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Der japanische Haiku-Dichter Kobayashi Issa (1763-1827) kehrte im Juni 1801 nach langen Jahren in der Fremde in sein bäuerlich geprägtes Elternhaus zurück. Über vier Wochen begleitete er Krankheit und Sterben des geliebten Vaters - belastet durch Dissonanzen mit Stiefmutter und Halbbruder.
Das buddhistisch grundierte, von warmem Mitgefühl getragene Werk ist realistischer Bericht und poetisches Tagebuch zugleich. Die in das Tagebuch eingelassenen Haiku werden durch weitere Haiku-Verse und Zeichnungen Issas ergänzt. Zahlreiche Anmerkungen, ein ausführliches Nachwort und eine Biographie erschließen das reiche poetische Material in der ganzen Breite der religiösen, literarischen und geographischen Anspielungen. Mit einem Vorwort zur 2. Auflage von Hanns-Josef Ortheil.