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Der Versorgungsschaden in der Regresspraxis
Der Autor prüft und analysiert die neu vorgeschlagenen Methoden und Tabellen für die Berechnung des Versorgungsschadens anhand eines Praxisbeispiels. Er stimmt den Vorschlägen aus haftpflichtrechtlicher Sicht, aber auch aus Praktikabilitätsgründen zu, weil aufgrund vorgefertigter Tabellenwerte erstmals ein auch statistisch abgestütztes Instrumentarium zur Versorgungsschadenberechnung zur Verfügung stehe. In der extrasystemischen Koordination wird eine Anrechnung der Sozialversicherungsleistungen unter Wahrung der Kongruenzgrundsatze vorgeschlagen, wobei selbst bei einer Vollzeiterwerbstätigkeit der versorgenden Person eine gewichtete Anrechnung der Hinterlassenenleistungen der AHV auf Erwerb und Haushalt zu erfolgen habe. Der Autor kommt zum Schluss, dass mithilfe der Berechnungsvorschlage in einer Vielzahl der Versorgungsschadenfalle abstrakte Berechnungen vorweg in den Sozialversicherungsregressen genügen sollten.