Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03588.jsonl.gz/967

Mit den Edelsteinen erschliesst uns die Erde ihre prächtigsten Schätze! Hier erfahren Sie mehr über die häufigsten edlen Steine.
Der Name stammt vom altindischen "upala" = Stein, Edelstein, und ist später vom griechischen "opallios" = Opal übernommen worden. Chemisch gesehen ist der Opal, einfach ausgedrückt, wasserhaltiges Siliziumoxid. Er besteht aus winzigen, sehr gleichmässigen Kügelchen mit Durchmessern von 0.0015 - 0.0040mm, die kubisch angeordnet sind.
Beim Opal gibt es verschiedene Arten. Man unterscheidet zwischen Edelopal, Boulder-Opal und Feueropal.
Der eigentliche Opal ist der Edelopal. Er zeigt auch das wunderschöne Farbenspiel (auch opalisieren genannt), hervorgerufen durch Interferenz und Reflexion des Lichtes an der bereits genannten Kugelstruktur.
Boulder Opale findet man im Geröll (Boulder) der Berge Queenslands (Australien). Er besitzt neben einem kräftigen, teils grossflächigen und teils "spritzigem" Farbenspiel auch eine gute Festigkeit. Oft tritt der Boulder Opal mit Muttergestein auf (Opal Matrix).
Der Feueropal verdankt seinen Namen seiner feuerroten Farbe. Sie kann nach gelblich-rot und bräunlich-rot schwanken und wird durch einen geringen Eisengehalt verursacht. Beste Qualitäten sind klar durchsichtig.
Der Aquamarin hat mit der Härte 7,5 - 8 eine sehr hohe Widerstandskraft gegen äussere Einflüsse. Dennoch empfehlen wir Ihnen, auch im Interesse des ganzen Schmuckstücks, Ihren Aquamarin nicht allen Strapazen der Alltagsarbeit auszusetzen. Verunreinigungen, die durch Seife, Crèmen usw. entstehen, können Sie leicht mit einer feinen Bürste (Zahnbürste) und einem gebräuchlichen Reinigungsmittel (Seife) entfernen. Lassen Sie im weiteren, von Zeit zu Zeit, die Fassung kontrollieren und falls notwendig, Ihr Schmuckstück polieren, dann wird Ihr Aquamarin Ihnen immer Freude bereiten.