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Nach mündlicher Überlieferung erhielt die Familie Danese ein Muttergottesbild von einem röm. Klienten für die Bezahlung einer Schuld. Als das Bild in Lavasina ankam, befand sich der exakt geschuldete Betrag zusammen im verpackten Bild. Daraufhin wurde das Bild in der Privatkappelle der Danese aufgestellt, die dann im 17. Jh. durch die jetzige Wallfahrtskirche ersetzt wurde. Es gehen mehrere Heilungen auf das wundertätige Bild zurück. Die erste und wichtigste war die Heilung der „Schwester Marie“. Sie litt an einer schweren Nervenkrankheit und konnte nicht mehr gehen. Auf dem Weg von Bonifacio nach Genua wurde ihr Schiff wegen eines Sturms gezwungen an der Küste von Lavasina anzulegen. Sie bat ihre Seeleute, sie ins kleine Oratorium zu bringen, wo sich das Gnadenbild befand. Daraufhin bat sie einen Knaben, ihr ein wenig Oel zu geben, das in einer Lampe vor dem Bild brannte. Sie rieb damit ihre kranken Beine ein und wurde sofort geheilt. Am 18. Mai 1952 wurde die Muttergottes-Statue mit Jesuskind gekrönt. Die Zelebration wurde von Mgr. Roncalli (apostolischer Nuntius) und zukünftiger Papst Johannes XXIII. geleitet, es waren 30‘000 Personen anwesend.