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An gleich zwei Tagen wird den Kindern und ihren Rechten gedacht. Zum einen am heutigen Internationalen Kindertag – und zwar seit 1948. Zum anderen am Weltkindertag, der seit 1954 am 20. September stattfindet.
Die meisten Kinder wachsen heute wohlbehütet und in Frieden auf. Doch in allen Teilen der Welt leben viele Minderjährige unter schwierigen Umständen. Sie leiden besonders schwer unter Krieg, Armut und Ressourcenmangel. Hier zehn Zahlen zur Lage der Kinder.
- 1,9 Milliarden Menschen sind jünger als 15 Jahre und gelten somit als Kinder.
- 385 Millionen Kinder leben laut UNICEF in extremer Armut.
- 100 Millionen Kinder haben keine Möglichkeit, zur Schule zu gehen.
- 250’000 Minderjährige sind Kindersoldaten.
- 49,5 Prozent der Einwohner Nigers sind Kinder. Damit hat das Land in Westafrika die jüngste Bevölkerung der Welt. Viele Kinder leben hier unterm Existenzminimum, der Kinderreichtum ist zugleich auch ein Armutsrisiko.
- 9,6 Prozent aller in Angola geborenen Kinder sterben vor dem fünften Lebensjahr. Die Kindersterblichkeit ist in Afrika aufgrund von eingeschränkter medizinischer Versorgung und Armut besonders hoch. In der Schweiz beträgt sie 0,4 Prozent.
- 53,1 Jahre ist der durchschnittliche Monegasse alt. In dem Zwergstaat Monaco leben die wenigsten Kinder. Es folgen Japan (47,3 Jahre) und Deutschland (47,1 Jahre). Der Kindermangel gefährdet das Fortbestehen der Gesellschaften.
- 10 Prozent aller Kinder müssen arbeiten. In Afrika südlich der Sahara ist es jedes fünfte Kind.
- Jedes zweite Kind in Indien und Bangladesch ist untergewichtig. Mangelernährung macht anfälliger für Krankheiten und erhöht die Kindersterblichkeit.
- Ein einziges Land ist der UN-Kinderrechtskonvention bis heute nicht beigetreten: die USA. Laut Konvention haben Kinder unter anderem ein Recht auf eine Staatsangehörigkeit, auf familiäre Fürsorge und Privatsphäre.