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Der Oman war schon im zwölften Jahrhundert v. Chr. besiedelt.Schon vor dem zweiten Jahrhundert v. Chr. gab es Handelsbeziehungen zwischen dem Reich Sumer und dem Oman. Sumerische Tafeln berichten von einem Kupferland "Magan", mit dem vermutlich der Oman gemeint war.
Die ersten Araber kamen um die Jahrtausendwende in den Oman. Die Batinah-Region war schon damals hochkultiviert und wurde im vierten Jahrhundert n.Chr. durch ein Bewässerungssystem noch wohlhabender.
Das 7. bis 15. Jahrhundert war die Blütezeit des Seehandels, vor allem mit Persien, Randen und Südostasien. lm Jahre 1507 wurde die Hauptstadt des Oman, Maskat, von den Portugiesen eingenommen und erst Mitte des 17. Jahrhunderts konnte der Oman zurückerobert werden. Der Oman wurde ein reicher Staat mit Kronkolonien in Ostafrika; auch Sansibar gehörte zum Omanischen Sultanat. Der Wohlstand und Einfluss des Omans ging zu Beginn des 19. Jahrhunderts zurück.
Die meisten Einwohner des Oman sind Moslems. Zu den religiösen Minderheiten gehören u.a. zahlreiche indienstämmige Hindus.
Staatsreligion ist der Islam, andere Religionen werden geduldet.
Der Grossteil der Bevölkerung gehört dem Islam an, die Ibaditen machen mit 74% den grössten Teil aus, gefolgt von Sunniten, die aus dem Iran und dem Jemen zuwanderten.
Ein kleiner Teil der Bevölkerung sind Schiiten, Christen, Juden und Hindus.
Der gegenwärtig regierende Sultan des Sultanats von Oman, Seine Majestät Sultan Qaboos Bin Said, hat verfügt, dass alle Religionsgruppen im Land ihre Religion frei ausüben dürfen. Diese Religionsfreiheit ist mit der strengen Auflage verbunden, keine Missionierungsarbeiten in Oman auszuführen.
In Oman gibt es christliche Kirchen, Hindu-Tempel, Sikhs-Tempel und buddhistische Pagoden.
Die meisten Gerichte im Oman sind eigentlich indische Curry-Reisgerichte mit Fleisch in unterschiedlichsten Kombinationen, meist gut gewürzt und sehr wohlschmeckend.
Sitten und Gebräuche
lm Strassenbild sind ganz besonders die traditionellen Gewänder (Dischdasch) der Omanis auffallend. Meist in zartem Lila (auch in leichtem Mintgrün) dürfen sie nur von Omanis getragen werden, nicht von Ausländern. Die Frauen sind häufig verschleiert, auf dem Land sogar mit einer schönen Gesichtsmaske, die nur den Blick auf die Augen freilässt. Auf keinen Fall darf man einheimische Frauen ohne Erlaubnis fotografieren.
Frauen im Oman tragen in jedem Fall ein Kopftuch. Das gilt auch für die Beamtinnen der Polizei oder für weibliches Militärpersonal. Burkaträgerinnen sind sehr seltem im Strassenbild zu sehen. Häufiger sind Bekleidungen wie Nikab oder Tschador. Die Frauen der indischen Minderheit pflegen einen meistens indischen Kleidungsstil ohne Kopfbedeckung.