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Die drei Direktoriumsmitglieder der Nationalbank machten offenbar einen guten Job. Darum erhielten sie für 2009 eine Lohnerhöhung.
Der abgetretene Präsident Jean-Pierre Roth erhielt 1,22 Millionen Franken, wie dem am Donnerstag publizierten Geschäftsbericht zu entnehmen ist. Das sind 15 Prozent oder knapp 160‘000 Franken mehr als im Vorjahr.
Und da Roth während eines halben Jahres nach Austritt nicht für eine andere Bank arbeiten darf, erhielt er noch sechs Monatsgehälter sowie ein Abschiedsgeschenk von 71‘000 Franken.
Bescheidene Löhne
Aber auch die beiden anderen Direktoriumsmitglieder, Philipp Hildebrand und Thomas Jordan, erhielten 2009 mehr Lohn, und zwar je 36‘000 Franken mehr, so dass sich ihr Gehalt auf je 1,02 Millionen Franken erhöhte. Hildebrand ist seit Anfang 2010 Präsident der SNB.
Im Vergleich zu den Gehältern bei manchen Schweizer Banken wirken diese Löhne bescheiden, besonders wenn man noch berücksichtigt, welche Verantwortung die SNB-Leute tragen.
Mehr Geld auch für den Bankrat
Der Präsident des Bankrats, Hansueli Raggenbass, erhielt eine Vergütung von 150‘600 Franken oder 20‘600 Franken mehr als im Vorjahr. Total beliefen sich die Bezüge des elfköpfigen Kontrollgremiums auf 701‘200 Franken (im Vorjahr: 576‘400 Franken).