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Das bedeutet, dass die Übernahme nur dann zustande gekommen wäre, wenn die Gategroup-Aktionäre mindestens 67 Prozent der Aktien dem chinesischen Konzern verkauft hätten.
Auf diese Bedingung wird nun verzichtet, wie HNA und Gategroup am Donnerstag mitteilten. Denn bis zum 1. Juli, als die Angebotsfrist ablief, hatten die Aktionäre erst rund 62 Prozent der Aktien an HNA verkauft. Zusammen mit den von Gategroup selbst gehaltenen Aktien betrug die Beteiligungsquote rund 64 Prozent. Die festgelegte Mindestquote wurde also nicht erreicht.
Nun verzichtet HNA auf diese und erklärt das Angebot als zustande gekommen, wie es in einer Mitteilung vom Donnerstag heisst. HNA hat diese Möglichkeit. Im Angebotsprospekt an die Aktionäre heisst es, dass die Anbieterin sich das Recht vorbehalte, ganz oder teilweise auf die Angebotsbedingungen zu verzichten.
HNA zeigt sich in der Mitteilung “zufrieden” mit der Quote der ihr bisher verkauft Aktien. Man sei zuversichtlich, “dass weitere Aktionäre von Gategroup die Vorteile einer Annahme des Angebots erkennen”. Die Gategroup-Aktionäre können ihre Anteile noch bis zum Ende der Nachfrist am 21. Juli an HNA verkaufen.
(SDA)