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Geschichte des Vereins
1541 Es fanden in Wettswil bereits 1541 Schiessanlässe statt, und der Bau des ersten Schützenhauses ist geschichtlich nachgewiesen. Wahrscheinlich wurde gleichzeitig auch eine Schützenstube erstellt. Diese diente als Dorftreffpunkt und war eine wichtige Einnahmequelle für die Schützen.
1558 Erste geschichtliche Erwähnung des Schützengutes (man vermutet, dass dieses schon vorher existierte).
1662.Älteste vorhandene Rechnung über das Schützengut mit einem Bestand von 807 Pfund (gleichzeitig hatte das Gemeindegut einen Bestand von 501 Pfund, das Kirchengut betrug 124 Pfund). Als Schützenobmann amtete Caspar Schmid.
1674 Erste Nennung der Schützengesellschaft zu Wettschweil. Für diesen Anlass wurde dem Glasmaler Wolfer in Zürich der Auftrag zur Erstellung von 14 Schildern (Wappenscheiben) erteilt.
1675 Es fand in Wettswil ein Ehr- und Freischiessen statt. Dieser überregionale Anlass ist aufgrund einer Wappenscheibe, welche in Süddeutschland gefunden wurde und jetzt im Landesmuseum Zürich aufbewahrt ist, nachgewiesen. Eine Kopie dieser Wappenscheibe ist im Gemeindehaus Wettswil aufgehängt.
1707 Es wurde ein neuer Schweinestall gebaut. Die Schützen gehörten mit zu den ersten Schweinezüchtern im Säuliamt. Das Fleisch der eigenen Schweine wurde auch in der Schützenstube angeboten.
1779 In der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts lässt das Interesse am Schiessen aus nicht bekannten Gründen nach. Aus dem aus den Erträgen der Schützenstube prall gefüllten Schützengut wurden bedürftige Nachkommen von Schützen unterstützt. Es wurden Entschädigungen an 5 Familien in Wettswil und 4 Familien in Sellenbüren ausgerichtet.
1782 Das Schützengut wird zum Gemeindegut geschlagen und von 1782 bis 1784 zum Bau des Türmlihauses (erstes Wettswiler Schulhaus) verwendet. Im Schützengut befanden sich 1338 Pfund, das Gemeindegut hatte zur gleichen Zeit einen Bestand von1151Pfund, das heisst 14% weniger als das Schützengut.
1784 bis 1849 sind keine Schiess–Aktivitäten aktenkundig.
Einführung des „Obligatorischen“
1850 Das Reglement «Militärorganisation» vom 8. Mai 1850 schreibt erstmals „Jährliche Zielschiessen“ (die heutigen Obligatorischen Übungen) vor.
1866 Am 22. August wird der Feldschützenverein Wettswil Sellenbüren gegründet
Einem Protokoll zum Standeinweihungsschiessen im Jahr 1926 ist zu entnehmen, dass folgende Herren bei der Gründung dabei waren: Heinrich Landis, Wettswil, Statthalter Stuedler, Wettswil, Erwin Stutz, Sellenbüren, Gottlieb Sidler, Sellenbühren, sowie wahrscheinlich Hauptmann Baur, Wettswil.
Der erste Scheibenstand war hinter der alten Ziegelscheune bei Hermann Baur, und es wurde damals aus Richtung Dorf den Hang hinaufgeschossen.
1915 Der Präsident weist darauf hin, dass die eifrige Tätigkeit im Verein durch den Ausbruch des Krieges einen gewaltsamen Abschluss fand. Die Schiesspflichtigen wurden unter die Fahne gerufen. Der Präsident weist darauf hin, dass die Arbeit des Vereins nicht nur der Kränze willen getan wird, sondern zur «Vervollkommnung für das Vaterland».
1916 Der Kantonalverein beschliesst, dass nur noch Bezirksschiessvereine bestehen. Das heisst, dass unser Verein gezwungen wird, dem Bezirksverein beizutreten, um obligatorische Übungen abzuhalten.
Schiessanlage Rehweid
1918 Der Feldschützenverein Wettswil Sellenbüren erstellt in der Rehweid eine Schiessanlage, das heisst, ein Schützenhaus und Scheibenstand mit 6 Zugscheiben.
1919 An der GV wird beschlossen: Der Jahresbeitrag wird auf Fr. 2.00 festgesetzt, Herr Kess von der Station, muss den Scheibenwall bis Mitte Juni fertig haben. Im Weitern wurde beschlossen, am Wettschiessen in Zürich teilzunehmen. Programm: 20 Schuss, je 2x1 und dann 6x3 Schuss, Beginn um 10:00 Uhr. Die verschossenen Hülsen durfte der Verein mitnehmen. Auf Befehl der Zürcher sollte auch der Töchterchor eingeladen werden.
1920 Absenden des Zürcher Wettschiessens: 6. Rang von 105 Sektionen. Laut Tagesbefehl musste die Sektion um 16:30 Uhr zum Heimmarsch bereitstehen. Dieser konnte jedoch erst um 17:15 Uhr stattfinden. Im Tempo von «gefühlten 100 km/h» ging es den Uetliberg hinauf, denn man wollte die Verspätung wieder einholen. In Sellenbüren im Burestübli gab es einen längeren Stundenhalt. Frau Huber liess dem Verein 2 Doppelliter Wein zukommen, welcher der Präsident verdankte.
1921 Der Jahresbeitrag wird auf Fr. 3.00 erhöht. An der GV stellt Hans Staub folgenden Antrag: Der Vorstand möchte dem vorherigen Aktuar Walter Weiss schreiben, er solle die alten Protokolle bringen (offensichtlich handelt es sich um die Protokolle von 1874 – 1914, diese fehlen bis heute).
1924 Erstes Eidgenössisches Schützenfest in Aarau. Aus dem Protokoll wörtlich übernommen: «Ans erste Eidg. Fest, das unser Verein mitmacht, ist unser Vereinsbanner am 25. Juli am Zürchertag mit einem Trüpplein Schützen nach Aarau gezogen. In Aarau wurden die Banner bezirksweise zusammengestellt. Unser Bezirk wies nur 3 Banner auf, nämlich das Stallikoner, das Ottenbacher und das unsrige. Unter Rauschen der Banner ging es durch die schön dekorierte Stadt der Festhütte zu, wo auf die Hungrigen ein tapferes Mittagessen wartete. Mit gesättigtem Magen wurde dem Schiessstand ein Besuch gemacht um auf der viel bewunderten Scheibe eine Probe anzulegen, doch auf dieser Scheibe sind die «Fähndli» ziemlich zech und selten. Im Lauf des Nachmittags hat ein jeder sein Glück versucht, aber das Holde ist ihm nicht zuteil. Mit einem Durchschnitt von 22.07 Punkten mussten wir ohne Kranz und Kanne abziehen, nur mit Trostworten, es werde uns eine zugesandt».
Ausserordentliche GV am Sonntag, 25. Januar: Der Präsident gibt bekannt, dass er die Kostenrechnung für die Zugscheiben im Betrag von Fr. 6632.00 vorlegen könne, zuzüglich 200 Frohdienststunden der Schützen. Laut Arbeitsplan muss jeder Schütze 5 Tage Frondienst oder Fr. 30.00 in bar leisten. Ein Taggeld für mehr Leistung ist auf Fr. 7.00 festgesetzt. Der Vorstand soll nötige Gesuche für Kreditbewilligungen beim Gemeinderat und der Bürgergemeinde erlassen und bei der Zivilgemeinde Sellenbüren um einen freiwilligen Betrag nachsuchen.
