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Donald Trump siegte, weil er sich nicht nur die republikanischen Stammlande im Süden und Mittleren Westen der USA – die traditionellen «Red States» – holte. Er eroberte auch den «Rust Belt» im Norden, der bisher eine zuverlässige demokratische Bastion war.
Das Amerika der Ost- und Westküste, das «blaue» Amerika kennen wir. New York, San Francisco, Los Angeles – die hippen urbanen Zentren mit ihren liberalen Einwohnern sind uns vertraut. Bedeutend besser als das «rote» Amerika, das Amerika der ländlichen Gebiete, der endlosen Ebenen im Inneren des Kontinents. Jene Gebiete, die wir seit dem 9. November «Trumps Amerika» nennen können.
Ein schweres Erdbeben hat den Norden Perus am frühen Sonntagmorgen (Ortszeit) erschüttert. Das nationale seismologische Institut des südamerikanischen Landes gab die Stärke des Erdstosses in der Amazonas-Region mit 7.5 an. Das Zentrum lag demnach etwa 100 Kilometer östlich der Stadt Santa María de Nieva in einer Tiefe von rund 131 Kilometern. Laut Behörden bestand keine Gefahr eines Tsunamis. Wenige Stunden zuvor hatte ein Beben der Stärke 5.2 die Küstenregion weiter südlich nahe der Hauptstadt Lima getroffen.