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Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich IV.2023.00061 IV. Kammer Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Arnold Gramigna Ersatzrichter Sonderegger Gerichtsschreiberin Casanova Urteil vom 27. April 2023 in Sac hen X.___ Beschwerdeführer gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin Sachverhalt: 1. X.___, geboren 1977 und zuletzt tätig als Bauarbeiter in einem 80%-Pensum, meldete sich am 17. März 2022 (Eingangsdatum) bei der Sozial versicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zum Leistungsbezug an (Urk. 10/4). Die IV-Stelle tätigte erwerbliche und medizinische Abklärungen und wies das Leistungsbegehren nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren (Vorbescheid vom 8. November 2022, Urk. 10/24) mit Verfügung vom 3. Januar 2023 ab (Urk. 10/25). 2. Hiergegen erhob der Versicherte am 30. Januar 2023 Beschwerde und beantragte sinngemäss, es sei die angefochtene Verfügung aufzuheben und es seien ihm Leistungen zuzusprechen (Urk. 1, vgl. auch Urk. 5 und Urk. 7). Mit Beschwerde antwort vom 17. März 2023 (Urk. 9 unter Beilage ihrer Akten, Urk. 10/1-25) schloss die Beschwerdegegnerin auf Abweisung der Beschwerde, worüber der Beschwerdeführer am 21. März 2023 in Kenntnis gesetzt wurde (Urk. 11). 3. Auf die Vorbringen der Parteien und die eingereichten Unterlagen wird, soweit erforderlich, im Rahmen der nachfolgenden Erwägungen eingegangen. Das Gericht zieht in Erwägung: 1. Die Beschwerdegegnerin hielt in der angefochtenen Verfügung dafür, dass der Beschwerdeführer seit der Einreise in die Schweiz als Hilfsarbeiter auf dem Bau tätig sei, was aufgrund seines Gesundheitszustandes ungeeignet sei. In einer kör perlich angepassten, sitzend oder wechselbelastenden Tätigkeit mit der Möglich keit, die Arbeitsposition frei zu wählen, bestehe hingegen seit jeher keine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit. In einer entsprechend angepassten Hilfsar beitertätigkeit sei er in der Lage, ein rentenausschliessendes Einkommen zu realisieren. Es bestehe kein Anspruch auf eine Invalidenrente (Urk. 10/25). Der Beschwerdeführer brachte demgegenüber vor, dass er nicht in der Lage sei, einer Tätigkeit nachzugehen, die mit Laufen zu tun habe, da er grosse Schmerzen in den Beinen habe und gelegentlich stürze. Genau so sei es auch in einer sitzen den Position, wo die Hände das Schmerzzentrum seien. Auch lasse er beim Tragen Dinge fallen, da er plötzlich keine Kraft mehr habe und ein schmerzhafter Krampf auftrete. Die Gliedmassen schliefen ein und nachts wache er mehrmals mit uner träglichen Schmerzen auf, so dass er tagsüber sehr müde sei. Die Medikamente, die teils helfen würden, würden ebenfalls müde machen (Urk. 1, vgl. auch 5 und Urk. 7). 2. 2.1 Am 1. Januar 2022 sind die geänderten Bestimmungen des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG), der Verordnung über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSV), des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG) sowie der Verordnung über die Invaliden versicherung (IVV) in Kraft getreten. In zeitlicher Hinsicht sind vorbehältlich besonderer übergangsrechtlicher Rege lungen grundsätzlich diejenigen Rechtssätze massgebend, die bei Erfüllung des rechtlich zu ordnenden oder zu Rechtsfolgen führenden Tatbestandes Geltung haben (BGE 146 V 364 E. 7.1, 144 V 210 E. 4.3.1, je mit Hinweisen). Da der Zeit punkt des Invaliditätseintritts (Art. 28 Abs. 1 und 1 bis IVG) und jener des Renten anspruchs nicht unbedingt identisch sind, fällt eine Invalidenrente unter das neue Recht, wenn der Anspruchsbeginn ab dem 1. Januar 2022 liegt, auch wenn die Invalidität vor diesem Zeitpunkt eingetreten ist. Neurechtliche Invalidenrenten sind somit Renten, auf die gemäss Art. 29 Abs. 1 und 2 IVG der Anspruch ab dem 1. Januar 2022 entsteht ( vgl. Rz. 1008 des Kreisschreibens zu den Übergangsbe stimmungen zur Einführung des linearen Rentensystems, KS ÜB WE IV, gültig ab 1. Januar 2022). Die angefochtene Verfügung erging nach dem 1. Januar 2022. Da die Entstehung eines Rentenanspruchs vorliegend ebenfalls frühestens ab diesem Datum in Betracht fällt, sind die ab 1. Januar 2022 gültigen Rechtsvorschriften anwendbar. 2.2 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kom menden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG). 2.3 Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkommen), in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre (sog. Valideneinkommen ). Der Einkommensver gleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die beiden hypothetischen Erwerbseinkommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegen übergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditäts grad bestimmen lässt (sog. allgemeine Methode des Einkommensvergleichs; BGE 130 V 343 E. 3.4.2, 128 V 29 E. 1). Als Erwerbseinkommen im Sinne von Artikel 16 ATSG gelten gemäss Art. 25 Abs. 1 IVV mutmassliche jährliche Erwerbseinkommen, von denen Beiträge nach AHVG erhoben würden. Nicht dazu gehören indessen: a. Leistungen des Arbeitgebers für den Lohnausfall infolge Unfall oder Krankheit bei ausgewiesener Arbeitsunfähigkeit; b. Arbeitslosenentschädigungen, Erwerbsausfallentschädigungen nach EOG und Taggelder der Invalidenversicherung. Die massgebenden Erwerbseinkommen nach Artikel 16 ATSG sind in Bezug auf den gleichen Zeitraum festzusetzen und richten sich nach dem Arbeitsmarkt in der Schweiz (Art. 25 Abs. 2 IVV). Soweit für die Bestimmung der massgebenden Erwerbseinkommen statistische Werte herangezogen werden, sind die Zentral werte der Lohnstrukturerhebung (LSE) des Bundesamtes für Statistik massgebend. Andere statistische Werte können beigezogen werden, sofern das Einkommen im Einzelfall nicht in der LSE abgebildet ist. Es sind altersunabhängige und geschlechtsspezifische Werte zu verwenden (Art. 25 Abs. 3 IVV). Die statistischen Werte nach Absatz 3 sind an die betriebsübliche Arbeitszeit nach Wirtschaftsab teilungen und an die Nominallohnentwicklung anzupassen (Art. 25 Abs. 4 IVV). 2.4 Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 IVG Versicherte, die: a. ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können; b. während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes tens 40 % arbeitsunfähig (Art. 6 ATSG) gewesen sind; und c. nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (Art. 8 ATSG) sind. Eine Rente nach Abs. 1 wird nicht zugesprochen, solange die Möglichkeiten zur Eingliederung im Sinne von Art. 8 Abs. 1 bis und 1 ter nicht ausgeschöpft sind (Art. 28 Abs. 1 bis IVG). Gemäss Art. 28b Abs. 1 IVG wird die Höhe des Rentenan spruchs in prozentualen Anteilen an einer ganzen Rente festgelegt. Bei einem Invaliditätsgrad von 50-69 % entspricht der prozentuale Anteil dem Invaliditäts grad (Abs. 2). Bei einem Invaliditätsgrad ab 70 % besteht Anspruch auf eine ganze Rente (Abs. 3). Bei einem Invaliditätsgrad unter 50 % gelten die folgenden prozentualen Anteile (Abs. 4): Invaliditätsgrad prozentualer Anteil 49 Prozent 47.5 Prozent 48 Prozent 45 Prozent 47 Prozent 42.5 Prozent 46 Prozent 40 Prozent 45 Prozent 37.5 Prozent 44 Prozent 35 Prozent 43 Prozent 32.5 Prozent 42 Prozent 30 Prozent 41 Prozent 27.5 Prozent 40 Prozent 25 Prozent 3. Die medizinische Aktenlage stellt sich folgendermassen dar: 3.1 Dr. med. Y.___, Facharzt für Neurologie, untersuchte den Beschwerdefüh rer am 2 5. Februar und 7. März 2022 (vgl. Urk. 10/3/1 ff.). Dr. Y.___ hielt folgende Diagnosen fest: - Sensible Neuropathie, distal und beinbetont - Erstmanifestation 2021 - Ätiologie: Differentialdiagnostisch bei Alkoholabusus bzw. -exzessen; differentialdiagnostisch Zusammenhang mit HIV-Erkrankung - Klinik: Auffälliger Strichgang, sockenförmige Hypästhesie, bimalleoläre Pallhypästhesie, dysm e trisch e untere Extremitäten - ENG vom 25. Februar 2022: Passend zu sensibler PNP der unteren Ext remitäten - Verdacht auf Polyneuritis cranialis 2015 - betont N. trigeminus links - Status nach umfangreichen Abklärungen Z.___ - Differentialdiagnostisch im Rahmen HIV-Infektion - Aktuell: MRI-Schädel-Kontrolle 4. März 2022: Normalbefund, keine entzündlichen Läsionen mehr nachweisba r - HIV-Infektion, Stadium B2, Erstdiagnose November 2015 - ART seit Dezember 2015 - Ste a tosis hepatis, Erstdiagnose April 2021 - a.e. nutritiv-toxisch, C2 Überkonsum, medikamentös Dr. Y.