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Fliegen in anderen europäischen Ländern
Im Hinblick auf die Umsetzung der neuen EU-Gesetzgebung über unbemannte Flugzeuge werden derzeit die nationalen Vorschriften für den Betrieb von Modellflugzeugen in den meisten europäischen Ländern geändert.
Modellflugpiloten müssen sich daher rechtzeitig vor Beginn ihrer Reise über die geltenden nationalen Vorschriften informieren. Ein Ansatzpunkt dafür ist die Website der Europäischen Modellflugunion (EMFU)
. Auf www.emfu.eu/regulation/implementation
veröffentlichen die nationalen Verbände, die Mitglieder der EMFU sind (einschliesslich der SMV), kurze Zusammenfassungen der Regeln in ihrem Land (auf Englisch). Diese Website befindet sich noch im Aufbau und wird regelmässig aktualisiert und um neue Länder erweitert. Piloten sollten auch die Homepage der nationalen Behörden des Landes, das sie zu besuchen beabsichtigen, die Website des nationalen Verbandes besuchen oder, besser noch, mit Vereinen oder Mitgliedern von Vereinen, mit denen sie fliegen werden, sprechen. Die Website der EMFU ist auch ein guter Ausgangspunkt, um die entsprechenden Links zu finden.
Im Juli 2020 treten die neuen EU-Regeln für unbemannte Flugzeuge, zu denen auch Modellflugzeuge gehören, in Kraft. Die meisten EU-Länder sind noch mit der Einführung der neuen Vorschriften beschäftigt. Das Schweizer Bundesamt für Zivilluftfahrt hat angekündigt, dass es beabsichtigt, diese Regeln auch in der Schweiz anzuwenden. Schon jetzt ist klar, dass nicht alle Länder bis Juli 2020 bereit sein werden.
Die neuen EU-Regeln definieren einen strengen Rahmen für den Betrieb unbemannter Flugzeuge der so genannten "offenen Kategorie". Glücklicherweise erlauben sie den Mitgliedstaaten, besondere Regeln für den Betrieb von Modellflugzeugen "im Rahmen von Vereinen und Vereinigungen" festzulegen. Welche Aktivitäten unter diese Sonderregeln fallen und was diese Regeln sind, ist Sache der nationalen Behörden.
Die besonderen nationalen Regeln für den Betrieb von Modellflugzeugen werden wahrscheinlich für Mitglieder nationaler Clubs und Verbände gelten, können aber auch für Gäste und andere Piloten gelten. SMV arbeitet mit Partnerverbänden in anderen EU-Ländern und über die EMFU zusammen, um sicherzustellen, dass unsere Mitglieder von diesen weniger restriktiven Regeln profitieren können, ohne dass eine Vollmitgliedschaft in einem Verband des Landes, in dem unsere Mitglieder fliegen wollen, erforderlich ist.
Im Zuge der Überarbeitung der nationalen Vorschriften für den Betrieb von Modellflugzeugen ist es nicht unwahrscheinlich, dass diese Vorschriften in einer Reihe von europäischen Ländern restriktiver werden. Zu den neuen Anforderungen wird die Anforderung gehören, dass sich der Pilot selbst registrieren muss, aber es können auch Anforderungen für eine Online-Schulung und einen Online-Test, Höhenbegrenzungen sowie technische Anforderungen wie die elektronische Identifizierung hinzukommen.
Obwohl die neuen EU-Vorschriften einen gemeinsamen Rahmen für den Betrieb unbemannter Flugzeuge in der gesamten EU festlegen sollen, ergreifen einige Länder bereits strengere Massnahmen. Frankreich beispielsweise verpflichtet die meisten Einsätze unbemannter Flugzeuge zur Installation einer elektronischen Identifikation und verlangt die Registrierung nicht nur der Piloten, sondern auch jedes einzelnen Flugzeugs.
Mittwoch, 4. November 2020
Aus der AeCS-News: Die Kommission für Verkehr und Fernmeldewesen des Ständerat hat im Rahmen ihrer Sitzung die Motion der KVF-N angenommen als nächstes geht sie in den Ständerat.
Dienstag, 16. Juni 2020
Im Zusammenhang mit der COVID-19-Pandemie hat die EU die Anwendungsfristen verschoben (Anwendung neu ab dem 1. Januar 2021 statt ab dem 1. Juli 2020)
Montag, 9. März 2020
Im Hinblick auf die Umsetzung der neuen EU-Gesetzgebung über unbemannte Flugzeuge werden derzeit die nationalen Vorschriften für den Betrieb von Modellflugzeugen in den meisten europäischen Ländern geändert.
Freitag, 1. März 2019
Am Donnerstag, den 28. Februar, hat die EU neue EU-weite Regeln für den Betrieb unbemannter Flugzeuge verabschiedet. Obwohl der Schwerpunkt der Regeln auf so genannten "Drohnen" liegt, gelten sie auch für den gesamten Modellflugbetrieb mit Ausnahme des Indoor-Fliegens.
