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- Die Solothurner Regierung lehnt einen überparteilichen Auftrag ab, der vorschlägt, auf einen Ausbau der Autobahn A1 zwischen Härkingen und Luterbach zu verzichten, dafür den Pannenstreifen als dritte Spur zu nutzen. Die Parlamentarier hatten argumentiert, der Ausbau brauche zu viel Kulturland.
- Für die Regierung gibt es verschiedene Gründe, die für einen Ausbau sprechen:
- Die Kapazität einer dritten Spur sei höher als die des Pannenstreifens.
- Die Variante mit dem Pannenstreifen brauche Ausstellbuchten, und auch diese würden Fläche beanspruchen.
- Der Ausbau auf drei Spuren brauche weniger Kulturland, als ursprünglich geplant: nur 8 statt knapp 12 Hektaren.
- Der gesamte Autobahn-Abschnitt sei «dringend sanierungsbedürftig».
Der Auftrag wurde von Parlamentariern aus SP, Grüne, CVP, BDP, GLP und FDP eingereicht. Die Kantonsrätinnen und Kantonsräte versprechen sich von ihrem Vorschlag, dass weniger Landwirtschaftsland verloren gehen würde.
Solothurner Regierung macht Druck
Die Regierung fordert den Bund auf, die Autobahn A1 möglichst schnell auf der gesamten Länge zwischen Bern und dem Autobahnkreuz Wiggertal auf sechs Spuren auszubauen. Geplant ist, dass die A1 zwischen Härkingen und Luterbach 2030 verbreitert wird, der Abschnitt zwischen Luterbach und Kirchberg 2040.
Dies ist der Solothurner Regierung zu spät. Sie appelliert an den Bund, den Abschnitt Luterbach - Kirchberg gleichzeitig zu den anderen Abschnitten auszubauen. Die «Autobahn durch das Wasseramt soll nicht zum Engpass werden», schreibt die Regierung in ihrer Stellungnahme zum Strategischen Entwicklungsprogramm Nationalstrasse.