Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03381.jsonl.gz/3982

Kleiner Tankwart
Dramatische Szenen auf einem Speditionsgelände: Ein Junge wollte sein Kettcar "betanken", nun ist er voller Benzin. Beim Versuch ihm zu helfen will eine Frau über einen nahen Zaun klettern, bleibt mit ihrem Kapuzen-Shirt an den spitzen Zaunzacken hängen und wird vom Kragen regelrecht stranguliert! Die Spezialisten haben alle Hände voll zu tun. - Eine Frau hat sich in luftiger Höhe an einen Baum gekettet, um so gegen die Abholzung uralter Eichen zu protestieren.
Mehr zum Thema Kehlkopfkrebs
Der Begriff Kehlkopfkrebs bezeichnet eine bösartige Wucherung im Kehlkopf. Der Kehlkopf ist ein Organ im Hals, das die Luft- und die Speiseröhre voneinander trennt und mit dessen Hilfe die Stimme produziert wird. In der Fachsprache wird der Kehlkopf Larynx genannt; Kehlkopfkrebs heißt daher auch Larynxkarzinom oder bösartiger Larynxtumor. Je nachdem, welche Teile am Kehlkopf befallen sind, unterscheidet man verschiedene Tumorformen: - Supraglottische Karzinome: oberhalb der Stimmlippenebene (über 30 Prozent aller Fälle von Kehlkopfkrebs), - Glottische Karzinome: auf der Stimmlippenebene, auch Stimmbandkarzinom genannt, (über 65 Prozent aller Fälle von Kehlkopfkrebs). - Subglottische Karzinome: unterhalb der Stimmlippenebene (weniger als 1 Prozent aller Fälle von Kehlkopfkrebs.)
Als bösartiger Tumor dringt das Larynxkarzinom in das umliegende gesunde Gewebe ein und zerstört es. Außerdem kann Kehlkopfkrebs Absiedlungen (Metastasen) an anderen Körperstellen bilden, allerdings erst im fortgeschrittenen Stadium. Die größten Risikofaktoren für einen bösartigen Kehlkopftumor sind Tabak- und Alkoholkonsum. Bei kombiniertem Auftreten beider Faktoren steigt das Risiko noch weiter an. Auch Viren können zur Entstehung von Kehlkopfkrebs beitragen: Bei einigen Patienten wurde in den veränderten Krebszellen das Erbgut bestimmter Viren gefunden. Ein weiterer Risikofaktor sind Schadstoffe wie Asbest, Nickel, Chrom, Arsen und Benzpyren. Wissenschaftler vermuten außerdem, dass eine erbliche Veranlagung die Entstehung von Kehlkopfkrebs begünstigen kann.
Hättest du es gewusst: Der Niederländer Viktor Staudt warf sich vor einen Zug um sich umzubringen. Er hat überlebt aber seine Beine verloren. Heute ist er froh, dass er lebt und möchte, dass die anderen, die nicht mehr wollen, wissen, dass es einen Weg ins Leben gibt. Deswegen schrieb er ein Buch mit Titel „Die Geschichte meines Selbstmordes“.
• Kehlkopfkrebs betrifft vorwiegend Männer ab dem 50.Lebensjahr. Weil Rauchen die Hauptursache der Erkrankung ist und der Anteil der Raucherinnen in Deutschland steigt, erkranken aber auch zunehmend Frauen an Kehlkopfkrebs.
• Schätzungsweise gibt es pro Jahr etwa 3.500 Neuerkrankungen bei den Männern und 500 Neuerkrankungen bei den Frauen.
• Obwohl Kehlkopfkrebs zu den häufigsten Tumoren im Halsbereich zählt, ist die Zahl der Todesfälle durch diese Krebsart gering. Bei den Männern macht Kehlkopfkrebs etwa 1,5 Prozent aller krebsbedingten Todesfälle aus; bei den Frauen nur ein Prozent.
• Nach Schätzung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) setzen jährlich fast eine Million Menschen ihrem Leben ein Ende. In Deutschland sind es rund 10.000 Frauen und Männer im Jahr.
• Das statistische Durchschnittsalter von Selbstmördern lag 2013 für Frauen bei 59,4 und für Männer bei knapp 56,7 Jahren.
• 2014 kam es in Deutschland zu 4.863 Sterbefällen aufgrund von Suiziden durch Erhängen, Strangulieren oder Ersticken. Das war mit 42,5% die häufigste Methode der Selbsttötungen.
• Am zweithäufigsten waren Selbsttötungen durch Vergiftung mit Medikamenten oder anderen Drogen einschließlich Alkohol (12,4%).
• Bei 14% der registrierten Vergiftungsfälle mit Benzin wurden Benzindämpfe eingeatmet. Dies führte zu Schwindel, Kopfschmerzen, Erbrechen, Benommenheit und in schweren Fällen zu Ohnmacht. Bei weiteren 14% gelangten Benzinspritzer in die Augen und verursachten Brennen und Schmerzen.