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Schraubengewinde wurden entweder von Archimedes oder von Archytas von Tarent oder den Ägyptern zunächst als Teil von Pumpen und Wasserhebewerken ersonnen. Erst den Römern fiel ein, dass man mit Schraubengewinden auch Gegenstände befestigen kann. Ihre Schrauben bestanden aus Silber oder Bronze. Die Gewinde wurden von Hand gefeilt oder man wand einen Draht um einen Stab und lötete ihn fest. Nach dem Ende des Imperium Romanum dauerte es noch weitere 1000 Jahre, bis die Mutter erfunden wurde und in Kombination mit dem Gewindebolzen als nun viel zuverlässigeres Befestigungsmittel diente. Erfunden wurde die erste Verbindung von Schraube und Mutter nach 1400 in Europa, und hier hat sie sich schnell verbreitet. Johannes Gutenberg verwendete Schrauben als Befestigungselemente in seinen Druckerpressen, bald darauf wurden sie für Uhren und Waffen verwendet. Die erste Maschine zur Herstellung von Schrauben und Muttern wurde 1568 von Besson in Frankreich gebaut. 1641 verbesserte die englische Firma Hindley of York das Gerät. Damit war der Grundstein für die (erste) Industrielle Revolution gelegt.