Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03344.jsonl.gz/1747

Es gibt einen bidirektionalen Zusammenhang zwischen Mundgesundheit und Diabetes: Bei Menschen mit Parodontose besteht ein um 20 bis 30 Prozent höheres Risiko von Diabetes, und bei denen mit Diabetes besteht eine 1,5 Mal höhere Wahrscheinlichkeit, dass bei ihnen Zahnfleischerkrankungen auftreten. Die gute Nachricht ist, dass gute Mundgesundheit bei Menschen mit Diabetes dazu beitragen kann, den Blutzuckerspiegel zu senken. Dies ist nur einer der wichtigen Zusammenhänge, die von der "Perio & Diabetes Campaign" (Paradontose- und Diabeteskampagne) aufgedeckt werden, die heute am Weltdiabetestag von Sunstar und der European Federation of Periodontology (Europäischer Verband für Periodontologie, EFP) eingeläutet wird.
Etwa 80 Prozent der Menschen über 30 Jahre haben eine Form von Zahnfleischkrankheit (Gingivitis in ihrer milden Form bis hin zu Parodontose in ihrer schweren Form). Das entspricht 750 Millionen Menschen weltweit, die Zahnfleischprobleme haben. Die Situation sieht nicht besser aus, wenn wir uns die Diabetesdaten ansehen: 415 Millionen Menschen leiden an dieser Krankheit und schätzungsweise 212 Millionen Menschen leben mit nicht diagnostiziertem Diabetes.
Ausserdem sind diese beiden Krankheiten eng miteinander verknüpft. Wenn Sie unter beiden Krankheiten gleichzeitig leiden, besteht ein erhöhtes Risiko, dass durch den Diabetes früher Komplikationen auftreten, da Zahnfleischprobleme Entzündungskrankheiten sind, die den allgemeinen Entzündungszustand im Körper erhöhen. Das wiederum erhöht die Insulinresistenz und führt zu einer schlechteren Blutzuckerkontrolle. In der Folge verschlimmern sich beide Krankheiten und werden schwerer zu kontrollieren.
Wie können Zahnfleischerkrankungen verhindert werden?
Zu den ersten Anzeichen einer Zahnfleischkrankheit gehören Experten zufolge rotes oder geschwollenes Zahnfleisch, Blutungen oder Austreten von Blut nach dem Zähneputzen, länger aussehende Zähne und vergrösserte Zwischenräume zwischen den Zähnen. Unabhängig davon, ob man einige dieser Anzeichen feststellt oder nicht, wird generell zur Mundpflege empfohlen, sich zweimal im Jahr von einem Zahnarzt untersuchen zu lassen, zweimal täglich Zähne zu putzen und besonders auf interdentales Bürsten zu achten. Sunstar-Experten erklären, dass Interdental-Hygiene 85 Prozent des Mundraums reinigt, Zahnbürsten dagegen nur 60 Prozent.
Dr. Marzia Massignani, Senior Manager Scientific Affairs and Corporate Communications bei Sunstar sagt: "Die Früherkennung von Diabetes und Parodontose ist unerlässlich, wenn wir die Prävention und die Behandlung verbessern wollen. Daher ist es wichtig, dass wir das Wissen über diese bestehende Beziehung verbreiten und Patienten, Fachkräften und gefährdeten Menschen nützliche Hilfsmittel zur Verfügung stellen."
Infolgedessen unterstützt Sunstar auch die Pionierforschung auf diesem Gebiet, die Fälle von nicht diagnostiziertem Diabetes oder Prädiabetes in der Zahnarztpraxis aufspüren will. Primäres Ziel ist es, ein Protokoll zu erstellen, das Mundpflegefachleuten hilft, Anzeichen von Diabetes bei ihren Patienten mit Zahnfleischproblemen zu erkennen. Ein weiteres Ziel besteht darin, die Koordination mit Ärzten zu verbessern, um dieses globale Problem früher zu erkennen und zu behandeln. Dieses Projekt wird von der Complutense-Universität in Madrid geleitet und von der Spanischen Gesellschaft für Periodontologie und Osseointegration (SEPA) unterstützt.
Langjährige Förderung der Erforschung des Zusammenhangs zwischen Mundgesundheit und Diabetes
Das ganzheitliche Gesundheitsunternehmen ist kein Neuling im Bereich Mundgesundheit und Diabetes. Sunstar fördert und unterstützt seit über 30 Jahren die Forschung. Der Grund dafür liegt in der persönlichen Geschichte von Diabetes in der Familie Kaneda (den Gründern des Unternehmens). Sunstar-Gründer Kunio Kaneda starb in seinen Fünfzigern an einer Komplikation von Diabetes. 1986 veranstaltete das Unternehmen das Sunstar Portside Symposium, bei dem Hiro Kaneda, Kunios Sohn, die Frage nach einer möglichen Verbindung zwischen Parodontose und systemischen Krankheiten stellte. Er leidet an beiden Krankheiten und hatte das Gefühl, sie seien irgendwie miteinander verbunden. Dies war der erste Schritt zur Anerkennung eines Zusammenhangs zwischen Mundgesundheit und allgemeiner Gesundheit.
Seither trägt das Unternehmen durch die Sunstar Foundation zur Erforschung und Wissensverbreitung über die wechselseitige Beziehung zwischen Mundgesundheit und allgemeiner Gesundheit bei, insbesondere über die Wechselbeziehung zwischen Parodontose und Diabetes. Unter dem Projekt-Hashtag #ThePerioLink macht Sunstar auch die vielen Auswirkungen einer schlechten Mundgesundheit sichtbar, die von Krebs bis hin zu sportlichen Leistungen reichen.