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Das Verfahren wegen des Verdachts auf fahrlässige Körperverletzung unter besonders gefährlichen Umständen wurde eingestellt, teilte die Staatsanwaltschaft in Feldkirch (Bundesland Vorarlberg) am Freitag mit. Der Mann aus dem Wintersportort Lech – ein langjähriger Freund des Niederländers – war am 17. Februar mit Prinz Friso auf einer Skitour, als sich eine Lawine löste. Friso wurde von Schneemassen verschüttet und erlitt als Folge eines langen Sauerstoffmangels und eines Herzstillstands schwere Hirnschäden.
Beide waren sich der Gefahr bewusst
Seitdem liegt der zweitälteste Sohn von Königin Beatrix im Koma, inzwischen in einer Londoner Klinik. «Beiden Skifahrern war bewusst, dass mit dem Befahren von Tiefschneehängen im freien Skiraum stets die Gefahr einer Lawinenauslösung und -verschüttung verbunden ist», erklärte Heinz Rusch, Sprecher der Staatsanwaltschaft Feldkirch. Nur weil der Lecher möglicherweise der Erfahrenere von beiden war, könne er nicht für das tragische Geschehen verantwortlich gemacht werden. Anders wäre dies gewesen, wenn er Friso zu der Tour überredet hätte.