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stolzer Gebirgsstock, der z. T. noch grossartiger erscheint als der Dammastock und seine Nachbarn selbst.
Südlichster Eckpunkt
der vom Dammastock nach S. ausgehenden hohen Felsmauer, die von da an rasch zur Furka abfällt.
Der 1845 zum erstenmal bestiegene
Galenstock wird heute häufig besucht, meist vom Furkapass (in 8 Stunden), aber auch vom Grimselhospiz
aus (in 5 Stunden).
Besteigung ohne erhebliche Schwierigkeiten, wird sogar manchmal auch im Winter ausgeführt.
Von allen
Alpengipfeln ähnlicher Höhe bietet der Galenstock eine der schönsten, ausgedehntesten und grossartigsten Rundsichten, besonders
auf die Berner und WalliserHochalpen samt dem Mont Blanc Massiv.
Der Gipfel besteht aus einem langen, auf
der Seite gegen das Göschenerthal zu nach O. überhängendem Firndach. Am Galenstock wurde 1869 eine an prächtigen Mineralien
reiche Krystallhöhle entdeckt. S. diesen Art.
Oberhalb des über dem Ursernthal hängenden Tiefengletschers entdeckten 1866 die Thalleute von Guttannen (Hasli) eine Kristallhöhle,
etwa 30 m über dem Gletscherrand. Dieselbe war bis nahe an die Decke
[* 5] mit einer Masse erdigen, chloritartigen Schuttes, Quarzstücken
und Granitblöcken angefüllt. Die Untersuchung förderte eine Menge großer und kleiner Rauchtopase (Morion)
aus dem Schutt hervor, im ganzen gegen 150 metr. Ztr. Unter den bedeutendern
Exemplaren ragen durch Größe und Schönheit hervor: der »Großvater« (133 kg),