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Verschwiegene Einnahmen bei der Bewerbung einer Digitalwährung kommen Kim Kardashian teuer zu stehen. Der Reality-Star zahlt bei einem Vergleich mit der US-Börsenaufsicht SEC 1,26 Millionen Dollar an Bussgeldern und Entschädigungen, wie die Behörde am Montag mitteilte. Sie stimmte ausserdem zu, drei Jahre lang keine Krypto-Vermögenswerte zu fördern und bei einer laufenden Untersuchung zu kooperieren.
Die SEC sagte am Montag, Kardashian habe es versäumt, zu melden, dass sie von EthereumMax über einen Vermittler 250'000 US-Dollar für die Veröffentlichung eines Beitrags über EMAX-Token, ein von EthereumMax angebotenes Krypto-Asset, erhalten habe. Der Beitrag, der mit dem Hashtag «#ad» versehen war, enthielt einen Link zur EthereumMax-Website, die den Usern Anweisungen zum Kauf der Token gebe, so die Regulierungsbehörde.
Die SEC warnt Anleger schon seit Jahren vor zweifelhaften Investment-Tipps von Promis mit hoher Reichweite im Internet – insbesondere bei hochspekulativen und häufig lasch regulierten Kryptoanlagen.
«Dieser Fall erinnert uns daran, dass, wenn Prominente oder Influencer Investitionsmöglichkeiten – einschliesslich Kryptowährungen – promoten, dies nicht bedeutet, dass solche Anlageprodukte für alle Anleger geeignet sind», sagte Gary Gensler, Vorsitzender der SEC, in einer Pressemitteilung.
Kardashian selbst liess über einen Sprecher verlauten: «Kardashian hat von Anfang an voll mit der SEC kooperiert und ist auch weiterhin bereit, alles zu tun, um die SEC in dieser Angelegenheit zu unterstützen.» Sie wolle diese Angelegenheit hinter sich bringen, um einen langwierigen Streit zu vermeiden. «Die Einigung, die sie mit der SEC erzielt hat, ermöglicht es ihr, dies zu tun, sodass sie mit ihren vielen verschiedenen geschäftlichen Aktivitäten weitermachen kann», heisst es in der Erklärung.
2018 hatte die US-Börsenaufsicht bereits Box-Star Floyd Mayweather und Hip-Hop-Produzent DJ Khaled hohe Geldstrafen aufgebrummt, weil sie auf ihren Social-Media-Kanälen unlautere bezahlte Promo-Aktionen für Geschäfte mit Digitalwährungen machten. (lak/dab/sda/awp/dpa)
«70 Prozent Rabatt auf Kopfhörer», «2 Parfums zum Preis von einem», «Nur heute – Tiefstpreisgarantie»: So werden am Black Friday, während der Cyber Week und während des gesamten Dezembers potenzielle Konsumenten in die Geschäfte und Online-Shops gelockt. Was für die einen die Ausnahme ist, ist für andere alltäglich – shoppen ohne Mass, einfach, weil der Preis gerade stimmt und das persönliche Befinden eben nicht.