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Setz begründete die Anhebung des Monatslohns von 4200 auf 4500 Franken mit der generellen Teuerung, den höheren Energiepreisen und den gestiegenen Krankenkassenprämien. Es gehe um wenige, aber deswegen nicht weniger wichtige Menschen.
Roger Erni (FDP) sagte dagegen, 4200 Franken seien als Minimallohn angemessen. Angela Leuthold (SVP) erinnerte daran, dass der Kantonsrat erst im September den Mindestlohn angehoben habe. Beatrice Küttel (Mitte) sagte, dass ein Lohnunterschied zwischen gelernten und ungelernten Arbeitskräften gerechtfertigt sei.
Sara Muff (SP) sagte, jede Arbeit verdiene einen fairen Lohn. Sie erinnerte daran, dass viele Sozialhilfebezügerinnen und -bezüger Vollzeit arbeiten würden. Samuel Zbinden (Grüne) sagte, dass die 4500 Franken dem gewerkschaftlichen Richtwert entsprechen würden. Arbeit solle sich für alle lohnen.
Finanzdirektor Reto Wyss (Mitte) sagte, im Vergleich stehe Luzern beim Mindestlohn «sehr korrekt» da. Einen Handlungsbedarf gebe es nicht, erklärte er im Einklang mit der bürgerlichen Parlamentsmehrheit.