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Die Längsschnittanalysen im Bildungsbereich (LABB) ermöglichen es, die Übergänge nach der obligatorischen Schule in eine zertifizierende Ausbildung auf der Sekundarstufe II zu untersuchen. Sie zeigen den Übergang in jede Ausbildung der Sekundarstufe II sowie den Erwerb eines Abschlusses der Sekundarstufe II bis zum Alter von 25 Jahren.
Von den rund 79 000 Lernenden, die im Schuljahr 2017/2018 die obligatorische Schule verlassen haben, haben 96,5% eine Ausbildung auf der Sekundärstufe II innerhalb von drei Jahren nach dem Ende der obligatorischen Schule begonnen. Darüber hinaus besuchten 1,7% eine Übergangsausbildung oder ein Motivationssemester (SEMO), ohne jedoch eine zertifizierende Ausbildung auf der Sekundärstufe II anzutreten, während 1,8% an keiner dieser Ausbildungen teilnahmen. Von den Lernenden mit erweiterten Ansprüchen besuchen 48% eine Ausbildung, die auf eine gymnasiale Maturität oder einen Fachmittelschulausweis vorbereitet, während etwas mehr als die Hälfte (51%) eine Ausbildung besucht, die auf einen Abschluss der beruflichen Grundbildung vorbereitet. Fast alle Lernenden mit Grundansprüchen (91%), besuchen ebenfalls eine berufliche Grundbildung. Fast jeder fünfte Schüler (19%) aus dem besonderen Lehrplan tritt in eine praktische Ausbildung (Pra INSOS) oder eine von der IV finanzierte Anlehre über.
2022 haben 81,2% der im Ausland geborenen ausländischen Jugendlichen, die im Alter von 15 Jahren bereits in der Schweiz lebten, bis zu ihrem 25. Altersjahr einen Abschluss der Sekundarstufe II erlangt. Jugendliche, die seit längerer Zeit in der Schweiz waren, haben öfter einen Erstabschluss der Sekundarstufe II erlangt als jene, die weniger lang in der Schweiz lebten. Diese Feststellung trifft sowohl auf die Frauen als auch auf die Männer zu. 77,9% der Jugendlichen, die im Alter von 12 bis 15 Jahren in die Schweiz eingewandert sind, haben einen Abschluss der Sekundarstufe II. Bei den Jugendlichen die praktisch seit ihrer Geburt in der Schweiz lebten, waren es 84,4%.
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