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Ein Computer besteht im Wesentlichen aus Ein- und Ausgabemöglichkeiten sowie einem Chip, der die Eingaben verarbeitet. Hinzu kommt noch eine Stromversorgung und wenn notwendig eine Anzeige. Die Technologieentwicklung ist immer weiter fortgeschritten und so haben wir heute Computer in unserem Umfeld, die wir kaum noch als solche wahrnehmen.
Ein gutes Beispiel ist ein einfaches HDMI-Kabel, mit dem man zum Beispiel einen Projektor mit einem Computer verbindet. Solche Kabel haben einen Chip eingebaut, der die Signale verstärkt und stabilisiert.
Jeder mit schon wenig technischem Verständnis kann sich heute einen Raspberry Pi oder ein Arduino Board kaufen. Diese kleinen Boards haben bereits alles dabei, was ein Computer braucht, und sind gerade mal so groß wie ein Handteller. Über eine Schnittstelle lässt sich der Hauptchip programmieren. Man kann sogar Sensoren daran anschließen, die zum Beispiel den Wasserstand im Blumentopf messen und wenn notwendig eine Pumpe in Gang setzen.
Minicomputer passt in eine Maus
Der kleinste Computer der Welt ist so groß wie ein Reiskorn und gerade mal 0,33 Millimeter lang. Er wurde an der Universität von Michigan entwickelt und wandelt Licht in Elektrizität um. Er hat einen Prozessor und Speicherplatz und kann Signale zu einer Basisstation senden. Erfunden wurde er eigentlich, um Temperaturen zu überwachen. Der Sensor nimmt die Temperatur auf und wandelt sie in Zeitintervalle um.
Ein Einsatzgebiet dieses kleinen Computers ist die Tumorforschung, bei der man wissen will, wie sich Temperaturen in Tumorzellen verändern. Zunächst hat man den Mini-Computer in Mäuse eingepflanzt und beobachtet, wie sich um das Gerät herum Zellen bildeten, die dann gemessen werden konnte. Man geht davon aus, dass solche Mini-Computer bald auch im Menschen ihren Dienst tun könnten.