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Gemäss dem SGB besteht die Lohnforderung der Mitgliedsverbände des SGB aus drei Teilen: «Erstens braucht es einen Teuerungsausgleich von 3 bis 3,5 Prozent, je nachdem, ob man sich auf die jährliche oder die monatliche Teuerung bezieht. Zweitens müssen die Reallöhne auf der Grundlage der Produktivitätsgewinne um ca. 1 % pro Jahr steigen. Drittens besteht ein Nachholbedarf aufgrund der unzureichenden Lohnentwicklung der letzten Jahre.»
Seit Jahren haben Printmedienverlage, Fernseh- und Radiosender die Gehälter nicht einheitlich oder gar nicht an die gestiegenen Lebenshaltungskosten angepasst. Gleichzeitig haben die Produktionsbedingungen aufgrund des Personalabbaus und der digitalen Transformation die Anforderungen an die Journalistinnen und Journalisten stark erhöht, ohne dass sich dies positiv auf die Löhne ausgewirkt hätte.
Die Forderung nach höheren Löhnen folgt auch dem Aufruf von Wirtschaftsminister Guy Parmelin, der die Sozialpartner im Juni aufgefordert hatte, über höhere Löhne zu verhandeln, um den steigenden Lebensmittel- und Energiepreisen in der Schweiz entgegenzuwirken.
Impressum - die Schweizer Journalistinnen und Journalisten fordert die Verleger und die Radio- und Fernsehsender auf, die Löhne insgesamt anzupassen und ist zu diesbezüglichen Verhandlungen mit seinen Sozialpartnern, namentlich dem Verlegerverband, Médias Suisse und den Radios Régionales Romandes bereit.
Für weitere Informationen: www.uss.ch/themes/travail/detail/les-syndicats-revendiquent-une-augmentation-generale-de-salaire-de-4-a-5