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Netzhautchirurgie
Bei jeder Operation an der Netzhaut wird zuerst der Glaskörper (gelartige Substanz im Augeninneren) entfernt, damit die Netzhaut einfach zugänglich ist.
Der Glaskörper ist vor allem embryologisch wichtig, wird im Laufe des Lebens aber zunehmend flüssiger und hat keine nennenswerte Funktion mehr. Das Entfernen der Glaskörper wird auch Vitrektomie genannt.
Bei der Netzhautoperation werden besonders schmale Instrumente und Beleuchtungselemente in das Auge über Öffnungen eingeführt, welche nur 0,6mm gross sind.
In vielen Fällen wird am Ende der Netzhautoperation ein resorbierbares Gas in den Glaskörperraum gespritzt, um das Auge in den ersten Tagen/Wochen nach der Operation zusätzlich zu stützen. Dieses Gas resorbiert über Tage und Wochen.
In den ersten Tagen nach dem Eingriff darf sich der Patient nicht über 1'000 Höhenmeter aufhalten, da das Gas expandieren und den Augendruck ansteigen lassen würde.