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Der Beschuldigte war an der Verhandlung am Mittwoch geständig und wurde wegen Veruntreuung, mehrfachen Diebstahls, gewerbsmässigen Betrugs und Urkundenfälschung verurteilt. Ein Jahr der teilbedingten Freiheitsstrafe von 33 Monaten muss es im Gefängnis verbringen. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.
659 Zahlungen
Als Finanzbuchhalter und stellvertretender Controller eines St.Galler Unternehmers soll der Beschuldigte zwischen April 2001 und März 2018 mindestens 659 Zahlungen in der Gesamthöhe von 2’044’751 Franken auf sein eigenes Konto überwiesen haben. Er erfand einen fiktiven Kreditor und bereicherte sich jeweils, nachdem seine Vorgesetzte die übrigen Zahlungsvorgänge bereits kontrolliert hatte. Erst rund 17 Jahre nach der ersten Überweisung flog er auf, nachdem einem Arbeitskollegen Unregelmässigkeiten aufgefallen waren.
Höheres Strafmass
Während der Verteidiger vor Gericht sagte, sein Mandant sei grosszügig und unterstütze Familie und Freunde finanziell, meinte die Staatsanwältin, dass der Mann auch viel Geld im Casino verspielt und in Bordellen ausgegeben habe. Der Verteidiger verlangte 26 Monate – der Richter begründete das höhere Strafmass von 33 Monaten damit, dass das Verschulden schwer wiege, da sich die Delikte über einen langen Zeitraum erstreckten.
(SDA/red.)