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Die Kommission verabschiedete ihre Motion mit 13 zu 11 Stimmen und mit einer Enthaltung, wie die Parlamentsdienste am Mittwoch mitteilten. Vertreterinnen und Vertreter von SVP und FDP lehnen die Motion ab. Als nächstes entscheidet der Nationalrat darüber.
In den vergangenen Jahren sei die Zahl der Mehrlingsschwangerschaften stark gestiegen, begründet die Mehrheit die Motion. Zwillingsschwangerschaften führten oft zu Komplikationen, die bis ins Erwachsenenalter Folgen haben könnten. Die Betreuung der Kinder mache den Eltern zudem mehr Arbeit.
Mit ihrem Begehren richtet sich die Mehrheit nach Empfehlungen der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO). Die Schweiz gewähre heute lediglich nur den im ILO-Übereinkommen vorgesehenen minimalen Mutterschaftsurlaub, setze aber keine der weitergehenden Empfehlungen der ILO um.