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Die Frage ist, wie man herausfinden kann, was man als Dozent in einem Kurs einer Gruppe von Lehrpersonen erzählen muss, damit dann auch im Alltag der Lernenden dieser Lehrpersonen etwas Positives geschieht.
Für die Lernenden relevante Inhalte festzulegen, ist das eine. Verlassen die Lernenden aber den Schulungskontext und wechseln in den Gebrauchskontext, stehen sie vor neuen Problemen. Mehr dazu …
Die Frage ist, wie man herausfinden kann, was man als Dozent in einem Kurs einer Gruppe von Lehrpersonen erzählen muss, damit dann auch im Alltag der Lernenden dieser Lehrpersonen etwas Positives geschieht.
Eine Schwierigkeit besteht dabei darin, dass alle der Akteure und Akteurinnen in zwei verschiedenen Kontexten zuhause sind. Lehrpersonen und Lernende treffen sich in der Schule. Die Lernenden verbringen aber im Rahmen einer dualen Berufsbildung den grössten Teil ihrer Zeit im Beruflichen Alltag und grundsätzlich sollte das, was in der Schule geschieht für den Beruflichen Alltag nützlich sein. Dasselbe gilt für Lehrpersonen, welche an einer Weiterbildung teilnehmen oder Dozentinnen und Dozenten, welche sich von Forschern beraten lassen. Mehr dazu …
Die Seite hat einen kleinen Umbau erfahren. Die Schiene ist nun ein Unterkapitel von Lehrerbildung. Der Grund dafür ist, dass ich ein paar Fragen im Zusammenhang mit der Lehrerbildung als Form organisierten Lernens gründlicher angehen möchte. Das Weiterbildungsformat der Schiene ist die Antwort auf einige davon, aber nicht auf alle.
Was mich im Moment umtreibt, ist folgendes: Als Dozent in einer Lehrerbildungsveranstaltung mache 1) ich mit den Teilnehmenden etwas in der Hoffnung, dass 2) sie mit ihren Lernenden etwas machen, das dazu führt, dass 3) die Lernenden in einer zukünftigen Situation ihres Lebens etwas anders und damit besser machen, als wenn die ganze Lehrerbildungsveranstaltung gar nicht stattgefunden hätte.
Und die Frage dazu: Wie kann man sicherstellen, dass diese Hoffnung begründet ist? Ich habe mir vorgenommen, dazu schrittweise ein paar Gedanken zu entwickeln und sie auch schrittweise hier online zu stellen. Bisher gibt es allerdings erst ein bildliche Darstellung des Problems.
Winkle überprüfen: Wie kann man auf dem Bau rasch überprüfen, ob bspw. zwei Wände wirklich im rechten Winkel zueinander stehen? Ein schönes Beispiel dafür, dass manchmal die Acht Schritte schon nach vier Schritten zu Ende sind, da die Lernenden bereits beherrschen, was man ihnen beibringen wollte :-))
Lohnabrechnung ist ein Beispiel, das dem originalen Format der Acht Schritte recht eng folgt. Die Lernsequenz wurde bisher bereits fünf Mal in verschiedenen Klassen durchgeführt und schrittweise bis zur jetzigen Form entwickelt.
Wir haben an einer Schule einmal die Probe aufs Exempel gemacht und bei drei Klassen an einer Berufsfachschule die Resultate beim Eintrittstest der Lernenden mit ihrem Lernerfolg verglichen. Es bestand keiner! Wirklich keiner!
Als Eintrittstest haben wir den BAIS-MATH 4-8 verwendet. Gelernt haben die Lernenden dann, ihre Lohnabrechnung zu kontrollieren – was die meisten trotz sehr tiefen Punktzahlen beim BAIS-MATH schafften.
Manchmal geht es schnell. Hier nun breites ein zweites Beispiel. Dabei geht es um die Frage, welche Arbeitshöhe man mit einer bestimmten Leiter erreicht, wenn diese korrekt so angestellt wird, dass sie nicht umfällt?
Ich habe begonnen, eine Sammlung von Umsetzungsbeispielen für die Acht Schritte anzulegen. Beim ersten geht es um schiefe Leitungen bzw. um die Frage: Wie lange muss ein Leitungsrohr sein, das „schief“ zu anderen Röhren verlegt wird?