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Vom Mikrometerbereich zum Kilometerbereich!
Weitere Auskünfte liefert dem Geologen die mineralogische Zusammensetzung. Sie zeigt, welchen Bedingungen die Gesteine während der Alpenfaltung ausgesetzt waren. Bei Temperaturen von 200°C bilden sich nicht die gleichen Kristalle wie bei 800°C. Andererseits spielt die Tiefe eine Rolle, in welche das Gestein während einer Gebirgsbildung versenkt wurde. Dazu studieren Geologen die Gesteine unter dem Mikroskop oder mit der Mikrosonde. Andererseits bringen chemische Analysen weitere Hinweise an den Tag.
Während dem Studium erkunden die Geologen Gebiete mit geologischen Karten, Hammer und Lupe. So erhalten sie Einsicht in die grossräumigen Phänomene. Gutes Beobachten und präzises Beschreiben ist hier gefragt. Andererseits lernen angehende Geologen mit analytischen Methoden zusätzliche Kenntnisse aus Handstücken zu erlangen.
Modelle – Mittel zur Erkenntnis!
Der moderne Geologe arbeitet heute mit unzähligen technischen Methoden. Im Gelände wird ein Phänomen beobachtet. Anschliessend stellt sich die Frage: Warum ist dies so? Oder wie verändert sich ein Gestein, wenn sich die Umgebungsbedingungen ändern? Dies ist die aktuelle Frage bei der Lagerung von Abfällen jeglicher Art. Was geschieht, wenn Stoffe aus den Abfällen freigesetzt werden? Wie werden diese Stoffe weitertransportiert? Wie schnell findet der Transport statt?
Solche Fragen sollen mit Experimenten und numerischen Modellen beantwortet werden. Beide werden mit Beispielen in der Natur verglichen. Stimmen die Beobachtungen nicht überein, müssen die Modelle überdacht und angepasst werden.