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In Gabun wird viel von Aubameyang und Co. erwartet. So viel, dass der Verband mit José Antonio Camacho einen altbekannten Trainer (coachte u.a. Spanien und Real Madrid) an die Seitenlinie lotste. Und mit ihm die Probleme.
Eine Medienkonferenz, die keine war
Am 4. Januar, nur 10 Tage vor dem Startspiel gegen Guinea-Bissau, boykottierte Camacho eine Medienkonferenz (die er selbst einberufen hatte). Grund dafür waren laut Marca Differenzen mit dem Verband über die Grösse des Staffs.
Dann setzte Camacho dem Verband ein 24-stündiges Ultimatum, um die Differenzen aus der Welt zu schaffen. Die Massnahme zeigte Wirkung. Der Spanier ist noch im Amt.
Camacho fackelt nicht lange
Der 61-Jährige ist bekannt dafür, nicht lange bei seinen Stationen als Trainer zu verharren. Bei Real Madrid warf er – wegen Differenzen mit der Klubführung – den Bettel zweimal hin:
- 1998: Nach nur 22 Tagen im Amt und noch vor dem 1. Spiel
- 2004: Nach der 4. Meisterschaftsrunde
Um ein Haar hätte auch sein Engagement als gabunischer Nationalcoach bereits nach 43 Tagen geendet.