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Das IOC will sein Vorhaben, die Olympia-Strassenrennen 2020 wegen der schwülen Sommerhitze in Tokio ins nördliche Sapporo auszulagern, nicht aufgeben.
Das machte der Vorsitzende der IOC-Koordinierungskommission, John Coates, am Freitag nach einem Treffen mit Tokios Gouverneurin Yuriko Koike deutlich. Er erklärte, die Entscheidung sei «endgültig». Koike will jedoch nicht nachgeben. Sie wolle beim Treffen der IOC-Kommission vom 30. Oktober bis 1. November in Tokio dafür werben, dass die Hauptstadt der bessere Standort sei.
800 Kilometer von Olympia entfernt
Angesichts der permanenten Sorgen über die Gefahren der schwülen Sommerhitze in der japanischen Hauptstadt hatte das IOC vergangene Woche bekanntgegeben, dass alle Strassenwettbewerbe ins 800 Kilometer entfernte Sapporo verlegt werden sollten.
Koike hat deutlich zu erkennen gegeben, dass ihre Stadt keine Kosten für eine Verlegung nach Sapporo übernehmen werde. Sie deutete an, notfalls rechtliche Schritte zu ergreifen.