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Der heutige Sultan legte einst in den 1970er Jahren den Grundstein für den Tourismus im Oman. Ohne dessen fortschrittlichem Denken wäre es sicherlich nicht zum Ausbau des Tourismus gekommen bzw. vielleicht gar nicht zu dessen Ausbau. Denn anders als seine Vorgänger dachte der Sultan weniger eng am Islam orientiert, obwohl er auch das religiöse Oberhaupt des Oman ist noch immer, sondern auch orientiert an der westlichen Welt. Dieser hat sich der Oman aber schon im 19. Jahrhundert geöffnet, als es formal die Briten ins Land holte als Schutzmacht. Dies verhinderte jedoch auch, dass der Oman jemals als Kolonialland angesehen wurde. Wer heute seinen Blick durch den Oman schweifen lässt, der wird feststellen, dass sich neben Palästen und Villen auch noch andere große Gebäude hier befinden. Es sind Krankenhäuser, Schulen und sonstige Einrichtungen. Diese wurden für die Bevölkerung geschaffen.
Strenge Bauvorschriften
Statt sich die Taschen selbst mit dem Touristen-Geld voll zustopfen, investierte der Sultan in die Infrastruktur der Landes und hat so ein Land geschaffen mitten im Nahen Osten, dass der westlichen Welt was die Gesundheits- und Bildungsstandards angeht doch recht nahe kommen kann. Um sanften Tourismus betreiben zu können ist es aber auch erforderlich, dass der Sultan darauf geachtet hat, dass strenge Bauvorschriften herrschen. Denn man wollte im Land keine Bettenburgen. Die Hotelbauten dürfen nicht höher als fünf Stockwerke werden. Dies würde einfach nicht zum Charakter dieses Landes passen. Denn mit Glanz und Glamour hat man es im Oman nicht so, wie in einem anderen vergleichbaren Wüstenstaat, wie Dubai oder Abu Dhabi.