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Hinweis: Dies ist der zweite Teil der sogenannten Marc Gassmann-Reihe. Es ist zwar nicht zwingend notwendig, aber es macht dennoch Sinn, die Bücher in der richtigen Reihenfolge zu lesen. Hier geht’s zum ersten Teil “Abfahrt in den Tod“.
Der Profi-Skifahrer Marc Gassmann und die ehemalige Zürcher Polizistin Andrea Brunner sind seit dem Ende es Vorgänger-Romans “Abfahrt in den Tod” wieder ein Paar. Gassmann ist auf dem besten Weg, den fünften Weltcup-Sieg einzufahren, Brunner begleitet ihn auf allen Reisen seit sie ihren Job bei der Polizei verlor. In St. Moritz gerät die heile Welt der beiden aber arg ins Wanken. Andrea Brunner hat die unglaubliche Gabe, aus Mücken, die mir als Leser noch nicht mal auffielen, riesige Elefanten zu machen. Das, so meine ich, hat mich schon im ersten Teil geärgert.
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Hinweis: “In letzter Minute” ist der sechste Band in der Reihe um “King & Maxwell”. Es empfiehlt sich, diese Romane in der richtigen Reihenfolge zu lesen. Hier geht es zum ersten Band.
In Afghanistan wird ein geheimer Transporter überfallen und die stattliche Summe von einer Milliarde Euro in Bargeld entwendet. Der Soldat, der für den Transport verantwortlich war, wird des Diebstahls beschuldigt und ausserdem von denen gejagt, die ihm die Kohle abgeluchst haben. Auf sich alleine gestellt versucht er aus dem Gebiet zu entkommen, in dem tausende Menschen sind, die Amerikaner hassen. Er hat keine Ahnung, wer seine Mission verraten hat, wer ihn ausgeraubt hat und wie er je wieder seinen Sohn Tyler sehen kann.
Der hat derweil Besuch von der Army erhalten. Sein Vater sei in Afghanistan gefallen. Doch Tyler glaubt das nicht, weil er nach dem angeblichen Todesdatum noch eine Mail von seinem Dad erhalten hat. Er engagiert Sean King und Michelle Maxwell, um die Wahrheit herauszufinden. Aber die beissen dabei überall auf Granit und geraten selber ins Visier von kaltblütigen Killern.
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Hinweis: Dies ist der vierte Band in der Reihe um “King & Maxwell”. Es empfiehlt sich, diese Romane in der richtigen Reihenfolge zu lesen. Hier geht es zum ersten Band.
Beruhigenderweise hat Baldacci nicht weiter nachgelassen nach dem für mich eher enttäuschenden letzten King & Maxwell-Band. Im Gegenteil, er hat mächtig aufgedreht. Natürlich, die Geschichte ist wieder heftig konstruiert und mit grosser Gleichgültigkeit gegenüber Realitätsnähe geschrieben. Aber hey, man kann ja Geschichtsbücher lesen, wenn man keine Fiktion mag.
Im Zentrum der Geschichte natürlich einmal mehr das Detektiv-Duo Sean King und Michelle Maxwell, letztere immer noch mit gewissem psychischen Ungleichgewicht, wenn auch nicht mehr so heftig wie im letzten Band. Diesmal werden die beiden von niemandem Geringeren als der First Lady angeheuert. Sie sollen deren entführte Nichte um jeden Preis wieder finden. Was sie – soviel darf man wohl verraten, ohne als Spielverderber durchzugehen – letztlich auch erfolgreich schaffen.
Das ist dann aber auch wirklich alles, was von Anfang an vorhersehbar war. Und das meine ich nicht nur in Bezug auf die Hauptgeschichte. Denn nebenbei stirbt völlig unvorhergesehen noch Michelles Mutter, deren Tod sich schon bald als Mord herausstellt und den Michelle mit Seans Hilfe auch noch zu lösen versucht. Knifflig, knifflig. Die Nichte der First Lady muss sich halt so lange gedulden.
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Ich kann nicht anders, als meinen Unmut nochmals kundzutun. Gerade eben hatte ich darüber geschrieben, dass mir wieder ein Roman untergekommen ist, der eine Vorgeschichte hat. Und heute lese ich “Im Bruchteil der Sekunde”, den ersten Band aus der “King & Maxwell”-Serie von David Baldacci, die auch für eine winzige TV-Serie hergehalten hat. In diesem Fall wusste ich, dass es sich um eine Serie handelt und dies der erste Teil ist. Einige Buchhändler weisen auch darauf hin und erwähnen z.B. “Bd 1” in der Beschreibung oder so ähnlich. Und das ist gut so, denn einmal mehr liefert der Verlag lausigen Kundenservice und verzichtet auf einen Hinweis auf dem Cover. Eine Dienstleistung, die wirklich nichts kosten würde und deren Nicht-vorhandensein ich absolut nicht verstehe.
Ach ja, richtig, ich wollte ja über’s Buch schreiben. Nun, dass Sean King und Michelle Maxwell irgendwie beruflich zusammen kommen müssen, weiss man ja, weil es eben weitere Bände dieses Duos gibt. Im vorliegenden Buch ist dann sozusagen das Wie beschrieben.
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Heute gibt’s einen Western. Western? Ja. Western in Romanform habe ich eigentlich immer mit diesen Romanheften, die man für wenig Geld am Kiosk kriegt, in Verbindung gebracht. Und genau in diese Kategorie gehört “Die grosse Wende” meines Erachtens. Hinter dem Autoren-Pseudonym Larry Lash steckt der deutsche Schriftsteller und Kunstmaler (eigentlich in umgekehrter Reihenfolge) Bernhard Bömke († 2002). Und der hat zwischen 1950 und 1976 um die 300 (!) Westernromane geschrieben. Das bedeutet, dass Herr Bömke – wenn man ihm auch mal ein paar Wochen Urlaub zusprach – in Etwa jeden Monat einen Roman ablieferte.
Nun, unter diesen Umständen würde es Herr Bömke, wenn er noch lebte, wohl nicht übel nehmen, wenn man seinem Roman gewisse Qualitäten abspricht. Wenn Autoren wie King oder Baldacci einen Roman pro Jahr liefern, Ken Follett sogar zwei Jahre veranschlagt, dann kann ein Monatsrhythmus einfach nicht gleiches Niveau haben. Muss es aber (vielleicht) auch gar nicht. Wer Unterhaltung will, dem ist es lieber, er hat immer was zu lesen, als jeweils wieder ein Jahr warten zu müssen.
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