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Einen Tag vor der Oscar-Gala hat das Enthüllungsdrama «Spotlight» bei der Vergabe der Independent Spirit Awards die meisten Trophäen abgeräumt: als bester Film, für Regie (Tom McCarthy), Drehbuch und Schnitt.
Der Film über die Aufdeckung der Zeitung «The Boston Globe» von Missbrauch durch katholische Priester erhielt am Samstag zudem den Robert-Altman-Preis, der unter anderem das Schauspieler-Ensemble würdigt. «Spotlight» ist für sechs Oscars nominiert.
Die Spirit Awards sind Hollywoods Alternativauszeichnung für Filmproduktionen, die nicht mehr als 20 Millionen Dollar gekostet haben. Sie werden traditionell einen Tag vor der Oscar-Gala in einem Festzelt am Strand von Santa Monica verliehen.
Der junge Nachwuchsschauspieler Abraham Attah aus Ghana, der in «Beasts of No Nation» einen traumatisierten Kindersoldaten spielt, holte die Trophäe als bester Hauptdarsteller. Auch Nebendarsteller Idris Elba wurde mit einem Spirit Award ausgezeichnet.
Brie Larson gewann den Preis als beste Hauptdarstellerin in dem Indie-Drama «Room», als Mutter, die mit ihrem kleinen Sohn in einem Zimmer gefangen gehalten wird. Die 26-jährige Kalifornierin gilt auch als Oscar-Favoritin. (wst/sda/dpa)
Netflix ist sehr zurückhaltend, wenn es darum geht, offizielle Zuschauerzahlen zu kommunizieren. Nun hat der Streaming-Dienst sich aber wieder einmal in die Karten blicken lassen und die beliebtesten Eigenproduktionen der letzten 12 Monate veröffentlicht.
Für das Ranking wurden alle weltweit 158 Millionen Abonnenten berücksichtigt. Als Zuschauer wurde gezählt, wer mindestens 70 Prozent einer Episode oder eines Films gesehen hat. Gezählt wurden dabei nur die Zuschauer der ersten vier Wochen …