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Sie existieren in ganz Lateinamerika. Pferde, Maultiere, Esel und Ponys, eingesetzt um Lasten zu ziehen, vor allem Müllkarren in städtischen Gebieten. Allein in Argentinien schleppen zehntausende solcher Tiere die klapprigen Müllsammelkarren.
Sie gelten als lebende Zugmaschinen, die man antreibt bis zum letzten Atemzug. Sobald sie nicht mehr imstande sind, ihre Arbeit zu erfüllen, werden auch sie wie Abfall behandelt.
Diese Elendsgestalten und ihre Besitzer, die «Carreros», sind von der Gesellschaft verachtet. Trotzdem erfüllen sie eine wichtige soziale Funktion. Denn die «Carreros» führen Materialien wie Alteisen, Holz, Papier, Karton und anderes der Verwertung zu.