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Ideale geografische Bedingungen
Nach alter Überzeugung gedeihen die Reben am besten an Hanglagen. In Anbetracht dessen bietet Italien geradezu ideale geografische Bedingungen. Der Gebirgszug des Apennin durchzieht Italien vom Nordwesten bis in den Südosten und bildet somit eine Wetterscheide. Die Alpen schützen die Weinregionen in Italien vor den kalten Nordwinden. Darüber hinaus wird die Landschaft vom Mittelmeer, dem Tyrrhenischen Meer und vielen anderen Gewässern dominiert. Im Mittelmeerraum herrscht ein mediterranes Klima mit überwiegend heissen, trockenen Sommern und milden, feuchten Wintern – ideal für die meisten Rebsorten. Auch der Boden ist vielfältig geprägt und vorteilhaft für die Weinbaugebiete in Italien: Man findet Kalkstein, vulkanischen Tuff und kiesigen Lehm.
Natürlich lässt sich das Klima eines 1 200 km langen Landes nicht verallgemeinern, da es von Region zu Region variiert: eher kühl in den Ausläufern der Alpen mit Italiens Weinbaugebieten wie Trentino, Südtirol und Lombardei, heiss in Kalabrien und Sizilien.