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Bötzbergbahn
|Kürzel||BöB|
|Bahntyp||Normalbahn|
|Betriebseröffnung||1875-08-02|
|Mutiert||Ab 1902-01-01 Schweizerische Bundesbahnen|
|Daten vorhanden||ja|
Daten
Allgemeine Bemerkungen
Die Kommentare sind bewusst kurz gehalten. Sie dienen in erster Linie dem Zweck, gewisse Daten oder auch Datenlücken verständlicher zu machen, wobei das Hauptaugenmerk auf die Finanzzahlen fällt. Primäre Quelle bilden die Eisenbahnstatistik respektive die dortigen «Bemerkungen betreffend die einzelnen Bahnunternehmungen», die jeweils am Schluss der Bände stehen. Auf weitere Quellen- oder Literaturangaben wird verzichtet, obwohl solche teilweise mit eingeflossen sind. Die Kommentare sind der Einfachheit halber grundsätzlich in der Vergangenheitsform verfasst. Es heisst also beispielsweise: Bahn X «war» eine Aktiengesellschaft, auch wenn dies noch heute der Fall sein sollte.
Kommentar
Die 1875 eröffnete BöB war ein gemeinschaftliches Unternehmen der Nordostbahn (NOB) und der Centralbahn (SCB), die den Bau zu gleichen Teilen finanzierten (abgesehen von Beiträgen diverser Gemeinden und von Privaten in der Höhe von insgesamt 2 Mio. Franken, die zurückbezahlt wurden). Der Bilanzwert entspricht dem eingesetzten Gemeinschaftskapital von NOB und SCB. Den Betrieb besorgte die NOB. Die BöB verfügte über kein eigenes Rollmaterial. Die abgeführten Gewinne der hochrentablen Linie wurden je hälftig zwischen SCB und NOB aufgeteilt. 1875 bis 1901 spülte die BöB insgesamt 27.7 Mio. Franken in deren Kassen. Diese Beträge haben wir bei der BöB als «Aktiendividenden» in der Datenbank gespeichert, obwohl sie in der Statistik nicht als solche auftauchen, sondern in der Gewinn- und Verlustrechnung als «Antheil am Ertrag gemeinschaftlicher Linien» zu Lasten der BöB respektive zu Gunsten der NOB und SCB eingestellt sind. Da die Buchführung der BöB über die Muttergesellschaften lief, stehen in vielen Zahlenreihen zur Bilanz sowie in der Gewinn- und Verlustrechnung der BöB Nullwerte.
Pläne für den Bau einer Bötzberglinie bestanden seit den 1830er-Jahren, doch galt sie aufgrund der zu überwindenden Steigung als bautechnisch schwierig. Pikanterweise erhielten die Vereinigten Schweizerbahnen (VSB) als Hauptkonkurrentin der NOB in der Ostschweiz vom Kanton Aargau eine Konzession für die Realisierung einer Bötzbergbahn, doch gaben die VSB diese 1864 mangels finanzieller Ressourcen auf. Die Bedeutung der BöB lag in der direkten Verbindung der Städte Basel und Zürich, insbesondere auch für den Güterverkehr, sowie im Anschluss an die Gotthardbahn (GB, Brugg–Lenzburg). Entsprechend gross war der Beitrag des Warentransports an die alljährlichen Betriebsüberschüsse. Neben der Hauptstrecke durch das Fricktal (Pratteln–Brugg) kam 1892 – ebenfalls als Gemeinschaftswerk der NOB und der SCB – die Linie Stein-Säckingen–Koblenz hinzu. Die BöB ging 1902 in den Bundesbesitz über bzw. wurde in die SBB integriert.
Erwähnungen
Diese Bahn wird auch in den Kommentaren folgender Bahnen erwähnt: