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Verdauungsbeschwerden und Magenbrennen (Sodbrennen) sind typische Begleiterscheinungen in den letzten Monaten der Schwangerschaft.
Wie macht sich Sodbrennen bemerkbar?
Magenbrennen äussert sich durch ein drückendes, brennendes, hustenartiges Gefühl hinter dem Brustbein und in der Speiseröhre, das durch manchmal bis in den Mundraum aufsteigender Magensäure (Aufstossen, Reflux) verursacht wird und äusserst unangenehm sein kann.
Die Beschwerden treten oft etwa eine halbe Stunde nach dem Essen auf oder nachts, denn sie sind im Liegen besonders stark ausgeprägt. Auch beim Husten oder Heben schwerer Gegenstände macht sich Magenbrennen stärker bemerkbar.
Warum ist Magenbrennen so häufig in der Schwangerschaft?
Magenbrennen wird durch verschiedene Faktoren in der Schwangerschaft begünstigt: Erstens rein mechanisch durch den Druck, den das heranwachsende Baby auf den Magen ausübt. Zweitens hormonell durch die vom Progesteron bewirkte Entspannung des Schliessmuskels am oberen Magenausgang, der das Aufsteigen der Magensäure normalerweise verhindert. Hierdurch kann Magensäure in die Speiseröhre gelangen, eine Reizung der Schleimhaut und Magenbrennen ist die Folge. Progesteron kann zudem auch bewirken, dass die Nahrung länger als üblich im Magen verbleibt.
Was kann man gegen Magenbrennen tun?
Es gibt einige Hausmittel, mit denen man Magenbrennen schnell und wirksam lindern kann.
Welche Medikamente dürfen Schwangere nehmen?
Medikamente gegen Magenübersäuerung sind auch in der Schwangerschaft kurzfristig erlaubt. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Einen Überblick finden Sie hier:
Wie kann man Magenbrennen vorbeugen?
Viele einfache und verblüffende Tipps, die werdende Mütter beachten sollten: