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Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich IV.2012.01240 III. Kammer Sozialversicherungsrichter Gräub, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Annaheim Sozialversicherungsrichterin Daubenmeyer Gerichtsschreiberin Buchter Urteil vom 19. März 2014 in Sachen X.___ Beschwerdeführerin vertreten durch Rechtsanwalt Michael Grimmer Peyer Partner Rechtsanwälte Löwenstrasse 17, Postfach 2217, 8021 Zürich gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin Nachdem die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, die der 1973 geborenen X.___ seit Mai 2008 gewährte halbe Invalidenrente (Invaliditätsgrad 53 %) mit Verfügung vom 24. Oktober 2012 (Urk. 2) auf Ende des der Zustellung der Verfügung folgenden Monats wiedererwägungsweise auf eine Viertelsrente (Invaliditätsgrad 47 %) herabgesetzt hat, nach Einsicht in die Beschwerde vom 26. November 2012 bzw. 9. Januar 2013 (Urk. 1, Urk. 7), mit welcher die Beschwerdeführerin die Aufhebung der angefochtenen Verfügung und Weiterausrichtung der bisher igen halben Rente beantragt hat, und in die auf Abweisung der Beschwerde schliessende Beschwerdeantwort der Beschwerdegegnerin vom 30. Januar 2013 (Urk. 10); in Erwägung, dass sich nach Lage der Akten die gesundheitlichen und beruflich-erwerblichen Ver hältnisse seit der ursprünglichen Rentenzusprache (Verfügung vom 17. Februar 2011 (Urk. 11/54; vgl. auch Urk. 11/49) unbestrittenermassen nicht wesentlich verändert haben und somit kein zur Anpassung der R ente führender Revisionsgrund im Sinne von Art. 17 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG) vorliegt, dass streitig und zu prüfen ist, ob die Beschwerdegegnerin gestützt auf Art. 53 Abs. 2 ATSG – danach kann die Verwaltung auf formell rechtskräftige Verfügungen und Einspracheentscheide zurückkommen, wenn diese zweifellos unrichtig sind und ihre Berichtigung von erheblicher Bedeutung ist – die Verfügung vom 17. Februar 2011 in Wiedererwägung ziehen und die Rente anpassen durfte, dass der Status der Beschwerdeführerin als je zur Hälfte im Erwerbs- und Aufgaben be reich Tätige ebenso wie die im Haushalt ermittelte Einschränkung von 54.1 % entsprechend einem Teilinvaliditätsgrad von 27.05 % (Urk. 11/35) und die von Dr. med. Y.___, Facharzt für Psychia trie und Psychotherapie, im Gut achten vom 4. Juli 2010 (Urk. 11/32 /5-36 ) auf 70 % veranschlagte Arbeits unfä higkeit nicht in Frage stehen, dass unter den Parteien einzig strittig ist, ob sich die gutachterlich bescheinigte Arbeitsfähigkeit von 30 % nicht nur auf eine Verweisungstätigkeit, sondern auch auf die angestammte Beschäftigung als Reinigungs fachfrau bezieht und wie sich dies bejahendenfalls in erwerblicher Hinsicht auswirkt (Urk. 2 S. 4, Urk. 7 S. 4 f., Urk. 10), dass diesbezüglich auf die Ziff er 5.1 der Expertise (Urk. 11/32 /5-36 S. 22 ff., insb. S. 25) verwiesen werden kann, worin Dr. Y.___ zur Frage der Arbeitsfä higkeit im bisherigen Arbeitsverhältnis ausführlich Stellung nahm und die Ein schränkung mit 70 % bezifferte, dass er in Ziffer 5.2 des Gutachtens beurteilte, " auch " die Arbeitsfähigkeit für einen leidensangepassten Arbeitsplatz bewege sich nur in einem Bereich um die 30 % (S. 26), und in qualitativer Hinsicht keine Einschränkungen formulierte, welche der Ausübung der bisherigen Reinigungstätigkeit entgegenstünde, dass aus de r Expertise mit hinreichender Deutlichk eit hervorgeht, dass die ab Ende 2007 attestierte Arbeitsfähigkeit von 30 % auch für die angestammte Tätigkeit Gül tigkeit hat, und beschwerdeweise denn auch nicht näher dargelegt wurde, in wiefern diesbezüglich Unklarheiten vorliegen sollen (Urk. 7 S. 4 Ziff. 4.1), dass der Regionale Ärztliche Dienst (RAD) in seiner Stellungnahme vom 8. Juli 2010 (Urk. 11/37 S. 5 f.) der Arbeitsfähigkeitseinschätzung von Dr. Y.___ bei pflichtete, die Beschwerdegegnerin jedoch dessen ungeachtet im Rahmen des Einkommensvergleichs vom 19. Juli 2010 (Urk. 11/36) von einer 30%igen Arbeitsfähigkeit lediglich in einer Verweisungstätigkeit ausging, dass sie den Invaliden lohn gestützt auf den statistischen Lohn von im privaten Sektor mit einfachen und repetitiven Arbeiten beschäftigten Frauen (LSE 2008, Tabelle TA1, Total, Anforderungsniveau 4) und unter Gewährung eines Abzuges von 10 % festlegte, woraus im Erwerbsbereich eine Einschränkung von 52 % bzw. ein Teilinvaliditätsgrad von 26 % resultierte, welcher zusammen mit dem Teili nvalidität im Haushaltsbereich von 27.05 % zu eine r Gesamtinvalidität von 53.05 % und zur Zusprache einer halben Rente führte (Verfügung vom 17. Februar 2011 (Urk. 11/54; vgl. auch Urk. 11/49 ), dass die Beschwerdegegnerin im Rahmen der angefochtenen Rentenherabsetzung im Erwerbsbereich ausgehend von einer Arbeitsfähigkeit von 30 % in der ange stammten Tätigkeit als Reinigungs fachfrau und unter Verneinung eines invaliditätsbedingten Abzug e s auf eine Einschränkung von 40 % ([50 - 30] x 100 / 50) bzw. einen Teilinvaliditätsgrad von 20 % (0.5 x 40) schloss, dass die Beschwerdegegnerin gegen die ermittelten Vergleichsgrössen grundsätzlich nichts einzuwenden hatte, sie indes einen invaliditätsbedingten Abzug von 10 % forderte mit der Begründung, ein solcher sei ihr bereits in der Verfügung vom 17. Februar 2011 völ lig zu Recht zugebilligt worden (Urk. 7 S. 4 Ziff. 4.2), dass diesem Einwand nicht stattgegeben werden kann, da – wie in der Beschwerdeantwort (Urk. 10 S. 2) zutreffend fest gehalten wurde – der im Rahmen der Rentenzusprache gewährte Abzug von 10 % ein zig mit einer Einschränkung des Tätigkeitsspektrums begründet wurde (vgl. Urk. 11/36 S. 2), was sich unter den gegebenen Umstän den nicht als sachgerecht erweist, dass andere von der Rechtsprechung anerkannte Kriterien, welche lohnmindernd ins Gewicht fallen könnten (BGE 126 V 75 E. 5b/ bb ), weder geltend gemacht wur den noch ersichtlich sind, mithin das von der Beschwerdeführerin erzielbare Erwerbsei nkommen durch die invaliditätsbedingte Pensumsreduktion (30 % statt vormals 50 %) nicht zusätzlich entscheidend beeinflusst wird, dass indes zu berücksichtigen ist, dass die Beschwerdeführerin ihre bisherige Stelle verloren hat, weshalb nicht ohne weiteres ein Prozentvergleich vorgenommen werden kann, da sie das an der letzten Stelle erzielte Einkommen ( Fr. 28‘665.-- für ein 50 %-Pensum, Urk. 11/9/11) auch nicht im Umfang der verbleibenden 30 % erzielen könnte, dass – für das massgebende Jahr 2008 – einem Valideneinkommen von Fr. 28‘665.-- ( Urk. 11/9/11) ein Invalideneinkommen von Fr. 15‘410.30 gegenübersteht (sta tistischer Lohn für mit einfachen und repetitiven Tätigkeiten betrauten Frauen im Jahr 2008 von Fr. 4‘116.-- [LSE 2008 Tabelle TA1] : 40 x 41.6 [durch schnittliche Arbeitszeit im Jahr 2008, Die Volkswirtschaft 1/2-2014 S. 94 Tabelle B9.2] x 12 [Monate] x 0.3 [30%ige Restarbeitsfähigkeit]), dass sich – wie erwähnt – kein Abzug vom Tabellenlohn rechtfertigt, ist doch die Beschwerdeführerin auch auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt nicht zusätzlich eingeschränkt, dass damit eine Einkommenseinbusse von Fr. 13‘254.70 und ein Invaliditätsgrad von 46.2 % bzw. gewichtet (zu 50 % ) von 23.1 % resultiert, dass die Zusammenrechnung der für den Haushalts- und Erwerbsbereich je separat ermittelten Teilinvaliditätsgrade von 27.05 % un d 23.1 % zu einer Gesamtinvali dität von rund 50.15 % führt, welche – im Zeitpunkt der Zusprache wie auch der angefochtenen Herabsetzung der Rente – Anspruch auf eine halbe Rente verschafft, dass sich die ursprüngliche Rentenzusprache nach dem Gesagten jedenfalls nicht als zweifellos unrichtig erweist, weshalb keine Grundlage für eine wiedererwägungsweise Herabsetzung besteht, dass die angefochtene Verfügung damit in Gutheissung der Beschwerde mit der Fest stellung aufzuheben ist, dass die Beschwerdeführerin weiterhin Anspruch auf eine halbe Rente hat, dass die in Anwendung von Art. 69 Abs. 1 bis des Bundesgesetzes über die Invaliden versicherung (IVG) auszufällende Gerichtskostenpauschale auf Fr. 600.-- festzu setzen und ausgangsgemäss der Beschwerdegegnerin aufzuerlegen ist, dass die Beschwerdegegnerin sodann zu verpflichten ist, der Beschwerdeführerin eine Prozessentschädigung zu bezahlen, welche unter Berücksichtigung der Bedeu tung der Streitsache und der Schwierigkeit des Prozesses ( § 34 Abs. 1 und Abs. 3 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht, GSVGer ) auf Fr. 1‘800.-- (inkl. Barauslagen und MWSt ) festzusetzen ist; erkennt das Gericht: 1. In Gutheissung der Beschwerde wird die angefochtene Verfügung der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, vom 24. Oktober 2012 aufgehoben und es wird festgestellt, dass die Beschwerdeführerin weiterhin Anspruch auf eine halbe Rente hat. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 600.-- werden der Beschwerdegegnerin auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein werden der Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt. 3. Die Beschwerdegegnerin wird verpflichtet, der Beschwerdeführerin eine Prozessentschädigung von Fr. 1‘800.-- (inkl. Barauslagen und MWSt) zu bezahlen. 4. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Rechtsanwalt Michael Grimmer - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle - Bundesamt für Sozialversicherungen - PK Rück, Lebensversicherungsgesellschaft für betriebliche Vorsorge AG, 8000 Zürich - Profond Vorsorgeeinrichtung, Hintere Bahnhofstrasse 6, 5000 Aarau sowie an: - Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft) 5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesgesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzustellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis–mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal–ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin GräubBuchter

