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Im Rahmen der Erneuerung des Wasserfluhtunnels (2. Etappe) wird der bestehende einspurige Bahntunnel (Länge 3'556 m) instandgesetzt und mit einer festen Fahrbahn ausgerüstet. EBP war verantwortlich für den Variantenvergleich zu Fahrbahnausbildung und Fahrgeschwindigkeitserhöhung sowie für die Erarbeitung des Vorprojekts aus der Bestvariante.
Der im Jahr 1911 in Betrieb genommene Bahntunnel weist ein Hufeisenprofil ohne Sohlgewölbe auf und liegt im Nagelfluhfels mit eingelagerten Mergelschichten. Nach den bereits im Jahr 2012 erfolgten Bauarbeiten wird der rund 3'600 Meter lange Wasserfluhtunnel in einer 2. Etappe auf den restlichen ca. 2'300 Metern erneuert. Da die Südostbahn (SOB) eine Fahrzeitverkürzung auf der Strecke St. Gallen – Wattwil erzielt, wurden verschiedene Gleisgeometrieoptimierungen sowie dessen Kosten und Auswirkungen im Projektperimeter untersucht. In einer ersten Phase hat EBP einen Variantenvergleich durchgeführt zu der Fahrbahnausbildung (inkl. Lage der Fahrbahnübergänge) und der Fahrgeschwindigkeitserhöhung.
Danach haben wir das Vorprojekt aus der Bestvariante erarbeitet, inkl. Bauprogramm und Kostenschätzung. Die Instandsetzungsarbeiten sehen den Einbau einer festen Fahrbahn (System IVES) auf der gesamten Tunnellänge vor. Zudem werden im Bereich der 2. Etappe die Entwässerung und Druckwasserleitung erneuert. Die Bauausführung erfolgt in einer möglichst kurzen Totalsperre während den Sommerferien. Um die Zeitvorgaben der SOB zu erfüllen, hat EBP den Bauablauf im Detail untersucht und optimiert. Gewisse Arbeitsvorgänge werden nun in die Vorphase (verlängerte Nachtsperrungen) verschoben.