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An der US-Ostküste haben sich die Menschen am Montag auf einen heftigen Wintersturm mit Eis und Schnee eingestellt. Die Nationale Wetterbehörde sagte voraus, dass sich durch das Aufeinanderstossen zweier Tiefdruckgebiete der Wintersturm «Stella» bilden werde.
Von der Küste bis zu den Appalachen, einem Mittelgebirge weiter landeinwärts, sei daher mit einer bis zu etwa 45 Zentimeter hohen Schneedecke zu rechnen, hiess es. Durch den Wintereinbruch drohten Stromausfälle und Verkehrschaos.
Für New York gab das Wetteramt eine Blizzard-Warnung heraus. Während des Sturms sei es an der Ostküste gefährlich hinauszugehen. «Reisen Sie nur in Notfällen», erklärte die Wetterbehörde. Und: «Wenn Sie reisen müssen, nehmen Sie für den Notfall eine zusätzliche Taschenlampe, Essen und Wasser in ihrem Fahrzeug mit.»
Nach Angaben des Flugbeobachtungsdienstes Flight Aware wurden wegen des bevorstehenden Sturmes mehr als 4500 Flüge gestrichen, mehr als 1000 davon im Raum New York. Zwischen der Schweiz und den USA waren vier Flüge betroffen: annulliert wurden drei von Zürich nach New York und einer in umgekehrter Richtung.
Wegen des erwarteten Schneesturms an der US-Ostküste wurde der Besuch der deutschen Kanzlerin Angela Merkel bei US-Präsident Donald Trump von diesem Dienstag auf Freitag verschoben.
Die Absage kam am Montagabend unmittelbar vor dem geplanten Abflug der Kanzlerin, die bereits im Flugzeug sass. Merkel sagte, sie habe mit Trump telefoniert, der habe ihr die schlechte Wetterlage in Washington geschildert. Daraufhin hätten sie gemeinsam entschieden, die Reise zu verschieben. (sda/afp/dpa/reu)