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Die WWM kündigte diesen Entscheid an, nachdem ein amerikanisches Gericht in Washington DC es abgelehnt hatte, auf die Forderung der WWM gegen die Nukem einzutreten. Bereits vor einem Jahr hatte ein amerikanisches Bundesgericht die Klage der WWM gegen Kasachstan zurückgewiesen. Die WWM hält es jetzt für aussichtslos, eine Entschädigung von USD 29 Mio. für Investitionen zu erhalten, die sie in den 90er-Jahren im Rahmen eines Joint Venture mit der Nukem in Kasachstan gemacht hatte. Beabsichtigt war, zwei Untertag-Uranminen und ein Vorkommen im Süden des Landes auszubeuten, um das Uran in die USA zu exportieren. Doch Kasachstan hatte Gründe, die Exportgenehmigung nur der Nukem zu erteilen und sie dem Joint Venture beziehungsweise der WWM zu verweigern. Später verkaufte Kasachstan die Rechte an den drei Vorkommen an eine israelische Gesellschaft.
Quelle
P.B. nach NucNet, 15. Juli 2003