berechnet werden. Ohne jedoch zu wissen wie sie sich fortpflanzen.
In der modernen Physik werden neue Partikel gesucht, die diese Aufgabe erfüllen sollten. Man spricht von "Gravitonen" die zwischen den Materien ausgetauscht werden und damit in einem komplexen Prozess die Anziehungskraft erzeugen.
Für die stärkere Kraft, die zwischen den Atompartikeln wirkt, hat man an "Gluonen" gedacht.
Es gibt einfache Phänomene, die eine klare Übersicht und weitere Untersuchungen erlauben.
Ein mit einem leichteren Gas als Luft aufgeblasenem Ballon, steigt wie von einer unsichtbaren Kraft gestossen in die Atmosphäre.
Ist das Gewicht der verdrängten Luft grösser als das Gewicht des Ballons inklusive das Gewicht des Gases, steigt der Ballon. Andernfalls fällt er, wie alle andere Objekte zur Erde.
Physikalisch existiert am jedem Ort in der Luft oder einer Flüssigkeit ein bestimmter Druck, der Kräfte in jede Richtung erzeugt.
Je höher die Luftschichte ist, desto grösser ist der Druck und die Kraft auf einen Ballon und einem Objekt.
Die horizontalen Kräfte gleichen sich aus, die Kräfte, die von unten nach oben wirken, sind ein bisschen grösser als die Kräfte von oben. Daraus resultiert eine kleine Kraft, die nach oben wirkt und alle Körper in der Luft nach oben stösst.
Die Luft ist in der Nähe der Erdoberfläche unter starkem Druck und die steigende Kraft ist gross. Mit zunehmender Höhe wird die Luft dünner und die steigende Kraft wird kleiner. Ein mit leichtem Gas gefüllter Ballon steigt deshalb bis auf eine bestimmte Höhe.
Diese nach oben gerichtete Kräfte, die mit der Höhe abnehmen, werden im Diagramm als Kreise ersichtlich und deren Wert wird horizontal darstellt.
Im Wasser ist das Phänomen ähnlich. Das Wasser ist nicht komprimierbar, dass heisst, mit zunehmender Tiefe wird der Druck grösser, aber das Wasservolumen und damit auch die aufsteigende Kraft bleiben konstant.
Daraus ist folgender Schluss gezogen worden.
Auf alle Körper, die in einer Flüssigkeit eingetaucht sind, wirkt eine aufsteigende Kraft, die das Gewicht der verdrängten Flüssigkeit entspricht.
Um die Gravitationskraft interpretieren zu können, verfügen wir jetzt über das Gravitationsfeld. Parallelen mit den Medien Luft und Wasser sind naheliegend.
Der Ballon bewegt sich in der Luft aufwärts. Von der Zone mit dem grösseren Druck zu derjenigen mit dem kleineren.
Die Gravitationskraft wirkt in die entgegengesetzte Richtung, von oben nach unten. Folgedesen hat das Gravitationsfeld in der Höhe eine grosse Dichte, welche mit zunehmender Annäherung an die Erdoberfläche abnimmt.
Man darf annehmen:
Die Körper erzeugen eine Vibration des sie umgebenden Gravitationsfeldes, es wird damit schwächer.
Daraus resultiert eine Gravitationskraft "F", die gemäss Messungen mit dem Quadrat der Höhe "h" abnimmt.
Der Wert von "F" wird mit der folgenden Formel gerechnet:
F = K * M * m / h2
K = Physikalische Konstant durch reelle Messungen berechnet.
M = Masse, die das Gravitationsfeld erzeugt.
m = Masse des angezogenen Körpers.
h = Entfernung zwischen den beiden Körpern.

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Die Relativitätstheorie hat die Existenz eines Mediums verweigert und ist durch mathematische Konstruktionen zur Erklärung gelangen:
"In der Nähe der Massen wird eine Krümmung des Raums erzeugt".
Damit wird die Anziehungskraft irgendwie begründet.
Die magnetische Kraft wirkt andererseits nur in der Nähe von Magneten. Möglicherweise verursachen sie eine Veränderung des sie umgebenden Gravitationsfeldes.
Magnete kann man durch den Strom von Elektronen herstellen und dort wäre den Grund dieser Kräfte weiter zu suchen.
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