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Unwetter im Rückblick
Unwetter in Teilen Hessens
Golfballgroßer Hagel in Marburg
In den Nachmittags- und Abendstunden des 2. Mai haben sich von Ostwestfalen über Hessen bis nach Sachsen einige heftige Gewitter entladen. Sie gingen örtlich mit Starkregen und Hagel einher. Lokal nahmen die Gewittergüsse wie zum Beispiel in Marburg und Gießen unwetterartige Ausmaße an. In Marburg fielen teilweise golfballgroße Hagelkörner vom Himmel. In kurzer Zeit kam so viel Regen zusammen, dass die Kanalisation die Wassermassen nicht mehr aufnehmen konnte.
Große Hagelkörner in Marburg
Teilweise stand das Wasser auf den Straßen kniehoch, viele Keller liefen voll. Die Feuerwehr war im Dauereinsatz und mit Abpump- und Aufräumarbeiten beschäftigt. Die Autobahn 7 zwischen dem Kirchheimer Dreieck und Bad Hersfeld wurde überschwemmt und musste vorübergehend gesperrt werden. Einige Kreisstraßen waren zwischenzeitlich nicht befahrbar, nachdem Schlamm und Geröll die Straßen bedeckten. Teilweise fielen innerhalb von einer halben Stunde 20 bis 40 Liter Regen pro Quadratmeter. Auch Sturmböen wurden gemeldet.
Radaranimation zeigt Gewitter
Die Gewitter entstanden im Übergangsbereich von warmer Luft im Nordosten und deutlich kühlerer Luft, die von Südwesten her einströmte. Durch die hohe Luftfeuchte konnten sich die Gewitter örtlich sehr heftig entwickeln.