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Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich IV.2012.00928 IV. Kammer Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Arnold Gramigna Sozialversicherungsrichter Vogel Gerichtsschreiber Giger Urteil vom 8. November 2013 in Sachen X.___ Beschwerdeführerin vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Felix Rüegg Rüegg Samuelsson Rechtsanwälte St. Urbangasse 2, Postfach, 8024 Zürich gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin Sachverhalt: 1. 1.1 X.___, geboren 1956, gelernte Krankenschwester, war vom 23. Juni 1978 bis am 29. Februar 1980 im Y.___ als Kran ken pflegerin tätig, wobei der letzte effektive Arbeitstag der 15. Januar (richtig wohl: Februar) 1979 war (Arbeitgeberfragebogen vom 9. Mai 1980, Urk. 8/ 92 ). Am 3. Februar 1979 hatte sie beim Auffangen eines stürzenden schweren Pati en ten ein Verhe be trauma erlitten (vgl. Urk. 8/ 10 ). Nachdem die Sozial versiche rungs anstalt des Kan tons Zürich, IV-Stelle, aufgrund einer Verfügung vom 29. Ja nuar 1980 bereits eine Leistung in Form eines Hilfsmittels (Lendenmieder) erbracht hatte (vgl. Urk. 8/4; Urk. 8/6), meldete sich die Versicherte am 9. Mai 1980 wegen einer seit dem 3. Februar 1979 bestehenden Diskushernie sowie ei nes Status nach Hemi l a minektomie und Diskotomie L5/S1 bei der Invaliden ver sicherung zum Leis tungs bezug (Hilfsmittel, Rente) an (Urk. 8/11). Eine bereits am 1. Januar 1980 begonnene Umschulung zur Anästhesieschwester musste aus ge sundheitlichen Gründen abgebrochen werden (Urk. 8/4-6, Urk. 8/8). Mit Verfü gung vom 4. August 1980 sprach die IV-Stelle der Versicherten bei einem Inva liditätsgrad von 100 % rückwirkend ab 1. Februar 1980 eine ganze Rente zu (Urk. 8/4; Urk. 8/15). 1.2 In den Jahren 1981 / 82, 19 86/ 87, 1990, 1992, 19 96/97, 2000 und 2003/04 wur den Revisionsverfahren durchgeführt, welche jeweils mit dem Ergebnis eines unver änderten Rentenanspruchs (bei einem Invaliditätsgrad von mehr als 2/3 bzw. 70 %) endeten ( vgl. Urk. 8/23; Urk. 8/28; Urk. 8/36; Urk. 8/42; Urk. 8/47; Urk. 8/54; Urk. 8/58; Urk. 8/73). Die Rentenleistungen wurden jeweils den neuen zivilrechtlichen Verhältnissen angepasst (Heirat 1981, Geburt zweier Kinder 1984 und 1987, Scheidung 1995; vgl. Urk. 8/48). 1. 3 Anlässlich einer weiteren im Jahr 2008 eingeleiteten (vgl. Urk. 8/9 7 ) Renten revision holte die IV-Stelle Auskünfte bei der Versicherten (Rentenfragebogen vom 18. August 2008, Urk. 8/9 7 ), einen Auszug aus dem individuellen Konto (IK-Zusammenzug, Urk. 8/9 8 ), einen Arztbericht von Dr. med. Z.___, Fach arzt FMH für Innere Medizin speziell Rheumatologie, (Bericht vom 2. Sep tem ber 2008, Urk. 8/ 101/3-4 ), einen Arztbericht von Dr. me d. A.___, Facharzt FMH für Neurologie, (Bericht vom 30. Dezember 2008, Urk. 8/ 103/6-8 ) sowie einen medizinische n Bericht von PD Dr. med. B.___, Konsiliararzt der Augenklinik des C.___, (Bericht vom 18. August 2009, Urk. 8/11 8 ) ein und liess die Versicherte durch Dr. med. D.___, Facharzt FMH für Physikalische Medizin und Rehabilitation, Fach arzt FMH für Rheuma tologie, Facharzt für Sportmedizin sowie Facharzt für Inter ventionelle Schmerz therapie, Chefarzt am Rehabilitationszentrum E.___, Klinik für Rheuma tologie und Rehabilitation des Bewegungsapparats, rheuma tologisch-ortho pä disch, neurologisch und internistisch begutachten (Gut achten vom 31. Au gust 2009, Urk. 8/ 120 ). Mit Vorbescheid vom 8. Oktober 2009 stellte die IV-Stelle die Aufhebung der bisherigen ganzen Invalidenrente in Aussicht (Urk. 8/12 6 ). Nach dem die Versicherte, vertreten durch Sozialversicherungsfachmann F.___, mit Schreiben vom 23. No vem ber 2009 dagegen Einwand erhoben hatte (Urk. 8/ 131 ), liess die IV-Stelle die Beeinträchtigung der Versicherten im Haus halt abklären ( Haushalt abklä rungs bericht vom 3. Juni 2010, Urk. 8/13 5 ). Mit Verfügung vom 10. Juni 2010 setzte die IV-Stelle schliesslich die bisherige ganze Invalidenrente per 1. August 2010 auf eine Dreiviertelsrente herab (Urk. 8/139-140 ). Hiergegen liess die Versicherte, vertreten durch Rechtsanwalt F. Rüegg, mit Eingabe vom 9. Juli 2010 beim Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Beschwerde er heben (Urk. 8/143/3-8). D ie Beschwer degegnerin beantragte in ihrer Vernehm lassung vom 14. September 2010 Ab weisung der Beschwerde (Urk. 8/144). M it Be schluss vom 14. September 2011 stellte das Gericht der Versicherte n eine Rück weisung der Sache an die IV-Stelle zur weiteren Abklärung unter Auf hebung der angefochtenen Verfügung in Aussicht. Dabei sei nicht auszuschlies sen, dass diese den Rentenanspruch auch unter dem Blickwinkel der zweifello sen Unrichtigkeit der ursprünglichen Rentenzusprache prüfen werde, wodurch die Versicherte schlechter gestellt werden könnte, als wenn sie nicht Beschwer de er hoben hätte (Urk. 8/149/1-6). In der Folge zog die Versicherte ihre Be schwerde am 1 2. Oktober 2011 zurück (Urk. 8/154/6-7). 2. 2.1 Bereits am 15. September 2011 hatte die Versicherte bei der IV-Stelle ein Ren ten erhöhungsgesuch eingereicht (Urk. 8/148). Mit ausgefülltem Revisionsfrage bogen vom 29. September 2011 hatte sie dabei ausgeführt, es finde eine dau ernde Ver schlechterung statt. Ihr Rücken sei zunehmend weniger belastbar. Ge mäss den Einschätzungen der Dres. A.___ und Z.___ seien sodann auch neue Er krankungen hinzugekommen (Urk. 8/150). Nachdem die IV-Stelle der Versi cherten in der Fol ge noch einen weiteren Revisionsfragebogen hatte zukommen lassen, gab diese am 1 2. Oktober 2011 darin an, ihr Gesund heitszustand habe sic h ab August 2009 verschlechtert. E ine weitere Verschlechterung sei ausser dem im März 2011 eingetreten (Urk. 8/154). Die IV-Stelle holte alsdann neue Arztberichte ein, so einen Bericht von Dr. Z.___ vom 17. Oktober 2011 (Urk. 8/156) sowie von Dr. A.___ vom 17. Oktober 2011 und vom 24. April 2009 (Urk. 8/157/6-8; Urk. 8/157/11-12). Ausserdem gab die Versicherte eine Medikamentenein nahme liste zu den Akten (Urk. 8/154/10-34). Die IV-Stelle legte daraufhin das Dossier dem Regionalen ärztlichen Dienst (RAD) zur Prü fung vor. Am 23. Januar 2012 nahm der RAD-Arzt Dr. G.___, Facharzt für Innere Medizin und Rheuma tologie, zur neuen medizinischen Sachlage Stellung. Er kam zum Schluss, aus den in den Arztberichten wiedergegebenen Beschwer den der Versicherten und den folgenden fachärztlichen Abklärungen ergäben sich keine neuen richtungs weisenden Befunde. Eine dauerhafte, massgebliche Verschlechterung des Gesund heits zustands sei aufgrund der vorliegenden Un terlagen nicht ausgewiesen (Urk. 8/168/3). Gestützt auf diese Beurteilung hielt die IV-Stelle mit Vorbescheid vom 31. Januar 2012 fest, es bestehe kein An spruch auf Erhöhung der IV-Rente (Urk. 8/170). Nachdem die Versicherte mit Eingaben vom 1. Februar/ 2 2. Mai 2012 durch Sozialversicherungsfachmann F.___ hatte Ein wand erheben lassen (Urk. 8/171; Ur k. 8/183), verfügte die IV-St elle schliesslich a m 20. Juli 2012 im Sinne des Vorbescheids und wies das Rentenerhöhungsge such ab (Urk. 2). 2.2 Hiergegen erhob die Versicherte, vertreten durch Rechtsanwalt Rüegg, a m 13. Sep tember 2012 Beschwerde mit dem Rechtsbegehren, es sei die ange foch tene Verfügung aufzuheben und es sei ihr eine ganze Rente zuzusprechen; es sei ihr ausgangsgemäss eine angemessene prozessuale Entschädigung zu gewähren und es seien die Verfahrenskosten von der Beschwerdegegnerin zu beziehen (Urk. 1). Die Beschwerdeführerin reichte zusammen mit ihrer Beschwerde wei tere Unterlagen ein, so unter anderem einen neuen Arztbericht von Dr. Z.___ vom 9. Au gust 2012 (Urk. 3/4 ). In ihrer Vernehmlassung vom 16. Oktober 2012 (Urk. 7 ) beantragte die Beschwerdegegnerin Abweisung der Beschwerde, was der Beschwerdeführerin am 17. Oktober 2012 angezeigt wurde (Urk. 9). 3. Auf die Vorbringen der Parteien und die eingereichten Akten wird, soweit erfor der lich, im Rahmen der nachfolgenden Erwägungen eingegangen. Das Gericht zieht in Erwägung: 1. 1.1 Ändert sich der Invaliditätsgrad einer Rentenbezügerin oder eines Rentenbezü gers erheblich, so wird die Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin für die Zukunft entsprechend erhöht, herabgesetzt oder aufgehoben (Art. 17 Abs. 1 des Bun desgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG ). Anlass zur Rentenrevision gibt jede wesentliche Änderung in den tat sächlichen Verhältnissen, die geeignet ist, den Invaliditätsgrad und damit den Renten an spruc h zu beeinflussen. Insbesondere ist die Rente nicht nur bei einer wesent li chen Änderung des Gesundheitszustandes, sondern auch dann revidier bar, wenn sich die erwerblichen Auswirkungen des an sich gleich gebliebenen Gesund heits zustandes erheblich verändert haben (BGE 130 V 343 E. 3.5 mit Hinwei sen). Eine Veränderung der gesundheitlichen Verhältnisse liegt auch bei gleich geblie bener Diagnose vor, wenn sich ein Leiden in seiner Intensität und in seinen Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit verändert hat (Urteile des Bun desgerichts 9C_261/2009 vom 11. Mai 2009 E. 1.2 und I 212/03 vom 28. August 2003 E. 2.2.3). Dagegen stellt die bloss unterschiedliche Beurteilung der Auswirkung en eines im Wesentlichen unverändert gebliebenen Gesund heitszustandes auf die Arbeitsfähigkeit für sich allein genommen keinen Revisi onsgrund im Sinne von Art. 17 Abs. 1 ATSG dar. Zeitliche Vergleichsbasis für die Beurteilung einer anspruchserheblichen Änderung des Invaliditätsgrades bilden die letzte rechts kräf tige Verfügung oder der letzte rechtskräftige Ein spracheentscheid, welche oder welcher auf einer materiellen Prüfung des Ren tenanspruchs mit rechtskon former Sachverhaltsabklärung, Beweiswürdigung und Invaliditätsbemessung be ruht (BGE 133 V 108; vgl. auch BGE 130 V 71 E. 3.2.3; Urteil des Bundes ge richts 9C_438/2009 vom 26. März 2010 E. 1 mit Hin weisen). 1.2 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG). Die Invalidität kann Fol ge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 des Bun des ge setzes über die Invalidenversicherung, IVG). Erwerbs unfä higkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychi schen Gesundheit ver ursachte und nach zumutbarer Behandlung und Einglie derung verbleibende gan ze oder teilweise Verlust der Erwerbs möglichkeiten auf dem in Betracht kommen den ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beur teilung des Vorliegens einer Erwerbs unfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesund heitlichen Beeinträch tigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfä higkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG in der seit 1. Januar 2008 geltenden Fas sung). 1.3 Die seit dem 1. Januar 2004 massgeblichen Rentenabstufungen geben bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 Prozent Anspruch auf eine Viertelsrente, bei e inem Invaliditätsgrad von mindestens 50 Prozent Anspruch auf eine halbe Ren te, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 Prozent Anspruch auf eine Drei viertelsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 Prozent An spruch auf eine ganze Rente (Art. 28 Abs. 2 IVG; bis 31. Dezember 2007: Art. 28 Abs. 1 IVG). 1.4 Versicherungsträger und Sozialversicherungsgerichte haben die Beweise frei, das heisst ohne Bindung an förmliche Beweisregeln, sowie umfassend und pflicht ge mäss zu würdigen. Für das Beschwerdeverfahren bedeutet dies, dass das So zial versicherungsgericht alle Beweismittel, unabhängig davon, von wem sie stamm en, objektiv zu prüfen und danach zu entscheiden hat, ob die verfüg baren Unter lagen eine zuverlässige Beurteilung des streitigen Rechtsanspruches gestatten. Ins besondere darf es bei einander widersprechenden medizinischen Berichten den Prozess nicht erledigen, ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzugeben, warum es auf die eine und nicht auf die andere me di zi ni sche These abstellt. Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztbe richtes ist also ent scheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfas send ist, auf all seitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwer den berück sich tigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Beur tei lung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schluss folgerungen be gründet sind. Ausschlaggebend für den Beweiswert ist grund sätzlich somit we der die Herkunft eines Beweismittels noch die Bezeichnung der eingereichten oder in Auftrag gegebenen Stellungnahme als Bericht oder Gut achten (BGE 134 V 231 E. 5.1; 125 V 351 E. 3a). 2. Streitig und zu prüfen ist die Frage, ob seit dem massgebenden Vergleichszeit punkt im Juni 2010 eine wesentliche Verschlechterung des Gesundheitszustands eingetreten ist, welche eine Erhöhung der Dreiviertelsrente auf eine ganze Rente rechtfertigt. 3. 3.1 Hinsichtlich der medizinischen Aktenlage bis zur Anordnung der Begutachtung in der E.___ im Juni 2009 wird auf die medizinische Anamnese im be treff enden Gutachten verwiesen (Urk. 8/120/9-11). 3.2 3.2.1 Die E.___ selber stellte in ihrem Gutachten folgende Diagnosen mit Aus wirkung auf die Arbeitsfähigkeit (Urk. 8/120/20) : - Lumbospondylogenes / lumboradikuläres Schmerzsyndrom rechtsbetont, mit/bei - Status nach Diskushernien-Operation L5/S1 rechts 1979 nach Verhebe trauma ; - Status nach ventraler S pondylo dese L5/S1 1980 wegen Instabilität im Be wegungssegment L5/S1; - ICD-10 M54.4 ( Pannikulitis in der Nacken- und Rückenregion: Thora kal bereich). Unter den Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit sind aufgeführt: - Familiäres Hypermobilitätssyndrom (ICD M35.7); - u nklare beidseitige Gesichtsausfälle der nahen und weiteren Netzhaut peripherie ; - Status nach Skleritis posterior und Begleitmyositis mit Sicca -Syndrom; - a ktuell keine Hinweise für ein entzündlich rheumatologisches Auto immun geschehen ; - k ein pathologischer Befund im linken Orbitabereich im Ultraschall (23.06.2009, Augenklinik C.___ ) ; - mulitple abdominale Eingriffe zwischen 1980 und 2005 wegen Bridenileus ; - Status nach Hysterektomie und Zystopexie 2005. 3.2.2 In seiner Beurteilung (Urk. 8/120/24-26) führte der Gutachter aus, bei der Hand kraft messung wie auch bei der Untersuchung der Wirbelsäule hätten Inkonsi stenzen bestanden. Die B eweglichkeit der Hals-, Brust- und Lendenwirbelsäule sei bis zu zwei Drittel eingeschränkt in der Seitneigung und Rotation gewesen, wo bei un ter Ablenkung ( Adson -Test) die HWS eine Rotation von 60° gezeigt habe. Es seien deutlich verkürzte Schulterblattlevatoren rechtsbetont und ver kürzte be rührungsschmerzhafte Scapulafixatoren beidseits auszumachen gewe sen. Eben falls sei eine exquisite Berührungsdolenz im Bereich der Spina iliaca posterior und superior und vor allem inferior rechtsbetont am Beckenkamm rechts sowie des Musculus piriformis festzustellen gewesen. Im Gelenkstatus habe ein End phasenschmerz für die Elevation und Abduktion der rechten Schul ter bestanden. Die Kraft im Faustschluss und Spitzgriff sei rechts herabgesetzt gewesen. Bei der Untersuchung der unteren Extremität habe die Beschwerde füh rerin Schmerzen sakral rechts ohne Bewegungseinschränkung angegeben. So dann sei das Längs gewölbe leicht abgeplattet gewesen. Im Neurostatus habe rechts ein Entlas tungshinken beobachtet werden können, der Zehenspitzengang rechts habe nicht durchgeführt werden können. Hinsichtlich der rechten Körper hälfte habe die Beschwerdeführerin eine diffuse Hyposensibilität angegeben. Bezüglich Handkraft sei mit dem Jamar –Gerät rechts 7 kg gegenüber 25,5 kg links ge messen worden. Beim Lasègue - und Slump -Test habe die Schmerzan gabe sakral rechts gelegen. Des Weiteren sei der Finger-Nasenversuch bei geschlosse nen Augen auffällig gewesen, auf Aufforderung hin sei es jedoch deutlich besse r ge gangen. In der Evaluation der arbeitsbezogenen funktionellen Leistungsfähigkeit habe die Beschwerdeführerin eine im Wesentlichen als nicht zuverlässig zu beurtei lende Leistungsbereitschaft mit Hinweisen für eine deutliche Selbstlimitierung und schlechte Konsistenz bei den Tests gezeigt. Das Ausmass der angegebenen Schmerz beeinträchtigung und Behinderung sei mit den klinischen Befunden nur unzureichend erklärbar gewesen. Andererseits sei davon auszugehen, dass bei gu tem Effort eine bessere Leistung erbracht werden könnte, als was bei den Tests gezeigt worden sei. Die beobachtete Leistungsfähigkeit habe mindestens einer sehr leichten wechselbelastenden Arbeit bezüglich einer Verweistätigkeit ent sprochen. Diese könnte ganztags ausgeführt werden. Aus ophthalmologischer Sicht sei zu berichten, dass in einer ausführlichen, tech nisch überaus aufwendigen Untersuchung über drei Monate an der Augen klinik des C.