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Arbeitsagogische Interventionsmöglichkeiten
AA selbst (Grundhaltung, Vorbild etc.)
Kommunikation
Arbeitsumfeld
Arbeitsplanung und -vorbereitung
Sozialform
Arbeitsanleitung
Arbeitsbegleitung
Gruppendynamik
Arbeits-Feedback
Prozessauswertung
Motivation ist..
... ein komplexer Prozess unterschiedlicher Faktoren, die miteinander verbunden sind.
... ein Drang zu Aktivität, der keine Bewertung erfährt (und nicht nur eine hohe Leistungsbereitschaft, wie wir es im Alltag verstehen).
Die 4 Merkmale, die das "Phänomen Motivation" kennzeichnen
Aktivierung [in Bewegung gesetzt]
Richtung [bestimmtes Ziel]
Intensität [unterschied. Stärke]
Ausdauer [nterschied. Beständigkeit]
Wie heissen die 4 Gründer von Motivationstheorien?
Herzberg (Frederick I., 1923-2000)
Sprenger (Reinhard K., *1953)
Staehle (Wolfgang H., 1939-1992)
Maslow (Abraham, 1908-1970)
Herzberg
Motivationstheorie
Zwei-Faktorentheorie
Intrinsische Motivation:
Zufriedenheitsstifter
entspringen der Arbeit selbst
motivieren wirklich
echter Antrieb, echte Motivation
Zum Beispiel: Leistung/Erfolg, Anerkennung, Arbeitsinteresse, Verantwortung, Beförderung/Entwicklung
Extrinsische Motivation:
Unzufriedenheitsstifter
Hygienefaktoren genannt
entspringen dem Arbeitsumfeld
motivieren nicht wirklich
können nur Unzufriedenheit verhindern
Zum Beispiel: Personalpolitik, Kontrolle, Verdienst, zwischenmenschl. Beziehungen, Arbeitsumstände
Staehle
Motivationstheorie
"Motivation entsteht aus der Wechselwirkung von Person und Situation, bzw. von Motiv und Anreiz"
Anreiz
II
V
Bedürfnis -> Motiv -> Aktivierung -> Handlung
Sprenger
Motivationstheorie
"Alles Motivieren ist Demotivieren!"
"Ursprung aller Motivation ist eine behauptete oder beobachtete Lücke zwischen tatsächlicher und möglicher Arbeitsleistung".
"Motivieren heisst, dem Mitarbeiter die Entfaltung seiner Talente und das Einbringen seines ganzen Persönlichkeitspotentials (Schlüsselfunktionen) zu ermöglichen. Motivation bedeutet also die Eigensteuerung des Individuums".
"Führung heisst: Vermeidung von Demotivation!"
Maslow
Motivationstheorie
Bedürnispyramide: beschreibt menschliche Bedürfnisse und Motivationen (in einer hierarchischen Struktur) und versucht diese zu erklären.
Modelle, Methoden, Prinzipien, welche an die Eigenverantwortung der Klienten appellieren.
8 Antworten
Das humanistische Menschenbild
Die Haltung des Coaching in Zielgesprächen
Lösungsorientierte Haltung
Selbsteinschätzung vor Fremdeinschätzung
Selbstreflexion des Arbeitsagogen
Die sokratische Methode
Schlüsselfunktionen
Johari-Fenster
Welche Prinzipien fördern das Entdeckende Lernen?
Selbstkontrolle vor Fremdkontrolle
Eigene Lösungssuche fördern
Eigene Arbeitsplanung(Formalisierungsgrad)
Aufgaben mit offener Lösung stellen (sokratische Methode)
Fehler als Lernmittel zulassen
Durchbrechen/Hinterfragen von Selbstverständlichkeiten und Gewohnheiten
Praxis vor Theorie
vom Ganzen zum Teil(statt vom Einfachen zum Schweren)
Individuelle Lernstile zulassen
Improvisation herausfordern
Kernkompetenzen von Arbeitsagogen
Selbstkompetenz
Kommunikationsfähigkeit
Führungskompetenz
Fachkompetenz
Arbeitsagogische Kompetenzen
Sozialkompetenz
Vorbildfunktion
Realitätssinn
Vorteile der Standardisierung von Arbeiten
Vereinfachung der Einführung neuer Klienten
Hilfsmittel zur Beobachtung der Klienten
Grundlage zur systematischen Arbeitsauswertung und Formulierung von Beobachtungsnotizen
Unerstützung bei der Qualitätssicherung der Produktion
Grundlage für die fachliche Förderung
Förderung der Selbständigkeit der Klienten
Arbeitsagogik bedeutet..
Gezieltes Einsetzen des Mediums Arbeit
Analysieren, strukturieren, organisieren
Denken in Wirkungen
Entwicklung ermöglichen
Mut zu Neuem, Mut zu Experimentieren
Waches Bewusstsein, hohe Sensibilität
Klarheit im Denken, Sprechen und Handeln
Fördern durch Fordern
Motivation durch Verantwortung und Leistung
Wertschätzung und Zutrauen
Immer wieder: Arbeitsauswertung& Arbeitsfeedback
Was ist das Humanistische Menschenbild?
