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Das C# 2005 Premium Codebook liefert zahlreiche Problemlösungen aus der Praxis, die Sie sofort in Ihren eigenen Projekten verwerten können. Alle Beispiele sind in Kategorien geordnet und so leicht zu finden. Eine Anpassung der Rezepte an eigene Bedürfnisse ist einfach und unkompliziert möglich. Zahlreiche Hintergrundinformationen liefern Ihnen einen umfassenden Einblick in die Technologien. Auf der CD finden Sie alle Codes und Beispiele aus dem Buch, das Unit-Test-Framework MBUnit, nützliche Komponenten und Klassen, die in den Buch-Rezepten eingesetzt werden, und das komplette Codebook als PDF für unterwegs.
Aus dem Inhalt:
-Basics (Zahlen, Strings u.a.)
-Umgang mit Datum und Zeit
-Anwendungen, Anwendungskonfiguration, Prozesse und Dienste
-Umgang mit dem Dateisystem und mit Dateien
-Schreiben, lesen und navigieren in XML-Dokumenten
-Umgang mit dem System
-Internetprogrammierung
-Spezielles zu Formularen und Steuerelementen
-Benutzer, Gruppen und Sicherheit
-Multimedia, Bildbearbeitung und Zeichnen mit GDI+
-COM-Interop mit Office
-Reflection und Serialisierung
-Threading und asynchroner Methodenaufruf
-Datenbank-Programmierung
Der Autor über sein Buch:
Dieses Buch besteht neben der Einführung ausschließlich aus Rezepten. Jedes Rezept beschreibt die komplette Lösung eines Problems. Nur selten, wenn es sinnvoll erschien, habe ich ein Rezept mit einem anderen verknüpft. Die meisten Rezepte setzen Klassen des .NET Frameworks 2.0 ein. Bei diesen Rezepten gehe ich davon aus, dass Sie mit den Grundlagen des .NET Frameworks und natürlich mit denen von C# vertraut sind. Im jeweiligen Rezept werden aber die verwendeten, besonderen Techniken, die nicht zu den Grundlagen gehören, erläutert und die benötigten Assembly-Referenzen und Namensraum-Importe aufgelistet. In den Rezepten habe ich aus Platz- und Übersichtsgründen darauf verzichtet, die Klassen voll (inklusive Namensraum) zu referenzieren. Deshalb gebe ich vor dem eigentlichen Quellcode an, welche Namensräume importiert werden müssen. Einige Rezepte arbeiten mit externen Technologien wie dem Windows API, WMI, COM oder ADSI. Grundlagen zu diesen Technologien, die ich nicht voraussetzen kann, finden Sie in dieser Einführung. In den Rezepten setze ich dann voraus, dass Sie diese Grundlagen kennen.
Nur wenige Rezepte nutzen fertige Klassen oder Bibliotheken, die Sie frei aus dem Internet beziehen können (und meist auch auf der Buch-CD finden). Die in diesen Klassen implementierten Programme waren einfach zu komplex für das Buch. Und außerdem lag es mir fern, die teilweise genialen Klassen einfach zu kopieren. Ich wollte Ihnen aber eine Lösung für das jeweilige Problem anbieten. Bei den Rezepten, die mit externen Klassen arbeiten, habe ich natürlich darauf verzichtet, die Programmierung der eingesetzten Klassen zu erläutern, und zeige nur deren Anwendung.
Ein Rezept beschreibt kurz das Problem und den Lösungsansatz bzw. den Lösungsweg, meist ohne zu erläutern, in welchen Fällen Sie das Programm überhaupt benötigen. Sie werden schon wissen, warum Sie ein Rezept lesen. Die meisten Rezepte liefern die Problemlösung in Form einer Methode. Diese Methoden sind static deklariert, damit Sie diese einfach in eine separate Klasse einfügen und ohne eine Instanz zu bilden anwenden können. Wenn Sie die Methoden in eine Klasse einbinden, die instanziert wird, entfernen Sie einfach das Schlüsselwort static.
Die Problemlösung einiger Rezepte erforderte aber auch die Programmierung kompletter Klassen. Diese sind teilweise recht umfangreich, das Ergebnis kann sich aber sehen lassen. Ein gutes Beispiel ist die Klasse Mci im Rezept 265, die Ihnen ermöglicht, Multimedia-Dateien abzuspielen (wobei im Hintergrund das etwas schwierig anzuwendende MCI verwendet wird). Für wenige Rezepte war es prinzipiell nicht möglich, Methoden oder Klassen zu entwickeln. Dabei handelt es sich meist um Beschreibungen von Vorgehensweisen wie z.B. die Erstellung eines Formulars mit einer speziellen Formgebung (Rezept 215). Die Quellcodes dieser Rezepte müssen Sie natürlich an Ihre Bedürfnisse bzw.Anforderungen anpassen.
Neben der Beschreibung der Problemlösung im Fließtext habe ich in den Listings immer auch Kommentare untergebracht. Teilweise führt das zu einer leichten Redundanz, da Dinge zweimal erläutert werden. Ich denke aber, dass ein Quelltext mit Kommentaren wesentlich besser zu verstehen ist als einer ohne. So haben Sie auch die Möglichkeit, den Fließtext schlicht zu ignorieren (was eigentlich nicht in meinem Sinne ist, denn wozu habe ich das Ganze dann geschrieben), und können sich einfach direkt den Quelltext anschauen. Verstehen Sie diesen nicht, können Sie im Fließtext nachlesen.
Entwickelt habe ich die Rezepte unter Windows XP Professional mit .NET Framework 2.0. Getestet habe ich alle Rezepte unter Windows XP und Windows 2000. Unter Windows 2000 waren bis auf eine kleine Ausnahme (im Rezept 139) keine Einschränkungen erkennbar. Falls ein Rezept nur unter bestimmten Bedingungen funktioniert oder besondere Installationen erfordert, ist dies in der Regel im Rezept beschrieben. Bei den Rezepten, die WMI oder ADSI einsetzen, habe ich allerdings auch häufig darauf verzichtet, immer wieder zu schreiben, dass WMI bzw. ADSI installiert sein müssen.