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Bei der Beratung der Revision des Bürgerrechtsgesetzes (BüG) wurde von Seiten des Bundesrates betont, dass die Verfassungsgrundlage für eine Gleichstellung der eingetragenen Partnerschaft mit der Ehe in Bezug auf die erleichterte Einbürgerung fehle. Da das Anliegen der Gleichstellung breite Sympathien im Parlament geniesst, verlangen die eingereichten parlamentarischen Initiativen nun konsequenterweise eine Erweiterung der Zuständigkeit des Bundes auch für die Regelung der Einbürgerung im Fall der eingetragenen Partnerschaft. Eine solche Erweiterung ist auch aus dem Blickwinkel des Diskriminierungsverbotes (BV Art. 8) dringend geboten. Die Änderung der Verfassungsgrundlage würde dem Bund die Möglichkeit eröffnen, gleichzeitig auf Gesetzesstufe im BüG die Gleichstellung gemäss Diskriminierungsverbot umzusetzen.
Gleichstellung eingetragener Partnerschaften mit Ehepaaren im Einbürgerungsverfahren verlangt
Die Fraktionen der Grünliberalen (Martin Bäumle), der SP (Silvia Schenker), der Grünen (Balthasar Glättli) und der BDP (Martin Landolt) sowie Nationalrätin Doris Fiala (FDP) haben am letzten Sessionstag eine gleichlautende parlamentarische Initiative eingereicht, welche die Gleichstellung eingetragener Partnerschaften mit Ehepaaren im Einbürgerungsverfahren verlangt.