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Dies werde direkt und indirekt 200'000 neue Jobs schaffen, sagte Temer am Dienstagabend.
Brasilien steckt seit Jahren in einer schweren Rezession, vor allem Rohstoffe sind nicht mehr der Treiber wie einst. Die Arbeitslosenquote liegt über zwölf Prozent. Im vergangenen Jahr ist das Bruttoinlandprodukt (BIP) um 3,6 Prozent geschrumpft. Für 2017 erwartet der Internationale Währungsfonds allerdings wieder ein Mini-Wachstum von 0,2 Prozent.
Das Geld für die Infrastruktur soll allerdings nicht nur von der Regierung in Brasilia kommen. 55 neue Projekte sollen private Investoren anlocken. So wird es etwa Auktionen geben, um die Flughäfen in Porto Alegre, Salvador und Fortaleza zu betreiben.
Für den Betrieb wichtiger Autobahnen soll es ebenfalls Versteigerungen geben, etwa für die Verbindung zwischen Sao Paulo und Rio de Janeiro. Die Lizenz soll dabei an den Interessenten gehen, der am meisten investiert und die niedrigsten Mautgebühren verlangt.
(AWP)