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Das konsolidierte Einkommen aus dem operativen Geschäft erreichte noch JPY 4,85 Billionen (rund CHF 55 Mrd.). Durch gezielte Sparmassnahmen konnte die Tepco in vielen Bereichen den Aufwand mindern. Damit gelang es ihr - trotz höheren Auslagen für den Einkauf fossiler Brennstoffe sowie ausserordentlichen Abschreibungen zur Implementierung internationaler Buchführungsnormen - den Nettoertrag annähernd zu halten: Er sank nur um 9,1% auf JPY 150 Mrd.
Wegen eines eher kühlen Sommers gefolgt von einem milden Winter sowie eines stagnierenden Absatzes im Industriesektor konnte die Tepco nur 276 Mrd. kWh elektrische Energie verkaufen, 2,1% weniger als im Vorjahr. Die geringere Nachfrage erleichterte es der Tepco, die seit dem Vorjahr andauernde Abschaltung ihrer 17 Kernkraftwerksblöcke mit vermehrtem Einsatz ihrer konventionellthermischen Einheiten zu überbrücken. Die Behörden hatten die Abschaltung aller Tepco-Kernkraftwerke verfügt, nachdem Fälschungen von Inspektionsprotokollen bekannt geworden waren. Im Verlauf des Geschäftsjahres konnte die Tepco die Einheiten nach und nach wieder in Betrieb nehmen. Ende April 2004 waren zwölf Blöcke am Netz, während fünf für Regelinspektionen abgeschaltet waren.
Für das laufende Geschäftsjahr geht das Unternehmen von einer Erholung des Absatzes aus, nachdem die Nachfrage der Industriekunden wieder deutlich gestiegen ist und mit einem normalen Wetterverlauf gerechnet werden darf. Laut Budget werden die konsolidierten operativen Einnahmen damit erstmals die 5-Billionen-Grenze übersteigen. Die Tepco zählt darauf, alle ihre Kernkraftwerke am Netz zu haben, so dass die Auslagen für fossile Brennstoffe sinken sollten. Auch geht sie von einem tieferen Abschreibbedarf aus. Daher soll sich trotz einem höheren voraussehbaren Aufwand bei der Instandhaltung namentlich der Kernkraftwerke der Nettoertrag deutlich verbessern. Die Tepco budgetiert dafür JPY265 Mrd.
Quelle
P.B. nach Tepco-Medienmitteilung, 18. Mai 2004, und NucNet, 10. Juni 2004