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Teurer Rückschlag für Elon Musks Satelliten-Internetdienst Starlink: Das US-amerikanische Unternehmen SpaceX geht davon aus, dass ein Grossteil von kürzlich in eine tiefe Erdumlaufbahn gebrachten neuen Starlink-Satelliten wegen eines geomagnetischen Sturms zerstört wird.
Der Sonnensturm von letzter Woche habe einen «bis zu 50 Prozent höheren atmosphärischen Luftwiderstand» verursacht als bei früheren Starts. Deshalb würden 40 von insgesamt 49 Satelliten nicht die vorgesehene höhere Umlaufbahn um den Planeten erreichen. Vielmehr würden sie beim Wiedereintritt in die Erdatmosphäre verglühen.
Starlink versichert in der Mitteilung vom 8. Februar, es sei nicht mit negativen Auswirkungen zu rechnen:
SpaceX hat laut The Verge kürzlich den Meilenstein von 2000 Satellitenstarts überschritten und plane, 12'000, wenn nicht sogar noch viel mehr Starlink-Satelliten zu lancieren. Also sei der Verlust von 40 von ihnen «vielleicht keine grosse Sache». Dennoch betreffe dies den überwiegenden Teil der Starlink-Startkapazität einer gesamten Falcon-9-Rakete.
SpaceX nutze diese Gelegenheit auch, um darauf hinzuweisen, wie wenig seine Satelliten den Himmel beeinflussten. Dies vor dem Hintergrund einer sich verstärkenden öffentlichen Debatte über die negativen Folgen des Projekts.
Letzten Monat hatte eine neue Studie die Besorgnis verstärkt, dass die hell leuchtenden Starlink-Satelliten das Beobachten von Himmelskörpern empfindlich stören können.
In der Folge gründeten Astronomen ein «Zentrum zum Schutz des dunklen und ruhigen Himmels vor Störungen durch Satellitenkonstellationen», wie der Techblog schreibt.
Der bisher grösste beobachtete magnetische Sturm war das sogenannte Carrington-Ereignis im Jahr 1859, wie futurezone.at schreibt. Es führte zu massiven Beeinträchtigungen des damals neu errichteten Telegrafennetzes. Neue Daten zeigten auch, dass die Erde vor etwa 9200 Jahren von einem verheerenden Sonnensturm heimgesucht wurde.
SpaceX betreibt Raketen-Startanlagen an der US-amerikanischen Ost- und Westküste und der Golfküste von Texas. Mit dem Starlink-Projekt für einen weltweiten Satelliten-Internetzugang sei das Unternehmen – gemessen an der Satellitenanzahl – weltgrösster Satellitenhersteller und -betreiber.
(dsc)
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