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Nach der Überlieferung soll der Sohn von Graf Bero hier auf einer Bärenjagd getötet worden sein. An der Stelle, wo man die Leiche fand, liess der Vater eine Kirche bauen.
Anlässlich der Eroberung des habsburgischen Aargaus durch die Eidgenossen kam 1415 das Michelsamt zu Luzern.
Im Schloss entstand die erste Buchdruckerei der Schweiz, auf welcher 1470 Chorherr Helias Helye das erste datierte Buch der Schweiz druckte.
Die Stiftskirche wurde immer wieder vergrössert, verändert und so dem jeweiligen Zeitgeist angepasst.
Sie beinhaltet bis heute Baustile aus acht Jahrhunderten.
Am 12. März 1764 brannte der ganze Flecken in einer Nacht nieder.
Nach Plänen der Luzerner Regierung wurde der Flecken in seiner heutigen Form wieder aufgebaut: noch grösser und schöner.
Die kulturelle Ausstrahlung des Stifts erfolgte im 19. Jahrhundert vor allem über die Lateinschule.
1906 eröffnete die SBB die Verbindung nach Beromünster und ermöglichte somit den Anschluss an das nationale Eisenbahnnetz.
„Radio Beromünster“ eroberte ab den 1930er-Jahren die Schweizer Stuben und auch Europa. Der Sender blieb 77 Jahre in Betrieb.
Zwischen 2004 und 2013 schlossen sich die vier Gemeinden Beromünster, Schwarzenbach, Gunzwil und Neudorf zur Gemeinde Beromünster zusammen.