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Normierungen können wertvolle Hilfsmittel sein, um eine bestimmte Qualität von Vorgehensweisen oder Gestaltungstätigkeiten zu sichern. Sie können aber auch dazu verleiten, „one size fits all“-Lösungen anzustreben und bedarfsorientierte, innovative und ganzheitlich nachhaltige Gestaltungsmöglichkeiten ausser Acht zu lassen. Vgl. Ganzheitliche Gestaltung aus der Perspektive der Nutzenden.
Diese Norm ist Teil einer internationalen Reihe von Normen zur Untersuchung des Umgebungsklimas und der Auswirkung auf den Menschen. Die Normen-Reihe zielt darauf ab, Grundlagen zu vermitteln (Klimagrundgrössen: Lufttemperatur, mittlere Strahlungstemperatur, absolute Luftfeuchte, Luftgeschwindigkeit, Oberflächentemperatur) und weist auf einzuhaltende Kriterien bei Untersuchungen zum Umgebungsklima hin. Sie enthält Begriffsdefinitionen, legt Mess- und Prüfverfahren fest und beschreibt spezifisch anzuwendende Methoden zur Messung und Auswertung von physikalisch messbaren Grössen. Für bestimmte Grössen werden Verfahren beschrieben, die zur Messung der Wirksamkeit von Einrichtungen dienen.
Diese Norm dient insbesondere dazu, als Referenzquelle herangezogen zu werden, um ein einheitliches Verständnis zu einzelnen Mess-Parametern und Mess-Verfahren zu erlangen. Ausgewiesener Zweck der Norm ist es explizit nicht, einen einheitlichen Index für die Behaglichkeit oder die thermische Belastung in einer Umgebung anzugeben.
Die Norm kann hier erworben werden.