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Die Errichtung von drei weiteren Blöcken durch die Elektrizitätsversorgungsunternehmen ist hingegen um drei Jahre verschoben worden, um der Nachfrageentwicklung besser gerecht zu werden. Dies gibt die nötige Zeit, die Projekte von der ursprünglich vorgesehenen 1100-MW-BWR-Technik ebenfalls auf die Fortgeschrittene BWR-Technik umzuzeichnen.
Die jetzt in Angriff genommene Fortgeschrittene BWR-Einheit wird als Block 5 am Standort Hamaoka der Chubu Electric Power Company errichtet. Die Inbetriebnahme ist für 2005 geplant. Die von den Unternehmen Tokyo Electric Power Company und Tohoku Electric Power Company zurückgestellten Einheiten sind alle für den Standort Higashidori in der Präfektur Aomori vorgesehen. Die Regierung hatte den Plänen der Tohoku schon im September letzten Jahres zugestimmt (Bulletin 16/1998). Mit der Umstellung auf die Fortgeschrittene BWR-Technik versprechen sich die Unternehmen eine kostengünstigere Stromerzeugung und dank der höheren Blockleistung eine bessere Anpassung an die mutmassliche Nachfrage zum Zeitraum der geplanten Inbetriebnahme ab 2010, wenn die Verpflichtungen Japans im Rahmen der Klimakonvention vermehrt zum Tragen kommen werden. In einem Bericht hat die Internationale Energieagentur Japan empfohlen, zur Verminderung der Abgabe von Treibhausgasen vermehrt auf die Kernenergie zu setzen.
Quelle
P.B. nach Pressemitteilung der IEA vom 23. März und NucNet vom 24. März 1999