Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03135.jsonl.gz/2577

Mitte März 2020 – inmitten der Pandemiewelle – zerschlug die Kantonspolizei unter der Leitung der Staatsanwaltschaft im Mittelwallis einen Drogenring. Die Polizei verhaftete dabei den mutmasslichen Haupttäter und stellte über ein halbes Kilo Kokain sicher.
Über mehrere Monate hinweg ermittelte die Kantonspolizei unter der Verfahrensleitung der Staatsanwaltschaft in einem umfangreichen Fall eines Kokainhandels im Mittelwallis.
Mitte März 2020, nur wenige Tage nach den angeordneten Massnahmen zur Eindämmung des Coronavirus, verhaftete die Kantonspolizei den mutmasslichen Haupttäter. Es handelt sich um einen 26-jährigen Schweizer, mit Wohnsitz im Mittelwallis. Bei der Verhaftung beschlagnahmte die Kantonspolizei in seinem Fahrzeug über 500 Gramm Kokain.
Die Ermittlungen ergaben, dass der Beschuldigte zwischen September 2019 bis hin zu seiner Verhaftung mehr als ein Kilogramm Kokain an verschiedene Dealer weiterverkauft hatte. Der erzielte Umsatz beziffert sich auf rund CHF 90’000.00.
Im Rahmen der Ermittlungen sind mehr als 20 Personen befragt worden. Darunter befanden sich fünf Personen, welche selber in der Region Mittelwallis mit Kokain gehandelt hatten. Vor seiner Tätigkeit im Kokainhandel war der mutmassliche Haupttäter in den Handel mit Marihuana involviert. Hierzu ergaben die Ermittlungen, dass er über fünf Kilo Marihuana verkauft hatte.
Die Untersuchung steht kurz vor dem Abschluss. Die Staatsanwaltschaft wird beim zuständigen Gericht Anklage erheben.
Generell hat sich die Kriminalität im Kanton Wallis, in dem es keine rechtsfreie Zone oder offene Drogenszene gibt, auf einem niedrigen Niveau stabilisiert. Die Bekämpfung der Betäubungsmittelkriminalität ist und bleibt eine zentrale Aufgabe der Kantonspolizei.