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Bindegewebsmassage
Die Bindegewebemassage, begründet durch Fr. Dicke, beeinflusst das Gewebe durch tangentiale Zugreize. Dabei werden nicht nur Reize auf die Haut und das Subcutangewebe, sondern auch auf die Faszien und die Muskulatur gesetzt. Dadurch werden Reaktionen über Reflexbögen auf innere Organe, den Bewegungsapparat und wiederum der Haut gesetzt. Je nach Technik führt dies zu einer Hyperämie der Muskulatur. Der Tons wird normalisiert im Bindegewebe, der inneren Organe und der Muskulatur, die Vasomotorik und die Mobilität des Muskels wird stabilisiert. Somit wird der ganze Körper oder Körperteile durch mechanische Stimulation beeinflusst, entweder apparativ oder mit den Händen. Das Ziel ist die Besserung oder Heilung von definierten Beschwerden, wie muskuläre Verspannungen oder Verhärtungen der Weichteile. Zusätzlich wird der Regenerationsprozess nach körperlichen Aktivitäten unterstützt. Bei funktionellen Schmerzsyndromen ist eine schmerzlindernde Wirkung möglich.
Indikationen:
- Erkrankungen des Bewegungsapparates (Arthrose, Rheuma, nach Trauma,etc.)
- Erkrankungen innerer Organe (Erkrankungen der Atemwege- oder der Verdauungsorgane etc.)
- neurologische Störungen (Spastik, Parzen, Neuralgien, Moräne, M. Sudeck,
- Dystonien der Muskulatur)
- Die Muskelregeneration nach Sportaktivitäten wird verkürzt.