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In der zweiten Tageshälfte überwiegen Schauer und Gewitter.
Im Sommer treten bei uns immer wieder heftige Gewitter mit Starkniederschlägen auf. Sobald sich im Laufe des Tages der Boden erwärmt steigt die darüber erhitzte Luft auf, kühlt sich ab und es entstehen blumenkohlähnliche Quellwolken, die sich zu riesigen Gewitterwolken entwickeln können, die meist hagelträchtig sind. Die Meteorologen nennen diesen Gewittertyp "Wärmegewitter". Solche Gewitter sind gekennzeichnet durch meist isolierte Wolkentürme, die sich über stark erhitzten Gebieten gebildet haben. Es sind Gewitterzellen, die mehr oder weniger stationär bleiben und die sehr örtlich begrenzte Zerstörungen durch Wind, Hagel und Starkregen anrichten können. Sie verwandeln kleinste Bäche in Schlamm- und Sturzfluten, wenn sie an Ort und Stelle ihre gesamte Fracht an Hagel und Wasser entladen. Im Bild ist eine Gewitterzelle sichtbar, die sich am Spätnachmittag über dem Rheintal entwickelt hat. Deutlich sind die hellen Streifen der Starkniederschläge zu erkennen. Rechts im Bild ist noch ein Teil des Bodensees zu sehen.
Foto: ZVG