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Wegüberführung
Der bestehende, unbewachte Bahnübergang zwischen Reichenau und Bonaduz bei km 26.060 weist aufgrund der mangelnden Sichtweite ein grosses Gefahrenpotential auf. Dieser muss gesichert werden.
Aus dem Variantenstudium ging eine Bogenbrücke aus Stahlbeton mit einer Gehwegbreite von 2.50m sowie einer Gesamtlänge von 44.0m hervor. Um den Bahnverkehr möglichst nicht zu beeinträchtigen, wurden die Bogenrippen in Kontaktbeton vorfabriziert und während eines Nachteinsatzes auf die in Ortbeton erstellten Fundamente versetzt.
Die Verbindung zwischen den Elementen erfolgte mittels vorgespannten Ankerstangen. Die Bogenrippe wurde anschliessend ausgegossen und vorgespannt.
Die Fahrbahnplatte besteht aus einer Kette von 22 vorfabrizierten Elementen mit einer Länge von je 2m. Die Fahrbahnplatte ist abgedichtet und mit einem Schwarzbelag versehen.
Die Vorfabrikation erlaubte es, die Bauzeit auf lediglich 3 Monate zu begrenzen. Durch diesen Brückenschlag steht nun der Bevölkerung eine gut in die Landschaft passenden, sichere Überquerung der RhB Linie zur Verfügung.