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Erythropoietin ist ein körpereigenes Hormon und fördert die Blutbildung. Das Medikament Recormon wird deshalb bei Blutarmut eingesetzt, auch bei Frühgeborenen.
In höheren Dosierungen hat das Medikament zusätzlich eine schützende Wirkung auf Hirnzellen, wie in tierexperimentellen und in klinischen Studien in der Erwachsenenmedizin und bei Kindern mit schwerer Asphyxie gezeigt werden konnte. Dafür muss es allerdings intravenös verabreicht werden, damit es sicher an seinen Wirkungsort im Gehirn gelangt. Frühgeborene vertragen auch hohe Dosierungen sehr gut.