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Als Gesellschaftsformationen bezeichne ich - in Anlehnung an K. Marx - Gesellschaften, die ich anhand der jeweiligen Produktionsverhältnisse unterscheide.
Es geht dabei nicht um historisch oder soziologische verschiedene Gesellschaftstypen, sondern um logisch-gentische Rekonstruktion der Produktionsverhältnisse, die in der "kapitalistischen Gesellschaft", die in dieser logischen Reihe, die eigentliche Gesellschaft repräsentiert, aufgehoben sind.
Ich unterscheide die Formationen
Die Kategorie "Produktionsverhältnisse" hat K. Marx in seiner Kritik der kapitalistischen Gesellschaft entwickelt. Er hat dann entsprechend Produktionsverhältnisse auf vorangehende und nachfolgende "Gesellschaften" projiziert, wodurch ein einfaches Geschichtsnarrativ entstand, in welchem sich der Klassenkampf darstellen liess, wobei er den proletarischen Klassenkampf als letzten der Art bezeichnet, weil er zur Aufhebung der Klassen und damit des Gesellschaftsvertrag überhaupt führen soll.
Als "Geschichte" wird diese Geschichte im Kommunistischen Manifest erzählt und später von F. Engels, etwa im "Ursprung der Familie" intensiv gepflegt.
Literatur:
„Eine Gesellschaftsformation geht nie unter, bevor alle Produktivkräfte entwickelt sind, für die sie weit genug ist, und neue höhere Produktionsverhältnisse treten nie an die Stelle, bevor die materiellen Existenzbedingungen derselben im Schoss der alten Gesellschaft selbst ausgebrütet worden sind. Daher stellt sich die Menschheit immer nur Aufgaben, die sie lösen kann, denn genauer betrachtet wird sich stets finden, daß die Aufgabe selbst nur entspringt, wo die materiellen Bedingungen ihrer Lösung schon vorhanden oder wenigstens im Prozeß ihres Werdens begriffen sind.“ (Marx: Zur Kritik der politischen Ökonomie, MEW 13, S. 9.)<(p>
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