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1963 – The Continentals
Jimmy verliess Sonny Stewart and the Dynamos, mit denen er zwei monate lang im Hamburgs Top Ten Club gespielt hatte, und war dabei, seine eigene Band zusammenzustellen. Seit er 1961 das erste Mal nach Hamburg kam, besuchte er regelmässig auch den Star Club. Dort traf er unter anderem mit Little Richard,Duane Eddy und den Everly Brothers zusammen. Jims Mutter half bei der Suche und gab eine Anzeige im Melody Maker in England auf. Es kamen an Bord: Georg Clark (Bass), Ian Thomas (Saxophon), Joseph “Joe” Cunningham (Gitarre) und Michael “Mick” Godfrey (Schlagzeug). Jimmys neue Band wurde The Continentals getauft und hatte ihren ersten Auftritt im Maxim an der Kaiserstrasse in Frankfurt.
Ein kurzes Solo
Im Sommer 1963 gab es erneuete Wechsel: Lawrence “Curly” Spector (Bass), Barry Jeffers (Piano), Reginald “Buzz” Washington (Drums), Joe Cunningham (Gitarre) und Jimmy Duncombe (Gitarre, Vocals). Doch da es nicht so gut lief, nahm Jimmy ein Engagement als Solist in der Romano Gold Show an, einer Rock’n’Roll Road-Show für die amerikanischen Militärstützpunkte in Deutschland. Doch auch diese Solo-Karriere wurde abrupt beendet, als die US-Army alle Unterhaltungsprogramme aufgrund der Ermordung von Präsident John F. Kennedy stoppte.
Jimmy musste Geld verdienen und ging schliesslich zurück zu den Continentals, die gerade in Freiburg (Breisgau) spielten.
1964 – Auf Tour mit The Beatles und Der Erste Hit in Deutschland
24. Februar 1963. Damals noch “The Continentals”: Lawrence “Curly” Spector (Bass), Barry Jeffers (Piano), Reginald “Buzz” Washington (Schlagzeug), Joe Cunningham (Gitarre) und Jimmy Duncombe (Lead Gitarre, Vocals). Mit vielen Ideen, neuem Promo-Material und neuen Bühnenanzügen nahmen die Rackets ein Demo-Band im Tonstudio Bauer in Ludwigsburg auf. In nur 3 1/2 Stunden wurden <%= link_to ’13 Titel aufgenommen’, music_path %>, darunter “My Soul”, “Pretend”, “O Mona Lisa” und Jimmy’s lengendäre Gitarreninterpretation von “Black Eyes”.
Auf der Suche nach einem Plattenvertrag reisten die Engländer in ihre Heimat zurück, wo Jimmys Mutter die Idee hatte, das Demo-Band an das Label zu senden, das die Beatles’ unter Vertrage hatte: Parlophone – EMI.
Und die Band erhielt ihren Vertrag! Als erste Single kam “Young Woman/Black Eyes” unter dem Bandnamen Purple Hearts heraus, verkaufte sich jedoch weniger als erhofft.
Als die Rackets gerade mit den Beatles auf Tour waren, erreichte sie eines Tages ein Telegramm: Ihre Aufnahme “My Soul” war als Single in Deutschland erschienen und prompt in den Charts gelandet! Dies war der Beginn der Karriere der Band, jetzt unter dem neuen Namen The Rackets. Einladungen zu kultigen TV-Shows wie “Musik aus Studio B” von Chris Howland, “Die Drehscheibe” vom ZDF und viele Konzerte in Deutschland, der Schweiz und Österreich brachten den Rackets eine grosse und treue Fanbasis ein. Die Single “Skinny Minnie” landete auf Platz 1 und hielt sich insgesamt 32 Wochen lang in den deutschen Charts.
1965 – Auf Tour mit den Stones – und Der Nummer Eins Hit “Skinny Minnie”
1965 war das Erfolgsjahr der Rackets. Ihr zweite Single “Skinny Minnie” stieg auf Platz #1 in den deutschen Charts. Sie verkauften ihre Platten zu Hunderttausenden und waren Stammgäste in den bekanntesten TV- und Radio-Shows. Fans erkannten die jungen Briten auf den Strassen und die Rackets heizten das Publikum regelmässig für Stars wie die Rolling Stones, The Kinks undThe Who auf.
Brennende Stühle
26’000 von den Rackets aufgeheizte Fans verbrannten während der ersten Stones Tournee die Bestuhlung des Waldbühne Stadions in Berlin. Jagger & Co. konnten gerade mal 3 Titel spielen, dann wurde abgebrochen. 2 Tage später in Wien rief die Menge immer noch begeistert “Jimmy, Jimmy”, als die Stones bereits die ersten Songs spielten.
1966 – Landung in Zürich
Die Rackets liessen sich schliesslich in der Nähe von Zürich nieder und agierten fortan aus der Schweiz heraus. Der Ruhm war ungebrochen: Sie traten weiterhin im Fernsehen auf tourten durch Deutschland, Österreich und die Schweiz.
Doch im Juli ’69 war Schluss: Die Rackets trennten sich und hatten ihren vorerst letzten Auftritt im Hotel Da Pini in Melano im Tessin.
1970 – heute
Nach den grossen Erfolgen konzentrierte sich Jim Duncombe auf eine ganze Reihe anderer Aktivitäten im Musik-Business. Er gründete das weltbekannte Tonstudio Powerplay wo er als Tonmeister unter Anderem mit Udo Jürgen, Gianna Nannini Gold Erreichte. Mit seiner ebenfalls erfolgreichen Country-BandSuperCountry bot er einen gelungen Crossover zum Rockabilly und Rock’n’Roll.
Heute rocken Jimmys Rackets immer noch – teils gar in Originalbesetzung – und mit seiner multi-talentierten Tochter Miriam Dee zur Freude der treuen sowie neuen Fans aus drei Generationen.