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Am frühen Morgen sei es nahe der Stadt Krasni Liman zu schweren Kämpfen gekommen. «Da tobt eine schwere Schlacht, die in ihrem Ausmass alles übertrifft, was es bisher gab», sagte ein Militärvertreter. Eine Bestätigung dafür gab es zunächst nicht.
Die Stadt Krasni Liman war seit Anfang des Monats unter Kontrolle der Regierungstruppen. Separatisten in der Region hätten versucht, durch die Absperrungen der Soldaten zu brechen. An den Kämpfen könnten bis zu 4000 Separatisten beteiligt sein, sagte der Militärvertreter. Auf beiden Seiten würden gepanzerte Fahrzeuge, möglicherweise sogar Panzer, eingesetzt.
Ein Regierungssprecher sagte, der «Einsatz gegen Terroristen» werde fortgesetzt. «Der Kampf geht weiter.» Auf die Frage, ob tatsächlich bis zu 4000 Separatisten beteiligt seien, antwortete er: «Dann wird es 4000 Särge geben.»
Die Ukraine hat mitten in ihrer schwersten Krise mit Russland ihren bisherigen Botschafter in Deutschland zum neuen Aussenminister ernannt. Der 46 Jahre alte Diplomat Pawel Klimkin folgt auf Andrej Deschtschiza. Dieser war zuletzt nach einer öffentlichen Beschimpfung von Kremlchef Wladimir Putin in die Kritik geraten. Der russische Aussenminister Sergej Lawrow hatte daraufhin die Kontakte mit Deschtschiza abgebrochen. (whr/sda/reu)