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In der Präfektur Fukushima setzt sich die Dekontaminierungsarbeit fort. An Hotspots sinkt die Strahlendosis nach der Dekontaminierung massiv. Aber die Menge der von der Erdoberfläche weggenommenen, radioaktiven Erde wird immer grösser und anscheinend hat man die Kontrolle darüber schon verloren. In 310 von insgesamt 580 provisorischen Ablageplätzen für die verseuchte Erde, die zum Zeitpunkt vom Juni letzten Jahres in Betrieb waren, wurden Missstände beobachtet, berichtete die Lokalzeitung Fukushima-Minpo am 16. Juni.
Das Umweltministerium patrouilliert diese Ablageplätze und letztes Jahr hat man in 78 Ablageplätze festgestellt, dass der Sack, in dem die verseuchte Erde verstopft worden ist, oder die Plane, die die Erde bedeckt, beschädigt waren. In 158 Orten sammelte sich Wasser auf der Plane, was zu einer Beschädigung der Plane führen kann. Auch unter der verseuchten Erde wird eine Plane verspannt, darauf sammelte sich auch Wasser in 108 Ablageplätzen. Bei 113 Stellen beobachtete man einen Hangrutsch, auf den Säcken wächst Unkraut in 47 Plätzen.Die zuständigen Gemeinde haben der Lokalzeitung zufolge danach die Mängel behoben.
Dieses Video soll der russische Sender RT mit einer Drone gemacht haben. Abertausende Säcke mit radioverseuchter Erde liegen in unmittelbarer Nähe der Küste. Wir hoffen nur, dass es kein weiterer Tsunami die Region heimsucht.