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Weiss versucht eine systematische Unterteilung und Charkterisierung der verschiedenen Web 2.0-Tools vorzunehmen, die der Vernetzung der User dienen sollen. Die beiden Kategorien bezeichnet Weiss als Kommunikationsnetzwerke und Publikationsnetzwerke. Obwohl diese Kategorisierung gut charakterisiert ist, gibt es auch wichtige Mischformen. Über die Nutzung dieser Netzwerk-Tools liegen mittlerweile verschiedene Untersuchungen vor allem für junge Menschen vor [1] [2]
Kommunikationsnetzwerke dienen zur Intensivierung der Beziehungen zwischen Menschen, die sich bereits gefunden haben. Zu den „intimen“ Bereichen des Netzes haben nur die entsprechenden Mitglieder eines selbst geschaffenen Netzes Zugang. Eine Nutzung als „Gast“ ist nicht vorgesehen und macht von der Zielsetzung her auch keinen Sinn. In diesen Netzwerken wird nicht produziert sondern kommuniziert. Paradebeispiel ist „Facebook„.
Publikationsnetzwerke dienen zur Verbreitung von medialen Produkten, von PowerPoint-Präsentationen bis zu Video-Filmen. Auch wer nicht selber produktiv mitmacht oder Mitglied ist, kann davon profitieren. Die User-Accounts sind oft reine Formsache und dienen eher dem Adressensammeltrieb der Netzwerkbetreiber als der Interakton zwischen den Usern. Produser haben keine effektive Kontrolle über die Verwendung ihrer Produkte. Die Kommunikation besteht am ehesten in einem Feedback zu den publizierten Medien. Paradebeispiel ist „YouTube„. Blogs oder CMS mit mehreren Autoren gehören auch in die Verwandtschaft von Publikationsnetzwerken.
Mischformen: Ein Kommunikationsnetzwerk, das auch produktiven Charakter hat ist z.B. „XING„. Neben der Kommunikation zwischen den Mitgliedern werden auch Produkte ausgetauscht, Geschäfte getätigt (oder zumindest angebahnt), Events organisiert usw.