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Von 2016 bis 2018 prüfte Agroscope in vergleichenden Sortenversuchen an sechs Standorten insgesamt 23 Sorten von Wiesenschwingel, darunter 16 Neuzüchtungen. Die Beurteilung der Sorten erfolgte auf der Basis von systematischen Erhebungen und Beobachtungen von Ertrag, Güte, Jugendentwicklung, Konkurrenzkraft, Ausdauer, Toleranz gegen Wintereinflüsse, Resistenz gegen Blattkrankheiten, Verdaulichkeit der organischen Substanz und Anbaueignung für höhere Lagen. Zwei Neuzüchtungen erzielten Ergebnisse, die eine Aufnahme in die «Liste der empfohlenen Sorten von Futterpflanzen» erlauben: FP 0945 und Cosmopolitan. Sie werden empfohlen, sobald sie die rechtlichen Voraussetzungen für die Handelbarkeit erfüllen. Zurzeit ist dies nur für die Sorte Cosmopolitan der Fall. Alle bis dahin empfohlenen Sorten behalten ihre Empfehlung bis auf weiteres.
Herbizidresistenzen bei Unkräutern sind weltweit ein zunehmendes Problem. Das Herbizidresistenz-Monitoring in der Schweiz soll dazu beitragen, die Mechanismen, die zu diesen Resistenzen führen, besser zu verstehen und den Herbizideinsatz besser zu steuern.
Agroscope hat Pflanzenschutzstrategien im Apfelanbau verglichen. Durch die Reduktion von Pflanzenschutzmitteln verminderten sich die lokalen ökotoxikologischen Risiken, es ergaben sich aber andere Zielkonflikte bezüglich Umwelt und Wirtschaftlichkeit.
Bt-Mais ist durch Eiweisse des Bakteriums Bacillus thuringiensis vor Frass durch bestimmte Insekten geschützt. Eine neue, systematische Auswertung von weltweiten Felddaten bestätigt, dass Nichtzielorganismen in Bt-Mais weitgehend geschont werden.