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geb. --.--.----
Doxazosin und Vardenafil beeinflussen sich gegenseitig
Monitorisierung
Risiko
Verstärkte Blutdrucksenkung
Mechanismus
Es kommt zu einer additiven vasodilatierenden Wirkung, wodurch das Risiko für Blutdruckabfälle erhöht ist.
Effekt
Die Kombination von Vardenafil mit Doxazosin kann einen verstärkten blutdrucksenkenden Effekt bewirken. In einer Stude mit 37 Patienten mit benigner Prostatahyperplasie und erektiler Dysfuktion wurde ein maximaler Abfall des systolischen Blutdrucks im Stehen unter Doxazosin und Vardenafil von etwa 6mmHg beobachtet. Bei einem Patienten kam es zu einem asymptomatischen systolischen Blutdruck von unter 85mmHg [Ng CF, 2008]. Der Effekt ist geringer ausgeprägt, wenn ein Zeitintervall von mindestens 6h zwischen der Einnahme von Terazosin (und vermutlich auch Doxazosin) und Vardenafil liegt.
Empfehlung
Eine Therapie mit Vardenafil - in einer niedrigen Anfangsdosis von 5 mg - erst beginnen, wenn der Patient stabil auf Doxazosin eingestellt ist. Zudem sollte Vardenafil frühestens 6h nach Doxazosin eingenommen werden. Falls der Patient schon Vardenafil erhält, die niedrigst mögliche Startdosis von Doxazosin wählen. Blutdruck engmaschig kontrollieren.
Literatur
Klassifikation
Die Grundlage für die Klassifikation ist die referenzierte Literatur und ein validiertes und nachvollziehbares Entscheidungsmodell. Die getroffenen Entscheidungen für die Einteilung des Schweregrads werden durch den Flowchart visualisiert.
Letzte Aktualisierung des Textes am 29.05.2018