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Friedrichshafen Saalbau
Geschichte
Nach dem Ersten Weltkrieg wurde das Filmangebot in Friedrichshafen erweitert: Lichtspielabende fanden ab 1919 im Saalbau der Zeppelin-Werke statt. In den folgenden Monaten etablierte sich die Bilderbühne im Saalbau als dritter Spielort. Ziel ihrer Vorführungen war „eine Kinoreform zu betreiben“, was nichts anderes bedeutete, als dass man dem Kinoprogramm der kommerziellen Kinos ein hochwertigeres Filmangebot entgegenstellen wollte. 26.06.2011, Eberhard Baier
Nach Plänen der Stuttgarter Architekten Friedrich Eugen Scholer (1874–1949) und Paul Bonatz (1877–1956) wurde von 1915 bis 1917 im Auftrag der Zeppelin-Wohlfahrt GmbH der Zeppelin-Saalbau errichtet und am 20. März 1917 feierlich eingeweiht. Ursprünglich als „Speisehaus“ für die Werksangehörigen gedacht, diente er mit Café, Leseraum, Kegelbahnen und Billardzimmer in den Folgejahren für politische Veranstaltungen, Feiern, Konzerte und Theater. Während der Luftangriffe im April und Juli 1944 wurde der Saalbau zerstört. Wikipedia
Das Gymnasium befindet sich haute am Maybachplatz 2 (früher: Riedleparkstraße 45). Der Gebäudekomplex des Karl-Maybach-Gymnasiums wurde in den Jahren 1955 bis 1957 für die damaligen beruflichen Schulen errichtet. Die heutige Aula der Schule, das Cinéma, diente bis 1990 den Angehörigen der französischen Garnison als Kinosaal.