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Ausgangslage:
Das Haus Gotthard wurde 1959 gebaut und vom damaligen Besitzer mehrmals umgebaut. Es wurde viel am Haus verändert, jedoch waren diese Veränderungen eher konzeptlos.
Für den Umbau konzentrierten wir uns im ersten Schritt auf das Haupthaus. Äusserlich sind die Fassaden noch sehr schön, weshalb nur im Inneren umgebaut wurde. Die beiden Einliegerwohnungen wurden erst kürzlich renoviert und ein Umbau war zu diesem Zeitpunkt nicht nötig.
Grundsatz:
Das Erdgeschoss sollte möglichst offen mit einem flexiblen Grundriss sein. Das Obergeschoss sollte vom Grundriss gleich bleiben. Schiebetüren ermöglichen die Flexibilität der Räume und dienen als trennendes Element. Licht sollte alle Räume möglichst durchfluten.
Umbau:
Der Eingangsbereich wurde mit einer kleinen geschlossenen Garderobe erweitert und die Küche erhielt einen Vorratsraum. Sonst wurde die Küche völlig geöffnet und räumlich mit einer Kochinsel begrenzt. Das Esszimmer wurde mit einer neuen Fensterfront erweitert und der Wintergarten dadurch sauber angeschlossen. Das bestehende Büro, welches sich in der Garage befand, wurde abgerissen und in eine Garage zurückverwandelt. Die im hinteren Bereich des EG vorhandenen Zimmer wurden in ein direkt erschlossenes Badezimmer, eine Ankleide und ein Schlafzimmer umgebaut.
Das Treppenhaus, welches sehr beengend und dunkel war, wurde abgebrochen und neu gestaltet. Eine Trennwand im Obergeschoss wurde ebenfalls abgebrochen, um dem Lichteinfall freien Lauf zu lassen. Zudem wurde die Öffnung der Geschossdecke vergrössert, um eine kleine zweigeschossige Öffnung zu erreichen. Im Obergeschoss wurde sonst nicht viel verändert. Einzig die Teppiche und Anstriche wurden erneuert. Alle Böden wurden auf das gleiche Niveau gebracht mit einem beheizten Unterlagsboden ausgestattet. Ebenfalls wurden alle Heizkörper im EG ausgebaut, Wandnischen ausgedämmt und verkleidet.