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Der zirka eine Billion US-Dollar schwere norwegische, aus Öl-und Gaseinnahmen gespeiste Government Pension Fund Global will, wenn es nach dessen Manager, der Notenbanktochter NBIM geht, Aktien in Europa ab- und in den USA und anderen nordamerikanischen Staaten aufbauen.
Das Team um CEO Yngwe Slyngstad sucht nach höheren Renditen, wie Reuters berichtet. In der Vergangenheit hatte man Aktien in Europa ein höheres Gewicht eingeräumt und sich dabei auf Länder fokussiert, mit denen Norwegen den meisten Handel trieb. Andererseits gewichtete man Nordamerika unter. Aber die norwegische Notenbank meinte kürzlich, dies sei nun nicht mehr nötig. Stattdessen sollten die Anlagen das weltweite Investmentuniversum besser abbilden.
Vizegouverneur Egil Matsen zufolge seien Investments in Nordamerika in den letzten zehn Jahren ertragreicher und weniger risikobehaftet als im Rest der Welt gewesen. Die Letztentscheidung darüber liege beim Finanzministerium und beim Parlament, ob man den Empfehlungen der Zentralbank folgen wolle. Das Finanzministerium will sich im Frühjahr dazu äußern. Wenn es zu Änderungen komme, würden diese selbstverständlich marktschonend umgesetzt, hieß es dort.
Der Fond schreibt auf seiner Weibsite:
The geographical distribution of the fund’s benchmark index for equities has been adjusted over time towards float-adjusted market weights. The Bank’s advice is that the geographical distribution should be adjusted further towards float-adjusted market weights by increasing the weight of equities in North America and reducing the weight of equities in European developed markets.