1925 Der Feldschützenverein Wettswil Sellenbüren überlässt der Politischen Gemeinde Wettswil entschädigungslos das Schützenhaus samt dazugehörigem Grundeigentum.
Das Feldschiessen soll in unserem Bezirk auf 3 Plätzen, nämlich Rifferswil, Zwillikon und Wettswil, abgehalten werden. Uns wurden die Vereine Bonstetten, Hedingen, Stallikon und Ottenbach (ca. 180 Mann) zugewiesen.
1926 Die Standeinweihungsschiessen-Plansumme beträgt Fr. 20'000.00, der Munitionsbedarf 30'000 Patronen, 8 Zugscheiben. Ein Kredit für 200 Plakate wurde bewilligt. Jedes Mitglied musste 2 Tage Frondienst leisten. Die Zeit während des Festes wurde mit Fr. 4.00 vergütet. Die Kommissionsmitglieder wurden verpflichtet, das Mittagessen zum vollen Preis in der Festhütte einzunehmen. Leider verliefen die Anmeldungen nur spärlich. Es fehlten die grossen Sektionen Affoltern, Hausen und Ottenbach. Da die Bevölkerung aus dem Dorf und den Nachbargemeinden recht zahlreich in die Festhütte kam, um den Weisen der Musikgesellschaft Bonstetten zu lauschen, ging die Rechnung doch noch auf.
Fahnenweihschiessen in Bonstetten. Von den Feldschützen Bonstetten wurden wir als Patensektion engagiert.
1927 Ein Aktionskomitee ruft zu einer nationalen Sammlung für die Olympischen Spiele im Jahr 1928 auf. Es soll pro Aktivmitglied 10 Rappen erhoben werden. Es werden Fr. 3.50 überwiesen.
Erstes Freundschaftsschiessen mit Kilchberg.
1928 Der wassergeschädigten bündnerischen Gemeinde Danis-Tavanasa werden Fr. 10.00 aus der Vereinskasse überwiesen.
Freundschaftsschiessen in Kilchberg. Dieser Tag wurde getrübt durch 2 Feuersbrünste in unserer Nachbarschaft in Stallikon und Bonstetten. Nur mit gedrückter Stimmung und dem festen Entschluss, am Abend wieder rechtzeitig zurück zu sein, wurde das Auto bestiegen (Fahrt mit J. Bliggensdorfer im feingepolsterten Luxuswagen für Fr. 3.00 Hin- und Rückfahrt. Ohne Unfall erreichten wir unser Dorf wieder, und jeder war froh, Haus und all seine Lieben unversehrt wieder zu sehen.
1929 Verschiedene Vorschriften, u.a. «Bei unentschuldigtem Nichterscheinen von A-Mitgliedern an freiwilligen Übungen und bei Versammlungen werden diese mit Fr. 1.00 gebüsst».
Eidg. Schützenfest in Bellinzona mit 12 Mann, mässigem Erfolg.
1930 Bezirksschiessen in Wettswil. Bemerkungen: «An Arbeit fehlte es nicht, aber unseren Schützen, obwohl die verschiedenen Posten gut verteilt waren, fehlte es doch an Interesse. Etliche glaubten sogar, sie wären zu schön, um diesen Posten zu vertreten und erschwerten die Aufgabe des Vorstandes enorm».
1933 Einführung des Pistolenschiessens. Am 16. Juni 1933 fand die erste Übung statt.
Im Weiteren beklagen sich Schützen über die gleichgültige und unzuverlässige Arbeit unserer Zeiger. Der Präsident findet diese Klagen vollauf am Platz, und es löste eine allgemeine Befriedigung aus, zu vernehmen, dass er einem Zeiger gekündigt hat, der glaubte auch im Bierrausch seiner Aufgabe gewachsen zu sein.
1934 Das Eidg. Schützenfest in Freiburg wurde von 11 Mann besucht. Auszeichnung: 2 Lorbeerkränze.
1936 An der GV treten der Präsident Heinrich Zurflüh und der Schützenmeister Edi Stutz (er geht nach Stallikon) zurück. In geheimer Abstimmung wird Jakob Bliggensdorfer zum Präsidenten und Albert Leuthold zum Schützenmeister gewählt.
1939 An der Vorstandsitzung im Adler tritt Jakob Bliggensdorfer nach 2 Jahren zurück und übergibt das Amt an Gottlieb Baur. An der nächsten Sitzung beschliesst der Vorstand pro Schütze einen Beitrag von Fr. 4.50 (inbegriffen Einzeldoppel/Schiessbüchlein sowie Festkarte) und dem Sektionsdoppel von Fr. 20.00 für das Eidg. Schützenfest in Luzern einzuzahlen.
Am Eidg. Schützenfest in Luzern belegte der Verein den hervorragenden 34. Rang.
Am 2. Sept. 1939 wurde die gesamte Armee unter die Fahnen gerufen. Bis um 15:00 Uhr mussten sämtliche Leihwaffen eingesammelt und ins Zeughaus gebracht werden. Somit war der Schiessbetrieb abgeschlossen.
1940 An der GV am 20.4. im Rest. Dettenbühl beschloss die Versammlung, den Jahresbeitrag von 1939 jedem Schützen zurückzuzahlen. Der Jahresbeitrag wird auf Fr. 2.00 festgesetzt. Wegen des Krieges wird kein Jahresprogramm aufgesetzt. Vereinsrechnung im Jahr 1940: Einnahmen: Fr. 1239.16, Ausgaben: Fr. 1296.42, Rückschlag Fr.57.26.
1941 An der GV im Rest. Hirschen gibt der Präsident, Gottlieb Baur, seinen Rücktritt bekannt. Nach langem Hin und Her gelingt es, ihn für ein weiteres Jahr zu verpflichten.
1942 An der GV im Rest. Dettenbühl wird nach längerer Diskussion Heinrich Zurflüh wieder zum Präsidenten und Walter Baur zum Schützenmeister gewählt. Durch Verfügung des Gemeinderates soll unser Scheibenwall entbleit werden. Vergütet wird pro Kg 20 Rp. und noch 5 Rp. zusätzlich in die Kasse.
1943 Von der Obrigkeit werden die Vereine gebeten, keine Munition unnötig zu verschiessen. Es gab nur noch Munition für das Bundesprogramm und das Feldschiessen.
1945 Am 20. August 1945 wurde der Waffenstillstand beschlossen, und der General legte sein Amt nieder. Gleichzeitig wurde die Munitionszuteilung gelockert und verfügt, dass jedem Schützen, welcher das Feldschiessen und das Bundesprogramm schiesst, zusätzlich 25 Patronen abgegeben werden. So wurde sofort ein Programm für ein Endschiessen zusammengestellt. Im Juxstich (Chüngelistich) wurde eine Scheibe mit einem Chüngelbild aufgestellt. Leider sahen die Schützen nur einen weissen Fleck und mussten so ins «Blaue» hineinschiessen. Dass alle froh waren, dass der Krieg vorbei war, zeigte sich beim Absenden. Der Ansturm um 20:00 Uhr im Alder-Saal war so gross, dass alle verfügbaren Sitzgelegenheiten der Nachbarhäuser mobilisiert werden mussten. Als Überraschung konnte jeder Schütze einen Chüngel in Empfang nehmen.
