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Die
Erbauer der Burg sind nicht sicher zu bestimmen. Oberberg gehörte
schon seit der Frühzeit der Abtei von St. Gallen. Mit der
Verwaltung ihrer Recht beauftragten sie die Herren von Andwil.
Diese haben vermutlich Mitte des 13.Jh. den heute noch
sichtbaren Turm erbaut. Da sich das Geschlecht bis ins 12.Jh.
zurück verfolgen lässt, wird vermutet, dass sich die heutige
Burg an der Stelle eines Vorgängerbaus befindet.
Der auf
Oberberg wohnende Zweig der Familie nannte sich seit dem 13.Jh.
nach der Burg (1262 mit "Chunrad de Obernberge"
erstmals erwähnt).
1380 belehnt
Abt Kuno von Stoffel die Burg und das Meieramt Oberberg um
80 Mark Silber an Ritter Albrecht von Andwil. Während den
Befreiungskriegen (1403) gelang es den Appenzellern nicht
die Burg zu erobern. 1452 verkaufte Hans der Jüngere von
Andwil die Festung an das Heiliggeistspital zu St. Gallen
für 4000 rheinische Gulden. 1489 kam die Burg für kurze
Zeit an die Eidgenossen und danach wieder an das Kloster
in deren Besitz Oberberg bis 1805 blieb. Seit 1924 ist
Oberberg im Besitz der "Genossenschaft
Oberberg". 1955 wurde die Burg durch ein Feuer stark
beschädigt. Nach dem Wiederaufbau und einer Restauration
wurde eine Gaststätte und das Ortsmuseum eingerichtet.