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Ein Urostoma ist ein künstlicher Ausgang, über den Urin aus dem Körper ausgeschieden wird, nachdem ein Teil der Harnwege entfernt werden musste.1
Bei einem Urostoma fließt der Urin in dem Moment aus der Öffnung, in dem er produziert wird. Deshalb benötigen Sie einen Urostomiebeutel. Alle Urostomiebeutel haben am unteren Ende einen Auslasshahn, über den der Inhalt des Beutels tagsüber regelmäßig entleert werden kann.
Ein Ileum Conduit ist eine häufige Form des Urostomas. Bei einem Ileumconduit wird die Blase wegen einer Erkrankung oder Verletzung entfernt.
Während der Operation wird ein Teil des Dünndarms herausgeschnitten und an einem Ende verschlossen. Dadurch entsteht eine neue „Harnblase“, in der Urin aufgefangen werden kann. Die beiden Röhren (Harnleiter), die den Urin aus den Nieren ableiten, werden mit dieser neuen Harnblase verbunden, und das offene Ende zur Bauchdecke geführt, so dass ein künstlicher Ausgang (Stoma) entsteht.1
In einer Ureterostomie wird einer oder werden beide Harnleiter von den Nieren zur Bauchdecke hin verlegt, um ein Stoma zu bilden.1
Dies ist ein sehr seltenes Verfahren. Dieser Eingriff wird zumeist als vorübergehende Maßnahme bei bestimmten pädiatrischen Patienten durchgeführt und ist selten als dauerhafte Lösung gedacht.1