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Eine neue Generation von SMR kann gegenüber erneuerbaren Energien als Stromquelle für die Wasserstoffherstellung durch Elektrolyse konkurrenzfähig sein. Zu diesem Schluss kommt das Forschungs- und Beratungsunternehmen Wood Mackenzie anhand eines eigenes Modells zur Berechnung der Gestehungskosten von Wasserstoff. Voraussetzung ist, dass die Gestehungskosten des nuklear erzeugten Wasserstoffs USD 65 je MWh betragen und die gekoppelten Elektrolyseure mit ausreichend hoher Auslastung betrieben werden können.
Die Stromgestehungskosten für einen neuen SMR liegen laut Wood Mackenzie derzeit im Bereich von mindestens USD 120 je MWh. Mit staatlicher Unterstützung, technologischer Innovation und Investitionen könnten die SMR-Kosten in den 2030er-Jahren unter USD 80 je MWh fallen, ist Prakash Sharma, Leiter des Bereichs Märkte und Übergänge bei Wood Mackenzie Asia-Pacific, überzeugt. China beispielsweise habe bei anderen Technologien einen schnelleren Kostenrückgang erzielt und könnte diesen Erfolg bei der SMR-Technologie wiederholen.
Sharma sagte weiter: «Das Konzept der SMR gibt es zwar schon seit einiger Zeit, aber es sind nur eine Handvoll davon in Betrieb oder in Bau.» Derzeit gäbe es weltweit etwa 70 verschiedene SMR-Konzepte in unterschiedlichen Entwicklungsphasen. «Die Herausforderung besteht darin, die Zahl der Konzepte zu reduzieren, um in einer stark regulierten Branche Kostensenkungen zu erzielen.» Die staatliche Unterstützung für neuartige Konzepte und garantierte Abnahmeregelungen für Projekte in der Frühphase würden für die Kernenergie von entscheidender Bedeutung sein, um die vollständige Dekarbonisierung der Stromerzeugung zu unterstützen. «SMR mögen noch in den Kinderschuhen stecken, aber ihr Potenzial ist unendlich. Sie können eine Rolle bei der Erzeugung von kohlenstoffarmem Wasserstoff spielen, der ein Eckpfeiler fast aller Szenarien für eine tiefgreifende Dekarbonisierung ist», meinte Sharma.
Quelle
M.A. nach Wood Mackenzie, Medienmitteilung, 24. August 2021
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