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Zudem muss er seinem Arbeitgeber, einem Krankenhaus in der Ortschaft Grafton, Schadenersatz in Höhe von 83 800 Dollar (etwa 68 800 Euro) zahlen, wie das US-Justizministerium in Washington am Dienstag (Ortszeit) mitteilte.
Der Mann unterbrach demnach die für den Impfstoff notwendige Kühlkette. Medienberichten zufolge mussten etwa 500 Dosen als Folge der Manipulation vernichtet werden.
Der 46-Jährige hatte der Behörde zufolge im Dezember 2020 in zwei Nachtschichten in Folge an seinem Arbeitsplatz eine Box mit den Moderna-Dosen aus dem Kühlschrank genommen und erst nach mehreren Stunden wieder zurückgestellt. Damit seien 57 Menschen anschliessend geimpft worden, bevor die Manipulation des Apothekers bekannt geworden sei, hiess es weiter. Der Mann habe das Risiko «rücksichtslos missachtet», dass Menschen dadurch der Gefahr von Tod und Körperverletzung ausgesetzt werden könnten.
Der Apotheker entschuldigte sich am Dienstag vor Gericht, wie der Lokalsender WTMJ berichtete. «Ich hatte nicht das Recht, diese Entscheidung zu treffen.» Er fühle sich fürchterlich, ihm tue es sehr leid, und er sei beschämt. Im Februar hatte er sich in zwei Fällen der Manipulation für schuldig bekannt. Er sagte demnach, er stehe Impfungen generell und dem Moderna-Impfstoff im Speziellen skeptisch gegenüber und habe dies auch seinen Kollegen gesagt.