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1938
Seit dem Jahr 1938 ist Rumantsch neben Deutsch, Französisch und Italienisch die vierte Landessprache der Schweiz.
40
Rund 40% aller Rätoromanen leben ausserhalb von Graubünden – dies vorwiegend in den städtischen Zentren.
60'000
60‘000 Leute sprechen Rumantsch, dies sagt die Volkszählung vom Jahr 2000. 100‘000 Menschen «konsumieren» Medien in Rumantsch. Man sagt, dass in 100 Jahren 90% der Sprachen auf der Welt ausgestorben sind. Rumantsch dürfte für Skeptiker wohl auch dazugehören.
5
Wegen der früheren Abgeschiedenheit vieler Täler des Kantons Graubünden haben sich im Lauf der Geschichte fünf sogenannte Idiome entwickelt, die auch ihre eigene Schriftsprache besitzen: Sursilvan, Sutsilvan, Surmiran, Puter und Vallader.
1982
1982 wurde auf Initiative der Lia Rumantscha, der Dachorganisation der Rätoromaninnen und Rätoromanen, die einheitliche Schriftsprache Rumantsch Grischun entwickelt. Seit 1996 ist Rumantsch Grischun Teilamtssprache des Bundes. Seit 2001 ist Rumantsch Grischun offizielle Amtssprache in Graubünden.
2'400
Allein in Zürich leben 2'400 Rätoromaninnen und –romanen. Dazu kommen noch einige hundert rumantsch-sprechende Studentinnen und Studenten. Zürich ist in Bezug auf den Anteil der rumantsch-sprechenden Bevölkerung die siebtgrösste Gemeinde.
60
Rumantsch ist eine von 60 regionalen Sprachen, beziehungsweise Minderheitensprachen, die zurzeit in Europa gesprochen werden.
Was sagt ein Rätoromane zu den Vorurteilen über ihn und seine Kultur?
Die SRG stellt mit ihrem Service-public-Auftrag sicher, dass kleine Sprachregionen, wie es die rätoromanische Schweiz ist, in der Lage sind, ihre Bevölkerung mit Radio- und Fernsehprogrammen (in diesem Fall: RTR) in ihrer Landessprache versorgen können. Zudem leistet die SRG einen Beitrag zum Zusammenhalt zwischen den verschiedenen Landesteilen, zum Austausch zwischen den Sprachregionen und zum gegenseitigen Verständnis der verschiedenen Kulturen.
Bild: mendhak via flickr.com
Text: Lia Rumantscha / lv
Quellen: SRG SSR / Lia Rumantscha