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Die Konstanz von Michael Vogt und seinem Anschieber Sandro Michel beeindrucken. Im vierten Zweierbob-Weltcup der Saison rasten der Schwyzer und der Aargauer zum dritten Mal auf das Podest - nach den Plätzen 3 in China, 1 in Frankreich und einem 5. Rang in Innsbruck.
Dennoch kommt das Spitzenresultat etwas überraschend, denn Vogt litt nach den Rennen in Österreich vor Weihnachten unter starken Rückenschmerzen und musste auf die Schweizer Meisterschaften in der Altjahreswoche verzichten. Damit verpasste er auch die Chance auf Trainingsfahrten auf der Heimbahn im Engadin.
Am Ende war das Podest aber genau das gleiche wie vor einem Jahr an der WM. Die Deutschen Johannes Lochner und Francesco Friedrich feierten einen Doppelsieg, Vogt verlor mit zwei regelmässigen Fahrten 55 Hundertstel auf Lochner.
Stark fuhren auch die beiden weiteren Schweizer Schlitten. Simon Friedli/Andreas Haas hatten nach dem ersten Durchgang den 3. Platz belegt, fielen aber noch um vierzehn Hundertstel hinter Vogt in den 4. Rang zurück. Cédric Follador und Gregory Jones rundeten den starken Heimauftritt als Siebte ab.
Hasler knapp neben dem Podest
Mit gesundheitlichen Problemen hatte auch Michael Vogts Lebenspartnerin Melanie Hasler gekämpft. Die 25-jährige Aargauerin zeigte sich aber von der Oberschenkelverletzung, die sie sich an Silvester an den Schweizer Meisterschaften zugezogen hatte, aber gut erholt und fuhr mit dem Monobob auf den 5. Platz.
An einem kalten Wintertag wie aus dem Bilderbuch feierten die Deutschen Lisa Buckwitz und Laura Nolte den erwarteten Doppelsieg. Das Podest vervollständigt die Australierin Breeana Walker.
Am Sonntag fahren die Männer noch mit dem grossen Schlitten, die Frauen mit dem Zweier.