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Allgemeines:
Löwenzahn liefert uns schon im frühesten Frühling kräftigen blutreinigenden und blutbildenden Salat. Er kann auch, wenn er nicht mehr zart ist, wie Spinat, oder mit solchem vermischt, gekocht werden. Das Kraut sollte in diesen Zubereitungen im Frühjahr von Alt und Jung oft gegessen werden. Als Teeabsud, wobei man Kraut und Wurzel verwendet, soll er gut sein bei Unterleibskrankheiten, Darmträgheit, bei Gallensteinen, Erkrankungen der Milz und Leber, bei Gelbsucht. (aus Haushaltungsbuch von 1901)
Rezept:
2 Teelöffel zerkleinerte Wurzeln mit einer Tasse (2 ½ dl) kaltem Wasser mehrere Stunden ansetzen, zum Kochen bringen, 10 Minuten ziehen lassen, abseihen.
Anwendung: Löwenzahn wirkt stark blutreinigend.
Bei Leber-, Nieren- und Blasenleiden, auch bei hohem Blutdruck, 3x täglich eine Tasse trinken.
Zur Stärkung von Leber und Galle jährlich 2x eine 3-4wöchige Kur durchführen, indem vor und nach dem Frühstück in kleinen Schlucken je eine Tasse getrunken wird.
Bei unreiner Haut, Pickeln während 1-2 Wochen täglich eine Tasse langsam trinken.
Bei Heuschnupfen morgens nüchtern eine Tasse trinken.