1946 GV im Rest. Dettenbühl. Es wird beschlossen, den Mitgliederbeitrag von 2 auf 3 Fr. zu erhöhen. Als Neumitglieder wurden aufgenommen: Willy Wissmann, Walter und Emil Landis, Niklaus Strub und Karl Bollini.
1947 GV im Rest. Hirschen. Der langjährige Präsident gibt seinen Rücktritt bekannt. Neuer Präsident wurde Walter Baur, bisher Schützenmeister. Im 3. Wahlgang wurde Willi Kaiser als SM gewählt. Zum Kassier und Schiessaktuar wurden die jungen Schützen Josef Meier und Emil Landis gewählt.
1948 GV im Rest. Hirschen. Der Jahresbeitrag wird auf Fr. 6.00/A-Mitglied und Fr. 4.00/B-Mitglied festgesetzt. Der Schützenmeister zieht aus Wettswil weg. Neuer Schützenmeister wird Georg Martinet.
1949 GV im Rest. Dettenbühl. Der Vorstand muss 3 Mitglieder ersetzen. In den Vorstand wird nach längerer Zeit gewählt; Fritz Schelling als Aktuar, Walter Landis als Kassier sowie als Präsident Josef Meier. Der Verein zählt 5 im Vorstand, 9 A- und 38 B-Mitglieder, 2 Frei- und 14 Ehrenmitglieder.
Eidg. Schützenfest in Chur. 298 Scheiben auf dem Rossboden.
1951 GV im Rest. Dettenbühl. Gleich 3 Vorstandsmitglieder wollen zurücktreten. Nach langer Diskussion können sich Josef Meier und Walter Landis entschliessen weiter zu machen. Neu wird Walter Greiner in den Vorstand gewählt.
1953 GV im Rest. Hirschen. Wiederum will der Vorstand zurücktreten. Es müssen 4 Mitglieder gewählt werden: Da die Ämter anscheinend überhaupt nicht beliebt waren, stellte sich Albert Zurflüh als Präsident zur Verfügung. Die andern (Otto Bussinger, Kasse, Jakob Bär jun., Schiessaktuar und Werner Baumann als Schützenmeister) werden in geheimer Wahl gewählt. Edwin Schneider bleibt Aktuar.
1954 Der Vorstand beschliesst, den Restposten der Kriegsmunition zu entsorgen, da diese immer wieder zu Ladestörungen und sonstigem Ärger führte.
1956 Einmal mehr muss ein neuer Vorstand gesucht werden, spontan stellen sich zur Verfügung: Kassier: Willi Trachsler, Schützenmeister: Gottlieb Landis, Aktuar: Erich Galli, Schiessaktuar: Otto Oppliger. Für das Amt des Präsidenten erfolgten 3 geheime Wahlgänge ohne den erhofften Erfolg. Es muss eine ausserordentliche GV einberufen werden.
An der ausserordentlichen GV wird nach mehreren Wahlgängen Georges Martinet gewählt.
Auch in den folgenden Jahren war das Thema «Wahlen» eine Herausforderung.
1959 An der GV äussert sich der Präsident mit folgendem Wortlaut: «Woran liegt es, dass sich immer weniger Idealisten finden lassen, die bereit sind, ein Opfer auf sich zu nehmen, um uneigennützig einer Gemeinschaft zu dienen? Stimmt es, dass wir erfüllt sind von Profitsucht und nur noch an materielle Werte glauben? Trifft es zu, dass heute nur noch jene Posten Absatz finden, die lukrative Einkünfte versprechen? Diese Fragen drängen sich auf, wenn man den bemühenden Wahlgeschäften unserer Dorfvereine beiwohnt. Sind diese auf Kritik und Anschuldigung ausgerichteten Fragen aber berechtigt oder gibt es für diese Zustände eine entschuldigende Erklärung? Gewiss: Es ist kaum eine Absage an den Idealismus oder mangelnde Opferbereitschaft, wenn es immer schwerer wird, freiwillige Helfer für unser Gemeinwesen zu finden. Diese Tatsache scheint, mindestens zum Teil, vielmehr darin begründet zu sein, dass heute viele von ihren beruflichen und anderen Pflichten derart in Anspruch genommen und absorbiert werden, dass ihnen beim besten Willen keine Zeit mehr bleibt, um sich tatkräftig für einen Verein einzusetzen. Unter diesem Gesichtswinkel wollen wir auch die Wahlen in unserem Verein betrachten.»
Emil Landis wird als Präsident gewählt. Die Jahresbeiträge betragen Fr. 6.- für A-Mitglieder und Fr. 4.- für B-Mitglieder, der Zeigerchef wird mit Fr. 2.80 und die Zeiger mit Fr. 2.40/Std. besoldet.
Aberkennung der Schiessanlage Rehweid: Im April wird der Schützenstand in der Rehweid durch den Eidg. Schiessoffizier aberkannt, weil diverse neu erstellte Bauten innerhalb der Sicherheitszone gebaut wurden. Die Schiesstätigkeit darf „straff und seriös geführt“ noch bis im Herbst 1959 weitergeführt werden. Es wird die Aufstellung von Hochblenden geprüft. Die Schützen werden dazu aufgerufen, bei der Führung der Standblätter Ungenauigkeiten zu vermeiden.
Es findet das erste Säuliämtler Gruppenschiessen in Zwillikon statt.
1960 Weil die Erstellung der zur Sicherheit notwendigen Hochblenden sehr teuer zu stehen käme und eine Sanierung der Schiessanlage am Rande des Wohngebietes wenig Sinn macht, werden verschiedene Standorte für eine neue Schiessanlage geprüft. Für das Jahr 1960 wird für die obligatorischen Übungen und für das vereinsinterne Schiessen unter strengen Auflagen eine Ausnahmebewilligung erteilt. In Affoltern wird der erste Kurs über die Handhabung des Sturmgewehr 57 durchgeführt.
Das „Ringen“ um eine neue Schiessanlage
1961 Der Feldschützenverein Wettswil Sellenbüren ersucht den Gemeinderat Wettswil, sich für den Bau einer neuen Schiessanlage einzusetzen. Die Anlage in der Rehweid wird für das vereinsinterne Schiessen noch einmal zugelassen. Nach Verhandlungen mit den Gemeinden Bonstetten, Hedingen und Stallikon kann eine Vereinbarung zur befristeten Mitbenützung der Schiess- Anlage Bonstetten gegen eine entsprechende finanzielle Entschädigung getroffen werden. An der Gemeindeversammlung vom 27. Oktober wird nach heftigen Diskussionen der Bau eines neuen Schützenhauses mit 63 gegen 18 Stimmen beschlossen. Dem Gemeinderat wird mit 65 zu 30 Stimmen der Auftrag zur Prüfung von 6 verschiedenen Standorten und der Erstellung von vergleichbaren Angeboten erteilt. Die Schwierigkeiten, eine Lösung zu finden, sind im Jahresbericht des Präsidenten Emil Landis mit folgendem Satz leicht verständlich umschrieben: «Es ist schade, dass die Luftraumschifffahrt nicht weiter fortgeschritten ist, vielleicht würden uns sonst diese Herren auf den Mond schiessen damit wir ihre Ruhe nicht weiter stören!».
