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Das Netzwerk des Informatikraumes im Humboldt ist über eine Standleitung zur Fachhochschule Konstanz an das weltweite Internet angeschlossen, an das wiederum die Fachhochschule über das baden-württembergische Forschungsnetz BelWue angebunden ist.
Im Informatikraum steht dazu ein Rechner, der unter dem frei verfügbaren Betriebssystem Linux betrieben wird und zum einen als sogenannter Router die Datenpakete ins und aus dem Internet über die Standleitung in das lokale Netzwerk schiebt, zum anderen einige der oben angesprochenen Dienste bereitstellt. So dient dieser Rechner z.B. als Lager für E-Mails, bis diese vom Empfänger an der Schule gelesen werden, als WWW-Server für die Seiten der Schule, durch den sich Leute von ,,außen`` diesen anschauen können und noch für vieles mehr.
Auf Linux fiel die Wahl vor allem wegen des günstigen Preises (das komplette Betriebssystem ist mit einer Vielzahl von Anwendungen im Quellcode umsonst im Internet erhältlich) und seiner ausgezeichneten Eigenschaften gerade im Netzwerkbereich. Dabei ist Linux nicht nur als Spielzeugsystem für Leute oder Institutionen mit kleinem Geldbeutel anzusehen, es wird immer mehr auch von Firmen genutzt, da von den vielen Anwendern im Internet nicht nur sehr schnell kostenlose Bugfixes zu eventuell auftauchenden Problemen sondern auch sonstiger Support über Newsgroups, IRC-Channels usw. geleistet wird, der oft schneller und effizienter ist als vergleichbare teuer eingekaufte Wartungsverträge für kommerzielle Betriebssysteme.