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U19 Gameday gegen die Gladiators
Nach dem ersten Spiel, welches auswärts gegen Bern mit 35:00 gewonnen werden konnte, waren die Spieler und Coaches der U19 heiss auf das erste Heimspiel. Doch Petrus hatte andere Pläne und das Spiel musste verschoben werden.
Das Team machte sich also auf den Weg nach Basel, um sich mit den Gladiators zu messen. Wird sich die Zwangspause positiv oder negativ auswirken? Die nächsten 4 x 12 Minuten würden uns Aufschluss darüber geben.
Der sogenannte Cointoss (Ausknobeln des Angriffsrechts) ging verloren und Basel wählte die Second Half Option, was bedeutet, dass Basel den Ball und somit das Angriffsrecht zu Beginn des 3. Viertel haben wollte. Dies wiederum bedeutete, dass die Tigers zu Beginn des Spiels den Ball und das Angriffsrecht wählen musste, sonst hätte Basel zweimal mit dem Ball anfangen können.
Im ersten Drive der Offense kamen die Tigers nicht zu einem 1. Down und mussten mit einem Punt das Angriffsrecht abgeben. Doch beim Return passierte den Gladiators genau das, was nicht passieren darf und der Ball ging verloren, bevor der Ballträger zu Boden gebracht werden konnte.
Somit bot sich den Tigers die Chance, die Nervosität abzulegen und quasi von vorne zu beginnen. Leider schlichen sich auch in diesem Drive Unkonzentriertheit und Nerven flattern ein und die Tigers mussten sich erneut vom Ball trennen.
Auch die Offense der Gladiators startete nervös und unsicher und schaffte den einen oder anderen 1. Down aber konnten nicht Kapital daraus schlagen und musste den Ball wieder abgeben.
In Folge lieferten sich die Tigers und Gladiators Schlagabtausch um Schlagabtausch, ohne dass sich eine Mannschaft entscheidend absetzen konnte. So kam es, dass das Spiel nach dem 1. Viertel 0:0 stand.
Wo bleiben die Touchdowns?
Die Schlagabtausche, welche die Tigers einstecken mussten, zeigten nun aber langsam Wirkung und es musste auf verschiedenen Positionen in der Verteidigung und im Angriff umgestellt werden, was sich für die Abstimmung in den jeweiligen Units leider nicht als förderlich herausstellte.
So kam es dann auch, dass die Gladiators vier Minuten vor der Halbzeit den ersten Touchdown verbuchen konnten. Der anschliessende Versuch zwei Punkte zu schreiben misslang und somit führten die Gladiators mit 6:0.
Die Tigers rafften sich auf und kämpften sich mit einem 1. Down nach dem anderen zurück ins Spiel und konnten ihrerseits 100 Sekunden vor der Pause mit einem schönen Pass von Dean Sadikovic-Cota auf Javi Urrea zum zwischenzeitlichen 6:6 ausgleichen. Da der anschliessende Point after Touchdown (PAT) das Ziel gefunden hatte, führten die Tigers erstmals mit 7:6.
Leider wähnten sich die Tigers wohl schon in der Pause, denn mit nur gerade mal vier Spielzügen waren die Gladiators erneut kurz vor der Endzone der Tigers. Die Gladiators konnten die gute Ausgangslage ausnutzen und erneut sechs Punkte ihrem Konto gutschreiben. Auch dieses Mal konnte die 2-Point Conversion nicht erfolgreich abgeschlossen werden.
Somit gingen die Tigers anstelle mit einer 7:6 Führung mit einem 12:7 Rückstand in die Pause.
Punktelose zweite Halbzeit für die Thuner
Nach der Pause bekamen die Gladiators die Chance ihre Führung auszubauen. Doch die Tigers Defense wusste, dass zu verhindern und schickte die Gladiators Offense wieder auf die Bank.
Die Heimmannschaft konnte im Anschluss noch weitere Punkte durch ein Touchdown (sechs Punkte) und ein Field Goal (drei Punkte) erzielen. Da die Thuner keine weiteren Punkte mehr erzielen konnten ging das zweite Auswärtsspiel mit 7:21 verloren.
Die nächste Herausforderung wartet bereits zu Hause im Lachenstadion gegen die Winterthur Warriors, am Sonntag, 30. April um 11.00 Uhr.