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Josephine Sekundarschule Njombe
Die Entstehung und Weiterentwicklung der Girls' Secondary School in Njombe
Im Januar 2012 sind die ersten Schülerinnen der Klasse Form I aufgenommen worden. Jedes Jahr kam eine neue Klasse dazu, so dass 2015 die Anfangsklasse die Prüfung Form IV (Mittlere Reife) gemacht hat, die alle gut bestanden haben. Es gibt jetzt total 288 Schülerinnen. Diesen Juli kommt noch Form V mit ca. 70 Schülerinnen dazu. Das Einzugsgebiet umfasst ausser der Diözese Njombe auch noch die Diözesen Songea, Iringa, Mbeya und Dar-es-Salaam. Ausbildungsziel ist nach Abschluss von Form VI (Abitur) das Universitätsstudium.
Njombe liegt im Südwesten von Tansania im südlichen Hochland. Das Klima ist kühl und gesund. Es gibt nur wenige Moskitos und daher kaum Malaria. Der Boden ist fruchtbar, doch wegen der Kälte wächst alles langsam. Da auch keine Termiten da sind, wird viel Nutzholz angepflanzt. Wasser und Elektrizitätsanschluss sind in der Schule vorhanden, doch muss das Wasser mit einer elektrischen Pumpe in Tanks hochgepumpt werden. Es könnte Wasser von etwa 8 km Entfernung mit eigener Schwerkraft zur Schule geleitet werden, sofern man in der Lage wäre, die dazu erforderlichen Rohre zu finanzieren.
Ein Bischof setzt sich ein
Träger der Schule ist die Diözese Njombe. Die Mädchenbildung war bisher in der Gegend sehr rückständig, bevor Bischof Alfred Maluma, der seit September 2002 das Bistum leitet, unter dem Motto „Gute Ausbildung und gute Erziehung“ die Fortbildung der Jugend zu einem Schwerpunkt seines Dienstes machte. Sein Anliegen ist schöne Schulen zu bauen. Nach einer Förderin mit Namen Josefine wurde die Schule „Josefine Girls‘ Secondary School“ genannt.
Die im Account für Management aufgeführten Kosten sollten bei guter Planung von den Schulgeldern zu decken sein, jedoch die hohen Schulden der vergangenen Jahre sind nur schwerlich zu tilgen. Darum fehlt es nicht an der Bitte um Zuwendungen, mit denen dieses Defizit abgetragen werden kann.
Das wird benötigt
Der Finanzbedarf für weitere geplante Gebäude ist noch nicht errechnet und wird damit erst nach und nach benötigt. Erforderlich sind nichtsdestotrotz:
- 4 Klassenräume für Form VI und deren Einrichtung.
- Eine gebaute Küche mit Vorratsräumen für Lebensmittel.
- Tische, Bänke und Stühle für den Essraum.
- Die Fertigstellung von einem Lehrerhaus (Wasser- und Elektroinstallation, Anstrich, Verglasung).
- 3 weitere Lehrerhäuser.
- 1 Computerklasse mit 45 Computern, Tischen und Stühlen.
- 1 Vorratsraum für Unterrichtsmaterial, das verschiedenen Klassen zur Verfügung steht.
- 1 Sportplatz.
- Für später wird bereits schon an den Bau einer Kirche und eines Priesterhauses gedacht.
Ganz dringend ist vor allem eine 480 m lange Mauer aus Zementblocks um die Schlafhäuser herum mit einem starken Eisentor. Nach einer Brandstiftung in einem Schlafraum der Schule von aussen und Attacken in benachbarten Sekundarschulen, wobei ein Wächter, eine Schülerin und ein Angreifer getötet und eine Schülerin ins Bein geschossen wurde, ist für die Sicherheit der Schülerinnen eine feste Mauer - anstatt des bisherigen Maschendrahts - absolut erforderlich. Darüber ist Stacheldraht und ein niedriges Holztor vorgesehen. Um Finanzierungshilfe wurde bereits das Kindermissionswerk angegangen. Noch ist ungewiss, ob diese gewährt wird.
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