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Die Leimeneggstrasse ist durch die Wohnsiedlung des Architekten Hermann Siegrist geprägt. Das Doppelhaus und die Fünferreihe aus den 1930er Jahren sind wichtige Zeugen des modernen Bauens in der Schweiz. Zwischen den beiden Häusern befindet sich der Neubau, welcher den Fussabdruck und die Höhe des ehemaligen Kutscherhauses übernimmt. Dadurch bleibt die Strassenausweitung erhalten und die beiden Nachbarbauten können nach wie vor als Ensemble gelesen werden. Der Neubau orientiert sich im Ausdruck ebenfalls den Siegrist-Häusern und fügt sich zurückhaltend und selbstverständlich ein. Das Sichtbetonhaus erhält mit dem Fassadenabsatz zum Attika und dem Vordach über die gesamte Längsfassaden eine horizontale Betonung. Im Gegensatz zu den Siegrist-Häusern haben sich die Konstruktionsstärken aufgrund der energetischen und konstruktiven Anforderungen deutlich erhöht. Diesem Umstand wird in der tektonischen Fassadengliederung Rechnung getragen, womit das Gebäude seine Eigenständigkeit erhält.