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Die Kapelle ist, wie der Name sagt, dem Erzengel Michael geweiht und dient als Totenkapelle.
Am 28. Februar 1793 ist mit dem Maurermeister Niklaus Fasel aus dem Muttacker der Vertrag für den Bau des Beinhauses geschlossen worden, wo die bei Neubestattungen gefundenen Gebeine aufgehoben wurden.
Der Erzengel Michael war in der Totenliturgie seit jeher als Seelenbegleiter und Bezwinger des Bösen angerufen worden. An der Schmalseite der Kapelle ist eine spätbarocke Kreuzigungsgruppe angebracht.