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Dominque Reymond, der derzeitige Sprecher der Schweizer Bundesanwaltschaft, folgt seiner ehemaligen Chefin Carla Del Ponte nach Den Haag. Reymond wird Sonderberater der Chefanklägerin der Internationalen Kriegsverbrechertribunale.Dieser Inhalt wurde am 23. Februar 2000 - 10:08 publiziert
Dominque Reymond, der derzeitige Sprecher der schweizer Bundesanwaltschaft, folgt seiner ehemaligen Chefin Carla Del Ponte nach Den Haag. Reymond wird Sonderberater der Chefanklägerin der Internationalen Kriegsverbrechertribunale für das ehemalige Jugoslawien und Ruanda, wie das Eidgenössische Justiz- und Polizeidepartement (EJPD) am Mittwoch (23.02.) bekannt gab.
EJPD-Chefin Ruth Metzler gewährte Reymond für die Zeit der Mandatsausübung einen unbezahlten Urlaub. Er tritt sein neues Amt am kommenden 1. März an. Im Namen der Chefanklägerin soll er Kontakte zu hohen Funktionären der UN und anderen wichtigen Persönlichkeiten herstellen und aufrecht erhalten sowie die Kontakte und Besuche der Chefanklägerin mit Staatsoberhäuptern, Ministern, Botschaftern und Verantwortlichen der Vereinten Nationen koordinieren.
Weiter soll Reymond die Öffentlichkeitsarbeit der Chefanklägerin koordinieren und kontrollieren, als ihr Sondervertreter gegenüber der Schweizer Regierung auftreten und Spezialaufgaben und Spezialprojekte bearbeiten.
Carla Del Ponte wechselte am vergangenen 15. September von der Spitze der Bundesanwaltschaft nach Den Haag. Die Nachfolge Reymonds als Sprecher der Bundesanwaltschaft wird laut EJPD später geregelt. Vorderhand übernimmt Jürg Blaser, Adjunkt des Bundesanwaltes und gegenwärtiger Stellvertreter des Mediensprechers, diese Aufgabe.
SRI und Agenturen
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