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Vom 28. Juli bis zum 4. August fand im iranischen Teheran die Informatik-Olympiade statt. Zusammen mit drei Schweizern kämpfte Ian Boschung aus Düdingen gegen 300 weitere, internationale Informatiktalente an (FN berichteten). Er erreichte den stolzen 159. Rang.
Grosse Herausforderung
Während zwei Prüfungstagen hauten die Olympiade-Teilnehmer auf ihre Computertasten und programmierten um die Wette. Aufgabe war es, insgesamt sechs Algorithmen zu erstellen, wie Mirjam Sager, Kommunikationsbeauftragte des Verbands Schweizer Wissenschafts-Olympiaden mitteilt. Ihnen wurden täglich fünf Stunden zu Verfügung gestellt, um die jeweilige Aufgabe zu lösen. Eine davon handelte von einem Algorithmus, der dem Bibliothekar der iranischen Nationalbibliothek bei der Neuordnung der Bücher behilflich sein soll. «Diese Aufgabe aus der Logistikoptimierung war eine echte Herausforderung für die jungen Talente», sagt Sager.
Knapp am Podest vorbei
Ian Boschung erlangte den 159. Rang und verpasste dabei um nur zwei Plätze die Bronze-Medaille. Doch kämpfte er sich fast unter die beste Hälfte der Teilnehmer, was eine beachtliche Leistung im Internationalen Vergleich darstellt. Bei der Informatik-Olympiade gewinnt die Hälfte eine Medaille, so erhält ein Zwölftel Gold, ein Sechstel Silber und ein Viertel der Teilnehmer bekommen eine Bronze-Medaille. Sein Schweizer Kollege Nicolas Camenisch aus dem Aargau erreichte die Bronze-Medaille, dies mit dem 147. Platz.
Die Internationale Informatik-Olympiade IOI ist ein Wettbewerb für junge Informatikerinnen und Informatiker. Seit 1992 ist die Schweiz eines der fast 90 teilnehmenden Länder. Durch die Olympiade soll der Austausch zwischen den teilnehmenden Ländern gefördert werden und begabte Mittelschüler ermutigen, ihre Interessen auszuleben.