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Gemäss der Begriffsdefinition des Schweizerischen Obligationenrechtes (OR 363) verpflichtet sich der Unternehmer durch den Werkvertrag zur Herstellung eines Werkes und der Besteller zur Leistung einer Vergütung.
Ziel dieser Vertragsform ist die Leistung von Arbeit mit einem bestimmten Arbeitserfolg; der Unternehmer schuldet somit die Herstellung und Ablieferung eines Werkes, welches vereinbarte oder vorausgesetzte Eigenschaften erfüllen muss. Werden diese nicht erreicht, muss der Unternehmer nach den Bestimmungen der Mängelhaftung – ohne Voraussetzung eines Verschuldens – dafür einstehen (OR 367 ff.).
Das Ergebnis der Arbeit kann ein körperliches – Neuerstellung oder Arbeit an bereits bestehender Sache – oder unkörperliches (z.B. Baupläne, Kunstwerk) Werk darstellen.
Der Unternehmer kann vom Werkvertrag nicht zurücktreten, während der Besteller jederzeit dazu berechtigt ist (jedoch Abgeltung bereits geleisteter Arbeit, Schadenersatz).