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Queen Mum
Auch beim Tod von Elizabeth Bowes-Lyon (Queen Mum) 2002 herrschte in England eine mehrtägige Staatstrauer. Die Mutter von Queen Elizabeth II. starb im Alter von 101 Jahren, nur wenige Wochen nach dem Tod ihrer anderen Tochter Prinzessin Margaret. Die Beisetzung fand am 9. April 2002 statt, und der Trauerzug wurde von rund einer Million Menschen begleitet. Mehrere Hunderttausend Personen haben in den Tagen davor Abschied von ihr genommen.
John F. Kennedy
US-Präsident John F. Kennedy kam am 22. November 1963 in Dallas, Texas, bei einem Attentat ums Leben. Sein Leichnam wurde zum US-Kapitol gebracht, wo sich Tag und Nacht Hunderttausende aufstellten, um den Sarg zu sehen. Drei Tage nach dem Attentat fand das Staatsbegräbnis in Washington D.C. statt. Millionen verfolgten die Beerdigung im Fernsehen. Vertreterinnen und Vertreter aus über 90 Ländern nahmen an der Messe teil, insgesamt waren mehr als tausend geladene Gäste zugegen.
Lady Di
Diana Spencer, Princess of Wales, starb am 31. August 1997 nach einem Autounfall im jungen Alter von 36 Jahren. Eine Woche später fand der Trauergottesdienst in der Westminster Abbey in London statt. Mehr als eine Million Menschen verfolgten in London den Trauerzug. Zweitausend Menschen nahmen am Gottesdienst teil, darunter auch Elton John, der seinen für Diana umgetexteten Song «Candle in the Wind» sang. Die Beerdigung wurde live übertragen, und alleine im britischen Fernsehen schauten über 32 Millionen Menschen zu, weltweit waren es rund zwei Milliarden. Zusätzlich gab es noch eine private Beerdigung im engsten Familienkreis.
Papst Johannes Paul II.
Nachdem am 2. April 2005 der damalige Papst Johannes Paul II. im Alter von 84 Jahren gestorben war, reisten Menschen aus der ganzen Welt in den Vatikan, um sich von ihm zu verabschieden. Zur Beerdigung eine Woche später pilgerten 3,5 Millionen Menschen auf den Petersplatz. Aus Angst vor Terroranschlägen wurde für die Beerdigung ein Flugbeschränkungsgebiet über Rom eingerichtet. An der Trauerfeier nahmen 200 geladene Gäste teil. Weltweit schauten über zwei Milliarden Menschen die Zeremonie am Fernsehen.
Grace Kelly
Vor fast genau 40 Jahren starb Fürstin Gracia Patricia, besser bekannt als Grace Kelly, nach einem Autounfall. Sie war 52 Jahre alt. Schon vor ihrer Hochzeit mit Fürst Rainier von Monaco war die Amerikanerin als Schauspielerin bekannt. Ihre Präsenz im Fürstentum verhalf Monaco zu wirtschaftlichem Aufschwung. Entsprechend gross war die Erschütterung. Ihre Beerdigung am 18. September 1982 wurde im TV übertragen. An ihrer Beerdigung nahmen rund 800 geladene Gäste teil.
Elvis Presley
Die Todesmeldung des King of Rock 'n' Roll am 16. August 1977 ging um die Welt. Elvis starb im Alter von 42 Jahren auf seinem Anwesen Graceland in Memphis, Tennessee. Sein Leichnam wurde dort aufgebahrt. Nach wenigen Stunden hatten sich schon über 80'000 Fans am Sarg versammelt. Die Beerdigung fand im engsten Familienkreis statt, und der Sarg wurde anschliessend von der Villa zum Friedhof gebracht. Da aber nach wie vor viele Trauernde die Strassen blockierten, wurde für den Weg von knapp vier Kilometern über vier Stunden Zeit benötigt.