___ konstatierte, dass das aktuelle MRI des Schädels erfreulicherweise keine pathologischen Befunde mehr zeige. Die damals in 2015 beschriebenen Läsionen in den trigeminalen Kerngebieten seien nicht mehr nachweisbar. Ebenfalls fänden sich keine zentralen Ursachen einer Gangstörung oder einer Extremitätenataxie. Er habe dem Beschwerdeführer nochmals erklärt, dass für die Sensibilitätsstörun gen perioral keine medikamentöse oder anderweitige Therapie möglich sei. Für die etwas dysmetrischen Extremitäten könne eine Physiotherapie versucht wer den, eine entsprechende Verordnung habe er ausgestellt. Eine Verlaufskontrolle finde bei Bedarf statt. 3.2 Die Beschwerdegegnerin holte den Bericht von Dr. Y.___ vom 30. Mai 2022 ein (Urk. 10/16). Die aktuelle medizinische Symptomatik äussere sich in einer Gang unsicher heit seit 2021 mit einer Taubheit. Objektiv liege eine Gangunsicherheit vor, eine Hypästhesie der Füsse, eine bimalleoläre Pallhypästhesie, der Knie-Halte-Versuch sei leicht dysmetrisch und der Strichgang leicht unsicher. Der Beschwerdeführer sei eingeschränkt beim Laufen, z.B. beim Strichgang, und es bestehe eine Taubheit perioral, wodurch er etwas Mühe beim Essen habe und sich gelegentlich auf Zunge oder Lippe beisse. Die Arbeit auf dem Bau sei je nach Tätigkeit schwierig, z.B. beim Balancieren auf Gerüsten oder in der Höhe. Eine Tätigkeit in sitzender oder wechselnd sitzender und stehender Position wäre besser. 3.3 Im von der Beschwerdegegnerin eingeholten Bericht von Dr. med. A.___, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin, vom 20. Juli 2022 (Urk. 10/21; vgl. auch Bericht vom 19. Juli 2022, Urk. 10/20), notierte dieser eine sensible distale und beinbetonte Polyneuropathie mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit. Der Beschwerdeführer befinde sich zweimal jährlich in seiner Behandlung. 3.4 Pract. med. B.___, Facharzt für Arbeitsmedizin des Regionalen Ärztli chen Dienstes, nahm am 31. Oktober 2022 Stellung (Urk. 10/23/4 f.). Die s ensible Polyneuropathie zeitige Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit, da aufgrund der neu aufgetretenen Gangunsicherheit eine Tätigkeit auf einer Baustelle mit Gehen/Stehen in unebenem Gelände sowie das Steigen auf Leitern und Gerüste aus arbeitsmedizinischer Sicht nicht geeignet sei. Eine körperlich angepasste Tätigkeit, sitzend oder wechselbelastend, mit der Möglichkeit, die Arbeitsposition frei zu wählen, sei allerdings durchgehend vollzeitig zumutbar. 3.5 Im Rahmen des Beschwerdeverfahrens reichte der Beschwerdeführer den Bericht von Dr. Y.___ vom 13. Januar 2023 ein (Urk. 3/2-3 ; Urk.6/1-2 ). Dr. Y.___ diag nostizierte neu einen atypischen Gesichtsschmerz, welcher sich erstmals im Juli 2022 manifestiert habe. Er führte aus, dass sich in der neurologischen Standort bestimmung weiterhin klinische Zeichen einer diskreten sensiblen PNP an den distalen unteren Extremitäten beidseits fänden. Der neuropathische Befund sei allerdings unauffällig. Hier könne keine PNP objektiviert werden, auch keine Neuropathie am linken Arm. Die diskrete PNP könne daher im Alltag nicht wesentlich beeinträchtigend sein. Zusätzlich bestehe seit 2015 eine periorale Hypästhesie, am ehesten im Rahmen einer Polyneuritis cranialis. In den umfangreichen Abklärungen in der Neurologie im Z.___ seien damals entzündliche Läsionen vor allem in den trigeminalen Kern gebieten gefunden worden. Auch der Liquor sei leicht entzündlich verändert gewesen. Es sei ein Zusammenhang mit der HIV-Infektion vermutet worden. I m Verlaufs-MRI vom März und September 2022 seien diese Hirnstamm-Läsionen nicht mehr nachweisbar gewesen bei stabilem sonstigem Befund. Eine Lumbal funktion (richtig wohl: Lumbalpunktion) sei seiner Kenntnis nach nicht wieder holt worden. Die Hirnnerven problematik sei in den letzten Jahren aber unverän dert vorhanden gewesen. Hauptproblematik schienen für den Beschwerdeführer aktuell aber eher multi lokuläre Schmerzen zu sein. Es finde sich eine ausgeprägte Druckdolenz vor allem in der Knöchel- und Fussregion beidseits, auch an den Händen. An der linken Hand bestehe der Verdacht auf eine Tendovaginitis stenosans am Digitum III. Eine rheumatologische Mitbeurteilung könnte sinnvoll sein. Die Arbeitsfähigkeit scheine aus neurologischer Sicht nicht wirklich eingeschränkt zu sein, da durch die neurologischen Symptome im Alltag keine bis wenig Beschwerden denkbar seien. Aktuell stünden Schmerzen im Vordergrund. 3.6 Die Ärzte der Sprechstunde für allgemeine Neurologie des Universitätsspitals Z.___ hielten in ihrem Bericht vom 20. Februar 2023 fest, dass eine geplante Verlaufskontrolle bei atypischen Gesichtsschmerzen erfolgt sei. Der Beschwerdeführer berichte über eine Besserung der Kopfschmerzfrequenz, er könne die Schmerzen meist mit Novalgin oder Dafalgan behandeln. Klinisch-neurologisch zeige sich im Hirnnervenstatus eine Hypästhesie der Zunge und im Bereich V2-3 rechts bei ansonste n blande m Befund. Ätiologisch bleibe die genaue Einteilung der Schmerzen weiterhin offen. Eine Trigeminusneuropathie erscheine weiterhin am wahrscheinlichsten, differentialdiagnostisch sei eine Migräne ohne Aura denkbar. Therapeutisch hätten sie eine schmerzmodulierende Therapie mit Amitriptylin an geboten, welche d er Beschwerdeführer jedoch ableh n e. Zur Akut therapie rezeptier t en sie bei anamnestisch gutem Ansprechen Ibuprofen. Sie plan ten eine telefonische Verlaufskontrolle in sechs Monaten (Urk. 8). 4. 4.1 Gestützt auf die im Recht liegenden Arztberichte ist überwiegend wahrscheinlich erstellt, dass der Beschwerdeführer in einer angepassten Tätigkeit vollumfänglich arbeitsfähig ist (vgl. E. 3.1-3.6). Seine sinngemässen Ausführungen in der Beschwerdeschrift, dass er weder eine gehende noch eine sitzende Tätigkeit aus führen könne, lassen sich anhand der vorliegenden objektiven Befunde und Diagnosen nicht nachvollziehen. Auch die im Rahmen des Beschwerdeverfahrens eingereichten Berichte lassen keinen anderen Schluss zu, attestiert doch Dr. Y.___ selbst, dass eine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit durch die neurologischen Symptome nicht anzunehmen sei (vgl. E. 3.5). Entsprechend ist überwiegend wahrscheinlich erstellt, dass der Beschwerdeführer in einer angepassten Tätigkeit vollumfänglich arbeitsfähig ist. 4.2 Zu prüfen bleiben die erwerblichen Auswirkungen der in qualitativer Hinsicht leicht eingeschränkten Arbeitsfähigkeit: Zuletzt war der Beschwerdeführer angestellt bei der C.___ AG in einem Pensum von 80 % (vgl. Anmeldung, Urk. 10/4/6; Arbeitgeberfragebogen vom 5. Mai 2022, Urk. 10/12), wobei er dort nur äusserst kurz, während weniger Tage, gearbeitet hat, soweit dies aus den Unterlagen hervorgeht (vgl. auch Auszug aus dem individuellen Konto, Urk. 10/1-2). Mit Blick auf seine Erwerbsbiographie dem individuellen Konto folgend ist als angestammte und angepasste Tätigkeit der Tabellenlohn gemäss der vom Bun desamt für Statistik herausgegebenen Schweizerischen Lohnstrukturerhebung (LSE) für Hilfsarbeiter heranzuziehen (vgl. Urk. 10/1-2). Ein Leidensabzug auf grund des nur gering eingeschränkten Belastungsprofils, welches eine wechsel belastende Tätigkeit bevorzugt mit der Möglichkeit, selbst die Arbeitsposition zu wählen, rechtfertigt sich nicht. Entsprechend erleidet der Beschwerdeführer keine Einkommenseinbusse und die Beschwerdegegnerin wies zurecht die Leistungen ab. Der Vollständigkeit halber ist festzuhalten, dass auch unter der Annahme der Beschwerdegegnerin, dass die angestammte Tätigkeit eine Hilfsarbeitertätigkeit auf dem Bau wäre, unter Verweis auf den von ihr vorgenommenen Einkommens vergleich (Urk. 10/23) ein rentenausschliessender Invaliditätsgrad resultiert. 5. Da die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen zu beurtei len war, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Ver fahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert im Rahmen von Fr. 200.-- bis Fr. 1'000.-- festzulegen (Art. 69 Abs. 1 bis IVG). Sie sind ermessensweise auf Fr. 600.-- anzusetzen und ausgangsgemäss dem unterliegenden Beschwerdefüh rer aufzuerlegen. Das Gericht erkennt: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 600.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein werden dem Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt. 3. Zustellung gegen Empfangsschein an: - X.___ - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle - Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an: - Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft) 4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesge setzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizu legen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin HurstCasanova

