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Malbec ist eine rote Rebsorte in Argentinien, aber auch im Bordelais anzutreffen.
Ihr ursprünglicher Name lautet Côt. Von Cahors (östlich von Bordeaux) wurde die Sorte mit dem intensiven Rot ins Bordelais gebracht, um helle Weine einzudunkeln. Sie erhielt diverse Namen wie Etranger (Fremder) und Noir de Pressac (Saint-Émilion, 1784). Zu Malbec umbenannt wurde sie Ende 18. Jahrhundert nach einem Winzer namens Malbeck, der für Côt warb. Malbec alias Côt ist mit Merlot verwandt, dessen Qualität allerdings unerreichbar bleibt.
Zu unerwarteten Höhen schwang sich Malbec in Argentinien auf. Der französische Agronom Michel Pouget führte ihn dort 1868 ein. Es dauerte eine Weile, bis sich Malbec so weit entwickelt hatte, dass er die heutige Präsenz erreichen konnte. Mit der Ausrichtung Argentiniens auf die Bedürfnisse des Weltmarkts begann der internationale Aufstieg von Malbec. Die Vinifikation deckt ein breites Spektrum ab: von Rosé über leicht, blumig und etwas weich bis zu schweren, wuchtigen, kräftig strukturierten Weinen mit Elementen von Schokolade und Wild. Malbec aus Argentinien gilt als interessanteste Ausprägung.