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02. Dezember 2022
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Pflanzen des Monats
/ Hanspeter Haller
Pflanzen des Monats Dezember 2022
Die Gattung Urospatha gehört zur Familie der Araceae. Es gibt etwa 10 Arten. Sie alle wachsen in Süd- und Mittelamerika in Sumpfgebieten, Feuchtsavannen und Brackwassergebieten. Ihre Samen haben eine korkartige Struktur. Deshalb schwimmen sie auf dem Wasser und können sich so verbreiten. Sie keimen sehr leicht im Wasser.
Urospatha grandis ist eine besonders grosse Art und kann bis zu 3m hoch werden. Sie kommt in Panama vor. Auffällig ist die spiralig gedrehte Spatha, die den Kolben umhüllt.
Die Gattung Urospatha gehört zur Familie der Araceae. Es gibt etwa 10 Arten. Sie alle wachsen in Süd- und Mittelamerika in Sumpfgebieten, Feuchtsavannen und Brackwassergebieten. Ihre Samen haben eine korkartige Struktur. Deshalb schwimmen sie auf dem Wasser und können sich so verbreiten. Sie keimen sehr leicht im Wasser.
Urospatha grandis ist eine besonders grosse Art und kann bis zu 3m hoch werden. Sie kommt in Panama vor. Auffällig ist die spiralig gedrehte Spatha, die den Kolben umhüllt. Der Name der Gattung der Natternköpfe leitet sich von den auffallenden Griffeln ab, die am Ende wie Schlangenzungen gespalten sind. Es gibt etwa 65 Arten in dieser Gattung, welche vor allem im Mittelmeerraum, im Orient und auf den Kanarischen- und Kapverdischen Inseln beheimatet sind.
Echium virescens ist ein Endemit der Kanaren-Insel Teneriffa. Dort kommt er vor allem im Anaga-Gebirge und im Orotava-Tal vor. Er wächst dort in lichten Föhrenwäldern bis 1000müM auf gut drainierten Böden.
Er ist einer der anspruchsloseren Natternköpfe und kann bis über 2m hoch werden. Simmondsia chinensis ist die einzige Art in der Familie der Simmondsiaceae. Der Jojobastrauch ist überaus populär in der Kosmetikindustrie.
Grund dafür ist das klare, gelbe bis braune, Jojoba-Öl (Wachs). Es hat einen dezenten Geruch und wird nicht ranzig, weil es keine Fette enthält. So ist es bis zu 25 Jahre lang haltbar. Der Schmelzpunkt liegt bei ca. 7 °C, daher ist es das einzige bei Raumtemperatur flüssige natürliche Wachs. Damit hat es ähnliche Eigenschaften wie das Waltranöl, das früher aus Pottwalen gewonnen wurde und dann durch das Jojobaöl ersetzt wurde.
Es ist zudem hoch druck- und temperaturbeständig weshalb es auch bei der Schmierung von Präzisionsinstrumenten Verwendung findet.
Der Jojobastrauch gedeiht in Halbwüsten und Wüsten. Er ist in Mexiko, Kalifornien und Arizona im Gebiet der Sonora-Wüste heimisch.
Wegen der grossen Pfahlwurzel mindert der Jojobastrauch die Bodenerosion. Unsere Nolina hibernica wurde gerade erst gepflanzt und ist deshalb noch klein. Später wird sie einen Stamm von 2 - 4m ausbilden der dem Volksnamen "Bärengrasbaum" Ehre machen wird.
Nolina hibernica ist in Mexiko in den Bundesstaaten Tamaulipas und Nuevo León in Höhenlagen von 2400 bis 3200 m in Waldland verbreitet. Sie erträgt Temperaturen bis -15°C.
Charakteristisch sind die langen, gedrehten, robusten Fasern am Blattende.
Die Erstbeschreibung erfolgte erst 2010 durch Fritz Hochstätter und Davide Donati. Was Grosses blüht denn da noch hinter dem Viktoriahaus im Freiland? Es ist die grösste Dahlie die es gibt, Dahlia imperialis oder Dahlia maxonii.
Sie stammt aus den Hochländern Mittel- und Südamerikas und ist bei uns nicht winterhart. Deshalb wird sie in den nächsten Tagen wohl oberirdisch abfrieren. Die unterirdische Knolle jedoch, die allen Dahlien eigen ist, wird überwintern und im nächsten Frühling wieder austreiben.
Sie liebt gut drainierte, sandige Böden. Als Hochlandpflanze, die über 1500müM. wächst, liebt sie auch zu hohe Sommertemperaturen nicht besonders. Raoulia australis, der neuseeländische Schafsteppich oder auch Silberteppich, kommt nur auf der Südinsel Neuseelands vor. Ihr Volksname soll daran erinnern, dass sie, mit etwas Fantasie, an eine Schafherde aus der Vogelperspektive erinnert.
Sie wächst im Gebirge und ist, wie alle Pflanzen aus Neuseeland, bei uns nur bedingt winterhart. Dies, weil wir kein extrem ozeanisches Klima wie Neuseeland haben, und die Wintertemperaturen bei uns tiefer absinken können. Wieder ein Beispiel für den Einfallsreichtum der Natur: Eine Gattung, die Pflanzen mit nur zwei gegenüberliegenden Blättern hervorbringt, die direkt auf dem Boden liegen und dazwischen eine stängellose, wunderschöne Blüte.
Massonias stammen aus Südafrika, wo sie die Trockenzeit unterirdisch als Zwiebel überdauern und während dem niederschlagsreicheren Südwinter wachsen und blühen.
Sie gehören zur Familie der Spargelgewächse.
Der Gattungsname Massonia ehrt Francis Masson, der zeitgleich mit Carl Peter Thunberg am Ende des 18. Jahrhunderts in Südafrika Pflanzen sammelte. Schlumbergera truncata, der Weihnachtskaktus ist das nachhaltigste Weihnachtsgewächs: Im Gegensatz zum Weihnachtsbaum oder Weihnachtsstern wird er viel älter und kann mittels Gliedabschnitten immer weitergeschenkt werden. Er ist in der Serra dos Orgaos im Südosten Brasiliens in den tropisch bis subtropischen Wäldern in Höhenlagen bis 1000müM. beheimatet.
Wie Rhipsalis ist er keine ausgesprochene Trockensukkulente, sondern braucht regelmässig Wasser. Dies aber im richtigen Rhythmus!
Die populäre Zimmerpflanze wurde bei uns 1850 eingeführt bzw. gezüchtet. Sie wird in ihrer Heimat von Kolibris bestäubt. Die Pflanzen des Monats Dezember 2022