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So sieht man Roman Josi selten. Der Schweizer Captain der Nashville Predators war gegen Ende des zweiten Drittels beim 3:1-Sieg gegen San Jose so richtig sauer. Die Predators spielten ein extrem schlechtes Drittel, brachten in den 20 Spielminuten gerade mal zwei mickrige Schüsse aufs Tor.
Bei Josi schien sich so viel Frust angesammelt zu haben, dass er ihn irgendwie abbauen musste. So verpasste er Barclay Goodrow nicht nur einen, sondern gleich drei Crosschecks. Als der Berner dafür dann auf die Strafbank musste, wollte er das nicht einsehen und reklamierte beim Schiedsrichter. Bis dieser genug hatte.
Mit eingeschaltetem Mikrofon stauchte er Josi zusammen. «Three fucking times, three fucking times! Get in there!», wies er den Schweizer auf sein mehrfaches Foul hin und sagte ihm, er solle endlich auf der Strafbank verschwinden.
Predators-Reporter Adam Vingan fragte den Schweizer nach dem Spiel, ob er je so wütend gewesen sei auf dem Eis. Die Antwort: «Ich weiss nicht. Ich war ziemlich wütend, ja. Aber danach habe ich mich wieder beruhigt.» Und als das Interview endete, fragte Josi im Scherz: «Hast du jetzt Angst, Adam?»
(abu)
Eineinhalb Jahrzehnte lang zählte Ron Hextall ab Mitte der 80er-Jahre zu den besten Eishockey-Torhütern der Welt. Gleich in seiner ersten NHL-Saison führte er 1986/87 die Philadelphia Flyers in den Stanley-Cup-Final. Edmontons Superstar Wayne Gretzky bezeichnete ihn vor dem siebten Spiel gegen die Oilers als «wahrscheinlich besten Torhüter, gegen den ich in der NHL jemals gespielt habe.»