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Der Umsatz stieg im ersten Quartal währungsbereinigt um 23 Prozent und erreichte 3,38 Milliarden Euro, wie das Unternehmen am Freitag in Paris mitteilte. Dabei wuchsen das Bekleidungs- und Accessoires-Segment sowie das Uhren-Geschäft überdurchschnittlich kräftig. Von Bloomberg befragte Analysten hatten lediglich mit einem Gesamtwachstum von 16 Prozent gerechnet. Hermes berichtete von einem "sehr guten" chinesischen Neujahrsfest nach dem Ende der Corona-Beschränkungen. Aber auch das Geschäft in Nord- und Südamerika legte robust zu und stemmte sich damit gegen die in der Branche vorherrschende Sorge vor einer Abschwächung in der Region.
Tags zuvor hatte Konkurrent LVMH von einem verlangsamten Wachstum in Nord- und Südamerika berichtet. Einige Analysten sehen Hermes allerdings in einer anderen Liga, was die Preissetzungsmacht betrifft. Insbesondere die vom Konzern produzierten seltenen Handtaschen-Modelle, wie Birkin Bag oder Kelly Bag, geniessen seit Jahrzehnten eine hohe Nachfrage. Vergangene Woche hat Hermes in seinem Heimatmarkt Frankreich eine neue Leder-Produktionsstätte eröffnet, weitere sollen folgen. Laut Konzernchef Axel Dumas sollen die Produktionskapazitäten im Lederwarenbereich um jährlich rund sieben Prozent steigern.
(AWP)