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Im Gegenzug hätten die beiden Nachbarländer eingewilligt, «zügig voranzugehen, um die Neuverhandlung des Nafta-Abkommens zu ermöglichen». Trump hatte das Handelsabkommen mit Mexiko und Kanada in der Vergangenheit als «Katastrophe für die USA, für die Firmen und ganz besonders für die Arbeitskräfte» bezeichnet.
Das seiner Ansicht nach verfehlte Abkommen sei für ihn ein Hauptgrund gewesen, das Amt des US-Präsidenten anzutreten. Durch das Vertragswerk, einer der weltweit umfangreichsten Handelsverträge, sind die USA und Kanada zusammen mit Mexiko seit 1994 in einer Freihandelszone zusammengeschlossen.
Das Transpazifische Freihandelsabkommen TPP hatte Trump bereits kurz nach seinem Amtsantritt aufgekündigt. Der US-Präsident favorisiert bilaterale Handelsverträge gegenüber multilateralen Abkommen. Den Vorwurf, ein Isolationist zu sein, hatte Trump im März zurückgewiesen. Er sei ein Anhänger des freien, aber auch des fairen Handels.
(SDA)