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Bild 1: Vor der Restaurierung: Nagetiere, vermutlich Mäuse, haben Löcher in den Einblattdruck gefressen
Einblattdruck
Restaurierung einer Druckgrafik mit eingearbeiteten Gewebestücken und Metallfolien „S. Maria Einsiedlensis“Das Blatt wurde bei Restaurierungsarbeiten an einem Zuger Altstadthaus hinter einer mittelalterlichen Bohlenwand (dicke Holzbretter) gefunden.
Eine wässrige Behandlung des Blattes war ausgeschlossen, weil die Applikationen aus Gewebe und Metallfolien beschädigt worden wären.
Die Fehlstellen und Risse im Blatt sollten geschlossen werden. Die Ergänzungen wurden dem Blatt farblich angepasst. Der schwarze Rahmen wurde auf den Ergänzungen rekonstruiert. Die Geschlossenheit des schwarzen Rahmens bewirkt, dass man die Fehlstellen im Bild nicht auf den ersten Blick sieht.
Nachher: Mit Büttenpapier ergänzte Fehlstelle. Aus ethischen Gründen wurde der grünliche Rand (Hintergrundkarton) entlang dem Rand der Fehlstelle nicht entfernt (roter Pfeil). Die Substanzerhaltung hatte hier Vorrang vor der Ästhetik.