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Die Poire à Botzi AOP,
eine freiburger Spezialität
Beschreibung der Frucht: Die Frucht ist klein und hat einen Durchmesser von 35 bis 55mm. Sie ist von rundlicher Form und weist eine leicht ausgeprägte Stielgrube mit einem kleinen Kelch auf. Je nach Unterlage, Bodenqualität und Höhenlage variiert die Grundfarbe der Schale von grün bis rotbraun mit roter Deckfarbe und zahlreichen Lentizellen. Die Schale ist bisweilen leicht berostet. Der Stiel ist mässig lang und mässig kräftig. Das Kerngehäuse ist klein und enthält kleine Kerne. Das Fruchtfleisch besitzt eine weisse bis dunkelgelbe Färbung.
Geschmack: Als Frischobst zeichnet sich die Birne durch grünliche Noten (nach grünem Apfel und schwach nach « geschnittenem Gras ») sowie durch Aromen nach vergorenem Obst (nach Apfelmost und etwas weniger stark nach säuerlicher Birne) oder nach reifen Früchten kombiniert mit gebrannten und karamellisierten Noten ( nach Kompott und gebranntem Zucker) aus; eine leichte und angenehme Vanillenote ist ebenfalls vorhanden. Im Mund ist das Fruchtfleisch knackig, mittelfest und eher saftig. Der Geschmack zeichnet sich durch eine ziemlich ausgeprägte Süsse, eine schwache bis mittlere Säure und eine leichte Bitterkeit aus.
Boden: Die Büschelibirne findet gefallen an verschiedenen Böden und klimatischen Bedingungen: insbesondere vom Südufer des Neuenburger Sees bis zu den Freiburger Voralpen auf eine Höhe von maximal 900 Metern über Meer.
AOP: Das Bundesamt für Landwirtschaft hat im Jahr 2007 die Poire à Botzi in das Register der geschützten Ursprungsbezeichnungen aufgenommen.