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Corona - Vorbeugung, Ansteckung und Erkrankung
Das Coronavirus breitet sich aus. Die Frage ist nur, wie schnell und wie stark. Wir alle können durch einfache Massnahmen dazu beitragen, dass unser Gesundheitssystem nicht zusammenbricht. Worauf man jetzt achten muss, lesen Sie hier.
Wie hoch ist die Ansteckungsgefahr?
Das neue Corona-Virus gehört zur selben Virusfamilie wie das SARS-Virus, das 2002 und 2003 grassierte und ebenfalls Lungenentzündungen auslöste. Zu dieser Familie gehören aber auch harmlose Schnupfenviren und Erreger, die Magen-Darm-Beschwerden verursachen. Als nachgewiesen gilt, dass sich das Virus im Rachen vermehrt, ähnlich wie die Influenzaviren ("echte" Grippe). Daher kann eine COVID-19-Infektionen schon bei Patienten in frühen Stadien im Labor aus Rachenabstrichen isoliert werden. Die meisten Experten gehen inzwischen davon aus, dass eine Übertragung schon vor Beginn der Krankheitssymptome möglich ist.
Die Meinung der Experten ist zur Zeit, dass das Virus nicht (wie etwa das Windpockenvirus) „über die Luft“ übertragen wird, sondern dass es sich um Tröpfchen- und/oder Schmierinfektionen handelt. Die indirekte Ansteckungsgefahr (also wenn man mindestens eine Armlänge Abstand hält oder jemand nur die Türklinke anfasst, die vorher eine infizierte Person berührt hat) scheint nach den Erfahrungen in China gering zu sein.
Wichtige Hygieneregeln
- Waschen Sie sich stündlich 20 Sekunden lang die Hände, am besten mit Flüssigseife.
- Benutzen Sie ein eigenes Handtuch (gewaschen bei 60 Grad oder mehr).
- Niesen oder husten Sie in die Armbeuge. Papertaschentücher sind sofort zu entsorgen.
- Reduzieren Sie Ihre sozialen Kontakte und bleiben Sie, wenn möglich, daheim.
- Halten Sie Abstand zu anderen Menschen, v.a. zu Personen mit Erkältungs- oder Grippesymptomen. Vermeiden Sie Händeschütteln, Umarmungen, Wangenküsschen.
- Kommen Sie Gesichtern nicht näher als zwei Meter. Die Viruströpfchen fliegen nicht weiter und können nur über Schleimhäute eindringen, also Augen, Nase, Mund.
- Fassen Sie sich nicht mit ungewaschenen Händen ins Gesicht. Das reduziert Schmierinfektionen von kontaminierten Oberflächen.
Wie wäscht man sich die Hände richtig?
Helfen Schutzmasken?
Allgemein gibt bei uns zur Zeit keine Notwendigkeit für Atemmasken. Sofern es nicht spezielle Masken sind, wehren sie Feinpartikel nicht ab und schützen dementsprechend auch nicht vor einer Tröpfcheninfektion. Sinnvoll sei es aber laut WHO, dass Menschen, die sich bereits angesteckt haben, Schutzmasken tragen, um die die Verbreitung des Virus zu verhindern.
Die Inkubationszeit des Coronavirus
Die Inkubationszeit, d.h. der Zeitraum von der Ansteckung bis zu ersten Symptomen, beträgt etwa zwei Tage bis zwei Wochen, im Extremfall bis 26 Tage. Man kann davon ausgehen, dass eine Übertragung schon vor Beginn der Krankheitssymptome möglich ist.
Wer wird getestet, wer muss in Quarantäne?
Das BAG hat am 10.3.20 neue Verhaltens- und Quarantäne-Regeln herausgegeben:
- Tests: Getestet werden nur noch besonders verletzliche Menschen, jene, die im Spital behandelt werden müssten und Personal von medizinischen Einrichtungen. Nicht mehr getestet wird, wer lediglich schwache Symptome einer möglichen Covid-19-Erkrankung und kein besonderes Risiko hat.
- Quarantäne: Ist der Test positiv, wird eine Isolierung von mindestens zehn Tagen angeordnet, vom behandelnden Arzt und nicht mehr vom Kantonsarzt. Die Quarantäne kann verlassen werden, wenn der Infizierte 48 Stunden lang symptomfrei gewesen ist.
