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Ihre erste grosse Reise führte die Schweizer Journalistin und Fotografin Annemarie Schwarzenbach nach Spanien. Es war der Beginn ihrer Reisen um die Welt, die sie mit einer Kamera dokumentierte.
Im Mai 1933 brach Annemarie Schwarzenbach zusammen mit ihrer Freundin und Fotografin, Marianne Breslauer, zu ihrer ersten journalistischen Reise durch Spanien auf. Die Reise sollte durch den Verkauf ihrer Geschichten und Bilder an die Presse finanziert werden.
Im Oktober desselben Jahres reisten die beiden Frauen zum ersten Mal nach Persien und dann nach Moskau. Im April 1934 beendeten sie ihre Reise durch den Orient. Später reiste Schwarzenbach in die USA und dokumentierte die Grosse Depression sowie die Wiederwahl von Franklin Roosevelt.
Die leidenschaftliche Journalistin schrieb ihr erstes Buch "Freunde um Bernhard", nachdem sie ihr Studium mit 23 Jahren abgeschlossen hatte. Sie tauchte in die Welt der Literatur ein und schloss eine lebenslange Freundschaft mit den Geschwistern Erika und Klaus Mann. Klaus war ein treuer Reisebegleiter. Schwarzenbach unterstützte ihn später bei der Herausgabe eines seiner wichtigsten antifaschistischen Werke, "Die Sammlung".
Die Freundschaft zwischen Schwarzenbach und der Familie Mann führte zu Spannungen zwischen ihr und ihrer eigenen Familie, welche die Schweizerische Front unterstützte. Das machte Schwarzenbach teils zu einer Migrantin – Reisen als Mittel zur Befreiung von den Fesseln einer konservativen Familie.
Schwarzenbachs Reisen können auf dieser Karteexterner Link verfolgt werden.
In unserer Serie #swisshistorypicsexterner Link reisen wir in die Vergangenheit, in die Zeit der schwarz-weiss Bilder.