Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03344.jsonl.gz/1655

Die Geschichte der Hörgeräte geht vermutlich zurück bis zum 17. Jahrundert. Mit Gewissheit kann gesagt werden, dass 1624 ein wissenschaftliches Werk von einem Jesuiten Namens Leurechon der Idee eines Hörgeräts sehr nahe kam.
1. Hörhilfen in der Geschichte
Natürlich hat es schon in der Urgesellschaft Taubheit und Schwerhörigkeit gegeben. Das muss damals ein schreckliches Schicksal gewesen sein. Wie sollte zum Beispiel die Jagd gelingen, wenn man weder die tierische Beute, noch die anderen Jäger hören konnte. In der Antike und auch noch im Mittelalter glaubten die Leute, Menschen mit eingeschränktem Hören seien auch geistig zurückgeblieben, dadurch waren sie häufig isoliert. Die allerersten Hörhilfen waren Trichter, die den Schall verstärkten. Es gab sie wahrscheinlich ab dem 16.Jahrhundert. Jedenfalls beschrieb ein Jesuit mit Namen Leurechon schon 1624 in einem wissenschaftlichen Werk das Prinzip des Hörrohres. Um 1700 baute William Bull, ein Blasmusik-Instrumentenhersteller als Erster Hörrohre in Serie. Sie waren damals aus Messing, Kupfer, Silber und Elfenbein. Später wurde das Wirkprinzip immer weiter verbessert, Röhren und Hörfächer eingebaut um die Schallschwingungen zu verstärken.
2. Die Erfindung des modernen Hörgerätes
Sie hängt eng mit der Erfindung des Telefons und des elektrischen Stromes zusammen. Ende des 19.Jahrhundert wurde von Bertram Thornton das erste Telefon Hörgerät mit Kohlemikrophon, magnetischem Hörer mit Lautsprecher und Batterien gebaut. Es war ein Tischgerät, schwer und unhandlich. Aber die Geräte wurden immer kleiner und besser. 1920 passten sie schon in die Hand-oder Jackentasche, ab 1950 kamen das erste Hörgerät auf den Markt, das hinter dem Ohr getragen werden konnte. Heutige Hörgeräte sind digital und mit leistungsstarken Computerchips ausgestattet. Sie sind winzig klein können hinter dem Ohr, aber auch im Ohr getragen werden und sind mit anderen Medien über Bluetooth vernetzt. Sie sind Wunderwerke der Mikrotechnik wie zum Beispiel die Kernmarke Phonak der bekannten Hörgerätefirma Sonova. Phonak Geräte bieten Lösungen selbst für schwierigste Hörsituationen, dafür garantiert Sonova.