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Das Phenakistiskop (auch Phanakistiskop, Phantaskop, Wunderrad oder Lebensrad) ist eine Erfindung aus dem Jahr 1832, die Joseph Antoine Ferdinand Plateau gelang und ein Vorläufer der heutigen Filmprojektoren ist.
Funktioniert recht raffiniert: Auf einer drehbaren Scheibe sind Zeichnungen von Bewegungsphasen kreisförmig angeordnet. Zwischen den Zeichnungen befinden sich Schlitze. Die Scheibe wird in Drehung versetzt, der Betrachter blickt von hinten durch die Schlitze auf die in einem Spiegel sichtbaren Zeichnungen, die sich für ihn bewegen. Der Bewegungseindruck entsteht dadurch, dass der Wechsel zwischen Schlitz und Scheibe dem Auge jeweils ein neues Bild anstelle des alten präsentiert, was im Gehirn als Bewegung desselben Bildes interpretiert wird. Es handelt sich dabei um die erste Anwendung des stroboskopischen Effektes zur Animation von gezeichneten Bildern. Alles klar?