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Jennifer Nansubuga Makumbi
Grossbritannien/Uganda
Jennifer Nansubuga Makumbi wurde 1967 in Mengo, Uganda, geboren. Sie ist Autorin von Romanen und Kurzgeschichten und unterrichtet Anglistik und Literarisches Schreiben an verschiedenen Universitäten in Grossbritannien, wo sie heute lebt.
In ihrem Schreiben bezieht sich Makumbi stark auf mündliche Erzähltraditionen: «Als ich unterrichtete und studierte, entdeckte ich, dass meine Geschichte nicht in Shakespeare begründet liegt. Meine literarische Geschichte liegt in mündlichen Überlieferungen. […] Ich kann die Überlieferungen verändern und etwas Neues hinzufügen. Das ist es, was bei oraler Tradition passiert. Sie verändert sich ständig.» Diese mündliche Erzähltradition ist bereits in Makumbis vielfach ausgezeichnetem Debütroman Kintu präsent, etwa in Form von Mythen und Volksmärchen. Darin erzählt sie die Entwicklung des Buganda-Königreichs und zeichnet die Entstehung des modernen Uganda nach.
Die erste Frau ist Makumbis zweiter Roman. Im Zentrum steht Kirabo, eine Teenagerin, die in einem Dorf in Uganda bei ihren Grosseltern aufwächst. Makumbi gelingt eine generationsübergreifende Geschichte über das Erwachsenwerden, zwischen traditionellen und modernen Feminismen, erzählt vor dem Hintergrund des gewaltvollen Regimes von Idi Amin im Uganda der 1970er-Jahre.
Die erste Frau. Roman. Aus dem Englischen von Alakati Neidhardt. InterKontinental 2022
Manchester Happend. Short Stories. Oneworld Publications 2019 (englische Originalausgabe)
Kintu. Roman. Kwani Trust 2014 (englische Originalausgabe)
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