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Ugolkova egalisierte im Halbfinal in 2:11,41 exakt ihren gut einjährigen Landesrekord und zog als Viertschnellste in den Final der besten acht ein. Auf der abschliessenden Crawl-Strecke nahm sie sich bewusst zurück. "Ich wusste da schon, dass es für den Final reichen würde. Überraschend war, dass ich dann trotzdem gleich schnell war wie beim Rekord", erzählte die in Russland geborene Ugolkova, die seit 2005 in der Schweiz lebt und 2015 eingebürgert worden war.
Bei der letzten Wende hatte die Schwimmerin des SC Uster-Wallisellen noch um mehr als acht Zehntel unter ihrer Durchgangszeit bei der Bestmarke im Juni 2017 gelegen. "Mein Gefühl war gut, und ich werde auch morgen genug Kraft haben. Im Final heisst es kämpfen, kämpfen, kämpfen", sagte Ugolkova.
Halbfinal-Schnellste über 200 m Lagen war die Britin Siobhan-Marie O'Connor in 2:09,80. Dahinter folgten Katinka Hosszu, die Olympiasiegerin und Weltrekordhalterin über beide Lagen-Distanzen, in 2:10,49 und Ilaria Cusinato. Während O'Connor und die Ungarin Hosszu wohl Gold unter sich ausmachen werden, muss Ugolkova versuchen, Cusinato zu bezwingen. Die Italienerin war letzten Dezember an der Kurzbahn-EM über 200 m Lagen Dritte geworden - mit 21 Hundertsteln Vorsprung auf Ugolkova.
Nina Kost schied in Glasgow in den Halbfinals über 100 m Crawl aus. Die 23-Jährige schlug in persönlicher Bestzeit von 54,88 an, was unter den 16 Halbfinalistinnen zum 13. Platz reichte. Zum Einzug in den Final der Top 8 hätte Kost um sechs Zehntel schneller sein müssen. Halbfinal-Schnellste war die schwedische Weltrekordhalterin Sarah Sjöström in 52,67.
(sda)