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Im welchem Zusammenhang stehen der Grundgesetzartikel 146 und die Bündniszugehörigkeit der Bundesrepublik Deutschland zur NATO? Hätte nach der Wiedervereinigung die Bundesrepublik Deutschland nicht einfach aus der NATO austreten können, oder war der Beitritt der DDR zur Bundesrepublik nur möglich, wenn diese bei der NATO bleibt? Warum kam es 1990 nur zu einem Beitritt der DDR zur Bundesrepublik und warum kam es bis heute zu keinem Referendum bezüglich einer Verfassung für das vereinte Deutschland? Widerspricht die weiterbestehende NATO-Zugehörigkeit des vereinten Deutschland nicht dem "2-plus-4-Vertrag", der Deutschland Bündnisfreiheit zusicherte? Was hat zudem die NATO-Zugehörigkeit der Bundesrepublik mit der seit 1990 bestehenden Friedensordnung zu tun? Besteht ein Zusammenhang zwischen den wirtschaftlichen Zielen der NATO, TTIP und CETA? Diese und andere Fragen versuchte der Autor anhand bundesrepublikanischer Verträge und Gesetzesartikel nachzuspüren. Dabei ist er zu der Ansicht gekommen, dass das deutsche Volk bis heute darauf warten muss, über sein Schicksal und das des deutschen Staates selbst frei entscheiden zu können. Wie einst das Schwert über dem Günstling des Tyrannen Dionysios, Damokles, an einem Rosshaar hing, sieht der Autor in diesem Bild eine Gefahr für das deutsche Gemeinwesen, dass der Artikel 146 des Grundgesetzes zur sprichwörtlichen Metapher ohne Inhalt wird. Eine andere Metapher ist die eines Ablassbriefes, mit dem man sich, wie einst das Kirchenvolk von seinen Sünden, freikaufen kann, um es sich weiter in seiner Komfortzone bequem machen zu können. Verkommt das Grundgesetz nicht allmählich zu einer solchen komfortablen Einrichtung, das mit dem letzten Artikel wie ein gefährliches Schwert über seinem Volk hängt? Und was kann man dagegen tun?