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Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich IV.2016.00832 II. Kammer Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Sager Ersatzrichterin Romero-Käser Gerichtsschreiberin Lienhard Urteil vom 18. Oktober 2017 in Sachen X.___ Beschwerdeführerin vertreten durch Rechtsanwältin Melina Tzikas Lorentz Schmidt Partner, Rechtsanwälte Weinbergstrasse 29, 8006 Zürich gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin weitere Verfahrensbeteiligte: Y.___ Personalvorsorgestiftung Beigeladene vertreten durch Rechtsanwältin Dr. Isabelle Vetter-Schreiber Hubatka Müller & Vetter, Rechtsanwälte Seestrasse 6, Postfach 1544, 8027 Zürich Sachverhalt: 1. X.___, geboren 1978, diplomierte Wirtschaftsprüferin (Urk. 6/15/3), war von April 2005 bis Januar 2011 in dieser Funktion bei der Y.___ AG, Zürich, tätig (Urk. 6/20). Am 18. Juni 2011 meldete sie sich wegen einer schweren Depression, Panikstörungen, akzentuierten Persönlichkeitsmerkmalen und Multi pler Sklerose bei der Invalidenversicherung an (Urk. 6/16). Die Sozialver siche rungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, tätigte erwerbliche und medizinische Abklärungen und teilte der Versicherten am 12. Dezember 2011 (Urk. 6/29) mit, es seien zurzeit keine beruflichen Eingliederungsmassnahmen möglich. Sodann sprach sie ihr nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren (Urk. 6/43-44; Urk. 6/49) mit Verfügung vom 1 7. Oktober 2012 bei einem Invaliditätsgrad von 88 % eine ganze Rente ab 1. Februar 2012 zu (Urk. 6/56; Urk. 6/60). Aufgrund einer befristeten Anstellung der Versicherten (Urk. 6/70-71) veran lasste die IV-Stelle 2013 eine Rentenrevision (Urk. 6/72). Am 16. Dezember 2013 (Urk. 6/86) wurde der Versicherten Kostengutsprache für einen Arbeits versuch gewährt. Sodann gewährte die IV-Stelle am 18. Juni 2014 Kosten gut sprache für Beratung und Begleitung (Arbeitsvermittlung; Urk. 6/91), welche infolge der auf zwei Jahre befristeten Festanstellung der Versicherten ab 14. Janu ar 2015 (Urk. 6/95) am 18. Dezember 2014 abgeschlossen wurde (Urk. 6/96 = Urk. 6/97). Nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren (Urk. 6/106 ) setzte die IV-Stelle mit Verfügung vom 1. Juli 2015 (Urk. 6/109-110) die bis herige ganze Rente auf eine Viertelsrente herab, zog diese Verfügung jedoch am 28. September 2015 in Wiedererwägung (Urk. 6/116). Nach erneut durchgeführtem Vorbescheidverfahren (Urk. 6/130; Urk. 6/135) setzt e die IV-Stelle mit Verfügung vom 14. Juli 2016 die bisherige ganze Rente bei einem Invaliditätsgrad von nunmehr 50 % auf eine halbe Rente herab (Urk. 6/140-145 = Urk. 2). 2. Gegen die Verfügung vom 14. Juli 2016 (Urk. 2) erhob die Versicherte am 8. August 2016 Beschwerde und beantragte deren Aufhebung sowie die Zusprac he mindestens einer Dreiviertelsrente (Urk. 1 S. 2). Die Beschwerdegegnerin beantragte mit Beschwerdeantwort vom 31. August 2016 (Urk. 5) die teilweise Gutheissung der Beschwerde im Sinne einer Rück wei sung zur weiteren Beurteilung. Die Beschwerdeführerin beantragte mit Replik vom 12. September 2016 die Abweisung dieses Antrags und hielt im Übrigen an ihrem Antrag fest (Urk. 8). Die Beschwerdegegnerin verzichtete auf die Einreichung einer Duplik (Urk. 10). Sodann wurde mit Gerichtsverfügung vom 28. November 2016 die KPMG Personalvorsorgestiftung zum Prozess bei ge laden (Urk. 11), welche mit Stellungnahme vom 9. März 2017 (Urk. 18) die Abweisung der Beschwerde beantragte. Während die Beschwerdegegnerin auf eine Stellungnahme hierzu verzichtete (Urk. 22), äusserte sich die Beschwer de führerin am 5. April 2017 (Urk. 23). Davon wurden die Verfahrensbeteiligten am 18. April 2017 in Kenntnis gesetzt (Urk. 25). Das Gericht zieht in Erwägung: 1. 1.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG ). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Ge sundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung ver bleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbs unfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwind bar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG). 1.2 Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG) Versicherte, die: a. ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betätigen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können; b. während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich min des tens 40 % arbeitsunfähig ( Art. 6 ATSG) gewesen sind; und c. nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid ( Art. 8 ATSG) sind. Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertels rente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente ( Art. 28 Abs. 2 IVG). 1.3 Ändert sich der Invaliditätsgrad einer Rentenbezügerin oder eines Renten be zügers erheblich, so wird die Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin für die Zukunft entsprechend erhöht, herabgesetzt oder aufgehoben ( Art. 17 Abs. 1 ATSG). Anlass zur Rentenrevision gibt jede wesentliche Änderung in den tat sächlichen Verhältnissen, die geeignet ist, den Invaliditätsgrad und damit den Rentenanspruch zu beeinflussen. Insbesondere ist die Rente nicht nur bei einer wesentlichen Änderung des Gesundheitszustandes, sondern auch dann revidier bar, wenn sich die erwerblichen Auswirkungen des an sich gleich gebliebenen Gesundheitszustandes erheblich verändert haben (BGE 130 V 343 E. 3.5 mit Hinweisen). Eine Veränderung der gesundheitlichen Verhältnisse liegt auch bei gleich gebliebener Diagnose vor, wenn sich ein Leiden in seiner Intensität und in seinen Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit verändert hat (Urteile des Bundesgerichts 9C_261/2009 vom 1 1. Mai 2009 E. 1.2 und I 212/03 vom 28. August 2003 E. 2.2.3). Dagegen stellt die bloss unterschiedliche Beurteilung der Auswirkungen eines im Wesentlichen unverändert gebliebenen Gesundheits zustandes auf die Arbeitsfähigkeit für sich allein genommen keinen Revisionsgrund im Sinne von Art. 17 Abs. 1 ATSG dar. Zeitliche Vergleichsbasis für die Beurteilung einer anspruchserheblichen Änderung des Invaliditätsgrades bilden die letzte rechtskräftige Verfügung oder der letzte rechtskräftige Einspracheentscheid, welche oder welcher auf einer materiellen Prüfung des Ren ten anspruchs mit rechtskonformer Sachverhaltsabklärung, Beweiswürdigung und Inva liditätsbemessung beruht (BGE 133 V 108; vgl. auch BGE 130 V 71 E. 3.2.3; Urteil des Bundesgerichts 9C_438/2009 vom 26. März 2010 E. 2.1 mit Hin weisen). 2. 2.1 Die Beschwerdegegnerin begründete die angefochtene Verfügung ( Urk. 2) wie folgt: Gestützt auf die medizinischen Abklärungen sei der Beschwerdeführerin ihre bisherige Tätigkeit als Wirtschaftsprüferin zu 50 % zumutbar. Die aktuelle Tätigkeit als Finanzbuchhalterin entspreche einer behinderungsangepassten Tätig keit, jedoch sei auch die angestammte Tätigkeit zu 50 % zumutbar. Für das Invalideneinkommen sei deshalb nicht das aktuelle Einkommen, sondern die Hälfte des Valideneinkommens einzusetzen, womit sich ein Invaliditätsgrad von 50 % ergebe (S. 4). In ihrer Beschwerdeantwort ( Urk. 5) machte die Beschwerdegegnerin geltend, es sei unklar, ob und in welchem Umfang die Beschwerdeführerin ihre ange stammte Tätigkeit noch ausüben könne, weshalb weitere medizinische Abklä rungen notwendig seien (S. 2). 2.2 Die Beschwerdeführerin machte geltend ( Urk. 1), sie leide an einer Multiplen Sklerose mit schubförmigem Verlauf sowie an einer rezidivierenden depressiven Episode (S. 3). Aus ärztlicher Sicht werde klar gesagt, dass ihr die frühere Tätigkeit als Wirtschaftsprüferin nicht mehr und eine angepasste Tätigkeit als Finanzbuchhalterin nur noch zu 50 % möglich sei. Diese beiden Tätigkeiten seien ungleich belastend, denn diejenige als Wirtschaftsprüferin erfordere eine deutlich höhere mentale, psychische und zeitliche Arbeitsbelastung, welche ihr nicht mehr möglich sei. Mit ihrer Tätigkeit als Finanzbuchhalterin schöpfe sie ihre Restarbeitsfähigkeit vollständig aus, weshalb für den Einkommensvergleich auf diese Tätigkeit abzustellen sei. Da es sich bei der aktuellen Tätigkeit nicht um besonders stabile Verhältnisse, sondern um einen einmaligen Glücksfall handle, sei nicht auf das dabei erzielte Einkommen, sondern auf die statis ti schen Tabellenlöhne abzustellen und ein Abzug von mindestens 10 % zu gewähren (S. 5 f.). An dieser Argumentation hielt sie in ihrer Replik (Urk. 10; vgl. auch die Stellungnahme zur Eingabe der Beigeladenen, Urk. 23) fest. 2.3 Die Beigeladene machte aus näher dargelegten Gründen geltend (Urk. 18), es sei aufgrund der medizinischen Akten nicht nachvollziehbar, weshalb der Be schwer deführerin nicht auch die angestammte Tätigkeit in einem angepassten Pensum möglich sei. Falls nur noch eine Tätigkeit als Buchhalterin als zumutbar erachtet werde, müsse auf den aktuell erzielten Lohn abgestellt werden. Weiter sei das angenommene Valideneinkommen zu hoch. 2.4 Streitig und zu prüfen ist der Invaliditätsgrad der Beschwerdeführerin und insbesondere die Frage, ob und in welchem Umfang die bisherige ganze Rente herabzusetzen ist. Dass mit der Aufnahme einer substantiellen Erwerbstätigkeit ein Revisionsgrund (vgl. vorstehend E. 1.3) ausgewiesen ist, ist unbestritten. Die medizinische Situation ist anhand eines Vergleichs der medizinischen Grund lagen vor Erlass der rentenzusprechenden Verfügung vom 17. Oktober 2012 ( Urk. 6/56; Urk. 6/60) mit der Situation, wie sie sich im Zeitpunkt der ange fochtenen Verfügung vom 14. Juli 2016 (Urk. 2) präsentierte, zu beurteilen. 3. 3.1 Dr. med. Z.___, Leitender Arzt an der Privatklinik A.___, diagnostizierte mit Bericht vom 3. Mai 2011 (Urk. 6/18/4-5) eine schwere depressive Episode ohne psychotische Symptome (ICD-10 F32.2). Die Patientin sei aktuell zu 100 % arbeitsunfähig. In einem weiteren Bericht vom12. Juli 2011 (Urk. 6/18/6-7) stellte Dr. Z.___ folgende Diagnosen: - Panikstörung (ICD-10 F41.0) - schwere depressive Störung (ICD-10 F32.2) - akzentuierte Persönlichkeitszüge (ICD-10 Z73.1) - Multiple Sklerose Zum gegenwärtigen Zeitpunkt kämen keine Tätigkeiten in Frage. 3.2 Am 26. Juli 2011 (Urk. 6/22) berichtete Dr. Z.___ erneut und diagnostizierte nunmehr eine Panikstörung, eine schwere depressive Störung sowie Multiple Sklerose (Ziff. 1.1). In der angestammten Tätigkeit als Wirtschaftsprüferin be stehe aus seiner Sicht eine volle Arbeitsunfähigkeit vom 21. Februar bis 3. Juli 2011, für weitere Angaben seien die anderen behandelnden Ärzte zu kon tak tieren (Ziff. 1.6). Es sei ab November oder Dezember 2011 mit einer Wieder aufnahme der Tätigkeit im Umfang von 50 % zu rechnen (Ziff. 1.9). 3.3 Dr. med. B.___, Fachärztin für Allgemeine Innere Medizin, nannte in ihrem Bericht vom 9. August 2011 (Urk. 6/23/1-6) folgende Diagnosen mit Aus wirkung auf die Arbeitsfähigkeit (Ziff. 1.1): - schwere depressive Störung (ICD-10 F32.2), zeitweise Panikstörung (ICD-10 F41.0) - Multiple Sklerose, bekannt seit Mai 2006 mit chronischem Fatigue-Syndrom und leichten motorischen Störungen Die Beschwerdeführerin sei vom 7. Januar bis vermutlich Ende 2011 zu 100 % arbeitsunfähig (Ziff. 1.6). Frühestens Ende Jahr, eventuell erst nächstes Jahr, sei eine Wiederaufnahme der Arbeit zu 50 % möglich (Ziff. 1.8). 3.4 Dr. med. C.___, Fachärztin für Neurologie, diagnostizierte in ihrem Bericht vom 8. September 2011 (Urk. 6/25/1-5) eine Multiple Sklerose mit schubförmigem Verlauf bestehend seit Mai 2006 mit bleibender Fatigue sowie eine depressive Stimmungslage bestehend seit Jahren mit wechselnder Intensität (Ziff. 1.1). Aus neurologischer Sicht sei keine Arbeitsunfähigkeit attestiert worden (Ziff. 1.6). 3.5 Dr. med. D.___, Facharzt für Psychiatrie und Psycho the rapie, diagnostizierte mit Bericht vom 26. September 2011 (Urk. 6/26) eine mittel gradige depressive Episode mit somatischem Syndrom (F32.11), bestehend seit Sommer 2010, sowie eine Multiple Sklerose, bestehend seit 2005 (Ziff. 1.1). Als Wirtschaftsprüferin sei die Beschwerdeführerin vom 21. Februar 2011 bis auf weiteres vollständig arbeitsunfähig (Ziff. 1.6). Sie könne aufgrund der depressiven Störung und der MS die hohe mentale, psychische und zeitliche Arbeitsbelastung im bisherigen Beruf nicht mehr bewältigen. Die Minderung der Leistungsfähigkeit sei massiv. Auf längere Sicht sei von einer Arbeitsfähigkeit in einem Teilzeitpensum auszugehen. Das Belastungsprofil sollte in Bezug auf psychische Belastungsfaktoren möglichst gering sein (Ziff. 1.7). Mit einem weiteren Bericht vom 2. April 2012 (Urk. 6/33) wiederholte Dr. D.___ die bereits gemachten Angaben, hielt aber fest, dass seit April 2012 von einer Arbeitsunfähigkeit von 80 % auszugehen sei (Ziff. 1.6). Eine Rückkehr in die angestammte Tätigkeit sei grundsätzlich möglich (Ziff. 1.7). 3.6 Dr. med. E.___, Regionaler Ärztlicher Dienst (RAD), führte am 7. Mai 2012 (Urk. 6/39/3) aus, es sei auf die vorliegenden Berichte abzustellen. Da aktuell die psychiatrische Situation für die Einschränkung der Arbeitsfähigkeit führend sei, könne aus neurologischer Sicht keine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit for muliert werden. In der bisherigen Tätigkeit bestehe seit Februar 2011 keine Arbeitsfähigkeit mehr. In angepasster Tätigkeit bestehe seit April 2012 eine Arbeitsfähigkeit von 20 %. Gestützt auf diese medizinische Aktenlage sprach die Beschwerdegegnerin der Beschwerdeführerin mit Verfügung vom 17. Oktober 2012 eine ganze Rente zu (Urk. 6/56, Urk. 6/60). 4. 4.1 Dr. C.___ diagnostizierte mit Bericht vom 21. Mai 2013 (Urk. 6/77) eine Multiple Sklerose mit schubförmigem Verlauf, bleibender Fatigue, rascher Erschöp fung, phasenweise Missempfindungen an den Fingerspitzen, Schwäche gefühl im linken Arm und Schwindel, bestehend seit 2006, sowie eine de pressive Stimmungslage (Ziff. 1.1). Aus neurologischer Sicht bestehe in der angestammten Tätigkeit eine Arbeitsunfähigkeit von maximal 50 % (Ziff. 1.6). 4.2 Dr. D.___ diagnostizierte mit Bericht vom 24. Juni 2013 (Urk. 6/8 0) eine depressive Episode, aktuell leichte Ausprägung ohne soma tisches Syndrom (ICD-10 F32.0), sowie eine Multiple Sklerose (Ziff. 1.1). Es sei eine Verbesserung der kognitiven Leistungsfähigkeit, eine Stimmungsaufhellung und eine Reduk tion der Insuffizienzgefühle feststellbar. Die Prognose bezüglich weiterer Reduk tion der Symptomatik könne eher optimistisch gestellt werden (Ziff. 1.4). Als Wirtschaftsprüferin sei die Beschwerdeführerin seit 21. Februar 2011 voll arbeits unfähig; sie sei zu 100 % berentet (Ziff. 1.6). Der zeitliche Umfang einer angepassten Tätigkeit betrage höchstens 50 % (Ziff. 1.7). Ein Arbeitsversuch könne sofort zu 40 bis 60 % gestartet werden (Ziff. 1.9). 4.3 Am 15. Januar 2015 (Urk. 6/101) berichtete Dr. C.___ erneut und diag nos tizierte eine Multiple Sklerose mit schubförmigem Verlauf, bleibender Fatigue, rascher Erschöpfung, phasenweise Missempfindungen und Koordina tions störungen an Händen und Fingern beidseits seit 2006 sowie eine depressive Stimmungslage (Ziff. 1.2). Die bisherige Tätigkeit als Sachbearbeiterin sei mit einer zeitlichen Präsenz von 60 % und einer Leistung von 50 % zumutbar, dies wegen vermehrten Pausen und benötigter Erholungszeit (Ziff. 2.1). 4.4 Am 25. März 2015 (Urk. 6/103) berichtete Dr. D.___ erneut und nannte eine mittelgradige depressive Episode ohne somatisches Syndrom (ICD-10 F32.10) sowie die Multiple Sklerose als Diagnosen (Ziff. 1.2). Das aktuelle Pen sum betrage 60 % und sei der psychischen und somatischen Pathologie und Belastbarkeit angepasst (Ziff. 2.1). Bei chronifizierter depressiver Symptomatik könne die Patientin ihr Arbeitspensum von 60 % knapp bewältigen. Es ergäben sich aber immer wieder tageweise Arbeitsausfälle aufgrund psychischer Über lastung und der Symptomatik der Multiplen Sklerose (Ziff. 3.1). Zum jetzigen Zeitpunkt müsse die Prognose bezüglich der Möglichkeit einer weiteren Reduk tion der psychopathologischen Symptomatik eher pessimistisch gestellt werden (Ziff. 3.3). 4.5 RAD-Arzt Dr. E.___ hielt am 15. Mai 2015 (Urk. 6/105/4) fest, beide behan delnden Ärzte gingen von einer Arbeitsfähigkeit von 60 % in der bisherigen Tätigkeit aus. Dass die Leistungsfähigkeit aus neurologischer Sicht lediglich 50 % betrage, werde weder mit Befunden gestützt, noch im Arbeitsvertrag der Beschwerdeführerin mit dem Stadtspital F.___ erwähnt. Es sei damit von einer relevanten Verbesserung des Gesundheitszustandes auszugehen. 4.6 Dr. C.