Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03202.jsonl.gz/1056

Ich fing erst vor einer Woche wieder mit meinem Training an, da ich den ganzen Oktober Trainigspause hatte.
Eigentlich wollte ich dieses Rennen zuerst gar nicht fahren. Ich dachte nämlich, dass ich nach dieser einmonatigen Pause sicher kein gutes Resultat erzielen würde.
Aber nach den ersten zwei Trainingstagen merkte ich schon, dass ich trotz dieses Unterbruchs erstaunlich gut in Form war: Also meldete ich mich trotzdem noch für das GurtenClassic an.
Da es am Start regnete, entschied ich mich auf der Rolle einzufahren, denn so war ich nicht schon vor dem Start tropfnass.
Danach war ich gut eingefahren und ich beschloss in den kurzen Hosen zu fahren.
Mein Plan für das Rennen war folgender: Nur so schnell fahren, dass ich während des gesamten Rennverlaufes wenige Meter vor meinen direkten Konkurrenten liege.
Es starteten aber auch noch Elitefahrer und ich merkte relativ schnell, dass mein Plan so nicht funktionierte, da ich zu ehrgeizig bin, um mich von den Elitefahrern abhängen zu lassen. Also zog ich mit diesen Fahrern mit.
Ich konnte mich bald einmal in der Verfolgergruppe einreihen. Dort startete ich einige Angriffe und konnte dieses Feld auseinanderziehen.
Am Ende kam ich als erster dieser Gruppe im Ziel an, da ich im letzten Aufstieg eine grosse Lücke reissen und diese bis ins Ziel verteidigen konnte.
In meiner Kategorie konnte ich das Rennen gewinnen und Overall landete ich auf dem 7. Schlussrang.
Mit einer Zeit von knapp 50 Minuten hatte ich etwa 4 Minuten auf den Erstplatzierten Sepp Freiburghaus vom Thömus Team verloren.
Dies war das letzte Rennen der Saison und ich wollte meinen dritten Platz in der Gesamtwertung des Argovia-Cups verteidigen. Schon am Vortag ging ich wieder auf die Strecke, aber dieses Mal nicht nur mit meinem Vater, sondern auch noch mit meiner Schwester, welche sich entschieden hatte, das letzte Rennen auch noch zu fahren.
Da die Runden in Hochdorf sehr kurz waren, mussten wir sieben von diesen Runden bewältigen. Es hatte einen kurzen Anstieg und der Rest war mehrheitlich flach. Ich wusste genau, dass an diesem Anstieg das Rennen entschieden wird, denn alle wollten als Erster in die Abfahrt.
Am Start konnte ich gleich in Führung gehen und mit vier anderen Fahrern aus der Nati ausreissen. Diese Gruppe wurde schon beim ersten Aufstieg wieder auseinander gerissen, bei welchem wir jede Runde hinauf sprinteten. Ich konnte mit einem Freund vom Mittellandkader an dieser Stelle schon einen Abstand von 10 Metern herausfahren. Da ich merkte, dass ich gute Beine hatte und ich nicht wollte, dass uns die Verfolgergruppe wieder einholt, machte ich immer die Führungsarbeit. Diesen Vorsprung konnten wir dann bis in die zweitletzte Runde halten, aber dann konnte Jan wieder aufschliessen. Er attackierte dann am Aufstieg, ich konnte mithalten, aber mein Freund leider nicht. Diese zwei Runden konnten wir dann zusammen fertigfahren. Da wir bis kurz vor dem Ziel noch zusammen fuhren, wusste ich, dass ein Zielsprint das Rennen entscheiden würde. Ich hoffte natürlich diesen zu gewinnen. Leider konnte ich mich nicht gut positionieren und somit verlor ich den Sprint um etwa 10cm. Mit diesem 2. Rang konnte ich meinen dritten Platz in der Gesamtwertung verteidigen. Nach der Rangverkündigung merkte ich, dass wenn ich diesen Sprint gewonnen hätte, ich im Schlussklassement auf den zweiten Platz vorgerückt wäre.
Nach meinem Rennen konnte ich nicht duschen gehen, da ich das erste Rennen meiner Schwester schauen wollte. Sie beendete das Rennen trotz einem Sturz auf dem zehnten Rang. Sie wird hoffentlich im nächsten Jahr auch wieder einige Rennen bestreiten. Jetzt werde ich mich ein wenig erholen und mich dann für die nächste Saison vorbereiten, um bei den Junioren auch Top-Resultate zu erzielen. Zu den Fotos Zu den Ranglisten
Am Sonntag war es wieder einmal soweit, nach Stunden von Techniktrainings und hunderten von Kilometern auf dem Rennvelo, mussten wir wieder nach Huttwil an die Talentsichtung fahren. Ich setzte meine Priorität vor allem auf den Motoriktest, denn dieser zählt vermutlich mehr für das MTB-Kader. Ich hatte ein sehr gutes Gefühl, denn im letzten Jahr schaffte ich diesen mit 0 Fehlern.
