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1958 geboren, studierte Musik in Basel und Paris und gehört zu den vielseitigsten Musikern seiner Generation. Als Flötist mit internationalem Ruf ist er nicht nur ein brillanter Interpret des traditionellen Repertoires, sondern ein leidenschaftlicher Verfechter der zeitgenössischen Musik. Philippe Racine konzertiert als Solist und Kammermusiker in ganz Europa, Kanada, den USA, Lateinamerika und im Mittleren Osten. Er ist Mitglied des Collegium Novum Zürich und unterrichtet eine Flötenklasse an der Musikhochschule dieser Stadt. Anerkannt sind auch seine Qualitäten als Komponist. Sein Schaffen – in grosser musikalischer Vielfalt – geht von Kammermusik bis zu Solokonzerten mit Orchester. Man findet bei Philippe Racine Einflüsse von Charles Koechlin, bekannt für sein Verlangen nach Schönheit und Freiheit, aber auch eines Elliott Carter für die Schärfe seines musikalischen Denkens. Berühmte Solisten und Ensembles führen seine Werke auf. Erwähnt seien Brigitte Meyer, Eric Ferrand N’Kaoua, Ernesto Molinari, Ruben Drole, Ensemble Phoenix Basel, Basler Sinfonie-Orchester, Swiss Chamber Soloists, Collegium Novum Zürich. « Promenade », sein Konzert für Violine, gespielt vom französischen Solisten Raphaël Oleg, wurde am Lucerne Festival im September 2001 zu einem grossen Erfolg.