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Die Tiefstwerte werden von verschiedenen Faktoren beeinflusst. Zunächst hängen die Temperaturen in der Früh von der Luftmasse ab, welche aktuell über der Schweiz liegt. Diese ist vor allem für die Tiefstwerte auf den Gipfeln entscheidend. In den Tälern und den tieferen Lagen sind Wind, Luftfeuchtigkeit und Wolken/Hochnebel deutlich entscheidender.
Kühler im Mittelland
Da sich über dem Mittelland der Hochnebel später gebildet hat als in der vorherigen Nacht, wurde es zum Beispiel in Bern und Zürich ein paar Grad kühler. Auch die schwächere Bise sorgte dafür, dass sich die Kaltluftseen etwas besser ausbilden konnten.
Weniger frisch in der Höhe
Die Kaltluftseen in den höheren Alpentälern funktionierten aber nicht mehr ganz so gut wie vor 24 Stunden. Grund dürfte einerseits die etwas mildere Luftmasse, andererseits aber die etwas höhere Luftfeuchtigkeit in der Höhe sein. Je höher die Luftfeuchtigkeit ist, desto mehr Wärmestrahlung wird zurückgestrahlt.
Auf den Gipfeln sorgte die mildere Luftmasse für höhere Tiefstwerte.
Datenquellen: kaltluftseen.ch, SRFMeteo und MeteoSchweiz