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Zusammenfassung des Artikels
«Accès à l’emploi qualifié : difficultés rencon-trées par les diplômés d’origine africaine» (französisch)
Autoren
Jules Bagalwa Mapatano führte die Studie unter der Leitung von Soziologieprofessor Claudio Bolzman durch: Modalités d’accès des diplômés du tertiaire d’origines africaines aux emplois correspondant à leurs qualifications sur le marché de l’emploi suisse, Hochschule für soziale Arbeit HETS (HES-SO / Genf).
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Ausgehend von einer in den Kantonen Genf und Waadt durchgeführten Studie analysiert der Artikel die Schwierigkeiten gut ausgebildeter Personen afrikanischer Herkunft, Zugang zu qualifizierten Arbeitsstellen zu finden. Verschiedene Faktoren beeinflussen ihre Chancen auf dem Arbeitsmarkt: der Zeitpunkt, zu dem sie in die Schweiz kommen, ihr soziales Kapital, der Ort, wo sie die Diplome erworben haben, welchen Ausländerausweis sie haben sowie die Haltung der Arbeitgeber. Tatsächlich haben sich die Bedingungen für den Zugang zum Arbeitsmarkt seit den 1990er-Jahren grundlegend verändert. Die offiziellen und unpersönlichen Anstellungsverfahren der 1980er-Jahre haben informelleren und indirekteren Formen Platz gemacht, wobei die Bedeutung eines breiten sozialen Kapitals im Vordergrund steht, das bei den interviewten, gut ausgebildeten Personen afrikanischer Herkunft häufig fehlt. Die Aufenthaltsbewilligung spielt eine zentrale Rolle, entweder für das frühzeitige Ausscheiden aus dem Bewerbungsverfahren oder für eine qualifizierte Eingliederung in den Arbeitsmarkt. Hinzu kommen das Misstrauen der Firmen gegenüber ausländischen, nicht von einer Schweizer Institution anerkannten Diplomen und rassistische Diskriminierungen bei der Einstellung. Kombiniert und kumuliert führen die verschiedenen Faktoren zu vier möglichen Lebenswegen der gut ausgebildeten afrikanischen Stellensuchenden, die zwischen Erfolg und Ausschluss verlaufen können, wobei Letzterer durch eine dauerhafte berufliche Disqualifizierung oder sogar durch ein völliges Ausscheiden aus dem Arbeitsmarkt gekennzeichnet ist.