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Methoden von Franz Löhner:
Übersicht Pyramidenbau:
Grundlegende Berechnungen:
Illustration:
Eigentlich ist die Pyramide eine einfache geometrische Form. Aber der
Bau einer 146.59m hohen Steinpyramide bestehend aus ca. 2.5 Millionen
Steinblöcken und mit verschiedenen Innengängen und -räumen
ist kein Kinderspiel. Um ein solches Bauvorhaben auszuführen braucht
es eine effiziente Bauführung und eine realistische Baustelle. Also
keine wimmelnden Menschenhaufen oder futuristisch anmutende Maschinen
sondern einfache aber zeitgerechte Methoden zur Problemlösung. Nicht
vergessen - die alten Ägypter waren Praktiker!
Die Grösse der Cheops-Pyramide, Bauleistung, Materialien
Wie war diese Baustelle aufgebaut, was mussten sich die Baumeister noch
vor Baubeginn überlegen und wo mussten Gleisstrecken (mit Seilrollenböcken)
für den Transport der Steine aus den Giza-Steinbrüchen und vom
Hafen her gelegt werden, welche Steigungen mussten überwunden werden?
Die Bauphasen auf der Pyramiden-Baustelle
Zu beachten ist ausserdem immer, dass beim Pyramidenbau jede Minute 1
Steinblock mit einem Gewicht von ca. 2.5 Tonnen verarbeitet wird!
Detail-Berechnungen zur Arbeitsleistung der Pyramidenbauer
Wie lange dauerte das Bauunterfangen Pyramide? Da Cheops 23 Jahre lang regierte sollte es spätestens in 20 Jahren abgeschlossen sein. Bei der Roten Pyramide belegen Baugraffiti, dass zwischen dem 15. und 16. Mal der Zählung (= 30. und 32. Regierungsjahr) die ersten 15 Steinschichten der Pyramide, welche etwa 12m Höhe ausmachen, bereits errichtet worden waren. Dies entspricht etwa 400'000 m³ Steinmasse, also wurde in einem relativ kurzem Zeitraum von 2-3 Jahren ca. ein Fünftel der Pyramide fertig gestellt.
Diese Steinmasse entspricht einem Sechstel des Gesamtvolumens der Cheops-Pyramide. Die Rote Pyramide (Dahschur Nord) ist an der Basis nur unwesentlich kleiner als die Cheops-Pyramide (220 anstatt 230 Ellen), hat aber einen wesentlich flacheren Steigungswinkel (45° anstatt 52°). Wenn man also hochrechnet, so wäre es möglich, dass die alten Ägyptern die Cheops-Pyramide in 12 bis 18 Jahren fertigbauen konnten.
Franz Löhner hat seine Berechnungen darauf abgestützt, dass mit einem Minimum von 5 Seilrollenanlagen an der Pyramidenflanke die Pyramide in dem vorgegebenen Zeitraum von 20 Jahren abgeschlossen ist. Mit mehr Seilrollenanlagen (siehe unten), zum Beispiel an allen vier Seiten der Pyramide und nicht nur an der Südseite, wird die Bauzeit entsprechend verkürzt. 10-15 Jahre Bauzeit scheinen dann durchaus realisierbar zu sein.
Auf dieser Seite geht es um den harten Granit, der bei der Cheops-Pyramide erstmals in grossen Mengen verarbeitet wurde. Dies geht nur mit Eisen-Werkzeugen - mit Werkzeugen aus Kupfer kann Granit nicht gespalten werden, sie verformen sich und werden stark abgenützt.
Franz Löhner behauptet nicht, dass die Ägypter selber schon
das aufwendige Verfahren, das zur Herstellung von schmiedbarem Eisen nötig
ist kannten, sondern, dass sie das wertvolle Schmiedeeisen durch
Handel erwarben. Die ägyptischen Schmiede stellten daraus
Werkzeuge her und waren auch fähig, diese zu reparieren.
Steinbrechen und Steinbearbeitung mit Kupfer- oder Eisenwerkzeugen?
|1.||Neu||Zum Brechen des Granits wird mit gehärteten Eisen-Meisseln eine Reihe von Löchern gebohrt (Lehrmeinung = es werden dieselben Werkzeuge wir für das Brechen des Kalksteins verwendet, also Werkzeuge aus Kupfer)|
|2.||Neu||Gerade Flächen werden erzeugt indem entlang dieser Reihe von Löchern gebrochen wurde. Da Granit relativ glatt bricht sind danach nur wenig Schleifarbeiten notwendig (Lehrmeinung = der Granit wurde mit Kupfersägen gesägt)|
|3.||Neu||Zum Bearbeiten werden Breitmeissel aus gehärteten Eisen und Klöpfel verwendet (Lehrmeinung = Kupfermeissel)|
Beim Brechen von Kalkstein braucht es keine speziellen Eisenwerkzeuge, sondern zur Anwendung reichen Werkzeuge aus Kupfer oder aus Stein aus. Beim Bearbeiten von Kalkstein ist es zweifelhaft, ob Kupfermeissel ausgereicht haben. Franz Löhner vermutet, dass Kupfermeissel schon nach wenigen Schlägen auf den Stein verformt werden.
