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Holz soll cool bleiben
Nicht die kalte, sondern die warme Jahreszeit ist für Holz im Aussenbereich schädlicher. Mit «Coolingpaint» behandeltes Holz heizt sich in der Sonne weniger auf und behält seine natürliche Temperatur. Auf diese Weise werden durch starkes Sonnenlicht und Wärme verursachte Schäden vermieden, etwa Ausbleichen, Risse oder Harzaustritt.
UV-Strahlen bleichen zwar das Holz aus, sie machen aber nur einen geringen Teil des Sonnenlichts aus, das auf die Erde trifft. Der weitaus grössere Teil besteht aus infraroten Strahlen (IR), welche dem Holz mehr schaden. Die «Coolingpaint»-Beschichtung basiert deshalb darauf, das schädliche Aufheizen des Holzes durch IR-Strahlung zu verhindern.
Den Pigmenten werden mikroskopisch kleine Spiegel beigemischt, die 90% der Infrarotstrahlen der Sonne reflektieren sollen. Auf diese Weise sinkt gemäss Herstellerangaben die absorbierte Wärme um bis zu 20%. Die Technologie stammt ursprünglich aus einem Projekt des amerikanischen Militärs, bei dem die Sichtbarkeit von Flugzeugen auf dem Radar minimiert werden konnte.
Entwickelt wurde das Produkt vom dänischen Unternehmen Nowocoat. Es bietet bestehenden Farben- und Lackherstellern Private-Label-Lösungen an. «Coolingpaint» kann zum Beschichten von Fenstern und Aussentüren, aber auch für Fassaden, Garagentore oder Zäune eingesetzt werden. Dies sowohl auf neuem Holz als auch im Sanierungsbereich.