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Vivaldi, A: Sonaten für Violine und Basso continuo
Nach den Quellen herausgegeben und Interpretationshinweise von Bernhard Moosbauer. Aussetzung des Generalbasses von Jochen Reutter. op. 2. Violine, Cembalo (Klavier) und Violoncello.
Beschreibung
Antonio Vivaldis Sonaten für Violine und Basso continuo gehören zum Wertvollsten, was zwischen den Violinsonaten von Arcangelo Corelli und Johann Sebastian Bach geschrieben wurde. Mit seinen 12 Sonaten op. 2 legt Vivaldi eine vielgestaltige Palette an Formen, Spiel- und Ausdrucksmöglichkeiten vor. Die Neuausgabe der Wiener Urtext Edition zieht neben dem venezianischen Erstdruck die nur wenig später erschienene Ausgabe des Amsterdamer Verlegers Roger heran. Für die Sonaten op. 2 überliefert sie zum ersten Mal eine Bezifferung des Generalbasses, die für die vorliegende Neuausgabe massgeblich wurde. Dennoch enthält diese wichtige Quelle einige zweifelhafte Textänderungen und Fehler, die erst durch den Rückgriff auf die venezianische Originalausgabe richtig gestellt werden konnten. Hierdurch ergab sich für die Neuausgabe ein wesentlich schlüssigerer Notentext. Die Ausgabe umfasst neben der Violin-Solostimme und einer Continuo-Partitur mit ausgesetztem Generalbass auch eine Basstimme mit Bezifferung, die versierten Continuospielern die Möglichkeit zur improvisatorischen Gestaltung des Generalbassparts gibt und gleichermassen von einem Continuo-Cellisten verwendet werden kann.
Schwierigkeitsgrad: 3-4