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Rafael Nadal hätte sich schonen können für seinen Halbfinal morgen Samstagnachmittag gegen Novak Djokovic – doch das hätte nicht zum 29-jährigen Spanier gepasst. Und da auch sein Konkurrent und Landsmann David Ferrer für seinen Kampfgeist bekannt ist, entwickelte sich die beste Partie der bisherigen ATP-Finals. Die Weltnummer 7 gewann den von sechs Breaks geprägten ersten Satz im Tiebreak, Nadal konterte im zweiten Satz, in dem er keinen Breakball abwehren musste.
Ein ähnliches Bild zeigte sich im dritten Satz. Ferrer konnte seinen Davis-Cup-Kollegen bei dessen Service nie gefährlich werden, wehrte sich jedoch bei eigenem Aufschlag lange erfolgreich gegen die Vorentscheidung. Erst bei 4:4 musste sich der Mann aus der Region Valencia schliesslich geschlagen geben. In der Folge machte Nadal souverän den Sack zu und gewann auch sein drittes Spiel.
Er zog damit wie Roger Federer ungeschlagen in die Halbfinals ein, wo er morgen Samstag um 15.00 Uhr auf Djokovic trifft. Federer spielt um 21.00 Uhr gegen Stan Wawrinka oder Andy Murray. Die beiden machen heute Abend den letzten Viertelfinalisten unter sich aus.
(SI)