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In den meisten Fällen ist die Wechselwirkung von Medikamenten und Lebensmitteln nicht allzu stark, beispielsweise bei Kopfschmerzmittel. Als gefährdet gelten Patienten und chronisch Kranke, die bis zu zehn verschiedene Medikamente täglich einnehmen. Manchmal wirkt ein Medikament einfach nicht mehr so gut, wenn es zusammen mit bestimmten Nahrungsmitteln in den Körper gelangt. Gelegentlich blockieren Arzneien im Darm die Aufnahme von wichtigen Substanzen, wie beispielsweise Calcium, Fluor oder Jod. In seltenen Fällen drohen durch die Wechselwirkungen zwischen Medikamenten und Nahrung Schlafstörungen und Herzrasen.
Auf den Beipackzetteln finden sich die Hinweise, wann die Medikamente eingenommen werden sollen: «Einnahme vor dem Essen» (60 bis 30 Minuten vor der Mahlzeit), «Einnahme während des Essens» (Einnahme innerhalb von fünf Minuten nach der Mahlzeit) oder «Einnahme nach dem Essen» (zwischen Mahlzeit und Einnahme sollte ein Abstand von 30 bis 60 Minuten liegen).
Medikamente sollten immer mit ausreichend Flüssigkeit, idealerweise mit Wasser, eingenommen werden. Alkoholische Getränke sollte man grundsätzlich meiden, wenn man Medikamente verordnet bekommen hat. Fruchtsäfte trink man am besten erst eine halbe Stunde nach Medikamenteneinnahme. Bei Antibiotika sollten zwischen Einnahme und dem Genuss von Milch mindestens zwei Stunden liegen. Auch bei Eisenpräparaten sollten weder Milch, Sahne, noch Rhabarber oder eiweissreiche Produkte verzehrt werden.