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Der Trend zu engen körperbetonten Jeans stammt aus den 1970er Jahren. Weltbekannte Rockbands, wie die Rolling Stones, trugen die hautengen Modelle und schufen damit einen neuen Modestil – die Röhrenhose. Jeans aus dieser Zeit wurden ausschliesslich aus reiner Baumwolle hergestellt und waren nicht vorgewaschen. Um den begehrten Slim Fit Effekt zu erzielen war das Legen in die gefüllte Badewanne und das anschliessende Trocknen am Körper ein beliebtes Verfahren um einen besonders hautengen Sitz zu ermöglichen.
Slim Fit Jeans ist heute der Überbegriff für besonders eng anliegende Modelle. Im Gegensatz zu früher wird der Baumwolle noch ein Anteil an Elasthan beigemischt. Ca. zwei bis fünf Prozent der synthetischen Kunstfaser ermöglichen einen körperbetonten Sitz. Die Jeans sitzt wie eine zweite Haut und ist trotzdem elastisch und bequem. Die Hauptmerkmale der Slim Fit Modelle sind der enge Schnitt bis zum Knie und der sehr schmal geschnittene Knöchelbereich. Bei manchen Modellen ist auch der Wadenbereich eng anliegend und schmal.
Eine Unterform der Slim Fit Jeans sind die modischen Skinny Fit. Dieser Trend entstammt der jüngeren Hip-Hop Kultur aus den USA. Skinny Fit Modelle sind noch körperbetonter geschnitten als die handelsüblichen Slim Fit Jeans. Auch die Verwendung von bunten Farben für die Jeansstoffe ist ein Merkmal dieses neuen Modestils.