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Im Gegensatz zu Jodok habe ich mich schon früh für die Mathematik interessiert. Der Mathe-Schulunterricht war mir teils zu langsam, weshalb ich anfing, meine erste Programmiererfahrung zu sammeln - ich programmierte ein Spiel für unseren Gymnasium Taschenrechner. Zwar half dies nicht, den Mathematikunterricht zu beschleunigen, doch es gab mir eine Möglichkeit, mich mit meinen Mitschülern auszutauschen, da diese schon fast süchtig nach dem Spiel wurden. Nach dem Gymnasium machte ich meine ersten industriellen Programmiererfahrungen in einem Praktikum an der EMPA (Eidgenössische Material und Prüfanstalt) bevor ich mein Studium in Elektrotechnik und Informationstechnologie an der ETH anfing. Mein Studium gab mir neben den klassischen Programmierkonzepten auch einen guten Einblick in die Computertechnik und ein umfangreiches Verständnis, was genau im Computer geschieht, wenn ein Programm ausgeführt wird. Momentan forsche ich in meinem Masterstudium an verteilter Programmierung und maschinellem Lernen. Computer sind schon in der heutigen Welt fast unumgänglich, weshalb ich es extrem wichtig finde, zu wissen, wie sie funktionieren und wie sie zu handhaben sind. Umso wichtiger ist dies für die kommende Generation!