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Bei der Beurteilung von Explosionsgefahren werden die beteiligten Stoffe charakterisiert, Ex- Zonen bezeichnet und die Zündgefahren analysiert. Aufgrund dieser Explosionsrisikoanalysen ist ein Explosionsschutzkonzept zu erarbeiten und zu dokumentieren.
Betriebe, in denen explosionsfähige Atmosphären (Gase, Dämpfe, Stäube) auftreten können, unterliegen den Regeln für Betriebe mit besonderen Gefahren gemäss EKAS-Richtlinie 6508. Sie müssen insbesondere die Vorschriften des SUVA-Merkblatts 2153 und der EKAS-Richtlinie 1825 einhalten.
Bei der Einführung neuer Produkte, Prozesse oder Anlagen ist das Explosionsschutzkonzept anzupassen. Technische und organisatorische Schutzmassnahmen erfordern eine regelmässige Kontrolle des Betriebs. Die Mitarbeitenden müssen über Explosionsgefahren und die entsprechenden Schutzmassnahmen informiert werden.