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich IV.2023.00061 IV. Kammer Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Arnold Gramigna Ersatzrichter Sonderegger Gerichtsschreiberin Casanova Urteil vom 27. April 2023 in Sac hen X.___ Beschwerdeführer gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin Sachverhalt: 1. X.___, geboren 1977 und zuletzt tätig als Bauarbeiter in einem 80%-Pensum, meldete sich am 17. März 2022 (Eingangsdatum) bei der Sozial versicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zum Leistungsbezug an (Urk. 10/4). Die IV-Stelle tätigte erwerbliche und medizinische Abklärungen und wies das Leistungsbegehren nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren (Vorbescheid vom 8. November 2022, Urk. 10/24) mit Verfügung vom 3. Januar 2023 ab (Urk. 10/25). 2. Hiergegen erhob der Versicherte am 30. Januar 2023 Beschwerde und beantragte sinngemäss, es sei die angefochtene Verfügung aufzuheben und es seien ihm Leistungen zuzusprechen (Urk. 1, vgl. auch Urk. 5 und Urk. 7). Mit Beschwerde antwort vom 17. März 2023 (Urk. 9 unter Beilage ihrer Akten, Urk. 10/1-25) schloss die Beschwerdegegnerin auf Abweisung der Beschwerde, worüber der Beschwerdeführer am 21. März 2023 in Kenntnis gesetzt wurde (Urk. 11). 3. Auf die Vorbringen der Parteien und die eingereichten Unterlagen wird, soweit erforderlich, im Rahmen der nachfolgenden Erwägungen eingegangen. Das Gericht zieht in Erwägung: 1. Die Beschwerdegegnerin hielt in der angefochtenen Verfügung dafür, dass der Beschwerdeführer seit der Einreise in die Schweiz als Hilfsarbeiter auf dem Bau tätig sei, was aufgrund seines Gesundheitszustandes ungeeignet sei. In einer kör perlich angepassten, sitzend oder wechselbelastenden Tätigkeit mit der Möglich keit, die Arbeitsposition frei zu wählen, bestehe hingegen seit jeher keine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit. In einer entsprechend angepassten Hilfsar beitertätigkeit sei er in der Lage, ein rentenausschliessendes Einkommen zu realisieren. Es bestehe kein Anspruch auf eine Invalidenrente (Urk. 10/25). Der Beschwerdeführer brachte demgegenüber vor, dass er nicht in der Lage sei, einer Tätigkeit nachzugehen, die mit Laufen zu tun habe, da er grosse Schmerzen in den Beinen habe und gelegentlich stürze. Genau so sei es auch in einer sitzen den Position, wo die Hände das Schmerzzentrum seien. Auch lasse er beim Tragen Dinge fallen, da er plötzlich keine Kraft mehr habe und ein schmerzhafter Krampf auftrete. Die Gliedmassen schliefen ein und nachts wache er mehrmals mit uner träglichen Schmerzen auf, so dass er tagsüber sehr müde sei. Die Medikamente, die teils helfen würden, würden ebenfalls müde machen (Urk. 1, vgl. auch 5 und Urk. 7). 2. 2.1 Am 1. Januar 2022 sind die geänderten Bestimmungen des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG), der Verordnung über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSV), des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG) sowie der Verordnung über die Invaliden versicherung (IVV) in Kraft getreten. In zeitlicher Hinsicht sind vorbehältlich besonderer übergangsrechtlicher Rege lungen grundsätzlich diejenigen Rechtssätze massgebend, die bei Erfüllung des rechtlich zu ordnenden oder zu Rechtsfolgen führenden Tatbestandes Geltung haben (BGE 146 V 364 E. 7.1, 144 V 210 E. 4.3.1, je mit Hinweisen). Da der Zeit punkt des Invaliditätseintritts (Art. 28 Abs. 1 und 1 bis IVG) und jener des Renten anspruchs nicht unbedingt identisch sind, fällt eine Invalidenrente unter das neue Recht, wenn der Anspruchsbeginn ab dem 1. Januar 2022 liegt, auch wenn die Invalidität vor diesem Zeitpunkt eingetreten ist. Neurechtliche Invalidenrenten sind somit Renten, auf die gemäss Art. 29 Abs. 1 und 2 IVG der Anspruch ab dem 1. Januar 2022 entsteht ( vgl. Rz. 1008 des Kreisschreibens zu den Übergangsbe stimmungen zur Einführung des linearen Rentensystems, KS ÜB WE IV, gültig ab 1. Januar 2022). Die angefochtene Verfügung erging nach dem 1. Januar 2022. Da die Entstehung eines Rentenanspruchs vorliegend ebenfalls frühestens ab diesem Datum in Betracht fällt, sind die ab 1. Januar 2022 gültigen Rechtsvorschriften anwendbar. 2.2 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kom menden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG). 2.3 Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkommen), in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre (sog. Valideneinkommen ). Der Einkommensver gleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die beiden hypothetischen Erwerbseinkommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegen übergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditäts grad bestimmen lässt (sog. allgemeine Methode des Einkommensvergleichs; BGE 130 V 343 E. 3.4.2, 128 V 29 E. 1). Als Erwerbseinkommen im Sinne von Artikel 16 ATSG gelten gemäss Art. 25 Abs. 1 IVV mutmassliche jährliche Erwerbseinkommen, von denen Beiträge nach AHVG erhoben würden. Nicht dazu gehören indessen: a. Leistungen des Arbeitgebers für den Lohnausfall infolge Unfall oder Krankheit bei ausgewiesener Arbeitsunfähigkeit; b. Arbeitslosenentschädigungen, Erwerbsausfallentschädigungen nach EOG und Taggelder der Invalidenversicherung. Die massgebenden Erwerbseinkommen nach Artikel 16 ATSG sind in Bezug auf den gleichen Zeitraum festzusetzen und richten sich nach dem Arbeitsmarkt in der Schweiz (Art. 25 Abs. 2 IVV). Soweit für die Bestimmung der massgebenden Erwerbseinkommen statistische Werte herangezogen werden, sind die Zentral werte der Lohnstrukturerhebung (LSE) des Bundesamtes für Statistik massgebend. Andere statistische Werte können beigezogen werden, sofern das Einkommen im Einzelfall nicht in der LSE abgebildet ist. Es sind altersunabhängige und geschlechtsspezifische Werte zu verwenden (Art. 25 Abs. 3 IVV). Die statistischen Werte nach Absatz 3 sind an die betriebsübliche Arbeitszeit nach Wirtschaftsab teilungen und an die Nominallohnentwicklung anzupassen (Art. 25 Abs. 4 IVV). 2.4 Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 IVG Versicherte, die: a. ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können; b. während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes tens 40 % arbeitsunfähig (Art. 6 ATSG) gewesen sind; und c. nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (Art. 8 ATSG) sind. Eine Rente nach Abs. 1 wird nicht zugesprochen, solange die Möglichkeiten zur Eingliederung im Sinne von Art. 8 Abs. 1 bis und 1 ter nicht ausgeschöpft sind (Art. 28 Abs. 1 bis IVG). Gemäss Art. 28b Abs. 1 IVG wird die Höhe des Rentenan spruchs in prozentualen Anteilen an einer ganzen Rente festgelegt. Bei einem Invaliditätsgrad von 50-69 % entspricht der prozentuale Anteil dem Invaliditäts grad (Abs. 2). Bei einem Invaliditätsgrad ab 70 % besteht Anspruch auf eine ganze Rente (Abs. 3). Bei einem Invaliditätsgrad unter 50 % gelten die folgenden prozentualen Anteile (Abs. 4): Invaliditätsgrad prozentualer Anteil 49 Prozent 47.5 Prozent 48 Prozent 45 Prozent 47 Prozent 42.5 Prozent 46 Prozent 40 Prozent 45 Prozent 37.5 Prozent 44 Prozent 35 Prozent 43 Prozent 32.5 Prozent 42 Prozent 30 Prozent 41 Prozent 27.5 Prozent 40 Prozent 25 Prozent 3. Die medizinische Aktenlage stellt sich folgendermassen dar: 3.1 Dr. med. Y.___, Facharzt für Neurologie, untersuchte den Beschwerdefüh rer am 2 5. Februar und 7. März 2022 (vgl. Urk. 10/3/1 ff.). Dr. Y.___ hielt folgende Diagnosen fest: - Sensible Neuropathie, distal und beinbetont - Erstmanifestation 2021 - Ätiologie: Differentialdiagnostisch bei Alkoholabusus bzw. -exzessen; differentialdiagnostisch Zusammenhang mit HIV-Erkrankung - Klinik: Auffälliger Strichgang, sockenförmige Hypästhesie, bimalleoläre Pallhypästhesie, dysm e trisch e untere Extremitäten - ENG vom 25. Februar 2022: Passend zu sensibler PNP der unteren Ext remitäten - Verdacht auf Polyneuritis cranialis 2015 - betont N. trigeminus links - Status nach umfangreichen Abklärungen Z.___ - Differentialdiagnostisch im Rahmen HIV-Infektion - Aktuell: MRI-Schädel-Kontrolle 4. März 2022: Normalbefund, keine entzündlichen Läsionen mehr nachweisba r - HIV-Infektion, Stadium B2, Erstdiagnose November 2015 - ART seit Dezember 2015 - Ste a tosis hepatis, Erstdiagnose April 2021 - a.e. nutritiv-toxisch, C2 Überkonsum, medikamentös Dr. Y.___ konstatierte, dass das aktuelle MRI des Schädels erfreulicherweise keine pathologischen Befunde mehr zeige. Die damals in 2015 beschriebenen Läsionen in den trigeminalen Kerngebieten seien nicht mehr nachweisbar. Ebenfalls fänden sich keine zentralen Ursachen einer Gangstörung oder einer Extremitätenataxie. Er habe dem Beschwerdeführer nochmals erklärt, dass für die Sensibilitätsstörun gen perioral keine medikamentöse oder anderweitige Therapie möglich sei. Für die etwas dysmetrischen Extremitäten könne eine Physiotherapie versucht wer den, eine entsprechende Verordnung habe er ausgestellt. Eine Verlaufskontrolle finde bei Bedarf statt. 3.2 Die Beschwerdegegnerin holte den Bericht von Dr. Y.___ vom 30. Mai 2022 ein (Urk. 10/16). Die aktuelle medizinische Symptomatik äussere sich in einer Gang unsicher heit seit 2021 mit einer Taubheit. Objektiv liege eine Gangunsicherheit vor, eine Hypästhesie der Füsse, eine bimalleoläre Pallhypästhesie, der Knie-Halte-Versuch sei leicht dysmetrisch und der Strichgang leicht unsicher. Der Beschwerdeführer sei eingeschränkt beim Laufen, z.B. beim Strichgang, und es bestehe eine Taubheit perioral, wodurch er etwas Mühe beim Essen habe und sich gelegentlich auf Zunge oder Lippe beisse. Die Arbeit auf dem Bau sei je nach Tätigkeit schwierig, z.B. beim Balancieren auf Gerüsten oder in der Höhe. Eine Tätigkeit in sitzender oder wechselnd sitzender und stehender Position wäre besser. 3.3 Im von der Beschwerdegegnerin eingeholten Bericht von Dr. med. A.___, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin, vom 20. Juli 2022 (Urk. 10/21; vgl. auch Bericht vom 19. Juli 2022, Urk. 10/20), notierte dieser eine sensible distale und beinbetonte Polyneuropathie mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit. Der Beschwerdeführer befinde sich zweimal jährlich in seiner Behandlung. 3.4 Pract. med. B.___, Facharzt für Arbeitsmedizin des Regionalen Ärztli chen Dienstes, nahm am 31. Oktober 2022 Stellung (Urk. 10/23/4 f.). Die s ensible Polyneuropathie zeitige Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit, da aufgrund der neu aufgetretenen Gangunsicherheit eine Tätigkeit auf einer Baustelle mit Gehen/Stehen in unebenem Gelände sowie das Steigen auf Leitern und Gerüste aus arbeitsmedizinischer Sicht nicht geeignet sei. Eine körperlich angepasste Tätigkeit, sitzend oder wechselbelastend, mit der Möglichkeit, die Arbeitsposition frei zu wählen, sei allerdings durchgehend vollzeitig zumutbar. 3.5 Im Rahmen des Beschwerdeverfahrens reichte der Beschwerdeführer den Bericht von Dr. Y.___ vom 13. Januar 2023 ein (Urk. 3/2-3 ; Urk.6/1-2 ). Dr. Y.___ diag nostizierte neu einen atypischen Gesichtsschmerz, welcher sich erstmals im Juli 2022 manifestiert habe. Er führte aus, dass sich in der neurologischen Standort bestimmung weiterhin klinische Zeichen einer diskreten sensiblen PNP an den distalen unteren Extremitäten beidseits fänden. Der neuropathische Befund sei allerdings unauffällig. Hier könne keine PNP objektiviert werden, auch keine Neuropathie am linken Arm. Die diskrete PNP könne daher im Alltag nicht wesentlich beeinträchtigend sein. Zusätzlich bestehe seit 2015 eine periorale Hypästhesie, am ehesten im Rahmen einer Polyneuritis cranialis. In den umfangreichen Abklärungen in der Neurologie im Z.___ seien damals entzündliche Läsionen vor allem in den trigeminalen Kern gebieten gefunden worden. Auch der Liquor sei leicht entzündlich verändert gewesen. Es sei ein Zusammenhang mit der HIV-Infektion vermutet worden. I m Verlaufs-MRI vom März und September 2022 seien diese Hirnstamm-Läsionen nicht mehr nachweisbar gewesen bei stabilem sonstigem Befund. Eine Lumbal funktion (richtig wohl: Lumbalpunktion) sei seiner Kenntnis nach nicht wieder holt worden. Die Hirnnerven problematik sei in den letzten Jahren aber unverän dert vorhanden gewesen. Hauptproblematik schienen für den Beschwerdeführer aktuell aber eher multi lokuläre Schmerzen zu sein. Es finde sich eine ausgeprägte Druckdolenz vor allem in der Knöchel- und Fussregion beidseits, auch an den Händen. An der linken Hand bestehe der Verdacht auf eine Tendovaginitis stenosans am Digitum III. Eine rheumatologische Mitbeurteilung könnte sinnvoll sein. Die Arbeitsfähigkeit scheine aus neurologischer Sicht nicht wirklich eingeschränkt zu sein, da durch die neurologischen Symptome im Alltag keine bis wenig Beschwerden denkbar seien. Aktuell stünden Schmerzen im Vordergrund. 3.6 Die Ärzte der Sprechstunde für allgemeine Neurologie des Universitätsspitals Z.___ hielten in ihrem Bericht vom 20. Februar 2023 fest, dass eine geplante Verlaufskontrolle bei atypischen Gesichtsschmerzen erfolgt sei. Der Beschwerdeführer berichte über eine Besserung der Kopfschmerzfrequenz, er könne die Schmerzen meist mit Novalgin oder Dafalgan behandeln. Klinisch-neurologisch zeige sich im Hirnnervenstatus eine Hypästhesie der Zunge und im Bereich V2-3 rechts bei ansonste n blande m Befund. Ätiologisch bleibe die genaue Einteilung der Schmerzen weiterhin offen. Eine Trigeminusneuropathie erscheine weiterhin am wahrscheinlichsten, differentialdiagnostisch sei eine Migräne ohne Aura denkbar. Therapeutisch hätten sie eine schmerzmodulierende Therapie mit Amitriptylin an geboten, welche d er Beschwerdeführer jedoch ableh n e. Zur Akut therapie rezeptier t en sie bei anamnestisch gutem Ansprechen Ibuprofen. Sie plan ten eine telefonische Verlaufskontrolle in sechs Monaten (Urk. 8). 4. 4.1 Gestützt auf die im Recht liegenden Arztberichte ist überwiegend wahrscheinlich erstellt, dass der Beschwerdeführer in einer angepassten Tätigkeit vollumfänglich arbeitsfähig ist (vgl. E. 3.1-3.6). Seine sinngemässen Ausführungen in der Beschwerdeschrift, dass er weder eine gehende noch eine sitzende Tätigkeit aus führen könne, lassen sich anhand der vorliegenden objektiven Befunde und Diagnosen nicht nachvollziehen. Auch die im Rahmen des Beschwerdeverfahrens eingereichten Berichte lassen keinen anderen Schluss zu, attestiert doch Dr. Y.___ selbst, dass eine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit durch die neurologischen Symptome nicht anzunehmen sei (vgl. E. 3.5). Entsprechend ist überwiegend wahrscheinlich erstellt, dass der Beschwerdeführer in einer angepassten Tätigkeit vollumfänglich arbeitsfähig ist. 4.2 Zu prüfen bleiben die erwerblichen Auswirkungen der in qualitativer Hinsicht leicht eingeschränkten Arbeitsfähigkeit: Zuletzt war der Beschwerdeführer angestellt bei der C.___ AG in einem Pensum von 80 % (vgl. Anmeldung, Urk. 10/4/6; Arbeitgeberfragebogen vom 5. Mai 2022, Urk. 10/12), wobei er dort nur äusserst kurz, während weniger Tage, gearbeitet hat, soweit dies aus den Unterlagen hervorgeht (vgl. auch Auszug aus dem individuellen Konto, Urk. 10/1-2). Mit Blick auf seine Erwerbsbiographie dem individuellen Konto folgend ist als angestammte und angepasste Tätigkeit der Tabellenlohn gemäss der vom Bun desamt für Statistik herausgegebenen Schweizerischen Lohnstrukturerhebung (LSE) für Hilfsarbeiter heranzuziehen (vgl. Urk. 10/1-2). Ein Leidensabzug auf grund des nur gering eingeschränkten Belastungsprofils, welches eine wechsel belastende Tätigkeit bevorzugt mit der Möglichkeit, selbst die Arbeitsposition zu wählen, rechtfertigt sich nicht. Entsprechend erleidet der Beschwerdeführer keine Einkommenseinbusse und die Beschwerdegegnerin wies zurecht die Leistungen ab. Der Vollständigkeit halber ist festzuhalten, dass auch unter der Annahme der Beschwerdegegnerin, dass die angestammte Tätigkeit eine Hilfsarbeitertätigkeit auf dem Bau wäre, unter Verweis auf den von ihr vorgenommenen Einkommens vergleich (Urk. 10/23) ein rentenausschliessender Invaliditätsgrad resultiert. 5. Da die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen zu beurtei len war, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Ver fahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert im Rahmen von Fr. 200.-- bis Fr. 1'000.-- festzulegen (Art. 69 Abs. 1 bis IVG). Sie sind ermessensweise auf Fr. 600.-- anzusetzen und ausgangsgemäss dem unterliegenden Beschwerdefüh rer aufzuerlegen. Das Gericht erkennt: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 600.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein werden dem Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt. 3. Zustellung gegen Empfangsschein an: - X.___ - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle - Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an: - Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft) 4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesge setzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizu legen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin HurstCasanova

