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Indische Instrumente
Sitar
Es ist gar nicht so einfach eine gute Sitar zu bekommen, jedes Instrument wird von Hand angefertigt und muss eingespielt und justiert werden. Es gibt in Indien wenig Instrumentenbauer, die diese Kunst noch wirklich beherrschen. Es ist möglich ein Instrument zu mieten und es auszuprobieren.
Sitar
Die Sitar gehört heute zu den populärsten Instrumenten in Nordindien und entstammt der alten indischen Vina. Der Hohlkörper ist aus einem Kürbis gefertigt. Das Instrument hat insgesamt 20 Saiten: 13 Resonnanzsaiten, welche nicht angespielt werden, sondern nur mitschwingen; 3 Chikari-Saiten, die als Untermalung des Grundtones und zur Betonung des Rhythmus dienen; 4 Spielsaiten, wovon die unterste die Hauptsaite ist, werden auf die verschiebbaren Bünde gedrückt und mit einem Plektrum aus Draht (Mizrab) angeschlagen. Der typische "singende" Klang der Sitar entsteht, wenn die Saiten auf den Bünden nach unten gezogen werden und über den Steg aus Hirschhorn zum schwingen kommen.
Tanpura
Die Tanpura ist ein bundloses Instrument, deren Hohlkörper wie bei der Sitar aus einem Kürbis gefertigt ist. Die Tanpura hat 4 bis 6 Saiten, die meistens auf den Grundton und deren Quinte oder Quarte gestimmt sind. Die Saiten werden ganz einfach leer angeschlagen. Die Tanpura dient als Begleitinstrument. Die Tanpuraklänge im Hintergrund helfen dem Sänger, dem Instrumentalisten und dem Zuhörer, sich auf den Grundton einzustimmen. Die Obertöne kommen durch Fäden, die zwischen Saite und dem Steg angebracht sind, noch stärker zur Geltung. Es gibt je nach Verwendungszweck verschiedene Grössen von Tanpuras. Sänger singen meistens mit dem Cis als Grundton und verwenden die grössten Tanpuras, während Sängerinnen ihren Grundton etwa beim Gis festlegen und Tanpuras mit etwas kleinerem Kürbis benutzen. Kleine Tanpuras, auch Tamburi genannt, werden zur Begleitung in der Instrumentalmusik eingesetzt.
Tabla
Das in Nordindien gebräuchlichste Rhythmusinstrument besteht aus zwei Trommeln. Die Tabla (rechts, aus Holz) und die Baya (links, aus Metall oder Ton) werden mit den Fingern angespielt. Die Felle sind kunstvoll gearbeitet und bestehen aus drei Schichten. Ein schwarzer Punkt, bestehend aus Eisen- und Reispulver, bewirkt, dass verschiedene Klänge erzeugt werden können. Es existiert eine eigene Rhythmussprache. Jeder Anschlag wird mit einer Erkennungssilbe gekennzeichnet. Zum Beispiel: Dha, Dhin, Ge, Na, Tu, Kre, TeTe etc.
Kontakt für Konzertanfragen: Email (hansinsight-reisen.com) oder Telefon +41 79 516 91 61