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Gut ein halbes Jahr nach Bekanntwerden der Demenz-Diagnose von US-Schauspieler Bruce Willis (68, «Pulp Fiction», «Stirb langsam» ) hat dessen Ehefrau, Emma Heming-Willis in einem Fernsehinterview über die Erkrankung des Stars gesprochen.
Exclusive: In honor of World Frontotemporal Dementia Awareness week, Bruce Willis’ wife Emma Heming Willis speaks to @hodakotb about the condition in her first interview since his diagnosis.— TODAY (@TODAYshow) September 25, 2023
“It was the blessing and the curse,” Emma said of receiving Bruce’s diagnosis. pic.twitter.com/VY5yhVjZIf
«Es ist hart für die Person mit der Diagnose, es ist auch hart für die Familie», sagte Heming-Willis (45) am Montag in der «Today»-Show beim Sender NBC. Und: «Wenn es heisst, dass es sich um eine Familienkrankheit handelt, dann ist das auch so», so Heming-Willis. Es sei schwer zu sagen, ob sich Willis seines Zustands völlig bewusst sei, sagte die zweifache Mutter in einem emotionalen Gespräch.
Es sei zugleich «ein Segen und ein Fluch» gewesen, die Diagnose zu erhalten, sagte Heming-Willis. Konkret meinte sie, es sei einerseits hilfreich gewesen, « irgendwie endlich zu verstehen», was passiere. Andererseits mache die endgültige Diagnose ihres Ehemannes die «Dinge nicht weniger schmerzhaft». Nun würde sie aber besser verstehen, was Willis widerfahre und könne die Krankheit akzeptieren, so die 45-Jährige.
Im März 2022 hatte die Familie bekannt gegeben, dass Willis an einer Aphasie leide und krankheitsbedingt seine Filmkarriere beende. Aphasien sind Sprachstörungen, etwa beim Sprechen, Verstehen, Schreiben oder Lesen, die als Folge verschiedener Erkrankungen auftreten können. Im vergangenen Februar teilten die Angehörigen dann mit, dass der Schauspieler eine genauere Diagnose von frontotemporaler Demenz (FTD) erhalten habe.
Bei der Krankheit werden Nervenzellen zunächst im Stirn- und Schläfenbereich des Gehirns (Fronto-Temporal-Lappen) abgebaut. Laut deutscher Alzheimer Gesellschaft macht sich das anfangs bei vielen Erkrankten dadurch bemerkbar, dass sie teilnahmslos wirkten, gereizt seien. Später komme es zur Beeinträchtigung des Gedächtnisses.
Mit ihren 11 und 9 Jahre alten Töchtern hätte sie offen über die Erkrankung gesprochen, sagte Heming-Willis. Bruce sei «ein Geschenk, das ihnen Liebe, Geduld und Widerstandskraft gebe». Sie selbst habe es zu ihrer Aufgabe gemacht, über diese Form der Demenz und ihre Folgen zu informieren.
Die gebürtige Britin und Willis sind seit 2009 miteinander verheiratet. Aus seiner ersten Ehe mit Schauspielerin Demi Moore (60) hat Willis drei erwachsene Töchter. (sda/dpa)
Er habe sich für seine Rolle als Willy Wonka auf seine Jugendsünde besinnen müssen, sagt Timothée Chalamet. Die Jugendsünde heisst Timmy Tim und ist Chalamets Rapper-Pseudonym, und man darf offen sagen: Der Wunderknabe kann vieles, aber rappen kann er schlecht. Er weiss das. Und er machte sich in «Saturday Night Live» gemeinsam mit Pete Davidson einmal sehr brachial über das eigene Unvermögen lustig.