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Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich IV.2018.00865 II. Kammer Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Käch Sozialversicherungsrichterin Romero-Käser Gerichtsschreiberin Tiefenbacher Urteil vom 2 8. Februar 2020 in Sachen X.___ Beschwerdeführer vertreten durch Rechtsanwalt Heinz O. Haefele Bahnhofstrasse 10, Postfach 146, 8340 Hinwil gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin Sachverhalt: 1. 1.1 X.___, geboren 1957, meldete sich am 15. Dezember 1997 bei der Invalidenversicherung zum Leistungs bezug an (Urk. 7/2). Die Sozialversiche rungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, sprach ihm mit Verfügung vom 4. Feb ruar 2000 bei einem Invaliditätsgrad von 100 % eine ganze Rente ab 1. April 1998 zu (Urk. 7/26). Am 16. Mai 2002 sowie am 10. September 2007 teilte die IV-Stelle dem Ver si cherten mit, der Rentenanspruch sei unverändert (Urk. 7/36; Urk. 7/49). M it Verfügung vom 27. September 2013 sistierte die IV-Stelle die bisher ausge richtete Rente per sofort ( Urk. 7/76). Dies wurde vom hiesigen Gericht mit Urteil vom 3 0. Juni 2017 im Verfahren Nr. IV.2017.0269 bestätigt ( Urk. 7/163 ). 1.2 M it Verfügung vom 3. September 201 8 sprach die IV-Stelle dem Versicherten ab Juni 2017 eine ganze Rente zu ( Urk. 7/190). Mit Verfügung ebenfalls vom 3. September 201 8 sprach sie ihm von Oktober 2013 bis Mai 2017 eine halbe Rente zu ( Urk. 7/192 = Urk. 2). 2. Der Versicherte erhob am 4. Oktober 2018 Beschwerde gegen die Verfügung vom 3. September 201 8 betreffend den Anspruch von Oktober 2013 bis Mai 2017 (Urk. 2) und beantragte, die Beschwerdegegnerin sei zu verpflichten, ihm für die genannte Zeit eine ganze Rente auszurichten ( Urk. 1 S. 2 oben Ziff. 1). Die IV-Stelle beantragte mit Beschwerdeantwort vom 9. November 2018 ( Urk. 6) die Abweisung der Beschwerde. Mit Schreiben vom 2 1. Januar 2019 ( Urk. 14) legte die Beschwerdegegnerin - auf Nachfrage des Gerichts ( Urk. 10) - dar, sie gehe von einem Revisionsgrund aus, da die Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers spätestens seit Juli 2010 wieder ver wertbar gewesen sei (S. 1 unten), was auch seitens des Regionalen Ärztlichen Dienstes (RAD) bestätigt worden sei (S. 2 oben). Am 1 1. Februar 2019 nahm der Beschwerdeführer ein weiteres Mal Stellung (Urk. 16), was der Beschwerdegegnerin am 1 4. Februar 2019 zur Kenntnis gebracht wurde ( Urk. 18). 3. Am 1 9. September 2012 teilte die zuständige Staatsanwaltschaft der Beschwer degegnerin mit, sie habe eine Strafanzeige gegen den Beschwerdeführer zu prü fen, in welcher ihm auch vorgewor fen werde, zu Unrecht eine Rente der Invali denversicherung erwirkt zu haben ( Urk. 7/55). Mit Verfügung en vom 1 9. Februar 2015 ( Urk. 7/113) und vom 1 9. September 2016 ( Urk. 7/147/6-8) wurde das Strafverfahren eingestellt. Das Gericht zieht in Erwägung: 1. 1.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allge meinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG ). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kom menden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der ge sundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG). 1.2 Ändert sich der Invaliditätsgrad eines Rentenbezügers erheblich, so wird die Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin für die Zukunft entsprechend erhöht, her abgesetzt oder aufgehoben ( Art. 17 Abs. 1 ATSG). Anlass zur Rentenrevision gibt jede wesentliche Änderung in den tatsächlichen Verhältnissen seit Zusprechung der Rente, die geeignet ist, den Invaliditätsgrad und damit den Rentenanspruch zu beeinflussen. Insbesondere ist die Rente bei einer wesentlichen Änderung des Gesundheitszustandes revidierbar. Weiter sind, auch bei an sich gleich gebliebe nem Gesundheitszustand, veränderte Auswirkungen auf den Erwerbs- oder Auf gabenbereich von Bedeutung (BGE 141 V 9 E. 2.3, 134 V 131 E. 3). Ferner kann ein Revisionsgrund unter Umständen auch in einer wesentlichen Änderung hin sichtlich des für die Methodenwahl massgeblichen (hypothetischen) Sachverhalts bestehen (BGE 144 I 28 E. 2.2, 130 V 343 E. 3.5, 117 V 198 E. 3b, je mit Hinwei sen). Hingegen ist die lediglich unterschiedliche Beurteilung eines im Wesentli chen gleich gebliebenen Sachverhalts im revisionsrechtlichen Kontext unbeacht lich (BGE 141 V 9 E. 2.3 mit Hinweisen). Liegt in diesem Sinne ein Revisionsgrund vor, ist der Rentenanspruch in rechtli cher und tatsächlicher Hinsicht umfassend («allseitig») zu prüfen, wobei keine Bindung an frühere Beurteilungen besteht (BGE 141 V 9 E. 2.3 mit Hinweisen). 2. 2.1 Die Beschwerdegegnerin ging in der Begründung zur angefochtenen Verfügung ( Urk. 2 Beilage) davon aus, der Beschwerdeführer habe von 2010 bis 2012 einen Pflegevertrag mit seinen Pflegeeltern abgeschlossen, weshalb davon auszugehen sei, dass ab 2010 eine Restarbeitsfähigkeit von 50 % verwertbar geworden sei (S. 1 Mitte). Die bisherige ganze Rente werde deshalb von Juli 2010 bis Mai 2017 auf eine halbe Rente herabgesetzt (S. 1 oben). 2.2 Der Beschwerdeführer stellte sich demgegenüber auf den Standpunkt ( Urk. 1), in den die strittige Zeit betreffenden Arztberichten fänden sich keine Hinweise auf eine verwertbare Restarbeitsfähigkeit (S. 3 f. Ziff. 3). Sein Gesundheitszustand habe sich fortwährend verschlechtert und er sei nicht erst seit März 2017 zu 100 % arbeitsunfähig (S. 6 Ziff. 4.3). Er habe auch im Rahmen des Pflegevertrags mit seinen Pflegeeltern lediglich kleinere Handreichungen erbracht, aus denen nicht auf eine verwertbare Restarbeitsfähigkeit geschlossen werden könne (S. 8 f. Ziff. 5.3). 2.3 Strittig und zu prüfen ist, ob der Beschwerdeführer von Oktober 2013 bis Mai 2017 - wie in der angefochtenen Verfügung festgehalten - Anspruch auf eine halbe Rente oder - wie beschwerdeweise beantragt - auf eine ganze Rente (gehabt) hat. 3. 3.1 Am 2 0. Juli 1999 erstatteten die Ärzte der Rheumaklinik des Universitätsspitals Y.___ ein Gutachten im Auftrag der Beschwerdegegnerin ( Urk. 7/14). Anamnestisch führten sie unter anderem aus, am 2 8. Mai 19 97 sei eine Hemila minektomie L4/5 und L5/S1 links sowie am 8. Oktober 1997 eine Rehemila minektomie L4/5 rechts erfolgt (s. 2 oben). Sie nannten die folgenden, hier ver kürzt angeführten Diagnosen (S. 5 Ziff. 4): - chronisches lumboradikuläres Syndrom L5/S1 links - Status nach traumatischer Calcaneus Fraktur rechts (April 1980) Zur Arbeitsfähigkeit führten sie aus, aus rheumatologischer Sicht bestehe für eine leichte, wechselbelastende Tätigkeit mit Vermeiden von langem Sitzen und Ste hen sowie von repetitivem Tragen und Heben von Lasten über 10 kg eine Ar beitsfähigkeit von 50 %. Für die früher ausgeübte, eher sitzende Tätigkeit als Fahrlehrer bestehe eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit (S. 5 Ziff. 5). 3.2 In einer Stellungnahme der Berufsberatung vom 1 2. Oktober 1999 ( Urk. 7/18) wurde die attestierte Arbeitsfähigkeit von 2 Stunden am Morgen und 2 Stunden am Abend als nicht verwertbar beurteilt (S. 2 oben). 3.3 In der Folge wurde die Zusprache einer ganzen Rente mit kurzfristiger Revision in einem Jahr in Aussicht genommen ( Urk. 7/22 Ziff. 2), und am 4. Februar 2000 wurde dem Beschwerdeführer eine ganze Rente ab April 1998 zugesprochen ( Urk. 7/26). 4. 4.1 Am 1 1. Oktober 2004 zog sich der Beschwerdeführer beim Hantieren mit einer Holzschneidemaschine ein schweres Quetschtrauma der Finger II-IV rechts zu, das gleichentags operiert wurde ( Urk. 7/42/6, Urk. 7/42/7). Am 2 0. Oktober 2004 erfolgte eine Amputation im Mittelglied Ringfinger rechts ( Urk. 7/42/8, Urk. 7/42/9 ). 4.2 Am 5. November 2004 erfolgte eine weitere Operation im Wirbel sä ulen- Bereich L5 und S1 links ( Urk. 7/42/5). 4.3 Am 2 4. August 2006 ( Urk. 7/42/1 0 ) und 2 3. November 2006 ( Urk. 7/42/11) er folgten weitere Operationen der Finger II und III rechts. Der Operateur führt auf Nachfrage am 2 0. Juli 2007 aus, aktuell sei der Patient von Seiten des amputierten Ringfingers beschwerdefrei. Am Zeigefinger bestehe aber nach wie vor eine nicht korrekt durchgebaute Situation. Von Seiten der Hand seien in Zukunft leichte Tätigkeiten zumindest mit halbtägiger Beschäftigung möglich ( Urk. 7/45/2-3 S. 1). 4.4 Am 1 8. September 2011 erfolgte eine beidseitige zentrale Thalamotomie (vgl. Urk. 7/57/9-11 S. 1). Bei dieser stereotaktischen Hirnoperation werden laut Wi kipedia durch Kauterisation von Kerngebieten des Thalamus sonst unbeeinfluss bare Schmerzen therapiert. 4.5 Gemäss Bericht vom 2 4. Oktober 2013 ( Urk. 7/87; vgl. Urk. 7/85) nahm PD Dr. med. Z.___, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, a m 2 3. Oktober 2013 folgende Operation vor (S. 1 un ten): - Gastrosoleus Release - medial schliessende und verschiebende Calcaneus -Osteotomie (wohl rechts) - Débridement des lateralen Gelenkspaltes und Teilresektion der Fibu laspitze - Implantation einer OSG-Prothese Am 1 0. Dezember 2013 erfolgte die Operation eines Hallux rigidus rechts mittels Fussblock und Cheilektomie ( Urk. 7/97) sowie eine metatarso-phalangeale (MTP) 1-Arthrodese rechts ( Urk. 8/98). Am 4. März 2014 berichtete PD Dr. Z.___, der Patient sei sehr zufrieden, er habe die zuvor gehabten Arthroseschmerzen nicht mehr ( Urk. 7/99 S. 1 unten). Am 8. Mai 2014 nannte PD Dr. Z.___ als neue Diagnosen eine Jones-Fraktur Me tatarsale V rechts und einen Verdacht auf spinale Kompression ( Urk. 7/100 ). 4.6 Gemäss Austrittsbericht von PD Dr. Z.___ vom 1 3. Januar 2015 ( Urk. 7/107) war der Beschwerde führer vom 7. bis 1 2. Januar 2015 hospitalisiert. Es wurden folgende Diagnosen genannt: - mediales Impingement, laterales Impingement, Taluszysten bei Status nach OSG-Prothese vom 2 3. Oktober 2013 - Hallux valgus-Stellung mit dystrophem Zehennagel mit rezidivierenden Entzündungen bei Status nach MTP I- Arthrodese Am 7. Januar 2015 wurde die folgende Operation vorgenommen: - anteriore Arthrotomie, Débridement und Malleolus medialis Teilresektion und Talusabtragung - laterales Gelenksdébridement mit Débridement von Fibula und Talus - Anbohren der Zysten, Resektion an der Exostose an der Fibula lateral - minimal-invasive Akin-Osteotomie - Grosszehennagelentfernung und Entfernung des Nagelbetts Am 1 8. Februar 2015 ( Urk. 7/109-110) berichtete PD Dr. Z.___, betreffend Grosszehennagelentfernung sei der Patient komplett beschwerdefrei (S. 1 Mitte). Die Akin-Osteotomie sei noch nicht durchgeheilt (S. 1 unten). Mit Bericht vom 7. April 2015 ( Urk. 7/117) nannte PD Dr. Z.___ folgende neue Diagnosen: - delayed union der Akin-Osteotomie - Achillessehnen-Tendinitis Mit Bericht vom 4. August 2015 ( Urk. 7/123) nannte PD Dr. Z.