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Patrick Geering, der vor einer Woche im Hinspiel erkrankt fehlte, brachte die Lions in der 11. Minute in Führung. Nach 17 Minuten degradierte Robert Nilsson die schwedischen Verteidiger zu Slalomstangen und erhöhte auf 2:0. Die ZSC Lions spielten abgeklärt. Sie dominierten. Aber sie liessen sich in der zweiten Spielhälfte düpieren.
Zuerst war da ein Nachlassen. Das Team von Coach Hans Wallson, der für die ZSC Lions den zweiten Gewinn der Champions League nach 2009 zum Ziel gesetzt hatte, wirkte plötzlich nicht mehr souverän, sondern nonchalant und überheblich. Die entscheidenden Szenen ereigneten sich nach 31 Minuten. Zuerst verpasste Ronalds Kenins solo vor Växjös Goalie Joachim Eriksson das 3:0. Zwei Minuten später startete Robert Rosén mit dem Powerplaytor zum 1:2 die Rosén-Show der Lakers.
Der 22-jährige Verteidiger Calle Rosén, mit dem sieben Jahre älteren Robert Rosén nicht verwandt, glich 140 Sekunden vor der zweiten Pause aus. Und im Schlussabschnitt gelang Calle Rosén 210 Sekunden vor Schluss auch noch das 3:2-Siegtor. Der ehemalige ZSC-Ausländer Cory Murphy bereitete das Siegtor vor.
Nebst dem temporären Nachlassen während des zweiten Drittels kosteten Undiszipliniertheiten die ZSC Lions das Weiterkommen. Die Zürcher kassierten das erste und das dritte Gegentor jeweils in Unterzahl. Die Zürcher leisteten sich sieben Zweiminutenstrafen. In internationalen Spielen darf man sich nicht derart viele Fouls erlauben.