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In den letzten Jahren hat sich der Fachkräftemangel in der Tourismusbranche stark zugespitzt. Während der Corona-Pandemie wurde die Branche noch verstärkt als unsicher angesehen, viele Fachkräfte haben in anderen Branchen ihr neues Auskommen gefunden. Die Konkurrenz um die besten Talente, Fachkräfte und Aushilfen ist riesig. Vor Saisonstart können oftmals nicht alle Stellen besetzt werden. Auch für Ganzjahresstellen ist der Zulauf bescheiden.
Um weiterhin funktionieren zu können, muss die Tourismusbranche als ganzes wieder attraktiver scheinen, aber vor allem auch attraktiver sein. Wenn nur einzelne Betriebe ihre Arbeitsbedingungen so anpassen, dass sie für Stellensuchende in Frage kommen, wird das Problem eher verlagert als gelöst. Wie wäre es also, wenn man eine Reihe von Benefits sammeln würde und dies sämtlichen Mitarbeitenden des Bündner Tourismus z.B. in Form einer "Vorteilskarte" zugänglich machen würde? Benefits alleine reichen wohl kaum aus um die Situation abschliessend zu entschärfen sind aber ein erster Schritt. Zusätzlich könnte über die Erstellung eines Dokuments nachgedacht werden, welches Empfehlungen für Arbeitgebende im Tourismus sammelt, die den Job attraktiver machen würden (z.B. 4-Tagewoche, Reduktion der wöchentlichen Arbeitszeit, verbesserte Vereinbarkeit von Beruf und Familie, etc.).
Die Idee ist sicher kein Quick-Win, aber vielleicht eine Überlegung wert.