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Der Walliser Staatsanwalt Olivier Elsig hat in Belgien den Familien der Opfer über den Stand der Untersuchung über das Carunglück im Wallis vom März 2012 berichtet.
Auch das letzte nun vorliegende Gutachten lässt den Schluss zu: Eine Unaufmerksamkeit des Chauffeurs oder eine Krankheit ist der wahrscheinlichste Grund. Dies teilte Elsig weiter mit.
Die Gutachter stellten fest: Die beim Chauffeur diagnostizierte Erkrankung des linken Herzkranzgefässes bei jungen Männern eher selten ist. Sie könne einen akuten Herzinfarkt, eine Angina pectoris oder Herzrhythmusstörungen verursachen. Dies hätte zu einem Unwohlsein und in der Folge zu einem Verlust der Herrschaft über das Fahrzeug führen können, was aber nachträglich unmöglich festzustellen sei.
Zuvor war auch ein technisches Problem als mögliche Ursache genannt worden. Weil dies aber im Laufe der Ermittlungen immer unwahrscheinlicher wurde, konzentrierten sich die Untersuchungen seit Monaten auf den Chauffeur.
Beim Unfall am 13. März 2012 im Tunnel der Autobahn A9 bei Siders hatten 22 Kinder und sechs Erwachsene ihr Leben verloren. Der belgische Reisecar war frontal in eine Nothalte-Nische des Tunnels geprallt.