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Sperren in Graubünden
Alles was das Herz eines Sperrenbegeisterten begehrt – auf einer Seite.
Alle 250 Sperren verteilt auf 40 Festungen in Graubünden inklusive Bilder und Geschichte finden Sie hier in unserem Sperrenarchiv. Werden Sie zum Experten zum Thema Festungen in Graubünden bequem von ihrem Wohnzimmer aus.
1251 Susch-Zernez
Weitere Sperren
Susch-Zernez
Beschreibung
Die Festungsanlagen Süss – Zernez konnten die Talenge zwischen Susch und Zernez sperren und zwar gegen Verbände, die von Norden vorrückten und die Sperre von Lavin durchbrochen hatten, wie auch gegen Angreifer aus Süden, die aus dem Münstertal über den Ofenpass vorgedrungen waren.

Sperrstellenkurzbeschreibung:
Die Sperre ist aus drei Teilsperren aufgebaut.
Die beiden Werke Güstizia links und Güstizia rechts sperren den nördlichen Eingang der Talenge.
Das Hauptwerk Crastatscha links wirkt auf mit einer Panzer-Bunkerkanone, einem Maschinengewehr und einem Leichten Maschinengewehr auf ein Panzerhindernis, das die gesamte Talenge durchzieht. Ergänzt wurde diese Betonsperre noch durch eine Flusssperre aus Drahtseilen, die einen Vorstoss durch das Flussbett des Inns verhinderte.
Crastatscha links besitzt zwei Gegenwerke. Gerade auf der gegenüberliegenden Talseite liegt Crastatscha rechts mit einem leichten Maschinengewehr und etwas südlicher das Werk Sparsa, das mit einem Maschinengewehr bewaffnet war. Zu einem späteren Zeitpunkt wurde die Sperre auf der rechten Talseite noch mit einem Unterstand für eine mobile Infanteriekanone ergänzt.
Die Sperre Crastatscha kann auf der Ostseite über den etwas höher gelegenen Sattel von Clüs umgangen werden. Diese Umgehung wurde mit zwei leichten Maschinengewehren, die in den Kavernen von Clüs links und Clüs rechts eingebaut waren, gesperrt.
Standorte und Bewaffnung