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Eine repräsentative Befragung zeigt, dass die grosse Mehrheit der Bevölkerung Lebensmittelabfälle als moralisches und wirtschaftliches Problem anschaut. Das schreiben die ETH News zur Umfrage im Rahmen des gemeinsamen Schweizer Umweltpanels der ETHZ und des BAFU.
Auch kann die Bevölkerung gut einordnen, dass rund ein Drittel der Lebensmittel verloren gehen. Allerdings weichen die Einschätzungen auf die Frage, wo die Verluste entstehen, stark von der Realität ab, wie die ETH schreibt. Die Anteile von Gastronomie und Handel werden stark überschätzt, während der Anteil der Haushalte und der Lebensmittelverarbeitung unterschätzt wird.
Eine Mehrheit hält die bisherigen freiwilligen Massnahmen gegen Food Waste für ungenügend. Sie befürwortet stärkere und verbindlichere Massnahmen des Staates. Auch gab die Mehrheit der Befragten an, für eine Verringerung der Lebensmittelabfälle um 50 Prozent, einen Preisaufschlag um 10 Prozent auf Lebensmittelpreise in Kauf zu nehmen