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Von 1994 bis 1999 lief im Rahmen der von der EU und der Schweiz geförderten INTERREG-Programme das grenzüberschreitende Forschungsprojekt «Umweltschonende Anbauverfahren von Gemüse und Obst in der Bodenseeregion». Das Untersuchungsgebiet umfasst die Landkreise Konstanz, Bodenseekreis und Ravensburg und die Kantone Thurgau und St. Gallen. Bearbeitet wurde das Projekt vom Institut für Gemüse-, Obst- und Weinbau der Universität Hohenheim (pflanzenbauliche Aspekte) und dem Institut für Agrarwirtschaft der ETH Zürich (wirtschaftliche Aspekte). Dieser Artikel geht auf den Bereich Wirtschaftlichkeit und Vermarktung ein, wobei die Produktion und der Handel untersucht werden.
Die 15 Schweizer Pärke, die sich vorwiegend in den (Vor-)Alpen und im Jurabogen befinden, sind aufgrund ihrer einzigartigen Landschaften touristische Anziehungspunkte. Doch bringen die Pärke auch für die lokale Landwirtschaft einen ökonomischen Mehrwert?
Schweizer Landwirtschaftsbetriebe geben überschüssigen Hofdünger für die ausgeglichene Nährstoff-Bilanz an Betriebe mit freien Aufnahmekapazitäten oder an Kompostier- und Vergärungsanlagen ab. Die Transportmengen von Hof- und Recyclingdünger und damit auch die Transportkosten nahmen von 2015 bis 2020 deutlich zu.
Die Beschäftigung im Agrarsektor ist in vielen europäischen Ländern besonders in der Nutztierhaltung rückläufig. Direktzahlungen können diesem Trend entgegenwirken und zu mehr – vor allem weiblichen – Familienarbeitskräften auf dem Betrieb führen.