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Was ist Schnarchen?
Unter Schnarchen (med. Rhonchopatie) versteht man ein röhrendes, knatterndes sowie röchelndes Geräusch, welches seinen Ursprung in den oberen Atemwegen des Menschen findet. Man unterscheidet hierbei 2 Arten von Schnarchen:
- Das normative Schnarchen, nicht krankhaft
- Das obstruktive Schnarchen, krankhaft – geht einher mit der verminderten, schädlichen Sauerstoffaufnahme
Laut einer repräsentativen Studie aus Deutschland schnarchen alleine in der Altersgruppe aller Männer von 30 – 59 Jahren, 10,8 Millionen (14%). Hiervon sind 6,5 Millionen laute Schnarcher. Bei den Frauen finden sich in der selben Altersgruppe aller Frauen 7,2 Millionen (9%) Schnarcherinnen, wovon 3,7 Mio laut schnarchen. Bemerkenswert ist, dass sich 41% der Frauen und 24% der Männer, welche eine Beziehung haben, vom Schnarchen des Partners stark gestört sowie beeinträchtigt fühlen. (Quelle: https://goo.gl/ix2CVC) Schnarchen ist deshalb gesundheitsschädlich, da es zum Einen die Betroffenen im Alltag stark beeinträchtigt und Schnarcher an der schlafbezogenen Atmungsstörung leiden. Tagesmüdigkeit sowie Konzentrationsstörungen treten häufig auf. Tendenziell haben krankhaft schnarchende Menschen ein höheres Risiko für die Entwicklung von Bluthochdruck, eines Schlaganfalls oder eines Herzfinfarkts.
Atmung während des Schnarchens
Im Normalfall atmen Menschen beim Schlafen durch die Nase ein und aus. Es entsteht kein Schnarchgeräusch. Bei schnarchenden Menschen sind spezifische Regionen, welche für das Schnarchen verantwortlich sind, entspannter. Verschiedene Ursachen begünstigen diesen Umstand. Beim Schnarchen wird sowohl durch die Nase, als auch gleichzeitig durch den Mund oder aber nur durch den Mund Luft eingeatmet. Beim Einatmen durch den Mund beginnt der weiche Gaumen, der Rachen und das Zäpfchen an zu vibrieren. Die Stärke der Vibration variiert je nach Person und Konstitution. Oft blockieren sich beide Luftströme beim Einatmen im hinteren Gaumen (Blockade der Atemwege). Es kommt zu Verschlucken, Husten oder Schnappatmung. Bei einigen Betroffenen kann es zu schweren gesundheitsschädlichen Folgesymptomen kommen. Bei sehr starken Schnarchern ist es ratsam, einen Arzt zu konsultieren. Tendenziell schnarchen übergewichtige Menschen lauter als Menschen mit Normalgewicht. Gleiches gilt für grosse im Vergleich zu kleinen Menschen.
Atmung während des Schnarchens
Das obstruktive Schlafapnoe-Syndrom OSA
Beim OSA leiden die Betroffenen unter Atempausen von über 10 Sekunden und weit mehr. Durch die ungewollten Atempausen erreicht das Gehirn weniger Sauerstoff. Gleichzeitig ist auch das Herz von der Mangelversorgung an Sauerstoff betroffen. Weitere chronische sowie auch ernst zu nehmende Folgen sind häufig Konzentrationsprobleme, Schläfrigkeit, Kopfschmerzen, innere Unruhen, Depressionen, Herzrhythmusstörungen, Infarkte, verminderte Lust auf Sex und Impotenz.
Statistiken zu Schnarchen
Statistisch gesehen schnarchen ältere Menschen häufiger als jüngere Menschen. Männer häufiger als Frauen. Laut einer Studie schnarchen 40% aller Männer und 20% aller Frauen. Hierbei kann die Lautstärke bis auf 90 Dezibel ansteigen – vergleichbar mit der Lautstärke eines Staubsaugers oder einem Presslufthammers. Viele Schnarcher wachen von ihrem eigenen Schnarchen auf. Meistens jedoch die Partnerin oder der Partner. Bei 3 von 10 Scheidungen wird unter anderem als Scheidungsgrund das Schnarchen der Partnerin oder des Partners angegeben. Schnarchende Menschen haben eine zunehmend schlechte Mundflora und häufig einen trockenen Mund.
Funktionsweise / Effekte des Sanaclip
Der magnetische Clip ist leicht in der Handhabung und wird einfach um die Nasenscheidewand geklemmt. Der Sanaclip ist weich und aufgrund seiner Leichtigkeit kaum spürbar. Das hochwertige und gut verarbeitete Material des Sanaclip entfaltet seine Wirkung durch das normale Ein- und Ausatmen. Die Atemluft sorgt für eine leichte Bewegung der magnetischen Kugeln, welche an der Nasenscheidewand sitzen. Durch diese Schwingung weiten sich die Nasenflügel. Die innere Nasenscheidewand vergrössert sich bis zu ihrem Ende in der Nasen-/Halsregion. Die gesamte Nervenregion wird mit Hilfe der Schwingung sanft stimuliert. Die in dieser Region befindlichen Nerven-Enden, welche verantwortlich für das unbeschwerte Atmen sind, erhalten durch Sanaclip die notwendigen Impulse. Zusätzlich wird die Produktion von Nasenschleim begünstigt. Die sonst für das Schnarchen verantwortlichen Bereiche des Gaumens, des Zäpfchens und des Rachens schwellen durch die Stimulation des Sanaclip nicht an. Das Schnarchen wird durch eine optimierte Atmung und dank der Stimulation spezifischer Regionen, verhindert.
