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Zenhäusern Dritter – Simonet ausgeschieden
Ramon Zenhäusern ist im ersten Lauf des Weltcup-Slaloms in Kranjska Gora der beste Schweizer. Der Bündner Sandro Simonet schaffte es nicht ins Ziel.
Zenhäusern liegt im ersten Weltcup-Slalom seit anderthalb Monaten eine gute halbe Sekunde hinter Clément Noël zurück. Der Franzose löste die schwierige Aufgabe bei Schneeregen, der die Fahrten mit Fortdauer zu Blindflügen werden liess, am besten. Etwas schneller als Zenhäusern war auch der Norweger Henrik Kristoffersen.
Zenhäusern hat sehr gute Erinnerungen an den Hang am Podkoren. Vor drei Jahren stand er hier als Dritter erstmals in einem Weltcup-Slalom auf dem Podium, zwölf Monate später sicherte er sich seinen ersten Sieg in dieser Disziplin. Die Premiere verdankte er einer fulminanten Fahrt im zweiten Lauf, mit der er selbst Marcel Hirscher um mehr als eine Sekunde distanzierte und vom 7. Rang ganz an die Spitze vorpreschte.
Zweitbester Schweizer im ersten Lauf war Loïc Meillard. Der Neuenburger wahrte sich mit einem Rückstand von einer knappen Sekunde auf Noël die Chance auf seinen ersten Podestplatz im Slalom in diesem Winter. Daniel Yule war auf einer schon stark gezeichneten Piste eine halbe Sekunde langsamer als Meillard. Luca Aerni kam mit den stetig schlechter werdenden Bedingungen überhaupt nicht zurecht und büsste über drei Sekunden ein.
Marc Rochat verpasste die Qualifikation für den zweiten Lauf um drei Hundertstel, der mit der Nummer 63 gestartete Walliser Weltcup-Debütant Dionys Kippel war bei diesen Verhältnissen und nach einem zeitraubenden Fehler chancenlos. Tanguy Nef und Sandro Simonet schieden aus. Der Bündner, der im letzten Slalom in Chamonix als Dritter überrascht hat, wird damit beim Finale in Lenzerheide nicht dabei sein.
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