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Epiphania Egregia
Die Reihe wird herausgegeben in Verbindung mit dem Institut für Ökumenische Studien und dem Ostkirchlichen Institut Regensburg von:
Barbara Hallensleben * Guido Vergauwen * Klaus Wyrwoll
EPIPHANIA EGREGIA begleitet die Reihe EPIPHANIA durch die Publikation kürzerer Texte, überwiegend mit literarischem Charakter, die Lebenserfahrungen reflektieren - kleine Kostbarkeiten, die zum Mit- und Weiterdenken anregen.
Cinzia Minervini Jordan
Being and Becoming. Reading Arthur Millers's Focus and "The Crucible" through Giorgio Agamben
Edited and with a preface by Thomas Austenfeld
EPIPHANIA * EGREGIA 9
Institut für Ökumenische Studien der Universität Freiburg Schweiz
im Friedrich Reinhardt Verlag, Basel 2012
115 S., kartoniert, Silberprägung
ISBN 978-3-7245-1871-6
Preis: EUR 10,80 / CHF 13,80
The text of this volume is the considerably resived and corrected version of Cinzia Minervini Jordan's Masters's thesis. Written with admiration for both writers, it delights in pointing out convergences that illuminate each other. It becomes evident that Miller and Agamben, at different times and in different places, concentrated on the face (in religious terms, we might say the countenance) as the manifestation of the other's identity and on language as the tool of self-actuated dignity when they considered the question we have never stopped asking, "what is a human being?" In reading this study, we are invited to contemplate human freedom and human dignity; topics which are perhaps not necessarily "fashionable" at all times but which remain essential.
Maria in der Kirche sehen - und die Kirche in Maria !
Hugo Rahner
Maria und die Kirche. Vorreden zur Sophiologie
EPIPHANIA * EGREGIA 7
Institut für Ökumenische Studien der Universität Freiburg Schweiz
im Friedrich Reinhardt Verlag, Basel 2011
111 S., kartoniert, Silberprägung
ISBN 978-3-7245-1778-8
Preis: EUR 10,80 / CHF 13,80
„Wir müssen wieder lernen, Maria in der Kirche zu sehen und die Kirche in Maria" – Hugo Rahner (1900–1968) gibt Anregungen für die Erneuerung des Glaubens aus den Schriften der frühen Christenheit. Die erste Auflage seines Büchleins erschien 1951, kurz nach der Definition der Aufnahme Mariens in den Himmel 1950. Im Blick auf Maria wird nach den Schrecken zweier Weltkriege die Größe der Berufung des Menschen neu bewusst. Der Verfasser findet seine Lektüre der Kirchenväter in der russischen orthodoxen Tradition bestätigt: Die Ikone der göttlichen Weisheit schaut die Jungfrau und Gottesgebärerin Maria, die Kirche und die glaubende Seele in der erlösten Schöpfung in eins. Daher haben die Herausgeber den neuen Untertitel Vorreden zur Sophiologie gewählt, der den ursprünglichen Untertitel Zehn Kapitel über das geistliche Leben ersetzt.Das II. Vatikanische Konzil beruft sich in seinen Aussagen zur Erneuerung der Kirche auf dieselben Quellen wie Hugo Rahner. Rahners Werk gibt Einblick in die Vorgeschichte des Konzils – und gehört deshalb zu dessen Rezeption anlässlich des 50jährigen Konzilsjubiläums.
Von der theologischen Übereinstimmung zur pastoralen Zusammenarbeit !
Johannes Oeldemann (Hg.)
EPIPHANIA * EGREGIA 6
Institut für Ökumenische Studien der Universität Freiburg Schweiz
im Friedrich Reinhardt Verlag
Basel 2011
99 S., kartoniert, Silberprägung
ISBN 978-3-7245-1753-5
Preis: EUR 8,80 / CHF 12,80
Am 23. Juni 1984 unterzeichneten Papst Johannes Paul II. und der syrisch-orthodoxe Patriarch von Antiochien und dem ganzen Osten Moran Mor Ignatios Zakka I. Iwas eine Gemeinsame Erklärung, in der die Übereinstimmung beider Kirchen im Verständnis der Christologie erklärt sowie gegenseitige pastorale Hilfen vereinbart wurden. Das Syrisch-Orthodoxe Patriarchat von Antiochien ist bis heute die einzige orientalisch-orthodoxe Kirche, die eine so weitgehende Vereinbarung mit der Römisch-Katholischen Kirche getroffen hat. Die Syrisch-Orthodoxe Erzdiözese in Deutschland und die Arbeitsgruppe „Kirchen des Ostens" der Deutschen Bischofskonferenz nahmen den 25. Jahrestag der Unterzeichnung dieser Gemeinsamen Erklärung zum Anlass, um am 23. Juni 2009 zu einem Festakt nach Warburg, dem Sitz des syrisch-orthodoxen Erzbischofs in Deutschland, einzuladen. Der vorliegende Band dokumentiert die Ansprachen und Vorträge, ergänzt durch die beiden Gemeinsamen Erklärungen von 1971 und 1984.
