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Dominic Stricker (ATP 335) ist kaum zu bremsen. Beim Rasenturnier in Stuttgart schlug der Teenager den an Nummer 2 gesetzten Polen Hubert Hurkacz mit 7:6 (7:5), 7:6 (7:5). Gegen die Weltnummer 20 wehrte Stricker im 1. Durchgang einen Satzball ab, ehe er das Tiebreak mit 7:5 für sich entschied.
Auch im 2. Satz bewies der Berner Nervenstärke. Bei 5:5 machte er zwei Breakbälle zunichte, das Tiebreak gewann er nach einem 0:3-Rückstand ebenfalls mit 7:5. Den Matchball nach 107 Minuten verwertete er mit einem Ass.
«Es war ein schwieriger Match, der auf beide Seiten hätte kippen können», sagte Stricker im Platz-Interview. «Ich fühlte mich wohl beim Service. Schön, dass ich beide Tiebreaks gewinnen konnte.» Bereits bei seinem Erstrunden-Sieg gegen Radu Albot (ATP 89) aus Moldawien hatte sich der Schweizer mit 7:6, 7:6 durchgesetzt.
«Dass ich in so wichtigen Momenten, mein bestes Tennis abrufen kann, ist gut zu wissen. Mein Selbstvertrauen wird dadurch grösser», so der Jungspund weiter.
Vormarsch im Ranking
Für Stricker ist es der bisher wertvollste Sieg in seiner jungen Karriere. Schlug er bei seinem ATP-Debüt vor einem Monat in Genf 2 Spieler aus den Top 50, setzte er sich nun erstmals auch gegen einen Gegner aus den Top 20 durch. Hurkacz gewann im Frühjahr das ATP-1000-Turnier in Miami.
In den Viertelfinals trifft Stricker, der im ATP-Ranking in die Top 300 vorstossen wird, mit Sam Querrey auf einen Rasenspezialisten. Der 33-Jährige stand in Wimbledon bereits einmal im Halbfinal. «Er ist ein super Spieler mit einem tollen Service», weiss Stricker. In seiner aktuellen Form muss er sich aber auch vor der Weltnummer 67 nicht verstecken.