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Bastian und Helen sind ein modernes Paar. Der patente Hausmann und die energische Businessfrau harmonieren scheinbar perfekt; beide arbeiten in einer Bank. Doch der Heiratsantrag beim stimmungsvollen Candlelight-Dinner platzt im letzten Moment, weil Helen einen hochdotierten Chefposten bekommt. Die Aussicht, dass seine Zukünftige zehnmal so viel verdient wie er, ist ein Tiefschlag für Bastians männliches Ego. Das Traumpaar steht kurz vor dem Aus. Lange vor den Gender- und MeToo-Diskussionen entfesselte 1971 Esther Vilars Buch «Der dressierte Mann» eine erhitzte Debatte über die ewige Frage der Gleichberechtigung. John von Düffel entwickelte daraus eine tabulose Komödie: Weibliche List trifft auf männliches Potenzgehabe — alle bekannten Rollen-Klischees wirbeln durcheinander - ein Pointen-Feuerwerk.