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© EPA/BBC
Seit Monaten bombardiert eine US-gestützte saudische Koalition gezielt die Infrastruktur des Landes – ein Kriegsverbrechen.
Über den andauernden, rücksichtslosen Krieg in Jemen erfuhren Zuschauerinnen und Zuschauer der SRF-Tagesschau mindestens in den letzten vierzehn Tagen erneut nichts.
Einseitige Gewichtung
Wären in Jemen die Russen im Einsatz, würde wohl regelmässig über deren Bombardierungen berichtet. Die ungleiche Gewichtung hat bei der SRF-Tagesschau offensichtlich System: Über die rücksichtslosen Angriffe der Russen in Aleppo und die zivilen Opfer hatte die Tagesschau intensiv informiert, nicht aber über die jetzt wochenlangen Bombardierungen von Mossul durch die von den USA geleitete Koalition. Einzig am 10. Juni berichtete die Tagesschau über «tödliche Bomben der Koalition» und der «Angreifer» (die Rolle der USA wurde nicht genannt), legte das Hauptgewicht aber…..
Im folgenden wird der Entwurf «Lehrplan 21» in wichtigen Teilen analysiert. Der erste Teil befasst sich mit dem Leistungsabbau im Bereich des Rechnens, der Arithmetik (LP 21: «Zahl und Variable»). Im Anhang wird der Bildungsabbau in einer Tabelle dargestellt.
In einem zweiten Teil gehen wir auf den völligen Umbau des Geometrieunterrichts ein (LP 21: «Form und Raum»), der einerseits die 4-8jährigen Kinder mit Themen konfrontiert, die nicht ihrem Auffassungsvermögen entsprechen und
andererseits die Qualität des Geometrie- und Konstruktionsunterrichts weitgehend vernachlässigt.
Ausserdem zwei kurze Anmerkungen: a) zum ideologischen Hintergrund des Lehrplanentwurfs, b) und der Problematik mangelnder Jahrgangsziele bei der sogenannten «Harmonisierung».
Eltern, Berufsschulen, Lehrbetriebe oder weiterführende Schulen erwarten vom Fach Mathematik in der Volkschule eine solide Grundbildung, auf der später aufgebaut werden kann. Dazu zählt beispielsweise in der Primarschule, dass die Kinder die Grundrechenarten mündlich und schriftlich…..
© blick
SRF verkauft als Service public, was in Wirklichkeit kommerzielles Fernsehen ist.
Beim Schweizer Fernsehen am Leutschenbach ist eine Blase geplatzt: Die Blase des Service public. Was sich um die Sendung «Arena/Reporter» abspielt ist ein Trauerspiel, das nicht nur der Sendung und nicht nur SRF schadet sondern der ganzen SRG und ihrer Glaubwürdigkeit in der politischen Debatte um den Service public.
Von überzeugten Verteidigern der SRG ist zu hören: «Am Leutschenbach herrscht die Haltung: Man darf uns schon kritisieren. Wir lassen das abtropfen, denn wir machen es schon richtig.» Und Anhänger eines starken Service public stellen ganz unverblümt die Frage, ob dieses Unternehmen «die Unterstützung überhaupt noch verdient.»
Um dabei Missverständnissen und faulen Gegenargumenten gleich…..
Wenn die Schweizer Armee einkauft, sind Pannen programmiert. Schuld sind personelle Verstrickungen und intransparente Deals. Die Folge: riesige Mehrkosten.
Am Bodensee wird in den nächsten Jahren Feldgrau in pures Gold verwandelt. In einer 3000 Quadratmeter grossen Halle in Ermatingen TG wickelt der Kreuzlinger Fahrzeughersteller Mowag ein Geschäft ab, über dessen tieferen Sinn und Hintergrund bis heute nur spekuliert werden kann: die «Werterhaltung» des Militär-Kleinlastwagens Duro im Auftrag der Schweizer Armee. Kostenpunkt der Übung: 558 Millionen Franken für 2200 Fahrzeuge. Warum die Duros, die vor 20 Jahren zu einem Stückpreis von rund 140’000 Franken gekauft wurden, nun für…..
