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Nach der Einigung auf die Bildung einer palästinensischen Übergangsregierung hat UNO-Generalsekretär Ban Ki Moon Palästinenserpräsident Mahmud Abbas aufgerufen, den Dialog mit Israel fortzusetzen.
In einem Telefongespräch mahnte Ban Abbas nach Angaben eines Sprechers, die Aussöhnung der rivalisierenden Palästinenserorganisationen Hamas und Fatah untereinander dürfe Verhandlungen mit Israel nicht ausschliessen.
Fatah und Hamas hatten sich bei einem Versöhnungstreffen in Katar auf die Bildung einer Übergangsregierung unter der Führung von Abbas geeinigt. Einem Abkommen zufolge soll die aus Fachleuten gebildete Regierung der nationalen Einheit Parlaments- und Präsidentschaftswahlen organisieren.
Der Konflikt zwischen den beiden Palästinenserorganisationen war im Jahr 2007 eskaliert. Damals übernahm die Hamas, die 2006 die Parlamentswahl gewonnen hatte, die Kontrolle über den Gazastreifen. Die von der Fatah dominierte Autonomiebehörde von Abbas kontrolliert seitdem nur noch das Westjordanland.
Die israelisch-palästinensischen Friedensverhandlungen sind seit September 2010 ausgesetzt. Eine Reihe von "Sondierungstreffen" in Jordanien zur Erörterung einer möglichen Wiederankurbelung des Friedensprozesses endete im Januar ohne greifbares Ergebnis.