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Avalon (Mythologie)
Der Artussage, später dann der Gralsgeschichte nach war Avalon der Aufenthaltsort des Königs Artus nach seiner Verwundung. Nach Chrétien de Troyes soll die Heilerin Morgan le Fay ihren Halbbruder Artus auf der Insel Avalon gepflegt und geheilt haben. In der Vita Merlini wird Morgan als die älteste von neun Schwestern genannt, die Avallon regieren.
Lokalisierungsversuche:
Avalon wird als ein im „Nebel verborgener“ Ort in Britannien beschrieben. Die Ankunft auf Avalon sei nur Eingeweihten möglich, welche die Macht haben, die heilige Barke zu rufen, und den Weg durch die Nebel zu finden. Alle anderen erreichten die Abtei von Glastonbury. Als „Übergangspforte“ wird im Volksglauben oft auch der Glastonbury Tor angesehen. Der Ort Glastonbury in England erhebt daher den Anspruch, das sagenhafte Avalon zu sein. Man kann dort, sozusagen als Beweis, das angebliche Grab von König Artus und seiner Gattin Guinevere besichtigen, ebenso wie weitere Gräber anderer Heiliger.
Weblinks:
Führer zu den mythischen Orten Glastonburys (englisch) http://www.isleofavalon.co.uk/