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Spielbericht
Gegen das allzu hoch stehende Team der SG Stans-Engelberg gewannen die FCOP Frauen in der ersten Runde des Schweizer Frauen-Cups in einer fair gespielten Partie auswärts klar mit 10:1.
Die SG Stans-Engelberg war letzte Saison Gruppensieger in der Gruppe 1 der Innerschweizer 2. Liga, verzichtete jedoch auf den Aufstieg in die 1. Liga. Der Gast aus Zürich war sich dessen bewusst und spielte von Beginn an konzentriert und druckvoll nach vorne. Trotz klarem Chancenplus dauerte es bis zur 15. Minute, ehe Beck sich auf der Seite gegen zwei Gegenspielerinnen durchsetzte und den Ball zurück auf Bösch spielte, die sich die Torecke zum 0:1 aussuchen konnte. Der FCOP liess den Ball in den eigenen Reihen zirkulieren und profitierte von der sehr hoch stehenden SG Stans-Engelberg, die mit Steilzuspielen auf beiden Seiten immer wieder überlaufen wurde. In der 22. Minute spielte Franscini einen langen Ball in die Schnittstelle zwischen zwei Stanserinnen, Vogel war schneller als diese und schloss zum 0:2 ab. Der bei allen anderen Aktionen sehr gut pfeifende Schiedsrichter lag bei seinen Offsideentscheidungen zuungunsten des FCOP mehrheitlich falsch und so stand es nach einer halben Stunde erst 0:2. Dann drehten die Zürcherinnen nochmals auf, in der 35. Minute war Beck nach einem Doppelpass mit Bösch schneller als zwei Gegnerinnen und schloss zum 0:3 ab. Ein ungenügend abgewehrter Ball ermöglichte Mathis durch einen Schlenzer in die entfernte Torecke den überraschenden Treffer zum 1:3. Der FCOP liess sich dadurch nicht beirren und spielte weiter auf das Stanser Tor. In der 40. Minute lancierte Murbach an der Seitenlinie Beck, die unbedrängt zur Mitte zog und zum 1:4 abschloss. Gleich nach dem Wiederanspiel eroberte sich Vogel den Ball, lief auf der rechten Seite durch und flankte zur Mitte, wo Frehner den Ball volley in den Maschen versenkte. Fünf Minuten später war es Beck, die von einer weiteren Flanke von Vogel profitierte und mit einem klassischen Hattrick zum 1:6 abschloss. In der zweiten Nachspielminute der ersten Halbzeit verzögerte Bösch das Zuspiel in die Tiefe, bis Beck in Position war und auf den Pausenstand von 1:7 erhöhte.
Trotz des klaren Resultats blieben die Innerschweizerinnen ihrem Konzept treu und standen auch nach der Pause sehr hoch und wurden immer wieder überlaufen. Seinem Konzept treu blieb auch der Spielleiter und unterband diverse Oerliker Angriffe durch ungerechtfertigte Abseitsentscheide. Die Stanserinnen gaben trotz der klaren Unterlegenheit nie auf, blieben aber jederzeit fair und liessen sich zu keinen Frustfouls hinreissen. In der 61. Minute wiederholte sich die Spielsituation vom 1:7, statt Beck war es Frehner, die vom verzögerten Zuspiel von Bösch profitierte, und das 1:8 erzielen konnte. In der 76. Minute zeigte Wyss, wie man im Frauenfussball die meisten Teams überrumpeln kann: mit einem langen Diagonalpass über 40 Meter lancierte sie Beck, die allein aufs Stanser Tor ziehen konnte und zum 1:9 abschloss. In der 86. Minute war es Franscini, die mit einem Zuspiel in den freien Raum erneut Beck fand, die mit ihrem sechsten Treffer zum Endresultat von 1:10 abschloss.
Da für einmal trotz der grossen Hitze auch der Fotograf nicht untätig blieb, können wir den Bericht mit einigen Szenen aus dem Spiel illustrieren! (sb)