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Kiez trifft Mafia - auf nicht eben schamhafte Weise schnell zu viel Geld kommen wollen beide Seiten und der missglückte Drogendeal mit einem Kolumbianer sorgt dafür, dass zwei Gemeinschaften mit grundverschiedenen Strukturen aufeinander treffen, um das gefährliche Schwarzgeld möglichst gewinnbringend zu "waschen". Wenn also der Betreiber eines Frankfurter Bordells und dessen Ex-Frau, inzwischen mit dem Inhaber einer Pharma-Firma verheiratet, ferner ein seriöser Kaufmann aus Mainz und verschiedene elitäre, wenn auch irgendwie zwielichtige Persönlichkeiten aus Sizilien, Mailand, Nordafrika und den USA miteinander Geschäfte machen wollen, ist das Chaos vorprogrammiert ... Ein lebendiger, spannender und vielschichtiger literarischer Cocktail aus psychologischen und soziologischen Verwicklungen sowie haarsträubenden wirtschaftlichen Schachzügen, bei dem auch ein kräftiger Schuss Ironie und ein Spritzer Sozialkritik nicht fehlen.
Portrait
Julius Franzot, 1956 in Triest/ Italien als Kind einer deutsch-friaulischen Familie geboren, wuchs zweisprachig auf. Nach dem Abitur Studium der Pharmazie und Beschäftigung in deutschen und italienischen Pharma-Unternehmen. Parallel dazu begann er, ursprünglich für die Schublade Geschriebenes zu redigieren und zu veröffentlichen. Heute lebt Julius Franzot abwechselnd in Guntersblum am Rhein und in Triest und ist hauptberuflich als Autor und Übersetzer tätig, ausserdem als Redakteur bei Online-Zeitungen. Er ist Mitglied des P.E.N.-Club und des Freien Deutschen Autorenverbands FDA. In Italien setzt er sich für den Erhalt der kulturellen Unabhängigkeit deutschsprachiger Minderheiten ein.