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Vom 18. bis 22. April findet auf dem Monte Verità der Congrès végétarien social statt. Dazu eingeladen haben Paul Bikuroff, Otto Borngräber, Ida Hofmann und Henri Oedenkoven. In ihrer Einladung propagieren sie angesichts der Greuel des Krieges für eine radikale Reform des Lebens. Dieser liege der Vegetarismus zugrunde.
Paul Birukoff (auch Paul Birukov, Birukow, Pavel Ivanovitch Birioukov) kam 1860 zur Welt. Er war mit Leo Tolstoi befreundet und wurde sein Biograph. 1930 gehörte Birukov zu den Unterzeichnern des Manifests Gegen die Wehrpflicht und die militärische Ausbildung der Jugend. Zu den Unterzeichnern gehörten etwa auch Albert Einstein, Auguste Forel, Sigmund Freud, Selma Lagerloef, Thomas Mann, Leonhard Ragaz, Romain Rolland, Bertrand Russell, Upton Sinclair, Rabindranath Tagore, H. G. Wells und Stefan Zweig. Birukoff starb 1931.
Zu den Teilnehmern des Kongresses gehörte der Tierschützer und Pazifist Magnus Schwantje.1 1898 war er gleichzeitig mit Gusto Gräser Schüler von Diefenbach auf dem Himmelhof bei Wien gewesen. Ein Teil seines Vortrags erschien im Juni 1917 unter dem Titel “Friedensbewegung und Vegetarismus” in der Zeitschrift Das neue Europa, die vollständige Fassung als Broschüre unter dem Titel Tiermord und Menschenmord mit Vignetten von Fidus 1919.2