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Hallo Leute, ich hoffe, ihr könnt mir bei meinem Problem weiterhelfen. Ich muss eine PDF-Datei (Format: DIN A4) in eps umwandeln. Das eigentliche problem ist, dass die Auflösung 150 dpi beträgt. Es soll aber am ende 600 dpi betragen. Die Größe soll auf 13,4 cm in der Breite und 21,4 cm in der Höhe gebracht werden. ICh weiß gar nicht ob die 600 dpi möglich sind oder mit welchem Programm ich das am besten machen kann.
Das dürfte nicht so einfach sein. Wenn es lediglich um die Grösse geht, so kann die EPS-Datei in jedem Layoutprogramm vergrössert und verkleinert werden. Aber bei der Auflösung hast du ein Problem. Wenn die PDF-Datei lediglich 150ppi gross ist, kann die Auflösung nur noch vie Interpolation heraufgerechnet werden, und das bedeutet in jeden Fall ein Verlust. Wenn du die Datei in einem Layoutprogramm um 50 Prozent verkleinerst, wird sich die Auflösung des Bildes verdoppeln. (Eine Verkleinerung des Bildes in einem Layoutprogramm bewirkt immer eine proportionale Vergrösserung der Auflösung). Doch das wird in deinem Fall nicht reichen.
Ich würde daher die PDF-Datei neu erstellen oder dem Kunden sagen, dass er eine neue Datei mit der korrekten Auflösung schicken soll. In deinem Falle wärest du auf jeden Fall auf eine Interpolation angewiesen. Das kannst du zum Beispiel wir PitStop machen, oder du öffnest die datei in Photoshop. Aber wie gesagt, jede Interpolation bringt eine Qualitätsverschlechterung mit sich, wobei die Bikubische Interpolation noch die beste ist, aber eben auch nicht gut genug, um Auflösungen zu erzwingen, die Physikalisch nicht vorliegen.
Wenn das ganze in Graustufe gehalten wird, wäre das von Vorteil für mich? Ich meine, würde der Verlust sich dadurch in grenzen halten? Soweit ich weiß, reichen für den druck einer Anzeige im Format DIN A die Auflösung von 300 dpi, oder irre ich mich da??? Was ist eingentlich der Unterschied zwischen Photoshop eps, Photoshop DCS 1.0 (eps), Photoshop DCS 2.0 (eps)?
Es spielt bei der Auflösung keine Rolle, ob die Bilder vierfarbig oder schwarzweiss sind. Die Auflösung ist ein Faktor, der mit der Farbe nichts zu tun hat. Die Auflösung ist nur eine Masseinheit, die beschreibt, wieviele Pixel - später Rasterpunkte pro Masseinheit gesetzt werden.
Eine Auflösung von 300 dpi kommt in der Regel dann zum Einsatz, wenn im Offsetdruck gedruckt wird. Dabei kommt es noch auf das Papier an. Für einen Druck auf hochweiss gestrichenes Glanzpapier sind 300dpi unbedingt nötig, bei mattem Offsetpapier kann auch mit etwas weniger gedruckt werden.
Photoshop-EPS sind mit den EPS-Files zu vergleichen, die man auch aus Illustrator usw erzeugen kann. Der einzige, aber sehr wichtige Unterschied liegt darin, dass Photoshop-EPS im Gegensatz zu Illustrator-EPS immer vollständig gerastert werden. Photoshop-EPS können also keine Vektorelemente enthalten, ohne dass diese gerastert werden.
DCS und DCS2 Files sind sogenannte vorseparierte Dateien. Das heisst, dass das Dokument so abgespeichert wird, dass für jede Farbe des Bildes eine einzelne Seite generiert wird. Das ist zum Beispiel dann der Fall, wenn Daten ab vorseparierten Filmen eingescannt werden.
Danke für deine Antworten. Ich habe die PDF-Datei im Photoshop aufgemacht und als eps abgespeichert. Ich wollte mir die Anzeige noch einmal im Illustrator anschauen, doch die Anzeige fehlt zur hälfte. Oh man, ich weiß echt nicht mehr, wie ich weiter machen soll. Es kann doch nicht so schwer sein, eine Anzeige in eps umzuwandeln, was nach etwas aussieht... :(
Wenn du mit dem Acrobat-Vollprodukt arbeitest, kannst du die EPS-Datei auch beim Speichern-Unter Dialog (Acrobat5) oder beim Exportieren (Acrobat4) als EPS speichern. Ideal wäre es, wenn du diese EPS,datei auf die Hälfte der Grösse im Layoutprogramm verkleinern könntest, dann hättest du eine ungefähre Auflösung von 300dpi. Den Weg über Photoshop würde ich nur im absoluten Notfall gehen, weil dann alles gerastert wird.