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Der Rat für französischsprachige Angelegenheiten des Verwaltungskreises Biel/Bienne (RFB) hat zur neuen Bieler Stadtordnung, die bis zum 30. April 2019 in die Vernehmlassung geschickt wurde, Stellung genommen. Der RFB begrüsst die konsequente Arbeit, die zu diesem Entwurf geführt hat. Der RFB äussert sich nur zu den Aspekten, welche die Sprache betreffen, und beantragt in seiner Stellungnahme an den Gemeinderat einige Berichtigungen. Der RFB lädt die Behörden, dafür zu sorgen, dass der Gebrauch der beiden Sprachen in beide Richtungen funktioniert. Zusätzlich sollten die Behörden sicherstellen, dass die Übersetzung von Erlassen und Mitteilungen an die Bevölkerung zeitgleich in beiden Sprachen erfolgt, so dass es zu keiner Diskriminierung der einen Sprachgemeinschaft gegenüber der anderen Sprachgemeinschaft kommt. Schliesslich ist es ein grosser Wunsch des RFB, dass in der neuen Bieler Stadtordnung die Notwendigkeit verankert wird, dass in den Direktionen Berufsleute aus beiden Sprachgemeinschaften angestellt werden, um zu gewährleisten, dass beide Amtssprachen beherrscht werden und vor allem aber dass ein gegenseitiges Verständnis für die unterschiedlichen Kulturen entsteht, die mit diesen beiden Sprachen einhergehen.