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Alois Vonlanthen wurde am 27. Juni 1938 als drittes von fünf Kindern von Marie und Josef Vonlanthen-Bürgy in Düdingen geboren. Mit seinen vier Geschwistern erlebte er trotz bescheidener Verhältnisse eine glückliche Kinder- und Jugendzeit am Velgaweg.
Nach der Schulzeit absolvierte er eine Lehre als Diamantschleifer bei der Demant AG in Düdingen. Während 30 Jahren war er der Firma ein treuer, geschätzter Mitarbeiter.
1962 trat Alois mit Cécile Baeriswyl vor den Traualtar. Zwei Töchter und ein Sohn wurden dem Paar geschenkt. Alois war ein fürsorglicher, herzensguter Familienvater mit viel Humor. Die Geburten seiner vier Grosskinder machten sein Glück perfekt.
1985 nahm Alois Vonlanthen eine neue berufliche Herausforderung an bei der Firma Hasler, später Ascom. Die dort erfahrene Kollegialität pflegte er noch während vielen Jahren. Nach der Schliessung der Abteilung sah er sich gezwungen, mit 60 Jahren nochmals eine neue Arbeitsstelle zu suchen. Als Schulabwart in Düdingen arbeitete er bis zu seiner Pensionierung.
Alois war seit frühester Jugend ein begeisterter Fussballer. Er durchlief beim SC Düdingen alle Juniorenabteilungen, spielte als Aktiver von der 1. Mannschaft bis zu den Veteranen und engagierte sich danach als Juniorenbetreuer.
Die Blasmusik war seine Leidenschaft. Als Jungmusikant trat er der Musikgesellschaft Düdingen bei, in welcher er während 35 Jahren als Aktivmitglied tätig war und danach Ehrenmitglied wurde. 1966 wurde er Mitglied der Jägermusik/Blaskapelle Düdingen. Er war 20 Jahre lang Obmann und führte das Amt mit viel Freude und Engagement aus. In diesem Jahr hätte Alois sein 50-jähriges Blaskapellen-Jubiläum feiern können. Es war ihm leider nicht mehr vergönnt. Er spielte ebenfalls 13 Jahre lang in der Werkmusik der Ascom Hasler.
Auch als Schafzüchter engagierte er sich während 28 Jahren mit Leib und Seele.
2001 wurde Alois nierenkrank, und ab 2010 folgte die Dialyse in Freiburg. Die schwere Krankheit nahm ein immer grösseres Ausmass an. Im vergangenen Jahr wurde sie so heftig, dass er im Oktober ins Spital musste und dieses nicht mehr verlassen konnte. Unter grossen Schmerzen hat er sich von seiner Familie verabschiedet. Wir sind dankbar, dass er nun von seinen Leiden erlöst wurde. Er wird immer in den Herzen seiner Lieben weiterleben. Eing.