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08.09.2017
(fruchthandel.de) - Während der Zusammenkunft der Ministerien für Landwirtschaft und Fischerei in der Europäischen Union, der vom 3. bis 5. September in Tallinn, Estland, tagte, haben die Abgeordneten während einer informellen Sitzung eine Überarbeitung der Maßnahmen gegen Krisensituationen beschlossen. Das System müsse schneller und flexibler gestaltet werden, um die Direkthilfe für Landwirte besser einsetzen zu können. Dies meldete FEPEX in einer Pressemitteilung.
Nach diesen Informationen hatte FEPEX hat der Europäischen Kommission bereits mitgeteilt, dass es bei der Reform der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) notwendig sei, effektivere Maßnahmen zur Krisenbewältigung zu integrieren, um Marktstörungen mit einer spezifischen Budgetverteilung sowie durch einen flexibleren, objektiven und schnelleren Mechanismus zu bewältigen.
FEPEX habe dabei auch auf die Notwendigkeit von Maßnahmen hingewiesen, durch die besser auf Marktstörungen im Zusammenhang mit politischen Ursachen wie das russische Veto, sanitäre Probleme wie „e coli“ oder klimatische Schwierigkeiten reagiert werden könne. FEPEX ist der Auffassung, dass die derzeitigen Maßnahmen unzureichend sind und daher die Schaffung einer spezifischen dritten Krisenbewältigungssäule vorgeschlagen hat, um eine bessere Unterstützung der landwirtschaftlichen Betriebe zu gewährleisten.