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Wenn man mit dem lieben Vierbeiner bei einem richtig, verregneter Herbsttag spazieren geht, weiss man wie nass ein Hund werden und wie er riechen kann.
Weshalb ist das so?
Kommt der Regen auf die Hundehaut dann wird der Talg, ein öliges Sekret aktiviert. In den Talgdrüsen, welche direkt unter dem Hundefell liegen, wird der Talg produziert. Der Talg verteilt sich über die Talgdrüsen auf der Hundehaut und entwickelt somit einen natürlichen Schutzfilm vor Nässe oder Bakterien. Infolgedessen wird die Hautoberfläche über das Haar gefettet. Die Menge der Talgproduktion ist von der Nässe des Hundes abhängig.
Bei diesem Prozess werden nun Duftstoffe freigesetzt, die den Körpergeruch des Hundes ausmachen. Gegenüber dem menschlichen Körpergeruch, hat der Körpergeruch des Hundes eine andere chemische Zusammensetzung, die die Menschen unangenehm empfinden.
Wichtig
Körpergeruch beim Hund ist ein natürlicher Schutz!
Den natürlichen Schutzmantel sollte man nicht durch ständiges Duschen oder Baden des Hundes zerstören, besser ein Handtuch zum abzutrocknen nehmen.
Sollte der „stinkende“ Körpergeruch beim Hund im nassen oder trockenen Zustand präsent sein, empfiehlt sich einen Tierarzt zu konsultieren. Der Körpergeruch kann ein Hinweis auf eine Krankheit sein.