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Das traditionelle musikalische Repertoire der Lombardei und des Tessins, welches in Berghütten gesungen wird, berührt Nadia bereits seit ihrer Kindheit stark. Später faszinierten sie Lieder aus verschiedenen Sprachräumen (Dialekte aus verschiedenen italienischen, französischen, angelsächsischen, katalanischen und lateinamerikanischen Regionen).
Sie studierte Musik im «Dams» in Bologna, nahm ein feministisches Album auf (CD «Alle sorelle ritrovate») und spielte traditionelle Musik aus der Emilia Romagna. Als sie in der Schweiz zurückkehrte, spielte sie in der Gruppe «Veranda» (CD «Milano, Stazione Centrale») und im «Trio in Carpione» (CD «A volte i pesci cantano»).
Bei der ersten CD arbeitete sie mit dem Komponisten und Akkordeonisten Peter Zemp zusammen, bei der zweiten mit Peter Zemp und dem Bassklarinettisten Simone Mauri. Während den zwölf Jahren, die sie in Genf verbrachte, entstand die CD «Mais où vit le silence?»: Nadia vertonte Texte der Genfer Dichterin Claudine.
Nadia schrieb und spielte das musikalische Kabaret «Ballata ispida della capra dagli zoccoli di fuoco» (2003) und, nachdem sie fünf Jahre in den Vereinigten Staaten verbrachte, komponierte und spielte sie «Dall’America con furore», anlässlich der amerikanischen Wahlen 2016: Sie sang und spielte zusammen mit Clara Zucchetti, Simone Mauri und Peter Zemp.
Die «beiden im Hut» (Deutsch für «Le Due nel Cappello») sind seit 2013 aktiv, lernten sich während ihres Musikstudiums kennen und begannen, ihre Leidenschaft für ethnische Klänge zu pflegen, indem sie gleichzeitig zeitgenössische Komponisten und populäre Musik aus aller Welt studierten. Sie treten in vielen Live-Musik-Lokalen auf und eröffneten die Konzerte von Tonino Carotone und Daniele Ronda; sie traten zusammen mit Paolo Tomelleri und Ellade Bandini auf und spielten an wichtigen Festivals, unter anderem bei «Time in Jazz» (2021), organisiert von dem berühmten Trompeter Paolo Fresu, bei «Ukulele Social» in Vicenza, «Ukulele Night» im Carroponte in Mailand, auf der Bühne von Eko Guitars bei der «Fiera della Musica» in Pizzighettone (2017). Im Jahr 2018 veröffentlichten sie ihr erstes Album «Oggi non piove!». Sara und Clara sind zusammen mit Elisabetta Zulian und Fiorenzo De Vita Co-Autorinnen der ersten Ukulelen-Lehrmethode für Kinder «Iniziamo presto con l’ukulele» (auf Deutsch «Starten wir früh mit der Ukulele», Curci, Mailand, 2016), die eine CD mit von ihnen komponierten Original-Liedern zur Unterstützung der Methode enthält.
Sara Magon: Nach dem ersten Gitarrendiplom und dem zweiten Didaktikdiplom am Konservatorium von Como, besuchte sie die vierjährige Musiktherapieschule in Assisi und danach Kurse in Musikanimation am «Centro Studi Di Benedetto» in Lecco. Sie vervollständigte ihre Ausbildung mit Seminaren in Gesangsimprovisation und verschiedenen Gitarrenkursen. Sie spielt als Solistin und in klassischen und modernen Ensembles und reiste dabei für Konzerttouren nach Seoul in Südkorea, Netanya in Israel und Maldon in England. Sie ist Mitautorin der Ukulelenmethode «Iniziamo presto con l’ukulele» (auf Deutsch «Starten wir früh mit der Ukulele», Curci, Mailand), für die sie auch als Ausbildnerin für Lehrer:innen und Erzieher:innen tätig ist. Sie arbeitet mit Musiker:innen und Künstler:innen in Italien und in der Schweiz zusammen, zum Beispiel mit der Sängerin Raissa Avilés. Sie unterrichtet Musik an verschiedenen Schulen in der Region Como und Varese sowie in der Schweiz und ist Gitarrenlehrerin an der Musikmittelschule A. Frank in Varese.
Clara Zucchetti: Mit 9 Jahren begann sie, Klavier zu spielen, widmete sich dann dem Schlagzeug und machte ihren Abschluss am Konservatorium in Como. Sie liebt es, zu singen, Ukulele zu spielen und schreibt gerne Lieder. Sie nahm an mehreren Gesangsforschungsseminaren mit der Funktionalen Stimmmethode von Gisela Rohmert teil. Sie spielt in verschiedenen Ensembles als Perkussionistin, Vibraphonistin, Keyboarderin und Sängerin/Choristin. Sie arbeitet mit Musiker:innen aus der Lombardei und dem Tessin zusammen, darunter Marco Belcastro, Simone Mauri, Massimo Giuntoli, Franco Parravicini, Nadia Gabi, Raissa Avilés und mit international bekannten Persönlichkeiten wie Mario Arcari, Paolo Tomelleri, Jonathan Coe und der «Orchestra dell’Accademia Teatro alla Scala». Sie spielt auf wichtigen Festivals wie dem «Collisioni Festival» (2014) und dem «Festivaletteratura» in Mantova (2017). Im Jahr 2019 nimmt sie an der Tournee der Band «Italian Women Tribute» als Schlagzeugerin und Chorsängerin teil. 2020 und 2021 spielt und singt sie mit Marco Belcastro in den RSI-Studios bei zwei von Gianluca Verga moderierten Sendungen.