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Von den 68 Privatunternehmen, die die Weltbank-Tochter International Finance Corporation (IFC) 2015 im südlichen Afrika mit Krediten unterstützt habe, hätten 51 das Geld in Steueroasen, hauptsächlich auf Mauritius, angelegt, erklärte die Hilfsorganisation.
Oxfam fordert mehr Transparenz
So seien Steuern vermieden worden, die in einer der ärmsten Regionen der Welt «verzweifelt gebraucht würden», erklärte die Steuerexpertin der Organisation, Susana Ruiz. Die Weltbank müsse mehr Transparenz sicherstellen, forderte Oxfam.
Derzeit sorgen die Enthüllungen über Briefkastenfirmen in der Steueroase Panama für Aufregung. Demnach nutzten offenbar Spitzenpolitiker, Sportstars und andere Prominente die panamaische Finanzkanzlei Mossack Fonseca, um Steuern zu umgehen. Zudem soll die Kanzlei auch Personen mit Kontakten zur organisierten Kriminalität und aus sanktionierten Staaten zu ihren Kunden gezählt haben.
(sda/cfr/ama)