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VorwortVor dem letzten WK führte ich eine Unterhaltung mit einem amerikanischen Arbeitskollegen, dem ich meinen Unmut bezüglich der bevorstehenden drei Wochen im Militär kundtat. Ich stiess auf Unverständnis. Es sei keine Zeitverschwendung, dem Land zu dienen, dabei Kontakte mit Männern aus unterschiedlichen sozialen Schichten zu pflegen und damit den Zusammenhalt der "Schweiz" als Nation zu unterstützen. Ausserdem lerne man doch auch nützliche Fähigkeiten im Militär?!
Über Sinn und Zweck solcher Diskussionen lässt sich selbstverständlich streiten. Aber die Antworten die ich dem Kollegen erwiderte, waren für mich selbst nicht befriedigend. Warum genau diene ich eher ungerne im Militär? Warum gehe ich dann überhaupt? Es wäre ein Leichtes, sich von der Militärpflicht zu lösen.
Im Rahmen der Antwortfindung habe ich noch am ersten Tag des WKs die ersten Zeilen eines Tagebuchs niedergeschrieben. Mangels Beschäftigung und mit einem Überschuss an Wartezeit, wurde aus diesen ersten paar Zeilen nach drei Wochen ein Notizbuch mit etwa 17'000 Wörtern.
Digitalisiert, strukturiert und mit etwas Feinschliff entstand aus diesen Notizen chilijohny's WK Tagebuch. Möglicherweise kann dieses Tagebuch helfen, einem anderen amerikanischen Kollegen zu erklären, was in einem WK getan wird und warum eine gefühlte Mehrheit der Soldaten nicht sehr gerne Dienst leisten.
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