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Auf Nachfrage von Keystone-SDA in Melbourne, ob er beim Davis Cup in Deutschland sicher nicht mit von der Partie sein werde, antwortete Stan Wawrinka: "Nein, das ist ganz und gar nicht sicher. Ich habe schon im Herbst gesagt, dass ich gerne vor dem Ende meiner Karriere nochmals Davis Cup spielen will. Mir hat man gesagt: Entschieden wird nach dem Australian Open."
Wawrinka sagt aber auch, dass er nur ins Team zurückkehren will, wenn die Jungen (Marc-Andrea Hüsler, Dominic Stricker, Leandro Riedi, Alexander Ritschard), die mit Henri Laaksonen im letzten Jahr die Rückkehr unter die besten Nationen schafften, ihn auch dabei haben wollen und auch der Meinung sind, dass er dem Team helfen könne.
Die Erfahrung am United Cup, als er Anfang Januar als Schweizer Captain mit Hüsler und Stricker und den Frauen zusammen ein Team bildete, bezeichnete "Stan the Man" als "grossartig".
Die Schweiz spielt am 3./4. Februar in Trier um den erstmaligen Einzug unter die besten 16 Teams unter dem neuen Davis-Cup-Format. Zwar nominierte Captain Severin Lüthi am 6. Januar ein Fünfer-Team ohne Stan Wawrinka; diese Liste verfügt indes nur über provisorischen Charakter. In der Weltgruppe ist es Pflicht, einen Monat vor einer Partie die Spieler zu benennen. Gemäss Reglement können aber bis eine Stunde vor der Auslosung am 2. Februar noch maximal drei Spieler ausgetauscht werden.
(sda)