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Mit Büchern wie "Das Drama des begabten Kindes"(1979) oder "Die Revolte des Körpers" wurde Alice Miller als Kindheitsforscherin weltberühmt. Ihr Ansatz von der Macht des verdrängten Kindheitstraumas prägte Millionen. Verborgen blieb dabei, dass sie im Umgang mit den eigenen Kindern vollkommen versagte. In diesem Buch meldet sich nun Martin Miller zu Wort und erzählt erstmals die tragische Lebensgeschichte seiner Mutter, die dem Warschauer Ghetto entkam und nach dem Krieg in der Schweiz ein neues Leben begann, in dem der Sohn weder als Kind noch als Erwachsener Platz hatte. Es ist das spannende Zeugnis einer verzweifelt-zerrütteten Mutter-Sohn-Beziehung.