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Filmkritik: Ein Rausch von einem Film45th Toronto International Film Festival
Martin (Mads Mikkelsen) hat schon bessere Zeiten erlebt. Seine Frau kriegt er wegen deren häufigen Nachtschichten kaum mehr zu sehen und in seinem Lehrerjob spult er sein Programm so emotions- und motivationslos herunter, dass die Schüler sich darum sorgen, dass sie mit dem Stoff aus seinem Unterricht die Abschlussprüfungen nicht bestehen werden. Bei einem Abendessen mit drei anderen Lehrern erzählt Martins Kumpel Nikolaj (Magnus Millang) von einer Theorie, dass der Mensch mit 0.5 Promille zu wenig im Blut auf die Welt gekommen sei. Mit einem leicht erhöhten Pegel wären die Menschen viel lockerer drauf und ihre Kreativität sowie ihre geistige Leistung würde steigen.
Martin, Nikolaj sowie der Musiklehrer Peter (Lars Ranthe) und der Sportlehrer Tommy (Thomas Bo Larsen) beschliessen, dass sie diese Theorie testen und ihre Erfahrungen dokumentieren wollen. So versuchen sie während der Arbeitszeit den Alkoholpegel von 0.5 zu halten. Nach 20:00 Uhr oder an Wochenenden soll jedoch nicht getrunken werden. Es geht ja darum, die Arbeitsleistung zu steigern. Bald nehmen es die vier Männer aber nicht mehr so genau mit ihren aufgestellten Regeln - was schnell zu Problemen führt.