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Stadtwohnung Hochfeldstrasse 14, Bern 2011- 2013
In einem Altbau der späten 20er Jahre in Bern sollten zwei übereinanderliegende Wohnungen zu einer Wohneinheit verbunden werden. Dabei legte die Bauherrschaft hohen Wert darauf, dass die Wohnung für ein Paar funktioniert und dennoch die Individualität beider Personen wahrt. Die Balance zwischen räumlicher Offenheit und Rückzugsmöglichkeiten sollte gefunden werden.
Der Entwurf basiert auf dem Gedanken die vorhandene Struktur möglichst zu respektieren und die Potentiale des Bestandes durch sanfte Massnahmen zu stärken. Der öffentliche, repräsentative Bereich der Wohnung wird im oberen Geschoss, der Rückzugsbereich und die Schlafzimmer im unteren Geschoss geplant. Die beiden Geschosse werden über eine interne Treppe miteinander verbunden. In beiden Geschossen wurden die bestehenden Badezimmer rückgebaut, um eine möglichst grosszügige Diele zu schaffen. Damit wurde der traditionelle Grundriss mit einer Erschliessung aller Räume über die Diele gestärkt. Das neue, natürlich belichtete Badezimmer wurde im 2.Obergeschoss anstelle der ehemaligen Küche geplant. Im oberen Geschoss wurde eine Trennwand zwischen zwei Zimmern zugunsten eines neuen, grosszügigen Wohnraumes abgebrochen. Bei den Schreinerarbeiten wurde hoher Wert darauf gelegt diese dem Altbau möglichst nachzuempfinden, sodass der Bestand auf subtile Art weitergebaut wurde.