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Gold: 5 Grossbanken, 6 Prognosen
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- Mittwoch, 26. September 2012 12:05
1840 Dollar bis Dezember? 2500 Dollar bis März? 3000 Dollar? Einhellig erwarten die Grossbanken, dass die Goldpreise weiter steigen. Hier sechs aktuelle Prognosen.
• Goldman Sachs: 1840 Dollar pro Unze bis Ende 2012
Die Argumentation von Jeffrey Currie, Head of Commodity Research: Die Öffnung der Geldschleusen durch die Notenbanken wird «entscheidend dafür sein, den Aufwärtsdruck auf die Goldpreise zu verstärken.» (6. September)
• Deutsche Bank: 2000 Dollar pro Unze im ersten Halbjahr 2013
Die Argumentation der Analysten Daniel Brebner und Xiao Fu: Gold ist als offizielle Form des Geldes zu betrachten. Dies zeigt sich daran, dass die meisten Zentralbanken es als Teil ihrer Währungsreserven halten. Dabei kann Gold als «gutes Geld» erachtet werden, im Gegensatz zu «schlechtem Geld», welches das Papiergeld darstellt. Wenn die eine Art des Geldes überbewertet wird, verschwindet die andere Art (in diesem Fall das «gute» Gold) und wird gehortet, also verknappt; derweil flutet das andere Geld (in diesem Fall das «schlechte» Papiergeld) auf die Märkte. (17. September)
• Citigroup: 2450 bis 2500 Dollar pro Unze bis Ende erstes Quartal 2013
Die Argumentation von Analyst Tom Fitzpatrick: Nach dem grossen Durchbruch im Jahr 2007 konnte der Goldpreis innert einem halben Jahr um 60 Prozent zulegen und sich 50 Prozent höher als vor dem Break konsolidieren. Sollte jetzt etwas ähnliches geschehen, dürfte der Unzenpreis bis zum Ende des ersten Quartals 2450 bis 2500 erreichen. (6. September)
• Credit Suisse: 1850 Dollar pro Unze bis drittes Quartal 2013
Die Argumentation von Tobias Merath, Head Commodities & Alternative Investments Research: Die Rückkehr über die Marke von 1'700 bis 1'720 Dollar hat den negativen Einfluss definitiv gebrochen. Begünstigt wurde die Trendumkehr durch die jüngsten Ankündigungen der Notenbanken, viel Geld für den Kauf von weiteren Anleihen bereitzustellen sowie in den USA die Zinsen bis auf weiteres nicht zu erhöhen. Vor diesem Hintergrund hätten sich die technischen sowie die fundamentalen Trends einander angeglichen.
Über die nächsten zwölf Monate wird nun ein Anstieg auf bis zu 1'850 Dollar pro Unze erwartet. Angesichts dieser Hoffnungen empfiehlt die Credit Suisse mittlerweile auch, Gold physisch zu erwerben (16. September 2012).
• Bank of America (I): 2'400 Dollar bis 2014
Die Argumentation von Analyst Stephen Suttmeier: Der Durchbruch durch den einjährigen Abwärtstrend beendet die Korrektur, die nächsten Widerstandspunkte im Bereich von 1800 und 1925 Dollar werden jetzt in Angriff genommen. Doch der grundsätzliche Bullenmarkt fürs Gold deutet sogar auf ein stärkeres Rally bis in den Bereich von 2050 bis 2300 Dollar respektive 3000 auf lange Sicht. (18. September)
• Bank of America (II): 3'000 Dollar bis 5'000 Dollar, langfristig
Die Argumentation der Analysten Sabine Schels und MacNeil Curry: Auf einer Langfristbasis befinden wir uns in einem gut festgelegten Aufwärtstrend, und wir werden noch eine Wegstrecke zurückzulegen haben, bis dieser ausläuft. Gold ist die beste Langfrist-Story im Rohstoffbereich. Bei der aggressiven Geldpolitik der Zentralbanken will man wirklich im Gold investiert sein (21. September).
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