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Kein Geld für Swiss Alpine Marathon
Sollte die Gemeinde Davos zum Leistungsabbau ansetzen, könnte dies für Grossanlässe das Ende bedeuten, warnt die Davoser Tourismusorganisation.
Davos. – Der Davoser Tourismus lebt vor allem auch von Grossanlässen wie dem Swiss Alpine Marathon oder dem Langlauf-Weltcup Davos Nordic. Die Weiterführung solcher wertschöpfungsintensiver Veranstaltungen sei «höchst gefährdet», warnt nun Reto Branschi, der CEO der Davos Destinations-Organisation.
Dieser Fall würde laut Branschi eintreten, wenn Davos die Liegenschaftssteuer ablehnt. Dann will die Gemeinde einen hammerharten Sparkurs einleiten, der unter anderem auch Beitragskürzungen beim Sportfonds beinhaltet. Durch diesen werden Sportanlässe mit Defizitgarantien unterstützt und auf dieses Geld seien die Organisatoren von Veranstaltungen wie etwa dem Swiss Alpine Marathon angewiesen.
Werden die Defizitgarantien gekürzt, dann müssten Veranstalter die fehlenden Finanzen auf anderen Wegen beschaffen. Das aber erachtet Branschi schlichtweg als aussichtslos: «Ich weiss nicht, wie das finanziert werden soll.» (béz)