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Die Schweizer Weltnummer 3 Stanislas Wawrinka bezwang in den Viertelfinals den Kanadier Milos Raonic 7:6 (7:5), 6:2. Auch im Halbfinale steht Roger Federer. Der Baselbieter ringt den Franzosen Jo-Wilfried Tsonga 2:6, 7:6 (8:6), 6:1 nieder und siegt in extremis.
Nach einer Steigerung im zweiten Satz setzte sich Stanislas Wawrinka letztlich souverän durch. Nach zuletzt zweimaligem Ausscheiden in den Achtelfinals (Indian Wells und Miami) steht der Romand zum ersten Mal seit seinem Triumph an den Australian Open wieder unter den Top vier eines ATP-Turniers.
Nach eineinhalb Stunden Spielzeit verwertete Wawrinka seinen ersten Matchball zum zweiten Halbfinal-Einzug in Monte Carlo nach 2009. Dort wartet David Ferrer aus Spanien. Die Paarung Wawrinka-Ferrer gab es bis jetzt zwölf Mal. Insgesamt fünf Duelle, unter ihnen die letzten zwei (im Final von Oeiras/Por und an den World Tour Finals in London) entschied der Schweizer aber für sich. In Monte Carlo setzte sich Ferrer im Viertelfinal überraschend gegen Rafael Nadal durch. 7:6 (7:1), 6:4 siegte er im spanischen Duell gegen die Weltnummer 1.
Roger Federer wurde im Viertelfinal von Tsonga an den Rand einer Niederlage gedrängt. Den ersten Satz verlor der Schweizer mit 2:6. Während Federer im ersten Satz keinen seiner drei Breakbälle nutzte, holte der Franzose mit ebenso vielen Chancen zwei Games und den Durchgang überraschend deutlich mit 6:2.
Im zweiten Satz steigerte sich Federer, liess aber sogar zehn Breakchancen ungenutzt - etwas, das sich normalerweise rächt.
Doch dank dem 8:6 im Tiebreak rettete sich Federer in den Entscheidungssatz, der dann ganz nach dem Gusto der Nummer 4 der Weltrangliste verlief. Federer durchbrach mit dem 15. (!) Breakball den ersten Service Tsongas, liess ein zweites Break folgen und servierte überragend.
Die Nummer 2 aus Serbien, Novak Djokovic, schlug in seinem Viertelfinal Guillermo Garcia-Lopez. Der Spanier, der im Achtelfinal Tomas Berdych eliminiert hatte, verlangte dem «Djoker» viel ab, musste sich aber nach mehr als zwei Stunden mit 6:4, 3:6, 1:6 geschlagen geben.
Federer und Djokovic stehen sich in diesem Jahr nach Dubai (Halbfinal/Sieg Federer) und Cincinnati (Final/Sieg Djokovic) bereits zum dritten Mal gegenüber, insgesamt zum 34. Mal. Im Head-to-Head führt der Schweizer mit 17:16. (si/syl)