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Der Säure-Basen Haushalt
Bei der Verstoffwechselung und Verdauung der heute üblichen Nahrung, entstehen grosse Mengen Säuren, Gifte und Stoffwechselendprodukte, deren Entsorgung die Regelmechanismen des Körpers überfordern. Gleichzeitig tun wir möglichst wenig, um unseren Körper bei der Ausscheidung der anfallenden Säure- und Schlackenmenge zu unterstützen. Wir bewegen uns zu wenig, leiden unter Schlafstörungen, konsumieren eine Unmenge an Fertigprodukten, trinken zu wenig stilles Wasser, rennen von A nach B und achten kaum auf eine ausreichende Versorgung der Mineralstoffe.
Säuren werden entweder über die Nahrung aufgenommen oder sie entstehen im Körper durch Stoffwechselvorgänge. Über die Nieren, Leber, Haut, den Darm und die Lungen werden sie abtransportiert. Überschüssige Säuren werden über die verschiedenen Puffersysteme im Körper reguliert. Wenn nun aufgrund äusserer Umstände zu viele Säuren in den Körper gelangen, dann arbeiten die Regelmechanismen auf Hochtouren. Irgendwann sind sie überstrapaziert und können die eintreffende Säureflut nicht mehr bewältigen. Schon geringe Schwankungen im Säure-Basen-Milieu können zu Symptomen führen.
Es folgen Krankheiten und Leiden unterschiedlicher Art. Diese Symptome können sich über die Jahre ansammeln den der Organismus übersäuert sich schrittweise. Es kann Jahre oder ganze Jahrzente dauern, bis sich Krankheitssymptome zeigen. Durch schlechte Gewohnheiten wird das „Basenkapital“, welches wir als Baby mit auf die Welt kriegen, langsam aufgebraucht. Das Milieu gerät langsam aus der Balance, was Pilzen, Parasiten, Bakterien und allen Arten von Krankheiten die Türe öffnet.