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Energiesparendes Kochen
Beim Kochen wird die meiste Energie verbraucht, um Pfanne und Topf zu erhitzen und das Wasser zum Kochen zu bringen. Je weniger Wasser erhitzt werden muss, desto weniger Energie wird verbraucht. Daher braucht das Dünsten von Gemüse viel weniger Energie, als das Kochen in Wasser. Ausserdem sollte immer eine möglichst kleine Pfanne gewählt werden.
Am energiesparendsten ist...
... das Kochen mit einer Isolierpfanne. Dabei werden die Speisen nur ganz kurz auf dem Herd gekocht und der Kochtopf anschliessend in eine isolierende Hülle gestellt. Die Speisen garen danach ohne weitere Energiezufuhr fertig.
Eine weitere Methode ist die Verwendung eines Dampfkochtopfs, da dadurch die zu erhitzende Wassermenge stark reduziert wird. Steamer schneiden im Vergleich zum Dampfkochtopf viel schlechter ab, da sie ein viel grösseres Volumen haben, mehr Wasserdampf produziert werden muss und die Erwärmung der Innenwände viel Energie verbraucht.
Deckel auf die Pfanne
Wenn Wasser erwärmt wird, beginnt es langsam zu verdunsten. Dadurch geht ein erheblicher Teil der zugeführten Energie verloren. Durch die Verwendung eines Deckels lässt sich ca. 30 % Energie einsparen.
Lieber zu klein als zu gross
Diese Regel gilt für die Wahl der Herdplatte. Wenn eine Herdplatte 2 cm grösser ist als der Pfannenboden, so geht etwa gleich viel Energie verloren, wie sich durch die Verwendung eines Deckels einsparen lässt - also 30 %.
Bedeutung der Kochtechnik
In China werden Fleisch und Gemüse traditionell immer in ganz winzige Stücke geschnitten. Durch die viel grössere Oberfläche im Verhältnis zum Volumen werden die Zutaten beim Kochen schneller gar und es wird entsprechend weniger Energie verbraucht. Dieses Wissen hat sich in China schon vor langer Zeit etabliert, weil die Knappheit an Brennholz keine langen Garzeiten erlaubte.