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nach den meisten Angaben (von den Russen) korrumpiert aus dem biblischen Behemoth, Elephas primigenius
Blumenb., die wichtigste und häufigste
Art fossiler Elefanten aus der diluvialen Zeit (s. Tafel »Diluvium«).
[* 5] IhreStoß- und Backenzähne sind wie die kolossalen Knochen
[* 6] denen der lebenden Elefanten, besonders des ostindischen, sehr ähnlich. Der Stoßzahn war indes noch größer, bis 7 m lang
und über 30 cm im Querschnitt, bis 80 kg schwer, viel stärker und etwas nach der Seite hin gebogen.
Boden mancher Inseln des Nördlichen Eismeers, in Neusibirien etc. Die Eingebornen glauben, daß das Tier noch wie ein Maulwurf
unter der Erde lebe und durch die Luft getötet werde. Auch im mittlern Europa
[* 16] finden sich Mammutreste hier und da massenhaft,
so sollen bei Kannstatt
[* 17] 1700 an 60 Stoßzähne ausgegraben worden sein. Bei Happisburgh in Norfolk sollen
die Fischer beim Austernfischen in 13 Jahren 2000 Backenzähne heraufbefördert haben. Zwischen den Zähnen des gleichalterigen
NashornsfandBrandt die Reste von Fichtenzweigen und -Nadeln, die wahrscheinlich auch das Futter des nordischen Elefanten waren.
Das lange bezweifelte gleichzeitige Vorkommen des Mammuts mit den ältesten, nur rohe Steinwaffen führenden,
zumeist wohl Höhlen bewohnenden Menschen ist neuerdings sehr wahrscheinlich geworden. In der Grotte von Madelaine (Périgord)
fand man eine prähistorische Darstellung eines Mammuts auf einem Stoßzahn eines solchen Tiers, doch wird die Echtheit des
Fundstücks stark angezweifelt. - Das fossile Elfenbein, ein sehr wichtiger Handelsartikel, stammt ausschließlich
von dem hochnordischen, besonders neusibirischen, echten Mammut.