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|Yess! Die erste Medaille für Päscu
als Mehrkampf-Kantonalmeister. Nachdem der gross gewachsene Grafenrieder an den Kantonalen seine Stärken unter
Beweis gestellt hatte, dominierte er nun auch am Kantonalfinal Athletic Cup am 12. September in Langenthal. Es
begann mit einer Ballwurfleistung von 63.82m, womit er seine PB um sagenhafte 5.17m verbesserte und sich in der
Schweizer Bestenliste auf Rg. 3 vorschob. Im Sprint pulverisierte Päscu seine eigene Bestleistung ebenfalls:
8.28sec bedeuteten eine Verbesserung gegenüber der PB am Athletic Cup in Bolligen um 0.31sec!!! Und dann im
Hochsprung mit soliden 1.50m holte er sich genügend Punkte, um den Kantonalfinal mit 110 Punkten Vorsprung
mit 1929 Punkten zu gewinnen. Eine ganz tolle Leistung (derzeit Rg. 2 schweizweit) und verdientermassen die Quali
für den Schweizerfinal in Schaan am 26.9.

Larissa konnte den Gewinn der Kantonalfinal-Silbermedaille vom letzten Jahr wiederholen. Und bereits damals hiess die Gegnerin Nadin Engel. Da die Dritte der Speer-Schweizermeisterschaft diesmal aber nicht mehr ihre Paradedisziplin Ballwurf ausspielen konnte, war die Ausgangslage etwas schwieriger. Trotzdem konnte die Zauggenriederin insbesondere mit dem Disziplinensieg im Hochsprung wertvolle Punkte sammeln. Doch der Verlust insbesondere im Sprint in 11.16sec (-66Pt) und im Kugelstossen 10.21m (-22Pt) war zu gross, um an die Goldmedaille heranzukommen. Wichtig ist aber eh die Quali für den Schweizerfinal. Dort werden die Karten dann nochmals neu gemischt - gerne erinnern wir uns ja an dieselbe Ausgangslage, wo Lari dann mit der Silbermedaille nach Hause kam.
Die Resultate der anderen FraubrunnerInnen:
Anja Gyger (8. Rang/1833Pt), Katja Messer (11. Rang/1765Pt und PB im Kugelstoss 10.17m), Janine Granges (17. Rang/ 1549Pt), Selina Stämpfli (5. Rang/1492Pt und PB im Kugelstoss 6.96m und 60m mit 9.09sec), Mirjam Chassot (4. Rang/1197Pt), Ann-Sophie Granges (6. Rang/1000Pt), Mara Schürch (12. Rang/547Pt), Bruno Schürch (10. Rang/1514Pt), Silvan Zünd (6. Rang/1242Pt), Dani Kunz (17. Rang/1127Pt), Pascal Loeliger (10. Rang/1123Pt)
Rangliste
|Mit gleich zwei Medaillen im Gepäck kehrten die fraubrunner
Speerwerferinnen Nathalie und Larissa von den Schweizermeisterschaften in Riehen vom 5./6. September zurück.
Nathalie erkämpfte sich den dritten Titel in Folge in ihrer Paradedisziplin, während Larissa gleich bei
ihrer ersten nationalen Meisterschaft eine Bronzemedaille feiern konnte.

