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Heimsieg in der ersten Alpenetappe, Carapaz bleibt Leader
Richard Carapaz nimmt die letzte Woche am Giro d’Italia als Leader in Angriff. Der Olympiasieger aus Ecuador verteidigt in der 15. Etappe die am Vortag eroberte Maglia Rosa souverän. Im Aostatal gibt es einen Heimsieg.
Carapaz wurde auf den 177 km mit drei langen Anstiegen und der Bergankunft in Cogne im Aostatal kaum getestet. In der Endphase des 22 km langen Schlussanstiegs holte der Giro-Sieger von 2019 sogar noch etwas Zeit auf die Konkurrenz heraus. In der Gesamtwertung liegt Carapaz nun neun Sekunden vor dem zweitplatzierten Australier Jai Hindley und 32 Sekunden vor dem Portugiesen João Almeida.
Den Tagessieg sicherte sich aus einer Ausreissergruppe heraus Giulio Ciccone. Der Italiener erreichte das Ziel auf 1534 Metern über Meer gut eineinhalb Minuten vor dem zweitplatzierten Kolumbianer Santiago Buitrago und fast acht Minuten vor dem Hauptfeld mit Leader Carapaz. Für Ciccone war es der dritte Etappenerfolg im Rahmen der Italien-Rundfahrt nach seinen Siegen 2016 und 2019.
Nach einem letzten Ruhetag wird der Giro am Dienstag mit der ersten von noch vier ausstehenden Bergetappen fortgesetzt. Es beginnt gleich mit der 202 km langen Königsetappe und dem wohl härtesten Anstieg dieser Austragung, dem legendären Mortirolo-Pass. Der 105. Giro endet am Sonntag mit einem Einzelzeitfahren in Verona.
(text und bild: sda)