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Die Klassengrösse stellt ein fundamentaler Aspekt der Ausbildung dar, da sie zusammen mit anderen Faktoren, einen Einfluss auf die Grösse des Lehrkörpers ausübt. Die Klassengrösse ist eine der zentralen Rahmenbedingungen für den Unterricht. Kleinere Klassen ermöglichen dem Lehrpersonal, sich stärker auf die individuellen Bedürfnisse der Schüler zu konzentrieren und sich weniger mit Störungen des Unterrichts auseinandersetzen müssen. Ob sie einen Einfluss auf die Schülerleistungen hat, ist wissenschaftlich zwar umstritten, es gibt aber Hinweise darauf, dass sich kleinere Klassen auf bestimmte Schülergruppen, wie benachteiligte Schüler/innen, positiv auswirken können.
In der Schweiz, wird die Anzahl Schüler/innen pro Klasse für die obligatorische Schule durch die Kantone festgelegt. Die meisten definieren legal die minimale und maximale Klassengrösse oder geben Richtwerte vor. Diese Grösse hängt unter anderem von demographischen Faktoren, finanziellen Rahmenbedingungen und der Schul- und Unterrichtsorganisation ab
Dieser Indikator zeigt die mittlere Anzahl Schüler/innen pro Klasse in der obligatorischen Schule. Er informiert im Allgemeinen über die Funktionsweise des Bildungssystems und im Speziellen über das Unterrichts- und Lernumfeld der Kinder und Jugendlichen an der obligatorischen Schule. Er gibt auch Auskunft über die infrastrukturelle Mittel, die für die Ausbildung bereitgestellt werden.