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Nach dem Abtrennen des Blütenstandes fliesst der Kokosblütensaft aus der Schnittstelle. Die Kokospalme wird dadurch nicht nachhaltig geschädigt. Der Zucker wird abschliessend durch ein
thermisches Konzentrationsverfahren des Kokosblütensaftes gewonnen. Unser Kokosblütenzucker enthält im Vergleich zu Rohrzucker ein Vielfaches an Mineralstoffen, Spurenelementen und
Antioxidantien, und besitzt einen extrem niedrigen glykämischen Index (GI)
Honig hat einen GI von 55 und Rohrzucker GI von 68, Kokosblütenzucker dagegen nur einen GI von 35. Der glykämische Wert eines Lebensmittels gibt an, wie stark dieses den Blutzuckerspiegel ansteigen lässt. Niedrigglykämische Lebensmittel sind sehr förderlich, da sie keinen rapiden Anstieg, sondern einen langsamen und gleichmässigen Anstieg des Blutzuckerspiegels hervorrufen.
Anwendungsgebiete:
Desserts, Müsli, Cocktails, Smoothies, in Getränken
Besonderheiten:
Kokosblütenzucker löst sich leicht auf, hat weniger Kalorien als normaler Zucker und kann eingesetzt werden wie weisser Zucker, dh. kalt oder heiss.
Durchschnittliche Nährwertangaben je 100 g:
Brennwert, Energie 1599 kJ / 376 kcal
Zucker durchschnittlich pro 100 g:
Infos zur nachhaltigen Produktion!
Er wird aus dem Nektar der Kokospalme hergestellt. Schneidet man die Blütenknospe der Kokospalme an, tritt dort ein Saft aus, welcher als Kokosnektar bezeichnet wird. Dieser Nektar wird in einem Behälter aufgefangen und entweder aufgekocht oder bei niedriger Temperatur mit einem so genannten Vakuum-Dampfkocher bearbeitet, um die Kokosblütenzuckerkristalle entstehen zu lassen. Eine Kokospalme kann so für über 70 Jahre Nektar hervorbringen. Das ist definitive Nachhaltigkeit!
Kokosblütenzucker kann durch seinen niedrigen glykämischen Wert nicht nur dazu beitragen, das Risiko für Diabetes oder Insulinresistenz zu reduzieren. Einige Studien aus Kanada, Frankreich und Italien haben zudem gezeigt, dass der Konsum hoch-glykämischer Lebensmittel das Risiko für Brustkrebserkrankungen erhöht. Gleichzeitig gibt es aus Frankreich eine wissenschaftliche Arbeit die das gesteigerte Darmkrebsrisiko feststellte und in den USA entdeckte man Zusammenhänge für Gallenblasenerkrankungen.
Kokosblütenzucker weist nicht nur einen niedrigen glykämischen Wert auf, sondern er ist ausserdem ein sehr nährstoffreiches Süssungsmittel. Er ist reich an Kalium, Magnesium, Eisen, Bor, Zink, Schwefel und Kupfer. Auch diese Mineralstoffe und Spurenelemente machen Kokosblütenzucker zu einer gesunden Alternative zu herkömmlichem Zucker.
Bitte achten Sie beim Kauf von Kokosblütenzucker vor allem auf seine Reinheit. Manche Kokosblütenzuckerprodukte werden mit anderen Zuckersorten gestreckt. Und wie oben bereits erwähnt, sollte man auch auf einen nachhaltigen Anbau wert legen.