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Historische Einsätze
Vor 1700
1422 | Brand Kloster Frauenthal
Im Gotteshaus der Frauen im Frauenthal richtete ein Brand grossen Schaden an. Als Brandstifter beschuldigte man «Hensli Schwinhirt von Girnis us den Livinen» (aus Giornico im Livinental), sperrte ihn in Zug ein, verhörte ihn und liess ihn frei. Doch er wurde verpflichtet, sich wegen der Inhaftierung an keinem Zuger zu rächen «von der Sach wegen». Diese Urkunde liegt mit dem Datum vom 8. Christmonat 1422 im Zuger Archiv.
1599 | Scheune des Klosters Frauenthal abgebrannt
Jost Knopflin, Verwalter des Klosters Frauenthal, hatte in Zug auf dem Dreiangel eine Matte zu Lehen. Als sein Knecht, ein Twerenbold von Rumentikon, ein liederlicher Mensch, in den Stall ging, das Vieh zu hirten, steckte er die Kerze auf ein Stecklein über der Bahre und ging davon in ein Wirtshaus. Als die Kerze zu schmelzen anfing, fiel das Feuer in das Heu und zündete dadurch die ganze Scheune an. Weil damals ein sehr dicker Nebel eingefallen, konnte das Feuer zuerst weder in der Vorstadt, noch in der Stadt gesehen werden, bis die Brunst recht ausgebrochen war. Nur zwei Kühe konnten gerettet werden, alles übrige verbrannte. Der Knecht machte sich flüchtig und Jost Knopflin musste dem damaligen Besitzer Wolfgang Schönbrunner alles vergüten.
1700 bis 1799
1712 | 2. Villmerger-Krieg
Zur Zeit des zweiten Villmergerkrieges legten die eindringenden Zürcher in der Morgenfrühe alle an der Zugergrenze liegenden Häuser, Scheunen und Trotten in Asche. Über 42 Firsten, darunter 11 Trotten zu Einikon, wurden zerstört. Einiges Vieh wurde als Beute weggeführt. Die eingesammelten Früchte verbrannten, die späteren Früchte, wie Sommerkorn, Gerste und Hafer wurden abgemäht und mitgenommen. Die fruchtbaren Obstbäume wurden umgehauen, es kamen 143 Personen um Hab und Gut. Stadt- und Amtsrat stellten Steuerbriefe aus.
1769 | Blitz zerstört den Kirchturm der Frauenthaler Klosterkirche
1791 | Wirtshaus Raben abgebrannt
Am Abend des 27. November brannte das alte Wirtshaus zum Raben in Cham ab, das dem Joseph Baumgartner gehörte und welcher Lehensleute im Hause hatte. Die Brunst entstand aus Unvorsichtigkeit beim Löschen des Feuers nach dem Kochen.
1795 | Die grosse Brunst von Zug
Zu diesem Stadtbrand kam Hilfe von nah und fern. Von unserem Lande: die treuen Angehörigen von Cham, Hünenberg, Steinhausen, Gangoldschwyl (Risch) und Walchwil, letztere etwas später als die übrigen, da sie das Feuer erst später gewahrten. Dann kamen die Landleute von Ägeri, Menzingen und Baar. Vom Ausland, ausser Kanton Zug: das Knonaueramt, Horgen, Wäden- und Richterschwil und andere aus dem Zürichergebiet. Die Benachbarten von Schwyz: Arth und Küssnacht. Aus dem oberen Freiamt und sogar von der Stadt Bremgarten erschien eine Feuerrotte und nachts um 10 Uhr des 19. Februar langte auch eine abgeordnete Mannschaft von dem Ehrw. Abt Beat von Einsideln an, die auch erst auf zufällig dahin gekommene Nachricht abgeschickt wurden.
1800 bis 1869
1847 | Haus und Scheune des Wagners Gretener in Niederwil abgebrannt
Es war Mangel an Wasser und Löschgeräte. Nebst 500 Garben verlor Gretener eine Menge Wagnerholz.
1853 | Pfrundscheune während "Chomer Märt" abgebrannt
Um halb zehn Uhr des Abends brannte in Cham des Sigristen Pfrundscheune gänzlich ab, man vermutete Brandstiftung. Sie stand in der Nähe der Pfarrkirche. Dabei gingen 40-50 Klafter Heu zu Grunde und zirka 700 Garben und alle Streue. Das Volk war beim Löschen untätig, es war halt «Chomer Märt ». Viel Volk hielt sich in den Wirtschaften auf.