___ als Diagnose weiterhin eine Achillessehnen-Tendinitis und führte aus, die dem Patient en ver ordneten Spezialschuhe hätten eine massive Verbesserung erbracht. 4.7 Dr. med. A.___, Facharzt für Anästhesiologie, nannte in seinem Be richt vom 1 0. November 2015 ( Urk. 7/134/1-2) als Befunde ein therapierefraktä res lumbosakrales Schmerzsyndrom nach dreimaliger Rückenoperation und ein failed back surgery syndrome (FBSS), und berichtete über die Einlage eines epi duralen Kathetersets zur endoskopischen Epidurolyse (S. 1 oben). PD Dr. Z.___ führte mit Bericht vom 1 4. April 2016 ( Urk. 7/145/6-7) aus, er schliesse seine Behandlung ab, da es dem Patienten aufgrund der Implantation eines Neurostimulators viel besser gehe (S. 2 oben). 4.8 Dr. med. B.___, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin, der den Be schwerdeführer jedenfalls seit 2007 hausärztlich betreut (vgl. Urk. 7/46 Ziff. 8), schilderte mit Bericht vom 1 7. April 2016 ( Urk. 7/150) unter anderem den Verlauf seit 2010 mit weit über 100 ärztlich indizierten Konsultationen (S. 2 f.). Die Ge samtsituation habe sich in dieser Zeit leider verschlechtert. Aus seiner Sicht sei eine Arbeitstätigkeit nie möglich gewesen und werde auch in Zukunft mit grosser Wahrscheinlichkeit nicht möglich sein (S. 2 unten). 4.9 Am 1 1. Mai 2016 berichtete Dr. A.___ über die Implantation eines Hochfre quenz-Neurostimulators und von zwei epiduralen Stimulationselektroden ( Urk. 7/139). Im Bericht vom 2 2. Oktober 2016 ( Urk. 7/146/6-11) führte Dr. A.___ unter an dere m aus, er behandle den Beschwerdeführer seit dem 1 5. Oktober 2015 (Ziff. 1.2). Zum Befund führte er aus, nach der am 1 1. Mai 2016 erfolgten Im plantation eines definitiven epiduralen Neurostimulationssystems habe der Pa tient eine signifikante Beschwerderegredienz geäussert. Er habe die Opiate abset zen können und könne nun 30 Minuten ohne Unterbrechungen gehen. Zur Prog nose führte er aus, der Patient werde kaum jemals beschwerdefrei werden. Es dürfe als grosser Erfolg gewertet werden, wenn eine akzeptable Lebensqualität erreicht werde (Ziff. 1.4). Der Patient werde kaum mehr arbeitsfähig werden (Ziff. 1.6). 4.10 PD Dr. Z.___ (vorstehend E. 4.5) führte mit Bericht vom 2 0. März 2017 ( Urk. 7/158) aus, am 8. März sei folgende Operation erfolgt (S. 1 Mitte): - Prothesenentfernung - Débridement - OSG Interpositionsarthrodese mit Femurkopf Allograft und Tibia axis Am 2 3. März 2017 berichtete er über einen Staphylokokken-Infekt ( Urk. 7/159). Am 1. Juni 2017 berichtete er, dem Patienten gehe es gut ( Urk. 7/162/4-5). Am 1 4. November 2017 berichtete er, es zeige sich ein Durchbau proximal von 80 % und distal von 60 %. Der Patient spüre monatlich leichte Fortschritte ( Urk. 7/165/5-6 S. 2 oben). Am 6. März 2018 berichtete er, es sei zum Bruch von einer von zwei Platten gekommen ( Urk. 7/174). Die Gesamtsituation sei unter Berücksichtigung aller Ne bendiagnosen eher schlechter geworden, daher sei der Patient lang andauernd ohne zu erwartende Änderung zu 100 % arbeitsunfähig (S. 2). 4.11 Die Ärzte der Gastroenterologie des Spitals C.___ führten mit Bericht vom 5. März 2018 ( Urk. 7/173/6-7) aus, 2013 sei erstmals eine mikroskopische Colitis (Kollagen Colitis) diagnostiziert worden ( Ziff. 1.2). Seit Dezember 2017 sei ein erneutes schweres Rezidiv aufgetreten ( Ziff. 1.3). 4.12 Dr. med. D.___, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Trau matologie des Bewegungsapparates, Regionaler Ärztlicher Dienst (RAD), bejahte am 2 2. März 2017 die Frage, ob eine Veränderung vorliege. Er führte aus, es sei mindestens seit dem 1 0. Februar 2017 (Untersuchung bei PD Dr. Z.___ ) von einer somatischen Verschlechterung mit aktuell 100%iger Arbeitsunfähigkeit auszuge hen. Auch in 3-6 Monaten sei ein gesamthaft verbesserter Gesundheitszustand eher unwahrscheinlich ( Urk. 7/177 S. 7 unten). Am 1 2. Januar 2018 führte Dr. D.___ aus, ab 1. April 1998 habe die Ar beitsfähigkeit in angepasster Tätigkeit 50 % betragen, ab März 2017 (Operation des rechten Fusses) habe eine Arbeitsunfähigkeit von 100 % bestanden und ein Jahr später, mithin ab März 2018, werde die Arbeitsfähigkeit wieder 50 % betra gen ( Urk. 7/177 S. 11 oben). Aufgrund der von der Sachbearbeitung dargelegten Aktenlage könne anhand der aufgezeigten Aktivitäten des Beschwerdeführers ge mäss Pflegevertrag mit seinen Pflegeeltern ab 2010 von einer mindestens zu 50 % verwerteten Arbeitsfähigkeit ausgegangen werden ( Urk. 7/177 S. 11 Mitte). Gemäss Telefonnotiz vom 2 4. April 2018 erklärte Dr. D.___, die Chance, dass der Beschwerdeführer in absehbarer Zeit wieder eine verwertbare Arbeitsfä higkeit erreichen werde, sei nicht gegeben, worauf seitens der Sachbearbeitung eine Arbeitsfähigkeit von 50 % von 2010 bis März 2017 und eine Arbeitsunfä higkeit von 100 % ab März 2017 angenommen wurde ( Urk. 7/177 S. 14 unten). 5. 5.1 Zu prüfen ist der Umfang des Rentenanspruchs. Die Beschwerdegegnerin hat dem Beschwerdeführer mit Verfügung vom 4. Feb ruar 2000 eine ganze Rente ab April 1998 und mit Verfügungen vom 3. Septem ber 2017 eine halbe Rente von Oktober 2013 bis Mai 2017 und eine ganze Rente ab Juni 2017 zugesprochen (Sachverhalt Ziff. 1). Strittig ist, ob die per Oktober 2013 erfolgte Herabsetzung der ursprünglich zu gesprochenen ganzen Rente auf eine halbe Rente gerechtfertigt ist, was der Fall ist, wenn bezogen auf diesen Zeitpunkt ein Revisionsgrund (vorstehend E. 1.2) ausgewiesen ist. Keine Rolle spielt die erfolgte zeitweilige Sistierung, da sie nicht den Anspruch als solche beschlägt, sondern lediglich die Auszahlungsmodalitä ten. 5.2 Die Beschwerdegegnerin ging davon aus, vom Beschwerdeführer in den Jahren 2010 bis 2012 ausgeübte n Aktivitäten liessen den Schluss zu, es habe ab 2010 eine verwertbare Arbeitsfähigkeit von 50 % bestanden (vorstehend E. 2.1). Worauf ihre Annahme gründet, dies sei auch im Zeitpunkt der verfügten Herabsetzung (Oktober 2013) der Fall gewesen, lässt sich nicht erkennen. Wie es sich mit den genannten Aktivitäten - die sich jedenfalls als strafrechtlich nicht relevant erwiesen haben - näher verhält, ist für die zu entscheidende Frage, ob per Oktober 2013 ein Revisionsgrund ausgewiesen war, nicht massgebend, denn auf diesen Zeitpunkt bezogen sind Aktivitäten, die auf eine Arbeitsfähigkeit schliessen liessen, weder ersichtlich noch geltend gemacht worden. 5.3 Zu prüfen bleibt somit, ob es andere Anhaltspunkte, insbesondere solche aus me dizinischer Sicht, gibt, welche im Sinne der Beschwerdegegnerin als Revisions grund per Oktober 2013 in Frage kommen könnten. Die Beschwerdegegnerin hat die Frage nach einer allfälligen Veränderung des Gesundheitszustandes dem RAD unterbreitet (vorstehend E. 4.12). Der RAD-Arzt führte aus, ab April 1998 habe die Arbeitsfähigkeit 50 % betragen und seit Feb ruar 2017 sei von einer Verschlechterung und einer Arbeitsunfähigkeit von 100 % auszugehen. Zum Verlauf zwischen 1999 (vorstehend E. 3) und 2017 äus serte er sich nicht. Insbesondere nahm er keinerlei Bezug auf die doch zahlreich vorhandenen Arztberichte sowohl vor 2013 (vorstehend E. 4.1-4.4) als auch ab 2013 (vorstehend E. 4.5-4.11). 5.4 Dass 1999 aus medizinischer Sicht eine Arbeitsfähigkeit von 50 % attestiert wurde, trifft zu (vgl. vorstehend E. 3.1). Diese wurde aus damals als zutreffend erachteten Gründen als nicht verwertbar erachtet (vorstehend E. 3.2), was zur Zusprache einer ganzen Rente führte (vorstehend E. 3.3). Sodann erachtete der RAD-Arzt eine verwertbare Arbeitsfähigkeit von 50 % als angesichts der dem Beschwerdeführer zugeschriebenen Aktivitäten von 2010 bis 2012 als gegeben. Wie es sich aus medizinischer Sicht mit der Arbeitsfähigkeit im Jahr 2013 und insbesondere im Oktober 2013 verhielt, thematisierte der RAD-Arzt nicht. Insbe sondere äusserte er sich auch nicht zum zeitlich einschlägigen Bericht von PD Dr. Z.___ über die im Oktober 2013 erfolgten Operationen. Dass sich daraus hätte ableiten lassen, dass sich der Gesundheitszustand des Beschwerdeführers im Ok tober 2013 im Vergleich zum Gesundheitszustand im Zeitpunkt der Rentenzu sprache (1999) in revisionsrelevanter Weise verbessert habe, wurde also weder vom RAD postuliert noch von der Beschwerdegegnerin substantiiert geltend ge macht. Solches wäre angesichts des dokumentierten Verlaufs der gesundheitli chen Beeinträchtigungen auch kaum plausibel begründbar gewesen. Dies führt zum Schluss, dass eine anspruchsrelevante Verbesserung des Gesund heitszustands bezogen auf den Zeitpunkt der verfügten Rentenherabsetzung we der mit überwiegender Wahrscheinlichkeit noch überhaupt ausgewiesen ist. Damit fehlt es an einem Revisionsgrund, die Herabsetzung erweist sich als nicht gerechtfertigt und es bleibt bei der ursprünglich zugesprochenen ganzen Rente. Dahingehend ist die angefochtene Verfügung, in Gutheissung der dagegen erho benen Beschwerde, abzuändern. 6. 6.1 Die Verfahrenskosten gemäss Art. 69 Abs. 1 bis des Bundesgesetzes über die Inva lidenversicherung (IVG) sind ermessensweise auf Fr. 600.-- festzusetzen und aus gangsgemäss der Beschwerdegegnerin aufzuerlegen. 6.2 Dem obsiegenden und anwaltlich vertretenen Beschwerdeführer steht eine Pro zessentschädigung zu, die beim praxisgemässen Stundenansatz von Fr. 200. (zuzüglich Mehrwertsteuer) ermessensweise auf Fr. 2'600.-- (inklusive Barauslagen und Mehrwertsteuer) festzusetzen und der Beschwerdegegnerin auf zuerlegen ist. Das Gericht erkennt: 1. In Gutheissung der Beschwerde wird die angefochtene Verfügung der Sozialversiche rungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, vom 3. September 2018 dahin abgeändert, dass der Beschwerdeführer auch von Oktober 2013 bis Mai 2017 Anspruch auf eine ganze Rente hat. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 600.-- werden der Beschwerdegegnerin auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein werden der Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zu gestellt. 3. Die Beschwerdegegnerin wird verpflichtet, dem Beschwerdeführer eine Prozessentschä digung von Fr. 2’600.-- (inkl. Barauslagen und MWSt ) zu bezahlen. 4. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Rechtsanwalt Heinz O. Haefele - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle - Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an: - Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft) 5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesge setzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizu legen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin MosimannTiefenbacher

