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Die graduierten Gelehrten des Alten Reiches zwischen 1250 und 1550.
Das Repertorium Academicum Germanicum (RAG) ist ein Langzeitprojekt der Digital History, das die biografischen, sozialen und kulturellen Daten der universitären Gelehrten des Alten Reiches bis 1550 in einer Datenbank erfasst und auswertet. Die Datenbank des RAG präsentiert damit die Elite der mittelalterlichen Studentenschaft: die Magister der Artistenfakultät, die Besucher der drei höheren Fakultäten der Jurisprudenz, der Theologie und der Medizin sowie die Universitätsbesucher aus dem Adel, auch wenn sie nicht promoviert worden sind. Nicht zu finden in der Datenbank sind daher alle unpromovierten Besucher der Artistenfakultäten (scholares simplices) und deren Bakkalare (baccalaurii artium).
Das RAG hat das Ziel, die Geschichte der kulturellen Reichweiten einer geistigen Führungs-und Impulsgruppe der Vormoderne zu entwickeln und mit rund 60‘000 Personen und ihren 380'000 Lebens- und Karrierestationen einen umfassenden Einblick in die mittelalterlichen Ursprünge der modernen Wissensgesellschaft zu gewinnen.
Der Aufbau des RAG wurde seit 2001 durch den Schweizerischen Nationalfonds (SNF), die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) und die Fritz-Thyssen-Stiftung (Köln) gefördert. Von 2007-2019 wurde das RAG als Vorhaben der Bayerischen Akademie der Wissenschaften (Historische Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften) im Rahmen des Akademienprogramms von der Bundesrepublik Deutschland, dem Freistaat Bayern und dem Land Hessen, sowie von 2008 bis 2019 als ein Organ (Kuratorium) der Schweizerischen Akademie der Geistes- und Sozialwissenschaften gefördert. 2020 wurde das RAG in das Repertorium Academicum (REPAC) eingegliedert und wird darin fortgeführt. Weitere Informationen zum Projekt: http://rag-online.org
Herkunfts- und Kommunikationsräume der Gelehrten im RAG 1250-1550 nach Universitäten (Quelle: RAG)