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Sänger(in)
Der/die Sänger(in) gestaltet in einem musiktheatralischen Werk (Oper, Operette, Musical) mit stimmlichen und schauspielerischen Mitteln die ihm/ihr übertragene Rolle als Solist(in) oder Glied eines Chores. Über seine/ihre künstlerische Laufbahn entscheiden nicht nur die gesangliche und darstellerische Begabung und die persönliche Ausstrahlung. Wegweisend sind vielmehr auch die Stimmlage (bei den Frauen Sopran, Mezzosopran und Alt, bei den Männern Tenor, Bariton, Bass) und die Dynamik der Stimme, die je nachdem eine Karriere im dramatischen, lyrischen oder Buffo-Fach, oder aber in einem Zwischenfach (Koloratursängerin oder Countertenor) vorzeichnen. Die Grundlagen dafür erarbeitet sich der/die angehende Sänger(in) durch musikalische Früherziehung, Gesangsunterricht bei ausgewiesenen Pädagogen und ein mehrjähriges Studium in der Opernklasse einer Musikhochschule, das mit einer Prüfung als Solo- oder Chorsänger(in) abgeschlossen wird. Neben der musikalischen Ausbildung im Einzel- und Gruppenunterricht gehört dazu auch die Schulung in schauspielerischen Disziplinen und das Erarbeiten eines Repertoires verschiedener Werke. Zur beruflichen Absicherung wird ausserdem ein Zusatzstudium in Gesangspädagogik empfohlen. Den letzten Schliff vor dem Einstieg in die Praxis erhalten manche Sänger(innen) an einem internationalen Opernstudio, so in Zürich und Biel/Basel. Aber auch nachher zählt die Stimmpflege und das Partiturstudium zu den täglichen Aufgaben des/der Sänger(in) – egal, ob er/sie eine Solistenlaufbahn als Gast oder Ensemblemitglied eines Musiktheaters einschlägt, als Chorsänger(in) oder gesangspädagogisch wirkt.
Nähere Auskünfte:
siehe Rubrik „Ausbildungsstätten“ unter „Gesang“ (Link!)