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Ich muss wie viele Longies hier zwar leider noch lang auf die Einstellung von Papier-Verlusten warten, der Weg den Valneva als Firma beschreitet ist aber in Ordnung: - VAL 1553 ist auf der Zielgeraden - Valneva hat Dank geringerer Forschungs- und Personalausgaben bei gleichzeitiger Erholung der Reiseimpfstoff-Umsätze seine cashburn-Rate stark reduziert (dieses Jahr ist auch ein Gewinn möglich) - VLA 15 verzögert sich zwar um mindestens ein halbes Jahr, es gibt aber kein Anzeichen für einen Flopp a la Unterbrechung der Phase3-Studie.
Habe ne Antwort von der IR von Valneva bezüglich der Altintercellaktionäre bekommen.
Ist bso wie ich in meinem letzten Poisting vermutet habe.
Ich stelle die Antwort mal ein
Sehr geehrter Herr H
vielen Dank für Ihr Fragen. Nach der Verschmelzung der Unternehmen Vivalis SA und Intercell AG im Jahr 2013 haben einige ehemalige Intercell-Aktionäre ein Verfahren vor dem Handelsgericht Wien eingeleitet, um eine Änderung entweder der Barabfindung, die an die ausscheidenden Aktionäre gezahlt wurde, oder des Umtauschverhältnisses zwischen Intercell- und Valneva-Aktien, das bei der Verschmelzung verwendet wurde, zu verlangen. Das Unternehmen hat derzeit eine Rückstellung in Höhe von € 5,2 Mio. gebildet, um das Risiko dieses Rechtsstreits und die möglichen Prozesskosten abzudecken. Die vorgeschlagene Barabfindung, die in dem Artikel erwähnt wird, bezieht sich nur auf jene Intercell-Aktionäre, die sich 2013 entschieden haben, vor der Fusion auszusteigen und die immer noch an dem Verfahren beteiligt sind. Wie Sie in dem Artikel lesen können, wird eine zusätzliche Zahlung von 3,52 € pro Aktie (plus Zinsen) durch Valneva an diese Gruppe von Aktionären von einem Rechtsausschuss empfohlen, der sich auf ein Gutachten stützt. Sollte diese Empfehlung vom Handelsgericht angenommen werden, würde der sich daraus ergebende Gesamtbetrag einen moderaten Teil der bestehenden bilanziellen Rückstellung darstellen. Das Gerichtsverfahren ist jedoch noch nicht abgeschlossen. Es steht dem Gericht frei, die Empfehlung des Ausschusses anzunehmen oder nicht, und die Entscheidung des Gerichts kann angefochten werden.
Gerade habe ich eine Fortbildungsreihe zum Thema Impfupdate vom sg. Vortragenden H.Kollaritsch (wird in Österreich als Impfpapst gehandelt) abgeschlossen und konnte mir eine Frage zur Lage bei Chikungunya nicht verbeißen:-)
Sein Kommentar:
(Krankheit) macht grausliche Gelenkschmerzen , ein Vakzin ist in der USA in Zulassung und ist dieses Jahr wohl noch verfügbar [ ] Effektivitätsdaten sehr gut, insgesamt gute Daten
Zur Sicherheit habe ich natürlich nachgefragt von wem dieser Impfstoff ist, die Antwort war Valneva:-)!
Ich denke eine echte Neubewertung der Aktie kommt erst bei 1: Zulassung von VLA 1553 und 2: Vorvertrag für die Abnahme von VLA 1553 mit dem US-MoD. Für 1+2 bin ich optimistisch, aber gut Ding braucht Weile:-)
Gesprochen. Wenn das so kommen sollte, wissen wir auch warum das mit dem corona Impfstoff nicht geklappt hat. Frei nach dem Motto corona Impfungen haben wir schon deshalb verzögern wir aber beim nächsten mal seid ihr von Anfang an dabei. Wenn die Tigermücke sich ausbreitet. Ich bin auch dabei, von mir aus gerne.
Ich bin nach wie vor der Meinung,dass ein Impfstoff gegen Corona auf Basis der Entwicklung von Valneva viel Sinn gemacht hätte,aber verschiedene Seiten hatten da andere Pläne. Bei Chikungunya kann uns leidgeprüften Valneva-Aktionären so ein Debakel nicht mehr passieren. Die Daten von Valnevas Chikungunya-Vakzin wurden rezent auch in der Fachzeitschrift Lancet veröffentlicht,was meine Meinung denke ich unterstreicht
Valnevas Chikungunya-Vakzin ist soweit ich es nachverfolgen konnte das Einzige,dass auf eine Einzeldosis-Impfstrategie setzt, was die Akzeptanz der Impfung natürlich deutlich erhöhen sollte. Keines der anderen Vakzine in fortgeschrittenen Studienphasen hat dieselbe Effektivität wie VLA 1553, das ist zusammen genommen schon eine Menge, die für eine langjährige Markt-Dominanz des Vakzins von Valneva spricht! Wie wir schon von Covid wissen: Wer zuerst kommt malt zuerst. VLA 1553 ist seinen Konkurrenten um mindestens 12 Monate voraus was den Entwicklungsfortschritt betrifft
Der unmittelbare Konkurrent im Chikungunya-Markt Emergent Bio hat sein gesamtes Reiseimpfungs-Portfolio inklusive ihres Chikungunya-Kandidaten an Bavarian Nordic für unter 300 Millionen Dollar verkauft! Wer an seine Pipeline nicht wirklich glaubt verkauft sie für einen Appel und ein Ei,sonst hätte Emergent den Chikungunya-Impfstoff sicher selbst weitergeführt. Ich weis jetzt nicht wie viel der Chikungunya-Kandidat in diesem Paket wert war aber ein gutes und funktionierendes Chik-Vakzin wie VLA 1553 ist nicht 100-200 Millionen wert sondern eher 2-3 Milliarden (500 Millionen Dollar Jahresumsatz global möglich)!! So oder so dauert es bei dem Kandidaten von BN noch 12+ Monate bis zu einer möglichen Zulassung.
Der nächste Konkurrent Baharat Bio ist noch nicht einmal in der Phase 3, bis zu einer möglichen Zulassung können also durchaus noch 18-24 Monate vergehen, bis dahin gibt es bereits viele weitere Daten für VLA 1553. Ob einer der beiden Entwicklungs-Konkurrenten wirklich auch zu einem Markt-Konkurrenten steht für mich in den Sternen
Beide Konkurrenz-Kandidaten setzen derzeit auf eine 2-Dosisstrategie während VLA 1553 für die primäre Immunisierung nur eine Dosis benötigt. Was Immunisierungs-Daten betrifft ist über die Konkurrenz eher wenig bekannt, in keinem Bericht erfährt man gute Daten zu Immunogenität und Serokonversion, und wenn doch liegen diese wesentlich unter den Werten von VLA 1553.