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Didier Cuche holte im Super-G als Dritter in diesem Winter den 3. Podestplatz für das Schweizer Speed-Team. Als unschlagbar erwies sich Stephan Eberharter.Dieser Inhalt wurde am 18. Januar 2002 - 17:46 publiziert
Gegenüber dem ersten Super-G der Saison in Val d'Isère erlitten die Schweizer einen leichten Rückschlag. Dank Cuche und Accola (14.) fiel die Bilanz gleichwohl akzeptabel aus.
Der Bündner Senior qualifizierte sich mit diesem Ergebnis als sechster Speed-Fahrer für die Olympischen Spiele.
132,7 km/h für Cuche
Als Wunschresultat könne man diesen 3. Platz nicht bezeichnen, meinte Cuche. "Mein Ziel war ein Sieg. Der fehlt mir noch in dieser Disziplin." In Kitzbühel fehlten ihm 0,87 Sekunden zum Triumph.
64 dieser 87 Hundertstel auf Eberharter verlor Cuche im ersten Streckendrittel auf der Streifalm. "Ich bin dort zu 'lieb' gefahren", meinte Cuche, "ich war zwar genau auf der Linie, die ich mir bei der Besichtigung vorgenommen hatte, doch erwies sich diese als zu rund."
Im unteren Teil nach der Einmündung auf die Hahnenkamm-Piste legte Cuche an Tempo zu. Am Hausberg wurde für ihn die für einen Super-G horrende Geschwindigkeit von 132,7 km/h gemessen, sogar höher als für Eberharter.
Einzigartiger Eberharter
Eine Klasse für sich war in Kitzbühel Stephan Eberharter. "Von einem Sieg am Hahnenkamm hatte ich schon als Kind geträumt", bekannte Eberharter.
Einzig der erstaunliche Italiener Alessandro Fattori (0,41 zurück) vermochte einigermassen mitzuhalten.
Accola schreibt Skigeschichte - für Journalisten
Unbeachtet vom grossen Publikum (ca. 25'000) schrieb Paul Accola mit seinem 14. Rang Ski-Geschichte. Zusammen mit dem 11. Platz in Val d'Isère schaffte er die Olympia-Limite und wird als erster alpiner Spitzenfahrer zum fünften Mal an Olympischen Spielen antreten.
"So etwas interessiert mich nicht", meinte 'Pauli' in seiner bekannten Art. "Das ist nur was für Journalisten." Der Bündner, der in Salt Lake City 35-jährig wird, wird dort wohl auch die Kombination bestreiten.
Mit seinem 14. Rang war Accola zweitbester Schweizer, noch vor Cavegn (17.), Hofmann (20.), Locher und Kernen (24.).
Cavegn, Kernen und auch von Weissenfluh (33.) hatten in diesem Super-G die Abfahrtsski benützt. Sie verloren alle im oberen Teil enorm viel Zeit.
swissinfo und Agenturen
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