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Archiv
Das Zeitschriftenarchiv reicht bis ins Jahr 2001 zurück. Eine PDF-Ansicht ist bei den braunen Nummerierungen möglich. Eine thematische Inhaltsangabe ist überall vorhanden.
Ausgabe 1_2005
Ich erinnere mich noch an fast jede erste Begegnung mit Christen aus östlichen Kirchen, die mir bis anhin nur aus der Literatur bekannt waren. 1975 sang in der Berner Heiliggeist-Kirche ein armenischer Chor aus Paris, womit mir – dank der mitgelieferten Unterlagen – zum ersten Mal bewusst wurde, dass es 1915 (und vorher schon) einen armenischen Genozid gegeben hatte; das „Alleluja“ aus der Messe des Geistlichen, Musikologen und Komponisten Komitas (1869-1935) prägte sich mir so nachdrücklich ein, dass ich nicht locker liess, bis ich die armenischen Spuren in der Schweiz gefunden hatte – und sie waren zahlreich!
Ausgabe 2_2005
Die in der Nr. 1/2005 auf Seite 12 erwähnte Tagung der „migratio“ (Stabsstelle der Schweiz. Bischofskonferenz für Fragen der Migration und der Migrationspolitik) vom 21. September 2004 über die katholischen Ostchristen
in der Schweiz hat eine weitere Beschäftigung mit dieser oft vergessenen Gruppe ausgelöst. Wenn im Artikel über die Ostchristen in der Schweiz auch beiläufig die Rede von den ursprünglich fünf Patriarchaten die Rede ist (von
der so genannten Pentarchie) und Rom als Hauptstadt des weströmischen
und Konstantinopel als Hauptstadt des oströmischen Reiches, die übrigen
drei Städte als ausserhalb des Reichsgebiets liegend bezeichnet wurden, so gilt das erst für
die Zeit der arabischen Eroberung bzw. der Islamisierung, aber immerhin schon ab Beginn des
7. Jahrhunderts.
Ausgabe 3_2005
Pater Mtanios (=Antonius) gehört dem Basilianer Orden des „Heiligen Erlösers“ an. Das Mutterhaus, ein Kloster, befindet sich 15 km östlich von Saida, im Südlibanon. Mgr. Haddad wurde 1953 in Yabroud, Syrien, in einer frommen christlichen Familie als viertes Kind von acht Buben und einem Mädchen geboren. 1964/65 trat er ins Kloster „Saint Sauveur“ ein, wo er bis zur Matura 1972/73 die Mittelschule besuchte.
Ausgabe 4_2005
Nicht nur galt es Abschied zu nehmen von Papst Johannes Paul II., dem Heiligland-Pilger, dessen Heimgang vor dem Barmherzigkeitssonntag die ganze Welt und vor allem die Medien in den Bann zog. Auch unser verdienter Altpräsident, Domkantor und Archimandrit Dr. Hans Rossi, wurde am 1. Mai 2005 in das Reich der ewigen Herrlichkeit heimgerufen. Er brachte unser Vereinsschiff in weiser, abwägender Voraussicht und mit viel Humor in beste Fahrt als kostbares Erbe seines Vorgängers Prof. Dr. Raymund Erni.