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Die Credit Suisse (CS) beschäftigte ihre Behörde seit längerem, wie die Finma-Verwaltungsratspräsidentin Marlene Amstad am Mittwoch vor den Medien in Bern sagte. Die Aufsicht veröffentlichte sechs Durchsetzungsverfahren gegen die Bank, an und für sich schon aussergewöhnlich.
Im vierten Quartal 2022 verschärfte sich die Situation des skandalgebeutelten Instituts durch einen Geldabfluss von 138 Milliarden Franken. Der Zusammenbruch zweier US-Regionalbanken liess die Lage im März eskalieren.
Krisenmechanismen standen während der ganzen Zeit bereit, wie Amstad sagte. Am 19. März kam dann nichts anderes mehr in Frage als die Fusion. Konkurs und Sanierung nach "too big to fail"-Regeln hätten einen Domino-Effekt auslösen können. Ein Flächenbrand und eine globale Finanzkrise hätten gedroht.
(AWP)