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Die nächste Agrarreform wird die Viehhalter zwingen die lokalen Futterresourcen möglichst gut zu bewerten. Entlang der Jurakette zeigt sich die Uneinheitlichkeit der natürlichen Bedingungen in einer Vielzahl von Vegetationsgesellschaften mit unterschiedlichem Produktionspotenzial, welches oft schwierig zu erfassen ist. In den Tal- und Berglagen wurden verschiedene Methoden erprobt um die Erträge der Weiden besser bestimmen zu können. Entlang des Jurasüdfusses hat die Trockenheit im Sommer 2003 und im Frühling 2011 das Wachstum des Grases stark verlangsamt, was zu jährlichen Ertragseinbussen von 40% geführt hat. Die höchsten und die nördlich exponierten Lagen mildern diesen Effekt was die Sömmerungszonen interessant macht. Die Messungen der Grashöhe ergeben ein objektives Bild der Nutzungspraktiken und der Auswirkungen einer Standweide. Die gewogenen Erntemengen von Kleinparzellen erlauben den Ertrag und das Bestossungspotenzial der Weiden einzuschätzen. Der Zusammenhang von botanischer Zusammensetzung und Ertrag sowie von Nutzungswert und Ertrag konnte allerdings bei der grossen Zahl von Pflanzengesellschaften auf den Wytweiden nicht eindeutig aufgezeigt werden.
Zufferey V., Delabays N., Verdenal T., Reynard J.- S., Dienes A., Belcher S., Lorenzini F., Bieri S., Blackford M., Bourdin G., Spangenberg J.-E., Carlen C., Spring J.-L.
Reynard J.- S., Spring J.-L., Verdenal T., Zufferey V., Bourdin G., Bieri S., Carlen C., Crettenand F., Favre G.