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Der Baba(Sultan) von Rey Bouba, herrscht über 55'000 Untertanen und sein Reich ist so gross wie Belgien und Luxenburg
zusammen(35 000Km2).
Zu Unrecht wird dieser Herrscher oft Lamido genannt, doch der Sultan von Rey Bouba war nie ein Vasall von Sokoto.
Früher Abgeordneter in der Kameruner Nationalversammlung, Bouba Abdoulaye, musste seine Kariere und seinen weltlichen Lebensstil bei der Nachfolge seines Vaters aufgeben.
1799, kam sein Urahne Bouba N’Djida, ein Peul aus Mali mit seinen Kriegern an den Fluss Mayo Rey auf den Adamawa Hochplateau an, und beschloss sich dort nieder zu lassen. Er breitete eine weisse Flagge aus, die silberne Trommel, das Schwert und den Korb mit den königlichen Geheimnissen wurden in dem neu erbauten Palast niedergelegt. Mit seinen 800m langen und 7m hohen Aussenmauern ein imposantes Bauwerk.
Heute ist des Reich von Bouba N’Djida eines der traditionellsten Königreiche Afrikas. Der Sultan übt uneingeschränkte Macht aus. Er darf den Palast nur dreimal im Jahr verlassen. Der Baba ist das Zentrum des Reiches und der Welt. Er weiss alles und muss alles erfahren. Ganze Herscharen von Spionen berichten täglich was im Reich passiert.
BOUBA ABDOULAYE
Sultan von Rey-Bouba
Freitags findet in Rey Bouba der Wochenmarkt statt ! Aus dem ganzen Reich werden Erzeugnisse feilgeboten. Es sind aber sehr viele Peul M’Bororos und Woodabey, die vor allem Milchprodukte und Vie anbieten, vertreten.
Die Nomaden mit ihren Herden und ihren Farbenprächtigen Frauen, stellen diesen Wochenmarkt ganz besonders heraus.