Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03468.jsonl.gz/2271

Prinzessin Madeleine, 30, von Schweden könnte nicht glücklicher sein. Am kommenden Samstag heiratet sie ihren Märchenprinzen Chris O'Neill, 38. Während ihre Eltern König Carl Gustav, 67, und Königin Silvia, 69, sowie ihre Schwester Kronprinzessin Victoria, 35, mit Madeleines Wahl zufrieden sind, zweifelt das schwedische Volk an der Integrität des Investmentbankers aus New York. Wie die deutsche Zeitschrift «Gala» schreibt, denken die Schweden, dass sein Job «äusserst zweifelhaft» sei.
O'Neill, der als Jugendlicher in St. Gallen eine Nobelschule besuchte, ist Partner des Hedgefonds Noster Capital mit Sitz in der Steueroase Cayman Islands. Er setzt mit spekulativen Geschäften Millionen um und könnte sogar ganze Staaten und Firmen in den Ruin treiben, was vielen Schweden ein Dorn im Auge ist. Mit dem Versprechen künftig keine Geschäfte zu tätigen, die schwedische Firmen betreffen, konnte der Verlobte von Prinzessin Madeleine die Bevölkerung nicht beruhigen.
Kommt hinzu, dass der britisch-amerikanische Banker ein eher arrogantes Auftreten an den Tag legt. Auf Fotos lächelt er selten - nicht einmal auf den Verlobungsfotos brachte er einen fröhlichen Gesichtsausdruck zustande - und gegenüber Paparazzi gibt er sich meist rüpelhaft, zeigt ihnen sogar den Stinkefinger. Ebenfalls für Negativ-Stimmen sorgt die Familie des Bräutigams. Seine Mutter Eva Maria O'Neill, 72, liebe Partys und stehe gerne im Mittelpunkt, zitiert «Gala» eine Londoner High-Society-Expertin. Vor 20 Jahren soll sie eine Affäre mit Prinz Charles, 64, gehabt haben. Und auch O'Neills Halbschwestern haben es auf Partner aus dem Hochadel abgesehen. Natascha hat den österreichischen Grafen Ernst von Abensperg und Traun geheiratet, Tatjana den britischen Adligen Henry D'Abo geehelicht.