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„I am climbing every day from nine to six“
So die Antwort der britischen Kletterlegende Ron Fawcett am legendären Klettertreffen in Konstein 1981 auf die Frage, wie er sein Training gestalte.
Obwohl das Sportklettern eine noch junge Sportart ist, verfügt es heute über eine komplexe und differenzierte Trainingssystematik und –methodik. Galt im Anfangsstadium der 80er-Jahre noch das Motto: „Nur die Menge machts“, d.h. „Quantität vor Qualität“, gefolgt von einer Orientierungsphase in den 90er-Jahren, in der vorwiegend nach den Trainingskriterien anderer Sportarten trainiert wurde, hat sich nun eine eigenständige Trainingslehre etabliert.
Ein wesentlicher Teil der heutigen Trainingsmethoden im Sportklettern wurden durch Hanspeter Sigrist und Gaby Madlener im Trainingszentrum für Sportkletterer, MAGNET entwickelt und verfeinert.
Im modernen Sportkletter-Training im Leistungs- aber auch Breitensport steht heute vor allem die Verbindung der (Bewegungs-)Technik mit dem (isolierten) Konditionstraining im Zentrum.