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Das Wichtigste in Kürze
- Er werde den Haushalt ordnen, den Handelsbilanzüberschuss beibehalten und die Währungsreserven des südamerikanischen Landes erhöhen, kündigte Massa in seiner Antrittserklärung an.
Er habe sich bereits mit Vertretern des Internationalen Währungsfonds (IWF), dem grössten Gläubiger des hoch verschuldeten Landes, getroffen, sagte der Vorsitzende der Partei Frente Renovador, einem Juniorpartner in der Regierungskoalition.
Massa will die Exporte der Landwirtschaft und des Bergbaus steigern, um die Währungsreserven zu erhöhen, das mit dem IWF vereinbarte Primärdefizit beibehalten, Einstellungen im öffentlichen Dienst stoppen und die Sozialhilfe umstrukturieren. Die am Mittwoch angekündigten Massnahmen dürften darauf zielen, die Märkte zu beruhigen.
Argentinien steckt seit Jahren in einer schweren Wirtschaftskrise, die sich zuletzt nochmals verschärfte. Die nach Brasilien zweitgrösste Volkswirtschaft Südamerikas leidet unter einem aufgeblähten Staatsapparat, geringer Produktivität der Industrie und einer grossen Schattenwirtschaft, die dem Staat viele Steuereinnahmen entzieht. Die Landeswährung Peso wertet gegenüber dem US-Dollar immer weiter ab, der Schuldenberg wächst ständig. Die Inflationsrate liegt bei über 60 Prozent.