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Bei getrockneten Hülsenfrüchten im Allgemeinen und Kichererbsen im Besonderen ist es sehr schwierig, genaue Garzeiten anzugeben. Diese hängen nicht nur von der Qualität und dem Alter der Früchte ab, sondern vor allem auch von der Einweichzeit. Mit Ausnahme der Linsen sollte man Hüllsenfrüchte im Minimum 6 Stunden, besser aber 12–24 Stunden einweichen.
1. Keine gesalzene Garflüssigkeit verwenden
Bouillon oder Fond sollten nicht als Garflüssigkeit verwendet werden – zumindest nicht gesalzene. Das Salz kann das Weichwerden von Hülsenfrüchten beträchtlich, bei Kichererbsen sogar ganz verhindern.
2. Säurehaltige Zutaten erst am Schluss hinzugeben
Säurehaltige Zutaten wie Wein, Essig, Zitronen oder Tomaten beeinträchtigen das Weichwerden von Hülsenfrüchten ebenfalls stark. Deshalb sollten diese Zutaten immer erst gegen Schluss einem Gericht beigefügt werden, wenn die Hülsenfrüchte praktisch fertig gegart sind.
3. Natron beschleunigt das Garen
Auch kalkhaltiges Wasser kann ein schnelles Garen verhindern. In diesem Fall eine gute Prise Natron ins Kochwasser geben, dieses beschleunigt das Garen von Hülsenfrüchten. Natron findet man in den meisten Lebensmittelgeschäften im Regal bei den Backzutaten.