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Zwischen Guldenerstrasse und Weidholzweg liegt das Schutzgebiet «Wolfsgrueb» (beim Weidholz). Auf dieser Riedwiese gedeihen viele bemerkenswerte RiedpﬂanzenArten. Zwei weitere Waldriede sind am Wolfsgruebweg und Pﬂanzschuelweg entlang dem Küsnachter Dorfbach zu ﬁnden. Das früher im westlichen Ried stehende Munitionsdepot wird 2002 abgetragen. Später wird an dieser Stelle ein Teich ausgehoben, in dem sich nun Grasfrösche, Erdkröten und verschiedene Libellenarten entwickeln können. Die Riedwiese ist reich an selteneren Riedpﬂanzen wie Wollgras, Mehlprimel, Fieberklee und mehreren Enzian- und Orchideen-Arten.
Das Gebiet «Hinter Guldenen» besteht im Wesentlichen aus einer Flachmoor-Landschaft. Früher ist es ein sogenanntes Hochmoor, in welchem sich Torf entwickelt, der bis anfangs des 20. Jahrhunderts abgebaut wird. Während des Zweiten Weltkriegs wird das Gebiet entwässert und in Kulturland umgewandelt. Seit den 1980er-Jahren wird es als regionale Naturschutzzone gepﬂegt und seit 2009 renaturiert. Der westliche Teil dieses Gebietes gehört zur Gemeinde Herrliberg. Es ist als reichhaltiges Flachmoor erhalten geblieben mit Torfmoos und dem ﬂeischfressenden Fettblatt, Schwertlilie, verschiedenen Enzian- und Orchideen-Arten sowie zahlreichen Schmetterlingen. In der Nähe, beim Zusammentreffen der drei Gemeindegrenzen Maur/Herrliberg/Egg, liegt eine auffallend schöne Magerwiese mit Kuckucksnelken.