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Der 1976 im ukrainischen Charkow geborene Pianist Konstantin Lifschitz wurde bereits als Fünfjähriger an die Gnessin-Musikschule in Moskau aufgenommen, an der er bis 1994 studierte. Sein Prüfungsrezital wurde von einer japanischen Plattenfirma aufgezeichnet und sogleich für den «Grammy» nominiert. Gleichwohl setzte Lifschitz seine Ausbildung danach noch in England und Italien fort; dabei erhielt er wichtige Anregungen u. a. von Alfred Brendel, Leon Fleisher, Rosalyn Tureck und Charles Rosen. Eine Reihe von Konzerten mit den Moskauer Virtuosen und Vladimir Spivakov standen am Beginn seiner internationalen Karriere, die ihn mittlerweile zum New York Philharmonic, zum Chicago, zum San Francisco und zum London Symphony, zu den St. Petersburger Philharmonikern, zur Academy of St Martin in the Fields und zum Mozarteumorchester Salzburg geführt hat. Hinzu kommen Rezitale in allen grossen Musikmetropolen der Welt, von Paris über Moskau bis Tokio. Einen Gutteil seiner künstlerischen Arbeit widmet Konstantin Lifschitz der Kammermusik und gemeinsamen Konzerten etwa mit Gidon Kremer, Dmitry Sitkovetsky, Patricia Kopatchinskaja, Leila Josefowicz, Carolin und Jörg Widmann, Mischa Maisky oder Natalia Gutman. 2010/11 war er im Wiener Musikverein, in der Londoner Wigmore Hall sowie beim Rheingau Musik Festival zu Gast und bestritt eine Tournee nach Südkorea, Australien, Japan, Russland und Spanien. Seit einiger Zeit tritt Lifschitz auch selbst als Dirigent hervor, so am Pult der Moskauer Virtuosen, des ungarischen Ensembles Lux Aeterna, der österreichischen Formation Arpeggione und der Solisti di Napoli. Seine CD-Einspielungen, die einen Schwerpunkt auf das Schaffen Johann Sebastian Bachs legen, wurden u. a. mit dem «Preis der deutschen Schallplattenkritik» ausgezeichnet. Seit 2008 lehrt er an der Hochschule Luzern – Musik.
Debut bei LUCERNE FESTIVAL am 18. August 2007 mit Werken von György Ligeti, Rico Gubler und Roland Moser.
August 2011