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Ihr Kind spielt im Sandkasten und reisst einem anderen Kind die Schaufel aus der Hand. Es ertönt lautes Gebrüll.
Oder ihr Kind möchte sein Gemüse nicht kosten, die Nudeln und das Fleisch isst es ohne Probleme.
Es kommt oft vor, dass sich ihr Kind nicht so verhält, wie sie es sich wünschen. Sie reagieren darauf, in dem sie betonen, was es nicht tun soll. Ihr Kind bekommt negative Aufmerksamkeit von ihnen.
Oft erledigt sich das Problem auf diese Weise. Es gibt aber auch Kinder, die das Spektrum ihres nicht erwünschten Verhaltens erweitern. Das Kind im Sandkasten haut dem anderen Kind die weggenommene Schaufel über den Kopf oder das Kind am Tisch wirft sein Gemüse auf den Boden. Sie als Eltern reagieren verstärkt auf das negative Verhalten ihres Kindes (sie schimpfen). Ihr Kind erhält viel negative Aufmerksamkeit von ihnen und es kann sein, dass es sich weiterhin nicht erwünscht verhält.
Sie befinden sich im Teufelskreis der Aufmerksamkeit.
Machen sie aus dem Teufelskreis einen Engelskreis! Versuchen sie -auch wenn sie sich ärgern- das negative Verhalten ihres Kindes nicht in den Mittelpunkt zu stellen. Betonen sie stattdessen das Positive: Den tollen Sandkuchen, den ihr Kind gebaut hat. Oder wie schön ihr Kind mit der Gabel die Nudeln aufgestochen hat. Sie bestärken das Kind, sich positiv zu verhalten. Das negative Verhalten wird nachlassen.
Wichtig ist, das Verhalten des Kindes zu beurteilen und nicht das Kind selbst!
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Nicole Brütsch-Grolimund (für Protected Child)
(Copyright Bild: www.pixabay.com)