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Was ist Rally Obedience?
Die Übungen sind an Wettbewerben allesamt auf Schildern notiert. Das heisst: Nach dem Start bewegen sich Hundeführer und Hund von Schild zu Schild und bewältige den Parcours vollkommen autonom. Dieser ist auf einem Feld von rund 20 x 20 Metern aufgestellt und darf vor dem Wettkampfbeginn ohne Hund begangen werden. (sogenanntes «Briefing», analog Agility Wettkämpfe)
Total gibt es 71 verschiedene Übungen in den Klassen Beginner,1,2 und 3. Je nach Stufe sind es zwischen 12 und 20 Schilder pro Parcours. In der Klasse Beginner kann der Hund (im Gegensatz zu den Klassen 1,2 und) an der Leine geführt werden.
Die einzelnen Übungen entsprechen gemäss Reglement «den gängigsten Hundesportarten der Schweiz». So werden unter anderem die Positionen «Sitz», «Platz» und »Steh» in diversen Varianten geprüft; das Tragen oder Bringen eines Gegenstandes; das Überqueren einer Hürde und anderes mehr.
Die Klasse Beginner ist für (fast) jeden gut erzogenen Hund machbar; die Klasse 3 sollte aber nicht unterschätzt werden und bedarf intensivem Training. Wie beim Obedience besteht auch beim «Rally Obedience» eine Schwierigkeit darin den Hund während der ganzen Abfolge freudig bei Laune zu halten. Mit dem kleinen Unterschied, dass wir den Hund stimmlich Motivieren dürfen.
Die Klasse Beginner gilt als Einsteigerklasse. Es ist aber auch möglich direkt in der Klasse 1 zu starten. Wenn man drei Mal, bei zwei verschiedenen Richtern «vorzüglich» erreicht hat, kann man in die nächst höhere Klasse aufsteigen.
Rally Obedience ist ebenfalls sehr gut für ältere Hunde geeignet, die nicht mehr in Sporthundeklassen laufen können da dies teilweise zu anstrengend wäre.
Stand 23.02.2018