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Geschichte des Porter Bier
Das Porter ist der Ursprung aller obergärigen, dunklen Biere, sämtliche Porter-Arten und das Stout mit allen seinen Untersorten gehen auf das Porter zurück. Dieses dunkle, oft ein wenig säuerlich schmeckende Gebräu war das, was die Engländer gegen Ende des 17. Jahrhunderts unter „Bier“ verstanden. Benannt war es nach einer besonders potenten Konsumentengruppe, den porters, den Londoner Hafenarbeitern. Den ganzen Tag Schiffe be- und entladen ist ein Knochenjob, der jeden Abend mit einem Pint belohnt werden wollte und meist auch unter Tags mit einem leichtem Glimmer erträglicher war. Und auch die zusätzlichen Kalorien, die diese reichhaltigen Biere brachten, halfen und machten das Porter zum Wasser der Arbeiterklasse, wie viele britische Historiker beschreiben.
Im Verlauf der folgenden Jahrzehnte wurde das Porter zum Motorenöl der Industrialisierung – und zugleich hielt die Industrialisierung im Brauprozess Einzug: immer größere Brauereien versorgen die dürstenden Arbeiter mit immer mehr, immer schneller und in immer größeren Mengen produziertem, dunklen Bier.