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Günstige Kredite sollen auch für Stadthotels zugänglich werden. Die Schweizerische Gesellschaft für Hotelkredit soll entsprechend mehr Mittel erhalten, wie die Nachrichtenagentur Keystone-sda berichtet. Das soll sicherstellen, dass die Unterstützung von Stadthotels nicht auf Kosten der Hotels auf dem Land geschieht. Profitieren sollen aber nur Individualbetriebe in Städten. Die Wirtschaftskommission des Ständerates beantragt mit 9 zu 1 Stimme und 2 Enthaltungen ein Ja zur Motion, wie die Parlamentsdienste am Montag mitteilten.
Die Kommission ist laut der Mitteilung der Meinung, dass die Entwicklung der Immobilienpreise in den Städten den Druck auf Familienbetriebe erhöhe. Für Individualbetriebe werde es immer schwieriger, gegenüber grösseren Ketten konkurrenzfähig zu bleiben. Dass mit der Neuerung der Druck auf die Bundeskasse langfristig steigt, erwartet die Kommissionsmehrheit nicht. Die zusätzlich geforderten Geldmittel würden für Darlehen verwendet, die zurückbezahlt werden, hält sie dazu fest.
Die Motion stammt von der Wirtschaftskommission des Nationalrates. Der Tourismus in Städten habe stark an Bedeutung gewonnen, begründete sie den Vorstoss. Familienhotels in Städten stünden punkto Investitionen vor den gleichen Herausforderungen wie Beherbergungsbetriebe in Tourismusgebieten.
Der Nationalrat nahm die Motion im Juni mit 129 zu 49 Stimmen an; nur bei der SVP fand sie kein Gehör. Auch der Bundesrat lehnt die Motion ab. Hotels in Städten könnten eher rentabel betrieben werden als Hotels in Tourismusgebieten, die saisonalen Schwankungen unterworfen sind, schreibt er dazu. Er will auch keine Ungleichbehandlung von Hotels auf Grund der Besitzverhältnisse.