1962 Die Schiessanlage Rehweid wird definitiv abgesprochen. Der Gemeinderat beantragt an der Gemeindeversammlung vom 5. Februar, die neue Schiessanlage in den „Flachslanden“ zu erstellen. Dieser
Antrag wird nach heftigen Diskussionen zurückgewiesen, und es wird eine 5-Köpfige Kommission zur weiteren Bearbeitung der Standortfrage gebildet.
1963 Die Gemeindeversammlung vom15. Juli 1963 beschliesst nach heftigen Diskussionen mit eindeutigem Mehr die Erstellung einer 300m Schiessanlage mit einer 50m Kleinkaliber- und Pistolenanlage in der Grütmatt. Es wird ein Kredit von Fr. 438‘000.- gesprochen. Der Auftrag für den Bau der neuen Anlage geht an den Architekten F. Harms in Zürich.
Am 31. Oktober kann durch die Gemeinde mit dem Grundeigentümer, Fritz Kaiser, ein Kauf- und Tauschvertrag für die neue Schiessanlage Grütmatt abgeschlossen werden.
Gemäss einer eidgenössischen Verfügung müssen die Obligatorischen Pflichtübungen mit der persönlichen Waffe absolviert werden, und beim Schiessen soll dem Schutz des Gehörs vermehrt Aufmerksamkeit geschenkt werden.
1963 Die Generalversammlung beschliesst die Namensänderung von Feldschützenverein Wettswil Sellenbüren auf Feldschützenverein Wettswil.
Die Neue Schiessanlage in der Grütmatt wird Realität
1964 Baubeginn der neuen Schiessanlage „Grütmatt“, der Verein schiesst weiterhin auf der Anlage Bonstetten.
1965 Die Vereinsmitglieder leisten Fronarbeit bei der Fertigstellung der Schiessanlage. Um Kosten zu sparen, wurde anstelle einer Fahnenstange aus Metall eine winddürre Tanne eingesetzt. An einer Sitzung des erweiterten Vorstandes wird im März mit dem Gemeindepräsidenten Paul Schöberl festgehalten, dass die Schiessanlage grundsätzlich im Besitz der Gemeinde bleibt. Die Zweckgebundene Benützung durch den Schützenverein soll noch zu einem späteren Zeitpunkt geregelt werden. Am 15./16. Mai findet ein Standeröffnungsschiessen in einfachem Rahmen statt. Da der Verein seit Jahren kein Schützenfest mehr organisieren konnte, entschied man sich für ein Schiessen der Gruppe 3. Ursprünglich waren 2 Stiche à Fr. 6.- vorgesehen. Weil das Militärdepartement aus Spargründen den Preis für die Festmunition markant erhöht hatte, wurde das Programm auf 2 Probeschüsse und 6 Schuss auf Scheibe A10 mit Sektionswettkampf festgelegt. Doppel Fr. 7.- inkl. Munition und Wurst mit Brot.
Ein grosszügiger Spender (Herr Otto Berger) schenkte dem Verein eine Standarte welche anlässlich einer schlichten Feier entgegengenommen wurde. Die Bürgergemeinde schenkt dem Schützenverein 2 Kleikalibergewehre, ein weiteres Kleinkalibergewehr kann von Herrn Jakob Bliggensdorfer als Geschenk entgegengenommen werden. Walter Baur spendet einen Wanderpreis (Adler) für den Kombinationssieger. Zum Dank an die Bevölkerung führten die Schützen am 27. Mai ein Dorffest durch.
1966 Am 30. Januar findet als erster Anlass auf der neuen Anlage das Winterschiessen des Bezirksschützenvereis mit 234 Gewehr- und 64 Pistolenschützen statt. 28% der Teilnehmer erreichten das Kranzresultat. Aus dem Schiessen und aus der Schützenstube resultierte ein Reingewinn von Fr. 527.-. Am 18./19. Juni findet das Standeinweihungsschiessen statt. Das OK: Emil Landis, Hansruedi Rosenberger, Josef Meier, Samuel Egli, Robert Stettler, Walter Haltiner, Gottlieb Landis, Jakob Bliggensdorfer und Emil Osterwalder. Es nehmen 43 Sektionen mit Total 925 Schützen teil. Es werden 190 Kranzkarten und 214 Kranzabzeichen und an Stelle eines doppelten Kranzes 104 Salami abgegeben. Kranzquote 34,316%. Seit 1960 wird erstmals wieder ein Jungschützenkurs durchgeführt. Obligatorisches und Feldschiessen dürfen liegend aufgelegt geschossen werden. Wer das Feldschiessen liegend frei schiesst, bekommt einen Zuschlag von 2 Punkten. Die Abgaben an den Kantonalverband und an den SSV betragen 20 Rappen pro Schütze.
1967 Zur vermehrten Pflege der Kameradschaft wird erstmalig das „Berchtelisschiessen“ durchgeführt. Der Standschützengesellschaft Zürich Enge wird die Schiessanlage zur Durchführung des Endschiessens zur Verfügung gestellt.
1968 Das Berchtelisschiessen kann nicht durchgeführt werden, weil die Zufahrtsstrasse nicht vom Schnee befreit werden konnte.
1969 Das Berchtelisschiessen kann wegen Nebels nur auf der 50m Anlage durchgeführt werden. Im Jahresprogramm wird zum ersten Mal ein Cup–Schiessen durchgeführt. Den Cup Final gewinnt Godi Landis gegen Fredy Baur. Beim Eidgenössischen Feldsektionswettschiessen gewinnt der FSW zum ersten Mal als beste Sektion des Bezirkes Affoltern die Wanderstandarte.
In Thun findet das Eidgenössische Schützenfest statt. Unser Schützenmeister, Godi Landis, will zu diesem Anlass unbedingt von Wettswil zu Fuss nach Thun laufen und sucht „Mitläufer“. Eine Gruppe von 5 Unentwegten findet sich erstaunlich schnell. Kaspar Wintsch als Senior, Chrigel Ziegler als Jüngster, Roland Bliggensdorfer, Emil Landis und der Initiant Godi Landis absolvieren die zwischen 140 und 150 km in nur 5 Tagen. Im „Hotel“ Schnittweiherbad, Steffisburg, wurde für 2 Nächte Quartier bezogen. Am Samstag versuchten die ersten Schützen ihr Glück. Nachdem am ersten Schiesstag nicht alle Schützen mit den Resultaten zufrieden sein konnten, entstand rund um das Nachtessen eine Art „turbulente Aktivität“, bei welcher auch unser Domizil leichtere Schäden erlitt. Durch den massiven Lärm und durch die auch nach Mitternacht noch auf einem alten Vorderlader abgefeuerten Salutschüsse fühlten sich etliche Kameraden in ihrer Nachtruhe massiv gestört, und sie bangten um die noch zu erreichenden Resultate. Doch weit gefehlt: Das Sektionsresultat von 36,6117 Punkten und der 203. Rang von 719 Sektionen in unserer Kategorie reichten noch zum Lorbeerkranz mit Goldblatteinlage. Als wir uns bei unserer charmanten Gastgeberin für die Turbulenzen der vergangenen Nacht entschuldigen wollten, meinte diese in ihrem breiten Berndeutsch: „Das macht doch ume gäng nüt, d’Houptsach isch doch we öppis geiht!“.
