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19:00 - 20:15
Wenn man sich vorstellt, dass der Flügelschlag eines Schmetterlings in Brasilien einen Tornado in Texas zur Folge haben kann, welchen Sturm wird eine zerschlagene Libelle bei Jacques Métrailler auslösen?
Diese instinktive Geste – die für die Libelle Stéphanie tödlich ausging, da Jacques sie für eine Fliege hielt – veränderte sein Leben und trieb ihn dazu, endlich Staubzusaugen (das entspannt), sich um den Garten zu kümmern (so vergeht die Zeit), sich vielleicht doch in der Türkei operieren zu lassen (alle mit Geheimratsecken werden’s verstehen), mit Krafttraining zu beginnen (seinen Daumen freut's), sich für selbstbestimmte Kinder (besonders seine eigenen) einzusetzen und für die Bewegung «WomenFirst».
Zumindest der Wille war da, und darum geht es ja. Oder etwa nicht?
Jacques Métrailler lebt in der Nähe von Sitten, mitten in den Alpen. Er ist Ökonom und Comedian und Schauspieler nach Feierabend. Seit langem schreibt und spielt er seine «eigene menschliche Komödie», d. h. seine eigenen Comedyaufführungen. «Der Libelleneffekt» ist seine dritte One-Man-Show