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17. Januar 1971: Als American Footballer erreicht Charles Aaron Smith die höchste Stufe. Mit den Baltimore Colts holt er den Super Bowl. Später erobert Bubba Smith als «Hightower» die Herzen aller Fans von Blödelfilmen.
Die Super Bowl V in Miami ist bis heute eine bemerkenswerte. Denn beim 16:13-Sieg der Baltimore Colts über die Dallas Cowboys wird mit Chuck Howley zum bis heute einzigen Mal ein Spieler des Verliererteams zum MVP gewählt. So schlecht spielten die Sieger, dass der Colts-Abwehrspieler Bubba Smith sich später weigerte, den Super-Bowl-Ring zu tragen, den die Gewinner jeweils erhalten.
Doch Super-Bowl-Sieger bleibt Super-Bowl-Sieger – ob verdient oder unverdient, ob mit oder ohne Ring am Finger. Der 26-jährige Smith verpasst die folgende Saison und wechselt 1973 zu den Oakland Raiders. Nach zwei Saisons zieht es den Texaner, der 1967 der First-Pick des NFL-Drafts war, nach Hause. In Houston beendet er nach seinen letzten beiden Spielzeiten in der National Football League 1976 die Karriere.
Und eine zweite, ebenfalls erfolgreiche Laufbahn beginnt. Smith wendet sich der Schauspielerei zu. Nach kleineren Rollen erhält er 1984 die Chance, bei «Police Academy» mitzuspielen. Der 2,01 m grosse Schnauzträger packt die Gelegenheit beim Schopf. Als Moses Hightower ist er Bestandteil eines Teams, das in den kommenden Jahren die Kinoleinwände und Fernsehbildschirme erobert.
Smith mimt in den ersten sechs der sieben Police-Academy-Filmen den kräftigen Hightower. Es ist die Rolle seines Lebens, denn danach folgen nur noch Auftritte in weniger bekannten Filmen sowie Gastrollen in populären TV-Serien: «MacGyver», «Eine schrecklich nette Familie» (mit Al Bundy) oder «Alle unter einem Dach» (mit Steve Urkel).
Im Sommer 2011 stirbt Bubba Smith wegen einer Überdosis Diätpillen an Herzversagen. Der einstige Footballer und Kino-Liebling wird 66 Jahre alt.