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Rinosedin Gtt Nas 0.1 % 10 ml
Dies ist ein Arzneimittel (Liste: D) und kann nur via Click&Collect in der Apotheke bezogen werden.
Bei Fragen wenden Sie sich bitte an eine Fachperson unserer Standorte.
Dies ist ein zugelassenes Arzneimittel. Lesen Sie die Packungsbeilage. Bei Arzneimitteln ohne Packungsbeilage: Lesen Sie die Angaben auf der Packung.
Patienteninformation des Arzneimittel-Kompendium der Schweiz®
Rinosedin 0,05%/0,1%, Nasentropfen
AMZV
Was ist Rinosedin 0,05%/0,1% und wann wird es angewendet?
Rinosedin wird gegen Schnupfen verschiedener Art verwendet. Rinosedin ist für die Anwendung in der Nase bestimmt, verengt dort die Blutgefässe und bewirkt dadurch eine Abschwellung der Schleimhaut in der Nase und im angrenzenden Bereich des Rachenraumes. Das ermöglicht bei Schnupfen wieder ein freieres Atmen durch die Nase. Die Wirkung setzt innerhalb weniger Minuten ein und hält mehrere Stunden an.
Rinosedin darf nicht länger als 1 Woche angewendet werden, da eine längerdauernde Anwendung zu einer bleibenden Schleimhautschädigung führen kann («Rhinitis medicamentosa»).
Wann darf Rinosedin 0,05%/0,1% nicht angewendet werden?
Nach einer transnasalen Operation (chirurgische Eingriffe im Nasenbereich, bei denen die Hirnhaut freigelegt wurde) darf Rinosedin, wie andere schleimhautabschwellende Arzneimittel, nicht angewendet werden.
Rinosedin darf nicht angewendet werden bei:
- sehr trockener oder chronisch entzündeter Nasenschleimhaut (Rhinitis sicca oder Rhinitis atrophicans),
- Engwinkelglaukom (grüner Star, erhöhter Augeninnendruck),
- bekannter Überempfindlichkeit auf Xylometazolin oder einen Hilfsstoff.
Wann ist bei der Anwendung von Rinosedin 0,05%/0,1% Vorsicht geboten?
Bei der Anwendung von Rinosedin können Schlaf- und Sehstörungen oder Schwindel als Anzeichen einer gesteigerten Empfindlichkeit auftreten. Wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt oder Ihre Ärztin
- wenn Sie diese Erscheinungen als sehr störend empfinden,
- wenn Ihr Schnupfen anhält oder sich verschlimmert, oder
- wenn zusätzliche Beschwerden auftreten sollten.
In folgenden Fällen soll Rinosedin mit Vorsicht und erst nach Rücksprache mit dem Arzt/Apotheker bzw. der Ärztin/Apothekerin angewendet werden:
- Bluthochdruck, Herz-Kreislauf-Erkrankungen,
- Schilddrüsenüberfunktion,
- Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus),
- Prostatavergrösserung,
- Phäochromozytom (einem Tumor der Nebenniere)
Wenn Sie MAO-Hemmer (Arzneimittel gegen Depressionen) einnehmen oder innerhalb der letzten 14 Tage eingenommen haben, sollten Sie Rinosedin nicht anwenden.
Wenn Sie gewisse stimmungsaufhellende Arzneimittel (tri- oder tetrazyklische Antidepressiva) oder Parkinsonmittel (Levodopa) einnehmen, sollten Sie dieses Arzneimittel ebenfalls nicht anwenden.
Rinosedin darf nicht länger als 1 Woche angewendet werden, da eine längerdauernde Anwendung eine medikamentös bedingte Anschwellung der Nasenschleimhaut (Rhinitis medicamentosa oder Rhinitis atrophicans) auslösen kann, die in ihren Symptomen einem Schnupfen sehr ähnlich ist.
Rinosedin 0,05% sollte bei Kindern unter 1 Jahr nicht angewendet werden. Bei Kindern zwischen 1 bis 2 Jahren nur gemäss ärztlicher Verschreibung anwenden. Bei Kindern ab 2 bis 11 Jahren unter Aufsicht von Erwachsenen anwenden.
Rinosedin 0,1% sollte bei Kindern unter 12 Jahren nicht angewendet werden.
Rinosedin sollte nicht in den Mund oder in die Augen gelangen.
Die empfohlene Dosierung sollte nicht überschritten werden, speziell bei Kindern und älteren Patienten.
Informieren Sie Ihren Arzt, Apotheker oder Drogisten bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin oder Drogistin, wenn Sie
- an anderen Krankheiten leiden,
- Allergien haben oder
- andere Arzneimittel (auch selbst gekaufte!) einnehmen oder äusserlich anwenden!
Darf Rinosedin 0,05%/0,1% während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit angewendet werden?
Rinosedin soll während der Schwangerschaft nicht angewendet werden. Während der Stillzeit sollte die Anwendung von Rinosedin nur nach ärztlicher Anweisung erfolgen.
Fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin bevor Sie Arzneimittel anwenden.
Wie verwenden Sie Rinosedin 0,05%/0,1%?
