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Der Gewerbeverband Basel-Stadt ist der Träger der Fageba. Die Geschäftsstelle der Fageba befindet sich ebenfalls im Gewerbeverband Basel-Stadt an der Elisabethenstrasse 23 in Basel, von wo aus die Administration der Familienausgleichskasse Fageba betreut wird.
GESCHICHTE
Im Hinblick auf die Einführung des baselstädtischen Kinderzulagengesetzes auf den 1.1.1957 beschloss der Vorstand des Gewerbeverbandes Basel-Stadt in seiner Sitzung vom 10.10.1956 die Gründung einer Familienausgleichskasse. Der Vorstand liess sich vom Gedanken leiten, eine Institution als Dienstleistung für die Mitglieder des Verbandes ins Leben zu rufen, bei der die Berufsverbände ein direktes Mitbestimmungsrecht haben. Die Kasse sollte den Bedürfnissen und besonderen Wesensarten der Berufsverbände und deren Organisationen weitgehend Rechnung tragen. Der Vorstand wollte eine Kasse, die auf das Engste mit den gewerblichen Berufsverbänden zusammenarbeitet. Deshalb legte das Reglement im Grundsatz fest, dass nur Berufsverbände geschlossen sich der Kasse anschliessen können.
Bei der Gründung der Kasse gaben 19 Berufsverbände in Handwerk, Gewerbe und Detailhandel mit insgesamt 722 Mitgliedern den Beitritt zur Fageba.
Die Aufgaben der Fageba wurden im Laufe der Jahre immer vielfältiger. Es wurden ihr Ferienkassen, kollektive Alters- und Hinterbliebenenversicherungen, die Sicherstellung von Dezember-Rücklagen, der Ausgleich von Militärdienstentschädigungen, Lohnfortzahlungen im Todesfall und Absenzentschädigungen angegliedert. Mit Einführung einiger Sozialversicherungen, Änderungen der Gesamtarbeitsvertrags- oder Gesetzesbestimmungen veränderten sich jeweils auch die Aufgaben und Leistungen der Fageba.
Die Fageba ist eine Organisation des Basler Gewerbes, welche sich immer voll hinter die Bedürfnisse und Belange des Gewerbes stellen wird. Sie ist so organisiert, dass weitere Aufgaben übernommen, bestehende ausgebaut und neue Herausforderungen gemeistert werden können.