Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03307.jsonl.gz/1092

11.
Rhyner übernimmt wieder
Das Trainer-Theater bei Zug United geht in die nächste Runde. Nachdem Radim Cepek in diesem Sommer von Sascha Rhyner übernommen hatte, wird dieser nun wieder als Cheftrainer amtieren. Cepeks Degradierung in die U21 wird derweil fadenscheinig als Massnahme im Sinne für die Juniorenförderung abgetan.
Nach dem Aufstieg vor zwei Jahren wurde Sascha Rhyner nach dem Abgang von Jarkko Rantala vom Assistenztrainer zum Headcoach befördert. Rhyner machte seine Sache ordentlich, führte Zug gleich in der ersten NLA-Saison in die Playoffs. Mitte Oktober tauchte dann plötzlich der ehemalige tschechische Nationaltrainer Radim Cepek an der Bande auf, der eigentlich als Trainer der Zuger Highlands und der U21 vorgesehen war - nicht wenige vermuteten bereits damals einen baldigen Machtwechsel auf der Trainerposition. Und so kam es denn auch: weil Rhyner die Frauen-Nationalmannschaft Tschechiens übernahm, tauschten die beiden die Ämter: Cepek neu Cheftrainer, Rhyner sein Assistent.
Doch diese Konstellation hielt nur ein paar Monate. Nach zwölf Spielen mit nur 15 Punkten wird Rhyner wieder als Headcoach ernannt (unterstützt wird er neu von Matti Keltanen) und Cepek in die U21 degradiert. Präsident Patrick Trachsel versucht in einer Medienmitteilung die Gründe für die Rochade auf die U21 abzuwälzen: «Für die weitere Entwicklung von Zug United ist es von grosser Bedeutung, dass unsere Juniorenteams weiterhin in der obersten Stärkeklasse spielen können, weshalb die Rochade auch im NLA-Team Folgen hat».