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Vor 1985 standen in der Region kaum Schulen, es gab keine medizinische Versorgung. Ausser einigen Händlern, einzelnen Gewerbetreibenden und Grossbauern wohnte der grösste Teil der Bevölkerung in Strohhütten und war selbstversorgend. Hungerepisoden traten bei Regenmangel immer wieder auf.
Auf Initiative des Staates wurde um 1985 vor allem mit Hilfe von Schweizer Missionaren, schweizerische Spendengeldern sowie dem Hilfswerk Misereor das Grossprojekt Endamarariek (Primarschulen, Sekundarschulen, Mittelschulen, Wasserprojekt, medizinische Versorgung, Pfarreien, Gewerbe) gestartet. Endamarariek sollte die Entwicklung der abgeschiedenen Region einleiten.
Heute stehen Schulen für alle. 70% besuchen die Sekundarstufe. Endamarariek hat heute sogar eine Mittelschule. Sie ist weit über die Region hinaus bedeutsam. Es besteht eine einfache Wasserversorgung und das Spital mit ca. 40 Betten hat einen sehr guten Ruf.
Seit 15 Jahren wird das Spital Endamarariek von der Stiftung Endamarariek in Niederhelfenschwil finanziert. Die Stiftung finanziert 50-60% der jährlichen Betriebskosten sowie Spezialprojekte wie Röntgen, Massenscreenings, etc. 100% der Beiträge fliessen direkt in das Spital, der Stiftungsrat arbeitet kostenlos.