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Bemerkung:
Le Corbusiers Fliege und die Silhouette von Ronchamps sind unverkennbar.)- Lisbeth Sachs (* 12. Mai 1914 in Neuenhof; † 13. August 2002 in Zürich), Schweizer Architektin. Sie wird verbreitet als eine der frühen prägenden Architektinnen der Schweizer Architekturgeschichte genannt.Bereits während des Schulbesuchs in Baden war Lisbeth Sachs regelmässig im Atelier von Berta Tappolet und Luise Meyer-Strasser in Zürich zu Gast. Daraufhin studierte die Tochter eines Ingenieurs an der ETH Zürich Architektur, wo sie 1939 bei Otto R. Salvisberg das Diplom ablegte. Wichtige Lehrer waren daneben auch Dunkel und Friedrich Hess. Während des Studiums war sie für ein Praktikum in Stockholm beim damals sehr beachteten Sven Ivar Lind, bei dem sie Pläne für den schwedischen Pavillon der Weltausstellung 1937 zeichnete, dessen filigrane Konstruktion sie sehr inspirierte. Ausserdem ging sie zur Mitarbeit bei Alvar Aalto nach Helsinki, einem Architekten, dessen Werk sie lebenslang beschäftigte und arbeitete in der Schweiz bei den Architekten Alfred Roth und bei Salvisbergs Nachfolger Roland Rohn in Zürich, bei Hermann Baur in Basel und bei Hans Brechbühler in Bern. Als fünfundzwanzigjährige Architektin gewann sie 1939 den Wettbewerb für den Bau des Kurtheaters Baden, dessen Realisierung sich aber bis 1952 hinauszog. Der erste Theaterbau nach dem Krieg wirkt heute noch transparent und frisch. Lisbeth Sachs arbeitete lange Zeit im Werkbund mit. Sie betätigte sich als Architekturkritikerin, und sie unterrichtete an der Kunstschule F+F in Zürich.