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Energiemanagement Schulung (EMS)
Das Energiemanagement ist eine wirksame Methode, um die Auswirkungen von Fatigue im Alltag zu reduzieren und extreme Erschöpfungszustände vermeiden zu können und dadurch mehr Lebensqualität zu erreichen.
Fatigue ist ein Symptom, das in den letzten Jahren vor allem durch Long Covid bekannt wurde. Sie ist ein Hauptsymptom bei dieser Erkrankung, tritt aber auch bei Multiple Sklerose, Krebserkrankungen, Schlaganfall, Querschnittsymptomatiken oder Amyothrophe Lateralsklerose auf.
Fatigue kann als stark behinderndes Symptom nach Infektionskrankheiten auftreten, z. Bsp. nach Pfeifferschem Drüsenfieber oder einer Hirnhautentzündung nach einem Zeckenbiss.
Die Fatigue wird als ein subjektiver Mangel an körperlicher und kognitiver Energie definiert, der vom Einzelnen oder Angehörigen wahrgenommen wird und der das Ausführen üblicher und gewünschter Aktivitäten beeinträchtigt. Aktivitätsbedingte Erschöpfung, wie z. Bsp. nach einem Marathon rennen oder einem langen Tag Arbeit, kennen alle. Im Gegensatz dazu ist Fatigue eine tiefe körperliche und /oder mentale Erschöpfung, die sich durch Ausruhen oder Schlaf nicht ausreichend erholt und nicht im Verhältnis zu der zuvor erbrachten körperlichen oder kognitiven Leistung steht.
Bei einem optimierten Energiemanagement können Sie die Ihnen zur Verfügung stehende Energie bewusst nutzen, Strategien zum Energiesparen anwenden und sich durch regelmäßige Pausen ständig regenerieren. Die Energie sollte dosiert und gezielt für die wichtigsten Tätigkeiten eingesetzt werden, die Sie ausführen müssen oder wollen.
Energiemanagement ist der bewusste Umgang mit der vorhandenen Energie, um den eigenen Alltag möglichst zufriedenstellend gestalten zu können.