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Der einzige öffentliche Seeanstoss der Gemeinde Uetikon am See soll zu einem lebendigen Quartier mit Wohn-, Schul- und Dienstleistungsnutzung transformiert werden. Der sich entlang des ganzen Seeufers erstreckende Park gewährleistet den öffentlichen Zugang zum See. Der Perimeter zieht sich vom See bis zur Alten Landstrasse. Die neuen Volumen unseres Vorschlags für die Kantons- und Berufsfachschule fügen sich in Ihrer materiellen und architektonischen Form in das denkmalgeschützte und markante Gebäudeensemble wie selbstverständlich ein und werden innerhalb des Gestaltungsplanes aus dem Bestand weitergeführt. Die Kantonsschule nimmt den östlichen Teil und die Berufsfachschule den westlichen Teil des Areals ein. Dazwischen liegt das Volumen der gemeinsam genutzten und auch teilweise für die Öffentlichkeit zugänglichen kulturellen Räume wie Aula, Mediothek und Kulturraum. Die Silhouette dieses Kulturbaus, als «Mitte der Schule» bezeichnet, ist vom ehemaligen, an diesem Ort gelegenen Silo-gebäude inspiriert und erhält inmitten der Längsbauten einen objekthaften Ausdruck. Die vom See her ruhig wirkenden, langgestreckten, mehrfach hintereinander liegende Bauten generieren im Aussenraum gestaffelte Raumabfolgen: Vorne am See liegt der öffentliche Seeuferweg angrenzend an den Seepark mit Liegewiesen. Dahinter befinden sich Aufenthaltsplätze am Park, die sich diagonal vom am See gelegenen Mensabau bis zum Berufsfachschulgebäude erstrecken. Zwischen den Bauten liegen die ortstypischen Binnenräume mit dem «Garten der Transformation» für die Kantonsschule und dem «Werkstatthof» für die Berufsfachschule.