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Wie ihr Lebenspartner Michael Vogt am Samstag musste sich auch Melanie Hasler am Sonntag mit dem Zweier nur zwei deutschen Schlitten geschlagen geben. Die 25-jährige Aargauerin und ihre Bündner Anschieberin Mara Morell verloren 38 Hundertstel auf Laura Nolte, die nach dem Saisonauftakt in La Plagne zum zweiten Mal triumphierte.
Vor allem im zweiten Durchgang zeigte Hasler in der Bahn eine hervorragende Fahrt und sicherte so den 3. Platz souverän. Auch am Start hielten die Schweizerinnen gut mit, obwohl sich Hasler an Silvester an den Schweizer Meisterschaften am Oberschenkel verletzt hatte. Für sie war es der zweite Podestplatz der Saison nach einem 2. Rang mit dem Monobob in La Plagne, der insgesamt vierte mit dem Zweier. Morell, die auf diese Saison neu zum Team von Hasler gestossen ist, stand erstmals auf einem Weltcup-Podium.
In der Gesamtwertung verbesserte sich Hasler auf den 4. Platz.
Vogt im Vierer knapp neben dem Podest
Die Männer verpassten mit dem Vierer hingegen das Podest trotz guter Mannschaftsleistung knapp. Die Teams von Michael Vogt und Simon Friedli landeten auf den Rängen 4 und 5, jenes von Cédric Follador reihte sich auf Platz 7 ein. Vogt fehlten 18 Hundertstel auf den drittplatzierten Letten Emils Cipulis.
Während Vogt mit dem Zweier in diesem Winter in drei von vier Weltcuprennen aufs Podest fuhr, warten die Schweizer mit dem grossen Schlitten auch nach fünf Stationen auf den ersten Podestplatz.
Wie bei den Frauen feierten die Deutschen im winterlichen Oberengadin durch Johannes Lochner und Francesco Friedrich einen Doppelsieg.