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Bei trockener Witterung und angenehmen Temperaturen konnte am Sonntag in Gonten das Seilziehturnier durchgeführt werden. Insgesamt 24 Mannschaften kämpften in den Kategorien Frauen, Mixed und Schüler um die Podestplätze. Angefeuert wurden sie vom zahlreich erschienenen Publikum.
Drei einzelne Turniere wurden am Sonntag in Gonten ausgetragen. Den Auftakt machten die sechs Frauen-Mannschaften, die die dritte Runde in der Schweizermeisterschaft austrugen. Es zeigte sich, dass die Rollen verteilt sind. Obenaus schwang bzw. zog das Team aus Sins. Ihm folgte das Heimteam aus Gonen auf dem zweiten Platz. Damit hiess die Finalpaarung bereits zum dritten Mal Sins - Gonten und zum dritten Mal unterlagen die Gontnerinnen. In der Vorrunde lagen die beiden Teams mit 12 und 13 Punkten fast gleichauf. Doch schon die erste Direktbegegnung endete wie später der Final mit 3:0 für Sins. Damit führt Sins in der Jahreswertung mit einem bequemen Vorsprung und ist auf dem guten Weg, die Gontnerinnen als Schweizermeister abzulösen.
Am Nachmittag standen das Mixed-Turnier (Männer und Frauen) sowie das Schülerturnier auf dem Programm. Unter den acht Mixed-Mannschaften befanden sich auch Gonten und Appenzell. Beide «Heimteams» konnten aber nicht um einen Podestplatz mitkämpfen, sondern sahen sich nach der Vorrunde in den Ausmarchungen um die hinteren Ränge wieder. Schliesslich beendete Gonten als zweitletzter das Turnier, während Appenzell auf den 5. Platz kam. Der Final wurde zwischen Sins und Stans-Oberdorf ausgetragen.Auch wenn das Mixed-Turnier für die meisten Mannschaften den geringeren Stellenwert besitzt als das Damen-Turnier, wurden in den Final-Zügen nochmals alles gegeben. Lange blieb das Duell ausgeglichen, das Seil bewegte sich nur einige Zentimeter hin und her. Doch schliesslich hielten die Kräfte bei Stans-Oberdorf länger und sie konnten mit einem 3:0 und als Tagessieger vom Platz gehen.
Einen hohen Unterhaltungswert bildete das Schülerturnier, das bereits zum dritten Mal in Gonten durchgeführt wurde. Nebst einigen Junioren-Teams von Seilziehclubs waren es in der Mehrheit spontane Schülergruppen, die sich für das Turnier bildeten. Entsprechend gross waren die Unterschiede zwischen den 10 Schüler-Mannschaften. Nicht selten strauchelte eine ganze Gruppe und hing hoffnungslos verloren im Seil. Trotzdem gab es bei den Schülern keine Verlierer. Alle Mannschaften erhielten ein kleines Präsent, das sie nebst den guten Erinnerungen mit nach Hause nehmen konnten.