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Der „Dehio“: das Handbuch der deutschen Kunstdenkmäler – eine Standortbestimmung1
„Was uns die Kunstgeschichte nach ihrem Teil vom historischen Lebensinhalt unseres Volkes zu sagen hat, sagt sie zumeist durch die Denkmäler. Von ihnen geht die Betrachtung aus, zu ihnen kehrt sie zurück.“(Georg Dehio: Handbuch der deutschen Kunstdenkmäler, Bd. 1, Mitteldeutschland, Berlin 1905, S. V) - Beitrag zur trinationalen Tagung «Kunsttopographie am Oberrhein» in Basel und Weil am Rhein/D (17. – 18. April 2015)
Abb.1 Georg Dehio (Reval 18501932 Tübingen), Foto: Tübingen 1924.
1899 eröffnete Georg Dehio die Debatte um „ein allgemeines deutsches Kunstinventar nach Art der Kunsttopographie von Lotz2, das zur besseren Übersicht und Verwertung der jetzt vorhandenen Einzelinventare sicher einem allgemeinen Bedürfnis entspreche“3. Im folgenden Jahr gab er dem Projekt den Namen „Handbuch der deutschen Denkmäler“4, der sich noch vor Erscheinen des ersten Bandes 1905, dauerhaft in „Handbuch der deutschen Kunstdenkmäler“ präzisierte5. 1912 lag das Werk in fünf regional gegliederten Teilbänden erstmals vollständig vor6 (Abb.2).
Mit der Bezeichnung Kunstdenkmäler hatte Dehio eine Abgrenzung zum weiter gefassten Geschichts- und Baudenkmal vorgenommen, vermutlich in der Einsicht, dass eine Beschränkung des Stoffes dem Projekt in verschiedener Hinsicht dienlich sein würde: gegenüber den Provinzialkonservatoren, als den staatlichen Denkmalpflegern, die um ihre Autonomie in der Erstellung der flächendeckenden, d. h. vermeintlich vollständigen, Inventare fürchteten, den dringend erforderlichen Geldgebern, deren Hand sich auch damals eher einem eng umgrenzten Unternehmen öffnete und einem potenziellen Verleger, dem an einer zeitlich überschaubaren Planung gelegen sein musste.
„Es giebt Aufgaben der Denkmälerstatistik, die durch die offiziellen Inventare nicht gelöst werden können. Wir bedürfen eines Mittels zu schneller Orientierung. Ich [Dehio] beantrage deshalb die Herstellung eines Handbuches, welches seinem Begriff gemäß wenig voluminös, leicht transportabel, in seiner inneren Einrichtung so übersichtlich wie möglich, ebenso bequem auf dem Schreibtisch wie auf der Reise zu benutzen sein muß. Daraus folgt: relative Beschränkung des Stoffes und knappe Ausdrucksweise“.7
Denn zu den ausführlichen Inventaren „fehlt eine rasch orientierende, handliche Uebersicht über den ungeheuren Stoff in der Form eines zum Nachschlagen bestimmten, das ganze Reich umfassenden Handbuches.“ „Nur ein nach einheitlichen Gesichtspunkten hergestelltes, das ganze Reich umfassendes, die Verzeichnisse der einzelnen deutschen Staaten zweckmäßig verarbeitendes und, wo dies nötig ist, ergänzendes knappes Handbuch kann dem allseitig empfundenen Bedürfnis entsprechen.“
„Das Handbuch stellt sich somit als eine nötige Ergänzung der gesamten deutschen Inventarisationsarbeit dar, durch die die Ergebnisse dieser grossen Leistung der einzelnen Staaten leichter zugänglich gemacht und für Theorie und Praxis in Umlauf gesetzt werden sollen“8.
