Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03363.jsonl.gz/134

Lösungsorientierte Gesprächsführung -Thomas Schnura Das Prinzip der Lösungsorientierten Gesprächsführung geht davon aus, dass ein Mensch die Fähigkeiten und Möglichkeiten hat, seine Probleme zu lösen. Hätte er sie nicht, er ginge daran zugrunde. Da er diese Ressourcen aber besitzt, gilt es, sie zu entdecken. Mit den Möglichkeiten der Lösungsorientierten Gesprächsführung wird es einem Therapeuten erleichtert, diese zu finden. Es findet keine problemorientierte Vorgehensweise mehr statt, sondern eine lösungsorientierte. Lange Zeit galt der Einwand, dass, wer sich ausschliesslich mit der Lösung von Problemen beschäftigt, ihre Ursachen nicht verdeutlicht oder beseitigt. Das führe dazu, dass sich Probleme verlagern um an anderer Stelle wieder aufzutauchen. Dieser Einwand ist inzwischen durch gross angelegte Studien und Nachuntersuchungen widerlegt, sodass wir heute sagen können: Es lohnt sich, lösungsorientiert zu arbeiten und zu denken.
Portrait
Thomas Schnura 1989 Zulassung als Heilpraktiker 1990 Grosse Akupunkturausbildung bei Dr. Radah Tambirajah ab 1990 Praktische Arbeit mit der Akupunktur in eigener Praxis ab 1990 Akupunkturunterricht an der Deutschen Paracelsus Schule 1992 Entwicklung eines Anamnese-Konzeptes für die TCM, da die Studenten über Unsicherheiten bei der Diagnosestellung klagen ab 1993 Arbeit mit dem vorläufigen Anamnesebogen, um die Treffsicherheit der Ergebnisse zu überprüfen. Dabei Differenzierung der Fragebögen. 1994 Herausgabe der Fragebögen an die Studenten, um eine breitere Überprüfungsbasis zu erhalten