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Seit dem Bekanntwerden, dass Elpida Insolvenz angemeldet hat, kamen auch gleich die nächsten Namen von Branchengrössen wie Toshiba und Globalfoundries ins Gespräch, die sich nun einen Wettstreit bieten, wer denn Elipida übernehmen könnte. Mit im Rennen ist auch Micron, die nun ein Gebot in der Höhe von 1.3 bis 1.5 Milliarden US-Dollar abgegeben haben.
Wie Fudzilla berichtet soll Micron derzeit 2.1 Milliarden US-Dollar in der Kriegskasse haben. Dabei handelt es sich um Geld, das der Hersteller kurzfristig investieren könnte. Der CEO von Micron, Mark Durcan gab zudem bekannt, dass eine Erholung der DRAM Preise erwartet werde.
Für Micron wäre die Übernahme von Elpida eine Möglichkeit sich breiter am Markt aufzustellen. Durch deutlich gesteigerte Produktionskapazitäten sowie Kostenoptimierungen würde Micron auf einem stabileren Fundament stehen, wenn die Preise ein nächstes Mal in den Keller fallen. Bereits bezüglich des NAND-Flash-Geschäfts hat Micron einen ähnlichen Schritt vorgenommen, wobei man Intels Anteile des Joint-Ventures bei der Produktion von Flash-Speicher übernommen hat. Fudzilla