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Während der Versand von Massenwerbung inzwischen durch das Schweizer Gesetz streng geregelt ist, bleibt Spam weltweit ein grosses Problem. Deshalb empfiehlt es sich, Massnahmen zu treffen, um sich vor Spam zu schützen.
Seien Sie vorsichtig, wenn Sie Ihre Koordinaten angeben:
- Geben Sie Ihre persönlichen Daten (E-Mail-Adresse, Handynummer) nur vertrauenswürdigen Personen und Institutionen bekannt. Beantworten Sie niemals E-Mails, die Sie nach dem Passwort oder den Zugangsdaten zu Ihrem Bankkonto fragen, selbst wenn die E-Mail scheinbar von Ihrer Bank stammt. Kein seriöses Unternehmen fragt seine Kundschaft auf elektronischem Weg nach vertraulichen Daten.
- Tragen Sie in Online-Formularen im Internet alternative E-Mail-Adressen ein, um Ihre Hauptadresse zu entlasten. Verwenden Sie z. B. Gratis-E-Mail-Adressen.
- Vermeiden Sie möglichst, dass Ihre E-Mail-Adresse auf Internetseiten veröffentlicht wird. Wenn sie publiziert werden muss, machen Sie sie für Maschinen unlesbar, indem Sie sie z. B. in einer Bilddatei darstellen oder das Zeichen @ als "at" ausschreiben.
Filtern Sie Ihre E-Mails und schützen Sie Ihren Computer
- Aktivieren Sie die Spam- und Virenfilter Ihres Internetdienstanbieters.
- Falls Sie dennoch Spam-Nachrichten erhalten, öffnen Sie diese nicht und löschen Sie sie. Deaktivieren Sie die automatische Vorschaufunktion in Ihrem E-Mail-Client (z.B. Microsoft Outlook).
- Schützen Sie zusätzlich Ihren Computer durch die Installation von Firewalls und Virenscanner. Halten sie diese stets auf dem neusten Stand. Dies ist notwendig, da Spam-Nachrichten häufig dazu verwendet werden, Viren, Würmer und sogenannte Trojaner zu verbreiten. Im schlimmsten Fall kann dadurch sogar Ihr eigener Computer zum Versenden von Spam missbraucht werden.
Schützen Sie die Daten Ihrer Adressaten
- Wenn Sie eine Nachricht gleichzeitig an viele Empfänger senden, tragen Sie deren Adressen im Feld "Blind Carbon Copy" (Bcc:) ein. Halten Sie Ihre Bekannten an, dasselbe zu tun. Sie schützen so Ihre E-Mail-Adressen vor weiterer Verbreitung.
- Sie sollten auch elektronische Kettenbriefe nie weiterleiten. Bei Virenwarnungen und Gratishandy-Aktionen handelt es sich meistens um einen schlechten Scherz bzw. ein so genanntes "hoax mail".
Letzte Änderung 01.04.2007