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Die Legende berichtet von einem Schiffbrüchigen, der in seiner Not zur Muttergottes flehte und ihr für seine Rettung eine Statue zu stiften versprach. Die Muttergottes hatte Erbarmen mit dem Verzweifelten und der Gerettete hielt sich an sein Gelübte. Somit kam ein Franziskanerkloster an der Westküste in den Besitz einer viel bewunderten holzgeschnitzten Marienstatue. Doch vor einem der zahlreichen Raubzüge der gefürchteten Sarazenen, die stets alles zerstörten und die Klöster niederbrannten, beschloss die Bevölkerung der umliegenden Dörfer, man möge die Statue auf den Rücken eines Maultieres binden und dieses dann in die Berge jagen. In dem Dorf, wo es Halt mache, sei Maria unterzubringen. Die Idee fand allgemeinen Beifall und kurz bevor die Sarazenen landeten, sprengte ein verantwortungsbeladenes Maultier ins Landesinnere, tauchte zwei Tage später mit der unversehrten Marienstatue wieder auf – in Casamaccioli. Die auf diese Art gerettete Marienstatue wird seither in der Dorfkirche verehrt.