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich IV.2018.00865 II. Kammer Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Käch Sozialversicherungsrichterin Romero-Käser Gerichtsschreiberin Tiefenbacher Urteil vom 2 8. Februar 2020 in Sachen X.___ Beschwerdeführer vertreten durch Rechtsanwalt Heinz O. Haefele Bahnhofstrasse 10, Postfach 146, 8340 Hinwil gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin Sachverhalt: 1. 1.1 X.___, geboren 1957, meldete sich am 15. Dezember 1997 bei der Invalidenversicherung zum Leistungs bezug an (Urk. 7/2). Die Sozialversiche rungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, sprach ihm mit Verfügung vom 4. Feb ruar 2000 bei einem Invaliditätsgrad von 100 % eine ganze Rente ab 1. April 1998 zu (Urk. 7/26). Am 16. Mai 2002 sowie am 10. September 2007 teilte die IV-Stelle dem Ver si cherten mit, der Rentenanspruch sei unverändert (Urk. 7/36; Urk. 7/49). M it Verfügung vom 27. September 2013 sistierte die IV-Stelle die bisher ausge richtete Rente per sofort ( Urk. 7/76). Dies wurde vom hiesigen Gericht mit Urteil vom 3 0. Juni 2017 im Verfahren Nr. IV.2017.0269 bestätigt ( Urk. 7/163 ). 1.2 M it Verfügung vom 3. September 201 8 sprach die IV-Stelle dem Versicherten ab Juni 2017 eine ganze Rente zu ( Urk. 7/190). Mit Verfügung ebenfalls vom 3. September 201 8 sprach sie ihm von Oktober 2013 bis Mai 2017 eine halbe Rente zu ( Urk. 7/192 = Urk. 2). 2. Der Versicherte erhob am 4. Oktober 2018 Beschwerde gegen die Verfügung vom 3. September 201 8 betreffend den Anspruch von Oktober 2013 bis Mai 2017 (Urk. 2) und beantragte, die Beschwerdegegnerin sei zu verpflichten, ihm für die genannte Zeit eine ganze Rente auszurichten ( Urk. 1 S. 2 oben Ziff. 1). Die IV-Stelle beantragte mit Beschwerdeantwort vom 9. November 2018 ( Urk. 6) die Abweisung der Beschwerde. Mit Schreiben vom 2 1. Januar 2019 ( Urk. 14) legte die Beschwerdegegnerin - auf Nachfrage des Gerichts ( Urk. 10) - dar, sie gehe von einem Revisionsgrund aus, da die Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers spätestens seit Juli 2010 wieder ver wertbar gewesen sei (S. 1 unten), was auch seitens des Regionalen Ärztlichen Dienstes (RAD) bestätigt worden sei (S. 2 oben). Am 1 1. Februar 2019 nahm der Beschwerdeführer ein weiteres Mal Stellung (Urk. 16), was der Beschwerdegegnerin am 1 4. Februar 2019 zur Kenntnis gebracht wurde ( Urk. 18). 3. Am 1 9. September 2012 teilte die zuständige Staatsanwaltschaft der Beschwer degegnerin mit, sie habe eine Strafanzeige gegen den Beschwerdeführer zu prü fen, in welcher ihm auch vorgewor fen werde, zu Unrecht eine Rente der Invali denversicherung erwirkt zu haben ( Urk. 7/55). Mit Verfügung en vom 1 9. Februar 2015 ( Urk. 7/113) und vom 1 9. September 2016 ( Urk. 7/147/6-8) wurde das Strafverfahren eingestellt. Das Gericht zieht in Erwägung: 1. 1.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allge meinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG ). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kom menden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der ge sundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG). 1.2 Ändert sich der Invaliditätsgrad eines Rentenbezügers erheblich, so wird die Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin für die Zukunft entsprechend erhöht, her abgesetzt oder aufgehoben ( Art. 17 Abs. 1 ATSG). Anlass zur Rentenrevision gibt jede wesentliche Änderung in den tatsächlichen Verhältnissen seit Zusprechung der Rente, die geeignet ist, den Invaliditätsgrad und damit den Rentenanspruch zu beeinflussen. Insbesondere ist die Rente bei einer wesentlichen Änderung des Gesundheitszustandes revidierbar. Weiter sind, auch bei an sich gleich gebliebe nem Gesundheitszustand, veränderte Auswirkungen auf den Erwerbs- oder Auf gabenbereich von Bedeutung (BGE 141 V 9 E. 2.3, 134 V 131 E. 3). Ferner kann ein Revisionsgrund unter Umständen auch in einer wesentlichen Änderung hin sichtlich des für die Methodenwahl massgeblichen (hypothetischen) Sachverhalts bestehen (BGE 144 I 28 E. 2.2, 130 V 343 E. 3.5, 117 V 198 E. 3b, je mit Hinwei sen). Hingegen ist die lediglich unterschiedliche Beurteilung eines im Wesentli chen gleich gebliebenen Sachverhalts im revisionsrechtlichen Kontext unbeacht lich (BGE 141 V 9 E. 2.3 mit Hinweisen). Liegt in diesem Sinne ein Revisionsgrund vor, ist der Rentenanspruch in rechtli cher und tatsächlicher Hinsicht umfassend («allseitig») zu prüfen, wobei keine Bindung an frühere Beurteilungen besteht (BGE 141 V 9 E. 2.3 mit Hinweisen). 2. 2.1 Die Beschwerdegegnerin ging in der Begründung zur angefochtenen Verfügung ( Urk. 2 Beilage) davon aus, der Beschwerdeführer habe von 2010 bis 2012 einen Pflegevertrag mit seinen Pflegeeltern abgeschlossen, weshalb davon auszugehen sei, dass ab 2010 eine Restarbeitsfähigkeit von 50 % verwertbar geworden sei (S. 1 Mitte). Die bisherige ganze Rente werde deshalb von Juli 2010 bis Mai 2017 auf eine halbe Rente herabgesetzt (S. 1 oben). 2.2 Der Beschwerdeführer stellte sich demgegenüber auf den Standpunkt ( Urk. 1), in den die strittige Zeit betreffenden Arztberichten fänden sich keine Hinweise auf eine verwertbare Restarbeitsfähigkeit (S. 3 f. Ziff. 3). Sein Gesundheitszustand habe sich fortwährend verschlechtert und er sei nicht erst seit März 2017 zu 100 % arbeitsunfähig (S. 6 Ziff. 4.3). Er habe auch im Rahmen des Pflegevertrags mit seinen Pflegeeltern lediglich kleinere Handreichungen erbracht, aus denen nicht auf eine verwertbare Restarbeitsfähigkeit geschlossen werden könne (S. 8 f. Ziff. 5.3). 2.3 Strittig und zu prüfen ist, ob der Beschwerdeführer von Oktober 2013 bis Mai 2017 - wie in der angefochtenen Verfügung festgehalten - Anspruch auf eine halbe Rente oder - wie beschwerdeweise beantragt - auf eine ganze Rente (gehabt) hat. 3. 3.1 Am 2 0. Juli 1999 erstatteten die Ärzte der Rheumaklinik des Universitätsspitals Y.___ ein Gutachten im Auftrag der Beschwerdegegnerin ( Urk. 7/14). Anamnestisch führten sie unter anderem aus, am 2 8. Mai 19 97 sei eine Hemila minektomie L4/5 und L5/S1 links sowie am 8. Oktober 1997 eine Rehemila minektomie L4/5 rechts erfolgt (s. 2 oben). Sie nannten die folgenden, hier ver kürzt angeführten Diagnosen (S. 5 Ziff. 4): - chronisches lumboradikuläres Syndrom L5/S1 links - Status nach traumatischer Calcaneus Fraktur rechts (April 1980) Zur Arbeitsfähigkeit führten sie aus, aus rheumatologischer Sicht bestehe für eine leichte, wechselbelastende Tätigkeit mit Vermeiden von langem Sitzen und Ste hen sowie von repetitivem Tragen und Heben von Lasten über 10 kg eine Ar beitsfähigkeit von 50 %. Für die früher ausgeübte, eher sitzende Tätigkeit als Fahrlehrer bestehe eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit (S. 5 Ziff. 5). 3.2 In einer Stellungnahme der Berufsberatung vom 1 2. Oktober 1999 ( Urk. 7/18) wurde die attestierte Arbeitsfähigkeit von 2 Stunden am Morgen und 2 Stunden am Abend als nicht verwertbar beurteilt (S. 2 oben). 3.3 In der Folge wurde die Zusprache einer ganzen Rente mit kurzfristiger Revision in einem Jahr in Aussicht genommen ( Urk. 7/22 Ziff. 2), und am 4. Februar 2000 wurde dem Beschwerdeführer eine ganze Rente ab April 1998 zugesprochen ( Urk. 7/26). 4. 4.1 Am 1 1. Oktober 2004 zog sich der Beschwerdeführer beim Hantieren mit einer Holzschneidemaschine ein schweres Quetschtrauma der Finger II-IV rechts zu, das gleichentags operiert wurde ( Urk. 7/42/6, Urk. 7/42/7). Am 2 0. Oktober 2004 erfolgte eine Amputation im Mittelglied Ringfinger rechts ( Urk. 7/42/8, Urk. 7/42/9 ). 4.2 Am 5. November 2004 erfolgte eine weitere Operation im Wirbel sä ulen- Bereich L5 und S1 links ( Urk. 7/42/5). 4.3 Am 2 4. August 2006 ( Urk. 7/42/1 0 ) und 2 3. November 2006 ( Urk. 7/42/11) er folgten weitere Operationen der Finger II und III rechts. Der Operateur führt auf Nachfrage am 2 0. Juli 2007 aus, aktuell sei der Patient von Seiten des amputierten Ringfingers beschwerdefrei. Am Zeigefinger bestehe aber nach wie vor eine nicht korrekt durchgebaute Situation. Von Seiten der Hand seien in Zukunft leichte Tätigkeiten zumindest mit halbtägiger Beschäftigung möglich ( Urk. 7/45/2-3 S. 1). 4.4 Am 1 8. September 2011 erfolgte eine beidseitige zentrale Thalamotomie (vgl. Urk. 7/57/9-11 S. 1). Bei dieser stereotaktischen Hirnoperation werden laut Wi kipedia durch Kauterisation von Kerngebieten des Thalamus sonst unbeeinfluss bare Schmerzen therapiert. 4.5 Gemäss Bericht vom 2 4. Oktober 2013 ( Urk. 7/87; vgl. Urk. 7/85) nahm PD Dr. med. Z.___, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, a m 2 3. Oktober 2013 folgende Operation vor (S. 1 un ten): - Gastrosoleus Release - medial schliessende und verschiebende Calcaneus -Osteotomie (wohl rechts) - Débridement des lateralen Gelenkspaltes und Teilresektion der Fibu laspitze - Implantation einer OSG-Prothese Am 1 0. Dezember 2013 erfolgte die Operation eines Hallux rigidus rechts mittels Fussblock und Cheilektomie ( Urk. 7/97) sowie eine metatarso-phalangeale (MTP) 1-Arthrodese rechts ( Urk. 8/98). Am 4. März 2014 berichtete PD Dr. Z.___, der Patient sei sehr zufrieden, er habe die zuvor gehabten Arthroseschmerzen nicht mehr ( Urk. 7/99 S. 1 unten). Am 8. Mai 2014 nannte PD Dr. Z.___ als neue Diagnosen eine Jones-Fraktur Me tatarsale V rechts und einen Verdacht auf spinale Kompression ( Urk. 7/100 ). 4.6 Gemäss Austrittsbericht von PD Dr. Z.___ vom 1 3. Januar 2015 ( Urk. 7/107) war der Beschwerde führer vom 7. bis 1 2. Januar 2015 hospitalisiert. Es wurden folgende Diagnosen genannt: - mediales Impingement, laterales Impingement, Taluszysten bei Status nach OSG-Prothese vom 2 3. Oktober 2013 - Hallux valgus-Stellung mit dystrophem Zehennagel mit rezidivierenden Entzündungen bei Status nach MTP I- Arthrodese Am 7. Januar 2015 wurde die folgende Operation vorgenommen: - anteriore Arthrotomie, Débridement und Malleolus medialis Teilresektion und Talusabtragung - laterales Gelenksdébridement mit Débridement von Fibula und Talus - Anbohren der Zysten, Resektion an der Exostose an der Fibula lateral - minimal-invasive Akin-Osteotomie - Grosszehennagelentfernung und Entfernung des Nagelbetts Am 1 8. Februar 2015 ( Urk. 7/109-110) berichtete PD Dr. Z.___, betreffend Grosszehennagelentfernung sei der Patient komplett beschwerdefrei (S. 1 Mitte). Die Akin-Osteotomie sei noch nicht durchgeheilt (S. 1 unten). Mit Bericht vom 7. April 2015 ( Urk. 7/117) nannte PD Dr. Z.___ folgende neue Diagnosen: - delayed union der Akin-Osteotomie - Achillessehnen-Tendinitis Mit Bericht vom 4. August 2015 ( Urk. 7/123) nannte PD Dr. Z.