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Das Römische Reich mit den Cohors als neue Kriegseinheit war nicht nur für seine militärische Stärke bekannt. Auch in Sachen Gesundheit waren die Römer vielen anderen Kulturen weit voraus.
Die Römer erkannten den Wert der Gesundheit früh und versuchten stets, Krankheiten und Epidemien zu verhindern. Deshalb waren Massagen, Wellnessbäder und Gymnastik weit verbreitet.
Hier möchte ich kurz etwas über die Römische Massage sagen.
Die Massagen im alten Rom waren vor allem so beliebt, weil sie ziemlich intensiv waren und es nicht das primäre Ziel der Masseure war, die Kunden zu verwöhnen, sondern sie zu heilen. Das Volk ging jedoch nicht nur in die Massage, sondern auch in die Saunen und die Bäder. Hygiene wurde also ziemlich gross geschrieben.
In jüngerer Vergangenheit hat die Massage wieder stark an Bedeutung gewonnen, während sie in den Jahren zwischen Rom und heute stark vernachlässigt wurde. Allerdings haben sich die Techniken stark geändert. Heute liegt der Fokus einer Massage mehr auf dem Aspekt des Wohltuens. Römische Massagen, wie sie die Cohors noch genossen haben, schmerzten meistens stark.
Dies machte jedoch nur Sinn, wenn der Kunde und dessen Körper auch Erfahrungen mit dieser Art der Körpertherapie hatte. Weil man früher regelmässig zur Massage ging, war dies also kein Problem. Heute gehen die meisten Menschen nur noch selten zum Masseur, was eine intensive Körpermassage auch nicht mehr möglich macht.