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umfassender Umbau 2009/2010
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Vorgeschichte
Im November 2005 stellte der Kirchenstand der Kirchgemeinde-
versammlung zwei Projektvarianten vor. Eine Variante A, die vorsah, die Wohnung des Gemeindeleiters aufzuheben und das bestehende Pfarrhaus zum Dienstleistungsgebäude umzunutzen. In der Variante B war für die Dienstleistungsräume ein Neubau vorgesehen, während das Pfarrhaus weiterhin als solches genutzt worden wäre. Zum damaligen Zeitpunkt wusste man lediglich, dass der bisherige Gemeindeleiter, Dr. Jean-Louis Stoffel, im Juli 2006 demissionieren würde. Eine baldige Nachfolge war nicht in Sicht. Der Kirchenstand empfahl der Kirchgemeinde die Variante A.
Im Laufe der Kirchgemeindeversammlung stellte der Präsident des Pfarreirats St. Peter in dessen Namen einen Rückweisungsantrag. Der von den Initianten präsentierte Vorschlag hatte die Schaffung eines grossen Raums durch die Unterkellerung des Kirchenvor-
platzes zum Ziel. Die Kirchgemeindeversammlung nahm den Rückweisungsantrag an und erteilte dem Kirchenstand damit den Auftrag, die Projektvariante Unterkellerung' zu prüfen, zu beurteilen und entsprechend auszuarbeiten.
Die nachfolgenden Untersuchungen ergaben, dass das Projekt aufgrund des problematischen Untergrunds und der zu erwartenden Sicherungsarbeiten einer sehr genauen Abklärung und Planung bedarf. Der Kirchenstand musste die Projektierungs-
kosten der Kirchgemeindeversammlung 2006 vorlegen, da sie seine Finanzkompetenz überstiegen. Aufgrund der Grobkosten-
schätzung war zu diesem Zeitpunkt bereits klar, dass der Neubau unverhältnismässig teuer zu stehen käme. Die Kirchgemeinde-
versammlung folgte dem Antrag des Kirchenstands und lehnte den Planungskredit ab.
Planungsprozess
Anfang des Jahres 2007 zog der neue Gemeindeleiter Lukas Briellmann mit seiner Familie ins Pfarrhaus St. Peter ein. In den folgenden Monaten eruierte er die Bedürfnisse und Anliegen der Pfarrei. Eine Gruppe von Vertretern aus Pfarrei und Kirchenstand nahm im Januar 2008 die Gespräche zum Bauprojekt wieder auf, bevor der Kirchenstand Anfang März 2008 anlässlich seiner ersten Sitzung die Baukommission St. Peter offiziell bestellte. Im Gremium sind alle Interessengruppen vertreten. Gemeinsam mit dem Architekten arbeitete die Baukommission ein neues Projekt aus. Anlässlich einer Orientierung am 24. September 2008 ist dieses den interessierten Pfarrei- und Kirchgemeindemitgliedern vorgestellt worden.
Umbau
Das Bauvorhaben ist in verschiedene Module gegliedert. Die Gesamtkosten teilen sich auf in Investitions- und Unterhaltskosten.
1. Pfarreibüros/Sakristei/Kapelle
- Interne Erschliessung des zweistöckigen Bürotrakts und der damit verbundene Rückbau der Sakristei.
