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Selbst wenn keine offensichtliche Pathologie vorliegt, kann sich die motorische Funktion verschlechtern, wie die Häufigkeit und die Auswirkungen von Stürzen in der alternden Bevölkerung zeigen.
Da Gangcharakteristika mit bestimmten Hirnnetzwerken verbunden sind, kann die Hypothese aufgestellt werden, dass die Behebung des neuronalen Verlusts in diesen Netzwerken eine wichtige Strategie zur Verhinderung von Mobilitätseinschränkungen bei älteren Erwachsenen sein könnte.
In diesem Vortrag geht es um den Zusammenhang zwischen der Nutzung von Exergames und ihrem Einfluss auf die körperlichen und kognitiven Funktionen älterer Menschen. In diesem Vortrag werden insbesondere [1] die theoretische Relevanz neuartiger Exergame-Trainingsansätze erörtert und [2] Forschungsdaten vorgestellt, die darauf hindeuten, dass spielbasiertes Körper- und Gehirntraining mit Schwerpunkt auf Aspekten der neuromuskulären Funktion bei (gebrechlichen) älteren Menschen wirksam zur Verbesserung der kognitiven und physischen Funktion ist