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Am 1. Januar 1942 unterzeichneten 26 Staaten ein Dokument, in dem sie erklärten, weiter gemeinsam gegen die Achsenmächte kämpfen zu wollen - ein Schritt auf dem Weg zur Gründung der UNO. Dank Internet sollen diese Erklärung und andere historische Dokumente nun einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. (RTS/swissinfo.ch)
Die Genfer Archive zeugen von den Bemühungen um Frieden durch Diplomatie. Der Völkerbund war der Vorläufer der Vereinten Nationen und die erste internationale Organisation, die sich für den Weltfrieden einsetzte. Seine 26-jährige Geschichte ist auf 15 Millionen Seiten zusammengefasst.
Diese Dokumente werden demnächst im Internet verfügbar sein, auch dank Studierenden der Universität Genf. Sie sind damit beschäftigt, die Dokumente mit Hilfe von Tausenden von Internetnutzern über eine Online-Rechercheplattform zu entschlüsseln und zu indexieren. Das Projekt ist Teil eines Crowdsourcing-Projekts und gleicht einer Social-Media-Seite für Forscher.
Die Bemühungen des Völkerbundes konnten die Friedenshemnisse der frühen 1930er-Jahre nicht beseitigen und waren angesichts des Zweiten Weltkriegs machtlos. Aber das Konzept der internationalen Zusammenarbeit ist seither in den Köpfen der Menschen verankert.