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Junge Vögel, die aus einem Nest gefallen, aber nicht verletzt oder krank sind, können wenn möglich ins Nest oder so nahe wie möglich zum Nest gesetzt werden. Es ist wichtig, dass sie sich ausserhalb der Reichweite von Katzen befinden und nicht durch den Strassenverkehr gefährdet sind. In der Regel werden diese Jungtiere von ihren Eltern weiter gefüttert.
Wir möchten Sie noch darauf aufmerksam machen, dass Sie dem Jungvogel nicht helfen, wenn Sie ihn zu uns bringen, es sei denn, er ist verletzt. Wird der Vogel vom Menschen grossgezogen, verliert er die Angst vor dem Menschen und findet sich nach dem Freilassen nicht mehr so gut in der Natur zurecht. Er wird sogar zu einer leichten Beute für seine natürlichen Feinde. Wenn Sie eine Katze besitzen und dennoch die Vögel schützen möchten, können Sie ihr ein Halsband mit einer kleinen Glocke anlegen. Das Geräusch verrät dem Federvolk, dass Gefahr im Anzug ist.
- Ein verletzter Vogel hat hängende Flügel, gebrochene oder verdrehte Beine oder ist blutig oder blutverschmiert.
- Ein kranker Vogel ist apathisch, struppig und hat die Augen halb bis ganz geschlossen. Ein Vogel, der in ein Fenster geflogen oder mit einem Fahrzeug zusammengestossen ist, kann dieselben Symptome zeigen.
- Ein schwacher Vogel hat die gleichen Symptome wie ein kranker Vogel, ist jedoch dazu noch sehr mager. Dieser Zustand kann von längeren Kälteperioden mit damit verbundenem Nahrungsmangel herrühren.
- Ein öldurchtränkter Vogel ist an seinem braun-schwarzen klebrigen Federkleid erkennbar.
Vögel mit oben aufgeführten Symptomen sollten so rasch wie möglich in die Rezeption des Naturhistorischen Museums gebracht werden. Telefonieren Sie uns bitte, bevor Sie uns das Tier bringen, +41 26 305 89 00.