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Laut GEH sind diese Absichtserklärungen die neuesten in einer Reihe von Kooperationen mit Polen. Zuvor hatte die GEH mit der SNC-Lavalin Polska Sp. z o.o. eine vorläufige Vereinbarung getroffen, um gemeinsam Möglichkeiten zum Kernkraftwerksbau in Polen zu prüfen. Mit den Vereinbarungen verspricht sich die GEH eine deutliche Ausweitung ihrer globalen Ausrüstungsversorgungskette.
Zudem beschloss die GEH, polnische Studenten im Bereich der Kernenergietechnik auszubilden und ihnen Sommer-Praktika in den USA zu ermöglichen. Die GE hat derzeit mehr als 10'000 Mitarbeiter in Polen.
Der Präsident der Stocznia Gdansk, Andrzej Stoklosa, ist der Auffassung, die mit der GEH abgeschlossene Absichtserklärung zur Lieferung grosser Stahlbauteile für potenzielle künftige Kernkraftwerke stünde im Einklang mit der Strategie der Danziger Werft. Das Unternehmen habe in den letzten zwei Jahren massiv in seine Infrastruktur investiert, um solche Grossprojekte durchführen zu können.
Krzysztof Burek, Vizepräsident des Verwaltungsrates der Rafako SA: «Die Rafako betrachtet die Kernenergie als wesentlicher Teil der zukünftigen Stromerzeugung in Polen. Wir besitzen bereits Erfahrung in der Herstellung nuklearer Bauteile in anderen Ländern.»
GEH-Technologien im Rennen
Das staatliche Versorgungsunternehmen PGE Polska Grupa Energetyczna SA (PGE) will die ersten beiden Kernkraftwerkseinheiten des Landes bauen und evaluiert zurzeit mehrere Reaktortechnologien. Darunter befinden sich zwei Auslegungen der GEH: der Advanced Boiling Water Reactor (ABWR) und der Economic Simplified Boiling Water Reactor (ESBWR).
Quelle
M.A. nach GE Energy, Medienmitteilung, 26. Januar 2011