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Der Erweiterungsbau der Altersresidenz Bethesda in Küsnacht schmiegt sich an die bestehende Anlage an und führt deren städtebauliche Struktur weiter. Nach Süden orientierte Wohnungen bieten Ausblicke in den grosszügigen, zum See hin abfallenden Park. Ein separater Gebäudetrakt beherbergt Büros, Praxis und gemeinschaftlich genutzte Räume.
Das Areal Bethesda wird im Bebauungsmuster von Küsnacht als Insel interpretiert, die auch in Zukunft bestehen bleibt. Die Weite und die Grosszügigkeit des nach Süden leicht abfallenden Parks sind ein Hauptmerkmal der Situation. In den Park eingebettet liegt der bestehende Gebäudekomplex, der streng orthogonal als Konglomerat gelesen werden kann. Der nach Norden abschliessende und räumlich fassende Waldsaum verstärkt die Autonomie der Anlage und lässt selbst die sieben Geschosse des leicht in den Hintergrund gerückten «Schwesternhochhauses» zu.
Die Erweiterung bildet einen markanten Abschluss der bestehenden Anlage und ergänzt selbstbewusst deren orthogonale Struktur. Die Wohnungen mit ihren grosszügigen Loggien sind in zwei südorientierten, parallel versetzten Längsscheiben auf fünf Geschossen angeordnet. Mit der Transparenz spielende Geländer verleihen der Fassade eine heiter-freundliche Ausstrahlung. Im rechtwinklig zu den Alterswohnungen verlaufenden niedrigeren Sporn befinden sich Eingangshalle, Arztpraxis, Büros, Aufenthaltsraum, Speisesaal und kleine Personalwohnungen.
Situation
Erdgeschoss
Regelgeschoss
Schnitt
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