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Bei den ärztlichen Kontrollen werden die Körpergrösse im Stehen und manchmal auch die Rumpfhöhe im Sitzen gemessen.
Die die Reifung wird anhand der Körperproportionen, der Reifezeichen (Achsel-, Schambehaarung, Brustwachstum) und der Wachstumsgeschwindigkeit (Vergleich zwischen Messungen) beurteilt. Mittels Röntgenbildern stellt der Arzt die Verknöcherung der Wachstumszone (Apophyse und Epiphysenfugen) an der Beckenschaufel und das Knochenalter der Hand fest.
Untersucht werden:
- Die Balance des Kopfes über der Beckenmitte anhand des Lotes von hinten und der Seite.
- Das Ausmass der Verdrehung der Wirbelsäule um die Längsachse beim Vorüberbeugen (Adams-Test): Im Stehen (mit ausgeglichenen Beinlängen, falls nötig) oder im Sitzen werden mit einem Skoliometer der Rippenbuckel und der Lendenwulst gemessen.
- Die Beinlängen. Unterschiede können die Krümmung, vor allem der Lendenwirbelsäule, beeinflussen und sollten eventuell mit einem Erhöhungskeil oder einer Schuheinlage ausgeglichen werden.
- Der Schulterstand - da Krümmungen der Brustwirbelsäule eine einseitige Erhöhung verursachen können.
- Das Ausmass des Hohlkreuzes und des nach hinten Biegens der Brustwirbelsäule (Kyphose): Meist ist das seitliche Profil bei Skoliosepatienten/-innen abgeflacht, sodass der Eindruck eines sehr aufrechten Rückens entsteht.