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Tom Lüthi war am ersten Trainingstag zum Grand Prix von Argentinien schnellster Schweizer in der Moto2-Klasse. Allerdings verlor der 125er-Weltmeister von 2005 als Zwölfter bereits über sechs Zehntel auf die Bestzeit des Franzosen Johann Zarco.
Auch Dominique Aegerter lief es am Freitag auf dem Circuit von Termas de Rio Hondo, wo er vor Jahresfrist bei der Rennpremiere Vierter geworden war, (noch) nicht nach Wunsch. Der WM-Fünfte des vergangenen Jahres büsste 0.711 Sekunden auf Zarco ein, der wie Aegerter und Lüthi eine Kalex fährt.
Die weiteren Schweizer Moto2-Fahrer lagen noch viel weiter zurück. Randy Krummenacher (22.) verlor mehr als eine, Robin Mulhauser (28.) mehr als zwei und Jesko Raffin (30.) gar mehr als drei Sekunden auf die Spitze.
Tagesschnellster in der MotoGP-Klasse war der Spanier Aleix Espargaro (Suzuki). In der Moto3-Kategorie fuhr der Brite Danny Kent (Honda) Bestzeit. (si/cma)
Nach der schwächsten Saison seit dem WM-Titel von 2005 steht Tom Lüthi nicht am Ende seiner Karriere. Aber es ist das Ende aller Ausreden. Mit dem vierten Nuller in Serie (16.) steht er nach dem GP von Portugal ungefähr dort, wo er vor 18 Jahren seine Karriere begonnen hat.
Eine Standortbestimmung mit Statistiken. Also keine Polemik. Am 21. Juli 2002 debütiert Tom Lüthi (34) beim GP von Deutschland mit einem 26. Platz im Training. 18 Jahre später steht er leistungsmässig wieder ungefähr dort, wo alles begonnen hat. Den GP von Portugal beginnt er auf dem 24. Starplatz.
Immerhin: Im Rennen (16.) ist er besser als damals auf dem Sachsenring (33.) und die Schmach einer Niederlage gegen Dominique Aegerter (20.) bleibt ihm beim Saisonfinale erspart. Aber er bleibt zum …