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Bei 81 ausgeteilten Fragebögen haben sich 45 Wallenbucher Stimmbürger (55,5 Prozent) zu einer eventuellen Fusion der Gemeinde geäussert. 33 Wallenbucher gaben an, sie stünden einer Fusion im Grundsatz positiv gegenüber; nur zehn Bürger legten eine Nein-Stimme in die Urne. Auch bei der Frage nach möglichen Fusionspartnern ergab sich ein recht klares Bild: 27 Stimmende befürworten eher einen oder mehrere Partner innerhalb der Pfarrgemeinde Gurmels, zwölf sind gegen diese Lösung.
Der Gemeinderat wollte auch wissen, welche Gemeinde in Frage käme, wenn nicht eine aus der Region Gurmels. Hier antworteten 16 mit einer ausserkantonalen Lösung: 14 für Ferenbalm, einer für Mühleberg und ein (wohl nicht ganz ernst gemeinter) für die steuergünstigste Berner Gemeinde Muri. Auch die Freiburger Gemeinde Ulmiz wurde drei Mal erwähnt.
Dieses Abstimmungsergebnis entspricht ganz der Antwort, die Staatsrat Pascal Corminboeuf den Wallenbuchern hatte zukommen lassen: Die Gemeinde solle prioritär nach einer Lösung innerhalb der Region Gurmels suchen.
Der Gemeinderat hat sich bisher daran gehalten. Am 5. Mai fand eine Zusammenkunft jener Gemeinden der Pfarrei Gurmels statt, die sich für eine mögliche Fusion interessieren. Wallenbuch war vertreten, einzige abwesende Gemeinde war Kleinbösingen.