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PROJEKTE - Hecken & Einzelbäume (1999 bis 2004)
Auf den Hochflächen des Merishauser und Bargemer Randens charakterisieren zahlreiche Föhrenhecken und freistehende Föhren das Landschaftsbild der einzigartigen Kultur-
landschaft. Diese Föhrenbestände wurden vor rund hundert Jahren auf damals aufge-
gebenem Ackerland angelegt. Dies geschah wohl aus dem Wunsch, auf den brach-
gelegten offenen Flächen im Laufe der Zeit doch wieder einen Ertrag zu erhalten.
Unter den lichtdurchlässigen Föhren entwickelte sich eine artenreiche Krautschicht,
die besonders reich an Orchideen ist. Heute werden die Föhren zunehmend durch
Laubbäume verdrängt. Diese Schattenbäume und die aufkommende Strauchschicht gefährden die licht- und wärmeliebenden Arten in der Krautschicht.
Bilder>>>>>>>>>
Typisch für die Randenhänge sind die zahlreichen Dornenhecken sowie locker angeordnete Hochstamm-Obstbäume. Bei den Obstbäumen findet man noch seltene Lokalsorten, z. B.
die Apfelsorten "Hessenreuter" und "Äckerli". Während die Hecken teilweise überaltert sind, ist der Bestand an Hochstamm-Obstbäumen - wie überall in der Schweiz - stark rückläufig.
Das Projekt Hecken und Einzelbäume hatte folgende Ziele:
-Förderung der artenreichen Krautschicht in den
Föhrenhecken (Laubbäume und Strauchschicht
entfernen).
- Erhaltung und Förderung von Einzelbäumen auf
den Randenhochflächen
- Fachgerechte Pflege der überalterten Dornen-
hecken
- Pflanzung von Hochstamm-Obstbäumen
(seltene Lokalsorten)