Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03432.jsonl.gz/3053

Sie ersetzen Richard Dean Anderson im Remake von «MacGyver». Haben Sie keine Angst davor, in die Fussstapfen einer Fernseh-Ikone zu treten?
Nein. Ich bin zum MacGyver geboren.
Wie geht das?
Mein Vater ist Soldat und hat zwei Kriegseinsätze hinter sich. Als Kinder haben wir ihn sogar MacGyver genannt, weil er auch immer im Einsatz war. Er hat sogar meine Schulprojekte übernommen. Ein Dad wie ihn gibt es kein zweites Mal. Und meine Mutter ist eine Chemikerin. Sie hat mich mein ganzes Leben mitwissenschaftlichen Fakten versorgt. Ob ich wollte oder nicht.
Haben Sie eigentlich vor den Dreharbeiten den Original-MacGyver kontaktiert und sich seinen Segen geholt?
Nein. Wahrscheinlich sollte ich das echt noch machen. Die Produzenten haben aber Richard Dean Anderson schon kontaktiert, weil sie ihm eine Gastrolle anbieten wollen. Dann treffe ich ihn ja spätestens.
Mussten Sie für die Rolle trainieren?
Sie werden lachen, ich musste aufhören, jeden Tag ins Gym zugehen. Ich war den Produzenten zu muskulös. Gott sei Dank war es während der Dreharbeiten so heiss, dass ich in ein paar Tagen zehn Pfund wegschwitzte. Wir haben in Atlanta gedreht, und eine Lederjacke in der Bullenhitze zu tragen, ist kein Vergnügen.
Sie spielten im «Hannah Montana»-Film und dann Taylor Swifts Traummann in deren Musikvideo «You Belong With Me».
Oh Mann, erinnern Sie mich bloss nicht daran. Ich hab mich beim Videodreh bis auf die Knochen blamiert. Ich hatte mich ein bisschen in Taylor verknallt und wollte es besonders gut machen. Am ersten Drehtag in der ersten Szene sollte ich einen Ball fangen. Ich habe vorbeigegriffen und mich vor aller Augen auf die Schnauze gelegt. Das tat in vieler Hinsicht sehr weh.