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IAEO liefert Testgeräte zur Bekämpfung des Coronavirus
Die IAEO versendet eine erste Lieferung von Geräten in mehr als 40 Länder, damit diese mithilfe der als Reverse-Transkriptase-Polymerase-Kettenreaktion (RT-PCR) bekannte Diagnosetechnik das Coronavirus schnell nachweisen können. Diese nukleare Technik ist das derzeit empfindlichste Verfahren zum Erkennen von Viren. Diese Soforthilfe ist Teil der Antwort der IAEO auf Unterstützungsersuchen von rund 90 Mitgliedstaaten bei der Bekämpfung einer zunehmenden Anzahl von Infektionen weltweit.
Dutzende Laboratorien in Afrika, Asien, Europa, Lateinamerika und der Karibik erhalten Diagnosegeräte und -hilfen, Reagenzien und Laborverbrauchsmaterialien, um die nationalen Tests zu beschleunigen, die zur Eindämmung des Coronavirus-Ausbruchs von entscheidender Bedeutung sind. Sie erhalten ausserdem Sicherheitsartikel wie persönliche Schutzausrüstung und Laborschränke für die sichere Analyse der gesammelten Proben. Weitere Lieferungen von Ausrüstungen an die wachsende Zahl von Ländern, die um Unterstützung ersuchen, werden in den kommenden Wochen erfolgen, erklärte die IAEO.
Die IAEO greift auf eigene Ressourcen sowie ausserbudgetäre Mittel für ihre Nothilfe bei der Bekämpfung des Coronavirus zu. Die Mitgliedstaaten haben zu diesem Zweck bisher ausserbudgetäre Finanzbeiträge in Höhe von mehr als EUR 9,5 Mio. zugesagt, darunter USD 6 Mio. aus den USA, CAD 5 Mio. aus Kanada und EUR 500’000 aus den Niederlanden. Australien hat ebenfalls einen wichtigen Beitrag in Aussicht gestellt. Darüber hinaus hat China der IAEO Nachweisgeräte, Reagenzien und anderes Medizinalmaterial im Wert von USD 2 Mio. gespendet sowie die Bereitstellung von Expertendiensten angekündigt.