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2015.07.06 - Adrian Faber nahm an der Sommeruniversiade in Gwangju teil09.07.2015
Schnelles Aus nach schwieriger Vorbereitung
Adrian Faber von den Bogenschützen Juventas war am 23. Juni von den European Games in Baku nach Riehen zurückgekehrt.
Kurz vor der Abreise an die Universiade in Gwangju (Südkorea) musste er jedoch mit gesundheitlichen Problemen kämpfen, was am 27. Juni einen kleinen Eingriff unter Vollnarkose zur Folge hatte. Nach Rücksprache mit dem Teamarzt wurde er tags darauf entlassen und trat bereits am selben Abend die Reise nach Korea an.
Die fünf Trainingstage in Korea gestalteten sich dementsprechend schwierig. Mitte Woche setzte er die Schmerzmittel ab und versuchte die Medikamente aus dem Körper zu bekommen, um das Schiessgefühl wieder zu erlangen.
Eine Woche nach der Operation wurde die Qualifikationsrunde ausgetragen. Obwohl es Adrian langsam besser ging, konnte er mit 620 Punkten über die olympische 70-Meter-Runde noch nicht an seine guten Saisonleistungen anknüpfen und belegte in einem kompakten Feld den 51. Platz.
Am vergangenen Montag wurden dann die K.o.-Runden ausgetragen.
In der Startrunde konnte Faber den Schweden Mikael Danielsson klar mit 6:2 besiegen.
In der zweiten Runde musste der Riehener gegen den Qualifikations-14. Ivan Tobias Gonzalez aus Mexiko antreten, der in der Qualifikation mit 656 Punkten nur knapp unter Fabers Bestleistung geblieben war.
In einem engen Match über fünf Sätze auf hohem Niveau war der Zwischenstand nach drei, vier und fünf Sets jeweils ausgeglichen. In diesem Fall kommt es zu einem Stechen: Jeder Schütze schiesst einen Pfeil und es wird gemessen, wer näher am Zentrum liegt.
Das Stechen ging knapp an den Mexikaner, Adrian Faber schloss den Wettkampf als 33. ab.
Jetzt gilt es für den Bogenschützen, sich weiter zu erholen und so gut wie möglich die Form aufzubauen, denn in drei Wochen beginnen bereits die Weltmeisterschaften in Kopenhagen.
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