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Ferrari-Präsident Luca di Montezemolo hat in einem Interview mit dem «Wall Street Journal» gesagt, dass das italienische Traditionsteam aus der Formel 1 aussteigen könnte. Die Scuderia würde sich dann ganz auf Langstreckenrennen konzentrieren.
«Die Formel 1 funktioniert nicht», betonte di Montezemolo. Der Internationale Automobil-Verband (FIA) habe vergessen, dass die Menschen Autorennen verfolgen, «um Emotionen und eine Show zu erleben. Niemand schaut wegen der Effizienz eines Autos zu. Niemand will, dass ein Fahrer Kraftstoff sparen oder Reifen schonen muss», erklärte di Montezemolo. (si/apa/qae)
Lewis Hamilton ist auf besten Weg, nach 2008, 2014 und 2015 zum vierten Mal Formel-1-Weltmeister zu werden. Der 32-jährige Brite gewann in Suzuka sein 61. WM-Rennen, sein 8. in dieser Saison.
Der Vorsprung in der Gesamtwertung beträgt vier Rennen vor Schluss für den Mercedes-Fahrer bereits 59 Punkte, da sein Titelkonkurrent Sebastian Vettel wie schon in Singapur (Startunfall) und Malaysia (Motorenprobleme, 4. Rang vom letzten Startplatz aus) einmal mehr vom Pech verfolgt war.
Auf dem 5.807 km langen Suzuka-Kurs im Land der aufgehenden Sonne, auf dem Vettel bereits viermal gewinnen konnte, ging für den 30-jährigen Wahl-Thurgauer die Sonne bereits nach vier Runden unter. Wegen …