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Wie der 'AppleInsider' als erster berichtete, hat eine Schweizer Firma, die Berner Monec Holding, vor einem Gericht in Virginia eine Schadensersatzklage wegen Patentverletzung gegen Apple eingereicht. Dies wurde auch von Monec-Verwaltungsratspräsident Paul Santner gegenüber 'bazonline.ch/Newsnetz' bestätigt.
Monec werfe Apple vor, so 'AppleInsider', durch den Vertrieb von Software zum Lesen von E-Books über den AppStore das iPhone in einen E-Book-Lesegerät mit Touchscreen zu verwandeln. Dies wiederum verletze ein Patent namens "Electronic device, preferably an electronic book"
. Dieses wurde 1999 eingereicht und der Monec Holding 2002 zugesprochen.
Apple vertreibt schon seit längerem E-Book-Reader-Software wie "Stanza" im AppStore. 'AppleInsider' deutet aber an, dass das Timing der Klage damit zusammenhängen könnte, dass Apple seit einigen Wochen auch Amazons "Kindle"-Software für das iPhone und den iPod Touch vertreibt. Gegen Amazon selbst ist Monec wegen dem E-Book-Reader Kindle noch nicht vorgegangen, gemäss 'inside-handy.de' hat Monec aber schon vor einem Jahr auch HP eingeklagt. Diese Klage sei aussergerichtlich beigelegt worden.
Das Monec-Patent beschreibt ein elektronisches Gerät, das sich als "elektronisches Buch" eignet, über Funknetzwerke wie wie GSM, UMTS oder Bluetooth Daten austauschen kann und mit einem TouchScreen ausgerüstet ist, der gross genug ist, um ungefähr eine Buchseite auf einmal darstellen zu können. (Allerdings "at normal size", was der Klage etwas Wind aus den Segeln nehmen könnte.)