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WC Hoogerheide
Rouiller rollt Richtung Spitze
Loris Rouiller untermauert im Weltcuprennen von Hoogerheide seine ausgezeichnete Verfassung. Für Jolanda Neff verläuft die WM-Hauptprobe nicht wunschgemäss.
Im Hinblick auf die Weltmeisterschaften vom nächsten Wochenende in Dänemark verfügt das Schweizer Radquer-Nationalteam in der U23-Kategorie der Männer über die besten Perspektiven. Loris Rouiller reihte sich im letzten Weltcuprennen dieses Winters als Sechster ein; der Junioren-Europameister von 2017 hat sich bereits im ersten U23-Jahr in der erweiterten Spitze etabliert. Kevin Kuhn belegte in Hoogerheide Rang 10; der Zürcher präsentiert sich in dieser Saison überaus konstant. In der Weltcup-Gesamtwertung finden sich Rouiller und Kuhn auf den Rängen 10 und 13.
Zum stärksten Schweizer Elitefahrer avancierte Simon Zahner, der Routinier beendete das von Mathieu van der Poel gewonnene Rennen auf Platz 30. Jolanda Neff begann gut, stiess von Startposition 35 vorübergehend auf Platz 14 vor. Die nicht hundertprozentig fitte Mountainbike-Weltcupsiegerin vermochte ihre Pace nicht ganz zu halten und fiel daher auf Rang 22 zurück. Noemi Rüegg reihte sich im Eliterennen auf Platz 49 ein, von den U19-Athletinnen waren lediglich sechs schneller als die 17-jährige Zürcherin. Schnellster der drei gestarteten Schweizer Junioren war Dario Lillo. Der 16-Jährige aus Eschenbach klassierte sich bei 59 Teilnehmern auf dem guten 23. Rang.
Als Weltcup-Gesamtsieger liessen sich die Holländerin Marianne Vos und der Belgier Toon Aerts feiern. Letzterer profitierte davon, dass van der Poel nicht das volle Pensum absolviert hatte. In jenen sechs der neun Rennen, in welchen der auch auf der Strasse und mit dem Mountainbike erfolgreiche Holländer antrat, überquerte er die Ziellinie jeweils als Erster.
Der Quer-Tross reist von Holland weiter nach Dänemark; am nächsten Wochenende finden in Bogense die Weltmeisterschaften statt.