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Gletscherschliffe beim neuen Gletschersee
Der Schwund des Rhonegletschers gab im Sommer einen Felsriegel frei, der den neuen Gletschersee aufstaut. Der kompakte, vom Eis und Grundmoräne abgeschliffene Granit zeigt noch keinerlei Verwitterungsspuren. Dadurch kommen die glazial geprägten Erosionsformen ausserordentlicch schön zur Geltung.
Übersichtsaufnahme der Rundhöcker und Gletscherschliffe vor dem neuen Gletschersee; Blick talabwärts gegen Rhonetal.
Der kompakte Granit wurde vom Eis und dem darin eingeschlossenen Moränenmaterial geradezu auf Hochglanz poliert.
Im Lee der Eisbewegung haben sich in (ehemaligen) Hohlräumen unter dem Eis braune bis orangefarbene Limonitablagerungen gebildet.
Die aus dem See aufsteigenden Gletscherschliffe zeigen, dass das Eis hier am ehemaligen Gletscherbett aufwärts geflossen ist.
Blankpolierte Gletscherschliffe spiegeln das Sonnenlicht.
Ein kleiner Erratiker blieb zuoberst auf diesem Rundhöcker liegen.
Geometrisch strenge Anordnung von Fels, Wasser und Moräne wirkt wie abstrakte Kunst.
Rundhöcker mit aufgerissener Kluft (rechts unten) und hellem Quarzband (links).
|Fotos Jürg Alean, 27. August 2007|