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(chinesische oder Pockenwurzel, radixChinaeponderosae), kommt nicht von Chinabäumen, sondern von einer
in China und Japan heimischen Stechwinde, Smilax China, die in Südamerika eine Verwandte hat, Smilax pseudochina, deren hellere
und leichtere Wurzelknollen unter der asiatischen Ware mit vorkommen, aber geringer geschätzt werden.
Die letztere bildet fast faustdicke, längliche knotige Stücke, die außen braunrot, innen blaßrötlich gefärbt sind und
ziemliche Schwere haben, wonach die Güte der Ware bemessen wird. Der Geschmack ist schleimig, etwas bitter und kratzend.
Die Wurzeln sind oft stark wurmstichig, die Löcher aber nicht selten durch Einreiben mit Thon u. dgl.
vertuscht. Die Verwendung der Drogue als schweißtreibendes Mittel, hat fast ganz aufgehört. - Zollfrei.
Diese schmeckt indifferent, dann etwas kratzend, ist geruchlos und enthält besonders Smilacin. Sie kam 1525 durch Vinzenz
Gilius von Tristan nach Europa,
[* 8] wurde als Mittel gegen Lustseuche empfohlen und gelangte zu großer Berühmtheit
wegen der guten Wirkungen, welche sie an dem von der Gicht geplagten KaiserKarl V. übte. Gegenwärtig wird sie bei uns nur
noch wenig benutzt; aber im Orient, besonders bei den Chinesen und Persern, steht sie noch immer in hohem
Ansehen. Mehrere zum Teil noch nicht sicher festgestellte Arten, welche durch etwa 30 Breitengrade über das nördliche Südamerika
[* 9] (wie es scheint, mit Ausnahme der Westküste) verbreitet sind, auch in Zentralamerika
[* 10] und in den südlichen Küstenländern
Mexikos wachsen, liefern die offizinelle Sassaparillewurzel (von Zarza oder Salsa, stachlige Schlingpflanze, und
Parilla, dem Diminutivum von Parra, Rebe). Diese Pflanzen finden sich im
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in Brasilien, etc. Die Wurzeln sind bis 2 m lang, 7-8 mm dick, gelbbraun bis dunkelbraun, längsfaltig
und zeigen auf dem Querschnitt eine mächtig entwickelte, wie das zentrale Mark meist weiße, seltener blaßrötliche Rinde
und einen gelblichen, Rinde und Mark voneinander trennenden, in letzteres bogig einspringenden Holzring.