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Zoé und ihre Freundin haben Streit und tragen ihn auch auf Facebook aus – sie beschimpfen sich und werfen sich virtuell einige unschöne Dinge an den Kopf. Wie reagieren Sie?
Sprechen Sie die Themen Beschimpfen und Fluchen an: Welche Ausdrücke verwendet Ihr Kind, wenn es streitet? Sammeln Sie diese Ausdrücke mit Ihrem Kind. Suchen Sie sich einen aus und fragen Sie Ihr Kind: Wenn du mit mir in die Badi möchtest, ich aber keine Lust habe und dir antworte: «Fick dich!»; findest du das in Ordnung? Beispiele aus dem Familienalltag zeigen dem Kind, wie grob diese Ausdrücke sind.
Deftige Ausdrücke wegspülen – alle Beschimpfungen und Flüche ins Klo rufen, spülen und klar signalisieren: «So, jetzt sind die Ausdrücke weg. Ich möchte nicht, dass du so sprichst.»
Schimpfen Sie nicht gleich drauflos. Sagen Sie aber klar, dass Sie dieses Verhalten nicht akzeptieren. Lösen Sie das Problem nicht für Ihr Kind – begleiten Sie es: Führen Sie ein intensives Gespräch darüber, wie es so weit kam. Besprechen Sie, ob dies ein Einzelfall war oder ob noch mehr Einträge bestehen. Sind andere beteiligt? Gehört die Sache in den Klassenrat? Suchen Sie mit dem Kind eine Lösung. Überlegen Sie gemeinsam, wie es aus dem Schlamassel rauskommt. Und wie es den Vorfall mit der Freundin klären kann. Und vor allem auch: Wie vermeidet Ihr Kind eine Wiederholung?