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Führung durch die Ausstellung «FrauenBilder» mit Prof. Dr. Elisabeth Cheauré
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«FrauenBilder» Ausstellung anlässlich 200 Jahre F. M. Dostoevskij
Frauen spielten im persönlichen Leben Dostoevskijs eine wichtige Rolle: Er war zweimal verheiratet, hatte Geliebte und mehrere, zum Teil komplizierte Beziehungen zu Frauen, auch verheirateten Frauen. Weibliche Protagonisten spielen auch eine große Rolle in seinem literarischen Werk, mehr noch: Über literarische Weiblichkeits- und Männlichkeitskonstruktionen entwirft Dostoevskij sein spezifisches Menschenbild und seine Vorstellungen über die Rolle Russlands in der Welt und für die Welt.
Auch bei der Rezeption der Werke Dostoevskijs in Deutschland spielten Frauen eine entscheidende Rolle: Elisabeth Kaerrick (1886-1966) läutete unter dem (männlichen) Pseudonym E.K. Rahsin zu Beginn des 20. Jahrhunderts die große Dostoevskij-Begeisterung in Deutschland ein. Swetlana Geier (1923-1920) belebte mit ihren preisgekrönten Neu-Übersetzungen der großen Romane Dostoevskijs am Ende des 20. Jahrhunderts das Interesse an dem russischen Autor.