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Ignatius von Loyola – spanischer Offizier voll romantischer Leidenschaft für das Rittertum, wallfahrte nach Palästina, studierte auf einigen Universitäten, legte 1534 mit einigen Genossen das Gelübde ab, sich dem Papst zur Verfügung zu stellen, und gründete schließlich einen der mächtigsten Orden Roms: den Jesuitenorden.
Ignatius von Loyola, spanischer Grande und Offizier, Gründer und erster General des Jesuiten-Ordens, ist einer der großen mythenbildenden Politiker der Weltgeschichte. Ludwig Marcuse berichtet entlang des Lebens Ignatius von Loyolas anschaulich über das Zeitalter der Renaissance. Die Schrecken der Inquisition und die Ideale der Reformation beweisen sich einmal mehr als Mittel zum Zweck: Macht gewinnen, ausbauen und behalten.
»Es ist seine Subjektivität, die Marcuses Biographien davor bewahrt, von der Forschung ›überholt‹ zu werden oder zu ›veralten‹. Dann der Stil, der immer plastisch, konkrekt, anschaulich und polemisch ist. Dann sind diese Biographien auch Ideengeschichten, beschreiben immer beide Zeiten: die, in der sie angesiedelt sind, und die, in der sie geschrieben wurden.«Bayerischer Rundfunk
»Ludwig Marcuse hat sich immer wieder mit Persönlichkeiten der Kunst und Wissenschaft auseinandergesetzt. Seine Bücher zu Sigmund Freud und Richard Wagner, zu Ignatius von Loyola und Ludwig Börne sind wie auch sein Heine-Buch stets mehr als nur die Beschreibung von Lebensgeschichten: ›Wer ein Menschen-Leben darstellt, muß wissen: was ein Mensch ist. Etwa, woher diese Individualität stammt; welchen Sinn dieses individuelle Leben hat‹ – so lautet die Maxime Marcuses für sein Herangehen an ein Menschenschicksal.«Berliner Lesezeichen