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- Auf einem Trainingsflug vor der Küste Japans sind während einer Luftbetankung zwei US-Militärflugzeuge kollidiert und ins Meer gestürzt.
- Zwei Besatzungsmitglieder konnten geborgen werden, einer von ihnen nur noch tot.
- Die Such- und Rettungsaktionen für die restlichen fünf sind im Gang.
An Bord des Kampfjets F/A-18 Hornet befanden sich zwei Besatzungsmitglieder. Im Tankflugzeug KC-130 Hercules flogen fünf Besatzungsmitglieder mit.
Die Maschinen prallten während des Tankvorgangs in der Luft zusammen und stürzten ins Meer. Noch in der Nacht brachen Suchtrupps zur Rettung auf, wie die US-Armee erklärte. Bisher bargen sie zwei Militärangehörige. Der eine befinde sich auf dem japanischen Stützpunkt Iwakuni und sei in stabilem Zustand. Die zweite Person habe erst 10 Stunden nach der Kollision tot geborgen werden können.
Wie es genau zum Zusammenstoss in der Luft kam, ist nicht klar. In einer kurzen Mitteilung spricht die US-Marine von einem «Missgeschick». Die beiden Maschinen waren von Iwakuni im Süden Japans zum Übungsfug gestartet. Hier betreiben die Amerikaner einen grossen Marinestützpunkt.
Beunruhigt über immer mehr Zwischenfälle
Das Unglück reiht sich in eine wachsende Anzahl von Flugunfällen der US-Armee in den letzten Jahren ein. Die angesehene US-Militärzeitschrift «Military Times» hat anfangs Jahr nachgerechnet und ist zum Ergebnis gekommen: Allein von 2013 bis 2017 ist die Zahl der Flugunfälle um 40 Prozent gestiegen. Mindestens 130 Militärangehörige seien bei diesen Unfällen ums Leben gekommen.
Kongressführer haben diese Häufung von Unfällen als «Krise» bezeichnet. Als Gründe werden verschiedene genannt: zu viele Kampfeinsätze, verschobene Modernisierungen des Flugmaterials, fehlende Ausbildung und generell eine alternde Ausrüstung.