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Virginie Jemmely
Virginie Jemmely (*1993, Fribourg) ist eine multidisziplinäre Künstlerin, Modedesignerin und Kostümbildnerin. Sie besitzt ein EFZ als Bekleidungsgestalterin, ein Diplom als Theaterkostümbildnerin der Ecole de Couture in Fribourg, einen Bachelor und einen Master in Modedesign und Accessoires der Haute Ecole d'Art et de Design in Genf.
Während und nach ihrem Studium arbeitete sie für kleine und große Marken wie Gauntlett Cheng in New York, Paco Rabanne in Paris und Acné Studios in Stockholm. Nach ihrem Studium erweiterte sie ihre Praxis durch andere Medien wie Zeichnen, Malen und Sound-Patchwork. Sie hatte die Gelegenheit, diese durch verschiedene Ausstellungen zu vertiefen, u. a. bei Wallstreet in Fribourg, La Placette in Lausanne, Hit, Forde und Topic in Genf, Krone Couronne in Biel, Erg Gallery in Brüssel und The Community in Paris. Ihre Kollektionen wurden teils als Installation wie bei den Swiss Design Awards, wo sie den Preis für Mode und Textilien gewann, teils als Performance wie bei Fri Art und im Centre d'Art Contemporain in Genf, wo sie die Bourses de la Ville de Genève, section Art plastique, gewann, präsentiert.
Derzeit entwickelt sie ihr Projekt «Studios Talismanie», in dem sie Mode und Performance miteinander verbindet, im Rahmen des Pulse-Incubateur HES in Genf. Parallel dazu arbeitet sie an kollaborativen Projekten im Zusammenhang mit den darstellenden Künsten. 2023 entwarf sie die Kostüme für die experimentelle Noise-Band «Fulmine», die ihre Premiere im Bad Bonn Kilbi feierte, sowie für das Stück «La Voie de l'Impératrice», das von Joséphine De Weck vom Kollektiv Opus 89 geschrieben und inszeniert wurde. Im Jahr 2024 arbeitet sie unter anderem an der Inszenierung von «Femme Disparait» von Giulia Rumasuglia am Théâtre Poche sowie an «Im Spiegelsaal» in der Regie von Joëlle Anina Müller am Theater Orchester Biel Solothurn mit.