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Was ist Glutamin?
Bei Glutamin handelt es sich um eine nicht essentielle Aminosäure. Nicht essentiell bedeutet, unser Körper kann sie aus den Aminosäuren Valin und Isoleucin selbst bilden. Es muss nicht zwangsläufig über die Nahrung zugeführt werden. Im Aminosäurepool liegen 50 – 60% der freien Aminosäuren als Glutamin vor. Glutamin wird überwiegend in der Muskulatur gespeichert, findet sich aber auch in Teilen in der Leber, Lunge, dem Gehirn und dem Blutplasma wieder und wird benötigt um die Zellen unseres Immunsystems in Schuss zu halten. Bei höheren Anstrengungen oder sonstigen hohen Belastungen kann ein Zustand entstehen, in dem der Körper Glutamin nicht mehr selbst in ausreichender Menge herstellen kann. Man spricht hier dann von einer „semi-essentiellen“ Aminosäure. Forscher sehen hier bei übertrainierten Sportlerinnen und Sportlern einen Zusammenhang zwischen zu wenig Glutamin und einer erhöhten Anfälligkeit für Krankheiten.
Fazit: Glutamin ist die dominante Aminosäure in unserer Muskulatur die „für gewöhnlich“ vom Körper selbst hergestellt werden kann um den Bedarf zu decken