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Die Oxalsäure ist in brutfreien Völkern ein äusserst wirksames Varroabekämpfungsmittel. Die drei Anwendungsformen, sprühen, träufeln und verdampfen, haben bei richtiger Anwendung und Dosierung eine Wirksamkeit von über 95%. Eine dreijährige Untersuchung hat gezeigt, dass der natürliche Oxalsäuregehalt der Frühjahrshonige durch die Oxalsäurebehandlung im Vorjahr nicht erhöht wurde. Somit sind keine Rückstandsprobleme zu erwarten. Die drei Behandlungsarten sind gut bienenverträglich und unterscheiden sich diesbezüglich nicht signifikant von der unbehandelten Kontrolle.
Die Untersuchung von Gumpp und seinen Mitarbeitern des Institutes für Arbeits- und Sozialmedizin der Universität Tübingen hat gezeigt, das beim Sprühen und Verdampfen keine Gefährdung der Gesundheit der Imkerinnen und Imker besteht, wenn die empfohlenen Schutzmassnahmen eingehalten werden.
Lösungen aus Oxalsäure und Zuckerwasser können nur bei Temperaturen von unter 5°C über längere Zeit gelagert werden. Ist eine kühle Lagerung nicht möglich, so sollten die Lösungen erst kurz vor der Anwendung angefertigt werden.
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