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1806 gründete der österreichische Arztsohn Friedrich Knie ein Seiltänzer- und Künstlerunternehmen. Ab 1814 traten die Knies regelmässig in der Schweiz auf. Ab 1919 nannten Sie ihr Unternehmen Schweizer National-Circus Gebrüder Knie. Ebenfalls 1919 errichteten die Knies das ständige Winterquartier in Rapperswil am oberen Zürichsee, wo in der aufführungsfreien Zeit Tierdressuren und andere Programmnummern eingeübt wurden. Im gleichen Jahr erwarben sie ihr erstes Circuszelt mit 2500 Sitzplätzen. 1934 wurde der Zirkus in eine Aktiengessellschaft umgewandelt. 1941 übernahm Fredy Knie Senior im Alter von 21 Jahren zusammen mit seinem Bruder Rolf in der fünften Generation den Zirkus und leitete ihn als "Grandseigneur der Pferdedressur" über 51 Jahre bis 1992. Inzwischen steht die achte Generation der Knie Dynastie in der Zirkus Arena. Fredy Knie Junior gilt (wie schon sein Vater Fredy Knie Senior) als grosse Kapazität in der Pferdedressur, Franco Knie Senior als diejenige für Elefanten. Über 100 Tiere leben und arbeiten im Zirkusbetrieb. Die Haltung von Tiere wird von Tierschützern immer wieder als nicht tiergerecht kritisiert. Das Unternehmen wird heute durch Franz Knie (genannt Franco Knie Senior)(Verwaltungsrats-Präsident und Technischer Direktor), Fredy Knie Junior (Artistischer Direktor) und Richard Schärer (Finanzen) geleitet. Mittlerweile leitet die nächste Generation um Geraldine Knie und Franco Knie Junior den Schweizer National Circus.
Willkommen beim königlichen Schweizer Circus Royal! Jedes Jahr ein neues attraktives Zirkusprogramm präsentieren, einen Betrieb mit 11 Mitarbeitern erfolgreich führen und das wirtschaftliche Überleben des Unternehmens sichern, das ist in einer Zeit, in der das Angebot an Freizeitgestaltungsmöglichkeiten immens und das Geld in den Familien eher knapp ist, keine leichte Aufgabe. Peter Gasser und Oliver Skreinig, Inhaber des nach dem Nationalcircus grössten Schweizer Circusunternehmens, das gleichzeitig eines des führenden "Traumfabriken" Europas ist, stellen sich täglich von neuem dieser Herausforderung.
Von seinen Eltern hat Peter Gasser den 1963 von seiner Grossmutter
gegründeten CIRCUS ROYAL übernommen. Am Tag, an dem er die Geschäftsführung übernahm, musste der ausgezeichnete und leidenschaftliche Artist seinen Platz in der Manege gegen einen
Schreibtischsessel tauschen und statt mit Keulen und Bällen mit Finanzen jonglieren, seinen Charme nicht mehr beim Publikum, sondern bei Gemeinde- und Stadtverwaltungen einsetzen. Damit er sich
ganz den organisatorischen Aufgaben im Unternehmen widmen kann, hat er die öffentlichen Verpflichtungen seinem Partner, Oliver Skreinig, übertragen. Der mit 31 Jahren jüngste Circusdirektor
Europas steht täglich in der Manege, präsentiert das Programm und die Tiere des CIRCUS ROYAL und vermittelt auf seine Weise, mit Charme und Ernsthaftigkeit, die Traditionen des CIRCUS
ROYAL.
Beide Direktoren setzen sich intensiv für Verbesserungen der Tierhaltung in Circusbetrieben ein, der CIRCUS ROYAL ist das einzige Schweizer Circusunternehmen, das Mitglied im Berufsverband der Tierlehrer ist.
