Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03607.jsonl.gz/1014

Der Grosse Gemeinderat (GGR) der Stadt Zug nimmt den Bericht der Parlamentarischen Untersuchungskommission (PUK) im Fall Ivo Romer zur Kenntnis. Die Parlamentarier würdigen die Arbeit der PUK, kritisieren aber deren Präsident Jürg Messmer mehrfach: Er habe die Kosten nicht im Griff gehabt.
Politisch ist der Fall Ivo Romer seit Dienstagabend abgeschlossen. Der Anfang August von der Parlamentarischen Untersuchungskommission (PUK) vorgelegte Schlussbericht wurde vom Grossen Gemeinderat (GGR), dem Zuger Stadtparlament, positiv zur Kenntnis genommen.
Der GGR hatte die PUK einberufen, um die politischen Abläufe in der Zuger Stadtverwaltung in der Affäre Romer zu beleuchten (zentral+ berichtete über den Inhalt des Berichts). Das Strafverfahren gegen den ehemaligen Stadtrat Ivo Romer, der nebenamtlich als Vermögensverwalter mehrere Millionen Franken veruntreut haben soll, ist noch nicht abgeschlossen.
Die Mitglieder des GGR nahmen den Bericht einstimmig zur Kenntnis. Auch die durch die PUK beantragte Erhöhung des Kostendachs wurde angenommen – wenn auch zähneknirschend. Der durch den GGR gesprochene Kredit für die Aufarbeitung der Affäre wurde anfänglich auf 100’000 Franken festgelegt. Die PUK beantragte nach Fertigstellung des Berichts eine Erhöhung des Kostendachs auf rund 209’000 Franken, also auf rund das Doppelte.
Es wurde mehrfach (von CVP, glp, Alternative, SP) Kritik am Präsident der PUK, Jürg Messmer, geäussert. Insbesondere, weil dieser die Kosten für die Untersuchungen der PUK nicht im Griff gehabt habe. Dieser nahm die Vorwürfe zur Kenntnis und gestand ein, er hätte früher reagieren sollen und dem GGR eine Erhöhung vor Abschluss des Berichts beantragen sollen.
Ja
Nein