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Klavier
Das Klavier gibt es in zwei Bauformen. Das Pianino ist das Instrument mit senkrecht verlaufenden Seiten, das wir im allgemeinen als Klavier bezeichnen. Die zweite Bauform hat waagerecht verlaufende Saiten und wird als Flügel bezeichnet. Das Klavier wurde im 17. Jahrhundert erfunden. Zu dieser Zeit gab es bereits das Cembalo und das Spinett. Bei diesen Instrumenten wurden die Saiten mit einem Federkiel angerissen, was den Nachteil hatte, dass man nicht laut und auch nicht leise spielen konnte. Mit der Erfindung der Hammermechanik, welche in der Barockzeit noch sehr einfach war, konnte man fortan ein wenig piano (leise) und forte (laut) spielen. Das Instrument erhielt darum den Namen Pianoforte. Es gab wohl kaum einen Komponisten, der sich nicht intensiv mit diesem Instrument beschäftigte. Die bescheidene Mechanik wurde im 19. Jahrhundert überarbeitet und der Siegeszug dieses Instrumentes konnte beginnen.
Ideales Einstiegsalter für das Klavier ist ab 6–8 Jahre. Ein früheres Alter ist nach Abklärung möglich.
Die Einsatzmöglichkeiten des Klaviers an der Musikschule sind Schülerkonzerte, Kammermusikgruppen, Orchesterprojekte, Jazz-, Rock-, Pop-Workshops und Musiklager.