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Weihnachten in Zeiten der Depression: Nach dem Verlust von 8'000 Dollar kämpft George Bailey gegen den finanziellen Ruin. Aus Angst, seiner Familie kein gutes Leben mehr bieten zu können, sieht er den einzigen Ausweg darin, sich das Leben zu nehmen. Er wünscht sich gar, nie existiert zu haben. Als er gar von einer Brücke springen will, klingeln im Himmel die Alarmglocken und der etwas einfältige Schutzengel Clarence taucht auf. Seine Mission: Das Leben des Verzweifelten zu retten und sich damit endlich die langersehnten Flügel verdienen. So führt er George vor Augen, wie das Leben seiner Liebsten ausgesehen hätte, wenn es ihn tatsächlich nie gegeben hätte. Rückblenden zeigen die schicksalhaften Momente im Leben des gutmütigen jungen Mannes, der seine eigenen Träume zugunsten seiner Nächsten immer wieder zurückstellte. Am Ende findet er Trost bei seiner Familie – und bei seinen Freunden.
«Meisterliche Capra-Komödie mit viel Phantasie, liebenswürdiger Naivität und einem kräftigen Schuss sentimentaler Wehmut: Eine Hymne auf Nachbarschaftsgeist und Kleinstadtvertraulichkeit, die nicht zuletzt auch einen Gegenentwurf versucht zur gesellschaftlich-politischen Katerstimmung im Amerika der ersten Nachkriegsjahre.» (Lexikon des internationalen Films)
«It’s a Wonderful Life» war kein Kassenschlager, aber doch in fünf Kategorien für den Oscar nominiert. Frank Capra selber, der nach diesem Film nicht mehr an frühere Erfolge der 1930er-Jahre anknüpfen konnte, meinte im Rückblick zu den Kritiken: «Es war mir völlig egal, ob die Kritiker ‹Ist das Leben nicht schön?› bejubelten oder verrissen. Ich hielt ihn für den grössten Film, den ich je gemacht hatte. Er war weder für die ach so gelangweilten Kritiker noch für die ach so abgestumpften Literaten gemacht. Es war ein Film, der den Unterdrückten, den Herumgestossenen, den Armen sagte: Kopf hoch, mein Junge! Kein Mensch, der einen Freund hat, ist wirklich arm. Drei Freunde – und du bist steinreich!» (Zitat aus einer Liste mit 15 Fakten zum bekannten Weihnachtsfilm, Stern 2016)