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Open Innovation ist ein aufkommendes Paradigma, bei dem Organisationen Beziehungen, Gemeinschaften und Kompetenzen durch Co-Creation zugänglich machen. Open Innovation kann als Phänomen angesehen werden, das unter den Bedingungen ausreichend entwickelter Marktbeziehungen besteht. Offene Innovationsprozesse beinhalten die freie und freiwillige Interaktion vieler unabhängiger Teilnehmer (sowohl Einzelpersonen als auch Organisationen) in einem wettbewerbsintensiven und sich dynamisch veränderten Markt.
Interaktion innerhalb eines Netzwerkes
Henry Chesbrough führte den Begriff der „offenen“ Innovation ein und schrieb über die Prozesse des Managements von Innovationsaktivitäten und die Offenheit sowie die Netzwerkinteraktion aller Teilnehmer des Marktes. Der Wissenschaftler definierte Open Innovation als den Einsatz gezielter Input- und Output-Wissensflüsse zur Beschleunigung der internen Innovation und zur Erweiterung der externen Nutzung der Innovation. Unter den Bedingungen der Netzwerkinteraktion beteiligen sich alle Partner oder Interessengruppen an der Entwicklung und Förderung zukünftiger Innovationen, indem sie sowohl interne als auch externe Ideen und Innovationen aktiv suchen und zulassen. Durch Open Innovation beschleunigt man den Übergang zur nächsten technologischen Ebene oder die Ausweitung in andere Märkte.
„Moderne Innovationen leben nicht länger als zwei Monate, danach werden sie notwendigerweise von Wettbewerbern wiederholt“.Jim Stikeleather, Direktor für Innovation Dell
Mehr Innovationen in kürzerer Zeit!
Mittlerweile wurde vielen Unternehmen klar, dass interne Forschungs- und Entwicklungsabteilungen diese Herausforderungen nicht alleine gewachsen sind. Es braucht den Einsatz von offenen Innovationen, d. H. Innovationen, die nicht von einer spezialisierten Einheit, sondern von normalen Mitarbeitern, anderen Unternehmen oder von Aussenseitern geschaffen werden – und das nah am Kunden!