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Als Drittschnellste in den Halbfinals tags zuvor durfte Ugolkova mit Berechtigung Richtung Medaillen schielen. In 58,47 Sekunden hatte sie ihren eigenen Schweizer Rekord egalisiert, im Final blieb sie sieben Hundertstel über dieser Marke. Für einen Medaillengewinn hätte sich die gebürtige Russin aber nochmals deutlich steigern müssen. Platz 3, den die favorisierte Schwedin Sarah Sjöström belegte, verpasste sie um eine halbe Sekunde. Den Titel sicherte sich die Polin Alicja Tchorz.
Für Brustspezialistin Lisa Mamié war wie schon über 100 m auch über die doppelte Distanz im Halbfinal Endstation. Die 23-jährige Zürcherin, die nach den Olympischen Spielen in Tokio eine mehrwöchige Trainingspause eingelegt hatte, blieb in 2:23,99 um mehr als 2,7 Sekunden über ihrem Landesrekord, was zum 13. Rang reichte. Zum Vorstoss in die ersten acht fehlten ihre exakt zwei Sekunden. An den Langbahn-Europameisterschaften im Mai in Budapest hatte Mamié über 200 m Brust mit Silber überzeugt.
Marius Toscan schied über 200 m Delfin ebenfalls im Halbfinal aus. Der 19-jährige St. Galler belegte unter nur 15 Teilnehmern den 12. Platz.