Im 17. Jahrhundert begann die Familie Nock, einen eigenen Zirkus zu betreiben. 1860 fasste das bisher österreichische Unternehmen in der Schweiz Fuss. Der damals 18-jährige Joseph Nock (3. Generation) gründete 1860 in Zürich den heutigen Zirkus. Dank alten Zeitungen konnten Auftritte in Richterswil im Jahr 1890 und Davos im Jahr 1891 in Erfahrung gebracht werden. Damals wurde mit Elefanten und einem eigenen Orchester aufgewartet, und der Zirkus war schon mit Generatoren ausgestattet.
Immer wieder kam es vor, dass sich Geschwister trennten und später oftmals wieder zusammenschlossen. So spaltete sich 1910 Nocks Wanderkino ab oder die (offene) Arena Pius Nock, die 1940 in Bern auftrat. 1976 trennte sich Alfred Nock von seinem Bruder Franz. Zweimal wurde ein Zelt von einem Sturm zerrissen, so dass für die Vorstellungen ab dem Jahr 1942 – damals herrschte der Zweite Weltkrieg und eine Wirtschaftskrise – Räume gemietet werden mussten. Ein neues Zelt kam vorerst nicht in Frage. Erst 1954 entschied man sich wieder für den Kauf eines neuen Zeltes, das allerdings auch Sturmschäden erlitt. 1985 wurde der Zirkus zu einer Aktiengesellschaft und etablierte sich in Oeschgen im aargauischen Fricktalnachdem der Zirkus sein Winterquartier zuvor in Aargau im Schachen hatte. Als Direktor amtiert Franz Nock. Seine Tochter Vreni – auch Vreneli Nock genannt – machte sich als Schlangenmensch einen Namen. Vater Nock (5. Generation) war ein strenger Mann.Von seinen sieben Kindern verlangte er viel, was in Höchstleistungen in der Manege resultierte. Als Mitglied der 6. Generation führte Franz Nock während mancher Jahre das Unternehmen. Er war ab den 1950er-Jahren ein bekannter Artist und befasste sich später mit Pferdedressur. Er ist verheiratet mit Verena Nock-Hochstrasser. Die Pferdedressur hat Tochter Franziska Nock übernommen, während ihre beiden Schwestern Verena Nock als Kontorsionistin (Schlangenmensch) und Alexandra Nock im Trapez aktiv sind.
Erstmals urkundlich erwähnt in der Schweiz, im Jahre 1437, ist die Dynastie Stey die älteste in der Schweiz. Aus den damals sogenannten "Gauklern" wurde um das Jahr 1800 die weltweit bekannte ARENA STEY mit den fantastischen Hochseil Artisten welche für spezielle Engagements um die ganze Welt zogen. In der Schweiz bewältigte die Familie das ganze Programm praktisch ohne verpflichtete Artisten. Auch hier waren die Höhepunkte des jeweiligen Programmes das hohe Seil sowie der schwankende Mast. Im Laufe der Jahre wuchs die Familie, also musste man mehr bieten um eben diese Familie zu ernähren. Der Wagen Park zählte nicht mehr drei Wagen sondern fünf bis sechs, denn die Personen brauchten Unterkunft und das extra mit geführte Material verlangte nach mehr Platz. Aus den Pferde gezogenen Wagen wurde eine kleiner motorisierter Konvoi, welcher für die damalige Zeit viel Geld kostete und dieses wiederum rief nach mehr Einkommen.
Im Jahre 1949 tätigte die Familie Stey eine für damalige Begriffe fast unglaubliche Investition, sie kauften das erste Zweimast Zelt. Die Zirkus Saison konnte nun dem entsprechend verlängert werden,denn man war nun nicht mehr Wetter abhängig. Ab diesem Zeitpunkt wuchs das Unternehmen saisonal um zwei bis drei Personen und einige Zirkus-Wagen. 1962 war der Zirkus Stey erstmals mit einem vier Mast Zelt unterwegs. Das Unternehmen zählte nun bereits ca. 20 Personen einige Tiere und ca. 30 Wagen.
