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Bei der Geburt des Herrn Jesus wurde die Erde mit Worten des Friedens begrüsst. «Friede auf der Erde» verkündigten die Engel auf den Feldern Bethlehems.
Doch dies war nur ein Gruss. Es war noch nicht die entscheidende, auf vollbrachtem Erlösungswerk ruhende Friedenserklärung. Es glich dem Wort, das der Herr später, in Lukas 10, den Siebzig in den Mund legte, als Er sie aussandte. Sie sollten, wenn sie in irgendein Haus eintraten, zuerst sagen: «Friede diesem Haus!» Das war ein Gruss, ein guter Wunsch, der Ausdruck des Wohlwollens gegen dieses Haus; aber es war keine feste, begründete Friedensbeteuerung. Das würde erst folgen, wenn dort wirklich ein Sohn des Friedens wohnte.
Nach der Auferstehung des Herrn hingegen haben wir etwas anderes. «Friede euch!» sagte der auferstandene Heiland zu seinen Jüngern, als Er zu ihnen zurückkehrte. «Und als er dies gesagt hatte, zeigte er ihnen seine Hände und seine Seite» (Joh 20,19.20). Darin durften sie ihr Recht auf Frieden lesen. Nicht länger nur wünschte Er ihnen Frieden, sondern überbrachte ihnen wirklich einen festbegründeten Frieden, der durch das Kreuz gesichert war. Der Herr Jesus gab ihnen diesen Frieden, weil Er ihn schon für sie gemacht hatte (Kol 1,20).
Und diesen garantierten Frieden dürfen wir, die ihn besitzen, unseren Mitmenschen bezeugen. Es ist nicht ein blosser Gruss, ein guter Wunsch, wie ihn die Siebzig hatten. Wir machen den sicheren, feststehenden, errungenen Frieden kund, auf den jeder Sünder aufgrund des Blutes des Kreuzes ein Anrecht hat.