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Das Areal des Felix Platter Spitals, das neue Westfeld, bildet ein eigenständiges Stück Stadt in einem mehrheitlich durch Wohnen geprägten Quartier.
Drei übergrosse Gebäudeformen prägen den städtischen Raum. Neben dem neuen Spitalbau für Altersmedizin und Rehabilitation werden die übrigen Gebäude durch genossenschaftliche Nutzungen definiert. Die Struktur der Aussenräume mit grosszügigen Durchwegungen, einem attraktiven Quartierplatz sowie einem differenziert nutzbaren Garten verweben die einzelnen Grossformen und bilden eine neue Attraktion im Quartier. Das identitätsstiftende, ehemalige Spitalgebäude aus den frühen 1960er-Jahren mit seinem ausladenden Erdgeschoss und dem darauf ruhenden, schlanken Scheibenhochhaus wird unter Berücksichtigung der hochwertigen, denkmalgeschützten Bausubstanz in ein exemplarisches genossenschaftliches Wohn- und Arbeitsmodell transformiert.
Das Erdgeschoss übernimmt mit öffentlichen Angeboten wichtige Funktionen in der Vernetzung sowohl innerhalb des Westfelds als auch im gesamten Quartier. Die Typisierung des genossenschaftlichen Wohnens im Hochbaubereich baut auf der Idee des vertikalen Dorfes auf. Eine "Rue intérieure" verbindet unterschiedliche halbprivate Plätze. Vielfältige Blickbeziehungen zwischen den privaten und halbprivaten Bereichen unterstützen das gemeinschaftliche Wohnen und den Einbezug unterschiedlicher Generationen und Gesellschaftsgruppen.
Das Areal des Felix Platter Spitals, das neue Westfeld, bildet ein eigenständiges Stück Stadt in einem mehrheitlich durch Wohnen geprägten Quartier.