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Hydrologie: Die Turtmänna entspringt am Turtmanngletscher und mündet in den Turtmann-Stausee auf über 2100 m.ü.M. und durchfliesst dan das Turtmanntal. Sie hat eine Länge von 18 km und mündet bei Turtmann in den Rotten (Rhone). Ihr Einzugsgebiet beträgt 113 km² und sie hat eine Wasserführung von etwa 2 m³. Die Abflussmenge wird durch das Kraftwerk mit beeinflusst.
Urkundlich überlieferte Namen:noch keine gefunden
Namensentwicklung: ?
Etymologie: Turtmänna ist walliserdeutsch und hat sich heute als offizieller Flussname durchgesetzt. Urkundliche alte Namen für die Turtmänna konnte ich auf die Schnelle keine finden, doch finden sich viele alte urkundliche Namen für den gleichnamigen Ort Turtmann. Bis heute ist der Ortsname nicht zufriedenstellend gedeutet.
Einigermassen gesichert ist immerhin, dass der Ort ursprünglich einen frankoprovenzalischen Namen trug. Das geht aus dem Suffix '-mann' hervor, das früher nur mit einem 'n' geschrieben wurde. Dieses 'man' geht auf ein lateinisches 'magnus' = gross zurück. Frankoprovenzalische Namen können entweder lateinisch oder keltisch gedeutet werden. Das Wallis ist nachweislich seit etwa 700 v. Chr. von Kelten und später von Römern besiedelt worden, sodass auch der Appellativ 'Turt', welcher im 13. Jhrt. noch als 'torte' geschrieben wurde, lateinisch sein und auf 'tortus' zurückgeführt werden könnte. Tortus bedeutet 'gewunden', 'Windung', womit der kurvige Lauf des Flüsschens gemeint sein könnte. Eine solche Deutung ergäbe dann 'grosser, gewundener Bachlauf'. Der Flussname wäre dann sekundär auf den Ort übertragen worden.
Flussnamentyp: Die Turtmänna gehört zu den gallorömischen Flussnamen.