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Den Start in sein erstes US Open seit 2015 hatte sich Tiger Woods anders vorgestellt. Schon am allerersten Loch erlebte er einen Albtraum. Ohne einen wirklich schlechten Schlag zu spielen, musste er an dem Par-4-Loch mit viel Pech sieben Schläge notieren lassen. Nach diesem Triple-Bogey spielte der 42-jährige Übergolfer eine Weile sehr solid, bis er ab dem 11. Loch noch insgesamt fünf Schlagverluste hinnehmen musste.
Mit dem unvermutet klaren Scheitern war Tiger Woods in bester Gesellschaft. Den weiteren Topfavoriten Rory McIlroy, Jason Day, Jordan Spieth, Jon Rahm und Adam Scott lief es gleich schlecht oder schlechter.
Geradezu grotesk war der Auftritt der Supergruppe mit McIlroy, Spieth und dem amerikanischen Routinier Phil Mickelson. Mit einer 77 (7 über Par) war Mickelson der Beste in diesem Flight, der ein Total von 25 Schlägen über Par ablieferte.
Überzeugender Dustin Johnson
Der Gegenpol unter den Favoriten am zweiten Majorturnier des Jahres war zum Auftakt der Amerikaner Dustin Johnson. Der Weltranglisten-Erste, der letzte Woche in Memphis mit sechs Schlägen Vorsprung gewonnen hatte, blieb als einer von nur vier Golfern unter dem Platzstandard von 70 Schlägen. Mit einer 69er-Runde liegt der US-Open-Sieger von 2016 ex aequo in Führung.