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18.05.2012 Apple: Verfahren wegen illegaler E-Book-Preisabsprachen nicht eingestellt
Wenn Apple gehofft hatte, eine gerichtliche Verhandlung über den Vorwurf der illegalen Preisabsprache bei E-Books abwenden zu können, hat sich das Unternehmen getäuscht: Der Antrag auf Einstellen des Verfahrens wurde abgebügelt. Eine US-Richterin im US-Bundesstaat New York lehnte den Antrag von Apple und den ebenfalls angeklagten Verlagshäusern ab, die Sammelklage einzustellen. Die Richterin will weiterhin vor Gericht feststellen lassen, inwiefern der Elektronikkonzern und die Verlage mit ihren Preisabsprachen bei E-Büchern gegen die Gesetze verstossen haben, berichtet die Financial Times Deutschland.
Gemeinsam mit Apple stehen die Verlage Penguin und Macmillan unter dem Verdacht, Preisabsprachen vorgenommen zu haben und iTunes als Vertriebskanal begünstigt zu haben. Neben den jetzt noch im Verfahren stehenden Verlagshäusern war ursprünglich auch den Verlagen Hachette, HarperCollins und Simon&Schuster vorgeworfen worden, mit Apple unter einer Decke zu stecken. Die drei Verlage haben sich aber bereits aussergerichtlich zu der Sache geäussert und geeinigt. Apple und die Verlage nahmen bisher keine Stellung zu der Entscheidung der US-Richterin. Eine nächste Anhörung in der Klage ist für den 22. Juni angesetzt. (ph/iw)