Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03123.jsonl.gz/2228

Die JUO-Initiative zielt darauf ab, die leistungsfreien Einkommen höher zu besteuern: Kapitaleinkommen (Dividenden, Aktiengewinne, Zinsen etc.) über Fr. 100’000 sollen 1.5-fach so hoch besteuert werden wie Arbeitseinkommen. Mit den zusätzlichen 10 Milliarden Steuereinnahmen sollen die tiefen und mittleren Einkommen entlastet werden - entweder durch Steuersenkungen oder durch einen Ausbau des Service Public.
Die Vermögensungleichheit steigt in der Schweiz immer mehr an. Schuld daran ist aber nicht primär der Unterschied zwischen hohen und tiefen Einkommen, sondern vielmehr die Tatsache, dass sich das Wachstum von Vermögen durch Kapitaleinnahmen verselbstständigt hat. Inzwischen besitzt das reichste Prozent satte 43% des Gesamtvermögens. Diesem Trend muss zwingend Einhalt geboten werden. Deshalb verlangt die 99%-Initiative eine angemessene Besteuerung der Kapitaleinkommen zugunsten der Normalbevölkerung. Die Reichsten im Land sollen einen adäquaten Anteil zum Steuersubstrat beisteuern und gleichzeitig sollen die Gering- und Niedrigverdienenden durch Steuersenkungen und die Stärkung des Service Public entlastet werden.
ArbeitAargau unterstützt die 99%-Initiative, weil damit die Löhne der Arbeitnehmenden entlastet, durch die Mehreinnahmen der Service Public gestärkt und dadurch insgesamt das Steuersystem gerechter gestaltet werden kann.
Weitere Links und Unterlagen: