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Mamillae
Warze der weiblichen Brust.
Mammaesonographie
Spezielle Form der Sonographie, bei der mit Hilfe von hochauflösenden Schallköpfen die Brust schonend untersucht wird, oft auch als Ergänzung zu einer Mammographie eingesetzt.
Mammae
Die weibliche Brust ist eine Milchdrüse, die während der Stillzeit (Laktation) Milch produziert. Jede Frau sollte regelmäßig die Brust und die Achselhöhle nach Knötchen und Verhärtungen abtasten.
Mammaläsion
Mamma Tumor, Brustveränderungen.
Mammographie
Spezielle Röntgenaufnahme der weiblichen Brust. Sie dient hauptsächlich der Krebsfrüherkennung.
Mastektomie
Bezeichnung für die operative Entfernung der Brust. Dank verbesserter Diagnose und Behandlungsmöglichkeiten kann heute – bei Vorliegen einer Brustkrebserkrankung – häufig auf die Entfernung der Brust verzichtet werden. Statt dessen wird zunehmend der großzügigen Tumorentfernung, ergänzt durch zusätzliche Therapiemaßnahmen, der Vorzug gegeben.
Mastitis
Entzündung der Brustdrüse. In den ersten Tagen nach der Entbindung ist die Gefahr der Mastitis bei stillenden Müttern besonders groß. Die ersten Zeichen sind Schmerzen in der Brust, Rötungen und Fieber.
Mastodynie
Schmerzen in der Brust, häufig vor und während der ersten Tage der Monatsblutung auftretend. Eine Behandlung mit einem Gestagen führt häufig zu einer Besserung der Beschwerden.
Mastopathie
Veränderungen des Drüsengewebes der Brust. Dabei lassen sich oft Knoten ertasten, die aber meist gutartig sind. Als Ursache wird ein Hormonungleichgewicht vermutet, zu viel Östrogen, zu wenig Gestagen.
Menstruation
Die monatliche Blutung innerhalb des Zyklus dauert durchschnittlich 4 Tage. Sie findet mit Ausnahme der Schwangerschaft von der Menarche bis zur Menopause statt. Bei vielen Frauen sind diese Tage und Tage davor mit Beschwerden wie Dysmenorrhoe oder prämenstruellen Syndrom verbunden, die aber heute erfolgreich behandelt werden können.
Menarche
Die erste Regelblutung (Menstruation), mit der die Geschlechtsreife beginnt. Sie tritt meist zwischen dem 12. und 15. Lebensjahr auf.
Menopause
Die letzte Regelblutung, mit der die Geschlechtsreife endet.
Metastase
Tochtergeschwulst, die sich an anderer Stelle angesiedelt hat.
Mirena
Hormonspirale. Ein intrauterines System, bestehend aus einem Kunststoffzylinder, der kontinuierlich über 5 Jahre eine definierte Menge eines Gelbkörperhormons an die Gebärmutterschleimhaut abgibt. Die Wirkung ist auf die Gebärmutter allein begrenzt.
Morphologie
Lehre von den Körperorganen, -formen und Körperstrukturen.
Multipara
Eine Frau, die mehrere Kinder geboren hat.
Muttermilch
Die Muttermilch ist allen anderen Milchnahrungen weit überlegen und auf den Bedarf des Säuglings optimal abgestimmt. Muttermilch enthält neben den Grundnährstoffen Proteinen, Fetten und Kohlenhydraten auch alle wichtigen Vitamine, die der Säugling zu seiner Entwicklung braucht, dazu Mineralstoffe sowie spezifische Antikörper und Faktoren der Immunabwehr. Dadurch ist der gestillte Säugling vor zahlreichen Infektionen geschützt.
Mutterbänder
Bindegewebiger Aufhängeapparat der Gebärmutter.
Mykose
Erkrankung der Haut, die durch Pilze hervorgerufen wird. Die Fußpilzerkrankung zum Beispiel wird sehr häufig in öffentlichen Bädern, Turnhallen oder Duschräumen übertragen. Sie beginnt zwischen den Zehen mit Bläschen, die jucken, vereitern und sich dann verbreiten.
Myom
Gutartiges Geschwulst des Muskelgewebes, z.B. der Gebärmutter (Uterus), die sich durch verstärkte und verlängerte Regelblutung (Menstruation) zeigen kann.
Myometrium
Gebärmuttermuskulatur.
Nachkürettage
Entfernung von Resten des Mutterkuchens oder Abortmaterial aus der Gebärmutterhöhle.
Nackenfalte
Die Dicke, der im Ultraschall gemessenen, Wassereinlagerung in der Nackenregion des Embryo, gilt nach britischen Untersuchungen, aus den neunziger Jahren, als wichtiger Indikator für eine Reihe von Fehlbildungserkrankungen in der Schwangerschaft.
Nausea
Übelkeit, die häufig während der Schwangerschaft beim morgendlichen Aufstehen auftritt.
Neoplasie
Neubildung von Gewebe.
Nidation
Einnistung der befruchteten Eizelle in die Gebärmutterschleimhaut.
Nullipara
Eine Frau, die noch keine Kinder geboren hat.