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Es war in der Nacht vom 3. Mai 1840, am Ende eines Tanzsonntages, als um 11 Uhr der Ruf «Fürio»
durch das Städtchen Aarburg hallte. Ausserhalb des Stadttores, in Richtung Olten, stand eine Scheune in Vollbrand und die starke Bise fegte brennendes Heu in die Stadt und über die östliche
Häuserzeile unterhalb der Festung. Die zumeist aus dem Schlaf geschreckte Bevölkerung versuchte vorerst dem Feuer zu wehren. Der verheerenden Kraft des Infernos hatte sie jedoch wenig
entgegenzusetzen, sodass bereits nach knapp 2 Stunden die Stadtkirche am anderen Ende der Stadt in Flammen aufging und einstürzte. Aus allen Himmelsrichtungen der Region traf Hilfe bei der
Brandbekämpfung ein. Feuerrotten aus nicht weniger als 42 Gemeinden (von Aarau, den benachbarten Olten und Zofingen über Sempach bis Sumiswald) halfen auf dem Platze aus.
Der Morgen vom 4. Mai zeigte das ganze Ausmass der Katastrophe. Den Flammen fielen die Kirche, 28 Wohnhäuser, die drei Tavernenwirtschaften Krone, Bären und Falken, drei Scheunen und zwei Nebengebäude zum Opfer. 68 Familien wurden obdachlos. Glücklicherweise hatte der Brand kein Menschenleben gefordert.
Die Ausstellung im Heimatmuseum Aarburg beschreibt den Brandablauf, die Unterstützung der umliegenden Feuerwehren sowie die grosse Solidarität und Soforthilfe aus der ganzen Schweiz. Weiter werden die Folgen des Brandes auf den Wiederaufbau und die Verkehrsführung in Aarburg dokumentiert.
In einer weiteren Abteilung wird die Geschichte der Aarburger Feuerwehr von ihrer Gründung in der Berner Zeit bis heute aufgezeigt.