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Estefanía C. Otero und Riccardo Conti
Die Fallstudie befasst sich mit dem Skandal um den «gefälschter CEO» von 2019 und bezieht sich auf das Thema Deepfake.
Um die Forschungsfragen zu beantworten, wird eine qualitative Analyse eingesetzt. Die definierten Fragen sind:
- Wie haben die Medien über Deepfake berichtet und den «gefälschten CEO» dargestellt?
- Wie hat die Leserschaft auf die Darstellung reagiert?
Basierend auf den Daten der gewählten Zeitungsartikel und von Beiträgen aus Social Media werden die Reaktionen erfasst und mit einer qualitativen Inhaltsanalyse untersucht.
Die Untersuchung führt zu folgendem Ergebnis: Obwohl in den Zeitungsartikeln die Meinung vertreten wird, dass es sich um einen Deepfake handelt, beurteilt die Öffentlichkeit diese Nachricht als Fake News. Dies zeigt denn auch, dass die veröffentlichte Meinung nicht in jedem Fall mit der öffentlichen Meinung gleichgesetzt werden kann.
Man könnte dies als Misstrauensvotum gegenüber den Medien interpretieren. Möglicherweise sind aber auch die Menschen, die am kritischsten denken, auch am meisten daran interessiert sind, ihre gegenteilige Meinung in den Kommentaren von Artikeln oder in den sozialen Medien zum Ausdruck zu bringen.