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Corona-Infektionen vorbeugen
Eine gut funktionierende Lüftungsanlage führt nebst anderen Schadstoffen auch in der Luft enthaltene Krankheitserreger ab. Wie wichtig dies ist, hat in den letzten Monaten die Corona-Pandemie gezeigt. Nach heutigen Forschungsstand entstehen viele Infektionen mit dem Virus durch sogenannte Aerosole in Innenräumen. Aerosole sind winzige Partikel, die der Mensch beim Atmen, Sprechen oder Singen abgibt. Sie sinken aufgrund ihrer geringen Grösse nicht zu Boden, sondern bleiben für einige Zeit in der Luft schweben. Befindet sich eine infizierte Person, die mit dem Virus kontaminierte Aerosole abgibt, in einem schlecht gelüfteten Raum, steigt die Aerosol-Konzentration immer weiter an. Je höher diese liegt, desto grösser ist das Risiko, dass sich andere Menschen im Raum anstecken.
Wie stark sich vom Menschen abgegebene Aerosole in der Raumluft anreichern, lässt sich an der CO2-Konzentration ablesen, weil die beiden Werte ebenfalls korrelieren. Fachleute empfehlen, dass die CO2-Konzentration während der Pandemie konstant unter 1000 ppm liegen sollte, um das Infektionsrisiko gering zu halten. Eine mechanische Lüftung erreicht dieses Ziel zum Beispiel über einen CO2-Sensor, der den Luftwechsel entsprechend regelt. Steht (noch) kein Lüftungssystem zur Verfügung, sollte man regelmässig über die Fenster lüften. Als Hilfsmittel bieten sich dafür die erwähnten CO2-Messgeräte an.