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Das Obwaldner Mundart-Wörterbuch ist in fast zwanzigjähriger
Kleinarbeit entstanden. Es galt, den Wortschatz
zu erfassen, wie er von den derzeit lebenden
Generationen angewendet wird. Der intensive und
dauernde Kontakt mit allen Varianten der Obwaldner
Mundart hat es Karl Imfeld erlaubt, sich an ein Obwaldner
Wörterbuch heranzuwagen. Es berücksichtigt
die verschiedenen Lautgebiete der Obwaldner Mundart
und will auch helfen, alte Chroniken und Protokolle zu
erschliessen.
Die Lungerer Mundart, die eine Reihe von Eigenheiten
in Lautung, Wortform und Wortbedeutung aufweist,
wird in einem eigenen Lungerer Teil umfassend dargestellt.
Dem Taldialekt von Engelberg ist ein eigener, repräsentativer
Engelberger Teil gewidmet.