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Die Technik der manuellen Lymphdrainage geht auf den dänischen Masseur und Physiotherapeuten Dr. phil. Emil Vodder (1896-1986) zurück. Während seiner Tätigkeit als Masseur an der Côte d’Azur stellte Vodder Anfang der 1930er Jahren fest, dass er chronische Erkältungskrankheiten durch eine vorsichtige Massage der geschwollenen Lymphknoten am Hals heilen konnte. Ausgehend von diesen Erfahrungen entwickelte er die Methode der manuellen Lymphdrainage. 1936 stellte Vodder seine Methode auf der „Exposition de Beauté et Santé“ in Paris erstmals öffentlich vor. Im Jahr 1958 gab er seinen ersten Kurs in manueller Lymphdrainage in Deutschland. Die Methode etablierte sich in den folgenden Jahren zunehmend. Vodder gründete die „Gesellschaft für Manuelle Lymphdrainage nach Dr. Vodder“. In den 1980er Jahren wurden Therapie einheitliche Richtlinien für die Ausbildung in manueller Lymphdrainage festgelegt, die bis heute für eine Qualitätssicherung der Ausbildung sorgen. Die heute anerkannte Basis der konservativen Lymphödembehandlung prägte die Arbeiten von Prof. Dr. Michael und Prof. Dr. Etelka Föld, welche Ihr Leben der Lymphologie gewidmet haben. Der in Zürich lehrende Anatom, Professor Stefan Kubik (1923 - 2003) beschrieb als einer der ersten die lymphatische Drainage der Haut mit ihren so wichtigen lymphatischen Wasserscheiden.