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General Guisan als Elastolin-Figur
Die Elastolin-Figur von General Guisan, dem Oberbefehlshaber der Schweizer Armee während des Zweiten Weltkriegs, ist eine von rund 80 solcher Figuren in der Sammlung des Museums Altes Zeughaus. «Elastolin» ist nicht etwa der Name des Materials, aus dem die Figuren gemacht wurden – sondern eine Marke des deutschen Spielwarenherstellers O.& M. Hausser.
Neben O. & M. Hausser gab es eine Reihe anderer Hersteller von sogenannten «Massefiguren». Der Markenname «Elastolin» setzte sich aber schon bald als generelle Bezeichnung für die Figurengattung durch – so wie heute z.B. «Tupperware» für jede Plastikdose verwendet wird. Ihren Siegeszug traten die Massefiguren um 1900 an. Während Zinnsoldaten in der Regel flach waren, faszinierten sie durch ihre Dreidimensionalität.
1953 bot O. & M. Hausser zum ersten Mal nach dem Zweiten Weltkrieg wieder Soldatenfiguren an. Neben englischen, schottischen und amerikanischen befanden sich neu auch Schweizer Soldaten im Angebot. In den 1960er-Jahren verschwanden die Massefiguren mit dem Aufkommen von leichter zu verarbeitenden und stabileren Kunststoffen vom Markt. Die Firma O. & M. Hausser ging 1983 Konkurs.