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Erdmännchen leben in Gruppen und ziehen ihre Jungtiere in den kargen Gebieten der Halbwüsten im südlichen Afrika auf. Marta Manser zeigt, dass sich der Erfolg ihres Zusammenlebens daraus ergibt, wie sie ihre Aktivitäten aufeinander abstimmen und koordinieren. Dazu haben sie eine vielseitige, komplexe «Sprache» mit unterschiedlichen Rufen entwickelt, zum Beispiel um die anderen vor Feinden zu warnen, den Kontakt mit dem Nachbarn aufrecht zu erhalten oder Streitigkeiten um Nahrung zu vermeiden. Erdmännchen zeigen als Tiergesellschaft viele Eigenschaften, die wir bei uns Menschen wiedererkennen.
Der Beginn aller Wissenschaften ist das Erstaunen,
dass die Dinge sind, wie sie sind.
Aristoteles (384–322 v. Chr.), griechischer Philosoph