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Die Vereinigten Staaten haben ein Projekt für das Karibik-Becken, welches das Pentagon im Jahr 2001 angekündigt hat. Es ist ein destruktives und tödliches, ein verwerfliches Projekt. Daher bemühen sie sich, eine akzeptable Narrative zu erfinden. Wir sehen das in Venezuela: Achtung: der Anschein verdeckt allmählich die Realität; während der Demonstrationen geht die Vorbereitung des Krieges weiter.
Überzeugt, dass die Unterstützung der Vereinigten Staaten wichtiger ist, als die Stimmen seiner Landsleute, hat sich Juan Guaidó selbst zum Übergangs-Präsidenten von Venezuela proklamiert.
Im Laufe der vergangenen Monate ist es den Vereinigten Staaten gelungen, eine Viertel der Mitgliedstaaten der Vereinten Nationen davon zu überzeugen – einschließlich 19 Staaten von Amerika – das Ergebnis der venezolanischen Präsidentschaftswahlen vom Mai 2018 nicht anzuerkennen. Daher erkennen sie die Legitimität der zweiten Amtszeit des Präsidenten Nicolas Maduro auch nicht an.
In einem Interview mit dem Sunday Telegraph vom 21. Dezember 2018 erklärt der britische Verteidigungsminister, Gavin Williamson, dass sein Land die Installation einer permanenten Militärbasis in Guyana aushandeln wird, um die [imperiale] Politik vor der Suez-Krise wieder aufzunehmen. Noch am selben Tag bewirkt ein Mitglied des Guyanischen Parlaments in überraschender Weise den Sturz der Regierung seines Landes, und flüchtet dann nach Kanada. Am nächsten Tag behauptet Exxon-Mobil, dass ein von ihm gechartertes Schiff, um eine Öl-Exploration in der Gegend zwischen Guyana und Venezuela durchzuführen, von der venezolanischen….