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Kontext
Das neue Sicherheitszentrum steht zwischen einer Industriezone auf der westlichen Seite; bestehend aus Lagerhallen, Auto-Showrooms, Gaswerkbetrieben und einem Wohnquartier mit ein- bis dreistöckigen Ein- und Mehrfamilienhäuser auf der östlichen Seite. Auf diese ortsbauliche Situation reagiert der Entwurf mit einem Volumen, das sich einerseits als letztes Gebäude in die Industriezonen einfügt und deren Charakter übernimmt durch seine an Industriehallen erinnernde Form und anderseits reagiert der Entwurf auf den Massstab des Wohnquartiers durch die Form und Grösse der Giebeldächer. Das Volumen ergänzt die Industriezone, schliesst diese gleichzeitig ab und nimmt Bezug auf die Gebäude auf der gegenüberliegenden Strassenseite.
Setzung und Morphologie
Das Gebäude steht leicht gedreht zur dominierenden Lagerstrasse und nutzt so die maximal mögliche Breite der Parzelle aus. Die gegen Süden gedrehte Fassade rückt an die Parzellengrenze um im nördlichen Teil einen grosszügigen Platz frei zu spielen der als Park- und Übungsplatz der Feuerwehr benutzt werden kann. Die Ein- und Ausfahrten der Gross- und Kleinfahrzeuge befinden sich südlich respektive nördlich. Der Haupteingang funktioniert als Adresse und ist der Lagerstrasse zugewandt. Zusätzliche Serviceeingänge befinden sich an der Westfassade.
Organisation und Erschliessung
Räumlich ist das Gebäude in drei Volumen aufgeteilt: Grossfahrzeughalle, Service- und Schulungsräume und Kleinfahrzeughalle.
Alle funktionellen Räume, die für einen reibungslosen Betrieb der Feuerwehr notwendig sind, befinden sich auf der Erdgeschossebene. Die Schulungsräume und das Foyer für die Feuerwehr und den Samariterverein befinden sich im ersten Geschoss. Das Foyer ist als Raumkontinuum ausgelegt. Ein etwas ruhiger Teil, der auch als weiterer Schulungsraum genutzt werden kann, liegt an der Westseite und wird durch raumhohe Fenster belichtet. Diverse technische Räume, Lager und Archiv sind im Untergeschoss untergebracht. Die vertikale Erschliessung erfolgt durch einen an der Ostfassade liegenden Block und erlaubt die unabhängige Nutzung aller drei Geschosse. Die Belichtung der Fahrzeughallen erfolgt durch Oberlichter. Die Schulungsräume werden zusätzlich durch eine nördliche Fensterfront belichtet.