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Am 14. November 2015 fand in Bern der XXIII. Kongress der Partei der Arbeit der Schweiz (PdAS) statt. Der Parteitag bestätigte mit grosser Mehrheit Gavriel Pinson als Präsident und sämtliche GenossInnen der Parteileitung (PL), die sich wieder zur Wahl stellten. Es gab gerade mal einen Wechsel in der Leitung: Ein junger Genosse aus dem Kanton Waadt musste aus beruflichen Gründen zurücktreten. Seinen Platz nahm ein junger Genosse der Sektion Neuenburg ein. Vier der neuen PL-Mitglieder sind unter 30 Jahre jung! Das Zentralkomitee besteht weiterhin aus rund 40 GenossInnen. Im Zusammenhang mit der Wahl in den Nationalrat von Genosse Denis de la Reussille unterstrich Gavriel Pinson in seinen Ausführungen, dass durch die Machtverhältnisse im Parlament die nächsten vier Jahre sehr hart sein werden. «Wir müssen uns darauf vorbereiten, mehrere Referenden zu ergreifen», sagte Genosse Gavriel. Eines dieser Referenden wird die Unternehmenssteuerreform III betreffen. Reform, die ein Steuergeschenk von jährlich 2 Milliarden Franken an die grossen, international tätigen Unternehmen bedeutet. So hat sich der Kongress am Nachmittag mit der USRIII beschäftigt und eine gute Diskussion darüber geführt, wie dieser wichtige Kampf vorbereitet und geführt werden soll. Es war ein «unspektakulärer» Kongress und zwar in dem Sinne, dass keine brisanten und kontroversen Themen und Debatten auf der Tagesordnung standen. Aber es war ein Kongress im Zeichen der Kontinuität. Ein Kongress der bestätigte, dass in den letzten zwei Jahren die Weichen für die Zukunft der Partei gestellt wurden.