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Zu seinen aktiven Zeiten war Roy Keane einer der härtesten Fussballer überhaupt. Auf ein freundliches Lächeln verzichtet er auch als Co-Trainer der irischen Nati – sein Humor ist einer der trockeneren Sorte. Als Roy gestern zu Stürmer Robbie Keane befragt wurde, kam es zu diesem Dialog:
Reporter: «Kann Robbie Keane am Donnerstag spielen?»
Roy Keane: «Wieso sollte er nicht spielen können?»
Reporter: «Seine Frau hat gerade ein Kind auf die Welt gebracht. Er könnte deshalb später eintreffen.»
Roy Keane: «Ja, aber er bekam ja kein Baby. (Pause und Gelächter der Umstehenden). Sofern er dem Kind nicht die Brust gibt, ist alles in Ordnung.» (Noch mehr Gelächter und Ende der Vorstellung).
In der Zwischenzeit wurde auch Robbie Keane zum Thema befragt. Der Rekordtorschütze der «Boys in Green» zeigte sich an der Medienkonferenz schlagfertig. Roy Keane sei es sich eben gewohnt, einem Kind die Brust zu geben, «denn er hat grössere Titten als ich!»
Irland spielt morgen in Dublin übrigens nicht gegen einen Fussballzwerg, sondern trifft auf Weltmeister Deutschland … (ram)
6. Mai 2001: Das hat die Welt noch nicht gesehen. Beim Serie-A-Spiel zwischen Inter Mailand und Atalanta Bergamo klauen Inter-Hooligans den Roller des gegnerischen Capos, zünden ihn an und werfen ihn im Stadion einen Stock tiefer.
3:0 gewinnt Inter Mailand gegen Atalanta Bergamo. Schon nach zehn Minuten und einem Doppelpack von Christian Vieri ist die Partie vorentschieden. Doch nach dem Spiel spricht kaum jemand vom Resultat. Dafür ist ein Roller in aller Munde.
Inter-Fans werfen ihn im San-Siro-Stadion über ein Geländer. Das sieht so ungeheuerlich aus, wie es klingt:
Der Roller gehört offenbar dem Anführer der Atalanta-Gruppierung BG. Diese hat sich entschieden, im Korso mit Rollern zum nur rund 50 Kilometer entfernten …