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Arbon, Kappeli
Das markante Bauwerk mit "gotischer" Arkadenreihe und Dachreiter in der Altstadt ist von aussen noch als Gotteshaus erkennbar, auch wenn es seit 1789 ausschliesslich weltlichen Zwecken diente und wiederholt stark umgebaut wurde.
Unter anderem diente das "Kappeli" auch als Brockenhaus.
Unter anderem diente das "Kappeli" auch als Brockenhaus.
1992 ist der Bau von der Technikerschule St. Gallen unter der Leitung des Architekten Heinz Nyffenegger ein erstes Mal untersucht und dokumentiert worden. Dabei wurde mithilfe der Dendrochronologie festgestellt, dass der Dachstuhl ungefähr 1389/1390 oder 1494/1495 erbaut wurde. Zusätzlich legte man von den farbigen Ausmalungen der Kapelle einige Bereiche frei, die zeigen, dass es sich um ein bedeutendes Baudenkmal aus dem hohen Mittelalter handelt.
Neben mittelalterlichen Befunden ist der spätantike Kastellgraben von Arbor Felix angeschnitten worden. Dieser verlief weit vorgelagert, parallel zu den mächtigen Befestigungsmauern des Kastells aus dem 4. Jahrhundert n.Chr.