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Sechs Millionen Dollar für Pistole, durch die Billy the Kid starb
Die Pistole, mit der die Wildwest-Legende Billy the Kid erschossen wurde, ist in Los Angeles für rund sechs Millionen Dollar versteigert worden. Im Vorfeld war der Wert des Colt single-action Revolvers auf zwei bis drei Millionen Dollar geschätzt worden.
Es habe am Freitag online, telefonisch und im Saal ein «lebhaftes Bieten» gegeben, teilte das Auktionshaus Bonhams mit.
Der Revolver gehörte Sheriff Pat Garrett, der Billy the Kid am 14. Juli 1881 in New Mexico erschoss. «Es ist ein Relikt einer der wichtigsten und bekanntesten Geschichten aus dem Wilden Westen», erklärte das Auktionshaus Bonhams. Die Pistole sei in «sehr gutem» Zustand und habe einen «abgenutzten Griff».
Sechs Millionen Dollar wurden weltweit noch nie für eine Schusswaffe gezahlt. Den bisherigen Rekordpreis von 1,98 Millionen Dollar erzielten zwei Pistolen aus dem 18. Jahrhundert, die George Washington während der Amerikanischen Revolution geschenkt bekam. Sie wurden 2002 vom Auktionshaus Christie's versteigert.
Der Revolverheld Billy The Kid, der als Henry McCarty geboren wurde und sich auch William Bonney nannte, starb im Alter von 21 Jahren. Auf der Flucht vor seiner Hinrichtung wurde er von Sheriff Pat Garrett erschossen.
Noch heute hat Billy The Kid in den USA eine treue Fangemeinde, die in ihm eine Art Robin Hood des Wilden Westens sieht. Sein Leben war Stoff dutzender Bücher und Filme. Der schiesswütige Revolverheld soll mindestens vier Menschen ermordet haben, vermutlich aber noch mehr. Manche Historiker schreiben ihm 21 Morde zu.
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