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Dürre und wechselhafte Winde sorgen für eine rasend schnelle Ausbreitung der Brände an der US-Westküste. In einigen Gegenden im Norden Kaliforniens sind sie ausser Kontrolle geraten. Wegen der extremen Trockenheit breiteten sich die Flammen so schnell aus wie seit Jahrzehnten nicht mehr, sagte der Katastrophenschutzleiter.
Gouverneur Jerry Brown rief den Notstand für weitere Gebiete aus. Ein Mensch kam ums Leben, wie der lokale Sender ABC 7 News berichtete. Einzelheiten zu dem Todesfall lagen auch Stunden später noch nicht vor. Vier Feuerwehrleute erlitten bei ihrem Kampf gegen die Flammen des «Valley Fire» leichte Verletzungen.
Tausende Feuerwehrleute im Einsatz
In den zwei von Bränden betroffenen Regionen im Norden des Staates Kalifornien kämpfen Tausende Feuerwehrleute gegen die Flammen, um ganze Siedlungen und einzelne Wohnhäuser zu schützen. Im Bezirk Lake County, etwa 120 Kilometer nördlich von San Francisco, liessen die Behörden viele Ortschaften evakuieren. Etwa 17'000 Menschen mussten ihre Häuser verlassen.
Bis am Montagmorgen (Ortszeit) brannten in der Gegend 400 Häuser nieder, wie ABC 7 News berichtete. Insgesamt sollen bis zu 1000 Gebäude, also auch Stallungen, Scheunen und Hütten, zerstört worden sein. Innerhalb weniger Stunden habe sich die Brandfläche um 160 Quadratkilometer ausgeweitet.
Feuer bedroht auch Touristenattraktion
In der zweiten betroffenen Region, etwa 170 Kilometer östlich von San Francisco, brannten ebenfalls mindestens 80 Häuser nieder. Auch in der Region der Sequoia- und Kings-Canyon-Nationalparks wüten Brände, die bereits Ende Juli von Blitzschlägen entfacht worden waren. Das Feuer bedroht auch Kaliforniens berühmte Mammutbäume in der von vielen Touristen besuchten Grant Grove.