Bei Nathalie schien die Ausgangslage von Anfang an recht klar, hatte die Fraubrunnerin doch bisher jeden Wettkampf mit grosser Überlegenheit gewonnen. Doch diesmal trennte sie von der Zweitplatzierten nur noch 3.58m. "Der Titel ist toll und darüber freue ich mich. Doch der Glanz der Medaille ist durch die für mich unbefriedigende Weite halt nun etwas blass" meinte die leicht konsternierte Schweizermeisterin 2009.
Isis Kommentar: Sieg ist Sieg und damit ist das Haupt-Ziel erreicht. Nathalies Goldmedaille war vorhersehbar, auch wenn die Siegesweite nicht so beeindruckend war wie erwartet. Nathi hat wirklich alles von ihr Beeinflussbare im Vorfeld versucht, hat definitiv alles richtig gemacht und hätte einen "besseren" Sieg verdient. Ich als Trainer hätte wohl im Konditionstraining einige Umfänge anders steuern müssen. Nach Lehrbuch-Aufbau haben wir alles korrekt gemacht, aber einmal mehr zeigte sich, dass die individuell am besten funktionierende Lösung nicht immer die nach Lehrbuch ist. Diese Lektion nehme ich sicherlich mit für die wirklich wichtigen Wettkämpfe, die in den nächsten Jahren vor uns liegen.
Ganz toll lief es dafür der 14jährigen Larissa Gyger. Mit einer Weite von 39.26m holte sich die Zauggenriederin überraschend die Bronzemedaille im Speerwurf. Lari warf mit 39.26m am entscheidenden Wettkampftag bis auf 38cm an ihre Bestleistung heran - etwas was eben mehreren Gegnerinnen nicht gelang. Dieser Exploit war umso erstaunlicher, weil die 14jährige in den letzten zwei Wochen wegen einer Ellbogenverletzung nur eingeschränktes Wurftraining absolvieren konnte. Die Fähigkeit am Wettkampftag "noch eine Stufe mehr zu zünden" macht Winner-Typen aus. Die logische Folge und verdiente Belohnung war ihre erste SM-Medaille. Dazu kommt die Tatsache, dass sie nur von Jg-94-Athletinnen geschlagen wurde und damit nicht nur in der Bestenliste, sondern auch im Direktvergleich die derzeit stärkste 95er-Athletin des Landes ist.
Isis Kommentar: Lari warf trotz Verletzung im Bereich ihrer Bestleistung, was an diesem Anlass wohl nicht zuletzt auch mit etwas Wettkampfglück mit Bronze belohnt wurde (2008 hätte diese Weite Rang Acht bedeutet). BRAVO! Die Medaille soll einen Motivationsschub fürs Wintertraining und den weiteren Karriereverlauf auslösen! Den nun mehrmals aufgeworfenen Vergleich mit Nathi halte ich für zu verfrüht. Die Perspektive hat sie; sie braucht nun genügend Zeit und Raum zur Entwicklung.
|Bei besten Wetterbedingungen konnte eine weitere Ausgabe des beliebten Fraubrunner
Schülerwettkampfs über die Bühne gehen.

Rangliste
Ranglisten-Extrakt 3-Kampf (Athletic-Cup)
|Zusammen mit einigen anderen SUISSE-Kaderathleten bildete Nathalie die schweizer
Auswahl der Nations' Challenge, einem Mini-Länderkampf, der im Vorprogramm von Weltklasse Zürich ausgetragen
wurde. Die acht Gegnerinnen stammten aus GER, FRA, BEL, ITA, SWE, NOR und dem Kanton Zürich. Der Wettkampf
bot Meier die Gelegenheit, unter schwierigen Bedingungen zu werfen. "Nathalie muss später mal ihre Leistungen
unter allen möglichen äusseren Gegebenheiten abrufen können. Dieser Wettkampf ist einerseits eine
willkommene Gelegenheit dazu, dies zu üben, andererseits ist es natürlich ein höchst motivierendes
Erlebnis" kommentierte Trainer Isi die Ausgangslage.

