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Der Goldfasan
Der Goldfasan ist eine Vogelart aus der Familie der Fasanenartigen (Phasianidae)
und der Ordnung der Hühnervögel (Galliformes).
Der Goldfasan bewohnt das Bergland im mittleren China; Ende des
18. Jahrhunderts in Großbritannien ausgesetzt, überlebte er in mindestens zwei
Populationen (Südwestschottland, Südostengland) in jüngeren Lärchen- und
Kiefernplantagen und Mischwald mit dichtem Unterholz. Freilebende Goldfasane
kommen vereinzelt auch in Deutschland vor.
Kennzeichen
Männchen sind 90–105 cm (davon ca. 60–70 cm Schwanz) und Weibchen
60–80 cm (Schwanz 30–35 cm) groß.
Männchen sind unverkennbar, aber trotz der lebhaft roten Färbung von
Körperunterseite und Schwanzseiten und der gelben Partien auf Scheitel und
Rücken oft geschickt in der Vegetation verborgen. Der orangegelbe
Nackenschleier kann bei der Balz wie ein Fächer aufgefaltet werden.
Weibchen ähneln den Weibchen des Jagdfasans, wirken aber durch einen
proportional längeren Schwanz und höhere Beine eleganter. Ihr Gefieder ist
dunkler und deutlich quer gebändert, die Nackenbefiederung ist fülliger. Vom
Weibchen des Diamantfasans unterscheiden sie sich durch gelbbraunes Gefieder, eine etwas hellere Kopfplatte, die wenig hervortretende gelbe Augenumrandung, gelbliche Beine, einen gebänderten Bauch und undeutlichere Schwanzbänderung.
Stimme
Männchen singen im Frühjahr höher als die Männchen des
Jagdfasans, ein oder zweisilbig, rau und weit hörbar „ähk" oder
„äh-ehk", wobei die zweite Silbe einen Tonschritt höher ist. Sonst
sind sie eher schweigsam.
Gefährdungssituation
Der Goldfasan wird von der Weltnaturschutzunion IUCN in der
Roten Liste gefährdeter Arten geführt. Wegen seines sehr großen
Verbreitungsgebiets wird er trotz des angenommenen, rückgängigen Bestandstrends als nicht gefährdet (Least Concern) eingestuft.