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Erst nach 2:46 Stunden und dem letzten von insgesamt 14 Breaks hatte sich die Schweizerin durchgesetzt und für die 2. Runde gegen die Kasachin Julia Putinzewa (WTA 56) qualifiziert. Mit Bacsinszky und Mattek-Sands trafen in der Wüste von Katar zwei Spielerinnen aufeinander, die aktuell nicht vor Selbstvertrauen strotzen. Die Lausannerin nahm die Saison nach einer Knieverletzung mit Trainingsrückstand in Angriff und gewann zuvor erst eine Partie. Die exzentrische Amerikanerin, die immer wieder durch farbenfrohe Outfits auffällt, wartet sogar noch auf ihren ersten Sieg im Einzel. Entsprechend entwickelte sich eine Partie mit vielen Aufs und Abs.
Bacsinszky führte im ersten Satz dreimal mit einem Break, hatte einen Satzball bei eigenem Aufschlag, doch mit 9:7 im Tiebreak holte sich Mattek-Sands den Durchgang. Danach baute die Nummer 5 der Doppel-Weltrangliste zunächst deutlich ab. Die Schweizerin gewann acht Games in Folge und ging im dritten Satz erneut 2:0 in Führung. Noch einmal gab sie den Vorteil jedoch aus der Hand und liess Mattek-Sands zum 3:3 ausgleichen. Dann ging der 30-Jährigen aus Arizona aber endgültig die Luft aus.
Für Bacsinszky ist der Sieg enorm wichtig, um wieder Selbstvertrauen aufzubauen. Dafür würde sich auch die 2. Runde eignen. gegen Putinzewa hat sie das bisher einzige Duell vor zwei Jahren in Poitiers deutlich gewonnen.
Bencic gegen Vandeweghe
Nach einem Freilos in der 1. Runde kennt auch Belinda Bencic (WTA 7) ihre erste Gegnerin beim gut besetzten Turnier in Doha. Sie trifft zum dritten Mal auf die Amerikanerin Coco Vandeweghe (WTA 43). In den ersten beiden Begegnungen vor drei Jahren gab es je einen Sieg.
(SDA)