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Das Wasser plätschert seit über fünfzig Jahren wieder durch den Mund des gusseisernen Gropps ins Brunnenbecken.
Es ist ein halbes Jahrhundert her, seit bei der Schifflände ein Brunnen mit einer gusseisernen Skulptur stand. Als die Mauer am Rheinquai neu gestaltet wurde, entfernte man ebenfalls den damaligen Brunnen. Kein Mensch weiss, wohin dieser Brunnen kam. Der ehemalige Brunnenmeister Kurt Rauch hob jedoch die Original-Brunneneinlaufskulptur auf.
Sie zeigt einen Gropp. Dies ist ein kleiner Fisch, der stark gefährdet ist und sehr empfindlich auf Gewässerverschmutzungen reagiert. Seine Berühmtheit hat er durch die Ermatinger Groppenfasnacht erlangt. Auf der Skulptur schlingt er sich um einen Dreizack. Umgeben von Schilf mit Kanonenputzern. Das Wasser des nun neuen Brunnens fliesst durch den Fischmund in den Trog.
Im Zusammenhang mit der Reparatur der Zuleitung des Gredhausbrunnens, entstand die Idee, die von Carl Roesch entworfene Skulptur wieder an ihren Originalstandplatz zurückzubringen. So wurde für den Einlauf ein Bollinger Sandstein aus Schmerikon verwendet und die von Kurt Rauch zur Verfügung gestellte Skulptur mit dem Brunneneinlauf verbunden.
Am letzten Freitag wurde der Brunnen in Anwesenheit der beteiligten Handwerker, einiger Fischer, des alten und des aktuellen Brunnenmeisters eingeweiht. Stadtpräsident Walter Sommer würdigte die Arbeit und die Idee, bevor er die Freude hatte, den neuen, in die alte Ausführung zurückgebrachten Brunnen einzuweihen.