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Die DEZA hilft nach der sicherheitspolitischen Krise in den Jahren 2012 und 2013 beim Wiederaufbau und bei der Wiederbelebung des nördlichen Teils von Mali. Eine Fotoausstellung von sieben malischen Fotografen gibt Frauen und Männern aus Timbuktu, Niafunké und Youwarou, die daran sind, ihr Leben neu aufzubauen, eine Stimme.
Ein Blick auf den Wiederaufbau im Norden Malis
Samstag, 15.07.2017 Sonntag, 13.08.2017
Ausstellung
Ort: Völkerkundemuseum, Zürich
Die Stadt Timbuktu im Norden Malis, die auch Perle der Wüste genannt wird, wurde von der sicherheitspolitischen Krise in den Jahren 2012 und 2013 hart getroffen, namentlich durch die wiederkehrende Gewalt durch bewaffnete Gruppen. Die Unterdrückung der Bevölkerung sowie die Zerstörung von öffentlichen Gebäuden und des kulturellen Erbes hinterliessen tiefe Wunden.
Nach der Befreiung von Timbuktu im Januar 2013 war die Schweizer Entwicklungszusammenarbeit eine der ersten, die Soforthilfe für die konfliktbetroffene Bevölkerung bereitstellte. Die DEZA entwarf zusammen mit den lokalen Behörden ein Programm zum sozioökonomischen Wiederaufbau der Region. Zahlreiche öffentliche Infrastrukturen wurden saniert, Handelsaktivitäten wieder aufgenommen.
Um den Wiederaufbau zu dokumentieren, lud die DEZA sieben malische Fotografen ein, einige Tage an drei Orten im Norden und im Zentrum des Landes zu verbringen. Daraus entstand eine einmalige Fotoausstellung, die, nachdem sie in verschiedenen Städten Malis zu sehen war, nun in Zürich gezeigt wird..
Die porträtierten Menschen sprechen von Hoffnung und neuem Selbstvertrauen, vom Glück der alltäglichen Dinge und vom Traum eines dauerhaften Friedens.