Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03517.jsonl.gz/827

Paradise City, 2017-2018
2007 erhielt Sébastien Cuvelier von seiner Mutter das Tagebuch seines verstorbenen Onkels, der in den 70er Jahren vor der Absetzung des Schahs eine Reise in den Iran unternommen hatte. Angeregt durch dieses Dokument aus dem Familienarchiv, reiste der Künstler seinerseits mehrmals in den Iran, um sich ein eigenes Bild über das Land zu machen. Seine Fotografien, die er Auszügen aus dem Tagebuch seines Onkels gegenüberstellt, hinterfragen sowohl auf persönlicher als auch auf gesellschaftlicher Ebene die Suche nach Veränderung. Sie verweisen auf Risse, die in einem religiös-totalitären «Paradies» entstehen können.
Ort: Photoforum Pasquart
Bio
Sébastien Cuvelier (BE), born in 1975 in Belgium, lives and works in Luxembourg. He explores the notion of man-made utopias, where humans build and live their dreams, fantasies or hopes in search of an ideal. He has published three books (Gypsy Queens, Instant Star, Eunma Town) and exhibited in Belgium, France, Luxembourg, Netherlands and Poland. His work has been published in M Le Monde and Slate, among others. An earlier version of his work for the Biel/Bienne Festival of Photography won four awards at Les Boutographies in Montpellier, in 2019.