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Wer in der Schweiz eine Omelette zubereitet, mischt Eier und Mehl mit Wasser oder Milch, füllt die Masse in eine erhitzte Pfanne und brät sich einen nahrhaften Fladen. Der Deutsche hingegen würde hierbei von einer Eierspeise reden. Seine Omelette, die übrigens ein Omelett ist, besteht ausschliesslich aus Eiern.
Sollte die Schweizer Omelette etwas dünn ausfallen, kann man sie auch, nach ihrem französischen Vorbild, Crêpe nennen. Aus Frankreich kommt nämlich die Tradition, Eier zu Fladen zu verarbeiten – ob salzig oder süss, ob gefüllt oder pur. Die bretonische salzige, artverwandte Galette bildet den Ursprung dieser Tradition.
Wie auch immer man den Klassiker nennen möchte, die Omelette kann sich zu jeder Tageszeit als vollwertige, gesunde Mahlzeit behaupten.