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Büchler siegte in der schwedischen Hauptstadt mit 4,65 m und verbesserte ihre persönliche Saisonbestleistung um 5 Zentimeter. Die Ränge 2 und 3 gingen an die Schwedin Angelica Bengtsson und an die Venezolanerin Robeilys Peinado. Beide übersprangen wie Büchler 4,65 m.
Büchler meisterte diese Höhe im ersten Versuch, nachdem sie zuvor bei 4,55 m zweimal gescheitert war. Der Sieg der Bielerin kommt insofern überraschend, weil sie zuvor in dieser Saison im Rahmen der Diamond League überhaupt nicht auf Touren gekommen war.
Am vergangenen Donnerstag scheiterte sie in Oslo auf ihrer Einstiegshöhe von 4,40 m dreimal. Bereits zum Auftakt der Diamond League in Doha war die Olympia-Sechste von Rio de Janeiro ohne gültigen Versuch geblieben. Vergangene Woche in Rom übersprang Büchler für sie bescheidene 4,40 m. Im vergangenen Jahr war sie in der Diamond League viermal auf dem Podest gestanden (je zweimal Zweite und Dritte).
Yarisley Silva kam am Sonntag im Stockholmer Olympiastadion nicht über Rang 5 hinaus. Die Weltmeisterin von 2015 aus Kuba meisterte lediglich 4,55 m. Die griechische Olympiasiegerin und Europameisterin Katerina Stefanidi, mit 4,85 m seit ihrem Sieg in Rom Anfang Juni die Jahresbeste, war nicht am Start.
Alex Wilson klassierte sich beim Diamond-League-Meeting in Stockholm über 100 m im 7. Rang. Der Basler unterbot den eigenen Landesrekord in 10,08 Sekunden zwar um drei Hundertstelsekunden, allerdings fand das Rennen bei deutlich zu starkem Rückenwind (4,8 m/s) statt. Einen Eintrag in die Schweizer Rekordbücher gibt es deshalb nicht. Wilson nahm erstmals an einem Diamond-League-Meeting im Ausland teil.
Der Sieg ging auf überlegene Weise an den Kanadier Andre De Grasse, der in 9,69 Sekunden gestoppt wurde.
Die 800-m-Läuferin Selina Büchel lief beim Diamond-League-Meeting in Stockholm dank einem starken Finish in den 3. Rang. Die St. Gallerin wurde in 1:59,66 Minuten gestoppt, womit sie bloss 20 Hundertstelsekunden über ihrer Saisonbestzeit blieb. 200 m vor dem Ziel war Büchel nur an 7. Position gewesen.
Der Sieg ging in Abwesenheit der Olympiasiegerin Caster Semenya in 1:59,11 Minuten an die Topfavoritin Francine Niyonsaba aus Burundi vor der schwedischen Lokalmatadorin Lovisa Lindh (1:59,41).
Sandra Perkovic musste sich erstmals seit Juli 2015 bei einem Diamond-League-Meeting geschlagen geben. Die zweimalige kroatische Olympiasiegerin im Diskuswerfen klassierte sich in Stockholm mit 67,75 m im 2. Rang hinter der Kubanerin Yaimé Perez (67,92 m). Letztere hatte sich ihre Saisonbestweite bereits im ersten Versuch notieren lassen.
Für die einzige Jahresweltbestleistung zeichnete der erst 21-jährige Kenianer Timothy Cheruiyot über 1500 m verantwortlich. In 3:30,77 Minuten war er 0,57 Sekunden schneller als Alsadik Mikhou eine Woche zuvor in Hengelo. In Stockholm musste sich der entthronte Jahresbeste aus Bahrain mit Rang 2 begnügen.
(SDA)