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Das Ellbogengelenk wird vom Oberarmknochen sowie von Elle und Speiche, den beiden Unterarmknochen, gebildet. So setzt sich das Ellbogengelenk aus drei Teilgelenken zusammen. Dies garantiert nicht nur die Möglichkeit der Biegung und Streckung, sondern auch die Umdrehbewegung des Vorderarmes.
Die weitaus häufigste Ursache für Instabilitäten des Ellbogengelenkes sind Luxationen. Dabei kommt es sehr häufig zu Zerrungen oder Ausriss von den Seitenbändern. Da diese Bänder hauptsächlich für die Stabilität des Ellbogengelenkes verantwortlich sind, führen diese Verletzungen zu einer schlechten Führung des Gelenkes.
Der Tennisellbogen und der Golferellbogen, auch Epicondylitis genannt, beinhalten einen schmerzhaften Zustand, der von gereizten Sehnenansätzen ausgeht. Beim Tennisellbogen sind es die äusseren, beim Golferellbogen die inneren Sehnenansätze der Handgelenks- und Fingermuskulatur auf dem Oberarmknochen. Bei beiden Formen besteht die Ursache in einer einseitigen Überbeanspruchung der jeweiligen Muskulatur. Typisch dafür sind die namensgebenden Sportarten, aber auch Berufs- und Freizeittätigkeiten.
Die klassische Arthrose, also die Knorpelabnützung des Ellbogengelenkes, ist sehr selten. Ursachen sind dann meistens fehlverheilte Knochenbrüche mit entsprechender Störung der Geometrie des Gelenkes oder chronische, nicht behandelte Bandverletzungen mit entsprechender Instabilität.