Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03122.jsonl.gz/33

Sagen wir es einfach: Eine Wärmepumpe arbeitet wie ein Kühlschrank – nur umgekehrt.
Aus der Aussenluft, dem Grundwasser oder dem Erdreich wird warmes Wasser für die Heizung erzeugt.
- Luft:
dann wird – mit einem „Absorber“ die Umgebungsluft angesaugt, aus der die Wärme entnommen wird.
- Geothermie: Grundwasser/offenes System:
Mit einem Brunnen wird Grundwasser entnommen, Wärme entnommen, und zurück gepumpt. Das ist genehmigungspflichtig und kommt in Eichkamp nicht in Frage.
- Geothermie: Erdwärmesonden:
Durch eine bis zu 100m tiefes Bohrloch wird Sole gepumpt, die durch die Erdwärme aufgewärmt wird, die Wärmepumpe nutzt die erwärmte Sole Für ein EFH braucht man mehrere Erdwärmesonden, die nicht zu nah beieinander liegen dürfen. Wieviel Energie dem Boden entzogen werden kann, hängt von der Bodenbeschaffenheit ab. Für eine grobe Abschätzung gibt es eine Karte:
https://www.berlin.de/umweltatlas/wasser/geothermisches-potenzial/fortlaufend-aktualisiert/karten/. Hierfür gibt es Beispiele in Eichkamp.
- Geothermie: Erdkollektoren:
hier wird die Sole in Leitungen/Körben/etc. aufgewärmt, die unterhalb der Frostgrenze verlegt werden. Für diese Lösung braucht man ein ziemlich großes Grundstück und muss bereit sein, seinen Garten neu anzulegen.