- Kontaktpersonen: Den Erkrankten sehr nahe stehende Personen, also Menschen, die mit der angesteckten Person zusammenwohnen oder intime Kontakte mit ihr gehabt haben, müssen für mindestens fünf Tage in Quarantäne.
Am 18.3.20 hat der Bundesrat zu folgendem Verhalten aufgerufen:
"Bleiben Sie zu Hause, insbesondere wenn Sie alt oder krank sind. Es sei denn, Sie müssen zur Arbeit gehen und können nicht von zu Hause aus arbeiten; es sei denn, Sie müssen zum Arzt oder zur Apotheke gehen; es sei denn, Sie müssen Lebensmittel einkaufen oder jemandem helfen. Der Bundesrat und die Schweiz zählen auf Sie!"
Stimmt es, dass Kinder nicht so schwer erkranken?
Ja. Mehr noch als für gesunde Erwachsene ist die Wahrscheinlichkeit für einen schweren Verlauf und Todesgefahr für Säuglinge und Kleinkinder nach den bisherigen Erfahrungen extrem gering. Kinder werden aber genauso wahrscheinlich infiziert wie Erwachsene und können Infektionen genauso weitergeben, zumal sie die Viren deutlich länger als Erwachsene ausscheiden.
Was ist zu tun, wenn man Symptome verspürt?
Wenn Sie engen Kontakt (auf weniger als Armlänge) mit Menschen hatten, die erkrankt sind, und die folgenden Symptome verspüren, gehen Sie nicht mehr in die Öffentlichkeit und kontaktieren Sie – zuerst telefonisch! – eine Ärztin, einen Arzt oder eine Gesundheitseinrichtung (zum Beispiel ein Spital):
- häufig Fieber und trockener Husten
- manchmal Muskelschmerzen, Kopfschmerzen, Halsschmerzen, Müdigkeit, Kurzatmigkeit und Atemnot, Geruchs- und Geschmacksverlust, Durchfall
- sehr selten Schnupfen und Niesen,Übelkeit
Bei Verdacht auf COVID-19 werden bei Risikopersonen (älter und mit Vorerkrankungen) Abstriche aus Nase und/oder Hals in Diagnose-Labors untersucht und eine Meldung innerhalb von zwei Stunden gemacht. Ein positives Ergebnis wird im Referenzlabor Genf endgültig bestätigt. Der Diagnostiktest muss ab 4.3.20 von der obligatorischen Krankenpflegeversicherung (OKP) mit 180 Fr. vergütet werden.
Worin liegt der Unterschied zu einer Grippe?
Die Hauptsymptome einer Coronavirus-Infektion sind Fieber, (trockener) Husten und Atemnot/Kurzatmigkeit – wie bei einer echten Grippe (Influenza). Hier besteht neben Husten und plötzlich einsetzendem, oft hohem Fieber aber auch Schnupfen und ein starkes Krankheitsgefühl sowie Kopf-, Muskel- und Gelenkschmerzen. Sowohl die Grippe als auch COVID-19 können zu einer Lungenentzündung führen, die tödlich sein kann.
Ein weiterer Unterschied ist die Inkubationszeit, die bei der Influenza nur ein bis zwei Tage beträgt, beim Coronavirus 2 – 14 Tage. Dazu kommt, dass das Coronavirus wahrscheinlich deutlich ansteckender ist als Grippeviren, vielleicht weil die Virendichte im oberen Rachenraum von Infizierten deutlich höher liegen kann als bei Grippepatienten. Dass es gegen COVID-19 bisher keine Impfung gibt und auch nicht allzu bald geben wird, ist ein weiterer bedeutsamer Unterschied. Die Grippeimpfung schützt nicht gegen das Coronavirus. Ausserdem gibt es noch keine Immunität gegen das Coronavirus, weil es eben "neu" ist.
Nach den bisher bekannten Zahlen scheint das Coronavirus gefährlicher zu sein als die Grippeviren. Grippepandemien haben eine Fallsterblichkeit von 0,1 Prozent, die allerschwerste Pandemie im Jahr 1918 von 2,5 Prozent. Nach einer chinesischen Analyse sterben an COVID-19 durchschnittlich 2,3 Prozent der Infizierten, v.a. alte Menschen und solche mit schweren Vorerkrankungen wie Herzkreislauf-Erkrankungen und Diabetes. Bei Menschen über 80 Jahren liegt die errechnete Todesrate sogar bei ca. 15 Prozent. In der Gruppe der 10 bis 39 Jahre alten Menschen sollen es 0,2 Prozent der Infizierten sein. Bei Kindern bis neun Jahre gab es keine Todesfälle.
