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Der Oktober wird wahrscheinlich leicht zu kühl. Daraus und aus den Temperaturabweichungen der Vormonate konnte ich folgende Prognose berechnen:
November 2015: unsicher, voraussichtlich normal (+0.2 K)
Dezember 2015: unsicher, voraussichtlich normal (+0.1 K)
Januar 2016: wahrscheinlich kalt (-0.7 K)
Februar 2016: wahrscheinlich mild (+0.9 K)
Die Prognose zeigt die wahrscheinlichste Variante nach dem bisherigen Temperaturverlauf.
Parallel dazu berechne ich eine weitere Prognose, die aus Luftdruckabweichungen berechnet wird. Bisheriger Stand: warmer November und warmer Dezember. Die Unterschiede bestehen darin, dass die erwarteten Abweichungen stärker ins Positive gehen. Der Januar wird danach allerdings klar zu mild, was das Gegenteil der obigen Prognose ist. Dies zeigt, dass eine Prognose von mir für den Januar zum jetzigen Zeitpunkt unmöglich ist. Im Februar sind sich die beiden Berechnungen wieder einig: es wird zu warm, was ein mögliches frühes Winterende bedeutet.
Die Bezeichnungen zu warm und zu kalt sowie die angegebenen Temperaturabweichungen beziehen sich auf das Mittel der letzten 10 Jahre. Dieses ist je nach Monat 0 bis 0.6 K (Kelvin, =°C) höher als das allgemein gültige Klimamittel 1981 bis 2010. Deshalb müssten zu den oben angegebenen Werten einige Zehntelgrade addiert werden, um die Prognose mit den Angaben der Wetterdienste zu vergleichen. Die letzten 10 Jahre habe ich deswegen als Referenz genommen, da sich das Klima ändert und die letzten 10 Jahre das aktuelle Klima darstellen sollen.
WICHTIG: DIE PROGNOSEN SIND EXPERIMENTELL! DAS HEISST, DAS FEHLPROGNOSEN HÄUFIG SIND UND ICH AUF DER SUCHE NACH DEM BESTEN VERFAHREN BIN. ÄNDERUNGEN DER PROGNOSE TRETEN AB UND ZU AUF.