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Nach dem 4. Monat verschwindet der Zytotrophoblast langsam aus den Wänden der Tertiärzotten (interaktives Schema), wodurch die Distanz zwischen mütterlichen und fetalen Gefässen verringert wird. Der Zytotrophoblast verschwindet auch aus der Chorionplatte. In der Basalplatte bleibt er hauptsächlich auf der Ebene der Zytotrophoblastschale bestehen. Er bildet zusammen mit der Dezidua und Fibrinanhäufungen Vorwölbungen (interkodyledone Septen), die in den intervillösen Raum hineinragen und diesen unvollständig in sogenannte Kotyledonen unterteilten. Der Bildungsmechanismus dieser interkotyledonen Septen bleibt spekulativ und hängt wahrscheinlich mit der Faltung der Basalplatte zusammen, die ihrerseits aus der Proliferation der Stammzotten resultiert. Sie stossen die Basasplatte zurück. Zusätzlich scheint auch die Ausbreitung der Plazenta in der Uterushöhle zur Entstehung der Septen beizutragen.
Diese Septen begrenzen Kotyledonen, verschmelzen aber nicht mit der Chorionplatte. Das mütterliche Blut kann demnach frei von der einen Kotyledone zur anderen zirkulieren (interaktives Schema).
Die Zottenstämme der Plazenta verlängern sich beachtlich bis zum Ende der Schwangerschaft und die Fibrinoidansammlungen (extrazelluläre Substanz bestehend aus Fibrin, plazentären Sekreten und abgestorbenen Trophoblastzellen), häufen sich in der Plazenta an. Dies geschieht vor allem unter der Chorionplatte, wo sie die subchoriale Langhans-Schicht bilden, sowie auf Höhe der Basalplatte unterhalb der Stammzotten und der Zytotrophoblastenschale, wo die Fibrinablagerungen die Rohr-Schicht bilden. Noch tiefer in der Dezidua basalis bilden diese Ablagerungen die Nitabuch-Schicht. An dieser Stelle löst sich die Plazenta bei der Geburt vom Uterus ab. (interaktives Schema)