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Drei Mal konnte der FC Glarus bisher einen Club aus der höchsten Schweizer Fussball Liga (NLA / Super League) bei einem Ernst-Kampf in Glarus empfangen. Logischerweise handelte es sich jedes Mal um ein Cup-Spiel. Erstaunlicherweise zog die Los-Fee dabei jedes Mal den amtierenden Schweizer Fussball Meister.
26.09.1981 – FC Zürich (0:5 Niederlage) – 1/32-Final des Schweizer Cups
07.04.1990 – FC Luzern (0:3 Niederlage) – 1/16-Final des Schweizer Cups
28.09.1991 – Grasshopper-Club-Zürich (0:7 Niederlage) – 1/32-Final des Schweizer Cups
Vor 30 Jahren, am 28. September 1991, war der Rekordmeister zu Gast im Buchholz in Glarus.
2’200 Zuschauer erwarteten an diesem tollen Samstag den amtierenden Schweizer Fussball Meister.
Für den FC Glarus spielten:
Torwart: Stefan Zwahlen
Feldspieler: Manfred Janser, Martin Grasso, Donato De Giovanni, Orlando Pozzy, Markus Ott (32. min Robert Medimorec), Elmar Landolt (Spielertrainer), Renato Micheroli, Harry Baumann, Mario Langer (66. min Mirko Hofer) und Goran Milosevic.
Der FC Glarus musste auf Urs Oswald aufgrund einer Verletzung verzichten.
Für GC liefen folgende Spieler auf:
Torwart: Martin Brunner
Feldspieler: Mats Gren, Ramon Vega, Georgios Nemtsoudis, Urs Meier, Ciriaco Sforza, Thomas Bickel, Sigurdur Gretarsson, Peter Közle (66. min Gabriel Marchand), Steve Guillod und André Wiederkehr (46. min Andreas Häsler)
GC lief für dieses Cup-Spiel nicht etwa mit der zweiten Garde auf.
Martin Brunner: war zu diesem Zeitpunkt Nationaltorhüter der Schweizer Fussball Nationalmannschaft (36 Länderspiele) und fuhr drei Jahre später als Torwart Nummer drei mit der Nati an die WM 1994 in die USA.
Mats Gren: er war zu diesem Zeitpunkt Schwedischer Nationalspieler und nahm ein Jahr zuvor mit den Schweden an der Fussball WM 1990 in Italien teil, wo er ein Spiel bestritt. Insgesamt bestritt er 23 Länderspiele für Schweden. Er gehörte 14 Jahre lang dem Kader von GC an und absolvierte 427 Pflichtspiele in der NLA (45 Tore). Fünfmal wurde er mit GC Schweizer Meister und viermal Cup-Sieger.
Ramon Vega: er wurde mit GC dreimal Schweizer Meister und einmal Cup-Sieger. Er bestritt 23 Länderspiele für die Schweiz und nahm an der Fussball Europameisterschaft 1996 in England teil und bestritt dort alle drei Spiele. 1996 wechselte er in die Serie A zu Cagliari Calcio und ein Jahr später in die Premier League zu Tottenham Hotspur.
Ciriaco Sforza: muss man diesen Spieler vorstellen? 79 Länderspiele (7 Tore) für die Schweiz. er nahm an der Fussball Weltmeisterschaft 1994 in den USA und an der Fussball Europameisterschaft 1996 in England als Stammspieler teil. Er spielte für Inter Mailand, den FC Bayern München und wurde Sensations-Deutscher-Meister als Captain mit dem 1. FC Kaiserslautern.
Thomas Bickel: Zu seinem ersten Einsatz in der Nati wurde Bickel von Trainer Daniel Jeandupeux am 19. August 1986 berufen. Er gehörte dem Spielerstamm unter dessen Nachfolger Uli Stielike von 1989 bis 1991 an und spielte auch eine wichtige Rolle in den Spielen mit Trainer Roy Hodgson. Nach der erfolgreichen Qualifikation zur WM 1994 in den USA gehörte Bickel auch dem schweizerischen WM-Kader an. Beim Turnier kam er in den Spielen gegen den Gastgeber, Rumänien und Spanien zum Einsatz. Sein 52. und letztes Länderspiel für die „Nati“ absolvierte er am 11. Oktober 1995 in Zürich in der EM-Qualifikation beim 3:0-Sieg gegen Ungarn. Der Hodgson-Nachfolger Artur Jorge hätte Bickel gerne auch für die Europameisterschaft 1996 aufgeboten, der Berner verzichtete aber, weil er in Japan engagiert war und die weiten Reisen nicht auf sich nehmen wollte.
