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Ich frage mich aber, wieso viele Bürger sich trotz all dieser bekannten Fakten haben impfen lassen?
Vielleicht weil sie richtig erkannt haben, daß die Impfung auch einen Nutzen hat(te), und sie diesen Nutzen für höher eingeschätzt haben als die Risiken?
Der Nutzen läßt sich vermutlich an dieser Grafik direkt ablesen:
Die Sterblichkeit in Zusammenhang mit dem Coronavirus ist ein wichtiger Indikator zur Beurteilung der pandemischen Lage in den einzelnen Bundesländern.
de.statista.com
Ich halte diese Statistik nicht für aussagefähig in Bezug auf einen Nutzen der Impfungen.
Gründe:
Wenn man sich nicht impfen lässt, muss man sich natürlich vor einer Infektion schützen:
- FFP-Masken - und nicht nur den "Mund-Nasenschutz-Lappen",
- Abstand - gern auch 2 oder mehr Meter, soweit möglich
- Kontaktreduzierung
Die verlinkte Statistik sagt nur etwas über Todesfälle aus, nicht aber über das Verhalten der Gestorbenen und darüber, ob diese geimpft waren oder nicht.
Wenn nun, wie es manch ein Bürger in Sachsen wohl tat, Corona als gefährliche Infektion verneint wird und demzufolge auch keine Schutzmaßnahmen ergriffen wurden, so ist es schon logisch, dass diese Menschen sich infizieren und dann auch mal an Corona versterben können.
Aber:
Oftmals sind es die Geimpften gewesen, die sich nicht mehr gut schützten und die dann Corona bekamen und evtl. auch daran gestorben sind.
Dass die Impfung den Tod durch Corona verhindert, vermag ich nicht zu erkennen.
Hier an meinem Wohnort ist ein geboosterter Arzt (also mind. 3 x geimpft) an Corona verstorben (in der Zeit der Omikron-Variante). Er hat sicher Corona durch seinen Beruf bekommen. Er war auch am Wochenende oft beim ärztlichen Bereitschaftsdienst (Hausbesuche ...!) tätig. Die Impfungen haben ihm nichts gebracht.
Ich würde sogar sagen, dass mit der Zahl der Impfungen auch die Anfälligkeit für eine Corona-Infektion gestiegen ist (... Immunsystem durch die Impfungen schlechter?).
Man sich auf die -nicht beweisbare- These festgelegt, dass Impfungen bei einer Corona-Infektion zu einem milderen Verlauf führen würden, nachdem die ersten Thesen (Schutz vor Ansteckung und Weitergabe) sich als falsch erwiesen hatten.
Mein Beispielsfall oben mit dem an Corona verstorbenen geimpften Arzt zeigt aber, dass auch diese Behauptung vermutlich nicht stimmt.
Es lässt sich leider nicht beweisen.
Die Menschen aber glauben diesen Behauptungen (Schutz vor schwerem Verlauf), weil sie oftmals es entweder glauben WOLLEN oder aber weil sie so unkritisch sind, dass sie ungeprüft jedem glauben, der sich als "Experte" ausgibt.
Wer sich mit den bekannten Schutzmaßnahmen schützt, wird selten eine Infektion bekommen und daher auch nicht an einer Infektion sterben. Das ist meine Erfahrung.
Denn ich bekam meine erste und einzige Infektion nur, weil ich mich auf dem Behandlungsstuhl des Zahnarztes letzten November angesteckt habe (exakt 3 Tage danach fing der "Spuk" an).
Ich war in der gesamten Corona-Zeit vor diesem Zahnarztbesuch nie bei einem Arzt, bei dem ich behandlungsbedingt die Maske hätte abnehmen müssen.
Jetzt habe ich das Dilemma, dass ich wohl nie wieder Arztbesuche riskieren werde, bei denen ich die Maske abnehmen muss.
Das hat jetzt schon die Auswirkung, dass ich den fehlenden Schneidezahn oben nicht ersetzen lassen kann und schon deshalb immer eine Maske tragen muss, weil das nicht gerade toll aussieht.
Die Alternative ist: Nochmals zum Zahnarzt zu gehen und mit der 2. Infektion dort rauszugehen?
Natürlich hatte ich vor dem Zahnarztbesuch 2 mal sogar dort angerufen und darum gebeten, dass man alle Vorkehrungen trifft, damit ich mich als Hochrisikopatientin nicht infizieren kann. Hat aber nichts genutzt ...