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Weniger Güter transportiert wegen Wirtschaftskrise
Die Wirtschaftskrise hat sich auch im Güterverkehr bemerkbar gemacht. 2009 wurden weniger Güter auf Schweizer Schienen und Strassen befördert als im Vorjahr.
Wie das Bundesamt für Statistik mitteilte, gingen 2009 die Transportleistungen um insgesamt 7 Prozent zurück. Der Schienengüterverkehr ging um 13 Prozent zurück. Er war von der Konjunkturschwäche stärker betroffen als der Strassengüterverkehr, der einen Rückgang von 3 Prozent hinnehmen musste.
Langfristige Zunahme
Laut der Gütertransportstatistik wurde 2009 auf der Strasse eine Transportleistung von 16,7 Milliarden Tonnenkilometern erbracht (2008: 17,3 Mrd. tkm). Auf der Schiene lag der entsprechende Wert bei 9,5 Milliarden Tonnenkilometern (2008: 11 Mrd. tkm).
Zwischen 1993 und 2009 nahm der Güterverkehr jedoch zu: auf der Strasse um 46 Prozent und auf der Schiene um 30 Prozent.
Mehr Osteuropäer auf Schweizer Strassen
Von den im Ausland immatrikulierten Güterfahrzeugen fahren deutsche und italienische mit Abstand die meisten Kilometer auf Schweizer Strassen. Die Fahrzeuge aus den 12 jüngsten EU-Mitgliedstaaten (vorwiegend osteuropäische Länder) holen jedoch auf:
Deren Fahrleistung auf Schweizer Boden hat seit 2001 beinahe um den Faktor fünf zugenommen.
Ihr Anteil an den gesamthaft von in- und ausländischen Güterfahrzeugen in der Schweiz zurückgelegten Kilometern ist jedoch weiterhin gering: 2009 lag er bei 4 Prozent. (cdm, sda)
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