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Nicolas Moumi Ngamaleu darf weiter vom Sieg am Afrika-Cup träumen. Der Offensivspieler der Young Boys zieht mit Gastgeber Kamerun in die Viertelfinals ein und trifft dort auf Gambia mit FCZ-Stürmer Assan Ceesay.
Unter den Augen von Verbandspräsident Samuel Eto'o kam Kamerun ohne zu glänzen im Achtelfinal gegen das Überraschungsteam aus den Komoren zu einem knappen 2:1-Sieg. Ngamaleu, der nach gut einer Stunde beim Stand von 1:0 ausgewechselt wurde, stand früh im Fokus, nachdem er vom gegnerischen Captain Nadjim Abdou von hinten von den Beinen geholt wurde. Der Schiedsrichter entschied nach einer Konsultation des VAR auf Rot gegen den Innenverteidiger von den Komoren.
Trotz Unterzahl liess sich Afrikas zweitjüngstes FIFA-Mitglied (seit 2005) nicht unterkriegen. Dabei mussten die Komoren mit einem gelernten Verteidiger im Tor antreten, nachdem die beiden einzigen noch verfügbaren Goalies wegen eines positiven Corona-Tests ausgefallen waren. Die eigentliche Nummer 1 Salim Ben Boina hatte sich beim entscheidenden 3:2-Sieg im letzten Vorrundenspiel gegen Ghana verletzt. Aushilfs-Keeper Chaker Alhadhur glänzte unter anderem in der 54. Minute mit einer tollen Parade gegen Ngamaleu.
YB gegen FCZ am Afrika-Cup
Wie Ngamaleu wird auch Assan Ceesay am kommenden Samstag den Start in die Rückrunde der Super League verpassen. Der beste Torschütze in den Reihen des FC Zürich bestreitet gleichentags mit Gambia den Viertelfinal gegen Ngamaleu und Kamerun.
Denn der Turnier-Neuling Gambia bewahrte auch im vierten Spiel seine Ungeschlagenheit und setzte sich gegen Guinea mit YB-Verteidiger Ali Camara 1:0 durch. Während Camara durchspielte, wurde Ceesay unmittelbar nach dem Siegtor von Bologna-Stürmer Musa Barrow für die verbleibenden 20 Minuten eingewechselt. Pa Modou, langjähriger Verteidiger in der Super League und derzeit beim interregionalen Zweitligisten FC Dietikon engagiert, spielte bei Gambia durch.
sda