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Die dänisch/finnische Koproduktion "Into Eternity" von Michael Madsen hat zum Abschluss des Filmfestivals Visions du Réel den mit 20'000 Franken dotierten Grand Prix gewonnen. Insgesamt wurden 15 Preise im Wert von 85'000 Franken vergeben.
"Into Eternity" berichtet über das finnische Onkalo, ein Endlager für nuklearen Abfall - ein riesiges Tunnelsystem im Permafels, das 100'000 Jahre dichthalten soll.
Den Preis der Schweizerischen Radio- und Fernsehgesellschaft SRG SSR idée suisse in der Höhe von 10'000 Franken teilen sich die französischen Filme "Sainte Anne, hôpital psychiatrique" von Ilan Klipper und "Something About Georgia" von Nino Kirtadzé, ein Film über die russische Invasion in Südossetien.
Der Publikumspreis der Stadt Nyon in selber Höhe ging an die
iranisch/belgische Koproduktion "Salaam Isfahan" von Sanaz Azari. Der Filmemacher dokumentierte heimlich die Vorgänge rund um die umstrittene Wiederwahl von Ahmadinedschad 2009.
"Aisheen (still alive in Gaza)" von Nicolas Wadimoff, der heuer den Schweizer Filmpreis Quartz erhalten hatte, war der einzige Schweizer Beitrag, der ausserhalb der rein einheimischen Sektion geehrt wurde: Er erhielt eine lobende Erwähnung der Jury des Jungen Publikums und den mit 5000 Franken dotierten Prix "Buyens-Chagoll".
Die beiden Hauptpreise in der Schweizer Sektion in Höhe von je 10'000 Franken gingen an "Goodnight Nobody" von Jacqueline Zünd (bester Newcomer) und "Beyond This Place" von Kaleo La Belle (innovativster Schweizer Film).
swissinfo.ch und Agenturen