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Die irische Regierung hat sich für den Tod Tausender Babys und Kinder in sog. «Mutter-Kind-Heimen» entschuldigt. Der Staat habe die ledigen Mütter und ihre Kinder dort im Stich gelassen, sagte Ministerpräsident Micheal Martin. Es sei zutiefst beunruhigend, dass den Behörden die hohen Kindersterblichkeitsraten in den katholischen Heimen bekannt gewesen seien, sie jedoch kaum etwas dagegen unternommen hätten. Der am Dienstag veröffentlichte Bericht über die Zustände in den Heimen zeigt, dass zwischen 1922 und 1998 dort etwa 9000 Kinder starben – zum Teil an behandelbaren Krankheiten. Die unverheirateten Frauen seien systematisch diskriminiert worden. (swisstxt)
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