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Lazarettgehilfen,
in der preuß.
Armee seit 1832 ausgebildete
Personen, welche den
Ärzten bei den
Verrichtungen des niedern Chirurgendienstes eine solche
Hilfe leisten sollen, daß jene im stande sind, eine größere Anzahl
Verwundeter und Kranker zu versehen. Sie gehören zum Unteroffizierstand und sind
Kombattanten, haben drei
Chargen: Unter
lazarettgehilfen
sind
Gefreite,
Lazarettgehilfen
Unteroffiziere, Ober
lazarettgehilfen
Sergeanten. Die Ergänzung
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erfolgt aus geeigneten Soldaten, die sechs Monate gedient haben, die Beförderung nach bestandener Prüfung. In Frankreich, wo
die Krankenwartung auch in den Militärhospitälern den Nonnen übergeben war, sind seit 1860 die Infirmiers, etwa den
Lazarettgehilfen entsprechend,
an ihre Stelle getreten. In Rußland entsprechen die Feldschere den
Lazarettgehilfen.
Vgl. »Unterrichtsbuch für
Lazarettgehilfen« (Berl.
1886).