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- Die CVP Schweiz hat den Walliser Nationalrat Yannick Buttet per sofort als Vize-Präsidenten suspendiert.
- Buttet hatte die Partei am Mittwoch über ein gegen ihn eingeleitetes Strafverfahren informiert. Daraufhin hat die CVP den Suspendierungsentscheid gefasst.
- Für die CVP seien «jegliche Übergriffe gegen die Integrität anderer Menschen inakzeptabel», heisst es in einer Mitteilung der Partei.
Nationalrat Buttet habe derweil seine Suspendierung selbst beantragt. «Der Präsident hat diesen Antrag entgegengenommen», teilte CVP-Parteichef Gerhard Pfister mit.
Auslöser des Strafverfahrens ist gemäss Westschweizer Medien ein Polizeieinsatz in Siders VS am 19. November dieses Jahres kurz vor 2 Uhr nachts. Buttet soll eine Frau gestalkt und damit den Polizeieinsatz ausgelöst haben. Wie die Westschweizer Tageszeitung «Le Temps» berichtet, soll Buttet so lange an der Türe geklingelt haben, bis die Frau, welche alleine mit ihren Kindern zu Hause war, die Polizei rief.
«Ehekrise» durchlebt
Der Politiker sagte Westschweizer Medien, er habe eine Ehekrise durchgemacht, die sein Urteilsvermögen und sein Verhalten beeinflusst habe. Er wisse, dass er sich in dieser Zeit häufig alkoholisiert Personen auf eine Art genähert habe, welche diese als störend oder verletzend hätten empfinden können.
Für Yannick Buttet gilt die Unschuldsvermutung.
Schock bei der Kantonalpartei
|Der Präsident der CVP Unterwallis, Serge Métrailler, zeigt sich «zutiefst schockiert» über die Enthüllungen. «Das im Artikel beschriebene Verhalten passt nicht zum Eindruck, den ich von Yannick Buttet habe und ich kenne ihn seit langem», sagte Métrailler.|
|Sollte das im Zeitungsartikel beschriebene unangemessene Verhalten gegenüber Frauen zutreffen, so sei dies «unentschuldbar», sagte Métrailler. Derzeit sei ein Ausschluss von Yannick Buttet aus der CVP aber kein Thema, das habe sich auch nach der Suspendierung aus dem Vizepräsidium der CVP Schweiz nicht geändert. Métrailler betonte zudem, dass für Buttet die Unschuldsvermutung gelte.|