Dienstag, 16. Oktober 2018
Im Juni dieses Jahres hat Nationalrat und AeCS Zentralpräsident Matthias Jauslin eine Motion im Nationalrat eingereicht, welche darauf abzielt, den Betrieb von Modellflugzeugen vom bilateralen Luftverkehrsabkommen zwischen der EU und der Schweiz auszunehmen und den Betrieb von Modellflugzeugen weiterhin nach Schweizer Recht zu belassen. Leider hat der Bundesrat die Motion in seiner Stellungnahme vom 5. September nun dem Parlament zur Ablehnung empfohlen.
Donnerstag, 21. Juni 2018
Der Bundesrat wird beauftragt, den Betrieb von herkömmlichen Modellluftfahrzeugen vom Anwendungsbereich des bilateralen Luftverkehrsabkommens herauszunehmen und unter nationaler Gesetzgebung zu belassen.
Mittwoch, 18. April 2018
In der Presse kursieren aktuell Informationen bezüglich einer Lizenz für Drohnenpiloten. Doch wie sieht es aktuell bei uns Modellfliegern aus?
Freitag, 16. Februar 2018
Die EASA hat am 6.2.2018 einen überarbeiteten Entwurf zur Regulierung des unbemannten Luftfahrtzeugen in der EU publiziert. Der SMV und auch das BAZL haben sich für eine ganze Reihe von Verbesserungen eingesetzt.
Donnerstag, 21. Dezember 2017
Am 18. Dezember tauschten sich die Vertreter des Deutschen und des Schweizerischen Modellflugverbandes mit dem EASA-Team aus, welches die europäische UAS Regulierung vorbereitet
Montag, 10. Juli 2017
Das BAZL ist zusammen mit dem AeCS und dem Modellflugverband für eine pragmatische Lösung in der Schweiz.
Montag, 3. April 2017
Ein neues Informationsvideo des BAZL über die Regeln für den Gebrauch von Drohen ist online.
Donnerstag, 23. März 2017
Eine ausführliche Abhandlung von Markus Dormann, Leiter Arbeitsgruppe Drohnen
Dienstag, 10. Januar 2017
Der Schweizerische Modellflugverband SMV nimmt mit zunehmender Besorgnis von Beinahe-Kollisionen zwischen Flugzeugen und ferngesteuerten Drohnen Kenntnis.
Dienstag, 13. Dezember 2016
Die neue interaktive Drohnenkarte des Bundesamtes für Zivilluftfahrt BAZL zeigt, wo Einschränkungen und Verbote existieren. Die Karte kann auch in der App „Swiss Map Mobile“ angezeigt werden.
Mittwoch, 1. Juni 2016
Das BAZL gibt Auskunft, welche Grundregeln es beim Betrieb von Multikoptern und Minidrohnen zu beachten gilt
Donnerstag, 28. April 2016
Mit dem Ziel attraktive Drohnen Rennveranstaltungen zu organisieren hat die Welt-Luftsport Organisation FAI eine neue vorläufige Klasse F3U eingeführt.
Samstag, 16. Januar 2016
Auch in den Vereinen des Schweizerischen Modellflugverbandes werden Drohnen betrieben. Über die Versicherung des SMV sind grundsätzlich alle privaten Einsätze (mit der bekannten Sicherheitsgrenze von max. 2'000 Franken Einnahmen pro Jahr) in der Dritthaftpflicht versichert.
Samstag, 21. Februar 2015
Markus Dormann übernimmt die Leitung der neu gebildeten Arbeitsgruppe Drohnen.
Mittwoch, 3. Dezember 2014
Der Swiss RPAS Challenge ist der einzige Anlass, an welchem durch einen Regulator Rahmenbedingungen geschafft werden, die zu einer Bewilligung führen, und das Ziel hat, Drohnen sicher im bestehenden Aviatiksytem zu betreiben.
Mittwoch, 26. November 2014
Lesen Sie die Präsentation des BAZL zum Thema "Drohnen und Flugmodelle im Luftraum" oder neue Teilnehmer im Luftverkehr aus dem AeCS Safetyseminar 2014 vom 22. November
Freitag, 21. November 2014
In Form von mehr als 60 Kurzpräsentationen berichteten die Referenten über ihre Arbeiten, Resultate und Projekte im Zusammenhang mit Drohnen aller Arten.
Mittwoch, 10. September 2014
Der rasche zunehmende Betrieb von Drohnen als Foto- oder Videoplattform, auch in bewilligungsfreien Privatbetrieb hat zu Irritationen in der Öffentlichkeit geführt.
Donnerstag, 10. Juli 2014
Der rasche zunehmende Betrieb von Drohnen als Foto- oder Videoplattform, auch in bewilligungsfreien Privatbetrieb hat zu Irritationen in der Öffentlichkeit geführt.
Dienstag, 18. Juni 2013
Was die ETH Zürich demonstriert, könnte einen fundamentalen Wechsel der Paradigmen des ferngesteuerten Modellfluges einleiten.
Mittwoch, 8. Mai 2013
Jedes Jahr sterben in der Schweiz über 3000 Rehkitze durch Mähmaschinen. Nun naht Rettung aus der Luft.