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Der blutjunge Andrea Costanti hatte gerade das Geologiestudium absolviert, als sein Onkel Emilio ihm die Leitung des Familienweinguts übergab. Keine kleine Sache: Bereits im Mittelalter besassen die Costantis, eine Patrizierfamilie aus Siena, Ländereien in Montalcino. Fünf Generationen hatten vor Andrea bereits Wein gekeltert. So unternahm Crescenzio Costanti im 18. Jahrhundert regelmässige Studienreisen nach Frankreich, um sich in Sachen Rebbau auf dem Laufenden zu halten. Der Advokat Tito Costanti gehörte gar zur Gruppe von Winzern, welche erstmals einen Wein namens Brunello erzeugten. 1870 präsentierte er den Tropfen auf einer Ausstellung in Siena der Öffentlichkeit. Unglaublich: Der Wein hatte einen Alkoholgehalt von 14 Volumenprozent. In den 1960er-Jahren kämpfte dann der Arzt und Winzer Emilio Costanti für die breite Vermarktung des Brunello – zuvor wurde dieser fast nur unter der Hand gehandelt.
Bürgt persönlich für die Qualität seiner herausragenden Brunelli: Conte Andrea Costanti
Mit Feinsinn und Traditionsbewusstsein führt Andrea Costanti heute das Erbe seiner Ahnen fort. Sein Brunello steht für Tiefgang und Eleganz. Ein Tipp: Lagern Sie ihn ein paar Jahre im Keller, die Reife steht ihm ausgezeichnet.