1861 | Brand im Grobenmoos
Am Nachmittag brannte das aus zwei Wohnungen bestehende und von 34 Personen bewohnte Haus im Grobenmoos in Cham gänzlich nieder. Das Waisenamt Cham war Besitzerin, hatte das Haus aber vermietet. Fast alle haben ihre Habe verloren. Brandursache blieb unbekannt.
1866 | Zwei Brände in einer Nacht
Im Wolfacker brannte eine Scheune mit 4 Stück Vieh und einigen Schafen nieder. Es war gegen halb elf Uhr nachts. Um drei Uhr brannte die wohl grösste Scheune des Kantons bei der unteren Mühle, die dem Tierarzt Villiger gehörte. Mit dem Inventar gingen 5'000 Garben dem Feuer zugrunde, daneben noch zwölf kleinere und grössere Wagen und eine kostbare Dreschmaschine. Steinhauser, die vom ersten Brand heimkehrten, konnten noch rasch das Vieh aus Villigers Scheune retten. Beide Brände gingen auf Brandstiftung zurück.
1866 | Brand in Frauenthaler Scheune
Um die Mittagsstunde vom 16. August brannte die Frauenthaler Scheune. Der Lehensmann Luthiger verlor Heu und Fruchtvorräte. Brandstiftung.
1870 bis 1899
1872 | Kaminbrand Papierfabrik
In Zug ertönte das Feuerhorn. Mit starkem Rauch brannte ein Kamin der Chamer Papieri aus. Ohne Schaden!
1877 | Nachbarshilfe bei einem Hausbrand in Zug
Feueralarm in Zug. Gegen 7 Uhr morgens schlugen die Flammen aus dem Dach des Hauses von Buchbinder Alois Weber hinaus. Auch das Haus von der Conditorei Blunschi geriet in Brand und auch das andere Nachbarhaus des Negotianten Anzengruber wurde von den Flammen gepackt. Die Zuger Feuerwehr wurde im Abwehrkampf von Baar und Cham unterstützt. Nach einstündigem Kampf wurde man Meister über das Schadenfeuer.
1877 | Feuer in Scheune bei der Untermühle
Die Scheune von alt Kantonsrat Heinrich Villiger, Untermühle, Cham brannte. Das Vieh und das meiste Inventar konnten gerettet werden. An gleicher Stelle brannte am 24. September 1864 schon eine Scheune. Die kantonale Brandassekuranz zahlte die Versicherungssumme von 7'000 Franken.
1884 | Die Schule brennt
Am 14. August um 4 Uhr bemerkten Arbeiter, die ihr Tagwerk in der Milchsiederei beginnen wollten, mächtige Feuersäulen welche aus Fenstern und Türen drangen. Die drei Familien der oberen Räume wurden erst durch die Feuerwärme aufgeweckt und konnten gerade noch ihr Leben retten. Mit Hilfe der bald einsatzbereiten Saugspritze und der von der Milchsiederei vor Jahren erstellten Hydrantenanlage konnte grösseres Unheil verhindert werden.
1888 | Baumwollspinnerei und Weberei in Hagendorn endet in Brandruine
Der Brand wurde zuerst von der Schönau aus beobachtet. Das Feuer griff rasend schnell um sich. An eine Rettung des etwa 300 Fenster zählenden Gebäudes war nicht mehr zu denken. Das eben gegründete Feuerwehrkorps erlebte so seinen ersten Einsatz. Durch den Brand wurden 370 Arbeiter mit ihren Familien brotlos.
1900 bis 1949
1924 | Brand der alten Post
Sie fiel wohl einer Brandstiftung zum Opfer. Den bedauernswerten Bewohnern blieb die meiste Habe in den Flammen. Die Feuerwehr war rasch auf der Brandstätte und tat ihr Möglichstes. Am folgenden Sonntagmorgen war die Brandruine von glitzernden Eiszapfen überzogen.