Falls vom Arzt oder der Ärztin nicht anders verordnet, gelten die folgenden Dosierungsempfehlungen:
Rinosedin 0,05% Nasentropfen
Kinder zwischen 2-11 Jahren: nur unter Aufsicht Erwachsener anwenden.
Üblicherweise genügen 1- bis 2-mal täglich 1–2 Tropfen der Lösung 0,05% in jedes Nasenloch, wobei 3 Anwendungen pro Tag nicht überschritten werden dürfen.
Kinder zwischen 1–2 Jahren: nur gemäss ärztlicher Verschreibung anwenden.
Kinder unter 1 Jahr: Das Präparat sollte nicht angewendet werden.
Rinosedin 0,1% Nasentropfen
Nur für Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahren.
2–3 Tropfen der Lösung 0,1% in jedes Nasenloch. Bei Bedarf wiederholen, 3-4 Anwendungen pro Tag sollen nicht überschritten werden.
Die letzte Anwendung am Tag sollte vorzugsweise kurz vor dem Schlafengehen erfolgen.
Anwendungshinweis:
Vor der Anwendung sollte die Nase gründlich gereinigt werden (Schnäuzen).
Den Kopf leicht zurückbeugen. Die Tropfen in jedes Nasenloch einträufeln und den Kopf eine kurze Zeit zurückgebeugt belassen, damit sich die Tropfen verteilen können.
Die Tropfpipette reinigen und trocknen bevor diese wieder auf die Flasche aufgeschraubt wird.
Rinosedin sollte nicht länger als 1 Woche angewendet werden.Wenn Sie eine grössere Menge von Rinosedin angewendet haben, als Sie sollten, sollten Sie sofort Ihren Arzt/ Ihre Ärztin informieren. Vergiftungen können durch erhebliche Überdosierung oder durch versehentliches Einnehmen des Arzneimittels auftreten.
Halten Sie sich an die in der Packungsbeilage angegebene oder vom Arzt oder der Ärztin verschriebene Dosierung. Wenn Sie glauben, das Arzneimittel wirke zu schwach oder zu stark, so sprechen Sie mit Ihrem Arzt, Apotheker oder Drogisten bzw. mit Ihrer Ärztin, Apothekerin oder Drogistin.
Welche Nebenwirkungen kann Rinosedin 0,05%/0,1% haben?
Stoppen Sie die Anwendung von Rinosedin und suchen Sie unverzüglich medizinische Hilfe, wenn bei Ihnen oder Ihrem Kind eines der nachfolgenden Anzeichen festgestellt wird; es könnte sich um eine allergische Reaktion handeln:
- Schwierigkeiten beim Atmen oder Schlucken
- Schwellung des Gesichts, der Lippen, Zunge und/oder im Halsbereich
- Starker Juckreiz mit rotem Ausschlag und/oder Erhebungen auf der Haut
- Unregelmässiger Herzschlag
Häufige Nebenwirkungen (bei 1 bis 10 von 100 Behandelten):
Trockenheit und Irritation der Nasenschleimhaut, Übelkeit, Kopfschmerzen und lokales Gefühl des Brennens.
Sehr seltene Nebenwirkungen (bei 1 von 10'000 Behandelten):
Allergische Reaktionen (Hautausschlag, Juckreiz), vorübergehendes verschwommenes Sehen, unregelmässiges oder beschleunigtes Herzklopfen, medikamentös bedingte Anschwellung der Nasenschleimhaut (Rhinitis medicamentosa).
Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, die hier nicht beschrieben sind, sollten Sie Ihren Arzt, Apotheker oder Drogisten bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin oder Drogistin informieren.
Was ist ferner zu beachten?
Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden.
Bei Raumtemperatur (15-25 °C) und ausser Reichweite von Kindern lagern.
Weitere Auskünfte erteilt Ihnen Ihr Arzt, Apotheker oder Drogist bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin oder Drogistin. Diese Personen verfügen über die ausführliche Fachinformation.
Was ist in Rinosedin 0,05%/0,1% enthalten?
Rinosedin 0,1% Nasentropfen für Erwachsene enthalten 1 mg/ml Xylometazolin Hydrochlorid.
Rinosedin 0,05% Nasentropfen für Kinder enthalten 0,5 mg/ml Xylometazolin Hydrochlorid.
Die Präparate enthalten das Konservierungsmittel Benzalkoniumchlorid, sowie weitere Hilfsstoffe.
(1 Tropfen Rinosedin 0,1% Nasentropfen enthält 0,03 mg;
1 Tropfen Rinosedin 0,05% Nasentropfen enthält 0,015 mg Xylometazolin Hydrochlorid).
Zulassungsnummer
53349 (Swissmedic).
Wo erhalten Sie Rinosedin 0,05%/0,1%? Welche Packungen sind erhältlich?
In Apotheken ohne ärztliche Verschreibung:
Rinosedin 0,05%, Nasentropfen
Flasche zu 10 ml
In Apotheken und Drogerien ohne ärztliche Verschreibung:
Rinosedin 0,1%, Nasentropfen
Flasche zu 10 ml
Zulassungsinhaberin
Streuli Pharma AG, 8730 Uznach.
Diese Packungsbeilage wurde im Mai 2016 letztmals durch die Arzneimittelbehörde (Swissmedic) geprüft.
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