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Hallo
ich rede hier von Optionen an der Eurex, nach "amerikanischer Art".
Ich finde die Preisgestaltung unlogisch.
Beispielsweise waren an einem Tag (vermutlich durch Kursänderung der Aktie, während der Kurs bei der Option erst nach Börsenschluss angepasst wurde) eine Weile lang ein negativer Wert bei einer Call-Option auf Swisscom, die stark "im Geld" war.
Die Erklärung, die einer dann gab im Aktien Schweiz Juni 2013 Thread, wonach das ja wohl klar sei, weil die Option im Geld liegt, ist natürlich grundfalsch.
Auch Optionen die im Geld liegen, haben gewisse Chancen, noch im Wert zu wachasen, müssen daher auch einen Zeitwert haben.
Nun beobachte ich folgendes interessantes Phänomän:
zB Optionen, Laufzeit 2017:
Eine Put-Option, die deutlich "im Geld ist", hat einen Preis von zB 30 CHF. Innerer Wert ist 20 CHF, Zeitwert 10 CHF. Also Verhältnis 2 zu 1.
Das scheint soweit logisch. Obwohl sie stark im Geld ist, liegt ein hoher Zeitwert vor.
Jetzt gibts für dieselbe Aktie Call-Optionen, die auch bis 2017 laufen und auch deutlich im Plus sind.
Da ist dann der Preis 23.72 CHF, der innere Wert 22.52 CHF und der Zeitwert 1.20 CHF.
Dh der Zeitwert macht unter 5% (ok in meinem Beispiel nicht ganz) aus vom gesamten Wert der Optoin. Wieso ist der Zeitwert so nahe 0?
Die Antwort, das sei ja klar, weil sie so deutlich im Geld liege, gilt nicht:
Einerseits erklärt das nicht, warum dann Put-Optionen einen viel höheren Zeitwert haben. Und andererseits müssten auch Call-optionen, die deutlich im "Geld" liegen, noch einen klaren Zeitwert (wg. Chance auf weitere Wertsteigerung) aufweisen.
Also?
Gruss
PZ