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Der Genfer Alan Roura verzichtet auf einen Start an der übermorgen Samstag (4. Juli) beginnenden Vendée-Arktis-Les Sables d’Olonne. Ursprünglich hatte sich der 27-jährige unmittelbar nach Bekanntgabe der neu ins Leben gerufenen Regatta für eine Teilnahme am Vorbereitungsrennen auf die Vendée Globe entschieden. Grund für die kurzfristige Absage ist die bevorstehende Geburt des ersten Kindes von Roura und seiner Ehefrau Aurélia Mouraud.
"Ich hatte mich darauf gefreut, wieder an einem Wettkampf teilzunehmen, aber schlussendlich sind es rein persönliche Beweggründe, die mich dazu bewogen haben, auf einen Start zu verzichten», erklärt Roura. «Meine Frau und ich erwarten um den 15. Juli herum unser erstes Kind und ich möchte es nicht riskieren, dieses Ereignis zu verpassen. Der voraussichtliche Geburtstermin hatte perfekt zur ursprünglichen geplanten Vorbereitung mit einem Start an der New York-Vendée gepasst. Der Start zur Vendée-Arktis tut dies nicht mehr und ich möchte sicher sein, am Tag der Geburt an der Seite meiner Frau sein zu können», so der Skipper der IMOCA La Fabrique weiter.
«Meine Partner begrüssen meinen Entscheid und haben volles Verständnis für diesen Schritt. Auch wenn unser Beruf als Seefahrer jeden Tag äusserst herausfordernd und anspruchsvoll ist, sind wir gleichzeitig auch Ehemänner und Väter, und diese Rolle sollte wann immer möglich - und speziell in einem solchen Moment - Vorrang haben.»
Roura plant sein Trainingsprogramm während des Sommers wie vorgesehen fortzusetzen, einschliesslich einer letzten Inspektion seines Bootes. Im Anschluss nimmt er im September an der Défi Azimut teil.