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Otto Ludwig Binswanger
* 14. Oktober 1852 in Scherzingen, Münsterlingen, Schweiz; † 15. Juli 1929 in Kreuzlingen, Schweiz
Otto Ludwig Binswanger ist am 14. Oktober 1852 in Scherzingen, Münsterlingen (Schweiz) geboren. Er studiert Medizin an den Universitäten Heidelberg, Straßburg und Zürich.
Nach seiner Promotion 1877 beginnt er bei Theodor Meynert in Wien hirnanatomisch zu arbeiten, nachdem er neun Monate im väterlichen Sanatorium Bellevue im schweizerischen Kreuzlingen tätig gewesen ist. Anschließend geht er nach Göttingen zu Ludwig Meyer und nach Breslau als Assistenzarzt an das Pathologische Institut zu Emil Ponfick, bevor er dem Ruf nach Berlin folgt, um dort an der Nervenklinik der Charité eine Stelle als Oberarzt anzunehmen.
Er habilitiert sich 1882 und wird im gleichen Jahr als außerordentlicher Professor nach Jena berufen (1891 ordentlicher Professor). Bei Jean Martin Charcot lernt er 1886 den Hypnotismus.
Otto Ludwig Binswanger tritt 1919 in den Ruhestand, nachdem er Beratungstätigkeit im XI. Armeekorps während des 1. Weltkrieges geleistet hat.
Am 15. Juli 1929 stirbt der bedeutende Schweizer Psychiater und Neurologe Otto Ludwig Binswanger in Kreuzlingen, Schweiz.
Otto Ludwig Binswanger hatte namhafte Patienten, u.a. Friedrich Nietzsche, Hans Fallada und Johannes R. Becher.
Bekannt ist der Name Otto Ludwig Binswanger u.a. durch die Fachbezeichnungen Binswangersche Krankheit, Morbus Binswanger
Enge wissenschaftliche Kontakte hatte Otto Ludwig Binswanger u.a. mit Theodor Meynert, Ludwig Meyer, Emil Ponfick.
Quellen:
http://www.deutsche-biographie.de/sfz4522.html
https://www.lehmanns.de/shop/medizin-pharmazie/7774851-9783836403085-otto-ludwig-binswanger
de.wikipedia.org/wiki/Otto_Binswanger