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Das Verbandssekretariat ist zwischen dem 17. Juli und 13. August 2017 nicht immer besetzt. Die E-Mails werden jedoch während den Bureauferien regelmässig gelesen und an die massgeblichen Personen weitergeleitet.
Das Verbandssekretariat ist zwischen dem 17. Juli und 13. August 2017 nicht immer besetzt. Die E-Mails werden jedoch während den Bureauferien regelmässig gelesen und an die massgeblichen Personen weitergeleitet.
Das Beispiel des Kanton Luzerns zeigt, dass das Stipendienkonkordat zu scheitern droht: Ende Juni kündigte die Luzerner Regierung an, das Budget für Stipendien und Darlehen im laufenden Jahr zu kürzen. Damit würden die Luzerner Ausgaben für Ausbildungsbeiträge seit dem Beitritt Luzerns zum Stipendienkonkordat um 27 Prozent sinken. Der Verband der Schweizer Studierendenschaften (VSS) fordert deshalb die EDK auf, die Regelungen des Konkordats zu verschärfen, so dass das Ziel der Harmonisierung des Stipendienwesens doch noch erreicht werden kann.
Das Stipendienkonkordat hat das Ziel, die kantonalen Stipendienwesen zu harmonisieren und die grossen, oft willkürlichen Unterschiede zwischen den Kantonen abzubauen. Ein erklärtes Ziel des Stipendienkonkordats ist es auch die Ausgaben für Ausbildungsbeihilfen generell zu erhöhen, um eine gewisse Chancengerechtigkeit im Bildungswesen sicherzustellen. Das Beispiel Luzern zeigt aber, dass das Stipendienkonkordat seine Ziele verfehlt.
Am 28. Juni 2017 kündigte der Luzerner Regierungsrat an, im laufenden Jahr den Budgetposten für Stipendien und Ausbildungsdarlehen um 2 Millionen Franken senken zu wollen. Für nächstes Jahr sind ebenfalls bereits Kürzungen im Umfang von 1.2 Millionen Franken vorgesehen. Damit hätte der Kanton Luzern seine Ausgaben für Ausbildungsbeihilfen seit seinem Beitritt zum Stipendienkonkordat im Jahr 2013 um mehr als einen Viertel gekürzt. “Der Kanton Luzern gibt im Moment schon zu wenig für Stipendien aus”, sagt Josef Stocker, Co-Präsident des VSS, “wenn die Luzerner Regierung ihre Aufgabe ernst nimmt, für Chancengerechtigkeit im Bildungswesen zu sorgen, so darf dieser Budgetposten auf keinen Fall gekürzt werden.”
Das Beispiel des Kanton Luzerns zeigt klar, dass das Stipendienkonkordat seine Ziele verfehlt. Das Hauptproblem des Konkordats ist, dass es Benachteiligungen nicht zu eliminieren vermag. So spielt der Herkunftskanton und somit eine grosse Portion Glück weiterhin eine zentrale Rolle bei der Stipendienvergabe. “Vor zwei Jahren hat die EDK die Stipendieninitiative des VSS mit Verweis auf das Stipendienkonkordat zur Ablehnung empfohlen”, sagt Josef Stocker. “Deshalb sind jetzt die Kantone in der Pflicht, die Regelungen des Stipendienkonkordats zu verschärfen, damit das Ziel der Harmonisierung des Stipendienwesens doch noch erreicht werden kann.”
Für weitere Informationen wenden sie sich bitte an:
Josef Stocker, Co-Präsident des VSS
Die grösste Ressource, die Geflüchtete besitzen, sind sie selbst und die Erfahrung, die sie mitbringen. Dieses Potenzial durch Bildung in der Schweiz zu erschliessen, ist deshalb eine sinnvolle und nachhaltige Investition in die Zukunft. Anlässlich der Flüchtlingstage fordert der Verband der Schweizer Studierendenschaften (VSS) deshalb “Bildung vor Arbeit” in der Integration.
Im Rahmen seines Projekts “Perspektiven – Studium” setzt der VSS sich seit Dezember 2015 für den Hochschulzugang qualifizierter Geflüchteter ein. Geht es darum, die vorhandenen Ressourcen Geflüchteter clever in der Gesellschaft nutzbar zu machen, besteht in der Schweiz noch viel Handlungsbedarf. Eine restriktive Anerkennungspraxis ausländischer Vorbildung und limitierte Möglichkeiten der Sozialdienste behindern einen flexiblen Umgang mit der Situation; zu wenig wird in Potenzial investiert.
