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Im zeitgenössischen Theater erfreut sich die Arbeit mit nicht-professionellen DarstellerInnen grosser Beliebtheit. Der Laie rückt dabei vermehrt in den Fokus der darstellenden Kunst. Hier sind zum Beispiel Theatergruppen wie Rimini Protokoll oder Hofmann& Lidholm zu nennen, die sich auf die Arbeit mit Laien als „Experten des Alltags“ beziehungsweise als „Komplizen“ spezialisiert haben. Auch andere namhafte Gruppen und Künsterlnnen arbeiten mit LaiendarstellerInnen zusammen, wie die Choreografen Jérôme Bel und Alain Platel oder die Regisseure René Pollesch und Frank Castorf. Des Weiteren treten die PerformerInnen der Gruppe SheShePop in einer Inszenierung mit ihren eigenen Vätern auf und die Performance Gruppe Gob Squad holt ZuschauerInnen auf die Bühne und verwandelt diese dadurch zu LaiendarstellerInnen.
Für die Analyse der drei ausgewählten Aufführungen begleiten mich folgende Fragen: Wie nimmt der Laienkörper Einfluss auf die Inszenierung? Welche Wirkung übt er auf die Zuschauer aus? Wodurch fasziniert der Laienkörper?