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Diese Aufnahme eröffnet eine neue historische Serie von Claves mit dem Namen "Revival", die aus etwa fünfzig Alben besteht, die noch nie als CDs veröffentlicht wurden. Die sorgfältig remasterten Aufnahmen repräsentieren die Anfangsjahre der Firma, seit ihrer Gründung in Thun im Jahr 1968. Das gesamte Produkt ist zu 100 % schweizerisch, denn die Vinyls werden in Riedikon von der legendären, noch heute aktiven Firma Turicaphon AG hergestellt. Das Ziel dieser Kollektion ist es, den gesamten Claves-Katalog zu gegebener Zeit der Öffentlichkeit zugänglich zu machen, ganz im Sinne von Marguerite Dütschler, der Gründerin des Labels.
Vevey, Sommer 1969: Während die Amerikaner im Begriff waren, den Mond zu betreten, nahm Peter-Lukas Graf sein erstes Orchesteralbum auf und spielte dabei die Doppelrolle des Dirigenten und Solisten. Das 1942 von Victor Desarzens gegründete Lausanner Kammerorchester ist anwesend, ebenso wie eine der Stützen von Claves, der Tontechniker und Sänger Jakob Stämpfli.
Vevey 1969 war auch die Zeit von Charlie Chaplin oder James Mason, die man auf dem Samstagsmarkt treffen konnte, des Tenors Hugues Cuénod, der gerade 67 Jahre alt geworden war (er wurde 108 Jahre alt...), der Trilogie der Ehefrauen der großen Maestros Furtwängler, Krips & Schuricht oder des Malers Oskar Kokoschka.
Aufgenommen in der perfekten Akustik des Salle del Castillo (auch bekannt als "Casino de Vevey") mit seiner idealen Schuhenbox-Form, gewann dieses Mozart-Programm den renommiertesten japanischen Schallplattenpreis, den es je gab, die Japan Record Academy.
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Peter-Lukas Graf, Flöte
Peter-Lukas Graf wurde in Zürich geboren.
Er studierte Flöte bei André Jaunet (Zürich), Marcel Moyse und Roger Cortet (Paris). Er erhielt den ersten Preis als Flötist und das Dirigentendiplom am Conservatoire Nationale de Paris. Drei Jahre lang studierte er Dirigieren in München.
Graf gewann den Ersten Preis des Internationalen Musikwettbewerbs der ARD in München und den Bablock-Preis des H. Cohen International Music Award in London. Das Multitalent wurde zum jüngsten Soloflötisten des Winterthurer Sinfonieorchesters und des Lucerne Festival Orchestra mit zusätzlichen Dirigieraufgaben ernannt. Es folgte eine Zeit, in der er hauptberuflich als Opern- und Symphoniedirigent tätig war.
Im Alter von 21 Jahren brachte Grafs Aufnahme des Ibert-Flötenkonzerts ihm sofortige und überwältigende internationale Anerkennung ein. Seither folgten internationale Konzerttourneen sowie zahlreiche Aufnahmen, Fernseh- und Radioproduktionen und Auftritte an vielen internationalen Musikfestivals. Während mehr als 20 Jahren war er Professor an der Musik-Akademie Basel und gibt bis heute international Meisterkurse.
Graf hat außerdem vier didaktische Monographien verfasst (siehe Veröffentlichungen). Von der Musikhochschule Krakau erhält er den Titel Doktor honoris causa. Von der USA National Flute Association erhält Graf den Lifetime Achievement Award 2005. Von der italienischen FALAUT-Association erhält er den Premio alla Carriera Flauto d'Oro
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