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Bartgrundel/Schmerle
Biologie der Bartgrundel (Barbatula barbatula L.)
Körpermerkmale
Gestreckter, walzenförmiger Körper; nur Schwanzstiel seitlich etwas abgeflacht. Maul leicht unterständig mit sechs Barteln am Oberkiefer; unter jedem Auge in Hautfalte ein kleiner, aufrichtbarer Dorn. Schwanzflossenrand gerade oder nur leicht eingebuchtet. Seitenlinie hell, Rücken und Flanken grau braun marmoriert, Bauch schmutzig weiss. Rücken- und Schwanzflosse mit dunklen Punktereihen. Mittellänge 8–12 cm, maximal 16 cm lang.
Vorkommen
Am Grund klarer Bäche und Seen über sandigem oder kiesigem Boden. Verbreitung über ganz West-, Mittel- und Osteuropa; fehlt nur im nördlichen Skandinavien, in Schottland, Portugal und Teilen Spaniens und Italiens und in Griechenland. In Osteuropa werden mehrere Unterarten beschrieben. Im Kanton Bern in vielen Seen, Flüssen und Bächen weit verbreitet, oft grössere Bestände.
Lebensweise
Standorttreuer Bodenfisch, relativ unempfindlich gegenüber herabgesetzter Wasserqualität, tagsüber meist unter Steinen oder in Wurzelstöcken verborgen. Laichzeit April bis Mai, Männchen und Weibchen auf der Innenseiten der Bauchflossen mit feinem Laichausschlag in Form von fünf Knötchenreihen, Eizahl 50'000–100'000, Eidurchmesser ca. 1 mm, Eier werden portionenweise an Steine geklebt, werden vom Männchen bis zum Schlupf bewacht. Nahrung aus Bodentieren wie Kleinkrebse und Insektenlarven.
Gesetzliche Bestimmungen
Es gelten die allgemeinen Bestimmungen.
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