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Die MRT oder Magnetresonanztomographie ermöglicht die Erstellung von Bildern durch die Verwendung eines Magnetfeldes, das wie ein Magnet funktioniert und Protonen mobilisieren kann, die sich je nach Wassergehalt des betreffenden Materials unterschiedlich verhalten werden. Es ist üblich, Kontrastmittel über einen venösen Zugang zu injizieren, um eine bessere Auflösung der untersuchten Strukturen zu erreichen.
Die MRT ermöglicht vor allem die gezielte Untersuchung der verschiedenen Organe des menschlichen Körpers und der Knochen. Die Aufnahmezeit ist relativ lang. Sie liefert etwas andere Informationen als die CT und wird je nach klinischem Bedarf verschrieben.
Der Unterschied zwischen 1,5T und 3T liegt in der Stärke des Magnetfeldes, welches die Details der erhaltenen Informationen beeinflussen kann. Die Wahl des Geräts wird von den Akquisitionsprotokollen des Zentrums bestimmt und richtet sich nach den klinischen Anforderungen.
In unserem Institut durchgeführte Untersuchungen:
- Neurologie, inkl. kognitive Abklärungen
- HNO
- Abdomen, inkl. Untersuchung auf Eisenüberladung und Verdauungstrakt.
- Becken (Rektum, Gebärmutter, Prostata)
- Osteoartikulär
Aus Sicherheitsgründen müssen Sie bei der Aufnahme einen Fragebogen ausfüllen, da es bestimmte Voraussetzungen für die Durchführung einer MRT gibt, z. B. dass keine magnetischen Metallelemente vorhanden sind oder dass bestimmte medizinische Geräte wie Herzschrittmacher kompatibel sind.
Wenn Sie in unserem Institut eine MRT-Untersuchung durchführen lassen, werden Sie gebeten, ferromagnetische Kleidung und Schmuck von den betreffenden Körperteilen abzulegen, damit keine Artefakte entstehen.
Die Installation und die Erfassung nehmen einige Zeit in Anspruch. Wir werden Ihnen einen Kopfhörer oder Ohrstöpsel zur Verfügung stellen, um Ihr Gehör zu schützen, da die Maschine viel Lärm verursacht. Es ist möglich, dass wir Ihnen einen venösen Zugang legen, wenn die Kontrastmittelinjektion vom Radiologen als notwendig erachtet wird. Sie werden gebeten, still zu sitzen, damit wir Bilder von guter Qualität erarbeiten können.
Bei Klaustrophobie kann Ihnen zur Entspannung ein Midazolam-Nasenspray verabreicht werden, sofern Sie nicht selbst Autofahren.