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zur Prélude à l'après-midi d'un faune von Claude Debussy
Kreation/ Tanz: Mark Lorimer et Cynthia Loemij
Ma mère l'Oye (28')
Ein Film von Thierry De Mey
Zur Musik von Maurice Ravel
La Valse (13')
Ein Film von Thierry De Mey
Choreographie: Thomas Hauert\ZOO
Zur Musik von Maurice Ravel.
Komponist und Regisseur
Thierry De Mey, Humanist mit unstillbarer Neugier auf der ewigen Suche nach
neuen Medien, präsentiert eine Kreation in Form einer Komposition.
Equi Voci ist ein Polyptychon, das mehrere orchestrale Musikstücke
in Verbindung mit Tanzfilmen in Echtzeit-Schnitt kombiniert. Mittels einer
interaktiven Vorrichtung werden die Bilder im Tempi der Dirigenten
ausgelöst, was diesen eine noch nie dagewesene Freiheit verleiht.
Als ursprüngliche Matrix dieses
Multifacettenwerks wird das bezaubernde
Ma Mère l’Oye (Meine Mutter, die
Gans) durch den Film Prélude à la mer verdichtet, der auf der Choreografie von Anne
Teresa De Keersmaeker basiert und in der spektralen Szenerie von
Mer d’Aral und
La Valse, dem letzten Film von
Thierry De Mey mit einer Choreografie von Thomas Hauert/ZOO, gedreht wurde.
Ein Ausnahmemoment, in dem der Atem von
Débussy und Ravel Bühne, Körper und Geist beherrscht.
Coup
de Grâce ist ein Film über das Zerbrechen einer
Freunschaft, darüber, was zerbricht und was nicht zerbrechen kann. Zwei Männer
begegnen sich nach langer Zeit wieder in einem wuchtigen Gebäude an einem
abgelegenen Ort. Im Laufe des Abends und einer eisigen Nacht liefern sie sich
ein waffenloses, erschöpfendes Duell.
Jordi Cortés Molina verkörpert den stolzen
Aristokraten, einen dem Establishment Zugehörigen, der in der Vergangenheit
verletzt worden ist. Der Freund aus seiner Jugendzeit, Damian Muñoz,
ist sein unberechenbarer Gegner. Die Körpersprache ihres Duetts schwenkt
zwischen Rauheit und Würde, zwischen Zartheit, Witz und Grausamkeit. Das Duett
verschmilzt mit der monumentalen Kulisse. Es erzählt von Rachegefühlen, die sich
auch im Laufe der Zeit nie in Resignation verwandeln können. Davon, wie die
Lebenslust brennt, schwelt, wieder aufflammt und schliesslich langsam stirbt.
Aus dem Duell geht weder ein Sieger noch ein Verlierer hervor.
Credits:
Directed by Clara van Gool
Written by Clara van Gool,
Damián Muñoz and Jordi Cortés Molina.
Director of photography:Nils Post
Sound Design: Alex Booy
Editing: John
Hipkiss and Stefan Kamp Production Design: Marco Rooth
Produced by KeyFilm
and NTR
Credits: Written, Directed, Edited and
Performed by Wilkie Branson Sound and Additional Camera Rob Saunders
Camera Joel Daniel, David Hotton, Keir Philip
The last day - by Wilkie Branson
Someday the wind will stop singing It’s marching song
sung to silence ringing Blue Skies bled grey as clouds will swarm Bled
tears shed as the last day is finally drawn With the last petal’s fall Would you still be stood here Standing beside me, still standing tall Because standing cant hold me and together we’ll fall.
One day the sun will stop shining It’s warm leading light to darkness
blinding Familiar faces fade as darkness will descend As the last
trickle of light leaves taking my last friend When the last light has
gone Would you still hold me your hand Stretched out to save me, held
fast and strong Stretched out too far to hold and to and undo my wrong.
On this night there will be no dawn It’s darkness sits
for the friendships I’d torn Tomorrow’s light will leave me and then
I’ll stand alone Perhaps blind and too far gone finally I’ll be shown When the last tear is born Could I look into your eye’s Knowing you
could see me, lain low in shame Knowing you knew what I’d become with
only me to blame.
“Two Trees By The Sea” ist
ein kurzer Tanzfilm von Wilkie Branson in einer Produktion der Champloo
Dance Company aus dem Jahr 2008.
Im Innersten so vieler Leben brennt
der sehnliche Wunsch, den perfekten Partner und so die Vollkommenheit zu
finden. Branson kratzt an der Oberfläche dieser tief verankerten, weit
verbreiteten Sehnsucht, um das Verlangen, Lieben und Loslassen von etwas
so Wertvollen zu ergründen. Zum 60. Hochzeitstag seiner Grosseltern ist
dieses Werk gleichzeitig das Zelebrieren von etwas Schönem und das
Erkennen dieses Leides, das in der Folge seines unvermeidlichen Verlusts
zurückgelassen werden muss.
Written Directed, Edited and Performed by Wilkie
Branson Sound and Additional Camera Rob Saunders Camera Joel
Daniel
Two Trees By The Sea by Wilkie Branson
Bound bark born to bear, their hearts held fast
toward the salt bearing air Limbs lay towards easy looks as soft
tempered years nestled to caring crooks Two turned unto one the pair
stood strong Where roots deep to years stretch on, as arms branch to
years as long.