___ keine eindeutige ( chorio -) retinale Erkran kung habe objektiviert werden können, welche die von der Beschwerdeführerin angegebenen beiderseitigen Gesich t sfeldausfälle der nahen und weiteren Netz hautperipherie erklären würden. Die zur Diskussion stehende Autoimmuner kran kung habe aufgrund einer ausführlichen negativ verlaufenen Autoantikör per-Bestimmung ausgeschlossen werden können. Auch der Schirmer-Test sei beidseitig unauffällig gewesen. In den aktuellen konventionellen Röntgenaufnahmen sei im Bereich der Hals wirbelsäule die Neuroforamina nicht eingeengt gewesen und es habe sich eine weitgehend altersentsprechende Darstellung der kleinen Wirbelgelenke gezeigt. Im Bereich der Brustwirbelsäule habe sich eine diskrete linkskonvexe skolioti sche Fehlhaltung präsentiert. Das Alignement sei erhalten gewesen. Bei den Grund- und Deckplatten habe eine diskrete Irregularität im Sinne einer leichten Osteochondrose wie auch eine begleitende Spondylose bestanden. Sodann sei eine leichte Sinterung im Rahmen einer möglichen Osteopenie festzustellen ge wesen. Lumbal sei eine Streckhaltung der LWS zu beobachten gewesen, bei der Beschwerdeführerin bestehe ein Status nach Spondylodese mit durchgebautem Zwischenwirbelraum im LWK5/SWK 1. Insgesamt seien nur leichte degenerative Veränderungen der kleinen Wirbelgelenke vorhanden gewesen. Dasselbe gelte auch für die Iliosakralgelenke, wobei sich diese ansonsten unauffällig präsen tiert hätten. Schliesslich hätten keine Hinweise für eine Sacroiliitis vorgelegen. Der Grad der Arbeitsfähigkeit im angestammten Beruf könne aufgrund einer nicht zuverlässig zu beurteilenden Leistungsbereitschaft im Rahmen der Evalu a tion der arbeitsbezogenen funktionellen Leistungsfähigkeit nicht bestimmt wer den. Das Ausmass der angegebenen Schmerzbeeinträchtigung und Behin derung sei mit den klinischen Befunden nur unzureichend erklärbar gewesen. Da die an gestammte Tätigkeit als Krankenschwester mindestens als mittel schwer quali fiziert werden müsse, sei diese aufgrund der vorwiegend anato misch struktu rellen Diagnosen wie auch der Funktionsdefizite nicht mehr zu mutbar. Die beobachtete Leistungsfähigkeit, welche auch für eine Verweistätig keit gelte, ent spreche mindestens einer sehr leichten wechselbelastenden Arbeit. Diese könne mindestens halbtags durchgeführt werden. Die Beschwerdeführerin benötige ein regelmässiges Kraftausdauertraining. Damit sollte auch die Ar beitsfähigkeit gesteigert werden können. Berufliche Massnahmen und Integrati onsmass nah men seien in diesem Sinne aussichtsreich, da die Beschwerdeführe rin jetzt breit abgeklärt worden sei und mögliche schwerwiegende Ursachen wie Autoimmun prozess e und dergleichen hätten ausgeschlossen werden können. Im Haushalt be stehe eine Einschränkung für körperlich schwerere Tätigkeiten. Leichte Arbei ten, welche zeitlich in der Mehrzahl seien, sollten ausgeführt wer den können. 3.3 Dr. med. Z.___ stellte in sei nem Arztbericht vom 2 1. Juni 2010 folgende Diag nosen : - Rezidivierendes Zervikalsyndrom ; - u nklare diffuse neurologische Symptomatik ohne eindeutige Hinweise für eine MS 2008; - lumboradikuläres Syndrom rechts, rezidivierend, bei Status nach Spondylo dese bei lumbaler Diskushernie 1979/80; - m igräneforme Kopfschmerzen; - posteriore Skleritis und Myositis des M. rectus superior 1981. In seiner Beurteilung führte Dr. Z.___ aus, er betreue die Beschwerdeführerin seit 200 3. Neben einem rezidivierenden lumboradikulären Syndrom bei Status nach Diskushernienoperation auf Höhe L5/S1 im Jahr 1979 und ventraler Spondylo dese im Jahr 1980 (Versteifungsoperation) hätten in den letzten zwei Jahren auch immer wieder diffuse neurologische Symptome/Ausfälle im Vordergrund gestanden, die bei Dr. A.___, Neurologie FMH, im Jahr 2008 eingehend abgeklärt worden seien. Eindeutige Hinweise für das Vorliegen einer multiplen Sklerose hätten sich indes nicht gefunden. Neben den erwähnten Beschwerden werde die Beschwerdeführerin auch von einer rezidivierenden Cephalgie begleitet. Gegen über 2004 bestehe sicher keine Regredienz der Symptome. Vielmehr hätten sich zu den lumbalen Beschwerden auch die erwähnten neurologischen Symptome gesellt, die bis anhin nicht eindeutig hätten eingeordnet werden können. Trotz dieser Beschwerden sei die Patientin in einer behinderungsangepassten leichten Tätigkeit mit Wechselbelastung als ca. 50 % arbeitsfähig zu erachten. Günstig sei wahrscheinlich auch die Selbständigkeit, respektive der Umstand, dass die Beschwerdeführerin in selbständiger Tätigkeit den Arbeitsrhythmus selbst vor geben könne (Urk. 8/143/18). 3.4 Dr. med. A.___, Neurologie FMH, erwähnte in seinem Bericht vom 2 3. Juni 2011 folgende Diagnosen: - Verdacht auf Schädigung des linken N. medianus proximal im Bereich der Prona torloge ; - zusätzliche somatoforme Störung wahrscheinlich; - Verdacht auf nicht näher spezifizierbare entzündlich-rheumatologische Er krankung. In seiner Beurteilung legte Dr. A.___ dar, infolge einer somatoformen Ausgestal tung der Symptomatik erweise sich eine exakte Beurteilung der Schmerzen und sensomotorischen Defizite der linken oberen Extremität als schwierig. Der kli nische und elektrophysiologische Befund seien am ehesten mit einer proximalen Medianusschädigung im Bereich der Pronatorloge links vereinbar, differential diagnostisch komme eine leichte Armplexus-Läsion in Betracht. Bildgebend im MRI fänden sich keine Hinweise auf eine strukturelle Läsion des Plexus brachi alis oder einer zervikalen Nervenwurzel linksseitig. Auch die peripheren Arm nerven links seien im MRI unauffällig zur Darstellung gekommen. Unter der Arbeitshypothese eines Pronator teres -Syndroms links sei eine Physiotherapie mit neuralen Dehnungsübungen zu empfehlen. Medikamentös könnte die Be schwerdeführerin von einer Behandlung der neurogenen Schmerzen mit Gaba pentin oder Lyrica profitieren; auch eine schmerzdistanzierende Therapie mit einem trizyklischen Antidepressivum wie Surmontil oder einem SNRI wie Efexor / Venlafaxin sei ernsthaft in Erwägung zu ziehen ( Urk. 8/157/ 9-10). 3. 5 In seinem Arztbericht vom 1 7. Oktober 2011 nannte Dr. Z.___ folgende Diagno sen: - Zervikoradikuläres Syndrom links, bei - unauffälliger Darstellung der Plexus cervicobrachialis beidseits (MRI vom 14.06.2011); - p athologischer Elektroneurographie/- myographie vom 10.06.2011 ( Dr. A.___ ); - rezidivierendes lumbospondylogenes Schmerzsyndrom rechts, bei - St. n. Spondylodese bei lumbaler Diskus h ernie 1979/80; - rezidivierende, migräneforme Cephalgien ; - unklare Hypästhesie/- algesie des rechten Arms und Beines 2008. In seiner Beurteilung hielt Dr. Z.___ fest, die Beschwerdeführerin leide an rezidi vierenden lumbospondylogenen und zervikospondylogenen Beschwerden. Die Schmerzen seien begleitet von Dysästhesien und Kraftminderung, die neurolo gisch wiederholt abgeklärt worden seien ( Dr. A.___ ), wobei eine neurologische Systemaffektion weder habe sicher ausgeschlossen noch bewiesen werden kön nen. Die letzte Verschlechterung des Gesundheitszustands habe sich im April 2011 mit einer zervikoradikulären Symptomatik linksseitig ereignet, die im Juni 2011 von Dr. A.___ abgeklärt worden sei. Eine eindeutige Ursache habe nicht eru iert werden können. Kernspintomographisch hätten im Bereich des Armple xu s sowie des linken Arms unauffällige Verhältnisse bestanden. Die Elektro neuro graphie / myographie sei hingegen pathologisch gewesen. Diese Sympto matik habe sich anlässlich der letzten Kontrolle im September 2011 unter The rapie mit Steroiden/ Neurontin sowie symptomatisch Zaldiar verbessert. Da die Beschwer deführerin seit einiger Zeit in H.___ selbständig sei, sei die Ar beitsfähigkeit aufgrund des wechselnden Verlaufs schwierig zu beurteilen. Nach ihren Aus sagen betreue sie mit einem kleinen Arbeitspensum das Sekretariat des I.___ und verrichte leichtere Haushaltsarbeiten. Einer geregelten Arbeit gehe sie aber nicht nach. Für leichtere körperliche Arbeiten mit Wechselbe las tung bestehe sicher eine Restarbeitsfähigkeit, die aufgrund des wechselnden Verlaufs quantitativ schwierig zu beurteilen sei. Eine Verbesserung des Gesund heits zustands in den letzten Jahren sei nicht zu beobachten gewesen ( Urk. 8/156). 3.6 In seinem Arztbericht vom 1 7. Oktober 2011 führte Dr. A.___ dieselben Diagno sen auf wie in jenem vom 2 3. Juni 201 1. Danebst erklärte der behandelnde Arzt, die Lebensqualität sei am ehesten durch die psychische Komorbidiät ( so mato forme Störung) beeinträchtigt. Deren Prognose sei unklar. Zu betonen sei indes, dass aus neurologischer Sicht keine Arbeitsunfähigkeit in den Tätigkeiten als Krankenschwester oder als Erwachsenenbildnerin festgestellt werden könne ( Urk. 8/157/6-8). 3.7 In seinem Arztbericht vom 9. August 2012 machte Dr. Z.___ weitgehend diesel ben Angaben wie im Bericht vom 1 7. Oktober 2011 (E. 2.5). Ergänzend wies der behandelnde Arzt darauf hin, im September 2011 sei es zu einer erneuten Ver schlechterung mit Dysästhesien und Kraftminderung an der linken Hand ge kommen. Sodann sei im März 2012 ebenfalls eine Verschlechterung der Na cken beschwerden bei deutlich eingeschränkter Funktion der HWS eingetreten, wobei die Beschwerden diesma l gut auf eine chiropraktische Behandlung an gespro chen hätten. Zusammenfassend bestehe ein langdauerndes, letztlich un klares Krank heits bild, das wahrscheinlich bis auf die Erstmanifestation im Jahr 1981 zu rück gehe (Augenentzündung mit Skleritis posterior ; Begleitmyositis des M. rectus su perior links). Der schubweise Verlauf dieser neurologischen Erkran kung (mul ti ple Sklerose?) sowie eine rezidivierende lumbo - und cervikospon dylogene Symp tomatik (letztes Rezidiv eines Cervikalsyndroms im März 2012) erschwerten die Aufnahme einer geregelten Tätigkeit, respektive die Einschät zung der Arbeits fähig keit in einer angepassten Tätigkeit ( Urk. 8/188 /21-22). 4. Die Beschwerdegegnerin ging in der angefochtenen Verfügung davon aus, auf grund der seit Juni 2010 neu eingereichten Arztberichte lasse sich eine wesent liche Verschlechterung des Gesundheitszustands nicht nachweisen. Die Beschwer defüh rerin selber hatte im Revisionsfragebogen vom 1 2. Oktober 2011 erklärt, eine erste Verschlechterung sei im August 2009 eingetreten, und eine weitere dann noch im März 201 1. Sie stütz t sich dabei auf die neusten Arztberichte von Dr. Z.___ und Dr. A.___. 4.1 Bezugnehmend auf die neuen Berichte von Dr. Z.___ vom 2 1. Juni 2010, 1 7. Oktober 2011 und 9. August 2012 ist festzustellen, dass in diesen Diagnosen erwähnt we r den, die in der Diagnoseliste im Gutachten der E.___ nicht auf geführt sind, so im Bericht vom 2 1. Juni 2010 ein rezidivierendes Zervikal syndrom, eine unklare diffuse neurologische Symptomatik ohne eindeutige Hin weise für eine MS 2008 sowie migräneforme Kopfschmerzen. Im Bericht vom 1 7. Oktober 2011 sprach Dr. Z.___ sodann neu von einem Z ervikoradiku lär syndrom links (bestehend seit 04/11), während in jenem vom 9. August 2012 keine neuen Diagnosen mehr genannt werden. Zu den Auswirkungen des am 2 1. Juni 2010 genannten Zervikalsyndrom s nahm Dr. Z.___ in seiner Be ur tei lung damals nicht Stellung, sondern nur zur lumboradikuläre n Problematik. Unter diesen Umständen kann eine wesentliche Verschlechterung des Gesund heits zu stands nicht angenommen werden. In Bezug auf das im Ap ril 2011 aufgetretene Zervikoradikulärsyndrom sow ie die im Bericht vom 9. August 2012 attestierte Verschlechterung aus neurologischer Sicht für den Zeitraum ab September 2011 ist sodann festzuhalten, dass in den Bericht en vom 1 7. September 2011 und vom 9. August 2012 davon die Rede ist, dass sich die Symptomatik durch the ra peutische und medikamentöse Massnahmen verbessert habe, womit auch dies bezüglich nicht von einer mass gebenden dauerhaften Verschlechterung ausge gangen werden kann. Hinsicht lich der von Dr. Z.___ gestellten neurologischen Befunde/Diagnosen ist an dieser Stelle auf die Beur tei lung des neurologischen Facharztes Dr. A.___ vom 1 7. Oktober 2011 hinzu weisen, welcher ausdrücklich betonte, das s sich vom neurologischen Fach gebiet her eine Einschränkung der Arbe itsfähigkeit nicht halten lasse (vgl. dazu auch nachstehend E. 4.2). Im Übrigen kann dem Arztbericht vom 9. August 2012 auch entnommen werden, dass es im März 2012 zu einer er neuten Ver schlech terung der Nacken be schwer den bei deutlich eingeschränkter Funktion der HWS ge kommen sei. A llerdings wurde in der betreffenden Beur tei lung eine dauerhafte Ein schränkung wiederum verneint mit dem Hinweis, dass die Beschwerde füh rerin gut auf die chiroprak tische Behandlung ange sprochen habe. Schliesslich wird in keinem der neuen Be richte von Dr. Z.___ näher aus ge führt, inwieweit die migrä ne förmigen Cephalgien Auswirkungen auf die Arbeits fähig keit hätten. Gesamt haft ist festzustellen, dass aufgrund der neuen Berichte von Dr. Z.___ eine we sent liche andauernde Ver schlech terung des Gesundheits zustands seit Juni 2010 nicht belegt ist. Davon abgesehen wird das Gutachten der E.___ durch die Beurteilungen von Dr. Z.___ gar gestützt. So hatte dieser im Bericht vom 2 1. Juni 2010 die Ar beitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit gleich wie Dr. D.___ auf 50 % ge schätzt. In den Berichten vom 1 7. Oktober 2011 und 9. August 201 2 wurden zwar keine genauen Angaben mehr zur Frage gemacht, inwieweit der Beschwerde führerin ein (Teil-)Pensum in einer ange passten Tätig keit zumutbar sei. Der behandelnde Arzt hatte aber nicht explizit ausge führt, dass seine frühere Beurteilung einer 50 %igen Ar beitsfähigkeit nicht mehr haltbar sei. Am 9. Au gust 2012 hatte Dr. Z.___ einzig noch auf die Schwierigkeit hingewiesen, den Grad der Arbeitsfähigkeit zu be ziffern, daneben hatte er aber auch das Vor handen sein einer Restarbeits fähig keit mit Bestimmtheit bejaht. 4.2 Was die Einschätzungen von Dr. A.___ betrifft, hatte dieser in seiner Beurteilung vom 1 7. Oktober 2011 wie erwähnt a usdrücklich darauf hingewiesen, dass vom neurologischen Fachgebiet her keine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit resul tiere. Aufgrund dieser Feststellung erübrigt sich von vornherein die Frage, ob auf grund der Beurteilung en des behandelnden Neurologen eine Verschlechte rung des Gesundheitszustands nachgewiesen ist. Zwar ist zu beachten, dass die von Dr. A.___ für wahrscheinlich gehaltene Diagnose einer somatoformen Schmerz störung das psychiatrische Fachgebiet beschlägt. Nachdem eine solche Störung jedoch nur unter bestimmten Umständen (vgl. hierzu statt vieler: BGE 137 V 67 E. 4.1 mit Hinweisen) als nicht überwindbar gilt und aus dem Arztbe richt von Dr. A.___ keine Anhaltspunkte hervor gehen, welche für die Unüber windbarkeit der Störung sprechen, scheidet letztlich auch die Annahme einer Verschlechterung des Gesundheitszustands aus psychiatrischer Sicht aus. 4.3 Bezugnehmend auf die von der Beschwerdeführerin zu den Akten gereichte Me dikamenteneinnahmeliste bzw. auf die Verfügung des Strassenverkehrsamts be treffend verkehrsmedizinische Auflagen ist darauf hinzuweisen, dass diese keine rechtsgenügenden Nachweise für eine wesentliche gesundheitliche Verschlech te rung zu bilden vermögen. 4.4 Zusammenfassend ist festzuhalten, dass seit dem massgebenden Vergleichszeit punkt im Juni 2010 keine wesentliche Verschlechterung des Gesundheitszu stands der Beschwerdeführerin belegt ist. 5. Da keine Anhaltspunkte dafür bestehen, dass sich die Auswirkungen des im We sentlichen unverändert gebliebenen Gesundheitszustands in einer für den Ren tenanspruch erheblichen Weise verändert hätten (vgl. BGE 112 V 372 Erw. 2b mit Hinweisen), erübrigt sich eine Überprüfung des Validen- wie auch des In vali den lohnes für die Festlegung des Invaliditätsgrads. Soweit die angefoch tene Ver fügung nach wie vor von einem Anspruch auf eine Dreiviertelsrente aus geht, entzieht sich dieser der richterlichen Überprüfungsbefugnis (vgl. Ulrich Meyer, Rechtsprechung des Bundesgerichts zum IVG, 2. Aufl. Zürich 2010, S. 387 mit Hinweis). Dies führt zur Abwei sung der Beschwerde. 6. Gestützt auf Art. 69 Abs. 1 bis IVG ist das Beschwerdeverfahren vor dem kan to nalen Versicherungsgericht bei Streitigkeiten um die Bewilligung oder die Ver weigerung von IV-Leistungen kostenpflichtig. Die Kosten sind nach dem Ver fahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert unter Berücksichti gung des gesetzlichen Rahmens (Fr. 200.-- bis Fr. 1'000.--) auf Fr. 600.-- fest zusetzen und der unterliegenden Beschwerde führerin aufzuerlegen. Das Gericht erkennt: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 600.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein werden der Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zu gestellt. 3. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Rechtsanwalt Dr. Felix Rüegg - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle - Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an: - Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft) 4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber HurstGiger

