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Die finanziellen Konsequenzen
Nehmen wir an, Sie besitzen ein Haus in der Provence, das 400'000 Franken wert ist und das Sie für 20'000 Franken im Jahr vermieten. Die 400'000 Franken werden nicht als Vermögen und die 20'000 Franken werden nicht als Einkommen besteuert, weil Sie ja sonst doppelt besteuert würden. Aber sie bestimmen den Steuersatz für Ihr Vermögen (600'000 Franken) und Ihr Einkommen (100'000 Franken) in der Schweiz. Die 600'000 Franken werden zum Steuersatz für Vermögen von 1 Millionen Franken besteuert, die 100'000 Franken zum Steuersatz für Einkommen von 120'000 Franken. Das kann vor allem beim Einkommen zu einer höheren Steuerrechnung führen.
Kosten und Einnahmen
Falls die von den Mieten beziehungsweise vom Eigenmietwert abzugsberechtigten Kosten für Unterhalt, Versicherungen und Verwaltung den Ertrag übersteigen, entsteht ein Gewinnungskostenüberschuss – also eigentlich ein Verlust. In einigen Kantonen, zum Beispiel Zürich, Basel-Stadt oder Graubünden, wird der Gewinnungskostenüberschuss als Minuseinkommen aus dem Ausland übernommen und wirkt sich steuermindernd aus. Die meisten Kantone und der Bund übernehmen ein Minus aus dem Ausland allerdings nur satzbestimmend.