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Ehe tut Männern gut: Alkoholkonsum sinkt
Die Heirat tut den Männern gut – verheiratete Männer trinken deutlich weniger Alkohol als Junggesellen. Das zeigt eine neue Studie. Bei verheirateten Frauen dagegen lässt sich ein leichter Anstieg bezüglich Alkoholkonsum feststellen. Trennen sollten sich beide nicht: Nach einer Scheidung ertränken beide Geschlechter ihren Kummer gern in Alkohol.
In der Ehe verändert sich auch das Trinkverhalten. Foto: iStockphoto, Thinkstock
Der Alkoholkonsum verändert sich nach der Heirat bei beiden Geschlechtern – während dies für die Männer weniger Hochprozentiges bedeutet, trinken verheiratete Frauen mehr. Die Zunahme hält sich allerdings in Grenzen. Die Forscher vermuten, dass sich die Frauen von den Ehemännern, die mehr trinken als sie selbst, beeinflussen liessen.
Zu diesem Resultat kamen laut einem Bericht des Tages-Anzeigers US-Forscher unter Leitung von Corinne Reczek bei der Analyse verschiedener Studien mit insgesamt über 5000 Teilnehmern. Sie präsentierten diese Ergebnisse heute am 107. Treffen der American Sociological Association (Asa) in Denver.
Nicht nur die Ehe, sondern auch ihr Scheitern verändert den Alkoholkonsum. Deutlich höher fällt der Alkoholkonsum nach einer Scheidung aus. Kurz nach der Scheidung trinken Männer deutlich mehr. Besonders gefährlich: Geschiedene oder getrennt lebende Frauen erkranken deutlich häufiger an Alkoholsucht als verheiratete Frauen.