Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03472.jsonl.gz/195

Eine Motion forderte ein Dekret über einen Studienkredit, um die Strasse Payerne–Matran vollständig instand zu setzen. Der Staatsrat findet, diese Arbeiten seien bereits aufgegleist.
Die beiden Freiburger Grossräte Jean-Daniel Chardonnens (Die Mitte, Fétigny) und Cédric Péclard (La Broye c’est vous, Aumont) wollen zusammen mit 46 Mitunterzeichnenden die Instandsetzung der Freiburger Abschnitte jener Strasse beschleunigen, die von Payerne über Prez-vers-Noréaz nach Matran führt. In einer Motion ersuchen sie den Staatsrat deshalb, dem Kantonsparlament einen Dekretsentwurf für einen Studienkredit vor einem Verpflichtungskredit zu unterbreiten.
Keine Beschleunigung durch neuen Verpflichtungskredit
In seiner Antwort betont der Staatsrat, wie wichtig die Achse Matran–Payerne als Verbindung zwischen den beiden Autobahnen N12 und N1 sei. Er zählt eine Reihe von Projekten auf, die die Situation auf verschiedenen Abschnitten der Strecke verbessern sollen: So wird der Autobahnanschluss Matran ausgebaut, und der Sektor zwischen dem Autobahnanschluss Matran und Avry sowie einige weitere Stellen, beispielsweise die Ortsdurchfahrt von Rosé, werden aufgewertet.
«Diese Studien sowie die Leistungen der Projektleitung können aus dem Verpflichtungskredit finanziert werden, den der Grosse Rat für die Studien des kantonalen Strassennetzes für die Jahre 2020 bis 2025 bewilligt hat», schreibt der Staatsrat in seiner Antwort auf die Motion und weist darauf hin, dass das durch die Motion angestrebte Ziel bereits durch die laufenden Studien verfolgt werde, deren Finanzierung gesichert sei. Die Vorlage eines neuen Verpflichtungskredits würde das Vorhaben nicht beschleunigen. Deshalb beantragt der Staatsrat dem Grossen Rat, die Motion abzulehnen.