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Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum stiegen die chinesischen Importe von Vollmilchpulver um fast 20% auf 234'000 t. Davon profitierte vor allem Hauptlieferant Neuseeland, dessen Ausfuhren in die Volksrepublik um 18% auf 128'200 t zunahmen. Die EU konnte ihre Lieferungen in das „Reich der Mitte“ gegenüber der Vorjahresperiode zwar mehr als verdreifachen; doch mit insgesamt 6 135 t fiel die Menge nicht besonders gross aus.
Anders sah das bei Magermilchpulver aus, wo die EU-Ware wettbewerbsfähiger war. Die Mitgliedstaaten verkauften von Januar bis April 2016 zusammen 19'650 t nach China. Das waren 38% mehr als in der schwachen Vorjahresperiode. Insgesamt orderten die Chinesen rund 86'000 t Magermilchpulver am globalen Markt, was gegenüber den ersten vier Monaten 2015 ein Plus von 13% bedeutete. Zudem nahm der Bezug von Molkenpulver um 24 % auf 144'000 t zu. Gut ein Drittel davon lieferten Anbieter aus der EU.
Mehr Interesse zeigten die chinesischen Einkäufer im laufenden Jahr auch wieder für Butter und Butteröl, deren Importe verglichen mit der Vorjahresperiode um 46 % auf 33'000 t stiegen. Die Einfuhrmengen von Käse vergrösserten sich ebenfalls deutlich, und zwar um 27% auf 31'000 t.