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Zum Werk Von ihren Anfängen an versucht die Rechtsphilosophie, die Fragen nach dem Begriff des Rechts und nach der Gerechtigkeit mit rationalen Mitteln zu erschliessen. Die Erwägungen des Autors wissen sich in ihrer methodischen Grundkonzeption der Wissenschaftstheorie Karl Poppers verbunden und erweitern deren Anwendungsfeld auf das Gebiet des Rechts. Bei der Darlegung von Legitimitätsvorstellungen folgt Zippelius dagegen den Grundgedanken Kants, der sich als letzte Instanz der Gerechtigkeitsvorstellungen auf das vernunftgeleitete Gewissen des Einzelnen beruft. Vorteile auf einen Blick - knappe, systematische Darstellung - kompakte Behandlung der massgeblichen Diskussionsfelder Inhalt - Der Begriff des Rechts - Das Problem der Geltung ("Recht und Sittlichkeit") - Das Recht und die Realitäten - Die Gerechtigkeit - Die Rechtssicherheit - Die Freiheit - Die Gemeinschaft - Rechtsphilosophische Aspekte spezifischer Problembereiche - Juristisches Denken Zur Neuauflage Die 6. Auflage enthält die Überarbeitung wichtiger Teilbereichen wie die Verteilung der Entfaltungschancen in der Gemeinschaft, das Übermass an Verrechtlichung und die Anfälligkeiten der demokratischen Repräsentation. Zudem wurde die neue Literatur zu verschiedenen Themenkomplexen berücksichtigt. Zielgruppe Für Studierende und Referendare, Rechtsanwälte und Richter sowie für alle rechtsphilosophisch Interessierten.