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Das 1904 eröffnete Musée d'ethnographie Neuchâtel beherbergt eine der umfassendsten Sammlungen altägyptischer Kunst in der Schweiz. Nach einem mehrjährigen vollständigen Umbau ist das Museum im November 2017 wiedereröffnet worden. Einige Objekte aus Altägypten sind in die neue Ausstellung "L'impermanence des choses" integriert.
Die Abegg-Stiftung ist einer breiteren Öffentlichkeit als Textilmuseum bekannt. Sie beherbergt jedoch auch eine bemerkenswerte Sammlung von altägyptischen und vorderasiatischen Exponaten.
Das Historische und Völkerkundemuseum St. Gallen besitzt eine kleine Sammlung altägyptischer Objekte. Die ersten Aegyptiaca gelangten Ende des 19. Jahrhunderts als Geschenke von St. Galler Handelsleuten, die Ägypten besucht hatten, ins Museum. Dabei handelt es sich um damals typische Touristenandenken wie Amulette, Totenfigürchen und Bronzestatuetten. Hauptobjekt ist ein reichbemalter Sarg mit Mumie aus der Zeit um 1000 v.Chr., der um 1900 von einem Glarner Kaufmann in Beirut gekauft und 1957 vom Kanton Glarus dem damaligen Völkerkundemuseum St. Gallen übergeben worden ist.
Die Stiftsbibliothek St. Gallen gehört zusammen mit dem Stiftsbezirk seit 1983 zum UNESCO-Weltkulturerbe und beherbergt eine einmalige Sammlung von Handschriften.