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich IV.2012.00928 IV. Kammer Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Arnold Gramigna Sozialversicherungsrichter Vogel Gerichtsschreiber Giger Urteil vom 8. November 2013 in Sachen X.___ Beschwerdeführerin vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Felix Rüegg Rüegg Samuelsson Rechtsanwälte St. Urbangasse 2, Postfach, 8024 Zürich gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin Sachverhalt: 1. 1.1 X.___, geboren 1956, gelernte Krankenschwester, war vom 23. Juni 1978 bis am 29. Februar 1980 im Y.___ als Kran ken pflegerin tätig, wobei der letzte effektive Arbeitstag der 15. Januar (richtig wohl: Februar) 1979 war (Arbeitgeberfragebogen vom 9. Mai 1980, Urk. 8/ 92 ). Am 3. Februar 1979 hatte sie beim Auffangen eines stürzenden schweren Pati en ten ein Verhe be trauma erlitten (vgl. Urk. 8/ 10 ). Nachdem die Sozial versiche rungs anstalt des Kan tons Zürich, IV-Stelle, aufgrund einer Verfügung vom 29. Ja nuar 1980 bereits eine Leistung in Form eines Hilfsmittels (Lendenmieder) erbracht hatte (vgl. Urk. 8/4; Urk. 8/6), meldete sich die Versicherte am 9. Mai 1980 wegen einer seit dem 3. Februar 1979 bestehenden Diskushernie sowie ei nes Status nach Hemi l a minektomie und Diskotomie L5/S1 bei der Invaliden ver sicherung zum Leis tungs bezug (Hilfsmittel, Rente) an (Urk. 8/11). Eine bereits am 1. Januar 1980 begonnene Umschulung zur Anästhesieschwester musste aus ge sundheitlichen Gründen abgebrochen werden (Urk. 8/4-6, Urk. 8/8). Mit Verfü gung vom 4. August 1980 sprach die IV-Stelle der Versicherten bei einem Inva liditätsgrad von 100 % rückwirkend ab 1. Februar 1980 eine ganze Rente zu (Urk. 8/4; Urk. 8/15). 1.2 In den Jahren 1981 / 82, 19 86/ 87, 1990, 1992, 19 96/97, 2000 und 2003/04 wur den Revisionsverfahren durchgeführt, welche jeweils mit dem Ergebnis eines unver änderten Rentenanspruchs (bei einem Invaliditätsgrad von mehr als 2/3 bzw. 70 %) endeten ( vgl. Urk. 8/23; Urk. 8/28; Urk. 8/36; Urk. 8/42; Urk. 8/47; Urk. 8/54; Urk. 8/58; Urk. 8/73). Die Rentenleistungen wurden jeweils den neuen zivilrechtlichen Verhältnissen angepasst (Heirat 1981, Geburt zweier Kinder 1984 und 1987, Scheidung 1995; vgl. Urk. 8/48). 1. 3 Anlässlich einer weiteren im Jahr 2008 eingeleiteten (vgl. Urk. 8/9 7 ) Renten revision holte die IV-Stelle Auskünfte bei der Versicherten (Rentenfragebogen vom 18. August 2008, Urk. 8/9 7 ), einen Auszug aus dem individuellen Konto (IK-Zusammenzug, Urk. 8/9 8 ), einen Arztbericht von Dr. med. Z.___, Fach arzt FMH für Innere Medizin speziell Rheumatologie, (Bericht vom 2. Sep tem ber 2008, Urk. 8/ 101/3-4 ), einen Arztbericht von Dr. me d. A.___, Facharzt FMH für Neurologie, (Bericht vom 30. Dezember 2008, Urk. 8/ 103/6-8 ) sowie einen medizinische n Bericht von PD Dr. med. B.___, Konsiliararzt der Augenklinik des C.___, (Bericht vom 18. August 2009, Urk. 8/11 8 ) ein und liess die Versicherte durch Dr. med. D.___, Facharzt FMH für Physikalische Medizin und Rehabilitation, Fach arzt FMH für Rheuma tologie, Facharzt für Sportmedizin sowie Facharzt für Inter ventionelle Schmerz therapie, Chefarzt am Rehabilitationszentrum E.___, Klinik für Rheuma tologie und Rehabilitation des Bewegungsapparats, rheuma tologisch-ortho pä disch, neurologisch und internistisch begutachten (Gut achten vom 31. Au gust 2009, Urk. 8/ 120 ). Mit Vorbescheid vom 8. Oktober 2009 stellte die IV-Stelle die Aufhebung der bisherigen ganzen Invalidenrente in Aussicht (Urk. 8/12 6 ). Nach dem die Versicherte, vertreten durch Sozialversicherungsfachmann F.___, mit Schreiben vom 23. No vem ber 2009 dagegen Einwand erhoben hatte (Urk. 8/ 131 ), liess die IV-Stelle die Beeinträchtigung der Versicherten im Haus halt abklären ( Haushalt abklä rungs bericht vom 3. Juni 2010, Urk. 8/13 5 ). Mit Verfügung vom 10. Juni 2010 setzte die IV-Stelle schliesslich die bisherige ganze Invalidenrente per 1. August 2010 auf eine Dreiviertelsrente herab (Urk. 8/139-140 ). Hiergegen liess die Versicherte, vertreten durch Rechtsanwalt F. Rüegg, mit Eingabe vom 9. Juli 2010 beim Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Beschwerde er heben (Urk. 8/143/3-8). D ie Beschwer degegnerin beantragte in ihrer Vernehm lassung vom 14. September 2010 Ab weisung der Beschwerde (Urk. 8/144). M it Be schluss vom 14. September 2011 stellte das Gericht der Versicherte n eine Rück weisung der Sache an die IV-Stelle zur weiteren Abklärung unter Auf hebung der angefochtenen Verfügung in Aussicht. Dabei sei nicht auszuschlies sen, dass diese den Rentenanspruch auch unter dem Blickwinkel der zweifello sen Unrichtigkeit der ursprünglichen Rentenzusprache prüfen werde, wodurch die Versicherte schlechter gestellt werden könnte, als wenn sie nicht Beschwer de er hoben hätte (Urk. 8/149/1-6). In der Folge zog die Versicherte ihre Be schwerde am 1 2. Oktober 2011 zurück (Urk. 8/154/6-7). 2. 2.1 Bereits am 15. September 2011 hatte die Versicherte bei der IV-Stelle ein Ren ten erhöhungsgesuch eingereicht (Urk. 8/148). Mit ausgefülltem Revisionsfrage bogen vom 29. September 2011 hatte sie dabei ausgeführt, es finde eine dau ernde Ver schlechterung statt. Ihr Rücken sei zunehmend weniger belastbar. Ge mäss den Einschätzungen der Dres. A.___ und Z.___ seien sodann auch neue Er krankungen hinzugekommen (Urk. 8/150). Nachdem die IV-Stelle der Versi cherten in der Fol ge noch einen weiteren Revisionsfragebogen hatte zukommen lassen, gab diese am 1 2. Oktober 2011 darin an, ihr Gesund heitszustand habe sic h ab August 2009 verschlechtert. E ine weitere Verschlechterung sei ausser dem im März 2011 eingetreten (Urk. 8/154). Die IV-Stelle holte alsdann neue Arztberichte ein, so einen Bericht von Dr. Z.___ vom 17. Oktober 2011 (Urk. 8/156) sowie von Dr. A.___ vom 17. Oktober 2011 und vom 24. April 2009 (Urk. 8/157/6-8; Urk. 8/157/11-12). Ausserdem gab die Versicherte eine Medikamentenein nahme liste zu den Akten (Urk. 8/154/10-34). Die IV-Stelle legte daraufhin das Dossier dem Regionalen ärztlichen Dienst (RAD) zur Prü fung vor. Am 23. Januar 2012 nahm der RAD-Arzt Dr. G.___, Facharzt für Innere Medizin und Rheuma tologie, zur neuen medizinischen Sachlage Stellung. Er kam zum Schluss, aus den in den Arztberichten wiedergegebenen Beschwer den der Versicherten und den folgenden fachärztlichen Abklärungen ergäben sich keine neuen richtungs weisenden Befunde. Eine dauerhafte, massgebliche Verschlechterung des Gesund heits zustands sei aufgrund der vorliegenden Un terlagen nicht ausgewiesen (Urk. 8/168/3). Gestützt auf diese Beurteilung hielt die IV-Stelle mit Vorbescheid vom 31. Januar 2012 fest, es bestehe kein An spruch auf Erhöhung der IV-Rente (Urk. 8/170). Nachdem die Versicherte mit Eingaben vom 1. Februar/ 2 2. Mai 2012 durch Sozialversicherungsfachmann F.___ hatte Ein wand erheben lassen (Urk. 8/171; Ur k. 8/183), verfügte die IV-St elle schliesslich a m 20. Juli 2012 im Sinne des Vorbescheids und wies das Rentenerhöhungsge such ab (Urk. 2). 2.2 Hiergegen erhob die Versicherte, vertreten durch Rechtsanwalt Rüegg, a m 13. Sep tember 2012 Beschwerde mit dem Rechtsbegehren, es sei die ange foch tene Verfügung aufzuheben und es sei ihr eine ganze Rente zuzusprechen; es sei ihr ausgangsgemäss eine angemessene prozessuale Entschädigung zu gewähren und es seien die Verfahrenskosten von der Beschwerdegegnerin zu beziehen (Urk. 1). Die Beschwerdeführerin reichte zusammen mit ihrer Beschwerde wei tere Unterlagen ein, so unter anderem einen neuen Arztbericht von Dr. Z.___ vom 9. Au gust 2012 (Urk. 3/4 ). In ihrer Vernehmlassung vom 16. Oktober 2012 (Urk. 7 ) beantragte die Beschwerdegegnerin Abweisung der Beschwerde, was der Beschwerdeführerin am 17. Oktober 2012 angezeigt wurde (Urk. 9). 3. Auf die Vorbringen der Parteien und die eingereichten Akten wird, soweit erfor der lich, im Rahmen der nachfolgenden Erwägungen eingegangen. Das Gericht zieht in Erwägung: 1. 1.1 Ändert sich der Invaliditätsgrad einer Rentenbezügerin oder eines Rentenbezü gers erheblich, so wird die Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin für die Zukunft entsprechend erhöht, herabgesetzt oder aufgehoben (Art. 17 Abs. 1 des Bun desgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG ). Anlass zur Rentenrevision gibt jede wesentliche Änderung in den tat sächlichen Verhältnissen, die geeignet ist, den Invaliditätsgrad und damit den Renten an spruc h zu beeinflussen. Insbesondere ist die Rente nicht nur bei einer wesent li chen Änderung des Gesundheitszustandes, sondern auch dann revidier bar, wenn sich die erwerblichen Auswirkungen des an sich gleich gebliebenen Gesund heits zustandes erheblich verändert haben (BGE 130 V 343 E. 3.5 mit Hinwei sen). Eine Veränderung der gesundheitlichen Verhältnisse liegt auch bei gleich geblie bener Diagnose vor, wenn sich ein Leiden in seiner Intensität und in seinen Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit verändert hat (Urteile des Bun desgerichts 9C_261/2009 vom 11. Mai 2009 E. 1.2 und I 212/03 vom 28. August 2003 E. 2.2.3). Dagegen stellt die bloss unterschiedliche Beurteilung der Auswirkung en eines im Wesentlichen unverändert gebliebenen Gesund heitszustandes auf die Arbeitsfähigkeit für sich allein genommen keinen Revisi onsgrund im Sinne von Art. 17 Abs. 1 ATSG dar. Zeitliche Vergleichsbasis für die Beurteilung einer anspruchserheblichen Änderung des Invaliditätsgrades bilden die letzte rechts kräf tige Verfügung oder der letzte rechtskräftige Ein spracheentscheid, welche oder welcher auf einer materiellen Prüfung des Ren tenanspruchs mit rechtskon former Sachverhaltsabklärung, Beweiswürdigung und Invaliditätsbemessung be ruht (BGE 133 V 108; vgl. auch BGE 130 V 71 E. 3.2.3; Urteil des Bundes ge richts 9C_438/2009 vom 26. März 2010 E. 1 mit Hin weisen). 1.2 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG). Die Invalidität kann Fol ge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 des Bun des ge setzes über die Invalidenversicherung, IVG). Erwerbs unfä higkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychi schen Gesundheit ver ursachte und nach zumutbarer Behandlung und Einglie derung verbleibende gan ze oder teilweise Verlust der Erwerbs möglichkeiten auf dem in Betracht kommen den ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beur teilung des Vorliegens einer Erwerbs unfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesund heitlichen Beeinträch tigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfä higkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG in der seit 1. Januar 2008 geltenden Fas sung). 1.3 Die seit dem 1. Januar 2004 massgeblichen Rentenabstufungen geben bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 Prozent Anspruch auf eine Viertelsrente, bei e inem Invaliditätsgrad von mindestens 50 Prozent Anspruch auf eine halbe Ren te, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 Prozent Anspruch auf eine Drei viertelsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 Prozent An spruch auf eine ganze Rente (Art. 28 Abs. 2 IVG; bis 31. Dezember 2007: Art. 28 Abs. 1 IVG). 1.4 Versicherungsträger und Sozialversicherungsgerichte haben die Beweise frei, das heisst ohne Bindung an förmliche Beweisregeln, sowie umfassend und pflicht ge mäss zu würdigen. Für das Beschwerdeverfahren bedeutet dies, dass das So zial versicherungsgericht alle Beweismittel, unabhängig davon, von wem sie stamm en, objektiv zu prüfen und danach zu entscheiden hat, ob die verfüg baren Unter lagen eine zuverlässige Beurteilung des streitigen Rechtsanspruches gestatten. Ins besondere darf es bei einander widersprechenden medizinischen Berichten den Prozess nicht erledigen, ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzugeben, warum es auf die eine und nicht auf die andere me di zi ni sche These abstellt. Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztbe richtes ist also ent scheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfas send ist, auf all seitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwer den berück sich tigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Beur tei lung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schluss folgerungen be gründet sind. Ausschlaggebend für den Beweiswert ist grund sätzlich somit we der die Herkunft eines Beweismittels noch die Bezeichnung der eingereichten oder in Auftrag gegebenen Stellungnahme als Bericht oder Gut achten (BGE 134 V 231 E. 5.1; 125 V 351 E. 3a). 2. Streitig und zu prüfen ist die Frage, ob seit dem massgebenden Vergleichszeit punkt im Juni 2010 eine wesentliche Verschlechterung des Gesundheitszustands eingetreten ist, welche eine Erhöhung der Dreiviertelsrente auf eine ganze Rente rechtfertigt. 3. 3.1 Hinsichtlich der medizinischen Aktenlage bis zur Anordnung der Begutachtung in der E.___ im Juni 2009 wird auf die medizinische Anamnese im be treff enden Gutachten verwiesen (Urk. 8/120/9-11). 3.2 3.2.1 Die E.___ selber stellte in ihrem Gutachten folgende Diagnosen mit Aus wirkung auf die Arbeitsfähigkeit (Urk. 8/120/20) : - Lumbospondylogenes / lumboradikuläres Schmerzsyndrom rechtsbetont, mit/bei - Status nach Diskushernien-Operation L5/S1 rechts 1979 nach Verhebe trauma ; - Status nach ventraler S pondylo dese L5/S1 1980 wegen Instabilität im Be wegungssegment L5/S1; - ICD-10 M54.4 ( Pannikulitis in der Nacken- und Rückenregion: Thora kal bereich). Unter den Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit sind aufgeführt: - Familiäres Hypermobilitätssyndrom (ICD M35.7); - u nklare beidseitige Gesichtsausfälle der nahen und weiteren Netzhaut peripherie ; - Status nach Skleritis posterior und Begleitmyositis mit Sicca -Syndrom; - a ktuell keine Hinweise für ein entzündlich rheumatologisches Auto immun geschehen ; - k ein pathologischer Befund im linken Orbitabereich im Ultraschall (23.06.2009, Augenklinik C.___ ) ; - mulitple abdominale Eingriffe zwischen 1980 und 2005 wegen Bridenileus ; - Status nach Hysterektomie und Zystopexie 2005. 3.2.2 In seiner Beurteilung (Urk. 8/120/24-26) führte der Gutachter aus, bei der Hand kraft messung wie auch bei der Untersuchung der Wirbelsäule hätten Inkonsi stenzen bestanden. Die B eweglichkeit der Hals-, Brust- und Lendenwirbelsäule sei bis zu zwei Drittel eingeschränkt in der Seitneigung und Rotation gewesen, wo bei un ter Ablenkung ( Adson -Test) die HWS eine Rotation von 60° gezeigt habe. Es seien deutlich verkürzte Schulterblattlevatoren rechtsbetont und ver kürzte be rührungsschmerzhafte Scapulafixatoren beidseits auszumachen gewe sen. Eben falls sei eine exquisite Berührungsdolenz im Bereich der Spina iliaca posterior und superior und vor allem inferior rechtsbetont am Beckenkamm rechts sowie des Musculus piriformis festzustellen gewesen. Im Gelenkstatus habe ein End phasenschmerz für die Elevation und Abduktion der rechten Schul ter bestanden. Die Kraft im Faustschluss und Spitzgriff sei rechts herabgesetzt gewesen. Bei der Untersuchung der unteren Extremität habe die Beschwerde füh rerin Schmerzen sakral rechts ohne Bewegungseinschränkung angegeben. So dann sei das Längs gewölbe leicht abgeplattet gewesen. Im Neurostatus habe rechts ein Entlas tungshinken beobachtet werden können, der Zehenspitzengang rechts habe nicht durchgeführt werden können. Hinsichtlich der rechten Körper hälfte habe die Beschwerdeführerin eine diffuse Hyposensibilität angegeben. Bezüglich Handkraft sei mit dem Jamar –Gerät rechts 7 kg gegenüber 25,5 kg links ge messen worden. Beim Lasègue - und Slump -Test habe die Schmerzan gabe sakral rechts gelegen. Des Weiteren sei der Finger-Nasenversuch bei geschlosse nen Augen auffällig gewesen, auf Aufforderung hin sei es jedoch deutlich besse r ge gangen. In der Evaluation der arbeitsbezogenen funktionellen Leistungsfähigkeit habe die Beschwerdeführerin eine im Wesentlichen als nicht zuverlässig zu beurtei lende Leistungsbereitschaft mit Hinweisen für eine deutliche Selbstlimitierung und schlechte Konsistenz bei den Tests gezeigt. Das Ausmass der angegebenen Schmerz beeinträchtigung und Behinderung sei mit den klinischen Befunden nur unzureichend erklärbar gewesen. Andererseits sei davon auszugehen, dass bei gu tem Effort eine bessere Leistung erbracht werden könnte, als was bei den Tests gezeigt worden sei. Die beobachtete Leistungsfähigkeit habe mindestens einer sehr leichten wechselbelastenden Arbeit bezüglich einer Verweistätigkeit ent sprochen. Diese könnte ganztags ausgeführt werden. Aus ophthalmologischer Sicht sei zu berichten, dass in einer ausführlichen, tech nisch überaus aufwendigen Untersuchung über drei Monate an der Augen klinik des C.