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Acer, Asustek und BenQ, die drei grössten taiwanischen Hersteller, die Notebooks unter eigenem Namen verkaufen, verfolgen ehrgeizige Pläne für die nächsten Jahre und wollen in der weltweiten Hierarchie der PC-Hersteller in die Spitzengruppe aufsteigen, wie der taiwanische Newsdienst 'Digitimes' berichtet.
Der grösste von ihnen, Acer, ist schon am längsten unter eigenem Namen aktiv und hat mit Abstand die stärkste Marktstellung unter dreien. Im laufenden Jahr wird Acer rund 7 Millionen Notebooks herstellen. Im nächsten Jahr ist eine Steigerung auf 10 Millionen Stück geplant und im Jahr darauf soll der Ausstoss sogar noch einmal um 50 Prozent, auf 15 Millionen Stück, gesteigert werden. Damit dürfte Acer 2007 in die Top-3 der weltweit grössten Notebook-Hersteller aufsteigen.
Noch etwas Rückstand auf Acer haben Asustek und BenQ, die noch nicht so lange wie Acer ihren eigenen Markennamen für Notebooks pushen. Dieses Jahr dürften weltweit etwa 1,6 Millionen Asustek-Notebooks ausgeliefert werden. Nächstes Jahr sollen es 2,5 bis 3 Millionen werden. Das erklärte Ziel von Asustek ist es, bis 2009 in die Top-5 der Hersteller aufzusteigen.
BenQ seinerseits will es bis 2007 in die Top-10 der Hersteller schaffen. Als erster Schritt dazu soll der Absatz von BenQ-Notebooks nächstes Jahr rund verdreifacht werden, auf rund 1 Million Stück. 2007 müssten dann 1,5 bis 2 Millionen erreicht werden. Interessant ist, dass sich BenQ dabei, neben dem chinesischen und dem pazifischen, ganz klar auf den europäischen Markt konzentrieren will. Hier erwartet BenQ das grösste Absatzwachstum unter seinen drei Hauptmärkten. Auf die USA als Absatzgebiet für seine Notebooks will BenQ dagegen vorerst ganz verzichten. (hjm)