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Am Samstag veröffentlichte die Investmentholding von Börsen-Altmeister Warren Buffett, Berkshire Hathaway
, die Kennzahlen zum zweiten Quartal 2022. Unterm Strich schlug ein Verlust von rund 43,7 Milliarden US-Dollar zu Buche, nachdem im Vorjahresquartal noch ein Gewinn von rund 28,1 Milliarden US-Dollar vermeldet worden war. Der operative Gewinn stieg dagegen von 6,69 Milliarden US-Dollar im zweiten Quartal 2021 auf 9,28 Milliarden US-Dollar an.
Investment-Verluste vs. Konglomerats-Gewinne
Bei den milliardenschweren Verlusten handelt es sich um die Entwicklung von Buffetts Aktienportfolio, das im Zuge der aktuellen Unwägbarkeiten um steigende Leitzinsen, hohe Inflationsraten und Rezessionsängste Einbussen hinnehmen musste - kongruent zu den weltweiten Aktienmärkten. Das dürfte das Orakel von Omaha jedoch nicht entmutigen, schliesslich ist Buffett für seinen langfristig ausgelegten Investmentstil bekannt. Bei der Veröffentlichung der Quartalszahlen untermauerte Buffett dies: "Die Investmentgewinne oder -verluste im Quartal sind meist bedeutungslos". Den operativen Gewinn hat der 91-Jährige den Tochterfirmen des Konglomerats zu verdanken.
Die Berkshire-Hathaway B-Aktie zeigt sich von der Meldung unbeeindruckt und legt um 1,34 Prozent auf 295,99 US-Dollar zu.
Redaktion finanzen.ch