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Ziel des Projektes ist, den Zugang zu Wasser sowie die Hygiene- und Gesundheitsvorschriften an 15 Schulen in den Dörfern der Gemeinden Gros Morne, Petite Rivière de l'Artibonite und Grande Saline zu verbessern. Dabei stehen insbesondere die Schülerinnen und Schüler im Vordergrund. Konkret sind vier mittel- bis langfristige Resultate oder Veränderungen mit diesem Ziel verknüpft: Eine der erwarteten Veränderungen betrifft die Verbesserung des Wasserzugangs und der sanitären Grundversorgungsinfrastruktur an den Zielschulen. Dies beinhaltet vor allem die Einrichtung von Wasserstellen mit trinkbarem Wasser an 15 Schulen, die die nationalen Normen erfüllen, die Ausstattung der Zielschulen mit einer ausreichenden Anzahl an Toiletten und Handwaschstationen und geeigneten Anlagen für die Erhaltung und Zubereitung von Speisen sowie die Garantie von Mindeststandards durch die Verteilung von Hygienematerial, um die Reinhaltung der WASH-Infrastruktur zu gewährleisten.
Eine zweite Veränderung konzentriert sich auf die Förderung des Hygienebewusstseins der Begünstigten mit dem Ziel, dass von nun an grundlegende Hygienevorschriften an den Schulen praktiziert werden. Zudem sollen Lehrer über Hygienepraxis und -regeln in den Schulklassen informiert werden und wichtige Schulakteure sowie Mitglieder aus den benachbarten Gemeinden in Fragen zur Hygiene mobilisiert werden.
Ein weiteres Resultat betrifft die Förderung der institutionellen und finanziellen Kapazitäten der Gemeinden, um an den Zielschulen die Nachhaltigkeit der WASH-Infrastruktur zu garantieren. Dazu sollen Management-Instrumente und Institutionen zur Aufrechterhaltung der WASH-Infrastruktur an den 15 Zielschulen etabliert werden. Zusätzlich wird ein Finanzierungssystem aufgebaut, um die Kosten im Zusammenhang mit Wartung, Sanierung und Ersatz von WASH-Geräten sicherzustellen.
Schliesslich werden die institutionellen und operativen Kapazitäten der lokalen Partner gestärkt, unter anderem durch die Festlegung der Rahmenbedingung für den Partnerdialog und dessen Umsetzung, um die entsprechenden materiellen und personellen Ressourcen aufzubauen, welche die Nachhaltigkeit des Projekts garantieren und schliesslich die Übertragung von technischen Kompetenzen bezüglich Überwachung und Evaluierung im WASH-Sektor bei Projektablauf.
Konkret werden diese Resultate durch folgende Aktivitäten erreicht:
- Bau von sechs neugebohrten Brunnen mit Handpumpe und Wasserableitungssystem
- Sanierung von vier Wasserstellen
- Installation von fünf Regenwassereinzugssystemen
- Bau von 120 Latrinen und 15 Handwaschstationen
- Ausbau und die Sanierung von neun Schulküchen
- Training von 15 Schulen und Elternausschüssen über die Verwendung und Wartung der WASH Infrastruktur
- Schaffung von 15 Fitness-Clubs
- Ausbildung von 225 Jugendleitern (15 pro Schule) in allgemeinen Lebenskompetenzen (life skills)
- Verteilung von WASH Material, welche die Sensibilisierungsmassnahmen an den Schulen und in den Dörfern unterstützen
- Wissenstransfer und Transfer technischer Fähigkeiten zu den Partnerorganisationen sowie
- Bereitstellung von Sachmitteln an die Partner
Insgesamt erreicht die Caritas Schweiz mit diesem Projekt ungefähr 6’648 Begünstigte direkt und weitere 10‘000 indirekt.