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Der American Bully ist eine moderne Hunderasse, die als Begleithund entwickelt und ursprünglich 2004 vom American Bully Kennel Club (ABKC) standardisiert und als Rasse anerkannt wurde. Im Jahr 2008 wurde der American Bully vom European Bully Kennel Club (EBKC) und am 15. Juli 2013 vom United Kennel Club (UKC) anerkannt. Weder der Kennel Club noch der American Kennel Club (AKC) haben den American Bully als reinrassigen Hund anerkannt oder in ihr Register aufgenommen. Das Gründungsregister (ABKC) hat den American Bully in vier Kategorien unterteilt. Pocket, Standard, Classic und XL. Andere Register, wie zum Beispiel der UKC, haben einen einheitlichen Größenstandard anerkannt.
Die Entwicklung des American Bullys, wie er heute bekannt ist, begann in den 1980er Jahren. Es besteht Einigkeit darüber, dass mindestens fünf andere Rassen verwendet wurden, um die gewünschten «Bully»-Charakteristika sowie die geringere Größe einiger Linien zu erreichen. Der American Pit Bull Terrier (APBT) war die Grundlage (Elternrasse) für die Entwicklung des American Bullys. Der APBT hat sein charakteristisches Aussehen und sein Temperament seit über einem Jahrhundert beibehalten. In dieser Zeitspanne entstanden innerhalb der Rasse verschiedene APBT-Stämme, mit jeweils unterschiedlichen körperlichen Merkmalen. Ein bestimmter APBT-Stamm wurde gekreuzt, um einen spezifischen, stämmigeren Körperbau zu entwickeln, den Züchter ursprünglich fälschlicherweise als reinrassigen American Pit Bull Terrier ausgaben. Schließlich waren sich genügend Züchter einig, dass diese Hunde so weit vom American Pit Bull Terrier entfernt waren, dass sie zugeben mussten, dass es sich um eine ganz andere Rasse handelte. Die Blutlinie dieser Mischlinge wurde durch andere, offen zugegebene Kreuzungen mit der Amerikanischen Bulldogge, der Englischen Bulldogge und der Old Englisch Bulldogge weiter beeinflusst, um die gewünschten körperlichen Merkmale und Charaktereigenschaften abzustimmen.
Die Rasse wurde erstmals 2004 von ihrem Zuchtverband, dem American Bully Kennel Club (ABKC), anerkannt. Dieses Register diente zunächst dazu, Stammbäume zu dokumentieren und die Rasse anhand ihres schriftlichen Standards zu präsentieren. Nach Angaben des ABKC bestand der ursprüngliche Wunsch nach dieser Rasse darin, einen Hund mit geringerem Beutetrieb und mehr «Bully»-Merkmalen und -Eigenschaften als der American Staffordshire Terrier zu schaffen. Um ein solches Aussehen zu erreichen, wurde auf Masse und schwere Knochen Wert gelegt, weshalb viele der heute gezeigten Hunde eine breite Brust aufweisen.
Charakter - harte Schale, weicher Kern
Der American Bully ist ein fröhlicher, aufgeschlossener, stabiler und selbstbewusster Hund. Sanft und liebevoll gegenüber Menschen. Er ist gutmütig, amüsant, äußerst loyal und ein anhängliches Familientier. Dieser Hund ist fast immer gehorsam und will nichts anderes, als seinem Herrchen/Frauchen zu gefallen. Er ist ein äußerst mutiger und intelligenter Wachhund, der sehr lebensfroh ist. Diese Rasse besitzt die Loyalität und Stabilität des American Pit Bull Terriers und gleichzeitig das gesellige, freundliche und aufgeschlossene Temperament des American Staffordshire Terriers. Diese einzigartige Rasse punktet mit ihrer extremer Toleranz gegenüber Kindern und ihrem überwältigendem Eifer, seiner Familie zu gefallen. Selbstbewusst, aber nicht aggressiv, haben diese Hunde ein sehr angenehmes Temperament. Körperlich hat der American Bully einen beeindruckenden, athletischen Körperbau, der sowohl muskulös, als auch definiert ist und Kraft und Beweglichkeit zeigt. Die Rasse ist vielseitig und in der Lage, eine Vielzahl von Aufgaben zu bewältigen. Alles in allem ist der American Bully ein vielseitiger, zuverlässiger, vertrauenswürdiger und idealer Familienbegleiter. Die Rasse ist sehr aufgeschlossen und will gefallen. Sie sind für ihren Mut bekannt. Ein hartnäckiger Kämpfer, wenn er provoziert wird. Er ist sehr beschützend gegenüber seinen Besitzern und deren Eigentum und kämpft bis zum Tod gegen einen Feind, wenn es sein muss. Diese Rasse hat eine sehr hohe Schmerztoleranz. Sie sollte von klein auf sehr gut sozialisiert werden, um aggressive Tendenzen des Hundes zu unterdrücken. Er hat sich hervorragend als Hüter von Eigentum bewährt, wird aber auch als Begleithund geschätzt. Diese Rasse ist nichts für passive Besitzer, die nicht verstehen, dass alle Hunde den Instinkt haben, eine Rudelordnung zu haben. Der American Bully braucht einen Besitzer, der entschlossen, aber ruhig, selbstbewusst und konsequent ist. Er muss wissen, was von ihm erwartet wird, welche Regeln er befolgen muss und was er darf und was nicht. Das Ziel bei der Ausbildung und erfolgreichen Haltung dieses Hundes ist es, den Status eines Rudelführers zu erreichen. Es ist ein natürlicher Instinkt des Hundes, in seinem Rudel für Ordnung zu sorgen. Wenn wir Menschen mit Hunden zusammenleben, werden wir zu ihrem Rudel. Das gesamte Rudel arbeitet unter einem einzigen Anführer zusammen; die Grenzen sind klar definiert. Der Rudelführer und alle anderen Menschen MÜSSEN in der Rangordnung höher stehen als der Hund. Nur so kann die Beziehung erfolgreich sein.