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Financials
Wie die Grossbank heute mitteilt, können mit der Transaktion die Risiken in der Investmentbank um 10 Milliarden reduziert werden.
15. November 2022 • red.
Die Credit Suisse gibt heute den Abschluss einer “definitiven Transaktions-Vereinbarungen” über den Verkauf eines “bedeutenden Teils” ihrer Securitized Products Group (SPG) und anderer damit verbundener Finanzierungsgeschäfte an Apollo Global Management bekannt. Der Abschluss dieser Vereinbarungen sei ein “wichtiger Schritt” auf dem Weg zu einem geordneten Ausstieg aus dem Geschäft mit verbrieften Produkten, der das Risiko der Investmentbank deutlich reduzieren und Kapital für Investitionen in die Kerngeschäfte der Credit Suisse freisetzen soll. Im Rahmen der Transaktion habe sich Apollo bereit erklärt, einen “wesentlichen Teil” des SPG-Portfolios der Credit Suisse zu übernehmen. Durch diese Transaktion und den geplanten Verkauf anderer Portfolio-Vermögenswerte an Drittinvestoren sollen die Assets der Einheit von 75 Milliarden Dollar auf rund USD 20 Milliarden reduziert werden. Die CS erwartet, dass dadurch die sogenannten risikogewichteten Aktiven um bis zu 10 Milliarden Dollar reduziert werden können. Die verbleibenden 20 Milliarden sollen von Apollo im Rahmen einer Management-Vereinbarung während den nächsten fünf Jahren verwaltet werden. Es werde erwartet, dass Apollo den Grossteil des SPG-Teams übernimmt, heisst es weiter. Die CS erhofft sich durch die Transaktion eine Stärkung der Eigenkapitaldecke. Die Bank macht allerdings keine weiteren Angaben dazu. Auch sagt sie nichts zu einem Kaufpreis.
Die Ratingagentur Moody's prognostiziert, dass die Credit Suisse zwischen 2021 und 2023 kumulierte Verluste in Höhe von 10,7 Milliarden Franken einfahren wird.
14. November 2022