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Als ein Mitglied seiner Gemeinde ermordet wird und die Stadtpolizei Zürich ihn um die Übersetzung einiger hebräischer E-Mails bittet, entdeckt Rabbi Klein, dass sich seine intellektuelle Neugierde nicht nur auf Religiöses beschränkt. Er beginnt mit Parallelermittlungen, in die er sich zunehmend verstrickt. Auf intelligente Weise verknüpft der Autor biblische Motive mit moralischen Fragen und gewährt seinen Lesern auf unterhaltsame Weise einen Einblick in das jüdische Leben Zürichs.
Alfred Bodenheimer, geboren 1965 in Basel, studierte Germanistik und Geschichte und promovierte über Else Lasker-Schüler. Er betrieb Talmud-Studien in Israel und den USA und wurde 2003 Professor für Jüdische Literatur- und Religionsgeschichte an der Universität Basel. Er leitet das dortige Zentrum für Jüdische Studien. „Kains Opfer» ist sein erster Roman.