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Die LES folgt damit einer Einladung von New Mexico und gibt den früher bezeichneten, politisch umstrittenen Standort in Tennessee auf. Die Einladung wurde von den beiden Senatoren von New Mexico, Pete Domenici und Jeff Bingaman, sowie Gouverneur Bill Richardson und weiteren Persönlichkeiten aktiv mitgetragen. Sie bringt der LES jede Art von Unterstützung, so Steuererleichterungen während des Baus und der Inbetriebnahme der USD 1,2-Mia.-Investition. Im Gegenzug hat sich die LES verpflichtet, das abgereicherte Uran nicht über die Betriebsdauer der NEF hinaus in New Mexico zu lagern.
Hinter der LES stehen die britisch-deutsch-niederländische Urenco Ltd., die kanadische Cameco sowie die drei grossen amerikanischen Kernkraftwerksbetreiber Duke Power, Entergy und Exelon. Die Westinghouse Electric Co. wird sich ebenfalls am Projekt beteiligen. Die NEF wird die von der Urenco entwickelte Zentrifugentechnik einsetzen. Geplant ist eine Jahreskapazität von 3 Mio. Trennarbeitseinheiten. Sie reicht aus, um einen Viertel des Anreicherungsbedarfs in den USA zu decken. Die LES will das Gesuch für die Bau- und Betriebsbewilligung der nuklearen Aufsichtsbehörde NRC (Nuclear Regulatory Commission) "bald" vorlegen. Das Verfahren dürfte rund zwei Jahre dauern. Die LES hofft, mit der Inbetriebnahme 2009 beginnen zu können. Die volle Anreicherungskapazität würde 2013 erreicht.
Quelle
P.B. nach Medienmitteilung der LES, 2. September, und Nuclear Engineering International, Oktober 2003