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Der Ertragsunterschied zwischen den Versuchen im ÖLN-Anbau von Swiss Granum und im Extenso-Anbau von Agroscope seien tiefer als derjenige der Jahre 2019 und 2020, schreibt Swiss Granum in einer Mitteilung. Die mittelmässigen Resultate seien vermutlich auf das Wetter zurückzuführen, heisst es weiter.
Die Aussaat im Herbst habe zum Teil spät und unter nassen Bedingungen stattgefunden. Im April seine die Kulturen dann sehr trockenen und kühlen Bedingungen ausgesetzt gewesen. Es sei zu vermuten, dass diese Trockenperiode für die Stickstoffaufnahme der Pflanzen ungünstig war. Der Regen, die fehlende Sonneneinstrahlung und die kalten Nächte bis im Mai seien für die Ertragsbildung und die Qualität ebenfalls nicht förderlich gewesen. Zusätzlich habe ein Versuchsstandort wegen der Unwetter im Juni und Juli gar nicht geerntet werden können, da er zu stark beeinträchtigt worden sei.
Der Ertragsdurchschnitt im ÖLN-Anbau liege mit 81,6 Dezitonnen pro Hektare rund 19 Dezitonnen tiefer als derjenige des Vorjahres. Der Versuchsdurchschnitt im Extenso-Anbau liege mit 70,9 Dezitonnen pro Hektaren etwas über 11 Dezitonnen tiefer im Vergleich zur Ernte 2020. Bezüglich der Erträge im Extenso-Anbau, gäbe es zwischen den Standorten aber eine grosse Variabilität, schreibt Swiss Granum. Die Standorte in der Romandie hätten bessere Resultate erzielt und würde alle oberhalb des nationalen Durchschnittes liegen, während die Standorte in der Deutschschweiz alle unterhalb des Durchschnittes liegen. Die Versuche im ÖLN-Anbau seien zwischen den Standorten homogener.