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Die Jugendzeit, eine Periode des körperlichen und psychischen Umbruchs, bringt eine wichtige Änderung in Sachen Nahrung mit sich.
Die Problematik dieses Alters besteht oft in der Wahrnehmung des eigenen Körpers, der sich im Wandel befindet und den sie neu kennen lernen müssen.
Die Reaktion der Jugendlichen gegenüber der Nahrung
Im Moment des Erwachsenwerdens wird die Nahrung häufige Ursache von Konflikten.
Der Wunsch nach Unabhängigkeit, die Suche nach neuen Erfahrungen, machen, dass sich die Jugendlichen nicht mehr den Einschränkungen des Familienlebens unterziehen wollen. Sie bleiben oft dem Familientisch fern, meiden damit die Möglichkeit zum gemeinsamen Gespräch, essen zu Unzeiten und naschen oft. Man muss versuchen, Regeln zum gemeinsamen Leben aufzustellen, die jedem erlauben, auf seine Rechnung zu kommen. Sie haben eine gewisse Portion Phantasie und Freiheit nötig, um ihre Persönlichkeit zu entwickeln, wenn sie sich aber am Familientisch versammeln, kann man ihnen zeigen, dass man sich für sie interessiert.
Umfragen haben gezeigt, dass Jugendliche, auch wenn sie schnöden, die gemeinsamen Mahlzeiten mit der Familie für angenehme Gespräche schätzen. Leider essen immer mehr Familien vor dem Fernseher, was jegliche Gespräche im Keim erstickt!
Welches sind die Probleme, die bei den Jugendlichen von der Ernährung abhängen?
Beim jungen Mädchen sind es zwei Dinge:
1. Der Nährstoffmangel
Der Mangel an Kalzium und Eisen sind die beiden häufigsten Mangelerscheinungen. Sie können Jahrzehnte später verantwortliche sein für Osteoporose (Kalzium) und Abnahme der intellektuellen und körperlichen Leistungsfähigkeit, sowie häufigen Infektionen (Eisen).
Um vorzubeugen, bieten Sie ihnen eine Vielfalt an Nahrungsmittel, die reich an Kalzium (Milchprodukte) und an Eisen (Fleisch, Leber, Linsen, Dörrfrüchte, Kohl, Kresse) sind, an.
Sie benötigen 2 Imbisse pro Tag (Zeit nach ihrer Wahl), die diese Nahrungsmittel beinhalten.
Achten Sie darauf, dass sie in dieser Periode pro Tag ¾ Liter Milch oder Gleichwertiges zu sich nehmen.
¼ l Milch enthält gleich viel Kalzium wie 2 Joghurt zu 1,2 dl oder 300 g Quark oder 10 Petits-Suisses zu 30g oder 80 g Camembert oder 45 g Roquefort oder 40 g Edamer oder 30 g Greyerzer
2. Die verschiedenen Diäten
Um die Diäten einzuhalten, sind die jungen Mädchen zu allen Anstrengungen fähig. Diese sind aber für Mangelerscheinungen in dieser Zeitspanne des grossen Wachstums verantwortlich. Arbeiten Sie mit Ihrer Tochter zusammen, damit sich ihr Körper positiv entwickeln kann.
Bei den Jugendlichen, speziell wenn sie sport betreiben, sind praktische Ratschläge nötig, um den Bedarf an ihren Kräfteverschleiss anzupassen.
Was essen vor einem Wettkampf?
Dies hängt von der Sportart ab, d.h. ob es sich um einen Langzeitsport oder einen Geschwindigkeitssport handelt. Die Ernährung muss der Korpulenz des Kindes und seinem Kalorienverschleiss angepasst werden.
Die Ernährungsstörungen beim Jugendlichen
Dabei handelt es sich vor allem um die Anorexie und die Ess-Brech-Sucht. Diese sind häufig von Depressionen begleitet und müssen durch einen Spezialisten behandelt werden.
Wie nimmt man sie wahr?
Ess-Brech-Sucht: Sie betrifft 1 bis 2 % der Jugendlichen in den westlichen Ländern und 10-mal häufiger die Mädchen. Sie ist durch einen Fressanfall gekennzeichnet, gefolgt von einer Strategie für den Gewichtsverlust, der über Erbrechen bis zur Einnahme von Medikamenten führt.
Anorexie: Sie betrifft häufiger die Mädchen, wobei die Knaben aufholen.
Dabei handelt es sich um eine kategorische Verweigerung sich normal zu ernähren, mit ständiger Kontrolle des Hungergefühls. Der Jugendliche zwingt sich zum Nahrungsentzug und zum Erbrechen, um nicht an Gewicht zuzunehmen. Die Magersucht zeichnet sich durch starkes Abnehmen, vielfach mit Ausbleiben der Periode und eine übertriebene intellektuelle und körperliche Betätigung ab.
Wie bringt man sie zu einer Konsultation?
Das ist eine der Hauptschwierigkeiten, da sich der Jugendliche nicht krank fühlt. Es gibt keine Wundermittel, aber vielfach bringt sie doch unsere Besorgnis dazu, sich eine Hilfe zukommen zu lassen und eine Behandlung anzunehmen.
Schlussfolgerung
Als Erstes sollten wir Mässigung beweisen und nicht dieses oder jenes Nahrungsmittel ausschliessen, unter Vorbehalt, dass es dick macht. Die Ausgeglichenheit der Ernährung besteht hauptsächlich in der regelmässigen Einnahme von Mahlzeiten und der Verschiedenheit der Speisen. Diese Ausgewogenheit ist notwendig und kann leicht bewahrt werden, auch ohne aufwendige Berechnungen.
Denken wir daran, dass Gesundheit und Gastronomie gut zusammen passen.
Künzle Organisation
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