___ stellt mit Bericht vom 27. Mai 2015 (Urk. 6/113/3-4 = Urk. 6/120/18-19) folgende hier verkürzt wiedergegebenen Diagnosen: - Multiple Sklerose mit schubförmigem Verlauf - Ganzkörperexanthem am ehesten auf Cipralex - Migraine sans Migraine - rezidivierende depressive Stimmungslage Es bestehe ein akuter schwerer Krankheitsschub der bekannten Multiplen Skle rose mit zervikal Markläsionen und sensomotorischer Tetrasymptomatik. Die Beschwerdeführerin sei ab 26. Mai 2015 bis auf weiteres vollständig arbeitsun fähig (Urk. 6/113/2). 4.7 Vom 15. Juni bis 14. Juli 2015 hielt sich die Beschwerdeführerin stationär in der Klinik G.___ auf. Mit Austrittsbericht vom 7. August 2015 (Urk. 6/120/3-6) wurden die folgenden, hier verkürzt wiedergegebenen Diagnosen gestellt (S. 1): - schubförmige Verlaufsform einer Multiplen Sklerose - erneuter Krankheitsschub mit aktuell floridem zervikalem Herd (Mai 2015) unter Stopp von Gylenia aufgrund von Lymphozytopenie (Januar 2015) - Migräne mit Aura und Aura ohne Migräne - rezidivierende depressive Episoden - chronisch rezidivierende Polyarthralgien unklarer Genese Die Beschwerdeführerin sei am 14. Juli 2015 in gutem Allgemeinzustand, jedoch nur mit teilweiser Verbesserung von Kraft, Ausdauer, Koordination und Fein motorik nach Hause entlassen worden. Da sich die Feinmotorik und die Koor dinationsstörungen an den beiden oberen Extremitäten bis dato nur teilweise zurückgebildet hätten, sei ein Wiedereinstieg mit 60 % in der bis zum Schub ereignis ausgeübten Tätigkeit zurzeit nicht realistisch (S. 3). Sie sei bis zum 31. August 2015 zu 100 % arbeitsunfähig. In Absprache mit der Patientin empfehle man einen therapeutischen Arbeitsversuch in der zuvor ausgeübten beruflichen Tätigkeit mit anfänglich maximal zwei Stunden Anwesenheit und 40 % Leistung (S. 4). 4.8 Dr. C.___ diagnostizierte mit Verlaufsbericht vom 27. Oktober 2015 (Urk. 6/120/1-2) unverändert eine Multiple Sklerose mit schubförmigem Verlauf. Der Gesundheitszustand habe sich verschlechtert; es bestehe eine sensomotorische Tetrasymptomatik seit dem erneuten Schub im Mai 2015. Mittelfristig, nach Erholung vom aktuellen Krankheitsschub, sei die Beschwerdeführerin maximal zu 50 % in einer angepassten Tätigkeit (leichte Büroarbeit) arbeitsfähig. Die Leistungsfähigkeit sei zu etwa 10 % durch ver mehrte Pausen und Erholung vermindert (S. 1). 4.9 Dr. D.___ diagnostizierte mit Bericht vom 12. März 2016 (Urk. 6/127) eine seit 2010 bestehende mittelgradige depressive Episode ohne somatisches Syndrom (Ziff. 1.2; ICD-10 F32.10). Die bisherige Tätigkeit als Wirtschaftsprüferin sei nicht mehr möglich. Gegenwärtig arbeite die Patientin in einem Pensum von 50 % in der Buchhaltung. In einer angepassten Tätigkeit bestehe eine Arbeitsfähigkeit von 50 % (Ziff. 2.1). Der Verlauf sei stabil. Trotz depressiver Symptomatik könne die Beschwerdeführerin ihr Arbeitspensum von 50 % knapp bewältigen. Immer wieder ergäben sich jedoch tageweise Arbeits ausfälle aufgrund psychischer Überbelastung oder aufgrund der Symptomatik im Zusammenhang mit der Multiplen Sklerose. Die Behandlung finde ein- bis zweimal monatlich statt (Ziff. 3.1). 4.10 Dr. E.___ hielt am 8. April 2016 (Urk. 6/129/5) fest, es sei gestützt auf die Beurteilung durch Dr. C.___ und Dr. D.___ ab November 2015 von einer Arbeitsunfähigkeit von 50 statt 40 % auszugehen. Zudem müsse wohl zwischen der bisherigen Tätigkeit als Wirtschaftsprüferin und der ange passten Tätigkeit als Buchhalterin unterschieden werden, da erstere eine längere Zusatzausbildung beinhalte. Der Unterschied äussere sich kaum in medizini scher Hinsicht, aber allenfalls im Einkommensvergleich. 5. 5.1 Ein Vergleich der medizinischen Akten ergibt, dass die Beschwerdeführerin im Zeitpunkt vor Erlass der rentenzusprechenden Verfügung vom 17. Oktober 2012 infolge der Multiplen Sklerose, insbesondere aber infolge der Panikstörung und einer schweren depressiven Störung zu 100 bis 80 % arbeitsunfähig war. Dabei äusserten sich die behandelnden Ärztinnen und Ärzte hinsichtlich einer Prog nose übereinstimmend dahingehend, dass mit der Wiederaufnahme einer Tätig keit gerechnet werden könne: Dr. Z.___ erwartete eine Arbeitsfähigkeit von 50 % (vgl. vorstehend E. 3.2), Dr. B.___ ebenso (vgl. vorstehend E. 3.3). Auch Dr. D.___ erachtete auf längere Sicht eine Arbeitsfähigkeit in einem Teilzeitpensum, grundsätzlich auch in der angestammten Tätigkeit, als möglich (vgl. vorstehend E. 3.5). Dies bewahrheitete sich in der Folge: Dr. C.___ erachtete im Mai 2013 aus neurologischer Sicht eine Arbeitsfähigkeit von maximal 50 % in der ange stammten Tätigkeit als zumutbar (vgl. vorstehend E. 4.1). Dr. D.___ ging im Juni 2013, nachdem er eine lediglich leichte Ausprägung einer de pressiven Episode diagnostizierte, von einer Arbeitsfähigkeit in einer behinde rungsangepassten Tätigkeit im Umfang von 50 % aus und hielt die Beschwer deführerin in der angestammten Tätigkeit als Wirtschaftsprüferin weiterhin für vollständig arbeitsunfähig (vgl. vorstehend E. 4.2). Dies vermag angesichts des Umstands, dass die Beschwerdeführerin zu diesem Zeitpunkt lediglich noch an einer grundsätzlich nicht invalidisierenden (Urteil des Bundesgerichts 9C_337/2015 vom 7. April 2016 E. 4.4.1 mit w eiteren Hinweisen) leichtgradigen depressiven Episode litt, nicht restlos zu überzeugen. Im weiteren Verlauf diag nostizierte er jedoch eine mittelgradige depressive Episode (vgl. vorstehend E. 4.4) und ging, wie Dr. C.___, von einer Arbeitsfähigkeit von 50 % bezieh ungsweise von einer zeitlichen Präsenz von 60 % aus (vgl. vorstehend E. 4.3). Dieser Auffassung war zunächst auch RAD-Arzt Dr. E.___ (vgl. vorstehend E. 4. 5). Ab Ende Mai 2015 erlitt die Beschwerdeführerin jedoch einen neuen Schub der Multiplen Sklerose, welche vorübergehend wieder zu einer vollen Arbeitsun fähigkeit führte (vgl. vorstehend E. 4.6-4.7). Mittelfristig ging Dr. C.___ deshalb im Oktober 2015 von einer Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätig keit im Umfang von 50 % aus, dies mit einer Leistungsminderung von 10 % (vgl. vorstehend E. 4.8). Dr. D.___ erachtete bei der Diagnose einer mittelgradigen depressiven Episode weiterhin die angestammte Tätigkeit als Wirt schaftsprüferin als nicht mehr zumutbar und ging, gestützt auf die gegen wärtig ausgeübte Tätigkeit als Buchhalterin, von einer Arbeitsfähigkeit von 50 % in einer angepassten Tätigkeit aus. Die Beschwerdeführerin könne ihr Arbeits pensum trotz depressiver Symptomatik knapp bewältigen; es ergäben sich jedoch immer wieder tageweise Ausfälle aufgrund der psychischen Überbe las tung oder der Multiplen Sklerose (vgl. vorstehend E. 4.9). 5.2 Hinsichtlich der Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin ist somit eine Ver besse rung eingetreten; sie wurde in einem Teilpensum wieder arbeitsfähig und -tätig. Es stellt sich jedoch die Frage, ob dies auch für die angestammte Tätigkeit als Wirtschaftsprüferin gilt, und zu wieviel Prozent sie arbeitsfähig – ange stammt und angepasst - ist. Es ist angesichts der im Wesentlichen übereinstimmenden Angaben von Dr. D.___ und Dr. C.___ davon auszugehen, dass die Beschwerdeführerin in einer behinderungsangepassten Tätigkeit mindestens zu 50 % arbeitsfähig ist. Angesichts des Umstands, dass sie nach dem letzten Krank heitsschub trotz stationärem Aufenthalt und intensiver Therapie nur mit teilweiser Verbesserung von Kraft, Ausdauer, Koordination und Feinmotorik hat entlassen werden können, sowie der Feststellung von Dr. D.___, dass auch bei angepasster Tätigkeit weiterhin krankheitshalber Ausfälle zu erwarten seien, und des Hinweises von Dr. C.___, wonach die Leis tungsfähigkeit etwa zu 10 % eingeschränkt sei, kann die angestammte Tätigkeit als Wirtschaftsprüferin mindestens zum hier zu prüfenden Zeitpunkt jedoch nicht als zumutbar betrachtet werden, auch nicht in einem Teilpensum. Dr. E.___ (vorstehend E. 4.10) nahm keine Begründung vor, weshalb die Tätigkeit als Wirtschaftsprüferin und diejenige als Buchhalterin keinen medizinischen Unterschied mache. Dies, obwohl Dr. D.___ bereits im Jahr 2011 beschrieb, dass die hohe mentale, psychische und zeitliche Arbeitsbelastung im bisherigen Beruf nicht mehr zu bewältigen sei (vgl. vorstehend E. 3.5). Die aktuell bestehenden Beeinträchtigungen mit ärztlicherseits zu erwartenden Ein brüchen psychischer Art und schubförmigem Verlauf der Multiplen Sklerose lassen sich denn auch kaum mit den Anforderungen als Wirtschaftsprüferin, welche externe Kunden zu betreuen (vgl. Urk. 6/20/13) und die Bereiche Revi sion, Steuern, Rechnungswesen, Unternehmensberatung sowie Treuhand - oft auf einen bestimmten Termin hin - zu verantworten hat, vereinbaren (vgl. dazu die Homepage des Fachverbands, www.expertsuisse.ch). 5.3 Eine behinderungsangepasste Tätigkeit ist hingegen sowohl gemäss Dr. E.___ wie auch gestützt auf die vorhandenen neurologischen und psychiatrischen Berichte ab November 2015 im Umfang von 50 % zumutbar; dies steht mit der Akten lage in Einklang (vgl. vorstehend E. 5.1). Weitere Abklärungen diesbezüglich sind nicht notwendig. Somit ist zusammenfassend festzuhalten, dass die ange stammte Tätigkeit weiterhin nicht, eine behinderungsangepasste Tätigkeit jedoch ab November 2015 zu 50 % zumutbar ist. Damit ist eine relevante Verbesserung eingetreten. 6. 6.1 Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei aus geglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalidenein kommen), in Bezie hung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht in valid geworden wäre (sog. Valideneinkommen ). Der Einkommens ver gleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die beiden hypothetischen Erwerbseinkommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gege n übergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditäts grad bestimmen lässt (sog. allgemeine Methode des Einkommensvergleichs; BGE 130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen). 6.2 Gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung ist für die Ermittlung des Validen einkommens entscheidend, was die versicherte Person im Zeitpunkt des frühest möglichen Rentenbeginns nach dem Beweisgrad der überwiegenden Wahr schein lichkeit als Gesunde tatsächlich verdient hätte. Dabei wird in der Regel am zuletzt erzielten, nötigenfalls der Teuerung und der realen Einkommensent wick lung angepassten Verdienst angeknüpft, da es empirischer Erfahrung entspricht, dass die bisherige Tätigkeit ohne Gesundheitsschaden fortgesetzt worden wäre (BGE 139 V 28 E. 3.3.2; BGE 135 V 58 E. 3.1; BGE 134 V 322 E. 4.1 mit Hin weis). 6.3 Die Beschwerdegegnerin ermittelte für das Jahr 2015 ein Valideneinkommen von Fr. 140‘064.-- (Urk. 2 Verfügungsteil 2 S. 2), was nicht zu beanstanden und nunmehr von der Beschwerdeführerin nicht bestritten ist (vgl. Urk. 1 S. 5 Ziff. 22). Entgegen der Annahme der Beigeladenen (vgl. Urk. 18 S. 6) ist es zulässig, dass das Valideneinkommen neu beurteilt wurde: Da sich ein Aspekt aus dem gesamten für die Anspruchsberechtigung erheblichen Tatsachen spek trum - vorliegend die Arbeitsfähigkeit - wesentlich verändert hat, kann das Valideneinkommen frei überprüft werden, und zwar unabhängig davon, ob sich die revisionserhebliche Änderung auf ein anderes Element der Anspruchs be rechtigung bezi eht (BGE 130 V 253 E. 3.4 ). 6.4 Für die Festsetzung des trotz Gesundheitsschädigung zumutbarerweise noch realisierbaren Einkommens (Invalideneinkommen) ist nach der Rechtsprechung primär von der beruflich-erwerblichen Situation auszugehen, in welcher die versicherte Person konkret steht. Übt sie nach Eintritt der Invalidität eine Erwerbstätigkeit aus, bei der – kumulativ – besonders stabile Arbeitsverhältnisse gegeben sind und anzunehmen ist, dass sie die ihr verbliebene Arbeitsfähigkeit in zumutbarer Weise voll ausschöpft, und erscheint zudem das Einkommen aus der Arbeitsleistung als angemessen und nicht als Soziallohn, gilt grundsätzlich der tatsächlich erzielte Verdienst als Invalidenlohn (BGE 139 V 592 E. 2.3; BGE 135 V 297 E. 5.2; BGE 129 V 472 E. 4.2.1; BGE 126 V 75 E. 3b/ aa ). 6.5 Die Beschwerdeführerin ist seit 1. November 2015 bei der H.___ AG als Finanzbuchhalterin in einem Pensum von 60 % sowie zu einem Jahreslohn von Fr. 55‘900.-- angestellt (vgl. Urk. 6/118). Dass sie mit dem Pensum von 60 % ihre Restarbeitsfähigkeit von 50 % in zumutbarer Weise ausschöpft, ist unbestritten. Es sind den Akten keinerlei Hinweise dafür zu ent nehmen, dass es sich bei dieser Tätigkeit nicht um besonders stabile Arbeits verhältnisse, ein der Arbeitsleistung unangemessenes Einkommen oder um Soziallohn handelt; auch sind keine Anzeichen dafür ersichtlich, dass es sich bei der fraglichen Anstellung um einen absolut einmaligen Glücksfall handelte. Insbesondere bewegt sich das erzielte Einkommen von monatlich Fr. 4‘300.-- im Rahmen des statistischen Einkommens von Frauen im Bereich Finanzdienst leis tungen im Kompetenzniveau 3 (komplexe Tätigkeiten, welche ein grosses Wissen in einem Spezialgebiet voraussetzen), wo 2014 monatlich durchschnittlich Fr. 6‘948.-- beziehungsweise in einem Pensum von 60 % rund Fr. 4‘169.-- brutto verdient werden konnten (vgl. die Schweizerische Lohnstrukturerhebung 2014, Tabelle TA1_tirage_skill_level, Rubrik Nr. 64-66). Unter Berücksichtigung der nominalen Lohnentwicklung in diesem Bereich in Höhe von 0.5 % (Quelle: Bundesamt für Statistik) ergäbe dies einen statistischen Monatslohn von rund Fr. 4‘190.--, was lediglich Fr. 110.-- weniger ist, als die Beschwerdeführerin monatlich verdient. Mit anderen Worten erzielt sie einen auf dem ersten Arbeitsmarkt als angemessen zu betrachtenden Lohn. Es besteht daher kein Anlass, bei der Berechnung des Invalideneinkommens von hypothetischen Werten auszugehen. 6.6 Der Vergleich des hypothetischen Valideneinkommens von Fr. 140‘064.-- mit dem tatsächlich erzielten Invalideneinkommen von Fr. 55‘900.-- ergibt eine Ein kommenseinbusse von Fr. 84‘164.-- und einen Invaliditätsgrad von 60 %, womit die Beschwerdeführerin ab 1. September 2016 Anspruch auf eine Drei viertels rente hat. Der angefochtene Entscheid erweist sich somit als nicht rechtens. Dies führt zur Gutheissung der Beschwerde. 7. 7.1 Da es um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind unabhängig vom Streit wert festzulegen ( Art. 69 Abs. 1 bis IVG) und auf Fr. 8 00.-- anzusetzen. Soweit die Beigeladene aktiv am Verfahren teilgenommen hat, besteht keine Dispens von der Kosten pflicht (Kommentar zum Gesetz über das Sozialver sicherungsgericht des Kantons Zürich, 2. Auflage, Zürich/Basel/Genf 2009, § 14 Rz 33). Entsprechend dem Ausgang des Verfahrens sind die Kosten somi t der Beschwerdegegnerin und der Beigeladenen je hälftig aufzuerlegen. 7.2 Ausgangsgemäss steht der obsiegenden Beschwerdeführerin eine Prozessent schädigung zu, die gemäss Art. 61 lit. g ATSG in Verbindung mit § 34 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht ( GSVGer ) ohn e Rücksicht auf den Streitwert nach der Bedeutung der Streitsache, nach der Schwierigkeit des Pro zesses und dem Mass des Obsiegens zu bemessen ist. In Anwendung dieser Kriterien ist die Parteientschädigung vorliegend beim praxisgemässen Stunden ansatz von Fr. 220.-- auf Fr. 2‘5 00.-- (inkl. Mehrwertsteuer und Barauslagen) festzusetzen und der Beschwerdegegnerin aufzuerlegen. Unterliegende Beigela dene können nur bei Bejahung einer mutwilligen oder leichtsinnigen Prozess führung zur Bezahlung einer Prozessentschädigung an die obsiegende Partei verpflichtet werden, was im hier zu beurteilenden Fall nicht zutrifft (vgl. Kommentar zum Gesetz über das Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich, a.a.O., § 14 Rz 34). Das Gericht erkennt: 1. In Gutheissung der Beschwerde wird die Verfügung der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, vom 14. Juli 2016 insoweit abgeändert, als festgestellt wird, dass die Beschwerde führerin ab 1. September 2016 Anspruch auf eine Dreiviertels rente hat. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 800.-- werden der Beschwerdegegnerin und der Beige ladenen je zur Hälfte auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein werden den Kosten pflich tigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt. 3. Die Beschwerdegegnerin wird verpflichtet, der Beschwerdeführerin eine Prozessent schädigung von Fr. 2'500.-- (inkl. Barauslagen und MWSt ) zu bezahlen. 4. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Rechtsanwältin Melina Tzikas - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle - Rechtsanwältin Dr. Isabelle Vetter-Schreiber - Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an: - Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft) 5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zu zustellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin MosimannLienhard

