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Der Autokonzern General Motors (GM) wird von der Nachfrage nach seinen Aktien überrollt und hebt deshalb nach unbestätigten Angaben den Ausgabepreis für den geplanten Börsengang an. Die GM-Aktie ist siebenfach überzeichnet, nachdem der Konzern sehr starke Quartalszahlen vorgelegt hatte.
(ddp) Der amerikanische Autokonzern General Motors (GM) hebt nach unbestätigten Angaben den Ausgabepreis für den geplanten Börsengang an. Statt bisher 26 bis 29 Dollar soll der Ausgabepreis nun bei bis zu 33 Dollar liegen, wie die Nachrichtenagentur AP am Dienstag unter Berufung auf eine informierte Person berichtete.
Der endgültige Ausgabepreis soll am Mittwoch nach Börsenschluss veröffentlicht werden. Am Donnerstag soll das neue Papier zum ersten Mal an den Aktienmärkten gehandelt werden. Die GM-Aktie ist siebenfach überzeichnet, nachdem der Konzern sehr starke Quartalszahlen vorgelegt hatte und die Börsianer mit einem guten Ausblick überzeugte.
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Staat will sein Geld zurück
Die Opel-Mutter GM war 2009 in der Krise mit 50 Milliarden Dollar vom Staat vor dem Aus gerettet worden. Nach dem erfolgreichen Insolvenzverfahren hat der Konzern inzwischen fast 10 Milliarden Dollar zurückgezahlt. Die amerikanische Regierung besitzt im Gegenzug zu den gewährten Nothilfen rund 61 Prozent der GM-Aktien, weitere Anteile liegen bei Kanada und einem Gewerkschaftsfonds.
Eine erste Tranche von Aktien soll nun an die Börse gebracht werden. Die amerikanische Regierung hofft, damit 7 Milliarden Dollar einzunehmen, so dass GM dem Steuerzahler dann noch 33 Milliarden Dollar schulden würde. Dieser Betrag soll später in weiteren Aktienverkäufen eingebracht werden.
Vergangene Woche hatte GM bekanntgegeben, dass der Konzern im dritten Quartal insgesamt einen Gewinn nach Steuern von 2 Milliarden Dollar (1,45 Milliarden Euro) erwirtschaftet hatte. Das ist fast so viel wie im ersten Halbjahr 2010 insgesamt. Dem einst grössten Autohersteller der Welt kommen die Erholung auf dem amerikanischen Markt und gute Geschäfte in China zugute, wie das Unternehmen in Detroit mitteilte. Dagegen fielen in Europa Verluste an. Auch für das vierte Quartal rechnet GM mit einem positiven Ergebnis. Allerdings werde sich das Wachstum verlangsamen.
Quelle: www.nzz.ch