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Er ging immer gleich vor: In einem Restaurant reservierte er – unter falschen Angaben – einen Tisch für mehrere Personen. Dann bat der 31-jährige Bosnier das Servicepersonal, ihm eine 200-Franken-Note zu wechseln. Hatte er das Kleingeld in der Hand, sagte er, er gehe die Note holen–und ward nie wieder gesehen. Zwischen Juni und September des letzten Jahres kam er so in zwölf Restaurants in Freiburg, Givisiez, Lausanne, Romont, Bulle und Vevey an Geld. Zudem bezahlte er zwei Mal an Tankstellen das Benzin nicht.
Der stellvertretende Freiburger Generalstaatsanwalt Raphaël Bourquin hat den Mann nun mittels Strafbefehl zu einer unbedingten Haftstrafe von 120 Tagen und einer Busse von 500 Franken verurteilt; dazu kommen Verfahrenskosten von 600 Franken. Zudem muss der Mann den Geschädigten insgesamt 3400 Franken zurückzahlen. Bourquin hat den Mann auch darum zu einer unbedingten Haftstrafe verurteilt, weil er 2012 wegen Betrugs, Veruntreuung und gewerbsmässigem Diebstahl zu einer Haftstrafe von dreieinhalb Jahren verurteilt worden war. Nach knapp zweieinhalb Jahren–im Oktober 2014–wurde er mit einer einjährigen Bewährungsfrist entlassen. Und genau in dieser Bewährungsfrist hat er die neuen Diebstähle und Betrugsfälle begangen. njb