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Während hier in der Schweiz Unterschriften im Rahmen einer „Petition gegen die Sexualisierung der Volksschule“ gesammelt werden – Sammelfrist ist der erste Oktober 2011 –, nimmt die in globaler Planung erdachte Gender-Agenda welt- und europaweit rapid ihren Fortgang. So gab beispielsweise das WHO-Regionalbüro, die „Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung“ (BZgA), im Jahr 2010 in Köln bereits „Standards zur Sexualerziehung in Europa“ heraus. Darin steht, dass die World Association for Sexual Health 2008 eine Deklaration zur sexuellen Gesundheit publiziert habe, die die „sexuellen Rechte als essentiell für die sexuelle Gesundheit“ erachte. Ferner wird unter Prinzipien und Zielen bekannt gegeben, dass Sexualerziehung mit der Geburt beginne und auf den Menschenrechten begründet sei, womit wohl u.a. die neu propagierte „sexuelle Identität“ gemeint sein dürfte. Eines der Ziele ganzheitlicher Sexualerziehung sei, zu einem Klima der Toleranz und Offenheit gegenüber verschiedenen Lebensstilen, Haltungen und Wertungen, sexuellen Identitäten und Gender-Rollen beizutragen (S. 27). Zudem heisst es in dem Papier, dass Gender-Gleichheit („gender equality“) eines von acht international akzeptierten universalen Entwicklungszielen sei (S. 22, Millennium Development Goals, MDG 3 on gender equality).