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Long-COVID versus Post-Vakzin-Syndrom
Eine Unterscheidung zwischen Long-COVID und Post-Vakzin-Syndrom ist in vielen Fällen schwierig. Die Symptome des Long- bzw. Post-COVID-Syndroms sind ähnlich wie beim Post-Vakzin-Syndrom, die auftretenden Krankheitsbilder aber nicht deckungsgleich.
Das Long-COVID-Angebot wird den vielfältigen und mehrfach auftretenden Impfnebenwirkungen nicht gerecht. Eine Behandlung unter falschen Voraussetzungen ist für Impfgeschädigte nicht zielführend und für sie sowie für das ganze Gesundheitssystem sehr belastend. Es braucht eine interdisziplinäre, ursachenbasierte medizinische Versorgung der Impfgeschädigten nach neuster wissenschaftlicher Erkenntnis, wie sie Deutschland bereits anbietet.
Die nachfolgende Tabelle liefert eine Übersicht über die Symptome, die im Zusammenhang mit Long-COVID und mit der COVID-Impfung bekannt sind. Bei Long-COVID handelt es sich um Symptome, die auf der Website des Schweizerischen Long-COVID-Netzwerkes Altea in Kooperation mit dem BAG aufgeführt sind. Bei den Impfnebenwirkungen sind es Symptome, die in verschiedenen Quellen publiziert sind. Dazu zählen unter anderem Fachinformationen und Sicherheitsberichte der mRNA-Impfstoff-Hersteller, Sicherheitsberichte von Swissmedic oder Nebenwirkungen, die in «peer reviewed»-Publikationen beschrieben werden. Alle Quellen sind im Dokument referenziert.
Entschädigung für Impfgeschädigte nach Epidemiengesetz
Wer durch eine behördlich angeordnete oder behördlich empfohlene Impfung geschädigt wird, hat nach Art. 64-69 EpG Anspruch auf eine Entschädigung. Mit dem Subsumieren eines Impfschadens unter Long-COVID wird dem Impfgeschädigten die Beantragung dieser Entschädigung erschwert. Folglich ist es wichtig, dass die Ursache für die Symptome im Verlauf einer medizinischen Behandlung richtig, und somit nicht als Long-COVID-Fall, dokumentiert wird.