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Kultürchen 2: Mazzini Stiftung Grenchen
zmitz stellt im Adventskalender 2016 kleine und weniger bekannte Museen im Kanton Solothurn vor. Heute: die Mazzini-Stiftung in Grenchen. Giuseppe Mazzini war ein italienischer Freiheitskämpfer, der im Bachtelenbad Grenchen Zuflucht fand. Stiftungspräsidentin Ruth Zurschmiede beantwortet die zmitz-Fragen.
Seit wann gibt es Ihr Museum?
1991
Wie viele Leute arbeiten hier?
3 (ehrenamtlich, aus dem Stiftungsrat)
Was ist Ihr wertvollstes, liebstes, wichtigstes (ob finanziell, von der Bedeutung, betreffend Anschaffungsaufwand usw.) Objekt?
Ein von GiuseppeVon Mazzini handgeschriebenes Gedichtbändchen an Françoise Girard (Bild unten).
Wo haben Sie Ihre Objekte her? Kommen sie aus einer (Ihnen) übertragene Sammlung? Kaufen Sie sie auf der ganzen Welt zusammen? Sind es Schenkungen?
Der Gründer der Stiftung, Dr. Anton M. Meier, hat die Objekte auf Italienreisen gekauft.
Wieso sollte man demnächst mal Ihr Museum besuchen?
Mazzini war mit seiner Idee eines geeinigten Europas seiner Zeit weit voraus.
Wie finanzieren Sie sich?
Aus Stiftungsgeld.
Wie viel Ressourcen wenden Sie für das Museum auf?
Keine mehr, die nötigen Käufe wurden getätigt; doch die Mazzinistiftung organisiert pro Jahr vier Konzerte, welche über das Stiftungsgeld finanziert werden.
Was ist Ihre Motivation, ein Museum dieser Art zu betreiben? Was ist es, das Sie «packt»?
Der Mensch Mazzini mit seinen revolutionären Gedanken. In Italien zum Tode verurteilt, hat er von 1735 bis 1737 Asyl im Bachtelen gefunden.