Ich musste nach dem Mittag an den Start gehen. Wir begannen mit dem 4x3000m Test auf der Tartanbahn. Diesen Test habe ich zu Hause einmal geübt und hatte eine Zeit von 4 min 40 sec auf der letzten Runde. Ich wollte aber eine Zeit von 4 min 30 sec erreichen. Der Start dieses Tests war wie immer locker. Um diese drei Kilometer hinter uns zu bringen, mussten wir 7.5 Runden auf der Bahn fahren, zuerst ein lockeres Tempo, dann mittelschnell, schnell und zum Schluss voll. Beim letzten Teil gingen die ersten 5 Runden ganz gut und meine Beine schmerzten noch nicht so sehr, aber die letzten 3 Runden wurden immer härter und mir wurde beinahe schwarz vor Augen. Ich biss aber durch und kam total kaputt und mit einer Zeit von 4 Minuten und 31 Sekunden ins Ziel. Mit dieser Zeit bin ich sehr zufrieden.
Anschliessend mussten wir uns ausmessen lassen, somit konnte ich mich wieder ein wenig erholen bis zum entscheidenden Motoriktest. Dort durften wir den Parcours zweimal machen. Ich wollte eigentlich den ersten Durchgang sicher fahren und den zweiten voll auf Risiko. Ich riskierte aber schon beim ersten Durchgang zu viel und kam mit 2 Fehlern ins Ziel. Die Zeit mit 1 Minute 24 Sekunden war zwar super, aber es kamen ja noch pro Fehler je 20 Sekunden Strafzeit hinzu. Jetzt musste ich also den zweiten Lauf mit 0 Fehlern beenden und somit war ich sehr unter Druck. Davon liess ich mich jedoch nicht beirren und ich absolvierte den Lauf mit 0 Fehlern und einer Zeit von 1 Minute und 25 Sekunden. Dies war die momentane Bestzeit. Leider erfuhr ich am Abend, dass noch jemand meine Zeit unterboten hatte.
Am Freitag, als ich in Muttenz zum ersten Mal auf die Strecke ging, war sie trocken und ich kam gut damit zurecht. Leider regnete es dann den ganzen Samstag und ich wusste nicht recht, ob meine Reifenwahl die richtige sei. Am Sonntag ging ich am Morgen noch einmal auf die Strecke und aus der bisher eher nicht so technischen Abfahrt wurde eine Rutschpartie. Glücklicherweise regnete es aber am Sonntag nicht, sondern die Sonne kam hervor und die Strecke trocknete etwas ab. Da wir zuerst eine Runde auf der Pferderennbahn fuhren, erhoffte ich mir, dass ich trotz meinem dreissigsten Startplatzes einen Top-10-Rang erreichen könnte. Am Start kam ich super weg und konnte mich in einer Verfolgergruppe einreihen. Somit war ich also auf gutem Kurs, denn ich wollte unbedingt in die Top-10 fahren. In der letzten Runde probierte ich, mein Tempo noch einmal zu erhöhen und so konnte ich mich auf Position fünf vorkämpfen. Beim Schlusssprint verlor ich leider noch einen Rang, was mich natürlich schon etwas geärgert hatte. Aber nichtsdestotrotz ... mit diesem sechsten Rang bin ich sehr zufrieden, denn dies ist mein bisher bestes Resultat an einem BMC-Cup. Zu Hause entdeckte ich auf der Rangliste, dass ich zwei Mal die drittschnellste Rundenzeit erzielt hatte, was mich dann schon etwas stolz machte. Dies war das letzte Rennen des BMC-Cups und auf der Schlussrangliste bin ich nun auf Platz sechsundzwanzig. Mit diesem Rang bin ich jedoch nicht zufrieden, denn zu Beginn der Saison startete ich miserabel und erst bei den letzten drei Rennen konnte ich mein Können so richtig beweisen. Nur mit dem zehnten Platz auf der Lenzerheide, dem fünfzehnten Rang in Davos und dem sechsten Platz an diesem Wochenende in Muttenz bin ich sehr zufrieden. Zu den Fotos Zu den Ranglisten
Das Rennen in Kiesen fand in dieser Saison schon zum zweiten Mal statt. Diesmal war es aber nicht so nass wie beim ersten Mal, sondern trocken. Ich wollte meinen ersten Platz auf der Zwischenrangliste verteidigen und hoffte natürlich insgeheim zu gewinnen. Das Rennen bestritt ich mit meinem neuen 29er-Testbike , da ich mit diesem in Giebenach mit der Spitzengruppe fahren konnte. Es gab drei Kategorien (Hard, Junioren, Elite), welche alle zusammen starteten. Schon am Start konnte ich mich von den anderen Fahrern aus meiner Kategorie absetzen und an neunter Stelle mit zwei Elitefahrern einreihen.Nach vier gefahrenen Runden konnten wir den einen Elitefahrer abhängen und das Rennen bis zum Ziel zu zweit zu Ende fahren. Am Schluss kam es noch zu einem Zielsprint, welchen ich leider knapp verlor. Dies war schlussendlich der neunte Gesamtrang und der erste Rang in meiner Kategorie mit einem Vorsprung von fünf Minuten. Zu den Fotos
Ich stand am Morgen um 7.00 Uhr auf und ass mein Frühstück. Anschliessend begab ich mich um 9.00 Uhr mit meiner Tacx-Rolle an den Start, da es wieder keinen Vorstart gab. Mein Mountainbike stellte ich etwas frech vorne an die Startlinie und dann konnte ich bis um 9.45 Uhr dort einfahren. Um 10.00 Uhr ging es endlich los.