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich IV.2012.01240 III. Kammer Sozialversicherungsrichter Gräub, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Annaheim Sozialversicherungsrichterin Daubenmeyer Gerichtsschreiberin Buchter Urteil vom 19. März 2014 in Sachen X.___ Beschwerdeführerin vertreten durch Rechtsanwalt Michael Grimmer Peyer Partner Rechtsanwälte Löwenstrasse 17, Postfach 2217, 8021 Zürich gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin Nachdem die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, die der 1973 geborenen X.___ seit Mai 2008 gewährte halbe Invalidenrente (Invaliditätsgrad 53 %) mit Verfügung vom 24. Oktober 2012 (Urk. 2) auf Ende des der Zustellung der Verfügung folgenden Monats wiedererwägungsweise auf eine Viertelsrente (Invaliditätsgrad 47 %) herabgesetzt hat, nach Einsicht in die Beschwerde vom 26. November 2012 bzw. 9. Januar 2013 (Urk. 1, Urk. 7), mit welcher die Beschwerdeführerin die Aufhebung der angefochtenen Verfügung und Weiterausrichtung der bisher igen halben Rente beantragt hat, und in die auf Abweisung der Beschwerde schliessende Beschwerdeantwort der Beschwerdegegnerin vom 30. Januar 2013 (Urk. 10); in Erwägung, dass sich nach Lage der Akten die gesundheitlichen und beruflich-erwerblichen Ver hältnisse seit der ursprünglichen Rentenzusprache (Verfügung vom 17. Februar 2011 (Urk. 11/54; vgl. auch Urk. 11/49) unbestrittenermassen nicht wesentlich verändert haben und somit kein zur Anpassung der R ente führender Revisionsgrund im Sinne von Art. 17 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG) vorliegt, dass streitig und zu prüfen ist, ob die Beschwerdegegnerin gestützt auf Art. 53 Abs. 2 ATSG – danach kann die Verwaltung auf formell rechtskräftige Verfügungen und Einspracheentscheide zurückkommen, wenn diese zweifellos unrichtig sind und ihre Berichtigung von erheblicher Bedeutung ist – die Verfügung vom 17. Februar 2011 in Wiedererwägung ziehen und die Rente anpassen durfte, dass der Status der Beschwerdeführerin als je zur Hälfte im Erwerbs- und Aufgaben be reich Tätige ebenso wie die im Haushalt ermittelte Einschränkung von 54.1 % entsprechend einem Teilinvaliditätsgrad von 27.05 % (Urk. 11/35) und die von Dr. med. Y.___, Facharzt für Psychia trie und Psychotherapie, im Gut achten vom 4. Juli 2010 (Urk. 11/32 /5-36 ) auf 70 % veranschlagte Arbeits unfä higkeit nicht in Frage stehen, dass unter den Parteien einzig strittig ist, ob sich die gutachterlich bescheinigte Arbeitsfähigkeit von 30 % nicht nur auf eine Verweisungstätigkeit, sondern auch auf die angestammte Beschäftigung als Reinigungs fachfrau bezieht und wie sich dies bejahendenfalls in erwerblicher Hinsicht auswirkt (Urk. 2 S. 4, Urk. 7 S. 4 f., Urk. 10), dass diesbezüglich auf die Ziff er 5.1 der Expertise (Urk. 11/32 /5-36 S. 22 ff., insb. S. 25) verwiesen werden kann, worin Dr. Y.___ zur Frage der Arbeitsfä higkeit im bisherigen Arbeitsverhältnis ausführlich Stellung nahm und die Ein schränkung mit 70 % bezifferte, dass er in Ziffer 5.2 des Gutachtens beurteilte, " auch " die Arbeitsfähigkeit für einen leidensangepassten Arbeitsplatz bewege sich nur in einem Bereich um die 30 % (S. 26), und in qualitativer Hinsicht keine Einschränkungen formulierte, welche der Ausübung der bisherigen Reinigungstätigkeit entgegenstünde, dass aus de r Expertise mit hinreichender Deutlichk eit hervorgeht, dass die ab Ende 2007 attestierte Arbeitsfähigkeit von 30 % auch für die angestammte Tätigkeit Gül tigkeit hat, und beschwerdeweise denn auch nicht näher dargelegt wurde, in wiefern diesbezüglich Unklarheiten vorliegen sollen (Urk. 7 S. 4 Ziff. 4.1), dass der Regionale Ärztliche Dienst (RAD) in seiner Stellungnahme vom 8. Juli 2010 (Urk. 11/37 S. 5 f.) der Arbeitsfähigkeitseinschätzung von Dr. Y.___ bei pflichtete, die Beschwerdegegnerin jedoch dessen ungeachtet im Rahmen des Einkommensvergleichs vom 19. Juli 2010 (Urk. 11/36) von einer 30%igen Arbeitsfähigkeit lediglich in einer Verweisungstätigkeit ausging, dass sie den Invaliden lohn gestützt auf den statistischen Lohn von im privaten Sektor mit einfachen und repetitiven Arbeiten beschäftigten Frauen (LSE 2008, Tabelle TA1, Total, Anforderungsniveau 4) und unter Gewährung eines Abzuges von 10 % festlegte, woraus im Erwerbsbereich eine Einschränkung von 52 % bzw. ein Teilinvaliditätsgrad von 26 % resultierte, welcher zusammen mit dem Teili nvalidität im Haushaltsbereich von 27.05 % zu eine r Gesamtinvalidität von 53.05 % und zur Zusprache einer halben Rente führte (Verfügung vom 17. Februar 2011 (Urk. 11/54; vgl. auch Urk. 11/49 ), dass die Beschwerdegegnerin im Rahmen der angefochtenen Rentenherabsetzung im Erwerbsbereich ausgehend von einer Arbeitsfähigkeit von 30 % in der ange stammten Tätigkeit als Reinigungs fachfrau und unter Verneinung eines invaliditätsbedingten Abzug e s auf eine Einschränkung von 40 % ([50 - 30] x 100 / 50) bzw. einen Teilinvaliditätsgrad von 20 % (0.5 x 40) schloss, dass die Beschwerdegegnerin gegen die ermittelten Vergleichsgrössen grundsätzlich nichts einzuwenden hatte, sie indes einen invaliditätsbedingten Abzug von 10 % forderte mit der Begründung, ein solcher sei ihr bereits in der Verfügung vom 17. Februar 2011 völ lig zu Recht zugebilligt worden (Urk. 7 S. 4 Ziff. 4.2), dass diesem Einwand nicht stattgegeben werden kann, da – wie in der Beschwerdeantwort (Urk. 10 S. 2) zutreffend fest gehalten wurde – der im Rahmen der Rentenzusprache gewährte Abzug von 10 % ein zig mit einer Einschränkung des Tätigkeitsspektrums begründet wurde (vgl. Urk. 11/36 S. 2), was sich unter den gegebenen Umstän den nicht als sachgerecht erweist, dass andere von der Rechtsprechung anerkannte Kriterien, welche lohnmindernd ins Gewicht fallen könnten (BGE 126 V 75 E. 5b/ bb ), weder geltend gemacht wur den noch ersichtlich sind, mithin das von der Beschwerdeführerin erzielbare Erwerbsei nkommen durch die invaliditätsbedingte Pensumsreduktion (30 % statt vormals 50 %) nicht zusätzlich entscheidend beeinflusst wird, dass indes zu berücksichtigen ist, dass die Beschwerdeführerin ihre bisherige Stelle verloren hat, weshalb nicht ohne weiteres ein Prozentvergleich vorgenommen werden kann, da sie das an der letzten Stelle erzielte Einkommen ( Fr. 28‘665.-- für ein 50 %-Pensum, Urk. 11/9/11) auch nicht im Umfang der verbleibenden 30 % erzielen könnte, dass – für das massgebende Jahr 2008 – einem Valideneinkommen von Fr. 28‘665.-- ( Urk. 11/9/11) ein Invalideneinkommen von Fr. 15‘410.30 gegenübersteht (sta tistischer Lohn für mit einfachen und repetitiven Tätigkeiten betrauten Frauen im Jahr 2008 von Fr. 4‘116.-- [LSE 2008 Tabelle TA1] : 40 x 41.6 [durch schnittliche Arbeitszeit im Jahr 2008, Die Volkswirtschaft 1/2-2014 S. 94 Tabelle B9.2] x 12 [Monate] x 0.3 [30%ige Restarbeitsfähigkeit]), dass sich – wie erwähnt – kein Abzug vom Tabellenlohn rechtfertigt, ist doch die Beschwerdeführerin auch auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt nicht zusätzlich eingeschränkt, dass damit eine Einkommenseinbusse von Fr. 13‘254.70 und ein Invaliditätsgrad von 46.2 % bzw. gewichtet (zu 50 % ) von 23.1 % resultiert, dass die Zusammenrechnung der für den Haushalts- und Erwerbsbereich je separat ermittelten Teilinvaliditätsgrade von 27.05 % un d 23.1 % zu einer Gesamtinvali dität von rund 50.15 % führt, welche – im Zeitpunkt der Zusprache wie auch der angefochtenen Herabsetzung der Rente – Anspruch auf eine halbe Rente verschafft, dass sich die ursprüngliche Rentenzusprache nach dem Gesagten jedenfalls nicht als zweifellos unrichtig erweist, weshalb keine Grundlage für eine wiedererwägungsweise Herabsetzung besteht, dass die angefochtene Verfügung damit in Gutheissung der Beschwerde mit der Fest stellung aufzuheben ist, dass die Beschwerdeführerin weiterhin Anspruch auf eine halbe Rente hat, dass die in Anwendung von Art. 69 Abs. 1 bis des Bundesgesetzes über die Invaliden versicherung (IVG) auszufällende Gerichtskostenpauschale auf Fr. 600.-- festzu setzen und ausgangsgemäss der Beschwerdegegnerin aufzuerlegen ist, dass die Beschwerdegegnerin sodann zu verpflichten ist, der Beschwerdeführerin eine Prozessentschädigung zu bezahlen, welche unter Berücksichtigung der Bedeu tung der Streitsache und der Schwierigkeit des Prozesses ( § 34 Abs. 1 und Abs. 3 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht, GSVGer ) auf Fr. 1‘800.-- (inkl. Barauslagen und MWSt ) festzusetzen ist; erkennt das Gericht: 1. In Gutheissung der Beschwerde wird die angefochtene Verfügung der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, vom 24. Oktober 2012 aufgehoben und es wird festgestellt, dass die Beschwerdeführerin weiterhin Anspruch auf eine halbe Rente hat. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 600.-- werden der Beschwerdegegnerin auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein werden der Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt. 3. Die Beschwerdegegnerin wird verpflichtet, der Beschwerdeführerin eine Prozessentschädigung von Fr. 1‘800.-- (inkl. Barauslagen und MWSt) zu bezahlen. 4. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Rechtsanwalt Michael Grimmer - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle - Bundesamt für Sozialversicherungen - PK Rück, Lebensversicherungsgesellschaft für betriebliche Vorsorge AG, 8000 Zürich - Profond Vorsorgeeinrichtung, Hintere Bahnhofstrasse 6, 5000 Aarau sowie an: - Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft) 5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesgesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzustellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis–mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal–ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin GräubBuchter

