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Der Güterverkehr nahm bei der LSE seit
der Eröffnung 1964 stetig zu. So suchte die Bahn nach einer
starken Lok für den Güterverkehr, insbesondere auch für
die nicht elektrifizierten Abschnitte der Verladeanlage in Stansstad.
Aus Kostengründen wurde nach einem gebrauchten Fahrzeug gesucht.
Schmalspurloks dieser Art sind selten zu finden. In Finnland stand
1972 dann die Lokomotive Nummer 4 der Zement-fabrik Lohia zum verkauf.
Nach dem Erwerben der Maschiene wurde nach und nach in Stansstad
alles den Bedürfnissen der LSE angepasst. So bekam die Lok
neue Aufstiegsleitern und Geländer, andere Seitenfenster und
neue Kamine. Zudem erhielt die Diesellok die G+F Kupplungen und
die elektronische Wachsamkeitskontrolle wurde eingebaut. Mit braunem
Anstrich wurde die Lok 1974 ihrer Bestimmung übergeben. Dank
der technischen Ausrüstung ist die Lok streckenfähig und
wurde schon vor Regionalzügen bis nach Luzern eingesetzt.
Neben
den Rangieraufgaben und dem Führen von Güterzügen
wird die Lok zeitweilig für den Baudienst vor schweren Bauzügen
an die Brünigbahn vermietet. In den letzten Jahren wurde die
Maschine immer seltener eingesetzt. Um das Fahrzeug zu erhalten
wäre eine grosse Revision nötig. Nicht nur mechanisch
steht ein Service an, auch an den Aufbauten macht sich der Rost
zu schaffen.