Document ID: /curiavista/filtered/00000.jsonl.gz/101983

<h2>SubmittedText<h2><p>Die Spielsucht ist  ein sehr problematisches Thema, dessen Bedeutung aufgrund der zahlreichen, im Internet zugänglichen Spiele weiter zunimmt. Um dieser neuen Gefahr wirksam entgegenzutreten und eine weitere Zunahme spielsüchtiger Personen zu verhindern, muss die Präventionspolitik überdacht werden. Dies könnte im Rahmen der Arbeitsgruppe geschehen, die für die Volksinitiative "für Geldspiele im Dienste des Gemeinwohls" zuständig ist.</p><p>Warum sind der "Groupement romand d'études d'addiction" und der Fachverband Sucht in diesen Prozess nicht mit eingebunden?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Das EJPD hat in Zusammenarbeit mit der kantonalen Fachdirektorenkonferenz "Lotteriemarkt und Lotteriegesetz" eine Projektorganisation und in diesem Rahmen eine Studienkommission ins Leben gerufen, die zurzeit daran ist, insbesondere die Volksinitiative "für Geldspiele im Dienste des Gemeinwohls" zu prüfen. Die Studienkommission hat vorgesehen, einen Vertreter der beiden Organisationen Grea und Fachverband Sucht Anfang Januar 2010 anzuhören. Die Co-Präsidentin der Studienkommission hat deshalb die beiden Organisationen mit Schreiben vom 12. November 2009 mit der Bitte angeschrieben, einen Vertreter für diese Anhörung zu bezeichnen. Mit Schreiben vom 25. November 2009 haben die beiden Organisationen mittlerweile einen Vertreter bezeichnet. Ihr Einbezug ist somit vorgesehen.</p>