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Carolin Emcke, geboren 1967, studierte Philosophie in London, Frankfurt/Main und Harvard. Sie promovierte über den Begriff «kollektiver Identitäten» und ist Trägerin des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels 2016. In zahlreichen Büchern und Artikeln hat sie sich mit Fragen des Begehrens, der Gewalt und der Gerechtigkeit beschäftigt. Heute sind ihre Zeitdiagnosen mehr denn je von beunruhigender Aktualität. Wie blickt sie, mit diesem Erfahrungsschatz im Hintergrund, auf die Gegenwart?
Teju Cole, geboren 1975, wuchs in Nigeria auf und kam als Jugendlicher in die USA. Er lehrt am Bard College und ist der Fotografiekritiker des New York Times Magazine. Seine fotografische Arbeit wird international ausgestellt, seine Bücher «Open City» und «Jeder Tag gehört dem Dieb» gelten als herausragende Werke der neueren amerikanischen Literatur. 2014 war Teju auf Einladung von LIteraturhaus Zürich und Stiftung PWG als Writer in Residence in Zürich zu Gast.
Das Gespräch findet auf Englisch statt.