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In der westsudanesischen Krisenregion Darfur ist eine Schweizerin entführt worden. Dies teilten das Schweizer Aussenministerium und eine UN-Verantwortliche im Sudan am Sonntag mit. Es soll sich um eine Entwicklungshelferin handeln.
Die Schweizerin habe seit vielen Jahren im Sudan gelebt und sei am Samstagabend in der Nähe ihrer Wohnung im Norden Darfurs entführt worden, sagte die UN-Koordinatorin für humanitäre Angelegenheiten, Marta Ruedas. Die Frau arbeite nicht direkt für die Vereinten Nationen, aber bei vielen Gelegenheiten mit ihnen zusammen.
Die Regierung in Khartum machte keine Angaben zu dem Fall. Laut Berichten in sozialen Medien arbeitet die Frau für eine Schweizer Nichtregierungsorganisation, die sich um Kinder in Darfur kümmert.
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