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Anfechtbar sind vermögensmindernde Rechtshandlungen, die der Schuldner selbst oder ein von ihm bestellter Vertreter vor der Pfändung bzw. Konkurseröffnung vorgenommen hat. Die Rechtshandlungen müssen den Pfändungsverlustscheingläubiger oder die Konkursgläubiger direkt oder indirekt schädigen, indem deren Exekutionsrechte durch Schmälerung des Haftungssubstrates bei der Pfändung bzw. im Konkurs beeinträchtigt werden.
Die vorerwähnten Rechtshandlungen sind anfechtbar, wenn sie innerhalb der Verdachtsfrist (sog. „Périodes suspecte“) vorgenommen wurden.
Folgende anfechtbare Rechtshandlungen des Schuldners werden unterschieden:
- Schenkungen und ähnliche Rechtshandlungen:
- sog. Schenkungsanfechtung
- Handlungen eines bereits überschuldeten Schuldners:
- Unredliche Handlungen des Schuldners:
- sog. Absichtsanfechtung