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Die Schalterhalle von Zürichs Hauptpost wurde grundlegend neu konzipiert. Die Renovierung der SBB-Büroräume geschah innerhalb der grosszügigen Raumstruktur. Einzelne, sorgfältig gestaltete Einbauten ergänzen das Raumgefüge.
Das Gebäude aus dem Jahr 1930 steht nahe der Sihl unmittelbar südwestlich des Zürcher Hauptbahnhofs. Es handelt sich um einen 123 Meter langen Bau mit einem markanten nördlichen Treppenturm. Bauherr waren die Schweizerischen Bundesbahnen, wobei seit Beginn die PTT als Mieterin der im Erdgeschoss befindlichen Etagen auftrat. Der architektonische Entwurf stammt von den Gebrüdern Bräm, die auch die Bauleitung innehatten. Das Gebäude ist bei der Stadt Zürich im kommunalen Inventar der schützenswerten Bauten aufgeführt.
Nachdem 1986 die Architektengemeinschaft Fischer Architekten und Stücheli Architekten den Auftrag erhalten hatte, ein neues Betriebsgebäude für die Sihlpost zu planen, wurde sie 1994 erneut beauftragt – dieses Mal die alte Sihlpost umzubauen. Als gemeinsame Bauherren traten wiederum die SBB und die PTT auf. Während die SBB eine Sanierung der Büroräume in den oberen Geschossen wünschte, war das Anliegen der PTT im Wesentlichen der Umbau der Schalterhalle.
Verfolgt wurde dabei ein Konzept der minimalen Eingriffe, sodass insbesondere die originalen Fenster, aber auch Teile des Innenausbaus erhalten werden konnten. Im Erdgeschoss wurde die Schalterhalle von Zürichs Hauptpost grundlegend neu konzipiert. Die Renovierung der SBB-Büroräume geschah innerhalb der grosszügigen Raumstruktur. Einzelne, sorgfältig gestaltete Einbauten ergänzen das Raumgefüge. Im Jahr 2015 wurde die Sihlpost von Max Dudler erneut umgebaut.
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