Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03463.jsonl.gz/3143

Bildskalierung in Indesign
Hallo Herr Bickel,
solange Sie ein Bild in einer Layoutsiftware skalieren, tritt überhaupt kein Qualitätsverlust ein, da die Verkleinerung durch eine mathematische Transformtion bewerkstelligt wird, die nur dazu führt dass die einzelnen Bildpunkte verkleinert werden bzw. näher zusammenrücken.Das Datenvolumen bleibt dabei gleich und somit tritt auch keiner Verlust auf.
Nur wenn Sie bei der Ausgabe auf Funktionen wie "Optimierte Abtastauflösung" (InDesign), "Optimiert" (PageMaker) oder "Vollauflösende TIFF-Ausgabe" (QuarkXPress) zurückgreifen, dann tritt evtl. eine Qualitätsverschlechterung auf, da nun basierend auf der durch die Verkleinerung resultierenden Bildauflösung und der im Druckdialog eingestellten Rasterweite ein Downsampling betrieben wird. Ein Downsampling jeglicher Art ist aber mit Daten- und damit Qualitätsverlust verbunden.Die Frage ist, ob man es sehen kann. Welches Verfahren Adobe jedoch in Adobe InDesign einsetzt um die Auflösung zu reduzieren, kann ich Ihnen nicht mit Gewißheit sagen. Ich vermute, es ist das bikubische Downsampling, weil Adobe InDesign die einzige mir bekannte Software ist, die genau auf die doppelte Rasterweite herunterrechnet, wogegen alle anderen Softwares (PageMaker und QuarkXPress) nur mit ganzzahligen Teilern reduzieren was dann einem "Pixelverdopplungs"-Algorithmus entsprechen würde.
Diese Strategien greifen übrigens nur bei echten Bitmap-Formaten wie z.B. TIFF-Bildern nicht jedoch bei EPS-Bildern.
Übrigens findet im RIP unter Umständen auch eine Art Downsampling statt, wenn die Bildauflöung für die momentan eingestellte Auflösung und Rasterweite viel zu hoch gewählt ist. Dies führt dann zu einer leichten Unschärfe der Bilddaten.
als Antwort auf: [#9352]