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Der sogenannte „Holbein-Tisch“
Lange galt die bemalte Tischplatte im Schweizerisehen Landesmuseum in Zürich als die erste gesicherte Arbelt von Hans Holbein d.J. Sie wurde 1633 der Zürcher Stadtbibliothek bereits als Werk von Holbein geschenkt und danach von Reisenden mehrfach als bedeutende Sehenswürdigkeit beschrieben. 1871 wurde sie neu entdeckt und fand wiederum als erstes Malwerk Holbeins in die Literatur Eingang. Der Autor weist nach, dass die Tischplatte vom bis dahin wenig bekannten Basler Mater Hans Herbst (1470-1552) ausgeführt worden ist.