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In Zürich, der grössten Schweizer Stadt, wurde letztmals 1936 ein Cupfinal gespielt – allerdings nicht im Letzigrund oder auf dem Hardturm, sondern auf dem Sportplatz Förrlibuck. Im Letzigrund fand bisher erst ein Final statt. Es war 1926 das Endspiel der ersten Austragung des Schweizer Cups.
Genf war 1929 letztmals Gastgeber des Cupfinals (Stade de Frontenex). Bis 1936 fand der Cupfinal mehr oder weniger abwechselnd in Zürich, Genf, Lausanne, Bern oder Lugano statt, danach mit Ausnahme des Wiederholungsspiels 1946 auf der Pontaise in Lausanne immer in Bern (Wankdorf oder Neufeld), ehe zwischen 1946 und 2000 nur noch das Berner Wankdorf Austragungsort war. Seit 2001 fand das Endspiel zudem neun Mal im St.-Jakob-Park in Basel statt.
“Wir wollen ein Rotationsprinzip einführen”, gab SFV-Generalsekretär Alex Miescher bekannt. Wie es scheint, ist die Bundeshauptstadt Bern davon vorläufig ausgeschlossen. “In Bern fühlen wir uns nicht willkommen”, so Miescher. Vor etwas mehr als einem Jahr hatte die Berner Politik nach den Ausschreitungen anlässlich der Fan-Märsche vor dem Spiel FC Basel – FC Zürich durchblicken lassen, dass sie an weiteren Cupfinals nicht interessiert sei.
(SI)