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Zwei Pfeile durchbohren seinen Körper, doch das Opossum Robin überlebt wie durch ein Wunder.
Ein Opossum wurde vergangenen Freitag in Riverside County, Kalifornien, Opfer einer grausamen Pfeil-Attacke durch Unbekannte. Als die Mitarbeiter des Tierheims über seine Verletzungen informiert wurden, rechneten sie damit, ein totes Tier vorzufinden.
Doch der Überlebenswille der tapferen Beutelratte war stärker. Mit zwei dicken Pfeilen, die seinen Kopf und seinen Körper durchbohrten wurde das Opossum in die Tierheimklinik eingeliefert und notoperiert.
«Das Tier war sehr aufgeweckt und hat versucht, die Pfeile selbst rauszuziehen», schreibt das Tierheim auf seiner Facebookseite.
Zum Glück waren die inneren Verletzungen nicht lebensbedrohlich und nur ein Teil des Lungengewebes beschädigt.
«Der Tierarzt musste das linke Auge entfernen, aber er ist optimistisch, dass sich das Opossum trotz dieser widerlichen Tat gut erholen wird», erzählt der Mitarbeiter des Tierheims John Walsh zu «The Dodo».
Der Patient heisst jetzt Robin und wird bis zu seiner vollständigen Genesung in der Klinik bleiben, bevor er nach einer speziellen Reha wieder in die freie Wildbahn darf.
Die Tierretter suchen jetzt zusammen mit der Polizei nach den Tätern. «Kein Tier, egal ob Hund, Katze oder ein Wildtier hat es verdient, so grausam behandelt zu werden», sagt der Direktor des Tierheims, Robert Miller. «Das ist eine kranke Tat.»