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(Le) (Kt. Waadt,
Bez. La Vallée).
1260-1035 m. Rechtsseitiger Nebenfluss der
Orbe, der seine Quelle auf der Weide von
GrandsPlats
hat und sich in mehreren aufeinander folgenden Fällen durch eine wilde, bewaldete
Schlucht hinunterstürzt. An einer
Biegung der Felswand am linken Ufer befindet sich der Eingang zu einer
Höhle, die einen langen, leicht abschüssigen
Gang
in den
Felsen hinein bildet
(Grotte des Biblanc).
Am Ende dieses
Ganges ist ein kleiner
See, dessen
Wasser durch unsichtbare Spalten
abfliesst.
Beim Eingang der
Höhle ist ein gewaltiger Stalaktit besonders bemerkenswert.
(Kt. Bern,
Amtsbez. Biel).
Die gegenwärtige Bevölkerungszahl (1909) von Biel beträgt rund 28000 Ew.
Vingelz ist seit einigen Jahren mit Biel verschmolzen. An öffentlichen Gebäuden wurden seit 1901 errichtet: die französische
Kirche neben der Besitzung Rockal, eine katholische Kirche bei der Römerquelle, die Palmkapelle an der Phantasiestrasse.
Seit 2 Jahren arbeitet man am Gebäude für Progymnasium und Gymnasium, einem gewaltigen Bau, der die
Klassen des Progymnasiums und des Gymnasiums aufnehmen soll.
Das Krankenhaus ist um ein Stockwerk erhöht worden, indessen man
einen Anbau im Auge hat, der im Vertrag mit den Gemeinden
des südlichen
Juras und des
Seelands vorgesehen ist, durch den das Ortskrankenhaus zum Bezirksspital umgewandelt
wird. Neue Primar- und Sekundarschulhäuser an der Plänkematt, ebenso eine Turnhalle. Kinderspital
(SpitalWildermett) eröffnet 1903. Eine
Menge
Villen entstanden längs der Alpenstrasse, die zum neuen Progymnasium führt, sowie am
Rebberg und den Höheweg. Neue
Uhrenfabrik und Schreibbücherfabrik.
Als neues Denkmal ist das zu erwähnen, das zum Andenken an die verstorbenen Louis-Paul und César Brandt
erstellt wurde. Seit 3 Jahren hat der Staat der Stadt um eine Summe von Fr. 250000 die Staatsstrassen abgetreten, die sie
durchziehen, was den Baubehörden erlaubte, alle öffentlichen Plätze,
Gassen und Trottoirs, die vordem sehr zu wünschen
gelassen hatten, wieder in bessernStand zu stellen. Neuer Friedhof, 1903 eröffnet, ½ Stunde von der
Stadt, zwischen
Madretsch und
Brugg.
Erste Ueberschreitung 1868 von
den Strahlern von
Guttannen, die auf diesem
Wege die gewaltigen Kristalle transportierten, die sie in der
berühmten
Kristallhöhle an den Hängen des
Gletschhorns gefunden hatten.
Vergl. in der Serie von Climber’s Guides den IV.
Band von The BerneseOberland von Dr. Dübi.
oder Bieligeralp (Kt. Wallis,
Bez.
Goms, Gem. Biel).
2600-1650 m. Alp, die von den Bewohnern
Biels benutzt wird und den ö.
Abhang des
Thales von
Selkingen einnimmt, das unter diese beide Gemeinden geteilt ist. Sie kann während
drei Sommermonaten etwa sechszig Stück Grossvieh ernähren.
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