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Sogenannte essenzielle Fettsäuren müssen über die Nahrung aufgenommen werden, da der Körper sie nicht selbst herstellen kann. Zu diesen Fettsäuren zählen unter anderem die Linolsäure, eine Omega-6-Fettsäure und alpha-Linolensäure (ALA), eine Omega-3-Fettsäure.
Linolsäure und alpha-Linolensäure dienen als Vorstufen für die Synthese von langkettigen, mehrfach ungesättigten Fettsäuren (LCP) wie z.B. DHA. Der Körper kann DHA oder ARA aus diesen Vorstufen selbst herstellen. Säuglinge sind dazu noch nicht ausreichend in der Lage.
Was sind LCP-Fettsäuren?
LCP steht für „Long-Chain Polyunsaturated Fatty Acids“ und beschreibt langkettige, mehrfach ungesättigte Fettsäuren, die u. a. für die Entwicklung von Gehirn- und Nervenzellen sowie die Sehfähigkeit des Babys sehr wichtig sind. Weil Babys in den ersten Lebensmonaten noch nicht ausreichend LCP selbst produzieren können, sind unseren Säuglingsanfangsnahrungen LCP zugesetzt. Die Omega-3-Fettsäure DHA (Docosahexaensäure) und die Omega-6-Fettsäure ARA (Arachidonsäure) gehören zu den LCP. Gemäss der EU-Richtlinie für Säuglingsmilchnahrungen ist seit Februar 2020 der Zusatz von DHA zudem gesetzlich vorgeschrieben.
Was ist DHA?
DHA (Docosahexaensäure) ist eine langkettige, mehrfach ungesättigte Omega-3-Fettsäure, die auch natürlicherweise in der Muttermilch enthalten ist. DHA trägt zur Entwicklung der Sehkraft bei. Die positive Wirkung stellt sich bei einer täglichen Aufnahme von 100 mg DHA ein. DHA wird von marinen Mikroalgen gebildet. Zur DHA Gewinnung werden entweder Algen direkt verwendet oder Fische, die sich von diesen Algen ernähren.
Was ist ARA?
ARA oder auch AA (Arachidonsäure ) ist eine langkettige, mehrfach ungesättigte Omega-6-Fettsäure die auch natürlicherweise in der Muttermilch enthalten ist.
Übersicht wichtige Fettsäuren & Vorkommen: