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Bananen sind wohl die wichtigsten Früchte der Weltwirtschaft. Und wir reden hier nicht nur von Dessertbananen – also die gelben Bananen, an die die allermeisten von uns beim Wort “Banane” denken. Wir sprechen auch über Bananen, die zum Kochen verwendet werden: auch bekannt als Kochbananen.
Das sind auch Sorten der Gattung Musa. Im Allgemeinen sind sie viel stärkehaltiger als die normalen süssen Bananen. Deshalb werden sie auch als “Kochbananen” bezeichnet. Sie können grün sein und haben normalerweise weder einen sehr ausgeprägten Geschmack noch Süsse. Aber sie bieten Textur. Ausserdem tragen diese Stauden das ganze Jahr über Früchte. Dadurch sind sie in vielen Ländern eine sehr zuverlässige Nahrungsquelle.
Aber offensichtlich gibt es keine strenge botanische Unterscheidung zwischen den Süss- und Kochbananen. Der Begriff kann auf jede Banane angewendet werden, die nicht roh, sondern gekocht gegessen wird.
Ein weltweites Grundnahrungsmittel
Kochbananen sind ein Grundnahrungsmittel in Afrika, Asien, den karibischen Ländern, Mittel- und Südamerika. Sie werden in einigen Regionen, die stark auf sie angewiesen sind, mit dem gleichen Respekt behandelt wie Kartoffeln. Hauptmerkmale sind ihre Milde und Stärke. Sie helfen bei den vielseitigen Kochstrategien jeder Region.
Kochbananen werden gedämpft, gegrillt, gewickelt, gebraten usw. An der Elfenbeinküste – der Heimat des Alloco-Gerichts – werden Kochbananen mit Tomatensauce überzogen. Überrascht? Du solltest es unbedingt ausprobieren!
Nimm zwei Kochbananen (wähle grünere Bananen, wenn du keine Kochbananen findest). Diese häuten, längs halbieren und dann in kleinere Stücke schneiden. Einen Topf auf eine Herdplatte mit hoher Hitze stellen und 1 Tasse Pflanzenöl hineingiessen. Wenn das Öl heiss genug ist, die Früchte hineingeben. Frittieren, bis sie goldbraun sind. Dann 5 Minuten in ein Sieb legen, damit das Öl abtropfen kann.
In der Zwischenzeit 4 grosse Tomaten, 1 mittelgrosse gelbe Zwiebel, 3 Knoblauchzehen und 1 kleine Chilischote hacken. Wirf alles in einen Mixer. Mit hoher Geschwindigkeit pürieren, bis eine glatte Konsistenz entsteht. Dann die Mischung in eine Pfanne giessen. Auf mittlere Hitze stellen, damit die überschüssige Flüssigkeit verdampft. Mit Salz und Pfeffer würzen und mit etwas Petersilie abschmecken. Dann die abgetropften Bananen auf einen Teller geben und die Tomatensauce darüber giessen.
Empfehlungen gehen so weit, dass dem Gericht gekochte Eier, gebratener Fisch oder gebratenes Hühnchen hinzugefügt werden. Ein Wow-Erlebnis!
Gebratene Bananen – ein weltweit beliebter Snack
Das Frittieren von Bananen hat in vielen Teilen der Welt eine tief verwurzelte Tradition. In Nigeria werden die Früchte auf einem Grill geröstet und mit Erdnüssen gereicht.
Aber sie werden nicht nur als einzelner Snack serviert. Sie können zu Fleisch in Pfeffersauce oder zu einem gebratenen Huhn passen. Betrachte hier die Frucht wieder als hervorragende Stärkequelle. Eine solche Paarung ist dann nicht mehr ungewöhnlich. Es ist wie ein normales Fleisch-Kartoffel- oder Fisch-Reis-Gericht.