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Entwicklungen in der Zementindustrie
Eine Vielzahl von Abfällen unserer Gesellschaft werden heute in Zementwerken als sekundäre Brennstoffe und zum Teil als Zementrohstoffe verwertet. Dadurch werden weniger fossile Brennstoffe benötigt, Deponieräume geschont und die Substitution eines Teils der Zementrohstoffe ermöglicht.
Der Substitutionsanteil von Zementrohstoffen stieg in den letzten Jahren langsam auf rund 8%. Eine weitere Steigerung ist aktuell nur in einem geringen Mass möglich. Diverse Ansätze zur Substitution von CO2-intensivem Klinker im Zement befinden sich zurzeit in der Entwicklungsphase.
Die primären fossilen Brennstoffe, die zur Feuerung der Zementöfen verwendet werden, können dagegen weitgehend ersetzt werden. In den letzten zehn Jahren ist der Substitutionsanteil aller Werke in der Schweiz von 50% auf fast 70% angestiegen.