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Geschichte:
Die reformierte Kirche in Urmein ist ein evangelisch-reformiertes Gotteshaus unter dem Denkmalschutz des Kantons Graubünden.
Mutterkirche des Heinzenbergs war im Spätmittelalter Portein, welches Hohenrätien ablöste. Im Jahrzehnt zwischen 1530 und 1540 setzte sich die Reformation in Urmein durch. 1670 machte sich Urmein gemeinsam mit Flerden von Portein unabhängig. Der heutige Kirchenbau datiert auf 1720-22.
Der Kirchturm zeigt eine seltene zweistöckige Zwiebelhaube, während das Kirchenschiff mit einem Walmdach bedeckt ist. Das weit ausladende, spätbarocke Kircheninnere ist bestimmt durch die Komposition mit der Kanzel links, zentralem Taufstein und rechtsseitig angebrachter Orgel mit Dreifachprospekt.
Die Evangelisch-reformierte Landeskirche Graubünden führt Urmein als Predigstätte der Pastorationsgemeinschaft Innerer Heinzenberg, welche früher vom Pfarreramt in Flerden pastorisiert wurde.
Heute, nach der Fusion mit Flerden und Tschappina heisst es Kirchgemeinde Flerden/Urmein/Tschappina. Urmein ist dem Kolloquium lll Nid dem Wald zugehörig.