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Konkret bezeichnet die SNB in ihrem am Donnerstag veröffentlichten "Bericht zur Finanzstabilität 2023" die Kapitalpuffer der inlandorientierten Institute als "substanziell" und als "im historischen Vergleich hoch". Geholfen habe, dass die Banken ihre Profitabilität vor dem Hintergrund der gestiegenen Zinsen leicht hätten steigern können - wenn auch von tiefem Niveau aus. Dies werde sich wohl auch so fortsetzen.
Stresstests hätten gezeigt, dass die aktuellen Kapitalpuffer der Inlandbanken insgesamt eine angemessene Widerstandsfähigkeit gewährleisteten, schlussfolgert der Bericht. Die Puffer der meisten Institute seien ausreichend, um das Verlustpotenzial aus ihren Engagements zu decken.
Dies gelte etwa für einen Zinsschock mit entsprechenden Folgen für den Schweizer Hypotheken- und Immobilienmarkt oder eine Rezession, auch wenn viele Banken in einem solchen Fall substanzielle Verluste einfahren würden. Die meisten von ihnen wären laut der SNB jedoch in der Lage, diese Verluste aufzufangen - ohne unter die regulatorischen Mindestanforderungen zu fallen. Sie könnten auch dann ihre Rolle als Kreditgeber für die Realwirtschaft spielen.
Im Fokus sind bei den Inlandbanken stets die drei systemrelevanten Institute Raiffeisen, Postfinance und ZKB, für die wegen ihrer Bedeutung für die Schweizer Volkswirtschaft besondere Regeln gelten. So erinnert die SNB insbesondere daran, dass die Finanzmarktaufsicht Finma inzwischen den Notfallplan von Raiffeisen akzeptiert hat, jene für die Postfinance und die ZKB hingegen nicht.
(AWP)