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Max Reger (1873 – 1916)
Eine Lustspielouvertüre
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Paul Hindemith (1895 – 1963)
Konzert für Violine und Orchester
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Johannes Brahms (1833 – 1897)
Sinfonie Nr. 1 c-Moll op. 68
Gil Shaham spielt Hindemith – eine Traumkonstellation. Denn der Meistergeiger ist ein besonders ausgewiesener Fachmann, wenn es um die grossen Violinkonzerte aus den 1930er-Jahre geht. Fast alle hat er sie schon eingespielt, Prokofiev, Bartók, Barber, Hartmann, Berg, Strawinsky und Britten. Nur Hindemith fehlt bislang noch. Nun ist Gil Shaham mit diesem 1939 am Genfersee entstandenen Werk live zu erleben. Max Regers Lustspielouvertüre stammt aus dem Frühjahr 1911. Bereits in der folgenden Konzertsaison erlebte das Werk stolze 46 Aufführungen. Für diesen Erfolg spricht, dass die Lustspielouvertüre im Vergleich zu Werken von Regers Zeitgenossen Strauss und Mahler mit einer relativ klein gehaltenen Orchesterbesetzung auskommt. Denn Reger orientierte sich hier an der Meininger Hofkapelle, deren Leitung er ebenfalls 1911 übernommen hatte und die vordem Brahms’ Lieblingsorchester für modellhafte Aufführungen seiner vier Sinfonien war. Ein imposantes Brahms-Denkmal im sogenannten Englischen Garten in Meiningen zeugt noch heute von dieser engen künstlerischen Beziehung.
Die Aufführungen und CD-Aufnahmen der Brahms Sinfonien werden von Dr. Dolf und Maria Stockhausen unterstützt.
Dieses Konzert wird von den «Freunden Luzerner Sinfonieorchester» unterstützt.