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Worum geht's?
In einer Amsterdamer Galerie wird ein neues Gemälde vorgestellt. Es zeigt einen Mann Mitte 30 mit schwarzem Hut und weitem, weissen Kragen, der den Betrachter direkt anblickt. Es könnte ein echter Rembrandt sein. Gemalt hat es aber nicht der alte niederländische Meister, sondern ein Computer: Forscher der Technischen Universität Delft haben in Zusammenarbeit mit dem Rembrandthuis und Microsoft einen Computer die Bilder von Rembrandt analysieren lassen und ihn aufgrund dessen ein neues Gemälde erstellen lassen.
Warum ist's interessant?
Das Resultat ist beeindruckend: Die Software hat Farben, Formen und Techniken von sämtlichen Werken Rembrandts studiert und daraus eine Art Destillat erstellt. Das neue Bild ist sozusagen ein Konzentrat dessen, was Rembrandt gemalt hat. Darum auch das Sujet: Ein Mann mit Bart, Hut und weissem Kragen zwischen 30 und 40, der nach rechts schaut – das ist, was Rembrandt am häufigsten gemalt hat. Zum Schluss wurde das Gemälde mit einem 3D-Drucker ausgedruckt wurde, der mehrere Farbschichten übereinanderlegt. So glaubt man tatsächlich, die Pinselstriche eines Malers zu erkennen.
Screenshot
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