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Im Strafverfahren zum Tötungsdelikt in Sarmenstorf kommt es am 2. März 2017 zur Verhandlung vor dem Bezirksgericht Bremgarten. Die Staatsanwaltschaft beantragt für den Beschuldigten eine stationäre therapeutische Massnahme.
Am Mittwochabend, 8. Juli 2015, wurden ein 64-jähriger Mann und seine 60-jährige Ehefrau tot an ihrem Wohnort in Sarmenstorf aufgefunden. Gemäss dem in Auftrag gegebenen Obduktionsbericht, erlag das Ehepaar den ihnen zugefügten Stichverletzungen. Die Staatsanwaltschaft Muri-Bremgarten hat ein Strafverfahren gegen den 32-jährigen Sohn des getöteten Ehepaares sowie gegen seine 29-jährige Ehefrau wegen vorsätzlicher Tötung eröffnet.
Am 28. November 2016 ist die Anklageschrift zum Tötungsdelikt vom 8. Juli 2015 in Sarmenstorf eingegangen. Die Staatsanwaltschaft bringt vor, der 33-jährige Beschuldigte, der seine Eltern erstochen habe, sei laut psychiatrischem Gutachten schuldunfähig. Sie beantragt deshalb keine Bestrafung, sondern eine stationäre therapeutische Massnahme (vgl. Art. 374 StPO).