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Bodenfreiheit:
Das ist die Distanz zwischen dem Boden und dem tiefsten Punkt am normalen Geländewagen, meist der Differential-Glocke. Die Bodenfreiheit sagt aus, wie tief eine Spur oder wie hoch ein Gegenstand maximal sein darf, um ihn problemlos überfahren zu können. Ist die Spur tiefer, muss man versuchen, versetzt zu fahren. Ist der Gegenstand zu hoch, kann man versuchen, ihn langsam mit den Rädern zu überfahren. Die Bodenfreiheit kann deutlich beeinträchtigt werden durch zu hohes Beladen des Fahrzeuges bei Einzelradaufhängung, durch Anbau von Sonderausrüstung wie Trittbretter, Spoilern, tiefhängenden Nebellampen, Anhängerkupplungen und ähnlichen Dingen.
Böschungswinkel:
Er hat mit dem Überhang des Fahrzeuges vorn und hinten zu tun. Den besten Böschungswinkel hat ein Panzer, weil seine ,,Räder" dort anfangen, wo der Panzer aufhört. Je grösser der Böschungswinkel bei einem Geländewagen, um so besser. Je kürzer der Überhang vorn und hinten, desto steilere Böschungen (daher der Name) können Sie bewältigen.
Kippwinkel: Damit wird die Schrägwinkelfähigkeit des Fahrzeuges bezeichnet. Das ist der Winkel, den ein Fahrzeug noch fahren kann, ohne umzukippen. Die werkseitig angegebenen Kippwinkel sind statisch gemessen worden, und zwar auf einer Rampe. Das Auto wird - in ruhendem Zustand - so weit geneigt, bis es seitlich abkippt. Hinweis: Grössere Reifen oder eine Fahrwerkshöherlegung beeinflussen den Kippwinkel negativ.
Rampenwinkel:
Er lässt besonders Autos mit langem Radstand gern mittig aufsitzen. Das Fahrzeug hält dann alle vier Beine in die Luft. Versuchen Sie stattdessen, die Rampe schräg zu überfahren.
Steigfähigkeit:
Sie resultiert aus mehreren Faktoren: wie stark ist der Motor? welche Reifen habe ich aufgezogen? wie stark ist das Fahrzeug beladen? wie ist der Untergrund beschaffen? Es ist daher einleuchtend, dass grobstollige Geländereifen besser greifen als Slicks, dass ein bulliger Motor mit gutem Drehmoment in möglichst unteren Drehzahlbereichen bessere Steigfähigkeit garantiert, als ein schwachbrüstiger, der erst einmal auf Touren gebracht werden muss, bevor er ein paar Pferdchen locker macht. Die Toyota LandCruiser Modelle haben einen bulligen 4, 6 bzw. 8-Zylinder-Motor. Auf trockenem Beton oder festem Lehmboden können Sie damit eine Steigung von 100 % (45°) bewältigen.
Wattiefe:
Das ist die Wassertiefe, die ein Geländewagen noch überwinden kann, ohne Wasser zu schlucken. Die Wattiefe wird gemessen vom Boden bis zur unterkante Luftfilter oder Lufteintrittsstutzen für die Gemischbildungsanlage.