Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03109.jsonl.gz/2196

Das Rating weist auf die Kreditwürdigkeit bzw. Zahlungsfähigkeit eines Schuldners hin. Die Zahlungsfähigkeit bezieht sich nicht nur auf die Rückzahlung der Schulden, sondern auch auf die Schuldzinsen. Unabhängige Ratingagenturen klassieren die Schuldner für den Anleihenmarkt und erteilen ihnen abgestuft ein Gütesiegel oder Rating. Zu den bekanntesten Ratingagenturen zählen Moody’s, Standard & Poor‘ sowie Fitch.
Glossar
Rechnungslegungsprinzipien sollen die tatsächliche finanzielle Lage und den Deckungsgrad einer Vorsorgeeinrichtung bzw. eines Unternehmens darstellen. Er legt zudem verbindlich die Bewertung und die Gliederung der Jahresrechnung fest. Gebräuchlich ist etwa der US-Standard GAAP (General Accepted Accounting Principles) oder IFRS (International Financial Reporting Standards).
Registriert ist eine Vorsorgeeinrichtung oder Pensionskasse dann, wenn sie in das Register für die berufliche Vorsorge eingetragen ist. Sie unterstellt sich damit dem BVG und darf berufliche Vorsorge durchführen. Die Registrierung geschieht auf Antrag der Kasse. Damit verpflichtet sie sich auch, die gesetzlichen Mindestanforderungen zu erfüllen. Jeder Arbeitnehmer muss bei einer registrierten Kasse versichert sein.
Das Reglement umschreibt im Detail den Träger der Vorsorge, die Organisation und Verwaltung der Vorsorgeeinrichtung sowie die Beiträge und die Beitragsentwicklung. Es enthält einen Leistungskatalog und definiert die Höhe bzw. die Berechnungsgrundlagen für Leistungen im Alter, im Todesfall und bei Invalidität. Es wird vom Stiftungsrat erlassen.
Die Rendite bezeichnet das Verhältnis von Kapitaleinlagen zu damit erwirtschafteten Erträgen und wird in der Regel in Prozentpunkten und jährlich ausgewiesen. Die bekannteste Renditekennzahl ist der Zinssatz. Es gibt verschiedene Arten von Renditen, so etwa die Rendite einer Geldanlage, aus Wertschriften oder eines ganzen Portefeuilles.
Für viele Pensionierte ist die AHV (1. Säule) zusammen mit der Pensionskassenrente (2. Säule) die wichtigste Einnahmequelle. Die AHV wird mit dem sogenannten Umlageverfahren finanziert. Eingenommene Beträge werden demnach zur Finanzierung der laufenden Renten verwendet. In der zweiten und dritten Säule dagegen basiert die Altersvorsorge auf einem Kapitaldeckungsverfahren. Spätere Renten werden demnach mit dem während der Erwerbsphase angesammelten Kapital und dessen Erträgen finanziert. In der zweiten Säule können angehende Rentner zwischen einem Kapitalbezug und einem Rentenbezug aus der Pensionskasse wählen.
Person, die in irgendeiner Form Rente bezieht. Dies kann aus der Invalidenversicherung, der beruflichen Vorsorge, aus privaten Rentenverträgen usw. sein. Altersrentner, Invalide überlebende Ehegatten, Waisen sowie allenfalls andere Berechtige werden als Rentner bezeichnet.
Verbleibende Laufzeit einer Obligation vom gegenwärtigen Zeitpunkt bis zur Endfälligkeit bzw. bis zur vorzeitigen Rückzahlung.
In der Finanzmarkttheorie wird das Risiko einer Anlage an den Ertragsschwankungen gemessen (Streuung der Renditen um deren Mittelwert). Dabei stehen Risiko und Rendite in einem direkten Zusammenhang: Je höher das eingegangene Risiko ist, desto grösser sollte längerfristig der Ertrag der entsprechenden Anlage ausfallen.
Dieser Begriff bezeichnet den Vorgang, bei dem eine Vorsorgeeinrichtung alle oder einzelne Risiken durch einen Kollektivversicherungsvertrag mit einer Versicherungsgesellschaft abdeckt.