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"Zum jetzigen Zeitpunkt können wir noch nicht sagen, welche Investitionen wir im laufenden Jahr tätigen werden, um im internationalen Geschäft wachsen zu können", erklärte Martinez an der Medienkonferenz weiter. Auch mit Blick auf eine allfällige Übernahme der Sunrise-Sendemasten sei noch kein Entscheid gefällt worden.
Sunrise selber nahm am Montag auf Anfrage von AWP zu den Cellnex-Äusserungen nicht Stellung und verwies auf die Ende Januar veröffentlichte Mitteilung. Damals hatte Sunrise mitgeteilt, dass die Gruppe über den Verkauf eines Teils seiner Mobilfunkantennenmasten nachdenke. Zum Verkauf stehen die passiven Elemente der Masten, das heisst nur Beton und Stahl. Mit dem Geld will der zweitgrösste Telekomanbieter der Schweiz Schulden abbauen.
Cellnex, eine Tochter des spanischen Infrastrukturriesen Abertis, hatte am Freitag vor den Medien bekräftigt, dass ihr für den Ausbau des internationalen Geschäfts insgesamt rund 1,8 Mrd EUR zur Verfügung stehen. Davon seien bereits 800 Mio in Frankreich investiert worden. In Frankreich hatte Cellnex im vergangenen Jahr 500 Telekommasten von Bouygues erworben.
Im Jahr 2016 hatte Cellnex ihr internationales Netz von Spanien und Italien aus ausgebaut. Das Unternehmen kaufte auch Mobilnetzinfrastrukturen in den Niederlanden und Grossbritannien. Für das vergangene Jahr wies die an der spanischen Börse kotierte Cellnex einen Umsatz in Höhe von 707 Mio EUR sowie einen Reingewinn von 40 Mio aus.
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(AWP)