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Das Bundesamt für Kultur (BAK) greift 94 Schweizer Buchverlagen mit insgesamt 7,5 Millionen Franken in den nächsten vier Jahren unter die Arme.
Für die Subventionen mussten sich die Verlage auf eine Ausschreibung hin bewerben. Nun hat das BAK 42 Strukturbeiträge zwischen 10‘000 und 80‘000 Franken pro Jahr und 52 Förderbeiträge zwischen 7500 und 10‘000 Franken pro Jahr an Verlage ausgeschüttet, wie das Bundesamt am Dienstag schreibt.
Die direkte staatliche Förderung von Verlagsunternehmen hat der Bund mit der «Kulturbotschaft» vor vier Jahren eingeführt. Das Total der Finanzhilfen für die zweite Förderperiode, die sich bis 2024 erstreckt, beläuft sich auf 7,5 Millionen Franken.
57 der 94 subventionierten Verlage sind in der Deutschschweiz tätig, 31 in der Romandie, nur sechs im Tessin.
Mit der Finanzspritze soll die «wichtige Rolle der Verlage in der Kulturlandschaft» gefördert werden, heisst es weiter. Verlage seien Vermittler zwischen Autorinnen, Buchhandlungen und Lesern. Und neben ihrem Kerngeschäft, der Produktion von Büchern, würde auch die Lektüre von Manuskripten, das Lektorat oder die Promotion zur Kulturlandschaft beitragen.
In einer Umfrage, die das BAK im Juli 2020 bei den seit 2016 unterstützten Verlagen durchführte, gab die Mehrheit der Befragten an, dass sie dank der Förderung neue Projekte entwickeln konnten. Vor allem bei der Promotion ihrer Publikationen.