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DUENS - DÜDINGEN
Wo die Burg der Herren von Duens lag, weiss man nicht, vermutlich in Düdingen selbst. Die Familie ist seit dem Ende des 12. Jahrhunderts nachzuweisen, erstmalig im Jahre 1182 mit Albertus de Duens. Um die Mitte des 13. Jahrhunderts teilte sie sich in zwei Arme. Der eine, dessen Begründer Rudolf von Duens war, erlosch gegen Ende des 14. Jahrhunderts, nachdem er vorübergehend eine gewisse Bedeutung erlangte als Inhaber der Grasburg. Von 1323 - 1343 hatte der Graf von Savoyen diese an Wilhelm von Duens verpfändet, der anscheinend anfangs nur einfacher Kastellan war und erst seit 1327 sich „Herr“ der Grasburg nennt. 1345 - 1356 hatte dann sein Sohn Jakob die Burg als Pfand.
Der Begründer der jüngeren Linie, Konrad, nahm von seiner Frau, Alexis Velga, welche die Letzte ihres Stammes war und ihm verschiedene Güter zugebracht hatte, Namen und Wappen der Velga an, und unter diesem Namen spielte die Familie in Freiburg noch eine bedeutende Rolle. Auch sie war kurze Zeit im Besitz der Grasburg, die 1399 - 1407 dem Junker Petermann Velga verpfändet war.
Bibliographie