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Nach dem Sieg im Zeitfahren am Freitag hatte Froome den Rückstand auf Quintana nochmals auf 1:21 Minuten gesenkt und so Hoffnung geschöpft, den Kletterspezialisten vom spanischen Movistar-Team in der schwierigen 20. Etappe vom Samstag nochmals unter Druck setzten zu können.
Im 21 km langen Schlussanstieg attackierte der dreifache Tour-de-France-Sieger dann prompt mehrmals, kam aber nie entscheidend weg und erreichte das Ziel am Alto de Aitana schliesslich gar zwei Sekunden hinter Quintana. Dieser dürfte am Sonntag in Madrid seinen zweiten Gesamtsieg bei einer der drei grossen Rundfahrten feiern. 2014 hatte Quintana beim Giro d’Italia triumphiert.
Den Tagessieg in der 20. Etappe sicherte sich der Franzose Pierre Latour. Der erst 22-Jährige vom Team AG2R setzt sich im Bergsprint gegen den Kolumbianer Darwin Atapuma durch. Beide hatten einer ursprünglich 15 Fahrer grossen Fluchtgruppe angehört, in der auch der Schweizer Mathias Frank Unterschlupf fand. Der Gewinner der 17. Vuelta-Etappe musste jedoch 2,3 km vor dem Ziel seine letzten Fluchtgefährten ziehen lassen und wurde Vierter.
(SDA)