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Ende der 1990er-Jahre fürchtete man sich vor einem Käfer, dem Y2K-Bug. Katastrophenszenarien von apokalyptischem Ausmass wurden von den Medien heraufbeschworen. Am Ende ging es gut – nur teuer war es.
Was war das Jahr-2000-Problem?
Als New York das Jahr 2000 begrüsste, war man in der Schweiz bereits beruhigt.
Zuvor wurden zum Jahreswechsel weltweite Systempannen befürchtet.
Grund: Etliche Computerprogramme kannten die Jahreszahl 2000 nicht.
Die ersten Computer hatten nicht mehr als 64 Kilobyte Speicherplatz.
Um Speicherplatz zu sparen, hatte man bei Jahreszahlen nur die letzten zwei Ziffern benutzt.
Fast alle späteren Programme bauten auf diesem «Systemfehler» auf.
Bereits 1988 beschlossen die Vereinten Nationen deshalb, das Problem anzugehen.
Schliesslich organisierten Regierungen und Unternehmen Ende der 90er-Jahre grossflächig Aktualisierungen.
Am Ende kostete die Ausmerzung des Y2K-Bugs weltweit 600 Milliarden US-Dollar.