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Ein Kriminalinspektor soll einen Mord aufklären, für den man einen jungen Pianisten in Haft genommen hat. Er merkt bald, dass der Tatverdächtige alles daran setzt, seine junge Frau zu entlasten: eine Sängerin, die um jeden Preis Karriere machen will.
«Wegen Clouzots Ruf als Frankreichs Hitchcock aufgrund von Le salaire de la peur und Les diaboliques ist dieser gehaltvollere und eigenwilligere Thriller ein Stück weit in Vergessenheit geraten. (...) Die Krimihandlung ist hier nur der Vorwand für ein atmosphärisches Porträt des Nachkriegs-Paris: kleine Altstadtgassen, verrauchte Varietés, ein Zirkus, schmuddelige Wohnungen und deprimierende Polizeiwachen voller redseliger Gestalten. Clouzot arbeitete hier zum ersten Mal mit Armand Thirard, der sein bevorzugter Kameramann werden sollte; seine visuelle Handschrift, reich an Schatten und Hell-Dunkel-Kontrasten, entwickelt einen expressionistischen Sog. (…) Clouzot mag der grösste Zyniker des französischen Kinos gewesen sein, doch hier zeichnet er Jouvet als Polizisten mit seltener Wärme.» (Elliott Stein, The Village Voice, 22.10.2002)
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