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Globales Klima
Die Flughafen Zürich AG sieht sich in der Verantwortung, in ihrem Einflussbereich am Flughafen den CO2-Ausstoss zu reduzieren. In den vergangenen 20 Jahren konnte das Unternehmen seinen CO2-Ausstoss um über 40% verringern.
Airport Carbon Accreditation
Die Anstrengungen für die Reduktion des CO2-Ausstosses sind seit dem Jahr 2010 durch Airport Carbon Accreditation (ACA) anerkannt. ACA ist eine Initiative des europäischen Flughafenverbands ACI EUROPE, die zum Ziel hat, die Flughäfen zur Reduktion ihrer CO2-Emissionen anzuregen und ihre Leistungen in dieser Hinsicht anzuerkennen. Mittlerweile umfasst das Programm Flughäfen auf allen Kontinenten. Es beinhaltet vier Stufen, wobei die höchste den CO2-neutralen Betrieb bedeutet.
Der Flughafen Zürich ist auf der zweithöchsten Stufe akkreditiert, was bedeutet, dass die Flughafen Zürich AG ihre CO2-Emissionen stetig reduziert und die Partner unterstützt, ihre Emissionen ebenfalls zu senken.
CO2-Quellen
Von den bekannten Klimagasen ist Kohlendioxid (CO2) das einzige, das am Flughafen Zürich in relevanten Mengen anfällt. Die ausgestossenen Mengen werden jährlich in einem CO2-Inventar zusammengetragen.
Gemäss den Standards des Treibhausgasprotokolls (GHG protocol) werden die CO2-Quellen in verschiedenen Einflusssphären, den sogenannten Scopes, zusammengefasst. Als Scope 1 werden die eigenen Quellen bezeichnet. Dazu gehören im Wesentlichen die Wärmeversorgung, die eigene Stromproduktion und die Fahrzeugflotte der Flughafen Zürich AG. Scope 2 ist die extern bezogene Energie, also der eingekaufte Strom. Scope 3 schliesslich umfasst alle übrigen Flughafenquellen. Dazu gehören die ganze Abfertigung, der Zubringerverkehr und die Flugzeuge.
Die Situation im Jahr 2017
Im Berichtsjahr betrugen die CO2-Emissionen am Flughafen Zürich 27ʼ917t in Scope 1, 1ʼ665t in Scope 2 und 4ʼ039ʼ010t in Scope 3. Obwohl am Flughafen Zürich weniger Energie benötigt wurde, stiegen die CO2-Emissionen sowohl aus der Wärmeproduktion als auch aus dem Strombezug. Ersteres ist darauf zurückzuführen, dass im flughafeneigenen Heizkraftwerk aufgrund von Versorgungsengpässen beim Erdgas und ausserordentlichen Revisionen an den Öltanks mehr Heizöl verbraucht wurde. Die erhöhten CO2-Emissionen aus der Stromproduktion sind auf einen veränderten Strommix zurückzuführen. Schliesslich führte die Zunahme der Verkehrseinheiten sowie der Flugbewegungen zu einer Erhöhung der CO2-Emissionen auch in Scope 3.
CO2-Emissionen Flughafen Zürich AG nach Scopes seit 1997.
Reduktionsziele
Die Flughafen Zürich AG hat sich ehrgeizige Ziele gesetzt, die CO2-Emissionen für Scope 1 und 2 zu reduzieren. Das Ziel, die Emissionen bis ins Jahr 2020 auf 30ʼ000 t zu reduzieren wurde bereits frühzeitig erreicht. Bis 2030 sollen die Emissionen weiter auf noch 20ʼ000 t verringert werden. Dies entspricht mehr als einer Halbierung der CO2-Emissionen gegenüber 1991 bei gleichzeitig stark ausgebauter Infrastruktur.
Reduktionsziel 2030
Bis 2030 sollen die Emissionen auf 20ʼ000 t verringert werden.