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Hiestand. Der Name hängt wohl mit dem Wort Stand zusammen.
Die Hiestand werden in den alten Dokumenten nicht genannt. Sie wanderten offenbar zunächst in den hinteren Hof ein, aber auch dort werden sie unter den alten Genossengeschlechtern nicht aufgeführt, sondern erst zum Jahre 1599 heisst es, dass Bath Hiestand mit seinen Söhnen um 40 Pfund das Dorfrecht erworben hätte.
Von Wollerau aus liessen sie sich offenbar später im vordern Hof nieder. Von dort aus erneuerten sie mit den Feusi und Meistern 1785 ihr Genossenrecht im hintern Hof auf 25 Jahre. Jedenfalls waren die Hiestand im 17. Jahrhundert auch in Pfäffikon Dorfgenossen, denn Hans Jagly Hiestand erscheint 1638 als Bannwart, Ammann Caspar Hiestand 1697 als Obmann der Genosssame. Im Wappen führen die Hiestand heute einen goldenen Anker auf Blau, darüber drei goldene Sterne. Stiftsammann Caspar Hiestand in Pfäffikon hatte hingegen auf seinem Siegel von 1678 auf einem Dreiberg ein von einem Stern überragtes T, um das ein S-förmiges Zeichen geschlungen war.
Quelle: Geschichte der Korporation Pfäffikon,
Ausgabe 1958 von P. Rudolf Henggeler