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Die professionelle Förderung des autonomen Wohnens im Alter
Eine qualitative Fallstudie zur Organisation, Vernetzung und Koordination zukünftiger dezentralisierter Anlaufstellen für Altersfragen in Zürich - Ein Beispiel am Quartier Höngg
Durch den demografischen Wandel wird es immer mehr ältere Menschen geben, die so lange wie möglich selbstbestimmt und autonom zuhause wohnen bleiben möchten. Die vorliegende Bachelorarbeit Die professionelle Förderung des autonomen Wohnens im Alter von Anina Schuler soll vorhandene Lücken für die Erreichbarkeit dieses Zieles und Möglichkeiten zur Schliessung aufzeigen.
Die Ausgangslage für die Arbeit stellt die überarbeitete Altersstrategie 2035 der Stadt Zürich dar, in der festgelegt wird, dass zur Förderung des autonomen Wohnens im Alter zukünftig dezentralisierte Anlaufstellen für Altersfragen geschaffen werden sollten. Welche Akteur*innen dabei beteiligt sein sollen, und wie die Anlaufstellen auf Quartiersebene organisiert und koordiniert werden müssten, ist bisher noch weitgehend offen. Dieser Frage geht die qualitative Fallstudie am Beispiel des Stadtquartiers Höngg nach.
Im Theorieteil werden dazu Grundlagen, Herausforderungen und Bedürfnisse in Bezug auf das autonome Wohnen im Alter erarbeitet und Lösungsvorschläge zur professionellen Förderung vorgestellt.
Die qualitative Forschung erfolgte durch Leitfadeninterviews mit Expert*innen aus dem Quartier Höngg. Ausgewertet wurden die Interviews nach der pragmatischen Methode nach Claus Mühlfeld et al. Daraus hervorgegangene Ergebnisse lassen sich im Wesentlichen auf weitere Quartiere übertragen. Basierend auf den Erkenntnissen aus der Theorie und der Forschung, werden in dem Praxisteil Schlussfolgerungen für die Rolle und mögliche Aufgabenfelder der Soziokulturellen Animation, in der Koordination und Organisation dezentralisierter Anlaufstellen für Altersfragen, abgeleitet.