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Ruler. Puppet Master. Killer.
Glory. Death. Well-born Athenian cavalry officer, Kineas, fought shoulder to shoulder with Alexander in his epic battles against the Persian hordes. But on his return from the east to his native city, he finds not glory but shame - and exile.
With nothing to his name but his military skills, Kineas agrees to lead a band of veterans to the city of Olbia, where the Tyrant is offering good money to train the city´s elite cavalry. But soon Kineas and his men find they have stumbled into a deadly maze of intrigue and conspiracy as the Tyrant plots to use them as pawns in the increasingly complex power games between his own citizens, and the dread military might of Macedon.
Caught between his duty to the Tyrant, his loyalty to his men and a forbidden love affair with a charismatic Scythian noblewoman, Kineas must call on all his Athenian guile, his flair on the battlefield, and even - he is convinced - the intervention of the gods, to survive.
Christian Cameron hat mit "Tyrant" einen wirklich spannenden und unterhaltsamen Historienroman veröffentlicht, der leider nicht ins Deutsche übersetzt wurde. Der Roman selber spielt in der Zeit Alexander des Großen. 329 BC um genau zu sein. Kineas wurde wie alle Nicht Mazedonier aus der Armee des Alexander entlassen und er kann... Christian Cameron hat mit "Tyrant" einen wirklich spannenden und unterhaltsamen Historienroman veröffentlicht, der leider nicht ins Deutsche übersetzt wurde. Der Roman selber spielt in der Zeit Alexander des Großen. 329 BC um genau zu sein. Kineas wurde wie alle Nicht Mazedonier aus der Armee des Alexander entlassen und er kann auch nicht in seine Heimat zurückkehren, da er aufgrund seiner Zeit im Militär Alexanders aus Athen verbannt wurde. Also nimmt er den Auftrag des Oberhauptes von Olbia an, als Sölnder die Hippeis (Reiterei) der Stadt, die sich aus den obersten Bevölkerungsklassen Olbias zusammensetzt, zu trainieren. Von Anfang stößt er auf Probleme in Olbia. Zum einen wird von den Bewohnern als Söldner, der hier ist, um sie im Auftrag des Oberhauptes der Stadt in Schach zu halten, gesehen und zum anderen trifft er in seinem Auftraggeber auf einen paranoiden, ängstlichen Mann, der überall nur Verschwörungen und Mord sieht. In der Hoffnung vielleicht für sich und seine Männer die Bürgerrechte Olbias zu erhalten, macht er sich trotz aller Bedenken an die Arbeit die Hippeis zu trainieren. Eines Tages trifft die Nachricht ein das Antipater, ein Mazedonier, vorhat das Gebiet um Euxines (Schwarzes Meer) zu erobern. Damit beginnt dann die schwierige Zeit, in der vor einige schwere Aufgaben gestellt wird. Am Ende steht der Kampf gegen seine alten Waffenbrüder. Camerons Buch merkt man an, dass er sehr viel Zeit mit Recherche und Studium verbracht hat, um den "korrekten" geschichtlichen Aufbau zu strukturien. Man bekommt einen Einblick in das soziale Leben der oberen Klassen. Er beschreibt sehr schön wie die Hippeis aufgebaut ist. Der Autor schafft es, keine großartigen Längen im Buch aufkommen zu lassen, er beschreibt das Spiel zwischen den Charakteren sehr schön, er zeigt die politischen Intrigen auf und man erkennt auch den scharfen Kontrast der Greichen und der Skyther. Schön bindet er den griechischen Gottglauben ein und auch den "Schamanismus" der Reitervölker beschreibt er spannend und in schönen Bildern. Nachdem ich dieses Buch gelesen habe, war ich durchaus zufriedengestellt. Es hat einfach alles gepasst. Der 2. Band Tyrant - Storm of Arrows liegt hier schon und wartet darauf gelesen zu werden.