Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03202.jsonl.gz/1561

Regina Zimet - die Anne Frank des Veltlins
Norditalien, Dezember 1943. Nach jahrelanger Odyssee findet die deutsch-jüdische Familie Zimet Asyl im Haus der Bauernfamilie Della Nave. In San Bello, nahe der rettenden Schweizergrenze, verbringen die damals 13-jährige Regina und ihre Eltern 16 Monate zwischen Hoffen und Bangen.
Im Gegensatz zu Anne Frank überlebt Regina Zimet den Holocaust. Die Familie emigriert nach Palästina / Israel.
Anlässlich der Wahl Bündner Buch des Jahres 2008 erreichte "Regina Zimet" den 2. Rang.
Nominiert waren 32 Bücher. Auf dem ersten Platz fand sich das Buch "Die Vögel Graubündens", an dem sieben Autoren und rund 200 Personen der ornithologischen Arbeitsgruppe mitgearbeitet hatten.
ERKLÄRUNG / NOTIZ
Als 13-Jähriger fand der Autor unter dem Weihnachtsbaum ein Jugendbuch vor. Darin die (gezeichnete) Abbildung der Anne Frank. Sie sass an einem Tisch, den Rücken dem Betrachter zugewendet.
Als der Schreibende zum ersten Mal das Zimmer betrat, in dem die Familie Zimet Unterschlupf gefunden hatte, sah er vor seinem geistigen Auge das Bild im Jugendbuch vor sich. Blitzartig schoss es dem Autor durch den Kopf: Regina Zimet – die Anne Frank des Veltlins. So entstand der Titel des Buches.
REGINA ZIMET - die Anne Frank des Veltlins
Marco Frigg
Erhältlich in jeder Buchhandlung oder direkt beim
2007 1. Auflage Verlag Desertina, Chur
2009 2. Auflage Verlag Desertina, Chur
204 Seiten, Hardcover mit Fadenheftung
ISBN 978-3-85637-345-0
QUELLENNACHWEIS:
Nach der Autobiografie Al di là del ponte (Regina Zimet-Levy, Garzanti Libri s.p.a.),
ergänzt durch die mündliche Überlieferung der Familie Della Nave. Das Buch enthält Fotos der Protagonisten und Originalschauplätze.
Der 2011 von einer Bündner Autorengruppe gegründete Grischa-Verlag sicherte sich die Rechte für die 3. Auflage vor allem auch als „Starthilfe“. Das Buch ist vergriffen, der Verlag wurde 2015 aufgelöst.
Ein weniger düsteres Cover, das auch jüngere Leser anspricht. R. Egli
Layout hervorragend, Buchumschlag eher gewöhnungsbedürftig. M. Scheidegger