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Ein russisches Passagierflugzeug mit mehr als 230 Menschen an Bord ist nach einer Kollision mit Vögeln in einem Maisfeld gelandet. Dabei seien am Donnerstagmorgen mindestens zehn Menschen verletzt worden, meldete die Agentur Interfax unter Berufung auf die Behörden. Die Verletzten, darunter drei Kinder, hätten Prellungen und Hautabschürfungen erlitten.
Ein Schwarm Vögel war demnach offenbar kurz nach dem Start in das Triebwerk der Maschine der Fluglinie Utair geraten. Dies habe zu erheblichen Störungen geführt, weshalb die Piloten zurück zum Flughafen Schukowski vor den Toren Moskaus flogen. Die Triebwerke seien kurz vor der Landung auf dem Feld abgeschaltet worden, teilten die Behörden mit.
Auf Bildern und Videos ist zu sehen, wie der Airbus 321 in dem Maisfeld gut einen Kilometer von der Landebahn steht. Die Agentur Ria Nowosti zitierte einen Passagier mit den Worten: «Ich hielt mein Kreuz fest, jetzt glaube ich definitiv an Gott.» Die Maschine wollte von Moskau nach Simferopol auf der Halbinsel Krim fliegen. (aeg/sda/dpa)