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Case Management ist ein spezifisches Verfahren zur koordinierten Bearbeitung komplexer Fragestellungen im Sozial-, Gesundheits- und Versicherungsbereich. In einem systematisch geführten, kooperativen Prozess wird eine auf den individuellen Bedarf abgestimmte Dienstleistung erbracht bzw. unterstützt, um gemeinsam vereinbarte Ziele und Wirkungen mit hoher Qualität effizient zu erreichen. In den meisten Case Management Konzepten werden verschiedene Prozess-Schritte auf der Klientenebene beschrieben, welche von der Aufnahme, über das Assessment, zur Zielvereinbarung, Durchführung von Massnahmen bis hin zur Evaluation reichen. Ausgehend von den Informationen und Daten des Case Management sind durchaus Aussagen zu den Wirkung der Massnahmen auf individueller Ebene möglich. Können diese Informationen in geeigneter Form aggregiert werden, ermöglichen sie umfassende Aussagen zu Dienstleistungen oder Projekten.
Beim Case Management werden Einzelfälle betrachtet. Der Fokus liegt dabei auf einzelnen Klienten. In der Regel wird dabei qualitativ mit persönlichen Befragungen gearbeitet.
Für die Wirkungsmessung muss überlegt werden, wie diese Datenerhebungen genutzt werden können. Insbesondere gilt es zu klären, wie die Daten für die Wirkungsmessung ausgewertet werden können. Zu beachten gibt es folgende Fragen:
- Handelt es sich um objektive oder um subjektive Daten?
- Können Kontrollvariablen erfasst werden?
- Ist es möglich Vergleichsgruppen zu erfassen?
- Können die Daten quantifiziert werden?