- Neugestaltung des Eingangs zur Kapelle und deren Vorplatz
- Investitionskosten: CHF 110'000
2. Nutzung des baulichen Raumbestandes
- Hofseitige Abgrabung für einen Lichtschacht für Tageslichteinfall und Fluchtweg
- Ausbau Unterrichtszimmer und Vorbereitungsraum für Katechetinnen
- Ausbau disponibler Raum für kroatischen Pfarrer oder Unterricht
- Investitionskosten: CHF 510'000
3. Renovation Saal, Eingangszone, Küche u. WC
- Ersatz bestehender Eingangstüren und Windfang
- Installation einer Abluftanlage
- Ersatz der WC-Anlagen und Einbau eines Behinderten-WC
- Ersatz der bestehenden Pfarreiküche
- Ersatz der Lüftungsmonoblocks vom Saal und der Kirche
- Investitionskosten: CHF 301'500
- Unterhaltskosten: CHF 238'500
4. Verlegung der Sakristei, Sanierung Vorplatz
- Einbau der Sakristei unter der Empore
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- Erneuerung der Kirchenzugänge mit neuem Vordach
- Anpassungen Beichtzone und Kinderspielecke
- Sanierung des Kirchenvorplatzes mit neuer Betonplatte und Teerbelag
- Investitionskosten: CHF 396'600
- Unterhaltkosten: CHF 48'400
5. Fassade Kirche St. Peter
- Diverse Riss-Sanierungen
- Neuer Fassadenanstrich
- Unterhaltskosten: CHF 124'800
Zusammenfassung:
|Investitionskosten||Modul 1 - 5:||CHF 1'318'100|
|Unterhaltskosten||Modul 1 - 5:||CHF 411'700|
|Bauzinsen||CHF 10'000|
|Gesamtkosten Bauprojekt St. Peter||CHF 1'739'800|
Erläuterung des Bauvorhabens
Im Jahr 1957 wurde St. Peter an der äusseren Hochstrasse Richtung Herblingen als zweite katholische Stadtkirche eingeweiht. Vergangenes Jahr feierte die Pfarrei ihr 50-jähriges Jubiläum. Nach einem halben Jahrhundert sind gewisse Renovationsarbeiten fällig und zudem gilt es, den veränderten Platzbedürfnissen Rechnung zu tragen.Das Pfarrhaus St. Peter wurde ursprünglich als Wohngelegenheit für einen Priester mit Haushälterin gebaut. Ende Februar 2007 ist Lukas Briellmann ins Pfarrhaus eingezogen. Um der 5-köpfigen Familie genügend Platz zur Verfügung stellen zu können, musste das Sekretariat ins ehemalige Jugendzimmer umquartiert werden und für das Sitzungszimmer wurde als Übergangslösung ein Bürocontainer gemietet. Das Büro des Gemeindeleiters blieb aus Platzgründen vorerst im Pfarrhaus. Sowohl für die Privatsphäre der Familie als auch unter dem Aspekt der Zusammenarbeit von Gemeindeleiter, Pfarreihelfer und Sekretärin, stellt dies eine unbefriedigende Lösung dar. In den Umbau des, vom Pfarrhaus losgelösten, Bürotrakts ist eine Neugestaltung des Kapelleneingangs mit einbezogen.Nachdem die Stadt den Mietvertrag für die Räumlichkeiten im alten städtischen Kindergarten per Ende 2006 kündigte, verfügt die Pfarrei St. Peter über keine, für den Religionsunterricht geeignete, Schulzimmer mehr. Die Katechetinnen und Katecheten müssen ihre Lektionen derzeit im engen Bürocontainer vorbereiten. Mit dem Ausbau im 2. Untergeschoss mit Tageslichteinfall werden die Bedürfnisse der Katechese abgedeckt. Ebenfalls Rechnung getragen wird dem Platzbedarf der Jugendarbeit, die in naher Zukunft aufgebaut werden soll, und anderer Gruppierungen. Für die Vorbereitung der Gottesdienste und für Gespräche benötigt der kroatische Pfarrer einen disponiblen Raum.Die Nutzung des bestehenden Pfarreisaals wird durch die Erneuerung der Küche, der Sanierung der WC- und der Lüftungsanlagen aufgewertet. Zur deutlichen Verbesserung des Raumklimas im Untergeschoss trägt die neue Umluft-Anlage bei. Eine Behindertentoilette und ein Wickeltisch entsprechen den heutigen Anforderungen an ein modernes Pfarreizentrum. Eine Gastrospülmaschine und Gastrokühlschränke sind bei grösseren Pfarreianlässen, wofür sich der Saal anbietet, unverzichtbar.
