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Die Siedlungsfläche sei damit in den 24 Jahren um über 186 Quadratkilometer gewachsen, teilte Pro Natura am Dienstag mit. Die Gebäude- und Verkehrsfläche habe im selben Zeitraum ausserhalb der Bauzone prozentual gleich stark zugenommen wie innerhalb des Baugebiets, nämlich plus 32 Prozent bei den Gebäuden und plus 15 Prozent beim Verkehr.
Bemerkenswert sei, dass die Landwirtschaft selber massgeblich an diesem Wachstum beteiligt sei. Ein Drittel des Siedlungsflächenwachstums auf dem Kulturland gehe auf das Konto des landwirtschaftlichen Gebäudeareals. Zwischen 1985 und 2009 habe sich das Gebäudeareal, also die Gebäudefläche samt Gebäudeumschwung, pro Landwirtschaftsbetrieb nahezu verdoppelt. Es stieg von 0,23 auf 0,43 Hektaren.
Grund für diese landschaftliche Misere seien die vielen Ausnahmen, die über die Jahre ins Raumplanungsgesetz eingebaut worden seien, schreibt Pro Natura. Noch in diesem Jahr will der Bund das Bauen ausserhalb der Bauzone gesetzlich neu regeln. Pro Natura fordert, dass eine neue Regelung den Bauboom in den Landschaften konsequent stoppt. Die Zahl der Bauten und Anlagen ausserhalb der Bauzone müssten zurückgehen statt weiter zu wachsen.
Die Analyse von Pro Natura basiert auf einem Vergleich der offiziellen Arealstatistik des Bundesamtes für Raumentwicklung von 1979/85 und 2004/09. Aktuellere Zahlen für die ganze Schweiz lägen nicht vor.
(SDA)