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Höhepunkte Jordaniens (8 Tage)
Kurzbeschreibung:
Amman - Jerash - Wüstenschlösser (Hallabat, Azraq, Amra, Harranah, Mushatta)
- Naturreservat Azraq - Berg Nebo - Madaba - Kerak - Petra - Wadi Rum
- Totes Meer.
1. Tag
Flug Zürich
bzw. Genf - Amman. Ankunft am Abend. Transfer zum Hotel.
Abendessen (nur bei frühzeitiger Ankunft möglich) und Übernachtung im
Hotel in Amman.
2. Tag
Die Reise beginnt mit einer Besichtigung von Amman. Hoch über der
Stadt liegt die Zitadelle, ein Hügel mit Ruinen des Herkules-Tempels,
einem Omayyaden-Palast und einer byzantinischen Kirche. Am Fusse der Zitadelle
liegt das römische Amphitheater, welches 6000 Personen Platz geboten hat.
Nach der Besichtigung fahren Sie nach Norden zur griechisch-römischen
Stadt Jerash (früher Gerasa). Jerash
gilt heute weltweit als eine der besterhaltensten römischen Provinzstädte
und umfasst gepflasterte Kolonnadenstrassen, auf Hügeln liegende Tempel,
eindrucksvolle Theaterbauten, weitläufig angelegte öffentliche Plätze,
Bäder und Brunnen.
Anschliessend geht es nach Osten zum Wüstenschloss Hallabat und nach Azraq
(letzteres wenn genügend Zeit vorhanden).
Qasr al-Hallabat: Ursprünglich von den Nabatäern errichtetes Fort,
später von den Römern als Verteidigungsanlage benutzt. Die Omayyaden errichteten
daraus einen Palast. Leider ist Qasr al-Hallabat heute nur noch eine Ruine.
Qasr al-Azraq: Es stammt vermutlich aus der Zeit der Nabatäer und
wurde von den Römern im 3. Jh. zum Schutz vor Beduinenüberfällen ausgebaut.
Walid II. wandelte das Gebäude im 8. Jh. in ein Jagdschloss um. Übernachtung
beim Azraq-Naturrreservat (Lodge).
3. Tag
Nach einem kurzen Spaziergang durch das Naturreservat besuchen Sie zuerst
Qusair Amra: Beeindruckend sind die Fresken mit bildlichen Darstellungen
in den Innenräumen. Die Anlage aus der Omayyadenzeit - unter Kalif Walid
I. um 700 als Jagd- und Badeschlösschen errichtet - wurde zu Beginn der
70er Jahre vollständig restauriert.
Qasr al-Harranah. Es ist heute noch nicht erwiesen, ob das imposante
Bauwerk ein Jagdschloss oder eine Karawanserei war, ob es von den Omayyaden
erbaut oder nur von diesen benutzt wurde.
Qasr al- Mushatta: Dieses frühislamische Wüstenschloss aus dem
8. Jh. gilt wegen seines aufwändigen Dekors als eines der Hauptwerke der
frühomayyadischen Architektur. Nun verlassen Sie die Wüstenschlösser und
fahren auf der 5000 Jahre alten Königsstrasse südwärts. Übernachtung in
Madaba.
4. Tag
In Madaba (Stadt der Mosaike) sehen Sie in der St. Georgskirche
die berühmte Mosaiklandkarte von Palästina aus den Jahren 560 - 65. Zu
sehen sind das Tote Meer, der Jordan, Jericho, Bethlehem, Jerusalem etc.
Am Berg Nebo steht das Mosesdenkmal an der vermuteten Stätte des
Prophetengrabes und ist einer der meist verehrten Orte Jordaniens.
Die Königsstrasse führt vorbei an der Kreuzritterburg von Kerak.
Sie war vom 12. - Anfang 16. Jh. Sitz verschiedener Kreuzritter.
Nach ca. 150 km erreichen Sie Petra. Noch am Abend besichtigen Sie zur
Einstimmung "Little Petra". Übernachtung in Petra.
5. Tag
Der heutige Tag ist vollständig dem Besuch von Petra gewidmet.
Die antike Stadt Petra ist der bedeutendste nationale Schatz Jordaniens.
Petra ist ein Erbe des hochentwickelten Volkes der Nabatäer, welche den
Süden Jordaniens vor etwa 2000 Jahren besiedelten.
Viel vom Charme Petras rührt von der spektakulären Lage tief in einer
schmalen Wüstenschlucht. Vom Haupteingang kommend gelangen Sie zu Fuss
durch den "Siq", eine riesige Felsspalte im Sandstein, die sich rund einen
Kilometer zwischen überhängenden Felsen windet. Petras bekanntestes Bauwerk,
die Schatzkammer, ist erst ganz überraschend am Ende des Siq zu sehen.
Verschiedene Wege und Aufstiege ermöglichen den Zugang zu Hunderten von
Gebäuden, Fassaden, Gräbern, Begräbnishallen, Bädern, Tempeln und einem
Amphitheater mit 3000 Sitzplätzen aus dem ersten Jahrhundert nach Christus.
Hotelübernachtung.
6. Tag
Heute brechen Sie auf zu einer Tagestour ins Wadi Rum auf. Gegen
11 Uhr sind Sie am Ausgangspunkt für die Jeeptour, die bis ca. 16h dauert.
Zwischendurch machen Sie immer mal wieder Halt, um sich die Natur genauer
zu betrachten und um Fotos zu machen. Während der Jeeptour werden Sie
ein Picknick einnehmen. Anschliessend haben Sie im Camp Zeit zur freien
Verfügung oder können optional einen Spaziergang mit dem Kamel machen.
Unter allen Naturwundern ist die Wüstenlandschaft des Wadi Rum das überwältigendste.
Die immense Weite ist ein Paradies für Naturliebhaber. Sie geniessen die
Ruhe und Stille mit Ausblick auf turmhohe Felsformationen und grenzenlose
Ebenen.
Übernachtung in einem Beduinencamp.
7. Tag
Vom Wadi Rum fahren Sie wieder Richtung Norden zum Toten Meer. Hier geniessen
Sie einen Tag der Entspannung.
In der Senke des Jordantals liegt das Tote Meer. Aufgrund zahlreicher
Mineralien, welche durch verschiedene angrenzende Flusstäler angeschwemmt
wurden, besitzt das Wasser heilende Kräfte. Am tiefsten Punkt der Erde
können Sie sich im Wasser entspannen - ohne dabei unterzugehen - und die
gesundheitsfördernde Kraft des mineralhaltigen Seeschlamms erfahren.
Übernachtung in einem Hotel am Toten Meer.
8. Tag
Frühmorgens Transfer zum Flughafen. Flug nach Genf /Zürich. Ankunft am
frühen Nachmittag.