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(lat.),
Reinigung, besonders von dem
Verdacht eines
Verbrechens.
Purgatio contumaciae, im frühern gemeinrechtlichen
Prozeß die Nachholung einer versäumten Rechtshandlung vor
Eintritt des mit der
Versäumnis verbundenen Rechtsnachteils.
(lat.), Reinigung (s. d. und Purgieren).
Purgatĭo contumacĭae nannte der gemeinrechtliche Civilprozeß die
Nachholung einer versäumten Prozeßhandlung, bevor der an die Versäumnis geknüpfte Nachteil verwirklicht war;
Purgatio
morae die Wiederaufhebung des Verzugs, wenn der säumige Schuldner dem Gläubiger anbietet, was dieser
zu fordern hat, einschließlich dessen, was infolge des Verzugs zu leisten ist;
oder wenn der Gläubiger, welcher sich durch
Weigerung der Annahme in Annahmeverzug gesetzt hat, sich zur Annahme bereit erklärt.