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Das Sjögren-Syndrom ist eine Autoimmunerkrankung, die einen chronischen Verlauf nimmt und zum rheumatischen Formenkreis gehört. Im Verlauf der Krankheit greifen einige Immunzellen die Speicheldrüsen und die Tränendrüsen an. Von einem trockenen Mund über trockene Augen bis hin zu Nasentrockenheit und angegriffenen Nasennebenhöhlen ist also alles möglich. Infolge der entzündeten Drüsen sind die trockenen Schleimhäute anfälliger für Infekte. Kratzen im trockenen Rachenraum gehört daher genauso zu den möglichen Symptomen wie häufiges Nasenbluten und entzündete Augen. Häufig kommt es zu begleitenden Autoimmunerkrankungen wie beispielsweise
In etwa 6 % der Fälle entwickeln Betroffene ein malignes Lymphom, es kann aber auch zu einem Pseudolymphom kommen. Zu den Symptomen gehören ausserdem Müdigkeit und Abgeschlagenheit, eine Depression und Gelenkentzündungen. Trockene Haut kann vorkommen, sogar innere Organe wie die Nieren und Blutgefässe, die Lungen und das Gehirn können betroffen sein.
Bei dieser Autoimmunerkrankung greifen einige deiner Immunzellen die Speicheldrüsen und die Tränendrüsen an. Die Drüsen stellen ihre Arbeit teilweise oder vollständig ein, es werden keine Flüssigkeiten mehr produziert. Da die Schleimhäute im gesamten Gesichtsbereich miteinander vernetzt sind, kann es also auch zu einer trockenen Nase kommen. Die Nasennebenhöhlen trocknen ebenfalls aus, weil die Schleimhäute nicht mehr ausreichend Flüssigkeit produzieren. Trockene Schleimhäute sind anfälliger für Infektionen und natürlich kann trockene, rissige Haut bei entsprechender Reizung auch schneller bluten. Nasenbluten und Nasentrockenheit zählen zu den häufigeren Symptomen beim Sjögren-Syndrom, wie man bei Studien zur Prävalenz der Beteiligung der Nase festgestellt hat.
Allgemeine Symptome des Sjögren-Syndroms sind Müdigkeit und Konzentrationsschwäche. Abgeschlagenheit und Depressionen kommen hinzu. Gelenkentzündungen und Trockenheit der Schleimhäute können sich ebenfalls dazu gesellen. Die Augen sind häufig betroffen, man spricht dann vom Sicca-Syndrom. Und auch Mund und Rachen, die Haut, die Ohren und das Nervensystem können in Mitleidenschaft gezogen werden. Ist das Nervensystem betroffen, spricht man von Neuro-Sjögren. Neuro-Sjögren äussert sich in Polyneuropathien. In manchen Fällen ist auch das lymphatische System betroffen: Es kommt zu einem Non-Hodgkin-Lymphon, das oft innerhalb der Speicheldrüsen auftritt.
Von Neuro-Sjögren spricht man, wenn das Syndrom Polyneuropathien auslöst. Das tritt häufiger auf und vor allem in letzter Zeit sind die Ärzte diesbezüglich sensibler geworden. Das Problem: Leidest du unter trockenen Augen und trockenem Mund, unter Durchblutungsstörungen und ähnlichen Symptomen, wird dies in der Regel als rheumatische Erkrankung gedeutet. Du wirst also von einem Rheumatologen behandelt – und diese Fachärzte und -ärztinnen kennen das Sjögren-Syndrom. Oft sind aber ältere Menschen vom Sjögren-Syndrom betroffen, die dann auch unter schweren Lähmungen leiden. Diese Menschen werden in neurologischen Kliniken behandelt. Dort ist der Rheumafaktor unter Umständen nicht bekannt, die Polyneuropathien werden als Alterserscheinung betrachtet. Dabei ist die Feststellung des Sjögren-Syndroms über die Bestimmung des Rheumafaktors im Blutserum zu erkennen.
Das Sjögren-Syndrom kann nur symptomatisch behandelt werden, die Ursachen sind nicht therapierbar. Dementsprechend sieht auch bei einem angegriffenen Nervensystem die Behandlung immer nur so aus, dass die Symptome lediglich gelindert werden. Lähmungen können mit Gymnastik, Massagen und Ergotherapie angegangen werden. Ausreichende Flüssigkeitszufuhr kann die fehlende Tränenflüssigkeit und fehlenden Speichel zumindest teilweise ausgleichen. Nasensprays sorgen bei Nasentrockenheit und Nasenbluten für Linderung, Augentropfen helfen bei trockenen Augen. Sind die Zähne in Mitleidenschaft gezogen, können Implantate eine Lösung sein. Eine mögliche Mykose im Mund wird mit Antimykotika behandelt. Als Mykose bezeichnet man eine Pilzinfektion.
Meist sind ältere Menschen vom Sjögren-Syndrom betroffen. Vor allem im Alter ab 50 Jahren scheint es mehr Betroffene zu geben. Frauen sind eher betroffen als Männer und das auch erst nach den Wechseljahren. Das Verhältnis von Frauen zu Männern liegt bei bis zu 20:1.
