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Judoka Fabienne Kocher gewinnt beim Grand Prix in Tel Aviv (ISR) die Bronzemedaille -52kg. Nils Stump kämpfte sich auf Rang fünf -73kg
Quelle: Schweizerischer Judo & Ju-Jitsu Verband, –
Der Schweizer Judo-Nationalmannschaft gelingt ein sensationeller Start in die neue Wettkampfsaison. Fabienne Kocher sichert sich beim ersten grossen Einsatz 2019 die verdiente Bronzemedaille in der Kategorie -52kg nach insgesamt vier Siegen und einer Niederlage. Es ist die erste Grand-Prix-Medaille für die 25-Jährige vom JC Uster. Vereinskollege Nils Stump wusste sich zu inszenieren und belegte mit vier Siegen und zwei Niederlagen Rang fünf. Otto Imala siegte im ersten Kampf, gefolgt von einer Niederlage. Alina Lengweiler und Naïm Matt unterlagen in der Startrtunde.
Bronze für Fabienne Kocher
Es zeichnete sich bereits im ersten Kampf ab, dass die Podestplätze bei diesem Event hart umkämpft sein werden. Im Duell gegen Buyankhishig Purevsuren (AZE) stand es lange Zeit unentschieden, bevor sich Fabienne gegen Ende des Kampfes schliesslich mit einer Waza-Ari-Wertung durch Uchi-mata durchsetzen konnte. Mit der gleichen Technik vermochte die Schweizerin die zweite Runde gegen Babamuratova (TKM) für sich entscheiden, dieses Mal mit vollem Punkt – Ippon!
Der starke Lauf von Fabienne wurde dann vorerst im Viertelfinale gestoppt, von keiner geringeren als der amtierenden Olympiasiegerin Majlinda Kelmendi (KOS). In die Hoffnungsrunde verwiesen zeigte sich Fabienne Kocher noch einmal kämpferisch und besiegte die Amerikanerin Delgado wiederum mit Uchi-mata (Waza-Ari) kurz vor Kampfende. Der finale Kampf um Bronze offenbarte schliesslich einen starken Entwicklungsschritt der Schweizerin innerhalb ihres technischen Repertoirs. Mit einem Ippon-Seoinage (Waza-Ari) über die rechte Seite gelingt Fabienne der entscheidende Punkt im Duell gegen die Lokalmatadorin Primo Gefen.