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Eine Voraussetzung für Mädchenförderung im Sport ist die entsprechende Kompetenz. Eine andere Voraussetzung ist eine Analyse der sportbezogenen Situation der fördernden Mädchen, und auf dieser Analyse baut die Planung auf.
Die Kompetenz, Mädchenförderung im Sport gestalten zu können, bildet einen Teil der Genderkompetenz und umfasst das Wissen über, die persönliche Haltung zu wie auch die professionelle Haltung zu Mädchenförderung im Sport. Das heisst: Entsprechend kompetente Lehrpersonen für Bewegung und Sport respektive Trainerinnen und Trainer im Sportverein können die konkrete sportbezogene Situation der Mädchen, die sie unterrichten bzw. trainieren, analysieren. Auf der Analyse fusst die Planung, welche die Formulierung passender Ziele, Inhalte und Methoden wie auch die Klärung organisatorischer Fragen umfasst.
All diese Aspekte werden nicht nur insbesondere in der Planung des auf Mädchenförderung zielenden Unterrichts respektive Trainings aufeinander abgestimmt. Vielmehr fliessen sie grundsätzlich in den Unterricht respektive das Training ein.
Zwei Checklisten
Die beiden Checklisten beziehen sich ausschliesslich auf das Thema «Mädchenförderung im Sport». Die Checkliste «Persönlicher Kompetenz-Check» bezieht sich auf die Frage, inwiefern sich die persönliche Kompetenz für zentrale Aspekte zum Thema Mädchenförderung im Sport darstellt.
Die Checkliste «Planung» beinhaltet Hinweise, die für die Analyse der sportbezogenen Situation der Mädchen sowie für die Planung der auf Mädchenförderung zielenden Unterrichts respektive Trainings wichtig sind. Keine der beiden Checklisten erhebt Anspruch auf Vollständigkeit, sie bieten aber allenfalls Anregung für weiterführende Überlegungen, die sich etwa auf spezifische Bedingungen vor Ort beziehen können.