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Antizyklisch investieren und rebalancen
Antizyklisch investieren und rebalancen - eine praktische Einordnung der Investmentmethodologie der Dr. Pirmin Hotz Vermögensverwaltungen AG.
Sascha Hofer, 2019
Bachelor Thesis, Dr. Pirmin Hotz Vermögensverwaltungen AG
Betreuende Dozierende: Daniel Höchle
Keywords: antizyklisch, investieren, rebalancen, Vermögensverwaltung, Anlagehorizont, effizient, Märkte, Asset Management, Investment, Sharpe Ratio, Aktien
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In der vorliegenden Arbeit werden die Strategien «Antizyklischer Portfolioaufbau», «Antizyklischer Portfolioaufbau mit Zeitverzögerung» und «Sofortiges Investieren» im Schweizer Aktienmarkt anhand täglicher Daten miteinander verglichen. Empirisch unterstrichen wird daneben auch die Bedeutung des Anlagehorizonts des Investors, welcher durch die Veränderung des Risk Free Rates im Sharpe Ratio im Schweizer und US Markt untersucht wird. Abschliessend wird auch die Eignung eines idiosynkratischen Trigges für ein Rebalance eines gleichgewichteten Aktienportfolios untersucht.
Durch die Analyse von historischen Börsendaten der Schweiz und den Vereinigten Staaten von Amerika konnten die nötigen Grundlagen für die geforderten Ergebnisse der Auftraggeberschaft erarbeitet werden.
Bei der Analyse des antizyklischen Portfolioaufbaus zeigt sich, dass das sofortige Investieren im Mittel signifikant besser ist als ein antizyklischer Aufbau des Portfolios, welcher aber psychologischen Aspekten (Loss Aversion) Rechnung trägt, und die verzögerte Implementation in diesem Setup nie eine bessere Performance aufweist als die sofortige Umsetzung. Durch die Verlängerung des Anlagehorizonts, welcher durch die Risk Free Rate im Sharpe Ratio repräsentiert wird, schrumpft die Rebalance-Prämie in einem diversifizierten Balanced-Portfolio, das zu jeweils 50 % aus Aktien und Obligationen besteht, auf ein praktisch inexistentes Niveau. Bei einer Betrachtung der Daten sollte in einem Constant-Mix-Portfolio eine Bandbreite von mindestens 5 % gewählt werden, damit die Trading-Kosten im Verhältnis zur Rendite angemessen bleiben. Im Bereich des Aktienportfolios zeigt sich, dass idiosynkratische Risiken vom Markt nicht abgegolten werden und sich ein Trigger, der auf einer Einzelaktie basiert, nicht als Auslöser für ein Portfolio-Rebalance eignet. Zusammengefasst kann gesagt werden, dass die untersuchten Daten allesamt einen effizienten Markt widerspiegeln.
Studiengang: Betriebsökonomie (Bachelor)
Fachbereich der Arbeit: Accounting, Banking, Controlling and Finance
Vertraulichkeit: öffentlich