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Es gibt eine wenig schmeichelhafte Anekdote über Bill Gates. In den 1980er Jahren soll er einen Komplott geschmiedet haben, um den Aktienanteil von Microsoft-Mitgründer Paul Allen, notabene ein Jugendfreund von Gates, zu reduzieren. Allen unterzog sich damals einer Krebsbehandlung. In seinen Memoiren benennt er den Moment als Versuch einer Abzocke. Eine «Intrige» sei es gewesen, «schlicht und einfach geldgieriger Opportunismus».
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In diesem Geist steht auch die Ankündigung von Microsoft, den Gaming-Konzern Activision Blizzard zu übernehmen. Knapp 69 Milliarden Dollar will der Software-Konzern für den Hersteller von Spielen wie «Call of Duty» und «World of Warcraft» zahlen. Das sind umgerechnet rund 63 Milliarden Franken. Es ist der grösste Deal des noch jungen Jahres, der grösste Deal in der Geschichte von Microsoft und der drittgrösste des laufenden Jahrzehnts. Zum Vergleich: Für Linkedin zahlte Microsoft knappe 28 Milliarden Dollar.