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Die Areva setzt zur Dekontamination des Kernkraftwerks Grafenrheinfeld ein eigenes Verfahren mit einer ebenfalls selbstentwickelten Dekontaminationsanlage ein. Das Verfahren stütze sich auf der schrittweisen Zugabe spezieller chemischer Stoffe in den Primärkreislauf, erklärte die Areva. Nach Abschluss der Arbeiten werden die verwendeten Chemikalien laut Areva zu Kohlendioxid und Wasser zersetzt. Dadurch entstehe kein zusätzlicher Abfall.
Die E.On musste Grafenrheinfeld am 27. Juni 2015 aufgrund eines politischen Entscheids von 2011 vom Netz nehmen. Die Einheit erzeugte während 33 Jahren Strom.
Quelle
M.A. nach Areva, Medienmitteilung, 12. Mai 2016