Document ID: /curiavista/filtered/00000.jsonl.gz/153480

<h2>SubmittedText<h2><p>- Teilt der Bundesrat die Auffassung, dass es im Interesse der Wissenschaft ist, wenn öffentlich geförderte Forschung auch öffentlich zugänglich ist?</p><p>- Wie werden Open Access (Zugang zu Publikationen) und Open Research Data (Zugang zu Forschungsdaten) aktuell gefördert?</p><p>- Welche zusätzlichen Möglichkeiten sieht er, um sicherzustellen, dass Resultate öffentlich (mit)geförderter Forschungsaktivitäten grundsätzlich auch der Öffentlichkeit zur Verfügung stehen?</p><p>- Gibt es Gründe für Ausnahmen?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Die Forschungsförderungsinstitutionen, die Kommission für Technologie und Innovation und die Bundesverwaltung sind verpflichtet, die Forschungsresultate im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Demnach verpflichtet der Schweizerische Nationalfonds die durch ihn geförderten Forschenden grundsätzlich zur Open-Access-Publikation ihrer Forschungsresultate. Mit seiner konsequenten Publikationsförderung orientiert er sich an den internationalen Entwicklungen. Die Hochschulen ihrerseits haben sich verpflichtet, die Daten in den sogenannten Repositorien zu archivieren und zu unterhalten. Auf übergeordneter Ebene werden die Forschungsresultate vermehrt in Open-Research-Data-Plattformen" gebündelt und für die weitere wissenschaftliche Nutzung aufbereitet. Solche Plattformen werden teilweise auch durch den Bund gefördert. Beispiele dafür sind die sozialwissenschaftliche Infrastruktur Fors oder das Schweizerische Institut für Bioinformatik gemäss Artikel 15 des Forschungs- und Innovationsförderungsgesetzes.</p><p>Ausnahmen vom Grundsatz des Open Access bilden diejenigen Förderbereiche der Kommission für Technologie und Innovation, die durch die Frage des geistigen Eigentums und spezifischer Nutzungsrechte tangiert sind; dies gemäss Artikel 27 des Forschungs- und Innovationsförderungsgesetzes.</p>