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Konya ist die Hauptstadt der türkischen Provinz Konya, der flächenmäßig größten Provinz der Türkei.
Die ehemalige Hauptstadt des Seldschukenreiches liegt im Inneren des anatolischen Steppenhochlandes. Sie ist eine der ältesten und heute dicht besiedelten Städte der Türkei und war zur Zeit der Römer als Ikonium bekannt. Im 12. bis 13. Jahrhundert war Konya die Hauptstadt der Seldschuktürken und eines der großen Kulturzentren der Türkei. Bereits im 13.Jh. gab es in Konya die ersten Teppichmanufakturen der islamischen Welt, deren berühmte Produkte auch Marco Polo begeisterten. Heute noch zählen die pastellfarbenen Konyapeppiche mit ihren Blumenmustern zu den schönsten des Landes. Während dieser Periode des künstlerischen, politischen und religiösen Wachstums gründete Mevlana Celaleddin Rumi den Sufi-Orden, den der Westen als den der "Tanzenden Derwische" kennt.
Das Mevlana Mausoleum ist Konyas berühmtester Bau. Das ehemalige Derwischkloster gleich neben dem Mausoleum dient heute als Museum und ist Mevlanas Handschriften und verschiedenen Exponaten im Bereich der Mystik gewidmet. Alljährlich in der ersten Hälfte des Dezember wird eine Gedenkzeremonie der " Tanzenden Derwische " abgehalten. Die in Trance durchgeführten Drehungen der Männer in ihrer weiten, weißen Kleidung hinterlassen einen tiefen Eindruck bei den Zuschauern.