Die 23jährige Belgierin Mélissa Dupré gewann mit 52.26m den Wettkampf vor der Französin Anaelle Fournier und der deutschen U20-EM-Bronzemedaillengewinnerin Sabine Kopplin. Mit einer Weite von 47.85 wurde Nathalie gute Fünfte im Nations' Challenge - Ranking. "Der Rang ist angesichts der viel älteren und starken Konkurrenz okay, aber mit der Weite bin ich natürlich nicht ganz zufrieden. Boah, aber es war aber eine Riiiiesenkulisse" gab unsere Protagonistin dennoch mit glänzenden Augen zu Protokoll. Anschliessend wohnten die beiden dem Wettkampf sammelten auf dem Einlaufplatz emsig Autogramme und Fotos mit den Stars. Als der Wettkampf fertig war durften Isi und Nathi im Athletenhotel am Galadinner Abendessen (...Tischnachbar: Jeremy Wariner).
- Rangliste Nations Challenge
- Video 2. Wurf (mov)
- Website: Weltklasse.ch
.
|Bruno Schürch und Nahi Meier
nahmen an der Wurfchallenge in Alpnach, einem der bestbesetzten Wurfmeetings des Jahres teil.

Bruno warf im Ballwurf leicht unter seiner PB das 200g-Gerät auf 60.19m, was in der äusserst starken Konkurrenz gerade für Rang 4 reichte - effektiv aber eine sackstarke Leistung ist. Im Speerwurf liefs dann nicht wie gewünscht. Mehrere seiner Würfe schossen "gedeckelt" und zogen mit der Spitze rasch nach unten; und zwei Würfe dann relativ steil nach oben. Fazit: 31.51m
Nathi lieferte nach Isis Worten "das beste Einwerfen mit den saubersten Würfen der ganzen Saison" ab. Im Wettkampf selber liefs dann nicht wie gewünscht. Im ersten Wurf knickte sie im Stemmbeinknie ein und in den anderen Würfen kam ihr der Kopf in die Quere und die Fraubrunnerin schloss mit 45.16m.
"Naja, ich nehme aus diesem Meeting mit, dass ich selbst mit meinen schlechten Würfen 45m erreichen kann. Und die positive Tatsache, dass ich nun meinen 2.5 Monate lang verletzten Ellbogen bei den Würfen wirklich überhaupt nicht mehr spüre, erleichtert mich ungemein und ich kann das Werfen nun wirklich wieder einfach geniessen" meinte Nathalie nach der ersten Enttäuschung gefasst.
Trainer Isi Fuchser gewann dem Wettkampf ebenfalls viel Positives ab: "Die Entwicklung der Schnellkraft geht geplant voran; das habe ich heute im Einwerfen gesehen - wow da kommt nächstens noch ein Riesen-Knaller raus! Die Technik im finalen Armzug über den Kopf ist gegenüber dem Juni/Juli extrem verbessert...unter dem Strich bringt sie nun die im letzten Winter/Frühling gewonnene Kraft endlich in die gewünschten Bahnen. Nun muss sie nur noch mit freiem Kopf werfen -nur daran hats heute gelegen- und auf den Schritten 6 bis 3 noch die Schrittlänge etwas grösser hinkriegen".
Rangliste
|Unser Speerwurf-Aushängeschild wurde von
der Meetingleitung "Weltklasse Zürich" für die Nations Challenge im Vorprogramm des Golden
League Meetings als stärkste Nachwuchs-Speerwerferin der Schweiz ins U23-Team selektioniert. Damit kann die
16jährige Athletin nach der Jugendolympiade ein weiteres mal Gross-Anlass-Luft schnuppern und vor einer Hammer-Kulisse
mit 26 000 Zuschauern für die Schweiz um Punkte werfen. Mit in ihrem Team starten Lisa Urech (Hürden),
Irene Pusterla (Weit), Reto Schenkel (200m), Michael Pfanner (400m H) und ein Américaine-Staffelteam M.

Gegner sind Athletinnen aus folgenden Ländern: BEL – FRA – GER – ITA – NOR – JAM – sowie...dem Kanton Zürich. Die Nations Challenge startet um 18:20 Uhr gleich mit dem Speerwurf.
>>> Info Nations Challenge
>>> Website Weltklasse Zürich
|In der Zeitung "Berner Rundschau" vom SA 15. August findet sich
ein toller Portrait-Bericht von Nathalie Meier.

