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Ende des 19. Jahrhunderts entdeckte der japanische Gelehrte Dr. Mikao Usui die Reiki-Heilmethode. Dr. Usui betrieb in seinen jungen Jahren umfangreiche Studien auf allen Wissensgebieten. Mit zunehmendem Alter verband er sein Wissen mit buddhistischen Formen der Heilkunst und fand schließlich den Schlüssel für die einfache Form des Handauflegens, wie sie heute weltweit als Reiki praktiziert wird.
Sein Wissen gab Dr. Usui an seine Hauptschüler weiter, darunter auch Dr. Hayashi, ein japanischer Marineoffizier im Ruhestand. Dieser eröffnete nach dem Tode Dr. Usuis eine Reiki-Klinik in Tokio, in der Patienten mit Reiki behandelt wurden. In den 1930er Jahren gab Dr. Hayashi sein Wissen an die auf Hawaii lebende Hawayo Takata weiter, über die Reiki schließlich in den 50er Jahren in die USA gelangte. Nach dem Tode Hawayo Takatas im Jahre 1980 wurde deren Enkelin Phyllis Furumoto von der Mehrheit der von Takata eingeweihten Meister als deren Nachfolgerin anerkannt. In den 90er Jahren gelangte Reiki verstärkt nach Europa, wo es sich vor allem in Deutschland schnell verbreitete.
Der Begriff Reiki setzt sich aus den beiden japanischen Schriftzeichen REI und KI zusammen. Gemeinsam bilden sie das bekannte Reiki-Symbol:
- REI steht für den universellen, allumfassenden und unerschöpflichen Aspekt der Lebensenergie.
- KI meint die Lebenskraft, die in jeweils individueller Ausprägung durch jedes Lebewesen fließt.