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Bereits zum sechsten mal fand auf Einladung von Regierungsrat Christian Rathgeb das Kontakttreffen “Bündner Generäle” zwischen Vertretern der Armee und des Sicherheitsdepartements statt.
An diesem Anlass trafen sich ranghohe Vertreter der Armee, die aus dem Kanton Graubünden stammen oder Bündner Truppen kommandieren. Mit dabei waren zudem Vertreter des Departements für Justiz, Sicherheit und Gesundheit, welches im Kanton Graubünden zuständig ist für die Belange des Militärs.
Das Treffen diente dem gegenseitigen Informations- und Gedankenaustausch. Mit der Umsetzung der Weiterentwicklung der Armee (WEA) bleiben die Bündner Waffenplätze erhalten und werden modernisiert. Die Logistik für die im Kanton Graubünden Dienst leistenden Truppen wird verbessert.
2018 werden wiederum gegen 200 000 Diensttage geleistet. Graubünden erhält ab Januar 2018 das Kommando der Mechanisierten Infanteriebrigade 11, dessen Kommandant Brigadier Brülisauer berichtete über die Verschiebung seines Kommandos von Winterthur nach Chur.
Im Zentrum der Gespräche stand aber die Zusammenarbeit zwischen Kanton und Bund bzw. Armee bei ausserordentlichen Ereignissen wie die Bewältigung des verheerenden Bergsturzes und der Murgänge im Bergell Ende August 2017 sowie der Einsatz zur Bekämpfung der Waldbrände im Misox und im Calancatal zwischen Dezember 2016 und Januar 2017.
Regierungsrat Christian Rathgeb lobte die hervorragende Zusammenarbeit und sprach für die geleistete Hilfe seinen Dank aus.