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Dario Cologna verpasst im Sprint eine Medaille. Der Münstertaler stürzt im Viertelfinal zweimal und scheidet wie Landsmann Jöri Kindschi aus. Cologna legte sich in seinem Viertelfinallauf bereits kurz nach dem Start ohne gegnerische Einwirkung erstmals in den Schnee. Er kam aber noch einmal heran, weil seine fünf Gegner – unter ihnen Jöri Kindschi – nicht gross Tempo machen.
Es sah so aus, als könne der Skiathlon-Olympiasieger wie bereits am Sonntag im gleichen Aufstieg eine Attacke lancieren, doch Cologna stolperte über den eigenen Stock und war nach dem zweiten Sturz definitiv aus dem Rennen. Kindschi beendete den Heat auf Platz 5 und schied damit ebenfalls aus.
Schon in der Qualifikation waren die beiden weiteren Schweizer Jovian Hediger und Roman Schaad ausgeschieden. Schaad stürzte wie einige andere Athleten bei den schwierigen Bedingungen. Gemäss einer ersten Diagnose hat sich der 20-jährige Schwyzer, der bei der ersten Zwischenzeit mit Bestzeit gestoppt wurde, das linke Knie stark geprellt.
Auch der Final wurde von einem Sturz geprägt. In der gleichen Kurve, in der Schaad und andere gestürzt waren, ereignete sich ein Massensturz. Nicht betroffen war der neue Olympiasieger, der Norweger Ola Vigen Hattestad. Der Schnellste der Qualifikation setzte sich im Final vor den beiden Schweden Teodor Peterson und Emil Jönsson durch. (ram/si)
Akribisch bereiten sich die Sportler jeweils auf ein Grossereignis vor. Deshalb ist es umso bitterer, wenn der Auftritt eines Athleten genau dann in die Hose geht. Hier gibt es eine Galerie von tragischen Episoden bei Grossanlässen.