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Die Präfektur Fukushima kämpft gegen Schlamm von der Abwasserklärung. Seit mehr als einem Jahr bleibt der Schlamm in den Kläranlagen und am Ende August warteten 50’000 Tonnen Schlamm auf eine Wiederverwendung oder Entsorgung.
Vor der Atomkatastrophe vom AKW Fukushima I wurden in der Präfektur 80% des Schlamms zum Zementhersteller geliefert und 20% zum Komposthändler oder Endlager geschickt. Im April letzten Jahres, als 26’000 Bq/kg radioaktives Cäsium in einer Kläranlage in Fukushima festgestellt wurde, wurden gesamte Lieferungen in der Präfektur eingestellt. Die obere Grenze zur Entsorgung liegt bei 8’000 Bq/kg.
Momentan liegen die Messwerte bei 300 Bq/kg, was zur Entsorgung wie Aufschütten zugelassen sind. Die Führung des Endlagers lehnt jedoch die Aufnahme des Schlamms ab, weil die Bewohner damit nicht einverstanden seien. Für die Zementhersteller sind die Werte auch immer noch zu hoch.
Jeden Monat entstehen rund 4’000 Tonnen Schlamm in Fukushima. Die Behörde will ihn nun trocknen, um das Volumen zu reduzieren. Aber eine gründliche Lösung wurde noch nicht gefunden.