Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03253.jsonl.gz/964

Lugano (0ts) - Die BSI-Gruppe (Gruppe Generali) beendete das
Geschäftsjahr 2002 mit einem konsolidierten Bruttogewinn von CHF 144
Mio. Dem Ertrag von CHF 420 Mio. stand ein Aufwand von CHF 276 Mio.
gegenüber. Der Reingewinn betrug per Jahresende CHF 107 Mio. Dieses
gute Ergebnis, das auf eine umsichtige Geschäftsführung und eine
schlanke Kostenstruktur zurückzuführen ist, ging mit einem
beachtlichen Neugeldzufluss in Höhe von CHF 1.9 Mrd. einher.
Die BSI-Gruppe erzielte einen Reingewinn von CHF 107 Mio. Dies
entspricht einer Gewinneinbusse von 38% gegenüber dem Vorjahr (2001:
CHF 171 Mio.). Die Bank hat die Folgen der schwierigen Konjunkturlage
insbesondere auf operativer Ebene zu spüren bekommen: Der
Betriebsertrag bildete sich um 20% auf CHF 420 Mio. zurück (2001: CHF
526 Mio.), der Erfolg aus dem Zinsgeschäft verzeichnete eine Abnahme
um 22% auf CHF 87 Mio. (2001: CHF 112 Mio.), und der Ertrag aus dem
Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft reduzierte sich um 16% auf
CHF 288 Mio. (2001: CHF 343 Mio.). Auch der Erfolg aus dem
Handelsgeschäft büsste 21% ein und lag bei CHF 48 Mio. (2001: CHF 61
Mio.).
Die Kosten konnten im Geschäftsjahr 2002 im Vergleich mit dem
Vorjahr (2001: CHF 280 Mio.) leicht um CHF 4 Mio. auf CHF 276 Mio.
gesenkt werden, obwohl im ausländischen Geschäftsstellennetz
beachtliche Investitionen getätigt worden sind.
Der Bruttogewinn betrug CHF 144 Mio. und verzeichnete somit
gegenüber dem Vorjahr einen Rückgang um 41% (2001: CHF 247 Mio.).
Die Abnahme der von der BSI-Gruppe verwalteten Vermögen um CHF 49
Mrd. auf CHF 42 Mrd. ist vornehmlich auf die Abwertung des US-Dollars
und auf die negative Performance der Aktienmärkte zurückzuführen,
deren nachteilige Auswirkungen aber zumindest teilweise durch den
beachtlichen Neugeldzufluss abgefedert werden konnten. «Der Zufluss
neuer Gelder in Höhe von CHF 1.9 Mrd. ist ein klarer Beleg für das
Vertrauen unserer Privatkunden, das uns ermutigt, die
Expansionsstrategie der Bank ungeachtet des schwierigen Marktumfelds
beharrlich fortzusetzen», kommentiert Dr. Alfredo Gysi, CEO der BSI
AG, das Ergebnis.
Expansion in den Kernmärkten steht weiterhin im Mittelpunkt Die
BSI-Gruppe hat die Expansionsstrategie fortgesetzt und ihre Präsenz
auf dem italienischen Markt weiter gestärkt: Die Tochtergesellschaft
Banca BSI Italia SpA aus Milano, die bereits eine Geschäftsstelle in
Turin betreibt, erhielt von der Banca d'Italia die Genehmigung zur
Öffnung weiterer Niederlassungen in Rom, Bologna und Vicenza, die im
Laufe des Jahres 2003 ihre Geschäftstätigkeit aufnehmen sollen.
Die Tochtergesellschaft in New York, die BSI Investment Advisors
LLC, eröffnete 2002 eine Geschäftsstelle in Miami. In Lateinamerika
wurde die operative Struktur reorganisiert, die Marktpräsenz der
Gruppe konzentriert sich heute auf die beiden Zentren in Buenos Aires
und Montevideo.
Die BSI AG, die vormalige Banca della Svizzera Italiana, wurde 1873
in Lugano gegründet und ist heute die traditionsreichste Bank im
Kanton Tessin. Seit 1999 gehört die Bank zu 100% der
Versicherungsgruppe Generali. Die BSI AG konzentriert ihre
Geschäftstätigkeit ganz auf die Vermögensverwaltung und die damit
zusammenhängenden Dienstleistungen für private und institutionelle
Kunden. Die Bank ist auf den wichtigsten Finanzplätzen der Welt
präsent und betreibt in der Schweiz sieben Geschäftsstellen.
ots Originaltext: BSI
Internet: www.newsaktuell.ch
Kontakt:
Dr. Chantal Riboni
Generalsekretariat
Tel. +41 91 809 31 67
E-mail: <email-pii>
Internet: http://www.bsi.ch