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Zwischen Ende Juli und Anfang August wurden an der Küste der Algarve, innerhalb einer Woche, 15 Schildkröten angeschwemmt.
Darunter waren Schildkröten der Gattung Caretta caretta, einer häufig an der Algarve vorkommenden Schildkrötenart und eine Lederschildkröte, bei der es sich um die grösste, lebende Schildkrötenart handelt, die jedoch selten in portugiesischen Gewässern vorkommt.
Die Kadaver wurden überwiegend im Sotavento, im Osten der Algarve, an den Stränden von Vila Real de Santo António, Manta Rota, Barril, Monte Gordo, Quarteira und Falésia gefunden.
Bisher sind dies die bekannten Fälle. Der Direktor des Bereichs Wissenschaft und Erziehung von Zoomarine, Elio Viente, appeliert an die Badegäste, angeschwemmte, verendete Tiere zu melden.
Zum einen geht es um die öffentliche Gesundheit, damit verendete Kadaver abtransportiert werden, wie auch um die Möglichkeit der Prävention um weitere tote Schildkröten zu vermeiden.
Es ist wichtig, alle Fälle zu analysieren um die Todesursache heraus zu finden.
Beispielsweise kann es sich um eine virale oder bakterielle Epidemie handeln. Andere Möglichkeiten ist die Verwicklung in Unfälle mit Booten und Schiffen.
Der Biologe weist ebenso darauf hin, dass die verendeten Tiere nicht berührt werden dürfen.
Es handelt sich bisher um Tiere mit unbekannter Todesursache, die sich bereits im Zustand der Zersetzung befinden und Viren, Bakterien oder Parasiten übertragen können.
Wer am Strand eine verendete Schildkröte findet, wird gebeten den Zoomarine oder die entsprechende Gemeinde zu benachrichtigen.
Dem Zoomarine, der als Ozeanpark der Algarve bekannt ist, ist auch eine Auffangstation für Tiere angeschlossen.
Kontakt: 289 560 300