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Nach Angaben des Umweltministeriums vom vergangenen Mittwoch sind von dieser Massnahme rund 30 Départements insbesondere im Süden und Westen Frankreichs betroffen. Die Beschränkungen in den einzelnen Regionen fallen allerdings sehr unterschiedlich aus.
Die strengsten Auflagen gelten für 14 Départements im Südwesten sowie Westen und Süden der Bretagne. Dort darf Wasser nur für bestimmte Verwendungen, unter anderem für Hygiene und sanitäre Einrichtungen sowie für Trinkwasser und zivile Sicherheit entnommen werden. Für alle anderen Nutzungen, auch zu landwirtschaftlichen Zwecken, ist die Entnahme untersagt. In den übrigen 16 Départements sind die Landwirte angehalten, ihre Wassernutzung zu verringern.
Ausserdem beschränkten die Behörden den Wasserverbrauch zur Bewässerung von privaten Gärten als auch von öffentlichen Grünflächen sowie für das Autowaschen. Diese Massnahmen unterstreichen die Befürchtungen der Agrarbehörde FranceAgriMer und des Instituts für Pflanzenbau (Arvalis) bezüglich einer schlechten Getreideernte. Laut ihrer vorläufigen Schätzung von Anfang August werden Erträge und Qualitäten insgesamt wenig günstig ausfallen.