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Luzerner Stadtrat will Umsetzung einer Photovoltaikstrategie prüfen
Stadtparlamentarier der SP und der Grünen fordern «eine ambitiöse Photovoltaikstrategie» für Luzern. Der Stadtrat nimmt die Motion entgegen und will mögliche Auswirkungen in einem Planungsbericht aufzeigen.
Die Motionäre wollen eine Photovoltaikstrategie, welche das Solarstrompotenzial auf Dächern und Fassaden im städtischen Permieter maximal ausnutzt.
Dabei sollen die zeitlich anfallenden Überschüsse in Verbindung mit einer weitgehenden E-Mobilitäts-Strategie sowie weiteren lokalen Speichermöglichkeiten optimal genutzt werden. Das Ergebnis soll die Stadtregierung dem Parlament in einem Planungsbericht vorlegen.
Er sei sich der Bedeutung eines verstärkten Ausbaus der Photovoltaik im Zusammenhang mit der Dekarbonisierung der Energieversorgung in der Stadt Luzern bewusst, schreibt der Stadtrat in der Stellungnahme zur Motion, die er entgegennimmt. So sei er auch bereit, mögliche Ansätze oder spezifische Massnahmen mit den verschiedenen Akteuren zu diskutieren.
Er habe bereits in anderen Stellungnahmen zu Klima-Vorstössen dargelegt, dass er dem Parlament bis zum 1. Quartal 2021 einen Planungsbericht vorlegen will, der die Forderungen sämtlicher überwiesenen Vorstösse aufnehmen werde.
Darin will er auch aufzeigen, was es bedeuten würde, in der Stadt Luzern eine ambitionierte Photovoltaikstrategie umzusetzen, welchen Einfuss diese auf das bestehende Verteilnetz und andere Nutzungsansprüche wie Dachbegrünung auf Flachdächern hätte und mit welchen Kosten etwa zu rechnen wäre.