Eine Frau mit drei Leben !
Ruth Albrecht und Ruth Koch (Hg.)
Fairy von Lilienfeld 1917-2009
EPIPHANIA * EGREGIA 5
Institut für Ökumenische Studien der Universität Freiburg Schweiz
im Friedrich Reinhardt Verlag
Basel 2011
143 S., kartoniert, Silberprägung
ISBN 978-3-7245-1752-8
Preis: EUR 9,80 / CHF 14,80
„Vera" ist das russische Wort für „Glaube". „Vera" ist der Name, mit dem russische Freunde Fairy von Lilienfeld anredeten. Eine biographische Skizze spricht von den „drei Leben" dieser bedeutenden Theologin und Pfarrerin. 1) Geboren in Riga im Revolutionsjahr 1917, erfuhr sie als Ehefrau und Mutter die Leiden des Zweiten Weltkrieges und stand vor der Zerstörung aller Lebenspläne, als ihr Mann und ihr einziges Kind starben. 2) Nach dem Studium der Slawistik, Germanistik und Philosophie wirkte sie als evangelische Pfarrerin in der damaligen DDR. 3) 1965 konnte sie ausreisen, um an der Universität Erlangen als Professorin für Geschichte und Theologie des christlichen Ostens zu wirken; hier war sie unermüdlich als Brückenbauerin zu den orthodoxen Kirchen tätig. Ihr letztes Forschungsprojekt galt der hl. Nino, der Apostolin Georgiens. Das Büchlein präsentiert Fairy/Vera von Lilienfeld im Spiegel ihrer Freunde – zu denen auch der Kater Tom gehörte, dem sie nach Russland Fresspakete schickte ... So entsteht ein Lebensbild, das exemplarisch das Zusammenwachsen Europas im Glauben erfahrbar werden lässt.
Leben in messianischer Zeit als Quelle der Hoffnung !
Maja Tschumi - Simon Helbling: Apokalypse. Das Theater
Giorgio Agamben: Kirche und Herrschaft
EPIPHANIA * EGREGIA 4
Institut für Ökumenische Studien der Universität Freiburg Schweiz
im Friedrich Reinhardt Verlag
Basel 2011
64 S., kartoniert, Silberprägung
ISBN 978-3-7245-1715-3
Preis: EUR 8,80 / CHF 12,80
Die Autorin Maja Tschumi, der Regisseur Simon Helbling und Studierende er Universität Fribourg Schweiz haben es gewagt, sich auf das "Buch mit sieben Siegeln" einzulassen. Dabei leuchtet ein, dass die Apokalypse nicht von einer Katastrophe der fernen Zukunft spricht, sondern hier und heute unseer Welt ihre Wahrheit enthüllt. Alle Orte, die Sicherheit versprechen - Wissenschaft, Liebe, Politik - weichen der U-Topie des Exils. Hier beginnt Hoffnung zu erblühen ... Vor diesem Hintergrund erhebt sich die prophetische Stimme des Philosophen Giorgio Agamben. Er ruft hinein in die Spannung der messianischen Zeit, die im kairos des heute herandrängt und unsere Lebenszeit unterbricht, ergreift, verwandelt, erfüllt. Es ist Satan, der nicht den Untergang will, sondern den Weltweitergang. Ein Paradox: Die glauben, hoffen, lieben, erweisen sich als Meister des Endes, das zum Tor der Ewigkeit wird. Satan gebärdet sich als Hort der Unendlichkeit, die dem Ruin nicht zu entgegen vermag.
Ein Rechenschaftsbericht vor Gott und den Menschen !
Walter Nigg
Ein Wörtlein über meine Bücher
und weitere autobiographische Texte
Hg. von Barbara Hallensleben und Uwe Wolff.
EPIPHANIA * EGREGIA 3
Institut für Ökumenische Studien der Universität Freiburg Schweiz
im Friedrich Reinhardt Verlag
Basel 2010
120 S., mehrere Abb., kartoniert, Silberprägung
ISBN 978-3-7245-1713-9
Preis: EUR 9,80 / CHF 14,80
"Die Heiligen lieben kein lautes Geschrei. Mit einer gewollten Verschwiegenheit wissen sie ihr Geheimnis zu hüten; es ist ein bedeutsames Problem, von ihrem Mysterium zu reden, ohne es zu verletzen. Auf alle Fälle sollte das Gespräch mit leiser Stimme geführt werden, frei von jedem Pathos, ungefähr so, wie wenn man einem Mädchen etwas Liebes ins Ohr sagt" – so beschrieb Walter Nigg (1903–1988) seine Aufgabe als Hagiograph. Der reformierte Theologe und Pfarrer zog sich 1955 aus der Universität zurück und erreichte Millionen von Menschen durch seine Bücher, Vorträge und Predigten über Engel und Heilige, Denker und Dichter, Künstler und Ketzer. <br>
Die hier veröffentlichten autobiographischen Texte geben behutsam Einblick in das Geheimnis, das Walter Niggs Seele barg. Sie sind nicht ohne Bewegung zu lesen und vertrauen uns sein kostbares Erbe an, das heute unverändert aktuell ist.
