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Bilaterale Beziehungen Schweiz–Eswatini
Die Beziehungen zwischen der Schweiz und Eswatini sind gut, jedoch wenig intensiv.
Die Beziehungen zwischen der Schweiz und Eswatini sind gut, jedoch wenig intensiv.
Die Schweiz hat eine Subsahara-Afrika-Strategie für den Zeitraum 2021–2024 ausgearbeitet.
Eswatini wird in der Schweiz von Brüssel aus vertreten. Die Schweiz unterhält über ihre Vertretung in Pretoria diplomatische Beziehungen zu Eswatini.
Subsahara-Afrika-Strategie 2021–2024 (PDF, 48 Seiten, 3.0 MB, Deutsch)
Der direkte Handelsaustausch zwischen den beiden Ländern ist sehr bescheiden, da die meisten Schweizer Produkte, die in Eswatini konsumiert werden, über Südafrika importiert werden. Eswatini ist (mit Südafrika, Botsuana, Lesotho und Namibia) Mitglied der Zollunion des südlichen Afrikas und damit Partner des Freihandelsabkommens mit der Europäischen Freihandelsassoziation (EFTA).
Forschende aus Eswatini können sich beim Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation (SBFI) um Bundes-Exzellenz-Stipendien bewerben.
Bundes-Exzellenz-Stipendien für ausländische Forschende, SBFI
Die Schweiz unterstützt Projekte in den Bereichen Ernährungssicherheit und HIV/Aids im Rahmen des Regionalprogramms Südliches Afrika (2018–2022) der Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA). Derzeit werden drei Projekte in Eswatini durchgeführt. Die Schweiz wird ihre finanzielle Unterstützung jedoch schrittweise reduzieren und 2024 einstellen, wie es die Strategie der internationalen Zusammenarbeit vorsieht.
Ende 2020 lebten gemäss Auslandschweizerstatistik 24 Schweizerinnen und Schweizer in Eswatini und 12 eswatinische Staatsangehörige in der Schweiz.
Der Bundesrat anerkannte 1968 die Unabhängigkeit des früheren britischen Protektorats Eswatini (damals Swasiland) und betraute ihren Botschafter in Pretoria (Südafrika) mit der Vertretung der Schweizer Interessen beim eswatinischen König.
Im Jahr 1986 entführten südafrikanische Soldaten zwei Schweizer in Eswatini. Mit einer diplomatischen Intervention konnten ihre Freilassung sowie eine Entschuldigung des südafrikanischen Aussenministers erwirkt werden.
Letzte Aktualisierung 09.02.2022
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