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Leistungsgeschwindigkeit (Aktionspotential) größer, wenn Nevenfaser dicker und myelinisiert
welche Informationen leiten Marklose Nervenfasern häufig?
Schmerzinformationen
Was sind Afferenzen?
Axone, die zu etwas hinleiten und diese Struktur innervieren: Daten zum Gehirn
Infos aus der Umwelt / im Organismus -> ZNS
- sensorisch: aus spezifischen Sinnesorganen
- somatisch: aus Muskeln, Gelenken, Haut
- viszeral: aus Eingeweiden
Was sind Efferenzen
Axone, die vom Ursprung wegführen: Befehle vom Gehirn weg
Infos von ZNS an Peripherie
- mototrisch: zu den Skelettmuskeln
- vegetative Efferenzen: zum vegetativen, autonomen Nervensystem
Was ist axonaler Transport und wie lässt er sich aufteilen?
Benötigte Stoffe werden im Soma synthetisiert (weil es nur dort Ribosome und Reticulum gibt), in Vesikel verpackt und per Mikrotubuli zum Bestimmungsort geschickt.
anterograder Transport: vom Soma zu Terminalen oder der Peripherie
retrograder Transport: zurück zum Soma
Wie lassen sich Nerven aufteilen?
somatisch (innervieren Haut, Gelenke, Muskeln)
viszeral/vegetativ (innervieren Eingeweide)
multiporale Nervenzellen
die meisten sind multipolar: Nervenzellen mit mehr als 2 Fortsätzen
Schaltneuron (kurz)
Pyramidenzelle (lang)
Purkinje-Zelle (Taube, schön, Blumenstrauß)
unipolare Zellen, bipolare Zellen
ein Fortsatz; unipolare Nervenzelle
zwei Fortsätze
Mikrotubuli
Transportgestänge innerhalb eines Axons, 25nm Durchmesser bestehend aus Eiweiß Tubulin
Zytoskelett
Neurone werden von gerüstartigem Maschenskelett durchzogen
Anterograder Transport vs. Retrograder Transport
Anterograder Transport = vom Perykaryon in Axon/Dendrite transportiert, Mikrotubuli als Gleise, Kinesin setzt benötigte Energie frei; neurosekrethaltige Vesikel, Neurotransmitter, Lipide, Zucker
Retrograder Transport = von Axon zurück ins Perykaryon, Dynein setzt benötigte Energie frei; zu recycelnde Transmitter
Transport von:
Axo-dendritisch
Axo-somatisch
Axo-axonisch
Axo-dendritisch: Axon Fortsatz direkt mit Dendriten einer anderen Zelle
Axo-somatisch: Axon Fortsatz direkt mit Zellkörper einer anderen Nervenzelle
Axo-axonisch: Axon Fortsatz direkt mit Axon-Fortsatz einer anderen Nervenzelle
Anzahl der Neurone im menschlichen Gehirn
über 25 Milliarden
Perikaryon
Soma, Zellleib
5-150mikrometer groß -> 1/10 Millimeter
Formenvielfalt der Neurone wird durch was bestimmt
durch die Art und Vorhandesein der Dendriten bestimmt
Schwannzellen
Axon eines Neurons + umgebende Schwann-Zelle = Nervenfaser
Myelos = Mark = Lipidreiche (fettreiche) Schicht
Bilden Myelinscheiden um periphere Nervenfasern; umhüllen EIN Axon
Können nach Verletzung ein Nachwachsen des Axons bewirken
=> Leistungsgeschwindigkeit (Aktionspotential) größer, wenn Nervenfasern dicker und myelinisiert: A��-Fasern bis C-Fasern
Klassifikation von Nervenfasern
markhaltig, markarm, marklos, markfrei
Fasertyp: SCHNELL: A-alpha, A-betta, Ay, ..., B, C Langsam
Hirnnerven
= periphere Nerven, die aus dem Hirnstamm entspringen. Ihre Zusammensetzung ist uneinheitlicher als die aus derm Rückenmark entspringenden Spiralnerven. Sie sind für sensorische und motorische Innervation des Kopfes und große Teile der Atmung und Verdauung zuständig.
10 Hirnnervenpaare
N. Vagus: Innervation alles Brust- und Bauchorgane bis zur Dickdarmbiegung (Kolonflexur) -> größte/komplexeste
Oligodendrozyten
= Oligodendrozyten sind Zellen im ZNS, umhüllen die Axone und bilden dabei das Myelin. Jeder Oligodendrozyt besteht aus mehreren Zellfortsätzen und myelinisiert auf diese Art MEHRERE Axone.
• Oligodendroglia bilden Myelinscheiden der zentralen Nervenfasern
- Oligodendrozyten = Zellen mit wenigen Verzweigungen
Oligodendrozyt (ZNS) vs. Schwann-Zelle (peripher)
• Ein Oligodendrozyt kann mehrere Axone vollständig zu ummanteln
• Schwann-Zellen können nach Verletzungen ein Nachwachsen des Axons bewirken
Astrozyten
- Astrozyten zeigen eine sternförmige Struktur und weisen viele Verästelungen der Fortsätze auf.
- Mit diesen Fortsätzen nehmen sie Kontakt zu vielen anderen Neuronen auf.
- Darüber hinaus bilden sie ein dichtes Geflecht um die Gefäße des Gehirns und sind somit am Aufbau der Blut-Hirnschranke beteiligt.
- Einige Astrozyten beteiligen sich am Transport von Nährstoffen zu den Nervenzellen, wiederum andere sind unmittelbar an der Signalübertragung beteiligt. Astrozyten sind daher in der Lage die Ausbreitung von Neurotransmittern u. a. zu begrenzen. Des Weiteren spielen sie eine bedeutsame Rolle bei der Regulation der Kaliumionenkonzentration im extrazellulären Hirngewebe.
Mikroglia
- Mikroglia üben in erster Linie eine Abwehr- und Immunfunktion aus.
- Sie können durch Alarmsignale weitere Zellen des Immunsystems aktivieren und eine Kaskade von Immunprozessen aktivieren.
- Mikroglia reichern sich vor allem dort an, wo Neuronen, Oligodendrozyten und andere Hirnzellen abgestorben sind.
I N. olfactorius - sensorisch
oberen Nasenmuschel. Über den Tractus olfactorius gelangt er zur primären Riechrinde.
Läsionen: Eine Schädigung der Fila olfactoria (bspw. bei Schädelbasisverletzungen) führt zu einem Abriss der Fasern und damit zu einer Unfähigkeit des Riechens (Anosmie). Aromatische Stoffe können nicht mehr wahrgenommen werden. Scharfe Agenzien jedoch schon (bspw. Ammoniak). Diese reizen die Nasenschleimhaut und werden über den N. trigeminus wahrgenommen
II N. opitcus – sensorisch
Der Nerv erhält visuelle Informationen. Entwicklungsgeschichtlich ist er ein Teil des Zwischenhirns. Der 4-5 mm dicke Nerv verlässt die Augenhöhle zusammen mit der A. ophtalmica durch den Canalis opticus über das Chiasma opticum. Hier kreuzen Fasern der medialen Netzhauthälfte zur Gegenseite. Fasern der lateralen Netzhauthälfte verlaufen ungekreuzt zur visuellen Großhirnrinde.
Läsionen: Hypophysentumoren können zu einer Schädigung des Chiasma opticum führen. Bei gesteigertem intrakraniellen Druck kann es zu einer Kompression des Sehnerven führen. Daraus kann eine Abflussbehinderung des venösen Abflusses resultieren und als Folge zu einer sog. Stauungspapille.