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Im Januar 2016 beendete ich die Radquer Winter- Saison mit einem dritten Rang an den Schweizermeisterschaften in Dagmersellen. Über die Bronzemedaille war ich eher überrascht, jedoch fühlte ich mich in diesem Zeitpunkt sehr stark auf dem Velo. In den Wintermonaten von November bis Anfang Januar bestreite ich jeweils einige Radquer-Rennen. Ich finde es eine gute Abwechslung zum Winter-Grundlagentraining.
Mitte Januar reiste ich für fast vier Wochen nach Südafrika, um mich bestmeöglichst auf die Mountainbike- Saison vorzubereiten. Die vier Wochen verliefen super und ich kehrte mit vielen Kilometern in den Beinen nach Hause zurück.
Ende Februar eröffnete ich meine MTB-Rennsaison wieder auf Zypern mit den Frühjahrsrennen. Ich konnte mich sehr gut in Szene setzten, jedoch hatte ich einige technische Defekte. Die Beine und die derzeit aktuelle Form waren sehr gut. Noch in Zypern erhielt ich dann sehr überrascht einen Anruf einer Mannschaft. Das deutsche Team Centurion Vaude fragte mich an, ob ich Interesse habe, sehr kurzfristig mit ihrer Unterstützung am Cape Epic teilzunehmen.
Das Cape Epic ist ein 8-Tages-Mountainbike-Etappenrennen in Südafrika. Es wird im zweier Team gefahren, unter dem Bikern die Tour de France auf dem Mountainbike. Ich zögerte nicht lange und erteilte der Mannschaft meine Zusage.
Mit grosser Freude und wenig Erwartungen stand ich bereits 10 Tage später mit meinem Team Partner Matthias Pfrommer aus Deutschland in Südafrika am Start des Cape Epic.
Wir feierten 5 Podestplatzierungen und siegten auf der 100 Etappe in der Geschichte des Cape Epic. Am Schluss feierten wir den zweiten Gesamtrang. Unsere Erwartungen wurden damit völlig übertroffen und wir waren überglücklich. Dies war der nun grösste Erfolg meiner Karriere.
Im Mai feierte ich bei meinem Radsponsor in den USA drei sehr tolle Podest Platzierungen und erreichte in einem Sprintfinish den zweiten Rang am legendären Sea Otter Classic Festival.
Im Sommer plagten mich wieder die Pollenallergie und ich musste im Juni, Juli und August gezwungenermassen pausieren. Hohe Leistungen waren dann unmöglich.
Im September und Oktober lief es mir wieder besser und ich feierte bereits im Radquer wieder Erfolge. Am Internationalem Radquer in Steinmauer belegte ich den dritten Rang. Noch vor einer Woche stand ich spontan am Radquer-Weltcup im belgischen Namur am Start. Mein erster Radquerweltcup in meiner Karriere. Es resultierte dabei den sehr erfreulichen 22. Schlussrang.Am 08 Januar 2017 fahre ich in Dielsdorf ZH erneut die Radquer-Schweizermeisterschaften. Ich freue mich auf das Rennen und versuche mein dritten Rang von 2016 zu toppen.
Die letzten drei Wochen verbrachte Nicola Rohrbach in den USA und verzichtete auf das erste Weltcuprennen im australischen Cairns. „Ich habe mich für die drei UCI Rennen in Kalifornien entschieden. Die Zusammenarbeit mit meinem amerikanischen Markensponsor Felt Bicycles bedeutet mir viel. Ich konnte gut trainieren und tolle Rennen fahren. Die 130 Punkte die ich hier in den USA für die Weltrangliste geholt habe sind sehr wichtig für mich. „
Nach dem harten und erfolgreichen Etappenrennen Cape Epic in Südafrika musste sich Rohrbach erstmals erholen. „Körperlich ging es mir schnell wieder gut. Mental dauerte es etwas länger. Die Emotionen waren immer noch gross und ich brauchte Zeit bis ich den Erfolg richtig verarbeiten konnte.“
1. Rennen in Fontana
Rohrbach nach Kalifornien. Und nutzte das Rennen als Wettkampfcheck. Für den goldwurst-power/ FELT Athlet lief das Rennen sehr gut. Nach 1h 38min erreichte Rohrbach nur 10 Sekunden hinter dem Kanadier Raphael Gagné den zweiten Rang.
2. Bonelli Park
Die Wetterprognosen für das Rennen in San Dimas waren schlecht. Es regnete stark und die Strecke war sehr schwierig zu fahren. Nach einem Super Start übernahm Rohrbach mit dem späteren Sieger die Spitze. Rohrbach rutschte in der dritten Runde von der Strecke und das Bike überschlug sich, dabei brach ein Teil vom Lenker ab. „Es war sehr schwierig für mich das Rennen noch vortzusetzten. Irgendwie habe ich es noch geschafft den Lenker festzuhalten und die Vorderradbremse zu bedienen“meinte Rohrbach im Ziel. Er belegte doch noch den guten vierten Rang.
