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Zu Beginn des 20. Jahrhunderts dominierte der spätromantischer Stil der symphonischen Orgelmusik.
Robert W. Jones (* 1945) ist ein walisischer Komponist. Er studierte an der Universität von Wales und Royal Collage of Organists. Er war über 30 Jahre Gymnasiallehrer, seit seiner Pensionierung ist er hauptsächlich als Komponist und Organist tätig. Er lebt in der kleinen Stadt Monmouth an der englisch-walisischen Grenze. Weiterlesen
Enrico Pasini (*1935) wurde in Rom geboren. Als Kind erhielt er Klavieruntericht bei Marcella Palazzi und komponierte schon bald eigene Klavierstücke. 1946 wurde Enrico ins Conservatorio di S. Cecilia aufgenommen und besuchte dort den Unterricht bei Alfredo De Ninno, später bei Rina Rossi.
Auf Drängen seines Vaters studierte er auch Geisteswissenschaften, wandte sich aber später ganz dem Musikstudium zu. Sein wichtigester Lehrer wurde Armando Renzi. Von ihm wurde er ermutigt, seinen eigenen kompositorischen Weg zu gehen. Weiterlesen
Friedrich Reimerdes (1909–2000) wuchs in Berlin auf und erhielt während der Gymnasialzeit Klavier- und Orgelunterricht bei verschiedenen Lehrern und war in dieser Zeit Kompositionsschüler von Curt Doebler, dem Organisten der Charlottenburger Herz-Jesu-Kirche. Friedrich Reimerdes studierte Kirchenmusik am Johannesstift in Spandau und legte dort sein Kantorenexamen ab. Anschliessend war er als Kantor in Goschütz, Schlesien und in Berlin-Heiligensee tätig. Während dem Zweiten Weltkrieg musste er Kriegsdienst leisten und geriet in Kriegsgefangenschaft. Nach seiner Rückkehr aus der Gefangenschaft übernahm er wieder sein früheres Kantorenamt in Berlin-Heiligensee und hatte es bis 1976 inne. 1977 übersiedelte Reimerdes mit seiner Frau nach Otterstadt in Rheinland-Pfalz. Von Anfang 1979 bis Ende 1994 war er bei der Evangelischen Kirchgemeinde Waldsee-Otterstadt in Otterstadt als Kantor und Organist tätig. Friedrich Reimerdes starb nach längerer Krankheit im Alter von 90 Jahren in seiner Wahlheimat Otterstadt. Weiterlesen
Rolf Schweizer (*1936) wuchs in Mundingen auf, heute ein Ortsteil von Emmendingen. Seine erste musikalische Ausbildung erhielt er im Blasmusikverein des Dorfes. Er studierte evangelische Kirchenmusik in Heidelberg u. a. bei Wolfgang Fortner, Hermann Meinhard Poppen, Wolfgang Dallmann und Heinz Werner Zimmermann. Weiterlesen
Friedrich Zipp (1914-1997) war ein deutscher Komponist und Kirchenmusiker. Nach dem Abitur 1933 studierte Zipp in Frankfurt und Berlin Musikerziehung und Kirchenmusik, unter anderem bei Armin Knab. Nach dem Abschluss als Kirchenmusiker im Jahr 1938 arbeitete Zipp als Studienreferendar, Chorleiter und Organist in Frankfurt. Im Jahr 1941 zum Militärdienst eingezogen, geriet Zipp 1945 in amerikanische Kriegsgefangenschaft. Ab 1945 war Zipp wieder Kirchenmusiker in Frankfurt und arbeitete als freier Mitarbeiter beim Hessischen Rundfunk. Im Jahr 1947 wurde Zipp als Dozent für Tonsatz und Gehörbildung an der Staatlichen Hochschule für Musik in Frankfurt a. M. berufen, wo er im Jahr 1962 zum Professor ernannt wurde. Im Jahr 1977 zog Zipp nach Freiburg i. Br. um, wo er bis zu seinem Tod im Jahr 1997 lebte. Weiterlesen
Hannes Meyer (1938–2013) absolvierte nach der Mittelschule in Schiers (EMS) ein vielseitiges Musikstudium in Basel und Zürich (Orgel, Direktion, Komposition und Sologesang). Mit dem Orgel-Konzertdiplom SMPV schloss er das Studium 1966 ab. 1963/64 war er Kapellmeister an der „Komödie Basel“, Chordirektor der Berliner Städteoper und des Extra-Chors des Opernhauses Zürich.
Werner Hermann Minnig (1921–2015) wurde in Meiringen geboren und ist in Innertkirchen aufgewachsen. Mit zehn Jahren zog er nach Ostermundigen, blieb aber immer ein Heimweh-Haslitaler, da ihm diese Landschaft geografische und sprachliche Heimat bedeutete. Mit zwanzig Jahren beendete er seine Lehrerausbildung am Seminar Hofwil-Bern, welches damals eine ausgezeichnete Musikausbildung anbieten konnte. Danach studierte er am Konservatorium Bern Klavier, Orgel und Theorie.
Friedrich Neumann (1915–1989) war ein österreichischer Komponist und Musikwissenschaftler. Er studierte Violine und Klavier sowie Komposition am Mozarteum in Salzburg. Zum Kriegsdienst herangezogen, gelang es ihm doch das Musikstudium während Studienurlauben weiter zu führen. Im Jahr 1941 schloss er am Mozarteum das Fach Komposition ab. Danach gehörte er der Dirigentenklasse von Clemens Krauss an. Später besuchte Friedrich Neumann den Kapellmeisterkurs bei Hermann Abendroth und vertiefte seine Studien der Komposition bei Johann Nepomuk David.
Olivier Messiaen (1908–1992) gehört zweifellos zu den bedeutendsten Komponisten des 20. Jahrhunderts. Von 1919 bis 1930 studierte er am Pariser Conservatoire. Aufgrund seiner Fähigkeiten im Improvisieren wurde Messiaen schließlich in die Orgelklasse von Marcel Dupré geschickt. Dieser Lehrer war für ihn von großer Bedeutung und so machte sich Messiaen dessen Virtuosität zu eigen und entwickelte diese bis zur Vollkommenheit weiter. Hierfür wurde er 1929 mit einem doppelten ersten Preis in Orgelspiel und Orgelimprovisation belohnt. Weiterlesen
Gordon Young (1919–1998) war ein amerikanischer Organist und Komponist von Orgel- und Chorwerken. Er wurde in McPherson, Kansas geboren und studierte am Curtis Institute of Music in Philadelphia. Er doktorierte 1964 in Kirchenmusik.
Young publizierte über 800 Werke und gewann einige Kompositionswettbewerbe. Viele seiner Chorwerke und Orgelwerke, z. B. sein Prelude in Classic Style, gehören heute zum Standardrepertoire der amerikanischen Kirchenmusik. Weiterlesen