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Im alten Griechenland wurde das erste Mal im 7. Jahrhundert vor Christus Geld geprägt. In der selben Zeit wurde selbstverständlich auch gleich ein Gesetz ausgerufen, das die unerlaubte Herstellung von Geld verbot und Zuwiderhandlungen unter Todesstrafe stellte.
Das erste Papiergeld wurde dann im China des 13. Jahrhunderts eingeführt. Hergestellt wurde es aus dem Holz des Maulbeerbaumes. Um Fälschungen zu verhindern, wurden Wachen um Maulbeerwälder platziert und wer dennoch fälschte, wurde hingerichtet.
Auch in der Neuzeit ging es so weiter. Bevor der US-Dollar eingeführt wurde und seinen weltweiten Siegeszug als globale Leitwährung antreten konnte, hiess er Schilling und musste vielen Fälschungen standhalten. Schilling war die früher gebräuchliche Britische Währung, die 1971 gänzlich abgeschafft wurde.
Als Amerika im 17. Jahrhundert kolonisiert wurde, war es einfach, Geld zu drucken. Die Sicherheitsmerkmale des damaligen Geldes waren bei weitem nicht so ausgeklügelt, wie sie es heute sind. Dazu kam, dass es viele Druckmaschinen gab und nicht sehr viel gegen Falschgeld unternommen wurde.
Um Fälscher abzuschrecken, druckten die einzelnen Kolonialstaaten «To counterfeit is death», was soviel heisst wie «Fälschen bedeutet Tod», auf ihre Banknoten. Als die Vereinigten Staaten 1776 ihre Unabhängigkeit erlangten, führten sie gleich den Dollar als offizielle Währung ein. Ein Schilling hatte daraufhin einen festgelegten Wert von 24 US-Cents. Er kursierte parallel noch weit bis ins 19. Jahrhundert.
Die Todesstrafe auf Geldfälschung wurde heute mehrheitlich durch Gefängnisstrafen und Geldbussen ersetzt. In China wird das Fälschen von Geld aber erst seit kurzem – notabene seit 2015 – nicht mehr mit dem Tod bestraft. Zum Vergleich: Wer in der Schweiz Falschgeld herstellt und es in Umlauf bringt, muss mit mindestens einem Jahr Freiheitsstrafe rechnen.