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Rebecca Wüthrich gewinnt den Schülermehrkampf in Therwil
Rebecca Wüthrich gewinnt bei ihrer letzten Teilnahme den Schülermehrkampf bei den weiblichen U14. Mit 2869 Punkten nimmt sie ihren Konkurrentinnen knapp 300 Punkte und mehr ab. Der Start gelang ihr nicht, sie stürzte im 60m kurz vor der Ziellinie. Beim Sturz überquerte sie die Ziellinie und kam dabei auch noch auf die Bahn ihrer Freundin Yaël Gengenbacher, welche noch leicht ausweichen musste. Trotzdem reichte es noch für eine persönliche Bestleistung, man hatte aber nicht erwartet, dass 5 Konkurrentinnen schneller sein werden. Im Kugelstossen glänzte Yaël Gengenbacher mit 8.72. Sie stoss fast einen Meter weiter als all ihre Konkurrentinnen und bringt sich somit in eine Favoritenrolle für die Einkampfmeisterschaften vom kommenden Wochenende. Am nächsten kam ihr mit 7.80 Rebecca Wüthrich. Im Hochsprung war Rebecca mit persönlicher Bestleistung von 1.41 sogar die Beste Athletin. Im Anschliessenden Weitsprung war sie mit den 4.46 nicht zufrieden, sie wurde jedoch auch hier Zweite. Yaël Gengenbacher übersprang die 4 Meter ebenfalls. Im 1000m gelang ihr mit 3:20.72 einen soliden Lauf. Sie musste das Tempo allein machen, wohingegen in der anderen Riege 3 starke Läuferinnen gemeinsam laufen konnten und somit schneller waren. Da Rebecca als Einzige über alle Disziplinen zu den Besten gehörte, gewann sie den Mehrkampf überlegen. Sie würde an den Einkampfmeisterschaften somit in allen Disziplinen zu den Favoritinnen gehören. Durch die Konfirmation ihres Bruders Joah, fehlt sie jedoch bei der Hälfte der Disziplinen. Auch andere Favoriten des TV Riehens fehlen aufgrund ihrer Konfirmation und Firmung am Wochenende der kantonalen Meisterschaften. Joah hingegen kann die 600m laufen, da diese am Samstag stattfindet.
Alex Stricker gehörte bei den U14 Knaben zu den Favoriten. Im 60m (8.80) und Weitsprung (4.46) gelang ihm der Start nach Mass. Er gehörte in beiden Disziplinen mit ein wenig Abstand zur absoluten Spitze, zu den besseren Athleten. Ebenfalls über 4m sprang Manuel Schmelzle (4.14) und Jules Cazenave (4.27). Beim Kugelstossen verlor er mit 6.56 einige Punkte auf die Spitze. Beim Hochsprung zeigte die ganze Gruppe der U14M, dass sie Sprungkraft besitzen. Jedoch begannen alle bei einem Meter oder gar tiefer. Bei maximal 9 Sprüngen war dies limitierend. Für Alex war bei 1.30 Schluss, Emanuel Ifenkwe übersprang gar die 1.35 und Manuel Schmelzle 1.40, alle fielen nicht wegen Fehlversuchen raus, sondern weil sie bereits alle 9 Sprünge genutzt hatten. Dies wurde auch Robin Helfenstein (1.25) und Laurens De Zaaijer (1.35) zum Verhängnis. Im Abschliessenden 1000m wollten die Riehener ihre Lauffähigkeiten zeigen. Mit 3:05.11 gewann Alex diese Disziplin und zitterte um seine Medaile. Koen De Jong wurde in 3:15.87 drittbester in dieser Kategorie. Alex verpasste schlussendlich die Medaille bei 2327 Punkten um lediglich 4 Punkte. Dies wären keine 10cm im Kugelstossen, die nächste Höhe im Hochsprung oder weniger als eine Sekunde im 1000m. Ebenfalls in die Top Ten gelang es Manuel, mit Jules, Emanuel und Robin weitere in die besten 20.
