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In den ersten Lebensmonaten ist das Herauslaufen von Nahrung, ein sogenanntes „schlaffes Erbrechen“, beim Säugling durchaus noch normal. Vor allem zeigen nicht ganz reif geborenen Säuglinge diesen Reflux-Effekt. Eine Hochlagerung des Oberkörpers durch, zum Beispiel das Erhöhen des Kopfteiles des Bettchens, kann Ihrem Baby schon helfen. Eine weitere Maßnahme kann das Umstellen der Essgewohnheit auf mehrere, kleinere Mahlzeiten mit etwas angedickter Nahrung sein. Hilfreich ist auch, das Baby die ersten 15-30 Minuten nach der Mahlzeit in einer senkrechten Position, z.B. auf dem Arm der Mutter, zu halten. Sie sollten unbedingt dafür sorgen, dass ein Reflux-Kind nach jeder Mahlzeit aufstößt. Eine Behandlung dieses Phänomens ist erst dann von Nöten, wenn der Reflux über das erste Lebensjahr hinaus anhält, nach jeder Mahlzeit auftritt oder besonders dann, wenn sich Entwicklungsdefizite einstellen.
Die stillende Mutter eines Reflux-Babys sollte während dieser Zeit auf Magensaftproduktion anregende Konsumgüter verzichten. Darunter fallen in erster Linie Nikotin, Alkohol und Kaffee. Aber auch kohlensäurehaltige Getränke, Zitrusfrüchte, Tomaten und der Verzehr von fetten Speisen können die Produktion von Magensaft verstärken.