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Marguerite
1906 – 1937. Ein Frauenleben im Unterwallis
Berührendes Familienporträt aus einer schon fast vergessenen Zeit: "Marguerite" beschreibt ein Frauenleben im Unterwallis vor 100 Jahren. Der historische Stoff basiert auf einer Biografie, die zu einem Roman ausgestaltet wurde. Das Buch erscheint in einer zweisprachigen Ausgabe Deutsch/Französisch. Auch im deutschen Text schwingt zuweilen das lokale Patois mit, während im französischen Teil ganze Dialoge in dieser sehr alten Sprachform zu lesen sind.
Marguerite kam 1906 zur Welt und wuchs in der Walliser Gemeinde Ayent auf. Diese liegt auf der Sonnseite des Rhonetals zwischen Sion und der Rawyl-Passhöhe. In den 1930er Jahren heiratete Marguerite ihren Cousin Victor, stand in neun Ehejahren neun Geburten durch und schenkte sieben Kindern das Leben. Erst 31 Jahre jung, folgte sie dem letzten Kind in den Tod.
Die Autorin Violaine Dussex, Marguerites Enkelin, hat dieses Frauenleben beispielhaft nachgezeichnet. Aufgrund von Fotos, einer Handvoll Erzählungen und mehrjährigen Recherchen hat sie es zu einem spannenden Roman ausgestaltet, der über das Familienporträt hinaus in eine schon fast vergessene Zeit weist. Dabei wird auch eine bis zum Zweiten Weltkrieg wenig erschlossene Region der Schweiz mit ihren landschaftlichen und kulturellen Eigenheiten lebendig.