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Nachdem sich Naemi am Donnerstag mit ihrer Halbfinalqualifikation den Quotenplatz gesichert hatte, ging der Wettkampf für sie gestern Samstag weiter. Bei ihrem ersten Halbfinal bei der Elite zeigte sie einen grandiosen Lauf. Sie platzierte sich im 2. Rang und qualifizierte sich souverän für den Final. Nur 0.21 Sekunden fehlten ihr auf Maialen Chourraut, der Olympiasiegerin von Rio 2016. Im Final kam sie nicht mehr ganz an ihre Zeit vom Halbfinal heran. Ein hervorragender 9. Rang bei der Elite-EM ist aber für Naemi ein riesen Erfolg.
Heute Sonntag startete Naemi zudem das erste Mal im Extreme Slalom. Dies ist die erste Austragung dieser noch jungen Disziplin an einer Europameisterschaften. 2024 in Paris wird der Extreme Slalom sogar im Olympischen Programm stehen. Naemi konnte sich im Zeitlauf mit dem 8. Rang für die Viertelfinale qualifizieren. Ab diesen Läufen treten immer vier Fahrerinnen gegeneinander an. Die zwei Schnellsten qualifizieren sich für die nächste Runde. Naemi kämpfte sich bis in den Halbfinal. Dort scheiterte sie knapp an der Qualifikation für den Final der besten vier Damen. Sie klassierte sich somit im hervorragenden 5. Rang.
Die EM ging mit diesen tollen Resultaten zu Ende. Das nächste grosse Ereignis für Naemi heisst nun: Olympische Spiele in Tokyo.