Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03345.jsonl.gz/1384

Nun ist es so weit. Das erste (telefonische) Kontaktgespräch hat stattgefunden und die Person, die dir helfen kann, eine Lehrstelle zu finden, ist einverstanden, dich zu treffen. Du erscheinst pünktlich und gut vorbereitet und erzählst ihr nochmals, wer du bist (20 Sekunden-Spot) und wie dein Plan ausschaut, mit dem du dir eine Lehrstelle ergattern wirst.
Nun kannst Du Fragen stellen und bekommst bestimmt interessante Antworten:
- „Was würden Sie an meiner Stelle tun?"
- „Wie schätzen Sie meine Chancen ein, wie kann ich sie optimieren?"
- „Welche Stärken muss ich zeigen und wie soll ich auftreten, um für die Branche attraktiv zu sein?"
- „Wo kann man sich noch besser informieren, wer kann einem Auskünfte geben?"
- „Wie wird sich die Branche entwickeln und wie kann ich dafür sorgen, dass ich dabei die Nase vorn habe?"
- „Gibt es interessante neue Ausbildungen oder Weiterbildungen?"
- „Was würden Sie an meiner Stelle tun, wenn Sie dieses Jahr noch keine Stelle bekämen? Ein Praktikum machen, im Ausland eine Sprache lernen oder gibt es sonst eine gute Lösung für ein Zwischenjahr? Oder einen verwandten Beruf, den man lernen könnte?"
Höre gut zu und mache Dir Notizen.
Nach einer Viertelstunde bedankst du dich für das tolle Gespräch und fragst, ob dein Gegenüber jemanden kennt, der dir auch so gute Informationen und Tipps wie er geben könnte. Damit hast du vielleicht eine neue Adresse für deine Liste von wichtigen Personen, die du kontaktieren willst.
Du erwähnst, dass du ihn gern per Mail auf dem Laufenden hältst, wenn er dies möchte. Damit kannst du dich auch in Zukunft immer wieder einmal in Erinnerung rufen – nicht zuletzt auch nach der Lehre, wenn du vielleicht wieder die gleiche Methode verwenden wirst, um dich in der Arbeitswelt zu positionieren.
Zuhause setzt du dich hin und verarbeitest deine Notizen.