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Im heutigen Sozialhilfesystem ist vieles nicht nachvollziehbar. So erhält ein 30-jähriger Migrant gleich viel SozialhilfeDie Sozialhilfe, auch Fürsorge genannt, sichert die Existen... wie eine 59-jährige, ausgesteuerte Angestellte, die ein Leben lang Sozialbeiträge geleistet hat. Die Berentung von unter 25-Jährigen – die Gruppe mit dem höchsten Quoten-Anteil im besten Erwerbsalter – sollte der Grundbedarf auf 70 Prozent reduziert und erst bei kooperativem Verhalten wieder langsam erhöht werden.
Natürlich muss der Anreiz zu arbeiten für alle Sozialhilfeempfänger:innen immer gegeben sein. Da ein Mindestmass bei der SozialhilfeDie Sozialhilfe, auch Fürsorge genannt, sichert die Existen... nicht unterschritten werden kann, müssen im primären ArbeitsmarktDer Arbeitsmarkt wird wie jeder Markt gebildet durch [[Nachf... Löhne bezahlt werden, welche einen Anreiz zum Arbeiten bieten, oder es müssen entsprechende Beschäftigungsprogramme durch die öffentliche Hand angeboten werden.
\”So erhält ein 30-jähriger Migrant gleich viel Sozialhilfe wie eine 59-jährige, ausgesteuerte Angestellte, die ein Leben lang Sozialbeiträge geleistet hat.\” –
Da fehlen noch die Fotokopien der beiden Abrechnungen.
Die Sozialhilfequote bei den 18-25jährigen ist in den letzten Jahren gesunken von 4,0% im Jahr 2013 auf 3,5% im Jahr 2021. (Quelle Sozialhilfestatistik BFS). Damit liegt sie unter der Quote der Altersgruppen 26-35 und 36-45, die jeweils 3,6% ausweisen. Die höchste Quote haben weiterhin die Kinder (0-17) mit 5.0%. Im Alter 18-25 steht die Ausbildung im Fokus. Dafür hat die Schweiz das 95%-Ziel formuliert: 95% der 25-jährigen verfügen über einen Abschluss auf Stufe Sek II oder höher. Aktuell stehen wir da bei 90,2%. In den letzten Jahren wurde viele erfolgreiche Programme gestartet, die zur Erhöhung der Sek II Quote und gleichzeitig zur Senkung der Sozialhilfequote geführt haben. In der Sozialhilfe gibt es zudem seit 2015 eine Kürzung von 20% für junge Erwachsene, die keine Ausbildung machen oder keiner Erwerbsarbeit nachgehen. Unser Land braucht gut ausgebildete junge Menschen, um den Arbeitskräftemangel zu begegnen. Den eingeschlagenen Weg gilt es weiter zu beschreiten. Noch tiefere Sozialhilfeansätze für jungen Erwachsene führen nicht zu einer höheren Erwerbsquote sondern zu mehr Ausgeschlossenen und mehr psychisch belasteten jungen Menschen.
\”Die Berentung … sollte der Grundbedarf … reduziert werden\”: Herr Kaufmann, diese schon sprachlich unmögliche zweite Forderung von Herrn Sch. zu RENTEN hat nichts mit seinen erfundenen Angaben zur \”Sozialhilfe\” im ersten Satz zu tun.