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Eine wissenschaftliche Auseinandersetzung mit Werbung§beginnt hauptsächlich in den 60er-Jahren des 20.§Jahrhunderts. Und in vielen seither veröffentlichten§linguistischen Arbeiten zur Sprachverwendung wird§zwar darauf hingewiesen, dass Werbung für§verschiedene Zielgruppen auch jeweils unterschiedlich§gestaltet ist; in den entsprechenden Analysen und§statistischen Auswertungen von sprachlichem Material§bleibt eine intensivere Auseinandersetzung mit§Zielgruppen jedoch häufig auf der Strecke (bei der§Untersuchung von Zeitschriften werden z. B. zumeist§auflagenstarke Publikationen untersucht, die aber in§der Regel auch eine sehr breite Leserschicht§ansprechen). Wieso eigentlich? Das Buch zeichnet in§kurzen Kapiteln zunächst die Geschichte der Werbung§nach und erläutert, weshalb sie (noch) eine§einseitige und inszenierte Form von Kommunikation§ist. Insbesondere wird anhand der verschiedenen§sprachlichen Elemente von Werbeanzeigen den Fragen§nachgegangen, ob Werbesprache als Textsortenstil§überhaupt existiert, ob es ein eigenes Deutsch für§jede Zielgruppe gibt und ob sich bestimmte Tendenzen§oder Muster in der Verwendung von Sprache in Bezug§auf verschiedene Zielgruppen ermitteln lassen.