Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03564.jsonl.gz/1686

Parallel zur OL-WM fand in der vergangenen Woche in der Waadt ein internationaler 5 –Tage-Orientierungslauf statt. Paula Gross, Julia Gross, Elisabeth Fuchs Hatt und Markus Hotz erreichten in ihren Kategorien je einen Podestplatz.
Die Programme des 5-Tage-OL und der OL-Weltmeisterschaft waren so aufeinander abgestimmt, dass die rund 1800 Läuferinnen und Läufer der Swiss 5 Days sowohl als fachkundiges Publikum die Titelkämpfe mitverfolgen, als auch selber fünf anforderungsreiche Wettkämpfe bestreiten konnten. Nach den beiden WM-Langdistanzrennen, welche im Lausanner Stadtwald Jorat ausgetragen wurden, hatten die Hobbyläufer gar die Gelegenheit, sozusagen auf den Spuren von Niggli und Co. auf Postenjagd zu gehen.
Paula Gross souverän zum Gesamtsieg
Die ersten beiden Etappen der Swiss 5 Days gewann die Richterswilerin Paula Gross mit deutlichem Vorsprung. An der dritten Etappe, im ruppigen Juragelände auf dem Col de la Givrine, stürzte Gross und verletzte sich am Knie. Trotz dieses Handicaps beendete sie das Rennen auf dem dritten Rang. Glücklicherweise erwies sich die Verletzung nur als starke Prellung, so dass Gross einen Tag später die „Königsetappe“ im Gebiet Bretaye oberhalb von Villars beschwerdefrei bestreiten konnte. Auch im voralpinen Gelände war die Gymnasiastin eine Klasse für sich und distanzierte ihre Konkurrenz um fünfzehn und mehr Minuten. An der finalen fünften Etappe musste Gross als Kategorien-Leaderin zuerst starten. Die Konkurrentinnen folgten mit den Abständen, die sie in den ersten Etappen eingehandelt hatten. Dank ihrer guten Leistungen zu Beginn der Swiss 5 Days durfte die Richterswilerin mit einem beruhigenden Vorsprung von einer Viertelstunde das Rennen der Kategorie Damen bis 16 Jahre eröffnen. Eine durchschnittliche Leistung reichte Gross für den Gewinn der Gesamtwertung.
Rang 2 für Julia Gross bei den Damen Elite
Nach ihrem erfolgreichen Auftritt an der Studenten-WM in Spanien, entschied sich Julia Gross an der Swiss 5 Days in der Kategorie Damen Elite zu starten. Allerdings gelangen ihr die ersten drei Etappen nicht nach Wunsch. Mit den Rängen vier, sechs und elf war das Mitglied des Nationalkaders unzufrieden. An der vierten und härtesten der fünf Etappen gelang es Gross dann endlich, ihr Potential voll auszuschöpfen. Sie absolvierte den anspruchsvollen Parcours von 8.6 Kilometer und 380 Meter Steigung in 1:35 Stunden, drei Minuten schneller als sämtliche Konkurrentinnen. Auch an der letzten Etappe lief Gross Bestzeit und sicherte sich damit hinter Sabine Hauswirth, einer Kollegin aus dem Nationalkader, den zweiten Rang im Schlussklassement.
Mit Markus Hotz (Herren über 40 Jahre) und Elisabeth Fuchs Hatt (Damen 45 kurz) schafften zwei weitere Mitglieder der OL Zimmerberg in der Gesamtwertung einen Podestplatz. Beide klassierten sich in ihren Kategorien auf dem dritten Rang.