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w hole
Die bildliche Darstellung eines dunklen Lochs wird genau an jener Stelle, wo das Loch am tiefsten und die Leere am grössten ist, die grösste Fülle an Pigmenten, die höchste Dichte an Material aufweisen. Das dargestellte Loch ist ein Paradoxon.
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Das Projekt
Das Loch ist die Grube, in der ich grabe. Das Loch ist meine Arbeit.
Ich mache Löcher, suche Löcher, sammle sie, zeichne sie, untersuche sie, bilde sie ab. Dabei interessiert mich das Loch als Metapher für das Fehlende, die Leerstelle, das Abwesende. Dabei ist eine Sammlung von Löchern gleichzeitig eine Unmöglichkeit davon. Wenn man davon ausgeht, dass das Loch zeigt, was fehlt, und das Fehlende sich eben durch seine Absenz auszeichnet, dann lässt es sich nicht sammeln, ohne zum Gefundenen in der Präsenz zu werden.
Mich interessiert das Loch als Resultat einer Grabung oder Suche, das Loch als Verletzung einer Oberfläche, und damit als Öffnung: ein Eingang oder Zugang in ein Inneres, das Loch als Schwachstelle, als Ausgangspunkt eines Fluchtwegs, als Indiz einer Übernutzung. Mich interessiert das Loch als Leck, als Ort des Verlusts.
Neben einer Sammlung von realen und dargestellten Löchern ist das Loch Gegenstand einer zeichnerischen Auseinandersetzung, in der die Frage, wie das Loch repräsentiert werden kann, im Zentrum steht. Ich will Löcher in der Vielzahl ihrer Erscheinungsformen festhalten und versammeln, Löcher anhäufen, eine Fülle von Löchern herstellen. Das Loch wird nach Zug zu kommen. Hier und da wird es plötzlich auftauchen und während seiner temporären Einschreibung in eine jeweilige Umgebung irritieren, als Verständnislücke agieren, aus der eine Vielzahl von Bedeutungen hervorgehen können.
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