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Freude
(lat. laetitia) ist der angenehme, wie Trauer (tristitia) der unangenehme Affekt (s. Affekte), während Lust und Unlust das angenehme und unangenehme Gefühl bezeichnen. Dieselbe geht, wenn sie zum dauernden Gemütszustand wird, in Glückseligkeit (s. d.), wie die Trauer in Unseligkeit, wenn sie plötzlich auftritt, in Entzücken (s. d.), wie die Trauer in Entsetzen, über und stellt als jene nach der Ansicht des Eudämonismus (s. d.) das höchste Gut, als dieses nach der Ansicht des Hedonismus (s. d.) den höchsten Grad von Beseligung dar, das oder der dem Menschen zu teil werden kann.