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„Pecunia non olet“ (zu deutsch: Geld stinkt nicht) ist eine lateinische Redewendung. Urin wurde bei den Römern als Mittel für die Ledergerbung eingesetzt. So wurden in Rom an belebten Straßen amphorenartige Latrinen aufgestellt, um den Urin einzusammeln. Um die leeren Staatskassen zu füllen, erhob Kaiser Vespasian auf Toiletten eine spezielle Latrinensteuer. Sueton überliefert, dass Vespasian die Steuer vor seinem Sohn Titus rechtfertigte, indem er ihm Geld aus den Einnahmen unter die Nase hielt und fragte, ob ihn der Geruch störe. Als dieser verneinte, habe er geantwortet: „Atqui e lotio est“ (Und doch kommt es vom Urin).
Die Münze als beredter Zeitzeuge, erzählt uns über 2000 Jahre Geldgeschichte von Anektoten, Tragödien, heroischen Taten und Siegen. Herrscher liessen sich auf Muenzen verewigen, Städte lebten Ihre Münz Hoheit aus, Staaten erzwangen die Akzeptanz ihres Geldes, Währungen versanken in der Vergessenheit. In den letzten 2000 Jahren gibt es kein Gut, welches zu einem meist günstigen Preis soviel Geschichte, Kunst und Kultur in die Hand des Sammlers zaubert.