Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03571.jsonl.gz/2897

Nach wie vor sorgen Lieferausfälle in Libyen für leichten Preisauftrieb. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Mai kostete am Morgen 51,48 US-Dollar. Das waren 15 Cent mehr als am Dienstag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg um 17 Cent auf 48,54 Dollar.
In Libyen liegt nach Informationen der Nachrichtenagentur Bloomberg nach wie vor die grösste Ölpipeline des Landes brach. Dies mindert zumindest übergangsweise die Sorgen des Ölkartells Opec, dessen Produktionskürzungen nicht mehr die gewünschte Wirkung, nämlich steigende Preise, entfachen. Grund ist die steigende US-Förderung. Am Dienstagabend hatte das American Petroleum Institute (API) abermals von steigenden US-Rohölvorräten berichtet. Am Mittwoch folgen die Daten der Regierung.
(AWP)