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Die Therapie von persistierenden frühkindlichen Reflexen ist begründet durch Dr. Peter Blythe und Sally Goddard. Bei Schulproblemen und Verhaltensauffälligkeiten sind oft
frühkinkliche Reflexe nicht genügend gehemmt. Hinter der Therapie steht die Grundkenntnis, dass einige frühkindliche oder vorgeburtliche Reflexe, die für Babys zum Überleben
notwendig sind, in einer späteren Phase verschwinden müssen, damit sich eine normale Entwicklung vollziehen kann. In den ersten Monaten nach der Geburt übernimmt das Gehirn
immer mehr das Kommando und macht einige Reflexe überflüssig, einige bestehen weiter, neue werden erlernt. Läuft dies bei einem Kind nicht wie vorgesehen ab, treten
Beeinträchtigungen in Motorik, Koordination, Wahrnehmung, in der Haltung oder in den emotionalen, sozialen und kommunikativen Kompetenzen auf. Ursache für
diese Störungen in der Reizverarbeitung können Schwangerschafts- oder Geburtsverläufe oder postnatale Traumata sein.