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(25.11.2020) Die Schweizer Volkswirtschaft übt auf globale Talente weiterhin eine sehr hohe Anziehung aus. Im IMD World Talent Ranking des IMD Management Instituts in Lausanne belegt sie den ersten Platz. Ebenfalls zum Spitzentrio gehören Dänemark und Luxemburg.
Die Covid-19-Pandemie hat die Attraktivität der Schweiz nicht beeinträchtigt. Zum fünften Mal in Folge steht das Land ganz oben auf dem Siegerpodest. Zurückzuführen ist dies unter anderem auf die gute Lehrlingsausbildung, die öffentlichen Bildungsinvestitionen, die Qualität der Gesundheitsinfrastruktur sowie auf die positiven Werte beim Einfluss des "Brain Drain" auf die Wirtschaft. Auch die im internationalen Vergleich relativ hohen Löhne und die Lebensqualität sind gewichtige Vorzüge.
Zu den vom IMD genannten Schwachpunkten gehört die Anzahl der neuen Absolventinnen und Absolventen in wissenschaftlichen Disziplinen (Ingenieurwesen, Informationstechnologien, Mathematik und Naturwissenschaften), die Jahr für Jahr abnimmt, wodurch die Schweiz in dieser Kategorie nun vom 26. auf den 30. Platz abrutschte.
Aktuell haben nur Volkswirtschaften mit einem leistungsfähigen Bildungssystem die Chance, Talente anzuwerben. Wichtig sind zum einen die öffentlichen Investitionen in diesem Bereich. Ein anderes entscheidendes Kriterium sind die Weiterbildungsperspektiven in den Unternehmen.
Die Nachbarländer der Schweiz schneiden im allgemeinen Ranking deutlich schlechter ab. Deutschland belegt Platz 11, Frankreich Platz 28 und Italien Platz 36. Nur Österreich befindet sich mit Platz 6 ebenfalls in den Top 10. Die USA verschlechterten sich um drei Stufen und landeten auf Platz 15.
Letzte Änderung 25.11.2020