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Nebenwirkungen der Chemotherapie
Wir gehen meine Krankheitsgeschichte durch, die eigentlich bis zum Herbst 2018 schnell erzählt ist, da ich bis zu diesem Zeitpunkt nie mit etwas Ernsthaftem konfrontiert war.
Dann schildere ich ihm die Nebenwirkungen der Chemotherapie. Wasser unter der Lunge, während etwa drei Tagen Verstopfung, Druck auf den Augen, Kurzatmigkeit, schlapp, Konzentrationsschwierigkeiten, Moral im Keller.
Er wird aufgrund meiner "Aussagen" ein homöopathisches Mittel auswählen, das ich bei ihm in zwei Tagen abholen kann.
Im Verlauf des Gesprächs kommen wir auf den Film "Secret" zu sprechen, den ich mir zu Hause anschaue.
Ich verstehe einige Aussagen im Film so, dass ich den Krebs selbst „erdacht“ habe, durch destruktive Gedanken, die sich meist in meinem Unterbewusstsein abspielen, zu dem ich ja schlecht Zugang habe. Diese Theorie löst eine grosse Ohnmacht in mir aus.
Wir denken etwa 60‘000 Gedanken pro Tag, die ich schlecht alle „kontrollieren“ kann. Deshalb scheint es mir besser, die „schlechten“ Gedanken einfach auch als Teil von mir zu akzeptieren, aber nicht an ihnen „hängen zu bleiben“.