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Sozialversicherungsgericht

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

des Kantons Zürich IV.2023.00061 IV. Kammer Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Arnold Gramigna Ersatzrichter Sonderegger Gerichtsschreiberin Casanova Urteil vom 27. April 2023

IV.2023.00061

IV.2023.00061

IV.2023.00061 IV. Kammer

IV. Kammer

Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Arnold Gramigna Ersatzrichter Sonderegger Gerichtsschreiberin Casanova

Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Arnold Gramigna Ersatzrichter Sonderegger Gerichtsschreiberin Casanova

Urteil vom 27. April 2023

Urteil vom 27. April 2023 in Sac hen

in Sac hen X.___

X.___ Beschwerdeführer

Beschwerdeführer gegen

gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle

Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich

Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin

Beschwerdegegnerin Sachverhalt:

Sachverhalt: 1. X.___, geboren 1977 und zuletzt tätig als Bauarbeiter in einem 80%-Pensum, meldete sich am 17. März 2022 (Eingangsdatum) bei der Sozial versicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zum Leistungsbezug an (Urk. 10/4). Die IV-Stelle tätigte erwerbliche und medizinische Abklärungen und wies das Leistungsbegehren nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren (Vorbescheid vom 8. November 2022, Urk. 10/24) mit Verfügung vom 3. Januar 2023 ab (Urk. 10/25).

