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Die Eltern von Maria F.* leben in Italien, wo sie sich vor einiger Zeit in ein Pflegeheim zurückgezogen haben. Die Mutter ist gerade verstorben. Ihre Kinder, Maria und Mauro leben in der Schweiz. Sie konnten an der Beerdigungszeremonie in Italien teilnehmen, aber aufgrund von gesundheitlichen Einschränkungen konnten sie nicht länger beim Vater bleiben. Ein paar Tage später erhielten sie einen Brief aus Italien, in dem stand, dass der Vater in eine andere Einrichtung verlegt werden musste, weil er an fortgeschrittener Demenz litt. Die vor einem Jahr gestellte Anfrage nach einem Kurator ist nicht beantwortet worden. Die Mutter hat vor ihrem Tod weder ein Testament gemacht noch ihre Angelegenheiten geregelt. Maria versucht mehrmals, die Mitarbeiter des EMS zu kontaktieren, schriftlich, als auch telefonisch. Leider ohne Antwort bis heute. Am Telefon kommt leider das Sprachproblem dazu, da die Kinder in der Schweiz geboren wurden und ohne grosse Unterweisung ihrer Muttersprache hier aufwuchsen.
Maria möchte erreichen, dass der Vater zurück in die Schweiz kommt und sucht dafür Unterstützung für die administrativen und juristischen Schritte bei Alzheimer Schweiz. Der Vater ist nicht mehr in der Lage, die nötigen Schritte selbst zu unternehmen. Das Alzheimer-Telefon spricht Maria Mut zu und kann durch den hauseigenen Juristen rasch die individuell nötige Unterstützung bereitstellen. Zuerst werden die Bedürfnisse erfasst und dann das Vorgehen der Geschwister gemeinsam priorisiert. Für mehr Informationen wurden Mauro und Maria noch an andere Unterstützungsvereine, wie z.B. die Caritas weiterverwiesen: Sie helfen bei der Wahrung der Rechte von Ausländern – der Vater ist zwar 40 Jahre in der Schweiz sesshaft und beruflich tätig gewesen, aber wurde nie Schweizer Staatsbürger.
*alle Namen sind aus Schutz der Persönlichkeit geändert.