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Abstract
Die vorliegende Studie verfolgt zwei grundlegende Ziele: erstens eine systematische Erfassung zentraler Bereiche des Schulleitungshandelns an beruflichen Schulen in der Schweiz und zweitens die empirische Überprüfung der Wirksamkeit eines einjährigen Trainingsprogramms zur Förderung relevanter Führungskompetenzen von Schulleitenden. Das hierfür entwickelte Training umfasste eine Serie von Führungskräfte-Workshops mit kombinierten Coachings. Auf Basis einer quasi-experimentellen Untersuchung mit Experimental- und Kontrollgruppe wurde die Wirksamkeit der Intervention mehrperspektivisch untersucht. Die Ergebnisse der Studie machen deutlich, dass an den 29 betrachteten Schulen die transformationale Führung der dominierende Führungsstil der Schulleitenden darstellt. Darüber hinaus zeigt sich, dass die Lehrpersonen (N = 607) das Leitungshandeln der Schulleitenden im Mittel weniger positiv bewerten als dies die Mitglieder der Schulleitung (N = 101) tun. Aus Sicht der Schulleitenden lassen sich vereinzelte positive Effekte auf das Leitungshandeln identifizieren, welche auf das Trainingsprogramm zurückgeführt werden können.