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Nicht nur die Nutzung von Google-Diensten nehme immer mehr zu, auch die Zahl der behördlichen Anfragen, erklärte der Konzern. Den grössten Teil der Anfragen stellten Behörden aus dem Heimatland USA - rund 12'500. Danach folgten deutsche Behörden mit knapp 7500 Anfragen, französische mit knapp 4200 Anfragen und britische mit knapp 3500 Anfragen.
Google betont stets, dass es Daten nur nach eingehender Prüfung und aufgrund gesetzlicher Vorschriften herausgibt. Der für juristische Fragen zuständige Vorstand Richard Salgado erklärte, das kürzlich in Kraft getretene Datenschutzabkommen "Privacy Shield" zwischen den USA und der EU helfe dabei, Licht auf staatliche Überwachungspraktiken weltweit zu werfen.
Das Abkommen helfe Nicht-US-Bürgern dabei, sich bei Datenschutzbeschwerden auch an US-Behörden zu wenden. Eine Trennung zwischen US-Bürgern und Bürgern anderer Länder werde sowieso in einer Welt "zunehmend überflüssig", in der Kommunikation vor allem über das Internet stattfinde.
Die Internetkonzerne waren im Zug der Enthüllungen des ehemaligen Geheimdienstmitarbeiters Edward Snowden über die Überwachung des Internets in die Kritik geraten. Die Firmen sind rechtlich zur Zusammenarbeit mit dem US-Geheimdienst NSA verpflichtet, der im Kampf gegen Extremisten E-Mails, Chats und andere Kommunikationsdaten im Internet ausspäht.
Mit der Veröffentlichung von genauen Zahlen zu den Geheimdienstanfragen wollen die Unternehmen dem Eindruck entgegentreten, dem NSA im grossen Stil Zugriff auf Nutzerdaten zu gewähren.
(AWP)