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In der aktuellen Saison wurden von Juni 2012 bis April 2013 insgesamt 1,414 Mio. kg Milchfeststoff erfasst. Das waren 0,5% weniger als im entsprechenden Zeitraum von 2011/12. Damit zeichnet sich immer deutlicher ab, dass der Molkereikonzern im laufenden Milchwirtschaftsjahr weniger Rohstoff verarbeiten wird.
Danach hatte es lange Zeit nicht ausgesehen, denn in den ersten sechs Monaten der Saison waren noch 6% mehr Milch erfasst worden. Die im Dezember einsetzende Trockenheit hat in der Folge jedoch die Weidebedingungen erheblich in Mitleidenschaft gezogen und die Milchproduktion gedrosselt. Massgeblich war die Entwicklung auf der Nordinsel, wo der Rohstoffeingang in den ersten elf Monaten von 2012/13 um 5,2 % unter dem Niveau des Vorjahres blieb. Auf der Südinsel stieg dagegen die Milchproduktion um 8,2 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum.
Im April hätten zwar anhaltende Regenfälle die Situation auf dem Farmen verbessert, doch sei dies zu spät gewesen, da einige Erzeuger ihre Produktion bereits eingestellt hätten, kommentierte Fonterra den zuletzt deutlichen Rückgang der Milchanlieferungen.