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GESCHICHTE(N) UND MEILENSTEINE
1990 bis heute
1992
wird die Trafostation TS-4 Hasenbergstrasse erstellt.
2001
werden über das Fernsehkabel erstmals Internet-Dienste angeboten. Mit 256kB/s etwa 10mal schneller als übers Telefon (heute sind wir bis 10000mal schneller als dazumal).
2003
wird die Netzspannung auf 230 V +/-10% angepasst
2005
wird die Trafostation TS-5 Schulhausstrasse erstellt
1980 - 1989
1981
Wird an der GV ein Kredit von Fr. 380’000.- für die Installation eines Kabel-Netzes für den Fernsehempfang bewilligt. Das Netz wird 1982 gebaut und im Verlauf der Jahre stetig ausgebaut.
1985
wird die letzte Freileitung abgebrochen und verkabelt.
1970 - 1979
Zwischen 1960 und 1980 verdoppelt sich die Einwohnerzahl von Bellikon und das Verteilnetz der Elektra wird in den 70er-Jahren stetig ausgebaut, um den wachsenden Anforderungen zu genügen (1972: Bau Trafostation TS-3 Lindenweg, 1977: Bau Trafostation TS-2 Hausen).
1960 - 1969
1960
wird das erste Kabel verlegt, weil an der erneuerten Ortsverbindungsstrasse keine Stange mehr gestellt werden können.
1966
taucht zum ersten Mal die Suva in den Protokollen auf und es wird sofort klar, dass das für das ganze Dorf grosse Auswirkungen haben wird. Allein durch die Klinik wird sich der Strombedarf verdoppeln. Dazu kommen noch die Personalhäuser und es ist absehbar, dass auch die Bautätigkeit noch weiter zunimmt.
1950 - 1959
1950
wird beschlossen, die Spannung im Netz von 145/250V auf Normalspannung 220/380V umzurüsten. Ein Teil der Installationen und Motoren wird zu Lasten der Genossenschaft umgestellt, aber die Glühlampen, Glätteeisen, Heizkissen und andere Kleingeräte müssen durch die Strombezüger selbst ersetzt werden. Die Umstellung erfolgt dann 1955.
1940 - 1949
An der GV 1941 wird für die Teilnahme ein Besuchsfranken den Teilnehmern als Motivation abgegeben. Weil es wieder zu grösseren Ausständen gekommen ist, werden bei Landis und Gyr Münzzähler bestellt. Von Rationierung in der Schweiz und Krieg rund um die Schweiz ist in den Protokollen nichts zu finden
1930 - 1939
Die Welt-Wirtschaftskrise 1929-1932 schlägt sich auch bei der Elektra nieder. Das Problem sind die Finanzen. Offensichtlich sind die Rechnungen des AEW nie bis zur Elektra-Genossenschaft gekommen und auch mit der Zahlungsmoral hapert’s. Kein Wunder bei der Wirtschaftslage. Zudem scheint die Rechnungsführung in diesen Jahren sehr mangelhaft zu sein. Es wird Juni 1935 bis die Rechnungen der Jahre 1931-1933 der GV vorgelegt werden können. Diese Schlamperei kostet dem Kassier sein Amt.
1920 - 1929
Der Strom-Preise 1925 ist, auch aus heutiger Sicht, schon ziemlich hoch. So kostet zum Beispiel der Lichtstrom bereits 35 Centime/kWh.
1927, also bereits 12 Jahre nach Gründung der Elektra genügen sowohl Verteilnetz wie auch Hausanschlüsse den Anforderungen nicht mehr und das Starkstrominspektorat verlangt deren Revision. Der Umbau wir rasch an die Hand genommen. Finanziert wird der Umbau durch ein Darlehen aus der Forstkasse.
1915 - 1919
Die Elektra-Genossenschaft wird am 14.03.1915 gegründet.
In der Konzessionsschrift der Gemeinde sind 5 Strassenlampen erwähnt, wichtig ist den Elektra-Gründern aber von Anfang an, zukünftig den Betrieb von Elektromotoren zu ermöglichen. Bereits 1917 wird ein Kredit über Fr 3000.- zur Anschaffung eines Motors für eine Dreschmaschine aufgenommen. Darlehensgeber ist der damalige Schlossherr und Industrielle Henry Heer.