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Im März habe ich sechs Bücher gelesen, wovon eines eine Graphic Novel war und eines ein Kurzroman in einem dicken Schmöker mit insgesamt vier Kurzromanen. Das ergab 1075 Seiten. Ein Buch habe ich abgebrochen, zwei waren durchschnittlich, die anderen drei konnten mich überzeugen.
Ein Start ins Leben von Anita Brooker (250 Seiten)
übersetzt von Wibke Kuhn
Meisterhaft sei dieses Buch, ein Vergnügen, unterhaltsam, witzig und amüsant. Und wunderbar geschrieben. Letzterem kann ich teilweise zustimmen, aber witzig und amüsant fand ich es nicht.
«Im Alter von vierzig Jahren wurde Dr. Weiss klar, dass die Literatur ihr Leben ruiniert hatte.» So beginnt, nach einem eloquenten Vorwort von Julian Barnes über die Autorin, der Roman. In ihrer Kindheit flüchtet sich Ruth vor der matronenhaften Grossmutter – die allerdings wenigstens etwas Ordnung und Struktur in den Haushalt bringt – und vor den distanzierten Eltern in die Welt der Bücher. Insbesondere Balzac hat es ihr angetan. Als die Grossmutter stirbt, fällt auch die letzte Struktur. Die neue Haushälterin sieht ihre Aufgabe vor allem darin, den ganzen Tag gemeinsam mit Ruths Mutter Drinks und Instantkaffee zu schlürfen und ihre Arbeitgeberin im Selbstmitleid und der Enttäuschung über ihren sinkenden Stern am Schauspielhimmel zu bestärken. Will Ruth etwas zu essen, muss sie es sich selber zubereiten. Ihr Vater hat seine Buchhandlung verkauft, freundet sich aber mit seiner Nachfolgerin an, lässt sich von ihr bekochen und besucht sie regelmässig, weil er sich nach einem aufgeräumten, geordneten Haushalt sehnt.
Fluchtversuche scheitern
Ruths kleine Fluchtversuche sind nicht von grosser Dauer. Die erste Wohnung gibt sie nach einer unglücklichen Liebe wieder auf. Als sie es schafft, sich mithilfe eines Stipendiums nach Paris abzusetzen, lernt sie dort nicht nur die Lebensorte ihrer literarischen Heldinnen, sondern auch das unabhängige Leben kennen. Sie blüht auf, findet Freunde und verliebt sich in einen Professor. «Er war natürlich verheiratet», heisst es bald, für Ruth ist das aber keine Katastrophe. Doch dann will die Haushälterin wieder heiraten und kündigt. Ruths Mutter empfindet das als Verrat, und als sie ihren Mann auch noch dabei erwischt, wie er am Telefon zu einer anderen Frau «Gute Nacht, mein Schatz» sagt, bricht sie vollends zusammen. Für alle Beteiligten ist klar: Ruth muss nachhause kommen. Und sie kommt. Ihren Wunsch, so schnell wie möglich nach Paris zurückzufahren, gibt sie nur allzu schnell auf, und so nehmen die Dinge ihren Lauf.
Die Geschichte ist mit einem Schuss britischen Humors erzählt, die Sprache ist auf den Punkt gebracht, mal scharf, mal lakonisch. Die Figuren sind gut gezeichnet, jede steckt auf ihre Art im eigenen Lebensgefängnis und füllt das Leben mit Gewohnheiten und Belanglosigkeiten aus, bewegt sich aber keinen Schritt daraus hinaus – im wahrsten Sinne des Wortes. Für mich ist es dennoch keine witzige oder amüsante Geschichte, sondern eine tragische. Dr. Ruth Weiss gibt der Literatur die Schuld an ihrem ruinierten Leben – in dem sie es allerdings zu grossem literarischem Ansehen bringt – ich als Leserin sehe die Schuld woanders. Nämlich darin, dass sie sich hat bestimmen, manipulieren und benutzen lassen. Da hätte sie ein Mitspracherecht gehabt. Genutzt hat sie es nicht.
Der Alte, der Liebesromane las von Luis Sepulveda (164 Seiten)
übersetzt von Gabriela Hofmann-Ortega Lleras
Seit dem Tod seiner Frau lebt Antonio Bolívar allein in einer Hütte im Regenwald des Amazonas. Zweimal im Jahr steht der Alte am Bootssteg der winzigen Siedlung El Idilío, denn dann kommt der Zahnarzt und bringt ihm neue Liebesromane – traurige, aber mit Happy End – aus dem fernen Europa, einer anderen Welt, die er kaum versteht (was sind zum Beispiel Gondeln?). Eines Tages wird die schrecklich zugerichtete Leiche eines Gringos in einem Kanu angeschwemmt. Für den ignoranten Dorfbürgermeister, Vertreter der überforderten und korrupten staatlichen Ordnung, ist sofort klar, dass die Ureinwohner, die Shuara, die Täter sind. Nur Antonio begreift, dass ein Ozelotweibchen am Werk war, dessen Junge der Mann wegen der Felle umgebracht hat.
