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Auch die Fische in der Glane zeigen erhöhte PCB-Werte (siehe Kasten rechts). Diese Vergiftung kann nicht von der Deponie La Pila stammen: Zwischen den beiden Flüssen bestehen für die Fische unüberwindliche Hindernisse. Die jetzt vorgenommenen, ergänzenden Untersuchungen in der Glane sind aber ernüchternd: «Wir können nicht feststellen, wo die Quelle für die Verschmutzung ist», sagt Marc Chardonnens, Leiter des kantonalen Amts für Umwelt. Weder im Wasser noch in den Sedimenten der Glane wurden Stellen mit markant erhöhten PCB-Werten gefunden, welche auf eine nahe Verschmutzungsquelle hingewiesen hätten.
«Etwas in Verlegenheit»
«Wir sind etwas in Verlegenheit», sagt Chardonnens: «Wir wissen nicht, wo wir intervenieren müssen, um die Wasserqualität zu verbessern.» Darum würden nun auch die Zuflüsse genauer geprüft. Chardonnens betont aber auch, dass die PCB-Konzentration in der Glane sehr viel tiefer sei als in der Saane: Sie weicht nur um das Zwei- bis Fünffache von den Normalwerten ab.
In den Fischen aus der Glane haben die Forscher hingegen erhöhte PCB-Werte gemessen. «Sie sind am Ende der Kette der Abnormalitäten und kumulieren die Dioxine in ihrem Fettgewebe», sagt Chardonnens.
Zu viel Zink in der Glane
Eine PCB-Quelle haben die Forscher also nicht gefunden. Hingegen haben sie festgestellt, dass in der Glane zu viel Zink vorhanden ist. Dazu werden nun ergänzende Untersuchungen vorgenommen. Die Zinkwerte seien zwar über der Norm, welche die Gesetze für die Wasserqualität vorschrieben, sagt Chardonnens. Für die Gesundheit der Bevölkerung bestehe aber keinerlei Risiko. Für Fische besteht kein Höchstwert für Zink. njb