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Schlaf-Apnoe-Abklärung
Nächtliches Schnarchen ist sehr häufig und verstärkt sich meist in zunehmendem Alter. Ab 65 Jahren schnarchen 40-50% der Menschen. 2-5% der erwachsenen Bevölkerung leidet an dem sog. Schlaf-Apnoe-Syndrom. Männer sind häufiger betroffen. Schlafapnoe bedeutet übersetzt „Atemstillstand im Schlaf". Mit den Atemaussetzern (Apnoen) sind Sauerstoffschwankungen verbunden, die wiederum die Schlafqualität stören. Resultat davon ist ein nicht erholsamer Schlaf, auch wenn ausreichende Schlafstunden erfolgt sind und eine oft plagende Tagmüdigkeit, Konzentrationsstörungen oder sogar Sekundenschlaf.
Eine erste Abklärung erfolgt meist mittels einer nächtlichen Sauerstoffmessung (Pulsoximetrie oder Apnoe-Link-Untersuchung). Wenn diese Untersuchung Hinweise für ein relevantes Schlaf-Apnoe-Syndrom aufweist, wird eine weitere Schlaf-Untersuchung, eine Polygraphie oder Polysomnographie empfohlen. Mit diesen Untersuchungen kann eine genaue Diagnostik bezüglich Schweregrad und Typ des Schlaf-Apnoe-Syndroms gemacht werden (obstruktiver Typ, zentraler Typ und gemischter Typ).