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Am Anfang steht eine ausgreifende Linie der Violine, eingebettet in eine reiche Welt von melodisch-rhythmischen Gestalten. Die Formen des Zusammengehens der Partner Violine und Klavier sind vielfältig. Ein im ersten Takt aber schon vorhandenes Staccato-Element beginnt diese Vielfalt zu dominieren und allmählich zu zersetzen. Eine Enge entsteht, aus der es keinen Ausweg mehr gibt. Nach dem gewaltsamen Abbruch finden die beiden Instrumente nicht mehr zueinander, übrig bleiben Reste.
Das Stück basiert auf einem Material, das ich durch Abwandlungen aus Bergs Reihe zum Violinkonzert gewann. Es war ursprünglich für ein Programm des Basler Musikforums 1995 komponiert, zum Thema „Zwölfton Tonalität“. Im Hauptteil des Programms wurde dann Bergs Konzert aufgeführt, gespielt von Hansheinz Schneeberger unter der Leitung von Heinz Holliger.