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Die Menge nahm um 70 Prozent auf 32'000 Tonnen zu, was etwa der Emission von 8000 Flügen von Zürich nach Singapur und retour entspricht, wie die "SonntagsZeitung" unter Berufung auf Zahlen der Klimaschutzstiftung Myclimate berichtet. Im Januar betrug der Anstieg gar 200 Prozent - eine Verdreifachung. Im Februar waren es immer noch plus 70 Prozent.
Myclimate bietet Passagieren die Möglichkeit, die Co2-Emissionen ihre Reise mit der Finanzierung von Klimaprojekten andernorts zu kompensieren. 2018 habe die Sensibilisierung für das Thema enorm zugelegt, sagte ein Sprecher der Stiftung. Gletscherschmelze und Rekordhitze seien Effekte, die jeder persönlich mitbekommen habe.
Derweil lassen sich der Zeitung zufolge Bundesräte und Staatsangestellte in "Dreckschleudern" herumchauffieren - und missachten die eigenen Umweltregeln. Gemäss Verordnung sollte die Verwaltung Fahrzeuge der besten Energieffizienzkategorien A und B kaufen. "Nicht gestattet" ist die Beschaffung von Autos der Kategorien E bis G.
Eine Auswertung der Armasuisse zeigt, dass von den 1685 in den letzten vier Jahren angeschafften Personenwagen nur 754 den Kategorien A und B angehörten, über die Hälfte der Autos (55 Prozent) war schlechter eingestuft. Rund 270 Fahrzeuge gehörten den Kategorien E bis G an - darunter die Diesel-Limousinen von sechs Bundesräten.
(SDA)