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CH 1941 79'
Regie: Valerien Schmidely, Hans Trommer
Drehbuch: Hans Trommer
Text: Gottfried Keller
Produktion: Pro Film
Mit: Margrit Winter, Erwin Kohlund, Johannes Steiner, Emil Gyr, Emil Gerber, Walburga Gmür, Anni Dürig
ISAN: 0000-0000-7427-0000-H-0000-0000-N
Liebe ist stärker als der Tod: poetische Verfilmung der Novelle von Gottfried Keller.
Nachdem die Bauern Manz und Marti jahrelang stillschweigend beim Pflügen eine Furche des Ackers abgeschnitten haben, der herrenlos zwischen den Feldern liegt, geraten sie in Streit, als Marti an einer Versteigerung das Grundstück erwirbt. Langwierige Gerichtsverhandlungen ruinieren beide Parteien. Dadurch werden auch Sali Manz und Vreeli Marti, die Spielkameraden aus der Kindheit, getrennt. Erst als beide schon erwachsen sind, sieht Sali, jenseits eines Flusses unter einem blühenden Apfelbaum, Vreeli wieder. Im Kornfeld wird das Paar von Marti überrascht. Sali schlägt ihn nieder, als er seine Hand gegen Vreeli erhebt. Vreeli, die den Hof verkaufen muss, um die Schulden des Vaters zu begleichen, möchte, bevor sie wegzieht, einen einzigen glücklichen tag mit Sali verbringen. Am folgenden Sonntag essen die beiden in einer Gartenwirtschaft, besuchen eine Chilbi im Nachbardorf und begeben sich ins "Paradiesgärtli", wo sich das arme Volk amüsiert. Hier spielt ihnen der schwarze Geiger, der wahre Eigentümer des herrenlosen Ackers, zur Hochzeit auf, wie er es ihnen schon als Kind prophezeite. Im Morgengrauen besteigen Sali und Vreeli ein Heuschiff im Fluss, ihr Braut- und Totenbett zugleich, wie Nebelschwaden über dem Boot signalisieren.
Felix Aeppli