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Bei der 0:5-Niederlage im Gruppenspiel gegen die Kanadierinnen hatten sich die Schweizerinnen fast bis Mitte des zweiten Drittels schadlos gehalten. Diesmal lagen sie schon nach knapp sieben Minuten 0:2 zurück, was gegen den klar favorisierten zehnfachen Weltmeister, der seinen letzten Titel allerdings vor neun Jahren errang, schon einer ersten Vorentscheidung gleich kam. Die weiteren Treffer erzielten die überlegenen Kanadierinnen nach 26 Minuten und kurz vor Schluss.
Vorab Torhüterin Andrea Brändli wehrte sich nach Kräften gegen die Übermacht. Die Zürcherin, die in den USA für die Ohio State University spielt, zeigte 61 erfolgreiche Paraden. Die Schweizerinnen ihrerseits schossen während den 60 Minuten lediglich zehnmal aufs Gehäuse Kanadas.
Im Spiel um Platz 3 trafen die Schweizerinnen am späten Dienstagabend auf Finnland. Die Nordländerinnen, gegen die das Schweizer Team im letzten Gruppenspiel 0:6 verloren hatte, mussten sich im anderen Halbfinal Titelverteidiger USA 0:3 geschlagen geben. (zap/sda)
Nach dem Streit mit der FIFA wegen des Verbots der «One-Love»-Armbinde protestierten die deutschen Nationalspieler bei ihrer ersten WM-Partie gegen Japan vor Anpfiff mit einer symbolischen Geste. Sie hielten sich auf dem obligaten Foto vor Spielbeginn die Hand vor das Gesicht – man verbiete ihnen den Mund, weil die FIFA keine politischen Aussagen oder Statements toleriert, so in etwa die Aussage.