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Gianluca Ogi
will sich in der Swiss League etablieren.
Seit fünf Jahren ist Trainer
Fussball Seit dieser Saison ist Fabian Siegenthaler hauptamtlicher Cheftrainer der U17-Mannschaft von YB. Das Team tritt national gegen alle anderen Top-Leistungszentren an. Trotz seinen erst 30 Jahren hat es der Winterthurer in seiner Trainerausbildung weit gebracht. Ihm fehlt nur noch die Uefa-Pro-Lizenz (höchste Lizenz). Eigentlich ist er der jüngste Trainer im Nachwuchs-Spitzenfussball. Neben seiner Hauptverantwortung für die U17 ist er zusätzlich noch Teil des Scouting-Teams von YB-Chefscout Stéphane Chapuisat.
Ein Blick zurück: Seine Fussballer-Laufbahn begann im Juli 2002 beim FC Phönix Seen. Ein Jahr später durchlief Siegenthaler die Junioren-Teams U12 bis U18 beim FC Winterthur (Juli 2003 bis Juni 2009). Anschliessend spielte er noch ein Jahr beim Grasshopper Club Zürich in der U18-Mannschaft.
Verletzungsbedingt endete seine Spielerkarriere abrupt und er stieg in den Trainerbereich ein.
«Mein erstes Traineramt war 2010 bei den B-Juniorinnen (Frauen) des FC Phönix Seen. Ein Jahr später betreute ich keine Mannschaft mehr, weil ich die C- und C+-Trainerlizenz absolvierte.» Ab Januar 2013 betreute er die B-Junioren bei Phönix. Anschliessend übernahm Siegenthaler die A-Junioren des SC Veltheim und stieg mit dem Team in die CCJL (Coca Cola Junior League) auf. Weitere Stationen waren Grasshopper Club Zürich (Co-Trainer U21, Trainer FE14 und Trainer U15). Im Juli 2019 packte der Winterthurer die Chance bei YB. Er wurde Co-Trainer bei der U16 und ein Jahr später war er Cheftrainer für das gleiche Team. Seit Juli 2023 betreut Siegenthaler als Cheftrainer die U17. Auch in der Schul- und Weiterbildung hat es Siegenthaler weit gebracht. Nach der Matura an der Kantonsschule Rychenberg Winterthur absolvierte er das Bachelor-Studium an der Universität Zürich (UZH) und das Master-Studium von September 2017 bis Juni 2019 an der Universität St. Gallen (HSG).
«Ich bin ein Trainer aus Leidenschaft und möchte mich im Traineramt weiterentwickeln.» Im Nachwuchs gehört YB zu den schweizerischen Top-Vereinen. «Klar will ich mittelfristig im Profi-Bereich arbeiten.» Sein Nachwuchsteam trainiert wöchentlich fünf Mal. «Wir wollen variabel und schnell spielen – aber auch die Athletik ist für unsere Spielidee essenziell.» Fabian Siegenthaler wirkt in seinem Beruf glücklich und für ihn ist es wichtig, seine Karriere Schritt für Schritt zu planen.
Wenn Siegenthaler Zeit hat, macht er einen Abstecher in seine Heimatstadt Winterthur. «Hier lebt meine Familie und in der Eulachstadt habe ich einen grossen Freundeskreis.» Aber in Bern hat sich Fabian Siegenthaler gut eingelebt. Der Winterthurer weiss, was er kann. Seine diversen Stationen und Erfolge sprechen für sich. ⋌Robert Blaser
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