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Der Emissionshandel, auch bekannt als "cap-and-trade", ist ein marktorientierter Ansatz zur Kontrolle der Umweltverschmutzung, bei dem ein Grenzwert oder eine "Obergrenze" für die Menge bestimmter Schadstoffe festgelegt wird, die emittiert werden dürfen, und bei dem Unternehmen dann Genehmigungen, so genannte "Zertifikate", für die Emission dieser Schadstoffe kaufen und verkaufen können. Ziel des Emissionshandels ist es, die Gesamtverschmutzung zu verringern und gleichzeitig den Unternehmen einen wirtschaftlichen Anreiz zu geben, ihre Emissionen zu reduzieren. Der Emissionshandel ist eine der gebräuchlichsten Methoden zur Einführung eines CO2-Preises und wird als Strategie zur Eindämmung des Klimawandels eingesetzt. Das bekannteste Beispiel für den Emissionshandel ist das Emissionshandelssystem der Europäischen Union (EU ETS). Die Idee wurde bereits 1968 von John Harkness Dales entwickelt.