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Ende 2018 zählte der Kanton Zürich rund 1‘516‘800 Einwohnerinnen und Einwohner, wie der Kanton Zürich berichtet.
Damit sei die Bevölkerung im Lauf des vergangenen Jahres um 1,2 Prozent gewachsen. Prozentual am meisten zugelegt haben das Knonaueramt und die Stadt Zürich.
Dies zeigt die jüngste Erhebung des Statistischen Amts.2018 habe die Bevölkerung des Kantons Zürichs die 1,5-Millionen-Marke überschritten: Sie sei um rund 18\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\'200 auf 1\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\'516\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\'800 Personen gewachsen. Der Zuwachs entspreche etwa der Einwohnerzahl der Stadt Regensdorf.
Mit einem Plus von 1,2 Prozent habe sich die Wachstumsrate gegenüber dem Vorjahr leicht erhöht und entspreche etwa dem Durchschnitt der letzten sechs Jahre. Hauptursache für das Wachstum sei die Zuwanderung aus dem Ausland sowie aus der übrigen Schweiz.
Sie macht etwa 70 Prozent des Zuwachses aus. Den Rest trägt der Geburtenüberschuss zum Bevölkerungswachstum bei, es werden also mehr Kinder geboren als Personen sterben.Prozentual am meisten zugelegt haben das Knonaueramt mit 1,8 Prozent, die Stadt Zürich mit 1,6 Prozent und das Glattal mit 1,3 Prozent.
Am wenigsten gewachsen seien das Weinland und der Zimmerberg, aber auch hier seien es plus 0,6 respektive 0,7 Prozent. In absoluten Zahlen liegt die Stadt Zürich klar vorne – vor dem Glattal und dem Raum Winterthur.Die Bevölkerung der Kantonshauptstadt sei im vergangenen Jahr um rund 6‘500 Personen gewachsen.
Sie zählt neu 413‘900 Einwohnerinnen und Einwohner. Ebenfalls kräftig zugelegt haben Winterthur mit knapp 1\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\'000, Dübendorf und Bülach mit je 600 und Opfikon und Wallisellen mit je 400 Personen.
Diese sechs Städte vereinen etwas mehr als die Hälfte des letztjährigen Zuwachses auf sich. Auf der anderen Seite seien 33 der 166 Zürcher Gemeinden geschrumpft, und fünf Gemeinden hatten exakt gleich viele Einwohnerinnen und Einwohner wie im Vorjahr.
In Prozenten zeigt sich natürlich ein anderes Bild: Am meisten gewachsen seien ländliche Gemeinden wie Aesch mit 16 Prozent, Adlikon mit 7,9 und Volken mit 7,4 Prozent. Die Gemeinde Gossau hatte Ende 2018 erstmals mehr als 10\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\'000 Einwohnerinnen und Einwohner und gesellte sich damit, statistisch gesehen, zu den 30 anderen Städten des Kantons.Die Zahl der ausländischen Staatsangehörigen belief sich Ende 2018 auf rund 404\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\'400. Dies entspreche einem Ausländeranteil von 26,7 Prozent, 0,2 Prozentpunkte mehr als im Vorjahr.
67,1 Prozent der ausländischen Bevölkerung stammen aus einem EU- oder EFTA-Staat, 16,6 Prozent aus dem übrigen Europa und 16,3 Prozent aus der übrigen Welt. Deutschland und Italien stellen mit 88‘500 respektive 54‘700 Personen die grössten ausländischen Bevölkerungsgruppen.
Danach folgen Portugal, der Kosovo, Spanien, Mazedonien, Österreich, Serbien und die Türkei.Die Zahl der Italienerinnen und Italiener sei mit einem Plus von rund 840 am stärksten gewachsen. Mit rund 790 Personen habe auch die Gruppe der Polen stark zugenommen.
Deutliche Spuren in der Statistik hinterlassen auch die Flüchtlingsströme der letzten Jahre. So sei die Gruppe der Menschen, die aus Afghanistan stammt, im vergangenen Jahr ebenfalls um rund 790 Personen gewachsen.
Gleich dahinter folgen syrische und eritreische Staatsangehörige. Anders als in den Vorjahren seien die Deutschen nicht mehr die Gruppe, die am stärksten wächst.
Es seien zwar im vergangenen Jahr mehr Deutsche zu- als weggewandert. Viele im Kanton Zürich ansässige Deutsche haben sich aber einbürgern lassen und zählen daher in der Statistik neu zu den schweizerischen Staatsangehörigen.Ende 2018 war die Bevölkerung zu 28 Prozent evangelisch-reformiert und zu 25,5 Prozent römisch-katholisch.
Etwa 0,3 Prozent gehörten zu den übrigen staatlich anerkannten Religionsgemeinschaften, nämlich zur christkatholischen Kirche oder zu einer jüdischen Gemeinde. Die restlichen 46,2 Prozent der Bevölkerung gehörten keiner oder einer anderen Religionsgemeinschaft an.
Die evangelisch-reformierte Landeskirche habe innert Jahresfrist rund 7\\\\\\\'500 Mitglieder verloren, vor allem durch Todesfälle und Austritte. Dasselbe Bild zeigt sich bei der römisch-katholischen Kirche, die rund 4\\\\\\\'100 Mitglieder verloren habe – wie bereits im Vorjahr konnten die Gewinne durch Zuwanderung den Mitgliederschwund nicht aufhalten.
Stark zugelegt habe hingegen die Gruppe der Personen mit anderer oder ohne Konfession. Sie sei im letzten Jahr um 29\\\\\\\'900 Personen gewachsen.Die kantonale Bevölkerungserhebung werde seit 1962 alljährlich durchgeführt.
Die Zahlen dienen in erster Linie als Grundlage für die Festsetzung des kantonalen Finanzausgleichs, darüber hinaus auch als Schlüssel für die Verteilung der Kantonsratssitze auf die Wahlbezirke sowie für die Kostenbeiträge an die anerkannten Religionsgemeinschaften. Seit 2010 werden nicht mehr nur die Mitglieder der evangelisch-reformierten, der römisch-katholischen und der christkatholischen Kirche erfasst, sondern auch jene der beiden anerkannten jüdischen Gemeinden, der Israelitischen Cultusgemeinde Zürich (ICZ) sowie der Jüdischen Liberalen Gemeinde (JLG).Die Erfassung erfolgt jährlich per 31. Dezember.
Zur Wohnbevölkerung einer Gemeinde zählen nur Personen mit Hauptwohnsitz in der Gemeinde, nicht jedoch jene mit Nebenwohnsitz. Bei den schweizerischen Staatsangehörigen seien es jene, die in der Gemeinde gemeldet sind.
Bei den ausländischen Staatsangehörigen seien es sämtliche Personen mit Ausweis B (Aufenthalter/innen) oder C (Niedergelassene) und von den übrigen Ausländerkategorien all jene, die seit mindestens einem Jahr ununterbrochen in der Gemeinde leben. Nicht gezählt werden Personen im Asylverfahren.Da die Gemeinden ihre Einwohnerdaten im Verlauf des Januars elektronisch an das Statistische Amt liefern, steht die kantonale Einwohnerzahl anfangs Februar fest.
Die kommunalen Bevölkerungszahlen werden in der nun vorliegenden provisorischen Form Anfang März im Amtsblatt publiziert. Nach Ablauf einer Rekursfrist von 30 Tagen werden sie definitiv..
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