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Die Wiederauferstehung Jack Ryans
Ein neuer Film mit Chris Pine soll der Jack-Ryan-Franchise nach einer zehnjährigen Ruhepause neues Leben einhauchen und neben dem Auftakt einer Trilogie auch noch Ankerpunkt eines Spin-offs werden.
Kenneth Branagh, bereits im Geheimagenten-Look.
Alec Baldwin war der Erste. Nach ihm kamen zwei Filme mit Harrison Ford, und vor mittlerweile zehn Jahren übernahm Ben Affleck als bis dato Letzter die Rolle des CIA-Analysten Jack Ryan - bekannt aus den Büchern von Tom Clancy. Seit Ryans erstem Leinwandauftritt in der Verfilmung von Clancys Debütroman The Hunt for Red October 1990 verstrichen noch nie so viele Jahre zwischen zwei Ryan-Filmen, wie seit der Premiere von The Sum of All Fears bereits vergangen sind. Und dabei will Paramount die Figur doch schon seit Jahren zurück in die Kinos bringen.
Das Revival-Projekt nimmt immer deutlichere Formen an. In einem neuen Film - vorläufig noch schlicht als Jack Ryan betitelt - wird wohl bereits im Winter nächsten Jahres Chris Pine in der Titelrolle zu sehen sein. Keira Knightley übernimmt den Part seiner Frau, beziehungsweise seiner zukünftigen Frau, da es sich hierbei um ein Prequel handelt, welches noch vor The Sum of All Fears stattfindet, was wiederum ein Prequel zu den drei vorhergehenden Filmen war. Kevin Costner wird einen CIA-Kontaktmann namens William Harper spielen; eine Figur, die nicht aus den Büchern entstammt. Regie führen wird Kenneth Branagh, der ebenfalls den russischen Antagonisten im Film mimen wird. Die Rolle des John Clark ist momentan noch unbesetzt, soll aber an den Briten Tom Hardy gehen. Angelpunkt der Story ist der Hubschrauberabsturz, den Ryan als einziger überlebte und welcher das Ende seiner Militärkarriere bedeutete. Die Story ist allerdings keine Verfilmung eines Clancy-Buches, sondern eines neuen, eigenständigen Skripts.
Diese Rolle beinhaltet für Hauptdarsteller Pine die Option, für zwei weitere Filme zurückzukehren, womit dieser Film den Auftakt zu einer Trilogie darstellen würde. Für sich genommen sagt so eine Option noch nicht sonderlich viel aus, schliesslich gehören solche Versprechen mittlerweile zu den Standardklauseln bei Filmen dieser Art. Dass aber Paramount gleichzeitig bereits einen Spin-off um die Figur des John Clark plant, basierend auf dem Roman Without Remorse, zeigt da schon viel deutlicher, dass das Studio die Franchise - und nicht bloss die Figur - wieder erstarken lassen will.
Quelle: Deadline