Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03107.jsonl.gz/1389

Nachdem die Düdinger Ruderin vor gut einem Monat die Swiss-Rowing-Kaderlimite unterboten hatte, reiste sie am letzten Wochenende als einzige behinderte Kaderathletin des Schweizer Ruderverbands an die Internationale Para-Rowing-Regatta in Gavirate.Unausgesprochenes Ziel für die Schweizer Delegation war neben dem Sammeln von Wettkampferfahrung auch der Einzug von Ursula Schwaller in einen internationalen Finallauf.
Das Wetterpech am ersten Tag bedeutete dann gleich Medaillenglück: Die Vorläufe fielen aus und jede Serie war nun ein eigener Finallauf. Schwaller gewann ihre Serie mit 5:59,06 Minuten und einem Vorsprung von über einer Minute auf die erfahrene Ungarin Monika Lengyel, mit welcher sie letztes Jahr noch auf Augenhöhe gekämpft hatte.
Nach der gewonnenen Serie war der Einzug in den Final A eher Formsache. Im gut besetzten Finallauf holte sich Schwaller dann mit einer guten Bootslänge Vorsprung auf die letztjährige WM-Sechste Sandra Khumalo (RSA) die Bronzemedaille. Die Düdingerin musste sich einzig Weltmeisterin Natalia Bolhakova (Russ) und der Israelin Moran Samuel geschlagen geben.
Damit hat Schwaller einen grossen Schritt Richtung Weltspitze gemacht und gezeigt, dass sich der Trainerwechsel und die Änderungen beim Bootsmaterial auszahlen. ms