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Die UNE und die Accenture gehen davon aus, dass eine Informatikplattform Kraftwerksbetreibern und Lieferanten eine effizientere Arbeitsweise ermöglicht, die Projektierung beschleunigt und die periodischen Instandhaltungsabschaltungen verkürzt. Die Galaxy genannte Plattform soll alle Daten von der Bewilligung eines Kernkraftwerkparks über den Bau und den 60 oder mehr Jahre dauernden Betrieb bis zur Stilllegung zusammenführen und verwalten.
Auf den US-EPR ausgerichtet
Die beiden Projektpartner haben vor, die Informatikplattform in den kommenden Jahren schrittweise aufzubauen. Sie soll sämtliche Daten über das gesamte Kraftwerksinventar verwalten. Diese umfassen Informationen über die Erstauslegung und -installation, Garantien, Inbetriebnahme, die Betriebsgeschichte sowie alle Änderungen. In einem ersten Schritt wird Galaxy in den kommenden Monaten auf die Auslegung des Evolutionary Pressurized Water Reactor (EPR) ausgerichtet - der für den amerikanischen Markt von der Areva und der Constellation entwickelten Version des European Pressurized Water Reactor. Von einer integrierten Datenverwaltung bereits ab den ersten Projektschritten verspricht sich die UNE Kosteinsparungen sowie einen Gewinn an Sicherheit und Zuverlässigkeit beim Bau und Betrieb.
Die UNE ist ein Joint Venture der amerikanischen Constellation Energy und der französischen Groupe EDF. Sie plant den Bau von vier oder mehr 1600-MW-EPR in den USA. Bereits ausgewählt ist der Standort Calvert Cliffs in Maryland. Weitere mögliche Standorte befinden sich in New York, Missouri, Pennsylvania, Idaho und Texas. Die Accenture ist ein weltweit tätiges Beratungs- und Dienstleistungsunternehmen.
Quelle
P.B. nach Accenture, Medienmitteilung, 7. April 2008