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«Auf allen Wegen Gott entgegen.»
(Redensart)
Das Kreuz wurde 1755 von der Gemeinde anstelle eines älteren Kreuzes errichtet, hier, wo der Weg von der alten Talstrasse abzweigt Richtung Schneit-Gubel-Edlibach bzw. Alosen-St.Jost-Einsiedeln. Damals wurde beim Kreuz, das mehrfach erneuert und restauriert wurde, auch ein Opferstock angebracht. Der Korpus von klassisch-ruhiger Haltung dürfte ins 18. Jahrhundert zurückreichen.
Die meisten Wegkreuze wurden von der Bevölkerung als Zeichen ihres Glaubens aufgestellt. Die Menschen haben davor kurz angehalten, sich bekreuzigt oder ein Gebet verrichtet. Etwa auf dem Weg zur Arbeit auf dem Feld.
Viele dieser Kreuze dienten früher auch zur Orientierung; sie waren wichtige Wegmarkierungen. Manchmal sind sie noch heute in Wanderkarten eingetragen. Es gibt auch Kreuze, die kennzeichnen gefährliche Stellen, andere erinnern an einen Unfall oder an ein Verbrechen. An einigen Kreuzen hält eine Inschrift fest, wann, von wem und warum sie aufgestellt wurden.