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Forschern des IBM Research in Rüschlikon ist es gelungen, den Prototypen eines Chips zu bauen, der so ähnlich wie das menschliche Gehirn funktioniert. Dabei dient der Blutkreislauf mit seinem komplexen Gefässsystem als Vorbild. Wie beim Menschen das Blut sorgt Flüssigkeit bei der sogenannten Redox-Flow-Technik dafür, dass der Computer mit Energie versorgt und gekühlt wird.
Der IT-Dienstleister Atos ergattert einen Grossauftrag vom Institute for Technology and Renewable Energy (ITER) der kanarischen Insel Teneriffa. Es geht um die Lieferung eines neuen Supercomputers für das Institut.
Mit Tianhe-2 (TH-2, "Milchstrasse") entsteht in China ein neuer Sumpercomputer, der in die Fussstapfen des Tianhe-1A treten soll, der im Herbst 2010 die Spitze der Top-500-Liste erklimmen konnte.
Quantencomputer sollen künftig bestimmte Probleme wesentlich schneller lösen können als klassische Rechner. In rudimentären Ansätzen wurden solche Quantencomputer bereits realisiert. Es ist aber nicht klar, ob man bei einer weiteren Steigerung der Leistungsfähigkeit "an irgendwelche fundamentalen Grenzen stößt und die Natur sagt, nein das geht nicht", so der Wiener Physiker Philip Walther.
Physiker der ETH Zürich haben eine Methode entwickelt, um Quantensysteme präzise steuern zu können. Dafür nutzen sie einen Trick, der auch Katzen hilft, auf den Pfoten zu landen, und Autofahrern, seitlich einzuparkieren. Die Methode könnte zur Entwicklung von zuverlässigen Quantenrechnern führen.
Das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) und HP intensivieren ihre Zusammenarbeit. Das KIT hat seine skalierbare HP-Architektur vergrössert und kann den mehr als zwanzig Instituten jetzt weitere Rechenkapazitäten für High-Performance-Computing (HPC) bereitstellen.
Das Rennen um den ersten praktisch einsetzbaren Quantencomputer biegt langsam in die Zielgerade ein. Während die Forschungsabteilungen namhafter Konzerne wie Microsoft, IBM und Hewlett-Packard bereits seit Längerem mit Hochdruck an der revolutionären Technologie der "Superrechner von morgen" arbeiten, will der US-amerikanische Rüstungs- und Technologiekonzern Lockheed Martin bereits in Kürze zum ersten Unternehmen der Welt werden, das einen Quantenrechner im Rahmen des eigenen kommerziellen Geschäftsfelds einsetzt.
IBM hat bekannt gegeben, dass es sein KI-Programm Watson, das besonders als Quizshow-Kandidat berühmt geworden ist, an die Hochschule schickt. Der Konzern stellt dem Rensselaer Polytechnic Institute (RPI) als erster Uni weltweit eine Version des kognitiven Systems zur Verfügung.
Das Computerprogramm Watson aus dem Bereich der künstlichen Intelligenz könnte erstmals in der Lage sein, normale Gespräche zu führen und Feinheiten der Sprache - wie umgangssprachliche Redewendungen - verstehen. Deshalb hat IBM-Wissenschafter Eric Brown mithilfe seines Teams einen Filter für das Urban Dictionary entwickelt, der dem Supercomputer eine Unterscheidung zwischen höflicher und profaner Sprache ermöglichen soll.
Mit dem HP Proliant SL270s Gen8 kündigte der US-amerikanische IT-Riese Hewlett-Packard (HP) einen neuen Server für das High-Performance-Computing an, welcher bis zu acht Grafikprozessoren unterstützt.