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Viktor Schauberger hat in seinen Schriften festgehalten, dass ein warmer, trockener Boden das kühle Regenwasser nicht sofort aufnehmen kann, da sich warm und kühl abstossen. Erst nach längerem Regen und einer Abkühlung der Temperaturen wird das Wasser vom Boden aufgesogen. In einem Wald ist das nie ein Problem, da der Wald sich selbst abkühlt und der Boden stets bedeckt und locker ist. In einer Weide oder Wiese trocknet der Boden und das Gras ohne Beschattung und Befeuchtung der Bäume schneller aus, wird warm und bei Starkregen kommt es zur Erosion, erst recht auf einem Acker.
Mit einem „Swale“ kann man Wasser auf der Höhenlinie sammeln und versickern lassen, aber auch Humus aufbauen. Bei Erosion wird der Humus im Graben des Swales gesammelt. Oft wird auch der Graben mit Hackschnitzel aufgefüllt. So kann das Wasser immernoch versickern, aber man hat gleichzeitig einen Weg zur bewirtschaftung, und nach 10 Jahren wurde alles zu Humus zersetzt welcher dann unter den Bäumen oder im Garten verteilt werden kann.
Swales sind eine sehr regenerative Massnahme welche in immer mehr Regionen zur Notwendigkeit werden, wenn wir nicht noch mehr Boden verlieren wollen. Die Permakultur bemüht sich Boden aufzubauen, und Swales sind dabei ein Zentrales Element.
Auch herkömmliche Retentionsbecken sind wertvoll um das Grundwasser anzureichern und die Kanalisation zu entlasten. Doch wenn man diesen Retentionsraum auf eine möglichst lange Distanz verteilt, hat die Landschaft, der Boden und das Leben mehr davon.