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Knapp die Hälfte der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer arbeitet ausschliesslich tagsüber. 32 Prozent arbeiten manchmal und 18,7 Prozent der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer normalerweise am Abend oder in der Nacht. Weniger häufig ist die Arbeit am Wochenende. Nur gerade 15,5 Prozent der Angestellten sind samstags oder sonntags an ihrem Arbeitsplatz anzutreffen.
Hohes Ausbildungsniveau der Erwerbstätigen
Etwa die Hälfte der erwerbstätigen Wohnbevölkerung hat eine Ausbildung auf Tertiärstufe, verfügt also entweder über eine Hochschulausbildung oder über eine höhere Berufsausbildung. Dieser Anteil ist in den vergangenen Jahren deutlich angestiegen. Bei Stellen mit Vorgesetztenfunkion oder in der Unternehmensleitung sind überdurchschnittlich viele Personen mit einer tertiären Ausbildung zu finden.
Die Hälfte seit weniger als vier Jahren beim selben Betrieb
Die erwerbstätigen Einwohnerinnen und Einwohner der Stadt Zürich sind im Durchschnitt seit 7,4 Jahren beim gleichen Unternehmen beschäftigt, die Hälfte von ihnen jedoch seit weniger als vier Jahren. Frauen sind im Durchschnitt weniger lange beim gleichen Betrieb tätig als Männer. Der Grund dafür ist, dass sich Frauen bei einer Mutterschaft häufig vorübergehend aus dem Erwerbsleben zurückziehen.
Flexible Arbeitszeitmodelle sind eher selten
Von zehn Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern haben fünf den Beginn und das Ende des Arbeitstages fix vorgegeben. Drei weitere haben eine Wochen- oder Monatsarbeitszeit mit oder ohne Blockzeiten und je eine Person arbeitet im Rahmen eines Jahresarbeitszeitmodells beziehungsweise hat keine formale Arbeitszeitregelung.
Die Publikation «Erwerbstätigkeit der Zürcher Wohnbevölkerung» (Analyse 4/2010) ist gratis im Internet verfügbar oder kann bei Statistik Stadt Zürich als Broschüre bezogen werden (Preis Fr. 15.–).