Das Festgeheimnis in 40 Variationen !
Wilm Sanders
Epiphanie.
Eine Wiederentdeckung in 40 Aspekten
Mit einer Meditation von Uwe Wolff.
Hg. von Barbara Hallensleben und Nikolaus Wyrwoll
EPIPHANIA * EGREGIA 2
Institut für Ökumenische Studien der Universität Freiburg
Freiburg Schweiz 2010
148 S., 1 Abb., kartoniert, Silberprägung
ISBN 978-2-9700643-6-7
Preis: EUR 9,90 / CHF 14,80
Prälat Wilm Sanders ist Domkapitular und Ökumene-Referent des Erzbistums Hamburg. Als Prediger und Seelsorger erschließt er das Fest der „Erscheinung des Herrn“ (Epiphanie) am 6. Januar in 40 Aspekten, die zugleich 40 Predigtvorlagen darstellen, z.T. verbunden mit Vorschlägen für die Liturgiegestaltung.
Das Fest ist als „Dreikönigstag“ bekannt und durch die „Sternsinger“ volkstümlich verbreitet. In der ostkirchlichen Tradition ging die Feier der Erscheinung des Herrn dem Weihnachtsfest voraus. Drei Festgeheimnisse verkünden die Heilsbedeutung der Geburt Christi für die ganze Schöpfung: Die drei Weisen, stellvertretend für die drei Lebensalter des Menschen und die drei damals bekannten Kontinente der Erde, repräsentieren die Völker der Erde, denen das Licht Gottes den Weg zum Erlöser aller Menschen zeigt. Die Taufe Jesu im Jordan weist auf die Sündenvergebung in unserer Taufe voraus und heiligt das Wasser des Jordan stellvertretend für die ganze Schöpfung. Die Hochzeit zu Kana berichtet vom ersten Zeichen Jesu, das ein Vorzeichen für die „Hochzeit des Lammes“ in der Vollendung der Schöpfung ist. Wilm Sanders bezieht neben den biblischen und liturgischen Zeugnissen auch die Schätze der Kunst- und Literaturgeschichte in seine Deutungen ein. Die einleitende Meditation von Uwe Wolff deutet die Darstellung der Drei Könige auf dem romanischen Kapitell der Kathedrale von Autun.
Das unvollendete, unveröffentliche Jugendwerk des Schriftstellers!
Edzard Schaper
Aus dem unvollendeten, unveröffentlichten Roman
Zusammengestellt von Paul Hostettler.
Eingeleitet von Uwe Wolff und Luca Zoppelli.
Herausgegeben von Barbara Hallensleben
EPIPHANIA * EGREGIA 1
Institut für Ökumenische Studien der Universität Freiburg
Freiburg Schweiz 2009
145 Seiten, kartoniert, Silberprägung
ISBN 978-2-9700643-5-0
Preis: EUR 19,80 / CHF 28.-
Zum 250. Todesjahr von Georg Friedrich Händel erscheint diese literarische Kostbarkeit: Edzard Schaper (1908–1984) gehört zu den bedeutendsten Schriftstellern des 20. Jahrhunderts. Wie bei Thomas Mann oder Ernst Jünger sind seine literarischen Werke seinem Leben abgerungen, dem es an Reibungspunkten nicht mangelt. Die Reiche Stalins und Hitlers sprechen über ihn das Todesurteil, der schwedische Geheimdienst verdächtigt ihn der Spionage, die Schweiz bietet ihm schließlich Asyl. Hier schreibt Edzard Schaper ab 1947 jene großen Romane, in denen sich sein eigenes Leben an den Fronten zwischen Ost- und Westeuropa und zugleich das Schicksal einer ganzen Generation spiegeln.
Der Händelroman ist Schapers Jugendwerk, das er im Alter von 19 Jahren auf der dänischen Insel Christiansø zu schreiben begann. Ein Rarissimum erster Güte, das in der Forschung über Jahrzehnte als verschollen galt. Während der Vorarbeiten zu einer Biographie Edzard Schapers entdeckte Herr Dr. Uwe Wolff, Forschungsassistent am Institut für Ökumenische Studien, das umfangreiche Typoskript im Marbacher Literaturarchiv. In Paul Hostettler, den eine langjährige Freundschaft mit Edzard Schaper verband, fand der Roman – 80 Jahre nach seiner Entstehung – einen umsichtigen Lektor, der kongenial repräsentative Auszüge zu diesem Händel-Brevier komponierte.