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"Akira": Übernimmt der Regisseur von "Thor: Ragnarok" die Realverfilmung?
Schon seit Jahren versucht Warner Bros. eine Verfilmung des sechsbändigen Kult-Mangas auf die Beine zu stellen. Nun wird ein neuer Anlauf genommen. Das Studio steht in Verhandlungen mit Taika Waititi.
Der Neuseeländer Taika Waititi hat sich mit kleinen Filmen wie What We Do in the Shadows und Hunt for the Wilderpeople einen Namen gemacht. Durch diese Filme wurden die Verantwortlichen bei Marvel auf ihn aufmerksam, die ihm die Regie bei Thor: Ragnarok anboten. Waititi nahm an und hat dem Trailer nach zu urteilen einen coolen Film gedreht. Der Mann kann also auch mit grossen Budgets umgehen, was ihn nun auch für Warner Bros. interessant macht.
Das Hollywoodstudio hat sich vor wenigen Tagen mit Waititi getroffen, um über die Realverfilmung des sechsbändigen Kult-Mangas Akira zu sprechen. Mit dem Stoff, welcher 1988 in Animationsfilmform auf die Leinwand kam, hatte Warner in den letzten Jahren oftmals Pech. Drehbücher wurden geschrieben, Stars waren im Gespräch und Regisseure hatte man auch schon ein paar an der Angel. Doch jedes Mal wollte nichts zustande kommen. Ob sich dies nun mit Waititi ändern wird?
Umsetzen möchte man das Ganze mit zwei Filmen, wobei jeder Streifen drei Comic-Bände abdecken soll. Weiter soll die Handlung nicht wie im Comic in "New Tokyo", sondern in "New Manhatten" spielen. In dem Film von 1988 ging es um sich bekämpfende jugendliche Motorrad-Gangs in einem von einer Bombe zerstörten Tokio. In einer solchen Gang ist auch Tetsuo dabei, der verborgene übernatürliche Kräfte besitzt und vom Militär gefangen wird. Sein Freund Kaneda versucht ihn zu befreien.
Quelle: deadline