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Eine der ehemaligen Burgen auf dem Gemeindegebiet von Balsthal ist die Ruine Neu-Falkenstein. Die gut erhaltene Burg steht auf dem östlichen Bergrücken nördlich von St. Wolfgang an der Klus nach Mümliswil und ist sicher einen Besuch wert.
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GeschichteDie Anfänge der Burg reichen wohl ins 11. Jahrhundert zurück, aber ein eigener Adel ist nicht sicher bezeugt. Ab dem späten 12. Jahrhundert war Neu-Falkenstein im Besitz der Stammlinie der Bechburger. Wegen Landfriedensbruch von Henmann von Bechburg wurde die Burg belagert und teilweise zerstört. Die wiederhergestellte Burg verpfändete dieser 1380 an Rutschmann von Blauenstein. Dessen Sohn Hans verkaufte im Jahre 1402 Neu-Falkenstein an die Stadt Solothurn. Bis 1798 diente die Burg als Landvogteisitz für das Amt Falkenstein und wurde auch um- und ausgebaut, bis sie dann während der Helvetischen Revolution zerstört wurde. 1938/39 konnte Neu-Falkenstein freigelegt und konserviert werden.
Lage und UmgebungDie Burgruine ist auf einem Felssporn nördlich über St. Wolfgang.
Die Anlage ist in zwei Kernbereiche, eine Zwingeranlage sowie Annäherungshindernisse gegliedert. Der runde Hauptturm dominiert im westlichen Kernbereich. Im östlichen Kernbereich findet man die ältesten Teile, die Fundamente eines trapezförmigen Wohntraktes. Auch fanden sich Reste einer Kapelle und mehrerer Ökonomie- und Wohnbauten. Im Vorgelände liegen neuzeitliche Gartenterrassen und Spuren einer Geschützbastion.