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Unwetter im Rückblick
Das Sturmtief "Fritz"
Große Regenmengen in der Mitte
Von Samstag, den 13.12.2003 bis Montag, den 15.12.2003 verlagerte sich der umfangreiche Sturmwirbel "Fritz" mit seinem Zentrum vom Seegebiet nördlich der Britischen Inseln allmählich nach Südskandinavien. Dabei wurden weite Teile Deutschlands von seinen Frontenzügen und Starkwindfeldern erfasst.
Am Samstag überquerte zunächst eine Warmfront Deutschland von West nach Ost. Besonders in der Mitte kam es dabei zu langanhaltenden und ergiebigen Regenfällen. Der Wind frischte in den Höhenlagen der Mittelgebirge sowie an der Küste stürmisch auf. Auf dem Fichtelberg im Erzgebirge wurde eine Orkanböe von 130 km/h gemessen. In den Niederungen erreichte der Wind im Mittel Stärke 4 bis 6 aus Südwest mit einzelnen Böen bis Stärke 8.
Am Sonntag drehte der Wind mit Durchgang einer Kaltfront auf Nordwest. Dabei kam es dann auch im Tiefland bei einem mittleren Nordwestwind der Stärke 4 bis 6 verbreitet zu Böen der Stärke 8 bis 9, vereinzelt auch bis Stärke 10. Am Sonntagvormittag traten zudem einzelne kurze Wintergewitter auf. In den Hochlagen verstärkte sich der Wind gegenüber Samstag noch. So wurde auf dem Wendelstein eine Orkanböe von 162 km/h gemessen.
Auch am Montag setzte sich das stürmische Wetter mit Böen zwischen 50 und 70 km/h in den Tieflagen und Stärke 11 auf den Gipfeln der Mittelgebirge noch fort.