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In zehn Kantonen haben die Parlamente oder das Volk abschliessend Ja gesagt zum Schulharmonisierungprojekt HarmoS. Dort tritt es am 1. August 2009 in Kraft. Fünf Inner- und Ostschweizer Kantone legten sich bis anhin quer.
Der Freiburger Grosse Rat hatte am 12. Februar 2009 einstimmig dem Beitritt des Kantons zur Interkantonalen Vereinbarung zur Harmonisierung der Schule zugestimmt. Damals schien ein Referendum unwahrscheinlich. Nun ist das Risiko allerdings gross, dass Freiburg am 1. August mit den anderen Kantonen nicht mitziehen kann.
Kommt es zur Volksabstimmung, fände diese voraussichtlich erst am 7. März 2010 statt.
Auch am 1. August beginnt die Umsetzung der Westschweizer Schulvereinbarung, welche im Wesentlichen den Inhalt des HarmoS-Konkordats übernimmt. Sie führt im französischen Sprachgebiet ebenfalls identische Schulzyklen ein. Die Primarschule wird 8 Jahre umfassen, einschliesslich 2 Jahre Kindergarten ab 4 Jahren. Die Sekundarstufe während der letzten 3 obligatorischen Schuljahre wird dreistufig sein. Der Kanton Freiburg ist Teil der Westschweizer Schulkonvention. Gegen diese Vereinbarung wurde kein Referendum ergriffen. sda/rsa