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In einem gemeinsamen Brief informieren die beiden Menschenrechtsorganisationen Amnesty International und «Sing for Democracy» die beiden Stars über die eingeschränkte Meinungsfreiheit in Aserbaidschan und die allgemeine Situation der Menschenrechte.
Sie weisen auch auf den im Jahr 2005 ermordeten Reporter Elmar Huseynow hin. Die Umstände seines Todes wurden von den Behörden bis heute nicht untersucht. Zahlreiche Journalistinnen und Blogger werden in dem Land nach wie vor verfolgt und verhaftet. Der Fotojournalist Mehman Huseynov hatte sich zum Beispiel im Rahmen einer Menschenrechts-Kampagne vor dem Eurovision Song Contest 2012 engagiert. Jetzt steht er wegen eines angeblich begangenen Verbrechens vor Gericht, bei einer Verurteilung drohen ihm bis zu fünf Jahre Haft. In einem anderen Fall musste ein Sänger das Land verlassen, weil er seit seinem friedlichen Protest im März dieses Jahres bedroht wurde.
Amnesty International appelliert an die aserbaidschanische Regierung, allen Künstlerinnen, Journalisten, Aktivistinnen und Bürgern das Recht auf freie Meinungsäusserung ohne Furcht vor Repressionen zu gewähren. Der Brief an Shakira und Rihanna endet mit dem Satz: «Wir hoffen, dass Sie unseren Glauben an eine Verbesserung der Menschenrechtssituation im Land teilen.»