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Der Arbeitgeberverband der Schweizerischen Uhrenindustrie (CP) ist seit 1937 die Dachorganisation der Arbeitgeber der Uhrenbranche und der mikrotechnischen Industrie. Er setzt sich namentlich für die Interessen der Unternehmen ein und sorgt für die Wahrung des sozialen Friedens. Insbesondere ist er zuständig für alle Fragen zur Berufsbildung und begleitet und unterstützt die Unternehmen im Bereich Gesundheit und Sicherheit am Arbeitsplatz.
In Zahlen
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Arbeitgeberverbände
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der Beschäftigten der Branche arbeiten in Unternehmen, die dem GAV unterstellt sind
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Unternehmen
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Beschäftigte
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Jahre sozialer Friede
Die Missionen des Arbeitgeberverbands
Dialog und Sozialpartnerschaft
Die Arbeitgeber in ihren Beziehungen mit den Gewerkschaften der Branche insbesondere bei Konflikten beraten und unterstützen und sie in den Verhandlungen über den Gesamtarbeitsvertrag (GAV), den Teuerungsausgleich und der Mindestlöhne vertreten. Den sozialen Frieden sicherstellen.
Vertretung der Arbeitgeber
Die Interessen der Arbeitgeber der Schweizerischen Uhrenindustrie gegenüber den kantonalen und eidgenössischen Institutionen vertreten und verteidigen und damit zur guten Entwicklung dieser Branche beitragen.
Berufsbildung
Spezifische Ausbildungen pflegen und weiterentwickeln, die den Bedürfnissen der Branche und ihrer Entwicklung entsprechen, und als Schnittstelle zwischen der öffentlichen Verwaltung, Schulen, Ausbildungszentren und Uhrenbetrieben agieren.
Gesundheit und Sicherheit am Arbeitsplatz
Die Branchenlösung der Uhrenindustrie im Bereich Gesundheit und Sicherheit am Arbeitsplatz zur Umsetzung der EKAS-Richtlinie 6508 tragen und betreuen und die Unternehmen bei der Anwendung der gesetzlichen Verpflichtungen begleiten und ihnen die geeigneten Mittel dazu liefern.
Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit
Die Uhrenindustrie als wirtschaftlichen Sektor fördern und den Wert ihrer Tätigkeiten bei Partnern, Mitarbeitenden und in der breiten Öffentlichkeit hervorheben.
Ein Blick zurück
Am 15. Mai 1937 beendeten 19 Arbeitgeberorganisationen der Uhrenindustrie und die Gewerkschaft FOMH (die später zur SMUV wurde und seit 2005 UNIA heisst) mit dem Abschluss des ersten Gesamtarbeitsvertrags (GAV) den Streik der Arbeiterinnen und Arbeiter der Zifferblattindustrie. Dieses Ereignis markierte den Beginn des Arbeitsfriedens in der Schweiz.
Als Verhandlungspartner auf der Arbeitgeberseite war die Chambre Suisse de l'Horlogerie aktiv, aber der Vertrag wurde danach von verschiedenen Verbänden der Uhrenindustrie unterzeichnet. Es gab noch keine vereinte Arbeitgeberfront gegenüber den Gewerkschaften. Diese wurde am 1. Januar 1938 durch die Konstitution eines «Kollektivvertrags zwischen den Arbeitgeberverbänden der Schweizerischen Uhrenindustrie» gegründet, der später den Namen «Convention patronale» – Arbeitgeberverband – erhielt.
1966 wurde bei einer Statutenänderung die Bezeichnung «Schweizerischen Arbeitgeberverband der Uhrenindustrie» eingeführt. Damit sollte der Tätigkeitsbereich dieses Arbeitgeberverbands, der vorher nicht näher bezeichnet war, deutlich gemacht werden.
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