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Richtig ist, dass ein Neugeborenes Antikörper und Abwehrstoffe von der Mutter erhält – vor der Geburt über die Plazenta und danach in sehr geringen Mengen aus der Muttermilch.
Beim „Nestschutz“ handelt es sich jedoch um einen begrenzten natürlichen Schutz eines Neugeborenen und gestillten Säuglings vor Infektionskrankheiten, wenn die Mutter Antikörper auf das Kind übertragen hat. Diese übertragenen Antikörper der Mutter schützen das Kind nur während der ersten Lebenswochen und gegen bestimmte – nicht alle – Infektionskrankheiten. Die Mutter kann nur Antikörper gegen jene Erkrankungen weitergeben, die sie selbst durchgemachte hat oder gegen die sie geimpft wurde. Zudem müssen bei ihr diese Antikörper in ausreichender Konzentration vorhanden sein.
Quelle: www.coliquio.de