Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03496.jsonl.gz/1054

SafeZone.ch hat diese Frage beantwortet:
Hallo Butterfly
Herzlich willkommen im SafeZone-Forum
Deine Situation ist nicht einfach. Heikle Themen anzusprechen - wie zum Beispiel der Alkoholkonsum von Freunden - kann unter Umständen unangenehm sein.
Du machst dir Sorgen denn du denkst, diese Freunde von dir haben ein Problem, weisst aber nicht was du tun kannst oder was du ihnen sagen sollst.
Manchmal hilft es den Betroffenen bereits, wenn sie hören dass du dir Sorgen machst und damit auch ausdrückst, dass sie dir nicht egal sind.
Wenn du ein solches Gespräch führst, dann such dir einen Ort an dem ihr ungestört unter vier Augen reden könnt. Auch kannst du dir bewusst eine Tageszeit (Morgen oder Vormittag) aussuchen, an der üblicherweise nichts alkoholisches konsumiert wird. Wichtig dabei ist, dass du keine Vorwürfe machst und versuchst, deine eigene Sorge zu forumlieren. Das machst du am besten wenn du Sätze mit "ich" beginnst. "Ich mache mir Sorgen...." "Ich beobachte dass...", "mir ist aufgefallen dass..." etc.
Wahrscheinlich kennen auch andere die Situation, die du geschildert hast. Ich hoffe du findest im Forum weitere Beiträge, die dir weiterhelfen können.
Mehr Fragen zu Alkohol
Mein Mann und ich geniessen es, am Abend zusammen eine Flasche Wein zu trinken. Während er nach einem Glas genug hat, kann ich das Trinken nicht lassen bis die Flasche leer ist. Wieso hat er den Alkohol im Griff und ich nicht?
Ein Arbeitskollege hat mich um 1‘000 Franken angepumpt. Ein anderer Mitarbeiter lieh ihm gerade erst 2‘000 Franken. Die Begründung (ausstehende Krankenkassenrückzahlung) dünkt mich fadenscheinig, denn er verdient gut, ist alleinstehend. Könnte er ein Suchtproblem haben? Was tun, wie reagieren?
Weil mein Alkoholkonsum überbordet ist, will und muss ich einen Entzug machen. Für mich kommt aber nicht in Frage, in eine Klinik zu gehen. Ich habe von ambulantem Entzug gehört. Gibt es Bedingungen, wie lange dauert es und wie läuft das überhaupt ab?
Fragen von Angehörigen
Mein Mann kifft, ich hasse seinen Konsum. Wir haben zwei Kinder und ich will ihnen sicher keine Trennung antun. Was kann ich tun, damit ICH irgendwie einen Weg für MICH finde - einen gemeinsamen Weg wird es nicht geben.
Sucht im Alter, Temesta & Schmerzmittel zuhause in kontrollierte Bahnen bekommen - ist das möglich bei einer älteren Person?
Mein Freund, den ich seit ein paar Monaten kenne konsumiert seit mehreren Jahren regelmässig Kokain. Er sagt, er würde schon gern aufhören, habe aber so Angst vor dem Entzug. Ich verstehe überhaupt nicht, was er vom Koksen hat. Und ist der Entzug wirklich so schlimm, dass man Angst haben muss?