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Beschreibung
Der heutige Umgang mit Grund und Boden beruht auf der Anschauung, dass dieser eine Ware sei. Ist er in Wirklichkeit nicht ein allen Menschen anvertrautes Allgemeingut? Und wenn dem so ist, wie müsste eine dementsprechende Handhabung aussehen?
Arbeit, Kapital und Boden sind die Voraussetzung dafür, dass Produktion, Handel und Konsum, also Wirtschaft, entstehen kann. Sie sind in Wirklichkeit Allgemeingüter, werden jedoch heute wie Waren behandelt. Und diese, nicht dem Wesen der Dinge entsprechende Handhabung, ist die Ursache für die durch unser heutiges Wirtschaftsleben hervorgerufenen Ungleichgewichte. Am Beispiel von Grund und Boden soll aufgezeigt werden, wie dieser anstatt als Ware, als Allgemeingut wie Sonnenlicht, Luft und Wasser gehandhabt werden könnten.
Sowohl die Ansicht, dass man vom «Wesen» einer Sache sprechen kann, wie auch diejenige, dass Boden ein Allgemeingut sei und dass die Boden-Problematik mit dieser Ansicht zusammenhänge, sind philosophische Fragen. Nach der Darstellung dieser Ansichten in einem Referat, möchten wir sie dem Publikum zur Diskussion stellen.
Referent
Jonathan Keller
Lehrer, ehemaliger Schulleiter und Mitbegründer der confoedera-Bewegung, deren Geschäftsführung er heute ausübt.