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Die GGG Kurse – eine spannende Geschichte!
1784 Die Papierschule: In Basel bestand noch keine allgemeine Schulpflicht. Die Papiermühlen im St. Albantal beschäftigte damals Buben als billige Arbeitskräfte. Die GGG, Gesellschaft für das Gute und Gemeinnützige, ermöglichte diesen mit der Papierschule zwei Stunden täglichen Unterricht in Lesen und Schreiben.
1827 Die Fabrikschule: Mit der Öffnung für junge Arbeiter anderer Industrie- und Manufakturbetriebe entstand die Fabrikschule.
1838 Die Repetierschule: Zwar wurde damals die Primarschulpflicht eingeführt, dies jedoch lediglich bis zum Erreichen des 12. Altersjahrs. Die GGG veränderte ihre Leistung daher in eine „Repetierschule", die Heranwachsenden die Vertiefung des früher Erlernten ermöglichte. Ohne dies wahrscheinlich schon zu wissen, schuf die GGG damit schweizweit die erste fakultative Weiterbildungsinstitution.
Fremdsprachen: Der Zeit vorausschauend wurden an der Repetierschule auch Fremdsprachen für junge Männer angeboten.
1879 Auch für junge Frauen: Nach ersten, wieder aufgegebenen Versuchen wurden ab diesem Jahr auch Französischkurse und bald auch schon Englisch- und Italienischkurse für Frauen ermöglicht. Zehn Jahre später besuchten schon 375 Personen regelmässig Kurse in der Repetierschule!
1912 Fremdsprache Deutsch: Die Zuwanderung nach Basel in den Jahren vor und nach dem Ersten Weltkrieg bewog die GGG, Deutschkurse für Leute aus dem Tessin anzubieten. Dies jeweils „morgens 6 Uhr": Das Angebot wurde scheinbar rege genutzt ! 1926 zählten die verschiedenen Kurse regelmässig schon über 1'000 Teilnehmende, dies auch über die Zeit des Zweiten Weltkriegs.
ab 1950 Zeichen der Veränderung: Die Bevölkerung der Nachkriegszeit verlangte nach Erweiterungen. 1950 wurden Russisch-, 1961 Neugriechisch- und 1964 Arabischkurse in den Lehrplanaufgenommen.
GGG-Abendkurse: Kurse und Veranstaltungen wurde in dieser Zeit ausschliesslich am Abend angeboten und wurden angereichert durch Kochkurse, Stadt- und Museumsführungen sowie Feierabend und Wochenendexkursionen in die Regio.
nach 1970 Firmenkurse: Die Kurse wurden und werden heute nach Bedarf auch für Firmen und Institutionen intern angeboten.
1996 GGG Kurse: Mit der Übernahme der bisherigen "COOP Freizeitkurse" konnten die GGG-Kurse nach 200 Jahren erheblich ausgeweitet werden. Inzwischen wurden Kurse in eigenen Räumen an der Eisengasse 5 an der Schifflände auch als Tageskurse und weiterhin abends in zwei Schulhäusern durchgeführt.
2011 Für rund 1600 Studierende sind inzwischen Baseldeutsch, Deutsch für Fremdsprachige und 16 Fremdsprachen im Angebot, die von über 50 qualifizierten Lehrkräften erteilt werden. Die Sprachkurse sind seit Jahren das Kerngeschäft der GGG Kurse und dabei preisgünstig und für jedermann zugänglich. Dank Beiträgen der GGG Basel (www.ggg-basel.ch) können mit Gesuchen Kursgeldermässigungen gewährt werden und zwar für Personen mit aktuellem RAV-Datenblatt, Stipendienempfänger, Auszubildende, Mittelschüler/innen, Inhaber eines gültigen Colour Keys, Studierende der FHBB oder UNI Basel, Austauschschüler/innen und Au-Pair mit Arbeitsvertrag.
2013 Neue Räume in unserem Kurszentrum: Mit Beginn des 1. Semesters 2013 werden zusätzliche Kurse in 5 frisch renovierten Schulräumen im 1. Stock an der Eisengasse 5 an der Schifflände mit Blick auf den Rhein angeboten.