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Bildung für Mädchen und sexuelle Gesundheit sind eng miteinander verknüpft. Die Schule ist nicht nur der Weg zur wirtschaftlichen Eigenständigkeit. Sie vermittelt auch wichtiges Wissen im Bereich Ernährung, Hygiene und Sexualität.
Eine Verhältensänderung in den Familien in Bezug auf die sexuelle Gesundheit ist einfacher zu erreichen, wenn die Frauen gebildet sind. Schule und Bildung beeinflussen das Heiratsalter, die Paarbeziehung, die Verwendung von Verhütungsmitteln, die Beschneidung, die Ernährung oder die Pflege. Schulbildung löst direkt und indirekt auch eine Wirkung auf die Mütter- und Kindersterblichkeit aus. Durch das neue Wissen über die richtige Ernährung, die Bedeutung von Hygiene sowie die Verwendung von Verhütungsmitteln werden Risikoschwangerschaften, zu häufige Schwangerschaften oder in zu jungem Alter vermieden und die Gesundheit des Neugeborenen begünstigt.
Unser Projekt hat zum Ziel, Verhaltensänderungen bei der Bevölkerung im Bereich der sexuellen Gesundheit auszulösen. Sensibilisierungs- und Informationsaktivitäten zielen vor allem auf Jugendliche über Schulen ab, aber auch auf die ländliche Bevölkerung, auf religiöse Autoritäten oder Dorfchefs.
Bildung für Mädchen und sexuelle Gesundheit sind eng miteinander verknüpft, deshalb engagiert sich das Projekt auch in der Einschulung von 100 Mädchen, übernimmt deren Schulkosten und stattet diese mit Fahrrädern aus, damit sie den langen und manchmal gefährlichen Schulweg nicht zu Fuss in Angriff nehmen müssen.