Das Sjögren-Syndrom ist eine Autoimmunerkrankung, die zum Spektrum der Rheumaleiden gehört. Der rheumatoide Formenkreis zeichnet sich dadurch aus, dass mehrere Erkrankungen begleitend auftreten, es also zu einer Häufung von verschiedenen Autoimmunerkrankungen kommen kann. Auch das Sjögren-Syndrom tritt öfter zusammen mit Begleiterkrankungen auf. Man geht bei einer rheumatischen Erkrankung wie rheumatoide Arthritis, Lupus eryhtematodes oder einer Sklerodermie davon aus, dass auch ein sekundäres Sjögren-Syndrom besteht. Allerdings wird das dein Facharzt nach verschiedenen Kriterien feststellen können. Die Diagnostik ist inzwischen so weit fortgeschritten, dass das Syndrom eigentlich nicht mehr unerkannt bleiben sollte.
Die Augen funktionieren durch ein komplexes System in direkter Verbindung mit dem Gehirn. Sind bestimmte Bereiche gestört oder unterbrochen, können Sehstörungen auftreten, die sowohl harmlos sein können als auch ein Warnzeichen, dass etwas nicht stimmt. Besonders das doppelte Sehen tritt häufig auf und kann schon bei einer schlichten Übermüdung der Fall sein. Die Sicht verschiebt sich, wenn das Gehirn die Signale nicht mehr gleichmässig erfasst oder wenn das Licht nicht korrekt gebrochen wird.
Makuladegeneration ist eine ophthalmologische Erkrankung, die mittlerweile ihren Schrecken weitgehend verloren hat. Das ist vor allen Dingen den fortschrittlichen medizinischen Behandlungsverfahren zu verdanken, die in der Augenheilkunde heute gängig sind. Das Auge ist nicht der Spiegel der Seele, sondern ein wichtiges Sinnesorgan. Gibt es Probleme mit der Netzhaut, auch Makula genannt, dann führt das in dieser Form nicht selten zu einer Erblindung. Früher erlitten viele Menschen dieses Schicksal. Heute ist das nicht mehr so. Lies dich auf unserer Vergleichsplattform ein und informiere dich umfassend über diese bedeutsame Augenkrankheit.
Die Meibom-Drüsen übernehmen am Auge eine fundamentale Aufgabe. Die am Lidrand befindlichen Strukturen unterstützen die Funktionstüchtigkeit der Sehorgane. Kommt es zu einer Rückbildung oder zu einer Beeinträchtigung, dann sind Schmerzen eine Folge. Ohne diese Drüsen entsteht eine Reizung. Ausserdem wird die Reinigung des Auges nicht in dem erforderlichen Umfang gewährleistet. Insbesondere durch das Rauchen kann es passieren, dass die Meibom-Drüsen überreagieren oder verstopft sind. Unser Anbieterportal hilft dir, die Bedeutung der Drüsen zu verstehen. Das ist von Vorteil, wenn sich bestimmte Beschwerden einstellen. Durch die nachfolgenden Erläuterungen erweiterst du deinen Wissensschatz.
Die Vererbung der Augenfarbe wird durch mehr als nur ein Gen kontrolliert. Die Regenbogenhaut des Auges wird in ihrer Farbgebung durch den Farbstoff Melanin bestimmt. Fast alle Menschen haben als Säugling zunächst blaue Augen. Der Grund: Die Farbstoffe sind noch nicht in grösserer Menge vorhanden. Mit dem Heranwachsen bildet sich dann die Augenfarbe heraus. Je höher der Melaninanteil ist, desto tiefer und dunkler wird die Iris. Abhängig ist die Farbe auch von der Stimmung und der Gesundheit. Moderne Methoden in der Augenheilkunde gestatten eine Veränderung des Farbtons. Wie das geht, erfährst du hier.
Das verschwommene Sehen hat sicherlich schon jeder einmal erlebt. Eine zu starke körperliche Belastung hat diesen Effekt oder das zu schnelle Aufstehen. Medizinisch gesehen ist diese Reaktion des Körpers ganz natürlich und basiert auf unerwartetem Geschehen, auf das der Körper nicht vorbereitet ist. Medizinisch heisst das orthostatische Hypotonie. Bleibt die Sicht jedoch weiter irritiert oder nimmt die Sehschärfe sogar ab, sind auch andere Ursachen möglich. Diese sollten bei einem Augenarzt geklärt werden.
Tränen haben vielfältige Aufgaben. Der Tränenfilm dient beispielsweise dazu, die Augen vor äusseren Einflüssen wie Fremdkörpern, Staub, Rauch oder Krankheitserregern zu schützen. Die Tränenflüssigkeit spült diese einfach weg. Kommt es zu tränenden Augen, steckt eine übermässige Tränenproduktion dahinter, die verschiedene Ursachen haben kann. Tränende Augen sind häufig lästig. Das Symptom ist jedoch weit verbreitet und hängt nicht immer mit starken Emotionen wie Freude oder Traurigkeit zusammen. Oftmals stecken Allergien, zu trockene Augen und Störungen des Tränenapparats dahinter. Leidest du unter tränenden Augen, solltest du die Ursache abklären lassen. Hier erfährst du, warum Augen tränen und was du dagegen tun kannst.