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FESTBETONPRÜFUNGEN (AUSWAHL)
Karbonatisierungswiderstand: Der Prüfkörper wird in einem Klimaschrank unter normierten Bedingungen (57% rF, 20°C und 4% CO2) gelagert. Nach bestimmten Zeiträumen wird ein Teil des PK abgespalten und mittels einer Indikatorlösung wird sichtbar, wie tief das CO2 in den Beton eingedrungen ist –>Karbonatisierung: chemische Reaktion, die in jedem Beton bei Anwesenheit von Kohlendioxid und Feuchtigkeit abläuft. Im Falle von Stahlbeton ermöglicht die Karbonatisierung Bewehrungskorrosion (rosten der Armierung), die schwerwiegende Schäden am Bauteil nach sich zieht.
Chloridwiderstand: Prüfkörper werden in einer Zelle, welche mit Salzlösung gefüllt ist über eine bestimmte Zeit einer Spannung ausgesetzt (20V). Danach werden die PK gespalten und mit einer Indikatorlösung eingesprüht. Wenn diese getrocknet ist, kann man die Eindringtiefe der Chloridlösung in das Material bestimmen. Gibt Aufschluss über den Widerstand gegen Eindringen von Salzen in den Beton.
Druckfestigkeit: Dabei wird der Prüfkörper (Würfel oder Bohrkern) einer Kraft ausgesetzt und die notwendige Kraft bis zum Bruch des Prüfkörpers wird aufgezeichnet. Das Resultat gibt die Festigkeit des Betons nach einem bestimmten Zeitraum an (2, 7, 28 Tage)
Frosttausalzbeständigkeit: Es wird Salzwasser auf die Oberfläche eines Prüfkörpers aufgebracht, danach wird der PK 28 Frost/Tauzyklen (-15°C/+15°C) unterworfen. Die Menge der Abplatzungen an der Oberfläche gibt die Frosttausalzbeständigkeit des Betons an.
Sulfatwiderstand: Prüfkörper wird in eine Sulfatlösung (Schwefelsulfat) eingelegt und nach bestimmten Zeiten wird die Volumenänderung die der Beton erfährt gemessen. Gibt die Beständigkeit des Betons bei Einwirkung von sulfathaltigen Medien an.