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Sternschnuppen
Was sind Sternschnuppen?
Leuchtstreifen, die wir am Nachthimmel erblicken und Sternschnuppen nennen, haben nicht das Geringste mit Sternen zu tun.
Die meisten Sternschnuppen entstehen, wenn winzige Partikel von der Grösse eines Sandkorns mit extrem hoher Geschwindigkeit in die Erdatmosphäre eintreten. Durch den Reibungswiderstand verglüht das Partikel meist in knapp einer Sekunde. Vorher wird die umgebene Luft so stark ionisiert, dass sie zu leuchten beginnt.
Ein paarmal im Jahr passiert die Erde Gebiete im Weltall, in denen sich Überreste früherer Kometen befinden. Dadurch kann es zu einem wahren Sternschnuppenregen kommen, oft 70 pro Stunde, in Extremfällen entsteht sogar eine Sternschnuppe pro Sekunde.
Die Erde wird fortlaufend von kosmischen Partikeln getroffen. Dadurch legt die Erde täglich etwa 400 Tonnen an Gewicht zu.
In Ermangelung einer echten Aufnahme von Meteorniedergängen soll dieses künstlich mit einem Raytracing-Programm generierte Bild einen Eindruck davon vermitteln.
QuelleIllustrierte Wissenschaft, August 1998.
AutorenText: Robert Glaisen
Illustration: Hans-Ruedi Wernli