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BibSonomy ist ein Programm, mit dem man gleichzeitig Links und Literaturangaben sammeln kann. Und es ist im Unterschied zum gerade geschilderten RefWorks ein Web 2.0-Programm, in welchem Sie Sammlungen anderer Nutzer ansehen und auch kooperieren können.
Hier sehen Sie die Hauptansicht von BibSonomy, gegliedert in einen (blauen) Kopfbereich und drei Spalten.
Im Kopfbereich sehen Sie den aktiven Benutzer. Man könnte im weißen Fenster sofort nach Schlagworten suchen. Eine Zeile unter diesem blauen Bereich ist als Auswahlmenü in Registerkarten gestaltet, aktiv ist in der Darstellung die Sicht auf meine Sammlung. Unterhalb des Kopfbereiches wird unterschiedliches angezeigt, bei „Home“ beispielsweise die Eintragungen, die insgesamt in BibSonomy gemacht werden. Manches andere ist dem Charakter des Dienstes als „Soziale Software“ zu verdanken, dass Schlagwörter („tags“), Beziehungen, Populäres etc. dargestellt wird.
Bibsonomy ist ein hybrider Dienst, verzeichnet in einer Sammlung nicht nur Literaturangaben, sondern auch Links. Ich bekomme daher in der linken Spalte (1) Links angezeigt, die ich gesammelt habe und in der mittleren Spalte (2) werden Literaturangaben aufgeführt.
In der Spalte rechts gibt es zunächst verschiedene Einstellungsmöglichkeiten (3) und darunter werden in einer Schlagwortwolke („tag cloud“) die am häufigsten vergebenen Schlagwörter angezeigt. Was hat das für einen Sinn? Mittels dieser Visualisierung kann man schnell das Profil einer Sammlung abschätzen. Außerdem sind die Wörter hier als Links ausgeführt, d.h. Sie können drauf klicken und bekommen dann alle Angaben angezeigt, die mit diesem Schlagwort versehen sind. Transparenz, schneller Überblick und gute Handhabung in einem!