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Der grosse Flut und der «Bogen Gottes»
Das Gilgemesh-Epos und die grosse Flut
Das Gilgamesh-Epos erzählt, dass Gilgamesh zu einem Urahnen fuhr, der die grosse Flut überlebt hatte und in den Stand der Götter erhoben worden war. Bei ihm erkannte Gilgamesh, dass er sein Leben («sieben Tage») in Unbewusstheit verschlafen hatte (s. Die sieben Brote). Als Nächstes grub er auf der Suche nach dem Unsterblichkeitskraut einen Schacht ins Innere der Erde. Er nahm das Kraut, vergass aber, das Werkzeug wieder herauszunehmen. Dies löste die grosse Flut aus.
Die jüdisch-christliche Überlieferung, Noah und der Regenbogen
Die jüdische Überlieferung erzählt, dass Noah (übersetzt «Ruhe») von Gott gesegnet wurde und dass Gott mit ihm einen Bund schloss, welcher das Versprechen beinhaltete, dass die Erde nie mehr durch eine Flut vernichtet würde. Das Zeichen dieses Bundes war der Regenbogen:
Dies ist das Zeichen des Bundes, den ich stifte zwischen mir und euch und jedem lebenden Wesen, das bei euch ist, auf ewige Generationen hin: Meinen Bogen setze ich in die Wolken, und er sei das Zeichen des Bundes zwischen mir und der Erde [1].
Sowohl im Alten wie im Neuen Testament der Bibel erscheint Gott in seiner Herrlichkeit mehrfach von einem Regenbogen umgeben, dem «Bogens Gottes»[2]. So gibt spiegelt sich das göttliche Licht der Ganzheit in der irdischen Existenz in allen Farben des Regenbogens wieder, ein schönes Symbol für das Leben in seiner die Vielfalt zwischen Himmel und Erde. Dabei symbolisiert das kurzwelligste Licht (ultraviolett) den Geist und langwelligste die Materie (infrarot).
Das Regenbogen als Zeichen des Bundes
Der Bund bedeutet letztlich das «Versprechen Gottes», dass jene Menschen, welche die Ganzheit der Sieben erreicht haben, in den Fluten (der Unbewusstheit damit letztlich auch im Tod) nicht untergehen werden. Vielmehr werden sie ihre Seele (ihr Selbst) für die Ewigkeit retten. Der Weg dazu ist Der Heldenweg, welcher ebenfalls die sieben Aspekte der Ganzheit enthält.