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Belinda Bencic steht am US Open in der 2. Runde. Die als Nummer 15 gesetzte Olympiasiegerin setzt sich ohne Probleme 6:2, 6:4 gegen die Russin Kamilla Rachimowa (WTA 72) durch.
Die wichtigste Erkenntnis für Bencic nach dem nie gefährdeten Sieg: Der linke Fuss, mit dem sie in Montreal heftig umgeknickt war, beeinträchtigte sie in ihren Bewegungen nicht, so dass sie die Partie jederzeit im Griff hatte.
Einzig am Ende tat sie sich etwas schwer, als sie die Russin im zweiten Satz von 5:1 noch einmal auf 5:4 herankommen liess. Nach 1:42 Stunden nutzte Bencic aber ihren zweiten Matchball. Lediglich mit dem Aufschlag konnte die 26-jährige Ostschweizerin nicht ganz zufrieden sein. Dafür stimmte die Effizienz. Sie wehrte neun von elf Breakchancen ab und verwertete ihrerseits fünf von sieben Möglichkeiten, der Gegnerin den Service abzunehmen.
In der 2. Runde ist Bencic am Mittwoch auch gegen die britische Qualifikantin Yuriko Miyazaki (WTA 198) oder die von einer Mutterschaftspause zurückkehrende Russin Margarita Betowa (WTA 1022) klare Favoritin. Gegen beide hat sie noch nie gespielt.
Der junge Schweizer Tennisprofi Dominic Stricker erreicht am US Open wie bereits in Wimbledon die 2. Runde – und wieder gewinnt er gegen Alexei Popyrin.
Auch in New York hatte sich Stricker (ATP 128) über die Qualifikation ins Hauptfeld gespielt, und auch diesmal behielt er gegen den wesentlich höher rangierten Australier Popyrin (ATP 41) die Oberhand. Der 21-jährige Berner setzte sich in 2:40 Stunden 6:3, 6:4, 3:6, 6:3 durch. Als Lohn winkt nun am Mittwoch ein Auftritt in einem der grossen Stadien gegen die Weltnummer 7 Stefanos Tsitsipas.
Der Linkshänder Stricker war im Duell zweier guter Aufschläger gegen Popyrin der komplettere Spieler mit mehr Variationsmöglichkeiten. Erst mit einer 2:0-Satzführung im Rücken musste der Schweizer zum 3:5 im dritten Durchgang erstmals seinen Service abgeben. Er reagierte auf den Verlust des Satzes aber meisterlich und zog im vierten gleich auf 5:0 davon. Im zweiten Anlauf brachte er den Sieg dann sicher ins Trockene.
Stricker zeigte bei seinem ersten US Open im Hauptfeld eine reife Leistung und überzeugte insbesondere auch am Netz. Damit darf er sich durchaus auch gegen den Australian-Open-Finalisten etwas ausrechnen. Der Grieche ist in New York in bisher fünf Anläufen noch nie über die 3. Runde hinaus gekommen.
Novak Djokovic wird in knapp zwei Wochen wie erwartet wieder die Nummer 1 der Weltrangliste sein. Der Serbe, der das US Open im letzten Jahr wegen seiner fehlenden Covid19-Impfung verpasst hatte, zog mit einem völlig ungefährdeten 6:0, 6:2, 6:3-Sieg gegen den Franzosen Alexandre Muller (ATP 84) in die 2. Runde ein. Die dadurch gewonnenen Punkte reichen bereits, um den Titelverteidiger Carlos Alcaraz unabhängig von dessen Resultaten an der Spitze abzulösen.
Die gebürtige Baslerin Rebeka Masarova sorgte am US Open für die erste Überraschung des Turniers.Die Weltranglisten-71. setzte sich 6:4, 6:4 gegen die als Nummer 8 gesetzte Griechin Maria Sakkari durch. Die 24-jährige Masarova gewann 2016 das Juniorenturnier in Paris, ein Jahr später entschied sich die Tochter einer Spanierin und eines Slowaken zum Nationenwechsel von der Schweiz zur Heimat ihrer Mutter. Beim Schweizer Verband sorgte dies für einigen Unmut.
Mehr als dreieinhalb Jahre nach ihrem Rücktritt feierte Caroline Wozniacki eine erfolgreiche Rückkehr auf die Grand-Slam-Bühne. Die 33-jährige Dänin gewann souverän 6:3, 6:2 gegen die russische Qualifikantin Tatjana Prosorowa. In ihrer Pause war die frühere Weltranglistenerste Wozniacki zweimal Mutter geworden. In der 2. Runde trifft sie auf die als Nummer 11 gesetzte Tschechin Petra Kvitova.
Caroline Wozniacki spoke about her kids at the US Open:— The Tennis Letter (@TheTennisLetter) August 29, 2023
“Well I hope they’re sleeping.. but it’s amazing. My older one, Olivia, says she wants to be just like mommy. She wants to play tennis too. James is only 10 months. I think soon he’ll start realizing what I’m doing..” pic.twitter.com/1Tx4cMuT6S
Der Österreicher Dominic Thiem gewann erstmals seit dem Australian Open 2021 und seiner folgenden Handgelenk-Operation wieder eine Partie bei einem Grand-Slam-Turnier. Der US-Open-Champion von 2020 liess dem als Nummer 25 gesetzten Kasachen Alexander Bublik in drei Sätzen keine Chance.
Die Polin Iga Swiatek startete mit einem ihrer bekannten Siege im Expresstempo zur Titelverteidigung. Die Weltranglistenerste deklassierte die Schwedin Rebecca Petersson (WTA 86) in weniger als einer Stunde 6:0, 6:1. (rab/kat/sda)
In der 19. und der 64. Minute besiegelten Numa Lavanchy und Dejan Sorgic mit ihren Treffern das Berner Schicksal. Nach der Niederlage gegen Verfolger Servette in der Meisterschaft und dem Ausscheiden in der Europa League passt bei den Bernern nun auch im Cup wenig zusammen. Sowohl YB-Trainer Raphael Wicky als auch der Berner Mittelfeld-Akteur Sandro Lauper appellieren in dieser Baisse an den Teamzusammenhalt.