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Sozialversicherungsgericht

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

des Kantons Zürich IV.2012.01240 IV.2012.01240

IV.2012.01240 III. Kammer

Sozialversicherungsrichter Gräub, Vorsitzender

Sozialversicherungsrichterin Annaheim

Sozialversicherungsrichterin Daubenmeyer

Gerichtsschreiberin Buchter

Urteil vom 19. März 2014

Urteil vom 19. März 2014 in Sachen

in Sachen X.___

X.___ Beschwerdeführerin

Beschwerdeführerin vertreten durch Rechtsanwalt Michael Grimmer

vertreten durch Rechtsanwalt Michael Grimmer Peyer Partner Rechtsanwälte

Peyer Partner Rechtsanwälte Löwenstrasse 17, Postfach 2217, 8021 Zürich

Löwenstrasse 17, Postfach 2217, 8021 Zürich gegen

gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle

Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich

Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin

Beschwerdegegnerin Nachdem die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, die der 1973 geborenen X.___ seit Mai 2008 gewährte halbe Invalidenrente (Invaliditätsgrad 53 %) mit Verfügung vom 24. Oktober 2012 (Urk. 2) auf Ende des der Zustellung der Verfügung folgenden Monats wiedererwägungsweise auf eine Viertelsrente (Invaliditätsgrad 47 %) herabgesetzt hat,

Nachdem die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, die der 1973 geborenen X.___ seit Mai 2008 gewährte halbe Invalidenrente (Invaliditätsgrad 53 %) mit Verfügung vom 24. Oktober 2012 (Urk. 2) auf Ende des der Zustellung der Verfügung folgenden Monats wiedererwägungsweise auf eine Viertelsrente (Invaliditätsgrad 47 %) herabgesetzt hat, nach Einsicht in die Beschwerde vom 26. November 2012 bzw. 9. Januar 2013 (Urk. 1, Urk. 7), mit welcher die Beschwerdeführerin die Aufhebung der angefochtenen Verfügung und Weiterausrichtung der bisher igen halben Rente beantragt hat, und in die auf Abweisung der Beschwerde schliessende Beschwerdeantwort der Beschwerdegegnerin vom 30. Januar 2013 (Urk. 10);

nach Einsicht in die Beschwerde vom 26. November 2012 bzw. 9. Januar 2013 (Urk. 1, Urk. 7), mit welcher die Beschwerdeführerin die Aufhebung der angefochtenen Verfügung und Weiterausrichtung der bisher igen halben Rente beantragt hat, und in die auf Abweisung der Beschwerde schliessende Beschwerdeantwort der Beschwerdegegnerin vom 30. Januar 2013 (Urk. 10); in Erwägung,

in Erwägung, dass sich nach Lage der Akten die gesundheitlichen und beruflich-erwerblichen Ver hältnisse seit der ursprünglichen Rentenzusprache (Verfügung vom 17. Februar 2011 (Urk. 11/54; vgl. auch Urk. 11/49) unbestrittenermassen nicht wesentlich verändert haben und somit kein zur Anpassung der R ente führender Revisionsgrund im Sinne von Art. 17 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG) vorliegt,

dass sich nach Lage der Akten die gesundheitlichen und beruflich-erwerblichen Ver hältnisse seit der ursprünglichen Rentenzusprache (Verfügung vom 17. Februar 2011 (Urk. 11/54; vgl. auch Urk. 11/49) unbestrittenermassen nicht wesentlich verändert haben und somit kein zur Anpassung der R ente führender Revisionsgrund im Sinne von Art. 17 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG) vorliegt, dass streitig und zu prüfen ist, ob die Beschwerdegegnerin gestützt auf Art. 53 Abs. 2 ATSG – danach kann die Verwaltung auf formell rechtskräftige Verfügungen und Einspracheentscheide zurückkommen, wenn diese zweifellos unrichtig sind und ihre Berichtigung von erheblicher Bedeutung ist – die Verfügung vom 17. Februar 2011 in Wiedererwägung ziehen und die Rente anpassen durfte,

dass streitig und zu prüfen ist, ob die Beschwerdegegnerin gestützt auf Art. 53 Abs. 2 ATSG – danach kann die Verwaltung auf formell rechtskräftige Verfügungen und Einspracheentscheide zurückkommen, wenn diese zweifellos unrichtig sind und ihre Berichtigung von erheblicher Bedeutung ist – die Verfügung vom 17. Februar 2011 in Wiedererwägung ziehen und die Rente anpassen durfte, dass der Status der Beschwerdeführerin als je zur Hälfte im Erwerbs- und Aufgaben be reich Tätige ebenso wie die im Haushalt ermittelte Einschränkung von 54.1 % entsprechend einem Teilinvaliditätsgrad von 27.05 % (Urk. 11/35) und die von Dr. med. Y.___, Facharzt für Psychia trie und Psychotherapie, im Gut achten vom 4. Juli 2010 (Urk. 11/32 /5-36 ) auf 70 % veranschlagte Arbeits unfä higkeit nicht in Frage stehen,

