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Studierende: Florina Asfour und Raphael Hecht
Das Ferro-Haus oder auch bekannt als «Pyramide am See» steht wie eine utopische Ikone an vorderster Front der Seeuferbauten in Zürich. Justus Dahinden wurde 1967 für diesen Bau als Firmensitz der schwedischen Ferrolegeringar AG beauftragt. Die 1971 fertiggestellte Pyramide antizipiert mit ihrem Volumen formal und funktional die urban-soziale Utopie des Stadthügels, die einige Jahre später in den Fokus seiner Architekturtheorie tritt. Das Bürogebäude ist auch materiell eine aussergewöhnliche Erscheinung: Die Fassade ist stark durch die Kombination einer Cor-Ten-Stahlverkleidung und bronzefarbenen Stop-Ray-Verglasung geprägt. Zusammen bilden die rostbraune Oxidation des Cor-Ten-Stahls und das bronzefarbene Sonnenschutzglas eine farbliche Einheit. Die Vertiefungsarbeit befasst sich mit der Metall-Glas-Fassade und ordnet sie in das städtebauliche, architektonische und schriftliche Werk Justus Dahindens ein. Mit Fokus auf der Cor-Ten-Stahlverkleidung und bronzefarbenen Stop-Ray-Verglasung wird die Fassadentechnik genauer beleuchtet. Als eines der ersten Gebäude mit Cor-Ten-Fassade handelt es sich um ein Experiment. Unzählige Briefe, Skizzen, Pläne und Telefonate bilden die Basis, die Geschichte des Hauses seit den späten 1960er-Jahren zu erzählen.