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1.3.4 Wie der Beschwerdeführer zu Recht ausführt, ist die gemeinnützige Arbeit keine Unterart der Freiheitsstrafe, sondern bildet eine eigenständige dritte Sanktionsform. Sie ist zur Freiheitsstrafe nicht gleichartig […]. Nach der gesetzlichen Rangordnung kann die gemeinnützige Arbeit entgegen dem diesbezüglich missverständlichen Wortlaut von Art. 37 Abs. 1 StGB lediglich an Stelle einer Geldstrafe bis zu 180 Tagessätzen angeordnet werden (Urteil 6B_312/2007 vom 15. Mai 2008 E. 4.5), während kurze Freiheitsstrafen nur unter den Bedingungen von Art. 41 StGB zulässig sind. Vorausgesetzt wird hierzu unter anderem, dass eine Geldstrafe oder gemeinnützige Arbeit nicht vollzogen werden kann.
Das Obergericht Zürich habe daher das in Art. 49 StGB verankerte Asperationsprinzip und damit Bundesrecht verletzt, indem es eine Zusatzfreiheitsstrafe aussprach zur gemeinnützigen Arbeit, die in dem ein Jahr zuvor ausgestellten Strafbefehl der Staatsanwaltschaft Winterthur/Unterland ausgefällt worden war. Diese Vorstrafe müsse für die Bildung einer Zusatzstrafe ausser Betracht fallen; das Asperationsprinzip könne insoweit aufgrund der verschiedenen Strafarten nicht angewendet werden. (E. 1.3.5)