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Ein Vater in den USA, der seine fünf Kinder umgebracht hat, ist von den Geschworenen einstimmig zum Tode verurteilt worden. Nicht einmal zwei Stunden berieten die Mitglieder der Jury am 21. Verhandlungstag, bis sie dieses Urteil fällten, wie die Zeitung «TheState» am Donnerstag (Ortszeit) berichtete. Bereits vergangene Woche befanden die Geschworenen im US-Bundesstaat South Carolina den alleinerziehenden Vater für schuldig.
Der Softwareentwickler habe seine Kinder im Alter zwischen zwei und acht Jahren im August 2014 getötet. Erstes Opfer sei sein sechsjähriger Sohn gewesen, berichtete das Blatt unter Berufung auf Geständnisse des Vaters. Danach habe er die anderen vier Kinder in ihren Betten erwürgt.
Eine Gegenstimme bei den Geschworenen hätte gereicht, um statt der Todesstrafe lebenslänglich zu verhängen, hiess es weiter. Bis zur Hinrichtung könnten wegen möglicher Berufungsverfahren allerdings Jahre vergehen, schrieb die Zeitung. Wie viele US-Bundesstaaten habe ausserdem auch South Carolina Schwierigkeiten, Todeskandidaten mit der Giftspritze hinzurichten. Das liegt auch daran, dass sich viele Pharmakonzerne weigern, Wirkstoffe zu liefern. (aeg/sda/dpa)
Brasilien geht gegen den Journalisten vor, der Edward Snowden bei der Veröffentlichung seiner Leaks half. Greenwald bestreitet die Vorwürfe, sie seien «ein offensichtlicher Versuch, die unabhängige Presse zu attackieren».
Die Bundesstaatsanwaltschaft in Brasília hat gegen den in Brasilien lebenden US-Journalisten Glenn Greenwald und weitere sechs Personen Anklage erhoben.
Ihnen wird nach Medienberichten vom Dienstag vorgeworfen, die Handys von Staatsdienern wie Justizminister Sergio Moro und Staatsanwalt Deltan Dallagnol, Leiter der Anti-Korruptionsoperation «Lava Jato» (Autowäsche), gehackt zu haben.
Die von Greenwald gegründete Enthüllungsplattform The Intercept Brasil hatte zuvor private Chat-Nachrichten der …