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Ivo Leiss (Dr. sc. nat.) studierte Geografie mit Nebenfach Informatik an der Universität Zürich. In seiner Dissertation beschäftigte er sich mit der Analyse von Satellitenbilddaten und deren Auswertung in einem GIS.
Seit 1998 leitet er als Partner und Geschäftsleitungsmitglied den Geschäftsbereich Informatik bei EBP. Er besitzt langjährige Erfahrung bei komplexen Geoinformations- und IT-Projekten, insbesondere im Bereich der Projektabwicklung und der Qualitätssicherung. Zu seinen Spezialgebieten zählen die Erarbeitung von Studien und Analysen, die Konzipierung vernetzter Informations- und Entscheidungssysteme sowie die Entwicklung massgeschneiderter Applikationen.
In the early 80ies GIS were based primarily on scripts. Using scripts, GI specialists cleaned, edited and visualized spatial data. Some readers might recall the ARC/INFO era and its scripting language Arc Macro Language – AML.
About 20 years later, at the end of the 90ies, the first GUI-centric object-oriented GIS appeared on the stage (for example, ArcGIS Desktop in 1998). This second step with the more efficient programming technique was enabled by more performant hardware.
New technologies to provide data and services emerged with the rapid advent and development of the Web. A building stone of these service-oriented architectures (SOAs) was, for example, the Web Map Services (WMS) specification that was adopted in 2000 (Version 1.0).
Finally, virtualization of hardware and centralization of computing centers initiated the fourth phase leading to cloud-based GIS portals. Storage space and computing power have become scalable commodities. ArcGIS Online, launched in 2012, is a prominent example of this fourth phase.
Now the question is: what comes next?
Smart and connected systems
From the past we can learn: New technological abilities lead to new applications. They substiantially influence the further evolution of GIS. Among the contenders for the most relevant (to GIS) technologies and developments I see:
indoor navigation,
the Internet of Things (IoT) and
real-time sytems
Future GIS applications will be more and more smart and networked. They will require a technical infrastructure which is composed of several layers: embedded components, network communications, a cloud-based platform or system, tools for providing authentification and authorization, and gateways to include external data sources as well as in-house data (see the figure below, adapted from Porter and Heppelmann).
Vor Kurzem bin ich auf einen interessanten Artikel von Dave Peters gestossen. Er hat die Evolution von GIS-Software in vier Entwicklungsschritten dargestellt:
In den frühen 80er-Jahren basierten GIS primär auf Skripts. Mit ihnen wurden Daten bereinigt, editiert und visualisiert. Einige Leser dürften sich noch an die Zeit von ARC/INFO erinnern mit seiner Skriptsprache AML (Arc Macro Language).
Erst Ende der 90er Jahre – also fast 20 Jahre später – kamen die ersten objekt-orientierten GIS-Produkte auf den Markt (z.B. ArcGIS Desktop im Jahr 1998). Möglich wurde dieser zweite Entwicklungsschritt mit der effizienteren Programmiertechnik durch eine performantere Hardware.
Im Zug der rasanten Entwicklung des Webs entstanden anschliessend Technologien, um Daten und Services breit verfügbar zu machen. Ein Baustein dieser service-orientierten Architekturen ist beispielsweise die im Jahr 2000 (Version 1.0) verabschiedete Spezifikation des Web Map Services (WMS).
Virtualisierung von Hardware und Zentralisierung von Rechenzentren leiteten den vierten Entwicklungsschritt ein und führten zu cloud-basierten GIS-Portalen. Dabei können Speicherplatz aber auch Rechenleistung den aktuellen Bedürfnissen entsprechend bezogen und wieder abgestellt werden. Das im Jahr 2012 lancierte ArcGIS Online ist ein prominentes Beispiel hierfür.
Jetzt stellt sich natürlich die Frage, was als Nächstes kommt.
Smarte und vernetzte Systeme
Aus der Vergangenheit lernen wir: Neue technologische Möglichkeiten führen zu neuen Anwendungen und beeinflussen in hohem Masse auch die Weiterentwicklung von GIS. Zu den für die Zukunft von GIS relevanten Technologien und Entwicklungen zähle ich
die Indoor-Navigation,
das Internet der Dinge (Internet of Things, kurz IoT) sowie
Echtzeit-Systeme.
Künftige GIS-Anwendungen werden zunehmend smart und vernetzt. Sie erfordern eine neue technische Infrastruktur, welche sich aus verschiedenen Schichten zusammensetzt. Dazu gehören eingebettete Systeme, Netzwerkkommunikation und ein cloud-basiertes System, aber auch Werkzeuge zur Gewährleistung der Datensicherheit, ein Gateway für die Einbindung externer Informationsquellen sowie die Integration der eigenen Unternehmenssysteme (siehe Abbildung unten, abgeändert nach Porter und Heppelmann).
Ab sofort steht das interaktive SDK für MapDotNet UX und Microsoft Silverlight 3 zur Verfügung,
MapDotNet ist eine auf Windows basierende Suite von GIS Software Produkten der Firma ISC. Sie basiert auf dem Windows Presentation Framework und ahmt Microsoft’s Expression Software ab.
Wie man die SDK von MapDotNet nutzen kann, kann man sich auf der Seite http://demo.mapdotnet.com/MDNUXiSDK/ anschauen:
Darstellung von MapDotNet Daten über eine Auswahl von Bing-Basiskarten.
Nutzen von geometrischem Tiling für extrem schnelle Änderung der Klassifikation (client-seitig).
Eine interaktive, massstabsabhängige Kartenlegende.
Darstellung, Abfrage und Änderung der Kartensymbolisierung.
Mit den neuesten Anpassungen lassen sich mit sehr wenig Code attraktive Kartendarstellungen im Web erzeugen. Alle Beispiele beinhalten die komplette Source und können dadurch einfach in eigene Webseiten eingebunden werden.