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18.10
Zunge (Papilla vallata)
Präparat:
Präparatedetails:
Organ: Zunge (Bereich des V-Linguae)
Herkunft: Mensch
Färbung: Van Gieson
Methode und Präparat:
Normales histologisches Schnittpräparat mit van Gieson gefärbt, wodurch die Zungenmuskulatur gelb und das Bindegewebe rot darstellt wird.
Ziel der Untersuchung:
Kenntnis der Papillae vallatae mit ihrem Wall und den dort hinein mündenden Spüldrüsen, sowie der auf dem gleichen Präparat vorhandenen Papilla filiformis.
Besonderheiten des Präparats:
Am hinteren Zungenrücken ist das spezialisierte Epithel zu Wallpapillen differenziert. Eine davon ist auf diesem Präparat zu sehen. Wallpapillen besitzen eine Wall, einen Graben in den die Spüldrüsen hinein münden sowie einen relativ breiten Bindegewebe-Sockel. Obwohl der Mündungsort direkt in den Wallgraben nicht mit geschnitten ist, sind verschiedene in der Nähe liegende seröse Drüsenendstücke zu finden. Daneben sind aber auch muköse Drüsenendstücke vorhanden. Auf der einen Seite der Wallpapille ist eine Fadenpapille zu sehen.
Von der Zungenmuskulatur sind die Faserzüge der vertikalen und der longitudinalen Muskeln leicht zu identifizieren.
Das Epithel des Zungenrückens ist in den meisten Bereichen der geschnittenen Region nicht keratinisiert, mit Ausnahme der einen Fadenpapille, bei der das gelb gefärbte Stratum corneum deutlich zu sehen ist.
Aufgaben:
Identifizieren Sie die Wallpapille, den Wall und den Graben.
Suchen Sie im seitlichen Papillenepithel nach Zellen der Geschmacksknospen, die in diesem Präparat nicht so gut dargestellt sind, wie im Präparat der Blattpapillen.
Identifizieren sie die vertikalen und longitudinalen Muskelfaserzüge.
Suchen Sie die Fadenpapille in diesem Präparat. An was erkennen Sie sie?
Identifizieren Sie seröse und muköse Drüsenendstücke.
Copyright
Universität Basel
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