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Der Sonntag war kein guter Tag für die internationale Luftfahrt: Die Schlagzeilen beanspruchte natürlich der Absturz einer Boeing B737-800MAX von Ethiopian Airlines, doch auch an einem anderen Ort in Afrika gab es einen schweren Zwischenfall.
In der Nacht auf den 10. März fiel bei einem Flug von Abidjan (Côte d'Ivoire) nach Paris bei einem Airbus A380 von Air France - mit 501 Passagieren an Bord - mitten im Flug eines der vier Triebwerke aus. Laut Passagieren befand sich der A380 über dem Staatsgebiet von Niger, als eines der beiden Triebwerke auf der linken Seite des Flugzeugs Feuer fing und kurz danach mit einem heftigen Knall ganz ausfiel. Das Riesen-Flugzeug sei ins Schlingern geraten und alles habe gewackelt, manche Passagiere seien in Panik geraten. Der Pilot habe umgehend angekündigt, dass ein Triebwerk ausgefallen sei und man sofort nach Abidjan umkehre.
Am dortigen Flughafen landete das Flugzeug schliesslich sicher und unter dem Beifall der erleichterten Passagiere. Air France bestätigte den Zwischenfall und betonte, ein solcher Vorfall komme hin und wieder vor; die Crews seien für solche Vorfälle ausgebildet und es habe zu keinem Zeitpunkt eine ernsthafte Gefahr bestanden. Möglicherweise habe der Vorfall mit Vogelschlag beim Start zu tun, was nun untersucht werde.
Das Flugzeug sei rund 9 Jahre alt. Bis alles geklärt ist, werden die Passagiere auf dieser Strecke mit Boeing 777-200 von Air France befördert.