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45:45 zur Halbzeit, 71:72 nach 3 Vierteln: Die Zwischenresultate belegen, wie eng es in Spiel 5 in Houston zu und her ging.
Die Rockets erwischten zwar den klar besseren Start, verspielten bis zur Pause aber einen 11-Punkte-Vorsprung. Die Differenz schaffte das Team aus Texas im letzten Viertel, als es den Rückstand in einen 98:94-Sieg drehen konnte.
Sieg mit Wermutstropfen
Trotz dem wegweisenden Sieg im 5. Spiel der Finalserie der Western Conference gab es für Houston auch einen Dämpfer. Chris Paul musste nach einer überragenden 2. Hälfte mit einer Oberschenkel-Verletzung vom Feld. Ob «CP3» für Game 6 wieder fit ist, ist unklar.
Bis dahin war Paul mit einigen unglaublichen Würfen und insgesamt 20 Punkten, 7 Rebounds und 6 Assists der Mann des Spiels. Damit stellte er auch Houstons Superstar James Harden in den Schatten. Dieser kam zwar auf 19 Punkte, scheiterte aber mit all seinen 11 Distanzversuchen. Bester Werfer in den Reihen der Rockets war Bankspieler Eric Gordon mit 24 Punkten. Bei den Golden State Warriors schwang Kevin Durant mit 29 Zählern obenaus.
Capela in der Defensive Extraklasse
Der Genfer Clint Capela war in der Rebound-Statistik mit 3 Offensiv- und 11 Defensiv-Rebounds hinter Draymond Green von Golden State der zweitbeste Spieler der Partie. Dem Romand gelangen zudem 12 Punkte und somit sein 7. Double-Double in den Playoffs.
Für den 5. Finaleinzug nach 1981, 1986, 1994 und 1995 benötigen die Rockets noch einen Sieg. Die erste Chance dazu bekommt der zweifache NBA-Champion in der Nacht auf Sonntag Schweizer Zeit im kalifornischen Oakland.
Capela wäre nach Thabo Sefolosha (2012 mit den Oklahoma City Thunder) der 2. Schweizer in einem NBA-Final.
Sendebezug: Radio SRF 3, Morgenbulletin, 25.05.2018, 07:00 Uhr