Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03575.jsonl.gz/1011

Die Krienser Stadtregierung hatte Anfang September die Baubewilligung für das Projekt mit einer Sport-Arena und zwei Hochhäusern erteilt. Die verbliebenen Einsprachen dagegen wies sie ab.
Prominente Gegner geben auf
Seit Beginn kritisch geäussert hatte sich die Stiftung Archicultura, eine der beiden verbliebenen Einsprecherinnen. Nun schreibt diese in einer Mitteilung, sie werde die Baubewilligung nicht anfechten.
Sie begründete diese mit den hohen Prozessrisiken einer Verwaltungsgerichtsbeschwerde, da die Stadt Kriens kein Gutachten der Eidgenössischen Natur- und Heimatschutzkommission eingeholt habe. Die Stiftung sei aber nach wie vor der Ansicht, dass das 113 Meter hohe Wohnhaus gegen das Natur- und Heimatschutzgesetz verstosse.
Handballstadion und Event-Arena
Bauherrin des 200-Millionen-Franken-Projekts mit zwei Hochhäusern ist die Pilatus Arena AG. Ein Sprecher teilte auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA mit, der Entscheid der Stiftung Archicultura sei eine grossartige Nachricht. Zwar laufe die Beschwerdefrist noch. Man gehe allerdings davon aus, dass dem Projekt nichts mehr im Wege stehe.
Das Projekt umfasst eine Arena mit 4000 Sitzplätzen für Sport- und Kulturanlässe sowie zwei Geschäfts- und Wohnhäuser mit insgesamt 415 Wohnungen und Gewerbeflächen. Das Krienser Stimmvolk hatte 2020 in einer Referendumsabstimmung grünes Licht gegeben.