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Das geht aus einer Umfrage von Reuters/Ipsos unter 1004 US-Bürgern vom Dienstag und Mittwoch hervor. Demnach sind 84 Prozent der Befragten der Meinung, dass Steuerzahler nicht für Schieflagen aufkommen sollten, die durch unverantwortliches Bankmanagement verursacht wurden. Rund 77 Prozent befürworten, dass Aktionäre und Manager, die aus dem Zusammenbruch einer Bank finanziellen Nutzen gezogen haben, diesen an die Einleger zurückgeben müssen.
Rund die Hälfte der Befragten sprach sich für staatliche Rettungsmassnahmen für Finanzinstitute aus. Zudem forderten 78 Prozent, dass die Regierung die Einlagen von Privatpersonen garantieren sollte. Nach der Erhebung befürworten 70 Prozent der Amerikaner zudem, dass der Staat auch Einlagen von Unternehmen absichert.
Etwa die Hälfte der Befragten gab an, ziemlich viel über den Zusammenbruch der Silicon Valley Bank vergangenen Freitag gehört zu haben. Seitdem ist es weltweit zu Rückschlägen an Börsen gekommen. Kurz darauf musste auch die New Yorker Signature Bank aufgeben. Am Mittwoch kam es schließlich zu weiteren Einbrüchen, weil die Turbulenzen bei der Credit Suisse Ängste vor einer Bankenkrise weckten. In der Umfrage gaben 68 Prozent der Befragten an, dass sie ein gewisses Vertrauen in die Stabilität ihrer eigenen Bank und der Banken im Allgemeinen haben.
(Reuters)