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Der Erfolg des FC Basel ging auch in der Höhe in Ordnung. Es waren die Basler, die auftraten wie der Meisterschaftsfavorit und nicht wie der Herausforderer. Sie erdrückten die Young Boys in der Startphase mit Härte in den Zweikämpfen und hohem Pressing und führten dank der Tore von Arthur Cabral und Omar Alderete schon nach 13 Minuten 2:0. Sie kontrollierten danach die Partie bis zur Pause weitgehend problemlos, erhöhten das Tempo in den ersten Minuten der zweiten Hälfte nochmals und führten mit dem 3:0 durch Edon Zhegrova schon in der 48. Minute die Entscheidung herbei.
Es war von A bis Z ein starker und dominanter Auftritt der Basler. Das hatte man so nicht erwarten können, nachdem sie in den letzten vier Runden nur einmal gewonnen hatten. Aus dem guten Ensemble, das die Absenz der gesperrten Valentin Stocker und Mittelstürmer Kemal Ademi (beide gesperrt) scheinbar problemlos kompensierte, ragte Zhegrova heraus. Der Internationale des Kosovo, der erst zum zweiten Mal in dieser Saison in der Startformation stand, leistete mit feinem Dribbling die Vorarbeit zum frühen Führungstor und schoss den dritten Treffer mit einem Alleingang selbst.
Für die Young Boys war die Partie ein weiterer Beweis, dass sie mit dieser Defensive Mühe haben werden, den Titel zu verteidigen. Sie kassierten im vierten Super-League-Spiel in Folge drei Gegentore. Für einmal enttäuschte aber auch die Offensive. Topskorer Jean-Pierre Nsame kam nur zu einem nennenswerten Abschluss, Captain Guillaume Hoarau, erstmals seit etwas mehr als zwei Monaten von Beginn weg dabei, war in diesem Spitzenspiel kein Faktor.
(sda)