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Das Luzerner Kantonsparlament hat die Regierung wegen der Moskau-Reise vom vergangenen November kritisiert. Unter anderem waren zwei Regierungsräte und der Luzerner Stadtpräsident nach Russland gereist, gemeinsam mit Wirtschafts-Vertretern. Für den kulturellen Teil der Reise entnahm man 290‘000 Franken aus dem Lotterie-Fonds, unter anderem für das Luzerner Sinfonie-Orchester. Den Rest habe man anderweitig bezahlt. Die Begründung stiess aber im Parlament weitgehend auf Unverständnis. Es gab heftige Kritik.
Die Grünen haben inzwischen einen Vorstoss eingereicht. Verlangt wird, dass nicht mehr die Regierung, sondern unabhängige Stiftungen über die Vergabe von Geldern aus dem Lotterie-Fonds entscheiden.