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Die Multiple Sklerose (MS) ist eine chronisch-entzündliche Erkrankung des Zentralen Nervensystems, in deren Verlauf die Schutzhüllen (Myelinscheide) der Nerven im Rahmen von Autoimmunprozessen angegriffen werden. Die Signalweiterleitung zwischen Gehirn und Rückenmark wird dadurch gestört und es kommt zu den unterschiedlichsten Symptomen, wie z. B. Schwäche, Gehschwierigkeiten oder Taubheits- und Kribbelgefühlen.
Mehr als 2,3 Millionen Menschen sollen weltweit von MS betroffen sein. Man unterscheidet drei MS-Formen:
Die schubförmige MS (RRMS für rezidivierend-remittierende MS) ist dabei die am häufigsten auftretende Form. Hier erlebt der Patient immer wieder Schübe, in denen die Krankheit aufblüht. Schübe können einen Tag bis zu mehrere Tage andauern. Anschliessend kommt es zu symptomfreien Phasen, in denen sich die Symptome aus dem vorangegangenen Schub wieder zurückbilden. Oft ist es jedoch so, dass sich im Verlauf der Erkrankung die Folgen der Schübe nicht mehr vollständig zurückbilden.
Die Mehrheit der Patienten, die eine RRMS haben, entwickelt irgendwann eine SPMS, also eine MS-Form, die kontinuierlich voranschreitet. Die Nervenschäden und Nervenverluste werden hier immer massiver, die Symptome immer stärker, während die symptomfreien Phasen immer seltener werden.
Bei der dritten MS-Form der primär progredienten MS (PPMS), die eher selten ist und nur 10 bis 15 Prozent der MS-Patienten betrifft, kommt es von Anfang an zu einem kontinuierlich fortschreitenden Verlauf – ohne Schübe und ohne symptomefreie Phasen. Das Krankheitsbild verschlechtert sich zusehends.
Multiple Sklerose ist eine chronisch-entzündliche Autoimmunerkrankung. Das Immunsystem identifiziert körpereigene Nervenzellen fälschlicherweise als Krankheitserreger und greift sie an.
Auf diese Weise können vielfältige Schäden entstehen, die immer mit chronischen Entzündungen einhergehen. Sehstörungen sind möglich, Schluckbeschwerden, Probleme mit dem Bewegungsapparat und viele andere unspezifische Symptome können mit MS zusammenhängen.
Die Krankheit tritt in Schüben auf. Manchmal bilden sich die Symptome nach einem Schub wieder vollständig zurück, manchmal bleiben sie aber auch teilweise bestehen.
Die Schulmedizin steht MS – wie den meisten anderen Autoimmunerkrankungen – recht hilflos gegenüber.
US-amerikanische Forscher fanden nun aber heraus, welche Vitalstoffe bei MS besonders wichtig sind – sowohl in der Therapie als auch in der Prävention, so dass wenigstens im komplementären Bereich einiges getan werden kann.
Zwei wichtige Quecksilberquellen sind heutzutage nach wie vor Amalgam-Zahnfüllungen, die zur Hälfte aus Quecksilber bestehen sowie Impfstoffe.
Selbst wenn man sich für eine Entfernung entscheidet, muss eine solche höchst sorgfältig und fachmännisch durchgeführt werden, damit der Patient beim Herausbohren nicht erst recht mit frei werdenden Quecksilberstäuben und -dämpfen vergiftet wird.
Auch ist eine anschliessende Quecksilberausleitung von grösster Wichtigkeit.
Manche Grippeimpfstoffe enthalten als Zusatz ebenfalls noch Quecksilber, so dass sie – je nachdem, wie oft man sich impfen lässt – zur individuellen Quecksilberbelastung beitragen können.
Die dritte Quecksilberquelle ist Fisch.
"Leaky Gut" bedeutet "undichter Darm". Diese Bezeichnung ist jedoch ein wenig irreführend. Keineswegs ist der gesamte Darm undicht. Vielmehr ist dessen Barrierefunktion massiv gestört.
Krankheitserreger und Schadstoffe, die mit der Nahrung aufgenommen werden oder auch unvollständig verdaute Nahrungsbestandteile gelangen über die gesunde Darmschleimhaut nicht in den Körper, sondern werden mit dem Stuhl ausgeschieden.
Anders verhält es sich beim Leaky-Gut-Syndrom. Die Darmschleimhaut erfüllt hier nicht mehr ihre natürliche Schutzaufgabe und lässt auch schädliche Stoffe in den Blutkreislauf übertreten. Jetzt wächst die Gefahr für die Entstehung von Autoimmunerkrankungen und Allergien.
Ein Leaky-Gut-Syndrom tritt regelmässig bei chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen wie Morbus Crohn auf. Studien zeigen, dass es offenbar auch mit Multipler Sklerose zusammenhängen oder sogar deren Ursache sein kann.
Je mehr Nervenzellen im Verlauf der MS verloren gehen, umso stärker ausgeprägt ist der Gehirnschwund – und dieser stellt wiederum einen Marker für den weiteren Verlauf der MS dar. Genau diesen Gehirnschwund soll die Alpha-Liponsäure aufhalten können.