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Gründung des Konsortiums
Die Gründung des Konsortiums Sondermülldeponie Kölliken SMDK erfolgte Mitte der 70er Jahre durch die Konsortialpartner Kanton Aargau und Kanton Zürich mit einer Beteiligung von je 41 2/3 % (bzw. CHF 250 000 Anteil am Eigenkapital), die Stadt Zürich und die Basler Chemiegruppe mit einer Beteiligung von je 8 1/3 % (bzw. CHF 50 000 Anteil am Eigenkapital von gesamthaft CHF 600 000). Diese sind auch heute noch mit unverändertem Anteil für die Finanzierung der Gesamtsanierung sowie aller Sicherungs- und Überwachungstätigkeiten zuständig.
Die damalige Zielsetzung des Konsortiums war, der Industrie und dem Gewerbe eine saubere und geordnete Entsorgung ihrer Abfälle anbieten zu können und damit den damals häufigen "wilden" Deponien und anderen illegalen Entsorgungen (z.B. Kanalisation) einen Riegel zu schieben. Es gab keine Pflicht für Industrie und Gewerbe, die Abfälle der SMDK anzudienen. Durch eine moderate Preisgestaltung wurde jedoch ein Anreiz geschaffen, andere Entsorgungswege aufzugeben.