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Quelle: Tele 1
Der Sohn eines Skilehrers stand bereits im Alter von zwei Jahren und zwei Monaten zum ersten Mal auf den Skiern. Seine ersten Erfolge gehen zurück zum Junioren-Ochsner-Cup im Jahr 2012, bei dem er mit 15 Jahren den ersten Platz belegte. Im gleichen Jahr schaffte es «Odi» bei den Junioren-Schweizermeisterschaften im Super-G auf den zweiten Platz.
Das erste FIS-Rennen, also auf internationalem Parkett, absolvierte Odermatt dann im Jahr 2013 beim Trofeo Topolino in Italien. Dabei schaffte er es unter die Top 10 beim Riesenslalom. Anfangs war er noch nicht der grosse Hochkaräter, erinnert sich sein Jugendtrainer Osi Inglin in einem Interview mit der «NZZ». Trotzdem war er fasziniert von ihm: «Für sein Alter arbeitete Marco extrem fokussiert, und in den Rennen legte er schon damals eine beeindruckende Coolness an den Tag.»
Quelle: tele1
Erstes Edelmetall in Sotschi
Im Jahr 2016 stieg der Nidwaldner ins B-Kader von Swiss-Ski auf und fuhr unter anderem im Alpinen «Nor-Am-Cup» in den USA und Kanada. Anschliessend nahm der Nidwaldner bei den Juniorenweltmeisterschaften in Sotschi teil. Dort zeigte Odermatt allen, was er auf dem Kasten hat – er holte mit Gold im Riesenslalom und Bronze im Super-G seine ersten Medaillen.
Seine ersten Weltcup-Punkte sicherte sich Marco Odermatt in der Saison 2016/17 in Sölden im Riesenslalom, bei welchem er den 17. Rang belegte. Diese Saison endete für den Buochser allerdings vorzeitig. Bei einem Europacup-Rennen in Val-d'Isère erlitt er ein Meniskusschaden, worauf er der Rest der Saison aussetzen musste.
Nach Meniskusschaden an die Spitze
Von diesem kurzen Dämpfer erholte sich Marco Odermatt aber relativ schnell. Bereits im März 2019 schaffte er es im Weltcup zum ersten Mal aufs Podest. Und zwar war er beim Riesenslalom in Kranjska Gora der Drittschnellste.
Der Buochser kletterte anschliessend immer wieder an die Spitze und holte sich einen Podestplatz nach dem anderen. Vor allem in der laufenden Saison zeigt Marco Odermatt allen den Meister. Sie begann mit dem Sieg im ersten Riesenslalom der Saison in Sölden. Insgesamt sechs Mal stand er im Weltcup zuoberst auf dem Podest – egal ob Riesenslalom oder Super-G.
Quelle: CH Media Video Unit / Silja Hänggi
Am Ziel der Träume
Den Gipfel seiner bisherigen Karriere stellt die Gold-Medaille im Riesenslalom an den Olympischen Winterspielen in Peking im Februar dar. Das hat Marco Odermatt nun nochmals übertroffen – indem er neben der kleinen Kristallkugel in der Disziplin Riesenslalom als Weltcup-Gesamtsieger wieder einen neuen Höhepunkt erreicht hat.
(mja)