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FAZ. Frankreichs Präsident Emmanuel Macron will im Fall seiner Wiederwahl das Renteneintrittsalter von 62 auf 65 Jahre erhöhen. Einen entsprechenden Bericht der Zeitung „Les Échos“ bestätigte ein Regierungssprecher am Donnerstag. Dieser nannte es „prioritär“, dass die Franzosen länger arbeiten, um Steuererhöhungen zu vermeiden.
Die Reform würde sich dem Bericht zufolge über neun Jahre erstrecken, also über eine zweite fünfjährige Amtszeit Macrons hinaus. Mit jeder Beitragsgeneration soll der abschlagsfreie Renteneintritt demnach um vier Monate nach hinten verschoben werden. Zugleich soll an die Stelle des bestehenden komplizierten Systems mit mehr als 40 Pensionskassen ein universelles verständlicheres System treten.
Sonderregelungen für die Beschäftigten in Staatsbetrieben wie dem Energieversorger EDF sollen abgeschafft werden. Sozialverträglich abfedern soll die Reform eine monatliche Mindestrente von 1100 Euro, wie der Regierungssprecher weiter sagte.