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Die zwei Erweiterungsbauten formen eine neue Grossform und klären die vorhandenen Aussenräume und deren Zuordnung: Die L-Form des Bestandes wird im Westen durch ein viergeschossiges, im Osten durch ein dreigeschossiges Volumen in L-Form erweitert.
Ankommend erreicht man den nordwestlich ausgerichteten Eingangshof: Die beiden Anbauten präzisieren volumetrisch den Hof und werten die Eingangsfassade zu einer neuen Einheit auf. Eine breite Fussgängerfläche führt zum neuen Haupteingang und zum Hauseingang der 11 Alterswohnungen. Nach Süden öffnet sich der Gartenhof mit Fernsicht auf die Alpen und den Thunersee. Der Gartenhof bildet das Zentrum der Parkanlage und des Pflegeheims mit 47 Betten. Das neue Restaurant mit der neuen Küche ist wie die Zimmer des Pflegeheims auf den Gartenhof ausgerichtet, was die Teilnahme am Leben auch für mobil eingeschränkte Bewohner über Sichtbezüge ermöglicht. Der Gemeinschaftsraum der Station liegt zwischen den beiden Zimmerflügeln und ist leicht aufzufinden.
Die Dementenabteilung im 3. Obergeschoss des Bestandes mit 12 Zimmern ist vom restlichen Betrieb abgeschlossen und verfügt über eine Dachterrasse zur gefahrenfreien Bewegung der Bewohner im Freien. Die Alterswohnungen geniessen eine freie Sicht auf die Berge und den See und können unabhängig betrieben werden.
Durch die geschickte Etappierungsplanung kann der Betrieb praktisch ohne Bettenverlust während der ganzen Bauzeit aufrecht erhalten bleiben. Für die Küche und den Speisesaal muss ein Provisorium vorgesehen werden.