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Sicherheitshalber drückt auch der Blazer mal seine Daumen...
Wenn allmählich der Kiefer zerstört wird, kann es an Spirochäten, also an Borrelien oder am "Roten Komplex" liegen - Treponema denticola des roten Komplexes ist ein Spirochät, der nicht nur Zahnfleisch und Kiefer angreift. Als ich eine (teure) Blutuntersuchung mit dem Dunkelfeldmikroskop machen ließ, schwamm dort auch ein schraubenförmiges Teil herum.
Überraschung! Sie sind also nicht nur im Zahnfleisch und Kiefer, wie angenommen wird.
"Die Bedeutung der Bakterien des sogenannten roten Komplexes nach Sokransky in der Ätiologie der Parodontitis : eine aktuelle Literaturübersicht.Anna-Böttcher, Maja
Dr. Sigmund Sokransky stellte in den 1990er Jahren ein Komplex-Modell vor, laut dem spezifische Gruppen von Parodontalpathogenen mit unterschiedlichen Stadien entzündlicher Veränderungen des Parodonts assoziiert sind. Akute und chronische Verlaufsformen der Parodontitis korrelieren gemäß seiner Untersuchungen stark mit dem Vorkommen dreier Bakterien, Porphyromonas gingivalis, Tannerella forythia und Treponema denticola, die in Folge als ‚roter Komplex‘ bezeichnet wurden. Zahlreiche bakterielle Proteine und Oberflächenstrukturen sind als Virulenzfaktoren an der Pathogenese der Parodontitis beteiligt. Trotz ihrer strukturellen Unterschiede beeinflussen sie die gleichen zellulären und systemischen Abläufe: Sie dysregulieren unter Anderem immunologische Prozesse (besonders das Komplementsystem und entzündungsrelevante Signaltransduktionswege), sie unterstützen die Besiedlung von Zellen des Epithels zwecks Reservoirbildung und tragen außerdem unmittelbar zur Gewebezerstörung bei. Die aktuell bekannten Virulenzfaktoren der Bakterien des roten Komplexes sowie ihre Angriffsziele wurden im Rahmen dieser Arbeit zusammenfassend beschrieben und ihre Relevanz bei der Pathogenese (auch vor dem Hintergrund des von Hajishengallis und Lamont vorgeschlagenen Erweiterungs-Modells der Polymikrobiellen Synergie und Dysbiose) sowie die Beteiligung einer Resolutionsstörung an der Parodontitisentstehung wurde diskutiert. Die detaillierte Kenntnis der an einer Erkrankung beteiligten Mikroorganismen und ihrer Virulenzfaktoren bereitet den Weg für die gezielte Entwicklung neuer Therapieansätze."
Doxi hilft manchmal, und mir hilft momentan verdünntes Wasserstoffperoxid und Clordioxidlösung zum Spülen des Zahnfleisches.
Mit homöopathischen Mitteln habe ich den zerstörerischen Prozess des "Roten Komplex"es nicht erreicht, und eine Antibiose hat mein Arzt ohne Begründung verweigert, so dass ich nicht weiß, ob Doxi etwas bewirkt hätte.
Ein Königreich für einen Zahnarzt, der etwas von Bakteriologie versteht!
Grüße
Maheeta