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geb. --.--.----
Nortriptylin und Ondansetron beeinflussen sich gegenseitig
Monitorisierung
Risiko
Erhöhtes Risiko für ventrikuläre Rhythmusstörungen und additive serotonerge Effekte
Mechanismus
Additive Verlängerung der QT-Zeit und additive serotonerge Effekte.
Effekt
Durch die additive Verlängerung der QT-Zeit erhöht sich die Wahrscheinlichkeit für das Auftreten von kardialen unerwünschten Wirkungen wie Arrhythmien, Torsades de pointes oder Herzstillstand. Unter Ondansetron und serotonerg wirksamen Arzneimitteln (z.B. SSRI) sind Fälle von Serotoninsyndrom beschrieben. Unter Kombination mit trizyklischen Antidepressiva könnte es ebenfalls zu additiven serotonergen Effekten mit erhöhtem Risiko für serotonerge Überstimulation kommen, insbesondere, wenn Ondansetron mehrfach über eine längere Zeit gegeben wird. Symptome eines Serotoninsyndroms können z.B. Verwirrtheit, Erregung, Angst, Schwitzen, Hyperthermie, Diarrhoe, Übelkeit, Blutdruckschwankungen, Hyperreflexie, Tremor, Ataxie, Myoklonien oder Nystagmus umfassen.
Empfehlung
Regelmässige EKG-Kontrollen der QT-Zeit sowie der Elektrolytkonzentrationen (hier insb. Kalium) sind durchzuführen, insbesondere bei Änderungen der medikamentösen Therapie. Der Patient ist sorgfältig auf Anzeichen einer serotonergen Überstimulation hin zu monitorisieren.
Literatur
Klassifikation
Die Grundlage für die Klassifikation ist die referenzierte Literatur und ein validiertes und nachvollziehbares Entscheidungsmodell. Die getroffenen Entscheidungen für die Einteilung des Schweregrads werden durch den Flowchart visualisiert.
Letzte Aktualisierung des Textes am 29.05.2018