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Gemäss Art. 68 des Bundesgesetzes über Radio und Fernsehen (RTVG) von 2006 muss für den Betrieb von Geräten zum Empfang von Radio- und Fernsehprogrammen eine Empfangsgebühr bezahlt werden. Die Gebühr wird pro Haushalt oder Gewerbebetrieb, in dem entsprechende Geräte vorhanden sind, erhoben. Mit dem Einzug der Gebühren ist seit 1998 die Billag AG beauftragt (vgl. Links). Die heutige Empfangsgebühr wird voraussichtlich Anfang 2019 durch eine neue, nicht mehr geräteabhängige Abgabe abgelöst.
Im Jahr 2017 wurden 1,37 Mia. Franken über die Empfangsgebühren eingenommen. Davon wurden 1,4 Mia. Franken für die Finanzierung der Radio- und Fernsehprogramme der SRG SSR verwendet. 68 Mio. Franken flossen in das Gebührensplitting zugunsten lokaler und regionaler Rundfunkanbieter. Zusätzlich wurde diesen noch 3 Mio. Franken an die Kosten, die im Rahmen der Einführung neuer Technologien für die Errichtung von Sendernetzen entstehen, zugesichert. Die restlichen Einnahmen wurden für die Nutzungsforschung (2,5 Mio. Franken) und die Verwaltungstätigkeit (Billag AG 62 Mio.; BAKOM 4 Mio.) eingesetzt.
Die Rundfunkgebühren sind zwischen 1992 und 2017 von 906 Mio. auf 1396 Mio. Franken angestiegen. Diese Zunahme ist einerseits auf das Wachstum der schweizerischen Wohnbevölkerung und auf eine breitere Abdeckung der Haushalte mit, für den Radio- und Fernsehempfang, geeigneten Geräten sowie andererseits auf die Erhöhung der Empfangsgebühren zurückzuführen. Seit April 2015 beträgt die Rundfunkgebühr für den privaten Empfang jährlich 165 Franken für das Radio und 286,20 Franken für das Fernsehen (insgesamt 451,20 Franken).
Weiterführende Informationen
Tabellen
Grafiken
Links
BAKOM
Billag AG
Im Auftrag des Bundes führt die Billag AG seit 1998 (und bis 2018) die Erhebung der Radio- und Fernsehempfangsgebühren durch. Sie verschickt die Rechnungen an drei Millionen Haushalte und Betriebe in der Schweiz.
Grundlagen und Erhebungen