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Laut CMA würde der Wettbewerb im Energiehandel durch den Deal zu stark beeinträchtigt, schliesslich seien auch ICE-Konkurrenten von Trayport-Technologie abhängig. Die ICE kündigte an, nun ihre Optionen zu prüfen, inklusive einer Anfechtung der CMA-Entscheidung. Das Unternehmen hatte im Poker um Trayport den Rivalen Chicago Mercantile Exchange (CME) ausgestochen und die Übernahme im Dezember abgeschlossen.
Sollte die ICE Trayport nun wieder verkaufen, hätte sie zusätzliche Mittel, um erneut bei der geplanten Fusion von Deutscher Börse und London Stock Exchange (LSE) dazwischenzufunken. Die ICE hatte im Frühjahr offen mit einem Angebot für die Londoner Börse geliebäugelt, erklärte dann jedoch im Mai, derzeit keine Offerte vorlegen zu wollen.
Die Amerikaner könnten jedoch ab November wieder in den Poker um die LSE einsteigen, wie Deutsche-Börse-Chef Carsten Kengeter Ende Mai betonte.
(AWP)