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Nach der Partie kämpft sie beim Platzinterview mit Freudentränen und ist völlig überwältigt von ihren Gefühlen:
Heute Abend trifft sie auf die Rumänin Simona Halep, die aktuelle Nummer 3 der Welt und darf sich grosse Chancen ausrechnen. Sie verlor zwar das bisher einzige Direktduell in Wimbledon vor einem Jahr deutlich, doch die 18-Jährige ist in den vergangenen 12 Monaten zu einer Topspielerin gereift.
Belinda Bencic verblüffte zuletzt mit ihrer Ruhe und Nervenstärke. Zudem hat sie sich läuferisch und taktisch stark verbessert. 19 der letzten 23 Spiele konnte sie gewinnen. Zudem hat sie nur eine von fünf Partien gegen Top-10-Spielerinnen in diesem Jahr verloren.
Im vergangenen Juni belohnte sich die Ostschweizerin für ihre starke Form mit ihrem ersten WTA-Titel in Eastbourne. Dort schlug sie im Finale die Polin Agnieszka Radwanska in drei Sätzen (6:4, 4:6, 6:0)
Auch Serena Williams sprach im Vorfeld der gestrigen Partie in höchsten Tönen über Bencic und bezeichnete sie als «die nächste Spielerin, die eine ganz Grosse werden wird.»
Nach dem die 18-Jährige nun der Reihe nach grosse Spielerinnen wie Eugenie Bouchard (WTA 25), Sabine Lisicki (WTA 24), Caroline Wozniacki (WTA 5), Ana Ivanovic (WTA 6) und Serena Williams (WTA 1) ausgeschaltet hat, stehen die Chancen ausgezeichnet, um gegen Halep auch noch die letzte Hürde zu schaffen. Verdient hätte sie es auf jeden Fall.