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Man sieht wenig von außen, da ist die Entäuschung vorprogrammiert. Der Eintritt lohnt sich auf jeden Fall. Wir waren mit unserer Tochter das erste Mal da, als sie vier war. Es gibt einen Spielplatz und die Imax-Kinos, die sie ganz gut fand, aber insgesamt ist KSC für kleine Kinder eher unergiebig. Das ist eben ein "Papa-Tag". Für die Kinder bietet Orlando sonst noch wahrlich genug, da kann man einen langweiligen Tag ausgleichen. Das Beeindruckendste ist allerdings nicht der Rocket-Garden (den gibt es ähnlich auch in Housten), sondern die komplette Saturn-Rakete (die klassische mehrstufige "Mondrakete"), die liegend bzw. hängend in einer riesigen Halle ausgestellt ist.
An ein echtes Space-Shuttle kam ich zumindest bei meinen bisherigen Reisen nicht nah heran. Am Besten ist noch das Raumfahrtmuseum in Washington, in dessen "Neubau" die "Enterprise" steht, das erste Shuttle, das allerdings nur für Testflüge in der Atmosphäre ausgelegt war. Sonst sieht man nur Modelle (die teils detailliert und gut gemacht sind).
Die "Astronaut Hall of Fame" ist eine "Ergänzung" zu KSC, ersetzt das Kennedy-Space-Center aber in keiner Weise. Mir hat die "Hall of Fame" dennoch sehr gut gefallen. Neben etlichen Exponaten gibt es auch mehrere Simulatoren, die man sonst nicht so oft findet (z.B. eine Zentrifuge, in der einem die Kotztüte gleich vor den Bauch gespannt wird, weil man sie während der "Fahrt" nicht selbst halten kann).