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Der Star-Investor ist eigentlich ein grosser Fan des Edelmetalls. Doch selbst er zweifelt nun daran, dass es im nächsten Jahr einen grossen Preissprung macht.
«Es gibt viele Gold-Optimisten, zu viele, mich inklusive», sagt Jim Rogers im amerikanischen Fernsehsender «CNBC». Doch er sei inzwischen vorsichtig geworden. Er könne sich gut vorstellen, dass der Goldpreis die Korrektur, die er in diesem Jahr gestartet hat, im kommenden noch fortsetzt – und unter Umständen sogar noch weiter gehe.
«Seien Sie einfach vorsichtig», warnt der Star-Investor. Denn selbst in Bullenmärkten sei es normal, wenn sich der Wert alle ein bis zwei Jahre einer etwa 30-Prozentigen Korrektur unterzieht. Bei Gold sei das in den vergangenen 12 Jahren nur einmal geschehen, in der Finanzkrise im Jahr 2008.
Auslöser Indien
Ein Auslöser für einen sinkenden Preis des Edelmetalles könnte zum Beispiel aus Indien kommen. Das Land ist der wichtigste Abnehmer von physischem Gold weltweit. Doch in Indien hat man mittlerweile realisiert, dass ein grosser Teil des eigenen Handelsdefizit genau daher rührt. Die Regierung zieht daher nun höhere Importzölle für Gold in Erwägung, die Nachfrage könnte damit drastisch sinken.
Rogers' Folge aus dem Szenario: «Falls der Goldpreis fällt, bin ich hoffentlich schlau genug, mehr zu kaufen. Falls er sehr stark fällt, bin ich hoffentlich schlau genug, sehr viel mehr zu kaufen.»