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Es gibt eine deutliche Zunahme der Erkrankungsfälle von Darmkrebs in der Altersgruppe unter 55 Jahren. Bei älteren Personen gehen die Diagnosen seit Jahren stetig zurück. Die Screening-Empfehlungen sollten insgesamt enger befolgt und die Vorsorge vor dem 50. Lebensjahr darf nicht vergessen werden.
Lässt sich die multiparametrische MRT in der Triage nutzen, um bei einem Teil der Betroffenen unnötige Prostata-Biopsien zu vermeiden und beim anderen in der Biopsie gezielter vorzugehen? Gemäss den Resultaten einer britischen Studie aus dem Lancet lautet die Antwort «Ja». Die Autoren sehen verschiedene Vorteile einer solchen Vorauswahl.
Eine im British Medical Journal publizierte Analyse von über 160’000 Teilnehmern einer Gesundheitsumfrage aus England und Schottland findet einen Zusammenhang zwischen der Krebsmortalität und Stress. Selbst wenn man klassische Risikofaktoren in die Berechnung miteinbezieht, erhöht sich die Gefahr an Krebs zu sterben bei psychisch gestressten Personen teils um das Vierfache. Ein...
Eine neue Studie gibt Einblicke in die Resistenzmechanismen bei triple-negativem Mammakarzinom (TNBC) und der Therapie mit CDK4/6-Inhibitoren. Bisher aus dem Therapieregime des fortgeschrittenen Hormonrezeptor (HR)-positiven, HER2-negativen Brustkrebses bekannt, zeigt in dieser präklinischen Studie ein Subtyp des TNBC ebenfalls Sensibilität.
Neues zum Einsatz von Granulozyten-Kolonie stimulierenden Faktoren (G-CSF) bei gleichzeitiger Chemoradiotherapie. Die Administration bei Patienten mit kleinzelligem Bronchialkarzinom könnte sicherer sein, als bisher angenommen.
Randomisierte, kontrollierte Studien sind weiterhin der zulassungsrelevante Goldstandard im Bereich von MS-Therapiestudien. «Real world observational data» aus grossen Kohorten oder Registern können für viele Fragestellungen aber wertvolle Ergänzungen liefern.
Erhöhte Harnsäure im Blut kann sich als Gicht manifestieren. Hyperurikämie wird daneben auch als eigenständiger kardiorenaler Risikofaktor untersucht. Am Zürcher Kardiologie-Review diskutierte man die Evidenzlage.
Ca. die Hälfte der Patienten mit neu diagnostiziertem NSCLC kann einer kurativen Therapie zugeführt werden. In den ersten drei Jahren danach ist die Rückfallwahrscheinlichkeit am grössten. Es gibt keine gute Evidenz für eine intensive Nachsorge. Insbesondere nicht für eine engmaschige radiologische Nachsorge.
Art und Dauer der kombinierten antithrombotischen Therapie variieren. Entscheidend sind das klinische Setting (stabile KHK vs. ACS), die Notwendigkeit einer zusätzlichen Antikoagulation (z.B. Vorhofflimmern) sowie das patientenspezifische Blutungsrisiko. Eine Sekundärprävention ist integraler Bestandteil des Managements nach Revaskularisation.
Raucher, die den Konsum aufgeben wollen, berichten oft von Craving. Eine Studie widmet sich der Frage, ob Retrieval-extinction-Training bei der Aufrechterhaltung von Abstinenz oder Reduzierung des Konsums helfen kann.