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Aktuell
Fünfzig Prozent der Schweizer*innen konsumieren politisch. Das heisst, sie entscheiden sich aus ethischen, sozialen, politischen oder ökologischen Gründen für ein bestimmtes Produkt (Buykott). Oder sie meiden eines, weil sie die Produktionsbedingungen des dahinterstehenden Unternehmens ablehnen (Boykott). Die ersten empirischen Beobachtungen des politischen Konsums in der Schweiz zeigen, dass dieser hierzulande eine relevante Form des politischen Engagements ist. Die entsprechende Studie wurde vom Zentrum für Demokratie Aarau (ZDA) durchgeführt.
Das ZDA hat im Auftrag des Bundesamts für Kultur (BAK) eine Evaluation zu den Massnahmen zur Erhaltung und Förderung der rätoromanischen und der italienischen Sprache im Kanton Graubünden durchgeführt. Der Bericht enthält eine Bilanz über die aktuelle Situation des Rätoromanischen und des Italienischen in ihren angestammten Sprachgebieten und in der restlichen Schweiz und zeigt adäquate Verbesserungsmöglichkeiten bei den Förderinstrumenten auf.
Eine ZDA-Studie zeigt, dass sechs Prozent der Bürgerinnen und Bürger kompensatorisch abstimmen: In der Annahme, dass einer erfolgreichen Volksinitiative bei der Umsetzung die Spitze genommen wird, stimmen sie einem Begehren zu, das ihnen eigentlich zu radikal ist. Grossen Einfluss auf das kompensatorische Abstimmen hat das Vertrauen oder Nicht-Vertrauen in die Regierung. Die Studie kommt zu weiteren spannenden Befunden.
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Institutionen der Demokratie im Vergleich
Die Demokratie und ihre Bürger
Demokratie und Historisch-Politische Bildung
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Am 3. Oktober 2019 findet die nächste Tagung zu Volksinitiativen statt. Unter dem Titel «Die Umsetzung erfolgreicher Volksinitiativen – ein mühsames Unterfangen» diskutieren u. a. Thomas Minder, Initiant der Abzockerinitiative und Vera Weber, Initiantin der Zweitwohnungsinitiative. Die Veranstaltung startet um 15.00 Uhr und dauert bis ca. 18.00 Uhr, gefolgt von einem Apéro riche.