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Die Wertschöpfung der Schweizer Zivilluftfahrt hat innert vier Jahren von insgesamt 24,3 Milliarden auf 30,3 Milliarden Franken zugenommen. Dies zeigt die aufdatierte Studie über die volkswirtschaftliche Bedeutung der Schweizer Luftfahrt, welche das Bundesamt für Zivilluftfahrt (BAZL) und der Dachverband der Schweizer Luftfahrt, Aerosuisse, gemeinsam in Auftrag gegeben haben. Unter Berücksichtigung der weiteren Effekte liegt die volkswirtschaftliche Bedeutung mit 30,3 Milliarden Franken um 25 Prozent höher als vor vier Jahren, während die Anzahl der Arbeitsplätze um 10 % auf 178‘900 zugenommen hat. Auch die General Aviation (GA) trägt ihren Teil dazu bei. Diese beinhaltet die Bereiche Business Aviation, Arbeitsluftfahrt (Werks-, Rettungs-, Fotofl-, Schul-, Ü̈bungs- und Kontrollflüge) sowie Leichtaviatik (Touristik und Privatflüge). 2008 gab es gemäss dieser Definition in der Schweiz etwas über eine Million Flugbewegungen, die zur General Aviation zu zählen sind. Innerhalb der General Aviation kann nach weiteren Kategorien wie Helikoptern, Motorseglern, Segelflugzeugen und nicht gewerblichen Flügen mit Motorflächenflugzeugen unterschieden werden. Die Nichtgewerbsmässigen Flugbewegungen der Motorflächenflugzeuge in der Schweiz machten 2008 67 % der Flugbewegungen der GA insgesamt aus, die Motorsegler und Segelflugzeuge rund 8 %, die Helikopterflüge 5 % und die (gewerblichen) Rundflüge 2.3 % (BAZL/BFS 2009).
Anfangs 2009 gab die EASA die NPA 2009/01 in die Vernehmlassung. Diese sah vor, neben dem eigentlichen «Certificate of Airworthiness» solle pro Luftfahrzeug ein separates OSC (Operational Suitability Certificate) erstellt werden, das die Eignung zum vorgesehenen Einsatz festhalte. Der AeCS hat im Rahmen seines Engagements bei Europe Air Sports Einfluss auf diese Absicht genommen und zusammen mit vielen Partnern derGeneral Aviation darauf hingewirkt, dass für «Small aircraft» davon Abstand genommen wird. Mit Erfolg, wie die EASA nun in der Vernehmlassungsantwort (CRD to NPA 2009-01) mitteilte: Ausser in Fällen, die ein «Type Rating» erfordern, wird für «Small aircraft» kein OSC erstellt werden müssen.
Die Schweiz hat einen neuen Flugplatz. Das Bundesamt für Zivilluftfahrt (BAZL) hat grünes Licht für die Eröffnung des Regionalflugplatzes Bressaucourt am 1. Juli 2011 gegeben. Dieser Schritt markiere das Ende des Zulassungsverfahrens, wie das BAZL mitteilt. Der neue Flugplatz im Kanton Jura ersetzt das Flugfeld von Pruntrut und wird als Regionalflugplatz ohne Linienflugverkehr, jedoch mit betrieblicher Ausrichtung auf kommerzielle Flüge, betrieben.
Seit geraumer Zeit sind im Internet und in anderen Medien Berichte mit spektakulären Videosequenzen, aufgenommen von Kameras an Bord ferngesteuerter Flugobjekte, zu sehen. Wie der Schweizerische Modellflugverband (SMV) feststellt, werden auch in der Schweiz solche Geräte betrieben. Dabei gilt es unter allen Umständen die Flugsicherheit im Luftraum zu wahren und darüber hinaus eine ganze Reihe rechtlicher Aspekte zu beachten. Die Konsequenzen aus dem unüberlegten Betrieb der erwähnten Geräte können für alle Beteiligten äusserst schwerwiegend sein. Der Vorstand des SMV hat deshalb ein zusammenfassendes Positionspapier zum Stand der Dinge entwickelt und empfiehlt das sorgfältige Studium dieses Dokumentes und die vollumfängliche Beachtung der enthaltenen Hinweise.
Wie der Präsident des Österreichischen Aero-Clubs mitteilt, hat der Ministerrat heute die Befreiung der Flughafenabgabe für Passagiere nichtgewerbsmässiger Flüge mit Flugzeugen bis zwei Tonnen gutgeheissen. Nun muss noch der Finanzausschuss des Parlaments die Befreiung verabschieden. Dies soll Ende Juni, anfangs Juli geschehen. Das neue Flughafenabgabegesetz hatte in den vergangenen Wochen für Aufruhr gesorgt und auch über die österreichische Landesgrenze hinaus Unverständnis geweckt (siehe dazu auch Beiträge auf dieser Homepage bzw. in der AeroRevue Nr. 4/2011).