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Von Basil Da Cunha | Portugal | 2019
Der 18-jährige Spira kehrt nach achtjährigem Aufenthalt in einem Jugendgefängnis zu seiner Familie nach Reboleira zurück. Im Elendsviertel von Lissabon, das dem Abriss geweiht ist, leben mehrheitlich ImmigrantInnen von den Kapverden. Kaum etwas scheint sich geändert zu haben, nur Spira ist nicht mehr derselbe. Der Versuch seiner Freunde Chandi und Giovanni, ihn an den alles und jeden kontrollierenden Drogenboss des Viertels Kikas zu vermitteln, scheitert. Dieser möchte vielmehr, dass Spira verschwindet. So wird Spira zum stillen Beobachter, der aufmerksam und zurückhaltend registriert, wie im Zug der Gentrifizierung Häuser abgerissen werden, ohne dass sich jemand um die Leute kümmert, die darin gewohnt haben. Da beginnt Spira zu träumen; er inszeniert für Lara, die junge Mutter, die er liebt, einen symbolträchtigen Akt.
Dauer: 107 Minuten
Sprache: Portugiesisch/deutsch
Altersfreigabe: 16