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Dieser Indikator misst den regelmässigen Gebrauch der am häufigsten verwendeten Nichtlandessprachen in der Schweiz. Die Sprachanwendung in einem breiten Spektrum von Kontexten und auf verschiedene Anwendungsarten (sowohl mündlich als auch schriftlich) erlaubt, auf das Vorhandensein von Sprachkenntnissen zu schliessen. Gute Sprachkenntnisse verbessern die soziale Interaktion zwischen verschiedenen Bevölkerungsgruppen und erleichtern die Integrationsstrategien. Zudem erlaubt das soziodemografische Profil von Personen, die häufig Sprachen verwenden, die keine Landessprachen sind, Potenziale und Bedürfnisse insbesondere in der Wirtschaft und im Gesundheits- und Pflegebereich (Alters- und Pflegeheime) zu erkennen. Dieser Indikator wird von der EU empfohlen.
Tabellen
Definitionen
Die Erhebung Sprache, Religion und Kultur (ESRK) richtet sich an Personen ab 15 Jahren und wird in den drei Amtssprachen der Schweiz durchgeführt.
Mit regelmässig verwendete Sprachen werden alle Sprachen (Hauptsprachen oder beherrschte Sprachen) bezeichnet, die in mindestens einem der folgenden Kontexte gebraucht werden:
- mit der Partnerin oder dem Partner oder mit im gleichen Haushalt lebenden Kindern (täglich oder fast täglich);
- mit der Familie ausserhalb des Haushalts und mit Freundinnen und Freunden (mindestens einmal pro Woche);
- beim Fernsehschauen, Radiohören, Surfen im Internet (mindestens einmal pro Woche);
- beim Lesen (mindestens einmal pro Woche);
- bei der Arbeit (gesprochen, geschrieben oder gelesen, mindestens einmal pro Woche).
Folgende Sprachen wurden berücksichtigt: Englisch, Spanisch, Portugiesisch und als eine gemeinsame Gruppe Bosnisch, Kroatisch, Montenegrinisch und Serbisch. Dies sind die am meisten vertretenen Nichtlandessprachen in der Schweiz.