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In den USA sind die Rohöllagerbestände in der vergangenen Woche nicht so stark gesunken wie erwartet. Die Vorräte fielen laut Energieministerium um 0,9 Millionen auf 530,6 Millionen Barrel. Experten hatten ein höheres Minus von 1,3 Millionen Barrel erwartet.
Zunächst hatten die Ölpreise noch zugelegt und beide Sorten waren über die Marke von 50 Dollar gestiegen. Die Kursverluste des Dollar hatten die Ölpreise gestützt. Rohöl für Investoren ausserhalb des Dollarraums wurde damit günstiger. Auch der Ölmarkt steht im Bann des Referendums in Grossbritannien über den Verbleib in der Europäischen Union. Der Ausgang des Referendums ist ungewiss, Befürworter und Gegner eines Ausstiegs liegen in Umfragen nahe beieinander. An den Finanzmärkten werden starke Kursschwankungen, insbesondere für den Fall eines Austritts, erwartet.
Der Preis für Rohöl der Organisation erdölexportierender Länder (Opec) ist unterdessen gefallen. Das Opec-Sekretariat meldete am Mittwoch, dass der Korbpreis am Dienstag 46,02 Dollar je Barrel betragen habe. Das waren 22 Cent weniger als am Montag. Die Opec berechnet ihren Korbpreis auf Basis der 13 wichtigsten Sorten des Kartells./jsl/jha/
(AWP)