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Suzuka ist der Ort, an dem die Formel 1 vor vier Jahren einen ihrer talentiertesten Fahrer und Leclerc seinen besten Freund verlor. Jules Bianchi hatte bei einem Unfall im Rennen schwerste Kopfverletzungen erlitten, denen er neun Monate später erlegen war.
Leclerc hatte jene Stelle besucht, an der sich die Tragödie abgespielt hatte, an der Bianchi von der nassen Strecke abgekommen und mit einem Bergungskran zusammengestossen war. "Es war ein schwieriges Wochenende für mich", erzählte Leclerc. "Jules war für mich wie ein Teil unserer Familie. Er hat mir geholfen, dorthin zu kommen, wo ich jetzt bin. Seine Hilfe beschränkte sich nicht nur aufs Sportliche."
Im Rennen am Sonntag sah Leclerc die Zielflagge nicht. Nach 39 der 53 Runden wurde er durch einen mechanischen Defekt zur Aufgabe gezwungen. Es war für den zukünftigen Ferrari-Fahrer das Ende eines ereignisreichen Rennens, in dem er gleich in zwei Kollisionen verwickelt war. Ärgerlich für Leclerc war vor allem der zweite Zwischenfall, bei dem ihm Teamkollege Marcus Ericsson ins Heck gefahren war. Der nach einem Unfall im Qualifying vom letzten Startplatz losgefahrene Schwede klassierte sich mit einer Runde Rückstand als Zwölfter.
(sda)