In der Zeit von 1965 bis 1985 gab es wieder eine weltberühmte Nummer aus der Familie. Rolf und Irene Stey unter dem Namen "Two Tornados" bereisten in den Wintermonaten die ganze Welt mit Ihrer einzigartigen Messer Wurf Nummer, um in den Sommermonaten jeweils wieder treu der Familie zu dienen. Im Jahre 1983 starb Mathilde Stey - Speichinger und somit war der Name Stey nicht mehr offiziell vertreten. Diese Tatsache bewog die heutige Direktion den Namen von Speichinger auf Stey zu ändern. Im Dezember 1996 wurde dieses von den Behörden geprüft und auch bewilligt. Als einige Jahre später auch Willi Speichinger, der Ehemann von Mathilde starb war die Zeit an den zwei Brüdern Rolf der Ältere und Bruno, das Geschäft weiter zu führen. 1993 trennten sich die zwei Brüder und Rolf übernahm den Zirkus Stey alleine mit seiner Frau Irene und dem Sohn Martin.Heute zählt der Zirkus Stey jährlich 40 - 60 Personen, über 30 Tieren und mehr als 70 Fahrzeugen und bereist die ganze Schweiz mit 60 - 70 Ortschaften und weit über 320 Vorstellungen. Der Zirkus Stey hat sich einen Namen mit einigen Europa Premieren, wie dem mongolischen, russischen, chinesischen und dem kubanischen Nationalzirkus gemacht.
Die Anfänge des Circus Monti reichen zurück bis in die Kindheit von Guido "Monti" Muntwyler (1932 - 1999). Schon als Kind liebte er Zirkus und vor allem Clowns über alles. Später organisierte er mit dem Clown Pello Kurse für Kinder. Pello war es, der ihm den Rat gab, mit seinen Söhnen ins Zirkusleben einzusteigen. Die Idee liess "Monti" nicht mehr los. 1984 hängte Guido Muntwyler den Lehrerberuf an den Nagel und stürzte sich mit der ganzen Familie in ein Abenteuer.
Der 1984 als Familien-AG gegründete Zirkus feierte seine erste Premiere am 12. März 1985. Nach Guido Muntwylers Tod haben seine Frau Hildegard wie auch die drei Söhne Johannes, Niklaus und Andreas Muntwyler den Zirkus fortgeführt, 2005 übernahm Johannes Muntwyler die Leitung. Niklaus Muntwyler arbeitet als Tierlehrer mit Pferden, der Artist Andreas Muntwyler als Seiltänzer. Die beiden Brüder Tobias und Mario hantieren mit Bällen, Keulen und Diabolos.
Willkommen im Erlebniscircus GO (Wasser-Olympia! Spannend, entspannend und garantiert stressfrei: Die hochkarätige, internationale Artistenpalette und unser Restaurant- und Küchenbrigade freuen sich auf Sie!
Garantiert ‘Stressfrei‘, vergnüglich, spannend und entspannend ist das neue Saisonprogramm des Circus GO. Das packende internationale Artistikprogramm voller Höhepunkte zeigt einen faszinierenden Querschnitt durch die Circusdisziplinen: Circusdirektor Dominik Gasser lässt den herrlichen Viererzug feuriger Araberhengste in Freiheit durch die Manege tanzen. Das wirblige Clownduo Miki + Orlik sorgt mit witzigen Reprisen und komischen Musikeinagen für Lacher.
Geschmeidig agieren die Artistinnen in der Luft und am Boden, kombinieren Muskeln mit Anmut, Kraft mit Wagemut. Kautschuk-Dame, verblüffende Kleiderwechsel, Hola Hoop im Doppel, Ringakrobatik, Vertikalseil, seidene Tücher, neckische Antipoden Spiele und die temperamentvolle Meisterin der Lüfte Miss Zhanna schwingt gewagt am Trapez. Die harmonische Adagio-Akrobtiknummer des Paars Ivan + Tatjana bildet den Konrast zum ukrainischen Radtrio The Vassilenkos oder den rasanten Jonglagen mit überraschenden Artistikeinlagen von Andreas Martines. Impressionen zum Programm ‚Stressfrei‘ sind hier. Die Circusküche verwöhnt das Publikum mit einer ausgewogenen Palette von feinen Gerichten für jedes Portemonnaie. Auch Vegetarier dürfen herzhaft zugreifen. Für Kinder gibt’s Popcorn zum Knabbern, feine Hamburger, Pommes oder Hot-Dogs.
