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18.4.2011 | Lebensmittel
Bild: Der renommierte Lebensmittelforscher Arpad Pusztai fand, dass sich die Magenschleimhäute von Kontrollratten ohne Gentech-Fütterung (a) und Ratten, die mit gentechnisch veränderten Kartoffeln gefüttert wurden (b), unterschieden. Die Schleimhäute der mit gentechnisch veränderten Kartoffeln gefütterten Tiere wiesen eine deutliche Grössenzunahme des Gewebes (Hypertrophie) auf. www.mindfully.org
Forscher untersuchten insgesamt 19 Studien an Säugetieren, die mit gentechnisch veränderten Sojabohnen bzw. Mais gefüttert wurden. Die in den Studien veröffentlichten Resultate wurden aus Sicht der Biologie und der statistischen Auswertung der Ergebnisse bewertet. Die Literaturstudie ergab, dass mehrere Datensätze auf Leber und Nierenprobleme bei den gefütterten Tieren hinweisen. Die Forscher kommen damit zum Schluss, dass die heute vom Gesetzgeber verlangten 90-Tage-Fütterungsversuche unzureichend sind, um chronische Toxizitäten zu erkennen. Sie betonen, dass es gesellschaftlich unakzeptabel sei, mit derart kurzfristigen Untersuchungen die Sicherheit für die Gesundheit der Konsumentinnen und Konsumenten garantieren zu wollen. Fütterungsversuche müssten verbessert und namentlich zeitlich verlängert werden.
externer Link: Publikation
externer Link: GMOs Linked to Organ Disruption in 13 Scientific Studies