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4 Singvögel der Insel Man:
Rauchschwalbe - Hirundo rustica
Goldammer - Emberiza citrinella
Feldlerche - Alauda arvensis
Grauschnäpper - Muscicapa striata
© 2001 Markus Kappeler
(erschienen in der WWF Conservation Stamp Collection)
Bei einer maximalen Länge von 52 Kilometern und einer maximalen Breite von 22 Kilometern bemisst sich die Fläche der oval geformten Insel Man auf 572 Quadratkilometer. Im Inselinneren trifft man auf ein weitgehend unbewaldetes Hügelland, das von tiefen Flusstälern durchzogen ist und dessen höchster Punkt bei 621 Metern ü.M. liegt. 76 000 Personen zählt die Inselbevölkerung, wovon rund ein Drittel in der Inselhauptstadt Douglas lebt. Es gibt im Übrigen auf der Insel Man rund 800 landwirtschaftliche Betriebe, 6000 Hektaren Kulturland, 26 000 Hektaren Weideland, 34 000 Rinder und 7000 Schafe.
Die Insel Man ist ein unabhängiger Freistaat, und dies ununterbrochen seit über tausend Jahren. Zwar befindet sich die Insel materiell seit 650 Jahren in englischem Besitz; Königin Elisabeth II. trägt den Titel «Lord of Man». Politisch aber ist sie eigenständig: Sie wurde dem Vereinigten Königreich nie einverleibt, weshalb die britische Regierung hier nichts zu sagen hat. Tatsächlich verfügt die Insel Man über eine eigene Regierung, ein eigenes Parlament und eine eigene Gerichtsbarkeit. Sie hat eine eigene Postverwaltung, ein eigenes Erziehungssystem und eine eigene Polizei. Sie hat eine eigene Währung, eine eigene Flagge und eine eigene Hymne. Die Inselbevölkerung spricht überdies eine eigene, auf keltischen Wurzeln beruhende Sprache namens «Manx». Und sie führt ein eigenes, vergleichsweise ruhiges Leben.
Tatsächlich wird man auf der Insel Man vielerorts an die bezaubernde Atmosphäre Englands erinnert, wie sie zur Jahrhundertwende gewesen sein muss. So etwa angesichts der relativen Unberührtheit der Insel: Die Bäche sind klar, die Landschaft ist unverdorben, die Strände sind sauber. Oder angesichts der viktorianischen Häuserfassaden in Douglas. Auch die Landwirtschaft wird auf der Insel Man im Vergleich zu derjenigen auf den grossen Schwesterinseln Irland und Grossbritannien noch ziemlich extensiv betrieben: Die meisten Farmen sind klein; die Felder und Weiden sind durch artenreiche Hecken voneinander getrennt und bilden ein abwechslungsreiches Mosaik; die Mechanisierung und der Einsatz chemischer Hilfsmittel sind bescheiden.
Dies alles ist darauf zurückzuführen, dass sich die Inselbewohner vom atemlosen Fortschrittswettbewerb der restlichen Welt nicht anstecken, von den «Segnungen» der Moderne nicht überrollen lassen. Hier bestimmen sie seit über tausend Jahren selbst, was gut für sie ist. Und bisher war es am besten, dem Überkommenen die Treue zu halten.
Eine Folge dieser weisen Lebenseinstellung ist die Tatsache, dass die Insel Man eine vielgestaltige Insekten- und Vogelfauna beherbergt. Wir wollen hier vier Vogelarten aus der Sippe der Singvögel (Oscines) herausgreifen, namentlich die Rauchschwalbe (Hirundo rustica), die Goldammer (Emberiza citrinella), die Feldlerche (Alauda arvensis) und den Grauschnäpper (Muscicapa striata).
Die Rauchschwalbe
Einer der bekanntesten Vögel Eurasiens wie auch Nordamerikas ist gewiss die Rauchschwalbe aus der Familie der Schwalben (Hirundinidae). Für viele von uns ist sie der Inbegriff eines Zugvogels und gilt weitherum als Vorbote des Sommers. Sie weist eine Gesamtlänge von etwa 19 Zentimetern, eine Flügelspannweite von ungefähr 34 Zentimetern und ein Gewicht um 20 Gramm auf.
