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LID. Bei der vierten Verhandlungsrunde für landwirtschaftliche Verarbeitungsprodukte haben sich die Schweiz und die EU am 25. Januar auf Zollfreiheit und die Abschaffung von Exportsubventionen für Produkte ohne Schweizer Rohstoffe geeinigt. Zu dieser ersten Kategorie von verarbeiteten landwirtschaftlichen Produkten gehören Kaffee, Kakao, Bier und zuckerfreie Bonbons. Bei Nahrungsmitteln wie Schokolade oder Biskuits gestalten sich die Verhandlungen nach Angaben des Staatssekretariats für Wirtschaft (Seco) in Bern etwas schwieriger. Die zweite Kategorie der Produkte enthält Rohstoffe wie Milch, Mehl oder Butter, die auf dem Schweizer Binnenmarkt teurer sind als auf dem Weltmarkt oder innerhalb der Europäischen Union (EU). Sie werden deshalb mit Exportbeihilfen verbilligt. Über die Veränderung der Mechanismen für den Preisausgleich bei dieser Kategorie von Nahrungsmitteln sollen mit der EU weitere Verhandlungen geführt werden.
Mediendienst Nr. 2551 vom 31. Januar 2002