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Grégory Privat wurde im Dezember 1984 in Martinique geboren und ist der Sohn des Pianisten José Privat, der durch seine Mitwirkung in der international anerkannten karibischen Gruppe Malavoi bekannt wurde. Schon in jungen Jahren begeisterte er sich für das Klavier und nahm ab seinem sechsten Lebensjahr Privatunterricht. 10 Jahre lang widmete er sich einer klassischen Ausbildung, bevor er sich den Improvisationstechniken und dem Jazz zuwandte.
Als Student der Ingenieurschule in Toulouse flüchtet er sich nachts in die Jazzclubs der Stadt, um dort zu spielen. Später, in Paris, fährt Grégory Privat, mit einem Ingenieursdiplom in der Tasche, fort, seine Leidenschaft für die Bühne zu befriedigen. In dieser Zeit, Anfang der 2000er Jahre, kreuzt der Pianist den Weg anderer Musiker wie Jacques Schwarz-Bart, Stephane Belmondo, Guillaume Perret oder Sonny Troupé.
In dem Bestreben, sich in der Welt des Jazz zu etablieren, nimmt Grégory Privat 2008 am Klavierwettbewerb des Montreux Jazz Festivals und 2010 am Martial Solal Wettbewerb teil, bei dem er den Platz eines Halbfinalisten erreicht. Im darauffolgenden Jahr erscheint das erste Album seines Namens, Ki Koté. Der Erfolg und die Wertschätzung, die dieser erste Essay mit persönlichen Kompositionen erfährt, ermutigt den Pianisten, auf diesem Weg weiterzumachen.
Im September 2013 veröffentlichte er das Album Tales of Cyparis, inspiriert von der Geschichte von Louis-Auguste Cyparis, dem einzigen Gefangenen, der den Ausbruch des Berges Pelée 1902 überlebte und vom Zirkus Barnum engagiert wurde. Das von der Kritik gut aufgenommene Projekt macht Grégory Privat zu einem der prominentesten Musiker der neuen Jazzszene. Ein Status, der durch die Veröffentlichung seines dritten Albums Luminescence im Januar 2015 im Duett mit Sonny Troupé, dem treuen Partner und großen Meister der Gwoka-Musik, bestätigt wird. Das Album wird bei den Victoires du Jazz 2015 in der Kategorie „Offenbarung des Jahres, Frank-Ténot-Preis“ ausgezeichnet.
2015 ist Grégory der neue Pianist im Liberetto-Quartett des schwedischen Bassisten Lars Danielsson, der ihn ermutigt, beim Label ACT zu unterschreiben: Das Album Family Tree seines ersten Trios (Tilo Bertholo, Schlagzeug und Linley Marthe, Bass) erscheint im Oktober 2016 bei dem renommierten Label.
Drei Jahre später, auf der Suche nach Freiheit und künstlerischer Unabhängigkeit, gründet Grégory sein eigenes Label Buddham Jazz, produziert und nimmt 2020 das Album Soley mit Chris Jennings am Bass und Tilo Bertholo am Schlagzeug auf.
2022 hat Grégory Privat sein erstes Soloalbum Yonn veröffentlicht.
Line-Up:
Grégory Privat – Piano Solo