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User Experience beschreibt das Erlebnis, wenn Nutzer ein digitales Produkt, wie zum Beispiel eine Webseite nutzen. Der Begriff User Experience steht für drei Phasen, die eine Person bei der Nutzung des Produkts durchläuft, die Erwartung vor der Nutzung des Produkts, die Erfahrung während der Nutzung und die Haltung des Nutzers nach der Nutzung. In der ISO-Norm für «Ergonomie der Mensch-System-Interaktion -Teil 210: Prozess zur Gestaltung gebrauchstauglicher interaktiver Systeme (ISO 9241-210:2010)»sind die Begriffe User Experience und Usability definiert.
«Wahrnehmungen und Reaktionen einer Person, die, aus der tatsächlichen und/oder der erwarteten Benutzung eines Produkts, eines Systems oder einer Dienstleistung resultieren» [Schweizerische Normen-Vereinigung,2011]
«Ausmass, in dem ein System, ein Produkt oder eine Dienstleistung durch bestimmte Benutzer in einem bestimmten Nutzungskontext genutzt werden kann, um festgelegte Ziele effektiv, effizient und zufriedenstellend zu erreichen» [Schweizerische Normen-Vereinigung,2011]
Usability betrachtet also nur den Prozess während der Nutzung. User Experience geht darüber hinaus, es werden die Empfindungen vor und nach der Nutzung des Produkts berücksichtigt. [Fokus UX, 2020]
Um sicherzustellen, dass Nutzer bei der Benutzung von Produkten begeistert werden, gibt es verschiedene Vorgehensmodelle, die zur Anwendung kommen können. In allen Modellen geht es darum Markt- und Nutzerforschung zu tätigen, die erhobenen Daten auszuwerten, basierend auf den Erkenntnissen ein Prototyp zu erstellen und den Prototypen zu validieren.