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Im Seitental von Peccia fallen die aufragenden Speckstein- und weissen Marmorfelsen auf, die seit mehr als 60 Jahren abgebaut und verarbeitet werden. Das zu Peccia gehörende Land erstreckt sich zwischen 900 und 1300 m Höhe und weist ein Seitental auf, wo Marmor- und Specksteinvorkommen zu finden sind. Seit über 60 Jahren wird in der Flur Gheiba der weisse Marmor abgebaut und in den Werkstätten von Peccia verarbeitet. Es ist der einzige Marmorsteinbruch der Schweiz.
Seit rund 30 Jahren gibt es in Peccia auch eine Schule für Bildhauerei, die jährlich zahlreiche Kurse für Profis und Anfänger sowie eine Ausstellung im Dorfzentrum organisiert.
Bis Anfang des 20. Jahrhunderts wurde auch der Speckstein abgebaut und hauptsächlich zu Töpfen (genannt "laveggi") und Heizöfen verarbeitet. Diese Gegenstände waren schon Anfang des 16. Jahrhunderts in Mailand und in Hamburg bekannt.