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Mit mehreren Operationen zur Krebsprävention sorgte Angelina Jolie für ein grosses mediales Echo. Die Eingriffe bescherten ihr verfrühte Wechseljahre – das kümmert die Schauspielerin offenbar wenig.
Das Klimakterium kam zu früh, und es war forciert: Im März liess sich Hollywoodstar Angelina Jolie präventiv die Eierstöcke und Eileiter entfernen. Vorausgegangen war eine vorsorgliche beidseitige Brustamputation im Jahr 2013, die Jolie in der «New York Times» in einem Essay erläuterte.
Grund für die radikalen Eingriffe war eine genetische Vorbelastung. Die 40-Jährige ist Trägerin eines mutierten BRCA1-Gens, das das Risiko für Brust-, Eileiter- und Eierstockkrebs immens erhöht. Bei Jolie soll es bei 87 Prozent liegen. Sowohl ihre Mutter als auch die Grossmutter und eine Tante sind bereits an Krebs gestorben.
Die verfrühten Wechseljahre scheinen Jolie kaum Probleme zu bereiten – im Gegenteil. Dem Daily Telegraph sagte sie jetzt in einem Interview:
Sie habe Glück gehabt und spüre keine unangenehmen Effekte durch das Klimakterium. «Ich fühle mich älter, und ich fühle mich dadurch beständiger.» Sie sei froh, dass sie endlich erwachsen sei.
Ehemann Brad Pitt, 51, habe ihr sehr deutlich gemacht, dass es nicht der Körper sei, für den er eine Frau liebe, sondern Klugheit, Talent und die Sorge um die Familie. «Also wusste ich, dass die Operationen mich nicht dazu bringen würden, mich weniger als Frau zu fühlen, weil mein Mann es nicht dazu kommen lassen würde», sagte sie.
«Brad und ich haben Glück, weil wir die Schönheit in der Veränderung des anderen sehen», sagte Jolie dem «People»-Magazine.
(ala)
Ende Juli hatte das Filmstudio Disney den Regisseur James Gunn gefeuert. Als Grund gab man derbe Witze über Pädophilie und Vergewaltigung an, die Gunn vor fast zehn Jahren auf Twitter veröffentlicht hatte. Gunn führte bei den bisherigen zwei «Guardians of the Galaxy»-Filmen Regie und war bei Fans und Cast äusserst beliebt.
Gunn hatte sich damals sogleich entschuldigt und Fehler eingeräumt. Er sagte, dass er vor zehn Jahren ein anderer Mensch gewesen sei, der provozieren wollte, sich inzwischen …