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Krebsabstrich
Im Bereiche des Gebärmutterhalses berühren sich die Haut der Scheide und die Haut des Gebärmutterhalses (ähnlich wie z.B. an den Lippen). Beide Häute haben die Tendenz sich auszubreiten, so dass an den Berührungsorten der Häute Reibungen entstehen. Werden diese Reibungen noch zusätzlich stimuliert durch bekannte (Viren) und unbekannte Faktoren, so können die Zellen entarten. Von einer leichten Zellenartung bis zur Entwicklung eines Gebärmutterhalskrebses dauert es im allgemeinen circa 10 Jahre.
Optimale Verarbeitung für Kontrolle mit Krebsabstrich:
2 Tage vor der Kontrolle keinen Geschlechtsverkehr, keine Scheidendusche, keine Scheidenmedikamente oder spermizide Crème.
Beurteilung Gebärmutterhals bei frauenärztlicher Untersuchung
Mit dem Pap-Abstrich (Krebsabstrich) wurde ein Vorsorgeprogramm realisiert, bei welchem jedes Jahr vom Gebärmutterhals mittels eines speziellen Bürstchens ein Abstrich entnommen wird. Die Zellen werden im Speziallabor untersucht. Im Abstrich (im deutschen etwas salopp und unglücklich als "Krebsabstrich" bezeichnet) werden Vorstufen von bösartigen Zellen sichtbar, einige Jahre bevor sich ein "richtiger" (d.h. ins gesunde Gewebe einwachsender und Metastasen bildender) bösartiger Tumor entwickelt. Seit Einführung des Pap-Testes sterben 70% weniger Frauen am Gebärmutterhalskrebs als vor seiner Einführung. Der Pap-Test entspricht somit einem der grössten Fortschritte der modernen Medizin.
Bei der Jahreskontrolle wird nach der Entnahme des "Krebsabstriches" die Grenze der sich berührenden Häute mit einem Spezialmikroskop angeschaut. Dabei wird gleichzeitig beurteilt, wie die Zellen auf eine spezielle Flüssigkeit reagieren. Durch diese Untersuchung kann mit noch grösserer Sicherheit ausgeschlossen werden, das Vorstufen von Gebärmutterhalstumoren vorhanden sind.