1. X.___, geboren 1977 und zuletzt tätig als Bauarbeiter in einem 80%-Pensum, meldete sich am 17. März 2022 (Eingangsdatum) bei der Sozial versicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zum Leistungsbezug an (Urk. 10/4). Die IV-Stelle tätigte erwerbliche und medizinische Abklärungen und wies das Leistungsbegehren nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren (Vorbescheid vom 8. November 2022, Urk. 10/24) mit Verfügung vom 3. Januar 2023 ab (Urk. 10/25). 2. Hiergegen erhob der Versicherte am 30. Januar 2023 Beschwerde und beantragte sinngemäss, es sei die angefochtene Verfügung aufzuheben und es seien ihm Leistungen zuzusprechen (Urk. 1, vgl. auch Urk. 5 und Urk. 7). Mit Beschwerde antwort vom 17. März 2023 (Urk. 9 unter Beilage ihrer Akten, Urk. 10/1-25) schloss die Beschwerdegegnerin auf Abweisung der Beschwerde, worüber der Beschwerdeführer am 21. März 2023 in Kenntnis gesetzt wurde (Urk. 11).

2. Hiergegen erhob der Versicherte am 30. Januar 2023 Beschwerde und beantragte sinngemäss, es sei die angefochtene Verfügung aufzuheben und es seien ihm Leistungen zuzusprechen (Urk. 1, vgl. auch Urk. 5 und Urk. 7). Mit Beschwerde antwort vom 17. März 2023 (Urk. 9 unter Beilage ihrer Akten, Urk. 10/1-25) schloss die Beschwerdegegnerin auf Abweisung der Beschwerde, worüber der Beschwerdeführer am 21. März 2023 in Kenntnis gesetzt wurde (Urk. 11). 3. Auf die Vorbringen der Parteien und die eingereichten Unterlagen wird, soweit erforderlich, im Rahmen der nachfolgenden Erwägungen eingegangen.

3. Auf die Vorbringen der Parteien und die eingereichten Unterlagen wird, soweit erforderlich, im Rahmen der nachfolgenden Erwägungen eingegangen. Das Gericht zieht in Erwägung:

Das Gericht zieht in Erwägung: 1. Die Beschwerdegegnerin hielt in der angefochtenen Verfügung dafür, dass der Beschwerdeführer seit der Einreise in die Schweiz als Hilfsarbeiter auf dem Bau tätig sei, was aufgrund seines Gesundheitszustandes ungeeignet sei. In einer kör perlich angepassten, sitzend oder wechselbelastenden Tätigkeit mit der Möglich keit, die Arbeitsposition frei zu wählen, bestehe hingegen seit jeher keine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit. In einer entsprechend angepassten Hilfsar beitertätigkeit sei er in der Lage, ein rentenausschliessendes Einkommen zu realisieren. Es bestehe kein Anspruch auf eine Invalidenrente (Urk. 10/25).

1. Die Beschwerdegegnerin hielt in der angefochtenen Verfügung dafür, dass der Beschwerdeführer seit der Einreise in die Schweiz als Hilfsarbeiter auf dem Bau tätig sei, was aufgrund seines Gesundheitszustandes ungeeignet sei. In einer kör perlich angepassten, sitzend oder wechselbelastenden Tätigkeit mit der Möglich keit, die Arbeitsposition frei zu wählen, bestehe hingegen seit jeher keine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit. In einer entsprechend angepassten Hilfsar beitertätigkeit sei er in der Lage, ein rentenausschliessendes Einkommen zu realisieren. Es bestehe kein Anspruch auf eine Invalidenrente (Urk. 10/25). Der Beschwerdeführer brachte demgegenüber vor, dass er nicht in der Lage sei, einer Tätigkeit nachzugehen, die mit Laufen zu tun habe, da er grosse Schmerzen in den Beinen habe und gelegentlich stürze. Genau so sei es auch in einer sitzen den Position, wo die Hände das Schmerzzentrum seien. Auch lasse er beim Tragen Dinge fallen, da er plötzlich keine Kraft mehr habe und ein schmerzhafter Krampf auftrete. Die Gliedmassen schliefen ein und nachts wache er mehrmals mit uner träglichen Schmerzen auf, so dass er tagsüber sehr müde sei. Die Medikamente, die teils helfen würden, würden ebenfalls müde machen (Urk. 1, vgl. auch 5 und Urk. 7).

Der Beschwerdeführer brachte demgegenüber vor, dass er nicht in der Lage sei, einer Tätigkeit nachzugehen, die mit Laufen zu tun habe, da er grosse Schmerzen in den Beinen habe und gelegentlich stürze. Genau so sei es auch in einer sitzen den Position, wo die Hände das Schmerzzentrum seien. Auch lasse er beim Tragen Dinge fallen, da er plötzlich keine Kraft mehr habe und ein schmerzhafter Krampf auftrete. Die Gliedmassen schliefen ein und nachts wache er mehrmals mit uner träglichen Schmerzen auf, so dass er tagsüber sehr müde sei. Die Medikamente, die teils helfen würden, würden ebenfalls müde machen (Urk. 1, vgl. auch 5 und Urk. 7). 2.

2. 2.1 Am 1. Januar 2022 sind die geänderten Bestimmungen des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG), der Verordnung über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSV), des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG) sowie der Verordnung über die Invaliden versicherung (IVV) in Kraft getreten.

2.1 Am 1. Januar 2022 sind die geänderten Bestimmungen des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG), der Verordnung über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSV), des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG) sowie der Verordnung über die Invaliden versicherung (IVV) in Kraft getreten. In zeitlicher Hinsicht sind vorbehältlich besonderer übergangsrechtlicher Rege lungen grundsätzlich diejenigen Rechtssätze massgebend, die bei Erfüllung des rechtlich zu ordnenden oder zu Rechtsfolgen führenden Tatbestandes Geltung haben (BGE 146 V 364 E. 7.1, 144 V 210 E. 4.3.1, je mit Hinweisen). Da der Zeit punkt des Invaliditätseintritts (Art. 28 Abs. 1 und 1 bis IVG) und jener des Renten anspruchs nicht unbedingt identisch sind, fällt eine Invalidenrente unter das neue Recht, wenn der Anspruchsbeginn ab dem 1. Januar 2022 liegt, auch wenn die Invalidität vor diesem Zeitpunkt eingetreten ist. Neurechtliche Invalidenrenten sind somit Renten, auf die gemäss Art. 29 Abs. 1 und 2 IVG der Anspruch ab dem 1. Januar 2022 entsteht ( vgl. Rz. 1008 des Kreisschreibens zu den Übergangsbe stimmungen zur Einführung des linearen Rentensystems, KS ÜB WE IV, gültig ab 1. Januar 2022).

In zeitlicher Hinsicht sind vorbehältlich besonderer übergangsrechtlicher Rege lungen grundsätzlich diejenigen Rechtssätze massgebend, die bei Erfüllung des rechtlich zu ordnenden oder zu Rechtsfolgen führenden Tatbestandes Geltung haben (BGE 146 V 364 E. 7.1, 144 V 210 E. 4.3.1, je mit Hinweisen). Da der Zeit punkt des Invaliditätseintritts (Art. 28 Abs. 1 und 1 bis IVG) und jener des Renten anspruchs nicht unbedingt identisch sind, fällt eine Invalidenrente unter das neue Recht, wenn der Anspruchsbeginn ab dem 1. Januar 2022 liegt, auch wenn die Invalidität vor diesem Zeitpunkt eingetreten ist. Neurechtliche Invalidenrenten sind somit Renten, auf die gemäss Art. 29 Abs. 1 und 2 IVG der Anspruch ab dem 1. Januar 2022 entsteht ( vgl. Rz. 1008 des Kreisschreibens zu den Übergangsbe stimmungen zur Einführung des linearen Rentensystems, KS ÜB WE IV, gültig ab 1. Januar 2022). Die angefochtene Verfügung erging nach dem 1. Januar 2022. Da die Entstehung eines Rentenanspruchs vorliegend ebenfalls frühestens ab diesem Datum in Betracht fällt, sind die ab 1. Januar 2022 gültigen Rechtsvorschriften anwendbar.

Die angefochtene Verfügung erging nach dem 1. Januar 2022. Da die Entstehung eines Rentenanspruchs vorliegend ebenfalls frühestens ab diesem Datum in Betracht fällt, sind die ab 1. Januar 2022 gültigen Rechtsvorschriften anwendbar. 2.2 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kom menden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).

