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für musikschüler*innen und
musikstudierende mit jahrgang 1999
und jünger mit wohnsitz in der
zentralschweiz (lu,ur,sz,nw,ow,zg).
für musikschüler*innen und
musikstudierende mit jahrgang 1999
und jünger mit wohnsitz in der
zentralschweiz (lu,ur,sz,nw,ow,zg).
1969 in New York geboren. 1978 siedelte er mit seinen Eltern von seinem Heimatland Island in die Schweiz um, wo er seither lebt. Ersten Musikunterricht erhielt er am Klavier im Alter von sechs Jahren. Vier Jahre später wechselte er zur Klarinette und wurde Schüler von Giambattista Sisini. 1989 tritt er unter Beibehaltung des Lehrers ins Konservatorium Luzern ein, wo er vier Jahre später sein Studium „Mit Auszeichnung“ abschloss. 1992-93 war er Mitglied der Schweizer Jugend-Sinfonie-Orchesters, und von 1993-95 gehörte er dem Gustav Mahler Jugendorchester an. Seit 1991 führt eine rege Konzerttätigkeit Dimitri Ashkenazy in alle Welt. So trat er in der Hollywood Bowl von Los Angeles auf, im Sydney Opera House, in der Suntory Hall in Tokyo, der Royal Festival Hall in London, bei den Salzburger Festspielen, im Prager Rudolfinum sowie in der Salle Pleyel von Paris auf, um nur einige zu nennen.
Neben seinen Konzertverpflichtungen hat Dimitri Ashkenazy bereits an zahlreichen CD-, Radio- und Fernsehproduktionen mitgewirkt, mit erschienenen Aufnahmen u.a. bei paladino, Orlando, Sheva Collection, VDE Gallo, Brilliant Classics, Decca, DUX und Ondine. Einladungen als Gastdozent für Meisterkurse führten ihn zur Australian National Academy in Melbourne, zum Merit Music Program in Chicago, zur Universität von Oklahoma City, zum College of Music in Reykjavík und zu den Conservatorios Superiores von San Sebastián und Granada.
Die 1981 geborene französische Geigerin ist eine vielseitige Musikerin, eine engagierte Konzertmeisterin und eine leidenschaftliche Kammermusikerin. Sie ist 1. Konzertmeisterin des Luzerner Sinfonieorchesters und Gastkonzertmeisterin u.a beim London Philharmonic Orchestra. Als gefragte Kammermusikerin spielt sie regelmässig mit Künstler wie Steven Isserlis, Fazil Say, Andreas Ottensamer, Oliver Schnyder, Albrecht Meyer und Jörg Widmann.Sie ist Gast beiFestivals wie Bürgenstock und Gaia Festivals, beim Musica Festival Strassburg, beim Montpellier Radio-France Festival und den Folles Journées. Sie trat im Concertgebouw Amsterdam, im KKL Luzern, im Théatre du Châtelet Paris sowie im Münchner Herkulessaal aufund wurde als 1. Geigerin des Psophos Quartetts (2007-2009) für das BBC «New Generation Artists» Programm ausgewählt. Ausserdem hat sie in verschiedenen Kammermusikformationen für den Bayerischen Rundfunk, France Musique und SRF 2 aufgenommen.
Die Preisträgerin des Internationalen Concours de Génève von 2004 hat als Solistin unter der Leitung von Christoph Poppen, Lawrence Foster und James Gaffigan gespielt.Lisa Schatzman hatte mit sechs Jahren als jüngste Schülerin des ungarischen Geigers Tibor Varga ihren ersten solistischen Auftritt mit Orchester. Ihre Studien führten sie zu Hagai Shaham an die Rubin Academy Jerusalem und zu der renommierten Prof. Ana Chumachenco an die Musikhochschule München.
Aufnahmen der Künstlerin sind bei Avie Records, Neos und Divox erschienen. 2014 veröffentlichte sie eine Rezital-CD mit dem Pianisten Benjamin Engeli bei Claves Records, die für die ICMA nominiert wurde. Lisa Schatzman spielt eine Niccolo Amati Geige, die von einer Privatperson dem Luzerner Sinfonieorchester als Leihgabe zur Verfügung gestellt wird.
Patrick Ottiger erwarb das Primarlehrerdiplom, bevor er das Orchester – und Lehrdiplom Trompete mit Auszeichnung abschloss. Danach erlangte er das Blasmusikdirektion A-Diplom am Konservatorium Luzern. Er erweiterte sein musikalisches Schaffen mit Studien an der Jazzschule Luzern und diversen Meisterkursen.
Er ist langjähriger Solotrompeter im Sinfonieorchester 21st Century Orchestra, Mitglied der Schweizer Blechbläserformation Swiss Brass Consort, Leadtrompeter in der renommierten Bigband Zurich Jazz Orchestra und bei der Funk-Band Spinning Wheel.
