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Der Vorstoss wurde von drei kurdischen Kulturvereinen eingereicht. Schon heute verbreitet die Stadt Bern einige Informationen über Angebote und Dienstleistungen in den wichtigsten Migrationssprachen. Die Infos richten sich an Personen, die erst kurze Zeit in der Schweiz leben.
Die Kurden in Bern stammen aus der Türkei, Syrien, dem Iran und Irak, wie Motionärin Yesim Ekici im Rat ausführte. Dort werde versucht, die kurdische Sprache auszulöschen. In Bern sollten sie Informationen nicht in den Sprachen lesen müssen, die man ihnen in der Heimat aufgezwungen habe - sondern eben in Kurdisch.
Grundsätzlicher Widerstand kam von der SVP: «Der Schlüssel zur Integration ist die deutsche Sprache», sagte Fraktionssprecher Alexander Feuz.
Anders sahen es der Gemeinderat und die Mehrheit des Stadtrats. Die kurdische Sprache wird nun mit den anderen Migrationssprachen gleichgesetzt: Albanisch, Arabisch, Englisch, Französisch, Italienisch, Portugiesisch, Spanisch, Tamilisch, Türkisch, Serbisch/Bosnisch/Kroatisch und Tigrinya (Äthiopien und Eritrea).
(sda)