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forlaufend
834 Jahreszeiten [* 1] - Jaik unangebaut liegen bleibt, durch den um die Größe n vermehrten Umtrieb dividiert. Für andere Betriebs- arten ergeben sich Modifikationen, die sich indessen auf diese einfache Rechnung zurückführen lassen. Der wirkliche I. kann oder muß größer oder kleiner sein als der normale, je nachdem die wirklichen Waldverhältnisse dazu zwingen, durch Weniger- oder Mehrnutzung Abnormitäten des Altersklassen- verhältnisses (s. Altersklasse) auszugleichen.
Jahreszeiten, die vier durch den verschiedenen Stand der Sonne [* 2] sich unterscheidenden Teile des Jahres: Frühling, Sommer, Herbst, Winter. Fie- len Ekliptik und Äquator zusammen, d. h. stände die Nmdrehungsachse der Erde senkrecht zu der von der Erde um die Sonne beschriebenen Bahn, so würde an einem Orte der Erdoberfläche die Sonne einen Tag wie den andern den nämlichen Bogen [* 3] am Himmel [* 4] beschreiben. Tag für Tag wäre die Mittagshöhe der Sonne die nämliche und ihre Strahlen träfen den Horizont [* 5] mittags immer unter dem gleichen Winkel. [* 6]
Dies würde einen Wechsel der I. völlig ausschließen. In Wirklich- keit ist die Nmdrehungsachse der Erde um etwa 23,5° gegen die Erdbahn geneigt und zwar bleibt nicht nur die Größe der Neigung der Achse bei dem jährlichen Umlaufe der Erde um die Sonne die nämliche, sondern auch die Richtung der Achse, so- daß diese immer mit sich selbst parallel ist. Die nachstehende, allerdings in von den natürlichen stark abweichenden Verhältnissen gehaltene [* 1] Figur veranschaulicht die Stellung der Erde etwa um die Monate März (^), Juni (L), September (0) und Dezember (v).
Der Punkt 3 in der Mitte stellt die Sonne vor. Man ersieht aus der [* 1] Figur sofort, daß im März und September beide Erdhälften gleichmäßig den strahlen der Sonne ausgesetzt sind, während dieselben im Sommer vorwiegend die nördliche, im Winter vorwiegend die südl. Erd- Hälfte treffen. Die hierdurch bedingte verschieden- artige Erwärmung und Beleuchtung [* 7] derselben Erd- gegend zu verschiedenen Zeiten bedingt den Wech- sel der I. Zugleich sieht man aber auch aus der [* 1] Figur, daß dieser Wechsel um so stärker und aus- gesprochener sein muh, je weiter ein Ort vom Erd- äquator abliegt.
Man unterscheidet gewöhnlich die vier I.: Frühling (s.d.), Sommer(s.d.), Herbst (s. d.) und Winter (s. d.). Diese vier Perioden, die durch die verschiedenen Stellungen der Erde in ihrer^Bahn oder (was auf dasselbe hinausläuft) der ^oune in der Ekliptik scharf voneinander un- terschieden sind, nennt man die astronomischen I., zum Unterschiede von den meteorologischen, unter denen man den mit den astronomischen I. nicht immer zusammenfallenden Wechsel der Witterung versteht. So hat das Jahr in der heißen Zone nur zwei meteorologische I., die trockne Jahreszeit und die Regenzeit.
Die astronomischen I. der süvl. Halbkugel sind gegen die der nördlichen um ein hal- bes Jahr verschoben, sodaß wir z. B. Winter haben, wenn auf der südl. Halbkugel Sommer ist. Die astronomischen I. sind untereinander nicht genau gleich lang und zwar ist im ganzen das Sommerhalbjahr 6^ Tag länger als das Winter- halbjahr, mithin auch auf der nördl. Halbkugel das Sommerhalbjahr um die nämliche Zahl Tage länger als das ein halbes Jahr später beginnende Sommerhalbjahr der südl. Halbkugel. Es rührt dies davon her, daß infolge der elliptischen Be- wegung der Erde um die Sonne (s. Planeten [* 8] und Erde) der unter dem Äquator gelegene Teil ihrer Bahn rascher durchlaufen wird, als der über dem Äquator gelegene.
Fahrgebung, Bezeichnung für die Volljährig- keitserklärung (s. d.). Andere beschränken die Be- deutung des Wortes dahin, daß darunter nur die Verleihung der Volljährigkeit (vsnia. astHtiL) durch einen Akt der Staatsgewalt (Regenten, Landes- herrn u. s. w.) zu verstehen sei. Fahrhundert, Zeitraum von 100 Jahren. Das erste I. einer Zeitrechnung schließt die Jahre von 1 bis mit 100, das zweite die Jahre 101 bis mit 200 u. s. w. in sich. Wir befinden uns demnach gegen- wärtig im 19. I. der Zeitrechnung nach Christi Ge- burt, das mit dem seinen Anfang genommen hat und mit dem endigen wird.
Jedes ein I. beschließende Jahr wird als Säkularjahr bezeichnet. Im Iulianischen Kalen- der ist jedes Säkularjahr, im Gregorianischen nur je das vierte ein Schaltjahr. (^. Kalender.) Jahrmarkt, s. Markt und Messen. Jahrvogel, s. Faltenhornvogel. Fahrzeit, ein Überbleibsel des alten Ahnen- kultus bei den Juden, der durch Fasten und Gebete begangene Sterbetag der Eltern, auch sonstiger naher Verwandten, eine Sitte, die zumal in Deutfch- land und Polen seit dem Mittelalter verbreitet war.
Dabei wird im Hause oder in der Synagoge ein Licht, [* 9] «Jahrzeitlicht», gebrannt. Fahwe (Iehovah),
die ursprüngliche Aus- sprache des Eigennamens des Gottes Israels, von dunkler Etymologie, sicher aber weder den «Schöp- fer» noch den «Seienden» bedeutend. Nach dem Vorgange des Franziskaners Galatin wurde dafür in der prot. Kirchensprache Iehovah gebräuchlich, obgleich in der Lutherschen Bibel [* 10] dafür überall «der Herr') (HERR) gefetzt ist. Die Aussprache »Iehovah» rührt von dem Umstand her, daß die Vokalschrift (Punktation) des Alten Testaments unter die Kon- sonanten des heiligen Gottesnamens ^Kvd («--) die Vokale des Wortes ^.äonai (der Herr) setzt, um anzudeuten, daß für »Nivk vielmehr ^äonai auszu- fprechen ist.
Ausgenommen ist nur der Fall, daß im Text ^äona,! vorangeht. Dann werden unter die Konsonanten von I. die Vokale von Elohim (s. d.) gesetzt. Der Name I. galt nämlich (und zwar be- reits in vorchristl. Zeit, wie die Sepwagmta zeigt) infolge buchstäblich engherziger Ausdeutung des zweiten Gebots (nach Lutherscher Zählung) und des Verbots 3 Mos. 24,16. für zu heilig, als dah man ihn in den Mund nehmen dürfe. Ialhün, arab. Name des Amu (s. d.). Fa'ik, ehemaliger Name des Flusses Ural (s. d.). ¶