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Mega-Church-Pastor erobert Gospelmusik im Sturm
Mike McClure, Gründer und Leiter der «Rock City Church» in Forestdale, Alabama gewann insgesamt sechs Stellar-Awards. Unter anderem wurde er mit den Auszeichnungen «Künstler des Jahres» und «Album des Jahres» geehrt; die Stellar-Awards sind eine der beiden grossen Gospel-Musik-Preisverleihungen in den USA.
Ein Jahrzehnt lang war Mike McClure musikalisch weniger aktiv, um seine wachsende Gemeinde zu leiten. Bevor er die «Rock City Church» gründete, leitete er regelmässig den Gottesdienst in der Gemeinde seines Vaters und bei Erweckungsveranstaltungen.
Opa arbeitete für Gemeinde von Martin Luther King
McClure stammt aus einer langen Reihe von Gemeindeleitern. Sein Grossvater, Bischof Calvin Woods, war Präsident der «Martin Luther Kings Southern Christian Leadership Conference». «Ich stamme aus einer traditionsreichen Familie. Mein Vater war Pastor, also ist der Dienst für Gott und die Liebe zu den Menschen in meiner DNA verankert.»
Im Jahr 2009, im Alter von 25 Jahren, gründete McClure mit zehn Freunden eine Gemeinde. Innerhalb eines Jahres wuchs diese Gemeinde auf Tausende von Menschen an. «Innerhalb von zwei Jahren füllten wir Arenen in der Stadt Birmingham (Anm. d. Red.: In Alabama gibt es ebenfalls eine Stadt namens Birmingham) und veränderten Menschenleben.»
Musikalisches Comeback
Im Jahr 2019 veröffentlichte er seine erste Solo-Single «Big». Der Song schaffte es in die Top 20 der Billboard-Charts, einschliesslich den Rubriken «Top Gospel Songs» und «Gospel Airplay».
«Es geht darum, Menschen zu inspirieren und sie zu Jesus zu führen. Gospelmusik ist das einzige Musikgenre, bei dem die Botschaft plus Melodie ein Wunder ergibt.»
Sein Ziel sei es nicht, Auszeichnungen zu sammeln oder berühmt zu werden, sondern denen zu helfen, die «am Rande stehen, die Geringsten, die Einsamen, die Ausgestossenen und die Verlorenen». Er wolle den Menschen helfen, zu erkennen, dass Gott sie liebt und dass er ein Ziel für sie hat.
Erfolg macht demütig
Mike McClure sagt, er fühle sich durch die Anerkennung bei den diesjährigen Stellar-Awards unglaublich demütig. «Keine Worte können beschreiben, wie ich mich gefühlt habe. Ich sitze in einem Raum mit Marvin Sapp, dessen Song 'Never Would Have Made It' mich durch einige der schwierigsten Zeiten im Leben gebracht hat. Dann schaust du rüber und siehst Erica Campbell. Dann schaut du in die andere Richtung und dort sind James Fortune und Kirk Franklin. Für mich ist es immer noch surreal.»
Er sei nur «ein Kind aus Birmingham», das verrückt genug sei, um zu träumen. Mike McClure wurde in zwei aufeinanderfolgenden Jahren zum Künstler des Jahres gekürt, was in der Geschichte der Stellar-Awards noch nie vorgekommen ist.
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Datum: 27.07.2022
Autor: Jeannie Ortega Law / Daniel Gerber
Quelle: Christian Post / gekürzte Übersetzung: Livenet