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Geschichte
Auszug aus der Vereinsgeschichte 1979:
Die Schiessanlage befand sich bereits damals am selben Ort wie heute: Im "Plättli". In der Schützenstube hängt die Reproduktion eines Stiches, der das Schloss Birseck zeigt, und davor einen Offizier mit einigen Soldaten. Darunter der Text: "Der Offizier zeigte hinüber und erklärte seinen Soldaten das Schiessprogramm. Denn soeben hat er das Plättli gefunden, allwo dank guter Lage die besten Resultate weit und breit möglich seien . . . 1835". Schon vor langer Zeit war also das "Plättli" als idealer Schiessplatz bekannt.
Zunächst diente eine Holzbaracke als Schiesstand. Weil Holz rar war, hatten ungebetene lnteressenten in den Jahren des ersten Weltkrieges das Schützenhaus gestohlen. Erst im Herbst 1922 konnte ein neuer Stand gebaut und in Betrieb genommen werden - die Baubewilligung hierfür befindet sich noch im Vereinsarchiv.
1924 und 1933 führten die Arlesheimer ein Kantonales Verbandsschiessen (heute würde es "Kantonalschützenfest" heissen) durch. Die Vorbereitungsarbeiten sind bis ins Detail in den Protokollen festgehalten. Das Fest von 1933 scheint eher verheerend gewirkt zu haben. Denn bis 1974 fanden die Arlesheimer den Mut zur Durchführung eines Grossanlasses nicht mehr. Bei der Abrechnung über die Festwirtschaft schauten ganze 16 Franken als Ertrag heraus. Schiessanlässe im "Plättli" waren früher mit allerhand Umtrieben verbunden: Material, Tische, Bänke, Scheiben usf. wurden auf einen Pferdewagen geladen und am Vorabend zum Stand hinauf transportiert.
|Vereinsnamen:
|Flobertklub Arlesheim
|1908 bis 1925
|Freischützenverein Arlesheim
|1926 bis 1978
|Kleinkaliber Schützen Arlesheim
|1979 bis 1997
|Sportschützen Birseck
|1998 bis 2014
|Sportschützen Arlesheim
|2015 bis heute