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Open Source bezeichnet Software, deren Quellcode öffentlich zugänglich ist. Ebenfalls darf Open-Source-Software in der Regel kostenfrei genutzt werden. Das führt dazu, dass in vielen Fällen Dritte Änderungen und Add-ons für Open-Source-Software entwickeln. Ein gutes Beispiel für eine Open-Source-Software ist das Betriebssystem Linux.
Was ist eine Open Source Lösung?
Bei einer Open Source Lösung handelt es sich um ein fertiges Produkt, das auf Software mit Open Source basiert. Dabei kommen oftmals auch mehrere einzelne Plattformen zum Einsatz. Diese ergeben dann in ihrer Gesamtheit die Open Source Lösung.
Eine solche Open Source Lösung bietet verschiedene Vorteile. Zum einen erlaubt die Open-Source-Lizenz in den meisten Fällen, dass die Lösungen verändert werden dürfen. Auf diesem Weg ist es möglich, die Software an die eigenen Bedürfnisse anzupassen. Das können zusätzliche Funktionen oder Anbindungen sein. Über die Anpassung des Codes können solche Änderungen schnell und gezielt vorgenommen werden.
Zum anderen zählen auch die Schnittstellen zu den Vorteilen von Open Source Lösungen. So stehen oftmals APIs zur Verfügung, über die sich problemlos Verbindungen zu anderen Systemen herstellen lassen. Das erleichtert die Integration in eine bestehende IT-Infrastruktur. Zudem ist der freie und automatische Fluss von Daten zwischen den verschiedenen Systemen gewährleistet.
Welche Open-Source-Varianten gibt es?
Open Source ist nicht gleich Open Source. Es gibt eine Reihe von verschiedenen Nutzungsbedingungen. Grundsätzlich gilt nur, dass der Quellcode öffentlich zugänglich sein muss und die Software individuell verändert werden darf.
Die verschiedenen Open-Source-Plattformen unterscheiden sich dann anhand der Lizenz, unter der sie veröffentlicht werden. Die Lizenz legt Konditionen, Bedingungen und Einschränkungen fest. Vor allem bezieht sich dies auf die Art der Nutzung sowie die Weitergabe.
Es gibt einige Lizenzmodelle, die sich etabliert haben und Standards setzen. Zunächst unterteilen sie sich in non-permissive und permissive Lizenzen. Unter den permissiven Lizenzen finden sich die Apache License, MIT, BSD und die OpenLDAP Public License. Diese Lizenzmodelle sind sehr freizügig und geben Entwicklern viele Optionen bei der Anpassung der Software.
Eine strengere und gleichzeitig weit verbreitete Form der non-permissiven Lizenzmodelle ist die GNU General Public License (GPL). Hier gelten Vorgaben, wenn der Code der Open-Source-Software verändert wird. So ist die kommerzielle Nutzung oder die Weitergabe und speziell der Verkauf unter Umständen durch die GPL untersagt.
Was sind Open-Source-Produkte?
Open-Source-Produkte sind die ursprünglichen Programme, die von den Herausgebern der Software verwaltet werden. Ein Beispiel für ein Open-Source-Produkt ist der Webbrowser Firefox. Dahinter steht mit der Mozilla Foundation eine Non-Profit-Organisation.
Open-Source-Produkte werden von den Herausgebern verwaltet und auch aktualisiert. Dies sind auch die Bezugspunkte, wenn eine Open-Source-Software eingesetzt werden soll. Hier lässt sich entweder die einsatzbereite Software oder auch der Quellcode direkt downloaden.