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Ein Stück von Horace Silver, für Big Band bearbeitet:
Ein Playalong um ein Solo über eine Big Band Nummer zu üben. Es ist ein Blues in klingend Bb mit folgender Akkordfolge:
Bb7 / Eb7 / Bb7 / Bb7 /
Eb7 / Eb7 / Bb7 / G7 /
C-7 / F7 / Bb7 G7 / C-7 F7 /
Ein Big Band Stück von Sammy Nestico. Kein Swing, sondern Rockrhythmus. Ich habe das Stück eingegelesen, eine MIDI-Datei daraus erstellt und dann mit dem Soundfont FluidR3 abgespielt und mit Audacity aufgenommnen:
Um Improvisieren zu üben, nimmt man am besten sein Haustrio, aber wer hat das schon. Die Alternative sind Playalongs.
Als erstes einen Blues in allen Tonarten:
Blues in A
Blues in Ab
Blues in Bb
Blues in B
Blues in C
Blues in Db
Blues in D
Blues in Eb
Blues in E
Blues in F
Blues in F#
Blues in G
Diese Blues-Licks könnnte man z.B. dazu spielen (Achtung: Bezeichnungen sind klingend, also transponieren!):
und so sollten sie sich anhören:
Es gibt eine kostenlose Software, die einem beim Improvisieren helfen soll: Impro-visor.
Ausser zum Ausprobieren, benutze ich Impro-Visor zum Erstellen von Begleitungen, um das Solieren zu üben. Wie man das macht, habe ich in folgendem Video beschrieben:
Wenn ich die Noten geschrieben habe, exportiere ich die Noten ins MIDI-Format. Zum Abspielen benutze ich das kostenlose Aria Maestosa. Mit dem Sound Font Fluid R3 erhält man dann akzeptable Ergebnisse.
Dazu zwei Beispiele:
1. Stealin‘ apples, das wir mit der Big Band spielen und von dem ich die Noten eingegeben habe. Das Schlagzeug fehlt, da ich mich mit den Lesen von Schlagzeugnoten noch schwer tue.
Stealin‘ apples
2. Eine professionellere Version von „Hay burner“ (Orchester Count Basie, arrangiert von Sammy Nestico), die ich im Internet gefunden habe.
Hay burner
Wenn man Musik (in Form von Noten) mit dem PC abspielen will, so hat man unter Windows normalerweise den Synthesizer von Microsoft zur Verfügung. Es klingt alles nach Mickey Mouse. Eine Alternative sind Sound Fonts. Die richtig Guten kosten viel Geld. Doch es gibt auch kostenlose, die bereits einen einigermassen guten Sound produzieren. Ich benutze Fluid R3.
MuseScore kann direkt Sound Fonts benutzen. Für Capella und andere Programme braucht man ein Programm, dass den Microsoft Synthesizer simuliert und Sound Fonts benutzt.
Auch dieses Zusatzprogramm gibt es kostenlos hier.
Wozu Noten schreiben?
1. Wenn Noten schlecht lesbar sind.
2. Wenn man die Noten auf dem PC weiter verarbeiten will.
3. Wenn man selber komponiert.
4. Wenn man ein Stück arrrangieren will.
5. Wenn man ein Stück für mehrere Instrumente transponieren will.
Ich benutze seit langer Zeit „Capella„. Das Programm ist nicht kostenlos, aber ziemlich günstig im Vergleich zu anderen Programmen.
Das Programm kann die Noten als Midi-Datei abspeichern. Wenn man über die Noten das Wort „swing“ schreibt, werden die Noten automatisch swing-mässig (triolische Achtel) gespeichert.
Kürzlich habe ich auch ein kostenloses Open-Source-Programm entdeckt „MuseScore„.
Jedes Programm hat seine eigene Methode zum Eingeben der Noten.
Audacity ist ein kostenloses Programm zum Bearbeiten von Audio-Dateien.
Ich benutze es zum Aufnehmen. Wenn man z. B. mit sich selbst im Duett spielen will, nimmt man sich einmal auf und bei der zweiten Aufnahme hört man die erste Aufnahme über Kopfhörer. Gefällt einem die zweite Aufnahme nicht, wiederholt man es einfach.
Ein erstes Beispiel: ich spiele beide Stimmen mit dem Baritonsaxophon. Mit Audicity habe ich den Einsätze an einigen Stellen korrigiert und das ganze Stück 20% schneller laufen lassen.
Mein Ziel ist es einmal ein Saxophon-Quartett alleine einzuspielen (alle 4 Stimmen).
Will man eine schwierige Stelle üben, kann man sie in einer Schlaufe ablaufen lassen.
Man kann einzelne Stellen raus schneiden und separat abspeichern.
Man kann auch Aufnahmen von Musik machen, die gerade auf dem PC abgespielt wird. Dazu muss „StereoMix“ aktiviert sein.