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Mamas sind spitze, toll, unbesiegbar. Mamas sind einmalig. Deswegen wird auch der Muttertag gefeiert – oder doch nicht? Wir haben euch ein paar Facts zu Ursprung und Bedeutung zu diesem Feiertag der Mütter dieser Welt zusammengesucht.
Der Muttertag wird im deutschsprachigen Raum jeweils am zweiten Sonntag im Mai gefeiert. Dieses Jahr ist dies demnach Sonntag, der 13. Mai 2018. Pünktlich zum Sommer also, wenn die Blumen bereit sind und die Kinder aus dem Winterschlaf erwacht, werden die lieben Mamas dieser Welt mit kleinen oder grossen Geschenken beglückt. Entgegen den meisten anderen Feiertagen im Frühling und Frühsommer hat der Muttertag aber nichts religiöses an sich.
Der Muttertag ist auch kein ursprünglich kommerzieller Feiertag, wie das vielleicht beim Valentinstag anmuten könnte, sondern wurde Anfang des 20. Jahrhunderts in den USA, genauer gesagt in West Virginia, eingeführt. Während der damaligen Frauenbewegung hat die Feministin Anna Marie Jarvis am 12. Mai 1907 zum zweiten Todestag ihrer Mutter das sogenannte „Memorial Mother Day Meeting“ ins Leben gerufen. Für das Datum des Muttertags in der Schweiz wurde danach das per Kongressbeschluss im Jahr 1914 festgelegte Datum verwendet: Der 2. Sonntag im Mai.
Der Tag der Mütter wurde also als Andenken an eine eigene Mutter ins Leben gerufen. Allerdings schwebte der unverheirateten und kinderlosen Lehrerin dabei eher die Rolle der Frau in Politik und Wirtschaft vor, als eine Würdigung des Mutter Bildes von edler Grösse und Opferbereitschaft. Als sie 1908 den ersten Muttertag durchführen durfte, verteilte Anna Jarvis 500 Nelken. Daher wohl auch der starke Bezug von Muttertag und Blumen. Allerdings wurde der Muttertag schnell nicht mehr im Sinne der Erfinderin gefeiert, sondern für die Blumen-, Parfüm und Kleiderindustrie kommerzialisiert und aufgebauscht. Anna Jarvis protestierte gegen diese Wendung des Muttertags, was sie 1923 ins Gefängnis brachte. Spätesten mit dem Zweiten Weltkrieg war dann die eigentliche Idee des Feiertags endgültig dahin. Die Nationalsozialisten verwendeten den Feiertag wie vieles andere für die eigenen Zwecke, was in einem sogenannten NS-Mutterkult gipfelte. Nach dem Krieg wurde der Muttertag in verschiedenen Ländern kurzfristig abgeschafft, einige Jahre später aber wieder neu aufgenommen.
Heute feiern wir den Muttertag in der Schweiz wieder am 2. Mai-Sonntag. Allerdings spaltet der Feiertag auch heute noch die Gemüter. Während viele Kinder und Erwachsene den Tag ihren Müttern widmen und diese mit kleinen Geschenken, Blumen oder Pralinen beglücken, boykottieren einige Menschen den Feiertag konsequent. Hinsichtlich der eigentlichen Idee auch nicht weiter verwunderlich, hat der Muttertag doch heute wenig bis gar nichts mit Politik oder der Stellung der Frau in der Gesellschaft zu tun. Wenigstens die Stellung und die Ehre in der Familie hat Mami dank dem Muttertag einmal im Jahr auf sicher.
Für Geschenkideen zum Muttertag stehen wir euch im Online-Shop mit viel Freude zur Verfügung. Wenn ihr noch mehr Inspiration braucht, was er seiner Mutter an diesem schönen Sonntag im Mai Gutes tun könnte, schaut am Besten wieder auf unserem Blog rein.
Happy gifting, euer geschenkidee.ch-Team