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Erst relativ spät, um 1960, hat sich Dürrenmatt dem Porträt zugewandt, hatte er es doch zuvor stets abgelehnt, „nach der Natur“ zu zeichnen und zu malen. Seine Porträts zeigen Freunde und Familienangehörige. Vorbild in seiner Porträtkunst, die die Eigenart eines Menschen bis an den Rand der Karikatur überzeichnet, war ihm sein Freund Varlin. Ab 1975 entstanden auch immer wieder Selbstporträts in unterschiedlichen Techniken – in einer Zeit, in der er sich mit seiner Autobiografie „Stoffe“ beschäftigte.