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Im Antragsformular hat der Versicherungsnehmer verschiedene Fragen beantwortet, die der Versicherungsgesellschaft zur Beurteilung des Risikos dienen. Dazu gehören zum Beispiel Fragen zur Anzahl der gefahrenen Kilometer pro Jahr, der Verwendung des Fahrzeuges etc.
Ändern sich im Laufe der Zeit nach Abschluss der Versicherung die Antworten auf diese Fragen, liegt eine Gefahrsveränderung vor.
Der Versicherungsnehmer ist verpflichtet, solche Veränderungen der Gesellschaft sofort schriftlich mitzuteilen.
Gefahrserhöhung:
Erhöht sich das Risiko, sprechen die Versicherungsgesellschaften von Gefahrserhöhung.
Wenn Sie auf Ihre schriftliche Mitteilung hin nichts von der Versicherungsgesellschaft hören, erstreckt sich die Deckung auch auf das erhöhte Risiko. Falls die Versicherungsgesellschaft damit nicht einverstanden ist, muss sie innert 14 Tagen kündigen.
Gefahrsverminderung:
Vermindert sich das Risiko, ist von einer Gefahrsverminderung die Rede, und die Versicherungsgesellschaft reduziert die Prämie.
Einige Gesellschaften machen das ab dem folgenden Versicherungsjahr, andere frühestens ab dem Zeitpunkt, an dem die Meldung eingetroffen ist.
Tipp:
Setzen Sie sich sofort in Verbindung mit Ihrer Versicherungsgesellschaft, wenn Sie zum Beispiel eine Alarmanlage in Ihren Wagen einbauen lassen, zusätzliche Airbags montieren lassen oder den Wagen nicht mehr im Freien, sondern in einer Garage parkieren.
Je nach Risikoeinschätzung Ihres Versicherers kann dies die Prämie reduzieren.