Dehio und seine Mitstreiter wünschten sich „weiteste Verbreitung des Werkes in Laien- und Fachkreisen“9 – als Adressaten wurden genannt Altertumsforscher, Kunstfreunde, Architekten, Behörden aller Verwaltungszweige, Geistlichkeit aller Bekenntnisse und Fortschreibung des neuesten Wissenstandes in sich schnell folgenden Auflagen. „Von wesentlicher Bedeutung wird hierbei sein, daß das Handbuch in mäßig großen, also sich schnell folgenden Auflagen erscheint, damit ein ständiger Rahmen gegeben ist, in dem die neuen Ergebnisse der Untersuchung und Forschung von Auflage zu Auflage nachgetragen werden können“10.
Gearbeitet wurde nach Auszügen aus bereits publizierten Inventaren, unbearbeitete Gebiete bereisten und sichteten Dehio als Herausgeber und seine Hilfsarbeiter (Abb. 3).
Dehio vermisste also ein schnell informierendes Handbuch zu den Werken der ortsfesten Architektur samt ihrer in und an den Gebäuden befindlichen Ausstattung, zu den, wie er später formulierte: „historisch gewordenen Kulturorganismen“11, die ihm besonders am Herzen lagen als gewachsene Ensembles im Gegensatz zu den aus ihrem Zusammenhang gerissenen Werken in Museen und Sammlungen (Abb.4).
Informativ, äußerst verknappt, wissenschaftlich exakt, auf dem letzten Stand der Forschung, gut und flüssig lesbar und vor allem auch dem interessierten Laien verständlich: das sind die verpflichtenden Forderungen an die Texte des Dehio-Handbuchs, die das Werk in seinen Einzelbänden über ein Jahrhundert und alle räumlichen und politischen Turbulenzen des Deutschen Reiches (und gelegentlich darüber hinaus), der beiden deutschen Staaten und der vergrößerten Bundesrepublik hinweg verbinden, eine Quadratur des Kreises, die den berühmten, unverwechselbaren Dehio-Jargon hervorbrachte.
Wie von Georg Dehio einst angestrebt, will das Handbuch heute mehr denn je als Anleitung dienen, sich in der weitaus größeren Menge der Denkmäler in Deutschland zurechtzufinden. Es kann und will nicht mehr als einen repräsentativen Querschnitt durch das breite Spektrum des kulturellen Erbes an Bau-und Kunstdenkmälern bieten, aber über die beispielhaften Objekte hinaus Anleitung sein bei eigenen Erkundungen der gebauten Umwelt in ihrer gesamten Denkmälerfülle.
Dehios dachte ursprünglich an ein Handbuch der Kunstdenkmäler im deutschsprachigen Raum unter Einbeziehung von Österreich und der deutschsprachigen Schweiz, wohl wissend, dass er mit einem solchen Konzept auf politischen Widerstand stoßen würde. Aber er verteilte zumindest den Stoff der fünf Bände nicht strikt nach den innerdeutschen politischen Grenzen, um wenigstens so kunsttopographische Zusammenhänge anzudeuten; die Anordnung der behandelten Objekt in den Einzelbände war und ist eine orts-alphabetische.
Ein zeitweilig verfolgtes kunsttopographisches Konzept hat sich auf Dauer nicht bewährt12.
Erstaunlicherweise erschien 1926, noch unter Federführung von Georg Dehio, eine leicht überarbeitete Neuauflage des Bandes Südwestdeutschland, die in zwei Beilagen das inzwischen wieder französische Elsaß-Lothringen und erstmalig die so betitelte „deutsche Schweiz“ behandelten, die Schweizer Beilage bearbeitet von dem renommierten Züricher Kunsthistoriker Konrad Escher; Elsaß-Lothringen aus dem Orts-Alphabet des Vorgängerbandes von 1911 ausgegliedert und ergänzt. Diese Konstellation blieb eine einmalige Episode13 (Abb. 5).
In Österreich erschien dann ab 1933 ein zunächst eng vergleichbares, vorerst zweibändiges Werk, ganz im Sinne Dehios, unter dem für uns Heutige irritierenden Titel „Georg Dehio, Handbuch der deutschen Kunstdenkmäler, Zweite Abteilung, Österreich“14. Neben dem Deutschen Verein für Kunstwissenschaft fungierte das österreichische Bundesdenkmalamt als sachlich kompetenter Herausgeber und blieb es bis heute in alleiniger Verantwortung. Die Neubearbeitungen seit den 1970er Jahren bilden das offizielle flächendeckende Kurzinventar der schützenwerten Baudenkmäler und sind Grundlage für den Vollzug des Österreichischen Denkmalschutzgesetzes15 (Abb. 6).
