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Die Vorbereitungen in den Schweizer Bergen verliefen für den St. Galler optimal, wie er gegenüber der Sendung «Regionaljournal Ostschweiz» sagt. Die Vergleiche mit den Abfahrtsassen Beat Feuz, Carlo Jank oder dem Abfahrtsweltmeister Patrick Küng haben gezeigt, dass er mit diesen Spitzenfahrern mithalten kann.
Erstmals sorgte Ralph Weber vor bald zwei Jahren für Schlagzeilen. Bei der Weltcupabfahrt von Santa Caterina fuhr er zum ersten Mal in die Top 10. Dies jedoch auf besondere Art und Weise. Weil der Fahrer vor ihm stürzte, wurde Weber auf seiner Fahrt gestoppt. Er erhielt die Gelegenheit nochmals zu starten. Nach langem Überlegen wagte er die zweite Fahrt.
Dass ich mit den Grossen mithalten kann, gibt mir viel Zuversicht für die ersten Rennen der neuen Saison.
Und er wurde mit dem zehnten Platz belohnt. Das gleiche Schicksal ereilte ihn nochmals am Lauberhorn. Allerdings hatte er dann keine Chance mehr auf einen Spitzenplatz, weil er nach zwei Minuten Fahrt seine Kräfte aufgebraucht hatte.
Seine Qualitäten liegen im Gleiten auf den flacheren Abschnitten einer Abfahrt. Dies aufgrund seines Körperbaus und Gewichts. Der 23-Jährige bringt immerhin 104 Kilo auf die Waage. Er ist ein Schnellstarter. Die Technik konnte er in den letzten Jahren wesentlich verbessern. All dies sind Voraussetzungen für einen Siegfahrer.