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Der Begriff Smart City beschreibt ein Entwicklungskonzept, das zum Ziel hat, Städte effizienter, technologisch fortschrittlicher, klimabewusster und sozialer zu gestalten. Technische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Innovationen spielen dabei eine entscheidende Rolle, denn die zunehmende Urbanisierung, die weltweit jedes Jahr Millionen von Menschen aus ländlichen Regionen und Kleinstädten in Grossstädte abwandern lässt, hat Auswirkungen auf die Umwelt, die öffentliche Gesundheit und die Infrastruktur einer Stadt.
Mit einer Bevölkerung von mehr als vier Millionen Menschen nach der Volkszählung unter Kaiser Augustus könnte man das alte Rom als die erste „Megastadt“ der Welt bezeichnen. Mit seiner durchdachten Infrastruktur und gut organisierten Dienstleistungen galt es damals bereits als Blaupause für die Organisation und Struktur grosser Städte. Heute gibt es weltweit 33 Megastädte (definiert als urbane Räume mit mehr als zehn Millionen Einwohnern), deren Zahl Prognosen der Vereinten Nationen zufolge in den nächsten zehn Jahren auf 43 steigen wird.[1]
Grossstädte sind der Dreh- und Angelpunkt der modernen Welt. Sie beherbergen heute die Hälfte aller Menschen auf der Erde[2], verbrauchen zwei Drittel der Energie und erzeugen 70 Prozent der Treibhausgase[3]. Ausserdem haben sie eine höhere Bevölkerungsdichte als ländliche Regionen und Kleinstädte, was sich in Form von Umweltverschmutzung und Krankheiten wiederum auf die öffentliche Gesundheit auswirkt.
Vom Megatrend zum Anlagethema
Vor diesem Hintergrund werden alle Arten von intelligenter Stadttechnologie in Zukunft an Bedeutung gewinnen: von adaptivem Verkehrsmanagement über energieeffiziente Strassenbeleuchtungen bis hin zu Temperaturmessungen oder Bike- und Carsharing-Angeboten, die dazu beitragen, das Leben in der Stadt künftig sauberer, effizienter und sicherer zu machen. Die Folge daraus: Die Zahl der Unternehmen, die technologisch intelligente Lösungen für effiziente und nachhaltige Prozesse und Strukturen in Ballungsräumen entwickeln, ist in den vergangenen Jahren rapide gestiegen. Der Schwerpunkt liegt dabei auf Dienstleistungen des täglichen Lebens sowie Strukturen, die es Städten erst ermöglichen, zu wachsen und die Lebensqualität ihrer Einwohner zu verbessern.
Beispiele für Eigenschaften einer Smart City:
► Flexible Carsharing-Modelle, die die organisierte gemeinschaftliche Nutzung von Automobilen ermöglichen
► Installation von öffentlich zugänglichen Ladestationen für Elektroautos
► Smarte Parklösungen, bei denen Sensoren auf Parkplätzen erfassen, ob ein Parkplatz durch ein Fahrzeug belegt oder frei ist und diese Information über eine App vom Nutzer abgerufen werden kann
► Aktives Einbinden von Benutzerdaten in eine App zur Optimierung von Wegstrecken (zum Beispiel Staumeldungen)
► Abkehr von fossilen Energieträgern durch Förderung regenerativer Energiequellen, zum Beispiel durch Installation von Solaranlagen auf öffentlichen Gebäuden wie Schulen oder Rathäusern
► Schaffung zentraler Standorte mit Lagerboxen für Lieferdienste als Umschlagplatz und Abholstation
► Intelligente Stromzähler mit dynamischen Strompreisen; automatische energieeffiziente Strassenbeleuchtung
► Installation intelligenter Sensorampeln, die Bussen längere Grünphasen gewährt
► Selfservice-Stadtführungen für Touristen und Besucher, die mit ihrem Smartphone mittels Barcodes interessante Orte und Plätze erkunden können
Die Liste an Innovationen zur Entwicklung intelligenter Städte liesse sich unendlich fortsetzen und demonstriert, mit welchen Veränderungen in den kommenden Jahren zu rechnen ist. Aber wie findet man die Unternehmen, die sich mit solchen Innovationen befassen und die heute vielleicht noch klein und weniger bekannt sind, aber das Potenzial haben, eines Tages zu Marktführern aufzusteigen? Lyxor hat untersucht, wie sich dieser globale Wandlungsprozess in ein Anlagekonzept übersetzen lässt. Das Ergebnis der wissenschaftlich basierten Unternehmenssuche ist der MSCI Smart Cities-Index.
Durch smarte Technologien lässt sich der CO2-Ausstoss um 10 bis 15 Prozent senken.
Dazu hat Lyxor gemeinsam mit MSCI und dem Experten Lukas Neckermann unter Nutzung von Teilbereichen der Künstlichen Intelligenz (KI) eine Methodik entwickelt, die die Unternehmen entdeckt, auf die es ankommt, und die vielversprechende Lösungen zur Entwicklung intelligenter Städte beitragen.
Um das vollständige Potenzial von infrage kommenden Unternehmen mit dem Fokus Smart Cities ausschöpfen zu können, wird bei der Suche die gesamte Wertschöpfungskette berücksichtigt. In diesem Fall sind das neben traditionellen Industrieunternehmen, Transportunternehmen und Versorgern auch Start-ups sowie mittelständische Unternehmen, die Anlegern bis heute vielleicht noch unbekannt sind, aber erhebliches Potenzial bergen. Die Ergebnisse dieser wissenschaftlich basierten Unternehmenssuche fliessen in den MSCI Smart Cities Index, in den Anleger über den Lyxor Smart Cities ESG Filtered ETF Zugang haben, um von den sich bietenden Chancen dieses spannenden Marktes profitieren zu können.
Veränderungen durch die Konzeption intelligenter Städte werden zu einer erheblichen Steigerung der Lebensqualität führen: Nach Aussage von Analysten des McKinsey Global Institute lassen sich durch smarte Technologien die Reaktionszeit bei Notfällen um 20 bis 35 Prozent reduzieren, die Letalität (Wahrscheinlichkeit, an einer Krankheit zu sterben) um 8 bis 10 Prozent, die durchschnittliche Pendelzeit um 15 bis 20 Prozent, die Krankheitsquote um 8 bis 15 Prozent, der CO2 -Ausstoss um 10 bis 15 Prozent und der Wasserverbrauch um 20 bis 30 Prozent senken.2
Sie möchten mehr zum Thema Intelligente Städte erfahren? Auf www.lyxoretf.ch finden Sie in verschiedenen Blogbeiträgen weitere Hintergrundinformationen zum Megatrend Smart Cities. Ausserdem können Sie dort noch weitere Megatrends und die damit verbundenen Anlagechancen kennenlernen.
Wichtige Information
Der Verfasser dieses Dokumentes ist Lyxor International Asset Management. Für die Richtigkeit und Vollständigkeit des Inhalts ist ausschliesslich Lyxor International Asset Management verantwortlich.
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Der Vertreter und die Zahlstelle der kollektiven Kapitalanlage ist Société Générale, Paris, Zweigniederlassung Zürich, Talacker 50, 8001 Zürich.
Der Prospekt oder das Werbematerial, die Key Investor Information Dokumente, das Verwaltungsreglement, die Statuten und/oder andere Gründungsdokumente sowie der Jahres- und Halbjahresabschlussbericht können kostenlos beim Vertreter in der Schweiz bezogen werden.
[1] U.N., World Urbanization Prospects: The 2018 Revision
[2] McKinsey Global Institute, Juni 2018, Smart Cities: digital solutions for a more livable future