Vorzugsweise bewohnt die Rauchschwalbe offenes Kulturland mit Gehöften und Dörfern. Sie hält sich so gut wie nie am Boden auf, sondern verbringt die meiste Zeit des Tags im Flug, die Nacht in einem Nest oder auf einem Zweig. Ihre Nahrung besteht zur Hauptsache aus fliegenden Insekten, die sie im schnellen und wendigen Flug meist knapp über dem Boden erhascht.
Auf der Insel Man treffen die Rauchschwalben aus ihrem Winterquartier kommend Ende April, Anfang Mai ein. Wie anderswo brüten sie zumeist an erhöhter, für Katzen und andere Fressfeinde unerreichbarer Stelle in Gebäuden aller Art, von Kirchen über Scheunen bis hin zu Bushaltestellen. Das tassenförmige Nest wird zur Hauptsache aus Lehmklümpchen gebaut, welche von den Vögeln an feuchten Stellen wie Bachufern und Regenpfützen aufgenommen werden, und die Nestmulde wird mit Federn ausgepolstert.
Der Nestbau beschäftigt das Rauchschwalbenpaar 8 bis 10 Tage lang und ist normalerweise Mitte Mai beendet. Das Weibchen legt dann seine 4 bis 5 Eier hinein. Das Ausbrüten derselben wird hauptsächlich vom Weibchen besorgt und dauert durchschnittlich 15 Tage. 20 Tage später sind die Jungvögel, welche von beiden Eltern unermüdlich gefüttert werden, flügge. Die meisten Paare bauen in der Folge ein weiteres Nest und ziehen nochmals Junge auf.
Gegen Ende August verlassen die Altvögel mit ihren Nachkommen zusammen ihre Brutplätze, sammeln sich oft im Bereich von Telefondrähten zu grösseren Schwärmen und machen sich schliesslich auf die Reise in den Süden. Das Winterquartier der meisten britischen Schwalben befindet sich in Südafrika, wo die Vögel gesellig leben und Schlafgemeinschaften von bis zu einer Million Individuen bilden.
Die Goldammer
Die Goldammer ist uns zwar weniger vertraut als die Rauchschwalbe, aber auch sie ist ein sehr weit verbreiteter Vogel, deren Brutareal von Westeuropa quer durch Russland bis zum Baikalsee reicht. Sie gehört der fast tausend Arten umfassenden Familie der Finken (Fringillidae) an. Mit einer Gesamtlänge von durchschnittlich 16,5 Zentimetern, einer Flügelspannweite von 23 bis 30 Zentimetern und einem Gewicht um 30 Gramm ist sie deutlich stämmiger gebaut als die elegante Rauchschwalbe.
Die Goldammer bewohnt hauptsächlich sanfte Hügelgebiete in tieferen Lagen. Sie zeigt eine deutliche Vorliebe für offenes, trockenes Gelände mit artenreicher Vegetation und meidet Wälder, Feuchtgebiete sowie Siedlungen.
Im Gegensatz zur Rauchschwalbe hält sich die Goldammer das ganze Jahr über auf der Insel Man auf, denn sie ernährt sich nicht wie diese ausschliesslich von Insekten, welche im Winter rar sind und ein Wegziehen erforderlich machen, sondern ist eine Gemischtköstlerin: Im Sommerhalbjahr nimmt sie allerlei Sämereien, Beeren, Früchte und wirbellose Tiere zu sich; im Winter sucht sie auf abgeernteten Feldern nach Getreidekörnern und im Wiesland nach diversen anderen nahrhaften Pflanzenstoffen.
