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Die Anweisungen (Befehle) eines Programms bestehen auswenigen, festen Strukturen.
Im folgenden werden diese Strukturenbesprochen und ihre Darstellung als Programmablaufplan (PAP)
undStruktogramm gezeigt. Die Struktogramme verzichten aufAblauflinien und vermeiden so die Gefahr
der Unübersichtlichkeit. Zudem ist es mit dieser Darstellungschwerer, unbedingte Sprünge aus
Anweisungsstrukturen herausdarzustellen, die vielfach zu Fehlern oder zu"trickreicher" Programmierung
führen("Spaghetti-Code").
Die Programmstrukturierung in Anweisungsblöcke mit festdefinierten
Eintritts- und Austrittspunkten bietet zudem dieMöglichkeit, Programme zu verifizieren, d. h. Programme
mitgarantierter Zuverlässigkeit zu erstellen, indem für jedenAnweisungsblock eine wohldefinierte
Beziehung zwischen den Werteneiner Variablen vor und nach Durchlaufen einer Anweisungsstrukturfestgelegt
werden kann (das dies bei großen Programmsystemen ausZeitgründen nicht gemacht wird, ändert
nichts am Faktum).