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Falls es gelingt die entzündungsauslösenden Lebensmittel zu identifizieren und konsequent zu vermeiden, lässt sich die EoE auch mittels Diät behandeln. Es werden momentan drei Formen von Diäten eingesetzt:
Elementardiät (Elemental Diet)
Allergisierende Substanzen sind meistens Eiweisse (Proteine). Proteine sind aus Aminosäuren aufgebaut. Es gibt proteinfreie Nährlösungen die aus Aminosäuren bestehen. Diese Nährlösungen sind somit nicht allergisierend und sind sehr wirksam zur Behandlung der EoE. Es müssen aber sämtliche proteinhaltigen Speisen (Fleisch, Gemüse, Früchte etc.) weggelassen werden, da sonst diese Aminosäurelösungen nicht wirksam sind. Leider sind diese Nährlösungen geschmacklich noch nicht sehr attraktiv und zudem teuer. Diese Elementardiäten werden deshalb vor allem bei schweren Formen der EoE eingesetzt. Da ein Langzeiteinsatz deshalb schwierig ist wird, sobald die EoE unter diesen Elementardiäten unter Kontrolle ist, anschliessend behutsam der Kostaufbau geplant.
Allergietest-basierte Eliminationsdiäten (Targeted Elimination Diet)
Leider stehen uns zurzeit noch keine zuverlässigen Allergie-Tests zur Verfügung, mit deren Hilfe wir die allergisierenden Speisen identifizieren können. Wird mit den heute gebräuchlichen Tests nach allergisierenden Speisen gesucht und die gefundenen „Täter“ konsequent weggelassen gelingt es deshalb nur in etwa 20% (Erwachsene) bis 40% (Kinder) der Patienten die EoE erfolgreich zu behandeln.
Empirische Eliminationsdiät (Empirical Elimination Diet)
Bei der empirischen Eliminationsdiät werden die hauptsächlich allergisierenden Speisen weggelassen, ohne dass die Patienten vorgängig allergologisch untersucht werden. Aufgrund von Studien wissen wir, dass Milchprodukte (Milchproteine, nicht Milchzucker), Weizen (eventuell Gluten), Eier, Nüsse, sowie seltener Soja, Fisch und Meeresfrüchte, die häufigsten Trigger (Auslöser) der EoE sind. Werden alle diese sechs Lebensmittelkategorien weggelassen bezeichnet man die Diät als 6-FED (6-Food-Elimination Diet). Die 6-FED ist sowohl bei Kindern als auch bei Erwachsenen gut wirksam mit etwa 70%-ger Erfolgschance. Falls die EoE mit dieser einschneidenden Diät erfolgreich behandelt ist, wird anschliessend versucht Speisekategorie um Speisekategorie kontrolliert wieder einzuführen. Mit diesem Step-Down-Prinzip gelingt es letztlich die allergisierenden Speisen zu identifizieren, sodass langfristig nur noch die allergisierenden Speisen wegzulassen sind. Das Verfahren ist aber zeitintensiv und erfordert wiederholte Endoskopien.
Eine andere Möglichkeit bietet das Step-Up-Prinzip: Man lässt nur ein oder zwei Speisekategorien weg (1-FED, 2-FED), und wählt dabei logischerweise die am häufigsten allergisierenden Speisen (Milch oder Weizen) aus. Studien zeigen, dass die Wirksamkeiten der 1-FED und der 2-FED zwischen 20% und 50% liegen.
Letztlich sind aber diätetische Behandlungen der EoE für Patienten und Ärzte anspruchsvoll. Sie sollten deshalb nur bei besonders motivierten Patienten und in Zentren mit geschulten Ernährungsberatern durchgeführt werden mit entsprechender Kontrolle der Wirksamkeit endoskopisch und histologisch, da sonst den Patienten Belastungen mit unsicherer Wirksamkeit aufgebürdet werden.
Allergisierende Lebensmittel (Trigger)
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Milch
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Weizen (Gluten)
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Eier
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Nüsse
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Soja
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Fisch, Meeresfrüchte