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Der Verkäufer behauptet, die Informationen stammten vom Karrierenetzwerk LinkedIn, wie die Website «Cybernews» zuvor berichtete. LinkedIn betonte nach einer Untersuchung in der Nacht zum Freitag, es scheine sich um eine Sammlung von Daten aus verschiedenen Quellen zu handeln. Bei LinkedIn seien nur öffentlich zugängliche Informationen dafür abgegriffen worden.
Grundangaben wie der vollständige Name sowie etwa E-Mail-Adresse, Telefonnummer, Geburtsdatum oder die Stadt, in der man wohnt, dienen bei Online-Netzwerken oft dazu, Bekannte und Freunde eindeutig zu identifizieren. Sie sind meist nicht für andere Nutzer sichtbar, können aber über Computer-Schnittstellen abgeglichen werden.
Online-Kriminelle fanden allerdings immer wieder Wege, die Informationen über automatisierte Anfragen in grossem Stil abzugreifen. Die Plattformen gehen dagegen vor - wenn die Daten aber erst einmal im Umlauf sind, ist ihre Verbreitung kaum zu stoppen.
Die am Wochenende entdeckten Telefonnummern und E-Mail-Adressen von 533 Millionen Facebook-Nutzern wurden dem Online-Netzwerk zufolge durch einen Missbrauch der Funktion zur Freundessuche erbeutet, bevor die Plattform im Sommer 2019 ein Schlupfloch schloss.
Der Verkäufer der angeblichen LinkedIn-Daten stellte zunächst nur zwei Millionen Datensätze online und versteigert das volle Paket, wie «Cybernews» berichtete. LinkedIn gehört seit 2016 zu Microsoft.