>>> Download
|Die 14 Fraubrunner, die an den wie jedes Jahr im wunderschönen
Thuner Lachen-Stadion ausgetragenen Kantonalmeisterschaften teilnahmen schlugen sich wacker und eroberten total
14 Medaillen und verbesserten zahlreiche persönliche Bestleistungen.

Am Samstag, wo alle U16 und älteren starteten, schwang Nathalie mit Gold im Kugelstoss und Silber im Diskus obenaus. Hochspringerin Susanne Iseli sprang mit einem ausgezeichneten Satz auf 1.56m zuoberst aufs Podest. Larissa meldete sich mit einem 38m-Speerwurf, der mit der Silbermedaille belohnt wurde, zurück im Wettkampf-Geschehen.
Der Sonntag stand dann im Zeichen der jüngeren Kategorien. Hier dominierte Pascal Wälchli mit Siegen im Speer (41.15m) und im Hochsprung (1.53m) sowie einer Bronzemedaille im Kugelstoss von den Fraubrunnern klar. Auch Selina Stämpfli gewann mehrere Medaillen: den Hochsprung der U12-Modis und in einem tollen 60m-Hürden-Lauf wurde sie gute Zweite. Mit Silvan Zünd, Pascal Loeliger, Dani Kunz und Bruno Schürch gewannen weitere Fraubrunner (meist mit PB) eine Medaille.
Auch allen anderen Teilnehmern, die keine Medaille gewannen möchte ich hiermit ein gaaaanz dickes Lob aussprechen!!! Keine/r hat enttäuscht und ihr habt im Rahmen eurer Möglichkeiten wirklich tolle Leistungen gezeigt. Ich bin stolz auf euch.
Die Medaillengewinner:
- Nathalie Meier: 1. Rg Kugel und 2. Rg Diskus
- Susanne Iseli: 1. Rg Hoch
- Larissa Gyger: 2. Rg Kugel
- Pascal Wälchli: 1. Rg Speer und 1. Rg Hoch und 3. Rg Kugel
- Selina Stämpfli: 1. Rg Hoch und 2. Rg 60m Hürden
- Silvan Zünd: 1. Rg Hoch
- Daniel Kunz: 2. Rg 60mH und 3. Rg Ball
- Pascal Loeliger: 2. Rg Hoch
- Bruno Schürch: 3. Rg Speer
Rangliste
|Sie schaffte es - YESS!!! Nathalie Meier gelang
es am 24. Juli 2009, am Europäischen Jugendolmypia Festival (EYOF) im finnischen Tampere die Bronzemedaille
im Speerwurf zu erobern.

Mit einem einzigen Wurf auf 49.85m (MOV-Video) qualifizierte sich die Fraubrunnerin am Qualifikations-Wettkampf am Mittwoch direkt für den Finalwettkampf der besten 12 Athletinnen, der zwei Tage später am Freitag ausgetragen wurde. Diese Weite bedeutete nicht nur eine Pulverisierung ihrer eigenen U18-Bestleistung, sondern obendrein einen neuen Schweizer Juniorinnen-Rekord. Das heisst, es warf noch nie (seit 1999) in der Schweiz eine 18/19jährige so weit Speer, wie die 16jährige Nathalie. Am Finalwettkampf herrschten dann schwierige Windverhältnisse und die Fraubrunnerin fand in die nötige Grundspannung nicht ("ich war null nervös"). So gelang ihr immerhin ein Wurf auf 47.20m, der aber glücklicherweise für den 3. Platz reichte. Zusammen mit dem restlichen Schweizerteam, die noch zahlreiche weitere Medaillen holten, feierte die angehende KV-Auszubildende dann ausgelassen den Erfolg.
So ging eine lange Zeit des Wartens und Schonens mit einem glücklichen Ausgang zu Ende; beinahe 2 Monate durfte Nathi wegen einer Ellbogenverletzung praktisch gar nicht werfen! Dies sorgte für Ungewissheit und zuweilen auch schon mal für Frust und Tränen - aber nun wendete sich das Glück der Fraubrunnerin rechtzeitig wieder zu!
Es ist eine Medaille, die von einer ausserordentlich begabten und willensstarken jungen Frau mit enormem Fleiss nach sehr viel Verzicht auf Freizeit und Vergnügungen gewonnen wurde. Nathi hat diese Medaille hart erarbeitet und verdient!
Dieser Podestplatz am Grossanlass hilft auf dem weiteren Weg die zeitlichen und finanziellen Mittel zu schaffen, die für die weitere leistungssportliche Entwicklung unabdingbar sind.
Fotos Swiss Olympic
Rangliste Final
Rangliste Quali
|Am
Meeting d'été am 27.6. starteten Nathi (Kugel, 100m), Larissa (Speer, Kugel) und Bruno (Speer, Ball)
im bern-jurassischen Städtchen Courtelary auf der hübschen kleinen Schulhausanlage als Abschluss der
ersten Wettkampfhälfte dieses Sommers.

