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Vom 18. bis 21. November findet in Montevideo (Uruguay) die Generalversammlung des internationalen Reitsportdachverbandes FEI statt. Dort werden unter anderem über Änderungen des Regelwerks für internationale Turniere abgestimmt wird. Bis Mitte September hatten die nationalen Verbände Zeit, der FEI ihre Position zu verschiedenen Vorschlägen darzulegen. Am meisten diskutiert wurde in der Öffentlichkeit über die sogenannte «Bloodrule» (Blutregel).
Der FEI-Vorschlag bestand zunächst aus zwei Teilen. Der erste Teil befasst sich mit der Anerkennung von Ergebnissen. So dass ein Reiter nach einer unabsichtlichen Verletzung eliminiert und nicht mehr disqualifiziert wird. Auf diese Weise werden die Ergebnisse der bisher erbrachten Leistung noch anerkannt. Eine Disqualifikation sollte in Fällen von Missbrauch erfolgen, denn das Wohl der Pferde muss an erster Stelle stehen.
Der zweite Teil des FEI-Vorschlags sollte eine Unterscheidung in der Schwere von Verletzungen an der Flanke des Pferdes beinhalten. Dieser Vorschlag wird in Montevideo jedoch nicht mehr zur Abstimmung kommen. Zahlreiche nationale Verbände hatten sich gegen diese «Aufweichung» der «Bloodrule» ausgesprochen. Es bleibt also dabei: Blut an der Flanke des Pferdes bedeutet einen Ausschluss vom Wettbewerb.
Vereinfacht kann man sagen, dass der olympische Pferdesport sich aus drei Quellen entwickelt hat: der höfischen Reiterei (Dressur), dem Militär (Vielseitigkeit) und dem Bauernstand (Springen). Die...
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