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Am 14. Februar 2013 haben die Schweiz und die USA ein Abkommen zur vereinfachten Umsetzung von FATCA unterzeichnet. Am 30. September 2013 passten die Schweiz und die USA mit Notenaustausch das FATCA-Abkommen an den neuen Zeitplan für die Umsetzung von FATCA an. Schweizerische Finanzinstitute müssen FATCA nunmehr erst ab 1. Juli 2014 statt ab 1. Januar 2014 umsetzen.
Mit dem «Foreign Account Tax Compliance Act» (FATCA) wollen die USA erreichen, dass sämtliche im Ausland gehaltenen Konten von Personen, die in den USA steuerpflichtig sind, besteuert werden können. FATCA ist eine unilaterale US-Regelung, die weltweit für alle Länder gilt. Sie verlangt von ausländischen Finanzinstituten, dass sie den US-Steuerbehörden Informationen über US-Konten weitergeben oder eine hohe Steuer erheben.
Finanzinstitute, welche FATCA nicht umsetzen, verlieren den Zugang zum amerikanischen Kapitalmarkt und werden von Finanzinstituten, die FATCA-konform arbeiten, gemieden. Die Implementierung von FATCA verursacht weltweit bei den betroffenen Finanzinstituten einen grossen administrativen und finanziellen Aufwand, der mittels des Abschlusses eines bilateralen Abkommens mit den USA reduziert werden kann. Hierfür bieten die USA zwei Modelle an.
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