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auf dem den
Tödi mit dem
Piz Urlaun verbindenden, den obern Rand des Bifertengletschers um ein Weniges
überragenden und plötzlich senkrecht ins
Val Rusein abfallenden
Kamm. 10-11 Stunden nw. über
Somvix.
(Aiguilles)(Kt. Wallis,
Bez.Martinach). Gebirgsgruppe, im ausschliesslich schweizerischen Anteil
am Massiv des
Mont Blanc. Zwischen dem
Plateau des Trientgletschers und dem Sammelgebiet des Saleinazgletschers einerseits
und dem
Col Droit und der
Fenêtre de Saleinaz andererseits. Vom englischen Naturforscher
Forbes Aiguilles Dorées benannt nach
der
Farbe ihrer Granitfelsen. Die Steilwände dieser Reihe von kühnen Nadeln, spitzen Felsmassen und
ausgewaschenen Schuttrunsen erscheinen gleichsam wie mit mächtigen Beilhieben zerhackt.
die
Aiguille de la Varappe, aus zwei Zwillingsspitzen
bestehend, einer westlichen (ca. 3520 m; erste Besteigung in 4¾ Stunden von der Ornyhütte aus 1892 durch
V. A. Fynn und W. Murphy) und einer östlichen (3523 m; erste Besteigung 1883 durch Thury, Wanner und Güttinger mit dem
Führer G. Coquoz);
die
Aiguilles Penchées mit drei
Spitzen, einer westlichen (ca. 3500 m; zum erstenmal 1892 von V. A.
Fynn und W. Murphy vom W.-Gipfel der
Varappe aus in 1 Stunde und 10 Minuten erreicht), einer zentralen (zwischen 3400 u. 3500 m;
erste Besteigung 1899 durch A. Escudié mit dem Führer Maurice
Crettez) u. einer östlichen (zwischen 3400 u. 3500 m; am
gleichen Tag von den gleichen Touristen wie der zentrale Gipfel zum erstenmal bezwungen);
die
Tête Biselx
(3513 m; erste Besteigung 1882 durch A. Barbey mit den Führern F. Biselx und H.
Copt, in 6 Stunden von der Ornyhütte aus;
mächtigste
Spitze der Aiguilles Dorées);
die Gruppe der
Aiguilles Javelle mit dem
Trident (3431 m; vermutlich erste Erkletterung 1876 durch
Javelle und Béraneck), der
Aiguille Javelle (3441 m; erste Besteigung 1896 durch E. Hessling mit den Führern Onésime und
Adrien
Crettez) und der
Tête Crettez (ca. 3420 m; erste Besteigung 1899 durch A. Escudié mit Maurice
Crettez).
Von der Gruppe der
Plines werden die Aiguilles Dorées getrennt durch den
Col Droit (3297 m). Die Mehrzahl dieser
Namen fehlen noch auf dem betreffenden
Blatte des Siegfriedatlas. Vergl.
Colomb, E., und L. Kurz. La partie suisse de lachaîneduMont Blanc; itinérairedu C. A. S. pour 1900-1901.
Pfarrkirche in
Collonges. Bis in die erste Hälfte des 19. Jahrhunderts hinein waren Dorénaz und
Collonges
mit dem linken Rhoneufer nur durch eine
Fähre verbunden, die seit etwa 60 Jahren durch eine Holzbrücke zwischen
Collonges
u.
Evionnaz und seit 15 Jahren ausserdem noch durch eine Eisenbrücke (gegenüber der Station
Vernayaz) ersetzt worden ist.
Zwei Fusswege führen von Dorénaz nach
Fully und
Lavey, wovon der eine über Les Folaterres, der andere
über die
Felsen von La Crotta (n.
Collonges) geht.
Beide sind im Winter gefährlich und, namentlich der letztgenannte, nur sehr schwierig zu begehen. Beim
WeilerAlesses bedeutende
Schieferbrüche, deren Ausbeute vermittels eines Luftkabels nach Dorénaz hinunter geschafft wird. Dorénaz
im Mittelalter eine kleine
Herrschaft, die ums Jahr 1300 von Guillaume Wichardy, Kanonikus von Troyes und Bürger von
Saint Maurice,
dem
Spital von
Saint Maurice geschenkt wurde.
Alesses war Eigentum der Burgherrschaft
Martinach.