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Spiele gegen Lokalmatadoren wünscht sich Marc-Andrea Hüsler für die nächsten Turniere wohl nicht mehr. Nach dem Australian Open (gegen John Millman) und dem Turnier in Rotterdam letzte Woche (gegen Gijs Brouwer) unterlag Hüsler auch in Marseille als Favorit einem Gegner mit Heimvorteil.
Der 26-jährige Zürcher blieb gegen den drei Jahre älteren Franzosen chancenlos. Barrère gewann die ersten drei und die letzten fünf Games der Partie. Zu einer Breakchance kam Hüsler in der 61-minütigen Partie nicht.
Zu Hüslers Ehrenrettung muss erwähnt werden, dass Grégoire Barrère derzeit so erfolgreich wie noch nie in seiner Karriere spielt. In Montpellier erreichte er die Viertelfinals, in Rotterdam als Qualifikant die Achtelfinals, zuvor gewann er das Challenger-Turnier in Quimper. 2021 und 2022 gewann Barrère auf der ATP-Tour bloss drei Einzel, in der neuen Saison war der Sieg über Hüsler schon der fünfte in einem Hauptfeld.
Ritschard im Achtelfinal
Für Alexander Ritschard (ATP 187) endete in Marseille eine lange Durststrecke. Nach sechs Erstrunden-Niederlagen in Folge auf der Challenger-Tour schlug der 28-jährige Qualifikant den 37-jährigen Spanier Pablo Andujar (ATP 211) 7:5, 6:3. Im Achtelfinal wartet der an Nummer 3 gesetzte Australier Alex de Minaur (ATP 23).