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Der ehemalige italienische Ministerpräsident Silvio Berlusconi ist wegen der Bestechung eines Senators zu drei Jahren Haft verurteilt worden. Das entschied ein Gericht am Mittwoch in Neapel in erster Instanz.
Dass der 78-Jährige wirklich ins Gefängnis muss, ist jedoch unwahrscheinlich. Da Berlusconi Berufung einlegen kann, wird die Tat bis zu einem endgültigen Urteil wohl verjährt sein.
Die Staatsanwaltschaft hatte eine Haftstrafe von fünf Jahren gefordert. Dem Medienmilliardär wurde vorgeworfen, dem früheren linken Senator Sergio De Gregorio zwischen 2006 und 2008 etwa drei Millionen Euro gezahlt und ihn damit in sein politisches Lager gezogen zu haben. Der Anklage zufolge wollte Berlusconi mit der Bestechung die damalige Regierung von Romani Prodi zu Fall bringen. (sda/dpa)
Der Absturz eines Passagierflugzeugs der China Eastern Airlines im März mit 132 Toten ist einem US-Pressebericht zufolge möglicherweise absichtlich ausgelöst worden. Flugdaten deuteten darauf hin, dass jemand im Cockpit die Boeing 737-800 bewusst habe abstürzen lassen, berichtete das «Wall Street Journal» am Mittwoch. Demnach seien entsprechende Befehle in die Steuerung eingegeben worden. Das Blatt berief sich auf Quellen, die mit den vorläufigen Erkenntnissen der EU-Ermittler vertraut seien. Eine nicht genannte Person wurde mit den Worten zitiert: «Das Flugzeug tat, was ihm von jemandem im Cockpit befohlen wurde.»