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Zürich (ots) - Der Gründer des Elektroauto-Überfliegers Tesla, Martin Eberhard, glaubt nicht, dass Dieselmotoren im Markt für private Autos eine Zukunft haben. «Ich sehe schwarz für den Diesel», sagt der 57-jährige Elektroingenieur und Serien-Unternehmer, der 2003 Tesla gründete und bis 2007 als Firmenchef leitete. «Über kurz oder lang werden alle Dieselfahrzeuge verschrottet», prognostiziert Eberhard im Gespräch mit der «Handelszeitung».
Weiter kritisiert Eberhard die amerikanischen und europäischen Autokonzerne: Sie würden Innovationen verschleppen, um das einträgliche Geschäft mit herkömmlichen Automodellen nicht zu kannibalisieren. «Ein paar europäische Firmen verleugnen die Realität komplett, sie werden untergehen», sagt Eberhard. «Ich sage viele Joint Ventures von Firmen aus China mit Unternehmen aus dem Silicon Valley oder Europa voraus.»
Eberhard glaubt, dass die Preise für gute Elektroautos in den kommenden Jahren massiv sinken werden: «Tesla und der dadurch ausgelöste Hype in der Automobilindustrie hat bereits dafür gesorgt, dass die Kosten für Akkus seit damals auf rund einen Drittel geschrumpft sind. In fünf Jahren wird ein anständiges Elektroauto zum gleichen Preis erhältlich sein wie ein Benzinmodell.»
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