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Ein 19-Jähriger ist für seine erstaunliche Aufrichtigkeit in zum Nationalhelden gekürt und von Präsident George Weah ausgezeichnet geworden.
Emmanuel Tuloe, der sich als Motorrad-Taxifahrer durchschlägt, hatte 50'000 US-Dollar Bargeld auf der Strasse gefunden und der Besitzerin zurückgegeben, wie die Zeitung Liberian Observer am Dienstag berichtete. Der Dollar ist offizielles Zahlungsmittel in dem von freigelassenen Sklaven gegründeten westafrikanischen Land.
Eine Geschäftsfrau hatte laut des Berichts das in eine Plastiktüte eingewickelte Bargeld am Rande einer Landstrasse ausserhalb der Stadt Tappita in der nordöstlichen Region Nimba verloren. Die Frau bat demnach im Radio einen Finderlohn an, worauf sich Tuloe bei ihr meldete.
Während einer Zeremonie in der Hauptstadt Monrovia lobte Weah den «aussergewöhnlichen Sinn für Moral und die gute Staatsbürgerschaft» Tuloes am Montag. Er verlieh dem Jugendlichen den höchsten Orden Liberias, ein Bildungsstipendium, zwei Motorräder sowie eine Geldprämie. Tuloe, dessen Vater früh verstorben war, hatte die Schule in der siebten Klasse aus Geldmangel abbrechen müssen.
Das an Gold, Diamanten und Eisenerz reiche Liberia gehört trotz seiner Naturschätze zu den 20 ärmsten Ländern der Welt. Fast 45 Prozent der rund fünf Millionen Einwohner fallen nach Angaben der Weltbank unter den internationalen Standard für «extreme Armut» und leben von 1,90 Dollar oder weniger pro Tag. (aeg/sda/dpa)
Das Leben in Schweden war in den letzten Wochen eigentlich wie immer. Kein 3G, kein 2G, Restaurants, Bars, Läden waren offen, keine Maskenpflicht, weder in Innenräumen noch im öffentlichen Verkehr. Auch in Sachen Todesfällen und Hospitalisierten ist die Lage entspannt.