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Die Biodiversität landwirtschaftlicher Nutzflächen gehe trotz spezifischer GAP-Massnahmen zurück, lautet das Fazit der Prüfer des Rechnungshofs laut Medienmitteilung. Der Rechnungshof gelangt zum Ergebnis, dass die EU-Kommission die GAP-Ausgaben für die biologische Vielfalt nicht zuverlässig verfolgt und ein Grossteil der Finanzierungen nur geringe positive Auswirkungen auf die Biodiversität hat. Zwar hätten einige GAP-Massnahmen grösseres Potenzial, die Biodiversität zu verbessern, die Kommission und die Mitgliedstaaten hätten aber Optionen mit geringen Auswirkungen bevorzugt.
Die Prüfer empfehlen der Kommission, die Biodiversitätsstrategie für 2030 besser zu koordinieren, den durch Direktzahlungen und Massnahmen zur Entwicklung des ländlichen Raums geleisteten Beitrag zur Biodiversität von Agrarland zu verbessern, die Ausgaben im Zusammenhang mit der Biodiversität genauer zu verfolgen und zuverlässige Indikatoren für die Bewertung der Auswirkungen der GAP zu entwickeln.