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Die US-amerikanische Country-Sängerin Naomi Judd, Mutter der Sängerin Wynonna Judd (57) und der Schauspielerin Ashley Judd (54), ist tot. «Wir Schwestern habe heute eine Tragödie erlebt», hiess es am Samstag in einer Mitteilung der Schauspielerin auf Instagram. Sie hätten ihre «wunderschöne» Mutter durch eine psychische Erkrankung verloren.
Diese Erklärung wurde auch auf der Twitterseite von «The Judds» veröffentlicht. Unter diesem Bandnamen waren Naomi und Tochter Wynonna als Country-Duo bekannt. Ein Sprecher von Ashley Judd bestätigte den Tod der Sängerin dem Sender CNN. Naomi Judd wurde 76 Jahre alt.
Als Country-Duo machten «The Judds» seit den 1980er Jahren Musik. Sie wurden durch Hits wie «Mama He's Crazy», «Why Not Me», «Love Can Build a Bridge» und «Girls' Night Out» bekannt. Die mehrfachen Grammy-Preisträgerinnen standen kürzlich noch gemeinsam auf der Bühne. Am Sonntag sollten «The Judds» in die Ruhmeshalle «Country Music Hall of Fame» aufgenommen werden.
In früheren Interviews habe Naomi Judd offen über Depressionen und Angstzustände gesprochen, berichtete der Sender CNN.
Viele Kollegen, darunter Travis Tritt, Carly Pearce und Maren Morris, reagierten bestürzt auf die Todesnachricht. «Die Country-Musik hat eine wahre Legende verloren», schrieb Sängerin Carrie Underwood auf Twitter. (sda/dpa)
Ein Mitglied der iranischen Revolutionsgarden (IRGC) ist in Teheran auf offener Strasse erschossen worden. Das Attentat ereignete sich nach Angaben des Staatssenders Irib am Sonntag in einem Viertel im Südosten der Hauptstadt. Das Opfer war demnach Mitglied der Kuds-Brigaden, die unter anderem auch in Syrien aktiv sind.