Bei den U12W wusste man um die guten Qualitäten von Amina Mokrani. Im 60m war sie mit 9.11 die Beste. Alle vier Riehener Teilnehmerinnen konnten unter 10 Sekunden bleiben, das ist doch ein Erfolg! Im Weitsprung reichte es Amina mit 3.96 knapp nicht für die 4 Meter, es reichte für den 3. Rang. Das Werfen liegt ihr nicht so, kam jedoch mit 23.53 auf eine neue persönliche Bestleistung. Wollte sie auf das Podest, muss sie nun eine guten 1000m laufen. Motiviert ist sie zügig gestartet, musste aber dem hohen Tempo nach einer Runde tributzollen und die Medaillenträume begraben. Dort war Lea Gehrlein mit 4:07.53 die Beste Riehenerin. Amina verpasste als 11. die Top Ten knapp, Carmela Fuschini kam als 19. ebenfalls unter die Besten 20.
Bei den gleichaltrigen Knaben verpasste der schnellste Riehener Jakob Thern die 10 Sekunden um lediglich ein Hundertstel. Gemein war bei dieser Gruppe, dass diese nach einer Stunde Verzögerung und folgendem Herumstehen beim 60m Start, auch noch zwei Mal hintereinander laufen mussten, da die Zeitmessung nicht funktionierte. Dies ermöglichte keine guten Zeiten im Sprint. Danach mussten die Jungs sofort zum Ballwurf Joggen, knapp 500m entfernt. Gustav Tange war besser als die gesamte Konkurrenz, er warf 43.23m. Ohne Pause ging es zurück auf den Wettkampfplatz zum Weitsprung. Mit 3.63 gelang Jakob ein guter Sprung, womit er den 9. Rang einnahm. Nun gab es 15 Minuten Pause bevor es zum 1000m ging, um zu Essen reicht das nicht gross. Beim 1000m angekommen, musste man wieder 45 Minuten warten, da hätte man doch länger Pause machen können. Im 1000m blieben mit Michael Cassidy (3:47.53), Luan Montigel (3:49.11) und Jakob Thern (3:49.63) unter 4 Minuten. In der Endabrechnung kam Jakob als 16. in die Besten 20.
Medaille bei den Jüngsten
In der jüngsten Kategorie war Felix Lau ein grosser Favorit. Wobei man bei den U10 selten weiss, wie gut die Konkurrenz sein wird, aber das Talent von Felix war bereits bekannt. Im 60m war er mit 9.70 der schnellste seiner Kategorie. Im Weitsprung war er mit 3.50 der zweit Beste, knapp dahinter mit 3.35 folgte Luka Schneider. Mit 27.19 im Ballwurf kam er auf den 3. Rang und führte die Rangliste mit 100 Punkten Vorsprung an. Im Abschliessenden 1000m war Felix zwar der schnellste des Turnvereins, verlor aber eine halbe Minute auf die Sieger. Drei LC Basler liefen um 3:45 im 1000m, zwei davon konnten Felix noch vom Sieg abhalten. Felix gewann somit die Bronzemedaille, bei seinem ersten Wettkampf. Luka gehörte im 60m, Weitsprung und Ball ebenfalls zu den 10 Besten, dies reichte für den guten 8. Schlussrang. Bei den U10 Mädchen war aus Riehen einzig Sanja Wunderle am Start. Ohne Ziele kam sie nach Therwil und wollte einfach Spass haben. Dies gelang ihr auch, freundete sie sich doch schnell mit den Muttenzerinnen an, welche mit ihr in der Gruppe eingeteilt waren. Sie zeigte einen guten Wettkampf und war sowohl im 60m, Weitsprung und Ballwurf unter den besten 20. Im 1000m war sie mit 4:23.01 gar die 8. Beste. Am Ende reichte es für den guten 13. Rang.