Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03637.jsonl.gz/823

Das Recht, politisch tätig zu sein und über öffentliche Angelegenheiten mitzubestimmen, gehört zum Selbstverständnis einer demokratischen Gesellschaft. Durch die politischen Tätigkeiten werden auch die Rahmenbedingungen beeinflusst, unter denen Wohlfahrt geschaffen und verteilt wird. Darüber hinaus stärken sie das Sozialkapital und das Vertrauen in die Institutionen. Je breiter die politische Partizipation ist, desto höher ist die Identifikation mit dem Staatswesen und desto besser sind politische Prozesse und Entscheide legitimiert.
Methodologie
Die Frage zur Beteiligung an eidgenössischen Abstimmungen beinhaltet nur die Antworten der über 18-jährigen Personen mit Schweizer Bürgerrecht, jene zum politischen Interesse bezieht sich hingegen auf sämtliche Befragte (Schweizerische Wohnbevölkerung ab 16 Jahren).
Definitionen
Definition des Indikators
Dieser Indikator misst politische Partizipation über die Häufigkeit, mit der die Bürgerinnen und Bürger angeben, sich an eidgenössischen Volksabstimmungen zu beteiligen. Hierzu wird im SILC-Fragebogen folgende Frage gestellt: „Nehmen wir einmal an, es gäbe in einem Jahr 10 eidgenössische Abstimmungen. An wie vielen davon würden Sie normalerweise teilnehmen?“ Eine „häufige Beteiligung“ ist als Beteiligung an 8 oder mehr Volksabstimmungen definiert.
Politisches Interesse wird im SILC-Fragebogen mit der folgenden Frage erhoben: „Wie fest interessieren Sie sich ganz allgemein für Politik: 0 wäre "überhaupt nicht" und 10 "sehr fest"?“ Dabei ist „schwaches politisches Interesse“ definiert als Antworten auf der obigen Skala von 0 bis 2, und „starkes politisches Interesse“ als Antworten von 8-10.
Links