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Der US-Medizingerätehersteller Biomet will den Traumasektor von DePuy Orthopaedics aus Le Locle übernehmen. Die welsche Firma ist eine Tochter des US-Pharma- und Medizintechnikkonzerns Johnson & Johns
Der US-Medizingerätehersteller Biomet geht in Le Locle auf Einkaufstour: Auf dem Menüplan steht der Traumasektor von DePuy Orthopaedics, einer Tochter des US-Pharma- und Medizintechnikkonzerns Johnson & Johnson (J&J). Alle 260 Angestellten in Le Locle NE sollen weiterbeschäftigt werden.
Der Verkaufspreis beträgt 280 Millionen Dollar (252 Millionen Franken), teilte Biomet mit. Das Angebot läuft am 1. Juni aus und kann unter gewissen Bedingungen verlängert werden. Zudem bedarf der Deal noch der Zustimmung der Regulierungsbehörden.
J&J sieht sich zum Verkauf der Traumasparte gezwungen, um eine Monopolstellung zu verhindern. Der Konzern beschäftigt im Kanton Neuenburg derzeit 1230 Personen. Mit dem nun gewählten Vorgehen könne der Verlust von Arbeitsplätzen am besten vermieden werden, teilte Johnson & Johnson mit.
Seinerseits hat J&J bereits im April 2011 ein freundliches Übernahmeangebot für die schweizerisch-amerikanische Medizinaltechnikfirma Synthes in Höhe von insgesamt 21,3 Milliarden Dollar vorgelegt. Dieses dürfte im ersten Halbjahr 2012 abgeschlossen werden, sobald die erforderlichen Genehmigungen durch die Aufsichtsbehörden erteilt sind.
(chb/sda)