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Auf einer anspruchsvollen Strecke kämpften die Athleten auf der Gerschnialp am Freitag um den Sieg im Sprint. Die Kategorie U18 wurde von den zwei Gesamtsiegern der Helvetia Nordic Trophy dominiert. Die Zürcherin Siri Wigger reüssierte bei den Mädchen und der Jurassier Ilan Pittier bei den Jungs. In der Kategorie U20 gingen beide Siege an den Bündner Skiverband. Die 18-jährige Anja Lozza setzte sich vor ihren Verbandskolleginnen Giuliana Werro (2.) und Aurora Viglino (3.) durch. Bei den Jungs holte sich der Davoser Flurin Grond die Goldmedaille. Cyril Fähndrich und Avelino Näpflin klassierten sich im 2. respektive 3. Rang. Die Eigenthalerin Nadine Fähndrich wurde ihrer Favoritenrolle gerecht und gewann das Rennen der Frauen. Das Podest komplettierten Fabiana Wieser (2.) und Lokalmatadorin Lea Fischer (3.). Deutlich knapper war die Entscheidung bei den Männern. Erwan Käser siegte in einem packenden Finish vor den beiden Bündnern Jonas Baumann (2.) und Cédric Steiner (3.)
Am Samstag ging es um die Medaillen in der Langdistanz. Die Rennen in der klassischen Technik wurden bei traumhaften Bedingungen durchgeführt und boten hochspannende Entscheidungen. Nadine Fähndrich und Ueli Schnider gewannen Gold bei der Elite.
Nadine Fähndrich doppelt nach. Wie bereits am Vortag siegte Siri Wigger in der Kategorie U18. Die Zürcherin holte sich dank ihrer starken Leistung auch die Silbermedaille in der Kategorie U20. Gold ging an die Bündnerin Giuliana Werro und Anja Lozza erkämpfte sich Bronze. Bei den Frauen unterstrich Nadine Fähndrich ihre starke Form und lief zum zweiten Mal innerhalb von 24h zum Sieg. Im Rennen über 30 km komplettierten Alina Meier und Lydia Hiernickel das Podest im 2. respektive 3. Rang.
Bei den Jungs der Kategorie U18 triumphierte der Bündner Cla-Ursin Nufer. In der Kategorie U20 lief Flurin Grond vor Yanik Pauchard (2.) und Cyril Fähndrich (3.) zu Gold. Bereits am Vortag vermochte Ueli Schnider im Prolog zu überzeugen, wurde aber dann im Viertelfinal durch einen Sturz ausgebremst. Über die 50 km der Männer präsentierte sich Schnider in bestechender Verfassung und kontrollierte den Rennverlauf. «Ich habe versucht mein Tempo zu laufen und jederzeit wachsam zu sein. Nach einigen Rennen über diese Distanz weiss ich mittlerweile, wie fest ich forcieren darf. Natürlich freue ich mich sehr über diesen Titel», so Ueli Schnider. Jonas Baumann (2.) und Dario Cologna (3.) vermochten lange vorne mitzulaufen, mussten aber auf der letzten Runde abreissen lassen.
Autor und Foto: Swiss-Ski