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Eine Forschungsgruppe an der Uni Tokyo hat zwischen Dezember 2013 und März 2015 eine Untersuchung für innere Strahlenbelastung durchgeführt. Mittels einer neu entwickelten Ganzkörpermessung unterzogen sich 2707 Kinder zwischen 0 und 11 Jahre dem Test, berichtete Kahoku Shinpo, eine Regionalzeitung von Fukushima.
Dem am 8. Oktober veröffentlichten Resultat zufolge konnte bei keinem Kind eine Belastung von Cäsium erfassen. Die Forscher haben auch eine Umfrage über das Essverhalten bei den Eltern durchgeführt. Es gab einen grossen Unterschied zwischen Regionen, so die Forscher, aber kein Zusammenhang mit der Strahlenbelastung war festzustellen.
Auf der andern Seite hat eine Forschungsgruppe an der Uni Okayama neulich bekanntgegeben, dass die Erkrankungsrate an Schilddrüsenkrebs von Kindern in den Städten Fukushima und Koriyama rund 50-mal höher als der nationale Durchschnitt (rund 3 Kinder pro 1 Million).
http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/64437/Fukushima-Erhoehte-Rate-von-Schilddruesenkrebs-bei-Kindern-und-Jugendlichen