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1971 wurde die KVA in Ibach in Betrieb genommen. Während den 43 folgenden Jahren erwies sie einen leistungserbringenden und zuverlässigen Dienst im Bereich der energetischen Verwertung der Abfälle. Anfänglich wurde mit einer Abfallmenge von jährlich 250 kg pro Einwohner und mit gesamthaft 45‘000 t Abfall gerechnet. Die damaligen Entscheidungsträger zeigten Weitsicht, als sie die Anlage grösser bauten als ursprünglich geplant. Bereits im Jahr 1972 lag der die Abfallmenge pro Einwohner bei 290 kg Abfall und gesamthaft bei 47‘800 t Abfall. Die nachfolgenden Jahre waren durch laufende Anpassungen der Anlage aufgrund der verschärften Umweltvorschriften, der steigenden Abfallmenge und der verbesserten Verbrennungstechniken geprägt.
Die KVA konnte durch die Verbrennung von Abfall die Umgebung mit Fernwärme heizen. Mit der Abschaltung des KVA Ibach 2015 wird die Fernwärme in LuzernNord neu von Renergie Perlen und dem Walzwerk der Swiss Steel AG in Emmen gespeist.
Ende April 2021 soll der Rückbau durch die Firma Aregger AG beendet sein. Das alte REAL Verwaltungsgebäude wird jedoch für die nächsten fünf Jahre stehen gelassen und das Luzerner Kantonsspital mietet sich ein. Dazu entsteht im ersten Halbjahr 2021 ein Provisorium für die Fahrzeuge des Rettungsdienst des Kantonsspitals.