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Das angesparte Kapital aus der zweiten Säule wird gerne verwendet, um sich den Traum eines Eigenheims zu erfüllen.
Im Jahr 1995 wurde die Verordnung über die Wohneigentumsförderung (WEF) mit Geldern der beruflichen Vorsorge in Kraft gesetzt. Die Möglichkeit des Kapitalbezugs wurde mit dem politischen Ziel eingeführt, die Wohneigentumsquote in der Schweiz zu erhöhen. Diese gesetzliche Neuerung stiess jedoch nicht nur auf Zustimmung. Kritische Stimmen sehen darin die Schmälerung des Altersguthabens, denn das Pensionskassenkapital hat zusammen mit der AHV das Ziel, den gewohnten Lebensstandard im Alter zu erhalten. Durch den Bezug von Vorsorgegeldern aus der Pensionskasse (2. Säule) für den Kauf von selbstgenutztem Wohneigentum reduziert sich jedoch das Altersguthaben und damit auch die zukünftig zu erwartende Altersleistung.
Vorsorgegelder können auf zwei Arten zur Finanzierung von selbst genutztem Wohneigentum (z.B. Haus oder Wohnung) eingesetzt werden. Sie können als Barmittel bezogen und als Eigenkapital eingesetzt werden oder verpfändet werden.