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Europapreis
Hier sind die drei KandidatInnen von 2017:
Elly Schlein
Elena (Elly) Schlein wurde 1985 in Lugano (Schweiz) als Kind einer italienisch-amerikanischen Familie geboren. Sie hat die Matura in Lugano absolviert und Jura an der Universität in Bologna studiert. Sie ist seit 2014 Abgeordnete im Europäischen Parlament. Dort ist sie Stellvertretende Vorsitzende der Delegation für den Parlamentarischen Stabilitäts- und Assoziationsausschuss EU-Albanien und Mitglied im Entwicklungsausschuss.
Jacques de Watteville
Geboren 1951 in Lausanne, studierte Jacques de Watteville Rechts- und Wirtschaftswissenschaften an der Universität Lausanne und trat im Jahre 1982 in den diplomatischen Dienst der Schweiz (EDA) ein. Er war von 1988–1992 Erster Sekretär und Berater der Schweizer Mission bei der Europäischen Union, sowie Botschafter der Schweiz bei der EU von 2007–2012. Er war Staatssekretär für internationale Finanzfragen im Eidgenössischen Finanzdepartement (EFD) bis Anfang 2017 und Chefunterhändler mit der EU.
Markus Notter
Markus Notter besuchte die Schule in Dietikon. 1976 wechselte er an die Kantonsschule nach Zürich. 1980 begann er ein Studium der Rechtswissenschaft an der Universität Zürich, das er 1985 mit dem Lizenziat abschloss. Notter arbeitete als wissenschaftlicher Assistent an der Juristischen Fakultät und promovierte 1989 mit einer Dissertation im Bereich Völkerrecht. Anschliessend war er am Bezirksgericht Zürich tätig. Von 1987 bis 1996 gehörte Notter dem Zürcher Kantonsrat an. Von 1990 bis 1996 war er vollamtlicher Stadtpräsident von Dietikon. 1996 wurde er als Nachfolger von Moritz Leuenberger in den Regierungsrat gewählt. Er stand der Direktion der Justiz und des Inneren vor. Am 1. Juni 2010 gab er bekannt, dass er bei den Gesamterneuerungswahlen im Frühling 2011 nicht für eine weitere Amtsperiode antreten werde. Seit 2011 ist er Präsident des Europa-Instituts an der Universität Zürich, seit 2012 ist er zudem Präsident der Stiftung Zukunft für Schweizer Fahrende. Im April 2012 wurde Notter zum Präsidenten der Gesellschaft Minderheiten in der Schweiz (GMS) gewählt. 2012 erhielt er die Ehrendoktorwürde der Universität Zürich. Des Weiteren ist er Präsident des Museumsrates des Schweizerischen Nationalmuseums und seit 1. Januar 2014 Mitglied des Verwaltungsrats der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (Suva). Er ist auch Präsident der Europaplattform Schweiz.