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The Legion haben mit "Unseen to creation" einen furiosen Bastard aus Death und Black Metal geschaffen, welcher vor Aggressivität, wahnwitziger Geschwindigkeit und unheilvoller Atmosphäre nur so strotzt. Kurz gesagt hat die Schwedentruppe um Mastermind David Svartz einen Klassiker geschaffen, der aus der Flut letztjähriger Veröffentlichungen ragt, wie ein Fels in der Brandung.
Der kometenhafte Aufstieg von The Legion begann mit der Gründung kurz vor dem Jahrtausendwechsel durch das Gitarristenduo Svartz und Tiwaz, der Bassistin Ahrijan und dem (Ausnahme-)Schlagzeuger Emil Dragutinowic. Kurz darauf war mit "Bloodaeons" auch schon das erste Demo im Kasten, von dem sich im Untergrund rund 1700 Stück verkaufen liessen. Im Jahr 2001 wurden zwei Besetzungswechsel vollzogen, zum einen verliess Ahrijan die Band zugunsten von Lazr und zweitens holten sich die Legionäre mit Sune Hammarström einen vollamtlichen Sänger, damit Svartz nicht mehr durch die Doppelfunktion belastet wird. Mit neuem Line-Up nahmen die Männer Ende April 2002 die Killer-EP "Awakened Fury" auf, welche als 7" durch Neodawn Productions / Ketzer Records veröffentlicht wurde. Noch ehe das US-Label Deepsend im Juni 2003 "Awakened Fury" als MCD veröffentlichte, (Diesmal mit "On Swift Wings" vom Demo "Bloodaeons" als Bonus, der Song befindet sich in neuer Fassung auch auf "Unseen to Creation") überliess Hammarström den Posten and den "Vokillz" dem mindestens ebenbürtigen Anders Fäldt.
"Unseen to Creation" wurde im Frühjahr 2003 im Abyss Studio in Zusammenarbeit mit Tommy Tägtgren aufgenommen, unnötig zu sagen, dass die Produktion durchwegs druckvoll und absolut perfekt daherkommt. Von mir aus hätte man auf die stellenweise eingesetzten synthetischen Klänge getrost verzichten können, am Gesamtbild dieser genialen Platte ändert das am Ende aber kaum etwas. Mit Songs wie "Reedemer", "Knee-Deep In Blood" und "Rise Of The Fallen" haben die Legionäre Kompositionen geschaffen die sich vor Vergleichen mit der Konkurrenz nicht zu verstecken brauchen. Wer Black Metal im Stile von Naglfar, Setherial, Dark Funeral und allgemein dem Death Metal nicht ganz abgeneigt ist, wird an Schwedens neuer Nr. 1 im Black / Death Metal seine Freude haben.
|Thy Primordial||Devian||Profundi||Rev 16:8||Triumphator|
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