Patrick Ottiger ist Yamaha Artist, spielt auch in zahlreichen Musicalproduktionen, ist Zuzüger in Sinfonieorchestern, Instrumentallehrer der Musikschule Stadt Luzern und der Kantonsschule Alpenquai Luzern. Seine rege Konzerttätigkeit als Trompeter in Orchestern und als Gastsolist führen ihn durch die ganze Schweiz und ins Ausland. Dabei zählen jährlich viele Konzerte im KKL Luzern, mehrere Konzertreisen nach New York (Radio City Music Hall, Avery Fisher Hall), London (Royal Albert Hall), Paris (Grand Rex, Palais de Congrès), Dubai (Opera), Stuttgart (Liederhalle) und Frankfurt (Alte Oper), und auch Zusammenarbeiten mit Künstlern wie Thomas Gansch, Luca Hänni, Wayne Bergeron, Sunrise Avenue, Emil, Foreigner, Stephan Eicher u.a., zu den Highlights. Laufend macht er auch Einspielungen von Tonträgern.
Patrick Ottiger wirkt als Juror und erfolgreicher Dirigent in der Brass Band- & Blasorchester Szene. Er ist seit 2008 Dirigent der BML Talents. Nebst zahlreichen Titeln an Kantonal – und Schweizer Jugendmusikwettbewerben (aktuell im Sommer 2022 Festsieger Brass Band am Kantonalen Jugendmusikfest) und an zwei Weltjugendmusikfesten, sind dies die ganz wichtigen Stationen dieser Jugend Brass Band: Sieg bei der Schweizer TV – Show «Kampf der Orchester» im Jahr 2014, Siege an der Schweizer Brass Band Meisterschaft 2010 / 2016 und insbesondere in der 1. Klasse Brass Band im Jahre 2019, das vielbeachtete Corona-Projekt der BML Talents «Jerusalema» 2021.
Patrick Ottiger ist auch seit vielen Jahren Dirigent im Bereich Blasorchester. Aktuell hat er im Sommer 2022 mit dem Blasorchester Feldmusik Willisau in der Harmonie 1. Klasse – Elite am Luzerner Kantonal Musikfest den Sieg geholt. Er wurde im Sommer 2022 auch berufen, die erste World Youth Brass Band im Rahmen des World Music Contest in Kerkrade (NL) zusammen mit Erik Janssen zu dirigieren. Zudem war er bereits Gastdirigent im Schweizer Nationalen Jugendblasorchester und in der Schweizer Nationalen Jugend Brass Band, und in zahlreichen anderen Lagerwochen.
Patrick Ottiger war langjähriger Eb Soprano Cornetist der Höchstklasse Formation Brass Band Bürgermusik Luzern und ist seit vielen Jahren Musikkommissionspräsident des Luzerner Solo- und Ensemblewettbewerbs sowie der Luzerner Jugend Brass Band.
Patrick Ottiger wurde mit dem Ehrentitel «rüüdiger Lozärner 2014» ausgezeichnet.
Dieter Lange wurde am 13.01.1958 in Wuppertal geboren und wuchs in Konstanz auf. Nach der Ausbildung zum Kontrabassisten in Basel und Turin war er mehrere Jahre als Mitglied der Festival Strings Lucerne und als gefragter Kammermusiker tätig. Es folgte ein Studium in Dirigieren bei Prof. Ralf Weikert und in Komposition bei Caspar Diethelm. Ausserdem begann er sich intensiv mit der historischen Aufführungspraxis zu beschäftigen und im aktiven Dialog mit führenden Exponenten wie Nikolaus Harnoncourt, Reinhard Goebel, Gerhard Darmstadt, William Christie, Laurence Cummings, Riccardo Minasi u.a. bildet er sich auch heute noch stetig weiter.
Dieter Lange ist Dozent für Kontrabass an der Hochschule Luzern, Mitglied der Philharmonia Zürich und Mitbegründer des auf historischen Instrumenten spielenden „Orchestra La Scintilla“ an der Oper Zürich, das er viele Jahre als Präsident formte. Mit diesem Orchester tritt er mit namhaften Künstlern in allen grossen Konzertsälen Europas und Nordamerikas auf, insbesondere mit Cecilia Bartoli, mit der gemeinsam die CDs „Maria“ (auch auf DVD), Bellinis „Sonnambula“ und „Norma“ realisiert und preisgekrönt wurden.
Als Dirigent leitete er neben vielen Konzerten – u.a. mit dem Orchester „Santa Maria“ von 2002 bis 2008 im In- und Ausland – diverse Opernprojekte (u.a. Henzes „Pollicino“ in einer vom Komponisten autorisierten Schweizerdeutschen Version, Mozarts „Zauberflöte“, Pergolesis „Serva Padrona“) und mit grossem Erfolg, im Mai/Juni 2013 die viel beachtete Opernproduktion „Liebessagen“ (Venus and Adonis von John Blow und Dido and Aeneas von Henry Purcell, Regie: Timo Schlüssel) im Gletschergarten Luzern. Er gründete das Barockensemble „Opera Amata“, dessen Aufführungen zuletzt im Juni 2017 in Luzern unter seiner Leitung des von ihm zusammengestellten barocken Opernpasticcios „Ariadne, Eine Frau sieht rot“ (Regie: Gisela Nyfeler) vom Publikum begeistert und tief bewegt aufgenommen wurden.