Am Start konnte ich mich an erster Stelle positionieren. Nach einem Kilometer konnte ich mich mit zwei anderen älteren Fahrern absetzen. Diese beiden Fahrer konnte ich aber nach dem ganz langen Aufstieg abhängen und das restliche Rennen konnte ich dann alleine zu Ende fahren, mit einem Vorsprung von 2 Minuten und 47 Sekunden.
Im Ziel verkündete der Speaker dann, dass ich einen neuen Streckenrekord erzielt hätte, denn meine Zeit war 4 Minuten schneller, als der letzte Streckenrekord. Einfach unglaublich!!!
Da wir uns noch als Team angemeldet hatten und ausnahmslos alle aus unserem Team sehr stark fuhren, gewannen wir diese Wertung ebenfalls.
Nach diesem Wochenende hatte ich so also drei Siege in der Tasche. Den ersten Platz beim Kids-Race, den ersten Platz beim 22 Kilometer-Rennen und die Teamwertung.
Da ich an der Eiger-Bike-Challenge am Samstag das Kids-Race bestritt und am Sonntag noch das Rennen über 22 Kilometer, fuhren wir schon am Freitag nach Grindelwald, um die 22 Kilometer Strecke zu besichtigen.
Das Rennen am Samstag zählte zum Stöckli Kids-Bike-Cup und bei diesem Cup bin ich momentan auf dem ersten Platz und mein Ziel war es, diesen Platz zu verteidigen.
Da es beim Kids-Race keinen Vorstart gab, ging ich schon etwa 30 Minuten vor Startbeginn an den Start.
Am Start kam ich gut weg und konnte gleich, wie erhofft, das Feld anführen. Das Rennen war sehr kurz und ich wusste nicht, ob ich dieses Rennen gewinnen kann. Der grösste Teil der Strecke war auf Teerstrassen. Auf dieser Strasse probierte ich mich ein wenig vom Feld abzusetzen, aber ich merkte schnell, dass daraus nichts wird. Deshalb probierte ich, meine Kraft zu sparen und beim letzten Aufstieg bis zum Ziel das Rennen zu entscheiden. Die ganze Führungsgruppe kam zusammen in diesen Aufstieg, aber ich konnte mich glücklicherweise gleich mit einem Freund aus dem Regionalkader absetzen.
Jetzt ging es also noch um Platz zwei oder eins.
Dieses Duell konnte ich dann gewinnen und kam schlussendlich mit einem Vorsprung von 15 Sekunden ins Ziel.
Da wir momentan Sommerferien haben, reisten wir schon am Donnerstag Mittag nach Davos. Ich wollte dieses Mal die Strecke ganz genau besichtigen, damit ich noch ein wenig mehr Zeit bei den Abfahrten und Aufstiegen herausfahren kann.
Ich machte am Donnerstag 5 Runden auf der schönen Strecke von Davos und am Freitag fuhr ich nochmals 2 Runden. Jetzt fühlte ich mich sehr sicher und konnte die Strecke nahezu auswendig. Die Strecke war jedoch für meinen 34sten Startplatz nicht optimal, denn kurz nach dem Start kam bereits ein kurzer Anstieg und wenig später folgte schon ein enger Singletrail, bei welchem man bei so vielen Fahrern absteigen musste.
Nach einigen flachen Kilometern ging es dann den "Cologna-Stutz" hoch, welcher eigentlich der einzige harte Aufstieg in diesem Rennen war. Diesen Aufstieg mussten wir insgesamt dreimal bewältigen.
Am Renntag ging ich noch einmal auf die Strecke und musste feststellen dass die Rennleitung noch einige Gitter in die Strecke eingebaut hatte, so dass wir nicht zu schnell hinunterfuhren.
Wie erwartet, musste ich die Singletrail-Passage zu Fuss zurücklegen. Ich konnte aber schon bis zur ersten Tech-Zone einige Fahrer überhohlen.
Auf die letzte Runde ging ich als 15ter, aber direkt hinter mir fuhren zwei andere Fahrer aus dem Specialized Team, welche gut zusammenarbeiteten. Ich wusste, dass es schwierig werden könnte, diesen 15ten Platz zu verteidigen.
Am "Cologna-Stutz" probierte ich noch einmal anzugreifen, aber Luca und Dario konnten mithalten. Nach einer kurzen Abfahrt probierte ich bei einem technischeren Anstieg noch einmal anzugreifen.
Am Ende des Aufstieges schaute ich nach hinten und sah Luca und Dario nicht mehr. Es hat sich also gelohnt, dass ich die Strecke so genau angeschaut habe.
Jetzt musste ich nur noch eine Kiesstrasse mit viel Gegenwind hinter mich bringen und dies alleine, dann folgte noch eine Abfahrt bis zum Ziel. Ich wusste, dass wenn ich meinen Vorsprung bis zur Abfahrt halten konnte, ich meinen 15ten Platz auf sicher habe. Ich gab also alles und konnte sogar noch zum Fahrer vor mir aufschliessen.
