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Das Lipödem ist schon seit vorchristlicher Zeit bekannt. 1940 erschien die erste wissenschaftliche Publikation zu diesem Thema, seither wird dem Lipödem im Rahmen des „dicken Beines“ zunehmend Bedeutung geschenkt. Erst in den letzten Jahren wurden eindeutige Begriffsdefinitionen geschaffen, die das Lipödem als solches ausweisen und nicht mit einer Venenschwäche oder einer Lymphstauung verwechseln.
Jede 3. bis 5. Frau (je nach Definition) leidet unter einem Lipödem. Manchmal stört das Lipödem nur optisch, in vielen Fällen jedoch führt es zu Beschwerden, die die Lebensqualität der Betroffenen sehr einschränken. Leider ist das Lipödem, obwohl es sehr häufig vorkommt, eine Erkrankung, die bei vielen Ärzten nach wie vor unbekannt ist.