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Die therapeutische Wirksamkeit gegenwärtiger antidepressiver Medikation ist limitiert. Aus diesem Grund wird intensiv nach alternativen Therapieansätzen gesucht. Präklinische und erste klinische Versuche weisen auf das Potenzial von Darmmanipulationen für die Behandlung von Depressionen hin. Dieser Übersichtsartikel stellt das Konzept der Darm-Hirn-Achse vor, wie diese mittels Interventionen manipuliert werden kann, und die Ergebnisse erster klinischer Studien sowie was noch nötig ist, um mikrobielle Therapieformen in der Klinik anbieten zu können.
André Schmidt, Anna-Chiara Schaub, Else Schneider, Jessica Roth4.3.2021