Da hier bei DWB aufgrund verschiedener Umstände bereits seit Ende April Publikationsflaute herrscht, und ich mich heute ausnahmsweise mal wieder zu einem Kommentar (zum Thema Volksabstimmung über das neue Energiegeesetz am kommenden Sonntag) genötigt sah bzw. dazu hinreissen liess, möchte ich der Leserschaft diesen ausnahmsweisen Auswurf nicht vorenthalten, obschon er für Artikelebene eigentlich formulierungstechnisch noch den letzten Schliff benötigte.
Zunächst mal ein Dank für den Artikel „Atomausstieg – Das Schweizer Volk stimmt ab“, auch wenn ich nicht mit allen Argumentationsketten d’accord gehen kann, sondern einige Details als äusserst fatal erachte!
Fürderhin ist zu sagen, dass für mich schon nach kurzen Überflugs des…..
Das überparteiliche Komitee gegen das Energiegesetz und die SVP haben am 5. Mai bei der Ombudsstelle SRG eine Beanstandung gegen einen einseitigen und parteiischen Beitrag von Schweizer Radio SRF eingereicht.
In der Sendung „Heute Morgen“ vom 2. Mai 2017 wurden im Zusammenhang mit der bevorstehenden Abstimmung über das Energiegesetz falsche Aussagen gemacht und darauf basierend die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger über die Kosten der Energiewende getäuscht. Schweizer Radio SRF hatte behauptet, die Kosten für die Energiewende könnten nicht klar beziffert werden, aber die Aussage…..
Manchmal ertappt man sich bei der menschlich sehr verständlichen Regung, nun müsse es doch einmal besser werden.
von Karl-Jürgen Müller*
Am Samstag, den 13. Mai 2017, wurden solche Regungen erneut eines Besseren belehrt. Unverfroren folgt die «Neue Zürcher Zeitung» (NZZ) auch heute noch dem 1895 erschienenen Hauptwerk von Gustave Le Bon, «Die Psychologie der Massen».
Dort ist zu lesen:
«Die reine, einfache Behauptung ohne Begründung und jeden Beweis ist ein sicheres Mittel, um der Massenseele eine Idee einzuflößen. Je bestimmter eine Behauptung, je freier sie von Beweisen und Belegen ist, desto mehr Ehrfurcht erweckt sie. […] Die Behauptung hat aber nur dann wirklich Einfluss, wenn sie ständig wiederholt wird […] Das Wiederholte befestigt sich so sehr in den Köpfen, dass es schließlich als eine bewiesene Wahrheit angenommen wird. […] Wenn eine Behauptung oft genug und einstimmig wiederholt wurde, […] so bildet sich das, was man eine geistige Strömung nennt, und der mächtige Mechanismus der Ansteckung kommt hinzu. Unter den Massen übertragen sich Ideen, Gefühle, Erregungen, Glaubenslehren mit ebenso starker Ansteckungskraft wie Mikroben.»
NZZ, Gustave Le Bon und Edward Bernays
Oder soll man einen geistigen Nachfahren von Le Bon zitieren, den…..
Ein auf der Facebookseite des Schweizer Fernsehens ausgestrahltes Video über den russischen Präsidenten Wladimir Putin hat das rundfunkrechtliche Sachgerechtigkeitsgebot verletzt. Die zuständige Redaktion hat das Video bereits entfernt.
Am 3. Oktober 2016 besuchte der russische Präsident Wladimir die Auswilderung von Przewalski-Pferden. (Bild: Keystone)
Die Unabhängige Beschwerdeinstanz für Radio und Fernsehen (UBI) hat erstmals eine Beschwerde gegen Online-Inhalte der SRG gutgeheissen. SRF News hatte auf seiner Facebookseite am 5. Oktober 2016 das rund dreissig Sekunden lange Video «Putin macht den Cowboy» veröffentlicht, wie die UBI am Freitag mitteilte. Darin war der russische Präsident bei einer…..
Wenn Bundesanwalt Michael Lauber einen Schweizer Spion in Deutschland auffliegen lässt und Bundesrat Ueli Maurer auch noch bestätigt, er wisse seit Jahren von der Spionage, ist dies ein multiples Staatsversagen. Dem Schweizer Bürger und dem spottenden Ausland wird ein Seldwyla an der Aare vorgeführt, das auch nicht besser wird, wenn Bundespräsidentin Doris Leuthard ihre Mutter zum Staatsempfang beim Papst in den Vatikan mitnimmt.
