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French Open - Roger Federer hat seine nationale Vormachtstellung einmal mehr zementiert. Im Achtelfinal von Roland Garros setzte sich der Weltranglisten-Dritte gegen Stanislas Wawrinka 6:3, 6:2, 7:5 durch.
Auch beim dritten Major-Duell der beiden besten Schweizer in den letzten 12 Monaten blieb Wawrinka so ohne Satzgewinn. Federer zeigte sich wie in den letzten beiden Runden sehr inspiriert, variierte Länge, Schnitt und Tempo eindrücklich und führte nach einer knappen Stunde schon mit zwei Sätzen. Im dritten Durchgang führte der Romand dann 4:1, ehe Federer die Kadenz merklich erhöhte und zwei der verbleibenden drei Returngames zu seinen Gunsten entschied. Nach 106 Minuten beendete er die Partie mit seinem achten Ass.
Wie immer seit Wimbledon 2004 hat Federer damit die letzten Acht eines Majors erreicht, Wawrinka bleibt diese Premiere in Paris hingegen weiterhin verwehrt. Er steht zum 28. Mal in Serie in einem grossen Viertelfinal und hat mit dieser unglaublichen Serie nun Jimmy Connors als alleinigen Rekordhalter abgelöst. Nach dem neunten Sieg im zehnten Duell gegen seinen Davis-Cup-Kollegen trifft Federer am Dienstag wieder auf einen Spieler, den er praktisch immer bezwungen hat. Im Head-to-Head gegen David Ferrer führt er 11:0, gegen Gael Monfils hat er fünf von sechs Partien gewonnen.
Wawrinka muss zwar vorerst weiter auf die Rückkehr in die Top ten warten, er darf mit dem Turnier aber zufrieden sein. Nachdem er vorher eine enttäuschende Sandplatzsaison absolviert hatte, rehabilitierte er sich nun mit drei Erfolgen, darunter dem beeindruckenden Comeback gegen Lokalheld Jo-Wilfried Tsonga (Fr/18).
SDA-ATS