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Katharina Schubert zeichnet in ihrem Dokumentarfilm das Leben und Schaffen der jüdischen Lyrikerin (1901 – 1988) in den wichtigsten Stationen nach. Rose Ausländer wird in Czernowitz/Bukowina (heutige Ukraine) geboren. Von 1921 weilt sie mehrere Male und längere Zeit in den USA. Die Jahre 1941-44 verbringt Rose Ausländer verfolgt von den Nationalsozialisten zusammen mit ihrer Mutter im jüdischen Ghetto. 1946 wandert sie nach New York aus, wo sie ihren Lebensunterhalt bestreitet und – vorübergehend – Gedichte in englisch schreibt. 1965 kommt sie nach Düsseldorf und zieht mit 71 Jahren ins Nelly-Sachs-Haus – in das Elternheim der jüdischen Gemeinde Düsseldorf. Sie entwickelt in späten Jahren eine unglaubliche Schaffenskraft und publiziert viel. Ihre Werke erfahren immer mehr Anerkennung und Aufmerksamkeit. Ab 1977 zieht sie sich vollständig von der Aussenwelt zurück und widmet sich nur noch ihrer Arbeit.
Vor der Filmvisionierung Einführung (ca. 20 Minuten) von Judith Schifferle.
Dauer des Films: 90 min.
Eintritt: CHF 15.00/10.00