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Gegen den 35-jährigen Eritreer sei in der Zwischenzeit ein Ermittlungsverfahren wegen vorsätzlicher Tötung eingeleitet worden, teilte die Tessiner Kantonspolizei am Dienstag mit.
Der Mann sei der Lebensgefährte des Opfers gewesen, sagte der Sprecher der Tessiner Staatsanwaltschaft auf Anfrage. Nachweise über eine mögliche Ehe der beiden hätten bislang jedoch nicht erbracht werden können.
Der Vorfall ereignete sich am Montag gegen 23 Uhr an der Via San Gottardo in Bellinzona. Die Rettungskräfte vor Ort konnten nur noch den Tod der Eritreerin feststellen, die auf einen Garagenvorplatz gestürzt war. Noch in der Nacht wurde der 35-jährige Eritreer verhaftet.
Laut Angaben der Tessiner Staatsanwaltschaft musste die Polizei bereits vor einigen Wochen ausrücken, um einen Streit zwischen dem 35-Jährigen und dem 24-jährigen Opfer in der Wohnung zu schlichten.
Damals habe es Verständigungsschwierigkeiten gegeben, da keiner der beiden Personen des Italienischen mächtig war.
Das Paar habe auch zwei Kinder, so der Sprecher der Staatsanwaltschaft. Sie seien im Alter von zwei und vier Jahren - die Polizei habe sie am Montagabend zunächst ins nächstgelegene Spital gefahren, von wo sie am nächsten Tag in eine Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde (KESB) übergeben worden seien.
(SDA)