Der Sanierungsbedarf der Kirchenfassade ist seit der Renovation des Kirchturms im Jahr 2003 augenfällig. Zu einer optischen Verbesserung tragen der Fassadenanstrich und die Neugestaltung des Kircheneingangs bei. Eine Modernisierung im Innern der Kirche bringt der Einbau der Sakristei mit sich
Finanzierung
Die finanzielle Situation der Kirchgemeinde ist solide. Der Kirchenstand geht davon aus, 42 % der Gesamtkosten (CHF 740'000) aus Eigenmitteln finanzieren zu können. Diese bestehen aus der Auflösung von bilanzierten Rückstellungen der Jahre 2007 bis 2009 (CHF 465'000) und der Auflösung von stillen Reserven auf Steuerausständen (CHF 275'000). Die Finanzierung der fremden Mittel (CHF 1'000'000) erfolgt durch die Aufnahme eines Kredites zu marktüblichen Bedingungen bei einem Finanzinstitut. Für die Verzinsung des Kapitals wird ein kalkulatorischer Satz von etwa 4 % eingesetzt. Dies führt zu einer Erhöhung des Kapitaldienstes um 40'000 im ersten Jahr nach dem Umbau und einem zusätzlichen Abschreibungsaufwand von jährlich CHF 100'000. Es ist das Ziel, den gesamten Kredit innerhalb von 10 Jahren zurückzuzahlen. Ab dem 2. Jahr sinkt der Zinsaufwand jährlich um CHF 4'000. Der Kirchenstand ist überzeugt, dass das Projekt aus den ordentlichen Erträgen unter Beibehaltung des aktuellen Steuerfusses finanziert werden kann.
Zusammenfassung
Das vorliegende Projekt basiert auf der Idee, die Kellerräume nutzbar zu machen. Anders als ein An- oder Neubau, verändert es das Pfarreigelände nur unbedeutend. Der Umbau gewährleistet einen vom Pfarrhaus isolierten Bürotrakt, während für die Sakristei gleichzeitig ein neuer, gut geeigneter Standort gefunden wurde. Der erwiesenermassen vorhandene Sanierungsbedarf der WC-Anlage, der Lüftungsmonoblocks und der Pfarreiküche wurde erkannt und ins Vorhaben aufgenommen. In Zukunft verfügen wir nicht nur über ein grosses Schulzimmer, sondern auch über einen Vorbereitungsraum für die Katechetinnen und Katecheten. Dem kroatischen Missionar steht bei Bedarf ein Büro mit Tageslicht zur Verfügung. Auch die Platzbedürfnisse der kroatischen Gemeinschaft sind abgedeckt. Grössere Anlässe können weiterhin im Pfarreisaal abgehalten werden. Begrüsst wird im Kirchenstand sehr, dass auch die in St. Peter geplante Jugendarbeit im Projekt berücksichtigt wurde.
Zustimmung des Projekts
Am 10.11.2008 wurde anlässlich der Kirchgemeindeversammlung Schaffhausen im Pfarreisaal St. Maria vom Kirchenstand das genannte Projekt zur Abstimmung vorgelegt.
Nach teils heftigen Gegenargumenten wie Versetzung der Sakristei, ungenügendes Raumangebot für die Kroaten-Mission, zu teures Projekt waren auch eine Menge Befürworter unter den Anwesenden.
Das Abstimmungsergebnis lautete danach wie folgt:
Für die Vorlage des Kirchenstandes stimmten 99 Stimmberechtige, dagegen waren 32 Stimmen und 14 enthielten sich der Stimme!
Chronologische Massnahmen und Forderungen
- 28.12.2008 Meldung im forumKirche: Bauprojekt St Peter
Nach der Annahme des Projekts durch die Kirchgemeindeversammlung geht es nun darum, einen Zeitplan zu erstellen und die nötigen Vorbereitungen zu treffen. Gemäss dem Architekten, Herrn Aries, können wir um den 20. April mit den Bauarbeiten beginnen. Vorher müssen jene Räume, die durch den Bau betroffen werden, geräumt werden. Wir haben vor, im „Kletterraum“ im Keller ein vorübergehendes Lager zu errichten. Wir werden die einzelnen Gruppierungen, die im Gang vor dem Pfarreisaal und im Stuhlmagazin Schränke besetzen, bitten, diese in naher Zukunft zu räumen. Näheres werden wir mit den einzelnen Gruppen besprechen.
