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Video von PBI-Guatemala, März 2020, Spanisch mit englischen Untertiteln, 05:28 Minuten
Anlässlich des ersten Jahres Widerstand durch eine Strassenblockade am Eingang der Mine Cantera de los Manantiales in der Gemeinde Olopa, Chiquimula, veröffentlicht PBI-Guatemala ein Video über den friedlichen Kampf der indigenen Ch'orti'.
Die Mine Cantera de los Manantiales startete ihre Operationen 2016 und beeinträchtigt das Leben der indigenen Kleinbauernfamilien in Olopa im Departement Chiquimula, Guatemala erheblich. Folgen der Mine sind abgeholzte Wälder und verschmutzte Süsswasserquellen. Aus diesem Grund leisten die betroffenen Bauerngemeinschaften seit über einem Jahr am Eingang der Mine friedlich Widerstand und suchen den Dialog mit den Behörden. Immer wieder werden jedoch AnführerInnen der Gemeinde mit Morddrohungen und Einschüchterungen konfrontiert. Die Organisation Coordinadora Central Campesina Ch'orti' Nuevo Día (CCCND), welche die Kleinbauernfamilien unterstützt, wird von PBI begleitet. Dies gibt den lokalen MenschenrechtsverteidigerInnen Sicherheit und Legitimität.
«Die Unterstützung durch PBI und insbesondere die Workshops zum Thema Sicherheit sind sehr wichtig für uns. Ich fühle mich durch ihre Schutzbegleitung gestärkt.» - Francisco Ramírez, indigener Anführer der Ch'orti'
Die indigenen Ch'orti' fordern die Einhaltung des IAO-Übereinkommen 169. Darin wird das Recht der indigenen Völker auf freie, vorherige und informierte Konsultation für alle wirtschaftlichen Projekte auf ihrem Territorium festgehalten. Der oberste Gerichtshof Guatemalas hob im November 2019 zwar die Abbaulizenz der Mine Cantera de los Manatiales im indigenen Gebiet der Ch'orti' auf, doch die AnwohnerInnen blockieren weiterhin die Eingänge zur Mine, da die Firma angedroht hat, trotzdem mit den Aktivitäten fortzufahren.