Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03317.jsonl.gz/3212

Der 23-jährige Aberg, der zuvor kein Turnier auf einer grossen Tour gewonnen hatte, verwies den letztjährigen US-Open-Champion Fitzpatrick um drei Schläge auf den 3. Platz. Zweiter wurde Alexander Björk, ein weiterer Schwede.
Fitzpatrick, Sieger in Crans-Montana 2017 und 2018, führte das mit 2,5 Millionen Euro dotierte Turnier von der ersten Runde bis zum 68. von 72 Löchern an. Schlagverluste an den Löchern 15 und 16 kosteten ihn den von den in Scharen aufmarschierten Fans und von Turnierdirektor Yves Mittaz erhofften Sieg. Aberg spielte derweil gegen Schluss vier Birdies am Stück und erzwang die komplette Wende. Fitzpatrick büsste auch am letzten Loch einen Schlag ein, für den Ausgang des Turniers war dies jedoch nicht entscheidend.
Fitzpatrick hatte es in den Händen, auf dem Walliser Hochplateau den ersten Start-Ziel-Sieg seit acht Jahren herauszuspielen. 2015 gelang dies Danny Willett, der wie Matthew Fitzpatrick aus Sheffield kommt und der in seiner Karriere ebenfalls ein Turnier auf Grand-Slam-Stufe gewonnen hat: das US Masters 2016. Willett spielte in dieser Woche in der Schweiz bei weitem nicht seine beste Form aus. Er konnte sich nicht für die beiden Finalrunden vom Wochenende qualifizieren.
Schweizer Enttäuschung
Die beiden Schweizer Professionals, die den Cut überstanden, konnten am Wochenende nicht zusetzen. Der Bündner Jeremy Freiburghaus fiel im Feld der 75 Finalisten mit zwei Runden über Par in den 73. Rang zurück. Der Basler Cedric Gugler schlug sich besser, kam jedoch nicht über den 57. Platz hinaus.
Freiburghaus hätte auf dem ihm vertrauten Par-70-Kurs ein sehr gutes Resultat gebraucht, um seine Chancen zu verbessern, sich auch für die Saison 2024 das Spielrecht auf dem europäischen Circuit zu sichern. Er wird allerdings in der laufenden Saison noch ein paar Spielgelegenheiten bekommen.