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Freiburg In der Antwort auf eine Anfrage von Grossrat Bruno Fasel (CSP, Schmitten) erachtet der Staatsrat die Mund- und Zahngesundheit der Freiburger Schüler allgemein als gut. Seit Inkrafttreten des Gesetzes über Schulzahnpflege und -prophylaxe 1990 habe sich die Situation deutlich verbessert, schreibt der Staatsrat und verweist auf eine Studie, welche zwischen 2004 und 2006 durchgeführt wurde.
Karies sei aber nicht gänzlich von der Bildfläche verschwunden, so die Regierung weiter, und deshalb seien die eingeführten Massnahmen und finanziellen Mittel des Staates und der Gemeinden weiterhin notwendig.
Soziale Unterschiede
Wie aus der Antwort hervorgeht, habe der Staatsrat bei Kindergartenkindern und «insbesondere bei Familien aus bescheidenen sozialen Verhältnissen» einen erneuten Kariesanstieg festgestellt. Vor allem aufgrund der Einführung des zweiten Kindergartenjahres habe dies zu einem Anstieg an Gemeindebeiträgen geführt.
Die Massnahmen der öffentlichen Hand tragen aber insofern Früchte, als dass die Behandlungen geringfügiger werden, je älter die Kinder sind. So müssten auf Stufe Orientierungsschule nur noch präventive Behandlungen durchgeführt werden, so der Staatsrat.
Der Staatsrat weist aber darauf hin, dass die Gesundheitsdirektion den Schulzahnpflegedienst mit einem Vorentwurf zur Revision des Gesetzes über Schulzahnpflege und -prophylaxe beauftragt hat. Der Nutzen der Massnahmen und allfällige Anpassungen sollen da analysiert werden.uh