Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03253.jsonl.gz/371

Ein gut durchdachtes Sicherungskonzept
Im allgemeinen läuft das Blockmodul ohne Eingriffe, also auch ohne Fernsteuerung. Sie können aus einem ungesteuerten Bereich wie dem Rangierbahnhof problemlos einfahren, wobei der erste Achszähler oder Reedkontakt die Achsen bzw. Fahrzeuge ein erstes Mal einzählt. Nachher fährt der Zug von Block zu Block weiter, indem jeder Block die Achsen/Fahrzeuge einzählt und beim Verlassen wieder auszählt. Erreicht der Blockzähler 0, wird die Belegung gelöscht, sodass der nächste Zug einfahren kann. Die Fahrfreigabe erfolgt jeweils erst, wenn der Folgeblock frei ist.
Die Blöcke werden untereinander mit je einer Meldeleitung verbunden, über die alle Zustandsänderungen gemeldet werden. Bei Weichen ist für diese Leitung ein Umschaltkontakt erforderlich, der die an die Fahrstrasse grenzenden Blöcke miteinander verbindet (s.o.).
Eine wichtige Funktion ist die Reservation. Es genügt nicht, nur belegte und freie Blöcke zu unterscheiden. Die einem belegten Block vorausliegende Strecke muss den Zustand "Reservation" aufweisen, damit kein Zug von der Gegenseite in das Geleise einfahren kann. Erst wenn Sie eine Weichenstrasse geschaltet haben, die eine Ausfahrt ermöglicht, erfolgt die Fahrfreigabe. Das Aufschneiden einer Weiche ist im allgemeinen nicht möglich, da die Fahrfreigabe erst erfolgt, wenn die Weiche richtig steht.