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Psychologische Begleitung von Eltern von kranken Früh- und Neugeborenen
Die Geburt eines Kindes ist in den meisten Fällen ein freudiges Ereignis. Wenn das Kind aber zu früh oder krank zur Welt kommt oder mit einer Fehlbildung geboren wird, kann das für die Eltern zu einem belastenden Lebensereignis werden. Die Eltern müssen lernen, mit der Krankheit, der Ungewissheit über den weiteren Verlauf und die Entwicklung des Kindes umzugehen.
Im interdisziplinären Team der Neugeborenen- und Säuglingsstation arbeitet deshalb eine Psychologin mit. Ihre Aufgabe ist es, die Eltern in einer schwierigen Zeit zu begleiten und zu unterstützen. Sie berät und begleitet Eltern:
- von Frühgeborenen oder schwer kranken Termingeborenen, welche einer langen stationären medizinischen Betreuung im Spital bedürfen
- welche nach der Geburt in eine psychische Krise geraten sind, z.B. eine postpartale Depression entwickelt haben
- von Neugeborenen mit einer Fehlbildung, welche langfristig medizinische Betreuung benötigen, z.B. bei einem angeborenen Herzfehler
- die aufgrund einer Regulationsstörung ihres Kindes in eine Erschöpfungs- oder Überforderungssituation geraten sind, z.B. wenn das Kind unstillbar schreit oder Schlafprobleme zeigt
- die eine psychologische Begleitung wünschen
Die Psychologin begleitet die Eltern von Beginn an und während der gesamten Zeit der Hospitalisation ihres kranken Kindes. Bei Bedarf wird die Begleitung auch nach Spitalaustritt ambulant weitergeführt.