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Beim ersten Grand-Slam-Turnier des Jahres stand – nach anfänglicher Djokovic-Saga – der Tennissport im Mittelpunkt. Die Spielerinnen und Spieler überzeugten dabei aber nicht nur mit ihren Rackets, sondern zeigten sich bisweilen auch wortgewandt. Wir haben die besten Sprüche der Australian Open zusammengetragen.
Und was dich und deine Aussagen angeht, Max Purcell, du Donut: Du scheinst absolut keine Ahnung von Sport und Unterhaltung zu haben. (…) Das nächste Mal, wenn du einen Grand-Slam-Final spielst, solltest du dich besser darauf konzentrieren, die «Big Points» besser zu spielen.
Nick Kyrgios war nach dem Doppelfinal nicht einverstanden mit den Aussagen seines Gegners Max Purcell. Dieser hatte ihm Respektlosigkeit vorgeworfen.
Imodium, grazie!
Matteo Berrettinis Dank galt nach dem Erstrundensieg dem «Heilmittel», das ihn seine Magenprobleme vergessen liess.
Ihr seid doch alle korrupt!
Denis Shapovalov echauffierte sich im Viertelfinal gegen Rafael Nadal darüber, dass dieser sich viel zu viel Zeit nehme und dafür nicht bestraft wird.
Ich weiss nicht, gegen wen ich als nächstes spiele und ich möchte es auch gar nicht wissen.
Adrian Mannarino bat die Journalisten nach seinem Marathonsieg gegen Aslan Karatsew morgens um 3 Uhr, ihm nicht den Namen seines nächsten Gegners zu verraten. Lag es vielleicht daran, dass es sich dabei um Nadal handelte?
Mein Grossvater war ein grosser Baseball-Fan. Ich habe immer versucht, Homeruns zu machen. Das erklärt vielleicht meine Spielweise.
Man versteht so tatsächlich besser, was es mit Madison Keys' kompromisslosem Powertennis auf sich hat.
Am meisten freut mich, dass ich heute nur 10 Doppelfehler gemacht habe.
Aryna Sabalenka nahm ihre Aufschlagschwäche mit Humor. Zu mehr als dem Achtelfinal reichte es der Belarussin – auch aufgrund des teilweise schwachen Service – aber nicht.
Ich werde warten, bis ich den endgültigen Durchbruch geschafft habe. Dann habe ich eine bessere Verhandlungsposition.
Shootingstar Maxime Cressy ist derzeit (noch) nicht an Sponsoren interessiert. Als Weltnummer 1 – sein designiertes Ziel – dürfte sich das «Problem» dann von alleine lösen.
Oh mein Gott, du bist so schlecht! Wie kannst du in einem Grand-Slam-Halbfinal nur so schlecht sein? Schau mich an, ich rede mit dir!
Daniil Medwedew tickte regelrecht aus und stauchte Schiedsrichter Jaume Campistol zusammen. Der Grund seines Ärgers: Sein Gegner Stefanos Tsitsipas soll von seinem Vater von der Tribüne aus gecoacht worden sein.
Ich habe den grössten Respekt vor Grand-Slam-Siegern. Es ist ein so langer Weg. Meine Güte, ich habe den Eindruck, dass dieses Turnier bereits ein Jahr dauert.
Alizé Cornet wurde nach ihrem Viertelfinaleinzug so richtig bewusst, was es bedeutet, bei einem Major weit zu kommen.
Ich habe meine ganze Karriere über falsche Entscheidungen getroffen. Ich kann damit leben. Aber es muss einfach ein einziges Mal «Klick» machen. Nur einmal. Ich glaube daran, dass es möglich ist.
Auch mit seinen 35 Jahren hat Gaël Monfils die Hoffnung auf den einen grossen Wurf nicht aufgegeben. In Melbourne erreichte der Franzose ohne Satzverlust den Viertelfinal, wo er schliesslich an Berrettini scheiterte.
Ich möchte überall die Beste sein. Und wenn ich es einmal nicht bin, dann sage ich mir trotzdem, dass ich die Beste bin.
Sie mag spielerisch trotz Finaleinzug noch gewisse Defizite haben, an Selbstvertrauen mangelt es Danielle Collins aber definitiv nicht.