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Vor 2 Wochen hatte Philipp Kohlschreiber in der 1. Runde von Halle Roger Federer an den Rand einer Niederlage gebracht. Entsprechend gewarnt ging der Weltranglisten-Erste Novak Djokovic in das Duell mit dem besten ungesetzten Spieler in Wimbledon.
So war zwar noch nicht alles Gold, was glänzt, bei Djokovic. Doch der Serbe zeigte eine abgeklärte Leistung und liess sich weder von einem verirrten Spatzen auf dem Centre Court, noch von zwei Breaks von Kohlschreiber (im 1. und 3. Satz) aus dem Konzept bringen.
Ich hatte beim Betreten des Platzes Schmetterlinge im Bauch.
Djokovic kam dabei entgegen, dass Kohlschreiber jeweils zum Ende der Sätze hin Nerven zeigte. So schaffte der Serbe gleich dreimal den entscheidenden Servicedurchbruch, wenn der Deutsche gegen den Verlust des Satzes aufschlug.
Djokovic trifft nun Jarkko Nieminen, der Ende Saison seine Karriere beenden wird. Der Finne rang Lleyton Hewitt in fünf Sätzen nieder. Für den Australier war es die letzte Partie in Wimbledon. 2002 konnte Hewitt das Turnier an der Church Road gewinnen.
Nishikori über 5 Sätze
Grosse Mühe bekundete Kei Nishikori (ATP 5) bei seinem ersten Auftritt. Der Japaner musste gegen den Italiener Simone Bolelli (ATP 56) über 5 Sätze und wurde über 3 Stunden gefordert, ehe der 6:3, 6:7 (4:7), 6:2, 3:6, 6:2-Sieg feststand.
Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 29.06.2015, 14:00 Uhr.