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Im Jahr 2007 wurde ein Fischereiverbot beschlossen, nachdem auf wichtigen Abschnitten der von der Deponie La Pila verunreinigten Wasserläufe eine Belastung der Fische mit cPCB (dioxinähnliche polychlorierte Biphenyle) festgestellt worden war. Dieses Verbot konnte im Oktober 2015 aufgrund der Ergebnisse neuer Untersuchungen teilweise aufgehoben werden (mit Konsumeinschränkungen und Handelsverbot), und zwar in der Ärgera, flussaufwärts vom "Pont du Port" bis zur Einmündung des Copy-Bachs.
Erneute Probenahmen von Mai bis September 2016 zwischen der Deponie La Pila und dem Magerau-Stauwehr ergaben einen deutlichen Rückgang der cPCB-Konzentration im Vergleich zu früheren Analysen und cPCB-Werte klar unter dem vom Bund festgesetzten Grenzwert.
Die Direktion der Institutionen und der Land- und Forstwirtschaft hat daher im Einvernehmen mit der Direktion für Gesundheit und Soziales beschlossen, drei Abschnitte der Saane zwischen La Pila und der Pérolles-Brücke sowie den Pérolles-See wieder für die Fischerei freizugeben. Die Wiedereröffnung geht jedoch mit Bedingungen und Empfehlungen einher. Diese betreffen namentlich die Fangmasse der Forellen, die Nichtabgabe an Dritte oder den persönlichen Konsum (80 bis 250 g pro Woche für Erwachsene, Konsumverbot für Kinder und Frauen im gebärfähigen Alter). Im Übrigen sind die bereits geltenden Empfehlungen von der Staumauer von Rossens bis zur Staumauer von Schiffenen weiterhin zu beachten. Aus Sicherheitsgründen bleibt es nach wie vor verboten, am Fusse der Deponie La Pila vom linken Saaneufer aus zu fischen.
Die Analyseergebnisse und die gefällten Entscheide wurden am 29. November 2016 dem Freiburgischen Verband der Fischereivereine vorgestellt, der das Engagement der Ämter, die konstruktive Zusammenarbeit und die vorgesehene Wiedereröffnung begrüsste.
Letzte Änderung : 09/06/2020 - 02h00