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Gott appelliert an seinen geliebten Diener:
„Ich bin dir nahe, denk nicht, dass Ich weit entfernt bin von dir!“
Ich bin dir nahe, wähne Mich nicht weit von dir! Und du bist bei Mir, verlass Mich nicht!
Wie kann das Leben dessen, der vom Architekt, also von dem, der ihn erschaffen hat, fern bleibt, in Ordnung sein? Wie kann alles gut gehen?
Das Auge, welches Meines Auges sich erfreut, wird glänzen, wird zu einem scharfen Auge werden und die andere Welt, das Unsichtbare erkennen. Ob der geistigen Freude, die es empfindet, wird es trunken.
In dem Herzen, wo Mein Wind weht, wo Meine Liebe verweilt, werden geistige Rosen erblühen und es wird zu einem Rosengarten voller göttlichen Lichtes werden.
Wenn man dir ohne Mich einen Finger Honig geben würde, wäre das ein Finger Honig, aber es gäbe da Hunderte von Bienen.
Wenn man dich ohne Mich zu einem Führer ernennen würde, wärst du schlechter als Hunderte von Beamten. Du wärst ein ausführender Sklave.
Das Volk, die Menschen sind wie Ameisen. Wir jedoch sind der Süleyman. Sei still, halte dich verborgen, versteck dich.
Hz. Mevlana, Divan-i Kebir
Band II, Gedicht Nr. 504
Firuzaner, Band II, Gedicht Nr. 1053
Übersetzung ins Türkische von Şefik Can