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Das Projekt für die Revitalisierung Innauen in Bever und La Punt-Chamues-ch wird von der Regierung mit einigen Auflagen und Bewilligungen genehmigt.
Allfällig müssen noch notwendige Maßnahmen der Geschiebebewirtschaftung und der Sohlensicherung konkretisiert und genehmigt werden.
Die Regierung spricht einen Kantonsbeitrag von maximal 1,8 Millionen Franken mit dem Vorbehalt der Beitragszusicherung durch den Bund.
Das Projekt sieht vor, den kanalisierten Inn auf einer Länge von rund 1,7 Kilometer auszuweiten. Zu diesem Zweck soll der rechte Uferdamm ungefähr 70 Meter landeinwärts verschoben werden. Die Verlegung des Uferdamms eröffnet die Möglichkeit, die Flußsohle von 20 auf maximal 90 Meter zu verbreitern.
Der Wasserlauf gewinnt dadurch an Dynamik, was die Entwicklung vielfältiger, ökologisch wertvoller Auenlebensräume fördert. Zusätzlich wird das bestehende flußbegleitende Binnengewässersystem, welches parallel entlang des neuen Uferdammes verläuft, in einem Korridor gesichert.
Diese Binnengewässer regulieren die unterirdische Grundwasserströmung und verhindern somit, dass das Wasser in die angrenzenden, landwirtschaftlich genutzten Landflächen läuft. Der Baubeginn ist im 2017 und es wird mit einer dreijährigen Bauphase gerechnet.