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PRAXIS DER HOLISTISCHEN, MINIMAL-INVASIVEN ÄSTHETISCHEN MEDIZIN
Die ästhetische Medizin wird im Jahr 1973 von J.J. Legrand in Paris entwickelt, mit dem Ziel der Korrektur einer Vielzahl an unterschiedlichen unästhetischen Körpermerkmalen mit im Gegensatz zur chirurgischen Medizin, an welche sie sich anlehnt, sanfteren Methoden.
In den darauffolgenden Jahren verbreitet sich die ästhetische Medizin sowohl in den Mittelmeerländern als auch in Lateinamerika. Ab der zweiten Hälfte der 1980er Jahre befasst sie sich auch mit der Frage nach dem Aufhalten des Alterungsprozesses.
Die ästhetische Medizin im weiteren Sinne befasst sich auch mit dem Aufhalten des Alterungsprozesses, mit Ernährungsproblemen und mit dem Lebensstil. Sie dient als Mittel um sich mit dem Wohlbefinden des Patienten im Allgemeinen zu beschäftigen, weshalb immer mehr Menschen in der ästhetische Medizin von heute eine ganzheitliche Praktik sehen, welche sich auf mehrere Lebensbereiche des Individuums auswirkt.
Dank ihrer permanenten Weiterentwicklung hat die ästhetische Medizin heute den Charakter eines eigenen medizinischen Fachgebietes, welches unterschiedliche medizinische Erkenntnisse in sich vereint, die so bis dato nicht unter einem gemeinsamen Deckmantel betrachtet worden waren.
Seit ihrer Gründung schließt die ästhetische Medizin die Anwendung von Substanzen wie Botox (in Verwendung seit den 1980er Jahren und als erstes von der Ärztin Carruthers angewendet, die während der Behandlung eines Blepharospasmus mit Botox erkannte, dass dieses die Falten rund um das Auge entfernte), Hyaluronsäure, Calcium-Hydroxylapatit und weitere Methoden, welche die Verwendung von Technologien wie Laser, Lichttechnologie, Radiofrequenz-Technologie; in den vergangenen Jahren kam zudem eine Öffnung hin zur regenerativen Medizin hinzu, welche auch die Anwendung von autologem Plasma, welches angereichert ist mit Blutplättchen vom Patienten selbst oder mit thrombozytenreichem Plasma.
In den vergangenen Jahren hat sich die ästhetische Medizin in besonderem Maße mit der Verlangsamung des Alterungsprozesses sowie mit der Korrektur von ästhetischen Makeln sowohl bei Frauen als auch bei Männern beschäftigt. Das Ziel liegt in einer gesteigerten Aktivität sowohl an der Arbeit als auch im sozialen Umfeld und das auch noch in einem höheren Alter.
DER TECHNOLOGISCHE FORTSCHRITT
Die Weiterentwicklung der Technologie in der ästhetischen Medizin hat dieser den Weg hin zur minimal-invasiven ästhetischen Medizin geebnet und ihr Vorteile gebracht wie eine kürzer andauernde und weniger intensive, in manchen Fällen gar keine, Genesungszeit.
Bei unserem Konzept der ästhetischen Medizin legen wir einen sehr starken Fokus auf die Festigung und Abschätzung aus medizinischer Sicht, bevor wir mit einer auf die jeweilige Person abgestimmten Therapiemethode fortfahren.
VORGEHENSWEISE
Als ersten Schritt führe ich eine ärztliche Untersuchung durch, bei welcher ich eine Anamnese des Patienten vornehme. Es ist wichtig zu wissen, ob der Patient Medikamente einnimmt, ob er bereits zuvor einen ästhetischen Eingriff im Gesicht, Laserbehandlungen eingeschlossen, hat vornehmen lassen und wie sich die Wirksamkeit dieses Eingriffes gestaltet hat. Die weitere Behandlung setzt die Betrachtung der Lebensweise des Patienten im Gesamten voraus, denn, was stets in Erinnerung bleiben sollte, die ganzheitliche ästhetische Medizin befasst sich nicht allein mit der Wiederherstellung der äußerlichen ästhetischen Harmonie, sondern auch damit, die innere Ausgewogenheit und Gesundheit des Patienten wiederherzustellen, da die ästhetische Harmonie eng mit Gesundheit und Lebensstil verbunden ist.