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Projekt Überblick
Urbane Grünflächen (UGF) wie Parks und private Gärten können dazu beitragen, die Biodiversität wiederherzustellen, das Mikroklima zu regulieren und die Lebensqualität der Menschen zu erhöhen. Die Zusammenhänge zwischen diesen Aspekten und der Vegetation in UGF bleiben jedoch unerforscht. Das Pflanzen und Menschen im urbanen Grünraum (PAPPUS - People and Plants in Urban Green Space) Projekt zielt darauf ab, zu verstehen, wie Entscheidungsträger die Pflanzengemeinschaften in verschiedenen UGF beeinflussen und wie diese Entscheidungen die ökologischen und menschlichen Vorteile beeinflussen, die aus UGF in einem sich verändernden Klima gezogen werden können. PAPPUS verwendet einen interdisziplinären Ansatz, um die sozialen und ökologischen Prozesse hinter den Entscheidungen der Stakeholder zu untersuchen und integriert soziale, ökologische und klimatologische Theorien und Methoden, um sicherzustellen, dass UGF weiterhin entscheidende Mehrfachnutzen im Angesicht von Klimawandel, Biodiversitätsverlust und Verdichtung der Städte bieten. Das PAPPUS-Projekt wird von mehreren Institutionen getragen, zu denen Eawag, WSL, die Universität Potsdam, EPFL und ETH gehören.
Fokus auf dem Schweizer Mikroklima
Der Projektbeitrag der Eawag konzentriert sich auf Aspekte des Klimawandels und des Mikroklimas und bewertet, wie die Vegetation die thermische Regulierung in UGF im aktuellen und zukünftigen Schweizer Klima beeinflusst.
Wir werden eine intensive Überwachungskampagne lokaler Klimavariablen in drei Städten der Schweiz durchführen: Zürich, Lugano und Genf. Wir werden uns auf mehrere öffentliche und private UGF konzentrieren, private Rasenflächen, Kleingärten, Gemeinschaftsgrünflächen, öffentliche Parks und Ruderalflächen. Wir werden mehr als 50 UGF pro Stadt bewerten.
Durch die Kombination dieser Daten mit Mikroklimamodellen werden wir vorhersagen, wie sich das Mikroklima in UGF aufgrund von Faktoren wie Vegetationspflanzungen und Klimawandel verändern könnte.