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Das Swiss Iron System SIS wurde zwischen 1998 und 2005 entwickelt. Es handelt sich um ein neuartiges Konzept für Diagnostik, Therapie und Prävention von Eisenmangel. Das SIS ist auch das “Betriebssystem” von Health Banking. Dabei handelt es sich um eine Datenbank für die Dokumentation von Therapieverläufen, Therapiesteuerung und Qualitätsmanagement. Die Therapiequalität wird regelmässig publiziert.
Das SIS besteht aus drei Phasen
Aufsättigungstherapie: Eisenmangelpatienten benötigen am Anfang eine gewisse Anzahl an Infusionen, um gesund zu werden. Dies ist dann der Fall, wenn sie über ausreichend Eisen verfügen. Zwei Wochen nach der Aufsättigungstherapie findet die erste Therapiekontrolle statt (der durchschnittliche Ferritinwert liegt dann bei 200 ng/ml).
Beobachtungsphase: Künftig fällt der Ferritinwert bei jeder Menstruation wieder ab. Drei Monate nach der ersten Therapiekontrolle findet eine zweite statt (der durchschnittliche Ferritinwert liegt dann bei 140 ng/ml). Sobald die ersten Eisenmangelbeschwerden dann im Laufe der Zeit wieder auftreten, beginnt die Erhaltungstherapie.
Erhaltungstherapie: Durchschnittlich beginnen die ersten Rückfallsymptome, sobald der Ferritinwert wieder unter 100 ng/ml fällt. Dann beginnt die Erhaltungstherapie. In der Regel benötigt eine Frau, um gesund zu bleiben, zwei Infusionen alle 4 bis 8 Monate, je nach Stärke der Menstruationsblutung.