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Ende Juli 2007 wurden Julia und ihr Mann Sergej (26) Eltern: Ihnen wurden zwei wunderschöne Kinder, Natalja und Nikolaj, geboren. Die Kleinen kamen aber rund zehn Wochen zu früh zur Welt. Aufgrund dessen schwebten sie sogleich in Lebensgefahr und mussten reanimiert werden. Nikolaj musste sogar einer künstlichen Beatmung unterzogen werden, da er nicht selbstständig atmen konnte. Ein paar Wochen später wurde Julia mit den Babies in die Intensivabteilung für Frühgeborene in Kiew gebracht. Die kleine Natalja war körperlich stärker als ihr Bruder Nikolaj. Er litt an einer inneren Blutung, die in Kiew operiert wurde. Leider hatte er dafür zu wenig Kraft und überlebte die Operation nicht. Auch Natalja benötigte verschiedene Behandlungen und teure Arzneien, um gesund aufzuwachsen. Da ihre Eltern schon alle finanziellen Mittel aufgebraucht hatten, kam die Spende von gutherzigen Menschen aus der Schweiz gerade zur rechten Zeit. Sie war die wahrhaftige Rettung für die kleine Natalja.
Nach der Rückkehr in ihr Heimatdorf Nikolajew wurde Julia mit dem Kind in die neurologische Abteilung der Kinderklinik eingewiesen. Für eine gesunde Entwicklung des Mädchens verschrieben die Ärzte spezifische Massagen. Jetzt kommt jede zweite Woche ein spezialisierter Masseur zu Familie Maljuschenko. Ausserdem bringt Julia ihr Töchterchen für diverse prophylaktische Untersuchungen und Gymnastik regelmässig ins Rehabilitationszentrum.