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Im Rahmen eines Langzeitversuchs zur Getreidefruchtfolge wurden die seit 1967 bereits erforschten Faktoren – Fruchtfolge und Bodenbearbeitung – während drei Jahren (2006, 2008 und 2010) durch die Faktoren Sorte und Fungizidschutz erweitert. Diese Ergänzung erlaubt es zu beurteilen, inwieweit die Sortenresistenz gegenüber Krankheiten und der Fungizidschutz die phytosanitären Risiken im Zusammenhang mit einem hohen Winterweizenbesatz kompensieren; und wie die Bodenbearbeitung und die Sorten interagieren. Die Monokultur war mit einem um 8 bis 22q/ ha tieferen Ertrag verbunden, was hauptsächlich auf die tiefere Kornzahlproduktion pro Flächeneinheit zurückzuführen ist. In zwei von drei Jahren war die Wirkung der Bodenbearbeitung signifikant, mit einer Abweichung von 8 q/ha zugunsten des Pflügens. Die Abweichung zwischen den Sorten erreichte 8 bis 15 q/ha, was den bekannten Unterschieden zwischen den beiden getesteten Weizentypen entspricht. Der Ertragsgewinn durch den Fungizidschutz variierte zwischen 4 und 7 q/ha. Die Auswirkungen eines hohen Getreidebesatzes konnten nicht kompensiert werden. Die spezifischen Beiträge jedes einzelnen Faktors und die zahlreichen festgestellten Interaktionen zeigen einmal mehr, dass es für eine hochstehende Produktion notwendig ist, die Anbautechniken bestmöglichst einzubeziehen.
Angepasste und leistungsfähige Futterpflanzensorten sind wichtig für das Grasland Schweiz. Bastardraigras ist ein vielseitiges Futtergras, das in den letzten 30 Jahren dank Züchtungsfortschritt ertragreicher, ausdauernder und krankheitsresistenter wurde.
Herbizidresistenzen bei Unkräutern sind weltweit ein zunehmendes Problem. Das Herbizidresistenz-Monitoring in der Schweiz soll dazu beitragen, die Mechanismen, die zu diesen Resistenzen führen, besser zu verstehen und den Herbizideinsatz besser zu steuern.
Agroscope hat Pflanzenschutzstrategien im Apfelanbau verglichen. Durch die Reduktion von Pflanzenschutzmitteln verminderten sich die lokalen ökotoxikologischen Risiken, es ergaben sich aber andere Zielkonflikte bezüglich Umwelt und Wirtschaftlichkeit.