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Wawrinka konnte in keiner Phase an seine starke Leistung beim Sieg gegen den Titelverteidiger und Weltranglistenersten Novak Djokovic anknüpfen. Er fand kein Mittel gegen das unorthodoxe Spiel des elf Jahre jüngeren Russen.
Die Verletzung von Medwedew habe ihn nicht negativ beeinflusst versicherte Wawrinka, der in den letzten Tagen krank war. Auch das wollte er jedoch nicht als Ausrede brauchen. «Ich war heute einfach nicht so gut, weder läuferisch noch spielerisch», stellte er nüchtern fest.
«Es hat ein bisschen an allem gefehlt.» Und hätte er den Satzball im ersten Satz genutzt, wäre vielleicht alles anders gelaufen. «Er ist aber auch einfach ein sehr guter Spieler, der es einem schwer macht. Ich habe den richtigen Rhythmus nicht gefunden.» (mim/sda)
Roger Federer erreicht in Melbourne ohne Satzverlust die 3. Runde. Im ersten Auftritt in diesem Jahr in der Night-Session besiegt er den Serben Filip Krajinovic in eineinhalb Stunden 6:1, 6:4, 6:1. Es war sein 99. Matchgewinn beim Australian Open.
Wie zum Auftakt gegen Steve Johnson zeigte Federer auch bei seinem ersten Auftritt in der Night-Session in diesem Jahr eine starke Leistung in der ausverkauften Rod Laver Arena, die wiederum geschlossen war. Nach einem über weite Strecken souveränen Auftritt entschied Federer auch das vierte Duell mit der Nummer 41 der Welt ohne Probleme für sich. Nach gut eineinhalb Stunden beendete er mit einem weiteren Winner die einseitige Partie.
Er sei sehr glücklich, dass ihm der Start in die neue Saison …