Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03607.jsonl.gz/1204

3.000 Jahre Geschichte, die von den größten Zivilisationen des Mittelmeers geprägt waren, haben in Tunesien ihre Spuren hinterlassen.
Nicht weniger als sieben Stätten zählen zum UNESCO-Weltkulturerbe. Nicht zu vergessen das tunesische Handwerk und die tunesische Küche, auf die das Land besonders stolz ist.
Als Erbe Karthagos und Kreuzungspunkt aller Zivilisationen des Mittelmeerraums lässt Tunesien die Vergangenheit lebendig werden.
Karthago
Die im Schachbrettmuster angelegten Straßen sind typisch für die karthagische Stadtplanung.
Dougga
Thugga (heute Dougga) war eine der spektakulärsten Städte des Mittelmeerraums. Die Stadt war sehr weitläufig, zählte aber nur rund 5.000 Einwohner.
Sufetula (Sbeitla)
Inmitten von Feldern liegt in Tunesien eine Stadt, die einst kaiserliche Residenzstadt war.
Oudhna (Uthina)
Die antike Stadt Uthina lag in einer fruchtbaren Ebene am Fuße des Djebel Boukornine und des Djebel Ressas an der Römerstraße, die von Thuburbo Majus nach Karthago führte.
Thuburbo Majus
Die südwestlich von Tunis gelegene Ruinenstätte Thuburbo Majus war ursprünglich eine punische Siedlung und wurde später zu einer römischen Stadt, die von Hadrian zum Municipium erhoben wurde und den Namen „Res Publica Felix Thuburbo Majus“ erhielt.
Utica
Utica war eine römische Hafenstadt in Nordafrika. Gegründet wurde die Stadt vermutlich um 1100 v. Chr. von den Phöniziern.
Kolosseum d‘El Djem
Das beeindruckendste römische Monument in Afrika ist das Amphitheater von El Djem, das drittgrößte des Römischen Reichs.
Bulla Rejia
Die nördlich von Jendouba gelegene Stadt Bulla Regia – die „Königliche“ – war Residenzstadt der numidischen Könige, bevor sie allmählich in das Römische Reich eingegliedert wurde.
Die punische Siedlung Kerkouane und ihre Totenstadt
Die punische Siedlung Kerkouane gehört seit 1986 zum Weltkulturerbe der Unesco.
Medina von Tunis
Die Medina von Tunis, im historischen Stadtkern gelegen, ist seit 1979 Teil des Unesco-Weltkulturerbes.