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Personenwagen und Motorräder sind nicht nur Life-Style-Produkte, deren Kauf Spass und Vergnügen bereiten kann, sie sind zusammen mit den Nutz- und den Industriefahrzeugen auch ein wichtiger Pfeiler der Schweizer Volkswirtschaft. Derzeit erzielen das gesamte Autogewerbe sowie die mit ihm verbundenen Branchen, wie etwa Versicherungen, Banken und Finanzinstitute, sowie das Transportgewerbe und die Automobilzulieferfirmen mit rund 293000 Mitarbeitenden in 20670 Betrieben ein jährliches Umsatzvolumen von ungefähr 83 Mrd Fr. (siehe Tabelle unten).
Aufgrund der neuesten Zahlen des Bundesamtes für Strassen (Astra) sowie des Bundesamtes für Statistik erreichte der Bestand an Motorfahrzeugen per Ende September 2007 die Zahl von 5,186 Mio Einheiten, eine Zunahme gegenüber Ende September 2006 von 1,5%. Die Zahl der Personenwagen erhöhte sich im erwähnten Zeitraum um 1,4% auf 3,955 Mio Fahrzeuge. Die Zahl der Lieferwagen und Lastwagen wuchs um 3,2% auf 324153 Einheiten an. Der Motorisierungsgrad in der Schweiz ist also weiter angestiegen, derzeit entfallen rund 608 Motorfahrzeuge auf 1000 Einwohner. Der gesamte Bestand an Personenwagen, Nutzfahrzeugen und Motorrädern erreichte Ende 2007 die Marke von 5,19 Mio Einheiten.
Ohne die Verkehrsleistungen des Autos und des Nutzfahrzeuges wäre ein Funktionieren unserer Volkswirtschaft undenkbar. Dazu kommt – dies belegen die neuesten Studien –, dass der Verkehr mehr Nutzen als Kosten generiert. In wissenschaftlichen Untersuchungen des Bundesamtes für Raumentwicklung (ARE) und des Bundesamtes für Strassen (Astra) wird belegt, dass der Gesamtnutzen des Strassenverkehrs grösser ist als die entsprechenden Gesamtkosten. Konkret bedeutet dies: Der Verkehr deckt seine Kosten für Infrastruktur, für die Fahrzeuge und deren Betrieb, für die Sicherheit sowie für die Zeitaufwendungen vollständig.
Ökologie im Vordergrund
Das Automobil wird also auch in Zukunft ein wesentlicher Wirtschaftsfaktor bleiben. Umso wichtiger wird es auch sein, Lösungen für die vorhandenen Verkehrsprobleme in der Schweiz zu finden. Ebenso müssen sich die Autohersteller bemühen, Fahrzeuge zu entwickeln, die einen niedrigeren Verbrauch und damit geringere Emissionen aufweisen.