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Bei einem schweren Unwetter kam in der Toskana am Donnerstag ein 41-jähriger Autofahrer ums Leben. Das Auto wurde nahe der toskanischen Stadt Lucca von einem Stein getroffen. Dieser hatte sich von einer Felswand gelöst. Die Beifahrerin konnte sich retten, wie italienische Medien berichteten.
Weitere fünf Personen wurden in Figline Valdarno nahe Florenz verletzt, als ein Zementpfahl wegen starken Windes umstürzte. Regenfälle und starker Wind verursachten des Weiteren in etlichen Haushalten Stromausfälle.
Flüge gestrichen
Mehrere Flüge mussten auf dem Flughafen von Florenz gestrichen werden. Die Fährverbindungen zur Insel Elba waren unterbrochen. Auf der Autobahn A12 kam es zu erheblichen Problemen. In mehreren Gemeinden der Provinzen Florenz, Lucca, Arezzo und Pistoia blieben die Schulen geschlossen.
Die Schlechtwetterfront erfasste auch die norditalienische Region Ligurien. Die Bahnstrecke zwischen Taggia und Andora war wegen Schäden an den Stromleitungen geschlossen.
Überschwemmungen und Verkehrschaos in Rom
Nach heftigen Niederschlägen wurden Überschwemmungen in Rom gemeldet. Die Witterung beeinträchtigte auch den Verkehr in der italienischen Hauptstadt. Mehrere Bäume stürzten um.
Katastrophen kosten Milliarden
Einem Bericht der Vereinten Nationen zufolge verursachen Naturkatastrophen wie Dürren, Fluten, Erdbeben und Stürme jährlich bis zu 300 Milliarden US-Dollar an wirtschaftlichen Schäden. Um diese zu vermeiden, müssten weltweit jährlich 6 Milliarden Dollar in Strategien zur Katastrophenvorsorge investiert werden, so die Forderung der UNO.