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Als in den 1950-ger Jahren bei Kindern mehr und mehr der venöse Zugang benutzt wurde, stellte sich die Frage nach der Lösung, durch diesen neuen Zugang verabreicht werden sollte. Holliday und Segar publizierten 1957 in Pediatrics1) einen Artikel der sozusagen bis heute zur Referenz für pädiatrische Infusionen werden sollte. Um die Zusammensetzung der Infusionslösung zu berechnen, stützten sie sich auf den Natrium-, Kalium- und Chlorgehalt von Mutter- und Kuhmilch, und extrapolierten daraus ihre Empfehlungen: 3 mmol Natrium/kg/d und 2 mmol Kalium/kg/d. Diese Empfehlungen hatten ein langes Leben. In Pediatrics 19982) findet sich ein Kommentar, der diese Angaben als immer noch fachgerecht betrachtete.
Isotonische Infusionslösungen