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Auf der Laienbühne seines Großvaters in Vermont lernt William, dass gewisse Rollen sehr gefährlich sind. Und dass Menschen, die er liebt, manchmal ganz andere Rollen spielen, als er glaubt: so wie die geheimnisvolle Bibliothekarin Miss Frost. Denn wer sich nicht in Gefahr begibt, wird niemals erfahren, wer er ist.
William Dean jr., Sohn eines verschwundenen GI und einer Souffleuse, verbringt seine Jugend hinter und auf der Bühne des großväterlichen Kleinstadttheaters in Neuengland. In den düsteren Dramen von Shakespeare und Ibsen lernt er seine Familie – und sich selbst – in ganz unerwarteten Rollen kennen, die ihn beunruhigen, aber auch faszinieren. Und er erfährt, dass keiner die Person ist, die er zu sein scheint – zuallerletzt er selbst. William will nicht Schauspieler werden, sondern Schriftsteller, und um herauszufinden, wer er wirklich ist, macht er sich auf die Suche nach seinem Vater. Eine abenteuerliche Reise in seine Vergangenheit und um die halbe Welt beginnt – von New York über San Francisco bis nach Hamburg und Wien.
»Ein typischer Irving: immer realitätsnah, mit politischen Anklängen und gesellschaftskritisch.«Buchreport.Express
»Ein 720 Seiten langes Plädoyer für Toleranz. Ein gutes Buch!«Ruhr Nachrichten
»Irving schuf nach Quergeistern wie Garp und Owen Meany wieder eine Figur, die Gottes Werk durchliebt und Teufels Beitrag durchleidet.«Kleine Zeitung