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Frauen auf Geschäftsreise fühlen sich weniger sicher als Männer. So das Resultat einer weltweiten Umfrage von World Travel Protection unter Geschäftsreisenden. Zudem können weibliche Geschäftsreisende in einigen Kulturen, in denen es nicht üblich ist, Frauen in Führungspositionen zu haben, mit geschlechtsspezifischen Vorurteilen konfrontiert werden.
Als Frau beruflich unterwegs zu sein, ist weniger sicher als als Mann, so die Aussage von 71 Prozent der weiblichen Befragten in einer kürzlich durchgeführten weltweiten Umfrage unter Geschäftsreisenden im Vorfeld des Internationalen Frauentags am 8. März. Frauen wiederum ergreifen eher Massnahmen zum Schutz ihrer Sicherheit während einer Geschäftsreise als Männer.
Fast jede dritte Frau (31%) gab an, dass sie nachts nicht allein reist oder ausgeht, im Vergleich zu 18% der Männer. Fast die Hälfte (46%) bleibt immer in engem Kontakt mit Familie und Freunden, damit ihr Aufenthaltsort bekannt ist, im Vergleich zu 36% der Männer.
Mehr als jede zehnte weibliche Geschäftsreisende (12%) gab an, auf Reisen einen negativen Vorfall erlebt zu haben, der von einem kleinen Diebstahl bis hin zu einem Überfall reichte. Fast jede fünfte (19%) ist der Meinung, dass ihr Unternehmen «die Sicherheit von Frauen im Auge behalten» sollte, z. B. indem es dafür sorgt, dass Flüge nicht zu spät in der Nacht ankommen.
Interessanterweise gaben sowohl Männer als auch Frauen an, dass sie zusätzliche Massnahmen ergreifen, um ihre Sicherheit während eines Hotelaufenthalts zu gewährleisten. Sie stellen etwa einen Stuhl oder ein Hindernis vor die Hoteltür , um einen potenziellen Eindringling abzuschrecken (16% der Männer und Frauen), oder indem sie den Zimmerservice in Anspruch nehmen, damit sie nicht allein in einem Restaurant essen müssen (17% der Männer und Frauen).
Eine von fünf weiblichen Geschäftsreisenden (21%) gab an, dass sie es vorziehen, in Hotels zu übernachten, die Vorkehrungen für allein reisende Frauen treffen. Ein ähnlicher Anteil (19%) trägt einen Ehering (echt oder falsch), um unerwünschte Aufmerksamkeit zu vermeiden.
«Es ist wichtig zu wissen, dass Frauen im Vergleich zu Männern oft andere Sicherheitsüberlegungen anstellen müssen, wenn sie beruflich reisen», hält Kate Fitzpatrick, Regional Security Director, EMEA bei World Travel Protection, fest. «In Ländern mit weniger Gleichberechtigung ist das Risiko generell höher. Daher ist es wichtig, dass Frauen die kulturellen Normen ihres Reiseziels genau kennen, angefangen bei der Kleidung bis hin zu ihrem Verhalten, z. B. dem Verzicht auf Alkohol in der Öffentlichkeit.»
(Business Traveltip)