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Englands Universitäten wollen ihre Studiengebühren drastisch erhöhen. Mehr als zwei Drittel der Universitäten wollen die von der Regierung genehmigte neue Höchstgrenze von 9000 Pfund (rund 13'100 Franken) im Jahr ab 2012 voll ausreizen, wie die BBC am Dienstag berichtete.
Unter ihnen seien auch die renommierten Hochschulen in Oxford und Cambridge. Die konservativ-liberale Regierung hatte die Möglichkeit höherer Studiengebühren geschaffen, im Dezember hatte das Parlament sie verabschiedet.
Das Konzept sah eigentlich eine Erhöhung von 3290 Pfund pro Jahr auf 6000 Pfund und nur in Ausnahmen auf 9000 Pfund vor. Von dieser Ausnahme wollen nun aber 47 der insgesamt 71 betroffenen Universitäten profitieren. Die durchschnittlichen Studiengebühren ab 2012 könnten laut BBC damit bei 8500 Pfund liegen, während die Regierung 7500 Pfund geschätzt hatte.
Die höheren Studiengebühren sind Teil des Sparpakets der britischen Regierung, die damit ein Rekorddefizit beseitigen will. Gegen den auch in der Koalition umstrittenen Plan hatte es erbitterte Proteste von Studenten gegeben.
SDA-ATS