Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03269.jsonl.gz/910

Vittoriosa (alter Name = Birgu), eine der „drei Städte“, liegt auf einer keilförmigen Halbinsel, die in die Bucht des Grand Harbour hineinragt. Die Landzunge wird im Nordwesten vom Kalkara Creek und im Südosten vom Dockyard Creek begrenzt. Am gegenüberliegenden Ufer des Grand Harbour liegt Valletta, die Hauptstadt Maltas. An der Spitze der Halbinsel Vittoriosa liegt das Fort St. Angelo, einst ein wichtiger Verteidigungsposten der Johanniter. Fast übergangslos schließen sich die Nachbarorte Kalkara im Norden und Bormla im Süden an.
Von Valletta fährt man am besten mit der Fähre nach Vittoriosa.
Durch das Tor der Provence - an dem auch der Linienbus hält - gelangt man auf die Hauptstraße des Städtchens, die Triq il-Mina L-Kbira. Hier liegen Sehenswürdigkeiten wie das Museum "Malta at War" oder der 1535 erbaute, zweigeschossige Inquisitor's Palace, das bedeutendste Gebäude Vittoriosas.
Gleich beim Stadttor befindet sich diese Orientierungstafel mit den wichtigsten Sehenswürdigkeiten.
Das Bild kann durch Anklicken vergrössert werden!
Ein kleines Gässchen führt von der Hauptstrasse hinunter zum Hafen. Man beachte die für Malta typischen Holzbalkone. Die Malteser nennen ihre Balkone "Gallariji".
Der Hauptplatz von Vittoriosa - Vittoriosa square mit dem Siegesdenkmal und dem Restaurant DeBirgu, wo wir gegessen haben.
So sieht es aus, wenn man ins Restaurant hineingeht. Im kleinen gemütlichen Hof kann man auch sitzen. Und es gibt ein grosses Billardzimmer.
Die Triq Hilda Tabone war im frühen 16. Jh. die Hauptstrasse der Ritter. Hier liegen die Herbergen der Ritter wie z.B. die Auberge de France.
Am Ende der Strasse kommt man zu den Befestigungsanlagen. Von dort hat man einen Ausblick auf das Hafenbecken und die gegenüberliegende Stadt Kalkara mit dem "The Old Bighi Hospital" und dem alten Lift für Verwundete.
Das Royal Naval Hospital Bighi (RNH Bighi) war ein großes Marinekrankenhaus. Es wurde an der Stelle der Gärten des Palazzo Bichi erbaut, der zeitweise als Palazzo Salvatore bekannt war. Das RNH Bighi sorgte im 19. und 20. Jahrhundert im östlichen Mittelmeerraum zusammen mit dem RN Hospital in Mtarfa für die Pflege und medizinischen Versorgung von Verwundeten. Das Gebäude ist heute als Villa Bighi bekannt und beherbergt eine Restaurierungsabteilung.
St.-Lorenz-Kirche
Für die Rückfahrt von Vittoriosa (Birgu) nach Valletta nahmen wir so ein kleines, traditionelles maltesisches Wassertaxi (Dgħajsa) für 2 Euro pro Person.