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OBEY Clothing wurde auf Grundlage der Kunst, der Designs und der Ideale von Shepard Fairey gegründet. Was für Fairey selbst mit einem absurden Aufkleber begann, den er 1989 während seines Studiums an der Rhode Island School of Design entwarf, hat sich seither zu einer weltweit verbreiteten Street-Art-Kampagne und einem gefeierten Objekt der zeitgenössischen Kunst entwickelt.
Die Wurzeln der OBEY Kampagne liegen in der Do-It-Yourself-Subkultur des Punkrock und Skateboardfahrens. Ebenso bedient sich OBEY an Elementen der Popkultur, kommerziellem Marketing und politischer Nachrichtenverbreitung. Fairey möchte mit seiner Ideologie und Ikonografie Menschen zu mehr Selbstbestimmung bewegen. Faireys Ideologie und Ikonographie sind von Selbstbestimmung durchtränkt. Mit beißendem Sarkasmus und der umgekehrten Psychologie der Befehlsform „OBEY“ („Gehorche!“) heizt er den Betrachter dazu an, Propagandisten, die die Welt nach ihrem Nutzen gestalten wollen, mehr Beachtung zu schenken.
OBEY Clothing wurde 2001 als ein weiteres Projekt von Shepard Fairey gegründet. Angelehnt an seine populistische Sichtweise, entwickelte sich Kleidung für ihn zu einer weiteren Leinwand, um seine Botschaft zu verbreiten. Die Kleidungsstücke sind stark von klassischem Militär-Design und Arbeitskleidung inspiriert, ebenso von den Elementen und kulturellen Bewegungen, die Shepards Karriere begründeten. Shepard arbeitet mit den zwei Designern Mike Ternosky und Erin Wignall zusammen, um originelle Designs zu kreieren, die seine Einflüsse, Ideale und Philosophien repräsentieren.
Bei OBEY geht es um Vielfalt und Wahrnehmung, das Nachdenken über die Umwelt und die Infragestellung der Absicht dahinter. Alles im Namen von Vergnügen und Beobachtung, nach dem Motto – „The Medium Is The Message“.