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Der Ostfriedhof wurde im Jahr 1908 weit ausserhalb des Siedlungsgebietes der Stadt angelegt und in den folgenden Jahren in zwei Etappen erweitert. Die einzelnen Etappen widerspiegeln den entsprechenden Zeitgeist.
Besonders wirkungsvoll ist die zweite Etappe der im englischen Stil eines Landschaftsparkes geplanten Friedhoferweiterung. Eingebettet zwischen dem Höchsterwald und der Abdankungshalle wurde als zentraler Anziehungspunkt eine grosszügige Weiheranlage erstellt. Drei grosse, steinerne Kreuze und die in das Landschaftsbild bewusst eingefügten Familiengrabfelder vollenden die Bedeutung dieses einmaligen Ortes. Die Erschliessungswege weiten sich, ausgehend von der Weiheranlage, fächerartig zum obersten Teil des Friedhofes aus.