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Die Grenzbrücke ist ein wichtiges Verbindungselement von Basel-Stadt nach Weil am Rhein (D). Das zwischen 1976 und 1980 erstellte Bauwerk ist insgesamt 1.5 km lang und besteht aus vier Teilbrücken und einer Ein- bzw. Ausfahrt. Rund 500 Meter der Brücke befinden sich auf deutschem Boden. Zudem überquert sie an zwei Stellen das Bahnnetz der Deutschen Bahn und der Hafenbahn. Unter Berücksichtigung der steigenden Verkehrszahlen und der erhöhten Gewichtsbelastung muss die Brücke nach einer Betriebsdauer von über 38 Jahren von 2018 bis 2022 instandgesetzt werden.
Bauphase 1 Flexibilisierung
Die abgeschlossenen Arbeiten umfassten die Bauphase 1 – Flexibilisierung der Gesamtinstandsetzung des Brückenobjektes N2/925 Grenzbrücke. Ausserdem umfasste sie die Vorphase Gerbergelenke sowie die Bauphase 1. In der Vorphase wurden die Gerbergelenke verstärkt. In der Bauphase 1 wurde die Fahrbahn Mitte instandgesetzt sowie die Mittelleitmauer mit einem Betonunterzug ersetzt. Damit wurde danach eine Flexibilisierung der Fahrspuren für die weiteren Bauphasen und den ständigen Betrieb ermöglicht. Die Nutz-/Verkehrslast veränderte sich jedoch nicht.
Die baulichen Hauptmassnahmen in der Bauphase 1 Flexibilisierung beinhalteten folgende Arbeiten im Detail.
- Sämtliche Signalportale auf der Brücke wurden abgebrochen
- Die Löschwasserleitungen sowie die dazugehörigen Hydranten wurden rückgebaut
- Die Brücken-/Fahrbahnplatten Mitte sowie Hohlkastenstege Mitte wurden einer umfassenden Betoninstandsetzung unterzogen. Die Gerbergelenke wurden verstärkt und die Schleppplatte mit Widerlager Nord Mitte verbunden. Weiter wurden die Fahrbahnübergänge Mitte, die Brückenentwässerung Mitte sowie die Mittelleitmauer mit Betonunterzug ersetzt.
- Ebeneso wurde die Abdichtung und der Belag in Fahrbahn Mitte erneuert