Bei der Abfahrt zum Ziel löste sich aber der Schnellspanner an meinem Vorderrad und so musste die Chance auf den 14ten Platz leider vergessen. Jetzt musste ich sogar noch um meinen 15ten Platz kämpfen, denn Dario und Luca kamen wieder näher.
Ich nahm am Freitag Morgen einen freien Halbtag um ins Bündnerland zu reisen. Wir starteten um 11 Uhr und kamen um ca. 15.00 Uhr in der Lenzerheide an.
Dort suchten wir einen Parkplatz, aber die Polizei sagte uns, man dürfe nur auf den Campingplätzen übernachten. Diese waren jedoch zu weit vom Renngelände entfernt. Wir entschieden uns trotzdem auf dem Parkplatz direkt neben dem Renngelände zu übernachten und hofften, dass wir keine Busse bekommen. Wir hatten Glück und bekamen keine. Dieses Parkplatzproblem war eigentlich auch der einzige Flop vom ganzen Wochenende.
Wie gewohnt ging ich am Freitag auch schon auf die Strecke. Diese war jedoch sehr steil. Wir durften auf einer Runde von 4.3 Kilometern 233 Höhenmeter bewältigen und dies ganze vier Mal. Da ich in der letzten Zeit extra viele Bergtrainings absolviert hatte, war ich zuversichtlich, dass ein gutes Resultat drin liegt. Die Abfahrten waren zu meinem Erstaunen für eine Schweizermeisterschaftsstrecke nicht besonders technisch, was ich sehr schade fand.
Am Freitag Abend fand noch der Eliminator statt und ich wollte Sepp Freiburghaus (Thömus Pro Team) anfeuern. Nach diesem Rennen ging ich auch schon ins Bett, um genügend Energie für den nächsten Tag zu tanken.
Am Renntag selbst war es sehr heiss, deshalb wartete ich den ganzen Tag im Schatten in unserem Wohnmobil. Dies war eher langweilig, denn mein Start war erst um 16.00 Uhr. Wie jedesmal besprach ich mit meinen Eltern die Rennziele und in welcher Tech- oder Feed-Zone sie stehen müssen.
Am Start wurde dann nicht wie gewohnt nach dem Jahresklassement vom BMC-Cup aufgestellt, sondern nach dem Jahresklassement von Swiss-Cycling. Da ich irgendeine Nummer nicht angegeben hatte, vergassen sie mich und so durfte ich leider nicht als zwanzigster, sondern an ca. fünfzigster Stelle starten. Ich versuchte mich aber nicht aufzuregen, denn dies bringt ja doch nichts vor einem Wettkampf!
Am Start konnte ich gleich sehr viele Fahrer überholen und kam als 25. von der ersten Runde zurück. Da ich mein Tempo gleichmässig durchziehen konnte, überholte ich immer mehr Fahrer. Als ich auf die letzte Runde ging, war ich bereits elfter, aber der zehnte und neunte Biker lagen noch in Reichweite vor mir.
Da ich schon so weit vorne war, wollte ich unbedingt in die Top-10 fahren und deshalb musste ich noch mindestens einen Fahrer überholen. Dies schaffte ich dann auch und kam auf dem für mich ausgezeichneten zehnten Platz ins Ziel.
Mit diesem Rang erreichte ich mein Tagesziel locker, denn ich wollte im Minimum in die Top-30 fahren. An der Rangverkündigung erhielt ich dann noch einen Rucksack von
"Da Kine", worüber ich mich sehr freute.
An diesem Rennen erhoffte ich mir grosse Chancen auf einen Podestplatz, da alle sehr guten Fahrer aus der U17 Nationalmannschaft in der Lenzerheide waren. In einer Woche findet dort nämlich die Schweizermeisterschaft statt.
Aber ich wusste auch ganz genau, dass ich dieses Rennen ohne einen "Einbruch" oder eine Panne fahren muss, damit ich mein Ziel erreichen kann.
Ich wollte eigentlich schon am Samstag die Strecke in Lostorf besichtigen, aber da es so stark geregnet hat, haben sie das Training leider abgebrochen. So durften wir nur zu Fuss auf die Strecke, genau wie in Oftringen. Obwohl wir praktisch die ganze Rennstrecke laufen mussten, waren wir -mein Bike und ich- sehr schmutzig.
Am Sonntag stand ich schon um 6.00 Uhr auf, um noch einmal die Strecke mit dem Bike zu besichtigen. Sie war immer noch sehr nass und ausgewaschen und einige Teile waren unfahrbar. Uns wurde aber später mitgeteilt, dass wir diese "matschigen Teilstücke" nicht fahren dürfen und wir das Rennen über eine Kiesstrasse abkürzen werden. So kam es, dass wir die gleiche Strecke fahren mussten wie die Kategorien Cross und Mega.
Beim Einfahren hatte ich einige Probleme mit meinem Garmin-Gerät, denn es "hängte sich immer auf" und ich konnte nicht genau nach Puls einfahren.
Am Start durfte ich in der ersten Reihe starten, aber ich kam sehr schlecht weg und musste im ersten sehr steilen und langen Aufstieg alles wieder aufholen.
