Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03180.jsonl.gz/2440

85 Prozent der erwerbstätigen Bevölkerung sind Arbeitnehmende. Für sie setzt sich die SP ein – und zwar am stärksten von allen Parteien. Das sagt nicht die SP, sondern eine unabhängige Studie.
Die Rating-Ergebnisse 2009 für die ArbeitnehmerInnenfreundlichkeit lassen sich in Form einer Personenrangliste und einer Parteienrangliste darstellen. Die Personenrangliste wird angeführt von Mitgliedern der SP. Die Mitglieder der CVP, der EVP und der EDU platzieren sich im Mittelfeld und die Vertreter der übrigen bürgerlichen Parteien (SVP, FDP, BDP, u.a.) am Ende der Rangliste. Die Grünen verteilen sich beinahe auf die ganze positive Bandbreite der Rangliste.
Die Parteienrangliste weist die Durchschnittswerte pro Parteimitglied aus. Die PSA führt die Rangliste mit 75 Punkten an, gefolgt von der SP mit 71 Punkten. Die FDP und die SVP stimmen von den grösseren Parteien mit einer durchschnittlichen Punktzahl von –22 am arbeitnehmerunfreundlichsten ab. Ein noch negativeres Ergebnis erzielt einzig die Autopartei (-43 Punkte), welche allerdings nur einen Vertreter im Grossen Rat hat.
(Quelle: Rating der Arbeitnehmerfreundlichkeit der Mitglieder des Grossen Rats des Kantons Bern, Büro Bass, Bern 2009)