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Bathymetrische Vermessung der Zentralschweizer Seen
Die Uferbereiche der Zentralschweizer Seen werden neu vermessen. Die Daten sind eine wichtige Grundlage für Bauprojekte und den Naturschutz im und am Gewässer. Die Erhebung erfolgt mit Helikopterflügen in rund 150 Metern Höhe über den Gewässern. Diese finden im Zeitraum von Ende November/Anfang Dezember statt.
Daten zur Seetiefe im Uferbereich sind eine wertvolle Grundlage für Bauprojekte und den Naturschutz im und am Gewässer. Die Biodiversität in der Flachwasserzone – der Bereich bis circa 10 Meter Tiefe – ist sehr gross. Dieser Bereich ist daher gewässerökologisch sehr wichtig. Deshalb haben die Aufsichtskommission Vierwaldstättersee, die Gewässerfachstellen und die Geoinformationsfachstellen der Kantone Luzern, Nidwalden, Obwalden, Schwyz und Uri sowie das Bundesamt für Landestopografie gemeinsam die bathymetrische Vermessung des Seegrundes von folgenden Seen in Auftrag gegeben: Vierwaldstättersee, Sempachersee, Baldeggersee und Sarnersee. Die Vermessung des ufernahen Seegrunds bis 5 Meter Tiefe erfolgt mittels Laserscanning von einem Helikopter aus.
Die Befliegung erfolgt in der zweiten November-Hälfte tagsüber, aus einer Höhe von rund 150 Metern über der Seeoberfläche. Diese Daten werden mit den beim Vierwaldstättersee bereits vorhandenen, mittels Fächerecholot erhobenen, Daten aus den tieferen Seebereichen zusammengeführt. Anschliessend werden sie in den kantonalen und nationalen Geoportalen publiziert.
Für Sempachersee, Baldeggersee und Sarnersee wird die Erhebung der mehr als 5 Metern tiefen Bereiche erst zu einem späteren Zeitpunkt erfolgen.
Mehr Informationen erhalten Sie in der Medienmitteilung.