Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03123.jsonl.gz/1454

Weihwassergefäss: Fridolin
Beschreibung
Das Weihwassergefäss ist gleichermassen Ausdruck der Religion, wie auch der Tradition im Wallis.
Es ist ein schönes und beruhigendes Ritual, seinen Liebsten mit Weihwasser Schutz und Gutes zu wünschen. Mit diesem Ritual werden viele Gefühle vermittelt. Wir zeigen unseren Liebsten, dass Alles gut ist und wünschen unseren Kindern einen seligen Schlaf und eine gute Nacht.
Mti dem Weihwasser erbitten wir den Schutz und den Segen für unsere Tage und Nächte.
Material:
Grösse:
Legende:
Fridolin war ein irischer Glaubensbote, der zuerst in Poitiers wirkte, wo der von ihm verehrte Hilarius bestattet war. Im Traum wurde ihm dann geboten weiterzuziehen. Über Strassburg und Konstanz kam er bis nach Chur und gründete auf seinem Weg zahlreiche Hilarius-Kirchen.
Urso aus dem heutigen Kanton Glarus soll Fridolin ein grosses Stück Land geschenkt haben. Sein Bruder Landolf wollte Fridolin das Land nach Ursos Tod wieder abnehmen. Die Legende erzählt, dass Fridolin Urso wieder zum Leben erweckt habe, damit er die Schenkung bezeugen konnte. Landolf soll darob so erschrocken sein, dass er Fridolin auch seinen Teil des Landes schenkte. Nun baute Fridolin auch in dieser Gegend Hilarius-Kirchen, daher kommt auch der Name des Ortes und des Kanton Glarus.