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Das Monument für den berühmten Indianerhäuptling, nimmt in South Dakota langsam Form an.
Das Denkmal für die einheimische amerikanische Legende Crazy Horse entsteht nur langsam in den Black Hills, im Süden des amerikanischen Bundesstaates Dakota. Seit vor fast 70 Jahren mit der Schaffung begonnen wurde, hat man mittlerweile Millionen Tonnen Fels des Berges entfernt.
Der Bildhauer Korczak Ziolkowski hatte zuvor am Mount Rushmore National Memorial mitgewirkt, ein 1941 fertiggestelltes Denkmal, das aus monumentalen Porträtköpfen der vier bis zur Zeit seiner Erstellung als am bedeutendsten und symbolträchtigsten geltenden amerikanischen Präsidenten besteht. Seine Arbeit auf dem Mount Rushmore zog die Aufmerksamkeit von Lakota Chief Henry Standing Bear auf sich, der ihn eingeladen hatte, ein Denkmal für amerikanische Indianer zu entwerfen. In einem Interview erzählte er von der Begegnung mit dem Indianerhäuptling. „Er sagte, meine Mitchefs und ich, würden den weissen Mann gern wissen lassen, dass der rote Mann auch grosse Helden hatte“, so Ziolkowski gegenüber CBS News.
Korczak Ziolkowski wird die Fertigstellung nicht mehr erleben. Er verstarb am 20. Oktober 1982, aber seine Tochter Monique beaufsichtigt die Arbeit.
Das Gesicht des „verrückten Pferdes“ wurde Ende der 90er Jahre fertig gestellt. Die vielen Helfer arbeiten jetzt daran, den Kopf des Pferdes und die ausgestreckte Hand von Crazy Horse zu gestalten. An manchen Stellen müssen die Arbeiter noch viel Felsen entfernen, aber das Finishing, nur für die Hand, wird noch Jahre dauern.