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|Abt Ulrich von Veringen (1199-1200)

Abt Ulrich von Veringen
Ulrich von Veringen, 1199-1200. Ulrich stammte aus dem gräflichen Geschlecht der Veringer und war wahrscheinlich ein Sohn des Grafen Marquard und ein Bruder der Grafen Heinrich und Manegold von Veringen. Er war Propst in St. Gallen und wurde am 4.2.1199 zum Abt gewählt. Während seiner neunundvierzigwöchigen Regierungszeit stürzte er das Kloster in große Schulden. Für 190 Mark Silber und 100 Pfund Schillinge verpfändete er die Klosterhöfe zu Romanshorn, Hüttenwil und Elgg, zudem veräußerte er einen goldenen Kelch und anderen Klosterbesitz und hinter-ließ bei seinem Tod noch eine ungedeckte Schuld von 70 Pfund. Am 15.1. 1200, kaum ein Jahr nach seiner Wahl, starb er. Seine Jahrzeitstiftung ist erhalten geblieben.
(Duft, Johannes; Die Abtei St.Gallen, St. Gallen 1986)