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Zur Abtreibung getrieben
Papst Franziskus reist nach Budapest
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Papst Franziskus reist nach Budapest
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Zwei britische Katholiken, von denen einer Priester ist, wurden am Donnerstag von allen Anklagepunkten gegen sie freigesprochen, nachdem sie beschuldigt wurden, das Gesetz gebrochen zu haben, weil sie vor einer Abtreibungsklinik gebetet hatten.
Die beiden wurden von einem Rechtsbeistand der glaubensbasierten Anwaltskanzlei Alliance Defending Freedom (ADF UK) am Birmingham Magistrates‘ Court in Birmingham, etwa dreieinhalb Autostunden nordwestlich von London, vertreten.
Präsident Joe Biden liegt falsch in Bezug auf die Finanzierung von Abtreibungen durch Steuerzahler und falsch in der Sicht von Papst Franziskus, sagte der Vorsitzende der US-Bischofskonferenz am Mittwoch.
Der Präsident schlug am Dienstag vor, dass weder der Papst noch alle katholischen Bischöfe gegen die öffentliche Finanzierung von Abtreibungen in den Vereinigten Staaten sind.
Biden, ein Katholik, der legale und öffentlich finanzierte Abtreibung unterstützt, machte diese Behauptung in einem kurzen Austausch mit dem EWTN-Korrespondenten des Weißen Hauses, Owen Jensen, auf dem Rasen des Weißen Hauses. CNA ist eine Nachrichtenagentur von EWTN News.
Luka beginnt eine neue Reihe über die katholische Begriffe (ABC). Heute mit Ablass und Abtreibung
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Deutschland: Im dritten Quartal 2022 hat die Zahl der Abtreibungen in Deutschland gegenüber dem dritten Quartal 2021 um 16,7 Prozent zugenommen, so das Statistische Bundesamt am Donnerstag. „Nach Rückgängen im Jahr 2021 (-5,4 % gegenüber 2020) und im Jahr 2020 (-0,9 % gegenüber 2019) nahm die Zahl der Schwangerschaftsabbrüche in den ersten drei Quartalen 2022 deutlich zu“, so die Behörde, welche die Frage aufwarf, in welchem Zusammenhang dies mit den Corona-Einschränkungen stehe.
„Rund 42 % der Frauen hatten vor dem Schwangerschaftsabbruch noch kein Kind zur Welt gebracht“, teilte das Statistische Bundesamt mit. „Die meisten Schwangerschaftsabbrüche (52 %) wurden mit der Absaugmethode durchgeführt“, während 35 % der Frauen eine chemische Abtreibung per Abtreibungspille Mifegyne vornahmen.
Die heute vom Statistischen Bundesamt in Wiesbaden bereits zum dritten Mal in Folge bekannt gegebene Zunahme der behördlich gemeldeten vorgeburtlichen Kindstötungen ist erschreckend. Nach den erfreulichen Rückgängen in den beiden zurückliegenden Jahren wirft der erneute sehr deutliche Anstieg der dem Amt gemeldeten Abtreibungen zahlreiche Fragen auf.
Cornelia Kaminski, die Vorsitzende der Aktion Lebensrecht für Alle (ALfA), erklärte, die neuen Zahlen seien „schockierend“, denn eine derartige „Zunahme der Abtreibungszahlen hat es in Deutschland seit Jahrzehnten nicht gegeben“.
„Es ist allerhöchste Zeit, dass bessere und aussagekräftigere Daten zur Verfügung gestellt werden“, forderte Kaminski. „Niemand darf sich mit dieser Zunahme an menschlichen Tragödien, die die vorgeburtliche Tötung des eigenen Kindes immer darstellt, zufriedengeben. Insbesondere sollte untersucht werden, welchen Einfluss die Streichung des Werbeverbots für Abtreibungen aus dem Strafgesetzbuch (§ 219a StGB) auf diese Entwicklung hat.“
Schweiz: Die Rate der Schwangerschaftsabbrüche in der Schweiz ist im internationalen Vergleich niedrig. Die Rate ist seit 2010 zunächst gesunken. Seit 2017 steigt sie wieder an. Im Jahr 2021 lag die Rate bei 6,7 Abbrüchen pro 1 000 Frauen mit Wohnsitz in der Schweiz. In den Jahren 2020 und 2021 hat die Rate der Schwangerschaftsabbrüche in der Schweiz somit wieder den gleichen Stand wie 2010 erreicht.
Schwangerschaftsabbrüche | Bundesamt für Statistik (admin.ch)
Quelle: CNA Deutsch, BFS