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Mit Lysimetern (1 m2 Oberfläche und 1,4 m nutzbare Tiefe, 1982 mit einem schwach humosen, lehmigen Sand eingefüllt) wurde während sieben Jahren (1993 – 1999) untersucht, wie sechs unterschiedliche Fruchtfolgen, Kleegras, Chinaschilf und Schwarzbrache die Sickerwassermenge, die Nitratkonzentration und die ins Grundwasser ausgewaschene Stickstoffmenge beeinflussen. Die Erhebungen zeigen Unterschiede je nach Niederschlag, Kulturabfolge und Bedeckungsgrad. Fruchtfolgen mit Zwischenfutter wiesen im Mittel von sieben Jahren mit 85 kg N/ha rund ein Drittel weniger Nitratverluste auf als solche ohne Zwischenfutter. Im Mittel der sechs Fruchtfolgen sowie bei Schwarzbrache überschritt die Nitratkonzentration während des ganzen Jahres fast immer den Toleranzwert für Trinkwasser von 40 mg NO3/l. Verschiedene Vorkulturen können zu unterschiedlich hohen Nitratverlusten unter der folgenden Hauptkultur führen. Bezüglich der Nitratauswaschung ist deshalb den Kulturübergängen mehr Beachtung zu schenken.
Umwelt
Blacken sind problematische Unkräuter in Dauerwiesen und -weiden. Eine europäische Studie unter der Leitung von Agroscope zeigt die Risikofaktoren auf und empfiehlt Präventionsmassnahmen.
Pflanzenschutzmittel enthalten Wirkstoffe und sogenannte Beistoffe. Agroscope untersuchte erstmals die Rückstände von Beistoffen auf behandelten Pflanzen und liefert damit Grundlagen für die Beurteilung der Risiken für Konsumentinnen und Konsumenten.
Biologischer Landbau wirkt sich günstig auf die Pflanzenartenvielfalt im Schweizer Grasland aus. Doch für eine weitreichendere Förderung der Pflanzenartenvielfalt braucht es Biodiversitätsförderflächen.