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Ein Grossteil des Schweizer Nationalkaders geht diese Woche weite Wege. Vier Spielerinnen und fünf Spieler sind ab Mittwoch beim «Uganda International» in Kampala am Start.
Für die einen wie Jenny Stadelmann und Tobias Künzi ist der Start beim Turnier der «International Challenge» der erste Weltranglistenanlass in diesem Jahr überhaupt, für die anderen der zweite Event nach dem Turnier in Reykiavik Ende Januar. Die Vorbereitung und Anreise sind deutlich aufwändiger als bei einem normalen Turnier. Zudem stehen die meisten vor der Wettkampfpremiere auf dem afrikanischen Kontinent.
Betreut wird das Team vor Ort von Nationaltrainer Rajiv Ouseph und Sportdirektor Saber Afif. Rajiv Ouseph erklärt, wieso die Reise nach Afrika geführt hat: «Wir wollten, dass so viele wie möglich ein International Challenge-Turnier spielen können und es im Februar nicht so viele Optionen gab, haben wir uns für Uganda entschieden. Es ist eine gute Möglichkeit, für unsere Spieler:innen mit weniger Erfahrung, in ein solches Turnier hereinzukommen.»
Jenny Stadelmann, aktuell die Nummer 63 der Welt, ist im Haupttableau als Nummer 2 gesetzt und wird sich in Runde 1 und 2 jeweils einer Qualifikantin gegenübersehen. Ihre erste gesetzte Widersacherin könnte gemäss Papierform im Viertelfinal die Peruanerin Ines Lucia Castillo Salazar (BWF 89) sein. Topgesetzt ist die Amerikanerin Lauren Lam (BWF 47), die in der Startrunde von der Lausannerin Dounia Pelupessy (BWF 138) herausgefordert wird.
Tobias Künzi ist im Herren-Einzel als Nummer 7 eingestuft und startet gegen den Kasachen Dmitriy Panarin (BWF 117), möglicher Zweitrundengegner wäre der hier bestens bekannte Italiener Giovanni Toti (BWF 101). Im Viertelfinal könnte es zum Vergleich mit dem als Nummer 2 gesetzten Deutschen Kai Schäfer (BWF 63) kommen. In der Qualifikation gesetzt sind Julien Scheiwiller und Joel König.
Vier weitere Eisen hat Swiss Badminton in den Doppel-Konkurrenzen im Feuer: Arthur Boudier/Minh Quang Pham, Aline Müller/Caroline Racloz und im Mixed-Doppel Boudier/Müller sowie Pham/Racloz.
Für Rajiv Ouseph gibt es für die kommenden Tage zwei Zielsetzungen: «Tobi und Jenny versuchen, so viele Punkte wie möglich zu holen, damit sie zu Beginn der Olympia-Qualifikationsphase in einer guten Position sind. Für die anderen geht es vor allem darum, Erfahrung auf dieser Stufe zu sammeln, einige Partien in den frühen Runden zu gewinnen und unter Bedingungen zu spielen, die sich die meisten nicht gewohnt sind.»
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Die Schweizer Wild Cards für das YSO sind vergeben
Morgen in einem Monat beginnt in Basel das Yonex Swiss Open 2023 – die Woche vom 21. bis 26. März haben sich gewiss alle Badminton-Fans im Land rot in der Agenda angestrichen, ist es doch der absolute Höhepunkt im Schweizer Badmintonjahr. Mehr Informationen zur Liste der Teilnehmenden gibt es morgen hier und auf der Website des YSO.
In allen fünf Kategorien wird dank einer Wild Card auch die Schweiz im Haupttableau vertreten sein. Die Freibillette gehen an: Jenny Stadelmann (WS), Tobias Künzi (MS), Aline Müller/Caroline Racloz (WD) Arthur Boudier/Minh Quang Pham (MD), Nicolas A. Müller/Ronja Stern (XD). Etliche Schweizerinnen und Schweizer werden zudem der hochkarätigen Konkurrenz zum Trotz versuchen, in der Qualifikation Unterschlupf zu finden.
Start zur Olympia-Qualifikation im Parabadminton
In Spanien beginnt heute die Olympia-Qualifikationsphase im Parabadminton. Zuerst trifft sich die Elite in Vitoria, nächste Woche geht es bei Madrid weiter. Für die Schweiz sind natürlich auch Cynthia Mathez, Ilaria Renggli und Luca Olgiati am Start, die letztes Jahr erfolgreich die WM bestritten. Die zweifache WM-Medaillengewinnerin Mathez ist allerdings durch eine Schulterverletzung beeinträchtigt.
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26 Schweizer Nachwuchstalente in Mailand
Auf U19-Stufe kommt es zum grossen Kräftemessen in Mailand. Am traditionsreichen Event sind total 26 Spieler:innen von Swiss Badminton im Einsatz und messen sich mit hochkarätiger Konkurrenz, unter anderem auch aus Malaysia und Thailand. Keine Schweizer:innen haben Aufnahme in der Setzliste gefunden.
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Dänemark gelingt Titelverteidigung
Mit einem knappen Finalsieg hat Dänemark erneut die Mixed-Team-EM gewonnen. Im Final gegen Gastgeber Frankreich setzten sich die Skandinavier in Aire-sur-la-Lys 3-2 durch. Das Zünglein an der Waage war dabei der Weltranglisten-Erste Viktor Axelsen, der nach Abwehr eines Matchballs gegen Christo Popov seiner Favoritenrolle doch noch gerecht wurde. Für die Franzosen ist es ein schwacher Trost, dass sie in diesem Wettbewerb noch nie so nahe am Titelgewinn waren.
Hartes Brot zu essen hatte die Ukraine. Die Osteuropäer, die sich im Dezember in Sursee überraschend auf Kosten Spaniens qualifiziert hatten, mussten sich in der Gruppe mit Dänemark, England und Schottland sieglos mit dem letzten Gruppenplatz bescheiden. Von fünfzehn gespielten Partien gewannen sie nur deren zwei.
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