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Die Kaffeepflanze
Die Kaffeepflanzen - Botanik
Der Kaffee hat seinen Namen von der lateinischen Pflanzengattung Coffea, welche zur Familie der Krappgewächse gehört. Die Krappgewächse zählen ca. 500 Gattungen mit über 6000 Arten. Innerhalb der Gattung Coffea gibt es mindestens 25 Hauptarten, welche alle im tropischen Afrika bzw. auf einigen Inseln im indischen Ozean ihren Ursprung haben. Den meisten Leuten geläufig und für den Anbau geeignet sind hauptsächlich drei Arten: Coffea Arabica, Coffea Canephora (Robusta) und Coffea Liberica.
Coffea Arabica
60-70% der Weltkaffeeproduktion. Die Arabicabohnen werden in Höhen über 1000 Metern angebaut. Je höher die Plantagen, desto langsamer reifen die Früchte und desto kräftiger und voller der Geschmack. Arabica wird in Regionen mit jahreszeitlichen Temperaturschwankungen zwischen 15°-24°C angebaut.
In vielen mittelamerikanischen Ländern spricht man von ‚Strictly Hard Bean’ oder ‚Strictly High Grown’, dabei klassifiziert die Höhenlage den Kaffee. Bei der afrikanischen Arabicabohne wird die Qualität in 5-6 Grade unterteilt, die von der gleichmässigen Bohnen- bzw. Siebgrösse und der Reinheit des Rohkaffees abhängen. Nur Grad 1 und 2 dürfen exportiert werden.
Coffea Canephora (Robusta)
30-40% der Weltkaffeeproduktion. Diese Kaffesorte wird in der Regel unterhalb von 1000 Metern angebaut. Im Unterschied zur Arabica ist die Robustabohne kleiner und hat keinen geschwungenen sondern einen geraden Einschnitt. Robusta wird bei tropischem Klima und konstanten Temperaturen über den Jahresverlauf angebaut. Wie der Name besagt, ist die Pflanze wiederstandsfähiger, vor allem auch gegenüber hohen Temperaturen, was zu konstanteren Ernteerträgen der Bauern führt.
Coffea Liberica
Von den weiteren Kaffee Arten ist der Liberica am ehesten noch erwähnenswert. Er wird in Malaysia und Westafrika angebaut. Da kaum Nachfrage besteht, allerdings nur in geringen Mengen. Er wird wegen seines eigentümlichen Geschmacks von Kaffeetrinkern weniger geschätzt und hat kaum Bedeutung für Kaffeeröster.