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In einem Versuch mit 160 Stierkälbern wurde von Agroscope Liebefeld-Posieux (ALP) untersucht, wie sich die Haltung mit Zugang zu einem Aussenauslauf (RAUS-Verfahren) auf die Gesundheit und Leistung der Mastkälber auswirkt. Der Versuch wurde in zwei Serien, die eine im Sommer, die andere im Winter, in Posieux durchgeführt. Die Tiere der Kontrollgruppe wurden ausschliesslich im Inneren eines Freilaufstalls gehalten, während die Kälber der Versuchsgruppe einen permanenten Zugang zum Aussenauslauf hatten. Jeweils die eine Hälfte der Kontroll- sowie der Versuchsgruppe erhielt ad libitum eine Standardration aus Vollmilch und einem Milchersatzfutter, während die andere Hälfte der jeweiligen Gruppe das gleiche Flüssigfutter rationiert und mit Getreide ergänzt erhielt.Die Haltungsform hatte keinen signifikanten Einfluss auf die Gesundheit der Kälber. Andererseits wirkte sich der Auslauf im Aussengehege in der Winterserie vorteilhaft auf die Futteraufnahme, die Leistungen, die Schlachtkörperqualität sowie generell auf die Wirtschaftlichkeit aus. Die Resultate der Gruppe mit Auslauf waren dagegen im Sommer im Hinblick auf die Leistungen und die Wirtschaftlichkeit negativ. Die Auswirkungen der Jahreszeit werden als Ursache dieser Unterschiede vermutet. Auf Grund dieser Erkenntnisse wird der Auslauf im Aussengehege primär während der Wintermonate empfohlen.
Auch in der Bergregion haben sich milchbetonte Kuhrassen durchgesetzt. Betriebe mit der Zweinutzungsrasse ‘Original-Simmentaler’ erweisen sich jedoch als wirtschaftlich interessant: Geringere Kosten und höhere Direktzahlungen kompensieren den kleineren Erlös aus der Milch.
Hohe Milchleistungen vor dem Trockenstellen erhöhen das Risiko für Euterinfektionen in der Galtzeit. Eine Onlineumfrage zeigt auf, welche Trockenstellmethoden aktuell verwendet werden und wie die Landwirte den Ansatz des unvollständigen Melkens zur Verringerung der Milchleistung beurteilen.
Sowohl im Sport als auch in der alternativen Landwirtschaft werden Pferde wieder vermehrt als Zugtiere eingesetzt. Auch bei Zugpferden kommt der effizienten Kraftübertragung eine wichtige Rolle hinsichtlich des Wohlbefindens zu.