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Das Aussehen des Gesichts eines Menschen wird vor allem durch die Augen und die dazugehörigen Brauen geprägt. Jedoch kann es sein, dass es durch das Alter, durch hormonelle Störungen (insbesondere bei Frauen) oder durch allgemeine genetische Veranlagung zu einer Veränderung der Form der Brauen kommt.
Diese sinken dann ab, sodass Brauenhaut auf die Oberlidhaut drückt. So wird ein bestehendes Schlupflid oft noch verstärkt. Weiterhin störend, insbesondere bei weiblichen Patienten, wirken zudem dichte, maskuline Brauen und asymmetrische Brauen. Das Brauenlifting, auch Brauenhebung genannt, dient zum Wiederherstellen der Form und zum Anheben der Brauen. Dadurch wird im Gesamten eine Brauenkorrektur erreicht. Durch eine spezielle Schnitttechnik, die von Dr. Feinendegen entwickelt wurde (publiziert im Journal of Aesthetic Plastic Surgery), können die Brauen ausgedünnt und gleichzeitig angehoben werden, ohne dass große sichtbare Narben zurückbleiben. Bei Patienten mit sehr wenig Brauenhaaren wird die resultierende Narbe in die Kopfhaare gelegt, was aber einen etwas größeren Eingriff bedeutet. Bei sehr prominenten Stirnfalten kann die Narbe auch in die Stirnfalten gelegt werden, sodass diese nachher gut kaschiert sind. Eine weitere Technik ist ein endoskopisches Brauenlifting, das wir aber nicht durchführen, da die Langzeitresultate unbefriedigend sind.
Sehr oft wird das Brauenlifting mit der Oberlidplastik kombiniert.
Der Eingriff wird meist in Lokalanästhesie durchgeführt.