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1783 wurde das Eisenwerk von der Familie Björkman übernommen und der Schwerpunkt der Produktion verlagerte sich auf die Verarbeitung von Kupfererz, welches aus der Orijärvi-Kupfermine gewonnen wurde. Doch als im 19. Jahrhundert die Kupferbestände zur Neige gingen, wurde der Hochofen im Jahr 1802 geschlossen.
Nur 20 Jahre später, 1822, wurden die Eisenwerke sowie das Dorf Fiskars vom Apotheker Johan Jacob Julin gekauft. Die Eisenwerke wurden auf seine Anweisung hin ausgebaut und die Produktion von Eisen wurde wieder aufgenommen. Neben Essbesteck produzierte die Firma ab 1837 auch Maschinen für das Maschinenwerk im Dorf. In diesen Jahren wurde im Werk auch die erste Dampfmaschine Finnlands hergestellt.
Fiskars wuchs beständig, erst im Jahr 1929, dem Jahr des grossen Börsencrashs, verlangsamte sich das Wachstum. Erst zum Ende des Zweiten Weltkriegs konnte das Management die Pläne zur Reform der Firmenstruktur umsetzen: Die Ära der Massenproduktion würde nun beginnen.
1967 folgte der nächste prägende Erfolg des Labels: Fiskars produzierte die weltweit erste Schere mit Kunststoffgriff. Doch wie kam es zur Entscheidung, einen orangenen Griff herzustellen? Der Produktionsdesigner hatte die Farben Schwarz, Rot oder Grün vorgeschlagen, als der Prototyp jedoch produziert werden sollte, entschied der Maschinist, das Orange, welches sich noch in der Maschine befand, zuerst zu verbrauchen. Somit wurden die Prototypen in vier Farben hergestellt, wobei sich Orange und Schwarz als die beliebtesten herausstellten. Im Jahr 2003 wurde die Farbe Fiskars Orange® offiziell als Markenzeichen in Finnland registriert.