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Um Bitcoins in den Umlauf zu bringen, aber gleichzeitig sicherzustellen, dass es nicht möglich ist diese zu fälschen, wurde ein Vorgang namens Mining erfunden. Dabei versuchen die Teilnehmer des Minings mittels einer Hash-Funktion (nämlich zweifachem SHA-256) einen Wert zu finden, der kleiner ist als ein bestimmter Zielwert.
Ein Hash ist eine mathematische Einweg-Funktion, es lässt sich also aus einem Anfangswert a leicht der Endwert b errechnen, aber nicht (oder genauer gesagt so schwer, dass es nahezu unmöglich ist) umgekehrt. Der Anfangswert besteht aus den letzten Transaktionen, den vorherigen Hashwert und einem Zufallswert. Da der Endwert unterhalb des Zielwertes liegen muss, müssen die Miner es mit verschiedenen Zufallswerten solange versuchen, bis es jemanden gelingt, einen passenden Endwert zu finden.
Bitcoins auf 21 Millionen begrenzt ist
Derjenige, dem dies zuerst gelingt, bekommt zur Belohnung eine bestimme Anzahl an Bitcoins. Da die maximale Anzahl an Bitcoins auf 21 Millionen begrenzt ist, halbiert sich die Belohnung ungefähr alle 4 Jahre. Die Belohnung pro gefundenen Block beträgt somit:
In den ersten 4 Jahren waren es 50 Bitcoins
In den zweiten 4 Jahren sind es 25 Bitcoins
In den darauf folgenden 4 Jahren werden es 12,5 Bitcoins sein
Danach nur noch 6,25 Bitcoins, und so weiter…
Da der Anfangswert neben der Zufallszahl auch die letzten Transaktionen sowie den vorherigen Hashwert enthält, werden durch den Mining-Vorgang gleichzeitig die Bitcoin-Transaktionen bestätigt. Transaktionen werden bei jedem Mining-Vorgang in Blöcken zusammengefasst. Sobald der Block einer Transaktion 6 mal hintereinander bestätigt wurde, gilt diese Transaktion als gültig.
Der enthaltene Hashwert des letzten Blockes sorgt dafür, dass ein Block mit dem jeweils vorherigen Block verknüpft wird und dessen Gültigkeit nochmals bestätigt. Dabei entsteht eine Kette aus allen bisherigen Blöcken, die sogenannte Blockchain, oder zu deutsch auch Blockkette genannt.