Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03662.jsonl.gz/3288

(Forêtdu) (Kt. Waadt,
Bez. La Vallée).
Der Anfang des Artikels ist folgendermassen zu verbessern: In der
Schweiz bezeichnet dieser
Name einen langen Waldstreifen, der, dem Grenzkamm folgend, die ganze Strecke von der SW.-Grenze des Jouxthales bis zum
CrêtCantin im W. von
Vallorbe einnimmt; in seinem n. Teil ist dieser
Kamm schmal, nur 100 bis 300 m breit.
(Kt. Bern,
Amtsbez. und Gem. Saanen).
1698 m. Ehemaliger Beobachtungsposten, unmittelbar ob
Saanen, der im Kriegsfall die
Aufgabe hatte, das Saanenland zu alarmieren; er stand in Verbindung mit dem auf der Fluhweid (1519 m)
oberhalb
St. Stephan und mit dem auf dem Grin (1570 m), s. von
Château d’Œx, am N.-Abhang des
Rocher du Midi (2100 m).
580 m. Eine 500 m nw. der Station
Uetendorf der Gürbethalbahn gelegene Stelle,
am Fusse der das Dorf
Uetendorf überragenden Hügelkette.
Nach der Volksüberlieferung soll im Mittelalter an diesem
Platze
zwischen der Bevölkerung der schon 1389 erwähnten Ortschaft und demFreiburger Heer, das auf dem
Wege
war,
Thun zu belagern, ein Kampf stattgefunden haben;
die
Freiburger wurden niedergemacht, ihr Anführer enthauptet und sein
Körper einem Pferde aufgelegt, das ihn bis zum
Lochacker, im N. des
Eichbergs, trug;
da es nicht mehr weiter gehen wollte,
wurde der Leichnam hier beerdigt.
Diese Lokalität ist schon in einer Urkunde von 1370 erwähnt.
Der Artikel des LexikonsMil Deux
(Roc) ist
durch Folgendes zu ergänzen: 1140 m. Es ist ein, ö. über der Station Les
Convers der Linie
Neuenburg-LaChaux de Fonds aufsteigender
Felskopf, auf dessen
Spitze die
Neuenburger bei der fünfzigjährigen Feier der Republik im Jahre 1898 ein Kriegerstandbild
aufgestellt haben, welches das geflammte grosse
Banner des Kantons in der Hand hält.
Auf diesem
Felsen, 100 m
ö. vom Krieger ist ein alter Grenzstein, der wie ein spitz auslaufender Felszahn aussieht, von 5 m
Höhe, 2 m Breite und
1,40 m
Dicke.
Dieser Grenzstein trägt auf einer
Seite das
Neuenburger Wappen mit dem Datum 1820, auf der andern das von
Bern
mit der Zahl 76. Die Wappenschilder sind durch die Länge der Zeit stark verwittert, während die Zahlen noch ganz leserlich
sind.
Die Jahrzahl 1002 findet man nicht mehr.
Man glaubt, dieser ehrwürdige, grob bearbeitete
Stein sei zur Zeit des Unterganges
des burgundischen Königreichs an dieser Stelle aufgerichtet worden, um die Grenze zwischen den Bistümern
Basel
und
Lausanne zu bezeichnen.