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Auszüge:
Für den Flughafen Zürich hatte zwischen November 2001 und August 2002 ein Koordinationsprozess stattgefunden. Das damalige Ergebnis erwies sich als nicht tragfähig. Darauf schlugen das Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (Uvek), der Kanton Zürich und der Flughafen Zürich ein Mediationsverfahren vor.
Die Mediation jedoch kam nicht zustande, worauf das Uvek entschied, den SIL-Koordinationsprozess weiterzuführen. An der Informationsveranstaltung vom Dienstag orientierte der Bund über den Ablauf, den Teilnehmerkreis und die zeitlichen Abläufe des SIL-Verfahrens.
Der erste SIL-Prozess hatte zum Ziel, im Konsens der Teilnehmenden (14 Kantone, Flughafen Zürich, Skyguide, Swiss, Bundesstellen) das künftige Betriebskonzept zu definieren. In der zweiten Runde wird es darum gehen, mögliche Betriebsvarianten zu diskutieren und die Position der Beteiligten dazu festzuhalten.
Alle denkbaren Betriebsvarianten würden diskutiert, erklärte Bundesrat Leuenberger. Dazu gehörten auch der gekröpfte Nordanflug und das Raumplanungskonzept «Relief».
Gestützt darauf erfolgt die Erarbeitung des SIL-Objektblattes und des Gesuchs für das definitive Betriebsreglement. Abgeschlossen werden soll der Prozess mit der Verabschiedung des Objektblattes durch den Bundesrat und der Genehmigung des Betriebsreglements durch das Bundesamt für Zivilluftfahrt (Bazl) Ende 2007.
Kommentar VFSN: Ein Grund mehr am 13.11. 04 nach Bern zu fahren!!!