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Das Wichtigste in Kürze
- Mamadou Sakho verklagt die Welt-Anti-Doping-Agentur auf umgerechnet 16 Millionen Franken
- Der Spieler wurde 2016 zu Unrecht gesperrt.
Mamadou Sakho verklagt die Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) auf 13 Millionen Pfund (16 Millionen Franken), wie «The Guardian» berichtet. Der Innenverteidiger von Crystal Palace wurde im April 2016 für 30 Tage wegen eines positiven Dopingtests gesperrt. Aufgrund dieser Sperre verpasste er den Final der Europa-League gegen den FC Sevilla. Frankreich nominierte ihn auch nicht für die EM 2016.
Beim Dopingtest wurde eine fettverbrennende Substanz namens Higegamin bei Mamadou Sakho im Blut nachgewiesen. Die Disziplinarkammer der UEFA stellte danach fest, dass Higegamin nicht auf der Liste der verbotenen Substanzen der WADA aufgeführt war. Sakho wurde freigesprochen. Die UEFA kritisierte damals das Vorgehen der WADA in ihrem Bericht scharf.
Die Folgen der Sperre für Mamadou Sakho
Mamadou Sakho macht die WADA und die ungerechtfertigte Dopingsperre für den Verlauf seiner Karriere verantwortlich. Er wurde in der darauffolgenden Transferperiode an Crystal Palace verliehen und ein Jahr später transferiert. Auf seine nächste Nomination für die französische Nationalmannschaft musste er bis Ende 2018 warten.
Der Rechtsanwalt von Sakho, Stuart Ritchie, erklärte vor Gericht, sein Mandant hätte eine erfolgreichere Karriere haben können. Crystal Palace sei zwar ein renommierter Verein der Premier League. Er habe aber nicht die weltweite Reputation und den Markenwert des FC Liverpool, von dem auch die Spieler profitieren würden.
Die WADA bestreitet für den Werdegang von Sakho verantwortlich zu sein, insbesondere für den Transfer zu Crystal Palace. Dieser sei aufgrund von disziplinären Problemen und Meinungsverschiedenheiten mit Trainer Jürgen Klopp erfolgt. Das Urteil steht noch aus.