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Meister Petz ist wieder da
Am Dienstag hat der verantwortliche Wildhüter die Sichtung eines Bären in der Val d’Uina im Unterengadin bestätigt.
Bereits am Wochenende hatte eine Privatperson berichtet, einen Bären in der Nähe von Sent im Unterengadin gesehen zu haben. Am Dienstag bestätigte der zuständige Wildhüter die Bärensichtung. Woher der Bär komme, sei noch nicht bekannt, erklärte Adrian Arquint, Leiter des Amts für Jagd und Fischerei Graubünden, am Mittwoch auf Anfrage. Man vermute jedoch, dass der Bär aus Norditalien ins Unterengadin gewandert sei. Das Amt für Jagd und Fischerei hat nun die Spuren des Bäres untersucht, ein Monitoring gemacht und Kotproben genommen.
Angst müsse man trotz des Auftauchens des Bären noch nicht haben, erklärte Fadri Stricker, Vizepräsident des Bündner Bauernverbandes, am Mittwoch. «Eine Sichtung ist noch nichts Dramatisches. Solange sich der Bär wie ein Bär verhält, stellt er noch kein Problem dar», so Stricker.
Immer wieder Bären in Graubünden
Die bisher wohl letzte Bärensichtung in Graubünden erfolgte im April 2020 in der Valposchiavo. Damals handelte es sich um einen Jungbären, der von einer Mutter und ihren zwei Kindern gesehen und gefilmt wurde. Das letzte Mal, dass im Engadin ein Bär gesichtet wurde, war im Mai 2017. Das Amt für Jagd und Fischerei Graubünden bestätigte damals, dass sich der etwa zwei- bis dreijährige Bär zwischen Susch und Zernez bewege.
Seit dem Sommer 2005 wandern immer wieder Braunbären aus Norditalien nach Graubünden ein. In der Schweiz geblieben ist jedoch noch keiner von ihnen. Der wohl bekannteste Bär, der in Graubünden unterwegs war, war M13. Der Bär stammte aus dem Trentino (Italien) und hielt sich ab 2010 im Alpenraum auf. Im April 2012 wanderte M13 vom Südtirol ins Unterengadin ein. Dort wurde er von Wildhütern eingefangen und als «auffälliger Bär» mit einem Senderhalsband versehen. Nachdem sich M13 wiederholt in die Nähe von Siedlungen begab, wurde er zum Risiko für die Bevölkerung und deswegen am 19. Februar 2013 erschossen. Das Präparat von M13 ist seit 2016 im Museo Poschiavino ausgestellt.
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«Damit habe ich nicht gerechnet»
Adrian Wäckerlin ist seit elf Jahren Chefarzt auf der Intensivstation am Kantonsspital Graubünden in Chur.
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«Café Surprise» ermöglicht es bedürftigen Menschen, einen kostenlosen Kaffee zu konsumieren. Neu nehmen zwölf Churer Gastronomiebetriebe am Projekt teil.