When rain raked limbs to wrick, through days that
bear their tears as thick To days of light where limbs lie still,
and sun poured gold on aged cracks to fill. In day and night for dark
and light the two held one Together two twisted to hold on tight, for
the sun settled moment to the long drawn night.
Laced to lash their arms carry years, from the smiles
on their skin to their leaf shed tears. But with each new-year a new
blossom grew, with one pure white while another true blue Two stood
two and one, before an ambered aura set the sun As a seed was sown
while they looked on and toward tomorrow a new day begun.
Das Team Tanzfilmfestival freut sich, dass Wilkie Branson die
Einladung als Special Guest des Festivals angenommen hat und dem interessierten
Publikum im Anschluss an die Präsentation seiner Werke zur Diskussion zur
Verfügung steht.
Ein Moment im Leben von vier Figuren. Dieser
Tanzfilm zeigt mittels des Körpers die Ambiguität
einer realen und einer imaginären Welt, in der eine
Frau sucht, tanzt, kämpft oder spielt, ohne Erlebtes
und Geträumtes voneinander zu trennen.
Über das ganze Jahr 2011 hinweg drang ein rhythmischer Ruf durch die arabischen
Länder, als junge Protestierende Regierungsreformen, wirtschaftlichen Chancen
und politischer Freiheit forderten. Diese Welle von Demonstrationen schwappte
mit grosser Leichtigkeit über die Grenze und fand Eingang in die Zeitungen und
Zeitschriften, auf Twitter und Facebook und in die Ätherwellen von Al Jazeera
und Al Arabiya. Diese Ereignisse wurden als „Arabischer Frühling“ bekannt.
„Eastern Winds“ ist eine visuelle Tanzreise, die den politischen und sozialen
Kämpfen, die in den Revolutionen von 2011 und darüber hinaus in den arabischen
Ländern stattfanden, Stimme und Farbe verleiht.
Das Team des Tanzfilmfestivals freut sich, dass der Regisseur des Films,
Timo von Gunten, an der Filmdiskussion vom 16.03.2013 teilnehmen wird und damit
dem Publikum des Tanzfilmfestivals für Fragen und Diskussion zur Verfügung
stehen wird.
Am letzten Abend des Festivals werden die Sieger des
internationalen
Wettbewerbs für Kurztanzfilme geehrt.
Die
Jury des Tanzfilmwettbewerbs tagte bis Ende
Januar und hat folgende Beiträge prämiert resp. zur
Aufführung an der Preisverleihung des Festivals
programmiert:
Category I
1. Rang
Momentum by
Boris Seewald (GER)
Für manche ist es ein gewöhnlicher
Party-Snack, für Patrick jedoch
beginnt mit einem Torilla-Chip ein
glorioser Moment der
Selbsterfahrung. Mit überschäumendem
Tanz und magischer
Leidenschaft teilt er seine Inspiration
und lädt jeden einzelnen zum
Mitmachen ein. Sogar seine Mutter.
2. Rang
Seed by Anna
Rubi (HUN)
Drei verlassene Kinder wachsen in einem
unterirdischen Bunker
zu Teenagern heran. Die Erinnerung an
jene alte Welt, die ein Ver-
lassen des Bunkers verhindert, beginnt
langsam zu verschwinden.
3. Rang
Return by
Derrick Wang (CH)
Ein Film in magischem Schwarz-Weiss -
getanzt an abstrakten,
exotischen Orten, begleitet von
urtümlicher Percussion-Musik - ge-
krönt von ästhetischer Kamerarbeit.
Category II
Ma Passion
by Matthias Ziegler (GER)
Tänzer und Flüchtling Berty hat sein Land
aufgrund politischer Unruhen verlassen
müssen. In einem Nachbarstaat trifft er
auf Clemence, eine junge Tänzerin. Es entspinnt
sich eine Liebesgeschichte, deren
tragendes Element die gemeinsame Passion der
Protagonisten darstellt: Der Tanz.
Jury's Special Mention:
"Für mehr Vielfältigkeit im
zeitgenössischen Tanz und die soziale Reflektion über Tanz, Kunst und
Leben".
Triptychon
by Evelyne Wohlfarter (GER)
Triptychon thematisiert den Raum in
zweierlei Hinsicht: Einerseits befasst er sich mit
der Bühne der Performance, der Kirche St.
Elisabeth in Berlin, andererseits mit dem
Raum zwischen den drei Tänzern selbst.
Letztere bricht während ihrer Performance auf;
die Tänzer finden sich in einander,
gleichzeitig werden die Besonderheiten der Einzelnen
Wir freuen uns, dass der Preisträger des 1. Preises in Kategorie I, Boris
Seewald, die Einladung des Tanzfilmfestivals zur persönlichen Entgegennahme des
Preises angenommen hat und dem interessierten Publikum im Anschluss an das
Festival für eine Filmdisskussion zur Verfügung steht.
Ebenfalls an der Preisverleihung erwartet wird Eveline Wohlfahrter, die Autorin
des Filmes 'Tryptichon', der 2013 mit einer Jury's Special Mention geehrt wurde.