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Coanza
(Kwanza), Strom im westlichen Südafrika, [* 2] entspringt im O. Benguelas, südlich von Bihé, etwa unter 13½° südl. Br., hat in der ersten Hälfte seines Laufs eine südnördliche Richtung, wendet sich dann nach W., tritt mit den hohen Katarakten von Kambambe in die flachere Küstenstufe ein und mündet 2 km breit etwa 50 km südlich von San Paolo de Loanda, unter 9° 23' südl. Br., in den Atlantischen Ozean. Er umschließt an seiner Mündung eine Insel mit einem alten holländischen Fort, andre weiter aufwärts bei den portugiesischen Forts Calumbo und Muchima etc. Seine Wassermasse ist sehr groß und wegen ihrer weißlichen Färbung noch fast 12 km von der Küste wohl erkennbar. Bis zu den Katarakten von Kambambe, 225 km von der Mündung, ist er für kleinere Schiffe [* 3] fahrbar und wird bis Dondo wirklich von portugiesischen Dampfern befahren. Bis dorthin haben auch die Portugiesen Pflanzungen an den Ufern angelegt.