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Im Oktober 1989 wurde Erich Honecker gestürzt. Drei Wochen später fiel die Mauer und mit ihr wenig später die DDR. Der einst mächtigste Mann des "ersten sozialistischen Staates auf deutschem Boden" erlebte einen tiefen Fall. Die folgenden Lebensjahre verbrachte er in einem Pfarrhaus, in Botschaften, Krankenhäusern und Gefängnissen. Schliesslich suchte er Asyl in Moskau und Santiago de Chile, wo er 1994 auch starb. Thomas Kunze schildert Erich Honeckers dramatischen Lebensweg zwischen Sturz und Tod, die Konflikte mit seinen früheren Weggefährten und die Auseinandersetzungen mit der bundesdeutschen Justiz. Es entsteht ein lebendiges Bild der stürmischen Jahre des Umbruchs nach der friedlichen Revolution.
Portrait
Thomas Kunze: Jahrgang 1963; Studium der Geschichte, Germanistik und Pädagogik an den Universitäten Jena und Leipzig, Dr. phil., seit 2010 Regionalbeauftragter der Konrad- Adenauer-Stiftung für Zentralasien mit Sitz in Taschkent; seit 2007 Mitglied im deutschen Lenkungsausschuss des Petersburger Dialogs. Zahlreiche Buchveröffentlichungen, darunter zuletzt im Ch. Links Verlag: "Ostalgie international. Erinnerungen an die DDR von Nicaragua bis Vietnam" (Hg. mit Thomas Vogel) 2010 und "Von der Sowjetunion in die Unabhängigkeit. Eine Reise durch die 15 früheren Sowjetrepubliken" (mit Thomas Vogel) 2011.
Zitat
Ein Glanzstück jüngster deutscher Geschichtsschreibung! [Quelle: Leipziger Volkszeitung]