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Was ist eigentlich Sprache? «Unter Sprache versteht man die Menge, die als Elemente alle komplexen Systeme der Kommunikation beinhaltet», sagt meine dritte Hirnhälfte Wikipedia.
Naja, wer nicht Germanistik studiert hat, dem sagt das nicht viel. Deshalb einfacher erklärt: Sprache ist es, wenn man Buchstaben aneinander reiht, um Wörter zu bilden. Und diese Wörter reiht man aneinander, um Sätze zu bilden. So kann man sich, einige etwas besser als andere, verständigen.
Wer soll das noch verstehen?
So einfach ist es dann aber doch nicht. Denn neben einer korrekten Satzgliedfolge können schon einzelne Wörter überfordern und verwirren. Beispiele gefällig?
Ein Determinativkompositum ist ein Determinativkompositum aus determinativ und Kompositum.
Das Antonym von Antonym ist Synonym. Das Synonym von Synonym ist aber nicht Antonym.
Ein sinngleicher Pleonasmus ist sinngleich, also ein Pleonasmus.
Das Wort «einsilbig» heisst «einsilbig», ist aber gar nicht einsilbig sondern dreisilbig.
Mal ganz ehrlich, jeder, der bei diesem Wirrwarr den Durchblick verliert, hat mein vollstes Verständnis. Zeichensprache wäre manchmal echt einfacher.