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Die demokratischen Abgeordneten erhoffen sich von den Unterlagen der Bank gewisse Aufklärung über angebliche Verbindungen Trumps zu Russland. Parlamentarier hatten nach der ersten Ablehnung kritisiert, die Bank könne sich nicht einfach auf Gesetze berufen, wonach Informationen zu Kundenbeziehungen der Vertraulichkeit unterlägen. Abgesehen davon könne das Geldinstitut Trump bitten, der Offenlegung der Informationen zuzustimmen. Die Abgeordneten hatten dem Geldhaus eine Frist für die Herausgabe der Informationen bis zum 29. Juni gesetzt.
Die Deutsche Bank war bereits im US-Wahlkampf in den Fokus geraten, weil sie mit Trump noch Geschäfte gemacht hatte, als er bei vielen grossen US-Banken als Unternehmer und Immobilienmogul längst in Ungnade gefallen war.
Laut Unterlagen des Office for Government Ethics, die vergangene Woche veröffentlicht wurden, hatte Trump zur Jahresmitte mindestens 315,6 Millionen Dollar an Schulden bei Kreditinstituten, davon mindestens 130 Millionen Dollar bei der Deutsche Bank Trust Company Americas.
(AWP)