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Die Aglianico-Rebe hat wahrscheinlich griechische Ursprünge und ist in Italien vor allem in den Provinzen Avellino und Benevento in Kampanien zu finden. Die Aglianico-Rebe bevorzugt vulkanische Böden, die in den Gebieten vorkommen, in denen sie die besten Ergebnisse bietet. Mit der Aglianico-Rebe werden grosse Weine wie der Taurasi DOCG hergestellt. Die mit Aglianico hergestellten Weine eignen sich für den Ausbau in Holz, sowohl in grossen Fässern als auch in Barriques. Die Reifung im Holz glättet das Tannin junger Weine und versüsst das Produkt, wodurch es fein und harmonisch wird. Die weite Verbreitung des Aglianico hat ihm eine grosse Anpassungsfähigkeit an die verschiedenen Anbaugebiete und eine Variabilität seiner Eigenschaften je nach der Umgebung verliehen. Dies hat zur Charakterisierung von zwei verschiedenen Sorten geführt: Aglianico – hauptsächlich in Taurasi in Kampanien angebaut – und Aglianico del Vulture – in der Basilikata weit verbreitet.
Rebsorte Aglianico
In jüngerer Zeit haben eingehende Untersuchungen ergeben, dass Aglianico und Aglianico del Vulture als Biotypen derselben Sorte mit derselben genetischen Identität betrachtet werden können. Der Aglianico ist eine Hangrebe, die vulkanische Böden bevorzugt, was den Geier in der Basilikata, an den Hängen des gleichnamigen alten Vulkans und Irpinia, mit dem Taurasi-Gebiet, das ebenfalls vulkanisch ist, und dem mergeligen Taburno-Gebiet gemacht hat. Der Aglianico ist eine Weinrebe, die unter der Hitze leidet und daher Wind, hügelige Gebiete und milde Winter braucht. Der daraus gewonnene Wein ist nicht leicht herzustellen, vor allem wegen der Schärfe seiner Tannine.