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Das bekannte Kinderbuch «Der kleine Prinz» erzählt Tag für Tag, wie der kleine Prinz seinen winzigen Heimatplaneten verliess und auf der Suche nach Freunden eine Reihe von seltsamen Planeten bereist. Der Schweizer Verlag «rex» veröffentlichte im September die Übersetzung «De chlii Prenz» von Robert Love und Patrick Lingg auf Luzernerdeutsch.
Buch entstand im Schweizerdeutsch-Unterricht
Er habe nie vorgehabt ein Buch zu übersetzen, meint Patrick Lingg, Mitautor von «De chlii Prenz». Entstanden sei das Projekt, weil er Robert Love, einem neuseeländischen Freund seiner Gotte, beim Schweizerdeutsch lernen half. Sie trafen sich regelmässig zum Unterricht, in dessen Zuge sie Texte übersetzten. «Er wählte selbst den kleinen Prinzen, da er dieses Buch kürzlich kennengelernt hatte und mich auch dafür begeistern wollte», sagt Lingg.
«Robert spricht auch Französisch und hat mich überzeugt, dass man aus dem Original übersetzen muss, um die Poesie und Ironie von Saint-Exupéry treu herauszuarbeiten.» Jedoch hätten sie bei Unklarheiten auch in die deutsche und englische Übersetzung geschaut, fügt Lingg hinzu. Nach einigen Jahren Unterricht hatten sie einen Grossteil des Buches übersetzt. «Danach haben wir beide gedacht, dass es schade wäre, wenn man das Ergebnis einfach wegwerfen würde», so Patrick Lingg. Dem Text wurde der letzte Schliff gegeben und Robert Love hat einen Verlag gesucht und wurde bei «rex» fündig.