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Grundwasser in grosser Tiefe könnte als Energiequelle für einen Wärmeverbund im Gebiet Bözingen dienen. Um dies herauszufinden, hat Energie Service Biel (ESB) letzte Woche eine Tiefenbohrung von 300 Metern durchgeführt.
Seismische Messungen vom Mai letzten Jahres liessen auf eine besonders tief liegende Felsschicht (Molasse) und damit auf ein erhöhtes Grundwasserpotential schliessen, teilte ESB am Freitag mit. Je nach Resultate der Untersuchungen könnte das Grundwasser als erneuerbare Wärmequelle angezapft werden. Erfolgreich genutzt werde Grundwasser bereits beim Wärmeverbund Champagne.