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Sanders und Trump
Sanders und Trump gewinnen klar (Sanders mit 59 Prozent,
Clinton mit 38 Prozent). Bei den Republikanern,
Trump mit 34 Prozent, zweiter wurde Kasich mit 16 Prozent.
Trump gewann mehr als doppelt so viel als der Nächste.
20 Min
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Nach seinem Erfolg bei der Vorwahl in New Hampshire geht es für den
Demokraten Bernie Sanders am Mittwoch zurück in seine Heimatstadt
New York: Der 74-Jährige plane in der US-Metropole ein gemeinsames
Frühstück mit dem wichtigen Bürgerrechtler Al Sharpton,
erfuhr die Nachrichtenagentur AP aus Sanders' Umfeld. Das Treffen soll
demnach in dem berühmten Restaurant Sylvia's in Harlem stattfinden.
Eine öffentliche Ankündigung zu der Zusammenkunft gab es
bislang nicht. Sharpton äusserte sich auf Anfrage zunächst
nicht dazu.
Spiegel
Nach seinem Sieg bei der Vorwahl in New Hampshire hat der republikanische
Präsidentschaftsbewerber Donald Trump versprochen, die USA zu alter
Grösse zurückzuführen. Unter seiner Führung werde das
Land "wieder zum Gewinner" werden, erklärte Trump vor frenetischen
Anhängern in Manchester.
Zudem versprach er unzählige Arbeitsplätze. Er werde der
"grösste Arbeitsplätze-Präsident sein, den Gott je
erschaffen hat." Zudem werde er bessere Handels-Deals für die USA
herausschlagen.
Als Oberkommandierender werde er aus der Terrormiliz Islamischer Staat
"die Hölle herausprügeln". Eine Trump-Regierung werde bedeuten,
dass "niemand uns an der Nase herumführen wird", fügte er hinzu.
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Bei den Demokraten zeichnet sich laut den US-Sendern CNN und MSNBC ein
Erfolg von Sanders (59 Prozent) über Hillary Clinton (39 Prozent) ab.
Das Clinton-Lager erkannte die Niederlage nach Auszählung von 25
Prozent der Stimmbezirke bereits in einem Statement an. Wahlkampfmanager
Robby Mook erklärte, nach Clintons Sieg bei der ersten Vorwahl in
Iowa sei das Rennen nun ausgeglichen und werde vermutlich im März
entschieden. Dann steht unter anderem der sogenannte Super Tuesday an,
an dem in besonders vielen Bundesstaaten Vorwahlen abgehalten werden.
Sanders geht enorm gestärkt in diese kommenden Vorwahlen. "Was hier
passiert ist, wird im ganzen Land passieren", so Sanders bei der Wahlparty
unter dem Jubel seiner Unterstützer: Das Ergebnis von New Hampshire
bezeichnete er als Signal an die politischen und wirtschaftlichen Eliten
des Landes. "Wir müssen den Milliardären erklären, dass
sie nicht alles haben können."
Im republikanischen Lager liegt Multimilliardär Trump mit grossem
Vorsprung vorn. "Menschen von New Hampshire, vergesst das niemals: Mit
Euch hat es angefangen", rief er seinen Anhängern bei der Wahlparty
entsprechend gutgelaunt zu. Nach seinem mässigen Ergebnis in Iowa
hatte er einen Erfolg dringend nötig. Und der zeichnet sich mehr
als deutlich ab. Nach Auszählung der Hälfte der aller Stimmen
liegt Trump mit 34 Prozent der Stimmen vor John Kasich mit 16 Prozent
und Ted Cruz mit 12 Prozent.
Erst dahinter kommen Jeb Bush (11 Prozent) und Marco Rubio (11 Prozent),
der bei der ersten Vorwahl in Iowa noch sehr gut abgeschnitten hatte.
Auch wenn Kasich derzeit noch einen Vorsprung hält, bliebt das
Rennen um die weiteren Plätze bei den Republikanern spannend. Ein
schlechtes Ergebnis in New Hampshire könnte einige Kandidaten dazu
bewegen, das Handtuch zu werfen.