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Santa Ana - Die erste Anhörung zur US-Sammelklage gegen den japanischen Automobilkonzern Toyota hat begonnen. Rund 320 Klagen von Autobesitzern, Unfallopfern, Aktionären und Händlern sind nach den millionenfachen Rückrufen von der amerikanischen Justiz zu einer Sammelklage gebündelt worden.
Dutzende von Anwälten versuchten Richter James Selna am Central District Court of California in Santa Ana davon zu überzeugen, dass sie die richtigen sind, um einen Sitz in einem der diversen Komitees zu erhalten. Über die Gremien soll das Verfahren vorangetrieben werden: Sie behandeln die Todesfälle oder die Klagen wegen Wertverlusten.
Toyota hatte weltweit mehr als acht Millionen Autos zurückrufen müssen, um Gaspedale und Fussmatten in den Fahrzeugen richten zu lassen. Drei von vier betroffenen Autos sind in den USA zugelassen.
Hintergrund des Verfahrens ist der Vorwurf gegen Toyota, den Rückruf in den USA zu spät veranlasst zu haben. Die festklemmenden Gaspedale, die dazu führten, dass Autos sich nicht stoppen liessen, sollen allein in den USA 52 Menschen das Leben gekostet haben.
Auf dem Spiel stehen potenziell Millionensummen, falls die Sammelklage erfolgreich ist oder es zu einem Vergleich kommt - nicht nur für die Kläger, sondern auch für die Anwälte, die sich durchsetzen können.
US-Verkehrsminister Ray LaHood hatte dem japanischen Hersteller vorgeworfen, schon im September 2009 von dem Defekt gewusst zu haben; der Rückruf erfolgte jedoch erst im Januar 2010. Toyota gestand Fehler in der Kommunikation ein, betonte aber, der Konzern habe nicht versucht, etwas zu verheimlichen.
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