GRÜNDE & MÖGLICHE URSACHEN FÜR IHR SCHNARCHEN
Das bekannte Schnarchgeräusch entsteht beim Ein- und Ausatmen durch die flatternde Bewegung des Gaumens, Zäpfchens und Rachens. Mediziner sprechen hierbei von einer teilweisen oder totalen Atemwegsblockade. Die Folge ist das Schwingen des erschlafften Gaumensegels, welches im Sog der Atemluft stark oder weniger stark flattert. Die Ursachen für das Schnarchen kann in einem oder mehreren kombinierten Gründen liegen.
FALSCHE SCHLAFPOSITION
Oft tritt das Schnarchen bei vielen Betroffenen nur in einer bestimmten Körperposition auf. Tendenziell schnarchen Menschen verstärkt, wenn sie auf dem Rücken liegen, da hier der untere Kiefer keine Auflagefläche hat und der Mund automatisch geöffnet wird. Der Körper reagiert reflexartig durch Mundatmung, obwohl er weiter durch die Nase atmen könnte.
ÜBERGEWICHT
Ein Faktor, der weiterhin bei vielen Betroffenen hinzukommt, ist Übergewicht oder genetische Veranlagung. Durch das Übergewicht gewinnt der Körper generell an Masse und ist erschlaffter. Die natürlichen Organen und Muskeln haben Schwierigkeiten, die Funktionen des Körpers unter erschwerten Bedingungen reibungslos fortzuführen. Durch festgesetztes Körperfett im Gesicht und Hals des Menschen, werden die Organe für das leichte und unbeschwerte Ein- und Ausatmen benachteiligt. Das Schnarchen wird enorm begünstigt.
ALKOHOL UND MUSKELENTSPANNENDE SUBSTANZEN
Durch Alkohol und andere muskelentspannende Substanzen (Schlafmittel, Schmerzmittel, Psychopharmaka, Cannabis) kommt es zur einer intensiven Entspannung des Gaumensegels und Erschlaffung des Atemapparates des Menschen. Dies geht oft einher mit einer Art Kurzatmung oder flachen Atmung. Dem Körper fehlt die benötigte Energie zur Aufrechterhaltung der notwendigen Körperfunktionen.
VERSTOPFTE NASE
Eine verstopfte oder sich in der Nacht verstopfende Nase ist ein weiterer Grund des Schnarchens. Bei schlechtem Atemdurchzug durch die Nase reagiert der Körper als Reflex mit der Öffnung des Mundes. Es kommt zum plötzlichen nach Luft schnappenden Schnarchen, welches zu Verschlucken oder zu Herzproblemen führen kann.
HERKÖMMLICHE UND BEI VIELEN BETROFFENEN AUFTRETENDE SYMPTOME SIND
Tagesmüdigkeit, Schläfrigkeit Konzentrations- und Gedächtnisprobleme Nachtschweiss Kopfschmerzen direkt nach dem Aufwachen & Schwindelgefühl
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NATÜRLICHE MASSNAHMEN GEGEN DAS SCHNARCHEN
TRINKEN SIE KEINEN ALKOHOL
Durch auch nur geringen Alkoholkonsum erschlaffen die Regionen im Körper, welche für das laute Sägen verantwortlich sind und beginnen durch das normale Ein- und Ausatmen zu vibrieren. Die Vibrationen können in verschiedenen Regionen im Nasen-, Rachen- und Halsraum auftreten. Es kommt zum üblichen Schnarchgeräusch. Durch verminderten Alkoholkonsum wird das Schnarchrisiko deutlich verringert.
ACHTEN SIE AUF IHR GEWICHT
Übergewicht kann auch eine deutliche Ursache für Ihr Schnarchen sein, da sich das Fettgewebe auch im Rachenraum ablagert. Durch die normale Atmung hat die eingeatmete Luft mehr Angriffsfläche. Ähnlich wie beim Alkohol sind diese Regionen generell flattriger und sehr elastisch. Das führt oft zu dem unerwünschten Schnarchen. Achten Sie auf eine gesunde Lebensweise und versuchen Sie Normalgewicht zu halten.
MEIDEN SIE TABLETTEN & SCHMERZMITTEL
Tabletten & Schmerzmittel wirken ähnlich wie Alkohol und erschlaffen die für das Schnarchen verantwortlichen Regionen. Meiden Sie, wenn ihr gesundheitlicher Zustand es zulässt, ermüdende Tabletten und starke Schmerzmittel, um dem Schnarchen vorzubeugen.
PUTZEN SIE IHRE NASE
So banal es auch klingt: Eine saubere Nase sorgt für freieres und unbeschwerteres Arbeiten. Hierbei helfen diverse Nasensprays und Schleimlöser für verstopfte Nasen. Um das Verstopfen der Nase während des Schlafens zu minimieren, achten Sie auf Sauberkeit im Schlafzimmer. Bei alter Bettwäsche, alten Matratzen und unhygienischen Verhältnissen verstopft die Nase schneller und leichter, was wiederum das Schnarchen begünstigt.
BENUTZEN SIE NASENPFLASTER
Nicht nur Sportler, sondern auch schnarchende Menschen können sich eines Nasenpflasters bedienen. Ein Nasenpflaster sorgt zusätzlich für eine bessere und vereinfachte Atmung.