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Die Solardörrer bestehen aus einem mit Plastik überspannten Holzlattengerüst. Wie in einem `Treibhaus` werden Früchte, Gemüse und Kräuter auf Regalen zum Trocknen ausgelegt. Der Innenraum
erwärmt sich durch die Sonneneinstrahlung auf über 200 Grad. Mit Solarstrom betriebene Ventilatoren sorgen für die Luftzirkulation und Fensteröffnungen lassen die Temperatur
regulieren.
Die Solarfrauen in Nicaragua betreiben grosse Kollektivdörrer in Gemeinden, wo bis zu 50 kg Frischprodukte in drei Tagen getrocknet werden können und kleinere Familiendörrer. Sie verkaufen bereits Hibiskustee, Sternfrüchte, Papaya und Ananas auf lokalen Märkten und in kleineren Verkaufsläden. Auch exportierten sie Musterpackungen an interessierte Schweizer Organisationen, die sie als Give aways an ihre Kundschaft verschenken.
Die Projektleiterinnen setzen sich zum Ziel, einen weitreichenden Absatzmarkt für Dörrprodukte schwergewichtig im Inland und benachbarten Ausland zu erschliessen und eine entsprechend grosse Produktion aufzuziehen. Der Erlös soll einen Teil der Projektkosten decken und den Frauen einen Nebenerwerb sichern