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Das war ganz stark, was unsere beiden Traber am zweiten Maienfelder gezeigt haben. Beide mussten zwar einen Gegner vor sich dulden - wir sind aber hoch zufrieden mit der Leistung der beiden. Und 5557 Franken Preisgeld verdient man ja auch nicht jeden Tag... smile.
Galion hatte die schwierige Aufgabe gegen die Cracks anzutreten. Unser Ziel war es, Galion sofort an der Spitze zu positionieren. Dies gelang Claudia Koller-Wehrly vorzüglich - mit der Nummer vier startete sie Galion wie ein Flugzeug und war von Beginn weg an der Spitze. In der Folge konnte Galion das Rennen kontrollieren, wie er es so gerne tut. Als in der letzten Gegenseite Hesparbet wie ein D-Zug antrat, konnte niemand mitgehen. "Hätte ich versucht zu kontern, wäre Galion am Schluss gestanden", schilderte Claudia den Moment der Entscheidung Ende Gegenseite.
In der Zielgerade kämpfte Galion d'Argent bravourös und hielt Seriensieger Iboraqui sowie den ebenfalls hochklassigen Grand Farceur in Schach - Rang zwei in dieser Gesellschaft ist wie ein Sieg!
Je nach dem, wie Galion das Rennen verdaut und wie die Wetter-Prognosen sich entwickeln, soll Galion in Frauenfeld nochmal an den Start gehen oder dann bis zum Champions Race (30'000 Franken, 11. November) in Avenches pausieren. Bei seinen letzten 6 Starts hat er jetzt stets Toto-Ränge belegt - ausser im Prix du Président, wo er ja hervorragender 5. wurde...
Galion (links) kämpft Iboraqui (rechts) und Grand Farceur nieder! (Foto: uw)
Jully zeigte im Final des Maienfelder Sprint, dass man ihn keineswegs nach einem "verunglückten" Vorlauf (wo er erst zum zweiten Mal in dieser Saison einen rennentscheidenden Fehler machte) vorzeitig abschreiben darf. Claudia startete im Rücken von Habrio gut und fand sich im Mittelfeld wieder. In der letzten Gegenseite, wo sich der spätere Sieger Jottarus vorne einen respektablen Vorsprung gesichert hatte, rückte Jully im Rücken von Haumon Jim auf. Dieser machte dann aber leider einen Fehler, so dass Claudia auf dritte Scheibe gehen musste, um am Toto-Favoriten vorbeizuziehen. Durch den letzten Bogen konnte sie in dritter Spur natürlich nicht voll attackieren. Aber in der Geraden kam dann Turbo-Jully immer besser auf. Und weil vorne Jottarus immer stärker abbaute, schien es gar noch zum Sieg reichen zu können. Der Zielpfosten kam allerdings dann doch zu früh. Eine Dreiviertellänge betrug der Rückstand im Ziel. Weil Jully am Schluss deutlich schneller war, fiel die Entscheidung aber doch knapp aus - rund 30 Meter weiter, hätte Jully die Nase wohl vorne gehabt.
Eine starke Leistung von Jullyannis, der entweder in Frauenfeld oder dann eine Woche später in Avenches seinen letzten Saisonstart absolvieren wird.
Jully hat übrigens mit diesem zweiten Platz (Preisgeld 2137) Franken die 100'000-Franken-Schwelle überschritten und damit bereits 18'586 Franken für uns gewonnen (in nur 6 Monaten)...!
Jullyannis fliegt heran (links sieht man einen Hauch von Jottarus) - es reicht knapp nicht (uw)