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Die 21-jährige Ostschweizerin (WTA 45) liess der 17 Plätze höher klassierten Wimbledon-Viertelfinalistin Camila Giorgi keine Chance. Vom 1:2 im ersten bis zum 2:0 im zweiten Satz gewann Belinda Bencic sieben Games in Serie. Danach liess sie die unberechenbare Italienerin, die in Biel nicht ihr Sonntagsgesicht zeigte, nie mehr ins Spiel kommen. Nach nur 67 Minuten verwertete die Schweizerin gleich ihren ersten Matchball.
Das letzte Game war symptomatisch für den enttäuschenden Auftritt Camila Giorgis, die nach zwei Jahren Absenz ins Fed Cup-Team zurückkehrte – wohl eher, um für die Olympischen Spiele 2020 qualifiziert zu sein als mit grossen Ambitionen. Sie beging vier unerzwungene Fehler und brachte ihr Total so auf 31.
Souveräner Auftritt von Belinda Bencic
Belinda Bencic zeigte hingegen wie schon am Samstag gegen Sara Errani einen konzentrierten und souveränen Auftritt. Im Gegensatz zur Italienerin erfüllte sie ihre Rolle als Teamleaderin perfekt.
Überhaupt zeigten die Schweizerinnen, die im letzten Jahr gegen Rumänien mit der damaligen Weltranglistenersten Simona Halep aus der Weltgruppe I abgestiegen waren, in der Swiss Tennis Arena einen äusserst überzeugenden Auftritt. Dazu trug auch Viktorija Golubic (WTA 101) mit ihrem Dreisatz-Erfolg gegen Giorgi am Samstag bei. Sie rechtfertigte damit ihre Nomination auf Kosten von Stefanie Vögele oder Timea Bacsinszky vollauf. Die Schweizerinnen brillierten aber vor allem auch mit ihrem Teamgeist.
Nun spielt das Team von Captain Heinz Günthardt am 20. und 21. April um die Rückkehr in die Weltgruppe I der besten acht Nationen. Einfach wird dies nicht. Je nachdem, ob die Schweizerinnen gesetzt sind, heissen die möglichen Gegner Deutschland, Belgien, Lettland, Spanien, Kanada, Tschechien oder Rumänien sowie USA oder Australien.