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Défagos WM-Abschied: Etwas «Grosses» in Amerika
- Dienstag, 3. Februar 2015, 15:04 Uhr
Didier Défago wird in Vail/Beaver Creek zum letzten Mal an einer Weltmeisterschaft an den Start gehen. Der ganz grosse Wurf ist dem Walliser an Weltmeisterschaften bisher allerdings nie gelungen. In den USA erwartet er nun etwas «Grosses».
Didier Défago hat in seiner langen Karriere viele grosse Erfolge feiern können. 2010 gewann er in Vancouver Olympia-Gold, 2009 gelang ihm das Double mit den Abfahrts-Klassikern von Wengen und Kitzbühel, zudem feierte er auch Siege in Val Gardena, Bormio und 2014 noch einmal in Kitzbühel.
Vorfreude auf die «Birds of Prey»
Ein weiterer Erfolg könnte für Défago nun gerne an der WM in Vail und Beaver Creek dazukommen. Der Schweizer Team-Senior mag die Speed-Piste «Birds of Prey», obwohl ihm dort noch kein grosser Erfolg gelungen ist: «Es ist eine Piste, die mir liegt. Ich schätze sie sehr. Ich habe dort bisher zwar nur einmal einen Podestrang herausgefahren, bin aber häufig sehr gut gefahren», so Défago.
Die WM im US-Bundesstaat Colorado war auch der Grund, warum Défago noch eine Saison angehängt hat. «Ich habe alle meine Weltmeisterschaften in Europa bestritten. Nun wollte ich noch etwas anderes erleben. Und wie Amerika gross ist - so erwarte auch ich dort etwas Grosses!», setzt er sich hohe Ziele.
Ein 4. Rang bei 6 WM-Teilnahmen
Ein hohes Ziel, das bisher unerfüllt blieb. Denn an Weltmeisterschaften wollte es für den mittlerweile 37-jährigen Speed-Spezialisten aus Morgins bisher nie so richtig klappen. Vail/Beaver Creek wird seine 7. WM-Teilnahme sein, dem Edelmetall am nächsten kam er 2007 in Are, als er in der Super-Kombi auf Rang 4 fuhr. 27 Hundertstel fehlten zur Bronzemedaille, die Marc Berthod gewann. In seiner Parade-Disziplin Abfahrt schaffte es Défago 2005 in Bormio (6.), 2007 in Are (10.) und 2013 in Schladming (8.) unter die Top 10.
Erstmals an einer WM startete Défago 2001 in St.Anton, seither war er mit einer Ausnahme immer mit von der Partie im Team von Swiss-Ski. Verpasst hat er einzig die WM 2011 in Garmisch, nachdem er sich in der Saisonvorbereitung einen Kreuzbandriss im linken Knie zugezogen hatte.
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