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Strukturelle Verformungen müssen genau und gründlich gemessen werden, damit im Betrieb fehlerlose und verlässliche Daten zur Verfügung stehen. Eine Leistung, die HYDRO aus dem Effeff beherrscht.
Messungen von strukturellen Verformungen sind für den sicheren Betrieb von Wasserkraftanlagen unerlässlich. Aber diese minutiöse Arbeit in einer winzigen Dimension – das Aufkleben der Dehnungsmessstreifen und anschliessend die sorgfältige Verarbeitung der erhobenen Daten – bleibt oft unbemerkt. Hier drei Beispiele.
Nach einem Bruch des Ablenkgestänges an einer Peltonturbine im Jahr 2023 wurden Schutzhauben angebracht. Danach erfolgte ein Testlauf, unterstützt durch Dehnungsmessstreifen, denn es galt, den Nutzen der Abdeckhauben zu bewerten und die Belastungen zu ermitteln, denen das Gestänge nun während der Anlaufphasen ausgesetzt ist.
Messung bei 20 bar Druck
Im Jahr 2022 wurden während der Wiederinbetriebnahme einer überholten Drosselklappe Dehnungsmessstreifenmessungen an der Klappe und an der bergseitigen Panzerung durchgeführt. Dabei ging es darum, einerseits die Ergebnisse der FEM-Berechnungen zu vergleichen und andererseits das Spiel zwischen Panzerung und Fels zu ermitteln. Die Messgeräte befanden sich zwar unter Wasser und waren einem Druck von 20 bar ausgesetzt, aber die Messungen konnten erfolgreich durchgeführt werden.
Und vor Kurzem schliesslich ergab sich der Verdacht auf eine bestimmte Art von Verdrehung des Wellenstrangs einer ternären Gruppe. Bei den Anlaufversuchen wurden Messungen mit Dehnungsmessstreifen durchgeführt, wobei ein Telemetriesystem verwendet wurde, das eine Datenanalyse in Echtzeit ermöglichte.
Diese Dienstleistung stellt einen hohen Mehrwert dar und beweist, dass die Messspezialisten von HYDRO mit Zwergen umgehen können, um den Riesen zu dienen.