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Fredi Pargätzi sagt, er werde nach seinem Rücktritt auf strategischer Ebene weiterhin für das Turnier arbeiten. «Aber ich gebe das OK-Präsidium und die operative Führung ab.»
Der ehemalige Stürmer (u.a. fünf Saisons beim HCD) und Vater von Oltens Verteidiger Romano Pargätzi, ist seit 1990 für den Spengler Cup verantwortlich – nur 2002 und 2003 nahm er ein Timeout.
Fredi Pargätzi, ein Ur-Davoser, hat das Turnier mit Umsicht, Geschick und Diplomatie erfolgreich durch turbulente Zeiten geführt und gilt als einer der besten Sportmanager im Land. Leise in der Art, aber stark in der Tat. Neben Arno Del Curto (seit 1996 Trainer) ist er die wichtigste Identifikationsfigur beim HC Davos – was Arno Del Curto an vorderster Front ist Fredi Pargätzi im Hintergrund.
Der HC Davos ist Organisator des Spengler Cups und kann nur dank den Einnahmen aus dem Turnier (rund zwei Millionen pro Jahr) ein NLA-Spitzenteam finanzieren.
Die Eisgenossen machen Freude! Am ersten WM-Wochenende zauberten die Schweizer starke Leistungen aufs Eis. Gewiss gab es am Samstag beim 5:2 gegen die Italiener nach gefallener Entscheidung auch schwächere Momente. Aber den Schweizern war klar, dass mit den Dänen ein Gegner von anderem Kaliber wartet – ein Gegner, gegen den die Schweizer bei Olympia in Peking noch 3:5 verloren hatten. Heute liessen die Schweizer diesen Dänen, die gestern Kasachstan mit 9:1 auseinander genommen hatten, keine Chance.