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Familienzulagen
Grundsatz
Seit dem 1. Juli 2009 werden die Familienzulagen wie folgt ausgerichtet:
Für Ihre Kinder erhalten Sie eine Kinderzulage von 200 Franken monatlich bis zum vollendeten 12. Altersjahr, danach bis zum vollendeten 16. Altersjahr 250 Franken (für erwerbsunfähige Kinder bis zum vollendeten 20. Altersjahr).
Für Ihre Kinder in Ausbildung erhalten Sie eine Ausbildungszulage von 250 Franken monatlich nach dem vollendeten 16. Altersjahr bis zum Abschluss der Ausbildung, längstens bis zum vollendeten 25. Altersjahr. Es ist eine Bestätigung der Ausbildungsstätte erforderlich. Wenn das jährliche Einkommen des Kindes in Ausbildung eine bestimmte Höhe erreicht, besteht kein Anspruch auf die Ausbildungszulage.
Es werden ganze Zulagen ausgerichtet, unabhängig vom Beschäftigungsgrad. Voraussetzung für die Ausrichtung von Zulagen ist jedoch ein jährliches Mindesteinkommen von 7'050 Franken (Stand ab 1.1.2015; in den Jahren zuvor war das Mindesteinkommen tiefer). Bei einem kleineren Einkommen besteht unter Umständen auch Anspruch auf Zulagen; diese werden von der Sozialversicherungsanstalt Zürich (SVA) ausgerichtet.
Für Kinder mit Wohnsitz ausserhalb der Schweiz gelten besondere Bestimmungen.
Anspruchskonkurrenz
Für jedes Kind wird nur eine Zulage ausgerichtet.
Erfüllen mehrere Personen die Voraussetzungen für den Bezug der Zulage, hat Anspruch in folgender Reihenfolge (sog. Anspruchskonkurrenz):
- der erwerbstätigen Person
- der Person, welche die elterliche Sorge hat oder bis zur Mündigkeit hatte
- der Person, bei der das Kind überwiegend lebt oder bis zur Mündigkeit lebte
- der Person, die im Wohnsitzkanton des Kindes die Zulage beziehen kann
- der Person mit dem höheren AHV-pflichtigen Einkommen aus unselbständiger Erwerbstätigkeit
- der Person mit dem höheren AHV-pflichtigen Einkommen aus selbständiger Erwerbstätigkeit (gilt ab 2013)
Arbeitet der andere Elternteil in einem Kanton mit höheren Familienzulagen, so kann er die Differenz über den Arbeitgeber geltend machen.