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Stichworte
Glossaries
|Term||Main definition|
|Zeolith||

Zeolithe bestehen aus einer mikroporösen Gerüststruktur aus AlO4−− und SiO4−Tetraedern. Dabei sind die Aluminium- und Silicium-Atome untereinander durch Sauerstoffatome verbunden. Je nach Strukturtyp ergibt sich dadurch eine Struktur aus gleichförmigen Poren und/oder Kanälen, in denen Stoffe adsorbiert werden können. In der Natur ist dort in der Regel Wasser adsorbiert, das durch Erhitzen aus den Poren entfernt werden kann, ohne dass sich die Zeolithstruktur ändert. Zeolithe können damit gleichsam als Siebe verwendet werden, da nur Moleküle in den Poren adsorbieren, welche einen kleineren kinetischen Durchmesser besitzen als die Porenöffnungen der Zeolithstruktur. Zeolithe fallen daher auch in die Gruppe der Molekularsiebe.
Zugriffe - 71Synonyms - Zeolithen
|Zellulose||

Zellulose setzt sich aus mehreren hundert bis zehntausend Glucose-Molekülen zusammen und bildet reißfeste Fasern. Sie verleiht der Pflanze ihre Stabilität. Für den Menschen ist Zellulose unverdaulich. ... Zellulose wird aus Pflanzen wie z. B. Holz und Baumwolle.
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|Zellstoff||

Als Zellstoff (englisch chemical pulp oder kurz pulp) bezeichnet man die beim chemischen Aufschluss von Pflanzenfasern entstehende faserige Masse, die vorwiegend aus Cellulose besteht. Zellstoff ist, neben Holzschliff, ein wichtiger Rohstoff der Papierherstellung.
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|Werkstoff||

Werkstoffe sind Arbeitsmittel rein stofflicher Natur, die in Produktionsprozessen als Arbeitsgrundlagen weiter verarbeitet werden und in die jeweiligen Endprodukte eingehen. In der Regel handelt es sich dabei um Festkörper. Die Qualität und die Eigenschaften der Endprodukte oder Halbzeuge werden durch die Wahl mehr oder weniger geeigneter Werkstoffe entscheidend beeinflusst.
Zur Sicherstellung der Güte (Qualität) werden Werkstoffe im Rahmen der Werkstoffprüfung geprüft.
Pyrolysekohle ist - da selber biologisch nicht aktiv - als Träger, Vermittler und Katalysator wirkend. D.h. alle damit verbundenen Nutz- oder Schadstoffe, aber auch Rohstoffe der Bauindustrie wie Zement, Mineral, Kalk, Ton, Bitumen etc. können mit der Pyrolysekohle Verbindungen eingehen und erhalten damit bestimmte funktionelle Verbesserungen (Gewicht, Substitution, Stabilität, Dehnbarkeit, Flexibilität, Alterungsbeständigkeit).
Ist die Kohle ein Nutzstoffträger für Tierfutter, Dünger, Gülle arbeitet sie als Depot- und Transportmedium. Erst die in der Porenstruktur der Kohle angesiedelten Mikroorganismen bilden dann wertvolle Ökosysteme für neue Mikrokreisläufe in Verdauung, Humus etc. und geben diese an ihre Umgebung weiter.
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|Wasserglas||

Zur Herstellung wird ein Gemenge aus hochreinem Quarzsand und Kaliumcarbonat bzw. Natriumcarbonat unter CO2-Entwicklung geschmolzen. Die Schmelztemperatur liegt bei 1350 bis 1480 °C; dies je nach Verhältnis Sand zu Alkalicarbonat. Das abgekühlte Glas wird zu einem Pulver gemahlen (festes Wasserglas). Zur Anwendung kommt meist flüssiges Wasserglas als klare, alkalische Lösung oder auch als gallertartige bis feste Masse. Flüssiges Wasserglas wird durch Lösen des festen Wasserglases in Wasser bei hohen Temperaturen (150 °C) gewonnen.
Wasserglas findet zahlreiche Verwendungen. In der Keramik dient es als Elektrolyt zur Verflüssigung einer keramischen Masse. Benutzt wird es zudem z. B. als Klebstoff und Bleichmittel in der Papierindustrie, als Bindemittel z. B. bei Farben (Mineralfarben), als Zusatz in Schweißelektroden, in Waschmitteln, um Bauteile von Waschmaschinen vor Korrosion zu schützen, als Abdichtung bei Mauerwerk, Deponien und im Untertagebau, bei Sol-Gel-Prozessen und als Pflanzenstärkungsmittel in der ökologischen Landwirtschaft. In der Mikrobiologie wird Wasserglas als Ersatz für Agar, der im sauren pH-Bereich hydrolysiert, bei der Herstellung von festen Nährmedien für die Anzucht säureliebender (acidophiler) Bakterien eingesetzt.
(Quelle: chemie.de)
Es verschließt die Hohlräume in porösen Oberflächen, verringert die Staubbildung und hindert die Wasseraufnahme.
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|Vergasung||

