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Ergebnisbezogene Evaluation des Französischunterrichts in der 6. und 9. Klasse (H8 und H11) in den sechs Passepartout-Kantonen
Auftraggeber: Kantone der Region Passepartout (ab 2018 Nordwestschweizerische Erziehungsdirektorenkonferenz)
Die sechs Kantone entlang der deutsch-französischen Sprachgrenze BE, BL, BS, FR, SO und VS haben sich bezüglich Fremdsprachenunterricht für die Sprachfolge Französisch vor Englisch ausgesprochen und in einer interkantonalen Vereinbarung eine Neukonzeption des Fremdsprachenunterrichts beschlossen.
Seit dem SJ 2011/12, im Kanton BL seit dem SJ 2012/13, wird Französisch nach dem Passepartout-Lehrplan unterrichtet. Ziele, Inhalte und Aufbau des Unterrichts gemäss Passepartout-Lehrplan und den darauf basierenden Lehrwerken Mille feuilles und Clin d’œil unterscheiden sich vom früheren Französischunterricht z.T. beträchtlich. Ein grundlegendes Merkmal des Passepartout-Lehrplans, das den neuen Französisch-Unterricht prägt, sind die drei Lernzielbereiche, die getrennt ausgewiesen werden: I) Kommunikative Handlungsfähigkeit, II) Bewusstheit für Sprache und Kulturen und III) Lernstrategische Kompetenzen. Im Rahmen des Projekts soll eine ergebnisbezogene Evaluation von Schülerkompetenzen in den Regelklassen des 8. und 11. SJ (Zählung nach HarmoS) sowie eine Befragung von Lehrpersonen und Schülern durchgeführt werden. Für die Evaluation sollen Synergien mit dem Bildungsmonitoring der EDK (Überprüfung der Grundkompetenzen) genutzt werden.