Der Circus GO ist das ganze Jahr auf Tournée: von April bis September in der ganzen Schweiz. Von November bis Januar findet traditionsgemäss der Winterzauber in Aesch BL und Solothurn im wohlig geheizten Zelt statt.
Was 1993 hobbymässig begann entpuppt sich heute als stattliches, mittleres Unternehmen mit verschiedenen Zeltanlagen und der vorausgesetzt notwendigen Infrastruktur um vor allem auch im Gala- und Eventbereich die Ansprüche der stetig wachsenden Kundschaft zu befriedigen. Der Geschäftszielsetzung "Ambiance + Qualität" wird seit der Gründung strikte nachgelebt. Geleitet wird der Circus nach wie vor vom ehemaligen Kaufmann Peter Pichler und der Lehrerin Monika Aegerter. Die beiden lernten sich vor nun fast dreissig Jahren im Schulsport kennen und fanden sehr schnell eine wichtige Parallele, nämlich die Liebe zum Circus, heraus. Mit komischer Zauberei als "Piotr und Monika", als Newcomer vornehmlich an Meier+Müller-Anlässen, konnten sie bereits nach kurzer Zeit etliche Erfolge aufweisen. Mit dem Start des Circus Monti im Jahre 1985 ging alsdann der grosse Traum von Pedro in Erfüllung: Tagsüber im Beruf tätig erhielt er damals die Chance, im Abendprogramm des neuen Schweizer Unternehmens mitzuwirken. Auch hier mit Glück und Erfolg, sodass eine zweites Engagement 1987 folgte, dann erstmals mit Monika als Assistentin. In der Folge erarbeiteten sie zusammen mit dem befreundeten Johann Krayenbühl (nachfolgend "Hubi") eine zusätzliche Clown-Nummer: Das Trio "Les Nicas" war geboren.
Da alle drei Mitglieder nun aber nach wie vor einem festen Beruf nachgingen beschränkte sich die Circustätigkeit auf Ferien- und Wochenend-Aushilfen im benachbarten Ausland. 1991 reifte ersmals der Gedanke, einen eigenen Circus in kleinerem Rahmen vor allem für das Berner Oberland und dessen Feriengäste zu realisieren. Alte Baustellenwagen wurden zusammengekauft und in liebevoller Arbeit mit vielen Freunden an Wochenenden und Abends restauriert. Die schmucken Roulotten sind heute noch in Betrieb und werden seriös gewartet. Ein Zweimastenzelt wurde in Deutschland durch die Firma Arnegger angefertigt, wobei die ganze Metallkonstruktion wie Masten, Gradin usw. ebenfalls in Fronarbeit selber hergestellt wurde. Viele Geburtshelfer wie eben "Hubi", Hans Weber, Fritz Tschanz usw. sind heute noch (oder wieder) dabei.
1993, am 1. Mai war in Wattenwil Weltpremière des Schweizer Circus Harlekin. Das Publikum war von anfang an stolz auf den eigenen Kulturträger und mit Beharrlichkeit und Seriosität in der Gestaltung der Programme kann sich Harlekin heute als Wertbegriff bezeichnen. Viele, wirtschaftlich sehr schlechte Jahre liessen das Wagnis Circus oftmals nur ganz knapp am scheitern vorbeigehen, doch mit unerschütterlichem Optimismus und Mut können Pedro und Monika ihr Lebenswerk, obwohl etwas branchenmüde, heute noch präsentieren. Nicht zuletzt dank der immer wachsenden Fangemeinde und Freunden (z.B. Verein Freunde des Circus Harlekin, siehe link!) und den sehr verständnisvollen und auch mithelfenden eigenen Familien.