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An den Olympischen Winterspielen in Sotschi/Rus gewinnen die 28-jährige Engelbergerin Dominique Gisin und die zwei Jahre ältere Slowenin Tina Maze zeitgleich mit 1:41.57 Gold.
Bereits vor vier Jahren hatte Spitzenfahrer Bernhard Russi auf eine Olympiasiegerin namens Dominique Gisin gewettet. Der Schweizer konnte dann vor etwa 8 Jahren die Strecke am Rosa Peak selbst entwerfen und auf das Olympiajahr 2014 auch fertigbauen. Der Berg scheint den Schweizerinnen Glück gebracht zu haben.
Nur 10-hunderstel Sekunden verlor dagegen die topgesetzte Lara Gut im gleichen Abfahrtsrennen auf die beiden Siegerinnen Gisin und Maze und gewann damit Bronze. Mit 37-hunderstel folgte auf Platz 5 eine weitere Schweizerin Fabienne Suter .
Dominique Gisin, geboren am 4. Juni 1985 aus Engelberg, Tochter von Beat und Bea Gisin, die Eltern Sport- und Turnlehrer fährt seit 2001 FIS-Rennen.
Gisins Kampf von ganz hinten nach ganz vorn
In den letzten Jahren waren es weniger die Konkurrentinnen, die Dominique Gisin im Nacken hatte, sondern viel mehr das Pech. An etlichen Verletzungen litt die Engelbergerin, eine Knie-Operation jagte die nächste. Nun meldet sie sich zurück.