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März 2005: Roland Nef und seine damalige Partnerin trennen sich.
Darauf folgen offensichtlich Belästigungen mit E-Mails, SMS und anonymen Briefen.
September 2006: Expartnerin wirft Nef vor, er antworte auf Sex-Inserate mit ihrem Namen.
Ende September 2006: Nef wird von Expartnerin wegen Nötigung angezeigt.
Ab Oktober 2006: Zürcher Staatsanwalt ermittelt und führt bei Nef Hausdurchsuchung durch.
März 2007: Gespräch mit den Kandidaten für den Posten des Armee-Chefs.
Juni 2007: Bundesrat gibt Wahl von Roland Nef bekannt.
Ende September 2007: Desinteresse-Erklärung durch Anzeigen-Erstatterin.
23. Oktober: Einstellungsverfügung der Zürcher Staatsanwaltschaft.
1. Januar 2008: Roland Nef tritt sein Amt als Chef Armee an.
20. Juni 2008: Luftwaffenkommandant Walter Knutti tritt nach dem tödlich verlaufenden Unglück auf der Kander wegen Versäumnisse bei der Kaderselektion auf Nefs Geheiss zurück.
13. Juli 2008: Die Sonntagszeitung berichtet, gegen Armeechef Roland Nef sei zum Zeitpunkt seiner Ernennung eine Strafanzeige wegen Nötigung seiner damaligen Lebenspartnerin hängig gewesen. Verteidigungsminister Samuel Schmid wusste davon.
14.Juli 2008: Das Verteidigungs-Departement räumt ein, Schmid habe bei Nefs Ernennung zum Armeechef seine Regierungskollegen nicht über die hängige Strafanzeige informiert.
15. Juli 2008: Nef und seine ehemalige Partnerin geben bekannt, die Strafanzeige sei nicht wegen häuslicher Gewalt erfolgt. Sie hätten sich nach der Strafanzeige vor der Staatsanwaltschaft gütlich geeinigt und Stillschweigen vereinbart.
7. Juli 2008: Nef erklärt vor den Medien, seiner ehemaligen Partnerin eine Wiedergutmachungszahlung entrichtet zu haben. Gegen die Zeitung Blick, die von "Schweigegeld" berichtet hatte, reicht er eine Klage wegen Verletzung seiner Persönlichkeitsrechte ein.
18. Juli 2008: Bundesrat Schmid äussert sich erstmals vor den Medien zur Affäre Nef. Er stellt sich voll und ganz hinter Nef als Chef der Armee und rechtfertigt sein eigenes Vorgehen bei dessen Nominierung.
20. Juli 2008: Die SonntagsZeitung veröffentlicht ein Anzeigeprotokoll, laut dem Nef seine Expartnerin über Monate belästigt haben soll. So soll er in ihrem Namen im internet Sexinserate beantwortet haben und ihre Adresse und sowohl Handy- wie Festnetztelefonnummern publik gemacht haben.
21. Juli 2008: Verteidigungsminister Samuel Schmid beurlaubt Nef bis am 20. August, bis zur Sitzung des Gesamtbundesrates. Dort soll sich Nef erklären.
25. Juli 2008: Roland Nef schlägt Bundesrat Schmid zu Handen des Gesamtbundesrates die Auflösung des Arbeitsverhältnisses im gegenseitigen Einvernehmen vor.
5. September 2008: Bundesrat Schmid räumte ein, bereits im November 2006 von den Ermittlungen gegen Nef gewusst zu haben. Diese habe er dann vergessen.
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