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Volumen radioaktiver Abfälle
Die radioaktiven Abfälle entstehen in überschaubaren Mengen.
In den fünf Kernkraftwerken der Schweiz fallen pro Jahr rund 70 Tonnen verbrauchte Brennelemente an. Bei einer Betriebsdauer der Werke von 47 (Mühleberg) respektive 60 Jahren ergibt dies insgesamt rund 4100 Tonnen. Nach der Wiederaufarbeitung von rund 1140 Tonnen wird dieser hochaktive Abfall in Endlagerbehältern verpackt. Die verbrauchten Brennelemente und der hochaktive Abfall beanspruchen, in Endlagerbehältern verpackt, rund 9400 Kubikmeter. Dies entspricht etwa dem Volumen von acht Einfamilienhäusern.
Bei einer Betriebsdauer der fünf Kernkraftwerke von 47 (Mühleberg) respektive 60 Jahren rechnet die Nagra insgesamt mit rund 63 000 Kubikmetern schwach- und mittelaktiver Abfälle (inkl. SMA-Endlagerbehälter). Rund die Hälfte davon sind Abfälle, die beim Rückbau von Kernkraftwerken anfallen. Aus dem Bereich Medizin, Industrie und Forschung (MIF-Abfälle) entstehen zusätzlich rund 20 000 Kubikmeter schwach- und mittelaktive Abfälle.
Das Gesamtvolumen von rund 90 000 Kubikmetern lagerfähig verpackter Abfälle entspricht in etwa dem im Bild gezeigten Teil der Bahnhofshalle Zürich. Die Zusammensetzung dieser Abfälle ist in der folgenden Tabelle ersichtlich.