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Usain Bolt wird am Diamond-League-Meeting in Monaco seiner Favoritenrolle gerecht. Der 30-jährige Jamaikaner siegt in 9,95 Sekunden und bleibt damit erstmals in dieser Saison unter 10 Sekunden.
Wie so oft verzeichnete Bolt auch im Stade Louis II keinen guten Start. Am Ende siegte er knapp vor dem Amerikaner Isiah Young (9,98) und Akani Simbine (10,02). Für Bolt war es erst der dritte Start in dieser Saison nach seinen Auftritten zuhause in Kingston sowie Ende Juni in Ostrava.
Für den Weltrekordhalter über 100 m und 200 m sowie in der Staffel war es das letzte Rennen im Rahmen der Diamond League. Bolt wird nach den Weltmeisterschaften vom 4. bis 13. August in London, wo er über 100 m und in der Staffel antreten wird, zurücktreten.
Ebenfalls einen Favoritensieg feierte Wayde van Niekerk, der als potenzieller Superstar der Szene und Nachfolger von Bolt gehandelt wird. Der 25-jährige Südafrikaner siegte über 400 m in 43,73 Sekunden, qualifizierte sich damit für den Final am 24. August in Zürich, verpasste aber seine vor zwei Wochen in Lausanne gelaufene Jahresweltbestzeit um gut eine Zehntelsekunde.
Für die beste Leistung des Abends sorgten die Läuferinnen über 800 m. Caster Semenya wurde in der Jahresweltbestzeit von 1:55,27 Minuten ihrer Favoritenrolle zwar gerecht, die 26-jährige Südafrikanerin wurde auf der Zielgeraden von Francine Niyonsaba aus Burundi und der Amerikanerin Ajee Wilson allerdings hart gefordert. Die drei wie auch die fünftklassierte Kanadierin Melissa Bishop liefen im schnellsten 800-m-Rennen seit 2008 Landesrekord.
Einmal mehr wurde das Meeting an der Côte d'Azur seinem Ruf als bestes Mittelstrecken-Meeting gerecht. Auch über 800 m (Emmanuel Korir/1:43,10), 1500 m (Elijah Manangoi/3:28,80) und 3000 m Steeple (Evan Jager/8:01,29) der Männer sowie über 3000 m der Frauen (Hellen Obiri/8:23,14) wurden Jahresweltbestzeiten erzielt.
SDA-ATS