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Der Viersatzsieg gegen den Japaner Kei Nishikori ist Roger Federers 100. Erfolg in Wimbledon. Nach 2:36 Stunden setzte sich Federer gegen die Nummer 7 der Welt mit 4:6, 6:1, 6:4, 6:4 durch und kam damit zum achten Sieg im elften Duell mit Nishikori. Für Roger Federer war es der 100. Einzel-Sieg in Wimbledon, der 186. auf Rasen.
«Der Beginn war brutal»
Kei Nishikori hatte den besseren Start erwischt, nach acht Minuten boten sich ihm bereits drei Breakbälle zur 3:0-Führung. Federer vermochte diese zwar abzuwehren, den ersten Durchgang aber nicht mehr zu drehen. «Der Beginn war brutal», sagte Roger Federer. «Kei war der bessere Spieler, ich musste einige Anpassungen vornehmen.»
Der achtfache Champion vermochte zu reagieren und legte nach dem verlorenen ersten Durchgang den Schalter um. Bereits ab Mitte des ersten Satzes hatte er begonnen, besser aufzuschlagen, und auch in die Servicegames des Japaners kam er besser rein. Mit zwölf gewonnenen Punkten in Serie legte Federer in der Startphase des zweiten Durchgangs den Grundstein zum Satzausgleich. «Diese frühe Führung war sehr wichtig», so Federer.
Halbfinal-Spiel gegen Nadal
Auch im dritten und vierten Durchgang war der Schweizer der bessere Spieler. Die Partie drehte im siebten Game des dritten Satzes endgültig, als Federer mit einem brillanten Vorhand-Winner auf die Linie seinen vierten Breakball in diesem Game zur Führung nutzte. Im vierten Satz gelang ihm der Aufschlagsdurchbruch zum 5:4, ehe er kurz danach seinen ersten Matchball zum Sieg verwertete.
Am Freitag kommt es nun zum von der Öffentlichkeit und den Zuschauern herbeigesehnten Duell mit Rafael Nadal, der gegen Sam Querrey nur im ersten Durchgang ein paar heikle Momente zu überstehen hatte, letztlich aber ohne Probleme siegte.
Es ist das 40. Duell zwischen Roger Federer und Rafael Nadal, das vierte in Wimbledon. 2006 bis 2008 hatten die beiden drei Finals in Folge gegeneinander bestritten.