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Der britische Premierminister David Cameron hat einen unglücklichen Umgang mit den Enthüllungen rund um die Panama Papers eingeräumt. «Das war keine gute Woche», sagte Cameron am Samstag beim Parteitag seiner Konservativen in London.
«Ich weiss, dass ich damit besser hätte umgehen müssen», sagte Cameron. Schuld seien nicht seine Berater, sondern er selbst. Er habe seine Lektion gelernt, so der Premier.
Cameron hatte am Donnerstag unter dem Druck der Medien eine Beteiligung an der Briefkastenfirma seines verstorbenen Vaters eingeräumt. Demnach besass er zusammen mit seiner Frau vor seiner Zeit als Regierungschef Anteile im Wert von rund 30'000 Pfund (etwa 40'400 Franken) am Blairmore Investment Trust. Er verkaufte die 5000 Anteile aber wenige Monate vor seinem Amtsantritt im Jahr 2010.
Vor wenigen Tagen hatte Cameron noch mitteilen lassen, dass es sich bei den Finanzgeschäften seiner Familie um eine «private Angelegenheit» handle. Britische Medien hatten zuvor berichtet, der Investmentfonds von Camerons 2010 verstorbenem Vater habe über Jahrzehnte die Zahlung von Steuern vermieden.
Am Regierungssitz in der Londoner Downing Street protestierten unterdessen am Samstag zeitgleich zum Parteitag der Tories hunderte Menschen gegen den britischen Regierungschef. «Cameron muss gehen», riefen einige Demonstranten. Viele von ihnen hatten Panama-Hüte auf, andere trugen Hawaii-Hemden. (sda/afp)