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Sie fragen sich, ob Sie sich Ihr gewünschtes Eigenheim leisten können? Mit der Tragbarkeitsberechnung kann diese Frage beantwortet werden.
In den meisten Fällen wird Ihr Eigenheim mit Eigenkapital und Fremdkapital finanziert. Das Eigenkapital kann sich wie folgt zusammensetzen:
- von Ihrem Konto
- aus Wertschriften
- durch ein privates Darlehen
- aus einem Erbvorbezug
- Vorbezug von Pensionskassenguthaben
Das Fremdkapital kommt in Form eines Hypothekarkredits von einem Finanzinstitut:
- einem Versicherer
- einer Bank
- spezialisiertem Anbieter von Hypotheken
Der Kredit teilt sich meistens in eine 1. Hypothek (65 bis 70 % der Kauf- oder Bausumme) und einer 2. Hypothek (10 bis 15 %) auf.
Die 2. Hypothek muss innert 15 Jahren amortisiert werden -also zurückbezahlt- und dafür wird meistens ein höherer Zins verlangt.
Damit Sie für einen Kredit überhaupt in Frage kommen, verlangen die Finanzinstitute in der Regel, dass Sie mindestens 20 % des Kaufpreises als Eigenkapital einbringen können.
Ausserdem ist für die Tragbarkeitsberechnung das jährliche Bruttoeinkommen von hoher Wichtigkeit. Eine Faustregel besagt, dass die jährliche Belastung durch Ihr Eigenheim nicht mehr als ein Drittel davon ausmachen darf. Nach diesem Kriterium wird später das Finanzinstitut Ihr Kreditgesuch beurteilen- und, falls Sie es nicht erfüllen, die Hypothek verweigern.
Hier geht es zum Hypothekenrechner:
Ramon Lüchinger – RL Immo GmbH