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Die ersten Corona-Fälle wurden in Burkina Faso am 9. März 2020 registriert. Seither hat sich die Pandemie stark ausgebreitet. Ende April verzeichnet das Land – trotz der Präventionsmassnahmen der Regierung – mehr als 600 Fälle und 40 Tote. Solidar Suisse unterstützt Informationskampagnen zur Bekämpfung der Pandemie und wir setzen unsere bisherigen Projekte unter Einhaltung der Schutzmassnahmen fort.
Die Aufklärung der Bevölkerung ist ein wichtiges Präventionsmittel. Solidar Suisse hat deshalb Plakate mit Informationen in den Landessprachen Mooré, Dioula und Fulfuldé erstellt. Diese werden in Schulen, auf öffentlichen Plätzen und in ländlichen Gebieten verteilt. So erhalten auch Menschen, die kein Französisch verstehen, Zugang zu Informationen, welche die weitere Ausbreitung von Covid19 verhindern. Verteilt werden die Plakate von Partnern von Solidar Suisse, sowie über WhatsApp.
Ausserdem hat Solidar Suisse Radioprogramme für Jugendliche und Erwachsene produziert. In diesen Radiospots erklären wir die Notwendigkeit des «Social Distancings». Wir fördern zudem den Austausch zwischen den Gemeinden, so dass sie von ihren Erfahrungen mit der Präventionsarbeit gegenseitig profitieren können.
Fortsetzung der Entwicklungszusammenarbeit
Die Sicherheitslage im Land ist aufgrund von Terroranschlägen, insbesondere im Norden des Landes, nach wie vor sehr labil. "Das Coronavirus ist eine zusätzliche Schwierigkeit für die Umsetzung unserer Projekte. Doch wir haben alle unsere Aktivitäten geprüft und wir können die Entwicklungsprojekte, wo keine Reisen notwendig sind, glücklicherweise fortsetzen.", erklärt Sandrine Rosenberger, Leiterin des Programms Burkina Faso bei Solidar Suisse.