Erschütternd ist, dass das Schweizer Volk auf derlei Machtmissbrauch und Fehlverhalten an der Staatsspitze nicht mehr reagiert. Die „staatstragenden Medien“ mit oft überalterten, verängstigten, um ihre Karriere besorgten, unerfahrenen oder vor der Entlassung stehenden….
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Bei der Energieabstimmung geht es um einen Richtungsentscheid. Das Ergebnis beeinflusst die Politik auch nach dem 21. Mai.
Die Vorlage zur neuen Schweizer Energiestrategie ist gespickt mit Kröten – sowohl für Befürworterinnen wie Gegner. Ein typisches Beispiel ist die Förderung von Ökostrom. Dafür zahlen heute alle Strombezüger eine Abgabe, genannt «Netzzuschlag», von 1,5 Rappen pro Kilowattstunde (kWh). Das ergibt eine jährliche Fördersumme von rund 900 Millionen Franken.
Wenn nun die Stimmberechtigten am 21. Mai die Energievorlage annehmen, wird dieser Netzzuschlag auf 2,3 Rappen und die Fördersumme auf 1380 Millionen erhöht. Das freut die Links- und Mitteparteien sowie die….
•Eine unsichere Schweiz
»Weil in sonnen- und windarmen Zeiten (insbesondere im Winter) zu wenig Strom zur Verfügung steht
•Verlust von Lebensqualität
»Bis ins Jahr 2035 soll unser gesamter Energieverbrauch (Strom, Benzin, Diesel, Heizöl,Gas, Holz) pro Person um 43 Prozent reduziert werden
(Artikel 3 Absatz 1)
»Bis ins Jahr 2035 soll unser Stromverbrauch pro Person um 13 Prozent reduziert werden (Artikel 3 Absatz 2)
•Höhere Steuern und Abgaben
Der deutsche Bundesjustizminister Heiko Maas. Foto: Metropolico.org. Lizenz: CC BY-SA 2.0
Deutsche und schweizerische Medien haben in der Berichterstattung um die Steuerspionageaffäre unterschiedliche Schwerpunkte
In der Affäre um den in Frankfurt am Main festgenommenen mutmaßlichen Schweizer Agenten Daniel M. gab der deutsche Justizminister Heiko Maas den Eidgenossen letzte Woche „gute Ratschläge“ (vgl. Schweizerischer Steuerspionagefall wird mysteriöser). Der polternde und an die verbalen „Kavallerie“-Attacken seines Parteifreundes Peer Steinbrück erinnernde Tonfall, in dem er das machte, kam nicht nur in der Schweiz, sondern auch beim deutschen Finanzminister Wolfgang Schäuble nicht gut an.
Der CDU-Politiker mahnte in den Ruhr-Nachrichten, er „halte nichts von der öffentlichen Beschimpfung unserer Partner und Nachbarn“ und „im Übrigen sollten sich Mitglieder der Bundesregierung bei laufenden Ermittlungs- und Gerichtsverfahren zurückhalten“, was „besonders für Justizminister Heiko Maas“ gelte – möglicherweise auch eine Erinnerung daran, das Maas sich in der Affäre um die prominente Falschbeschuldigerin Gina-Lisa Lohfink weit aus….
Von der Öffentlichkeit fast gänzlich unbemerkt wird vom eidgenössischen Parlament mit der aktuellen Revision des Luftfahrtgesetzes die Vorratsdatenspeicherung für Flugpassagierdaten eingeführt.
Der Entwurf des Bundesrates sieht im Luftfahrtgesetz einen neuen Artikel 21f vor:
- Zur Verhinderung oder Verfolgung von Verbrechen und Vergehen sind die Luftverkehrsunternehmen verpflichtet, den zuständigen Strafverfolgungsbehörden auf deren Verlangen folgende Daten über die Passagiere (Passagierlisten) zur Verfügung zu stellen:
- Name, Vorname, Adresse, Geburtsdatum, Staatsangehörigkeit und Nummer des Reisepasses;
- Datum, Zeit und Nummer des Fluges;……