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Stress, enorme berufliche Herausforderungen und familiäre Probleme tragen heute bei vielen Menschen zur Entwicklung psychischer Probleme bei. In erster Linie nehmen Depressionserkrankungen zu.
Arten von Depressionen
Die Medizin unterscheidet bei der Depression grundlegend zwei Formen. Dazu gehören die endogene und die exogene Depression. Endogene Depressionen sind chronisch und nicht auf äußere Einflüsse zurückzuführen. Exogene Depressionen sind meist nur von kurzer Dauer und treten aufgrund von Schicksalsschlägen auf. Heute differenziert die Medizin allerdings nicht mehr so streng nach diesen beiden Gruppen. Endogene Depressionen werden zu den psychoaffektiven Störungen im Rahmen einer psychischen Erkrankung gezählt. Exogene und endogene Depressionen präsentieren sich mit ähnlichen Symptomen. Depressionen zeigen sich in Form von Niedergeschlagenheit, Antriebslosigkeit und einem Gefühl der Gefühllosigkeit. Vor allem schwere Depressionen bedürfen einer medizinischen und psychotherapeutischen Behandlung.
Die Ursachen von Depressionen
Manche Depressionen sind genetisch bedingt. Das betrifft in erster Linie Depressionen, die aufgrund einer psychischen Erkrankung wie Schizophrenie oder einer bipolaren (früher manisch-depressiven) Störung entstehen. Andere depressive Erkrankungen sind eher auf Stress oder Umwelteinflüsse zurückzuführen. Ein Beispiel dafür ist die Winterdepression oder SAD-Syndrom genannt. Das Kürzel SAD steht dabei für Seasonal Affective Disorder. Die saisonale affektive Störung tritt aufgrund eines Lichtmangels auf, der sich vor allem in den Wintermonaten manifestiert. Der Grund dafür ist die mangelnde Ausschüttung des Hormons Melatonin. Diese reguliert in erster Linie unseren Schlaf-Wach-Rhythmus. Fällt weniger Tageslicht ins Auge, schüttet die Zirbeldrüse dieses Hormon in größerer Menge aus. Dann kommt es zu Müdigkeit und zu depressiven Verstimmungen. Diese Form der Depression kann mit einer Lichttherapie behandelt werden.
Die Behandlung von vielen Depressionen erfolgt in der Medizin meistens durch eine Psychotherapie und die Verabreichung von Antidepressiva.