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Der ehemalige selbständige Grafiker Fred Bauer (*1928), der unter anderem mit seinen Plakaten für grosse Kunstausstellungen oder durch seine Illustrationen für Kinderbücher bekannt geworden ist, stellt Gemälde und Collagen aus, die während der vergangenen zehn Jahre entstanden sind. Bewusst wie auch unbewusst bringt er mit Schere und Pinsel «Ordnung in das Chaos», ein Thema, das ihn seit jeher beschäftigt.
Das eigenständige Schaffen des Vaters hat den Sohn Manuel Bauer (*1966) geprägt. Er wurde Fotograf und in dieser Funktion international bekannt für seine Reportagen über den Dalai Lama oder die «Flucht aus Tibet», auf der er ein Mädchen und dessen Vater von Lhasa nach Indien begleitete. «Mit meiner Arbeit kann ich auf Missstände und Ungerechtigkeiten aufmerksam machen und vielleicht ein Stück weit auch etwas verändern», erzählt Manuel Bauer. Im Höchhuus zeigt er nun sein jüngstes Projekt «Sam Dzong – ein Dorf zieht um». Der Umzug war nötig geworden, da den Bewohnern von Sam Dzong im kargen abgelegenen Tal Mustang (Nepal) seit einiger Zeit das Schmelzwasser und damit fruchtbare Böden fürs Überleben fehlten. Während beinahe zehn Jahren half Manuel Bauer den Dorfbewohnern, eine neue Existenz aufzubauen.
(Bilder: Manuel Bauer, Andreas Brunner)