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Vor kurzem sind folgende zwei Titel neu erschienen, auf die wir hier gerne hinweisen:
Schobinger, Viktor: «Der Ääschmen und di toot im gaarte». Züri-Krimi 32. Schobinger-Verlaag. Weitere Infos.
Der Ääschme wììrt us eme «kürsli» usegholt, wil men e tooti gfunde hät, en halbe meeter tüüff under em bode, näbet ere wila. De psitzer wäiss vo nüüt – oder säit s ämel. Er wäiss ä nüüt vo den antiike mööbel, won i sinere wila laagered. Näbet dère wila hät s en anderi wila, won em psitzer siin beschte fründ wont. Wäiss dèè mee und wott ä nüüt säge? Der Ääschme trifft en alte bekante wider, der «admiraal», en ex-iibrächer, won em nöd cha hälffe, und er trifft siis gottechind.
Eggenberger, Peter: «D Hebamm vo Walzehuuse. Appezeller Gschichte ond Gedicht». Appenzeller Verlag. Weitere Infos
Mit seinem elften Kurzgeschichtenbuch streift Peter Eggenberger erneut vergnüglich durchs Appenzellerland. Verblüffende Zwischenfälle und schier unglaubliche Begebenheiten, aber auch rekordverdächtige Tatsachen lassen staunen, schmunzeln und lachen. Begebenheiten, in deren Mittelpunkt originelle, teils weitbekannte Leute stehen, wie der dänische Prinz Aage, der im Weissbad Kurferien verbringt; köstliche Episoden rund um die «Hochschule» auf dem St.Anton; die Walzenhauser Hebamme, die mit einem Magnetopathen die Geburtswehen einer Schwangeren an den Vater delegiert.
Immer wieder kommt die Schlagfertigkeit der Appenzellerinnen und Appenzeller zum Zuge. In weiteren Geschichten wie etwa «E Frau us em Internet» und «Moderni Komunikaziostechnik» hingegen wird naiv agiert. Gereimte Texte wie «S Aalter» und «Üsers Bähnli» gehören ebenso zum Inhalt wie der vergessene Liedtext «Appezeller Rundschau», der von Reute bis Schönengrund jeder Gemeinde die Reverenz erweist.
35 Kurzgeschichten entführen in die Welt des Appenzellerlandes: Verblüffendes und Unglaubliches lässt staunen.