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Die Mehlschwalbe, schweizweit schon länger auf der Roten Liste der gefährdeten Vogelarten, brütet gern in Kolonien. Ihre Brutplätze hatte sie ursprünglich an Felsen. Heute sind sie aber fast ausschliesslich an Gebäuden in der Nähe ihres Jagdgebietes in Dörfern, Weilern oder nahe an Gewässern zu finden.
Es is aus verschiedenen Gründen nicht immer einfach ist, an Gebäuden neue Nisthilfen zu montieren. Darum hat sich der Natur- und Vogelschutzverein entschlossen, einen Schwalbenturm zu bauen und an einem geeigneten Standort, dem Ägertenweiher im Oberdorf, aufzustellen.
Der Schwalbenturm wurde von Marcel gezeichnet und von ihm, Urs, Gibi und Markus gebaut und aufgestellt.
Er besteht aus einem Dach, einem Kranz von Schwalbennestern und einer auf einem Betonfundament verankerten Stahlsäule. Das Dach und der Kranz sind eine Holzkonstruktion und wurden mit einer Dachfolie wasserdicht gemacht. Die Stahlsäule hindert Marder und Katzen daran, den Turm zu erklettern und die Nester zu plündern.