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Die Sharks, die sich mit einem 6:3-Auswärtssieg am Montag in St. Louis in eine komfortable Situation gebracht hatten, lenkten die Partie schon früh in die gewünschten Bahnen. Nach nicht einmal vier Minuten brachte Captain Joe Pavelski San Jose in Führung. Der Playoff-Topskorer (13. Tor) reagierte auf einen Schuss des ehemaligen Davoser Lockout-Stars Joe Thornton am schnellsten und überlistete St.-Louis-Goalie Brian Elliott mit einem “Buebetrickli”.
Diese Führung gab das Heimteam nicht mehr preis. Im Mitteldrittel und zu Beginn des Schlussabschnitts erhöhte Ward auf 3:0, in der 49. Minute machte der Finne Joonas Donskoi mit dem 4:0 alles klar. Wladimir Tarasenko gelang mit zwei Treffern in den letzten zehn Minuten lediglich noch Resultatkosmetik. Das 5:2 erzielte der ehemalige Servette-Stürmer Logan Couture ins leere Tor.
Der Schweizer Verteidiger Mirco Müller spielte beim Finaleinzug keine Rolle. Der 21-jährige Winterthurer kam in den Playoffs noch nicht zum Einsatz und war auch im Spiel 6 der Halbfinals überzälig.
Im Final treffen die San Jose Sharks auf die Pittsburgh Penguins oder die Tampa Bay Lighting, die im Osten ihr entscheidendes 7. Spiel in der Nacht auf Freitag austragen. St. Louis muss hingegen weiter auf seinen ersten Stanley-Cup-Final seit 1970 (als der Weg ins Endspiel wesentlich einfacher war) warten.
(SDA)