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Ferdinand, Architekt und Architekturmaler, geb. 1805 zu München, widmete sich auf
der dortigen Akademie der Architektur, wurde 1824 Baukondukteur und war als solcher vorzugsweise bei den Bauten Klenzes thätig.
Nachdem er einige Jahre als Civilbauinspektor zu Speier gelebt hatte, wurde er 1843 Hofbauinspektor in
München und 1855 Baurat. In die Architekturmalerei führte ihn besonders Domenico Quaglio ein, dem er in den 30er Jahren
bei dem Wiederaufbau des Schlosses Hohenschwangau behülflich war. Zu seinen besten Architekturbildern gehören: das Innere
der Frauenkirche in München, das Schloß Hohenschwangau (mit Landschaft von Lueger), Außenansicht der
Kirche Maria-Hilf in der Vorstadt Au (beide in der Neuen Pinakothek), das Innere des Münsters zu Ulm und die Sebalduskirche
in Nürnberg.