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Wer sein Einverständnis zu einem Vorhaben erteilt, bringt zum Ausdruck, dass er das Abgemachte akzeptiert. In einem rechtlichen Zusammenhang sind jedoch die Begriffe «Einwilligung», «Genehmigung» oder «Akzept» relevanter.
Wer beispielsweise von einem Arzt operiert werden soll, muss zunächst über die Risiken informiert werden und dann in den ärztlichen Eingriff einwilligen. In der Regel muss eine Einwilligung vor einem Vorhaben eingeholt respektive erteilt werden. Eine Genehmigung wird meist erst nachträglich erteilt.
Kauft ein Minderjähriger auf eigene Faust ein Skateboard für 400 Franken, obwohl er selber nicht so viel Geld hat, muss dieser Kauf von seinen Eltern nachträglich genehmigt werden, damit er verbindlich ist.
Im Vertragsrecht wird eher der Begriff «Akzept» verwendet. Damit ein Vertrag zustande kommt, braucht es eine «gegenseitige übereinstimmende Willensäusserung», also einen Konsens. Beide Parteien – zum Beispiel Käufer und Verkäufer – müssen über die wichtigsten Punkte – Preis und Ware – einig und einverstanden sein. Die zeitlich erste Willenserklärung wird als Offerte bezeichnet, die damit übereinstimmende zweite Willenserklärung gilt als Akzept.
Gekauft ist gekauft! Ein Rücktritts- oder Umtauschrecht gibt es nur bei wenigen Ausnahmen. Guider erläutert, welche das sind, und zeigt, worauf man beim Abschluss eines Kaufvertrags achten sollte. Zudem erhalten Mitglieder weitere Tipps, wie Sie Vertragsklauseln zu ihren Gunsten ändern können.