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Château des barons de Werra, dit Maison du Baron de Werra
Ce château a été édifié en 1630 par le Junker Jean-Gabriel de Werra,chevalier de l'éperon d'or,gouverneur de St-Maurice, Major de Loèche,capitaine au service de France et agrandi en 1800 par Ferdinand de Werra,vice-bailli du Valais, conseiller aulique à la cour d'Autriche.
En 1912, le "corps de logis", qui appartenait aux fils de Werra a été acheté par les propriètaires actuels, la famille Zen-Ruffinen. L'ancienne aile ouest, ainsi que le pavillon de Jardin et 3/5 de la salle de bal (dite salle de marbre), appartenait aux filles de Werra et est restée dans les mains de la famille Loretan par héritage direct.
Sa salle de bal présente un plafond à caissons aux armes de Werra. Elle est reconnue monument historique par la Confédération suisse et le canton. Ce palais est l'un des plus remarquables et des plus beaux du Valais.
Nordöstlich des Leuker Rathauses erhebt sich der winkelformig angeordnete Baukomplex des Herrenhauses von Werra mit Park. Die von zwei inkorporierten Türmchen überragte Anlage gliedert sich in einen älteren, in den späten 1630er Jahren wohl von Hans Gabriel von Werra, Meier von Leuk und Landvogt von St-Maurice, errichteten Westflügel und in einen jüngeren, um 1800 entstandenen Osttrakt. Dieses Corps de logis, eine Maison entre cour et jardin, ist durch einen Saalbau mit FestsaaJ, dem sog. Marmorsaal, mit dem Westflügel verbunden. Ein gleichzeitig entstandener Gartenpavillon mit traufseitigen Säulenloggien schliesst den älteren Westflügel nach Süden, gegen das Rathaus hin ab.
Um 1800 baute Baron Ferdinand von Werra (1770-1824) den alten Barocksitz innen und aussen vollständig um und erweiterte ihn zum grössten klassizistischen Herrschaftssitz des Wallis.
Das Hufeisenförmige, von einem zentralen Turm überragte Corps de logis präsentiert sich als zurückhaltend instrumentierter Bau. Die von zweiachsigen Eckrisaliten gefasste Haupt- oder Hoffront gegen die Kreuzgasse zeigt einen fünfachsigen Mittelteil mit gerader, einläufiger Freitreppe. Die von Pilastern flankierte Mittelachse überragt mit ihrem Dreieckgiebel das Dachgesims und leitet zum bekrönenden Turm über. Die von je einem Zwischengeschoss begrenzte Beletage ist im Mittelteil durch Rundbogenöffnungen ausgezeichnet. Die dreieinhalbgeschossige Gartenfassade zeigt sechs Achsen. Sie wird von Rechteckfenstern gegliedert und durch einen zweiachsigen Mittelrisalit mit Frontispiz und gekröntem von-Werra-Wappen in Stuck betont.
Der Grossteil der Innenausstattung des Hauptgebäudes ist leider verloren. Der kürzlich restaurierte Marmorsaal im Hauptgeschoss des Saaltrakts, ursprünglich als Fest- und Ballsaal konzipiert, gilt als schönster klassizistischer Saal des Wallis. Uber den in Stuckmarmortechnik ausgeführten, von ionischen Pilastern mit umlaufendem Gebälk gegliederten Wänden spannt sich eine kassettierte Stuckdecke italienischer Prägung mit zentralem, ovalförmigem Medaillon mit Relief von Venus und Cupido und von-Werra-Wappen.
1912 ist das "Corps de Logis", was den Jungen von Werra gehörte, versteigert und vom heutigen Eigentümer, Familie Zen-Ruffinen, erworben worden.Das ältere Westflügel, sowie Gartenpavillon und grösster Teil des Grossen Saales, gehörte den Mädchen von Werra und ist in der Familie Loretan durch direktes Erbe (Lina Loretan-von Werra und seine beiden Schwestern)geblieben.
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Bibliographie