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In dichten, berührenden Bildern und Szenen beschreibt die Ich-Erzählerin ihre Mutter Helena. Und das Schweigen ihrer Mutter. Diese erzählt nicht von ihrer Vergangenheit. Die Tochter Elisabeth kann nur zuschauen, und vielleicht zu verstehen versuchen. Aber was bedeutet es, wenn sich eine Gruppe von Frauen regelmässig bei ihrer Mutter trifft, um zu wehklagen?
Helena wird als eigensinnige Person gezeichnet, mit viel Humor und Zärtlichkeit. Aber auch als gezeichnete Person, die bei vielen Dingen an die Grenzen ihrer Erinnerungen stösst. Ein wunderbares Porträt einer erfindungsreichen Frau! cnKlappentext:
Helena, die ihrer kleinen Tochter Elisabeth eine kurze Geschichte von einer Welt erzählt, die einmal war und nie wieder sein wird. Helena, die im Frühling 1960 zusammen mit Elisabeth einem Hinweis auf mögliche Verwandte nachgeht, vergeblich und zum allerletzten Mal. Helena, die auf Anraten der Lehrerin einen Hahn, eine Katze und einen Untermieter aufnimmt, damit das Mädchen nicht ohne die Wärme von Tieren und den Schutz eines Mannes heranwächst.
Mit Witz und Trauer erinnert sich Lizzie Doron an ihre Mutter, die mit widerständiger Energie, Einfallsreichtum und Überlebenswillen eine Existenz für sich und ihre Tochter in Israel aufbaut.Über die Autorin / über den Autor:
Lizzie Doron, geboren 1953, lebt in Tel Aviv. Ihr erstes Buch Warum bist du nicht vor dem Krieg gekommen? gehört inzwischen zum empfohlenen Lektürekanon an den israelischen Schulen. Für ihren Roman Ruhige Zeiten wurde Lizzie Doron 2003 mit dem von Yad Vashem vergebenen Buchman-Preis ausgezeichnet. 2007 erhielt sie den Jeanette-Schocken-Preis. Ihr Roman Der Anfang von etwas Schönem erschien 2007. Es war einmal eine Familie 2009.Preis: CHF 14.90