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Das Abflussregime beschreibt das hydrologische Verhalten eines Fliessgewässers über das Jahr. Der Abflussregimetyp lässt sich über wenige geografische Attribute des Einzugsgebiets leicht bestimmen.
1. Was sind Abflussregime?
In der Hydrologie versteht man unter dem „Regime" die (relativen oder absoluten) Schwankungen eines Elements des Wasserkreislaufs während eines bestimmten Zeitraums. Unter „Abflussregime" wird oft das hydrologische Gesamtverhalten eines Fliessgewässers verstanden.
Aufgrund von Analysen langjähriger mittlerer saisonaler Abflussschwankungen lassen sich für die Schweiz drei Grundtypen von Abflussregimen definieren, welche sich in der Anzahl der Abflussmaxima unterscheiden:
- Alpines Regime: eingipflige Regimes, Einzugsgebiet oberhalb von 1550 m ü.M.
- Mittelländisch-jurassisches Regime: mehrgipflige Regimes, Einzugsgebiet unterhalb von 1550 m ü.M.
- Südalpines Regime: widerspiegeln die besonderen hydrometeorologischen Verhältnisse der Alpensüdseite.
Diese Grundtypen können insgesamt in 16 spezifische Abflussregimetypen unterteilt werden:
2. Wie lässt sich der Abflussregimetyp bestimmen?
Der Abflussregimetyp lässt sich auch ohne vorhandene Messdaten über wenige geografische Attribute des jeweiligen Einzugsgebietes mit Hilfe eines Entscheidungsdiagramms leicht bestimmen. Benötigt werden:
- die Lage des Einzugsgebiets in den Grundregionen der Schweiz
- die mittlere Höhe
- und der Vergletscherungsgrad des Einzugsgebiets
Eine weitere Möglichkeit zur Bestimmung des Abflussregimes bietet das Hilfsprogramm HYDMOD-Tools des Modul-Stufen-Konzepts:
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Letzte Änderung 15.11.2019