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Mit Wendy Holdener und Michelle Gisin stellt die Schweiz die Weltmeisterin und die Olympiasiegerin in der Kombination. Auf dem Walliser Hochplateau hatte es sich aber schon im Super-G abgezeichnet, dass es im Kampf um den Sieg nichts werden würde. Gisin lag vor dem Slalom als Achte 1,10 Sekunden zurück, Holdener hatte als Zehnte gar eineinhalb Sekunden eingebüsst.
Beide arbeiteten sich im Slalom wie erwartet nach vorne, aber nicht ganz so erfolgreich wie erhofft. So reichte es nicht mehr aufs Podium. Gisin fehlten aber lediglich 11 Hundertstel.
Federica Brignone setzte ihre grossartige Serie in Crans-Montana fort. Schon 2017, 2018 und 2019 hatte sie hier die Kombination gewonnen, nun liess sie einen vierten Erfolg folgen. Nicht zuletzt profitierte Brignone vom Ausfall der Slowakin Petra Vlhova, die auf dem Weg zum Sieg im Slalom einfädelte.
Brignone gewann schliesslich vor der Österreicherin Franziska Gritsch und der Tschechin Ester Ledecka. Die Italienerin errang den 15. Weltcupsieg in ihrer Karriere, den fünften in diesem Winter, dank dem sie nun auch im Gesamt-Weltcup die Führung übernahm.
73 Punkte liegt sie aktuell vor der Amerikanerin Mikaela Shiffrin, die nach dem Tod ihres Vaters weiterhin pausiert. Noch nie hat eine Italienerin die grosse Kristallkugel erobert.
Weltcuppunkte sicherten sich neben Gisin und Holdener drei weitere Schweizerinnen, die es alle in die Top 15 schafften. Die Sarganserländerin Rahel Kopp, im letzten Jahr Vierte der Kombination in Crans-Montana, wurde diesmal Neunte. Die Obwaldnerin Priska Nufer und die Schwyzerin Jasmina Suter reihten sich auf den Plätzen 12 und 13 ein. Für Jasmina Suter kam dies ihrem besten Weltcup-Ergebnis gleich. (zap/sda)