2.2 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kom menden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG). 2.3 Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkommen), in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre (sog. Valideneinkommen ). Der Einkommensver gleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die beiden hypothetischen Erwerbseinkommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegen übergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditäts grad bestimmen lässt (sog. allgemeine Methode des Einkommensvergleichs; BGE 130 V 343 E. 3.4.2, 128 V 29 E. 1).

2.3 Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkommen), in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre (sog. Valideneinkommen ). Der Einkommensver gleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die beiden hypothetischen Erwerbseinkommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegen übergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditäts grad bestimmen lässt (sog. allgemeine Methode des Einkommensvergleichs; BGE 130 V 343 E. 3.4.2, 128 V 29 E. 1). Als Erwerbseinkommen im Sinne von Artikel 16 ATSG gelten gemäss Art. 25 Abs. 1 IVV mutmassliche jährliche Erwerbseinkommen, von denen Beiträge nach AHVG erhoben würden. Nicht dazu gehören indessen:

Als Erwerbseinkommen im Sinne von Artikel 16 ATSG gelten gemäss Art. 25 Abs. 1 IVV mutmassliche jährliche Erwerbseinkommen, von denen Beiträge nach AHVG erhoben würden. Nicht dazu gehören indessen: a. Leistungen des Arbeitgebers für den Lohnausfall infolge Unfall oder Krankheit bei ausgewiesener Arbeitsunfähigkeit;

a. Leistungen des Arbeitgebers für den Lohnausfall infolge Unfall oder Krankheit bei ausgewiesener Arbeitsunfähigkeit; b. Arbeitslosenentschädigungen, Erwerbsausfallentschädigungen nach EOG und Taggelder der Invalidenversicherung. b. Arbeitslosenentschädigungen, Erwerbsausfallentschädigungen nach EOG und Taggelder der Invalidenversicherung. Die massgebenden Erwerbseinkommen nach Artikel 16 ATSG sind in Bezug auf den gleichen Zeitraum festzusetzen und richten sich nach dem Arbeitsmarkt in der Schweiz (Art. 25 Abs. 2 IVV). Soweit für die Bestimmung der massgebenden Erwerbseinkommen statistische Werte herangezogen werden, sind die Zentral werte der Lohnstrukturerhebung (LSE) des Bundesamtes für Statistik massgebend. Andere statistische Werte können beigezogen werden, sofern das Einkommen im Einzelfall nicht in der LSE abgebildet ist. Es sind altersunabhängige und geschlechtsspezifische Werte zu verwenden (Art. 25 Abs. 3 IVV). Die statistischen Werte nach Absatz 3 sind an die betriebsübliche Arbeitszeit nach Wirtschaftsab teilungen und an die Nominallohnentwicklung anzupassen (Art. 25 Abs. 4 IVV).

Die massgebenden Erwerbseinkommen nach Artikel 16 ATSG sind in Bezug auf den gleichen Zeitraum festzusetzen und richten sich nach dem Arbeitsmarkt in der Schweiz (Art. 25 Abs. 2 IVV). Soweit für die Bestimmung der massgebenden Erwerbseinkommen statistische Werte herangezogen werden, sind die Zentral werte der Lohnstrukturerhebung (LSE) des Bundesamtes für Statistik massgebend. Andere statistische Werte können beigezogen werden, sofern das Einkommen im Einzelfall nicht in der LSE abgebildet ist. Es sind altersunabhängige und geschlechtsspezifische Werte zu verwenden (Art. 25 Abs. 3 IVV). Die statistischen Werte nach Absatz 3 sind an die betriebsübliche Arbeitszeit nach Wirtschaftsab teilungen und an die Nominallohnentwicklung anzupassen (Art. 25 Abs. 4 IVV). 2.4 Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 IVG Versicherte, die:

2.4 Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 IVG Versicherte, die: a. ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können;

a. ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können; b. während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes tens 40 % arbeitsunfähig (Art. 6 ATSG) gewesen sind; und

b. während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes tens 40 % arbeitsunfähig (Art. 6 ATSG) gewesen sind; und c. nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (Art. 8 ATSG) sind. c. nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (Art. 8 ATSG) sind. Eine Rente nach Abs. 1 wird nicht zugesprochen, solange die Möglichkeiten zur Eingliederung im Sinne von Art. 8 Abs. 1 bis und 1 ter nicht ausgeschöpft sind (Art. 28 Abs. 1 bis IVG). Gemäss Art. 28b Abs. 1 IVG wird die Höhe des Rentenan spruchs in prozentualen Anteilen an einer ganzen Rente festgelegt. Bei einem Invaliditätsgrad von 50-69 % entspricht der prozentuale Anteil dem Invaliditäts grad (Abs. 2). Bei einem Invaliditätsgrad ab 70 % besteht Anspruch auf eine ganze Rente (Abs. 3). Bei einem Invaliditätsgrad unter 50 % gelten die folgenden prozentualen Anteile (Abs. 4):

Eine Rente nach Abs. 1 wird nicht zugesprochen, solange die Möglichkeiten zur Eingliederung im Sinne von Art. 8 Abs. 1 bis und 1 ter nicht ausgeschöpft sind (Art. 28 Abs. 1 bis IVG). Gemäss Art. 28b Abs. 1 IVG wird die Höhe des Rentenan spruchs in prozentualen Anteilen an einer ganzen Rente festgelegt. Bei einem Invaliditätsgrad von 50-69 % entspricht der prozentuale Anteil dem Invaliditäts grad (Abs. 2). Bei einem Invaliditätsgrad ab 70 % besteht Anspruch auf eine ganze Rente (Abs. 3). Bei einem Invaliditätsgrad unter 50 % gelten die folgenden prozentualen Anteile (Abs. 4): Invaliditätsgrad prozentualer Anteil

Invaliditätsgrad prozentualer Anteil 49 Prozent 47.5 Prozent

49 Prozent 47.5 Prozent 48 Prozent 45 Prozent

48 Prozent 45 Prozent 47 Prozent 42.5 Prozent

47 Prozent 42.5 Prozent 46 Prozent 40 Prozent

46 Prozent 40 Prozent 45 Prozent 37.5 Prozent

45 Prozent 37.5 Prozent 44 Prozent 35 Prozent

44 Prozent 35 Prozent 43 Prozent 32.5 Prozent

43 Prozent 32.5 Prozent 42 Prozent 30 Prozent

42 Prozent 30 Prozent 41 Prozent 27.5 Prozent

41 Prozent 27.5 Prozent 40 Prozent 25 Prozent

40 Prozent 25 Prozent 3. Die medizinische Aktenlage stellt sich folgendermassen dar:

3. Die medizinische Aktenlage stellt sich folgendermassen dar: 3.1 Dr. med. Y.___, Facharzt für Neurologie, untersuchte den Beschwerdefüh rer am 2 5. Februar und 7. März 2022 (vgl. Urk. 10/3/1 ff.). Dr. Y.___ hielt folgende Diagnosen fest:

3.1 Dr. med. Y.___, Facharzt für Neurologie, untersuchte den Beschwerdefüh rer am 2 5. Februar und 7. März 2022 (vgl. Urk. 10/3/1 ff.). Dr. Y.___ hielt folgende Diagnosen fest: - Sensible Neuropathie, distal und beinbetont

Sensible Neuropathie, distal und beinbetont - Erstmanifestation 2021

Erstmanifestation 2021 - Ätiologie: Differentialdiagnostisch bei Alkoholabusus bzw. -exzessen; differentialdiagnostisch Zusammenhang mit HIV-Erkrankung

Ätiologie: Differentialdiagnostisch bei Alkoholabusus bzw. -exzessen; differentialdiagnostisch Zusammenhang mit HIV-Erkrankung - Klinik: Auffälliger Strichgang, sockenförmige Hypästhesie, bimalleoläre Pallhypästhesie, dysm e trisch e untere Extremitäten

Klinik: Auffälliger Strichgang, sockenförmige Hypästhesie, bimalleoläre Pallhypästhesie, dysm e trisch e untere Extremitäten - ENG vom 25. Februar 2022: Passend zu sensibler PNP der unteren Ext remitäten

ENG vom 25. Februar 2022: Passend zu sensibler PNP der unteren Ext remitäten - Verdacht auf Polyneuritis cranialis 2015

Verdacht auf Polyneuritis cranialis 2015 - betont N. trigeminus links

betont N. trigeminus links - Status nach umfangreichen Abklärungen Z.___

Status nach umfangreichen Abklärungen Z.___ - Differentialdiagnostisch im Rahmen HIV-Infektion

Differentialdiagnostisch im Rahmen HIV-Infektion - Aktuell: MRI-Schädel-Kontrolle 4. März 2022: Normalbefund, keine entzündlichen Läsionen mehr nachweisba r

Aktuell: MRI-Schädel-Kontrolle 4. März 2022: Normalbefund, keine entzündlichen Läsionen mehr nachweisba r - HIV-Infektion, Stadium B2, Erstdiagnose November 2015

HIV-Infektion, Stadium B2, Erstdiagnose November 2015 - ART seit Dezember 2015

ART seit Dezember 2015 - Ste a tosis hepatis, Erstdiagnose April 2021

Ste a tosis hepatis, Erstdiagnose April 2021 - a.e. nutritiv-toxisch, C2 Überkonsum, medikamentös

a.e. nutritiv-toxisch, C2 Überkonsum, medikamentös Dr. Y.___ konstatierte, dass das aktuelle MRI des Schädels erfreulicherweise keine pathologischen Befunde mehr zeige. Die damals in 2015 beschriebenen Läsionen in den trigeminalen Kerngebieten seien nicht mehr nachweisbar. Ebenfalls fänden sich keine zentralen Ursachen einer Gangstörung oder einer Extremitätenataxie. Er habe dem Beschwerdeführer nochmals erklärt, dass für die Sensibilitätsstörun gen perioral keine medikamentöse oder anderweitige Therapie möglich sei. Für die etwas dysmetrischen Extremitäten könne eine Physiotherapie versucht wer den, eine entsprechende Verordnung habe er ausgestellt. Eine Verlaufskontrolle finde bei Bedarf statt.

