Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03599.jsonl.gz/1107

Die Ausstellung zeigt zunächst die wechselseitigen Beziehungen zwischen der Expansion der Eisenbahn, dem Aufkommen des Kinos und den Experimenten der künstlerischen und literarischen Avantgarde in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Von Saal zu Saal entwickelt sie dann den ganzen Reichtum dieser Thematik des Zuges, indem sie das Gefüge der Gleise, Tunnel, Brücken und Stationen in der Schweiz oder anderswo durchstreift.
Die Ausstellung umfasst 370 Werke, Dokumente und Objekte und ist in drei Rundgänge und 15 Themen bzw. „Stationen“ gegliedert. Sie bringt die Fotografie (Ella Maillart, Sabine Weiss, René Burri, Henri Cartier-Bresson, Martine Franck, Jean Mohr, Bernard Plossu), den Film (die Brüder Lumière, Georges Méliès, Charlie Chaplin), die Malerei und Zeichnung (Gustave Caillebotte, Paul Klee, Aloïse Corbaz, Pablo Picasso, Andy Warhol) und die Literatur (Blaise Cendrars) miteinander in Dialog.