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Migräne – Eine Frage der Neurotransmitter und Hormone
Migräne ist eine neurologische Erkrankung, die besonders durch wiederkehrende Kopfschmerzen gekennzeichnet ist. Ungefähr jeder zehnte leidet unter diesem Krankheitsbild.
In einer Studie mit über 1000 Probanden untersuchte ein fünfköpfiges Team (Breslau et al, 2003) den Zusammenhang zwischen Depression und Migräne.
Das Resultat: Depression erhöht das Risiko an Migräne zu erkranken und umgekehrt erhöht Migräne das Risiko eine Depression zu bekommen.
Interessanterweise war keine Verbindung zwischen Depression und normalen Kopfschmerzen festgestellt worden.
Als Grund für den Zusammenhang in beide Richtungen, nannte das Team die Produktion verschiedener Hormone und Neurotransmitter – die Erkrankungen werden dadurch gegenseitig verstärkt.
In solchen Fällen sollte eine Behandlung gewählt werden, die sowohl Depression als auch Migräne einbezieht, z.B. die Gabe von Magnesium.
Studien deuten darauf hin, dass ca. 50% aller Betroffenen einen Magnesium-Mangel haben und die Gabe von Magnesium, sowohl zur Migräne-Prophylaxe, als auch in akuten Zeiten hilfreich ist (Sun-Edelstein et Mauskop, 2009; Mauskop et Varughese, 2012).
Wie Magnesium depressive Verstimmungen beeinflussen kann, erfahren Sie hier.