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Kirchenchor Elgg
Am 24. September 1916, mitten in der Kriegszeit, versammelten sich 35 sangesfreudige Frauen und Männer in der Kirche mit der Absicht, einen Kirchenchor zu gründen. Pfarrer Beringer und die Kirchenpflege unterstützten das Vorhaben. Schon im Oktober konstituierte sich der Chor und stellte Statuten auf. Man wählte den Vorstand und als ersten Präsidenten Eduard Vollenweider. Ebenfalls im Oktober 1916 begannen unter der Leitung des Lehrers Karl Miethlich die Proben, und der erste Auftritt an Weihnachten wurde ein voller Erfolg.
Nach 20 Jahren wurde Karl Miethlich (1916-1936) als Dirigent von Fritz Kägi (1936-1945) abgelöst, welchem Lilli Fromaigeat (1947-1953), Ella Renfer-Weise (1954-1974), Hans Hoerni (1975-1984) und Roland Niederberger (1084-2010) folgten.
Seit 2011 leitet nun Hannah Lindner die Geschicke des rund 50 Sängerinnen und Sänger zählenden Kirchenchors. Der Chor ist verpflichtet, diverse Gottesdienste in der reformierten wie auch in der katholischen Kirche musikalisch zu umrahmen. Ausserdem organisiert er – begleitet von kleineren oder grösseren Ensembles – immer wieder Konzerte und Auftritte zu speziellen Anlässen. Ausführlich ist der Werdegang des Ökumenischen Kirchenchors Elgg den Jubiläumsschriften zum 75-jährigen und zum 100-jährigen Jubiläum zu entnehmen.
Im Jahr 2016 konnte der ökumenische Kirchenchor Elgg sein 100-jähriges Jubiläum feiern, dies mit einem Jubiläumskonzert unter der Leitung von Hannah Lindner. Der Kirchenchor sang, begleitet vom Ensemble „La Fontaine“, Werke von Claudio Monteverdi, Henry Purcell und Johann Sebastian Bach.
Heute proben wir jeweils im Kirchgemeindesaal des katholischen Kirchenzentrums St. Georg am Montag abend von 20 – 22 Uhr. Da wir mehrere Auftritte im Jahr bestreiten, sind die Proben interessant und vielseitig. Wir singen einerseits Lieder aus den Kirchgesangbüchern, ganze kirchliche Werke wie Kantaten, Messen und klassische Literatur, sowie englische Gospels, Schlager und weltliche Lieder. Das Repertoire wird immer umfassender.
2018 wurde die Tradition des Theaterspielens mit der Kriminalkomödie „Es war die Nachtigall und nicht die Leiche“ von Christine Steinwasser wieder aufgenommen. Dieses Jahr präsentiert die Theatergruppe am 7., 8. und 9. Mai im Werkgebäude Elgg die Komödie „Als der Film nach Schlotterberg kam“ von Andreas Kroll, ein Theaterstück mit Musik, welches das Publikum in die Goldenen Zwanziger entführt.