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Nachdem ich Ende April erfolgreich in die Schweiz zurückgekehrt bin, lancierte ich am 2. Mai meine Saison in Lausanne.
Als Vorbereitung für die 400m Läufe versuche ich immer zu Beginn der Saison einige 300m Wettkämpfe zu absolvieren, um die nötige Wettkampfhärte und den nötigen Speed zu holen. Ich bin mit der gelaufenen Zeit von 34.53s zufrieden. Diese Zeit stellt einen soliden Start in die Saison dar. Eine Woche nach dem intensiven Trainingslager waren meine Beine jedoch noch ein wenig müde und die Spritzigkeit fehlte noch zu grossen Teilen.
Mein Plan war es, nach Lausanne noch weitere 300m Läufe zu absolvieren, bevor am 16. Mai die Vereinsmeisterschaften mit der LG Bern anstehen. Leider meldete sich am Montag nach dem Rennen in Lausanne die ungeliebte Verletzungs-Hexe wieder bei mir.
Ich begab mich sofort zu meinem Medical-Team (Swiss Sport-Clinic) in Bern um der Ursache auf den Grund zu gehen. Nach zahlreichen Abklärungen und Untersuchungen, welche kein eindeutiges Ergebnis lieferten, stehe ich in einer verzwickten Situation.
Ich werde aufgrund der undefinierbaren Irritationen im Hamstring vorläufig auf einige Wettkämpfe verzichten. Dies ist jedoch nur zu meiner eigenen Sicherheit um Hinblicklich Universiade und Schweizer Meisterschaft nichts zu riskieren.
Ich hoffe die Ursache bald herauszufinden, damit ich wieder komplett ohne Beschwerden trainieren und vor allem Wettkämpfe bestreiten kann.
Ich bin zuversichtlich, dass ich am Pfingstwochenende wieder zurück auf der Bahn sein werde.