Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03591.jsonl.gz/1073

Das Zeittraining beendet Tim Bratschi an sechster Stelle.
Im ersten Lauf misslingt der Start und der Seedorfer liegt nach einer halben Runde auf Platz neun. Bei der ersten Zieldurchfahrt kann er sich schon als Sechster zählen lassen. Da die Spitze aber vorne weggezogen war, beendet Bratschi den ersten Lauf auf Rang 6.
Im zweiten Lauf gelingt der Start optimal und der Urner erreicht die erste Kurve, hinter Andy Baumgartner und Luca Bruggmann, an dritter Stelle. Dann muss Tim Bratschi die beiden Cracks, Cyrill Scheiwiller und Patrick Walther an sich vorbeiziehen lassen und beendet das Rennen auf dem fünften Rang im zweiten Lauf, wie auch im Tagesklassement.
Tim Bratschi liegt in der Meisterschaft vom nationalen Verband SAM, hinter Scheiwiller und Bruggmann, auf dem dritten Rang.
Geboren am 22.03.1988 in Altdorf Uri, wohnt mit seinem älteren Bruder Ronnie bei seinen Eltern in Seedorf. Tim ist gelernter Polymechaniker und ledig.
Tim ist mit seinem Bruder auf dem Rennplatz aufgewachsen, da sein Vater als Motocross-Pilot in der Königsklasse die Schweizer-meisterschaft bestritt und die Familie ihn dabei tatkräftig unterstütze. Tim wurde mit demselben Virus infiziert und entschloss sich relativ späht, mit 18 Jahren, in die Fussstapfen seines Vaters zu treten. Dank den optimalen Gegebenheiten, die man familienintern besass, der Vater übernahm die Wartung der Rennmaschinen und die Mutter hatte Erfahrung mit der Betreuung im Trainingsaufbau, Ernährung und Erholung, erkannte man schnell, dass in Tim, ein talentierter Motocrosser schlummerte. Nach einem intensiven Trainingsjahr, wurde für ihn eine Lizenz gelöst. Wegen des hohen Niveaus platzierte man Tim direkt in der Kategorie National. Der Saisonstart 2008 war suboptimal, brach sich der Youngster eine Woche vor der Lehrabschlussprüfung das linke Handgelenk beim Training in Italien. Die restlichen 5 Rennen bis zum Start der Rekrutenschule, verliefen für Tim durchzogen, mit Platzierungen zwischen Rang 10 bis 15. Eine Saison später 2009 holte sich Tim aber den Vize-Schweizermeistertitel in der Kategorie National und stieg in die Königsklasse International auf. Im Jahre 2011 wurde Tim von KTM Schweiz ins Power-Wear-Team aufgenommen. Tim startet in beiden Verbänden in der Kategorie Inter MX2, bei der FMS dem internationalen Verband, und beim SAM dem nationalen Verband.
Schlechte Belohnung für starken Einsatz Bei neu gestalteter Piste und trockener Witterung sicherte sich Tim im Zeittraining den 20. Startplatz Im ersten Lauf beim Start, stürzten an der Spitze vier Piloten in der ersten Kurve, weil die Piste übermässig gewässert wurde, auch Tim gehörte zu den Unglücklichen. An 22. Stelle liegend konnte er das Rennen wieder aufnehmen und arbeitete sich mit souveräner Aufholjagd auf den 13. Rang vor. Im zweiten Lauf gelang der Start besser und Tim konnte auf dem 15. Platz das Rennen in Angriff nehmen. Schnell verbesserte er sich auf Rang 12 und fuhr auf eine vierer Gruppe auf, die er sich zum Überholen zurecht legte. Als er zum Angriff ansetzte, rutschte ihm vor einem Sprung das Hinterrad weg und brachte ihn zu Fall. Dadurch verlor er wieder zwei Plätze, wovon er einen wieder gutmachen konnte. Da die Zeit aber ablief, beendete Tim das Rennen nochmals als 13. im Zweiten Lauf wie auch im Gesamtklassement.
Defekt im Antriebsstrang unterbricht Siegesserie von Ronnie Bratschi
Am Samstag lief noch alles nach Plan. Lieferten sich doch der EM Gastfahrer Niki Zlatkov und Ronnie Bratschi ein atemberaubendes Kopf an Kopf Rennen in beiden Trainings und den folgenden zwei Rennläufen, welches der Urner im zweiten Rennlauf für sich entscheiden konnte.
Am Sonntagmorgen fuhr der junge Polymechaniker im ersten Training die schnellste Zeit der Tourenwagen. Im zweiten Trainingslauf fiel Ronnie kurz vor dem Ziel mit einem Defekt im Antriebsstrang aus.
Da das Fahrzeug auf die Schnelle nicht zu reparieren war musste Ronnie, zum Bedauern von Niki Zlatkov, der sich mit dem Urner auf Anhieb gut verstanden hat, die Rennläufe als Zuschauer mit verfolgen.
Viele Fans bekundeten Ronnie ihr Mitgefühl für den Ausfall, welches vom Betroffenen mit einem resignierten “that’s Racing” quittiert wurde.
Bei nassem Terrain dominierte Ronnie beide Trainingsläufe vom Sonntagvormittag.
Schon im ersten Rennlauf knackte Ronnie Bratschi den bestehenden Streckenrekord bei trockener Piste und führte mit komfortablem Vorsprung in der Kategorie E1.
