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Blaulicht
Im Vergleich zu den Jahren 2016 und 2017 verkauften bei den durchgeführten Testkäufen im vergangenen Jahr erfreulicherweise weniger Betriebe unerlaubt alkoholische Getränke an Jugendliche, wie die Stadtpolizei Zürich schildert.
Bei den Tabakverkäufen seien die Zahlen weniger zufriedenstellend. Die in den letzten Jahren bewährte Zusammenarbeit bei den Alkohol- und Tabaktestkäufen zwischen dem Blauen Kreuz, der Suchtpräventionsstelle der Stadt Zürich und der Wirtschaftspolizei der Stadt Zürich wurde auch im vergangenen Jahr weitergeführt.
Dabei wurden nicht nur der Verkauf von Zigaretten, Bier und Wein an unter 16-Jährige, sondern auch der Verkauf von Spirituosen bzw. die daraus hergestellten Mischgetränke (Alcopops und Longdrinks) an unter 18-Jährige kontrolliert.Die Testkäufe wurden in verschiedenen Betrieben wie beispielsweise Kiosken, Verkaufsläden, Tankstellenshops, Restaurants und Festwirtschaften durchgeführt.
Bei den 168 Alkohol-Testkäufen erhielten die 14- bis 17-jährigen Jugendlichen in rund 31% (2017: 43. %) der Fälle alkoholhaltige Getränke, die ihnen aufgrund des Alters nicht hätten verkauft werden dürfen. Erfreulicherweise könne festgestellt werden, dass die verbotenen Alkoholverkäufe zum dritten Mal in Folge rückläufig, insgesamt aber immer noch zu hoch sind.
Bei den Tabaktestkäufen wurden den 14- und 15-jährigen Schülerinnen und Schülern in rund 36% (2017: rund 21%) der Fälle Tabakwaren verkauft.Die verantwortlichen Verkäufer und Verkäuferinnen, die den Jugendlichen unerlaubterweise Alkohol oder Tabak verkauft hatten, wurden beim Stadtrichteramt Zürich angezeigt. Die Patentinhabenden müssen mit verwaltungsrechtlichen Massnahmen, bis hin zu einem befristeten Verkaufsverbot rechnen.
Als schärfste Massnahme könne gar ein Patententzug ausgesprochen werden..
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