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Genf - Die Fronten für die Staatsratswahlen in Genf sind abgesteckt: Bis am Mittag mussten alle Kandidaten gemeldet werden, die am 15. November für die Wahl der neuen Regierung zur Verfügung stehen. 16 Kandidaten kämpfen um die sieben Sitze.
Die bürgerliche Entente, bestehend aus den Liberalen, der FDP und der CVP, setzt auf ein Viererticket. Sie will die an die Linke 2005 verlorene Mehrheit in der Regierung wieder zurückerobern. Antreten werden die drei bisherigen Regierungsräte François Longchamp (FDP), Mark Muller (Liberale) und Pierre-François Unger (CVP). Den vierten Sitz zurückerobern soll die Liberale Isabel Rochat.
Die Grünen und die SP, die zurzeit die Mehrheit in der Regierung halten, steigen ebenfalls mit vier Kandidaten ins Rennen. Sie treten mit den beiden bisherigen David Hiler (Grüne) und Charles Beer (SP) und den beiden neuen Kandidatinnen Michèle Künzler (Grüne) und Véronique Pürro an.
Das rechtspopulistische Mouvement Citoyens genevois (MCG) macht den Anspruch auf zwei Sitze geltend. Es schickt mit seinen Präsidenten Eric Stauffer und Mauro Poggia ins Rennen. Die SVP lanciert einen Kandidaten - Nationalrat Yves Nidegger. Die zwei Parteien, die beide um Protestwählen werben, sind isoliert; sie haben beide keine Verbündeten.
Das Gleiche gilt für die Kommunisten, die mit Laurent Tettamenti, Xavier Carlo und Fahid Taghavi antreten. Zudem will auch der Parteilose Paul Aymo, der sich auch "Prophet" nennt, einen Regierungsratssitz erobern.
Der Genfer Staatsrat wird nach dem Majorzprinzip gewählt. Wer gewählt werden will, muss aber mindestens 33,3 Prozent der Stimmen auf sich vereinen.
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