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Die Opec gibt in der Regel keine offiziellen Daten zu den Fördermengen bekannt. Die Bloomberg-Schätzung wird am Markt aber als verlässliche Richtgrösse anerkannt.
Damit hätte das Ölkartell die Ende 2016 vereinbarte Produktionskürzung nur teilweise umgesetzt. Die Opec hatte sich in einem historischen Schulterschluss mit anderen wichtigen Ölstaaten auf eine Reduzierung der Fördermenge um insgesamt etwa 1,8 Millionen Barrel pro Tag geeinigt, wobei der Anteil der Opec-Staaten 1,2 Millionen Barrel beträgt.
Die Vereinbarung trat Anfang des Jahres in Kraft und hat eine Laufzeit von sechs Monaten. Seit Inkrafttreten der Vereinbarung war aber klar, dass einzelne Förderländer die zugesagte Kürzung nur schrittweise erreichen werden.
Die tägliche Fördermenge des Ölkartells habe im Januar bei durchschnittlich 32,2 Millionen Barrel pro Tag gelegen, hiess es weiter. Damit setzte die Opec im ersten Monat der vereinbarten Förderkürzung nur etwa 60 Prozent der anvisierten Reduzierung tatsächlich um. Mit der geringeren Fördermenge wollen die Ölstaaten die Ölpreise stabilisieren./jkr/bgf/he
(AWP)