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Seit 2008 ist Weinmacherin Asunción Yébenes für die Bereitung des Mano a Mano verantwortlich, unterstützt von der kastilischen Weinmacher-Legende Eulogio Calleja, der sie bei den Cuvée-Bereitungen berät.
Das Lesegut für diesen Ausnahme-Tempranillo entstammt einer Einzellage im Süden von La Mancha. Die Parzelle zählt zu den kompliziertesten Terroirs der südlichen Hochebene, da die alten Rebstöcke auf sehr kargem Boden stehen. Direkt unter der Sandauflage, die vereinzelt mit Kalkbrocken durchsetzt ist, tritt der Granitfels hervor, der die Wasserversorgung der Pflanzen enorm erschwert.
Aufgrund des Trockenstresses und um einer Rosinierung der Trauben vorzubeugen, muss das Lesegut in der Regel früh eingeholt werden. Die Erträge fallen äusserst gering aus und für den Wein selektioniert wird nur etwa ein Fünftel des Behangs, in diesem 300 ha grossen Rebstück der Finca La Dehesa. Die Weinmacherin aus Valdepeñas maischt mit Bedacht und vermeidet eine lange Extraktion, da die ausgewählten Trauben ohnehin schon genug Konzentration mit sich bringen. Ausgebaut wird nur in gebrauchter Eiche und lediglich etwa ein halbes Jahr. Der enorm ausdrucksstarke und kernig-fruchtige Mano a Mano zählt zu den wenigen wirklich bemerkenswerten Tempranillos der spanischen Südhälfte.