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Verschiedenste Themen werden in der April-Ausgabe von «120 Sekunden Biodiversität» präsentiert: In Bern wird entsiegelt, im Kanton Schwyz Hecken erstellt und im Kanton Zürich wird einer invasiven Pflanzenart mit Schweinen den Kampf angesagt.
Das Alpenschneehuhn ist besonders vom Klimawandel betroffen. Sein Lebensraum schrumpft wegen des Anstiegs der Waldgrenze, und neue Tourismusprojekte im Hochgebirge drohen noch mehr Störung in die Alpen zu bringen.
Eine kürzlich veröffentlichte Studie wertete Daten zum europäischen Waldrapp-Wiederansiedlungsprojekts aus. Die Population zeigt gute Überlebens- und Reproduktionsraten. Die wieder angesiedelte Population hat somit eine gute Aussicht auf ein langfristiges Überleben.
Das Bundesamt für Umwelt veröffentlichte die aktualisierte Rote Liste der Fische und Rundmäuler der Schweiz. Seit 2007 hat sich der Zustand weiter verschlechtert. Mittlerweile sind zwei Drittel der Arten ausgestorben oder gefährdet.
Ein internationales Forschungsteam identifizierte in einer von der Universität Oxford geleitet Studie, die wichtigsten Faktoren, die bestimmen ob eine Wiederansiedlung von Grossraubtieren in einem neuen Gebiet erfolgreich sind oder nicht. Die Ergebnisse könnten globale Projekte wie die Wiederansiedlung des Luchses oder die Renaturierung von abgeholzten Regenwäldern unterstützen.