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Dieses Wochenende predigte ich über den Untergang von Tyrus, wie er in Hesekiel 26-28 beschrieben wird. Hier geht es zum Mitschnitt.
Wir lesen nicht jeden Tag im Propheten Hesekiel und wenn dort, dann selten in den Völker-Prophezeiungen. Wir lesen uns schnell durch die Kapitel.
Bedeutende Abschnitte werden nicht Gottes Volk, sondern den anderen Völkern in der Region gewidmet (Jes 13-23; Jer 46-51; Hes 25-32; auch mehrere kleine Propheten)
Da wird zwei Völkern viel Beachtung gezollt: Der reichen Handelsstadt Tyrus und der südlichen Regionalmacht Ägypten. Beide Nationen konnten den heranstürmenden Babyloniern etwas entgegensetzen.
(…) Drei Fragestellungen: Was legte Gott Tyrus zur Last? Welche Konsequenzen kündigte er an? Welche Hoffnung stellte er in Aussicht?
Abgeleitet von einem Abschnitt aus J. I. Packers Buch "Heiligkeit" formulierte ich fünf Schritte zur Selbstprüfung:
- Akzeptiere die Tatsachen: Wir sind Bewohner von Tyrus, das färbt auf uns ab!
- Meide Torheit: Es gibt genug christlich verpackte Aufforderung, im trügerischen Schein von Wohlstand und Sicherheit zu bleiben.
- Nimm Nahrung zu dir: Die regelmäßige gesunde Ernährung erweckt ein zunehmendes Unterscheidungsvermögen.
- Bitte darum, dass dein Verlangen nach Ihm gestärkt wird.
- Bejahe Gemeinschaft: Die Gemeinde der Heiligen ist Zufluchtsort und Korrektiv. Lassen wir uns gegenseitig in die Karten schauen?