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Das Körpergewicht schwangerer Frauen könnte einen Einfluss auf die späteren kognitiven Leistungen ihrer Kinder haben. Das geht aus einer Studie der Harvard Medical School hervor.
Untersucht wurden mehr als 10’000 belarussische Frauen, die zwischen 1996 und 1998 schwanger waren und in der letzten Phase der Schwangerschaft einen Body Mass Index (BMI) aufwiesen, der ein starkes Übergewicht anzeigte. Ihre Kinder erzielten im Alter von sechs Jahren bei einer Schuluntersuchung zwar ein durchschnittliches Ergebnis. Die Fähigkeiten bei nicht-verbalen Tests lagen allerdings unter denen ihrer Altersgenossen, die von normalgewichtigen Frauen entbunden worden waren. Auch bei einem Schulabschlusstest im Alter von 16 Jahren waren die Kinder adipöser Schwangerer auffällig.
Der konkrete Zusammenhang zwischen dem Übergewicht der Mutter und dem IQ des Kindes ist noch unklar. Fest steht, dass Adipöse ein erhöhtes Risiko für Komplikationen im Schwangerschaftsverlauf haben. Auch kann das Übergewicht zu hormonellen Veränderungen und systemischen Entzündungen führen.