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* 13. Februar 1788 in Zürich, † 13. Januar 1846 in Zürich. Stadler wurde als zweitältester Sohn des kantonalen Holzwerkmeisters Hans Conrad Stadler (1752–1819) geboren. Während sein älterer Bruder Hans Kaspar Zimmermeister werden und das väterliche Geschäft übernehmen sollte, musste Hans Conrad gegen seinen Willen eine Maurerlehre absolvieren. Nach Ende der Lehrzeit studierte er an Friedrich Weinbrenners Bauschule in Karlsruhe (da es in der Schweiz weder Bauschulen noch Polytechnika gab, waren Auslandsstudien üblich) und erwarb 1807 Berufserfahrung bei Vaucher in Genf und 1808–1811 bei Fontaine in Paris. Nach seiner Rückkehr erhielt er den Auftrag für zwei Bauten des Kantons, einer Planung für das 1804 niedergebrannte Schloss Wädenswil und der Planung eines Ersatzneubaus für die baufällige Kirche in Albisrieden. Beide streng klassizistischen Bauten wurden 1819 fertiggestellt. Stadler arbeitete als Baumeister eng mit dem befreundeten Industriellen und Architekten Hans Caspar Escher zusammen – nach Eschers Plänen baute Stadler dann auch 1824 die Hauptwache auf der Rathausbrücke in Zürich. Gleichzeitig baute er einen der Schlüsselbauten des frühen Bäderbaus, das hufeisenförmige Kurhaus in Bad Schinznach.
Stadlers Hauptwerk ist der Posthof an der damals neuen Poststrasse (heute Bahnhofstrasse) in Zürich. Von diesem ist heute nur noch ein Teil originalgetreu erhalten, etwa die Fassade mit den Säulen vor dem Geschäft Optiker Zwicker. Ferdinand Stadler arbeitete als Zimmermann am Bau mit. [wiki]