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Wer an einem Meditationskurs teilnehmen will, soll darauf vorbereitet sein, die Kursregeln zu befolgen. Man sollte mit dem Verständnis und der Absicht kommen, sich in Klausur zu begeben und für die gesamte Dauer am Kursort zu bleiben.
Die Übung, wenn sorgfältig angewandt, führt durch schrittweise Beseitigung von Unreinheiten zu einem ruhigeren Geist und letztendlich zur Verwirklichung des "inneren Friedens von Nibbana".
Es ist wichtig, mit soliden Verhaltensgrundsätzen zu beginnen. Für die Dauer des Kurses werden die Teilnehmenden gebeten, die folgenden fünf Sittenregeln einzuhalten:
1. Nicht zu töten
2. Nicht zu stehlen
3. Keine sexuellen Verfehlungen zu begehen, d.h. Enthaltsamkeit am Kursort
4. Nicht zu lügen
5. Keine alkoholischen Getränke und Drogen zu konsumieren
Um die Vorteile der Übung zu erfahren, wird von den Kursteilnehmerinnen und -teilnehmern erwartet, dass sie die Anweisungen des Lehrers befolgen. Für die Kursdauer müssen sie früher angewandte Techniken und religiöse Aktivitäten aufgeben. Betreffend Kultgegenstände und Lektüre, sollten die Meditierenden diese weder tragen noch mitbringen. Ebenso möchten wir die StudentInnen bitten, ihre Mobiltelefone bei Kursbeginn zu versorgen. Die Benutzung von Telefonen und Internet führt zu beträchtlichen Störungen.
Während des Kurses liegt der Schwerpunkt auf dem Erforschen der Wahrheit durch die Ausübung der Technik. Die Beachtung des "Edlen Schweigens" unterstützt und fördert die Übung und führt zu einem tieferen Verständnis der Lehre. Das heisst, dass die Teilnehmenden keine Gespräche miteinander führen sollen. Sie können sich aber jederzeit an den Lehrer oder die HelferInnen des Kurses wenden.
Täglich findet ein Gespräch mit dem Lehrer statt, wobei die Teilnehmenden persönlich angeleitet werden. Sie sollten dabei ihre Erfahrungen wahrhaft und genau beschreiben.