Jeweils im März formieren sich die Goldammern zu Paaren und errichten Brutterritorien, deren Fläche sich je nach der örtlichen Lebensraumqualität auf eine halbe bis drei Hektaren bemisst. Das Nest wird zumeist in dichtem Gestrüpp am Boden oder in unmittelbarer Bodennähe gebaut. Anfang Mai legt das Weibchen seine 2 bis 4 Eier. Die Jungen schlüpfen nach einer Brutdauer von 12 bis 14 Tagen und sind 11 bis 13 Tage später flügge. Meistens führen die Goldammerpaare danach noch eine zweite Brut durch.
Im Herbst finden die Alt- und Jungvögel zu kleinen Trupps von bis zu 20 Individuen zusammen, welche den Winter über auf der Suche nach Nahrung nomadisch umherziehen.
Die Feldlerche
Die Feldlerche ist uns nicht wegen ihrer (unauffälligen) Erscheinung bekannt, sondern vielmehr wegen des prächtigen Gesangs, den das Männchen bei seinem Revierflug vernehmen lässt. Sie ist ein Mitglied der Familie der Lerchen (Alaudidae) und weist eine Gesamtlänge von durchschnittlich 18 Zentimetern, eine Flügelspannweite von 30 bis 36 Zentimetern und ein Gewicht um 35 Gramm auf. Auch sie hat ein bemerkenswert weites Verbreitungsgebiet, das sich über das ganze nördliche Eurasien, von den Britischen Inseln im Westen bis nach Japan im Osten, erstreckt. Als Lebensraum bevorzugt die Feldlerche offene Grasländer, wo sie sich die meiste Zeit am Boden umherbewegt. Ihre Nahrung besteht wie die der Goldammer aus einem breiten Spektrum von Sämereien, Grasspitzen und anderen zarten Pflanzenteilen sowie wirbellosen Tieren.
Obschon die Feldlerche das ganze Jahr über auf der Insel Man anzutreffen ist, scheint es sich im Winter nicht um dieselben Individuen zu handeln wie im Sommer. Jedenfalls verzeichnet das Vogelzug-Observatorium ganz im Süden von Man alljährlich in der zweiten Septemberhälfte Tausende von Feldlerchen, welche südwärts ziehen. Man geht davon aus, dass die einheimische Brutpopulation die Insel jeweils im Herbst verlässt und den Winter weiter südlich verbringt, während Feldlerchen aus weiter nördlich gelegenen Brutgebieten hierher ins Winterquartier kommen. Letztere bilden nomadisch umherziehende Schwärme, welche bis zu 200 Einzeltiere umfassen.
Im Frühling errichten die Feldlerchen paarweise Brutreviere. Die Männchen geben in dieser Zeit häufig ihren Grundbesitz-Anspruch durch ihren charakteristischen Singflug kund. Sie steigen dabei in einem weiten Bogen etwa hundert Meter hoch, rütteln dann minutenlang in dieser Höhe und sinken schliesslich langsam senkrecht wieder hinunter wobei sie die ganze Zeit ihren wohltönenden, trillernden Gesang hören lassen. Etwa zehn Meter über dem Grund verstummen sie dann plötzlich, lassen sich mit beinahe geschlossenen Flügeln fallen und fangen den «Sturzflug» erst im letzten Moment mit ausgebreiteten Flügeln und aufgefächertem Schwanz ab. Dieses abrupte Ende des territorialen Singflugs, bei dem das Männchen überraschend und scheinbar spurlos aus der Luft verschwindet, steht zweifellos im Dienst der Feindvermeidung.
Das Feldlerchennest befindet sich an einer vor unerwünschten Blicken geschützten Stelle und ist aus Gräsern gebaut. Darin bebrütet das Weibchen gewöhnlich Ende Mai, Anfang Juni sein aus 3 bis 4 Eiern bestehendes Gelege. Die Brutdauer beträgt etwa 11 Tage. Die Jungvögel verlassen das Nest ungefähr 8 bis 10 Tage nach dem Schlüpfen, sind aber erst nach weiteren 10 Tagen flugfähig. Viele Feldlerchenpaare brüten zweimal im Jahr.
