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Der erste Teil der sogenannten "Energiebrücke", die die von Russland annektierte Schwarzmeer-Halbinsel mit Strom aus russischen Kraftwerken versorgt, war bereits im Dezember in Betrieb genommen worden.
Die Krim war bislang auf Strom aus der Ukraine angewiesen. Unbekannte hatten jedoch Ende November mehrere Masten der Hochspannungsleitungen auf die Krim gesprengt und damit die Stromversorgung der Halbinsel komplett gekappt. Die Region war zwischenzeitlich auf Dieselgeneratoren angewiesen, die aber nur einen Bruchteil des benötigten Stroms liefern konnten.
Die Krim war im Frühjahr 2014 nach einem umstrittenen Referendum von Russland annektiert worden. Die Regierung in Kiew und der Westen sehen die Annexion als Verstoss gegen das Völkerrecht und betrachten die Krim weiter als Teil der Ukraine.
(SDA)