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Tommy Mottola, langjähriger Firmenchef und Vorsitzender von Sony Music, hat eine Autobiografie veröffentlicht. „Michael Jackson war der brillianteste Künstler unserer Zeit“, schreibt Mottola darin. „Ich habe ihn nicht oft konfrontiert. Aber möglicherweise war ich die einzige Person in der Welt, der gegenüber Michael Jackson zu sagen imstande war ’Ich denke nicht, dass das richtig ist’.“
Tommy Mottola schreibt, dass Sony Music mit den Verkaufszahlen von Michael Jacksons Alben zufrieden war, doch Michael die Zahl „100 Millionen“ nicht aus dem Kopf ging. Mottola berichtet auch aus seiner Sicht über das Drama um Invincible, geht aber nicht sehr detailliert darauf ein, ausser, dass Sony sich nach einigen unglücklichen Umständen (etwa, dass die MSG Konzerte wegen dem Word Trade Center in den Medien untergingen) entschied, nicht noch mehr Geld in das Album investieren wollte und deshalb die Promotion nicht fortgesetzt habe.
Mottola berichtet mehrmals über das Problem, da Michael Jackson zunehmend nur noch von „Ja Sagern“ umgeben war. „Er ging in seiner frühen Kindheit durch eine Unmenge von Misshandlungen, die ihn fürs Leben gebrandmarkt haben, monumentaler unermesslicher Erfolg, dem genauen Blick der Öffentlichkeit ausgesetzt, und diverse Operationen. Das kann die Psyche von jemandem mitnehmen und ihn isolieren. An der Spitze von dem hatt er eine Armee von Ja Männern, die da waren, um ihm jeden Wunsch zu erfüllen. Ja, Michael, ja, Michael, ja, Michael, ja. Da war überhaupt niemand der aufstand und Michael Jackson mit der Realität konfrontierte.“
Eine Zusammenfassung mit allen Michael Jackson Passagen in Tommy Mottolas Autobiografie, hat Yvi von MJJ Community hier veröffentlicht.
Über Michaels (Invincible) Protestaktionen gegen Sony und Mottola hatten wir berichtet: Michael in London 2002.