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Jolanda Spiess-Hegglin hat einen Mann wegen Ehrverletzung angezeigt. Dieser bittet sie, die Anklage fallen zu lassen. Spiess-Hegglin willigt ein, sollte der Mann Geld an eine gemeinnützige Organisation überweisen und ihr den Beweis schicken. Eine Grauzone?
Wie «20 Minuten» schreibt, hat Jolanda-Spiess Hegglin einen Mann wegen Ehrverletzung angezeigt. Dieser zeigte sich reuig, wie in einem von Spiess-Hegglin veröffentlichten Chatverlauf auf Twitter sichtbar war. Er sei damals in einer schwierigen Lage gewesen habe und etwas über den Durst getrunken, so der Mann und bittet Spiess-Hegglin daraufhin, die Anzeige fallen zu lassen.
Spiess-Hegglin bot dem Mann per Chat einen Tausch an: Die 1000 bis 1500 Franken, die der Mann aufgrund der Klage dem Staat überweisen müsste, solle er doch einer gemeinnützigen Organisation überweisen. Dann ziehe sie die Anklage zurück und er könne dem Strafbefehl und dem Registereintrag entgehen, heisst es weiter. Ein Experte ordnet dies für das Blatt ein: Das Vorgehen wäre kritisch, sollte Spiess-Hegglin mehr Geld verlangen, als die Straftat kosten würde. Ob es sich dabei um Erpressung handle, sei unklar, ist dem Artikel zu entnehmen,