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USA wollen Verschiebung der Olympischen Spiele
Das Olympische und Paralympische Komitee der USA (USOPC) bezeichnet die Verschiebung der Olympischen Spiele in Tokio nach einer Umfrage unter seinen Athleten als «am vielversprechendsten».
Damit ist die Gruppe derjenigen, die sich wegen der Coronavirus-Pandemie gegen die Olympischen Spiele und Paralympischen Spiele zum geplanten Termin in diesem Sommer ausgesprochen haben, um ein schwergewichtiges Mitglied gewachsen. Das Internationale Olympische Komitee (IOC) hatte sich nach langem Zögern erst am Sonntag eine Frist von vier Wochen gesetzt um über eine Verschiebung zu entscheiden.
1780 Sportlerinnen und Sportler haben nach USOPC-Angaben an einer Umfrage teilgenommen und ihre Sorgen in der derzeitigen Situation zum Ausdruck gebracht. Die wichtigste Schlussfolgerung sei, dass «selbst wenn die signifikanten Sorgen um die Gesundheit bis zum Sommer gelindert werden könnten, die enormen Unterbrechungen im Trainingsumfeld, bei Dopingkontrollen und den Qualifikationen in keinem zufriedenstellenden Mass überwunden werden können», hiess es in der auf der Homepage veröffentlichten Stellungnahme.
Zuvor hatten sich bereits die amerikanischen Verbände der Leichtathleten, Turner und Schwimmer für eine Verschiebung der Olympischen Spiele ausgesprochen. Noch am Freitag war das USOPC der IOC-Linie gefolgt und hatte gesagt, bis zu den Sommerspielen sei noch viel Zeit und es gebe keinen Grund jetzt schon über eine Verschiebung zu sprechen.
Auch Swiss Olympic, der Dachverband des Schweizer Sports, hat beantragt, die Spiele zu verschieben. Er hatte dies mit den schwierigen Trainingsbedingungen begründet und den Absagen anderer Staaten, sollten die Spiele wie geplant stattfinden. Damit seien keine fairen und weltumspannenden Spiele im Sinn der olympischen Bewegung möglich, teilt Swiss Olympic mit.