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Nachdem Helveticrobot im Jahr 2011 Weltmeister wurde in der Disziplin Rescue, suchten die Schüler des Weltmeisterschaftsteams eine neue Herausforderung: Sie fanden sie in der Disziplin Soccer. Michael Baumann, Simon Gredig, Oliver Kirsch und Stefan Lippuner entwickelten während eines Jahres zwei komplette Fussballroboter in Miniaturformat.
Mit dem ambitionierten Ziel einer Halbfinalqualifikation reisten die vier Bündner Kantonsschüler an die WM in Mexiko-Stadt. Trotz fehlender Erfahrung im Roboterfussball zeigte sich an der Weltmeisterschaft bald, dass sie mit ihrem Konzept nicht ganz falsch lagen: Am ersten Tag der Qualifikation erreichten sie gleich drei Siege in drei Spielen. Die komplexen Strategien mit einem sogenannten Dribbler, der den Ball kontrolliert, machten sich bezahlt.
Während dreier Tage kämpften die Teams der Disziplin Soccer A Lightweight um die Qualifikation für die Finalrunden. Die besten zwölf traten dort in sogenannten Superteams gegeneinander an. Dabei spielen jeweils drei gegen drei Teams im K.O.-System.. Gemeinsam mit Taiwan und Deutschland qualifizierte sich Helveticrobot gegen die Teams aus Italien, Holland und Japan für das Finale. Dies war gleichbedeutend mit dem Gewinn des Vize-Weltmeistertitels. Trotz der abschliessenden Finalniederlage gegen China, Portugal und den Iran ist dies einer der grössten Erfolge für Helveticrobot überhaupt.