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Diesen Sonntag drehte sich bei Roger Schawinskis Sendung “Doppelpunkt” auf Radio1 alles um Hermann Suter und die Gruppe Giardino.
→ Weiterlesen: Roger Schawinski im Gespräch mit Hermann Suter
Bevor man wieder funktionstüchtiges Material vernichtet – in diesem Fall die “veralteten” Tiger F-5 – wäre eine kurze Recherche im Internet von Vorteil. Da findet man z.B. diese Information:
Brazil’s F-5BR Fighter Fleet Upgrade Program
Dezember 2000:
“The Brazilian Senate gives the contract Go-Ahead for the Brazilian Air Force’s $285 million F-5BR Program. Embraer:
“This Program, valued at US$ 285 million, foresees a massive modernization for the BAF’s 50 F-5E/F aircraft, including a totally new avionic suite, navigation/weapons aiming/self-defense system, computer system, multi-mode radar, BAF’s standard armament qualification and structural upgrade.
→ Weiterlesen: Tiger F-5: Die Alternative zur Ausserdienststellung
Modernste US-Panzer sind in Bayern eingetroffen. Wozu eigentlich? Und was hat die Nato-Eingreifgruppe damit zu tun, deren Soldaten oft nahe der russischen Grenze üben? Ein Sprecher der US-Armee erklärte, 29 schwere Panzer des Typs Abrams seien im Rahmen des Programms European Activity Set (EAS) geliefert worden. Dies sei Teil der Kampfausbildung, nichts mehr. Die Panzer stünden nun einem Trainingszentrum zur Verfügung, hieß es.
Im vergangenen Frühjahr war die letzte US-Panzerbrigade in Deutschland aufgelöst worden. Dies geschah im Zuge des US-Truppenabbaus in Europa. Alle Panzer wurden damals in die USA abtransportiert. Nun kamen stattdessen modernere Kampffahrzeuge – diesmal für Trainingszwecke, wie es hieß.
→ Weiterlesen: Wie sich die USA auf Panzerschlachten in Europa gefasst machen
Der Bundesrat hat am 26. Juni 2013 das VBS beauftragt, ein Vernehmlassungsverfahren zur Weiterentwicklung der Armee durchzuführen. Das Verfahren dauerte bis am 17. Oktober 2013. Nun hat der Bundesrat das VBS beauftragt, die Botschaft zu erstellen. Diese soll ihm bis zur Sommersession 2014 vorgelegt und ans Parlament überwiesen werden.
Die Weiterentwicklung der Armee (WEA) wird von den vernehmlassenden Organisationen grösstenteils begrüsst. Die meisten zentralen Neuerungen der WEA werden positiv aufgenommen. Zu diskutieren gibt noch der vorgesehene zweiwöchige Wiederholungskurs. Bei der Koordination von Bildung und Armee werden von verschiedenen Seiten noch Nachbesserungen gefordert.
→ Weiterlesen: Erfolg für Giardino: Eine Mehrheit der WEA-Stellungnahmen sagt NEIN
Der Bundesrat beantragt den eidgenössischen Räten die Beschaffung von vier Rüstungsvorhaben mit einem Verpflichtungskredit von insgesamt 771 Millionen Franken. Zudem beabsichtigt er die Ausserdienststellung von Hauptsystemen, deren Weiterverwendung aus militärischer, technologischer, finanzieller und betriebswirtschaftlicher Sicht nicht mehr vertretbar ist.
Der Bundesrat sieht vor, mit dem «Rechenzentrum VBS / Bund 2020, Informatik-Architektur und -Infrastruktur» Lücken bei der Verfügbarkeit und der Informatiksicherheit der Rechenzentren VBS zu schliessen. Mit der Beschaffung «Laserschuss-Simulator für Kommandopanzer 6×6 und geschütztes Mannschaftstransportfahrzeug» soll die realistische Ausbildung hinsichtlich gefechtsmässigem Verhalten und Einsatz der Waffenstation sichergestellt werden. Der Mercedes-Benz G 300 CDI 4×4 löst den vor dem Nutzungsende stehenden Steyr Daimler Puch 230 GE ab. Mit dem neuen «Leichten Motorfahrzeug geländegängig» wird der künftige Transport von Personen und Material sichergestellt. Das neue «Brückenlegesystem» befähigt die Armee, die Beweglichkeit im Wirkungsbereich eines Gegners sowie die Unterstützung ziviler Behörden im Falle von Naturkatastrophen sicherzustellen.
