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Eine in den Niederlanden durchgeführte Studie zeigt, dass Hydroxy-Spurenelemente die Schmackhaftigkeit von Ferkelfutter im Vergleich zu Sulfat-Mineralquellen verbessern können. Die Ergebnisse zeigen eine bessere Futteraufnahme und reduzierte nachteilige Auswirkungen auf die Schmackhaftigkeit, wie eine Wachstumsreduktion nach dem Absetzen.
Die Wachstumsverzögerung nach dem Absetzen stellt eine der wichtigsten Herausforderungen in der Schweineproduktion dar. Die unterschiedlichen Stressfaktoren rund ums Absetzen können zu einer schlechten Futteraufnahme führen, ausgelöst durch eine abrupte und tiefgreifende Veränderung des Futters.
Tiere können vor allem lösliche Stoffe (wie z.B. Zucker und Salze) schmecken, da diese über einen sehr starken Geschmack verfügen. Lösliche Stoffe, die salzig, bitter, sauer oder süss schmecken können von den Ferkeln wahrgenommen werden. Sie beeinflussen somit wie schmackhaft das Futter für die Ferkel ist.
Hydroxyspurenelemente wurden so entwickelt, dass sie bei einem pH-Wert höher als 4 nahezu unlöslich sind. Dies hat sehr starke Auswirkungen auf die Palatabilität.
In einer neueren Studie in den Niederlanden wurde den Ferkeln eine freie Auswahl an Futter zur Verfügung gestellt, die entweder Sulfatformen von Spurenelementen (hoch löslich) oder IntelliBond Hydroxy-Spurenelemente (unlöslich) enthielten.
Es wurde festgestellt, dass die Ferkel in den ersten vier Wochen nach dem Absetzen eine signifikant höhere Präferenz für Hydroxy-Spurenelementfutter im Vergleich zu demjenigen mit Sulfaten hatten.
Abbildung 1: Futteraufnahme (%) von Ferkeln, denen eine freie Auswahl an Futter verabreicht wurde, die entweder eine anorganische Quelle für Spurenelemente (Sulfate) oder IntelliBond enthielten.
* statistische Signifikanz (P) 0,05.
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