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(21.12.2012) Rund 89% der Schweizer Arbeitgebenden planen für das erste Quartal 2012 keine Veränderung ihres Personalbestands, wie eine Manpower-Umfrage zu den Beschäftigungsaussichten ergab. Während 5% von ihnen Neueinstellungen planen, erwägen ebenfalls 5% einen Stellenabbau.
Verrechnet man diese beiden Anteile miteinander, so erhält man die Netto-Arbeitsmarktprognose, die sich saisonbereinigt auf 0% beläuft. Sie ist damit 2% niedriger als im Vorquartal und 4% niedriger als vor einem Jahr. Manpower führt dieses Ergebnis, das so schlecht ist wie zuletzt im dritten Quartal 2010, auf die Ängste im Zusammenhang mit der europäischen Schuldenkrise sowie auf den starken Franken zurück.
In fünf der zehn untersuchten Branchen wird die Beschäftigung voraussichtlich zunehmen. Von diesen weist der Sektor "Bank- und Versicherungswesen, Immobilien und Unternehmensdienstleistungen" die höchste Netto-Arbeitsmarktprognose (+8%) auf. Der Handel meldet dagegen mit -15% die pessimistischsten Aussichten seit dem dritten Quartal 2009.
In drei von sieben Regionen dürfte es im Laufe des ersten Quartals 2012 zu einem Beschäftigungswachstum kommen. Die Ostschweiz verzeichnet die optimistischsten Beschäftigungsaussichten (+11%). Am unteren Ende der Skala steht die Zentralschweiz mit der tiefsten Netto-Arbeitsmarktprognose: -12%. Laut Aussage von Manpower ist die Gefahr eines Beschäftigungsrückgangs aufgrund der Frankenstärke in den stark exportabhängigen Regionen besonders hoch. Das gilt unter anderem für die Genferseeregion, deren Netto-Arbeitsmarktprognose sich auf -6% beläuft.
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