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Für Maßnahmen zur Sanierung des Waadtländer Wohnungsbestands, die die Eigentümer nicht entmutigen, diese umzusetzen.
Mit Ausnahme einiger weniger Ewiggestriger kommt heute niemand mehr auf die Idee, die unbedingte Notwendigkeit der schnellstmöglichen Umsetzung aller sinnvollen Maßnahmen zur energetischen Sanierung von Gebäuden in Frage zu stellen, noch die Mittel dazu. Besonderes Augenmerk muss jedoch auf die Methoden der Umsetzung und deren Folgen gelegt werden. In diesem Zusammenhang schlagen zwei aktuelle parlamentarische Vorstöße unter anderem vor, gesetzliche Regelungen gegen Vermieter zu erlassen, die Mietverträge wegen der Durchführung von Sanierungsarbeiten kündigen (19 MOT 121 vom 1. Dezember 2019) und die Gewährung von Fördermitteln für die energetische Sanierung von Gebäuden davon abhängig zu machen, dass der betroffene Vermieter auf das Recht verzichtet, den Mietvertrag zu kündigen oder die Rückzahlung der gewährten Beträge im Falle einer späteren Kündigung zu verlangen (19 POS 168 vom 1. Oktober 2019). Auch wenn die Absichten ihrer Autoren auf den ersten Blick unausführbar erscheinen mögen, so muss doch gesagt werden, dass sie offenbar nicht alle Konsequenzen, auch und vor allem negative, die diese Vorschläge nach sich ziehen können, abgemessen haben und sogar dem übergeordneten Recht zu widersprechen scheinen. Deshalb schlagen die Unterzeichner dieses Textes alternative Maßnahmen vor, die die Interessen beider Parteien des Mietvertrags respektieren und gleichzeitig unerwünschte Nebeneffekte vermeiden.
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