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Im letzten Monat las ich folgende Texte und fand diese gut:
- The Case Against Octopus Farming (issues.org): Fleisch, Fisch oder Oktopodien. Die Welt wäre besser, wenn wir von dem allem nichts essen würden, und auch nicht dafür züchten würde, um die Tiere zu essen.
- Tarek Loubani on 3D-Printing in Gaza (logicmag.io): Im Gazastreifen ist es unglaublich schwierig an medizinisches Gerät zu kommen. Das Glia Projekt versucht dem entgegenzuwirken, indem ein Teil davon aus dem 3D-Drucker kommt.
- Ein Zoo zieht um: Wie eine Organisation Tiere aus Krisengebieten rettet (stern.de): Auch Tiere leiden in Krisengebieten. Der Veterinär Amir Khalil rettet sie. Im Gazastreifen hat er einen ganzen Zoo evakuiert. Doch zu welchem Preis?
- Organspende: Die letzte Gabe eines Menschen, der keine Chance mehr hatte (stern.de): Diese Reportage ist keine Kampagne für die Organspende. Es ist aber auch keine dagegen.
- Driven to the end (washingtonpost.com): Kelly Catlin war eine Olympiaathletin, auf dem Velo. Sie konnte immer Alles. Bis dieses Alles zuviel wurde.
- The worst sales promotion in history: Hoover’s free flight fiasco (thehustle.co): Hoover, der Staubsaugerhersteller dachte vor 30 Jahren, dass es eine gute Promoaktion ist, für jeden Kauf eines Gerätes von mindestens 100 £ zwei internationale Flüge zu bekommen. Der günstigste Staubsauger von denen kostete damals 120 £. Ihr seht schon, wohin das geführt hat. Zur schlechtesten Promoaktion, die es je gegeben hat.
- Promise of change without changing at all: The electric car as a talisman of false hope (jussipasanen.com): Genau wie der Text im letzten Monat; mehr elektrische Autos auf unseren Strassen lösen das grundlegende Problem nicht. Es braucht weniger Autos, Punkt.
- The Man with the Golden Airline Ticket (narratively.com): American Airlines verkaufte für eine Viertelmillion $ ein immerwährend gültiges Flug-GA. Der Vater der Autorin dieses Textes kaufte das. Und wurde so quasi zum Superhelden. Dann fanden die American Airlines, dass das Ticket nicht mehr Sinn macht.
- Von Plastikembryos, Islamophobie und Luxusschokolade: der „Marsch fürs Läbe” (daslamm.ch): Am 14. September möchten fundamentalistische ChristInnen am „Marsch fürs Läbe“ mitten in Zürich gegen Abtreibungen und für christliche Familienpolitik demonstrieren. Doch für wessen „Läbe“ stehen die selbsternannten LebensschützerInnen eigentlich ein? Und was hat der Luxusschokoladegigant Läderach mit dem Ganzen zu tun? Einblicke in eine krude Welt von vor-vorgestern.
- The plan to mine the world’s research papers (nature.com): Wissenschaftliche Resultate müssen frei verfügbar sein. Für Jede und Jeden.
- Weibliche Genitalverstümmelung: “Ganz viel Danke” (zeit.de): Eine Woche im Berliner Krankenhaus Waldfriede, in dem eine Ärztin gegen ein Weltproblem kämpft: die Verstümmelung der weiblichen Genitalien.
- The boy was dying. Zebrafish helped save his life (statnews.com): Zebrafische retten Leben. Ich hatte letzthin viel mit Zebrafischen zu tun. Später mehr dazu.
- For a dentist, the narwhal’s smile is a mystery of evolution (insider.si.edu): Bei den Narwalen hat sich die Evolution ein bisschen verfahren. Die Zähne dieser Tiere sind fei chli speziell.
Im letzten Monat sah ich folgende Videos und fand diese gut:
Schonungslos ehrliche Doku einer Tochter über ihren Vater.
Dieser hat sich in eine ~30 Jahre jüngere Frau aus Thailand verliebt.
Die Ehrlichkeit des Vaters entlarvt, wie viele Vorurteile in einem stecken.
Sehenswert, auch weil nur noch bis ca. 19. September online.
Zukunft Kunst.
Die restlichen Videos von Fologram sind auch ziemlich gut.