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Schnarchen (Rhonchopathie) ist ein verbreitetes Phänomen und ist nicht nur für die Betroffenen unangenehm sondern auch für die Umwelt. Je nachdem, welche Form des Schnarchens vorliegt, kann es sogar gefährlich werden und muss ärztlich abgeklärt werden.
Gegen das Schnarchen kann man allerdings einiges tun. Eine Möglichkeit besteht im nächtlichen Tragen einer Anti-Schnarchschiene. Sie besteht aus einem Ober- und Unterteil aus Kunststoff und korrigiert den Ober- und Unterkiefer während des Schlafens.
Die Anti-Schnarchschiene korrigiert die Positon des Unterkiefers während des Schlafens. Sie schiebt ihn leicht nach vorne und versetzt ihn so leicht unter Spannung. So wird verhindert, dass die Zunge in den Rachenraum abrutscht und die Atemwege bleiben frei.
Vereinfacht ausgedrückt entspannt sich während des Schlafens sich nicht nur der Körper sondern auch die Rachenmuskulatur, die dadurch erschlafft. Einer der
häufigsten Ursachen für das Schnarchen ist in diesem Zustand das Zurückfallen der Zunge in den Rachenraum, wo sie die Atemwege einengt. An den Engstellen kommt es zu Vibrationen, die wir als
Schnarchgeräusche wahrnehmen.
Beim einfachen Schnarchen setzt der Atem während des Schlafens nicht aus. Bei einem Schlafapnoe-Syndrom hingegen schon. Daher kann ein Schlafapnoe-Syndrom gefährlich sein und solle unbedingt ärztlich abgeklärt werden. Bei der Schlafapnoe erhalten die Betroffenen nicht genug Sauerstoff und schlafen dadurch sehr schlecht.
Wenn Kinder häufig schnarchen, sollte dies auch unbedingt zur Prävention von Entwicklungsstörungen ärztlich abgeklärt werden.