Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03595.jsonl.gz/896

Das Palmarès von Sergej Fedorow liest sich wie ein Auszug aus einem Rekordbuch: 1431 NHL-Spiele (535 Tore, 820 Assists), dreifacher Weltmeister mit Russland, 3 Stanley-Cup-Siege im Dress der Detroit Red Wings und 7 Teilnahmen am Allstar-Game der NHL. Eigentlich übernimmt Fedorow bei Rekordmeister ZSKA Moskau heuer das Amt des General-Managers. Beim Spengler-Cup gab der 44-Jährige aber sein Comeback auf dem Eis.
Unverhoffte Bescherung
«Ich hatte nichts dergleichen geplant», beteuerte Fedorow nach seiner Rückkehr. «Wir hatten sieben verletzte Spieler, dann habe ich einfach mit dem Training begonnen.» 12 Wochen sind seither vergangen und Fedorow stand vor dem Turnierbeginn in Davos nur bei einem Testspiel im Einsatz. «Es fühlt sich grossartig an», zeigte sich Fedorow nach dem Spiel gegen Rochester begeistert, relativiert aber sogleich: «Das Klub-Management geht vor.»
Vom Stanley Cup zum Spengler Cup?
Aus dem pfeilschnellen Flügelstürmer von damals ist mittlerweile ein etwas hüftsteifer Altstar geworden. Gegen Genf-Servette erzielte Fedorow zwar im Powerplay das 3:1, konnte ansonsten aber keine Akzente setzen. Sein sportlich angeschlagener Klub könnte einen Stürmer in Topform gebrauchen, davon ist Fedorow aber weit entfernt.
Würde ZSKA trotz der bislang durchzogenen Leistung den Einzug in den Spengler-Cup-Final schaffen, wäre Fedorow ohnehin nicht verfügbar: Die «lebende Legende» bestreitet am 31.12. ein Exhibition-Match in Detroit.