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Im Rahmen der Agrarpolitik 2014–2017 schlägt der Bundesrat bei den sogenannten Produktionssystembeiträgen einen Beitrag für graslandbasierte Milch- und Fleischproduktion vor. Im Hinblick auf die Ausgestaltung dieses neuen Instruments und auf dessen künftige Evaluation interessiert die Ist-Situation bezüglich der Fütterung von Wiederkäuern in der Schweiz. Mithilfe von Buchhaltungskennzahlen der Zentralen Auswertung der Agroscope wird untersucht, wie sich die Futterration der Schweizer Milchviehbetriebe zusammensetzt. Der Anteil des Futters aus Grünland bei den gemischten Betrieben ist niedriger als bei den spezialisierten Verkehrsmilchbetrieben. Bio-Betriebe, Betriebe mit niedrigerer Milchleistung und Betriebe in höheren Zonen weisen höhere Grasanteile in der Ration auf. Insgesamt ist die Zusammensetzung der Futteranteile zwischen den Betrieben heterogen. Die Voraussetzungen für die Erfüllung der Anforderungen des neuen Programms für graslandbasierte Milch- und Fleischproduktion sind bei einem Grossteil der Betriebe gegeben.
Das Stallklima hat einen grossen Einfluss auf die Gesundheit der Atemwege von Pferden. Im Rahmen einer Studie über die Qualität des Raumklimas wurden drei verschiedene Lüftungssysteme getestet.
Auch in der Bergregion haben sich milchbetonte Kuhrassen durchgesetzt. Betriebe mit der Zweinutzungsrasse ‘Original-Simmentaler’ erweisen sich jedoch als wirtschaftlich interessant: Geringere Kosten und höhere Direktzahlungen kompensieren den kleineren Erlös aus der Milch.
Hohe Milchleistungen vor dem Trockenstellen erhöhen das Risiko für Euterinfektionen in der Galtzeit. Eine Onlineumfrage zeigt auf, welche Trockenstellmethoden aktuell verwendet werden und wie die Landwirte den Ansatz des unvollständigen Melkens zur Verringerung der Milchleistung beurteilen.