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Adventskonzert
Jeweils im Dezember lädt die Universitätsleitung Studierende und Mitarbeitende der Universität Basel zum traditionellen Adventskonzert mit dem Chor & Orchester der Universität Basel in die Peterskirche am Petersplatz ein.
Das nächste Konzert findet statt am 15. Dezember 2022.
Konzertprogramm 2021: Martín Palmeri: «Misa a Buenos Aires»
Bekannte Gospels und Weihnachtslieder
Chor und Orchester Universität Basel
Leitung: Olga Pavlu; Solisten: Chelsea Marilyn Zurflüh (Sopran), Violine I: Aylin Hauser (Konzertmeisterin), Regine Lohss, Brendan Shields, Helen Gebhart, Sara Simmen, Sophia Reinmann, Maria Sophia Gauger; Violine II: Pierrine Gilgen (Stimmführerin), Luzia Felber, Anja Spielmann, Salome Heim, Cäcilia Jäger, Alma Vonmoos Grace; Viola: Oliver Liebig (Stimmführer), Patrik Eggenberger, Jakob Usemann; Cello: Joël Peguiron (Stimmführer), Jakob Zipprich, Stephan Gutzwiller; Kontrabass: Zsuzsa Lakatos; Klavier: Christer Løvold; Akkordeon: Jürg Luchsinger
Komponist und Werk
Martín Palmeri (geboren 1965) ist ein zeitgenössischer argentinischer Komponist und Dirigent. Er ist im Besonderen bekannt für seine Vokal- und Instrumentalwerke, die von der Form und Harmonik des Tango Nuevo inspiriert sind. Mit Tango Nuevo wird eine Stilentwicklung bezeichnet, die den Tango Argentino mit zeitgenössischen Formen und Kunstansprüchen konfrontiert und kompositorisch erneuert, indem Elemente mitunter aus der Populärmusik mit dem traditionellen Tango synthetisiert, variiert und vermischt werden. Als weiteren bekannten Protagonisten des Tango Nuevo ist Astor Piazzolla (1921–1992) zu nennen.
Die Misa a Buenos Aires, komponiert im Jahr 1995, gilt als das bekannteste Werk von Palmeri. Die Uraufführung fand am 17. August 1996 im Teatro Broadway in Buenos Aires durch das Orquesta Sinfónica Nacional de Cuba unter der Leitung von Fernando Álvarez statt. Das circa 40 Minuten dauernde Werk ist mit Mezzosopran, gemischtem Chor, Bandoneon (Akkordeon), Klavier und einem Streichorchester besetzt. Der Text basiert auf dem traditionellen Messe-Ordinarium in lateinischer Sprache. Palmeri versuchte mit diesem Werk, zwei Entwicklungen zu verbinden, die ihn unabhängig voneinander musikalisch geprägt haben: jene als Tangointerpret und -arrangeur sowie jene als Chorleiter. In Anerkennung der vielfältigen technischen und expressiven Möglichkeiten der Chöre seien sie trotzdem weit von Tango-Klängen entfernt, befand er. Aus diesem Grund übertrug er dem Orchester die Verantwortung für alles, was den Tango charakterisiert, wie etwa den akkordischen Diskurs und die rhythmische und melodische Gestaltung, während der Chor das Singen der Messe übernimmt, wo Palmeri sich an der reichen Formensprache der kirchenmusikalischen Tradition bedient.
Gospels und Weihnachtslieder:
- Soon and Very Soon: Andrae Crouch, A. Myskja
- To My Father’s House: Arrangement Edwin Hawkins, Christer Løvold
- Christmas Lullaby: John Rutter
- I Shall Wear a Crown: Arrangement Christer Løvold
- I Dwell in Possibility: Emily Dickinson, Arrangement Christer Løvold
- Changed by a Baby Boy: Gloria & Benjamin Gaither
- Mary, Did You Know: Mark Lowry, Buddy Greene
- The Christmas Way: Ralph van Manen, Tore W. Aas, Arrangement Christer Løvold
- Alpha and Omega: Robbie Trice