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Die gerade veröffentlichten Quartals- und Gesamtjahreszahlen von AMD belegen, wie hart der Preiskampf mit Intel das Unternehmen trifft. Mit 574 Millionen US-Dollar Verlust im vierten Quartal 2006 musste AMD das grösste Minus seit vier Jahren (Q4 2002 -853,7 Millionen US-Dollar) ausweisen. Zwar enthalten die Zahlen des abgelaufenen Quartals Sonderaufwendungen in Höhe von 550 Millionen US-Dollar im Zusammenhang mit der Übernahme von ATI, doch wenn aus einem Plus von 19 Prozent bei den Prozessorauslieferungen und einem Zuwachs von 41 Prozent bei den verschifften Mobile-CPUs im Vergleich zum Q3 2006 lediglich ein Wachstum von 3 Prozent übrig bleibt, spricht das eine deutliche Sprache.
In 2006 kam AMD insgesamt auf einen Umsatz von 5,649 Milliarden US-Dollar. Bereinigt um den 398 Millionen US-Dollar Beitrag von ATI im vierten Quartal, legte AMD um 33 Prozent, von 3,935 auf 5,251 Milliarden US-Dollar zu. Ohne die Übernahme von ATI hätte das Unternehmen einen Gewinnanstieg von 9 Prozent auf 600 Millionen US-Dollar melden können (2005: 548 Millionen Dollar). So bleibt 2006 ein Verlust von 47 Millionen US-Dollar. Entsprechend ging auch die Bruttomarge zurück. Lag diese im dritten Quartal 2006 noch bei 52 Prozent und im Q4 2005 bei 57 Prozent, schrumpfte sie in den letzten drei Monaten auf nur noch 40 Prozent. Dies, und ein sehr enttäuschender Ausblick auf das erste Viertel 2007, in dem AMD lediglich 1,6 bis 1,7 Milliarden US-Dollar Umsatz erwartet, liessen die Aktie nachbörslich rund fünf Prozent verlieren. (tm)