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Ich halte das nicht mehr aus!
Wie können Jugendarbeitende die Jugendlichen in der Stressbewältigung unterstützen und Stressprävention in die Praxis der Offenen Jugendarbeit integrieren?
Diese Arbeit verfolgt das Ziel, Jugendarbeitende für das Thema Stressprävention und Stressbewältigung in der Offenen Jugendarbeit zu sensibilisieren und einen Diskurs zu starten. Es werden relevante Bezüge der Stresstheorie sowie der Präventionstheorie mit den theoretischen Grundlagen von der Soziokulturellen Animation und der Offenen Jugendarbeit verknüpft. Es wird aufgezeigt, dass sich die Offene Jugendarbeit auf Grund ihrer Grundprinzipien, Tätigkeiten und Angebote sehr gut für die Stressprävention und Unterstützung bei der Stressbewältigung von Jugendlichen eignet.
Mittels qualitativer Forschung wird zuerst der Frage nachgegangen, was Jugendliche, die die Angebote der Offenen Jugendarbeit nutzen, stresst, wie sie damit umgehen und inwiefern sie sich Unterstützung wünschen. Die Ergebnisse aus den vier Gruppeninterviews mit Jugendlichen liefern die Antworten hierfür. Die zweite Forschungsfrage verfolgt die Frage nach dem Beitrag, den die Offene Jugendarbeit für die Stressbewältigung und Stressprävention von Jugendlichen leisten kann. Um diese Frage zu beantworten, werden die theoretischen Grundlagen mit den Ergebnissen der Gruppeninterviews und des Feedbackgesprächs mit Fachpersonen ausgearbeitet.
Aufgrund der Ergebnisse wird Potenzial darin gesehen, dass Professionelle der Offenen Jugendarbeit Stressprävention betreiben können und die Jugendlichen bei ihrer Stressbewältigung unterstützen können. Eine Sensibilisierung der Professionellen soll Veränderungen der strukturellen Rahmenbedingungen zur Folge haben. Zudem empfehlen die Autorinnen spezifische Interventionen und gehen auf Voraussetzungen und Hinweise für eine gelungene Stressprävention in der Offenen Jugendarbeit ein.