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Die Italienerin Manuela Mölgg liegt im olympischen Riesenslalom zur Halbzeit überraschend vorne. Zwei Zehntel beträgt ihre Reserve auf Mikaela Shiffrin.
Mit Nummer 1 legte Manuela Mölgg eine Bestzeit vor, an welche keine andere Fahrerin mehr herankam. Die Südirolerin befindet sich damit in einer guten Ausgangslage, endlich einmal ganz oben zu stehen. Im Weltcup stand sie schon 14 Mal auf dem Podium, doch gewonnen hat sie noch nie. Auch an den Grossanlässen blieb Manuela Mölgg bisher ohne Medaillen. Die heute 34-jährige war schon 2003 an den Weltmeisterschaften in St. Moritz dabei. Damals wurde sie Siebente im Riesenslalom. Doch mehr als drei 6. Ränge resultierten auch später nie.
Favoritin auf den Sieg dürfte aber trotz Mölggs starker Leistung Mikaela Shiffrin sein. Die Amerikanerin war die einzige der drei grossen Favoritinnen, die sich auf den vorderen Positionen einreihen konnte. Die Deutsche Viktoria Rebensburg, die Leaderin im Riesenslalom-Weltcup, wurde mit 0,83 Sekunden Rückstand lediglich Achte; die französische Weltmeisterin Tessa Worley belegt mit 1,44 Sekunden Rückstand gar nur den 14. Platz.
Geschlagene Schweizerinnen
Die drei Schweizerinnen konnten nicht brillieren und dürften bereits zur Halbzeit keine Medaillenchancen mehr besitzen. Die Schwyzerin Wendy Holdener liegt im 13. Zwischenrang, mit 1,30 Sekunden Rückstand. Auf die drittplatzierte Italiener Federica Brignone beträgt das Handicap eine gute Sekunde. Die Zürcherin Simone Wild fiel mit knapp drei Sekunden Rückstand ausser Traktanden, und Lara Gut schied schon im oberen Streckenteil mit einem Innenskifehler aus.