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Sion trennt sich von Dionísio und holt Tramezzani zurück
Der Vertrag von Ricardo Dionísio, der erst in der Winterpause vom Promotion-League-Klub Nyon gekommen ist und die Walliser in fünf Spielen betreut hat, wäre am 30. Juni ausgelaufen - also vor Ende der laufenden Meisterschaft, die in gut zwei Wochen fortgesetzt wird. Paolo Tramezzani, der Nachfolger des Portugiesen, wurde mit einem Vertrag bis Saisonende ausgestattet. Der 49-jährige Italiener trainierte die Sittener bereits zu Beginn der Saison 2017/18.
Dionísio hatte das Training vom Dienstag verpasst, weil er mit einem Covid-19-Verdachtsfall in Kontakt gewesen war. Am Mittwochmorgen leitete der 37-Jährige aber nochmals eine Übungseinheit beim Drittletzten der Raiffeisen Super League. Es war seine letzte. Überraschend kommt die Trennung nicht. Der Verein wolle Dionisios Nachfolger so viel Zeit wie möglich geben, um die Mannschaft auf den Neustart der Meisterschaft am 19. Juni und die letzten 13 Runden vorzubereiten, schrieb der Verein in einer Medienmitteilung.
Der FC Sion war Dionísios erste Anstellung im Profifussball. «Die Umstände haben zur Folge gehabt, dass er nicht mehr die Chance erhalten hat, seinen Wert zu beweisen», erklärte Präsident Christian Constantin. Die Meisterschaft war Anfang März wegen der Coronavirus-Pandemie unterbrochen worden und soll nun bis Anfang August mit Geisterspielen zu Ende gespielt werden.