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Was der oder die Einzelne als «Glück» im Sinne eines gelungenen Lebens empfindet, sollte sich in allen wichtigen, selbstbestimmten Entscheiden spiegeln. Die Medizin, die oft existentielle Fragen betrifft, ist davon nicht ausgenommen. Führt die hohe Gewichtung der Autonomie in der Medizin zu glücklicheren Patienten? Oder kann Autonomie eine Überforderung sein und das Glück gefährden? Warum wird im medizinethischen Diskurs kaum der Frage nachgegangen, was Glück bedeutet und wie die Medizin zum Glück beiträgt?