Dr. Y.___ konstatierte, dass das aktuelle MRI des Schädels erfreulicherweise keine pathologischen Befunde mehr zeige. Die damals in 2015 beschriebenen Läsionen in den trigeminalen Kerngebieten seien nicht mehr nachweisbar. Ebenfalls fänden sich keine zentralen Ursachen einer Gangstörung oder einer Extremitätenataxie. Er habe dem Beschwerdeführer nochmals erklärt, dass für die Sensibilitätsstörun gen perioral keine medikamentöse oder anderweitige Therapie möglich sei. Für die etwas dysmetrischen Extremitäten könne eine Physiotherapie versucht wer den, eine entsprechende Verordnung habe er ausgestellt. Eine Verlaufskontrolle finde bei Bedarf statt. 3.2 Die Beschwerdegegnerin holte den Bericht von Dr. Y.___ vom 30. Mai 2022 ein (Urk. 10/16). Die aktuelle medizinische Symptomatik äussere sich in einer Gang unsicher heit seit 2021 mit einer Taubheit. Objektiv liege eine Gangunsicherheit vor, eine Hypästhesie der Füsse, eine bimalleoläre Pallhypästhesie, der Knie-Halte-Versuch sei leicht dysmetrisch und der Strichgang leicht unsicher.

3.2 Die Beschwerdegegnerin holte den Bericht von Dr. Y.___ vom 30. Mai 2022 ein (Urk. 10/16). Die aktuelle medizinische Symptomatik äussere sich in einer Gang unsicher heit seit 2021 mit einer Taubheit. Objektiv liege eine Gangunsicherheit vor, eine Hypästhesie der Füsse, eine bimalleoläre Pallhypästhesie, der Knie-Halte-Versuch sei leicht dysmetrisch und der Strichgang leicht unsicher. Der Beschwerdeführer sei eingeschränkt beim Laufen, z.B. beim Strichgang, und es bestehe eine Taubheit perioral, wodurch er etwas Mühe beim Essen habe und sich gelegentlich auf Zunge oder Lippe beisse. Die Arbeit auf dem Bau sei je nach Tätigkeit schwierig, z.B. beim Balancieren auf Gerüsten oder in der Höhe. Eine Tätigkeit in sitzender oder wechselnd sitzender und stehender Position wäre besser.

Der Beschwerdeführer sei eingeschränkt beim Laufen, z.B. beim Strichgang, und es bestehe eine Taubheit perioral, wodurch er etwas Mühe beim Essen habe und sich gelegentlich auf Zunge oder Lippe beisse. Die Arbeit auf dem Bau sei je nach Tätigkeit schwierig, z.B. beim Balancieren auf Gerüsten oder in der Höhe. Eine Tätigkeit in sitzender oder wechselnd sitzender und stehender Position wäre besser. 3.3 Im von der Beschwerdegegnerin eingeholten Bericht von Dr. med. A.___, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin, vom 20. Juli 2022 (Urk. 10/21; vgl. auch Bericht vom 19. Juli 2022, Urk. 10/20), notierte dieser eine sensible distale und beinbetonte Polyneuropathie mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit. Der Beschwerdeführer befinde sich zweimal jährlich in seiner Behandlung.

3.3 Im von der Beschwerdegegnerin eingeholten Bericht von Dr. med. A.___, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin, vom 20. Juli 2022 (Urk. 10/21; vgl. auch Bericht vom 19. Juli 2022, Urk. 10/20), notierte dieser eine sensible distale und beinbetonte Polyneuropathie mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit. Der Beschwerdeführer befinde sich zweimal jährlich in seiner Behandlung. 3.4 Pract. med. B.___, Facharzt für Arbeitsmedizin des Regionalen Ärztli chen Dienstes, nahm am 31. Oktober 2022 Stellung (Urk. 10/23/4 f.). Die s ensible Polyneuropathie zeitige Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit, da aufgrund der neu aufgetretenen Gangunsicherheit eine Tätigkeit auf einer Baustelle mit Gehen/Stehen in unebenem Gelände sowie das Steigen auf Leitern und Gerüste aus arbeitsmedizinischer Sicht nicht geeignet sei. Eine körperlich angepasste Tätigkeit, sitzend oder wechselbelastend, mit der Möglichkeit, die Arbeitsposition frei zu wählen, sei allerdings durchgehend vollzeitig zumutbar.

3.4 Pract. med. B.___, Facharzt für Arbeitsmedizin des Regionalen Ärztli chen Dienstes, nahm am 31. Oktober 2022 Stellung (Urk. 10/23/4 f.). Die s ensible Polyneuropathie zeitige Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit, da aufgrund der neu aufgetretenen Gangunsicherheit eine Tätigkeit auf einer Baustelle mit Gehen/Stehen in unebenem Gelände sowie das Steigen auf Leitern und Gerüste aus arbeitsmedizinischer Sicht nicht geeignet sei. Eine körperlich angepasste Tätigkeit, sitzend oder wechselbelastend, mit der Möglichkeit, die Arbeitsposition frei zu wählen, sei allerdings durchgehend vollzeitig zumutbar. 3.5 Im Rahmen des Beschwerdeverfahrens reichte der Beschwerdeführer den Bericht von Dr. Y.___ vom 13. Januar 2023 ein (Urk. 3/2-3 ; Urk.6/1-2 ). Dr. Y.___ diag nostizierte neu einen atypischen Gesichtsschmerz, welcher sich erstmals im Juli 2022 manifestiert habe. Er führte aus, dass sich in der neurologischen Standort bestimmung weiterhin klinische Zeichen einer diskreten sensiblen PNP an den distalen unteren Extremitäten beidseits fänden. Der neuropathische Befund sei allerdings unauffällig. Hier könne keine PNP objektiviert werden, auch keine Neuropathie am linken Arm. Die diskrete PNP könne daher im Alltag nicht wesentlich beeinträchtigend sein.

3.5 Im Rahmen des Beschwerdeverfahrens reichte der Beschwerdeführer den Bericht von Dr. Y.___ vom 13. Januar 2023 ein (Urk. 3/2-3 ; Urk.6/1-2 ). Dr. Y.___ diag nostizierte neu einen atypischen Gesichtsschmerz, welcher sich erstmals im Juli 2022 manifestiert habe. Er führte aus, dass sich in der neurologischen Standort bestimmung weiterhin klinische Zeichen einer diskreten sensiblen PNP an den distalen unteren Extremitäten beidseits fänden. Der neuropathische Befund sei allerdings unauffällig. Hier könne keine PNP objektiviert werden, auch keine Neuropathie am linken Arm. Die diskrete PNP könne daher im Alltag nicht wesentlich beeinträchtigend sein. Zusätzlich bestehe seit 2015 eine periorale Hypästhesie, am ehesten im Rahmen einer Polyneuritis cranialis. In den umfangreichen Abklärungen in der Neurologie im Z.___ seien damals entzündliche Läsionen vor allem in den trigeminalen Kern gebieten gefunden worden. Auch der Liquor sei leicht entzündlich verändert gewesen. Es sei ein Zusammenhang mit der HIV-Infektion vermutet worden. I m Verlaufs-MRI vom März und September 2022 seien diese Hirnstamm-Läsionen nicht mehr nachweisbar gewesen bei stabilem sonstigem Befund. Eine Lumbal funktion (richtig wohl: Lumbalpunktion) sei seiner Kenntnis nach nicht wieder holt worden. Die Hirnnerven problematik sei in den letzten Jahren aber unverän dert vorhanden gewesen.

Zusätzlich bestehe seit 2015 eine periorale Hypästhesie, am ehesten im Rahmen einer Polyneuritis cranialis. In den umfangreichen Abklärungen in der Neurologie im Z.___ seien damals entzündliche Läsionen vor allem in den trigeminalen Kern gebieten gefunden worden. Auch der Liquor sei leicht entzündlich verändert gewesen. Es sei ein Zusammenhang mit der HIV-Infektion vermutet worden. I m Verlaufs-MRI vom März und September 2022 seien diese Hirnstamm-Läsionen nicht mehr nachweisbar gewesen bei stabilem sonstigem Befund. Eine Lumbal funktion (richtig wohl: Lumbalpunktion) sei seiner Kenntnis nach nicht wieder holt worden. Die Hirnnerven problematik sei in den letzten Jahren aber unverän dert vorhanden gewesen. Hauptproblematik schienen für den Beschwerdeführer aktuell aber eher multi lokuläre Schmerzen zu sein. Es finde sich eine ausgeprägte Druckdolenz vor allem in der Knöchel- und Fussregion beidseits, auch an den Händen. An der linken Hand bestehe der Verdacht auf eine Tendovaginitis stenosans am Digitum III. Eine rheumatologische Mitbeurteilung könnte sinnvoll sein. Die Arbeitsfähigkeit scheine aus neurologischer Sicht nicht wirklich eingeschränkt zu sein, da durch die neurologischen Symptome im Alltag keine bis wenig Beschwerden denkbar seien. Aktuell stünden Schmerzen im Vordergrund.

