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Einen Tag nach den Terroranschlägen in Brüssel mit 34 Toten und über 200 Verletzten wird das Testspiel von Belgien gegen Portugal zunächst abgesagt, später erfolgt die Verlegung nach Leiria.
Die Partie Belgien gegen Portugal hätte eigentlich am nächsten Dienstag im Stadion «Roi Baudouin» von Brüssel stattfinden sollen. Danach erfolgte in einer ersten Phase aus Sicherheitsgründen die Absage. Später einigten sich der belgische und der portugiesische Verband darauf, das Testspiel statt in Belgien in Leiria auszutragen. Matchbeginn in der portugiesischen Stadt wird um 20.45 Uhr sein.
Weitere Verschiebungen oder Absagen von Testspielen – worüber am am Dienstag in einer ersten Reaktion auf die Terroranschläge spekuliert wurde – sind bislang nicht bekannt. Unter anderem testet die Schweiz am Tag des abgesagten Spiels gegen Bosnien (Letzigrund, 20.30 Uhr). Am 28. Mai ist Belgien für ein Testspiel gegen die Schweiz zudem Gast im Stade de Genève (16.15 Uhr).
Die Uefa sieht die Durchführung der Europameisterschaft im Sommer nicht in Gefahr
Nach der Verschiebung des Testspiels will die Uefa nichts von einer Verschiebung der Europameisterschaft in Frankreich (10. Juni bis 10. Juli) wissen. «Es sind auch keine Spiele unter Ausschluss der Öffentlichkeit geplant. Wir haben totales Vertrauen, dass alle Sicherheitsvorkehrungen ein sicheres und fröhliches Fussball-Fest garantieren», zitiert die italienische Agentur ANSA aus einer Stellungnahme der Uefa.
Noch am Dienstag hatte der italienische Uefa-Vizepräsident Giancarlo Abete in einem Radio-Interview die Möglichkeit einer Absage der EM oder einer Durchführung in geschlossenen Stadien geäussert.
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