Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03578.jsonl.gz/1087

I am back! Yeah I was snowboarding again. This time two weeks with a part of my family. We were at our apartment in the Swiss Alp. When you are interested, it is in South Switzerland in the Kanton Wallis. My brother and I got two weeks off for winter break!
Hello everybody!
Yes, I am still alive and I haven’t given up my blog. The last 4 weeks were just really busy for me. So busy that I couldn’t even update my blog.
So, you are probably asking yourself what did Raphy do in January? Well second of week of Januray I went to a snowboard camp! I got suspended from school for a week, which was really awesome! In that camp I got trained to a snowboard instructor. We stayed in a really nice hotel! Twin rooms with televisions, bath and shower included! I expected some military barracks with really uncomfortable beds. The whole week the sun shone, the snow was perfect and I just had a blast in that snowboard trainee camp.
Third week back in school! I had to catch up with all the materials I missed. Or better I should have. Still I had to study for some exams and write two essays: one about the city “Basel” and second a portrait of a teacher. The teacher one was actually fun to write.
Week four of January I got the chance to show off all my new learned skills in snowboarding. I went to another snowboard camp, this time not as participant but as a leader. My brother came along as a participant. Sadly he does skiing and not snowboarding. (snowboarding is way better…) Otherwise I probably would have been his instructor. The camp was a snow sport camp of my school. Every grade until the 12th grade has such a camp once a year.
I had a great time. It was fun to teach some younger kids of my school some snowboarding tricks. Only bad part about the camp: There was some kind of virus going around. About 85% of all kids got sick and had to throw up for a day. After having the virus 24h the kids were normally fine. Fortunately I didn’t catch the virus but my brother did. I am not telling you how many times he had to throw up that one night. It was just gross. But again, other than that, we had a great week!
Right now I have to catch up with a lot of materials and it seems like every teacher is just throwing around with test, exams, essays, books, and presentations assignments. So, right now I don’t see through the tunnel of school work, but I guess I will survive it. Since I have winter break in just one week!!!
Till then my motto is: Study or fail!
Laut ertönt die Musik: „Tradition – Traaadition – Tradition! Tradition – Traaadition – Tradition!“. Ich glaube dies ist eines der besten Musicals, welches je aufgeführt wurde. Fiddler on the Roof! Ich geniesse die drei Stunden Film auf dem Weg Richtung Omaha Nebraska (sie Karte). Die ganze Familie ist unterwegs in Richtung Creigthon College, wo Susi (älteste Host-Schwester) studiert. Nach der siebenstündigen Fahrt geht es direkt zu einem Baseballspiel, von welchem Susi einer der Athletiktrainer ist. Als ich mein Ticket am Eingang zeige und erfolgreich durchkomme, stoppt mich ein ca. 2 Meter grosser Mann. Ich habe keine Ahnung wieso. Er sagt ich solle mich umdrehen und den Hut abnehmen. Als ich mich rätselnd umdrehe und ein Musik zu spielen beginnt, und ich mich schliesslich der Amerikanischen Flagge zuwende, geht mir ein Lichtlein auf. Die Nationalhymne wird gespielt und alle stehen wie auf Pause gedrückt still und singen stolz die Nationalhymne. Ich denke mir, zumindest hinein lassen hätte er mich können. Naja, Amerikaner und ihr Nationalstolz, den sie unbedingt auch Ausländern beibringen wollen. Aber wir möchten jetzt nicht zu politisch werden. Wer noch nie Baseball geschaut hat, dies ist die Sportart bei dem eine Person einen kleinen Ball auf eine andere Person wirft, während die andere Person versucht, diesen flinken Ball mit einem grossen Schläger zu treffen und danach versucht eine Runde zu laufen. Dies eine sehr grobe Erklärung – wer sich da mehr interessiert sollte sich Google zum Freund machen (kleine Werbeeinblendung). Unser Team, die Bluejays, gewinnen und wir gehen alle fröhlich und zufrieden zur Wohnung von Susi. Sie lebt mit zwei Mitbewohnerinnen in einer Art Studenten-WG. Wir schauen den Film „August Rush“ und gehen zufrieden ins Bett. Wobei Sofa und Luftmatratze anstelle von Bett treffender wäre. Der Freitag, den die Amerikaner aus Gründen von Religionsfreiheit, „Good Friday“ nennen, ist vorbei. Wir würden diesen Feiertag einfach Karfreitag nennen.
