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Dabei hat Electrabel ihre Verkäufe in Europa ausserhalb der Benelux-Länder um 45% gesteigert. Innerhalb Belgiens war ein leichter Rückgang des Marktanteils der Electrabel zu verzeichnen. Dies sei eine Folge der weiteren Marktöffnung insbesondere in Flandern. Im Heimmarkt verfolgt Electrabel eine Politik der Produktionserhöhung und der Kostenreduktion. Der belgische Markt sei zunehmend volatil und wettbewerbsorientiert. Electrabel sichert den Kunden auch in diesem Markt die Gewährung der Versorgungssicherheit und der Umweltanliegen zu.
Die Expansion Electrabels in Europa ist Strategie: Die Firma will in den Benelux-Ländern der dominierende Anbieter bleiben und in Frankreich sowie in den Wachstumsmärkten Italien und Spanien an vorderster Front mitspielen. In Deutschland, Ungarn und Polen will Electrabel ihre bestehenden Positionen ausbauen.
Insgesamt kann Electrabel im Jahr 2003 eine Verbesserung des ordentlichen Nettoergebnisses um 9,1% und eine Dividendenerhöhung um 3,7% bekannt geben.
Erwirtschaftet wurde dies mit Stromverkäufen von 137,2 TWh (davon 60,6 TWh ausserhalb Belgiens) und Gasverkäufen von 65,7 TWh. Dies ergab einen Umsatz von EUR 10'845 Mio. (plus 15% gegenüber 2002) und einen konsolidierten Gewinn von EUR 1007 Mio. (minus 8,5% gegenüber 2002, wegen kleineren Sondererträgen).
Quelle
H.K. nach Pressemitteilung der Electrabel vom 27. Februar 2004