___ als Diagnose weiterhin eine Achillessehnen-Tendinitis und führte aus, die dem Patient en ver ordneten Spezialschuhe hätten eine massive Verbesserung erbracht. 4.7 Dr. med. A.___, Facharzt für Anästhesiologie, nannte in seinem Be richt vom 1 0. November 2015 ( Urk. 7/134/1-2) als Befunde ein therapierefraktä res lumbosakrales Schmerzsyndrom nach dreimaliger Rückenoperation und ein failed back surgery syndrome (FBSS), und berichtete über die Einlage eines epi duralen Kathetersets zur endoskopischen Epidurolyse (S. 1 oben). PD Dr. Z.___ führte mit Bericht vom 1 4. April 2016 ( Urk. 7/145/6-7) aus, er schliesse seine Behandlung ab, da es dem Patienten aufgrund der Implantation eines Neurostimulators viel besser gehe (S. 2 oben). 4.8 Dr. med. B.___, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin, der den Be schwerdeführer jedenfalls seit 2007 hausärztlich betreut (vgl. Urk. 7/46 Ziff. 8), schilderte mit Bericht vom 1 7. April 2016 ( Urk. 7/150) unter anderem den Verlauf seit 2010 mit weit über 100 ärztlich indizierten Konsultationen (S. 2 f.). Die Ge samtsituation habe sich in dieser Zeit leider verschlechtert. Aus seiner Sicht sei eine Arbeitstätigkeit nie möglich gewesen und werde auch in Zukunft mit grosser Wahrscheinlichkeit nicht möglich sein (S. 2 unten). 4.9 Am 1 1. Mai 2016 berichtete Dr. A.___ über die Implantation eines Hochfre quenz-Neurostimulators und von zwei epiduralen Stimulationselektroden ( Urk. 7/139). Im Bericht vom 2 2. Oktober 2016 ( Urk. 7/146/6-11) führte Dr. A.___ unter an dere m aus, er behandle den Beschwerdeführer seit dem 1 5. Oktober 2015 (Ziff. 1.2). Zum Befund führte er aus, nach der am 1 1. Mai 2016 erfolgten Im plantation eines definitiven epiduralen Neurostimulationssystems habe der Pa tient eine signifikante Beschwerderegredienz geäussert. Er habe die Opiate abset zen können und könne nun 30 Minuten ohne Unterbrechungen gehen. Zur Prog nose führte er aus, der Patient werde kaum jemals beschwerdefrei werden. Es dürfe als grosser Erfolg gewertet werden, wenn eine akzeptable Lebensqualität erreicht werde (Ziff. 1.4). Der Patient werde kaum mehr arbeitsfähig werden (Ziff. 1.6). 4.10 PD Dr. Z.___ (vorstehend E. 4.5) führte mit Bericht vom 2 0. März 2017 ( Urk. 7/158) aus, am 8. März sei folgende Operation erfolgt (S. 1 Mitte): - Prothesenentfernung - Débridement - OSG Interpositionsarthrodese mit Femurkopf Allograft und Tibia axis Am 2 3. März 2017 berichtete er über einen Staphylokokken-Infekt ( Urk. 7/159). Am 1. Juni 2017 berichtete er, dem Patienten gehe es gut ( Urk. 7/162/4-5). Am 1 4. November 2017 berichtete er, es zeige sich ein Durchbau proximal von 80 % und distal von 60 %. Der Patient spüre monatlich leichte Fortschritte ( Urk. 7/165/5-6 S. 2 oben). Am 6. März 2018 berichtete er, es sei zum Bruch von einer von zwei Platten gekommen ( Urk. 7/174). Die Gesamtsituation sei unter Berücksichtigung aller Ne bendiagnosen eher schlechter geworden, daher sei der Patient lang andauernd ohne zu erwartende Änderung zu 100 % arbeitsunfähig (S. 2). 4.11 Die Ärzte der Gastroenterologie des Spitals C.___ führten mit Bericht vom 5. März 2018 ( Urk. 7/173/6-7) aus, 2013 sei erstmals eine mikroskopische Colitis (Kollagen Colitis) diagnostiziert worden ( Ziff. 1.2). Seit Dezember 2017 sei ein erneutes schweres Rezidiv aufgetreten ( Ziff. 1.3). 4.12 Dr. med. D.___, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Trau matologie des Bewegungsapparates, Regionaler Ärztlicher Dienst (RAD), bejahte am 2 2. März 2017 die Frage, ob eine Veränderung vorliege. Er führte aus, es sei mindestens seit dem 1 0. Februar 2017 (Untersuchung bei PD Dr. Z.___ ) von einer somatischen Verschlechterung mit aktuell 100%iger Arbeitsunfähigkeit auszuge hen. Auch in 3-6 Monaten sei ein gesamthaft verbesserter Gesundheitszustand eher unwahrscheinlich ( Urk. 7/177 S. 7 unten). Am 1 2. Januar 2018 führte Dr. D.___ aus, ab 1. April 1998 habe die Ar beitsfähigkeit in angepasster Tätigkeit 50 % betragen, ab März 2017 (Operation des rechten Fusses) habe eine Arbeitsunfähigkeit von 100 % bestanden und ein Jahr später, mithin ab März 2018, werde die Arbeitsfähigkeit wieder 50 % betra gen ( Urk. 7/177 S. 11 oben). Aufgrund der von der Sachbearbeitung dargelegten Aktenlage könne anhand der aufgezeigten Aktivitäten des Beschwerdeführers ge mäss Pflegevertrag mit seinen Pflegeeltern ab 2010 von einer mindestens zu 50 % verwerteten Arbeitsfähigkeit ausgegangen werden ( Urk. 7/177 S. 11 Mitte). Gemäss Telefonnotiz vom 2 4. April 2018 erklärte Dr. D.___, die Chance, dass der Beschwerdeführer in absehbarer Zeit wieder eine verwertbare Arbeitsfä higkeit erreichen werde, sei nicht gegeben, worauf seitens der Sachbearbeitung eine Arbeitsfähigkeit von 50 % von 2010 bis März 2017 und eine Arbeitsunfä higkeit von 100 % ab März 2017 angenommen wurde ( Urk. 7/177 S. 14 unten). 5. 5.1 Zu prüfen ist der Umfang des Rentenanspruchs. Die Beschwerdegegnerin hat dem Beschwerdeführer mit Verfügung vom 4. Feb ruar 2000 eine ganze Rente ab April 1998 und mit Verfügungen vom 3. Septem ber 2017 eine halbe Rente von Oktober 2013 bis Mai 2017 und eine ganze Rente ab Juni 2017 zugesprochen (Sachverhalt Ziff. 1). Strittig ist, ob die per Oktober 2013 erfolgte Herabsetzung der ursprünglich zu gesprochenen ganzen Rente auf eine halbe Rente gerechtfertigt ist, was der Fall ist, wenn bezogen auf diesen Zeitpunkt ein Revisionsgrund (vorstehend E. 1.2) ausgewiesen ist. Keine Rolle spielt die erfolgte zeitweilige Sistierung, da sie nicht den Anspruch als solche beschlägt, sondern lediglich die Auszahlungsmodalitä ten. 5.2 Die Beschwerdegegnerin ging davon aus, vom Beschwerdeführer in den Jahren 2010 bis 2012 ausgeübte n Aktivitäten liessen den Schluss zu, es habe ab 2010 eine verwertbare Arbeitsfähigkeit von 50 % bestanden (vorstehend E. 2.1). Worauf ihre Annahme gründet, dies sei auch im Zeitpunkt der verfügten Herabsetzung (Oktober 2013) der Fall gewesen, lässt sich nicht erkennen. Wie es sich mit den genannten Aktivitäten - die sich jedenfalls als strafrechtlich nicht relevant erwiesen haben - näher verhält, ist für die zu entscheidende Frage, ob per Oktober 2013 ein Revisionsgrund ausgewiesen war, nicht massgebend, denn auf diesen Zeitpunkt bezogen sind Aktivitäten, die auf eine Arbeitsfähigkeit schliessen liessen, weder ersichtlich noch geltend gemacht worden. 5.3 Zu prüfen bleibt somit, ob es andere Anhaltspunkte, insbesondere solche aus me dizinischer Sicht, gibt, welche im Sinne der Beschwerdegegnerin als Revisions grund per Oktober 2013 in Frage kommen könnten. Die Beschwerdegegnerin hat die Frage nach einer allfälligen Veränderung des Gesundheitszustandes dem RAD unterbreitet (vorstehend E. 4.12). Der RAD-Arzt führte aus, ab April 1998 habe die Arbeitsfähigkeit 50 % betragen und seit Feb ruar 2017 sei von einer Verschlechterung und einer Arbeitsunfähigkeit von 100 % auszugehen. Zum Verlauf zwischen 1999 (vorstehend E. 3) und 2017 äus serte er sich nicht. Insbesondere nahm er keinerlei Bezug auf die doch zahlreich vorhandenen Arztberichte sowohl vor 2013 (vorstehend E. 4.1-4.4) als auch ab 2013 (vorstehend E. 4.5-4.11). 5.4 Dass 1999 aus medizinischer Sicht eine Arbeitsfähigkeit von 50 % attestiert wurde, trifft zu (vgl. vorstehend E. 3.1). Diese wurde aus damals als zutreffend erachteten Gründen als nicht verwertbar erachtet (vorstehend E. 3.2), was zur Zusprache einer ganzen Rente führte (vorstehend E. 3.3). Sodann erachtete der RAD-Arzt eine verwertbare Arbeitsfähigkeit von 50 % als angesichts der dem Beschwerdeführer zugeschriebenen Aktivitäten von 2010 bis 2012 als gegeben. Wie es sich aus medizinischer Sicht mit der Arbeitsfähigkeit im Jahr 2013 und insbesondere im Oktober 2013 verhielt, thematisierte der RAD-Arzt nicht. Insbe sondere äusserte er sich auch nicht zum zeitlich einschlägigen Bericht von PD Dr. Z.___ über die im Oktober 2013 erfolgten Operationen. Dass sich daraus hätte ableiten lassen, dass sich der Gesundheitszustand des Beschwerdeführers im Ok tober 2013 im Vergleich zum Gesundheitszustand im Zeitpunkt der Rentenzu sprache (1999) in revisionsrelevanter Weise verbessert habe, wurde also weder vom RAD postuliert noch von der Beschwerdegegnerin substantiiert geltend ge macht. Solches wäre angesichts des dokumentierten Verlaufs der gesundheitli chen Beeinträchtigungen auch kaum plausibel begründbar gewesen. Dies führt zum Schluss, dass eine anspruchsrelevante Verbesserung des Gesund heitszustands bezogen auf den Zeitpunkt der verfügten Rentenherabsetzung we der mit überwiegender Wahrscheinlichkeit noch überhaupt ausgewiesen ist. Damit fehlt es an einem Revisionsgrund, die Herabsetzung erweist sich als nicht gerechtfertigt und es bleibt bei der ursprünglich zugesprochenen ganzen Rente. Dahingehend ist die angefochtene Verfügung, in Gutheissung der dagegen erho benen Beschwerde, abzuändern. 6. 6.1 Die Verfahrenskosten gemäss Art. 69 Abs. 1 bis des Bundesgesetzes über die Inva lidenversicherung (IVG) sind ermessensweise auf Fr. 600.-- festzusetzen und aus gangsgemäss der Beschwerdegegnerin aufzuerlegen. 6.2 Dem obsiegenden und anwaltlich vertretenen Beschwerdeführer steht eine Pro zessentschädigung zu, die beim praxisgemässen Stundenansatz von Fr. 200. (zuzüglich Mehrwertsteuer) ermessensweise auf Fr. 2'600.-- (inklusive Barauslagen und Mehrwertsteuer) festzusetzen und der Beschwerdegegnerin auf zuerlegen ist. Das Gericht erkennt: 1. In Gutheissung der Beschwerde wird die angefochtene Verfügung der Sozialversiche rungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, vom 3. September 2018 dahin abgeändert, dass der Beschwerdeführer auch von Oktober 2013 bis Mai 2017 Anspruch auf eine ganze Rente hat. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 600.-- werden der Beschwerdegegnerin auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein werden der Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zu gestellt. 3. Die Beschwerdegegnerin wird verpflichtet, dem Beschwerdeführer eine Prozessentschä digung von Fr. 2’600.-- (inkl. Barauslagen und MWSt ) zu bezahlen. 4. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Rechtsanwalt Heinz O. Haefele - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle - Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an: - Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft) 5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesge setzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizu legen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin MosimannTiefenbacher

