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Heute existieren Schnürsenkel aus den unterschiedlichsten Materialien in den verschiedensten Farben. So wird Baumwolle, Kunstfaser, Mischungen aus beiden oder Leder zu einem Schnürsenkel gewebt oder geflochten. Entweder wird dieser natürlich belassen oder gewachst. Zu unterscheiden sind weiterhin Flach- und Rundsenkel, die sich für verschiedene Schuhe eignen. Die Senkelenden der Schuhbänder werden dabei als Nadeln bezeichnet. Diese sind entweder zu einem Stift zusammengeschweißt, mit einer Kunststofffolie ummantelt oder mit einer Metallkappe versehen. Ein Ausfransen der Schnürsenkel wird dadurch vermieden und die Nadeln gewährleisten ein einfacheres Einfädeln der Schuhbänder in die Ösen des Schuhs.
Bei der Länge des Schnürsenkels gilt es die vorhandenen Ösenpaare am Schuh zu beachten. Reichen für zwei Lochpaare Schnürsenkel mit einer Länge von 45 Zentimetern, so bedarf es für sechs Lochpaare bereits 90 Zentimeter Länge. Bei Stiefeln, die durchaus zehn Lochpaare aufweisen können, sind Schuhbänder von einer Länge von 180 Zentimetern zu verwenden, um eine Schnürung des Schuhs sicherzustellen.