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Es war ein cleverer Schachzug der Stadt Basel: Als der Pharma-Riese Novartis seinen Campus vor ein paar Jahren ausbauen wollte, war Novartis auf Land des Kantons im Gebiet des Hafens St. Johann angewiesen. Basel verkaufte das Land, im Gegenzug forderte die Stadt allerdings, dass das Rheinufer der Öffentlichkeit zur Verfügung stehen müsse. Nun ist es bald soweit. Die neue Rheinuferpromenade zwischen dem St. Johann-Park und der französischen Grenze steht im Rohbau. Dabei gibt es nicht einen, sondern gleich mehrere Wege entlang des Ufers.
Die grösste Herausforderung war es nach Auskunft von Rodolfo Lardi, dem Gesamtprojektleiter der Neugestaltung Hafen St. Johann, den grossen Höhenunterschied zwischen dem Rhein und dem Novartis-Campus zu überwinden: «Wir wollten das Ufer nicht mit einer Mauer überspannen, weil die sehr hoch geworden wäre. Wir haben das Ufer deshalb mit mehreren Wegen gestaltet - einem Bermel-Weg, der bei Hochwasser überflutet wird, sowie einem hochwassersicheren Fussgänger- und Velo-Weg etwas weiter oben.»
Noch sind die Bauarbeiten im Gang: Es fehlt noch an einem Weg-Belag sowie an Sitzgelegenheiten und Bäumen, die gepflanzt werden sollen. Die Eröffnung des neuen Rheinuferwegs ist deshalb erst im Frühling 2016 geplant.