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Ernst Beyeler sammelte während seiner 50-jährigen Galerietätigkeit stets Kunst. In den 1980er Jahren begann er, sich Gedanken über die Zukunft der Bilder und Skulpturen zu machen. Naheliegend wäre die Übergabe an das Basler Kunstmuseum gewesen. Doch als die Regierung des Kantons Basel-Stadt Ernst Beyeler Vorschläge für einen Ort als neue Heimat für die Sammlung vorschlug, wurde schnell klar, dass keine der Räumlichkeiten den Kunstwerken gerecht werden konnte. Die Stiftung wurde gegründet und die Idee, ein eigenes Museum zu bauen, war geboren. Ernst Beyeler fand es spannend, die Werkgruppen grosser Künstler der letzten 100 Jahre mit den Skulpturen aus Afrika und Ozeanien an einem dafür geeigneten Ort zu vereinen, an einem Ort, den es erst zu schaffen galt. Beeindruckt von der Arbeit Renzo Pianos, der für den Bau des Centre Pompidou in Paris sowie für die Menil Collection in Houston verantwortlich zeichnet, wurde der italienische Stararchitekt ohne Wettbewerb mit dem Bau des Museums beauftragt.