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Der gegenwärtig stärkste Schwinger, Arnold Forrer (Stein), gewann am vergangenen Sonntag also auch das Südwestschweizerische in Morgins, nachdem er vor einer Woche schon das Nordostschweizerische für sich entschieden hatte. Er ist damit der Nachfolger des Senslers Stefan Zbinden, der den Titel 2008 in La Chaux-de-Fonds holte.
Nach sieben Minuten
Mit fünf Siegen und einem Gestellten gegen den Berner Mathias Siegenthaler war Arnold Forrer der überragende Mann des Tages. Im Schlussgang traf er auf den gefährlichen Eidgenossen Mario Thürig vom Nordostverband. Energisch und eher ausgeglichen wurde gekämpft, dann, nach sieben Minuten, konnte Forrer seinen Gegner am Boden überrollen.
Starke Freiburger
Von den 104 Aktiven, die antraten, stellte Freiburg die grösste und stärkste Schwinger-Delegation. Die Freiburger zeigten wieder einmal, wer in der Westschweiz die besten Schwinger hat.
Starke Leistungen zeigten unter anderem die Sensler, allen voran Michael Pellet, aber auch Stefan Zbinden und Michael Nydegger, die nur gerade gegen die Favoriten Arnold Forrer oder Mario Thürig den Kürzeren zogen. Dieses Freiburger Trio beendete das Fest auf dem gemeinsamen dritten Schlussrang.
Stefan Zbinden sagte nach seiner Niederlage gegen Sieger Forrer: «Einmal konnte ich einen Gang gegen Forrer stellen. Aber heute hatte ich keine Chance. Es ist ermüdend, ständig gegen ihn zu verlieren.» Der unverwüstliche Hanspeter Pellet wurde Vierter.
Ebenfalls einen guten Tag erwischte Stefan Tschachtli (Kerzers). Nach fünf Gängen mit 48.25 Punkten allein an zweiter Stelle, verlor der Seeländer seinen letzten Gang gegen Mathias Siegenthaler und verpasste so einen Exploit nur ganz knapp.
Insgesamt holten die Freiburger Schwinger neun Kränze.
Neben den Gebrüdern Pellet, Zbinden, Nydegger und Tschachtli kamen auch Guillaume Rémy (Greyerz), Frédéric Berset (Murten), Joël Niederberger (Sense) und Rolf Kropf (Sense) zu Ehren. ov