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Creative Economies Report Schweiz 2018
20.06.2018 - Mitteilung
Der Creative Economies Report Schweiz 2018 wird durch das CreativeEconomies research venture der ZHdK publiziert, in Zusammenarbeit mit dem RISE Management Innovation Lab der Universität St.Gallen. Kooperationspartner ist das Statistische Amt des Kantons Zürich.
Neben Analysen zur Kreativwirtschaft und deren Teilmärkte werden im Bericht auch kreative Berufe ausserhalb der Kreativwirtschaft betrachtet. So zeigt sich, dass in der Schweiz rund 480‘000 Personen in der sogenannten Creative Economy arbeiten, wovon die eine Hälfte in den Creative Industries erwerbstätig ist, während die andere Hälfte einem kreativen Beruf ausserhalb der Creative Industries nachgeht.
Hinweis: Die Grösse der Boxen zeigt die Anzahl Erwerbstätige in kreativen Berufen (Creative Occupations) innerhalb einer Branche. Die Farbe der Boxen symbolisiert den Anteil an Erwerbstätigen in kreativen Berufen (Creative Intensity). Die gelben Punkte kennzeichnen die kreativen Branchen (Creative Industries) gemäss Definition.
Quelle: Bundesamt für Statistik, Schweizerische Arbeitskräfteerhebung (SAKE) 2014-2016; Grafik: Statistisches Amt Kanton Zürich und Zürcher Hochschule der Künste ZHdK
Lesebeispiel
Die interaktive Grafik zeigt, dass der Wirtschaftszweig Information und Kommunikation die Branche mit dem höchsten Anteil an Erwerbstätigen in kreativen Berufen, also mit der höchsten Creative Intensity beinhaltet: Radioveranstalter. Es ist jedoch der Wirtschaftszweig Erbringung von freiberuflichen, wissenschaftlichen und technischen Dienstleistungen welcher die Branche mit der grössten Anzahl Erwerbstätige in kreativen Berufen beinhaltet: Architekturbüros. Weiter zeigt die Grafik, dass rund zwei Drittel jener Personen mit einem kreativen Beruf, die sogenannten Creative Occupations, ihr Geld ausserhalb der Creative Industries verdienen.