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich IV.2016.00832 II. Kammer Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Sager Ersatzrichterin Romero-Käser Gerichtsschreiberin Lienhard Urteil vom 18. Oktober 2017 in Sachen X.___ Beschwerdeführerin vertreten durch Rechtsanwältin Melina Tzikas Lorentz Schmidt Partner, Rechtsanwälte Weinbergstrasse 29, 8006 Zürich gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin weitere Verfahrensbeteiligte: Y.___ Personalvorsorgestiftung Beigeladene vertreten durch Rechtsanwältin Dr. Isabelle Vetter-Schreiber Hubatka Müller & Vetter, Rechtsanwälte Seestrasse 6, Postfach 1544, 8027 Zürich Sachverhalt: 1. X.___, geboren 1978, diplomierte Wirtschaftsprüferin (Urk. 6/15/3), war von April 2005 bis Januar 2011 in dieser Funktion bei der Y.___ AG, Zürich, tätig (Urk. 6/20). Am 18. Juni 2011 meldete sie sich wegen einer schweren Depression, Panikstörungen, akzentuierten Persönlichkeitsmerkmalen und Multi pler Sklerose bei der Invalidenversicherung an (Urk. 6/16). Die Sozialver siche rungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, tätigte erwerbliche und medizinische Abklärungen und teilte der Versicherten am 12. Dezember 2011 (Urk. 6/29) mit, es seien zurzeit keine beruflichen Eingliederungsmassnahmen möglich. Sodann sprach sie ihr nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren (Urk. 6/43-44; Urk. 6/49) mit Verfügung vom 1 7. Oktober 2012 bei einem Invaliditätsgrad von 88 % eine ganze Rente ab 1. Februar 2012 zu (Urk. 6/56; Urk. 6/60). Aufgrund einer befristeten Anstellung der Versicherten (Urk. 6/70-71) veran lasste die IV-Stelle 2013 eine Rentenrevision (Urk. 6/72). Am 16. Dezember 2013 (Urk. 6/86) wurde der Versicherten Kostengutsprache für einen Arbeits versuch gewährt. Sodann gewährte die IV-Stelle am 18. Juni 2014 Kosten gut sprache für Beratung und Begleitung (Arbeitsvermittlung; Urk. 6/91), welche infolge der auf zwei Jahre befristeten Festanstellung der Versicherten ab 14. Janu ar 2015 (Urk. 6/95) am 18. Dezember 2014 abgeschlossen wurde (Urk. 6/96 = Urk. 6/97). Nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren (Urk. 6/106 ) setzte die IV-Stelle mit Verfügung vom 1. Juli 2015 (Urk. 6/109-110) die bis herige ganze Rente auf eine Viertelsrente herab, zog diese Verfügung jedoch am 28. September 2015 in Wiedererwägung (Urk. 6/116). Nach erneut durchgeführtem Vorbescheidverfahren (Urk. 6/130; Urk. 6/135) setzt e die IV-Stelle mit Verfügung vom 14. Juli 2016 die bisherige ganze Rente bei einem Invaliditätsgrad von nunmehr 50 % auf eine halbe Rente herab (Urk. 6/140-145 = Urk. 2). 2. Gegen die Verfügung vom 14. Juli 2016 (Urk. 2) erhob die Versicherte am 8. August 2016 Beschwerde und beantragte deren Aufhebung sowie die Zusprac he mindestens einer Dreiviertelsrente (Urk. 1 S. 2). Die Beschwerdegegnerin beantragte mit Beschwerdeantwort vom 31. August 2016 (Urk. 5) die teilweise Gutheissung der Beschwerde im Sinne einer Rück wei sung zur weiteren Beurteilung. Die Beschwerdeführerin beantragte mit Replik vom 12. September 2016 die Abweisung dieses Antrags und hielt im Übrigen an ihrem Antrag fest (Urk. 8). Die Beschwerdegegnerin verzichtete auf die Einreichung einer Duplik (Urk. 10). Sodann wurde mit Gerichtsverfügung vom 28. November 2016 die KPMG Personalvorsorgestiftung zum Prozess bei ge laden (Urk. 11), welche mit Stellungnahme vom 9. März 2017 (Urk. 18) die Abweisung der Beschwerde beantragte. Während die Beschwerdegegnerin auf eine Stellungnahme hierzu verzichtete (Urk. 22), äusserte sich die Beschwer de führerin am 5. April 2017 (Urk. 23). Davon wurden die Verfahrensbeteiligten am 18. April 2017 in Kenntnis gesetzt (Urk. 25). Das Gericht zieht in Erwägung: 1. 1.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG ). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Ge sundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung ver bleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbs unfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwind bar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG). 1.2 Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG) Versicherte, die: a. ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betätigen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können; b. während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich min des tens 40 % arbeitsunfähig ( Art. 6 ATSG) gewesen sind; und c. nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid ( Art. 8 ATSG) sind. Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertels rente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente ( Art. 28 Abs. 2 IVG). 1.3 Ändert sich der Invaliditätsgrad einer Rentenbezügerin oder eines Renten be zügers erheblich, so wird die Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin für die Zukunft entsprechend erhöht, herabgesetzt oder aufgehoben ( Art. 17 Abs. 1 ATSG). Anlass zur Rentenrevision gibt jede wesentliche Änderung in den tat sächlichen Verhältnissen, die geeignet ist, den Invaliditätsgrad und damit den Rentenanspruch zu beeinflussen. Insbesondere ist die Rente nicht nur bei einer wesentlichen Änderung des Gesundheitszustandes, sondern auch dann revidier bar, wenn sich die erwerblichen Auswirkungen des an sich gleich gebliebenen Gesundheitszustandes erheblich verändert haben (BGE 130 V 343 E. 3.5 mit Hinweisen). Eine Veränderung der gesundheitlichen Verhältnisse liegt auch bei gleich gebliebener Diagnose vor, wenn sich ein Leiden in seiner Intensität und in seinen Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit verändert hat (Urteile des Bundesgerichts 9C_261/2009 vom 1 1. Mai 2009 E. 1.2 und I 212/03 vom 28. August 2003 E. 2.2.3). Dagegen stellt die bloss unterschiedliche Beurteilung der Auswirkungen eines im Wesentlichen unverändert gebliebenen Gesundheits zustandes auf die Arbeitsfähigkeit für sich allein genommen keinen Revisionsgrund im Sinne von Art. 17 Abs. 1 ATSG dar. Zeitliche Vergleichsbasis für die Beurteilung einer anspruchserheblichen Änderung des Invaliditätsgrades bilden die letzte rechtskräftige Verfügung oder der letzte rechtskräftige Einspracheentscheid, welche oder welcher auf einer materiellen Prüfung des Ren ten anspruchs mit rechtskonformer Sachverhaltsabklärung, Beweiswürdigung und Inva liditätsbemessung beruht (BGE 133 V 108; vgl. auch BGE 130 V 71 E. 3.2.3; Urteil des Bundesgerichts 9C_438/2009 vom 26. März 2010 E. 2.1 mit Hin weisen). 2. 2.1 Die Beschwerdegegnerin begründete die angefochtene Verfügung ( Urk. 2) wie folgt: Gestützt auf die medizinischen Abklärungen sei der Beschwerdeführerin ihre bisherige Tätigkeit als Wirtschaftsprüferin zu 50 % zumutbar. Die aktuelle Tätigkeit als Finanzbuchhalterin entspreche einer behinderungsangepassten Tätig keit, jedoch sei auch die angestammte Tätigkeit zu 50 % zumutbar. Für das Invalideneinkommen sei deshalb nicht das aktuelle Einkommen, sondern die Hälfte des Valideneinkommens einzusetzen, womit sich ein Invaliditätsgrad von 50 % ergebe (S. 4). In ihrer Beschwerdeantwort ( Urk. 5) machte die Beschwerdegegnerin geltend, es sei unklar, ob und in welchem Umfang die Beschwerdeführerin ihre ange stammte Tätigkeit noch ausüben könne, weshalb weitere medizinische Abklä rungen notwendig seien (S. 2). 2.2 Die Beschwerdeführerin machte geltend ( Urk. 1), sie leide an einer Multiplen Sklerose mit schubförmigem Verlauf sowie an einer rezidivierenden depressiven Episode (S. 3). Aus ärztlicher Sicht werde klar gesagt, dass ihr die frühere Tätigkeit als Wirtschaftsprüferin nicht mehr und eine angepasste Tätigkeit als Finanzbuchhalterin nur noch zu 50 % möglich sei. Diese beiden Tätigkeiten seien ungleich belastend, denn diejenige als Wirtschaftsprüferin erfordere eine deutlich höhere mentale, psychische und zeitliche Arbeitsbelastung, welche ihr nicht mehr möglich sei. Mit ihrer Tätigkeit als Finanzbuchhalterin schöpfe sie ihre Restarbeitsfähigkeit vollständig aus, weshalb für den Einkommensvergleich auf diese Tätigkeit abzustellen sei. Da es sich bei der aktuellen Tätigkeit nicht um besonders stabile Verhältnisse, sondern um einen einmaligen Glücksfall handle, sei nicht auf das dabei erzielte Einkommen, sondern auf die statis ti schen Tabellenlöhne abzustellen und ein Abzug von mindestens 10 % zu gewähren (S. 5 f.). An dieser Argumentation hielt sie in ihrer Replik (Urk. 10; vgl. auch die Stellungnahme zur Eingabe der Beigeladenen, Urk. 23) fest. 2.3 Die Beigeladene machte aus näher dargelegten Gründen geltend (Urk. 18), es sei aufgrund der medizinischen Akten nicht nachvollziehbar, weshalb der Be schwer deführerin nicht auch die angestammte Tätigkeit in einem angepassten Pensum möglich sei. Falls nur noch eine Tätigkeit als Buchhalterin als zumutbar erachtet werde, müsse auf den aktuell erzielten Lohn abgestellt werden. Weiter sei das angenommene Valideneinkommen zu hoch. 2.4 Streitig und zu prüfen ist der Invaliditätsgrad der Beschwerdeführerin und insbesondere die Frage, ob und in welchem Umfang die bisherige ganze Rente herabzusetzen ist. Dass mit der Aufnahme einer substantiellen Erwerbstätigkeit ein Revisionsgrund (vgl. vorstehend E. 1.3) ausgewiesen ist, ist unbestritten. Die medizinische Situation ist anhand eines Vergleichs der medizinischen Grund lagen vor Erlass der rentenzusprechenden Verfügung vom 17. Oktober 2012 ( Urk. 6/56; Urk. 6/60) mit der Situation, wie sie sich im Zeitpunkt der ange fochtenen Verfügung vom 14. Juli 2016 (Urk. 2) präsentierte, zu beurteilen. 3. 3.1 Dr. med. Z.___, Leitender Arzt an der Privatklinik A.___, diagnostizierte mit Bericht vom 3. Mai 2011 (Urk. 6/18/4-5) eine schwere depressive Episode ohne psychotische Symptome (ICD-10 F32.2). Die Patientin sei aktuell zu 100 % arbeitsunfähig. In einem weiteren Bericht vom12. Juli 2011 (Urk. 6/18/6-7) stellte Dr. Z.___ folgende Diagnosen: - Panikstörung (ICD-10 F41.0) - schwere depressive Störung (ICD-10 F32.2) - akzentuierte Persönlichkeitszüge (ICD-10 Z73.1) - Multiple Sklerose Zum gegenwärtigen Zeitpunkt kämen keine Tätigkeiten in Frage. 3.2 Am 26. Juli 2011 (Urk. 6/22) berichtete Dr. Z.___ erneut und diagnostizierte nunmehr eine Panikstörung, eine schwere depressive Störung sowie Multiple Sklerose (Ziff. 1.1). In der angestammten Tätigkeit als Wirtschaftsprüferin be stehe aus seiner Sicht eine volle Arbeitsunfähigkeit vom 21. Februar bis 3. Juli 2011, für weitere Angaben seien die anderen behandelnden Ärzte zu kon tak tieren (Ziff. 1.6). Es sei ab November oder Dezember 2011 mit einer Wieder aufnahme der Tätigkeit im Umfang von 50 % zu rechnen (Ziff. 1.9). 3.3 Dr. med. B.___, Fachärztin für Allgemeine Innere Medizin, nannte in ihrem Bericht vom 9. August 2011 (Urk. 6/23/1-6) folgende Diagnosen mit Aus wirkung auf die Arbeitsfähigkeit (Ziff. 1.1): - schwere depressive Störung (ICD-10 F32.2), zeitweise Panikstörung (ICD-10 F41.0) - Multiple Sklerose, bekannt seit Mai 2006 mit chronischem Fatigue-Syndrom und leichten motorischen Störungen Die Beschwerdeführerin sei vom 7. Januar bis vermutlich Ende 2011 zu 100 % arbeitsunfähig (Ziff. 1.6). Frühestens Ende Jahr, eventuell erst nächstes Jahr, sei eine Wiederaufnahme der Arbeit zu 50 % möglich (Ziff. 1.8). 3.4 Dr. med. C.___, Fachärztin für Neurologie, diagnostizierte in ihrem Bericht vom 8. September 2011 (Urk. 6/25/1-5) eine Multiple Sklerose mit schubförmigem Verlauf bestehend seit Mai 2006 mit bleibender Fatigue sowie eine depressive Stimmungslage bestehend seit Jahren mit wechselnder Intensität (Ziff. 1.1). Aus neurologischer Sicht sei keine Arbeitsunfähigkeit attestiert worden (Ziff. 1.6). 3.5 Dr. med. D.___, Facharzt für Psychiatrie und Psycho the rapie, diagnostizierte mit Bericht vom 26. September 2011 (Urk. 6/26) eine mittel gradige depressive Episode mit somatischem Syndrom (F32.11), bestehend seit Sommer 2010, sowie eine Multiple Sklerose, bestehend seit 2005 (Ziff. 1.1). Als Wirtschaftsprüferin sei die Beschwerdeführerin vom 21. Februar 2011 bis auf weiteres vollständig arbeitsunfähig (Ziff. 1.6). Sie könne aufgrund der depressiven Störung und der MS die hohe mentale, psychische und zeitliche Arbeitsbelastung im bisherigen Beruf nicht mehr bewältigen. Die Minderung der Leistungsfähigkeit sei massiv. Auf längere Sicht sei von einer Arbeitsfähigkeit in einem Teilzeitpensum auszugehen. Das Belastungsprofil sollte in Bezug auf psychische Belastungsfaktoren möglichst gering sein (Ziff. 1.7). Mit einem weiteren Bericht vom 2. April 2012 (Urk. 6/33) wiederholte Dr. D.___ die bereits gemachten Angaben, hielt aber fest, dass seit April 2012 von einer Arbeitsunfähigkeit von 80 % auszugehen sei (Ziff. 1.6). Eine Rückkehr in die angestammte Tätigkeit sei grundsätzlich möglich (Ziff. 1.7). 3.6 Dr. med. E.___, Regionaler Ärztlicher Dienst (RAD), führte am 7. Mai 2012 (Urk. 6/39/3) aus, es sei auf die vorliegenden Berichte abzustellen. Da aktuell die psychiatrische Situation für die Einschränkung der Arbeitsfähigkeit führend sei, könne aus neurologischer Sicht keine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit for muliert werden. In der bisherigen Tätigkeit bestehe seit Februar 2011 keine Arbeitsfähigkeit mehr. In angepasster Tätigkeit bestehe seit April 2012 eine Arbeitsfähigkeit von 20 %. Gestützt auf diese medizinische Aktenlage sprach die Beschwerdegegnerin der Beschwerdeführerin mit Verfügung vom 17. Oktober 2012 eine ganze Rente zu (Urk. 6/56, Urk. 6/60). 4. 4.1 Dr. C.___ diagnostizierte mit Bericht vom 21. Mai 2013 (Urk. 6/77) eine Multiple Sklerose mit schubförmigem Verlauf, bleibender Fatigue, rascher Erschöp fung, phasenweise Missempfindungen an den Fingerspitzen, Schwäche gefühl im linken Arm und Schwindel, bestehend seit 2006, sowie eine de pressive Stimmungslage (Ziff. 1.1). Aus neurologischer Sicht bestehe in der angestammten Tätigkeit eine Arbeitsunfähigkeit von maximal 50 % (Ziff. 1.6). 4.2 Dr. D.___ diagnostizierte mit Bericht vom 24. Juni 2013 (Urk. 6/8 0) eine depressive Episode, aktuell leichte Ausprägung ohne soma tisches Syndrom (ICD-10 F32.0), sowie eine Multiple Sklerose (Ziff. 1.1). Es sei eine Verbesserung der kognitiven Leistungsfähigkeit, eine Stimmungsaufhellung und eine Reduk tion der Insuffizienzgefühle feststellbar. Die Prognose bezüglich weiterer Reduk tion der Symptomatik könne eher optimistisch gestellt werden (Ziff. 1.4). Als Wirtschaftsprüferin sei die Beschwerdeführerin seit 21. Februar 2011 voll arbeits unfähig; sie sei zu 100 % berentet (Ziff. 1.6). Der zeitliche Umfang einer angepassten Tätigkeit betrage höchstens 50 % (Ziff. 1.7). Ein Arbeitsversuch könne sofort zu 40 bis 60 % gestartet werden (Ziff. 1.9). 4.3 Am 15. Januar 2015 (Urk. 6/101) berichtete Dr. C.___ erneut und diag nos tizierte eine Multiple Sklerose mit schubförmigem Verlauf, bleibender Fatigue, rascher Erschöpfung, phasenweise Missempfindungen und Koordina tions störungen an Händen und Fingern beidseits seit 2006 sowie eine depressive Stimmungslage (Ziff. 1.2). Die bisherige Tätigkeit als Sachbearbeiterin sei mit einer zeitlichen Präsenz von 60 % und einer Leistung von 50 % zumutbar, dies wegen vermehrten Pausen und benötigter Erholungszeit (Ziff. 2.1). 4.4 Am 25. März 2015 (Urk. 6/103) berichtete Dr. D.___ erneut und nannte eine mittelgradige depressive Episode ohne somatisches Syndrom (ICD-10 F32.10) sowie die Multiple Sklerose als Diagnosen (Ziff. 1.2). Das aktuelle Pen sum betrage 60 % und sei der psychischen und somatischen Pathologie und Belastbarkeit angepasst (Ziff. 2.1). Bei chronifizierter depressiver Symptomatik könne die Patientin ihr Arbeitspensum von 60 % knapp bewältigen. Es ergäben sich aber immer wieder tageweise Arbeitsausfälle aufgrund psychischer Über lastung und der Symptomatik der Multiplen Sklerose (Ziff. 3.1). Zum jetzigen Zeitpunkt müsse die Prognose bezüglich der Möglichkeit einer weiteren Reduk tion der psychopathologischen Symptomatik eher pessimistisch gestellt werden (Ziff. 3.3). 4.5 RAD-Arzt Dr. E.___ hielt am 15. Mai 2015 (Urk. 6/105/4) fest, beide behan delnden Ärzte gingen von einer Arbeitsfähigkeit von 60 % in der bisherigen Tätigkeit aus. Dass die Leistungsfähigkeit aus neurologischer Sicht lediglich 50 % betrage, werde weder mit Befunden gestützt, noch im Arbeitsvertrag der Beschwerdeführerin mit dem Stadtspital F.___ erwähnt. Es sei damit von einer relevanten Verbesserung des Gesundheitszustandes auszugehen. 4.6 Dr. C.___ stellt mit Bericht vom 27. Mai 2015 (Urk. 6/113/3-4 = Urk. 6/120/18-19) folgende hier verkürzt wiedergegebenen Diagnosen: - Multiple Sklerose mit schubförmigem Verlauf - Ganzkörperexanthem am ehesten auf Cipralex - Migraine sans Migraine - rezidivierende depressive Stimmungslage Es bestehe ein akuter schwerer Krankheitsschub der bekannten Multiplen Skle rose mit zervikal Markläsionen und sensomotorischer Tetrasymptomatik. Die Beschwerdeführerin sei ab 26. Mai 2015 bis auf weiteres vollständig arbeitsun fähig (Urk. 6/113/2). 4.7 Vom 15. Juni bis 14. Juli 2015 hielt sich die Beschwerdeführerin stationär in der Klinik G.___ auf. Mit Austrittsbericht vom 7. August 2015 (Urk. 6/120/3-6) wurden die folgenden, hier verkürzt wiedergegebenen Diagnosen gestellt (S. 1): - schubförmige Verlaufsform einer Multiplen Sklerose - erneuter Krankheitsschub mit aktuell floridem zervikalem Herd (Mai 2015) unter Stopp von Gylenia aufgrund von Lymphozytopenie (Januar 2015) - Migräne mit Aura und Aura ohne Migräne - rezidivierende depressive Episoden - chronisch rezidivierende Polyarthralgien unklarer Genese Die Beschwerdeführerin sei am 14. Juli 2015 in gutem Allgemeinzustand, jedoch nur mit teilweiser Verbesserung von Kraft, Ausdauer, Koordination und Fein motorik nach Hause entlassen worden. Da sich die Feinmotorik und die Koor dinationsstörungen an den beiden oberen Extremitäten bis dato nur teilweise zurückgebildet hätten, sei ein Wiedereinstieg mit 60 % in der bis zum Schub ereignis ausgeübten Tätigkeit zurzeit nicht realistisch (S. 3). Sie sei bis zum 31. August 2015 zu 100 % arbeitsunfähig. In Absprache mit der Patientin empfehle man einen therapeutischen Arbeitsversuch in der zuvor ausgeübten beruflichen Tätigkeit mit anfänglich maximal zwei Stunden Anwesenheit und 40 % Leistung (S. 4). 4.8 Dr. C.___ diagnostizierte mit Verlaufsbericht vom 27. Oktober 2015 (Urk. 6/120/1-2) unverändert eine Multiple Sklerose mit schubförmigem Verlauf. Der Gesundheitszustand habe sich verschlechtert; es bestehe eine sensomotorische Tetrasymptomatik seit dem erneuten Schub im Mai 2015. Mittelfristig, nach Erholung vom aktuellen Krankheitsschub, sei die Beschwerdeführerin maximal zu 50 % in einer angepassten Tätigkeit (leichte Büroarbeit) arbeitsfähig. Die Leistungsfähigkeit sei zu etwa 10 % durch ver mehrte Pausen und Erholung vermindert (S. 1). 4.9 Dr. D.___ diagnostizierte mit Bericht vom 12. März 2016 (Urk. 6/127) eine seit 2010 bestehende mittelgradige depressive Episode ohne somatisches Syndrom (Ziff. 1.2; ICD-10 F32.10). Die bisherige Tätigkeit als Wirtschaftsprüferin sei nicht mehr möglich. Gegenwärtig arbeite die Patientin in einem Pensum von 50 % in der Buchhaltung. In einer angepassten Tätigkeit bestehe eine Arbeitsfähigkeit von 50 % (Ziff. 2.1). Der Verlauf sei stabil. Trotz depressiver Symptomatik könne die Beschwerdeführerin ihr Arbeitspensum von 50 % knapp bewältigen. Immer wieder ergäben sich jedoch tageweise Arbeits ausfälle aufgrund psychischer Überbelastung oder aufgrund der Symptomatik im Zusammenhang mit der Multiplen Sklerose. Die Behandlung finde ein- bis zweimal monatlich statt (Ziff. 3.1). 4.10 Dr. E.___ hielt am 8. April 2016 (Urk. 6/129/5) fest, es sei gestützt auf die Beurteilung durch Dr. C.___ und Dr. D.___ ab November 2015 von einer Arbeitsunfähigkeit von 50 statt 40 % auszugehen. Zudem müsse wohl zwischen der bisherigen Tätigkeit als Wirtschaftsprüferin und der ange passten Tätigkeit als Buchhalterin unterschieden werden, da erstere eine längere Zusatzausbildung beinhalte. Der Unterschied äussere sich kaum in medizini scher Hinsicht, aber allenfalls im Einkommensvergleich. 5. 5.1 Ein Vergleich der medizinischen Akten ergibt, dass die Beschwerdeführerin im Zeitpunkt vor Erlass der rentenzusprechenden Verfügung vom 17. Oktober 2012 infolge der Multiplen Sklerose, insbesondere aber infolge der Panikstörung und einer schweren depressiven Störung zu 100 bis 80 % arbeitsunfähig war. Dabei äusserten sich die behandelnden Ärztinnen und Ärzte hinsichtlich einer Prog nose übereinstimmend dahingehend, dass mit der Wiederaufnahme einer Tätig keit gerechnet werden könne: Dr. Z.___ erwartete eine Arbeitsfähigkeit von 50 % (vgl. vorstehend E. 3.2), Dr. B.___ ebenso (vgl. vorstehend E. 3.3). Auch Dr. D.___ erachtete auf längere Sicht eine Arbeitsfähigkeit in einem Teilzeitpensum, grundsätzlich auch in der angestammten Tätigkeit, als möglich (vgl. vorstehend E. 3.5). Dies bewahrheitete sich in der Folge: Dr. C.___ erachtete im Mai 2013 aus neurologischer Sicht eine Arbeitsfähigkeit von maximal 50 % in der ange stammten Tätigkeit als zumutbar (vgl. vorstehend E. 4.1). Dr. D.___ ging im Juni 2013, nachdem er eine lediglich leichte Ausprägung einer de pressiven Episode diagnostizierte, von einer Arbeitsfähigkeit in einer behinde rungsangepassten Tätigkeit im Umfang von 50 % aus und hielt die Beschwer deführerin in der angestammten Tätigkeit als Wirtschaftsprüferin weiterhin für vollständig arbeitsunfähig (vgl. vorstehend E. 4.2). Dies vermag angesichts des Umstands, dass die Beschwerdeführerin zu diesem Zeitpunkt lediglich noch an einer grundsätzlich nicht invalidisierenden (Urteil des Bundesgerichts 9C_337/2015 vom 7. April 2016 E. 4.4.1 mit w eiteren Hinweisen) leichtgradigen depressiven Episode litt, nicht restlos zu überzeugen. Im weiteren Verlauf diag nostizierte er jedoch eine mittelgradige depressive Episode (vgl. vorstehend E. 4.4) und ging, wie Dr. C.___, von einer Arbeitsfähigkeit von 50 % bezieh ungsweise von einer zeitlichen Präsenz von 60 % aus (vgl. vorstehend E. 4.3). Dieser Auffassung war zunächst auch RAD-Arzt Dr. E.___ (vgl. vorstehend E. 4. 5). Ab Ende Mai 2015 erlitt die Beschwerdeführerin jedoch einen neuen Schub der Multiplen Sklerose, welche vorübergehend wieder zu einer vollen Arbeitsun fähigkeit führte (vgl. vorstehend E. 4.6-4.7). Mittelfristig ging Dr. C.___ deshalb im Oktober 2015 von einer Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätig keit im Umfang von 50 % aus, dies mit einer Leistungsminderung von 10 % (vgl. vorstehend E. 4.8). Dr. D.___ erachtete bei der Diagnose einer mittelgradigen depressiven Episode weiterhin die angestammte Tätigkeit als Wirt schaftsprüferin als nicht mehr zumutbar und ging, gestützt auf die gegen wärtig ausgeübte Tätigkeit als Buchhalterin, von einer Arbeitsfähigkeit von 50 % in einer angepassten Tätigkeit aus. Die Beschwerdeführerin könne ihr Arbeits pensum trotz depressiver Symptomatik knapp bewältigen; es ergäben sich jedoch immer wieder tageweise Ausfälle aufgrund der psychischen Überbe las tung oder der Multiplen Sklerose (vgl. vorstehend E. 4.9). 5.2 Hinsichtlich der Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin ist somit eine Ver besse rung eingetreten; sie wurde in einem Teilpensum wieder arbeitsfähig und -tätig. Es stellt sich jedoch die Frage, ob dies auch für die angestammte Tätigkeit als Wirtschaftsprüferin gilt, und zu wieviel Prozent sie arbeitsfähig – ange stammt und angepasst - ist. Es ist angesichts der im Wesentlichen übereinstimmenden Angaben von Dr. D.___ und Dr. C.___ davon auszugehen, dass die Beschwerdeführerin in einer behinderungsangepassten Tätigkeit mindestens zu 50 % arbeitsfähig ist. Angesichts des Umstands, dass sie nach dem letzten Krank heitsschub trotz stationärem Aufenthalt und intensiver Therapie nur mit teilweiser Verbesserung von Kraft, Ausdauer, Koordination und Feinmotorik hat entlassen werden können, sowie der Feststellung von Dr. D.___, dass auch bei angepasster Tätigkeit weiterhin krankheitshalber Ausfälle zu erwarten seien, und des Hinweises von Dr. C.___, wonach die Leis tungsfähigkeit etwa zu 10 % eingeschränkt sei, kann die angestammte Tätigkeit als Wirtschaftsprüferin mindestens zum hier zu prüfenden Zeitpunkt jedoch nicht als zumutbar betrachtet werden, auch nicht in einem Teilpensum. Dr. E.___ (vorstehend E. 4.10) nahm keine Begründung vor, weshalb die Tätigkeit als Wirtschaftsprüferin und diejenige als Buchhalterin keinen medizinischen Unterschied mache. Dies, obwohl Dr. D.___ bereits im Jahr 2011 beschrieb, dass die hohe mentale, psychische und zeitliche Arbeitsbelastung im bisherigen Beruf nicht mehr zu bewältigen sei (vgl. vorstehend E. 3.5). Die aktuell bestehenden Beeinträchtigungen mit ärztlicherseits zu erwartenden Ein brüchen psychischer Art und schubförmigem Verlauf der Multiplen Sklerose lassen sich denn auch kaum mit den Anforderungen als Wirtschaftsprüferin, welche externe Kunden zu betreuen (vgl. Urk. 6/20/13) und die Bereiche Revi sion, Steuern, Rechnungswesen, Unternehmensberatung sowie Treuhand - oft auf einen bestimmten Termin hin - zu verantworten hat, vereinbaren (vgl. dazu die Homepage des Fachverbands, www.expertsuisse.ch). 5.3 Eine behinderungsangepasste Tätigkeit ist hingegen sowohl gemäss Dr. E.___ wie auch gestützt auf die vorhandenen neurologischen und psychiatrischen Berichte ab November 2015 im Umfang von 50 % zumutbar; dies steht mit der Akten lage in Einklang (vgl. vorstehend E. 5.1). Weitere Abklärungen diesbezüglich sind nicht notwendig. Somit ist zusammenfassend festzuhalten, dass die ange stammte Tätigkeit weiterhin nicht, eine behinderungsangepasste Tätigkeit jedoch ab November 2015 zu 50 % zumutbar ist. Damit ist eine relevante Verbesserung eingetreten. 6. 6.1 Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei aus geglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalidenein kommen), in Bezie hung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht in valid geworden wäre (sog. Valideneinkommen ). Der Einkommens ver gleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die beiden hypothetischen Erwerbseinkommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gege n übergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditäts grad bestimmen lässt (sog. allgemeine Methode des Einkommensvergleichs; BGE 130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen). 6.2 Gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung ist für die Ermittlung des Validen einkommens entscheidend, was die versicherte Person im Zeitpunkt des frühest möglichen Rentenbeginns nach dem Beweisgrad der überwiegenden Wahr schein lichkeit als Gesunde tatsächlich verdient hätte. Dabei wird in der Regel am zuletzt erzielten, nötigenfalls der Teuerung und der realen Einkommensent wick lung angepassten Verdienst angeknüpft, da es empirischer Erfahrung entspricht, dass die bisherige Tätigkeit ohne Gesundheitsschaden fortgesetzt worden wäre (BGE 139 V 28 E. 3.3.2; BGE 135 V 58 E. 3.1; BGE 134 V 322 E. 4.1 mit Hin weis). 6.3 Die Beschwerdegegnerin ermittelte für das Jahr 2015 ein Valideneinkommen von Fr. 140‘064.-- (Urk. 2 Verfügungsteil 2 S. 2), was nicht zu beanstanden und nunmehr von der Beschwerdeführerin nicht bestritten ist (vgl. Urk. 1 S. 5 Ziff. 22). Entgegen der Annahme der Beigeladenen (vgl. Urk. 18 S. 6) ist es zulässig, dass das Valideneinkommen neu beurteilt wurde: Da sich ein Aspekt aus dem gesamten für die Anspruchsberechtigung erheblichen Tatsachen spek trum - vorliegend die Arbeitsfähigkeit - wesentlich verändert hat, kann das Valideneinkommen frei überprüft werden, und zwar unabhängig davon, ob sich die revisionserhebliche Änderung auf ein anderes Element der Anspruchs be rechtigung bezi eht (BGE 130 V 253 E. 3.4 ). 6.4 Für die Festsetzung des trotz Gesundheitsschädigung zumutbarerweise noch realisierbaren Einkommens (Invalideneinkommen) ist nach der Rechtsprechung primär von der beruflich-erwerblichen Situation auszugehen, in welcher die versicherte Person konkret steht. Übt sie nach Eintritt der Invalidität eine Erwerbstätigkeit aus, bei der – kumulativ – besonders stabile Arbeitsverhältnisse gegeben sind und anzunehmen ist, dass sie die ihr verbliebene Arbeitsfähigkeit in zumutbarer Weise voll ausschöpft, und erscheint zudem das Einkommen aus der Arbeitsleistung als angemessen und nicht als Soziallohn, gilt grundsätzlich der tatsächlich erzielte Verdienst als Invalidenlohn (BGE 139 V 592 E. 2.3; BGE 135 V 297 E. 5.2; BGE 129 V 472 E. 4.2.1; BGE 126 V 75 E. 3b/ aa ). 6.5 Die Beschwerdeführerin ist seit 1. November 2015 bei der H.___ AG als Finanzbuchhalterin in einem Pensum von 60 % sowie zu einem Jahreslohn von Fr. 55‘900.-- angestellt (vgl. Urk. 6/118). Dass sie mit dem Pensum von 60 % ihre Restarbeitsfähigkeit von 50 % in zumutbarer Weise ausschöpft, ist unbestritten. Es sind den Akten keinerlei Hinweise dafür zu ent nehmen, dass es sich bei dieser Tätigkeit nicht um besonders stabile Arbeits verhältnisse, ein der Arbeitsleistung unangemessenes Einkommen oder um Soziallohn handelt; auch sind keine Anzeichen dafür ersichtlich, dass es sich bei der fraglichen Anstellung um einen absolut einmaligen Glücksfall handelte. Insbesondere bewegt sich das erzielte Einkommen von monatlich Fr. 4‘300.-- im Rahmen des statistischen Einkommens von Frauen im Bereich Finanzdienst leis tungen im Kompetenzniveau 3 (komplexe Tätigkeiten, welche ein grosses Wissen in einem Spezialgebiet voraussetzen), wo 2014 monatlich durchschnittlich Fr. 6‘948.-- beziehungsweise in einem Pensum von 60 % rund Fr. 4‘169.-- brutto verdient werden konnten (vgl. die Schweizerische Lohnstrukturerhebung 2014, Tabelle TA1_tirage_skill_level, Rubrik Nr. 64-66). Unter Berücksichtigung der nominalen Lohnentwicklung in diesem Bereich in Höhe von 0.5 % (Quelle: Bundesamt für Statistik) ergäbe dies einen statistischen Monatslohn von rund Fr. 4‘190.--, was lediglich Fr. 110.-- weniger ist, als die Beschwerdeführerin monatlich verdient. Mit anderen Worten erzielt sie einen auf dem ersten Arbeitsmarkt als angemessen zu betrachtenden Lohn. Es besteht daher kein Anlass, bei der Berechnung des Invalideneinkommens von hypothetischen Werten auszugehen. 6.6 Der Vergleich des hypothetischen Valideneinkommens von Fr. 140‘064.-- mit dem tatsächlich erzielten Invalideneinkommen von Fr. 55‘900.-- ergibt eine Ein kommenseinbusse von Fr. 84‘164.-- und einen Invaliditätsgrad von 60 %, womit die Beschwerdeführerin ab 1. September 2016 Anspruch auf eine Drei viertels rente hat. Der angefochtene Entscheid erweist sich somit als nicht rechtens. Dies führt zur Gutheissung der Beschwerde. 7. 7.1 Da es um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind unabhängig vom Streit wert festzulegen ( Art. 69 Abs. 1 bis IVG) und auf Fr. 8 00.-- anzusetzen. Soweit die Beigeladene aktiv am Verfahren teilgenommen hat, besteht keine Dispens von der Kosten pflicht (Kommentar zum Gesetz über das Sozialver sicherungsgericht des Kantons Zürich, 2. Auflage, Zürich/Basel/Genf 2009, § 14 Rz 33). Entsprechend dem Ausgang des Verfahrens sind die Kosten somi t der Beschwerdegegnerin und der Beigeladenen je hälftig aufzuerlegen. 7.2 Ausgangsgemäss steht der obsiegenden Beschwerdeführerin eine Prozessent schädigung zu, die gemäss Art. 61 lit. g ATSG in Verbindung mit § 34 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht ( GSVGer ) ohn e Rücksicht auf den Streitwert nach der Bedeutung der Streitsache, nach der Schwierigkeit des Pro zesses und dem Mass des Obsiegens zu bemessen ist. In Anwendung dieser Kriterien ist die Parteientschädigung vorliegend beim praxisgemässen Stunden ansatz von Fr. 220.-- auf Fr. 2‘5 00.-- (inkl. Mehrwertsteuer und Barauslagen) festzusetzen und der Beschwerdegegnerin aufzuerlegen. Unterliegende Beigela dene können nur bei Bejahung einer mutwilligen oder leichtsinnigen Prozess führung zur Bezahlung einer Prozessentschädigung an die obsiegende Partei verpflichtet werden, was im hier zu beurteilenden Fall nicht zutrifft (vgl. Kommentar zum Gesetz über das Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich, a.a.O., § 14 Rz 34). Das Gericht erkennt: 1. In Gutheissung der Beschwerde wird die Verfügung der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, vom 14. Juli 2016 insoweit abgeändert, als festgestellt wird, dass die Beschwerde führerin ab 1. September 2016 Anspruch auf eine Dreiviertels rente hat. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 800.-- werden der Beschwerdegegnerin und der Beige ladenen je zur Hälfte auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein werden den Kosten pflich tigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt. 3. Die Beschwerdegegnerin wird verpflichtet, der Beschwerdeführerin eine Prozessent schädigung von Fr. 2'500.-- (inkl. Barauslagen und MWSt ) zu bezahlen. 4. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Rechtsanwältin Melina Tzikas - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle - Rechtsanwältin Dr. Isabelle Vetter-Schreiber - Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an: - Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft) 5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zu zustellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin MosimannLienhard

