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Auf technische Probleme folgt Disqualifikation
05.08.201/UG
Der fünfte Lauf zur Langstreckenmeisterschaft Nürburgring bescherte dem Team Manuel Amweg/Arne Hoffmeister/Florian Wolf im BMW M4 GT4 #175 kein Glück. Während des Qualis verwöhnte der Himmel die Fahrer von Nieselregen über Regen zu Regengüssen mit allem, was des Rennfahrers Herz begehrt. Nach seinen Quali-Runden beanstandete Arne, dass das Auto Probleme hat mit der Gasannahme habe. Die Ingenieure von BMW fanden aber im Fehlerspeicher keinen Fehler. Während der Quali-Runde von Manuel trat dieser Fehler dann nicht mehr auf.
Pünktlich zum Start Schloss der Himmel seine Schleusen und die ersten Sonnenstrahlen schauten hinter den Wolken hervor. Die Wolken rissen dann schnell auf und ebenso schnell trocknete die Strecke ab. Arne absolvierte den Start und übergab dann an Florian. Nach einem Rempler hinten rechts drehte er sich auf der Strecke ohne in die Leitplanken einzuschlagen. Dadurch wurde das Auto hinten instabil, erreichte aber schlussendlich doch das Ziel. Auf dem vierten Platz in der Klasse SP10 übernahm Manuel das Steuer. Er vermochte aber das Tempo des Drittplazierten nich ganz mitzugehen. Immer noch an vierter Stelle liegend übernahm Arne für den Schlussspurt noch einmal das Steuer. Die Hoffnung, doch noch auf den dritten Platz vorzufahren, musste er aber bald begraben, weil die Probleme vom Quali wieder auftraten. Er musste sogar mehrmals zum Rückstellen der Elektronik anhalten. Dennoch überquerte #175 die Ziellinie als Vierter der Klasse SP10.
Dei Enttäuschung war dann gross, als bekannt wurde, dass das Team von der Wertung disqualifiziert wurde. Grund: "Verstoß gegen techn. Reglement SP10 - Art. 1.9 - Überschreitung des Ladedrucks".
- Manuel: "Wenn wir aufs Podest gefahren wären und die ganze Meisterschaft bestreiten würden, wäre das sehr enttäuschend".
Die Vermutung liegt nun natürlich nahe, dass die Probleme mit der Elektronik der Grund für den zu hohen Ladedruck sein könnten.