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Neue Technologie der Karten und Gebäude-Lesung, wird voraussichtlich Trainings- und Simulationsübungen für Amerikas Kämpfer verändern. Die neue Technologie wurde nun auf der IEEE Transportation Electrification Conference and Expo (ITEC) 2019 Konferenz am 15. Mai in Stockholm, Schweden, vorgestellt, berichtet das National Defense Magazine.
Jason Knowles, Direktor für Geowissenschaften und -technologien am Institute for Creative Technologies der University of Southern California, einem mit der Armee verbundenen Forschungszentrum, sprach auf der ITEC über die neue Geländeaufnahme- und Rekonstruktionssoftware, die komplexe Umgebungen einschließlich Städte für Simulationsübungen und Kriegsplanung nachbildet. Das Institut ist Teil eines funktionsübergreifenden Teams, das an der Kartensoftware arbeitet (One World Terrain (OWT) Projekt).
Knowles beschrieb die neue Software als “Google Earth auf Steroid”.
Bei einem Briefing während des ITEC zeigte Knowles dem Publikum ein Bild einer feindlichen Basis, die in etwa einer Stunde mit kommerzieller Software und einer kleinen Drohne erfasst und digital wiederhergestellt wurde. “Wir waren in der Lage, diese Digitale Karte zu entwerfen, es in einer Stunde einzufangen, es auf den Laptop zu speichern, es zu verarbeiten und es zu drucken”, sagte er.
“Die Fähigkeit, einer einzelnen Person oder auch einem Team, ihr eigenes organisches 3D-Modell zu entwerfen, um es in ihre Modellierung und Simulation einzubringen, ist für uns enorm”, sagte er.
“Das Innere von Gebäuden wird nun verschmolzen und in das 3D-Modell eingefügt”, sagte Knowles. Die Software kann “die Außenseite eines Gebäudes Stock für Stock abstreifen und sehen, was sich im Gebäude befindet”. Das natürlich sehr nützlich für die Bediener.”
Er sagte, dass die Software mit GPS-Daten verknüpft ist, so dass Kriegsplaner zukünftige reale Operationen organisieren können.
Das schnelle 3D-Gelände-Erfassungs- und Rekonstruktionssystem wird durch Luftbilder von Satelliten und Flugzeugen unterstützt. Für eine höhere Auflösung können Aufklärungsteams kleine, tragbare Drohnen einsetzen, um viel höher aufgelöste Bilder zu sammeln, fügte er hinzu.
Die Software nutzt maschinelles Lernen und künstliche Intelligenz für die Komponente zur Datenzusammenführung, um “das Modell intelligent zu machen, also geht es nicht nur darum, Objekte in Bildern zu identifizieren”, sagte er. So kann es beispielsweise den Truppen mitteilen, ob eine Außenmauer einer feindlichen Basis mit einem Fahrzeug oder einer Munition durchbrochen werden muss.
Die neue Kartensoftware ist eine der wichtigsten Modernisierungsprioritäten der Armee, neben Langstrecken-Präzisionsraketen, Kampffahrzeugen der nächsten Generation, zukünftigen Vertikalliften, Luft- und Raketenabwehr, gerichteten Energiewaffen, Kampfgewehren der nächsten Generation und der Tödlichkeit von Soldaten.