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Mit 13 zu 0 Stimmen bei 11 Enthaltungen beantragt die Sicherheitspolitische Kommissionen des Nationalrates , der Änderung des Bundesgesetzes über die Wehrpflichtersatzabgabe zuzustimmen.
Sechs Anträge, welche die Vorlage des Bundesrates entweder abschwächen oder verschärfen wollten, fanden keine Mehrheit. So wurde zum Beispiel der Antrag, auf die Einführung einer Abschluss-Ersatzabgabe zu verzichten, mit 17 zu 7 Stimmen abgelehnt. Die Mehrheit erachtet eine solche Ersatzabgabe für diejenigen Militär- und Zivildienstpflichtigen, die am Ende ihrer Dienstpflicht entlassen werden, obwohl sie die Gesamtdienstleistungspflicht nicht vollständig erfüllt haben, insbesondere aus Gründen der Wehrgerechtigkeit als notwendig. Die Minderheit hingegen moniert, dass diese Abgabe diejenigen Dienstpflichtigen treffen würde, die ohne eigenes Verschulden ihre Gesamtdienstpflicht nicht erfüllt haben.
Mit 15 zu 9 Stimmen wurde ein Antrag abgelehnt, der namentlich forderte, dass die Behörden den Pass oder die Identitätskarte einziehen oder nicht ausstellen können, wenn ein Ersatzpflichtiger seine Ersatzabgabe nicht bezahlt hat. Die Mehrheit vertritt die Ansicht, dass eine solche Massnahme unverhältnismässig wäre und völkerrechtlichen Bestimmungen widersprechen würde. Die Minderheit indes verweist namentlich darauf, dass in der Vernehmlassung 16 Kantone eine solche Massnahme begrüssten. Das Geschäft wird voraussichtlich vom Nationalrat in der Wintersession behandelt.
Im Rahmen dieser Diskussion führte die SiK-N auch eine Abstimmung über die Parlamentarische Initiative Golay durch. Diese Initiative wollte, dass Inhaber einer Niederlassungsbewilligung, die in der Schweiz geboren sind, so lange zum Entrichten einer Solidaritätsabgabe verpflichtet sind, als sie in der Altersgruppe sind, in der die Schweizer militärdienstpflichtig oder wehrersatzpflichtig sind. Mit 15 zu 8 Stimmen bei 1 Enthaltung sprach sich die SiK-N dafür aus, dieser Parlamentarische Initiative keine Folge zu geben, worauf der Initiant ankündigte, er werde die Initiative zurückziehen und überarbeiten.