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Sozialversicherungsgericht

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

des Kantons Zürich IV.2018.00865 II. Kammer Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Käch Sozialversicherungsrichterin Romero-Käser Gerichtsschreiberin Tiefenbacher Urteil vom 2 8. Februar 2020

IV.2018.00865

IV.2018.00865

IV.2018.00865 II. Kammer

II. Kammer

Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Käch Sozialversicherungsrichterin Romero-Käser Gerichtsschreiberin Tiefenbacher

Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Käch Sozialversicherungsrichterin Romero-Käser Gerichtsschreiberin Tiefenbacher

Urteil vom 2 8. Februar 2020

Urteil vom 2 8. Februar 2020 in Sachen

in Sachen X.___

X.___ Beschwerdeführer

Beschwerdeführer vertreten durch Rechtsanwalt Heinz O. Haefele

vertreten durch Rechtsanwalt Heinz O. Haefele Bahnhofstrasse 10, Postfach 146, 8340 Hinwil

Bahnhofstrasse 10, Postfach 146, 8340 Hinwil gegen

gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle

Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich

Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin

Beschwerdegegnerin Sachverhalt:

Sachverhalt: 1.

1. 1.1 X.___, geboren 1957, meldete sich am 15. Dezember 1997 bei der Invalidenversicherung zum Leistungs bezug an (Urk. 7/2). Die Sozialversiche rungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, sprach ihm mit Verfügung vom 4. Feb ruar 2000 bei einem Invaliditätsgrad von 100 % eine ganze Rente ab 1. April 1998 zu (Urk. 7/26).

1.1 X.___, geboren 1957, meldete sich am 15. Dezember 1997 bei der Invalidenversicherung zum Leistungs bezug an (Urk. 7/2). Die Sozialversiche rungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, sprach ihm mit Verfügung vom 4. Feb ruar 2000 bei einem Invaliditätsgrad von 100 % eine ganze Rente ab 1. April 1998 zu (Urk. 7/26). Am 16. Mai 2002 sowie am 10. September 2007 teilte die IV-Stelle dem Ver si cherten mit, der Rentenanspruch sei unverändert (Urk. 7/36; Urk. 7/49).

Am 16. Mai 2002 sowie am 10. September 2007 teilte die IV-Stelle dem Ver si cherten mit, der Rentenanspruch sei unverändert (Urk. 7/36; Urk. 7/49). M it Verfügung vom 27. September 2013 sistierte die IV-Stelle die bisher ausge richtete Rente per sofort ( Urk. 7/76). Dies wurde vom hiesigen Gericht mit Urteil vom 3 0. Juni 2017 im Verfahren Nr. IV.2017.0269 bestätigt ( Urk. 7/163 ).

M it Verfügung vom 27. September 2013 sistierte die IV-Stelle die bisher ausge richtete Rente per sofort ( Urk. 7/76). Dies wurde vom hiesigen Gericht mit Urteil vom 3 0. Juni 2017 im Verfahren Nr. IV.2017.0269 bestätigt ( Urk. 7/163 ). 1.2 M it Verfügung vom 3. September 201 8 sprach die IV-Stelle dem Versicherten ab Juni 2017 eine ganze Rente zu ( Urk. 7/190).

1.2 M it Verfügung vom 3. September 201 8 sprach die IV-Stelle dem Versicherten ab Juni 2017 eine ganze Rente zu ( Urk. 7/190). Mit Verfügung ebenfalls vom 3. September 201 8 sprach sie ihm von Oktober 2013 bis Mai 2017 eine halbe Rente zu ( Urk. 7/192 = Urk. 2).

Mit Verfügung ebenfalls vom 3. September 201 8 sprach sie ihm von Oktober 2013 bis Mai 2017 eine halbe Rente zu ( Urk. 7/192 = Urk. 2). 2. Der Versicherte erhob am 4. Oktober 2018 Beschwerde gegen die Verfügung vom 3. September 201 8 betreffend den Anspruch von Oktober 2013 bis Mai 2017 (Urk. 2) und beantragte, die Beschwerdegegnerin sei zu verpflichten, ihm für die genannte Zeit eine ganze Rente auszurichten ( Urk. 1 S. 2 oben Ziff. 1).

2. Der Versicherte erhob am 4. Oktober 2018 Beschwerde gegen die Verfügung vom 3. September 201 8 betreffend den Anspruch von Oktober 2013 bis Mai 2017 (Urk. 2) und beantragte, die Beschwerdegegnerin sei zu verpflichten, ihm für die genannte Zeit eine ganze Rente auszurichten ( Urk. 1 S. 2 oben Ziff. 1). Die IV-Stelle beantragte mit Beschwerdeantwort vom 9. November 2018 ( Urk. 6) die Abweisung der Beschwerde.

Die IV-Stelle beantragte mit Beschwerdeantwort vom 9. November 2018 ( Urk. 6) die Abweisung der Beschwerde. Mit Schreiben vom 2 1. Januar 2019 ( Urk. 14) legte die Beschwerdegegnerin - auf Nachfrage des Gerichts ( Urk. 10) - dar, sie gehe von einem Revisionsgrund aus, da die Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers spätestens seit Juli 2010 wieder ver wertbar gewesen sei (S. 1 unten), was auch seitens des Regionalen Ärztlichen Dienstes (RAD) bestätigt worden sei (S. 2 oben).

Mit Schreiben vom 2 1. Januar 2019 ( Urk. 14) legte die Beschwerdegegnerin - auf Nachfrage des Gerichts ( Urk. 10) - dar, sie gehe von einem Revisionsgrund aus, da die Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers spätestens seit Juli 2010 wieder ver wertbar gewesen sei (S. 1 unten), was auch seitens des Regionalen Ärztlichen Dienstes (RAD) bestätigt worden sei (S. 2 oben). Am 1 1. Februar 2019 nahm der Beschwerdeführer ein weiteres Mal Stellung (Urk. 16), was der Beschwerdegegnerin am 1 4. Februar 2019 zur Kenntnis gebracht wurde ( Urk. 18).

Am 1 1. Februar 2019 nahm der Beschwerdeführer ein weiteres Mal Stellung (Urk. 16), was der Beschwerdegegnerin am 1 4. Februar 2019 zur Kenntnis gebracht wurde ( Urk. 18). 3. Am 1 9. September 2012 teilte die zuständige Staatsanwaltschaft der Beschwer degegnerin mit, sie habe eine Strafanzeige gegen den Beschwerdeführer zu prü fen, in welcher ihm auch vorgewor fen werde, zu Unrecht eine Rente der Invali denversicherung erwirkt zu haben ( Urk. 7/55).

3. Am 1 9. September 2012 teilte die zuständige Staatsanwaltschaft der Beschwer degegnerin mit, sie habe eine Strafanzeige gegen den Beschwerdeführer zu prü fen, in welcher ihm auch vorgewor fen werde, zu Unrecht eine Rente der Invali denversicherung erwirkt zu haben ( Urk. 7/55). Mit Verfügung en vom 1 9. Februar 2015 ( Urk. 7/113) und vom 1 9. September 2016 ( Urk. 7/147/6-8) wurde das Strafverfahren eingestellt.

Mit Verfügung en vom 1 9. Februar 2015 ( Urk. 7/113) und vom 1 9. September 2016 ( Urk. 7/147/6-8) wurde das Strafverfahren eingestellt. Das Gericht zieht in Erwägung:

Das Gericht zieht in Erwägung: 1.

1. 1.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allge meinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG ). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kom menden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der ge sundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).

1.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allge meinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG ). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kom menden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der ge sundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG). 1.2 Ändert sich der Invaliditätsgrad eines Rentenbezügers erheblich, so wird die Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin für die Zukunft entsprechend erhöht, her abgesetzt oder aufgehoben ( Art. 17 Abs. 1 ATSG). Anlass zur Rentenrevision gibt jede wesentliche Änderung in den tatsächlichen Verhältnissen seit Zusprechung der Rente, die geeignet ist, den Invaliditätsgrad und damit den Rentenanspruch zu beeinflussen. Insbesondere ist die Rente bei einer wesentlichen Änderung des Gesundheitszustandes revidierbar. Weiter sind, auch bei an sich gleich gebliebe nem Gesundheitszustand, veränderte Auswirkungen auf den Erwerbs- oder Auf gabenbereich von Bedeutung (BGE 141 V 9 E. 2.3, 134 V 131 E. 3). Ferner kann ein Revisionsgrund unter Umständen auch in einer wesentlichen Änderung hin sichtlich des für die Methodenwahl massgeblichen (hypothetischen) Sachverhalts bestehen (BGE 144 I 28 E. 2.2, 130 V 343 E. 3.5, 117 V 198 E. 3b, je mit Hinwei sen). Hingegen ist die lediglich unterschiedliche Beurteilung eines im Wesentli chen gleich gebliebenen Sachverhalts im revisionsrechtlichen Kontext unbeacht lich (BGE 141 V 9 E. 2.3 mit Hinweisen).

1.2 Ändert sich der Invaliditätsgrad eines Rentenbezügers erheblich, so wird die Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin für die Zukunft entsprechend erhöht, her abgesetzt oder aufgehoben ( Art. 17 Abs. 1 ATSG). Anlass zur Rentenrevision gibt jede wesentliche Änderung in den tatsächlichen Verhältnissen seit Zusprechung der Rente, die geeignet ist, den Invaliditätsgrad und damit den Rentenanspruch zu beeinflussen. Insbesondere ist die Rente bei einer wesentlichen Änderung des Gesundheitszustandes revidierbar. Weiter sind, auch bei an sich gleich gebliebe nem Gesundheitszustand, veränderte Auswirkungen auf den Erwerbs- oder Auf gabenbereich von Bedeutung (BGE 141 V 9 E. 2.3, 134 V 131 E. 3). Ferner kann ein Revisionsgrund unter Umständen auch in einer wesentlichen Änderung hin sichtlich des für die Methodenwahl massgeblichen (hypothetischen) Sachverhalts bestehen (BGE 144 I 28 E. 2.2, 130 V 343 E. 3.5, 117 V 198 E. 3b, je mit Hinwei sen). Hingegen ist die lediglich unterschiedliche Beurteilung eines im Wesentli chen gleich gebliebenen Sachverhalts im revisionsrechtlichen Kontext unbeacht lich (BGE 141 V 9 E. 2.3 mit Hinweisen). Liegt in diesem Sinne ein Revisionsgrund vor, ist der Rentenanspruch in rechtli cher und tatsächlicher Hinsicht umfassend («allseitig») zu prüfen, wobei keine Bindung an frühere Beurteilungen besteht (BGE 141 V 9 E. 2.3 mit Hinweisen).

Liegt in diesem Sinne ein Revisionsgrund vor, ist der Rentenanspruch in rechtli cher und tatsächlicher Hinsicht umfassend («allseitig») zu prüfen, wobei keine Bindung an frühere Beurteilungen besteht (BGE 141 V 9 E. 2.3 mit Hinweisen). 2.

2. 2.1 Die Beschwerdegegnerin ging in der Begründung zur angefochtenen Verfügung ( Urk. 2 Beilage) davon aus, der Beschwerdeführer habe von 2010 bis 2012 einen Pflegevertrag mit seinen Pflegeeltern abgeschlossen, weshalb davon auszugehen sei, dass ab 2010 eine Restarbeitsfähigkeit von 50 % verwertbar geworden sei (S. 1 Mitte). Die bisherige ganze Rente werde deshalb von Juli 2010 bis Mai 2017 auf eine halbe Rente herabgesetzt (S. 1 oben).

2.1 Die Beschwerdegegnerin ging in der Begründung zur angefochtenen Verfügung ( Urk. 2 Beilage) davon aus, der Beschwerdeführer habe von 2010 bis 2012 einen Pflegevertrag mit seinen Pflegeeltern abgeschlossen, weshalb davon auszugehen sei, dass ab 2010 eine Restarbeitsfähigkeit von 50 % verwertbar geworden sei (S. 1 Mitte). Die bisherige ganze Rente werde deshalb von Juli 2010 bis Mai 2017 auf eine halbe Rente herabgesetzt (S. 1 oben). 2.2 Der Beschwerdeführer stellte sich demgegenüber auf den Standpunkt ( Urk. 1), in den die strittige Zeit betreffenden Arztberichten fänden sich keine Hinweise auf eine verwertbare Restarbeitsfähigkeit (S. 3 f. Ziff. 3). Sein Gesundheitszustand habe sich fortwährend verschlechtert und er sei nicht erst seit März 2017 zu 100 % arbeitsunfähig (S. 6 Ziff. 4.3). Er habe auch im Rahmen des Pflegevertrags mit seinen Pflegeeltern lediglich kleinere Handreichungen erbracht, aus denen nicht auf eine verwertbare Restarbeitsfähigkeit geschlossen werden könne (S. 8 f. Ziff. 5.3).