___ keine eindeutige ( chorio -) retinale Erkran kung habe objektiviert werden können, welche die von der Beschwerdeführerin angegebenen beiderseitigen Gesich t sfeldausfälle der nahen und weiteren Netz hautperipherie erklären würden. Die zur Diskussion stehende Autoimmuner kran kung habe aufgrund einer ausführlichen negativ verlaufenen Autoantikör per-Bestimmung ausgeschlossen werden können. Auch der Schirmer-Test sei beidseitig unauffällig gewesen. In den aktuellen konventionellen Röntgenaufnahmen sei im Bereich der Hals wirbelsäule die Neuroforamina nicht eingeengt gewesen und es habe sich eine weitgehend altersentsprechende Darstellung der kleinen Wirbelgelenke gezeigt. Im Bereich der Brustwirbelsäule habe sich eine diskrete linkskonvexe skolioti sche Fehlhaltung präsentiert. Das Alignement sei erhalten gewesen. Bei den Grund- und Deckplatten habe eine diskrete Irregularität im Sinne einer leichten Osteochondrose wie auch eine begleitende Spondylose bestanden. Sodann sei eine leichte Sinterung im Rahmen einer möglichen Osteopenie festzustellen ge wesen. Lumbal sei eine Streckhaltung der LWS zu beobachten gewesen, bei der Beschwerdeführerin bestehe ein Status nach Spondylodese mit durchgebautem Zwischenwirbelraum im LWK5/SWK 1. Insgesamt seien nur leichte degenerative Veränderungen der kleinen Wirbelgelenke vorhanden gewesen. Dasselbe gelte auch für die Iliosakralgelenke, wobei sich diese ansonsten unauffällig präsen tiert hätten. Schliesslich hätten keine Hinweise für eine Sacroiliitis vorgelegen. Der Grad der Arbeitsfähigkeit im angestammten Beruf könne aufgrund einer nicht zuverlässig zu beurteilenden Leistungsbereitschaft im Rahmen der Evalu a tion der arbeitsbezogenen funktionellen Leistungsfähigkeit nicht bestimmt wer den. Das Ausmass der angegebenen Schmerzbeeinträchtigung und Behin derung sei mit den klinischen Befunden nur unzureichend erklärbar gewesen. Da die an gestammte Tätigkeit als Krankenschwester mindestens als mittel schwer quali fiziert werden müsse, sei diese aufgrund der vorwiegend anato misch struktu rellen Diagnosen wie auch der Funktionsdefizite nicht mehr zu mutbar. Die beobachtete Leistungsfähigkeit, welche auch für eine Verweistätig keit gelte, ent spreche mindestens einer sehr leichten wechselbelastenden Arbeit. Diese könne mindestens halbtags durchgeführt werden. Die Beschwerdeführerin benötige ein regelmässiges Kraftausdauertraining. Damit sollte auch die Ar beitsfähigkeit gesteigert werden können. Berufliche Massnahmen und Integrati onsmass nah men seien in diesem Sinne aussichtsreich, da die Beschwerdeführe rin jetzt breit abgeklärt worden sei und mögliche schwerwiegende Ursachen wie Autoimmun prozess e und dergleichen hätten ausgeschlossen werden können. Im Haushalt be stehe eine Einschränkung für körperlich schwerere Tätigkeiten. Leichte Arbei ten, welche zeitlich in der Mehrzahl seien, sollten ausgeführt wer den können. 3.3 Dr. med. Z.___ stellte in sei nem Arztbericht vom 2 1. Juni 2010 folgende Diag nosen : - Rezidivierendes Zervikalsyndrom ; - u nklare diffuse neurologische Symptomatik ohne eindeutige Hinweise für eine MS 2008; - lumboradikuläres Syndrom rechts, rezidivierend, bei Status nach Spondylo dese bei lumbaler Diskushernie 1979/80; - m igräneforme Kopfschmerzen; - posteriore Skleritis und Myositis des M. rectus superior 1981. In seiner Beurteilung führte Dr. Z.___ aus, er betreue die Beschwerdeführerin seit 200 3. Neben einem rezidivierenden lumboradikulären Syndrom bei Status nach Diskushernienoperation auf Höhe L5/S1 im Jahr 1979 und ventraler Spondylo dese im Jahr 1980 (Versteifungsoperation) hätten in den letzten zwei Jahren auch immer wieder diffuse neurologische Symptome/Ausfälle im Vordergrund gestanden, die bei Dr. A.___, Neurologie FMH, im Jahr 2008 eingehend abgeklärt worden seien. Eindeutige Hinweise für das Vorliegen einer multiplen Sklerose hätten sich indes nicht gefunden. Neben den erwähnten Beschwerden werde die Beschwerdeführerin auch von einer rezidivierenden Cephalgie begleitet. Gegen über 2004 bestehe sicher keine Regredienz der Symptome. Vielmehr hätten sich zu den lumbalen Beschwerden auch die erwähnten neurologischen Symptome gesellt, die bis anhin nicht eindeutig hätten eingeordnet werden können. Trotz dieser Beschwerden sei die Patientin in einer behinderungsangepassten leichten Tätigkeit mit Wechselbelastung als ca. 50 % arbeitsfähig zu erachten. Günstig sei wahrscheinlich auch die Selbständigkeit, respektive der Umstand, dass die Beschwerdeführerin in selbständiger Tätigkeit den Arbeitsrhythmus selbst vor geben könne (Urk. 8/143/18). 3.4 Dr. med. A.___, Neurologie FMH, erwähnte in seinem Bericht vom 2 3. Juni 2011 folgende Diagnosen: - Verdacht auf Schädigung des linken N. medianus proximal im Bereich der Prona torloge ; - zusätzliche somatoforme Störung wahrscheinlich; - Verdacht auf nicht näher spezifizierbare entzündlich-rheumatologische Er krankung. In seiner Beurteilung legte Dr. A.___ dar, infolge einer somatoformen Ausgestal tung der Symptomatik erweise sich eine exakte Beurteilung der Schmerzen und sensomotorischen Defizite der linken oberen Extremität als schwierig. Der kli nische und elektrophysiologische Befund seien am ehesten mit einer proximalen Medianusschädigung im Bereich der Pronatorloge links vereinbar, differential diagnostisch komme eine leichte Armplexus-Läsion in Betracht. Bildgebend im MRI fänden sich keine Hinweise auf eine strukturelle Läsion des Plexus brachi alis oder einer zervikalen Nervenwurzel linksseitig. Auch die peripheren Arm nerven links seien im MRI unauffällig zur Darstellung gekommen. Unter der Arbeitshypothese eines Pronator teres -Syndroms links sei eine Physiotherapie mit neuralen Dehnungsübungen zu empfehlen. Medikamentös könnte die Be schwerdeführerin von einer Behandlung der neurogenen Schmerzen mit Gaba pentin oder Lyrica profitieren; auch eine schmerzdistanzierende Therapie mit einem trizyklischen Antidepressivum wie Surmontil oder einem SNRI wie Efexor / Venlafaxin sei ernsthaft in Erwägung zu ziehen ( Urk. 8/157/ 9-10). 3. 5 In seinem Arztbericht vom 1 7. Oktober 2011 nannte Dr. Z.___ folgende Diagno sen: - Zervikoradikuläres Syndrom links, bei - unauffälliger Darstellung der Plexus cervicobrachialis beidseits (MRI vom 14.06.2011); - p athologischer Elektroneurographie/- myographie vom 10.06.2011 ( Dr. A.___ ); - rezidivierendes lumbospondylogenes Schmerzsyndrom rechts, bei - St. n. Spondylodese bei lumbaler Diskus h ernie 1979/80; - rezidivierende, migräneforme Cephalgien ; - unklare Hypästhesie/- algesie des rechten Arms und Beines 2008. In seiner Beurteilung hielt Dr. Z.___ fest, die Beschwerdeführerin leide an rezidi vierenden lumbospondylogenen und zervikospondylogenen Beschwerden. Die Schmerzen seien begleitet von Dysästhesien und Kraftminderung, die neurolo gisch wiederholt abgeklärt worden seien ( Dr. A.___ ), wobei eine neurologische Systemaffektion weder habe sicher ausgeschlossen noch bewiesen werden kön nen. Die letzte Verschlechterung des Gesundheitszustands habe sich im April 2011 mit einer zervikoradikulären Symptomatik linksseitig ereignet, die im Juni 2011 von Dr. A.___ abgeklärt worden sei. Eine eindeutige Ursache habe nicht eru iert werden können. Kernspintomographisch hätten im Bereich des Armple xu s sowie des linken Arms unauffällige Verhältnisse bestanden. Die Elektro neuro graphie / myographie sei hingegen pathologisch gewesen. Diese Sympto matik habe sich anlässlich der letzten Kontrolle im September 2011 unter The rapie mit Steroiden/ Neurontin sowie symptomatisch Zaldiar verbessert. Da die Beschwer deführerin seit einiger Zeit in H.___ selbständig sei, sei die Ar beitsfähigkeit aufgrund des wechselnden Verlaufs schwierig zu beurteilen. Nach ihren Aus sagen betreue sie mit einem kleinen Arbeitspensum das Sekretariat des I.___ und verrichte leichtere Haushaltsarbeiten. Einer geregelten Arbeit gehe sie aber nicht nach. Für leichtere körperliche Arbeiten mit Wechselbe las tung bestehe sicher eine Restarbeitsfähigkeit, die aufgrund des wechselnden Verlaufs quantitativ schwierig zu beurteilen sei. Eine Verbesserung des Gesund heits zustands in den letzten Jahren sei nicht zu beobachten gewesen ( Urk. 8/156). 3.6 In seinem Arztbericht vom 1 7. Oktober 2011 führte Dr. A.___ dieselben Diagno sen auf wie in jenem vom 2 3. Juni 201 1. Danebst erklärte der behandelnde Arzt, die Lebensqualität sei am ehesten durch die psychische Komorbidiät ( so mato forme Störung) beeinträchtigt. Deren Prognose sei unklar. Zu betonen sei indes, dass aus neurologischer Sicht keine Arbeitsunfähigkeit in den Tätigkeiten als Krankenschwester oder als Erwachsenenbildnerin festgestellt werden könne ( Urk. 8/157/6-8). 3.7 In seinem Arztbericht vom 9. August 2012 machte Dr. Z.___ weitgehend diesel ben Angaben wie im Bericht vom 1 7. Oktober 2011 (E. 2.5). Ergänzend wies der behandelnde Arzt darauf hin, im September 2011 sei es zu einer erneuten Ver schlechterung mit Dysästhesien und Kraftminderung an der linken Hand ge kommen. Sodann sei im März 2012 ebenfalls eine Verschlechterung der Na cken beschwerden bei deutlich eingeschränkter Funktion der HWS eingetreten, wobei die Beschwerden diesma l gut auf eine chiropraktische Behandlung an gespro chen hätten. Zusammenfassend bestehe ein langdauerndes, letztlich un klares Krank heits bild, das wahrscheinlich bis auf die Erstmanifestation im Jahr 1981 zu rück gehe (Augenentzündung mit Skleritis posterior ; Begleitmyositis des M. rectus su perior links). Der schubweise Verlauf dieser neurologischen Erkran kung (mul ti ple Sklerose?) sowie eine rezidivierende lumbo - und cervikospon dylogene Symp tomatik (letztes Rezidiv eines Cervikalsyndroms im März 2012) erschwerten die Aufnahme einer geregelten Tätigkeit, respektive die Einschät zung der Arbeits fähig keit in einer angepassten Tätigkeit ( Urk. 8/188 /21-22). 4. Die Beschwerdegegnerin ging in der angefochtenen Verfügung davon aus, auf grund der seit Juni 2010 neu eingereichten Arztberichte lasse sich eine wesent liche Verschlechterung des Gesundheitszustands nicht nachweisen. Die Beschwer defüh rerin selber hatte im Revisionsfragebogen vom 1 2. Oktober 2011 erklärt, eine erste Verschlechterung sei im August 2009 eingetreten, und eine weitere dann noch im März 201 1. Sie stütz t sich dabei auf die neusten Arztberichte von Dr. Z.___ und Dr. A.___. 4.1 Bezugnehmend auf die neuen Berichte von Dr. Z.___ vom 2 1. Juni 2010, 1 7. Oktober 2011 und 9. August 2012 ist festzustellen, dass in diesen Diagnosen erwähnt we r den, die in der Diagnoseliste im Gutachten der E.___ nicht auf geführt sind, so im Bericht vom 2 1. Juni 2010 ein rezidivierendes Zervikal syndrom, eine unklare diffuse neurologische Symptomatik ohne eindeutige Hin weise für eine MS 2008 sowie migräneforme Kopfschmerzen. Im Bericht vom 1 7. Oktober 2011 sprach Dr. Z.___ sodann neu von einem Z ervikoradiku lär syndrom links (bestehend seit 04/11), während in jenem vom 9. August 2012 keine neuen Diagnosen mehr genannt werden. Zu den Auswirkungen des am 2 1. Juni 2010 genannten Zervikalsyndrom s nahm Dr. Z.___ in seiner Be ur tei lung damals nicht Stellung, sondern nur zur lumboradikuläre n Problematik. Unter diesen Umständen kann eine wesentliche Verschlechterung des Gesund heits zu stands nicht angenommen werden. In Bezug auf das im Ap ril 2011 aufgetretene Zervikoradikulärsyndrom sow ie die im Bericht vom 9. August 2012 attestierte Verschlechterung aus neurologischer Sicht für den Zeitraum ab September 2011 ist sodann festzuhalten, dass in den Bericht en vom 1 7. September 2011 und vom 9. August 2012 davon die Rede ist, dass sich die Symptomatik durch the ra peutische und medikamentöse Massnahmen verbessert habe, womit auch dies bezüglich nicht von einer mass gebenden dauerhaften Verschlechterung ausge gangen werden kann. Hinsicht lich der von Dr. Z.___ gestellten neurologischen Befunde/Diagnosen ist an dieser Stelle auf die Beur tei lung des neurologischen Facharztes Dr. A.___ vom 1 7. Oktober 2011 hinzu weisen, welcher ausdrücklich betonte, das s sich vom neurologischen Fach gebiet her eine Einschränkung der Arbe itsfähigkeit nicht halten lasse (vgl. dazu auch nachstehend E. 4.2). Im Übrigen kann dem Arztbericht vom 9. August 2012 auch entnommen werden, dass es im März 2012 zu einer er neuten Ver schlech terung der Nacken be schwer den bei deutlich eingeschränkter Funktion der HWS ge kommen sei. A llerdings wurde in der betreffenden Beur tei lung eine dauerhafte Ein schränkung wiederum verneint mit dem Hinweis, dass die Beschwerde füh rerin gut auf die chiroprak tische Behandlung ange sprochen habe. Schliesslich wird in keinem der neuen Be richte von Dr. Z.___ näher aus ge führt, inwieweit die migrä ne förmigen Cephalgien Auswirkungen auf die Arbeits fähig keit hätten. Gesamt haft ist festzustellen, dass aufgrund der neuen Berichte von Dr. Z.___ eine we sent liche andauernde Ver schlech terung des Gesundheits zustands seit Juni 2010 nicht belegt ist. Davon abgesehen wird das Gutachten der E.___ durch die Beurteilungen von Dr. Z.___ gar gestützt. So hatte dieser im Bericht vom 2 1. Juni 2010 die Ar beitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit gleich wie Dr. D.___ auf 50 % ge schätzt. In den Berichten vom 1 7. Oktober 2011 und 9. August 201 2 wurden zwar keine genauen Angaben mehr zur Frage gemacht, inwieweit der Beschwerde führerin ein (Teil-)Pensum in einer ange passten Tätig keit zumutbar sei. Der behandelnde Arzt hatte aber nicht explizit ausge führt, dass seine frühere Beurteilung einer 50 %igen Ar beitsfähigkeit nicht mehr haltbar sei. Am 9. Au gust 2012 hatte Dr. Z.___ einzig noch auf die Schwierigkeit hingewiesen, den Grad der Arbeitsfähigkeit zu be ziffern, daneben hatte er aber auch das Vor handen sein einer Restarbeits fähig keit mit Bestimmtheit bejaht. 4.2 Was die Einschätzungen von Dr. A.___ betrifft, hatte dieser in seiner Beurteilung vom 1 7. Oktober 2011 wie erwähnt a usdrücklich darauf hingewiesen, dass vom neurologischen Fachgebiet her keine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit resul tiere. Aufgrund dieser Feststellung erübrigt sich von vornherein die Frage, ob auf grund der Beurteilung en des behandelnden Neurologen eine Verschlechte rung des Gesundheitszustands nachgewiesen ist. Zwar ist zu beachten, dass die von Dr. A.___ für wahrscheinlich gehaltene Diagnose einer somatoformen Schmerz störung das psychiatrische Fachgebiet beschlägt. Nachdem eine solche Störung jedoch nur unter bestimmten Umständen (vgl. hierzu statt vieler: BGE 137 V 67 E. 4.1 mit Hinweisen) als nicht überwindbar gilt und aus dem Arztbe richt von Dr. A.___ keine Anhaltspunkte hervor gehen, welche für die Unüber windbarkeit der Störung sprechen, scheidet letztlich auch die Annahme einer Verschlechterung des Gesundheitszustands aus psychiatrischer Sicht aus. 4.3 Bezugnehmend auf die von der Beschwerdeführerin zu den Akten gereichte Me dikamenteneinnahmeliste bzw. auf die Verfügung des Strassenverkehrsamts be treffend verkehrsmedizinische Auflagen ist darauf hinzuweisen, dass diese keine rechtsgenügenden Nachweise für eine wesentliche gesundheitliche Verschlech te rung zu bilden vermögen. 4.4 Zusammenfassend ist festzuhalten, dass seit dem massgebenden Vergleichszeit punkt im Juni 2010 keine wesentliche Verschlechterung des Gesundheitszu stands der Beschwerdeführerin belegt ist. 5. Da keine Anhaltspunkte dafür bestehen, dass sich die Auswirkungen des im We sentlichen unverändert gebliebenen Gesundheitszustands in einer für den Ren tenanspruch erheblichen Weise verändert hätten (vgl. BGE 112 V 372 Erw. 2b mit Hinweisen), erübrigt sich eine Überprüfung des Validen- wie auch des In vali den lohnes für die Festlegung des Invaliditätsgrads. Soweit die angefoch tene Ver fügung nach wie vor von einem Anspruch auf eine Dreiviertelsrente aus geht, entzieht sich dieser der richterlichen Überprüfungsbefugnis (vgl. Ulrich Meyer, Rechtsprechung des Bundesgerichts zum IVG, 2. Aufl. Zürich 2010, S. 387 mit Hinweis). Dies führt zur Abwei sung der Beschwerde. 6. Gestützt auf Art. 69 Abs. 1 bis IVG ist das Beschwerdeverfahren vor dem kan to nalen Versicherungsgericht bei Streitigkeiten um die Bewilligung oder die Ver weigerung von IV-Leistungen kostenpflichtig. Die Kosten sind nach dem Ver fahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert unter Berücksichti gung des gesetzlichen Rahmens (Fr. 200.-- bis Fr. 1'000.--) auf Fr. 600.-- fest zusetzen und der unterliegenden Beschwerde führerin aufzuerlegen. Das Gericht erkennt: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 600.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein werden der Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zu gestellt. 3. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Rechtsanwalt Dr. Felix Rüegg - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle - Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an: - Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft) 4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber HurstGiger

