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Wie können Kommunen zu einer klimaneutralen Gesellschaft beitragen? Was hindert sie dabei und welche Lösungen gibt es dafür? Diese und weitere Fragen haben die thinkstep AG und Drees & Sommer in ihrer gemeinsamen Studie „Bridging the Climate Gap“ untersucht.
15 europäische Städte, darunter Aarhus, Glasgow, Helsinki, München und die schwedische Stadt Växjö, haben die Experten analysiert. Insgesamt geben alle in der Studie untersuchten Städte an, von den Folgen der globalen Erwärmung betroffen zu sein und betrachten die Auswirkungen des Klimawandels als relevant für ihre Städte. Gleichzeitig fühlen sich nicht alle gleichermassen zum Handeln gezwungen. Mehr als 60 Prozent der Städte fehlt derzeit eine stärkere politische Unterstützung, obwohl sie diese für notwendig halten.
40 Prozent der befragten Städte sind zudem der Ansicht, dass sie nicht über administrative Strukturen für multidisziplinäre Klimaschutzmassnahmen verfügen. In Bezug auf die Finanzierung antwortet 70 Prozent der Städte, dass ihnen die finanziellen Mittel fehlen, um ehrgeizigere Klimaschutzziele zu verfolgen. Was Know-how und Leistungsfähigkeit angeht, geben zwei Drittel der untersuchten Städte einen Mangel an Personal mit richtigen technischen Fähigkeiten an. Noch mehr sehen einen Mangel an Bildung, Beratung und Ausbildung als Hindernis.
Autoren der Studie sind Martin Blumberg, VP Sustainable Building & Construction bei der thinkstep AG, und Gregor Grassl, Stadtplaner, Fachplaner Energieeffizienz und Teamleiter Blue City bei Drees & Sommer.