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In Griechenland mehren sich die Anzeichen, dass Ministerpräsident Lucas Papademos die mit den internationalen Geldgebern vereinbarten Reformen nicht rechtzeitig abschliessen kann.
Ein Regierungsbeamter sagte der Nachrichtenagentur Reuters am Mittwoch, Papademos werde in den kommenden Tagen mit den Parteichefs die Möglichkeiten für die Umsetzung der Reformen vor den im Februar erwarteten Wahlen ausloten. Der Internationale Währungsfonds (IWF) hatte das Land bereits für Verzögerungen gerügt und eine schnellere Gangart angemahnt.
Papademos muss eine Reihe von Reformen sowie einen Anleihetausch mit privaten Gläubigern organisieren, um die Bedingungen für ein zweites Rettungspaket im Volumen von 130 Milliarden Euro zu erfüllen. Zuletzt gab es in seinem Kabinett immer mehr Streit darüber, ob die Wahlen tatsächlich wie geplant am 19. Februar stattfinden sollen oder ob Papademos mehr Zeit eingeräumt werden soll.
(laf/sda)