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Deutsche Waffen

FlaK
Die 8,8-cm-FlaK 18/36/37, auch Acht-Acht oder Acht-Achter genannt, war eine vorwiegend im Zweiten Weltkrieg gebaute und eingesetzte deutsche Flugabwehrkanone, die auch häufig gegen Bodenziele zum Einsatz kam.
Ab März 1941 kämpfte das Afrikakorps in Nordafrika (Afrikafeldzug). Dabei zeigte sich die Bedeutung der Acht-Acht gegen den englischen Panzertyp Matilda II in übersichtlichem Gelände.
Panzerkampfwagen III und IV
Beim Afrikafeldzug trug der Panzerkampfwagen III zum großen Teil die Hauptlast der Kämpfe. Mit Ausnahme der schwerfälligen Matildas war er anfangs allen britischen Panzern überlegen. Es zeigte sich, dass die alliierten Geschütze selbst mit panzerbrechenden Geschossen gegen die verstärkte Frontpanzerung des Panzer III größtenteils wirkungslos waren, wohingegen selbst die kurze 5-cm-Kanone den alliierten Panzern – mit Ausnahme der Matildas – große Verluste zufügte. Als im späteren Verlauf leistungsfähigere Modelle wie der M3 Grant oder M4 Sherman in Afrika erschienen, wurde auch auf diesem Schauplatz der Panzer III zurückgedrängt und der Panzer IV zum Rückgrat des Afrikakorps.
Auch im Afrikafeldzug kam der Panzerkampfwagen IV zum Einsatz. Den meisten britischen Panzern war er gleichwertig oder überlegen. Keine Chance hatte er jedoch gegen die bis zu 80 mm starke Panzerung des schwerfälligen Matilda. Erst die Ausführungen mit der langen Kanone und verstärkter Panzerung waren wiederum allen britischen Panzern qualitativ überlegen, auch wenn aufgrund der Nachschubprobleme nur wenige F2-Modelle zum Einsatz kamen. Da aufgrund mangelnder Deckung in der Wüste die Gefechte auf große Entfernungen geführt werden mussten, kam hier der Vorteil der langen 7,5-cm-Kanone besonders zum Tragen. Die Briten konnten später mit der Einführung der Sechs-Pfünder-PaK und der von den USA in großer Zahl gelieferten M3 Grant die Situation ausgleichen, bevor sie aufgrund massiver zahlenmäßiger Überlegenheit den Feldzug für sich entschieden.
(Textausschnitte aus Wikipedia)