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Sozialversicherungsgericht

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

des Kantons Zürich IV.2012.00928 IV.2012.00928

IV.2012.00928 IV. Kammer

Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender

Sozialversicherungsrichterin Arnold Gramigna

Sozialversicherungsrichter Vogel

Gerichtsschreiber Giger

Urteil vom 8. November 2013

Urteil vom 8. November 2013 in Sachen

in Sachen X.___

X.___ Beschwerdeführerin

Beschwerdeführerin vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Felix Rüegg

vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Felix Rüegg Rüegg Samuelsson Rechtsanwälte

Rüegg Samuelsson Rechtsanwälte St. Urbangasse 2, Postfach, 8024 Zürich

St. Urbangasse 2, Postfach, 8024 Zürich gegen

gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle

Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich

Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin

Beschwerdegegnerin Sachverhalt:

Sachverhalt: 1.

1. 1.1 X.___, geboren 1956, gelernte Krankenschwester, war vom 23. Juni 1978 bis am 29. Februar 1980 im Y.___ als Kran ken pflegerin tätig, wobei der letzte effektive Arbeitstag der 15. Januar (richtig wohl: Februar) 1979 war (Arbeitgeberfragebogen vom 9. Mai 1980, Urk. 8/ 92 ). Am 3. Februar 1979 hatte sie beim Auffangen eines stürzenden schweren Pati en ten ein Verhe be trauma erlitten (vgl. Urk. 8/ 10 ). Nachdem die Sozial versiche rungs anstalt des Kan tons Zürich, IV-Stelle, aufgrund einer Verfügung vom 29. Ja nuar 1980 bereits eine Leistung in Form eines Hilfsmittels (Lendenmieder) erbracht hatte (vgl. Urk. 8/4; Urk. 8/6), meldete sich die Versicherte am 9. Mai 1980 wegen einer seit dem 3. Februar 1979 bestehenden Diskushernie sowie ei nes Status nach Hemi l a minektomie und Diskotomie L5/S1 bei der Invaliden ver sicherung zum Leis tungs bezug (Hilfsmittel, Rente) an (Urk. 8/11). Eine bereits am 1. Januar 1980 begonnene Umschulung zur Anästhesieschwester musste aus ge sundheitlichen Gründen abgebrochen werden (Urk. 8/4-6, Urk. 8/8). Mit Verfü gung vom 4. August 1980 sprach die IV-Stelle der Versicherten bei einem Inva liditätsgrad von 100 % rückwirkend ab 1. Februar 1980 eine ganze Rente zu (Urk. 8/4; Urk. 8/15).

1.1 X.___, geboren 1956, gelernte Krankenschwester, war vom 23. Juni 1978 bis am 29. Februar 1980 im Y.___ als Kran ken pflegerin tätig, wobei der letzte effektive Arbeitstag der 15. Januar (richtig wohl: Februar) 1979 war (Arbeitgeberfragebogen vom 9. Mai 1980, Urk. 8/ 92 ). Am 3. Februar 1979 hatte sie beim Auffangen eines stürzenden schweren Pati en ten ein Verhe be trauma erlitten (vgl. Urk. 8/ 10 ). Nachdem die Sozial versiche rungs anstalt des Kan tons Zürich, IV-Stelle, aufgrund einer Verfügung vom 29. Ja nuar 1980 bereits eine Leistung in Form eines Hilfsmittels (Lendenmieder) erbracht hatte (vgl. Urk. 8/4; Urk. 8/6), meldete sich die Versicherte am 9. Mai 1980 wegen einer seit dem 3. Februar 1979 bestehenden Diskushernie sowie ei nes Status nach Hemi l a minektomie und Diskotomie L5/S1 bei der Invaliden ver sicherung zum Leis tungs bezug (Hilfsmittel, Rente) an (Urk. 8/11). Eine bereits am 1. Januar 1980 begonnene Umschulung zur Anästhesieschwester musste aus ge sundheitlichen Gründen abgebrochen werden (Urk. 8/4-6, Urk. 8/8). Mit Verfü gung vom 4. August 1980 sprach die IV-Stelle der Versicherten bei einem Inva liditätsgrad von 100 % rückwirkend ab 1. Februar 1980 eine ganze Rente zu (Urk. 8/4; Urk. 8/15). 1.2 In den Jahren 1981 / 82, 19 86/ 87, 1990, 1992, 19 96/97, 2000 und 2003/04 wur den Revisionsverfahren durchgeführt, welche jeweils mit dem Ergebnis eines unver änderten Rentenanspruchs (bei einem Invaliditätsgrad von mehr als 2/3 bzw. 70 %) endeten ( vgl. Urk. 8/23; Urk. 8/28; Urk. 8/36; Urk. 8/42; Urk. 8/47; Urk. 8/54; Urk. 8/58; Urk. 8/73). Die Rentenleistungen wurden jeweils den neuen zivilrechtlichen Verhältnissen angepasst (Heirat 1981, Geburt zweier Kinder 1984 und 1987, Scheidung 1995; vgl. Urk. 8/48).

1.2 In den Jahren 1981 82, 19 86/ 87, 1990, 1992, 19 96/97, 2000 und 2003/04 wur den Revisionsverfahren durchgeführt, welche jeweils mit dem Ergebnis eines unver änderten Rentenanspruchs (bei einem Invaliditätsgrad von mehr als 2/3 bzw. 70 %) endeten ( vgl. Urk. 8/23; Urk. 8/28; Urk. 8/36; Urk. 8/42; Urk. 8/47; Urk. 8/54; Urk. 8/58; Urk. 8/73). Die Rentenleistungen wurden jeweils den neuen zivilrechtlichen Verhältnissen angepasst (Heirat 1981, Geburt zweier Kinder 1984 und 1987, Scheidung 1995; vgl. Urk. 8/48). 1. 3 Anlässlich einer weiteren im Jahr 2008 eingeleiteten (vgl. Urk. 8/9 7 ) Renten revision holte die IV-Stelle Auskünfte bei der Versicherten (Rentenfragebogen vom 18. August 2008, Urk. 8/9 7 ), einen Auszug aus dem individuellen Konto (IK-Zusammenzug, Urk. 8/9 8 ), einen Arztbericht von Dr. med. Z.___, Fach arzt FMH für Innere Medizin speziell Rheumatologie, (Bericht vom 2. Sep tem ber 2008, Urk. 8/ 101/3-4 ), einen Arztbericht von Dr. me d. A.___, Facharzt FMH für Neurologie, (Bericht vom 30. Dezember 2008, Urk. 8/ 103/6-8 ) sowie einen medizinische n Bericht von PD Dr. med. B.___, Konsiliararzt der Augenklinik des C.___, (Bericht vom 18. August 2009, Urk. 8/11 8 ) ein und liess die Versicherte durch Dr. med. D.___, Facharzt FMH für Physikalische Medizin und Rehabilitation, Fach arzt FMH für Rheuma tologie, Facharzt für Sportmedizin sowie Facharzt für Inter ventionelle Schmerz therapie, Chefarzt am Rehabilitationszentrum E.___, Klinik für Rheuma tologie und Rehabilitation des Bewegungsapparats, rheuma tologisch-ortho pä disch, neurologisch und internistisch begutachten (Gut achten vom 31. Au gust 2009, Urk. 8/ 120 ). Mit Vorbescheid vom 8. Oktober 2009 stellte die IV-Stelle die Aufhebung der bisherigen ganzen Invalidenrente in Aussicht (Urk. 8/12 6 ). Nach dem die Versicherte, vertreten durch Sozialversicherungsfachmann F.___, mit Schreiben vom 23. No vem ber 2009 dagegen Einwand erhoben hatte (Urk. 8/ 131 ), liess die IV-Stelle die Beeinträchtigung der Versicherten im Haus halt abklären ( Haushalt abklä rungs bericht vom 3. Juni 2010, Urk. 8/13 5 ). Mit Verfügung vom 10. Juni 2010 setzte die IV-Stelle schliesslich die bisherige ganze Invalidenrente per 1. August 2010 auf eine Dreiviertelsrente herab (Urk. 8/139-140 ). Hiergegen liess die Versicherte, vertreten durch Rechtsanwalt F. Rüegg, mit Eingabe vom 9. Juli 2010 beim Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Beschwerde er heben (Urk. 8/143/3-8). D ie Beschwer degegnerin beantragte in ihrer Vernehm lassung vom 14. September 2010 Ab weisung der Beschwerde (Urk. 8/144). M it Be schluss vom 14. September 2011 stellte das Gericht der Versicherte n eine Rück weisung der Sache an die IV-Stelle zur weiteren Abklärung unter Auf hebung der angefochtenen Verfügung in Aussicht. Dabei sei nicht auszuschlies sen, dass diese den Rentenanspruch auch unter dem Blickwinkel der zweifello sen Unrichtigkeit der ursprünglichen Rentenzusprache prüfen werde, wodurch die Versicherte schlechter gestellt werden könnte, als wenn sie nicht Beschwer de er hoben hätte (Urk. 8/149/1-6). In der Folge zog die Versicherte ihre Be schwerde am 1 2. Oktober 2011 zurück (Urk. 8/154/6-7).

1. 3 Anlässlich einer weiteren im Jahr 2008 eingeleiteten (vgl. Urk. 8/9 7 ) Renten revision holte die IV-Stelle Auskünfte bei der Versicherten (Rentenfragebogen vom 18. August 2008, Urk. 8/9 7 ), einen Auszug aus dem individuellen Konto (IK-Zusammenzug, Urk. 8/9 8 ), einen Arztbericht von Dr. med. Z.___, Fach arzt FMH für Innere Medizin speziell Rheumatologie, (Bericht vom 2. Sep tem ber 2008, Urk. 8/ 101/3-4 ), einen Arztbericht von Dr. me d. A.___, Facharzt FMH für Neurologie, (Bericht vom 30. Dezember 2008, Urk. 8/ 103/6-8 ) sowie einen medizinische n Bericht von PD Dr. med. B.___, Konsiliararzt der Augenklinik des C.___, (Bericht vom 18. August 2009, Urk. 8/11 8 ) ein und liess die Versicherte durch Dr. med. D.___, Facharzt FMH für Physikalische Medizin und Rehabilitation, Fach arzt FMH für Rheuma tologie, Facharzt für Sportmedizin sowie Facharzt für Inter ventionelle Schmerz therapie, Chefarzt am Rehabilitationszentrum E.___, Klinik für Rheuma tologie und Rehabilitation des Bewegungsapparats, rheuma tologisch-ortho pä disch, neurologisch und internistisch begutachten (Gut achten vom 31. Au gust 2009, Urk. 8/ 120 ). Mit Vorbescheid vom 8. Oktober 2009 stellte die IV-Stelle die Aufhebung der bisherigen ganzen Invalidenrente in Aussicht (Urk. 8/12 6 ). Nach dem die Versicherte, vertreten durch Sozialversicherungsfachmann F.___, mit Schreiben vom 23. No vem ber 2009 dagegen Einwand erhoben hatte (Urk. 8/ 131 ), liess die IV-Stelle die Beeinträchtigung der Versicherten im Haus halt abklären ( Haushalt abklä rungs bericht vom 3. Juni 2010, Urk. 8/13 5 ). Mit Verfügung vom 10. Juni 2010 setzte die IV-Stelle schliesslich die bisherige ganze Invalidenrente per 1. August 2010 auf eine Dreiviertelsrente herab (Urk. 8/139-140 ). Hiergegen liess die Versicherte, vertreten durch Rechtsanwalt F. Rüegg, mit Eingabe vom 9. Juli 2010 beim Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Beschwerde er heben (Urk. 8/143/3-8). D ie Beschwer degegnerin beantragte in ihrer Vernehm lassung vom 14. September 2010 Ab weisung der Beschwerde (Urk. 8/144). M it Be schluss vom 14. September 2011 stellte das Gericht der Versicherte n eine Rück weisung der Sache an die IV-Stelle zur weiteren Abklärung unter Auf hebung der angefochtenen Verfügung in Aussicht. Dabei sei nicht auszuschlies sen, dass diese den Rentenanspruch auch unter dem Blickwinkel der zweifello sen Unrichtigkeit der ursprünglichen Rentenzusprache prüfen werde, wodurch die Versicherte schlechter gestellt werden könnte, als wenn sie nicht Beschwer de er hoben hätte (Urk. 8/149/1-6). In der Folge zog die Versicherte ihre Be schwerde am 1 2. Oktober 2011 zurück (Urk. 8/154/6-7). 2.

2. 2.1 Bereits am 15. September 2011 hatte die Versicherte bei der IV-Stelle ein Ren ten erhöhungsgesuch eingereicht (Urk. 8/148). Mit ausgefülltem Revisionsfrage bogen vom 29. September 2011 hatte sie dabei ausgeführt, es finde eine dau ernde Ver schlechterung statt. Ihr Rücken sei zunehmend weniger belastbar. Ge mäss den Einschätzungen der Dres. A.___ und Z.___ seien sodann auch neue Er krankungen hinzugekommen (Urk. 8/150). Nachdem die IV-Stelle der Versi cherten in der Fol ge noch einen weiteren Revisionsfragebogen hatte zukommen lassen, gab diese am 1 2. Oktober 2011 darin an, ihr Gesund heitszustand habe sic h ab August 2009 verschlechtert. E ine weitere Verschlechterung sei ausser dem im März 2011 eingetreten (Urk. 8/154). Die IV-Stelle holte alsdann neue Arztberichte ein, so einen Bericht von Dr. Z.___ vom 17. Oktober 2011 (Urk. 8/156) sowie von Dr. A.___ vom 17. Oktober 2011 und vom 24. April 2009 (Urk. 8/157/6-8; Urk. 8/157/11-12). Ausserdem gab die Versicherte eine Medikamentenein nahme liste zu den Akten (Urk. 8/154/10-34). Die IV-Stelle legte daraufhin das Dossier dem Regionalen ärztlichen Dienst (RAD) zur Prü fung vor. Am 23. Januar 2012 nahm der RAD-Arzt Dr. G.___, Facharzt für Innere Medizin und Rheuma tologie, zur neuen medizinischen Sachlage Stellung. Er kam zum Schluss, aus den in den Arztberichten wiedergegebenen Beschwer den der Versicherten und den folgenden fachärztlichen Abklärungen ergäben sich keine neuen richtungs weisenden Befunde. Eine dauerhafte, massgebliche Verschlechterung des Gesund heits zustands sei aufgrund der vorliegenden Un terlagen nicht ausgewiesen (Urk. 8/168/3). Gestützt auf diese Beurteilung hielt die IV-Stelle mit Vorbescheid vom 31. Januar 2012 fest, es bestehe kein An spruch auf Erhöhung der IV-Rente (Urk. 8/170). Nachdem die Versicherte mit Eingaben vom 1. Februar/ 2 2. Mai 2012 durch Sozialversicherungsfachmann F.___ hatte Ein wand erheben lassen (Urk. 8/171; Ur k. 8/183), verfügte die IV-St elle schliesslich a m 20. Juli 2012 im Sinne des Vorbescheids und wies das Rentenerhöhungsge such ab (Urk. 2).

2.1 Bereits am 15. September 2011 hatte die Versicherte bei der IV-Stelle ein Ren ten erhöhungsgesuch eingereicht (Urk. 8/148). Mit ausgefülltem Revisionsfrage bogen vom 29. September 2011 hatte sie dabei ausgeführt, es finde eine dau ernde Ver schlechterung statt. Ihr Rücken sei zunehmend weniger belastbar. Ge mäss den Einschätzungen der Dres. A.___ und Z.___ seien sodann auch neue Er krankungen hinzugekommen (Urk. 8/150). Nachdem die IV-Stelle der Versi cherten in der Fol ge noch einen weiteren Revisionsfragebogen hatte zukommen lassen, gab diese am 1 2. Oktober 2011 darin an, ihr Gesund heitszustand habe sic h ab August 2009 verschlechtert. E ine weitere Verschlechterung sei ausser dem im März 2011 eingetreten (Urk. 8/154). Die IV-Stelle holte alsdann neue Arztberichte ein, so einen Bericht von Dr. Z.___ vom 17. Oktober 2011 (Urk. 8/156) sowie von Dr. A.___ vom 17. Oktober 2011 und vom 24. April 2009 (Urk. 8/157/6-8; Urk. 8/157/11-12). Ausserdem gab die Versicherte eine Medikamentenein nahme liste zu den Akten (Urk. 8/154/10-34). Die IV-Stelle legte daraufhin das Dossier dem Regionalen ärztlichen Dienst (RAD) zur Prü fung vor. Am 23. Januar 2012 nahm der RAD-Arzt Dr. G.___, Facharzt für Innere Medizin und Rheuma tologie, zur neuen medizinischen Sachlage Stellung. Er kam zum Schluss, aus den in den Arztberichten wiedergegebenen Beschwer den der Versicherten und den folgenden fachärztlichen Abklärungen ergäben sich keine neuen richtungs weisenden Befunde. Eine dauerhafte, massgebliche Verschlechterung des Gesund heits zustands sei aufgrund der vorliegenden Un terlagen nicht ausgewiesen (Urk. 8/168/3). Gestützt auf diese Beurteilung hielt die IV-Stelle mit Vorbescheid vom 31. Januar 2012 fest, es bestehe kein An spruch auf Erhöhung der IV-Rente (Urk. 8/170). Nachdem die Versicherte mit Eingaben vom 1. Februar/ 2 2. Mai 2012 durch Sozialversicherungsfachmann F.___ hatte Ein wand erheben lassen (Urk. 8/171; Ur k. 8/183), verfügte die IV-St elle schliesslich a m 20. Juli 2012 im Sinne des Vorbescheids und wies das Rentenerhöhungsge such ab (Urk. 2). 2.2 Hiergegen erhob die Versicherte, vertreten durch Rechtsanwalt Rüegg, a m 13. Sep tember 2012 Beschwerde mit dem Rechtsbegehren, es sei die ange foch tene Verfügung aufzuheben und es sei ihr eine ganze Rente zuzusprechen; es sei ihr ausgangsgemäss eine angemessene prozessuale Entschädigung zu gewähren und es seien die Verfahrenskosten von der Beschwerdegegnerin zu beziehen (Urk. 1). Die Beschwerdeführerin reichte zusammen mit ihrer Beschwerde wei tere Unterlagen ein, so unter anderem einen neuen Arztbericht von Dr. Z.___ vom 9. Au gust 2012 (Urk. 3/4 ). In ihrer Vernehmlassung vom 16. Oktober 2012 (Urk. 7 ) beantragte die Beschwerdegegnerin Abweisung der Beschwerde, was der Beschwerdeführerin am 17. Oktober 2012 angezeigt wurde (Urk. 9).

2.2 Hiergegen erhob die Versicherte, vertreten durch Rechtsanwalt Rüegg, a m 13. Sep tember 2012 Beschwerde mit dem Rechtsbegehren, es sei die ange foch tene Verfügung aufzuheben und es sei ihr eine ganze Rente zuzusprechen; es sei ihr ausgangsgemäss eine angemessene prozessuale Entschädigung zu gewähren und es seien die Verfahrenskosten von der Beschwerdegegnerin zu beziehen (Urk. 1). Die Beschwerdeführerin reichte zusammen mit ihrer Beschwerde wei tere Unterlagen ein, so unter anderem einen neuen Arztbericht von Dr. Z.___ vom 9. Au gust 2012 (Urk. 3/4 ). In ihrer Vernehmlassung vom 16. Oktober 2012 (Urk. 7 ) beantragte die Beschwerdegegnerin Abweisung der Beschwerde, was der Beschwerdeführerin am 17. Oktober 2012 angezeigt wurde (Urk. 9). 3. Auf die Vorbringen der Parteien und die eingereichten Akten wird, soweit erfor der lich, im Rahmen der nachfolgenden Erwägungen eingegangen.

