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Das ging schnell! Am 19. Mai 2018 gaben sich Prinz Harry, 34, und Meghan, 37, in der St. George's Chapel in Windsor das Jawort. Kein halbes Jahr später verkündet der Kensington-Palast nun, dass die Herzogin von Sussex schwanger ist. Obschon das Royal-Baby erst im Frühling zur Welt kommt, interessiert bereits, welchen Titel es haben wird.
Laut «Independent» ist das Geschlecht des Kindes entscheidend: Demnach können die Herzogin und der Herzog von Sussex ihren Titel nicht an ein Mädchen weitergeben. Schuld daran ist ein altes Erbgesetz.
Im Gegensatz zur heutigen Thronfolgen-Regelung bevorzugt der Adel nach wie vor Männer. Zwar nehmen nun auch Mädchen automatisch ihren Platz in der Thronfolge ein, ohne dass ein jüngerer Bruder sie verdrängen kann, aber die Adelstitel werden immer noch nur an Buben übertragen. Wenn Harry und Meghan also einen Sohn bekommen, kann er einen Adelstitel tragen. Wenn die Herzogin und der Herzog von Sussex allerdings nur Töchter haben, stirbt der Titel «von Sussex» aus.
Ein erstgeborener Sohn würde den Titel «Earl of Dumbarton» tragen - diesen Titel hat die Queen Prinz Harry am Tag seiner Hochzeit verliehen. Eine Tochter würde «Lady (Vorname) Mountbatten-Windsor» heissen. Alle nachfolgenden Söhne würden die Anrede «Lord» bekommen.
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Die Queen hat es in der Hand
Unter der heute geltenden Regelung wird der Nachwuchs von Harry und Meghan also nicht automatisch Prinz oder Prinzessin. Die Queen kann sich aber dazu entschliessen, das Kind zu einem HRH (Her/His Royal Highness; auf Deutsch: Ihre Königliche Hoheit) zu machen. Zuletzt tat Queen Elizabeth II., 92, dies auch für Prinzessin Charlotte, 3, und Prinz Louis, fünf Monate.