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Wie Gilardoni in seinem «Inventario» erwähnt, kann dieses kleine Gotteshaus als eigentliches Museum der Freskenmalerei des 15. bis 17. Jahrhunderts betrachtet werden.
Es handelt sich um ein schon im 12. Jahrhundert erwähntes Kirchlein, das später mehrmals umgebaut wurde,
An der Fassade sind Darstellungen aus dem Jahre 1582 (Gottvater, Heilige) und auf der Südseite ein heiliger Christophorus aus dem 15. Jahrhundert zu sehen.
Im Kircheninnern, an der Gegenfassade, die Grablegung Christi mit einigen Engelfiguren (Schule der Seregnesi).
An der Nordwand ein grosses Letztes Abendmahl von Cristoforo da Seregno (1450). Die Heiligenfiguren auf der linken Seite sind vermutlich von der gleichen Hand. Die Fresken links vom Abendmahl (Kreuzigung, Anbetung der Könige und unten Monatsbilder) sind 1427 datiert; der Autor ist nicht bekannt.
An der Vorderwand nochmals Heilige und eine Dreifaltigkeit im Stil der Seregnesi sowie eine lebhafte Darstellung des Martyriums der heiligen Apollonia (etwa 1480, vielleicht ein Werk von Nicola da Seregno) und eine Madonna auf dem Thron aus dem 14. Jahrhundert.
Die Fresken in der rechten Seitenkapelle sind späteren Datums (1565), während diejenigen im Chor (Kreuzigung, Szenen aus dem Leben des heiligen Bernhard) auf das Jahr 1607 zurückgehen.