Thomas Bickel wurde mit GC dreimal Schweizer Meister und dreimal Schweizer Cup-Sieger.
Sigurdur „Sigi“ Gretarsson: Sigi wurde mit dem FC Luzern und GC zweimal Schweizer Meister. Er absolvierte zwischen 1980 und 1992 insgesamt 46 Länderspiele für die isländische Fussballnationalmannschaft und schoss dabei 8 Tore.
Peter Közle: Der Deutsche wechselte nach seinem Engagement in der Schweiz (bei YB und GC) in die Deutsche Bundesliga und absolvierte dort 91 Spiele (23 Tore) für den MSV Duisburg und den VfL Bochum.
GC spielte gegen den FC Glarus mit sechs Nationalspielern und einem zukünftigen Bundesliga-Stammspieler.
Bericht der Glarner Nachrichten vom Montag 30. September 1991 (von Ernst Hefti)
Schweizer Cupspiel vor 2’200 Zuschauern auf dem Buchholz
Meister GC schlug Glarus 0:7 (0:2)
Es gibt sie zwar, die Cup-Überraschung, aber auf dem Buchholz blieb sie an diesem Samstag-Abend aus. GC, amtierender Meister und Europa-Cup-Teilnehmer, warf den B-Club Glarus mit einer konzentrierten Leistung aus dem lukrativen Wettbewerb. Doch für einmal müssen sich die Schützlinge von Trainer Elmar Landolt der (erwarteten) Niederlage nicht schämen. Zu krass war die Überlegenheit der Zürcher während der ganzen 90 Minuten.
Nach der Partie sah man dann auch in den Glarner Reihen keine betrübten Gesichter. Spieler-Trainer Elmar Landolt äusserte sich auch dementsprechend vor der versammelten Presse: „GGC war heute um mindestens zwei Klassen besser als wir. GC war vor allem im technischen und taktischen Bereich viel besser als wir. Zum Schluss waren wir auch noch ein wenig demoralisiert. Es war für meine Mannschaft sozusagen Anschauungsunterricht, was die Truppe von Oldrich Svab auf dem Buchholz-Rasen aufführte. aber wenigstens kamen die 2’200 Zuschauer sicherlich voll auf ihre Kosten“.
Sein Gegenüber, GC-Trainer Oldrich Svab, hatte da schon mehr Mühe, Kritisches bei seiner Elf zu finden. Aber auch er fand zu guter Letzt noch ein kleines Haar in der exzellenten GC-Suppe: „Meine Mannschaft hätte in der ersten Halbzeit das Spiel definitiv entscheiden müssen. Die zwei Tore waren eine zu magere Ausbeute aus den vielen hochklassigen Tormöglichkeiten. Ich bin aber auch froh, dass die Partie von Glarner Seite so fair geführt wurde“.
Wenn’s für die GC-Stars auch etwas hart klang, so ganz unrecht hatte der GC-Verantwortliche nicht. Nebst den beiden Toren verzeichnete die GC-Elf mindestens zehn hochkarätige Tormöglichkeiten. Doch Guillot und vor allem Wiederkehr zeigten sich als Meister im Auslassen der Torchancen. Zweimal schlug es aber trotzdem im Gehäuse von Glarus-Hüter Zwahlen ein. In der 22. Spielminute eröffnete Bickel den Torreigen, und in der 27. Minute verwertete der beste Akteur auf dem Buchholz, Sforza, einen Freistoss zum 2:0-Pausenstand.
Diesen zwei Toren und den guten Möglichkeiten der Gäste standen aber immerhin auch zwei Glarner Torchancen gegenüber. So in der 14. Minute, als Langer nach einer Milosevic-Flanke den Ball per Kopf in die Hände des fangbereiten Brunner spedierte. In der 29. Minute scheiterte Milosevic nach einem Solo am ausgezeichnet reagierenden GC-Hüter.
