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Der Winterreifen mit seiner für tiefere Temperaturen ausgelegten, weichen Gummimischung und den vielen kleinen Profilblöcken mit feinen Lamellen offenbarte seine Vorteile auf schneebedeckter Fahrbahn deutlich. Bei der Vollbremsung (40-0 km/h) stand der Winterreifen bereits nach 16 Metern, der Sommerreifen brauchte mit 30 Meter fast den doppelten Bremsweg. Dank gutem Grip und stabiler Seitenführung absolvierte der Roller mit Winterreifen auch diverse Ausweichmanöver souverän.
Erstaunlicherweise sorgt der Sommerreifen auch bei winterlichen Temperaturen (5°C) auf trockener und nasser Fahrbahn für kürzere Bremswege. Bei der Vollbremsung auf trockener Fahrbahn mit 100 km/h kommt man mit dem Sommerreifen nach 43 Meter zum Stillstand, mit dem Winterreifen erst nach 56 Metern. Auch bei der Vollbremsung auf nasser Fahrbahn ist der Sommerreifen überlegen (Bremsung 80-0 km/h, 5°C). Mit dem Sommerreifen kommt man nach 27 Meter zum Stillstand mit dem Winterreifen erst nach 36 Metern. Ebenso war der Winterreifen bei den weiteren Fahrtests klar im Nachteil. Der Winterreifen fährt sich auf trockener und nasser Fahrbahn unpräzise und schwammig und reagiert verzögert auf Lenkbefehle.