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Die aus dem 19. Jahrhundert stammenden, ursprünglich separat erschlossenen Mehrfamilienhäuser sind Teil eines gegen Süden geöffneten Hofes, der gegen den Bach mit einem Gewerbegebäude abgeschlossen wird. Durch den Ersatz der beiden Treppenhäuser mit einem neuen Sichtbetonkern konnte erheblich Wohnraum gewonnen werden. Gezielte Wandausbrüche öffnen die kleinteilige Struktur der beiden Häuser im Innern und lassen grosszügige Wohnräume entstehen. Der Anbau von neuen Balkonen und Terrassen erweitert die Wohnungen mit differenzierten Aussenräumen. Ein hammerförmiger Attikaaufbau gibt dem ursprünglich etwas gedrückten Baukörper eine angemessene Höhe und der gesamten Hofrandbebauung einen markanten Abschluss. Die in Holzelementbauweise erstellte Aufstockung wird ebenso wie der bestehende, aussengedämmte Bau verputzt.
OBJEKT
Zusammenlegung und Aufstockung zweier Mehrfamilienhäuser
STANDORT
Zürich
MATERIALISIERUNG
Grobkörniger Verputz auf Aussenwärmedämmung, Metalljalousien, Stakketengeländer in Stahl, Treppenhaus in Sichtbeton, Böden in massiven Lärchenriemen.
MITARBEIT
Johannes Käferstein, Urs Meister, Paolo Zannetta, Labinot Pacolli, Sandra Fabris, Jasmi Nagalingam