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Das Wichtigste in Kürze
- Ein Forschungsteam hat im Kanton Luzern 400 zufällig ausgewählte Personen getestet.
- 309 der 400 Testresultate führten zur repräsentativen Schätzung.
Eine Untersuchung zeigt: Mehr als jeder siebte Erwachsene hat im Kanton Luzern eine Covid-Erkrankung durchgemacht. Dieser Anteil ist etwa gleich hoch wie im Kanton Bern, wohl aber geringer als in Genf. Dies sei die erste solche Messung in der Luzerner Bevölkerung, teilte die Universität Luzern am Donnerstag mit.
Die Untersuchung ist eine Teilstudie des schweizweiten Projekts «Corona Immunitas». Sie wurde vom Departement Gesundheitswissenschaften und Medizin der Universität Luzern in Zusammenarbeit mit dem Luzerner Kantonsspital durchgeführt.
400 Personen ab zwanzig Jahren getestet
Das Forschungsteam testete zwischen dem 25. Januar und dem 25. Februar im Kanton Luzern 400 zufällig ausgewählte Personen ab zwanzig Jahren. 309 der 400 Testresultate führen zur repräsentativen Schätzung, dass sich im Kanton Luzern 15 Prozent der erwachsenen Bevölkerung mit dem Coronavirus infizierten und Antikörper gegen Sars-Cov-2 entwickelten, heisst es weiter.
Dies sei etwa ein gleich hoher Anteil wie im Kanton Bern, wo zwischen Dezember und Februar entnommene Blutproben untersucht wurden. Im Kanton Genf zeigten Messungen im vergangenen November und Dezember, dass 22 Prozent Antikörper entwickelten.