Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03529.jsonl.gz/1061

Die Kapelle Bruder Klaus gehört zusammen mit der Kapelle St. Anna
(Wädenswil) und der Pfarrkirche St. Marien
zur römisch-katholischen Kirchgemeinde Wädenswil, welche mit ihren 6'083 Mitgliedern (Stand 2017) eine der grösseren Kirchgemeinden des Kantons Zürich ist.
Im Jahr 1957 fand ein erster katholischer Gottesdienst in Au statt. Zwischen 1966 und 1970 wurde ein ökumenisches kirchliches Zentrum in der Au geplant, dessen Realisierung 1970 am Nein der reformierten Kirchgemeinde scheiterte. Daraufhin errichtete die reformierte Kirchgemeinde Wädenswil einen kleineren Bau, den 1972 eröffneten Kirchenpavillon Au.
Während der folgenden Jahrzehnte waren die Katholiken im Pavillon der reformierten Kirchgemeinde in der Au zu Gast. In den 1980er Jahren wurde ein zweiter Versuch für den Bau eines ökumenischen Begegnungszentrums unternommen. 1987 erfolgte eine Vorstudie und in den Jahren 1993 bis 1994 fand ein Projektwettbewerb statt. 1995 stimmten jeweils die katholische und die reformierte Wädenswiler Kirchgemeinde über dieses Projekt ab. Da sich die Reformierten erneut gegen den Bau eines ökumenischen kirchlichen Zentrums entschieden, wurde das Bauprojekt von den Katholiken allein weiter verfolgt. In den Jahren 2001 bis 2002 errichteten die Architekten Gautschi und Storrer die heutige Kapelle Bruder Klaus samt Begegnungszentrum. Am 30. Januar 2003 wurde die Kapelle eingeweiht. [wiki]