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Die Familie der Nellenburger stammte aus dem Umfeld des salischen Königshauses und war verwandt mit Papst Leo IX. Ita und Eberhard von Nellenburg (Stammburg bei Stockach) gelten als Gründer der Stadt Schaffhausen (1049). Ihre baulichen Hinterlassenschaften sind das Münster mit dem ehemaligen Kloster Allerheiligen, das Kloster St. Agnes (Altersheim am Kirchhofplatz) und die Grundstruktur der Stadt Schaffhausen.
Nach dem Jahre 1100 ist die Familie ausgestorben.
Die Nellenburger haben das Kloster Allerheiligen reich beschenkt, 1080 mit der Stadt Schaffhausen samt Markt und Münzrecht, später mit Büsingen, Hemmental, Grafenhausen und weiteren Orten. Ita und Eberhard sind zusammen mit ihrem Sohn in der Klosterkirche Allerheiligen begraben. Die Grabplatten von Ita, Eberhard und ihrem Sohn Burkhard waren im Mittelgang des Münsters als Tischgrab (beim letzten östlichen Säulenpaar) über ihrer Grablege aufgestellt. Damit lag dieses sichtbar für das Publikum vor dem Kreuzaltar (Volksaltar) im Kirchenschiff, aber von dem Chor der Mönche abgetrennt durch eine gemauerte Schranke. Teile der Grabanlage waren weit über die Reformation (1529) hinaus im Münster sichtbar, verschwanden jedoch 1750 unter einem neuen Holzboden. 1921 hat man diese Überreste wieder ausgegraben und sie in das Museum zu Allerheiligen überführt. Die Grabplatten gelten als seltene Beispiele romanischer Grabkunst des frühen 12. Jahrhunderts. Im Jahre 2006 ist das Grab rekonstruiert worden und steht wieder an seinem ursprünglichen Platz.
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In der Mitte Graf Eberhard (+1078/79) als Gründer und Stifter des Klosters Allerheiligen mit dem Kirchenmodell im Arm; Gesicht rekonstruiert.
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Rechts seine Frau Gräfin Ita (+nach 1100) Gründerin des Doppelklosters St. Agnes. Vorbild für die Rekonstruktion war das Quedlinburger Dreiergrab der Quedlinburger Äbtissinnen (Sachsen-Anhalt), welche die Kleidung hochadeliger Klosterinsassinnen tragen und in den Händen das Evangelium halten.
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Links ihr Sohn Burkhard (+1101/02) mit Bäumchen oder Halm mit Wurzelballen (festuca) in den Händen, welches die Schenkung symbolisiert; Gesicht rekonstruiert.