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Prozessoren
Chinesische Hersteller von Android-Handys haben seit März ihre Chip-Bestellungen signifikant erhöht, weil Zulieferer von Apple schwache Prognosen abgeben und iPhones nicht wie erwartet in hohem Masse Absatz finden. Laut dem Chip-Hersteller Mediatek könnte die hohe Nachfrage an Chips noch bis Mai andauern, berichtet das taiwanesische Branchenportal "Digitimes".
Dem Prozessorriesen Intel mit Zentrale im kalifornischen Santa Clara stehen nach Bekanntwerden der schwerwiegenden Sicherheitslücken in Computerchips die ersten Klagen ins Haus. Patches, die etwa gegen "Meltdown" helfen sollen, würden die Computer um bis zu 30 Prozent langsamer machen, argumentieren die Kläger. Sie fordern eine Wiedergutmachung.
Ein bei Prozessoren des US-Chipherstellers Intel bekannt gewordene Schwachstelle könnte unangenehm Auswirkungen auf die IT-Branche haben. Da es sich laut einem Bericht von "The Register" um einen Design-Fehler handelt, sollen umfangreiche Änderungen am Linux- und Windows-Kernel notwendig sein, um die Schwachstelle zu beseitigen. Dies könnte zu Leistungseinbussen von bis zu 30 Prozent führen.
Der US-IT-Dienstleistungsriese IBM hat einen neuen Power Systems Server mit einem Power-9-Prozessoer präsentiert, der speziell auf rechenintensive KI-Workloads (Künstliche Intelligenz) abzielt und beispielsweise die Trainingszeiten im Bereich Deep Learning um das bis zu Vierfache beschleunigen soll. Auf diese Weise soll es gemäss Big Blue möglich sein, schnellere und präzisere KI-basierte Anwendungen zu entwickeln.
Intel hat völlig überraschend angekündigt, dass man gemeinsam mit der Konkurrenz von AMD eine CPU mit integrierter AMD-GPU bauen wird. Die Prozessoren sind für Anfang 2018 vorgesehen und sollen vorerst in mobilen Geräten wie Notebooks und Mini-PCs verbaut werden. Die Leistung der AMD-GPU soll laut Intel für moderne PC-Games, aber auch Rendering- und CAD-Software ausreichen.
Die US-amerikanische Chip-Entwicklerin AMD (Advanced Micro Devices) aus dem kalifornischen Sunnyvale hat mobile Varianten ihrer aktuellen Ryzen-Prozessoren lanciert. Die unter dem Codenamen "Raven Ridge" entwickelten APUs kombinieren auf der Zen-Architektur basierende Rechenkerne mit der neuen Vega-Grafikarchitektur. Gemäss den eigenen Angaben der Kalifornier sind der Ryzen 7 2700U und der Ryzen 5 2500U die derzeit schnellsten Prozessoren für ultradünne Notebooks.
Die deutsche Halbleiterherstellerin Infineon mit Sitz in Neubiberg gibt sich optimistisch. Im Bereich Computerchips für Automobile will sich das Unternehmen zur weltweiten Nummer Eins aufschweingen. "Betrachtet man die vergangenen fünf Jahre, haben wir rund 4 Prozent über dem Markt zugelegt," sagte Peter Schiefer, Leiter des Geschäftsfelde Automotive, gegenüber der "Automobilwoche".
Die US-amerikanische Chipentwicklerin AMD (Advanced Micro Devices) führt nun die seit längerem erwarteten High-End Desktop Prozessoren Ryzen Threadripper 1950X mit 16 Cores und 32 Threads sowie Ryzen Threadripper 1920X mit 12 Cores und 24 Threads ein. Sie kosten laut den Angaben 999.- Dollar beziehungsweise 799 Dollar.