1934 | Verlust der Getreidescheune im Frauenthal
Morgens um 4:30 Uhr ertönte in der Gemeinde Feueralarm, weil auf dem Gutsbetrieb des Klosters Frauenthal ein Grossbrand ausgebrochen war. Ihm fiel die Sägerei mit der grossen angebauten Scheune zum Opfer. Schwer beschädigt wurde auch das Verwalterhaus und die neben ihm über den Lorzenkanal führende Holzbrücke. Die Scheune enthielt die ganze Jahresernte und viel landwirtschaftliche Maschinen und Geräte. Zwischen den beiden Grünfuttersilos bei der Scheune befand sich ein Durchgang in den Keller, in dem Fässer Benzin, zwei volle und ein angebrochenes, gelagert wurden. Sie waren Eigentum des Baumeisters, der seit einiger Zeit mit Reparaturarbeiten auf dem Klosterareal beschäftigt war. Unglücklicherweise und fahrlässig füllte der Nachtwächter mit einer Sturmlaterne als Lichtquelle eine Giesskanne voll Benzin aus dem mit einem Hahn versehenen Fass ab und lief gegen die Kellertüre, worauf eine äusserst heftige Explosion erfolgte. Die Zündung wurde durch die am Boden kriechenden Benzindämpfe verursacht, die beim Abfüllen freigeworden waren. Durch den Gang des Nachtwächters zur Türe wurden sie aufgewirbelt, mit dem notwendigen Sauerstoff vermischt und durch die Sturmlaterne entzündet.
Die umliegenden Feuerwehren waren sehr rasch zur Stelle. Trotzdem blieb der Schaden gross. Die Gebäudeversicherung deckte ihn mit rund 95'000 Franken, die Mobiliarversicherung bezahlte rund 30'000 Franken.
1934 | Schwere Unwetter/Hochwasser
Das Unwetter über dem Zugerland verwandelte die «breite» Automobilstrasse zwischen Zug und Cham zu einem 70 Zentimeter tiefen Bachbett. Von Steinhausen wälzten sich die Wogen über die Felder quer über die Strassen nach dem Zugersee. Die Feuerwehr fuhr auf Zweispännern zur Hilfeleistung durch die Fluten. Lastwagen blieben im Wasser stecken.
1950 bis 1999
1954 | Brand im Gemeindehaus
An einem Samstagabend gegen 21:00 Uhr stiegen schwarze Rauchwolken langsam über dem Gemeindehaus empor und Flammen züngelten aus der Dachstockwohnung des Abwarts. Die Feuerwehr war rasch zu Stelle. Das Kanzleipersonal und die Behördenmitglieder eilten herbei, um wertvolle Akten in Sicherheit zu bringen. Das neu installierte Geometerbüro musste evakuiert und die wertvollen Originalpläne der Grundbuchvermessung ins Archiv gebracht werden. Die Abwartwohnung und der Estrich waren ausgebrannt und die Lehrschwesternwohnung arg mitgenommen. Schwarze, verkohlte Balken ragten am folgenden Tag in den wolkenlosen Himmel hinein. Die Brandursache wurde einem Defekt des Gasbadeofens in der Abwartswohnung zugeschrieben.
1968 | Grossbrand Pawefa AG
Morgens um 04:20 Uhr wurde die 120-köpfige Gemeindefeuerwehr mit Sirenen und Petarden aufgeboten. Am Himmel zeichnete sich ein weithin sichtbarer roter Schein ab. In der Brandnacht lagerten in den oberen Geschossen 75 Tonnen Paraffin in Boxen. In den Kellerräumen befanden sich 20 Tonnen Bitumen. Ruhig und überlegt arbeitete die Feuerwehr. Doch mit Wasser allein war dem Feuer nicht beizukommen. Aufgeboten wurden noch die Feuerwehren der Stadt Zug und des OKK-Betriebs- und Brennstofflagers Rotkreuz, die mit ihren Staublösch- und Gasschutzgeräten nachbarschaftliche Hilfe leisteten. Im nördlichen Teil des grossen Gebäudekomplexes musste die Schreinerei von Franz Moser vom Feuer abgeschnitten werden. Trotz den aussergewöhnlichen Verhältnissen auf dem Brandplatz arbeiteten die Feuerwehren gut und diszipliniert. Erst bei Tageslicht konnte man sehen, wie verheerend das Feuer gewütet hatte. Der Schaden an Gebäuden, Maschinen und Rohstoffen hat die Zwei-Millionen-Grenze überschritten.
1971 | Erneuter Grossbrand Pawefa AG
Nach dem Brand von 1968 bestrebte Pawefa, den Betrieb an der gleichen Stelle wieder aufzubauen, scheiterten aber an der Einsprache der Gemeinde Cham im Hinblick auf die Kernzonenplanung. Die Firma fand in Hünenberg Gelegenheit den Betrieb weiterzuführen. Ein Teil der Produktion war bereits verlegt, als am 20. Januar die noch bestehenden Fabrikationsanlagen in Cham wiederum in Vollbrand standen. Es wurde wieder die Betriebsfeuerwehr des OKK-Lagers Rotkreuz aufgeboten. Ihre Schaumkanonen bekämpften den Brand wirksam.
