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Das Vertragsverfahren in der Zentralschweiz
Mitte der Neunzigerjahre beschlossen die Regierungen der Kantone Luzern, Uri, Schwyz, Obwalden, Nidwalden und Zug ihre Zusammenarbeit, die bis dahin eher zufällig und pragmatisch war, zu systematisieren. Es wurde unter wissenschaftlicher Begleitung ein Modell der systematisch-pragmatischen Zusammenarbeit entwickelt, das mit Pilotprojekten in einer dreijährigen Praxisphase getestet wurde. Der Beitrag stellt das Verfahren vor und zeigt, wie die Kantone, dank der Entwicklung und Umsetzung dieses Modells, in ihrer Position und ihrer Einflussnahme gestärkt wurden.