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September 2019
Als in den 1790er Jahren revolutionäre Bewegungen auf die Schweiz übergriffen, schlug der Kanton Bern zur Stärkung des innereidgenössischen Zusammenhalts die Schaffung eines gemeinsamen Festes für Katholiken und Protestanten vor. Offiziell eingeführt wurde der Bettag erst 1832. Einzig der Kanton Genf scherte aus und feiert noch heute den Bettag an einem Donnerstag, zehn Tage vor dem Rest der Schweiz.
Das Hindu-Jahr kennt vier Serien von neun Nächten (navaratra), die für den Kult (puja) der Göttin günstig sind. Die Serie im Herbst ist die günstigste und heute die am meisten gefeierte. In Bengalen wird die Göttin Durga gefeiert: Ihr übertragen sämtliche Gottheiten den gefährlichen Auftrag, den Büffeldämon Mahishasura zu vernichten. Die in ihrem kriegerischen Aspekt dargestellte Göttin wird mehrere Tage lang in den vielen, eigens errichteten und mit ihrem göttlichen Bildnis geschmückten Schreinen (pandals) gefeiert. Beim «Sieg am zehnten Tag» (vijayadashami) wird dieses Bildnis zum nächsten Gewässer (Teich oder Ganges) getragen, wo es unter Beifall ins Wasser eingetaucht wird: «Sieg der Mutter!».