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Laut der Analyse zur Abstimmung über das Bundesgesetz über die berufliche Alters-, Hinterlassenenund Invalidenvorsorge (BVG) (Mindestumwandlungssatz) konnten die Gegner mit ihren Argumenten mehr punkten. Besonders das Argument, der tiefere Zinssatz für die zweite Säule sei nicht berechtigt und sozial ungerecht, hatte 73% der abstimmenden Bevölkerung dazu bewegt ein Nein in die Urne zu legen.
Das befürwortende Argument, die Senkung wäre wegen der steigenden Lebenserwartung unverzichtbar, denn nur so liesse sich die Rentenfinanzierung sichern, fand nicht die erhoffte Zustimmung. Lediglich 11% führten die Finanz- und Wirtschaftskrise als Grund für einen geringeren Mindestumwandlungssatz an.
Ausser den Linken stimmten auch viele Bürgerliche Nein. So sprachen sich 58% der Christlichdemokraten (CVP), 73% der Anhänger der Schweizerischen Volkspartei (SVP) und 44% der Freisinnigen (FDP) gegen die die Senkung aus. Die drei Parteien hatten die Ja-Parolen ausgegeben. Personen, die der Regierung ein gewisses Vertrauen entgegenbringen, sagten doppelt so häufig Ja als jene, die sich selbst als misstrauisch und unentschieden bezeichnen.