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Bis Ende der Sechzigerjahre stieg die Bevölkerung von Balsthal auf knapp 6000 Einwohner. Infolge der Deindustrialisierung sank sie dann aber bis auf etwa 5100. Seither steigt sie wieder langsam an.
1402 kam Balsthal zu Solothurn und wurde Gerichtssitz.
In der folgenden Zeit wuchs Balsthal stark, da es an der wichtigen Nord-Süd-Handelsroute über den Oberer Hauenstein lag.
Entlang der Strasse entstanden gewerbliche Betriebe und Herbergen.
Kluserhandel von 1632 brachte die Schweiz an den Rand eines Bürgerkriegs, konnte aber noch friedlich gelöst werden.
1798 wurde die als Landvogtsitz fungierende Burg Neu-Falkenstein im Zuge der Helvetischen Revolution von erbosten Bewohnern in Brand gesteckt
Wie auch an anderen Orten wurde in Balsthal 1830 im Gefolge der französischen Julirevolution ein Volkstag veranstaltet
Am 22. Dezember kamen liberal gesinnte Menschen aus dem ganzen Kanton zusammen und leiteten damit den Sturz des Solothurner Patriziats ein.
Die Eröffnung des Hauensteintunnels 1857 traf das Balsthaler Gewerbe schwer.
Ersatz bot die Industrie, zunächst die «Papierfabrik Balsthal»
«Eisenwerk Klus» der Firma von Roll, das zum grössten Arbeitgeber im Thal wurde
Mit der Rezession der 1970er Jahre und der zunehmenden Deindustrialisierung wurde eine wirtschaftliche Neuausrichtung nötig.