dass der Status der Beschwerdeführerin als je zur Hälfte im Erwerbs- und Aufgaben be reich Tätige ebenso wie die im Haushalt ermittelte Einschränkung von 54.1 % entsprechend einem Teilinvaliditätsgrad von 27.05 % (Urk. 11/35) und die von Dr. med. Y.___, Facharzt für Psychia trie und Psychotherapie, im Gut achten vom 4. Juli 2010 (Urk. 11/32 /5-36 ) auf 70 % veranschlagte Arbeits unfä higkeit nicht in Frage stehen, dass unter den Parteien einzig strittig ist, ob sich die gutachterlich bescheinigte Arbeitsfähigkeit von 30 % nicht nur auf eine Verweisungstätigkeit, sondern auch auf die angestammte Beschäftigung als Reinigungs fachfrau bezieht und wie sich dies bejahendenfalls in erwerblicher Hinsicht auswirkt (Urk. 2 S. 4, Urk. 7 S. 4 f., Urk. 10),

dass unter den Parteien einzig strittig ist, ob sich die gutachterlich bescheinigte Arbeitsfähigkeit von 30 % nicht nur auf eine Verweisungstätigkeit, sondern auch auf die angestammte Beschäftigung als Reinigungs fachfrau bezieht und wie sich dies bejahendenfalls in erwerblicher Hinsicht auswirkt (Urk. 2 S. 4, Urk. 7 S. 4 f., Urk. 10), dass diesbezüglich auf die Ziff er 5.1 der Expertise (Urk. 11/32 /5-36 S. 22 ff., insb. S. 25) verwiesen werden kann, worin Dr. Y.___ zur Frage der Arbeitsfä higkeit im bisherigen Arbeitsverhältnis ausführlich Stellung nahm und die Ein schränkung mit 70 % bezifferte,

dass diesbezüglich auf die Ziff er 5.1 der Expertise (Urk. 11/32 /5-36 S. 22 ff., insb. S. 25) verwiesen werden kann, worin Dr. Y.___ zur Frage der Arbeitsfä higkeit im bisherigen Arbeitsverhältnis ausführlich Stellung nahm und die Ein schränkung mit 70 % bezifferte, dass er in Ziffer 5.2 des Gutachtens beurteilte, " auch " die Arbeitsfähigkeit für einen leidensangepassten Arbeitsplatz bewege sich nur in einem Bereich um die 30 % (S. 26), und in qualitativer Hinsicht keine Einschränkungen formulierte, welche der Ausübung der bisherigen Reinigungstätigkeit entgegenstünde,

dass er in Ziffer 5.2 des Gutachtens beurteilte, " auch " die Arbeitsfähigkeit für einen leidensangepassten Arbeitsplatz bewege sich nur in einem Bereich um die 30 % (S. 26), und in qualitativer Hinsicht keine Einschränkungen formulierte, welche der Ausübung der bisherigen Reinigungstätigkeit entgegenstünde, dass aus de r Expertise mit hinreichender Deutlichk eit hervorgeht, dass die ab Ende 2007 attestierte Arbeitsfähigkeit von 30 % auch für die angestammte Tätigkeit Gül tigkeit hat, und beschwerdeweise denn auch nicht näher dargelegt wurde, in wiefern diesbezüglich Unklarheiten vorliegen sollen (Urk. 7 S. 4 Ziff. 4.1),

dass aus de r Expertise mit hinreichender Deutlichk eit hervorgeht, dass die ab Ende 2007 attestierte Arbeitsfähigkeit von 30 % auch für die angestammte Tätigkeit Gül tigkeit hat, und beschwerdeweise denn auch nicht näher dargelegt wurde, in wiefern diesbezüglich Unklarheiten vorliegen sollen (Urk. 7 S. 4 Ziff. 4.1), dass der Regionale Ärztliche Dienst (RAD) in seiner Stellungnahme vom 8. Juli 2010 (Urk. 11/37 S. 5 f.) der Arbeitsfähigkeitseinschätzung von Dr. Y.___ bei pflichtete, die Beschwerdegegnerin jedoch dessen ungeachtet im Rahmen des Einkommensvergleichs vom 19. Juli 2010 (Urk. 11/36) von einer 30%igen Arbeitsfähigkeit lediglich in einer Verweisungstätigkeit ausging,

dass der Regionale Ärztliche Dienst (RAD) in seiner Stellungnahme vom 8. Juli 2010 (Urk. 11/37 S. 5 f.) der Arbeitsfähigkeitseinschätzung von Dr. Y.___ bei pflichtete, die Beschwerdegegnerin jedoch dessen ungeachtet im Rahmen des Einkommensvergleichs vom 19. Juli 2010 (Urk. 11/36) von einer 30%igen Arbeitsfähigkeit lediglich in einer Verweisungstätigkeit ausging, dass sie den Invaliden lohn gestützt auf den statistischen Lohn von im privaten Sektor mit einfachen und repetitiven Arbeiten beschäftigten Frauen (LSE 2008, Tabelle TA1, Total, Anforderungsniveau 4) und unter Gewährung eines Abzuges von 10 % festlegte, woraus im Erwerbsbereich eine Einschränkung von 52 % bzw. ein Teilinvaliditätsgrad von 26 % resultierte, welcher zusammen mit dem Teili nvalidität im Haushaltsbereich von 27.05 % zu eine r Gesamtinvalidität von 53.05 % und zur Zusprache einer halben Rente führte (Verfügung vom 17. Februar 2011 (Urk. 11/54; vgl. auch Urk. 11/49 ),

