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Viel Prominenz hatte sich für den Final in der Rod Laver Arena in Melbourne eingefunden, um Zeuge dieses aus australischer Sicht sporthistorischen Moments zu werden. Neben dem Namensgeber der Arena fanden sie auch Schauspieler Russell Crowe und andere ehemalige Sportgrössen wie Cathy Freeman, Ian Thorpe oder Bartys Vorgängerin O'Neil unter den Zuschauern ein.
Sie und die anderen knapp 15'000 Zuschauer wurden für ihr Kommen belohnt. Barty hielt dem Druck stand und blieb auch in der siebten Partie des Turniers ohne Satzverlust. Im zweiten Durchgang rettete sie sich nach einem 1:5-Rückstand dank brillantem Spiel und gutem Service noch ins Tiebreak. In diesem lag Barty von Beginn an in Führung, nach knapp eineinhalb Stunden verwertete sie gegen die Nummer 30 der Welt ihren ersten Matchball mit einem Vorhand-Passierball.
Für die Weltnummer 1 Barty, die indigene Wurzeln hat, ist es der dritte Grand-Slam-Titel nach dem Sieg am French Open 2019 und dem Triumph in Wimbledon 2021. Die 28-jährige Collins wird dank ihrem ersten Einzug in einen Grand-Slam-Final in der Weltrangliste erstmals in die Top 10 vorstossen. (pre/sda)
Am Samstag um 16 Uhr trifft Sunderland im Wembleystadion auf die Wycombe Wanderers. Im Final wird nach Wigan und Rotherham der dritte Aufsteiger in die Championship ermittelt, Englands zweithöchste Liga. Dort waren die «Black Cats» zuletzt in der Saison 2017/18.