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Miescher war zuletzt wegen der Doppelbürger-Affäre während der Fussball-WM in die Kritik geraten. Nach dem Ausscheiden gegen Schweden im Achtelfinal hatte der 50-Jährige in einem Interview mit dem Tagesanzeiger erklärt, die Schweiz müsse sich fragen, ob man in der Nationalmannschaft Doppelbürger künftig verbieten wolle.
Die Aussagen stiess besonders auch in der Nationalmannschaft auf heftige Reaktionen. Granit Xhaka erklärte gegenüber der Nachrichtenagentur Keystone-SDA, die Aussagen Mieschers hätten ihn und weitere Doppelbürger in der Nationalmannschaft irritiert.
In einem Communiqué erklärte Miescher nun, die Missverständnisse der letzten Wochen würden seinen Rückblick zwar etwas trüben, dennoch gehe er "mit dem Gefühl von Dankbarkeit, erfüllende Jahre erlebt und Freunde fürs Leben gefunden zu haben". Miescher stand seit 2009 als Generalsekretär des Schweizerischen Fussballverbandes im Einsatz.
(sda)