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Marseille hat sich von seinem Trainer André Villas-Boas im Streit getrennt. Der Portugiese hatte zuvor die Transferpolitik des Vereins zum wiederholten Mal kritisiert und seinen Rücktritt angeboten.
«Ich will nichts von OM, kein Geld. Ich will einfach nur gehen», sagte Villas-Boas an einer Pressekonferenz am Dienstag. Der Portugiese ärgerte sich über den kurz vor Ende der Transferperiode vorgenommenen Zuzug von Olivier Ntcham von Celtic Glasgow: «Das ist ein Spieler, zu dem ich Nein gesagt hatte.»
Er habe von dem Transfer aus den Medien erfahren. Marseille sprach später in einer Mitteilung von inakzeptablen Bemerkungen und behielt sich sogar Sanktionen gegen den Coach vor. Nun folgt die Entlassung.
Villas-Boas, der auch schon Porto, Chelsea und Tottenham trainiert hat, war im Sommer 2019 zu Marseille gestossen und hatte die Mannschaft überraschend in die Champions League geführt. In seiner zweiten Saison am Mittelmeer lief es ihm deutlich weniger gut. Zuletzt hat OM drei Mal in Folge verloren und ist auf Platz 9 abgerutscht.
Zudem hatten am Samstag rund 300 Fans gemäss einer Polizeimeldung versucht, das Trainingsgelände von OM zu stürmen. Als Folge wurde die an jenem Abend geplante Meisterschaftspartie gegen Rennes verschoben.
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sda / wer