Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03262.jsonl.gz/2018

ETH Zurich :
Computer Science :
Pervasive Computing :
Distributed Systems :
Education :
MC SS2001
WAP & imode - Web-Zugang über Mobilfunktelefone
Christof Steiger
Abstract
Sowohl das Internet als auch die Mobilfunktelefonie waren in den letzten Jahren einem enormen Aufschwung unterworfen. Es stellt sich nun die Frage, wie man den Internetzugriff von Mobilfunktelefonen aus realisieren soll. Beim "drahtlosen" Internet auf mobilen Endgeräten ergeben sich ganz neue Probleme: Das Endgerät ist in vielerlei Hinsicht einem herkömmlichen PC unterlegen, das (drahtlose) Netzwerk ist in Bezug auf Bandbreite und Verfügbarkeit diversen Einschränkungen unterworfen, und nicht zuletzt sind die Bedürfnisse der Benutzer anders.
Konkret gibt es heute zwei unterschiedliche Zugangstechnologien: Einerseits das Wireless Application Protocol (WAP), eine Familie von Protokollen; andererseits iMode, ein vollständiges Produkt der japanischen Firma NTT DoCoMo. Die Intention von WAP ist es, einen möglichst allgemeinen Standard für die Übertragung und die Darstellung von Daten auf mobilen Endgeräten zu definieren. WAP definiert eine Protolkollhierarchie aus 5 Protokollschichten, nicht unähnlich derjenigen des Internets. Bei iMode wird ein kurzer Überblick über die Technik und ein Einblick in die angebotene Funktionalität gegeben.
Das letzte Kapitel befasst sich mit dem Vergleich von WAP mit iMode. Wichtig ist dabei zu erörtern, inwiefern solch ein Vergleich überhaupt berechtigt ist: iMode ist ein konkretes Produkt, während WAP eine Spezifikation ist, die möglichst implementationsunabhängig sein sollte. Abschliessend werden mögliche Gründe für den unterschiedlichen Erfolg - Implementierungen von WAP waren bisher eher mässig erfolgreich, während iMode in Japan enormen Anklang findet - diskutiert.
Slides: [.pdf],
schriftliche Ausarbeitung: [.pdf]