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Letztes Wochenende lud Reto Kestenholz samt seiner Turbo Boost Super Park Shape Crew zum alljährlichen Gravity Park Opening, bei dem der frisch aufgebaute Park zu ziemlich reduzierten Preisen und in gemütlicher Atmosphäre für den Sommer eingeweiht werden konnte.
Seit ungefähr vier Wochen ist es Geschichte: Das Raststättenrail, gelegen an der Autobahnraststätte zwischen Thun und Spiez. Mit seinen 27 Stufen erlangte es geringfügigen Ruhm, in dem es in einigen kleineren Produktionen einen Auftritt hatte, wie zum Beispiel in den Piesepampel-Filmen oder 2006 im Shabacru-Movie „Memory“ (Im Trailer ist es bei 0:52 zu sehen.)
Den Höhepunkt seiner Karriere erreichte das Rail dann mit dem Auftritt im Red Bull Drive By, einer gratis DVD über einen Europa-Railtrip, der dem Pleasure-Magazin beilag. Kein geringerer als Reto Kestenholz war es, der das Rail mit einem Frontside Boardslide in den Film beförderte und ihm eine Seite in der Pleasure-Gallery bescherte.
Millennium. Das Jahr 2000. Das neue Jahrtausend ist gerade erst angebrochen, das Ende der Welt ist entgegen einiger Befürchtungen (noch) nicht eingetreten. Adolf Ogi wird Bundespräsident, der Königsfliegenpilz wird Pilz des Jahres und Reto Kestenholz beginnt seine Arbeit als Shaper in Zermatt.
Zehn Jahre später. Das Jahr 2010. Adolf Ogi muss sich einer Rückenoperation unterziehen, Pilz des Jahres ist die Schleiereule, und der Gravity Park? Der hat das letzte Jahrzehnt mit Bravour überstanden, und trotz Finanzkrise, Globaler Erwärmung und Web 2.0 steht im Sommer in Zermatt immer noch ein Park, der sich international sehen lassen kann. Und er hat sogar eine eigene Facebook-Seite.