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"Ausschlaggebend war die Einfachheit der Gebärde, nämlich die Nachahmung der trumpschen Haarpracht und dass sie sich in kurzer Zeit entwickelt und schweizweit etabliert hat", begründet Kampagnenleiter Christian Gremaud die Wahl in der Mitteilung vom Donnerstag.
Gebärden entstehen natürlich. Neue Namen oder Begriffe in den Medien buchstabieren Gebärdensprachennutzer zunächst mit dem Fingeralphabet. Wenn sich das Wort etabliert, beginnen Gehörlose, eine Gebärde dafür zu machen. Diese verbreitet sich, wenn sie sich bewährt hat.
Jährlich werden rund 250 neue Gebärden ins Lexikon aufgenommen. Welche Begriffe es ins Lexikon schaffen, bestimmt eine Kommission aus Fachleuten, die unter anderem aus Lehrpersonen, Linguisten und Forscher besteht.
(SDA)