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Schwangere dürfen aufgrund der Strahlenbelastung nicht mittels Computertomografie untersucht werden.
Bei Aufnahmen von Magen, Darm und Beckenraum sollte der Untersuchte am Tag vor der Computertomografie nichts Blähendes essen. Mindestens zwei Stunden vor der Aufnahme sollte man nichts essen und trinken. Manchmal wird dem Patienten auch empfohlen, ein oder zwei Tage vor der Untersuchung den Darm mithilfe von Abführmitteln zu entleeren.
Die Aussagekraft einer Computertomografie-Aufnahme lässt sich durch Kontrastmittel erheblich steigern. Sie werden beispielsweise als Injektion (Spritze) oder Trinklösung verabreicht. Bei Aufnahmen des Magen-Darm-Traktes etwa muss der Patient das Kontrastmittel ungefähr eine Stunde vor der Computertomografie trinken, bei einer Untersuchung des Beckenbereiches zwei Stunden vorher.
In folgenden Fällen darf eine Computertomografie mit jodhaltigen Kontrastmitteln nur unter besonderen Vorsichtsmaßnahmen erfolgen:
- Überempfindlichkeit gegen das Röntgenkontrastmittel
- Einnahme bestimmter Diabetesmedikamente (Metformin)
- schlechte Nierenfunktion (Niereninsuffizienz)
- Plasmozytom
- Schilddrüsenüberfunktion (Hyperthyreose)
Mögliche Komplikationen
Die Computertomografie selbst ist ungefährlich und schmerzfrei.
Manche Patienten entwickeln ein Wärmegefühl, wenn das Kontrastmittel gespritzt wird; es verschwindet aber schnell wieder.
Sehr selten kommt es zu Überempfindlichkeitsreaktionen gegen das Kontrastmittel, die sich durch Niesreiz, Schwindel, Übelkeit oder Kopfschmerzen äußern. Diese sind aber in der Regel mit Medikamenten zu beherrschen. In wenigen Fällen tritt Kontrastmittel im Bereich der Einstichstelle für den Gefäßzugang aus der Vene in das umliegende Gewebe aus. Das führt eventuell zu Brennen und Schmerz.
Informieren Sie sofort das betreuende Personal, wenn eines dieser Symptome auftritt.