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Wissenswertes über Fussball – Wie gross ist ein Fussballfeld?
Fussball ist für viele Menschen der schönste Sport der Welt. Damit das Spiel oder das Training gestartet werden kann braucht es einen Sportplatz. Aber wie gross muss ein Fussballfeld eigentlich sein? Die offizielle Größe eines Fußballfeldes ist wie folgt definiert: Die Länge der Seitenlinie muss mindestens 90 m und darf maximal 120 m betragen. Die Torlinie misst mindestens 45 m und höchstens 90 m. Es ist zudem festgelegt, dass die Seitenlinie immer länger als die Torlinie sein muss. Somit ist kein quadratischer Fußballplatz möglich. Bei internationalen Spielen sind die Abmessungen genauer festgelegt. Dort muss die Seitenlinie mind. 100 m und max. 110 m lang sein. Die Länge der Torlinie muss zwischen 64 und 75 Metern sein. Innerhalb der vorgegebenen Längen sind alle Kombinationen möglich. Die meisten Fußballfelder haben jedoch die offizielle Standardgröße von 105 x 68 m.
Entstehung des antiken Fussballs
Bereits im Mittelalter versuchten in England zwei Dörfer einen Ball in das gegnerische Stadttor zu bugsieren. Das Spielfeld lag zwischen den beiden Dörfern und konnte auch mal einige Kilometer groß sein. Bei diesem Fußballspiel war so ziemlich alles erlaubt und es kam zu schlimmen Verletzungen. Diese brutalen Spiele wurden vom Königshaus und der Kirche mehrmals verboten und mit der Zeit eingestellt.
England gilt als das Mutterland des Fußballspiels, aber es gab auch damals in Frankreich und Italien Treibballspiele, also zum Fußballspiel verwandte Kampfspiele. In Florenz wird seit dem 15. Jahrhundert „Calcio Storico“ praktiziert. Auch dies ist eine Art Fußballspiel, bei dem es mitunter recht rüde zugehen konnte.
Entstehung des modernen Fussballs
Am 30. November 1872 wurde das erste offizielles Länderspiel in Glasgow zwischen Schottland und England ausgetragen – Endstand 0:0. Schiedsrichter war William Keay aus Schottland. Im gleichen Jahr wird mit dem FA-Cup der erste nationale Fußballwettbewerb eingeführt. Zwei Jahre später kam der Fußballschiedsrichter hinzu, der das Spiel als Unparteiischer leitete. In den folgenden Jahren wurden die Regeln konkretisiert und erweitert: Die Querlattenunterkante in 2,44 m Höhe wurde als obere Begrenzung des Fußballtor festgelegt und eine Halbzeitpause mit Seitenwechsel eingeführt (1875). Der Schiedsrichter durfte einen Platzverweis erteilen (1877) und der Freistoß wurde als Strafe für ein Vergehen definiert (1880). Damit der Schiedsrichter sich besser gegen die Spieler durchsetzen konnte, verwendeten Unparteiische (erstmalig 1878 in Nottingham) eine Trillerpfeife. Ab 1882 war der Einwurf mit beiden Händen erlaubt. Im Jahr darauf erhielt der Schiedsrichter alleinige Entscheidungsbefugnis und zur Unterstützung zwei Linienrichter. Das Tornetz (1890), der Strafstoß (1891), die Abstufung des Strafkataloges für ein vorsätzliches und absichtliches Foulspiel (1897) sowie die Verlängerung (1897) wurden noch vor der Jahrhundertwende ins Regelwerk übernommen. 1878 fand das erste Spiel bei elektrischer Beleuchtung in Sheffield statt. 1888 wurde die erste Profiliga in England (erster Meister war Preston North End) gegründet. 1899 wurde in England der bezahlte Vereinswechsel erlaubt, vorerst zu einem Höchstbetrag von 10 Pfund.