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An der MV 2021 orientierte der Vorstand über das Projekt «Überarbeitung Richtgagen und Richtlöhne» und holte gleichzeitig die Anliegen der Mitglieder dazu ab. Ziel des Projektes ist es, neben der Aktualisierung der Gagen und Löhne die unterschiedlichen Produktions- und Arbeitsweisen innerhalb der Szene und den Sprachregionen besser abzubilden.
Im Spätsommer 2021 bildete der Vorstand eine Projektgruppe bestehend aus drei Vorstandsmitgliedern sowie aus drei Personen, die zusätzliches Praxiswissen aus Sicht der Agenturen, der Veranstaltenden, der Künstler*innen und der Produktions-leitenden einbringen. Die Projektleitung liegt bei der Geschäftsstelle t.
Die Projektgruppe nahm im Dezember 2021 ihre Arbeit auf. 2022 wurden verschiedene Berechnungsinstrumente für die neuen Richtlöhne entwickelt.
Die neuen Richtgagen und Richtlöhne-Tools werden nach einem breiten Vernehmlassungsverfahren im Herbst 2023 vorliegen.
Das Projekt Richtgagen ist Teil des Leistungsvertrages mit dem Bundesamt für Kultur (BAK) und wird durch m2act des Migros-Kulturprozent gefördert. Unterstützt wird es zudem von der Schweizerischen Interpretenstiftung (SIS) sowie – im Rahmen eines Transformations-projektes – vom Bund und vom Kanton Bern.
Neben den Richtgagen und Richtlöhnen vertritt t. gemeinsam mit den Partnerverbänden SzeneSchweiz (Berufsverband Darstellende Künste), SSFV (Schweizer Syndikat Film und Video) und SSRS (Syndicat Suisse Romand du Spectacle) die Richtlinien zu Schauspielgagen und Buy-outs in der Werbung. Das Dokument auf Deutsch, Französisch und Italienisch dient den Schauspieler*innen als wichtiger Orientierungspunkt bei Verhandlungen von Gagen und Buy-outs.