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Zwar hatten sie den Heimvorteil gegen Bares an die Thuner abgetreten, trotzdem sind sie davon ausgegangen, dass es gegen die Schweizer zum Weiterkommen reichen würde. Wacker Thun “überfuhr” Celik Zenica aber schon in der Startphase. Der dreimalige bosnische Meister führte schnell einmal 1:0 und 2:1, lag aber schon nach zehn Minuten mit sechs Toren (3:9) und nach 14 Minuten mit zehn Treffern (4:14) zurück. Am Ende setzte sich Wacker Thun mit 15 Goals Unterschied durch. Rund die Hälfte der 42 Tore erzielten die Thuner mit schnellen Gegenstössen, wobei sich vor allem Jonas Dähler (8 Tore), Lukas von Deschwanden (6) und Luca Linder (6) als überaus effizient erwiesen.
Das Rückspiel findet am Sonntagnachmittag ebenfalls in der Thuner Lachenhalle statt und wird live nach Bosnien übertragen.
Vor elf Jahren gewann Wacker Thun den wenig bedeutenden Challenge (Europa-)Cup. Dieser internationale Titelgewinn blieb bis heute der einzige einer Schweizer Handballmannschaft.
(SDA)