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Fr 9.9.2022
19.30 Uhr
Vital Julian Frey Cembalo |
Orchester le phénix | Olivia Schenkel Violine & Leitung
Johann Sebastian Bach Ouverture Nr. 3 e-Moll | Concerto D-Dur, BWV 972, nach dem Concerto D-Dur von Antonio Vivaldi
Tomaso Albinoni Sonata a cinque g-Moll, Op. 2/6
Michel Corette Concerto comique Nr. 25 «Les Sauvages» | Concerto d-Moll, Op. 26/6
Wenn Johann Sebastian Bach einem Komponisten grösste Wertschätzung entgegenbringen wollte, tat er dies mit einer Transkription – indem er also ein Werk des Anderen für eigene Zwecke umschrieb oder zumindest daraus zitierte. Vivaldi gehörte dabei zu seinen wichtigsten Vorbildern, wie man etwa an Bachs Concerto D-Dur für Cembalo BWV 972 sieht, das der Italiener ursprünglich für Violine komponiert hatte.
Aber auch Kompositionen von Tomaso Albinoni oder seinem Cousins Johann Bernhard fanden – lange vor Kopierapparat und Internet – durch Abschreiben den Weg in Bachs Bibliothek. Dort wohl noch nicht vertreten, aber jedenfalls einer der faszinierendsten (und heute weitgehend vergessenen) Musiker des Barocks war Michel Corrette. Zwei seiner Konzerte, die sich unter anderem auf beliebte Lieder der Zeit beziehen, präsentieren Vital Julian Frey und das Orchester le phénix mit der ihnen eigenen Spielfreude und Musizierlust.
Seit Jahren spielen Vital Frey und le phénix zusammen, nun stöbern sie zum ersten Mal zusammen in Bachs privater Bibliothek.
Orchester le phénix © Orchester le phénix