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Alpine Flüchtlinge - Einwanderung im Zentrum Europas.« Zurück
Vor Kurzem wurde eine Forschungsstudie veröffentlicht, an der Viviane Cretton, Ordentliche Professorin der Hochschule für Soziale Arbeit der HES-SO Valais-Wallis, beteiligt war: Alpine Refugees. Immigration at the Core of Europe.
Die zentrale Annahme des Buches ist, dass die Alpen ein Knotenpunkt verschiedener Kulturen, Sprachen und Traditionen sind und somit eine einzigartige Gelegenheit bieten, Migration in relativ kleinem Massstab zu untersuchen. Die spezifische Analyse alpiner Migrationsprozesse aus einer vergleichenden Perspektive ermöglicht ein besseres Verständnis der spezifischen Entwicklungsmuster und Herausforderungen, die den anderen neuen Einwanderungszielen bevorstehen. Wie länderspezifische Studien aus Österreich, Italien und der Schweiz sowie ein kurzer Ausflug nach Deutschland zeigen, können die Alpen als Labor betrachtet werden, in dem die feindlichen Reaktionen der lokalen Bevölkerung und Beispiele für Missmanagement mit innovativen Aufnahmeinitiativen einhergehen, die durch den Einsatz effektiver politischer Instrumente und Strategien in mehreren Fällen eine lokale Entwicklungsdynamik auslösten.
Viviane Cretton hat folgenden Artikel verfasst: “They Cry When They Arrive and They Cry When They Leave”: Housing Asylum Seekers in the Mountains, the Valais Case Study.
Das Buch ist unter folgender Adresse erhältlich: https://www.cambridgescholars.com/alpine-refugees