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Um noch einmal auf London (Blog vom 5. März 2020) zurückzukommen: Der London Guide No. 3 (in englischer Sprache) aus dem Jahr 1924 mag vielleicht in mancher Hinsicht nicht mehr ganz auf dem neusten Stand sein, aber er ist immerhin ein Einstieg.
Der Cenotaph in Whitehall und das Unknown Warrior’s Grave in Westminster Abbey (Gedenkstätten für den Ersten Weltkrieg) sind bereits vorhanden, das Riesenrad London Eye sucht man hingegen vergeblich. Echt britisch klingt eine Bemerkung zu Hampton Court Palace: „…the Hauted Gallery, traditionally frequented by the ghost of Queen Catherine Howard;…„. Die geköpfte fünfte Gattin des legendären Königs Henry VIII (vergleiche Blog vom 21. Juli 2015) scheint für den Verfasser eine ganz selbstverständliche Erscheinung zu sein. Zu Kensington Palace wird bemerkt: „The statue of William III before the south front was a gift from the ex-Kaiser.“ Kaiser Wilhelm II. dürfte damals im britischen Gedächtnis noch sehr präsent gewesen sein. Die National Gallery und die Tate Gallery werden ausführlich erläutert, ebenso das Victoria and Albert Museum. In dieser Hinsicht dürfte sich nicht viel geändert haben.
Es ist merkwürdig, aber als ich zum ersten (und bisher einzigen) Mal in London war, ist mir Vieles eigenartig bekannt vorgekommen; vermutlich wegen der zahlreichen Bücher und Filme, die in London spielen.