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(lat.), das Schreibrohr, dessen man sich im
Altertum zum Schreiben auf
Papyrus und
Pergament bediente, wurde
aus einer Schilfgattung gewonnen (das beste kam aus
Ägypten)
[* 2] und ist noch jetzt im
Orient üblich (arab.
Kelâm).
stehenden Scheiden besetzt sind. Die Blätter sind paarig gefiedert, mit stachligen Stielen, Rippen oder Fiedern, der Blattstiel
verlängert sich bei einigen in einen peitschenförmigen, dornig gestachelten Anhang und ist bisweilen gänzlich fiederlos.
Mittels dieser Organe befestigen sich die klimmenden Palmen zwischen andre Pflanzen, erreichen so trotz des schwachen Stengels
bedeutende Höhen und bilden oft undurchdringliche Geflechte. Die Blütenkolben sind achselständig, monözisch
oder diözisch. Die hasel- oder walnußgroße Frucht gleicht einem umgekehrten Tannenzapfen, ist braun, rot oder gelblich,
schuppig und ein-, bisweilen zweisamig. Die Gattung ist im tropischen Afrika
[* 6] von Guinea bis zum WeißenNil, in Vorder- und Hinterindien
[* 7] und auf den asiatischen Inseln vertreten.