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Die IT-Firmen Netcetera und AdNovum veranstalteten im Rahmen des Schweizer Jahrs der Informatik 2008 einen Robotikwettbewerb für Mittelschülerinnen und Mittelschüler aus der Deutschschweiz. Während eines halben Jahres mussten sie sich mit einem Projekt zum Thema Robotik auseinandersetzen. Das Ziel war es, aus LEGO einen eigenständigen Roboter zu entwickeln, der eine Aufgabe im Schulalltag erledigen konnte. Die Schüler mussten sich selbst organisieren und konnten so das Herangehen an solche Projekte erlernen.
Im Jahr 2008 stiessen einige neue Mitglieder zum Team. Die meisten von ihnen hatten noch wenig Erfahrungen mit Robotern gesammelt. Durch die Teilnahme am Robot Team Challenge gaben wir ihnen die Möglichkeit, sich selbstständig in die Welt der Robotik einzuarbeiten.
Ideensammlung
Unser junges und hoch motiviertes Team sammelte viele gute Ideen. Nachdem wir deren Vor- und Nachteile abgewägt haben, entschieden wir uns für den vielversprechenden Garderobenroboter. Der Roboter sollte in einer Garderobe die Gepäckstücke vollautomatisch verstauen und alles mit einem Ticketsystem verwalten.
Realisierung
Als Erstes einigten wir uns auf eine Art Kran-Prinzip, wie es beim Verladen von Schiffscontainern vorhanden ist. Gepäckstücke wurden in eine Kiste gelegt, die vom Roboter aufgenommen und in eines der dafür vorgesehenen Felder transportiert wurde. Der Kunde konnte sein Gepäckstück mit einem Ticket, welches er vom Roboter einlesen liess, einlagern und später wieder abholen. Der Roboter fuhr auf zwei Schienen, die seitlich an der Garderobe angebracht waren, zum gewünschten Feld. Auf einer Querverbindung zwischen den beiden Schienen konnte der mobile Teil des Roboters quer über die Kisten hin und her fahren und die Kisten aufnehmen und ablegen. Die Kommunikation zwischen dem stationären und dem mobilen Teil des Roboters erfolgte über Bluetooth.
Programmierung
Nach dem Bau des Roboters wurde die Programmierung in Angriff genommen. Als Programmiersprache verwendeten wir «Not eXactly C», welche stark C/C++ ähnelt. Wir entschieden uns für NXC, weil es den neuen Teammitgliedern einen guten Einstieg in die C Programmierung bietete.
Fazit
Trotz einiger Probleme, die wir meistern mussten, ist der Einstieg in die Welt der Robotik geglückt. Am Wettbewerb funktionierte der Roboter einwandfrei und auch die Präsentation klappte. Wir erreichten den 9. Platz von insgesamt 42 Teams.