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Das Berechnungsprinzip beruht auf der Eingabe der Triebwerksleistung (Wellen-PS) in Annäherungsfunktionen, welche dann Treibstoffverbrauch und Emissionsfaktoren liefern. In Kombination mit Zeiten und Leistungseinstellungen für verschiedene Flugphasen und für verschiedene Helikopterkategorien können die Emissionen im Flugplatzbereich und pro Flugstunde abgeschätzt werden.
Als Grundlage für die Entwicklung der Methode dienten dem BAZL eigene Abgasmessungen an Helikoptertriebwerken in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Zentrum für Luft und Raumfahrt DLR, vertrauliche Herstellerdaten, Betriebshandbücher von Helikoptern und Flugversuche. In der „Guidance on the determination of helicopter emissions“ werden sämtliche Elemente der Methode und ihre Grundlagen beschrieben:
Eine fertig berechnete Tabelle mit Emissionsfrachten pro Helikoptertyp wird ebenfalls zum Download angeboten. Sie enthält sämtliche angewandten Formeln und Berechnungsschritte (ausgeblendete Spalten können eingeblendet werden). Grau hinterlegte Felder sind Eingabefelder. Grün hinterlegte Felder bedeuten Kolbenmotor-Helikopter.
Vorsicht: Obwohl mit der BAZL Methode die Emissionen für einzelne Helikopter recht detailliert abgeschätzt werden können, muss sich der Anwender bewusst sein, dass die individuelle Emissionscharakteristik einzelner Triebwerke im Ergebnis nicht berücksichtig wird. Das Ergebnis der Abschätzung mit der BAZL Methode und das Ergebnis einer Berechnung mit Kenntnis der exakten individuellen Triebwerks- und Helikopterdaten können um einen Faktor 2 und mehr voneinander abweichen. Desgleichen ist es nicht angebracht, die Ergebnisse für einen Emissionsvergleich zwischen verschiedenen Helikoptern ähnlicher Grösse zu verwenden.