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Die Klimakrise verlangt nach einer globalen Energiewende. Doch reiche Industriestaaten, die am meisten zu den CO₂-Emissionen beitragen, machen kaum Fortschritte. Zugleich entpuppt sich das Ziel der Vereinten Nationen, bis Ende 2030 alle Menschen mit Strom und sauberen Kochmöglichkeiten zu versorgen, als illusorisch. Die Situation ist radikal ungerecht: Der fehlende Energiezugang hält Menschen im Globalen Süden weiterhin in der Armut gefangen, gleichzeitig sind sie von den Folgen der Klimakrise am stärksten betroffen. Der «Almanach Entwicklungspolitik» fragt, wie die Energiewende global gelingen kann. Dieser Aspekt wird auch an der Buchvernissage vertieft.