5 Antworten
Der Mensch hat einen konstruktiven Kern.
Der Mensch strebt danach, sein Leben selbst zu bestimmen, ihm Sinn und Ziel zu geben – Autonomie.
Alle Menschen sind gleichwertig und gleichberechtigt - Die Würde des Menschen ist unantastbar.
Der Mensch ist eine ganzheitliche (Körper-Seele-Geist) Einheit - Ganzheitlichkeit.
Der Mensch lebt im Spannungsfeld: Autonomie – Interdependenz
Gestaltung der Formalisierung
4 Stufen
Die bewusste Formalisierung durch den AA.
Alle Bedingungem werden vom AA im Voraus festgelegt.
2.Die Arbeit übergeben mit dem Auftrag, sie selbst zu formalisieren.
klient verschafft sich einen überblick von der Arbeit. plant selbst. vor der ausführung besprechung mit AA. AA korrigiert fals nötig.nächster schritt könnte er eine checkliste leitfaden etc erstellen. Die nächste stufe kann so vorbereitet werden.
3. Die Arbeit offen übergeben, mit klar def. zwischenbesprechungen.
der beginn und die arbeit wird freigegeben. einzige bedingung ist die zwischenbesprechung. klient fragt nur wenn er nicht weiter weiss.
4. Die Arbeit ohne formalisierung übergeben.
die aebeit wird offen übergeben. keine anordnung oder richtlinien. ideal für entdeckendes lernen.
Wirkungsfelder der Arbeitsagogik
Tagesstruktur schaffen
Aneignung beruflicher Fähigkeiten und Fertigkeiten
Berufliche Abklärung
Training von Selbst- und Sozialkompetenz
Aufbautraining
Förderung am geschützten (angepassten) Arbeitsplatz
Unterstützung der persönlichen Entwicklung
Definition "Arbeitsagogik"
(nach Dario Togni–Wetzel)
"Arbeitsagogik ist das gezielte Einsetzen des Mediums Arbeit als Lernfeld und Spiegelbild für den Klienten.
Arbeitsagogik ist Führungs- und Beziehungsarbeit.
Das Ziel ist die Stabilisierung des Klienten, die Erhaltung und Erweiterung der Handlungskompetenz durch planmässige, individuelle Förderung sowie die positive Verhaltensbeeinflussung, letztlich seine Integration in die Arbeitswelt."
Ziele der Arbeitsagogik
Höchstmögliche Handlungskompetenz und Autonomie des Klienten
Integration in die Arbeitswelt
Rehabilitation des Klienten zur Arbeit
Stabilisierung des Klienten durch Akzeptanz des Handikaps [...] und positive Ausrichtung auf das Machbare
Ressourcenorientierte Sicht und Grundhaltung des AA und des Klienten
Stärkung der Ich-Identität, des Selbstwertgefühls und des Selbstvertrauens des Klienten
Konkrete alltägliche Erfolgserlebnisse auf der Handlungsebene
Zielorientierte Förderung des Klienten
Bewusster Einsatz des Mediums Arbeit zur Förderung des Klienten
Förderung der praktischen fachlichen Fertigkeiten und des fachlichen Know-Hows des K.
Förderung der Selbst-, Sozial- und Führungskompetenzen des Klienten
Professionalisierung des Personals in den Tätigkeiten der Arbeitsagogik
Förderung der professionellen Führungsfunktion des Personals
Konstruktionsaufgabe (zielt meist auf eine technische Problemlösung u. deren Realisierung ab)
Auftragsmethode (ganzheitliches Lernen im Vordergrund, stellt eine möglichst vollständige Arbeitshandlung in einem betrieblichen Arbeitsablauf dar)
Lerninsel (Ausbildungsstation im Arbeitsprozess eingebettet)
Lehrgang ("streng" nach didaktischen Prinzipien; vom Leichten zum Schweren)
Hilfsmittel in der Arbeitsagogik
Holz-, Karton- und Plexileiste als Anschlag für z.B. Zuschnitte
Verdickter Griff am Werkzeug
Schablonen
Muster
Beschriftungen
Messlehren
Schemel, Keilkissen (ergonomische Hilfsmittel)
Lupen
etc.
Vier Stufen der Arbeitsteilung
Die Zuarbeit (Stufe 1)
Die Assistenzstufe (Stufe 2)
Die Stufe der Zusammenarbeit (Stufe 3)
Die Partnerstufe (Stufe 4)
Definition "Gender"
Der Begriff Gender bezeichnet das soziale oder psychologische Geschlecht einer Person im Unterschied zu ihrem biologischen Geschlecht.
Es bezeichnet zum einen die soziale Geschlechterrolle (gender role), beziehungsweise die sozialen Geschlechtsmerkmale. Also alles, was in einer Kultur als typisch für ein bestimmtes Geschlecht angesehen wird.
"Der Begriff Geschlechterrolle (gender role) wird benutzt, um all jene Dinge zu beschreiben, die eine Person sagt oder tut, um sich selbst auszuweisen als jemand, der oder die den Status als Mann oder Junge, als Frau oder Mädchen hat." [Money, 1955]