Coronavirus - die aktuelle Situation
Die Lage in der Schweiz, in Europa und weltweit in der Corona-Pandemie.
Newsticker
Seifenfehler! | 24.03.2020
Doppelt ist nicht immer besser. Das gilt in Corona-Zeiten vor allem für die oberste Hygieneregel, das Händewaschen. Wenn Sie sich die Hände gründlich mit Sei¬fe gewaschen haben, sollten Sie keinesfalls sofort zum Desinfektionsmittel greifen. Denn Seifenreste (= anionische Tenside) an den Händen neutralisieren die Wirkung der gängigen Desinfektionsmittel (= kationische Tenside). Das führt zu einem deutlich geringeren oder sogar einem kompletten Verlust der Reinigungswirkung und wird in der Medizin auch als „Seifenfehler“ bezeichnet. Also: Reinigungs- und Desinfektionsmittel nicht mischen. Und das Desinfektionsmittel besser im Intervall zwischen dem Händewaschen anwenden. Abgesehen vom Wirkungsverlust trocknet es die Haut auch sehr stark aus, wenn Sie kurz nacheinander schäumende Seife und alkoholhaltiges Desinfektionsmittel benutzen.
Wann gibt es eine Impfung? | 22.03.2020
Das Coronavirus (SARS-CoV-2) ist gerade erst vom Tier auf den Menschen übergesprungen. Unser Immunsystem muss sich gegen diesen neuen Feind erst wappnen. Eine Impfung würde uns schneller immun machen. Wissenschaftler arbeiten mit Hochdruck an einem Impfstoff, und aus mehreren Ländern gibt es vielversprechende Ansätze. Wie zum Beispiel ein harmloses Virus mit Bruchstücken des Corona-Virus zu vermischen. Nach solch einer Impfung würde man nicht erkranken, aber Antikörper gegen die Corona-Teile bilden. Vielleicht könnte man aber auch Teile des Corona-Gens übertragen, gegen die der Körper direkt Antikörper und so seinen eigenen Impfstoff bilden würde. Nach der Entwicklung eines Impfstoffs braucht es jedoch noch einmal Monate, um ihn zu testen. Er muss schliesslich nicht nur wirksam sondern auch sicher und nebenwirkungsarm sein. In China und den USA sollen erste Testreihen an Freiwilligen schon begonnen haben. Experten rechnen jedoch frühestens im kommenden Jahr mit einem Impfstoff für die Allgemeinheit.
Kampf gegen das Coronavirus | 20.03.2020
Aktuell existiert noch kein Mittel, das die Ausbreitung des Coronavirus im Körper stoppt. Die Forschung läuft jedoch international auf Hochtouren. Um Zeit zu gewinnen, werden auch bereits auf dem Markt erhältliche Arzneimittel getestet. Grosse Hoffnung wird auf den Wirkstoff Hydroxychloroquin gesetzt, verwandt mit dem Malariamedikament Chloroquin. Er hemmt ein Enzym, das die Viren zum Leben brauchen. Chinesische Forscher konnten nachweisen, dass das Mittel in Zellkulturen tatsächlich die Vermehrung der neuartigen Coronaviren zu hemmen vermag; eine französische Studie an 26 COVID-19-Patienten verlief vielversprechend, vielleicht weil die Kombination mit dem Antibiotikum Azithromycin die Wirkung beschleunigt hat. Die Tests deuten darauf hin, dass Sars-CoV2 in nur sechs Tagen deutlich weniger ansteckend war. - Getestet werden auch die AIDS-Mittel Darunavir und Kaletra sowie das Grippemedikament Tamiflu. Andere Wirkstoffe wie Kortison oder das Multiple-Sklerose-Medikament Gilenya sollen wirksam sein, weil sie dämpfend auf das Immunsystem wirken. Grosse Aufmerksamkeit bekommt derzeit das Mittel Remdesivir. Es wurde gegen Ebola-Infektionen entwickelt und im Tierversuch erfolgreich getestet, ist aber noch nicht am Markt zugelassen. Mittlerweile laufen dazu mehrere internationale Studien.
