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Jahrelang hatte Aisha mit Ängsten und Depressionen zu kämpfen. Einmal unternahm sie sogar einen Selbstmordversuch. Wochen vor der Geburt ihres ersten Kindes wurde Aisha wieder von ihren Ängsten überwältigt. Der Arzt hatte ihr gesagt, dass die Seitenlage des Babys einen Kaiserschnitt erfordere und das machte ihr Angst.
Dann traf Aisha eines Tages Susan – eine Frontiers Mitarbeiterin – die durch ihre Nachbarschaft ging und betete. Nachdem sie einige Augenblicke geplaudert hatte, fragte Susan: «Wie kann ich für dich beten?»
«Bitte Gott, mir eine reibungslose Entbindung zu ermöglichen», sagte Aisha. «Mein Baby liegt falsch herum und ich habe grosse Angst vor einem Kaiserschnitt», sagte Aisha. Während Susan im Namen Jesu betete, begannen Aishas Ängste zu schwinden und Frieden und Hoffnung flammten in ihrem Herzen auf.
Die (Wieder-)Geburt
In den folgenden Wochen besuchte Susan Aisha weiterhin und betete für eine gesunde Entbindung. Gemeinsam studierten sie auch die Geschichten von Jesus aus der Bibel.
Dann, kurz vor dem Geburtstermin, drehte sich das Baby in die richtige Position. Aisha brachte ihr Kind auf natürliche Weise zur Welt und dankte Gott dafür, dass er ihr Gebet erhört hatte. Aisha erklärte, sie glaube alles, was sie über Jesus gelernt habe und sagte zu Susan: «Ich bin bereit, mein Vertrauen in ihn zu setzen.»
Die sichtbare Veränderung
Als neue Nachfolgerin Jesu begann Aisha, das Evangelium mit ihren Freunden und Nachbarn zu teilen. Sie begann auch, ihrer Familie mit Freude und Frieden zu dienen. Ihr Ehemann, Jamal, bemerkte das. Überrascht von der Verwandlung seiner einst ängstlichen Frau, setzte auch Jamal seinen Glauben in Jesus. Kurz darauf wurden Aisha und Jamal gemeinsam getauft.
Aisha sehnte sich danach, das Evangelium auch ihrer Grossfamilie zu bringen. Aber sie lebten in einem abgelegenen Dorf ohne Telefonanschluss und sie hatte keine Möglichkeit, mit ihnen Kontakt aufzunehmen. Es war Jahre her, dass sie mit Familienmitgliedern gesprochen hatte.
Der Traum
Dann begann Aisha einen wiederkehrenden Traum zu haben, in dem sie ihre Mutter allein in einem dunklen Raum sah, wie sie um die Hilfe ihrer Tochter schrie. Während sie und Susan über den Traum beteten, fühlte Aisha, wie Gott sie dazu führte, ihre Familie zu besuchen. Von ihren mageren Ersparnissen kauften sie und Jamal Busfahrkarten für die zweitägige Reise ins Dorf.
Als sie dort ankamen, stellten sie fest, dass ihre Mutter gerade verstorben war. Aber Gott hatte bereits andere Familienmitglieder darauf vorbereitet, die Gute Nachricht zu hören. Mehrere Tage lang erzählten Aisha und Jamal das Evangelium und mehr als 30 Verwandte setzten ihren Glauben in Jesus und liessen sich taufen. Jetzt beten die neuen Gläubigen dafür, dass sich das Evangelium über das Dorf hinaus vervielfältigt und in der ganzen Provinz verbreitet.
Südostasien