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Schweizer Armee Uniformen 1. Weltkrieg mieten Ord. 1898

Mit der 1898 eingeführten Ordonnanzuniform wurden zum letzten Mal bunte Uniformtücher verwendet. Die Waffenröcke waren erneut modifiziert worden - sie hatten nun zwei Knopfreihen zu fünf Knöpfen in der Art der entsprechenden Waffengattung und waren passender geschnitten als ihre Vorgänger. Die Hosen erhielten später zwei Knopfpaare zum enger- und weiterstellen der Hosenbeine. Es wurden generell Patten mit Einheitsnummern für die Schulterklappen der Uniformen eingeführt.
Auf den Tschakos wurden bei der Infanterie die alten Garnituren aus Kokarden und Blechgansen durch neue ersetzt, welche die Einheitsnummer und zwei gekreuzte Gewehre 1889 in Weissmetall (mit der Einführung des Gewehrs 1911 wurden auch neue gekreuzte Gewehre dieses Modells für die Tschakos ausgegeben) unter der Kokarde zeigten. Da auch die Scharfschützen das Gewehr 1889 fassten und nunmehr nur noch Schützen genannt wurden, erhielten auch sie dieselbe Tschakogarnitur, jedoch in Gelbmetall. Das schlichte Schweissband wurde durch ein verstellbares Innenfutter ersetzt. Anstelle der alten Policemütze 1869 trat die Quartiermütze nach österreichischem Vorbild mit Lederschirm und Blechkokarde. Die Radfahrer trugen anstelle des Tschakos nur die Quartiermütze und ihr Waffenrock besass einen Umlegekragen.
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