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In dem Gebiet um den Berg Camoghè herrschen klimatische Bedingungen, , die das Wachstum unzähliger unterschiedlicher Pflanzenarten begünstigen. Rund um den Camoghè und den Gazzirola konnten sich über Jahrtausende Pflanzenarten halten, die den Klimawechsel in den verschiedenen Eiszeiten überlebt haben. Die Pflanzenformation besteht aus Arten, die die kieselerdehaltigen Böden Insubriens und des Piemonte bevorzugen, und zeichnet sich durch grosse Kastanienvorkommen aus.
Alle Vegetationsgürtel sind vertreten. Das Hügelgebiet wird beherrscht von Kastanien, Eichen, Linden, Eschen und anderen für dieses Gebiet typischen Laubbäumen, die bis auf eine Höhe von etwa 800 - 1000 m zu finden sind. Der Berggürtel auf 1500 - 1600 m wird von Buchen geprägt, an den kühleren Stellen zusammen mit Rottannen und Weisstannen; in vielen Gebieten, in denen die Milchwirtschaft eingestellt wurde, herrscht natürlicherweise die Birke vor, die als Pionierpflanze diese Böden nach und nach für die künftige und definitive Kolonisierung durch die Buche vorbereitet. Weiter oben befindet sich der subalpine Gürtel mit den Lärchenwäldern und ihren Pionierpflanzen, der Eberesche und der Grünerle, die bis zur Baumgrenze auf 1900 - 2000 m wachsen. Auf dem Camoghè findet man auch die seltene endemische Androsace brevis sowie weitere Arten von grossem botanischen Interesse wie die Ranunculus glacialis, die Nigritella nigra, die Achillea clavenae und weitere für die alpine Zone typische Sorten.
Auch in Bezug auf ihre Fauna hat die Region viel zu bieten: Mit etwas Glück trifft man auf Hirsche, Gämsen, Rehe und Wildschweine oder entdeckt deren Spuren. Besonders interessant ist, dass es hier Königsadler gibt, die regelmässig im Camoghè-Gebiet nisten. Erwähnenswert auch das Schneehuhn, das Haselhuhn und das Birkhuhn.
Foto: exploratorio.ch
Eigenschaften
- PÄRKE UND GÄRTEN Naturpärke