Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03253.jsonl.gz/2158

Im Rennsport gibt es ein administratives Alter. Per 1. Januar werden alle Pferde eines Jahrganges ein Jahr älter, unabhängig davon ob sie im Februar oder im Mai auf die Welt gekommen sind.
Amteurrennreiter
Bezeichnung für Rennreiterin
Anderer Begriff für das Training
Ruhiger, halbschneller Galopp auf dem Weg zum Start; eine Art «Aufwärmtraining».
Der Zustand des Geläufs wird vor den Rennen mit einem Penetrometer gemessen. Je tiefer die Spitze eindringt, desto tiefer das Geläuf. Der Bodenwert wird in Zahlen und/oder Worten (fest, gut, weich, tief) angegeben.
Ruhiger, verhaltener Galopp.
Klassisches Rennen über 2400 Meter, in dem sich die besten dreijährigen Pferde eines Landes unter identischen Gewichten treffen.
Nachlass auf das zu tragende Gewicht. Erlaubnis gibt es für Pferde, die schon länger nichts mehr oder nicht viel gewonnen haben, aber auch für Reiter, die erst wenige Siege erzielt haben.
Pferd, das auf Rennen über kurze Distanzen (1000-1400 Meter) spezialisiert ist.
Unter Form wird nicht nur die aktuelle Verfassung verstanden. Mit den Formen eines Pferdes sind seine vorhergehenden Resultate gemeint.
Ort, wo die Pferde vor dem Rennen dem Publikum präsentiert werden.
Je nach Ausschreibung hat ein Pferd unter Berücksichtigung von Alter, Gewinnnsumme und Geschlecht ein gewisses Gewicht zu tragen. Gewogen wird der Jockey samt Kleidung und Sattel. Ist ein Jockey zu leicht, wird die Gewichtsdifferenz in Form von Bleiplatten in die Satteldecke gesteckt.
In Handicap-Rennen wird versucht, Chancengleichheit zwischen guten und weniger guten Pferden herzustellen. Dies geschieht durch eine unterschiedliche Gewichtsverteilung, die auf den bisherigen Leistungen beruht. Für die Umrechnung von Abständen in Gewichte gilt die Faustregel, dass eine Länge einem Kilo entspricht.
Sammelbegriff für Hürdenrennen (relativ niedrige, transportable Reisighindernisse), Jagdrennen (grössere, feste Hindernisse, vor allem Hecken) und Cross-Countries (Querfeldeinrennen mit Auf- und Niedersprüngen, Wällen, Teich etc.)
Berufsrennreiter
Zuchtrennen, in denen die besten dreijährigen Pferde unter gleichem Gewicht gegeneinander laufen. Neben dem Derby (2400 m) gehören dazu die 1000 und 2000 Guineas (1600 m), die Stuten-Classic (2300 m) und das St. Leger (3000 m).
Ein Pferd, das noch kein Rennen gewonnen hat, ist maiden. Bezeichnung für ein Rennen für noch sieglose Pferde.
Pferd, das seine Bestleistung auf Distanzen um 1600 Meter bringt.
Instruktion des Trainers an den Jockey über die Taktik im Rennen
Bezeichnung für ein ungestüm vorwärtsdrängendes Pferd, das sich gleichzeitig gegen die bremsende Hand des Reiters wehrt und so seine Kraft verpufft.
Gremium, das die korrekte Abwicklung der Rennen überwacht und gegebenenfalls Sanktionen verhängt.
Jeder Besitzer hat einen eigenen, mit gewissen Farben und Mustern versehenen Dress, der vom Jockey im Rennen getragen wird.
Auch Blinkers genannte Lederverschalung der Augen des Pferdes, in der es nur nach vorne blicken kann.
Pferd, das auf Distanzen ab 2400 Meter am besten zur Geltung kommt.
Wenn zwei Pferde gleichauf ins Ziel kommen und auch auf dem Zielfoto kein Unterschied auszumachen ist.
Sammelbegriff für den Pferderennsport, von englischen Turf = Gras.
Regelmässige Rennbahnbesucher
Rennpferd, dessen Vorfahren ohne fremde Blutzuführung ausnahmslos untereinander gepaart wurden. Drei Araber Hengste hatten dabei einen besonderen Einfluß. Zuerst kam Byerley-Türke, danach folgte 1704 Darley-Araber. Als letzter der drei kam 1728 Goldolphin-Araber nach England. Die drei wurden mit den besten Rennstuten gekreuzt, alle eingetragenen Vollblüter können auf diese drei Hengste zurückverfolgt werden.
Abstand von mehr als zehn Pferdelängen
Quelle: Galopp Schweiz/wb