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|Inhalt||PROPORTION|
|Reihen||Eine der repetition verwandte art, zahlen zueinander ins verhältnis zu setzen, ist die reihung.

Die lineare reihe hat gleiche teile, die dadurch zählbar werden. Die schwäche dieser reihe ist, dass das verhältnis der nachbarglieder bei zunehmender grösse immer ähnlicher wird. Es fehlt ein gemeinsames ordnungsprinzip der nachbarglieder: proportion
|Längen||Die halbierung oder verdoppelung ist die einfachste art, das verhältnis der nachbarglieder zu regeln.

Die geometrische gestalt der halbierung/verdoppelung von längen ist das gleichseitige dreieck.
|Flächen||Die halbierung/verdoppelung von flächen äussert sich im verhältnis 1:V2 oder in eingeschriebenen quadraten. Es ist das einzige verhältnis von länge zu breite, das bei halbierung/verdoppelung einer seite erhalten bleibt.

Die A-reihe unserer papierformate basiert auf diesem prinzip, wobei
A0 = 1m2 = 84: 118,7cm.
|Goldener schnitt||Bei der Fibonacci - reihe setzt sich das folgende glied aus der summe der zwei vorhergehenden zusammen: Das verhältnis der nachbarglieder nähert sich immer mehr dem wert 0,618 (oder 1,618) = 1/2 + 1/2V5 = goldener schnitt. Er regelt im rechteck das verhältnis von länge und breite so, dass keine seite die andere dominiert: Ausgewogenheit.

Als flächenproportion wird dem goldenen schnitt immer ein quadrat abgeschnitten
Padovan-reihe: Jedes neue glied ist die summe des vorletzten und vorvorletzten.
|Der modulor||von Le Corbusier ist ein gestaltungsraster bestehend aus zwei zahlenreihen im verhältnis des goldenen schnittes, basierend auf der zahl 183 (Rote reihe) und 226 (Blaue reihe). In der 'Unité d'habitation' in marseille hat er sein gestaltungsmodul konsequent angewendet. Da die masse aus beiden reihen beliebig entnommen werden können, ergeben sich bei der anwendung des modulors natürlich nicht nur verhältnisse im goldenen schnitt!|
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