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Auch Verwaltungen arbeiten bildorientiert: Sie fotografieren den Zustand von Bauten, Baustellen, Wohnungen, Hausanschlüssen und von vielem mehr. Überwiegend sind es Gebrauchsbilder, manche mit Beweiswert. Im Gegensatz zu repräsentativen Fotos und Videos, die in der Kommunikation eingesetzt werden, gehören sie nicht in ein Asset Management System, sondern in die entsprechenden Geschäftsdossiers.
Wo Geschäftsverwaltungssysteme (GEVER-Systeme) eingesetzt werden, ist das schwierig: In solchen Systemen kann man Bilder meist nicht daumengross anzeigen und rasch durchblättern. So sehnen sich die Benutzer nach dem Dateisystem zurück, das man mit der Einführung von GEVER überwunden glaubte. Die Fotos entstehen mit privaten Handys, die immer grössere Bilddateien erzeugen. Diese verstopfen die Datenbank des GEVER-Systems zum Verdruss des Systemadministrators und zum Nachteil der Performance.
GEVER-Systeme sollen keinesfalls zu Asset-Management-Systemen ausgebaut werden, aber einen etwas effizienterer Umgang mit Bildern und nicht nur mit Office-Dokumenten wünschen sich viele.
Wann nehmen sich Hersteller von GEVER-Systemen dieses Problems an? Wann bauen sie Konvertoren, mit denen Gebrauchsbilder direkt vom Handy auf ca. 1 MB heruntergerechnet werden (was immer noch einen Druck auf A4-Grösse erlaubt)? Wann stellen sie Thumbnail-Ansichten zur Verfügung? Und am liebsten auch gleich die Konnektoren, die einen Upload von der Handy-Kamera direkt ins GEVER oder sogar ins richtige Dossier ermöglichen?