Anders als in Deutschland vertrat also der österreichische Dehio sehr bald die Kernbelange der staatlichen Denkmalpflege, während der reichs- und bundesdeutsche Dehio stets seine Berechtigung neben den offiziellen Inventaren und Denkmallisten betonen musste als flankierende, für die Denkmäler werbende Maßnahme.
Selbstverständlich beruht auch in Deutschland die Objektauswahl seit je auf der Denkmäler-Kenntnis der staatlich bestellten Konservatoren. Seit den 1970er Jahren fungieren die Landesdenkmalämter zusammen mit unserer Vereinigung als Herausgeber und überwachen die Arbeit an den nach Bundesländern geordneten Neuauflagen (Abb. 7).
Somit sind die Berührungsängste weitgehend geschwunden, zumal sich die Schere zwischen Inventar und Denkmalliste einerseits und dem Dehio-Handbuch andererseits weit geöffnet hat, auch wenn dieses ebenfalls an Umfang beträchtlich zugelegt hat. Seine Zweckbestimmung als spezialisierter Reiseführer für Fachleute und an der heimischen Architektur und ihrer Ausstattung interessierten Laien liegt klar auf der Hand. Es hat seinen Stellenwert als schnelle, verlässliche Informationsquelle auch für Spezialisten nie verloren. Selbst zum „Dehio“ kritisch eingestellte Fachkollegen haben das Buch auf dem Schreibtisch liegen und unterwegs in der Hand (Abb. 8). (In die Jackentasche passt es nur noch schwerlich.)
Gelegentlich werden Stimmen laut, die den meist über tausendseitigen Umfang der aktuellen Dehio-Bände monieren, für eine Reduzierung der aufgenommenen Objekte und knappere Informationen plädieren. Dem ist zu entgegnen, dass einmal erreichte und dem Benutzer vertraute Standards ohne erheblichen Qualitätsverlust nicht revidierbar, der Zuwachs an Denkmälern der jüngeren Vergangenheit eine unausweichliche Tatsache, Wunsch und Anspruch an umfassende Information in einer von digitalen Medien geprägten Gesellschaft selbstverständlich geworden sind. Ohne grundsätzlich das Konzept zu verändern, hat sich stetig im Lauf von nun bereits über einhundert Jahren auch die Art und Weise der Vermittlung gewandelt. War der „Ur-Dehio“ mehr oder weniger das Werk eines einzelnen Hochschullehrers und Wissenschaftlers, der sehr persönlich und selbstbewusst aus der Fülle seines Wissens und der Würde seines Amtes quasi ex cathedra nicht nur professionell analysierte, sondern auch subjektiv wertete, musste die Darstellung in dem Maß, wie sich das Werk von seinem Urheber zeitlich entfernte, auch andere Wege der Vermittlung einschlagen. Ein anderer als der heute verwendete nüchtern-sachliche Ton wäre einer im Teamwork erstellten Bearbeitung unangemessen (und auch unglaubwürdig), würde zu Beginn des 21. Jahrhunderts auf Unverständnis stoßen. Aus unserer Sicht ist die in den Neubearbeitungen der vergangenen 30 Jahre praktizierte informationsreiche Darstellungsweise unausweichlich. Sie wird dem gegenwärtigen Interesse an umfangreicher Unterrichtung gerecht und gibt gleichzeitig durch lenkende beschreibende Bauanalysen und Hinweise Anleitung zum selbständigen Entdecken und Aneignen der Bau- und Kunstwerke, fördert so auf etwas andere Art als Georg Dehio zu Beginn des 20. Jahrhunderts die Lust am Sehen. Auf diese Weise dient das Handbuch nicht nur Fachleuten zur schnellen Information, sondern den wissbegierigen und/oder reiselustigen Architektur- und Kunstliebhabern (beiderlei Geschlechts) als Kunstreiseführer durch das bauliche kulturelle Erbe samt seiner ortsfesten Ausstattung, öffnet und schult darüber hinaus das Auge für vergleichbare städtebauliche und topographische Zusammenhänge und die gesamte Fülle der Denkmäler in Stadt und Land.
