Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03093.jsonl.gz/221

1. Überblick
Die Atemwegsinfektion zählt zu den häufigsten Erkrankungen beim Menschen. Meist sind die oberen Atemwege (Nase, Nebenhöhlen, Rachen und Kehlkopf) betroffen, seltener die unteren Atemwege (Luftröhre und Bronchien).
Gerade ein offenes System wie die Atemwege (bestehend aus Mundhöhle, Nasenhöhle, Nasennebenhöhlen, Rachen, Kehlkopf, Luftröhre und Lunge) ist Umwelteinflüssen – zum Beispiel Staub, Rauch, Abgase, Bakterien, Viren und Pilze – besonders ausgesetzt. Normalerweise schützt sich der Körper über das Immunsystem und die Schleimhäute vor Atemwegsinfektionen: Das Immunsystem kann Bakterien, Viren und Pilze abtöten und beseitigen. Die Schleimhäute, mit denen die Atemwege ausgekleidet sind, fangen ausserdem kleinste Teilchen auf und transportieren sie über Flimmerhärchen oder durch Aushusten oder Schlucken des Schleims aus dem Körper. Diese Abwehr kann jedoch unter anderem aufgrund der oben genannten Einflüsse oder durch vorangegangene Infektionen geschwächt sein – die mögliche Folge ist eine Atemwegsinfektion.
Die Atemwegsinfektion und deren direkte Folgen reichen von einer einfachen Erkältung über die akute Bronchitis bis hin zur Mittelohrentzündung, Nasennebenhöhlenentzündung und Mandelentzündung. Ein Atemwegsinfekt kann akut (unvermittelt bzw. heftig) oder chronisch (langwierig bzw. dauerhaft) verlaufen. Akute Infektionen der Atemwege lassen sich in der Regel gut behandeln beziehungsweise heilen nach einer Weile von selbst aus. Chronische Atemwegsinfekte sind dagegen häufig nicht heilbar und erfordern ein Leben lang eine begleitende medizinische Behandlung.
2. Definition
Eine Atemwegsinfektion ist eine meist durch Krankheitserreger ausgelöste Erkrankung der Atemwege. Die Atemwege lassen sich in obere und untere Bereiche einteilen:
- Zu den oberen Atemwegen gehören Nase, Nebenhöhlen, Rachen und Kehlkopf. Sie sind am häufigsten von einer Atemwegsinfektion betroffen.
- Zu den unteren Atemwegen zählen Luftröhre und Bronchien. Sie sind seltener von Infektionen betroffen, jedoch sind Symptome und Verlauf einer solchen Atemwegsinfektion meist schwerwiegender als die einer Infektion der oberen Atemwege.
Eine Atemwegsinfektion tritt häufig nicht alleine auf, sondern zusammen mit weiteren Infektionen. So ist zum Beispiel die akute Bronchitis oft eine Begleiterkrankung von Keuchhusten oder Masern. Und als Folge einer Infektion der oberen Atemwege kann zum Beispiel eine Mittelohrentzündung auftreten. Ausserdem kann eine Atemwegsinfektion wie etwa eine chronische Bronchitis in weitere Atemwegsinfektionen übergehen, wie beispielsweise in ein Lungenemphysem oder eine chronisch obstruktive Bronchitis.
Häufigkeit
Die akute Atemwegsinfektion ist eine der mit grösster Häufigkeit auftretenden Erkrankungen des Menschen. Akute Atemwegsinfektionen sind in der Regel jedoch gut therapierbar oder heilen nach einiger Zeit meist selbstständig aus.
3. Ursachen
Einer Atemwegsinfektion können als Ursachen verschiedene Krankheitserreger und begünstigende Faktoren zugrunde liegen: Die Atemwege (Mundhöhle, Nasenhöhle, Nasennebenhöhlen, Rachen, Kehlkopf, Luftröhre und Lunge) bilden ein offenes System, das Umwelteinflüssen (wie Staub, Rauch, Abgase, Bakterien, Viren und Pilze) besonders ausgesetzt ist. Gewöhnlich ist der Körper durch das Immunsystem und die Schleimhäute vor Atemwegsinfektionen geschützt: Das Immunsystem kann Krankheitserreger abtöten und beseitigen, währen die Schleimhäute, mit denen die Atemwege ausgekleidet sind, ausserdem kleinste Teilchen auffangen und über Flimmerhärchen oder durch Aushusten oder Schlucken des Schleims aus dem Körper abtransportieren. Dieser Schutz kann jedoch unter bestimmten Umständen vermindert sein – dann können Krankheitserreger eine Atemwegsinfektion auslösen. Besondere Umstände, die einen Atemwegsinfekt begünstigen, sind zum Beispiel:
- vorherige Infektionen
- körperliche Erschöpfung
- Stress
- allergische Störungen des Nasen- und Rachenraums
- Rauchen
- Umweltbelastungen
Alleine das Abkühlen des Körpers bei zum Beispiel niedrigen Temperaturen verursacht jedoch keine Atemwegsinfektion.
