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Astronomie versus Astrologie - Was ist der Unterschied ?
Astronomie
Die Astronomie oder Sternenkunde ist eine Naturwissenschaft, die durch Beobachtungen und objektive Messungen versucht, Erkenntnisse über das äussere Universum zu gewinnen. Das heutige Wissen über Planeten, Monde, Kometen, Asteroiden, die Sonne und das Sonnensystem, Sterne, Sternsysteme, Sternhaufen, Galaxien, Galaxienhaufen usw. ist zu einem grossen Teil der Astronomie und ihrer Beobachtungen zuzurechnen. Um die komplexen physikalischen Prozesse bei Sternen und anderen kosmischen Phänomenen wie Pulsaren, Quasaren, Supernovae, Hypernovae und Schwarzen Löchern zu untersuchen, braucht es profunde quantenphysikalische Kenntnisse. Die Erforschung dieser Objekte fällt daher überwiegend in den Bereich der Astrophysik, die als Erweiterung und Teilgebiet der Astronomie aufgefasst werden kann.
In den Anfängen der Astronomie waren vor allem optische Teleskope und Spektrographen wichtige Hilfsmittel. Mit fortschreitender Technik erforschen inzwischen auch zahlreiche Satelliten, Radioteleskope, Infrarot- und Röntgenteleskope sowie weitere moderne Instrumente und Geräte den Kosmos und sammeln eine Fülle von Daten. Die Erforschung des Weltalls in Wellenlängen, die das menschliche Auge nicht sehen kann, ist vergleichweise noch jung und öffnet ganz neue Fenster in den Kosmos.
Astrologie
Die Astrologie ist keine Naturwissenschaft, sondern eine metaphysische Lehre, die den verschiedenenen Himmelskörpern und Konstellationen spezifische Eigenschaften oder Qualitäten zuschreibt. Die Astrologie hat Konzepte und Lehren darüber, wie diese Eigenschaften und Qualitäten im Individuum angelegt sind und in seinem Leben zum Ausdruck kommen können. Basis für diese Analyse ist das Geburtshoroskop, welches die Gestirnskonstellationen vom Ort der Geburt aus gesehen und zur Geburtszeit des Individuums wiedergibt. Weitere Horoskope werden in der Regel hinzu genommen, um die Auslösung von bestimmten Themen oder Entwicklungsaufgaben (Transiten) im Laufe des Lebens genauer zu betrachten.
Astrologie und Astronomie enstammen der selben Wurzel
Die Anfänge der Sterndeutung reichen fast 5000 Jahre zurück. Um die Bewegungen der Himmelskörper und ihre künftigen Positionen zu berechnen, und sie für die Zukunftsdeutung heranzuziehen, brauchte es kluge Köpfe mit mathematischen Kenntnissen. Deshalb war die Astrologie lange Zeit eine Angelegenheit der gescheitesten Gelehrten. Berühmte Astronomen wie Tycho Brahe (1546-1601) und Johannes Kepler (1571-1639) waren zu ihrer Zeit selbst Astrologen. Mit dem Heraufkeimen der modernen Wissenschaft fand ab dem 17. Jahrhudert eine allmähliche Trennung zwischen Astrologie und Astronomie statt.
Um Abgrenzung bemüht
Vielen Astronomen ist es wichtig, dass ihre Forschung nicht mit der Astrologie verwechselt wird, denn die meisten Astronomen betrachten die Astrologie (Sterndeutung) als eine rückständige, auf Aberglauben beruhende Lehre, die nutzlos und irreführend ist. Diese manchmal feindliche Haltung der Astronomen ist verständlich, wenn man sich die Geburtswehen der frühen Wissenschaft vergegenwärtigt, die anfangs gegenüber den dogmatisch vertretenen Glaubenslehren der Kirche einen harten Stand hatte. Schliesslich bezahlten einige der frühen Pioniere ihre neue Überzeugung mit dem Leben. Andere entgingen dem Tod auf dem Scheiterhaufen nur knapp, indem sie unter Zwang widerriefen und ihren neuen Überzeugungen abschworen. Damals begann sich die mentale Bewusstseinsstruktur zu entfalten. Objektive Betrachtung, Wissenschaft, Materialismus und ein Weltbild der Trennung waren die Folgen. Die Astrologie hat sich auch weiter entwickelt. Die meisten Astrologen gehen heute nicht mehr von Planetenkräften aus, welche die Menschen aktiv beeinflussen. Man hat längst ein qualitatives Verständnis entwickelt und geht eher von Tendenzen, Zeitqualitäten oder Potentialen aus, die es möglichst optimal zu nutzen gilt.
Komplementäres Verstandnis aus der Sicht des Integralen Bewusstseins
Im Prinzip nimmt heute die Astrologie einen zur Astronomie komplementären Standpunkt ein; komplementär dahin gehend, dass sie sich nicht in erster Linie mit physikalisch wirksamen Kräften beschäftigt, um die Aussenwelt und die Naturgesetze zu verstehen. Die Gesetze der Himmelsmechanik sind schliesslich längst entschlüsselt und die Berechnungen der Planetenpositionen übernehmen heute günstige Computerprogramme. Die Astrologie stellt vielmehr den Menschen, also das Subjekt mit seiner Einzigartigkeit und seinem Bewusstsein ins Zentrum der Untersuchung. Ihr Deutungssystem mit den 12 Tierzeichen, 12 Häusern, den Himmelskörpern (Sonne, Mond, Planeten, Kleinplaneten) und den zahlreichen möglichen Stellungen und Aspekten spannt ein vielfältiges Beziehungsgewebe von Qualitäten und Potenzialen auf, die durch Geburtsort und Geburtszeit im Individuum angelegt sein und sich in ihm widerspiegeln sollen.
