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Sozialdemokratische Partei Rapperswil-Jona zur Ortsplanung
Grundsätzlich befürwortet die SP Rapperswil-Jona die erarbeiteten Unterlagen und begrüsst insbesondere die massvolle Umsetzung der Verdichtungs- und Wachstumsziele für Rapperswil-Jona im neuen Zonenplan und den entsprechenden Bestimmungen des Baureglements.
Nicht einverstanden sind wir mit der vollständigen Einzonung des hinteren Meienberg ohne Sicherung eines Zugangs für die Öffentlichkeit zum jetzigen Zeitpunkt. Wir schlagen vor, hier für die nächste Planungsperiode an der jetzigen Einzonung nichts zu ändern und so auch ein Zeichen gegen die zunehmende Zersiedelung in der Schweiz zu setzen.
Im Bereich Verkehr unterstützen wir den konsequenten Ausbau des öffentlichen Verkehrs, die Verkehrsberuhigungsmassnahmen in den Quartieren und eine Konzentration des Ost/West-Verkehrs auf die Neue Jonastrasse, die unter anderem zu einer Entlastung der alten Jonastrasse und damit auch zu einer Entschärfung der Situation an der Spinnereistrasse beitragen soll.
Die Radwegplanung scheint uns im gesamten Planungspaket etwas stiefmütterlich behandelt zu werden. Wir beantragen daher, dass die Gelegenheit für eine umfassende Planung und eine gezielte Verbesserung auch in diesem Bereich benutzt wird (beispielsweise im Bereich der alten Jonastrasse und bei allen wichtige Kreuzungspunkten mit dem motorisierten Verkehr).
Im Zusammenhang mit den Wertvermehrungen, die sich durch Ein- oder Aufzonungen ergeben, bitten wir den Stadtrat, Möglichkeiten aufzuzeigen, wie ein Teil dieser Gewinne der Öffentlichkeit und damit auch den Grundeigentümern, die nicht von Aufzonungen profitieren, zugeleitet werden kann (z.B. durch eine Anhebung der Grundsteuern, Erhöhung wertabhängiger Abgaben etc.).
Wir anerkennen die grosse Arbeit aller Beteiligten und die Informationsanstrengungen der Stadt. Wir hätten es aber gerne gesehen, wenn es auch eine generelle Informationsveranstaltung gegeben hätte, in der die Grundzüge der Planung und die quartierübergreifenden Fragen thematisiert worden wären.