Document ID: /curiavista/filtered/00000.jsonl.gz/21482

<h2>SubmittedText<h2><p>Versicherungsgesellschaften setzen die obere Altersgrenze für die Aufnahme neuer Mitglieder in Zusatzversicherungen gewöhnlich auf 60 Jahre fest. Ich bitte den Bundesrat zu überprüfen, ob und zu welchen Bedingungen Zusatzversicherte über 60 zu einer anderen Versicherung wechseln können, wenn ihre bisherige Versicherung durch eine andere Gesellschaft übernommen wird oder, noch wichtiger, wenn sie Konkurs macht oder aufgelöst wird. Sollten nach dem geltenden Recht erhebliche Schwierigkeiten oder Unsicherheiten auftauchen, ersuche ich den Bundesrat darum, Massnahmen vorzuschlagen, um die Kontinuität der Zusatzversicherungen für Menschen über 60 zu gewährleisten, die bei existenzgefährdeten Kassen oder Versicherungsgesellschaften versichert sind.</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2>Der Bundesrat ist bereit, das Postulat entgegenzunehmen. Es wird dabei insbesondere auch darum gehen, die Problematik von Artikel 102 KVG zu prüfen. Die Annahme des Postulates bedeutet indessen nicht, dass die unterschiedliche gesetzliche Regelung der Grundversicherung und der Zusatzversicherungen in Frage gestellt werden soll.