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Eine Erfrierung ist die Schädigung des Gewebes durch Kälte.
In Abhängigkeit von der Tiefe der Gewebeschädigung, werden Erfrierungen in verschiedene Kategorien, von denen jede ihre eigenen charakteristischen klinischen Manifestationen hat, eingestuft. Diese beinhalten:
Erfrierung 1. Grades
Erfrierung 2. Grades
Die Haut friert ohne die Beteiligung von tieferen Weichteilen. Sie manifestiert sich als Verhärtung der Haut, Blasenbildung, gelbliches, wachsartiges Aussehen der Haut, Schwarzfärbung der Haut, Schwellung und Ödem.
Erfrierung 3. und 4. Grades
Alle Schichten der Haut sind in diesen Phasen betroffen. Permanente und irreversible Gewebeschäden treten auf. Tiefere Gewebe wie Muskeln, Sehnen, Nerven sind beteiligt. Geringes Ödem ist sichtbar, die Haut ist tief rot, später trocken bis schwarz verfärbt, Gewebeverlust tritt auf.
Die Diagnose von Erfrierungen kann folgende Untersuchungen erfordern [4].
Die Behandlung von Erfrierungen besteht aus den folgenden Maßnahmen [5]:
Akutmaßnahmen
Medizinische Behandlung
Chirurgische Maßnahmen
Langzeittherapie
Irreversible Gewebeschäden sind nach Erfrierungen häufig. Die Mortalitätsrate im Zusammenhang mit Erfrierungen beträgt etwa 11%.
Eine unzureichende Blutversorgung der Extremitäten als Folge von Gefäßverengung, wenn sie lang anhaltend tiefen Temperaturen ausgesetzt sind, führt zu einer unzureichenden Perfusion. Verschiedene Risikofaktoren, die mit Erfrierungen verbunden sind, sind:
Erfrierungen sind in den Höhen von 11,000-22,000 Meter über dem Meeresspiegel verbreitet. Sie sind häufig bei Militärpersonal, Bergsteigern und bei Personen, die an Aktivitäten in großer Höhe teilnehmen. Jedes Geschlecht und Alter kann betroffen sein.
Der Körper reagiert auf Hypothermie durch die Verteilung von Blut von den Extremitäten in Richtung der Organe wie Herz und Lunge, um diese zu schützen. Dies wird durch periphere Vasokonstriktion erreicht. Die Körperteile, die besonders exponiert sein können, sind am schlimmsten betroffen. Dazu gehören Ohrläppchen, Nasenspitze, Kinn, Finger, Knöchel und Zehen. Die Abnahme des Blutflusses in den peripheren Regionen verringert die bereits sinkender Temperatur noch weiter.
Wenn die Exposition gegenüber Kälte fortgesetzt wird, werden zelluläre Änderungen wirksam. Eiskristallbildung tritt um die Zellmembran auf [2]. Dehydratation der Zellen bewirkt, dass sie schrumpfen, ein Verlust der zellulären Architektur beginnt [3]. Das Kapillarendothel ist ebenfalls betroffen, was das Austreten von Blut in die Gewebe verursacht. Das Blut beginnt auch in den kleinen Gefäßen gerinnen, die Initiierung der Rekrutierung der Entzündungsmediatoren verursacht weitere Gewebeschäden.
Gewebeschäden durch Erfrierungen und Erfrierungen selbst können durch die folgenden Maßnahmen verhindert werden [8] [9] [10]:
Erfrierungen sind Schäden an den Geweben, die durch längere Exposition gegenüber kalter Umgebung [1] verursacht werden. Die Exposition gegenüber minus 10 °C für einige Minuten kann bereits ausreichen, um zu Erfrierungen zu führen. Die Teile des Körpers, die üblicherweise am meisten der Umgebung ausgesetzt sind, sind am häufigsten betroffen. Der Zustand wird oft anfangs nicht bemerkt, obwohl ein Taubheitsgefühl fast sofort einsetzt. Es ist eine vermeidbare Erkrankung, die mit den richtigen Vorsorgemaßnahmen verhindert werden könnte.
Erfrierungen treten auf, wenn Körperteile kalten Umgebungsbedingungen über einen längeren Zeitraum ausgesetzt werden. Sie treten häufig an Händen, Füßen, Zehen, Ohrläppchen und Nasenspitze auf. Zunächst betrifft eine Erfrierung nur die oberflächliche Schicht der Haut, später aber schreitet sie zu tieferen Geweben fort. Kribbeln wird gefolgt von Taubheit. Die Haut wird zunächst rot, dann weiß und gelb, zuletzt schwarz. Dies kann bis zur Notwendigkeit einer Amputation führen. Deshalb sollten Erfrierungen unbedingt vermieden oder, wenn aufgetreten, korrekt behandelt werden.