In der zweiten Spielhälfte konnten die Zürcher den Druck unter der Regie von Bickel und vor allem Sforza nochmals entscheidend erhöhen. Innerhalb von 15 Minuten machten sie dann durch Tore von Közle, Guillod, und dem eingewechselten Marchand alles klar. Die Tore von Marchand und Sforza kurz vor Ende der Partie waren dann auch nur noch Kosmetik und für die Glarner etwas brutal.
Doch trotz der Niederlage braucht sich der B-Klub keineswegs zu schämen. Eine Niederlage gegen den Meister und die momentan sicherlich beste Schweizer Mannschaft ist keine Blamage. auch die Glarner Zuschauer müssten trotz der Niederlage ihres FC Glarus das Buchholz befriedigt verlassen haben. Anerkennenswert war die professionelle Einstellung der GC-Spieler, die dem Publikum auch über die ganzen neunzig Minuten Fussball vom Feinsten boten.
Tore:
22. min – Thomas Bickel
27. min – Ciriaco Sforza
53. min – Steve Guillod
57. min – Peter Közle
68. min – Gabriel Marchand
78. min – Gabriel Marchand
82. min – Ciriaco Sforza
Ecken: FCG 1; GC 7
Fouls: FCG 13; GC 12
Sehr faire Begegnung.
Angelo Umberg hat am Dienstag 01. Oktober 1991 nochmals auf in den Glarner Nachrichten auf den Cup-Samstag zurückgeblickt.
Das Spiel zwischen dem FC Glarus und den Grasshoppers endete wie erwartet mit einem klaren sieg des Schweizer Meisters. er deckte mit aller Deutlichkeit auf, was den Unterschied zwischen einem NLA-Spitzenklub und einem mittelmässigen NLB-Team ausmacht. Die 2’200 Zuschauer kamen im Buchholz in den Genuss einiger wunderschöner Tore, wie man sie nur selten sieht. Die Glarner ihrerseits zeigten eine ihren Mitteln entsprechende Leistung.
Die Spekulation einer möglichen Cupüberraschung liessen die krass überlegenen Zürcher bereits in den ersten 30 Minuten im Keime ersticken. Das Spiel der Grasshoppers zeichnete sich durch hohe Spielkultur, Präzision, Taktik und Technik aus.
Der Match von A bis Z
A = Anderlecht: Nach dem Schlusspfiff dachten einige GC-Stars bereits an das Europacup-Rückspiel in Bern gegen Anderlecht. „Sicherlich werde ich gegen die Belgier nicht mehr einen so geruhsamen Abend erleben wie hier in Glarus. Ich hoffe, dass das Weiterkommen im Schweizer Cup für Mittwoch ein gutes Omen ist“, meinte GC-Hüter Martin Brunner.
B = Beststimmung: Beste Stimmung kam während der Partie eigentlich nicht zustande. Hierfür waren die Gäste zu dominant. Applaudiert wurden von den FCG-Fans vor allem die Vorstösse des Jugoslawen Milosevic, die tollen Paraden Zwahlens sowie die schönen Tore des Schweizer Meisters.
C = Chrampf: gegen diese exzellenten Fussballer ist es ein besonderer Chrampf, Fussball zu spielen. Die GC-Akteure stehen immer am richtigen Ort, lassen den Ball laufen und spielen einen hohen Rhythmus. In NLB-Partien lassen individuelle Fehler immer wieder die Möglichkeit offen, erfolgreich zu intervenieren.
D = De Giovanni: Besonders stolz konnte in diesem Cupmatch der Glarner Donato De Giovanni sein. Als Captain konnte er vor dem Anpfiff GC-Captain Mats Gren im Buchholz begrüssen. In der Folge zeigte der Glarner Spielführer in defensiver und offensiver Hinsicht eine gute Leistung.
E = Edelreservist: Wie wertvoll eine gute Ersatzbank sein kann, zeigte GC-Edelreservist Gabriel Marchand. Nur drei Minuten nach seiner Einwechslung erzielte er mit einer Biccicletta das 5:0. Zehn Minuten später schoss er gar einen weiteren Treffer.
