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Die Insel Sansibar vor Tansania gehört zu den aufstrebendsten Tourismusgebieten Afrikas. Auf den Fernstrecken liegt sie bei beispielsweise bei TUI Suisse auf Platz 2 der beliebtesten Reiseziele für den Sommer 2023 (Travelnews berichtete).
Wer momentan auf die Insel vor der Ostküste Afrikas will, kommt nur mit dem Flugzeug oder dem Schiff hin. Das soll nicht so bleiben. Denn: Ambitionierte Pläne sehen vor, die längste Brücke Afrikas zu bauen. Sie soll laut dem Portal «Reisereporter» die wichtigste Küstenstadt Tansanias, Dar es Salaam, mit dem 50 Kilometer entfernten Sansibar verbinden.
Brücke ist ein Milliarden-Projekt
Der stellvertretende Bau- und Verkehrsminister Tansanias, Godfrey Kasekenya, sagte, dass das Land derzeit mit chinesischen Investoren über die Finanzierung verhandle. Die Regierung schätzt die Kosten für das Projekt auf umgerechnet rund 2,5 Milliarden Franken.
Wie ein tansanisches Nachrichtenportal schreibt, könnte die geplante Brücke die Reisezeit zwischen Dar es Salaam und Sansibar von vier Stunden auf weniger als eine Stunde verkürzen. Derzeit werden dort Fähren eingesetzt, um den Indischen Ozean zu überqueren. Für Touristinnen und Touristen würde sich dadurch neben Flugzeug und Fähre eine weitere Möglichkeit ergeben, Sansibar zu erreichen.
Bereits seit 2020 gibt es die Pläne zum Bau der Brücke. Ein konkretes Datum, wann die Arbeiten beginnen könnten, nennt die Regierung Tansanias allerdings noch nicht. Sansibar ist zwar autonom, aber gleichzeitig ein Teil Tansanias.