Lukas Briellmann
- 10.6.2009 Meldung im forumKirche: Bauprojekt St Peter
Wir freuen uns, Ihnen mitteilen zu können, dass wir am 19. Juni 2009 die definitive Baubewilligung seitens des Bauinspektorats des Kantons Schaffhausen erhalten haben. Somit sind wir nun in der Lage, mit den verschiedenen Nutzergruppen Belegungspläne auszuarbeiten. Die Kirche kann während der ganzen Bauzeit mit kleinen Einschränkungen genutzt werden. Hingegen wird die Orgel im Zeitraum der Innenarbeiten in der Kirche nicht bespielbar sein. Weiter .....
Der Umbau startet unmittelbar nach den Sommerferien in Woche 33. Die Hofabsenkung und die Fassadenrenovation werden als erste Aussenarbeiten in Angriff genommen. Zum gleichen Zeitpunkt beginnen die Arbeiten an den WC-Anlagen und die Küche wird abgebrochen. Der Ausbau der Kellerräume startet im Spätsommer und am Bürotrakt wird aus organisatorischen Gründen ab Ende Oktober gebaut. Um den Umbau voraussichtlich Mitte Dezember abschliessen zu können, wird immer an mehreren Orten gleichzeitig gearbeitet. Durch Unvorhergesehenes sind zeitliche Verschiebungen im Bauprogramm möglich. Selbstverständlich werden wir Sie über den Baufortschritt auf dem Laufenden halten.
Es ist uns ein Anliegen, den Kontakt mit den Nutzern aufrecht zu erhalten. Baureferent Roland Korn wird deshalb ab Baubeginn jeweils am Dienstag und Freitag von 17.00 bis 18.00 Uhr auf dem Gelände von St. Peter anwesend sein. Mit Fragen und Anliegen können Sie zudem auch per Email (<email-pii>) oder per Telefon (079 843 57 64) an ihn gelangen.
Mit Schreiben vom 24. Juni 2009 haben Sepp Hagen, Walter De Ventura und Josip Blazevic ihren Rücktritt aus der Baukommission St. Peter erklärt. Als Vertreterin von St. Peter verbleibt weiterhin Martina Truninger im Gremium.
Wir bitten Sie, mit Flexibilität und Entgegenkommen während der Bauzeit zu einem guten Gelingen beizutragen, und zählen weiterhin auf Ihr Wohlwollen.
Die Baukommission St. Peter
Stand: Ende August 2009
Mit dem Beginn des neuen Schuljahres fand in St. Peter der erste Spatenstich statt. Der Abbruch des Kirchenvordachs, die Rodungen und der Aushub für die Hofabsenkung wurden als erste Arbeiten in Angriff genommen. Inzwischen ist das Gerüst an der Kirche errichtet und nun kann mit der Renovation der Fassade und dem Durchbruch für die neuen Kirchenzugänge begonnen werden. Mitte August wurde die Orgel durch eine Spezialfirma komplett eingepackt, um sie vor Verunreinigungen zu schützen. Sie wird voraussichtlich bis gegen Ende November nicht bespielbar sein. Zur gleichen Zeit wurden die WC-Anlage der Herren und die alte Küche abgebrochen. Fünf Wochen lang müssen sich Männer und Frauen notgedrungen die WC-Anlage der Damen teilen. Anschliessend wird die Damentoilette abgebrochen. Der Einbau dauert wiederum gut vier Wochen. Die Lieferung und der Einbau der neuen Pfarreiküche sind Mitte Oktober zu erwarten.
