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EDINBURGH (awp international) - Die Royal Bank of Scotland (RBS) will sich einem Pressebericht zufolge von Immobiliendarlehen im Volumen von drei Milliarden Britischen Pfund (3,61 Mrd. Euro) trennen. Das Institut habe gemeinsam mit der Investmentbank Lazard eine Neustrukturierung ausgearbeitet, wie das grosse Portfolio abgebaut werden könne, berichtet die "Financial Times" (FT/Mittwoch) und beruft sich auf mit den Verhandlungen vertraute Kreise.
Der Zeitung zufolge ist dies ein weiterer Schritt der schottischen Bank, Geschäftsfelder abzubauen, die nicht zum Kerngeschäft gehören. RBS hatte die Darlehen in den Boomjahren des Immobilienmarktes erworben, nun belasten sie das Geldinstitut. Auf dem Höhepunkt der Finanzkrise wurde die RBS mehrheitlich vom Staat übernommen. Die EU-Kommission hatte die Bank aufgefordert, Beteiligungen abzustossen, um Staatshilfen auszugleichen. Erstmals seit dem Einbruch am Immobilienmarkt würde dem Blatt zufolge eine bedeutende britische Bank mit dem Verkauf eine so hohe Zahl an Darlehen in den Markt geben.
Nach Angaben der vertrauten Kreise stehen die Verhandlungen über den Verkauf noch ganz am Anfang. Die Bank wollte die Informationen der Zeitung gegenüber nicht kommentieren. Dem Blatt zufolge dürften mehrere Investoren Interesse an den Darlehen haben, auch wenn die Grösse des Portfolios die Anzahl der Bieter gering halten werde. Nach Angaben der "FT" könnten grosse Investoren wie Blackstone, Loanstar oder Delancey einen solchen Kauf stemmen, auch institutionelle Fond-Manager könnten Interesse äussern./juw/nmu/ang/
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