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Auf allen Ebenen wollen die Demokraten gewinnen, zum Beispiel Gina Ortiz Jones im Südwesten von Texas. Die Irak-Veteranin und frühere Mitarbeiterin für Obamas Handelsbeauftragten kandidiert fürs Repräsentantenhaus. Und der Abgeordnete mit Starpotential, Beto O'Rourke, will Senator werden.
Zuwanderer aus anderen Teilen der USA
Dass die Demokraten in Texas zum Angriff blasen, mag erstaunen. Seit mehr als zwanzig Jahren hat kein einziger Demokrat eine gesamt-texanische Wahl gewonnen. Aber Texas sei sich am Verändern, sagt der Politikwissenschaftler Henry Flores aus San Antonio. «Viele Leute aus Kalifornien und New York ziehen nach Texas, um dort zu arbeiten, und sie sind viel progressiver», sagt Flores. Zusätzlich müssten die Demokraten aber auch neue Wähler überzeugen, an die Urne zu gehen.
Die Wahlbeteiligung in Texas ist besonders schlecht. Vor allem Latinos gingen nicht zur Urne, sagt Flores. Die Demokraten versuchen nun, die Latinos zu mobilisieren. Aber das ist nicht so einfach. Viele Latinos haben schlicht Angst, sich registrieren zu lassen. Viele haben Verwandte, die illegal in den USA leben.
«Trump räumt auf»
In einer Dorf-Bar westlich von San Antonio sind die Meinungen gemacht. Diese Leute wählen republikanisch. Denn die Demokraten würden nicht für die USA einstehen, sagt diese ältere Dame. «Trump räumt nun auf und macht dieses Land zu dem, was es einmal war.»
Die Frau spricht vielen Leuten im ländlichen Texas aus dem Herzen. Die kommenden Wahlen werden zeigen, ob diese konservative Hochburg hält.