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Der Verein bestätigte am Donnerstag, dass der Online-Streamingsender Netflix und andere Produzenten Interesse an den Filmrechten des Flugabsturzes in Kolumbien signalisiert hätten, bei dem 19 Spieler und das gesamte Coachteam ums Leben gekommen waren. Eine Entscheidung sei jedoch noch nicht gefallen.
"Dieser Verein wird keineswegs akzeptieren, dass aus der Tragödie auf unangebrachte Weise Entertainment gemacht wird", heisst es in der über Twitter bekanntgegebenen Erklärung. Falls Interesse bestehen sollte, die Verfilmungsrechte zu vergeben, werde zusammen mit allen Betroffenen entschieden.
Bei dem Absturz im November nahe Medellín waren insgesamt 71 Menschen gestorben. Nur drei Profis befanden sich unter den sechs Überlebenden. Die Chartermaschine beförderte die Mannschaft des Erstligisten zum Hinspiel gegen Atlético Nacional um das Finale der Copa Sudamericana. Die Absturzursache war Treibstoffmangel.
Der Verein will am 21. Januar sein erstes Spiel mit der neuen Mannschaft nach dem Unglück bestreiten. Gegner in dem Benefizspiel ist der brasilianische Meister Palmeiras, der auch letzter Gegner des Clubs vor der Tragödie war.
(SDA)