Das Kellergeschoss muss durch die bisherigen Nutzer bis zum 15. September geräumt werden. Anschliessend wird mit der Demontage und der Entsorgung der alten Einrichtungen begonnen. Bitte beachten Sie, dass die zeitlichen Angaben lediglich approximativ sind. Abweichungen sind jederzeit möglich. Für alle Unannehmlichkeiten bitten wir höflich um Entschuldigung und danken Ihnen für Ihr Verständnis.
Die Baukommission St. Peter
(forumKirche Nr. 17)
Zwischenbericht Ende Oktober 2009
Baustellenbericht
Am 10. August 2009 wurde dem Bauvorhaben die Baufreigabe erstellt.
Nach den Aushubarbeiten konnte mit den Baumeisterarbeiten für den Hofabgang begonnen werden. Gleichzeitig wurde auch mit der Sanierung der West-, Ost- und
Nordfassade begonnen. Diese drei Fassadenseiten sind bereits heute saniert und frisch gestrichen. An der Dachuntersicht der Nordfassade kann man Nistkästen für Alpen- und Mauersegler entdecken. In Zukunft wird die Kirche also zumindest zeitweise auch der Wohnort dieser Vogelarten sein.
Im Inneren wurde im August mit der Sanierung der WC-Anlagen und der Saalküche begonnen. Leider ergaben sich hier Bauverzögerungen, da die darunterliegenden Kellerräume noch nicht geräumt waren, was für die Installation der Zu- und Ablaufleitungen Voraussetzung war. Diese Arbeiten sind aber nun auf gutem Wege. Die Räumung des 2. UG wurde Mitte Oktober durch den Baumeister in Zusammenarbeit mit der Stiftung Impuls erledigt. Auch die neue Saalküche konnte montiert werden und sollte ab Mitte November wieder benutzbar sein.
Die Auflage der Denkmalpflege, die neuen Kircheneingänge gegenüber dem ursprünglichen Projekt zu verschmälern, musste von den Planern mit erheblichem Aufwand gelöst werden. Auch die Auflagen der Feuerpolizei mussten dabei beachtet werden. Dies ergibt Verzögerung im Bauprogramm. Die Montage der neuen Eingänge wird erst Anfang Dezember erfolgen. Die staubintensiven Arbeiten werden bis Anfang Dezember abgeschlossen sein, damit die Orgel wieder ausgepackt und gestimmt werden kann.
Die Abschlussarbeiten der neuen Sakristei werden im Dezember und Januar erfolgen. Danach können noch die alte Sakristei und die Büroräumlichkeiten umgebaut werden. Es kann davon ausgegangen werden, dass die Arbeiten Ende Februar 2010 abgeschlossen sein werden.
Die Baukommission St. Peter
(forumKirche Nr. 21)
Aktualisiertes Bauprogramm vom 1.11.2009
Anbei das aktualisierte Bauprogramm [66 KB]
St. Peter mit Stand 1. November 2009 zum herunter laden.
Daraus ersehen Sie auch die Fertigstellungen der einzelnen Vorhaben! Nachfolgend der Plan in zwei Teilen!
Baustellenbericht Ende Dezember 2009
Zeitlich gesehen liegen wir mit den Arbeiten insgesamt innerhalb des Bauprogramms.
Die Saalküche ist bereits seit einigen Wochen in Betrieb. Bei den WC-Anlagen wurden zuerst die Damen- und die Behinderten-Toilette fertig gestellt, bevor der jetzige Herren-Bereich abgebrochen und neu installiert wurde. Seit der Sanierung ist der unangenehme Geruch, der den Besuchern vorher schon im Foyer entgegen kam, verschwunden.
Im Bereich des Stuhlmagazins sind die neuen Lüftungsmonoblocks installiert und vorschriftsgemäss mit einer Wand abgetrennt worden. Der Durchgang in den Pfarreisaal ist vergrössert worden, was den Transport von Tischen und Stühlen in Zukunft erleichtert.
