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Haben Sie bei längerem Gehen oder Stehen das Gefühl, schwache oder schwere Beine zu haben, die sogar wegknicken? Oder ein Taubheitsgefühl?
Das weist darauf hin, dass ein oder mehrere Nerven in der Wirbelsäule unter Druck stehen und gereizt sind. Als Ursache kommt eine Einengung des Wirbelkanals (Spinalkanalstenose) in Betracht. Typischerweise bilden sich bei der Spinalkanalstenose die Beschwerden rasch zurück, wenn man sich nach vorne beugt oder sich hinsetzt. Ein Velofahren ist aber häufig problemlos möglich.
Therapien +
Nicht-operativ:
- Eine nicht-operative Behandlungsmethode für eine Einengung des Wirbelkanals ist die medikamentöse Schmerztherapie.
- Eine Physiotherapie kann ebenso die Rückenschmerzen lindern.
- Es wird ein Schmerzmittel direkt in die betroffene Stelle gespritzt (Epidurale Infiltration).
- Bei Einengung des Wirbelkanals wird ein Lokalanästhetikum bzw. Kortison direkt an die Nervenwurzel gespritzt (Wurzelinfiltration).
Operativ:
Eine operative Kanalerweiterung (Mikrochirurgische Dekompression) wird in der Wirbelsäulen-Chirurgie mit Hilfe eines Operationsmikroskops durchgeführt. Dabei werden die Nerven von einengendem Gewebe befreit. Gegebenenfalls erfolgt eine zusätzliche dynamische Stabilisation oder eine zusätzliche minimalinvasive oder offene Versteifung (Spondylodese) der betroffenen Wirbel.