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Für die Franchise aus Tennessee war es die erste Heimniederlage in den diesjährigen Playoffs. Zuletzt hatten die Predators sechsmal hintereinander vor heimischem Publikum gewonnen. Saisonübergreifend waren es für Nashville sogar zehn Playoff-Heimsiege in Folge gewesen. Dies war zuletzt den Detroit Red Wings 1998 gelungen.
Das Siegtor für die Anaheim Ducks in Spiel 4 erzielte Stürmer Corey Perry in der 11. Minute der Verlängerung. Nachdem Rickard Rakell (12.) und Nick Ritchie (31.) die Gäste aus Kalifornien mit 2:0 in Führung gebracht hatten, verspielte der Stanley-Cup-Sieger von 2007 im Schlussdrittel diesen Zweitore-Vorsprung.
Nach dem Anschlusstreffer von Nashvilles Verteidiger P.K. Subban in der 54. Minute gelang dem Schweden Filip Forsberg nur 36 Sekunden vor dem Ende der regulären Spielzeit der 2:2-Ausgleich. Im Nachschuss bezwang er Ducks-Goalie John Gibson, der ansonsten mit 32 Paraden wie Nashvilles Keeper Pekka Rinne (34 Paraden) eine starke Partie zeigte.
Die beiden Schweizer Verteidiger Roman Josi und Yannick Weber waren beim entscheidenden Tor in der Overtime nicht direkt beteiligt, Josi war aber wie üblich der Schwerarbeiter mit über 32 Minuten Eiszeit. Beide blieben ohne Skorerpunkt.
Nach je einem Auswärts- und Heimsieg für beide Teams kommt es nun in der Nacht auf Sonntag in Anaheim zum wegweisenden fünften Aufeinandertreffen in der Best-of-7-Serie. Für den Gewinner dieses Duells steht die Türe zum Stanley-Cup-Final weit offen.