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Was ist Pornografie?
Pornografie ist die Darstellung von erwachsener Sexualität.
Was sagt das Gesetz
Pornografische Inhalte können die sexuelle Entwicklung von Jugendlichen beeinträchtigen, deshalb führt das Schweizerische Strafgesetzbuch einen Gesetzesartikel «Jugendschutz» (Artikel 197 Ziffer 1). Bei einem Gerichtsgang entscheidet im Zweifelsfall die Richterin/der Richter über den pornografischen Charakter.
In der Schweiz sind folgende pornografischen Inhalte strafrechtlich verboten:
- Inhalte unter Einbezug von Kindern unter 18 Jahren
- Inhalte unter Einbezug von Tieren
- Inhalte mit Gewalttaten.
Konsum, Realisierung, Herunterladen, Besitz und Vertrieb dieser drei Inhalte sind verboten.
Viele konsumieren gelegentlich, regelmässig oder häufig Pornografie. Der Konsum legaler Pornografie stellt a priori keine Gefahr für Erwachsene dar und ist Teil der persönlichen Freiheit.
Wenn der Konsum exzessiv wird
Nimmt der Pornografiekonsum im Alltag einen immer grösseren Stellenwert ein, insbesondere im Sexualleben, kann sich eine Art Abhängigkeit entwickeln, die sich auf die persönliche Sexualität auswirken kann. Sieht man pornografische Inhalte als einziges Modell an, kann dies die Vorstellung von Sexualität beeinflussen oder verändern. Bei der Pornografie geht es vor allem um die körperliche Leistung und die anatomisch detaillierte Darstellung des Sexualakts, die anderen Aspekte der Sexualität werden vernachlässigt. Dies kann zu sexuellen Störungen oder dazu führen, dass eine physische Sexualität ohne Pornografie nicht mehr möglich ist.
Bei Fragen zu Pornografie stehen Ihnen die Sexualberaterinnen und Sexualberater der Freiburger Fachstelle für sexuelle Gesundheit zur Verfügung.