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Der chinesische IT-Riese Lenovo kauft erneut eine Hardware-Sparte des amerikanischen IT-Konzerns IBM. Bereits vor neun Jahren hatte Lenovo die Laptop-Sparte übernommen, jetzt verleiben sich die Chinesen einen Teil der IBM-Server-Sparte ein. Der Kaufpreis beträgt den Angaben zufolge 2,3 Milliarden Dollar.
Das "x86"-Geschäft, das Computer für Firmenrechenzentren anbietet, wechselt damit den Besitzer. Diese Rechner arbeiten mit einem Prozessortyp, der auch in herkömmlichen PCs zum Einsatz kommt.
Das Geschäft mit grösseren Servern will IBM selbst weiterführen. IBM versucht sich seit geraumer Zeit auf Software zu konzentrieren, und sich vom verlustreichen Hardware-Geschäft zu trennen. Der PC-Bauer Lenovo kämpft derweil mit Zukäufen gegen Verluste aus dem schrumpfenden PC-Markt. Von der Übernahme sind 7500 Mitarbeiter betroffen, die von Lenovo weiter beschäftigt werden sollen.
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