Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03276.jsonl.gz/1061

Mit Dopingandeutungen in Richtung Spitzenreiter Chris Froome provoziert der frühere Dauerbetrüger Lance Armstrong einmal mehr die Tour de France und deren Leader.
Der siebenmalige Toursieger, dem alle Titel aberkannt wurden, schaut sich gestern die 10. Tour-Etappe mit dem Schlussanstieg nach La Pierre-Saint-Martin im TV an und wird währenddessen via Twitter von Fans um einen Kommentar gebeten.
«Froome/Porte/Sky sind sehr stark. Zu stark, um sauber zu sein? Fragt mich nicht. Ich habe keine Ahnung», twittert Armstrong unter anderem nach dem famosen Sieg des Briten auf der ersten Berg-Etappe.
Erst als sich viele Twitterer darüber aufregen, dass ausgerechnet er, indirekte Dopingvorwürfe gegen Froome erhebt, rudert Armstrong zurück. «Ich beschuldige keinen, das Gegenteil ist der Fall. Ich bin daran nicht interessiert und habe auch nicht die Glaubwürdigkeit dafür», ergänzte der lebenslang gesperrte Texaner.
Von Donnerstag an nimmt Armstrong auf Einladung des früheren Profifussballers Geoff Thomas an dessen Charity-Rennen teil. Der Brite hat wie einst Armstrong den Krebs besiegt und sammelt Geld für seine Stiftung. Zusammen mit Amateuren fahren sie einen Tag früher als das Feld der Tour die Etappen in Frankreich ab.
Für Tourleader Froome und den Rest des echten Feldes steht heute die zweite Pyrenäen-Etappe auf dem Programm. Und die hat es in sich: Nach der Bewältigung des Col d'Aspin und des Col du Tourmalet geht es in einem kurzen Schlussanstieg hoch nach Cauterets. (pre/si)