Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03206.jsonl.gz/460

Die Chinesische Medizin ist eine ganzheitliche Medizin, die vor über 2500 Jahren entwickelt wurde. In der Chinesischen Medizin wird der Mensch mit allen Aspekten von Körper, Geist und Seele als Ganzes verstanden. Gesundheit bedeutet ein Zustand vollkommener Harmonie und Gleichgewicht zwischen diesen drei Aspekten.
Die Chinesische Medizin besagt, dass es die lebendige Kraft, die Lebenskraft, ist, welche die Tätigkeiten der Hauptorgane und Systeme des Körpers reguliert. Diese Lebenskraft oder Qi-Energie, wie die Chinesen sie nennen, zirkuliert in Kanälen oder Leitbahnen, Meridiane genannt, von einem Organ zum anderen, wobei sie immer einer bestimmten Route folgt.
Es gibt zwölf Meridiane, von denen jeder eines der Hauptorgane oder Funktionen des Körpers versorgt: Herz, Dünndarm, Blase, Nieren, Perikard, San Jiao, Gallenblase, Leber, Lunge, Dickdarm, Magen und Milz. Damit jedes dieser Organe und alle zusammen gesund sein können und richtig und im Einklang miteinander arbeiten, muss das Qi (Energie) frei und mit der richtigen Stärke und Güte durch jeden dieser Meridiane fliessen. Es ist unmöglich, in Körper, Geist oder Seele krank zu sein, wenn sich die Energie in den zwölf Meridianen im Gleichgewicht und im Einklang befindet. Bei allen Krankheiten ist die Energie aus dem Gleichgewicht geraten. Der Schmerz, oder das Symptom, ist ein Notsignal, das uns über diese Unausgeglichenheit unterrichtet, die aufgrund einer körperlichen, geistigen oder seelischen Ursache eingetreten ist.