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1979 hatte ein neues Genre namens Rap seinen ersten richtig grossen Hit: über 8 Millionen Mal verkaufte sich «Rapper’s Delight» von The Sugar Hill Gang. Ursprünglich stammte der neue Sound aus den amerikanischen Ghettos, von dort trat die Rap- und Hip-Hop-Kultur einen Siegeszug über die ganze Welt an und eroberte mitte der 1990er-Jahren auch Bern.
In den Anfängen habe man mit einigen technischen Widrigkeiten zu kämpfen gehabt, sagt Baldy Minder, Gründungsmitglieder von Wurzel 5. Gute Samples hätten sich nur schwer auftreiben lassen und so sei man schon mal extra nach München gefahren, um dort eine CD mit entsprechendem Material zu kaufen.
Während in 90er-Jahren den Reim- und Rhythmusmuster noch stark vom einem gradlinigen Beat geprägt waren, erschien dann mit Baze ein Mann in der Rap-Szene, der bald einmal einen eigenen Stil entwickelte und im Verlauf der Jahre die Beats gegen eine Live-Band austauschte. Die Yangboy$ wiederum, eine Zweierschaft aus dem Westen Berns, produzieren aktuell im bandeigenen Studio gerne verzerrte und mächtig aufgeblasene Sinuswellen und unterwerfen den Stimmeinsatz komplett der «Schönheit des Beats», wie K. sagt.
Songs im Beitrag: Wurzel 5 «Jugendsündä» «Dr Schatte vo de Staate» – Baze «d’Party isch vrbi», «Blöder geits nümm» – Yangboy$ «Wrung Leann 2000», «Schuss Pt.II»