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Aus 41 Projekteingaben hat sich der Berner Gemeinderat für drei Organisationen entschieden, die er während vier Jahren jährlich mit je 50'000 Franken unterstützen möchte, wie die Stadt Bern in einer Mitteilung schreibt.
- Zum einen wurde die Organisation «Rehaswiss» mit dem Projekt «Selbsthilfe für Menschen mit einer Beeinträchtigung in den Bundesstaaten Andhra Pradesh und Telungana in Südindien» ausgewählt. Das Projekt unterstütze Personen mit Beeinträchtigung aus der ärmsten Bevölkerungsschicht gezielt hinsichtlich Selbstständigkeit und finanzieller Unabhängigkeit.
- Weiter wird die «Swissaid» mit einem Projekt in den Anden Ecuadors unterstützt, das Schwerpunkte beim nachhaltigen Schutz des Ökosystems der Paramos, der Anpassung der Landwirtschaft an den Klimawandel und beim Aufbau ökonomischer Perspektiven für die ansässige indigene Bevölkerung setzt, um Armut und Landflucht zu bekämpfen.
- Beim dritten Projekt handelt es sich um die Organisation «Vétérinaires Sans Frontières Suisse», die im nördlichen Togo einen Beitrag zur Einkommensförderung für Frauen durch lokale Milchprodukte leistet, indem der Zielgruppe Wissen über Produktions-, Sammlungs-, Verarbeitungs- und Vermarktungspraktiken vermittelt wird, um die lokale Milch-Wertschöpfung zu steigern.
Neben der Entwicklungshilfe budgetiert die Stadt Bern jährlich Mittel für punktuelle Nothilfemassnahmen, wie sie weiter schreibt.
(pd/raw)