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Die CSPO unterstützt den Grundsatzentscheid, die Kernkraftwerke schrittweise stillzulegen («Energiewende»). Umso mehr muss die Versorgung der Schweiz mit einheimischer, erneuerbarer Energie ausgebaut und gestärkt werden. Der Kanton Wallis spielt dabei eine zentrale Rolle, produziert er doch aktuell nicht weniger als 17% der schweizerischen Elektrizität.
Die Wasserkraft befindet sich derzeit in einem schwierigen wirtschaftlichen Umfeld. Der Markt ist verzerrt durch die hoch subventionierte Stromproduktion in Deutschland und den Ausbau der Kohlekraftwerke. Die CSPO setzt sich deshalb dafür ein, dass auch für die Wasserkraft gleich lange Spiesse geschaffen werden. Dabei darf der Wasserzins als Entgelt für die Ressourcennutzung nicht aufs Spiel gesetzt werden. Der Wasserzins ist zudem eine wichtige Einnahmequelle für den Kanton und die Gemeinden. Ohne den Wasserzins müssten die Steuern erhöht werden, was für die Standortattraktivität nachteilig wäre.
Der Heimfall der Wasserkraftanlagen muss so ausgestaltet werden, dass gleichzeitig ein Ausgleich zwischen Berg- und Talgemeinden stattfindet. Neben der Wasserkraft müssen auch die anderen erneuerbaren Energien (Sonne, Wind, Biomasse, Geothermie) stärker ausgebaut werden. Regional koordinierte Ansätze wie die Energieregion Goms sind besonders zu fördern. Damit die anfallende Stromproduktion exportiert werden kann, muss das Elektrizitätsnetz ausgebaut werden, wobei v.a. in touristisch sensiblen und in Wohngebieten eine Erdverlegung prioritär anzugehen ist.