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Die Schriften Emanuel Swedenborgs und Jakob Lorbers geben sich als Offenbarungen im Kontext der Wiederkunft Christi. Das Wort (gr. Logos), dass vor 2000 Jahren Fleisch wurde (Joh 1,14), kommt – wie sollte es anders sein? – als Wort wieder. Mit anderen Worten: Die Wiederkunft Christi erweist sich – im Lichte der neuen Offenbarungen durch Swedenborg und Lorber – als ein Wortgeschehen. Daher spreche ich von der Neuoffenbarung des Logos.
Als Theologe hat mich die Frage interessiert: In welchem Verhältnis stehen die aus diesen beiden Offenbarungen extrahierbaren Theologien oder Lehrsysteme? Es sind Gemeinsamkeiten und Unterschiede beobachtbar. Swedenborg ist keineswegs nur ein Vorläufer Lorbers; und Lorber ist keineswegs nur eine Neuauflage Swedenborgs. Beide Offenbarungen haben ihr je eigenes Profil. Und dennoch verstehe ich sie als Gestalten des neuen Jerusalems (= der aus den Himmeln Gottes neu geoffenbarten Lehre).
Auf dieser Homepage finden sie Aufsätze und Bücher, die ich in den vergangenen Jahrzehnten bis heute geschrieben habe; außerdem Vorträge, die ich bei verschiedenen Gelegenheiten gehalten habe. Die Beiträge verstehe ich als Orte meines öffentlichen Nachdenkens über die beiden neuen Offenbarungen. Mein Motto lautet: Interpretationen mit Herz und Verstand! Das heißt: Mich leitet die Warmherzigkeit des Glaubens und die Nüchternheit des Verstandes.