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Simon Ammann verpasste den Sieg am «Monsterbakken» denkbar knapp. Nachdem er zur Halbzeit noch geführt hatte, büsste der Toggenburger im finalen Durchgang mit einem Flug auf 229,5 Meter einen halben Punkt auf Gregor Schlierenzauer ein, der die Tagesbestweite von 240 Metern realisierte.
Doch auch dahinter waren die Abstände gering. Mit 0,6 Zählern Rückstand auf Ammann komplettierte der Slowene Robert Kranjec das Podest. Gregor Deschwanden belegte Rang 26. Der Luzerner erreichte eine Weite von 195 Metern.
Der Rekord von Nykänen
Aus internationaler Sicht konzentrierte sich aber alles auf die Egalisierung einer Bestmarke. Schlierenzauer hat nunmehr 46 Weltcup-Siege auf seinem Konto und zog damit mit dem Finnen Matti Nykänen gleich, der das Skispringen in den 1980er Jahren dominiert hatte. «46 Siege waren für mich immer ein Meilenstein», sagte Schlierenzauer: «Das ist unglaublich, so etwas erleben zu dürfen. Im Moment bin ich echt sprachlos.»
Er erreichte die Bestmarke, an der sich Grössen wie Adam Malysz (39 Siege) oder Janne Ahonen (36) während ihrer gesamten Karriere die Zähne ausgebissen hatten, im Alter von gerade mal 23 Jahren und 19 Tagen. Nykänen selbst war seinem letzten Weltcup-Sieg am 1. Januar 1989 25 Jahre und 168 Tage alt.