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Triebwagen BCe ⁴/₄ 30
Im Jahre 1933 wurde die Strecke Gossau – Appenzell der Appenzeller Bahn mit 1500V= elektrifiziert. Bei diesem Anlasse wurden vier für die damalige Zeit sehr fortschrittliche Triebwagen beschafft.
Die eleganten Fahrzeuge wiesen einen Leichtstahlkasten auf und waren zu der Zeit mit 660 PS/450kW Leistung die stärksten Schmalspurtriebwagen der Schweiz. Im Innern der Fahrzeuge sind die beiden Seitengang-Abteile der 1.(früher 2.) Klasse auffällig.
Die zunächst karminroten Fahrzeuge erhielten 1949 das neue Farbschema in rot/crème und kurze Zeit später auch neue stärkere Drehgestelle.
Die Fahrzeuge bewährten sich ausserordentlich gut, sodass ihnen ein langes Leben beschieden war. Die mittlerweile als ABe ⁴/₄ 40-43 bezeichneten Triebwagen waren bis 1985 regelmässig im Einsatz. Die 40 fiel einem Depotbrand in Herisau zum Opfer und die 41 und 42 kamen ins Misox zur dortigen RhB-Strecke. Während die 42 abgebrochen wurde ist die 41 als historisches Fahrzeug noch heute vorhanden.
Der Triebwagen erhielt Anfangs der 2000er Jahre wieder seinen alten, karminroten Anstrich und seine ursprüngliche Bezeichnung BCe ⁴/₄ 30.
Technische Angaben:
|Baujahr||1933|
|Hersteller||mechanischer Teil

elektischer Teil
|SIG, Neuhausen

MFO, Oerlikon
|Leistung||660 PS|
|Sitzplätze (2./3. Kl)||12 / 40|