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Nach der Aufdeckung eines Rechenfehlers hat sich herausgestellt, dass die Republik Irland weniger Schulden hat als bisher gedacht. Die Schulden lägen um 3,6 Milliarden Euro niedriger als man bisher angenommen habe, teilte das irische Finanzministerium am Dienstag in Dublin mit und bestätigte damit einen Fernsehbericht. Der Anteil der Schulden am Bruttoinlandsprodukt liege damit 2,3 Prozent unter dem bisher angegebenen Wert.
Grund für den Rechenfehler sei, dass ein Betrag versehentlich an zwei Stellen als Defizit gemeldet worden sei und dadurch zweimal in der Bilanz auftauchte. Irlands Schuldenstand war bisher bei etwa 100 Prozent des Bruttoinlandsproduktes von rund 157 Milliarden Euro angegeben worden.
(laf/awp)