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Die Schweiz besitzt die wichtigste 5.5m Flotte. Die Swiss Open Championship bringt jeweils gut 40 Boote an den Start. Dazu kommen 5 Schwerpunktregatten mit gegen 30 Boote, sowie lokale Regatten und Langstreckenregatten, an denen sich immer wieder 5.5m auf Spitzenrängen finden. Die meisten Neubauten stammen aus der Schweiz. So entstehen pro Jahr zwei bis vier neue Einheiten, zumeist nach Plänen von S. Schmidt und D. Peterson.
In den Niederlanden und Deutschland wurden innerhalb der letzten Jahre eine aktive Flotte von jeweils mehr als 30 Boote ins Leben gerufen. Jährliche Meisterschaften und Cup’s finden auch in Norwegen, Italien und Frankreich statt. Regelmäßig nehmen Boote aus Finnland, Australien, Österreich und den Bahamas teil.
An internationalen Regatten (WM, EM, Nationale Meisterschaften) wird jeweils in drei Kategorien gesegelt: Classic (Design bis 1970), Evolution (Design bis 1993) sowie Modern (Design ab 1994).
Hinzu kommt der über 100-jährige Scandinavian Gold Cup an der jeweils die Landesmeister pro Nation gegeneinander antreten, und der Royal Kaag Classic Cup an dem seit 2006 alle Classic Boote antreten dürfen. Ergänzt wird diese traditionelle Regattaserie ab 2009 durch den Hankø Evolution Cup.
Seit 2012 gibt es den 5-Nations-Cup, um den die 5.5m bei Nationalen Top-Regatta-Events – die nicht eine Welt- oder Europameisterschaft sind – segeln und zum Saisonende werden dann die besten 5.5m Boote (Modern, Evolution, Classic) im Low-Point Verfahren ermittelt. Drei der fünf Länder sind gesetzt (GER, SUI, NED). Für die zwei weiteren Positionen können sich wechselnde Nationale 5.5m Klassenvereinigungen bewerben, um mit ihren Regatten in die Wertung zu kommen. Die Entscheidung über die Vergabe der Plätze und die Auswahl der jeweiligen Regatten liegt beim Stifter der Wanderpreise.