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1/20/2006:
Recent neuropsychological studies suggest that moderate drinkers
experience less cognitive dysfunction than abstainers do. Researchers in
Australia sought to replicate this observation in 7485
community-dwelling people across 3 age cohorts (20 to 24, 40 to 44, and
60 to 64 years).
From Abstract by Blackwell Synergy Addiction: Lower cognitive test
scores observed in alcohol abstainers are associated with demographic,
personality, and biological factors
Conclusion There is evidence
that poorer cognitive test performance by abstainers reflects in part
selection effects and poorer physical functioning, but does not appear
to be due to mental or physical health conditions or personality.
Deutsche Übersetzung von H.T. Meyer
Kommentar von H. T. Meyer: Offenbar folgen sich
die Alkohol-Gesundheits-Untersuchungen nun im Tages- Rythmus, obwohl sie
z.T. recht alt sind. Wir beschränken uns fortan auf kurze Hinweise.
Immerhin hat zu dieser Studie eine Folgestudie stattgefunden, welche
sinnvolle Erklärungen der Unterschiede liefern sollte. Vielleicht
dämmert es den Wissenschaftern langsam, dass die Gruppe der Abstinenten
sehr uneinheitlich ist und sich in dieser Art nicht als sinnvolle
Vergleichsgruppe eignet.
Leider wird die Presse immer nur auf die Kurzfassungen
der Agenturen reagieren, ohne ihrem Auftrag des Recherchierens und
Forschens nachzukommen. Sie manipuliert dadurch die Öffentlichkeit und
schadet ihr in unverantwortlichem Ausmass.
1/20/2006:
Herz und Gehirn: Ist mässiger Alkoholkonsum auch gut für Ihr
Gehirn?
Eine kürzliche neuropsychologische
Studie meint, dass mässige Alkoholkonsumenten weniger kognitive
Funktionsstörungen haben als Abstinente. Forscher in Australien suchten
diese Beobachtung bei 7485 Gemeindebewohnern in 3 Altersgruppen zu
belegen. (20-24, 40-44, 60-64 Jahre).
Aus Kurzfassung von Blackwell Synergy
Addiction: Tiefere kognitive Testergebnisse bei Abstinenten stehen im
Zusammenhang mit demografischen, persönlichen und biologischen Faktoren
Schlussfolgerung: Es gibt
Beweise, dass die schlechteren kognitiven Testergebnisse der Abstinenten
teilweise Auswahleffekte und schlechtere körperliche Verfassung
wiederspiegeln aber dies scheint nicht in der geistigen oder physischen
Gesundheit oder der Persönlichkeit begründet zu sein.