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Unsere Ozeane sind in Gefahr. Wenig verdeutlicht dies mehr als Todeszonen im Meer – sauerstofflose Gebiete, in denen fast nichts mehr überlebt.
Geahnt hatten Ozeanforscher schon lange, dass sich im Arabischen Meer vor der Küste des Oman eine Todeszone befindet. Piraterie und politische Spannungen in der Region verhinderten jedoch, dass dieses sauerstoff- und leblose Gebiet genauer untersucht werden. Mit Hilfe autonomer Tauchroboter konnten Bastien Queste von der University of East Anglia und sein Team erstmals konkrete Daten dazu sammeln – und diese übertreffen selbst noch die schlimmsten Befürchtungen der Wissenschaftler, wie sie in den »Geophysical Research Letters« schreiben. Die Todeszone dehnt sich mittlerweile auf einer Fläche der Größe Schottlands aus und ist in einer Tiefe von 200 bis 800 Metern praktisch völlig sauerstofflos. Queste und seine Kollegen hatten hier zumindest noch etwas gelösten Sauerstoff im Wasser erwartet.
»Das Arabische Meer hat gegenwärtig die größte und dickste Todeszone…..