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Bauherrschaft: Einwohnergemeinde Sissach Verfahren: Wettbewerb 1998, 1. Preis Teilleistungen nach SIA: 100 % Realisierung: Februar 1999–März 2002
Projektinfos
Das Grundstück liegt an der Randzone des Gewerbe- und Industriegebietes und grenzt im Osten an den Friedhof und die Wohnzone an. Die Parzelle fällt gegen Norden über eine natürliche Böschung stark ab, was eine Niveaudifferenz von sechs Metern ergibt. Ein massives Sockelgeschoss, anstelle der gewachsenen, steilen Böschung präzisiert die Trennung der Parzelle in eine obere und untere Ebene.
Die Trennung der Parzelle in zwei Ebenen ermöglicht eine klare Nutzungsverteilung. Auf der unteren Ebene, befinden sich die öffentlich zugänglichen Nutzungen. Auf der oberen Ebene befinden sich die Nutzungen des internen Werkhofbetriebs, wie Werkstätten, Aufenthaltsraum, Betriebslager und grosses Aussenlager.
Der Werkhofneubau versucht pietätvoll gegenüber dem angrenzenden Friedhof zu reagieren. Eine 120 Meter lange Mauer vom Gottesackerweg zum Wuhrweg bildet den neuen, westlichen Abschluss des Friedhofes und bietet Halt und Schutz auf den Erdbestattungsfeldern.