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Das Wichtigste in Kürze
- Moskau verlangt in Ukraine-Konflikt Sicherheitsgarantien des Westens.
Anfang kommenden Jahres werde ein Austausch zwischen Moskau und Washington stattfinden, sagte Aussenminister Sergej Lawrow am Mittwoch dem russischen TV-Sender RT. Auch die Gespräche zwischen Russland und der Nato seien noch für den Januar vorgesehen.
Die Europabeauftragte des US-Aussenministeriums, Karen Donfried, hatte bereits am Dienstag gesagt, dass sie mit einer ersten Verhandlungsrunde im Januar rechne. Einige Forderungen Russlands bezeichnete sie als «inakzeptabel».
Lawrow warnte die US-Regierung davor, die Verhandlungen in die Länge zu ziehen und bekräftigte die Forderung von Russlands Präsident Wladimir Putin, der am Dienstag «ernsthafte» Gespräche verlangt hatte. Moskau hoffe, dass niemand «Konflikte als ein wünschenswertes Szenario ansieht», betonte der Aussenminister. «Wir werden unsere Sicherheit mit den Mitteln gewährleisten, die wir für angemessen halten.»
Die Spannungen zwischen Russland und dem Westen wegen des Ukraine-Konflikts hatten sich zuletzt deutlich verschärft. Angesichts eines massiven russischen Truppenaufmarsches an der Grenze zur Ukraine gibt es Befürchtungen, Moskau könnte das Nachbarland angreifen. Der Kreml weist dies zurück und wirft der Ukraine seinerseits Provokationen vor.
Am Freitag veröffentlichte Russland Entwürfe für zwei Abkommen, mit denen eine Nato-Osterweiterung sowie die Errichtung von US-Militärstützpunkten in Staaten der ehemaligen sowjetischen Einflusssphäre untersagt werden sollen.