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Warum wurden Gebet und Zakat im Koran vermehrt gemeinsam erwähnt?
Von den fünf Säulen werden im Koran die drei Säulen Glaube, Gebet und Zakat vermehrt zusammen erwähnt. Der große Gelehrte Imam al-‚Iraqi (gest. 806 nach Hidschra) hält fest, dass wer diese drei Säulen richtig ausführt, es leichter haben wird, die übrigen zwei Säulen, also das Fasten und die Hadsch, zu erfüllen. Al-Kirmani (gest. 786 nach Hidschra) sagt, dass das Gebet und die Zakat aufgrund ihres universellen Charakters mehr Bedeutung und Nachdruck haben. Es ist daher nicht überraschend, dass der Koran 28 Mal zur Standhaftigkeit im Gebet und der Zakat ermahnt. Mulla Ali al-Qari (gest. 1014 nach Hidschra) sagt sogar, dass das Gebet und die Zakat der Ursprung allen Gottesdienstes und aller guten Taten sind. Imam al-‚Ayni (gest. 855 nach Hidschra) bezeichnet die Zakat auch als die Partnerin des Gebetes. Wenn das Gebet und die Zakat auf kleiner sowie auf grosser Ebene in der Gesellschaft rechtmäßig etabliert sind, werden sie bei allen anderen guten Taten und Handlungen mithelfen, sich in der Gesellschaft zu manifestieren. Auf diese Etablierung der Tugend hin verspricht Allah Wohlstand und Harmonie für alle. „Allah hat denjenigen von euch, die glauben und rechtschaffene Werke tun, versporche, dass Er sie ganz gewiss als Statthalter auf der Erde einsetzen wird, so wie Er diejenigen, die vor ihnen waren, als Statthalter einsetzte, dass Er für sie ihrer Religion, der Er für sie zugestimmt hat, ganz gewiss eine feste Stellung verleihen wird, und dass Er ihnen nach ihrer Angst (, in der sie gelebt haben,) statt dessen ganz gewiss Sicherheit gewähren wird. Sie dienen Mir und gesellen Mir nichts bei. Wer aber danach ungläubig ist, jene sind die (wahren) Frevler. Und verrichtet das Gebet und entrichtet die Zakat und gehorcht dem Gesandten, auf dass ihr Erbarmen finden möget!“ (Koran 24:55-56)