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Nach reiflicher Überlegung wurde der Aquariumverein «Zierfischfreunde Rasbora Zürich» aufgelöst und den Mitgliederbestand sowie das Vereinskapital in den «Verein Aquarium Zürich» integrieren (Fusion).
Die Beweggründe für dieses Vorhaben stellten sich wie folgt dar: Viele Vereine hatten erhebliche Schwierigkeiten, ihren Mitgliederbestand zu halten. Viele Sportvereine und auch schon etliche Aquarienvereine wurden aufgelöst oder bestehen nur noch auf dem Papier. Von dieser allgemeinen Entwicklung blieb auch der Aquariumverein Rasbora nicht verschont.
Bereits ein erster drastischer Rückgang des Mitgliederbestandes erfolgte 1986 nach ausgesprochener Kündigung des Pachtvertrages für das Freiland im Hänsi-Ried (Katzenseegebiet in Zürich-Affoltern), seitens der Stadt Zürich. Gleichzeitig gab die geplante Jubiläumsausstellung für das 50-jährige Bestehen des Vereins Rasbora viel zu reden. Dies weil die Finanzierung nicht gesichert war.
Die damals geplante Ausstellung Swiss-Zoo in einer der Züspahallen wurde letztendlich vom damaligen Präsidenten, H. Strauss und einigen Mitgliedern auf privater Basis durchgeführt.
Die meisten Vereinsmitglieder distanzierten sich davon und begingen das Jubiläum mit einem Fest. Danach kamen immer weniger Leute an die Veranstaltungen, zeitweise fanden nur noch 2-3 Vorstandsmitglieder zusammen, bis 1993 das letzte Jahresprogramm erschien.
Danach wurden die Veranstaltungen noch etwa zwei Jahre zusammen mit dem Aquariumverein Limmattal durchgeführt, bis auch dieser Verein kein Jahresprogramm mehr durchführte. Danach fanden keine Aktivitäten im Aquariumverein Rasbora mehr statt.
Nach etlichen Anläufen das Vereinsleben wieder zu aktivieren, fanden sich keine Leute mehr, um mitzuarbeiten. Auch auf wiederholtes Nachfragen und vielen Gesprächen mit den Mitgliedern wollte sich niemand für den Verein einsetzen. Die Vereinsbelange und das Vereinskapital wurde in dieser Zeit jedoch von Claus Kettner, Präsident und Andreas Wieland, Kassier überaus korrekt weitergeführt beziehungsweise verwaltet. Der Mitgliederbestand umfasste 9 Aktive und 3 Ehrenmitglieder sowie 5 Freimitglieder. Ein Teil davon trat in den VAZ ein.
In den Vereinschroniken beider Vereine ist nachzulesen, dass 1936 eine handvoll Mitglieder aus dem Zürcher Verein austraten, um den Verein Rasbora ins Leben zu rufen. Der Grund dafür war eine Jubiläumsausstellung im Haus zum Rüden, welche – den Aufzeichnungen nach zu urteilen – die jüngeren Mitglieder von den älteren Mitglieder trennte.
Dass der Verein Rasbora nunmehr zu seinem Ausgangspunkt zurückkehren soll, erscheint den Initianten sinnvoller, als den Verein aufzulösen und das Kapital an irgendeiner Institution zukommen zu lassen. Dies zumal auch, weil einige Mitglieder des Vereins Rasbora bereits dem «Verein Aquarium Zürich» beigetreten waren.
An der Generalversammlung, vom 7. März 2005, im Vereinshaus Grubenmoos, wurde der Fusionsvertrag von den jeweiligen Vertretern gegengezeichnet. Der Aquariumverein «Zierfischfreunde Rasbora Zürich» wurde danach , wie bereits dargestellt, in den «Verein Aquarium Zürich» integriert (siehe Fusionsvertrag). Die Mitglieder wurden in den VAZ aufgenommen und das Kapital in die Kasse des VAZ überführt. Der Status der Ehren- und Freimitglieder wurde beibehalten.
Um den grossen aquaristischen Verdiensten des «Tochervereins» zu gedenken wird das Rasbora-Logo ohne daran geknüpfte Rechte, für mindestens zehn Jahre im eigenen Briefkopf weitergeführt