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Lichtshow anlässlich des 40. Geburtstags der Vereinigten Arabischen Emirate, 2011
Unser Besuch am 29. Dezember 2014
Sheikh Zayed bin Sultan Al Nahyan gehört zu den Gründervätern der Vereinigten Arabischen Emirate (VAE). 1971 wurde er von der Föderation zum ersten Präsidenten gewählt. Er war sehr beliebt und er übernahm das Amt weitere vier Mal: 1976, 1981, 1986 und 1991. Noch vor seinem Tod im Jahre 2004 nahm er die Planung für eine Moschee in die Hand in der 40’000 Gläubige Platz finden sollten. Aus seinem Privatvermögen stellte er offenbar die beachtliche Summe von 350 Millionen Euro bereit. Das ist viel Geld, Geld, das in den Emiraten dank der natürlichen Öl- und Gas-Ressourcen scheinbar problemlos in dieser Höhe in Grossprojekte gesteckt werden kann.
Gemäss Zayed sollte aus der Moschee ein islamisches Monument werden, dass nicht von Rivalitätsgedanken getrieben war, sondern auf Werten wie Frieden, Toleranz und Vielfalt gründete. Tugenden, die für Sheikh Zayed unweigerlich zum Islam gehörten.
Als Besucherin war ich beeindruckt von der Grösse und der ausgewogenen Schönheit des Gebäudes. Die feinen Materialien sind kunstvoll verarbeitet und zeugen von der grossen Leidenschaft der heimischen Herrscher für aufgeräumte und strahlende Ästhetik. Leider ist man im Gebäude nicht alleine. Die Touristen strömen zu Haufen in die Moschee, wofür ich Verständnis haben muss. Denn sie ist wirklich schön, die Sheikh Zayed Moschee.