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Die Diagnose: Diskusverlagerung mit Reposition
erfordert eine Beobachtung des Kiefers, wenn der Mund geöffnet wird. Bei Öffnung von mehr als 10 mm ist ein Klicken oder Knacken zu hören oder ein Einfangen zu fühlen, wenn der Diskus über den Kopf des Kondylus zurückspringt. Bei weiterer Öffnung bleibt der Kondylus auf dem Diskus. Für gewöhnlich ist ein weiteres Knacken reziprokes Knacken beim Kieferschluss zu hören, wenn der Kondylus über den Hinterrand des Diskus rutscht und der Diskus dann nach vorne gleitet. Eine Diskusverlagerung mit Reposition erfordert keine Behandlung, wenn der Patient den Mund ohne Beschwerden etwa 40mm öffnen kann.
Bei einer Krankheitsdauer von weniger als sechs Monaten kann eine anteriore Repositionierungsschiene angefertigt werden um den Unterkiefer nach vorne und auf den Diskus zu verlagern. Die Kaufläche ist so gestaltet, dass der Unterkiefer vorne gehalten wird, wenn der Patient auf die Schiene beißt. In dieser Position liegt der Diskus immer auf dem Kopf des Kondylus. Die Schiene wird nach und nach adjustiert, damit sich der Unterkiefer weiter nach posterior bewegen kann. Wenn der Diskus beim Strecken des oberen Anteils des m. pterygoideus lateralis auf dem Kondylus bleibt, spricht man davon, dass der Diskus eingefangen ist.