2.2 Der Beschwerdeführer stellte sich demgegenüber auf den Standpunkt ( Urk. 1), in den die strittige Zeit betreffenden Arztberichten fänden sich keine Hinweise auf eine verwertbare Restarbeitsfähigkeit (S. 3 f. Ziff. 3). Sein Gesundheitszustand habe sich fortwährend verschlechtert und er sei nicht erst seit März 2017 zu 100 % arbeitsunfähig (S. 6 Ziff. 4.3). Er habe auch im Rahmen des Pflegevertrags mit seinen Pflegeeltern lediglich kleinere Handreichungen erbracht, aus denen nicht auf eine verwertbare Restarbeitsfähigkeit geschlossen werden könne (S. 8 f. Ziff. 5.3). 2.3 Strittig und zu prüfen ist, ob der Beschwerdeführer von Oktober 2013 bis Mai 2017 - wie in der angefochtenen Verfügung festgehalten - Anspruch auf eine halbe Rente oder - wie beschwerdeweise beantragt - auf eine ganze Rente (gehabt) hat.

2.3 Strittig und zu prüfen ist, ob der Beschwerdeführer von Oktober 2013 bis Mai 2017 - wie in der angefochtenen Verfügung festgehalten - Anspruch auf eine halbe Rente oder - wie beschwerdeweise beantragt - auf eine ganze Rente (gehabt) hat. 3.

3. 3.1 Am 2 0. Juli 1999 erstatteten die Ärzte der Rheumaklinik des Universitätsspitals Y.___ ein Gutachten im Auftrag der Beschwerdegegnerin ( Urk. 7/14). Anamnestisch führten sie unter anderem aus, am 2 8. Mai 19 97 sei eine Hemila minektomie L4/5 und L5/S1 links sowie am 8. Oktober 1997 eine Rehemila minektomie L4/5 rechts erfolgt (s. 2 oben). Sie nannten die folgenden, hier ver kürzt angeführten Diagnosen (S. 5 Ziff. 4):

3.1 Am 2 0. Juli 1999 erstatteten die Ärzte der Rheumaklinik des Universitätsspitals Y.___ ein Gutachten im Auftrag der Beschwerdegegnerin ( Urk. 7/14). Anamnestisch führten sie unter anderem aus, am 2 8. Mai 19 97 sei eine Hemila minektomie L4/5 und L5/S1 links sowie am 8. Oktober 1997 eine Rehemila minektomie L4/5 rechts erfolgt (s. 2 oben). Sie nannten die folgenden, hier ver kürzt angeführten Diagnosen (S. 5 Ziff. 4): - chronisches lumboradikuläres Syndrom L5/S1 links

chronisches lumboradikuläres Syndrom L5/S1 links - Status nach traumatischer Calcaneus Fraktur rechts (April 1980)

Status nach traumatischer Calcaneus Fraktur rechts (April 1980) Zur Arbeitsfähigkeit führten sie aus, aus rheumatologischer Sicht bestehe für eine leichte, wechselbelastende Tätigkeit mit Vermeiden von langem Sitzen und Ste hen sowie von repetitivem Tragen und Heben von Lasten über 10 kg eine Ar beitsfähigkeit von 50 %. Für die früher ausgeübte, eher sitzende Tätigkeit als Fahrlehrer bestehe eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit (S. 5 Ziff. 5).

Zur Arbeitsfähigkeit führten sie aus, aus rheumatologischer Sicht bestehe für eine leichte, wechselbelastende Tätigkeit mit Vermeiden von langem Sitzen und Ste hen sowie von repetitivem Tragen und Heben von Lasten über 10 kg eine Ar beitsfähigkeit von 50 %. Für die früher ausgeübte, eher sitzende Tätigkeit als Fahrlehrer bestehe eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit (S. 5 Ziff. 5). 3.2 In einer Stellungnahme der Berufsberatung vom 1 2. Oktober 1999 ( Urk. 7/18) wurde die attestierte Arbeitsfähigkeit von 2 Stunden am Morgen und 2 Stunden am Abend als nicht verwertbar beurteilt (S. 2 oben).

3.2 In einer Stellungnahme der Berufsberatung vom 1 2. Oktober 1999 ( Urk. 7/18) wurde die attestierte Arbeitsfähigkeit von 2 Stunden am Morgen und 2 Stunden am Abend als nicht verwertbar beurteilt (S. 2 oben). 3.3 In der Folge wurde die Zusprache einer ganzen Rente mit kurzfristiger Revision in einem Jahr in Aussicht genommen ( Urk. 7/22 Ziff. 2), und am 4. Februar 2000 wurde dem Beschwerdeführer eine ganze Rente ab April 1998 zugesprochen ( Urk. 7/26).

3.3 In der Folge wurde die Zusprache einer ganzen Rente mit kurzfristiger Revision in einem Jahr in Aussicht genommen ( Urk. 7/22 Ziff. 2), und am 4. Februar 2000 wurde dem Beschwerdeführer eine ganze Rente ab April 1998 zugesprochen ( Urk. 7/26). 4.

4. 4.1 Am 1 1. Oktober 2004 zog sich der Beschwerdeführer beim Hantieren mit einer Holzschneidemaschine ein schweres Quetschtrauma der Finger II-IV rechts zu, das gleichentags operiert wurde ( Urk. 7/42/6, Urk. 7/42/7). Am 2 0. Oktober 2004 erfolgte eine Amputation im Mittelglied Ringfinger rechts ( Urk. 7/42/8, Urk. 7/42/9 ).

4.1 Am 1 1. Oktober 2004 zog sich der Beschwerdeführer beim Hantieren mit einer Holzschneidemaschine ein schweres Quetschtrauma der Finger II-IV rechts zu, das gleichentags operiert wurde ( Urk. 7/42/6, Urk. 7/42/7). Am 2 0. Oktober 2004 erfolgte eine Amputation im Mittelglied Ringfinger rechts ( Urk. 7/42/8, Urk. 7/42/9 ). 4.2 Am 5. November 2004 erfolgte eine weitere Operation im Wirbel sä ulen- Bereich L5 und S1 links ( Urk. 7/42/5).

4.2 Am 5. November 2004 erfolgte eine weitere Operation im Wirbel sä ulen- Bereich L5 und S1 links ( Urk. 7/42/5). 4.3 Am 2 4. August 2006 ( Urk. 7/42/1 0 ) und 2 3. November 2006 ( Urk. 7/42/11) er folgten weitere Operationen der Finger II und III rechts.

4.3 Am 2 4. August 2006 ( Urk. 7/42/1 0 ) und 2 3. November 2006 ( Urk. 7/42/11) er folgten weitere Operationen der Finger II und III rechts. Der Operateur führt auf Nachfrage am 2 0. Juli 2007 aus, aktuell sei der Patient von Seiten des amputierten Ringfingers beschwerdefrei. Am Zeigefinger bestehe aber nach wie vor eine nicht korrekt durchgebaute Situation. Von Seiten der Hand seien in Zukunft leichte Tätigkeiten zumindest mit halbtägiger Beschäftigung möglich ( Urk. 7/45/2-3 S. 1).

Der Operateur führt auf Nachfrage am 2 0. Juli 2007 aus, aktuell sei der Patient von Seiten des amputierten Ringfingers beschwerdefrei. Am Zeigefinger bestehe aber nach wie vor eine nicht korrekt durchgebaute Situation. Von Seiten der Hand seien in Zukunft leichte Tätigkeiten zumindest mit halbtägiger Beschäftigung möglich ( Urk. 7/45/2-3 S. 1). 4.4 Am 1 8. September 2011 erfolgte eine beidseitige zentrale Thalamotomie (vgl. Urk. 7/57/9-11 S. 1). Bei dieser stereotaktischen Hirnoperation werden laut Wi kipedia durch Kauterisation von Kerngebieten des Thalamus sonst unbeeinfluss bare Schmerzen therapiert.

4.4 Am 1 8. September 2011 erfolgte eine beidseitige zentrale Thalamotomie (vgl. Urk. 7/57/9-11 S. 1). Bei dieser stereotaktischen Hirnoperation werden laut Wi kipedia durch Kauterisation von Kerngebieten des Thalamus sonst unbeeinfluss bare Schmerzen therapiert. 4.5 Gemäss Bericht vom 2 4. Oktober 2013 ( Urk. 7/87; vgl. Urk. 7/85) nahm PD Dr. med. Z.___, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, a m 2 3. Oktober 2013 folgende Operation vor (S. 1 un ten):

4.5 Gemäss Bericht vom 2 4. Oktober 2013 ( Urk. 7/87; vgl. Urk. 7/85) nahm PD Dr. med. Z.___, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, a m 2 3. Oktober 2013 folgende Operation vor (S. 1 un ten): - Gastrosoleus Release

Gastrosoleus Release - medial schliessende und verschiebende Calcaneus -Osteotomie (wohl rechts)

medial schliessende und verschiebende Calcaneus -Osteotomie (wohl rechts) - Débridement des lateralen Gelenkspaltes und Teilresektion der Fibu laspitze

Débridement des lateralen Gelenkspaltes und Teilresektion der Fibu laspitze - Implantation einer OSG-Prothese

Implantation einer OSG-Prothese Am 1 0. Dezember 2013 erfolgte die Operation eines Hallux rigidus rechts mittels Fussblock und Cheilektomie ( Urk. 7/97) sowie eine metatarso-phalangeale (MTP) 1-Arthrodese rechts ( Urk. 8/98).

Am 1 0. Dezember 2013 erfolgte die Operation eines Hallux rigidus rechts mittels Fussblock und Cheilektomie ( Urk. 7/97) sowie eine metatarso-phalangeale (MTP) 1-Arthrodese rechts ( Urk. 8/98). Am 4. März 2014 berichtete PD Dr. Z.___, der Patient sei sehr zufrieden, er habe die zuvor gehabten Arthroseschmerzen nicht mehr ( Urk. 7/99 S. 1 unten).

Am 4. März 2014 berichtete PD Dr. Z.___, der Patient sei sehr zufrieden, er habe die zuvor gehabten Arthroseschmerzen nicht mehr ( Urk. 7/99 S. 1 unten). Am 8. Mai 2014 nannte PD Dr. Z.___ als neue Diagnosen eine Jones-Fraktur Me tatarsale V rechts und einen Verdacht auf spinale Kompression ( Urk. 7/100 ).

Am 8. Mai 2014 nannte PD Dr. Z.___ als neue Diagnosen eine Jones-Fraktur Me tatarsale V rechts und einen Verdacht auf spinale Kompression ( Urk. 7/100 ). 4.6 Gemäss Austrittsbericht von PD Dr. Z.___ vom 1 3. Januar 2015 ( Urk. 7/107) war der Beschwerde führer vom 7. bis 1 2. Januar 2015 hospitalisiert. Es wurden folgende Diagnosen genannt:

4.6 Gemäss Austrittsbericht von PD Dr. Z.___ vom 1 3. Januar 2015 ( Urk. 7/107) war der Beschwerde führer vom 7. bis 1 2. Januar 2015 hospitalisiert. Es wurden folgende Diagnosen genannt: - mediales Impingement, laterales Impingement, Taluszysten bei Status nach OSG-Prothese vom 2 3. Oktober 2013

mediales Impingement, laterales Impingement, Taluszysten bei Status nach OSG-Prothese vom 2 3. Oktober 2013 - Hallux valgus-Stellung mit dystrophem Zehennagel mit rezidivierenden Entzündungen bei Status nach MTP I- Arthrodese

Hallux valgus-Stellung mit dystrophem Zehennagel mit rezidivierenden Entzündungen bei Status nach MTP I- Arthrodese Am 7. Januar 2015 wurde die folgende Operation vorgenommen:

Am 7. Januar 2015 wurde die folgende Operation vorgenommen: - anteriore Arthrotomie, Débridement und Malleolus medialis Teilresektion und Talusabtragung

anteriore Arthrotomie, Débridement und Malleolus medialis Teilresektion und Talusabtragung - laterales Gelenksdébridement mit Débridement von Fibula und Talus

laterales Gelenksdébridement mit Débridement von Fibula und Talus - Anbohren der Zysten, Resektion an der Exostose an der Fibula lateral

Anbohren der Zysten, Resektion an der Exostose an der Fibula lateral - minimal-invasive Akin-Osteotomie

minimal-invasive Akin-Osteotomie - Grosszehennagelentfernung und Entfernung des Nagelbetts

Grosszehennagelentfernung und Entfernung des Nagelbetts Am 1 8. Februar 2015 ( Urk. 7/109-110) berichtete PD Dr. Z.___, betreffend Grosszehennagelentfernung sei der Patient komplett beschwerdefrei (S. 1 Mitte). Die Akin-Osteotomie sei noch nicht durchgeheilt (S. 1 unten).

