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war Organist und Komponist.
Er wurde am 1. September 1653 in Nürnberg geboren und starb
dort auch am 3. März 1706.
Pachelbel war Organist in Wien, Eisenach, Erfurt,
Stuttgart, Gotha und Nürnberg. Der wichtigste Teil seines kompositorischen
Schaffens sind die Choralbearbeitungen und die Orgelchoräle;
daneben Choralvariationen, Triosonaten u. a.
In seinen Kompositionen bediente sich Pachelbel
häufig der Variationsform, sein populärstes Werk, Kanon
und Gigue für Streicher in D-dur, ist im wesentlichen eine
Variationsreihe über ein kurzes Baßthema.
Eine besondere Spezialität Pachelbels waren
seine Choralbearbeitungen; darin war er der melodisch erfolgreichste
Komponist bis zum Auftreten Johann Sebastian Bachs.
Bei diesen Choralbearbeitungen können wir
unterscheiden Choralfugen, für die die Vorweg-Fugierung jeder
Choralzeile vor Eintritt der Hauptmelodie kennzeichnend ist, Orgelchoräle
und Choralvorspiele mit einmaliger Bearbeitung der Choralmelodie.
Als Komponist kunstreicher Fugen war Pachelbel zu seiner Zeit hoch
angesehen; dieser Aspekt seines Schaffens ist in der Gunst der Nachwelt
mehr und mehr in den Hintergrund gerückt.
Später schätzten die Musikfreunde das
Melodiöse und Idyllische in seinen zahlreichen Werken höher
ein.