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Wie keine andere Gemeinde im Baselbiet ist Birsfelden eine Fluss-Gemeinde: Im Westen eingebettet in die Birsmündung, im Norden begrenzt durch den Rhein, liegt Birsfelden am westlichen Ausläufer des Hardwaldes, einer wichtigen Naherholungszone der Region Basel.
Im Fluss war und ist in Birsfelden aber auch die städtebauliche und wirtschaftliche Entwicklung. Noch vor hundert Jahren war das in den schweifförmigen Verlauf des Rheins eingebettete Birsfelden ein riesiges, durch den stattlichen Birsfelder Hof landwirtschaftlich genutztes Gebiet, dessen Ursprünge auf das frühe Mittelalter und das Kloster St. Alban zurückgehen. Heute ist Birsfelden mit seinen rund 10‘500 Einwohnerinnen und Einwohnern zwar eine Kleinstadt, mit 252 Hektaren flächenmässig jedoch eine der kleinsten Gemeinden des Kantons.
Massgeblich für die Entwicklung Birsfeldens zur Ortschaft war der Bau einer Brücke über die Birs im Jahr 1425. Diesem Flussübergang war es u.a. zu verdanken, dass sich Birsfelden im 19. Jahrhundert zur Siedlung entwickelte, die dank Nachfrage nach Arbeitskräften im nahen Basel und der günstigen Verkehrslage sprunghaft prosperierte.
Noch heute pulsiert der Verkehr in und um Birsfelden. Über den Rheinhafen findet ein
Güteraustausch mit der ganzen Welt statt, südlich des Gemeindebanns liegt die Autobahn A2 und auch mit den öffentlichen Verkehrsmitteln ist Birsfelden bestens erschlossen: Die Tramlinie 3, die bereits 1897 in Betrieb ging, verbindet Birsfelden seit dem Jahr 2019 mit der elsässischen Gemeinde St. Louis.
Aufgrund der Nähe zur Stadt Basel, attraktiven Naherholungszonen sowie zahlreicher gesellschaftlicher und kultureller Veranstaltungen und Institutionen, wie der Birsfelder Chilbi, der Fasnacht, dem Banntag oder dem Kulturzentrum Roxy, ist Birsfelden nach wie vor ein beliebter Wohnort für Jung und Alt.