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Geschichte mit Ursprung der Römer
Um das Jahr 70 nach Christi gehörte das Gebiet um Eich den Römern. Die damaligen Herrscher bauten Strassen und Häuser. Der heutige „Römerweg“ ist Zeuge dieser Zeit. Um 1300 stand Eich unter österreichischer Herrschaft. 1415 verloren die Österreicher ihre Macht und seitdem gehört Eich Luzern und somit der Eidgenossenschaft an.
Im Schirmbrief König Heinrichs lll. vom 23.01.1045 für das Stift Beromünster wird Eich erstmals als Ort erwähnt, damals noch als „Heiche“. Der König nahm das im Aargau in der Grafschaft des Arnold von Lenzburg gelegene Kloster Beromünster unter seinen Schutz, mit dem dortigen Chorherren samt Kirchen, Hofstätten, Dörfern und Leuten, darunter auch einen Fischweiher in Eich.
Eich lag an der wichtigen Nord-Südverbindung und war für viele Handelsreisende Rastplatz. Durch die Eröffnung der Eisenbahnlinie Olten-Emmenbrücke im Jahre 1856 am gegenüberliegenden Seeufer verlor Eich an Bedeutung als Etappenort der Gotthardroute.
Den wohl wichtigsten Einschnitt in neuerer Zeit erlebte die Gemeinde mit dem Autobahnbau. 1960 legte die Bundesversammlung die Linienführung fest und 1971 lagen die Detailpläne in den betroffenen Gemeinden auf. Diese sahen die Erstellung eines Viaduktes über das Dorf Eich vor. Der Widerstand der Bevölkerung, des Vereins zur Erhaltung des Sempachersees und des Gemeinderates führten nach dem Eintritt von Hans Hürlimann in den Bundesrat zum Erfolg: In den Jahren 1976-81 wurde im Tagbau ein rund 900 Meter langer Tunnel durch das Dorf gebaut.