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Alberto Contador gewinnt zum zweiten Mal nach 2008 den Giro d'Italia. In der letzten Etappe von Turin nach Mailand gerät das Leadertrikot des Spaniers wie erwartet nicht mehr in Gefahr.
Contador entscheidet die Gesamtwertung nach den total 3486 Kilometern mit einem Vorsprung von 1:53 Minuten auf den Italiener Fabio Aru und 3:05 auf den Spanier Mikel Landa für sich. Contador sichert sich damit – ohne eine einzige Etappe gewonnen zu haben – seinen insgesamt siebten Triumph an einer der drei grossen Rundfahrten.
Der 32-Jährige zeigt während der drei Wochen fast keine Schwäche. Nur auf der vorletzten Etappe nach Sestriere büsst er auf seine ersten Verfolger etwas Zeit ein. Contadors nächstes Ziel ist die Tour de France. In Frankreich möchte er als erster Fahrer seit Marco Pantani (1998) das «Double» mit Siegen am Giro und der Tour gewinnen.
Die letzte Etappe in Mailand endet nicht wie erwartet mit einer Massenankunft. Der Belgier Iljo Keisse siegt im Zweiersprint vor dem Australier Luke Durbridge. Das Duo setzt sich rund 30 km vor dem Ende ab und wird überraschenderweise nicht mehr eingeholt.
Neun Sekunden Vorsprung retten Keisse und Durbridge ins Ziel. Den Sprint des Feldes um Platz 3 entscheidet der Deutsche Roger Kluge vom Schweizer IAM-Team für sich.
Silvan Dillier, der einzige verbliebene Schweizer im Feld, schliesst seine erste dreiwöchige Rundfahrt mit einem Rückstand von fast drei Stunden im 52. Schlussrang ab. (si)(si/cma)