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Wir möchten uns an dieser Stelle ausnahmsweise gar nicht über die Fehlleistungen anderer auslassen, sondern an den Anfang dieser Ausgabe unsere eigenen wohlgesetzten Entschuldigungsworte stellen.
Wir folgen damit dem guten Beispiel von Bundesrätin Doris Leuthard, die kürzlich an einer Veranstaltung teutonische Fluglärmfundis mit islamischen Taliban-Fundis verglich und sich zeitgleich via Pressestelle bei beiden Seiten dafür entschuldigen liess.
Wir bitten deshalb Herrn Muammar al-Gaddafi für die Vergleiche mit Nella Martinetti (Seite 66) um Entschuldigung; ebenso Herrn Christoph Blocher für die Unterstellung, in irgendeiner Form sexy zu sein (Seite 55). Gegenüber Herrn Roger Schawinski bedauern wir, dass wir abgesehen von ?Pferdesport Journal? und ?Basteln mit Kindern? als einzige deutschsprachige Zeitschrift kein Interview mit ihm zum Start seiner Sendung gemacht haben. Bei Herrn Dr. Frankenstein entschuldigen wir uns dafür, ihm eine Kreatur wie Silvio Berlusconi angedichtet zu haben (Seite 7); und bei Herrn Didier Burkhalter dafür, dass wir uns im ?Nebelspalter? leider nach wie vor nicht mit seiner Arbeit befassen können, solange unsere Sonderkommission nicht schlüssig bewiesen hat, ob überhaupt ein Bundesrat mit diesem Namen existiert.
Bei der SVP-«Stiftung für bürgerliche Politik» möchten wir uns entschuldigen, dass wir in unserem Sonderteil «Lehrplan 3000» beim Messerstecher-Cartoon (Seite 22) keine kosovarischen Vornamen verwendet haben. Selbstverständlich schicken wir deshalb auch den grosszügigen Honorar-Scheck unbeansprucht wieder zurück.
Marco Ratschiller