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Der abtretende Nasa-Forschungschef Thomas Zurbuchen rechnet mit grossen Veränderungen im Verständnis des Universums in den nächsten 20 bis 30 Jahren. Es gebe in dieser Zeitspanne auch eine «signifikante Chance, Leben ausserhalb der Erde zu finden».
Ein solcher Fund würde die gesamte Diskussion über das Leben verändern, sagte Zurbuchen am Dienstag in der SRF-Sendung «10 vor 10». Möglich sei ausserirdisches Leben etwa auf dem Jupiter-Mond Europa. Unter einer Eisschicht vermuten die Nasa-Forscher dort einen Ozean. «Wenn es Spuren von Leben gibt auf Europa, ändert das die ganze Diskussion über Leben im Universum.»
Zurbuchen wurde 1968 in Heiligenschwendi bei Thun BE geboren, studierte Physik und Mathematik an der Universität Bern, ging später an die Universität von Michigan in den USA und 2016 zur Nasa, wo er mehr als 100 wissenschaftliche Missionen verantwortete. Zurbuchen tritt per Ende Jahr nach mehr als sechs Jahren an der Spitze des Nasa-Forschungsteams zurück.