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Am 9. Februar 2014 stimmen wir über die Vorlage zur Finanzierung und dem Ausbau der Bahninfrastruktur, kurz FABI, ab. Die Vorlage soll einen Ausbau des Bahnangebots ermöglichen und den Substanzerhalt der bestehenden Bahninfrastruktur sicherstellen. FABI ist der Gegenentwurf des Bundesrats zur Initiative “Für den öffentlichen Verkehr” des Verkehrsclubs der Schweiz und weiterer Organisationen. Diese Initiative wurde im Sommer 2013 zurückgezogen. Der Bundesrat will mit dem Ausbau der Bahninfrastruktur Engpässe beheben. Die zusätzlichen Mittel für die Sanierung der bestehenden Infrastruktur rechtfertigt er mit der häufigeren Nutzung. Der Personenverkehr hat laut Angabe des Bundesamts für Verkehr seit 1998 um 60 Prozent zugenommen. Auch die transportierten Mengen im Güterverkehr haben zugenommen und sollen weiter zunehmen. Die Nachfolgende Karte aus dem Jahr 2011 zeigt die verschiedenen Ausbauprojekte der Bahninfrastruktur. Die damals vorgesehenen Kosten für die Projekte wurden inzwischen um ein paar Milliarden erhöht. Es ist anzunehmen, dass sie noch weiter steigen.
Hinter dem Vorhaben des Bundesrats steht der politische Wille den Bahnverkehr weiter zu fördern. Würde die SBB nach wirtschaftlichen Kriterien geführt, müsste sie in der Lage sein mit dem erwirtschafteten Einkommen genügend Rücklagen für Investitionen und den Substanzerhalt bilden zu können. Die Preise für den Öffentlichen Verkehr wären dann aber möglicherweise so hoch, dass viele wieder auf die Strasse umsteigen würden. Derselbe Effekt hätte die Reduktion des Angebots bei wirtschaftlich weniger attraktiven Bahnstrecken.
Mit einem JA zur FABI-Vorlage wird der Grundstein für Milliardensubventionen zugunsten der Bahn gelegt. Im Rahmen des strategischen Entwicklungsprogramms STEP sind Projekte und Massnahmen bis ins Jahr 2050 vorgesehen. Diese sollen die Steuerzahler nach aktuellen Schätzungen rund 40 Milliarden Schweizerfranken kosten. Diese Kosten dürften jedoch zu optimistisch angesetzt sein.
Ich bin nicht so begeistert vom Vorhaben des Bundesrats und wünschte mir von unserer Politik zukunftsweisendere Vorschläge. Meiner Meinung nach sollte der Bund lieber endlich einmal grünes Licht für den Bau einer Swissmetro erteilen. Im Gegensatz zur Bahn wäre eine Swissmetro um einiges schneller und könnte wesentliche höhere Transportkapazitäten bewältigen. Ausserdem könnten die unterirdischen Bahnverbindungen einer Swissmetro, wie in der folgenden Karte dargestellt, mit dem Lineal gezogen werden und wären somit kürzer als die Eisenbahnlinien, die wertvolles Bau- und Kulturland zerschneiden.
Mit der Swissmetro wäre es möglich innert 15 Minuten von Zürich nach Bern zu gelangen. Verbindungen im 6 Minutentakt wären machbar. Im Vergleich dazu ist die Eisenbahn eine Bimmelbahn mit Technik aus dem letzten Jahrhundert. Leider fehlt es in der Schweizer Politik an führender Stelle an Visionären, die in der Lage sind unser Land nach vorne zu bringen. Die Schweiz verkommt zum Land des Mittelmasses und der faulen Kompromisse. Ich finde das schade.
Eine Swissmetro wäre übrigens auch aus militärischer Sicht sinnvoll. Weil sie rasche Truppenbewegungen und Kriegsmaterialtransporte ermöglichen würde und dies sogar atom-bombensicher! Auch Spionagesatelliten sind nicht in der Lage unterirdische Truppenbewegungen auszumachen. Da kann die Eisenbahn bei weitem nicht mithalten. Die Eisenbahn ist in Kriegszeiten ein einfaches Angriffsziel und überdies viel zu langsam.
Die Zukunft der Eisenbahn sehe ich hauptsächlich noch im Nahverkehr und im Tourismusbereich.