“Es geht nicht nur darum, passiv einen gleichberechtigten Hochschulzugang zu ermöglichen”, sagt Co-Präsidentin Gabriela Lüthi “Es geht vor allem darum, durch Investition in Bildung aktiv das Potenzial aller Mitglieder unserer Gesellschaft zu fördern – auch das Geflüchteter.” Um nachhaltige Integration zu ermöglichen dürfe deshalb auch Hochschulbildung nicht vernachlässigt werden.
Die Analyse des Projekts und die Erfahrung aus studentischen GasthörerInnenprojekten zeigt klar: “Damit Geflüchtete ihr Potenzial für sich und die Gesellschaft erschliessen können, braucht es zwei wichtige Schritte: Erstens muss ihr Potenzial erkannt und anerkannt werden. Zweitens müssen mittels Ausbildung und Nachholbildung Brücken geschlagen werden.”, so Projektleiterin Martina von Arx.
Der VSS fordert deshalb Potenzialabklärungen früh im Asylprozess und eine nachhaltige Integrationsstrategie, die Bildung niedrigqualifizierter Arbeit vorzieht. Er schliesst damit an Forderungen der EDK an. Die Hochschulen hält er dazu an, einen Umgang mit Zulassungsbedingungen zu pflegen, der pragmatisch die Qualität gewährleistet, ohne unnötige Hürden im Studienzugang zu schaffen. Um finanzielle Hürden abzubauen, müssen Stipendien zugänglich sein.
Die Investition lohnt sich. Eine gute Ausbildung und eine entsprechende Integration in den Arbeitsmarkt entlastet nicht nur auf lange Frist die Sozialsysteme und schlägt sich in Steuereinnahmen nieder, sie beugt auch sozialen Kosten vor. Dazu müssen wir Geflüchteten die Möglichkeit und die Unterstützung geben, die sie benötigen, um sich selbstbestimmt in unsere Gesellschaft einzugliedern. Dazu gehört auch der Zugang zu Hochschulen.
Das Gebäude, in welchem der Verband der Schweizer Studierendenschaften (VSS) und die Grünliberale Partei der Schweiz (GLP) zurzeit ihre Verbandssekretariate haben, wird renoviert und saniert werden. Aus diesem Grund sind wir auf der Suche nach neuen Büroräumlichkeiten im Umkreis „Bahnhof – Bundeshaus“. Wir haben einige Objekte angeschaut und haben auch einen Standort mit schönen und zweckmässigen Räumen gefunden.
Wir beabsichtigen diese Büroräumlichkeiten an der Effingerstrasse 14 in Bern zu mieten und suchen nun eine weitere Mietpartei, die
Büroräumlichkeiten von der Grösse von 75–85 m2 benötigt.
Das Angebot im Detail:
Die Effingerstrasse 14 befindet sich in Gehdistanz zum Bahnhof Bern und der Altstadt. Die Haltestelle des Öffentlichen Verkehrs (Kocherpark, Tramlinien 6, 7 ,8 und diverse Busse) befindet sich ebenfalls vor der Eingangstüre.
Das Mietobjekt ist unter folgendem Link ausgeschrieben für weitere Informationen: https://www.homegate.ch/homegate-war/mieten/106176942.
Bei weiteren Fragen und Interesse stehen Ihnen Anita Ledergerber und Reto Weibel vom Verband Schweizer Studierendenschaften (VSS) während den Bürozeiten unter Telefonnummer: 031 382 11 71 oder per E-Mail: <email-pii> gerne zur Verfügung. Selbstverständlich kann auch eine Besichtigung des Objekts organisiert werden.
Erasmus+ ist ein EU-Programm im Bereich der allgemeinen und beruflichen Bildung, Jugend und Sport. Der Studierendenaustausch ist der wichtigste und bekannteste Teil dieses Programms. Langfristig kann das Abseitsstehen der Schweiz für Schweizer Studierende zu einer massiven Verschlechterung der Austauschmöglichkeiten führen! Bereits heute gibt es Einschränkungen.
Unterschreibe jetzt die Petition der Jugendverbände und fordere Bundesrat und Parlament zur sofortigen Wiederaufnahme der Verhandlungen mit der EU auf!
Zusätzliche Informationen/Materialien:
Willst du dich dafür einsetzen, dass die Schweizer Studierenden auch weiterhin von den vielfältigen Möglichkeiten des Erasmus+-Programms profitieren können?
Dann trage dich ein unter: https://www.vss-unes.ch/erasmusplus