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liess der Bischof von Basel, an der strategisch sehr wichtigen Strasse durch die Klus nach Basel,
den heutigen Westteil des Schlosses Alt-Falkenstein erbauen.
1255
wird das Schloss erstmals unter dem Namen "Valchenstein" erwähnt.
Im 13. Jh.
erweitert Graf Rudolf von Nidau das Schloss um den heutigen Mitteltrakt und den Rundturm.
In der gleichen Zeit wird auch das Städtchen Klus gegründet.
1315
wird Graf Rudolf von Nidau als Inhaber der Landgrafschaft Buchsgau mit dem Städtchen Klus belehnt.
Oberlehnsherr ist der Bischof von Basel.
1375
zerstören die einfallenden Gugler das Städtchen Klus. Das Schloss wird vor der Zerstörung bewahrt; das Städtchen Klus wird wieder aufgebaut.
1376
stirbt Graf Rudolf von Nidau, sein bischöfliches Lehen wird auf Graf Siegmund von Thierstein übertragen.
1394
wohnt Hugo, Bruder von Ritter Werner von Falkenstein, auf Alt-Falkenstein. Er übergibt seine Rechte kurz vor seinem Tod an Hans.
1402
verkauft Freiherr Hans II. von Falkenstein Schloss und Städtchen Klus für 3000 Gulden an die Stadt Solothurn.
1542
wird das Schloss renoviert und erhält sein heutiges Aussehen. Fortan soll es als Sitz des Landschreibers dienen.
1560
bezieht der Landschreiber seinen neuen Amtssitz.
1632
Kluser Handel. Nach Mulhouse durchziehende Berner Truppen werden vor dem Tor des Städtchens Klus aufgehalten.
Durch ein Missverständnis (ein Schuss wird abgefeuert) kommt es zu einem Scharmützel zwischen den Bernern und Solothurnern,
wobei acht Berner den Tod finden.
1653
Bauernaufstand. Aufständisches Landvolk versucht die im Schloss gelagerten Schiesspulver- und Bleivorräte zu erbeuten.
Die Wachen können den Angriff abwehren.
1798
fallen die Franzosen in das Thal ein. Die Landschreiberei im Schloss wird aufgehoben.
1801
erwirbt Johann Brunner sen. die Landschreiberei und wird damit auch erster Privateigentümer von Alt-Falkenstein.
1821
kauft Johann Meyer, Kupferschmid und Artilleriehauptmann von Aarau, das Schloss und legt eine Harnisch- und Waffensammlung an.
1835
wird Carolina von Blarer neue Schlosseigentümerin.
1891
ersteigert Niklaus Feigenwinter, Blarer von Wartensee, das Schloss
1908
kauft Alex Leonard Malström, Grossindustrieller und Gutsbesitzer aus Schweden, das Schloss mitsamt dem angeblichen Titel "Herr von und zu Falkenstein".
1913
wird durch einen Bundesgerichtsentscheid der Verkauf an Malström rückgängig gemacht. Die Erben Feigenwinter werden wieder Eigentümer des Schlosses.
1922
stürzt ein grosser Teil des Rundturmes ein.
1923
schenken die Erben Feigenwinter das Schloss dem Kanton Solothurn.
Von 1923 - 1932
wird der Turm wieder aufgebaut und die gesamte Schlossanlage renoviert.
1929
wird das Heimatmuseum Alt-Falkenstein durch die "Museums - Gesellschaft Thal - Gäu" eröffnet.