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Xishuangbanna, das «unentdeckte Paradies» liegt ganz in Südwesten Chinas, im Süden der Provinz Yunnan. Es grenzt an die Nachbarstaaten Laos und Myanmar …
Noch weitgehend wenig vom westlichen Tourismus frequentiert (und des-halb infrastrukturell noch nicht auf hohem Niveau), hat Xishuangbanna sehr viel zu bieten. Landschaft, Leute, Kulturen und Tierwelt bieten einen starken Kontrast zum restlichen China.
Klima, Flora und Fauna
Des subtropischen Klimas wegen auch „Südostasien Chinas“ oder gar „Thailand Chinas“ genannt, besteht ein Grossteil von Xishuangbanna noch aus Regenwald und Dschungel. Die Vegetation ist einzigartig und dient als Lebensraum für mehr als 1000 verschiede Tierarten. Von Insekten über Vögel, Schlangen, Affen bis hin zu kleineren Raubkatzen. Nicht zu ver-gessen die wild lebenden Elefanten! Im Sanchahe National Park (auch „Tal der Elefanten“ genannt), dem grössten Nationalpark Xishuangbannas, lebt eine Gruppe von 50 Wildelefanten. Da die Chance, sie zu sehen, aber eher als gering einzuschätzen ist, geben sich die meisten Besucher mit der Show von gezähmten Elefanten zufrieden.
Bevölkerung
Mehre Bevölkerungsgruppen, wie z.B. die Bai, Yao, Hani und viele Minoritäten mehr leben in den zahlreichen kleinen Städten und Dörfern, wo sie die Felder bewirtschaften. Tee-, Ananas-, Bananen- und Kautschuk-plantagen gehören hier zum Landschaftsbild und bilden den Haupt-wirtschaftszweig der eher armen Region. Die grösste und bedeutendste Gruppe sind die Dai. Diese ethnische Völkergruppe lebte bis zum 13. Jahrhundert noch im nördlichen Teil Yunnans. wurde aber damals von den Mongolen in Richtung Süden vertrieben und hat sich in Xishuangbanna und weiter südlich in Thailand wieder angesiedelt. Die Dai haben ihre Kultur und Sprache noch weitgehend erhalten. So sind alle Beschriftungen der Strassen, Geschäfte und dergleichen immer in der chinesischen und in der Sprache der Dai angebracht. Zum täglichen Bild gehören auch die farbenfrohen Trachten der Dai Frauen, die sie noch heute voller Stolz tragen.
Glaube und Festivitäten
Im Gegensatz zum restlichen China wird hier nicht der „tibetische“ Buddhismus, sondern der Theravada-Buddhismus, die auch in Südost-asien bekannte Glaubensrichtung, praktiziert. Das man hier Mönchen in orangen Gewändern begegnet, ist somit nichts Aussergewöhnliches. Feste werden das ganze Jahr durch gefeiert. Das Grösste aller dieser Festivals ist das „Water Splashing Festival“ welches alljährlich im April das buddhistische Neujahr einläutet. Begonnen mit dem Ritual, Wasser in den Nacken des Nächsten zu tropfen um die Seele zu reinigen und die Dämonen fern zu halten, erinnert es heute mehr an eine chaotische Wasserschlacht, an der alle ihren Spass haben.
Aufgepasst diejenigen, die lieber selber auf Entdeckungstour gehen wollen! Mit Dorfnamen wie Mengla, Menglun, Menghun, Menghai, Menghan, und Mengban kann es an einer Bus Station schon mal zu Verwechslungen kommen und man steigt woanders aus als man eigentlich möchte… Willkommen in Xishuangbanna, wir zeigen’s Ihnen gerne.