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- 26 Kandidierende haben sich um einen Sitz in Lausannes Stadtregierung beworben.
- Die Sozialdemokraten holten im ersten Wahlgang die meisten Stimmen: Stadtpräsident Grégoire Junod (15'882 Stimmen, bisher) liegt vor der bisherigen Finanzdirektorin Florence Germond (15'535) und SP-Politikerin Emilie Moeschler (neu).
- Da kein Kandidat das absolute Mehr erreicht hat, findet am 28. März ein zweiter Wahlgang statt.
Im ersten Wahlgang das viertbeste Resultat erzielte der bisherige Stadtrat David Payot (Partei der Arbeit, 14'460 Stimmen). Dahinter platzierten sich zwei weitere Mitglieder der bisherigen siebenköpfigen Stadt-Exekutive: Die Grüne Natacha Litzistorf erzielte 10'782 Stimmen, der FDP-Kandidat Pierre-Antoine Hildbrand 9519 Stimmen.
Zwei weitere Kandidaten der Grünen kamen auf die Plätze 7 und 8. Daniel Dubas erhielt 8557 und Xavier Compagny 8320 Stimmen. Die zweite FDP-Kandidatin, Florence Bettschart-Narbel, belegte mit 8101 Stimmen den neunten Platz.
Weitere Wahlen
Zugleich fanden am 7. März in Lausanne Wahlen ins Stadtparlament statt. 396 Kandidatinnen und Kandidaten waren für einen der 100 Sitze im Stadtrat am Start. Insgesamt wurde in 298 der 300 Waadtländer Gemeinden gewählt.
Keiner der 26 Kandidierenden für einen der sieben Stadtratssitze erreichte jedoch das absolute Mehr von 16'349 Stimmen, weshalb am 28. März ein zweiter Wahlgang stattfinden wird. Die Wahlbeteiligung lag bei 37.65 Prozent, praktisch gleich viel wie vor fünf Jahren.
Rot-grüne Mehrheit wird bleiben
Die Hauptstadt des Kantons Waadt ist seit rund 15 Jahren fest in linker Hand. Seit 2006 haben die Linken sechs Sitze in der Stadtregierung inne (3 SP, 2 Grüne und 1 Partei der Arbeit, kurz PdA). Der siebte Sitz wird von der FDP gehalten. An der rot-grünen Mehrheit wird sich auch mit dem zweiten Wahlgang kaum etwas ändern.