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Trump siegt bei Vorwahl in New Hampshire – Haley will weiter kämpfen
Im Kampf um die Präsidentschaftskandidatur der US-Republikaner hat der frühere Amtsinhaber Donald Trump auch bei der zweiten Vorwahl einen klaren Sieg eingefahren. Seine Konkurrentin Nikki Haley landete am Dienstagabend (Ortszeit) im Bundesstaat New Hampshire zwar mit einen passablen Ergebnis auf Rang zwei – ihre Hoffnungen auf ein knappes Rennen oder gar einen Sieg wurden allerdings nicht erfüllt. Haley gab sich dennoch kämpferisch und kündigte an, im Rennen bleiben zu wollen. Mit der Abstimmung in New Hampshire zementierte Trump seine Macht innerhalb der Partei. Eine Neuauflage des Wahlkampfs zwischen ihm und dem demokratischen Präsidenten Joe Biden wird immer wahrscheinlicher.
Trump ging bei seiner Siegesrede in der Stadt Nashua in New Hampshire trotz seines Erfolgs verbal auf seine Konkurrentin los und schäumte förmlich vor Wut. „Sie dreht eine Siegerrunde, dabei haben wir sie so deutlich geschlagen“, sagte er. Der 77-Jährige nannte seine frühere Botschafterin bei den Vereinten Nationen eine „Hochstaplerin“ und redete ihr Ergebnis klein. „Sie wird nicht gewinnen“, sagte er. Seine Rede machte aber deutlich, dass er in Haley durchaus eine Gefahr sieht.
Trump gewann in New Hampshire Prognosen zufolge mit deutlich mehr als 50 Prozent der Stimmen – und setzte seinen Erfolgskurs nach der ersten Vorwahl im Bundesstaat Iowa vergangene Woche fort. Haleys Stimmenrückstand in New Hampshire wurde auf mehr als zehn Prozentpunkte beziffert.
(text:sda/bild:pixabay)
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