1978 | Vollbrand eines Lagerhauses
In einem Baumagazin zwischen den Bahngeleisen und der Luzernerstrasse gelegen, brach ein Brand aus. Schnell stand das Lagerhaus, welches hauptsächlich aus Holz erbaut wurde, im Vollbrand. Es kam zu verschiedenen kleinen und einer sehr starken Detonation, die auf berstende Sauerstoff- und Acetylenflaschen zurückzuführen waren.
1978 | Grossbrand zerstört Chamer Neudorf-Komplex
Am 2. August um 2:00 Uhr brach in der vierteiligen Neudorf-Überbauung Feuer aus. Die Flammen fanden im alten Gebälk und im Lager des Brockenhauses reichlich Nahrung. Zur Unterstützung wurde das Gasschutz-Korps samt Schaumkanone der Stützpunktfeuerwehr FFZ angefordert. Auch die Feuerwehr Hünenberg eilte zu Hilfe. Es standen rund 200 Mann im Einsatz. Es entstand ein Millionenschaden. Später wurde dort das heutige Neudorfcenter erbaut.
1979 | Brand der Maschinenfabrik Cham
Am 24. Juni wurde jener Gebäudeteil der ehemaligen Maschinenfabrik, der bis zum Vortag als Rollenlager der Papierfabrik diente, durch den Brand völlig zerstört. Das Kommando erliess ein Grossaufgebot wegen der starken Feuerausdehnung und der zentralen Lage mitten im Dorf. Die Feuerwehr stand vor einer schwierigen Aufgabe, zeigte sich doch der ganze Gebäudekomplex bei ihrem Eintreffen im Vollbrand. Zusammen mit der Stützpunktfeuerwehr und der Betriebsfeuerwehr der Papierfabrik standen unter der Einsatzleitung 190 Mann im Einsatz. Ihnen gelang die Rettung der Nebenbauten und angrenzenden Lager. Der Verkehr musste zum Teil umgeleitet werden und es entstand erheblicher Stau.
1987 | Brand an Seestrasse fordert zwei Todesopfer
Die tragische Brandnacht spielte sich in einem mehrheitlich aus Holz gebauten und im Umbau befandenden Sechsfamilienhaus an der Chamer Seestrasse ab. Der Atemschutz konnte vorerst wegen der sehr grossen Hitze nicht in die Wohnung eindringen. Mit einem Schaumteppich wurde die notwendige Abkühlung erwirkt. Angefordert wurde der Atemschutz der Stützpunktfeuerwehr. Aus der Brandruine konnte ein 52 jähriger nur noch tot geborgen werden. Er erlag einer Kohlenmonoxidvergiftung. Mit einem Leintuch hatte sich ein 74jähriger aus dem Fenster seines Schlafzimmers abgeseilt, war dabei jedoch gestürzt. Er stand unter Schock, war nicht mehr ansprechbar und verstarb nach wenigen Wochen im Spital.
1999 | Orkan Lothar
2000 bis ..
2001 | Attentat auf das Zuger Parlament
14 Politiker wurden durch einen Attentäter im Zuger Kantonsratssaal erschossen. Aus dem Einsatzbericht der Freiwilligen Feuerwehr Zug: «Es war eine kantonale Tragödie, welche Betroffene und Rettungskräfte nie mehr vergessen werden. Erschüttert und auch tief betroffen von dem schrecklichen Attentat auf das Zuger Kantonsparlament entbietet die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Zug den Angehörigen der Verstorbenen ihre aufrichtige Anteilnahme. Sie wünscht den Verletzten baldige und vollständige Genesung und allen Betroffenen Kraft und Zuversicht zur Überwindung des grossen seelischen Leids.» Die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Zug, unterstützt durch die Feuerwehren von Baar und Cham, leistete nach dem fürchterlichen Anschlag auf das Zuger Kantonsparlament im Regierungsgebäude, zusammen mit dem Rettungsdienst des Kantons Zug, unter schwierigsten Verhältnissen einen professionellen Einsatz.
2003 | Brandanschlag auf Manhatten-Club
2005 | August-Hochwasser
Durch sehr heftige und andauernde Niederschläge gab es in der ganzen Zentralschweiz Überschwemmungen und Erdrütsche. Im Kanton Luzern (Entlebuch) kamen 2 Feuerwehrmänner (beide Familienväter) bei einem Hangrutsch ums Leben. Die Gesamtschäden wurden auf 2.6 Milliarden Franken geschätzt. Solidarische Schweizer spendeten der Glückskette bis am 1. September eine Gesamtsumme von 24 Millionen Franken. Die Feuerwehr Cham leistete insgesamt 634 Einsatzstunden.
