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Das Rennen in der MotoGP-Klasse entwickelte sich zu einem packenden Zweikampf zwischen Marc Marquez (Honda) und Valentino Rossi (Yamaha). Der 22-jährige Titelverteidiger setzte sich unmittelbar nach dem Start ab und vergrösserte seinen Vorsprung bis auf über vier Sekunden. Doch ab Rennhälfte holte Rossi, der am Hinterrad eine härtere Reifenmischung hatte aufziehen lassen als der Spanier, Zehntel um Zehntel auf. In der drittletzten Runde hatte der 36-jährige Altmeister aus Italien den Anschluss wieder geschafft.
In der Runde danach setzte Rossi zum Überholen an. Einen ersten Angriff konnte Marquez noch abwehren, doch beim zweiten Mal kam der neunfache Weltmeister vorbei. Weil aber Marquez in früher bei ihm oft gesehener Manier gleich wieder zu kontern versuchte und auf Rossi auffuhr, kam der Spanier zu Fall und blieb letztlich gar ohne Punkte. WM-Leader Rossi vergrösserte mit seinem 110. GP-Triumph, dem zweiten in dieser Saison, den Vorsprung auf Marquez auf 30 Punkte aus (66:36). Zweiter in dieser Wertung ist der Italiener Andrea Dovizioso mit 60 Punkten. Der Ducati-Werkfahrer klassierte sich im dritten Saisonrennen zum dritten Mal als Zweiter. (si/twu)
Zum siebten Mal in dieser Saison gab es WM-Punkte für Alfa Romeo Sauber-Ferrari. Der Schwede Marcus Ericsson wurde Neunter. Charles Leclerc, als Neunter gestartet, wurde nur 15.
Leclerc, der schon fünfmal gepunktet hat und als Neunter zum dritten Mal aus den Top Ten ein Rennen in Angriff nahm, setzte bei einsetzendem Regen auf die Karte «Alles oder Nichts».
Der 20-jährige holte sich nach 45 Runden, als es auf einem Viertel der Strecke zu regnen begonnen hatte, Intermediate-Reifen ab. Doch der Regen wurde nicht stärker und Leclerc wechselte drei Runden später wieder auf Ultrasoft-Reifen.
Besser lief es für Ericsson. Der 27-jährige Schwede wurde wie schon im zweiten …