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Aus aktuellem Anlass: Augenblicklich ist eine Anreise aus Wien zu einer Lesung leider unmöglich geworden. Wir teilen darum die Veranstaltung in zwei Partien auf:
Am 15. Oktober zeigen wir den Dokumentarfilm „Antschel“ und diskutieren diesen Film im Anschluss mit Susanne Ayoub (über Videoschaltung). Das persönliche Treffen und die Werkschau holen wir im April oder Mai 2021 nach.
Die in Baghdad / Irak geborene, vielfach preisgekrönte (u.a. Lyrik-Preis des Schweizer PEN) Autorin und Regisseurin ist durch zahlreiche Romane (u.a. Engelsgift, 2004, Schattenbraut, 2006, Das Mädchen von Ravensbrück, 2012, Der Edelstein-Garten, 2016), durch Theaterstücke (u.a. Die Kauffmannin, Mittagsengel) und Hörspiele bekannt (Schwester Kafka, Gemischtes Doppel, Der Caravaggio-Krimi). Sie publiziert Gedichte (1001, Sprichst du mit mir) und arbeitet journalistisch (u.a. in der NZZ). In Genf gibt sie uns mit einem Quer- und Längsschnitt durch ihr Oeuvre Einblick in ihr literarisches Wirken und in ihr Filmschaffen. Nach Baghdad Fragments und Es war einmal in Mauthausen entstand jetzt ihr Celan-Film Antschel, der einen besonderen Platz in dieser Werkschau haben wird.
In Zusammenarbeit mit dem Collège de Genève, der Österreich-Gesellschaft Genf und mit freundlicher Unterstützung des Österreichischen Kulturforums in Bern.