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Nakamura Choami absolvierte die Keramikabteilung der Ishikawa Prefectural High School und widmete sich zunächst der Kutani-Keramik. Anschließend wandte er sich den von Hand in einer bestimmten Technik aufgebauten Gefäßen der Ohi-Tradition zu und gründete den Hinchoami-Ofen. 1973 übernahm er das Amt des Vorsitzenden der Ohiyaki Ceramic Craft Association.
Preis: CHF 580.–
Schale aus der Christoph Peters Kollektion
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Ohi Keramik
1666 folgte der Raku-Töpfer Chozaemon dem Teemeister Soshitsu Sen auf Einladung Tsunanori Maedas, des Fürsten von Kaga, von Kyoto nach Kanazawa. Der Ton, den er dort vorfand, stammte aus einem Dorf in der Umgebung namens Ohi, und so nannte er sowohl seinen Ofen als auch die Keramik „Ohi“.
Ohi-Ware ähnelt der klassischen Raku-Keramik. Neben den schwarzen Glasuren ist sie vor allem für ihre bernsteinfarbenen Glasuren berühmt, die seit dem 17. Jahrhundert in ununterbrochener Generationenfolge hergestellt werden und sich unter den Teemeistern großer Beliebtheit erfreuen.
Die Ohi-Teeschalen zeichnen sich, wie auch die Raku-Stücke, durch einen sehr leichten Scherben aus. Der Ton wird so aufbereitet, dass er während der Benutzung die Wärme des heißen Wasser zwar speichert, aber nicht nach außen leitet, so dass die Schalen in der Hand eine besonders angenehme Temperatur haben.