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«Immer mehr werden meine Augen verletzt durch all die Erneuerungen und den Vandalismus, die mir Biel aufzwingt».
Mit diesen Worten begründete Léo-Paul Robert 1906 seinen Entschluss, eine Sommerresidenz abseits der Stadt in der Natur zu bauen. Das Einfamilienhaus im Ried oberhalb von Biel, das seine Eltern 1853 erwarben, war ihm nicht mehr Rückzugsort genug, den er zur Ausführung seiner Kunst benötigte. Auf Streifzügen in der Umgebung von Vauffelin und Geissboden entdeckte er den Jorat bei Orvin, in den er sich verliebte. Bevor er das Grundstück erwarb, stellte er sicher, dass das Gelände baulich nicht verändert werden durfte. Nach der Unterzeichnung des Kaufvertrages entwarf Léo-Paul Robert selbst ein Haus für seine Bedürfnisse mit Wohnbereich und Atelier. Dieses Refugium in der Natur war eine Inspirationsquelle für die Maler der Familie.
Léo-Paul und drei seiner Söhne Philippe, Théophile und Paul-André Robert porträtierten die Region des Orvintals in vielen Landschaftsbildern. Darüber hinaus bietet die Umgebung einen reichen Nährboden für Pflanzen, Vögel und Insekten, die Léo-Paul und sein jüngster Sohn Paul-André Robert intensiv erforschten und zeichnerisch festhielten. Haus und Garten im Jorat, die heute von der Fondation Collection Robert unterhalten werden, sind noch immer ein ökologisches Paradies, das Kunstschaffende und Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler gleichermassen in Bann zieht.
Informationen übermittelt via culturoscoPe
Öffnungszeiten
Von 9. März 2021 bis 31. März 2024
Vor Ort
Aktivitäten
- Ausstellung / Erklärungen
Kontakt
- Nouveau Musée Bienne ( NMB) 52, Faubourg du Lac 2502 Bienne