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Es ist wichtig, die Geschlechtsidentität eines Menschen zu akzeptieren und die Person mit dem gewünschten Namen anzusprechen.
Pronomen
Auch ist es wichtig die gewünschten Pronomen (z.B. sie, er, keines) zu verwenden. Das können weibliche, männliche aus der deutschen Sprache oder geschlechtsneutrale Pronomen aus anderen Sprachen sein, wie z.B them/they aus dem Englischen. Nicht-binäre und andere trans Menschen wünschen sich manchmal, dass statt eines Pronomens ihr Vorname genannt wird.
- Ein Beispiel dafür ist: “Sascha hat Saschas Hausaufgaben vergessen”, anstatt “Sascha hat ihre/seine Hausaufgaben vergessen”.
- Wenn du es nicht weisst, ist es sinnvoll, die Person zu fragen, wie sie genannt und angesprochen werden möchte.
Persönliche Fragen
Persönliche Fragen nach Operationen und Hormonbehandlungen sind privat und sollten deshalb nur gestellt werden, wenn sich die Person damit wohl fühlt.
Inklusion
Wenn trans und inter* Menschen in der Familie, in der Schule, bei der Arbeit, in Vereinen und anderen Lebensbereichen angenommen werden, wie sie sind, haben sie die Möglichkeit, ihr Leben so zu gestalten, wie es sich für sie persönlich richtig anfühlt. Dadurch müssen sie sich nicht verstellen und ihre Geschlechtsidentität und/oder Geschlechtsvarianz nicht verheimlichen.
Wichtig ist es, inter* und trans Personen – wie alle anderen Menschen auch – im Alltag respektvoll zu behandeln und sie davor zu schützen, beleidigt oder geschlagen zu werden. So kann ihr psychisches und körperliches Wohlbefinden erhalten bleiben und etwas gegen Ungerechtigkeiten getan werden.
Es gibt verschiedene Möglichkeiten, Geschlecht zu leben. Alle haben ihre Berechtigung, solange es sich für die Menschen persönlich richtig anfühlt. Deshalb ist es wichtig, dass du auch andere Lebensweisen respektierst.
- Ein Zusammenleben, bei dem sich alle Menschen wohl fühlen, egal welches Geschlecht sie haben oder wie sie es leben, ist für alle Menschen wertvoll.
- So kann jeder Mensch so sein, wie sie*er ist.