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Roger Federer äussert sich in einem Interview mit der französischen Sportzeitung "L'Equipe" klar dahingehend, dass er künftig nicht mehr im Davis Cup für die Schweiz antreten wird.
"Seit 2015, nachdem wir 2014 gewonnen haben (im Final in Lille gegen Frankreich), erwarteten die Leute, dass wir im kommenden Jahr wieder gewinnen würden", sagte Federer. "Aber es war nie das Ziel, die Trophäe zweimal zu holen." Sie seien mit einem Titel zufrieden gewesen, unter diesen Umständen erst recht: "27'000 Zuschauer wie im Final gegen Frankreich sind nicht zu toppen", so Federer.
Der Verzicht auf den Davis Cup gebe ihm die totale Freiheit, weil er auf die Woche genau wisse, wann er wo sei. "Ich habe in meiner gesamten Karriere einen hohen Rhythmus angeschlagen", sagte Federer. "Vor allem seit den Problemen mit dem Knie 2016 geniesst die Gesundheit Priorität."
Dem Davis-Cup-Team wird der Baselbieter gleichwohl eng verbunden bleiben - allein wegen der Zusammenarbeit mit Captain Severin Lüthi, einem seiner Coaches. "Das kannst du nie loslassen."
Federer stand für die Schweiz zwischen 1999 und 2015 in 27 Davis-Cup-Partien im Einsatz. Von 48 Einzeln gewann er 40, von 22 Doppeln deren 12.
SDA-ATS