1970 Zum Berchtelisschiessen werden zum ersten Mal die Kameraden vom Feldschützenverein Stallikon eingeladen. Im Gegenzug lädt uns der Feldschützenverein Stallikon zu seinem 1. Mai-Schiessen ein.
1971 Godi Landis kann für 15 Jahre Tätigkeit als Schützenmeister geehrt werden, und er versichert, das Amt so lange zu bekleiden bis ihn sein Sohn Martin ablösen könne. Hermann Baur sen. schenkt dem FSW ein Kleinkalibergewehr und die Bürgergemeinde finanziert uns eine Registrierkasse für die Schützenstube.
100 Jahre Feldschützenverein Wettswil
1974 Der FSW feiert sein 100järiges Jubiläum mit einem Schützenfest am 10., 17. und 18. August und mit einem Dorffest am 2. November. Das OK: Ernst Gallmann, Jakob Bliggensdorfer, Emil Landis, Jakob Bär, Walter Bär, Gottlieb Landis und Max Wild. Das Jubiläumsschiessen wird von 882 Schützen aus 46 Sektionen besucht. Aufgrund von später in Sellenbüren aufgefundenen Protokollen mussten wir feststellen, dass wir unser Jubiläum 8 Jahre zu spät gefeiert haben.
1975 Der Bund stellt dem Verein 36 Gehörschutzmuscheln zur Verfügung.
1976 Der von Fredy Dingetschweiler durchgeführte Jungschützenkurs erreicht die rekordverdächtige Teilnehmerzahl von 22 Burschen und Mädchen. Diese erreichen im Obligatorischen Programm 11 Anerkennungskarten und im Feldschiessen 7 Kranzauszeichnungen.
1977 Der FSW besucht das Kantonale Schützenfest in Winterthur. Im Sektionsstich erreichen 75% der Schützen die Kranzauszeichnung, und die Sektion wird mit dem Lorbeerkranz mit Goldblatteinlage ausgezeichnet.
1978 Der FSW besucht das Standeinweihungsschiessen in Nuolen. Die Reise führte uns mit einem Veteranenpostauto ins Zürcher Triemli. Dort wartete ein Extratram darauf, uns nach Wollishofen zu bringen. Von dort brachte uns ein Ledischiff der KIBAG auf einer überaus geselligen Fahrt, an welcher es weder an Speis noch Trank mangelte, in den Hafen in Nuolen, wo wir mit einer kräftigen Salve von Böllerschüssen empfangen wurden. Die erreichten Resultate wollen wir lieber vergessen, aber der Ausflug, welchen wir mit einer Car-Fahrt zurück nach Wettswil beendeten, ist uns allen in bester Erinnerung geblieben. Das 1. August- Schiessen in Kloten wird besucht. Der Mitgliederbeitrag beträgt Fr. 8.- für A- Mitglieder und Fr.6.- für B- Mitglieder.
1979 Emil Landis tritt nach 21jährigerTätigkeit als Präsident zurück und wird zum Ehren-Präsidenten ernannt. Godi Landis tritt nach 23jähriger Tätigkeit als Schützenmeister zurück und wird zum Ehrenschützenmeister ernannt. Dem 1971 gemachten Versprechen folgend tritt sein Sohn, Martin Landis, in seine Fussstapfen. Neuer Präsident wird Ernst Gallmann.
Das Eidgenössische Schützenfest findet in diesem Jahr im Raum Sempach statt. Zum zweiten Mal machte sich eine Gruppe unter der Leitung des Ehrenschützenmeisters Godi Landis mit dem Ehrenpräsidenten Emil Landis und den Mitgliedern Kaspar Wintsch, Hans Kessler und Aschi Gallmann zu Fuss auf den Weg (45 km) nach Sempach. In zwei Tagen erreichten sie ihr Ziel in Sempach. Beim Schiessen tritt einmal mehr die „Schützenfamilie Landis“ ganz markant positiv in Erscheinung: Nebst den zuverlässig guten Resultaten von Emil, Godi und Martin konnte in einem als Ersatz kurzfristig organisierten Einsatz ein weiterer „Landis“ den entscheidenden Beitrag zu einem Sektionsdurchschnitt von mehr als 38 Punkten leisten. mit diesem Resultat durften wir am 1. September einen Goldlorbeerkranz in Empfang nehmen und wurden mit den Fahnen- Delegationen der übrigen Dorfvereine und mit der Unterstützung durch den Musikverein Bonstetten voller Stolz in unserem Dorf Wettswil empfangen.
1980 Erste GV unter dem neuen Präsidenten Aschi Gallmann. Der Verein zählt 231 Mitglieder. Mitgliederbeitrag bleibt bei Fr. 8.00/A-Mitglied, Fr. 6.00 für B-Mitglied. Anscheinend hat unsere Vereinsfahne stark gelitten und muss instand gestellt werden.
1981 Der von Bernhard Leva gestiftete Pokal kommt als «Hirschencup» zum Einsatz. Der Spender kann das Programm festlegen. Am Guyer-Zeller-Schiessen belegt Wettswil den 9. Platz.
1982 Aschi Gallmann tritt als Präsident zurück. Sein Nachfolger ist Ueli Bär. Emil Osterwalder und Hermann Baur werden zu Ehrenmitgliedern ernannt. Christian Ziegler wird zum Fähnrich ernannt. Der Vancouver-Stich wird ins Jahresprogramm aufgenommen.
Da es immer schwieriger wird, genügend Zeigerpersonal zu rekrutieren, beschliesst der Gemeinderat in der Grütmatt die Anschaffung von 6 automatische Trefferanzeigen. Die Kosten belaufen sich auf Fr. 108’669.35. Eigenleistung des FSV 11’485.50 und Fr. 7’500.00 in bar. Den Rest von Fr. 89’683.85 übernimmt die Gemeinde, ebenso allfällige Reparaturarbeiten. Da jährlich die Zeigerkosten von Fr. 1’200.00 entfallen, übernimmt der Verein die Unterhalt- und Verschleisskosten.
Im Frondienst wurde an einem kalten Samstag ein Graben zwischen Schützenhaus und Scheibenstand erstellt, um das Kabel für die automatischen Scheiben zu legen.
1983 Emil Landis wird Bezirkspräsident. Nachdem einmal mehr niemand im Bezirk die nötige Kraft und Zeit aufbringen will, übernimmt er das ehrenvolle Amt. An der GV wird beschlossen, im Jahr 1984 ein Jubiläumsschiessen «800 Jahre Wettswil» durchzuführen. Dem Schiessprogramm mit Sektion: 2 Probe-, 5 Einzel- und 3 Serie-Schüssen und Jubiläum: 6 Einzel- und 2 Probeschüssen wird zugestimmt. Der Gemeindepräsident orientiert die Versammlung über die 800 Jahrfeier im Dorf.
