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<h2>SubmittedText<h2><p>Zwei Jahre lang hat sich die Schweiz mit einem Berufsbildungsprojekt für 6,6 Millionen (Nordkorea bekam 33 Millionen!) in Eritrea engagiert.</p><p>Davon konnten 300 bis 400 junge Eritreerinnen und Eritreer profitieren. Anfang 2019 sollen die Resultate der Evaluation vorliegen.</p><p>Fragen:</p><p>1. Wie ist die Auswertung ausgefallen?</p><p>2. Wer hat die Evaluation gemacht?</p><p>3. Werden nun die doch bescheidenen Entwicklungsgelder aufgestockt?</p><p>4. Sind weitere Projekte in der Berufsbildung (Schreinereien, Käsereien) und in der Landwirtschaft (z. B. Hühnerfarmen) geplant?</p><p>5. Ein Internat in Eritrea mit 80 Kindern hat ein jährliches Budget von 60 000 Schweizerfranken, so viel, wie bei uns ein unbegleiteter minderjähriger Asylbewerber im Jahr kostet. Wäre es da nicht eine Win-win-Situation, wenn mehr Projekte in Eritrea unterstützt würden und dafür die Eritreer, welche in der Schweiz leben, zurückgeschafft werden könnten (Rückübernahmeabkommen)?</p><p>6. Wird Frau Bundesrätin Keller-Sutter das Land besuchen?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>1.-4. Seit Oktober 2017 unterstützt die Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit des Eidgenössischen Departementes für auswärtige Angelegenheiten in Eritrea Projekte im Bereich Berufsbildung mit einem Budget von 4 342 000 Franken über zwei Jahre. Momentan laufen zwei Pilotprojekte, von denen insgesamt 1200 Lernende profitieren konnten. Das dritte Projekt im Bereich Berufsbildung und Migrationsmanagement erfolgt in Zusammenarbeit mit dem Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen. Dort liegen die Resultate unter den Erwartungen. </p><p>Die Projekte werden im April 2019 durch eine externe Evaluation von zwei Experten geprüft werden. Diese Bewertung wird nicht nur die Ergebnisse laufender Projekte analysieren, sondern auch prüfen, ob es relevant ist, unsere Zusammenarbeit mit Eritrea fortzusetzen oder sogar auf andere Bereiche auszuweiten. Die Resultate werden voraussichtlich im Juni 2019 verfügbar sein. </p><p>5. Die eritreischen Behörden schliessen grundsätzlich zwangsweise Rückführungen aus. Diese Position gilt gegenüber allen Staaten und unabhängig von Projekten der Entwicklungszusammenarbeit in Eritrea. </p><p>6. Zurzeit ist ein Besuch von Bundesrätin Keller-Sutter in Eritrea in diesem Jahr nicht geplant. </p>  Antwort des Bundesrates.