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Die RKZ wird oft als oberste Instanz für die Finanzierung der katholischen Kirche angesehen. Aber das kirchliche Leben findet vor allem vor Ort statt und dort werden auch die Kirchensteuern erhoben. Entsprechend haben grosse Kirchgemeinden und kantonalkirchliche Organisationen deutlich grössere Budgets als die RKZ. Ihr stehen nur jene 1-2% der Steuermittel zur Verfügung, die auf nationaler Ebene eingesetzt werden - und die in Form von Dienstleistungen unterschiedlichster Art (z.B. kirchliche Medienarbeit, Aus- und Weiterbildung von Seelsorgen, Grundlagenarbeit) indirekt ebenfalls der Kirche vor Ort zu Gute kommen.
Das Gesamtbudget der RKZ beläuft sich auf rund 11 Mio. Franken (2014). Es setzt sich aus den Beiträgen ihrer Mitglieder zusammen. Ein Verteilschlüssel legt fest, wie hoch der Beitrag eines Kantons ist. Er berechnet sich zu 50% aufgrund des Anteils an der katholischen Wohnbevölkerung und zu 50% anhand des kantonalen «Finanzkraftbeitrags» (Ressourcenpotentials). Um Schwankungen bei den Steuererträgen auszugleichen, wird bei der Budgetierung der Mittelwert der letzten drei Jahre berücksichtigt.