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Anlass
Hochzeit
Wie alles begann
An der Hochzeit seines Freundes (siehe «Ein Theologe, der keiner ist, muss her!») hat Simon unsere Arbeitsweise kennengelernt und gemerkt, dass er mit seinen Vorstellungen für die Hochzeit mit Monika bei uns wahrscheinlich auf offene Ohren stösst. Und wie er auf offene Ohren gestossen ist!
Die Vorarbeit
Im ersten Kennenlerngespräch haben die Brautleute erst einmal von ihrer Idee erzählt. Das Buch «Die vier Schilde» von Steven Foster und Meredith Little hatte es ihnen angetan. Inspiriert von der nordamerikanisch-indianischen Tradition, die menschliche Seele als Mit- und Ineinander-Wirken von vier Modalitäten ("Schilde") zu verstehen, deren Entsprechungen sich in Farben, Elementen & Jahreszeiten auch im «Aussen» finden, wollten sie ihr Hochzeits-Ritual entsprechend gestaltet haben.
Schön und gut! Aber wie genau?
Die vier Schilde
Die Polarität zwischen dem Männlich und Weiblichen sehen wir als eine der treibenden Ur-Kräfte des Lebens. In den «Schilden» erkennen wir eine Differenzierung dieser Polaritäten in je zwei (2 : 2 = 4) Elemente. Diese Elemente in ein Hochzeits-Ritual einzubringen, empfinden wir als sehr fördernd, was z.B. die Tiefe und somit die Bedeutung eines Eheversprechens anbelangt. Um es vereinfacht zu formulieren: statt dass sich die Eheleute «nur» ein Ja-Wort geben, entsteht die Möglichkeit, sich deren vier zu geben, wobei jedes dieser Ja-Worte einen eigenen Aspekt, eine andere Sicht-Weise, des angestrebten gemeinsamen Lebenswegs beleuchten kann.
Die vier «Schilde» finden ihre Entsprechungen in den vier Himmelsrichtungen und den vier Elementen Erde, Wasser, Luft und Feuer. Diese vier Himmelsrichtungen und Elemente galt es in das Ritual zu integrieren.
Das Ritual
Da Monika und Simon sehr naturverbunden sind, war es klar: das Ritual musste im Freien stattfinden!
In einem Wald wurde ein Ritualplatz mit einem inneren und einem äusseren Kreis geschaffen. Innerhalb des inneren Kreises wurden für die vier Elemente eine Schüssel mit Erde, eine Schale mit Wasser, ein Windspiel und eine Feuerschale in den entsprechenden Himmelsrichtungen ausgerichtet.
Beginnend bei der Erde, wurde den Brautleuten in Anlehnung an den Brauch des «Handfasting» die Hände verbunden und mit Erde überträufelt (siehe Bild oben). Die Reise durch die Elemente konnte beginnen. Durch das Wasser und die Luft zum Feuer wo sich die beiden «Reisenden», gestärkt durch die vier «Schilde», schliesslich da Ja-Wort gaben.
«Veränderung ist ein fester Bestandteil des Lebens. Und wie die lodernden Flammen eines Feuers das, was ist, verwandeln in das, was sein soll, so verwandelt diese Hochzeit euch in das, was ihr sein sollt.»
Alex Kereszturi (aus dem Ritual)
«Auf der Reise durch die vier Jahreszeiten haben wir uns sehr wohl gefühlt und es hat 100% gepasst. Du, Alex, hast es geschafft, die vier Schilde in einer für alle verständlichen Form in die Zeremonie zu integrieren. Für all dies danken wir dir von ganzem Herzen.»
Monika & Simon
«An unsere Hochzeit können wir uns natürlich noch sehr gut erinnern. Für uns nach wie vor die Beste, die wir miterleben durften!»
Monika & Simon, fünf Jahre nach dem Ritual