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Das Gebiet des heutigen Laufentals gehörte einst zum Römischen Reich, wovon zahlreiche Fundstücke zeugen.
Besonders bedeutsam sind Funde des römischen Gutshofes Laufen-Müschhag, die der Laufner Architekt Alban Gerster zwischen 1917 und 1962 in Etappen ausgegraben hat. Wie Funde und verschiedene Bauphasen zeigen, war dieser Gutshof vom Anfang des 1. bis zum 4. Jahrhundert in Betrieb.
Zu den Funden gehören unterschiedliche Fragmente von Keramikgefässen wie Amphoren, Reibschüsseln, auch zum Teil verziertes Feingeschirr (Terra Sigillata). Ausserdem wurden eine Jupiterstatue aus Bronze, Münzen, Fibeln, Spielsteine, Reste von Glasgefässen, Schlüssel, Mosaiksteine und weitere Gegenstände gefunden.
Eine von Alban Gerster angefertigte Rekonstruktion zeigt, wie man sich diesen römischen Gutshof vorzustellen hat.
Der römische Gutshof von Laufen-Müschhag und ein Teil der wichtigsten Funde wurden im Herbst 2022 im Museum Laufental neu präsentiert.