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Grom - Terror in Tibet: Review
Der Zweite Weltkrieg hat begonnen, Polen ist besiegt und kapituliert vor der deutschen Wehrmacht, die ihre Tyrannei in die ganze Welt tragen will - auch nach Tibet, wo sich der polnische Soldat
Colonel Grom den Widersachern aus Mitteleuropa entgegen stellt, um sein Heimatland zu rächen...
StoryDer polnische Soldat Colonel Grom hat das Land Tibet zu seiner Wahlheimat gemacht, nachdem er an der polnisch-deutschen Front im Zweiten Weltkrieg die Kapitulation Polens erleben musste. Er geriet in ein russisches Gefangenenlager in Kasachstan, wo ihn die Nachricht des Todes seiner Familie in Warschau erreicht. Auf der Flucht aus dem Lager nach Indien - um sich dort einer Kolonialarmee der Briten gegen die Deutschen anzuschliessen - überrascht ihn ein bitterer Schneesturm und kostet ihn beinahe das Leben. Jedoch wird er von einer Karawane aufgelesen und so gerettet. Grom verzichtet auf die Reise nach Indien und bleibt in Tibet, weit ab von den Spuren des Krieges, wo er sich entschliesst, seinen Lebensunterhalt mit dem Beschützen von Karawanen zu verdienen. Während seiner Arbeit lernt er den tschechischen Schmuggler Petr kennen, der ihm anbietet, seine nicht ganz legalen Erträge zu teilen, wenn Colonel Grom ihm Schutz gewährt.
Auf einer seiner vielen Touren durch die Berge Tibets mit Petr beobachtet der Colonel plötzlich ein deutsches Luftschiff, das unter ihnen über das Tal fliegt. Grom wird nun von seiner Vergangenheit eingeholt und das Spiel beginnt?
GameplayDer Beginn des Spiels ist gleichzeitig die ideale Einführung in die etwas gewöhnungsbedürftige Steuerung. Gewöhnungsbedürftig weniger durch Schwierigkeiten, sondern mehr durch eine neuartige, innovative Menübedienung und Steuerung. Da der Anfang des Games aus einem guten und ausführlichen Tutorial besteht, ist die Steuerung schnell im Oberstübchen verankert und einem schnellen Einstieg steht nun nichts mehr im Wege. An dieser Stelle ein grosses Lob an die Entwickler, Rebelmind, die die Steuerung bis ins kleinste Detail ausgeklügelt und sehr gut umgesetzt haben. Wie bereits aus mehreren Spielen dieses Genres bekannt, gibt es das Charakter-Auswahlmenü, das dem Spieler mit einem Klick auf die Büste des jeweiligen Charakters am oberen linken Bildrand erlaubt, den gewünschten Charakter zu steuern. Sehr gut auch das innovative Rad-Menü, welches die Möglichkeiten bietet, eine oder mehrere Personen in bestimmte Positionen zu bringen (zum Beispiel sitzen, stehen, liegen, ducken ...). Ein weiteres Feature dieser Art von Menü ist das Verhalten der Charaktere. Dies läst sich nämlich von passiv (Verteidigung, Schuss nur bei Bedrohung, Vorsicht) bis aggressiv (Angriff) frei einstellen und zwar für einen oder mehrere Charaktere. Auch in diesem Menü findet sich der Spieler schnell zurecht. Auf ihrer Reise durch die Gebirge und Landschaften finden Grom und Petr viele nützliche Gegenstände, die sie immer bequem an ihr Lastentier übergeben können, das ihnen treu zur Seite steht. Dieses ist nicht etwa ein Esel oder Muli, - nein, in Tibet reist man bekanntlich mit Yaks. Nützliche Tiere mit einer ungeheueren Tragkraft.
Das eigentliche Spiel besteht gleich aus mehreren Elementen. Während Groms Reisen durchs Land, wird eine schön gezeichnete Karte dargestellt, die den Charakter und die möglichen Wegpunkte enthält, die Colonel Grom auf seiner Reise ansteuern kann. Diese Karte wird so lange gezeigt, bis an einem Punkt der Reise ein Ereignis eintritt. Dieses wird gekennzeichnet durch eine Gewehrsalve, die die dargestellte Karte durchlöchert und zerreist. Der Bildschirm wechselt jetzt mitten ins Geschehen. Hier machen unserem Helden beispielsweise verwahrloste Wegelagerer das Leben schwer. Jetzt schimmert auch die interessante Seite der Echtzeitstrategie des Spiels durch. Besonderes Geschick und taktisches Denkvermögen sind hier gefragt. Zu beginn des Spiels (nach dem Tutorial) ist es des Spielers Aufgabe, eine kleine Karte zu durchqueren und alle kleinen Abenteuer sicher zu überstehen.
"Spieler seid gewarnt!", denn die Geschehnisse auf den Karten sind kein Zuckerschlecken. Im Gegenteil. Mit einem gut ausgeprägten taktischen Geschick sollte man zwar meistens keine Probleme haben, jedoch muss oft schnell entschieden werden, ob man nun eher passiv bleibt, also erst einmal die Lage in Augenschein nimmt, oder ob man den aggressiven Weg wählt und gleich zum Sturm auf die Gegner übergeht. Doch nicht nur die Angriffs- oder Verteidigungstaktik spielt eine grosse Rollen, sondern auch die Wahl der Waffen. Hier gibt es eine umfangreiche Auswahl der verschiedensten Waffen, die natürlich alle eine individuelle Wirkung zeigen. Bei den Schusswaffen handelt es sich zum Beispiel um eine normale Handfeuerwaffe oder um ein automatisches Gewehr. Neben den Schusswaffen gibt es da noch die Handgranaten, Säbel und Messer. Hier noch ein kleiner Tipp: Es bietet sich immer an, leise und möglichst unbemerkt sein Ziel anzusteuern, denn dies bringt den meisten Erfolg.

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