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Sozialversicherungsgericht

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

des Kantons Zürich IV.2016.00832

IV.2016.00832 II. Kammer

Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Sager Ersatzrichterin Romero-Käser Gerichtsschreiberin Lienhard

Urteil vom 18. Oktober 2017

Urteil vom 18. Oktober 2017 in Sachen

in Sachen X.___

X.___ Beschwerdeführerin

Beschwerdeführerin vertreten durch Rechtsanwältin Melina Tzikas

vertreten durch Rechtsanwältin Melina Tzikas Lorentz Schmidt Partner, Rechtsanwälte

Lorentz Schmidt Partner, Rechtsanwälte Weinbergstrasse 29, 8006 Zürich

Weinbergstrasse 29, 8006 Zürich gegen

gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle

Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich

Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin

Beschwerdegegnerin weitere Verfahrensbeteiligte:

weitere Verfahrensbeteiligte: Y.___ Personalvorsorgestiftung

Y.___ Personalvorsorgestiftung Beigeladene

Beigeladene vertreten durch Rechtsanwältin Dr. Isabelle Vetter-Schreiber

vertreten durch Rechtsanwältin Dr. Isabelle Vetter-Schreiber Hubatka Müller & Vetter, Rechtsanwälte

Hubatka Müller & Vetter, Rechtsanwälte Seestrasse 6, Postfach 1544, 8027 Zürich

Seestrasse 6, Postfach 1544, 8027 Zürich Sachverhalt:

Sachverhalt: 1. X.___, geboren 1978, diplomierte Wirtschaftsprüferin (Urk. 6/15/3), war von April 2005 bis Januar 2011 in dieser Funktion bei der Y.___ AG, Zürich, tätig (Urk. 6/20). Am 18. Juni 2011 meldete sie sich wegen einer schweren Depression, Panikstörungen, akzentuierten Persönlichkeitsmerkmalen und Multi pler Sklerose bei der Invalidenversicherung an (Urk. 6/16). Die Sozialver siche rungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, tätigte erwerbliche und medizinische Abklärungen und teilte der Versicherten am 12. Dezember 2011 (Urk. 6/29) mit, es seien zurzeit keine beruflichen Eingliederungsmassnahmen möglich. Sodann sprach sie ihr nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren (Urk. 6/43-44; Urk. 6/49) mit Verfügung vom 1 7. Oktober 2012 bei einem Invaliditätsgrad von 88 % eine ganze Rente ab 1. Februar 2012 zu (Urk. 6/56; Urk. 6/60).

