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Tollwut: Personen, die aus der Ukraine mit ihren Haustieren einreisen, sollten diese umgehend beim Veterinärdienst registrieren lassen.
Der Krieg in der Ukraine zwingt Millionen von Menschen, ihr Zuhause zu verlassen. Fast fünf Prozent der Flüchtlinge nehmen ihre Katze oder ihren Hund mit. Bei der Einreise von Hunden und Katzen aus Ländern wie der Ukraine, in denen die Tollwut noch vorkommt, sind sichernde Bedingungen zu erfüllen. Das Risiko einer Tollwuteinschleppung durch Hunde und Katzen, die ihre Halterinnen und Halter begleiten, wird jedoch als gering eingeschätzt, da ein grosser Teil der mitgenommenen Heimtiere gegen Tollwut geimpft ist oder keinen Kontakt zu Wildtieren hatte.
Bei Bissverletzungen durch ein Tier, das aus der Ukraine stammt, muss die Wunde sofort und gründlich mit Seife und Wasser ausgewaschen werden. Eine ärztliche Konsultation ist erforderlich: die Notwendigkeit einer Postexpositionsprophylaxe gegen Tollwut sollte in Zusammenarbeit mit dem kantonalen Veterinärdienst sorgfältig geprüft werden.