Der Grauschnäpper
Der Grauschnäpper hat ein Brutgebiet, das sich ähnlich wie dasjenige der Goldammer von Westeuropa ostwärts bis zum Baikalsee erstreckt. Mit einer Gesamtlänge von durchschnittlich 14 Zentimetern, einer Flügelspannweite von etwa 23 bis 26 Zentimetern und einem Gewicht um 15 Gramm ist er das grösste europäische Mitglied der Familie der Fliegenschnäpper (Muscicapidae).
Wie viele seiner Vettern zeigt der Grauschnäpper beim Futtererwerb eine charakteristische Jagdtechnik: Er setzt sich auf den hoch gelegenen Zweig eines Strauchs oder auf einen Weidezaun-Pfosten, beobachtet von dieser Warte aus aufmerksam den Luftraum und stürmt hin und wieder unvermittelt hoch, um sich ein vorbeifliegendes Insekt zu schnappen. Er fühlt sich deshalb in traditionell bewirtschafteten Gebieten mit reichlich Hecken oder auch in buschreichen Gärten besonders wohl, denn da findet er viele Ansitzmöglichkeiten, einen übersichtlichen Luftraum und ein reges Insektenleben vor. Im Gegensatz zur Goldammer lässt sich der Grauschnäpper im Übrigen durch den Menschen wenig stören und ist oft im direkten Umfeld von Bauernhöfen und ländlichen Siedlungen anzutreffen.
Als echter Langstrecken-Zugvogel verlässt der Grauschnäpper jeweils im Herbst sein Brutgebiet in südlicher Richtung. Die Population der Britischen Inseln überwintert grossenteils südlich des Äquators in Afrika. Auf der Insel Man trifft der zierliche Insektenjäger im folgenden Frühling stets als einer der letzten Zugvögel erst gegen Ende Mai wieder ein.
Sein Nest aus Halmen, Würzelchen und Moos baut der Grauschnäpper gewöhnlich auf Gebäudesimsen, in Mauernischen und an Kiesgrubenwänden, mitunter aber auch auf Bäumen. Das Gelege umfasst gewöhnlich 4 bis 5 Eier. Die Jungen schlüpfen nach einer Brutdauer von 12 bis 14 Tagen aus den Eiern und sind im Alter von 12 bis 16 Tagen flugfähig.
Europas Singvogelbestände schwinden
Alle vier vorgestellten Singvogelarten weisen ein grosses Artverbreitungsgebiet und einen hohen Artbestand auf, sind also gegenwärtig nicht als in ihrem Fortbestand gefährdet einzustufen. Allerdings haben alle vier in der jüngeren Vergangenheit zumindest regional schwere Bestandseinbussen zu verzeichnen gehabt. Im Bereich der Britischen Inseln ist vor allem die Situation des Grauschnäppers alarmierend: Sein Bestand hat zwischen 1971 und 1995 um 80 Prozent abgenommen. Im selben Zeitraum ist der Bestand der Feldlerche um 60 Prozent und derjenige der Goldammer um 30 Prozent geschwunden. Bei der Rauchschwalbe ist die Entwicklung der Population unklar: Letztere ist beträchtlichen, unregelmässigen Schwankungen unterworfen, welche wahrscheinlich mit den Lebensbedingungen im Winterquartier zusammenhängen, wobei keine eindeutig zu- oder abnehmende Tendenz zu erkennen ist.
Bei Grauschnäpper, Feldlerche und Goldammer sind die Bestandsrückgänge auf der Insel Man bezeichnenderweise weniger ausgeprägt als anderswo auf den Britischen Inseln. Ohne Zweifel spiegelt sich darin der vergleichsweise gemächliche «Gang der Dinge» wieder, welcher auf der Insel zu einem weniger starken Landschaftswandel im Allgemeinen und zu einer geringeren Intensivierung der Landwirtschaft im Speziellen geführt hat.
