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Laser-Enukleation der Prostata (HoLEP)
Ist es notwendig eine Operation aufgrund der Gutartigen Prostatavergrösserung durchzuführen, so stellt die Laser – Enukleation der Prostata eine etablierte Alternative zur TUR-P da, dies vor allem bei grossem Prostatavolumen.
Operationsmethode
Bei der endoskopischen Enukleation der Prostata wird ein ähnliches Instrument verwendet wie bei der klassischen Elektroresektion der Prostata (TUR-P). Anstelle einer Elektroschlinge wird jedoch ein Laser verwendet. Während bei der TUR-P das Gewebe schichtweise „abgehobelt“ wird, geht man bei der Enukleation mit dem Laser gleich in die Schicht zwischen der vergrösserten „Innendrüse“ der Prostata und der äusseren Hülle. Das vermehrte Prostatagewebe wird hier also en bloc komplett herausgelöst. Da das so ausgeschälte Gewebe nicht am Stück durch die Harnröhre passt wird es mit einem speziellen Instrument («Morcellator») in der Blase zerkleinert und abgesaugt. Durch diese Technik unterliegt die endoskopische Enukleation keiner Grössenlimitation, das heisst, dass auch bei einer sehr grosser Prostata (>100g) eine endoskopische, wenig invasive Therapie erfolgen kann.
Nach der Operation
Der eingelegte Katheter wird nach rund 2 – 3 Tagen wieder entfernt und der Patient nach Hause entlassen. Es erfolgen ambulante Verlaufskontrollen, der Patient muss sich für rund 2-3 Wochen körperlich schonen.