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Tropisches Klima, heiss und feucht an der Küste, angenehmer und trockener in den Bergen des Landesinnern.
Beste Reisezeit: November - Mitte Mai. Wirbelsturmrisiko von Juli bis November.
Landeswährung: Lempira - HNL
Grundsätzliche Einschätzung
Bei Reisen nach Honduras ist der persönlichen Sicherheit grosse Aufmerksamkeit zu schenken. Die Kriminalitätsrate ist sehr hoch.
Die politische und soziale Lage ist sehr gespannt. Bei Demonstrationen, Unruhen und Streiks muss mit Strassenblockaden, Verkehrsbehinderungen, Verspätungen und Ausschreitungen gerechnet werden. Politisch bedingte Gewalttaten sowie Zusammenstösse zwischen Demonstranten und den Sicherheitskräften können dabei nicht ausgeschlossen werden.
Das Risiko von terroristischen Anschlägen kann auch in Honduras nicht ausgeschlossen werden.
Informieren Sie sich vor und während der Reise in den Medien über die aktuelle Sicherheitslage. Befolgen Sie die Anweisungen der lokalen Behörden (zum Beispiel Ausgangssperren) und bleiben Sie mit Ihrem Reiseveranstalter in Kontakt. Erkundigen Sie sich lokal (Medien, Hotel, etc.) über allfällige Ausgangssperren. Meiden Sie Demonstrationen jeder Art.
Spezifische regionale Risiken
Auszug aus: Reisehinweise EDA
Gesundheitsinfrastruktur
Besonders ausserhalb der Grossstädte ist die medizinische Versorgung nicht gewährleistet. Krankenhäuser verlangen eine Vorschusszahlung (Bargeld, Kreditkarte) bevor sie Patienten aufnehmen und behandeln. Ernsthafte Erkrankungen und Verletzungen müssen im Ausland behandelt werden.
Impfungen
Bei Einreisen aus Infektionsgebieten, die innerhalb der letzten 10 Tage besucht wurden, ist eine Impfung gegen Gelbfieber vorgeschrieben. Folgende Länder sind betroffen : Angola, Argentinien, Äquatorialguinea, Äthiopien, Benin, Bolivien, Brasilien, Burkina Faso, Burundi, Ecuador, Elfenbeinküste, Französisch-Guyana, Gabun, Gambia, Ghana, Guinea, Guinea-Bissau, Guyana, Kamerun, Kenia, Kolumbien, Kongo (Brazzaville), Kongo (Kinshasa), Liberia, Mali, Mauretanien, Niger, Nigeria, Paraguay, Peru, Ruanda, Sao Tomé und Principe, Senegal, Sierra Leone, Somalia, Sudan, Surinam, Tansania, Tschad, Togo, Trinidad und Tobago, Uganda, Venezuela und Zentralafrikanische Republik. Die Impfung muss mindestens 10 Tage vor Ankunft gemacht worden sein und darf nicht älter als 10 Jahre sein.
Gesundheitslage
Sehen Sie ein Malariamedikament vor und schützen Sie sich gegen Mückenstiche. Ein Malariarisiko besteht in den folgenden Regionen : Gracias a Dios, Islas de Bahia, Atlantida, Colon, Olancho, Valle und Yoro. Ebenfalls existiert ein Denguefieber-Risiko. Persönliche Hygiene sowie Vorsicht bei der Nahrungsaufnahme sind sehr wichtig. Vermeiden Sie vom Wasserhahn zu trinken.
Grundsätzliche Einschätzung
Die Kriminalitätsrate ist sehr hoch. Gewaltanwendung ist häufig, insbesondere von gewalttätigen Jugendbanden (maras). Diebstähle jeder Art, bewaffnete Raubüberfälle und Sexualverbrechen sind verbreitet. In den öffentlichen Bussen sind oft Taschendiebe am Werk. Es sind auch schon Touristenbusse überfallen worden. Homo- und Transsexualität sind nicht allgemein toleriert. Übergriffe auf Personen, die sich in der Öffentlichkeit als homosexuell oder transsexuell zu erkennen geben, kommen vor.
Spezifische Vorsichtsmassnahmen für dieses Reiseziel
Auszug aus: Reisehinweise EDA
Von Mai bis November muss mit Hurrikanen und starken Regenfällen gerechnet werden. Sie können Überschwemmungen, Erdrutsche und Infrastrukturschäden verursachen. Beachten Sie die Wettervorhersagen sowie die Warnungen und Anweisungen der lokalen Behörden.
Weltorganisation für Meteorologie (WMO)
Honduras liegt in einem Erdbebengebiet. Erdbeben und Vulkanausbrüche in der Karibik können neben Verwüstungen auf dem Land auch Flutwellen auslösen.
Pacific Tsunami Warning Center PTWC
Auszug aus: Reisehinweise EDA
Die folgenden Informationen richten sich an in der Schweiz wohnhafte Schweizer Staatsbürger.
Vorzuweisen sind das Billett/Ticket für die Rück- oder Weiterreise sowie die gültigen Papiere zur Reisefortsetzung ins nächste Land. Die Einreise kann sonst verweigert werden.
Am Flughafen wird bei der Abreise eine Flughafengebühr erhoben: USD 37.- oder der Gegenwert in NHL.
Bei Transitpassagieren, die innert 12 Stunden weiterreisen, sowie bei Kindern unter 12 Jahren werden keine Flughafengebühren erhoben.
Führerausweis und Autovermietung
Der Schweizerische Führerausweis wird während 90 Tagen anerkannt. Es wird jedoch dringend empfohlen, sich noch vor der Abfahrt einen internationalen Führerausweis zu besorgen. Dieser gilt vor Ort nur zusammen mit Ihrem nationalen Führerausweis und ist bei den Kontaktstellen des TCS oder beim Strassenverkehrsamt Ihres Wohnkantons erhältlich.
Für einen Mietwagen muss der Fahrer normalerweise mindestens 25 Jahre alt sein.
Vorübergehende Einfuhr eines Privatfahrzeugs
Ein Grenzpassierscheinheft «Carnet de Passages en Douane» (CPD) ist für die vorübergehende Einfuhr eines Motorfahrzeugs oder eines Anhängers in dieses Land nicht erforderlich.
Rechtsverkehr.
Bei Unfällen mit Verletzten sind Polizei und Ambulanz anzurufen.
|Notrufnummern|
|Polizei||199|
|Ambulanz||195|
|Feuerwehr||198|
Die
touristischen Informationen für dieses Reiseziel wurden mit grösster
Sorgfalt zusammengetragen und werden regelmässig aktualisiert. Indessen
wird hinsichtlich der Genauigkeit und Vollständigkeit des Inhaltes keine
Garantie gewährt.
Unsere Reiseinfos richten sich spezifisch an Schweizer Staatsbürger oder in der Schweiz wohnhafte Personen bzw. gelten für in der Schweiz immatrikulierte Fahrzeuge. Für anderweitige Reisende und Fahrzeuge können die Bestimmungen abweichen.
Die Informationen zu den folgenden Themen wurden vom EDA (Eidgenössisches Departement für auswärtige Angelegenheiten) zur Verfügung gestellt: Sicherheit & Politik, Gesundheitsinfrastruktur, Kriminalität und naturbedingte Risiken.
Für dieses Land liegen seitens EDA keine Reisewarnungen vor.Weitere Informationen
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