Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03164.jsonl.gz/1291

Mit der Einführung von Immuntherapien (Modulation des körpereigenen Immunsystems) hat eine neue Ära der Krebsbehandlung begonnen, welche das Überleben der Patienten verbessert und verlängert. Mittels sogenannter Checkpoint-Inhibitoren können Krebszellen durch das eigene Immunsystem vernichtet werden, allerdings unterliegt die Ansprechrate der Patienten bisher unerklärten Schwankungen. Ebenso können zahlreiche Nebenwirkungen wie zum Beispiel Hautausschlag, Kolitis, Pneumonie und Hepatitis auftreten. Das Auftreten dieser autoimmunen Reaktionen könnte auf eine erfolgreiche Krebstherapie hinweisen, andererseits versuchen wir diverse Veränderungen während der Immuntherapie zu identifizieren und funktionell zu untersuchen. Unsere Vision ist es, eine Vorhersage treffen zu können, welche Checkpoint Inhibitoren für die jeweilige Behandlung am besten geeignet sind.
Auf dem Weg zu einem Krebsimpfstoff
Prinzipiell ist unser Immunsystem in der Lage Krebszellen zu erkennen und zu eliminieren, allerdings können Tumorzellen diese natürliche Reaktion hemmen. Obwohl mit der Entwicklung von Immun-Checkpoint-Inhibitoren große Erfolge erzielt werden, sprechen nur bis zu 50 % der Patienten mit metastasierendem Melanom auf diese Therapieform an. Wir möchten in einer Studie prüfen, ob mittels Immunisierung gegen Tumorantigene eine potente Immunantwort ausgelöst werden kann, welche die Hautkrebszellen vernichtet. Wir haben die Vision einen signifikanten Beitrag zu leisten, um eine sichere und erfolgreiche Impfung gegen den schwarzen Hautkrebs zu entwickeln.