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Nicht selten werden in den etablierten Medien die Verbrechen des iranischen Mullah-Regimes an den Vereinigten Staaten thematisiert. Doch wie sieht es umgekehrt aus?
Anfang Januar 2020 wurde der iranische 2-Sterne-General Qassem Soleimani ermordet. Die US-Regierung rechtfertigte den Mord, indem sie Soleimani mit Terrorismus in Verbindung brachte. Dass ausgerechnet dieser Vorwurf von den USA kam und sie sich verpflichtet fühlten, ihn umzubringen, ist scheinheilig. Denn es sind die USA, die jahrzehntelang Aggression gegenüber dem souveränen Staat Iran ausgeübt haben.
Der Mossadegh-Putsch von 1953
Der US-amerikanische Staatsterrorismus gegenüber dem Iran fand seine Ursprünge in den 1950er-Jahren. Wie es dazu kam, wird in den folgenden Zeilen erläutert.
1908 machte Grossbritannien in Persien die erste erfolgreiche Erdölbohrung im Orient. Seitdem wurde die Erdölförderung im Iran von der Anglo-Iranian Oil Company, die später British Petrolium umbenannt wurde, kontrolliert (bis zur Verstaatlichung im Jahr 1951). Der überwiegende Anteil des Profits floss nach Grossbritannien. [1]
Im März 1951 kam es von Seiten des iranischen Parlaments zu einer Verabschiedung eines Gesetzes, welches die Nationalisierung des iranischen Erdöls vorsah. Als Reaktion verhängte die Seeflotte des Vereinigten Königreiches eine rechtswidrige Seeblockade, um den iranischen Erdölexport zu stoppen. Im April 1951 wählte das iranische Parlament Mohammad Mossadegh als Premierminister, um zu…..