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Die Bienensaison 2019 war durch eine rekordtiefe Honigernte geprägt wegen des im Mittelland kühlen und nassen Frühjahrs. Es folgte ein trockener und heisser Sommer auch ohne nennenswerte Honigerntemenge. Würde sich das auf die Völkerverluste im Winter 2019 / 2020 auswirken? Die Umfrage bei Imkern und Imkerinnen ergab, dass 13.2 % der Bienenvölker nicht überlebt haben (Vorjahr 13.6 %). Damit zeichnet sich im dritten Winter in Folge eine Stabilisierung der Verluste ab. Hinzu kommen 12.6 % der Völker, die sich nach dem Winter nicht zu einem Wirtschaftsvolk entwickeln konnten, was in der Summe 25.8 % ergibt und dem Vorjahreswert entspricht.
Die von Hitze geprägten Monate Juli und August haben die Bekämpfung der Varroa-Milbe wegen zu hoher Tagestemperaturen im Mittelland sehr schwierig gemacht. Oberhalb von 1000 Metern setzte die Schneeschmelze erst im Mai ein. Der späte Bergfrühling brachte so eine durchschnittliche Honigernte und die Bekämpfung der Varroa-Milbe war einfacher als in tieferen Lagen. ...
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