Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03216.jsonl.gz/1915

Die Frage, ob es Studien gibt, die einen Nutzen der Maskenpflicht feststellen, lässt sich anhand von Metastudien der WHO klären.
Ein Publikation der WHO vom Oktober 2019 «Nicht-pharmazeutische Maßnahmen des öffentlichen Gesundheitswesens zur Minderung des Risikos und der Auswirkungen von Epidemien und Grippepandemien» zeigte den damaligen Stand der wissenschaftlichen Erkenntnisse auf. Auf Seite 26 steht (Quelle):
GESAMTERGEBNISSE DER STUDIEN ÜBER GESICHTSMASKEN
Zehn RCTs wurden in die Meta-Analyse einbezogen, und es gab keine Belege dafür, dass Gesichtmasken wirksam sind bei der Reduzierung der Übertragung der im Labor bestätigten Influenza.
Dies ist der Stand des Wissens auf den die Regierungen sich im Frühling 2020 mit ihren Aussagen stützten, die Maske bringe nichts, u.a. Christian Drosten, der im Januar im deutschen Fernsehen sagte: «Die technischen Daten der Maske sind nicht gut. Masken halten das Virus nicht auf.»:
«Das war doch, weil keine Masken verfügbar waren, deshalb sagten die Politiker das einfach»
Im Sommer 2020 wurden an immer mehr Orten Maskenpflicht eingeführt. Dies geschah nicht auf der Basis von neuen wissenschaftlichen Erkenntnissen.
Oft hört man die Begründung, dass man im Frühling nicht genügend Masken gehabt habe und deshalb die Regierung die Bevölkerung in Bezug auf den Nutzen der Maske habe anlügen müssen.
Seltsamerweise nimmt niemand es als problematisch wahr, wenn die Regierung in Bezug auf den Umgang mit einem gefährlichen Virus die Bevölkerung angelogen hätte. Die Begründung geniesst eine hohe Akzeptanz.
Nur wenige «Experten» haben überhaupt behauptet, es habe neue Erkenntnisse gegeben. Die meisten Politiker haben einfach ohne dies zu hinterfragen bzw. zu begründen, die Maskenpflicht eingeführt.
Martin Ackermann, der damalige Chef der TaskForce, hat allerdings mehrmals behauptet, es habe neue Erkenntnisse gegeben, ohne diese allerdings zu präsentieren.
Die WHO-Metastudie im «The Lancet» vom 1. Juni 2020
Die WHO hat zur Klärung der Sachlage eine Metastudie bestellt. Diese ist am 1. Juni 2020 im Journal «The Lancet» erschienen. Unter anderen beruft sich das BAG auch auf diese Studie.
Die Studie hat entscheidend dazu beigetragen, die globale Gesichtsmaskenpolitik während der Covid-19-Pandemie zu verändern.
Die Meta-Studie betrachtet 172 Studien zum Thema «Nicht-Pharmazeutische Massnahmen» und zeigt der aktuellen Stand der wissenschaftlichen Erkenntnisse auf.
Die Lancet-Meta Studie enthält jedoch keine neuen Erkenntnisse zum Thema Alltagsmaske. Das belegt, dass Aussagen, es gäbe neue Erkenntnisse, nicht zutreffen.
Denn: Die Lancet-Metastudie enthält zwar 29 Studien zum Thema «Maske», 26 davon stammen aber aus dem Gesundheitswesen. Nur 3 Studien davon befassen sich mit dem Thema Alltagsmasken:
eine davon ist falsch klassiert (gehört auch zum Gesundheitswesen), eine zeigt keinen Nutzen auf und die dritte stammt aus der Zeit von SARS. Keine einzige Studie befasst sich mit Alltagsmasken mit COVID-19. Keine einzige Studie ist ein RCT (während die WHO Metastudie vom Oktober 2019 noch 10 RCT’s enthält, die man offenbar nicht mehr gefunden hat).
Fazit: Die Lancet-Studie zeigt auf, dass per 1. Juni 2020 keine neuen Erkenntnisse zum Nutzen der Alltagsmaske erschienen sind.
Die Behauptung z.B. von Martin Ackermann, Chef der TaskForce, ist deshalb nachweislich falsch.
In der Presse wurde diese Metastudie vor allem dadurch bekannt, weil sie eine Risikoreduzierung von 80% mit Gesichtsmasken behauptete. Diese Zahl ist allerdings eine massive Übertreibung. Die Online-Zeitung Infosperber geht in Ihrem Artikel «Die Covid-19-Task Force übertrieb den Nutzen der Masken massiv» auf diese Problematik ein.
