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Luca Martin
Tenor
Seine Gesangsstudien führten Luca Martin u.a. nach Bologna zu dem Tenor Gianni Raimondi und an die Musikhochschule Köln zu Prof. Monica Pick-Hieronimi. An der Musikhochschule Köln erlangte er 2000 die Künstlerische Reifeprüfung im Fach Gesang.
1993 war Luca Martin Finalist im Internationalen Gesangswettbewerb „Neue Stimmen“ der Bertelsmann Stiftung in Gütersloh.
Sein Debüt als Opernsänger erfolgte 1994 an der Kölner Oper in Verdis „Macbeth“.
Luca Martin gehörte mehrere Jahre dem Ensemble des Theater Bielefeld an, wo er sich wichtige Partien seines Fachs, aber auch Unbekanntes wie den Johannes im Oratorium „Das Buch mit sieben Siegeln“ von Franz Schmidt – welches er 2007 in der Philharmonie Köln mit grossem Erfolg sang – erarbeitete.
Luca Martin gastierte u.a. an der Deutschen Oper am Rhein (Düsseldorf), Oper der Stadt Köln, Nationaltheater Mannheim, Theater Bielefeld, Theater Dortmund, Staatstheater Mainz, Staatstheater Kassel.
Zahlreiche Rundfunkaufnahmen- und Fernsehproduktionen (WDR, Deutschlandradio, Schweizer Fernsehen/SF 1) dokumentieren seine sängerische Tätigkeit.
Von der deutschen Erstaufführung der Oper "Esmée", des holländischen Komponisten Theo Loevendie, in welcher Luca Martin die Partie des Max sang, ist eine Gesamteinspielung auf CD (Donemus/Amsterdam) erschienen.
Im Konzerthaus Wien sang Luca Martin mit dem Bruckner Orchester Linz, unter der Leitung von Claus Peter Flor, den Tenorpart in Beethovens 9. Sinfonie.
Am Budapester Frühlingsfestival sang er die „Winterreise“ von Schubert, in der komponierten Interpretation von Hans Zender. Dieselbe Fassung der „Winterreise“ interpretierte er mit dem Dirigenten Martin Fischer-Dieskau und dem Kitchener-Waterloo Sinfonieorchester in Kanada und zuletzt (2011) im Teatro Massimo in Catania unter der Leitung von Hubert Soudant.
Luca Martin sang unter der Leitung von Michelangelo Veltri, James Conlon, Philippe Auguin, John Fiore, Francesco Corti, Kevin Rhodes, Jonathan Seers, Martin Fischer-Dieskau, Claus Peter Flor und Hubert Soudant.