3. Rennen an der Sea Otter Classic
Die Sea Otter Classic ist die grösste Bikemesse in den USA. Auf einem Gelände mit einer Autorennstrecke findet das Festival mit den Bikerennen statt. Zusammen mit seinem Markensponsor Felt Bicycles verbrachte Rohrbach die Zeit am Festival. Am Start waren einige internationale Fahrer. Nach dem Startschuss bildete sich eine grössere Spitzengruppe. Nach Rennhälfte waren Rohrbach und drei weitere Biker an der Spitze. In den letzten drei Runden kämpfte Rohrbach mit den zwei Amerikanern Todd Wells und Stephen Ettinger um den Sieg. Auf der schnellen Strecke kam keiner entscheiden weg. Es kahm zum Sprint wobei sich Rohrbach den zweiten Rang holte.
„Das legendäre Cross Country Rennen an der Sea Otter Classic habe ich mir in meinem Rennkalender fett angestrichen. Es war ein spannendes Rennen und ich habe mich sehr gut gefühlt. Ich konnte im Sprint nicht richtig einschätzen wann und wo die Ziellinie genau auftaucht und fuhr zu spät aus dem Windschatten, so verpasste ich den Sieg um 30 Zentimeter“.
Rohrbach startet sehr kurzfristig mit viel Erfolg beim legendären Cape Epic. Genau gesagt erhielt der goldwurst-power/ FELT Athlet in Zypern 8 Tage vor dem Epic Start einen Anruf von einem anderen Team. Centurion Vaude by Meerendal suchte kurzfristig einen Gastfahrer da dieses Team zwei verletzte Fahrer zu beklagen hat. Rohrbach überlegte es sich nicht lange und entschied sich für den Start am Cape Epic.
Kurzfristige anreise.
Da sich Rohrbach in einem Trainingslager im Januar bereits in Südafrika aufhielt war der Wärmeunterschied nicht ein grosses Problem. „In Zypern waren auch Temperaturen zwischen 18 und 23 Grad. Als ich am Freitag in Kapstadt gelandet bin waren die Temperaturen nicht extrem. Nach zwei lockeren Trainings sind wir hervorragend den Prolog am Sonntag gefahren“.
Nobie mit fünf Etappen Plätze und Gesamtrang zwei!
Rohrbach fuhr zusammen mit dem deutschen Matthias Pfrommer als Partner das Epic im Team 2 als Backup Team. Im Team 1 fuhren die beiden Österreicher Daniel Geismayr und Herman Pernsteiner. Rohrbach und Pfrommer Aufgabe war es das Team 1 bestmöglich zu unterstützen sowie bei einem technischen Defekt auszuhelfen. Leider Stürzte Pernsteiner auf der ersten Stage auf die Hand und hatte in der zweiten Stage schmerzen. „Wir mussten unsere Teamtaktik etwas ändern. Herman Hat am ersten Anstieg schon viel Zeit wegen seiner Hand und den Schmerzen verloren. So haben wir am höchsten Punkt entschieden das Matthias und ich freie fahrt haben und nicht mehr auf das Team 1 warten müssen. Wir pakten unsere chance und konnten in einem fulminanten finish die 100 Etappe seit es das Cape Epic gibt gewinnen“. Beschrieb Rohrbach die eindrücke.
Freie Fahrt für die Gesamtwertung.
Nach dem grossen Erfolg auf der zweiten Stage mit dem Sieg auf der 100 Epic Etappe waren Rohrbach und Pfrommer in der Gesamtwertung bereits auf dem Podest. Das Team Centurion Vaude by Meerendal 2 um Nicla Rohrbach und Matthias Pfrommer fuhr von Tag zu Tag. Sie konnten auf den 8 Tagen fünf mal auf das Podest fahren und wurden mit einer Sackstarken Leistung Gesamt zweiter des 2016 Absa Cape Epic.
Mountainbike Saison Auftakt für Nicola Rohrbach in Zypern
Rohrbach startete in Zypern zu einem 4- Tages Etappenrennen. Ausser einem Plattfuss in der dritten Etappe verlief das Rennen für den goldwurst-power/ FELT Athleten sehr gut. Zum Schluss erreichte er im enorm gut besetzten Rennen den 10. Gesamtrang. Rohrbach meinte „Es lief mir über die 4 Tage gesehen sehr gut. Schade erlitt ich in der dritten Etappe an dritter Position hinter dem Führungsduo einen Reifendefekt wobei ich viel Zeit verlor. Mit meiner Leistung bin ich sehr zufrieden“
Eine Woche später beim XCO Rennen von Voroklini
Nach etwas Erholung und gutem Training auf der Insel bestritt Rohrbach zum Abschluss seines Aufenthalts noch ein weiteres Cross Country Rennen. In Führung liegend verpasste Rohrbach wegen einem nochmaligen Reifebndefekt leider wieder ein top Resultat. „Das gibt es doch nicht! Heute fühlte ich mich sehr gut. Schade kam es wieder zu einem Defekt 2,5 Runden vor Schluss. Ich glaube heute hätte ich um den Sieg mitfahren können meint Rohrbach im Ziel.“