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Quelle: Ascot Elite Entertainment Group
Mikkelsen ist einer der Stargäste an der 19. Ausgabe des ZFF (28.9.-8.10). Er kommt erstmals nach Zürich und soll am 6. Oktober sein Goldenes Auge entgegennehmen. Mikkelsen gehöre zu den «beliebtesten und vielseitigsten Schauspielern des zeitgenössischen Kinos», schreibt das ZFF in einer Mitteilung vom Montag.
Der dänische Schauspieler sei ein «unwiderstehlicher Charakterdarsteller» in dänischen Autorenfilmen und habe sich darüber hinaus in Hollywood durchgesetzt. International bekannt wurde er in Rollen für Blockbuster wie das Bond-Abenteuer «Casino Royale» (2006) an der Seite von Daniel Craig, «Star Wars Rogue One»(2016) oder zuletzt «Indiana Jones and the Dial of Destiny» (2023) an der Seite von Harrison Ford.
Im dänischen Autorenfilm wäre seine Hauptrolle in «The Hunt» (2013, Originaltitel «Jagten») zu erwähnen. An den Filmfestspielen von Cannes wurde er dafür als bester Schauspieler ausgezeichnet. Einen Europäischen Filmpreis erhielt er für seine Hauptrolle im Oscar-prämierten «Another Round» (2020, Originaltitel «Druk»). Regisseur beider Filme ist der Däne Thomas Vinterberg.
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In Zürich wird er nun den Frontier-Western «The Promised Land» (Originaltitel «Bastarden») vorstellen. Darin spielt er den Soldaten Ludvig Kahlen. Im Dänemark des 18. Jahrhunderts folgt er dem Befehl seines Königs, wonach er die wilde Heide von Jütland bezwingen soll. Dieser dänische Landstrich ist ein finsteres Niemandsland, in dem neben brutalen Strassenräubern auch die Natur ein unbarmherziger Feind ist.
Trotz Hollywood-Streik
Der Film von Nikolaj Arcel basiert auf einer dänischen Romanvorlage, die als «nordischer Western» verstanden wurde. An den letzten Filmfestspielen von Venedig feierte der Film Premiere; er lief dort im internationalen Wettbewerb. Aus diesem Anlass hat Mikkelsen ihn Anfang September bereits dort vorgestellt - trotz der Streiks von Drehbuchautoren sowie Schauspielerinnen und Schauspielern in Hollywood. Einige Produktionsfirmen hatten Ausnahmegenehmigungen mit der US-Schauspielgewerkschaft verhandelt.
Die gewerkschaftlich organisierten Drehbuchautoren streiken in den USA seit Anfang Mai. Seit Mitte Juli haben zudem Zehntausende Mitglieder der Schauspielgewerkschaft SAG-Aftra die Arbeit niedergelegt. Sie fordern eine bessere Vergütung und Regeln im Umgang mit der künstlichen Intelligenz.
In Zürich nun freut sich Christian Jungen, der künstlerische Direktor des ZFF, auf Mikkelsen, der «Stärke und zuweilen Verletzlichkeit zugleich» ausstrahle und «als Hauptdarsteller Filme von A bis Z zu tragen» vermöge, wie er sich in der Mitteilung zitieren lässt.
(sda/lol)