1. X.___, geboren 1978, diplomierte Wirtschaftsprüferin (Urk. 6/15/3), war von April 2005 bis Januar 2011 in dieser Funktion bei der Y.___ AG, Zürich, tätig (Urk. 6/20). Am 18. Juni 2011 meldete sie sich wegen einer schweren Depression, Panikstörungen, akzentuierten Persönlichkeitsmerkmalen und Multi pler Sklerose bei der Invalidenversicherung an (Urk. 6/16). Die Sozialver siche rungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, tätigte erwerbliche und medizinische Abklärungen und teilte der Versicherten am 12. Dezember 2011 (Urk. 6/29) mit, es seien zurzeit keine beruflichen Eingliederungsmassnahmen möglich. Sodann sprach sie ihr nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren (Urk. 6/43-44; Urk. 6/49) mit Verfügung vom 1 7. Oktober 2012 bei einem Invaliditätsgrad von 88 % eine ganze Rente ab 1. Februar 2012 zu (Urk. 6/56; Urk. 6/60). Aufgrund einer befristeten Anstellung der Versicherten (Urk. 6/70-71) veran lasste die IV-Stelle 2013 eine Rentenrevision (Urk. 6/72). Am 16. Dezember 2013 (Urk. 6/86) wurde der Versicherten Kostengutsprache für einen Arbeits versuch gewährt. Sodann gewährte die IV-Stelle am 18. Juni 2014 Kosten gut sprache für Beratung und Begleitung (Arbeitsvermittlung; Urk. 6/91), welche infolge der auf zwei Jahre befristeten Festanstellung der Versicherten ab 14. Janu ar 2015 (Urk. 6/95) am 18. Dezember 2014 abgeschlossen wurde (Urk. 6/96 = Urk. 6/97). Nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren (Urk. 6/106 ) setzte die IV-Stelle mit Verfügung vom 1. Juli 2015 (Urk. 6/109-110) die bis herige ganze Rente auf eine Viertelsrente herab, zog diese Verfügung jedoch am 28. September 2015 in Wiedererwägung (Urk. 6/116).

Aufgrund einer befristeten Anstellung der Versicherten (Urk. 6/70-71) veran lasste die IV-Stelle 2013 eine Rentenrevision (Urk. 6/72). Am 16. Dezember 2013 (Urk. 6/86) wurde der Versicherten Kostengutsprache für einen Arbeits versuch gewährt. Sodann gewährte die IV-Stelle am 18. Juni 2014 Kosten gut sprache für Beratung und Begleitung (Arbeitsvermittlung; Urk. 6/91), welche infolge der auf zwei Jahre befristeten Festanstellung der Versicherten ab 14. Janu ar 2015 (Urk. 6/95) am 18. Dezember 2014 abgeschlossen wurde (Urk. 6/96 = Urk. 6/97). Nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren (Urk. 6/106 ) setzte die IV-Stelle mit Verfügung vom 1. Juli 2015 (Urk. 6/109-110) die bis herige ganze Rente auf eine Viertelsrente herab, zog diese Verfügung jedoch am 28. September 2015 in Wiedererwägung (Urk. 6/116). Nach erneut durchgeführtem Vorbescheidverfahren (Urk. 6/130; Urk. 6/135) setzt e die IV-Stelle mit Verfügung vom 14. Juli 2016 die bisherige ganze Rente bei einem Invaliditätsgrad von nunmehr 50 % auf eine halbe Rente herab (Urk. 6/140-145 = Urk. 2).

Nach erneut durchgeführtem Vorbescheidverfahren (Urk. 6/130; Urk. 6/135) setzt e die IV-Stelle mit Verfügung vom 14. Juli 2016 die bisherige ganze Rente bei einem Invaliditätsgrad von nunmehr 50 % auf eine halbe Rente herab (Urk. 6/140-145 = Urk. 2). 2. Gegen die Verfügung vom 14. Juli 2016 (Urk. 2) erhob die Versicherte am 8. August 2016 Beschwerde und beantragte deren Aufhebung sowie die Zusprac he mindestens einer Dreiviertelsrente (Urk. 1 S. 2).

2. Gegen die Verfügung vom 14. Juli 2016 (Urk. 2) erhob die Versicherte am 8. August 2016 Beschwerde und beantragte deren Aufhebung sowie die Zusprac he mindestens einer Dreiviertelsrente (Urk. 1 S. 2). Die Beschwerdegegnerin beantragte mit Beschwerdeantwort vom 31. August 2016 (Urk. 5) die teilweise Gutheissung der Beschwerde im Sinne einer Rück wei sung zur weiteren Beurteilung. Die Beschwerdeführerin beantragte mit Replik vom 12. September 2016 die Abweisung dieses Antrags und hielt im Übrigen an ihrem Antrag fest (Urk. 8). Die Beschwerdegegnerin verzichtete auf die Einreichung einer Duplik (Urk. 10). Sodann wurde mit Gerichtsverfügung vom 28. November 2016 die KPMG Personalvorsorgestiftung zum Prozess bei ge laden (Urk. 11), welche mit Stellungnahme vom 9. März 2017 (Urk. 18) die Abweisung der Beschwerde beantragte. Während die Beschwerdegegnerin auf eine Stellungnahme hierzu verzichtete (Urk. 22), äusserte sich die Beschwer de führerin am 5. April 2017 (Urk. 23). Davon wurden die Verfahrensbeteiligten am 18. April 2017 in Kenntnis gesetzt (Urk. 25).

Die Beschwerdegegnerin beantragte mit Beschwerdeantwort vom 31. August 2016 (Urk. 5) die teilweise Gutheissung der Beschwerde im Sinne einer Rück wei sung zur weiteren Beurteilung. Die Beschwerdeführerin beantragte mit Replik vom 12. September 2016 die Abweisung dieses Antrags und hielt im Übrigen an ihrem Antrag fest (Urk. 8). Die Beschwerdegegnerin verzichtete auf die Einreichung einer Duplik (Urk. 10). Sodann wurde mit Gerichtsverfügung vom 28. November 2016 die KPMG Personalvorsorgestiftung zum Prozess bei ge laden (Urk. 11), welche mit Stellungnahme vom 9. März 2017 (Urk. 18) die Abweisung der Beschwerde beantragte. Während die Beschwerdegegnerin auf eine Stellungnahme hierzu verzichtete (Urk. 22), äusserte sich die Beschwer de führerin am 5. April 2017 (Urk. 23). Davon wurden die Verfahrensbeteiligten am 18. April 2017 in Kenntnis gesetzt (Urk. 25). Das Gericht zieht in Erwägung:

Das Gericht zieht in Erwägung: 1.

1. 1.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG ). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Ge sundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung ver bleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbs unfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwind bar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).

1.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG ). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Ge sundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung ver bleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbs unfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwind bar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG). 1.2 Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG) Versicherte, die:

1.2 Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG) Versicherte, die: a. ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betätigen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können;

a. ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betätigen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können; b. während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich min des tens 40 % arbeitsunfähig ( Art. 6 ATSG) gewesen sind; und

b. während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich min des tens 40 % arbeitsunfähig ( Art. 6 ATSG) gewesen sind; und c. nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid ( Art. 8 ATSG) sind. c. nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid ( Art. 8 ATSG) sind. Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertels rente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente ( Art. 28 Abs. 2 IVG).

Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertels rente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente ( Art. 28 Abs. 2 IVG). 1.3 Ändert sich der Invaliditätsgrad einer Rentenbezügerin oder eines Renten be zügers erheblich, so wird die Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin für die Zukunft entsprechend erhöht, herabgesetzt oder aufgehoben ( Art. 17 Abs. 1 ATSG). Anlass zur Rentenrevision gibt jede wesentliche Änderung in den tat sächlichen Verhältnissen, die geeignet ist, den Invaliditätsgrad und damit den Rentenanspruch zu beeinflussen. Insbesondere ist die Rente nicht nur bei einer wesentlichen Änderung des Gesundheitszustandes, sondern auch dann revidier bar, wenn sich die erwerblichen Auswirkungen des an sich gleich gebliebenen Gesundheitszustandes erheblich verändert haben (BGE 130 V 343 E. 3.5 mit Hinweisen). Eine Veränderung der gesundheitlichen Verhältnisse liegt auch bei gleich gebliebener Diagnose vor, wenn sich ein Leiden in seiner Intensität und in seinen Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit verändert hat (Urteile des Bundesgerichts 9C_261/2009 vom 1 1. Mai 2009 E. 1.2 und I 212/03 vom 28. August 2003 E. 2.2.3). Dagegen stellt die bloss unterschiedliche Beurteilung der Auswirkungen eines im Wesentlichen unverändert gebliebenen Gesundheits zustandes auf die Arbeitsfähigkeit für sich allein genommen keinen Revisionsgrund im Sinne von Art. 17 Abs. 1 ATSG dar. Zeitliche Vergleichsbasis für die Beurteilung einer anspruchserheblichen Änderung des Invaliditätsgrades bilden die letzte rechtskräftige Verfügung oder der letzte rechtskräftige Einspracheentscheid, welche oder welcher auf einer materiellen Prüfung des Ren ten anspruchs mit rechtskonformer Sachverhaltsabklärung, Beweiswürdigung und Inva liditätsbemessung beruht (BGE 133 V 108; vgl. auch BGE 130 V 71 E. 3.2.3; Urteil des Bundesgerichts 9C_438/2009 vom 26. März 2010 E. 2.1 mit Hin weisen).

1.3 Ändert sich der Invaliditätsgrad einer Rentenbezügerin oder eines Renten be zügers erheblich, so wird die Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin für die Zukunft entsprechend erhöht, herabgesetzt oder aufgehoben ( Art. 17 Abs. 1 ATSG). Anlass zur Rentenrevision gibt jede wesentliche Änderung in den tat sächlichen Verhältnissen, die geeignet ist, den Invaliditätsgrad und damit den Rentenanspruch zu beeinflussen. Insbesondere ist die Rente nicht nur bei einer wesentlichen Änderung des Gesundheitszustandes, sondern auch dann revidier bar, wenn sich die erwerblichen Auswirkungen des an sich gleich gebliebenen Gesundheitszustandes erheblich verändert haben (BGE 130 V 343 E. 3.5 mit Hinweisen). Eine Veränderung der gesundheitlichen Verhältnisse liegt auch bei gleich gebliebener Diagnose vor, wenn sich ein Leiden in seiner Intensität und in seinen Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit verändert hat (Urteile des Bundesgerichts 9C_261/2009 vom 1 1. Mai 2009 E. 1.2 und I 212/03 vom 28. August 2003 E. 2.2.3). Dagegen stellt die bloss unterschiedliche Beurteilung der Auswirkungen eines im Wesentlichen unverändert gebliebenen Gesundheits zustandes auf die Arbeitsfähigkeit für sich allein genommen keinen Revisionsgrund im Sinne von Art. 17 Abs. 1 ATSG dar. Zeitliche Vergleichsbasis für die Beurteilung einer anspruchserheblichen Änderung des Invaliditätsgrades bilden die letzte rechtskräftige Verfügung oder der letzte rechtskräftige Einspracheentscheid, welche oder welcher auf einer materiellen Prüfung des Ren ten anspruchs mit rechtskonformer Sachverhaltsabklärung, Beweiswürdigung und Inva liditätsbemessung beruht (BGE 133 V 108; vgl. auch BGE 130 V 71 E. 3.2.3; Urteil des Bundesgerichts 9C_438/2009 vom 26. März 2010 E. 2.1 mit Hin weisen). 2.

2. 2.1 Die Beschwerdegegnerin begründete die angefochtene Verfügung ( Urk. 2) wie folgt: Gestützt auf die medizinischen Abklärungen sei der Beschwerdeführerin ihre bisherige Tätigkeit als Wirtschaftsprüferin zu 50 % zumutbar. Die aktuelle Tätigkeit als Finanzbuchhalterin entspreche einer behinderungsangepassten Tätig keit, jedoch sei auch die angestammte Tätigkeit zu 50 % zumutbar. Für das Invalideneinkommen sei deshalb nicht das aktuelle Einkommen, sondern die Hälfte des Valideneinkommens einzusetzen, womit sich ein Invaliditätsgrad von 50 % ergebe (S. 4).

2.1 Die Beschwerdegegnerin begründete die angefochtene Verfügung ( Urk. 2) wie folgt: Gestützt auf die medizinischen Abklärungen sei der Beschwerdeführerin ihre bisherige Tätigkeit als Wirtschaftsprüferin zu 50 % zumutbar. Die aktuelle Tätigkeit als Finanzbuchhalterin entspreche einer behinderungsangepassten Tätig keit, jedoch sei auch die angestammte Tätigkeit zu 50 % zumutbar. Für das Invalideneinkommen sei deshalb nicht das aktuelle Einkommen, sondern die Hälfte des Valideneinkommens einzusetzen, womit sich ein Invaliditätsgrad von 50 % ergebe (S. 4). In ihrer Beschwerdeantwort ( Urk. 5) machte die Beschwerdegegnerin geltend, es sei unklar, ob und in welchem Umfang die Beschwerdeführerin ihre ange stammte Tätigkeit noch ausüben könne, weshalb weitere medizinische Abklä rungen notwendig seien (S. 2).

In ihrer Beschwerdeantwort ( Urk. 5) machte die Beschwerdegegnerin geltend, es sei unklar, ob und in welchem Umfang die Beschwerdeführerin ihre ange stammte Tätigkeit noch ausüben könne, weshalb weitere medizinische Abklä rungen notwendig seien (S. 2). 2.2 Die Beschwerdeführerin machte geltend ( Urk. 1), sie leide an einer Multiplen Sklerose mit schubförmigem Verlauf sowie an einer rezidivierenden depressiven Episode (S. 3). Aus ärztlicher Sicht werde klar gesagt, dass ihr die frühere Tätigkeit als Wirtschaftsprüferin nicht mehr und eine angepasste Tätigkeit als Finanzbuchhalterin nur noch zu 50 % möglich sei. Diese beiden Tätigkeiten seien ungleich belastend, denn diejenige als Wirtschaftsprüferin erfordere eine deutlich höhere mentale, psychische und zeitliche Arbeitsbelastung, welche ihr nicht mehr möglich sei. Mit ihrer Tätigkeit als Finanzbuchhalterin schöpfe sie ihre Restarbeitsfähigkeit vollständig aus, weshalb für den Einkommensvergleich auf diese Tätigkeit abzustellen sei. Da es sich bei der aktuellen Tätigkeit nicht um besonders stabile Verhältnisse, sondern um einen einmaligen Glücksfall handle, sei nicht auf das dabei erzielte Einkommen, sondern auf die statis ti schen Tabellenlöhne abzustellen und ein Abzug von mindestens 10 % zu gewähren (S. 5 f.). An dieser Argumentation hielt sie in ihrer Replik (Urk. 10; vgl. auch die Stellungnahme zur Eingabe der Beigeladenen, Urk. 23) fest.

2.2 Die Beschwerdeführerin machte geltend ( Urk. 1), sie leide an einer Multiplen Sklerose mit schubförmigem Verlauf sowie an einer rezidivierenden depressiven Episode (S. 3). Aus ärztlicher Sicht werde klar gesagt, dass ihr die frühere Tätigkeit als Wirtschaftsprüferin nicht mehr und eine angepasste Tätigkeit als Finanzbuchhalterin nur noch zu 50 % möglich sei. Diese beiden Tätigkeiten seien ungleich belastend, denn diejenige als Wirtschaftsprüferin erfordere eine deutlich höhere mentale, psychische und zeitliche Arbeitsbelastung, welche ihr nicht mehr möglich sei. Mit ihrer Tätigkeit als Finanzbuchhalterin schöpfe sie ihre Restarbeitsfähigkeit vollständig aus, weshalb für den Einkommensvergleich auf diese Tätigkeit abzustellen sei. Da es sich bei der aktuellen Tätigkeit nicht um besonders stabile Verhältnisse, sondern um einen einmaligen Glücksfall handle, sei nicht auf das dabei erzielte Einkommen, sondern auf die statis ti schen Tabellenlöhne abzustellen und ein Abzug von mindestens 10 % zu gewähren (S. 5 f.). An dieser Argumentation hielt sie in ihrer Replik (Urk. 10; vgl. auch die Stellungnahme zur Eingabe der Beigeladenen, Urk. 23) fest. 2.3 Die Beigeladene machte aus näher dargelegten Gründen geltend (Urk. 18), es sei aufgrund der medizinischen Akten nicht nachvollziehbar, weshalb der Be schwer deführerin nicht auch die angestammte Tätigkeit in einem angepassten Pensum möglich sei. Falls nur noch eine Tätigkeit als Buchhalterin als zumutbar erachtet werde, müsse auf den aktuell erzielten Lohn abgestellt werden. Weiter sei das angenommene Valideneinkommen zu hoch.

