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ALBRECHT MAYER begann seine berufliche Laufbahn 1990 als Solo-Oboist der Bamberger Symphoniker und wechselte1992 in der selben Position zu den Berliner Philharmonikern. Er zählt zu den international gefragtesten Oboisten und ist als Solist mit Claudio Abbado, Sir Simon Rattle und Nikolaus Harnoncourt aufgetreten. Auch die Kammermusik ist ihm sehr wichtig. Zu seinen Partnern gehören u.a. Hélène Grimaud oder Leif Ove Andsnes.
Als Kind hat er im Bamberger Kirchenchor gesungen und so seine Liebe zur menschlichen Stimme als dem »natürlichsten« aller Instrumente entwickelt. Seine Aufnahme Lieder ohne Worte – Bach-Transkriptionen für Oboe und Orchester – vereint auf reizvolle Weise Barockstil und Belcanto. Das Album erreichte auf Anhieb Platz zwei der deutschen Klassik-Charts. Das Album In Search of Mozart mit Claudio Abbado und dem Mahler Chamber Orchestra schaffte es sogar auf Platz eins dieser Hitliste.
New Seasons präsentiert Musik von Händel in verblüffend neuem Licht. 2008 veröffentlichte Decca das Album In Venice mit Oboenkonzerten venezianischer Komponisten des Barock. Voices of Bach mit Werken von J. S. Bach für Oboe, Chor und Orchester erschien im Herbst 2009. Unter dem Titel Drums’n’ Chants veröffentlichte die Deutsche Grammophon 2010 seine Aufnahme mit dem jungen österreichischen Perkussionisten Martin Grubinger. Mayers Album Bonjour Paris! mit Musik von Debussy, Ravel, Satie, Fauré, d’Indy und Françaix kam zu Beginn 2011 bei Decca heraus.
Zum dritten Mal wurde Albrecht Mayer mit dem renommierten Echo-Preis ausgezeichnet: 2010 und 2004 als Instrumentalist des Jahres, 2008 in der Kategorie Beste Musik-DVD-Produktion. Albrecht Mayer spielt eine Buffet Crampon Green Line Oboe und eine Oboe d’amore der Gebrüder Mönnig.