Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03384.jsonl.gz/1434

Um die Gesamtwertung zu gewinnen, hätten Delarze/Röösli in Italien das polnische Boot hinter sich lassen müssen. Doch gegen Mateusz Biskup/Miroslaw Zietarski fanden die beiden Schweizer bei den anspruchsvollen Bedingungen mit Schiebewind kein Rezept. Bis zur 1500-m-Marke handelten sich Delarze/Röösli einen Rückstand von drei Sekunden ein – zu viel, um auf dem letzten Streckenviertel trotz eines langen Endspurts noch zu reüssieren.
Auch auf das Podest schafften es die ebenfalls für Tokio selektionierten Patricia Merz und Frédérique Rol im leichten Doppelzweier. Hinter den Booten aus den Niederlanden, das eine neue Weltbestzeit in dieser Kategorie aufstellte, und Italien klassierten sich Merz/Rol im 3. Rang.
Mit total 3 Podestplätzen – am Samstag war Sofia Meakin im nicht-olympischen Leichtgewichts-Einer Dritte geworden – revanchierten sich die Schweizer Ruderer für die missglückte Regatta von Luzern. Vor zwei Wochen waren sie auf dem Rotsee leer ausgegangen.
Einen schlechten Tag erwischte der Vierer ohne Steuermann mit Andrin Gulich, Joel Schürch, Paul Jacquot und Markus Kessler, die in ihrem Final nicht über den 6. und letzten Platz hinauskamen. Die drei Schweizer Olympia-Boote begeben sich nun ins Trainingslager, um sich den letzten Schliff für die Olympischen Spiele zu holen. Bereits in diesem befindet sich Jeannine Gmelin, die auf die Reise nach Italien verzichtet hat.