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Die denkmalgeschützte Brunnenanlage «Wasserschloss» am Thunplatz weist altersbedingte Schäden auf, wie die Stadt Bern berichtet.
Die Stadt stellt die Anlage wieder instand. Die Arbeiten dauern von Anfang September bis Dezember 2020.Für die kommenden drei Monate seien deshalb umfassende Reinigungs-, Restaurations- und Instandhaltungsarbeiten an der Sandsteinfassade geplant.
Unter anderem werden lose Bordüren wieder gefestigt, Hohlräume hinterfüllt, Schmiedeisenelemente gereinigt und die Wände aufgemörtelt. Die Vergoldungen werden wo nötig ergänzt und gereinigt.
Auch das Brunnenbecken selbst weist Schäden an Wänden und am Boden auf, die geflickt werden müssen.Die Stein- und Restaurationsarbeiten beginnen ab 1. September 2020 und dauern bis Anfang Dezember. Die Ausbesserungsarbeiten des Brunnenbeckens seien temperaturabhängig und werden voraussichtlich im Frühjahr 2021 ausgeführt.
Die Kosten der Sanierung belaufen sich auf rund 330`000 Franken.Das Wasserschloss am Thunplatz 1 sei die ursprüngliche Sandsteinfassade der Bibliotheksgalerie an der Hotelgasse. Sie wurde 1772-1775 von Niklaus Sprüngli erbaut und erst 1911, nach Abbruch der Galerie, als Rückseite des Brunnens an den Thunplatz versetzt.
Die Fassade sei im kantonalen Inventar der geschützten Kunstaltertümer eingetragen. Der Brunnen werde jährlich während 32 Wochen betrieben.
Während den kalten Monaten sei er abgestellt. Die letzte umfassende Sanierung des Wasserschlosses fand Mitte der 80er-Jahre statt..
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