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Schränkt Frost das Baumartenportfolio der Zukunft ein?
Die Zunahme von extremer Hitze und Trockenheit führt in vielen Regionen zu einem neuartigen Klima. Um unsere Wälder für ein künftiges Klima fit zu machen, hat die Suche nach dem Baumartenportfolio der Zukunft höchste Priorität. Sind potenziell zukunftsfähige Arten, die hitze- und trockentolerant sind, auch genug frosttolerant? Im Rahmen des Folientunnel Experiments untersuchen wir an drei Standorten im Schweizer Mittelland, wie sich wärmere Winter auf die Frosthärte verschiedener, aktuell als zukunftsfähig eingestufter Baumarten auswirken. Dabei werden verschiedene Herkünfte der heimischen Buche, Traubeneiche und Weisstanne mit solchen von der gebietsfremden Douglasie, Atlaszeder und Zerreiche verglichen.
Führen wärmere Winter zu einer geringeren Frosthärte und somit zu häufigeren Frostschäden? Werden gebietsfremde Arten aus bereits heute wärmeren und trockeneren Regionen in Europa anfälliger sein auf Frostschäden als südlichere Herkünfte einheimischer Baumarten? Mit der Beantwortung dieser Fragen schaffen wir wichtige Grundlagen, um die Eignung verschiedener Baumarten besser abschätzen zu können, und leisten einen Beitrag zur Erarbeitung von Baumartenempfehlungen für kantonale und lokale Entscheidungsträger.