Man kann es auch so zusammenfassen:
Die Astronomie ist eine klare Naturwissenschaft. Sie praktiziert als solche einen materiellen, objektiven und quantitativ messbaren Arbeitsansatz, der zu mehr Wissen über das äussere Universum, über die Materie und deren messbare Gössen führt. Durch diesen rein objektiven Arbeitsansatz wurden verschiedene Naturgesetze erkennbar und nutzbar.
Die Astrologie hingegen ist eine metaphysische Lehre, die dem einzelnen Menschen zu mehr Selbsterkenntnis und zu mehr Bewusstheit über sich und sein Leben/sein Schicksal verhelfen soll.
Im Unterschied zu physikalischen Kräften, die auch dann vorhanden sind und wirken, wenn jemand nicht daran glaubt, ist die Situation bei metaphysischen Lehren anders. Sind die Aussagen des Astrologen oder Sterndeuters nicht in Übereinstimmung mit dem Horoskopbesitzer, kommt in seinem Bewusstsein kein Widerhall, keine Resonanz zustande. Die Aussage trifft dann ins Leere und ist schnell vergessen oder gar nicht erst angekommen, ähnlich einer Nachricht, die einem nicht interessiert. Trifft die Aussage hingegen ganz oder teilweise zu, kommt sie entprechend gut an und wird auch erinnert. Darin liegt auch eine sehr plausible Erklärung für das Phänomen, dass viele das Gefühl haben, die Horoskopdeutung treffe gut auf sie zu.
Gültigkeits- oder Wahrheitsanspruch
Aus dem Gesagten wird klar, dass die Astrologie - wie jede andere metaphysische Lehre - keinen generellen Anspruch auf Wahrheit haben kann. Es wäre aber falsch, sie deswegen als unnütz oder gar gefährlich zu bezeichnen. Hierzu besteht kein Anlass, solange man ausreichend unterscheiden kann und die Ebenen nicht verwechselt. Natürlich lassen sich Fälle finden, bei denen ein zu starker Glaube negative Folgen hatte (Wer sucht der findet). Doch meistens liegt die eigentliche Schadensursache in der fehlenden Unterscheidungsfähigkeit und Eigenverantwortung des Einzelnen und nicht in der Astrologie oder der Metaphysik an sich.
Unsere Haltung zu Astrologie und Metaphysik
Bei Starcon sehen wir keine Notwendigkeit, eine warnende oder gar abschätzige Haltung gegenüber der Astrologie oder anderen metaphysischen Deutungssystemen einzunehmen. Im Gegenteil, wir sehen in ihnen eine Ergänzung zum äusseren Erkenntnisgewinn der Naturwissenschaften und eine Herausforderung, die das Ganze aus einer übergeordneten Sicht zu erschauen und die erforderliche Fähigkeit zur Unterscheidung und Differenzierung zu entwickeln. Letztlich dient die Metaphysik der inneren Bereicherung und der seelischen Entwicklung des Bewusstseins, die komplementär zum objektiven Wissen über die äussere Welt ihren Platz im Leben haben soll. Mit unseren Sternenlicht-Produkten wenden wir uns an erwachsene Menschen, die mündig sind und in Eigenverantwortung selbst entscheiden können, was sie glauben wollen, was ihnen gefällt und wofür sie ihr Geld ausgeben.
Einige astrologische Konzepte oder Begriffe wie Tierkreiszeichen, Aszendent, Himmelsmitte etc. eignen sich bestens, um ein Sternenlicht-Geschenk zu individualisieren und für eine bestimmte Person oder ein bestimmtes Ereignis masszuschneidern. Wir haben die Erfahrung gemacht, dass manche Kunden genau an solch individualisierten Stenenlicht-Produkten grosses Interesse haben, weil sie wissen, das dies persönliche und einzigartige Geschenke sind, an denen ihre Liebsten besondere Freude haben.
Morgendämmerung eines neuen Bewusstseins
Die Morgendämmerung der neuen, Integralen Bewustseinsdimension hat begonnen. Man kann es auch daran erkennen, dass die zuletzt dominierende Mentale Bewusstseinsdimension zunehmend defizient wird und immer mehr Nachteile zeitigt. Das materialle Weltbild der Trennung hat die Gesellschaft egoistisch und rücksichtslos gemacht und führt zu immer mehr Spaltung.
In der Wissenschaft gibt es zur Zeit grosse Streits innerhalb der eigenen Zunft, welches Lager denn nun in der globalen Klimadebatte Recht hat. Ein Heer armseeliger Akademiker betreibt aktive Desinformation im Dienste des Kapitals und des Neoliberalismus, der überwiegend einer kleinen Elite dient. Der Mammon regiert die Welt. Während früher die Päpste und Priester auf dem Thron der Autorität und Wahrheit hockten, sitzen dort nun Wissenschaftler und streiten sich um Status und Forschungsbeiträge. Das Muster von Neid, Arroganz, Machtanspruch und Rechthaberei ist geblieben, nur die Rollen sind neu besetzt. Der ewige, freie GEIST hat sich längst zurückgezogen und sucht nach neuen, kreativen Ausdruckformen jenseits dogmatischer Anmassung.
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