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Der Geburtsort des linksgerichteten bolivianischen Präsidenten Evo Morales bekommt ein "Museum der Revolution". Das Museum soll umgerechnet zwei Millionen Euro kosten.
Das Museum in Orinoca im südbolivianischen Hochland werde sich mit der Entkolonialisierung, der "Befreiung" der Andenvölker und der Arbeit seiner Regierung auseinandersetzen, sagte Morales am Donnerstag bei einem Besuch in der Region. Studenten sollten dort in Archiven über die "nationale Befreiung" forschen können. Weiter wird es über einen Konferenzsaal und einen Filmvorführraum verfügen.
Morales wurde vor 51 Jahren in Orinoca in der Provinz Oruro geboren, wo er in ärmlichen Verhältnissen aufwuchs. Der Politiker indianischer Abstammung ist seit 2006 Präsident seines Landes. Seine Politik bezeichnet er als "demokratische Revolution". Ziel ist unter anderem, über die Verstaatlichung der Ressourcen des Landes die Lebensverhältnisse der eingeborenen Bevölkerung zu verbessern.