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Für die Schweizer Snowboardcrosser Marvin James und Tim Watter gehen die Olympischen Spiele ohne Medaillengewinn zu Ende. Beide scheiden in den Viertelfinals aus.
Watter, der in der ersten K.o.-Runde souverän aufgetreten war, kämpfte in seinem Viertelfinal-Lauf unglücklich. Der Zürcher befand sich im Kampf um Platz 3, als er aus dem Gleichgewicht geriet und ein Tor nicht regulär passierte. Watter fuhr dennoch weiter und überquerte die Ziellinie als Dritter, wurde aber folgerichtig disqualifiziert. James wurde in seinem Run vom gestürzten Deutschen Konstantin Schad zu Fall und um alle Chancen auf den Halbfinalvorstoss gebracht. Auch für den australischen Weltmeister Alex Pullin bedeuteten die Viertelfinals nach einem Sturz Endstation.
Gold gewann der Franzose Pierre Vaultier, der sich im Final vor dem Russen Nikolaj Oljunin und dem Amerikaner Alex Deibold durchsetzte. (si/qae)
1. Pierre Vaultier (Fr)
2. Nikolaj Oljunin (Russ)
3. Alex Deibold (USA)
Es ist die bisher grösste Überraschung der Olympischen Spiele von Pyeongchang. Ester Ledecka holt Gold im Super-G. Dabei ist sie auf einem Brett eigentlich noch besser als auf zweien.
Sie kam, sah und konnte es nicht glauben. Ester Ledecka gewinnt den olympischen Super-G in Jeongseong. Mit der Startnummer 26 schockt sie die Österreicherin Anna Veith, die schon über Gold gejubelt hat, und verdrängt die bis dahin Führende um eine Hundertstelsekunde.
Die Tschechin konnte es im Ziel selber nicht glauben, was sie da gerade vollbracht hatte. Sie schaute auf die Anzeigetafel, wo ihr Name auf Platz 1 geführt wurde, doch sie vermutete einen technischen Fehler und verzichtete auf …