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Der 26. Dezember wird meist als zweiter Weihnachtsfeiertag bezeichnet. Es ist aber auch der Tag des Hl. Stephanus.
Der hl. Stephanus ist der erste Märtyrer, der wegen seines Glaubens gestorben ist.
Die Legende erzählt, dass Stephanus einer von sieben Diakonen der urchristlichen Gemeinden in Jerusalem war. Die Diakone waren noch durch die Handauflegung der Apostel geweiht worden.
Die Aufgabe der Diakone war es, sich um die Glaubensverkündigung zu kümmern und auch für die sozialen Belange der Gemeinden. Man könnte sie auch Gemeindeleiter nennen. Stephanus galt als tatkräftiger Mann und überzeugter Christ.
Vermutlich trieb der Neid hellenistischer Juden, Stephanus anzuklagen, dass er „gegen die heiligen Stätten und das Gesetz“ predigen würde. Während seiner Verteidigungsrede und seinem klaren Bekenntnis zum Christentum, soll er eine Vision bekommen haben.
Die Richter deuteten dies als Gotteslästerung ab und verurteilten ihn zum Tode durch Steinigung. Vor den Stadttoren Jerusalems am Damaskus-Tor wurde er gesteinigt. Im nahenden Tode vergab er seinen Peinigern.
Der hl. Stephanus steht für Zivilcourage. Er wird gerne als Beispiel dafür genommen, dass man mit Mut für eine gute Sache eintreten soll.
In Portugal wurden verschiedene ländliche Bezirke nach dem Heiligen „Santo Estêvão“ benannt. Im Lissaboner Stadtteil Alfama liegt die Kirche des Santo Estêvão, einst Treffpunkt der Fadistas.
An der Algarve wurde im Landkreis Tavira ebenfalls ein ländlicher Bezirk nach dem Santo Estêvão benannt. Im Hinterland gelegen werden dort hauptsächlich Oliven und Mandeln angebaut.
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- Internationaler Tag der Museen – Dia Internacional dos Museus