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Schleudertrauma
Das Schleudertrauma ist eine Verletzung durch einen Beschleunigungs-Abbremsmechanismus mit einem Energietransfer zum Nacken. Es ist meist die Folge eines Auffahrunfalls oder anderer Verkehrskollisionen, kann aber auch durch andere Unfälle entstehen. Durch die einwirkenden Kräfte können sowohl knöcherne Strukturen, wie auch Weichteile verletzt werden.
Es ist gut möglich, dass Sie nach einem Unfall keine oder oft nur minimale Beschwerden haben. Etwa 80% der Verletzungen heilen komplikationslos ab.
Falls Sie nach einem Unfall stärkere Beschwerden haben oder sich unsicher fühlen, was nun zu unternehmen sei, ist es sinnvoll einen Arzt aufzusuchen. Er wird alle nötigen Untersuchungen einleiten und Sie an eine spezialisierte Physiotherapie überweisen.
In einer ersten Phase der Therapie steht die Information und die Hilfe zur Selbsthilfe im Vordergrund. Dies beinhaltet einerseits Instruktionen zum Umgang mit den Symptomen, anderseits auch die Förderung der Selbstverantwortung.
Die meisten Symptome klingen in den ersten 3 Wochen ab.