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zum gedenken
= Hans Fasel-Schmutz, Brünisried
Hans Fasel-Schmutz wurde am 24 Juni 1934 als drittes von neun Kindern der Familie Therese und Josef Fasel-Zurkinden in Avenches geboren.
1936 erfolgte der Umzug seiner Familie nach Zollhaus. Er besuchte die Primarschule Lichtena und die Sekundarschule Tafers, wobei er den Schulweg mit dem Velo absolvierte. 1950 zog er nach Solothurn, um die dreijährige Metzgerlehre anzutreten. Danach arbeitete er bei der Metzgerei Baeriswyl in Freiburg, wo er seine zukünftige Ehefrau kennenlernte. 1962 heiratete er Marie-Therese Schmutz. Sie schenkte drei Töchtern, Brigitte, Franziska und Karin, das Leben. Er war ein strenger, aber guter Vater. Im selben Jahr übernahm er mit seiner Frau das Restaurant Zollhaus, was er später auch sein Eigen nennen durfte. Er war mit Leib und Seele Wirt, liebte die Geselligkeit und das Singen.
Als interessierter Bürger vertrat er zwischen 1978 und 1984 im Gemeinderat den Schwarzseeschlund. Die Schafzucht lag ihm am Herzen. Er war 20 Jahre Präsident der Schafzuchtgenossenschaft WAS. Seine grosse Passion gehörte dem Jagen und Schwingen. In jungen Jahren war er Aktivschwinger und später war er als OK-Präsident des Schwing- und Älplerfests Schwarzsee lange mit dem Schwingsport verbunden. Er war auch ein aktiver Schütze sowie Gründungsmitglied des SAC Kaiseregg.
Auf die Jagd bereitete er sich immer sehr genau vor. Die Kameradschaft mit den Jagdkollegen war ihm wichtig. Schon als Wirt war er ein begeisterter und guter Jasser und auch danach durfte der fast tägliche Jass mit Kollegen oder Verwandten nicht fehlen.
Nach 30 Jahren als Wirt im Restaurant Zollhaus baute er auf dem Berg in Oberschrot für sich und seine Familie ein Eigenheim, wo er bis fast zuletzt seinen wohlverdienten Ruhestand geniessen konnte. 1990 blühte er mit der Geburt seines ersten Enkels Michael in seiner neuen Rolle als Grossvater auf. Darauf folgten vier weitere Enkel, mit denen er den täglichen Kontakt pflegte. 1996 erlitt seine jüngste Tochter auf dem Weg zur Arbeit, mit dem Fahrrad, einen schweren Unfall. Ihn beschäftigte der lange Spitalaufenthalt und die spätere Behinderung seiner Tochter sehr.
Er hatte auch immer wieder gesundheitliche Probleme und musste sich diversen Operationen unterziehen. Bereits 2005 erlitt er einen Schlaganfall, von dem er sich relativ gut erholt hat, aber immer wieder Mühe bekundete, gewisse Einschränkungen zu akzeptieren.
Eine grosse Freude bereitete ihm seine älteste Tochter, als sie 2008 das Restaurant Zollhaus übernahm. Fast täglich besuchte er seine Kollegen im Dorf und in den Bergen. Am 19. Juli 2011 erlitt er nach seinem täglichen Besuch im Restaurant Zollhaus zuhause im Wohnzimmer einen Hirnschlag, wovon er sich nicht mehr erholte. Nach vierwöchigem Spitalaufenthalt durfte er am 16. August 2011 friedlich einschlafen. Seine Familie wird ihn vermissen, aber nie vergessen.Eing.