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Adolf Kreuzer absolvierte seine Lehre bei Johann Jakob Röttinger in Zürich. 1866 hatte er bereits ein eigenes Geschäft in seiner Heimat Furtwangen. 1868 kehrte er zurück in die Werkstatt Röttinger nach Zürich. Zeitweilig war er als Geschäftsführer bei Karl Wehrli in Zürich Aussersihl tätig. 1883 eröffnete er eine eigene Werkstatt in Zürich. Er erhielt Auszeichnungen an den Weltausstellungen 1889 in Paris und 1893 in Chicago. Um 1900 war Kreuzer in Solothurn ansässig. Dort schuf er Fenster für verschiedene Kirchen in der Umgebung und war Ehrenmitglied der Solothurner Lukasbrüderschaft.
Scheiwiller-Lorber, E. (2014). "...gemäß den Regeln und Gesetzen der Ästhetik und der christlichen Kunst...".Johann Jakob Röttinger: Ein Glasmalerpionier im Dienste des Historismus (Publications du Vitrocentre Romont). Bern: Verlag Lang, S. 209-211.