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Das ausserordentlich vielseitige mittelamerikanische Costa Rica verfügt über weit mehr als tropische, von Palmen gesäumte Bilderbuchküsten. Das Land ist in verschiedener Hinsicht bemerkenswert. Die Vorteile, die es sich in den vergangenen Jahrzehnten erarbeitet hat, fussen auf hoher, demokratischer Stabilität und weitsichtiger, nachhaltiger Entwicklungspolitik.
Die spanische Kolonisation des Gebietes setzte um 1560 ein und dauerte bis ins frühe 19. Jahrhundert. Es folgte die Eigenstaatlichkeit mit abwechselnden Diktaturen. Wirtschaftlich von Bedeutung waren in dieser Zeit vor allem der Kaffee- und der Bananenanbau.
Das Land bekannte sich 1983 zur Neutralität und setzt stark auf Bildung, Gesundheitswesen und nachhaltigen Tourismus. Mehr als ein Viertel der Fläche des Landes steht unter Naturschutz.
La Laguna del Lagarto
Eine von Nordwest nach Südost ausgebildete, teilweise vulkanische Gebirgskette trennt die zwei tropischen Klima-
typen des Landes. Unsere Route reicht vom Tiefland-Regenwald im Norden (mit Grenze zu Nicaragua) bis hin zum höchstgelegenen Regenwald im Einzugsgebiet der Talamanca-Berge, südöstlich der Hauptstadt San José. Sie führt indes nicht in die Küstengebiete.
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