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Ernennung von Höheren Stabsoffizieren der Armee
Bern, 23.11.2016 - Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 23. November 2016 verschiedene Mutationen und Beförderungen von höheren Stabsoffizieren beschlossen. Gleichzeitig hat er von wichtigen Ernennungen durch den Chef VBS Kenntnis genommen.
Korpskommandant Aldo C. Schellenberg, Kommandant Luftwaffe, wird durch den Chef VBS als Projektleiter WEA für den Bereich Operationskommando ab 1. Januar 2017 ernannt.
Seine Tätigkeit als Projektleiter WEA für den Bereich Operationskommando wird Korpskommandant Schellenberg zusätzlich zu seiner Funktion als Kommandant Luftwaffe wahrnehmen.
Der 58-jährige Aldo C. Schellenberg hat an der Universität Zürich Betriebswirtschaft studiert und als Dr. oec. publ. promoviert. Von 2007 bis 2009 hat er an der Universität Bern ein Nachdiplomstudium in Wirtschaftsrecht mit dem Legum Magister abgeschlossen. Er kommandierte die Leichte Fliegerabwehr Lenkwaffenabteilung 12 und wurde als Generalstabsoffizier im Stab der Gebirgsdivision 12 und im Stab der Gebirgsinfanteriebrigade 12 eingesetzt. Auf den 1. Juli 2010 hat ihn der Bundesrat zum Kommandanten der Gebirgsinfanteriebrigade 12 ernannt unter gleichzeitiger Beförderung zum Brigadier. Auf den 1. Januar 2012 wurde Brigadier Schellenberg zum Chef Armeestab ernannt unter gleichzeitiger Beförderung zum Divisionär. Auf den 1. Januar 2013 erfolgte die Ernennung zum Kommandant Luftwaffe und die Beförderung zum Korpskommandanten.
Divisionär Daniel Baumgartner, Kommandant Heer, wird durch den Chef VBS als Projektleiter WEA für den Bereich Ausbildungskommando ab 1. Januar 2017 ernannt.
Seine Tätigkeit als Projektleiter WEA für den Bereich Ausbildungskommando wird Divisionär Baumgartner zusätzlich zu seiner Funktion als Kommandant Heer wahrnehmen. Der Bundesrat beförderte ihn bereits in einer früheren Sitzung auf den 1. Januar 2017 zum Korpskommandanten.
Der 54-jährige Daniel Baumgartner trat 1988 in das Instruktionskorps der Versorgungstruppen ein. Nach einem Studienaufenthalt an der Militärakademie in Brüssel wurde er 2001 Kommandant der Versorgungsrekruten- und -unteroffizierschule in Fribourg. Ab 2004 bis 2008 war er Kommandant der Logistikoffiziersschule in Bern. Nach einem weiteren Studienaufenthalt am National War College in Fort McNair in Washington D.C., USA, wurde Divisionär Baumgartner als Projektleiter Militärstrategische Schulung im Stab Operative Schulung eingesetzt. Auf den 1. Dezember 2009 hat ihn der Bundesrat zum Chef Armeeplanung und Stellvertreter Chef Armeestab und per 1. Oktober 2010 zum Chef Logistikbasis der Armee ernannt. Auf den 1. Juli 2015 erfolgte die Ernennung zum Zugeteilten Höheren Stabsoffizier / Weiterentwicklung der Armee Ausbildung. Der Bundesrat ernannte Divisionär Daniel Baumgartner per 1. April 2016 zum Kommandanten Heer.
Brigadier Maurizio Dattrino wird per 1. Juli 2017 neuer Kommandant Generalstabsschule und Stellvertreter Kommandant Höhere Kaderausbildung der Armee/Chef Stab Operative Schulung.
Der 51-jährige Maurizio Dattrino ist 1989 als Berufsoffizier in das Instruktionskorps der Materialtruppen eingetreten. Nach seiner Grundausbildung wechselte er 1992 ins Instruktionskorps der Infanterie und wurde bis 2003 als Einheitsinstruktor in den Gebirgsinfanterieunteroffiziers- und Rekrutenschulen von Savatan, Chur, Stans und Airolo eingesetzt. 2004 wurde Brigadier Dattrino zugeteilter Stabsoffizier des Kommandanten der Territorialregion 3 in Altdorf. Nach einem Studienaufenthalt am Centro Alti Studi per la Difesa in Rom, mit abgeschlossenem „Master in Studi internazionali strategico-militari" wurde er Mitte 2005 Gruppenchef und Stabscoach am Kommando der Generalstabsschule. 2009 war Brigadier Dattrino zugeteilter Stabsoffizier und Stellvertreter des Kommandanten der Generalstabsschule. Von 2009 bis Ende Mai 2013 war er Kommandant der Sanitätsschulen 42 in Airolo. Am 1. Januar 2014 wurde Maurizio Dattrino mit gleichzeitiger Beförderung zum Brigadier durch den Bundesrat zum Kommandant der Gebirgsinfanteriebrigade 9 ernannt. Als Milizoffizier kommandierte er das Gebirgsschützenbataillon 9.
Er folgt auf Brigadier Daniel Lätsch, der - unter Verdankung der geleisteten Dienste - per 1. Juli 2017 in den Vorruhestand tritt.
Seine bisherige Funktion als Kommandant der Gebirgsinfanteriebrigade 9 wird Brigadier Dattrino zusätzlich zur Funktion als Kommandant Generalstabsschule und Stellvertreter Kommandant Höhere Kaderausbildung der Armee/Chef Stab Operative Schulung, bis zur Auflösung der Gebirgsinfanteriebrigade 9 per 31. Dezember 2017, weiterhin ausüben.