Etwa 69 Steine mussten täglich aus den Tura-Steinbrüchen etwas
nordöstlich der Giza-Ebene herbeigeschafft werden. Franz Löhner
hat sich einige Gedanken gemacht, wie die Steine transportiert wurden.
Für die riesigen Granitblöcke aus Assuan schlägt er ausserdem
zwei neue Lösungen vor:
Steintransport auf Nil-Schiffen
|1.||Neu||Zwei Boote und ein Floss auf dem der Stein liegt, werden miteinander kombiniert. Das Floss wird zwischen die Längsseiten zweier Boote so befestigt, dass sich die Boote bei Belastung des Flosses nicht nach innen neigen, und die Belastung des Flosses durch den Stein durch ihren Auftrieb ausgleichen. (Lehrmeinung = ein Schiff)|
|2.||Neu||

Im Hafen werden Aufladerampen aus Stein oder Holz gebaut, die leicht schräg ins Wasser führen. Die Steine werden auf Schlitten vertäut und auf Gleisen über die Rampe auf das Floss gezogen, welches auf den Laderampen aufliegt. Dabei werden 2 Seilrollenböcke verwendet, die fix auf den Floss angebracht sind. (Lehrmeinung = ungeklärt)
|3.||Die Tura-Steine und die Granitriegel werden per Schiff zum Giza-Plateau transportiert (= Lehrmeinung)|
|4.||Dabei wird die Herodotsche Schiffssteuerung angewendet, bei der vor dem Schiff an einer Leine ein kleines Floss in der Strömung treibt und hinter dem Schiff an einer Leine ein gerundeter Stein leicht über den Flussboden geschleppt wird. Gesteuert wird mit Zug an den hinteren Leinen.|
|5.||Neu||

Im Hafen von Giza werden Entladerampen aus Stein oder Holz gebaut, die leicht schräg ins Wasser führen. Der Schlitten wird über Geleise an Land gezogen, dabei werden an Land installierte Seilrollenböcke eingesetzt. (Lehrmeinung = ungeklärt)
Es geht um den Transport der Steine vom Hafen bezw. vom Giza-Steinbruch zur Pyramide und an ihr hoch. Zuerst werden die einzelnen Elemente (Seilrollenbock, Schlitten, Geleise) im Detail erläutert. Dann wird erklärt, wie das Ensemble von Schlitten, Geleise und Seilrollenbock auf der 52°-steilen Pyramidenflanke installiert, funktioniert.
|1.||Die Steinblöcke werden auf hölzernen Schlitten befestigt (= Lehrmeinung)|
|2.||Neu||Die Steine machen den ganzen Weg vom Steinbruch bis zum Pyramidenplateau, wo sie verlegt werden auf dem gleichen Schlitten festgezurrt, ausser sie müssen in der Bauhütte noch bearbeitet werden (keine Lehrmeinung dazu)|
|3.||Neu||Dieser Schlitten ist einfach gebaute Massenware, das heisst zwei runde Längshölzer sind mit zwei, höchstens drei Querhölzern verzahnt (Lehrmeinung = aufwendig gezimmerte Schlitten)|
|4.||Neu||Nicht die Kufen gleiten auf den Schienen, sondern die Querhölzer des Schlittens (Lehrmeinung = Kufen der Schlitten gleiten auf querliegenden Rollen)|
|5.||Neu||Als Gleitmittel wird leicht verwässertes Öl verwendet (Lehrmeinung = Wasser auf Lehm)|
|1.||Hilfsrampen werden von den Steinbrüchen und vom Hafen zur Cheops-Pyramide gebaut (= Lehrmeinung) Diese sollten möglichst kurz sein, da jeder zusätzliche Meter die Bauzeit verlängert.|
|2.||Neu||

Da die Steine auf fixen Routen transportiert wurden, werden Geleise verlegt. Diese sind runde Baumstämme welche schienenartig nebeneinander gelegt und mit Querhölzern verbunden oder im Boden befestigt werden. Es wird verrottungsfestes, harzreiches Holz verwendet, zum Beispiel Libanonzeder (Lehrmeinung = Schlitten auf beweglichen Rollen)
|3.||Neu||Mindestens fünf Gleisanlagen werden direkt auf der Pyramidenflanke installiert, in grösserer Höhe werden sie auf ein einziges reduziert (Lehrmeinung = an der Pyramide wurden grosse Transportrampen hochgezogen, entweder gerade Rampen oder Wendelrampen)|