Dem durchweg positiven Renommee, dessen sich das Handbuch in der Öffentlichkeit erfreut, stehen hinter den Kulissen erhebliche Probleme gegenüber. An den Finanzen hängt das meiste, aber nicht alles. Die Möglichkeiten der Dehio-Vereinigung sind eher ideeller und koordinierender Art, ihre Geldmittel sind äußerst beschränkt, reichen höchstens zur Bekundung des guten Willens. Akquiriert werden muss auf Länderebene, wo die Kulturhoheit liegt. Es müssen also die Landesdenkmalämter angeschoben werden, Mittel zu beantragen und Sponsoren zu finden, zumal in ihrer bewährten Hand seit Jahrzehnten die praktische Arbeit der Erstellung der Einzelbände liegt. Überregional besetzte Redaktionen gewährleisten, ehrenamtlich versteht sich, die grundsätzliche Einheitlichkeit des Gesamtwerkes. Vor Ort bedürfen die Bearbeiter eines mit Denkmalschutz und Denkmalpflege des jeweiligen Bundeslandes bestens vertrauten Leiters und Koordinators. Bei der Erarbeitung der Texte für jedes Einzelobjekt sammelt sich in vielen, wenn nicht den meisten Fällen so umfangreiches Wissen an, dass es unmöglich vollständig in den „Dehio“ einfließen kann, ohne den Umfang des jeweiligen Bandes zu sprengen. Das sind wohlgemerkt keine marginalen Informationen, sondern solche, die für einen spezieller interessierten Benutzer von weiterführendem Nutzen wären. Ikonographische Angaben müssen auf kompliziertere Zusammenhänge beschränkt bleiben, ansonsten setzen wir Allgemeinwissen und Vertrautheit mit der christlichen Glaubenswelt voraus. Dass dieses Kulturgut in einer zunehmend säkularen Welt nicht mehr grundsätzlich zu Gebote steht, ist uns bewusst. Das Defizit könnte aber nur zu Ungunsten anderer Informationen oder gar der Ausscheidung einzelner Objekte oder ganzer Objektgruppen behoben werden. Hier kann einmal Erreichtes schwerlich aufgegeben werden, ohne spezielle Leserschichten zu enttäuschen, die sich nicht nur für das klassische Kunstdenkmal wie Kirche, Schloss und Herrenhaus interessieren, sondern ganz selbstverständlich z. B. Privatarchitektur im Sinne der modernen Hausforschung, städtebauliche Zusammenhänge oder Werke der Ingenieurbaukunst in ihren Kunstbegriff einschließen (Abb. 9).
Und nur so, in der Fortschreibung und Weiterentwicklung des ursprünglichen Konzepts kann das Handbuch heute und in Zukunft erfolgreich sein: Vorschieben der Zeitgrenze, d. h. Berücksichtigung der nachgewachsenen Denkmalschicht, in absehbarer Zeit ins 21. Jahrhundert; Einarbeitung neuer Forschungsergebnisse; Benennung neuester Restaurierungszustände, Streichungen wegen Verlust; Hinweise auf bemerkenswerte neueste Bauleistungen; Wandel im Denkmälerkanon. Dehio formulierte: „Der Fortschritt der Wissenschaft wird immer neue Bedürfnisse wachrufen“16 und stellte sich dementsprechend ein Handbuch in kurzfristig überarbeiteten Neuauflagen vor. Die Editionsgeschichte des „Dehio“ hat außerdem gezeigt, dass das Handbuch sich inhaltlich in der Auswahl der Objekte, der sprachlichen Vermittlung und den beigegebenen Erschließungshilfen als ein Produkt auf der Höhe der Jetztzeit, nicht als ein am Leben gehaltenes Stück Wissenschaftsgeschichte präsentieren muss.
