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Im US-Bundesstaat Oklahoma sind bei einem seltenen August-Tornado 30 Menschen verletzt worden. Berichten lokaler Medien zufolge kam der Sturm so unerwartet, dass es keine offiziellen Warnungen gab. Tausende Menschen waren ohne Strom.
Da die Sirenen in der Nacht zum Sonntag (Ortszeit) stumm blieben, wurden viele Anwohner in der Stadt Tulsa im Schlaf überrascht, als der Tornado Dächer abdeckte oder Autos umstiess. Einige Gebäude wurden völlig zerstört. Tulsas Polizeichefin sagte dem Sender CBS, etwa 15'000 Menschen seien ohne Strom gewesen.
Oklahoma im Mittleren Westen der USA liegt zwar in der sogenannten Tornado-Allee, Hochsaison haben diese Stürme aber im Frühjahr zwischen März und Mai. 2017 gab es in den USA bisher etwa 1000 Tornados. Ihre Saison beginnt laut Klimaforschern früher und dauert länger. Sie sehen einen Zusammenhang mit der Erderwärmung. (sda/dpa)