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Internationaler Frauentag, 8. März
Am 8. März 1917 streikten in Russland die Frauen einer ärmlichen Gegend in einem russischen Viertel. Zum aller ersten Mal in der Geschichte gingen Arbeiterinnen, Ehefrauen von Soldaten und sogar Bäuerinnen zusammen für einen gemeinsamen Zweck auf die Straße. Mit ihrem Auftreten lösten sie zu jener Zeit die Februarrevolution aus. Seit 1921 wird er jährlich am 8. März gefeiert. Die Vereinten Nationen erkoren ihn später als Tag der Vereinten Nationen für die Rechte der Frau und den Weltfrieden aus.
Heute ist der 8. März in Angola, Armenien, Aserbaidschan, Berlin, Burkina Faso, Eritrea, Georgien, Guinea-Bissau, Kasachstan, Kambodscha, Kirgisistan, Kuba, Laos, Madagaskar, Moldau, in der Mongolei, in Nordkorea, Nepal, Russland, Sambia, Tadschikistan, Turkmenistan, Uganda, in der Ukraine, in Usbekistan, Vietnam und Weißrussland ein gesetzlicher Feiertag. In der VR China ist der Nachmittag für Frauen arbeitsfrei. Berlin führte den Frauentag als gesetzlichen Feiertag 2019 ein und ist damit das erste Bundesland mit einem "Frauenkampftag".
In der Autonomen Region Kurdistan beschloss die Regierung im Jahr 2012, am 8. März einen „Tag des traditionellen kurdischen Kleides“ als alternatives Angebot zum Frauentag zu veranstalten.
"Dieser Internationale Frauentag ist die wuchtigste Kundgebung für das Frauenwahlrecht gewesen, welche die Geschichte der Bewegung für die Emanzipation des weiblichen Geschlechts bis heute verzeichnen kann." Clara Zetkin, Frauenrechtlerin, 1911