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WM-Spitzenreiter Fernando Alonso ist vom schweren Unfall der spanischen Marussia-Testpilotin Maria de Villota sehr betroffen und erstaunt.
"Wir warten alle auf weitere Neuigkeiten. Es sind schwierige Tage, traurige Tage. Ich war geschockt, als ich davon hörte", sagte de Villotas berühmter Landsmann bei der offiziellen Pressekonferenz für den britischen Grand Prix in Silverstone.
Maria de Villota, Teamkollegin von Timo Glock, war am Dienstag bei ihrem ersten Formel-1-Test im englischen Duxford gegen einen Team-LKW geprallt, hatte dabei Kopf- sowie Gesichtsverletzungen erlitten und ihr rechtes Auge verloren.Nach einer Operation war ihr Zustand als kritisch, aber stabil bezeichnet worden. "Über die Ursachen zu sprechen, ist schwierig, weil wir keine Details kennen. Aber man fragt sich schon, wie so etwas passieren kann. Das ist schwer zu verstehen", sagte Alonso, der de Villotas Familie schon kurz nach dem Unfall via Twitter Mut zugesprochen hatte.
Die 32-Jährige ist die Tochter des früheren Formel-1-Piloten Emilio de Villota, der 1977 zu zwei GP-Einsätzen gekommen war.
Vom Marussia-Team gibt es bislang noch keine konkreten Aussagen, wie es zu dem Unfall kommen konnte. De Villota hatte bei den auf zwei Tage angesetzten Aerodynamik-Tests einige neue Teile am Auto ausprobieren sollen.