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Zugleich bekommt die vergleichsweise kleine Bank, die auf der Atlantikinsel Madeira beheimatet ist, eine Kapitalspritze von knapp 2,3 Milliarden Euro. Davon entfallen 489 Millionen Euro auf den portugiesischen Bankenfonds, während 1,77 Milliarden Euro direkt vom Staat kommen.
Der neue Ministerpräsident Antonio Costa sagte in einer Fernsehansprache, die Kosten für den Steuerzahler seien hoch. Es sei rechtlich aber die einzige Möglichkeit, Bankkunden zu schützen und die Stabilität des Finanzsystems zu gewährleisten. Banif hat einen Marktwert von 91 Millionen Euro. Per Ende September beliefen sich die Einlagen auf sechs Milliarden Euro.
(SDA)