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Kandidiert Kanye West im Jahr 2024 für das US-Präsidentenamt? Ein Besuch des US-Rappers bei Donald Trump gibt diesem Gerücht neue Nahrung.
Es war einer der ersten öffentlichen Auftritte Kanye Wests, seit er vor knapp einem Monat in Sacramento ein Konzert nach 30 Minuten abbrach und darauf seine Tour absagte. Am Dienstag Nachmittag traf er sich im Trump Tower in Manhattan mit dem zukünftigen US-Präsidenten Donald Trump.
Nach dem Meeting stellten sich die beiden kurz der Presse, blieben mit ihren Auskünften aber sehr vage. Trump sagte lediglich, sie seien schon lange gute Freunde und hätten «über das Leben diskutiert». West selber blieb noch knapper: «Ich will nur ein Foto machen.»
In den vergangenen Monaten wurde viel darüber spekuliert, ob Kanye West dereinst als US-Präsident kandidieren wird. Der Rapper gab an, dass er dieses Jahr nicht gewählt habe, die Stimme aber Donald Trump gegeben hätte.
Zunächst kursierte der Hashtag #Kanye2020 in den sozialen Netzwerken, nachdem aber Trump die Wahl gewann, wurde daraus #Kanye2024, zumal West nicht gegen Trump kandidieren würde.
Einige Stunden nach dem Treffen zeigte sich West dann schon weniger wortkarg. Auf Twitter erklärte er, weshalb er sich mit Donald Trump treffen wollte – nicht nur wegen des Fotos.
«Ich wollte mich mit Trump treffen, um multikulturelle Probleme zu diskutieren», so West in einem ersten Tweet.
Dabei sei es um Mobbing, Unterstützung für Lehrer, die Modernisierung der Lehrpläne und um die Gewalt in Chicago gegangen, so West weiter.
«Es ist wichtig, eine direkte Kommunikation mit unserem zukünftigen Präsidenten zu haben, wenn wir wirklich eine Veränderung wollen.»
Ziemlich vernünftig soweit. Doch dann folgte der Tweet, welcher für weitaus mehr aufsehen sorgen dürfte und die Gerüchteküche wohl ordentlich ins Brodeln bringt. Ohne weitere Erklärung postete Kanye West den Hashtag «#2024.»
(cma)