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Anhand von Gravitationswellen haben Astronomen ein ungewöhnliches Objekt entdeckt. Für ein Schwarzes Loch ist es zu leicht, für einen Neutronenstern zu schwer. Was ist es dann?
Wenn ein massereicher Stern seinen Brennstoffvorrat aufgebraucht hat und an sein Lebensende kommt, kann er einen von zwei Toden sterben. Während die äusseren Schichten des Sterns in einer Supernovaexplosion weggeschleudert werden, kollabiert sein Inneres zu einem kompakten Objekt. Bisher glaubten Astronomen, dass die Masse darüber entscheidet, als was der Stern endet. Bleiben mehr als 5 Sonnenmassen zurück, so handelt es sich um ein Schwarzes Loch; sind es weniger als 2,5 Sonnenmassen, so ist es ein Neutronenstern. Dazwischen klafft nach heutigem Verständnis eine Lücke.