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Wegen Todesdrohungen hat der homosexuelle brasilianische Abgeordnete Jean Wyllys das Land verlassen und will sein Mandat niederlegen. «Leben zu bewahren ist auch eine Strategie, um für bessere Zeiten zu kämpfen», schrieb der 44-jährige Politiker der Linkspartei PSOL am Donnerstag auf Twitter.
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“O adolescente, o ofendido, o jogador, o honrado... Todos sabiam mas ninguém falava, esperando a hora de dizer, sorrindo, que as rosas eram todas amarelas; que as rosas eram todas amarelas; que as rosas eram todas amarelas!” (JB) “Flores que ofertamos e que nunca morrerão” (CB)
Der Tageszeitung «Folha de S. Paulo» vom Donnerstag sagte Wyllys, es sei nicht die Wahl des ultrarechten Jair Bolsonaro zum brasilianischen Präsidenten als solche, die ihn zu seinem Schritt veranlasst habe. Vielmehr habe nach Bolsonaros Wahlsieg im Oktober die Gewalt gegen Mitglieder der LGBT-Community (Lesben, Schwule, Bisexuelle und Transgender) zugenommen.
Die Pressestelle des Parlaments erklärte, Wyllys habe sein Mandat noch nicht formell abgelegt. Sein Büro sagte der Nachrichtenagentur AFP aber, er werde dies tun und einige Zeit ausserhalb des Landes verbringen. Angaben zum Aufenthaltsort des Abgeordneten machte sein Büro nicht.
Der frühere Armeeoffizier Bolsonaro, der immer wieder mit schwulenfeindlichen Äusserungen aufgefallen ist, hatte das Präsidentenamt zu Jahresanfang angetreten. In seiner Zeit als Abgeordneter waren er und Wyllys immer wieder aneinandergeraten. (sda/afp)
Die Kommunikationsverbindungen zum Südsee-Archipel Tonga werden nach dem Ausbruch des Untersee-Vulkans Hunga-Tonga-Hunga-Ha'apai voraussichtlich mehrere Wochen lang gestört bleiben. Ein wichtiges Unterseekabel, das zur Übertragung fast aller digitalen Informationen einschliesslich der Internet- und Telefonkommunikation dient, sei durch das Seebeben an zwei Stellen gebrochen, teilte die neuseeländische Regierung am Mittwoch mit. «Das US-Kabelunternehmen SubCom weist darauf hin, dass es mindestens vier Wochen dauern wird, bis die Kabelverbindung von Tonga repariert ist.»