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Selbsttötung
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Weisser Kittel als Riskikofaktor für erfolgreiche Selbsttötung.
Ärzteorganisationen erwägen eine Einschränkung
des Selbstbestimmungsrechtes ihrer Patienten bei
der Suizidhilfe. Doch über die überdurchschnittlich
vielen Suizide in den eignen Reihen schauen sie
vornehm hinweg.
Mediziner bringen sich laut einer Analyse des Giessener Psychiatrie-Professors Christian Reimer bis zu 3-mal häufiger um als Nicht-Mediziner. Eine neue Studie ging nun der Frage nach, welche Merkmale Ärzte aufweisen, die sich umbringen und welche Methoden sie wählen. Anhand des Nationalen Registers über gewaltsame Tode (National Violent Death Reporting System, USA) analysierten die Autoen die Daten von 31’636 Suizidopfer. Aus den Auswertungen ausgeschlossen waren Medizinstudenten. (Doch auch diese bringen sich um. Red.).
Die Autoren stellten fest, dass die suizidierten Ärzte etwa genauso häufig an psychischen Störungen und Depressionen litten wie die Opfer anderer Berufe: 46 % der Ärzte und 41 % der Menschen anderer Berufe wiesen eine psychische Erkrankung auf. Zum Zeitpunkt des Suizids waren 42 % der Ärzte und 39 % der Nicht-Ärzte in einer depressiven Stimmung. Bei den verstorbenen Ärzten waren Antidepressiva nicht häufiger nachweisbar als bei den verstorbenen Menschen anderer Berufe.
Deutlich häufiger als bei den Nicht-Ärzten konnten bei den Ärzten jedoch Antipsychotika, Benzodiazepine oder Barbiturate nachgewiesen werden. Professor Reimer und Kollegen kamen zum Ergebnis, dass 23 – 31 % der jungen Assistenzärzte Depressionen aufweisen, aber nur ezwa 15 % der gleichaltrigen Allgemeinbevölkerung., was einen signifikanten Unterschied darstellt.
In der US-Studie wiesen Ärzte signifikant seltener eine Alkohol- oder andere Substanzabhängigkeit auf als Nicht-Ärzte: 14 % der Ärzte und 23 % der Nicht-Ärzte waren substandabhängig.
Ärzte erschiessen sich genauso häufig wie Nicht-Ärzte. Sowohl die Ärzte als auch die Nicht-Ärzte brachten sich am häufigsten durch den Gebrauch einer Schusswaffe um (48 % bzw. 54 %). Hier wird vielleicht besonders deutlich, dass es sich um eine US-Studie handelt. Am zweithäufigsten starben die Ärzte infolge einer Vergiftung: 23,5 % der Ärzte waren betroffen. Hier vermuten die Autoren, dass sich die Ärzte ihr Wissen um die Wirkungen und Dosierungen der verschiedenen Medikamente und Giftstoffe zunutze machen. Ausserdem haben die Ärzte einen leichten Zugang zu Medikamenten. Im Gegensatz hierzu starben «nur» 18 % der Nicht-Ärzte infolge einer Vergiftung, Jeweils etwa 14 % der Ärzte starben an einem Aufpralltrauma bzw. infolge einer Asphyxie durch Erhängung. Bei den Nicht-Ärzten stand der Tod durch Asphyxie an zweithäufigster Stelle (22 %), gefolgt von Vergiftung (18 %) und Aufpralltraume (6 %).
Die Autoren erklären, dass die Identität und das Selbstwertgefühl der Ärzte eng mit dem Beruf zusammenhängen. Unzufriedenheit im Beruf könne daher eine wichtige Rolle bei der Entscheidung der Suizidalität spielen. Die Autoren weisen darauf hin, dass gezielt Hilfs- und Präventionsprogamme für Ärzte eingerichtet werden müssten, um die Situation zu verbessern.
Quellle: Deutsches Ärzteblatt | Exit Schweiz
Meine Meinung: Würden Ärzte korrekt und gut ausgebildet und könnten Sie tatsächlich Patienten mit Wissen und Erfahrung helfen, würde der Job Zufriedenheit geben. Kein Arzt müsste sich frühzeitig aus Frust, Depression und Krankheit umbringen. Doch die Ärzte haben kein Wissen, sind abhängig vom ganzen Gesundheitsmoloch, gesteuert von der Pharmaindustrie.
Wir haben immer wieder selber Ärzte bei uns in der Praxis, da hören wir sehr oft die Unzufriedenheit. Eine Ärzte sprach mal Klartext: «Herr Schudel, ich habe einen Scheissjob. Ich weiss eigentlich nichts und behandle zu 90 % Nebenwirkungen von Medikamenten. Ich selber schlucke den ganzen Tag Medikamente, dass ich über die Runden komme…»
Unser Bundesrat Berset hätte viel zu tun, aber auch ihm sind die Hände von oben gebunden. Er kann nichts bewirken.