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Mittelmeier, Martin: Adorno in Neapel
Wie Adorno auf dem Vesuv seine Philosophie fand.
In den 1920er Jahren wird der Golf von Neapel von einer Vielzahl illustrer Gäste bevölkert. Unter den Revolutionären, Künstlern und Sinnsuchern sind auch vier Geistesarbeiter, die sich allesamt an sensiblen Momenten ihrer intellektuellen Biographie befinden: Benjamin, Adorno, Kracauer und Sohn-Rethel. Der jüngste unter ihnen, Theodor W. Adorno, verwandelt Neapel auf eigenwilligste Art und Weise: er schafft eines der erfolgreichsten und folgenreichsten Werke der jüngeren Philosophiegeschichte.
»Wie zeigt sich die Struktur einer Landschaft in den philosophischen Diskursen? Das macht Mittelmeier sehr überzeugend und er macht es auch mit einer gewissen Leichtigkeit.«