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Um die Wirkungsweise der Frequenztherapie zu verstehen, bedarf es einiger Grundkenntnisse über die Regelmechanismen der Zelle. In der Zellmembran einer jeden Zelle befindet sich eine sogenannte Natrium-Kalium-Pumpe, die die Ionenkonzentration und das elektrochemische Gleichgewicht aufrecht erhält. Dieses Gleichgewicht ist die absolut essentielle Grundlage für die Lebensfähigkeit jeder Zelle. Jeder Reiz, der zu einer Verschiebung dieses Gleichgewichts führt, kann für die Zelle lebensbedrohlich werden.
Die Zellmembran besteht aus einer Doppelschicht aus Phospholipiden (Fette und Phosphate), die ca. zehn Nanometer dünn ist. Sie bildet die Haut der Zelle. Die durch Fett geschützte Membran wirkt wie ein elektrischer Isolator, der es dem Zytoplasma (Zellinhalt) ermöglicht, im Gegensatz zum Interstitium (Bereich außerhalb der Zelle) einen negativen Ladungszustand anzunehmen. Die Zelle wirkt wie eine Batterie mit Minus- und Pluspol.
In die Zellmembran sind Membranproteine integriert. Diese Membranproteine bilden die Rezeptoren oder „Antennen“ für die sensorischen Inputs der Zelle, das heißt, durch sie nimmt die Zelle Kontakt mit der „Außenwelt“ auf und bestimmt, was in die Zelle hinein bzw. hinaus geht. So wird das Zellverhalten durch Reize aus der Umgebung kontrolliert und nicht nur durch die in der Zelle befindlichen Gene. Für die Zelle bewirkt die Änderung ihres Energiezustandes ein elektrisches Signal, das z. B. spezifische genetische Programme aktivieren oder hemmen kann. Die Zellen erkennen die Umgebung, indem sie Energien des elektromagnetischen Spektrums in biologisch nützliche Information umwandeln. Unterschiedliche Rezeptorproteine wandeln Licht, Töne, Röntgenstrahlen, Funkschwingungen, Mikrowellen und extrem niedrige Frequenzen (ELF‘s) in Zellverbindungen um, indem sie Effektorproteine aktivieren, die wiederum eine Depolarisation der Membran, eine Aktivierung des Enzymsystems des Zytoplasmas oder eine Regulierung genetischer Prozesse hervorrufen können. In dieser Weise regelt bzw. kontrolliert das energetische Umfeld Verhalten und Befinden von Zellen und Geweben. Diese elektrischen Einflüsse regulieren neben den bio-chemischen Einflüssen das Leben der Zelle. Schon seit vielen Jahren ist Wissenschaftlern klar, dass sie das energetische Verhalten der Zellen beeinflussen können, wenn sie bestimmte Frequenzen der Zellen messen und vor allem künstlich herstellen können.
Zellen können sich nur in zwei Zuständen befinden: energetisch normal oder energetisch abnormal. So entziehen abnormal funktionierende Zellen (z. B. Krebszellen) dem Körper bis zum 60fachen an Energie, ohne selbst Energie zu erzeugen. Dies ist auch der Grund, warum ein kleiner Tumor von ein paar hundert Kubikzentimetern, wie ein Pankreas-Carcinom, einem erwachsenen Menschen so viele Schwierigkeiten bereiten kann. Es ist vor allem der abnormale Energieverlust, der den gesunden Zellen zu schaffen macht. Eine Tumorzelle ist weitgehend depolarisiert, sie besitzt nicht mehr die natürliche negative Ladung im Cytosol.
Genau hier setzt die Frequenztherapie an. Einerseits kann sie helfen, diese Depolarisation (Veränderung der Zellspannung) wieder in Ordnung zu bringen. Andererseits kann sie dadurch, dass sie in Resonanz geht mit bestimmten Erregern, das elektrochemische Gleichgewicht der Zellen dieser Erreger so verschieben, dass der Erreger abstirbt.