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Die Betäubungsmittelkommission (Commission on Narcotic Drugs, CND) formuliert drogenpolitische Empfehlungen für die Uno-Mitgliedstaaten, wie das Bundesamt für Gesundheit (BAG) mitteilte.
Zudem steuere sie die drogenpolitischen Programme des Uno-Sekretariats für Drogen- und Verbrechensbekämpfung (UNODC) und entscheide über die Kontrolle und Einstufung von Betäubungsmitteln, psychotropen Substanzen sowie Vorläuferstoffe.
Mit der Weiterführung ihres Mandats will sich die Schweiz gemäss BAG weitere vier Jahre für die Förderung einer gesundheits-und menschenrechtsbasierten Drogenpolitik einsetzen. Mit ihrer Viersäulenpolitik, bestehend aus Prävention, Therapie, Schadenminderung und Repression, habe die Schweiz in der internationalen Drogenpolitik eine Vorreiterrolle inne.
Die Schweiz war schon mehrmals Mitglied der CND, so von 1961 bis 1975, in den 1980er und 1990er sowie von 2004 bis 2011 und von 2018 bis 2021.