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Mit 60 installierten Anlagen im Jahr 2015 basiert ein Grossteil der zuletzt realisierten Projekte von Nordex in Frankreich auf der N100/2500. Nach einem guten Auftragseingang in den vergangenen Monaten rechnet der Hersteller auch für 2016 mit einem starken Geschäftsjahr. Zuletzt hat Nordex einen 15-MW-Auftrag über sechs N100/2500 für das Projekt „Tenbonrev“ in der Champagne erhalten. Diese Anlagen wird das Unternehmen im September dieses Jahres liefern.
Hauptsächlich Schwachwindgebiete
Auf wachsendes Interesse stossen aktuell zudem die N117/2400 sowie die N131/3000. Da die meisten neueren Windparkstandorte in Frankreich in Schwachwindgebieten liegen, werden diese beiden Turbinentypen die Mehrheit des Absatzes von Nordex ausmachen. Eines dieser Schwachwindprojekte ist „Morlange“. Für den Windpark nahe der luxemburgischen Grenze wird Nordex in diesem Jahr vier N117/2400 errichten. Dabei fungiert das Unternehmen nicht nur als Hersteller sondern auch als Entwickler. Der Park ist eines von insgesamt fünf jüngeren Projekten aus dem Vertriebskanal „Nordex-Development“, einem Bereich, der sich auf die Entwicklung von Windparks mit lokalen Partnern konzentriert.
Vereinfachte Verfahren
Nachdem die französische Regierung vergangenes Jahr ihre Ziele für den Ausbau erneuerbarer Energien konkretisiert hatte, bietet der Markt nach dem Wachstum 2015 auch dieses Jahr gutes Potential für die Windbranche. So hat sie beispielsweise Verwaltungsverfahren vereinfacht, um den Anteil der Erneuerbaren am Energieverbrauch bis 2020 auf 23 %t und bis 2030 auf 32 %t zu steigern.
Text: Nordex