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Aktives Altern der Seniorinnen und Senioren
Das Bundesamt für Statistik weiss: Die Seniorinnen und Senioren, die 65-jährig oder älter sind, repräsentieren eine rasch wachsende Gruppe in der Bevölkerung und werden 2045 mit 2.7 Mio. stärker in der ständigen Wohnbevölkerung vertreten sein als Kinder und Jugendliche. Diese nur leicht wachsende Gruppe der bis 19-Jährigen wird mit 1.9 Mio. im Jahre 2045 untervertreten sein.
Die Zahl der 80-jährigen und älteren Menschen nimmt in der Schweiz ebenfalls zu: 1950 betrug ihr Anteil an der Bevölkerung 1.2% (54'800), 2017 waren es bereits 5.1% (434'300), und bis 2045 wird diese Gruppe auf 1.1 Mio. anwachsen.
Seniorinnen und Senioren bleiben bis ins hohe Alter aktiv. Sie stimmen an der Urne ab, bilden sich weiter, sind integriert und treffen Freunde. Zudem zeigen die Zahlen, dass sie je länger je mehr vernetzt sind und regelmässig Sport treiben und manchmal auch erwerbstätig sind.
Der Index für aktives Altern
Aktives Altern heisst, dass Menschen die Möglichkeit haben, im zunehmenden Alter ihre Gesundheit zu wahren, am Leben ihrer sozialen Umgebung teilzunehmen, ihre persönliche Sicherheit zu gewährleisten und derart ihre Lebensqualität zu verbessern.
Die Wirtschaftskommission der Vereinten Nationen für Europa hat einen Index für aktives Altern AAI geschaffen. Er weist aus, in welchem Umfang das Potenzial älterer Menschen ausgeschöpft wird, und zwar in drei verschiedenen Bereichen: Beschäftigung, soziale Teilhabe und unabhängiges Leben. Der AAI enthält ausserdem einen vierten Bereich, der über die eigentlichen Erfahrungen mit aktivem Altern hinausgeht. Er erfasst die Unterschiede zwischen den Ländern in Bezug auf die Situation ihrer älteren Bevölkerung und die Schaffung eines günstigen Umfelds für aktives Altern.
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