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Tottenham Hotspur empfing am Mittwochabend den FC Chelsea für das Rückspiel im Halbfinale des Carabao Cups. Die Gäste gewannen auch das zweite Spiel gegen die Spurs – beim 1:0-Sieg erzielte der deutsche Verteidiger Antonio Rüdiger das einzige Tor des Abends nach einem Eckball mit dem Rücken.
Damit zieht Chelsea in das Finale ein. Dort trifft die Mannschaft unter Trainer Thomas Tuchel entweder auf Arsenal oder Liverpool. Zwischenzeitlich erzielte Star-Stürmer Harry Kane für Tottenham den vermeintlichen Ausgleich, er stand dabei jedoch im Abseits.
Zwar befand sich Chelsea-Verteidiger Rüdiger deutlich vor Kane, der Stürmer muss aber auf gleicher Höhe mit dem zweithintersten Gegenspieler sein, um nicht ins Offside zu laufen. Normalerweise ist der hinterste Spieler der Torhüter, in dieser Szene steht Kepa jedoch weiter vorne, deshalb wird die Offside-Linie nicht bei Rüdiger gezogen.
Ebenfalls für Aufsehen sorgte ein minutenlanger Spielunterbruch gegen Ende der Partie. Fans machten Schiedsrichter Andre Marriner auf einen Zwischenfall auf der Tribüne aufmerksam, dieser unterbrach sofort die Partie und schickte die Ärzte ins Publikum.
Das Spiel blieb ab der 87. Minute für sieben lange Minuten unterbrochen. Laut verschiedenen britischen Presseberichten soll ein Spurs-Fan einen Herzinfarkt erlitten haben. Beide Clubs wünschten ihm daraufhin auf Social Media gute Genesung.
Tatsächlich scheinen sich die medizinischen Zwischenfälle während Fussballspielen in Grossbritannien zu häufen. Die britische Zeitung «Express» zählte bereits fünf weitere solcher Unterbrüche in der laufenden Saison.
Schiedsrichter Marriner musste bereits im Oktober ein Tottenham-Spiel unterbrechen, weil Spurs-Verteidiger Sergio Reguilón ihn auf ein Problem auf der Tribüne aufmerksam machte. Damals verliessen alle Spieler sogar kurzzeitig den Platz.
Am Donnerstag in den frühen Morgenstunden legt das Bundesgericht Australiens im Fall Novak Djokovic die schriftliche Urteilsbegründung vor. Es ist der letzte formale Akt. Der serbische Tennisspieler war am Montag aus Australien abgeschoben worden, nachdem es das Gericht als erwiesen betrachtet hatte, der Serbe werde in Australien als «Ikone für Impfgegner» gesehen und stelle damit eine Gefahr für die öffentliche Sicherheit dar. Zwei Stunden später reiste Djokovic über Dubai nach Belgrad aus.