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Dies kündigten die drei SP-Frauen am Donnerstag vor den Medien in einem Café in Bussigny VD an.
Die Kandidaturen sollen am 14. November auf dem Parteitag durch die Delegierten bestätigt werden.
Nuria Gorrite, Vorsteherin des Departements für Infrastruktur und Personalfragen, kandidiert für eine dritte Amtszeit. Die 51-Jährige, schweizerisch-spanische Doppelbürgerin aus Morges, wurde 2012 als Staatsrätin gewählt. Fünf Jahre später wurde sie Präsidentin der Waadtländer Regierung.
Cesla Amarelle ist seit 2017 Mitglied des Staatsrats. Die 48-jährige Frau aus Yverdon mit Wurzeln in Uruguay leitet seither das Departement für Bildung, Jugend und Kultur.
Die heute 39-jährige Rebecca Ruiz wurde 2019 nach dem Rücktritt des heutigen Präsidenten des Schweizerischen Gewerkschaftsbundes (SGB), Pierre-Yves Maillard, bei einer Ersatzwahl in die kantonale Exekutive gewählt. Die in Lausanne wohnhafte Tochter spanischer Einwanderer ist Leiterin des Departements für Gesundheit und Soziales.
Mit der Ankündigung der Sozialdemokraten wird die Ausgangslage für den Wahlsonntag vom 20. März allmählich klarer. Die FDP schickt die bisherige Staatsrätin Christelle Luisier sowie Isabelle Moret und Frédéric Borloz ins Rennen, die beide im Nationalrat sitzen. Die SVP tritt mit Nationalrat Michaël Buffat an.
Die Grünen haben sich noch nicht auf eine Strategie festgelegt, aber es wird erwartet, dass sie den Grossrat Vassilis Venizelos, den bislang einzigen Kandidaten der Partei, aufstellen werden. Die kleineren Parteien haben noch keine Kandidaten angekündigt.