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Auf dem Bramberg fand am 21. Juni 1339 die Schlacht bei Laupen statt, in der Bern mit dem Sieg über den Westschweizer Adel und das österreichische Freiburg seine Existenzgrundlage festigte. Das Denkmal mit seinem Turm steht zwar nicht auf dem Kampfplatz, da die Schlacht auf der Ebene zwischen dem Schulhaus Bramberg und dem Chutzen ausgetragen wurde.
Der Bramberg hat seinen Namen vom Abbrennen des Waldes > Brandberg und war bis vor 250 Jahren die Allmend, Schaf- und Schweineweide der Dorfsiedlungen Riedli, Nesslere und Wyden. Die ca. 4 m hohe Steilstufe südlich der Einfamilienhäuser am Feldacher ist eine von Menschenhand geschaffene Geländeform, ein anthropogenes Element, und entstand in den Jahrhunderten, da die Bauern der Nesslere ihre Äcker bebauten und durch ständiges Pflügen die Ackererde talwärts verschoben. Der frühere Lebhag markierte die Grenze zur Allmend. Bruchstücke davon finden sich noch im Brugwald bei der Schiessanlage Bramberg und am Falkenrain, Richtung Westen.
Ab 1750 hob die Patrizierregierung von Bern die Weiderechte der Bauern auf und verteilte die Allmend auf die armen, landlosen Tauner (Tagelöhner) und auf Kleinbauern. Es entstanden nur kleine Höfe. Durch Kauf, Vererbung und Rationalisierung wuchsen in der Neuzeit einzelne Höfe zu mittelgrossen Betrieben heran.
Mit der Schliessung der Schule Süri (2012) wurde der Schulkreis Bramberg vermutlich «gerettet».
Dr. Erich Gäumann