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Gegen Parteichefin Marine Le Pen läuft bereits seit dem Sommer ein Verfahren. Französische Ermittlungsrichter gehen schon länger dem Verdacht nach, dass Assistenten von FN-Abgeordneten im EU-Parlament unerlaubt für die Partei in Frankreich gearbeitet haben.
Die Jobaffäre könnte der EU-Volksvertretung nach früheren Schätzungen einen Schaden von bis zu fünf Millionen Euro zugefügt haben, wie mit dem Fall vertraute Quellen Ende April gesagt hatten.
Das Verfahren gegen den FN wurde bereits am 30. November eröffnet. Laut den Justizkreisen geht es unter anderem um den Vorwurf der Mitwisserschaft bei Veruntreuung.
Der FN teilte mit, er wolle nachweisen, dass kein einziger Cent veruntreut worden sei. Die frühere EU-Abgeordnete Marine Le Pen hatte im Frühling in die Endrunde der französischen Präsidentenwahl erreicht und war dann von dem sozialliberalen Rivalen Emmanuel Macron geschlagen worden.