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Während der Grabungsetappe 2015 sind weitere fünf spätbronzezeitliche Brandgruben entdeckt und dokumentiert worden. Somit erforschte die Kantonsarchäologie in den letzten fünf Jahren bereits 20 solche Brandgruben auf dem Gebiet des Hofstetterfelds. Die langrechteckigen Gruben weisen einen jeweils ähnlichen Aufbau auf. Ein Brandrötungssaum und Holzkohlereste an der Grubensohle bezeugen die Befeuerung vor Ort in der Grube. Darüber lag jeweils eine Schicht von Hitze geborstenen und brandgeröteten Steinen. Die Gruben dürften als Darre gedient haben, wobei die Hitzesteine über eine längere Zeit als Wärmespeicher verwendet werden konnten. Denkbar ist das Trocknen von Flachsfasern oder Getreide. Die Brandgruben liegen im Hinterland der Seeufersiedlung Zellmoos. Weitere landwirtschaftliche Aktivitäten auf dem Hofstetterfeld bezeugen Speicher- und Pfostenbauten, welche die Kantonsarchäologie unweit der Brandgruben während einer früheren Etappe entdeckte.