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Das Bild der Schizophrenie und der davon Betroffenen sind in der Gesellschaft unzweifelhaft negativ. Diese negativen Stereotypen sind allgegenwärtig und häufig liegt ihnen Unwissenheit über die Erkrankung zu Grunde. In der Folge werden psychisch Kranke häufig als «Irre» oder «Verrückte» abgestempelt.
In der Wohnungs- und Jobsuche sind Erkrankte benachteiligt. Erfährt das soziale Umfeld von der Erkrankung, wird Abstand genommen. Es bestehen große Vorbehalte, wenn Behandlungseinrichtungen oder Wohnstätten für psychisch erkrankte Menschen in der Nachbarschaft angesiedelt werden sollen.
Der soziale Status, den psychiatrische Patienten einnehmen, ist weit niedriger als der von ehemaligen Strafgefangenen: Laut einer US-Studie wird ein ehemals psychiatrisch Behandelter sogar nach fünf Jahren normalen Lebens und geregelter Arbeit, sozial weniger akzeptiert als ehemalige Gefängnisinsassen.