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So habe Addex im Jahresabschluss 2014 ein abschlägiges erstinstanzliches französisches Gerichtsurteil vom 9. März 2015 nicht als wesentliches Ereignis nach dem Bilanzstichtag offengelegt. Daher sei dieses Ereignis weder bei den Eventualverbindlichkeiten noch in den kritischen Schätzungen und Annahmen erwähnt worden. Dadurch habe der Bilanzleser von diesem Urteil erst aus dem Halbjahresabschluss 2015 erfahren.
Bis dahin habe die französische Steuerbehörde auf Basis dieses Gerichtsurteils den Betrag von 1,2 Mio EUR vom Treuhandkonto abgezogen, das im Jahr 2012 für die Deckung der Eventualverbindlichkeit eingerichtet worden sei.
Zudem sei im Halbjahresabschluss 2015 aufgrund eines arithmetischen Fehlers in der Erfolgsrechnung das Zwischenergebnis "Betriebsverlust" um 89'901 CHF (bzw. 3%) zu hoch ausgewiesen worden. Der Nettoverlust sei dagegen korrekt ausgewiesen worden. Darüber hinaus seien die Offenlegungen zur Segmentberichterstattung, zum Finanzergebnis sowie zu den leistungsorientierten Vorsorgeverpflichtungen fehlerhaft gewesen.
Addex Therapeutics hat diesen Bescheid laut SIX akzeptiert. Die Fehler wurden im Jahresabschluss 2015 bzw. werden im Halbjahresabschluss 2016 korrigiert.
hr/cf
(AWP)