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erschienen bei Ria Novosti
In Venezuela sind bei Protesten der Opposition gegen die Ergebnisse der Präsidentenwahlen mindestens vier Menschen ums Leben gekommen, wie Reuters am Dienstag unter Berufung auf die staatliche Nachrichtenagentur AVN meldet.
Der Nationale Wahlrat (CNE) hat den Kandidaten der regierenden Vereinten Sozialistischen Partei (PSUV), Nicolas Maduro, der 50,75 Prozent der Wählerstimmen erhalten hatte, als Wahlsieger anerkannt. Der sozialistische Politiker wurde am Montag offiziell zum neuen Präsidenten ausgerufen.
Sein Herausforderer Henrique Capriles, der bei 48,89 Prozent landete, hat seine Niederlage nicht anerkannt und eine Neuauszählung der Stimmen verlangt.
Nach der Bekanntgabe der Wahlergebnisse sind in der Nacht zum Dienstag in Caracas heftige Proteste ausgebrochen. Tausende Menschen gingen mit Kochtöpfen und anderem Geschirr aus Metall auf die Straßen der Hauptstadt, um ihre Unzufriedenheit mit den Wahlergebnissen auszudrücken. Es kam gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen Demonstranten und Polizisten.
Am vergangenen Sonntag waren 18,8 Millionen Wahlberechtigte in Venezuela zur Urne gegangen. Der frühere Präsident Hugo Chávez hatte seinen Vizepräsidenten Maduro zum Wunschnachfolger auserkoren. Chávez starb am 5. März dieses Jahres an Krebs.
Maduro soll am Freitag, dem 19. April, als Präsident Venezuelas vereidigt werden.
Quelle: Ria Novosti
Anmerkung: So schnell wird der gewalttätige imperialisitsche Gegenplan aktiv und alle demokratischen Grundsätze fallen… soll so lange gewählt werden, bis das Ergebnis passt?