dass sie den Invaliden lohn gestützt auf den statistischen Lohn von im privaten Sektor mit einfachen und repetitiven Arbeiten beschäftigten Frauen (LSE 2008, Tabelle TA1, Total, Anforderungsniveau 4) und unter Gewährung eines Abzuges von 10 % festlegte, woraus im Erwerbsbereich eine Einschränkung von 52 % bzw. ein Teilinvaliditätsgrad von 26 % resultierte, welcher zusammen mit dem Teili nvalidität im Haushaltsbereich von 27.05 % zu eine r Gesamtinvalidität von 53.05 % und zur Zusprache einer halben Rente führte (Verfügung vom 17. Februar 2011 (Urk. 11/54; vgl. auch Urk. 11/49 ), dass die Beschwerdegegnerin im Rahmen der angefochtenen Rentenherabsetzung im Erwerbsbereich ausgehend von einer Arbeitsfähigkeit von 30 % in der ange stammten Tätigkeit als Reinigungs fachfrau und unter Verneinung eines invaliditätsbedingten Abzug e s auf eine Einschränkung von 40 % ([50 - 30] x 100 / 50) bzw. einen Teilinvaliditätsgrad von 20 % (0.5 x 40) schloss,

dass die Beschwerdegegnerin im Rahmen der angefochtenen Rentenherabsetzung im Erwerbsbereich ausgehend von einer Arbeitsfähigkeit von 30 % in der ange stammten Tätigkeit als Reinigungs fachfrau und unter Verneinung eines invaliditätsbedingten Abzug e s auf eine Einschränkung von 40 % ([50 - 30] x 100 / 50) bzw. einen Teilinvaliditätsgrad von 20 % (0.5 x 40) schloss, dass die Beschwerdegegnerin gegen die ermittelten Vergleichsgrössen grundsätzlich nichts einzuwenden hatte, sie indes einen invaliditätsbedingten Abzug von 10 % forderte mit der Begründung, ein solcher sei ihr bereits in der Verfügung vom 17. Februar 2011 völ lig zu Recht zugebilligt worden (Urk. 7 S. 4 Ziff. 4.2),

dass die Beschwerdegegnerin gegen die ermittelten Vergleichsgrössen grundsätzlich nichts einzuwenden hatte, sie indes einen invaliditätsbedingten Abzug von 10 % forderte mit der Begründung, ein solcher sei ihr bereits in der Verfügung vom 17. Februar 2011 völ lig zu Recht zugebilligt worden (Urk. 7 S. 4 Ziff. 4.2), dass diesem Einwand nicht stattgegeben werden kann, da – wie in der Beschwerdeantwort (Urk. 10 S. 2) zutreffend fest gehalten wurde – der im Rahmen der Rentenzusprache gewährte Abzug von 10 % ein zig mit einer Einschränkung des Tätigkeitsspektrums begründet wurde (vgl. Urk. 11/36 S. 2), was sich unter den gegebenen Umstän den nicht als sachgerecht erweist,

dass diesem Einwand nicht stattgegeben werden kann, da – wie in der Beschwerdeantwort (Urk. 10 S. 2) zutreffend fest gehalten wurde – der im Rahmen der Rentenzusprache gewährte Abzug von 10 % ein zig mit einer Einschränkung des Tätigkeitsspektrums begründet wurde (vgl. Urk. 11/36 S. 2), was sich unter den gegebenen Umstän den nicht als sachgerecht erweist, dass andere von der Rechtsprechung anerkannte Kriterien, welche lohnmindernd ins Gewicht fallen könnten (BGE 126 V 75 E. 5b/ bb ), weder geltend gemacht wur den noch ersichtlich sind, mithin das von der Beschwerdeführerin erzielbare Erwerbsei nkommen durch die invaliditätsbedingte Pensumsreduktion (30 % statt vormals 50 %) nicht zusätzlich entscheidend beeinflusst wird,

dass andere von der Rechtsprechung anerkannte Kriterien, welche lohnmindernd ins Gewicht fallen könnten (BGE 126 V 75 E. 5b/ bb ), weder geltend gemacht wur den noch ersichtlich sind, mithin das von der Beschwerdeführerin erzielbare Erwerbsei nkommen durch die invaliditätsbedingte Pensumsreduktion (30 % statt vormals 50 %) nicht zusätzlich entscheidend beeinflusst wird, dass indes zu berücksichtigen ist, dass die Beschwerdeführerin ihre bisherige Stelle verloren hat, weshalb nicht ohne weiteres ein Prozentvergleich vorgenommen werden kann, da sie das an der letzten Stelle erzielte Einkommen ( Fr. 28‘665.-- für ein 50 %-Pensum, Urk. 11/9/11) auch nicht im Umfang der verbleibenden 30 % erzielen könnte,

dass indes zu berücksichtigen ist, dass die Beschwerdeführerin ihre bisherige Stelle verloren hat, weshalb nicht ohne weiteres ein Prozentvergleich vorgenommen werden kann, da sie das an der letzten Stelle erzielte Einkommen ( Fr. 28‘665.-- für ein 50 %-Pensum, Urk. 11/9/11) auch nicht im Umfang der verbleibenden 30 % erzielen könnte, dass – für das massgebende Jahr 2008 – einem Valideneinkommen von Fr. 28‘665.-- ( Urk. 11/9/11) ein Invalideneinkommen von Fr. 15‘410.30 gegenübersteht (sta tistischer Lohn für mit einfachen und repetitiven Tätigkeiten betrauten Frauen im Jahr 2008 von Fr. 4‘116.-- [LSE 2008 Tabelle TA1] : 40 x 41.6 [durch schnittliche Arbeitszeit im Jahr 2008, Die Volkswirtschaft 1/2-2014 S. 94 Tabelle B9.2] x 12 [Monate] x 0.3 [30%ige Restarbeitsfähigkeit]),

