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Der Grünliberalen Partei Freiburg passen beide Kandidaten für die Staatsratsersatzwahl vom 22. September nicht. Weder CVP-Vertreter Jean-Pierre Siggen noch Jean-François Steiert von der SP konnte nach einer eingehenden Anhörung vor der GLP entscheidend Punkte machen. Damit erklärt sich die GLP im Rennen um die Nachfolge von Erziehungsdirektorin Isabelle Chassot für neutral. Sie gibt keine Wahlempfehlung ab.
Wie die GLP gestern mitteilte, sind die beiden Kandidaten zu weit von der Linie der Grünliberalen entfernt. Die beiden Anwärter könnten die Erwartungen der Parteimitglieder bezüglich ökologischen und ökonomischen Politisierens nicht erfüllen, wie die Partei weiter schreibt.
Da sie aber selbst noch nicht so weit sei, einen Kandidaten aufzustellen, so die GLP, konzentriere sie ihre Kräfte auf die Realisierung ihrer strategischen Ziele. Diese seien namentlich die nachhaltige Entwicklung, die Steigerung der Effizienz der Verwaltung, eine qualitativ hochstehende Raumplanung, die Verbesserung der Mobilität und der Wettbewerbsfähigkeit des Kantons sowie die Vorbereitung der nächsten Grossratswahlen im Jahr 2016. fca