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Näseln
Wenn man in den Mund schaut, so sieht man im hinteren Gaumenbereich das Halszäpfchen, in dem ein Muskel ist, der sich an- und entspannen kann. Beim Sprechen oder Blasen muss sich dieser Halszäpfchenmuskel anspannen und schliesst durch eine Rückwärtsbewegung segeltuchartig die Nase nach hinten ab. Dadurch kann keine Luft mehr durch die Nase, beim Ausblasen einer Kerze soll ja schliesslich auch keine Luft durch die Nase, sondern nur durch den Mund.
Auch beim Schlucken spannt sich dieser Muskel an, damit keine Nahrung oder Flüssigkeit in die Nase dringt.
Kann sich dieser Muskel nicht mehr gut anspannen, so entweicht beim Sprechen Luft in die Nase. Man spricht dann von einem „offenen Näseln“. Bei manchen Betroffenen gelangt beim Schlucken Nahrung in die Nase, was sehr unangenehm ist.
Das Ziel der Therapie ist, dass der Muskel wieder so gestärkt wird, dass er sich möglichst wieder nach hinten spannen kann, um die Nase abzudichten.