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Die Sozialforschung befasste sich lange Zeit ausschliesslich mit Eltern-Kind-Interaktionen, bevor die Bedeutung anderer Kinder für die Entwicklung und das Lernen in den vergangenen Jahren in den Mittelpunkt rückte. Der Fokus dieses Buches richtet sich auf das Konzept der Altersmischung und hinterfragt die Relevanz anderer Kinder für die Lern- und Entwicklungsprozesse von Mädchen und Buben im Alter zwischen null bis sechs Jahren. Betrachtet man altersgemischte Gruppen, haben Kinder innerhalb dieser die Möglichkeit, sowohl mit gleichaltrigen als auch mit jüngeren oder älteren Kindern in Kontakt zu treten. Die Beziehung zu gleichaltrigen Kindern wird dabei als symmetrisch, die zu älteren bzw. jüngeren Kindern als asymmetrisch bezeichnet. Schwerpunkte liegen zum einen auf den Bezeichnungen der verschiedenen Formen der Altersmischung sowie der darin enthaltenen Altersspanne, zum anderen auf den Erwartungen bzw. Vor- und Nachteilen der Altersmischung. Ferner werden Interaktionen bzw. Spielkonstellationen innerhalb altersgemischter Gruppen sowie Untersuchungs- bzw. Studienergebnisse, die zu den Auswirkungen der Altersmischung vorliegen, behandelt.
Masterstudium Sozialpädagogik an derKarl-Franzens-Universität Graz,mit Spezialisierungsmodul Elementarpädagogik. Bachelorstudium Pädagogik an der Paris-Lodron-Universität Salzburg.