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|Haarausfall|

Der Begriff „ Haarausfall „ bedeutet Haarverlust, der durch Störungen des normalen Wachstums zustande kommt. Der normale Haarwechsel darf nicht als Haarausfall bezeichnet werden. Die normale tägliche Haarausfallrate liegt, über die gesamte Kopfhaut verteilt, bei durchschnittlich 80 bis 120 Haaren. Bei der Haarwäsche gehen mehr Haare aus. Es sind die nicht mehr fest im Haarfollikel gehaltenen Haare, die durch den Reinigungsvorgang der Kopfhaut bis zu 3 Tage früher als normal verloren gehen.

Jedes Haar durchläuft normalerweise eine 3-7jährige Wachstumsphase, eine 2-wöchige Übergangsphase und eine Ruhephase (in den Haarfollikeln) von einigen Monaten.
Durch die zeitliche Verschiebung dieser „Haarzyklen" wird ein gleich bleibender Haarbestand aufrechterhalten. Der Haarzyklus spielt auch eine Rolle bei den Haarwachstumsstörungen, wie Haarausfall. Der Haarausfall umfasst Vorgänge, die nach Ursache, Entstehung und Erscheinung außerordentlich vielseitig sind. Vermehrtes Ausfallen von Haaren ist die Folge von Störungen, die bereits aufgehört haben oder noch vorhanden sind. Z.B. Infektionen - hoher Fieberschub - Entbindung - Operation - Stress - Nebenwirkung von Medikamenten - Vitamin und Mineralstoffmangel ( falsche Ernährung ) - Schuppen - fettige Kopfhaut - schlechte Durchblutung der Kopfhaut - hormonelle Störungen.
Bei dem längere Zeit anhaltenden gleichmässigen, über den ganzen Kopf ausgebreiteten Haarausfall kommt es nach ca. 3 - 4 Monaten zwar wieder zum Nachwachsen des Haares, jedoch nur zu einer relativ kurzen Wachstumsphase und dann fällt es wieder aus. Die Störung und die Ursache der Wachstumsstörung des Haares sind noch nicht behoben.
Bei Schuppenbildung:
(Siehe Thema Schuppen).
Bei fettiger Kopfhaut:
(Siehe Thema fettiges Haar).
Auch Friseure haben sehr viel Erfahrung im Themenbereich Haarausfall. Wir empfehlen eine gründliche Haar- und Kopfhautanalyse und/oder gegebenenfalls eine ärztliche Untersuchung. Fragen Sie Ihren Coiffeur, dieser hilft Ihnen gerne weiter!