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Ailin wurde 1996 geboren und wuchs mit ihrer Familie in Greenwich (Connecticut), Bäch und Rapperswil auf. Schon während ihrer Kindheit begann sie sich für die Magie des Theaters zu interessieren. Prägend war für sie bereits in der Primarschule das Förderprogramm bei Kurt Lauterburg, einem der renommiertesten Sprech- und Schauspielpädagogen der Schweiz.
Während ihrer Zeit an der Kantonsschule Wattwil wirkte Ailin bei mehreren Spielclubs des Jungen Schauspielhauses Zürich mit, sowie bei einer "Sommernachtstraum"-Inszenierung (bis heute eines ihrer Lieblingswerke Shakespeares).
Im Laufe der Jahre kristallisierte sich der Wunsch heraus, die Schauspielerei nicht nur zu ihrer grössten Leidenschaft, sondern auch zu ihrem Beruf zu machen. Also beschloss sie nach Erhalt der Matura, ein Studium an der SAMTS Schauspielschule in Zürich zu beginnen, die sie im Juni 2019 abschloss.
Während ihres ersten Schuljahres spielte sie zunächst im ZHDK Projekt "Miniaturskizzen oder grosse Gefühle" mit und lernte dann über eine ihrer Dozentinnen den Regisseur Kamil Krejci kennen, bei dessen Stück "was keiner wagt" im Kurtheater Baden sie 2016 an der Seite von Beat Gärtner und Hanna Scheuring mitwirkte.
In der Spielzeit 2016/2017 hatte Ailin die Gelegenheit, bei drei Produktionen am Schauspielhaus Zürich mitzuwirken. Zunächst in Jan Bosses Inszenierung des Meisterwerkes "Hexenjagd", dann in Stefan Puchers Adaption von "Antigone" und schliesslich in René Polleschs Eigenproduktion "High - du weisst wovon". Die Bekanntschaft mit Pollesch und seiner einmaligen Herangehensweise war unheimlich spannend und lehrreich. Allgemein war die Zeit am Schauspielhaus wundervoll und trug Erfahrungen sehr grossen Wertes mit sich.
2017/2018 wirkte sie bei zwei Inszenierungen der Regisseurin Renate Muggli mit sowie bei der Turbine Theater Eigenproduktion "In 80 Tagen um die Welt", welche als Freilichtspiel im Sihlwald - unter der Regie von Peter Niklaus Steiner und in Zusammenarbeit mit einem fantastischen Ensemble - vorgeführt wurde.
Seit 2019 ist sie Ensemblemitglied beim "Forum Theater Schweiz" sowie bei "Zürich gespielt".
Zuletzt durfte sie, neben Schauspielgrössen wie Patrick Frey, die anspruchsvolle Rolle der Viola bei René Schnoz Inszenierung "Was ihr wollt" von William Shakespeare verkörpern, wiederum als Freilichtspiel des Turbine Theaters im Sihlwald.
Gleich darauf folgend schlüpfte sie in die Rolle der Wanda in Dalilah Königs performativer Inszenierung des Bühnenstücks "Venus im Pelz" von David Ives.
Zur Zeit spielt sie als Prinzessin und Schädel in "Liebes Leid und Lust" von William Shakespeare inszeniert von Jordi Vilardaga. Das Stück ist eine Produktion des Winterthurer Theaters Ariane und wird auf verschiedensten Bühnen in der Schweiz gezeigt - noch bis 2021.
Sie konnte ausserdem schon ein bisschen Filmluft schnuppern und stand für diverse kleinere Produktionen vor der Kamera.
In Zukunft möchte Ailin ihre Bühnenerfahrung vertiefen und zusätzlich vermehrt in Richtung Film gehen, da auch diese Welt sie sehr fasziniert. Ferner ist sie zunehmend als Sprecherin und als Moderatorin tätig.
In ihrer Freizeit tanzt Ailin für ihr Leben gerne und hat eine Schwäche für russische Literatur.
Name: Ailin Nolmans
Geburtsdatum: 15.07.1996
Spielalter: 18-30 Jahre
Nationalität: Deutschland/Niederlande
Wohnhort: Rapperswil SG (nähe Zürich)
Sprachen: Deutsch (Muttersprache), Schweizerdeutsch (ZH Dialekt), Englisch (CAE Advanced-Diplom), Französisch, Italienisch, Niederländisch
Stimmlage: Mezzosopran
Grösse: 1.68 m
Statur: schlank, sportlich
Augenfarbe: braun
Haarfarbe: blond
Ausbildung
2002-2008: Primarschule in Bäch und Rapperswil
2008-2010: Sekundarschule in Rapperswil
2010-2014: Gymnasium der Kantonsschule Wattwil
27.06.2014: Eidgenössische Maturität
2015-2019: SAMTS (ehemals Schauspielschule Zürich)
Tanz
klassisches Ballett: Royal Academy of Dance - Diplome der Grades 2 bis 7
ausserdem sehr gute Kenntnisse in:
Jazztanz, Modern Ballet und Polefitness