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Mit ihrer Mutter Swetlana (geb. 1963) und ihrem Bruder Pawel (geb. 1984) bewohnt Nadja ein altes Haus in Nikolajew. Früher besassen sie eine Wohnung. Diese verkauften sie, um die lebenswichtige Therapie für Nadja bezahlen zu können. Die junge Frau leidet an Blutkrebs. Bei dieser Erkrankung sinken die Leukozytenanzahl und der Hämoglobinspiegel schnell ab, wenn man sie nicht behandelt. Einmal pro Monat muss sie einen Bluttest im Krankenhaus durchführen lassen, um den Gesundheitszustand zu bestimmen. Ihre Mutter arbeitet als Putzfrau und ihr Bruder Pavel ist als Aushilfe in einer Fabrik tätig.
Nadja wurden kostspielige Arzneimittel vom Arzt verschrieben, die die arme Familie nicht bezahlen konnte. Mit den Spenden von grossherzigen Schweizerinnen und Schweizern konnte Nadjas Leben gesichert werden.
Jetzt geht es ihr besser, weil sie sich dank der Unterstützung des Hilfswerks die erforderliche Behandlung leisten kann. Sie muss regelmässig immunstärkende Medikamente und Präparate einnehmen, um die Hämoglobinwerte zu verbessern. Die junge Frau ist also noch von medizinischer Versorgung abhängig.
Trotz ihrer Krankheit hat sie ein gesundes Kind zur Welt. Ihr kleiner Sohn heisst Maksim.