Nathalie Meier wuchtete im Kugelstoss mehrere Stösse über 12m, wobei der Weiteste bei sagenhaften 12.68m landete. Das war vor Ort nicht nur Sieg, sondern ist auch noch gleich Vereinsrekord (vorher: Mirjam Marzohl, Schüpfheim, 5.9.04) für die talentierte junge Fraubrunnerin. Daneben lief sie noch 100m in 13.52sec.
Larissa Gyger verbesserte sich mit einer neuen persönlichen Bestleistung auf 39.64 im 400g-Speerwurf. Vor Ort gewann sie damit natürlich und näherte sich in der CH-Bestenliste damit der vor ihr klassierten 94er-Athletin Sandra Lienert auf einen Centimeter. Im Kugelstoss gewann Lari ebenfalls. Die Weite von 9.90m mochte sie aber -da kürzlich bereits weit über 10m gestossen- nicht sonderlich glücklich machen. Naja, einige Ragusas gönnte sich die 14jährige dann aber zum Trost trotzdem.
Bruno Schürch verbesserte im Speerwurf seine eigene Bestleistung auch noch um fast einen Meter auf 34.69m. Nur kurze Zeit später leistete unser Spassvogel noch eine ganz spezielle Nummer im Ballweitwurf: da die Anlage in Courtelary ziemlich genau 61m lang ist, warf Bruno nur 60.81m, damit er nicht die dahinter liegenden Autos traff. Dann brachte er die gesamte Kampfrichtercrew ins Trippeln, weil das Messband mit 50m natürlich viel zu kurz war. Dies behob er prompt, indem er Frau Kampfrichter ein eigenes 30m-Messband zur Verlängerung auslieh.
Naja, und etwas später leistete er sich mit einem zu Markierzwecken gedachten Holzspeer des Veranstalters noch eine andere lustige Story, welche bei Isi, Lari oder Nathi noch persönlich nachgefragt werden kann...
Unsere kleine Fotostory zu Brunos 60m-Wurf, der beinahe ein Auto traf:
Impressionen und die Dimensionen: wie weit der Ball flog
Frau Kampfrichter, brauchen sie ein zweites Messband?
- Rangliste
|An der SVM in Langenthal startete Nathalie Meier
im Kugelstossen. Die 4kg-Kugel stiess die diesmal im Dress der LV Langenthal fürs Team Oberaargau startende
Werferin auf beeindruckende 10.91m, womit sie den Juniorinnen-Vereinsrekord von Mirjam Marzohl aus dem Jahr 2006 um 13cm übertraf - und dies notabene
zwei Jahre früher als es seinerzeit Topathletin Marzohl als 19jährige tat.

