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In der vergangenen Woche fiel am Dienstag und Mittwoch in Südlimburg mehr als doppelt so viel Regen wie die normale Menge im gesamten Monat Juli. Die große Regenmenge fiel auf die Erde, die bereits vorher durch gefallenen Regen gesättigt war.
Unter anderem hatte auch Valkenburg aan de Geul mit schweren Überschwemmungen zu kämpfen. In den Ardennen in Belgien und in der Eifel in Deutschland waren die Folgen mit Tten und Verletzten noch gravierender. Tausende von Menschen verloren ihr gesamtes Hab und Gut. Nun scheint es, dass die Politiker gewarnt wurden, aber nichts unternommen haben.
Die Wissenschaftler sagen, dass das „monumentale Versagen des gesamten Systems“ direkt für die Spur von Tod und Zerstörung verantwortlich ist. Vor fast zwei Wochen wurden die ersten Anzeichen einer drohenden Katastrophe von einem Satelliten entdeckt. In den darauffolgenden Tagen schickte ein Team von Wissenschaftlern den deutschen Behörden eine Reihe von Prognosen, die zeigten, dass das Rheinland mit „extremen“ Überschwemmungen konfrontiert sein würde, insbesondere an den Flüssen Erft und Ahr sowie in Hagen und Altena. Und so geschah es.
Doch die meisten der Flutopfer wurden vom Hochwasser überrascht. Professor Hannah Cloke von der Universität Reading in England sagte der Zeitung The Times, dass ein „monumentales Versagen“ des gesamten Systems zu einer der tödlichsten Naturkatastrophen in Deutschland seit dem Zweiten Weltkrieg führte. „Die Leute hätten gewarnt werden müssen.“
Die Menschen fragen sich nun, wie viele Leben hätten gerettet werden können, wenn die Menschen rechtzeitig evakuiert und gewarnt worden wären. „Die Tatsache, dass die Menschen nicht evakuiert und nicht gewarnt wurden, deutet darauf hin, dass etwas sehr falsch gelaufen ist“, sagte Cloke.
Nach Angaben von Anwohnern waren die Wasserreservoirs in der Gegend bis zum Rand gefüllt. Sie fragen sich, warum das Wasser nicht rechtzeitig abgelassen wurde. Die Beweise dafür, dass Hunderte von Menschenleben einem bewussten politischen Versagen geopfert wurden, sind inzwischen fast erdrückend, schreibt der Wochenblick.
Auch Erfstadt-Blessem wurde von den Überschwemmungen schwer getroffen. Die verzweifelten Bewohner dürfen nicht in ihre zerstörten oder instabilen Häuser zurückkehren. Die Polizei hat das Gebiet aus Sicherheitsgründen und um Plünderungen zu verhindern, abgesperrt. Erfstadt hatte versprochen, die Menschen finanziell zu unterstützen. Sie erhielten nun lediglich 300 Euro Soforthilfe, so berichtet Bild. 300 Euro für Menschen, die alles verloren haben.