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Untertitel: Quote im Dezember leicht gestiegen
Wie das kantonale Amt für den Arbeitsmarkt (AAM) am Freitag mitteilte, wurde der Höchststand der Arbeitslosenquote von 3,4 Prozent im vergangenen Jahr im Februar verzeichnet. Bis im Juni sank sie dann auf 2,5 Prozent, um danach bis Ende Dezember langsam, aber unablässig bis auf 3,2 Prozent anzusteigen. Diese Zunahme um 0,7 Prozentpunkte in der zweiten Jahreshälfte ist allerdings weniger stark ausgefallen, als es in der gleichen Periode des Jahres 2002 der Fall war. Damals betrug der Anstieg 1,1 Prozentpunkte.
Nach Angaben des AAM waren im Jahr 2003 im Kanton durchschnittlich 3491 Personen arbeitslos, was einer Quote von 2,7 Prozent entspricht. Die Arbeitslosigkeit nimmt in der Metall- und Maschinenindustrie deutlich zu. Auch Zeichner, Ingenieure und Architekten sind verstärkt von Arbeitslosigkeit betroffen. Zudem leiden ebenfalls die Berufe im Büro und im Verkauf weiterhin unter der schwachen Wirtschaftslage. Die Zahl der arbeitslosen Unternehmensleiter und Kaderleute ist dagegen leicht gesunken.
Die Unterschiede zwischen den Bezirken sind nach wie vor beträchtlich. Der Sensebezirk ist der einzige Bezirk, in dem die Arbeitslosenrate Ende Jahr unter zwei Prozent lag, nämlich bei 1,8. An zweiter Stelle folgt der Broyebezirk mit 2,6%, dann der See- und Vivisbachbezirk mit je 2,8%.
Nach wie vor am stärksten von der Arbeitslosigkeit betroffen ist der Saanebezirk mit 4,1 Prozent. In der Stadt Freiburg waren Ende Jahr 969 Personen bei der Arbeitslosenkasse registriert. Da sind 5,3% der erwerbstätigen Bevölkerung. In Villars-sur-Glâne beträgt diese Quote 5,0%.