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Das Wichtigste in Kürze
- In Kanada wird Norman Ruff und seine Frau Lois von einem Schwarzbär geweckt.
- Der Bär bleibt im Fenster stecken und findet sich in einem Kampf mit Norman wieder.
- Später macht sich das Tier davon – der 82-jährige Ruff und seine Frau überleben.
Norman Ruff besitzt seit vielen Jahren eine Hütte im kanadischen Muskoka. Durch umgestossene Mülltonen hat er immer wieder festgestellt, dass Bären dort in der Nähe ihr Unwesen treiben. Mit einem solchen Tier erlebt der mittlerweile 82-Jährige im Sommer dann eine unvergessliche Begegnung, von der «The Sudbury Star» berichtet.
Ruff boxt dem eingeklemmten Bären auf die Nase
Um 1.30 Uhr in der Nacht erwachen Norman und seine Frau Lois wegen grossem Lärm. Auslöser ist ein männlicher Schwarzbär, der im Küchenfenster der Hütte feststeckt und versucht hereinzukommen. Als Norman Ruff den Kopf des Bären in seiner Küche sieht, muss er den Schock erstmal verdauen.
Später erzählt er: «Der Bär hat gebrüllt – oh Mann. Er meinte es wirklich ernst.» Aus einer gewissen Distanz geht Norman in den Kampfmodus. Der 82-Jährige boxt dem Bären immer wieder auf die Nase – «die einzige Stelle, die ich erreichen konnte.»
Haben Sie schon einmal einen Bären in freier Wildbahn gesehen?
Bei einem Versuch schnappt der Bär aber mit seinem Maul die Hand des pensionierten Bauunternehmers. Der 82-Jährigen kann sich nach einer Weile wieder befreien. Der Vorfall führt bei ihm zu einem langfristigen Nervenschaden am Daumen.
Bär kann sich befreien – Norman Ruff muss ins Spital
Irgendwie gelingt es Ruff den Bären wieder zu vertreiben. Nach rund 20 Minuten hat dieser genug und macht sich rückwärts aus dem Staub. Währenddessen hat Normans Frau längst den Notruf alarmiert – wodurch ihr Mann schnell ins Spital eingeliefert werden kann.
Dort wird der 82-jährige Mann am Daumen operiert und gegen Tollwut geimpft. Nach dem überstandenen Bären-Angriff wird Ruff nun ausgezeichnet. Die Polizei in Bracebridge verleiht dem älteren Herren eine Tapferkeitsmedaille. Bei der Übergabe spricht der stolze Rentner von einer «grossen Ehre».