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Ursprünglich war das Schloss der Sommersitz eines Salzburger Erzbischof (Leopold Anton Eleutherius Freiherr von Firmian, der von 1727 bis 1744 regierte). Das 1736 erbaute, von einem sieben Hektar großen Park umgebene Schloss liegt an einem idyllischen Weiher mit herrlicher Aussicht auf die Berge und die Festung Hohensalzburg.
Nach 1760 wurde das Schloss im klassizistischen Stil umgebaut, der Turm samt Mansarddach abgerissen und durch ein Attikageschoss ersetzt. Zu den vielen Besitzern zählte auch König Ludwig I. von Bayern. Er bewohnte es zeitweilig nach seiner Abdankung.
Es folgten weitere Besitzer, bis Max Reinhardt, Regisseur und Mitbegründer der Salzburger Festspiele 1918 das Schloss kaufte. Er bewohnte Leopoldskron bis zur Enteignung seines Salzburger Besitzes am 16. April 1938. Stephanie von Hohenlohe, der es als „Hitlers Spionin“ gelungen war, das „arisierte“ Schloss für sich zu nutzen, gestaltete es großzügig um und plante eine Begegnungsstätte für Festspielgäste. Für kurze Zeit bewohnte dann aber gelegentlich der bekannte, politisch opportunistische Dirigent Clemens Krauss das Schloss, bis es nach 1945, in der nach dem Ende des Nazi-Regimes wiedererrichteten Republik Österreich, die Erben von Max Reinhardt zurückerhielten, die es später verkauften.
Heute ist es ein Hotel.
Die Festung Hohensalzburg von Leopoldskron aus gesehen
Am Südende des grossen Weihers steht einen Nepomukstatue