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Bei einer Kollision eines Tanklasters mit einem Lkw sind im westafrikanischen Sierra Leone mindestens 97 Menschen getötet worden. Mehr als 90 weitere Menschen seien verletzt worden, sagte Vizepräsident Mohamed Juldeh Jalloh am Samstag nach einem Besuch am Unfallort.
Der Unfall ereignete sich am Freitagabend in einer belebten Strasse der Hauptstadt Freetown. Viele Menschen eilten Augenzeugenberichten zufolge nach der Kollision mit Behältern zu dem Tankfahrzeug, um Benzin abzuschöpfen. Kurz darauf sei der Laster explodiert. Einige umliegende Geschäfte und Autos hätten Feuer gefangen, hiess es. Der lokale Fernsehsender AYV sprach am Samstagmorgen von 400 Opfern.
Präsident Julius Maada Bio, der am Freitag an der UN-Klimakonferenz in Glasgow (COP26) teilgenommen hatte, werde in Kürze in Freetown erwartet, sagte ein Regierungssprecher. Aufgrund des «tragischen Unfalls» habe Bio eine geplante Reise zu einem Treffen der westafrikanischen Wirtschaftsgemeinschaft Ecowas in Ghana abgesagt. (sda/dpa)
Afrikas bevölkerungsreichster Staat Nigeria will den Kurznachrichtendienst Twitter nach einer siebenmonatigen Sperre wieder zulassen. Dies kündigte ein Regierungsbeamter am Mittwochabend in der ehemaligen Hauptstadt Lagos an. Nach Gesprächen mit dem US-Konzern habe man sich darauf geeinigt, dass Twitter in Nigeria ein Büro eröffnen werde, hiess es. Weitere Details über die Vereinbarungen wurden zunächst nicht bekannt. Die Sperre soll bereits um Mitternacht aufgehoben werden.