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Diese Form der Schilddrüsenentzündung zählt ebenso wie der Morbus Basedow zu den Autoimmunerkrankungen. Im Anfangsstadium dieser Erkrankung zeigt der Körper die typischen Symptome einer
Schilddrüsenüberfunktion.
Auch hier werden, ähnlich wie beim Morbus Basedow, Antikörper gebildet, die das Schilddrüsengewebe angreifen, so zu Entzündungen dieses Organs und
letztendlich zur Auflösung der Schilddrüse führen. Die in den Entzündungsbereichen gespeicherten Hormone werden in der Anfangsphase schlagartig freigesetzt, so dass zunächst eine Überfunktion der
Schilddrüse die Folge ist.
Durch den zunehmenden Verlust von gesundem und aktivem Schilddrüsengewebe büsst die Schilddrüse jedoch schliesslich ihre Fähigkeit ein, in einem
ausreichendem Mass Hormone zu bilden. Daher führt diese Erkrankung letztlich zu einem Mangel an Schilddrüsenhormonen und somit zur Unterfunktion der Schilddrüse.
Diese Form der Ernährung imitiert die Ernährung unserer Vorfahren aus der Steinzeit, das heisst, man ernährt sich so, wie man sich heute die
Ernährung von damals vorstellt. Da es seinerzeit keine Lebensmittelindustrie gab, werden in der Paleo-Ernährung verarbeitete Lebensmittel gemieden.
Getreide wurde in der Steinzeit nicht angebaut, auch hielt man noch keine Kühe. Kartoffeln gab es nur in ihrer
Heimat und Nüsse und Samen nur im Herbst. Auch Bohnen, Linsen und andere Hülsenfrüchte ass man nur in kleinen Mengen und vermutlich unreif.
Selbstverständlich fehlen in der Paleo-Ernährung auch isoliertepflanzliche Öle und Fette (manchmal sind Avocados und Olivenöl erlaubt) sowie
Alkohol und Kaffee.
Da derart viele Lebensmittel gestrichen werden, isst man in der Paleo-Ernährung Fleisch (es muss fettarm
sein), Fisch (dieser darf wiederum fett sein), Gemüse und Früchte, wobei es letztere – so wie wir sie heute kennen – eigentlich auch nicht in der
Steinzeit gab. Der Speiseplan ist also enorm eingeschränkt.
Man streicht auch Eier und Nachtschattengewächse (Tomaten, Auberginen, Paprika) aus der erlaubten Lebensmittelliste. Dann wiederum
ergänzt man mit fermentierten Lebensmitteln, die es zwar einst auch nicht gab, doch will man der Darmflora etwas Gutes tun.
Wem diese Form der Ernährung sympathisch ist, sollte sie testen.
Denkbar ist, dass sie nur deshalb bei einigen Menschen mit Hashimoto zu gesundheitlichen Verbesserungenführt, weil automatisch der Gemüseverzehr erhöht wird und Zucker und Weissmehl sowie viele stark verarbeitete Fertigprodukte gemieden werden.
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