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Update: WWW-Quellcode als NFT versteigertUhr
Sotheby's hat den ursprünglichen Quellcode des World Wide Web von Tim Berners-Lee als NFTs versteigert. Das digitale Echtheitszertifikat kam für über 5 Millionen US-Dollar unter den Hammer.
Update vom 01.07.2021: Die Gründungsdokumente des World Wide Web sind unter dem Hammer gekommen. Das US-Auktionshaus Sotheby's hat NFTs (Non-Fungible-Tokens) des ursprünglichen Quellcodes für das WWW für 5,4 Millionen US-Dollar versteigert. Die NFTs fungieren als eine Art Echtheitszertifikat und stammen vom WWW-Erfinder Tim Berners-Lee. „Die Symbolik, die Geschichte und die Tatsache, dass es vom Schöpfer stammt, machen die NFTs wertvoll – es gibt viele Menschen, die Dinge aus genau diesen Gründen sammeln“, sagte Cassandra Hatton von Sotheby’s gegenüber "The Guardian".
Der Käufer oder die Käuferin bekomme für den Betrag mehrere NFTs, in denen etwa 9555 Zeilen Code aus den Jahren 1990 und 1991 enthalten seien; obendrauf gebe es eine 30-minütige animierte Visualisierung des Codes, ein digitales Poster des Codes und einen digitalen Brief, den Berners-Lee im Juni 2021 geschrieben habe und in dem er über seine Erfindung reflektiere, heisst es im Bericht von "The Guardian" weiter.
Originalmeldung vom 17.06.2021: WWW-Quellcode von Tim Berners-Lee steht als NFT zum Verkauf. Sotheby's ist in das Geschäft mit NFTs (Non-Fungible-Tokens) eingestiegen. Das US-amerikanische Auktionshaus wird den ursprünglichen Quellcode für das World Wide Web von Tim Berners-Lee versteigern. Die Versteigerung geht laut "Heise" am 23. Juni los und soll eine Woche andauern.
Zum Verkauf steht ein Paket aus vier Elementen: Dateien mit einem Zeitstempel, eine animierte Visualisierung des Codes, ein Brief von Berners-Lee und eine Art digitales Poster des Codes von Berners-Lee. Insgesamt geht es laut "Heise" um 9555 Zeilen Quellcode zu HTML, HTTP und URLs sowie um erste Anleitungen für deren Verwendung. Das Startgebot liege bei 1000 US-Dollar. Mit dem dadurch eingenommenen Geld will das Auktionshaus Initaitiven unterstützen, die Berners-Lee und seine Ehefrau unterstützen.
"Heise" sieht den Hype um NFTs schon wieder schwinden, womit Sotheby's sich etwas spät daran beteilige. Berners-Lee begründe den Verkauf als NFT damit: "Es fühlt sich richtig an, meine Unterschrift unter ein komplett digitales Artefakt zu setzen."
Apropos Blockchain und Tokens: Dubois & Fils hat eine Blockchain-Lösung entwickelt, um Uhr-Liebhabern einen digitalen Zwilling zu bieten. Die Lösung dokumentiert den Lebenszyklus der Uhr, vom eingebauten Uhrwerk über das Design bis hin zu den Besitzerwechseln. Hublot seinerseits wird 200 Käufern seiner Big-Bang-Uhr Non-fungible-Tokens anbieten. Mehr dazu können Sie hier nachlesen.