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Wer zwischen März und Mai im Hinterland der Algarve wandert, wird, mit ein bisschen Glück, eine blühende Pfingstrose entdecken. Die Pfingstrose mag es schattig und nicht zu sehr der Sonne ausgesetzt zu sein. Wir finden sie unter Bäumen, in der Nähe von Bach- oder Flussläufen.
Ihre runden hellrosa Blätter leuchten meist aus dem noch grünen Unterholz hervor und sie verströmt einen zarten süsslichen Duft. Sie erreicht eine Höhe von ca. 50 cm.
Ihr botanischer Name ist Paeonia broteroi, anfangs auch Paeonia lusitanica genannt, da diese Art nur auf der iberischen Halbinsel wächst, bevorzugt im östlichen und im südlichen Teil . Zur Familie der Paeonien zählen noch vier weitere Arten.
Im portugiesischen Volksmund nennt man sie Rosa albardeira, Rosa de lobo oder Erva de Santa Rosa.
In alten portugiesischen Kräuterbüchern wird sie bei Epilepsie, Krämpfen und Kopfschmerzen empfohlen.
Sie soll auch Gewitter und böse Geister vertreiben. Ihrer Verwandten, der Gemeinen Pfingstrose (Paeonia officinalis), werden ebenfalls medizinische Wirkungen nachgesagt u. a. auch zur Behandlung von Gicht.
Auch in der Traditionellen Chinesischen Medizin benutzt man eine Spezies der Pfingstrose. Vor Selbstversuchen wird jedoch abgeraten.