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Nach 30 Jahren gibt Jacob Schmidheiny das Verwaltungsratspräsidium bei der Zürcher Industriegruppe Conzzeta ab. Der 70-Jährige bleibt aber Mitglied des Gremiums. Als Präsident soll an der nächsten Generalversammlung im April Ernst Bärtschi gewählt werden.
Der 61-jährige Bärtschi ist Ökonom und war bis 2012 Chef der Bauchemie- und Klebstoffherstellerin Sika. Bärtschi lege Wert auf die nachhaltige Entwicklung eines Unternehmens und besitze grosse Erfahrungen mit der Führung eines traditionsreichen Schweizerischen Unternehmens mit internationaler Ausrichtung, heisst es in der Mitteilung.
Conzetta ist hauptsächlich im Anlagen- und Maschinenbau tätig, aber auch der Sportartikelhersteller Mammut gehört zum Konzern.
An dieser breiten Aufstellung ist der abtretende Präsident Jacob Schmidheiny massgeblich beteiligt. Er trat 1977 ins Aufsichtsgremium des Unternehmens ein und wurde 1984 Präsident. Zudem trug er von 1978 bis 2001 als Unternehmenschef die operative Verantwortung.
Unter seiner Führung wandelten sich die damaligen Zürcher Ziegeleien (ZZ Holding) vom Baustoffunternehmen zum internationalen Industriekonzern mit sieben Geschäftsbereichen unter dem Namen Conzzeta.
In der Mitteilung wird Jacob Schmidheiny gedankt für seinen "menschenorientierten Führungsstil" und für sein entschlossenes Handeln, denen der gelungene Wandel des Unternehmens zu verdanken sei.
SDA-ATS