1984 Vorbereitungen «800 Jahre» laufen auf Hochtouren. Im OK sind: Aschi Gallmann, Ueli Bär, Martin Landis, Hansruedi Rosenberger, Bruno Schmid, Max Wild. Festwirtschaft: Jakob Bär und Emil Landis. Das Jubiläumsschiessen kann als voller Erfolg verbucht werden. 53 Sektionen oder 1009 Schützen haben teilgenommen. Dass ein solcher Erfolg in menschlicher wie finanzieller Hinsicht nicht einfach daherkommt, sondern auf vielen Schweisstropfen mehrerer «guten Geister» basiert, ist an dieser Stelle erwähnenswert. Am Dorffest beteiligt sich der Verein mit grossem Erfolg mit einem Armbrustschiessstand.
1985 Erstmals muss sich der Gemeinderat mit Lärmbelästigungsbeschwerden aus Stallikon befassen. Aus diesem Grund wird ein Ersuchen der Gemeinde Bonstetten, um Beteiligung am Schiessstand Grütmatt, abgelehnt.
Besuch Eidgenössisches Schützenfest in Chur mit Unterkunft in der «Battaglia-Hütte». Die Übernachtung wird für alle aus der Gewehrputzkasse bezahlt. Wiederum nimmt die Läufergruppe mit Jakob Bär, Emil und Godi Landis, Kaspar Wintsch, Urs Kamm, Aschi Gallmann unter der Regie von Martin Landis den Weg (160 Km) nach Chur unter die Füsse. Mit Albert Vismara hatten die Wettswiler Schützen erstmals einen «eigenen Pressechef» mit von der Partie. Dass die nahezu 40 Wettswiler-Schützen nicht nur gut schiessen und laufen können, zeigten sie in der Schihütte Brambrüesch. Dort sollen an einem Abend ca. 250 1⁄2 Liter Malanser getrunken worden sein.......
1986 Emil und Hedwig Landis geben das Amt des Schützenwirts ab. Als Übergang wird Jakob Bär übernehmen. Der Jahresbeitrag beträgt für A-Mitglieder Fr. 40.00 und für B-Mitglieder Fr. 6.00, Jungschützen Fr. 10.00.
1988 Der Vorstand möchte 4 zusätzliche SIUS ASCOR Scheiben beschaffen. Die Mitglieder bewilligen einen Betrag von Fr. 10'000.00. Der Vorstand schlägt vor, im Jahr 1991 ein Fahnenweih- und ein Ratsherrenschiessen zu organisieren OK Präsidenten sind Aschi Gallmann für das Ratsherren- und Ueli Bär für das Fahnenweihschiessen.
1989 Die 4 zusätzlichen Scheiben konnten beschafft und eingebaut werden. Die Kosten betrugen Fr. 82'400.00. Der Verein leistete Frondienst für Fr. 5'000.00 plus Fr. 10'000.00 in bar. Der Rest von Fr. 67'400 wird von der Gemeinde übernommen. Das Einweihungsschiessen findet am 16. Juni statt. Der Verein beschliesst, die bald 100jährige Vereinsfahne zu ersetzte, da eine Reparatur zu teuer wäre. Kosten ca. Fr. 8'000 bis Fr. 10'000. Ein OK für ein Fahnenweihschiessen wird gegründet, Präsident: Ueli Bär, Vizepräsieden und Schiessbetrieb: Martin Landis, Finanzen: Bruno Schmid, Rangeure: Hansruedi Rosenberger, Auswertung: Fredi Dingentschweiler, Wirt: Jakob Bär, Werbung: Emil Hegetschweiler, Aktuar: Jürg Comminot, Chef Fahnenkommission: Josef Meier. In diesem Zusammenhang hat sich die Gemeinde mit dem Präsidenten Aschi Gallmann für die Durchführung des Kantonalen Ratsherrenschiessen im 1991 beworben. Dank des hartnäckigen Nachhakens durch Aschi wurde die Vergabe Wettswil zugesprochen.
Das neue Stgw.90 wird eingeführt. Pro Gewehr gibt es nur 1000 Schuss Munition. Martin Landis und Fredi Dingetschweiler besuchen den Stgw.90-Kurs.
1990 Der Vorstand schlägt der Versammlung vor, das Eidgenössische in Winterthur nicht zu besuchen. Begründung; im Nov. 1989 haben wir 42 Schützen angemeldet. Zu unserem Erstaunen wurden uns zwei verschiedene Schiessstände und verschiedene Schiesszeiten zugeteilt. Anstelle des Absendens vom Eidgenössischen wurde ein Vereinsausflug organisiert.
1991 Ganz im Zeichen des Fahnenweih- und Jubiläumsschiessen. Patenverein ist FSV Stallikon.
Das Jubiläumsschiessen wurde im Juni an zwei Wochenenden durchgeführt. Insgesamt haben etwas mehrals 1000 Schützen diesen Anlass besucht.
Zwischen dem Jubiläumsschiessen und der Jubiläumsfeier sowie dem Ratsherrenschiessen besuchte der Verein das Walliser Kantonalschützenfest in Naters. Das Schiessen war die eine Sache, die andere kam erst ca. 2 Monate später ans Licht, als diverse Schützen Weinlieferungen erhielten und von den Bestellungen gar nichts mehr wissen wollten......
Die Jubiläumsfeier wurde im extra erstellten Festzelt am Friedgraben an der Stationsstrasse durchgeführt. Gleichzeitig haben der Frauenturnverein sowie die Männerriege die Gunst der Stunde genutzt und ihre 25- Jährigen Vereinsjubiläum mitgefeiert. Und am Sonntag feierte die Gemeinde mit dem Beni Rehmann Showorchester «700 Jahre Eidgenossenschaft».
Am Montag stand das Kantonale Ratsherrenschiessen auf dem reich befrachteten Terminkalender der Wettswiler Schützen. Mit Aschi Gallmann als OK-Präsidenten, Ueli Bär als Chef Schiessen sowie Reini Schneebeli als Administrator fand dieser Anlass am gewohnten ersten Sommerferientag statt. Geschossen wurde in Wettswil, Stallikon, Bonstetten und Hedingen. Insgesamt haben ca. 1'100 Teilnehmer diesen Anlass besucht.
1992 Als Dank für die geleistete Arbeit wird ein Vereinsausflug organisiert. Aus der Kasse werden Fr. 6'000.00 beigesteuert. Der zweitägige Ausflug führte mit dem Car ins Appenzeller-Land, auf die Ebenalp. Die grosse Schar der Wettswiler ging zu Fuss auf die Ebenalp. Voraus der älteste Teilnehmer, Jakob Bliggensdorfer, der den Jungen zugleich noch eine Lektion in Naturkunde zum Besten gab. Der zweite Tag ging von Kreuzlingen mit dem Schiff auf dem Rhein bis nach Diessenhofen. Dort musste die Reiseschar als Folge von Wassermangel das Schiff vorzeitig verlassen und auf den Car umsteigen.
1994 An der GV möchte der Präsident sein Amt zur Verfügung stellen. Da sich nach längerer Bedenkzeit niemand meldet, erklärt er, das Schiff noch 2 Jahre zu steuern. Ebenso macht das Wirtepaar Ursula und Jakob Bär noch 2 Jahre weiter. Der Mitgliederbeitrag wird erhöht; A-Mitglieder Fr. 50.00, B-Mitglieder Fr. 25.00 und Jungschützen Fr. 15.00. Mitgliederbestand 246, davon 165 B-Mitglieder. Das Kantonale Schützenfest wird dem Säuliamt zugesprochen. Als OK Präsident ist Aschi Gallmann bestimmt.
