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|Abt Thietpald (1022-1034)

Abt Thietpald
Thietpald, 1022-1034. Thietpald erscheint vor seiner Abtserhebung nur im Reichenauer Verbrüderungsbuch. Wenn die Angaben der ältesten Äbtekataloge stimmen, wonach er 11 Jahre und 4 Monate regiert hat, dann fällt sein Regierungsantritt in den September des Jahres 1022. Er war als Abt
sehr geschätzt, und seine Regierung gilt als Friedenszeit, obwohl der aufständische Herzog Ernst von Schwaben das Kloster im Jahre 1026 schwer heimgesucht hat. Im folgenden Jahr besuchte Kaiserin Gisela und ihr Sohn Heinrich das Kloster. Urkundlich ist Abt Thietpald nur einmal in der Bestätigung der Immunität und der freien Abtswahl durch Konrad II. am 19.4.1025 belegt. Am 7.1.1034 ist Abt Thietpald gestorben.
(Duft, Johannes; Die Abtei St.Gallen, St. Gallen 1986)