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Dieses Jahr werden wir wieder in den entlegenen Norden der Mongolei gehen, wo wir auf dem Delger gol paddeln werden. Dieser Fluss entspringt in der roten Taiga, der Ulaan Taiga, einer streng geschützten Gebirgsregion an der Grenze zur Russischen Republik Tuva. Es handelt sich hierbei um eine heute praktisch menschenleere Wildnis, die allerdings einst die Heimat von tuwinischen Rentiernomaden war, die in den Achtziger Jahren von dort weiter nach Norden umgesiedelt wurden.
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Wir werden den Delger voraussichtlich ab dem kleinen Dorf Bayanzürkh befahren, wo der kleine Beltes gol in den mongolisch-russische Grenzfluss fließt. Von dort aus geht es in Richtung Süden, durch eine grandiose und entlegene Berglandschaftt, die zu grossen Teilen nicht mit dem Auto erreichbar ist. Nur gelegentlich treffen wir in dieser einsamen Gegend auf Nomaden, die mit ihrem Vieh am Fluss verweilen, bevor sie in ihre Herbst- und Wintercamps weiterziehen. Der Fluss selbst zeichnet sich nicht nur durch seine Einsamkeit aus – er ist auch paddlerisch ein Highlight. Steinige Stromschnellen wechseln sich stets ab mit ruhigeren Teilen, eine perfekte Mischung für alle, die nicht „nur“ Kanuwandern sondern auch etwas Action wollen.
Gegen Ende der Tour wird der Fluss ruhiger, das Tal weitet sich und die Landschaft wandelt sich zur typisch mongolischen Steppenlandschaft. Hier liegt die Provinzhauptstadt Mörön, der Ausgangs- und Endpunkt unserer Reise, die wir direkt mit dem Kanu erreichen werden.
Summa summarum: Eine Tour für Abenteurer, die die Abgelegenheit und Einsamkeit dieser extrem schönen Region zu schätzen wissen und Spass haben an einem spritzig-sportlichen Fluss, der etwas Vorerfahrung und Technik verlangt.
Teilnahmevoraussetzungen
Erfahrung und sicheres Paddeln im beladenen Kanadier auf schnellen Fliessgewässern und teilweise leichtem Wildwasser (bis max WW II – schwierigere Stromschnellen werden umtragen). Schwimmkenntnisse, guter Gesundheitszustand und normale körperliche Kondition sowie der Wille, sich auf alle Aspekte des Reisens in einer entlegenen Ecke eines Entwicklungslandes mit oft rudimentärer Infrastruktur einzulassen: Dazu zählen u.a. auch ganz besonders eine positive Einstellung und Offenheit gegenüber der Kultur des Gastgeberlandes und die Fähigkeit, sich auf teils einfachste Lebensbedingungen (Essen, Schlafen, Toiletten etc.) einzulassen. Dies ist keine Luxusreise sondern ein echtes Abenteuer! Da zumindest die Nächte (evtl. aber auch einige Tage) mit Sicherheit frostig werden, sind ein warmer Schlafsack (mindestens bis -15°C) und eine robuste Matte, sowie regenfeste und warme Kleidung und festes, wasserdichtes Schuhwerk unerlässlich. Transporte werden im russischen Allradbus (UAZ «Furgon» – ohne Sicherheitsgurte) durchgeführt. Die Fortbewegung auf den Strassen (soweit überhaupt vorhanden) ist mühsam und langsam – und dennoch lohnenswert! Alle weiteren Details bei der gemeinschaftlichen Planung und Reisevorbereitung.
Interessiert? Dann nehmen Sie mit uns Kontakt auf, wir geben Ihnen alle Details zu dieser Abenteuerreise am liebsten direkt
Tel. +41 (0)31 741 91 92 E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Infos gibt es auch an unseren Info-Dia-Shows im Kanuladen am 1. April um 10h00 und 13h00. Einfach vorbeikommen und reinschauen...
Weitere Infoveranstaltungen im Kanuladen:
- Donnerstag 27. April, 19h00
- Montag, 22. Mai, 19h00
Bitte anmelden Tel. 031 741 91 92 / E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Mehr Infos zu unseren Mongoleiprogrammen gibt es auch hier: paddlemongolia