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Aktuelle Informationen zum selektiven Entwurmen bei Pferden finden Sie im folgenden Beitrag von Guido Wehrle.
Ein kurzer Auszug aus dem folgenden Text:
"Es kann nicht genug betont werden, dass der Grad der parasitären Besiedelung bei einem Tier weniger vom Hygienestatus der Umgebung oder der Larvendichte auf den Weiden abhängt, sondern viel mehr vom Immunstatus des einzelnen Pferdes."
Den gesamten Text finden Sie in unten stehendem Dokument.
Informationen der vetsuisse-fakultät für Pferdehalterinnen und Pferdehalter über das Parasiten‐Management beim adulten Pferd in der Schweiz finden Sie hier:
Strongyliden
Die typischen Parasiten der Equiden sind die kleinen und grossen Strongyliden. Die grossen Strongyliden kommen sehr selten vor und sind zahlenmässig immer in der Minderheit (maximal 15 Prozent der Strongyliden sind grosse Strongyliden). In der Standarduntersuchung können die grossen und kleinen Strongyliden nicht voneinander unterschieden werden.
Die über Jahrzehnte praktizierte Strategie der kalenderbasierten Entwurmung führte bei den kleinen Strongyliden zu einer besorgniserregenden Resistenzbildung gegen die eingesetzten Wirkstoffe. Heute werden deshalb nur noch diejenigen Pferde behandelt, deren Strongylideneiausscheidung einen Schwellenwert überschreitet. Lassen Sie regelmässig den Kot Ihrer Pferde untersuchen und entwurmen Sie nicht standardmässig ohne einen Befall zuvor abgeklärt zu haben.
Spulwurm
Beim Spulwurm handelt es sich um einen Stallparasiten. Pferde entwickeln relativ rasch Widerstand gegen Spulwürmer, weshalb diese hauptsächlich bei Jungtieren vorkommen. Diese zeigen jedoch oft keine Symptome.
Bandwurm
Der Bandwurm der Pferde ist ein Weideparasit, welcher die Moosmilbe als Zwischenwirt benötigt. Die Moosmilbe findet man an feuchten, schattigen Orten, wie zum Beispiel an Waldrändern.
Oxyuren
Oxyuren oder Pfriemenschwänze machen sich durch Kratzen des Pferdes an der Schweifrübe bemerkbar. Oxyureneier können nur selten im Kot nachgewiesen werden. Bei Verdacht auf Oxyuren (Kratzen an der Schweifrübe) ist daher ein Analabstrich notwendig. Kontaktieren Sie uns vorab für eine Untersuchung auf Oxyuren telefonisch oder per E-Mail.
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