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Nach drei Monaten der Meisterschaft möchten wir euch nochmals an die wichtigsten Regeländerungen erinnern:
Verwarnung
- Mündliche Verwarnung an die Mannschaft nach einem kleinen Vergehen (ohne Karte): an den Kapitän ohne Bemerkung auf dem Matchblatt.
- Formale Verwarnung = gelbe Karte (keine andere Strafe); wird für das betreffende Mannschaftsmitglied notiert, zählt aber für das ganze Team.
- Bestrafung = rote Karte (der Gegner bekommt den Punkt und den Service)
- Hinausstellung = gelbe und rote Karte zusammen (in einer Hand)
- Disqualifikation = gelbe und rote Karte getrennt (in beiden Händen)
Weil das Zeigen der gelben Karte an ein Mannschaftsmitglied bedeutet, dass die ganze Mannschaft die Grenze erreicht hat, bevor weitere Strafen verhängt werden, ist es nicht erlaubt – unter Berücksichtigung der Strafenskala – einer Mannschaft in einem Spiel für kleine Vergehen mehr als eine gelbe Karte zu zeigen. Bei weiteren kleinen Vergehen muss zwingend die nächste Strafe gegeben werden (z.B. rote Karte). Wenn einem Mannschaftsmitglied bereits eine rote Karte gegeben wurde, ist es immer noch möglich eine gelbe Karte zu zeigen, wenn die Strafe für unkorrektes Verhalten an eine Person gebunden ist. Es ist auch erlaubt, direkt eine rote Karte zu zeigen, ohne dass die Mannschaft vorher mündlich verwarnt wurde oder eine gelbe Karte erhielt.
Anzahl der Spieler
Für alle Meisterschaften kann eine Mannschaft neuerdings aus maximal 12 Spielern bestehen (eingeschlossen 2 Liberos).
Allerdings kann eine Mannschaft jetzt zwei Hilfstrainer einschreiben, so dass maximal 5 Personen (neben den Spielern) auf der Mannschaftsbank sitzen können.
Die frühere Möglichkeit, dass eine Mannschaft auf internationaler Ebene 14 Spieler hat, wurde vollständig gestrichen.
Für ein Spiel besteht eine Mannschaft aus maximal 12 Spielern
Sichtblock (Regel 12.5)
Sichtblock ist nur noch dann als Fehler zu ahnden, wenn während der Ausführung des Aufschlags sowohl der Aufschlagspieler als auch die Flugbahn des Balles (kumulativ) verdeckt werden. Es ist kein Fehler mehr, wenn eines von beiden verdeckt ist. Andererseits ist der Sichtblock mit grosser Zurückhaltung zu bestrafen. Bei einem Smashanschlag ist der Sichtblock praktisch unmöglich.
Netzberührung
Netzberührung durch einen Spieler ist kein Fehler, ausser der Spielfluss wird gestört.(11.3.1)
Es ist kein Fehler, wenn der ins Netz gespielte Ball eine Netzberührung mit dem Spieler verursacht. (11.3.3)
Ein Spieler greift ins Spiel des Gegners ein (unter anderem)
- Durch Berührung des oberen weissen Bandes des Netzes oder die 80 cm von der Höhe der Antenne während seiner Spielaktion
- Durch Zuhilfenahme des Netzes beim gleichzeitigen Spielen des Balls
- Wenn er sich einen Vorteil durch eine Netzberührung gegenüber des Gegners verschafft
- Durch eine Aktion, die den Versuch des Gegners stört, einen Ball zu spielen.
Es ist klar, dass die Berührung des unteren weissen Bandes des Netzes kein Fehler ist.
Ausser diesen Regeln hat das Reglement für die Saisons 2013-2016 nicht gross geändert, wir empfehlen euch das neue Reglement 2013-2016 bei Swissvolley zu beschaffen.