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Lewis Hamilton sicherte sich zum siebten Mal die Pole-Position für den Grand Prix von Ungarn und egalisierte damit den Rekord von Michael Schumacher. Neben dem Weltmeister wird dessen Mercedes-Teamkollege und WM-Leader Valtteri Bottas in der Frontreihe stehen.
Lewis Hamilton bewies im Qualifying, das gegen Ende hin von leichtem Nieselregen beeinflusst wurde, erneut seine Klasse und verwies Bottas mit einer Zehntelsekunde Vorsprung auf Platz 2. Hinter dem Mercedes-Duo, das sich in den bisherigen zwei Saisonrennen in Spielberg die Pole-Position wie auch den Sieg aufgeteilt hatte, klaffte erneut eine grosse Lücke.
Lance Stroll und Sergio Perez – auch sie mit einem Mercedes-Motor im Heck – lagen im Racing Point als Dritt- und Viertschnellste bereits mehr als neun Zehntel zurück.
Dahinter schafften es mit Sebastian Vettel und Charles Leclerc zum ersten Mal in dieser Saison beide Ferraris in die Top 10. Max Verstappen musste sich im Red Bull mit Startplatz 7 begnügen, nachdem er vor einem Jahr gleichenorts zum ersten Mal von ganz zuvorderst in ein Formel-1-Rennen gestartet war.
90. Pole-Position
Mit seiner 90. Pole-Position schuf sich Lewis Hamilton die bestmögliche Ausgangslage, um am Sonntag einen weiteren Rekord in seinen Besitz zu bringen. Gewinnt der Brite das Rennen, egalisiert er mit dem achten Triumph in Mogyorod die von Michael Schumacher gehaltene Bestmarke von acht Siegen auf der gleichen Strecke. Der Rekord-Weltmeister entschied den Grand Prix von Frankreich in Magny Cours achtmal für sich.
Die Aussichten für das gewünschte Szenario sind für Hamilton bestens, zumal das Überholen auf dem kurvenreichen Hungaroring schwieriger ist als auf den meisten anderen Grand-Prix-Strecken. Hoffnungen dürfte der Konkurrenz die Wetterprognosen machen, die ein Regen-Rennen nicht ausschliessen.
Alfa Romeo enttäuscht weiter
Bei Alfa Romeo zeigt die Leistungskurve weiter nach unten. Der Zürcher Rennstall brachte auch im dritten Anlauf in dieser Saison kein Auto in den zweiten Teil des Qualifyings.
Antonio Giovinazzi und Kimi Räikkönen müssen das Rennen aus der letzten Startreihe in Angriff nehmen. Zum Vorstoss in die Top 15 fehlten dem Italiener und dem Finnen rund eine halbe Sekunde. Derweil macht das letztjährige Hinterbänkler-Team Williams mit George Russell (12.) und Nicholas Latifi (15.) weiter Fortschritte.