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Sanierung der Stützmauer im Priesterseminar in Beit Jala
Hintergrund
Das Priesterseminar des Lateinischen Patriarchats wurde im Dezember 1852 in Jerusalem vom Patriarchen Joseph Valerga gegründet und im Jahre 1936 von Jerusalem nach Beit Jala verlegt. In diesem Seminar werden die Diözesanpriester für den Dienst in allen Pfarreien der Diözese des Heiligen Landes ausgebildet. Das Ziel des Seminars ist es, Priester aus der lokalen Bevölkerung auszubilden. Seine Türen stehen aber auch allen anderen katholischen Seminaristen weltweit offen.
Projektbeschreibung
Im März 2018 brach in Beit Jala die Mauer, welche das Seminar umgibt, wegen starker Regenfälle zusammen. Die Renovierungsarbeiten wurden so schnell wie möglich in Angriff genommen, um die unmittelbare Gefahr einzudämmen. Doch es fehlen die finanziellen Mittel, um das Sanierungsprojekt abzuschliessen. Die Schweizerische Statthalterei hat dieses Projekt für das Jahr 2019 übernommen.
Die Sanierung der Umfassungsmauer führt zu Schutz, Sicherheit und Ruhe für die Seminaristen. Sie markiert zudem die Grenzen des Priesterseminars. Die Renovation beendet die Gefahr, die von der einsturzgefährdeten Mauer für den Verkehr und die Fußgänger, vor allem für die Schul- und Kindergartenkinder, ausgeht.
Donata Krethlow-Benziger, Juni 2019