Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03530.jsonl.gz/1357

Mit der Ringvorlesung zu «Basel Mission History (1815–2015) Controversies, Actors and Global Micro Spaces» an der Universität Basel war Andreas Heuser mitverantwortlich für die Verleihung der Ehrendoktorwürde an Mercy Amba Oduyoye, ausserordentliche Professorin am «Trinity Theological Seminary» (Accra, Ghana) am Dies Academicus 2015. Oduyoye ist Gründungsdirektorin des Instituts für Frauen in Religion und Kultur, eines Projekts des Trinity Theological College. Dort entwarf und errichtet sie das Talita-Qumi-Zentrum, einen interreligiösen Ort des Zusammenkommens religiöser Frauen. Durch Oduyoye entstand 1989 der «Circle of Concerned African Women Theologians». Sie amtierte u. a. sieben Jahre als Stellvertreterin des ÖRK-Generalsekretärs. Sie ist auch durch ihre vielen Veröffentlichungen bekannt geworden, insbesondere in afrikanischer Theologie von Frauen. In ihrer Rede zu «Profil zeitgenössischen Christentums in Afrika» betonte sie, dass das Christentum für Afrika keine fremde Religion sei. Afrika suche nach «Alafia», was mehr bedeute als Wohlbefinden, nämlich auch authentische Kultur, Menschenwürde, Gerechtigkeit, Frieden und Wohlergehen für die Armen.
Ehrung der ersten promovierten afrikanischen Theologin in Basel
Esther R. Suter
Die evangelisch-reformierte Theologin und Pfarrerin Esther R. Suter ist Fachjournalistin SFJ/ASJ und engagiert sich bei UN Geneva als NGO-Representative for International Alliance of Women, bei UN New York als NGO-Representative for International Association for Religious Freedom und ist Vize-Präsidentin der International Association of Liberal Religious Women.