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Die Regierung beschloss am Donnerstagabend ein entsprechendes Dekret, das Geld in den Staatshaushalt spülen soll, um den Schuldenberg abzubauen. Demnach soll das Wirtschaftsministerium, das etwas über 29 Prozent an der Poste Italiane hält, einen Teil seiner Anteile verkaufen. Weitere 35 Prozent befinden sich in der Hand der staatlich kontrollierte Bank CDP.
Die italienische Regierung erklärte, es werde auch künftig eine staatliche Beteiligung an der Post und damit auch eine staatliche Kontrolle geben. «Wir können gewisse Anteile an öffentlichen Unternehmen verkaufen, ohne die öffentliche Kontrolle zu gefährden», versicherte Regierungschefin Giorgia Meloni.
Die Regierung in Rom hatte im November den Startschuss für eine Serie von Teilprivatisierungen gegeben, die bis 2026 ein Prozent des Bruttoinlandsprodukts ausmachen sollen. Dadurch sollen 20 Milliarden Euro eingenommen werden. In einem ersten Schritt bot das Wirtschaftsministerium 25 Prozent des Kapitals der Bank Monte dei Paschi di Siena (MPS) an.