Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03335.jsonl.gz/2057

In den letzten Wochen gab es viel Wirbel um den Besuch von David Icke in den Niederlanden. Er sollte auf einer Demonstration von Samen voor Nederland auf dem Dam-Platz in Amsterdam sprechen. Gegen ihn wurde ein Einreiseverbot verhängt, außerdem wurde die Demonstration am Damm verboten.
Icke wurde in den Medien als Holocaust-Leugner und Antisemit dargestellt, obwohl dafür bis heute keine Beweise vorliegen. Am Dienstag wurde in seinem Namen bei der IND ein Einspruch eingereicht.
Er hatte die IND gebeten, diesem Antrag bis spätestens Donnerstag stattzugeben. Das Ministerium erklärte, es werde die maximale Frist von sechs Wochen für die Bewertung in Anspruch nehmen. Mit anderen Worten: bis Ende Dezember.
Angesichts dessen hat Icke ein Eilverfahren beantragt. Mordechaï Krispijn von Samen voor Nederland räumt dem Fall eine „beträchtliche Chance“ auf Erfolg ein. Er argumentiert, dass das Einreiseverbot rechtlich nicht haltbar ist.
Außerdem wurde eine Petition mit dem Titel „Free David Icke“ gestartet, die bereits fast 30.000 Mal unterzeichnet wurde. „Damit wollen wir zeigen, dass wir gemeinsam einen Schlussstrich unter die Sache ziehen. Bis hierher und nicht weiter!“, sagt Krispijn auf Telegram.
Die Initiatoren schreiben, dass Icke zwei Jahre lang unrechtmäßig die Einreise in 26 Schengen-Länder verweigert wurde, was u.a. gegen Artikel 10 der Europäischen Menschenrechtskonvention und Artikel 7 der niederländischen Verfassung verstößt. Unterschreiben Sie hier.