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Trotz Drehern von vielen Fahrern gab es im ersten Training von Singapur nur einen Crash. Den verursachte eine Minute vor Ende der künftige Ferrari-Fahrer Charles Leclerc.
Im zweiten Training erwischte es auch Sebastian Vettel. Der Deutsche touchierte mit der Hinterachse die Streckenbegrenzung und musste früh seinen Boliden stehen lassen.
Hamiltons Exploit
Am schnellsten war letztendlich trotzdem Ferrari. Der zum Saisonende scheidende Kimi Räikkönen konnte Lewis Hamilton allerdings nur gerade 11 Tausendstel abnehmen. Dass Hamilton die zweitbeste Zeit aufstellen würde, war zuvor nicht zu erwarten gewesen. Aufgrund ihrer vielen Kurven liegt die Strecke den Ferrari- und Red-Bull-Fahrern besser.
Die «roten Bullen» Max Verstappen und Daniel Ricciardo erfüllten die Erwartungen und fuhren auf die Plätze 3 und 4. Die Zeit, die Sauber-Pilot Leclerc vor seinem Unfall aufgestellt hat, reichte dem Monegassen letztendlich für den 14. Rang. Teamkollege Marcus Ericsson verbesserte sich im 2. Training und markierte die zwölftschnellste Zeit.