Hauptproblematik schienen für den Beschwerdeführer aktuell aber eher multi lokuläre Schmerzen zu sein. Es finde sich eine ausgeprägte Druckdolenz vor allem in der Knöchel- und Fussregion beidseits, auch an den Händen. An der linken Hand bestehe der Verdacht auf eine Tendovaginitis stenosans am Digitum III. Eine rheumatologische Mitbeurteilung könnte sinnvoll sein. Die Arbeitsfähigkeit scheine aus neurologischer Sicht nicht wirklich eingeschränkt zu sein, da durch die neurologischen Symptome im Alltag keine bis wenig Beschwerden denkbar seien. Aktuell stünden Schmerzen im Vordergrund. 3.6 Die Ärzte der Sprechstunde für allgemeine Neurologie des Universitätsspitals Z.___ hielten in ihrem Bericht vom 20. Februar 2023 fest, dass eine geplante Verlaufskontrolle bei atypischen Gesichtsschmerzen erfolgt sei. Der Beschwerdeführer berichte über eine Besserung der Kopfschmerzfrequenz, er könne die Schmerzen meist mit Novalgin oder Dafalgan behandeln. Klinisch-neurologisch zeige sich im Hirnnervenstatus eine Hypästhesie der Zunge und im Bereich V2-3 rechts bei ansonste n blande m Befund. Ätiologisch bleibe die genaue Einteilung der Schmerzen weiterhin offen. Eine Trigeminusneuropathie erscheine weiterhin am wahrscheinlichsten, differentialdiagnostisch sei eine Migräne ohne Aura denkbar. Therapeutisch hätten sie eine schmerzmodulierende Therapie mit Amitriptylin an geboten, welche d er Beschwerdeführer jedoch ableh n e. Zur Akut therapie rezeptier t en sie bei anamnestisch gutem Ansprechen Ibuprofen. Sie plan ten eine telefonische Verlaufskontrolle in sechs Monaten (Urk. 8).

3.6 Die Ärzte der Sprechstunde für allgemeine Neurologie des Universitätsspitals Z.___ hielten in ihrem Bericht vom 20. Februar 2023 fest, dass eine geplante Verlaufskontrolle bei atypischen Gesichtsschmerzen erfolgt sei. Der Beschwerdeführer berichte über eine Besserung der Kopfschmerzfrequenz, er könne die Schmerzen meist mit Novalgin oder Dafalgan behandeln. Klinisch-neurologisch zeige sich im Hirnnervenstatus eine Hypästhesie der Zunge und im Bereich V2-3 rechts bei ansonste n blande m Befund. Ätiologisch bleibe die genaue Einteilung der Schmerzen weiterhin offen. Eine Trigeminusneuropathie erscheine weiterhin am wahrscheinlichsten, differentialdiagnostisch sei eine Migräne ohne Aura denkbar. Therapeutisch hätten sie eine schmerzmodulierende Therapie mit Amitriptylin an geboten, welche d er Beschwerdeführer jedoch ableh n e. Zur Akut therapie rezeptier t en sie bei anamnestisch gutem Ansprechen Ibuprofen. Sie plan ten eine telefonische Verlaufskontrolle in sechs Monaten (Urk. 8). 4.

4. 4.1 Gestützt auf die im Recht liegenden Arztberichte ist überwiegend wahrscheinlich erstellt, dass der Beschwerdeführer in einer angepassten Tätigkeit vollumfänglich arbeitsfähig ist (vgl. E. 3.1-3.6). Seine sinngemässen Ausführungen in der Beschwerdeschrift, dass er weder eine gehende noch eine sitzende Tätigkeit aus führen könne, lassen sich anhand der vorliegenden objektiven Befunde und Diagnosen nicht nachvollziehen. Auch die im Rahmen des Beschwerdeverfahrens eingereichten Berichte lassen keinen anderen Schluss zu, attestiert doch Dr. Y.___ selbst, dass eine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit durch die neurologischen Symptome nicht anzunehmen sei (vgl. E. 3.5).

4.1 Gestützt auf die im Recht liegenden Arztberichte ist überwiegend wahrscheinlich erstellt, dass der Beschwerdeführer in einer angepassten Tätigkeit vollumfänglich arbeitsfähig ist (vgl. E. 3.1-3.6). Seine sinngemässen Ausführungen in der Beschwerdeschrift, dass er weder eine gehende noch eine sitzende Tätigkeit aus führen könne, lassen sich anhand der vorliegenden objektiven Befunde und Diagnosen nicht nachvollziehen. Auch die im Rahmen des Beschwerdeverfahrens eingereichten Berichte lassen keinen anderen Schluss zu, attestiert doch Dr. Y.___ selbst, dass eine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit durch die neurologischen Symptome nicht anzunehmen sei (vgl. E. 3.5). Entsprechend ist überwiegend wahrscheinlich erstellt, dass der Beschwerdeführer in einer angepassten Tätigkeit vollumfänglich arbeitsfähig ist.

Entsprechend ist überwiegend wahrscheinlich erstellt, dass der Beschwerdeführer in einer angepassten Tätigkeit vollumfänglich arbeitsfähig ist. 4.2 Zu prüfen bleiben die erwerblichen Auswirkungen der in qualitativer Hinsicht leicht eingeschränkten Arbeitsfähigkeit:

4.2 Zu prüfen bleiben die erwerblichen Auswirkungen der in qualitativer Hinsicht leicht eingeschränkten Arbeitsfähigkeit: Zuletzt war der Beschwerdeführer angestellt bei der C.___ AG in einem Pensum von 80 % (vgl. Anmeldung, Urk. 10/4/6; Arbeitgeberfragebogen vom 5. Mai 2022, Urk. 10/12), wobei er dort nur äusserst kurz, während weniger Tage, gearbeitet hat, soweit dies aus den Unterlagen hervorgeht (vgl. auch Auszug aus dem individuellen Konto, Urk. 10/1-2).

Zuletzt war der Beschwerdeführer angestellt bei der C.___ AG in einem Pensum von 80 % (vgl. Anmeldung, Urk. 10/4/6; Arbeitgeberfragebogen vom 5. Mai 2022, Urk. 10/12), wobei er dort nur äusserst kurz, während weniger Tage, gearbeitet hat, soweit dies aus den Unterlagen hervorgeht (vgl. auch Auszug aus dem individuellen Konto, Urk. 10/1-2). Mit Blick auf seine Erwerbsbiographie dem individuellen Konto folgend ist als angestammte und angepasste Tätigkeit der Tabellenlohn gemäss der vom Bun desamt für Statistik herausgegebenen Schweizerischen Lohnstrukturerhebung (LSE) für Hilfsarbeiter heranzuziehen (vgl. Urk. 10/1-2). Ein Leidensabzug auf grund des nur gering eingeschränkten Belastungsprofils, welches eine wechsel belastende Tätigkeit bevorzugt mit der Möglichkeit, selbst die Arbeitsposition zu wählen, rechtfertigt sich nicht. Entsprechend erleidet der Beschwerdeführer keine Einkommenseinbusse und die Beschwerdegegnerin wies zurecht die Leistungen ab.

Mit Blick auf seine Erwerbsbiographie dem individuellen Konto folgend ist als angestammte und angepasste Tätigkeit der Tabellenlohn gemäss der vom Bun desamt für Statistik herausgegebenen Schweizerischen Lohnstrukturerhebung (LSE) für Hilfsarbeiter heranzuziehen (vgl. Urk. 10/1-2). Ein Leidensabzug auf grund des nur gering eingeschränkten Belastungsprofils, welches eine wechsel belastende Tätigkeit bevorzugt mit der Möglichkeit, selbst die Arbeitsposition zu wählen, rechtfertigt sich nicht. Entsprechend erleidet der Beschwerdeführer keine Einkommenseinbusse und die Beschwerdegegnerin wies zurecht die Leistungen ab. Der Vollständigkeit halber ist festzuhalten, dass auch unter der Annahme der Beschwerdegegnerin, dass die angestammte Tätigkeit eine Hilfsarbeitertätigkeit auf dem Bau wäre, unter Verweis auf den von ihr vorgenommenen Einkommens vergleich (Urk. 10/23) ein rentenausschliessender Invaliditätsgrad resultiert.

Der Vollständigkeit halber ist festzuhalten, dass auch unter der Annahme der Beschwerdegegnerin, dass die angestammte Tätigkeit eine Hilfsarbeitertätigkeit auf dem Bau wäre, unter Verweis auf den von ihr vorgenommenen Einkommens vergleich (Urk. 10/23) ein rentenausschliessender Invaliditätsgrad resultiert. 5. Da die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen zu beurtei len war, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Ver fahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert im Rahmen von Fr. 200.-- bis Fr. 1'000.-- festzulegen (Art. 69 Abs. 1 bis IVG). Sie sind ermessensweise auf Fr. 600.-- anzusetzen und ausgangsgemäss dem unterliegenden Beschwerdefüh rer aufzuerlegen.

5. Da die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen zu beurtei len war, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Ver fahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert im Rahmen von Fr. 200.-- bis Fr. 1'000.-- festzulegen (Art. 69 Abs. 1 bis IVG). Sie sind ermessensweise auf Fr. 600.-- anzusetzen und ausgangsgemäss dem unterliegenden Beschwerdefüh rer aufzuerlegen. Das Gericht erkennt:

Das Gericht erkennt: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 600.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein werden dem Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 600.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein werden dem Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt. 3. Zustellung gegen Empfangsschein an:

3. Zustellung gegen Empfangsschein an: - X.___

X.___ - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle

Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle - Bundesamt für Sozialversicherungen

Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an:

sowie an: - Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)

Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft) 4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesge setzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).

4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesge setzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen.

Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizu legen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).

Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizu legen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin

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