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Alpha Steppa ist ein britischer Reggae-, Dub- und Bassmusikproduzent. Er ist der Sohn und Neffe des Roots-Dub-Duos Alpha & Omega (Greensleeves Records). Alpha Steppa veröffentlichte sein erstes Album über sein eigenes Label Steppas Records im Jahr 2010, seitdem hat er zahlreiche Singles, EPs und Remixe veröffentlicht. Alpha Steppa arbeitet auch mit seinem Vater und seiner Tante (Alpha & Omega) zusammen und produziert gemeinsame Werke unter dem gemeinsamen Alias Dub Dynasty.
Seit 2013 haben Dub Dynasty zwei Alben veröffentlicht, Unrelenting Force und Thundering Mantis, die vom Q Magazine als "obliteratingly heavy bass" und von Mixmag als "thunderous goodness" beschrieben wurden.
Im September 2015 veröffentlichte Alpha Steppa sein erstes Soloalbum, ein zweiteiliges Album mit dem Titel Rooted & Grounded, das von Reggae Roots Review als "heiliges Album; die Tracks schaffen eine Stimmung, sogar eine Lebensweise, Dub zum Anbeten." Alpha Steppa hat mit verschiedenen namhaften Reggae-Künstlern zusammengearbeitet, darunter Lee "Scratch" Perry, Gregory Isaacs und Lutan Fyah. Alpha Steppa hat einen Sound entwickelt, der Roots-Reggae mit zeitgenössischer Bassmusik verbindet.
Wir, in der Groove Infection, haben uns über das Album "Raise The Ark - Alpha Steppa" unterhalten. Das Album wurde im Mai 2020 zum Anlass des zehnjährigen Jubiläums seines eigenen Labels veröffentlicht. Das Album hat mit 22 Titel eine Menge an Content zu geniessen. Was beim ersten Anschauen der Tracklist auffällt, ist die Unmenge an Tracks mit Features. 18 von 22 Songs sind mit anderen Künstler und Künstlerinnen gemeinsam. Danach fallen die teilweise ähnlichen Titel auf und, dass mit nur einer Ausnahme jeder Gast mindestens auf zwei Songs dabei ist. Bei allen Features ist der zweite Song ähnlich betitelt, indem immer ein Wort des Titels mit dem Wort "Dub" ersetzt wurde.
Inhaltlich bringt das Album soziopolitische Themen, besonders die kritischen, stark und unverschleiert hervor. Wie zum Beispiel, dass die Klimakrise angesprochen wird oder mit dem Titel "Break All The Walls and Build Bridges" die nationalistischen Ansichten kritisiert werden.
Zum Track "When We Were Free" zusammen mit Awa Fall, sehr melancholisch und zurückblickend auf eine krisenfreiere Zeit, kam am 29. Januar dieses Jahres ein Musikvideo heraus. Awa Fall spielt selber mit. Sehr episch, lohnt sich reinzuschauen.