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Bokken und Jo
18.45 – 19.30
Aikido wurde von O Sensei aus dem Schwertkampf entwickelt. Für jede Aikido-Technik gibt es eine Schwertform.
Das Üben mit dem Bokken und dem Jo verbessern die Technik und die mentale Stärke des Aikidokas. Das Erlernen von Aikido wird beschleunigt, das Verständnis der Bewegungsprinzipien, der Atmung und der Haltung entwickelt und gefördert. Trainiert werden Suburi (Grundübungen), Partnerübungen und Katas.
Bokken
Ein Bokutō (jap. 木刀) oder Bokken ist ein japanisches Holzschwert, das in den japanischen Kampfkünsten verwendet wird.
Das Bokutō wird in den Trainingseinheiten verschiedener japanischer Kampfkünste anstelle eines Katanas beziehungsweise Wakizashis verwendet. Es ermöglicht ein realistisches Üben ohne Gefahr zu laufen, sich und Übungspartner zu schneiden oder zu stechen. Zu diesen gehören Aikido, Kenjutsu, Jōdō sowie Iaido.
Jo
Ein Jō (jap. 杖, Rohrstock, Gehstock) ist ein runder, aus hartem Holz (in der Regel rote oder weiße Eiche) gefertigter Stock, der in einigen japanischen Kampfkünsten wie dem Jōdō und dem Aikido benutzt wird.
Als Erfinder des Jō gilt Muso Gonnosuke, ein Samurai, der um 1605 die Kampfkunst mit dem Jō entwickelte und seine eigene Schule (Shinto Muso-Ryu) gründete. Der Name Jōdō wurde erst 1940 durch Shimizu Takaji geprägt. Im Gegensatz zu den Kobudō-Waffen (wie Bō, Sai und Tonfa) ist der Jō nicht als Waffe der Bauernschaft entstanden, sondern eine echte Samuraiwaffe, deren Gebrauch in formellen Kampfkunstschulen (Koryū) gelehrt wurde.