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In Bern stand am Samstagabend das Citius-Meeting mit nationalen und internationalen Topstars auf dem Programm. Das sind die wichtigsten Ergebnisse:
400 m Hürden Frauen: Starker Lauf von Sprunger
Léa Sprunger hat sich von der Enttäuschung der Olympischen Spiele (Out im Halbfinal) erholt. Die 31-Jährige, die ihre Karriere nach dieser Saison beenden wird, lief in 54,51 Sekunden auf Rang 2. Für Sprunger bedeutete dies Saisonbestleistung und die viertschnellste Zeit, die sie je über diese Distanz gelaufen ist. Die Waadtländerin blieb 0,45 Sekunden über ihrem eigenen Schweizer Rekord. Der Sieg ging an die Britin Jessie Knight in 54,23 Sekunden.
100 m Frauen: Del Ponte weiter in Topform
Ajla Del Ponte hat ihre bemerkenswerte Form auch in Bern unter Beweis gestellt. Die Tessinerin, die an den Olympischen Spielen in Tokio Rang 5 erreicht hatte, siegte bei leichtem Rückenwind in 11,04 Sekunden. Es ist dies die fünftschnellste Zeit, die Del Ponte je gelaufen ist. Salomé Kora lief in 11,21 s auf Rang 2 und sorgte für den Schweizer Doppelsieg.
110 m Hürden Männer: Joseph unantastbar
Jason Joseph blieb auf der Wankdorf-Anlage zwar klar über seinem Schweizer Rekord von vergangener Woche in La Chaux-de-Fonds (13,12 s), zeigte mit 13,28 Sekunden aber eine starke Vorstellung und lief die zweitbeste Zeit seiner Karriere. Der 22-jährige Baselbieter entschied den Lauf souverän für sich. Der Finne Elmo Lakka auf Rang 2 wies einen Rückstand von 0,32 Sekunden auf.
100 m Männer: Die jungen Schweizer überzeugen
Der 22-jährige William Reais (10,22 s) und der ein Jahr jüngere Ricky Petrucciani (10,24 s) glänzten mit persönlichen Bestleistungen. Reais, eigentlich 200-m-Spezialist, und Petrucciani, dessen Spezialdisziplin die 400 m sind, belegten die Ränge 4 und 5. Sie liessen damit auch Silvan Wicki (5./10,25 s) hinter sich. Den Sieg sicherte sich der Franzose Mouhamadou Fall in 10,08 Sekunden.
Weitsprung Männer: Sieg für Ehammer
Der Mehrkämpfer Simon Ehammer überzeugte im Weitsprung mit einem Flug auf 8,06 Meter. Der U23-Europameister von 2021 sicherte sich ungefährdet Rang 1 vor dem Kroaten Marko Ceko (7,77 m) und Kristian Bäck (FIN/7,73 m).