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Der Name Ramón do Casar ist dem Vater des heutigen Besitzers des jungen Weingutes gewidmet. Nachdem Ramón in den 1950ern aus ökonomischen Gründen nach Venezuela emigrierte, erwarb er von dort aus über die Jahre hinweg laufend kleine Landparzellen in seinem Heimatdorf in Galizien, mit dem Ziel, irgendwann in seine Heimat Galizien zurückzukehren. Auf diesem Land wurden nach und nach die traditionell galizischen Traubensorten Treixadura, Godello und Albariño angebaut. Die qualitativ ausgezeichneten Trauben wurden von seiner in Spanien zurückgebliebenen Familie stets an andere Weingüter verkauft. Nach mehreren Jahrzehnten erfüllte sich die Familie 2014 nun den Traum einer eigenen Bodega und widmete sie ihrem Vater, der dies alles ermöglicht hatte. Der Weisswein „Ramón do Casar? trägt als Etikette die originale Postkarte, die Ramón seiner Frau nach Ankunft in Venezuela geschickt hatte. Der Zweitwein, der reine Treixadura hat die antwortende Postkarte seiner Frau als Label. Eine berührende Geschichte, die den Wein sicherlich nicht in den Hintergrund versetzt. Der erste Jahrgang 2013 verblüfft mit einem sehr eleganten Charakter und einer typisch galizischen Frische.