Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03102.jsonl.gz/1615

je höher entwickelt ein Land ist, desto komplexer die Hauptexporte und umgekehrt, je ärmer, desto stärker ist ein Land von Rohstoffen abhängig.
Das Hauptexportgut sagt einiges aus über die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit eines Landes. Das macht die von Simran Khosla für die «GlobalPost» erstellte Weltkarte umso interessanter. Der Grafiker hat für jedes Land dasjenige Exportgut aufgelistet, das am meisten Geld einbringt.
Wenig überraschend macht Öl, bzw. Rohöl, im Nahen Osten und in Teilen Afrikas das Exportgut Nummer 1 aus. In Europa wird im Exporthandel derweil am meisten mit Maschinen- und Transportgütern verdient. Einzig Belgien tanzt etwas aus der Reihe: Das Königreich führt vor allem geschliffene Diamanten aus, wobei Antwerpen als Umschlagplatz den Löwenanteil ausmacht.
Eine unvollständige Auswahl der überraschenderen Ergebnisse:
(wst)
Via GlobalPost. Quelle: CIA Factbook 2014.
Die Türkei hat Schweden und Finnland mit Blick auf den Nato-Beitritt beider Länder «Fortschritte» bescheinigt. In einer am Freitag in Stockholm veröffentlichten Erklärung beglückwünschen sich die drei Länder «für eine Intensivierung der Zusammenarbeit (...) und die von Finnland und Schweden erzielten Fortschritte bei der Einhaltung des Memorandums». Letzteres war im Juni am Rande des Nato-Gipfels in Madrid unterzeichnet worden.