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Opel-Chef Karl Thomas Neumann verwies angesichts des erneuten Verlusts auch auf hohe Investitionen zur Entwicklung und Einführung neuer Modelle. "Unser Produktportfolio ist deutlich jünger als das unserer relevanten Wettbewerber. Das ist eine grosse Chance, auch neue Kunden zu gewinnen", erklärte er in Rüsselsheim. Man sei zuversichtlich für den weiteren Verlauf des Jahres.
Nach jüngsten Konzernzahlen haben Opel und Vauxhall mit 315 000 Autos in den ersten drei Monaten dieses Jahres rund 8000 Einheiten mehr verkauft als ein Jahr zuvor. Das war eine Steigerung um 2,6 Prozent.
GM hat sich mit dem französischen PSA -Konzern grundsätzlich auf einen Verkauf des Europageschäfts geeinigt. Die Franzosen sollen für das GM-Europageschäft inklusive Vauxhall und der Finanzsparte rund 2,2 Milliarden Euro zahlen. GM rechnet nach eigenen Angaben mit einer Belastung von 4,5 Milliarden Dollar (4,1 Mrd Euro) aus dem Deal. Opel/Vauxhall beschäftigt 38 000 Mitarbeiter in sieben europäischen Ländern, die Hälfte davon in Deutschland.
Alle zum Verkauf stehenden Unternehmensteile werden in einer neuen Gesellschaft zusammengefasst, die als "Opel Automobile GmbH" beim Handelsregister angemeldet wurde, wie Opel mitteilte./ceb/DP/tos
(AWP)