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Die ausgehobenen Abfälle müssen vor ihrem Transport zur Verbrennung aufgrund ihrer physikalisch-chemischen Eigenschaften vorbereitet werden, damit die Sicherheit während des Transports gewährleistet ist und die Annahmebedingungen der Sonderabfallverbrennungsanlagen erfüllt werden.

Von den Abfallchargen wird jeweils eine Probe genommen, die im Labor auf ihre chemische Reaktionsfähigkeit hin untersucht wird. Wenn nötig, erfolgt eine Stabilisierung der Abfallcharge mit Sägespänen und/oder gelöschtem Kalk. Die so stabilisierten Abfälle gelangen auf ein Sieb, das Stücke über 25 cm Grösse zurückhält. Diese werden vor der weiteren Behandlung triagiert und in separate Transportcontainer abgefüllt. Das Grobgut wird in einer Shredderanlage der HIM GmbH in Biebesheim vor der Verbrennung zerkleinert. Das Feingut wird in separate Transportcontainer abgefüllt.
Von den befüllten Containern wird jeweils eine weitere Probe zur Transportklassifikation und zur Bestimmung der Verbrennungsart genommen. Danach gelangen sie über eine Dekontaminierungsschleuse in ein Freiluftlager, das Platz für 120 Container bietet.

Die gefüllten Container werden aus Sicherheitsgründen für zwei Tage dort zwischengelagert, bevor sie mit der Bahn zu den Sondermüllverbrennungsanlagen transportiert werden.

Container mit Abfällen, die während ihrer Vorbereitung auffällig waren, werden in einer Quarantänezone zwischengelagert, die mit speziellen Überwachungs- und Sicherheitseinrichtungen ausgerüstet ist.
Neben dem Sonderabfall fallen beim Aushub auch andere Materialien wie beispielsweise kontaminierter Ton der Deponiesohle in grosser Menge an. Stark verunreinigtes Tonmaterial wird in der Aushubhalle zwischengelagert, abtransportiert und extern behandelt. Der nicht belastete Anteil an Ton und Bodenmaterial wird wieder in die geleerte, sanierte und durch die Behörden abgenommene Deponie eingebaut werden.
Die Behörden überwachen die Einhaltung sämtlicher Gesetze, Richtlinien und Grenzwerte.