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Für die 24 Reihenhäuser aus den 40er-Jahren wurde im Wettbewerbsverfahren ein Projekt für eine Gesamtsanierung inkl. Dachgeschossausbau evaluiert. Der Fokus des Verfahrens lag auf dem Dachausbau, da der zu niedrige First einen grösseren Eingriff in das Dachgeschoss verlangte.
Als bestehende Qualitäten wollten wir einerseits das zweigeschossige Erscheinungsbild der Siedlung sowie die ruhige Dachlandschaft erhalten. Demzufolge galt es ein Anheben der Traufe zu vermeiden und auf Dachaufbauten wie Lukarnen oder Gauben zu verzichtet.
Im vorgeschlagenen Konzept wird die notwendige Höhe für einen vollwertigen Wohnraum durch die Verlängerung der südlichen Dachflächen gewonnen. Gegen Norden fällt das Dach steil bis auf die bestehende Trauflinie ab und ist pro Haus mit einem grossen Fenster bestückt, das den neuen Dachraum grosszügig mit Aussicht und Tageslicht versorgt. Die Dachflächen drücken zum Fenster hin leicht nach aussen, wodurch die Interpretation des Fensters als Auge des Raums präzisiert und die Häuserzeilen sanft rhythmisiert werden.
Bauherrschaft Baugenossenschaft Heimet, Zürich
Gebäudeart Sanierung Wohnsiedlung
Wettbewerb Planerwahlverfahren, 2017