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Im Rahmen der Debatte über Fahrverbote schrieb ein Journalist, dass man im Zeitalter des Internets ja nicht jeden Tag im Büro sein müsse. Das hört sich im ersten Moment gut an.
Was passiert heute, wenn jemand schneller arbeitet als seine Kollegen? Wenn die Kollegen das mitbekommen, könnte er ein Problem haben. In der Regel wird er einfach mehr Arbeit erledigen. Wenn er mittags bereits mit seinem Arbeitspensum fertig ist, wird der Chef ihm einfach neue Arbeit zuteilen oder er fragt Kollegen, ob er ihnen etwas abnehmen kann. Den Nachmittag im Büro sitzen ohne Arbeit ist schlimmer als Arbeiten.
Wenn die Leute aber zuhause arbeiten, wird jedem die gleiche Menge Arbeit zugeteilt. Der eine braucht bis spät in den Abend (2-Finger-Tipper), der andere (10-Finger-Tipper) ist um 14 Uhr fertig und geht mit seinen Kindern ins Schwimmbad.
Eines Tages fragt die Tochter des ersten: »Papi, warum arbeitest du immer solange? Hansis Vater ist immer schon um halb drei mit uns im Schwimmbad.»
Sind wir eine Leistungsgesellschaft, in der jeder nach seiner Leistung bezahlt wird? Sollte es überhaupt so sein?
Emission bedeutet Ausstoß, hier von Schadstoffen wie NOx oder Feinstaub. Emissionsvorschriften legen fest, wieviel Schadstoff ein Gerät etc. ausstossen darf. Man misst den Ausstoß direkt an der Quelle, also am Kamin eines Kraftwerkes oder am Auspuff eines Autos. Mit dieser Methode lassen sich Geräte einfach überprüfen.
Jetzt wohnt aber niemand auf einem Kraftwerkskamin und es saugt keiner an einem Autoauspuff.
Daher gibt es auch Immissionsgrenzwerte. Immission bedeutet Eintrag. Wieviel Schadstoff wird in eine menschliche Lunge eingetragen, ist hier z. B. die Frage.
Im Idealfall passen die Emissionsgrenzwerte zu den Immissionsgrenzwerten. Das ist aber schwierig.
In den USA sind die NOx-Emissionsgrenzwerte für Autos etwas niedriger als in der EU, aber die Immissionsgrenzwerte 2.5mal höher.
Ob ein Auto am Verkehr teilnehmen darf, bestimmen die Emissionsgrenzwerte. Ob es aber überall fahren darf, bestimmen (eventuell) die Immissionsgrenzwerte.
Die deutschen alpinen Sportler (Abfahrt, Slalom, etc.) haben bei den olympischen Spielen diesmal keine Medaille geholt. Nach einer Meldung der Süddeutschen Zeitung ist daran auch der Klimawandel schuld.
Die erfolgreichste Sportart für die Deutschen war Biathlon.
Jetzt halten sich die Alpinen, zu mindestens beim Start, eher weiter oben auf. Die Biathleten sind eher weiter unten tätig.
Wie sollen wir das jetzt verstehen? Eine Erklärungsmöglichkeit wäre eine durch den Klimawandel verursachte Inversionsschneelage. Durch den Klimawandel gibt es oben auf den Bergen weniger Schnee, dafür aber unten im Tal mehr.
In den Technischen Regeln für Gefahrstoffe heißt es:
«Nach der Gefahrstoffverordnung (GefStoffV)ist der Arbeitsplatzgrenzwert (AGW) der Grenzwert für die zeitlich gewichtete durchschnittliche Konzentration eines Stoffes in der Luft am Arbeitsplatz (sic) in Bezug auf einen gegebenen Referenzzeitraum. Er gibt an, bei welcher Konzentration eines Stoffes akute oder chronische schädliche Auswirkungen auf die Gesundheit im Allgemeinen nicht zu erwarten sind.»
Danach kann ein Mensch 50 Jahre lang 40 Stunden in der Woche 950 Mikrogramm NO2 pro Kubikmeter einatmen und er merkt keine gesundheitlichen Einschränkungen.
Dieses ist die Vorschrift für Arbeitsplätze. Es gibt andere Vorschriften für Büroarbeitsplätze und Vorschriften für alles andere d.h. die Umwelt.
In der Umwelt dürfen es nur 40 Mikrogramm sein und dass ist der Grenzwert in den Straßen.
In der Diskussion um die Fahrverbote für Diesel, wird immer wieder gesagt, dass die Überschreitung der 40 Mikrogramm zu Gesundheitsschäden führt.
Wenn ein Mensch aber in der Straße (7*24=) 176 Stunden pro Woche 41 Mikrogramm pro Kubikmeter einatmet, dann atmet er mehr als mal fünfmal weniger ein ((176 * 41) / (40 * 950)) als am Arbeitsplatz unschädlich ist, hat aber mit gesundheitlichen Schäden zu rechnen. Er stirbt vielleicht sogar daran. Das NO2 in der Umwelt ist also mindestens fünfmal schädlicher als das am Arbeitsplatz.
Das kann ich mir nur so erklären, dass NO2 homöopathisch wirkt. Je geringer die Menge, desto größer die Wirkung. In der Öko-Szene erfreut sich die Homöopathie ja einer gewissen Beliebtheit. Aber dann wäre bei weiterem Absenken der NO2-Werte mit noch mehr Toten zu rechnen.
Jetzt heißt es, dass am Arbeitsplatz gesunde Menschen seien, aber am Straßenrand auch Kranke und Kinder. Wer setzt Kranke Tag und Nacht an eine vielbefahrene Straße oder lässt Kinder dort spielen?
Langsam glaube ich wirklich, dass die Beschäftigung mit NO2 schädlich ist (für die geistige Gesundheit).
Etwas Hintergrundwissen kam man hier finden.