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Ferrari zieht nach den enttäuschenden ersten Monaten in der neuen Turbo-Ära der Formel 1 Konsequenzen. Die Motorenabteilung des Traditionsrennstalls wurde umstrukturiert. Der langjährige Chef Luca Marmorini verlasse das Unternehmen, teilte Ferrari am Donnerstag in einer Presseerklärung mit.
Marmorini hatte den Posten seit 2009 inne. Neuer Manager der sogenannten Power-Unit-Abteilung ist nun Mattia Binotto. Ferrari belegt in der Teamwertung nach elf von 19 Rennen in diesem Jahr den dritten Platz hinter Mercedes und Red Bull. Die beiden Ex-Weltmeister Fernando Alonso und Kimi Räikkönen sind lediglich Vierter und Zwölfter der Gesamtwertung. (dux/si/dpa)
1. August 1976: Niki Lauda dominiert als Weltmeister die Formel-1-Saison. Doch beim GP auf dem Nürburgring, der als «grüne Hölle» bekannt ist, muss er durch die Feuerhölle und entkommt nur mit viel Glück dem Tod.
Niki Lauda, der akribische Arbeiter und Perfektionist ist auf dem Höhepunkt seiner sportlichen Karriere. 1975 hat er erstmals die Formel-1-WM für sich entschieden. Auch im folgenden Jahr scheint der Österreicher im zuverlässigen und schnellen Ferrari 312T nicht aufzuhalten zu sein. Von den ersten neun Rennen gewinnt er fünf und fährt nur einmal nicht auf das Podest. In der WM-Wertung liegt der 27-Jährige deutlich voraus. Jetzt steht der GP von Deutschland, der zehnte von 16 Grand Prix, …