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Das Unternehmen hat um Staatshilfe im Volumen von einer Milliarde Dollar gebeten, um die Flugzeugsparte auf Vordermann zu bringen. Insidern zufolge hat die Regierung Bedenken geäussert, weil die derzeitigen Regelungen zu den Stimmrechten der Gründerfamilie die Kontrolle über das Unternehmen einräumen, auch wenn sie nur noch auf einen Minderheitsanteil kommt.
Nach Einschätzung von Kritikern erschwert das Reformen. Bombardier war zunächst nicht für eine Stellungnahme zu erreichen.
Aus der französischsprachigen Provinz Quebec, in der der Konzern ansässig ist, hat Bombardier bereits Hilfe erhalten. Die Kanadier kämpfen seit längerem mit Verzögerungen bei ihrem wichtigen Passagierflugzeug der C-Serie und deutlich höheren Kosten.
Zuletzt hat Bombardier einen Grossauftrag von der US-Fluggesellschaft Delta erhalten. Das Unternehmen will mit der C-Serie den Platzhirschen Airbus und Boeing im lukrativen, aber hart umkämpften Geschäft mit Flugzeugen ab 100 Sitzen Konkurrenz machen.
(AWP)