Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03549.jsonl.gz/1864

Das klassische römische Forum als ein Ort der Öffentlichkeit, welcher die Institutionen vereinigt, dient als generierende städtebauliche Vorstellung für das Zentrum von Au.
Die Bauten bevölkern als Individuen einen in alle Richtungen offenen Raum und schaffen Orte unterschiedlicher und spezifischer Charakterisierung:
Der Kirchplatz öffnet sich zur Strasse und wird gesäumt von Kirche und dem neuen Verwaltungsgebäude, der Pfarreihof mit anliegendem Kirchgemeindehaus bildet einen introvertierten baumbestandenen Hof im Innern des Gevierts. Zusammen mit dem neu gestalteten Dorfplatz an der Hauptstrasse bilden diese die drei zentralen Freiräume.
Entlang der Hauptstrasse stehen mehrere unterschiedlich proportionierte Häuser dicht aneinander, in der für den Ort typischen diagonalen Anordnung zur Strasse. So entstehen grosszügige Vorbereiche, welche den öffentlichen Raum aus der Tiefe des Areals an die Strasse führen.