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Dauerhoch
Vom Atlantik über Europa, Skandinavien (bis zum 80 Breitengrad) bis Russland bestimmen grosse, sich immer wieder regenerierende Hochdruckgebiete seit Wochen das Wettergeschehen. Regenbringende Fronten und grössere Niederschlagsgebiete können nur selten Mittel- und Nordeuropa erreichen. Die Hochdruckgebiete halten sie fern, schwächen sie ab oder oder lösen sie gar auf. Der Bewuchs trocknet aus, es gibt vermehrt Waldbrände.
Abgeschwächter Polarjet
Der polare Jetstream machte einen weiten Bogen über den nördlichen Teil Europas. In der Höhe weht er aktuell nur schwach und weit im Norden über Nordgrönland und Spitzbergen hinweg. Das hat zur Folge, dass in Teilen Skandinavienes, in Norddeutschland, in Polen, im Baltikum und in Russland nur wenig oder kein Niederschlag fällt.
Landwirte bangen um Ihre Existendenz, auf Grund derTrockenheit wurde nur halb so viel oder weniger Getreide als sonst geerntet.
Trockene Gebiete in der Schweiz
Am Rand der Hochdruckgebiete profitierte der Alpenraum und somit auch die Schweiz gelegentlich von der Zufuhr von feuchterer Meeresluft. In der Schweiz trocknete aber auch immer wieder Bise die Luft ab. Somit herrscht auch hier stellenweise Wassermangel. Einige Fliessgewässer führen kaum Wasser und die Pegel der Schweizer Seen sind weiter am sinken.
Die Hundstage kommen, die Hitze bleibt
Sie dauern vom 23. Juli bis zum 23. August und beziehen sich auf das Sternbild des Grossen Hundes, das bei uns bis im vorigen Jahrhundert noch am Augusthimmel auftauchte. Die Klimatologie weist diesen Zeitraum als den heissesten des Jahres aus.
Auch die aktuellen Mittelfristvorhersagen prognostizieren wiederum eine länger andauernde Hitzeperiode.