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Seit 1988 bei den Olympischen Spielen dabei, mobilisiert Short Track in Nordamerika und Asien die Massen.
Erfunden wurde der Sport von Eisschnellläufern, die keine 400m Bahn zur Verfügung hatten, und so gezwungen waren auf dem «normalen Eishockeyfeld» zu trainieren.
Bald gab es erste Kurzbahn-Wettkämpfe.
Gelaufen wird auf einer 111,33m langen Runde über die Distanzen 500m (4,5 Runden), 1000m (9 Runden), 1500m (13,5 Runden). Die besten acht nach diesen Distanzen bestreiten noch den 3000m Superfinal (27 Runden). Ursprünglich gab es nur einen Mehrkampf, seit einigen Jahren werden auch Einzeldistanztitel vergeben. An den Olympischen Spielen wird nur um die Medaillen der Einzeldistanzen gekämpft.
Im Gegensatz zum Long Track sind auf der Kurzbahn die Zeiten nebensächlich, wenn auch nicht unwichtig. Bis zu sechs, im Superfinal acht Läufer, kämpfen direkt gegeneinander. Es entscheidet der Platz über Sieg oder Niederlage. Jeweils die ersten zwei oder drei pro Lauf kommen eine Runde weiter. Entscheidend ist dabei die Schienenspitze. Der spätere Sieger muss sich über Vorläufe, Viertel- und Halbfinal für den Final qualifizieren.
Ein weiteres Highlight für die Zuschauer sind die Staffelwettkämpfe: Vier Vierer-Teams kämpfen gegeneinander, wobei alle ein bis zwei Runden mittels kräftigem anschieben übergeben wird.
Über 50 km/h, Schräglagen bis zu 60°, Dynamik, Strategie, Spannung und Actiongeladene Überholvorgänge ergeben ein unwiderstehliches Nervenkitzel sowohl für die Athleten, wie auch für die Zuschauer.