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Der Staatsrat hat gegen die von Swissgrid geplante 380-kV-Leitung zwischen Chippis und Mörel Einsprache erhoben. Im aufgelegten Projekt gebe es noch Verbesserungspotenzial. Eine mögliche Teilverkabelung, Synergien mit anderen Infrastrukturprojekten und Risiken von Naturgefahren sollen eingehender geprüft werden.
Da der Staatsrat der Ansicht ist, dass bei dem von Swissgrid aufgelegten Projekt zur geplanten 380-kV-Leitung zwischen Chippis und Mörel noch Optimierungspotenzial besteht, wurde entscheiden, gegen die Höchstspannungsleitung einzusprechen.
Gemäss Mitteilung des Kantons sollen Synergien mit bestehenden und neuen Infrastrukturen geprüft werden, wie etwa eine Zusammenlegung der 380-kV-Leitung Chippis – Mörel mit der bestehenden «Törbelleitung» zwischen Agarn und Visp auf den gleichen Masten. In Anbetracht der bestehenden Naturgefahren, der Beeinträchtigung des Landschaftsbildes und der zwischenzeitlichen technischen Fortschritte sei es zudem zweckmässig und notwendig, eine Teilverkabelung nochmals zu prüfen – obwohl sich der Bundesrat im Jahr 2012 bei der Festlegung des Korridors zwischen Chippis und Mörel für eine Freileitung entschieden hat.
Weiter verlangt der Staatsrat, die aufgrund der bestehenden Naturgefahren notwendigen Sicherheitsmassnahmen bereits im Rahmen des Plangenehmigungsverfahrens durch die zuständigen Fachstellen eruieren zu lassen
und als verbindliche Auflagen in die Plangenehmigung aufzunehmen. Mit der Einsprache will der Staatsrat vorsorglich alle Rechte zum Schutz der öffentlichen Interessen wahren.