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Der erdnahe Teil der Lufthülle, in dem wir uns bewegen, ist ein schnelllebiges System. In der Regel werden darin freigesetzte (Schad-)Stoffe rasch verdünnt und "in alle Winde" verfrachtet. Dabei werden sie durch Selbstreinigungsmechanismen teilweise ab- oder umgebaut, wobei sogenannte Sekundärschadstoffe (z.B. Ozon und andere Photooxidantien sowie sekundäre Feinstäube) entstehen können. Ein Teil der Substanzen wird aber nur verlagert, z.B. in Gewässer und Böden, wo sie ihrerseits wieder zu Problemen führen.
In den 70er Jahren erkannte man die globale Problematik von Schadstoffemissionen. Was in den vergangenen Jahrzehnten an Gasen, Rauch, Staub und Russ ausgestossen wurde, haben Wolken und Wind rund um die Erde verteilt. Selbst im "ewigen" Schnee der Gletscher in der Antarktis und Arktis lassen sich bereits Spuren nachweisen. Kohlendioxid und FCKW haben unsere Atmosphäre in einem bedrohlichen Umfang belastet.