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Das Wort zum Sonntag: Kinsey Skala
Die Kinsey-Skala ist eine vom Sexualforscher Alfred Charles Kinsey aufgestellte Bewertung über die sexuelle Orientierung eines Menschen, ein Versuch diese komplexe Materie in einen einzelnen Zahlenwert zu erfassen. Sie wurde in den Kinsey-Reports 1948 und 1953 veröffentlicht.
Die Skala reicht von 0 bis 6, wobei 0 für ausschliesslich heterosexuell und 6 für ausschliesslich homosexuell steht. Dazwischen liegen verschiedene Formen bisexueller Erfahrungen, wobei 3 gleiche Anteile heterosexueller und homosexueller Erfahrungen bezeichnet. Ausserdem gibt es neben der Skala eine Kategorie X vor für diejenigen Individuen, die weder von Männern noch von Frauen sexuell erregt oder angezogen werden, die Asexuellen.
Kinseys Forschungsergebnisse sorgten für grosses Aufsehen in der Öffentlichkeit. Zu seinen Schlussfolgerungen zählten unter anderem:
- Zwischen 90 % und 95 % der Bevölkerung sind zu einem gewissen Grad bisexuell
- Es gibt die Asexuellen
- Es kann Menschen geben, die zum Zeitpunkt der Zuteilung gleichseitig Homo-, wie Heterosexuell sein können
Das grösste Problem mit diesen Forschungsresultaten ist, dass man diese Skala häufig falsch interpretiert. Die Zuordnung definiert sich über eine Betrachtung im Zeitraum, welche sich immer wieder ändern kann. Damit beweist auch diese Skala, dass man nur Dingen trauen soll, die man selber „gefälscht hat“. Also Euch viel Spass beim Ausprobieren von Euch auf der Skala.