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Der 44-jährige Luzerner Felix Gmür wird neuer Bischof des Bistums Basel. Gmür ist Generalsekretär der Schweizerischen Bischofskonferenz (SBK) und tritt die Nachfolge des nach Rom berufenen Kurt Koch an, wie das Bistum in Solothurn bekannt gab.
Der in Luzern geborene Gmür war am 8. September vom 18-köpfigen Domkapitel gewählt worden. Papst Benedikt XVI. bestätigte nun die Wahl. Die Weihung des neuen Bischofs findet am 16. Januar 2011 in Solothurn statt.
Gmür gilt als "Theologe mit Managementerfahrung". Der Theologe und Philosoph ist seit vier Jahren Generalsekretär der SBK. Er hatte im Mai 1999 in Luzern die Priesterweihe erhalten.
In den Jahren 1997 bis 2001 arbeitete Gmür als Seelsorger in der Pfarrei St. Anton in Basel. Danach studiert er bis 2004 Bibelwissenschaften an der Universität Gregoriana in Rom.
Zwischen 2004 und 2006 leitete Gmür als Subregens das Priesterseminar St. Beat in Luzern. Er war gleichzeitig mitarbeitender Priester in den Zuger Pfarreien Menzingen und Neuheim.
Gmür hatte zwischen 1986 und 1997 in München, Paris und Freiburg Philosophie, Theologie und Kunstgeschichte studiert. Sein Doktorat in Philosophie schloss er 1997 mit einer Arbeit über Ludwig Wittgensteins Ästhetik ab.
Bei seiner Wahl zum Bischof war Gmürs Vorgänger, Kurt Koch, 45 Jahre alt gewesen. Kochs Amtsvorgänger, Hansjörg Vogel, war 1994 als 43-Jähriger zum Bischof gewählt worden. Vogel trat jedoch nach nur 14 Monaten zurück, weil er Vater einer Tochter wurde.
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