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Studienauftrag auf Einladung: 2009
Bauauftraggeberschaft: privat
Mitarbeit: Heinrich Toews
Der Schaffhauserplatz ist geprägt durch die geschwungenen Linien der sich kreuzenden Strassen und den daraus resultierenden gerundeten Formen der ab 1930 entstandenen Strassenbebauung. Die Ladenräumlichkeiten der neuen Apotheke befinden sich in einer dieser typischen gerundeten Ecksituationen direkt am Platz.
Der Ausbau reagiert auf diese Situation mit einer geschwungenen Rückwand, die den Raum auf die grosszügige Fensterfront zum Platz orientiert. In der Wand sind der Packraum und ein kleines Behandlungszimmer sowie verschiedene Gestelle und der Schubladenstock eingelassen.
Vier kreisrunde Einbauten für die Theke, das Büro des Apothekers, die Leseecke und das Sitzungszimmer sind im Raum verstreut, schaffen spezifische Orte und grenzen unterschiedliche Zonen ab. Sie schaffen eine gleichzeitig elegante und verspielte Atmosphäre. Runde farbige Öffnungen für Licht und Belüftung führen das Spiel in der abgehängten Decke fort und erweitern den Raum in der Vertikalen.
Der helle Boden aus grossformatigen Travertinplatten führt die elegante Materialisierung der Fassade im Innenraum weiter.