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Der Sohn von Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat wegen anti-muslimischer Äusserungen Probleme mit Facebook bekommen. Das Online-Netzwerk löschte die Kommentare und blockierte seine Seite für 24 Stunden, wie Jair Netanjahu am Sonntag über Twitter mitteilte.
Er warf Facebook vor, eine Gedankendiktatur zu errichten. Der 27-jährige Politikersohn hatte am Donnerstag in einem Facebook-Post alle Muslime zum Verlassen Israels aufgefordert. Er reagierte damit auf einen tödlichen Angriff auf zwei israelische Soldaten. Es gebe nur zwei Optionen für Frieden in Israel, schrieb Jair Netanjahu.
«Entweder, alle Juden verlassen Israel, oder alle Muslime gehen. Ich ziehe die zweite Option vor.»
Jair Netanjahu steht regelmässig im Visier von Kritikern seines Vaters. Sie werfen die Frage auf, warum der 27-Jährige ohne eine offizielle Funktion in der Residenz des Ministerpräsidenten wohnt und über einen Leibwächter und einen Chauffeur verfügt. Gemutmasst wird, dass Netanjahu seinen Sohn zum politischen Erben aufbauen will. (sda/afp)
Ende Juni hatte Facebook rund 1.6 Milliarden aktive User. Also Personen, die sich täglich ins Soziale Netzwerk einloggen. Diese laden gigantische Mengen an Daten hoch. An einem einzigen Tag werden etwa 350 Millionen Fotos auf die Plattform gestellt. Sie alle müssen einem gewissen Standard entsprechen und dürfen die Facebook-Regeln nicht verletzen.
Um dies zu überprüfen setzt das Unternehmen tausende Personen ein, welche sich durch den Content klicken. Sie müssen entscheiden, ob der Content …