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Allgemeines
Einen kurzen Überblick über die wichtigsten Änderungen bei der Finanzierung von Pflegeleistungen gibt die Informationsbroschüre des Departements des Innern. Weitere Informationen, Merkblätter und Kontaktadressen für Fragen finden Sie auf den nachfolgenden Seiten.
Gemäss der Bundesgesetzgebung legen die Kantone die Beteiligung der versicherten Personen an den Pflegekosten fest und regeln die Finanzierung der Kosten, welche nicht durch die Versicherung oder die versicherte Person bezahlt werden.
Im Kanton Schwyz wurde für die Übernahme der Restkosten an der bewährten Aufgabenteilung zwischen Kanton und Gemeinden im Gesundheits- und Spitalwesen festgehalten: Die Gemeinden sind für den Heim- und Spitex-Bereich zuständig, der Kanton für den Bereich der stationären Akutpflege (Spitin). Dementsprechend tragen die Gemeinden die Restkosten im stationären und ambulanten Langzeitbereich (Alters- und Pflegeheime, Spitex und Pflegefachpersonen). Da die Akut- und Übergangspflege – diese kann ambulant oder stationär erfolgen – immer in einem direkten Zusammenhang mit einem Spitalaufenthalt steht und ihre Finanzierung nach den Regeln der Spitalfinanzierung erfolgt, werden diese Kosten vom Kanton getragen.
Bundesgesetze
- Bundesgesetz über die Neuordnung der Pflegefinanzierung
- Verordnung über die Alters- und Hinterlassenenversicherung (AHVV)
- Verordnung vom 31.10.1947 über die AHVV im Wortlaut
- Verordnung des EDI über Leistungen in der obligatorischen Krankenpflegeversicherung (KLV)
- Verordnung vom 29.09.1995 über Leistungen in der obligatorischen Krankenpflegeversicherung (KLV)
- Verordnung über die Krankenversicherung (KVV)
- Verordnung vom 27.06.1995 über die Krankenversicherung (KVV) im Wortlaut
Kantonale Gesetzgebung