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In den Rohingya-Flüchtlingscamps in Bangladesch lebt eine knappe Million Menschen auf engstem Raum zusammen. Wenn die Corona-Pandemie die Camps erst einmal erreicht hat, wird eine Eindämmung des Virus sehr schwierig. Seit Anfang März 2020 unterstützt HEKS die Flüchtlinge in den Camps wie auch die einheimische Bevölkerung in den umliegenden Dörfern mit der Verteilung von Hygiene-Kits und Sensibilisierungsmassnahmen. Je länger allerdings die Krise andauert, umso problematischer wird auch die Einkommenssituation der Bevölkerung. HEKS leistet deshalb Nahrungsmittelhilfe und finanzielle Unterstützung und wird – sobald die Restriktionen in der Bewegungsfreiheit wieder aufgehoben werden – auch Arbeitsbeschaffungsmassnahmen einleiten. Zudem plant HEKS, die Hygienesituation in Krankenstationen und Quarantänezentren zu verbessern.
Begünstigte:
Von der Unterstützung von HEKS profitieren sowohl die Rohingya-Flüchtlinge, als auch die einheimische Bevölkerung, die rund um die Camps lebt.
Ziele:
Ziel des Projekts ist es, zunächst eine Ausbreitung des Corona-Virus zu verhindern oder zu verlangsamen sowie die Hygiene in Krankenstationen zu verbessern. Zudem soll erreicht werden, dass die Menschen trotz Einschränkungen des öffentlichen Lebens und der Arbeitswelt Zugang zu lebensnotwendigen Gütern und insbesondere zu Nahrungsmitteln haben. Die Massnahmen werden kontinuierlich an die aktuelle Entwicklung der Corona-Pandemie angepasst.