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Viktorija teilt mit ihrer Oma Valentina (geb. 1954) eine Einzimmerwohnung in der Stadt Nikolajew. Die Grossmutter arbeitet in einem Betrieb und ist schon pensioniert. Das Mädchen sieht, wie es ihrer Grossmutter schwer fällt, alles in den Griff zu bekommen, aber sie kann ihre Arbeit nicht aufgeben, weil das karge Familieneinkommen nur aus Omas Lohn und Rente besteht, was für die nötigsten Ausgaben nur mit Mühe und Not reicht. Viktorijas Mutter Irina (geb. 1975) wohnt mit einem Mann ausserhalb der Stadt, besucht das Mädchen selten und hilft fast nicht. Viktorijas Vater hat die Familie verlassen, als seine Tochter noch ein Baby war und zeigt bis heute kein Interesse an ihrem Leben und ihren Bedürfnissen. Mit allen Kräften bemüht sich die sechzehnjährige Schülerin fleissig zu lernen. Sie interessiert sich besonders für Wirtschaft und Mathematik und möchte sich in diesen Fächern fortentwickeln und eine gute Ausbildung bekommen, aber dafür braucht man individuellen Unterricht, spezielle Bücher, was die kleine Familie nicht bezahlen kann. Viktorija hofft auf Verständnis und finanzielle Unterstützung der Schweizer Spenderinnen und Spender, um ihre schwierige Sachlage zu verändern.
Die überwiesenen Mittel wurden hauptsächlich für die Nahrung und die dringlichsten Ausgaben verteilt. Dafür ist Viktorija allen Gönnern sehr erkenntlich. Weil der Betrieb, wo Viktorijas Grossmutter tätig war, pleite ging, blieb die Frau arbeitslos und ist im Moment auf der Suche nach einer neuen Beschäftigung, weil sie mit ihrer kleinen Rente nicht einmal imstande ist, auch nur die aktuellsten Ausgaben zu decken. Während Viktorijas Grossmutter erwerbslos ist, wendet sich die Schülerin an die Spender aus der Schweiz mit der Bitte, ihrer Familie für die Nahrung und die wichtigsten Bedürfnisse etwas zu spenden.