Streckenrekord um 38 Hundertstel unterboten.
Im zweiten Lauf setze der Urner noch einen Zacken zu und verbesserte seine Zeit vom ersten Lauf um 22 Hundertstel. Als erster in der Klasse E1 und somit schnellster Tourenwagen mit zwei Zusatzpunkten für den Streckenrekord, führt Ronnie Bratschi nun in der Schweizer Bergmeisterschaft mit einem Maximum von 34 Punkten.
Tim Bratschi beendet Pechsträhne mit einem Podestplatz.
Nach einem guten ersten Lauf am Motocross in Payerne, mit einem 10. Platz, beendete der Urner Motocrosser den zweiten Lauf nach harten Zweikämpfen und zwei Stürzen punktelos auf dem 25. Platz.
„ Du bist die ganzen 30 Minuten mit einem Kontrahenten im Zweikampf, so bald Du einen hinter Dir gelassen hast kämpfst Du mit dem Nächsten und das bei 40. Teilnehmern.“ So Tim Bratschi nach dem gut geglückten ersten Lauf von Payerne.
Das Motocross von Frauenfeld stand für den jungen Urner unter einem schlechten Stern. Nach guter Platzierung im Zeittraining (12.) verliess der Seedorfer an 12. Stelle den Startbalken und wurde dann im Gerangel vor einer Schikane von einem Kontrahenten, der ihm ins Hinterrad knallte, von der Piste befördert. An 35. Stelle liegend konnte Bratschi wieder am Geschehen teilnehmen, schaffte es aber nur noch auf Rang 25.
Im zweiten Lauf startete der Polymechaniker aus Seedorf mit der Spitze, wurde dann aber an 4. Stelle liegend von einem übermotivierten Fahrer gecrasht wobei sich die beiden Motorräder derart ineinander verkeilten, dass die beiden Fahrer (zum Glück beide unverletzt) das Rennen erst wieder aufnehmen konnten, als die Spitze schon aus der ersten Runde zurückkam.
„Wenn Du am Start vorne dabei bist, ist die erste Runde sehr intensiv, jeder probiert irgendwie vorne zu bleiben und da passieren schon mal Fehler, für die dann Du selbst, oder eben der unmittelbare Nachbar büssen muss.“ So Bratschi nach dem Rennen von Frauenfeld, wo er leider punktelos die Heimreise antreten musste.
Am letzten Wochenende fand das Motocross von Burgdorf statt.
Im Zeittraining sicherte sich Tim Bratschi den 4. Platz. Der erste Lauf absolvierte der Urner nach altem Schema. Kollision in der ersten Runde mit 25. Platz nach der ersten Runde. Dann drehte der Seedorfer auf und konnte sich beim Fallen der Zielflagge als Neunter zählen lassen.
Im zweiten Lauf verliess Bratschi als zweiter den Startbalken und kam an siebter Stelle von der ersten Runde zurück. Mit einer sauberen Fahrt arbeitete er sich souverän auf den dritten Platz vor.
Im dritten Lauf sicherte sich Tim Bratschi, trotz einem Sturz den vierten Rang, was ihm im Gesamtklassement den dritten Rang einbrachte und ihn nach der Pechsträhne endlich aufs Podest steigen liess.
Am Pfingstmontag findet das nächste internationale Motocross von Muri statt.
Top Ten Platzierung am Motocross Wohlen für Tim Bratschi
Nach misslungenem Saisonauftakt vom 30. März am Motocross Aeschlenberg, zeigt der Urner Motocrosser in Wohlen, dass sich
das harte Wintertraining gelohnt hat.
Am Saisonauftakt in Aeschlenberg wurde Tim Bratschi vom Pech begleitet. Im ersten Lauf wurde er nach gutem Start in der ersten Kurve in einen Massensturz verwickelt, der ihn als Letzter (an 40. Stelle) das Rennen fortsetzen liess. Mit einer tollen Aufholjagd konnte sich der Seedorfer mit dem 20. Rang noch einen Punkt aufs Konto verbuchen. Im zweiten Lauf stürzte er kurz nach dem Start mitten im Feld in einer steilen bergab Passage bei starker Staubentwicklung so unglücklich, dass ihm für kurze zeit der Atem wegblieb und ein weiterfahren unmöglich machte.
Beim Motocross in Wohlen vom letzten Wochenende wollte der Urner aber zeigen, dass er sich im Winter um einiges verbessert hat.
Nach verhaltenem Start im ersten Lauf (an 15. Stelle) fand der Seedorfer nach zwei Runden seinen Rhythmus und begann das Feld von hinten aufzurollen. Als 8. beendete Bratschi den ersten Lauf.
Im zweiten Lauf gelang der Start besser und dem Urner wurde nach der ersten Runde Platz 9 angezeigt. Nun vergass Bratschi seine schmerzende Schulter, die er sich zum Saisonauftakt in Aeschlenberg eingehandelt hatte, und attackierte Runde für Runde seine vor ihm liegenden Kontrahenten, was ihn als Sechster die Ziellinie überqueren liess. Mit dem 7. Rang im Gesamtklassement konnte der Motocross-Crack den misslungenen Saisonstart von Aeschlenberg ein bisschen gelassener hinnehmen.
Am nächsten Sonntag am 13. April steht Tim Bratschi am Motocross in Payerne am Start.
Ronnie Bratschi · Studenstrasse 31a · 6462 Seedorf · Uri · Schweiz Impressum