Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03152.jsonl.gz/2633

Apostolische Konstitution
Eine apostolische Konstitution, Constitutio apostolica ist in der Römisch-katholische Kirche ein Erlass des Papstes, in dem ein bestimmter Sachverhalt des Kirchenrechts geregelt wird. Apostolisch bedeutet hier „päpstlich“ und Konstitution bezeichnet in dieser Verwendung einen Erlass. Die Bestimmungen einer Konstitution sind päpstliche Gesetze (wie das Motu proprio) und daher verbindlich und verpflichten auf Glaubensgehorsam, sofern ein Glaubensgegenstand gelehrt wird. Sie betreffen oft häufig eine bestimmte Region oder einen bestimmten Personenkreis.
In einer apostolischen Konstitution erhebt der Gesetzgeber in bestimmten Fällen auch den Anspruch auf Unfehlbarkeit, wenn ein Dogma von einem ökumenischen Konzil zusammen mit dem Papst oder vom Papst allein ex cathedra ausdrücklich und unter Hinweis auf die Amtsvollmacht und den Willen, diese anzuwenden, definiert wird. Ein Beispiel für eine Konzilsdefinition durch eine apostolische Konstitution ist die Lehre, dass das Bischofsamt die Fülle des Weihesakramentes darstellt und kollegial zusammen mit und unter dem Papst ausgeübt wird. In allen Fällen haben apostolische Konstitutionen gemäß can. 7 ff. CIC stets Gesetzeskraft.
Apostolischen Konstitution[Bearbeiten]
- Apostolischen Konstitution „PASCE AGNOS MEOS“!
- Apostolischen Konstitution Pasce oves meas
- Apostolischen Konstitution
- Apostolischen Konstitution
Motu proprio[Bearbeiten]
- Motu proprio
- Motu proprio
- Motu proprio