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Mittwoch, 8.1.2020
Wie üblich nehmen wir die Buslinie 25 und fahren direkt bis in’s Zentrum zur Haltestelle Nr. 2251 Porta de la Mar (impar) – Av. de Navarro Reverter. Das ist die vorletzte Station vor dem Busbahnhof Haltestelle Nr. 782 Colón – Cerdà de Tallada.
Von der Plaça de la Porta de la Mar biegt man direkt in den Carrer de Colón ab und ist dann schon mittendrin in der ersten Geschäftsstrasse.
Der Maler Ignacio Pinazo am Anfang des Carrer de Colón
Geschäftshaus am Carrer de Ribera
Oficina de Correos (die Post) an der Plaça de l’Ajuntament
Plaça de l’Ajuntament (Rathausplatz)
In der zweiten Hälfte des 19. Jh. wurden die Stadtmauern, die die Stadt in ihrer weiteren Entwicklung zunehmend einengten, niedergerissen und es entstanden im Westen und Süden neue Stadtteile mit breiten, schachbrettartig angelegten Strassen (die heutigen Bezirke Eixample und Extramurs). In der Altstadt wurden nach dem Abriss mittelalterlicher Häuserblöcke die beiden grossen Plätze Plaça de l’Ajuntament und Plaça de la Reina angelegt.
Einige Impressionen von der Plaça de l’Ajuntament
Die Gehsteige sind mit Marmor belegt…. sehr vornehm!
Ein paar Schritte weiter zur Plaça del Mercat…. und wir stehen vor dem Mercat Central, einer von mehreren Märkten in València.
Wir gehen kurz durch, die Angestellten fangen mit Aufräumen und Putzen an…. ausserdem waren wir 2018 schon mal da. Es ist Europas grösster Frischprodukte-Markt!
Die Kuppel ist sehr beeindruckend….
…. mit Weihnachtsdekoration hatten wir sie noch nicht gesehen! 😀
Draussen gibt’s Paella-Pfannen und Gasbrenner in allen Grössen und Variationen!
Schräg gegenüber, am Carrer de la Llotja, die Lonja de la Seda, die Seidenbörse, eine der wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Stadt und Weltkulturerbe.
Auf dem Weg zur Església de San Nicolau de Bari i Sant Pere Màrtir kommen wir an zahllosen Graffiti vorbei.
Die Església de San Nicolau de Bari i Sant Pere Màrtir, Eingang am Carrer dels Cavallers 35, wurde vor Kurzem renoviert und dabei kam ein malerisches Werk zum Vorschein, das die Experten als die valencianische „Sixtinische Kapelle“ bezeichnet haben.
Die Bezeichnungen sind etwas verwirrend. Ich versuche, wenn möglich, die regionalen Bezeichnungen zu verwenden, in diesem Fall heisst die Kirche auf valencianisch/katalanisch „Església de Sant Nicolau de Bari i Sant Pere Màrtir“ und auf spanisch heisst sie „Iglesia de San Nicolás de Bari y San Pedro Mártir„. Und auf der Webseite der Kirche ist von „Parroquia de San Nicolás“ die Rede, das ist die Pfarrei oder Kirchengemeinde, die Adresse ist „Calle de Caballeros 35„, das ist wiederum spanisch…. es ist kompliziert! 😀
Das zieht sich durch alle meine Berichte aus Katalonien (kat. Catalunya und span. Cataluña) und der Valencianischen Gemeinschaft (amtlich val. Comunitat Valenciana, spanisch Comunidad Valenciana).
Ich bin gespannt, wie es auf der nächsten Reise aussieht, da wird’s noch komplizierter…. Baskenland (baskisch Euskal Herria oder Euskadi, spanisch País Vasco oder Vasconia, französisch Pays Basque) oder Galicien ([gaˈlit͡sɪ̯ɘn], galicisch Galicia [ɡaˈliθjɐ], spanisch Galicia [gaˈliθja], portugiesisch Galiza [gaˈliza]; offiziell galicisch Comunidade Autónoma de Galicia, spanisch Comunidad Autónoma de Galicia).
Alles klar? 😀
Also…. es geht weiter mit der Kirche…. noch 120 m, da sollte nichts mehr schiefgehen!
Die Rückseite sieht wenig spektakulär aus….
…. und der Eingang auch nicht. Es gibt kein Originalfoto, der Eingang war von Bettlern belagert, die wollte ich nicht auf dem Foto haben…. Persönlichkeitsschutz! 😀
Die Kirche ist von aussen eher unscheinbar, aber die Pracht im Inneren ist um so überwältigender, da sie komplett mit Fresken und Gemälden verziert ist. Dazu gibt es für die Heiligen zahlreiche wunderschönes seitliche Kapellen, im Detail sieht man das auf dem Grundriss weiter unten.
Der Grundriss der Kirche
Sehr beeindruckend!
Das Teatre Talia am Carrer dels Cavallers 31
Kunst in der Vorhalle des Palau de la Generalitat
Plaça de la Mare de Déu (span. Plaza de la Virgen) mit der Brunnenskulptur „Fuente del Turia“, die für den Fluss Turía und die Bewässerungskanäle steht, die die Stadt mit Wasser versorgen.
Auch die Plaça de la Mare de Déu ist komplett mit Marmor belegt!
Arzobispado de València (Erzbistum Valencia) am Carrer del Palau, hinter der Kathedrale.
Die Catedral de València (Catedral de Santa María de València) im Altstadtviertel La Seu.
La Puerta de los Hierros
Die Kathedrale ist zwar deutlich grösser, als die vorhin von uns besichtigte Església de Sant Nicolau, aber deutlich weniger prunkvoll.
Der Hauptaltar
Da ist teilweise ziemlicher Restaurierungsbedarf an den Bildern!
So, genug gesehen für heute…. morgen ist auch noch ein Tag! 😀