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So soll laut Presseberichten der Pakt zur Konsolidierung und Refinanzierung landwirtschaftlicher Betriebe um drei Monate bis Ende Juni 2017 verlängert werden. In Not geratene Betriebe erhalten dabei Darlehensbürgschaften der Staatlichen Investitionsbank (BPI) oder es wird die Stundung von Krediten über eine öffentliche Kofinanzierung ermöglicht.
Von dieser Massnahme könnten zwischen 20 000 und 30 000 Betriebe profitieren. Eine weitere Zusage des Staatspräsidenten bezieht sich auf das nationale landwirtschaftliche Register, mit dem Hilfen zielgenauer auf die Landwirte ausgerichtet werden sollen. Es werde demnächst der Datenschutzbehörde (CNIL) zur Genehmigung vorgelegt, die Umsetzung aber voraussichtlich erst unter der nächsten Präsidentschaft abgeschlossen, erklärte Hollande.
Vorwürfen, dass er die Versprechen in seiner Regierungszeit nicht erfüllt habe und die Betriebseinkommen gesunken seien, entgegnete der Staatschef mit dem Hinweis, dass die Preise vom Weltmarkt bestimmt und nicht auf nationaler Ebene festgesetzt würden. Inzwischen seien aber die Preise für Milch und Schweinefleisch wieder gestiegen.
Landwirtschaftsminister Stéphane Le Foll sicherte zum Messeauftakt den Rinderhaltern zu, die Frühvermarktungsprämie von 150 Euro für männliche Rinder um weitere zwei Monate bis Ende April zu verlängern. Die Prämie wird für Tiere bei Schlachtung einer Fleisch- oder Hybridrasse im Alter zwischen 13 und 24 Monaten mit einem Lebendgewicht unter 680 kg und einem Schlachtkörpergewicht von weniger als 360 kg gezahlt. Der Minister zog eine positive Bilanz dieser Maßnahme. Es gebe erste Anzeichen einer Erholung auf dem Rindfleischmarkt, was sich auch im gestiegenen Preis widerspiegle.