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Der Morbus Basedow ist eine Autoimmunerkrankung der Schilddrüse. Sie wurde nach ihrem Entdecker, dem deutschen Arzt Carl von Basedow, benannt, welcher im Jahr 1840 den Begriff „Merseburger Trias“ für die drei wichtigsten Symptome der Krankheit definierte: Dazu zählen eine vergrößerte Schilddrüse, eine erhöhte Herzfrequenz und hervortretende Augen, die im Volksmund auch Glupsch- oder Glotzaugen genannt werden. Aufgrund der Bildung von Antikörpern gegen die Schilddrüse, kommt es zu Entzündungen, die zu einer vermehrten Produktion von Schilddrüsenhormonen anregen. Weltweit ist Morbus Basedow die häufigste Ursache einer Schilddrüsenüberfunktion und betrifft hauptsächlich Menschen im mittleren Alter. Frauen sind deutlich öfter von der Krankheit betroffen. Da die Beschwerden recht vielseitig sind, gibt es auch verschiedene Therapiemöglichkeiten.