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Ueli Seiler-Hugova
Kindheit und Jugend
Kleindietwil, wo Ueli geboren wurde und seine ersten Jahre verbrachte, liegt in der Nähe von Langenthal. Die Grossmutter war Hebamme. Seine Mutter brachte im Elternhaus des Vaters Zwillinge zur Welt. Uelis Zwillingsbruder Hans starb aber wenige Tage nach der Geburt. Im Jahr darauf kam bereits die Schwester Katharina zur Welt.
In den Kriegsjahren arbeiteten seine Eltern in einer Gärtnerei. Sie lernten sich in der kommunistischen Bewegung kennen, die vor allem antifaschistisch agierte. Im Hause Seilers verkehrten viele Flüchtlinge aus Deutschland. Nach dem Krieg distanzierten sich die Eltern von der kommunistischen Ideologie. Der Vater übernahm eine staatliche Gesamtschule im Berner-Oberland in Reust. Dort gingen Ueli und seine Schwester in der Unterstufe zum Vater in die Schule. Diese naturhafte Umgebung mit tiefen Wildbächen und hohen Bergen prägte die frühe Kindheit. In Reust kamen 1949 und 1950 noch die Brüder Michel und Beat zur Welt.
1953 gründeten die Eltern die anthroposophische Heimschule Schlössli Ins.
Ueli Seiler-Hugova besuchte mit seiner Schwester die Rudolf Steiner Schule in Bern. Ueli verband sich schon früh mit der Initiative seiner Eltern und hatte schon als Kind das Ziel, einmal das Werk seiner Eltern fortzuführen. Er besuchte nach der obligatorischen Schulzeit das staatlich anerkannte Evangelische Lehrerseminar Muristalden und bildete sich zum Primarlehrer aus. Darauf folgend übernahm er, wie schon sein Vater, eine Gesamtschule (1.-9. Klasse) am Brienzersee in Ebligen.