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Die heutige Landungsbrücke 1 wurde 1935/36 durch den renommierten Luzerner Architekten Armin Meili erbaut. Die betonierte Plattform schwebt über dem See und ist mittels Eisenjochen auf Betonpfeilern abgestützt. Die luftige Stahl-Glas-Architektur nimmt das Thema der Stationshallen aus dem Eisenbahnzeitalter des 19. Jahrhunderts auf, realisiert diese Idee aber in einer der Moderne entsprechenden einfachen, auf das Wesentliche reduzierten Ingenieur-Architektur in der Meili eigenen konstruktiven Kargheit. Die elegante, filigrane und wohlproportionierte Glas-Stahl-Konstruktion schützt die wartenden Schiffspassagiere vor Wind und Regen ohne die Sicht auf See und Berge zu versperren. Durch das allseitig ausgerundete, gewölbte Dach, welches die Halle überspannt, wirkt die ganze Anlage besonders kompakt. Ebenso schwungvoll wie das Dach ist die von Meili speziell entworfene Sitzbankreihe an der inneren Längsseite gestaltet. Die Schweizerische Bauzeitung hat 1938 die Landebrücke 1 als gefälligen, ruhig und leicht wirkenden Zweckbau bezeichnet.
Die Landungsbrücke 1 gehört zu den architektonisch wertvollsten Schiffstationen an Schweizer Gewässern und ist schweizweit die einzige Landungsbrücke mit einer Halle aus den 1930er-Jahren.