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Der Streik der US-Autor:innen wurde durch eine Einigung der WGA (Writers Guild of America) und der AMPTP (Alliance of Motion Picture and Television Producers) nach 146 Tagen beendet. Der nun vorliegende Vertragsentwurf beider Parteien folgt in wesentlichen Punkten den Forderungen der WGA: Erhöhung der Honorare, Erfolgsbeteiligung bei Streamern, Festigung der Kranken- und Sozialversicherungen und Regelungen im Umgang mit künstlicher Intelligenz (KI). Der Vertrag wurde nun von den Mitgliedern der WGA per Abstimmung anerkannt.
Die weitreichenden Punkte der Einigung unter folgendem Link:
https://www.wgacontract2023.org/the-campaign/what-we-won
Der ARF/FDS setzt sich in der Schweiz auch in Zukunft weiterhin für die Anliegen von Filmschaffenden Autor:innen und Regisseur:innen ein. Wir…
… fordern faire Honorare nach zeitgemässen Richtlinien und angemessene Erfolgsbeteiligungen.
… unterstützen die Forderung der neuen Kulturbotschaft, dass Filmfördergelder zukünftig an angemessene Entschädigungen (gemäss Empfehlungen der Branchenverbände) für die Kreativschaffenden geknüpft sind, darunter auch die Drehbuchautor:innen und Regisseur:innen.
… bekämpfen jegliche Art von buy out-Verträgen: Die Urheber:innen müssen weiterhin und immer über Urheberrechte und Erfolgsbeteiligungen an der Nutzung und am Erfolg der von ihnen geschaffenen Filme und Serien beteiligt werden.
… setzen uns für die Sichtbarkeit der Drehbuchautor:innen und Regisseur:innen ein.
… verlangen eine möglichst hohe künstlerische Unabhängigkeit/Selbstbestimmung im Schaffensprozess.
… fordern verbindliche Regelungen für die Nutzung künstlicher Intelligenz (KI) für die Wahrung der Rechte am künstlerischen Werk von Urheber:innen wie Drehbuchautor:innen und Regisseur:innen.