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Swiss-cath.ch dokumentiert im Folgenden diese Fragen inkl. Medienmitteilung im Wortlaut:
Schreiben von Vera Fides an Seine Eminenz Arthur Kardinal Roche: Dubium betreffend Spendung von Sakramenten durch Laien in den Schweizer Diözesen Basel, Chur und St. Gallen (PDF-Dokument)
Medienmitteilung: Vera Fides bittet den Vatikan um Stellungnahme zur Spendung der Sakramente durch Laien (PDF-Dokument)
Amen.
Die Antworten sind im Kirchenrecht schon formell gegeben. Die "dubia" dienen nur dazu, sich medienwirksam zu positionieren. Dazu passt auch der prätentiöse Absendername "vera fides": was ist das konkret? Halten sich die Autoren für die Hüter des Glaubens? Dann müssen sie keine dubia formulieren.
Rom weiss genau was läuft.
Das Kirchenrecht ist nicht Garantie sondern Organisation; man muss nicht das Kirchenrecht einhalten, um den Glauben zu wahren.
Man kann die "dubia" (die eigentlich rhetorische Fragen sind) alle mit negative beantworten. Für das ist ja das Kirchenrecht da, Klarheit zu bewahren wo Verwirrung droht. DAs Kirchenrecht (besser Recht in der Kirche) setzt die dogmatischen und anderen Grundsätze in Rechtssprache um. Es kann aber nicht über Laiensakramente oder ähnliches entscheiden.