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Vor dem Hintergrund der immer noch nicht realisierten Gleichstellung der Frauen und der lohnmässigen Ausbeutung des untersten Segments der Frauen rufe ich die Kinder auf, statt der Mutter jedes Jahr heuchlerisch mit Rosen zu "danken", für die Lohngleichstellung der Frauen einzustehen.
In der Schweiz erhalten Frauen für die gleiche Leistung weiterhin viel tiefere Löhne als Männer. Die Analyse von zwei Panel-Datensätzen (von TREE und von der Absolventenstudie der Hochschulen) zeigt, dass sich die Lohnschere zwischen Frauen und Männern bereits beim Einstieg in den Arbeitsmarkt öffnet. Umgerechnet auf den Jahreslohn bedeutet dies u. a., dass bereits junge Frauen für die gleiche Leistung einen halben Monatslohn weniger bekommen.
Die Frauen wollen nicht Blumen zum Dank sondern endlich gleiche Löhne wie die Männer. Besonders den Frauen in der Pflege wird während der Pandemie endlos gedankt; die zu tiefen Löhne werden aber nicht erhöht. Wie unterstützen Sie die Durchsetzung der Lohngleichheit?