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Das Wichtigste in Kürze
- Friedrich Dürrenmatt reiste zeitlebens viel.
Erstmals verliess er die Schweiz mit 16 Jahren. Der junge Mann war damals mit dem Velo durch das nationalsozialistische Deutschland gereist und hatte bei dieser Gelegenheit unter anderem den Expressionismus entdeckt, der bei den Nationalsozialisten als «entartete Kunst» galt. Später folgten Reisen um die ganze Welt - in erster Linie, um Aufführungen seiner Theaterstücke beizuwohnen.
Auf seinen Reisen sei Dürrenmatt zum engagierten Künstler geworden, schreibt das CDN in einer Mitteilung vom Donnerstag. Oberhalb von Neuenburg jedoch habe er seine Gedanken entwickelt. Von dort aus prangerte er die Schrecken des Vietnamkriegs an, verurteilte er Waffenexporte und kritisierte die Absurdität der Apartheid.
Insgesamt drei Wechselausstellungen stehen zum 100. Geburtstag auf dem Programm des CDN: Die erste über die Beziehung des Künstlers zur Schweiz endete am 4. Juli, die zweite über seine Reisen durch die Welt dauert vom 17. Juli bis 21. November. Für die dritte - «Friedrich Dürrenmatt - Karikaturen» - steht der Termin noch nicht fest. Zum Jubiläumsjahr erscheinen zudem in einer Sonderedition die drei Bände «Wege und Umwege mit Friedrich Dürrenmatt. Das bildnerische und literarische Werk im Dialog».