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Spezifische regionale Risiken
Bei der Beschreibung von Gefahrenzonen handelt es sich um ungefähre Angaben; Risiken lassen sich nicht auf exakt umrissene Gebiete einschränken.
Kabylei (im Nordosten des Landes): In der Kabylei kommt es immer wieder zu Unruhen und Überfällen, und es besteht ein erhöhtes Risiko von Entführungen. Am 21. September 2014 ist ein französischer Tourist in der Region Tizi Ouzou durch Terroristen entführt worden. Obwohl die Sicherheitskräfte ihre Präsenz in dieser Region verstärkt haben, sind sie Opfer von Attentaten geworden, z.B. am 19. April 2014: Bei einem Hinterhalt auf einen Militärkonvoi in der Gemeinde Iboudrarene wurden mehrere Soldaten getötet. Von Reisen in die Kabylei wird abgeraten.
Grenzgebiete zu Marokko: In diesen Gebieten sind noch Minenfelder aus dem Unabhängigkeitskrieg vorhanden. Der Grenzübertritt auf dem Landweg zu Marokko ist verboten.
Grenzgebiet zu Tunesien: Es besteht das Risiko von Entführungen. In diesen Gebieten sind terroristische Gruppierungen aktiv. Sie sind gut organisiert, gewaltbereit und operieren grenzüberschreitend. Ausserdem sind noch Minenfelder aus dem Unabhängigkeitskrieg vorhanden. Von Reisen ins Grenzgebiet zu Tunesien wird abgeraten.
Landesmitte: In der Stadt Ghardaia und ihrer Umgebung kommt es sporadisch zu gewalttätigen Vorfällen. Informieren Sie sich in den Medien und bei Ihrem Reiseveranstalter über die aktuelle Sicherheitslage, bevor Sie nach Ghardaia und ins gesamte M’Zab-Tal reisen. Dasselbe gilt während des Aufenthalts in diesem Gebiet. Befolgen Sie die Anweisungen der lokalen Behörden.
Süden: Südlich der Linie, die über die Städte Béchar, Ghardaia, Touggourt und El-Oued führt, ist das Entführungsrisiko hoch. Die Sicherheitslage in Libyen, im Norden von Niger und im Norden von Mali wirkt sich auf die Sicherheitslage im Süden von Algerien aus. Insbesondere erhöht sich das Risiko, Opfer einer Entführung oder einer anderen Terroraktion zu werden.
Von Reisen in das Gebiet südlich der Linie Béchar, Ghardaia, Touggourt und El-Oued wird abgeraten.