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Melasse Rum
Wie schon beim Rum erklärt wird dieser meistens aus Melasse hergestellt. Einem Nebenprodukt, das bei der Zuckerproduktion anfällt. Die Melasse wird mit Hefe angereichert und fermentiert. Anschliessend folgen zwei Destillationen und die Lagerung im Holzfass. Man unterscheidet zwei Rumtypen: erstens der Rum welcher seine Farbe und Geschmack durch die Lagerung im Fass erhält. Die andere Sorte ist der karamellisierte Rum. Bei diesen wir Zuckercouleur dazugegeben um die Farbe und Geschmack zu beeinflussen.
Weisser und Brauner Rum
Eigentlich ist jeder Rum zu beginn weiss/farblos. Das Destillat welches einen Alkoholgehalt von 70% hat wird mit Wasser auf 40-50% verdünnt. Das Geheimnis jeden Rums ist die Lagerung. Auch der weisse Rum muss gelagert werden, denn zu beginn enthält dieser noch Fuselöle welche zuerst entweichen müssen. Dies kann nur über die Lagerung geschehen, die Fuselstoffe spalten die Verbindungen mit der Aufnahme von Sauerstoff. Der weisse Rum wird für drei Monate in Edelstahltanks gereift, dies reicht aus um die Fuselstoffe los zu werden. Der braune Rum wird in Holzfässern gelagert, der Prozess ist der selbe wie beim weissen Rum, es müssen zuerst die Fuselstoffe entweichen. Das Holz hat noch einen zweiten Vorteil, es gibt dem Rum die Farbstoffe und Geschmack ab. Das Holzfass ist entscheidend für die Rumproduktion, bevorzugt wird Eichenholz und wenn das Fass zuvor für die Lagerung von Whisky oder Cognac genutzt wurde, verleiht das dem Rum eine spezielle Geschmacksnote. Die Variante der gebrauchten Fässer wird vor allem in den Französischen Antillen genutzt um qualitativ hochwertigen Rum herzustellen. Durch die unterschiedliche Lagerdauer, erhalten die Rums verschiedene Bezeichnungen. Nach einem Jahr Lagerung bezeichnet man den Rum als „Rhum ambré“, nach drei Jahren darf man ihn als „VO“ bezeichnen, nach vier Jahren „VSOP“ und nach mindesten sechs Jahren „XO“.