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Zäziwil:
Die Musikgesellschaft Eintracht Zäziwil lud am Wochenende zum Jahreskonzert ein. Anlässlich des Jubiläums des Vereins gestaltete sie das Programm als Rückblick auf die letzten 125 Jahre. So kamen mit Hands across the Sea, einem Marsch von J. P. Sousa, und Elisabeth (der Kaiserin Sissi gewidmet) zwei Stücke aus der Gründungszeit der MG Zäziwil 1898 zum Vortrag. Die Zeit der Big Bands wurde mit dem Stück It Don´t Mean A Thing von Duke Ellington musikalisch abgebildet. Hier spielte der Dirigent Roland Bärtschi gleich selber als Bandleader auf dem Saxophon mit. Nebst einigen Rückblicken auf die Verkleidungen, welche im zweiten Konzertteil zur Tradition geworden sind, wurden auch ein paar amüsante Anekdoten aus der Vereinsgeschichte zum Besten gegeben.
Bis ins Jahr 1969 war die Musikgesellschaft eine reine Männerdomäne. Aus diesem Anlass wurde der Anfang des Stückes Glacier Express nur durch die Musikanten gespielt. Bei einem Frauenanteil von heute rund 50 Prozent ein eher dürftiger Klang. Gespielt durch die ganze Formation, entwickelte sich das Stück jedoch zu einem Ohrenschmaus. Für die neuere Zeitepoche standen Stücke wie In The Ghetto von Elvis Presley oder Cornfield Rock auf dem Programm. Mit dem zeitgenössischen Marsch Rothöchi wurde das Konzert beendet.
Die Musikgesellschaft Eintracht Zäziwil feiert am 8. und 9. September die grosse Geburtstagsparty. Zu diesem Anlass wird auch die neue Uniform vorgestellt.