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Allgegenwärtig: Die «Super Mom»
Kein Tag vergeht, ohne dass wir nicht irgendwo auf den Begriff «Super Mom» stossen. Aktuellstes Beispiel: Das Editorial im Famimag, das gestern ins Haus geflattert ist. Wie geht es euch, wenn ihr den Begriff «Super Mom» hört oder liest? Was denkt ihr dabei? Fühlt ihr euch als «Super Mom»? Und wenn ja, in welchen Situationen ganz besonders? Oder fühlt ihr euch gar als das pure Gegenteil? Was genau ist denn eine «Super Mom»? Ich wollte es genauer wissen und habe recherchiert.
Die Definition einer «Super Mom»
Interessanterweise habe ich keine deutsche Definition für «Super Mom» gefunden. Dafür aber ganz interessante Beschreibungen dieses Begriffs in englischer Sprache. Das erstaunt mich nicht wirklich, denn woher sonst könnte das Wort «Super Mom» am ehesten stammen, wenn nicht aus dem Land der unbegrenzten Möglichkeiten? Unbegrenzt sind nämlich – gemäss meiner gefundenen Definition – auch die Fähigkeiten einer «Super Mom»! Per Definition ist eine «Super Mom» nämlich
eine exemplarische Mutter, welche die traditionellen Haushaltspflichten und Erziehungsaufgaben erfüllt während sie auch einen Vollzeitjob ausübt!
Unglaublich, oder? Oder besser gesagt: U-N-M-Ö-G-L-I-C-H!
Super Hero: Vater der «Super Mom»
Superman: Der Inbegriff des Super Hero. Und Vater der «Super Mom»
Dass diese Definition der «Super Mom», die erstmals im 1974 verwendet worden sein soll, so surreal wirkt, ja, gar wirklichkeitsfremd ist, hat wohl damit zu tun, dass sie vom Begriff des Super Hero abgeleitet wurde. Selbstverständlich habe ich auch diesen Begriff unter die Lupe genommen und folgende spannende Definition gefunden:
Ein Super Hero bzw. ein Superheld ist eine fiktive Figur, die meist übermenschliche Fähigkeiten besitzt!
Die «Super Mom» gehört abgeschafft
Na also: Klarer kann man es nicht ausdrücken: Super Heroes gibt es nicht, genau so wenig wie übermenschliche Fähigkeiten. Folglich kann es auch keine «Super Moms» geben und deshalb gehört der Begriff abgeschafft. Denn nur, weil es diesen Begriff gibt, zermartern wir uns Mütter täglich den Kopf und fragen uns, ob wir dessen wahnwitzige Definition erfüllen können. Beim Versuch, die Kriterien einer «Super Mom» zu erfüllen, werden wir immer unzufriedener, unsicherer und am Ende gar stutenbissig. Der Begriff der «Super Mom» schürt nur Neid und Missgunst unter uns und ruft regelrecht zum Konkurrenzkampf unter uns Müttern auf. Gäbe es diesen Begriff erst gar nicht, wären wir alle entspannter drauf – mit einer viel grösseren Bereitschaft, aufeinander zuzugehen, einander in unserer Verschiedenartigkeit zu respektieren, einander zu unterstützen und vor allem auch von einander zu lernen!
Wir sind alles gute Mütter
Eigentlich wäre es so einfach. Wenn wir ehrlich sind, regen wir uns alle auf ob dem Begriff «Super Mom», oder? Warum boykottieren wir ihn also nicht einfach? Lasst uns doch das Wort nicht mehr in den Mund nehmen, lassen wir es ab sofort einfach links liegen. So wie es 1974 eingeführt wurde, so können wir es 2018 auch einfach wieder aus dieser Welt schaffen.
Fragt eure Kinder
Denn wie wir jetzt wissen: Wir K-Ö-N-N-E-N niemals Super Moms sein! Wir sind alle ganz schlicht und einfach gute Mütter nach bestem Wissen und Gewissen. Welches die Definition von „gute Mutter“ ist, das fragen wir am besten unsere Kinder. Sie sind es, die uns diese Frage beantworten können. Und wenn wir sie fragen, werden wir sehen, welch tollen Argumente sie ins Spiel bringen werden, die beweisen, dass wir alle die besten Mütter sind – jede nach einer anderen, jede nach ihrer eigenen Definition!
Was meint ihr dazu?
Diesen Beitrag habe ich im Rahmen der Blogparade #SuperMomDad verfasst, welche die Swiss Blog Family und Avent ins Leben gerufen haben. Avent führt eine breite Palette an tollen Produkten, die Neugeborene zum Kleinkind begleiten. #blogparade #supermomdad #philipsavent #philips
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