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Seit 27 Jahren lebe ich in Kriessern und arbeite als Monteurin. Ich engagiere mich als Lektorin, weil ich etwas für die Gemeinde machen möchte. Und es gibt mir ein gutes Gefühl. Meinem Sohn versuche ich den Glauben weiterzugeben und dass er Menschen etwas Gutes tun soll.
«Auf den Philippinen ist ein Gottesdienst sehr fröhlich»
Ich bin gläubig, weil ich so aufgewachsen bin. Auf den Philippinen haben uns meine Eltern den Glauben beigebracht. Der Gottesdienst auf den Philippinen unterscheidet sich sehr vom Gottesdienst in der Schweiz. Hier ist es sehr ruhig, auf den Philippinen ist ein Gottesdienst sehr fröhlich und die Kirchen sind immer voll. Ich finde es schade, aber da kann man glaube ich nicht viel machen.
Wenn ich etwas ändern könnte an der Kirche, so würde ich dafür sorgen, dass die Messe fröhlicher wird. Menschen haben Angst, sich in die vorderen Reihen zu setzen. Das ist genau umgekehrt auf den Philippinen.
«Als philippinische Community essen, tanzen und singen wir gemeinsam»
Ich bin glücklich und zufrieden hier. Als philippinische Community treffen wir uns in Rheineck. Zum philippinischen Unabhängigkeitstag feierten wir mit Pater Joseph Antipasada. Nach der Messe haben wir zusammen gegessen, was die Frauen mitgebracht haben, den philippinischen Nationaltanz «Tinikling» getanzt und gesungen.