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Die Mangrovenwälder im Saloum-Delta sind bedroht, ihr Bestand verringert sich jährlich. Damit sind auch die Populationen von Austern, Muscheln, Krevetten und anderen Meerestiere gefährdet, die eine wichtige Ernährungs- und Einnahmequelle für die BewohnerInnen des Deltas bilden. HEKS fördert deshalb die nachhaltige Bewirtschaftung der Mangrovenwälder. Das Projekt unterstützt Dorfkomitees bei der Erstellung und Überwachung von Nutzungsplänen, bei der Pflanzung von schnell wachsenden Bäumen, welche anstelle von Mangroven als Brennholz verwendet werden können, sowie bei der ökologischen Produktion und Verarbeitung von Meeresfrüchten.
Begünstigte:
Vom Projekt profitieren rund 4600 Frauen und Männer aus 18 Dörfern.
Ziele:
Die lokale Bevölkerung wird beim Schutz der Mangroven im Saloum-Delta und bei der Sicherung ihrer wirtschaftlichen Lebensgrundlagen unterstützt. Ziel ist die Erhöhung der Einkommen durch eine verbesserte, ökologische Verarbeitung der Meeresprodukte, die mit Gewinn auf den lokalen Märkten verkauft werden können.
Aktivitäten:
Die Mitglieder der Dorfkomitees und lokaler Organisationen erstellen in einem ersten Schritt eine Situationsanalyse über die Nutzung der Mangroven. Anhand dieser Resultate sowie auf Grundlage der bestehenden Gesetze erarbeiten sie Nutzungspläne, die von allen DorfbewohnerInnen akzeptiert werden müssen. Die Dorfkomitees sind für die Einhaltung der Pläne verantwortlich. Um die Mangroven vor Holzschlag zu schützen, pflanzt jedes Dorf auf einer kleinen Fläche schnell wachsende Bäume, die als Brennholz verwendet werden. Um Brennholz zu sparen, wird zusätzlich die Nutzung spezieller Kochherde unterstützt. Diese werden von lokalen Handwerkern hergestellt und die DorfbewohnerInnen können sie zu erschwinglichen Preisen erwerben. Das Projekt fördert zudem die ökologische Produktion und Verarbeitung der Meeresfrüchte und deren faire Vermarktung.