Auf dem Kirchenvorplatz mussten mehrere Teerbeläge entfernt werden. Darunter kamen Hohlräume zum Vorschein, in diese das einst eingebrachte Füllmaterial mit den Jahren seitlich wegrutschen konnte. Dies war eine Ursache für die ständigen Absenkungen des Vorplatzes. Auf den stabilisierten neuen Kieskoffer wurde eine Heissmischtragschicht von 8 cm Dicke aufgebracht. Der obere und der untere Vorplatz erhalten im Frühjahr noch den Deckbelag. Voraussichtlich Anfang Februar 2010 findet die Montage des Kirchenvordachs und des Geländers statt.
Die Metallbauarbeiten in der Sakristei und dem Spielzimmer sowie die Montage der Kircheneingänge sind erfolgt. Nachdem die Maurerarbeiten in der neuen Sakristei abgeschlossen waren, konnten der Plattenleger und der Schreiner mit dem Innenausbau beginnen. Sobald die Sakristei fertig ist, kann der Umzug der Utensilien stattfinden und anschliessend mit dem Umbau des Bürotrakts begonnen werden.
Damit sie übers Jahresende trocknen können, wurden die Isolationen und Unterlagsböden im Kellergeschoss noch vor Weihnachten eingebaut. Das Niveau des Fussbodens ist nun um mehrere Zentimeter höher. Die Durchgänge wurden bereits vorher vergrössert, um auch nach dem Umbau eine gebräuchliche Türhöhe gewährleisten zu können.
Wir danken allen Beteiligten für die Unterstützung und das Verständnis während der vergangenen Bauzeit und wünschen der Pfarrei St. Peter einen guten Start ins neue Jahr.
Die Baukommission St. Peter
Beitrag Forum 1/2010)
Umbau: Medien-Rundgang
St. Peter Schaffhausen erstrahlt in neuem Glanz
Das Bauprojekt St. Peter in Schaffhausen ist abgeschlossen. Heute wurde die Kirche mit dem anliegenden Gebäudekomplex zum ersten Mal den Medien präsentiert. Stark verändert zeigt sich bei der Kirche St. Peter vor allem der Eingang und der gesamte Unterbau. Der ehemalige Keller, der als Jugendtreff und Disco diente, verfügt nun über sanierte Mehrzweckräume und Büros. Dies wurde möglich, weil im Keller eine Fensterfront geschaffen wurde. Die Sanierungsarbeiten an der Kirche St. Peter haben im letzten August begonnen und haben sich mehrmals verzögert. Der Präsident der Baukommission, Norbert Gschwend, ist mit dem Endresultat sehr zufrieden.
(Pressemitteilung Radio Munot vom 30.4.2010)
Medienbericht der SN vom 3.5.2010
forumKirche-Artikel von Michelle Cohen
Einweihungsfeier der neuen Räumlichkeiten ...
St. Peter Schaffhausen 16. Mai 2010 – 10.00 Uhr
Endlich ist es soweit: Das Pfarreizentrum St. Peter erstrahlt in neuem Glanz und lädt zu mannigfaltigen Begegnungen, Austausch und Arbeit ein. Seit 53 Jahren steht unser Pfarreizentrum. Es war in dieser ganzen Zeit sammelndes Zentrum der Pfarreigemeinschaft St. Peter. Dies wird auch in Zukunft so sein. Viele Gruppen und Menschen erfahren hier ein zu Hause, einen Ort, an dem sie mit anderen Menschen ihren Glauben teilen können. Gemeinschaft und Beziehungen werden hier gepflegt.
Viele schöne und einladende Räume entstanden in den vergangenen neun Monaten. Unzählige Stunden ...
..... ehrenamtlicher Arbeit wurden von vielen Pfarreiangehörigen geleistet. Einschränkungen wurden hingenommen. Dafür bin ich Ihnen sehr dankbar. Es würde wohl den Rahmen dieses Beitrages sprengen, würde ich alle hier namentlich nennen.
