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An wunderbarer Lage direkt am Ufer des Sarnersees entsteht unter der gestalterischen Leitung von Mario Botta ein weiteres Wohnhaus.
Der jüngste Gebäudeentwurf des Tessiner Architekten weist die Form eines Zylinders auf einem Sockel auf. Die Auflösung und die Reduktion der Mantelfläche auf lediglich 16 Säulen verleihen dem Gebäude eine tempelartige Struktur. Daher auch die Bezeichnung ‘Tempietto’.
Ganz im Sinne einer durchgehenden Formen- und Materialsprache ist die äusserste Fassadenschicht wiederum in einem dunklen Sichtmauerwerk auf einem markanten Sichtbetonsockel gehalten. Zwischen den umlaufenden Säulen spannen sich die in Holz gehaltenen Aussenwände des dreigeschossigen Wohngebäudes.