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Hast du dich entschieden, deinen Sprachaufenthalt mit einem Cambridge-Diplom abzuschliessen? Gute Wahl! Die Diplome sind ein Karrierebooster: Sie geniessen auf dem Schweizer Arbeitsmarkt und bei Universitäten ein hohes Ansehen, und belegen deine Englisch-Kenntnisse schwarz auf weiss.
Doch: Die Cambridge Prüfungen sind nicht ohne. Eine gute Vorbereitung ist Pflicht, wenn du mit Diplom vom Sprachaufenthalt zurückkehren möchtest. Egal, ob du dich fürs First (FCE) oder Advanced (CAE) entscheidest: Entdecke hier unsere Lerntipps für die Cambridge Prüfungen, orientiert am Aufbau der Examen:
Lerntipps fürs Leseverständnis (Reading)
Um dich optimal auf das Leseverständnis vorzubereiten, empfehlen wir dir, so oft wie möglich englische Texte zu lesen: Bücher, Zeitungen oder Zeitschriften. Oder wähle bei deinen Serien englische Untertitel zum Mitlesen. Hilfreich kann es sein, ein Buch auf Englisch zu lesen, welches du vorher bereits auf Deutsch gelesen hast. Lass dich nicht einschüchtern, wenn du nicht jedes einzelne Wort kennst. Versuche stattdessen, den Kontext zu verstehen. Gibt es ein wiederkehrendes Wort, das du nicht verstehst, dann füge dieses deinem persönlichen Voci hinzu.
Lerntipps fürs Hörverständnis (Listening)
Ähnlich wie beim «Reading», geht es auch beim Hörverständnis darum, sich so gut es geht an die englische Sprache zu gewöhnen. Dies gelingt dir, indem du z.B. Podcasts und Serien auf Englisch hörst, resp. schaust. Oder indem du dich mit Einheimischen unterhältst und dich aktiv auf ihre Wortwahl und Aussprache achtest. Versuche, dich sowohl mit dem britischen als auch mit dem amerikanischen Englisch vertraut zu machen. Beim Hörverständnis kannst du mit beiden Akzenten konfrontiert werden.
Lerntipps für Strukturen & Wortschatz (Use of English)
Bei diesem Prüfungsteil wird geprüft, wie gut du die Grammatik und das Vokabular beherrschst. Wir empfehlen dir, vom ersten Tag deines Sprachaufenthaltes an ein Notizbuch mit dir zu führen. Liste hier laufend neue Wörter, Redewendungen oder typische «Phrasal Verbs» auf. Letztere bestehen aus einem Verb und weiteren Elementen (z.B. «ask somebody out», «build up» etc.) und spielen bei den Cambridge Prüfungen in sämtlichen Prüfungsteilen eine wichtige Rolle. Es lohnt sich, diese auswendig zu lernen und aktiv im Alltag anzuwenden. Als Prüfungsvorbereitung kannst du dann dein Notizbuch durchgehen, bis du alle Wörter, Redewendungen und Ausdrücke sattelfest beherrscht.
Lerntipps für den schriftlichen Ausdruck (Writing)
Zu jeder Cambridge Prüfung gehört auch das «Writing». Hierbei wird deine Fähigkeit getestet, verschiedenartige Texte wie z.B. Briefe, Berichte, Rezensionen oder Aufsätze zu verfassen. Im Unterricht wirst du alle Formate kennenlernen und die Gelegenheit haben, diese zu testen. Wir raten dir deshalb, diese Übungen ernst zu nehmen und dir den Aufbau der verschiedenen Formate einzuprägen. Wie oben erwähnt, lohnt es sich auch hier, typische Redewendungen und «Phrasal Verbs» einzubauen. Damit kannst du wertvolle Bonuspunkte erzielen.
Lerntipps für die mündliche Prüfung (Speaking)
Nebst den schriftlichen Teilen wird an den Cambridge Prüfungen auch das Sprechen getestet. Während du fürs FCE eine mündliche Prüfung ablegst, wird beim CAE das freie Sprechen geprüft. Der mündliche Teil findet jeweils mit einem Partner aus deiner Klasse statt. Dieser wird in der Regel einige Wochen im Voraus bekannt gegeben. Nutze diese Gelegenheit und bereite dich mit deinem Partner auf die Prüfung vor. Konzentriert euch auf ein paar ausgewählte Redewendungen und Ausdrücke, die ihr gut beherrscht und sprecht euch ab, wer am Prüfungstag was einbringen will. Generell empfiehlt es sich, möglichst viel Englisch zu reden – idealerweise mit Natvies wie z.B. deiner Gastfamilie. Ein weiterer Tipp ist, dich beim Sprechen aufzunehmen und dich danach kritisch zu analysieren. Das laute Sprechen wird dir zudem helfen, dich an deine Stimme und Aussprache zu gewöhnen, sodass es dir im Prüfungssaal nicht komisch erscheint.
Allgemeine Lerntipps
- Nimm aktiv am Unterricht teil und erledige deine Hausaufgaben gewissenhaft. Dies ist die halbe Miete. Vor allem, wenn du keine Lust hast, dich vor den Prüfungen stundenlang in deinem Zimmer zu verschanzen. Profitiere von den Übungsprüfungen, die du im Unterricht machen wirst und denke daran, dass du deine Hausaufgaben für dich und nicht für die Lehrperson machst.
- Eigne dir ein gutes Vokabular und eine Anzahl Schüsselsätze (Redewendungen, «Phrasal Verbs») an, und setze diese bewusst im Alltag ein.
- Frage deine Lehrperson, wo du noch Verbesserungspotenzial hast und konzentriere dich bei der Prüfungsvorbereitung auf deine Schwächen.
- Viele Sprachschulen organisieren sogenannte «Mock Exams», bei denen der Prüfungstag geübt wird. Dies erlaubt dir, dich mit der Prüfungssituation bekannt zu machen und sämtliche Teile (die mündliche Prüfung ausgeschlossen) an einem Stück durchzuspielen. Bietet deine Sprachschule keine «Mock Exams» an, empfehlen wir dir, den ganzen Ablauf anhand von Übungsprüfungen selber durchzuspielen.