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Die schwedische Strahlenaufsichtsbehörde Strålsäkerhetsmyndigheten (SSM) gibt den Werken im Land Zeit bis 2020, um unabhängige Kühlwasser- Notversorgungssysteme nachzurüsten. Bis dahin sind verschiedene Vorgaben umzusetzen.
Aus sicherheitstechnischer Sicht darf die geplante Kernkraftwerkseinheit Enrico-Fermi-3 im Bundesstaat Michigan gebaut und betrieben werden. Diesen Schluss ziehen die Mitarbeiter der amerikanischen Nuclear Regulatory Commission (NRC) nach der Analyse des Sicherheitsberichts.
Das Kernkraftwerke Leibstadt (KKL) hat seine Probabilistische Sicherheitsanalyse (PSA) einer freiwilligen Überprüfung durch die Internationalen Atomenergie-Organisation (IAEO) unterzogen. Die Experten aus verschiedenen Ländern gaben dem Werk gute Noten.
An der 32. Hauptsitzung der Deutsch-Schweizerischen Kommission für die Sicherheit kerntechnischer Einrichtungen (DSK), die am 6. und 7. November 2014 in Spiez stattfand, berieten Behördenvertreter der beiden Staaten aktuelle Fragen im Bereich nukleare Sicherheit.
Sicherheitstechnisch waren die unzulässigen Bohrlöcher im Containment des Kernkraftwerks Leibstadt (KKL) von geringer Bedeutung. Hingegen zeige das Vorkommnis, dass dort im Jahr 2008 bedeutende organisatorische Mängel bestanden. Zu diesem Schluss kommt der Vorkommnis-Bearbeitungsbericht des Eidgenössischen Nuklearsicherheitsinspektorats (Ensi).
Die Schweizer Kernkraftwerke sind ausreichend gegen Hochwasser geschützt, das durch Schwebstoffe und Geschiebe Wehre und Brücken verstopfen könnte. Dies zeigen aktualisierte Sicherheitsanalysen zur Hochwassergefährdung.
Das Eidgenössische Nuklearsicherheitsinspektorat (Ensi) hat die Anforderungen an die periodische Sicherheitsüberprüfung (PSÜ) von Kernkraftwerken auf den neuesten Stand gebracht und in der Richtlinie Ensi-A03 festgeschrieben.
Die spanische nukleare Aufsichtsbehörde, der Consejo de Seguridad Nuclear (CSN), hat sich am 8. Oktober 2014 dafür ausgesprochen, die Betriebsbewilligung für die Kernkraftwerkseinheit Trillo-1 in Guadalajara um zehn Jahre zu verlängern.