Erreger
Für eine Atemwegsinfektion kommen als Ursachen verschiedene Erreger infrage. Infektionen der oberen Atemwege fasst man häufig unter dem Begriff Erkältung zusammen. Auslöser von Erkältungen sind vorwiegend verschiedene Viren, seltener Bakterien. Im Verlauf einer virusbedingten Erkältung kann jedoch, da das Immunsystem geschwächt ist, zusätzlich eine bakterielle Infektion (nicht nur der Atemwege) entstehen. Zu den häufigsten Erregern von Erkältungen zählen:
- Rhinoviren (rhino = Nase)
- Influenzaviren
- Parainfluenzaviren, die besonders gefährlich sind, da sie auch die unteren Atemwege angreifen können
Die für eine Atemwegsinfektion verantwortlichen Erreger können sich ausbreiten und so weitere Infekte der Atemwege oder andere Infektionen verursachen: So kann ein Infekt der oberen Atemwege zu einer Mittelohrentzündung führen, während eine chronische Bronchitis beispielsweise in ein Lungenemphysem oder eine chronisch obstruktive Bronchitis übergehen kann.
Wenn die Bronchien und die Nasennebenhöhlen von einer Atemwegsinfektion betroffen sind, sind als Ursachen überwiegend Bakterien verantwortlich. Auch im Rahmen von Atemwegsinfektionen auftretende Mittelohrentzündungen entstehen meist durch Bakterien. Die bakteriellen Erreger haben besonders bei im Vorfeld geschwächten Abwehrkräften gute Chancen, sich im Körper zu vermehren.
4. Symptome
Eine Atemwegsinfektion äussert sich je nach Art und Ausmass des Infekts durch verschiedene Symptome: Wenn die oberen Atemwegen (Nase, Nebenhöhlen, Rachen und Kehlkopf) betroffen sind, sind Symptome und Verlauf der Atemwegsinfektion meist leichter als bei den selteneren Infekten der unteren Atemwegen (Luftröhre und Bronchien). Ausserdem treten Atemwegsinfektionen häufig nicht alleine, sondern zusammen mit weiteren Infektionen auf: So kann es bei einer Infektion der oberen Atemwege (meist bei einer Erkältung) zum Beispiel zu einer Mittelohrentzündung mit entsprechenden Anzeichen (wie Ohrenschmerzen, Schwindel, Fieber) kommen. Ausserdem kann etwa eine chronische Bronchitis in einen weiteren Atemwegsinfekt übergehen, wie beispielsweise in ein Lungenemphysem oder eine chronisch obstruktive Bronchitis.
Akute Atemwegsinfektion
Eine akute Atemwegsinfektion ist durch akut (d.h. unvermittelt) auftretende Symptome gekennzeichnet. Sie ist in der Regel gut behandelbar oder heilt nach einer Weile sogar von selbst aus. Die typischen Anzeichen für akute Infektionen der oberen und unteren Atemwege und deren mögliche Folgen sind:
|Erkrankung||Symptome||Auslöser|
|obere Atemwege|
|Schnupfen (Rhinitis)||laufende Nase, Niesen, Kopfschmerzen, behinderte Atmung durch die Nase||Viren|
|Nasennebenhöhlen-Entzündung (Sinusitis)||Spontanschmerz sowie Druck- und Klopfschmerz an Stirn und Wange, Kopfschmerzen, Fieber, Schnupfen, eitriger Ausfluss aus Nase||Bakterien, häufig infolge eines Schnupfens; seltener Viren oder Pilze|
|Mittelohrentzündung (Otitis media)||Druckgefühl und Schmerzen im Ohr, eingeschränktes Hören, hohes Fieber||vorwiegend Bakterien: Streptococcus pneumoniae , Haemophilus influenzae, Staphylococcus aureus|
|Rachenentzündung (Pharyngitis)||Kratzen im Hals sowie trockenes Gefühl, Schluckschmerz||Bakterien, Viren|
|Mandelentzündung (Tonsilitis)||Rötung und Schwellung der Mandeln, Schluckbeschwerden, eitriger Belag, Lymphknotenschwellungen, Fieber, Kopfschmerzen||Bakterien: Streptococcus pyogenes|
|Kehlkopfentzündung (Laryngitis)||Heiserkeit, Husten, Halsschmerzen||Viren, Bakterien, Rauchen, Allergien, Erkrankungen der Speiseröhre, Überanstrengung der Stimme (Singen)|
|untere Atemwege|
|akute Bronchitis||entzündete Bronchialschleimhaut; Fieber, Husten, Gliederschmerzen, Brennen in den Augen, Schnupfen, oft Heiserkeit||vorwiegend Viren (90%); seltener: primär bakteriell als Begleitsymptom bei Keuchhusten oder sekundär bakteriell nach Virusinfektion (z.B. Masern)|
