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Aymo Brunetti, Chefökonom des Staatssekretariats für Wirtschaft (Seco), erwartet einen starken Anstieg der Arbeitslosigkeit in der Schweiz. Die Talfahrt fange erst an, sagte er in einem Interview der Zeitung Sonntag.Dieser Inhalt wurde am 16. August 2009 - 16:59 publiziert
Die saisonbereinigten Zahlen zeigten, dass im kommenden Herbst und Winter die Arbeitslosigkeit stark ansteigen werde. Der Höhepunkt dürfte erst im Winter 2010/2011 erreicht werden, sagte Brunetti.
Die Wirtschaftsentwicklung dürfte in den kommenden Monaten weniger schlecht verlaufen und spätestens im ersten Semester nächsten Jahres zu wieder leicht positiven Wachstumsraten führen, sagte er. Einen erneuten heftigen Rückschlag halte er für unwahrscheinlich.
Der Präsident des Branchenverbandes Swissmem Johann Schneider-Ammann erwartet dieses Jahr einen massiven Stellenverlust in der Schweizer Maschinen-, Elektro- und Metallindustrie. Er hoffe aber, dass die Krise den Sektor nicht mehr als 25'000 Stellen koste, sagte er in einem Interview im Sonntag.
In der ersten Hälfte dieses Jahres seien in der Branche bereits rund 10'000 Arbeitsplätze gestrichen worden. Weitere Entlassungen seien in den vergangenen Wochen gefolgt.
Die Wirtschafskrise trifft auch die Schweizer Hotellerie scharf. "Von den 100'000 Jobs in der Hotellerie stehen kurzfristig 10'000 auf dem Spiel", sagte Guglielmo Brentel, Präsident des Branchenverbands Hotelleriesuisse, in einem Interview mit der SonntagsZeitung.
swissinfo.ch und Agenturen
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