|4.||Neu||Bei Ankunft auf dem Pyramidenplateau wird der Schlitten sorgfältig über die Kante gekippt und dann über Geleise bis zu dem Ort geschleppt, wo der Stein verlegt wird.|
|1.||Neu||Spätestens ab einer Steigung von 5° werden Löhners Seilrollenböcke verwendet, bei denen die Schleppmannschaften abwärts schleppen und zwar auf beiden Seiten neben den Schienen auf einem Leiterweg (Lehrmeinung = Schleppmannschaften laufen aufwärts und vor dem Schlitten auf einer Rampe)|
|2.||Neu||Der Holzbock mit der Seilrollen (Seilrollenbock) ist verankert, indem man einen Verkleidungsblock ein Stück überragen lässt. Der Seilrollenbock wird darauf festgebunden. Die Seilrollenböcke sind paarweise installiert und bilden eine Seilrollenstation.|
|3.||Neu||Mehrere dieser Seilrollenstation können hintereinander geschaltet werden. So kann ein Stein über mehrere Stationen in einem Zug hinaufgezogen werden.|
Die Schlitten und Seilrollenböcke, welche täglich mehrfach benutzt wurden, waren zwar eine Massenware, aber wurden gut gewartet und wenn nötig repariert oder ersetzt.

Folgende Vorteile hat die von Franz Löhner vorgeschlagene Art des Schleppens:
Auf dieser Seite geht es um die Pyramiden-Baustelle und die verschiedenen
Bauphasen bis zur Vollendung der Pyramide mit dem Aufsetzen des Pyramidions.
Die Bauphasen auf der Pyramiden-Baustelle
Die Bauhütte ist das Zentrum der Pyramidenbaustelle, hier werden alle Arbeiten geplant und koordiniert und dann den einzelnen Arbeitstrupps zugeordnet. Denn - die Steine wurden nach Plan gebrochen, nach Plan angeliefert, kontrolliert wenn nötig geändert, nach Plan die Pyramidenflanke hochtransportiert und nach Plan verlegt!
|1.||Neu||Die Steine werden im Steinbruch auf das gewünschte Mass und schon in der richtigen Form zugerichtet (Lehrmeinung = nur die Unterseite ist behauen, die Steine werden erst beim Verlegen auf der Pyramide zugerichtet)|
|2.||Neu||Ganz am Anfang und ganz am Schluss werden die Steine mit Hebeln bewegt, aber dazwischen werden sie auf einem Schlitten festgebunden auf Gleisen gezogen (Lehrmeinung = bei fast allen Rampenmodellen wird der Stein um Ecken gehebelt oder zumindestens auf den obersten 50 Metern der Pyramide)|
|3.||Neu||Der Stein bleibt die ganze Transportzeit auf demselben Schlitten festgebunden, ausser er muss in der Bauhütte noch aus irgend einem Grund zugerichtet werden (Lehrmeinung = Kontrolle und Anpassen der Steine erst auf dem Pyramidenplateau)|
|4.||Neu||Auf dem Pyramidenplateau wird der Stein verlegt. Die äusseren Steine werden genau eingepasst und falls nötig nachgeschliffen (Lehrmeinung = Schräge abschlagen und Polieren wird auf der Pyramide gemacht)|
Wenn sich Löhners Methoden beim Bau der Cheops-Pyramide anwenden
lassen, also der grössten Pyramide und derjenigen Pyramide, die noch
dazu den kompliziertesten Innenbau mit Granitsteinen hat, so sollte doch
etwas an ihnen dran sein!
Die Grösse der Cheops-Pyramide, Bauleistung, Materialien
Franz Löhner hat sich auch Gedanken gemacht, wie eine effizient
geführte Pyramiden-Baustelle aussehen muss und wo genau die Seilrollenböcke
angewendet werden können.
Die Bauphasen auf der Pyramiden-Baustelle
Löhners Seilrollenbock (Umlenkbock)
Die Steinschichten der Cheops-Pyramide
Die Grösse und Lage der Kammern und Gänge sind
nach Angaben des "Giza plateau mapping project" plaziert. Schichten
eingezeichnet unter der Voraussetzung, dass alle Steinschichten die gleiche
Höhe haben (in Wirklichkeit sind die Steine unten höher als
diejenigen in der Nähe der Pyramidenspitze).
