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Die Inzidenz von Zufallsbefunden (IF) liegt zwischen 2 und 19%. IF können direkten Einfluss auf das Leben der Probanden haben, einschließlich weiterer Diagnostik, Therapie, Versicherungs- oder sozialer Aspekte. 250 Probanden wurden aus verschiedenen Studien eingeschlossen. Die Aufklärung enthielt die typischen Sicherheitsaspekte des MRT. Die Probanden wurden über die Möglichkeit von Zufallsbefunden und deren Konsequenzen aufgeklärt. Alle Bilder wurden im Konsensus von zwei Neuroradiologen ausgewertet. Wenn IF gefunden wurden, wurde der Principal Investigator informiert, der die Probanden in die neurologische Poliklinik überwies, in der über weitere Schritte entschieden wurde. Keiner der Probanden lehnte die Studienteilnahme ab. IF mit möglicher klinischer Relevanz fanden sich bei 9%. Eine unmittelbare Therapie war nicht notwendig, allerdings werden einzelne Probanden immer noch betreut. Mit unserem Vorgehen erfüllen wir alle ethischen Prinzipien mit Respekt vor der Autonomie, Wohlergehen, Schadensvermeidung und Gerechtigkeit gegenüber dem Probanden durch ausgedehntes Aufklären, fachärztliche Beurteilung mit höherer Wahrscheinlichkeit IF zu entdecken und der Abdeckung möglicher Konsequenzen.