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Nachdem die Ukraine den Mantel der Geheimhaltung über ihre “Freiheitsliga für Russland” leicht gelüftet hat, tauchen in Bulletins und der Presse Formationsnamen wie “Legion”, “Bataillon”, “Brigade” und sogar “Division” auf.
Mit “Division” nehmen die Experten Bezug auf die Wlassow-Armee von 1944/45, der Archive allerdings mit 120’000 Mann die Truppenstärke eines Korps zuschreiben. Heinrich Himmler gliederte die Armee in zehn Divisionen, auf dem Papier mit je 10’000 Mann, in Tat und Wahrheit aber unterschiedlich alimentiert: Die 1. Division – in der Wehrmacht die 600. – hatte Überbestand, die 2. – die 650. – keine 10’000 Mann. Die Kosaken bildeten ein eigenes “Korps”, das XV. SS-Kavalleriekorps, nicht in der üblichen Korpsstärke, versteht sich.
Weder Legion noch Brigade noch Division
Von der Wlassow-Armee ist die “Freiheitsliga” Lichtjahre entfernt. Ohnehin stochern wird in Clausewitzens Nebel des Kriegs. Liga kann alles heissen, von den 18 Clubs der deutschen Fussball-Bundesliga bis zur Liga von Korinth, genannt auch die hellenische Liga, die von 338 v. Chr. an alle Griechen unter makedonischem Befehl vereinte (unter Philipp II. und Alexander dem Grossen). So mutet die ukrainische Formulierung geschickt an.
- Denn Liga verrät weder den Bestand noch die Struktur.
- Und der Bestand dürfte fluktuieren – in beiden Richtungen, je nach Verlusten an Gefallenen, Verwundeten und Gefangenen einerseits und je nach Zugängen von Russen anderseits.
Nicht sehr viel weiter kommen wir mit Legion – eine Anspielung auf die römische Legion, die rund 6’000 Legionäre der schweren Infanterie und etwa 120 Legionsreiter umfasste. Für die “Freiheitsliga” führt Legion in die Irre – wie wohl auch Brigade oder Division.
In der Presse erscheinen behutsame Schätzung wie “mehr als 500 Mann” oder “in etwa Bataillonsstärke”. Nun ist, wie Schweizer gut wissen, auch Bataillon ein dehnbarer Begriff; ganz zu schweigen von der Bataillonskampfgruppe, wie sie jetzt in der Ukraine im Schwange ist. Denkbar ist, dass die “Freiheitsliga” ungefähr den Bestand und den Aufbau eines Bataillons aufweist – irgendwo im Bereich zwischen 500 und 1’000 Mann.
Damit wäre es plausibel, dass sie geschlossen an der Izjum-Front kämpft. Aus Sewerodonezk oder Popasna verlautete bisher nie etwas, was auf den Einsatz der “Freiheitsliga” hindeutet.
Andere Verbände in ukrainischen Diensten
Verbürgt ist ihr Einsatz südlich von Izjum. In Sewerodonezk dagegen kämpfen Briten, Australier und Georgier der Internationalen Brigade, die dort Verluste erleidet. Die “Freiheitsliga” unterscheidet sich von der Internationalen; wie sie sich auch von den beiden islamisch geprägten, tschetschenischen Bataillonen abhebt:
- dem Dudayev Bataillon, das in den beiden Tschetschenienkriegen wurzelt, schon im ersten Donbasskrieg 2014/15 gegen Russland kämpfte, die Schlacht um Debalzeve bestand und jetzt im Oblast Lugansk wieder schwierige Aufträge übernimmt;
- und das Sheikh Mansur Bataillon, das etliche Veteranen der Schlachten um Grozny aufnahm, 2024/15 die Städte Kramatorsk and Mariupol hielt, im Frühjahr 2022 erneut in Mariupol kämpfte und hernach an die Donbassfront verlegt wurde.
|Dzhokhar Dudayev Battalion|
|Founded||2014|
|Country||Ukraine|
|Allegiance||Ministry of Defense|
|Branch||Ukrainian Ground Forces|
|Type||Battalion|
|Size||Several hundred[1]|
|Engagements|
|Commanders|
|Current

commander
|Adam Osmayev|
|Notable

commanders
|Isa Munayev †

Amina Okuyeva †
Dzhokhar Dudayev International Peacekeeping Battalion (Ukrainian: Міжнародний миротворчий батальйон імені Джохара Дудаєва) is a Chechenvolunteer battalion named after the first President of the Chechen Republic of Ichkeria, Dzhokhar Dudayev. The battalion is made up mostly of Chechen volunteers, many of whom fought in the First Chechen War and Second Chechen War on the side of the Republic of Ichkeria. The battalion has been under the command of Adam Osmayev since 1 February 2015, after Isa Munayev was killed in action at the Battle of Debaltseve in Eastern Ukraine.[2][3] The Dzhokhar Dudayev Battalion is one of the two Chechen volunteer battalions in Ukraine, the other being the Sheikh Mansur Battalion.