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Lucasfilm hat mit der Ankündigung eines neuen Open-World-Games für «Star Wars» für eine Überraschung gesorgt. Überraschend dabei ist nicht das Game an sich, sondern dass man dafür eine Partnerschaft mit Ubisoft eingegangen ist. Das ist das erste Mal, dass eine andere Firma als EA einen «Star Wars»-Titel entwickeln darf, seit Disney 2012 die Rechte an «Star Wars» gekauft hat.
Das Projekt ist allerdings noch in einer sehr frühen Phase. So früh, dass aktuell noch immer Entwickler*innen für das Game gesucht werden. Verantwortlich innerhalb des Ubisoft-Konzerns ist das schwedische Tochterunternehmen Massive Entertainment. Das Studio war zuletzt für das Game-Franchise «Tom Clancy's The Divsion» zuständig. Weitere Spiele, an denen Massive Entertainment mitgewirkt hat, sind «Far Cry 3», «Assasin's Creed: Revelations» und «Ground Control».
Für das Studio ist es nach der Game-Adaption der neuen «Avatar»-Filme bereits das zweite prestigeträchtige Projekt, das sie umsetzen dürfen. Lucasfilm gab indes keine weiteren Infos über den Inhalt des Games bekannt. Der neue Deal heisst aber nicht, dass keine «Star Wars»-Spiele mehr aus dem Hause EA erscheinen. Disney hatte 2013 einen Deal mit EA abgeschlossen, welcher dem Game-Publisher ein Exklusivrecht auf «Star Wars»-Games für zehn Jahre einräumte. Damit dürfte das neue Game von Ubisoft wohl nicht vor 2023 erscheinen.
Ebenfalls angekündigt hat Lucasfilm Games Anfang Woche ein neues Game für das «Indiana-Jones»-Franchise. Entwickelt wird dieses von Bethesda respektive deren schwedischer Tochterfirma MachineGames. Das junge Gamestudio hat seit 2014 die «Wolfenstein»-Reihe entwickelt.
Laut dem für gewöhnlich gut informierten Insider Daniel Richtman plane Disney, das «Indiana Jones»-Franchise massiv auszubauen. Unter anderem seien mehrere Spin-Off-Filme, eine Serie für Disney Plus sowie eine Zeichentrickserie geplant. Von offizieller Seite wird das allerdings alles dementiert. Vorerst sei nur «Indiana Jones 5» geplant, bei dem aber nicht mehr Steven Spielberg Regie führen wird. Stattdessen kommt «Le Mans 66»-Regisseur James Mangold zum Zuge. Noch immer hartnäckig hält sich das Gerücht, wonach Harrison Ford durch Chris Pratt ersetzt werden soll. Auch das dementierten alle offiziellen Quellen.
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(pls)