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Nach insgesamt zwölf Wintertesttagen mit dem Abschluss heute in Bahrain ist eines gewiss: Fast alle Formel-1-Teams reisen mit einer grossen Ungewissheit zum WM-Start am 16. März nach Melbourne.
Am wenigsten Sorgen haben die vier von Mercedes-Turbomotoren angetriebenen Rennställe. Heute war der Brite Lewis Hamilton im Mercedes-Silberpfeil der Schnellste.
Ganz im Gegensatz zu den vier mit Renault-Motoren ausgerüsteten Rennställen. Das Weltmeisterteam Red Bull mit dem vierfachen Champion Sebastian Vettel war für zwei der insgesamt acht Unterbrechungen verantwortlich: Einmal zerriss es an seinem Auto eine vordere Bremsscheibe.
Sauber ist mit einem Ferrari-Motor ausgerüstet, doch mit den zeitlichen Abständen kann das Hinwiler Team nicht zufrieden sein. Gestern, als am Vormittag Adrian Sutil 91 Runden drehte und Esteban Gutierrez am Nachmittag deren 86, gab's keine grossen Probleme. (dux/si)
2. November 2008: Zu früh gefreut! 90'000 Fans feiern den Lokalmatador Felipe Massa beim Saisonfinale in Brasilien als neuen Weltmeister. Dann setzt Lewis Hamilton zu einem der grössten Comebacks der Formel-1-Geschichte an.
Da tut schon nur das Zuschauen weh: Totale Euphorie in der Ferrari-Box! Vater Luis Antonio Massa, soeben nach einer Nierenstein-OP aus dem Spital entlassen, feiert beim GP von Brasilien mit dem Rest der Familie hemmungslos den vermeintlichen Weltmeister-Titel seines Sohnes Felipe.
Auch draussen im Autodromo Jose Carlos Pace rasten 90'000 Brasilianer komplett aus: Lokalmatador Massa ist mit 13 Sekunden Vorsprung auf Fernando Alonso über die Ziellinie gebrettert, Konkurrent Lewis Hamilton biegt …