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Textquelle: www.wikipedia.ch
Christa de Carouge wuchs zusammen mit ihren Eltern und vier Geschwistern in Zürich auf. Ihre Mutter war Schneiderin, ihr Vater Chef der kalten Küche im Zürcher fünf Sterne Hotel Baur au Lac. Sie besuchte den Vorkurs der Kunstgewerbeschule Zürich (die heutige Zürcher Hochschule der Künste ZHdK) und arbeitete nach Zwischenstationen in mehreren Grafikateliers bei der Werbeagentur Gisler & Gisler. 1963 heiratete sie Rudi Hegetschweiler. Ab 1965 war sie im Modedesign tätig. In Genf führten die beiden die sehr erfolgreiche «Boutique pour Monsieur» und bald darauf einen zweiten Laden «La Garçonne». Die Kundschaft riss sich um ihre Ware. Die beiden lebten im Überfluss. 1971 liess sich Christa de Carouge scheiden: «Mein Mann leistete sich zu viele Mätressen». Von ihrem zweiten Mann, einem St. Galler Textilfachmann, trennte sie sich nach nur gerade neun Monaten. 1978 eröffnet sie ein eigenes Atelier im Genfer Vorort Carouge. Christa Furrer, wie sie mit bürgerlichem Namen hiess, entschied sich, nach Rücksprache mit dem damaligen Bürgermeister, den Künstlernamen Christa de Carouge anzunehmen. 1983 präsentierte sie ihre erste Kollektion ganz in Schwarz. Den Atelierladen in der Mühle Tiefenbrunnen in Zürich eröffnete sie fünf Jahre später. Ab 2004 lebte und arbeitete sie nur noch in der Limmatstadt. Ihre aussergewöhnlichen Modeschauen waren eigentliche Performances.[1] Mit ausgestreutem weissem Salz, lebenden Schafen, einem Bett aus hundert grünen Salatköpfen überraschte sie das Publikum. Ihre umfassende Kleiderkollektion ist in Schwarz gehalten, die Kleidungsstücke können in Schichten übereinander getragen werden. Die praktische schwarze Bekleidung ist ihr Markenzeichen.[2] Carouge dazu: «Schwarz ist die Konzentration auf das Wesentliche». Die verwendeten Materialien wie Seide, Woll- und Baumwollstoffe stammen meist aus der Schweiz, gelegentlich aus Peking oder Marrakesch. Gelegentlich setzt sie auch tibetanisches Rot oder gedecktes Weiß ein.[3] Ende 2013 schloss sie ihr Geschäft in der Mühle Tiefenbrunnen. Die Designerin gestaltet auch im Tanz- und Theaterbereich, gibt Workshops und macht Ausstellungen.
Ich habe Christa mit einer Mamiya 645 1000S auf Kodak Tri Max 400 Fotografiert diese Strecke enstand vor der Vernissage im Kunsthaus Zug