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Frühe Förderung aus dem Blickwinkel der sozialraumorientierten Sozialen Arbeit
Handlungsperspektiven für die Quartierarbeit zur Verminderung von sozialer Ungleichheit
Die nachfolgende Bachelor-Arbeit, verfasst von Livia Möckli, befasst sich mit Früher Förderung aus dem Blickwinkel sozialraumorientierter Sozialer Arbeit. Fehlendes ökonomisches, soziales oder kulturelles Kapital der Eltern kann sich in vielfältiger Weise negativ auf die Entwicklungsbedingungen in der frühen Kindheit auswirken. Die Frühe Förderung verfolgt das Ziel, die Integration aller Kinder in das kulturelle und soziale Leben sowie die Anschlussfähigkeit ins Bildungssystem der Schweiz zu gewährleisten. Diese Arbeit beantwortet Fragen zu den bestehenden Herausforderungen der allgemeinen Frühen Förderung und welche Rolle die Sozialraumorientierung [SRO] als Arbeitsprinzip Sozialer Arbeit bei der Förderung der Chancengleichheit in der Bildung sowie der sozialen Teilhabe sozioökonomisch benachteiligter Kleinkinder spielt. Die sozialraumorientierte Arbeit bietet Handlungsmöglichkeiten, um lebensweltnahe Elternbildung unter Einbezug sozialräumlicher Ressourcen aufzubauen. Sie stellt mit Lebensweltanalysen Werkzeuge zur Verfügung, um Angebote mehr nach Bedarf auszurichten und blinde Flecken in der Reproduktion sozialer Ungleichheiten durch bestehende Strukturen aufzudecken. Die theoretischen Erkenntnisse werden schlussendlich in Bezug zur Praxis gesetzt und in Form von Handlungsempfehlungen für das soziokulturelle Berufsfeld der Quartierarbeit aufgearbeitet. Dafür werden zwei konkrete Projektideen, nämlich die Idee des Aufbaus von sozialräumlichen Bildungspatenschaften und die Idee der Lebensweltanalysen als Baustein für Frühförderkonzepte, vorgestellt.