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Ein Pakt in Stein gemeisselt
Wünscht sich eine Frau die klassische Rolle der Mutter / Hausfrau und überlässt dem Mann die Karriere, soll dies mit Respekt anerkannt werden. Was Karriereeltern an Dritte outsourcen, übernehmen Profi-Mütter nämlich selbst: die Pflege unseres Nachwuchses sowie die Weitergabe von grundlegenden Werten. Nicht die KITA-Betreiber, sondern die Mütter und Väter müssten einen Gesinnungswandel vorantreiben, nach dem Mädchen mit dem gleich intensiven, intrinsischen Drang nach einer Karriere durch die Ausbildung und ins Berufsleben hineinwachsen wie die Jungs.
Um mehr Frauen in Führungspositionen und Verwaltungsräten zu finden, müssen Frauen und Männer zudem die klassische Rollenverteilung Frau=Mutter, Mann=Ernährer überdenken. Die Frauen müssen die Rolle des (Mit-) Ernährers einfordern. Es genügt nicht, sich zu verlieben, an Heirat und Kinder zu denken und den Aspekt der Karriere zu ignorieren oder zu verschieben. Vor dem Kinderkriegen ist ein klar ausgesprochener Pakt zwischen Frau und Mann nötig, der die Rollen Ernährer und Kinderbetreuung inkl. Finanzierung abspricht. Will eine Frau eine Karriere machen, ihr Partner lehnt dies aber ab, darf sie sich nicht durch Heirat oder Kinder in seine Abhängigkeit begeben. Männer dagegen täten gut dran, den Anspruch von Frauen auf eine Karriere als völlig normal zu betrachten.
Fazit
Will eine Frau wirklich eine Karriere in Top-Positionen machen, aber auf den Kinderwunsch nicht verzichten, wird sie kurz nach der Geburt wieder an ihrem Arbeitsplatz erwartet. Wenn ein verbindlicher Karriere-Pakt mit dem Partner wie eine voreheliche Paartherapie erscheint, dürfte es sicherlich effizienter sein, diese Diskussion vor der Eheschliessung, statt nach Geburt des ersten Kindes zu führen.