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Boogie Woogie wird ausschliesslich auf dem Piano gespielt*). Er geht ursprünglich aus dem „Barrelhouse Piano“-Stil hervor und entstand ungefähr um 1905, hat sich jedoch, wie auch der Blues, stetig weiterentwickelt.
Boogie Woogie ist eng verwandt mit dem Blues; die Harmonik ist praktisch identisch. Charakteristisch am Boogie ist seine Virtuosität; die linke Hand spielt stets rollende Ostinati (auch Vamp, Riff oder selten auch Loop genannt) und bestimmt dadurch wesentlich den Groove eines Stücks. Die rechte Hand spielt Melodien und Melodiefragmente, vor allem aber sich wiederholende Offbeat-Figuren innerhalb der Bluesakkorde.
Boogie Woogie lernen?
Boogie Woogie beruht auf dem Blues, kann aber gut parallel und/oder als eigenständiger Stil erarbeitet werden. Obwohl Boogie auch langsam sein kann, spielen ihn die heutigen Boogie-Pianisten meist schnell und virtuos. Wie alles im Leben erfordert Virtuosität viel Übung, insbesondere liegt im Boogie Woogie der Schwerpunkt auf der „automatischen“ linken Hand. Wenn Du die verschiedenen gängigen Begleitungen blind und ohne zu überlegen spielen kannst, kannst Du mit der rechten Hand kreativ werden.
Egal, ob Du bereits pianistische Kenntnisse hast oder Anfänger bist: Der Boogie-Woogie-Unterricht findet auf dem Piano statt.
An dieses Ziel führe ich Dich gerne heran.
*) Boogie-Woogie ist als Pianostil definiert. Aber keine Regel ohne (seltene) Ausnahme: Es gibt Musiker, die ihn auf der Gitarre, dem Akkordeon, dem Xylo– oder Vibraphon spielen.