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Es gibt Menschen mit Wissenslücken, es gibt welche, denen logisches Denken regelmäßig misslingt, und es gibt welche, denen weder das Wissen, noch der Verstand fehlt, die aber dennoch blanken Unsinn verbreiten.
Wenn abends, kurz vor acht, in der ARD die Börsenexperten auftreten und, wie diese Woche geschehen, aus steigenden Kursen an der spanischen Börse die wirtschaftliche Erholung des Landes herauslesen, dann ist das angesichts der Tatsache, dass auch in diesem Jahr das sowieso schon weit über dem Maastricht-Kriterium festgesetzte Defizit-Ziel von 6,3% BIP nicht eingehalten wird, nicht realistischer als die Wundertaten des tapferen Schneiderleins im Märchen der Gebrüder Grimm.
Wenn ich allerdings heute Morgen, kurz vor acht, den aktuellen Handelsblatt-Newsletter lese und dort darüber informiert werde, dass sich Deutschland nicht abschafft, weil:
- Die DAX-Unternehmen drei Viertel ihres Umsatzes im Ausland erwirtschaften,
- 60 Prozent ihrer Mitarbeiter im Ausland beschäftigen und
- sich mehrheitlich im Besitz ausländischer Investoren befinden,
- dann stehen mir die Haare zu Berge. Doch die Zornesader ist mir erst so richtig angeschwollen, als ich auch noch lesen musste:
-
Deutschland schafft sich nicht ab, Deutschland schafft an.
Wer das geschrieben hat, kann nur ein Freund des Zuhälters sein, der Deutschland..