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Post Punk trifft auf Funk: Unser Klassiker Album der Woche «Rip It Up» ist das zweite Album der schottischen Band Orange Juice. Bis das Album 1982 aber erschien, geschah innerhalb der Band so einiges.
Nach der Veröffentlichung der ersten Platte um 1981 stiegen nämlich sowohl der Dummer, wie auch der Gitarrist aus der Band aus. Fatal vor allem deswegen, weil die beiden fürs Songwriting zuständig waren.
Als das Label von Orange Juice von den Abgängen erfuhr, übten sie auf die verbleibenden Mitglieder Druck aus: So schnell wie möglich mussten neue schlaue Musiker gefunden werden, um bald möglichst ein neues Album releasen zu können und den bereits schwindenden Hype wenigstens noch etwas auszunutzen.
Zur Zeit, als Orange Juice an der Platte «Rip it Up» arbeitete, ahnte niemand, dass sie zum erfolgreichsten Album der Band werden würde.
Gerettet wurde Orange Juice durch den Gitarristen Malcolm Ross, ehemaliges Bandmitglied von Josef K, und den Drummer Zeke Manyika. Die beiden flossen der Band neue Motivation ein – und eine neue Art von Musik.
Mit Manyika kamen Afro-Pop und Funk zum gewohnten 80’s Pop und Post Punk hinzu. So entstand auf der Platte «Rip it Up» ein für Orange Juice völlig neuartiger Sound, welcher die Platte schlussendlich zum Erfolgreichsten der Band machte.