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Trotz der MeToo-Bewegung und dem, was im vergangenen Jahr in Hollywood im Zusammenhang mit Frauen passiert ist, bleibt der Weg für Filmemacherinnen und Schauspielerinnen weiter steinig.
Eine aktuelle Studie zeigte, dass Frauen insgesamt 20% aller Regisseure, Produzenten, Cutter und Kameramänner in den Top 250 der umsatzstärksten Hollywood-Filme ausmachen. Daraus ergibt sich, dass 92% aller Filme ohne weibliche Regisseure, 73% ohne weibliche Schriftsteller, 27% ohne weibliche Produzenten, 74% ohne weibliche Cutter und sogar 96% ohne Kamerafrau.
Der Anteil an Frauen im Film sank gegenüber 2017 um 3 Prozentpunkte, so ein Bericht des Center for the Women in Television and Film. Damit lag der Wert sogar unter dem 9-Prozent-Wert, der vor zwanzig Jahren im Jahr 1998 erreicht wurde, was darauf hindeutet, dass Frauen immer noch nicht den ihnen zustehenden Platz im Land der Träume erlangt haben.
Diese radikale Unterrepräsentanz von Frauen dürfte durch die freiwilligen Maßnahmen einiger weniger Personen oder eines einzelnen Studioleiters nicht beseitigt werden können. Ohne größerem Einsatz der großen Studios, Innungen und Verbände werden wir wahrscheinlich keine nennenswerten Veränderungen erleben.
Die größten Steigerungen, so die Rechercheure, verzeichneten die Autorinnen mit 16 Prozent, ein Plus von 5 Prozentpunkten gegenüber 2017, das in jüngster Zeit einen Aufschwung erlebt hat, und die Produzentinnen mit 21 Prozent, ebenfalls ein Plus von 5 Prozentpunkten gegenüber 2017.
Die Autorin von Bumblebee, dem neuesten Transformers-Film des Franchise, hat kürzlich weibliche Drehbuchautoren in den Mittelpunkt gestellt und die klassischen Genderrollen in Frage gestellt. Die Drehbuchautorin Christina Hodson hofft, dass die Hauptfigur des Bumblebee-Films, Charlie Watson, jüngere Frauen dazu inspirieren wird, sich für Mechanik und Robotik zu interessieren und sich so zu fühlen, als stünden diese Karrieremöglichkeiten ihnen und nicht nur jüngeren Männern offen.
Glücklicherweise gibt es dieses Jahr zahlreiche Frauen, die man im Auge behalten sollte. Chiara Towne ist eine von ihnen. Sie ist die Tochter des berühmten Chinatown-Drehbuchautors Robert Towne und hat kürzlich Dokumentationen und Kurzvideos gedreht. In ihrem Drehbuch „V.I.N.“ erzählte sie die Geschichte des Interviews des Malcolm X-Biographen Alex Haley im Gespräch mit dem Leiter der amerikanischen Nazipartei, George Lincoln Rockwell.
Anfang 2018 war Lady Bird Direktorin Greta Gerwig zudem die fünfte Frau in der Geschichte, die bei den Oscars für die Auszeichnung als beste Regisseurin nominiert wurde. Von dieser talentierten Regisseurin darf man in den kommenden Jahren Großes erwarten. Auch Anna Boden wird den bevorstehenden Captain Marvel von Marvel als Co-Direktorin leiten, so dass, obwohl die Zahlen düster sind, weibliche Regisseure hoffentlich in Hollywood Fuß fassen werden, was 2019 zu einem wegweisenden Jahr macht.
Wer ist deine Lieblings Direktorin?

Autor
Jeridoo Universe AG, Stationsstrasse 89, Rothenburg
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