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Kuriose Fakten rund um das Thema Haare
Lange, wallende Haare wie Rapunzel
Die Frau mit den längsten Haaren der Welt ist derzeitig die US-Amerikanerin Diane Witt: Ihre Haarpracht misst stolze 3,86 Meter. Doch es geht noch länger: 7,93 Meter waren die Rastalocken, die der Inder Swami Pandarasannadhi auf seinem Kopf trug. Da seine abgestorbenen Haare nicht ausfallen konnten, wuchsen seine vielen kleinen Zöpfe einfach immer weiter.
So sind Haare aufgebaut
Haare sind genau genommen Hornfäden aus Keratin, die auch Spuren von Kohlenstoff, Stickstoff, Sauerstoff, Wasserstoff und Schwefel enthalten. Der Kern des Haares ist das Mark, darüber hüllen sich die Faser- und Schuppenschicht. Letztere besteht aus tannenzapfenförmig angeordneten, flachen Hornzellen. Der Zustand dieser Schicht ist ein Indikator für die Gesundheit des Haares und bestimmt, ob unsere Haare glänzen oder stumpf aussehen.
Bei gesunden Haaren liegen die Schuppen flach an. So können sie das einfallende Licht reflektieren – das sorgt für einen schönen und gesunden Glanz. Stehen sie jedoch ab, absorbieren sie das Licht und die Haare sehen matt und stumpf aus. Deshalb sollten Sie nasse Haare nicht mit dem Handtuch abrubbeln, sondern vorsichtig trocken tupfen. So glätten Sie die Schuppenschicht und sorgen für schimmernden Glanz.
Unsere Haare haben drei Wachstumsphasen
1. Die Wachstumsphase (Anagenphase) dauert zwischen zwei und sechs Jahre. Wie lange sie genau anhält, hängt von Alter, Geschlecht sowie genetischen Faktoren ab. In etwa 85-90 % der Haare auf der Kopfhaut befinden sich in dieser Phase.
2. Die Übergangsphase (Katagenphase) dauert zwischen zwei und drei Wochen. Hier wird die Zellproduktion eingestellt, die Haare wachsen nicht mehr und und das Kopfhaar löst sich langsam.
3. In der Ruhephase (Telogenphase) regeneriert sich der Haarballen und schafft Platz, damit wieder neue Haare wachsen können. Sie dauert etwa drei bis vier Monate.
Haare wachsen übrigens ungefähr zehn Mal nach. Bei einer Lebensdauer von vier Jahren bedeutet dies 40 Jahre volles Haar - danach wird es auf den meisten Köpfen dann leider ein wenig lichter.
Wieso werden Haare lockig?
Je nach Struktur der Haare benötigen sie auch spezielle Pflege – lockiges Haar ist meist trockener und besonders pflegebedürftig. Das liegt daran, dass Locken nicht so nahe an der Kopfhaut liegen, wie glatte Haare. Dadurch werden sie weniger mit dem pflegenden Talg der Kopfhaut versorgt.
Greifen Sie bei Locken daher zu einer Pflege, wie dem NIVEA Diamond Gloss Care Pflegeshampoo – es stellt mit Nähr-Essenzen aus wertvollem Macadamia-Öl die gesunde Haarstruktur Ihrer Locken wieder her und verleiht ihnen wunderschöne Lichtreflexe. Eucerit® umhüllt dabei das Haar von aussen und bildet einen schützenden Film.
Glatte Haare benötigen im Gegensatz zu lockigen Haaren meist etwas mehr Volumen. Hier verhelfen spezielle Volumenshampoos, wie das NIVEA Volume Care Pflegeshampoo zu toller Fülle.
Unsere Haare sind echte Kraftpakete
Ein einzelnes Haar kann ein Gewicht von bis zu 100 Gramm tragen, also eine ganze Tafel Schokolade. Die 100.000 Haare, die wir durchschnittlich besitzen, könnten demnach ein Gewicht von 10.000 Kilo stemmen. Nur unsere Kopfhaut spielt da nicht mit.
Was bestimmt meine Haarfarbe?
Es gibt zwei unterschiedliche Melanintypen. Die grösseren schwarz-braunen Eumelanin-Pigmente und die wesentlich kleineren rotgelben Phäomelanin-Pigmente. Alle Haarfarben, die es gibt, setzen sich aus diesen beiden Pigmenttypen zusammen.
Rothaarige haben weniger Haare
Im guten Mittelfeld befinden sich Brünette mit 110.000 und Schwarzhaarige mit 100.000. Schlusslicht bilden Rotschöpfe mit etwa 85.000 Haaren. Doch viele Haare bedeuten nicht automatisch eine voluminöse Mähne. Blondinen haben zwar die meisten Haare, diese sind jedoch oft auch besonders fein. Natürlich schwarzes Haar und auch rote Haare haben in der Regel einen eher kräftigen Schopf und daher mehr Volumen.
Gemässigter Haarausfall ist normal
Über die Sommermonate hinweg wechseln aufgrund der langen Tage und dem starken Licht mehr Haare von der Wachstumsphase in die Ruhephase. Im Spätsommer und Herbst führt das zu vermehrtem Haarausfall. Die verlorenen Haare wachsen uns im Winter dann wieder nach.
Haare hoch - so funktioniert Gänsehaut
Ganz einfach: Die Haare dort sind dicker und schwerer, sodass die winzigen Muskeln meist nicht wirklich gegen das Gewicht der Haare ankommen. Der Effekt ist am Kopf daher nicht oder nur kaum zu sehen. Und das ist auch gut so! Sonst würden wir im Winter wohl alle mit abstehenden Haaren durch die Gegend laufen.
Das Shampoo – Haarpflegeprodukt Nr. 1
Wählen Sie ein Produkt aus und testen sie es zumindest drei bis sechs Wochen. Stellen sich nach der Zeit sichtbare Ergebnisse ein, haben sie die richtige Wahl getroffen. Sollten Sie keine Verbesserungen bemerken, lohnt es sich weitere Produkte auszuprobieren.
Wie Sie sehen, gibt es ganz schön viel über unsere Haare zu erfahren. Dieses Wissen können Sie jetzt vor allem dazu nützen, um Ihre Haare optimal zu pflegen und gut auf sie zu achten.