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Elektrisch leitfähige PTFE-Membranen für den Einsatz in Gerätegruppe IIC
Kunststoffpumpen, die für die Förderung brennbarer Flüssigkeiten oder in Ex-Bereichen eingesetzt werden, müssen mit Gehäuseteilen und Einbauten aus leitfähigem Kunststoff ausgestattet sein. ALMATEC Druckluft-Membranpumpen der E-Serie aus elektrisch leitfähigem PE oder PTFE erfüllen diese Voraussetzung. Sie müssen generell über einen Anschluss am Zentralgehäuse geerdet werden. Alle übrigen Gehäuseteile sind leitend miteinander verbunden.
Die Pumpen sind geeignet für die Verwendung in explosionsgefährdeten Bereichen der Kategorie 2 und 3, Atmosphäre G/D, die dem Geltungsbereich der EG-Richtlinie 94/9 unterliegen. Produktseitig leitfähige Membranen sind ohne Einschränkung zur Förderung von Flüssigkeiten in allen Gerätegruppen einsetzbar. Während Membranen aus den Werkstoffen EPDM und NBR weitgehend durchgängig elektrisch leitfähig sind, trifft dies für PTFE-Membranen bisher nicht zu. Membranen aus PTFE sind jedoch in vielen Fällen aufgrund ihrer universellen chemischen Beständigkeit unverzichtbar.
Möchte man nicht ableitfähige PTFE-Standardmembranen im Bereich der Gerätegruppe IIC verwenden, sind beispielhaft folgende Schutzmaßnahmen zu treffen:
- ausschliessliche Verwendung wassergelöster oder leitfähiger Pumpenmedien
- oder Vermeidung des Trockenlaufs durch betriebliche Massnahmen
- oder Inertisierung während des Trockenlaufs mit Stickstoff, Wasser, Kohlendioxid etc. sofort im Anschluss der Fördertätigkeit.
Allerdings bergen diese Massnahmen immer ein gewisses Restrisiko und sind sensorisch zu überwachen.
Sollten diese flankierenden Massnahmen nicht möglich oder aus Gründen der Praktikabilität nicht sinnvoll sein, stehen für ALMATEC Druckluft-Membranpumpen jetzt neue PTFE/EPDM-Verbundmembranen mit leitfähigem PTFE zur Verfügung, die den Einsatz der Pumpen im Bereich der Gerätegruppe IIC ohne die o.g. Schutzmassnahmen ermöglichen.
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