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Mit der Fertigstellung sollen künftig täglich weitere 56 Millionen Kubikmeter Gas gefördert werden. Die Jahresmenge entspricht etwa dem Vierfachen der gesamten deutschen Gasförderung im Jahr 2022 (4,8 Milliarden Kubikmeter).
Der Iran treibt damit die Ausbeutung des Gasfelds South Pars nahe der Küstenstadt Asalujeh im Landessüden voran. Das Gasfeld im Persischen Golf zählt zu den grössten Erdgasvorkommen weltweit. Der Iran teilt sich South Pars mit dem Golfemirat Katar. Laut dem Bericht sollen mit dem Export der Fördermenge jährlich 5 Milliarden US-Dollar (rund 4,62 Milliarden Euro) in die Staatskasse fliessen.
Angesichts internationaler Sanktionen lief der Ausbau der iranischen Energieindustrie in den vergangenen Jahren schleppend. Irans Staatsführung verstärkte inmitten der politischen Isolation seine Beziehungen zu Nachbarländern der Region, aber auch zu China und Russland. Mit Pakistan etwa wurde jüngst vereinbart, trotz Sanktionen das Projekt einer gemeinsamen Gaspipeline zu vollenden.