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“Ich bin total glücklich”, teilte der 27-Jährige Snowboard-Olympiagewinner am Dienstag der “Neuen Zürcher Zeitung” per SMS mit. Soeben hatte der Zürcher erfahren, dass das Olympische Komitee die Freestyle-Sportarten Skaten und Surfen in den Wettkampf aufnimmt. “Ich glaube, das könnte meine Olympia-Geschichte komplett machen”, erklärte Podladtchikov, warum er nach Tokio reisen wolle.
Natürlich sei er ein “Grossmaul”, gestand der Sportler im Interview. Aber auf dem Skateboard sei er schon als Kind gestanden, mit elf Jahren habe er den ersten Sponsor gehabt, er glaube also, dass er das schaffen könne. Ein bisschen sei ihm in der Sommersaison auch langweilig: “Ich steigere mich im Sommer oft in irgendetwas hinein, weil mir der Nervenkitzel der Wettkämpfe fehlt, die grosse Bühne, die Resonanz des Publikums.”
Doch das alleine sei es nicht; nach den Olympischen Winterspielen 2014 habe er gemerkt, dass er nicht mit dem Winterspielen 2018 seine Karriere abschliessen wolle. Tokio 2020 sei also sowas wie “das letzte Ziel”. “Ich werde 2020 nicht den Ansatz einer Siegchance haben, aber ich glaube, dass die Qualifikation möglich ist.”
(SDA)