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Die zystische Fibrose (Mukoviszidose) ist eine autosomal-rezessive vererbte Stoffwechselerkrankung, welche durch Produktion eines zähen Sekrets durch die exokrinen Drüsen gekennzeichnet ist. Die Ursache sind verschiedene Mutationen am langen Arm des Chromosoms 7 (7q31.2).
Die klinischen Symptome der Mukoviszidose werden typischerweise als pulmonale und nicht-pulmonale Symptome kategorisiert.
Pulmonale Manifestationen
Nicht-pulmonale Manifestationen
Die nicht-pulmonalen Manifestationen von zystischer Fibrose betreffen mehrere Organsysteme und sind nachstehend zusammengefasst.
Die Diagnose der zystischen Fibrose kann meist nach Anamnese und klinischer Untersuchung gestellt werden, aber eine Reihe von Untersuchungen können für die Bestätigung der Diagnose nützlich sein. Diese Untersuchungen können auch routinemäßig bei Patienten mit einem betroffenen Verwandten ersten Grades durchgeführt werden. Die folgenden Untersuchungen sind von diagnostischer Bedeutung bei zystischer Fibrose:
Die Behandlung der zystischen Fibrose konzentriert sich auf die Beseitigung von Infektionen der Atemwege, Reduktion von Sekreten und Umkehrung der Bronchokonstriktion in Verbindung mit Maßnahmen zur Bekämpfung der Pankreasbeteiligung und Mangelernährung.
In den letzten Jahrzehnten hat sich die Prognose der Patienten mit zystischer Fibrose signifikant verbessert. Die Lebenserwartung dieser Patienten beträgt nun durchschnittlich 40 Jahre [10]. Moderne Behandlungsstrategien ermöglichen es mehr als 80% der Patienten das Erwachsenenalter zu erreichen. Todesfälle sind in der Regel mit Komplikationen der Lunge verknüpft.
Die zystische Fibrose ist eine genetische Erkrankung, die autosomal rezessiv vererbt wird. Die zugrunde liegenden genetischen Defekte betreffen ein Gen auf Chromosom 7, das für einen Chloridkanal (Cystic Fibrosis Transmembrane Regulator, CFTR) kodiert. Derzeit sind insgesamt 1965 verschiedene Mutationen in dem Gen identifiziert und bis zu 230 Gene können nachweislich klinische Manifestationen von zystischer Fibrose [3] verursachen.
Die häufigste Mutation bei zystischer Fibrose ist AF508. Sie ist durch Fehlen der Aminosäure Phenylalanin an der Position 508 im CFTR-Protein gekennzeichnet und ist in über 65% der klinischen Fälle von zystischer Fibrose weltweit vorhanden [4]. Andere häufige Mutationen von klinischer Bedeutung sind G542X, G551D, N1303K und W1282X.
Die zystische Fibrose scheint oft eine seltene Krankheit zu sein, aber praktisch ist sie die häufigste tödliche vererbte Krankheit in der weißen Bevölkerung [1]. Sie ist sehr viel häufiger in der westlichen Welt, insbesondere in Europa und viel seltener in den asiatischen und afrikanischen Ländern.
In den Vereinigten Staaten variiert die Prävalenz der Erkrankung zwischen den verschiedenen Bevölkerungsgruppen. Die höchste Prävalenz (1 Fall pro 3200 Einwohner) ist in der Bevölkerung europäischer Abstammung vorhanden. Die niedrigste Prävalenz (1 Fall pro 31.000 Einwohner) findet man bei Personen mit asiatischer Abstammung. Die Prävalenz der Personen mit spanischer oder afrikanischer Abstammung (1 Fall pro 9200/15000 Einwohner) liegen zwischen diesen beiden Extremen. Irland hat die weltweit höchste Inzidenz dieser Erkrankung mit einem neuen Fall pro 1353 Personen pro Jahr [2].
Das defekte Gen bei dieser Erkrankung kodiert für Cystic Fibrosis Transmembrane Conductance Regulator (CFTR), einen Chloridkanal. Diese Chloridkanal ist normalerweise an der apikalen Zellmembran, vor allem der Epithelien verschiedener Organe des Körpers, einschließlich Lunge, Bauchspeicheldrüse, Magen, Darm, endokrinen und reproduktiven Organen, vorhanden.
Der nicht vorhandene oder funktionsgestörte Chloridkanal führt zu abnormalem trans-epithelialem Transport von Chloridionen und Wassermolekülen in den jeweiligen Organen. Der Transport von Natrium, Bikarbonat und anderen Ionen kann auch in einigen Mutationen betroffen sein. Infolgedessen sind die an den Epitheloberflächen hergestellten Sekrete ungewöhnlich viskös und verursachen so die klinischen Manifestationen. An den Atemwegen verhindert das Sekret die angemessene Hydratation des mukoziliären Epithels, prädisponiert das Epithel zu wiederkehrenden Infektionen und chronischen Entzündungen und verursacht die Produktion von zähem Sputum. In endokrinen Organen sammelt sich ebenfalls Sekret und verursacht Obstruktion. Ähnlichen Pathologien treten im Gastrointestinaltrakt und den Fortpflanzungsorganen auf.
Es gibt keine Richtlinien für die Prävention der zystischen Fibrose.
Die zystische Fibrose oder Mukoviszidose ist eine autosomal-rezessive vererbte Stoffwechselerkrankung. Die Erkrankung wird durch Mutationen am langen Arm des Chromosoms 7 (7q31.2) verursacht. Das betroffene Gen codiert für CFTR (Cystic Fibrosis Transmembrane Conductance Regulator), ein Protein, das als Chloridkanal fungiert, wodurch es in den betroffenen Organen zu Funktionsstörungen unterschiedlicher Art kommt.
Die Symptome der zystischen Fibrose betreffen alle exokrinen Drüsen. Die Therapie erfolgt symptomatisch, bei konsequenter Therapie ist eine Lebenserwartung von über 40 Jahren möglich.
Die zystische Fibrose, auch als Mukoviszidose bekannt, wird durch einen genetischen Defekt eines Proteins verursacht, das in Geweben vieler Organe, einschließlich der Lungen, Bauchspeicheldrüse, Magen, Darm, endokrinen und reproduktiven Organen, Funktionsstörungen verursacht. Es bewirkt die Produktion von abnormalen Sekreten, was zu den typischen Symptomen (u.a. chronischer Husten, Verdauungsprobleme, Fortpflanzungsprobleme) dieser Erkrankung führt. Die Behandlung der Erkrankung hat sich in den letzten Jahren verbessert, und die Prognose ist nun deutlich verbessert.