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Hans Walser, [20090330a]
Der Schrgstreifenwrfel
Wir flechten einen Wrfel aus vier Streifen.
Die Mittellinie eines jeden Streifens soll gem§ Figur um den Wrfel laufen; sie bildet dabei ein regelm§iges Sechseck.
Schrgstreifen
Da jedes dieser Sechsecke eine Wrfeldiagonale als Achse besitzt, gibt es insgesamt vier solcher Sechsecke. Daraus lsst sich ein Flechtmodell mit vier Schrgstreifen ableiten.
Der einzelne Schrgstreifen besteht im Prinzip aus sechs halben Quadraten.
Schrgstreifen
Hier sind die berlappungsteile noch nicht bercksichtigt. Wir knnen nach einer Idee von Ramon Gonzalez die berlappungsteile gem§ Figur anordnen:
Streifen mit berlappungsteilen
Damit ergibt sich eine rationelle und Papier sparende Herstellungsmethode: Wir falten ein Origami-Papier gem§ Figur.
Falten des Origami-Papiers
Wir zerschneiden nun entlang der horizontalen Faltlinien und erhalten gleich acht Streifen. Das Zerschneiden geschieht am besten so, dass die Faltlinie zugefaltet wird und dann mit einem Japanmesser auf ganz dnne Breite abgeschnitten. Auf diese Weise werden die Streifen etwas schmaler als die theoretische Breite; damit ist gleich die Papierdicke mitbercksichtigt, so dass das Flechten dann viel einfacher geht.
Natrlich lassen sich auch rechteckige Papiere verwenden. Die Figur zeigt das Faltmuster bei Verwendung eines DIN-Papieres. Es entstehen fnf brauchbare Streifen und etwas Abfall. Beim Falten beginnen wir am besten mit den 45¡-Faltlinien an den beiden Ecken unten rechts und links.
Rechteckiges Papier
Das Flechten beginnen wir mit den vier Streifen, indem wir sie in der Mitte wechselseitig bereinander legen gem§ Figur. Die vier Streifen knnen mit einem wieder entfernbaren Klebestreifen fixiert werden.
Das ãauf SpitzÒ stehende Quadrat in der Mitte wird dann zum Boden des zu flechtenden Wrfels.
Flechtstart
Nun flechten wir seitlich in die Hhe. Die oberen Rnder knnen auf jeder Seite mit einer Broklammer fixiert werden.
Seitenwnde und Wrfel
Den Deckel erhalten wir, indem wir farbenweise die Streifen schlie§en.
Die Flechtstruktur besteht topologisch aus vier Ringen.
Flechtstruktur