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Der südafrikanische Cellist Abel Selaocoe ist ein schnell aufsteigender Star, der die Parameter des Cellos neu definiert.
Er bewegt sich nahtlos durch eine Fülle von Genres und Stilen, von der Zusammenarbeit mit Weltmusikern und Beatboxern bis hin zu Konzerten und Soloauftritten. Selaocoe kombiniert virtuose Performance mit Improvisation, Gesang und Bodypercussion und widmet sich der Komposition von Werken und der Kuratierung von Programmen, die die Verbindungen zwischen westlichen und nicht-westlichen Musiktraditionen hervorheben und den Horizont der klassischen Musik erweitern, um ein vielfältigeres Publikum zu erreichen.
2016 gründete Selaocoe Chesaba - ein Trio, das sich auf Musik vom afrikanischen Kontinent spezialisiert hat, darunter viele seiner eigenen Kompositionen. Er arbeitet eng mit Musikern aus verschiedenen Genres zusammen, darunter Bernhard Schimpelsberger, Tim Garland, Seckou Keita, Giovanni Sollima, Famadou Don Moye und Gwilym Simcock. Er pflegt eine enge Partnerschaft mit dem Manchester Collective, mit dem er das äusserst erfolgreiche Programm Sirocco entwickelt hat, das seit 2019 sowohl live als auch digital von den Zuschauern genossen wird. In der Saison 2020/21 trat Selaocoe bei den Festivals Kings Place, Norfolk & Norwich und Ryedale auf und spielte mit Ensembles wie dem BBC Concert Orchestra beim EFG London Jazz Festival, Manchester Collective und Britten Sinfonia.
Sein Solo-Debüt bei den BBC Proms gibt Selaocoe im August 2021, wo er ein Programm mit dem BBC National Orchestra of Wales, Chesaba und dem Gnawa Ensemble kuratiert. Zu den weiteren Höhepunkten der Saison 2021/22 gehören eine Tournee mit dem Manchester Collective und Chesaba mit ihrer neuen Zusammenarbeit The Oracle, Debüts mit dem St. Paul Chamber Orchestra und bei Stanford Live sowie Auftritte als Solist und mit Chesaba in ganz Großbritannien und Europa.
Selaocoe schloss im Juli 2018 sein International Artist Diploma am Royal Northern College of Music ab. Im Mai 2021 wurde er als erster Teilnehmer von "Power Up Music Creator" der neuen Initiative der PRS Foundation bekannt gegeben, die sich gegen schwarzen Rassismus und rassistische Ungleichheiten im Musiksektor richtet, und im Juli 2021 erhielt er einen Preis der Paul Hamlyn Foundation für seine kompositorische Arbeit.