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Lateinische Bezeichnung
Cobitis taenia
Biosystematik
Klasse: Strahlenflosser
Ordnung: Karpfenartige
Familie: Schmerlen
Körpermerkmale
Der Steinbeisser hat einen schmalen, langgestreckten Körper, der seitlich abgeflacht ist. Ebenso ist auch sein Kopf seitlich abgeflacht. Das Maul ist klein und unterständig. Um das Maul befinden sich 6 kleine Bartfäden, 2 über den Mundwinkeln und vier vorne auf dem Oberkiefer. Charakteristisch für diese Fischart ist ein kräftiger, zweispitziger Dorn, der unter dem Auge in einer Hautfalte sitzt. Damit kann der Fisch schmerzhafte Stiche ausführen. Der vollständige Körper ist von sehr kleinen Schuppen bedeckt. Der Rücken ist gelbbraun gefärbt und besitzt dunkelbraune Flecken und Marmorierungen. Die Flanken sind bis zur Seitenmitte hellgelb gefärbt und mit hell umrandeten Flecken bedeckt. In der oberen Reihe sind die Flecken klein und länglich, unten sind sie grösser. Die Bauchseite ist hellgelb bis orange.
Vorkommen
Der Steinbeisser ist in ganz Europa verbreitet. Er fehlt nur im äussersten Norden und Süden.
Lebensweise
Den Steinbeisser findet man in sauerstoffreichen Gewässern mit klarem Wasser und sandigem Untergrund. Er meidet Bäche, Flüsse oder Seen mit schlammigem oder grosskiesigem Boden. Steinbeisser bevorzugen vor allem flache Stellen, in die sie sich gerne eingraben. Sie sind meistens nachtaktiv und deswegen für Raubfische schwer zu finden.
Ernährung
Der Steinbeisser ernährt sich von Kleintieren wie Krebsen, Schalentieren und Muscheln. Er geht meistens nachts auf die Nahrungssuche. Dabei wird der Sand in Maul aufgenommen, "durchgekaut" und anschliessend durch die Kiemenöffnungen ausgestossen. Daher hat er den Namen Steinbeisser.
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