Nach der ersten Runde konnte ich mich in der Spitzengruppe einreihen und anfangs der zweiten Runde konnte ich mich mit Joel Suter sogar etwas absetzen. Diesen Abstand konnten wir dann weiter ausbauen.
Am Ende der zweitletzten Runde stürzte ich im Start-Zielgelände noch spektakulär, denn das Motorrad, welches vorne wegfuhr, riss einen Holzbalken aus dem Sprungelement und ich steckte genau in dieser Lücke mit meinem Vorderrad ein. Glücklicherweise war ich schnell wieder auf meinem Bike, musste aber feststellen, dass mein Sattel verstellt war. Sonst aber war alles noch ganz -am Bike und an mir!
Nun musste ich zum ersten Mal in dieser Saison in der Techzone anhalten, welche zum Glück nur 20 Meter weiter entfernt war, um meinen Sattel zu richten.
Leider konnte Joel da einige Sekunden Vorsprung herausholen.
Ich probierte noch einmal aufzuschliessen, um doch noch den ersten Platz zu erreichen, aber ich musste dann feststellen, dass mein Sturz zu viel Zeit gekostet hatte.
Mit meinem zweiten Rang bin ich trotzdem sehr zufrieden, denn dies ist mein bestes Resultat in einem Argovia-Cup-Rennen.
Da an diesem Wochenende noch die Europameisterschaft in Bern stattfand, trafen sich alle Regionalkader der Schweiz auf dem Gurten. Am Samstag durften wir sogar mit den Bikes auf die EM-Strecke.
Die Strecke war sehr technisch und die meisten vom Kader waren sich einig, dass die nächste Schweizermeisterschaft dort stattfinden sollte, denn uns allen gefiel diese Strecke sehr gut.
Am Sonntag gingen wir am Morgen zuerst auf den Pumptrack Weissenstein, um noch ein wenig an unserer Technik zu feilen.
Am Nachmittag waren wir dann auf dem Gurten im Einsatz.
Alle Regionalkaderfahrer/Innen durften vor dem Elite Rennen der Männer zwei Startrunden fahren. Die Stimmung war bombastisch. Cool wäre es, wenn es am nächsten Rennen des BMC-Racing-Cups auch so viele Zuschauer hätte. An so eine Ambiance könnte ich mich gewöhnen. :-))
Trotz unserer grossen Unterstützung für die Schweizerfahrer gewann der Franzose Julien Absalon dieses Rennen und wurde verdienter Europameister.
Auf den zweiten Rang von Nino Schurter kann die Schweiz aber sicherlich auch stolz sein. Herzliche Gratulation, Nino!
Leider durften wir nicht wie gewohnt schon am Vortag auf der Rennstrecke trainieren, denn die Jäger von Oftringen hatten irgend ein Problem mit dem Streckenverlauf. Wir reisten trotzdem schon am Vorabend an, konnten die Strecke aber leider nur zu Fuss abmarschieren.
Am nächsten Morgen musste ich früh aufstehen, damit ich die ganze Strecke noch mit dem Bike abfahren konnte. Die Aufstiege im Gras waren recht trocken, obwohl es in der Nacht geregnet hatte und auch die anderen Teile waren gut fahrbar.
Wie immer schickte ich meine Eltern in die beiden Techzonen und meine Schwester mit der Fotokamera auf die Strecke, um Fotos von mir für meine Website zu machen. Auch sollte sie weitere Fahrer fotografieren.
Dieses Mal wollte ich in die Top-10 fahren und probierte gleich am Start mit den Schnellsten mitzuhalten, dies gelang mir aber nicht wirklich.
Ich konnte die vier Runden mit einem Fahrer aus dem Kanton Tessin fertig fahren. Folgendes ging mir dabei immer wieder durch den Kopf: "Wenn ich vor meinem direkten Gegner über die Ziellinie fahre, bin ich auf dem tollen achten Rang!" Ich versuchte also mein Bestes zu geben, doch leider konnte ich auf dem letzten Stück nicht mehr mithalten, da ich in dieser Woche noch erkältet war und deshalb fast keine Luft bekam.
Somit gewann Rafael das Duell um Platz 8.
Da ich am Vortag ein Rennen in Gränichen hatte, erhoffte ich mir nicht allzuviel von diesem Rennen. Das Rennen ging über ein Runde von 20 km und war überhaupt nicht technisch. Da ich keine Ahnung hatte, wo die Strecke entlang geht, fuhren wir diese am Morgen wieder ab. Am Anfang fuhr man 5 km über Asphalt und Kiesstrassen und technische Abfahrten gab es für mich leider nur wenige. Im Wald hatte es aber einen sehr matschigen Aufstieg und da ich wusste, dass alle 800 Fahrerinnen und Fahrer aus den vorherigen Kategorien auch dort hinauffahren mussten, stellte ich mich schon darauf ein, dass ich dort hinaufrennen muss. Wieder zurück im Zielgelände suchte ich die Abspritzanlage, um mein Bike zu reinigen, aber leider hatte das Organisationskomitee das Wasser noch nicht angestellt. Das hiess für mich, dass ich mit einem komplett verschmutzten Bike an den Start musste. Da ich mich wieder auf der Rolle aufwärmte und die meisten andern Fahrer aus meiner Kategorie schon seit ungefähr 30 min am Start standen, musste ich beinahe zuhinterst starten. Beim Start kam ich trotzdem gut weg und konnte gut mit der führenden Zehnergruppe mithalten. Dabei riskierte ich schon beim Start einen Angriff, um mit dem Gewinner des letzten Jahres wegfahren zu können. Dies gelang mir dann auch und unsere Gruppe teilte sich in zwei Fünfergruppen auf. Beim ersten Anstieg griff ich noch einmal an, aber mit den zwei ersten Fahrern konnte ich nicht mithalten. Deshalb fuhr ich dann mit den anderen drei meiner Gruppe weiter. Aber diese konnte ich schon bald abhängen und so einen sicheren Abstand herausfahren. Den zweiten konnte ich schliesslich auch noch einholen, den ersten Fahrer sah ich jedoch nicht mehr.