Antonio siedelte vor vielen Jahren mit seiner Frau aufgrund falscher Versprechungen der Regierung aus den Bergen ins Amazonasgebiet um, kurz darauf ist seine Frau gestorben. Aus Kummer schloss er sich den einheimischen Shuara-Ureinwohnern an, die ihm alles über das Leben und Überleben im Regenwald beigebracht haben. Das weiss auch der Bürgermeister, und da nun das ganze Dorf von der «menschenfressenden» Raubkatze bedroht sind, bestimmt er, dass der dschungelerfahrene Alte das Ozelotweibchen töten muss. Das kommt Antonio gänzlich ungelegen, denn erstens respektiert er die Raubkatze als gleichwertig, und zweitens schmerzt ihn die Ausbeutung der Natur durch die rücksichtslosen Gringos. Dennoch kommt er nicht umhin, dem Wunsch des Bürgermeisters und der ganzen Gemeinschaft nachzukommen. Bei dem folgenden dramatischen Kampf gibt es letztlich keinen Sieger.
Mit seiner klaren, akuraten und teilweise amüsanten Erzählweise zaubert der Autor auf diesen wenigen Seiten eine traurig schöne Geschichte hin, die einen in eine fremde, faszinierende Welt abtauchen lässt; in den Regenwald mit seinem eigenen Lebensrhythmus, den vielfältigen Gefahren, den Ureinwohnern und der Einsamkeit während der Regenzeit. Durch die Figuren des Bürgermeisters auf der einen und des alten Mannes auf der anderen Seite wird anschaulich geschildert, wie die Regierung und die angelockten Gringos, Siedler und Goldsucher diesen Lebensraum ausbeuten und beherrschen wollen. Das Thema des Buchs – unser Verhältnis zur Natur – ist hochaktuell.
Frühling, Sommer, Herbst und Tod von Stephen King, Teil 1 (139 Seiten)
übersetzt von Harro Christensen
Ich würde gerne mehr von Stephen King lesen, denn schreiben kann der Mann. Aber die meisten seiner Geschichten sind mir zu unappetitlich und beängstigend – vor allem, weil ich meist vor dem Einschlafen noch ein paar Seiten lese … Dieser dicke Schmöker, der vier seiner Kurzromane enthält, wurde mir als «relativ harmlos» beschrieben. Auf den ersten Kurzroman, um den es hier geht, trifft das zu. Es handelt sich um «Pin-up» (Die Verurteilten), der als «The Shawshank Redemption» mit Tim Robbins und Morgan Freeman verfilmt wurde. Ich habe den Film zweimal gesehen und fand ihn hervorragend.
«Die Verurteilten» ist eine Knastgeschichte, erzählt von Red, dem «Mann, der alles besorgen kann.» Schon nach einer, zwei Seiten ist man im Erzählfluss drin, folgt der Erzählstimme und fühlt sich, als der junge Andy Dufresne, um den es in der Geschichte geht, nach Shawshank kommt, schon fast heimisch im Erzählton und dem Ambiente. Dufresne ist einer der wenigen Unschuldigen, aufgrund von Indizien zu zweimal lebenslanger Haft verurteilt. Der Gefängnisalltag ist hart, Aufseher und Mithäftlinge stürzen sich auf den «Neuen», es wird geprügelt und vergewaltigt. Aber Andy lässt sich nicht unterkriegen. Bei Red «bestellt» er einen kleinen Geologenhammer mit der Begründung, er sei Hobby-Geologe, und ein Poster von Rita Hayworth.
Eines Tages erfährt Andy von den Problemen des leitenden Aufsehers Hadley mit der Erbschaftssteuer und bietet ihm als ehemaliger Wertpapiermanager Hilfe an. Hadley nimmt das Angebot an, und fortan ist Andy von Übergriffen weitgehend geschützt. Er wird sogar in die Bibliothek versetzt, damit ihn die Aufseher in Ruhe als Berater für ihre Steuererklärung konsultieren können. Im Laufe der Jahre «betreut» Andy auch die illegalen finanziellen Machenschaften des korrupten Direktors Norton und wird für diesen unentbehrlich. Dies wird verhängnisvoll, als ein Häftling auftaucht, durch den Andy seine Unschuld beweisen könnte …
Wer den Film gesehen hat, wird von diesem Kurzroman ebenso begeistert sein – dass man das Ende schon kennt, tut dem Lesegenuss keinen Abbruch. Und wer den Film noch nicht kennt, wird beim Lesen sowieso die Zeit vergessen. Beinahe hört man das Klacken der Absätze auf den Gefängnisgängen, das Zuschnappen der Zellentüren, das Klappern der Blechschüsseln. Wie schon gesagt: Schreiben kann er, der Stephen King.
