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Der Rohstoffkonzern Glencore erwägt einen Produktionsstopp in der Kupfer- und Kobalt-Mine Katanga in der Demokratischen Republik Kongo. Das Management der Tochter Katanga Mining habe vor dem Hintergrund der herausfordernden Marktbedingungen für Rohstoffe eine Überprüfung der Aktivitäten und insbesondere der Ausgaben angekündigt, teilte der Konzern mit.
Bei der Analyse werden alternative Szenarien inklusive der kompletten Einstellung der Kupfer- und Kobaltförderung erwogen, bis die geplante Erz-Laugenwaschanlage (Whole Ore Leach, WOL) im ersten Halbjahr 2017 einsatzbereit sei, wie es weiter heisst. Glencore hat Katanga zugesichert, die notwendigen Mittel für den laufenden Betrieb, die Produktionseinstellung und den Bau der WOL bereitzustellen.
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Millionen-Verlust
Katanga Mining hatte im ersten Halbjahr einen Nettoverlust von rund 113 Millionen Dollar verbucht, nach einem Gewinn von rund 78 Millionen im Vorjahreszeitraum. Die Kupfer-Produktionsmenge betrug rund 148'000 Tonnen, das entspricht rund 22 Prozent der Konzernproduktion.
(awp/dbe/hon)