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Lautäusserung
Lautäusserungen von Raubtieren dienen der innerartlichen Kommunikation und sind am ehesten während der Paarungszeit hörbar. Sie zu erkennen und richtig zu interpretieren bedarf grosser Übung und Erfahrung.
Je nach Art können aber auch Lautäusserungen eine wichtiger Nachweis für die Anwesenheit sein.
Das Provozieren von Wolfsgeheul wird von Forschern systematisch als Nachweis Methode eingesetzt.
Luchs
Luchse können rufen, schnurren, knurren und fauchen. Der innerartliche Kontakt wird – in einer stillen Winternacht im Gebirge selbst über mehrere Kilometer – durch ein kurzes Rufen hergestellt. Meistens ertönen mehrere, oft wiederholte Sequenzen von drei bis vier Rufen. Am häufigsten rufen Luchse während der Ranzzeit. Zwischen Jungen und Muttertier wird oft auch zu anderen Jahreszeiten gerufen.
Luchsruf
Wolf
Wölfe können Knurren und sind berühmt für ihr Heulen. Das Wolfsgeheul ist sehr charakteristisch und leicht erkennbar. Allerdings heulen auch Hunde, und das Geheule einer Meute Schlittenhunde tönt dem eines Rudels Wölfe sehr ähnlich.
Braunbär
Braunbären sind eher stille Tiere. Sie können ein raues, tiefes Brüllen ertönen lassen und bei Unsicherheit oder einem Erschrecken ein blasendes Grunzen produzieren. Die häufigste Lautäusserung ist wohl das gedämpfte Brummen.