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Ausgrabungen beweisen, dass die Region der Walliser Kantonshauptstadt bereits im Jahre 3500 v. Chr. besiedelt war und somit als eine der ältesten Alpensiedlungen gilt.
Seit dem Jahr 565 ist Sion der Bischofssitz des Kantons Wallis, der erst 1815 der Eidgenossenschaft beitrat. Auf dem Felsenhügel über der Stadt lebten in der Eisenzeit die Kelten, auf die der Name Sion (Sitten) zurückzuführen ist. Seit 1294 thront auf diesem Felsen auch das Schloss Tourbillon, das für den Bischof Bonifaz de Challant erbaut wurde. Im Krieg mit den Savoyern wurde es stark beschädigt, doch 1447 wurde die Burg wieder aufgebaut.
[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]Wer vom Kanton Glarus erzählt, muss auch vom Glarner Schabziger erzählen. Der Käse ist auch in der Liste „Kulinarisches Erbe der Schweiz“ aufgeführt. Wussten Sie, dass es eine solche Datenbank gibt? Der Verein Kulinarisches Erbe der Schweiz wurde 2004 gegründet und erfasst unsere traditionellen Lebensmittel, deren Geschichte oft mit der Region, aus welcher sie stammen, eng verbunden ist.
Das „Ziegerbrütli“, wie der Glarner Schabziger in seiner Heimatregion auch genannt wird, gehört zum Glarnerland wie Fridolin, wie Vrenelis Gärtli oder die alten Fabrikgebäude, Zeitzeugen der Glarner Textilindustrie. Wann genau der würzige Käse kreiert wurde, lässt sich nicht genau sagen, es muss irgendwann zwischen dem 8. und 12. Jahrhundert gewesen sein. Das Glarnerland gehörte damals jedenfalls noch dem Kloster Säckingen. Ein Teil des Zehnten, welchen die Bauern abgeben mussten, war ein Magerkäse aus Kuhmilch: der Ziger. Die Klosterfrauen empfanden seinen Geschmack als zu fade und kamen deshalb auf die Idee, ihn mit gemahlenen Hornklee-Blättern zu würzen. Ausser Salz kannten sie bis dahin keine Gewürze, Hornklee war ihnen allerdings bekannt.