Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03191.jsonl.gz/254

Fake News lassen sich am besten erfassen, wenn man sie mit klassischen Medienberichten mit Anspruch auf Tatsachentreue vergleicht (siehe Abbildung). Diese unterscheiden sich primär durch die Ziele, Absichten, die sich dahinter verbergen: journalistische Tatsachenberichte wollen die Öffentlichkeit informieren und aufklären. Folglich erheben sie den Anspruch, wahre Tatsachen, gesichertes Wissen und logische Argumente zu vermitteln.
Klassische journalistische Tatsachenberichte mit Informationsfunktion
Bei Fake News dagegen handelt es sich um unwahre Nachrichten oder um die verzerrte Darstellung von Teilwahrheiten. Sie täuschen allerdings durch die Anwendung der Mediensprache und journalistischer Stilformen und Techniken Tatsachentreue vor.
Interessengeleitete Fake News, die Tatsachentreue vortäuschen
Meist stecken wirtschaftliche, politische oder ideologische Partikulärinteressen dahinter, um zu manipulieren, zu beeinflussen, zu täuschen, das Publikum in die Irre führen oder allgemein zu schaden. Oft greifen sie Reizthemen auf, schüren Emotionen, skandalisieren und dramatisieren.