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Am 8. April 1985 fand eine erste Sitzung statt, an der beschlossen wurde, ein Entlebucher Brass Ensemble zu gründen. Deshalb gilt der 8. April 1985 als Gründungsdatum oder Geburtstag des Ensembles. Bereits am 29. Juni konzertierte die neu gegründete Formation, anlässlich der Neuuniformierung der MG Doppleschwand, zum ersten Mal. Es folgte eine rege Konzerttätigkeit mit vielen Kirchen- und Unterhaltungskonzerten. Als Höhepunkte dürfen aber sicher eine Radioaufnahme im Studio Bern und ein Vorkonzert anlässlich eines Auftritts der weltberühmten Desford Colliery Dowty Band bezeichnet werden.
Nach diesem Abschnitt kam es bereits zum ersten Dirigentenwechsel. Der scheidende Dirigent Rolf Minder sollte allerdings nicht für immer Abschied nehmen vom Entlebucher Brass Ensemble. Der neue Dirigent des EBE, unter dessen Leitung das EBE erstmals am 25. Oktober 1987 im Casino Luzern konzertierte, war Josef Bachmann.
Am 15. Januar 1989 wurde, anlässlich der ersten ordentlichen Generalversammlung, ein Verein namens Entlebucher Brass Ensemble gegründet. Im April desselben Jahres wurde Pascal Eicher für drei Konzerte als Dirigent engagiert.
Nachdem das EBE eine Zeitlang ohne Dirigent, und nur noch regional, aufgetreten war, beschloss man am 24. März 1990, an einer Vorstandssitzung, Röbi Balmer aus Schüpfheim als neuen Dirigent zu verpflichten. Unter seiner Leitung führte das EBE ein Unterhaltungskonzert und drei Kirchenkonzerte auf. Am 8. Dezember bestritt das EBE gemeinsam mit dem Kirchenchor Wiggen ein Adventskonzert. Es sollte das letzte Konzert des «alten» Ensembles sein.
Danach wurde das Entlebucher Brass Ensemble mit grossen Besetzungsproblemen konfrontiert, denn vielen Aktivmitgliedern fehlte schlichtweg die Zeit, um in einem geregelten Probebetrieb ein anspruchsvolles Konzertprogramm einüben zu können. Diese Besetzungsprobleme verursachten einen längeren Unterbruch als erwartet. Schliesslich entschied die damalige Vereinsführung, einer neuen Generation junger Bläser Platz zu machen. Mit Rolf Minder fand man einen qualifizierten Dirigenten, mit grossem Fachwissen und viel Erfahrung. Der in Wangen an der Aare wohnhafte Musiker ist also beim zweiten Neuaufbau des EBE wiederum beteiligt.
Im Frühling des Jahres 1993 erfolgten dann die ersten Konzerte. Daneben beinhaltete das Jahresprogramm zwei Openair-Konzerte im Herbst und drei Adventskonzerte. Am 19. März 1994 trat das EBE, anlässlich des U-Brass-Contests für Brass Bands der ersten und zweiten Klasse, in der Rickenhalle in Menznau auf, wo es sich mit einem Galakonzert vor der Rangverkündigung einem grossen Publikum vorstellte. Im selben Jahr fanden noch acht weitere Konzerte statt, vier davon im Entlebuch, unter anderem aber auch in Zell, Wangen bei Olten und in Dällikon (ZH).
1995 feierte das EBE den zehnten Geburtstag. Der unbestrittene Höhepunkt im zehnten Vereinsjahr war sicherlich das Jubiläumskonzert in Escholzmatt, das man gemeinsam mit zwei versierten Gastsolisten (Otto Doppmann, Posaune und Albert Benz, Trompete) bestritt. Im Herbst 1996 trat das EBE an der 1. Brass Night in Rotkreuz auf, die am Radio live übertragen wurde.
Im Frühjahr 1997 begeisterte das EBE gemeinsam mit einem Ensemble, das aus den Gründungsmitgliedern des EBE bestand, in Schüpfheim eine grosse Zuhörerschaft. Im weiteren konzertierte das EBE in den letzten Jahren unter anderem auch in: Wangen an der Aare, Kappel (SO), Sörenberg, Wiggen, Rüfenacht, Entlebuch, Escholzmatt, Langnau, Büren a. d. A., Schüpfheim, Wangen bei Olten.