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Amir Yaron erzählt von der Besorgnis von Seiten der Wirtschaft über juristische Reformpläne.
Anlässlich eines Treffens mit Premierminister Binyamin Netanyahu diese Woche meinte Amir Yaron, der Gouverneur der Bank of Israel, hochrangige globale Wirtschafts-Personalitäten hätten ihre Besorgnis über die potentiellen Konsequenzen hinsichtlich der juristischen Reformpläne zum Ausdruck gebracht, welche die neue israelische Regierung im Auge habe. Diese Demarche folgte Warnungen internationaler Kredit-Rating-Agenturen, wonach die Schritte sie veranlassen könnten, das Kreditniveau für Israel zu senken. Yaron hatte kürzlich am Welt-Wirtschaftsforum in Davos verschiedene Gespräche in dieser Sache geführt. Laut einem Bericht in «Haaretz» kommen diese Entwicklungen auch angesichts von Protesten in der israelischen Geschäftswelt, wie jüngstens in der Hi-Tech-Branche. Yarons Vorgänger Karnit Flug und Jacob Frenkel hatten davor gewarnt, dass die Bewegungen der Regierung, das Rechtssystem zu schwächen, zu einer Beeinträchtigung des freien Marktes und der israelischen Attraktivität für ausländische Investoren führen könnten.