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Wie kleine Smaragdtropfen liegen die rund 1200 Inseln und Inselchen der Malediven in der endlosen Weite des Indischen Ozeans – ein Paradies der Superlative mit einem herrlichen Garten Eden im türkisblauen Wasser und mit luxuriösen Resorts an schneeweissen und puderfeinen Sandstränden. Hier werden unvergleichliche Ferienträume mitten im Himmel auf Erden wahr.
Die Republik der Malediven ist ein Inselstaat im Indischen Ozean mit 26 Hauptatollen. Diese erstrecken sich südwestlich von Sri Lanka über eine Länge von rund 700 Kilometern nach Süden bis knapp unterhalb des Äquators. Von den rund 1200 Inseln sind 200 bewohnt und die höchste Erhebung liegt etwa drei Meter über dem Meeresspiegel. Der Archipel zählt über 300'000 Einwohner, von denen rund ein Drittel in der Hauptstadt Male leben. Offizielle Sprache ist Dhivehi und staatliche Religion der Sunnitische Islam. Mit grosser Wahrscheinlichkeit waren Singhalesen die ersten Siedler auf den südlichen Atollen. Der hier gesprochene Dialekt erinnert stark an das Singhalesische. Auch einige Bräuche und buddhistische Funde bei Ausgrabungen deuten darauf hin. Die westliche Welt hatte schon früh von den Malediven Kenntnis, denn der griechische Geograf Claudius Ptolemäus erwähnte um 150 n. Chr. eine faszinierende Inselgruppe vor Sri Lanka. Sein Wissen hatte er von den Phöniziern, die mit ihren Handelsschiffen offenbar auf die Malediven gestossen waren. Geografen aus dem 12. Jahrhundert berichteten schliesslich von wunderschönen Inseln, auf denen mit Kaurischnecken und Kokosseilen gehandelt wird. Es wird angenommen, dass Araber auf ihrem Weg nach Ceylon oft an den Riffen gestrandet sind und sich auf den Inseln niedergelassen haben. Noch heute gibt es versunkene Schiffe aus vielen Epochen, die auf ihre Entdecker warten. Die Malediven gehören zu den jüngsten Formationen dieser Erde und Geologen gehen davon aus, dass sich auf einem vor vielen Millionen Jahren entstandenen ulkanischen Bergrücken Korallen ablagerten, die im Laufe der Zeit grosse Berge anhäuften, bis schliesslich deren Spitzen aus der Meeresoberfläche ragten.