Ausserhalb der Insel Man wird der schleichende Bestandsschwund vieler einst «allgegenwärtiger» Singvögel von den Ornithologen mit grosser Besorgnis registriert, denn er zeigt unmissverständlich, dass der Mensch seine natürliche Umwelt übermässig strapaziert. Wie der schonende, nachhaltige Umgang mit den natürlichen Ressourcen ohne Einbussen an Lebensqualität zu handhaben wäre, lässt sich am Beispiel der Insel Man gut erkennen. Dass der fortschritts- und technologiegläubige Mensch des übrigen Europas aber jemals auf breiter Front zu einer ähnlich «nostalgischen» Lebenseinstellung, wie sie die Bewohner von Man besitzen, zurückfinden wird, ist leider kaum anzunehmen.
Legenden
Die Rauchschwalbe (Hirundo rustica) weist eine Länge von etwa 19 Zentimetern und ein Gewicht um 20 Gramm auf. Sie ist eine bemerkenswerte Flugkünstlerin, welche die meiste Zeit des Tags in der Luft verbringt und nach fliegenden Insekten jagt. Unverkennbares Körpermerkmal ist ihr gegabelter Schwanz, weshalb sie auf der Insel Man «gollan geayee» («Gabel des Winds») genannt wird.
Jeweils im September und häufig im Bereich von Telefondrähten sammeln sich die Rauchschwalbenfamilien zu grösseren Schwärmen, welche schliesslich im Verband die weite Reise in ihr Winterquartier im südlichen Afrika unternehmen.
Vier bis fünf Junge zieht das Rauchschalbenpaar gewöhnlich je Brut auf. Das tassenförmige Nest befindet sich an erhöhter, vor Katzen sicherer Stelle innerhalb von Ställen und anderen Gebäuden. Es besteht hauptsächlich aus Lehmklümpchen, welche von den Vögeln an feuchten Stellen vom Boden aufgenommen werden, und ist mit Grashalmen «armiert».
Die Goldammer (Emberiza citrinella) misst in der Länge durchschnittlich 16,5 Zentimeter und wiegt um 30 Gramm. Sie ist eine Gemischtköstlerin, die sich je nach dem lokalen und saisonalen Angebot von verschiedenartigen pflanzlichen Stoffen und diversen wirbellosen Kleintieren ernährt. Dank dieser Anpassungsfähigkeit kann sie auch den Winter über in ihrem Brutgebiet verbleiben und muss keine kräftezehrende Fernreise in den Süden unternehmen.
Die Feldlerche (Alauda arvensis) ist durchschnittlich 18 Zentimeter lang und 35 Gramm schwer. Sie bewohnt innerhalb ihres weiten Verbreitungsgebiets, das sich von den Britischen Inseln im Westen bis nach Japan im Osten erstreckt, vorzugsweise offene Graslandschaften. Hier bewegt sie sich die meiste Zeit am Boden umher und ernährt sich von einem breiten Spektrum pflanzlicher und tierlicher Stoffe (links). Seine Jungen zieht das Feldlerchenpaar in einem aus Gräsern gebauten Bodennest auf (unten).
Der Grauschnäpper (Muscicapa striata) ist mit einer Länge von durchschnittlich 14 Zentimetern und einem Gewicht um 15 Gramm ein zierlicher Vogel. Bei der Jagd setzt er sich auf einen Ansitz, der ihm guten Rundumblick gewährt, und stürmt von da hin und wieder unvermittelt hoch, um sich ein vorbeifliegendes Insekt zu schnappen (links). Nicht selten baut das Grauschnäpperpaar sein Nest an einer merkwürdigen Stelle im Bereich von Gebäuden, wie hier in einer leeren Konservendose (rechts.)
Beim Begriff «Britische Inseln» sehen wir im allgemeinen die beiden Inseln Grossbritannien und Irland vor uns. In Wirklichkeit handelt es sich aber dabei um einen ganzen Archipel, dem beispielsweise auch die Isle of Wight im Ärmelkanal, die Scilly-Inseln vor der Südwestspitze Englands, die Orkney-Inseln vor der Nordspitze Schottlands, die Aran-Inseln vor der Westküste Irlands und nicht zuletzt die mitten in der Irischen See gelegene Insel Man angehören.
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