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Fabrice Villard, Klarinettist und Klangpoet
Fabrice Villard, 1967 in Frankreich geboren, ist Klarinettist und Klangpoet.
Er wird regelmässig von den Instants Chavirés in Montreuil, seinem Wohnort, eingeladen und ist im Bereich der improvisierten Musik aktiv. Er widmet sich ausserdem der experimentellen und minimalistischen Musik, u.a. mit dem Ensemble Dedalus, mit dem er am Genfer Festival für zeitgenössische Musik Archipel im April 2021 ein Stück des Schweizer Komponisten Jürg Frey spielen wird.
Er hat fünf Bücher mit zeitgenössischer Poesie veröffentlicht. Er steht regelmässig als Klangpoet auf der Bühne, oft in Verbindung mit improvisierter Musik. In den letzten Jahren war er mehrmals im öffentlichen französischen Musikrundfunk zu hören, wo er poetische und instrumentale Performance kombinierte.
Angélique Greuter, Gesang
Angélique Greuter kommt über Tanz und Bewegungstheater zum Gesang.
In Genf geboren, wächst sie in Berlin auf und folgt dann in Paris dem Theaterunterricht von Jacques Lecoq, der auf Körperimprovisation basiert. Nach einer Laufbahn als lyrische Sängerin wird sie 2005 Mitglied des Mittelalterensembles Cum Jubilo, mit dem sie in ganz Frankreich auftritt. Dank der Begegnung mit Jean-Yves Pénafiel entdeckt sie ihre Leidenschaft für freie Vokalimprovisation. Sie gründet das Gesangstrio Les Elancées, das in seinen Programmen mittelalterliche Musik und freie Improvisation verbindet. Im Jahr 2018 arbeiten sie mit dem Butoh-Tänzer Katsura Kan zusammen, der sie einlädt, mit der Tänzerin Efi Farmaki eine seiner Pariser Performances zu eröffnen. Sie improvisiert regelmässig mit unterschiedlichen Musikern in Ausstellungen und interagiert mit dem Publikum und den ausgestellten Werken. Sie ist heute in Basel ansässig und ist Mitglied des FIM – Forum für Improvisierte Musik.