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Das Kinderheim Sonnhalde konnte nach gut einjähriger Bauzeit am 24. Juni 1967 bei strahlendem Sonnenschein eingeweiht werden. Es war bereits das sechste Kinderheim, welches die Heilsarmee in der Schweiz einrichtete jedoch das Erste, das neu und nach dem sog. Familiensystem konzipiert wurde.
Als modernes Kinderheim entworfen, welches den neusten Erkenntnissen genügen sollte, wurde das Kinderheim Sonnhalde in drei Wohngruppen geführt.
Der Haupt- und Kleinkinderbau, sowie die drei Gruppenhäuser wurden so konzipiert, dass einerseits der Eindruck einer Anstalt oder eines Schulhauses vermieden werden konnte, und andererseits sich die Anlage gut in das Gesamtbild der in der Umgebung vorhandenen Einfamilienhäuser einfügte.
Auszug aus dem original Protokollbuch des Kinderheims. Man beachte den Pensionspreis von CHF. 8.- pro Tag und Kind.
In den ersten Jahren nahm die Zahl der im Heim wohnenden Kinder stetig zu, so dass sich 15 Angestellte um 59 Kinder anno 1973 kümmerten.
Jahresbericht von 1974. Aufgrund Scharlach stand das gesamte Heim unter Quarantäne.
Im Laufe der Zeit wurde die Qualität den sozialpädagogischen Anforderungen und den Auflagen der Gesundheits- und Fürsorgedirektion des Kantons Bern angepasst, so dass heute 24 Kinder und Jugendliche im Alter von einigen Monaten bis 16 Jahren, weiterhin in drei altersgemischten Wohngruppen, über kürzere oder längere Zeit ein zweites Zuhause finden. Im Jahre 1999 wurde die Kinderkrippe infolge Unterbelegung und fehlender finanziellen Ressourcen aufgelöst.
Es wurden Anpassungen in den Wohngruppen vorgenommen: Die Fensterfronten wurden vergrössert, so dass die Räume an Helligkeit gewannen, die Nasszellen wurden erneuert und ergänzt sowie wurde mit einem kleinen Anbau das Raumangebot erweitert. Nach Abschluss dieser Arbeiten war die Öffentlichkeit eingeladen, die erfreuliche Weiterentwicklung anlässlich eines „Tages der offenen Tür“ zu besichtigen.