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Die Forschungsanstalten Agroscope Reckenholz- Tänikon ART und Changins-Wädenswil ACW prüften von 2008 bis 2010 in Sortenversuchen drei Sorten von Esparsette und fünf Sorten von Schotenklee auf ihre Anbaueignung. Dabei untersuchten wir folgende Eigenschaften: Ertrag an Trockensubstanz, Wachstumsgeschwindigkeit, Bestandesgüte, Konkurrenzkraft, Krankheitsresistenz, Überwinterung und Anbaueignung für höhere Lagen sowie Ausdauer. Um die Sorten bewerten und miteinander vergleichen zu können, berechneten wir für jede Sorte einen Indexwert, der dem Durchschnitt aller erhobenen Parameter entspricht. Bei der Esparsette wird das Sortiment der empfohlenen Sorten durch die Neuzüchtung Perdix ergänzt. Beim Schotenklee erzielte keine der geprüften Neuzüchtungen einen Index, der eine Aufnahme in die Liste der empfohlenen Sorten erlauben würde. Bei beiden Arten behalten die bisher empfohlenen Sorten ihre Sortenempfehlung.
Pflanzenbau
Spring J.-L-, Zufferey V., Verdenal T., Reynard J.-S., Lorenzini F., Bourdin G., Blouin A., Carlen C., Jermini M., Morisoli R., Ferretti M.
Aktuell werden fünf in der Schweiz gezüchtete Merlot-Klone über die Zertifizierung verbreitet. In einem mehrjährigen Versuch von Agroscope in Gudo (TI) konnten sie mit französischen und italienischen Referenzklonen verglichen werden, wobei sie ihre sehr guten Eigenschaften unter Beweis stellten.
Arbuskuläre Mykorrhiza-Pilze sind wichtig für gesunde Böden und gute Ernten. Eine europaweite Studie zeigt, dass Pflanzenschutzmittel diesen Pilzen zusetzen. Dadurch verringert sich ihre Fähigkeit, Pflanzen über die Wurzeln mit Phosphor zu versorgen.
Schotenklee und Esparsette kommen in Mischungen für ausdauernde Heuwiesen und für tanninhaltiges Futter zum Einsatz. Agroscope ergänzt die Liste der empfohlenen Sorten von Futterpflanzen mit zwei Neuzüchtungen von Schotenklee, während bei der Esparsette alles beim alten bleibt.