Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03626.jsonl.gz/2691

Den Schweizer Schwimmern ist der Auftakt zu den Europameisterschaften im 50-m-Becken in Berlin geglückt.Dieser Inhalt wurde am 29. Juli 2002 - 21:18 publiziert
Am ersten Tag glänzten sie mit fünf nationalen Rekorden und zwei Staffel-Finalplätzen.
Remo Lütolf dagegen ist über 100 m Brust überraschend bereits in den Vorläufen ausgeschieden. Der Olympia-Achte von Sydney über diese Distanz verpasste mit 1:02,85 als 17. die Halbfinal-Qualifikation um elf Hundertstel.
Karel Novy verbesserte über 50 m Delfin die nationale Bestmarke gleich zweimal. Im Vorlauf unterbot er mit 24,67 seinen eigenen am 3. Juli 2000 in Helsinki erzielten Schweizer Rekord um neun Hundertstel, im Halbfinal schwamm er noch einmal drei Hundertstel schneller.
Damit klassierte sich der Athlet vom SC Uster im 15. Schlussrang. "Im Final war ich weniger aggressiv, dafür gelang mir der Start besser", sagte Novy. Er sei ziemlich fit und erhoffe sich einiges auf seiner Paradestrecke über 100 m Crawl, in welcher am Dienstag die Vorläufe und die Halbfinals stattfinden. "Mein Ziel ist der 5. Platz", gab sich der 22-jährige Romand optimistisch.
Auch der 4x100-m-Crawl-Staffel der Frauen gelangen zwei nationale Bestzeiten. Nicole Zahnd, Dominique Diezi, Hanna Miluska und Marjorie Sagne blieben im Final mit 3:47,31 (Vorlauf 3:48,10) um sagenhafte drei Sekunden unter dem vor zwei Jahren in Helsinki aufgestellten Schweizer Rekord und wurden Siebte.
Auch die Männer-Staffel in der Besetzung Philipp Gilgen, Novy, Christoph Bühler und Lorenz Liechti erreichte in 3:24,43 Rang 7. Die Vorläufe schlossen die Schweizer als Sechste ab, nachdem sie mit 3:23,70 die im letzten Jahr in Fukuoka erzielte nationale Bestleistung um vier Zehntel verbessert hatten.
Die übrigen Schweizer blieben in den Vorläufen chancenlos. Immerhin unterbot Flori Lang über 100 m Rücken seine Bestzeit um über zwei Sekunden.
swissinfo und Sascha Fey (si)
In Übereinstimmung mit den JTI-Standards