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Die Zahl der Burnout-Ausfälle ist in den vergangenen Jahren kontinuierlich angestiegen. Den Unternehmen entstehen hohe Kosten durch vermeidbare Lohnfortzahlung und Einarbeitung neuer Mitarbeitenden sowie Demotivation anderer durch die Übernahme von zusätzlichen Aufgaben. Aber bereits in frühen Phasen entstehen durch Frustration und Arbeitsminderung verdeckte Kosten. Hilfreich ist es daher Burnout-Symptome direkt im Ansatz zu erkennen und aktive Burnout-Prävention zu betreiben.
Die 12 schleichenden Schritte ins Burnout:
(Quelle: nach Freudenberger / North)
Burnoutanfänge Hinweise auf ein beginnendes Burnout gibt es viele, sie zeigen sich bereits frühzeitig. Dies wissen Menschen zu berichten, die ausgebrannt sind. Erste Anzeichen wie Kopfschmerzen, Verdauungsprobleme und Müdigkeit werden in vielen Fällen ignoriert. Die Hoffnung, dass die zumeist beruflichen Belastungen wieder geringer werden, erfüllt sich oftmals nicht. Wichtig ist es, die ersten Anzeichen ernst zu nehmen und frühzeitig gegen zu steuern.
Burnout-Definiton Ein Burnout-Syndrom (engl. (to) burn out: „ausbrennen“) ist ein Zustand ausgesprochener emotionaler Erschöpfung mit reduzierter Leistungsfähigkeit, das als Endzustand einer Entwicklungslinie bezeichnet werden kann, die mit idealistischer Begeisterung beginnt und über andauernd frustrierende Erlebnisse zu Desillusionierung, Enttäuschung und Apathie, psychosomatischen Erkrankungen und Depression oder Aggressivität und einer erhöhten Suchtgefährdung führt. (Quelle: Pschyrembel)
Facts Jeder 3. leidet unter Dauerstress und jeder 5. leidet deswegen unter gesundheitlichen Problemen. Gemäss Studien hat jeder 7. mindestens 1 x im Leben eine depressive Periode. Innerhalb von 10 Jahren haben entsprechende Medikamente (Antidepressiva) um 200 % zugenommen. 40 % fühlen sich von Arbeit überfordert und gestresst.
Nach der jüngsten Gesundheitsbefragung des Schweizerischen Bundesamtes für Statistik leiden rund 40% der Berufstätigen in der Schweiz an "Schwäche und Energielosigkeit". Die nächsten Plätze in der Statistik über die häufigsten Beschwerden werden ebenfalls von Burnout-Symptomen belegt. Das Schweizerischen Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) schätzt für Burnout und Stress den volkswirtschaftlichen Schaden für Behandlungen und Produktionsausfall auf bald gegen CHF 10'000'000'000.-- (10 Mia.).
Eine Untersuchung verschiedener Länder über Interventionsstudien zur Prävention von Burnout zeigt: - 80 % aller Interventionen zeigten eine statistisch signifikante Reduzierung von Burnout-Symptomen - Massnahmen ausschliesslich auf persönlicher Ebene sind maximal 6 Monate wirksam - Kombination von persönlicher Ebene und organisatorischen Massnahmen ist am erfolgsversprechendsten
Deutsche Studien zeigen: - 30% des Unternehmenserfolgs ist durch Arbeitsbedingungen und Mitarbeitermanagement im Unternehmen erklärbar - Deutschlands Arbeitnehmer sind im Stress mit zehn Millionen Fehltage im Job wegen Burnout - der Deutscher Glücksatlas zeigt, dass die Leute trotz Wohlstand in den letzten Jahrzehnten nicht glücklicher geworden sind - Jeder zwanzigste Deutsche leidet an einer Depression - Depression kostet Deutschland Euro 22 Milliarden pro Jahr - Im internationalen Vergleich ist Deutschland bei Work-Life-Balance abgeschlagen - Junge Arbeitnehmer klagen über Stress - der Nachwuchs wird verheizt
Kaum 7% ehemalige Burnout-Patienten können jemals wieder einen ähnlichen Arbeitsplatz wie vor dem Ausfall bekleiden.
Hohe Rendite der Investition in Prävention: - Basierend auf konservativen Schätzungen erhalten Unternehmen jeden in Präventionsmassnahmen investierten Euro oder Schweizer Franken jährlich dreifach zurück!!! - Der Payback zeigt sich in der geringeren Fehlerquote und weniger Konflikten, im tieferen Führungsaufwand, weniger - Absenzen und Personalfluktuation oder mehr Eigeninitiative und Spontanbewerbungen potentieller Mitarbeiter dank besserem Firmen-Image.
WHO (Weltgesundheitsorganisation): Stress ist grösste Gesundheitsgefahr des 21 Jh. - Jeder 5. hat deswegen gesundheitliche Folgen, und zwar: - auf Ebene Körper (Arterienverkalkung, Asthma, Fettsucht, Diabetes) - auf Ebene Emotionen und Seele (traurig, vergesslich)
Wie können Mitarbeitende erste Burnout-Signale identifizieren? - Fühlen Sie sich oft müde, kraftlos und erschöpft? - Fühlen Sie sich zwischen beruflichen und familiären Ansprüchen häufig aufgerieben? - Nehmen Sie sich genügend Zeit für Freizeit und Urlaub und arbeiten in der Zeit nicht? - Wie oft ist Ihr Handy ausgeschaltet?
Unsere Trainings-Dienstleistung Ziel der Trainings ist es, sie bei der Entwicklung ihrer individuellen Work-Life-Balance zu unterstützen,damit Sie: - sich körperlich und geistig wieder fit fühlen - besser in der Lebensbalance sind - beruflich und privat ausgeglichener und motivierter sind - ihr Potential leben und mehr Freunde empfinden
Jeder Mensch hat aufgrund seiner eigenen Lebensgeschichte ganz eigene Verhaltensweisen entwickelt, die die Entstehung von Stress und Burnout-Symptomen fördern oder aber auch reduzieren können. In den Trainings werden die persönlichen Verhaltensweisen reflektiert und die einschränkenden, aber auch die unterstützenden Handlungsmuster identifiziert. Wir zeigen den Teilnehmenden Wege auf, den Einfluss einschränkender Muster Schritt für Schritt zu verringern und ein besseres Gespür für die eigenen Grenzen der Belastbarkeit zu entwickeln. Ebenso wird der Blick für bestehende, aber auch neue Ressourcen geschärft, damit diese zukünftig besser genutzt werden können. Eine mehrperspektivische Sichtweise unterstützt die Entwicklung neuer kreativer Lösungen.
Der spielerische, berührende und gesamtheitliche Ansatz schliesst jeweils immer die Bereiche Beruf, Gesundheit, soziales Umfeld und Lebensvision ein. So kommt jeder mit seiner Essenz wieder in Kontakt und kann neue Kraft aus sich selbst heraus schöpfen. Wenn nicht jetzt; wann dann?