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Am letzten Tag der AQHA Convention in Fort Worth präsentierten die vierzehn Kommittees ihre Anträge zuerst den Mitgliedern und dann in einer zweiten Sitzung den Direktoren.
Alle Anträge passierten die Mitglieder Versammlung ohne Diskussion und Änderungen. Aus der Direktorenkonferenz kam ein Ablehnungsantrag der mehrheitlich unterstützt wurde. Die Anträge zu Regeländerungen oder auch für Unterstützubgsbeiträge an wissenschaftliche Projekte werden nun vom Executive Committee behandelt und entweder eingeführt oder abgelehnt.
So wird etwa vorgeschlagen Immune Mediated Myositis (IMM) als unerwünschten genetischen Defekt aufzuführen und im Registrierpapier einzutragen. Hingegen wurde es abgelehnt, Fohlen mit den aufgeführten Gendefekten nicht zu registrieren.
Die meisten Änderungsanträge kamen von Showkommittee. Beispielsweise Anträge zum erlaubten Equipment und zu den vorgesehenen Strafen. Zu keinem Antrag kam es betreffend Helmpflicht für Jugendliche.
Internationale Stewards sollen neu mit einem Computerlernprogram ausgebildet werden. Da der Antrag der Europäer abgelehnt wurde, das Showalter der Pferde erhöhen zu können, wurde beantragt eine Arbeitsgruppe zu bilden um generell die internationalen Tierschutzanliegen zu behandeln und ihnen vermehrt Rechnung zu tragen und Gewicht zu verleihen.
Vertreten in der Arbeitsgruppe sind Saad El Din Hadj-Abdou (Österreich) und Markus Müller (Schweiz).
Der Antrag, allen Internationalen Direktoren und nicht nur den District Directors Stimmrecht zu erteilen, wurde abgelehnt.
Nach der Wahl der Direktoren wurde erwartungsgemäss Stan Weaver aus Montana zum neuen AQHA Präsidenten gewählt. Er ersetzt Jim Heird der nach seinem Präsidialjahr aus dem Executive Committee ausscheidet. Butch Wise (Erster Vizepräsident), Norman Luba, und Scott Myers wurden bestätigt. Neu ins EC wurde der Texaner Kenneth Banks gewählt.
Markus Müller, International District Director
Gegen eintausend AQHA Mitglieder reisten nach Texas zur American Quarter Horse Convention. Am Freitag standen allgemeine Themen der Pferdeindustrie und des Zuchtverbandes, der über eine Viertelmillion Mitglieder zählt, auf dem Programm.
Es wurde über leistungsgerechte Fütterung, über Microchipping und den dringenden Schritt der AQHA ins moderne Kommunikationszeitalter gesprochen.
Da konnte Executive Vicepresident Craig Huffhines mit der neu gestalteten Homepage endlich Erfolge vorstellen. Lange warteten die Mitglieder darauf. Immer wieder wurde wegen Rückschlägen vertröstet und auch diverse beschlossene Projekte zurückgestellt, wie etwa das differenzierte Levelling- System für Europa.
Tatsächlich lässt sich neu vieles elektronisch erledigen, wie Pferde-Transfer. Auch der online Bezug der Registrations-Papiere ist in Reichweite – alles in verschiedenen Sprachen.
Ebenfalls fand die Wahl der District Directors aus dem Kreis der International Directors statt. Unter den sieben Gewählten für Europa auch der Schweizer Vertreter Markus Müller.
Am Samstagmorgen wurden die Mitglieder über Finanzen und Projekte informiert und am Nachmittag wurde in den Kommissionen gearbeitet. Im International Comittee, wo die SQHA vertreten ist, wurde neu Spanien als Affiliates aufgenommen.
Diverse eingereichte Anträge wurden behandelt und mit einem Beschluss versehen und dem Executive Comittee zur Genehmigung überwiesen. Zum Antrag der Schweizerin Sophie Gillioz betreffend erleichterter Zulassung zur World Show für internationale Teilnehmer mit geleasten Pferden, wurde eine Arbeitsgruppe eingesetzt.
In einem Sidemeeting wurde beschlossen den nächsten Jugend Weltcup 2020 in Holland zu planen mit Mitwirkung aller Europäischen Affiliates, speziell bei der Beschaffung von Pferden.
Markus Müller, International District Director