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Gasser decke die erforderlichen Kompetenzen optimal ab, schreibt das Finanzdepartement (EFD) in einer Mitteilung. Der 46-Jährige sei mit den politischen Verhältnissen und den wirtschaftlichen Zusammenhängen bestens vertraut und verfüge über ausgezeichnete Kenntnisse zu den Themen des Staatssekretariats für Wirtschaft (SIF).
Seine Laufbahn in der Bundesverwaltung hatte Gasser als wissenschaftlicher Mitarbeiter begonnen. 2009 holte die damalige Justizministerin Eveline Widmer-Schlumpf den Ökonomen als Referent für Wirtschafts- und Finanzfragen in ihr Departement. 2009 setzte sie Gasser als Interimsdirektor im Bundesamt für Migration ein.
Anschliessend wurde Gasser Generalsekretär, zunächst im Justiz- und Polizeidepartement und dann im Finanzdepartement. Dort habe er die Dossiers des SIF aktiv mitgestaltet, schreibt das EFD. Gasser sei in alle wichtigen internationalen finanz-, steuer- und währungspolitischen Geschäfte massgeblich involviert gewesen.
Vor der Zeit in der Bundesverwaltung war Gasser für das Internationale Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) tätig, unter anderem als stellvertretender Chefdelegierter in Krisengebieten.
Gasser folgt an der Spitze des SIF auf zwei erfahrene Diplomaten. Zuletzt leitete de Watteville das Staatssekretariat. Er geht Ende Juni in Pension, behält jedoch sein Mandat als Chefunterhändler für die EU-Dossiers. De Watteville folgte auf Michael Ambühl.
Beide waren vor ihrer Wahl an die Spitze des SIF an wichtigen Verhandlungen zwischen der Schweiz und der EU beteiligt gewesen. Als SIF-Chef verhandelte Ambühl im Steuerstreit mit den USA und den Nachbarländern der Schweiz. In de Wattevilles Amtszeit fiel der Entscheid für den automatischen Informationsaustausch.
(SDA)