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Nach wie vor ist das Überangebot an Rohöl das beherrschende Thema am Markt. Nach Einschätzungen von Experten der Commerzbank wird das Überangebot durch temporäre Angebotsausfälle wegen starker Waldbrände in der kanadischen Ölprovinz Alberta verringert. Dadurch würde in Kanada eine Produktionsmenge von bis zu 1,5 Millionen Barrel Rohöl am Tag fehlen. Obwohl daher weniger Öl in die USA geliefert wird, gehen Experten davon aus, dass die US-Lagerbestände an Rohöl in der vergangenen Woche ein neues Rekordhoch erreicht haben.
"Die Ausfälle in Kanada hatten zumindest in der letzten Woche keinen sichtbaren Einfluss auf das Ölangebot in den USA", sagten die Commerzbank-Experten. Bereits am Vorabend hatte das private American Petroleum Institute (API) gemeldet, dass die US-Ölreserven um 3,45 Millionen Barrel gestiegen sind. Die offiziellen Daten wird die US-Regierung am Nachmittag veröffentlichen.
Der Preis für Rohöl der Organisation erdölexportierender Länder (Opec) ist gefallen. Das Opec-Sekretariat meldete am Mittwoch, dass der Korbpreis am Dienstag 40,20 US-Dollar je Barrel (159 Liter) betragen habe. Das waren 56 Cent weniger als am Montag. Die Opec berechnet ihren Korbpreis auf Basis der 13 wichtigsten Sorten des Kartells./jkr/hosjok/jsl/stb
(AWP)