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++ Seit gestern flogen keine NATO-Kampfjets mehr über Syrien ++
Das Aussetzen des russisch-amerikanischen Memorandums über die Vermeidung von Zwischenfällen über Syrien soll es Russland ermöglichen, rechtzeitig auf Bedrohungen seitens der USA zu reagieren. Dies erklärte der Vize-Chef des Verteidigungsausschusses der Staatsduma (Parlamentsunterhaus), Juri Schwytkin.
Als Beispiel solcher Bedrohungen führte der Abgeordnete den jüngsten US-Raketenangriff auf die syrische Luftwaffenbasis Schairat in der Provinz Homs an.
„Diese Entscheidung ist absolut logisch, zurzeit fragen sich Viele, warum keine Raketen eingesetzt wurden, die den Himmel schützen sollen“, so Schwytkin. „Die Antwort auf diese Frage lautet: weil Russland im Rahmen des Memorandums handelt. Nun wird es uns der Austritt aus dem Memorandum erlauben, rechtzeitig auf verschiedene Bedrohungen zu reagieren, darunter auch was unsere Luftstützpunkte und Einheiten dort betrifft“, so der Abgeordnete weiter.
Am Freitag setzte Russland als Reaktion auf einen US-Raketenschlag in Syrien eine mit Washington geschlossene Vereinbarung über die Vermeidung von Zusammenstößen über Syrien zeitweilig außer Kraft.