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Gemäss den am Montag veröffentlichen Ausführungen hat der kantonale Führungsstab schon vor dem russischen Angriff auf die Ukraine damit begonnen, sich auf einen möglichen Stromausfall vorzubereiten. Detaillierte Konzepte werden bis Ende Jahr in Aussicht gestellt.
Alle Vorkehrungen würden eine Knappheit oder einen Ausfall aber nicht verhindern, erklärte der Regierungsrat. Es könnten nur die Auswirkungen gelindert sowie eine zeitliche Reserve und Handlungsfreiheit geschaffen werden.
Einschränkungen des normalen Lebens seien aber bei einem Stromausfall oder bei zyklischen Abschaltungen möglich, hiess es weiter. Was die Bevölkerung in einem solchen Falle tun könne, sei Ruhe zu bewahren. In den Gemeinden würden bei grösseren Stromausfällen Notfalltreffpunkte eingerichtet.
Es sei hilfreich, bereits jetzt einen Notvorrat anzulegen, erklärte der Regierungsrat. Er nennt Wasser, Konserven, Campingkocher, Kerzen, Holz, Wolldecken und Haushaltspapier. Der Vorrat solle stetig vergrössert werden, Hamsterkäufe führten, wie die Pandemie gezeigt habe, zu Lieferengpässen. Zudem solle bereits jetzt Strom gespart werden.
Von einer Stromkontingentierung wären in Nidwalden rund 150 Unternehmen betroffen, wie der Regierungsrat weiter ausführt. Das Spital Nidwalden verfügt demnach für seinen Betrieb über genügend Notstromgeneratoren. Keine Notstromaggregate haben dagegen die Abwasserpumpen. Es könne dazu kommen, dass in Gewässer entlastet werden müsse, hiess es.
(sda)