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Ab dem 1. Juli 2021 haben Mütter Anspruch auf bis zu acht zusätzliche Wochen Mutterschaftsentschädigung, dies unter den folgenden Voraussetzungen:
- Das neugeborene Kind muss direkt nach der Geburt während mehr als zwei Wochen im Spital verbleiben.
- Die Mutter hat zum Zeitpunkt der Geburt entschieden, nach dem Mutterschaftsurlaub wieder erwerbstätig zu sein.
Bisher konnten betroffene Mütter nur ein Gesuch um Aufschub der Mutterschaftsentschädigung beantragen. Dies führte teilweise dazu, dass sie zwischen Geburt und Beginn der Mutterschaftsentschädigung kein Einkommen hatten. Zum einen, weil die Lohnfortzahlung durch den Arbeitgeber nicht immer gewährleistet ist und zum anderen, weil die Mütter in den ersten acht Wochen nach der Geburt per Gesetz nicht arbeiten dürfen. Mit dieser Änderung wird demnach eine Verbesserung für Mütter von Neugeborenen erwirkt.