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Der Kantonsrat hat die Vorlage am Montag in der Schlussabstimmung mit 85 zu 64 Stimmen angenommen. Im Vergleich zur ersten Lesung, die Ende Januar stattfand, wurden keine wesentlichen Änderungen mehr vorgenommen.
Die Vorlage geht auf eine parlamentarische Initiative (PI) der Grünen zurück. Diese forderte von der ZKB, dass sie in ihren Geschäftsfeldern und Dienstleistungen zur Klimaneutralität beitragen muss. Explizit erwähnt wurden dabei energetische Sanierungen.
Die ursprüngliche Forderung der Grünen ging eigentlich viel weiter. Die ZKB sollte ein Verbot für sämtliche klimaschädliche Investitionen erhalten und Geschäftsbeziehungen mit jenen Kunden, die hauptsächlich in fossilen Energien tätig sind, beenden. So hätte sich etwa ein Tankstellenbetreiber eine andere Bank suchen müssen. Dieses "Fossil-Verbot" ging der Mehrheit des Rates jedoch zu weit.
(sda)