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Der US-amerikanische Medienkolumnist David Carr ist gestorben
13.02.2015 Der am 8. September 1956 in Minneapolis, Minnesota, geborene US-amerikanische Journalist, Kolumnist und Schriftsteller David Carr (Bild) ist am 12. Februar 2015 in New York City gestorben.
Foto: Ian Linkletter, 2013 - CC-Lizenz: Attribution 3.0 Unported - Zur Datei: http://commons.wikimedia.org/wiki/File:David_Carr_2013.jpg
David Carr, Times Critic and Champion of Media, Dies at 58
David Carr, who wriggled away from the demon of drug addiction to become an unlikely name-brand media columnist at The New York Times and the star of a documentary about the newspaper, died on Thursday in Manhattan. He was 58.
Bruce Weber and Ashley Southall
He was the star of Page One, a documentary about the New York Times, and initiated many of the newspaper's reporting institutions, including The Carpetbagger, new from the red carpet during the awards season, and The Media Equation, a column that analysed developments in news, publishing, and social media.
Carr was an early adopter and unapologetic proselytiser for the capabilities and power of social media. He had nearly half a million Twitter followers.
Ben Doherty
Tod im Newsroom
«Er war unser grösster Champion. Seine unendliche Leidenschaft für Journalismus und Wahrheit werden seine Familie bei der «Times», Leser auf der ganzen Welt und Menschen, die den Journalismus lieben, vermissen», schrieb der Chefredakteur der angesehenen amerikanischen Zeitung, Dean Baquet, in einer E-Mail an die Kollegen.
(dpa/Bloomberg)/kkl.
Herr Carr verabschiedet sich von Edward Snowden und stirbt: Dies ist die traurigste Geschichte, die es vor den Oscars zu erzählen gibt
In den 80er-Jahren war David Carr ein Junkie und Drogendealer. Dann wurde er Journalist. Das rettet ihm das Leben. Am Donnerstagabend brach er mitten im Newsroom seiner Zeitung, der «New York Times» zusammen und starb. Nachdem er eben noch ein Podium an der New School zum oscarnominitierten Film «Citizenfour» moderiert hatte, der atemberaubenden Dokumentation über Edward Snowdens Enthüllungen.
Und deshalb ist die Geschichte von David Carrs Tod die traurigste, die es jetzt, vor den Oscars zu erzählen gibt. Denn selbstverständlich gehörte das Podium zu den Oscar-bezogenen Werbemassnahmen. Auf dem Podium befanden sich die beiden Macher des Films, der Journalist Glenn Greenwald und die Regisseurin Laura Poitras. Snowden selbst wurde aus Moskau zugeschaltet.
Simone Meier
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