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Kosmetika können ökologisch problematische Stoffe, wie die sogenannten Phtalate, andere hormonaktive Duftstoffe und schädliche Tenside enthalten. Ein weiterer problematischer Inhaltsstoff ist Palmöl von Plantagen, für welche Regenwaldflächen gerodet wurden.
UV-Filter in Sonnencrèmes stehen in Verdacht das Hormonsystem und die Fortpflanzungsfähigkeit insbesondere von Fischen zu beeinträchtigen. Hohe Konzentrationen von UV-Filtern im Meer werden lokal für Korallenbleiche verantwortlich gemacht. Sonnencrèmes mit chemischen UV-Filtern sollten nur zum Einsatz kommen, wenn diese anschliessend durch eine Kläranlage eliminiert werden können. Beim Baden in natürlichen Gewässern sollte Sonnencrèmes mit mineralischen UV-Filtern der Vorzug gegeben werden.
Naturkosmetikhersteller setzen in der Regel auf natürliche Stoffe, oft aus biologischer Produktion. Der Begriff „Naturkosmetik“ ist allerdings rechtlich nicht geschützt. Daher lohnt es sich, einen genaueren Blick auf die Philosophie eines Herstellers zu werfen. Labels wie Natrue-, ecocert- oder BDIH garantieren für die Einhaltung der entsprechenden Richtlinien.
Auch beim Palmöl ist es empfehlenswert, einen Blick auf die Produktionskriterien zu werfen. Beachten Sie hierbei, dass sich Palmöl und Palmkernöl oft auch in Tensiden, Derivaten und anderen Inhaltstoffen verbergen können.