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Auch die geplante «Nationale Impfwoche» des Bundesrats begrüsste die Aargauer Regierung in ihrer am Mittwoch veröffentlichten Vernehmlassungsantwort. Sie wünschte sich allerdings, dass diese Impfwoche nicht Anfang November stattfindet, sondern erst am Ende des Monats. Die Verschiebung begründet die Aargauer Regierung mit dem fehlenden Personal und den zusätzlichen Kosten, die mit der Impfwoche verbunden wären.
Für die sechswöchige Impfoffensive gibt der Bundesrat genaue Zahlen vor, wie viele mobile Beratungs- und Impf-Teams die Kantone mindestens einsetzen müssen. Die Aargauer Kantonsregierung rechnet vor, sie müsste 137 Berater einsetzen, «was enormen Aufwand bedeutet». Sie will weniger Berater und weniger mobile Teams einsetzen als es der Bund verlangt.
Sie schlägt darum vor, dass sich Kantone mit einem geringeren Aufwand an den Aktionen beteiligen könnten. Entsprechend der reduzierten Arbeitsleistung würden die Kantone auch prozentual weniger Geld vom Bund erhalten.
Die Regierung regt weiter an, Berater auf mehrere Zielgruppen anzusetzen und nicht nur auf ältere Menschen, die meist schon geimpft seien. Davon erhofft sich mehr Erfolgs-Chancen.
Komplett ablehnend steht die Regierung den möglichen Beratungsgutscheinen gegenüber. Der Bund will jede Person mit 50 Franken belohnen, der es gelingt, einen frischen Impfwilligen zu vermitteln. Die Regierung hält den administrativen Aufwand dafür zu hoch. Zudem könnten Personen, die bereits Freunde und Kollegen erfolgreich zur Impfung überzeugen konnten, diese Belohnung als «unfair» empfinden.