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Die Grünen arbeiten mit offenen Karten
Lebhaft wird derzeit über die Parteienfinanzierung diskutiert. Für die Grünen kein Grund zur Aufregung: Sie waren schon immer transparent, was ihre Finanzen betrifft, und haben ihre Rechnung und ihr Budget stets öffentlich gemacht. Im Gegensatz zu anderen Parteien erhalten sie weder von Banken noch von Firmen oder von Verbänden Beiträge.
Die Grünen legen ihr Budget und ihre Rechnung jeweils der Delegiertenversammlung vor. Die Medien haben so seit Jahren Zugang zu diesen Dokumenten. Die Rechnung 2008 und das Budget 2009 können Sie hier herunterladen (unten).
Mit dem Budget für 2009 haben die Grünen erstmals die Millionengrenze erreicht. Im Jahr 2008 blieben die Erträge noch knapp unter der Millionengrenze. Unter den SpenderInnen lassen sich keine Banken oder Firmen finden. Auch Umweltverbände zahlten keine Beiträge, obwohl dies Parteien, die von Banken finanziert werden, gerne behaupten.
Die meisten Spenden bleiben unter 500 Franken und stammen von Einzelpersonen. Ein kleiner GönnerInnenverein umfasst GönnerInnen, die sich zu einem Beitrag von 500 bis 1000 Franken verpflichten. Die einzige grössere Spende 2008 beläuft sich auf 10‘000 Franken und stammt von einem Buchverleger, der sich um die Zukunft der nachfolgenden Generation sorgt und daher die Grüne Partei stärken möchte.
Die Summe aller Spenden – der allgemeinen und zweckgebundenen Spenden sowie der Beiträge der GönnerInnen – im Jahr 2008 beträgt 136‘447.10 Franken. Der Löwenanteil der Einnahmen der Grünen Partei stammt aus Beiträgen des Bundes für die Parlamentsarbeit sowie von Beiträgen grüner MandatsträgerInnen.