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In einer Bar trifft Casaubon die esoterischen Lektoren Belbo und Diotallevi. Gibt es heute noch Geheimbünde? Existiert ein grosser Plan der Tempelritter zur Erringung der Weltherrschaft? Der Diskurs über die Weltgeschichte mündet in ein wahnwitziges Spiel zwischen Metaphysik und Wirklichkeit ...
Umberto Eco, Jahrgang 1932, gelang mit "Das Foucaultsche Pendel" der weltweit erfolgreiche Nachfolger seines Bestsellers "Der Name der Rose": eine detektivisch-kriminalistische Spurensuche in der Geistesgeschichte des Abendlandes. Mit den Stimmen von Matthias Haase, Christian Brückner, Otto Sander und anderen, unter der Regie von Otto Düben.
(3 CDs, Laufzeit: ca. 3h 37)
Matthias Haase, Jahrgang 1957, studierte Schauspiel an der Hochschule für Musik und Theater in Hannover. Nach drei Monaten Strassentheater in Deutschland, der Schweiz und Italien war er von 1984 bis 1990 am Schauspielhaus in Köln engagiert, wo er u. a. in Stücken von Lessing, Schiller und Thomas Bernhard spielte. Matthias Haase ist in zahlreichen Produktionen für Film und Fernsehen zu sehen und hat in über 200 Hörspielen bei allen deutschen Rundfunkanstalten mitgewirkt.
Christian Brückner wurde 1943 in Berlin geboren. Neben zahlreichen Bühnenauftritten spielt er regelmässig in Film- und Fernsehproduktionen, u.a. 1995 unter der Regie von Bernd Michael Lade in ´Rache´.
Bekannt ist Christian Brückner aber vor allem durch seine Stimme, die er Robert de Niro in den deutschen Synchronfassungen seiner Filme leiht. Für seine hervorragenden Sprecherleistungen erhielt er den Grimme-Preis in Gold.
Für den Hörverlag las Christian Brückner "Pferdeflüsterer" von Nicholas Evans und "Zwischen zwei Scheiben Glück" von Irene Dische und wirkte in vielen Hörspielen mit, darunter in "Das Foucaultsche Pendel" von Umberto Eco, in Fritz Mühlenwegs "Grosser-Tiger und Christian" (2008) sowie "Die Island-Saga vom weisen Njal" (2011).
Otto Sander (1941–2013), in Hannover geboren, studierte Theater- und Literaturwissenschaft, Germanistik und Kunstgeschichte und besuchte die Otto-Falckenberg-Schule in München. Er spielte mitunter an den Düsseldorfer Kammerspielen, an der Freien Volksbühne Berlin und an der Berliner Schaubühne. Zugleich galt der Künstler, der in Werken von Eric Rohmer, Margarethe von Trotta und Wim Wenders internationale Berühmtheit erlangte, als einer der bedeutendsten deutschen Filmschauspieler. Er war in zahlreichen bekannten Film- und Fernsehproduktionen wie ´Das Boot´ und mit Heinz Rühmann in ´In weiter Ferne, so nah´ zu sehen, blieb aber auch immer der Bühne treu, wo er in den grossen Rollen der Theatergeschichte brillierte und begeisterte. Für den Hörverlag sprach er in Umberto Ecos ´Das Foucaultsche Pendel´ und las ´Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand´ von Jonas Jonasson.
Jutta Lampe, 1943 geboren, spielte in Bremen, am Schauspielhaus Zürich, der Schaubühne Berlin und anderen Theatern. Sie arbeitete mit Regisseuren wie Peter Stein, Kurt Hübner, Klaus Peymann, Luc Bondy und wirkte in zahlreichen Filmen, u. a. ´Die bleierne Zeit´ (Regie: Margarethe von Trotta), mit. 1982 wurde Jutta Lampe mit dem Deutschen Darstellerpreis ausgezeichnet. Zusammen mit Edith Clever ist sie in "Venezianisches Finale" von Donna Leon zu hören, das ebenfalls im Hörverlag erschienen ist.