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Dank der ausgezeichneten Schlussrunde von 68 Schlägen (3 unter Par) verwies Thomas drei untereinander schlaggleiche Spieler auf den 2. Platz. Zu dem Terzett gehört Francesco Molinari. Mit seiner Topleistung erreichte er das beste Ergebnis eines Italieners in der Geschichte der vier grossen Turniere.
Als Bester der meistgenannten Siegesanwärter klassierte sich der frühere Weltranglisten-Erste Jason Day aus Australien im 10. Rang. Weitere Favoriten wie Brooks Koepka, Henrik Stenson und Dustin Johnson, die aktuelle Weltnummer 1, folgen gemeinsam auf Platz 13. Sergio Garcia, Sieger des US Masters im April, war wie Phil Mickelson und Vorjahressieger Jimmy Walker nach zwei Runden ausgeschieden.
Für viele mag Justin Thomas ein überraschender neuer Champion sein. Fachleute führen den Golfer aus Louisville im Bundesstaat Kentucky jedoch schon länger auf der Liste von Kandidaten für grosse Siege. Obwohl er erst 2013 zu den Profis übergetreten war, gewann Thomas schon vier Turniere auf dem amerikanischen Circuit, der US PGA Tour. Die letzten zwei Siege glückten ihm ganz zu Beginn dieses Jahres, als er mit hervorragenden Leistungen und jeweils einem klaren Vorsprung die beiden Tour-Events auf Hawaii für sich entschied.
Justin Thomas dürfte auch eine feste Grösse in der amerikanischen 12-Mann-Auswahl für den Ryder Cup-Match gegen Europa im Herbst 2018 werden.
(SDA)