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Kein Kalziummangel trotz Veganer-Kost?
Einer Studie zufolge zeigen buddhistische Nonnen trotz veganer Kost nach der Menopause keinen beschleunigten Rückgang der Knochendichte.

Auch rein veganische Kost
hilft den Knochen

Australische Forscher haben bei 105 zwischen 50 und 85-jährigen Nonnen aus mehreren buddhistischen Klöstern die Knochenmineraldichte gemessen.
Da sich die Nonnen streng vegan ernähren (d.h. weder Fleisch- noch Tierprodukte zu sich nehmen) haben die Forscher erwartet, dass bei diesen Frauen - aus Mangel an Kalziumaufnahme - Zeichen einer Osteoporose (Knochenverlust) vorliegen müssten.
Nach Schätzungen betrug die Kalziumaufnahme bei den Frauen im Durchschnitt lediglich 370 mg/Tag. Dieser Wert ist deutlich unter der empfohlenen Zufuhr von 1000 mg täglich. Im Vergleich zu gleichaltrigen Frauen, die sich ausgewogen und von allem ernährten, war die Knochendichte bei den Nonnen nicht geringer.
Der Vitamin-D-Gehalt im Blut wurde bei den Nonnen allerdings nicht gemessen. Vitamin-D wird unter dem Einfluss von UV-Strahlen in der Haut gebildet und hilft Kalzium aus der Nahrung besser zu verwerten. Es kann also sein, dass die Nonnen durch den häufigen Aufenthalt im Freien den Mangel an Kalziumzufuhr auf diese Art ausgleichen.
Kalziummangel gilt als wichtiger Risikofaktor für die Osteoporose, weshalb Veganern, denen die Kalziumzufuhr aus Milch und Milchprodukten fehlt, in der Regel der Konsum von Kalziumpräparaten empfohlen wird.
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21.04.2009 - dzu