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Seit letztem Wochenende sind im Bush Center in Dallas Portraits von bekannten Politikern ausgestellt, in Öl gemalt von George W. Bush. Der Umstand, dass Bush alle seine Sujets persönlich getroffen hat, wird mit entsprechenden Fotos untermauert.
Doch wie Kritiker Greg Allen auf seinem Blog jenseits jeglichen Zweifels aufzeigt, bediente sich Bush bei der Auswahl seiner Vorlagen eines viel simpleren Prinzips: Er gab den Namen des zu Portraitierenden bei Google ein und nahm das erstbeste Bild, das die Suchmaschine ausspuckte. Sie stammen häufig von Wikipedia.
Sehen Sie selbst:
«Sollte Bush einen Assistenten gehabt haben, dann war dieser sehr, sehr faul», schreibt Allen.
Das Vorgehen erstaunt umso mehr, als dass Bush aus seiner Amtszeit Zugang zu Bildern dieser Leute gehabt hätte, die noch nie in der Öffentlichkeit zu sehen waren.
Als nächstes kommt vermutlich heraus, dass Bush seine Bilder am Fenster durchpauste ...
... oder mit einem Photoshop-Filter erstellte.