Im Ziel realisierte ich dann den glücklichen zweiten Rang mit einem Rückstand von 2 min 30 sec. Dort erfuhr ich auch von einem Freund, dass der Sieger des Rennens gestern auch am BMC-Racing-Cup in Gränichen gestartet sei und dort dritter wurde. Wenn ich das bereits vor dem Rennen gewusst hätte, wäre ich mit einem anderen Gefühl an den Start gegangen und hätte sicher nicht schon am Start angegriffen.
Da meine Eltern am Freitagabend noch an ein Fest mussten, konnten wir erst am Renntag anreisen. Da wir aber schon um 8.30 Uhr in Gränichen waren und mein Start erst um 14.45 war, hatte ich genug Zeit um die Strecke in Ruhe zu besichtigen. Schon bei der Besichtigung lagen mir die technischen Abfahrten mit den vielen Sprüngen und Absätzen sehr. Leider waren die Aufstiege zu wenig technisch und sie waren eher für Fahrer ausgelegt, welche viel Druck auf die Pedale brachten. Nach der Besichtigung merkte ich, dass mein Tretlager irgendwie knackte, ein neues hatten wir aber nicht dabei und deshalb zogen wir das Tretleger und die Kurbel neu an. Wir versuchten also das Beste draus zu machen, viel mehr konnten wir ja nicht herausholen. Ich hatte zwar einige Bedenken, dass das Bike während des Rennens versagen könnte, aber jemand sagte dann, dass das schon halten würde und ich war einigermassen beruhigt. Wie immer wärmte ich mich wieder auf der Rolle auf und da es so heiss war, schwitzte ich fürchterlich. Weil ich in dieser Saison noch nie bei so einer Hitze trainiert habe und so auch noch kein Rennen gefahren bin, wusste ich nicht wie ich mit diesen neuen Bedingungen klar kommen würde. Glücklicherweise stellte sich aber während des Rennens heraus, dass die strengen Aufstiege meist im Schatten lagen.
Leider war das Knacken im Tretlager nicht das einzige Problem in Gränichen, denn beim Aufwärmen versagte auch noch meine Schaltung am Rennvelo.
Als das Rennen endlich losging, konnte ich an dreiundfünfzigster Stelle starten. Der Start war wieder sehr schnell und ich konnte schlecht mithalten, denn meine Beine brannten extrem fest. Ich dachte kurz, dass ich schon heute meinen fünfunddreissigsten Rang von Solothurn nicht verteidigen könne, doch bald ging mir folgender Gedanke durch den Kopf: "Jetzt erst recht!" Und siehe da, es klappte dennoch. Ich konnte alle drei Runden recht gleichmässig fahren und die Gruppe, bei welcher ich in den ersten zwei Runden mitfahren konnte, wurde immer langsamer. Ich versuchte dann mein Glück alleine und probierte die vordere Gruppe einzuholen, aber dies gelang mir leider nicht. Somit fuhr ich mit dem vierunddreissigsten Rang ins Ziel. Zu den Fotos Zu der Rangliste
Wir reisten schon am Vortag nach Seon, um noch die Strecke zu besichtigen, da ich am nächsten Tag schon um 9.00 Uhr Start hatte. Die Strecke war am Samstag noch erstaunlich trocken, aber das änderte sich am nächsten Tag. Es brauchte nun richtig viel Kraft um die Anstiege zu bewältigen. Da ich noch nie an einem Argovia-Cup war und die Startliste nach der letztjährigen Schlussrangliste gemacht wurde, musste mit der Nummer 33 starten. Dies war die drittletzte Startnummer. Ich liess mich dadurch jedoch nicht beirren und nahm das Rennen zuversichtlich in Angriff. Ich kam am Start gut weg und konnte mich längere Zeit gut auf dem vierzehnten Platz halten. Auf der letzten Runde konnte ich sogar noch zwei Fahrer überholen und dann war ich auch schon im Ziel. Ich bin eigentlich recht zufrieden mit meinem zwölften Rang, aber ich wollte eigentlich in die Top 10 fahren. Ich denke beim nächsten Rennen und einer besseren Rennvorbereitung ist das möglich. Zu den Fotos Zu der Rangliste
