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Steuerbares Einkommen
Steuerbares Haushaltsäquivalenzeinkommen nach Haushaltsform, Stadt Zürich, 2019
Das Haushaltsäquivalenzeinkommen vergleicht die Einkommenssituation von (gewichteten) Haushalten unterschiedlicher Grösse und Zusammensetzung.
Berechnung Haushaltsäquivalenzeinkommen: Für die Berechnung des Haushaltsäquivalenzeinkommens werden die Haushalte gewichtet. Dabei erhält die erste erwachsene Person im Haushalt ein Gewicht von 1, weitere erwachsene Personen und Jugendliche über 14 Jahren haben ein Gewicht von 0,5 und Kinder bis zu 14 Jahren 0,3. Es wird angenommen, dass mit zunehmender Anzahl Haushaltsmitglieder Grössenvorteile wirksam werden. Das bedeutet, dass eine vierköpfige Familie nicht vier Mal so viel ausgeben muss wie eine Einzelperson, um denselben Lebensstandard zu erreichen. Das Haushaltsäquivalenzeinkommen berechnet sich aus der Summe der steuerbaren Einkommen aller Haushaltsmitglieder dividiert durch deren gewichtete Personenzahl.
Interpretation und Lesebeispiel: Am höchsten liegt das steuerbare Haushaltsäquivalenzeinkommen mit 76 700 Franken bei eingetragenen Paaren. An zweiter Stelle stehen Zweipersonenhaushalte mit 62 300 Franken, danach folgen Ehepaare mit 58 900 Franken. Das tiefste Haushaltsäquivalenzeinkommen haben Ein-Elternhaushalte mit Müttern: Es liegt bei 30 100 Franken. Dies bedeutet, dass eine Einzelperson, die 30 100 Franken verdient, über dieselbe finanzielle Lebensqualität verfügt wie Ein-Elternhaushalte mit Müttern im Durchschnitt.
Hinweis: Bei den dargestellten Werten handelt es sich um den Median des steuerbaren Haushaltsäquivalenzeinkommens. Ausgewertet wurden nur Privathaushalte, deren Mitglieder zur wirtschaftlichen und zivilrechtlichen Bevölkerung zählen und für welche gültige Steuerangaben vorliegen. Nicht berücksichtigt wurden Haushalte, in denen eine Steuerangabe fehlt, da ein Haushaltsmitglied zum Beispiel quellbesteuert ist.
Steuerbares Einkommen von ledigen Personen (nur Grundtarif), Stadt Zürich 1999–2019
Das Einkommen von ledigen Männern in der Stadt Zürich betrug im Jahr 2019 48 500 Franken. Das sind 4 000 Franken mehr als dasjenige von ledigen Frauen (44 500 Franken). Das Einkommen von ledigen Männern und Frauen in der Stadt Zürich ist im Zeitraum 1999 bis 2019 um 11 200 beziehungsweise 9610 Franken gestiegen.
Hinweis: Bei den dargestellten Werten handelt es sich um den Median des steuerbaren Einkommens von ledigen, natürlichen steuerpflichtigen Personen. Ausgewertet wurden nur Personen im Grundtarif. Personen, die quellbesteuert sind, sind nicht in der Auswertung enthalten, da für sie keine Information zum steuerbaren Vermögen vorliegt.
Das steuerbare Einkommen entspricht dem steuerlichen Nettoeinkommen abzüglich der Sozialabzüge, der Abzüge für Krankheits-, Unfall- und Invaliditätskosten sowie für gemeinnützige Zuwendungen. Bei der Interpretation ist zu beachten, dass das steuerbare Einkommen in der Regel tiefer ist als das tatsächliche.
Periodizität der Aktualisierung
Beim steuerbaren Haushaltsäquivalenzeinkommen sowie dem steuerbaren Einkommen von ledigen Personen werden jeweils die Zahlen des zwei Jahre zurückliegenden Jahres angegeben. Dies liegt daran, dass Steuererklärungen teilweise nachträglich (nach Ablauf der eigentlichen Frist) eingereicht werden.