Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03473.jsonl.gz/2892

Volucella zonaria - Poda, 1761
Vorkommen:
Sie ist eher selten, besiedelt ganz Europa und ist bis nach Westsibirien verbreitet. Auch in Nordafrika ist sie in den entsprechenden Lebensräumen zu finden. In Mitteleuropa lebt sie an ungemähten blütenreichen Wiesen in Waldnähe, wo sie vor allem Baldrian, Dost, Rossminze, Skabiosen, Hartriegel, Liguster und andere blühende Sträucher auf Nektarsuche besucht.
Sie kommt jedoch im Mitteleuropa seltener vor als im Süden und die jährlichen Bestandesschwankungen deuten auf eine mediterrane Wanderart hin.
Grösse:
Weibchen 16 - 22mm
Männchen 16 - 22mm
Flugzeit:
Juni bis September. Am häufigsten sind sie während der Monate Juli und August zu beobachten.
Verhalten:
Sie imitiert das Aussehen einer Hornisse, damit sie von Fressfeinden verschont bleibt. Wie viele andere Schwebfliegenarten gaukelt sie Wehrhaftigkeit vor und täuscht so ihre Feinde, sie ist ein sogenannter Mimikry.
Die weiblichen Hornissenschwebfliegen legen ihre Eier unteranderem in den Dung von Hornissen- und Wespenvölkern, wo bereits Larven entdeckt wurden. Dort ernähren sich die Larven von den Abfällen und den Zerfallsprodukten aus dem Hornissen- bzw. Wespenvolk.
Weibliche Schwebfliege :
Rasche Aufnahmen sind ab und an etwas unscharf.
Die Schwebfliege hatte sich in unserer Werkstatt bei Küng Blockflöten verirrt.
Nachdem die Schwebflieg etwas Zuckerwasser lecken konnte ...
... kehrten nach und nach die Lebensgeister wieder zurück ...
... und es wurde allmählich schwieriger sie auf der Hand zu halten.
"Schau mir in die Augen ..." und schon bald wieder in die Freiheit entlassen, schwebt sie davon !
Männliche Schwebfliege :
Hornissenschwebfliege (Männchen?) trinkt Nektar auf Goldrute am 09.08.2017
Beobachtungen von Hornissenschwebfliege :
Hornissenschwebfliege trinkt Nektar auf Goldrute am 09.08.2017
Hornissenschwebfliege unweit eines Hornissennests in der darüber liegenden Storennische; 22.08.2017