Coronaviren lieben Plastik | 19.03.2020
Manche Oberflächen sind "gefährlicher" als andere, denn auf einigen Oberflächen überlebt das Coronavirus deutlich länger als auf anderen. Auf Edelstahl, Kunststoff und Plastik kann es am längsten überleben - mindestens 3 Tage. Dageben ist Papier (Geldscheine) und Karton offenbar keine gute Grundlage: Hier überlebt das Virus gerade mal 24 Stunden. Noch schlechter ist Kupfer mit max. 4 Stunden Überlebenszeit. Insgesamt ist die Ansteckungsgefahr über Oberflächen aber eher gering. Die bei weitem wichtigste Ansteckungsweg ist die sogennante Tröpfcheninfektion, bei der die Coronaviren von infizierten Menschen z.B. beim Niesen oder Husten über Tröpfchen in die Luft abgegeben und anschliessend von einer anderen Person eingeatmet werden. In diesen Tröpfchen überleben sie nur bis zu 3 Stunden. Weil sie nur ca. einen Meter weit fliegen, ist Abstand die wichtigste und beste Schutzmassnahme. Hinzu kommen allgemeinen Regeln der Hygiene, wie regelmässiges Händewaschen mit Seife und nicht mit den Händen in Auge und Nase fassen. Nach Meinung der Hygiene-Experten ist es in der aktuellen Situation für gesunde Menschen nicht erforderlich, im Alltag Desinfektionsmittel anzuwenden, weil der neuartige Coronavirus schon sehr empfindlich auf fettlösende Substanzen wie Alkohol oder Tenside reagiert, z.B. in Seifen oder Geschirrspülmittel. Die Virusoberfläche wird beschädigt und das Virus so inaktiviert.
WHO räumt mit Corona-Mythen auf | 18.03.2020
Zur Zeit kursieren einige kuriose Mythen über das neuartige Coronavirus, mit denen die Weltgesundheitsorganisation (WHO) in ihrer neuesten Publikation aufräumen will. Hier die Fakten:
- Kaltes Wetter schränkt NICHT die Verbreitung des Coronavirus ein.
- Weder ein heisses Bad, Ganzkörperdesinfektion mit Alkohol oder Chlor, Händetrockner, Spülen der Nase mit Kochsalzlösung, viel Knoblauch im Essen noch Antibiotika können die Viren abtöten.
- Das neuartige Coronavirus kann NICHT durch Mückenstiche übertragen werden. Es handelt sich um ein Atemwegsvirus, das sich hauptsächlich durch Tröpfchen verbreitet, z. B. beim Husten oder Niesen einer infizierten Person.
- Thermoscanner können Personen mit Fieber erkennen. Da es zwei bis zehn Tage dauert, bis mit dem Coronavirus infizierte Menschen krank werden und Fieber bekommen, können Infizierte, die noch kein Fieber haben, nicht durch einen Thermoscanner identifiziert werden.
- Impfstoffe gegen Lungenentzündung wie der Pneumokokken-Impfstoff und der Impfstoff gegen Haemophilus influenza Typ B bieten keinen Schutz gegen das neue Coronavirus. Trotzdem werden diese Impfungen gegen Atemwegserkrankungen zum Schutz der Gesundheit empfohlen.
- Menschen jeden Alters (auch Kinder) können an COVID-19 erkranken. Ältere Menschen und Menschen mit bereits bestehenden Erkrankungen scheinen nur anfälliger für einen schweren Krankheitsverlauf zu sein.
Welche Symptome sind typisch? | 10.03.2020
Die Coronavirus macht derzeit vielen Menschen Angst. Welche Symptome können auf eine Infektion hindeuten und welche nicht?
- Erkältung: Halsschmerzen, danach Schnupfen, Niesen und schleimiger Husten, leicht erhöhte Temperatur, Abgeschlagenheit und leichte bis mässige Kopfschmerzen – das sind die klassischen Symptome einer banalen Erkältung (grippaler Infekt). Und sie sind nicht typisch für eine Infektion mit dem neuen Coronavirus!
- Coronavirus-Infektion: Das Coronavirus (COVID-19) scheint vor allem die unteren Atemwege zu befallen. Hauptsymptome sind Fieber, (trockener) Husten und Atemnot/Kurzatmigkeit. Erkältungssymptome wie Niesen und eine laufende Nase treten nach bisherigen Berichten in der Fachliteratur eher selten auf.
