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Die Schweiz hat über 500 registrierte Brauereien, welche Kleinstmengen produzieren, weil die finanziellen Mittel für die Infrastruktur fehlen, um grössere Mengen zu brauen. Es soll ein Unternehmen aufgebaut werden, bei welchem diese kleinen Brauereien ihre Biere brauen lassen können. Mit diesen grösseren Mengen kann die Nachrage bei Detailhändler und in der Gastronomie befriedigt werden. Solche Unternehmen funktionieren bereits erfolgreich in Belgien (De Proef) und in den USA (BrewHub).
Aktuell gibt s in der Schweiz über 500 registrierte Brauereien. Diese sind meistens sehr klein und produzieren entsprechend Kleinstmengen an Bier. Solche Brauereien - z.B. 523, BrauBar oder BZW - können nicht genug Bier produzieren um die Nachfrage zu befriedigen: Die Biere von 523 sind z.B. innerhalb von Minuten ausverkauft.Gleichzeitig gibt es immer mehr Bars, welche sich auf Bier spezialisieren (z.B. Brüw und Rockstory in St.Gallen, Erzbierschof in Winterthur, Zürich und Bern, The International in Zürich, PiBar in Lausanne, usw.), sowie Detailhändler (Beers-N-More in Zürich, Widmer Bierspezialitäten in Wil, Möhl in Arbon, The Crafts in Kloten, Craft Gallery in Bern - oder auch Manor, welche ein umfangreiches Biersortiment anbietet und selbst Aldi hat eine spezielle Craft Bier Box auf den Markt gebracht). Den kleinen Brauereien ist es nicht möglich, die Nachfrage ständig zu befriedigen und bei grossen Händlern ist es eine Bedingung, dass Biere ständig erhältlich sein müssen. Um eine grössere Menge zu produzieren, müssen die Brauereien wachsen. Die finanziellen Aufwendungen verhindern dies jedoch in den meisten Fällen.Das Potential dieser Idee ist demnach ein Engelskreis: Mehr Angebot ermöglicht eine grössere Nachfrage.Die Idee ist es, ein Unternehmen zu gründen welches ausschliesslich auf Auftrag Biere braut. Die kleinen Brauereien bezahlen für diese Produktion, welche nach ihren eigenen Spezifikationen passiert und wodurch das Bier immer noch genau das Bier der kleinen Brauerei ist. Dies wird bereits in den USA und in Belgien erfolgreich gemacht. De Proef in Belgien produziert Bier für viele Brauereien (darunter weltweit bekannte Brauereien wie Mikkeller und To Øl), welche entweder keine eigenen Anlagen haben möchten, oder welche trotz eigenen Anlagen nicht genügend Biere produzieren können. In den USA produziert BrewHub Biere im Auftrag von etablierten Craft Breweries (Cigar City oder Funky Buddha), die ihre Flagship-Sorten nicht selber in ausreichenden Mengen produzieren können.Eine Mischform gibt es auch in der Schweiz (oder auch z.B. in Holland bei De Molen oder den USA bei Two Roads): Kornhausbräu in Rorschach stellt ihre Anlagen den Braueren von Endo zur Verfügung, so, dass sie dort ihr Bier herstellen können.Die Idee ist demnach bereits ziemlich ausgereift. Was jetzt fehlt, sind Menschen welche diese zu Ende denken und umsetzen.