Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03365.jsonl.gz/2217

Am 1. Februar 2018 wurde in Kapstadt ausgesprochen, dass der Day Zero in absehbarer Zeit kommen würde. Das ist der Tag, an dem die Wasserhähne abgedreht werden.
Die Metropole in Südafrika in der 3,7 Millionen Menschen leben, leidet seit 3 Jahren an der schwersten Dürre ihrer Geschichte.
Arisa,
geht 2 bis 3 mal in der Woche zu der Newlands Spring water Quelle. Jede Person darf hier 25 Liter Wasser pro mal auffüllen.
Benjamin,
nimmt das Wasser mit ins Rugby Training für sich und seine Freunde.
Ab dem 1. Februar galt dann, nur noch 50 Liter am Tag darf jede Person verbrauchen zum kochen, duschen, waschen und trinken.
Gillian,
Managerin des 5 Sterne Hotels Kensington Place weist ihre Gäste darauf hin, nicht zu baden und nur kurz zu duschen. Die Badetücher werden nur noch alle paar Tage gewaschen.
John,
hat immer einen leeren Kanister in seinem Auto, wenn die Wartezeiten nicht zu lang sind geht er Ihn über den Mittag auffüllen.
Stela und Pint,
Stela ist erst das dritte Mal bei der Newlands Spring water Quelle. "Ich kann nicht mehr so schwer tragen. Zum Glück besorgt mir mein Sohn meistens das Wasser!", sagt Stela.
Jason und sein Sohn Jason Jr. am Theewaterskloof Dam
Der grösste Wasserspeicher Theewaterskloof Dam von Kapstadt ist fast leer. "Der Fischbestand hat hier in den letzten drei Jahren rapide abgenommen!"
Ramaphosa, der Präsident der Republik Südafrikas, schiebt das Datum des Day Zero weiter nach hinten und mitte März 2018 gibt er sogar eine totale Entwahrung. Ein weiteres Jahr sollte die Wasserversorgung von Kapstadt stabil sein. Jedoch bleibt der Wasserverbrauch pro Kopf vorerst auf 50 Liter..