3. Auf die Vorbringen der Parteien und die eingereichten Akten wird, soweit erfor der lich, im Rahmen der nachfolgenden Erwägungen eingegangen. Das Gericht zieht in Erwägung:

Das Gericht zieht in Erwägung: 1.

1. 1.1 Ändert sich der Invaliditätsgrad einer Rentenbezügerin oder eines Rentenbezü gers erheblich, so wird die Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin für die Zukunft entsprechend erhöht, herabgesetzt oder aufgehoben (Art. 17 Abs. 1 des Bun desgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG ). Anlass zur Rentenrevision gibt jede wesentliche Änderung in den tat sächlichen Verhältnissen, die geeignet ist, den Invaliditätsgrad und damit den Renten an spruc h zu beeinflussen. Insbesondere ist die Rente nicht nur bei einer wesent li chen Änderung des Gesundheitszustandes, sondern auch dann revidier bar, wenn sich die erwerblichen Auswirkungen des an sich gleich gebliebenen Gesund heits zustandes erheblich verändert haben (BGE 130 V 343 E. 3.5 mit Hinwei sen). Eine Veränderung der gesundheitlichen Verhältnisse liegt auch bei gleich geblie bener Diagnose vor, wenn sich ein Leiden in seiner Intensität und in seinen Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit verändert hat (Urteile des Bun desgerichts 9C_261/2009 vom 11. Mai 2009 E. 1.2 und I 212/03 vom 28. August 2003 E. 2.2.3). Dagegen stellt die bloss unterschiedliche Beurteilung der Auswirkung en eines im Wesentlichen unverändert gebliebenen Gesund heitszustandes auf die Arbeitsfähigkeit für sich allein genommen keinen Revisi onsgrund im Sinne von Art. 17 Abs. 1 ATSG dar. Zeitliche Vergleichsbasis für die Beurteilung einer anspruchserheblichen Änderung des Invaliditätsgrades bilden die letzte rechts kräf tige Verfügung oder der letzte rechtskräftige Ein spracheentscheid, welche oder welcher auf einer materiellen Prüfung des Ren tenanspruchs mit rechtskon former Sachverhaltsabklärung, Beweiswürdigung und Invaliditätsbemessung be ruht (BGE 133 V 108; vgl. auch BGE 130 V 71 E. 3.2.3; Urteil des Bundes ge richts 9C_438/2009 vom 26. März 2010 E. 1 mit Hin weisen).

1.1 Ändert sich der Invaliditätsgrad einer Rentenbezügerin oder eines Rentenbezü gers erheblich, so wird die Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin für die Zukunft entsprechend erhöht, herabgesetzt oder aufgehoben (Art. 17 Abs. 1 des Bun desgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG ). Anlass zur Rentenrevision gibt jede wesentliche Änderung in den tat sächlichen Verhältnissen, die geeignet ist, den Invaliditätsgrad und damit den Renten an spruc h zu beeinflussen. Insbesondere ist die Rente nicht nur bei einer wesent li chen Änderung des Gesundheitszustandes, sondern auch dann revidier bar, wenn sich die erwerblichen Auswirkungen des an sich gleich gebliebenen Gesund heits zustandes erheblich verändert haben (BGE 130 V 343 E. 3.5 mit Hinwei sen). Eine Veränderung der gesundheitlichen Verhältnisse liegt auch bei gleich geblie bener Diagnose vor, wenn sich ein Leiden in seiner Intensität und in seinen Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit verändert hat (Urteile des Bun desgerichts 9C_261/2009 vom 11. Mai 2009 E. 1.2 und I 212/03 vom 28. August 2003 E. 2.2.3). Dagegen stellt die bloss unterschiedliche Beurteilung der Auswirkung en eines im Wesentlichen unverändert gebliebenen Gesund heitszustandes auf die Arbeitsfähigkeit für sich allein genommen keinen Revisi onsgrund im Sinne von Art. 17 Abs. 1 ATSG dar. Zeitliche Vergleichsbasis für die Beurteilung einer anspruchserheblichen Änderung des Invaliditätsgrades bilden die letzte rechts kräf tige Verfügung oder der letzte rechtskräftige Ein spracheentscheid, welche oder welcher auf einer materiellen Prüfung des Ren tenanspruchs mit rechtskon former Sachverhaltsabklärung, Beweiswürdigung und Invaliditätsbemessung be ruht (BGE 133 V 108; vgl. auch BGE 130 V 71 E. 3.2.3; Urteil des Bundes ge richts 9C_438/2009 vom 26. März 2010 E. 1 mit Hin weisen). 1.2 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG). Die Invalidität kann Fol ge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 des Bun des ge setzes über die Invalidenversicherung, IVG). Erwerbs unfä higkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychi schen Gesundheit ver ursachte und nach zumutbarer Behandlung und Einglie derung verbleibende gan ze oder teilweise Verlust der Erwerbs möglichkeiten auf dem in Betracht kommen den ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beur teilung des Vorliegens einer Erwerbs unfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesund heitlichen Beeinträch tigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfä higkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG in der seit 1. Januar 2008 geltenden Fas sung).

1.2 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG). Die Invalidität kann Fol ge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 des Bun des ge setzes über die Invalidenversicherung, IVG). Erwerbs unfä higkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychi schen Gesundheit ver ursachte und nach zumutbarer Behandlung und Einglie derung verbleibende gan ze oder teilweise Verlust der Erwerbs möglichkeiten auf dem in Betracht kommen den ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beur teilung des Vorliegens einer Erwerbs unfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesund heitlichen Beeinträch tigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfä higkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG in der seit 1. Januar 2008 geltenden Fas sung). 1.3 Die seit dem 1. Januar 2004 massgeblichen Rentenabstufungen geben bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 Prozent Anspruch auf eine Viertelsrente, bei e inem Invaliditätsgrad von mindestens 50 Prozent Anspruch auf eine halbe Ren te, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 Prozent Anspruch auf eine Drei viertelsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 Prozent An spruch auf eine ganze Rente (Art. 28 Abs. 2 IVG; bis 31. Dezember 2007: Art. 28 Abs. 1 IVG).

1.3 Die seit dem 1. Januar 2004 massgeblichen Rentenabstufungen geben bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 Prozent Anspruch auf eine Viertelsrente, bei e inem Invaliditätsgrad von mindestens 50 Prozent Anspruch auf eine halbe Ren te, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 Prozent Anspruch auf eine Drei viertelsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 Prozent An spruch auf eine ganze Rente (Art. 28 Abs. 2 IVG; bis 31. Dezember 2007: Art. 28 Abs. 1 IVG). 1.4 Versicherungsträger und Sozialversicherungsgerichte haben die Beweise frei, das heisst ohne Bindung an förmliche Beweisregeln, sowie umfassend und pflicht ge mäss zu würdigen. Für das Beschwerdeverfahren bedeutet dies, dass das So zial versicherungsgericht alle Beweismittel, unabhängig davon, von wem sie stamm en, objektiv zu prüfen und danach zu entscheiden hat, ob die verfüg baren Unter lagen eine zuverlässige Beurteilung des streitigen Rechtsanspruches gestatten. Ins besondere darf es bei einander widersprechenden medizinischen Berichten den Prozess nicht erledigen, ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzugeben, warum es auf die eine und nicht auf die andere me di zi ni sche These abstellt. Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztbe richtes ist also ent scheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfas send ist, auf all seitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwer den berück sich tigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Beur tei lung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schluss folgerungen be gründet sind. Ausschlaggebend für den Beweiswert ist grund sätzlich somit we der die Herkunft eines Beweismittels noch die Bezeichnung der eingereichten oder in Auftrag gegebenen Stellungnahme als Bericht oder Gut achten (BGE 134 V 231 E. 5.1; 125 V 351 E. 3a).

1.4 Versicherungsträger und Sozialversicherungsgerichte haben die Beweise frei, das heisst ohne Bindung an förmliche Beweisregeln, sowie umfassend und pflicht ge mäss zu würdigen. Für das Beschwerdeverfahren bedeutet dies, dass das So zial versicherungsgericht alle Beweismittel, unabhängig davon, von wem sie stamm en, objektiv zu prüfen und danach zu entscheiden hat, ob die verfüg baren Unter lagen eine zuverlässige Beurteilung des streitigen Rechtsanspruches gestatten. Ins besondere darf es bei einander widersprechenden medizinischen Berichten den Prozess nicht erledigen, ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzugeben, warum es auf die eine und nicht auf die andere me di zi ni sche These abstellt. Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztbe richtes ist also ent scheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfas send ist, auf all seitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwer den berück sich tigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Beur tei lung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schluss folgerungen be gründet sind. Ausschlaggebend für den Beweiswert ist grund sätzlich somit we der die Herkunft eines Beweismittels noch die Bezeichnung der eingereichten oder in Auftrag gegebenen Stellungnahme als Bericht oder Gut achten (BGE 134 V 231 E. 5.1; 125 V 351 E. 3a). 2. Streitig und zu prüfen ist die Frage, ob seit dem massgebenden Vergleichszeit punkt im Juni 2010 eine wesentliche Verschlechterung des Gesundheitszustands eingetreten ist, welche eine Erhöhung der Dreiviertelsrente auf eine ganze Rente rechtfertigt.

2. Streitig und zu prüfen ist die Frage, ob seit dem massgebenden Vergleichszeit punkt im Juni 2010 eine wesentliche Verschlechterung des Gesundheitszustands eingetreten ist, welche eine Erhöhung der Dreiviertelsrente auf eine ganze Rente rechtfertigt. 3.

3. 3.1 Hinsichtlich der medizinischen Aktenlage bis zur Anordnung der Begutachtung in der E.___ im Juni 2009 wird auf die medizinische Anamnese im be treff enden Gutachten verwiesen (Urk. 8/120/9-11).

3.1 Hinsichtlich der medizinischen Aktenlage bis zur Anordnung der Begutachtung in der E.___ im Juni 2009 wird auf die medizinische Anamnese im be treff enden Gutachten verwiesen (Urk. 8/120/9-11). 3.2

3.2 3.2.1 Die E.___ selber stellte in ihrem Gutachten folgende Diagnosen mit Aus wirkung auf die Arbeitsfähigkeit (Urk. 8/120/20) :

3.2.1 Die E.___ selber stellte in ihrem Gutachten folgende Diagnosen mit Aus wirkung auf die Arbeitsfähigkeit (Urk. 8/120/20) : - Lumbospondylogenes / lumboradikuläres Schmerzsyndrom rechtsbetont, mit/bei

Lumbospondylogenes lumboradikuläres Schmerzsyndrom rechtsbetont, mit/bei - Status nach Diskushernien-Operation L5/S1 rechts 1979 nach Verhebe trauma ;

Status nach Diskushernien-Operation L5/S1 rechts 1979 nach Verhebe trauma ; - Status nach ventraler S pondylo dese L5/S1 1980 wegen Instabilität im Be wegungssegment L5/S1;

Status nach ventraler S pondylo dese L5/S1 1980 wegen Instabilität im Be wegungssegment L5/S1; - ICD-10 M54.4 ( Pannikulitis in der Nacken- und Rückenregion: Thora kal bereich).

ICD-10 M54.4 ( Pannikulitis in der Nacken- und Rückenregion: Thora kal bereich). Unter den Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit sind aufgeführt:

Unter den Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit sind aufgeführt: - Familiäres Hypermobilitätssyndrom (ICD M35.7);

Familiäres Hypermobilitätssyndrom (ICD M35.7); - u nklare beidseitige Gesichtsausfälle der nahen und weiteren Netzhaut peripherie ;

u nklare beidseitige Gesichtsausfälle der nahen und weiteren Netzhaut peripherie ; - Status nach Skleritis posterior und Begleitmyositis mit Sicca -Syndrom;

Status nach Skleritis posterior und Begleitmyositis mit Sicca -Syndrom; - a ktuell keine Hinweise für ein entzündlich rheumatologisches Auto immun geschehen ;

a ktuell keine Hinweise für ein entzündlich rheumatologisches Auto immun geschehen ; - k ein pathologischer Befund im linken Orbitabereich im Ultraschall (23.06.2009, Augenklinik C.___ ) ;

k ein pathologischer Befund im linken Orbitabereich im Ultraschall (23.06.2009, Augenklinik C.___ ) ; - mulitple abdominale Eingriffe zwischen 1980 und 2005 wegen Bridenileus ;

mulitple abdominale Eingriffe zwischen 1980 und 2005 wegen Bridenileus ; - Status nach Hysterektomie und Zystopexie 2005.

Status nach Hysterektomie und Zystopexie 2005. 3.2.2 In seiner Beurteilung (Urk. 8/120/24-26) führte der Gutachter aus, bei der Hand kraft messung wie auch bei der Untersuchung der Wirbelsäule hätten Inkonsi stenzen bestanden. Die B eweglichkeit der Hals-, Brust- und Lendenwirbelsäule sei bis zu zwei Drittel eingeschränkt in der Seitneigung und Rotation gewesen, wo bei un ter Ablenkung ( Adson -Test) die HWS eine Rotation von 60° gezeigt habe. Es seien deutlich verkürzte Schulterblattlevatoren rechtsbetont und ver kürzte be rührungsschmerzhafte Scapulafixatoren beidseits auszumachen gewe sen. Eben falls sei eine exquisite Berührungsdolenz im Bereich der Spina iliaca posterior und superior und vor allem inferior rechtsbetont am Beckenkamm rechts sowie des Musculus piriformis festzustellen gewesen. Im Gelenkstatus habe ein End phasenschmerz für die Elevation und Abduktion der rechten Schul ter bestanden. Die Kraft im Faustschluss und Spitzgriff sei rechts herabgesetzt gewesen. Bei der Untersuchung der unteren Extremität habe die Beschwerde füh rerin Schmerzen sakral rechts ohne Bewegungseinschränkung angegeben. So dann sei das Längs gewölbe leicht abgeplattet gewesen. Im Neurostatus habe rechts ein Entlas tungshinken beobachtet werden können, der Zehenspitzengang rechts habe nicht durchgeführt werden können. Hinsichtlich der rechten Körper hälfte habe die Beschwerdeführerin eine diffuse Hyposensibilität angegeben. Bezüglich Handkraft sei mit dem Jamar –Gerät rechts 7 kg gegenüber 25,5 kg links ge messen worden. Beim Lasègue - und Slump -Test habe die Schmerzan gabe sakral rechts gelegen. Des Weiteren sei der Finger-Nasenversuch bei geschlosse nen Augen auffällig gewesen, auf Aufforderung hin sei es jedoch deutlich besse r ge gangen.

3.2.2 In seiner Beurteilung (Urk. 8/120/24-26) führte der Gutachter aus, bei der Hand kraft messung wie auch bei der Untersuchung der Wirbelsäule hätten Inkonsi stenzen bestanden. Die B eweglichkeit der Hals-, Brust- und Lendenwirbelsäule sei bis zu zwei Drittel eingeschränkt in der Seitneigung und Rotation gewesen, wo bei un ter Ablenkung ( Adson -Test) die HWS eine Rotation von 60° gezeigt habe. Es seien deutlich verkürzte Schulterblattlevatoren rechtsbetont und ver kürzte be rührungsschmerzhafte Scapulafixatoren beidseits auszumachen gewe sen. Eben falls sei eine exquisite Berührungsdolenz im Bereich der Spina iliaca posterior und superior und vor allem inferior rechtsbetont am Beckenkamm rechts sowie des Musculus piriformis festzustellen gewesen. Im Gelenkstatus habe ein End phasenschmerz für die Elevation und Abduktion der rechten Schul ter bestanden. Die Kraft im Faustschluss und Spitzgriff sei rechts herabgesetzt gewesen. Bei der Untersuchung der unteren Extremität habe die Beschwerde füh rerin Schmerzen sakral rechts ohne Bewegungseinschränkung angegeben. So dann sei das Längs gewölbe leicht abgeplattet gewesen. Im Neurostatus habe rechts ein Entlas tungshinken beobachtet werden können, der Zehenspitzengang rechts habe nicht durchgeführt werden können. Hinsichtlich der rechten Körper hälfte habe die Beschwerdeführerin eine diffuse Hyposensibilität angegeben. Bezüglich Handkraft sei mit dem Jamar –Gerät rechts 7 kg gegenüber 25,5 kg links ge messen worden. Beim Lasègue - und Slump -Test habe die Schmerzan gabe sakral rechts gelegen. Des Weiteren sei der Finger-Nasenversuch bei geschlosse nen Augen auffällig gewesen, auf Aufforderung hin sei es jedoch deutlich besse r ge gangen. In der Evaluation der arbeitsbezogenen funktionellen Leistungsfähigkeit habe die Beschwerdeführerin eine im Wesentlichen als nicht zuverlässig zu beurtei lende Leistungsbereitschaft mit Hinweisen für eine deutliche Selbstlimitierung und schlechte Konsistenz bei den Tests gezeigt. Das Ausmass der angegebenen Schmerz beeinträchtigung und Behinderung sei mit den klinischen Befunden nur unzureichend erklärbar gewesen. Andererseits sei davon auszugehen, dass bei gu tem Effort eine bessere Leistung erbracht werden könnte, als was bei den Tests gezeigt worden sei. Die beobachtete Leistungsfähigkeit habe mindestens einer sehr leichten wechselbelastenden Arbeit bezüglich einer Verweistätigkeit ent sprochen. Diese könnte ganztags ausgeführt werden.

In der Evaluation der arbeitsbezogenen funktionellen Leistungsfähigkeit habe die Beschwerdeführerin eine im Wesentlichen als nicht zuverlässig zu beurtei lende Leistungsbereitschaft mit Hinweisen für eine deutliche Selbstlimitierung und schlechte Konsistenz bei den Tests gezeigt. Das Ausmass der angegebenen Schmerz beeinträchtigung und Behinderung sei mit den klinischen Befunden nur unzureichend erklärbar gewesen. Andererseits sei davon auszugehen, dass bei gu tem Effort eine bessere Leistung erbracht werden könnte, als was bei den Tests gezeigt worden sei. Die beobachtete Leistungsfähigkeit habe mindestens einer sehr leichten wechselbelastenden Arbeit bezüglich einer Verweistätigkeit ent sprochen. Diese könnte ganztags ausgeführt werden. Aus ophthalmologischer Sicht sei zu berichten, dass in einer ausführlichen, tech nisch überaus aufwendigen Untersuchung über drei Monate an der Augen klinik des C.___ keine eindeutige ( chorio -) retinale Erkran kung habe objektiviert werden können, welche die von der Beschwerdeführerin angegebenen beiderseitigen Gesich t sfeldausfälle der nahen und weiteren Netz hautperipherie erklären würden. Die zur Diskussion stehende Autoimmuner kran kung habe aufgrund einer ausführlichen negativ verlaufenen Autoantikör per-Bestimmung ausgeschlossen werden können. Auch der Schirmer-Test sei beidseitig unauffällig gewesen.

