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Am frühen Montagmorgen gegen 3.00 Uhr Ortszeit (9.00 Uhr MESZ) befand er sich über Freeport, der grössten Stadt der Insel Grand Bahama, wie auf Karten des US-Senders CNN zu sehen war.
Das Hurrikan-Zentrum in Miami warnte vor "katastrophalen" Sturmfluten von bis zu sieben Metern Höhe. Mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 320 Kilometern pro Stunde könne "Dorian" dort in den kommenden Stunden "extreme Zerstörung" verursachen.
Berichte über Verletzte oder Tote gab es zunächst nicht. Das Zentrum des Sturms war am Sonntag auf dem Riff Elbow Cay östlich von Abaco auf Land getroffen. Auf Videos aus Abaco waren überschwemmte Strassen, unter Wasser stehende Häuser und umgeknickte Bäume zu sehen. Auf Facebook berichteten Einwohner von teils eingestürzten Gebäuden.
Das Ausmass der Schäden auf Abaco könne wegen des sich nur langsam bewegenden Sturms frühestens am Montagnachmittag festgestellt werden, sagte Joy Jibrilu, die Generaldirektorin des Tourismusministeriums, dem US-Sender CBS in einem Telefonat. Viele der Einwohner hätten die bereitgestellten Notunterkünfte aufgesucht.
"Ich glaube, niemand hat mit einem Hurrikan von solcher Intensität gerechnet", sagte Jibrilu. Die weiter südlich gelegenen Inseln des Archipels sowie die Hauptstadt Nassau waren Jibrilu zufolge nicht vom Hurrikan betroffen. Dort funktioniere das öffentliche Leben normal.
(sda)