Heute stand wieder einmal Kiesen auf meinem Rennplan. Dieses Rennen fahre ich jetzt schon seit einigen Jahren und es ist immer wieder super. Da ich jetzt im Gymnasium bin und ich am Mittwoch Nachmittag Schule habe, musste ich einen freien Halbtag nehmen, um rechtzeitig und fit in Kiesen an den Start zu gehen. Das Rennen ist nicht technisch und es sind auch nicht besonders viele Höhenmeter zu bewältigen. Kiesen ist eigentlich ein Testrennen für mich, um zu schauen, wie ich bei den andern Fahrern aus dem Kanton Bern stehe. Die meisten Startenden in meiner Kategorie waren auch Fahrer vom Regionalkader Mittelland. Schon beim Start lief es mir gut und ich konnte sogar mit den hintersten Elitefahrern mithalten. Mit denen fuhr ich dann die 6 Runden fertig. In der letzten Runde erfuhr ich von meinem Vater, dass ich 2 Minuten Vorsprung auf den zweiten, Remo Schori, habe und jetzt fuhr ich nur noch taktisch, da ich wusste, dass ich am Wochenende in Seon ein wichtigeres Rennen habe. Ich nahm also ein wenig Tempo heraus und fuhr mit einem Vorsprung von einer Minute ins Ziel. Dieses Rennen zeigte mir, dass ich von den wenigen Hard Cross Country Fahrern zur Zeit am besten fahre und mein Training auch hervorragend ist. Zu den Fotos Zu der Rangliste
Bei Regen und kaltem Wetter trafen wir uns oben bei der Bergstation vom Funiculaire Magglingen, um mit dem ganzen Kader auf der Downhillpiste zu trainieren. Da es so kalt war, musste ich noch einmal meine Winterkleider aus dem hintersten Teil meines Schrankes holen. Da es regnete, wurde die sonst schon schwierige und ausgefahrene Downhillpiste zur Herausforderung. Ich fand das Downhilltrainig gut und ich kam auch gut zurecht auf der Strecke, da ich in der Nähe wohne und öfters einmal dort runterfahre. Nach unzähligen Stürzen und blauen Flecken war das Downhilltraining dann zu Ende und wir fuhren nach Hause. Einige vom Kader fuhren noch mit mir die Piste herunter, leider stürzte Stefan Diethelm schwer und brach sich dabei das Schüsselbein. Ich wünsche ihm gute Besserung. Jetzt muss ich aber erst einmal mein Bike wieder renntauglich machen und alle Schrauben kontrollieren und die Trainingsräder neu zentrieren.
Heute fuhr ich zum ersten Mal nach Solothurn, um mit den Mauna Loa Bikers zu trainieren, da in meinem anderen Club niemand Rennen fährt und ich mich dort mit niemandem über Taktiken und Rennen unterhalten kann. Das Training war super, da ich die meisten alle schon vom BMC-Racing-Cup oder Regionalkader kenne. Wir fuhren auf den Weissenstein und dann ging es rasant den Berg hinunter. Leider verbog ich in der ruppigen Abfahrt meine neue Kette und musste sie ersetzen (-70Fr.). Ich freue mich schon auf das nächste Training mit den Mauna Loa Bikers.
Mit diesem Rennen fing vor zwei Jahren alles an und ich entschied, auch den BMC-Cup zu fahren. Da mein Vater am Samstag ein Volleyballturnier hatte und meine Mutter keine Zeit, konnte ich nicht schon am Vortag nach Solothurn reisen, um die Strecke zu besichtigen. Da wir in der Nähe von Biel wohnen und ich mit dem Zug nur etwa 30 Min. nach Solothurn habe, entschied ich mich, ohne Bike trotzdem nach Solothurn an die Bikedays zu fahren. Ich schaute dann um 16.00 Uhr den Elitefahrern zu, wie sie die schwierigen Passagen fuhren und ging wieder nach Hause. Am Sonntag hatte ich fürchterlichen Stress, da ich noch mit dem Bike auf die Strecke wollte und andere Sachen erledigen wollte. Jetzt merkte ich erst, wie praktisch es ist, schon am Vortag an ein Rennen zu fahren. Schlussendlich konnte ich aber doch noch rechtzeitig einfahren. Das Rennen verlief super, meine Beine waren fit und ich konnte schon am Start viele Plätze gutmachen. Ich realisierte erst, dass ich einen super Tag erwischt habe, als mir mein Vater oben in der Techzone zurief, dass ich momentan auf dem vierzigsten Rang bin. Ich konnte all meine Rennziele erfüllen, sogar ein Ziel, welches aus meiner Sicht beinahe unmöglich zu erreichen war. Leider verlor ich dann den Zielsprint, aber dies war mir schlussendlich egal, da ich im Ziel meine bisher beste Platzierung in einem BMC-Cup. Zu den Fotos Zu der Rangliste
Da ich schon in Homberg war und eh alle Kleider schmutzig waren,entschied ich mich, noch das zweite Rennen, vom Swiss 4X Cup zu fahren, welches am gleichen Abend dort stattfand. Dieser Cup ist ein wie ein BMC-Racing-Cup für 4Xer. Alle hatten ein extra 4X Bike mit Regenreifen und ich fuhr mit meinem Fully ohne Regenreifen. Leider trocknete die Strecke bis zu meiner Qualifikation ein wenig ab und die nasse Erde wurde zu einer klebrigen Pampe. In der Qualifikation musste ich das Bike runterstossen, da die Räder vor lauter Dreck gar nicht mehr drehen konnten. Da es ein Dualeliminator war, hatte ich dank meiner schlechten Qualifikation kein Freilos und musste das erste Rennen fahren. Das erste Rennen gewann ich und jetzt packte mich der Ehrgeiz so richtig und es fing an, mir Spass zu machen. Ich konnte dann jedes Rennen gewinnen, bis auf den Finallauf, da meine Brille beschlagen war und ich ins Publikum fuhr. Alle 4X waren erstaunt über meine Leistung, da ich ohne passendes Material und ohne Training auf den zweiten Rang fuhr. Zu den Fotos Zu der Rangliste
