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Es geschah am 18. Oktober im Sensebezirk: Ein alkoholisierter Jäger schoss auf ein Reh. Da er dachte, er habe es nicht getroffen, suchte er nicht danach. Wildhüter aber fanden das tote Reh und stellten den Jäger zur Rede. Dieser wollte nicht mit den Wildhütern sprechen, sondern forderte die Polizei an. Er beschimpfte die Wildhüter und stiess Morddrohungen aus.
Raphaël Brenta, Sprecher der Freiburger Staatsanwaltschaft, bestätigt gegenüber den FN keine Details, sagt aber: «Staatsanwältin Christiana Dieu-Bach hat eine Untersuchung gegen den Jäger eröffnet.» Und er bestätigt auch, dass die Freiburger Kantonspolizei im Haus des Mannes rund zwanzig Waffen fand. Die Waffen wurden beschlagnahmt. Laut Marc Mettraux, Sektorchef des kantonalen Amts für Wald, Wild und Fischerei, sind nicht alle Waffen registriert.
Die Untersuchung läuft
Der Jäger musste laut Mettraux sowohl seinen Jagdschein als auch seinen Führerausweis auf der Stelle abgeben. Weil das Untersuchungsverfahren noch läuft, wollte Raphaël Brenta keine weiteren Informationen geben. njb