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|Abt Thieto (933-942)

Abt Thieto
Thieto, 933-942. Thietos Abbatiat begann am 28.10.933. Zu seinem Werdegang läßt sich nichts mit Sicherheit aussagen, da im Profeßbuch wie in den Mönchslisten der Verbrüderungsbücher mehrere gleichnamige Mönche vorkommen. Auch die urkundlichen Nennungen zwischen 895 und 912 lassen sich nicht eindeutig zuordnen. Auch als Abt tritt er nur in zwei Urkunden auf, in einer undatierten und im Diplom Ottos I. vom 7.4.940, worin ihm Immunität, Wahl- und Inquisitionsrecht bestätigt wird. Unter Thieto wurde das Kloster am 26.4.937 von dem verheerenden Brande heimgesucht, der von einem Klosterschüler angelegt worden war und bedeutend größeren Schaden verursachte als die Ungarn 926. Thieto begann mit dem Wiederaufbau des völlig zerstörten Klosters, doch niedergedrückt vom Alter und den Sorgen um die Abtei, fühlte er sich der Lage nicht mehr gewachsen, weswegen er am 31.5.942 sein Amt niederlegte. † an einem 6. April.
(Duft, Johannes; Die Abtei St.Gallen, St. Gallen 1986)