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An diesem automobilen Leckerbissen durften wir einige Mängel beheben und ihn wieder flott machen. Danke für diesen schönen und sehr interessanten Auftrag.
Hier einige Informationen: Der Shelby Mustang ist ein getunter Sportwagen aus der Serie von Ford Mustang. Carroll Shelby hatte ihn ab 1965 im Stile des Shelby Cobra speziell umgebaut und als Serienfahrzeug verkauft. Die erste Fahrzeug-Generation der gt 350 (1965/1966)war noch teils für den Rennsport und teils als Mustang Hochleistungsversion für die zivile Nutzung gedacht. Alle Ford Mustang der ersten Generation waren weiß mit blauen Streifen. Die zweite Generation (67/68)wurde ausschließlich für die zivile Nutzung konzipiert. Diese zweite Generation (GT 500) hatte einen Siebenlitermotor mit einer Leistung von ca. 360 PS. Tatsächlich, so sagen es Insider ,soll die Leistung aber näher an 400 PS liegen. Der GT 500 KR wird auch „King of the Roade“ genannt.
Aufrollbare Hosenträger-Gurten, Überrollbügel sowie dicke Reifen waren typische Attribute des nun schnellsten Shelby Mustang. „Man glaubte sich ans Steuer eines Dragsters versetzt“ stand in einem zeitgenössischen Testbericht. Der Vollständigkeit sei noch angefügt, dass Auto Motor und Sport bei einem Test einen Benzinverbrauch von 15 bis 25 Liter pro 100 Km (je nach Fahrweise) notierte.
Carroll Shelby wurde am 11. Januar 1923 in Leesburg/Texas geboren. Den Großteil seiner Kindheit musste Shelby wegen eines angeborenen Herzfehlers im Bett verbringen. Erst mit 14 hatte sich das Loch in seinem Herzen geschlossen. Als junger Mann zog er als Pilot in den Zweiten Weltkrieg, danach war er Arbeiter auf texanischen Ölfeldern, Hühnerfarmer, Rennfahrer und schließlich Autokonstrukteur und Geschäftsmann mit großen Ideen und einem Talent für Werbung.
Dass er trotz dieser gesundheitlichen Beeinträchtigung einer der besten Rennfahrer der Welt wurde und 1959 mit dem Le-Mans-Sieg auf dem Aston Martin DBR 1/300 seinen größten Erfolg feierte. Auf dem Höhepunkt seiner Sportkarriere musste Shelby diese seiner Gesundheit willen abbrechen, nur mit Nitroglycerintabletten konnte er überhaupt ein Rennen durchhalten. Fortan widmete er sich dem Bau von schnellen Sportwagen. So der legendären Shelby AC Cobra. Und später dem Shelby Mustang. In Filmen wie Bulitt und Gone in 60 Seconds wurde den Shelby Mustangs ein bleibendes Denkmal gesetzt.
Shelby machten mit dem Autovermieter Hertz einen speziellen Deal und gab eine sogenannte „Hertz Edition“ heraus. Dies war der „Shelby Mustang GT 350H“. Shelby fertigte 936 Stück dieser Wagen; ca. 800 in schwarz, und jeweils ca. 50 in rot, weiß, blau und grün. Die schwarzen Wagen hatten alle goldene Streifen, während die farbigen Autos nur seitliche Shelby Streifen und nicht die LeMans-Streifen über Motorhaube, Dach und Heck hatten. Hertz beendete vorzeitig das Experiment, da viele „Wochenend-Rennfahrer“ die Wagen mieteten und bis aufs äußerste beanspruchten. Dadurch wurden die Unterhaltskosten so utopisch hoch, dass Hertz vorzeitig ausstieg und nicht alle 1.000 bestellten Fahrzeuge auch wirklich geliefert wurden. Diese „Herz Mustang“ sind heute besonders gefragt.
Insgesamt wurden ca. 11 000 Shelby Mustangs gebaut. Echte Shelby Mustangs sind heute echte Raritäten und werden für deutlich mehr als 250.000 Dollar gehandelt.