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Flugzeit: 4-9
Höhenverbreitung: - 1500 m
Lebenszyklus: 1-2 Gen./Jahr.
E6-E7 oder
I: E4-E6, II: A8-A9.
Habitat: Steppenart. Angestammter Lebensraum ist die warme, sonnige Hochstauden- und Unkrautflur mit grösseren Beständen an Artemisia vulgaris wie Strassen-und Wegränder, Böschungen und Halden, Schutt- und Schotterplätze, Steinbrüche und Industriebrachen, Gärten, Ruderalflächen.
Biologie: Falter spätdämmerungs- und nachtaktiv, fliegt zum Licht. Tags ruhen sie zumeist an dünne Zweige angeschmiegt Dabei sitzen sie immer mit dem Körper im rechten Winkel zur Zweigrichtung. Der Hinterleib ist so nach oben gekrümmt, dass der Eindruck einer vertrockneten Knospe oder eines abgebrochenen Zweiges entsteht. Bis zu sieben Eier werden entweder unter ein Blatt gelegt (1. Gen.) oder an die Blütenknospen von Artemisia. Die Raupe lebt im Frühling und Frühsommer an den Blättern von Laubgehölzen, im Spätsommer und Herbst an Blüten und Früchten von Artemisia-Arten, bevorzugt Artemisia vulgaris. Die Raupen fressen nachts. Blattbewohnende verursachen Lochfrass, an Artemisia lebende fressen sowohl Blüten und Samen als auch Blätter, von denen sie in den drei ersten Larvalstadien nur die Epidermis der Oberseite abschaben. Da sie ihren Standort kaum verlassen, kann man im Herbst oft hunderte von Raupen am Tage aus Beifussbeständen herausschütteln. Zur Verpuppung fertigt die Raupe auf dem Erdboden, in der Nähe ihrer Futterpflanze einen recht stabilen Kokon aus trockenen Pflanzenresten an,