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4.2. Die Freiheit
Die Freiheit ist eine Verwirklichung des Prinzips der freien Wahl.
Eine Beschränkung der Freiheit liegt also grundsätzlich im Widerspruch zum Prinzip des steigenden Bewusstseins.
Das Prinzip der freien Wahl führt aber zum Selbstwiderspruch im hierarchischen Bewusstsein.
Jedes Einzelbewusstsein, welches einem kollektiven Bewusstsein angehört, unterliegt widersprüchlichen Einflüssen. Das kollektive Bewusstsein beeinflusst die Einzelbewusstseine und begrenzt somit ihre Freiheit. Die Realisierung des Prinzips der freien Wahl führt also zu Konflikten zwischen dem Einzelbewusstsein und dem kollektiven Bewusstsein, weil das Handeln des kollektiven Bewusstseins die Freiheit des Einzelbewusstseins einschränken kann.
Das Ziel dieses Konfliktes ist den optimalen Punkt zu finden, in dem das Wachstum des Bewusstseins das Maximum erreicht.
Es ist dabei ein ganzes Spektrum von Relationen zwischen dem Einzelbewusstsein und dem kollektiven Bewusstsein möglich: Von der Sklaverei bis hin zur vollen Anarchie.
Eines kann man eindeutig feststellen:
Die Freiheit im absoluten Sinne existiert nicht.
Wenn das Einzelbewusstsein in seiner Entscheidung oder seiner Wahl nicht begrenzt werden will, so soll es zu keinem kollektiven Bewusstsein gehören.
Wenn ein Einzelbewusstsein zu einem kollektiven Bewusstsein gehören will, dann muss es mit der Begrenzung seiner Freiheit rechnen.
Die Freiheit wird somit auch als das Recht zur Wahl des kollektiven Bewusstseins, zu dem man zugehören will, betrachtet.