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21.06.2018 15:09:57
Klarinette
|Die Klarinette wurde etwa um 1730 vom Instrumentenbauer Joachim Denner aus dem «Chalumeau» entwickelt. Zu Beginn der Wiener Klassik trat sie das erste Mal im Sinfonieorchester auf und wurde in den folgenden hundert Jahren vor allem in Frankreich weiter entwickelt. Sie erhielt in dieser Zeit etwa ihr heutiges Aussehen mit all ihren Klappen und Löchern. Grundsätzlich gibt es ein "Böhm"- und ein "Deutsches System", wobei in der Schweiz das Böhmsystem am meisten verbreitet ist.
Die Klarinette hat normalerweise 24 Löcher und 17-21 Klappen (Böhmsystem), und ist je nach Stimmung zwischen 58 bis 70 cm lang. Sie ist mit Vorteil aus schwarzem Grenadillholz (ähnlich wie Ebenholz) hergestellt, es gibt aber auch Kunststoff Klarinetten. Die Mechanik ist kompliziert und bedarf regelmässiger Wartung. Die Klarinette findet in jedem Musikstil Anwendung.
Das Instrument kann ab Kindergartenalter gelernt werden (z.B. "Tigerklarinette", ähnlich Chalumeau). Der tägliche Übungsaufwand liegt anfänglich bei mindestens 10 Minuten und wird sich im Laufe der Zeit erhöhen.