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Zentrale Befunde
Der Sport ist eine wichtige Komponente des Bewegungsverhaltens und von erheblicher Bedeutung für einen "gesunden und bewegten Lebensstil".
Wie der folgenden Abbildung zu entnehmen ist, haben regelmässige sportliche Aktivitäten in der Schweiz seit den späten 1970er Jahren ständig an Bedeutung gewonnen: Trieb 1978 erst rund ein Fünftel der Bevölkerung zweimal oder häufiger pro Woche Sport, ist dieser Anteil bis zum Jahr 2014 auf über 50 Prozent angestiegen. Der Anteil an sportlich Inaktiven reduzierte sich zwischenzeitlich von 31 auf 22 Prozent und liegt gegenwärtig bei rund einem Viertel.
Somit hat der "Sportboom" vor allem zur Schrumpfung des Segments der Gelegenheitssportlerinnen und -sportler geführt, die höchstens einmal pro Woche Sport treiben.
Weitere Informationen zum Indikator finden sich in einem PDF-Dokument.
Datenquellen:
- Sport Schweiz 2000 bis 2014, Swiss Olympic Studien 1978 bis 1994
Weiterführende Literatur:
- Lamprecht, Markus, Adrian Fischer und Hanspeter Stamm (2014): Sport Schweiz 2014. Sportaktivität und Sportinteresse der Schweizer Bevölkerung. Magglingen: Bundesamt für Sport BASPO.
Antworten auf die Frage, wie häufig man pro Woche Sport treibe.
Weitere Informationen sind in einem gesonderten PDF-Dokument verfügbar.
Die zusätzlichen Analysen zeigen unter anderem Unterschiede in der Sportaktivität nach:
- Alter: Bei den 15–24-Jährigen findet man die meisten sehr aktiven Sportler und am wenigsten inaktive Personen. Die Sportaktivität ist bei den 25–34-Jährigen deutlich tiefer und bleibt bis zum Pensionsalter relativ stabil, um danach nochmals leicht anzusteigen.
- Geschlecht: Frauen treiben in einem ähnlichen Umfang Sport wie Männer.
- Regionale Unterschiede: In der Westschweiz und in der italienischen Schweiz wird weniger Sport getrieben als in der Deutschschweiz. Dagegen existiert kein nennenswerter Stadt-Land-Unterschied.
- Nationalität: Schweizerinnen und Schweizer sind insgesamt sportlicher als die in der Schweiz lebenden Ausländerinnen und Ausländer. Je nach Herkunftsregion unterscheidet sich der Anteil regelmässiger Sporttreibender jedoch deutlich. Besonders hoch ist der Anteil an sportlich Aktiven bei den Nord- und Westeuropäer/innen, während Personen aus Südeuropa vergleichsweise häufig keinen Sport treiben.
- Sozio-ökonomische Unterschiede: Es lassen sich verschiedene Unterschiede bezüglich Bildungsstand, beruflicher Stellung und Einkommen nachweisen, wobei gilt: je höher die Bildung, der Beruf und das Einkommen, desto eher treibt man Sport.
- Internationaler Vergleich: Internationale Vergleichsdaten legen den Schluss nahe, dass die Schweiz zu den "sportlichsten Ländern" der Welt gehört.