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Tätigkeiten
Romanistik ist eine philologische Disziplin, welche die Sprachen, die sich aus dem Latein entwickelt haben, von ihren Anfängen bis zur Gegenwart zum Gegenstand hat. Romanisten/-innen setzen sich intensiv mit Geschichte und Literatur von in der Regel zwei romanischen Sprachen auseinander. Es handelt sich um Französisch, Spanisch, Italienisch, Portugiesisch, Rätoromanisch, Rumänisch, Sardisch, Provenzalisch und Katalanisch; die genaue Zahl der romanischen Sprachen ist angesichts der Probleme bei der Definition von Sprache und Dialekt nicht endgültig feststellbar. In der Linguistik befassen sie sich mit Themen wie Entstehungsgeschichte der Sprache, Sprachanalyse, z.B. Lautlehre, Wortbedeutung und Satzbau, Verhältnis von Sprache und Sprachbenutzenden (Sozio- und Psycholinguistik) sowie Dialektformen. In der Literaturwissenschaft analysieren und interpretieren sie literarische Texte. Dabei stellen sie auch Bezüge zu historischen und gesellschaftlichen Hintergründen oder zur Biografie des Autors oder der Autorin her.
Mehr als die Hälfte aller Romanisten/innen ist im Schuldienst tätig: an Mittel-, Berufs- und Privatschulen oder in der Erwachsenenbildung. Ein ebenfalls grosser Teil arbeitet als Übersetzer/in. Weitere Tätigkeitsgebiete stehen zum Teil auch anderen Geisteswissenschaftern offen: Lehre und Forschung an Hochschulen, Medien und Kultur, Bibliotheken, Verlage und Buchhandel, Public-Relations und Journalismus.
Ausbildung
Übliche/r Ausbildungsweg/e
- Master Universitäre Hochschule