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Christoph Vogels Doktorarbeit untersucht kritisch die Auswirkungen transnationaler Mineral Governance auf die Tantal-, Zinn- und Wolfram (3T)-Märkte im Ostkongo und analysiert, wie Zugangs-, Autoritäts- und Machtmuster durch unterschiedliche Regelungen beeinflusst werden. Eine Schlüsselfrage in diesem Zusammenhang ist, wie sich solche Reformprozesse auf (in)formelle Mineralienmärkte in Konfliktgebieten sowie auf das alltägliche Aushandeln politischer, sozialer und wirtschaftlicher Beziehungen zwischen den Interessengruppen auswirken. In Schlüsselbergbaugebieten in den Provinzen Süd- und Nord-Kivu bewertet die Arbeit neue transnationale 3T-Governance-Programme, wobei der Schwerpunkt auf der ITRI Tin Supply Chain Initiative (iTSCi) liegt.
Der Swiss Network for International Studies (SNIS) Award wurde ins Leben gerufen, um herausragende junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zu Beginn ihrer Karriere zu fördern. Der SNIS Award wird jedes Jahr für die beste Doktorarbeit an einer Schweizer Universität zu einem Thema im Bereich der internationalen Beziehungen vergeben.
Bild: Handwerkliche Zinnminen, Kongo (C. Vogel)