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Seit Thomas Pikettys «Das Kapital im 21. Jahrhundert» ist das Interesse an Steuern und Wohlstandsverteilung virulent. Die Beiträge analysieren das Verhältnis zwischen Steuern und Ungleichheit vom Hochmittelalter bis zur Gegenwart.
Steuern und Ungleichheit verbindet ein inniges Verhältnis, das sich in unterschiedlichen Konstellationen zeigt. Das betrifft etwa historisch die staatlichen Herrschaftsträger, die Steuern und Abgaben durchsetzen und legitimieren können. Damit verknüpft ist die Frage, wer welche und wie viel Steuern bezahlt und wohin die Steuereinnahmen fliessen. Denn Steuern und andere staatliche Abgaben können bestehende wirtschaftliche und soziale Ungleichheiten zementieren, verschärfen oder reduzieren.