Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03598.jsonl.gz/3804

geschichte des a&k
Wie kam es 1970 zur Gründung der Fachgruppe Architektur?
Eine Gruppe junger Architekten fühlte sich durch den sia zuwenig vertreten. Sie empfanden ihn als reinen Verwaltungsapparat, der nicht am Puls der Zeit und im Interesse auch der Mitglieder operierte. In diesem Sinne formulierte ein Arbeitsauschuss die Hauptaufgaben und Ziele der neuen Fachgruppe für Architektur (FGA), die am 4. Juni 1970 im Kursaal Bern gegründet wurde.
Die 1970er-Jahre
Mit Hans Bremi aus Winterthur übernahm nach der Gründung ein dynamischer erster Präsident die Fachgruppe, welche innert Kürze auf über 300 Einzel- und 50 Kollektivmitglieder angewachsen war. 1975 wurde mit Peter Leemann aus Zürich ein Vollblutarchitekt und Pädagoge als FGA Präsident gewählt. Er kämpfte um die Position des unabhängigen Architekten gegenüber den stärker werdenden Generalunternehmern.
Die 1980er-Jahre
Der 1979 gewählte Präsident Bruno Späti aus Zürich verlieh der Fachgruppe neuen Schub, indem er 1980 die ehemaligen Arbeitsgruppen auflöste und selbständig arbeitende Fachbereiche installierte. Die 2. Hälfte der 80er-Jahre stand unter dem Präsidium des Berners Jürg Althaus. Für ihn stand das Bauen als kulturelle Daueraufgabe im Mittelpunkt der Aktivitäten der FGA.
Die 1990er-Jahre
Unter der Ägide von Bernhard Vatter wurde das neue Jahrzehnt mit einer viel beachteten Jubiläumstagung zum 20-jährigen Bestehen der FGA eröffnet. Patrick Giorgis wurde 1993 als Nachfolger von Bernhard Vatter zum Präsidenten der FGA gewählt. 1997 wurde Nicolas Goetz aus Basel neuer Präsident . Unter seinem Präsidium wurde die FGA an die Strukturen des neuen sia angepasst. Auch die Verleihung des sia-Preises für Diplomarbeiten an der ETHZ wurde von ihm umgesetzt, 2003 mit dem Preis der sia-Sektion Waadt an der ETHL zusammengeschlossen und 2004 mit der Verleihung des Preises an der Accademia Mendrisio erweitert.
Mit neuen Statuten ins neue Jahrtausend
Durch die Neustrukturierung des sia mussten berufsspezifische Fachruppen wie die FGA ihre Aufgabe überdenken und ihre Rolle im Verein neu definieren. Die Vertretung der Interessen der Architekten innerhalb des Vereins oblag nun der Berufsgruppe Architektur. Die überarbeiteten Statuten der FGA wurden an der Generalversammlung vom 16. Juni 2000 auf dem Monte Verità, an der auch das 30-jährige Jubiläum der Fachgruppe gefeiert wurde, genehmigt. Mit den neuen Statuten erhielt der Fachverein auch einen neuen Namen
-
a&k Fachverein für Architektur und Kultur
Im Herbst 2006 wurde Mathias Hubacher aus Zürich als neuer Präsident gewählt. Seit Oktober 2012 präsidiert Thomas Meyer-Wieser den Fachverein Architektur und Kultur.