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Die Gemeindeversammlung ist ein Organ in den meisten kleinen politischen Gemeinden der Schweiz, was für 90 % aller Gemeinden des Landes zutrifft (auch Städte mit fast 20’000 Einwohnern besitzen sie). Sie findet typischerweise in einem grossen Saal statt. Sie ist die Legislative der Gemeinde; und nur für Wahlen, grössere finanzielle Ausgaben oder für Änderungen des Gemeindereglements wird die gesamte Bevölkerung zur Urnenabstimmung aufgerufen.
Die ordentliche Versammlung findet meistens zweimal pro Jahr statt. Sie bewilligt das Budget und die Rechnung der Gemeindeverwaltung, und die Gemeindeversammlung ist der Ort, wo die Einwohner lebhaft über Projekte und Anträge debattieren. Personen können während der Versammlung sogar auf mündliche Weise einen Antrag stellen.
Es ist normal, dass in Gemeindeversammlungen gerade mal wenige hundert Menschen erscheinen – auch wenn dies gerade nur 5 % der stimmberechtigten Einwohner entsprechen sollte. In grossen Gemeinden übernimmt ein Parlament die Funktion der Gemeindeversammlung.
Geleitet wird die Gemeindeversammlung in den meisten Kantonen durch den Gemeindepräsidenten.
Quelle:Wikipedia
Aufgaben:
- Oberaufsicht über die gesamte Gemeindeverwaltung
- Behandlung von Initiativen
- Festsetzung des jährlichen Voranschlages und des Steuerfusses
- Abnahme der Jahresrechnung
- Festsetzung und Änderung der wichtigsten kommunalen Erlasse
Kompetenzen:
- Spezialbeschlüsse für neue Ausgaben und Zusatzkredite von mehr als 15`000 Franken bei einmaligen und von mehr als 1’500 Franken bei wiederkehrenden Ausgaben.