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Die Goldene Palme des Filmfestivals Cannes geht in diesem Jahr an den türkischen Film «Winter Sleep» von Nuri Bilge Ceylan. Das gab die Jury am Samstagabend zum Abschluss der 67. Festspiele bekannt.
Der 55-jährige Regisseur Ceylan zeigt in dem Film in mehr als drei Stunden die Lethargie der türkischen Intellektuellen.
Der Grosse Preis der Jury, die zweitwichtigste Auszeichnung des Festivals, ging in diesem Jahr an das Sozialdrama «Le meraviglie» der Italienerin Alice Rohrwacher. Es handelt sich dabei und eine italienisch-schweizerisch-deutsche Produktion.
Beste Rollen von Thimothy Spall und Julianne Moore
Der Brite Timothy Spall wurde für seine Leistung in «Mr Turner» von Mike Leigh als bester Schauspieler ausgezeichnet. Die US-Amerikanerin Julianne Moore gewann für ihr Spiel in «Maps to the Stars» von David Cronenberg die Trophäe als beste Schauspielerin.
Der als grosser Favorit gehandelte junge Regisseur Xavier Dolan bekam für «Mommy» den Preis der Jury. Er teilte diese Auszeichnung zu gleichen Teilen mit Godard für dessen 3D-Experiment «Adieu au langage».
Die Auszeichnung für die beste Regie ging an den US-Amerikaner Bennett Miller für «Foxcatcher»; der Preis für das beste Drehbuch an Andrej Swjaginzew und Oleg Negin für den russischen Beitrag «Leviathan».
Preis der Jury für Jean-Luc Godard
Eine Auszeichnung geht in die Schweiz: «Adieu au langage» des Schweizer Altmeisters Jean-Luc Godard erhielt den Preis der Jury.
Das Internationale Festival von Cannes gilt als das wichtigste Filmfest der Welt. Im diesjährigen Wettbewerb hatten 18 Filme um die Preise konkurriert.