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Was die indizierten Daten anbelangt, versteht sich Kendra mit lokalen Dateisystemen ebenso wie mit Cloud-Speicherdiensten, Datenbanken, Webseiten oder Sharepoint-Systemen. AWS verspricht, dass Kendra durch die Machine-Learning-Fähigkeiten stetig besser wird. Dazu lässt sich der Output durch manuelle Einstellungen optimieren, beispielsweise durch die Möglichkeit, bestimmten Datenquellen eine höhere Priorität einzuräumen oder die Indexierungsintervalle anzupassen. Das Setup von Kendra erfolgt über die AWS Konsole, wo auch die Datenquellen definiert werden.
Kendra wird in einer Enterprise und einer Developer Edition angeboten, wobei letztere demnächst zur Verfügung gestellt werden soll. Interessierte können damit während den ersten 30 Tagen kostenlos Erfahrungen sammeln. Die Preise werden ansonsten auf einer Pay-as-you-go-Basis verrechnet. Die für Test- und Entwicklungszwecke vorgesehene Developer Edition unterstützt bis zu 3 GB Storage oder 10'000 Dokumente, je nachdem was zuerst erreicht wird. Dazu lassen sich täglich bis zu 4000 Abfragen tätigen und die Zahl der Konnektoren zur Anbindung der Datenquellen ist auf 5 begrenzt. Für die Nutzung verlangt AWS 2.50 Dollar pro Stunde.
Die Enterprise Edition schliesslich umfasst 150 GB Speicher und bis zu 500'000 Dokumente. Pro Stunde sind bis zu 40'000 Abfragen möglich, wofür stündlich 7 Dollar verlangt werden. Bei beiden Editionen fallen zudem weitere Kosten für die Konnektoren-Nutzung an. (rd)