Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03611.jsonl.gz/1993

Von der Landspitze in „Bitupitá“, im äussersten Nordwesten des Bundesstaates – an der Grenze zu Piauí – bis nach „Icapuí“, im extremen Südosten – an der Grenze zu Rio Grande do Norte – erstrecken sich 573 km schönster Küste, die mit einer Wassertemperatur zwischen 25° und 28° C den Besucher mit einer konstanten leichten Brise und einer Luftfeuchtigkeit bei 82% empfängt. Interessant ist, dass der gesamte Küstenabschnitt vollkommen regelmässig verläuft, das heisst, er wird höchstens hie und da von ein paar ruhigen Buchten und von schmalen, ins Meer mündenden Flüssen, unterbrochen. Vor den Sandstränden wird der Erdstreifen, ab und an von Sanddünen überlagert. Manchmal wird er auch von schroffen Erdabbrüchen, als Folge maritimer Erosion, verschlungen.
In diesem paradiesischen Szenario gibt es Strände wie Jericoacoara, Morro Branco, Canoa Quebrada oder Mundaú, die sich in ihrer ursprünglichen Struktur kaum verändert haben und die, ausser einigen freundlichen Fischern, dem Touristen keine besonderen Annehmlichkeiten bieten – es sei denn, er ist ein „Abenteurer“ – dann werden ihm gerade diese „wilden“ Strände besonders zusagen.
Die Mehrzahl der Strände hat allerdings eine mehr oder weniger detaillierte touristische Infrastruktur: Hotels, Pousadas, Restaurants etc. und asphaltierte Anfahrtswege, wie die „Rota do Sol Nascente“ (Route der aufgehenden Sonne) und die „Rota do Sol Poente“ (Route der untergehenden Sonne). Gemeint sind die beiden Anfahrtsrouten von Fortaleza nach Südosten und von Fortaleza nach Nordwesten.