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Iny Lorentz' neuer Roman "Aprilgewitter" ist die Fortsetzung ihres Bestsellers "Dezembersturm" und führt Lore Huppach ins Berlin Ende des 19.Jahrhunderts.
Lore und Fridolin sind auf dem Weg nach Berlin. Lore möchte mit ihrer Freundin endlich ihren Traum in Erfüllung gehen lassen. Er soll ein Modesalon sein, den die beiden gemeinsam eröffnen wollen. Fridolin hingegen hat das Glück, in einer Bank unterzukommen.
Aber es ist nicht leicht, in die Gesellschaft der Berliner Damen einzudringen. Sie wird nicht akzeptiert. Weitere Schwierigkeiten tun sich in ihrer einst so glücklichen Ehe mit Fridolin auf. Die Besitzerin des Bordells, die früher mit ihm befreundet war, taucht auf und treibt einen Keil zwischen das Ehepaar.
Man kann sich sehr gut in die Zeit und Handlung hineinversetzen.
Ging es im Vorgängerroman um das Thema Auswanderung, so wird hier erzählt, wie Menschen, die neu in einer Stadt sind, angefeindet werden und Schwierigkeiten haben, sich vielleicht auch anzupassen und anerkannt zu werden. So ist es ja auch heute noch oft der Fall.
Diese eigentlich "modernen" Probleme unserer Zeit in ein historisches Gewand zu verpacken, fand ich super!!!
Fazit: Nicht nur für Historenfreaks überaus spannend und interessant.
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