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Aloe Vera
Ich bin auch unter dem Namen ‹Echte Aloe› bekannt. Soweit ich mich erinnere, liegt
meine Heimat auf der arabischen Halbinsel.
Licht und Standort
Ich mag viel Licht, am liebsten ein Fensterplatz an der Sonne. Allerdings kann ich auch mit einem halbschattigen Platz leben. Temperaturen zwischen 10 und 24 °C sind mir am liebsten.
Wässern und Düngen
März bis September: Überprüfe alle 14 Tage, ob der obere Teil der Erde (ca. 2-3 cm) trocken ist. Ist dies der Fall, kannst du mich giessen (etwa ¼ des Topfvolumens). Düngen kannst du mich 1 × im Frühjahr und 1 × im Sommer.
Oktober bis Februar:
Während dieser Zeit habe ich es lieber trocken,
daher solltest du mich nur höchstens einmal im Monat giessen. Dünger brauche ich in dieser Zeit keinen
Sonstige Pflege
Falls du mich umtopfen möchtest, beachte bitte, dass du Kakteenerde verwendest.
Beim Düngen verwende bitte Kakteendünger.
Herkunft der Aloe Vera
Die Aloe Vera gilt nur auf der südwestlichen Arabischen Halbinsel als heimisch, wird aber mittlerweile weltweit angepflanzt und ist sowohl in Nordafrika, im Sudan und den Nachbarländern, als auch auf den Kanarischen Inseln, den Kapverden und Madeira eingebürgert worden. Auch in den wilden Gebieten Südspaniens, besonders in der Region Murcia, ist sie angesiedelt worden.
Wegen ihrer Robustheit und der grossen Nachfrage aus medizinischen und kosmetischen Industrien gibt es mittlerweile weltweit grossflächige landwirtschaftliche Produktionen.
Krankheiten der Aloe
Aloe Vera ist eine robuste Pflanze, die nicht anfällig für Krankheiten und Schädlinge ist. Solange sie die richtige Pflege erhält, erschüttert sie nichts so schnell.
Breiartige Wurzelspitzen
Zu den Symptomen der Wurzelfäule gehören dunkelbraune, breiartige Wurzelspitzen und dunkle, breiartige untere Blätter. Wenn eine Aloe-Pflanze Pythium-Wurzelfäule hat, können die Wurzeln beim Hochziehen der Pflanze in der Erde bleiben. Um Wurzelfäule zu verhindern, vermeide die Überwässerung der Pflanze.
Braune Blätter
Wird die Aloe Vera Temperaturen von weniger als 5 °C ausgesetzt, können die Blätter durch die Kälte zuerst glasig, dann braun werden und später abfallen. Braune Verfärbungen auf den Blättern zeugen von Nährstoffmangel. Falls die Aloe direkter Sonne ausgesetzt ist, können sich die Blätter auch rötlich/braun verfärben. Diese Verfärbung dient der Pflanze als Sonnenschutz und ist nicht besorgniserregend.
Die Aloe Vera vermehren
Wenn deine Pflanze gesund und glücklich ist, wird sie Ableger oder kleine Sprösslinge produzieren, die neben der Mutterpflanze wachsen. Die einfachste Art deine Aloe zu vermehren ist es, diese Triebe von der Mutterpflanze zu trennen und frisch einzutopfen. Am besten machst du dies in den warmen Monaten des Jahres.
– Warte, bis die Aloe Vera Ableger eine gute Größe haben, mindestens 10 cm groß, damit die Wurzeln genug wachsen konnten.
– Nimm die ganze Pflanze aus dem Topf und entferne die Erde mit einem Messer, einer kleinen Kelle oder einem Löffel von den Wurzeln der Triebe.
– Pflanze die Ableger einzeln in einen kleinen Innentopf (ca. 2/3 gefüllt mit Sukkulentenerde) streue anschliessend eine feine Schicht Wurmkompost auf die Oberfläche des Substrats.
– Die eingetopften Triebe brauchen viel Licht und du kannst sie zwei Tage nach dem Eintopfen das erste Mal giessen (am besten indem du den Innentopf für ein paar Minuten in ein Wasserbad stellst).