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Ein Beitrag von Matthias (18 Jahre) und Regina (16 Jahre) Fleischmann:
Die Taufe schenkt uns die Heiligmachende Gnade und macht uns zu Kindern Gottes. Die Firmung vermehrt in uns die Heiligmachende Gnade und macht uns zu Streitern Christi. Sie erteilt uns den Heiligen Geist und stärkt uns im Kampf für den Glauben. So ist die Firmung Abschluss und Krönung der Taufe und kann wie die Taufe nur einmal empfangen werden. Im Normalfall spendet der Bischof die Firmung. Der Bischof kann aber auch einen Priester zur Firmspendung bevollmächtigen. Im Notfall kann jeder Priester einem Schwerkranken, der in Todesgefahr schwebt, die Firmung spenden.
Die Firmung erfolgt folgendermaßen: Zuerst ruft der Bischof mit ausgebreiteten Händen den Heiligen Geist mit seinen Sieben Gaben (Weisheit, Verstand, Rat, Stärke, Wissenschaft, Frömmigkeit, Furcht des Herrn) auf die Firmlinge herab. Sodann legt er jedem Firmling die Hand auf, macht ihm mit Chrisam ein Kreuz auf die Stirn und spricht: „Ich bezeichne dich mit dem Zeichen des Kreuzes und stärke dich mit dem Chrisam des Heiles, im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.“ Darauf gibt der Bischof dem Firmling einen leichten Backenstreich, um anzudeuten, dass der Firmling auch bereit sein soll, für seinen Glauben zu leiden. Dabei spricht er die Worte: „Der Friede sei mit dir.“ Zum Schluss erteilt der Bischof den Firmsegen.