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Die Staatskanzlei, das Büro für Gleichstellung, der Justizrat, die Generalsekretariate der Justizdirektion, der Direktion für Institutionen, der Raumplanungs-, Bau- und Umweltdirektion, die Staatsanwaltschaft, die Kriminalpolizei, das Sekretariat des Grossen Rates, das Amt für Mobilität–sie alle und noch einige weitere staatliche Büros befinden sich im Burgquartier. 520 Staatsangestellte arbeiten dort, hat der Staatsrat herausgefunden. Und dies in einem Gebiet, wo Parkplätze rar sind.
Eine Reihe von Grossräten hatte deshalb einen Auftrag eingereicht, wonach der Staatsrat einen Mobilitätsplan für die Staatsangestellten im Burgquartier erstellen soll. Die Staatsangestellten würden einen Teil des Parkplatzangebotes im Quartier belegen, zudem sollten in Zukunft Parkplätze beim Fischmarkt, Ulmenplatz und Liebfrauenplatz aufgehoben werden. Der Staatsrat anerkennt das Anliegen als wichtig und empfiehlt den Auftrag zur Annahme. Er schreibt in seiner Antwort, dass er Mobilitätspläne für die Staatsangestellten erstellen will. Ein Pilotprojekt für Givisiez stehe vor dem Abschluss.
Grösserer Perimeter?
Für den Perimeter des Burgquartiers schreibt der Staatsrat, dass bloss 112 der 520 Staatsangestellten gemäss internen Bestimmungen Zugang zu einem Parkplatz haben. Die Zahl der vermieteten Parkfelder entspreche da dem minimalen Bedarf. Er macht darauf aufmerksam, dass das Burgquartier mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut erschlossen ist. Der Staatsrat fragt sich aber, ob ein Pilotprojekt mit einem grösseren Perimeter als das Burgquartier nicht zweckmässiger wäre. uh