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Swetlana wohnt am Stadtrand von Nikolajew mit ihrem Mann Walerij (geb. 1970) und fünf Kindern. Sie hat vier Söhne: Andrej (geb. 1996), Jewgenij (geb. 1998), Walerij (geb. 2005) und Iwan (geb. 2006), sowie eine Tochter (Nastja, geb. 2002). Die elende Armut zwang diese Frau, sich an gutherzige Menschen zu wenden und um Hilfe zu bitten.
Swetlanas Ehemann Walerij wurde vor elf Jahren wegen eines Arbeitsunfalls beinahe blind und demzufolge für behindert erklärt. Er arbeitet nicht, und der ganze Haushalt fällt auf Swetlana. Nastja, Jewgenij und Andrej gehen zur Schule. Wegen des Geldmangels konnte Swetlana weder Winterkleidung noch Schuhe für die Kinder besorgen. Sie trugen nur Secondhandkleidung und konnten im Winter die Schule nur selten besuchen.
Das Haus, in dem die Familie Myskiwwohnt, ist klein, baufällig und bedarf einer vollen Sanierung. Dafür aber haben die armen Leute kein Geld, denn das einzige Einkommen der Familie ist die niedrige Invalidenrente von Walerij. Im Winter benutzen sie Brennholz für die Beheizung. Ausserdem gehört das Haus gesetzmässig fremden Menschen, die Swetlana und Walerij beim Hausverkauf mit gefälschten Unterlagen betrogen haben. Deswegen lebt die Familie in ständiger Angst, eines Tages obdachlos zu werden, falls der Hausbesitzer sie auf die Strasse setzt. Um das Eigentumsrecht gerichtlich zu erstreiten, haben sie weder Geld noch gültige Beweise.
Das grosszügig gespendete Geld war für die Familie von grosser Bedeutung. Die erhaltene Hilfe wendete Swetlana für das Nötigste auf: Ihren älteren Söhnen und der Tochter kaufte sie warme Winterjacken und Winterschuhe. Ausserdem besorgte sie der Tochter Nastja eine warme Hose. Ohne den Beistand der Spenderinnen und Spender könnte sie sich solche Ausgaben jedenfalls nicht leisten. Durch das Hilfswerk erhielt die Familie die Mittel für das Allernotwendigste.