Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03122.jsonl.gz/19

Nach Studien an den Universitäten Zürich und Würzburg trat der 1947 geborene Ulrich Schmocker 1981 in die HSK ein. Von 1990 bis 1996 leitete er die Sektion Reaktortechnik. Seit 1996 ist er Leiter der Abteilung Sicherheitsanalysen, Verfahrensund Elektrotechnik sowie - seit dem 1. Januar 2000 - zusätzlich erster stellvertretender Direktor der HSK.
Wolfgang Jeschki leitet die HSK seit dem 1. Januar 2000. In seine Amtszeit fielen im technischen Bereich die Freigabe der Leistungserhöhung auf 112% für das KKW Leibstadt, die Freigabe für die Lagerhallen des zentralen Zwischenlagers Würenlingen (Zwilag) und die Wiederaufnahme der Transporte abgebrannter Brennelemente zur Wiederaufarbeitungsanlage Sellafield.
Jeschki hat die Informationstätigkeit der HSK intensiviert, um die Öffentlichkeit über die Sicherheit der Kernanlagen und der Transporte möglichst umfassend und zeitgerecht ins Bild zu setzen. Eines seiner Anliegen bestand darin, mit allen an der Kernenergie interessierten Kreisen ins Gespräch zu kommen. In der HSK wurde unter Wolfgang Jeschki das Qualitätsmanagement-System weiterentwickelt - die Hauptabteilung verfügt seit Ende November über ein zertifiziertes System. Seinen besonderen Einsatz erforderten die Ereignisse des 11. September, die zu einer öffentlichen Diskussion über die Sicherheit der Kernkraftwerke bei gezielten Angriffen führten. Jeschki wirkte ausserdem in internationalen Gremien im Bereich der nuklearen Sicherheit und des Strahlenschutzes mit.
Quelle
M.S. nach Medienmitteilung Uvek, 16. November 2001