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SM ist die Abkürzung für den Begriff »Sadomasochismus« (Kurzwort: Sadomaso). Als Sammelbegriff steht »Sadomasochismus« (Kurzwort: Sadomaso; Abk.: SM). für sexuelle Spielarten, bei denen die sexuelle Erregung und Befriedigung an das Zufügen bzw. Ausüben von Macht, Erleben von Ohnmacht und Erleiden von Erniedrigung und Schmerz gebunden sind. Die Sadomasochismus Praktizierenden betonen dabei die absolute Freiwilligkeit. In westlichen Ländern bildet die »SM-Szene« eine sexuelle Subkultur, für deren spezifische Bedürfnisse innerhalb des Marktes für Erotik- und Sexartikel ein eigener Teilmarkt besteht. Entsprechende Angebote sind hier über Sadomaso Kleinanzeigen, in einem SM Shop, über SM Erotik Inserate und SM Anzeigen zu finden, aber auch durch »Mundpropaganda« im SM Club. Onlineangebote (SM online) ‒zum Beispiel für SM-Spiele (SM Toy)‒ finden sich auf zahlreichen Internetplattformen (in der Schweiz bspw. bei anibis.ch). Im SM Laden wird u. a. ein breites Sortiment SM Mode (Leder- und Latexkleidung) angeboten.‒ In dem Wort »Sadomasochismus« (Kurzwort: Sadomaso; Abk.: SM) sind die Begriffe »Sadismus« und »Masochismus« miteinander verbunden. Beide Begriffe gehen auf den deutschen Psychiater Richard Freiherr von Krafft-Ebing (*1840, †1902) zurück, der grundlegend zu Fragen der Sexualpathologie geforscht hat ‒ zu im Verständnis seiner Zeit von den »normalen« Formen abweichenden (»pathologischen«) Formen des menschlichen Sexuallebens. »Namensgeber« für die beiden von Krafft-Ebing geprägten Begriffe waren der französische Schriftsteller D. A. F. Marquis de Sade und der österreichische Schriftsteller Leopold Ritter von Sacher-Masoch.