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Das barocke Klostergebäude Pfäfers aus dem 17. Jahrhundert beherbergt die kantonale psychiatrische Klinik St.Pirminsberg. Obwohl das Gebäude in den letzten dreissig Jahren immer wieder teilsaniert wurde, befand sich das Klostergebäude vor der Sanierung in einem schlechten baulichen Zustand. Zur langfristigen Werterhaltung des Gebäudes waren diverse Sanierungsmassnahmen nötig.
Bedarf
Die Aussenhülle des Klostergebäudes befand sich in einem sehr schlechten Zustand. Haus-technische Installationen waren veraltet und brandschutztechnische Vorschriften konnten nicht mehr eingehalten werden.
Die Grossküche genügte sowohl aus betrieblichen wie aus hygienischen Gründen den heutigen Anforderungen nicht mehr. Um die Arbeitswege zu verkürzen und die Arbeitsabläufe zu optimieren, musste die Küche neu strukturiert werden.
Zudem war eine Umgestaltung und Aufwertung des historischen Klostergartens angezeigt.
Bauvorhaben
In insgesamt fünf Teilprojekten wurden das Dach und die Fassaden saniert sowie neue Fenster eingebaut. Die Grossküche wurde betriebsbedingt in drei Etappen erneuert und das ehemalige Lager in multifunktional nutzbare Räume für Klinik, Kirche und Externe umgenutzt. Zudem wurde der sogenannte Ärztegang im ersten Obergeschoss saniert und das bestehende Treppenhaus Ost gemäss Brandschutzvorschriften als neues Nottreppenhaus ertüchtigt.
Ebenfalls ins Sanierungsprojekt integriert war die Umgestaltung und Aufwertung des historisch wertvollen Klostergartens. Mit den erfolgten Massnahmen kann der ursprüngliche Hauptzugang zur Klosterkirche wieder in Betrieb genommen und der Klostergarten öffentlich zugänglich gemacht werden.
Im Rahmen der Fassadensanierung musste aufgrund des Zustandes der gesamte Fassadenputz mehrheitlich abgespritzt und der neue, für das historische Gebäude geeignete Putzaufbau in mehreren Schichten aufgetragen werden. Parallel wurden die alten, nicht energieeffizienten Fenster unter Berücksichtigung der denkmalpflegerischen Aspekte ausgetauscht. Das Dach wurde im Sinne eines "Weiterbauens" als Kaltdach umgedeckt.
Kosten
Der Kreditbedarf beläuft sich auf insgesamt 16,3 Mio. Franken. Davon entfallen 4,9 Mio. Franken auf wertvermehrende und 11,4 Mio. Franken auf werterhaltende Aufwendungen.
Zeitbedarf
|Spalte 1||Spalte 2|
|Botschaft und Entwurf der Regierung:||April 2014|
|Genehmigt im Kantonsrat:||November 2014|
|Baustart:||August 2017|
|Bauende:||Juni 2019|