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Im Weihnachtsgetümmel tauchte in der Zürcher Bahnhofstrasse ein lautloser Chor auf. Der Chor gebärdete – still und leise – das Lied «Stille Nacht» in Gebärdensprache.
- Schauen Sie die Vorführung hier an.
Der Schweizerische Gehörlosenbund SGB-FSS erklärte dazu: «Wir wollen mit dieser Aktion zeigen, dass Gehörlosigkeit als eine Behinderung gesehen werden kann, dass sich aber Menschen mit einer Hörbehinderung nicht einengen lassen, sondern Grenzen sprengen und sich zeigen und der Gesellschaft etwas Schönes schenken, nämlich die Gebärdensprache.»
Es gibt allein in der Schweiz drei Gebärdensprachen (DSGS, LSF, LIS), die zu den vier Landesprachen (Deutsch, Französisch, Italienisch und Rätoromanisch) dazukommen, und etwa acht Gebärdensprachdialekte.
Es gibt keine Weltsprache der Gebärdensprache, sondern nur Gebärden, welche weltweit verstanden werden. Dies nennt man «International Sign».
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Themenbezogene Interessenbindung der Autorin/des Autors
Keine