2.3 Die Beigeladene machte aus näher dargelegten Gründen geltend (Urk. 18), es sei aufgrund der medizinischen Akten nicht nachvollziehbar, weshalb der Be schwer deführerin nicht auch die angestammte Tätigkeit in einem angepassten Pensum möglich sei. Falls nur noch eine Tätigkeit als Buchhalterin als zumutbar erachtet werde, müsse auf den aktuell erzielten Lohn abgestellt werden. Weiter sei das angenommene Valideneinkommen zu hoch. 2.4 Streitig und zu prüfen ist der Invaliditätsgrad der Beschwerdeführerin und insbesondere die Frage, ob und in welchem Umfang die bisherige ganze Rente herabzusetzen ist. Dass mit der Aufnahme einer substantiellen Erwerbstätigkeit ein Revisionsgrund (vgl. vorstehend E. 1.3) ausgewiesen ist, ist unbestritten. Die medizinische Situation ist anhand eines Vergleichs der medizinischen Grund lagen vor Erlass der rentenzusprechenden Verfügung vom 17. Oktober 2012 ( Urk. 6/56; Urk. 6/60) mit der Situation, wie sie sich im Zeitpunkt der ange fochtenen Verfügung vom 14. Juli 2016 (Urk. 2) präsentierte, zu beurteilen.

2.4 Streitig und zu prüfen ist der Invaliditätsgrad der Beschwerdeführerin und insbesondere die Frage, ob und in welchem Umfang die bisherige ganze Rente herabzusetzen ist. Dass mit der Aufnahme einer substantiellen Erwerbstätigkeit ein Revisionsgrund (vgl. vorstehend E. 1.3) ausgewiesen ist, ist unbestritten. Die medizinische Situation ist anhand eines Vergleichs der medizinischen Grund lagen vor Erlass der rentenzusprechenden Verfügung vom 17. Oktober 2012 ( Urk. 6/56; Urk. 6/60) mit der Situation, wie sie sich im Zeitpunkt der ange fochtenen Verfügung vom 14. Juli 2016 (Urk. 2) präsentierte, zu beurteilen. 3.

3. 3.1 Dr. med. Z.___, Leitender Arzt an der Privatklinik A.___, diagnostizierte mit Bericht vom 3. Mai 2011 (Urk. 6/18/4-5) eine schwere depressive Episode ohne psychotische Symptome (ICD-10 F32.2). Die Patientin sei aktuell zu 100 % arbeitsunfähig.

3.1 Dr. med. Z.___, Leitender Arzt an der Privatklinik A.___, diagnostizierte mit Bericht vom 3. Mai 2011 (Urk. 6/18/4-5) eine schwere depressive Episode ohne psychotische Symptome (ICD-10 F32.2). Die Patientin sei aktuell zu 100 % arbeitsunfähig. In einem weiteren Bericht vom12. Juli 2011 (Urk. 6/18/6-7) stellte Dr. Z.___ folgende Diagnosen:

In einem weiteren Bericht vom12. Juli 2011 (Urk. 6/18/6-7) stellte Dr. Z.___ folgende Diagnosen: - Panikstörung (ICD-10 F41.0)

Panikstörung (ICD-10 F41.0) - schwere depressive Störung (ICD-10 F32.2)

schwere depressive Störung (ICD-10 F32.2) - akzentuierte Persönlichkeitszüge (ICD-10 Z73.1)

akzentuierte Persönlichkeitszüge (ICD-10 Z73.1) - Multiple Sklerose

Multiple Sklerose Zum gegenwärtigen Zeitpunkt kämen keine Tätigkeiten in Frage.

Zum gegenwärtigen Zeitpunkt kämen keine Tätigkeiten in Frage. 3.2 Am 26. Juli 2011 (Urk. 6/22) berichtete Dr. Z.___ erneut und diagnostizierte nunmehr eine Panikstörung, eine schwere depressive Störung sowie Multiple Sklerose (Ziff. 1.1). In der angestammten Tätigkeit als Wirtschaftsprüferin be stehe aus seiner Sicht eine volle Arbeitsunfähigkeit vom 21. Februar bis 3. Juli 2011, für weitere Angaben seien die anderen behandelnden Ärzte zu kon tak tieren (Ziff. 1.6). Es sei ab November oder Dezember 2011 mit einer Wieder aufnahme der Tätigkeit im Umfang von 50 % zu rechnen (Ziff. 1.9).

3.2 Am 26. Juli 2011 (Urk. 6/22) berichtete Dr. Z.___ erneut und diagnostizierte nunmehr eine Panikstörung, eine schwere depressive Störung sowie Multiple Sklerose (Ziff. 1.1). In der angestammten Tätigkeit als Wirtschaftsprüferin be stehe aus seiner Sicht eine volle Arbeitsunfähigkeit vom 21. Februar bis 3. Juli 2011, für weitere Angaben seien die anderen behandelnden Ärzte zu kon tak tieren (Ziff. 1.6). Es sei ab November oder Dezember 2011 mit einer Wieder aufnahme der Tätigkeit im Umfang von 50 % zu rechnen (Ziff. 1.9). 3.3 Dr. med. B.___, Fachärztin für Allgemeine Innere Medizin, nannte in ihrem Bericht vom 9. August 2011 (Urk. 6/23/1-6) folgende Diagnosen mit Aus wirkung auf die Arbeitsfähigkeit (Ziff. 1.1):

3.3 Dr. med. B.___, Fachärztin für Allgemeine Innere Medizin, nannte in ihrem Bericht vom 9. August 2011 (Urk. 6/23/1-6) folgende Diagnosen mit Aus wirkung auf die Arbeitsfähigkeit (Ziff. 1.1): - schwere depressive Störung (ICD-10 F32.2), zeitweise Panikstörung (ICD-10 F41.0)

schwere depressive Störung (ICD-10 F32.2), zeitweise Panikstörung (ICD-10 F41.0) - Multiple Sklerose, bekannt seit Mai 2006 mit chronischem Fatigue-Syndrom und leichten motorischen Störungen

Multiple Sklerose, bekannt seit Mai 2006 mit chronischem Fatigue-Syndrom und leichten motorischen Störungen Die Beschwerdeführerin sei vom 7. Januar bis vermutlich Ende 2011 zu 100 % arbeitsunfähig (Ziff. 1.6). Frühestens Ende Jahr, eventuell erst nächstes Jahr, sei eine Wiederaufnahme der Arbeit zu 50 % möglich (Ziff. 1.8).

Die Beschwerdeführerin sei vom 7. Januar bis vermutlich Ende 2011 zu 100 % arbeitsunfähig (Ziff. 1.6). Frühestens Ende Jahr, eventuell erst nächstes Jahr, sei eine Wiederaufnahme der Arbeit zu 50 % möglich (Ziff. 1.8). 3.4 Dr. med. C.___, Fachärztin für Neurologie, diagnostizierte in ihrem Bericht vom 8. September 2011 (Urk. 6/25/1-5) eine Multiple Sklerose mit schubförmigem Verlauf bestehend seit Mai 2006 mit bleibender Fatigue sowie eine depressive Stimmungslage bestehend seit Jahren mit wechselnder Intensität (Ziff. 1.1). Aus neurologischer Sicht sei keine Arbeitsunfähigkeit attestiert worden (Ziff. 1.6).

3.4 Dr. med. C.___, Fachärztin für Neurologie, diagnostizierte in ihrem Bericht vom 8. September 2011 (Urk. 6/25/1-5) eine Multiple Sklerose mit schubförmigem Verlauf bestehend seit Mai 2006 mit bleibender Fatigue sowie eine depressive Stimmungslage bestehend seit Jahren mit wechselnder Intensität (Ziff. 1.1). Aus neurologischer Sicht sei keine Arbeitsunfähigkeit attestiert worden (Ziff. 1.6). 3.5 Dr. med. D.___, Facharzt für Psychiatrie und Psycho the rapie, diagnostizierte mit Bericht vom 26. September 2011 (Urk. 6/26) eine mittel gradige depressive Episode mit somatischem Syndrom (F32.11), bestehend seit Sommer 2010, sowie eine Multiple Sklerose, bestehend seit 2005 (Ziff. 1.1). Als Wirtschaftsprüferin sei die Beschwerdeführerin vom 21. Februar 2011 bis auf weiteres vollständig arbeitsunfähig (Ziff. 1.6). Sie könne aufgrund der depressiven Störung und der MS die hohe mentale, psychische und zeitliche Arbeitsbelastung im bisherigen Beruf nicht mehr bewältigen. Die Minderung der Leistungsfähigkeit sei massiv. Auf längere Sicht sei von einer Arbeitsfähigkeit in einem Teilzeitpensum auszugehen. Das Belastungsprofil sollte in Bezug auf psychische Belastungsfaktoren möglichst gering sein (Ziff. 1.7).

3.5 Dr. med. D.___, Facharzt für Psychiatrie und Psycho the rapie, diagnostizierte mit Bericht vom 26. September 2011 (Urk. 6/26) eine mittel gradige depressive Episode mit somatischem Syndrom (F32.11), bestehend seit Sommer 2010, sowie eine Multiple Sklerose, bestehend seit 2005 (Ziff. 1.1). Als Wirtschaftsprüferin sei die Beschwerdeführerin vom 21. Februar 2011 bis auf weiteres vollständig arbeitsunfähig (Ziff. 1.6). Sie könne aufgrund der depressiven Störung und der MS die hohe mentale, psychische und zeitliche Arbeitsbelastung im bisherigen Beruf nicht mehr bewältigen. Die Minderung der Leistungsfähigkeit sei massiv. Auf längere Sicht sei von einer Arbeitsfähigkeit in einem Teilzeitpensum auszugehen. Das Belastungsprofil sollte in Bezug auf psychische Belastungsfaktoren möglichst gering sein (Ziff. 1.7). Mit einem weiteren Bericht vom 2. April 2012 (Urk. 6/33) wiederholte Dr. D.___ die bereits gemachten Angaben, hielt aber fest, dass seit April 2012 von einer Arbeitsunfähigkeit von 80 % auszugehen sei (Ziff. 1.6). Eine Rückkehr in die angestammte Tätigkeit sei grundsätzlich möglich (Ziff. 1.7).

Mit einem weiteren Bericht vom 2. April 2012 (Urk. 6/33) wiederholte Dr. D.___ die bereits gemachten Angaben, hielt aber fest, dass seit April 2012 von einer Arbeitsunfähigkeit von 80 % auszugehen sei (Ziff. 1.6). Eine Rückkehr in die angestammte Tätigkeit sei grundsätzlich möglich (Ziff. 1.7). 3.6 Dr. med. E.___, Regionaler Ärztlicher Dienst (RAD), führte am 7. Mai 2012 (Urk. 6/39/3) aus, es sei auf die vorliegenden Berichte abzustellen. Da aktuell die psychiatrische Situation für die Einschränkung der Arbeitsfähigkeit führend sei, könne aus neurologischer Sicht keine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit for muliert werden. In der bisherigen Tätigkeit bestehe seit Februar 2011 keine Arbeitsfähigkeit mehr. In angepasster Tätigkeit bestehe seit April 2012 eine Arbeitsfähigkeit von 20 %.

3.6 Dr. med. E.___, Regionaler Ärztlicher Dienst (RAD), führte am 7. Mai 2012 (Urk. 6/39/3) aus, es sei auf die vorliegenden Berichte abzustellen. Da aktuell die psychiatrische Situation für die Einschränkung der Arbeitsfähigkeit führend sei, könne aus neurologischer Sicht keine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit for muliert werden. In der bisherigen Tätigkeit bestehe seit Februar 2011 keine Arbeitsfähigkeit mehr. In angepasster Tätigkeit bestehe seit April 2012 eine Arbeitsfähigkeit von 20 %. Gestützt auf diese medizinische Aktenlage sprach die Beschwerdegegnerin der Beschwerdeführerin mit Verfügung vom 17. Oktober 2012 eine ganze Rente zu (Urk. 6/56, Urk. 6/60).

Gestützt auf diese medizinische Aktenlage sprach die Beschwerdegegnerin der Beschwerdeführerin mit Verfügung vom 17. Oktober 2012 eine ganze Rente zu (Urk. 6/56, Urk. 6/60). 4.

4. 4.1 Dr. C.___ diagnostizierte mit Bericht vom 21. Mai 2013 (Urk. 6/77) eine Multiple Sklerose mit schubförmigem Verlauf, bleibender Fatigue, rascher Erschöp fung, phasenweise Missempfindungen an den Fingerspitzen, Schwäche gefühl im linken Arm und Schwindel, bestehend seit 2006, sowie eine de pressive Stimmungslage (Ziff. 1.1). Aus neurologischer Sicht bestehe in der angestammten Tätigkeit eine Arbeitsunfähigkeit von maximal 50 % (Ziff. 1.6).

4.1 Dr. C.___ diagnostizierte mit Bericht vom 21. Mai 2013 (Urk. 6/77) eine Multiple Sklerose mit schubförmigem Verlauf, bleibender Fatigue, rascher Erschöp fung, phasenweise Missempfindungen an den Fingerspitzen, Schwäche gefühl im linken Arm und Schwindel, bestehend seit 2006, sowie eine de pressive Stimmungslage (Ziff. 1.1). Aus neurologischer Sicht bestehe in der angestammten Tätigkeit eine Arbeitsunfähigkeit von maximal 50 % (Ziff. 1.6). 4.2 Dr. D.___ diagnostizierte mit Bericht vom 24. Juni 2013 (Urk. 6/8 0) eine depressive Episode, aktuell leichte Ausprägung ohne soma tisches Syndrom (ICD-10 F32.0), sowie eine Multiple Sklerose (Ziff. 1.1). Es sei eine Verbesserung der kognitiven Leistungsfähigkeit, eine Stimmungsaufhellung und eine Reduk tion der Insuffizienzgefühle feststellbar. Die Prognose bezüglich weiterer Reduk tion der Symptomatik könne eher optimistisch gestellt werden (Ziff. 1.4). Als Wirtschaftsprüferin sei die Beschwerdeführerin seit 21. Februar 2011 voll arbeits unfähig; sie sei zu 100 % berentet (Ziff. 1.6). Der zeitliche Umfang einer angepassten Tätigkeit betrage höchstens 50 % (Ziff. 1.7). Ein Arbeitsversuch könne sofort zu 40 bis 60 % gestartet werden (Ziff. 1.9).

4.2 Dr. D.___ diagnostizierte mit Bericht vom 24. Juni 2013 (Urk. 6/8 0) eine depressive Episode, aktuell leichte Ausprägung ohne soma tisches Syndrom (ICD-10 F32.0), sowie eine Multiple Sklerose (Ziff. 1.1). Es sei eine Verbesserung der kognitiven Leistungsfähigkeit, eine Stimmungsaufhellung und eine Reduk tion der Insuffizienzgefühle feststellbar. Die Prognose bezüglich weiterer Reduk tion der Symptomatik könne eher optimistisch gestellt werden (Ziff. 1.4). Als Wirtschaftsprüferin sei die Beschwerdeführerin seit 21. Februar 2011 voll arbeits unfähig; sie sei zu 100 % berentet (Ziff. 1.6). Der zeitliche Umfang einer angepassten Tätigkeit betrage höchstens 50 % (Ziff. 1.7). Ein Arbeitsversuch könne sofort zu 40 bis 60 % gestartet werden (Ziff. 1.9). 4.3 Am 15. Januar 2015 (Urk. 6/101) berichtete Dr. C.___ erneut und diag nos tizierte eine Multiple Sklerose mit schubförmigem Verlauf, bleibender Fatigue, rascher Erschöpfung, phasenweise Missempfindungen und Koordina tions störungen an Händen und Fingern beidseits seit 2006 sowie eine depressive Stimmungslage (Ziff. 1.2). Die bisherige Tätigkeit als Sachbearbeiterin sei mit einer zeitlichen Präsenz von 60 % und einer Leistung von 50 % zumutbar, dies wegen vermehrten Pausen und benötigter Erholungszeit (Ziff. 2.1).

4.3 Am 15. Januar 2015 (Urk. 6/101) berichtete Dr. C.___ erneut und diag nos tizierte eine Multiple Sklerose mit schubförmigem Verlauf, bleibender Fatigue, rascher Erschöpfung, phasenweise Missempfindungen und Koordina tions störungen an Händen und Fingern beidseits seit 2006 sowie eine depressive Stimmungslage (Ziff. 1.2). Die bisherige Tätigkeit als Sachbearbeiterin sei mit einer zeitlichen Präsenz von 60 % und einer Leistung von 50 % zumutbar, dies wegen vermehrten Pausen und benötigter Erholungszeit (Ziff. 2.1). 4.4 Am 25. März 2015 (Urk. 6/103) berichtete Dr. D.___ erneut und nannte eine mittelgradige depressive Episode ohne somatisches Syndrom (ICD-10 F32.10) sowie die Multiple Sklerose als Diagnosen (Ziff. 1.2). Das aktuelle Pen sum betrage 60 % und sei der psychischen und somatischen Pathologie und Belastbarkeit angepasst (Ziff. 2.1). Bei chronifizierter depressiver Symptomatik könne die Patientin ihr Arbeitspensum von 60 % knapp bewältigen. Es ergäben sich aber immer wieder tageweise Arbeitsausfälle aufgrund psychischer Über lastung und der Symptomatik der Multiplen Sklerose (Ziff. 3.1). Zum jetzigen Zeitpunkt müsse die Prognose bezüglich der Möglichkeit einer weiteren Reduk tion der psychopathologischen Symptomatik eher pessimistisch gestellt werden (Ziff. 3.3).

4.4 Am 25. März 2015 (Urk. 6/103) berichtete Dr. D.___ erneut und nannte eine mittelgradige depressive Episode ohne somatisches Syndrom (ICD-10 F32.10) sowie die Multiple Sklerose als Diagnosen (Ziff. 1.2). Das aktuelle Pen sum betrage 60 % und sei der psychischen und somatischen Pathologie und Belastbarkeit angepasst (Ziff. 2.1). Bei chronifizierter depressiver Symptomatik könne die Patientin ihr Arbeitspensum von 60 % knapp bewältigen. Es ergäben sich aber immer wieder tageweise Arbeitsausfälle aufgrund psychischer Über lastung und der Symptomatik der Multiplen Sklerose (Ziff. 3.1). Zum jetzigen Zeitpunkt müsse die Prognose bezüglich der Möglichkeit einer weiteren Reduk tion der psychopathologischen Symptomatik eher pessimistisch gestellt werden (Ziff. 3.3). 4.5 RAD-Arzt Dr. E.___ hielt am 15. Mai 2015 (Urk. 6/105/4) fest, beide behan delnden Ärzte gingen von einer Arbeitsfähigkeit von 60 % in der bisherigen Tätigkeit aus. Dass die Leistungsfähigkeit aus neurologischer Sicht lediglich 50 % betrage, werde weder mit Befunden gestützt, noch im Arbeitsvertrag der Beschwerdeführerin mit dem Stadtspital F.___ erwähnt. Es sei damit von einer relevanten Verbesserung des Gesundheitszustandes auszugehen.

