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Der neue Gender Intelligence Report besagt, dass 64% aller Beförderten Männer sind. Herausgefunden haben dies das Netzwerk Advance und die Uni St. Gallen. Grundlage der Studie sind Daten aus 55 grossen Unternehmen, die in der Schweiz ansässig sind.
Während sich auf Nicht-Kaderstufe Frauen und Männer die Waage halten, sind Frauen im obersten und oberen Kader nur noch mit 18% vertreten. Die Studie zeigt, dass die Untervertretung von Frauen in Kaderpositionen oft auf die durchschnittlich klar tieferen Arbeitspensen von Frauen zurückzuführen ist. Die Angleichung der Beschäftigungsgrade ist deshalb ein wichtiger Schritt zur nachhaltigen Erhöhung des Frauenanteils im Kader.
Auch die Vorurteile gegenüber den Frauen mindern ihre Chancen auf eine Beförderung. Dem kann mit transparenten und standardisierten Beförderungsprozessen entgegengewirkt werden. Eine gezielte Kompetenzentwicklung, Netzwerke und Karrieregespräche werden empfohlen.
(16.09.2019)