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REGION/ST.GALLEN Die SVP-Kantonsräte Sascha Schmid (Buchs) und Mirco Rossi (Sevelen) haben in der Kantonsratssession diese Woche gemeinsam mit 44 Mitunterzeichnenden eine Interpellation mit dem Titel «Gezielte Stromunterbrüche auch im Kanton St.Gallen?» eingereicht. In dem parlamentarischen Vorstoss beziehen sich die beiden Politiker auf das stark verlinkte europäische Stromversorgungsnetz und vermuten, dass eine akute Stromknappheit in den Nachbarländern auch direkte Auswirkungen auf die Energieversorgung im Kanton haben könnte.
Gab oder gibt es gezielte Rationierungsmassnahmen?
Von der Kantonsregierung möchten Schmid und Rossi wissen, wie sie die Verfügbarkeit von Elektrizität in den nächsten fünf Jahren im Kanton beurteilt, das unter Berücksichtigung des steigenden Stromverbrauchs und der Vernetzung mit den Nachbarländern.
Eine weitere Frage lautet: «Ist der Regierung bekannt, ob die SAK und/oder einzelne Elektrizitätswerke gezielte Rationierungsmassnahmen mittels temporärer Stromabschaltungen angewendet haben bzw. anwenden können und, wenn ja, welche Bereiche davon betroffen sind?» Zudem bitten sie die Kantonsregierung die Massnahmen aufzuzeigen, um gezielten und allgemeinen Stromunterbrüchen im Kanton vorzubeugen. (ab)