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Die Kirche von Morges wurde 1769 auf dem Fundament einer alten Kapelle aus dem 14. Jahrhundert gebaut. Bevor sie ins Schweizerische Inventar der Kulturgüter von nationaler Bedeutung aufgenommen wurde, erlebte die Kirche verschiedene Sanierungen. Nach Abschluss der Arbeiten 1771 stellte man fest, dass der – höher als vorgesehen gebaute – Glockenturm absackte und schwere Schäden erlitt. In der Folge wurde beschlossen, den Turm abzureissen und die Fassade neu zu gestalten, obwohl die Rundform in der regionalen Kunstlandschaft eine Ausnahme bildete. 1776 war die Fassade fertig und umfasste auch einige dekorative Elemente der ursprünglichen Konstruktion. Die Silhouette der Kirche, die vom See und von der Stadt her zu sehen ist, erinnert an den damaligen französischen Baustil.