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Die Hitze im Juni hat zwar die Ernte von Strauchbeeren verzögert, doch jetzt ist es soweit: Die Himbeer-Ernte befindet sich praktisch auf ihrem Höhepunkt. Die Saison in der Schweiz dauert jeweils ungefähr von Juni bis Oktober, wobei die Haupternte auf Juli und August entfällt. Der perfekte Zeitpunkt also, um zuzugreifen.
Letztes Jahr wurden die Himbeeren auf gut 168 Hektaren angebaut, der grösste Teil davon in der Ostschweiz. Dieses Jahr rechnet der Schweizer Obstverband mit einer leicht höheren Fläche von rund 170 Hektaren. Ohnehin: Beeren werden in der Schweiz immer beliebter, was sich auch an den gesteigerten Anbauflächen in den letzten Jahren zeigt.
Die Himbeere kann dank ihrer Widerstandsfähigkeit in zahlreichen Regionen wachsen - beispielsweise in Europa, Nordamerika oder auch in Sibirien. Es wird zwischen Sommer- und Herbsthimbeeren unterschieden. Während Sommerhimbeeren an Trieben wachsen, die sich im Vorjahr gebildet haben, wachsen Herbsthimbeeren an Trieben, die sich im selben Jahr gebildet haben.
Himbeeren gelten als „Superfood“. Sie sind ein Lieferant für Vitamin B und C und enthalten reichlich Mineralstoffe: Kalzium für die Knochen, Magnesium für die Muskeln und Eisen für die Blutbildung. 150 Gramm Himbeeren enthalten dabei ein Drittel des benötigten Tagesbedarfes an Vitamin C. Sie sind sind zudem reich an Ballaststoffen, die den Darm in Schwung bringen.
Dem roten Farbstoff, die sogenannten Flavonoiden, werden entzündungs- und krebshemmende Eigenschaften zugeschrieben. Menschen, die häufig Beeren essen, leiden seltener an bestimmten Krebs- und Herz-Kreislauf-Krankheiten.