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Die allermeisten Präsenznachweise stammen von den Fotofallen, welche die Dienststelle im Rahmen ihres Fotofallenmonitorings in den Gebieten mit dauernder Wolfspräsenz einsetzt. Die Fotoaufnahmen erfolgen grossmehrheitlich in den Nachtstunden, also ausserhalb der Aktivitätszeit des Menschen.
Weitere Nachweise erfolgen anhand von:
Spurenaufnahmen im Gelände, insbesondere zur Winterszeit im Schnee;
Gerissenen Nutz- und Wildtieren;
Belegbaren Direktbeobachtungen.
Identifizierung von Wölfen
Die Identifizierung von Wölfen erfolgt anhand von Probenmaterial, dass von den Wildhütern gesammelt wird und zur Untersuchung der darin enthaltenen DNA an ein spezialisiertes Labor der Universität Lausanne eingeschickt wird.
Die Proben sind anonymisiert, so dass das Institut nicht weiss woher die zu untersuchenden Proben stammen.
Aus der DNA die wie beim Menschen für jeden Wolf unterschiedlich ist, können die einzelnen Individuen sowie deren Geschlecht bestimmt werden.
Als Probematerial dient:
Kot, Haare, Urin, Blut, Muskelgewebe oder Speichel, welcher meistens an Rissopfern entnommen wird.
Monitoring-Karten - 2019
Die Monitoring-Karten bieten einen regelmässig aktualisierten und zusammengefassten Überblick über die Wolfspräsenz im Kanton Wallis. Die Karten werden alle drei Monate auf den neuesten Stand gebracht und erlauben es den interessierten Personen, sich jederzeit über die allgemeine Situation der Wolfspräsenz zu informieren.
Die Informationen umfassen die als sicher eingestuften Wolfsereignisse, die mittels DNA-Analysen identifizierten Individuen sowie die Regionen mit Nutztierrissen und die Anzahl der pro Angriff gerissenen Nutztiere. Die Wolfspräsenz und damit zusammenhängende Informationen können somit über den Jahresverlauf kontinuierlich verfolgt und genutzt werden.