Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03301.jsonl.gz/669

Triggerpunktmassage
Obwohl die nach einem modernen klingt, ist die Triggerpunktmassage tatsächlich eine seit Langem bekannte Therapieform. Sie stützt sich im wesentlichen auf die Triggerakkupunktur aus Asien. Die Triggerpuntmassage beschäftigt sich mit der Beseitigung sogenannter myofaszialer Triggerpunkte.
Das sind lokal begrenzte Verhärtungen der Skelettmuskulatur, die druckempfindlich sind und von denen Schmerzen in den Rest des Körpers übertragen werden.
Ein Triggerpunkt ist eine punktuelle, schmerzhafte Bindegewebsablagerung. Um diesen Punkt findet sich übersäuertes Gewebe, welches kontraktiert ist. Ein Triggerpunkt strahlt den Schmerz in den Körper aus.
Triggerpunkte entstehen durch Verletzungen, Fehl- und Überbelastung. Der Stoffwechsel im Muskel ist gestört. Das heißt, der Muskel wird nicht mehr richtig mit sauerstoff- und nährstoffreichem Blut versorgt und gleichzeitig ist der Abtransport von Abfallprodukten und Schlacken nicht mehr gewährleistet. Ein aktiver Triggerpunkt ist in der Regel nur einige Millimeter gross und reagiert auf Druck mit Schmerz.
Bei der Triggerpunktmassage werden die Triggerpunkte aufgespürt und durch Druck gereizt.
Dadurch soll das verhärtete Gewebe wieder gelockert werden . Es wird zusätzlich mit Sauerstoff versorgt und einen Übersäurung des Gewebes dadurch abgebaut.