Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03322.jsonl.gz/446

|Das Ziel und die Wege zum Ziel|
Das Ziel der Weltföderalisten ist, zur Lösung von länderübergreifenden Problemen eine internationale Plattform zu schaffen, auf der offen diskutiert und geeignete Massnahmen in demokratischer Abstimmung beschlossen werden können. Die Weltföderalisten unterstützen deshalb ganz konkret auch die Kampagne für eine Parlamentarische Versammlung der Vereinten Nationen UNPA.
Die UNO in ihrer heutigen Form mit einem Sicherheitsrat mit fünf ständigen Mitgliedern mit einem Veto-Recht und mit mehr Entscheidungskompetenzen, als sie die UNO-Generalversammlung hat, erfüllt die Anforderung der demokratischen Legitimation nicht. Auch Organisationen wie die G-8 oder die G-20 sind oligarchische Institutionen der Mächtigen und entbehren jeder demokratischen Legitimation.
Es gilt deshalb, die UNO und ihre Gremien in geeigneter Form zu reorganisieren oder aber eine neue, demokratisch legitimierte Diskussions- und Entscheidungsplattform zu schaffen.
Die Vereinigung der Weltföderalisten Schweiz hat sich als Beitrag zur Erreichung des Ziels für die nächsten Jahre folgende Etappenziele gesetzt:
☛ Die Bewegung der Weltföderalisten Schweiz und des World Federalist Movement soll in der Schweiz spürbar bekannter werden. Zumindest die Mitglieder des Bundesrates, der kantonalen Exekutiven und die Parlamentarier auf Bundes- und Kantonsebene sollen wissen, dass es die Weltföderalisten gibt und was ihre Ziele und Intentionen sind.
☛ Die Vereinigung der Weltföderalisten Schweiz, die heute weniger als 200 Mitglieder zählt, soll wenigstens 1000 aktive Mitglieder haben, darunter nicht zuletzt Studenten und Studentinnen aller Studienrichtungen und Parlamentarier aus allen Parteien.
☛ Die Vereinigung der Weltföderalisten Schweiz soll einen Vorstand erhalten, der die ganze Schweizer Bevölkerung vertritt, Männer und Frauen, Junge und Alte, Deutsch-, Französisch- und Italienischsprechende.
☛ Die Vereinigung der Weltföderalisten Schweiz soll sich personell so instand setzen, dass sie zu weltpolitischen Entscheidungen und Ereignissen im Bereich „World Governance“ in kürzester Zeit öffentlich Stellung nehmen und gegebenenfalls in öffentlichen Diskussionen ihren Standpunkt vertreten und kommentieren kann.
☛ Die Stimme der Weltföderalisten soll in der Schweiz so stark werden, dass auch die grossen Medien davon Kenntnis nehmen und ihre Stellungnahmen wiedergeben müssen.
CM / 16.11.2012
Text als pdf downloaden