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von AA/ZH/CH
Welches sind die Überlieferungen, die Paulus in 1. Kor 11,2 anspricht?
Lieber Albert
für mich sind die Überlieferungen, "die Apostolische mündliche Unterweisung", mit der der Apostel sie früher belehrte.
von AA/ZH/CH
Ja, sehe ich auch so. Vielleicht wüsste ja aber jemand noch etwas genaueres darüber.
Vergleiche auch mit 1. Kor 11,23.
von Hans Peter
Lieber Albert
ich denke, dass viele bei gewissen Worten einfach stutzig werden, sowie sie es ja auch bei gewissen Zahlen sind.
(Voreingenommenheit)
Einige glauben "an" Worte und oder aber auch „an“ Zahlen, das habe ich hinter mir gelassen, weil es unsinnig und blödsinnig und mystisch ist.
Worte haben Bedeutungen, aber man muss nicht an sie glauben, sondern sie bekommen nicht in sich, sondern durch ihr weiteres Text- Umfeld ihre Haupt- Bedeutung, also nicht, wenn man einzelne Vers aus dem Zusammenhang, sondern Verse im Zusammenhang liest.
Es gibt keine negativen Worte oder Zahlen, wenn man nur mal denkt, was mit dem Wort Gott oder Herr etc. und den Zahlen 7und 8, 13 usw. alles schon für Unfug getrieben wurde.
Oder dann die Worte mit Mehrfachbedeutungen wie: "Logos" oder "Sabbath" usw. usf. oder auch "Versammlung"
→ im AT
→ in den Evangelien
→ den Lehrbriefen
→ und dann wieder anders in der Offenbarung.
Dann: was bedeutet ein Wort im AT resp. NT Umfeld!
ZB.: Söhne Gottes
im AT = Engel
im NT = Wiedergeborene.
Oder wieviele Arten von „Erstgeborene“ gibt es, ich denke, allein Jakob hatte schon deren vier.
So hat auch das griechische Wort für "Überlieferungen" sicher mehr wie 10 Bedeutungen ich greife nur mal eines noch heraus:
Mt 11.27 wer denkt denn schon daran, dass hier das Wort "übergeben" problemlos auch mit „Überlieferung“ übersetzt werden könnte.
Das siehst Du am besten dann bei den vertrottelten "Übersetzungen " der Allversöhner Irren-“lehrer" „Bibeln“, wo ein Wort immer mit demselben Wort "übersetzt" wird.....
von Ulrich
Lieber Hans Peter,
du hast im Bezug auf die Bedeutung von Begriffen auf den Zusammenhang verwiesen. Die Bedeutung möchte ich an einem Beispiel unterstreichen. Es gibt Sprachen mit einer komplexen Grammatik, die kommen mit sehr wenig Worten aus, z.B. die Altsprachen. Dann gibt es Sprachen, die haben eine ziemlich einfache Grammatik, dafür brauchen diese Sprachen unendlich viele Worte, z.B. Englisch. Gerade in den Altsprachen wird es darum ziemlich kritisch, wenn man konkordant übersetzt. Die deutschen Worte Errettung, Seligkeit und Heil geben z.B. ein und denselben griechischen Begriff wieder.
Als ich die Arbeit von Bruder Strong kennen lernte, da war ich anfänglich ziemlich begeistert. Dann wurden aber ziemlich schnell offensichtliche Fehler deutlich und man merkt, dass man nicht einfach mit einem "Zahlensystem" sprachliche Eigenarten darstellen kann. Zusätzlich reduziert sich die Qualität auf die Fremdsprachenkenntnis des Verfassers.
Hier denke ich auch, dass die Überlieferungen die Belehrungen und Mitteilungen des Apostels sind.