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Von einer Hypervolämie spricht man, wenn das Plasmavolumen pathologisch erhöht ist. Die Hypervolämie kann dabei das Resultat von Störungen des Wasser- und Elektrolythaushaltes, von Nierenleiden, Kardiopathien, endokrinen Imbalanzen oder übermäßiger Flüssigkeitsaufnahme sein oder ist iatrogen verursacht. Die Überladung mit Flüssigkeit führt zu einer Mehrbelastung des Kreislaufs und kann lebensbedrohliche Komplikationen nach sich ziehen. Eine Steigerung der Diurese und/oder eine Dialyse sowie die Behandlung der Grunderkrankung stellen wichtige Therapieoptionen dar.
Symptome
Wichtigstes Anzeichen für eine akute Hypervolämie ist das Lungenödem, weshalb Betroffene vor allem an Atemnot und Husten leiden [1] [2]. Der Gasaustausch in der Lunge ist gestört, die Sauerstoffsättigung des Blutes daher vermindert. Folge dessen ist eine Hypoxie, die sich als Zyanose zeigt und eine Tachykardie hervorruft. Die Patienten leiden häufig unter Erstickungsangst. In der Auskultation sind Rasselgeräusche zu vernehmen.
Das Mehr an Flüssigkeit betrifft jedoch auch die Körperhöhlen und die Peripherie. Besonders bei chronischer Hypervolämie entwickeln sich Aszites, Pleuraerguss und periphere Ödeme. Die vermehrte Füllung der Gefäße lässt sich an den gestauten Halsvenen erkennen. Entsprechend ist der zentrale Venendruck erhöht. Die Patienten klagen zuweilen über Kopfschmerzen.
Kardiovaskulär
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Hypertonie
Das Gegenteil von Hypervolämie ist Hypovolämie. 3 Klinisches Bild Hypertonie Tachykardie Halsveneneinflussstauung Steigerung des ZVD Periphere Ödeme treten auf, wenn das EZV um ca. 6 kg expandiert. 4 Laborparameter Niedrige Werte für Hämatokrit sowie [flexikon.doccheck.com]
Text Wenn eine arterielle Hypertonie unbeherrschbar scheint und alle gefäßerweiternden Maßnahmen schei-tern, kann es sich um eine volumenbedingte Hypertonie handeln. [egms.de]
Das klinische Erscheinungsbild wird dominiert von den Zeichen der Überwässerung: Husten, Dyspnoe, feuchte Rasselgeräusche durch Lungenödem Hypertonie (kann bei ursächlicher Herzinsuffizienz fehlen), gestaute Halsvenen, gestaute Venen am Zungengrund Gewichtszunahme [eref.thieme.de]
Ursachen Hyperhydratation Bluttransfusion (Nebenwirkung) Niereninsuffizienz Schwangerschaft Symptome Hypertonie Tachykardie Venen: gestaut ( v.a. Halsvenenstauung) Allgemeinsymptome: Kopfschmerzen, Gewichtszunahme, evtl. [medizin-kompakt.de]
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Halsvenenstauung
Halsvenenstauung) Allgemeinsymptome: Kopfschmerzen, Gewichtszunahme, evtl. [medizin-kompakt.de]
Respiratorisch
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Feuchte Rasselgeräusche
Das klinische Erscheinungsbild wird dominiert von den Zeichen der Überwässerung: Husten, Dyspnoe, feuchte Rasselgeräusche durch Lungenödem Hypertonie (kann bei ursächlicher Herzinsuffizienz fehlen), gestaute Halsvenen, gestaute Venen am Zungengrund Gewichtszunahme [eref.thieme.de]
Systemisch
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Anämie
Bicarbonat) eine erste Maßnahme darstellt, die auch zum Nierenschutz beiträgt. eine Anämie : eine Bluttransfusion ist bei chronischer Anämie wegen der bereits stattgefundenen Adaptation des Körpers meist erst bei relativ niedrigen Hämoglobin -Werten erforderlich [medicoconsult.de]
Woche um etwa 50% zu, was zu einer physiologischen Anämie führt. Diese Hypervolämie erleichtert die Versorgung des Feten mit Nährstoffen, schützt die Schwangere vor Hypotonie und verringert die Blutungsgefahr bei der Entbindung. [gyn-depesche.de]
Symptomatik: Temperaturanstieg, Anämie, Ikterus; seltener als bei akuten Immunhämolysen kann es zu Hämoglobinurie, disseminierter intravasaler Gerinnung und Nierenversagen kommen. [yumpu.com]
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Kongestive Herzinsuffizienz
Eine der häufigsten Ursachen für Hypervolämie ist kongestive Herzinsuffizienz. Als das Herz kämpft, um zu funktionieren, beginnt Blut, sich in den Venen zu sichern, was zu einer Zunahme der Flüssigkeit in den Venen führt. [oyedany.com]
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Wundinfektion
Eine Flüssigkeitsüberladung begünstigt ferner Leckagen chirurgischer Anastomosen, Sepsis, Blutungen, Wundinfektionen oder Nahtdehiszenz. [eref.thieme.de]
Diagnostik
Anamnese, Allgemeinuntersuchung und Analysen von Blutproben sind die Säulen der Diagnose einer Hypervolämie.
