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Wetterballone steigen in die Stratosphäre auf. Der Name Stratosphäre kommt vom lateinischen Strätum und bedeutet Decke. Sie befindet sich zwischen 8 und 50km bzw. an dem Äquator zwischen 18 und 50km.
Ein Wetterballon durchfliegt zuerst die Troposphäre welche vom Boden aus bist zur Stratosphäre reicht und den Bereich zwischen Troposphäre und Stratosphäre, die sogenannte Tropopause. Die Tropopause befindet sich im Schnitt auf ca. 15km. Das Wetter spielt sich in der Troposphäre ab. Mit einem Wetterballon fliegt man also weit über die Wolkengrenze.
Nach der Stratosphäre kommt zwischen 50 und 80 km die Mesosphäre, danach bis 500km die Thermosphäre und danach die Exosphäre.
Zum Vergleich
Das Passagierflugzeug Airbus A380 fliegt auf maximal 13’100m, also nicht halb so hoch wie ein Wetterballon.
Das Überschallpassagierflugzeug Concorde schaffte eine maximale Flughöhe von ca. 18km.
Es gibt jedoch Forschungsflugzeuge wie die Mjassischtschew M-55 „Geophysika”, die deutsche “HALO” welche auf einer Gulfstream G550 basiert sowie die Amerikanische „ER-2“-Spezialausführung der Lockheed U-2.
Schweizer Weltrekorde in der Stratosphäre
- 1932 fuhr Auguste Piccard mit einem Ballon auf über 16’000 Meter in die Stratosphäre.
- Bertrand Piccard, der Enkel von Auguste Piccard fuhr 1999 mit einem Ballon in der Stratosphäre als erster Mensch um die Welt. Er benötigte dafür 19 Tage und gut 21 Stunden. Auf seinem Flug hat der Schweizer insgesamt sieben Weltrekorde aufgestellt.