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Im 13. Jahrhundert erbaut - während der Schamser Fehde 1415 zerstört: Eine unscheinbare Ruine am Rand von Pratval.
Es ist davon auszugehen, dass die Burg ursprünglich dem Geschlecht der Vazer gehörte. Dass sie dann in der Schamserfehde gebrochen worden ist, ist ebenfalls nur Mutmassung. Urkundlich ist die Burg nicht bezeugt.
Im Urbar des Domkapitels um 1370 wird jedoch der Hügel Hasensprung erwähnt.
Auf der Burgstelle liegen heute beträchtliche Schuttmassen. Dadurch ist der Grundriss nicht mehr erkennbar. Vermutlich handelte es sich um einen Turm mit westlich anschliessendem Bering. Vom Turm steht noch ein Mauerwinkel, welcher aus einem ausgezeichneten Verband aus lagerhaft geschichteten Blöcken besteht.
Drei Scharten sind ganz erhalten, wovon die oberen eine gerade, die untersten eine schräge Bank aufweisen. An den Abbruchpartien sind Spuren weiterer Scharten sowie Teile eines Kamins mit schrägem Rauchkanal ersichtlich.
Am südlichen Plateaurand befinden sich künstlich ausgeschottete Felspartien. Der Zugang erfolgte möglicherweise von Süden her (unsichere Spuren einer Rampe).
Die Ruine ist frei zugänglich.