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Italienischen Wissenschaftler verglichen für die Studie Satellitenbilder der Perioden 2016-2018 und 2011-2015. Dabei stellten sie fest, dass die gerodete Fläche zwischen den Zeitperioden um 49% zugenommen hat. Im gleichen Zeitraum sei die jährlich entnommene Biomasse um 69 Prozent gestiegen.
Negative Effekte
Die Studienautoren sehen darin negative Effekte auf die Biodiversität, Bodenerosion und den Wasserhaushalt. Besorgt sind sie ebenfalls über die Erreichung der Klimaneutralität im Jahr 2050; ein Ziel, das auch der Schweizer Bundesrat ausgegeben hat. Falls der als CO2-Senke wirkende Wald in diesem Ausmass weitergerodet würde, müsste der CO2-Ausstoss umso mehr gesenkt werden, so Checcherini und seine Kollegen, welche die Studie verfassten.
Steigende Holznachfrage
Als Grund für die zunehmende Waldrodung führen die Forscher die steigende Nachfrage nach Holz auf. Besonders viel gerodet wird demnach in den nordischen Staaten und auf der Iberischen Halbinsel (Spanien, Portugal).