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Niederlage für den britischen Formel-1-Weltmeister Lewis Hamilton. Der Überflieger auf der Rennstrecke ist vor Gericht von der Swatch Group ausgebremst worden. Drei Jahre dauerte der Rechtsstreit um die Marke Hamilton. Jetzt hat die Swatch Group gewonnen, wie «Daily Mail» berichtet.
Das Amt der Europäischen Union für geistiges Eigentum (EUIPO) erlaubt dem Rennfahrer nicht, Hamilton als Marke exklusiv für seine Produkte zu beanspruchen. Der Markeneintrag der in den USA gegründeten Uhrenfirma, die seit 1971 der Swatch Group gehört, werde nicht gelöscht.
Gemäss dem Amt kann keine Person beanspruchen, dass ihr Name als Marke registriert wird, wenn das Dritten schadet. Sowieso habe der Rennfahrer nur den Nachnamen registrieren wollen, der in englischsprachigen Ländern ziemlich häufig sei.
Zudem werden Uhren der Marke Hamilton bereits seit 1892 verkauft, was die Swatch Group vor Gericht belegen konnte. Ein bekannter Zeuge ist Elvis Presley. Dieser hat schon im Film «Blue Hawaii» (1961) eine Hamilton getragen. In der Schweiz ist Hamilton offizieller Uhrenpartner von Air Zermatt.
Der Formel-1-Weltmeister wollte seinen Namen als Markenzeichen ebenfalls für Uhren sowie Smartwatches und Schmuck nutzen.