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Talsperren dienten dazu, feindliche Heere am Durchgang zu hindern. Zum Zeitpunkt, als diese Mauer errichtet wurde, gab es weder Gewehre noch Kanonen oder Artillerie. Trotzdem war es fragwürdig, ob eine Mauer von einer solchen Länge (850 m) auf die Dauer zu verteidigen war.
Urkunden bezeugen, dass sich die Bewohner der umliegenden Dörfer beim Herannahen des Feindes an der Mauer zu versammeln pflegten und den Soldaten Hilfe leisteten.
Es ist nicht bekannt, ob an der Gamsenmauer je eine grössere Schlacht stattgefunden hat. Die Tatsache, dass die Oberwalliser die Entscheidung bei Visp gesucht hatten, könnte darauf hinweisen, dass eine offene Schlacht im entscheidenden Moment bevorzugt wurde.