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Hydrologie: Die Jougnena entspringt am Col de l'Aiguillon auf etwa 1270 m. ü. M. im Kanton Waadt. Nach der Einmündung des Ruisseau de Gascon verlässt sie die Schweiz und fliesst fortan den grösseren teil ihres Laufes in Frankreich. Sie kehrt dann bei le Creux wieder in die Schweiz zurück. Bald danach mündet sie in den Lac du Miroir, einem kleinen Stausee der Orbe. Sie ist 11.9 km lang, hat ein Einzugsgebiet von 45 km² und führt 1.8 m³ Wasser pro Sekunde.
Urkundliche überlieferte Namen: Jonnia 1100, Jonia 1158. Die Jougnena fliesst bei Jougne vorbei, was auf eine namenmässige Gemeinsamkeit des Dorfnamens und des Flussnamens schliessen lässt.
Namensentwicklung: *Jagonia => Jonia => Jougne
Etymologie: Der Name des Flüsschens ist heute mundartlich geprägt und entstammt dem dortigen Patois, erkennbar an der Endung mit a(z). Die Schreibweise Jougne ist schriftsprachlich. Der Name entstammt aber nicht dem Patois, sondern dieses hat den sehr alten Namen über die Zeit bewahrt. Er dürfte keltischer Abkunft sein und bedeutet Eis oder Kälte. Daher kann auch nicht so schnell entschieden werden, ob der Fluss den Namen vom Dorf Jougne erhalten oder umgekehrt. Denkbar ist hier, dass beide das gleiche Benennungsmotiv haben. Der Fluss hat mit der Jogne einen Namenszwilling.
Flussnamentyp: Er gehört zum Typ der -iag Namen.
Geologie: Mulde mit Sandsteinen der Albienstufe und tertiären Konglomeraten.