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Bezeichnung von Iso-XX 1010 mg 30 Tabl.
1927 kam man schon zu der Entdeckung, dass Pflanzen Stoffe enthalten, die eine Östrogenähnliche Wirkung haben: Phytoöstrogene. Inzwischen wurden Phytoöstrogene in Gruppen aufgeteilt: Coumestane / Lignane / Chalcone / Flavone / Flavonole / Flavanone / Isoflavone. Letztgenannte Gruppe ist interessant, weil festgestellt wurde, dass es in Ländern, in denen regelmäßig Sojabohnen – Isoflavone (Genistein / Glycetein / Daidzein) – konsumiert werden, weniger Fälle von Brustkrebs gibt.
Sojabohnen sind vor allem reich an Genistein und Daidzein, Isoflavonmolekülen, mit denen ein Zuckermolekül verbunden ist (Glykosidderivate). Das Zuckermolekül wird im Verdauungskanal von der intestinalen Flora abgespaltet, wodurch Genistein und Daidzein freigesetzt werden. Daidzein kann weiter in Equol umgesetzt werden, ein Stoff, der einen erheblich größeren östrogenen Effekt aufweist als Daidzein. Die Bedeutung von Equol wurde erst vor kurzem entdeckt.
Prof. Setchell bewies, dass zahlreiche Effekte von Isoflavonen Equol zuzuschreiben sind. Wenn die Rolle von Equol berücksichtigt wird in den 'clinical trials', stellt man – wie Eva Lydeling?Olsen – fest, dass 'Equol producer' – im Gegensatz zu dem 'baseline' ? schneller einen positiven Einfluss auf die Knochen spüren. Zugleich wies Eva Lydeling?Olsen darauf hin, dass nur 45% der Frauen, die Isoflavone einnehmen, 'Equol producer' sind. Und Julie Maubach (Labo of Pharmacognosy Univ. Gent) entdeckte, dass sich der höchste Gehalt an Equol in der Brust findet. Aus den oben stehenden Informationen geht hervor, dass es in der Metabolisierung der Isoflavone und in der Bioverfügbarkeit eine große interpersönliche Variabilität gibt, was den wechselnden Erfolg erklärt. Prof. Setchell stellte fest dass, 'equol producer' gegenüber den 'non?equol producer' einen deutlichen Vorsprung haben. Equol hat – wie erwähnt – nicht nur eine größere östrogene Wirkung als Daidzein, sondern ist auch selektiver – Equol wirkt als Östrogen auf ER?beta?Gewebe ein und als Antiöstrogen auf das ER?alpha?Gewebe, das sich in der Brust und der Gebärmutter findet, hat eine größere Affinität zu Östrogenrezeptoren und ist ein stärkeres Antioxydans. Die entscheidende Frage ist also: Wie wird man 'equol producer'? Dr. Lampe (Fred Hutchinson Cancer Research Center Seattle) entdeckte, dass das Vermögen, Equol zu produzieren, von einer spezifischen Darmflora abhängt. Inzwischen hat man herausgefunden, welche Bakterien für die Produktion von Equol verantwortlich sind. Es hat sich herausgestellt, dass spezifische Bakterien notwendig sind, um Phase 1 – die Abspaltung des Zuckermoleküls ? zu ermöglichen; für Phase 2 – die Umsetzung von Daidzein in Equol – sind andere Bakterien nötig. Außerdem ist deutlich geworden, dass die Matrix besser ist als isolierte Isoflavone, weil sie eine wichtige Rolle spielt als Prebioticum (Nährboden). Die Matrix enthält neben Isoflavonen, Saponine, Fibern, Oligosaccharide, Tocopherole, usw. Der günstige Effekt von Sojabohnen ist nämlich nicht nur einem Nährstoff, sondern einer Wechselwirkung zwischen der idealen Umgebung und den richtigen Nährstoffen und Bakterien zuzuschreiben. In Isoxx wird die Matrix verwendet, in Kombination mit den richtigen Bakterien, nötig für die gute Entwicklung der Phase 1 und 2.