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- Ein 77-jähriger Mann in Redmond (AUS) wurde am Sonntag von einem Känguru attackiert. Trotz Rettungsversuche erlag er seinen schweren Verletzungen.
- Warum das als Haustier gehaltene Beuteltier aggressiv war und angriff, ist unklar. Das Tier wurde getötet.
Das Känguru ist Australiens Nationaltier. Angriffe auf Menschen sind nicht ungewöhnlich, sagt Känguru-Verhaltensexperte Graeme Coulson. Laut Medienberichten gab es dieses Jahr in Down Under bereits mehrere Attacken. Bisher überlebten die Opfer aber alle.
Im März etwa wurde eine 14-Jährige in Victoria von einem aus dem Wald springenden Känguru überrascht. Es stiess sie von ihrem Moped. Im selben Monat attackierte ein Beuteltier eine Dreijährige auf ihrem heimischen Grundstück in New South Wales. Im April wurde eine Frau in Queensland beim Golfspielen von einem Känguru angegriffen und schwer verletzt.
Kängurus greifen dann an, wenn sie sich in die Enge getrieben fühlen.
Dass Angriffe tödlich enden, sei aber nur sehr, sehr selten. So soll sich die letzte bekannte fatale Attacke 1936 in New South Wales ereignet haben. «Die Tiere greifen vor allem dann an, wenn sie sich in die Enge getrieben fühlen», sagt Graeme Coulson gegenüber dem australischen Sender ABC.