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Geist und Materie, neue Realität und Quantenphilosophie
Neue Realität aus der Einheit von Geist und Materie
Der Quantenphysiker und Philosoph Warnke beschreibt die Interaktion von Geis und Materie mit diesen Worten:
Resonanz mit virtueller, codierter Energie und abgespeicherter Information [Potential], die wir mit dem Geben von Sinn und Bedeutung [als Impulse des Bewusstseins] wiederbeleben, erzeugt Form/Struktur/Gestalt der Materie [neue Realität][i].
Anders formuliert: Das Unbewusste als lebendige Materie nimmt den Impuls des Bewusstseins auf und beantwortet ihn, indem es ihm Form und Gestalt gibt und so die In-Formation in konkrete Realität umsetzt.
Der Geist, das Bewusstsein – die Absicht, der «Masterplan»
Das Bewusstsein ist die schöpferische Absicht, die vertrauensvolle Erwartung. Diese initiiert in der lebendigen Materie die Entstehung von neuer Realität, indem es den Impuls und «Masterplan» («Same des Wortes») für das, was werden soll, hineingibt.
Die Materie, das Unbewusste: Potenzial und Realität
Das Wort Materie kommt von lateinisch mater, was MUTTER bedeutet.
Materie besteht aus Quanten. Gemäss der Erkenntnisse der Quantenphysik kennen diese zwei Zustände:
1. Potenzial – symbolisiert durch die JUNGFRAU
Quanten, die nicht in Funktion sind, schwimmen als „Wellen“ in einem Meer aus virtueller Energie und potenzieller Information. Sie können alles werden, sind aber noch nichts Konkretes. Wenn die Wellen von Bewusstsein getroffen werden, werden sie zum Quantum und schalten auf Realität, während die unzähligen anderen Möglichkeiten kollabieren. Beispiel: Die Jungfrau mit den blauen Augen kann ein Kind mit blauen, grünen oder schwarzen Augen zur Welt bringen. Mit ihrer Befruchtung (durch den männlichen Samen) wird die Augenfarbe des Kindes festgelegt: Es kommt ein Kind mit schwarzen Augen zur Welt. (s. Die Jungfrau als Meer aller Möglichkeiten)
2. Realität – symbolisiert durch die MUTTER:
Realität besteht aus Quanten. Es ist bewiesen worden, dass Quanten auf Impulse des Bewusstseins reagieren. In diesem Sinn ist alle Materie lebendig. Die Frage ist deshalb eher: Warum gibt es überhaupt tote Materie? Warum gibt es den Tod. Dazu erzählt die babylonische Mythologie von der Erschaffung der Welt aus der ermorderten Mutter durch den Gott Marduk, der sich zum Alleinherrscher im Himmel aufgeschwungen hat.
Vollmacht über die Materie und das limitierte menschliche Bewusstsein
Der Mensch kann nur beschränkt neue Realität hervorbringen, weil sein Bewusstsein limitiert ist. Es fehlt ihm an Vollkommenheit. (Er ist aus der Liebe «gefallen», s. Der Sündenfall-Bericht und Die Vertreibung aus dem Paradies als kollektives Drama). Je mehr Bewusstseinsschritte die Veränderung der Realität erfordert, umso unwahrscheinlicher ist es, dass der Mensch sie zustande bringt (s. Die Erschaffung neuer Realität und Wie lenke ich mein Leben konkret in eine positive Richtung?). Der geliebte «Sohn» des Vaters wird von der Grossen Mutter aber mit Vollmacht über die Materie ausgestattet. Sie bestätigt ihn als den auserwählten Gesalbten, indem sie auf sein Wort Zeichen und Wunder folgen lässt.