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Strassburg verbietet als erste französische Stadt das Rauchen in öffentlichen Parks. Auch Paris erwägt eine solche Massnahme. Die SRF-User können sich ein solches Verbot auch in der Schweiz vorstellen.
In der nicht repräsentativen Umfrage im Artikel sprechen sich von über 1600 Teilnehmern rund 60 Prozent für ein Rauchverbot auch in Schweizer Parks aus.
In den Kommentaren argumentieren die meisten mit dem Abfall, den Raucher hinterlassen. «Ich bewege mich sehr viel in der Natur, auch beruflich. Mehr als die Hälfte des Abfalls, den ich täglich zusammen nehme, sind Zigarettenstummel», schreibt zum Beispiel S. Müller.
Auch J. Naef stört sich an den Hinterlassenschaften der Raucher. «Ich habe es satt, aufzupassen, dass mein einjähriger Sohn sich nicht aus Versehen weggeworfene Zigaretten in den Mund steckt, wenn er gerade über die Wiese im Park krabbelt!»
Es ist nicht Aufgabe des Staats, die Leute vor sich selber zu schützen
Das Argument des Gesundheitsschutzes, das die Stadt Strassburg für ihre Massnahme anführt, stösst nicht bei allen auf offene Ohren. «Dann müssten auch Gänseleberpastete und andere Spezialitäten verboten werden. Die sind auch ungesund», sagt User Ch. Hobi. Und Facebook-User J. Homberger fragt: «Wann geht man in der Schweiz einmal gegen den Alkoholkonsum vor?»
Weitere Kritiker eines Verbotes befürchten eine Bevormundung der Raucher. «Es ist nicht Aufgabe des Staats, die Leute vor sich selber zu schützen», meint T. Koller.