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Vom 20. bis 24. Februar 2017 finden auf der Älggialp (OW) Flugversuche der Armee zum Umgang mit schlechten Sichtverhältnissen statt. Es geht um Feldversuche mit Helikoptern zur Erprobung von Systemen, die das Fliegen auch bei schlechten Sichtverhältnissen – verursacht durch Schnee – ermöglichen. An den Versuchen nehmen auch zivile und militärische Vertreter aus dem Ausland teil.
Die Schweizer Armee beteiligt sich im Rahmen der “NATO – Partnerschaft für den Frieden” an einem Projekt zur Erprobung von DVE-Systemen (Degraded Visual Environment). Die Feldversuche sollen Aufschluss über Anwendung und Wirksamkeit von Systemen bei schlechten Sichtverhältnissen bringen. Weil das Wetter den sicheren Einsatz von Helikoptern im Gelände oft verunmöglicht, ist die Luftwaffe bestrebt, in diesem Bereich Fortschritte zu erzielen. Diese sollen das Einsatzspektrum erweitern und nicht zuletzt auch einen Beitrag an die Sicherheit im Betrieb liefern, von dem auch die Zivilaviatik profitieren wird.
Bei den Versuchen auf der Älggialp geht es um den Umgang mit dem Problem des „White out”. So bezeichnet man in der Luftfahrt die Einschränkung der Sichtverhältnisse durch aufgewirbelten Schnee. Die Versuche fokussieren auf die Lufttüchtigkeit, die Wirksamkeit und auf den Erfahrungsgewinn in der Anwendung von DVE-Systemen bei aufgewirbeltem Schnee.
Das Projekt zum Umgang mit schlechten Sichtverhältnissen beinhaltet neben den Tests in der Schweiz auch Versuche bei anderen Wetterbedingungen, welche die Sicht negativ beeinflussen. Die Versuche für Schlechtwetter bei Wolken und Nebel sowie Niederschlägen finden beispielsweise in Manching (D) statt.