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Zunächst prüften die Forscher der Universtität Maryland bei den 300 Teilnehmenden, ob diese fähig waren, zum Beispiel über gleichgekleidete Gäste auf einer Party zu lachen – was doch Humor beweist. Danach zeigte man den Teilnehmern lustige oder Action-Videoclips.
Die anschliessende Untersuchung der Blutgefässe zeigte, dass die Blutgefäss-Erweiterung der Teilnehmer nach der Komödie um 30-50% grösser war als nach Action-Videos.
Ein anderer Mediziner, der gleichzeitig auch Organist ist, berichtete am Kongress von einer ähnlichen Studie mit Musik. Der Kardiologe untersucht zur Zeit den Einfluss von klassischer Musik (insbesondere Bachsonaten), Heavy Metall und absoluter Stille auf Blutdruck, Herzschlag, Atmung und auf das Stresshormon Cortisol und scheint auf ähnliche Resultate zu kommen.
Reguliert wird dieser Effekt über die Gefässinnenwand (Endothel), die beim Entstehen von Arteriosklerose und Arterienverhärtung eine wichtige Rolle spielt. Durch Verletzungen, Entzündungen oder chronischem Stress erzeut das Endothel Chemikalien, welche die Spannung der Blutgefässe erhöhen und den Blutfluss sowie die Bluteindickung steueren.
Damit scheinen zwei Dinge klar: Lachen entspannt, weitet die Blutgefässe, senkt damit den Blutdruck und beeinflusst so die Herzgesundheit positiv. Ähnliches scheint auch beim Hören von Klassischer Musik zu geschehen.
Ob künftig die Ärzte den Herz-Patienten Comic und Bach verschreiben, wird sich weisen.
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