Ein besonderer Dank gilt sicherlich dem Architekten Herrn Felix Aries, der durch seine große Kompetenz dieses Projekt geplant hat. Er hat wesentlich dazu beigetragen, dass wir zuversichtlich und mit viel Freude in die nächsten 50 Jahre Pfarrei St. Peter starten können.
Ganz speziell möchte ich mich auch beim Bauführer Herrn Michael Jeuch bedanken für seine ausgezeichnete und umsichtige Arbeit. Er hatte stets ein offenes Ohr, hat unzählige feinplanerische Dinge abgeklärt und immer wieder die verschiedenen Benutzerbedürfnisse im Bau umgesetzt.
Weit über 30 Sitzungen und Besprechungen hatte die Baukommission. Sie hat im Dialog mit dem Architekten, dem Bauführer und den Pfarreiangehörigen ein hervorragendes Konzept ausgearbeitet und umgesetzt. Besonders bedanke ich mich bei Herrn Norbert Gschwend, der die Baukommission präsidierte und dem kein Zeitaufwand zu viel war. Ihm war es ein Anliegen, dass einerseits dem Raumbedürfnis unserer Pfarrei entsprochen werden, andererseits aber auch ein optisch und architektonisch gelungenes Werk umgesetzt werden konnte.
Auch der Verwalterin der Kirchgemeinde, Frau Cornelia Baur, gebührt ein großes Lob und viel Dank. Sie hat unzählige hervorragende Protokolle verfasst. Viele dutzende Stunden hat sie sowohl während der Planungs- als auch der Umsetzungsphase investiert. Sie war während der ganzen Zeit ein wichtiger Dreh- und Angelpunkt.
Für die Koordination und das Gespräch mit den Pfarreigruppen hat Benedikt Wey unendlich viel investiert. So hat er dazu beigetragen, dass immer mehr ein Neuaufbruch spürbar wurde.
Wir dürfen uns über den gelungenen Umbau freuen und nun zuversichtlich in die Zukunft schauen. Die Pfarrei St. Peter hat endlich die Räumlichkeiten, die für ein zeitgemäßes Pfarreileben erforderlich sind, - Räumlichkeiten, die zur Begegnung und zum Austausch einladen.
Albert Schneider
(forumKirche Nr. 10 vom 14. Mai 2010)
Zeitungsausschnitt der SN v. 17.5.2010
Offizieller Pressebericht von H. Hug
Mit einem Festgottesdienst wurde heute, 16. Mai, der Umbau des neuen Pfarrzentrums St. Peter eingeweiht. Am Gottesdienst wirkten auch die ehemaligen Pfarrherren Klaus Bussmann und Franz-Xaver Süess mit. Die neuen Pfarrräume im Untergeschoss wurden während des Gottesdienstes von Vikar Benedikt Wey und einigen Ministranten gesegnet und geweiht. Nach dem Gottesdienst wurden die zahlreichen Gäste von Pfarreiratspräsident Wolfgang Lendl begrüsst, unter anderem Stadträtin Jeanette Storrer und Stadtrat Peter Käppler, welcher der kath. Kirchgemeinde einen Check von der Stadt Schaffhausen in Höhe von Fr. 40‘000.- überreichte. Der Kirchenstandspräsident René Quiblier richtete einen grossen Dank an die Verantwortlichen des erfolgreichen Umbau’s. Unter den Gästen weilten auch Vertreter der reformierten Kirchgemeinden Zwingli, Herblingen und Münster. Beim anschliessenden Apéro konnten sich alle Besucher ein Bild des umfangreichen Umbaus machen und dabei in einem der neuen Jugendräume an der Bar des Cevi Herblingen‘s mit einem alkoholfreien Drink stärken. Für Speis und Trank, spendiert von der Kirchgemeinde Schaffhausen, sorgte mit grossem Einsatz die Ministrantengruppe und dessen Angehörige. Mit Kuchen und Kaffee verwöhnte die Frauengemeinschaft nach dem Mittagessen die Gäste.
IS
Hier alle Bilder des gesamten Umbau's in chronologischer Reihenfolge von W. Halbherr
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