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Doch eigentlich geht es nicht um Griechenland, den Euro und die EU. Es geht um die supranationale Macht einer Finanzwelt, die Staaten in Geiselhaft nimmt und die Bevölkerung mit dem Argument ausplündert, die nationalen Haushalte müssten mit Sparen und Einschränkungen saniert werden, während Milliarden zur «Rettung» der Banken verschleudert werden. Um diese Macht zu brechen, müssen die Grossbanken zerschlagen und die immens gewachsenen hohen Einkommen umverteilt werden. Längerfristig kann dies nur eine Staatengemeinschaft wie die EU leisten.
Die Schweiz könnte schon heute einen kleinen Schritt in diese Richtung tun. Es würde vorerst genügen, das auf den Banken versteckte Geld griechischer SteuerhinterzieherInnen einzusammeln und nach Griechenland zu überweisen.