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Der Track «The Necklace» könnt Ihr hier anschauen udn hören:
KAYO DOT-Kommentar: "Der Track «The Necklace» ist eine instinktive Elegie auf die katastrophalen Auswirkungen der Verzweiflung", erklärt der Texter Jason Byron. "Das Leben ist ein Gewicht, das einige unter enormem Druck zermalmt; und diese dürfen nicht beschämt, verbannt oder verdammt werden."
Tracklist
1. The Knight Errant
2. Brethren of the Cross
3. Void in Virgo (The Nature of Sacrifice)
4. Spectrum of One Colour
5. Get out of the Tower
6. The Necklace
7. Epipsychidion
"Der Tod, ob heimlich oder auf seine Glocke schlagend, verfolgt uns vom Mutterleib an. Das Leben des Asketen und das Leben des Wollüstigen sind ein Leben und werden sich mit dem Trunkenbold und dem Heiligen auflösen." , schreibt Jason Byron, dessen Worte eine wesentliche Kraft bei der Erschaffung des musikalischen Universums sind, das von KAYO DOT-Mastermind Toby Driver kartiert wurde.
Die krasse Gebrechlichkeit des menschlichen Daseins ist das Gesamtthema, das sich durch die Adern von KAYO DOTs 10. regulärem Studioalbum »Moss Grew on the Swords and Plowshares Alike» ziehen soll. In dem weitläufigen, aufgewühlten musikalischen Multiversum von hauptsächlich Multi-Instrumentalist Toby Driver, der niemals künstliche Genregrenzen akzeptiert oder gepflegt hat, und zum Beispiel Rock, Metal, klassische Musik, Gothic, Indie, Pop und jazzige Strukturen einbezieht, scheint dieser Avantgarde-Album scheint zu einem harscheren und härteren Ansatz zu neigen, als auf einigen der vorherigen Aufnahmen – und angesichts seiner dunklen und melancholischen Untertöne mag es beiname nach Doom klingen.
Die menschliche Erfahrung eines endlichen Lebens hat wahrscheinlich das lineare monotheistische Konzept eines erschaffenen und auslaufenden Universums hervorgebracht. Der heidnische Geist hat oft eine tiefer blickende zyklische Vision, wie sie im nordischen Mythos veranschaulicht wird, in der die Welt, die unweigerlich in den Feuern von Ragnarok untergeht, am nächsten Tag neu geboren wird. Etwas davon scheint «Moss Grew on the Swords and Plowshares Alike» infiziert zu haben. Dieses Album wurde mit der Originalbesetzung von Toby Drivers vorheriger Band MAUDLIN OF THE WELL aufgenommen. Er nahm auch die neuen Tracks am selben Ort wie das allererste MAUDLIN OF THE WELL-Tape auf. KAYO DOT feiern gewissermaßen den 20. Jahrestag der Veröffentlichung des wegweisenden Doppelalbums »Bath/Leaving Your Body Ma» und das 25-jährige Bestehen von MAUDLIN OF THE WELL mit «Moss Grew on the Swords and Plowshares Alike».
Nach der Trennung der beliebten MAUDLIN OF THE WELL, gründete der charismatische Frontmann Toby Driver 2003 das Avantgarde-Musikprojekt KAYO DOT als neues Ventil für seine aufkeimende Kreativität. Der Multiinstrumentalist und Sänger bleibt die einzige absolute Konstante in dieser Band, obwohl es in der umfangreichen Diskographie häufig lyrische Beiträge von seinem ehemaligen Bandkollegen Jason Byron gibt. In den folgenden 18 Jahren veröffentlichte KAYO DOT eine beeindruckende Anzahl von Full-Lengths, EPs, Splits und Live-Aufnahmen, die alle durch erhebliche stilistische Unterschiede und eine breite Instrumentierung mit Gitarren, Bass, Schlagzeug, Vibraphon, Violine, Synthesizer, Flöten, Klarinetten und Saxophon.
Vor allem in progressiven Kreisen ist KAYO DOT ein Begriff und wird von renommierten, zukunftsweisenden Festivals wie Roadburn unterstützt.
Mit «Moss Grew on the Swords and Plowshares Alike» sollen KAYO DOT eine weitere schöne und essentielle Facette ihres komplexen musikalischen Multiversums liefern, obwohl das Album als beeindruckendstes Stück düsteren Avantgarde-Metals problemlos für sich allein stehen kann. Na, da sind wir mal gespannt...