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Bevor er am 22. Mai 2016 die Mission Titelverteidigung am French Open in Paris startet, bleibt für Stan Wawrinka nur noch das ebenfalls zur Masters-Serie zählende Turnier von nächster Woche in Rom, um mehr Praxis auf den Sandplätzen zu sammeln. Für den 31-jährigen Waadtländer war die Partie gegen den zehn Jahre jüngeren Nick Kyrgios erst die vierte in dieser Saison auf Sand. Zwei davon hat er gewonnen, zwei verloren.
Breakmöglichkeiten nicht verwertet
Die Niederlage gegen die schillernde und streitbare Figur Kyrgios – die beiden sind nach einer verbalen Attacke des Australiers in Montreal im letzten August nicht die besten Freunde – war für Satn Wawrinka keineswegs zwingend. Den ersten Satz im hochstehenden und spektakulären Match dominierte er augenscheinlich. Er vermochte aber vier Breakmöglichkeiten nicht zu verwerten. Dem Gegner gestand er keine Breakchance zu. Im Tiebreak hatte Wawrinka bei 7:6 den einzigen Satzball. Kyrgios wehrte diesen jedoch mit eigenem Aufschlag ab.
Im zweiten Satz vermochten sich weder Wawrinka noch Kyrgios Breakmöglichkeiten zu erspielen, sodass es erneut in die Kurzentscheidung ging. Auch diesmal behielt Nick Kyrgios das bessere Ende für sich – mit 7:2 sogar deutlich.
(sda)