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Im Rahmen des UNECE-Übereinkommen über weiträumige, grenzüberschreitende Luftverunreinigung (CLRTAP) hat das EMEP die Aufgabe, den grossräumigen Transport von Luftschadstoffen durch Emissionsinventare, Messungen und Modellrechnungen zu überwachen und zu beurteilen. Die Arbeiten von EMEP werden durch verschiedene Zentren und Arbeitsgruppen durchgeführt. Das BAFU ist aktiv an den Arbeitsprogrammen und Arbeitsgruppen von EMEP beteiligt.
Das European Monitoring and Evaluation Programme (EMEP) umfasst drei Hauptaktivitäten:
- Sammlung von Emissionsdaten
- Messung von Luftschadstoffen in der Atmosphäre und im Niederschlag
- Modellierung von atmosphärischem Transport und Deposition von Luftschadstoffen.
Emissionsinventare
Im Zusammenhang mit der Verpflichtung zur Berichterstattung übermitteln die Vertragsparteien der Konvention über weiträumige, grenzüberschreitende Luftverschmutzung (CLRTAP) ihre jährlich erstellten Emissionsinventare der Luftschadstoffe an das Center for Emission Inventories and Projections in Wien.
Die Schweizer Emissionsdaten werden aus dem nationalen Emissionsinventar EMIS exportiert.
Messungen
Weiträumig transportierte Luftverunreinigungen werden bei EMEP in einem Netzwerk von ca. 130 ländlichen Stationen in 30 Staaten gemessen. Dabei werden einheitliche Kriterien für Standortauswahl, Messparameter, Messmethoden und Qualitätssicherung befolgt. Die EMEP Stationen sollen möglichst fernab von bedeutenden Emissionsquellen liegen und dabei typische regionale Unterschiede repräsentieren.
Auch die Schweiz hat sich zur Mitarbeit bei EMEP im Rahmen der Luftreinhaltekonvention (CLRTAP) verpflichtet. 5 der insgesamt 16 Stationen des nationalen Luftmessnetzes (NABEL) sind im EMEP-Messnetz integriert.
Letzte Änderung 18.10.2019