Am Samstag geht es an ein zweites Baseballspiel. Dieses Mal verliert unser Team, aber wenigstens opfert sich Susi auf und bringt mir ein Souvenir. Einen College NCAA Baseball! Mit Freude nehme ich den entgegen!! Zum Nachtessen geht es in ein gutes Fast Food Restaurant. Kein Vergleich mit dem, was wir in der Schweiz als Fast Food bezeichnen. Ich bestelle mir den „Hot Big Red Burger“ mit Pommes Frites – oder wie man sie hier nennt „French Fries“. Ich muss den Burger in zwei Hälften schneiden. Wer sich je gefragt hat, ob es Burger in Grösse eines Volleyballs gibt, dem kann ich bestätigen: es gibt sie… Und ich habe einen auf meinem Teller. 1 Pfund Burger, ¼ Pfund Käse, tonen weise Salat, Tomaten, Gurken und Zwiebeln und natürlich ein gigantisches Brot. Es schein eine „Mission Impossible“ aber ich schaffe auch diesen Burger und war nicht einmal überessen um ehrlich zu sein. Nach diesem triumphalen Sieg über den gigantischen Burger, den grössten den ich je gesehen und gegessen habe, und der in der Schweiz aus gesundheitlichen Gründen nie erlaubt werden wird, gehen wir zu einem Eiscrème Ort. Und ich geniessen das Tüpfchen auf dem „i“. Dan schreibt später meiner Mutter einen Essbericht, um die Mengen, die ich vertilge, zu verarbeiten. Zum Tagesabschluss werden Ostereier gefärbt. Eine spezielle Technik, die ich in dieser Form noch nie angetroffen habe. Wir tauchen die Eier wie beim Kerzenziehen in Farbtöpfchen. Natürlich kann man auch verschiedene Farben kombinieren und/oder nur halb färben. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Insgesamt färben wir 16 Eier.
Am nächsten Morgen sind die besagten Eier wie vom Erdboden verschluckt. Jemand oder etwas muss sie gestohlen haben. In der Nacht habe man Geräusche gehört und ein Schatten in Form eines Hasen gesehen. Wir gehen in den Gang und plötzlich finden wir ein Ei. Sarah, Cortney (Susi’s Mitbewohnerin) und ich suchen nach den Eiern. Wir finden eins nach dem anderem in den Gänge des College Wohnhauses. Schliesslich machen wir uns bereit, um zum Osterngottesdienst in einer katholischen Kirche zu gehen. Ich habe extra dafür schöne Hosen und ein schönes Hemd mitgenommen. Ich staune nicht schlecht, als wir ins Gebäude eintreten, welches überhaupt nicht wie eine Kirche aussieht. Der Gottesdienst beginnt. Modern mit Band, Schlagzeug, Elektro Gittare, Bass, drei Sängern und mit Worship Rock Musik. Nirgends sind Bilder oder Kreuze zu sehen. Auch was man sonst in einer Katholischen Kirche erwarten würde sucht man vergeblich. Ich wundere mich sehr und denke mir, dies muss wohl eine sehr moderne Katholische Kirche sein. Sie zeigen einen Film an dem gezeigt wird, wie Jesus Christus am Kreuz für unsere Sünden gestorben, und dann wieder auferstanden ist. Gut zu wissen, an einen barmherzigen Gott zu glauben auf den man sich jederzeit verlassen kann. Als der Priester die Predigt hält und ich entsetzt einen Ehering an seiner linken Hand ausfindig mache, wundere ich mich doch sehr. Nach dem Gottesdienst frage ich, ob dies wirklich ein Priester sei und so erfahre ich, dass wir in einer reformierten Kirche sind und sie vergessen haben, es mir mitzuteilen. Wieso es eine Planänderung gab, möchte ich an dieser Stelle nicht erwähnen. Jedenfalls kam ich mir sehr dumm vor.
Nach einem Essen in einem guten Restaurant, begaben wir uns wieder auf die Strasse und wurden unterwegs von der Polizei angehalten. Wir sind ein bisschen über der maximalen Geschwindigkeit gefahren, was wir dem defekten Tacho zu verdanken haben. Zum Glück gibt es hier (fast) keine Blitzapparate und so lässt es der freundliche Polizist mit dem schwarzen Mustang noch mal durchgehen. Ein krönender Abschluss des Osterwochenendes, wie ich meine.