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Ob die überwiegend positiven Ergebnisse nun manchen hiesigen Skeptiker überzeugen, seinem Büsi doch lieber ein Halsband anzulegen? „Untersuchung von Halsbändern und Mikrochips zur visuellen und ständigen Identifikation von Hauskatzen“ lautet der Titel der umfangreichen US-Studie, deren Ergebnisse in der August-Ausgabe des renommierten „Journal of the American Veterinary Medical Association“ veröffentlicht wurden. Insgesamt 538 Probanden auf vier Pfoten nahmen an der sechsmonatigen Studie teil und bekamen ein Halsband mit Adressanhänger sowie einen Mikrochip verpasst. Herrchen und Frauchen erhielten einen Fragebogen, mussten Tagebuch über das Verhalten ihres Büsis führen und ihre Tiere ständig beobachten. Die Herrchen und Frauchen wurden vom jeweiligen Fachbereich für Veterinärmedizin an der Ohio State University, der University of Florida, der A&M University in Texas sowie der Cornell University rekrutiert.
Mehr als 72 Prozent der Büsis gewöhnten sich an das Tragen eines Halsbands und trugen es problemlos im Versuchszeitraum. Bei sieben Prozent der schnurrenden Probanden ging das Band verloren, fünf Prozent zeigten eine deutliche Abneigung durch ständiges Kratzen, worauf der Fremdkörper umgehend wieder entfernt wurde. Bei 1,5 Prozent der Katzen verfing sich das Band. „Ob eine Katze sich an ein Halsband gewöhnt, hängt auch mit den Erwartungen seines Besitzers zusammen“, erläutert Linda Lord, Leiterin der Studie. Bei Frauchen oder Herrchen, die von vornherein nicht von einer erfolgreichen Gewöhnung ausgingen, zeigten auch deren Vierbeiner eine Abneigung.
Hier stellt sich allerdings die Frage, ob der Besitzer sein Büsi eben einfach nur zu gut versteht und schlichtweg weiss, dass es eben keine Fremdkörper mag. Das Gesamtergebnis zeigt, dass sich drei von vier Katzen durchaus gut an das Tragen eines Halsbands gewöhnten – auch entgegen manchem Vorurteil des Besitzers. Eine wichtige Erkenntnis sei ausserdem, dass entlaufene Katzen, die ausschliesslich in der Wohnung oder im Haus gehalten werden, mit einem Adress-Halsband schneller wieder ihrem Besitzer ausgehändigt werden könnten. Und in jedem Fall sei ein Mikrochip zur Identifizierung sinnvoll. Das aber kann man sich auch fast ohne Studie denken. Wie ist Ihre Meinung zu dieser Studie? Wie halten Sie es mit Ihrem Büsi? Wir freuen uns auf Ihren Beitrag in unserem Forum für Tierfreunde www.tiereundmenschen.ch