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Systematik
|Ordnung||Cypriniformes|
|Familie||Cyprinidae|
|Unterfamilie|
|Gattung||Balantiocheilos|
|Art||Balantiocheilos melanopterus|
Beschreibung
Dieser robuste Fisch verdankt seinen Namen seinem Körperbau, welcher fürs Schwimmen optimiert wurde, und an jenen eines Haifisches erinnert. In der Tat ist sein Körper spindelförmig und der Rücken leicht gekrümmt. Zusätzlich sind die Rücken- und Afterflossen lang und dreieckig zugespitzt und ähneln stark Haifischflossen. Er kann eine Länge von bis zu 35 cm erreichen. Sein Körper wird von silbernen, metallisch reflektierenden Schuppen bedeckt. Sein Bauch ist heller und seine Flossen sind gelborange mit dunkelbraunem bis schwarzem Rand. Sein Schwanz ist stark zweigeteilt, ein wenig wie eine Gabel.
Biologie
Die Haibarbe ist ein friedliches und eher furchtsames Tier, aber mit sehr geselligem Charakter. Es handelt sich um einen Schwarmfisch und einen unermüdlicher Schwimmer, der immer in Bewegung ist und sogar aus dem Wasser springen kann.
Die Haibarbe ist ein Allesfresser und ernährt sich von Phytoplankton, kleinen Krustentieren, Rädertierchen, Insekten und Insektenlarven.
Die Haibarbe ist ovipar und legt ihre Eier frei im Wasser.
Lebensraum
Das Verbreitungsgebiet der Haibarbe erstreckt sich von Thailand und Laos bis nach Malaysia und Indonesien.
Man findet diesen Süsswasserfisch in großen Flüssen und Seen.
Bedrohung
Die Haibarbe ist in vielen Flüssen eine seltene oder sogar ausgestorbene Art. In der Roten Liste des Internationalen Bunds für Naturschutz (IUCN) wird sie als gefährdet (VU) eingestuft.