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Die Bundesverwaltung macht beim Frauenanteil Fortschritte: 43,3 Prozent der Angestellten waren letztes Jahr weiblich. Das angestrebte Minimum von 44 Prozent soll bis 2015 erreicht werden. Im mittleren und oberen Kader seien die gesteckten Ziele bereits erreicht. Diese leiten sich aus den Verhältnissen in der Schweizer Erwerbsbevölkerung ab. Dies steht in einem Bericht des eidgenössischen Personal-Amts.
Nicht berücksichtigt sind dabei jedoch der Bereich Verteidigung und die uniformierte und bewaffnete Grenzwache. Für diese gelten eigene Sollwerte.
Italienisch und Rätoromanisch kaum vertreten
Verbessert habe sich auch die Situation bei der Vertretung der Landessprachen. Zwar wird in der Bundesverwaltung noch immer zu viel Deutsch gesprochen. Beim Französischen wurde 2013 jedoch erstmals das minimale Ziel von 21,5 Prozent erreicht, wie es in einer Mitteilung heisst.
Italienisch und Rätoromanisch dagegen sind nach wie vor untervertreten. Bei den Anteilen Lernender oder Hochschulpraktika wurden die Ziele erreicht oder sogar übertroffen, ebenso bei der Integration von Menschen mit Behinderungen. Deren Anteil an den Angestellten macht inzwischen 1,4 Prozent aus.
Gemäss der Mitteilung weisen auch die Kennzahlen zur Führung, Arbeitszufriedenheit und Information der Mitarbeitenden im Vergleich zum Vorjahr deutlich bessere Werte auf. In vielen Bereichen der Personalpolitik habe die Bundesverwaltung damit die Ziele, die sie sich in der Personalstrategie Bundesverwaltung bis 2015 gesetzt hat, bereits erreicht.