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In diesem Dossier sollen die internationalen Methoden zur Schätzung des Anteils der direkten Gesundheitsausgaben der privaten Haushalte mittels bibliographischer Nachforschungen vorgestellt werden. Diese Ausgaben machen mehr als 30% der gesamten Gesundheitsausgaben aus. Dieser im internationalen Vergleich hohe Wert lässt sich hauptsächlich darauf zurückführen, dass ein grosser Teil der Kosten für Aufenthalte in sozialmedizinischen Institutionen und für zahnärztliche Behandlungen von den privaten Haushalten übernommen wird.
In der Schweiz werden die Out-of-pocket-Zahlungen (OOP) anhand der Differenzmethode (Methode der OECD) geschätzt. Mit dieser Methode ist es nicht möglich, die Ausgaben der privaten Haushalte nach Bevölkerungsgruppe oder Wohnortsregion aufgeteilt zu analysieren. Das Dossier zeigt Möglichkeiten auf, wie diese Aufteilung besser untersucht werden kann.