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Individualpsychologie
Alfred Adler (1870 -1937) ist der Begründer der Individualpsychologie. Er gehört zu den "Grossvätern" der modernen Psychologie, zusammen mit Sigmund Freud und Carl Gustav Jung. Jeder der drei entwickelte eine eigene Psychologie.
Adler prägte den Begriff "Minderwertigkeitskomplex". Dazu nur stichwortartig: Wenn Menschen sich gleichwertig fühlen mit andern, können sie auf gleicher Ebene mit andern Menschen umgehen. Fühlt sich jemand aber "unten", unterlegen, minderwertig, will er dieses Minderwertigkeitsgefühl kompensieren. Er strebt nach Überlegenheit: entweder durch besondere Anstrengungen und Leistungen, oder indem er andere Menschen "heruntermacht". Dann kann er sich kurzfristig "oben", überlegen fühlen. Ein sehr wichtiges Thema, das es sich lohnt zu vertiefen und genauer anzuschauen.
Adler hat drei Lebensaufgaben definiert, mit denen sich jeder Mensch befassen muss: Arbeit, Liebe (oder die Geschlechterbeziehung) und Gemeinschaft (Umgang mit den Mitmenschen und der Gesellschaft).
Die Erziehung der Kinder ist Adler sehr wichtig. Sie sollen zu psychisch gesunden, selbstbewussten Menschen werden, die ihre Fähigkeiten entfalten und ihren positiven Beitrag zur Gemeinschaft leisten.
Kurzinformation über Adler und die Individualpsychologe: www.alfredadler.ch