Nami und das Meer von Catherine Meurisse (128 Seiten)
übersetzt von Ulrich Pröfrock
Mit Graphic Novels (oder Comics?) habe ich mich bisher kaum beschäftigt. Als mir eine Bekannte einen Besuch im Cartoon-Museum in Basel vorschlug mit einem anschliessenden Gespräch der Autorin im Literaturhaus, ging ich aber neugierig mit. Es handelte sich um die französische Zeichnerin Catherine Meurisse, die 2015 durch Zufall dem Attentat auf die Charlie Hebdo-Redaktion entging und danach in ein grosses Loch fiel. Davon handelt ihre Graphic Novel «Die Leichtigkeit». Im Cartoon-Museum waren aber vor allem die Originale zu «Nami und das Meer» zu sehen.
Auch kreative Menschen bedürfen dann und wann einer Pause. In «Nami und das Meer» begibt sich eine junge Frau – das Alter Ego der Autorin – in Japan auf die Spur der Natur und der Schönheit. Vieles in der japanischen Landschaft kennt sie aus ihrer Heimat, aber eben anders. So sind die Rapsfelder zum Beispiel mit Kamelien durchsetzt, der Weizen ist gebündelt und die Klippen weisen Formen auf, die Tieren zugeordnet werden können. Mit ihren zwei Reisen nach Japan wollte die Autorin, und also auch die Protagonistin, ihr «viel zu westliches inneres Bildarchiv auffrischen». Doch sie bewunderte die Natur so sehr, dass ihr Skizzenbuch beinahe leer blieb. Auch dem Maler, den sie kennenlernt, geht es ähnlich; er wartet die ganze Zeit auf den richtigen Moment, die richtige Stimmung, das richtige Motiv, und während er darüber beinahe verzweifelt, schreibt er wunderschöne Haikus. Und dann gibt es noch den Tanuki, ein japanisches Fabeltier, das den Allwissenden mimt, und das rätselhafte Fräulein Nami, das sich immer wieder von ihren Ehemännern verabschieden muss.
Die Form folgt dem Inhalt, wechselt die Autorin doch geschickt zwischen Stilen und Kulturen hin und her. Droht es pathetisch zu werden, bringt sie mit einem Schmunzeln ein Stereotyp ins Spiel, das oft auf sie selbst gemünzt ist. Aus den Bildern sprechen Nachdenklichkeit und Selbstironie genauso wie aus den Worten, und mit einem Mal lesen resp. anschauen ist es noch lange nicht getan. Der einzige Wermutstropfen war für mich, dass ich die Bilder in der Ausstellung in einem viel grösseren Format und teilweise noch unkoloriert gesehen und deren Wirkung im Buch ein wenig vermisst habe. Und auch der Schluss kam für mich etwas plötzlich; was das angeht, bin ich aber sehr empfindlich …
Die verschwindende Hälfte von Britt Bennett (415 Seiten)
übersetzt von Isabel Bogdan und Robin Detje
Dieses Buch habe ich nach 124 Seiten abgebrochen, weil mich die Autorin durch zu grosse Sprünge in der Zeit und bei den Figuren verloren hat. Schade, denn das Thema finde ich faszinierend. Wer sich dafür interessiert, dem kann ich stattdessen «Seitenwechsel» von Nella Larsen empfehlen, das mittlerweile auch verfilmt wurde.
In der verschwindenden Hälfte geht es um die Zwillingsschwestern Stella und Desiree, die in den 50er Jahren im kleinen Ort Mallard im ländlichen Louisiana aufwachsen. Die schwarzen Bewohner sind stolz darauf, dass ihre Kinder von Generation zu Generation hellhäutiger werden und teilweise als Weisse durchgehen, also das «Passing» vollziehen. Die symbiotischen Zwillinge sind sich einig, dass sie in diesem Kaff keine Zukunft haben und machen sich als Jugendliche eines Nachts aus dem Staub. Die Geschichte beginnt damit, dass eine der Schwestern, Desiree, in ihren Heimatort zurückkehrt, mit ihrer pechschwarzen Tochter June an der Hand. Weder sehr dunkle Menschen noch jene, die sich mit solchen einlassen, werden in Mallard gern gesehen, und so sind beide Aussenseiterinnen. Desiree nimmt einen Job als Serviererin an und begegnet ihrer Jugendliebe, der sich mittlerweile sein Geld durch das Auffinden von Menschen verdient, die lieber nicht gefunden werden wollen. Auch auf Desiree hat ihn jemand angesetzt; ihr gewalttätiger Ex-Mann.
