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Freitag und Samstag waren geprägt von Westwind. Hinter einer Warmfront im sogenannten Warmsektor verstärkte sich dieser am Samstagvormittag noch einmal und es kam teilweise zu Sturmböen. Typisch für einen Warmsektorsturm war, dass vor allem die erhöhten Lagen hohe Windspitzen verzeichnetend. Dies hängt damit zusammen, dass die weniger dichte Warmluft einfach über die dichtere, kühlere Luft im Mittelland aufgleitet und sich nicht stark vermischt. So kommen auch die Böen nur selten wirklich am Boden an.
In den tieferen Lagen lagen die Böenspitzen zwischen 60 und 80 Km/h. In St. Gallen in erhöhter Lage wurden dagegen 99 Km/h gemessen und auch in Salen-Reutenen auf dem Seerücken, sowie am Untersee in Steckborn erreichten die Böen knapp über 90 Km/h. Laut Medienberichten musste die Feuerwehr im Kanton St. Gallen mehrere Male wegen umgestürzten Bäumen ausrücken. Insgesamt war es ein normaler Wintersturm.
Bereits im Verlauf des Montags wird der Wind wieder ein Thema. Dieses Mal ist es eine Föhnlage, die in den Föhntälern schwere Sturmböen zwischen 90 und 120 Km/h erwarten lässt. Dort steigen die Temperaturen auf 16 bis 19 Grad.