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Dass "Vista", Microsofts Ende des nächsten Jahres auf den Markt kommendes neues PC-Betriebssystem, wohl einige Hardwareanforderungen stellen würde, ahnte man schon. Dem 'APC Magazine' ist es nun gelungen, dem australischen Microsoft-Strategen Nigel Page etwas genauerer Angaben zu entlocken.
Damit "Vista" seine Vorzüge voll ausleben könne, so Paige, wären aber ein Dual-Core-Prozessor, eine PCI x 16-Grafikkarte mit 256 MB RAM, 2GB DDR3 RAM bei einer 64 Bit-CPU oder 1 GB für eine 32-Bit-CPU sowie eine S-ATA 2-Harddisk ideal. Die Hardwarehersteller werden Microsoft wieder einmal zu Dank verpflichtet sein.
Über die absoluten Mindestabforderungen äusserte sich Paige allerdings nicht. Wie er teilweise antönte, könnten diese erheblich niedriger sein – der Anwender wird dann aber mit einem wesentlich langsameren und weniger gut aussehenden Betriebssystem leben müssen.
Wie Page erklärte, wird bei Vista die Grafikkarte entscheidend zur Performance des OS beitragen. Bei Vista beruhen viele der grafischen Elemente der "Aero Glass"-Oberfläche auf Vektor- statt wie bei den früheren Windows-Versionen auf Bitmap-Grafik. Vektorgrafik hat den Vorteil, dass die Grösse von Elementen ohne Verlust von Schärfe verändert werden kann und dass der Bildaufbau im Prinzip wesentlich schneller ist. Davon profitiert man aber nur, wenn die Grafikkarte schnell genug ist und genügend eigenen Arbeitsspeicher hat.
PC-Benutzer mit schwächerer Hardware – vor allem Notebook-Anwender – werden mit einer "klassischen" Oberfläche, die wie Windows XP aussieht, Vorlieb nehmen müssen. (hjm)