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Die Sykose ist gemäss Hahnemann das zweite Miasma nach der Psora. Die sykotischen Erkrankungen äussern sich v.a. durch einen Überschuss z.B. von Absonderungen oder Wucherungen aller Art (Überschiessende Reaktionen). Auch auf der psychischen Ebene kann man das sykotische Miasma am Verstecken von Empfindlichkeiten beobachten. Wenn zB ein Patient sehr Schüchtern ist, er aber merkt, dass dies bei seinen Mitmenschen nicht gut ankommt ,erlernt eine eine "künstliche" Coolness um sein Umfeld in Bezug auf seine Schüchternheit zu täuschen.
Das sykotische Miasma wird oft aktiviert, wenn psorische Krankheiten unterdrückt werden oder der Organismus diese nicht aus eigener Kraft in kurzer Zeit heilen kann. Viele chronische Krankheiten gehören ins sykotische Miasma.
Sykotische Symptome sind die am meisten verbreiteten und helfen dem Homöopathen oft nicht das SImilimum zu finden, da es sich bei diesen Symptomen oft um Kompensationen handelt. Der erfolgreiche Homöopath sucht meist nach syphilithischen Symptomen und kombiniert diese oft mit den genetischen Eigenschaften des Patienten, so gelangt er direkter zum heilenden Similimum.
Hahnemann's vergleichende Pathologie dazu war der Tripper.
Als Hauptmittel zur Sykose wird Thuja (Auffallende Verwandtschaft zu Warzen etc.) genannt. Die Nosode zu diesem Miasma ist Medorrhinum.
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