Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03149.jsonl.gz/1459

In der mit 1,2 Millionen Franken dotierten Hauptprüfung musste sich Steve Guerdat im Sattel von Bianca einzig Marcus Ehning beugen. Der Deutsche absolvierte das Stechen mit Prêt à Tout um 45 Hundertstel schneller.
Guerdat, am Freitagabend Sieger des prestigeträchtigen Top-Ten-Finals der weltbesten zehn Reiter, muss sich kaum Vorwürfe machen. Ehning setzte alles auf eine Karte und legte eine Marke vor, die nur schwer zu unterbieten war. Der drittklassierte Ire Darragh Kenny mit Balou büsste bereits eine Sekunde ein.
Fuchs auf Platz 14
Zu den Favoriten zählte auch Martin Fuchs im Sattel von Clooney. Bereits beim zweiten Sprung, einem Oxer, kam wider Erwarten ein Fehler. Der junge Zürcher beschleunigte sofort den Ritt, um zumindest eine gute Klassierung zu erreichen. Da elf Paare das Stechen erreichten, blieb bloss noch der 14. Rang.
Der Grand Prix in Genf bildet zusammen mit 's-Hertogenbosch, Aachen und Calgary den Grand Slam, der vier der bedeutendsten Turniere verbindet.