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STUDIENERGEBNISSE ZU ERWERBARBEITSZEITREDUKTIONEN IN DER SCHWEIZ Ein Forschungsteam des CDE hat mit finanzieller Unterstützung der Stiftung Mercator Schweiz die Umstände untersucht, unter denen eine Erwerbsarbeitszeitreduktion einen nachhaltigeren Lebensstil ermöglichen kann (Bader, Hanbury, Neubert, Moser 2020). Über einen Zeitraum von 10 Monaten beobachteten die Forschenden 800 Teilnehmende. Diese waren in zwei Gruppen aufgeteilt: Eine Gruppe reduzierte ihre Wochenarbeitszeit, die andere Gruppe behielt sie bei. Die Auswertung führte zu den folgenden Ergebnissen: 1) Personen, die ihre Arbeitszeit reduzierten, zeigten kurzfristig ein höheres Wohlbefinden und längerfristig ein geringeres Burnout-Risiko. 2) Jene mit längeren Arbeitszeiten wiesen ein höheres Mass an umweltschädlichem Verhalten auf, insbesondere mehr Pendeln, allgemein mehr Auto- und Flugreisen sowie einen höheren Kleidungskonsum. 3) Nach der Reduktion ihrer Erwerbsarbeitszeit zeigten die Teilnehmenden ein höheres Mass an umweltbewusstem Verhalten und weniger Pendeln. Andere Verhaltensweisen mit hohen Umweltauswirkungen (Wohnen, allgemeine Mobilität) waren resistenter gegenüber Veränderungen.