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Credit Suisse und UBS verlagern eine Reihe von Bankern von Hongkong auf das chinesische Festland, um bessere Chancen auf lukrative Geschäfte dort zu haben. Die Verschiebungen folgen einer Lockerung von Restriktionen für ausländische Finanzunternehmen.
Die Credit Suisse hat kürzlich mit Vivian Feng, Richard Kot und Felix Meng drei Direktoren auf das Festland versetzt sowie vier weitere Junior-Banker, so die mit der Angelegenheit vertrauten Personen, die darum baten, nicht genannt zu werden. UBS ist dabei, mehrere Geschäftsführer zu verschieben, so die mit den Überlegungen vertrauten Personen. Es seien jedoch noch keine endgültige Entscheidung getroffen worden.
Credit Suisse und UBS lehnten einen Kommentar ab.
Top-Mitarbeiter wollen nicht nach Festlandchina
UBS und Credit Suisse haben beide aggressive Pläne, auf dem Festland zu expandieren. UBS war Ende 2018 die erste globale Investmentbank, die die Kontrolle über ihr lokales Wertpapier-Joint Venture erlangte. Credit Suisse will ihre Wertpapieraktivitäten ganz übernehmen und ihre Mitarbeiterzahl im Land verdoppeln.
Hongkong hat einen Teil seiner Attraktivität eingebüsst, nachdem China der Stadt im vergangenen Jahr strenge Sicherheitsgesetze auferlegt hatte, um regierungsfeindliche Proteste zu beenden. Banken wie Morgan Stanley haben bereits Mitarbeiter aus Hongkong in Büros auf dem Festland umziehen lassen. Die Banken hatten jedoch Schwierigkeiten, Top-Mitarbeiter zu dem Wechsel zu bewegen, etwa wegen höherer Steuern, unterschiedlichen Lebensstilen und familiären Gründen.
(bloomberg/gku)