Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03160.jsonl.gz/1675

Da stehen wir am Place d'Armes mitten in Belfort und halten unser Morgenritual ab. Vorbeieilende Passanten wundern sich ein wenig.
Das Bild lässt sich vergrössern. Browserfenster gross ziehen und auf das Bild klicken!
In der Kühle des Morgens wandern wir schnellen Schrittes durch Belfort.
Hier überqueren wir die Savoureuse.
Schon sind wir in den Vororten ...
... und wandern durch den Park de la Douce ...
... über ein Brücklein zum Canal de Montbéliard à la Haute Saône.
Eine Weile lang folgen wir dem Kanal, bis wir in Essert links abbiegen.
In Essert, hinter der Kirche Saint-Léger, wandern wir an einem Kriegerdenkmal aus dem Ersten Weltkrieg vorbei.
Es geht wieder durch einen Wald bergauf.
Überall finden wir Reste von Befestigungsanlagen.
Wir durchqueren eine Ebene und kommen nach ...
... Buc.
Weiter geht es Richtung Echenans.
In Echenans halten wir Mittagsrast.
Wir folgen einer Jakobsweg-Umleitung über den Mont Vaudois.
In Luze sind es nur noch 3.3 km nach Héricourt.
Da sind wir schon in den Vororten von Héricourt.
Hier sehen wir die Türme der beiden Kirchen, links die katholische und rechts die evangelische.
Tafel bei der evangelischen Kirche:
Die Kirche steht unter dem Schutze des Hl. Christophorus und wurde im 11. oder 12. Jh. in mehreren Etappen erbaut und insbesondere mit Chor und Kapellen im 16. Jahrhundert ergänzt.
Vor der Reform katholisch, 1562, lutherisch bis zur französischen Besatzung im Mai 1700, danach bis ins Jahr 1887 gemeinsame Nutzung durch beide Religionen, gehört das Gebäude seither der evangelisch-lutherischen Kirche an.
Blick von der Rue du Général de Gaulle auf die Kirchen.
Zeit für ein Etappenbier beim Rathaus.
Prost!
Héricourt war im Lauf der Geschichte oft Schauplatz von Schlachten. 1425 wurde die Stadt vom Fürstbischof von Basel eingenommen und dabei erheblich in Mitleidenschaft gezogen. Mit der Schlacht bei Héricourt kam es im November 1474 zu den ersten militärischen Auseinandersetzungen zwischen dem Burgunderherzog Karl dem Kühnen und den Eidgenossen. Nach Einführung der Reformation war Héricourt um 1565 protestantisch. 1676 besetzten Truppen des französischen Königs Ludwig XIV. Héricourt und blieben bis 1697 in der Stadt. Héricourt wurde von Frankreich annektiert. Im Deutsch-Französischen Krieg war das Gebiet um Héricourt im Januar 1871 einer der Schauplätze der Schlacht an der Lizaine.