Am 1 8. Februar 2015 ( Urk. 7/109-110) berichtete PD Dr. Z.___, betreffend Grosszehennagelentfernung sei der Patient komplett beschwerdefrei (S. 1 Mitte). Die Akin-Osteotomie sei noch nicht durchgeheilt (S. 1 unten). Mit Bericht vom 7. April 2015 ( Urk. 7/117) nannte PD Dr. Z.___ folgende neue Diagnosen:

Mit Bericht vom 7. April 2015 ( Urk. 7/117) nannte PD Dr. Z.___ folgende neue Diagnosen: - delayed union der Akin-Osteotomie

delayed union der Akin-Osteotomie - Achillessehnen-Tendinitis

Achillessehnen-Tendinitis Mit Bericht vom 4. August 2015 ( Urk. 7/123) nannte PD Dr. Z.___ als Diagnose weiterhin eine Achillessehnen-Tendinitis und führte aus, die dem Patient en ver ordneten Spezialschuhe hätten eine massive Verbesserung erbracht.

Mit Bericht vom 4. August 2015 ( Urk. 7/123) nannte PD Dr. Z.___ als Diagnose weiterhin eine Achillessehnen-Tendinitis und führte aus, die dem Patient en ver ordneten Spezialschuhe hätten eine massive Verbesserung erbracht. 4.7 Dr. med. A.___, Facharzt für Anästhesiologie, nannte in seinem Be richt vom 1 0. November 2015 ( Urk. 7/134/1-2) als Befunde ein therapierefraktä res lumbosakrales Schmerzsyndrom nach dreimaliger Rückenoperation und ein failed back surgery syndrome (FBSS), und berichtete über die Einlage eines epi duralen Kathetersets zur endoskopischen Epidurolyse (S. 1 oben).

4.7 Dr. med. A.___, Facharzt für Anästhesiologie, nannte in seinem Be richt vom 1 0. November 2015 ( Urk. 7/134/1-2) als Befunde ein therapierefraktä res lumbosakrales Schmerzsyndrom nach dreimaliger Rückenoperation und ein failed back surgery syndrome (FBSS), und berichtete über die Einlage eines epi duralen Kathetersets zur endoskopischen Epidurolyse (S. 1 oben). PD Dr. Z.___ führte mit Bericht vom 1 4. April 2016 ( Urk. 7/145/6-7) aus, er schliesse seine Behandlung ab, da es dem Patienten aufgrund der Implantation eines Neurostimulators viel besser gehe (S. 2 oben).

PD Dr. Z.___ führte mit Bericht vom 1 4. April 2016 ( Urk. 7/145/6-7) aus, er schliesse seine Behandlung ab, da es dem Patienten aufgrund der Implantation eines Neurostimulators viel besser gehe (S. 2 oben). 4.8 Dr. med. B.___, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin, der den Be schwerdeführer jedenfalls seit 2007 hausärztlich betreut (vgl. Urk. 7/46 Ziff. 8), schilderte mit Bericht vom 1 7. April 2016 ( Urk. 7/150) unter anderem den Verlauf seit 2010 mit weit über 100 ärztlich indizierten Konsultationen (S. 2 f.). Die Ge samtsituation habe sich in dieser Zeit leider verschlechtert. Aus seiner Sicht sei eine Arbeitstätigkeit nie möglich gewesen und werde auch in Zukunft mit grosser Wahrscheinlichkeit nicht möglich sein (S. 2 unten).

4.8 Dr. med. B.___, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin, der den Be schwerdeführer jedenfalls seit 2007 hausärztlich betreut (vgl. Urk. 7/46 Ziff. 8), schilderte mit Bericht vom 1 7. April 2016 ( Urk. 7/150) unter anderem den Verlauf seit 2010 mit weit über 100 ärztlich indizierten Konsultationen (S. 2 f.). Die Ge samtsituation habe sich in dieser Zeit leider verschlechtert. Aus seiner Sicht sei eine Arbeitstätigkeit nie möglich gewesen und werde auch in Zukunft mit grosser Wahrscheinlichkeit nicht möglich sein (S. 2 unten). 4.9 Am 1 1. Mai 2016 berichtete Dr. A.___ über die Implantation eines Hochfre quenz-Neurostimulators und von zwei epiduralen Stimulationselektroden ( Urk. 7/139).

4.9 Am 1 1. Mai 2016 berichtete Dr. A.___ über die Implantation eines Hochfre quenz-Neurostimulators und von zwei epiduralen Stimulationselektroden ( Urk. 7/139). Im Bericht vom 2 2. Oktober 2016 ( Urk. 7/146/6-11) führte Dr. A.___ unter an dere m aus, er behandle den Beschwerdeführer seit dem 1 5. Oktober 2015 (Ziff. 1.2). Zum Befund führte er aus, nach der am 1 1. Mai 2016 erfolgten Im plantation eines definitiven epiduralen Neurostimulationssystems habe der Pa tient eine signifikante Beschwerderegredienz geäussert. Er habe die Opiate abset zen können und könne nun 30 Minuten ohne Unterbrechungen gehen. Zur Prog nose führte er aus, der Patient werde kaum jemals beschwerdefrei werden. Es dürfe als grosser Erfolg gewertet werden, wenn eine akzeptable Lebensqualität erreicht werde (Ziff. 1.4). Der Patient werde kaum mehr arbeitsfähig werden (Ziff. 1.6).

Im Bericht vom 2 2. Oktober 2016 ( Urk. 7/146/6-11) führte Dr. A.___ unter an dere m aus, er behandle den Beschwerdeführer seit dem 1 5. Oktober 2015 (Ziff. 1.2). Zum Befund führte er aus, nach der am 1 1. Mai 2016 erfolgten Im plantation eines definitiven epiduralen Neurostimulationssystems habe der Pa tient eine signifikante Beschwerderegredienz geäussert. Er habe die Opiate abset zen können und könne nun 30 Minuten ohne Unterbrechungen gehen. Zur Prog nose führte er aus, der Patient werde kaum jemals beschwerdefrei werden. Es dürfe als grosser Erfolg gewertet werden, wenn eine akzeptable Lebensqualität erreicht werde (Ziff. 1.4). Der Patient werde kaum mehr arbeitsfähig werden (Ziff. 1.6). 4.10 PD Dr. Z.___ (vorstehend E. 4.5) führte mit Bericht vom 2 0. März 2017 ( Urk. 7/158) aus, am 8. März sei folgende Operation erfolgt (S. 1 Mitte):

4.10 PD Dr. Z.___ (vorstehend E. 4.5) führte mit Bericht vom 2 0. März 2017 ( Urk. 7/158) aus, am 8. März sei folgende Operation erfolgt (S. 1 Mitte): - Prothesenentfernung

Prothesenentfernung - Débridement

Débridement - OSG Interpositionsarthrodese mit Femurkopf Allograft und Tibia axis

OSG Interpositionsarthrodese mit Femurkopf Allograft und Tibia axis Am 2 3. März 2017 berichtete er über einen Staphylokokken-Infekt ( Urk. 7/159).

Am 2 3. März 2017 berichtete er über einen Staphylokokken-Infekt ( Urk. 7/159). Am 1. Juni 2017 berichtete er, dem Patienten gehe es gut ( Urk. 7/162/4-5).

Am 1. Juni 2017 berichtete er, dem Patienten gehe es gut ( Urk. 7/162/4-5). Am 1 4. November 2017 berichtete er, es zeige sich ein Durchbau proximal von 80 % und distal von 60 %. Der Patient spüre monatlich leichte Fortschritte ( Urk. 7/165/5-6 S. 2 oben).

Am 1 4. November 2017 berichtete er, es zeige sich ein Durchbau proximal von 80 % und distal von 60 %. Der Patient spüre monatlich leichte Fortschritte ( Urk. 7/165/5-6 S. 2 oben). Am 6. März 2018 berichtete er, es sei zum Bruch von einer von zwei Platten gekommen ( Urk. 7/174). Die Gesamtsituation sei unter Berücksichtigung aller Ne bendiagnosen eher schlechter geworden, daher sei der Patient lang andauernd ohne zu erwartende Änderung zu 100 % arbeitsunfähig (S. 2).

Am 6. März 2018 berichtete er, es sei zum Bruch von einer von zwei Platten gekommen ( Urk. 7/174). Die Gesamtsituation sei unter Berücksichtigung aller Ne bendiagnosen eher schlechter geworden, daher sei der Patient lang andauernd ohne zu erwartende Änderung zu 100 % arbeitsunfähig (S. 2). 4.11 Die Ärzte der Gastroenterologie des Spitals C.___ führten mit Bericht vom 5. März 2018 ( Urk. 7/173/6-7) aus, 2013 sei erstmals eine mikroskopische Colitis (Kollagen Colitis) diagnostiziert worden ( Ziff. 1.2). Seit Dezember 2017 sei ein erneutes schweres Rezidiv aufgetreten ( Ziff. 1.3).

4.11 Die Ärzte der Gastroenterologie des Spitals C.___ führten mit Bericht vom 5. März 2018 ( Urk. 7/173/6-7) aus, 2013 sei erstmals eine mikroskopische Colitis (Kollagen Colitis) diagnostiziert worden ( Ziff. 1.2). Seit Dezember 2017 sei ein erneutes schweres Rezidiv aufgetreten ( Ziff. 1.3). 4.12 Dr. med. D.___, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Trau matologie des Bewegungsapparates, Regionaler Ärztlicher Dienst (RAD), bejahte am 2 2. März 2017 die Frage, ob eine Veränderung vorliege. Er führte aus, es sei mindestens seit dem 1 0. Februar 2017 (Untersuchung bei PD Dr. Z.___ ) von einer somatischen Verschlechterung mit aktuell 100%iger Arbeitsunfähigkeit auszuge hen. Auch in 3-6 Monaten sei ein gesamthaft verbesserter Gesundheitszustand eher unwahrscheinlich ( Urk. 7/177 S. 7 unten).

4.12 Dr. med. D.___, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Trau matologie des Bewegungsapparates, Regionaler Ärztlicher Dienst (RAD), bejahte am 2 2. März 2017 die Frage, ob eine Veränderung vorliege. Er führte aus, es sei mindestens seit dem 1 0. Februar 2017 (Untersuchung bei PD Dr. Z.___ ) von einer somatischen Verschlechterung mit aktuell 100%iger Arbeitsunfähigkeit auszuge hen. Auch in 3-6 Monaten sei ein gesamthaft verbesserter Gesundheitszustand eher unwahrscheinlich ( Urk. 7/177 S. 7 unten). Am 1 2. Januar 2018 führte Dr. D.___ aus, ab 1. April 1998 habe die Ar beitsfähigkeit in angepasster Tätigkeit 50 % betragen, ab März 2017 (Operation des rechten Fusses) habe eine Arbeitsunfähigkeit von 100 % bestanden und ein Jahr später, mithin ab März 2018, werde die Arbeitsfähigkeit wieder 50 % betra gen ( Urk. 7/177 S. 11 oben). Aufgrund der von der Sachbearbeitung dargelegten Aktenlage könne anhand der aufgezeigten Aktivitäten des Beschwerdeführers ge mäss Pflegevertrag mit seinen Pflegeeltern ab 2010 von einer mindestens zu 50 % verwerteten Arbeitsfähigkeit ausgegangen werden ( Urk. 7/177 S. 11 Mitte).

Am 1 2. Januar 2018 führte Dr. D.___ aus, ab 1. April 1998 habe die Ar beitsfähigkeit in angepasster Tätigkeit 50 % betragen, ab März 2017 (Operation des rechten Fusses) habe eine Arbeitsunfähigkeit von 100 % bestanden und ein Jahr später, mithin ab März 2018, werde die Arbeitsfähigkeit wieder 50 % betra gen ( Urk. 7/177 S. 11 oben). Aufgrund der von der Sachbearbeitung dargelegten Aktenlage könne anhand der aufgezeigten Aktivitäten des Beschwerdeführers ge mäss Pflegevertrag mit seinen Pflegeeltern ab 2010 von einer mindestens zu 50 % verwerteten Arbeitsfähigkeit ausgegangen werden ( Urk. 7/177 S. 11 Mitte). Gemäss Telefonnotiz vom 2 4. April 2018 erklärte Dr. D.___, die Chance, dass der Beschwerdeführer in absehbarer Zeit wieder eine verwertbare Arbeitsfä higkeit erreichen werde, sei nicht gegeben, worauf seitens der Sachbearbeitung eine Arbeitsfähigkeit von 50 % von 2010 bis März 2017 und eine Arbeitsunfä higkeit von 100 % ab März 2017 angenommen wurde ( Urk. 7/177 S. 14 unten).

Gemäss Telefonnotiz vom 2 4. April 2018 erklärte Dr. D.___, die Chance, dass der Beschwerdeführer in absehbarer Zeit wieder eine verwertbare Arbeitsfä higkeit erreichen werde, sei nicht gegeben, worauf seitens der Sachbearbeitung eine Arbeitsfähigkeit von 50 % von 2010 bis März 2017 und eine Arbeitsunfä higkeit von 100 % ab März 2017 angenommen wurde ( Urk. 7/177 S. 14 unten). 5.

5. 5.1 Zu prüfen ist der Umfang des Rentenanspruchs.

