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"Die überwiegende Mehrheit der Transaktionen hat einen spekulativen Hintergrund, aber manche nutzen Bitcoins auch zur Wertanlage", so der CEO. Die Handels-Plattform ist seit Mitte Juli aufgeschaltet. Auch die Präsenz von jüngeren und von den neuen Technologien begeisterten Investoren, die Bitcoins kaufen, ist laut Bürki positiv.
Swissquote habe ausserdem den Vorteil als regulierte Bank die Verfügbarkeit und Bezahlung des Gegenwerts zum Zeitpunkt des Verkaufs von Bitcoins garantieren zu können. "Wir gehören zu den ersten europäischen Banken, die einen solchen Bitcoin-Handel anbieten," erklärt Bürki.
KEINE HANDELSWÄHRUNG
Das Hauptziel der Plattform sei zudem nicht Einnahmen zu generieren, sondern den Handel mit Kryptowährungen "von innen heraus zu verstehen und regulatorische Probleme zu erkennen", sagt Bürki, der die hinter dem Bitcoin stehende Blockchain-Technologie als Revolution bezeichnet.
Dem Swissquote-Chef zufolge wird sich der Bitcoin aber kaum als Zahlungsmittel durchsetzen. "Bei einem derzeitigen Niveau von mehr als 5'600 USD und aufgrund der hohen Volatilität wird es schwierig, sich als Handelswährung zu etablieren." Die begrenzte Anzahl an Bitcoins werde den Kurs aber weiter treiben.
Der Bitcoin ist in letzter Zeit durch Höhen und Tiefen gegangen. Er stieg Mitte August auf 4'000 USD und fiel einen Monat später auf 3'300 USD zurück. Momentan steht der Kurs bei rund 5'400 USD.
fr/sta/tp
(AWP)