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Sam Hopkins (*1979) ist Künstler und Kurator aus Nairobi (Kenia). Seine Praxis beschäftigt sich mit dem öffentlichen Raum, mit Fragen der Partizipation und der kollektiven Erinnerung. Oft äussert sich dies in lang anhaltenden, prozessbasierten Projekten und Ausstellungen. Mit Slum TV gründete er 2006 eine Medien-Initiative die politische und gesellschaftliche Zusammenhänge in Kenya unabhängig, vor Ort und in einer kollektiven Struktur beleuchtet, während Urban Mirror CBO ein Kollektiv für Aktivismus im öffentlichen Raum ist. Andere Arbeiten, wie Dead Insects in My Parents’ Pool (2010-) reagieren eher lyrisch und konzeptuell auf Aspekte des Lebens in der Grosstadt Nairobi. Im Projekt /LINKS/ entsteht eine partizipative Installation basierend auf einer Sammlung von ca 500 Fotografien aus Wahlkämpfen in Deutschland und Kenya. Im Austausch mit Peterson Kamwathi interessieren Hopkins hier die Gesten und Rituale der politischen Kultur.
Nach einem Studium der Geschichte und Spanisch in Edinburgh und Kuba studierte Hopkins Gegenwartskunst in Oxford und Weimar. Er lebt und arbeitet in Nairobi. 2012 war er an der Gruppenausstellung Nairobi: A State of Mind im Kunsthaus Bregenz vertreten, 2013 Gastkurator am Iwalewa Haus in Bayreuth, 2014 stellt er an der Dakar Biennale aus.