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Alkohol, Tabak und Drogen sind keine gewöhnlichen Konsumgüter. Sie können sich negativ auf die psychische und physische Gesundheit und/oder die soziale Entwicklung auswirken.
Das BAG ist auf nationaler Ebene für die Strategie, die Leitung und Koordination von Präventionsprogrammen sowie für das Sicherstellen wissenschaftlicher Grundlagen und das Erarbeiten der Gesetzgebung zuständig.
Die Kantone sind für den Vollzug der Bundesgesetze verantwortlich. Die NGOs (Nichtregierungsorganisationen) ergänzen Bund und Kantone mit geeigneten Massnahmen.
Alkohol
In der Alkoholprävention nimmt das BAG vor allem eine koordinierende und unterstützende Rolle wahr. Die Kantone verfügen über weit reichende Zuständigkeiten und Kompetenzen. Ihnen obliegt beispielsweise die Verantwortung für die Einhaltung der Abgabeverbote, für die Regelung von Ladenöffnungszeiten, das Gastgewerbe und den Detailhandel sowie die Werbevorschriften
Tabak
In der Schweiz ist das Rauchen in geschlossenen Räumen verboten, wenn sie mehr als einer Person als Arbeitsplatz dienen oder öffentlich zugänglich sind (z.B. in öffentlichen Verwaltungsgebäuden, Spitälern, Schulen, Museen, Theatern und Einkaufszentren). Es können abgetrennte und ausreichend belüftete Raucherräume eingerichtet werden. Das BAG ist die oberste Behörde für die strategische Leitung der Tabakprävention in der Schweiz.
Die Kantone ihrerseits können beispielsweise Abgabe und Werbung von Tabakwaren sowie den Schutz vor Passivrauchen reglementieren und dabei auch Gesetze verabschieden, die weiter gehen als das Bundesgesetz.
Drogen
In der Drogenpolitik verfolgt die Schweiz die so genannte Viersäulenpolitik von Prävention, Therapie, Schadensminderung, Repression und Marktregulierung. Die wichtigsten Erfolge dieser Politik sind ein erheblicher Rückgang der Todesfälle und der Beschaffungskriminalität, eine bessere Gesundheit der Abhängigen und das Verschwinden der offenen Drogenszenen.
Das BAG ist vor allem in Querschnittaufgaben tätig wie der Entwicklung der nationalen Drogenpolitik, der internationalen Zusammenarbeit und Koordination sowie der Innovationsförderung und dem Wissensmanagement.