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Die Tempranillo-Traube – die Frühe
Die Tempranillo-Traube gilt als einheimische Sorte der Rioja und weist einen kurzen Reifezyklus auf. Die Traube wurde unter dem Namen «Las Tempraniellas» im 13. Jahrhundert im Ribera del Duero erwähnt. Der Name leitet sich ab vom Wort «temprano» = früh. Tempranillo bedeutet also: «die kleine Frühe.»
Die wichtigste und edelste Traube im Rioja und in der Welt
die Tempranillo-Traube ist die wichtigste und am meisten angebaute Traube, die vor allem im Rioja Alta und Rioja Alavesa vorkommt. Sie bestimmt massgeblich die Identität der Rioja-Weine. Angebaut wird sie auf rund 75% der Fläche. Sie ist sehr vielseitig und hat ein grosses Ausbaupotenzial.
Die Graciano-Traube – die Späte
Auch die Craciano-Traube ist im Rioja zuhause und wird als autochthone, rote Rebsorte bezeichnet. Ausserhalb des Rioja wird sie kaum angebaut. Graciano-Trauben wachsen vorzugsweise auf kalkhaltigen Böden in relativ kühlem Klima und sind widerstandsfähig. Die Fruchtbarkeit ist eher gering und die Reife meist spät. Die Graciano-Traube weist ein grosses Ausbaupotenzial in Ergänzung zur Tempranillo-Traube auf und zeichnet sich durch zarte Nuancen von Süssholz und floralem Duft aus.