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Die Gemeinde Marly unterstützt auch weiterhin den Tennissport auf dem Corbaroche-Areal. Der Generalrat hat am Mittwochabend der Verlängerung der Baurechtsverträge mit dem Tennis-Club Marly und der Firma Pro Tennis AG um jeweils 50 Jahre zugestimmt.
Der Tennis-Club kann damit bis 2068 eine Fläche von rund 11 000 Quadratmetern gratis nutzen. Er hat auf dem Gelände verschiedene Aussentennisplätze, ein Klubhaus und einen Kinderspielplatz eingerichtet. Syndic Jean-Pierre Helbling betonte, der Klub habe rund 700 000 Franken in die Anlagen investiert.
Die Pro Tennis AG ihrerseits kann 6000 Quadratmeter bis 2067 nutzen. Die Firma betreibt eine gedeckte Tennishalle. «Die Firma will eine Million Franken in die Sanierung der veralteten Garderoben und der Küche investieren», erklärte der Syndic. Pro Tennis zahlt wie bisher eine jährliche Miete von 5040 Franken.
Angesichts der finanziell angespannten Lage Marlys hatte die SP-Fraktion im Generalrat vergeblich eine Erhöhung der Miete gefordert. Der Generalrat stimmte der Verlängerung der Baurechte mit 28 Ja-Stimmen gegen 13 Nein-Stimmen zu, bei vier Enthaltungen.
Auch die Fusion von Grossfreiburg kam im Generalrat zur Sprache. Der Gemeinderat erklärte, er beteilige sich am Prozess, nachdem die Stadt ihm die Unterstützung in drei wichtigen Dossiers zugesichert habe: die Entwicklung des Marly Innovation Center, die Verkehrsachse Marly-Matran und die Verbesserung der Strasse Bürglen-Marly.