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Novak Djokovic gibt sich in Wimbledon auch bei seinem zweiten Einsatz keine Blösse. Der Serbe stösst ohne Mühe in die 3. Runde vor, wo er auf Ernests Gulbis trifft.
Nachdem die Auftaktpartie von Djokovic nach zehn Games wegen der Aufgabe des Gegners Martin Klizan hatte abgebrochen werden müssen, spielte er gegen den Tschechen Adam Pavlasek seinen Dreisatz-Sieg aus und gewann in 95 Minuten 6:2, 6:2, 6:1. Der 22-jährige Pavlasek, die Weltnummer 136, war in keiner Weise in der Lage, den dreifachen Wimbledon-Champion in Bedrängnis zu bringen.
In der 3. Runde bekommt es Djokovic mit dem Letten Ernests Gulbis (ATP 589) zu tun, der sich gegen den Argentinier Juan Martin Del Potro (ATP 32) überraschend in drei Sätzen (6:4, 6:4, 7:6) durchsetzte.
Bussen für Tomic und Medwedew
Der Internationale Tennisverband hat den Australier Bernard Tomic und den Russen Daniil Medwedew unterdessen für ihr unrühmliches Verhalten mit Bussen von 15'000 respektive 14'500 Dollar belegt.
Tomic hatte nach seinem lustlosen Auftritt in der 1. Runde gegen den Deutschen Mischa Zverev gesagt, er habe sich auf dem Platz gelangweilt und keine Motivation gefunden. Medwedew, der in der Startrunde Stan Wawrinka ausgeschaltet hatte, zeigte sich bei der Fünfsatzniederlage in der 2. Runde gegen Ruben Bemelmans als schlechter Verlierer. Nach der Partie warf er einige Münzen vor den Stuhl von Schiedsrichterin Mariana Alves, deren Entscheide den Russen mehrfach erbost hatten.
SDA-ATS