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Erster Meistertitel seit 39 Jahren
Im Playoff der Saison 1999/2000 spielten die ZSC Lions sehr spektakuläres Eishockey und schlugen den HC Davos im Viertelfinal mit 4–1, den EV Zug im Halbfinal gar mit 4–0. Gegen den grossen Favoriten aus Lugano wuchsen die Zürcher über sich hinaus und erkämpften sich im wohl besten Playoff-Final seit Bestehen der Playoffs den Meistertitel. Im sechsten Finalspiel am 1. April 2000 schoss Adrien Plavsic vor 12’500 begeisterten Zuschauern nach 59:50 Minuten den entscheiden Meistertreffer zum 4:3. Die Serie endete damit mit 4–2 zugunsten der ZSC Lions, welche im Jahr 2000 nach 39 langen Jahren endlich wieder den Meisterpokal in die Höhe stemmen durften.
Das alte Hallenstadion erzitterte in seinen denkmalgeschützten Grundmauern. Zürich tanzte bis in den Morgen. Löwenkönig Michel Zeiter erschien am folgenden Abend in biergetränkter Vollmontur zum Interview im Studio des Schweizer Fernsehens. «Das Tor von Plavsic änderte alles», blickt Ernst Meier, der Präsident des «alten» Zürcher Schlittschuh Clubs, auf jene Nacht zurück – «es verhalf unserem Projekt auf einen Schlag zu jener Akzeptanz, die ihm zuvor von gewissen Kreisen verweigert worden war.»