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Riopan 800 wird bei Magenbrennen, saurem Aufstossen oder Druck- und Völlegefühl in der Magengegend eingenommen.
Der Wirkstoff von Riopan 800, Magaldrat, vermindert die Säuremenge, bindet Pepsin und Gallenbestandteile und beseitigt durch einen schleimhautschützenden Belag die aggressive Wirkung des Magensaftes.
Es ist wichtig, auf die allgemeine Lebens- und Ernährungsweise zu achten. Stress und individuell nicht zuträgliche Speisen sowie übermässiges Rauchen und Alkoholgenuss sollten vermieden werden.
Da Riopan 800 zuckerfrei und natriumarm ist, kann es auch von Diabetikern und Patienten mit Bluthochdruck eingenommen werden.
Bei Fructose-/Sorbit-Unverträglichkeit; bei bekannter Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff Magaldrat oder einen der Hilfsstoffe des Arzneimittels.
Riopan 800 darf nicht länger als 2 Wochen ohne ärztliche Konsultation eingenommen werden. Bei einer langfristigen Anwendung kann es zu einer Veränderung der Blutsalze, insbesondere Kalzium und Phosphat, kommen.
Patienten/Patientinnen, die an Nierenkrankheiten leiden, dürfen das Präparat nur nach Rücksprache mit dem Arzt oder mit der Ärztin einnehmen.
Bei länger anhaltenden und/oder in häufigen Abständen wiederkehrenden Beschwerden muss ein Arzt oder eine Ärztin untersuchen, ob eine schwerwiegende Krankheit vorliegen könnte.
Die gleichzeitige Einnahme von Riopan 800 kann die Aufnahme von vielen anderen Arzneimitteln (z.B. für das Herz oder Antibiotika) vermindern. Deshalb sollten andere Arzneimittel immer mindestens 2 Stunden früher oder später eingenommen werden als Riopan 800.
Säurehaltige Getränke (z.B. Obstsäfte, Wein, Brausetabletten mit Zitronen- oder Weinsäure) begünstigen die Aufnahme von Aluminium aus Riopan 800. Deshalb sollte Riopan 800 möglichst nicht gemeinsam mit säurehaltigen Getränken eingenommen werden.
Informieren Sie Ihren Arzt, Apotheker oder Drogisten bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin oder Drogistin, wenn Sie an anderen Krankheiten leiden, Allergien haben oder andere Arzneimittel (auch selbstgekaufte!) einnehmen oder äusserlich anwenden!
Wenn Sie schwanger sind oder es werden möchten, sollten Sie vorsichtshalber möglichst auf Arzneimittel verzichten. Während der Schwangerschaft und Stillzeit sollten Sie Riopan 800 nur nach Rücksprache mit Ihrem Arzt bzw. Ihrer Ärztin einnehmen.
Erwachsene: Im Allgemeinen wird bei leichteren Magenbeschwerden ½ - 1 Std. nach dem Essen oder beim Auftreten von Beschwerden eine Tablette Riopan 800 gelutscht oder gut zerkaut eingenommen.
Die Tagesdosis von 6400 mg Magaldrat (entspricht 8 Tabletten Riopan 800) sollte nicht überschritten werden.
Die Anwendung und Sicherheit bei Kindern und Jugendlichen ist bisher nicht geprüft worden.
Halten Sie sich an die in der Packungsbeilage angegebene oder vom Arzt oder der Ärztin verschriebene Dosierung. Wenn Sie glauben, das Arzneimittel wirke zu schwach oder zu stark, so sprechen Sie mit Ihrem Arzt, Apotheker oder Drogisten bzw. mit Ihrer Ärztin, Apothekerin oder Drogistin.
Insbesondere bei hoher Dosierung kann es zu breiigen Stühlen, erhöhter Stuhlfrequenz und in sehr seltenen Fällen zu Durchfall und Verstopfung kommen.
Bei langandauernder Anwendung kann es zu einer Veränderung der Blutsalze, insbesondere Kalzium und Phosphat kommen.
Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, die hier nicht beschrieben sind, sollten Sie Ihren Arzt, Apotheker oder Drogisten bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin oder Drogistin informieren.
Arzneimittel ausser Reichweite von Kindern aufbewahren.
Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden.
Bei Raumtemperatur (15?25 °C) lagern.
Weitere Auskünfte erteilt Ihnen Ihr Arzt, Apotheker oder Drogist bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin oder Drogistin. Diese Personen verfügen über die ausführliche Fachinformation.
1 Tablette Riopan 800 mit Caramelgeschmack enthält 800 mg des Wirkstoffes Magaldrat.
Hilfsstoffe: Sorbitol, Aromastoffe: Vanillin und andere sowie weitere Hilfsstoffe.
46516 (Swissmedic).
In Apotheken und Drogerien, ohne ärztliche Verschreibung.
Packungen mit 20, 50 und 100 Tabletten.
Takeda Pharma AG, Freienbach
Diese Packungsbeilage wurde im Mai 2011 letztmals durch die Arzneimittelbehörde (Swissmedic) geprüft.