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- 30.03.2015
- Vanuatu
Der Wirbelsturm Pam zog am Freitag, den 13. März über den Archipel Vanuatu und hinterliess enorme Verwüstungen.
Die Partnerhilfswerke der Glückskette, welche zum Teil bereits auf Vanuatu tätig waren oder über ihre internationalen Netzwerke Nothilfe leisten, berichten von grosser Zerstörung und enormen Bedürfnissen. Vanuatu, das bereits vor der Katastrophe zu einem der ärmsten Länder der Welt gehörte, ist bei der Bewältigung der Folgen des Zyklons Pam auf internationale Hilfe angewiesen.
Aktuelle Nothilfe
Die Bevölkerung des Inselstaates lebt vor allem von der Landwirtschaft. Durch den Wirbelsturm wurde jedoch die gesamte Ernte zerstört und bis Nahrungsmittel nachgewachsen sind, dauert es Monate. Deshalb unterstützen Medair und ihre Partner die Regierung beim landwirtschaftlichen Wiederaufbau und verteilen Saatgut und Werkzeuge. ADRA und das Schweizerische Rote Kreuz – über die internationale Föderation – verteilen Lebensmittel, kümmern sich um den Zugang zu sauberem Wasser und verteilen Blachen, damit sich die Menschen Übergangsunterkünfte bauen oder ihre Häuser reparieren können. Caritas Schweiz bietet den hilfsbedürftigsten Menschen, die keine anderweitige Hilfe erhalten, über das internationale Netzwerk zusätzlich Hilfe in der Unterbringung.
Wiederaufbau
Nach dem Abschluss der Nothilfephase können, sofern es die Mittel erlauben, die Partnerhilfswerke den Wiederaufbau in Angriff nehmen. Allein auf der Hauptinsel wurden mehrere Zehntausend Häuser und zahlreiche Schulen zerstört.