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WTO und die EU fordern, die Stützungzahlungen für den Agrarsektor zu beschränken. Dies geschieht einerseits im Interesse der ärmeren Länder, die volkswirtschaftlich in hohem Masse auf Agrarexporte angewiesen sind, um Devisen für den Import von lebenswichtigen Industriegütern zu erwirtschaften; andererseits um Kosten zur Verwertung der Überschussproduktion in den OECD-Ländern zu vermeiden. Dass die CVP im Nationalrat an vorderster Front den Abbruch der Verhandlungen über ein Agrarfreihandelsabkommen mit der EU gefordert und durchgesetzt hat, macht einmal mehr aufmerksam auf die widersprüchliche Politik dieser Partei, die sonst als EU-freundlich bekannt ist.