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Hart, härter, Trump: Während ihres laufenden Asylverfahrens dürfen Migranten künftig nicht mehr in den USA bleiben. US-Präsident Donald Trump hat ein rigoroses Vorgehen gegen die südamerikanischen Eindringlinge an der mexikanischen Grenze angeordnet.
Schluss mit lustig: der amerikanische Präsident Donald Trump greift konsequent durch an der Grenze zu Mexiko. Die USA haben jetzt damit begonnen, zentralamerikanische Asylbewerber zurück nach Mexiko zu schicken. Ihr Asylverfahren wird in Abwesenheit geführt. Damit wird eine Anordnung von Präsident Donald Trump umgesetzt, wie die US-Botschaft in Mexiko-Stadt in dieser Woche bestätigte.
Als erster Asylbewerber wurde der 55-jährige Carlos Gomez aus Honduras in die mexikanische Grenzstadt Tijuana überstellt und in eine Unterkunft verbracht. Die US-Regierung will mit diesem Verfahren die illegale Einwanderung unterbinden. Über die mexikanische Grenze eingereiste Asylbewerber aus Zentralamerika sollen für die Dauer des Asylverfahrens nicht mehr in den USA bleiben dürfen.
Die US-Regierung argumentiert, dass 90 Prozent der Asylanträge von Gerichten abgelehnt würden. Viele Asylbewerber würden aber während des oft langwierigen Verfahrens in den USA untertauchen und gar nicht erst zum Gerichtstermin erscheinen.
Die meisten der auf mehrere Tausend geschätzten Invasoren kommen aus den zentralamerikanischen Staaten Honduras, Guatemala und El Salvador und gelangen über die mexikanische Grenze in die USA. US-Präsident Trump will sich am 5. Februar mit einer Rede zur Lage der Nation an die Bürger wenden. Auch nach dem vorläufigen Ende der Haushaltssperre (»Shutdown«) besteht Trump darauf, die Grenzsicherung zu Mexiko auszubauen. Die Kosten für eine zusätzliche Mauer werden auf rund 5 Milliarden US-Dollar geschätzt. (HH)