- In der Anamnese ist nach der täglichen Flüssigkeitsaufnahme und Urinproduktion zu fragen. Weiterhin ist die medizinische Vorgeschichte des Patienten einschließlich therapeutischer Maßnahmen für eventuell bestehende Vorerkrankungen von Bedeutung, um eine Prädisposition zur Hypervolämie oder eine iatrogen induzierte Überladung mit Flüssigkeit zu erkennen.
- Die Regulation des Blutvolumens erfolgt vor allem über die Nieren, die einer Hypervolämie mit einer vermehrten Abgabe von Natrium und Wasser in den Urin begegnen [3]. Die Nierenfunktion wiederum ist abhängig von der des Herzens, denn nur eine adäquate Durchblutung der Nieren sichert die Aufrechterhaltung der renalen Regulationsmechanismen. Wenn es zu einer Beeinträchtigung der Nierenfunktion aufgrund einer Kardiopathie kommt, wird dies als kardiorenales Syndrom bezeichnet [4]. Es sei erwähnt, dass eine Hypervolämie umgekehrt auch zur Schädigung des Herzens führen kann, beispielsweise bei renokardialem Syndrom. Schließlich sind verschiedene endokrine Faktoren in die Regulation des Blutvolumens involviert, z.B. das Renin-Angiotensin-Aldosteron-System, das atriale natriuretische Peptid und das antidiuretische Hormon/Vasopressin. Endokrine Störungen können dabei nicht nur im Rahmen eines kardiorenalen Syndroms zur Hypervolämie führen [5], denn auch Läsionen der Hypophyse oder Nebennieren ziehen Alterationen des Wasser- und Elektrolythaushaltes nach sich. Grunderkrankungen, die mit einer Hypervolämie einhergehen, rufen zumeist weitere Symptome hervor, die in der Allgemeinuntersuchung zu erfassen und von diagnostischer und therapeutischer Relevanz sind.
- Die Ergebnisse von Blutuntersuchungen hängen von der Ursache und Art der Hypervolämie ab: Wenn die Wasserausscheidung über die Niere gestört ist oder zu große Mengen Wasser zugeführt wurden, ergibt sich eine hypoosmotische Hypervolämie bei niedriger Hämoglobinkonzentration. Falls die Hypervolämie durch eine Bluttransfusion induziert wurde, liegen Osmolarität und Hämoglobinkonzentration aber im Normalbereich. Ein Überschuss von Salzen führt zur hyperosmotischen Hypervolämie und ebenfalls geringer Hämoglobinkonzentration. Parameter wie Harnstoff- und Kreatininkonzentrationen können wichtige Hinweise auf die Grunderkrankung liefern, sollten allerdings mit Vorsicht interpretiert werden, da sie durch den Verdünnungseffekt verfälscht sein können.
Weitere diagnostische Maßnahmen können realisiert werden, um Flüssigkeitsansammlungen in den Körperhöhlen darzustellen (Röntgen für den Thorax, Sonographie für das Abdomen), die Herzfunktion zu evaluieren (Elektrokardiographie) und die Grunderkrankung zu identifizieren (je nach erhobenen Befunden).
