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Martina Hingis ist nach dem 7:5, 6:1 gegen Virginie Razzano die letzte Schweizer Hoffnung. Wie im Vorjahr ist Roger Federer in der dritten Runde ohne Satzgewinn gegen Arnaud Clément ausgeschieden. Der Baselbieter verlor 6:7 (5:7), 4:6, 4:6.
In der Rod-Laver-Arena musste Federer erfahren, dass der Weg nach ganz oben noch steinig und lang ist. Gegen den kleingewachsenen (173 cm) Clément, der keinen Gewinnschlag hat, aber so schnell ist und daneben über eine grosse Spielintelligenz verfügt, fand Federer kein Rezept. Insgesamt beging Federer 61 direkte Fehler (gegenüber 27 von Clément), bei den Winnern schwang er mit 35:30 nur knapp obenauf.
Hingis kurzzeitig in Rücklage
Hingis wurde von der erfrischend aufspielenden Französin Virginie Razzano erstmals in diesem Turnier etwas gefordert. Die Weltranglisten-Erste lag im ersten Satz gegen die 17-jährige 2:4 und 4:5 zurück, ehe sie ihr Level steigern konnte und neun der letzten zehn Games gewann.
Im Achtelfinal trifft Hingis am Montag auf Rita Grande die den Höhenflug von Schnyder-Bezwingerin Evie Dominikovic beendete.
swissinfo und Agenturen