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Ballonkyphoplastie
Ballonkyphoplastie
Die Ballonkyphoplastie ist eine minimal-invasive Behandlung von Wirbelkörperbrüchen (zum Beispiel bei Osteoporose oder Unfallfrakturen). Dabei werden kleine Ballons verwendet, um Knochenfragmente sanft in ihre richtige Position zu heben.
Was Sie über Ballonkyphoplastie wissen sollten:
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Mit zwei Nadeln verschafft sich der Chirurg einen Weg in den gebrochenen Wirbel. Dort werden Arbeitskanülen gelegt und zwei Ballons in den Wirbelkörper geführt.
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Sobald die Ballons in Position sind, werden sie langsam aufgeblasen. So drücken die Ballons den kollabierten Knochen sanft in seine normale Position zurück. Um den Knochen vollständig zu sichern, wird der Eingriff häufig auf beiden Seiten des Wirbelkörpers durchgeführt.
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Wenn sich der Knochen in der richtigen Position befindet, lässt der Chirurg die Luft ab und entfernt die Ballons. Dabei bleibt ein Hohlraum im Wirbelkörper zurück. Dieser Hohlraum wird mit orthopädischem Zement aufgefüllt, um ein erneutes Kollabieren des Knochens zu vermeiden.
Die Ballonkyphoplastie dauert in der Regel etwa eine halbe Stunde pro vorhandene Fraktur. Die meisten Patienten können das Krankenhaus bereits innerhalb eines Tages nach dem Eingriff verlassen.