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DER RUF DER FREIHEIT
Neues Jahr – neues Glück: In der Auffang- und Pflegestation sind sechs junge Orang-Utans bereit, um in die Auswilderungsstation «Jambi» transportiert zu werden.
Der Freiheit wieder einen Schritt näher: Sechs junge Orang-Utans werden bald ihre Reise von der Auffang- und Pflegestation des Sumatra-Orang-Utan-Schutzprogramms SOCP nach «Jambi» antreten, bevor sie freigelassen werden. Dort können sich die jungen Affen wieder an ein Leben im Regenwald gewöhnen. Sobald sie bereit sind, werden die Tore geöffnet und die Orang-Utans dürfen endlich wieder in den Regenwald zurückkehren.
Die Auswilderungskandidaten und –kandidatinnen:
Die vierjährige «Citaria» wurde im November 2015 völlig verängstigt und dehydriert in einem Sack aufgefunden. Sie sollte auf dem Schwarzmarkt als Heimtier verkauft werden. Nun blickt sie optimistisch in die Zukunft.
Der dreieinhalb Jahre alte «Upin Kecil» ist das einzige Männchen der jungen Truppe, die in Kürze ausgewildert wird. Auch er sollte illegal verkauft werden und wurde Anfang 2017 in die Auffang- und Pflegestation gebracht.
«Citrawan» wurde in 2015 in Malaysia beschlagnahmt. Über den gesundheitlichen Hintergrund des Weibchens ist wenig bekannt. Sie wird auf etwa drei Jahre geschätzt. Trotzdem kann sie bereits wieder freigelassen werden.
«Bobina» wurde zusammen mit «Citrawan» in die Auffang- und Pflegestation gebracht. Sie wird auf drei Jahre geschätzt. Sie wird zusammen mit ihrer Freundin «Citrawan» auf die Auswilderung vorbereitet.
«Dara» wurde im November 2015 aus dem illegalen Tierhandel gerettet und in die Auffang- und Pflegestation des SOCPs gebracht. Während ihres Aufenthalts erwies sie Stärke und zeigte erfreulicherweise kaum Krankheitserscheinungen.
Die viereinhalbjährige «Rambo Aprilia» wurde wie «Dara» vom Tierschwarzmarkt beschlagnahmt und zeigte sich als robustes Orang-Utan-Mädchen.
In «Jambi», im Zentrum von Sumatra, bleiben die Orang-Utans erst noch in ihren Käfigen, um sich an die neue Umgebung im Regenwald gewöhnen zu können. Die ersten paar Wochen werden sie von den Pflegern observiert und regelmässig raus in den Regenwald begleitet. Sie entdecken so ihr neues Zuhause und freunden sich mit der Umgebung an. Sobald sie bereit sind für sich selbst zu sorgen, werden sie endgültig in die Freiheit entlassen.