Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03253.jsonl.gz/3303

09.05.2017, 11:10
Klarer Sieg gegen den Weltmeister
Kobe, Japan, 9. Mai 2017 – Volero Zürich gelingt ein Start nach Mass an der FIVB Volleyball Women’s Club World Championship 2017. Die Zürcherinnen schlagen den amtierenden Weltmeister Eczacibcasi VitrA Istanbul im Auftaktspiel in drei Sätzen (25:22, 25:20, 26:24).
Dem zwölffachen Schweizer Meister gelingt an der Weltmeisterschaft in Kobe ein Traumstart im Auftaktspiel gegen den zweifachen Weltmeister aus Istanbul. Volero war von Beginn des ersten Satzes bereit für diese Partie und führte gegen ein noch verhalten agierendes Eczacibasi beim ersten Technical Timeout bereits mit 8:1. Diesen Vorsprung wussten die Zürcherinnen auch in der Folge zu verteidigen. Erst Mitte des Satzes leisteten sich die Zürcherinnen eine längere Schwächephase, was den Türkinnen die Möglichkeit gab, bis auf 23:20 heranzukommen. In der Folge konnten die Zürcherinnen die ersten beiden Satzbälle nicht verwerten. Erst beim dritten Anlauf verwertete Topscorerin Olesia Rykhliuk dann den entscheidenden Punkt zum 25:22 Satzendstand. Die gebürtige Ukrainerin erzielte im ganzen Spiel insgesamt 16 Scorerpunkte und war auch im zweiten Satz ein sicherer Punktelieferant. Dieser gestaltete sich zu Beginn ausgeglichen bis zum Stand von 14:14. Danach konnte sich Volero mit starken Blocks und Angriffen einen kleinen Vorsprung erspielen, den sie bis zum 25:20-Satzende verteidigten.
Im Dritten Satz konnte Eczacibasi VitrA Istanbul zwischenzeitlich erstmals die Führung übernehmen und Volero kam zunehmend unter Druck. Die Zürcherinnen führten gegen Ende des Satzes zwar wieder mit 20:18 bis Eczacibasi unter Führung von Tijana Boskovic (total 17 Punkte) erneut aufholte und gar die Möglichkeit hatte den Satz für sich zu entscheiden. Letztendlich überzeugten die Zürcherinnen aber für einmal mit Nervenstärke und glichen über Rykhliuk zum 24:24 aus. Ein Übergreifen von Jordan Larson bei einer Blockaktion bescherte den Zürcherinnen den ersten Matchball. Diesen verwandelte Foluke Akinradewo souverän mit einem ihrer unwiderstehlichen einbeinigen Kurzangriffe zum 26:24 Endstand.
Headcoach Zoran Terzic ist zufrieden mit seinem Team und dem Verlauf der Partie: «Eczacibasi ist eines der stärksten Teams der Welt. Sie sind eine Art „Dreamteam". Man kann gegen ein solches Team nicht nur einen einzigen Gameplan oder nur eine Taktik anwenden. Entsprechend haben wir uns intensiv auf dieses Spiel vorbereitet. Unsere Blocks und Angriffe waren gut. Ich denke aber, dass wir noch besser spielen können, wenn wir uns noch mehr konzentrieren und in einigen Situationen etwas entspannter agieren.»
Für Eczacibasi Vitra Istanbul’s Coach Massimo Barbolini war die heutige Leistung seiner Mannschaft etwas ernüchternd: «Volero spielte besser in sämtlichen entscheidenden Momenten dieses Spiels, ganz besonders zur Mitte und gegen Ende der Sätze. Wir müssen aufwachen und wenn wir in diesem Turnier bleiben wollen, müssen wir anfangen zu gewinnen. Wir haben nur gegen Ende des dritten Satzes gekämpft».
Volero’s Topscorerin Olesia Rykhliuk ist glücklich über den Ausgang der Partie: «Ich bin zufrieden, dass wir das Turnier mit einem Sieg beginnen konnten. Ich hoffe wir spielen weiter so. Wir dürfen uns nicht davor fürchten Fehler zu machen und müssen einfach Vollgas geben.»
Das nächste Spiel für die Zürcherinnen wird morgen um 15:40 Uhr (Ortszeit) gegen die asiatischen Meister NEC Red Rockets stattfinden.
Weitere Informationen zum Spiel sowie die Spielstatistik sind auf der Homepage der 2017 FIVB Volleyball Women's Club World Championship zu finden.