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Mit einem zeitigen Skippers Meeting startete die letzte Regatta des Marco Polo Cup 2016. Aus dem für den späteren Vormittag erwarteten Wind wurde zwar nichts. Aber schon kurz nach dem Mittag schickte die Regattacrew die kleine, aber feine Gruppe von Formula-Fahrern bei leichtem Südwestwind aufs Wasser. Mit dabei unter anderen der Deutsche Rio-Olympionike Toni Wilhelm, welche sich den Sieg vor Richard Stauffacher sicherte. Während dem zweiten Formula-Lauf, den auch Toni Wilhelm für sich entschied, frischte der Wind kontinuierlich auf und es wurde schnell klar, dass jetzt der angekündigte Wechsel aufs Slalom-Material erfolgen wird. Hinter Wilhelm belegen Richard Stauffacher und Remo Diethelm die Ränge zwei und drei der Zwischenwertung.
Nach einer kurzen Umstellungsphase ging es bei satten 5+ Bft mit Slalom los, Segel von 7-8 m2 kamen zum Einsatz in diesem ersten Slalomlauf, welcher im Full-Fleet-Format gestartet wurde. Während gleich anschliessend gestarteten 2. Slalomlauf lies der Wind bereits etwas nach und die Regattacrew entschied, eine kurze Pause ein zulegen um den Regateuren den Wechsel auf grösseres Material zu erlauben. Auf etwas tieferem Niveau hielt der Wind danach noch mehr als eine Stunde an, sodass noch drei weitere Slalomläufe gewertet werden konnten.
In der Zwischenwertung Slalom führt Fabian Schenk mit 6 Punkten aus zwei Siegen und zwei Zweiten Plätzen vor Toni Wilhelm (8 Punkte) und Baptiste Beer (10 Punkte). Erster Junior ist der aufstrebende Kelvin Dauwalder (5. Overall) während Marion Froideveaux die Damenwertung anführt.
Am morgigen Sonntag versprechen die Prognosen nochmals etwas Südwestwind, wohl aber primär für die Formula-Klasse. Die Slalomfahrer stehen aber natürlich weiterhin für einen Einsatz bei stärkerem Wind bereit.