Meine Eltern holten mich von Tesserete ab und zwei Tage später fuhren wir schon nach Homberg. Dies war das erste Rennen vom Stöckli Bike-Kids-Cup, welchen ich zum Spass noch fahre, da er in der Region stattfindet. Es war aber kein Cross Country Rennen, sondern ein Mini-Downhill, wie es die Veranstalter nannten. Die Strecke war schlammig und ich beschloss, dass ich nur einen Trainingslauf mache um nicht alles dreckig zu machen. Trotz nur einem Trainingslauf konnte ich den ersten Lauf ohne einen Sturz ins Ziel fahren und beim zweiten Lauf meine Zeit sogar unterbieten. Diese Zeit reichte dann für einen dritten Rang. Zu der Rangliste
Gleich nach dem Rennen von Tesserete hatten wir dort ein Trainingslager. Wir übernachteten im Centro Sportivo Tesserete. Ich fand das Trainingslager super und merkte, dass wenn ich strikt trainiere, ich auch besser bin. Das Essen war nicht so toll, da es jeden Tag Teigwaren gab. Dank einigen Tipps von den Trainern kann ich nun bei den nächsten Rennen voll angreifen. Zu den Fotos
Tesserete war die zweite Station vom BMC-Racing-Cup. Dank unserem Wohnmobil konnten wir schon am Vortag anreisen, um in Ruhe die Strecke zu besichtigen. Schon bei der Besichtigung merkte ich, dass mir die Strecke besser liegt als die von Schaan, da sie viel technischer ist. Am Renntag ging ich noch einmal auf die Strecke und dann bereitete ich mich aufs Rennen vor. Wie bei allen Rennen war das Tempo der Startrunde sehr hoch, da jeder als erstes auf den wurzeligen Singletrail wollte. Schon in der Startrunde konnte ich mich vom 66. Rang auf den 51. Rang vorkämpfen. Leider verlor ich aber schon beim Aufstieg auf der Strasse wieder 5 Ränge. 4 Fahrer konnte ich beim zweiten Aufstieg, bei welchen wir absteigen mussten, wieder überholen. Ich fuhr dann in einer Dreiergruppe die übrigen 2 Runden fertig. Dank einer guten Linie in der Zielkurve gewann ich den Zielsprint. Ich freute mich sehr über meinen 55. Rang, da es mir in Schaan nicht so gut gelaufen war. Zu den Fotos Zu der Rangliste
Heute war das erste Rennen des BMC-Racing-Cup's und mein Ziel war es, einen guten Startplatz herauszufahren, um in Solothurn nicht zuhinterst starten zu müssen. Ich konnte mich mit der Strecke von Schaan nicht anfreunden, da mir die technischen Abfahrten fehlten, bei welchen ich Startplätze gutmachen konnte. Mir wurde auch zum Verhängnis, dass ich in dieser Woche noch im Skilager war und ich nicht genügend schlafen konnte und das Essen auch nicht so besonders gesund war. Ich merkte schon beim Einfahren, dass ich nicht 100% fit war. Ich quälte mich 4x den Anstieg hoch und meine Rundenzeiten wurden immer langsamer. Mich überholte sogar fast die Spitzengruppe, aber mein Ziel war es, alle 4 Runden zu fahren und so sprintete ich bis zur Ziellinie, um noch vor dem Spitzenfahrer auf meine letzte Runde zu starten. Aber der Sprint bis zur Ziellinie brauchte zu viel Kraft und somit musste ich mich zwingen diesen Aufstieg bis zum höchsten Punkt zu fahren. Ich hoffe, in Tesserete geht es besse. Zu den Fotos Zu der Rangliste
Von den Verantwortlichen des Regionalkaders Mittelland wurde und empfohlen, an diesem Anlass teilzunehmen. Dieses Rennen verlief für mich als Cross Country Fahrer nicht so optimal. Ich hatte bis zu diesem Rennen auch gar kein Rennvelo und ich fuhr zum ersten mal mit so einem Fahrrad. Leider habe ich im Winter auch nicht so gut trainiert, ausser im Kraftraum und somit konnte ich nicht mit den anderen 6 Fahrern mithalten, welche auch noch in meiner Kategorie fuhren. Nach einem Kilometer musste ich abreissen lassen. Ich konnte mich aber zum Glück einer Frauengruppe anschliessen, welche einige Minuten vor uns starteten, somit musste ich nicht 2 Runden alleine bestreiten. Jetzt heisst es trainieren und hoffen, dass es bei den nächsten Rennen besser geht. Zu den Fotos Zu der Rangliste