Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03583.jsonl.gz/3173

Für Ali Kharsa, Künstlername MC.AK, wäre eine Plattenbausiedlung als Wohnort eine Verbesserung des Lebensqualität. Denn der syrische Flüchtling begann seine Rap-Karriere in einem Zelt im Flüchtlingscamp auf der Insel Nauru vor Australien.
Er floh im Alter von 13 Jahren mit seiner Familie aus Aleppo, Syrien, nach Malaysia. «Unsere einzige Möglichkeit war es, in ein friedliches Land zu fliehen, ein Land in dem nicht getötet wird und in das wir mit unseren syrischen Pässen legal einreisen konnten», sagt Ali zu «Buzzfeed».
Sein Vater durfte in Malaysia aber nicht arbeiten und so zog er mit Ali weiter nach Australien. Wie viele andere Flüchtlinge, die ohne Visa versuchen nach Australien zu gelangen, wurden sie gestoppt und kamen nach Nauru in ein Flüchtlingslager. Dort begann Ali, sich für Hip Hop zu interessieren.
Erst 2015, zwei Jahre später, wurde Alis Flüchtlingsstatus anerkannt und der mittlerweile 18-Jährige konnte sich auf Nauru frei bewegen. Er lernte zwei Musik-Produzenten kennen und drehte ein Musik-Video zu «Burning Bridges»:
Mittlerweile lebt Ali in Kanada und studiert. Musik macht er zwar noch, doch die Schule hat für ihn oberste Priorität.
(leo via «Buzzfeed»)