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Der Oberwalliser wuchs über sich hinaus, machte mit Bestzeit im zweiten Lauf 14 Positionen gut und steigerte mit Platz 7 sein Top-Ergebnis im Weltcup deutlich. Der Zwei-Meter-Mann hatte zum Saisonauftakt in Val d’Isère mit Rang 19 seinen bisherigen Bestwert egalisiert, war danach aber zweimal ausgeschieden. Die beiden Teamleader, Daniel Yule und Luca Aerni, belegten die Plätze 13 beziehungsweise 14.
Bernhard Niederberger (32.) und Reto Schmidiger (42.) verpassten die Qualifikation für den zweiten Durchgang. Marc Gini und Marc Rochat, der in Santa Caterina in seinem erst zweiten Slalom auf oberster Stufe seine ersten Weltcup-Punkte geholt hatte, schieden aus.
Der Kampf um den Sieg war ein weiteres hochstehendes, spannendes Duell zwischen den derzeit besten Slalom-Fahrern. Am Ende behielt Kristoffersen, der seinen insgesamt siebenten Sieg im Weltcup realisierte, um sechs Hundertstel das bessere Ende für sich. In den vier bisherigen Slaloms belegten der junge Norweger und der Österreicher stets die ersten zwei Plätze. In Val d’Isère und in Madonna di Campiglio war ebenfalls Kristoffersen vorne gelegen, zuletzt in Santa Caterina war Hirscher um einen Hauch besser gewesen.
Alexander Choroschilow vermochte zwar wie schon in Santa Caterina die Führung aus dem ersten Lauf nicht zu verteidigen. Der Russe, der im Veltlin am Ende Dritter geworden war, deutete mit dem neuerlichen 3. Rang indessen an, dass er den Tritt wieder gefunden hat. In den ersten zwei Slaloms des Winters hatte sich Choroschilow, der in der vergangenen Saison seinen Aufstieg in die Eliteklasse mit dem Sieg im Klassiker in Schladming gekrönt hatte, mit den Rängen 8 in Val d’Isère und 12 in Madonna di Campiglio begnügen müssen.
(SDA)