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Regenbogen
Das Sonnenlicht – auch weisses Licht genannt – besteht aus vielen Farben. In einem Sonnenstrahl werden sie gebündelt und ergeben in unserem Gehirn den Eindruck von Weiss.
Wenn die Sonne scheint und es gleichzeitig regnet, wird das weisse Licht in den Regentropfen in die Farbanteile aufgespalten. Soweit, so gut. Doch wie entsteht ein Regenbogen? Weshalb sehen wir alle Farben schön untereinander?
Wie erwähnt, entsteht ein Regenbogen durch Brechung des Sonnenlichts in einem Wassertropfen. Dabei wird das weisse Licht in seine Farben aufgeteilt, so dass jene Farbe, welche am stärksten gebrochen wird, die innerste Farbe des Regenbogens darstellt. Deswegen ist das Blau immer unten am Regenbogen. Rot ist die äusserste Farbe, da sie die grösste Wellenlänge aufweist und entsprechend weniger stark gebrochen wird. Die Aufteilung des Lichts in die einzelnen Spektralfarben nennt man «Dispersion».
Es hat immer zwei Regenbögen
Haben Sie auch schon das Gefühl gehabt einen zweiten Regenbogen zu sehen? Es gibt immer einen sogenannten Nebenregenbogen, der oberhalb vom Hauptregenbogen zu sehen ist. Er ist viel schwächer und kaum erkennbar. Der Nebenregenbogen entsteht weil im Regentropfen eine zweifache Reflexion entsteht. Bei diesem Nebenregenbogen sind die Farben umgekehrt (invers) zum Hauptregenbogen. Somit ist rot ist die innerste Farbe und blau die äusserste Farbe.
Übrigens, einen Regenbogen kann man nur sehen, wenn man die Sonne im Rücken und den Regen vor sich hat.
Haben Sie schöne und spektakuläre Bilder von einem Regenbogen? Wir freuen uns auf Ihre Fotos!