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Smartspider: Das sind die kleinen Viecher, die kurz vor den Parlamentswahlen aus den Ritzen kriechen und politische Positionen abstecken. Ich habe vor Kurzem schon mal zu dem Thema gebloggt. Die Spiderei war auch Thema in unserer letzten Digitalsendung und verschiedener Gespräche.
Da hat sich für mich die Idee herauskristallisiert, wie man den Nutzen des Smartspider massiv erhöhen könnte. Das Nonplusultra wäre ein Filter- und Gewichtungsmechanismus für die Smartspider-Empfehlungen. Ich wünsche mir konkret folgende Möglichkeiten:
- Kandidaten von Null-Chancen-Listen wie den Konfessionslosen oder der Tierpartei will ich erst gar nicht sehen. Sie sollten nicht in den Empfehlungen auftauchen. Sprich: Es braucht eine Möglichkeit, ungenehme Listen zu blockieren.
- Es ist oft nicht sinnvoll, Kandidaten von den hinteren Listenplätzen zu wählen, so gross die Übereinstimmung auch sein mag. Darum wäre es sinnvoll, wenn man optional Kandidaten ausblenden könnten, die keine oder nur geringe Wahlchancen haben.
- Ich möchte Kandidaten aus diversen Gründen bevorzugen können: Weil sie in meinem Bezirk wohnen, ein bestimmtes Alter nicht über- oder unterschritten haben und ein bestimmtes Geschlecht aufweisen. Kandidaten, die entsprechende Kriterien erfüllen, sollten in meiner Liste automatisch um, sagen wir, zehn Plätze nach vorn verschoben werden. Umgekehrt möchte ich bestimmte Leute aus demografischen Gründen eher nicht wählen. Und womöglich finde ich ja, es habe bereits genug Anwälte im Parlament: Anwälte sollten dann gleich mal zwanzig Plätze nach hinten wandern.
Es gäbe sicherlich noch weitere Ideen… aber die kreativen Köpfe von smartvote.ch haben jetzt auch ganze vier Jahre Zeit, sich tolle Ideen auszudenken und sie in Angriff zu nehmen…