Genauer und im Detail beleuchtet wird die Studie hier. Fazit: «weak science based on weak science»
Aber es gibt doch sicher neuere Erkenntnisse?
Seit der WHO-Metastudie im 2020 wurden von der Presse etliche Publikationen als «Studien» publiziert, die dann aber in der Regel den Peer Review nicht geschafft haben.
Man kann unter den Maskenbeführwortern fragen wen man will, man erhält keinen brauchbaren Hinweis bzw. Links der zeigt, dass die Maske nützt.
Eine grosse, leider kaum beachtete Studie der CDC vom 21. Mai 2021 zeigte die immer gleichen Ergebnisse: es gibt keinen statistisch relevanten Effekt der Maskenpflicht sowie allen anderen Massnahmen, welche die Schule betreffen. (Quelle) sowie ein Kommentar der Zeitschrift nymag.com:
Andere Ergebnisse der Studie, die ebenso wichtig sind, wurden jedoch in der Zusammenfassung nicht erwähnt und sind auch nicht allgemein bekannt. Diese Ergebnisse lassen Zweifel an der Wirkung vieler der gängigsten Minderungsmaßnahmen in amerikanischen Schulen aufkommen. Distanzierung, hybride Modelle, Barrieren in den Klassenzimmern, HEPA-Filter und vor allem die vorgeschriebene Maskierung der Schüler hatten keinen statistisch signifikanten Nutzen. Mit anderen Worten: Diese Maßnahmen können nicht als wirksam bezeichnet werden.
Pädiatrie Schweiz nimmt Bezug auf diese Studie mit der Behauptung: «Es gibt zwar Hinweise dafür, dass sie im Schulsetting mit moderat weniger Übertragungen assoziiert sind». Genau gelesen haben die Autoren die Studie wohl nicht. Die Studie stützt diese Behauptung nämlich nicht.
3 CDC-Studien, «Arizona-Studie»
Der Aargauer Lehrerverband (ALV) führte auf seiner Webseite 3 «Studien der CDC auf» auf (siehe Kommentar hier). Diese Berichte von der CDC sind allerdings keine Studien, wie der ALV insinuiert, sondern Berichte über Beobachtungsdaten. In der Publikation räumt die CDC selbst ein, dass daraus keine Wirkung Kausalität abgeleitet werden kann.
Diese CDC-Publikationen leiden ausserdem an z.T. eklatanten methodischen Mängeln, wie etwa hier durch die eigentlich maskenfreundliche Zeitschrift The Atlantic ausführlich aufgezeigt wird. U.a. steht da:
«Die Veröffentlichung der Arizona-Studie und ihre Bestätigung durch die Behörden besonders entmutigend. Wie konnte eine Studie mit so vielen offensichtlichen Mängeln durch alle Ebenen der internen technischen Überprüfung gelangen?»
Die Bangladesh-Studie
Im April 2021 wurde die sogenannte Bangladesh-Studie veröffentlicht. Peter Jüni, Professor of Medicine and Epidemiology, University of Toronto, der im ersten Video auf dieser Webseite die Maske noch als Scheinlösung und nutzlos bezeichnete, behauptet, seine Meinung zur Maske aufgrund der Bangladesh-Studie revidiert zu haben.
Es ist hochinteressant, wie ein renommierter Epidemiologe wie Jüni auf solche eine Aussage kommt, denn die Studie leidet unter eine offensichtlich schlechten Methodik und zeigt bei genauer Betrachtung keinen Nutzen auf.
Ein Reviewer sagt:
Dies ist eine der schlechtesten Studien, die ich je in irgendeinem Bereich gesehen habe. Sie beweist nichts, ausser der Leichtgläubigkeit vieler Maskenbefürworter.https://boriquagato.substack.com/p/bangladesh-mask-study-do-not-believe
Fake Science in zahlreiche Studien und Papers
Jahrzehntelang haben Studien gezeigt, dass Gesichtsmasken nicht gegen Epidemien von Atemwegsviren wirken.
Doch mit dem Ausbruch der Coronavirus-Pandemie und dem zunehmenden politischen Druck erschienen plötzlich Studien, die das Gegenteil behaupteten. In Wirklichkeit handelte es sich bei diesen Studien um eine Mischung aus verfälschten Beobachtungsdaten, unrealistischen Modellierungs- und Laborergebnissen und regelrechtem Betrug.
Alle grossen vergleichenden Studien (RTC) von WHO, CDC oder der neuen britischen Studie vom britischen Department of Education können keinen statistisch relevanten Nutzen der Maske nachweisen.
3,006 total views, 2 views today