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Bis heute haben 190 Länder das Abkommen der Chemiewaffenkonvention aus dem Jahr 1997 ratifiziert. Das Abkommen verbietet das Entwickeln und Herstellen sowie den Besitz und Einsatz von chemischen Kampfstoffen. Einzig Nordkorea, Ägypten, Angola und der Südsudan verweigern bis heute eine Teilnahme.
Mit der Ratifizierung der Konvention müssen die Länder ihre Arsenale an C-Waffen bei der Organisation für das Verbot chemischer Waffen (OPCW) deklarieren. Von den 190 Staaten besassen sieben chemische Kampfstoffe, Die restlichen 183 Länder hatten keine Chemie-Waffen oder der Besitz ist bis heute unklar. Die sieben Länder haben seither folgende Mengen an Kampfstoffen angegeben:
Bereits vollständig befreit von den tödlichen C-Waffen sind die Länder Indien, Südkorea und Albanien. Ihre Bestände wurden zerstört. In anderen Ländern wie Amerika und Russland gestaltet sich die Vernichtung schwieriger. Vor allem wegen erhöhten Umweltauflagen oder wegen extrem komplizierten Vernichtungsprozessen, die länger dauern als geplant. Deshalb verlängerten die Amerikaner bereits mehrmals die Frist für die vollständige Zerstörung. Der aktuelle Stand der bereits zerstörten chemischen Kampfstoffe weltweit sieht folgendermassen aus: