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Neue Regelung
Eine Änderung im Artikel 65 des Strassenverkehrsgesetz schränkt den Versicherungsschutz bei Grobfahrlässigkeit ein.
Was beinhaltet die Deckung Grobfahrlässigkeit?
Wer die Deckung in seine Versicherung eingeschlossen hat, profitiert auch bei Grobfahrlässigkeit von vollumfänglichen Versicherungsleistungen im Schadenfall, das heisst die AXA verzichtet auf ihr Rückgriffs- und Kürzungsrecht.
Als grobfahrlässig gilt zum Beispiel:
- Überfahren einer roten Ampel
- Überfahren einer durchgezogenen Sicherheitslinie
Ausnahmen
Wird der Schaden unter Einfluss von Alkohol, Drogen oder Medikamente verursacht, kann die AXA Rückgriff auf den Fahrzeugführer nehmen.
Verschärfung des Gesetzes
Ab dem 01.01.2015 schreibt das Gesetz vor, dass die AXA (nebst den vorher genannten Ausnahmen) auch bei folgenden Gründen Rückgriff auf den Fahrzeugführer nehmen muss.
Bei weiteren Gründen die zur Fahrunfähigkeit führen, wie zum Beispiel:
- Starke Müdigkeit
- Starke Migräne
- Eingeschränkte Beweglichkeit (z. B. eingebundener rechter Arm bei handgeschalteten Fahrzeugen)
Bei krasser Missachtung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit
Als Raser gilt, wer die Geschwindigkeit wie folgt überschreitet:
- um mindestens 40 km/h bei einer zulässigen Höchstgeschwindigkeit von 30 km/h
- um mindestens 50 km/h bei einer zulässigen Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h
- um mindestens 60 km/h bei einer zulässigen Höchstgeschwindigkeit von 80 km/h
- um mindestens 80 km/h bei einer zulässigen Höchstgeschwindigkeit von mehr als 80 km/h