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Lena Künzle studierte Kulturanthropologie und Soziologie an der Universität Basel. Während ihres Studiums arbeitete sie als Hilfsassistentin am Seminar für Kulturwissenschaften und Europäische Ethnologie sowie am Institut für Soziologie. In ihrer Masterarbeit „The Art of the Artless? Kulturanthropologische Perspektiven zu Subjektkonstruktionen hinsichtlich der Figur des Outsider-Art-Künstlers im Kunstdiskurs“ hat sie sich mit der Konstitution eines gesellschaftlich „Anderen“ und daraus resultierenden Marginalisierungen auseinandergesetzt. Im September 2018 begann Lena Künzle ihre Anstellung an der Universität Zürich im Forschungsprojekt Entstehung und Wirkkraft psychiatrischer Gutachten auf die Fremdplatzierung von Kindern und Jugendlichen 1921–1974 im Rahmen des NFP 76. Der Forschungsschwerpunkt der kulturanthropologischen Dissertation liegt auf der Frage nach der Wirkkraft der psychiatrischen Gutachten der zürcherischen Kinderbeobachtungsstation Brüschhalde auf Identitätskontruktionen und Biografien von fremdplatzierten Kindern und Jugendlichen 1944–1974.
Forschungsschwerpunkte:
- In- und Exklusion
- Soziale Ungleichheit
- Norm und Stigma
- Grounded Theory