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|Studienarbeit aus dem Jahr 2016 im Fachbereich Theologie - Vergleichende Religionswissenschaft, Note: 1,0, Friedrich-Schiller-Universität Jena (Institut für Religionswissenschaft), Veranstaltung: Einführung in die Religionswissenschaft, Sprache: Deutsch, Abstract: Diese Arbeit befasst sich mit der Frage, inwiefern Taufe, Erstkommunion, Firmung und Konfirmation in die Kategorie der Initiations- und Übergangsriten gehören, welche Arnold van Gennep in seinem Werk 'Les rites de passage' darstellt. Zur hinreichenden Beantwortung der Fragestellung muss zunächst dargelegt werden, um wen es sich bei der Persönlichkeit Arnold van Gennep handelt. Im daran anschließenden Schritt wird seine zugrunde liegende Theorie in ihren Kernpunkten erläutert. Den Hauptteil dieser Ausarbeitung bilden die christlich-religiösen Handlungen, die einleitend aufgezählt wurden. Jeder Feierlichkeit ist ein eigenes Unterkapitel zugeordnet, in dem seine wesentlichen Aspekte erklärt werden. Eine Ausnahme bilden hierbei Firmung und Konfirmation, die sich aufgrund ihrer Nähe zueinander ein Kapitel teilen. Mit der Erklärung, der christlichen Zeremonien ist es jedoch nicht getan. Der wesentliche Punkt wird es sein, ihre Sinngebung mit van Genneps Theorie in Bezug zu setzen. Erst dadurch ist es zu erfahren, wie die Fragestellung dieser Hausarbeit beantwortet werden muss. Von der gesamten Betrachtung und Erforschung ausgeschlossen, sind Trauung und Bestattung, trotz der naheliegenden Annahme, dass auch sie potenzielle Kandidaten für christliche Initiations- und Übergangsriten wären. Der Grund für den Ausschluss liegt darin, dass der Schwerpunkt dieser Hausarbeit auf Riten liegt, die zur religiösen Mündigkeit führen. In diesem Zusammenhang erscheint die Entscheidung, die Taufe zu erläutern zunächst als unverständlich. Die Taufe ist allerdings Grundvoraussetzung für die Teilnahme an den anderen rituellen Handlungen.