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Nach 1987 und 2005 steht Oberstdorf wieder im Fokus der nordischen Wintersportwelt, wenn die Weltmeisterinnen und Weltmeister im Skispringen, Langlauf und in der Nordischen Kombination gekürt werden. Die Medaillenkämpfe der nordischen Athletinnen und Athleten starten am 24. Februar und dauern bis zum 7. März.
Spätestens seit ihrem ersten Weltcupsieg zählt Nadine Fähndrich im Sprint in der klassischen Technik zu den Medaillen-Kandidatinnen. Auch im Teamsprint in der freien Technik hegt die 25-jährige Luzernerin grosse Hoffnungen auf Edelmetall. Letzten Dezember lief Fähndrich zusammen mit Laurien van der Graaff in Dresden zum ersten Weltcupsieg eines Schweizer Sprint-Duos. In der Saison zuvor hatten die beiden bereits zwei Weltcup-Podestplätze im Teamsprint erreicht.
Bei den Männern hat Dario Cologna vor der Saison das Ziel WM-Medaille definiert. Oberstdorf lag dem Münstertaler in der Vergangenheit gut. Der 34-Jährige lief im Allgäu bislang zu sechs Weltcup-Podestplätzen. Nachdem Cologna an Grossanlässen bereits über alle Distanzen Medaillen gewinnen konnte, ist mit ihm in Oberstdorf im Skiathlon wie auch im Einzelstart (15 km Skating) und zum Abschluss in der Königsdisziplin, dem Massenstart über 50 km klassisch, zu rechnen. Durch das Staffel-Podest anlässlich des Weltcups in Lahti im letzten Winter macht sich auch das Schweizer Männer-Team Hoffnung auf eine WM-Medaille in einem Teamwettbewerb.
Ohne den Medaillengewinner von Seefeld
Bei den letzten nordischen Ski-Weltmeisterschaften 2019 sorgte Killian Peier mit dem Gewinn der Bronzemedaille auf der Grossschanze in Innsbruck für die Schweizer Erfolgsstory. Nach dem Kreuzbandriss von Peier muss das Schweizer Team die laufende WM-Saison jedoch ohne ihre nominelle Nummer 1 bestreiten.
Den Schweizer Athleten sind die Schanzen am Schattenberg bestens bekannt. Vor Jahresende duellierten sich die weltbesten Skispringer bereits im Rahmen der Vierschanzentournee in Oberstdorf. In Abwesenheit von Peier sorgte in dieser Saison insbesondere Gregor Deschwanden für die guten Resultate des Schweizer Teams; entsprechend ruhen die Hoffnungen auf eine Top-Platzierung auf dem 29-jährigen Zentralschweizer. Ende Januar meldete sich auch Routinier Simon Ammann mit dem 9. Rang beim Weltcup in Willingen eindrücklich zurück.
Programm Oberstdorf 2021 - Langlauf
Programm Oberstdorf 2021 - Skispringen