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In der Affäre um Bundesbürgschaften für die Schweizer Hochseeflotte hat Wirtschaftsminister Guy Parmelin eine Administrativuntersuchung eröffnet. Der Bund hat mit den Bürgschaften dreistellige Millionenverluste erlitten, das Parlament musste deshalb Nachtragskredite sprechen. Überprüft werden soll die Führungsorganisation der zuständigen Wirtschaftlichen Landesversorgung. Die Bürgschaften gehen auf die Versorgungskrise im Zweiten Weltkrieg zurück. Damals setzte der Bund auf den Weltmeeren Schiffe unter eigener Flagge ein. Im Zug der Finanzkrise 2008 geriet die Hochseeschifffahrt in die Krise, Bürgschaften mussten gezogen und Schiffe verkauft werden. (swisstxt)
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