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Konkret schlägt der Verwaltungsrat der Generalversammlung eine um 23% erhöhte Dividende von 2,70 vor.
Bereits Ende Januar wurden die Zahlen für 2016 bekanntgegeben. Der Umsatz nahm um 4% auf 160,7 Mio CHF zu, der Betriebserfolg (EBIT) stieg um 14% auf 23,3 Mio, die Marge beträgt damit 14,5%. Der Nettogewinn schliesslich kletterte um fast 30% auf 17,3 Mio.
Trotz auf 5,6 Mio CHF erhöhten Investitionen, resultierte ein um fast ein Viertel erhöhter Free Cashflow von rund 17 Mio. Die Eigenkapitalquote stieg um 1,9 Prozentpunkte auf 70%.
EMEA und ASIEN STARK, NORDAMERIKA ETWAS SCHWÄCHER
Mit 7,3% am stärksten wuchs die wichtigste Absatzregion Europa, Mittlerer Osten und Afrika (EMEA). Gut liefen die Märkte Frankreich, Grossbritannien, Süd- und Osteuropa. Dazu kam "Nachholbedarf" in ehemaligen Sowjetstaaten. Etwas schwächer fiel das Wachstum in Deutschland aus, wo das Wettbewerbs-Umfeld nach wie vor anspruchsvoll sei.
Im zweitwichsten Markt Nordamerika war der Geschäftsgang vom Lagerabbau der Grosshändler geprägt, sodass der Umsatz leicht rückläufig war. Mit der der Reduktion der Lagerdurchlaufzeiten optimieren die Händler ihre Logistik und erzielen Kosteneinsparungen, schreibt Coltene. Dafür erholten sich die Märkte in Lateinamerika, wo Coltene um 5,9% wuchs. Ein wichtiger Treiber war die brasilianische Vigodent, die um 13,8% zulegte.
In Asien konnten die Umsätze um 7,1% gesteigert werden. Die Fortschritte seien der Erweiterung der Verkaufteams in Schlüsselmärkten und der Eröffnung von Gruppengesellschaften etwa in Japan zu verdanken, heisst es. In den "Zukunftsmärkten" China und Indien steigerte Coltene die Verkäufe um 9 bzw. 17%.
Bezüglich Produktegruppen entwickelte sich die Prothetik am besten, wo die Umsätze um 8,5% auf 33,7 Mio CHF stiegen. Dahinter folgen die Endodontie mit einem Anstieg von 4,9% auf 33,2 Mio und die wichtigste Produktegruppe Restauration, die mit 2,8% deutlich langsamer auf einen Umsatz von 40,3 Mio wuchs.
INNOVATION UND DIGITALISIERUNG FÜR KÜNFTIGES WACHSTUM
Coltene beabsichtigt, an der erwarteten positiven Entwicklung des Marktes teilzuhaben und bestätigt das Mittelfristziel. Demnach soll die EBIT-Marge "in den nächsten Jahren" schrittweise auf 15% des Nettoumsatzes gesteigert werden.
Ein zentraler Treiber in der Industrie sei die fortschreitende Digitalisierung der gesamten Lieferkette, die allen Beteiligten eine Optimierung ihrer Prozesse ermögliche. Ein Beispiel sei die Technologie CAD/CAM (Computer Aided Development/Manufaturing), wofür Coltene vermehrt Kompositen für die Implantatproduktion liefern will.
pr/gab
(AWP)