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Chamindu Amarsinghe putzte 2011 Toilettenräumen in Melbourne, als ihm das Geld praktisch vor die Füsse fiel. «Es war zu viel, um es zu zählen», sagte er der Zeitschrift «Herald Sun». «Ich dachte erst, mich wollte jemand auf den Arm nehmen, aber dann merkte ich, dass die Scheine echt waren.»
Etwas mehr als 80'000 Dollar (70'000 Franken) fielen ihm aus einem Abfallbehälter entgegen. Doch statt das Geld einzustecken, alarmierte der junge Mann seinen Vorgesetzten.
Der wiederum rief Polizei und Spengler, die weitere 20'000 Dollar in den Rohren der Toilette entdeckten, wie die Zeitung berichtete. Doch trotz Nachforschungen fand sich niemand, der das Geld für sich reklamierte.
Geld für Eltern und einen Tempel
Amarsinghe dürfe behalten, was ihm vor die Füsse fiel – exakt 81'597 Dollar – ordnete Richter jetzt an. Der Rest gehe an den australischen Staat. Chamindu Amarsinghe kann das Geld gut gebrauchen. Er studiert inzwischen in Neuseeland. Er werde aber auch seine Eltern und einen buddhistischen Tempel bedenken, sagte er der Zeitung.