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|Neben dem Einsatz von Faktenprüfern und der Anwendung praktischer Instrumente ist es empfehlenswert, glaubwürdige Quellen zu konsultieren. Dies betrifft das Lesen von Printmedien, den Konsum von TV und Videos wie das Anhören von Radiosendungen oder Podcasts.

Wahrgenommene Glaubwürdigkeit
Glaubwürdige Quellen sind allerdings nicht so leicht zu erfassen. Es gibt eine subjektive Seite von Glaubwürdigkeit. Diese zeigt, was die Öffentlichkeit als zuverlässige und vertrauenswürdige Quelle wahrnimmt und entsprechend als solche beurteilt. Typische Beispiele sind Medienqualitätsrankings, die zu einer Rangliste der Schweizer Informationsmedien führen. Solche Rankings sind das Ergebnis von Bevölkerungsbefragungen und Inhaltsanalysen. So beispielsweise MQR-18 für die Schweizer Medienlandschaft (siehe auch Persönlich, 2016).
Normative Kriterien
Andererseits gibt es normative Kriterien oder ethische Grundsätze, nach denen sich die Medien richten sollten. Diese Kriterien beschreiben Medienanforderungen und sind im Journalistenkodex des Schweizer Presserats enthalten.
Persönliche Kriterien und praktische Hilfestellung
In der Praxis können die ethischen Normen und die von der Öffentlichkeit wahrgenommenen Kriterien für Medienqualität helfen, persönliche Kriterien zu Bestimmung der Zuverlässigkeit von Medien zu entwickeln und diese für die Lesepraxis zu nutzen. Der nachfolgende Fragenraster orientiert sich an den wichtigsten ethischen Richtlinien des Schweizer Journalistenkodices und leitet avon praktische Fragen ab, die helfen, die Qualität von Quellen/Medien zu beurteilen (siehe interaktives Video rechts).