Bis hierher hat mich das Buch mitgenommen, die Konstellation mit dem Gewissenskonflikt fand ich spannend, auch die Ungewissheit, warum sich Desirees Schwester Stella eines Tages aus deren Leben gestohlen hat. Doch die Autorin konnte in der Beziehung von Desiree und ihrer Jugendliebe keine Tiefe erschaffen, und als die Geschichte fast zehn Jahre in die Zukunft sprang und fortan der Jugendlichen June in ihrem Universitätsalltag folgte, hat mich die Autorin vollends verloren. Was als interessante psychologische Konstellation begann, wurde – schwuppdiwupp – zu einem Coming-of-Age-Roman, der mich einfach nicht mehr interessierte. Schade.
Bergland von Jarka Kubsova (284 Seiten)
Wieder ein Buch, auf das viele Loblieder gesungen wurden, das mich aber nicht überzeugen konnte. Alle Figuren in dieser Geschichte sind unglücklich, fühlen sich als Opfer und ergeben sich ihrem Schicksal. Und am Schluss, als das Glück dann doch noch einen kurzen Auftritt bekommt, geschieht das zu schnell, zu oberflächlich und wenig glaubhaft.
Bergland erzählt die Geschichte dreier aufeinanderfolgender Generationen auf einem hochgelegenen Bergbauernhof in einem Südtiroler Tal. Da ist die Urmutter Rosa, die nach dem Tod des Vaters den Hof alleine führt; ihre beiden Brüder und ihr Verlobter müssen in den Krieg. Nur der Verlobte kommt zurück, ist aber kriegsverletzt und kann Rosa nicht mehr richtig zur Hand gehen. Damit können beide nicht umgehen, die Ehe ist zermürbend, und nach einem Unwetter findet man Rosas Mann tot auf. Erneut muss sich Rosa gegen die Naturgewalten und die Einsamkeit behaupten, ausserdem hat sie jetzt noch ihren Sohn Sepp, zu dem sie keine tiefe Beziehung aufbauen kann. Als ihr die Liebe dann doch noch winkt, vermag sie ihr Herz nicht zu öffnen und entscheidet sich dagegen. Sepp übernimmt den Hof, auch seine Ehe hält nicht, und um zu überleben, muss er modernisieren. Er investiert, stellt auf Milchwirtschaft um und muss sich mit EU-Subventionen, Gewinnmaximierungsdruck und sozialer Abwertung seines Berufsstandes auseinandersetzen. In der dritten Generation folgen wir Sepps Sohn Hannes und seiner Frau Franziska, die Biologie studiert hat und sich mit drei Kindern, der Hofarbeit und dem Betreuen der Feriengäste vollkommen überfordert fühlt. Sie ist zum vierten Mal schwanger und bricht nach der Geburt vor Erschöpfung zusammen.
Gut und Böse
Die Geschichte wird abwechselnd aus der Perspektive von Rosa, Sepp und Franziska erzählt, aber nicht chronologisch. Am meisten haben mich Rosas Erzählstränge überzeugt, am wenigsten die der Enkelin und ihres Mannes. Diese Figuren sind zu klischeehaft geraten, zu einseitig. Die Autorin will ihre Aussage hier allzu deutlich an den Leser bringen. Was schon bei den anderen Generationen etwas störend war, wird dem Leser hier beinahe eingetrichtert; die klare Einteilung in gut und schlecht. Sämtliche Neuerungen bringen dem Tal und seinen Bewohnern nichts als Unglück. Die Touristen sind die Bösen, die das Leben auf einem Bauernhof romantisieren, gleichzeitig aber keine Ahnung von der Natur haben und sie missachten. Man duldet sie nur, weil man das Geld braucht. Der Fortschritt ist sowieso schlecht, und wenn man nur zurück zur Natur könne, wären alle wieder glücklich. (Waren sie das denn tatsächlich?) Die Menschen von früher hätten ja doch recht gehabt, alles alte Wissen geht verloren und man muss nur miteinander reden, dann wird alles gut. Mitunter rutscht die Autorin damit in dieselben romantisierenden Ansichten ab wie die Touristen, die sie kritisiert.
Sehr misslungen fand ich den Schluss. Allzu einfach und schnell finden Franziska und ihr Mann eine «Lösung», plötzlich hat man dann doch Geld für einen Urlaub (ein paar Tage Italien, und man fühlt sich «erholt wie noch nie»), und der knorrige, ignorante Sepp wandelt sich quasi von einem Tag auf den anderen zu einem liebevollen Grossvater und Unterstützer der jungen Familie. Für meinen Geschmack eindeutig zu trivial. Ich hatte beim Lesen den Eindruck, dass mit jeder Generation auch die Qualität der Erzählweise abgenommen hat.
Lesemonat März 2022 als PDF.
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