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3-MMC ist ein synthetisches Cathinon der Gruppe der Amphetamine und nahe mit Mephedron/4-MMC verwandt. Die Substanz wurde nach dem Verbot von 4-MMC als Analogon entwickelt und gehört zu den wenig erforschten Neuen Psychoaktiven Substanzen. In der Zwischenzeit ist auch 3-MMC in vielen Ländern verboten worden.
Die Wirkung wird als euphorisierend, empathogen, entspannend, konzentrations- und leistungssteigernd sowie stimulierend beschrieben. Verglichen mit 4-MMC wirkt 3-MMC weniger empathogen, dafür jedoch extrem stimulierend und libidosteigernd. Zudem ist das Craving sehr stark ausgeprägt und das Abhängigkeitspotential deutlich höher als bei anderen Empathogenen wie beispielsweise MDMA oder Methylon.
Wirkungseintritt
Geschnupft: nach 10-20 Minuten
Geschluckt: nach 30-60 Minuten
Wirkdauer
Geschnupft: 2.5-4.5 Stunden
Geschluckt: 4-6 Stunden
Geschnupft
Leicht: 20-40 mg
Mittel: 40-60 mg
Stark: 60-120 mg
Geschluckt
Leicht: 50-150 mg
Mittel: 150-250 mg
Stark: 250-350 mg
Über den intravenösen, rektalen und inhalativen Konsum ist kaum etwas bekannt. Diese Konsumformen sollten vermieden werden. Falls du trotzdem eine dieser Konsumformen ausprobierst, dosiere möglichst niedrig.
Erscheinungsformen: Kristallines Pulver
Das Craving kann beim Konsum von 3-MMC sehr stark ausgeprägt sein, das Abhängigkeitspotential ist dadurch hoch.
Weitere Nebenwirkungen können Dehydration (Flüssigkeitsmangel im Körper), Steigerung des Blutdruckes, Unterdrückung von Körperfunktionen (Hunger, Durst und Harndrang), Übelkeit, Paranoia, psychotische Phasen (bei hohen Dosen), starkes Craving, Verengung der Blutgefässe, Herz-Kreislauf Probleme, Durchblutungsprobleme (kalte Hände und Füsse), sexuelle Funktionsstörungen, depressive Verstimmungen, mögliche neuro- und kardiotoxische Auswirkungen und Antriebslosigkeit sein.
3-MMC ist eine Neue Psychoaktive Substanz. Über genaue Wirkmechanismen, Giftigkeit und mögliche Langzeitfolgen ist bis heute nichts bekannt. Der aktuelle Stand des Wissens basiert fast ausschliesslich auf Berichten von Konsumierenden. Aufgrund des starken Cravings (unwiderstehliches und unkontrollierbares Verlangen nach Konsum), insbesondere beim Schnupfen oder Rauchen der Substanz besteht die Gefahr, dass zu schnell nachgelegt wird und die Nebenwirkungen überwiegen.
LSD-Analoga sind Substanzen, welche chemisch eine grosse Ähnlichkeit mit LSD besitzen und vergleichbar wirken können. Einige davon sind bereits länger bekannt (bspw. ALD52, ETH-LAD, AL-LAD, PRO-LAD etc.) und sind pharmakologisch wie auch psychopharmakologisch zumindest teilweise untersucht worden. Bei anderen handelt es sich um neuere «Kreationen» (bspw. die Derivate 1P-LSD,1B-LSD, 1cP-LSD, 1V-LSDetc.), zu denen nur wenige oder gar keine Daten vorliegen. Gewisse LSD-Analoga dürfen in einigen Ländern (noch) legal produziert, gehandelt und konsumiert werden, worin die Hauptursache für deren Verbreitung liegt.
Die meisten LSD-Analoga unterscheiden sich in ihrer Wirkung und/oder in ihrer Potenz naturgemäss von LSD (bspw. ETH-LAD, AL-LAD, LSZ etc.). Bei den sogenannten 1-acylierten LSD-Verbindungen (bspw. 1P-LSD, 1V-LSD, 1B-LSD,ALD-52 etc.) wird im Gegensatz dazu aufgrund von pharmakologischen Untersuchungen vermutet, dass sie sich im Körper in LSD umwandeln (sie funktionieren als sogenannte Prodrugs) und somit eine vergleichbare psychoaktive Wirkung wie LSD entfalten.
Bei Prodrugs von LSD und LSD-Analoga ist nicht abschliessend geklärt, ob diese, neben ihrer psychoaktiven Wirkung, noch weitere pharmakologische Effekte bewirken können. Wie potent diese Prodrugs im Vergleich zur daraus entstehenden Substanz sind (z.B.1P-LSD hin zu LSD), und in welchem Ausmass jeweils eine Verzögerung des Wirkungseintritts erfolgt, ist möglicherweise substanzabhängig und nicht zu verallgemeinern. Daher ist es wichtig, sich vorsichtig an die Dosis/Wirkung heranzutasten, um Überdosierungen zu vermeiden.
Wenn Du oder jemand anderes nach der Einnahme von Drogen oder Alkohol dringend Hilfe benötigt, rufe unter 144 einen Notarzt. Sag den Nothelfenden alles, was Du weisst.
Es könnte Leben retten.