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Armenien ist ein Binnenstaat in Vorderasien und im Kaukasus mit rund 3 Millionen Einwohnern. Er grenzt im Norden an Georgien, im Osten an Aserbaidschan, im Süden an die aserbaidschanische Exklave Nachitschewan und den Iran und im Westen an die Türkei. Das Staatsgebiet umfasst den nordöstlichen Teil des ehemals viel größeren armenischen Siedlungsgebiets, das jedoch in der wechselvollen Landesgeschichte nur selten ein vereintes Reich bildete. Hauptstadt und mit rund einer Million Einwohnern größte Stadt Armeniens ist Eriwan (Jerewan). Weitere wichtige Städte sind Gjumri, Wanadsor und Wagharschapat mit der weltberühmten Kathedrale von Etschmiadsin.
Klima: Durch das Gebiet der Republik Armenien verläuft der 40. Breitengrad, der auch durch Menorca und die nördliche Grenzregion Kaliforniens verläuft, und in dessen Nähe Städte wie Otranto, Aranjuez, Philadelphia und Peking liegen. Doch ergeben sich durch die beträchtlichen Höhenunterschiede – beispielsweise verläuft nur etwa 50 km südlich des Berges Aragaz (Höhe 4090 m) das Tal des Flusses Aras (auf ca. 840 m Höhe) – und der kleinteiligen, abwechslungsreichen Landschaftsstruktur unterschiedliche lokale Klimata. Einerseits wirken die nahen Meere ausgleichend, andererseits begünstigen die Hochgebirge der Umgebung extreme Schwankungen. Die hohen Gipfel des Kaukasus wirken starken Kälteeinbrüchen von Norden her entgegen. In den Tälern und Niederungen ist das Klima kontinental, wobei die Temperaturen im Sommer um die Mittagszeit meist über 30 °C liegen. In den Bergen ist es insgesamt etwas kühler, und an der Grenze zum Iran subtropisch und sehr trocken.
Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Armenien