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Servette spielte von A bis Z sehr konzentriert und holte zum Abschluss der ersten Meisterschaftsrunde einen Sieg, der nie in Gefahr geriet.
Eine Auswärtsreise an den Bodensee, ein Heimspiel gegen YB sowie eine weitere Reise ins Tessin innerhalb einer Woche: der Servette FCCF erlebt zurzeit seine intensivste Phase der vielversprechenden Saison. Am Samstag starteten die Genferinnen auf gute Art und Weise in die englische Woche. Sie zeigten eine ausgezeichnete Mannschaftsleistung.
Ohne Sandy Maendly und Léonie Fleury, die im letzten Spiel noch getroffen hatten, zeigten die Spielerinnen von Eric Sévérac von Anfang an, dass sie in diesem Spiel Favorit waren. Sie dominierten und kontrollierten das Spiel, jagten sich jedoch auf einer Sankt-Galler Flanke einen gehörigen Schrecken ein, als Caroline Abbé den Ball an den Pfosten von Gaëlle Thalmann ablenkte. Kurz danach lief sich Maeva Sarrasin, die bei einem Einwurf von vier Gegnerinnen umzingelt war, gekonnt frei und flankte eine Bogenlampe in den Fünfmeterraum, wo Alyssa Lagonia den Ball mit dem Oberschenkel einnetzen konnte (9.).
Die Grenat erhöhten das Spieltempo allmählich und nach einem Angriff von Laura Tufo über die Seite, legte Amandine Soulard auf Paula Serrano ab, deren Direktabnahme für die gegnerische Torhüterin unhaltbar war (28.). Kurz vor der Pause köpfte Caroline Abbé an die Latte.
Nach der Pause zeigten die Servettiennes, dass sie diesen Sieg unbedingt nach Hause bringen und nichts anbrennen lassen wollten. Sarrasin wurde von Soulard in die Tiefe geschickt und schob zum 3:0 ein (51.). Drei Minuten später befand sich die Kapitänin in der gleichen Situation, diesmal auf der linken Seite, aber ihr Schuss endete knapp am Tor vorbei. Die Einwechslungen von Mahélys Dorval, Mirela Jakupi und Tatiana Dumauthioz verliehen dem Spiel etwas Frische und erlaubten Servette, den Ball in der gegnerischen Hälfte zu halten. Bis zum Abpfiff setzten die Genfer Stürmerinnen die Sankt-Galler Abwehr unter Druck, um deren Spielaufbau zu stören.
Mit diesem Sieg schliesst der Servette FCCF die erste Meisterschaftsrunde auf dem ersten Tabellenplatz. Nach sieben Spielen stehen fünf Siege, ein Remis und eine Niederlage zu Buche. Am Mittwoch um 20 Uhr haben die Genferinnen die Möglichkeit, sich für die einzige Niederlage der bisherigen Saison zu revanchieren: die YB-Frauen, die im ersten Spiel der Saison mit 1-0 siegten, sind im Stadion Balexert zu Gast.
Die Reaktion von Trainer Eric Sévérac
«Wir sind optimal in die englische Woche gestartet. Die Art und Weise, wie wir gespielt haben, war gut, das ist für die Zukunft wichtig. Wir haben auf einem schwierigen Platz gespielt, aber wir konnten trotzdem unser Spiel zur Entfaltung bringen. Allmählich sieht man einige Automatismen und die Mannschaft hat trotz einigen Absenzen ihr Niveau gehalten und guten Fussball gespielt. Das zeigt, dass wir den erforderlichen Kader haben, um unsere Ziele zu erreichen. [In dieser englischen Woche] ist der Energieverbrauch gross. Es ist nie einfach, nach Sankt-Gallen zu reisen. YB ist auch eine kompakte, schwer bespielbare Mannschaft. Wir haben hohe Ansprüche und mit solchen Leistungen werden wir unsere Ziele erreichen.»