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Kuratierung: Ruth Schweikert
Zum diesjährigen 1. August geben Künstlerinnen und Künstler ein vielstimmiges Statement ab zur heutigen Schweiz. Anlass der Initiative ist die gegenwärtige innen- und aussenpolitische Situation unseres Landes, die Kluft zwischen Selbstwahrnehmung der Schweiz und ihrer Lage in der Welt.
Norditaliener sind gegen Süditaliener, Süditaliener gegen Nordafrikaner, Nordafrikaner gegen Südafrikaner, Südafrikaner gegen Zimbabwer, Bolivianer gegen Venezolaner, Venezolaner gegen Chilenen, Singhalesen gegen Tamilen, Inder gegen Pakistanis, Japaner gegen Chinesen, Chinesen gegen Tibeter, Iraner gegen Iraqis, Iraqis gegen Kuwaitis, Araber gegen Israelis, Israelis gegen Palästinenser, Russen gegen Tschetschenen, Tschetschenen gegen Inguscheten, Schweizer gegen Nichtschweizer... etc. etc.: Müssen wir den Wahnsinn wirklich mitmachen und ihn auch noch in die Verfassung schreiben?