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Mit 72 Sekunden Rückstand auf die Spitze nach dem Schwimmen und dem 47. Rang nach der ersten Disziplin befanden sich für die 22-jährige Zürcherin die Top Ten früh ausser Reichweite, zumal sich Derrons Position nach den 40 Radkilometern nur unmerklich verbesserte (42. Rang). Immerhin machte Derron im abschliessenden Laufen über 10 km noch sieben Ränge gut.
Den Titel holte sich als Nachfolgerin der Schweizer Rekord-Europameisterin Nicola Spirig die Britin Beth Potter mit souveränen 57 Sekunden Vorsprung. Silber eroberte die Französin Sandra Dodet, Bronze gewann die Belgierin Claire Michel. Derrons Rückstand auf Potter betrug 6:33 Minuten.
Julie Derron war die einzige Schweizerin im Frauen-Rennen. Nicola Spirig kehrt nach der Geburt ihres dritten Babys im April erst im Verlauf des Sommers in die Wettkampf-Szene zurück. Und die etatmässige Schweizer Nummer 2, Jolanda Annen, wird wegen ihrer Fokussierung auf die WM-Serie lediglich am Sonntag im Mixed-Teamwettbewerb an der Startlinie stehen.
Am Samstag steht das Einzel-Titelrennen der Männer mit drei Schweizern im Programm. Andrea Salvisberg, der EM-Dritte von 2016, sowie der letztjährige U23-Europameister Max Studer und der frischgebackene Schweizer Meister über die Sprintdistanz, Adrien Briffod, werden dann am Start sein. Das Feld wird angeführt vom zweifachen englischen Olympiasieger Alistair Brownlee.