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Eine Studie der Weltgesundheitsorganisation (WHO), die in der Fachzeitschrift The Lancet Eclinical Medicine veröffentlicht wurde, zeigt, dass ein enger Kontakt zwischen Neugeborenen und ihren Eltern nach der Geburt von entscheidender Bedeutung ist, insbesondere bei Kindern mit niedrigem Geburtsgewicht und bei Frühgeborenen. In einigen Ländern werden jedoch bei Bestätigung oder Verdacht auf COVID-19 Neugeborene routinemäßig von ihren Müttern getrennt, was das Risiko von Tod und irreversiblen Komplikationen erhöht. Dies gilt besonders für die ärmsten Länder, in denen die meisten Frühgeburten und Todesfälle bei Säuglingen auftreten.
Die WHO empfiehlt, das Kind von der Geburt an im selben Raum wie die Mutter zu belassen, damit die Mutter stillen und Haut-zu-Haut-Kontakt durchführen kann. Dies vor allem auch in Fällen, in denen eine Infektion mit dem COVID-19-Virus vermutet oder bestätigt wird. Die Mutter sollte zudem bei der Anwendung der Hygiene- und Schutzmassnahmen unterstütz werden.
Medienmitteilung der Weltgesundheitsorganisation vom 16. März
Studie: Nicole Minckas, E., Medvedev, M. et al. (2021). Preterm care during the COVID-19 pandemic: A comparative risk analysis of neonatal deaths averted by kangaroo mother care versus mortality due to SARS-CoV-2 infection. The Lancet Eclinical Medicine; March, vol. 33.