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Heidi und Ernst Wegmüller bauten als Erstes ein zweistöckiges Einfamilienhaus. Mit vollem Elan und unterstützt von einem Gehilfen betrieben sie damals eine Hühnerfarm, hatten Hirsche, Pfauen, Flamingos und Störche und züchteten exotische Vögel wie Aras, Kakadus, Agapornis usw.
1952 entstand der heutige Waldsee infolge der Ausbeutung des Kieses zum Bau der Autostrasse zwischen Lyss und Biel. Gleichzeitig errichtete der diplomierte Autolackierer E. Wegmüller auf demselben Gebiet eine Automalerei.
1955 begann man mit dem Bau der Toiletten und Duschanlage für den vorgesehenen Campingplatz.
1956 folgte ein Campingplatz mit einem kleinen Restaurant namens „Camp Florida“. Unmittelbar vor den wenigen, gedeckten Sitzplätzen befand sich ein Pool. Hühner und frei lebende Papageien sowie Flamingos, Kraniche und verschiedene exotische Vogelarten, die E. Wegmüller zu züchten pflegte, belebten den Camping auf spezielle Art und Weise. So kam es, dass dieser Ort immer mehr als gemütliche Erholungsstätte bekannt und geschätzt wurde.
1957 bewarben sich Heidi und Ernst Wegmüller um das alkoholfreie Wirtepatent für das erweiterte Restaurant von damals 120 Sitzplätzen.
1961 erfolgte der Neubau des Tropenpflanzen-Restaurants, das im Jahre 1962 eröffnet wurde.
1963 E. Wegmüller entschloss sich für den Bau einer Minigolfanlage. Die zur Hälfte gedeckte Terrasse mit 100 Sitzplätzen wurde am Waldsee ans Restaurant angebaut. Das Unternehmen entwickelte sich immer mehr und wurde bekannt als schönstes Tropenpflanzen-Café der Schweiz.
1964 wurde die Wegmüller-Stube ans Restaurant angebaut. Dort befand sich eine Tanne, die durchs Dach gewachsen war, und das ganze Mobiliar war sehr massiv und schwer. Im heutigen „Sääli“ wurden Aras hinter Glas gehalten.
1965 wurden die Vogelvolieren zum heutigen Marok umgebaut. Weiterhin hatte man den Blick ins „Sääli“ zu den Aras.
1966 wurde der Camping geschlossen und als Parkplatz umgenutzt (200 Plätze). Die alten Toiletten und Duschanlagen wurden zu einem Einfamilienhaus, und der alte Camping-Kiosk wurde zu einem Bungalow umgebaut.
1969 erfüllten sich Wegmüllers einen weiteren Traum. Sie bauten sich ihr Heim um den Pool des ehemaligen Campings (heutige Tanzbar). Zudem wurde ein neues Angestelltenhaus erstellt (heutiges Castello).
1971 wurde die erste Orchideen-Show hergerichtet, sie dient bis heute dazu, unseren Gästen die Winterzeit zu versüssen. Sie ist seither jeden Januar-März zu sehen.
1972 pachteten Christine und Urs Schwab-Wegmüller (die Tochter des Gründers und ihr Mann) den Betrieb. Es entwickelte sich zwischen den zwei Generationen ein sehr gutes Teamwork, und der Weg war frei für eine Weiterentwicklung. Zu dieser Zeit verkauften wir bis 10‘000 Schweine-Koteletts pro Jahr, die alle am Self-Grill gebraten wurden. Dazu wurden Chips und Brot gereicht. Schon bald wurden Salatteller, Pommes Frites und andere Menüs eingeführt und die ersten Sonntagsmenüs verkauft. Die 350 Sitzplätze wurden von Herr Schwab mit einer Haushaltsküche mit 4 Herdplatten und Ofen sowie einer Fritteuse versorgt.
1979 begannen sie das Heim von Wegmüllers in eine schmucke Bar umzubauen.
1980 Dies war Herr Wegmüller zu riskant, und er verkaufte Herr und Frau Schwab die Anlage. Über mangelnde Arbeit während dieser Zeit konnten sie sich nicht beklagen. Da immer zu wenig gedeckte Sitzplätze vorhanden waren, wurden die Gäste am Eingang mit einem Drehkreuz davon abgehalten, ins Restaurant zu gelangen. Diese Massnahme musste ergriffen werden, damit die Servicewege frei und die Servicemitarbeitenden nicht im Stau stecken blieben.
Am 14. März konnten dann das Restaurant neu mit Alkoholausschank und die Florida-Bar erfolgreich eröffnen. Die Bar wurde für europäische Verhältnisse als ein sehr aussergewöhnliches Lokal betrachtet. Diese bot ihren Gästen Livemusik und lockte mit einer aussergewöhnlichen Tanzbühne, die sich im Wasser des Pools als Halbinsel präsentierte.
Doch schon nach zehn Monaten ereignete sich das Unfassbare. Aufgrund eines Kurzschlusses und eines darauf folgenden Mottbrandes wurde die Bar bis auf die Mauern zerstört.
1981 wurde die niedergebrannte Florida-Bar neu aufgebaut und als Dancing mit Livemusik mit grossem Erfolg neu eröffnet.
1982 wurde eine Parkplatzvergrösserung vorgenommen.
