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Vom dritten Jahrhundert vor Christus bis in das dritte Jahrhundert nach Christus war der Denar die wichtigste Münze der Römer.
Es ist nicht einfach, antike mit modernen Nominalen zu vergleichen. Aber man geht davon aus, dass der Denar im ersten Jahrhundert nach Christus eine Kaufkraft von 20 bis 30 Franken besass.
Nicht nur das Gewicht, sondern auch der Feingehalt des Denars wurde im Laufe der Zeit immer weiter reduziert, was zu einem Vertrauensverlust der Bevölkerung in diese Münze führte. Deshalb wurde der Denar im dritten Jahrhundert nach Christus vom Antoninian abgelöst.
Die Denare tragen auf der Vorderseite das Portrait des Kaisers oder seiner Ehefrau. Auf der Rückseite sind verschiedene Gottheiten erkennbar, in seltenen Fällen auch Tiere und Gebäude.
In den 1930er Jahren wurde im römischen Naissus (heute Nis in Serbien) der grösste römische Schatz aller Zeiten gefunden. Über eine Million Denare, wohl eine Truppenkasse, wurde entdeckt. Der Schatz von Naissus wurde um 230 n. Chr., wohl aus Angst vor einfallenden Barbaren, vergraben. Warum er nicht gehoben wurde, kann man sich nur so erklären, dass kein Römer den Kampf mit den Barbaren überlebt hat.
Heute sind Denare aus dem Schatz von Naissus nur sehr selten auf dem Markt zu finden und bei Sammlern römischer Münzen sowie bei interessierten Laien sehr beliebt.
Degussa bietet Ihnen die Möglichkeit, original römische Denare mit einem Alter von ca. 1.800 Jahren zum Preis von CHF 190,- zu erwerben. Jede Münze ist ein Unikat, daher zeigt jedes Stück einen anderen Kaiserkopf.
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