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Globale Herausforderungen wie Klimawandel, Gesundheitskrisen oder Nahrungsmittelknappheit hemmen die nachhaltige Entwicklung. Bei der Bewältigung sind gemeinsame Lösungen und koordiniertes Vorgehen der internationalen Staatengemeinschaft gefragt. Deshalb setzt sich die Schweiz für ein starkes multilaterales System ein. Sie arbeitet insbesondere mit UNO-Organisationen und internationalen Finanzierungsinstitutionen zusammen.
Die Schweiz gestaltet das multilaterale System gemäss ihren Interessen aktiv mit und verteidigt darin ihre Anliegen gegenüber anderen Ländern. Sie bringt effizienzsteigernde Reformvorschläge ein und treibt die koordinierte Zusammenarbeit von verschiedenen Institutionen voran. Dies mit dem Ziel, besser auf die globalen Herausforderungen in Ländern mit niedrigem und mittlerem Einkommen reagieren zu können. Die Schweiz gilt als neutrale und innovative Akteurin und geniesst dank ihrer demokratischen und humanitären Tradition in den multilateralen Foren eine hohe Glaubwürdigkeit.
Gut 40% der Verpflichtungen des aktuellen Rahmenkredits der technischen Zusammenarbeit und Finanzhilfe von Ländern mit niedrigem und mittlerem Einkommen fliessen als generelle finanzielle Unterstützung an solche Organisationen (sog. Kernbeiträge). Knapp 60% gehen an die bilaterale Zusammenarbeit. Aus diesen bilateralen Mitteln wird rund ein Fünftel für Projekte verwendet, die durch multilaterale Organisationen direkt in den Ländern mit niedrigem und mittlerem Einkommen umgesetzt werden.
Die multilateralen Organisationen leisten mit ihrer langjährigen Erfahrung und ihren beträchtlichen Ressourcen einen wichtigen Beitrag zur Erfüllung der Ziele für nachhaltigen Entwicklung der Agenda 2030.