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Der Hockey Club Lugano hat den Assistant-Coach von Cheftrainer Sami Kapanen, für die beiden nächsten Jahre bestimmt.
Dabei handelt es sich um den schwedischen Trainer Stefan Nyman, der am 1. Juni 1972 in Södertälje geboren wurde.
Nach seiner Spielerkarriere als Verteidiger, wo er die Farben von Södertälje, Frölunda Indians, schwedische U20-Nationalmannschaft, KalPa Kuopio (Finnland) sowie verschiedener Teams in Dänemark sowie Deutschland trug, startete Nyman seine Trainertätigkeit zuerst in Dänemark und anschliessend in Schweden.
Zwischen 2005 und 2009 arbeitete er in Södertälje, wo er ebenso das Amt des General Managers inne hatte. Die gleiche Rolle übernahm er danach bei Malmö Redhawks, während den nächsten zwei Saisons.
Ab 2013 und bis vor einigen Tagen wirkte er als Assistant-Coach bei Djurgardens Stockholm, wo er beim Wiederaufbau des traditionsreichen Klubs eine wichtige Funktion einnahm. Ebenso mit seiner Hilfe stieg der zuvor in die zweithöchste schwedische Liga abgestiegene Klub wieder ins Oberhaus auf und wuchs mit der Playoff-Halbfinalqualifikation im 2018 sowie dem Playoff-Final in abgelaufenen Meisterschaft wieder zu einem nationalen Spitzenteam. Im Final unterlag Djurgardens vor einigen Wochen letztlich Frölunda Indians.
Nyman gilt als anspruchsvoller Trainer, taktisch sehr gut vorbereitet, was vor allem die Defensivarbeit betrifft. So ist er in der Lage das Potenzial seiner Spieler im technischen sowie mentalen Bereich weiterzuentwickeln.
Sami Kapanen über Nyman: „Ich bin sehr glücklich mit Stefan Nyman zusammenzuarbeiten. Er ist ein Fanatiker unseres Sports und hat eine grosse Fähigkeit, das Spiel zu lesen. Nyman ist ein erfahrener Trainer mit extremer Kompetenz, was besonders für das Verhalten in der defensiven Phase gilt. Er ist einer der Besten unseres Fachs“.
Anschliessend die ersten Worte von Stefan Nyman: „Ich habe den HCL schon seit meiner Kindheit immer verfolgt und nun bin ich sehr glücklich, dass ich dank meinen guten Kontakten zur Luganeser Klubleitung und Sami Kapanen beim HC Lugano arbeiten kann. Jedes Mal, wenn ich in Lugano war, war ich von der Atmosphäre im Umfeld des Klubs beeindruckt. Ich glaube, dass wir alle zusammen mit hartnäckiger Arbeit optimale Resultate erreichen können“.
(rsz)