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Der Neuenburger Borrel hatte zu Beginn des 19.Jahrhunderts finanzielle Verluste erlitten und suchte nach einer neuen Einkommensquelle um seine acht Kinder durchzubringen. Bei seinem Schwager Auguste Gouhard, Handelsmann in Lisabonne und Teilhaber von Meuron & Cie. in Bahia erkundigte er sich um die Möglichkeit einer Auswanderung nach Brasilien. Daraufhin beauftragte er Pierre-Henri Béguin und Philippe Huguenin wie auch sein 15 jähriger Sohn Eugène Adolphe eine Kaffeeplantage in der Nähe von Rio de Janeiro zu errichten und dafür Sklaven zu erwerben. Drei weitere Söhne, Louis César Alexis, Charles-Henri und Gustave Adolphe, reisten 1823 ebenfalls nach Leopoldina. 1826 besuchte der Vater seine Söhne in Brasilien.
Béatrice Veyrassat. Réseaux d’affaires internationaux emigrant: emigrations et exportations en Amerique Latine au XIXe siècle - Le commerce suisse aux Amériques. Genève 1994. S.134-135