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Bacinsky qualifizierte sich mit dank einem Sieg in drei Sätzen (3:6, 7:5, 6:4) gegen die Weltnummer 9 Jekaterina Makarowa für den Achtelfinal. An die 26-jährige Linkshänderin aus Moskau hatte Timea Bacsinszky sowieso gute Erinnerungen. Im letzten Herbst hatte sie Makarowa in Wuhan (China) mit 6:4, 6:1 regelrecht deklassiert.
Auch diesmal stimmte die Form, um erneut eine Überraschung zu schaffen. Nach 14 Spielen (inklusive Doppel) in den letzten drei Wochen und den beiden Turniersiegen in Acapulco und Monterrey musste sie jedoch bis zum letzten Schweisstropfen kämpfen.
Im ersten Satz verschaffte sich Makarowa nur einen Breakball, nützte diesen aber sogleich zum 3:1. Die 25-jährige Waadtländerin hingegen konnte ihre zwei Möglichkeiten nicht nützen.
Im zweiten Durchgang wendete sie das Blatt auf eindrückliche Weise: Nach einem Break-Rückstand zum 1:2 reihte Bacsinszky vier Games aneinander und verschaffte sich sogar eine Chance zum Satzausgleich. Die Russin kam zwar wieder heran, mit einem weiteren Aufschlagdurchbruch zum 7:5 gelang der Lausannerin aber dennoch der Satzausgleich.
Danach schien die Batterie unwiderruflich leer, doch die Schweizerin liess sich auch von einem erneuten 0:3-Rückstand nicht entmutigen. Die Schweizerin wendete das Blatt noch einmal und verwertete nach 2:28 Stunden ihren zweiten Matchball. Im Achtelfinal trifft sie nun auf die drei Plätze schlechter rangierte Ukrainerin Jelina Switolina.
Die Zusammenarbeit zwischen Martina Hingis und ihrer neuen Doppelpartnerin Sania Mirza lässt sich sehr positiv an. In den ersten beiden Runden hat das topgesetzte, schweizerisch-indische Duo nur gerade acht Games abgegeben. Im Viertelfinal sind sie auch gegen Daniela Hantuchova/Karin Knapp (Slk/It) klare Favoritinnen. Nach einem enttäuschenden Saisonstart mit Flavia Pennetta, mit der sie im letzten Jahr den Final des US Open erreicht hatte, tat sich die 34-jährige Ostschweizerin mit Mirza zusammen.
Weniger gut lief es den Schweizer Männern im Doppel. Sowohl das Duo Roger Federer/Michael Lammer als auch Stan Wawrinka und der Pole Lukasz Kubot schieden in der 1. Runde aus. Für Lammer war das 9:11 im Super-Tiebreak (statt eines 3. Satze) der letzte Einsatz als Profi. Am Sonntagabend gab der langjährige Davis-Cup-Spieler seinen Rücktritt bekannt. (si)