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Sportchef Ross Brawn sagte am Montag dem britischen TV-Sender Sky Sports, man befinde sich bei den diesbezüglichen Gesprächen auf den letzten Metern. «Die Details erhalten die Teams in den kommenden Tagen», sagte Brawn. «Es wird alles sehr bald klar sein.»
Die Teams hatten sich für 2021 ursprünglich auf eine Kostengrenze von 175 Millionen Dollar geeinigt. Viele Teams, vor allem die kleineren, forderten jedoch aufgrund der Corona-Krise eine weitere Senkung auf rund 100 Millionen. Ferrari hatte sich derweil in den letzten Wochen heftig gegen eine zu drastische Reduktion gewehrt.
Obergrenze für mehr Ausgeglichenheit
Brawn machte nach einer Telefonkonferenz mit dem Internationalen Automobilverband und allen Teams der Formel 1 deutlich: «Die Botschaft ist klar: Wir müssen die Kosten reduzieren.» Ursprüngliches Ziel der Kostenbremse sei ein ausgeglicheneres Teilnehmerfeld gewesen, erinnerte er.
Über ein Ausgabenlimit wird seit Jahren diskutiert, die Corona-Krise hat die Not bei manchen Teams in der kostspieligen Rennserie noch verschärft.