Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03133.jsonl.gz/3200

Allgemeine Anwendung
Etodolac ist ein nichtsteroidales entzündungshemmendes Medikament (NSAID). Es wirkt dadurch, dass es die Anzahl der Hormone reduziert, die Entzündungen und Schmerzen im Körper verbreiten. Allgemein behandeln nichtsteroidale entzündungshemmende Medikamente die Symptome von Schmerzen und Entzündungen. Dabei behandeln sie nicht die Krankheit, die diese Symptome verursacht.
Etodolac wird verwendet, um Schmerzen und Entzündungen zu behandeln, die durch Arthritis oder Osteoarthritis verursacht werden. Es reduziert auch Schmerzen, Schwellungen und Gelenksteiffheit, die durch Arthritis hervorgerufen wurde.
Dosierung und Anwendungsgebiet
Nehmen Sie dieses Medikament oral und mit einem Glas Wasser ein (8 Unzen, beziehungsweise 240 Milliliter), außer wenn Ihr Arzt Ihnen ausdrücklich andere Anweisungen gegeben hat. Nachdem Sie dieses Medikament eingenommen haben, sollten Sie sich ungefähr 30 Minuten lang nicht hinlegen. Sollten während der Einnahme dieses Medikaments Magenverstimmungen auftreten, dann nehmen Sie es beim Essen, mit Milch oder einem Antazid ein.
Vorsichtsmaßnahmen
Bevor Sie Etodolac einnehmen, sollten Sie Ihren Arzt oder Apotheker darüber informieren, ob Sie allergisch auf dieses Medikament sind, beziehungsweise überempfindlich auf Aspirin oder andere nichtsteroidale entzündungshemmende Medikamente (zum Beispiel Ibuprofen, Naproxen, Celecoxib); oder ob Sie bestimmte andere Allergien haben. Bevor Sie sich einem operativen Eingriff unterziehen, sollten Sie Ihren Zahn- oder Allgemeinarzt darüber informieren, dass Sie zur Zeit Etodolac einnehmen. Bevor Sie dieses Medikament einnehmen, sollten Sie Ihren Arzt oder Apotheker über Ihre Anamnese informieren, vor allem aber darüber, falls sich dort Folgendes findet: Nierenerkrankungen, Lebererkrankungen, schlecht kontrollierte Diabetes, Probleme mit Magen/Gedärmen/Speiseröhre (zum Beispiel Blutungen, Geschwüre, wiederkehrende Sodbrennen), Herzerkrankungen (zum Beispiel kongestives Herzversagen, Herzanfälle in der Anamnese), Schlaganfälle, Bluthochdruck, Schwellungen (Ödem, Flüssigkeitsspeicherung), Dehydration, Blutbildserkrankungen (zum Biespiel Anämie), Kreislauf- oder Gerinnungsprobleme, Asthma oder Neubildungen in der Nase (Nasenpolypen).
Kontraindikationen
Das Medikament kann einem ungeborenen Kind Schäden zufügen. Informieren Sie Ihren Arzt unbedingt darüber, ob Sie schwanger sind oder eine Schwangerschaft planen. Die Einnahme von Etodolac innerhalb der letzten drei Monate der Schwangerschaft können dem ungeborenen Kind schädigen. Nehmen Sie keine anderen rezeptfreien Mittel gegen Erkältung, Allergie oder Schmerzen, ohne vorher die Einverständnis Ihres Arztes oder Apothekers erhalten zu haben. Vermeiden Sie Alkoholkonsum, während Sie Etodolac einnehmen. Dieses Medikament sollten Sie nicht direkt vor oder nach einer Herz-Bypass-Operation (auch als Aorto-Coronare-Venen-Bypass-Operation, oder ACVB bekannt) einnehmen.
