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Ein Autoverbot ist Unsinn und widerspricht jedem liberalen Gedanken! In der Stadt Zürich oder Winterthur spielt es wohl keine Rolle, aber wenn jemand in einem kleinen Dorf Sozialhilfe beziehen muss, dann das Auto zu verbieten ist einfach nur asozial, äusserst unklug und anti-liberal.
1. Wenn man im Dorfladen einkaufen muss, dann ist dies teurer als in der Migros. Mit öffentlichen Verkehrsmitteln wird aber deutlich weniger eingekauft, d.h. man muss häufiger Einkaufen gehen. Dies tut man aber nicht in der Mikros, sondern geht dann eben häufiger in den Dorfladen.
2. Wohnt man in einem Dorf sind die sozialen Kontakte wohlmöglich im Nachbardorf oder auch etwas weiter entfernt. Verbietet man das Auto, gehen diese Kontakte verloren. Eine Reintegration wird umso schwieriger, womit die Kosten langfristig steigen. Gespart wird mit einer solchen Massnahme kaum, die Folgekosten dürften aber deutlich höher sein.
3. Es widerspricht jeder Vorstellung von ‚liberal‘ diesen Personen vorzuschreiben, was sie besitzen dürfen und was nicht.
4. Es wird lediglich wieder ein Wahlkampfthema gesucht, mit welchem man sich auf Kosten anderer profilieren kann.