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Hirschmann-Stipendium in Armenien
KASA Fondation
Armenien ein Land im Umbruch
Bis 1991 war Armenien Teil der Sowjetunion. Am 21. September 1991 erklärte sich das Land für unabhängig. Seither ist der Demokratisierungsprozess im Gang und noch nicht abgeschlossen. Im Frühjahr 2018 führte die Samtene Revolution zu politischen Umwälzungen.
Armenien hat drei Millionen Einwohner, davon viele engagierte junge Menschen. 1988 erschütterte Armenien ein starkes Erdbeben, die Folgen belasten das Land noch immer. Der Zerfall der Sowjetunion verursachte eine Wirtschaftskrise. Der Übergang in eine Marktwirtschaft wird durch Korruption, oligarchische Strukturen und mangelnde Unabhängigkeit der Justiz erschwert. Trotz allem hat Armenien ein ausgezeichnetes Bildungssystem. Das Land verfügt über zahlreiche Universitäten und Hochschulen.
Next Generation
Armenische Student:innen wollen die Zukunft des Landes positiv mitgestalten - für demokratische und rechtsstaatliche Institutionen, für eine offene Marktwirtschaft, gegen Korruption und Oligarchenmonopole.
Mit der Einrichtung eines Stipendiums will die Hirschmann Stiftung einen Beitrag leisten, die Chancen junger Menschen zu verbessern.
Das durchschnittliche monatliche Erwerbseinkommen in Armenien liegt bei CHF 300. Die Studiengebühren an Hochschulen betragen CHF 1200 bis 1500 pro Jahr. Das Stipendium wird in Zusammenarbeit mit der KASA Fondation Humanitaire Suisse in Yerevan ausgerichtet. Es soll primär die Einschreibgebühr der Studierenden an Hochschulen decken.
Partner
Die KASA Fondation verfügt über ein Netzwerk zu den Hochschulen des Landes. Die Leitung der KASA Fondation Yerevan gewährleistet eine gute Qualität der Stipendienvergabe.
Gesuche können direkt bei KASA Fondation eingereicht werden.
Die Ausrichtung eines Stipendiums setzt Empfehlungen von zwei Professor:innen voraus.