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Räume schaffen
Platz für neue Ideen
Ich reise durch Europa und schaue mir Infrastrukturprojekte aller Art an. Ich erzähle kurz einige Eindrücke, die ich in und um Zürich bisher gesammelt habe.
Hackerspaces kennt ihr. Pentabarf kennt ihr. Physikalische Räume sind wichtig, Kommunikationsräume sind wichtig. Welche Maßnahmen können wir ergreifen, welche Projekte sind hilfreich, welche Wege gibt es, der "Kapitalistischen Arbeitsmaschine zu entfliehen" und Zeit für andere Gemeinschaftsprojekte zu haben?
Harte Himbeeren
Mit dem Raspberry Pi ist bald ein $25-Computer in der Größe einer Zigarettenschachtel zu haben. Mit Rhombus Tech kommt dann was in der Größe einer PC-Card, und ein Modell wird Cryptobeschleunigung haben. Was liegt näher, als diese Computer mit ein paar Gimmicks Sensoren auszustatten, in Epoxid und Beton einzugießen, die Dinger in ein Rackgehäuse zu packen und als kleine sichere Einwegserver für Mail, IRC Bouncer etc, anzubieten?
Intranet für Gemeinschaften
Clubs, Vereine, Kulturstätten, Hackerspaces. Alles Gemeinschaften, die mit Technologie im Intranet unterstützt werden können. Liquid Democracy ist ein Modell, MOOs haben in den 90er Jahren verschiedene Organisationsformen durchgespielt. Gemeinsamer Einkauf, Tausch von Besitzgegenständen, Abstimmungen, Diskussionen, usw. - lasst uns einen Katalog zusammenstellen.
Wie organisiert man freiwillige Beteiligung? Ein Vorschlag wäre, Lebenskosten durch Beteiligung reduzieren zu können - Miete über Lohnarbeit oder interne Dienstleistungen, bis zu dem Punkt an dem man durch Beteiligung mietfrei ist? Macht es überhaupt Sinn, Tätigkeiten mit (Lokal-)Geld zu entlohnen?
Im Raum Rio (Seminar), gehalten von (keine Angabe), am Sonntag, 08.04.2012 13:00 Uhr, 45 Minuten