2006 | Brand Scheune und Haus Lindencham
In Lindencham steht eine Scheune in Vollbrand. Das danebenstehende Haus fängt ebenfalls Feuer. Die Scheune brennt komplett nieder, das Haus ist anschliessend unbewohnbar.
2007 | Brand Swisspor
In Steinhausen ereignete sich am Pfingstwochenende ein Grossbrand bei der Firma Swisspor, welche Werkstoffmaterial aus Styropor verarbeitet. Es standen verschiedene Gebäude des Fabrikareals zusammen auf einer Fläche von ca. 8'000m2 in Vollbrand. Die enorme Rauchentwicklung konnte von weiter Entfernung beobachtet werden. Durch den Wind wurde der Rauch bis in die Stadt Zürich getrieben. Es standen über 400 Feuerwehrleute aus folgenden Organisationen im Einsatz: FW Steinhausen, FW Cham, Freiwillige FW Zug, FW Baar, FW Neuheim, FW Affoltern, Berufsfeuerwehr Zürich, FW Luzern, Berufsfeuerwehr Unique (Flughafen), SBB-Löschzug. Dazu kamen ca. 100 Angehörige der Partnerorganisationen Polizei, Rettungsdienst RDZ und Zivilschutz.
Für den Einsatz wurden insgesamt rund 2'000'000 Liter Wasser und 3'600 Liter Schaumextrakt benötigt. Zu den Spitzenzeiten floss ca. 30'000 l/min (Durchschnitt ganzer Einsatz 13'000 l/min) Wasser. 294'394 kg Styropor wurden durch den Brand vernichtet.
Die Gebäudeversicherung verzeichnete mit einem Sachschaden in zweistelliger Millionenhöhe das grösste je eingetroffene Einzelschadensereignis.
2009 | Brand Aussenlager Pavatex
Ein Aussenlager der Firma Pavatex gerät in Brand. Die Dämmplatten mussten schlussendlich mit einem Radlader auf ein offenes befestigtes Gelände geschafft werden, um so sämtlich Glutnester löschen zu können. Die Schadenssumme beträgt mehrere hunderttausend Franken.
2009 | Brand Bürogebäude
Am frühen Abend des 16. Juli bricht in einem Bürogebäude an der Hinterbergstrasse ein Feuer aus. Von den Feuerwehren Cham, Steinhausen, Papierfabrik Cham sowie dem Atemschutz der Feuerwehr Zug stehen rund 180 Feuerwehrleute im Einsatz. Es ist ein heisser Sommertag und die Temperaturen im Gebäude sind ebenfalls sehr hoch, dies macht häufige Ablösungen notwendig. Der Brand ist nach ungefähr zweieinhalb Stunden unter Kontrolle.
2010 | Brand Bootshaus
Das Bootshaus des Ruderclub Cham an der Seestrasse brennt. Die aufgebotenen Feuerwehren Cham und Steinhausen bekämpfen das Feuer rasch und erfolgreich. Ein Übergreifen des Feuers auf Nachbarsgebäude kann verhindert werden. Es wird niemand ernsthaft verletzt.
2017 | Brand Scheune Nähe Bibersee
In der Nacht vom 27. Auf den 28. Oktober steht eine Scheune in der Nähe von Bibersee in Vollbrand. Es standen rund 90 Feuerwehrleute von den Feuerwehren Cham, Steinhausen, Zug sowie Knonaueramt Süd im Einsatz. Um die Löschwasserversorgung sicherstellen zu können, werden rund 1.2 Kilometer Zubringerletungen verlegt. Die Löscharbeiten dauern bis zum Morgengrauen an. Die Scheune wird komplett zerstört, Menschen und Tiere kommen jedoch keine zu Schaden.
2020 | Brand Überbauung Hammergut
Am Morgen vom 27. Mai bricht auf einem Balkon der Überbauung Hammergut ein Feuer aus. Dieses greift auf die Fassade über und breitet sich auf einen grossen Teil dieser aus. Die Feuerwehr Cham wird von den Feuerwehren Steinhausen, Zug sowie Unterägeri unterstützt. In langwieriger Arbeit wird ein grosser Teil der Fassade entfernt, um sämtliche Glutnester löschen zu können.