4.5 RAD-Arzt Dr. E.___ hielt am 15. Mai 2015 (Urk. 6/105/4) fest, beide behan delnden Ärzte gingen von einer Arbeitsfähigkeit von 60 % in der bisherigen Tätigkeit aus. Dass die Leistungsfähigkeit aus neurologischer Sicht lediglich 50 % betrage, werde weder mit Befunden gestützt, noch im Arbeitsvertrag der Beschwerdeführerin mit dem Stadtspital F.___ erwähnt. Es sei damit von einer relevanten Verbesserung des Gesundheitszustandes auszugehen. 4.6 Dr. C.___ stellt mit Bericht vom 27. Mai 2015 (Urk. 6/113/3-4 = Urk. 6/120/18-19) folgende hier verkürzt wiedergegebenen Diagnosen:

4.6 Dr. C.___ stellt mit Bericht vom 27. Mai 2015 (Urk. 6/113/3-4 = Urk. 6/120/18-19) folgende hier verkürzt wiedergegebenen Diagnosen: - Multiple Sklerose mit schubförmigem Verlauf

Multiple Sklerose mit schubförmigem Verlauf - Ganzkörperexanthem am ehesten auf Cipralex

Ganzkörperexanthem am ehesten auf Cipralex - Migraine sans Migraine

Migraine sans Migraine - rezidivierende depressive Stimmungslage

rezidivierende depressive Stimmungslage Es bestehe ein akuter schwerer Krankheitsschub der bekannten Multiplen Skle rose mit zervikal Markläsionen und sensomotorischer Tetrasymptomatik. Die Beschwerdeführerin sei ab 26. Mai 2015 bis auf weiteres vollständig arbeitsun fähig (Urk. 6/113/2).

Es bestehe ein akuter schwerer Krankheitsschub der bekannten Multiplen Skle rose mit zervikal Markläsionen und sensomotorischer Tetrasymptomatik. Die Beschwerdeführerin sei ab 26. Mai 2015 bis auf weiteres vollständig arbeitsun fähig (Urk. 6/113/2). 4.7 Vom 15. Juni bis 14. Juli 2015 hielt sich die Beschwerdeführerin stationär in der Klinik G.___ auf. Mit Austrittsbericht vom 7. August 2015 (Urk. 6/120/3-6) wurden die folgenden, hier verkürzt wiedergegebenen Diagnosen gestellt (S. 1):

4.7 Vom 15. Juni bis 14. Juli 2015 hielt sich die Beschwerdeführerin stationär in der Klinik G.___ auf. Mit Austrittsbericht vom 7. August 2015 (Urk. 6/120/3-6) wurden die folgenden, hier verkürzt wiedergegebenen Diagnosen gestellt (S. 1): - schubförmige Verlaufsform einer Multiplen Sklerose

schubförmige Verlaufsform einer Multiplen Sklerose - erneuter Krankheitsschub mit aktuell floridem zervikalem Herd (Mai 2015) unter Stopp von Gylenia aufgrund von Lymphozytopenie (Januar 2015)

erneuter Krankheitsschub mit aktuell floridem zervikalem Herd (Mai 2015) unter Stopp von Gylenia aufgrund von Lymphozytopenie (Januar 2015) - Migräne mit Aura und Aura ohne Migräne

Migräne mit Aura und Aura ohne Migräne - rezidivierende depressive Episoden

rezidivierende depressive Episoden - chronisch rezidivierende Polyarthralgien unklarer Genese

chronisch rezidivierende Polyarthralgien unklarer Genese Die Beschwerdeführerin sei am 14. Juli 2015 in gutem Allgemeinzustand, jedoch nur mit teilweiser Verbesserung von Kraft, Ausdauer, Koordination und Fein motorik nach Hause entlassen worden. Da sich die Feinmotorik und die Koor dinationsstörungen an den beiden oberen Extremitäten bis dato nur teilweise zurückgebildet hätten, sei ein Wiedereinstieg mit 60 % in der bis zum Schub ereignis ausgeübten Tätigkeit zurzeit nicht realistisch (S. 3). Sie sei bis zum 31. August 2015 zu 100 % arbeitsunfähig. In Absprache mit der Patientin empfehle man einen therapeutischen Arbeitsversuch in der zuvor ausgeübten beruflichen Tätigkeit mit anfänglich maximal zwei Stunden Anwesenheit und 40 % Leistung (S. 4).

Die Beschwerdeführerin sei am 14. Juli 2015 in gutem Allgemeinzustand, jedoch nur mit teilweiser Verbesserung von Kraft, Ausdauer, Koordination und Fein motorik nach Hause entlassen worden. Da sich die Feinmotorik und die Koor dinationsstörungen an den beiden oberen Extremitäten bis dato nur teilweise zurückgebildet hätten, sei ein Wiedereinstieg mit 60 % in der bis zum Schub ereignis ausgeübten Tätigkeit zurzeit nicht realistisch (S. 3). Sie sei bis zum 31. August 2015 zu 100 % arbeitsunfähig. In Absprache mit der Patientin empfehle man einen therapeutischen Arbeitsversuch in der zuvor ausgeübten beruflichen Tätigkeit mit anfänglich maximal zwei Stunden Anwesenheit und 40 % Leistung (S. 4). 4.8 Dr. C.___ diagnostizierte mit Verlaufsbericht vom 27. Oktober 2015 (Urk. 6/120/1-2) unverändert eine Multiple Sklerose mit schubförmigem Verlauf. Der Gesundheitszustand habe sich verschlechtert; es bestehe eine sensomotorische Tetrasymptomatik seit dem erneuten Schub im Mai 2015. Mittelfristig, nach Erholung vom aktuellen Krankheitsschub, sei die Beschwerdeführerin maximal zu 50 % in einer angepassten Tätigkeit (leichte Büroarbeit) arbeitsfähig. Die Leistungsfähigkeit sei zu etwa 10 % durch ver mehrte Pausen und Erholung vermindert (S. 1).

4.8 Dr. C.___ diagnostizierte mit Verlaufsbericht vom 27. Oktober 2015 (Urk. 6/120/1-2) unverändert eine Multiple Sklerose mit schubförmigem Verlauf. Der Gesundheitszustand habe sich verschlechtert; es bestehe eine sensomotorische Tetrasymptomatik seit dem erneuten Schub im Mai 2015. Mittelfristig, nach Erholung vom aktuellen Krankheitsschub, sei die Beschwerdeführerin maximal zu 50 % in einer angepassten Tätigkeit (leichte Büroarbeit) arbeitsfähig. Die Leistungsfähigkeit sei zu etwa 10 % durch ver mehrte Pausen und Erholung vermindert (S. 1). 4.9 Dr. D.___ diagnostizierte mit Bericht vom 12. März 2016 (Urk. 6/127) eine seit 2010 bestehende mittelgradige depressive Episode ohne somatisches Syndrom (Ziff. 1.2; ICD-10 F32.10). Die bisherige Tätigkeit als Wirtschaftsprüferin sei nicht mehr möglich. Gegenwärtig arbeite die Patientin in einem Pensum von 50 % in der Buchhaltung. In einer angepassten Tätigkeit bestehe eine Arbeitsfähigkeit von 50 % (Ziff. 2.1). Der Verlauf sei stabil. Trotz depressiver Symptomatik könne die Beschwerdeführerin ihr Arbeitspensum von 50 % knapp bewältigen. Immer wieder ergäben sich jedoch tageweise Arbeits ausfälle aufgrund psychischer Überbelastung oder aufgrund der Symptomatik im Zusammenhang mit der Multiplen Sklerose. Die Behandlung finde ein- bis zweimal monatlich statt (Ziff. 3.1).

4.9 Dr. D.___ diagnostizierte mit Bericht vom 12. März 2016 (Urk. 6/127) eine seit 2010 bestehende mittelgradige depressive Episode ohne somatisches Syndrom (Ziff. 1.2; ICD-10 F32.10). Die bisherige Tätigkeit als Wirtschaftsprüferin sei nicht mehr möglich. Gegenwärtig arbeite die Patientin in einem Pensum von 50 % in der Buchhaltung. In einer angepassten Tätigkeit bestehe eine Arbeitsfähigkeit von 50 % (Ziff. 2.1). Der Verlauf sei stabil. Trotz depressiver Symptomatik könne die Beschwerdeführerin ihr Arbeitspensum von 50 % knapp bewältigen. Immer wieder ergäben sich jedoch tageweise Arbeits ausfälle aufgrund psychischer Überbelastung oder aufgrund der Symptomatik im Zusammenhang mit der Multiplen Sklerose. Die Behandlung finde ein- bis zweimal monatlich statt (Ziff. 3.1). 4.10 Dr. E.___ hielt am 8. April 2016 (Urk. 6/129/5) fest, es sei gestützt auf die Beurteilung durch Dr. C.___ und Dr. D.___ ab November 2015 von einer Arbeitsunfähigkeit von 50 statt 40 % auszugehen. Zudem müsse wohl zwischen der bisherigen Tätigkeit als Wirtschaftsprüferin und der ange passten Tätigkeit als Buchhalterin unterschieden werden, da erstere eine längere Zusatzausbildung beinhalte. Der Unterschied äussere sich kaum in medizini scher Hinsicht, aber allenfalls im Einkommensvergleich.

4.10 Dr. E.___ hielt am 8. April 2016 (Urk. 6/129/5) fest, es sei gestützt auf die Beurteilung durch Dr. C.___ und Dr. D.___ ab November 2015 von einer Arbeitsunfähigkeit von 50 statt 40 % auszugehen. Zudem müsse wohl zwischen der bisherigen Tätigkeit als Wirtschaftsprüferin und der ange passten Tätigkeit als Buchhalterin unterschieden werden, da erstere eine längere Zusatzausbildung beinhalte. Der Unterschied äussere sich kaum in medizini scher Hinsicht, aber allenfalls im Einkommensvergleich. 5.

5. 5.1 Ein Vergleich der medizinischen Akten ergibt, dass die Beschwerdeführerin im Zeitpunkt vor Erlass der rentenzusprechenden Verfügung vom 17. Oktober 2012 infolge der Multiplen Sklerose, insbesondere aber infolge der Panikstörung und einer schweren depressiven Störung zu 100 bis 80 % arbeitsunfähig war. Dabei äusserten sich die behandelnden Ärztinnen und Ärzte hinsichtlich einer Prog nose übereinstimmend dahingehend, dass mit der Wiederaufnahme einer Tätig keit gerechnet werden könne: Dr. Z.___ erwartete eine Arbeitsfähigkeit von 50 % (vgl. vorstehend E. 3.2), Dr. B.___ ebenso (vgl. vorstehend E. 3.3). Auch Dr. D.___ erachtete auf längere Sicht eine Arbeitsfähigkeit in einem Teilzeitpensum, grundsätzlich auch in der angestammten Tätigkeit, als möglich (vgl. vorstehend E. 3.5).

5.1 Ein Vergleich der medizinischen Akten ergibt, dass die Beschwerdeführerin im Zeitpunkt vor Erlass der rentenzusprechenden Verfügung vom 17. Oktober 2012 infolge der Multiplen Sklerose, insbesondere aber infolge der Panikstörung und einer schweren depressiven Störung zu 100 bis 80 % arbeitsunfähig war. Dabei äusserten sich die behandelnden Ärztinnen und Ärzte hinsichtlich einer Prog nose übereinstimmend dahingehend, dass mit der Wiederaufnahme einer Tätig keit gerechnet werden könne: Dr. Z.___ erwartete eine Arbeitsfähigkeit von 50 % (vgl. vorstehend E. 3.2), Dr. B.___ ebenso (vgl. vorstehend E. 3.3). Auch Dr. D.___ erachtete auf längere Sicht eine Arbeitsfähigkeit in einem Teilzeitpensum, grundsätzlich auch in der angestammten Tätigkeit, als möglich (vgl. vorstehend E. 3.5). Dies bewahrheitete sich in der Folge: Dr. C.___ erachtete im Mai 2013 aus neurologischer Sicht eine Arbeitsfähigkeit von maximal 50 % in der ange stammten Tätigkeit als zumutbar (vgl. vorstehend E. 4.1). Dr. D.___ ging im Juni 2013, nachdem er eine lediglich leichte Ausprägung einer de pressiven Episode diagnostizierte, von einer Arbeitsfähigkeit in einer behinde rungsangepassten Tätigkeit im Umfang von 50 % aus und hielt die Beschwer deführerin in der angestammten Tätigkeit als Wirtschaftsprüferin weiterhin für vollständig arbeitsunfähig (vgl. vorstehend E. 4.2). Dies vermag angesichts des Umstands, dass die Beschwerdeführerin zu diesem Zeitpunkt lediglich noch an einer grundsätzlich nicht invalidisierenden (Urteil des Bundesgerichts 9C_337/2015 vom 7. April 2016 E. 4.4.1 mit w eiteren Hinweisen) leichtgradigen depressiven Episode litt, nicht restlos zu überzeugen. Im weiteren Verlauf diag nostizierte er jedoch eine mittelgradige depressive Episode (vgl. vorstehend E. 4.4) und ging, wie Dr. C.___, von einer Arbeitsfähigkeit von 50 % bezieh ungsweise von einer zeitlichen Präsenz von 60 % aus (vgl. vorstehend E. 4.3). Dieser Auffassung war zunächst auch RAD-Arzt Dr. E.___ (vgl. vorstehend E. 4. 5). Ab Ende Mai 2015 erlitt die Beschwerdeführerin jedoch einen neuen Schub der Multiplen Sklerose, welche vorübergehend wieder zu einer vollen Arbeitsun fähigkeit führte (vgl. vorstehend E. 4.6-4.7). Mittelfristig ging Dr. C.___ deshalb im Oktober 2015 von einer Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätig keit im Umfang von 50 % aus, dies mit einer Leistungsminderung von 10 % (vgl. vorstehend E. 4.8). Dr. D.___ erachtete bei der Diagnose einer mittelgradigen depressiven Episode weiterhin die angestammte Tätigkeit als Wirt schaftsprüferin als nicht mehr zumutbar und ging, gestützt auf die gegen wärtig ausgeübte Tätigkeit als Buchhalterin, von einer Arbeitsfähigkeit von 50 % in einer angepassten Tätigkeit aus. Die Beschwerdeführerin könne ihr Arbeits pensum trotz depressiver Symptomatik knapp bewältigen; es ergäben sich jedoch immer wieder tageweise Ausfälle aufgrund der psychischen Überbe las tung oder der Multiplen Sklerose (vgl. vorstehend E. 4.9).

Dies bewahrheitete sich in der Folge: Dr. C.___ erachtete im Mai 2013 aus neurologischer Sicht eine Arbeitsfähigkeit von maximal 50 % in der ange stammten Tätigkeit als zumutbar (vgl. vorstehend E. 4.1). Dr. D.___ ging im Juni 2013, nachdem er eine lediglich leichte Ausprägung einer de pressiven Episode diagnostizierte, von einer Arbeitsfähigkeit in einer behinde rungsangepassten Tätigkeit im Umfang von 50 % aus und hielt die Beschwer deführerin in der angestammten Tätigkeit als Wirtschaftsprüferin weiterhin für vollständig arbeitsunfähig (vgl. vorstehend E. 4.2). Dies vermag angesichts des Umstands, dass die Beschwerdeführerin zu diesem Zeitpunkt lediglich noch an einer grundsätzlich nicht invalidisierenden (Urteil des Bundesgerichts 9C_337/2015 vom 7. April 2016 E. 4.4.1 mit w eiteren Hinweisen) leichtgradigen depressiven Episode litt, nicht restlos zu überzeugen. Im weiteren Verlauf diag nostizierte er jedoch eine mittelgradige depressive Episode (vgl. vorstehend E. 4.4) und ging, wie Dr. C.___, von einer Arbeitsfähigkeit von 50 % bezieh ungsweise von einer zeitlichen Präsenz von 60 % aus (vgl. vorstehend E. 4.3). Dieser Auffassung war zunächst auch RAD-Arzt Dr. E.___ (vgl. vorstehend E. 4. 5). Ab Ende Mai 2015 erlitt die Beschwerdeführerin jedoch einen neuen Schub der Multiplen Sklerose, welche vorübergehend wieder zu einer vollen Arbeitsun fähigkeit führte (vgl. vorstehend E. 4.6-4.7). Mittelfristig ging Dr. C.___ deshalb im Oktober 2015 von einer Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätig keit im Umfang von 50 % aus, dies mit einer Leistungsminderung von 10 % (vgl. vorstehend E. 4.8). Dr. D.___ erachtete bei der Diagnose einer mittelgradigen depressiven Episode weiterhin die angestammte Tätigkeit als Wirt schaftsprüferin als nicht mehr zumutbar und ging, gestützt auf die gegen wärtig ausgeübte Tätigkeit als Buchhalterin, von einer Arbeitsfähigkeit von 50 % in einer angepassten Tätigkeit aus. Die Beschwerdeführerin könne ihr Arbeits pensum trotz depressiver Symptomatik knapp bewältigen; es ergäben sich jedoch immer wieder tageweise Ausfälle aufgrund der psychischen Überbe las tung oder der Multiplen Sklerose (vgl. vorstehend E. 4.9). 5.2 Hinsichtlich der Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin ist somit eine Ver besse rung eingetreten; sie wurde in einem Teilpensum wieder arbeitsfähig und -tätig. Es stellt sich jedoch die Frage, ob dies auch für die angestammte Tätigkeit als Wirtschaftsprüferin gilt, und zu wieviel Prozent sie arbeitsfähig – ange stammt und angepasst - ist.

5.2 Hinsichtlich der Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin ist somit eine Ver besse rung eingetreten; sie wurde in einem Teilpensum wieder arbeitsfähig und -tätig. Es stellt sich jedoch die Frage, ob dies auch für die angestammte Tätigkeit als Wirtschaftsprüferin gilt, und zu wieviel Prozent sie arbeitsfähig – ange stammt und angepasst - ist. Es ist angesichts der im Wesentlichen übereinstimmenden Angaben von Dr. D.___ und Dr. C.___ davon auszugehen, dass die Beschwerdeführerin in einer behinderungsangepassten Tätigkeit mindestens zu 50 % arbeitsfähig ist. Angesichts des Umstands, dass sie nach dem letzten Krank heitsschub trotz stationärem Aufenthalt und intensiver Therapie nur mit teilweiser Verbesserung von Kraft, Ausdauer, Koordination und Feinmotorik hat entlassen werden können, sowie der Feststellung von Dr. D.___, dass auch bei angepasster Tätigkeit weiterhin krankheitshalber Ausfälle zu erwarten seien, und des Hinweises von Dr. C.___, wonach die Leis tungsfähigkeit etwa zu 10 % eingeschränkt sei, kann die angestammte Tätigkeit als Wirtschaftsprüferin mindestens zum hier zu prüfenden Zeitpunkt jedoch nicht als zumutbar betrachtet werden, auch nicht in einem Teilpensum. Dr. E.___ (vorstehend E. 4.10) nahm keine Begründung vor, weshalb die Tätigkeit als Wirtschaftsprüferin und diejenige als Buchhalterin keinen medizinischen Unterschied mache. Dies, obwohl Dr. D.___ bereits im Jahr 2011 beschrieb, dass die hohe mentale, psychische und zeitliche Arbeitsbelastung im bisherigen Beruf nicht mehr zu bewältigen sei (vgl. vorstehend E. 3.5). Die aktuell bestehenden Beeinträchtigungen mit ärztlicherseits zu erwartenden Ein brüchen psychischer Art und schubförmigem Verlauf der Multiplen Sklerose lassen sich denn auch kaum mit den Anforderungen als Wirtschaftsprüferin, welche externe Kunden zu betreuen (vgl. Urk. 6/20/13) und die Bereiche Revi sion, Steuern, Rechnungswesen, Unternehmensberatung sowie Treuhand - oft auf einen bestimmten Termin hin - zu verantworten hat, vereinbaren (vgl. dazu die Homepage des Fachverbands, www.expertsuisse.ch).

