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eingerollt erscheinen. Die Stämme haben im allgemeinen den typischen Bau derGymnospermen und zeichnen sich durch ein mächtig
entwickeltes, stärkemehlreiches Mark aus. Ihr Dickenwachstum wird entweder durch einen fortdauernd thätigen Kambiumring
oder nach Erlöschen des erstgebildeten Kambiumringes durch periodisch in der Rinde auftretende Zuwachszonen bewirkt. Außer
den normalen Fibrovasalsträngen besitzen manche Cykadeen auch ein rindenständiges, andre ein markständiges
Strangsystem.
Die Blüten, welche nur aus den Geschlechtsorganen bestehen, sind zweihäusig und bilden endständige Zapfen.
[* 4] An der männlichen
Pflanze stehen die zahlreichen Staubblätter dicht spiralig an der vertikalen Achse des Zapfens angeordnet. Ihr Bau ist für
die Cykadeen insofern eigentümlich, als auf der Unterseite eines jeden schuppen-, bisweilen schildförmigen
Staubblattes zahlreiche Pollensäcke in vielen Gruppen zu je 2-5 beisammenstehen. Die weiblichen endständigen Zapfen bestehen
aus großen, flachen, fiederartig geteilten, gestielten Fruchtblättern, deren untere Fiedern durch Samenknospen ersetzt sind,
oder es finden sich auch schildförmig gestielte Schuppen, welche auf ihrer Unterseite neben dem Stiel
zwei Samenknospen besitzen.
Dioonites Bornem., Zamites Bgt., Cycadites Bgt., Clathraria Mantell,
ZamiostrobusEndl. und CycadinocarpusSchimp. sind. Die mit den Nöggerathien zusammen vorkommenden Früchte, die als RhabdocarpusGöpp. beschrieben worden sind, stellen Cykadeensamen vor. Einen völlig ausgestorbenen, schon während der Steinkohlenperiode
auftretenden Typus bildet die Gattung Cordaites (s. Tafel »Steinkohlenformation II«),
[* 10]