Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03094.jsonl.gz/772

Band 2 der Editionsreihe 'Controversia et Confessio' schließt an den Band zum Interimistischen Streit 1548-–1549 an. Die Reihe bietet ausgewählte Quellentexte zu den innerprotestantischen Streitigkeiten nach Luthers Tod im Vorfeld der Konkordienformel (1577) und des Konkordienbuches (1580). Dabei ist jeder Band einem besonderen theologisch definierten Streitkreis gewidmet und thematisch in sich abgeschlossen. So ist bereits Band 8 zur Debatte um die Wittenberger Abendmahlslehre und Christologie (1570–1574) erschienen. Jeder Band ist durch eigene Register erschlossen und ist je für sich benutzbar. Der nun vorgelegte Band 2 der Reihe behandelt den Streit um die Adiaphora.Anschließend an den Leipziger Alternativentwurf ('Leipziger Interim') zum Augsburger Interim entstand in den protestantischen Reichsterritorien eine heftige Kontroverse, wie weit man den Forderungen des Kaisers nachkommen und welche organisatorischen und zeremoniellen Zugeständnisse man der kaiserlichen Religionspolitik machen könne, ohne die eigene Glaubensüberzeugung zu verleugnen; dabei wurde auch die Frage des Widerstandsrechts neu bedacht. Elf Streitschriften – darunter auch das Magdeburger Bekenntnis von 1550 – zeigen die unterschiedlichen Positionen mit ihren charakteristischen Argumentationsgängen. Knappe Einleitungen zu den einzelnen Quellen orientieren über den historischen Kontext und – soweit bekannt – über die Verfasser; dazu kommen jeweils eine Zusammenfassung des Inhalts und ein Überblick zur Überlieferung sowie zur Editionsgrundlage.
The series of edited sources 'Controversia et Confessio', which will encompass eight volumes, documents the intra-Protestant controversies that emerged after Luther’s death. It will include the most influential printed contributions to these debates that were central to the development of Protestant confessions and identities. The second volume includes texts concerning the Adiaphoristic Controversy (1548–1560). Provoked by the so-called 'Leipzig Interim', the governmental authorities’ attempt to intervene in ecclesiastical matters and the church leader’s obligation to resist such efforts became the crucial question of the moment. The scope of the differing opinions is represented by eleven characteristic pamphlets (including the 'Magdeburg Confession'); each one is introduced through a concise description of the political and theological situation, the author’s life and some bibliographical notes.>
Wie die protestantischen Reichsterritorien über die kaiserliche Religionspolitik dachten.
Herausgeber Irene Dingel
Herausgeber Jan M. Lies
Herausgeber Hans-Otto Schneider
Dr. phil. habil. theol. Irene Dingel, Jg. 1956, ist Direktorin des Instituts für Europäische Geschichte (Abteilung für Abendländische Religionsgeschichte) und Professorin für Kirchen- und Dogmengeschichte an der Evangelisch-Theologischen Fakultät der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, sowie Ordentliches Mitglied der Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz. Irene Dingel ist v.a. mit zahlreichen Veröffentlichungen zur Konfessionsbildung und Konfessionalisierung in der Frühen Neuzeit hervorgetreten.
DUIN ER5TQDL226U
GTIN 9783525560105
Veröffentlichungsdatum 05.12.2012
Sprache Deutsch
Seitenanzahl 1013
Produkttyp Buch
Größe 247 x 47 x 170 mm
Produktgewicht 1349 g
This discussion is intended to exchange information between customers. If your question answered within 48 hours, the answer gives you an expert of Dodax.