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Der Gemeinderat beauftragte den Stadtrat in einer Motion zu prüfen, ob Zweitwohnungen, Hotelnutzungen und Business-Appartements nicht dem Wohnungsanteil anzurechnen seien. Im November 2016 verlangte der Gemeinderat vom Stadtrat noch einen Ergänzungsbericht mit folgendem erweiterten Fragekatalog: die Klärung der Begriffe (Zweitwohnungen, Business-Appartements, Airbnb-Vermietung usw.), statistische Daten über Ausmass und die räumliche Verteilung, das Aufzeigen der gewerbe-, miet-, steuer- sowie bau- und planungsrechtlichen Rahmenbedingungen, eine Problemanalyse und eine Abschätzung des Handlungsbedarfs, Lösungsansätze in anderen Städten und die Erarbeitung von Lenkungsvorschlägen.
Haupterkenntnisse des Berichts und des Ergänzungsberichts, die unter der Federführung des Hochbaudepartements erarbeitet wurden, sind: 3,8 Prozent der Wohnungen werden in der Stadt Zürich als Zweitwohnungen genutzt. Das sind rund 8400 Einheiten. Aufgrund der vorliegenden umfassenden Analyse zuhanden des Gemeinderats sieht der Stadtrat im Moment keinen unmittelbaren Handlungsbedarf, will aber die Entwicklung der Quartiere im Zentrum sorgfältig beobachten. Weitere Details sind den beiden Berichten unten und der Medienmitteilung zu entnehmen.
Thema: Wohnen
Departement: Hochbaudepartement