Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03099.jsonl.gz/1313

Foto: IANS
Lokale Medien berichteten, dass in Teilen der Zentralschweiz wegen der sintflutartigen Regenfälle Hochwasserwarnungen ausgesprochen wurden.
Die chinesische Nachrichtenagentur Xinhua zitierte lokale Medienberichte mit der Aussage, dass der Vierwaldstättersee, der Thunersee und der Bielersee bis Freitag auf der höchsten Hochwasserwarnstufe (5) blieben, nachdem die ganze Woche lang heftig geregnet wurde.
Arcinfo berichtete am Freitagmorgen, dass die Lage im Vierwaldstättersee besonders angespannt ist, da der Wasserstand 4 cm vom Stadtzentrum entfernt liegt.
Laut der Neuen Zürcher Zeitung sind die Keller einiger Häuser am Reussufer bereits überflutet, die Feuerwehr pumpt Wasser aus den engen Gassen.
Swissinfo berichtet, dass auch Grossstädte wie Basel und Bern hohen Hochwasserrisiken ausgesetzt sind. Die Aare erreicht eine Abflussrate von 540 Kubikmetern pro Sekunde und nähert sich damit dem Niveau von 600, das beim grossen Hochwasser 2005 verzeichnet wurde.
Das Online-Radio RJB berichtete in einer Stellungnahme, dass die Stadtverwaltung bis Freitag mit einer Rekordhöhe von 431 Metern rechnen werde.
Das Schweizer Radio und Fernsehradio berichtete, dass Präsident Guy Parmelain am Donnerstag Luzern besucht habe, um die Lage zu beurteilen und den Rettungskräften zu danken.
Heftige Regenfälle und ungewöhnlich kalte Temperaturen werden auf das über Deutschland zentrierte Nass- und Tiefdrucksystem zurückgeführt, in dem mehr als 90 Menschen ums Leben kamen.
In der Schweiz wird es voraussichtlich bis zum 19. Juli anhaltenden Regen geben. -IANS
“Kaffeeliebhaber. Leser. Extremer Zombiefanatiker. Professioneller Alkoholanwalt. Lebenslanger Fernsehliebhaber.”