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Raunen und politische Metaphern
Anmerkungen aus Sicht der Lyrik zu Fragen der Verantwortlichkeit beim politischen Sprechen jenseits wahrheitsfähiger Aussagen
Lesung mit Gespräch
Ann Cotten, geboren 1982 in Iowa, lebte von 1987 an in Wien, seit 2006 in Berlin. Sie studierte Germanistik und schloss ihr Studium mit einer Arbeit über die Liste in der Konkreten Poesie. Ihr erstes literarisches Werk, „Fremdwörterbuchsonette“, erschien 2007 bei Suhrkamp. Seither folgten viele weitere. Ann Cotten schreibt Lyrik, Prosa und Essays und wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet. Ann Cottens Literatur gilt als dicht, dichterisch und unzugänglich, als verschlungen, klug und akrobatisch. Sie steht für das Unverständliche ein und ist eine wahre Spracharbeiterin. Zuletzt erschien Lyophilia (Suhrkamp 2019), das von der Kritik positiv und vielfältig aufgenommen wurde.
Die Y-Talks werden vom Y Institut für Transdisziplinarität der Hochschule der Künste Bern in kooperation mit dem „erlesen“ organisiert.
Was tut sich in den Grenzbereichen zwischen Literatur und Philosophie oder Politik, zwischen Literatur und bildender Kunst oder Musik? Welche Persönlichkeiten und Positionen prägen die interdisziplinäre künstlerische Praxis? Die Y-Talks versuchen, Antworten auf solche und ähnliche Fragen zu finden; ausgehend von aktuellen Diskussionen und Texten; im Gespräch mit KünstlerInnen und DenkerInnen, deren Stimmen Einfluss auf die verschiedenen Diskurse haben.