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Was sind unsere Herausforderungen? Eine Gemeinde kann Entwicklungsprozesse nicht neu erfinden, aber sie kann sie gestalten: Basierend auf den lokalen Gegebenheiten kann Handlungsspielraum geschaffen werden.
- Was wird weshalb als negativ empfunden?
- Was möchte man, was kann man verändern?
- Was lässt sich neu interpretieren und integrieren?
- Was steht an, welche Herausforderungen müssen oder wollen gemeistert werden?
- Was braucht die Gemeinde, um sich nachhaltig weiterzuentwickeln?
Die Handlungsfelder innerhalb der gegebenen Situation erkennen. Definieren, wo man ansetzen will.
Planungstool, Ziel der Frage 5
Fallbeispiel
Wetzikon ZH: Herausforderungen
- Es fehlt ein klar erkennbares, attraktives Zentrum mit einer guten Aufenthaltsqualität.
- Es gibt keine einheitliche Identität in der Gemeinde.
- Das Stimmvolk bremst oft wichtige Entwicklungen aus, obwohl es den Grundlangen (BZO und REK) zugestimmt hat.
- Das Denken für die Stadt statt für das Dorf ist noch zu wenig entwickelt.
- Prozesse (Testverfahren, Gestaltungspläne, Baubewilligungen) sind zu wenig standardisiert.
- Die Grün- und Freiräume sind oft ungenügend entwickelt.
- Hohes Verkehrsaufkommen, vor allem die Überlandstrassen, die durch das Zentrum führen, belasten die Gemeinde.
- Dichte: Im Zentrum sind kaum Landreserven vorhanden. In die Höhe kann nicht gebaut werden. Die Wetziker haben die obere Grenze für Hochhäuser an der Urne im Zentrum bei 25 Metern und in der Peripherie bei 35 Metern festgelegt.