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Demoikratie: Gegenwart und Zukunft
Freitag, 15. Oktober 2010 | 10:35 Uhr
Freitag, 15. Oktober 2010 | 10:35 Uhr
Referent
Organisation
In seinem Referat zeigte Professor Francis Cheneval von der Freien Universität Brüssel auf, dass aufgrund der Vielfalt und gegenseitigen Abhängigkeit der Völker Demokratie als Demoikratie verstanden werden solle. Es gehe darum, den Mehrwert eines Regierungskonzepts bei einer Völkervielfalt herauszuarbeiten und nicht desjenigen eines einzigen, unzertrennlichen Volkes. Die Idee einer gemeinsamen Regierung der Völker habe möglicherweise eine grosse Zukunft, da sie darauf abziele, die gegenläufigen und störenden Prozesse der Globalisierung und Aufteilung zu beruhigen und zu integrieren. Jegliche Politik sei „global“. Das Bedürfnis nach einer gemeinsamen Regierung der Völker nehme zu, es gebe aber auch ein starkes Engagement der Bürgerinnen und Bürger gegenüber besonderen Völker oder kleineren politischen Gemeinschaften. Er schloss seine Überlegungen mit möglichen Bedingungen für eine Demoikratie im politischen Umfeld inner- und ausserhalb der Europäischen Union.
1962 in Bern geboren absolvierte er die Grundschule in Fairfax (Virginia, USA) und Moosseedorf (Bern). Gymnasium Bern-Kirchenfeld, 1981 Matur Typus A. Studium der Philosophie an der Universität Freiburg (Schweiz) und der Politikwissenschaft an der Georgetown University (Washington D.C., USA). Fellow und teaching assistant für politische Theorie an der an der Georgetown University (Washington D.C., USA).
1995 Promotion in Philosophie an der Universität Freiburg (Schweiz). 1994-2002 Wissenschaftlicher Mitarbeiter in Forschungsprojekten des SNF zur Philosophiegeschichte des Mittelalters und der Aufklärung an den Universitäten Freiburg (Schweiz) und Zürich.
2001 Habilitation in Philosophie an der Universität Zürich. Gastdozent in Paris (École pratique des hautes études), Bogotá (Universidad de los Andes), Bruxelles (Université Libre de Bruxelles). Lehrstuhlvertretungen an den Universitäten Freiburg (Schweiz), Zürich und Basel.
Seit August 2002 SNF-Förderungsprofessor an der Universität Zürich, leitet das Forschungsprojekt Philosophische Legitimationsgrundlagen einer Verfassung der Europäischen Union.
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Der ETH-Rat ist verantwortlich für die strategische Führung des ETH-Bereichs und übernimmt die Aufsicht über dessen Institutionen. Die enge Partnerschaft zum ETH-Rat seit dem Jahr 2000 trägt zu einem erfolgreichen Fortbestehen der Stiftung Academia Engelberg bei.
Die Helvetia ist eine qualitätsorientierte Allbranchenversicherung mit über 150 Jahren Erfahrung. Die Stiftung Academia Engelberg ist überzeugt, durch die Partnerschaft ab 2015 wichtige Synergien nutzen zu können.
DIE HIRSCHMANN STIFTUNG ist eine gemeinnützige schweizerische Stiftung. 1985 wurde sie vom Unternehmer und Aviatik-Pionier Carl W. Hirschmann gegründet.
Das Benediktinerkloster Engelberg prägt die Geschichte des wunderschönen Bergtales seit seiner Gründung im Jahr 1120.
Die heutigen Tätigkeiten der Mönche erwuchsen weitgehend den Bedürfnissen des Ortes. Bildungsarbeit an der Stiftsschule, Seelsorge in der Pfarrei, Handwerks- und Dienstleistungsbetriebe, Kultur- und Landschaftspflege sind Bereiche, in denen sich die Mönche sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Klosters engagieren.
Die Stiftung fördert die Erforschung der verbindenden humanen Grundlagen der Wissenschaften. Die Stiftung Academia Engelberg und die Stiftung Humanwissenschaftliche Grundlagenforschung haben für die Jahre 2011 bis 2015 eine Zusammenarbeit vereinbart.