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Das Rietli wies nach dem milden und sonnigen Frühling 2022 einen fast geschlossenen Teppich aus Grünalgen auf. Ein gewisser Anteil gehört zu einem natürlichen Gewässer. Zeitweise war der Bestand aber sehr dicht.
Diese einfachen fädigen Pflanzen profitierten von der guten Lichtversorgung und dem Vorhandensein von Nährstoffen im Wasser. Sie entwickelten sich vor allem im vom Quellwasser durchflossenen Bereich. Die angrenzenden stehenden Gewässer im Torfboden sind tendenziell sauer und daher für das Algenwachstum weniger geeignet.
Als Sofortmassnahme wurde ein Teil der Algen abgeschöpft. Nach grösseren Niederschlägen hat sich der Bestand zwischenzeitlich natürlich reduziert. Mit einem zunehmenden Bewuchs der Pflanzen am Ufer wird die Wasserfläche zusätzlich beschattet. Dies schränkt zukünftig das Algenwachstum natürlich ein.