Es ist angesichts der im Wesentlichen übereinstimmenden Angaben von Dr. D.___ und Dr. C.___ davon auszugehen, dass die Beschwerdeführerin in einer behinderungsangepassten Tätigkeit mindestens zu 50 % arbeitsfähig ist. Angesichts des Umstands, dass sie nach dem letzten Krank heitsschub trotz stationärem Aufenthalt und intensiver Therapie nur mit teilweiser Verbesserung von Kraft, Ausdauer, Koordination und Feinmotorik hat entlassen werden können, sowie der Feststellung von Dr. D.___, dass auch bei angepasster Tätigkeit weiterhin krankheitshalber Ausfälle zu erwarten seien, und des Hinweises von Dr. C.___, wonach die Leis tungsfähigkeit etwa zu 10 % eingeschränkt sei, kann die angestammte Tätigkeit als Wirtschaftsprüferin mindestens zum hier zu prüfenden Zeitpunkt jedoch nicht als zumutbar betrachtet werden, auch nicht in einem Teilpensum. Dr. E.___ (vorstehend E. 4.10) nahm keine Begründung vor, weshalb die Tätigkeit als Wirtschaftsprüferin und diejenige als Buchhalterin keinen medizinischen Unterschied mache. Dies, obwohl Dr. D.___ bereits im Jahr 2011 beschrieb, dass die hohe mentale, psychische und zeitliche Arbeitsbelastung im bisherigen Beruf nicht mehr zu bewältigen sei (vgl. vorstehend E. 3.5). Die aktuell bestehenden Beeinträchtigungen mit ärztlicherseits zu erwartenden Ein brüchen psychischer Art und schubförmigem Verlauf der Multiplen Sklerose lassen sich denn auch kaum mit den Anforderungen als Wirtschaftsprüferin, welche externe Kunden zu betreuen (vgl. Urk. 6/20/13) und die Bereiche Revi sion, Steuern, Rechnungswesen, Unternehmensberatung sowie Treuhand - oft auf einen bestimmten Termin hin - zu verantworten hat, vereinbaren (vgl. dazu die Homepage des Fachverbands, www.expertsuisse.ch). 5.3 Eine behinderungsangepasste Tätigkeit ist hingegen sowohl gemäss Dr. E.___ wie auch gestützt auf die vorhandenen neurologischen und psychiatrischen Berichte ab November 2015 im Umfang von 50 % zumutbar; dies steht mit der Akten lage in Einklang (vgl. vorstehend E. 5.1). Weitere Abklärungen diesbezüglich sind nicht notwendig. Somit ist zusammenfassend festzuhalten, dass die ange stammte Tätigkeit weiterhin nicht, eine behinderungsangepasste Tätigkeit jedoch ab November 2015 zu 50 % zumutbar ist. Damit ist eine relevante Verbesserung eingetreten.

5.3 Eine behinderungsangepasste Tätigkeit ist hingegen sowohl gemäss Dr. E.___ wie auch gestützt auf die vorhandenen neurologischen und psychiatrischen Berichte ab November 2015 im Umfang von 50 % zumutbar; dies steht mit der Akten lage in Einklang (vgl. vorstehend E. 5.1). Weitere Abklärungen diesbezüglich sind nicht notwendig. Somit ist zusammenfassend festzuhalten, dass die ange stammte Tätigkeit weiterhin nicht, eine behinderungsangepasste Tätigkeit jedoch ab November 2015 zu 50 % zumutbar ist. Damit ist eine relevante Verbesserung eingetreten. 6.

6. 6.1 Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei aus geglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalidenein kommen), in Bezie hung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht in valid geworden wäre (sog. Valideneinkommen ). Der Einkommens ver gleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die beiden hypothetischen Erwerbseinkommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gege n übergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditäts grad bestimmen lässt (sog. allgemeine Methode des Einkommensvergleichs; BGE 130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen).

6.1 Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei aus geglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalidenein kommen), in Bezie hung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht in valid geworden wäre (sog. Valideneinkommen ). Der Einkommens ver gleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die beiden hypothetischen Erwerbseinkommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gege n übergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditäts grad bestimmen lässt (sog. allgemeine Methode des Einkommensvergleichs; BGE 130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen). 6.2 Gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung ist für die Ermittlung des Validen einkommens entscheidend, was die versicherte Person im Zeitpunkt des frühest möglichen Rentenbeginns nach dem Beweisgrad der überwiegenden Wahr schein lichkeit als Gesunde tatsächlich verdient hätte. Dabei wird in der Regel am zuletzt erzielten, nötigenfalls der Teuerung und der realen Einkommensent wick lung angepassten Verdienst angeknüpft, da es empirischer Erfahrung entspricht, dass die bisherige Tätigkeit ohne Gesundheitsschaden fortgesetzt worden wäre (BGE 139 V 28 E. 3.3.2; BGE 135 V 58 E. 3.1; BGE 134 V 322 E. 4.1 mit Hin weis).

6.2 Gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung ist für die Ermittlung des Validen einkommens entscheidend, was die versicherte Person im Zeitpunkt des frühest möglichen Rentenbeginns nach dem Beweisgrad der überwiegenden Wahr schein lichkeit als Gesunde tatsächlich verdient hätte. Dabei wird in der Regel am zuletzt erzielten, nötigenfalls der Teuerung und der realen Einkommensent wick lung angepassten Verdienst angeknüpft, da es empirischer Erfahrung entspricht, dass die bisherige Tätigkeit ohne Gesundheitsschaden fortgesetzt worden wäre (BGE 139 V 28 E. 3.3.2; BGE 135 V 58 E. 3.1; BGE 134 V 322 E. 4.1 mit Hin weis). 6.3 Die Beschwerdegegnerin ermittelte für das Jahr 2015 ein Valideneinkommen von Fr. 140‘064.-- (Urk. 2 Verfügungsteil 2 S. 2), was nicht zu beanstanden und nunmehr von der Beschwerdeführerin nicht bestritten ist (vgl. Urk. 1 S. 5 Ziff. 22). Entgegen der Annahme der Beigeladenen (vgl. Urk. 18 S. 6) ist es zulässig, dass das Valideneinkommen neu beurteilt wurde: Da sich ein Aspekt aus dem gesamten für die Anspruchsberechtigung erheblichen Tatsachen spek trum - vorliegend die Arbeitsfähigkeit - wesentlich verändert hat, kann das Valideneinkommen frei überprüft werden, und zwar unabhängig davon, ob sich die revisionserhebliche Änderung auf ein anderes Element der Anspruchs be rechtigung bezi eht (BGE 130 V 253 E. 3.4 ).

6.3 Die Beschwerdegegnerin ermittelte für das Jahr 2015 ein Valideneinkommen von Fr. 140‘064.-- (Urk. 2 Verfügungsteil 2 S. 2), was nicht zu beanstanden und nunmehr von der Beschwerdeführerin nicht bestritten ist (vgl. Urk. 1 S. 5 Ziff. 22). Entgegen der Annahme der Beigeladenen (vgl. Urk. 18 S. 6) ist es zulässig, dass das Valideneinkommen neu beurteilt wurde: Da sich ein Aspekt aus dem gesamten für die Anspruchsberechtigung erheblichen Tatsachen spek trum - vorliegend die Arbeitsfähigkeit - wesentlich verändert hat, kann das Valideneinkommen frei überprüft werden, und zwar unabhängig davon, ob sich die revisionserhebliche Änderung auf ein anderes Element der Anspruchs be rechtigung bezi eht (BGE 130 V 253 E. 3.4 ). 6.4 Für die Festsetzung des trotz Gesundheitsschädigung zumutbarerweise noch realisierbaren Einkommens (Invalideneinkommen) ist nach der Rechtsprechung primär von der beruflich-erwerblichen Situation auszugehen, in welcher die versicherte Person konkret steht. Übt sie nach Eintritt der Invalidität eine Erwerbstätigkeit aus, bei der – kumulativ – besonders stabile Arbeitsverhältnisse gegeben sind und anzunehmen ist, dass sie die ihr verbliebene Arbeitsfähigkeit in zumutbarer Weise voll ausschöpft, und erscheint zudem das Einkommen aus der Arbeitsleistung als angemessen und nicht als Soziallohn, gilt grundsätzlich der tatsächlich erzielte Verdienst als Invalidenlohn (BGE 139 V 592 E. 2.3; BGE 135 V 297 E. 5.2; BGE 129 V 472 E. 4.2.1; BGE 126 V 75 E. 3b/ aa ).

6.4 Für die Festsetzung des trotz Gesundheitsschädigung zumutbarerweise noch realisierbaren Einkommens (Invalideneinkommen) ist nach der Rechtsprechung primär von der beruflich-erwerblichen Situation auszugehen, in welcher die versicherte Person konkret steht. Übt sie nach Eintritt der Invalidität eine Erwerbstätigkeit aus, bei der – kumulativ – besonders stabile Arbeitsverhältnisse gegeben sind und anzunehmen ist, dass sie die ihr verbliebene Arbeitsfähigkeit in zumutbarer Weise voll ausschöpft, und erscheint zudem das Einkommen aus der Arbeitsleistung als angemessen und nicht als Soziallohn, gilt grundsätzlich der tatsächlich erzielte Verdienst als Invalidenlohn (BGE 139 V 592 E. 2.3; BGE 135 V 297 E. 5.2; BGE 129 V 472 E. 4.2.1; BGE 126 V 75 E. 3b/ aa ). 6.5 Die Beschwerdeführerin ist seit 1. November 2015 bei der H.___ AG als Finanzbuchhalterin in einem Pensum von 60 % sowie zu einem Jahreslohn von Fr. 55‘900.-- angestellt (vgl. Urk. 6/118). Dass sie mit dem Pensum von 60 % ihre Restarbeitsfähigkeit von 50 % in zumutbarer Weise ausschöpft, ist unbestritten. Es sind den Akten keinerlei Hinweise dafür zu ent nehmen, dass es sich bei dieser Tätigkeit nicht um besonders stabile Arbeits verhältnisse, ein der Arbeitsleistung unangemessenes Einkommen oder um Soziallohn handelt; auch sind keine Anzeichen dafür ersichtlich, dass es sich bei der fraglichen Anstellung um einen absolut einmaligen Glücksfall handelte. Insbesondere bewegt sich das erzielte Einkommen von monatlich Fr. 4‘300.-- im Rahmen des statistischen Einkommens von Frauen im Bereich Finanzdienst leis tungen im Kompetenzniveau 3 (komplexe Tätigkeiten, welche ein grosses Wissen in einem Spezialgebiet voraussetzen), wo 2014 monatlich durchschnittlich Fr. 6‘948.-- beziehungsweise in einem Pensum von 60 % rund Fr. 4‘169.-- brutto verdient werden konnten (vgl. die Schweizerische Lohnstrukturerhebung 2014, Tabelle TA1_tirage_skill_level, Rubrik Nr. 64-66). Unter Berücksichtigung der nominalen Lohnentwicklung in diesem Bereich in Höhe von 0.5 % (Quelle: Bundesamt für Statistik) ergäbe dies einen statistischen Monatslohn von rund Fr. 4‘190.--, was lediglich Fr. 110.-- weniger ist, als die Beschwerdeführerin monatlich verdient. Mit anderen Worten erzielt sie einen auf dem ersten Arbeitsmarkt als angemessen zu betrachtenden Lohn.

6.5 Die Beschwerdeführerin ist seit 1. November 2015 bei der H.___ AG als Finanzbuchhalterin in einem Pensum von 60 % sowie zu einem Jahreslohn von Fr. 55‘900.-- angestellt (vgl. Urk. 6/118). Dass sie mit dem Pensum von 60 % ihre Restarbeitsfähigkeit von 50 % in zumutbarer Weise ausschöpft, ist unbestritten. Es sind den Akten keinerlei Hinweise dafür zu ent nehmen, dass es sich bei dieser Tätigkeit nicht um besonders stabile Arbeits verhältnisse, ein der Arbeitsleistung unangemessenes Einkommen oder um Soziallohn handelt; auch sind keine Anzeichen dafür ersichtlich, dass es sich bei der fraglichen Anstellung um einen absolut einmaligen Glücksfall handelte. Insbesondere bewegt sich das erzielte Einkommen von monatlich Fr. 4‘300.-- im Rahmen des statistischen Einkommens von Frauen im Bereich Finanzdienst leis tungen im Kompetenzniveau 3 (komplexe Tätigkeiten, welche ein grosses Wissen in einem Spezialgebiet voraussetzen), wo 2014 monatlich durchschnittlich Fr. 6‘948.-- beziehungsweise in einem Pensum von 60 % rund Fr. 4‘169.-- brutto verdient werden konnten (vgl. die Schweizerische Lohnstrukturerhebung 2014, Tabelle TA1_tirage_skill_level, Rubrik Nr. 64-66). Unter Berücksichtigung der nominalen Lohnentwicklung in diesem Bereich in Höhe von 0.5 % (Quelle: Bundesamt für Statistik) ergäbe dies einen statistischen Monatslohn von rund Fr. 4‘190.--, was lediglich Fr. 110.-- weniger ist, als die Beschwerdeführerin monatlich verdient. Mit anderen Worten erzielt sie einen auf dem ersten Arbeitsmarkt als angemessen zu betrachtenden Lohn. Es besteht daher kein Anlass, bei der Berechnung des Invalideneinkommens von hypothetischen Werten auszugehen.

Es besteht daher kein Anlass, bei der Berechnung des Invalideneinkommens von hypothetischen Werten auszugehen. 6.6 Der Vergleich des hypothetischen Valideneinkommens von Fr. 140‘064.-- mit dem tatsächlich erzielten Invalideneinkommen von Fr. 55‘900.-- ergibt eine Ein kommenseinbusse von Fr. 84‘164.-- und einen Invaliditätsgrad von 60 %, womit die Beschwerdeführerin ab 1. September 2016 Anspruch auf eine Drei viertels rente hat.

6.6 Der Vergleich des hypothetischen Valideneinkommens von Fr. 140‘064.-- mit dem tatsächlich erzielten Invalideneinkommen von Fr. 55‘900.-- ergibt eine Ein kommenseinbusse von Fr. 84‘164.-- und einen Invaliditätsgrad von 60 %, womit die Beschwerdeführerin ab 1. September 2016 Anspruch auf eine Drei viertels rente hat. Der angefochtene Entscheid erweist sich somit als nicht rechtens. Dies führt zur Gutheissung der Beschwerde.

Der angefochtene Entscheid erweist sich somit als nicht rechtens. Dies führt zur Gutheissung der Beschwerde. 7.

7.1 Da es um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind unabhängig vom Streit wert festzulegen ( Art. 69 Abs. 1 bis IVG) und auf Fr. 8 00.-- anzusetzen.

7.1 Da es um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind unabhängig vom Streit wert festzulegen ( Art. 69 Abs. 1 bis IVG) und auf Fr. 8 00.-- anzusetzen. Soweit die Beigeladene aktiv am Verfahren teilgenommen hat, besteht keine Dispens von der Kosten pflicht (Kommentar zum Gesetz über das Sozialver sicherungsgericht des Kantons Zürich, 2. Auflage, Zürich/Basel/Genf 2009, § 14 Rz 33). Entsprechend dem Ausgang des Verfahrens sind die Kosten somi t der Beschwerdegegnerin und der Beigeladenen je hälftig aufzuerlegen.

Soweit die Beigeladene aktiv am Verfahren teilgenommen hat, besteht keine Dispens von der Kosten pflicht (Kommentar zum Gesetz über das Sozialver sicherungsgericht des Kantons Zürich, 2. Auflage, Zürich/Basel/Genf 2009, § 14 Rz 33). Entsprechend dem Ausgang des Verfahrens sind die Kosten somi t der Beschwerdegegnerin und der Beigeladenen je hälftig aufzuerlegen. 7.2 Ausgangsgemäss steht der obsiegenden Beschwerdeführerin eine Prozessent schädigung zu, die gemäss Art. 61 lit. g ATSG in Verbindung mit § 34 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht ( GSVGer ) ohn e Rücksicht auf den Streitwert nach der Bedeutung der Streitsache, nach der Schwierigkeit des Pro zesses und dem Mass des Obsiegens zu bemessen ist. In Anwendung dieser Kriterien ist die Parteientschädigung vorliegend beim praxisgemässen Stunden ansatz von Fr. 220.-- auf Fr. 2‘5 00.-- (inkl. Mehrwertsteuer und Barauslagen) festzusetzen und der Beschwerdegegnerin aufzuerlegen. Unterliegende Beigela dene können nur bei Bejahung einer mutwilligen oder leichtsinnigen Prozess führung zur Bezahlung einer Prozessentschädigung an die obsiegende Partei verpflichtet werden, was im hier zu beurteilenden Fall nicht zutrifft (vgl. Kommentar zum Gesetz über das Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich, a.a.O., § 14 Rz 34).

7.2 Ausgangsgemäss steht der obsiegenden Beschwerdeführerin eine Prozessent schädigung zu, die gemäss Art. 61 lit. g ATSG in Verbindung mit § 34 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht ( GSVGer ) ohn e Rücksicht auf den Streitwert nach der Bedeutung der Streitsache, nach der Schwierigkeit des Pro zesses und dem Mass des Obsiegens zu bemessen ist. In Anwendung dieser Kriterien ist die Parteientschädigung vorliegend beim praxisgemässen Stunden ansatz von Fr. 220.-- auf Fr. 2‘5 00.-- (inkl. Mehrwertsteuer und Barauslagen) festzusetzen und der Beschwerdegegnerin aufzuerlegen. Unterliegende Beigela dene können nur bei Bejahung einer mutwilligen oder leichtsinnigen Prozess führung zur Bezahlung einer Prozessentschädigung an die obsiegende Partei verpflichtet werden, was im hier zu beurteilenden Fall nicht zutrifft (vgl. Kommentar zum Gesetz über das Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich, a.a.O., § 14 Rz 34). Das Gericht erkennt:

Das Gericht erkennt: 1. In Gutheissung der Beschwerde wird die Verfügung der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, vom 14. Juli 2016 insoweit abgeändert, als festgestellt wird, dass die Beschwerde führerin ab 1. September 2016 Anspruch auf eine Dreiviertels rente hat.

1. In Gutheissung der Beschwerde wird die Verfügung der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, vom 14. Juli 2016 insoweit abgeändert, als festgestellt wird, dass die Beschwerde führerin ab 1. September 2016 Anspruch auf eine Dreiviertels rente hat. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 800.-- werden der Beschwerdegegnerin und der Beige ladenen je zur Hälfte auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein werden den Kosten pflich tigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 800.-- werden der Beschwerdegegnerin und der Beige ladenen je zur Hälfte auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein werden den Kosten pflich tigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt. 3. Die Beschwerdegegnerin wird verpflichtet, der Beschwerdeführerin eine Prozessent schädigung von Fr. 2'500.-- (inkl. Barauslagen und MWSt ) zu bezahlen.

3. Die Beschwerdegegnerin wird verpflichtet, der Beschwerdeführerin eine Prozessent schädigung von Fr. 2'500.-- (inkl. Barauslagen und MWSt ) zu bezahlen. 4. Zustellung gegen Empfangsschein an:

4. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Rechtsanwältin Melina Tzikas

Rechtsanwältin Melina Tzikas - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle

Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle - Rechtsanwältin Dr. Isabelle Vetter-Schreiber

Rechtsanwältin Dr. Isabelle Vetter-Schreiber - Bundesamt für Sozialversicherungen

Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an:

sowie an: - Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)

Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft) 5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).

5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zu zustellen.

Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zu zustellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).

Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin

MosimannLienhard