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Wenn die Nase läuft oder das Atmen schwerfällt, liegt das meist an einer Allergie. Die Zahl der Betroffenen ist im letzten Jahrhundert stark gestiegen. Weitgehend geschützt sind Bauernkinder. So fand eine Studie heraus, dass Kinder von Bauernhöfen ein deutlich geringeres Allergierisiko haben als ihre Nachbarn, die im selben Dorf ohne Tiere aufwuchsen.
Die meisten Forscher erklären das mit der Hygiene-Hypothese. Demnach spielen Mikroben eine entscheidende Rolle, die in Ställen zu finden sind, aber in Städten fehlen. Die Bakterien aus der Landwirtschaft haben das Immunsystem aufgrund des bäuerlichen Lebens stark geprägt.
Heuschnupfen, Asthma oder Tierhaarallergien entstehen, wenn die Immunabwehr Pollen, Hausstaubmilben und tierische Eiweisse fälschlicherweise als Feinde ansieht. Das Immunsystem bildet Antikörper, die später eine Entzündungsreaktion im Körper auslösen, sobald sie auf Allergene treffen. In harmloseren Fällen kommt es zu Rötungen oder Schnupfen.