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Als wir beim Haus ankamen, übergab er mir die Schlüssel und liess mich mit dem Versprechen, am nächsten Tag nach mir zu schauen, alleine zurück. Im Haus war es kühl. Ich öffnete die drei Fenster, stieg in das Zwischengeschoss unter dem Dach, setzte mich auf das Bett und betrachtete den Raum unter mir. Es sah alles genauso aus, wie ich es mir in Erinnerung gerufen hatte. Der Kamin, der nahezu den ganzen Raum einnahm, der massive Tisch mit der Eckbank, der rote Ledersessel und das in die Wand eingelassene Büchergestell, das nunmehr leer war. Bis auf die Möbel, ein wenig Wäsche und ein paar Küchenutensilien hatte der Alte nichts zurückgelassen.
Das Atelier, dessen Pläne er mir noch gezeigt hatte, befand sich hinter dem Haus, neben dem alten Schafstall. Als ich den modernen Kubus aus Holz und Glas an diesem Vormittag zum ersten Mal betrat, schlug mir der starke Geruch von Farbe und Pinselreiniger entgegen. Nach seinem Tod hatte man hier nichts mehr angerührt. Das Bild mit dem angefangenen Himmel stand noch auf der Staffelei, auf welcher ich auch den Pinsel mit dem eingetrockneten Blau fand.
Text: Susan Brandy