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Diplomaten sagten der Nachrichtenagentur dpa, dass es zunächst weitere Verhandlungen für einen möglichen Kompromiss geben werde. Zuvor waren die 15 Mitglieder des mächtigsten UN-Gremiums im Hauptquartier der Vereinten Nationen am East River in New York zusammengekommen. Es blieb zunächst unklar, wann die Abstimmung über das Schicksal des wichtigen Hilfsmechanismus stattfindet.
Hintergrund ist eine seit 2014 bestehende UN-Resolution, die am Samstag planmässig ausläuft. Die Regelung erlaubt es den Vereinten Nationen, wichtige Hilfsgüter über Grenzübergänge auch in Teile des Bürgerkriegslandes zu bringen, die nicht von der Regierung kontrolliert werden.
Die Ratsmitglieder Norwegen und Irland hatten einen Resolutionsentwurf vorgelegt, der den Grenzübergang Bab al-Hawa für zwölf Monaten offen halten würde. Moskau hatte einen Gegenentwurf mit einer Laufzeit von nur sechs Monaten eingebracht.