F = Föhn: Der älteste Glarner zeigte sich am Samstag von seiner guten Seite. Zumindest war der Föhn dafür verantwortlich, dass die Regenschirme geschlossen bleiben konnten. Der FCG-Kassier wird ihm hierfür dankbar sein.
G = GN-Team: Erstmals präsentierten sich die Akteure des FC Glarus ihrem Publikum mit dem Schriftzug des Hauptsponsors „Glarner Nachrichten“ auf der Brust.
H = Halten: Diesmal waren es nicht die Akteure auf dem Rasen, welche sich durch verstecktes Halten gegenseitig das Leben schwer machten. Vielmehr waren es die zahlreichen Autogrammjäger, die kein Mittel unversucht liessen, um von den GC-Kickern ein Autogramm zu ergattern. Halten war eine dieser Möglichkeiten.
I = Idealisten: Wiederum waren zahlreiche Idealisten notwendig, um das Fussballfest in dieser Form zu ermöglichen. Um im typisch ländlichen Buchholz Stadionstimmung aufkommen zu lassen, wurde eine Sitzplatzreihe auf einem erbauten Podest platziert. Mit vereinten Kräften wurde zudem ein Festzelt aufgestellt, in dem trotz der Niederlage gefeiert wurde.
J = Journalisten: wenn der Schweizer Meister einen Ernstkampf bestreitet, sind die Journalisten nicht weit. So auch in Glarus. das Schweizer Fernsehen, vier Radiostationen und rund 15 Journalisten und Fotografen liessen sich die Begegnung zwischen dem FCG und GC nicht entgehen. wie die Grasshoppers mussten auch sie sich an die ländlichen Verhältnisse anpassen.
K = Közle: Der Deutsche Peter Közle ist nicht umsonst der NLA-Torschützenleader. Der von YB zu GC gestossene Közle überzeugt durch seine Schnelligkeit und seine Spielübersicht. Bevor der brandgefährliche Stürmer seinen Platz Marchand überliess, stellte er mit seinem herrlichen Tor seine Schussqualitäten unter Beweis.
L = Landolt: FCG-Spieler-Trainer Elmar Landolt rackerte sich als Mittelfeldregisseur einmal mehr ab. Er versuchte den Ball zu halten und mit geschickten Zuspielen seine Mitspieler zu lancieren. Ins Staunen gerieten seine Gegenspieler jeweils, wenn er ihnen seine technische Fertigkeit präsentierte. Da staunte sogar Libero Gren.
M = Magen: Spitzenfussballer scheinen einen empfindlichen Magen zu haben. Während GC-Star Alain Suter wegen einer Magenverstimmung nicht einmal anwesend sein konnte, musste André Wiederkehr das Spielfeld aus den gleichen Gründen verlassen.
N = Newcomer und Nobodys: Gute Figur machten bei GC und Glarus die Newcomer und Nobodys. Marchand, Guillod, Nemtsoudis und Vega lieferten Trainer Oldrich Svab den Beweis, dass sie das Zeug zum Stammspieler haben. Auf Glarner Seite rechtfertigten Grasso, Hofer, Langer, Medimorec, Micheroli und Milosevic ihre Einsätze.
O = Offensive: In der zweiten Halbzeit zeigten die Gäste den 2’200 Zuschauern tollen Offensivfussball. Dies, obwohl mit De Vicente und Sutter zwei Angreifer fehlten. Auffällig war, dass GC nur mit zwei nominellen Stürmern spielte. Die Tore fielen trotzdem, da Trainer Svabs Devise lautete, die Lasten auf mehreren Schultern zu verteilen.
P = Prominenz: das Feld der Sportlerprominenz führte die Glarner Skikönigin Vreni Schneider an. Sie liess sich die Partie nicht entgehen, obwohl sie am Nachmittag mit ihrem Fanklub Volleyball spielte. Wie der ehemalige Spitzenfussballer Fritz Künzli freute sie sich an den schönen GC-Toren.
