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Die Altersheimidee ist 1970 von der Guttemplerloge mit der Äufnung des Altersheimfonds aktiviert worden. Weitere Spenden, die Gründung von Brockenstube (durch Emil Wasser) und Altersheimverein haben für politischen Druck gesorgt. Die positive Beurteilung durch eine 1978 eingesetzte Studiengruppe führte dazu, dass die Gemeindeversammlung 1980 einen Ideenwettbewerb startete, anderthalb Jahre später den Projektierungskredit und schliesslich 1983 den Baukredit genehmigte.
Die Trägerschaft ist einer neu gegründeten «Stiftung Altersheim Schiffländi» übertragen worden. Stifter sind die Einwohnergemeinde Gränichen, die Reformierte Kirchgemeinde Gränichen und der Altersheimverein. Walter Greminger war bis 1993 Präsident, von 1994 war dies Ueli Widmer, ab 1.01.2006 ist Ruedi Widmer Präsident.
Der Altersheimbau wurde von der Gemeinde erstellt und der Stiftung übergeben. Am 17.02.1984 erfolgte der Spatenstich und schon Anfangs Mai 1986 traten die ersten Bewohner im Heim ein und konnten am 16./17.08.1986 die offizielle Einweihung mitfeiern. Das Heim kostete gute 8,5 Millionen Franken, woran die Brockenstube 1,55 Millionen beitrug.
Die 42 Altersheimbetten reichten schon bald nicht mehr aus, umso mehr, als das Altersheim immer mehr zum Pflegeheim wurde. 1996 wurde die nicht mehr benötigte Heimleiterwohnung in 5 Pensionärszimmer umgebaut und im Jahr 2000 eine Erweiterung um 21 Zimmer mit geschützter Abteilung (für Demente) in Angriff genommen, die im August 2001 eröffnet wurde. An die Erweiterungskosten von Fr. 8’832’027.15 hat wiederum die Brockenstube einen Beitrag von 1,55 Millionen geleistet und zudem die 2003 erfolgte Küchenerweiterung finanziert. 2003 wurden auch die Verwaltungsräume und der Coiffeursalon verlegt.
In den Jahren 2006/2007 erstellte die Ortsbürgergemeinde angrenzend an das Altersheim ein Gebäude mit 20 Alterswohnungen, welches im September 2007 eingeweiht wurde.
Im Jahr 2009 wurde auf dem 2. Stock im Haus Wyna ein Aufenthaltsraum gebaut damit die pflegebedürftigen Bewohner besser betreut und verpflegt werden können. Die Baukosten von gesamthaft Fr. 150’000.00 übernahm die Brockenstube.
Im 2008 wurde mit der Einwohnergemeinde ein Wärmeverbund realisiert. Die bisherige Holzschnitzelheizung wurde mit zwei Gaskesseln ergänzt und kann nun voll ausgelastet werden. Das Alterszentrum liefert Wärme an diverse Gemeindeliegenschaften, das Dorfszentrum, die Alterswohnungen und weitere Privatliegenschaften. Dieser Ausbau wurde durch das AZ finanziert.
Schliesslich erfolgte im Jahr 2010 die Erweiterung und Sanierung der Küche und der Wäscherei. An die Baukosten von rund Fr. 1,50 Millionen sponserte die Brockenstube wiederum Fr. 500’000.00.
Wegen den neuen Vorschriften zum Schutz der Nichtraucher wurde ende 2010 ein neues und zweckmässiges Fumoir gebaut.
Der Heimbetrieb wurde zu Beginn von Marlis Schmid, seit 2003 durch Peter Altherr als Heimleiter geführt. Die verfügbaren Betten (inkl. Ferien- und Notzimmer) waren und sind noch immer voll besetzt. Dazu beigetragen haben sicher die grosszügige Bauweise (Balkone, Nasszellen usw), die gute Heimführung (Qualitätszertifikat am 09.11.2000) und die vielen Dienstleistungen für Bewohner und Besucher, wie Cafeteria, Veranstaltungen, Aktivierungsmassnahmen, Heimlandsgemeinden, Gesprächsrunden, Kontakte zur Dorfbevölkerung usw.
Die 2001 erfolgte Heimerweiterung machte neue Führungs- und Organisations-Strukturen nötig. Operative (Heimleitung) und strategische (Stiftungsrat) Führung wurden klar getrennt. 2004 wurden zwei getrennte Pflegeabteilungen Haus Wyna und Haus Jura geschaffen, um den Kontakt zu den Bewohnern weiter zu verbessern.
Im Zusammenhang mit den neu entstandenen Alterswohnungen nennt sich das Altersheim ab 2008 neu Alterszentrum. Anfangs 2009 wurde die Nachtwache reorganisiert und ein Spätdienst eingeführt.
Per 1. Januar 2011 erfolgte eine weitere Umstrukturierung im Haus Wyna, indem neu eine Bereichsleitung Pflege die Hauptverantwortung wahr nimmt. Weiter wurden drei Pflegeteams mit je einer Teamleitung geschaffen. Diese Massnahmen erlauben es, besser auf die einzelnen Bewohner eingehen zu können.
Unterstützung findet das Heim immer wieder von den Stiftern und vielen Sponsoren, vor allem aber auch von der durch Senioren ehrenamtlich geführten Brockenstube (Gründung 1972), die bisher das Heim mit über 4 Millionen Franken unterstützt hat, und vom Gemeinnützigen Frauenverein, der seit Beginn unentgeltlich die Cafeteria führt und den künstlerischen Teppich im Mehrzweckraum geknüpft hat.