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Um den Einfluss der biologischen Produktionsweise auf das Arbeitseinkommen pro Normalarbeitstag zu analysieren, werden für fünf Betriebstypen mit Tierhaltung multiple Regressionen gerechnet. Bei den Verkehrsmilchbetrieben sowie den Betriebstypen «Anderes Rindvieh» und «Kombinierte Veredelung» erreichen Biobetriebe gegenüber Betrieben mit ökologischem Leistungsnachweis (ÖLN) ein um rund sechs Franken pro Tag bzw. 5 bis 7 % höheres Arbeitseinkommen. Für die Mutterkuhbetriebe und die «Kombinierten Anderen» kann kein Unterschied festgestellt werden.
Politische Massnahmen zur Verringerung der Treibhausgasemissionen aus der Landwirtschaft sind effektiver und effizienter, wenn sie auf regionaler anstatt einzelbetrieblicher Ebene festgelegt werden. Dies kann helfen, die Klimaziele kosteneffizienter zu erreichen.
Die weltweite Verfügbarkeit von Nahrungsmitteln dürfte mittelfristig stabil bleiben. Herausforderungen für die Ernährungssicherheit in der Schweiz sind die pro Kopf sinkende Agrarfläche, zunehmende Extremwetterereignisse und ein verstärkter Schaderregerdruck.
An der deutsch-französischen Sprachgrenze innerhalb der Schweiz werden Agrarumweltmassnahmen zur Förderung der Biodiversität unterschiedlich stark umgesetzt. Wirtschaftspolitische Anreize könnten diesen kulturbedingten Unterschied verringern.