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Das Bauernhaus im Familienbesitz wurde seit längerem nicht mehr landwirtschaftlich genutzt. Durch den Umbau hat ein Ehepaar für sich und die Eltern ein zeitgemässes Zwei-Generationen-Haus geschaffen.
Das bestehende Bauernhaus war in Längsrichtung in der ortsüblichen Art in einen südseitig orientierten Wohnteil, ein Tenn und einen Ökonomieteil gegliedert. Aufgrund der sehr beschränkten Geschosshöhen, der Kleinteiligkeit der bestehenden Baustruktur und der Feuchtigkeitsprobleme im Keller wurde rasch der Entscheid gefällt, dass der alte Wohnteil einschliesslich Tenn abgebrochen und durch einen Neubau ersetzt werden sollte.
Der neue Wohnteil weist für die heutige Nutzung angemessene Raumhöhen auf. Um den alten und den neuen Gebäudeteil wieder unter einem einzigen Dach zusammenfassen zu können, wurde die Bodenplatte des Kellers entsprechend tiefer gesetzt. Die Wohnung im Obergeschoss wird vom Eingangsbereich im Erdgeschoss über eine einläufige Treppe auf der Westseite des Hauses erschlossen.
Der Wunsch, die materielle Einheit zwischen dem Wohnteil und dem erhaltenen Ökonomieteil wieder herzustellen, förderte den Entscheid für das Baumaterial Holz.