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- Studie
L. Tafler (1), A. Chaudry (2), H. Cho (1) et al.
1) Primary Care, Touro College of Osteopathic Medicine, New York City, USA
2) Medical School, Touro College of Osteopathic Medicine, Middletown, USA
Das posturale orthostatische Tachykardiesyndrom (POTS) ist eine seltene Störung des autonomen Nervensystems. Die Zahl der Menschen, die an dieser Dysautonomie leiden, hat in den letzten Jahren aufgrund der langfristigen Auswirkungen der Coronavirus-Erkrankung (COVID-19) drastisch zugenommen; sie wird jedoch weitgehend unterdiagnostiziert. In diesem Fallbericht geht es um einen Patienten mit postviralem neuropathischem POTS. Es wird angenommen, dass neuropathisches POTS auf die Schädigung kleiner Nervenfasern zurückzuführen ist, welche die Verengung der Blutgefässe in den Gliedmassen und im Unterleib regulieren, was zu einer Störung der Vasokonstriktion führt und somit Tachykardie verursacht. In der aktuellen Literatur wird eine Behandlung empfohlen, die auf einer Änderung des Lebensstils, z. B. einer erhöhten Wasser- und Salzaufnahme, und einer symptomatischen pharmakologischen Behandlung beruht.
In diesem Fall wurde der 39-jährige Patient mit osteopathischer Manipulation (OMT) behandelt, insbesondere mit der Kompression des vierten Ventrikels (CV4), die mit der Erzeugung von hyperparasympathischen und entzündungshemmenden Effekten in Verbindung gebracht wird und somit zur Überwindung der durch die Viruserkrankung verursachten kleinfaserigen Neuropathie beiträgt.
Wir haben festgestellt, dass die CV4-Technik zu einer erfolgreichen Remission der Symptome des Patienten führte. Daher schlagen wir die craniosacrale Therapie als eine erfolgreiche Einzeltherapie bei Patient:innen mit POTS vor.