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Die Geschichte des Acrostar
Auf der Suche nach einem geeigneten Kunstflugzeug kam Arnold WAGNER im Jahr 1969 zum Schluss, dass es an der Zeit für ein neues, kompromisslos für den Wettkampfkunstflug ausgelegtes Flugzeug sei. Zusammen mit der Firma WOLF HIRTH GmbH und der Unterstützung durch Prof. Dr. EPPLER entstand so innerhalb eines halben Jahres der ACROSTAR Mk II.
Erstflug ACROSTAR 16.4.1970 Flugplatz Nabern-Teck
Wenige Monate nach der Fertigstellung des Prototyps nahm Arnold WAGNER an der Kunstflugweltmeisterschaft 1970 in Hullavington GB teil. Er belegte den 4. Gesamtrang, und erzielte die höchste, je erreichte Punktzahl im freien Programm, welche allerdings wegen schlechten Wetters nicht in die Bewertung einfloss. Zahlreiche weitere Spitzenklassierungen folgten. Zeitungsausschnitte aus FLIGHT International von 1970-72 finden sie unter der Rubrik Presseartikel.
Leider musste 1973, nach nur neun gebauten Exemplaren, wegen der Ölkrise und dem Konkurs des Motorenlieferanten FRANKLIN, die Produktion des Flugzeuges eingestellt werden.
Dennoch ist der Name ACROSTAR auch heute noch bei Aviatik-Begeisterten ein Begriff. Er wird zwangsläufig mit technologischem Fortschritt und Präzision assoziiert. Dies dank seinem revolutionären Design und unzähligen, in absoluter Perfektion geflogenen Kunstflugdarbietungen durch die Kunstflugasse Arnold WAGNER, Eric MÜLLER, Christian SCHWEIZER und Weitere. Rechts abgebildet die Nr. 2, welche später als HB-MSB, geflogen durch Eric MÜLLER sehr bekannt wurde.
|ACROSTAR Nr.1, D-EMKB im Deutschen Museum Flugwerft Schleissheim||
ACROSTAR Nr.9, HB-MSK am EAS 50 Years Fly-In 2013 in Grenchen

Christian SCHWEIZER im Rückenflug