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Malz ist das Herzstück der Bierherstellung. Dieses Getreide wird vom Mälzer in mehreren Stufen gekeimt, um z.B. die Farbe von Bier oder Whisky zu erhalten. Die Mischung zwischen dem gekeimten Malz und Wasser ergibt dann die Würze.
Dieses Lagerbier verdankt seinen Namen der Stadt Pilsen in der Tschechischen Republik, wo es 1842 gegründet wurde. Sie ist unter verschiedenen Namen zu finden: Pils, Pilsen, Pils, Pilsner, Pilsener…
Es handelt sich um ein englisches obergäriges Bier, das man an seiner sehr dunklen Farbe und seinem “getoasteten” oder gerösteten Geschmack erkennen kann. Seine Farbe impliziert nicht notwendigerweise einen hohen Alkoholgehalt, der meist zwischen 4 und 6%vol liegt. Daraus werden die verschiedenen später entwickelten Stouts entstehen.
Wenn die Gerste geerntet wird, muss sie für eine bestimmte Zeit ruhen, bevor die Mälzerei beginnt, dies wird als Ruhephase bezeichnet. Der Zweck dieser Periode ist es, die Keimung des Korns zu stoppen.
Bier, das nur zu einer bestimmten Zeit des Jahres gebraut wird. Es gibt auch heute noch zwei Sorten, das Weihnachtsbier, ein dichtes, weiches, alkoholreiches Braunbier für den Winter, und das Märzbier, ein frisches, hopfiges Lagerbier oder Weißbier.
Sehr dunkel gehopftes Bier aus geröstetem Malz und gerösteter Gerste. Als Variante des Portiers zeichnet er sich durch seinen Geschmack zwischen Lakritze und Karamell aus, verbunden mit der leichten Bitterkeit des Hopfens. Sie ist in Irland sehr beliebt.
Bier, das von oder unter der Kontrolle von Mönchen des Zisterzienser-Trappistenordens hergestellt wird. Um diese Bezeichnung beanspruchen zu können, müssen die Biere nach den von der Internationalen Trappistenvereinigung festgelegten Kriterien gebraut werden. Bis heute haben zwölf Marken dieses offizielle Label erhalten. Es handelt sich um ein hoch vergorenes Bier, das traditionell dunkel und reichhaltig ist…
Sehr süße Flüssigkeit, die nach der Keimung des Malzes gewonnen wird. Nach dem Aufkochen wird der Hopfen hinzugefügt, um dem Bier Geschmack zu verleihen.
Ein hoher Weizenanteil bringt Säure und Frische in diese sehr sprudelnden Biere, die nicht unbedingt weiß, sondern oft trüb sind, weil sie ungefiltert sind. Deutsche Modelle wie das Wiezenbier haben einen leichten Bananenduft. Die Witbier belgischer Tradition, die in Frankreich häufiger anzutreffen sind, werden mit Koriandersamen und Zitrusschalen verziert.
Das Weizenbier oder Weissbier ist ein weißes obergäriges Bier, das hauptsächlich in Bayern in Süddeutschland gebraut wird. Es wird auch Weissbier genannt, vor allem in Bayern, wegen seiner Farbe nach der Gärung, die auf die phonetische Nähe von Weiss und Weizen zurückzuführen ist.