- Grippe: Bei einer echten Grippe (Influenza) kommen zu diesen noch mehr Symptome hinzu: Es besteht neben Husten, evtl. Schnupfen und plötzlich einsetzendem, oft hohem Fieber auch ein starkes Krankheitsgefühl mit Kopf-, Muskel- und Gelenkschmerzen und Müdigkeit.
Ein wichtiger Punkt für den gerechtfertigten Verdacht ist nach derzeitigem Stand, ob die Person in stark betroffenen Gebieten war und/oder engen Kontakt mit Personen aus diesen Gebieten oder positiv getesteten Personen hatte. Wenn dies für Sie zutrifft und Sie die oben beschriebenen Symptome an sich bemerken, sollten Sie sich bei einer Gesundheitseinrichtung (Arztpraxis, Notfallambulanz) telefonisch melden. Laufend aktualisierte Informationen zur Situation in der Schweiz
Corona und Schwangerschaft | 08.03.2020
Nach den bisherigen Erfahrungen erkranken Schwangere - wenn überhaupt - dann nur leicht an COVID-19. Insofern reichen die empfohlenen vorbeugenden Massnahmen aus. Beruhigend: Bei der Virusfamilie, zu der das Coronavirus gehört, ist nicht mit einer vorgeburtlichen Schädigung zu rechnen. Auch eine Virus-Übertragung vor, während oder nach der Entbindung ist bisher nicht beobachtet worden. Bisher ist zudem keines der Neugeborenen von infizierten Müttern positiv auf das Coronavirus getestet worden. In Proben von Fruchtwasser oder Muttermilch wurde noch kein Virus nachgewiesen. Beim Stillen wird infizierten Müttern jedoch ein Mundschutz empfohlen. Bei den wenigen Schwangeren, die während der Schwangerschaft positiv auf das Coronavirus getestet wurden, kam es etwas häufiger zu Frühgeburten. Ob diese in unmittelbarer Beziehung zu einer mütterlichen Infektion stehen, ist aber aufgrund der geringen Fallzahl unklar. Idealerweise sind Schwangere gegen Grippe geimpft. Die Grippeimpfung schützt zwar nicht vor COVID-19, aber so können Schwangere nicht zeitgleich an beiden Infektionen erkranken. Ungeimpfte Schwangere sollten sich auch jetzt noch impfen lassen. Zu unseren laufend aktualisierten Infos...
Arbeitsrecht | 28.02.2020
Das Coronavirus breitet sich immer mehr aus (Aktuelle Infos). Früher oder später werden auch Arbeitgeber und Arbeitnehmer mit dem Virus konfrontiert sein. Doch wer bezahlt Absenzen aufgrund des Coronavirus? Grundsätzlich gilt der Grundsatz, ohne Arbeit kein Lohn. Davon gibt es aber verschiedene Ausnahmen, in denen der Lohn dennoch geschuldet wird - ganz oder zumindest teilweise. Da geht es um die verspätete Rückkehr aus den Ferien, wenn z.B. Flüge gestrichen wurden, Arbeitsverweigerung wegen Angst vor Ansteckung, Behinderung auf dem Arbeitsweg wegen Ausfällen im ÖV, Betreuung erkrankter Kinder oder bei Schliessung einer Kindertagesstätte oder Schule. Antworten auf diese und andere Fragen ...
Coronavirus | 27.02.2020
Eine erste Auswertung der chinesischen Gesundheitsbehörden deutet darauf hin, dass das neue Coronavirus (Sars-CoV-2) für Kinder wohl kaum schwere Folgen hat. Die Infektion verläuft weitestgehend ohne schwerwiegende Komplikationen. Für die Studie wurden Daten von rund 44000 Menschen mit einer nachgewiesenen Corona-Infektion analysiert – darunter 416 Kinder im Alter von 0 bis 9 Jahren, bei denen es den Autoren zufolge keine Todesfälle gab. Auch für Menschen im Alter 10 und 39 Jahren ist die Gefahr für einen tödlichen Verlauf der Erkrankung mit 0,2 Prozent eher gering. Aus der Analyse geht zudem hervor, dass es bei Frauen mit 1,7 Prozent eine deutlich niedrigere Sterblichkeitsrate als bei Männern (2,8 Prozent) gibt. Ausserdem scheint eine Übertragung des Virus im Mutterleib ersten Erkenntnissen nach nicht stattzufinden. Laufend aktualisierte Infos hier...
Letzte Aktualisierung : 18-03-20, BH