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Die Enttäuschung bei Heidi Weng war zu gross: Als Landsfrau und Etappensiegerin Ingvild Östberg die Norwegerin trösten wollte, verweigerte sie die Umarmung.
Weng war in dem 10-km-Massenstart-Rennen auf bestem Weg gewesen, ihren 9. Weltcupsieg zu holen. Doch auf der Zielgeraden schien sie bei einem Skatingschritt leicht ihren eigenen Ski zu touchieren. Sie verkantete und rutschte rechts in den Schnee.
Rückstand angewachsen
Statt dank der Bonussekunden in der Gesamtwertung Zeit auf Östberg wettzumachen, weist die 26-jährige Titelverteidigerin bei der Tour de Ski fast eine Minute Rückstand auf.
Der Zwischenfall erinnert an Wengs Blackout vor gut zwei Jahren in Kuusamo. Damals war sie in einer 10-km-Verfolgung eine Runde zu früh in die Zielgerade eingebogen. An ihrer Stelle gewann Therese Johaug das Rennen.
«Grösste Idiotin»
Weng sagte dazu später: «Manchmal bin ich die grösste Idiotin der Welt.»
Nach ihrem neuesten Missgeschick in Oberstdorf und dem Affront gegenüber Östberg meinte sie nur: «Ich wollte keinen Trost, ich wollte in Frieden gelassen werden.»
In den sozialen Medien gab es neben Trost auch erste hämische Beiträge:
Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 4.1.17, 10:15 Uhr