5.1 Zu prüfen ist der Umfang des Rentenanspruchs. Die Beschwerdegegnerin hat dem Beschwerdeführer mit Verfügung vom 4. Feb ruar 2000 eine ganze Rente ab April 1998 und mit Verfügungen vom 3. Septem ber 2017 eine halbe Rente von Oktober 2013 bis Mai 2017 und eine ganze Rente ab Juni 2017 zugesprochen (Sachverhalt Ziff. 1).

Die Beschwerdegegnerin hat dem Beschwerdeführer mit Verfügung vom 4. Feb ruar 2000 eine ganze Rente ab April 1998 und mit Verfügungen vom 3. Septem ber 2017 eine halbe Rente von Oktober 2013 bis Mai 2017 und eine ganze Rente ab Juni 2017 zugesprochen (Sachverhalt Ziff. 1). Strittig ist, ob die per Oktober 2013 erfolgte Herabsetzung der ursprünglich zu gesprochenen ganzen Rente auf eine halbe Rente gerechtfertigt ist, was der Fall ist, wenn bezogen auf diesen Zeitpunkt ein Revisionsgrund (vorstehend E. 1.2) ausgewiesen ist. Keine Rolle spielt die erfolgte zeitweilige Sistierung, da sie nicht den Anspruch als solche beschlägt, sondern lediglich die Auszahlungsmodalitä ten.

Strittig ist, ob die per Oktober 2013 erfolgte Herabsetzung der ursprünglich zu gesprochenen ganzen Rente auf eine halbe Rente gerechtfertigt ist, was der Fall ist, wenn bezogen auf diesen Zeitpunkt ein Revisionsgrund (vorstehend E. 1.2) ausgewiesen ist. Keine Rolle spielt die erfolgte zeitweilige Sistierung, da sie nicht den Anspruch als solche beschlägt, sondern lediglich die Auszahlungsmodalitä ten. 5.2 Die Beschwerdegegnerin ging davon aus, vom Beschwerdeführer in den Jahren 2010 bis 2012 ausgeübte n Aktivitäten liessen den Schluss zu, es habe ab 2010 eine verwertbare Arbeitsfähigkeit von 50 % bestanden (vorstehend E. 2.1). Worauf ihre Annahme gründet, dies sei auch im Zeitpunkt der verfügten Herabsetzung (Oktober 2013) der Fall gewesen, lässt sich nicht erkennen.

5.2 Die Beschwerdegegnerin ging davon aus, vom Beschwerdeführer in den Jahren 2010 bis 2012 ausgeübte n Aktivitäten liessen den Schluss zu, es habe ab 2010 eine verwertbare Arbeitsfähigkeit von 50 % bestanden (vorstehend E. 2.1). Worauf ihre Annahme gründet, dies sei auch im Zeitpunkt der verfügten Herabsetzung (Oktober 2013) der Fall gewesen, lässt sich nicht erkennen. Wie es sich mit den genannten Aktivitäten - die sich jedenfalls als strafrechtlich nicht relevant erwiesen haben - näher verhält, ist für die zu entscheidende Frage, ob per Oktober 2013 ein Revisionsgrund ausgewiesen war, nicht massgebend, denn auf diesen Zeitpunkt bezogen sind Aktivitäten, die auf eine Arbeitsfähigkeit schliessen liessen, weder ersichtlich noch geltend gemacht worden.

Wie es sich mit den genannten Aktivitäten - die sich jedenfalls als strafrechtlich nicht relevant erwiesen haben - näher verhält, ist für die zu entscheidende Frage, ob per Oktober 2013 ein Revisionsgrund ausgewiesen war, nicht massgebend, denn auf diesen Zeitpunkt bezogen sind Aktivitäten, die auf eine Arbeitsfähigkeit schliessen liessen, weder ersichtlich noch geltend gemacht worden. 5.3 Zu prüfen bleibt somit, ob es andere Anhaltspunkte, insbesondere solche aus me dizinischer Sicht, gibt, welche im Sinne der Beschwerdegegnerin als Revisions grund per Oktober 2013 in Frage kommen könnten.

5.3 Zu prüfen bleibt somit, ob es andere Anhaltspunkte, insbesondere solche aus me dizinischer Sicht, gibt, welche im Sinne der Beschwerdegegnerin als Revisions grund per Oktober 2013 in Frage kommen könnten. Die Beschwerdegegnerin hat die Frage nach einer allfälligen Veränderung des Gesundheitszustandes dem RAD unterbreitet (vorstehend E. 4.12). Der RAD-Arzt führte aus, ab April 1998 habe die Arbeitsfähigkeit 50 % betragen und seit Feb ruar 2017 sei von einer Verschlechterung und einer Arbeitsunfähigkeit von 100 % auszugehen. Zum Verlauf zwischen 1999 (vorstehend E. 3) und 2017 äus serte er sich nicht. Insbesondere nahm er keinerlei Bezug auf die doch zahlreich vorhandenen Arztberichte sowohl vor 2013 (vorstehend E. 4.1-4.4) als auch ab 2013 (vorstehend E. 4.5-4.11).

Die Beschwerdegegnerin hat die Frage nach einer allfälligen Veränderung des Gesundheitszustandes dem RAD unterbreitet (vorstehend E. 4.12). Der RAD-Arzt führte aus, ab April 1998 habe die Arbeitsfähigkeit 50 % betragen und seit Feb ruar 2017 sei von einer Verschlechterung und einer Arbeitsunfähigkeit von 100 % auszugehen. Zum Verlauf zwischen 1999 (vorstehend E. 3) und 2017 äus serte er sich nicht. Insbesondere nahm er keinerlei Bezug auf die doch zahlreich vorhandenen Arztberichte sowohl vor 2013 (vorstehend E. 4.1-4.4) als auch ab 2013 (vorstehend E. 4.5-4.11). 5.4 Dass 1999 aus medizinischer Sicht eine Arbeitsfähigkeit von 50 % attestiert wurde, trifft zu (vgl. vorstehend E. 3.1). Diese wurde aus damals als zutreffend erachteten Gründen als nicht verwertbar erachtet (vorstehend E. 3.2), was zur Zusprache einer ganzen Rente führte (vorstehend E. 3.3). Sodann erachtete der RAD-Arzt eine verwertbare Arbeitsfähigkeit von 50 % als angesichts der dem Beschwerdeführer zugeschriebenen Aktivitäten von 2010 bis 2012 als gegeben.

5.4 Dass 1999 aus medizinischer Sicht eine Arbeitsfähigkeit von 50 % attestiert wurde, trifft zu (vgl. vorstehend E. 3.1). Diese wurde aus damals als zutreffend erachteten Gründen als nicht verwertbar erachtet (vorstehend E. 3.2), was zur Zusprache einer ganzen Rente führte (vorstehend E. 3.3). Sodann erachtete der RAD-Arzt eine verwertbare Arbeitsfähigkeit von 50 % als angesichts der dem Beschwerdeführer zugeschriebenen Aktivitäten von 2010 bis 2012 als gegeben. Wie es sich aus medizinischer Sicht mit der Arbeitsfähigkeit im Jahr 2013 und insbesondere im Oktober 2013 verhielt, thematisierte der RAD-Arzt nicht. Insbe sondere äusserte er sich auch nicht zum zeitlich einschlägigen Bericht von PD Dr. Z.___ über die im Oktober 2013 erfolgten Operationen. Dass sich daraus hätte ableiten lassen, dass sich der Gesundheitszustand des Beschwerdeführers im Ok tober 2013 im Vergleich zum Gesundheitszustand im Zeitpunkt der Rentenzu sprache (1999) in revisionsrelevanter Weise verbessert habe, wurde also weder vom RAD postuliert noch von der Beschwerdegegnerin substantiiert geltend ge macht. Solches wäre angesichts des dokumentierten Verlaufs der gesundheitli chen Beeinträchtigungen auch kaum plausibel begründbar gewesen.

Wie es sich aus medizinischer Sicht mit der Arbeitsfähigkeit im Jahr 2013 und insbesondere im Oktober 2013 verhielt, thematisierte der RAD-Arzt nicht. Insbe sondere äusserte er sich auch nicht zum zeitlich einschlägigen Bericht von PD Dr. Z.___ über die im Oktober 2013 erfolgten Operationen. Dass sich daraus hätte ableiten lassen, dass sich der Gesundheitszustand des Beschwerdeführers im Ok tober 2013 im Vergleich zum Gesundheitszustand im Zeitpunkt der Rentenzu sprache (1999) in revisionsrelevanter Weise verbessert habe, wurde also weder vom RAD postuliert noch von der Beschwerdegegnerin substantiiert geltend ge macht. Solches wäre angesichts des dokumentierten Verlaufs der gesundheitli chen Beeinträchtigungen auch kaum plausibel begründbar gewesen. Dies führt zum Schluss, dass eine anspruchsrelevante Verbesserung des Gesund heitszustands bezogen auf den Zeitpunkt der verfügten Rentenherabsetzung we der mit überwiegender Wahrscheinlichkeit noch überhaupt ausgewiesen ist.

Dies führt zum Schluss, dass eine anspruchsrelevante Verbesserung des Gesund heitszustands bezogen auf den Zeitpunkt der verfügten Rentenherabsetzung we der mit überwiegender Wahrscheinlichkeit noch überhaupt ausgewiesen ist. Damit fehlt es an einem Revisionsgrund, die Herabsetzung erweist sich als nicht gerechtfertigt und es bleibt bei der ursprünglich zugesprochenen ganzen Rente. Dahingehend ist die angefochtene Verfügung, in Gutheissung der dagegen erho benen Beschwerde, abzuändern.

Damit fehlt es an einem Revisionsgrund, die Herabsetzung erweist sich als nicht gerechtfertigt und es bleibt bei der ursprünglich zugesprochenen ganzen Rente. Dahingehend ist die angefochtene Verfügung, in Gutheissung der dagegen erho benen Beschwerde, abzuändern. 6.

6. 6.1 Die Verfahrenskosten gemäss Art. 69 Abs. 1 bis des Bundesgesetzes über die Inva lidenversicherung (IVG) sind ermessensweise auf Fr. 600.-- festzusetzen und aus gangsgemäss der Beschwerdegegnerin aufzuerlegen.

6.1 Die Verfahrenskosten gemäss Art. 69 Abs. 1 bis des Bundesgesetzes über die Inva lidenversicherung (IVG) sind ermessensweise auf Fr. 600.-- festzusetzen und aus gangsgemäss der Beschwerdegegnerin aufzuerlegen. 6.2 Dem obsiegenden und anwaltlich vertretenen Beschwerdeführer steht eine Pro zessentschädigung zu, die beim praxisgemässen Stundenansatz von Fr. 200. (zuzüglich Mehrwertsteuer) ermessensweise auf Fr. 2'600.-- (inklusive Barauslagen und Mehrwertsteuer) festzusetzen und der Beschwerdegegnerin auf zuerlegen ist.

6.2 Dem obsiegenden und anwaltlich vertretenen Beschwerdeführer steht eine Pro zessentschädigung zu, die beim praxisgemässen Stundenansatz von Fr. 200. (zuzüglich Mehrwertsteuer) ermessensweise auf Fr. 2'600.-- (inklusive Barauslagen und Mehrwertsteuer) festzusetzen und der Beschwerdegegnerin auf zuerlegen ist. Das Gericht erkennt:

Das Gericht erkennt: 1. In Gutheissung der Beschwerde wird die angefochtene Verfügung der Sozialversiche rungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, vom 3. September 2018 dahin abgeändert, dass der Beschwerdeführer auch von Oktober 2013 bis Mai 2017 Anspruch auf eine ganze Rente hat.

1. In Gutheissung der Beschwerde wird die angefochtene Verfügung der Sozialversiche rungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, vom 3. September 2018 dahin abgeändert, dass der Beschwerdeführer auch von Oktober 2013 bis Mai 2017 Anspruch auf eine ganze Rente hat. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 600.-- werden der Beschwerdegegnerin auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein werden der Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zu gestellt.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 600.-- werden der Beschwerdegegnerin auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein werden der Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zu gestellt. 3. Die Beschwerdegegnerin wird verpflichtet, dem Beschwerdeführer eine Prozessentschä digung von Fr. 2’600.-- (inkl. Barauslagen und MWSt ) zu bezahlen.

3. Die Beschwerdegegnerin wird verpflichtet, dem Beschwerdeführer eine Prozessentschä digung von Fr. 2’600.-- (inkl. Barauslagen und MWSt ) zu bezahlen. 4. Zustellung gegen Empfangsschein an:

4. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Rechtsanwalt Heinz O. Haefele

Rechtsanwalt Heinz O. Haefele - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle

Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle - Bundesamt für Sozialversicherungen

Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an:

sowie an: - Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)

Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft) 5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesge setzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG).

5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesge setzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen.

Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizu legen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG).

Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizu legen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin

MosimannTiefenbacher