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Neuerscheinung April 2020:
Wie ich behandelt werden will
Haben Sie sich schon einmal Gedanken dazu gemacht, wie Sie im Krankenhaus behandelt werden möchten, wenn Sie nach einem schweren Unfall oder mit einer unheilbaren Krankheit nicht mehr urteilsfähig sind?
Wer schwer krank ist, soll seine Behandlung mitbestimmen und seine Werte und Wünsche darin einfliessen lassen können. Ist die betroffene Person plötzlich urteilsunfähig, stehen das Behandlungsteam und die Angehörigen vor schwierigen Entscheidungen. Advance Care Planning (ACP), auf Deutsch etwa »vorausschauende Behandlungsplanung«, kann solche Situationen klären und zur Entlastung von allen Betroffenen führen. ACP ist ein Werkzeug für PatientInnen, mit dem die eigenen Erwartungen an die Behandlung eindeutig und verständlich schriftlich formuliert werden können. Im Gespräch mit einer Expertin wird eine Patientenverfügung »plus« festgehalten, eine Art erweiterte Patientenverfügung. Dank ihr können das Behandlungsteam und die Angehörigen den mutmasslichen Willen der betroffenen Person genauer umsetzen.
Advance care planning (ACP) has attracted growing attention since the 1990s. ACP describes a structured interactive process involving patients, their loved ones and their care providers to plan future treatments that respect patients’ wishes and goals. Over the past 20 years the focus has shifted from completion of advance directives to effective professional communication promoting patient-centred goals-of-care discussions for future care. Several systematic reviews on the effectiveness of ACP strategies indicate that ACP interventions increase the number of advance directives (ADs) and do-not-attempt-to-resuscitate orders (DNAR). More complex ACP interventions improve the quality of end-of-life care and the concordance of patients’ preferences with care.