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Der US-amerikanische IT-Dienstleistungsriese IBM mit Zentrale in Armonk im Bundesstaat New York geht davon aus, dass speziell im Verwaltungsbereich künftig etliche Tätigkeiten von Software auf Basis Künstlicher Intelligenz (KI) übernommen werden können. Wie IBM-Chef Arvind Krischna in einem vom Finanzdienst Bloomberg veröffentlichten Interview sagt, rechne er damit, dass etwa in der Personalverwaltung in fünf Jahren rund ein Drittel der Stellen durch KI und Automatisierung ersetzt werden könne.
Aus diesem Grund würden die Einstellungen für solche Bürotätigkeiten ausgesetzt oder gebremst. IBM beschäftige derzeit etwa 26.000 Mitarbeitende, die keinen direkten Kontakt zu Kunden hätten, so Krischna.
Zum Teil freiwerdende Stellen sollen daher nicht neu besetzt werden. In der Softwareentwicklung und in Bereichen mit Kundenkontakt werde hingegen weiter eingestellt. Insgesamt beschäftigt IBM rund 260.000 Leute.
Aktuell sorgen Chat GPT, Googles Konkurrenzsoftware Bard sowie Programme, die Bilder auf Basis von Textbeschreibungen erzeugen können, für viel Aufsehen. Chat GPT etwa formuliert Texte, indem Wort um Wort die wahrscheinliche Fortsetzung eines Satzes eingeschätzt wird. Eine Folge dieser Programmierung ist aktuell, dass die Software neben korrekten Angaben auch völlig falsche Informationen erfindet, wobei für Nutzer aber kein Unterschied erkennbar ist. Deswegen gibt es Sorgen, dass die Fähigkeiten von KI-Software zum Beispiel für die Produktion und Verbreitung von Falschinformationen genutzt werden könnten. Experten rechnen allerdings damit, dass dieses Problem behoben werden könne.
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