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Der Arbeitnehmer kann wählen, ob er ein Arbeitszeugnis oder 'nur' eine Arbeitsbestätigung will. Allerdings gibt es Unterschiede zwischen diesen beiden Zeugnisarten. Wer stellt ein Zeugnis beim Konkurs aus? Ab und zu ein Zwischenzeugnis verlangen, zumindest bei einem Wechsel des Vorgesetzten.
Arbeitszeugnis: Grundsätze, Anforderungen, Inhalt, Bedeutung. Unterschied Zwischenzeugnis und Abschlusszeignis. Standardformulierungen, verschiedene gängige Formulierungen ('Geheimcodes') und ihre Bedeutung resp. Interpretation.
Grundsätzlich muss ein Arbeitszeugnis wahr und wohlwollend sein. Kann man den Inhalt des Zeugnisses schlecht interpretieren, kann dieses z.B. bei einer kostenlosen Rechtsauskunftsstelle zur Beurteilung vorgelegt werden. Es ist strittig, ob die Verjährungsfrist für ein Arbeitszeugnis 5 oder 10 Jahre dauert. Grundsätzlich 'Anspruch' auf ein Arbeitszeugnis hat der Arbeitnehmer bei Stellenantritt, allerdings das Ausstellen für den Arbeitgeber bei kurzer Arbeitsdauer schwierig. Bei Verlust des Zeugnisses kann eine Kopie beim (ehemaligen) Arbeitgeber verlangt werden. 'Vollste Zufriedenheit' ist sprachlicher Unsinn. Negative Bemerkungen gehören nur dann ins Arbeitszeugnis, wenn diese signifikant im Arbeitsverhältnis waren. Normalerweise gehört der Kündigungsgrund nicht ins Arbeitszeugnis. [Chat Kassensturz, -]