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Der serbische Erfinder Nikola Tesla (Blog vom 16. Juli 2019) spielt auch – obwohl abwesend – eine wichtige Rolle in Teslas Vermächtnis von Neal Shusterman und Eric Elfman.
Nick Slate, 14 Jahre alt, zieht nach dem Tod seiner Mutter mit Vater und Bruder von Florida nach Colorado. Im Haus einer verstorbenen Grosstante entdeckt Nick auf dem Dachboden ein ganzes Warenlager an uraltem Gerümpel – denkt er zunächst! In Wirklichkeit handelt es sich bei diesem „Schrott“ um bahnbrechende Erfindungen Nikola Teslas. Ein Tonbandgerät, das nicht das aufnimmt, was man sagt, sondern das, was man dabei denkt. Eine Kamera, die nicht das fotografiert, was sich gerade jetzt vor der Linse befindet, sondern das, was sich zu einem bestimmten Zeitpunkt in der Zukunft vor der Linse befinden wird. Ein Baseball-Handschuh, mit dem man garantiert jeden Ball fängt (und nicht nur das)… Famos, nicht wahr? Allerdings können diese Apparaturen sehr gefährlich sein! Und wie sich herausstellt, geht ein mysteriöser Geheimbund buchstäblich über Leichen, um Teslas Erfindungen in seinen Besitz zu bringen. Dann gibt es da ausserdem noch zwei Mitschülerinnen: Caitlin Westfield, in die Nick verliebt ist, und Petula Grabowski-Jones, die in Nick verliebt ist. Letztere, ein komplett verdrehtes Huhn, will den neuen Mitschüler unbedingt für sich gewinnen, und zwar nach der Erlkönig-Methode (Und bist du nicht willig, so brauch‘ ich Gewalt). Seien wir als also beruhigt: Für Aufregung dürfte gesorgt sein.
Natürlich sind diese „Erfindungen Teslas“ fiktiv. Aber das Ganze ist eine witzige und originelle Hommage an den Elektronik-Pionier, der übrigens tatsächlich eine Weile in Colorado gelebt und gearbeitet hat.