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Einmal pro Session gibt es im Nationalrat eine Fragestunde. Aber wie viele Zusatzfragen dürfen dort gestellt werden? Wie viele Kantone kennen ein ähnliches Instrument? Welches ist das grösste Gemeindeparlament der Schweiz? Wie viele Mitglieder müssen anwesend sein, damit der Gemeinderat Chur beschlussfähig ist? Wo überall existieren Jugendparlamente?
Auf all diese Fragen gibt das «schweizerische Parlamentslexikon» Antworten. Zusammengetragen hat sie der Politikwissenschafter und «Schweizer Monat»-Autor Michael Strebel. Das im Januar erschienene 568 Seiten starke Werk ist nicht nur für Parlamentarier und Verwaltungsmitarbeiter hilf- und aufschlussreich, sondern auch für alle anderen Interessierten. Zumal auch der Humor nicht zu kurz kommt: So enthält das Lexikon auch Einträge zu «Chabis», «Arenatauglich» oder «Kaffee». Letzteren definiert das Lexikon als «Getränk, welches bevorzugt vor, während und nach Parlamentssitzungen getrunken wird». «Kalter Kaffee» sei dagegen «kein Genussmittel, sondern damit werden inhaltliche Aussagen zu Geschäften des Mitbewerbers klassifiziert». (lz)