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& The Nightcats
Ein fantastischer Harp Player, begnadeter Sänger und brillanter Songwriter - zweifellos zählt Rick Estrin (*1949, San Francisco CA) zu den besten seines Fachs. Sein Harp Stil ist tief in der Tradition von Meistern wie Sonny Boy Williamson II und Little Walter Jacobs verwurzelt, deren Tradition er aber modernisiert. Mit seinem packenden Gesang und seiner Präsenz als Frontmann bringt er diese mühelos über die Rampe.
1976 gründete er in Chicago zusammen mit Charlie Baty die Gruppe „Little Charlie & the Nightcats“, die für über 30 Jahre und neun Alben zu den erfolgreichsten Vertretern des Chicago Blues Sounds gehörte. Als Charlie Baty im Jahr 2008 ausstieg, stand man vor der schwierigen Aufgabe, für den einzigartigen Saitenakrobaten einen würdigen Ersatz zu finden.
Estrin holte den norwegischen Ausnahmegitarristen Christoffer «Kid» Andersen, der sich auch aufs Komponieren versteht, an Bord, was viel frischen Wind brachte. Andersen – seit Kindsbeinen ein Bluesfan – begleitete schon als er 18 Jahre alt war alle amerikanischen Blues-Stars, die durch Norwegen kamen, darunter Homesick James, Nappy Brown und Willie "Big Eyes" Smith. Im Alter von 21 Jahren zog er nach Kalifornien. In den letzten Jahren ist er auch als kompetenter Produzent von Alben von Künstlern wie Tommy Castro, Nick Moss, John Nemeth, Wee Willie Walker und Finis Tasby sowie allen fünf CDs von Rick Estrin & The Nightcats aufgefallen, auf denen er teilweise auch mitspielt.
Die Band benannte sich nach Andersens Einstieg in „Rick Estrin & The Nightcats“ um, ihrem Stil blieb sie treu. Mit ihrem urbanen Blues im Chicago Stil, angereichert mit frühem Rock’n’Roll, Soul, Swing und Jump Blues, werden sie auch in Luzern abräumen. Bereits 2013 brachten sie am Lucerne Blues Festival das Publikum aus dem Häuschen.