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G
Gast
Wie schaffe ich es, dass meine Exfrau sich Arbeit sucht?
Zu meiner Situation: in zweiter Ehe bin ich mit einer sehr loyalen und guten Frau verheiratet. Sie arbeit selbständig und erfolgreich und kümmert sich um den Haushalt. Ihre Tochter und mein Sohn leben bei uns. Nach der Trennung habe ich mich um meinen Sohn, den Haushalt und meine Arbeit, die meistens mehr als 40 Wochenstunden in Anspruch nimmt, gekümmert. Meine Exfrau, obwohl erst Mitte 40, war nicht bereit, mehr als zehn Stunden in der Woche zu arbeiten und für ihren erlernten Beruf (Friseurin) war sie sich ohnehin zu gut. Weil ich mich viel zu lange habe hinhalten lassen, bin ich erst nach sechszehn Jahren Ehe geschieden worden, obwohl unsere Ehe zu diesem Zeitpunkt schon seit mehr als zehn Jahren keine Ehe im eigentlichen Sinne mehr war. Das fällt mir jetzt auf die Füße, denn wenn ich eher die Reißleine gezogen hätte, müßte sie sich viel mehr um Arbeit bemühen. Sie ruht sich aber jetzt immer noch auf diesem Zustand aus, macht sich ein bequemes Leben mit viermal Urlaub im Jahr und legt regelmäßig "Spaßbewerbungen" vor, um zu zeigen, dass sie keine Arbeit bekommt. Letzlich wird meine Frau, die einen guten Charakter hat, dafür bestraft, dass ich es nie - auch nicht in der Ehe - geschafft habe, meine Exfrau zur Arbeit zu bringen. Der Höhepunkt für mich ist, dass sie offensichtlich immer nur das Einkommen einer Friseuse angerechnet bekommt, aber trotzdem auf ewig den Lebensstandard der Unternehmersfrau genießen darf. Ich komme langsam in ein Alter, in dem ich merke, dass ich nicht mehr in diesem Maße weiterarbeiten kann.