Seit 2002 steht das Orchester Emmen unter der Leitung von Dieter Lange. Er fördert das Musizieren mit jungen Nachwuchskünstlern und dirigiert das Orchester aus Überzeugung von der ihm wichtigen Arbeit mit Laienmusikern.
Iwan Jenny (*1979) studierte an der Musikhochschule Luzern bei Erwin Bucher Klassisches Schlagzeug und schloss die Studiengänge Pädagogik und Orchester mit dem Höchstprädikat ab. Weiteres Schlagzeugstudium bei Prof. Franz Lang an der Staatlichen Musikhochschule Trossingen. 2003 Studienaufenthalt am Drummers Collective in New York.
Iwan Jenny war Schlagzeuger im Musikkollegium Winterthur und pflegt eine rege freischaffende Konzerttätigkeit in Formationen verschiedenster Art, unter anderem im Swiss Brass Consort oder seit 2004 im 21st Century Orchestra.
Er ist mehrfacher Preisträger (Prix Rotary, Friedl Wald-Stiftung, Axelle und Max Koch-Kulturstiftung , Schweizermeister Drumset am SDPW 2002).
Iwan Jenny unterrichtet an der Musikschule Luzern. Im Sommer 2012 hat er die Stelle als Solo-Pauker im Luzerner Sinfonieorchester angetreten.
Geboren 1991 und aufgewachsen in Taiwan erhielt Jung Hu bereits mit vier Jahren Klavierunterricht. Während seiner Masterstudien an der Hochschule Luzern bei Konstantin Lifschitz arbeitete er unter anderem mit Isabelle van Keulen, Danusha Waskiewicz, Guido Schiefen, Christian Poltéra, Rafael Rosenfeld, Menahem Pressler, Robert Levin, Andreas Staier, Kyoko Hashimoto und Martin Helmchen an zahlreichen Meisterkursen zusammen.
Als Solist und Kammermusiker tritt Jung Hu in der Schweiz, Österreich, China und Taiwan auf. Als Gewinner des Luzerner Scarlattti-Klavierwettbewerbes 2014/15 trat er im Rahmen des Neujahrskonzerts des LSO auf. Ab 2016 war er Mitglied der Orchester Akademie am Opernhaus Zürich, wo er als Korrepetitor an grossen Opern- und Ballett Produktionen mitwirkte, darunter «Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny» «Nussknacker und Mausekönig», «Petrushka», sowie der Uraufführung von Heinz Holligers Oper «Lunea». Seit 2017 ist Jung Hu als Korrepetitor an der Hochschule Luzern tätig.
Die in Schweden geborene Sopranistin Malin Hartelius, studierte in Wien und fing ihre Laufbahn u.a. als Ensemblemitglied der Wiener Staatsoper an. 1991- 2012 war sie am Opernhaus Zürich fest engagiert, wo sie ein breites Repertoire aufbauen konnte und u.a. Partien wie Adina in Donizetti
s „ELISIR DAMORE“, Leïla in Bizets „LES PÊCHEURS DE PERLES“, Tatjana in Tschaikovskis „EUGEN ONEGIN“ sowie die wichtigsten Mozartrollen ihres Fachs u.A. Pamina in DIE ZAUBERFLÖTE, Konstanze in DIE ENTFÜHRUNG AUS DEM SERAIL, Gräfin Almaviva in LE NOZZE DI FIGARO, Donna
Elvira in DON GIOVANNI.
Gastspiele führten sie zu den Festivals in Aix-en-Provence und Salzburg. Sie trat an zahlreichen europäischen Opernhäusern u.a. Frankfurt, Berlin, Paris, München, Stockholm und Wien auf.
Als gefragte Konzertsängerin arbeitete sie mit Dirigenten wie Riccardo Chailly, William Christie, John Elliot Gardiner, Nikolaus Harnoncourt, Mariss Jansons, Franz Welser- Möst und namhaften Orchestern wie den Wiener Philharmonikern, dem Tonhalle- Orchester in Zürich, The Cleveland Orchestra, Symphonieorchester des Bayrischen Rundfunks, London Symphony Orchestra und dem Orchester der Oper Zürich.
Die Liebe zur KAMMERMUSIK hat im künstlerischen Schaffen von Malin Hartelius einen zentralen Platz und sie tritt u.a. mit dem Gringolts Quartet regelmässig auf. Neben der Tätigkeit als Sängerin ist sie Dozentin für Gesang an der Hochschule der Künste in Bern und gibt regelmässig Meisterkurse.
Das Schaffen der Künstlerin ist auch durch zahlreiche Aufnahmen auf CD und DVD dokumentiert.
Malin Hartelius wurde im Januar 2010 in Stockholm vom schwedischen König mit dem Orden für Wissenschaft und Kunst „Litteris et Artibus“ ausgezeichnet.