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Ich bin mit elf Jahren das erste Mal mit dem Kartfahren in Verbindung gekommen. Zu meinem elften Geburtstag schenkten mir meine Eltern ein Kartrennen mit meinen Freunden. Die Geburtstagsparty fand in der Indoor Kartbahn Spreitenbach statt. Diese Karts sind mit Elektromotoren ausgerüstet. Ich fuhr das Geburtstagsrennen gegen meine Freunde, welches ich auch mit Abstand gewann. Als mein Vater sah, dass es mir unheimlich viel Spass machte, nahm er mich mit auf die Indoor Kartbahn in Waldshut. Da machte ich meinen Juniorkurs, damit ich auf jeder Indoor Kartbahn in Deutschland fahren durfte. In meinem Ersten Jahr fuhr ich immer das Top 10 Rennen. Die Qualifikation für das Top 10 Rennen ist so aufgestellt, dass die Fahrer die Ende Monat die schnellsten Zeiten gefahren sind, ein extra Rennen fahren können. Bei meinem ersten Rennen wurde ich schon fünfter, obwohl ich der Jüngste war und ich kaum Erfahrung hatte. So ging es immer weiter bis der Bahnbetreiber meinen Vater einmal fragte, ob ich nicht auch einmal die Meisterschaft, den Schwarzwald-Cup fahren möchte. Das sind sechs Rennen in einem Jahr im ganzen süddeutschen Raum.
Die entfernteste Kartbahn war fast bei Stuttgart. Mein Vater sagte, ich könnte beim Schwarzwald-Cup einmal ein Gastrennen mitfahren. Dieses Gastrennen war auf einer für mich neuen Bahn, die ich noch nie zuvor gefahren war. Am Tag des Rennens war ich ziemlich nervös. Ich wusste nicht einmal, wie die Strecke aussah. Ich brauchte ein paar Runden, damit ich verstand, wo die Idealline war.
Ich startete von 14 Fahrern auf der dritten Position, obwohl ich noch nie da war. Ich fuhr das Rennen und konnte sogar meinen dritten Platz verteidigen. Der Bahnbetreiber war ganz erstaunt und sagte zu meinem Vater: «Der hat Talent!» Ich war so stolz auf mich, dass ich meinen ersten Pokal gewonnen habe und das auf einer Strecke auf der ich noch nie fuhr. Mein Vater und ich haben beschlossen, dass ich nächstes Jahr die ganze Saison fahren würde, was ich dann auch Tat.
In meinem ersten Rennjahr, im Jahr 2015, fuhr ich die erste Saison beim Schwarzwald-Cup mit. In meiner Kategorie waren es immer 14 Starter. Ich musste in der Gruppe A starten, da ich schon zu gut für die Einsteiger Klasse war. Am Ende der Saison erreichte ich den 3. Gesamtplatz in meiner Kategorie.
Der Erstplatzierte und der Zweitplatziertewaren diese Meisterschaft schon mehrmals gefahren. Aber auch die anderen Fahrer fuhren diese Meisterschaft schon mehrmals. Ich war also der «Newcomer», der es direkt auf den dritten Gesamtplatz geschafft hat. Auch die anderen Bahnbetreiber sagten, dass ich Talent hätte!