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Chrysler Imperial, von 1955-1975 als eigene Marke nur Imperial genannt, war seit 1926 der Name Chrysler Imperial besonders luxuriöser Fahrzeuge des Chrysler Konzerns, mit denen man insbesondere Cadillac und Lincoln, aber auch Packard und anderen Luxusherstellern Konkurrenz machte. Ein Imperial kam typischerweise in den Ausstattungsvarianten Custom, Crown und Le Baron (eine amerikanische Karrosseriefirma). Verwirrenderweise wurde allerdings als Crown Imperial (aber eben nicht Imperial Crown) die bei Ghia in Italien gebaute verlängerte Limousine bezeichnet. Der Zusatz Southampton bezeichnet bei Imperial die Bauweise als Hardtop, d.h. ohne B-Säule zwischen den Türen.
Von 1969 bis 1973, der sog. Fuselage Era (Flugzeugrumpf-Periode), erreichten die Wägen mit 5,98 m eine enorme Länge bei 2,02 m Breite, bis ihnen ihr unersättlicher Benzindurst in der ersten Ölkrise wie den anderen großen amerikanischen Achtzylindern ein Ende bereitete. 1976-78 war der Chrysler New Yorker Brougham eine Art "verbilligter" Imperial.
1981/3 und 1990-94 produzierte Chrysler noch einmal Modelle mit dem Namen Chrysler Imperial im Versuch, den Eldorados und Continentals Konkurrenz zu machen, allerdings in wesentlich kleinerem Format.