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Viele Menschen erfahren ein Gefühl der Trennung
und Isolierung sowie damit zusammenhängend
Zurückweisung, Enttäuschung und Vereinsamung.
Wenn du gerade in solcher Weise leidest,
bete für denjenigen, der dich ausgeschlossen hat.
Sende ihm positive Energie und gute Wünsche.
Sich zu entscheiden, nicht zu hassen,
ist die einzige Form der Rache, die keine
offenen Wunden in deinem Herzen hinterlässt.
Wenn du einen Menschen triffst, der dich nervt,
dann sage dir: »Genau wie ich macht er das alles
nur, um seine Familie zu ernähren.
Genau wie ich macht er das alles nur, um glücklich zu sein.
Ihm geht es auch nicht besser als mir.
Bestimmt hat er Probleme, unter denen er leidet
und von denen sonst niemand weiß.«
Wenn du einen Menschen triffst,
der dich grundlos ärgert oder
irrational handelt, dann sage dir:
»Die Welt ist groß und grenzenlos,
und voll von eigenartigen Geschöpfen.«
(Haemin Sunim)
Jemandem positive Energie zu senden, heisst nichts anderes, als ihn zu segnen. Das lateinische Wort „Benediktion“ für „Segen“ bedeutet übersetzt in etwa: „Gutes sagen“. Jemandem etwas „Gutes zusagen“; jemandem „Gut sagen“, statt „wüest!“.
Ich finde das bemerkenswert, denn es heisst auch, dass ich damit nicht nur einen Menschen „Gut sage“, und ihn damit im Licht des Guten sehen möchte. Es heisst auch, dass ich damit meinen Blickwinkel ändere, aus dem ich ihn betrachte.
Nach meiner Erfahrung ist es aber genau mein Blickwinkel, der meine Wirklichkeit bestimmt. In dem ich beginne diesen Blick zu weiten, und die Menschen und Dinge aus meinen engen Bewertungen frei zu lassen, kann etwas beginnen zu heilen. Dort öffnet sich der Raum in dem die Wunder geschehen.