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Die Strategie des EU-Beitrittskandidaten ist das Ergebnis langwieriger Verhandlungen mit der EU und folgt auf eine Ende Juni 2002 mit einer Gebervereinigung abgeschlossene Stilllegungs-Vereinbarung über USD 125 Mio. Gemäss dem Plan soll Ignalina-1 im Jahr 2005 und Ignali-na-2 im Jahr 2009 geschlossen werden. Der Neubau von Kernkraftwerken in Litauen wird ausdrücklich nicht ausgeschlossen. Ein fossiles Kraftwerk wird modernisiert, um die Stromversorgung sicherzustellen.
Das Kernkraftwerk Ignalina (2 x 1185 MW, RBMK) liefert 78% des in Litauen erzeugten Stroms. Der Stromverkauf ins Ausland bringt willkommene Deviseneinnahmen. Eine Voraussetzung für den geplanten EU-Beitritt Litauens im Jahr 2004 ist aber eine Vereinbarung über die Stilllegung des Kernkraftwerks vom Tschernobyl-Typ.
Quelle
M.E. nach NucNet vom 26. Juni und 8. Juli 2002