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Der Konflikt im Persischen Golf spitzt sich weiter zu. Die Angst vor einer Eskalation im Konflikt Iran gegen den Westen, man denkt an eine kriegerische Auseinandersetzung, stützt die Ölnotierungen. Der Beginn der Hurrikan Saison in der Karibik sorgt für zusätzlichen Auftrieb bei den Ölpreisen.
Der Sturm Barry könnte zu einem kleinen Hurrikan der Stufe 1 anwachsen. Der Vorsicht halber sind im Golf von Mexiko bereits 17 Plattformen evakuiert worden. Der dadurch entstandene Produktionsausfall wird mit 1 Mio. Fass Rohöl pro Tag beziffert. Normalerweise werden die Plattformen nach dem Vorbeiziehen der Stürme schnell wieder in Betrieb genommen. Deshalb ist die Reduzierung des Ölangebots in der Regel zeitlich limitiert. Aktuell gibt es jedoch eine Front hinter dem Sturm, welche starke Regenfälle mit sich bringen könnte. Fachleute rechnen mit Überschwemmungen, welche wiederum zu längeren Abschaltungen von Raffinerien auf dem Festland nahe dem Golf von Mexiko führen könnten. Dem Markt würden bei solch einem Szenario in dieser Region relativ grosse Mengen Öl fehlen, was auch Auswirkungen auf die globale Versorgung mit Öl haben könnte.