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Das Becken ist das Steuerrad des Penis
Bewegung des Beckens und Spiel mit den Muskeln steuern den Penis
Der Penis ist kein Muskel – er bewegt sich nicht von selbst. Wenn du eine Erektion hast, ist der Penis dadurch steif, dass viel Blut in ihn einströmt. Der Penis ist nicht aussen an den Körper angewachsen, sondern tief im Körper verankert. Fast die Hälfte des Penis verläuft unter der Haut. Du lenkst ihn dadurch, dass du dein Becken bewegst und mit den Muskeln in deinem Becken spielst. Wenn du dich selbst erregst, brauchst du diese Geschicklichkeit nicht unbedingt. Aber sobald du mit einer Frau oder mit einem Mann Sex hast, brauchst du sie.
Bewegung des Beckens beeinflussen die Erregung
Das Becken steuert den Penis noch in einer weiteren Hinsicht: Die Muskulatur im Becken ist daran beteiligt, dass und wie schnell deine sexuelle Erregung ansteigt. Angespannte Beckenboden- und Pomuskeln machen, dass sie schneller steigt. Wenn du die Beckenboden- und Pomuskulatur beim Sex entspannen kannst, kannst du deine sexuelle Erregung also besser steuern und deine Ejakulation besser herauszögern. Wenn du dann ejakulieren willst, kannst du durch abwechselndes Anspannen und Entspannen der Beckenbodenmuskeln die Erregung schneller in die Höhe treiben. Und wenn du die Muskeln im Beckenboden gezielt anspannst, sobald du die Ejakulation am Ansatz des Penis spürst, kannst du das Ejakulat stärker rauspumpen (damit das geht, musst du deine Muskeln und deinen Penis wirklich gut wahrnehmen).
Wer sich bewegt, spürt mehr
Das ist eine ganz einfache Regel: Bewegung fördert die Durchblutung, und wo mehr Blut fliesst, spürst du mehr. Du erlebst die sexuelle Erregung also intensiver, weil du mehr spürst, wenn du dich bewegst.
Beckenbewegung ist sexy
Der junge Elvis Presley wurde «Elvis, the Pelvis» genannt - pelvis heisst auf deutsch Becken. Wenn der bei seinen Shows sein Becken einsetzte, träumte jedes Mädchen (und wahrscheinlich auch viele Jungs) davon, dass er Sex mit ihnen hatte. Reihenweise wurden sie feucht und schwindlig, und die Eltern waren entsetzt – es war schliesslich 1957. Seither haben viele Rock- und Popstars ihren Fans auf der Bühne gezeigt, wie das Becken beim Sex aussehen kann. Latin-Tänzer wissen das eh. Viele Männer haben nie probiert, mit ihrem Becken so zu spielen. Hast du in deinem Zimmer einen Spiegel? (oder im Badezimmer oder sonst irgendwo?) Wenn ja, könntest du die Tür abschliessen und schauen, was du mit deinem Becken so alles hinkriegst, wenn niemand anderes zuschaut.
Warum ist Bewegung beim Sex für viele so schwierig?
Für viele Männer klappt das Spielen mit dem Becken mühelos – aber beim Sex kriegen sie es nicht so leicht hin. Das liegt daran, dass sie sich gewöhnt sind, die Becken- und Pomuskeln (und vielleicht auch noch weitere Muskeln im Körper) stark anzuspannen, wenn sie sexuell erregt sind. Mit Druck und Anspannen der Muskeln lässt sich die sexuelle Erregung nämlich gut steigern. Das Dumme ist, dass mann dabei nicht so gut spürt, was im Penis abläuft. Dadurch lässt sich die sexuelle Erregung nicht so gut kontrollieren und mann kommt schneller als mann will. Das weniger gut Spüren kann auch zu Erektionsproblemen führen.
Übung macht den Meister
Vielleicht merkst du jetzt, dass du beim Sex im Grunde recht ungeschickt bist. Egal: Übung macht den Meister. Garantiert! Vorausgesetzt natürlich, du machst die Übungen nicht nur einmal, sondern regelmässig Wir empfehlen, mindestens dreimal die Woche eine halbe Stunde. Dann wirst du innerhalb einiger Wochen Veränderungen merken. Mit diesen Übungen kannst du lernen, dich beim Sex besser zu bewegen. Und mit diesen Übungen lernst du besser mit deinen Beckenbodenmuskeln zu spielen.