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Das Lawinenunglück vom 3. Januar im bernischen Diemtigtal mit 7 Todesopfern begann mit einer Lawine, welche von zwei Tourenfahrern ausgelöst worden war. Das haben die Ermittlungen der Polizei ergeben.
Die beiden Tourenskifahrer gehörten zu einer achtköpfigen Gruppe, welche zum Berg Drümännler unterwegs war. Die an zweiter und dritter Stelle gehenden Personen der international zusammengesetzten Gruppe lösten das Schneebrett aus, wie die Berner Untersuchungsbehörden am Freitag mitteilten.
Nur eine der beiden wurde nach einer Rutschpartie von rund 200 Metern verschüttet, wie bereits bekannt war. Als ein Arzt der Rettungsflugwacht und andere Tourenskifahrer den Mann bergen wollten, brauste eine zweite Lawine - 100 Meter breit und etwa 330 Meter lang - vom Gegenhang herunter und verschüttete insgesamt zwölf Menschen.
Die Unfalluntersuchung durch Spezialisten der Kantonspolizei Bern hat nun gezeigt, dass die zweite Lawine durch eine Spontan- oder eine Fernauslösung entstanden sein muss, nicht aber durch einen Helikopter. Nach dem Unglück hatten Betroffene und Beobachter die Vermutung geäussert, ein Helikopter sei am zweiten Lawinenniedergang Schuld.
In dieser zweiten Lawine starben sieben Personen, darunter der Arzt der Rettungsflugwacht.
swissinfo.ch und Agenturen