1995 Im Schützenhaus wird eine Lausprecheranlage installiert. Für das Eidgenössische in Thun werden neue Vereinsjacken und T-Shirts angeschafft. Am Eidgenössischen in Thun nahmen 35 Schützen/innen teil, sie erzielten einen Sektionsdurchschnitt von 71.987 Punkten. Daniel Maurer, Pistole 50m, schoss das Maximum und wurde damit auch Festsieger. Natürlich machten sich wiederum Emil, Gody und Martin Landis, Toni Hauser, Urs Kamm, Fritz Kobel und Stefan Siegrist zu Fuss (153 km) auf den Weg Richtung Thun. Trotz grosser Hitze überstanden alle den Marsch. Eine gelungene Art, die Kameradschaft und Geselligkeit zu pflegen. Das Absenden im Hirschen wurde durch den gemischten Chor und einer Ansprache vom Gemeindepräsidenten Viktor Bataillard festlich umrahmt. Nach langer Suche haben wir ein neues Wirtepaar für die Schützenstube gefunden: Margrit und Edi Rothacher.
1996 Unser Präsident wechselt den Wohnsitz nach Heiden und tritt zurück. Mit grossem Applaus wird Martin Landis zum Präsidenten gewählt. Erstmals wird ein Behörden-, Parteien- und Vereinsschiessen durchgeführt. Das Jahr steht ganz im Zeichen des ZKSF 1997. Es wird ein OK für den Schiessplatz Wettswil zusammen- gestellt. Platzchef: Urs Kamm, Stv. = Daniel Maurer, Sekretariat = Elisabeth Hauser, Rechnungen = Emil Hegetschweiler, Schiessleitung 300m = Heinz Brändli und Dieter Rothacher, 50m = Daniel Maurer, Bauten = Fredy Dingentschweiler, Polizei/Sanität = Fritz Kobel, Wirtschaft = Brigitte Gubler und Herbi Fankhauser, Personal = Hanspeter Matthier. Um auch technisch auf dem neusten Stand zu stehen, werden Barcodeleser angeschafft. Die Gemeinde übernimmt Fr. 9'500.00 und der Verein Fr. .2’500.00.
1997 Das ZKSF rückt näher. Um den Parkplatz beim Schützenhaus zu vergrössern, wird im Frondienst eine Stützmauer mit Steinkörben gebaut. In 350 Arbeitsstunden wurden ca. 120 m3 Bollensteine in die Körbe gefüllt. Für die Infrastruktur wurden der Zivilschutz, Gemeindearbeiter und Feuerwehrleute unter der Leitung von Urs Kamm eingesetzt. Trotz des grossen Arbeitsaufwandes des Vereins krönten wir das Schützenfest mit dem ersten Rang in der 2. Kat. mit 74,628 Punkten. Die vielen Frondienststunden und das gute Abschneiden am Kantonalen wurden im Herbst mit einem Fest im Werkgebäude gebührend gefeiert. Erstmals wird eine Prozenttabelle für die Jahresmeisterschaft und div. Cups eingeführt. Aufgrund der Armeereform ändert sich der Mitgliederbestand markant; Neu: 16 Ehrenmitglieder, 71 Aktiv- und 59 Passivmitglieder.
Erstmals wird ein Kleinkaliber Jugendschiesskurs unter der Leitung von Urs Kamm und Martin Landis durchgeführt.
2000 Besuch des Eidgenössischen in Biére, ein absoluter Höhepunkt im Vereinsjahr. In La Sarraz im Hotel De Ville sind wir hervorragend aufgenommen worden. Dies trug sicher zum guten Sektionsschnitt von 47.816 Punkten bei. Schön war auch, dass uns viele Schützenfrauen nach Biére begleiteten. Natürlich liefen wiederum Roli Bliggensdorfer, Toni Hauser, Urs Kamm, Florian Koch, Fritz Kobel, Emil und Martin Landis, Karl Meili und Chrigel Ziegler die 255 km in 10 Tagen ans Schützenfest. Für alle, die mitliefen, ein wunderbarer Anlass, und so wurden wir auch gebührend empfangen. Das Absenden im Hirschen wurde vom Musikverein Bonstetten feierlich umrahmt.
Nach vielen Anläufen konnte an der ausserordentlichen GV ein Kredit von Fr. 25'000.00 aus der Kasse gesprochen werden, um den Neubau einer Druckluftschiessanlage in Angriff zu nehmen. Jetzt konnten ein Antrag an die Gemeinde und ein Baugesuch eingereicht werden.
Am Herbstmärt wurde erstmals ein Armbrustschiessstand der Feldschützen erbaut. Diese Einrichtung hatte in der Bevölkerung sofort grossen Anklang gefunden.
2001 Die Gemeindeversammlung stimmt mit grossem Mehr dem Kredit für den Bau der Druckluftanlage zu. Ab sofort verbrachen viele Schützen Stunden, Tage, ja Wochen in der Grütmatt, um den Bau bis Ende Oktober fertig zu stellen. Bauleitung: Urs Kamm, Fritz Kobel und Martin Landis.
2002 Im Januar konnte die Druckluftanlage offiziell eingeweiht werden. Unter den anwesenden Gästen (gesam- ter Gemeinderat, Gönner und Sponsoren von Gewehren) zeigte Michel Ansermet (Medaillengewinner von Sydney) sein Können. Ein erster Kurs mit 15 Jugendlichen konnte unter der Leitung von Urs Kam und Martin Landis durchgeführt werden. Die Anlage wurde zum Glückstreffer für den Verein. Jetzt konnte auch im Winter solide trainiert werden. Damit die geschossenen Stiche termingerecht abgeliefert werden, wurde Elisabeth Hauser zur Chefin 10m ernannt.
2005 Um am Eidgenössischen in Frauenfeld auch optisch zu glänzen, werden neue Vereinsjacken und T-Shirts angeschafft. Im Stand werden neue SIUS-Trefferanzeigen eingebaut. Einweihung im April mit Sponsoren und Gemeinderat. Der Besuch des Appenzeller Kantonalen mit Anhang war ein tolles Erlebnis, hatte doch der ehemalige Präsident (Ueli Bär) ein unvergessliches Rahmenprogramm zusammengestellt. Zum Eidgenössischen in Frauenfeld fehlen uns «Erfolgsdaten». Aber: Schon traditionell liefen Roli Bliggensdorfer, Urs Kamm, Florian Koch, Fritz Kobel, Toni Hauser. Emil und Martin Landis, Marcel Rohner und Chrigel Ziegler zu Fuss (63 km) nach Frauenfeld.
2006 Nach 26 Jahren im Vorstand (davon 10 Jahre als Präsi) gibt Martin Landis sein vorbildlich geführtes Amt in neue Hände. An der GV wird Heinz Meili zum neuen Präsidenten gewählt. Im Vorstand sind: Heinz Meili, Heinz Brändli, Andreas Engeler, Daniel Hasler, Toni Hauser, Urs Kamm, Daniel Maurer, Ursula Maurer und Dieter Rothacher. Der Mitgliederbeitrag wird erhöht, neu Aktive 300m: Fr. 150.00, Aktive 50m: Fr. 50.00, Jungschützen: Fr. 25.00, Passive: Fr. 10.00.
