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News
Samoilovs/Smedins und Ludwig/Walkenhorst sind die neuen Europameister
CEV A1 Beach Volleyball Europameisterschaft
Das lettische Duo Aleksandrs Samoilovs und Janis Smedins, Bronze-Gewinner vom Gstaad Major 2015, hat sich am Sonntag im Finale der Beach Volleyball-EM in Klagenfurt die Goldmedialle gesichert. Mit einem 2:0 gegen die Italiener Ranghieri/Carambula fixierten die Letten ihren bisher grössten Karriereerfolg. Bronze sicherte sich in einem rein niederländischen Spiel um Platz drei Duo Nummerdor/Varenhorst mit einem 2:0-Sieg über die Ex-Weltmeister Brouwer/Meeuwsen.
Bei den Damen triumphierte die Deutschen Laura Ludwig und Kira Walkenhorst gegen die Russinnen Jewgenia Ukolowa und Jekaterina Birlowa. Im Spiel um Bronze setzten sich die Polinnen Brzostek/Kolosinska gegen das slowakische Duo Dubovcova/Nestarcova in zwei Sätzen durch.
Die finale Phase der Beach Volleyball-EM in Klagenfurt ging ohne Schweizer Beteiligung über die Bühne. Die Teams Forrer/Vergé-Dépré und Goricanec/Hüberli schaffen als Schweizer Bestresultat einen 5. Rang. Zumkehr/Heidrich beendete die EM mit dem 9. Rang. Die Herren-Teams Gabathuler/Gerson und Kissling/Strasser schieden bereits in den Sechzehntelfinals aus und mussten je mit dem 17. Rang Vorlieb nehmen.
Brasilianische Dominanz am ersten Gstaad-Major-Turnier
#GstaadMajor
Auch im Herren-Turnier standen Brasilianer zuoberst auf dem Podest. Alison / Bruno Schmidt bezwangen die Letten Samoilovs/Smedins in drei Sätzen. Bronze ging an die Holländer Bouwer/Meeuwsen. Nach der Silbermedaille im letzten Jahr feierten die Brasilianer somit ihren ersten Sieg in Gstaad. Den drei Schweizer Herren-Teams Gabathuler/Gerson, Kovatsch/Kissling und Beeler/Strasser lief es nicht besser als den Frauen. Philipp Gabathuler und Mirco Gerson qualifizierten sich als einzige für das Achtelfinale, wo sie dann aber gegen Brunner/Lucena aus den USA den Kürzeren zogen. Für die beiden anderen Teams war das Turnier bereits nach den Gruppenspielen vorbei.
Dass kein Schweizer Team über den Sechzehntelfinal hinaus kam, sei zwar schade, tue aber der Stimmung im «Gstaadion» keinen Abbruch. «Die Zuschauer freuen sich, die Weltelite in Gstaad spielen zu sehen», sagt er. «Auch wenn die Spitze momentan von den Brasilianern dominiert wird.» Ruedi Kunz hatte punkto Turniersieger bei den Herren den richtigen Riecher: er tippte auf Alison / Bruno Schmidt …
Gold und Silber für Brasilien
#GstaadMajor
Einzig die Kanadierinnen Bansley/Pavan schafften es als nicht brasilianisches Team aufs Podest und holten Bronze, allerdings kampflos. Die Ausgangslage für das Finalspiel wurde durch die verletzungsbedingte Aufgabe der Amerikanerinnen Walsh/Ross vor dem Halbfinal geprägt. Kampflos mussten die Amerikanerinnen den Finalplatz ihren Gegnerinnen Lima/Fernanda abtreten. «Ich habe mir am Freitag die Schulter ausgerenkt, wodurch diese sehr instabil ist. Wir wollen im nächsten Jahr in Rio die Goldmedaille gewinnen. Deshalb wäre es unsinnig gewesen, Risiken einzugehen und heute zu spielen», so Kerri Walsh.
Das kümmerte die zwei brasilianischen Teams im Finalspiel nicht. Nach ihrem klaren Zweisatzsieg feierten die Siegerinnen Larissa/Talita überglücklich ihren ersten Major Series Sieg.
Vier Nationen kämpfen um den Turniersieg
Die Achtelfinals der Männer fanden nach dem Ausscheiden des Duos Gabathuler/Gerson ohne Schweizer Beteiligung statt. Die beiden kamen im Spiel gegen die Amerikaner Lucena/Brunner nicht auf Touren und unterlagen des US-Boys in zwei Sätzen. «Es gibt Spiele, bei denen Du kämpfst und kämpfst und es gelingt Dir einfach nichts. Es ist schade für alle, die nach Gstaad gereist sind», so Philip Gabathuler. Weiterhin im Rennen um das Podest sind die Weltmeister Alison/Bruno. Sie setzten sich in zwei brasilianischen Duellen durch und stehen heute in den Halbfinals. Das Quartett wird komplettiert durch die Teams Brouwer/Meeuwsen (NED), Smedins/Samoilovs (LAT) und Ranghieri/Carambula (ITA).