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Was zeigt der Wasserdampf-Kanal?
Die gezeigten Bilder werden vom Wettersatelliten bei einer Wellenlänge von 6.25 µm aufgenommen. Bei dieser Wellenlänge beobachtet man die Vorgänge in der oberen Troposphäre. Das Wetter findet praktisch nur innerhalb der Troposphäre statt, so erfassen die Wasserdampf-Bilder den Wasserdampf und die Wolken in grossen Höhen. Bis zum Boden sieht man nicht. Dies hat einen grossen Vorteil: Die einzelnen Wetterelemente treten deutlich zum Vorschein.
Animation machts sichtbar
- Gerangel: «Alle gegen alle» zeigt zwei feuchte, orange Luftmassen, welche gegeneinander fliessen. Dabei scheint der rechte Teil «stärker» zu sein, dieser drückt den linken zurück. Zudem verformen sich bei diesem Prozess beide.
- Viele Hochs und Tiefs: Das Beispiel zeigt 5 Wirbel in der Höhe. Diese entsprechen in etwa den Tiefdruckgebieten. Gleichzeitig sind am Boden nur zwei Tiefs aktiv. Es läuft im Wetter also viel mehr, als auf Bodenwetterkarten ersichtlich ist.
- Kalt- und Warmfronten: Nur mit Hoch, Tief und den erwähnten Fronten lässt sich das Wetter nicht abschliessend erklären. Es ist viel komplizierter...
- Beschränkte Sicht: So cool die Wasserdampf-Bilder sind, so begrenzt sind die Möglichkeiten. Phänomene am Boden, wie beispielsweise Nebel, werden nicht widergegeben.
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