Aus ophthalmologischer Sicht sei zu berichten, dass in einer ausführlichen, tech nisch überaus aufwendigen Untersuchung über drei Monate an der Augen klinik des C.___ keine eindeutige ( chorio -) retinale Erkran kung habe objektiviert werden können, welche die von der Beschwerdeführerin angegebenen beiderseitigen Gesich t sfeldausfälle der nahen und weiteren Netz hautperipherie erklären würden. Die zur Diskussion stehende Autoimmuner kran kung habe aufgrund einer ausführlichen negativ verlaufenen Autoantikör per-Bestimmung ausgeschlossen werden können. Auch der Schirmer-Test sei beidseitig unauffällig gewesen. In den aktuellen konventionellen Röntgenaufnahmen sei im Bereich der Hals wirbelsäule die Neuroforamina nicht eingeengt gewesen und es habe sich eine weitgehend altersentsprechende Darstellung der kleinen Wirbelgelenke gezeigt. Im Bereich der Brustwirbelsäule habe sich eine diskrete linkskonvexe skolioti sche Fehlhaltung präsentiert. Das Alignement sei erhalten gewesen. Bei den Grund- und Deckplatten habe eine diskrete Irregularität im Sinne einer leichten Osteochondrose wie auch eine begleitende Spondylose bestanden. Sodann sei eine leichte Sinterung im Rahmen einer möglichen Osteopenie festzustellen ge wesen. Lumbal sei eine Streckhaltung der LWS zu beobachten gewesen, bei der Beschwerdeführerin bestehe ein Status nach Spondylodese mit durchgebautem Zwischenwirbelraum im LWK5/SWK 1. Insgesamt seien nur leichte degenerative Veränderungen der kleinen Wirbelgelenke vorhanden gewesen. Dasselbe gelte auch für die Iliosakralgelenke, wobei sich diese ansonsten unauffällig präsen tiert hätten. Schliesslich hätten keine Hinweise für eine Sacroiliitis vorgelegen.

In den aktuellen konventionellen Röntgenaufnahmen sei im Bereich der Hals wirbelsäule die Neuroforamina nicht eingeengt gewesen und es habe sich eine weitgehend altersentsprechende Darstellung der kleinen Wirbelgelenke gezeigt. Im Bereich der Brustwirbelsäule habe sich eine diskrete linkskonvexe skolioti sche Fehlhaltung präsentiert. Das Alignement sei erhalten gewesen. Bei den Grund- und Deckplatten habe eine diskrete Irregularität im Sinne einer leichten Osteochondrose wie auch eine begleitende Spondylose bestanden. Sodann sei eine leichte Sinterung im Rahmen einer möglichen Osteopenie festzustellen ge wesen. Lumbal sei eine Streckhaltung der LWS zu beobachten gewesen, bei der Beschwerdeführerin bestehe ein Status nach Spondylodese mit durchgebautem Zwischenwirbelraum im LWK5/SWK 1. Insgesamt seien nur leichte degenerative Veränderungen der kleinen Wirbelgelenke vorhanden gewesen. Dasselbe gelte auch für die Iliosakralgelenke, wobei sich diese ansonsten unauffällig präsen tiert hätten. Schliesslich hätten keine Hinweise für eine Sacroiliitis vorgelegen. Der Grad der Arbeitsfähigkeit im angestammten Beruf könne aufgrund einer nicht zuverlässig zu beurteilenden Leistungsbereitschaft im Rahmen der Evalu a tion der arbeitsbezogenen funktionellen Leistungsfähigkeit nicht bestimmt wer den. Das Ausmass der angegebenen Schmerzbeeinträchtigung und Behin derung sei mit den klinischen Befunden nur unzureichend erklärbar gewesen. Da die an gestammte Tätigkeit als Krankenschwester mindestens als mittel schwer quali fiziert werden müsse, sei diese aufgrund der vorwiegend anato misch struktu rellen Diagnosen wie auch der Funktionsdefizite nicht mehr zu mutbar. Die beobachtete Leistungsfähigkeit, welche auch für eine Verweistätig keit gelte, ent spreche mindestens einer sehr leichten wechselbelastenden Arbeit. Diese könne mindestens halbtags durchgeführt werden. Die Beschwerdeführerin benötige ein regelmässiges Kraftausdauertraining. Damit sollte auch die Ar beitsfähigkeit gesteigert werden können. Berufliche Massnahmen und Integrati onsmass nah men seien in diesem Sinne aussichtsreich, da die Beschwerdeführe rin jetzt breit abgeklärt worden sei und mögliche schwerwiegende Ursachen wie Autoimmun prozess e und dergleichen hätten ausgeschlossen werden können. Im Haushalt be stehe eine Einschränkung für körperlich schwerere Tätigkeiten. Leichte Arbei ten, welche zeitlich in der Mehrzahl seien, sollten ausgeführt wer den können.

Der Grad der Arbeitsfähigkeit im angestammten Beruf könne aufgrund einer nicht zuverlässig zu beurteilenden Leistungsbereitschaft im Rahmen der Evalu a tion der arbeitsbezogenen funktionellen Leistungsfähigkeit nicht bestimmt wer den. Das Ausmass der angegebenen Schmerzbeeinträchtigung und Behin derung sei mit den klinischen Befunden nur unzureichend erklärbar gewesen. Da die an gestammte Tätigkeit als Krankenschwester mindestens als mittel schwer quali fiziert werden müsse, sei diese aufgrund der vorwiegend anato misch struktu rellen Diagnosen wie auch der Funktionsdefizite nicht mehr zu mutbar. Die beobachtete Leistungsfähigkeit, welche auch für eine Verweistätig keit gelte, ent spreche mindestens einer sehr leichten wechselbelastenden Arbeit. Diese könne mindestens halbtags durchgeführt werden. Die Beschwerdeführerin benötige ein regelmässiges Kraftausdauertraining. Damit sollte auch die Ar beitsfähigkeit gesteigert werden können. Berufliche Massnahmen und Integrati onsmass nah men seien in diesem Sinne aussichtsreich, da die Beschwerdeführe rin jetzt breit abgeklärt worden sei und mögliche schwerwiegende Ursachen wie Autoimmun prozess e und dergleichen hätten ausgeschlossen werden können. Im Haushalt be stehe eine Einschränkung für körperlich schwerere Tätigkeiten. Leichte Arbei ten, welche zeitlich in der Mehrzahl seien, sollten ausgeführt wer den können. 3.3 Dr. med. Z.___ stellte in sei nem Arztbericht vom 2 1. Juni 2010 folgende Diag nosen :

3.3 Dr. med. Z.___ stellte in sei nem Arztbericht vom 2 1. Juni 2010 folgende Diag nosen : - Rezidivierendes Zervikalsyndrom ;

Rezidivierendes Zervikalsyndrom ; - u nklare diffuse neurologische Symptomatik ohne eindeutige Hinweise für eine MS 2008;

u nklare diffuse neurologische Symptomatik ohne eindeutige Hinweise für eine MS 2008; - lumboradikuläres Syndrom rechts, rezidivierend, bei Status nach Spondylo dese bei lumbaler Diskushernie 1979/80;

lumboradikuläres Syndrom rechts, rezidivierend, bei Status nach Spondylo dese bei lumbaler Diskushernie 1979/80; - m igräneforme Kopfschmerzen;

m igräneforme Kopfschmerzen; - posteriore Skleritis und Myositis des M. rectus superior 1981. posteriore Skleritis und Myositis des M. rectus superior 1981. In seiner Beurteilung führte Dr. Z.___ aus, er betreue die Beschwerdeführerin seit 200 3. Neben einem rezidivierenden lumboradikulären Syndrom bei Status nach Diskushernienoperation auf Höhe L5/S1 im Jahr 1979 und ventraler Spondylo dese im Jahr 1980 (Versteifungsoperation) hätten in den letzten zwei Jahren auch immer wieder diffuse neurologische Symptome/Ausfälle im Vordergrund gestanden, die bei Dr. A.___, Neurologie FMH, im Jahr 2008 eingehend abgeklärt worden seien. Eindeutige Hinweise für das Vorliegen einer multiplen Sklerose hätten sich indes nicht gefunden. Neben den erwähnten Beschwerden werde die Beschwerdeführerin auch von einer rezidivierenden Cephalgie begleitet. Gegen über 2004 bestehe sicher keine Regredienz der Symptome. Vielmehr hätten sich zu den lumbalen Beschwerden auch die erwähnten neurologischen Symptome gesellt, die bis anhin nicht eindeutig hätten eingeordnet werden können. Trotz dieser Beschwerden sei die Patientin in einer behinderungsangepassten leichten Tätigkeit mit Wechselbelastung als ca. 50 % arbeitsfähig zu erachten. Günstig sei wahrscheinlich auch die Selbständigkeit, respektive der Umstand, dass die Beschwerdeführerin in selbständiger Tätigkeit den Arbeitsrhythmus selbst vor geben könne (Urk. 8/143/18).

In seiner Beurteilung führte Dr. Z.___ aus, er betreue die Beschwerdeführerin seit 200 3. Neben einem rezidivierenden lumboradikulären Syndrom bei Status nach Diskushernienoperation auf Höhe L5/S1 im Jahr 1979 und ventraler Spondylo dese im Jahr 1980 (Versteifungsoperation) hätten in den letzten zwei Jahren auch immer wieder diffuse neurologische Symptome/Ausfälle im Vordergrund gestanden, die bei Dr. A.___, Neurologie FMH, im Jahr 2008 eingehend abgeklärt worden seien. Eindeutige Hinweise für das Vorliegen einer multiplen Sklerose hätten sich indes nicht gefunden. Neben den erwähnten Beschwerden werde die Beschwerdeführerin auch von einer rezidivierenden Cephalgie begleitet. Gegen über 2004 bestehe sicher keine Regredienz der Symptome. Vielmehr hätten sich zu den lumbalen Beschwerden auch die erwähnten neurologischen Symptome gesellt, die bis anhin nicht eindeutig hätten eingeordnet werden können. Trotz dieser Beschwerden sei die Patientin in einer behinderungsangepassten leichten Tätigkeit mit Wechselbelastung als ca. 50 % arbeitsfähig zu erachten. Günstig sei wahrscheinlich auch die Selbständigkeit, respektive der Umstand, dass die Beschwerdeführerin in selbständiger Tätigkeit den Arbeitsrhythmus selbst vor geben könne (Urk. 8/143/18). 3.4 Dr. med. A.___, Neurologie FMH, erwähnte in seinem Bericht vom 2 3. Juni 2011 folgende Diagnosen:

3.4 Dr. med. A.___, Neurologie FMH, erwähnte in seinem Bericht vom 2 3. Juni 2011 folgende Diagnosen: - Verdacht auf Schädigung des linken N. medianus proximal im Bereich der Prona torloge ;

Verdacht auf Schädigung des linken N. medianus proximal im Bereich der Prona torloge ; - zusätzliche somatoforme Störung wahrscheinlich;

zusätzliche somatoforme Störung wahrscheinlich; - Verdacht auf nicht näher spezifizierbare entzündlich-rheumatologische Er krankung.

Verdacht auf nicht näher spezifizierbare entzündlich-rheumatologische Er krankung. In seiner Beurteilung legte Dr. A.___ dar, infolge einer somatoformen Ausgestal tung der Symptomatik erweise sich eine exakte Beurteilung der Schmerzen und sensomotorischen Defizite der linken oberen Extremität als schwierig. Der kli nische und elektrophysiologische Befund seien am ehesten mit einer proximalen Medianusschädigung im Bereich der Pronatorloge links vereinbar, differential diagnostisch komme eine leichte Armplexus-Läsion in Betracht. Bildgebend im MRI fänden sich keine Hinweise auf eine strukturelle Läsion des Plexus brachi alis oder einer zervikalen Nervenwurzel linksseitig. Auch die peripheren Arm nerven links seien im MRI unauffällig zur Darstellung gekommen. Unter der Arbeitshypothese eines Pronator teres -Syndroms links sei eine Physiotherapie mit neuralen Dehnungsübungen zu empfehlen. Medikamentös könnte die Be schwerdeführerin von einer Behandlung der neurogenen Schmerzen mit Gaba pentin oder Lyrica profitieren; auch eine schmerzdistanzierende Therapie mit einem trizyklischen Antidepressivum wie Surmontil oder einem SNRI wie Efexor / Venlafaxin sei ernsthaft in Erwägung zu ziehen ( Urk. 8/157/ 9-10).

In seiner Beurteilung legte Dr. A.___ dar, infolge einer somatoformen Ausgestal tung der Symptomatik erweise sich eine exakte Beurteilung der Schmerzen und sensomotorischen Defizite der linken oberen Extremität als schwierig. Der kli nische und elektrophysiologische Befund seien am ehesten mit einer proximalen Medianusschädigung im Bereich der Pronatorloge links vereinbar, differential diagnostisch komme eine leichte Armplexus-Läsion in Betracht. Bildgebend im MRI fänden sich keine Hinweise auf eine strukturelle Läsion des Plexus brachi alis oder einer zervikalen Nervenwurzel linksseitig. Auch die peripheren Arm nerven links seien im MRI unauffällig zur Darstellung gekommen. Unter der Arbeitshypothese eines Pronator teres -Syndroms links sei eine Physiotherapie mit neuralen Dehnungsübungen zu empfehlen. Medikamentös könnte die Be schwerdeführerin von einer Behandlung der neurogenen Schmerzen mit Gaba pentin oder Lyrica profitieren; auch eine schmerzdistanzierende Therapie mit einem trizyklischen Antidepressivum wie Surmontil oder einem SNRI wie Efexor Venlafaxin sei ernsthaft in Erwägung zu ziehen ( Urk. 8/157/ 9-10). 3. 5 In seinem Arztbericht vom 1 7. Oktober 2011 nannte Dr. Z.___ folgende Diagno sen:

3. 5 In seinem Arztbericht vom 1 7. Oktober 2011 nannte Dr. Z.___ folgende Diagno sen: - Zervikoradikuläres Syndrom links, bei

Zervikoradikuläres Syndrom links, bei - unauffälliger Darstellung der Plexus cervicobrachialis beidseits (MRI vom 14.06.2011);

unauffälliger Darstellung der Plexus cervicobrachialis beidseits (MRI vom 14.06.2011); - p athologischer Elektroneurographie/- myographie vom 10.06.2011 ( Dr. A.___ );

p athologischer Elektroneurographie/- myographie vom 10.06.2011 ( Dr. A.___ ); - rezidivierendes lumbospondylogenes Schmerzsyndrom rechts, bei

rezidivierendes lumbospondylogenes Schmerzsyndrom rechts, bei - St. n. Spondylodese bei lumbaler Diskus h ernie 1979/80;

St. n. Spondylodese bei lumbaler Diskus h ernie 1979/80; - rezidivierende, migräneforme Cephalgien ;

rezidivierende, migräneforme Cephalgien ; - unklare Hypästhesie/- algesie des rechten Arms und Beines 2008. unklare Hypästhesie/- algesie des rechten Arms und Beines 2008. In seiner Beurteilung hielt Dr. Z.___ fest, die Beschwerdeführerin leide an rezidi vierenden lumbospondylogenen und zervikospondylogenen Beschwerden. Die Schmerzen seien begleitet von Dysästhesien und Kraftminderung, die neurolo gisch wiederholt abgeklärt worden seien ( Dr. A.___ ), wobei eine neurologische Systemaffektion weder habe sicher ausgeschlossen noch bewiesen werden kön nen. Die letzte Verschlechterung des Gesundheitszustands habe sich im April 2011 mit einer zervikoradikulären Symptomatik linksseitig ereignet, die im Juni 2011 von Dr. A.___ abgeklärt worden sei. Eine eindeutige Ursache habe nicht eru iert werden können. Kernspintomographisch hätten im Bereich des Armple xu s sowie des linken Arms unauffällige Verhältnisse bestanden. Die Elektro neuro graphie / myographie sei hingegen pathologisch gewesen. Diese Sympto matik habe sich anlässlich der letzten Kontrolle im September 2011 unter The rapie mit Steroiden/ Neurontin sowie symptomatisch Zaldiar verbessert. Da die Beschwer deführerin seit einiger Zeit in H.___ selbständig sei, sei die Ar beitsfähigkeit aufgrund des wechselnden Verlaufs schwierig zu beurteilen. Nach ihren Aus sagen betreue sie mit einem kleinen Arbeitspensum das Sekretariat des I.___ und verrichte leichtere Haushaltsarbeiten. Einer geregelten Arbeit gehe sie aber nicht nach. Für leichtere körperliche Arbeiten mit Wechselbe las tung bestehe sicher eine Restarbeitsfähigkeit, die aufgrund des wechselnden Verlaufs quantitativ schwierig zu beurteilen sei. Eine Verbesserung des Gesund heits zustands in den letzten Jahren sei nicht zu beobachten gewesen ( Urk. 8/156).

In seiner Beurteilung hielt Dr. Z.___ fest, die Beschwerdeführerin leide an rezidi vierenden lumbospondylogenen und zervikospondylogenen Beschwerden. Die Schmerzen seien begleitet von Dysästhesien und Kraftminderung, die neurolo gisch wiederholt abgeklärt worden seien ( Dr. A.___ ), wobei eine neurologische Systemaffektion weder habe sicher ausgeschlossen noch bewiesen werden kön nen. Die letzte Verschlechterung des Gesundheitszustands habe sich im April 2011 mit einer zervikoradikulären Symptomatik linksseitig ereignet, die im Juni 2011 von Dr. A.___ abgeklärt worden sei. Eine eindeutige Ursache habe nicht eru iert werden können. Kernspintomographisch hätten im Bereich des Armple xu s sowie des linken Arms unauffällige Verhältnisse bestanden. Die Elektro neuro graphie myographie sei hingegen pathologisch gewesen. Diese Sympto matik habe sich anlässlich der letzten Kontrolle im September 2011 unter The rapie mit Steroiden/ Neurontin sowie symptomatisch Zaldiar verbessert. Da die Beschwer deführerin seit einiger Zeit in H.___ selbständig sei, sei die Ar beitsfähigkeit aufgrund des wechselnden Verlaufs schwierig zu beurteilen. Nach ihren Aus sagen betreue sie mit einem kleinen Arbeitspensum das Sekretariat des I.___ und verrichte leichtere Haushaltsarbeiten. Einer geregelten Arbeit gehe sie aber nicht nach. Für leichtere körperliche Arbeiten mit Wechselbe las tung bestehe sicher eine Restarbeitsfähigkeit, die aufgrund des wechselnden Verlaufs quantitativ schwierig zu beurteilen sei. Eine Verbesserung des Gesund heits zustands in den letzten Jahren sei nicht zu beobachten gewesen ( Urk. 8/156). 3.6 In seinem Arztbericht vom 1 7. Oktober 2011 führte Dr. A.___ dieselben Diagno sen auf wie in jenem vom 2 3. Juni 201 1. Danebst erklärte der behandelnde Arzt, die Lebensqualität sei am ehesten durch die psychische Komorbidiät ( so mato forme Störung) beeinträchtigt. Deren Prognose sei unklar. Zu betonen sei indes, dass aus neurologischer Sicht keine Arbeitsunfähigkeit in den Tätigkeiten als Krankenschwester oder als Erwachsenenbildnerin festgestellt werden könne ( Urk. 8/157/6-8).

