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Im Saab Turbo X wurde erstmals ein Allradsystem mit den Bezeichnungen Haldex Generation 4 oder XWD (Cross-Wheel Drive) vorgestellt. Konzipiert wurde das System von Saab Automobile AB und der aus Schweden stammende Haldex Group. Auf den Fahrstil und den Werksbedingungen des Fahrzeugs beziehend, stellt das System eine ideale Verteilung des Drehmoments zwischen Hinterachse und Vorderachse sicher. Dadurch wird der Kraftstoffverbrauch optimiert und es verhindert Radschlupf. Bei den Fahrzeugen Saab 9-5, Saab 9-3 und Opel Insignia wurde das System bis ins Jahr 2011 eingesetzt.
Die Funktionsweise
Die Einheit des Allradsystems kommuniziert mit den Steuereinheiten des ABS, ESP, des Motors und des Getriebes. Zur Steuerung der Zapfwelleneinheit werden die Daten vom Gierrate, Bremskraft und Raddrehzahl an das System übermittelt. Auf ein elektronisch geregeltes Sperrdifferenzial wird das Motordrehmoment über eine Kardanwelle übermittelt. Das Drehmoment wird auf die Hinterreifen verteilt, durch das Sperrdifferential.
Übermittlung des Drehmoments
- Bis zu 100 % auf eine der beiden Achsen werden die Daten beim Durchrutschen übertragen
- Für eine bessere Bodenhaftung, eine sichere Position des Wagens und für eine optimale Beschleunigung werden auf beide Achsen 50 % übertragen
- Um Kraftstoff beim Fahren auf der Autobahn zu sparen, werden auf die Vorderreifen 90 % übertragen
- Auf rutschigen oder nassen Fahrbahnoberflächen wird auf die vordere Achse ca. 60 % übertragen
- Wenn man während des Fahrens eine höhere Traktion wünscht, wird auf die hinteren Räder bis zu 85 % übertragen.
XWD, die Nachteile
- Die Dichtungen nutzen sich frühzeitig ab;
- Die Qualität des Getriebeöls lässt nach;
- Das System muss öfters instandgehalten werden.