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Ein im März geschossener Wolfsrüde gehörte nicht dem Val d'Hérens-Rudel an. Dies ergaben genetische Untersuchungen. Damit gehörte der Wolf nicht zu den Individuen, die entnommen werden durften. Das zweite geschossene Tier, eine Wölfin, war trächtig.
Nachdem zum ersten Mal im Kanton Graubünden eine Mutterkuh von Wölfen getötet wurde, dürfen jetzt zwei Jungwölfe geschossen werden. Es wird aber auch der Ruf nach Abschuss des gesamten Rudels laut. Die Naturschutzorganisationen fordern Massnahmen innerhalb des Gesetzes, zeigen sich aber kompromissbereit.
Ein Grossprojekt zieht Bilanz: Zehn Naturschutzvereine haben zusammen mit der SBB die Bahnlinie zwischen Zürich-Altstetten und Knonau zugunsten der Reptilien aufgewertet. Neue Kleinstrukturen bieten jetzt Unterschlupf für gefährdete Arten.
Insbesondere Fledermausarten, die in engen Habitaten wie Wäldern jagen, reagieren sehr sensibel auf künstliches Licht. Dagegen sind Fledermäuse, die an Waldrändern oder in offenen Gebieten jagen, etwas toleranter gegenüber künstlichem Licht. Das ist wenig überraschend, aber es bestärkt die dringende Notwendigkeit einer fledermaus- und insektenfreundlichen Beleuchtung.