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Beat Richner, der Gründer der Kantha-Bopha-Spitäler in Kambodscha, ist schwer erkrankt: Der 70-Jährige könne seine Funktion als Leiter der Spitäler nicht mehr ausüben und muss alle öffentlichen Auftritte absagen, teilte die Kinderspital-Stiftung mit.
Angaben über die Krankheit und ob mit einer Rückkehr Richners zu rechnen sei, gab die Stiftung Kinderspital Kantha Bopha nicht bekannt.
1992 hatte «Beatocello» seine Praxis in Zürich geschlossen, um in der kambodschanischen Hauptstadt Phnom Penh mit Hilfe von Spendengeldern aus der Schweiz das Kinderspital Kantha Bopha (Blumenduft) zu bauen. Dieses wurde 1993 eingeweiht. Es folgten weitere Spitäler.
Finanziert werden Richners Projekte mit privaten und öffentlichen Geldern. Um Spenden zu sammeln, tourte der 70-Jährige auch immer wieder mit seinem Cello, durch die Schweiz. Richner erhielt für sein Werk verschiedene Auszeichnungen und Ehrungen.