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Allgemeines zu Co-Abhängigkeit Die Erkenntnis der Co-Abhängigkeit geht auf die Anfangszeit der AA-Bewegung (Anonyme Alkoholiker) in den 30er-Jahren zurück. Damals bemerkten die Angehörigen von Alkoholabhängigen auch bei sich einen eigenen Krankheitsverlauf. Sie schlossen sich deshalb in den Alanon-Gruppen zusammen, um für sich Genesung zu finden. Um 1980 tauchte der Begriff wieder auf im Zusammenhang mit dem „Helfersyndrom“ und „der Sucht gebraucht zu werden“.
Co-Abhängige können süchtig danach sein sich Sorgen zu machen, zu kritisieren, zu leiden, zu helfen, zu gefallen. Ihr Selbstwertgefühl ist weitgehend von den Reaktionen ihrer Umwelt abhängig. Typisch ist, dass sie andere Personen zum Mittelpunkt ihres Lebens machen. Ihr eigenes Leben scheint ihnen unbedeutend und langweilig. Sie suchen nach Anerkennung und opfern alles dafür, was bis zur völligen Selbstverleugnung und Selbstentwertung gehen kann.