Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03533.jsonl.gz/3424

Das Schicksal von Siphamancla in Swasiland
Der Junge aus Swasiland lebt mit seiner Familie im Dorf Hluti. Ein Grossteil der Bewohner betreibt Selbstversorgung. Sein Vater arbeitet in einer Mine in Südafrika und kommt gelegentlich am Wochenende nach Hause.
Starke Sehbehinderung
Siphamancla hat kein einfaches Leben: Er leidet an beiden Augen an starkem Sehverlust – auf einem Auge ist er fast blind – und hat einen offenen Rücken (Spina bifida). Ausserdem ist er HIV-positiv. Augenärzte aus den USA glauben, dass sie Siphamanclas Augenleiden lindern können. Eine Operation ist für nächstes Jahr geplant. Dabei ist ein Auge wahrscheinlicher zu retten als das andere, wie die Vorabklärungen durch den Augenarzt Dr. Knight ergeben haben. Der Südafrikaner hat noch etwas anderes erfahren: Der Traum des Jungen ist, Pilot zu werden!
Besuch im Cockpit
Mercy-Air-Pilot Joel Bärtschi, der Dr. Knight in dieses entlegene Dorf geflogen hat – dies in Zusammenarbeit mit der Organisation Swaziland Nazarene Health Institution – gab dem Jungen die Möglichkeit, ins Cockpit des Mercy-Air-Helikopters zu sitzen. Siphamancla staunte, wie geräumig das Cockpit ist, und er stellte fest, dass seine Füsse gar nicht bis zu den Pedalen reichten. Joel ist sich bewusst, dass er nichts dazu beigetragen hat, in der Schweiz geboren worden zu sein. Er setzt sein Leben dafür ein, damit anderen geholfen wird, denen es viel weniger gut geht. Die Aufmunterung durch den Cockpit-Besuch hat Siphamancla gut getan – er zeigte grosse Dankbarkeit, strahlte übers ganze Gesicht und freute sich riesig über diese seltene Gelegenheit