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Insgesamt 3,5 Millionen sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze seien in Deutschland direkt vom weltweiten Export abhängig, so die Macher der Studie. Zusammen mit inländischen Zulieferern seien es weitere 4,3 Millionen Arbeitsplätze. Das seien umgerechnet insgesamt rund 20 Prozent der Beschäftigten in Deutschland. Auf die Exportgeschäfte mit Großbritannien entfallen rund 460.000 Arbeitsplätze oder 1,1 Prozent der Gesamtbeschäftigung in Deutschland. Mit etwa 60.000 exportgebundenen Arbeitsplätzen sei die Automobilbranche am stärksten betroffen, gefolgt vom Maschinenbau mit rund 40.000 Beschäftigten.
Ein Rückgang des Handels mit dem Vereinigten Königreich würde sich in Deutschland regional unterschiedlich auf die jeweiligen Arbeitsmarktsituationen auswirken, da die Standorte der Betriebe nicht gleichmäßig über die Bundesrepublik verteilen, sondern hautsächlich in Nordrhein-Westfalen mit rund 90.000, in Bayern mit etwa 80.000 und in Baden-Württemberg mit 70.000 Arbeitsplätzen angesiedelt sind.
In ihrem Fazit unterstreichen die Verfasser der Studie, dass der Umfang der vom Handel mit Großbritannien abhängigen Belegschaft nicht mit dem potentiellen Verlust von Arbeitsplätzen gleichgesetzt werden darf. Die Exporte nach Großbritannien würden mit dem Brexit nicht auf Null reduziert werden und es könnten sich durchaus auch neue Handelschancen auftun, zumal viele deutsche Unternehmen angesichts der Ungewissheit bereits nach anderen Handelspartnern umgesehen hätten.