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Mit e. Einf. v. Howard Fast u. e. Nachw. v. Raphael Zehnder
Rom, im Jahr 73 vor unserer Zeitrechnung. Besonderer Beliebtheit beim Publikum erfreuen sich die Gladiatorenspiele auf Leben und Tod. Auch der Sklave Spartakus ist von den Bergwerken der nubischen Wüste in die Gladiatorenschule von Capua verschleppt worden. Als er und seine Mitgefangenen rebellieren, wird aus der lokalen Revolte ein Flächenbrand: Spartakus führt den grössten Sklavenaufstand der Geschichte an. Zwei Jahre lang bleibt sein stetig wachsendes Heer unbesiegt und erschüttert das Römische Reich in seinen Grundfesten. Spartakus ist trotz spärlicher Quellen zur mythischen Figur geworden, sein Kampf gegen die Unterdrückung fasziniert bis heute. Howard Fast erzählt Spartakus' Leben in einem eindringlichen historischen Roman, der zugleich ein Panorama der römischen Gesellschaft entwirft.
Portrait
Howard Melvin Fast(1914–2003) wurde als Sohn ukrainischer Einwanderer in New York geboren. Mit neunzehn Jahren veröffentlichte er seinen ersten Roman, der sogleich zum Bestseller avancierte. Von 1943–1957 war er Mitglied der kommunistischen Partei der USA und verbrachte 1950 deswegen drei Monate im Gefängnis, wo er sein berühmtestes Buch »Spartakus« schrieb. Neben zahlreichen historischen Romanen hat Fast auch mehrere Sciencefiction-Kurzgeschichten sowie – unter dem Pseudonym E. V. Cunningham – etliche Kriminalromane verfasst