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Neben Aufstockung der Super League sind auch Playoffs geplant
Das Komitee der Swiss Football League will eine Aufstockung der obersten Liga. Ab der Saison 2023/24 soll die Super League zwölf statt zehn Klubs umfassen.
Revolutionär am Vorschlag des SFL-Komitees zuhanden der ausserordentlichen Generalversammlung am 20. Mai 2022 in Bern: Die in drei Phasen unterteilte Saison soll mit Playoffs zu Ende gehen.
Meister könnte allerdings nur werden, wer nach den total 32 Runden – eine Qualifikation mit Hin- und Rückspiel plus anschliessende Unterteilung in eine obere und untere Gruppe mit jeweils sechs Mannschaften (wiederum mit Hin- und Rückspiel) – auf dem ersten oder zweiten Platz klassiert ist. Playoffs mit acht weiteren Klubs gäbe es zudem auch um die europäischen Startplätze.
Gemäss einem Communiqué der Swiss Football League spricht sich die grosse Mehrheit ihrer Klubs für eine Erhöhung der Super League aus. Die Aufstockung würde auf 2023/24 umgesetzt werden, weshalb es in der kommenden Saison keinen direkten Absteiger in die Challenge League geben würde. Vorgesehen wäre einzig eine Barrage zwischen dem Super-League-Zehnten und dem Dritten der zweitobersten Spielklasse. Die Challenge League soll weiterhin zehn Klubs umfassen.
Zuletzt hatten sich die Vertreter der 20 Klubs der obersten zwei Spielklassen im April 2020 in einer schriftlichen Abstimmung gegen eine Erhöhung der Super League von zehn auf zwölf Klubs ausgesprochen. Vor zwei Jahren stimmten je zehn Klubs für und gegen einen Moduswechsel. Für eine Änderung wäre hingegen eine Zweidrittelmehrheit nötig gewesen.
(text:sda/bild:pexels)
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