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In jeder Einwohnergemeinde wird eine Steuerkommission bestellt. Sie besteht aus einer Steuerkommissärin oder einem Steuerkommissär des Kantons, der Vorsteherin oder dem Vorsteher des Gemeindesteueramtes sowie 3 von der Einwohnergemeinde gewählten Mitgliedern. Zusätzlich wird ein Ersatzmitglied gewählt (§ 164 Abs. 1 und 2 StG).
Gemäss § 164 Abs. 3 StG werden die Aufgaben in der Regel von der Delegation derSteuerkommission erledigt. Diese besteht aus der Steuerkommissärin oder demSteuerkommissär des Kantons und der Vorsteherin oder dem Vorsteher desGemeindesteueramtes. Gemäss § 164 Abs. 4 StG und § 61 Abs. 3 StGV werden nurgesetzlich geregelte Fälle von der (gesamten) Steuerkommission beurteilt.
Zuständigkeiten:
Als Veranlagungsbehörde veranlagt die Steuerkommission die ordentliche Kantons-und Gemeindesteuern (Einkommens- und Vermögenssteuern), dieGrundstückgewinnsteuer sowie die direkte Bundessteuer (Einkommenssteuer). Im Weiteren beurteilt sie die Steuerpflicht. Im Einspracheverfahren beurteilt die Steuerkommission die Einsprachen durch Einspracheentscheid oder Nichteintretensentscheid.