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Die Vogelzähler haben während vier Wochen 46400 Vögel gezählt. Das sind 14000 weniger als 1999, berichtet Michel Antoniazza von der Studiengruppe der Grande Cariçaie. «Es bestätigt sich, dass die Zahl der Zugvögel, die hier überwintern und die zwischen 1991 und 1997 ein starkes Wachstum erfuhren, wieder auf das Niveau von Mitte der 80er Jahre zurückgegangen ist», analysiert der Ornithologe. Zu seiner stärksten Zeit hat der Neuenburgersee 20 Prozent der Vögel beherbergt, die den Winter in der Schweiz verbringen. Laut Michel Antoniazza hat diese Tendenz mit dem Rückgang der Nährstoffe zu tun. Eine andere Erklärung ist, dass die maximalen Bestände bereits im Herbst erreicht seien. Diese Entwicklung sei aber nicht beunruhigend, weil sich die Vogelpopulationen bloss umsiedeln. Die Vögel befinden sich somit auf anderen Seen. Gesamthaft bleibt die Zahl in der Schweiz bei etwa einer halben Million stabil.