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Der Begriff Eisdiele stammt aus der Nachkriegszeit in der es verboten war aus einem Eiswagen heraus Eis zu verkaufen. Dieses Verbot wurde umgangen durch den Abverkauf von Eis aus
Wohnungsfenstern heraus. Damit jedoch auch Kinder einen Überblick über die Sorten bekommen konnten, wurden vor die Fenster Bretter gelegt, sogenannte Dielen. Die Kinder konnten so auf die
Dielen steigen und die Sorten betrachten und der Begriff Eisdiele war geboren.
Fälschlicherweise werden aber sehr oft Eis-Cafes als Diele bezeichnet.
Nö nö da is nix mit bequem hinsetzen oder so. Nur zum Mitnehmen und fertig.
ca. 3000 v. Chr. Das WIE ist nicht überliefert, aber immerhin weiß man, daß es einigen wenigen im alten China vorbehalten blieb im Sommer eine kühle Köstlichkeit, gemischt aus Milch,
Fruchtsaft, Gewürzen und gefrorenem Wasser genießen zu können.
ca. 930 v. Chr. Wußten Sie, daß sich schon König Salomo an Schneewasser, gemischt mit Honig und Früchte, lebte?
52 n.Chr.Wer nur mit geschmolzenem Wasser wiederkam, war ein toter Mann. So hart war das Leben der Stafettenläufer, die dem Kaiser Nero Gletschereis aus den Alpen besorgen mußten. Nero hatte
nämlich eine ausgesprochene Schwäche für diese kühle Köstlichkeit, gemicht mit edlen Gewürzen wie Ingwer, Korlander, Zimt, Veilchen, Rosenwasser oder Fruchtsäften.
1298 n. Chr. Neben vielen anderen "Souvenirs" war es unter anderem auch das Rezept für die Bereitung von Speiseeis, welche Marco Polo von seinen Studienreisen aus Asien mitbrachte. Nach
anfänglichen Schmunzeln erkannten die Venezianer allerdings sehr schnell, daß Speiseeis durchaus eine sehr einträgliche Idee sein könnte. So scheute man weder Kosten noch Mühe, selbst Eis zu
erzeugen, indem man Schnee und Gletschereis in immer tieferen Kellern sorgsam lagerte.
1530 n. Chr. Wer nun als erster in Italien auf die gute Idee kam, ist bis heute umstritten. Jedenfalls gelang es in dieser Zeit zum erstenmal, künstliche Kälte zu erzeugen. Dem fast
unbegrenzten Genuß von leckerem Eis stand nun eigentlich nichts mehr im Wege. Aber... wie immer mit besonderen Genüssen waren es auch hier die königlichen Höfe, die sich dieses Privileg
vorbehalten wollten. Exportiert wurde das "Geheimnis Eis" zum erstenmal von Italien nach Frankreich von Katharina dei Medici, die als besonderes Privileg nach Ihrer Einheirat in dieses Land
sogar einen "Gelatiere" - einen "Eismacher" mitnehmen durfte. Kaum in Frankreich angekommen, hüteten aber auch schon die dortigen Könige weit in nachfolgende Generationen hinein ihr Geheimnis
Verrat von Eisrezepten wurde wie Staatsverrat mit strengen Strafen geahndet.
1673 n. Chr. "Speiseeis Steuer": mit diesem einfachen Zauberwort erschlossen geschäftstüchtige Berater Ludwig das XIV dem einfachen Volk für die Zukunft diesen herrlichen Genuß. Und... man
zahlte gerne für "Glace". Nun begann die Karriere dieser Köstlichkeit in ganz Europa. Bis nach Amerika drang sein Ruhm.
1851 n. Chr. Jacob Fussel errichtete im Baltimore die erste Speiseeisfabrik. Der Siegeszug des Speiseeises war nicht mehr aufzuhalten.
Heute ist kein Kopf mehr wegen der Speiseeisrezepte in Gefahr. Wir brauchen auch keine Eissteuer mehr zu entrichten oder Sklaven-Stafetten in die Alpen zu schicken. Heute können Sie hier nach
Herzenslust wählen und Eis kommt zu Ihnen an den Tisch. Ein Wink genügt!
Jeder träumt davon, jemandem zu begegnen, um etwas Besonderes zu entdecken oder suchst Du ganz einfach einen Platz an der Sonne?
Dann nimm Dir eine kleine Auszeit und komm zu uns, ins Gelati di sogno.
Bei entspannter Atmosphäre kannst du als Gast die pure Lebensfreude in Form von erstklassigen Hausgemachten Eisvariationen geniessen.
Begegne Freunden oder komm mit Familien, Gruppen oder Geschäftspartnern in die Eisdiele Gelati di sogno ganz einfach der perfekte Ort um tagsüber oder am frühen Abend sich an einem Glace zu
erfreuen.
Lerne einfach andersdenkende Menschen mit Ihren Lebensgeschichten kennen.
Dies alles kannst Du bei uns erleben…
Lass Dich von diesen Begegnungen überraschen und glücklicher machen…
Es gibt kaum ein Nahrungsmittel von so hohem Wert wie das Speiseeis, dass von Kindern so gern verzehrt wird, jedoch immer noch mit einem alten Feind: dem Vorurteil. So kalt, das muss doch
schlecht für den Magen sein. Besorgte Eltern denken so, seit es das Speiseeis gibt.
Die moderne Wissenschaft hat längst eine Antwort auf diese Frage: Eis wird in der Regel nie kälter als mit -4° verzehrt. Doch bereits in der Mundhöhle erwärmt es sich bei normaler
Verzehrgewohnheit um 20 bis 22 Grad und hat dann eine Temperatur zwischen 16 und 18 Grad. Im Magen angekommen, ist das Eis nur wenig kühler als die normale Körpertemperatur.
Noch eine Feststellung der Wissenschaftler, die besonders für die heissen Tage interessant ist: schnelles Trinken von kalten Getränken fördert die Schweißbildung, während der Genuss von
Speiseeis sie verringert.
Moderne Kinderärzte sagen, was sich auch Erwachsene zu Herzen nehmen können: wer keine Milch mag, sollte Eis essen. Denn Eis ist ein Milcherzeugnis und liefert daher alle die Stoffe, die in
der Milch wertvoll sind: Kalzium (Kalk) zum Beispiel.
Mit zwei Kugeln Eis, das sind rund 100 Gramm, kann der Tagesbedarf eines Erwachsenen zu 100%, Heranwachsender zu 80% und der einer werdenden Mutter zu 66% gedeckt werden. Kalzium aber ist
wichtiger Aufbaustoff für Knochen und Zähne. Darüber hinaus finden sich Kalzium, Phosphor und Magnesium im Speiseeis, aber auch Mineralsalze, die durch den Rohstoff Milch geliefert
werden.
Das leicht verdauliche und biologisch hochwertige Milcheiweiss mit seinen essentiellen Aminosäuren beweist ausserdem, dass Eis mehr ist als eine unvernünftige Nascherei. Diese Aminosäuren
gelten als die Bausteine des Lebens, sie sind für den Zellaufbau unentbehrlich, können aber vom Körper nicht selbst hergestellt werden.
Die fett- und wasserlöslichen Vitamine, unter Ihren A, B/2, B/12 und D sind neben Zucker und Früchten weitere wichtige Bestandteile des Speiseeises.