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Am EHF-Kongress in Wien erhielt der Schweizerische Handball-Verband (SHV) die Zusage, das Turnier zusammen mit Spanien und Portugal zu organisieren.
Ursprünglich hatte sich die Schweiz zusammen mit Frankreich für die EM 2026 und 2028 beworben. Nach dem Rückzug der Franzosen im Frühling reichte der SHV zuerst eine Einzelkandidatur ein, ehe er die Kräfte mit dem Hauptgastgeber Spanien sowie Portugal bündelte. Eine Gegenkandidatur für das Turnier, das vom 13. bis 30. Januar 2028 stattfindet, gab es keine. 2026 tragen Dänemark, Schweden und Norwegen die EM aus. 2024 ist Deutschland alleiniger Ausrichter des Turniers mit 24 Mannschaften.
In allen drei Gastgeber-Nationen werden je zwei Vorrunden-Gruppen gespielt. Die Hauptrunde wird in Spanien und Portugal ausgetragen, das Finalturnier in Madrid oder Barcelona. In welcher Stadt die Partien in der Schweiz stattfinden, ist noch offen. In Frage kommen gemäss SHV noch Basel (St. Jakobshalle), Lausanne (Vaudoise-Arena) und Zürich (Hallenstadion oder Swiss Life Arena).
Die Schweiz wird damit innerhalb von vier Jahren gleich zweimal der Gastgeber für einen kontinentalen Titelkampf sein. 2024 findet bereits die Frauen-EM in der Schweiz (sowie Österreich und Ungarn) statt. Bei den Frauen ist 2026 Russland Gastgeber, 2028 wird das Turnier in Norwegen, Dänemark und Schweden gespielt.
Die Schweizer Kandidaturen liefen im Rahmen der «Vision 2025». Um Basis und Breite stärken zu können, brauche es Leuchtturm-Projekte wie eine Frauen- oder Männer-EM, so der SHV im Vorfeld.