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In den Jahren 1996 bis 1998 haben wir bei Grassilagen den Einfluss des Anwelkgrades auf die Gärung und die aerobe Stabilität untersucht. Einerseits silierten wir Futter von der gleichen Parzelle mit zwei TS-Gehalten im Praxismassstab in Hochsilos beziehungsweise Quaderballen. Andererseits haben wir vom gleichen Ausgangsmaterial wie für die Hochsilos beziehungsweise Ballensilage in einigen Fällen Gras auf fünf unterschiedliche TS-Gehalte angewelkt und in 30-l-Silos einsiliert.<br>Bei allen Vergleichen zeigte sich, dass mit zunehmendem Anwelkgrad die Gärungsintensität abnahm und die Silagen mit den höheren TS-Gehalten noch mehr Restzucker aufwiesen. Buttersäure stellte in keiner Silage ein Problem dar.<br>Bei den Hochsilos und Laborsilos, wo die meisten TS-Dichten um 200 kg/m3 lagen, waren die trockeneren Silagen anfälliger für Nachgärungen als die feuchteren Silagen. Gerade das Gegenteil konnten wir bei den Quaderballensilagen feststellen, wo einerseits generell sehr hohe TS-Dichten gemessen wurden und andererseits die Verdichtungen mit steigendem Anwelkgrad bis über 300 kg/m3 anstiegen.
Eine Muttersau mobilisiert während der Laktation körpereigenes Phosphor und gewinnt während der Trächtigkeit wieder Phosphor zurück. Durch die Berücksichtigung dieser Dynamik kann die Phosphoraufnahme über die Nahrung während der Laktation und damit die Ausscheidung in die Umwelt reduziert werden.
In professionell geführten Milchschaf- und Milchziegenbetrieben werden vermehrt Mischrationen eingesetzt. Die Zusammensetzung von in der Praxis verfütterten Rationen sowie die daraus resultierenden Milchproduktionspotenziale wurden untersucht.
In einer Online-Umfrage haben Agroscope-Forschende die Einstellungen der Schweizer Bevölkerung zu agrarpolitischen Zielen in allen drei Sprachregionen untersucht. Die Ergebnisse sollen helfen, die Agrarpolitik besser zu gestalten.