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Die Steuerung des Schlaf-Wach-Rhythmus wird wesentlich von der körpereigenen Melatonin-Produktion beeinflusst. Normalerweise beginnt die Melatonin-Produktion abends zwischen 19:30 Uhr bis 21:30 Uhr, erreicht ihre höchsten Werte zwischen 01:00 Uhr und 03:00 Uhr nachts und sinkt gegen 08:00 Uhr morgens wieder ab.
Bei Menschen mit einem verfrühten Schlafphase-Syndrom setzt die Melatonin-Produktion schon am Nachmittag ein. Betroffene sind am frühen Abend bereits sehr schläfrig. Früh am Morgen sinkt die Melatonin-Produktion wieder ab und führt dazu, dass die Betroffenen bereits in den ersten Morgenstunden hellwach sind: Ihr Schlaf-Wach-Rhythmus ist nach vorne verschoben.
Beim verspäteten Schlafphase-Syndrom ist der Anstieg der Melatonin-Werte deutlich verspätet. Personen mit dieser Störung sind ausgeprägte "Nachtmenschen".
Wenn Sie unter Schlafproblemen leiden, Ihr Befinden am Tag beeinträchtigt ist oder Ihnen der Melatonin-Check gezeigt hat, dass Ihr Schlaf-Wach-Rhythmus verschoben ist, können Sie sich zur genauen Abklärung und für eine Behandlung Ihrer Schlafprobleme an die Kliniken für Schlafmedizin wenden.
Behandlungsmöglichkeiten:
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