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Die Leichtathletiksaison 2023 ist erst wenige Wochen alt und bereits steht Simon Ehammer wieder an der Spitze der europäischen Saisonbestenliste. Der Appenzeller setzte sich beim Mehrkampfmeeting in Aubière vom vergangenen Wochenende souverän durch und realisierte mit 6’292 Punkten das zweitbeste Resultat seiner Karriere. Im Vorjahr hatte er das Meeting in Aubière mit 6'285 Punkten ebenfalls als Sieger beendet. Mehr Punkte erzielte er mit 6'363 Punkten nur bei seinem Indoor-WM-Silber und Schweizer Rekord in Belgrad.
Seine Frühform blitzte bereits vor etwas mehr als einer Woche beim Indoor-Start in St. Gallen beim nationalen Hallenmeeting auf. Den Weitsprung gewann er in St. Gallen mit einem Sprung auf 8,00 Meter. Über die Hürden erzielte er mit 7,78 Sekunden ein Topresultat. Auch im Kugelstossen überzeugte mit 14,05 m. Seine Frühform bezüglich Schnelligkeit bestätigte er mit 6,87 Sekunden über 60 m.
In Aubière gelangen Simon Ehammer schliesslich mit 7,71 Sekunden über 60 m Hürden (nur 5 Hundertstel über der Schweizer Saisonbestzeit von Jason Joseph), 5,11 m im Stabhochsprung und 2:51,33 Minuten über 1000 m drei sehr gute Leistungen, die allesamt besser waren als bei seinem WM-Silber in Belgrad 2022.
Im abschliessenden 1000-m-Lauf musste Simon Ehammer auf die Zähne beissen, nachdem er sich beim Stabhochsprung im dritten Versuch – die gescheiterten Versuche auf dieser Höhe waren sehr vielversprechend – auf 5,21 Meter das Knie ins Gesicht gerammt und die Nase gebrochen hatte. Mit seiner abschliessenden Leistung unterbot er die Laufzeit bei seinem Schweizer Rekord in Belgrad um mehr als zwei Sekunden, was mit einer gebrochenen Nase umso bemerkenswerter ist.