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An der Online-Sitzung vom 30. März 2022 hat der FCI-Vorstand die provisorische Anerkennung der Rasse «Continental Bulldog» genehmigt. Dies wurde der Schweizerischen Kynologischen Gesellschaft SKG gestern mitgeteilt. Damit erhält die vor 20 Jahren von Imelda Angehrn gegründete Rasse internationale Anerkennung.
Die SKG freut sich sehr, dass mit dem Continental Bulldog eine Rasse vorläufig anerkannt wird, bei der die Gesundheit der Bulldoggen im Vordergrund steht. Die aus den Rassen English Bulldog und Olde English Bulldogge (OEB) gezüchteten Continental Bulldog zeichnet sich durch mehr natürliche Geburten durch eine angemessene Beckengrösse und weniger Gesundheitsprobleme durch ein geraderes und längeres Nasenbein als bei der English Bulldog.
Die vorläufige Anerkennung durch die Fédération Cynologique Internationale FCI beinhaltet statistische Erhebungen zur Gesundheit der Continental Bulldog in den nächsten Jahren, damit die Vorteile dieser jungen Rasse erhalten bleiben. Die FCI gratuliert der SKG und ganz besonders Imelda Angehrn, die damit kynologische Geschichte geschrieben hat.
Die Auflagen für die Anerkennung einer neuen Hunderasse durch die FCI sind streng. Sie erfordern acht völlig voneinander getrennte Blutlinien. Das heisst, dass bei den Ahnen der Ausgangstiere in drei Generationen (Eltern, Gross- und Urgrosseltern) kein Tier in einer der anderen sieben Linien erscheinen darf. Von jeder dieser acht Linien müssen aus acht Würfen je zwei Rüden und sechs Hündinnen vorhanden sein, die keine Geschwister sind.
Seit 2004 wird die Rasse durch den Continental Bulldog-Club Schweiz CBCS betreut. Standard, Zucht- und Körreglement sowie die Statuten des neu gegründeten Rasseklubs wurden vom Zentralvorstand der SKG im Jahre 2005 genehmigt.
Mediendienst Schweizerische Kynologische Gesellschaft SKG / www.skg.ch