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Am Montag sei Boustani vor dem Bundesgericht in Brooklyn, New York, in den drei Anklagepunkten Korruption, Wertpapierbetrug und Geldwäscherei überraschend freigesprochen worden, heisst es in Berichten internationaler Medien (Bloomberg, FT etc.). Seine Anwälte hätten argumentiert, dass Boustani nicht an Investoren verkauft habe, sondern nur für den Vertrieb in Mosambik verantwortlich gewesen sei.
Mehrere ehemalige Mitarbeiter der Credit Suisse hatten gegen Boustani ausgesagt und gestanden, der Grossbank falsche Informationen über Privinvest geliefert zu haben. Sie erhielten Schmiergelder, für welche Kredite in Höhe von 2 Milliarden Dollar an Unternehmen in Mosambik arrangiert worden sein sollen. Die ebenfalls angeklagten und geständigen Ex-CS-Banker warten noch auf ihre Urteile.
Mit den Milliardenkrediten hätten Entwicklungsprojekte in dem armen Staat etwa für den Thunfischfang, die Küstenüberwachung und Werften finanziert werden sollen. Rund 200 Millionen Dollar davon flossen allerdings in persönliche Taschen und für Schmiergeldzahlungen von Beamten.
Im Frühjahr 2019 hatte das "Wall Street Journal" berichtet, dass der afrikanische Staat Mosambik an einem britischen Gericht auch gegen die Credit Suisse selbst Klage eingereicht habe.
ys/uh
(AWP)