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Der Shitennō-ji ist ein buddhistischer Tempel in der japanischen Stadt Ōsaka in dem nach ihm benannten Stadtbezirk Tennōji-ku. Die Gründung des Shitennō-ji im Jahre 593 wird Prinz Shōtoku zugeschrieben. Damals hiess Ōsaka noch Naniwa.
Der Name des Tempels bezieht sich auf die vier Himmelskönige, die - wie auch in anderen Tempeln - den Altar umgeben. Die Tempel-Anlage mit einer Gesamtausdehnung von ursprünglich 11 Hektar wurde im Laufe der Geschichte oft durch Feuer, Taifune aber auch Bürgerkriege zerstört. Trotzdem wurde er immer wieder nach dem alten Muster aufgebaut. Nach der weitgehenden Zerstörung gegen Ende des Zweiten Weltkrieges wurde der Tempel seit den 1960er Jahren erneut im alten Stil aufgebaut. Diesmal jedoch aus Beton. Trotz dieser modernen Bautechnik ist dieser Tempel ein gutes Beispiel für die Architektur der Asuka-Zeit.