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Wörterbuch
der Sozialpolitik
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OECD (Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung)

Die OECD mit Sitz in Paris gibt es seit 1961. Sie ist die Nachfolgeorganisation der 1948 geschaffenen Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit in Europa, die den US-Marshall-Plan zugunsten des kriegsversehrten Europas koordiniert hatte.
Die OECD dient der Förderung und Koordination der Wirtschafts-, Währungs- und Entwicklungspolitik der inzwischen 30 Mitgliedstaaten. Dazu gehören die EU- sowie 3 EFTA-Staaten (darunter die Schweiz), die 4 demnächst ebenfalls der EU angehörenden mitteleuropäischen Staaten Polen, Slowakei, Tschechien und Ungarn sowie die Türkei; vom amerikanischen Kontinent die USA, Kanada und Mexiko; von Asien Japan und Südkorea sowie schließlich Australien und Neuseeland.
Die OECD ist auf allen wirtschaftlich und sozial wichtigen Gebieten beratend tätig. Die Themen reichen von traditionellen Wirtschaftsthemen wie Handel oder Kapitalmärkte über sensible und umstrittene Fragen wie Landwirtschaft, Fischerei oder Kernenergie bis zu Bildungs-, Wissenschafts- und Technologiethemen. Die OECD und die ihr angeschlossenen Sonderorganisationen veröffentlichen jährlich rund 12000 Studien, darunter regelmäßig Berichte zur Wirtschafts- und Sozialpolitik der einzelnen Mitgliedstaaten.
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