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Zum Wochenstart zeigten sich die Ölnotierungen etwas schwächer. Für Druck auf die Preise sorgte die wieder anlaufende US-Ölproduktion im Golf von Mexiko. Diese war zuvor wegen des Hurrikans «Delta» unterbrochen worden. Zudem haben sich norwegische Ölunternehmen mit den Gewerkschaften über einen neuen Tarifvertrag einigen können und den Streik beendet.
Das OPEC-Mitglied Libyen hat zudem seine Produktion wieder ausgeweitet. Die Kapazität des grössten Ölfelds «Sharara» soll innert 10 Tagen 300'000 Fass Rohöl pro Tag erreichen. Diese Mehrmengen kommen zu einem Zeitpunkt wo der Markt bereits gut versorgt ist und die Ölnachfrage durch die global steigenden Corona-Fallzahlen schwach ist. Zusätzlicher Druck entsteht, weil der US-Öldienstleister Baker Hughes in seiner jüngsten Erhebung meldet, dass die Anzahl aktiver Ölförderanlagen um +4 auf 193 angestiegen ist. Aufgrund des gestrigen Feiertags in den USA (Columbus Day) werden die wöchentlichen US-Bestandsdaten erst einen Tag später veröffentlicht. Die API-Zahlen werden deshalb am Mittwoch und die DOE-Zahlen am Donnerstag präsentiert.