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Ein Stipendium ermöglichte ihr im Anschluss einen einjährigen Aufenthalt an der Cité Internationale des Arts in Paris, während dessen sie ihr Spiel bei Michel Moraguès perfektionierte und sich mit dem Studium der barocken und klassischen Traversflöte bei Marc Hantai die historische Aufführungspraxis aneignete. Diese Studien schloss die Flötistin 2010 nach einem zweijährigen Nachdiplomstudiengang an der Schola Cantorum Basiliensis ab.
Das Hauptaugenmerk ihres musikalischen Wirkens liegt auf einer ausgeprägten Konzerttätigkeit, welcher sie sowohl als Solistin als auch als Mitglied in Kammermusikformationen und Orchestern nachgeht.
Seit 1998 ist sie Soloflötistin der basel sinfonietta und der Camerata Schweiz. Das Spektrum des Repertoires wird erweitert durch Orchesterprojekte mit Traverso und klassischer Flöte. Eine ausgeprägte Zusammenarbeit verbindet sie seit vielen Jahren mit dem Kammerorchester basel. Hervorzuheben sind hierbei die Projekte mit Cecilia Bartoli 2008 und 2010/11.
Ihre Agenda umfasst Konzerte in den wichtigsten europäischen Zentren klassischer Musik. Ausserdem konzertierte sie 2007 beim Festival „Semanas musicales Frutillar“ und 2014 mit der Eigenproduktion "El agua que resuena" in Chile. 2013 führe sie eine Produktion des Theater Basel nach Japan.
Ein wichtiger Aspekt in ihrer künstlerischen Tätigkeit ist die Spannweite von Alter und Neuer Musik und das Gestalten von eigenen Programmen und Projekten.
Gewürdigt wurde ihr beeindruckendes musikalisches Schaffen bisher mit diversen Auszeichnungen. Unter anderem erhielt sie den „RAHN Musikpreis für Flöte“ und den „Förderpreis der ORPHEUS-Konzerte“.