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OSLO/STAVANGER (awp international) - Norwegens grösster Energiekonzern Statoil hat seinen Gewinn 2010 dank des hohen Ölpreises gesteigert - bei sinkender Produktion. Wie das Unternehmen am Mittwoch in Oslo und Stavanger mitteilte, stieg der operative Nettogewinn um 9 Prozent auf 137,2 Milliarden Kronen (17,5 Mrd Euro). Die Öl-Fördermenge sank um 9 Prozent, während sie bei Gas im Vergleich mit 2009 unverändert blieb. Alles in allem sank die Förderung um 4 Prozent.
Konzernchef Helge Lund erklärte, die Produktionsmenge in der zweiten Jahreshälfte sei unerwartet niedrig ausgefallen. Als Gründe nannte er "umfassende Instandhaltungsarbeiten, besondere operative Umstände und verminderte Fördergenehmigungen". Statoil konnte von den Nordseefeldern Gullfaks, Ormen Lange und Kollsnes nicht die geplanten Fördermengen erreichen und erwartet ähnliche Einschränkungen auch für dieses Jahr.
Im vierten Quartal förderte Statoil nur 1,945 Millionen BOE gegenüber 2,1 Millionen BOE Gas und Öl im Vergleichsquartal 2009. BOE ist die gemeinsame rechnerische Masseinheit für das geförderte Gas und Öl. Im gleichen Zeitraum stiegen die Preise für Gas um 17 Prozent und für Flüssigprodukte um 23 Prozent im Vergleich zum vierten Quartal 2009./tbo/DP/tw
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