Ein toller Formbeweis, wow!!!
|Nicht ganz zufrieden kehrte Larissa Gyger von
den Regionalmeisterschaften Westschweiz in Sion nach Hause. Mit einer Weite von 33.75m blieb die Zauggenriederin
etwa 5m unter ihren ansonsten "abonnierten" 38 Metern, die hier für den 2. Rang gereicht hätten.
"Der Anlauf führte Lari um 2 Schritte verkürzt aus und im Abwurf zog sie zu stark aussenrum."
meinte Isi. Nach einigen Analysen hoffen Athletin und Trainer auf einen Lerneffekt und haken den Wettkampf dann
ab. Bis zur Schweizermeisterschaft sinds ja noch ein paar Monate und bis dahin dürften die 40m sicher ein
realistisches Ziel für die hochtalentierte 7-Klässlerin sein.

Rangliste
|Nathalie Meier erfüllte anlässlich
der Kantonalmeisterschaften Fribourg in Bulle die vom Verband geforderte Qualifikationsweite von 44m für die
Jugendolympiade im finnischen Tampere mit einer Weite von 45.85m klar. Natürlich war diese tolle Leistung
im ersten U18-Jahr auch Vereinsrekord (vorher Mirjam Marzohl, 38.24m, 19.6.04).

Seit einer Ellbogenverletzung Anfang Mai konnte die Fraubrunnerin nur eingeschränkt werfen, trainierte aber dafür im Bereich Anlauf und Kraft umso intensiver. "Es war eine psychisch sehr belastende Tatsache, weil ich genau wusste, dass ich die Limite problemlos werfen könnte aber mein Arm einzig bei dieser kleinen Bewegung nicht mitmachte. Und zu allem Überfluss kam auch noch eine Bänder-Überdehnung 10 Tage vor dem Wettkampf" erzählt Nathalie über die nicht ganz einfache Zeit.
Als dann der Sportarzt Anfang Juni mitteilte, dass die Verletzung noch nicht ganz ausgeheilt sei, aber ein Wettkampf nun verantwortbar sei, nahm man den Wettkampf in Bulle/FR in Angriff. Unser mitgereister Physiotherapeut Chrigu Keller knetete immer wieder mit viel Sachverstand am Ellbogen herum und tapte unsere Protagonistin einigermassen schmerzfrei zurecht. Zudem hatten wir im Greyerzerland an noch grosses Glück mit dem Wetter -an anderen gleichzeitig stattfindenden Wettkämpfen wehten gleichzeitig nämlich fast Orkanböen- und nach Würfen über 42m und 43m knackte Nathalie im 3. Versuch dann die Limite mit einem 45m-Wurf...YESS!!!
Nun werden die weiteren Bemühungen voll auf die Ausheilung der Verletzung konzentriert und dann in einigen Wochen kann wieder mit normalem Wurftraining begonnen werden. Am 18. Juli reist Nathalie dann mit der schweizer Delegation nach Tampere/FIN an die Jugendolympiade.
Auch die 14jährige Larissa liess sich nicht lumpen und belegte in der U18-Rangliste mit guten 30.81m den zweiten Rang im Wettstreit mit dem 600g-Speer (notabene: Lari wirft heuer und nächstes Jahr eigentlich noch 400g), wodurch es zu einem tollen Doppelsieg der Fraubrunnerinnen kam. Bravo Girls!!!
|Das in Herzogenbuchsee gestartete Team U14 hat
sich nachträglich für den Schweizerfinal am 14. März in Olten qualifiziert. Dies wegen einer für
den Final unerlaubten Besetzung durch das vor uns rangierte Team.

Achtung: Qualiteam heisst noch nicht zwingend Finalteam. Wir werden mit Hilfe interner Qualis die stärksten AthletInnen bestimmen, die es ins Schweizerfinal-Team schaffen. Jedoch sollen sich vorderhand bitte alle das Datum freihalten.
www.kids-cup.ch