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Es war ein sehr schnelles Rennen. Bereits im Stazerwald konnte sich eine kleinere Gruppe rund um Dario Cologna absetzen. Im Schlussspurt war Cologna dann klar der Schnellste. Entsprechend freute er sich im Ziel über seinen vierten Sieg. Er sprach von einem sehr schönen Lauf. Am Engadiner zu gewinnen sei immer etwas spezielles. Einen Schreckmoment erlebte Cologna einzig bei La Punt, als er auf der eisigen Unterlage kurz zu Boden ging. Er schaffte den Anschluss an die Spitzengruppe aber problemlos wieder.
Die Männer holten die Elite der Damen, die fünf Minuten früher gestartet waren noch vor St. Moritz beim Schanzenaufstieg an einer sehr engen Stelle ein. Das ganze Überholmanöver brachte kurzzeitig einige Hektik ins Feld. Gemäss Cologna müsste man sich für ein nächstes Mal überlegen, ob die Frauen nicht mit einem grösseren Vorsprung ins Rennen geschickt werden sollten. Auch die Frauen-Siegerin Nathalie von Siebenthal sprach von einem ziemlich hektischen Moment.
Bei den Frauen lief die Zernezerin Giuliana Werro ein hervorragendes Rennen. Sie wurde 9. mit einem Rückstand von rund 3.30 Minuten auf Siegerin von Siebenthal.