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Unter dem modernen Planetarium versteht man heute ein Gebäude mit einer halbkugelförmigen Kuppel, auf deren Innenfläche Bilder des Sternenhimmels von einem speziellen Projektor erzeugt werden.
Der Physiker Walther Bauersfeld baute 1919 das erste Planetarium (im Auftrag von Carl Zeiss Jena) in Jena.
Das Zeiss-Planetarium Jena öffnete seine Tore für die Öffentlichkeit am 18. Juli 1926.
in Deutschland gibt es viele Planetarien, z.B. in Jena, Bochum (größte), Rostock usw.
Der Planetariumsprojektor projiziert Sternenbilder an die kuppelförmige Wand.
Die kuppelförmige Decke stellt die scheinbare Himmelskugel dar. Dort werden Sterne, Sternenbilder, Planeten und ihre Bahnläufe innerhalb eines Erdenjahres veranschaulicht.
Ein Planetarium ist keine Sternwarte! In einem Planetarium wird der Sternenhimmel simuliert, so dass man innerhalb kurzer Zeit den Verlauf der Sterne eines ganzen Jahres beobachten kann, während man in einer Sternwarte den realen Sternenhimmel sieht.
Der Projektor kann die Tages- und Jahresbewegungen zu einer beliebigen Zeit und für einen beliebigen geographischen Ort darstellen, das ist Vorteil an einem Planetarium.
Zur Technik: Ältere Projektoren stellen die Sterne durch Lochblenden dar, neuere Projektoren von Carl Zeiss arbeiten mit Glasfaser-Technik. Veränderliche Objekte wie Sonne, Mond und Planeten werden durch zusätzliche Projektoren erzeugt.
http://www.mgvoss.de/2.html , https://de.wikipedia.org/wiki/Planetarium , https://de.yelp.ch/biz_photos/planetarium-und-sternwarte-kreuzlingen-kreuzlingen?select=zr7XofEZ8gJjKZt-5PLf1w , https://de.wikipedia.org/wiki/Sternwarte