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Zivilschutzanlage Berner AllmendSEM will an der Mingerstrasse 300 Asylsuchende unterbringen
Ab Anfang Oktober bis Ende Februar will das Staatssekretariat für Migration 300 zusätzliche Asylplätze in Bern schaffen.
Blick in die unterirdische Zivilschutzanlage Mingerstrasse, die letztes Jahr für ukrainische Geflüchtete geöffnet wurde.
Foto: Franziska Rothenbühler
Das Staatssekretariat für Migration (SEM) will ab dem 9. Oktober in der Zivilschutzanlage Allmend in Bern 300 Unterbringungsplätze in Betrieb nehmen. Die Anlage befindet sich im Untergrund. Die Nutzung ist voraussichtlich bis Ende Februar 2024 vereinbart.
Ziel sei es, genügend Unterbringungsplätze bereitzustellen, um allen in der Schweiz Zuflucht suchenden Menschen jederzeit ein Dach über dem Kopf gewährleisten zu können, schrieb das SEM am Donnerstag. Wenn alle Unterkünfte im Obergrund ausgeschöpft seien, würden auch unterirdische Anlagen genutzt, sagte eine Sprecherin des SEM der Nachrichtenagentur Keystone-SDA auf Anfrage.
Die Nutzung eines Teilbereichs der Zivilschutzanlage an der Mingerstrasse sei mit dem Kanton und der Stadt Bern abgesprochen. Eine Verlängerung der Nutzung sei möglich, sagte die Sprecherin.
Seit Ende Juni 2023 wurden Optionen zur Schaffung zusätzlicher Plätze in temporären Unterkünften geprüft. Bereits im letzten Jahr hat das SEM laut Communiqué die Zahl der Unterbringungsplätze laufend erweitert, um die geregelte Registrierung und Unterbringung von Asylsuchenden weiterhin zu gewährleisten.
Für den Betrieb sei das SEM verantwortlich. Die Asylsuchenden werden vom Personal der Firma ORS betreut, wie es weiter hiess.
SDA/ske
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