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Der Künstler F.P. Boué zeigte am neunten Salon im Experimenthaus in einer temporären Installation Untersuchungen zu armierten Pilzdecken von Robert Maillart, zu den refabrizierten Tapeten an der Westbühlstrasse, zu Transportsystemen in Zürich und Rio de Janeiro sowie zu einer Brücke in Zuoz. Die Präsentation dieser Arbeiten stellt die Fortsetzung eines langjährigen Dialoges des Künstlers mit Jiajia Zhang und Jiri Makovec dar, den er als Gast jeweils an ihren verschiedenen Wohnorten (Otto Glaus Haus in St.Gallen, Siedlung Lochergut in Zürich) mit den beiden pflegt.
Die Vernetzung der Dinge, sei es visuell oder auf der Bedeutungsebene, interessiert F.P. Boué als aufmerksamen Beobachter der gebauten Umwelt. Die aus den Beobachtungen hervorgegangenen Aufzeichnungen materialisieren sich in Zeichnungen, Videos und Modellen. Nach einer kurzen Vorstellung seiner Person und der gezeigten Werke durch Jiri Makovec schmolz F.P. Boué amber gris in einem kleinen Espressokocher. Das sich bei dieser kurzen Performance verflüchtigende Amber bildete ein unsichtbares, geheimnisvolles Netz, das die Gäste des Abends miteinander in Beziehung setzte. Dazu gab es ausserdem ein Pilzrisotto à la Frankie, zubereitet nach Art seiner Nonna Margherita, zu essen.