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Bis nach der Hälfte der 15 km im Massenstart-Rennen am Holmenkollen durfte Weger nochmal auf einen Top-Ten-Platz hoffen. Dann liess er im ersten von zwei Stehend-Schiessen drei Scheiben stehen. Am Ende belegte der 32-jährige Walliser mit vier Strafrunden und 2:25 Minuten Rückstand auf Sivert Bakken den 22. Rang. Der Norweger feierte zuhause seinen ersten Weltcup-Sieg.
Zwei Plätze besser als Weger war bei den Frauen Lena Häcki. Auch die Engelbergerin raubte sich über 12,5 km mit vier Schiessfehlern alle Chancen auf einen Spitzenrang. Den Sieg holte sich die Olympiasiegerin Justine Braisaz-Bouchet aus Frankreich.
Weger und Häcki hatten sich als einzige Schweizer für das Finale der jeweils besten 30 Läufer qualifiziert. Ohne einen Podestplatz war es für die Biathleten von Swiss-Ski ein enttäuschender Winter. Die Fortschritte der letzten Jahre konnten nicht bestätigt werden.
Mit Weger und Selina Gasparin (am Samstag 41.) beenden die beiden Pioniere des Schweizer Biathlon-Sports ihre Karriere, beim Nachwuchs sieht es allerdings viel versprechend aus. Im Hinblick auf die Heim-WM 2025 auf der Lenzerheide sind aber weitere Fortschritte nötig.