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Denn kaum jemand schaltet das Smartphone im Urlaub aus – schließlich könnte man etwas Wichtiges verpassen. Für viele sind Twitter, Facebook, Instagram und Co. eine Sucht, der sie ständig nachgehen müssen. Geschäftsleute auf der anderen Seite auf der anderen Seite glauben, dass sie es sich nicht leisten können, offline zu gehen.
Wie also kann man heutzutage im Urlaub abschalten?
Versuchen Sie, im Voraus auf der Arbeit zu vereinbaren, dass Sie im Urlaub nicht erreichbar sein werden. Schalten Sie das Smartphone im Urlaub aus oder lassen es sich gleich daheim.
Wenn dies zu radikal für Sie ist, versuchen Sie E-Mail nur einmal am Tag – und zwar nicht als erstes am Morgen, sondern abends – zu überprüfen. Viele Menschen sind überrascht, wie unwichtig die meisten E-Mails eigentlich sind und wie viel Zeit wir ihnen trotzdem schenken. Geschäftsleute sollten einen virtuellen Assistenten finden (hierfür gibt es diverse Plattformen wie zum Beispiel UpWork.com), der Ihre E-Mails überwacht und nur äußerst wichtige Nachrichten an Sie weiterleitet.
Geben Sie auf Ihrer Firmenwebsite bekannt, dass Sie im Urlaub sind und Sie werden automatisch weniger E-Mails bekommen. Haben Sie keine Angst, dass Ihnen auf diese Weise Kunden entgehen – wer wirklich interessiert ist, wird sich im Anschluss an Ihren Urlaub melden.
Meditation ist eine hervorragende Entspannungs- und Entschleunigungstechnik. Setzen Sie sich nach dem Wachen für 15 Minuten hin, schließen Sie die Augen und versuchen Sie, nur auf Ihren Atem zu achten. Sie werden sehen, wie Gedanken auftauchen und wieder verschwinden – Sie selbst jedoch immer da, im Jetzt sind.
Nahezu alle Geschäftsleiter der größten Unternehmen weltweit meditieren. Meditation reduziert nachweislich den Blutdruck, reduziert Depressionen, Stress (es verringert die Ausschüttung des Stresshormons Cortisol) und die Wahrnehmung von Schmerzen, verbessert den Schlaf, macht uns mitfühlender und führt zu sichtbaren Veränderungen im Gehirn, wenn sie regelmäßig praktiziert wird.
Eine Studie aus dem Jahr 2005 zeigte, dass Menschen, die täglich 40 Minuten meditieren, eine dickere Großhirnrinde hatten als Personen, die nicht meditieren. Eine andere Studie konnte nachweisen, dass einige Bereich im Vorderhirn von regelmäßig meditierenden Personen um bis zu 5 Prozent dicker waren als bei nicht meditierenden Vergleichspersonen.
Meditation hilft außerdem dabei, Emotionen zu steuern, was sich wiederum positiv auf die Kreativität auswirkt, weil Emotionen die Verarbeitung von Ideen im Großhirn hindern. Brauchen Sie noch mehr Gründe, um mit dem Meditieren anzufangen? Der Urlaub ist ein perfekter Startpunkt.
Während anstrengender Arbeitswochen vergessen wir oft, dass wir eigentlich noch Hobbies haben, die wir lieben. Im Urlaub ist endlich Zeit fürs Lesen, Fußball, Schwimmen, Tennis, Schreiben, Schachspielen, usw., denn gerade diese Dinge machen uns glücklich – und wir wissen es auch. Der Urlaub ist auch ein idealer Zeitpunkt, um Neues auszuprobieren – gehen Sie also tauchen, windsurfen, kitesurfen, etc.