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Nachfolgend zeige ich Dir meine Taschen - Uhren. Einige beschreibe ich, die Anderen sind nur als Bild zu sehen. Es sind einfach zu viele um alle zu beschreiben.
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Für alle die sich für die Technik interessieren, hier eine kleine Uhr-Werkkunde.
Uns interessieren die drei wichtigsten Hemmungen welche bis anhin in den Taschenuhren Verwendung fanden.
Es sind dies ......
Die Schweizer Ankerhemmung stammt, auch wenn der Name etwas anderes vermuten lässt, nicht aus der Schweiz. Jedoch haben die Schweizer als erste das Potential dieser Hemmung entdeckt. In deutschen Fachbüchern älterer Generationen wird sie oft Kolbenzahn-Hemmung genannt.
Die Schweizer Ankerhemmung besteht aus drei Baugruppen: dem Hemmungsrad (synonym Ankerrad), dem Anker und der Hebelscheibe. Sie gehört zu den Hemmungen mit geteiltem Antrieb, das heißt der Antrieb wird auf dem Rad wie auf den Anker-Paletten vollzogen.
Die Schweizer Ankerhemmung läuft, unterteilt nach Teilen, wie folgt:[15]
Die Zylinderhemmung[9] hat anstatt eines Ankers einen Zylinder mit Ausschnitten, den sogenannten Passagen. Der Zylinder greift nur über einen Zahn (halbe Zahnteilung) des Hemmungsrads, hat folglich einen sehr kleinen Durchmesser. Diese Hemmung wurde 1695 vom englischen Uhrmacher Thomas Tompion erfunden und von George Graham 1720 entscheidend verbessert.[10] Wegen der außerordentlich hohen Ansprüche an die Fertigungsgenauigkeit wurde sie erst etwa 100 Jahre später in größerer Zahl hergestellt. Sie löste die Spindelhemmung in tragbaren Uhren ab.
Das Hemmungsrad hat kronenartige Form, seine Funktionselemente für das Hemmen und Heben - die Schuhe - befinden sich in einer zweiten Ebene. Die Schuhspitze hat in der Ruhephase Kontakt mit dem Zylinder, die äußere Schuhseite ist als Hebefläche gestaltet. Ein Zahnschuh hat Platz im hohlen Zylinder (Rohr). Die Innenfläche des auf etwas mehr als die Hälfte seines Umfangs beschnittenen Rohres ist Ausgangsanschlag. Beim Rückdrehen des mit dem Gangregler verbundenen Teilrohres (Rinne) wird die Schuhspitze frei, das Hemmungsrad dreht sich wieder, wobei die Hebefläche des Schuhs auf die Ausgangskante der Rinne wirkt. Nach der Hebung fällt der nächste Schuh mit seiner Spitze auf die Außenfläche der Rinne (Eingangsanschlag).
Die Zylinderhemmung ist für tragbare Uhren mit Unruh vorgesehen. Um eine besonders große Schwingweite der Unruh zu ermöglichen, wirkt die Hemmung nur auf einen einzigen Hemmungsradzahn (Schuh). Dieser ist aus der Radebene mit Hilfe eines tragenden Stiels in die zweite Ebene gehoben (Zahnträger). Damit der Zylinder nicht an den Raddorn stößt, ist der Zylinder in Höhe der Radebene nochmals beschnitten.
Eine Räderuhr mit Spindelhemmung unterscheidet sich von der ersten Räderuhr mit Foliot nur durch ihre Ausrüstung mit einem Gangregler anstelle des Foliots. Die beiden an der Welle (Spindel) angebrachten, zueinander winklig versetzten Bleche (Hemmungslappen, Spindellappen) greifen wechselweise so in das Hemmungsrad (hier Kronrad) ein, dass es sich bei jeder Schwingung des Gangreglers um einen Zahn weiter dreht. Es dreht sich bei jeder Halbschwingung um eine halbe Zahnteilung und hat eine ungerade Zähnezahl: 180° gegenüber eines Zahns befindet sich eine Zahnlücke.
Das Foliot wurde im letzten Drittel des 17. Jahrhunderts durch das Pendel nach theoretischen Vorarbeiten durch Huygens ersetzt. Die Spindelhemmung verlangt wegen des kurzen Hebelarms der Lappen große Ausschläge. Deswegen ist sie nur für leichte und kurze Pendel geeignet, die störanfälliger sind als wenig ausschlagende, schwere und lange Pendel. Von größter Bedeutung war jedoch die Kombination der Spindelhemmung mit der durch eine Spiralfeder unterstützten Unruh zu Beginn des 17. Jahrhunderts. Die Unruh schwingt umso stabiler, je größer ihr Ausschlag ist. Damit wurden Uhren endgültig mobil, sie konnten am Körper getragen werden (Sackuhren).
Die Spindelhemmung wurden bei Taschenuhren bis in das erste Drittel des 19. Jahrhunderts, bei ortsfesten Uhren (z. B. Comtoise-Uhren) noch bis etwa 1860 eingesetzt.