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Forscher die berechnet hatten wann der Müll des Tsunami von 2011 in Japan an die Küste der USA geschwemmt wird, halten die Odyssee des Schiffbrüchigen José Salvador Alvarenga, des salvadorianischen Fischers, für glaubhaft. Dieser Mann soll in 13 Monaten von Mexiko bis zum Ebo Atoll in der Südsee gelangt sein. 12‘500 Kilometer sei er unterwegs gewesen, heisst es.
Mit dem Müll des Tsunami der an die Westküste der USA angeschwemmt wurde, gelangten auch radioaktive Elemente nach den USA, wie seinerzeit radioaktive Niederschläge 1986 nach der Atomkatastrophe von Tschernobyl Pilze und Fische sogar im Tessin in der Südschweiz, jenseits der Alpen, jenseits des Gotthardpasses, verseuchten. Seltsamerweise wird heute in den Medien nach Fukushima kaum über die radioaktive Verseuchung der Westküste der USA geschrieben, wie 1986 nach Tschernobyl über die Verseuchung von Ost- und Westeuropa bis nach der Türkei.
Im Internet wurde zwar der Film eines Mannes gezeigt der am Strand von San Francisco mit einem Geigerzähler unterwegs war. Dabei wurden auf seinem Geigerzähler Werte im Alarmbereich angezeigt, Werte der radioaktiven Strahlung die weit über den Grenzwerten lagen. Filmaufnahmen dazu unter:
In einigen Presseberichten war auch zu lesen: Die Erhöhung der Radioaktivität in Kalifornien, die geringe erhöhte Strahlendosis, sei für Mensch und Fisch unschädlich…
Der Journalist Chris Carrington meint, in den USA werde bewusst nicht über diese radioaktive Verseuchung durch Fukushima der Westküste der USA gesprochen, da viele AKWs in den USA eine ähnliche veraltete Konstruktion aufweisen würden wie die Fukushima Atommeiler. Die meisten US-Kernkraftwerke sind auch schon sehr alt dadurch sind sie sehr störungsanfällig wie ein Kühlschrank oder ein Auto das zwanzig oder mehr Jahre alt ist. Auch in den USA könnte es einmal zu einer Kernschmelze in einem AKW kommen wie 1969 in Lucens in der Schweiz, 1986 in Tschernobyl und 2011 in den drei Reaktoren in Fukushima.
Zu sagen ist auch noch: Die grösste Gefahrenquelle in den USA sind vermutlich nicht die alten AKWs sondern die Atommülldeponien die noch aus der Produktion von nuklearen Sprengsätzen stammen. Holger Strohm hat schon 1981 auf diese Deponien hingewiesen, in seinem Buch „Friedlich in die Katastrophe eine Dokumentation über Atomkraftwerke“, 1291 Seiten, Verlag Zweitausendundeins, bis im Juni 1986 erreichte dieses Buch 12 Auflagen.