2009 Das Bezirksjubiläumsschiessen «125 Jahre» wurde auf unserem Stand durchgeführt. 706 Schützen fanden den Weg nach Wettswil. Wiederum konnten wir mit einer professionellen Organisation als guter Gastgeber glänzen.
2010 Besuch des Eidgenössischen in Aarau. Um fit zu bleiben, machten sich Urs Bereuter, Roli Bliggensdorfer, Toni Hauser, Fritz Kobel, Heinz Meili, Martin Landis, Marcel Rohner und Chrigel Ziegler zu Fuss nach Aarau (53 km) auf, um dort auf die Vereinskameraden zu stossen. Der Sektionsdurchschnitt betrug 92.36 Punkte, ist das nicht toll?!
Stallikon stellt einen Antrag auf Mitbenützung der Schiessanlage Grütmatt. An der GV wird mit 20 zu 3 Stimmen beschlossen, dass alle lizensierten A-Schützen obligatorisch an Eidgenössischen und Kantonalen teilnehmen müssen.
2011 Der FSV Wettswil besucht erstmals zusammen mit den Stalliker-Schützen ein Kantonales in Niederbuchsitten SO.
2013 Der Schützenverein Stallikon hat seine Anlage geschlossen und ist neu auf unserem Stand zuhause. Im gleichen Jahr beschliessen die Stalliker-Schützen, den Verein per Ende Jahr aufzulösen. Einige Mitglieder traten dem FSV Wettswil bei. Es wird beschlossen, für die 10m Anlage eine elektronische Trefferanzeige zu beschaffen.
2014 In vielen Frondienststunden wurde die elektronische Trefferanzeige der Firma SIUS eingebaut. Die Kosten für die Anlage im Betrag von 42'900 Fr. wurden über Sponsoren und Gönner zusammengetragen. Im Weitern wurden Druckluftgewehre von Sponsoren bezahlt und mit ihrem Namen versehen. Weiter wird beschlossen, auf das Eidgenössische im Jahr 2015 neue Vereinsjacken anzuschaffen.
2015 Besuch des Eidgenössischen in Raron. Einmal mehr wurde der Anlass zum Höhepunkt des Vereinsjahres. Bei schönstem, ja heissem Wetter, wurde geschossen. Unterstützung gab es von den zahlreich angereisten Partnerinnen. Im hochgelegenen Hotel abseits des Rummels, konnten wir die Geselligkeit geniessen. Auf die lange Strecke (217 km) nach Raron bei sehr sonnigem Wetter gegaben sich, Martin Landis (Organisator), Roli Bliggensdorfer, Toni Hauser, Urs Kamm, Fritz Kobel, Thomas Leuenberger, Heinz Meili, und Marcel Rohner (leider konnte Chrigel Ziegler nicht mitlaufen). Am Ziel wurden wir vom gesamten OK des Eidgenössischen mit sehr viel Wein und dem üblichen «Chrüter» begrüsst.
Für unser Jubiläumsjahr 2016 wird ein OK unter der Führung von Martin Landis gegründet.
2016 150 Jahre Feldschützenverein Wettswil Das OK 150 Jahre Feldschützen Wettswil bestehend aus; Martin Landis Präsident sowie Kevin Arnold, Urs Bereuter, Andy Engeler, Reto Gloor, Thomas Leuenberger, Dieter Rothacher, Karin Seeger, Dino Zahnd, leisteten grosse Arbeit für das gelungene Jubiläumsschiessen. Das Schützenfest wurde von 606 Schützen aus 10 verschiedenen Kantonen besucht. Um den Anlass gebührend zu feiern, wird der grosse Saal in Uitikon reserviert. Es werden ca. 140 Teilnehmer erwartet. Die Erwartungen wurden übertroffen! Die Schützenfamilie von Wettswil durfte dank hervorragender Organisation, ein abwechslungsreiches Unterhaltungsprogramm mit Speis und Trank geniessen.
Der Präsident (Heinz Meili) tritt nach 10 Jahren zurück, ebenfalls nach 26 Jahren gibt Ursula Maurer den Rücktritt als Aktuarin gekannt. Neu besteht der Vorstand aus; Dieter Rothacher (Präsident), Jürgen Weiss (Aktuar) sowie Urs Bereuter, Martin Elsener, Andreas Engeler, Thomas Leuenberger, Daniel Maurer und Dino Zahnd. Reto Gloor und Jürgen Weiss besuchen den Schützenmeisterkurs 300m. Leider gab es auch traurige Nachrichten in diesem Jahr, so mussten wir von Aschi Gallmann und unserem Fähnrich und Scheibenwart Roland Bliggensdorfer für immer Abschied nehmen.
2017 Besuch des Berner Kantonalen in Malleray (Jura) mit 16 Schützen. Robert Graf ist neuer Scheibenwart und Reto Gloor übernimmt das Amt des Fähnrichs. Elisabeth Hauser gibt ihr Amt als 10m Chefin nach 15 Jahren ab. Heinz Meili übernimmt dieses Amt. Kevin Arnold übernimmt den Volltreffer von Karin Seeger, welche in unserem Vereinsorgan lange Jahre über unsere Tätigkeiten berichtete. Daniela Reichert wird die Schützenstube übernehmen.
Im Schützenhaus waren ungebetenen Gäste sie brachen sämtliche Tresore auf und suchten nach Bargeld. Glücklicherweise wurden weder Waffen noch Munition gestohlen. Schaden Fr. 35'000.00
Im Schützenhaus werden die Fenster und die Sanitäranlagen ersetzt.
2018 Der Besuch des Zürcher Kantonalen in Weiningen mit anschliessendem Essen des gesamten Vereins, in der Pizzeria in Wettswil, wird in guter Erinnerung bleiben.
Auf Antrag der Jungschützenleiter Urs Kamm, Martin Landis, Thomas Leuenberger, welche seit Jahren einen tollen Job machen, wird erstmals ein Standartgewehrkurs durchgeführt.
Der Verein möchte Neu, eine 25m Anlage in der Grütmatt realisieren. Die Verhandlungen mit den beiden Gemeinden Wettswil/Stallikon werden durch Kevin Arnold aufgenommen.
Heinz Meili wird in Winterthur zum Präsidenten des ZHSV gewählt.
Unser Ehrenpräsident, Ehrenmitglied ZHSV, BSVA, Emil Landis stirbt im Alter von 91 Jahren.
2019 Der Präsident Dieter Rothacher sowie der SM 50m Daniel Maurer treten zurück. Dieter (38 Jahre im Vorstand) und Daniel (30 Jahre im Vorstand) werden zu Ehrenmitgliedern ernannt.
Neuer Präsident; Thomas Leuenberger, weiter im Vorstand; Kevin Arnold, Urs Bereuter, Andreas Engeler, Martin Elsener, Jürgen Weiss und Dino von Koerber (vorm. Zahnd).
Da der SSV neue Kategorien geschaffen hat, müssen die Reglemente und die Prozenttabellen angepasst werden.
Besuch des Kantonalen Schwyz in Willerzell mit einem Novum; die beiden Jungschützen Noël Elsener und Luis Eugster erreichten den Ausstich «Festsieger-Konkurrenz», mit dem Standartgewehr. Der anschliessende Vereinsausflug mit Übernachtung im Hotel Roggenstock in Unteriberg, dann via Ibergeregg mit Oldtimer Postauto nach Brunnen, bleibt in schöner Erinnerung.