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Suspendierter Boxverband AIBA will neuen Namen
22.01.2020 20:01 Uhr
ed, ORF.at/Agenturen
Der von den Olympischen Spielen in Tokio ausgeschlossene Weltboxverband AIBA erwägt eine Namensänderung. Darüber soll beim außerordentlichen Kongress im März entschieden werden. Mit einem neuen Namen will der Verband seine Neuausrichtung demonstrieren. „Eine Namensänderung ist auch ein Teil der Reform“, sagte Interimspräsident Mohamed Moustahsane.
Das Kürzel AIBA steht für Association Internationale de Boxe Amateure (Internationaler Amateurboxverband). Den Begriff Amateure vermeidet die AIBA schon seit einigen Jahren, um zu zeigen, dass sie auch für Berufsboxer offen ist. Seither nennt sie sich Internationaler Boxverband, hat das Kürzel AIBA aber beibehalten.
Das Internationale Olympische Komitee (IOC) hat die AIBA im vergangenen Jahr wegen finanziellen Missmanagements und unzureichender Reformen von den Olympischen Spiele in Tokio ausgeschlossen. Ein Boxturnier wird es aber geben. Für die Organisation ist der Präsident des Internationalen Turnverbandes Morinari Watanabe zuständig. Kampfrichter der AIBA werden jedoch in Tokio im Einsatz sein.