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Die laufende Rechnung der Gemeinde Hünenberg für das Jahr 2016 schliesst mit einem Ertragsüberschuss von 1.7 Millionen Franken ab. Budgetiert war ein Defizit von 950’000 Franken.
Das nun vorliegende um 2’652’166 Franken besser als erwartet ausgefallene Rechnungsergebnis resultiert im Wesentlichen aus der Tatsache, dass die prognostizierten Steuererträge stark übertroffen wurden. Weiter lagen dank guter Budgetdisziplin die Aufwendungen in den meisten Bereichen tiefer oder im Rahmen der budgetierten Zahlen, wie die Gemeinde mitteilt.
Die im Vergleich mit dem Budget um 1’876’767 Franken höheren Steuererträge basieren hauptsächlich auf wesentlich über den Erwartungen liegenden Vermögenssteuern von natürlichen Personen sowie auf unvorhersehbaren Erbschafts- und Schenkungssteuern. Bei den juristischen Personen konnten die budgetierten Werte in etwa erreicht werden, dies jedoch nur dank einer grösseren ausserordentlichen Steuerzahlung einer steuerpflichtigen Unternehmung.
Während des Berichtszeitraums erfuhr die Liquidität der Gemeinde Hünenberg eine Abnahme um 5’484’757 Franken, während die Forderungen sowie die aktiven Abgrenzungen um 4’777’107 Franken zunahmen. Der Grund liegt vor allem darin, dass viele Steuerpflichtige wegen der Abschaffung des Skontos ihre Steuern erst per Jahresende bezahlt haben und der Kanton dieses Guthaben erst anfangs Januar 2017 den Gemeinden überwies. Auf Grund dieser Tatsache musste über den Jahreswechsel ein zusätzliches kurzfristiges Darlehen von einer Million Franken aufgenommen werden.