Q = Quiroga: Als leise Enttäuschung musste der 20jährige FCG-Kaderspieler Juan Carlos Quiroga das GC-Spiel abbuchen. Er sass auf der Ersatzbank. „Spieler-Trainer Landolt fällt die Entscheidung, wer spielt. Ich respektiere diesen Entscheid, obwohl ich sehr gerne gegen diese Klassemannschaft gespielt hätte“.
R = Rekordkulisse: Die 2’200 Zuschauer bedeuteten die Rekordkulisse der letzten Jahre. Mehr Zuschauer hatte es im Buchholz genau vor zehn Jahren. Damals gastierte im Rahmen des Schweizer Cups der FC Zürich in Glarus. Der FCZ lockte damals 3’000 Zuschauer an den Spielfeldrand. Die Partie endete mit einem 5:0-Sieg des FCZ.
S = Showtime: wie die Grasshoppers auf dem Rasen sorgte beim anschliessenden Unterhaltungsabend im Festzelt das österreichische Trio Top-Hits für Showtime. Für einmal konnten auch die Akteure des FCG einige gemütliche Stunden zusammen mit ihren Fans verbringen.
T = Tonfall: Im Gegensatz zu anderen NLA-Trainern zählt der Tschechoslowake Oldrich Svab eher zu den ruhigeren Fussballtrainern. in einem normalen, aber nicht minder klaren Tonfall gab er von der Bank aus seinen Spielern Hinweise: „Bewegen, aufschliessen, auseinander, freilaufen, nicht zu lässig“, lauteten seine Anweisungen.
U = Umsatz: Einen beträchtlichen Umsatz konnten die Wurst- und Getränkestände vermelden. nicht minder erfolgreich war auch der Unterhaltungsabend. Dieser willkommene Zustupf hilft mit, das Loch in der FCG-Kasse zu stopfen.
V = Verwarnung: Wie fair die Partie von beiden Mannschaften geführt wurde, beweist der Umstand, dass Schiedsrichter Fölmli keine einzige Verwarnung aussprechen musste. mit seinen klaren Entscheidungen trug der Unparteiische zu dieser erfreulichen Tatsache bei. GC ist den Glarnern für ihre Fairness vor dem wichtigen Europacup-Rückspiel dankbar.
W = Würste: Hochbetrieb herrschte im Buchholz auch den Wurstständen.
X = Tip X: Eine mutige Prognose wagte der ehemalige Formel-1-Rennfahrer Marc Surer. In einer Vorschau traute er den Glarnern gegen die Grasshoppers nach der regulären Spielzeit ein Unentschieden zu. Sein humoristischer Prominententip basierte auf der Hoffnung einer Cup-Sensation, die für einmal ausblieb.
Y = Ypsch: Nicht auf der Bank hielt es FCG-Präsident Fritz Ypsch Hösli. mit gutgemeinten Zurufen wollte er den jungen FCG-Akteuren weiterhelfen. Gegen die Übermacht konnten seine Vorstellungen nicht in die Tat umgesetzt werden. „GC ist eine Klassemannschaft. Wie man heute gesehen hat, verzeiht sie keinen Fehler“, meinte der Fussballkenner.
Z = Zentner: Nicht über Arbeit beklagen konnte sich Platzspeaker Peter Zentner. er und Schiedsrichter-Betreuer Ernst Schläpfer mussten die Partie voll konzentriert mitverfolgen, um die Geschehnisse der Totomat-Zentrale mitteilen zu können. Auch über fehlende Tordurchsagen konnte sich Peter Zentner nicht beklagen.
Weiter berichtete die Glarner-Nachrichten am Dienstag 01. Oktober 1991:
Der FC Glarus wird vom Verletzungspech weiter verfolgt. Nachdem sich Urs Oswald zu Beginn der Saison schwer verletzte (Bänderriss), erwischte es nun auch Markus Ott. im Spiel gegen GC musste der Deutsche in der 32. Minuten wegen einer Verletzung ausgewechselt werden. Bei einer genaueren Untersuchung gestern in Zürich stellten die Ärzte nun einen Mittelfussbruch fest, und somit wird auch Markus Ott dem FCG während der ganzen Qualifikationsrunde fehlen.