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Gewässer – Bach – nur noch wenigen Seebachern bekannt
Kaum mehr jemandem bekannter Name für einen ehemaligen kleinen Bach zwischen den Schrebergärten der Schönau und dem unteren Schwandenholz, parallel zu dem dortigen Waidhofweg. Die Quelle des Baches lag etwa 50 Meter oberhalb jener Stelle, wo der Waidhofweg in den Wald abbiegt. Quelle und Bach existieren immer noch, sind aber eingedolt. Das wenige Wasser, welches der Bach heute noch führt, tröpfelt aus einem Rohr, welches in den Katzenbach mündet und ist vom gegenüberliegenden Ufer des Katzenbachs aus gut zu erkennen.
Der Bach floss bis etwa 1952 offen und war zuletzt nur noch ein Graben. Dieser Graben war damit der vorderste Graben der Schwandenholzgräben und der einzige, welcher von einer Quelle gespiesen wurde. Noch früher mäandrierte er in den dortigen Wiesen friedlich zum damals noch höher gelegenen Katzenbach. Um 1915-1919 wurde er spätestens abgeteuft und in einen Graben verwandelt.
Vermutlich hat man ihn bei der Anlage der Schrebergärten in eine Röhre verlegt, um dem Bauern so die verbliebene Wiese attraktiver zu machen. Dies ist allerdings unbelegt und es könnte sein, dass er schon etwas früher eingedolt wurde. Die verwendeten Röhre würden darüber Aufschluss geben.