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Die Swisscom prüft einen Verkauf ihrer italienischen Tochter Fastweb aus Italien. Dabei hat sie offenbar Gespräche mit CK Hutchison aufgenommen.
Die Swisscom prüft einen Verkauf oder eine Partnerschaft für ihre Tochtergesellschaft Fastweb aus Italien, wie «Bloomberg» meldet. Damit könnte der Anteil des italienischen Unternehmens beim Bereich «Mobile» erhöht werden. Dazu seien Gespräche mit dem italienischen Telekomanbieter Wind im Gange, sagen Insider. Wind gehört wiederum der chinesichen Holding CK Hutchison aus Honkong.
CK Hutchison ist in über 50 Ländern tätig, hat rund 270'000 Mitarbeiter und einen Börsenwert von rund 45 Milliarden Dollar. Das Unternehmen ist vorwiegend im Mobilebereich tätig, und habe wenig Interessen, eine Festnetzeinheit zu übernehmen, sagen die Informaten. In den letzten Monaten wurden jedoch Gespräche mit der Swisscom geführt, sie würden sich aber in einem frühen Stadium befinden. Der Schweizer Telekomunikationsanbieter hatte Fastweb 2008 für rund 7 Milliarden Franken übernommen. Swisscom und CK Hutchison gaben keine Kommentare zu den Gesprächen ab.
Zunehmende Konkurrenz im italienischen Markt
Hintergrund des möglichen Deals ist die zunehmende Konkurrenz durch Billig-Anbieter im Bereich Mobilfunk in Italien. Dazu kommen auch die Kosten für den Erwerb des 5G-Mobilfunknetze, die mehrere Milliarden Euro betragen. Fastweb ist im Bereich «Mobile» neben den drei grossen italienischen Mobilfunkanbietern Wind, Telecom und Vodafone zwar ein kleiner Player – das Unternehmen bietet vor allem Internet- und Festnetzangebote an. Der Umsatz von Fastweb liegt bei rund zwei Milliarden Euro.
(tdr)