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Studien belegen, dass über 50% der Schweizer Bevölkerung über eine problematische bis unzureichende Gesundheitskompetenz verfügen. Es fehlt die Fähigkeit im täglichen Leben Entscheidungen zu treffen, welche sich positiv auf die Gesundheit auswirken.
Die gemeinschaftliche Selbsthilfe (der Austausch von Erfahrungswissen unter Gleichbetroffenen) trägt zu einer verbesserten Gesundheits- und Selbstmanagementkompetenz bei.
Das Projekt «Selbsthilfefreundliche Gesundheitsinstitutionen» befördert Kooperationen zwischen regionalen Selbsthilfezentren und einzelnen Spitälern. Es setzt in den Spitälern an, um alle Menschen erreichen zu können – im Besonderen jene, mit einer tendenziell tieferen Gesundheitskompetenz.
Die Selbsthilfeförderung, welche sich an 6 Qualitätskriterien orientiert, ermöglicht die maximale Entfaltung der Wirkung der Selbsthilfe. Damit wird die Gesundheitskompetenz der Patienten erhöht, was sich positiv auf die Gesundheit des Individuums und dessen Lebensqualität auswirkt.
Das Vorprojekt (2017-2020) wird in den Regionen Basel, Zürich, Luzern, Winterthur, Bern und Solothurn umgesetzt.