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Die Athleten an den Olympischen und Paralympischen Spielen unterscheiden sich, das liegt auf der Hand. Ein ganz spezielles Phänomen ist jeweils auf dem Podest zu beobachten. Während Olympioniken ihre Medaillen meist zum Kuss oder Biss zum Mund führen, halten sie die Athleten an den Paralympics oft ans Ohr. Wieso?
Die Antwort ist simpel: Sie wollen ihre Medaille hören! Die sehbehinderten Athleten haben über ihre taktilen Fähigkeiten keine Chance, Gold, Silber und Bronze zu unterscheiden. Zwar sind die Medaillen in Blindenschrift angeschrieben, aber man hat einen noch schöneren Weg gefunden, um sie zu unterscheiden: Kleine Kügelchen in den Medaillen machen es tatsächlich möglich, zu hören, welches Edelmetall man gewonnen hat. (drd)
Essstörungen und Untergewicht werden im Sport immer mehr zum Problem, auch in der Schweiz. Warum ist das so? Und was kann man dagegen tun? Ein Gespräch mit German Clénin, dem Präsidenten der Schweizer Sportmedizin.
Die Regeln in Norwegen und Schweden sind unerbittlich. Weil Ingvild Flugstad-Östberg und Frida Karlsson, beide WM-Medaillengewinnerinnen im Langlauf, beim Gesundheitstest Defizite im Energiehaushalt aufwiesen, wurden sie mit Schutzsperren belegt. Auch im Schweizer Sport kennt man Fälle von Essstörungen und Magersucht. Der angesehene Sportarzt German Clénin sagt, dass das Thema noch zu wenig offen angesprochen wird.
In Norwegen und Schweden wurde je eine Top-Langläuferin gesperrt, weil sie …