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Geschlechtshormone sorgen dafür, dass nicht kastrierte Rüden ihren Penis regelmäßig ausschachten. Hierdurch gelangen Bakterien aus der Umgebung unter die Vorhaut und können dort eine Entzündung auslösen.
Meist werden solche Bakterien vom Körper selbst auf natürliche Weise abgetötet, sodass keine Entzündung entstehen kann. Das Ausschachten beginnt bei Rüden nach der Geschlechtsreife, also meist in einem Alter von 6 bis 12 Monaten. Zudem ist bei manchen Hunden die Vorhaut zu weit geöffnet, sodass Bakterien sich schneller einnisten und zu Beschwerden führen können.
Wenn die natürlichen Abwehrkräfte des Rüden aus irgendeinem Grund nicht ausreichend sind, kann es zu einer Entzündung kommen. Während der Entzündung bilden sich Entzündungstropfen in Form von Eiter oder farbiger Flüssigkeit, die am Penis haften oder in seiner Umgebung abfallen.