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Am längsten konnte dem schwedischen Topfavoriten in Abwesenheit von Weltmeister Sam Kendricks, der wegen eines positiven Corona-Tests in Tokio nicht starten durfte, ein anderer Amerikaner folgen. Christopher Nilsen lieferte seine persönliche Bestleistung ab, indem er 5,97 m übersprang, ein Gradmesser für Duplantis wurde der 23-jährige Amerikaner trotzdem nicht.
Das in den USA geborene und lebende, aber für Schweden startende Hochsprung-Riesentalent lieferte keinen Fehlversuch, bis es mit einer Höhe von 6,02 m bereits als Olympiasieger feststand. Erst der Wettkampf mit sich selber - Duplantis liess die Latte auf weltrekordhohe 6,19 m legen - brachte Duplantis in Bedrängnis. Dreimal versuchte sich der Olympiasieger, der mit 6,18 m den noch immer gültigen Weltrekord inne hat, an der unerreichten Höhe und scheiterte zwei Mal nur äusserst knapp.
Für Renaud Lavillenie, den Olympiasieger von 2012 in London, lief der Wettkampf nach seiner vor zwei Wochen zugezogenen Knöchelverletzung nicht nach Plan. Der Franzose überwand nur 5,70 Meter und wurde Achter. Bronze sicherte sich derweil der Brasilianer Thiago Braz, der sich vor fünf Jahren in Rio zum Olympiasieger gekürt hatte.