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Wettbewerb, November 2001
Die neue Residenz der Schweizer Botschaft in Washington DC wird als architektonisches Objekt mit dem Park durch das Ineinandergreifen von Innen- und Aussenräumen zu einem kontinuierlichen Feld verwoben. Eine «promenade architecturale» führt die Besucher über das Gelände. Durch die Inszenierung unterschiedlicher Blickpunkte und nicht axialer Aussen- und Innenraumsituationen wird sie für den Betrachter räumlich erfahrbar. Die laterale Positionierung der Residenz eröffnet vielschichtige Beziehungen. Sie prägen die Anlage und das neue Projekt.
Der Betrachter wird auf einem leicht erhöhten Bereich auf dem Grundstück empfangen, der sich zum Horizont und zu den tiefer liegenden Gärten öffnet. Die Terrasse markiert die Grenze zwischen dem Bereich des bestehenden Kanzleigebäudes und dem Umfeld der neuen Residenz. Das Gebäude wird unter einem weit auskragenden Dach betreten. Von der Eingangshalle, über den doppelgeschossigen «Salon de Reception» richtet sich der Blick quer durch den Raum bis zur bestehenden Baumgruppe im Park. In den folgenden Salons und auf der vorgelagerten Terasse eröffnet sich dem Gast ein Panorama auf die gesamte Botschaftsanlage und die Weite bis zum Washington Monument.
Über Innenhöfe werden vertikale Verbindungen geschaffen, die den Botschafter und seine Gäste in den Wohnbereich des Obergeschosses führen. Dort belichten sie gemeinsam mit weiteren eingeschnittenen Aussenräumen den Weg zum Gästebereich und zum privaten Wohnbereich der Botschafterfamilie. Die Fassade unterstützt die Wechselwirkungen von innen und aussen. Sie besteht aus mehreren Schichten.