Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03358.jsonl.gz/997

... 80/10/10 bezieht sich auf das Verhältnis zwischen Kalorien aus Kohlenhydraten, Proteinen und Fetten in den Nahrungsmitteln, die man verzehrt. 80% der Kalorien werden aus Kohlenhydraten gewonnen und jeweils 10% erhalten wir aus Proteinen und Fett. Dabei dürfen die Kohlenhydratkalorien gerne auch die 80% überschreiten und die Fett- und Eiweißkalorien können dementsprechend geringer ausfallen. 80/10/10 gilt als Richtwert und muss nicht immer täglich, aber doch im Durchschnitt über die Zeit eingehalten werden. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass es sich hier um eine sogenannte High Carb - Low Fat (Hoher Kohlenhydrateanteil, geringer Fettanteil) Ernährung handelt.
...
Irgendwie hatte ich den Eindruck, daß Du Dich hauptsächlich von Haferflocken ernährst. Die Beschreibung von 80/10/10 liest sich aber anders. Da werden doch die Kohlehydrate mehr oder weniger aus viel Obst und Gemüse empfohlen? Und immerhin ist noch ein Anteil Fett und Eiweiß dabei.
Grüsse,
Oregano
__________________
Interessieren Sie sich für die Gedanken und Meinungen Ihres Gegenübers ohne sie zu bewerten.
ich bin leberkrank und habe eine latente Hämolyse aufgrund der Leberkrankheit.
Ich hatte früher HbA1c-Werte (HbA1c = Langzeitzuckerwert), die waren noch niedriger als der von Dir genannte Wert.
3,4 war mein niedrigster Wert.
Bei mir wurde 2 Mal ein Insullinom ausgeschlossen damals.
Doch heute ist mir klar, dass der niedrige HbA1c-Wert von meiner Leberkrankheit (M. Wilson) kommt. Bei Leberkrankheiten sind Hypoglykämien doch recht häufig.
Ich hatte auch ab und an erhöhtes Bilirubin. Man hatte mir damals auch gesagt, es könnte M. Meulengracht sein. Doch dafür waren meine Bilirubin-Werte zu selten erhöht.
Der M. Meulengracht wird leider oft "bemüht", wenn man erhöhtes Bilirubin hat.
Und ich denke, dass das sehr oft eine Fehldiagnose ist.
Bei einer latenten Hämolyse müssen die Hämoglobinwerte nicht erniedrigt sein. Das tritt erst auf, wenn die Hämolyse schon sehr akut ist und dann ist man oft schon ein Notfall.
Will man eine Hämolyse untersuchen, so sollte man das Haptoglobin bestimmen (in einer entzündungs- und infektfreien Zeit, weil der Wert sonst falsch erhöht ist). Dieser Wert sagt zur Hämolyse viel aus. Er ist dann niedrig oder erniedrigt.
Man kann sich genetisch auf den M. Meulengracht untersuchen lassen. Dann weiß man, woran man ist.
Ich würde Dir zum Gentest raten, denn ich glaube nicht so recht, dass Du einen M. Meulengracht hast. Das ist eben oft eine Fehldiagnose.
lg
margie
__________________
“Das Fleisch, das wir essen, ist ein 2-5 Tage alter Leichnam.” - Volker E. Pilgrim, Schriftsteller
Folsäure zu messen macht soweit ich weiss, nicht den Sinn, man versucht hier den Stand der Dinge von anderen Parametern abzuleiten.
B12 im Serum kann man sich auch schenken, der WErt ist häufig recht hoch und es besteht tatsächlich ein Mangel. Man misst das inaktive B12 , wenn man es nicht anständig aktivieren kann....ZUdem ist laut Dr. Kuklinski nur 20 % des B12 übers Serum gemessen für den Körper verwertbar.
Die aktive Form Holotranscobalamin wäre schon besser...Jedoch, wenn Du durch Krankheit, Stress nen höheren Bedarf hast, stimmt der Referenzbereich auch nicht. Am besten soll noch die Bestimmung der Methylmalonsäure als Aussage für B12 dienen.
Ärzte und auch HPs hausieren scheinbar noch ständig mit längst überholten Messungen, gerade auch was B12 anbetrifft.
Eisen ist auch nicht das gelbe vom Ei, ne wirkliche Aussage hast Du mit Ferritin....
Eisen ist auch nicht das gelbe vom Ei, ne wirkliche Aussage hast Du mit Ferritin....
Ferritin ist zwar generell aussagefähiger als Eisen. Es ist aber bei Leberkranken öfter erhöht und kann so einen Eisenmangel verdecken.
Ein erhöhtes Bilirubin deutet auf eine Leberkrankheit hin (M. Meulengracht ist eine Leberkrankheit falls das zutreffen sollte), so dass evtl. das Ferritin falsch hoch ausfallen könnte.
Zum Eisenmangel ist das Zinkprotoporphyrin aussagefähiger.
Das wird von einigen Ärzten auch schon routinemäßig gemacht, wenn es um die Beurteilung des Eisenstoffwechsels geht. Der Wert ist nicht viel teurer als das Ferritin (man sollte sich vorher beim Labor erkundigen, falls man ihn selbst bezahlen will oder muss).
Zinkprotoporphyrin ist ein Laborparameter, der im Rahmen der Anämiediagnostik zum Nachweis eines Eisendefizits eingesetzt werden kann.
2 Hintergrund
Bei einem Eisenmangel kommt es während der Erythropoese zu einem ersatzweisen Einbau von Zink in den Protoporphyrin-Komplex. Dadurch wird anstelle von Hämoglobin Zinkprotoporphyrin gebildet. Bei einer Eisenmangelanämie kommt es daher zu einem kontinuierlichen Anstieg der Zinkprotoporphyrin-Konzentration in den Erythrozyten.
lg
margie
__________________
“Das Fleisch, das wir essen, ist ein 2-5 Tage alter Leichnam.” - Volker E. Pilgrim, Schriftsteller