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Krafttraining für die Beweglichkeit
Beweglichkeit ist wichtig. Das zeigt sich schon in ganz banalen Alltagssituationen wie beim Socken anziehen oder beim Seitenblick während dem Autofahren.
Krafttraining kann helfen, die Beweglichkeit zu verbessern. Die ganz klassische Trainingsmethode ist konzentrisch-exzentrisch. Das heisst, bei einer Trainingsübung wird der Muskel angespannt, um eine Last zu überwinden. Beim Zurückführen der Last in die Ausgangsposition wird der Muskel gedehnt.
Zur Veranschaulichung nehmen wir als Beispiel das Bankdrücken im Sitzen. Dabei wird ein Trainingsgewicht auf Brusthöhe vom Körper weggedrückt, indem man die Arme streckt. Die beanspruchte Hauptmuskulatur (Brustmuskel und Trizeps) arbeitet zuerst konzentrisch, spannt sich also an. Im zweiten Teil der Bewegung wird das Gewicht beim Zurückführen der Arme abgebremst, die Muskulatur arbeitet also exzentrisch und wird gedehnt.
Dieses Prinzip gilt grundsätzlich bei fast allen Kraftübungen. Während dem Krafttraining, sei es an den Geräten oder mit freien Gewichten, findet also in aller Regel auch eine Dehnung in der beanspruchten Muskulatur statt. Voraussetzung hierbei ist jedoch, dass der gesamte Bewegungsradius des Gelenkes ausgenutzt wird (Full Range of Motion). Somit lässt sich nicht nur mit gezieltem Dehnen, sondern auch durch Krafttraining eine Verbesserung der Beweglichkeit erreichen.
Nach einer sehr intensiven Trainingseinheit sollten Sie übrigens die ermüdete Muskulatur nicht noch zusätzlich Dehnen. Die durch das Training entstandenen Muskelschäden könnten dadurch verstärkt werden, was die Regeneration verlängern und den Muskelkater verschlimmern kann.