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Clinton war als klare Favoritin in den innerparteilichen Zweikampf mit Senator Bernie Sanders aus Vermont gegangen. Nach Auszählung von fast 40 Prozent der Stimmen führte sie mit 75 zu 25 Prozent vor ihrem Rivalen, was auf einen noch weitaus grösseren Vorsprung hindeutete, als ohnehin erwartet worden war.
Viele der demokratischen Wähler in dem südöstlichen Bundesstaat sind Afroamerikaner, auf die sich Clinton anscheinend weitaus stärker stützen konnte als ihr Konkurrent. Nach ersten Analysen erhielt Clinton nahezu 100 Prozent der Stimmen aller älteren schwarzen Wähler.
Es war nach Iowa und Nevada der dritte Vorwahlsieg der Ex-First Lady, während Sanders bisher nur in New Hampshire gewonnen hat. Clinton zieht damit gestärkt in den «Super Tuesday» am kommenden Dienstag, an dem die Demokraten in elf Bundesstaaten über ihren Spitzenkandidaten bei der Präsidentenwahl am 8. November abstimmen.
Wegen der grossen Zahl der Delegierten könnte hier eine Vorentscheidung fallen. Die Wahl des nächsten US-Präsidenten für den 8. November vorgesehen. Der Demokrat Barack Obama kann nach zwei Amtszeiten nicht mehr antreten. (SDA)Publiziert am 28.02.2016 | Aktualisiert am 19.04.2016