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Wenig Mängel bei Marzipan und Persipan
Das Kantonale Laboratorium Basel-Stadt hat Marzipan und Persipan auf Allergene, Gluten und Kennzeichnung überprüft. Eine Probe war wegen falscher Auskunft bezüglich Allergenen im Offenverkauf zu beanstanden.
In zehn verschiedenen basel-städtischen Geschäften wurden 15 Sorten Marzipan und eine Sorte Persipan erhoben. Drei Produkte wurden im Offenverkauf erhoben, die anderen lagen vorverpackt in den Regalen. Die Produkte wurden in der Schweiz, in Deutschland oder in Belgien hergestellt. Marzipan wird hergestellt, indem man Mandeln brüht, mit einer Gummiwalze schält, wäscht, zerkleinert, mit Zucker fein zerreibt und bei 100°C röstet. Für die Herstellung von Persipan werden Aprikosenkerne verwendet, aus denen die enthaltene Blausäure entfernt worden ist. Persipan schmeckt ähnlich wie Marzipan, ist aber etwas kräftiger im Geschmack.
In einem Produkt aus dem Offenverkauf konnten Milch- und Eibestandteile in relevanten Mengen nachgewiesen werden. Das Verkaufspersonal gab bei der Erhebung weder Ei noch Milch als Zutat oder als mögliche allergene Kontamination an. Milchschokoladenanteile waren schon von Auge sichtbar, Eibestandteile waren hingegen nur analytisch feststellbar. Die Fehlauskunft wurde beanstandet. In den anderen Proben konnten die getesteten Allergene in grösseren Mengen nur mit entsprechender Deklaration oder dann höchstens in Spuren bei Produkten ohne Hinweis auf diese Allergene nachgewiesen werden. Gluten war in keinem Produkt nachweisbar.
Da ein Marzipanprodukt bezüglich der mündlichen Deklaration zu beanstanden war, werden Produkte, welche im Offenverkauf angeboten werden, bei Gelegenheit wieder kontrolliert.