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Zahnbehandlung Ungarn,
Dentalhygiene
Was ist Zahnfleischbluten?
Dieser Art von Zahnfleischbluten ist jedoch nur vorrübergehend und nicht chronisch. Zahnfleischblutungen sind das erste Symptom von Zahnfleischentzündung. Das Phänomen ist eigentlich eine gesunde Reaktion auf die Tatsache, dass die Mundhygiene unzureichend ist und sich zu viele Bakterien auf den Zähnen angesammelt haben. Dies führt zu Entzündungen, die verhindern, dass die Bakterien im Mund in den Körper gelangen. Die Symptome sind Zahnfleischbluten nach dem Zähneputzen und rötliches, geschwollenes Zahnfleisch.
Es gibt nur sehr wenige Erwachsene, die irgendwo in der Mundhöhle kein Zahnfleischbluten haben: Statistiken zeigen, dass ein prozentueller Grossteil der erwachsenen Bevölkerung in mindestens einem kleinen Bereich Zahnfleischbluten haben und mindestens 20 Prozent an schwerer Parodontitis und Knochenschwund leiden. Es ist nur um die 10 Prozent der Bevölkerung auf keiner Ebene von diesem Problem betroffen.
Welche Ursachen gibt es für Zahnfleischbluten?
Zahnfleischbluten ist ein Zeichen dafür, dass die Mundhygiene eines Menschen nicht hundertprozentig zufriedenstellend ist. Dies kann darauf hinweisen, dass irgendwo ein kleines Stück von Bakterien befallener Zahnbelag festklebt und sich der Körper durch Entzündungen dagegen wehrt. Dies führt dazu, dass sich die Blutgefässe erweitern und weisse Blutkörperchen in das Zahnfleisch gelangen, wodurch der Körper vor Krankheitserregern geschützt wird.
Wenn die Mundhygiene nicht gut ist, entsteht eine Zahnfleischentzündung, anders auch Gingivitis genannt. Obwohl schlechte Mundhygiene in 99 Prozent der Fälle die Ursache für Zahnfleischblutungen ist, kann es andere schwerwiegende Ursachen geben. Eines davon ist der sehr schwere Mangel an Vitamin C oder K, was in Europa jedoch sehr selten ist. Hämatologische Erkrankungen, wie Gerinnungsstörungen, die mit Blutungen verbunden sind und Leukämie können auch sehr starkes Zahnfleischbluten verursachen.
Während der Schwangerschaft können Zahnfleischblutungen schwerwiegender sein, da sich die Kapillaren unter dem Einfluss von Hormonen etwas ausdehnen und mehr Flüssigkeit abgeben. Schwangere Frauen bluten daher schneller und mehr.
Rauchen kann die Ursache für eine schlechte Mundhygiene sein, doch interessanterweise sind Zahnfleischblutungen bei starken Rauchern nicht so schwerwiegend wie bei Nichtrauchern. Grund dafür ist, dass sich im Zahnfleisch eine Gefässverengung entwickelt. Obwohl das Zahnfleisch stark entzündet ist, blutet das Zahnfleisch nicht oder zumindest nicht stark. Aus diesem Grund müssen Raucher der Mundhygiene noch mehr Aufmerksamkeit schenken, denn obwohl es ein Problem gibt, kann der Körper es nicht anzeigen, und kann sich auch nicht richtig währen. Infolgedessen kann der Prozess des Knochenschwundes in der Tiefe unidentifiziert bleiben und sogar zum Verlust von grundsätzlich gesundem Zahnen führen.
Was kann man gegen Zahnfleischbluten zuhause tun?
Da Zahnfleischbluten meistens durch mangelhafte Mundhygiene verursacht wird, ist die Aufgabe dies demnächst drastisch zu verbessern. Viele begehen den Fehler die Zahnbürste an der Blutungsstelle nicht zu verwenden, wobei die gründliche Reinigung in diesen Bereichen ebenso wichtig ist. Nur so entfernt man nämlich den Plaque, wo sich die Bakterien vermehren können und die Entzündungen und damit Zahnfleischbluten verursachen. Wenn dies nicht gemacht wird, blutet das Zahnfleisch weiter, der Zustand wird immer schlechter und es entsteht ein Teufelskreis.
Wie verbessert man also die Mundhygiene?
1. Verwenden Sie Mundwasser
Antibakterielle Mundwässer, die Chlorhexidin oder Wasserstoffperoxid enthalten können Zahnfleischbluten sowohl behandeln als auch verhindern. Sie töten Bakterien ab und reduzieren somit Entzündungen, um wundes, geschwollenes und blutendes Zahnfleisch zu heilen. Mundwasser kann auch Gingivitis behandeln und verhindern, die eine häufige Ursache für Zahnfleischbluten ist.
