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Heute stand in Pratoni del Vivaro (ITA) die zweite Teilprüfung der FEI-Weltmeisterschaften der Vierspänner-Fahrer auf dem Programm. Wie schon an vorangehenden Championaten beeindruckte der einzige Schweizer am Start, Jérôme Voutaz, mit seinem Freibergerspann mit einer sehr guten Leistung im Marathon.
Als Dritter am Start, waren alle Augen auf Jérôme Voutaz gerichtet, der für die Konkurrenz als Massstab für schnelle Zeiten in den Marathon-Hindernissen gilt. Das Gespann startete denn auch sehr schnell in Hindernis 1 (55.81), musste in der Folge in Hindernis 2 bei einer sehr schnellen Zeit einen Fehler verbuchen (55.13). Hindernis 3 (55.85), Hindernis 4 (55.77) und Hindernis 5 (56.28) passierte der Walliser mit Navigatorin Nicole Basieux und Beifahrer Philippe Jeanneret auf dem Wagen absolut fehlerfrei, wiederum in sehr schnellen Zeiten. In Hindernis 6 fiel ein Ball (54.96), Hindernis 7 folgte erneut in beeindruckenden 54.44 Sekunden. Hindernis 8 begann das Gespann wiederum schnell, einen kurzen Moment der Unstimmigkeit in der Abstimmung der Vorderpferde führte aber zu einem kurzen Stopp und das Team verlor wertvolle Sekunden (65.84).
« Ich bin sehr zufrieden mit unserer heutigen Leistung, ausser mit dem letzten Hindernis, da haben wir leider 7 oder 8 Sekunden verloren. Die Vorderpferde haben im Hindernis kurz gezögert, ich in der Folge auch und so kam es zu einer Unstimmigkeit. Die Pferde haben in diesem schwierigen Marathon einfach hervorragend mitgearbeitet», bilanzierte Jérôme Voutaz nach der Prüfung.
Er und seine Pferde Flower, Leon, Lune und Valerio realisierten mit dieser Performance ein Resultat von 116.19 und damit den sehr guten 7. Rang in dieser Teilprüfung. In vier Hindernissen erreichte die Equipe zudem die zweitbeste Zeit.
Zusammen mit der Dressur ergibt dies nun ein Total von 174.16 nach zwei Teilprüfungen und den 14. Zwischenrang. In der Führung liegt aktuell Boyd Exell (AUS) vor Michael Brauchle (GER) und Ijsbrand Chardon (NED).
Morgen Sonntag folgt die finale Teilprüfung, das Hindernisfahren.