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Martin Haab fehlten bei den Nationalratswahlen 2015 21 Stimmen für die Wahl in den Nationalrat. Er landete auf dem ersten Ersatzplatz. Nach der Wahl von Nationalrätin Natalie Rickli in den Zürcher Regierungsrat wird Haab aber höchstwahrscheinlich auf die Sommersession hin in den Nationalrat nachrücken können.
Denn Rickli hat noch am Donnerstag in Anwesenheit des «Schweizer Bauer» im Bundeshaus gesagt, ihre Wahl in den Regierungsrat wäre gut für die Bauern, weil dann Haab nachrücken würde. Sie muss aber beim Kanton Zürich ihren Rücktritt aus dem Nationalrat noch formell eingeben.
Haab politisiert seit 2011 im Zürcher Kantonsrat für die SVP. Der Zürcher ist auch Mitglied des Zentralvorstandes der SVP Schweiz. Haab gehörte 2005 zu den Gründungsmitgliedern der Milchbauernorganisation BIG-M. Diese präsidiert er seit deren Gründung.
Der 57-Jährige führt zusammen mit seinem Sohn einen Milchwirtschaftsbetrieb mit rund 70 Milchkühen und ebenso vielen Kälbern und Rindern. Jährlich liefert der Betrieb rund 640'000 Liter Milch an die Zentralschweizer Milchproduzenten. Der Hof umfasst rund 39 ha Land.