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Sturm Poly traf am Mittwochmorgen (5. Juli) mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 120 Kilometern pro Stunde auf die niederländische Küste. Das Wetterinstitut KNM gab für die Provinzen Nordholland, Flevoland, Friesland und das IJsselmeergebiet zwischenzeitlich eine Warnung der Kategorie Rot heraus - die höchstmögliche Warnstufe. Diese wurde am Mittwochmittag wieder aufgehoben.
Die Behörden der Provinz Nordholland riefen die Bewohnerinnen und Bewohner dazu auf, die Häuser nicht zu verlassen und nur in «lebensbedrohlichen Situationen» den Notruf zu verständigen. Zu dieser Provinz zählt auch die Hauptstadt Amsterdam.
Am Flughafen Schiphol mussten mehr als 300 Verbindungen wegen des schlechten Wetters gestrichen werden, wie die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf einen Flughafen-Sprecher berichtete. Ab dem Flughafen Zürich wurden vier Flüge nach Amsterdam annulliert, umgekehrt fielen bis zum frühen Mittwochnachmittag drei Flüge aus.
Auch im Bahnverkehr müssen sich Reisende auf Verspätungen und Zugausfälle einstellen. In den Provinzen Nordholland und Flevoland wurde der Verkehr ab 8.30 Uhr ganz eingestellt, wie die niederländische Bahn auf ihrer Internetseite schrieb. Die Bahngesellschaft riet Fahrgästen dazu, ihre Reise wenn möglich zu verschieben.
Auch verschiedene Strassen sind wegen umgestürzter Bäume gesperrt.