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Die Narrenhauptstadt der Schweiz heisst Basel. Hier findet der grösste Karneval des Landes statt. Viele Veränderungen schmücken seinen Lebenslauf. Bis ins Jahr 1091 begann die Fasnacht am Hirsmontag (Tag vor Beginn der Fastenzeit). Mit dem Beschluss des Konzils von Benevent wurde der Beginn vorverlegt auf den Aschermittwoch. Dieser Entscheid wurde aber nicht beachtet.
Später hätten die Reformatoren die alten Fasnachtsbräuche am liebsten abgeschafft. Militärische Musterungen und Fasnacht waren jedoch schwer zu trennen. So überlebten die Karnevalsfeierlichkeiten trotzdem. 1802 folgte der erste organisierte Umzug. 1808 wurde der Morgenstreich eingeführt. Die erstmalige Erwähnung der Schnitzelbänke geht zurück auf das Jahr 1832. Das neutrale Comitée beständig aus Leuten der verschiedenen Zünfte wurde 1910 gegründet. Eine grosse Einschränkung erfuhr die Basler Fasnacht in den Zeiten während dem ersten Weltkrieg und dem Zweiten Weltkrieg: Die Strassenfasnacht fand nicht statt.