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Laut dem Bundesamt für Statistik haben etwa 30% der Schweizer Haushalte mindestens ein Haustier, wobei rund 1.38 Millionen Katzen und 500'000 Hunde die grosse Mehrheit bilden. Doch auch andere Spezies, wie Vögel, Fische und Nager erfreuen sich immer grösserer Beliebtheit. Lassen sich Lifestyle und Tierliebe vereinbaren?
Um die zahlreichen Schweizer Haustierhalter besser zu verstehen, hat die Vergleichsseite bonus.ch kürzlich eine umfassende Studie durchgeführt, an der sich über 8'000 Personen beteiligt haben. Gegenstand der Umfrage sind Themen wie Gründe, sich ein Tier anzuschaffen oder nicht, Art der gewählten Haustiere, monatliche Ausgaben und etwaige Einschränkungen, die mit der Haustierhaltung einhergehen. Folgende Tendenzen zeichnen sich ab:
Ein Haustier ja oder nein? Die Liebe zum Tier ist ausschlaggebend
Sieben von zehn Umfrageteilnehmern sind Haustierhalter und für die Mehrheit, rund 71%, ist der hauptsächliche Beweggrund dafür Tierliebe. Während etwa 16% ein Haustier besitzen, weil sie dessen Gesellschaft schätzen, ist die Nützlichkeit ihres Tieres, beispielsweise als Begleiter für Personen mit speziellen Bedürfnissen, für 3.9% der Haustierhalter entscheidend. Parallel dazu ist der Hauptgrund für Personen, die kein Haustier haben, mehrheitlich (63.9%), dass ihre Lebensweise mit der Haltung eines Tieres unvereinbar ist. 5% der Personen, die momentan kein Haustier haben, möchten zwar gern eines, müssen aber aus finanziellen Gründen darauf verzichten.
Katzen und Hunde mehrheitlich vertreten, aber Kleintiere rücken vor
Während 80% der Haustierhalter nur ein Tier besitzen, haben 20% sogar mehrere. Von den Personen, die nur ein Haustier haben, teilen mehr als die Hälfte ihr Leben mit einer Katze, etwa 34% mit einem Hund und auch Kleintiere, wie Vögel, Fische und Nager sind zu mehr als 7% vertreten. Unter den Haltern, die mehrere Haustiere haben, sind diejenigen, die sowohl mindestens einen Hund als auch eine Katze haben, mit 73% mehrheitlich vertreten. Bei den Kleintieren bilden Vögel, Fische, Kaninchen und Schildkröten den Grossteil.
Networking: Hauptquelle beim Finden eines Haustieres
Über 30% der Haustierbesitzer haben ihr Tier durch einen Freund oder ein Familienmitglied gefunden. Fast 27% haben es direkt bei einem Züchter geholt, während etwa 13% ihren Liebling in einem Tierheim oder einer Tierklinik gefunden haben. Ebenfalls 13% konnten ihr Tier in den Kleinanzeigen finden. Fast 10% ist das Tier zugelaufen. Lediglich 1.3% haben es in einem Tiergeschäft oder auf einer Tiermesse gekauft. Zu 0.6% wurden die Haustiere von einem Bauernhof, zu 0.2% von einer Ausbildungsstelle für Blinden- bzw. Behindertenhunde geholt. 0.3% der Tiere wurden im Haushalt ihres Besitzers geboren.
Zeit, Geld, Gebundenheit: Ein Haustier erfordert Einschränkungen
Einer von zwei Tierhaltern sagt, dass mit seinem Haustier keinerlei Einschränkungen verbunden sind. Für fast 30% jedoch besteht die grösste Einschränkung darin, dass sie weniger spontan sein können, hinsichtlich Ferien oder Ausgang beispielsweise. Über 20% der befragten Tierbesitzer sagen, dass sie weniger Geld zur Verfügung haben, 1.7% betonen, dass ihr Tier Einfluss auf ihren Lebensraum hat, z.B. Wahl der Etage, der Möbel, Putzen.
Spielzeug, Pflege und Gesundheit: 50.- bis 150.- pro Monat
Mehr als die Hälfte der Haustierhalter gibt zwischen CHF 50.- und CHF 150.- pro Monat für das Tier aus. Weniger als CHF 50.- monatlich zahlen 34%, und für 9% belaufen sich die Kosten auf mehr als CHF 150.-. Entsprechend 57% der Befragten umfassen diese Ausgaben, neben den Kosten für Nahrung, vor allem Spielzeug, sowie zu 32% Wellness- und Pflegeprodukte. Nur 7% der Besitzer haben eine Haustierversicherung abgeschlossen. Zwar stellt dies verglichen mit 2010 einen prozentualen Anstieg dar, doch in Anbetracht der immer steigenden Kosten für tierärztliche Behandlungen ist diese Prozentzahl noch immer erstaunlich tief!
Zusammenfassend gesagt: Die Schweizer lieben Tiere und zeigen sich grösstenteils sehr verantwortlich bei der Entscheidung, eines zu sich zu nehmen oder nicht. Gegenüber 2010 sind die Umfrageteilnehmer sensibler für die finanziellen Aspekte der Haustierhaltung. Doch obwohl Wohlbefinden und Gesundheit des Haustieres für seinen Besitzer an übergeordneter Stelle stehen, haben nur etwa 7% eine spezielle Haustierversicherung abgeschlossen. bonus.ch bietet einen Vergleich von Prämien und Leistungen der verschiedenen Tierversicherungen an. So können Personen, die einen Hund oder eine Katze versichern möchten, leicht feststellen, welcher Anbieter den Bedürfnissen ihres Haustieres und dem eigenen Budget am besten gerecht wird.
Direktlink zum Tierversicherungs-Vergleich
Tabellen und Grafiken
Für weitere Informationen:
bonus.ch S.A.
Eileen-Monika Schuch
Avenue de Beaulieu 33
1004 Lausanne
021.312.55.91
<email-pii>
Lausanne, 1. Juli 2011