Document ID: /curiavista/filtered/00000_business.jsonl.gz/260057

<h2>SubmittedText<h2><p>Der Bundesrat wird beauftragt, einen Passus im Jagdgesetz, sowie im Natur- und Heimatschutzgesetz aufzunehmen, der es Tierärztinnen und Tierärzten erlaubt, verletzte Wildtiere zu behandeln, ohne zuvor eine Bewilligung einholen zu müssen.&nbsp;</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><div><p style="margin-top:0pt; margin-bottom:0pt; line-height:150%; widows:0; orphans:0; font-size:11pt"><span style="font-family:Arial">Der Bundesrat ist bereit, das Anliegen im Rahmen der laufenden Jagdverordnungsrevision (JSV, SR 922.01) zu prüfen, welche per 1. Februar 2025 in Kraft treten soll. Es war bereits Teil der 2020 vernehmlassten und nach der Ablehnung des revidierten Jagdgesetzes (JSG, SR 922.0) durch die Stimmbevölkerung sistierten Jagdverordnung. Auch wenn zur Haltung geschützter Tiere nach Artikel 10 Absatz 1 JSG eine Bewilligung nötig ist, so erfordert dies keine Anpassung des Jagdgesetzes (SR 922.0) oder des Natur- und Heimatschutzgesetzes (NHG, SR 451), weil dies über eine Anpassung von Artikel 6 der Jagdverordnung (JSV, SR 922.01) vorgenommen werden kann.</span><span style="font-family:Arial; -aw-import:spaces">&#xa0; </span></p></div><br><br>Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.