3.6 In seinem Arztbericht vom 1 7. Oktober 2011 führte Dr. A.___ dieselben Diagno sen auf wie in jenem vom 2 3. Juni 201 1. Danebst erklärte der behandelnde Arzt, die Lebensqualität sei am ehesten durch die psychische Komorbidiät ( so mato forme Störung) beeinträchtigt. Deren Prognose sei unklar. Zu betonen sei indes, dass aus neurologischer Sicht keine Arbeitsunfähigkeit in den Tätigkeiten als Krankenschwester oder als Erwachsenenbildnerin festgestellt werden könne ( Urk. 8/157/6-8). 3.7 In seinem Arztbericht vom 9. August 2012 machte Dr. Z.___ weitgehend diesel ben Angaben wie im Bericht vom 1 7. Oktober 2011 (E. 2.5). Ergänzend wies der behandelnde Arzt darauf hin, im September 2011 sei es zu einer erneuten Ver schlechterung mit Dysästhesien und Kraftminderung an der linken Hand ge kommen. Sodann sei im März 2012 ebenfalls eine Verschlechterung der Na cken beschwerden bei deutlich eingeschränkter Funktion der HWS eingetreten, wobei die Beschwerden diesma l gut auf eine chiropraktische Behandlung an gespro chen hätten. Zusammenfassend bestehe ein langdauerndes, letztlich un klares Krank heits bild, das wahrscheinlich bis auf die Erstmanifestation im Jahr 1981 zu rück gehe (Augenentzündung mit Skleritis posterior ; Begleitmyositis des M. rectus su perior links). Der schubweise Verlauf dieser neurologischen Erkran kung (mul ti ple Sklerose?) sowie eine rezidivierende lumbo - und cervikospon dylogene Symp tomatik (letztes Rezidiv eines Cervikalsyndroms im März 2012) erschwerten die Aufnahme einer geregelten Tätigkeit, respektive die Einschät zung der Arbeits fähig keit in einer angepassten Tätigkeit ( Urk. 8/188 /21-22).

3.7 In seinem Arztbericht vom 9. August 2012 machte Dr. Z.___ weitgehend diesel ben Angaben wie im Bericht vom 1 7. Oktober 2011 (E. 2.5). Ergänzend wies der behandelnde Arzt darauf hin, im September 2011 sei es zu einer erneuten Ver schlechterung mit Dysästhesien und Kraftminderung an der linken Hand ge kommen. Sodann sei im März 2012 ebenfalls eine Verschlechterung der Na cken beschwerden bei deutlich eingeschränkter Funktion der HWS eingetreten, wobei die Beschwerden diesma l gut auf eine chiropraktische Behandlung an gespro chen hätten. Zusammenfassend bestehe ein langdauerndes, letztlich un klares Krank heits bild, das wahrscheinlich bis auf die Erstmanifestation im Jahr 1981 zu rück gehe (Augenentzündung mit Skleritis posterior ; Begleitmyositis des M. rectus su perior links). Der schubweise Verlauf dieser neurologischen Erkran kung (mul ti ple Sklerose?) sowie eine rezidivierende lumbo - und cervikospon dylogene Symp tomatik (letztes Rezidiv eines Cervikalsyndroms im März 2012) erschwerten die Aufnahme einer geregelten Tätigkeit, respektive die Einschät zung der Arbeits fähig keit in einer angepassten Tätigkeit ( Urk. 8/188 /21-22). 4. Die Beschwerdegegnerin ging in der angefochtenen Verfügung davon aus, auf grund der seit Juni 2010 neu eingereichten Arztberichte lasse sich eine wesent liche Verschlechterung des Gesundheitszustands nicht nachweisen. Die Beschwer defüh rerin selber hatte im Revisionsfragebogen vom 1 2. Oktober 2011 erklärt, eine erste Verschlechterung sei im August 2009 eingetreten, und eine weitere dann noch im März 201 1. Sie stütz t sich dabei auf die neusten Arztberichte von Dr. Z.___ und Dr. A.___.

4. Die Beschwerdegegnerin ging in der angefochtenen Verfügung davon aus, auf grund der seit Juni 2010 neu eingereichten Arztberichte lasse sich eine wesent liche Verschlechterung des Gesundheitszustands nicht nachweisen. Die Beschwer defüh rerin selber hatte im Revisionsfragebogen vom 1 2. Oktober 2011 erklärt, eine erste Verschlechterung sei im August 2009 eingetreten, und eine weitere dann noch im März 201 1. Sie stütz t sich dabei auf die neusten Arztberichte von Dr. Z.___ und Dr. A.___. 4.1 Bezugnehmend auf die neuen Berichte von Dr. Z.___ vom 2 1. Juni 2010, 1 7. Oktober 2011 und 9. August 2012 ist festzustellen, dass in diesen Diagnosen erwähnt we r den, die in der Diagnoseliste im Gutachten der E.___ nicht auf geführt sind, so im Bericht vom 2 1. Juni 2010 ein rezidivierendes Zervikal syndrom, eine unklare diffuse neurologische Symptomatik ohne eindeutige Hin weise für eine MS 2008 sowie migräneforme Kopfschmerzen. Im Bericht vom 1 7. Oktober 2011 sprach Dr. Z.___ sodann neu von einem Z ervikoradiku lär syndrom links (bestehend seit 04/11), während in jenem vom 9. August 2012 keine neuen Diagnosen mehr genannt werden. Zu den Auswirkungen des am 2 1. Juni 2010 genannten Zervikalsyndrom s nahm Dr. Z.___ in seiner Be ur tei lung damals nicht Stellung, sondern nur zur lumboradikuläre n Problematik. Unter diesen Umständen kann eine wesentliche Verschlechterung des Gesund heits zu stands nicht angenommen werden. In Bezug auf das im Ap ril 2011 aufgetretene Zervikoradikulärsyndrom sow ie die im Bericht vom 9. August 2012 attestierte Verschlechterung aus neurologischer Sicht für den Zeitraum ab September 2011 ist sodann festzuhalten, dass in den Bericht en vom 1 7. September 2011 und vom 9. August 2012 davon die Rede ist, dass sich die Symptomatik durch the ra peutische und medikamentöse Massnahmen verbessert habe, womit auch dies bezüglich nicht von einer mass gebenden dauerhaften Verschlechterung ausge gangen werden kann. Hinsicht lich der von Dr. Z.___ gestellten neurologischen Befunde/Diagnosen ist an dieser Stelle auf die Beur tei lung des neurologischen Facharztes Dr. A.___ vom 1 7. Oktober 2011 hinzu weisen, welcher ausdrücklich betonte, das s sich vom neurologischen Fach gebiet her eine Einschränkung der Arbe itsfähigkeit nicht halten lasse (vgl. dazu auch nachstehend E. 4.2). Im Übrigen kann dem Arztbericht vom 9. August 2012 auch entnommen werden, dass es im März 2012 zu einer er neuten Ver schlech terung der Nacken be schwer den bei deutlich eingeschränkter Funktion der HWS ge kommen sei. A llerdings wurde in der betreffenden Beur tei lung eine dauerhafte Ein schränkung wiederum verneint mit dem Hinweis, dass die Beschwerde füh rerin gut auf die chiroprak tische Behandlung ange sprochen habe. Schliesslich wird in keinem der neuen Be richte von Dr. Z.___ näher aus ge führt, inwieweit die migrä ne förmigen Cephalgien Auswirkungen auf die Arbeits fähig keit hätten. Gesamt haft ist festzustellen, dass aufgrund der neuen Berichte von Dr. Z.___ eine we sent liche andauernde Ver schlech terung des Gesundheits zustands seit Juni 2010 nicht belegt ist. Davon abgesehen wird das Gutachten der E.___ durch die Beurteilungen von Dr. Z.___ gar gestützt. So hatte dieser im Bericht vom 2 1. Juni 2010 die Ar beitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit gleich wie Dr. D.___ auf 50 % ge schätzt. In den Berichten vom 1 7. Oktober 2011 und 9. August 201 2 wurden zwar keine genauen Angaben mehr zur Frage gemacht, inwieweit der Beschwerde führerin ein (Teil-)Pensum in einer ange passten Tätig keit zumutbar sei. Der behandelnde Arzt hatte aber nicht explizit ausge führt, dass seine frühere Beurteilung einer 50 %igen Ar beitsfähigkeit nicht mehr haltbar sei. Am 9. Au gust 2012 hatte Dr. Z.___ einzig noch auf die Schwierigkeit hingewiesen, den Grad der Arbeitsfähigkeit zu be ziffern, daneben hatte er aber auch das Vor handen sein einer Restarbeits fähig keit mit Bestimmtheit bejaht.

4.1 Bezugnehmend auf die neuen Berichte von Dr. Z.___ vom 2 1. Juni 2010, 1 7. Oktober 2011 und 9. August 2012 ist festzustellen, dass in diesen Diagnosen erwähnt we r den, die in der Diagnoseliste im Gutachten der E.___ nicht auf geführt sind, so im Bericht vom 2 1. Juni 2010 ein rezidivierendes Zervikal syndrom, eine unklare diffuse neurologische Symptomatik ohne eindeutige Hin weise für eine MS 2008 sowie migräneforme Kopfschmerzen. Im Bericht vom 1 7. Oktober 2011 sprach Dr. Z.___ sodann neu von einem Z ervikoradiku lär syndrom links (bestehend seit 04/11), während in jenem vom 9. August 2012 keine neuen Diagnosen mehr genannt werden. Zu den Auswirkungen des am 2 1. Juni 2010 genannten Zervikalsyndrom s nahm Dr. Z.___ in seiner Be ur tei lung damals nicht Stellung, sondern nur zur lumboradikuläre n Problematik. Unter diesen Umständen kann eine wesentliche Verschlechterung des Gesund heits zu stands nicht angenommen werden. In Bezug auf das im Ap ril 2011 aufgetretene Zervikoradikulärsyndrom sow ie die im Bericht vom 9. August 2012 attestierte Verschlechterung aus neurologischer Sicht für den Zeitraum ab September 2011 ist sodann festzuhalten, dass in den Bericht en vom 1 7. September 2011 und vom 9. August 2012 davon die Rede ist, dass sich die Symptomatik durch the ra peutische und medikamentöse Massnahmen verbessert habe, womit auch dies bezüglich nicht von einer mass gebenden dauerhaften Verschlechterung ausge gangen werden kann. Hinsicht lich der von Dr. Z.___ gestellten neurologischen Befunde/Diagnosen ist an dieser Stelle auf die Beur tei lung des neurologischen Facharztes Dr. A.___ vom 1 7. Oktober 2011 hinzu weisen, welcher ausdrücklich betonte, das s sich vom neurologischen Fach gebiet her eine Einschränkung der Arbe itsfähigkeit nicht halten lasse (vgl. dazu auch nachstehend E. 4.2). Im Übrigen kann dem Arztbericht vom 9. August 2012 auch entnommen werden, dass es im März 2012 zu einer er neuten Ver schlech terung der Nacken be schwer den bei deutlich eingeschränkter Funktion der HWS ge kommen sei. A llerdings wurde in der betreffenden Beur tei lung eine dauerhafte Ein schränkung wiederum verneint mit dem Hinweis, dass die Beschwerde füh rerin gut auf die chiroprak tische Behandlung ange sprochen habe. Schliesslich wird in keinem der neuen Be richte von Dr. Z.___ näher aus ge führt, inwieweit die migrä ne förmigen Cephalgien Auswirkungen auf die Arbeits fähig keit hätten. Gesamt haft ist festzustellen, dass aufgrund der neuen Berichte von Dr. Z.___ eine we sent liche andauernde Ver schlech terung des Gesundheits zustands seit Juni 2010 nicht belegt ist. Davon abgesehen wird das Gutachten der E.___ durch die Beurteilungen von Dr. Z.___ gar gestützt. So hatte dieser im Bericht vom 2 1. Juni 2010 die Ar beitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit gleich wie Dr. D.___ auf 50 % ge schätzt. In den Berichten vom 1 7. Oktober 2011 und 9. August 201 2 wurden zwar keine genauen Angaben mehr zur Frage gemacht, inwieweit der Beschwerde führerin ein (Teil-)Pensum in einer ange passten Tätig keit zumutbar sei. Der behandelnde Arzt hatte aber nicht explizit ausge führt, dass seine frühere Beurteilung einer 50 %igen Ar beitsfähigkeit nicht mehr haltbar sei. Am 9. Au gust 2012 hatte Dr. Z.___ einzig noch auf die Schwierigkeit hingewiesen, den Grad der Arbeitsfähigkeit zu be ziffern, daneben hatte er aber auch das Vor handen sein einer Restarbeits fähig keit mit Bestimmtheit bejaht. 4.2 Was die Einschätzungen von Dr. A.___ betrifft, hatte dieser in seiner Beurteilung vom 1 7. Oktober 2011 wie erwähnt a usdrücklich darauf hingewiesen, dass vom neurologischen Fachgebiet her keine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit resul tiere. Aufgrund dieser Feststellung erübrigt sich von vornherein die Frage, ob auf grund der Beurteilung en des behandelnden Neurologen eine Verschlechte rung des Gesundheitszustands nachgewiesen ist. Zwar ist zu beachten, dass die von Dr. A.___ für wahrscheinlich gehaltene Diagnose einer somatoformen Schmerz störung das psychiatrische Fachgebiet beschlägt. Nachdem eine solche Störung jedoch nur unter bestimmten Umständen (vgl. hierzu statt vieler: BGE 137 V 67 E. 4.1 mit Hinweisen) als nicht überwindbar gilt und aus dem Arztbe richt von Dr. A.___ keine Anhaltspunkte hervor gehen, welche für die Unüber windbarkeit der Störung sprechen, scheidet letztlich auch die Annahme einer Verschlechterung des Gesundheitszustands aus psychiatrischer Sicht aus.

4.2 Was die Einschätzungen von Dr. A.___ betrifft, hatte dieser in seiner Beurteilung vom 1 7. Oktober 2011 wie erwähnt a usdrücklich darauf hingewiesen, dass vom neurologischen Fachgebiet her keine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit resul tiere. Aufgrund dieser Feststellung erübrigt sich von vornherein die Frage, ob auf grund der Beurteilung en des behandelnden Neurologen eine Verschlechte rung des Gesundheitszustands nachgewiesen ist. Zwar ist zu beachten, dass die von Dr. A.___ für wahrscheinlich gehaltene Diagnose einer somatoformen Schmerz störung das psychiatrische Fachgebiet beschlägt. Nachdem eine solche Störung jedoch nur unter bestimmten Umständen (vgl. hierzu statt vieler: BGE 137 V 67 E. 4.1 mit Hinweisen) als nicht überwindbar gilt und aus dem Arztbe richt von Dr. A.___ keine Anhaltspunkte hervor gehen, welche für die Unüber windbarkeit der Störung sprechen, scheidet letztlich auch die Annahme einer Verschlechterung des Gesundheitszustands aus psychiatrischer Sicht aus. 4.3 Bezugnehmend auf die von der Beschwerdeführerin zu den Akten gereichte Me dikamenteneinnahmeliste bzw. auf die Verfügung des Strassenverkehrsamts be treffend verkehrsmedizinische Auflagen ist darauf hinzuweisen, dass diese keine rechtsgenügenden Nachweise für eine wesentliche gesundheitliche Verschlech te rung zu bilden vermögen.

4.3 Bezugnehmend auf die von der Beschwerdeführerin zu den Akten gereichte Me dikamenteneinnahmeliste bzw. auf die Verfügung des Strassenverkehrsamts be treffend verkehrsmedizinische Auflagen ist darauf hinzuweisen, dass diese keine rechtsgenügenden Nachweise für eine wesentliche gesundheitliche Verschlech te rung zu bilden vermögen. 4.4 Zusammenfassend ist festzuhalten, dass seit dem massgebenden Vergleichszeit punkt im Juni 2010 keine wesentliche Verschlechterung des Gesundheitszu stands der Beschwerdeführerin belegt ist.

4.4 Zusammenfassend ist festzuhalten, dass seit dem massgebenden Vergleichszeit punkt im Juni 2010 keine wesentliche Verschlechterung des Gesundheitszu stands der Beschwerdeführerin belegt ist. 5. Da keine Anhaltspunkte dafür bestehen, dass sich die Auswirkungen des im We sentlichen unverändert gebliebenen Gesundheitszustands in einer für den Ren tenanspruch erheblichen Weise verändert hätten (vgl. BGE 112 V 372 Erw. 2b mit Hinweisen), erübrigt sich eine Überprüfung des Validen- wie auch des In vali den lohnes für die Festlegung des Invaliditätsgrads. Soweit die angefoch tene Ver fügung nach wie vor von einem Anspruch auf eine Dreiviertelsrente aus geht, entzieht sich dieser der richterlichen Überprüfungsbefugnis (vgl. Ulrich Meyer, Rechtsprechung des Bundesgerichts zum IVG, 2. Aufl. Zürich 2010, S. 387 mit Hinweis). Dies führt zur Abwei sung der Beschwerde.

5. Da keine Anhaltspunkte dafür bestehen, dass sich die Auswirkungen des im We sentlichen unverändert gebliebenen Gesundheitszustands in einer für den Ren tenanspruch erheblichen Weise verändert hätten (vgl. BGE 112 V 372 Erw. 2b mit Hinweisen), erübrigt sich eine Überprüfung des Validen- wie auch des In vali den lohnes für die Festlegung des Invaliditätsgrads. Soweit die angefoch tene Ver fügung nach wie vor von einem Anspruch auf eine Dreiviertelsrente aus geht, entzieht sich dieser der richterlichen Überprüfungsbefugnis (vgl. Ulrich Meyer, Rechtsprechung des Bundesgerichts zum IVG, 2. Aufl. Zürich 2010, S. 387 mit Hinweis). Dies führt zur Abwei sung der Beschwerde. 6. Gestützt auf Art. 69 Abs. 1 bis IVG ist das Beschwerdeverfahren vor dem kan to nalen Versicherungsgericht bei Streitigkeiten um die Bewilligung oder die Ver weigerung von IV-Leistungen kostenpflichtig. Die Kosten sind nach dem Ver fahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert unter Berücksichti gung des gesetzlichen Rahmens (Fr. 200.-- bis Fr. 1'000.--) auf Fr. 600.-- fest zusetzen und der unterliegenden Beschwerde führerin aufzuerlegen.

6. Gestützt auf Art. 69 Abs. 1 bis IVG ist das Beschwerdeverfahren vor dem kan to nalen Versicherungsgericht bei Streitigkeiten um die Bewilligung oder die Ver weigerung von IV-Leistungen kostenpflichtig. Die Kosten sind nach dem Ver fahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert unter Berücksichti gung des gesetzlichen Rahmens (Fr. 200.-- bis Fr. 1'000.--) auf Fr. 600.-- fest zusetzen und der unterliegenden Beschwerde führerin aufzuerlegen. Das Gericht erkennt:

Das Gericht erkennt: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 600.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein werden der Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zu gestellt.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 600.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein werden der Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zu gestellt. 3. Zustellung gegen Empfangsschein an:

3. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Rechtsanwalt Dr. Felix Rüegg

Rechtsanwalt Dr. Felix Rüegg - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle

Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle - Bundesamt für Sozialversicherungen

Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an:

sowie an: - Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)

Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft) 4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG).

4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen.

Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG).

Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber

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