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Leitfähige Luft® ist eine Schweizer Trademarke der Firma s-Leit swissengineering AG und beschreibt das Endprodukt Made in Switzerland.
Die Wiederherstellung der naturnahen* elektrischen Leitfähigkeit der Raumluft zu einem naturnahen Raumklima mit Leitfähige Luft®. *(Wald-, See- oder Bergluft)
Eine patentierte, geregelte Erzeugung von Ladungsträger, positive und negative Luft-Molekül-Kleinionen (k > 1,5 cm2/Vs) mit einer Lebensdauer von gegen 20 Minuten. Bei der Erzeugung dieser Leitfähigen Luft® entsteht absolut kein OZON, auch fallen keine andere schädlichen Nebenprodukte wie Stickoxyde, Kondensationskerne, elektromagnetische Wellen, elektrische Wechselfelder oder gar elektrostatische Felder an. Das Ladungs-Verhältnis wie auch die Menge der Ladungsträger kann individuell erzeugt, geregelt und überwacht werden.
In herkömmlichen Lüftungs- und Klimaanlagen werden thermische und mechanische Behandlungen der Luft vorgenommen. Das heisst, die Luft wird filtriert, erwärmt oder gekühlt oder be- und entfeuchtet. Mit dem System Leitfähige Luft® wird zusätzlich eine so genannte Aktivierung der Luft vorgenommen. Dabei werden die Atome und Moleküle in der geförderten Luft physikalisch so verändert, dass sie wieder der Luft in der freien Natur entspricht.
Atome und Moleküle sind aus positiven und negativen Ladungsträgern aufgebaut. Im Normalfall ist die Zahl der positiven Ladungen gleich jener der negativen Ladungen, damit ist das Atom oder das Molekül elektrisch neutral.
Der physikalische Begriff für ein Element mit einer ungleichen elektrischen Ladung ist Ion. Ist die Ladung positiv nennt man diese Elemente positive Ionen (Kationen) und mit negativen Ladungen negative Ionen (Anionen).
Der Vorgang zur Erzeugung von Leitfähige Luft® ist eine Luft-Ionenbildung, die aus der Abspaltung oder der Anlagerung von Elektronen an neutrale Atome oder Moleküle resultiert.
Die Ionisation kommt in verschiedenen Fällen vor: durch Umwandlung von kinetischer Energie in Elektronen- bzw. Ionen-, Stossprozessen, durch Umwandlung von elektronischer Energie in Form elektromagnetischer Strahlung sowie aufgrund von chemischen Reaktionen angeregter Moleküle. In der Technik wird die Ionisation herbeigeführt z.B. zur Beseitigung oder Erzeugung elektrostatischer Aufladungen. Ionen werden in der freien Natur auch ohne künstliche Einwirkung erzeugt.
Die wichtigsten natürlichen Quellen für natürliche Ionen sind:
Die Radioaktivität des Bodens und der Luft, die kosmischen Strahlen, ultraviolette Strahlen, bei Blitzen, die Zersetzung der Wassertropfen im Regen, in Wasserfällen oder in Wellen die sich brechen.
Ionen können sich abbauen resp. neutralisieren. Dabei sind zwei Hauptgründe verantwortlich:
Wenn ein positives und ein negatives Luft-Molekülion aufeinanderprallen, wird das elektronenreiche, negative Ion dem elektronenarmen, positiven Ion Elektronen übertragen. Es werden demnach nur noch zwei neutrale Teilchen übrig bleiben.Trifft ein Ion auf irgendein Objekt, bleibt es aufgrund seiner elektrischen Ladung daran haften und setzt sich fest. Es ist also „verloren“ für die Luft. Dieser Abbau bewirkt, dass zum Beispiel in einer Wohnung oder einem Büro die Anzahl der Ionen in der Luft wesentlich tiefer ist als in der freien Natur. Durch Luftverschmutzungen und elektrische Ladungen (zum Beispiel an Beleuchtungskörpern, Computer oder auch in Luftfilter und Lüftungskanälen, etc.) wird dieser Abbauprozess erheblich beschleunigt. Eine Luftaktivierung oder sog." Sauerstoffaktivierung " erzeugt daher keine unnatürliche Luft sondern versucht vielmehr die durch den Abbau verlorenen Ionen in der Luft wiederherzustellen.
