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Die alte Burgruine bei der Pöllatschlucht
Am 5. September 2019 jährt sich zum 150. Mal der Tag der Grundsteinlegung von Schloss Neuschwanstein. Dieses nahm der Autor zum Anlass, eine Geschichte über den Bau des Schlosses zu schreiben. Er tat es in Form einer Novelle und bediente sich dabei des Briefes – auf der ersten Seite des Heftes ist dieser abgedruckt –, den König Ludwig II. am 13. Mai 1868 an Richard Wagner schrieb. Die einzelnen Sätze dieses Briefes wurden als Überschriften den einzelnen Kapiteln zugeordnet. Nur eine ist ein Zitat, die Auftrittsarie Wotans aus „Rheingold“ von Richard Wagner. Daher handelt es sich bei der vorliegenden Geschichte nicht etwa um eine nackte Baugeschichte, sondern nähert sich dieser in literarischer Form. Trotzdem aber entspringt sie nicht etwa reiner Phantasie, denn es stimmen die genannten Abläufe, Gewichte und Namen. Gleichzeitig handelt es sich um eine Kurzbiografie des Königs, dessen wichtigste Handlungen mit Richard Wagner, der deutschen Reichsgründung und Bayreuth zu tun hatten.
Jürgen Schrader ist ein Kenner des Bayerischen Königs, da er sich seit fast fünfzig Jahren mit ihm beschäftigt. Seine letzte Veröffentlichung dazu war die Novelle "Graf Arnold aus Frankfurt." So nannte sich der König während einer Reise in der Schweiz. Und damit befasst sich eben auch diese Novelle.
Jürgen Schrader
Jürgen Schrader wurde 1959 in Wuppertal geboren und viele Jahre später Bürokaufmann. Allerdings beschäftigte er sich seit frühester Jugend mit Kunst und Geschichte. Deshalb hielt er Vorträge über Ludwig II und Richard Wagner und leitete jahrelang Schloss- und Burgführungen. Als Statist stand er Jahrzehnte auf der Bühne des Wuppertaler Opernhauses, wo er noch immer arbeitet. Nach "Premierenfieber/Der Magier", "Hexenzauber" und "Graf Arnold aus Frankfurt" gab der Autor nunmehr seine vierte Veröffentlichung heraus.