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Im Vergleich zu früheren Untersuchungen hat sich der Zustand der Appenzeller Gewässer vielerorts verbessert, schreiben die Umweltämter von Appenzell Inner- und Ausserrhoden in einer Mitteilung. Die biologischen Parameter Kieselalgen und Gewässerwirbellose zeigen bis auf wenige Ausnahmen eine gute bis sehr gute Gewässerqualität an. Die chemischen Parameter zeigen jedoch zu hohe Phosphor-Werte; die Anforderungen in mehreren Gewässern wurden nicht erreicht. Tendenziell sei jedoch eine Verbesserung seit Beginn der Messreihe im Jahre 1993 feststellbar, heisst es in der Mitteilung weiter.
Verbesserungspotential und Handlungsbedarf weisen die Fischuntersuchungen aus. Die Beurteilung des Fischbestandes an elf Teststrecken in Glatt, Urnäsch, Rotbach und Klusbach fiel an je fünf Stellen «gut» bzw. «mässig» aus. An einer Stelle wurden «unbefriedigende» Werte festgestellt.