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Ganz Paris will sie sehen: Im berühmtesten Krankenhaus der Stadt, der Salpêtrière, sollen Louise und Eugénie in dieser Ballnacht glänzen. Ob die Mädchen nicht gefährlich seien, raunt sich die versammelte Hautevolee zu und hofft doch, Zeuge eines ihrer berüchtigten hysterischen Anfälle zu werden. Für Louise und Eugénie aber steht an diesem Abend im März 1885 alles auf dem Spiel: Sie wollen nicht länger als krank oder gar verrückt gelten, wollen ganz normale Frauen sein, auf dem Boulevard Saint-Germain sitzen und ein Buch lesen dürfen, denken und träumen und lieben dürfen wie die Männer.
Victoria Mas lässt die Frauen zu Wort kommen und beschreibt ihren Ausbruch aus einer bedrückend patriarchalen Gesellschaft. Die Tanzenden erzählt von weiblicher Solidarität und unberirrbarem Mut – eine Hymne auf die Courage aller Frauen!Über die Autorin / über den Autor:
Victoria Mas, 1987 in Le Chesnay geboren, hat acht Jahre lang in den USA gelebt und dort als Script Supervisor, Standfotografin und Übersetzerin beim Film gearbeitet. Zurück in Paris, studierte sie Literatur an der Sorbonne und ist heute als freie Autorin und Journalistin tätig. Ihr Debüt Die Tanzenden erscheint in zwölf Ländern und wurde mit mehreren Preisen geehrt, darunter dem Prix Stanislas und dem Prix Renaudot des lycéens.
Julia Schoch, 1974 in der Nähe von Berlin geboren, studierte Literatur und lebt als Schriftstellerin und Übersetzerin in Potsdam. Zu den von ihr übersetzten Autoren gehören u.a. Fred Vargas, Georges Hyvernaud, Antoine de Saint-Exupéry und Eugène Dabit. 2010 wurde Julia Schoch mit dem André-Gide-Preis ausgezeichnet.Preis: CHF 28.90