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Mit der Einleitung des Nachfolgeprozesses an der Spitze des Unternehmens will sich die SRG laut der Medienmitteilung vom Donnerstag auf die politischen Ereignisse der kommenden Jahre vorbereiten.
Hierbei wurden die Initiative «200 Franken sind genug», über die das Volk 2026 befinden soll sowie die Verhandlungen über neue Konzessionen im Jahr 2027 und deren Beschluss per 2028 genannt. Während dieser langen Periode müsse die SRG auf eine stabile und langfristig orientierte Generaldirektion zählen können, hiess es weiter.
Marchand war seit 2017 Generaldirektor der SRG. Er hätte seine Amtszeit mit Erreichen des Pensionsalters im 65. Altersjahr Anfang 2027 beendet. Dies hätte jedoch eine Nachfolgelösung im Jahr 2026 mit sich gebracht, also mitten in der Abstimmungsperiode. Vor diesem Hintergrund hätten der SRG-Verwaltungsrat und der Generaldirektor gemeinsam festgelegt, den Nachfolgeprozess vorzuziehen.
Die Stelle des Generaldirektors werde rasch öffentlich ausgeschrieben. Der Prozess wird vom Personalausschuss des Verwaltungsrats unter dem Vorsitz von Jean-Michel Cina geleitet.