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DER SCHWEIZER TOM ZÜRCHER IST AUF DER LONGLIST FÜR DEN DEUTSCHEN BUCHPREIS 2019
20.08.2019 Unter den zwanzig Nominierten auf der Longlist für den Deutschen Buchpreis 2019 ist auch der Schweizer Autor Tom Zürcher (Bild) mit seinem Roman "Mobbing Dick", der im März 2019 im Verlag Salis, Zürich, erschienen ist. Am 17. September 2019 wird die Shortlist mit sechs Titeln bekannt gegeben. Zum Auftakt der Frankfurter Buchmesse, dieses Jahr am 14. Oktober, zeichnet die Stiftung des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels den deutschsprachigen "Roman des Jahres" mit dem Deutschen Buchpreis aus. Der/die PreisträgerIn erhält 25'000 Euro; die übrigen fünf AutorInnen der Shortlist erhalten jeweils 2'500 Euro.
Foto: © Privat, https://www.salisverlag.com/autor/z%C3%BCrcher_tom
Tom Zürcher (Bild) wurde 1966 in Zürich geboren; er ist dort aufgewachsen und er lebt heute noch in Zürich. Er arbeitet als freier Texter und Schriftsteller. Veröffentlichungen: "Högo Sopatis ermittelt" (1998, Eichborn), "Der Spartaner" (2016, Lenos Verlag).
"Mobbing Dick"
Der junge Dick Meier versucht, aus dem Gefängnis seines kleingeistigen
Elternhauses auszubrechen und heuert bei der Schweizerischen Bankanstalt an.
Diese wird rasch zu seinem neuen Gefängnis, was er aber lange nicht merkt. Er
gerät immer mehr unter Druck. Um nicht durchzudrehen, fängt er an, sich nachts
in Mobbing Dick zu verwandeln und sich an der Erwachsenenwelt zu rächen.
Das Jurastudium wird immer trockener, das elterliche Reihenhäuschen immer
enger. Die Lösung verspricht ein Job und eine eigene Wohnung. Sich selbst über
sein Berufsprofil nicht ganz im Klaren, gelingt Dick in der ominösen
Bankanstalt ein rasanter Aufstieg, der Druck wächst. Gleichzeitig wissen die
Eltern immer noch nichts von der neuen Wohnung, ein überteuertes Loch in einer
üblen Gegend, und schliesslich entdeckt er ein lange gehütetes Geheimnis seines
Vaters.
Dick gerät immer mehr in Bedrängnis und flüchtet sich bald in seine eigene Wirklichkeit als Mobbing Dick. Es beginnt eine packende und extreme Irrfahrt, bei der er immer mehr die Kontrolle über sein Alter Ego verliert.
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