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Mit ziemlicher Sicherheit werden Sie sich in Kapverden eine "Sôdade" einfangen, die berühmt Sehnsucht der Inseln, die von so vielen Dichter(inne)n und Musiker(inne)n beschrieben wird ;-)
Darüber hinaus beachten Sie bitte:
Auf den Kapverdischen Inseln sind grundsätzlich keine Impfungen vorgeschrieben.
Empfohlen werden jedoch Impfungen gegen Diphtherie, Tetanus, Polio, Masern und Hepatitis A. Risikogruppen sollten sich auch gegen Hepatitis B impfen.
Eine gültige Impfung gegen Gelbfieber ist für alle Reisenden vorgeschrieben, die aus einem Gelbfiebergebiet einreisen. Dies gilt jedoch nicht für Flughafentransit-Passagiere.
Auf jeder Insel gibt es Apotheken (Farmácias). Das Mitbringen einer Reiseapotheke ist aber zu empfehlen und für Personen notwendig, die auf spezielle Medikamente angewiesen sind.
Durchfall-Erkrankungen lassen sich durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene vermeiden. Trinken Sie zur Sicherheit kein Leitungswasser, für Lebensmittel gilt "boil it, peel it, cook it, wash it". Ausserdem ist insbesondere häufiges Händewaschen ist zu empfehlen. In Kapverdischen Gemischtwarenläden und Apotheken ist Ethyl-Alkohol in kleinen Plastikflaschen erhältlich, dieser eignet sich hervorragend zur Desinfektion der Hände bei Ausflügen und während der Reise.
Wir empfehlen Ihnen genügend Mückenschutz mitzunehmen, nichts desto trotz erhalten Sie den effektivsten Mückenschutz (Repellent) nur vor Ort. Fragen Sie nach "PreVipiq Repelente".
Im Jahr 2009 wurden in Santiago, Fogo und Maio vereinzelte Fälle von Dengue-Fieber gemeldet. Die durch eine tagaktive Mücke übertragene Viruserkrankung verläuft überwiegend ohne Komplikationen. Da es weder eine Impfung noch eine kausale Therapie gegen das Dengue-Fieber gibt, wird ein konsequenter 24-stündiger Mückenschutz (lange, knöchelbedeckende Kleidung, Repellentien) empfohlen. Eine akute Dengue-Gefahr besteht zur Zeit nicht.
Grundsätzlich ist das Land frei von Malaria. Auf Santiago besteht jedoch saisonal (ca. August bis November) ein sehr geringes Malaria Risiko. Eine regelmäßige medikamentöse Prophylaxe ist nicht nötig und wird nicht empfohlen.
Für weitere reisemedizinische Informationen konsultieren Sie Ihren Hausarzt oder ein Tropeninstitut in Ihrer Nähe.