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Erfahren Sie, wie WALO UK die grösste Zelle auf der Deponie Westmill in nur sieben Wochen gebaut hat. Dabei wurde DAC (Dense Asphaltic Concrete) verwendet, um eine undurchlässige Auskleidung für den vollständigen Einschluss von Deponieabfällen zu schaffen.
Die Deponie Westmill Landﬁll befindet sich nordwestlich von Ware, Hertfordshire, Grossbritannien, und wird von Biffa Waste Services Ltd. betrieben. Die Deponie befindet sich in einer Sand- und Kiesgrube und nimmt Siedlungsabfälle aus dem Südosten des Vereinigten Königreichs auf. Dabei handelt es sich hauptsächlich um Abfälle aus Haushalten und Unternehmen sowie um einige Abfälle aus der Bauindustrie. Der 38 ha große Standort liegt auf einem Kreidegrundwasserleiter, so dass Umweltaspekte von größter Bedeutung sind. Biffa entschied sich für Dichtasphaltbeton (DAC) als Auskleidungssystem für die Deponie, da es sich um das robusteste und zuverlässigste System auf dem Markt handelt. Der WALO-Dichtasphaltbeton (DAC) ist wasser- und methanundurchlässig und eignet sich daher ideal für den vollständigen Einschluss aller Materialien, die eingedämmt werden müssen, wie z.B. Landﬁllabfälle. Seit 2003 hat WALO auf dem Gelände 11 DAC-Zellen mit einer Gesamtkapazität von rund 2,5 Millionen Kubikmetern gebaut.
Die grösste und 11. Zelle wurde im Sommer 2014 errichtet. Diese Zelle, die mit über 13.000 Tonnen Asphalt ausgekleidet wurde, hat eine Grundfläche von 18.400 Quadratmetern mit einer Böschung von 9300 Quadratmetern. Die längste ausgekleidete Böschung misst 60 Meter mit einer Neigung von 1:2. WALO UK errichtete auch Zellzwischenböschungen in den angrenzenden, mit Asphalt ausgekleideten Zellen. Diese Dämme sind zwei Meter hoch und bedecken eine Fläche von 3.600 Quadratmetern, ebenfalls mit einem Gefälle von 1:2.
Das Auskleidungssystem selbst wurde im WALO-Labor in Zürich nach einer für dieses Projekt spezifischen Rezeptur formuliert. Er bestand aus einer 300 mm dicken mineralischen Dämpfungsschicht, einer 200 mm dicken Tragschicht, einer 60 mm dicken Asphaltbinderschicht, einer 80 mm dicken DAC-Schicht und einer Mastix-Dichtungsschicht auf der Sohle, den Seitenböschungen und den Bündelbereichen. Der Asphalt wurde von Hand auf die Zellverbände und mit einem Fertiger und einer Winde auf die Tragschicht und die Böschungen aufgebracht. Nach Abschluss der Auskleidungsarbeiten wurde ein System zum Sammeln und Ableiten von Regenwasser installiert. Das Projekt sollte innerhalb von zehn Wochen abgeschlossen werden, wurde aber tatsächlich in nur sieben Wochen fertiggestellt.
Lesen Sie mehr über das Westmill Lining Project im Artikel des Envirotec Magazine.
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