2. Benutzen Sie die richtige Zahnbürste
Wenn man empfindliches Zahnfleisch hat, kann man sich für eine Zahnbürste entscheiden, die als besonders weich gekennzeichnet ist. Harte oder mittelharte Zahnbürsten sind oft zu rau auf dem Zahnfleisch. Es wird empfohlen mindestens zweimal täglich 2-3 Minuten lang eine Zahnbürste mit weichen Borsten zu verwenden. Elektrische Zahnbürsten sind für die meisten wirksamer. Ersetzen Sie Ihre Zahnbürsten alle 3 bis 4 Monate oder früher, wenn die Borsten abgenutzt aussehen oder nicht mehr gerade sind.
3. Verwenden Sie jeden Tag Zahnseide
Das Verwenden von Zahnseide kann zunächst zu Blutungen führen, nach einigen Tagen sollte die Blutung jedoch aufhören. Regelmäßige Zahnseide verbessert die allgemeine Zahnfleischgesundheit und sollte Zahnfleischbluten reduzieren. Wichtig ist, dass man die Zahnseide sanft in die Zahnzwischenräume einfügt, um das Zahnfleisch nicht zu verletzen.
4. Rauchen vermeiden
Rauchen ist unter die Hauptursachen für Zahnfleischerkrankungen. Rauchen schadet das Immunsystem des Körpers, was bedeutet, dass der Körper weniger in der Lage ist, die Bakterien abzuwehren, die auf natürliche Weise am Zahnfleisch haften. Menschen bemerken oft schnell eine radikale Verbesserung in ihrer Mundhygiene und Mundgesundheit, nachdem sie mit dem Rauchen aufgehört haben.
Was unternimmt man gegen Zahnfleischbluten, wenn es trotz aller Massnahmen zuhause nicht besser wird?
Wenn die Blutung nach dem Versuch, dieses Symptom zu Hause zu behandeln, nicht verschwindet, ist der Zeitpunkt gekommen, wo man ganz sicher nach professioneller Hilfe fragen muss. Wenn man sonst keine Beschwerden hat, kann man mit einem Termin bei einem Dentalhygieniker anfangen. Ein Dentalhygieniker reinigt Ihre Zähne gründlich und professionell mit Hilfe von Ultraschalltechnologie und wenn nötig durch Salz Politur. Da während dieses einstündigen Prozesses der angesammelte Zahnbelag komplett entfernt wird, haben Bakterien es schwieriger sich neben dem Zahnfleisch auf der Zahnoberfläche anzusammeln. Dentalhygieniker beraten Patienten sogar im Thema Zahnpflege und empfehlen Zahnpflege Produkte, die für den individuellen Patienten am besten geeignet sind. Wenn nötig, werden Sie vom Dentalhygieniker darauf aufmerksam gemacht, wenn eine Zahnmedizinische Versorgung notwendig ist und Sie sich von einem Zahnarzt untersuchen lassen müssen.
Wann sollte man aufgrund Zahnfleischblutens einen Zahnarzt aufsuchen?
Man sollte sich grundsätzlich zur Sicherheit Jährlich vom Zahnarzt untersuchen lassen, ob es Veränderungen am Zahnfleisch oder an den Zähnen bemerkbar sind.
Schmerzen, Rötungen oder tägliches Zahnfleischbluten deuten darauf hin, dass etwas nicht in Ordnung ist. Wenn das Problem häufig auftritt oder nicht mit guten Mundhygienepraktiken verschwindet, kann ein Zahnarzt nach Zahnfleischerkrankungen im Frühstadium suchen. Vitaminmangel, Schwangerschaft und bestimmte Erkrankungen können ebenfalls zu Zahnfleischbluten führen, doch meistens findet man die Ursachen für diese Beschwerden in der Mundhöhle selbst. Bei schweren hämatologischen Erkrankungen wie zum Beispiel Leukämie, treten Zahnfleischblutungen nicht auf der gleichen Weise auf wie bei durch Bakterien verursachten Entzündungen, sondern viel heftiger: In solchen Fällen fliesst das Blut buchstäblich aus dem Zahnfleisch. Bei solchen Beschwerden wenden sich die Patienten zunächst an einen Zahnarzt, dessen Aufgabe es ist, anhand des Symptoms festzustellen, ob es sich nicht um eine minimale Blutung aufgrund schlechter Mundhygiene handelt, sondern um ein Symptom eines grösseren Problems, bei dem der Patient sofort an einen Spezialisten überwiesen werden muss.
Durch Regelmässige Zahnarztkontrollen, werden Zahnfleischerkrankungen im Frühstadium diagnostiziert, wodurch verhindert wird, dass es zu einer viel schlimmeren Zahnbettentzündung kommt. Unbehandelte Zahnfleischentzündungen können schließlich zu Infektionen, chronischen Zahnbettentzündung und Zahnverlust führen.
An welchem Zahnarzt wendet man sich, wenn man Zahnfleischbluten hat?
Es gibt Zahnärzte, die sich auf Parodontologie spezialisiert haben, die allgemeine Zahnmedizinische Ausbildung genügt jedoch um Gingivitis zu identifizieren und fachgerecht zu behandeln. Wenn das Problem grösser ist und Verdacht auf Parodontitis besteht, werden Sie an einem Spezialisten weitergeleitet. Bei Dental Europe arbeitet ein Zahnarzt Team, für jeden Fachgebiet gibt es im Haus einen Spezialisten.
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