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Den Weltgebetstags-Gottesdienst 2018 in Olten hatten einige Frauen aus Surinam vorbereitet. Das Thema war dieses Jahr «Gottes Schöpfung ist sehr gut». Surinam liegt in Südamerika an der Atlantikküste zwischen Guyana und Französisch-Guyana, ist halb so gross wie Deutschland und hat nur 541 500 Einwohner. Das Land ist zu 94% von tropischem Regenwald überwachsen. Es ist multiethnisch bevölkert von Arawaks, Afrikanerinnen und Afrikanern, ehemaligen Chinesinnen und Chinesen, Kreolen, von Menschen aus den Niederlanden, aus Indonesien und aus Indien. Am Weltgebetstag-Gottesdienst wurden diese verschiedenen Frauen mit Hilfe von wunderschönen Fotos vorgestellt.
Dann wurde die Schöpfungsgeschichte aus der Bibel gelesen und illustriert mit Tüchern und einigen Tieren und Menschen: Was können wir für unsere Schöpfung tun? Wir können Müll vermeiden oder Mehrweg-Säckchen mitnehmen und unsere Früchte darin einpacken. Jedes Mal, wenn wir ein Plastik-Säckchen nehmen, zerstören wir unsere Umwelt. In Surinam sind die Flüsse mit Quecksilber verseucht, das zur Goldgewinnung verwendet wird. Wir denken an die Menschen, die an der Küste wohnen. Sie sind bedroht von Landverlust durch Erosion. Gott, hilf uns, dass wir endlich etwas gegen die Klima-Erwärmung unternehmen.
Die Kollekte ergab den stolzen Betrag von 800 Franken. Vor allem werden Frauen-Projekte aus Surinam unterstützt, z.B. Frauentaxi, Jugendleiterinnen, Trauma-Therapien für Opfer häuslicher Gewalt, Näh- und Stickkurse sowie Projekte für gefährdete Frauen und Mädchen in Paramaribo, der Hauptstadt von Surinam.
Doris Rauber Bütikofer