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Gilbert Varga studierte bei drei sehr unterschiedlichen und unverwechselbaren Maestros: Franco Ferrara, Sergiu Celibidache und Charles Bruck. In der Anfangszeit seiner Dirigentenkarriere konzentrierte sich Varga auf die Arbeit mit Kammerorchestern, insbesondere dem Tibor Varga Chamber Orchestra, bevor er sich schnell einen Ruf als Symphoniker erwarb. Er war Chefdirigent der Hofer Symphoniker (1980-1985), Chefdirigent der Philharmonia Hungarica in Marl (1985-1990) und leitete ihre Debüttournee nach Ungarn mit Yehudi Menuhin, ständiger Gastdirigent des Stuttgarter Kammerorchesters (1991-1995) und Erster Gast der Malmöer Symphoniker (1997-2000). 1997 wurde Varga zum Musikdirektor des Baskischen Nationalorchesters ernannt, der sie durch zehn Jahreszeiten und auf mehreren internationalen Tourneen führte, und zwischen 2013-2018 war er Chefdirigent des Taipei Symphony Orchestra, das er auf Tourneen durch Europa, die USA und Japan dirigierte.
Als Gastdirigent hat Varga viele der weltbesten Orchester dirigiert, darunter das Philadelphia Orchestra, das Radio Symphony Berlin, das Orchestre de Paris, das Oslo Philharmonic, das Sydney Symphony Orchestra und andere. Höhepunkte seiner Saison 2018/19 in Europa sind die Rückkehr zum Royal Liverpool Philharmonic und Royal Scottish National für Konzerte und eine Aufnahme sowie sein Debüt mit dem Wroclaw Philharmonic Orchestra und in den USA die Rückkehr zu den Orchestern St Louis Symphony und Naples Philharmonic. Varga’s Diskographie umfasst Aufnahmen mit verschiedenen Labels wie ASV, Koch International und Claves Records. Seine neueste Aufnahme von Cellokonzerten von Schostakowitsch & Martinů mit dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin und Christian Poltéra auf BIS erschien im Mai 2017, und seine Aufnahme von Konzerten von Ravel und Prokofiev mit dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin und Anna Vinnitskaya auf Naïve Records erhielt fünf Sterne vom BBC Music Magazine.