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Benin
In Benin möchte Handicap International die Lebensqualität von Menschen mit Behinderung verbessern und setzt sich für deren Teilnahme am wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Leben des Landes ein.
HI Benin, Frau mit Behinderung benutzt ein spezielles Dreirad | © J. Cerda / HI
Laufende aktivitäten
Von 1999 bis 2002 unterstützt HI in Benin den Ausbau der Dienstleistungen im Bereich Orthopädie und funktioneller Rehabilitation. 2010 wurde HI auf Wunsch des Ministeriums für Familien und nationale Solidarität erneut im Land aktiv, als es um die Bekämpfung der lymphatischen Filariose ging, einer Behinderung verursachenden Tropenkrankheit. Zu dieser Zeit nahmen wir vor allem in der Hauptstadt Cotonou ein Projekt zur Förderung der Rechte von Menschen mit Behinderung auf.
Heute setzt HI die Bemühungen um eine bessere Inklusion von Menschen mit Behinderung fort. Wir arbeiten mit nationalen Partnern zusammen, um junge Menschen mit Behinderung auszubilden und das Bewusstsein der Unternehmen zu schärfen. So werden wirtschaftliche und berufliche Möglichkeiten verbessert.
Die Teams von HI in Benin führen ausserdem ein Projekt durch, das die Integration von Menschen mit Behinderung in 20 Grundschulen verbessern soll.
HI hilft Schulen, barrierefrei zu werden und arbeitet mit Lehrern zusammen, um sicherzustellen, dass sie über die Kenntnisse und Fähigkeiten verfügen, die für einen qualitativ hochwertigen Unterricht und die Unterstützung aller Schüler erforderlich sind.
Nicht zuletzt arbeitet HI mit einem Minenräumungszentrum in Benin zusammen (dem „CPADD – Centre de perfectionnement aux actions post-conflictuelles de déminage et de dépollution“ [Zentrum für Weiterbildung im Bereich Konfliktnachsorgemassnahmen auf dem Gebiet Minenräumung]. Schulungsmodule werden gemeinsam ausgearbeitet, um so die Sicherheit von Waffenlagern und Lagern konventioneller Munition zu verbessern und das Risiko zufallsbedingter Explosionen zu verringern, die jedes Jahr weltweit Hunderte von Opfern fordern.
Hintergrund
Zwar gibt es in Benin seit 1990 eine stabile Demokratie, aber die wirtschaftliche Lage ist nach wie vor unsicher: Fast die Hälfte der Bevölkerung lebt in extremer Armut.
Für Menschen mit Behinderung ist es sehr schwer, angemessene Versorgung zu erhalten und bei Entwicklungsinitiativen überhaupt berücksichtigt zu werden.
Anzahl der HI-Mitarbeiter: 13
Datum der Programmeröffnung: 1999