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Im Moment lassen sich im Naturlehrgebiet super die Garten- Wollbienen Beobachten! Sie haben einen gedrungenen, bulligen Körper und sind ca. 1 cm gross. Auffällig ist die schwarz-gelbe Wespenzeichnung am Hinterleib. Anders als bei den meisten Wildbienenarten sind die Männchen der Wollbienen grösser als die Weibchen.
Häufiger als Paarungen sind Attacken auf Nebenbuhler und Nahrungskonkurrenten: Wenn ein anderes Männchen in ein fremdes Revier eindringt, kann es zu erbitterten Kämpfen kommen, bei denen sich beide Kämpfer ineinander verkrallt auf dem Boden kugeln; stechen könne sich die Männchen mangels Stachel nicht, aber mit einem dreidornigen Fortsatz am Körperende rammen. Die meisten "Opfer" dieses Dreizacks sind allerdings Insekten anderer Arten: Um die Nektar- und Pollen-Ressourcen für seine Weibchen zu reservieren, stösst das Männchen immer wieder z. B. auf Honigbienen und Hummeln und vertreibt sie. Wenn ein Imker in der Nähe ein Volk hält, kann man gelegentlich flugunfähige Honigbienen mit aufgeschlitzten Flügeln finden.
Garten-Wollbienen können vor allem auf Lippen- und Schmetterlingsblütlern beobachtet werden. Im Naturlehrgebiet sind sie im Moment auf den zahlreichen blühenden Betonien (Betonica officinalis) zu beobachten Seltener besuchen sie auch den Fingerhut und andere Wegerichgewäche. Speziell beliebt sind Hornklee, Saat-Esparsette, Zieste und Echtes Herzgespann. Im Garten trifft man sie oft an Lavendel oder dem Wollziest.