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Während andere Ferien-Destinationen viele historische Gebäude haben, die sie den Touristen öffnen, ist der Schatz der Seychellen die dortige Natur. Neben den herrlichen Stränden gibt es auf den Seychellen auf den einzelnen Inseln sehr viel zu entdecken. So gehört zum Beispiel das Aldabra-Atoll zum Weltnaturerbe der UNESCO als größtes Korallenatoll der Welt. Hier lebt eine große Kolonie an Landschuldkröten und der Weißkehligen Ralle, der letzte flugunfähige Vogel, den es im Indischen Ozean gibt. Außer dass hier drei Monate im Jahr Wissenschaftler leben, haben die Tiere diese Insel ganz für sich allein. Die älteste Riesenschildkröte der Welt lebt im Übrigen auf Bird Island. Darüber hinaus gibt es auch noch viele andere Tiere auf den Inseln.
Wracktauchen und Strandleben
Die Küsten vor den Stränden auf den Seychellen sind bekannt dafür, dass sie ein Eldorado für Taucher sind. Möglichkeiten bestehen hier zum Beispiel beim Wracktauchen und Long Range-Tauchen. Die meisten Urlauber kommen aber auf die Insel, um hier einen wunderschönen und erholsamen Strandurlaub zu erleben. Wer gerne etwas über die Einheimischen lernen möchte, der kann auch hier sehr viel Feste mit erleben, wo Musik und Folklore eine Rolle spielt. Gesprochen wird auf den Seychellen vorwiegend Englisch, aber auch Französisch. Grund dafür ist, dass das Land einst eine britische Kronkolonie war. 1976 wurde es in die Unabhängigkeit entlassen. Der Ort, an dem man die Kolonialgeschichte noch hautnah erleben kann ist in Victoria. Hier befinden sich zahlreiche Kolonialbauten und auch der Uhrenturm Little Big Ben, der das Wahrzeichen der Stadt ist.