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Der Ursprung von Mentaltraining liegt in Studien aus den 1980er Jahren, in denen amerikanische Wissenschaftler untersuchten, warum gewisse Psychotherapeuten weitaus erfolgreicher waren als andere. Sie wollten wissen, was diese denn besser und somit anders machten. Daraus konnten sie Grundsätze ableiten, wie unser Gehirn funktioniert und formten diese sogleich um für die therapeutische Arbeit. Bald wurden sie von der Wirtschaft aufgegriffen und zur Verkaufsförderung und damit zur Gewinnmaximierung eingesetzt.
Nicht erstaunlich wurden die erfolgserprobten Methoden auch vom Spitzensport entdeckt und zur Leistungsmaximierung eingesetzt. Inzwischen ist Mentales Training im Sport nicht mehr wegzudenken. Es gehört zum Trainingsalltag. Mentaltraining ist ebenso wichtig geworden, wie der Konditionstrainer oder der Physiotherapeut. Die Sportler lernen und üben, alles in ihrer Sportart Wichtige bei Bedarf zu aktivieren und das Gewünschte abzurufen, sei es auf körperlicher oder emotionaler Ebene. Erfolge werden gezielt für das Selbstvertrauen genutzt und Niederlagen sowie Enttäuschungen in Energie für Erfolg umgewandelt. Mehr noch: Das mentale Einprägen von Bewegungsabläufen steigert die Effizienz des physischen Trainings erheblich. Der Geist kann also den Körper direkt beeinflussen. Kein Wunder, wird kein Athlet Weltmeister ohne Mental Training.