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Die folgende Zusammenfassung basiert auf IAEO-Informationen.
Schweden spendete Ausrüstungsgegenstände
Als «Unterstützungsmassnahme zur Gewährleistung der nuklearen Sicherheit und Sicherung von Kernanlagen» habe die IAEO am 28. September die dritte Hilfslieferung an Ausrüstungsgegenständen in die Ukraine gesendet, welche in wenigen Tagen eintreffen werde, verkündete IAEO-Generaldirektor Rafael Mariano Grossi.
Zu den vor der Ukraine angeforderten Gegenständen hätten unter anderem Strahlungsüberwachungsgeräte, Mobiltelefone und tragbare Stromversorgungssysteme gehört. Sie seien von «Schweden gespendet und von der IAEO mit ausserbudgetärer Unterstützung Frankreichs und der USA beschafft worden», so Grossi. Empfänger seien fünf Einrichtungen des Landes wie SNRIU oder der nationale Kernkraftwerksbetreiber Energoatom.
Solche Lieferungen würden über das Response and Assistance Network (Ratnet) der IAEO organisiert. Länder könnten dort ihre Unterstützungsmöglichkeiten in einer Vielzahl von Bereichen anmelden wie der Strahlungsdosisbewertung, der Dekontaminierung, der Beurteilung von Nuklearanlagen inklusive Beratung sowie der Suche und Bergung radioaktiver Quellen, erklärte die IAEO.
Laut IAEO traf bereits Anfang September eine zweite grosse Hilfslieferung in der Ukraine ein, die unter anderem Strahlungsüberwachungsgeräte und persönliche Schutzausrüstung aus Ungarn, Rumänien und Spanien enthielt. Die erste Lieferung an Ausrüstungsgegenständen im Juli sei von Australien bereitgestellt und mit französischer Unterstützung beschafft worden.
Ereignisse ausserhalb des Kernkraftwerksgeländes von Saporoschje
Die IAEO informierte auch darüber, dass es diese Woche fünf Landminenexplosionen ausserhalb der Umzäunung der Anlage gegeben habe. Eine Landmine sei am Nachmittag des 28. Novembers «im Bereich eines Kanals, durch den Wasser für das Kühlsystem des Kraftwerks geleitet wird» ausgelöst worden. Sie habe «keine Schäden verursacht». Am 29. September sei eine Landmine «etwa 500 Meter von Reaktorblock 1 entfernt» explodiert, wobei «es keine grösseren Schäden gab». «Wie bei den drei vorangegangenen Landminenexplosionen, über die die IAEO in dieser Woche berichtete, wird angenommen, dass sie von Tieren verursacht wurden», schrieb die IAEO mit Hinweis auf weitere Untersuchungen.
«Generaldirektor Grossi äusserte erneut seine tiefe Besorgnis über das wiederholte Auftreten solcher Minenexplosionen in der Nähe von Europas grösstem Kernkraftwerk, das in den letzten zwei Monaten häufig beschossen wurde», so die IAEO.
Quelle
B.G. nach IAEO, Medienmitteilung, 29. September 2022