|Lungenentzündung (Pneumonie)||entzündetes Lungengewebe; Husten, Auswurf, Brustschmerzen, Atembeschwerden, Fieber, Schüttelfrost||Bakterien: Streptococcus pneumoniae , Haemophilus influenzae, Moraxella catarrhalis, Staphylococcus aureus; seltener Viren, Parasiten oder Pilze|
|akutes Lungenemphysem||Lungenblähung, kann sich zurückbilden||Verengung kleiner Bronchien bei Asthmaanfall|
Chronische Atemwegsinfektion
Eine chronische Atemwegsinfektion ist durch chronische (d.h. wiederkehrende bzw. rezidivierende oder langwierig bestehende) Symptome gekennzeichnet. Chronische Atemwegsinfekte sind zum Beispiel die chronische Bronchitis oder die COPD (chronic obstructive pulmonar disease = chronisch obstruktive Lungenerkrankung). Letztere umfasst mehrere Krankheitsbilder, die eine ähnliche Symptomatik zeigen:
- chronisch obstruktive Bronchitis
- chronisches Lungenemphysem
- chronische Bronchitis mit asthmatischer Komponente
Die typischen Symptome für eine chronische Atemwegsinfektion sind:
|Erkrankung||Symptome||Auslöser|
|Asthma bronchiale||angeschwollene Bronchialschleimhäute, Anfälle von wenigen Minuten bis mehreren Tagen Länge; Husten, Atemnot; nachfolgend kann sich ein Lungenemphysem bilden||Allergien, Umweltbelastungen, Viren, Arzneimittel, besondere Belastungen|
|chronisches Lungenemphysem||Lungenblähung; Leistungsminderung, Atemnot, Husten, Auswurf, Brustraum oft fassförmig gebläht||Rauchen, chronische und chronisch obstruktive Bronchitis, Umweltbelastungen|
|chronische Bronchitis||entzündete Bronchialschleimhaut; Husten, Schmerzen im unteren Brustbein, Fieber, Auswurf; äussert sich in regelmässigen Bronchitisschüben; in Anfangsstadien heilbar||Rauchen, Umweltbelastungen|
|chronisch obstruktive Bronchitis||wie chronische Bronchitis, zusätzlich chronische Behinderung der Atmung; nicht heilbar||Rauchen, Umweltbelastungen, Lungentuberkulose, Krebs|
5. Diagnose
Bei Verdacht auf eine Atemwegsinfektion besteht der erste Schritt zur Diagnose darin, die Betroffenen zu den vorhandenen Beschwerden und zur Krankengeschichte zu befragen (Anamnese) und sie körperlich zu untersuchen. Bei der körperlichen Untersuchung hört der Arzt die Lunge und die Bronchien ab. Meist kontrolliert er auch die Ohren, den Mund-, Nasen- und Rachenraum sowie die Lymphknoten im Halsbereich.
Um bei der Diagnose unterscheiden zu können, ob Viren oder Bakterien für die Atemwegsinfektion verantwortlich sind, erfolgt eine Blutuntersuchung: Hierbei lässt sich das Blut auf verschiedene Entzündungszeichen wie zum Beispiel die Blutsenkungsgeschwindigkeit und die Konzentration an weissen Blutkörperchen hin überprüfen. Ein bakterieller Infekt der Atemwege ist ausserdem im Labor durch eine Untersuchung von abgehustetem Schleim oder über einen Abstrich der Rachen- und Nasenschleimhaut diagnostizierbar: Dort lässt sich der bakterielle Erreger identifizieren.
Je nachdem, wie sich die Atemwegsinfektion genau äussert und wie lange diese Beschwerden schon bestehen, kann eine Röntgenuntersuchung der Lunge zur Diagnose ratsam sein. Nur in seltenen Fällen ist zusätzlich eine Lungenspiegelung (Bronchoskopie) oder eine Computertomographie (CT) nötig.
6. Therapie
Bei einer Atemwegsinfektion hängt die Therapie davon ab, ob die Infektion akut oder chronisch verläuft, ob sie die oberen oder unteren Atemwege betrifft und welche Erreger den Atemwegsinfekt ausgelöst haben.
Nicht-medikamentöse Therapie
Wenn Ihre Atemwegsinfektion die oberen Atemwege betrifft und unkompliziert verläuft oder wenn Sie eine akute virale Bronchitis haben, ist eine nicht-medikamentöse Therapie meist ausreichend. Häufig klingen die Symptome nach einer bestimmten Zeit sogar von alleine ab. Eine Behandlung mit Antibiotika ist nicht notwendig.