Zur Sicherstellung der Leistungsfähigkeit der Armee gilt es, das Rüstungsmaterial auf einem Stand zu halten, der den Erfordernissen der Zeit entspricht. Dies bedeutet auch, obsoletes und überzähliges Armeematerial zu liquidieren beziehungsweise wo notwendig durch moderne Systeme und Ausrüstungen zu ersetzen. Der Bundesrat beabsichtigt deshalb, spätestens bis Mitte 2016 die gesamte verbleibende F-5 Tigerflotte und bis 2020 die überzähligen Panzer 87 Leopard und Panzerhaubitzen M109 ausser Dienst zu stellen.
aus der NZZ:
“Ueli Maurer kündigte weiter eine «Entrümpelungsaktion» in der Armee an, zu der er eine Task-Force einzusetzen gedenkt. In der Vergangenheit habe die Armee nicht mehr benötigtes Material oft aufbewahrt, statt es zu liquidieren. Sie verfüge deshalb noch über grosse Mengen Material aus dem Kalten Krieg, darunter teilweise auch persönliche Ausrüstung, die auf eine Armee von 650 000 Mann ausgerichtet sei. Maurer erklärte, er wolle in den Beständen «einmal Ordnung schaffen».”
→ Weiterlesen: Bundesrat verabschiedet Botschaft über die Beschaffung und die Ausserdienststellung von Rüstungsmaterial 2014
«Die schwedische Verteidigungspolitik braucht eine neue Doktrin», sagt Jan Björklund. Der Vize-Regierungschef und Vorsitzende der liberalen Volkspartei will, dass die auf internationale Einsätze ausgerichtete Armee in eine Organisation zurückgebildet wird, deren Hauptaufgabe es ist, das eigene Territorium zu verteidigen. Björklunds Kollege Göran Hägglund, der den Christlichdemokraten vorsteht, stellt sich auf eine ähnliche Linie, indem er eine uneingeschränkte Analyse sicherheitspolitischer Alternativen fordert, inklusive einer Nato-Mitgliedschaft. [...]
→ Weiterlesen: Russlands Säbelrasseln weckt Schwedens Politiker
Im Rahmen der Weiterentwicklung der Armee ist beabsichtigt, dass Wiederholungskurse ab 2017 nur noch zwei anstelle von drei Wochen dauern. Der Chef der Armee, Korpskommandant André Blattmann, hat aus diesem Grund entschieden, im ersten Halbjahr 2014 mit zwei Bataillonen entsprechend verkürzte Dienstleistungen durchzuführen.
→ Weiterlesen: Zweiwöchige Wiederholungskurse: Erfahrungen sammeln
Die Bundesverfassung sagt in Artikel 58, Absatz 2 «Die Armee … verteidigt das Land und seine Bevölkerung. Sie unterstützt die zivilen Behörden bei der Abwehr schwerwiegender Bedrohungen der inneren Sicherheit …». Im Militärgesetz ist dieser Auftrag der Armee im Artikel 1, Absatz 2 und 3 bzw. Buchstabe a praktisch wörtlich wiederholt und auch in der Revision des Gesetzes im Hinblick auf die WEA wird dieser Auftrag nicht verändert. Diese gesetzliche Grundlage zeigt , dass sich Verteidigung nicht nur auf den klassischen Fall der Abwehr eines militärischen Angriffs bzw. den Kampf ab Landesgrenze gegen einen in unser Land eindringenden
→ Weiterlesen: Moderne Verteidigung als Antwort auf welche Bedrohung?
Insgesamt wurden 2013 in den sechs Rekrutierungszentren 41ʹ700 Stellungspflichtige beurteilt. Davon erhielten 39ʹ675 (100 Prozent) Stellungspflichtige einen definitiven Entscheid. Dabei wurden 25’213 (63.6 Prozent) als militärdiensttauglich, 5’164 (13.0 Prozent) als schutzdiensttauglich und 9’298 (23.4 Prozent) als medizinisch untauglich beurteilt. Die restlichen rund 2ʹ000 Stellungspflichtigen wurden aus verschiedenen Gründen zurückgestellt. Bezogen auf die Militärdiensttauglichkeit weist der Kanton Nidwalden mit 79.5 Prozent einen deutlich höheren Anteil gegenüber dem Kanton Zürich mit 51.4 Prozent aus.
→ Weiterlesen: 76.6 Prozent der Stellungspflichtigen sind tauglich für Armee und Zivilschutz
Insgesamt 110 Minuten dauerte der Rechenschaftsbericht von Chinas Regierungschef Li Keqiang zu Beginn der Jahrestagung des Volkskongresses. Doch die wichtigste Botschaft richtete sich nicht an die knapp 3000 Delegierten in der Großen Halle des Volkes in Peking, sondern an das Ausland: Die Volksrepublik steigert ihre Rüstungsausgaben 2014 unerwartet stark um rund zwölf Prozent auf 808 Milliarden Yuan (umgerechnet 95 Milliarden Euro). Der Militäretat ist damit der Haushaltsposten mit der höchsten Steigerungsrate. Das zusätzliche Geld soll vor allem in die Küsten- und Luftabwehr sowie in die Entwicklung von hochtechnologischen Waffen investiert werden.
→ Weiterlesen: China kündigt drastische Aufrüstung an