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Die Schweizer Sopranistin Rebekka Susanne Bräm studierte an der Hochschule für Musik Karlsruhe bei KS Christa Lehnert und Stephan Kohlenberg Gesang, Gesangspädagogik und Schulmusik für das Lehramt an Gymnasien. 2013/14 ergänzte sie ihr Studium an der Zürcher Hochschule der Künste mit einem Certificate of Advanced Studies Performance Klassik Gesang.
Rebekka Susanne Bräm ist in Zürich (Witikon) geboren und aufgewachsen. Die Kindheit und Jugend der Sängerin, die mit zwölf Jahren den Entschluss fasste Opernsängerin zu werden, war geprägt von Chorgesang (Konservatorium Zürich, Willi Renggli), Klavierunterricht (Katerina Svestkova), Ballett und ersten Soloauftritten am Gymnasium. Während des Studiums war sie, neben ersten solistischen Engagements, Mitglied am Badischen Staatstheater Karlsruhe (Statisterie), Mitglied im Konzertchor Darmstadt unter Wolfgang Seeliger und Zuzügerin bei der Freilichtbühne Ötigheim. Mit dem Konzertchor Darmstadt trat sie, neben Ensemblekonzerten und CD-Aufnahmen, bei den Schlossfestspielen Heidelberg auf, wo sie in "Mignon" von A. Thomas unter Wolfgang Quetes eine Spielhauptrolle übernehmen durfte.
2000 begeisterte Rebekka Susanne Bräm mit ihrem Debut als Dido in "Dido&Aeneas" von H. Purcell in Waiblingen. Dennoch widmete sie sich vorerst der Schulmusik und unterrichtete an mehreren Gymnasien in Deutschland und der Schweiz Schulmusik, wobei ihre Leidenschaft für Gesang und Szene den Unterricht stets mitprägte, nicht zuletzt in ihrer Abschlussarbeit Schulmusik, für die sie mit einer Gymnasialklasse den "Fliegenden Holländer" von R. Wagner szenisch erforschte. Die Musikerin und zweifache Mutter leitete mehrere Jahre den Kinderchor der Musikschule Bülach (MZU) und initiierte und leitete dort Eltern-Kind-Musizieren. Seit ihrer Studienzeit unterrichtet sie Gesang.
Seit 2001 singt Rebekka Susanne Bräm regelmässig am Opernhaus Zürich als Freelance Sopran und wirkte u. a. in Produktionen unter der Leitung von Nello Santi, Franz Welser-Möst, Vladimir Fedoseyev, Daniele Gatti und Teodor Currentzis, sowie in Inszenierungen von Nikolaus Lehnhoff, Harry Kupfer und Barrie Kosky mit. Höhepunkte waren die Mitwirkung in W. A. Mozarts "Die Entführung aus dem Serail" mit Gastspiel in Paris (2016) sowie im Verdi-Requiem (Co-Produktion von Oper und Ballett, 2016). Ansonsten ist die lyrisch-dramatische Konzert- und Opernsängerin solistisch unterwegs und gibt seit 2015 Liederabende.
Wichtige Impulse bekam sie bei Judith Graf sowie in Meisterkursen bei Bruno V. Nünlist, Hans-Josef Kasper und im Liedinterpretationskurs bei KS Christa Ludwig (2017). Sie arbeitet mit verschiedenen Korrepetitoren wie u. a. Satoko Kato und Denette Whitter zusammen.