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Die schönsten Literaturverfilmungen
Jane Eyre (FRA/ITA/GB/USA 1996, 107 Min., FSK 6):
Jane Eyre verlebt als Waise eine triste Kindheit im Internat. Als sie die Stelle als Hauslehrerin der jungen Adele auf Schloss Thornfield Hall annimmt, blüht Jane auf und verliebt sich in deren Vater Edward Rochester. Der hat ein dunkles Geheimnis, von dem Jane erst direkt bei ihrer Hochzeit mit Edward erfährt, er versteckt seine vor langer Zeit verrückt gewordene Frau. Doch dann kommt es zu einem Brand auf dem Schloss und der verändert die Situation grundlegend...
Rebecca (GB 1997, 191 Min., FSK 12):
Rebecca, die Frau des adeligen Maxime de Winter (Charles Dance) ist vor einem Jahr bei einem Bootsunfall ums Leben gekommen. Diesen Schicksalsschlag hat er noch nicht richtig verarbeitet, als er in Monte Carlo die schüchterne, junge Gesellschafterin (Emilia Fox) kennen lernt und sich schlagartig in sie verliebt. Obwohl sie nur halb so alt ist wie Maxime, geht es ihr genauso und bereits nach kurzer Zeit der Bekanntschaft nimmt sie den Heiratsantrag von Maxime an, der sie zur zweiten Mrs. De Winter macht. Nach einer unbeschwerten Hochzeitsreise voller Romantik und Glück, kehren sie schließlich auf seinen Herrensitz Manderlay in Cornwall, doch hier scheint das Glück zu kippen.
Die Hausdame Mrs. Danvers (Diana Rigg) behandelt die "neue" Mrs. De Winter äußerst ablehnend, da sie Rebecca zutiefst verehrt hatte.
Überall auf dem Anwesen scheint der Geist der verstorbenen Rebecca sein Unwesen zu treiben. Für die junge Mrs. De Winter entwickelt sich alles zu einem Albtraum und auch bei Maxime brechen alte Wunden wieder auf. Wird die Liebe der beiden stark genug sein, die Schatten der Vergangenheit zu überstehen?
Pelle, der Eroberer (DK/SWE 1987, 150 Min., FSK 12):
Die unmenschlichen Zustände im Skandinavien an der Schwelle zum 20. Jahrhundert stehen im Mittelpunkt dieser vielfach preisgekrönten Literaturverfilmung, in der Max von Sydow als hart arbeitender Vater des jungen Titelhelden brilliert. Beide, Vater und Sohn, entfliehen der bitteren Armut in ihrer Schwedischen Heimat, um sich in Dänemark als Tagelöhner zu verdingen. Doch auch hier erwartet sie ein menschenunwürdiges Schicksal, dem zumindest Pelle in Richtung Amerika zu entrinnen versucht.