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Jean-Pierre Bertrand wird in den Medien und in der Öffentlichkeit als einer der besten Boogie Woogie Pianisten Europas bezeichnet. Mit jährlich mehr als 100 Konzerten in Europa, den USA oder Japan hat er sich als einer der Spezialisten für diesen Pianostil etabliert. An seinen Konzerten vermittelt er dem Publikum Energie und Lebensfreude, welche er aus seiner Begeisterung und der Leidenschaft für diese Musik schöpft.
Im Alter von 14 Jahren, 1969, beschloss Jean-Pierre Bertrand, sein klassisches Klavierstudium zu unterbrechen, um sich dem Blues- und Boogie-Woogie-Piano zu widmen. Seitdem hörte er nur noch Aufnahmen von Pianisten wie Albert Ammons, Pete Johnson, Sammy Price, Memphis Slim oder Meade Lux Lewis. Seit 1989 hat er 13 Alben als Solopianist, im Duo, Trio oder mit Orchester aufgenommen.
Als Organisator und Produzent der «Nuits Jazz et Boogie Piano» bringt er seit 1989 jedes Jahr in Paris die besten Pianisten dieses Stils zusammen. Seit 2002 lebt er in Beaune und gründete 2006 das «Beaune Blues Boogie Festival», welches Traditionen aus dem Burgund mit Musik verbindet – ein festliches Konzept, das sofort zum Erfolg führte.
Jean-Pierre Bertrand spielte am Cincinnati Blues Festival und an einem dem Classical Jazz Piano gewidmeten Konzert in Detroit. Er stand im Duo mit Bob Seeley, Axel Zwingenberger, Little Willie Littlefield, Jean-Paul Amouroux auf der Bühne und hat mit dem grossen deutschen Pianisten Frank Muschalle eine Bühnenshow für zwei Pianisten “Swing For Two” entwickelt.
Sein Stil basiert auf der Bluesimprovisation und der Interpretation von Jazzstandards, die er an den Boogie-Woogie-Stil anpasst. Seine Schnelligkeit und die musikalische Qualität seines Klavierspiels basiert vor allem auf seinem soliden Tempo, dem Beherrschen der anspruchsvollen Boogie Woogie-Technik und seiner Kreativität in der Improvisation.
2019 hat Jean-Pierre Bertrand zwei grosse Auszeichnungen erhalten. Im August wurde er in Cincinnati USA in die «Boogie Woogie Hall of Fame» aufgenommen für sein unermüdliches und leidenschaftliches Engagement für den Boogie Woogie. Im Oktober wurde er beim «German-Boogie-Woogie-Award PINETOP» in Bremen zum «Pianist des Jahres» ernannt.