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Das Haus in der Turk Street
und andere Detektivstories
Aus dem Amerikanischen von Wulf Teichmann
Im ›Haus an der Turk Street‹ wird der Continental Op von einem alten Pärchen und einem rothaarigen Mädchen reingelegt. In ›Das goldene Hufeisen‹ erweist sich ein Routine-Auftrag als ziemlich gefährlich. Und in ›Das Mädchen mit den silbernen Augen‹ wird der Continental Op von einem Dichter aus seinem Sonntagsschlaf gerissen, weil dessen Verlobte verschwunden ist.
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Dashiell Hammett – der einzige Kriminalschriftsteller von Rang, der wirklich ›dabei‹ war: Acht Jahre lang arbeitete er in der berühmten Pinkerton National Detective Agency, die mit dem Slogan »Wir schlafen nie« um Kunden warb. Im Ersten Weltkrieg wurde er freiwillig Soldat, im Feldlager erkrankte er an Tuberkulose. Die Krankheit zwang ihn, den Beruf aufzugeben, und so setzte er seine Erfahrungen in Literatur um. Im Rahmen der Werkausgabe wurden drei Bände mit Detektivstories neu aufgelegt, als Vorlagen der Bände dienten die amerikanische Ausgaben ›The Big Knockover‹ und ›The Continental Op‹. Die Stories stehen ganz in der Tradition des amerikanischen Realismus: Wie Raymond Chandler vermerkte, schrieb Hammett für Leute, »die eine harte, aggressive Einstellung zum Leben haben. Sie hatten keine Angst vor der Schattenseite des Daseins; sie lebten dort.« Dennoch liegt der Schwerpunkt der Stories nicht auf der kruden Mordtat und ihrer Aufklärung, sondern auf der präzisen, häufig leicht amüsierten Schilderung der sozialen, geistigen und auch geographischen Umfelder des Vorfalls.