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Die Gewährung unverzinslicher oder ungenügend verzinster Vorschüsse oder Darlehen an Aktionäre/Gesellschafter/Genossenschafter oder an ihnen nahe stehende Dritte stellen geldwerte Leistungen dar. Dasselbe gilt für übersetzte Zinsen, die auf Grund von Verpflichtungen gegenüber Beteiligten oder ihnen nahe stehenden Dritten vergütet werden. Solche geldwerte Leistungen unterliegen der Verrechnungssteuer und sind zu deklarieren. Die gleichen Kriterien gelten auch bei der direkten Bundessteuer für die Berechnung der geldwerten Leistungen von Kapitalgesellschaften und von Genossenschaften.
Die ESTV hat heute ein neues Rundschreiben betreffend Vorschüsse oder Darlehen in Fremdwährungen veröffentlicht, welche Zinssätze ab 2010 im Rahmen der direkten Bundessteuer und Verrechnungssteuer als genügende Verzinsung anerkannt werden.