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Der Forscher August Forel (1848 bis 1931) gilt als Vater der Schweizer Psychiatrie und als einer der wichtigsten Vertreter der Abstinenzbewegung in der Schweiz.
Seine akademische Laufbahn bestritt er als Hirnforscher und Psychiater, daneben trat er als Sexualreformer und passionierter Ameisenforscher auf. Er gründete 1889 die «Trinkerheilstätte Ellikon», die heute unter dem Namen «Forel-Klinik» Suchtabhängige behandelt. Seine Arbeit fand auch international grosse Anerkennung. In einer sehr persönlichen Autobiograí e aus dem Jahr 1935, die 2010 leicht überarbeitet neu erschien, beschreibt er seinen breit gefächerten Werdegang und gibt Einblick in sein Privatleben.
Literatur
August Forel: «Rückblick auf mein Leben», Römerhof Verlag, Fr. 45.90
Foto: zvg