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Die Immunschwäche
Unser Immunsystem hat ein ausgeklügeltes System von der Hautbarriere über die Schleimhaut bis zu Blutkörperchen, die krankmachende Erreger abzuschwächen und beseitigen. Zu diesen „Bösewichten“ gehören Bakterien, Viren, Pilze und Parasiten. Ist dieses System geschwächt, können die Erreger ungehindert wirken und die Krankheit bricht aus.
Wer an einer Immunschwäche leidet, kann sich nicht gegen eindringende Krankheitserreger wehren. Das heisst, dass Betroffene häufiger von Infektionskrankheiten betroffen sind und meist an stärkeren Beschwerden leiden als Nichtbetroffene.
Eine Diagnose zu stellen, ist schwierig. Meist vergehen Monate bis Jahre, in denen Betroffene immer wieder an starken Erkrankungen leiden. Wenn Sie sich nicht sicher sind, sollten Sie einen Facharzt für Immundefekte zu Rate ziehen. Spezifische Blutuntersuchungen und Ausschlussverfahren zeigen, ob eine Immunschwäche vorliegt.
Symptome bei Kindern
- Gedeih- und Wachstumsstörungen
- Genetik, wenn jemand aus Familie an einem Immundefekt leidet.
- Komplikationen bei Impfungen
- Innerhalb eines Jahres, mindestens: acht Ohrenentzündungen, zwei Entzündungen der Nasennebenhöhlen, zwei Lungenentzündungen.
- Sich wiederholende Abszesse der Haut und / oder Organe
- Mehr als zwei lebensbedrohliche Infektionen wie Hirnhautentzündung
- Pilzbefall der Schleimhäute
- Erkrankung durch normalerweise ungefährliche Keime
- Einnahme von Antibiotika, ohne dass sich die Symptome verbessern
Symptome bei Erwachsenen
- Innerhalb eines Jahres, mindestens: zwei Entzündungen der Nasennebenhöhlen, eine Lungenentzündung
- Sich wiederholende Infektionen wie Grippe, Herpes oder Warzen
- Chronischer Durchfall mit Gewichtsverlust
- Sich wiederholende Abszesse der Haut und / oder Organe
- Pilzbefall der Schleimhäute
- Erkrankung durch normalerweise ungefährliche Keime
- Immundefekte bei blutsverwandten Familienmitgliedern
In der Schweiz finden Sie auf der Homepage der Immunschwäche Schweiz Infos und Rat rund ums Thema.
Notieren Sie sich, wann und wie lange Sie jeweils erkrankt sind. Halten Sie auch die Symptome und die Stärke der Beschwerden fest. Das kann bei einer allfälligen Abklärung schon erste Anhaltspunkte liefern.