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Apple möchte offenbar Teile seiner Produktion aus China abziehen. Gemäss dem japanischen Wirtschaftsblatt "Nikkei Asian Review" soll Apple seine Zulieferer angewiesen haben zu prüfen, was eine Verlagerung von 15 bis 30 Prozent der Produktionskapazitäten von China in andere südostasiatische Staaten kosten würde. Auslöser für den Schritt sind zum einen offenbar die Handelskonflikte zwischen den USA und China. Zum anderen soll Apple aber ganz grundsätzlich die Risiken, die sich durch den starken Fokus auf die Produktion in China ergeben, abschwächen sollen. Es gehe darum, die Produktion zu diversifizieren, nicht zuletzt angesichts dessen, dass di Geburtenrate in China sinke, die Lohnkosten steigen und eine zentralisierte Produktion in einem Land per se Risiken berge, heisst es seitens einer Führungskraft, die mit den Plänen vertraut sein soll.
Gemäss dem Bericht sollen in China rund 5 Millionen Jobs von Apples Präsenz abhängen. Dazu zählen auch 1,8 Millionen App-Entwickler. Apple selbst beschäftigt 10'000 Leute in China. Rund 90 Prozent aller Apple-Produkte sollen in China gebaut werden, daneben werden unter anderem iPhones auch in Indien hergestellt. Als Produktionsstandorte geprüft werden nun zusätzlich Länder wie Vietnam, Indonesien, Malaysia und Mexiko. Allerdings würde es Jahre dauern, bis die Produktion in anderen Ländern mit all den involvierten Zulieferern wirklich hochgefahren wäre.
(mw)
Apple plant, einen Drittel seiner China-Produktion zu verlagern
(Quelle: Apple)
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20. Juni 2019 - Apple soll mit dem Gedanken spielen, einen beträchtlichen Anteil seiner Produktion von China in andere asiatische Länder zu verlagern.
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