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Im Jahr 2005 wurde eine erste grössere Epidemie des Triticalemehltaus in der Schweiz beobachtet. Die vorliegende Studie beruht auf mehrjährigen Daten von 3 Standorten aus dem schweizerischen Versuchsnetz für die Einschreibung in den Sortenkatalog. Die Beobachtungen wurden auf 8 modernen Triticalesorten durchgeführt, um die Befallsstärke und den Einfluss der Mehltauinfektion auf den Ertrag zu ermitteln. Die Ergebnisse zeugen von 3 verschiedenen Typen der Wechselwirkungen zwischen Wirt und Pathogen in Abhängigkeit von der Sorte: (1) geringer Befall ohne Ertragsverlust, (2) starker Befall mit geringem Ertragsverlust und (3) starker Befall mit starkem Ertragsverlust. Der Anbau von widerstandsfähigen Sorten erlaubt eine wirksame und kostensparende Bekämpfung der Krankheit.
Arbuskuläre Mykorrhiza-Pilze sind wichtig für gesunde Böden und gute Ernten. Eine europaweite Studie zeigt, dass Pflanzenschutzmittel diesen Pilzen zusetzen. Dadurch verringert sich ihre Fähigkeit, Pflanzen über die Wurzeln mit Phosphor zu versorgen.
Schotenklee und Esparsette kommen in Mischungen für ausdauernde Heuwiesen und für tanninhaltiges Futter zum Einsatz. Agroscope ergänzt die Liste der empfohlenen Sorten von Futterpflanzen mit zwei Neuzüchtungen von Schotenklee, während bei der Esparsette alles beim alten bleibt.
Fromental und Goldhafer sind typische, auch für Futterbaumischungen geeignete Heuwiesengräser. Von vier geprüften Fromental- und drei Goldhafersorten wird es wohl nur eine neue Sorte von Fromental auf die Liste der empfohlenen Sorten schaffen.