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Im Quartier Im Bruggen in Bonstetten ZH ist der Neubau von drei Mehrfamilienhäusern geplant. Die Gebäude verfügen über ein EG, zwei OG’s und bis zu drei UG‘s. Zwischen und unter den Gebäuden ist die Einstellhalle angeordnet. Es ist mit Böschungshöhen bis ca. 9.00 m zu rechnen.
Die Baugrube grenzt im Norden und Osten der zu überbauenden Parzelle an die Kantonsstrasse (Stallikerstrasse). Im Süden und Westen verläuft in der näheren Umgebung der Baugrube ein Gewässer (Schachenbach). Als Baugrubenkonzept wurde anhand der geologisch geotechnischen Untersuchung entlang der östlichen und südlichen Baugrubengrenze eine Nagelwand gewählt. Zur Kantonsstrasse hin ist die Nagelwand ergänzt mit einer Ankerlage vorgespannter Bodenanker. Primär war im westlichen Teil eine Mikropfahlrühlwand geplant, welche in der Ausführung durch eine MPS-Wand ersetzt wurde. Die Erstellung der MPS-Wand wurde fachtechnisch begleitet.
Mit der Baubegleitung vor Ort (Fachbauleitung Geologie und Geotechnik) konnte das Vorhaben Termin- und Kostengerecht umgesetzt werden. Im Einflussbereich der Baugrube wurde ein zweckmässiges Monitoring mittels inklinometrischer und geodätischer Überwachung sowie Messung mittels Ankermessdosen umgesetzt. Die Deformationen entlang der Baugrube konnten während des gesamten Bauablaufs auf ein Minimum beschränkt werden.