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Stahl ist ein sehr wichtiger Werkstoff, der entweder direkt im täglichen Leben vorkommt (z.B. als Küchenwerkzeug) oder als Werkzeug in der Produktion. Doch die Geschichte des Stahls reicht sehr weit zurück.
Die Geschichte von Metall und den Legierungen wird vor allem in drei verschiedenen Epochen eingeteilt. Die erste Phase der Metallgeschichte war die Zeit der Kupferverarbeitung, in der Fachliteratur Kupferzeit genannt. Diese Zeit hatte in der Jungsteinzeit ihren Anfang. Kupfer selbst war für die Herstellung von Waffen und anspruchsvolle Werkzeuge ungeeignet, da Kupfer im Vergleich zu anderen Metallen zu weich ist. Allerdings ist er dafür auch leichter zu bearbeiten. Die Menschen zu der Zeit haben aus Kupfer vor allem Schmuck in Verbindung mit anderen Metallen wie Gold und Silber geschaffen.
Die nächste wichtige Epoche war die Bronzezeit. Die Menschen haben erkannt, dass sich Kupfer in Verbindung mit Zinn verbessern lässt und das daraus entstandene Material wurde Bronze genannt. Die Werkzeuge und Waffen aus Bronze waren härter und widerstandsfähiger als Kupfer und haben das Leben der damaligen Menschen sehr erleichtert. Auch für die damalige Wirtschaft war Bronze von sehr wichtiger Bedeutung, denn die Landwirtschaft hat von der Verwendung von Bronzewerkzeuge (z.B. ein Pflug) sehr profitiert.
Die letzte wichtige Epoche war die Eisenzeit. Eisen hat gegenüber Bronze vor allem den Vorteil, dass es aus Erzen hergestellt wird, die viel einfacher verfügbar sind. Und aus Eisen wird letztendlich Stahl hergestellt. Denn Stahl ist nichts anderes als die Verbindung von Eisen mit anderen Elementen, also eine sogenannte Legierung. Stahl als Werkstoff lässt sich heutzutage bei einem Stahlhandel beziehen.
Geschrieben von: Michael Feder