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Hier stellen wir Ihnen einige Tiere vor, welche im Tierheim bei Frau Brukner in Djurdjevo ein sicheres zu Hause gefunden haben. Für diese Tiere suchen wir liebe Paten, welche die Tiere unterstützen möchten. Jeder Beitrag ist herzlich willkommen. Ein herzliches Dankeschön im Namen der Tiere.
Pascha ist der vermutlich größte und schwerste Hund am Hof mit etwa 90 Kilo Gewicht! Er ist jung, erst 2 Jahre alt und wurde ebenfalls aus dem Tierheim befreit. Auf Männer kann er immer wieder aggressiv reagieren, weshalb vermutet werden kann, dass er keine guten Erinnerungen an sein früheres Leben hat (ich denke er mag ehr die dunkleren Männer weniger, da dürfte seine schlechte Erfahrung liegen; mir gegenüber war er beispielsweise ein richtiger Kuschelhund).
Shelley (Grau, männlich) wurde auf der Straße gefunden und war schwer krank bei seiner Ankunft. Er wird auf 9 Jahre geschätzt. Seine Gefährtin Asia ist sogar schon 10 Jahre alt und wurde als Zuchthündin missbraucht. Die beiden sind ein Herz und eine Seele, sie haben sich am Hof gefunden und lieben gelernt. Beide schlafen jeden Tag bei Frau Brukner im Bett.
Shah hat eine besonders bewegende Geschichte. Der Shar-Pei Mischling wurde in der Nähe von Frau Brukners Hof ausgesetzt. Doch er war so scheu und ängstlich, dass es ein ganzes Jahr dauern sollte, bis es ihr gelang, ihn einzufangen. Der ca. zehnjährige Rüde ist nahezu blind, hat aber keinerlei Probleme damit. Er ist äußerst interessiert am Geschehen auf seinem Hof und bellt gerne mal die mit am Gelände lebenden Pferde an, wenn sie sich trauen zu nahe an ihm vorbei zu gehen.
Maedi kam als sehr kranker Welpe zu Frau Brukner. Als sie durch Frau Brukners Pflege wieder gesund war, wollte sie ihr ursprünglicher Besitzer zurück, doch Frau Brukner weigerte sich, die ängstliche Maedi wieder an ihn herauszugeben. Seither lebt Maedi als fixe Bewohnerin mit am Hof. Ganz typisch für einen Herdenschutzhund bellt die fünfjährige Hündin gern Fremde aus der Ferne an um ihnen zu signalisieren, dass sie unter ihrer Beobachtung stehen und Maedi ihr Rudel immer beschützen würde.
Jicca .Man weiss nicht genau, was sie alles mitgemacht hat bis sie auf den Pferdemarkt kam mit Endstation Schlachthof. Sicher war es nichts Gutes. Ihr linkes Vorderbein ist in schlechtem Zustand und sie lahmt. Sie ist ausserordentlich lieb und freundlich und hat jetzt in der Schweiz eine Patin gefunden.
Tapa entspricht zwar nicht dem gängigen Schönheitsideal, ist aber unschlagbar niedlich und knuffig. Die etwas tollpatschige Oma entspannt gern unter einem schattigen Baum und freut sich über Ruhe. Zum Glück wurde die schwerfällige Mastiff in Belgrad von der Straße gerettet und kann seither niemals genug Streicheleinheiten bekommen.
Apachi und seine Mutter kamen aus einem miserablen Zoo. In tiefem Schlamm und Schmutz lebten die beiden mageren Ponies. Die zwei Tiere wurden freigekauft und auf einem Salasch platziert. Nach einer Woche verstarb die Mutter und so kam Apachi zu Frau Brukner auf den Salasch. Er rief tagelang nach seiner Mutter. Shayenne nahm sich seiner an.
Bambi das Rehkitz wurde verletzt bei Frau Brukner abgegeben. Nach ihrer Genesung war die Gefahr, dass sie die Auswilderung nicht überleben würde, zu groß, so blieb sie am Hof. Bambi lebt gemeinsam mit fünf Füchsen in einem Gehege. Einer der Füchse, Koki, ist ihr dickster Freund und gemeinsam mit ihm tollt sie gerne herum.
Becki ist die größte Hündin am Hof. Sie ist eine sehr gemütliche Dame, die von Frau Brukner aus einem staatlichen Tierheim gerettet wurde. Sie war in einem schlechten Zustand und hat zum damaligen Zeitpunkt auch gebissen. Doch hier am Hof konnte ihre Seele genesen und heute ist die sechsjährige Hündin eine friedliche Maus, die sich gern streicheln und füttern lässt
Begulja, übersetzt „die Flüchtende“. Sie machte ihrem Namen alle Ehre. Begulja riss aus dem Schlachthaus aus und irrte zwei Tage lang in der Stadt herum. In den Abendnachrichten wurde sie als „wahnsinnige Kuh“ bezeichnet. Als wir sie aufnahmen, blutete sie aus den Ohren und ein Horn war abgebrochen. Sie brauchte einige Jahre bis sie zutraulich wurde, aber nun liebt sie ihre abendlichen Streicheleinheiten
Der achtjährige Schäfer Filou hat auch das "große Los" gezogen und darf sein gesamtes Leben am Hof von Frau Brukner verbringen. Er leidet schon sein vielen Jahren unter der schäfertypischen Hüftdysplasie und hat Tage, da möchte er sich gar nicht bewegen. In Phasen, in denen es ihm körperlich gut geht, streunt der friedliche Herr gerne auf dem großen Areal herum und schaut, was es Neues gibt.
Yuka ist blind und die Mutter von Ghan. Sie ist mindestens 27 Jahre alt und ganz klein. Eines Tages konnte sie die schweren Lasten nicht mehr ziehen. Sie wurde an einen Pfahl gebunden und fast zu Tode geprügelt. Nach ca. 15 Jahren lässt sie sich von ein paar wenigen Personen streicheln, kein Wunder !!