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Der Artikel enthält einen Vorschlag, um geplante Investitionen auf ihre Wirtschaftlichkeit zu überprüfen (Ex-ante-Evaluation). Da für den durchschnittlichen Schweizer Landwirtschaftsbetrieb die Entschädigung der familieneigenen Arbeit viel bedeutender ist als diejenige des Eigenkapitals, steht die Veränderung der Arbeitsverwertung pro Stunde, beziehungsweise des effektiv realisierten Stundenlohns im Zentrum des Interesses. Dies wird mit je einer Kalkulation vor und nach der Investition ermittelt, was je eine Kosten-/ Leistungsrechnung auf Vollkostenbasis erfordert. Der Ansatz wird illustriert anhand eines durchschnittlichen Verkehrsmilchbetriebs, der seinen Anbindestall in einen Laufstall umbaut und dabei die Kapazität um sieben auf 30 Kuhplätze erhöht. Unter Annahme einer vollen Auslastung und konstantem Milchpreis lässt sich durch die Investition eine Erhöhung der Arbeitsverwertung von rund vier Franken pro Stunde erzielen.
Bei der Agri-Photovoltaik wird dieselbe Fläche für die Energieerzeugung und die landwirtschaftliche Produktion genutzt. Das Interesse an diesem Ansatz wächst, aber der Erfolg hängt von vielen Faktoren ab und es muss noch geklärt werden, welche Kulturen sich am besten dafür eignen.
Wie nehmen Landwirtinnen und Landwirte die soziale Nachhaltigkeit ihrer Betriebe wahr? Eine Agroscope-Studie zeigt, dass die Einschätzung von deren Identität und dem Betriebstyp abhängt.
Käse zählt zu den wichtigsten offensiven Interessen des Schweizer Agrarhandels. Ausserhalb der EU sind die USA ein wichtiges Exportziel. Mit dem CAPRI-Modell lassen sich die Auswirkungen eines Freihandelsabkommens für Käse zwischen den USA und der Schweiz abschätzen.