dass – für das massgebende Jahr 2008 – einem Valideneinkommen von Fr. 28‘665.-- ( Urk. 11/9/11) ein Invalideneinkommen von Fr. 15‘410.30 gegenübersteht (sta tistischer Lohn für mit einfachen und repetitiven Tätigkeiten betrauten Frauen im Jahr 2008 von Fr. 4‘116.-- [LSE 2008 Tabelle TA1] : 40 x 41.6 [durch schnittliche Arbeitszeit im Jahr 2008, Die Volkswirtschaft 1/2-2014 S. 94 Tabelle B9.2] x 12 [Monate] x 0.3 [30%ige Restarbeitsfähigkeit]), dass sich – wie erwähnt – kein Abzug vom Tabellenlohn rechtfertigt, ist doch die Beschwerdeführerin auch auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt nicht zusätzlich eingeschränkt,

dass sich – wie erwähnt – kein Abzug vom Tabellenlohn rechtfertigt, ist doch die Beschwerdeführerin auch auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt nicht zusätzlich eingeschränkt, dass damit eine Einkommenseinbusse von Fr. 13‘254.70 und ein Invaliditätsgrad von 46.2 % bzw. gewichtet (zu 50 % ) von 23.1 % resultiert,

dass damit eine Einkommenseinbusse von Fr. 13‘254.70 und ein Invaliditätsgrad von 46.2 % bzw. gewichtet (zu 50 % ) von 23.1 % resultiert, dass die Zusammenrechnung der für den Haushalts- und Erwerbsbereich je separat ermittelten Teilinvaliditätsgrade von 27.05 % un d 23.1 % zu einer Gesamtinvali dität von rund 50.15 % führt, welche – im Zeitpunkt der Zusprache wie auch der angefochtenen Herabsetzung der Rente – Anspruch auf eine halbe Rente verschafft,

dass die Zusammenrechnung der für den Haushalts- und Erwerbsbereich je separat ermittelten Teilinvaliditätsgrade von 27.05 % un d 23.1 % zu einer Gesamtinvali dität von rund 50.15 % führt, welche – im Zeitpunkt der Zusprache wie auch der angefochtenen Herabsetzung der Rente – Anspruch auf eine halbe Rente verschafft, dass sich die ursprüngliche Rentenzusprache nach dem Gesagten jedenfalls nicht als zweifellos unrichtig erweist, weshalb keine Grundlage für eine wiedererwägungsweise Herabsetzung besteht,

dass sich die ursprüngliche Rentenzusprache nach dem Gesagten jedenfalls nicht als zweifellos unrichtig erweist, weshalb keine Grundlage für eine wiedererwägungsweise Herabsetzung besteht, dass die angefochtene Verfügung damit in Gutheissung der Beschwerde mit der Fest stellung aufzuheben ist, dass die Beschwerdeführerin weiterhin Anspruch auf eine halbe Rente hat,

dass die angefochtene Verfügung damit in Gutheissung der Beschwerde mit der Fest stellung aufzuheben ist, dass die Beschwerdeführerin weiterhin Anspruch auf eine halbe Rente hat, dass die in Anwendung von Art. 69 Abs. 1 bis des Bundesgesetzes über die Invaliden versicherung (IVG) auszufällende Gerichtskostenpauschale auf Fr. 600.-- festzu setzen und ausgangsgemäss der Beschwerdegegnerin aufzuerlegen ist,

dass die in Anwendung von Art. 69 Abs. 1 bis des Bundesgesetzes über die Invaliden versicherung (IVG) auszufällende Gerichtskostenpauschale auf Fr. 600.-- festzu setzen und ausgangsgemäss der Beschwerdegegnerin aufzuerlegen ist, dass die Beschwerdegegnerin sodann zu verpflichten ist, der Beschwerdeführerin eine Prozessentschädigung zu bezahlen, welche unter Berücksichtigung der Bedeu tung der Streitsache und der Schwierigkeit des Prozesses ( § 34 Abs. 1 und Abs. 3 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht, GSVGer ) auf Fr. 1‘800.-- (inkl. Barauslagen und MWSt ) festzusetzen ist;

dass die Beschwerdegegnerin sodann zu verpflichten ist, der Beschwerdeführerin eine Prozessentschädigung zu bezahlen, welche unter Berücksichtigung der Bedeu tung der Streitsache und der Schwierigkeit des Prozesses ( § 34 Abs. 1 und Abs. 3 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht, GSVGer ) auf Fr. 1‘800.-- (inkl. Barauslagen und MWSt ) festzusetzen ist; erkennt das Gericht:

erkennt das Gericht: 1. In Gutheissung der Beschwerde wird die angefochtene Verfügung der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, vom 24. Oktober 2012 aufgehoben und es wird festgestellt, dass die Beschwerdeführerin weiterhin Anspruch auf eine halbe Rente hat.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 600.-- werden der Beschwerdegegnerin auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein werden der Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt.

3. Die Beschwerdegegnerin wird verpflichtet, der Beschwerdeführerin eine Prozessentschädigung von Fr. 1‘800.-- (inkl. Barauslagen und MWSt) zu bezahlen.

4. Zustellung gegen Empfangsschein an:

- Rechtsanwalt Michael Grimmer

- Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle

- Bundesamt für Sozialversicherungen

- PK Rück, Lebensversicherungsgesellschaft für betriebliche Vorsorge AG, 8000 Zürich

- Profond Vorsorgeeinrichtung, Hintere Bahnhofstrasse 6, 5000 Aarau

sowie an:

- Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)

5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesgesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).

30 Tagen Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzustellen.

Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis–mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal–ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin

GräubBuchter