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Was ist ein Kinderparlament?
In der Schweiz gibt es drei Kinderparlamente – kurz KiPa – in den Städten Bern, Link öffnet in einem neuen Fenster, Luzern , Link öffnet in einem neuen Fensterund Schwyz, Link öffnet in einem neuen Fenster. Es gibt eine internationale Regel, in der steht, dass Kinder das Recht haben mitzubestimmen. Diese Regel gilt auch für die Schweiz.
In diesen drei KiPa diskutieren Kinder zwischen 8 und 13 Jahren über Themen, die sie beschäftigen. Grundsätzlich darf sich jedes Kind für ein Kinderparlament anmelden, aber bevor es mitbestimmen darf, muss es vom bestehenden KiPa zum Mitglied gewählt werden.
Was passiert in einer «Session»?
Eine sogenannte Session ist eine Sitzung des Parlaments. Während einer Session diskutieren die KiPa-Mitglieder in Arbeitsgruppen über verschiedene Themen. Diese Gruppen nennt man AGs. Zum Beispiel sprechen die Kinder über Neubauten von Spielplätzen, mehr Velowege in der Stadt oder auch über die Rechte von Kindern.
Was können die Mitglieder eines KiPa bewirken?
Nach der Session des KiPa sind die Lösungsvorschläge der Kinder klar formuliert. Diese Anliegen können die KiPa-Mitglieder aus Luzern im Stadtrat und in Bern im Gemeinderat einreichen. In Schwyz kommen diese Vorschläge zum Kantonsrat. Diese Räte müssen die Vorschäge aus den Kinderparlamenten prüfen und entscheiden, ob sie diesen zustimmen oder ablehnen. Schlussendlich begründen sie ihre Entscheide vor den Kinderparlamenten.
In der Politik wirklich etwas zu erreichen ist natürlich schwierig. Vielleicht aber können so auch Erwachsene auf neue Ideen gebracht werden.
Wie wirst du Mitglied in einem Kinderparlament?
Wenn du...
- ... zwischen 8 und 13 Jahre alt bist.
- ... in der Stadt Bern oder Luzern oder im Kanton Schwyz wohnst.
- ... Freude am Diskutieren hast.
Falls du diese drei Kriterien erfüllst, kannst du dich zum Beispiel über die jeweilige Website anmelden oder deine Lehrperson darauf ansprechen.