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Mit einer Bach-Nacht ist am Dienstag (21.11.) das dritte Lucerne Piano Festival eröffnet worden. Es umfasst neun Konzerte, einen Film-Zyklus und dauert bis zum Sonntag.Dieser Inhalt wurde am 21. November 2000 - 18:31 publiziert
Selbstverständlich wirft der in diesem Jahr begangene 250. Todestag Johann Sebastian Bachs auch auf das Piano Festival seine Schatten. Ein vielversprechendes Experiment, für das alle drei Säle im Kultur- und Kongresszentrum (KKL) genutzt wurden, sorgte für den Auftakt.
Nach dem Film "Bach auf dem Cembalo" interpretierte Kei Koito auf der Orgel in der Salle blanche "Die Kunst der Fuge". Im gleichen Saal spielte Andreas Staier auf dem Cembalo ein Programm unter dem Titel "Wege zu Bach". Im Luzerner Saal war ein Klavierrecital mit Julian Evans und ein Duo mit Peter Waters und Kenny Drew jr. angesagt.
In weiteren Konzerten sind Mikhail Pletnev (Mittwoch und Freitag), Pierre-Laurent Aimard (Samstag), die Schwestern Katia und Marielle Labèque (Samstag), Paul Lewis (Sonntag) und Mitsuko Uchida (Sonntag) zu hören. Die Schwestern Labèque treten zusammen mit Léon Berben (Cembalo) und der Musica Antiqua Köln unter der Leitung von Reinhard Goebel auf.
Für jazzige Töne sorgen in diesem Jahr neben Kenny Drew jr. der kubanische Pianist Gonzalo Rubalcaba sowie der mit seinen "Play Bach"-Aufnahmen bekannt gewordene Franzose Jacques Loussier.
Film-Zyklus "Bach auf Clavieren"
Ergänzt werden die Konzerte mit dem vom Auditorium du Louvre in Paris produzierten Film-Zyklus "Bach auf Clavieren", der in Luzern als schweizerische Exklusivität gezeigt wird. Zu sehen und zu hören sind bedeutende Bach-Interpreten wie Glenn Gould und Friedrich Gulda, Keith Jarrett und Karl Richter.
swissinfo und Agenturen
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