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Die Strecke mitten in Mailand – auf dem Schutthügel des zweiten Weltkrieges – war technisch nicht schwierig, aber hatte ausgesprochen steile Auffahrten. Das 35 köpfige Damenfeld mit Weltcupgewinnerin Jolanda Neff, Vize-Olympiasiegerin Maja Wloszczowska, Ex-Weltcupgewinnerin Tanja Zakelj, der britische Meisterin Annie Last sowie der deutschen Meisterin Helen Grobert war sehr stark besetzt.
Kathrin erwischte einen guten Start. An dritter Stelle bog sie nach bereits 100m in die erste steile Singletrailrampe ein. Vorne powerte schon bald die Teamkollegin von Kathrin, die Ex-Juniorenweltmeisterin Alessandra Keller, aus der Spitzengruppe raus. Die Verfolgung nahm dann die Polin Wloszczowska auf.
In Runde vier von sechs wechselte die Führung zur Polin. Kathrin fuhr ein sehr gutes Rennen lag immer auf Platz drei oder vier – zusammen mit Jolanda Neff. Im letzten steilen Anstieg auf den höchsten Punkt quetschte sich Jolanda an Kathrin vorbei und stieg als dritte aufs Podium. Leder für Kathrin: „Ich bin sehr zufrieden mit meinem Rennen. Ich hatte immer guten Druck, mein leichtes RADON-Hardtail war bei diesen steilen Anstiegen absolut die richtige Wahl.“