Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03543.jsonl.gz/1207

Der FC Basel hat für die 2. Runde für die Champions League Qualifikation mit dem slowakischen Meister MSK Zilina eine lösbare Aufgabe zugelost erhalten.
Die erste Hürde für die Basler im Millionen-Lotto Champions-League ist der slowakische Titelträger aus Zilina. Die Slowaken waren einzig in der Saison 1960/61 auf europäischer Ebene im Cup der Cupsieger vertreten.
Sie scheiterten damals im Viertelfinal an Fiorentina, nachdem sie in der 1. Runde Olympiakos Piräus ausgeschaltet hatten. Als Manager der heutigen Mannschaft wirkt Jozef Barmos, der 1980 an der EM als Spieler Bronze gewann. Als herausragender Spieler gilt der Stürmer Marek Mintal (24), der in der vergangenen Saison 20 Tore erzielte und Torschützen-König wurde.
Unterschätzen sollten die Basler den weitgehend unbekannten Gegner aber nicht. Zilina wurde in der letzten Saison slowakischer Meister mit zehn Punkten Vorsprung, gleich wie Basel.
Gute Erinnerungen der Grasshoppers
Als bisher letzter Schweizer Verein trafen die Grasshoppers vor zwölf Jahren in einem Europacup-Duell auf ein slowakisches Team. Nach einer 0:3-Auswärtsniederlage gegen Slowan Bratislawa gewannen die Hoppers zu Hause 4:0 und kamen in extremis weiter.
Die Slowakei war indes 1990 noch Teil der Tschechoslowakei. Das Eisenbahn-Zentrum Zilina ist die drittgtrösste Stadt der Slowakei und liegt im Nordwesten des Landes am Fluss Vag zwischen Polen und Tschechien.
Die Basler müssen am 31. Juli zunächst auswärts im 12'000-plätzigen Pod Dubnom antreten. Das Rückspiel findet am 7. August im St. Jakobs-Park statt. Um in die Champions League vorzustossen, müsste der Schweizer Meister aber auch die 3. Qualifikationsrunde überstehen.
Eher leichte Gegner für Servette und Lugano im UEFA-Cup
Der Gegner von Servette Genf, Spartak Jerewan, hat bereits dreimal an einem europäischen Wettbewerb teilgenommen, aber nie auch nur ein Spiel gewonnen. In der Qualifikation für den Cup der Cupsieger in der Saison 1998/99 verlor die Mannschaft aus dem Kaukasus zweimal gegen Lausanne. Die Armenier spielten früher unter dem Namen Araks Ararat. Servette muss zuerst zu Hause antreten.
Die Reise von Zwangsabsteiger Lugano führt nach Ventspils in Lettland. Die Balten nahmen schon in den letzten beiden Jahren an der UEFA-Cup-Qualifikation teil, scheiterten aber an Vasas Budapest und HJK Helsinki. Lugano spielt das Hinspiel in Ventspils und dann zu Hause.
swissinfo und Agenturen