Oberst i Gst Peter Baumgartner wird per 1. Januar 2017 neuer Kommandant Zentralschule. Gleichzeitig wird er zum Brigadier befördert.
Der 50-jährige Peter Baumgartner trat 1990 in das lnstruktionskorps der lnfanterie ein, wo er als Einheitsinstruktor der lnfanterieschule in Herisau eingesetzt war. Ab 2000 folgten Einsätze als Klassenlehrer an der lnfanterieoffiziersschule in Zürich und am lnfanterie Ausbildungszentrum IAZ in Walenstadt. 2003 und 2004 besuchte Oberst i Gst Baumgartner den Lehrgang für Admiralstabs- und Generalstabsdienste und den EURO Lehrgang an der Führungsakademie der Bundeswehr in Hamburg. Von 2005 bis 2007 wurde er an der Höheren Kaderausbildung der Armee als Gruppenchef und Stabscoach in der Generalstabsschule und 2008 bis 2010 als Gruppenchef der Militärschule an der Militärakademie der ETH Zürich in Birmensdorf eingesetzt. 2010 wurde Oberst i Gst Peter Baumgartner zum Kommandant lnf RS 12 und Kommandant Waffenplatz Chur ernannt. 2013 folgte ein Einsatz als Chef Ausbildung im Heeresstab in Bern. 2014 hat er den Master of Advanced Studies in Security Policy and Crisis Management an der ETH Zürich abgeschlossen. Ab 1. Januar 2016 war Oberst i Gst Baumgartner als Stabschef Armeestab eingesetzt und per 1. Juli 2016 wurde er durch den Bundesrat zum Kommandant der Gebirgsinfanteriebrigade 12 ad interim ernannt.
Er folgt auf Brigadier Daniel Keller, der per 1. Januar 2017 zum Kommandant Höhere Kaderausbildung der Armee/Chef Stab Operative Schulung ernannt wurde.
Seine bisherige Funktion als Kommandant der Gebirgsinfanteriebrigade 12 ad interim wird Oberst i Gst Baumgartner zusätzlich zur Funktion Kommandant Zentralschule, bis zur Auflösung der Gebirgsinfanteriebrigade 12 per 31. Dezember 2017, weiterhin ausüben.
Oberst i Gst Stefan Christen wird per 1. Januar 2017 neuer Kommandant Lehrverband Genie/Rettung. Gleichzeitig wird er zum Brigadier befördert.
Der 48-jährige Stefan Christen absolvierte nach seiner Ausbildung zum Landmaschinenmechaniker die Technische Berufsmaturität und schloss 1997 sein Diplomstudium als Berufsoffizier an der Militärakademie der ETH Zürich erfolgreich ab. Als Berufsoffizier wurde Oberst i Gst Christen 1997 bis 2003 im Heer in verschiedenen Ausbildungs- und Projektleitungsfunktionen eingesetzt. Von 2004 bis 2008 führte er als Kommandant das Einsatzkommando Katastrophenhilfe Einsatzverband. 2009 absolvierte er eine Weiterausbildung an der Cranfield University, UK, die er mit dem Diplom Master of Science in Global Security abschloss. An der Militärakademie der ETH Zürich wurde er von 2009 bis 2010 als Gruppenchef im Bachelorlehrgang und der Militärschule eingesetzt. 2011 führte er als National Contingent Commander das Schweizer Kontingent der SWISSCOY/KFOR im Kosovo. Anschliessend war er als Gruppenchef in der Generalstabsschule der Höheren Kaderausbildung der Armee tätig. Auf den 1. Oktober 2012 wurde Oberst i Gst Christen zum Kommandant der Rettung Unteroffiziers-/Rekrutenschule ernannt. Seit Januar 2016 arbeitet er als Chef Projekte/Steuerung im Führungsstab der Armee.
Er folgt auf Brigadier Peter Candidus Stocker, der per 1. Januar 2017 zum Kommandant Militärakademie an der ETH Zürich ernannt wurde.
Oberst i Gst Hugo Roux wird per 1. Januar 2017 neuer Kommandant Lehrverband Fliegerabwehr 33 ad interim
Der 47-jährige Hugo Roux arbeitete während seinem Studium zum Lic.iur. an der Universität Freiburg als Rechtskundelehrer an der Berufsschule in Murten. Nach dem Abschluss seiner Grundausbildung als Berufsoffizier war er von 1997 bis 2001 in verschiedenen Funktionen in der Fliegerabwehrschule Payerne eingesetzt. 2002 bis 2003 absolvierte er eine Weiterausbildung am U.S. Air Force Command and Staff College, Maxwell. Der Weiterausbildung folgten von 2004 bis 2006 Funktionen als Berufsoffizier in der Offiziers-/Unteroffiziersschule des Kommando Sichtwetterflab in Payerne. Von 2007 bis 2009 war er Stellvertreter des Schulkommandanten Sichtwetterflab in Payerne. 2010 wurde Oberst i Gst Roux zum Kommandant Weiterausbildung der höheren Kader/Chef Grundlagenplanung und Controlling im Stab Lehrverband Fliegerabwehr 33 ernannt. Seit Juli 2014 ist er als Chef Projektportfolio Management Verteidigung im Armeestab tätig.
Er folgt auf Brigadier Marcel Amstutz, der per 1. Januar 2017 zum Militärischen Vertreter bei der NATO ernannt wurde.
Adresse für Rückfragen
Karin Suini
Sprecherin VBS
058 464 50 86
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Letzte Änderung 20.04.2018