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Die Wasserkraft spielt in der schweizerischen Energieproduktion mit einem Anteil von rund 56% eine bedeutende Rolle. Die Speicheranlagen sind zudem wichtige Elemente für die kurzfristige Energiebereitstellung und für die Umlagerung der Erzeugung vom Sommer- in das Winterhalbjahr. Dank der Speichermöglichkeiten spielt die Schweiz als Spitzenstromlieferant eine zentrale Rolle im europäischen Netzverbund. Die Wasserkraft ist unsere wichtigste einheimische, CO2-freie Energiequelle.
Die Wasserkraftnutzung schafft zudem Arbeitsplätze und liefert über verschiedene Abgaben und Steuern wesentliche Beiträge vor allem an die Berggemeinden und Gebirgskantone.
Im europäischen Vergleich liegt die Schweiz mit ihrem Wasserkraftanteil an der Stromerzeugung hinter Norwegen, Österreich und Island an vierter Stelle.
Der hydraulische Kraftwerkspark der Schweiz besteht zurzeit aus 556 Zentralen (Leistung ab Generator von mindestens 300 kW) mit einer maximalen Leistung von 13'681 MW und einer jährlichen Produktionserwartung von 35'833 GWh. Haupteinzugsgebiete sind der Rhein mit den Zuflüssen Aare, Reuss und Limmat sowie die Rhone, wo sich 485 Zentralen befinden.
Als grösste Produzenten treten die beiden Gebirgskantone Wallis und Graubünden auf, die zusammen mit rund 17 TWh beinahe die Hälfte der Wasserkraftproduktion ausweisen.
In der Statistik der Wasserkraftanlagen der Schweiz (WASTA) werden vier Kraftwerktypen unterschieden: Laufkraftwerke (3'768 MW, 16'858 GWh), Speicherkraftwerke (8'073 MW, 17'382 GWh), Pumpspeicherkraftwerke (1'383 MW, 1'594 GWh) und reine Umwälzwerke (456 MW).
Die Grosswasserkraft (Anlagen über 10 MW) erzeugt einen Anteil von rund 90% der gesamten schweizerischen Wasserkraftproduktion.
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