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Am frühen Morgen des 26. November 2019 hat ein Erdbeben der Stärke 6,4 Albanien erschüttert. Vor allem die Hauptstadt Tirana und die umliegende Region, insbesondere die beiden Städte Durrës und Laç, wurden stark beschädigt. Rund 20 000 Menschen wurden vom Erdbeben betroffen, darunter 9000 Kinder. Über 6000 Wohnhäuser und 26 Schulen wurden beschädigt. Es sind rund 60 Todesopfer und mehr als 750 Verletzte zu beklagen. 4000 Personen sind nach wie vor in Hotels, Schulturnhallen und Zeltlagern untergebracht. Vor allem in den Zeltlagern sind Verpflegung und Hygiene mangelhaft, ebenso fehlen Räumlichkeiten für die Betreuung der Kinder.
Terre des hommes ist seit 1993 in Albanien tätig. Für die Opfer des Erdbebens hat Terre des hommes ein Nothilfeprojekt zur Unterstützung von Kindern und deren Familien vorgesehen. Den Kindern werden pädagogisches Unterrichtsmaterial wie Malsachen und Schulbücher, aber auch Spiele zur Verfügung gestellt. Sofern sich der Ort und der Untergrund als geeignet erweist, werden von der Regierung Container als Schulräume aufgestellt. Den Eltern werden Wolldecken, Schuhe, Kleider für den Winter, Küchen- und Haushaltsutensilien, hygienische Artikel und Einkaufsgutscheine zugeteilt.
Die Kosten für das Projekt belaufen sich auf insgesamt 130 000 Franken. Die Stadt Zürich will sich mit einem Beitrag von 100 000 Franken beteiligen. Die holländische Entwicklungsorganisation Dorcas Aid International hat einen Beitrag von 21 000 Franken zugesichert. Insgesamt werden mit dieser Hilfsaktion über 1500 Kinder und Erwachsene erreicht.
Gemäss der Verordnung über die humanitäre Hilfe im In- und Ausland ist der Stadtrat für die Ausrichtung von Nothilfebeiträgen zuständig. Der Beitrag ist im Budget 2020 enthalten.