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Frau Koppert,
ich vermute Sie erzeugen entweder eine PostScript-Datei in der die Schriften nicht komplett eingebettet sind und/oder haben Ihren Acrobat Distiller so konfiguriert, dass er nicht alle Schriften einbettet werden bzw. beim Fehlen von Schriften dieser nicht sofort abbricht, sondern diesen misslichen Umstand entweder ignoriert oder nur mit einer lapidaren Warnmeldung weitermacht.
Das Resultat ist immer eine PDF-Datei in der ein oder mehrer Schriften fehlen und durch Substitutionsfonts (meist AdobeSansMM oder AdobeSerifMM)ersetzt werden.
Öffnen Sie doch einfach mal in der Ganzseitendarstellungsgröße die PDF-Datei und lassen Sie sich mit Hilfe des kleinen schwarzen Pfeils rechts oben im Acrobat-Fenster die Dokumentschriften anzeigen. Wenn dort in der vierten Spalte, die mit "Originalschrift" betitelt ist, nicht neben jedem Schriftschnitt "Eingebettet" oder "Eingebettet Untergruppe" steht, dann haben Sie ein Fontproblem.
Achten Sie beim Erzeugen der PostScript-Dateien, dass im PostScript-Treiber und im Druckdialog eingestellt ist, dass alle Schriften eingebettet werden sollen.
Unterbinden Sie im ATM oder ATM Deluxe (sofern Sie sie nutzen") durch deren Voreinstellungen, dass eine Schriftersetzung erfolgen darf.
Stellen Sie im Acrobat Distiller ein, dass alle Schriften eingebettet, und keine Untergruppen gebildet werden sollen, und dass beim Fehlschlagen des Einbettens abgebrochen werden soll.
Untersuchen Sie die erzeugte PDF-Datei, wenn sie für die Drukvorstufe gedacht ist, immer vor der Weiterverarbeitung mit einschlägigen Preflight-Werkzeugen oder zumindest mit dem "Dokumentschriften"-Dialogfenster von Acrobat.
Mit freundlichen Grüßen
Robert Zacherl
als Antwort auf: [#15012]