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"Einfache" Thorakoskopie
Die Thorakoskopie ist häufig der erste Schritt zu einer Gewebegewinnung (Biopsie) von unklaren Prozessen im Pleuraraum/Pleuraspalt (der Raum um die Lunge herum, in welchem sich Flüssigkeit und oder Luft ansammeln kann), oder von Lungerundherden (‘unklaren Knoten’) in der Lunge selbst. Dabei wird über ein oder zwei kleine Schnitte zwischen den Rippen ein Endoskop (in der Regel eine ca. 5mm dicke Kamera) in den Brustraum eingeführt und mit einer Biopsiezange eine Gewebeprobe von Lunge und/oder Pleura entnommen. Typischerweise wird ein solcher Eingriff auch als "Video-Assistierte Thorakoskopische Operation" (engl. Surgery), kurz VATS bezeichnet.
Die Thorakoskopie dient jedoch nicht nur der Diagnosestellung, sondern in vielen Fällen auch der Behandlung von Erkrankungen der Lunge oder der Pleura. Beispielsweise zur Behandlung eines Pneumothorax (Lungenkollaps) oder eines Pleuraergusses (Flüssigkeitsansammlung um die Lunge herum) bzw. Pleuraempyems (Eiteransammlung im Pleuraraum (ausserhalb der Lunge)).