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12 000 Franken mehr pro Jahr verdienen Sprösslinge von Schweizer Vätern aus der höchsten Einkommensklasse als Sprösslinge von Vätern aus der tiefsten. Verglichen wurden hier Saläre von Nachkommen Anfang 30: Die aus der tiefsten Klasse verdienten im Schnitt 56 000 Franken, die aus der höchsten 68 000. In den USA oder in Italien ist die Differenz deutlich höher.
1,4 Prozent höher ist der Lohn der Nachkommen im Schnitt, wenn ihr Vater 10 Prozent mehr verdient. Das ist deutlich weniger als in den USA (4,5%), Schweden (2,9%) und Italien (2,5%). Der Einfluss der väterlichen Einkommenssituation ist in der Schweiz also geringer als in den anderen drei Ländern.
30 Prozent der Nachkommen der Reichsten bleiben in der Schweiz im obersten Einkommensfünftel, während es nur 13 Prozent der Ärmsten gelingt, dorthin vorzustossen.
40 Prozent aller Berufsleute in der Schweiz haben einen höheren Bildungsabschluss, obwohl nur knapp 20 Prozent der Jugendlichen ins Gymnasium gehen und über 70 Prozent eine Lehre machen. Viele von ihnen bilden sich später jedoch noch weiter.
25 Prozent aller Mädchen gehen ans Gymnasium, ihr Anteil in Gymi-Klassen beträgt im Schweizer Durchschnitt fast 57 Prozent. Dennoch verdienen sie im Schnitt am Ende meist weniger und haben weniger Aufstiegschancen als Jungen.
Quellen: Studie «Switzer-Land of Opportunity», NZZ, Avenir Suisse