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Die Piloten der angeschlagenen französischen AOM haben am Montag (28.05.), im Vorfeld des Treffens der Betriebskommission, ihren Streik beendet. Sie lehnen aber den Restrukturierungsplan weiterhin ab. Zudem wehren sie sich gegen die Fusion von AOM und Air Liberté.Dieser Inhalt wurde am 28. Mai 2001 - 15:22 publiziert
"Nach unserer Einschätzung ist das Projekt einer Fusion von AOM und Air Liberté nicht mehr aktuell", sagte Hugues Lafosse-Marin von der Pilotengewerkschaft UNAC. Es sei eher möglich, Investoren für die einzelnen Gesellschaften zu finden als für beide zusammen.
Der am 23. Mai begonnene Streik war vorerst am Montagmorgen weitergegangen. Sämtliche AOM-Piloten, das Kabinen- und Bodenpersonal hätten sich daran beteiligt, hiess es. Schliesslich habe man sich für die Beendigung des Streiks entschieden, wie die Gewerkschaft mitteilte. Das Personal von Air Liberté hatte seine Arbeit bereits am 24. Mai wieder aufgenommen.
Am Wochenende waren alle elf Flüge von AOM/Air Liberté zwischen Paris und Genf ausgefallen. Am Montagmorgen landete in Genf nach Angaben von Flughafensprecher Philippe Roy ein einziges Flugzeug aus Paris-Orly. Im Laufe des Tages seien indes drei Flüge geplant.
swissinfo und Agenturen
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