Von der Pyrolyse abzugrenzen ist die Vergasung. Dabei handelt es sich ebenfalls um eine thermo-chemische Umwandlung, allerdings geht diese über die Pyrolyse hinaus. Bei der Vergasung kommt im Vergleich zur Pyrolyse ein Vergasungsmittel mit Sauerstoff oder Sauerstoffatomen zum Einsatz, wodurch die Rohsubstanz weiter oxidiert wird und hauptsächlich gasförmige Produkte entstehen. Bei der Pyrolyse entstehen zwar auch Gase, allerdings sind das Ziel flüssige oder feste Produkte.
(Wikipedia)
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|Verbrennung||

Verbrennung ist ein Prozess bei dem ein Brennstoff durch Sauerstoff bei einer hohen Temperatur oxidiert wird und neue chemische Verbindungen bildet. Dabei wird Hitze und Licht freigesetzt. Der Brennstoff Holz besteht wie jede organische Substanz im Wesentlichen aus Kohlenstoff und Wasserstoff. Diese sind in Molekülen miteinander verbunden, die in den Holzzellen eingebaut sind. Ein Stück Holz besteht nun wiederum aus Millionen von Holzzellen. Bei der Verbrennung reagieren diese Moleküle mit Sauerstoff und es entstehen Kohlendioxid und Wasserdampfgas die beide im Rauch aufsteigen. Holz würde also ohne Asche verbrennen.
Max-Planck Institut
(Weitere Details unter den Stichworten)
Zugriffe - 22Synonyms - Glut,Verbrennen
|Vakuolen||

Sie dienen auch als Zwischenspeicher von giftigen Abfallprodukten aus dem Stoffwechsel der Pflanze. In den Vakuolen können die Giftstoffe vom Rest der Zelle zuverlässig isoliert werden. Giftige Pflanzen lagern ihre Giftstoffe in den Vakuolen ein. Vakuolen nehmen einen Grossteil des Raumes einer Pflanzenzelle ein. Bei der Pyrolyse wird der Inhalt entgast. Somit schrumpft die pflanzliche Biomasse entsprechend bei der Pyrolysierung. Ein vergleichbares Phänomen ergibt sich bei der Dörrung pflanzlicher Produkte wie Früchte oder Gemüse. Nach dem Austritt der wässerigen Bestandteile verbleibt eine deutlich reduzierte Zellstruktur.
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|Up-Cycling||

Während Recycling eigentlich ein Down-Cycling ist (die gewonnenen Stoffe verlieren an Qualität), ist Up-Cycling eine Verbesserung bzw. ebenbürtige Stoffqualität.
Zugriffe - 98Synonyms - Up-Cycling
|Treibhausgase||

Die Konzentrationen der wichtigsten langlebigen Treibhausgase Kohlenstoffdioxid (CO2), Methan (CH4) und Lachgas (N2O) steigen unterdessen an. Die Konzentration von CO2 stieg seit Beginn der Industrialisierung um 44 % auf rund 410 ppm (Stand 2019), den höchsten Wert seit mindestens 800.000 Jahren. Hauptursache ist die Nutzung fossiler Brennstoffe.
(Wikipedia)
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|Treibhauseffekt||

Der Treibhauseffekt ist die Wirkung von Treibhausgasen in einer Atmosphäre auf die Temperatur der Planetenoberfläche wie die der Erde. Er bewirkt dort eine Temperaturerhöhung. Der Effekt entsteht dadurch, dass die Atmosphäre weitgehend transparent für die von der Sonne ankommende kurzwellige Strahlung ist, jedoch wenig transparent für die langwellige Infrarotstrahlung, die von der warmen Erdoberfläche und von der erwärmten Luft emittiert wird.
(Wikipedia)
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|Transportporen||

Oder Makro- und Mesoporen können allgemein als die Autobahnen in den Kohlepartikel betrachtet werden und sind wesentlich für die Kinetik.
Diese Transportporen sind die größten Poren innerhalb des Partikels. Sie variieren von Poren, die größer als 5 Moleküldurchmesser sind, bis zu sichtbaren Rissen und Spalten. Transportporen weisen eine Fülle verschiedener Größen und Formen von Strukturen über eine Bandbreite von fünf Größenordnungen innerhalb eines einzigen Aktivkohlepartikels auf.
Transportporen sind zu groß, um zu adsorbieren und fungieren daher ganz einfach als Diffusionswege für den Transport des Adsorbats zu den Adsorptionsstellen. Sie stehen daher mit der Adsorptionskinetik oder Diffusionsrate innerhalb des Aktivkohlepartikels in Beziehung.
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|Tonoplasten||

Selektivpermeable Biomembran, die die Zentralvakuole einer pflanzlichen Zelle vom Cytoplasma abgrenzt. Sie ist durchlässig für bestimmte Stoffe, die in der Vakuole abgelagert werden. Die semipermeablen Eigenschaften spielen auch bei osmotischen Vorgängen in der Pflanzenzelle eine Rolle.
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|Terra Preta||

Portugiesisch für "Schwarzerde"
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|StreetTrace||

Digitale Gemeindekarte mit allen Strassenabschnitten, Zustand und Dokumentation
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