Um die Beschwerden Ihrer Atemwegsinfektion zu lindern und die Heilung zu beschleunigen, kommen als nicht-medikamentöse Therapie folgende Möglichkeiten infrage:
- Dampfinhalation
- warme Getränke
- Hals-, Brust- und Nackenwickel
- lokale Wärme
- ausreichende Versorgung durch Vitamine und Spurenelemente
Medikamentöse Therapie
Bei einer Atemwegsinfektion kann eine medikamentöse Therapie Ihnen dann helfen, wenn Sie die Symptome der Infektion schnell lindern möchten. Dann können verschiedene Medikamente zum Einsatz kommen:
- Nasenspray mit zum Beispiel Azelastin zum Abschwellen der Schleimhaut – dieses sollten Sie jedoch nur begrenzt einsetzen, um die Schleimhaut nicht dauerhaft zu schädigen,
- hustenstillende Mittel wie zum Beispiel Dextromethorphan oder Bromhexin, aber auch Präparate mit Spitzwegerich, Thymian oder Efeuextrakt,
- bronchienerweiternde Präparate bei Atembeschwerden wie zum Beispiel Beclometason, Theophyllin oder Präparate mit Efeuextrakt.
Wenn Bakterien für Ihre Atemwegsinfektion verantwortlich sind, ist eine Therapie mit Antibiotika wirksam. Diese helfen jedoch nicht gegen Viren.
Chronische Atemwegsinfektionen
Verläuft Ihre Atemwegsinfektion chronisch, kann die Therapie langwieriger sein. Chronische Atemwegsinfektionen bessern sich meist bereits durch das Meiden ihrer Auslöser wie Zigarettenrauch. Zusätzlich können bronchienerweiternde Medikamente zum Einsatz kommen. Chronisch obstruktive Atemwegserkrankungen sind jedoch nicht heilbar und erfordern unter Umständen eine lebenslange begleitende Behandlung mit Medikamenten, um zumindest die Symptome zu lindern.
7. Verlauf
Eine Atemwegsinfektion kann einen akuten (unvermittelt einsetzenden bzw. heftigen) oder chronischen (langwierigen bzw. dauerhaften) Verlauf nehmen. Chronische Atemwegsinfekte sind dagegen häufig nicht heilbar und erfordern ein Leben lang eine begleitende medizinische Behandlung.
Akute Atemwegsinfektion
Eine akute Atemwegsinfektion zeigt in der Regel einen milden Verlauf. Meist heilt sie nach einer Weile von selbst aus: Eine unkompliziert verlaufende Erkältung dauert etwa vier bis zehn Tage. Breitet sich ein akuter Atemwegsinfekt jedoch auf andere Gebiete aus, können Komplikationen entstehen, welche den Krankheitsverlauf verlängern.
Chronische Atemwegsinfektion
Eine chronische Atemwegsinfektion mit langwierigem beziehungsweise dauerhaftem Verlauf kann vorübergehend scheinbar abklingen. Nach kurzer Zeit kommt es jedoch zu einem erneuten Krankheitsschub. Chronische Atemwegsinfektionen mit dauerhaft verengten (obstruktiven) Bronchien sind für gewöhnlich nicht heilbar und erfordern ein Leben lang eine begleitende medizinische Therapie.
8. Vorbeugen
Wenn Sie einer Atemwegsinfektion vorbeugen möchten, sollten Sie Ihr Immunsystem stärken und allgemein auf eine gesunde Lebensweise achten: Normalerweise sind Ihre Atemwege durch das Immunsystem und die Schleimhäute vor Infektionen geschützt. Wenn dieser Schutz vermindert ist, können in die Atemwege eindringende Krankheitserreger eine Infektion auslösen. Atemwegsinfektionen entstehen zum Beispiel leicht bei:
- körperlicher Erschöpfung
- Stress
- Rauchen
- Umweltbelastungen
- allergischen Störungen des Nasen- und Rachenraums
- vorherigen Infektionen
Um Ihr Immunsystem auf natürlichem Weg zu stärken und so einer Atemwegsinfektion vorzubeugen, können Sie für
- ausreichend Bewegung,
- frische Luft,
- gesunde Ernährung und
- ausreichende Versorgung mit Vitaminen und Spurenelementen sorgen.
Impfungen
Manchen Formen von Atemwegsinfektion können Sie auch durch Impfungen vorbeugen: Der beste Schutz der Atemwege vor einer Infektion mit Grippeviren ist die Grippeschutzimpfung. Diese sollten Sie jedoch aufgrund der jährlich wechselnden Erreger einmal im Jahr wiederholen lassen.
Eine weitere wichtige Impfung zum Vorbeugen einer schweren Form von Atemwegsinfektion ist die Pneumokokken-Impfung: Sie schützt vor Bakterien, welche eine Lungenentzündung (Pneumonie) auslösen können.