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Das heute mehrheitlich gewerblich, beziehungsweise als Abstellfläche genutzte Areal weist bedeutendes Innenentwicklungspotenzial auf und ist zudem sehr zentrumsnah gelegen. Aus diesem Grund sind gemäss Grundeigentümerin vier Mehrfamilienhäuser mit insgesamt knapp 50 Wohnungen geplant.
Die Ausgangslage für eine Überbauung dieses Gebietes stellt eine grössere Herausforderung dar. Die unterschiedlichen Körnigkeiten, Volumen und Nutzungen der umliegenden Bauten, wie auch teilweise deren historischer Hintergrund geben die Rahmenbedingungen vor.
Dementsprechend wichtig ist insbesondere der Übergang zwischen den grossmassstäblichen Industriebauten und der kleinteiligen geschützten Arbeitersiedlung «Brendi». Hierfür wurde ein modulares Bebauungskonzept entwickelt, bei dem das Hauptaugenmerk auf dieser Thematik liegt.
Im Bebauungskonzept werden die Breiten der geschützten Einfamilienhäuser (Arbeitersiedlung «Brendi») aufgenommen und neu interpretiert.
Es entstehen Module, welche aufgrund ihrer Setzung und ihrer Höhe flexibel auf die Umgebung reagieren können. Die Module bilden vier Bauvolumen (Mehrfamilienhäuser), welche sich zum Industriegebiet hin verdichten und sich gegenüber «Brendi» zurücknehmen. Die Höhenstaffelung verstärkt diese Bewegung, wobei die niedrigen Volumen den Übergang zur «Brendi» und die hohen Volumen zum Industriegebiet bilden.
Mit dem erarbeiteten Überbauungsplan von der ERR Raumplaner AG, welcher am 12. April 2018 vom kantonalen Baudepartement vorbehaltlos genehmigt wurde, gibt das Planungsinstrument die Grundlage um das knapp 7’000 m² grosse Bauland sinnvoll zu bebauen.