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Beschäftigte bezeichnen besetzte Stellen. Obwohl sich ihre Bedeutungsfelder stark überschneiden, ist unter den Begriffen «Beschäftigte (besetzte Stellen)» und «Erwerbstätige» nicht dasselbe zu verstehen, kann doch eine erwerbstätige Person mehrere Stellen besetzen. In diesem Fall wird von Mehrfachbeschäftigung gesprochen.
Die Beschäftigung in Vollzeitäquivalenten resultiert aus der Umrechnung des Arbeitsvolumens (gemessen als Beschäftigte oder Arbeitsstunden) in Vollzeitbeschäftigte. Die Beschäftigung in Vollzeitäquivalenten ist definiert als das Total der geleisteten Arbeitsstunden dividiert durch das Jahresmittel der Arbeitsstunden, die durch Vollzeitbeschäftigte erbracht werden.
Berechnung der Vollzeitäquivalente (VZÄ) und Revision des VZÄ-Schätzmodells
Die Berechnung der Vollzeitäquivalente erfolgt auf der Grundlage eines Schätzmodells, das im Wesentlichen auf Lohnangaben der AHV nach Branchen und Geschlecht basiert und mit Informationen aus Erhebungen, unter anderem der Beschäftigungsstatistik (BESTA), ergänzt wird. In Folge der Revision der BESTA im Jahr 2015 musste das Modell des BFS zur Schätzung der Beschäftigung in VZÄ für die STATENT angepasst werden. Seit 2015 werden die Daten mit dem neuen Modell berechnet.
Um eine erste Veränderungsrate anbieten zu können, wurden auch die Daten 2015 mit dem neuen Modell berechnet. Für die Jahre davor ist diese Berechnung aufgrund fehlender Daten jedoch nicht möglich, was in Bezug auf die VZÄ zu einem Bruch in der Zeitreihe zwischen 2014 und 2015 führt. Nicht von diesem Bruch betroffen sind hingegen die Beschäftigtenzahl (nicht in VZÄ umgewandelt) und die Anzahl Unternehmen.
Das neue Schätzmodell führt zu einer leicht geringeren Anzahl VZÄ (–26 000 VZÄ im Jahr 2016 bei einem Total von vier Millionen). Betroffen sind unter anderem die Wirtschaftszweige «Grundstücks- und Wohnungswesen» (NOGA 68) sowie «Erbringung von sonstigen Dienstleistungen» (NOGA 94–96).
Der Standortquotient drückt die Konzentration einer Tätigkeit in einer Region aus. Er misst das Verhältnis zwischen dem Anteil Beschäftigter einer Branche am Beschäftigtentotal einer Region und dem gesamtschweizerischen Beschäftigtenanteil dieser Branche am Beschäftigtentotal der Schweiz.