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Schweizer Arbeitslosenquote Dezember 2006: 3.1%
Gemäss den Erhebungen des Staatssekretariats für Wirtschaft (SECO) waren Ende Dezember 2006 128’580 Arbeitslose eingeschrieben, 4’447 mehr als im Vormonat. Die saisonbereinigte Arbeitslosenquote verharrte im Berichtsmonat auf 3.1 Prozent. Die Zahl der gemeldeten offenen Stellen verringerte sich um 990 auf 10’072 Stellen. Das Gesamtjahr 2006 war von einer markanten Abnahme der Arbeitslosigkeit geprägt. Insbesondere in der ersten Jahreshälfte verminderte sich die Arbeitslosenzahl deutlich von 154'204 im Januar auf 121'725 Ende Juli. Die anhaltend gute Konjunktur hat auf den Arbeitsmarkt durchgeschlagen und die Arbeitslosenzahl auch in der zweiten Jahreshälfte tief gehalten. So verharrte die Arbeitslosenquote zwischen Juni und Ende November 6 Monate lang auf dem selben Stand. Dem starken Rückgang der Arbeitslosigkeit um rund 32'500 Personen in der ersten Jahreshälfte steht im zweiten Halbjahr eine Zunahme um nur rund 7'000 gegenüber. Der Anstieg zum Jahresende hin ist ausschliesslich auf saisonale Gründe zurückzuführen. Die jahresdurchschnittliche Arbeitslosenquote beträgt 3.3 Prozent (-0.5% gegenüber 2005). BAK Basel Economics erwartet im Jahr 2007 eine durchschnittliche Arbeitslosenquote von 3.0 Prozent.
Firmenkonkurse Schweiz 2006: -6.2%
Auf der Basis der Meldungen im Schweizerischen Handelsamtsblatt errechnete Dun & Bradstreet 4211 Firmenkonkurse im vergangenen Jahr. Das waren 6.2 Prozent weniger als 2005. Seit dem Boomjahr 2000 wurde kein so hoher Rückgang bei den Firmenkonkursen mehr verzeichnet. BAK Basel Economics rechnet 2007 mit einem abgeschwächten Wachstum des realen Bruttoinlandsprodukts um 2.1 Prozent (2006: +2.9%).
Schweizer Zementlieferungen 2006: -0.9%
Die Inlandlieferungen der Schweizerischen Zementindustrie verzeichneten 2006 einen leichten Rückgang gegenüber dem Vorjahr von 0,9 %. Dieses Ergebnis ist auf die weiterhin rückläufigen Liefermengen bei grossen Infrastrukturprojekten zurückzuführen. Demgegenüber wurden die Zementlieferungen vom nach wie vor starken Wohnungs- und Wirtschaftsbau gestützt. Für das Jahr 2007 geht BAK Basel Economics im Baugewerbe von einer leicht negativen Entwicklung aus. So dürfte die reale Wertschöpfung um 0.5 Prozent zurückgehen.
Industrieproduktion November 2006
...Deutschland: +1.8%
Gemäss dem deutschen Bundesamt für Wirtschaft und Technologie hat sich die Erzeugung im Produzierenden Gewerbe im November saisonbereinigt um 1.8 Prozent erhöht, nachdem sie im Monat zuvor um 0.8 Prozent gesunken war. Auch die Auftragseingänge in der Industrie haben sich im November gegenüber dem Vormonat preis- und saisonbereinigt um 1.5 Prozent erhöht. Im Monat zuvor waren sie um 0.7 Prozent zurückgegangen. BAK Basel Economics prognostiziert 2007 in Deutschland ein Wachstum des realen Bruttoinlandsprodukts um 2 Prozent.
... Frankreich: -0.2%
Nach Angaben der französischen Statistikbehörde Insee fiel Frankreichs Industrieproduktion im November saisonbereinigt um 0.2 Prozent gegenüber dem Vormonat. Bereits im Oktober hatte die französische Produktion stagniert, im September hatte sie einen Rückgang von 0.8 Prozent verzeichnet. Hinter der schwachen Novemberentwicklung stand vor allem ein deutlicher Rückgang der Automobilproduktion um 3.2 Prozent auf Monatssicht. In Frankreich geht BAK Basel Economics von einem Wachstum des realen Bruttoinlandsprodukts um 2.0 Prozent aus.
…UK: +0.5%
Gemäss dem Statistischen Amt der UK nahm die UK-Industrieproduktion im November saisonbereinigt um 0.5 Prozent zu. BAK Basel Economics erwartet in Grossbritannien 2007 ein Wachstum des realen Bruttoinlandsprodukts um 2.3 Prozent.
US-Handelsbilanzdefizit: -1%
Das US-Handelsministerium gab für November 2006 einen Rückgang des Defizits beim Handel mit Waren und Dienstleistungen bekannt. Das Handelsbilanzdefizit hat sich um 1.0 Prozent auf 58.2 Mrd. Dollar verringert. Hierbei handelt es sich um den geringsten Passivsaldo seit Juli 2005. Im Vormonat war ein Minus von 58.9 Mrd. Dollar verzeichnet worden. Im Einzelnen wuchsen die Importe um 0.9 Prozent auf 124.8 Mrd. Dollar, während die Exporte um 0.3 Prozent auf 183.0 Mrd. Dollar anzogen. Für die USA prognostiziert BAK Basel Economics 2007 ein Wachstum des realen Bruttoinlandsprodukts um 2.6 Prozent (2006: +3.4%).