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Valencia war, wie erwartet, ein Rennen mit einem Mangel an Überholmannövern. Sebastian Vettel (GER) startete im Red Bull von der Pole Position und gewann – wenig überraschend – das Rennen. Einziges Highlight war Fernando Alonso (ESP) im Ferrari, welcher am Schluss noch vor Vettels Teamkollege Mark Webber (AUS) den zweiten Rang belegte.
Vierter wurde Lewis Hamilton (GBR) im McLaren vor Felipe Massa (BRA) im Ferrari. Der Montreal-Sieger und Hamilton-Teamkollege Jenson Button (GBR) schaffte es nur auf Rang sechs.
Siebter wurde Nico Rosberg (GER) im Mercedes. Überraschend in den Punkterängen: Jaime Alguersuari (ESP). Der Lokalmatador machte damit alle Gerüchte über einen vorzeitigen Rauswurf bei Toro Rosso erstmal wieder zunichte.
Die letzten Punkteränge belegten die beiden Deutschen Adrian Sutil (Force India) und Nick Heidfeld (Renault).
Keine Punkte gab es diesmal für das Sauber Team. Die Hinwiler Truppe erreichte mit Sergio Pérez (MEX) und Kamui Kobayashi (JAP) nur die Plätze 11 und 16. Ausserhalb der Punkteränge war auch der Toro Rosso-Pilot Sébastien Buemi (SUI), welcher klar von seinem Teamkollegen Alguersuari geschlagen wurde.
Ein enttäuschendes Wochenende erlebte auch Michael Schumacher (GER). Der Mercedes-Fahrer startete von Platz acht ins Rennen und fuhr sich den Frontflügel am Renault von Witali Petrow (RUS) kaputt. Petrow wurde Fünfzehnter, Schumacher Siebzehnter.
Das einzige wirkliche Erwähnenswerte des Rennens war, dass diesmal alle 24 gestarteten Autos ins Ziel kamen. Es gab also keinen einzigen Ausfall – in der Formel 1 ein Novum.