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Die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) ist eine internationale Organisation, die einen wichtigen Beitrag zur Förderung von Demokratie, Menschenrechten und Rechtsstaatlichkeit und somit der aktiven Friedenssicherung leistet. Dies tut sie über Massnahmen der Konfliktverhütung, der Krisenbewältigung, des Wiederaufbaus und der Festigung demokratischer Gesellschaftsstrukturen. Entstanden ist die OSZE mit Wirkung auf den 1. Januar 1995 aus der vormaligen Konferenz über Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (KSZE). Auch die Schweiz ist der OSZE beigetreten.
Das Office for Democratic Institutions and Human Rights (ODIHR) ist die spezialisierte OSZE-Körperschaft, die sich gegen Rassismus, Xenophobie, Antisemitismus und jegliche Formen der Diskriminierung in den Mitgliedsstaaten der Organisation einsetzt. ODIHR ist für die Sammlung, statistische Verarbeitung und Weiterleitung der Informationen zu Hate Crimes in den Mitgliedsländern zuständig. Ferner wird eine Plattform für den Erfahrungsaustausch im Kampf gegen Intoleranz und Diskriminierung sowie Expertise für die legislative Arbeit im Bereich der Anti-Diskriminierung angeboten.
Im Rahmen ihres Mandats nimmt die EKR regelmässig an OSZE-Konferenzen zu den ihr nahestehenden Themen teil und wirkt bei Länderbesuchen von OSZE-Sonderbeauftragten in der Schweiz mit.
Zum AnfangLetzte Aktualisierung: 17.12.2018