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Im Allgemeinen war der September ungefähr eine Copy-Paste-Version aller Monate seit April. Einmal mehr war es deutlich wärmer als im langjährigen Mittel und es fiel zu wenig Regen. Mit einer Mitteltemperatur von 16.5°C betrug der Temperaturüberschuss rund zwei Grad. Es fielen 72 mm Regen, was etwa zwei Drittel der üblichen Monatssumme ist. Von Januar bis September fielen übrigens etwa 730 mm Regen – in einem durchschnittlichen Jahr wären es etwa 900 mm. An anderen Orten war die Trockenheit viel markanter.
Nach einem kühlen und regnerischen Monatsbeginn mit einem Höchstwert von 13 Grad wurde es mit viel Sonnenschein rasch wieder über 20 Grad warm. Eine Störung brachte am 6. und 7. September nach sommerlicher Wärme etwas Regen und dämpfte die Temperatur ein wenig. Danach kam der Sommer noch einmal und brachte gleich vier Tage mit mindestens 25 Grad in Folge. Am 12. wurde der Monatshöchstwert von 27.9°C gemessen. Trotz der Wärme blieb der Rekord unangetastet. Am 13. fielen 17 mm Regen und für einige Tag kehrten die Temperaturen in den Normalbereich zurück. Vom 17. bis 23. September fand das letzte Aufbäumen des scheinbar ewigens Sommers statt. An fünf Tagen war es mindestens 25 Grad warm. Zwischendurch gab es auch mal Regen. In der Nacht auf den 24. September machte eine aktive Kaltfront mit kräftigen Windböen, Regen und Temperatursturz dem Sommer den Garaus. Nach 27.1°C am Sonntag lag der Höchstwert am Montag gerade einmal bei 13.6°C. Die kommenden Tage brachten vergleichsweise sehr kühle Nächte. Am 25. wurde mit 2.3°C die kälteste Septembernacht seit mindestens sechs Jahren registriert. Die letzten Tage waren trocken und meist frühherbstlich temperiert.