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Sprachen
Der Fachbereich Sprachen setzt sich zusammen aus Deutsch, der 1. Fremdsprache Englisch, der 2. Fremdsprache Französisch sowie der 3. Fremdsprache Italienisch. In den einleitenden Kapiteln zum Fachbereich werden zuerst Gemeinsamkeiten aller Sprachen beschrieben, danach werden Besonderheiten aufgeführt. Der Kompetenzaufbau wird pro Sprache separat abgebildet. Die gemeinsame Struktur von Deutsch und den Fremdsprachen ermöglicht, gezielt Synergien zwischen den Sprachen zu nutzen.
Schülerinnen und Schüler erarbeiten sich in der Volksschule umfassende mündliche und schriftliche Sprachkompetenzen. Sie werden befähigt, in unterschiedlichen Situationen angemessen und adressatengerecht zu kommunizieren. Sie setzen sich mit unterschiedlichen Sachtexten, literarischen Texten und vielfältigen Kulturerzeugnissen auseinander. Mit der Sprache erwerben die Schülerinnen und Schüler ein grundlegendes Instrument der Wissens- und Kulturaneignung, des Austauschs und der Reflexion in allen Fachbereichen.
Die Schülerinnen und Schüler erwerben umfassende Kompetenzen in der Schulsprache und grundlegende Kompetenzen in einer zweiten Landessprache und in mindestens einer weiteren Fremdsprache.
Der Lehrplan 21 stützt sich auf die Sprachenstrategie der EDK vom 25. März 2004. Als Zielsetzungen werden darin folgende Punkte genannt:
- Konsequente Förderung der Kompetenzen in der Schulsprache ab dem Kindergarten
- Erwerb von Kompetenzen in mindestens einer zweiten Landessprache
- Erwerb von Kompetenzen in Englisch
- Angebot zum Erwerb von Kompetenzen in einer weiteren Landessprache
- Förderung von Kompetenzen in der Erstsprache bei anderer Herkunftssprache
Ziel des Sprachenunterrichts bzw. des Fremdsprachenunterrichts ist nicht die perfekte Zweisprachigkeit sondern die Ausbildung der funktionalen Mehrsprachigkeit. Funktionale Mehrsprachigkeit strebt ein vielfältiges dynamisches Repertoire mit unterschiedlich weit
fortgeschrittenen Kompetenzen in verschiedenen Sprachen an, um in unterschiedlichen Situationen erfolgreich agieren zu können.
Deutsch als Zweitsprache (DaZ) ist Bestandteil des Sprachenlernens in allen drei Zyklen, wird im Zürcher Lehrplan 21 aber nicht speziell dargestellt. Grundsätzlich sind die in Deutsch formulierten Grundansprüche anzustreben.
Im Unterricht in Heimatlicher Sprache und Kultur (HSK) erweitern die mehrsprachigen Schülerinnen und Schüler Kompetenzen in ihrer Erstsprache und Kenntnisse über ihre Herkunftskultur.
Zu Deutsch bzw. zum Schreiben gehören auch das Entwickeln einer persönlichen Handschrift sowie das Erlernen des Tastaturschreibens.