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Der weltgrösste Schokoladen-Hersteller Barry Callebaut will sein Geschäft in Nordamerika ausbauen - und plant dazu Investition in Höhe von 27 Millionen Franken.
Veröffentlicht am 11.06.2012
Barry Callebaut will am Standort St. Albans (Vermont) die Kapazitäten in der Kernanlage für ausgeformte Schokoladenprodukte ausweiten. Ausserdem schloss der weltgrösste Schokoladen-Hersteller eine Vereinbarung über den Erwerb der Vermögenswerte der Batory Industries Company am Standort in Chatham (Ontario).
Zusammen mit dem Werk in Robinson (Illinois) werde Barry Callebaut damit über zwei Standorte verfügen, um die Kunden im Mittleren Westen zu beliefern, heisst es in einer Mitteilung.
Mit den beiden Expansionsprojekten sollen die nötigen Kapazitäten für das Wachstum in der Region bereit gestellt werden. Insgesamt wird Barry Callebaut dafür knapp 27 Millionen Franken investieren und die Produktionskapazitäten um rund 60'000 Tonnen erweitern.
Den jüngsten Projekten waren Investitionen in Mexiko und Pennsauken (New Jersey) im Jahr 2011 sowie die Übernahme des Gourmetprodukte-Herstellers Mona Lisa Foods (North Carolina) im Januar 2012 vorausgegangen.
Barry Callebaut hat damit in den vergangenen zwei Jahren nach eigenen Angaben insgesamt knapp 100 Millionen Franken in Nordamerika investiert.