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Pruth,
linker Nebenfluß der Donau, entspringt in Galizien auf dem nordöstlichen Abhang der Karpathen, nördlich von der Czernagora, unweit der Quellen der Schwarzen Theiß, fließt anfangs nach N., wendet sich dann nach O. und SO., die Bukowina durchfließend, verläßt letztere bei Nowosielica, bildet von da an die Grenze zwischen Rumänien [* 2] (Moldau) und Rußland (Bessarabien) und mündet unterhalb Galatz bei Reni nach 831 km langem Lauf in den Hauptstrom. Er ist von Ungeni (bei Jassy) ab 270 km weit schiffbar und weist eine jährliche Schiffsbewegung von etwa 900 Schiffen mit 60,000 Ton. auf. Unter seinen zahlreichen Nebenflüssen sind der Czeremosz und Bachlui die bedeutendsten. Am P. ward Peter d. Gr. 1711 bei dem Städtchen Husch von den Türken eingeschlossen und 23. Juli zu einem ihm nachteiligen Frieden gezwungen.