Mögliche Nebenwirkungen
Beenden Sie die Einnahme von Etodolac und suchen Sie Ihren Arzt, beziehungsweise medizinische Hilfe auf, falls Sie eine dieser Nebenwirkungen verspüren sollten:
Brustschmerzen, Schwäche, Kurzatmigkeit, unverständliche Sprache, Probleme beim Sehen oder beim Gleichgewichthalten;
Schwarzer, blutiger oder teerfarbener Stuhl;
Bluthusten oder wie Kaffeesatz aussehendes Erbrochenes;
Schwellungen oder schnelle Gewichtszunahme;
selteneres Wasserlassen als üblich, beziehungsweise gänzliches Ausbleiben;
Übelkeit, Magenschmerzen, niedriges Fieber, Appetitsverlust, dunkler Urin, lehmfarbener Stuhl, Gelbsucht (Vergelbung der Haut und der Augen);
Fieber, Halsschmerzen und Kopfschmerzen mit einer starken Blasenbildung, Schälungen und rote Hautausschläge;
Blutergüsse, starkes Prickeln, Taubheit, Schmerzen, Muskelschwäche; oder
Fieber, Kopfschmerzen, Nackensteifheit, Schüttelfrost, erhöhte Lichtempfindlichkeit, violette Punkte auf der Haut und/oder Krämpfe (Krampfanfälle).
Zu weniger ernsthaften Nebenwirkungen von Etodolac gehören unter anderem folgende:
Magenverstimmungen, leichte Sodbrennen oder Magenschmerzen, Durchfall, Verstopfungen;
Blähungen, Gasbildungen;
Schwindel, Kopfschmerzen, Nervosität;
Juckreiz der Haut oder Hautausschläge;
Halsschmerzen, verstopfte Nase;
verschwommenes Sehen; oder
Klingeln in den Ohren.
Wechselwirkung
Mit den folgenden Medikamenten sollte Etodolac nicht eingenommen werden, da sehr gefährliche Nebenwirkungen auftreten könnten: Cidofovir, Ketorolac.
Bevor Sie dieses Medikament einnehmen, sollten Sie Ihren Arzt oder Apotheker über sämtliche verschreibungspflichtigen, rezeptfreien und pflanzlichen Medikamente informieren, die Sie zur Zeit einnehmen, vor allem über: Thrombozytenaggregationshemmer, orale Bisphosphonate, "Blutverdünner", Kortikosteroide, Cyclosporin, Desmopressin, Digoxin, Medikamente zur Behandlung von Bluthochdruck, Lithium, Methotrexat, Pemetrexed, Probenecid, SSRI-Antidepressiva, "Asserpillen" (Diuretika so wie zum Beispiel Furosemid, Hydrochlorothiazid und Triamteren).
Verpasste Dosis
Wenn sie eine Dosis verpasst haben, nehmen Sie sie so schnell wie möglich ein. Wenn Sie bemerken, dass die Zeit der nächsten Dosis fast gekommen ist, dann setzen sie eine Dosis aus. Versuchen Sie nicht, eine verpasste Dosis durch eine zusätzliche zu kompensieren.
Überdosierung
Falls Sie eine Überdosierung mit diesem Medikament verdächtigen, suchen Sie unverzüglich medizinische Hilfe auf. Zu den Symptomen einer Überdosierung zählen unter anderem Übelkeit, Erbrechen, Magenschmerzen, Schläfrigkeit, schwarzer oder blutiger Stuhl, Bluthusten, flache Atmung, Ohnmacht oder Koma.
Lagerung
Lagern Sie dieses Präparat bei Temperaturen bei 68-77 Grad Fahrenheit (20-25 Grad Celsius) trocken und vor Licht geschützt. Lagern Sie das Präparat nicht im Bad. Vor Kindern und Haustieren unbedingt aufbewahren.
Wir liefern nur allgemeine Informationen über Medikamente, die nicht alle möglichen Anwendungsgebiete, Medikamentenintegrationen oder Vorsichtsmaßnahmen einschließen. Informationen auf der Webseite können nicht für Selbstdiagnostik oder Selbstbehandlung benutzt werden. Spezifische Vorschriften für spezifische Patienten sind mit dem Arzt oder Apotheker zu vereinbaren. Haftung für die Verlässlichkeit dieser Informationen oder mögliche Fehler wird nicht übernommen. Für jeden direkten, indirekten, unüblichen oder sonstigen indirekten Schaden als Resultat vom Gebrauch sämtlicher Informationen von dieser Seite und auch für Folgen einer Selbstbehandlung übernehmen wir keine Haftung.