1985 renovierte und erweiterte man das heutige „Wegmüller-Stübli“ mit „Sääli“.
Die alten Hallen des früheren Autohandels wurden entfernt, und darauf wurde die Miniaturgolfanlage gebaut.
1987 wurden oberhalb der Küche drei Mitarbeiterzimmer und ein Studio errichtet.
1989 eröffneten Christine und Urs Schwab die neue Seestube und den Wintergarten mit Waldhaus. Daraus ergab sich eine durchschnittliche Umsatzsteigerung von 15 %.
1990 mauserten sich die zwei Turnieranlagen für Minigolf und Miniaturgolf zu den schönsten von ganz Europa.
1992 konnte das neue Kinderparadies in Betrieb genommen werden.
1994 kam ein 5-Familien-Angestelltenhaus dazu.
1997 erfolgte nach 14-monatiger Bauphase die Eröffnung des Hotels Florida. Dieses umfasst 40 Doppelzimmer, 1 Suite, Gruppen- und Seminarräume sowie ein Fitnesscenter mit Massage und einen Coiffeursalon.
Im Juli wurde auf den Minigolfanlagen die erste Minigolf-Weltmeisterschaft in der Schweiz ausgetragen.
Zudem wurde die Parkplatzanlage fertiggestellt.
1999 wurde ein Goldschmiedeatelier in die Florida-Anlage integriert, das unabhängig von Walter Steck geführt wird.2001 wurde ein Personalhaus in 7 zusätzliche Hotelzimmer umgebaut. Das neue Nebengebäude nennt sich „Castello“.
2002 Eröffnung des Kleiderladens „Xanadu“ und der 4 hauseigenen Garagen.2004 wurde ein Personalhaus erfolgreich unterkellert und dadurch Grundwasser sicher gemacht, was eine neue Lagermöglichkeit schaffte.
2005 konnte die Küche komplett modernisiert werden, unter anderem wurde von Gas auf Induktion umgestellt. Das Office und alle Kühlhäuser wurden neu mit Sicherheitsfliesen ausgestattet.
Die Wege der Minigolfanlage wurden komplett mit Buntsteinen versehen und gleichzeitig verbreitert und für Rollstuhlfahrer noch besser zugänglich gemacht.
2006 erneuerte man die Eingangspartie im Restaurant.
2007 wurde mit dem Umbau unseres „Säälis“ und „Stüblis“ begonnen, dieser wurde im Februar 2008 beendet. Auf der rechten Restaurantseite zum See wurden die Radiatoren ausgewechselt, und das Linoleum wurde durch die gleichen Bodenplatten wie im „Stübli“ ersetzt.
2008 parallel zum Umbau im „Stübli“ und „Sääli“ brachte man die Lüftung und Heizung in diesen 2 Sälen sowie im Restaurant auf den neusten Stand der Technik.
2009 hatte man nach langem Ringen die traditionellen Feuerstellen gegen 2 grosse runde Tische eingetauscht. Darüber wurden Lumitube installiert, um das Tageslicht in den Raum zu bringen, damit die schönen alten Backsteinmauern zur Geltung kommen. Der Boden wurde einheitlich dem anderen angepasst. Im Marok wurde die Holzkonstruktion mit den farbigen Fenstern gegen eine neue Dachkonstruktion mit grossen neutralen Fenstern eingetauscht und isoliert.
Im gleichen Zuge wurde die gesamte Decke der linken Restaurantseite beim Dancing-Eingang sowie beim Goldschmiedeatelier neu isoliert. Der Wintergarten der angrenzenden Mietwohnung wurde erneuert und isoliert.
Die Restaurant Florida AG wurde zu 80 % von Stefanie Schwab, Christines und Urs‘ Tochter übernommen. Es wurde eine Holding-Struktur gebildet.
2010 wurde die Decke der rechten Restaurantseite erneuert und isoliert.
2011 füllte man anfangs Jahr das Ufer zum Wald mit 2‘000 m3 Gestein auf. Es entstand eine grosszügige Entenwiese, die mit auserwählten Bäumen und Sträuchern bepflanzt wurde. Zudem kreierte man eine neue Flamingo-Insel, die zu einem späteren Zeitpunkt noch verkleinert wurde. Gegen Herbst wurde der Flamingo-Stall neu eingedeckt, isoliert und mit einer Ölheizung versehen. Der Xanadu-Kleiderladen wurde abgelöst von Herrn Messerli und seinem „Red Cat“.
2012 Wurde das Minigolf neu verpachtet an Edith und Patrick Gutzwiller.
Ebenfalls im Januar baute man den Stammtisch zu einer freundlichen „Ecke“ um. Eine neue Osmose-Anlage wurde eingebaut.
Die Toiletten wurden auf den neusten Stand gebracht und freundlich umgestaltet. Zudem entstand das beliebte Kinder-WC. Der Eingangsbereich wurde neu gestrichen.
Im Hotel wurde eine Wärmepumpe installiert, und im Januar wurden die Fernleitungen zum Restaurant und zu den Angestelltenhäusern eingelegt. Im Juli folgte das Ersetzen sämtlicher Heizungsunterstationen und anschliessend die Inbetriebnahme der Wärmepumpe. Die neue Website wurde online geschaltet.
Der Spielplatz wurde unter Berücksichtigung der neusten Auflagen und Sicherheitsaspekte umgestaltet und renoviert.