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Madeleine Boyd
Madeleine Boyd studierte Theatre Design am Central St. Martins College of Art and Design in London. Zu ihren jüngsten Arbeiten zählen die Ausstattung für «Macbeth» beim Grange Festival in Winchester, die vielbeachtete Uraufführung von «Raising Icarus» in Birmingham sowie ihr Bühnenbild für «La Traviata» an der Komischen Oper Berlin. Weitere Arbeiten waren die Ausstattung für «Carmen» (Nikikai Opera Foundation, Tokyo), die Oper «Wuthering Heights» (Opéra National de Lorraine, Nancy) und die Ausstattung für die Produktion von Bernsteins «A Quiet Place» (Opera Zuid, Maastricht), welche mit dem Arets Reumert Preis als beste Opernproduktion 2016 bedacht wurde. Ferner realisierte sie die Ausstattung für Benjamin Brittens «Albert Herring» am renommierten Festival Maggio Musicale in Florenz sowie die Trilogie der drei Königinnen-Dramen Donizettis («Anna Bolena», «Maria Stuarda» und «Roberto Devereux») an der Welsh National Opera, die in Teilen am Teatro Real in Madrid wiederholt wurde. Weitere Arbeiten waren Schnitzlers «Liebelei» am Voralberger Landestheater im Rahmen der Bregenzer Festspiele sowie Strawinskys «L’Histoire du Soldat». Am Theater und Orchester Heidelberg trat sie erstmalig als Bühnenbildnerin im Rahmen von Winter in Schwetzingen mit der Produktion «Mitridate» in der Spielzeit 2017/18 (Regie: Jacopo Spirei) in Erscheinung.