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Enttäuschende Verkäufe der neuen Creative Suite 4. Weltweit werden 600 Stellen gestrichen.
Die Wirtschaftskrise trifft nun auch den US-amerikanischen Softwarehersteller Adobe. Das kalifornische Unternehmen teilte gestern mit, dass im vierten Quartal, das am 28. November abgeschlossen wurde, laut vorläufigen Zahlen ein Umsatz von 912 bis 915 Millionen Dollar erwirtschaftet worden sei. Zuvor waren 925 bis 955 Millionen erwartet worden.
Adobe-CEO Shantanu Narayen sagte, dass Adobe die globale Wirtschaftskrise vor allem im vierten Quartal zu spüren bekommen habe. Der Umsatzrückgang sei insbesondere auf die schwache Nachfrage nach der im vierten Quartal lancierten Creative Suite 4
– dem eigentlichen Flaggschiff von Adobe - zurückzuführen.
Schlechter Ausblick
Aufgrund des schlechten Ausblicks sieht sich der Photoshop-Hersteller nun gezwungen, Restrukturierungsmassnahmen einzuleiten, die 44 bis 50 Millionen Dollar kosten werden. Weltweit sollen um die 600 Vollzeitstellen abgebaut werden. Wie viel Adobe mit dieser Massnahme sparen will, ist nicht bekannt.
Für das laufende Quartal des neuen Geschäftsjahres erwartet Adobe einen Umsatz zwischen 800 und 850 Millionen Dollar. Im Vergleichsquartal des vorangehenden Geschäftsjahres
setzte Adobe 890 Millionen Dollar um. Analysten waren für das Q1 von einem Umsatz von bis zu einer Milliarde Dollar ausgegangen. Die definitiven Zahlen zum vergangenen Geschäftsjahr und weitere Einzelheiten zum Restrukturierungsprogramm will Adobe am 16. Dezember veröffentlichen. (mim)