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GS1 Strichcodes
Ein Strichcode oder Barcode ist ein Datenträger, bestehend aus einem optischen Muster, mit welchem Daten dargestellt und maschinell gelesen werden können.
Ein Lesegerät (Scanner oder Kamera) wertet die Reflektion aus, die von den schwarzen Balken und den weissen Lücken des Strichmusters ausgeht und interpretiert so den Inhalt des Codes. Die meisten Strichcodes bestehen aus parallelen Balken und Lücken in unterschiedlichen Breiten.
Grundsätzlich unterscheidet man zwischen eindimensionalen (1D) und zweidimensionalen (2D) Barcodes. Falls die Striche immer in einer einzelnen Reihe angeordnet sind, spricht man von einem eindimensionalen Code. 2D Codes hingegen sind in der Regel quadratische Symbole, die sich hauptsächlich aus Punkten bzw. kleinen Quadraten zusammensetzen. Um 1D Codes auslesen zu können, wird ein einfaches Barcodelesegerät benötigt, wie zum Beispiel ein Laserscanner. Auch ein 2D-Imager-Scanner kann grundsätzlich einen 1D Barcode lesen, aber nicht umgekehrt: Für das Auslesen von 2D Codes benötigt es Erfassungsgeräte, die Bilder verarbeiten können.
Der anhaltende Erfolg des Barcodes beruht im Wesentlichen auf drei Merkmalen: Einfachheit, Zuverlässigkeit und günstiges Kosten/Nutzen-Verhältnis. Die hohe Sicherheit beim Erfassen von Daten mittels Strichcode macht das System zu einem der zuverlässigsten überhaupt. Weil es schneller und sicherer ist als jede Eingabe von Hand, verlassen sich unzählige Anwendungen in der Logistik, der Medizin und der Produktion auf die Strichcode-Technologie. GS1 stellt eine Reihe von Strichcodesymbologien zur Verfügung, die sich durch ihre Eigenschaften und Einsatzgebiete unterscheiden.
Das GS1 System nutzt folgende Symbole: