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Der rechtskonservative Regierungschef sagte am Montag, er wolle am Donnerstag das Unterhaus auflösen und damit den Weg für Neuwahlen freimachen. Voraussichtlich am 22. Oktober sollen die Japaner dann ein neues Parament wählen. Der 62-Jährige will die Gunst der Stunde nutzen, nachdem sich seine im Zuge von Skandalen gesunkenen Umfragewerte dank der Nordkorea-Krise wieder erholt haben.
Die Krise ermöglichte es Abe, sich dem Volk als starke Führungsfigur zu präsentieren. Zudem profitiert er von schlechten Umfragewerten der oppositionellen Demokratischen Partei. Allerdings bekommen er und seine Liberaldemokratische Partei (LDP) nun Konkurrenz durch eine neue Partei der beliebten Gouverneurin von Tokio, Yuriko Koike.
(AWP)