Das alles kann nicht ohne ausgedehnte Reisetätigkeit gelingen, ein realistisch bemessenes Zeitbudget für die Bearbeitung und, was selbstverständlich sein sollte: nur bei angemessener Entlohnung kann qualitätvolle Arbeit erwartet werden.
So kommt es zwischen den Neuauflagen vieler Einzelbände zu langen Zeitabständen, nicht immer sind alle Teilbände lieferbarbar. Bei sehr großen Intervallen sind grundlegende Neubearbeitungen praktisch unvermeidbar, weil die Gewichtung nach 30 bis 40 Jahren weder inhaltlich noch in der Wertung und sprachlichen Vermittlung mehr zur heutigen Wahrnehmung stimmt. Dann wächst sich die Überzeugungskraft gegenüber der öffentlichen Hand und privaten Sponsoren zu einer Sisyphus-Arbeit aus. Gleichzeitig müssen neue Wege der Fortschreibung und Verbreitung auf digitaler Ebene ausgelotet werden, um Texte schneller und leichter (durchaus auch im analogen Sinn) verfügbar zu machen und die oft bedauerte Bilderlosigkeit des Werkes zu überwinden. Hier besteht eine realistische Chance, neue Benutzerschichten zu erschließen und auf diese Weise das kulturelle Erbe bekannt zu machen und den Denkmalgedanken zu stärken (Abb. 10).
Weiterführende Literatur
Georg Dehio (1850-1932), 100 Jahre Handbuch der deutschen Kunstdenkmäler, hrsg. vom Deutschen Kunstverlag und der Vereinigung zur Herausgabe des Dehio-Handbuches. München, Berlin 2000.
Christoph Heuter, Dehio-Handbuch einst und jetzt, in: Gemeinsame Wurzeln – getrennte Wege? Über den Schutz von gebauter Umwelt, Natur und Heimat seit 1900 (5. Arbeitsheft des LWL-Amtes für Denkmalpflege in Westfalen), Münster 2007, S. 70-78.
Ursula Quednau, Der neue Dehio-Westfalen, in: Denkmalpflege in Westfalen-Lippe 2012, S. 82-89.
Abbildungsnachweis
Archiv Peter Betthausen, nach Peter Betthausen, Georg Dehio. Ein deutscher Kunsthistoriker, München, Berlin 2004, S. 315 Abb. 33: Abb. 1.
Archiv Peter Betthausen, Deutscher Kunstverlag: Abb. 3.
Florian Bernd: http://www.zvab.com/buch-suchen/titel/tirol--dehio-handbuch/autor/hammer; Zugriff 13.07.2015: Abb. 6a.
Dehio-Projekt Westfalen: Abb. 7a; 9a-c
David Iliff, 08.02.2014; https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Strasbourg_Cathedral_Exterior_-_Diliff.jpg; Zugriff 13.07.2015: Abb. 5c.
Filip Maljković, 03.05.2014; https://www.flickr.com/photos/16953270@N00/15643951824; Zugriff: 13.07.2015: Abb. 10c.
Oberth, 23.04.2006; https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Freiburger_M%C3%BCnster.jpg; Zugriff: 13.07.2015: Abb. 5b.
Quednau: Abb. 2; 4; 5a; 6b; 7b; 8.
Christian Richters – Archive; https://commons.wikimedia.org/wiki/Category:Novartis_Campus_%28Basel%29#/media/File:Novartis-Campus-Forum-3-Basel_Photo-copyright-Christian-Richters.jpg; Zugriff 13.07.2015: Abb. 10b.
Wladyslaw Sojka, 22.06.2014; www.sojka.photo; https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Basler_-_Basler_M%C3%BCnster_Westfassade.jpg; Zugriff 13.07.2015: Abb. 5d.
Wladyslaw Sojka, 02.04.2010; www.sojka.photo; https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Weil_am_Rhein_-_Vitra_Haus.jpg?uselang=de; Zugriff: 13.07.2015: Abb. 10a.
