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Der 22-jährige Norweger Johannes Hösflot Klaebo gewann an der Nordischen Ski-WM in Seefeld nach Olympia-Gold erstmals auch WM-Gold.
Heiss zu und her ging es jedoch zunächst nach dem Halbfinal-Lauf, als der Russe Sergej Ustjugow und der spätere Sieger Klaebo aneinander gerieten. Der Russe ärgerte sich zurecht über Klaebo, war dieser während des Rennens doch über seine Skier gefahren. Ustjugow geriet darauf komplett aus dem Tritt und verpasste die Finalqualifikation. Nach dem Lauf eskalierte die Situation einen kurzen Moment, als Ustjugow seinen Widersacher unsanft anrempelte. Dieser reagierte jedoch nicht auf die Provokation und verhinderte so eine gröbere Auseinandersetzung.
Klaebo eine Absicht zu unterstellen, wäre vermutlich verfehlt, der Frust Ustjugows ist jedoch nachvollziehbar.
Im Final setzte sich Klaebo in einem Fotofinish gegen den Titelverteidiger Federico Pellegrino aus Italien durch und holte seine erste WM-Goldmedaille. Bronze ging an den Russen Gleb Retiwych.
(rst/sda)