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NaTech
Projektinhalte
Die Stärkung von Naturwissenschaft und Technik an den Zürcher Mittelschulen umfasst drei Teilbereiche, die Entwicklung eines Massnahmenkonzepts, die Anhebung der Stundendotation während der obligatorischen Schulzeit und die Klärung der Schnittstelle zwischen Volksschule und Mittelschule.
Massnahmenkonzepte
Bis Ende Schuljahr 2013/14 erarbeiteten die Zürcher Mittelschulen schulspezifische Massnahmenkonzepte zur Förderung von Naturwissenschaft und Technik. Die Massnahmen betreffen fünf Bereiche: die Entwicklung einer sogenannten MINT-Kultur an der Schule (MINT = Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik), die Förderung von Interdisziplinarität, den Einbezug externer Lernorte, das Fördern von Interesse an Naturwissenschaften und Technik, insbesondere bei jungen Frauen, sowie Unterstützungsangebote bei der Studien- bzw. Profilwahl. Die Massnahmen wurden dem Bildungstrat Ende Schuljahr 2013/14 vorgelegt und werden seit Schuljahr 2014/15 an den Mittelschulen umgesetzt.
Stundendotation
Der Umfang des Unterrichts in den Naturwissenschaftsfächern während der obligatorischen Schulzeit (7.- 9. Schuljahr) entspricht demjenigen der Sekundarstufe I an der Volksschule, und zwar durch die Festlegung eines minimalen Umfangs von sechs Jahreslektionen in den drei Fächern Physik, Chemie und Biologie, wobei jedes der drei Fächer mindestens eine Jahreslektion aufzuweisen hat.
Schnittstelle
Die bildungsrätliche Kommission Mittelschulen mit Vertretungen der Volksschule, der Mittelschulen und der Hochschulen wird in den nächsten Jahren die Einführung des kompetenzorientierten Lehrplans 21 für die naturwissenschaftlichen Fächer und seine Auswirkungen auf die Schnittstelle zwischen Volksschule und Gymnasium diskutieren, um die Schnittstelle zwischen Volksschule und Mittelschulen zuhanden des Bildungsrates neu zu definieren.