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In der St.Galler Innenstadt ergänzt ein Büro- und Wohngebäude den bestehenden Blockrand. Die leichte Überhöhung des Eckgebäudes im Vergleich zum Bestand stärkt seine Position. Die Fassade ist durch horizontale Bänder gegliedert. Die Erker als ortstypisches Element sind als Ausstülpungen der Fassade ausformuliert.
Die Villa wurde im Jahre 1923 durch A. Gaudy erstellt. Im Jahre 2010-2011 wurde durch das Architekturbüro Urs Niedermann unter der Leitung von Christian Weh das Gebäude für den damaligen Eigentümer aufwendig umgebaut und saniert. Für die neuen Eigentümer wurde im Obergeschoss ein zusätzliches Bad eingebaut und weitere Unterhaltsarbeiten im Gebäude ausgeführt. Der Badeinbau erfolgte in die bestehende Struktur und wurde innerhalb von 3 Wochen umgesetzt.
In der Vorstadt von Wil ist noch heute ersichtlich, dass in diesem Teil der Stadt die Stallungen beheimatet waren. Die Scheune an der Tonhallestrasse 55 ist in baufälligem Zustand. Es ist vorgesehen, die massive Aussenwand zur Tonhallestrasse mit dem Tenntor zu belassen und dahinter einen Ersatzneubau mit 4 Maisonettewohnungen zu erstellen. Die Struktur und Gestaltung erfolgt in Anlehnung an die urspüngliche Stallung. So bleibt die ursprüngliche Nutzung des Gebäudes auch weiterhin wahrnehmbar. Im Innenhof ist vorgesehen, die diversen Garagen zurückzubauen und der Stadtmauer entlang einen länglichen Baukörper mit zwei Geschosswohnungen zu erstellen. Der ruhige Innenhof wird aufgewertet und steht allen Bewohnern zur Verfügung.
Das Haus mit Baujahr 1979 wurde den heutigen Ansprüchen angepasst. Die Eingriffstiefe des Umbaus variierte von Geschoss zu Geschoss. Das Giebeldach und die Wände im Obergeschoss wurden bis auf die Betondecke über dem Erdgeschoss zurückgebaut und durch eine neue Holzelementkonstruktion mit Flachdach und Extensivbegrünung ersetzt. Im Erdgeschoss wurde die Gebäudestatik angepasst und der Innenausbau vollständig erneuert. Das Untergeschoss und die noch tiefer liegende Einstellhalle blieben weitgehend unverändert. Das gesamte Volumen wurde mit einer sägerohen Holzschalung verkleidet und zeigt sich nun als neues Ganzes.
Das Haus wurde 1912 von Architekt Adolf Gaudy im Zuge der Waldgutsiedlung erstellt. In diversen vorangegangenen Umbauetappen wurde das Haus vergrössert. Der Zustand der Aussentreppe und der Terrasse erforderten eine umfassende Erneuerung. Gleichzeitig wurde die ehemalige Waschküche im Sockelgeschoss zu einem Zimmer um- und in den dahinterliegenden Keller ein Bad eingebaut. Der bis anhin ungenutzte Raum zwischen der Garage und dem Wohnhaus wird neu als Weinkeller genutzt. Die gewählte Materialisierung wurde sorgfältig auf den Bestand abgestimmt.
Offener Wettbewerb (2007), 1. Preis
Nutzungsanforderungen und Ansprüche zeitgenössischer Gastronomie konnten in einem Gesamtkonzept zusammengefasst und stets mit der historischen Substanz - bisweilen auch unkonventionell - in Einklang gebracht werden. Die strukturtreue präzise Positionierung des Aufzugs ist der sichtbarste Eingriff. Andere haustechnische Notwendigkeiten wurden sorgsam und für den Gast unsichtbar integriert, ohne dass die Stimmung der reich geschmückten Räume in Mitleidenschaft gezogen wurde. Für die Hotelzimmer zeichnen die Architekten Flury Furrer verantwortlich (Bilder: Hochbauamt; Denkmalpflege).
Das 1882 erstellte Gebäude an der Frongartenstrasse 11 wurde umfassend saniert. Viel der ursprünglichen Bausubstanz ging in den vorangegangenen Umbauten verloren. Ziel der Sanierung war es, die noch vorhandene Bausubstanz zu erhalten, mit gezielten Eingriffen zu ergänzen und zu einem neuen Ganzen zu verweben. Im Innern wurden die Büroräumlichkeiten und die Wohnungen wieder der Gebäudestruktur entsprechend organisiert. Zusätzlich wurde die Gebäudehülle energetisch verbessert.
Planung und Ausführung von Instandstellungsarbeiten der denkmalgeschützten Villa in Absprache mit der Denkmalpflege und diversen involvierten Fachpersonen.
Arbeiten Aussen:
Risssanierung des Mauerwerkes unter Beibehaltung des bestehenden Fassadenputzes, partielle Fundamentverstärkungen
Arbeiten Innen:
Risssanierung der historischen Stuckdecken, sorgfältige Instandstellung der aufwendigen Natursteinarbeiten und historischen Schreinerarbeiten.
In Zusammenarbeit mit Vuagniaux-Architektur, St. Gallen
Die Reduktion auf das Wesentliche in Grundriss, Konstruktion und Materialisierung. Die eigenwillige Formgebung resultiert aus der sinnvollen Situierung des Gebäudes im Strassenknie und der Orientierung der Innenräume zur Landschaft.
Auszeichnung Gutes Bauen 2006-2010
Umbau der alten Schokoladenfabrik in drei Lofts; Neubau mit 8 Wohnungen und 1 Ladenlokal. Der Charakter der ehemaligen Schokoladenfabrik sollte weiter spürbar bleiben und vermag zusammen mit dem Neubau einen wichtigen ortsbaulichen Beitrag zu leisten.