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Arnaud des Pallières
1987 studierte Arnaud des Pallières an der Fémis in Paris. Unterstützt von Jean Narboni, dem damaligen Fachbereichsleiter für Filmanalyse, bat er den Philosophen Gilles Deleuze, einen Vortrag in seiner Hochschule zu halten. «Ich wollte mir vor allem seine Überlegungen zu einem damals allgegenwärtigen Gemeinplatz – ‘Kunst ist Kommunikation’ – anhören, der mich total nervte, zumal man von mir als Regisseur verlangte, Filme zu drehen, in denen ich den Zuschauern eine klare, verständliche Botschaft zu vermitteln hatte, während ich auf mehr Komplexität aus war. Als wären die Poesie, die Kunst, der Film nur Instrumente im Dienste irgendeiner Sache». Deleuze sagte zu, vorausgesetzt, die Studenten würden ihm Fragen stellen. Des Pallières bereitete für ihn eine Liste vor und filmte seine Ausführungen über Ideen, den schöpferischen Akt und die Kunst als Form des Widerstands. Zu sehen sind ein Körper, Gesten und Worte. Man spürt die befreiende Energie der Kreativität. Gefilmt wird der dynamische Akt des Denkens: Des Pallières Filmkunst ist bereits erkennbar.
Frankreich | 1987 | 49 min
Sprache : Französisch
Luciano Barisone (Übersetzung BMP Translations)