Messwerte Ionen pro cm3 Luft in verschiedenen Gebieten*
(je Polarität, positiv/negativ)
|in unmittelbarer Nähe zu Wasserfällen||20'000 – 70’000 Ionen|
|im Gebirge oder in Meeresnähe||4'000 – 10’000 Ionen|
|am Stadtrand, auf Wiesen und Feldern *||1'000 – 3’000 Ionen|
|in der Stadt und Agglomerationen||200 – 500 Ionen|
|in geschlossenen Räumen||20 – 100 Ionen|
Zurzeit werden auf dem Markt die verschiedensten Systeme zur Luft- oder Sauerstoffaktivierung angeboten. Das System Leitfähige Luft® distanziert sich jedoch von der üblich eingesetzten Technik, da mit Leitfähige Luft® grundsätzlich keine schädlichen Nebenprodukte (z.B. Ozon, Stickstoff) erzeugt werden. Die Ionen in der Leitfähige Luft® sind physikalisch gesehen den Ionen in der Natur am ähnlichsten.
Als Massstab zur Bemessung/Beurteilung von Ionen dient auch die „Standzeit“. Das heisst, bei der Betrachtung von Ionen ab der "Entstehung" bis zu ihrer Neutralisation vergeht eine gewisse Zeit. In der freien Natur geschieht dies in einem Zeitraum von 10 bis 1000 Sekunden. Konventionell erzeugte, künstliche Ionen haben eine Standzeit von Sekundenbruchteilen bis wenige Sekunden. Leitfähige Luft® kann bis zu 20 Minuten bestehen bevor sie abgebaut wird.
Das Mass schlechthin ist jedoch die Beweglichkeit k der Ionen und deren Ladungsverhältnis. Die VDI 6022 Blatt 3 klassiert die Raumluftqualität resp.-Kategorie RAL 1 bis 4 auch in der Mindestkonzentration der negativ geladenen Ionen. Die Ionenkonzentration resp. der durchschnittliche Ionengehalt der Raumluft hat direkten Einfluss auf den Feinstaubgehalt der Raumluft (Vergl. Gesetz von Bricard), denn die Aerosolabscheidung kann erst erfolgen wenn genügend Ladungsträger in der Raumluft vorhanden sind. Vergl. VDI 6022/SWKI VA 104-01/ISO 16890. Leitfähige Luft® ist die Grundvoraussetzung, dass die Aerosole geladen und die Oberflächen entladen werden können. Vergl. Coulomb Gesetz.
Leitfähige Luft® ist bakteriell und hygienisch unbedenklich. Dabei wird die VDI-Norm 6022 (bakteriologische und toxische Unbedenklichkeit der Luft) vollumfänglich erfüllt. Somit ist Leitfähige Luft® für den Einsatz in hygienisch anspruchsvollen Bereichen, wie zum Beispiel in klinischen Räumen, Reinräumen, Labors, Lebensmittelverarbeitung oder Spitäler prädestiniert.
Leitfähige Luft® ist bei fast allen Raumkonditionen uneingeschränkt einsetzbar. Auch bei tiefer, z.B. 8% relative Feuchte, arbeitet das System ohne Leistungseinbusse. Dabei entsteht keinerlei Elektro-Smog, denn bei der Validierung wurde nicht einmal die Detektionsgrenze (0.006 V) der Messgeräte erreicht. Durch den geschmacksneutralen und geräuschlosen Betrieb werden höchste Ansprüche erfüllt.
Wie verbessert sich die Raumluftqualität durch das System Leitfähige Luft®
Die Hauptnutzen sind:
- Verringerung des Stau- und Feinstaubgehaltes, der TVOC-Werte, der Schimmelpilzsporen, der Pollen und der luftgetragenen Partikel. Allesamt Allergene.
- Der praktische Wirkungsgrad der Zuluftfiltrierung nach Norm-Klassifizierung, Testmethoden und Anwendungen
von Luftfiltern verbessert sich von den eingebauten theoretischen Filterklasse F7 auf gemessene Filterklasse F9
- Verkürzung der Partikelabbaurate auf 20 bis 30 Minuten (zeitlicher Konzentrationsabbau)
- Ausgleich und Abbau von möglichen elektromagnetischen Feldern und/oder Feldstärken über die Raumluft
- Verhinderung oder massive Reduktion von Feinstaubanlagerungen an Wänden und Decken. Im Speziellen bei Bilderrahmen, Elektroanschlüssen oder Fenster- und Türanschlüssen.
- Verbesserung der Leistungsfähigkeit, Erhöhung des VO2max im Blut (maximale Sauerstoffaufnahme, die pro Minute und pro kg Körpergewicht bei maximaler Leistung verwerten können, auch maximale Sauerstoffkapazität genannt) und Senkung der Pulsfrequenz
- etc.
Dabei entstehen keine Abbauprodukte wie Ozon, Stickoxide oder Elektrosmog.