Steinbearbeitung (u.a. genaue Grössen der Steine)
Auf dieser Seite geht es um die riesigen, bis zu 50-Tonnen schweren Granitriegel,
die in der Cheops-Pyramide auf etwa 43m Höhe für den Bau der
Königskammer und der grossen Galerie verwendet wurden.
Schwerlastenaufzug mit Gegengewicht für die riesigen Granitriegel
|1.||Neu||Die Granitblöcke werden auf Mass bestellt und in Assuan zugerichtet. Das heisst, wenn sie in Giza ankommen können sie ohne Zwischenhalt direkt bis zur Pyramide und an ihr hinaufgebracht werden.|
|2.||Neu||Für die Granitblöcke wird eine separate Schleppstrecke mit Geleisen und Seilrollenstationen gebaut, die vom Hafen zur Pyramide und an der Pyramidenflanke hochführt (wahrscheinlich sinnvollerweise auf der Ostseite)|
|3.||Neu||Die grossen Granitriegel werden mit einem Schwerlastenaufzug mit Gegengewicht auf die nötige Höhe gebracht (Lehrmeinung = die Granitblöcke wurden auf Rampen hinaufgezogen oder sie wurden während des Baus Schicht um Schicht hinaufgehebelt)|
Hier schlägt Franz Löhner keine neuen Methoden vor. Wir machen
jedoch auf einige wichtige Aspekte aufmerksam, die beim Bau der Pyramide
unbedingt berücksichtig werden müssen, etwa wie wichtig die
kontinuierliche Kontrolle der Pyramidenform war, wie die Nord-Süd-Ausrichtung
in ihrer unglaublichen Genauigkeit bewerkstelligt werden konnte oder weshalb
diejenigen Rampenmodelle also problematisch abgelehnt werden müssen,
die die Pyramide ganz oder teilweise zudecken.
Vermessungsprobleme und die Auswirkungen auf die Form der Pyramide
Techniken zur Vermessung und Berechnung der Cheops-Pyramide
Bekannteste Rampenmodelle widerlegt
Auf dieser Seite geht es um die letzten Meter an der Spitze der Pyramide,
wo auf 146.59m das Pyramidion aufgesetzt wird.
Wie wurde das Pyramidion bis zur Pyramidenspitze transportiert?
|1.||Neu||Beim Bau der zweitletzten Steinschicht werden vier Spezial-Turasteine eingebaut, auf denen die Seilrollenböcke leicht abgesetzt vom Pyramidenplateau installiert werden können.|
|2.||Neu||Etwa einen halben Meter unterhalb des Pyramidenplateaus werden provisorisch östlich und westlich Arbeitsbühnen aus Holz errichtet. Auf der nördlichen Seite wird diese Bühne etwa einen Meter tiefer aufgebaut.|
|3.||Neu||Das Pyramidion wird erst ganz zuletzt mit nacheinander geschalteten Seilrollenstationen (in etwa 30-37m Abstand) an der Pyramidenflanke hochgezogen (Lehrmeinung = das Pyramidion wird auf den grossen Transportrampen hochgezogen, oder es wurde während des Baus Schicht um Schicht hinaufgehebelt)|
|4.||Neu||Das Pyramidion kann nun in einer kontinuierlichen Bewegung von unten bis oben hochgezogen werden. Dann wird es auf die Spitze der Pyramide aufgesetzt. (Lehrmeinung = Zickzackrampen oder Treppenrampe für die letzten Meter)|
|5.||Neu||Die Glättung der Steine ist abgeschlossen und die Arbeitsbühnen werden entfernt (Lehrmeinung = nach dem Bau der Pyramide werden die Steine geglättet und zwar von der Spitze nach unten. Gleichzeitig werden die Rampen entfernt, was nochmals mehrere Jahre dauert!)|
Auf dieser Seite geht es um die äusseren Steine, die ein integraler
Bestandteil der Pyramide sind und nicht nur Verkleidung.
