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Gemäss dem Bericht der zuständigen italienischen Umweltüberwachungsbehörde Apat (Agenzia per la protezione de N'ambiente e per i servizi tecnici) löste am 13. Januar 2004 die Strahlenüberwachungsanlage Alarm aus, als ein mit Filterrückständen beladener Lastwagen das Gelände verlassen wollte. Der Lastwagen wurde sofort angehalten, die Produktion im Stahlrecyclingofen, aus dessen Abluftsystem die Filterrückstände stammten, eingestellt und das möglicherweise kontaminierte Gebiet abgesperrt. Messungen in der Umgebung des Werks ergaben indessen Dosiswerte im Bereich der natürlichen Strahlungswerte, und es wurden auch keine Hinweise auf eine Luft- oder Gewässerkontamination gefunden. Auf Grund der Restaktivität im Abluftsystem und dem Bleigehalt des produzierten Stahls schätzte die Apat die Aktivität der mit der ganzen Abschirmung geschmolzenen Quelle auf 1-2 GBq Cs-137. Bei acht Arbeitern bestand Kontaminationsverdacht. Sie wurden unter anderem mit einem Ganzkörperzähler untersucht. Nur bei einem wurde eine sehr begrenzte Aufnahme von Cs-137 festgestellt. Sie dürfte zu einer Effektivdosis von unter 3 Mikrosievert führen. Der Zwischenfall hat somit laut Apat keine bedeutsamen Folgen für Mensch und Umwelt. Hingegen seien die wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Auswirkungen erheblich, was die Klassierung auf Ines-Stufe 2 rechtfertige. Lehren will die Apat besonders für die Quellenüberwachung in Italien ziehen.
Quelle
P.B. nach NucNet, 18. Februar 2004