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Trotz akuter Finanznöte Griechenlands müssen Staatsdiener laut Regierung nicht um Löhne und Gehälter zum Monatsende bangen. Auch die Pensionen könnten überwiesen werden, sicherte Regierungssprecher Gabriel Sakellaridis am Montag zu. Das Land wolle auch die Zahlungsverpflichtungen gegenüber den Gläubigern erfüllen - dazu gehöre die am 5. Juni fällige Überweisung an den Internationalen Währungsfonds (IWF) in Höhe von 298 Millionen Euro.
Wegen der sich zusehends leerenden Kassen sollten die Gespräche mit den Gläubigern jedoch noch in diesem Monat abgeschlossen werden: «Es sollte eine Lösung im Mai geben, damit wir die Liquiditätsfrage lösen können.»
Schleppende Gespräche
Dabei werde sich Athen jedoch nicht auf die von den Geldgebern verlangten Rentenkürzungen einlassen. Ein drittes Hilfspaket für den klammen Ägäis-Staat schloss Sakellaridis aus. Das Land wird seit 2010 von den Euro-Partnern und dem Internationalen Währungsfonds (IWF) mit 240 Milliarden Euro vor der Pleite bewahrt.
Bei dem laufenden zweiten Hilfspaket ist eine Einigung mit den Gläubigern in den entscheidenden Fragen derzeit nicht absehbar. Laut EU-Kommission geht es nur schleppend voran. Es müssten größere Anstrengungen unternommen werden, um die Differenzen zu überbrücken.
(reuters/dbe/gku)