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- Die Schweiz gibt den USA rund 200 Millionen US-Dollar heraus.
- Hintergrund ist einer der grössten Betrugsfälle der jüngeren US-Wirtschaftsgeschichte.
- Das Geld soll nun den Geschädigten zurückerstattet werden.
Im Zentrum der Geschichte steht Allen Stanford. Mit einem Schneeballsystem hatte der Texaner zwischen 2001 und 2008 tausende Anleger um insgesamt mehr als sieben Milliarden US-Dollar betrogen.
Dafür wurde er im Jahr 2012 in den USA zu einer Haftstrafe von 110 Jahren verurteilt. Die deliktischen Vermögenswerte wurden eingezogen.
Bundesstrafgericht weist Beschwerden ab
Die Schweiz unterstützte die USA in diesem Strafverfahren. Das Bundesamt für Justiz händigte den US-Behörden relevante Bankunterlagen zu verschiedenen Konten auf Schweizer Banken aus und verfügte die Beschlagnahme von Vermögenswerten auf Konten in der Schweiz.
Im Jahr 2019 ordnete das Bundesamt für Justiz im Nachgang zum rechtskräftigen Einziehungsurteil in den USA die Herausgabe der gesperrten Vermögenswerte an. Die dagegen erhobenen Beschwerden wurden vom Bundesstrafgericht am 16. Oktober 2020 abgewiesen.