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Anni Brügger-Pürro erblickte das Licht der Welt am 21. April 1930 als Kind des Emil und der Elisabeth Pürro-Egger. Mit ihren sieben Geschwistern erlebte sie in der Schafermatt, Brünisried, eine frohe, glückliche Kindheit. Sie besuchte die Schule in Brünisried.
Nach der Schule arbeitete sie in einer Fabrik in Freiburg. 1956 heiratete Anni Pürro Albin Brügger und zog in dessen Elternhaus im Dorf. Ein Jahr später wurde ihr einziger Sohn Norbert geboren.
Sie sorgte gut und liebevoll für ihre kleine Familie. Für einen Zustupf in die Haushaltskasse erledigte sie Putzarbeiten in der kleinen Fabrik in Brünisried. Sehr gerne arbeitete Anni Brügger-Pürro in ihrem Gar- ten und war sehr stolz über ihre Blumenpracht.
Mit ihrem Mann Albin besuchte sie die Lourdesgrotten in der ganzen Umgebung. Sie war eine gläubige Frau und schöpfte daraus Kraft für ihren Lebensweg. Der plötzliche Tod ihres Gatten vor drei Jahren war ein schmerzvoller Einschnitt in ihrem Leben. Jeden Tag brannte eine Kerze im Gedenken an ihren Ehemann Albin.
Sie las jeden Tag die Zeitung und interessierte sich am Weltgeschehen. Bis kurz vor ihrem Tod löste sie mit Eifer jedes Rätsel in verschiedenen Zeitschriften. Sie selber sagte: «Dies ist Gehirnjogging.» Jeden Tag besorgte sie bis zu ihrem Tode den Haushalt und kochte für sich und ihren Sohn.
Nach kurzem Unwohlsein wurde sie Montag, 4. März, ins Spital Tafers eingeliefert, wo sie am Morgen des Mittwoch, 6. März 2013, verstarb. Eing.