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Was wir heute von der Globalisierung kennen, ist erst der Beginn. Der Beweis dafür sind die so genannten «Freihandelsverträge». Seit 2012 verhandelt das SECO im Auftrag des Bundesrats mit der EU, die ihrerseits 28 Länder umfasst, sowie weiteren 20 Ländern unter der Führung der USA, über das Freihandelsabkommen «Trade in Services Agreement» (TiSA). Ein Abkommen über den Handel mit Dienstleistungen, konkret: Wasserversorgung, Energieversorgung, Finanz-, Gesundheits- und Bildungswesen sollen weltweit dereguliert, sprich liberalisiert und privatisiert werden. Die Auswirkungen auf die Arbeits- und Lebensbedingungen vieler Lohnabhängigen wären fatal: Die bereits steigende Zahl der prekären Arbeitsverhältnisse und Working-Poor (Personen, die mehrere Jobs benötigen und trotzdem von der Sozialhilfe unterstützt werden müssen, um ihre wesentlichen Lebensbedürfnisse zu decken) würde in die Höhe schnellen. Die Verhandlungen, für die Schweiz ist das SECO zuständig, werden im Geheimen und undemokratisch geführt. Das Schweizer Parlament, geschweige denn die Öffentlichkeit, wurde erst auf öffentlichen Druck spät und unzulänglich über den Stand der Verhandlungen informiert. Die Länder in Lateinamerika, Afrika und Asien kennen seit Jahrzehnten die Auswirkungen dieser Freihandelsabkommen, die ihre Wirtschaft zerstört und das Volk in Armut geführt haben.