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Die Karriere von Adrian Hotz begann beim EHC Dübendorf wo er bereits als 17-Jähriger in der NLB debütierte. Der elegante und treffsichere Stürmer war eine wichtige Stütze im Team der Dübendorfer und war in den Saisons 84/85 und 85/86 jeweils der beste Schweizer Skorer im Team. Auf die Saison 86/87 wechselte Hotz zum SC Bern in die NLA.
Meistertitel mit dem SCB
In Bern integrierte sich der damals 23-jährige Hotz auf Anhieb und er erzielte in seiner ersten Saison in 36 Spielen 35 Tore. Das ist für einen Schweizer Rookie beim SCB noch heute Rekord. Hotz konnte in der darauf folgenden Saison seine Skorerwerte zwar nicht ganz halten. Trotzdem war er hinter Pietro Cunti zweitbester Skorer der Berner und er wurde zum ersten Mal für die Schweizer Nationalmannschaft aufgeboten. Hotz spielte insgesamt 4 Länderspiele für die Schweiz und erzielte dabei ein Tor. In seiner dritten und auch letzten Saison bei den Stadtbernern holte Hotz mit dem SCB den Meistertitel und steuerte mit insgesamt 24 Toren und 23 Assists einen wesentlichen Beitrag zum ersten Meistertitel der Berner nach 1979 bei.
Penaltyheld im Hallenstadion
Nach dem Meistertitel wechselte Hotz zum ZSC. Auch im Hallenstadion zeigte Hotz gleich wieder sein Talent als Vollstrecker und wurde mit grossem Abstand Topskorer bei den Stadtzürchern. Hotz blieb dem ZSC drei weitere Jahre treu und war auch im März 1992 wesentlich daran beteiligt, als der Z das "Grande Lugano" aus den Playoffs fegte. Hotz verwandelte dabei im Penaltyschiessen seinen Penalty absolut herrlich und gar noch etwas souveräner als die russische ZSC-Legende Vladimir Krutov. Für die ZSC-Fans bleibt dieser Abend unvergessen.
Die legendäre Nummer 10
Hotz beendete seine aktive Karriere beim EHC Düberdorf im Alter von 32 Jahren und blieb dem Club auch beim Veteraneneishockey treu. Adrian Hotz war ein begnadeter Stürmer und einer der besten Skorer seiner Generation. Leider erlag er nun an den Folgen einer langjährigen Krankheit. Vergessen werden wir die legendäre Nummer 10 mit den langen Nackenhaaren aber nie! Danke Adi!