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Die mysteriöse Flut toter Schweine in einem wichtigen Fluss in Shanghai ist nach offiziellen Angaben so gut wie beendet. «Die Wasserbehörden der Stadt hat die Aufgabe so gut wie beendet, tote Schweine aus dem Wasser zu fischen», erklärte die Stadtverwaltung.
Am Sonntag wurden demnach noch 98 tote Tiere geborgen, am Samstag 93 Kadaver. In den ersten Tagen waren es jeweils hunderte Schweine gewesen.
Insgesamt wurden seit Beginn der Schweineflut mehr als 16'000 tote Tiere aus dem Fluss gezogen. Die Behörden in Shanghai zählten bis Sonntagnachmittag 10'924 Kadaver, in der angrenzenden Provinz Zhejiang waren es nach Angaben von vergangener Woche 5528.
Fluss liefert Trinkwasser
Shanghai hatte Landwirte aus der Stadt Jiaxing in Zhejiang beschuldigt, die toten Schweine in den Fluss Huangpu geworfen zu haben, nachdem diese an einer Krankheit gestorben waren. Vertreter der Stadt hingegen erklärten, dass die Tiere nicht ausschliesslich aus Jiaxing stammen könnten.
In Proben aus den Kadavern war ein Virus gefunden worden, der unter Schweinen häufig vorkommt, den Angaben zufolge jedoch keine Gefahr für Menschen darstellt. Der Fluss Huangpu liefert 22 Prozent des Trinkwassers von Shanghai.
(tno/aho/sda)