Therapie
Grunderkrankung Medikamentöse Therapie: Diuretika, Nitroglycerin Operative Therapie: evtl. [medizin-kompakt.de]
[…] zu: Hypervolämie Therapie Hypervolämie Die therapeutischen Möglichkeiten bei Hypervolämie umfassen: Sitzend lagern, tief hängende Beine Schleifendiuretikum 20 - 40mg i.v. [med2click.de]
Praxis der Nephrolgie bietet dem "Nicht-Nephrologen" das für ihn wesentliche nephrologische Wissen mit Grundlagen, Diagnostik, Therapie und praktischen Tipps. [books.google.de]
Prognose
Derartige Komplikationen lassen sich durch Flüssigkeitsrestriktion oder Ultrafiltration reduzieren, die Prognose der Patienten bessert sich. [eref.thieme.de]
Eine Volumenberladung wurde in der Intensivmedizin als wesentlicher Prdik-tor fr eine schlechte Prognose erkannt [36].Zustzlich fhrt eine Stauung per se zu einer endothelialen Dysfunktion, kann die endotheliale Glykokalix schdigen und die Freisetzung [docslide.com.br]
Ätiologie
Ätiologie zu: Hypervolämie Ätiologie Hypervolämie Die Urache der Hypervolämie ist die Niereninsuffizienz mit Überwässerung. [med2click.de]
Therapeutisch wird Calciumglukonat verabreicht. 11.3 Verzögert auftretende Nebenwirkungen 11.3.1 Hämolytische Transfusionsreaktion vom verzögerten Typ Ätiologie und Vorkommen: Die Konzentration einmal gebildeter Alloantikörper gegen Blutgruppenantigene [yumpu.com]
Epidemiologie
Definition zu: Hypervolämie Epidemiologie zu: Hypervolämie Epidemiologie Hypervolämie Zur Epidemiologie der Hypervolämie sind derzeit keine Daten verfügbar. [med2click.de]
Pathophysiologie
Renale Osteopathie 96 Automatisierte Peritonealdialyse 99 Adäquate Peritonealdialyse 104 Akutes Nierenversagen 107 Mortalitätsunterschiede 111 Kostenzusage für 129 Therapieindikationen 137 Behandlung von Vergiftungen mit Blutreinigungsverfahren 145 Pathophysiologie [books.google.de]
[…] fhrt, schien jahrzehntelang pa-thophysiologisch so offensichtlich zu sein, dass systematische Untersuchungen zur Entstehung der renalen Funktionsstrung nur vereinzelt durchgefhrt worden sind und sich meist auf eine reine Deskription beschrnkt haben .Pathophysiologie [docslide.com.br]
Prävention
Spätphase 550 BLymphozyten 556 Regulation der antiinfektiösen 558 Chronisch entzündliche Dickdarmerkrankun 564 Bakterielle Pneumonie 568 Schock 579 M Genetische Diagnostik 37 Innere Sekretion 44 Infektion 50 Niere und ableitende Harnwege 52 W Behandlung und Prävention [books.google.de]
In: Ernährungsmedizin, Prävention und Therapie. Schauder P, Ollenschläger G (Hrsg.). 2. Auflage. Urban & Fischer Verlag, München 2003 Hahn A, Ströhle A, Wolters M: Ernährung. Physiologische Grundlagen, Prävention, Therapie. [vitalstoff-lexikon.de]
Quellen
- Claure-Del Granado R, Mehta RL. Fluid overload in the ICU: evaluation and management. BMC Nephrol. 2016; 17(1):109.
- O'Connor ME, Prowle JR. Fluid Overload. Crit Care Clin. 2015; 31(4):803-821.
- Bouchard J, Mehta RL. Fluid accumulation and acute kidney injury: consequence or cause. Current Opinion in Critical Care. 2009;15(6):509-13.
- Ronco C, Di Lullo L. Cardiorenal syndrome. Heart Failure Clinics. 2014;10(2):251-80.
- Volpe M. Natriuretic peptides and cardio-renal disease. Int J Cardiol. 2014; 176(3):630-639.