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Auch harte Arbeit, Frühverheiratung und Frühschwangerschaft, schwache Gesundheit und fehlende Schulbildung seien Gründe für die Misere so vieler Kinder.
Am stärksten seien Kinder in West- und Zentralafrika gefährdet. Der Niger stehe am unteren Ende der Liste, gefolgt von Angola, Mali, der Zentralafrikanischen Republik und Somalia, heisst es in dem Bericht "Stolen Childhood - Geraubte Kindheit" vom Mittwoch. Am Donnerstag wird in vielen Ländern der Internationale Kindertag begangen.
Eine eher unbeschwerte Kindheit erleben Kinder in Norwegen, Slowenien, Finnland, den Niederlanden und Schweden - also in europäischen Ländern. Die Schweiz befindet sich zusammen mit Japan auf Platz 16.
Es sei inakzeptabel, dass im Jahr 2017 mehr als 730 Millionen Kindern, einem Viertel aller Kinder weltweit, immer noch ihre Rechte auf Schutz, Lernen, Entfaltung und Spielen verwehrt würden, sagte Bidjan Nashat, Vorstand bei Save the Children Deutschland.
Diesen Kindern werde alles geraubt, was eine Kindheit ausmache. "Das müssen wir ändern - und wir können es auch", sagte Nashat. Veränderung sei möglich, wenn gezielt in Gesundheit und Wohlergehen von Kindern investiert werde.
(SDA)