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Das Lied vom wahren Kommunismus: Die grossartige Burleske «Le concert».
Tschaikowski kann wundervoll sein, doch die Melodie eines Faxgeräts ist auch nicht ohne – zumindest, wenn sie einem die Gelegenheit gibt, eine dreissig Jahre alte Rechnung zu begleichen. Ein ehemaliger Moskauer Stardirigent (Aleksei Guskov) wurde von den Kommunisten in den Achtzigerjahren zum Hausmeister degradiert, weil er sich weigerte, jüdische Musiker aus dem Orchester zu werfen. Nun findet er im Büro des Direktors einen Fax und beginnt einen listigen Rachefeldzug, den Radu Mihaileanu («Train de vie») als hochvergnügliche Burleske gestaltet. Der Regisseur kann aber auch ganz schön böse werden, etwa wenn er das heutige Russland und seine protzigen, strunzdummen Oligarchen aufs Korn nimmt. An der kommunistischen Ära lässt der Rumäne ebenfalls kein gutes Haar, obschon sein Film an den wahren Kommunismus glaubt.
Ab 16. 9.: «Le concert» von Radu Mihaileanu. Mit Mélanie Laurent, der Heroine aus «Inglorious Basterds»
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