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Es ist wichtig, eine Mangelernährung frühzeitig zu erkennen und zu behandeln.
Mit dem unten eingefügten Fragebogen lässt sich herausfinden, ob Anzeichen einer Mangelernährung bestehen.
Eine medizinische Fachperson z.B. Ernährungsberatung kann den Fragebogen auswerten und bei Bedarf helfen, die Ernährung zu optimieren.
Mangelernährung bei Krebsbetroffenen
Unter Mangelernährung versteht man eine zu geringe Aufnahme an Kalorien und Nährstoffen. Das baut Muskelmasse und Fettgewebe ab. Ein ungewollter Gewichtsverlust in kurzer Zeit ist ein sichtbares Zeichen dafür. Müdigkeit, Erschöpfung und ein schlechter Allgemeinzustand können ebenfalls auf eine Mangelernährung hinweisen.
Erhält der Körper über längere Zeit zu wenig Nährstoffe, schwächt dies zudem das Immunsystem. Die Betroffenen sind anfälliger für Infektionen und haben mit mehr oder stärkeren Nebenwirkungen der Krebstherapien zu kämpfen.
Eine gute Versorgung mit Kalorien und Nährstoffen ist für Krebsbetroffene besonders wichtig. Sie kann helfen, die Lebensqualität zu steigern, Nebenwirkungen wie Müdigkeit zu reduzieren oder die Toleranz gegenüber einer Chemotherapie zu verbessern.
Mangelernährung bei Übergewicht
Eine Mangelernährung kann auch bei Übergewicht oder steigendem Körpergewicht vorliegen. Manche Krebsbetroffene lagern während den Therapien Wasser ein (Ödeme). Dadurch ist eine Mangelernährung nicht auf den ersten Blick sichtbar.
Bei Übergewicht mag es zu Beginn möglicherweise nicht stören, ein paar Kilos zu verlieren. Eine Krebserkrankung sollte aufgrund der Nebenwirkungen einer Mangelernährung jedoch nicht zur Gewichtsabnahme genutzt werden.