Äussere Steine - Glättung von unten nach oben?
|1.||Neu||Die äusseren Steine werden in den Tura-Steinbrüchen nach Mass bestellt, dort auf die richtige Schräge zugehauen und nach genauem Plan geliefert (Lehrmeinung = nur die Unterseite ist behauen, die Steine werden erst beim Verlegen auf der Pyramide zugerichtet)|
|2.||Neu||Falls noch etwas am Stein geändert oder geflickt werden muss, so wird das in der Bauhütte am Fuss der Pyramide gemacht (Lehrmeinung = die Steine werden erst beim Verlegen auf der Pyramide zugerichtet)|
|3.||Neu||Die Glättung der Steine wird noch während des Baus der Pyramide vorgenommen (Lehrmeinung = nach dem Bau der Pyramide)|
|4.||Neu||Deshalb erfolgt die Glättung vom Pyramidenstumpf aus (Lehrmeinung = nachträglich und von der Spitze nach unten)|
|5.||Neu||Die Glätt- und Schleifarbeiten werden auf Arbeitsbühnen, die oben mit Tauen an der Schräge befestigt sind gemacht (Lehrmeinung = von den Rampen aus und von Gerüsten)|
|6.||Neu||Zum Abschluss der Arbeiten wird das Pyramidion mit Hilfe der Seilrollenböcke hochgezogen und aufgesetzt. Die Glättung der Steine ist ebenfalls abgeschlossen und die Arbeitsbühnen werden entfernt (Lehrmeinung = Glättung und gleichzeitiger Abbau der Rampen, was nochmals mehrere Jahre dauert!)|
Die Steine sind nach Mass zugehauen und werden so verlegt, dass sich alle senkrechten Fugen (Stossfugen) in der nächsten Schicht nicht wiederholen sondern um mindestens einen Viertel der Steinlänge versetzt sind. Das heisst, der Baumeister hatte auch für die inneren Steine einen genauen Verlegungsplan, der diese Grundsätze exakt beinhaltete.
|1.||Grundsätzlich wird in horizontalen Lagen verlegt (Zum Teil besteht noch die Meinung, dass die Cheops-Pyramide in Schalenbauweise errichtet wurde)|
|2.||Neu||Mit Einsatz der Seilrolle ist es möglich auf allen vier Seiten der Pyramide Steine hochzutransportieren. Mindestens bis zu einem Drittel Höhe werden deshalb soviel Gleisanlagen wie möglich in Betrieb genommen.|
|3.||Neu||Zuerst werden die vier Ecksteine wenn möglich gleichzeitig verlegt, weil damit exakt die Pyramidenneigung und der innere Verbund vorgegeben sind. Danach auch einen Teil der Kante (Lehrmeinung = Kante wird anfangs verlegt, da die Steine aber nicht abgeschrägt sind, kann so die richtige Ausrichtung schlecht kontrolliert werden)|
|4.||Sinnvoll ist es, die Steinlage von einer Seite zu den anderen nach Plan zu verlegen und nicht von innen nach aussen (Lehrmeinung = mit Rampen kann sowieso nur von einer Seite her verlegt werden)|
|5.||Dazu werden Geleise auf dem Pyramidenplateau verlegt, die beweglich sind und bei Bedarf jeweils verschoben werden. Wenn möglich werden die Schlitten auf geraden Strecken transportiert und möglichst wenig mit Hebeln bewegt.|
|6.||Neu||Die Gleisanlagen müssen in konstantem Betrieb gehalten werden, deshalb werden sobald eine neue Steinschicht gelegt ist, sofort die Geleise verlängert und die Seilrollen entsprechend platziert.|
|7.||Neu||Das heisst, dass während die eine Steinschicht verlegt wird bereits an einer Seite mit der nächsten Schicht begonnen werden kann. Das macht eine überaus exakte Vermessung und Planung notwendig (Lehrmeinung = mit Rampen kann sowieso nur an einer Schicht gearbeitet werden und bevor die nächste Schicht verlegt wird muss zuerst die Rampe erhöht werden)|
Franz Löhner stellt an alle Modelle des Pyramidenbaus die unten angeführten fünf Forderungen und bei jedem Kapitel in dieser Webseite wird gefragt, ob die neuen Lösungsvorschläge von Franz Löhner diesen ebenfalls genügen. Ausserdem werden seine Techniken mit den herrschenden Lehrmeinungen verglichen (= aktueller Stand der Wissenschaften, gängige Meinung). Am Schluss werden jedes Mal noch kritische Fragen gestellt, die er beantwortet.
|1. Eine möglichst einfache Lösung
mittels möglichst einfacher Technik

2. Technisch-handwerkliche Kontinuität
3. Belegbarkeit in Bild und/oder Wort
4. Zeit- und kulturgemässe Technik
5. Die unterstellte Technik / Methode muss tatsächlich eine Lösung sein
|Impressum:||

Copyright 2006:
|Franz Löhner www.cheops-pyramide.ch|

Seitentext und Illustrationen:
|Teresa (Zubi) Zuberbühler www.starfish.ch|