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Diesen Koeffizienten braucht man, um die Intensität von preislichen und absatzbezogenen Wechselbeziehungen zu messen – einfacher ausgedrückt: Der Triffinsche Koeffizient „T“ gibt an, um wieviel Prozent sich die Absatzmenge von Produkt B ändern, wenn sich der Preis von Produkt A um ein Prozent verändert.
Der Triffinsche Koeffizient wurde übrigens von Robert Triffin entwickelt (US-Ökonom, 1911 – 1993). Er war es auch, der einen Fehler im Bretton-Woods-System entdecke und ihn als Triffin-Dilemma bekannt gemacht hat – hat auch was mit Kreuzpreiselastizität zu tun. Bretton-Woods? Unbekannt? Allgemeinbildung!
Also, das Bretton-Woods-System ist der Name für die neue Währungsunion, die nach dem zweiten Weltkrieg geschaffen wurde. Diese neue Währungsordnung hatte den US-Dollar als Leit- oder Ankerwährung (das war neu). Bretton-Woods heisst das System, weil in Bretton Woods (New Hampshire) diese Vereinbarung unterzeichnet wurde (Konferenz von Bretton Woods).
So. Und jetzt das Triffin-Dilemma: Der Dollar war an Gold gekoppelt, die übrigen Währungen an den Dollar. Geschickt gedacht, eigentlich – aber gut gemeint ist halt oftmals das Gegenteil von gut gemacht. Wenn ein Staat nun seine Geldmenge erhöhen wollte, so musste er – weil US Dollar ja die Ankerwährung war – höhere Dollarreserven zur Deckung anlegen. Weil aber der Dollar ans Gold gekoppelt war, hätten die USA mehr Gold zur Deckung der Dollarbestände bereitstellen müssen. Soviel Gold war aber nicht vorhanden (Das ist die stark verkürzte und vereinfachte Form des Triffin-Dilemmas).
Die Formel: