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Bundesrat Didier Burkhalter empfing Pierre Krähenbühl im Bundeshaus. Der EDA-Vorsteher und sein Gast besprachen die Krisen in der Region und die Situation der palästinensischen Flüchtlinge in Jordanien, im Libanon, in Syrien und im Besetzten Palästinensischen Gebiet. Zur Sprache kam auch der wichtige Beitrag der UNRWA zur Stabilität im Nahen Osten. Des Weiteren wurde die positive Rolle der UNRWA bei der Bereitstellung eines hochwertigen Bildungsangebots für eine halbe Million Kinder in der Region unterstrichen.
Pierre Krähenbühl bedankte sich bei der Schweiz für die finanzielle und politische Unterstützung der UNRWA und erwähnte den Beitrag der Schweiz zur Stärkung der Organisation. Die Schweiz unterstützt insbesondere den Reformprozess der UNRWA zur Optimierung der Wirksamkeit und der Qualität der Hilfsleistungen für die Flüchtlinge. Zudem sprach er über die aktuellen und künftigen Herausforderungen der UNRWA.
Die Schweiz, die die Hilfsleistungen der UNRWA in der ganzen Region mit rund 20 Millionen Franken pro Jahr unterstützt, übernimmt im Juni 2016 den Vorsitz der beratenden Kommission, die den Generalkommissar bei der Umsetzung seines Mandats berät und begleitet.
Während seines Besuchs in der Schweiz traf Pierre Krähenbühl auch mit den Mitgliedern der Aussenpolitischen Kommission des Ständerats zusammen. Zudem unterhielt er sich mit Staatssekretär Yves Rossier und dem Direktor der Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA) Manuel Sager. Des Weiteren traf er Manuel Bessler, den Delegierten für humanitäre Hilfe und Chef des Schweizerischen Korps für humanitäre Hilfe, der im Juni 2016 den Vorsitz der beratenden Kommission der UNRWA übernimmt.
Die 1949 von der Generalversammlung der Vereinten Nationen gegründete UNRWA ist mit der Durchführung von Schutz- und Hilfsprogrammen für die Palästinaflüchtlinge im Nahen Osten beauftragt. Solange eine verhandelte, gerechte und nachhaltige Lösung für die Frage der Palästinaflüchtlinge aussteht, stellt die UNRWA die Grundversorgung in den Bereichen Gesundheit, soziale Dienste, Bildung, Mikrofinanzierung und Nothilfe für über fünf Millionen Personen in Jordanien, im Libanon, in Syrien und im Besetzten Palästinensischen Gebiet sicher.
Pierre Krähenbühl übernahm die Leitung der UNRWA im März 2014. Er ist zurzeit der höchste Schweizer innerhalb des UNO-Systems.
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