Document ID: /curiavista/filtered/00000.jsonl.gz/180968

<h2>SubmittedText<h2><p>1. Wieso wird der Auftragnehmer IHE Services Europe im Abschnitt der Ausschlüsse als Lieferant erwähnt, aber nicht namentlich von der WTO-Ausschreibung als vorbefasster Anbieter ausgeschlossen, obwohl dieser im Vorfeld der Ausschreibung zentrale Dokumente beigesteuert hat (z. B. Grobkonzept EPD-Referenzumgebung, B5 (6-23) Maintenance Services for IHE Gazelle Test Platform for eHealth Suisse (Author IHE Services))?</p><p>2. Trifft es zu, dass das Kriterium Server (Standort, Wartung, Sicherheit der Server und organisatorische Massnahmen zur Sicherheit) nicht vorgängig geklärt wurde (TS 1.3)?</p><p>3. Wurde der Auftrag erteilt, obwohl Muss-Kriterien nicht erfüllt wurden (EK01: fehlender Registerauszug, EK07: CV der Projektverantwortlichen)?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Um das entsprechende Know-how im Inland aufzubauen, wäre die Vergabe der Referenzumgebung für das elektronische Patientendossier an einen Anbieter in der Schweiz erwünscht gewesen. Im Rahmen der WTO-Ausschreibung gingen jedoch keine Offerten ein. Der Auftrag wurde deshalb freihändig an IHE Services Europe vergeben. Dem Gesuch vom 13. März 2017 der IG E-Health nach Öffentlichkeitsgesetz (SR 152.3) wurde stattgegeben. Es wurden der IG E-Health vom Bundesamt für Bauten und Logistik alle vorhandenen Dokumente zugestellt, was diese gegenüber dem Eidgenössischen Datenschutz- und Öffentlichkeitsbeauftragten am 10. August 2017 bestätigte.</p><p>Gegen beide Verfahren wurden keine Rechtsmittel ergriffen, womit sie rechtskräftig wurden. Der Bundesrat äussert sich inhaltlich nicht zu diesen abgeschlossenen Verfahren.</p>  Antwort des Bundesrates.