1 Die 1941 gegründete und 1958 wiederentstandene Dehio-Vereinigung (eigentlich “Wissenschaftliche Vereinigung zur Fortführung des kunsttopographischen Werkes von Georg Dehio e.V.“), ist ein privater Verein, der sich der Betreuung des Handbuches bis heute widmet, wobei die Herausgabe seit 2001 gemeinsam mit der Vereinigung der Landesdenkmalpfleger in der Bundesrepublik Deutschland (und kurzfristig, bis 2008, auch mit der Deutschen Stiftung Denkmalschutz) erfolgt. Vgl. auch www.dehio.org. Der hier vorliegende Beitrag ist gegenüber der Vortragsfassung leicht erweitert, zumal die damalige Redezeitbeschränkung auf 15 Minuten äußerst verknappte Darstellung erforderlich machte.
2 Wilhelm Lotz, Kunst-Topographie Deutschlands. Ein Haus- und Reise-Handbuch für Künstler, Gelehrte und Freunde unserer alten Kunst. 2 Bde, Kassel 1862f.
3 Korrespondenzblatt des Gesamtvereins der deutschen Geschichts- und Altertumsvereinen 47, 1900, S. 43f.
4 Programm zu einem Handbuche der deutschen Denkmäler, in: Erster Tag für Denkmalpflege, Dresden 24. und 25. September 1900. Stenographischer Bericht, Berlin 1900, S. 31-33.
5 Denkschrift das Handbuch der deutschen Kunstdenkmäler betreffend, 20. Mai 1903, in: Vierter Tag für Denkmalpflege, Erfurt 25. und 26. September 1903. Stenographischer Bericht, Berlin 1903, S. 56-58.
6 Handbuch der deutschen Kunstdenkmäler. Im Aufrage des Tages für Denkmalpflege bearbeitet von Georg Dehio. Bd. I, Mitteldeutschland, Berlin 1905; Bd. II, Nordwestdeutschland, Berlin 1906; Bd. III, Süddeutschland, Berlin 1908; Bd. IV, Südwestdeutschland, Berlin 1911; Bd. V, Nordwestdeutschland, Berlin 1912.
7 Programm zu einem Handbuche der deutschen Denkmäler (wie Anm. 4), S. 31.
8 Eingabe an den Staatsminister von Posadowsky, Berlin, mit der Bitte um Finanzierungsbeihilfe, unterzeichnet von Dehio und seinen Mitstreitern Hugo Loersch und Cornelius Gurlitt, 15. Mai 1901, in: Zweiter Tag für Denkmalpflege, Freiburg i. Br. 23. und 24. September 1901. Stenographischer Bericht, Karlsruhe 1901, S. 119-121, hier S. 120.
9 Denkschrift das Handbuch der deutschen Kunstdenkmäler betreffend (wie Anm. 5), S. 58.
10 Denkschrift das Handbuch der deutschen Kunstdenkmäler betreffend (wie Anm. 5), S. 57f.
11 Georg Dehio, Kunsthistorische Aufsätze, München [u.a.] 1914, S. 293.
12 Georg Dehio, Handbuch der deutschen Kunstdenkmäler, neubearbeitet von Ernst Gall. Der erste Band, Niedersachsen und Westfalen, erschien Berlin 1935. Die Serie wurde bis 1956 fortgeführt, ohne vollständig zu werden. Nachdrucke gab es noch bis 1964. Die ältere orts-alphabetische Serie blieb parallel dazu in Nachdrucken auf dem Markt.
13 Bd. IV, Südwestdeutschland, im Anhang Elsaß-Lothringen und die deutsche Schweiz. Zweite Auflage. Beilage I: Elsaß Lothringen, Beilage II: Konrad Escher, Die deutsche Schweiz, Berlin 1926.
14 2 Bde, Wien, Berlin 1933 und 1935.
15 Dehio-Handbuch, Die Kunstdenkmäler Österreichs, Wien seit 1976 in zahlreichen Einzelbänden.
16 Zweiter Tag für Denkmalpflege (wie Anm. 8), S. 125.