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<h2>SubmittedText<h2><p>Die Vereinigten Nationen haben das Jahr 2009 zum internationalen Jahr der Versöhnung und zum internationalen Jahr des Menschenrechtslernens deklariert.</p><p>Welche Aktivitäten plant und unterstützt der Bundesrat im Uno-Jahr 2009 der Versöhnung und des Menschenrechtslernens?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Dass die Vereinten Nationen das Jahr 2009 zum internationalen Jahr der Versöhnung und des Menschenrechtslernens erklärt haben, wird vom Bundesrat ausdrücklich begrüsst. Die Landesregierung unterstützt die Vereinten Nationen in ihrer Entschlossenheit, entsprechende Initiativen auf allen Ebenen der Gesellschaft zu entwickeln.</p><p>Was die vom Bundesrat geplanten und durch ihn unterstützten Aktivitäten im Jahr 2009 betrifft, sollen die Bestrebungen zur Förderung einer allgemeinen Kultur der friedlichen Lösung von Konflikten durch Versöhnung sowie zur Verwirklichung der Menschenrechte durch Bildung und Lernen gezielt weitergeführt und weiterentwickelt werden. Die Bundesbehörden pflegen im Übrigen regelmässige Kontakte zu Institutionen und Organisationen, deren Tätigkeiten in den Bereichen des globalen Lernens und der Menschenrechtsbildung sie finanziell unterstützen. Zu erwähnen sind hier namentlich Anlässe wie das Festival international du film sur les droits humains oder das Internationale Menschenrechtsforum Luzern. Ferner ist an den 2001 von der Landesregierung errichteten Fonds "Projekte gegen den Rassismus" und seine langfristig konzipierten Arbeiten zur Sensibilisierung für Menschenrechte zu erinnern.</p><p>Hervorzuheben ist zudem, dass die Menschenrechtsbildung auf allen Stufen der obligatorischen Schule fester Bestandteil des Unterrichtes ist. In diesem Zusammenhang ist auch die von der Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektoren lancierte Initiative einzureihen, jeweils am 27. Januar an allen Schulen der Schweiz einen nationalen Holocaust-Gedenktag durchzuführen. Dieser Anlass soll ausdrücklich auch im Zeichen der Menschenrechtsbildung stehen.</p>