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Es ist bereits fertige Schungitpaste käuflich zu erwerben, aber Sie können sie auch selbst herstellen. Rühren Sie dazu Schungitpulver mit sauberem Wasser zusammen bis eine homogene sahne artige Masse entsteht. Wird die Paste lange Zeit aufbewahrt, so wird sie fest und zerfällt in zwei Schichten. Rühren Sie sie also sorgfältig vor dem Anwenden durch.
Die Paste hat einen wärmendes Effekt, was die Mikrozirkulation fördert und zur Verbesserung der Gewebetrophik führt. Die Anwendungsarten der Paste sind vielseitig. Wird sie auf kranke Gelenke aufgetragen, dann erfahren diese Besserung schon nach zehn Behandlungen.
Hilfreich ist sie auch bei Radikulitis, Myositis, primärer chronischer Polyarthritis. In allen Fällen soll die Paste zur Entzündungsminderung angewendet werden. Besonders wirksam ist die Paste bei verschiedenen Hauterkrankungen wie Psoriasis, Neurodermitis, Dermatitis.
Vor der Anwendung soll die Paste bis zur Bildung einer Sahne ähnlichen Konsistenz durch gerührt werden, danach wird sie in einer dünnen Schicht auf die betroffenen Stellen aufgetragen. Obenauf legt man Pergament (eine Folie) und darüber weichen Stoff. Man lässt die Kompressen 1 bis 2 Stunden liegen, nach der Abnahme des Umschlages kann die Paste leicht mit warmem Wasser abgewaschen werden.
Für die Behandlung der Gelenke wärmen Sie das Behältnis mit der Paste auf 37 - 40 Grad Celsius auf oder verrühren Sie das Schungitpulver mit heissem Wasser.
Gegenanzeigen für die Pastenanwendung sind bösartige wie auch gutartige Neubildungen, kardiovaskuläre und chronische Entzündungserkrankungen in der akuten Phase und die Neigung zu Thrombosen.