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Pünktlich zum Abflug zur WM fühlte ich mich wieder sehr gut und hatte keine Beschwerden mehr durch die Hirnerschütterung. Trotzdem war mir natürlich bewusst, dass ich vier Wochen Trainingspause hatte und keinen meiner Tricks machen konnte.
Als wir dann in Georgien angekommen sind, spielte das Wetter überhaupt nicht mit. Es hatte Windböen von über 60 km/h, was natürlich das Springen von unseren Schanzen nahezu verunmöglichte. Obwohl wir drei Trainingstage hatten, konnte ich den ganzen Slopestyle Course nur ca. 4 mal springen. Am Tag unserer Qualifikation war es dann aber wunderschönes Wetter und wir konnten den Wettkampf wie geplant durchführen. Durch die Trainingspause vor der WM und die schwierigen Trainings war es für mich noch etwas zu früh um wirklich meine Tricks alle schön stehen zu können. Durch diese nicht ganz einfache Situation konnte ich aber sehr viel lernen für die weiteren Wettkämpfe und auch für weitere Grossanlässe. Nach dem Slopestyle hatten wir dann direkt den Bigair Wettkampf, weil dieser vorverschoben werden musste, da das Wetter wieder nicht mitspielte. Auch am Tag der Qualifikation war das Wetter alles andere als optimal. Es hat den ganzen Tag geregnet und war sehr windig. Es wurde immer wieder diskutiert ob es sicher ist diesen Wettkampf durchzuführen. Am Schluss hat die FIS aber entschieden, das wir die Qualifikation fahren werden. Meinen ersten Sprung konnte ich gut landen, beim zweiten erwischte ich eine Windböe und flog viel zu weit und konnte so nicht auf meinen Füssen landen. Da aber nur ein Sprung zählte bin ich mit meinem „einfacheren“ Sprung doch noch 15. geworden.