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Ein partizipative Quartierbudget tönt interessant. Doch wer soll Anspruch darauf haben? Wie kann man einen solchen Anspruch für sich reklamieren? Wer entscheidet über die Verteilung? Am einfachsten wäre es doch, im Einzugsgebiet eines Quartiers dem Quartierverein pro Kopf einen Franken abzugeben. Jeder Quartierverein setzt dieses Geld um und legt nach einem Jahr Rechenschaft darüber ab (wird ja eigentlich schon so gemacht), wie der Franken pro Kopf investiert wurde. Zusätzlich sollen Mittel über die Mitglieder beschafft werden. Quartierähnliche Vereine, die kommen und gehen, sollen sich ihre Beiträge über ihre Mitglieder finanzieren oder ihre Anliegen beim Quartierverein einbringen. Ev. könnte man ja noch 50 Rp. (im Sinne von partizipativem Quartierbudget) zum Franken dazu legen, 50 Rp., die der Quartierverein nicht selber einsetzen darf, sondern zwingend einer oder mehreren quartierähnlichen Organisationen verteilen muss. Diese sollen entsprechende Anträge an den Quartierverein schreiben. So wird automatisch auch eine gewisse Zusammenarbeit forciert.