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Lötverbindung
Berechnungsgrundlage: G. Niemann, Maschinenelemente, Band I, 1981.
Die Berechnung der Lötverbindung erfolgt für Verbindungen, die auf Schub belastet sind.
Zwei verschiedene Belastungsfälle sind vorgesehen:
Schubkraft: Übertragen einer Schubkraft zwischen zwei Flächen
Drehmoment: Wellen-Naben-Verbindung mit Drehmoment-Belastung
Die Verbindung kann statisch oder dynamisch (im Normalfall schwellend) belastet sein. Als Werkstoffe (erweiterbare Datenbank) stehen zur Auswahl:
Weichlot LSn40, LSn60, kurzzeitige Last
Weichlot LSn40, bei Dauerlast
Messinglote: Stahl NE-Schwermetalle
Neusilberlote, Kupfer: Stahl
Silberlote: Stahl NE-Schwermetalle
Auslegungen:
Auslegung der Lötbreite (bei Wellen-Naben), bzw. der Lötlänge (bei Laschen) aufgrund der Festigkeit des Grundmaterials. Die Zerreissfestigeit der Verbindung wird so ausgelegt, dass sie der Zerreissfestigkeit des Grundwerkstoffs, bzw. der Schwellfestigkeit der Welle, entspricht.
Auslegung der Lötbreite aufgrund der Beanspruchung: Die Zerreissfestigeit der Verbindung wird so ausgelegt, dass sie unter Berücksichtigung der eingegebenen Sollsicherheit die angreifenden Kräfte übertragen kann.