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Es gibt diverse Pfeffersorten, welche sich bereits auf den ersten Blick durch verschiedene Farben unterscheiden. Dazu kommen weitere Qualitätsmerkmale, anhand deren auch ein «Laie» überprüfen kann, wie hochwertig der Pfeffer ist.
Schwarzer-Pfeffer
Schwarzer-Pfeffer wird sehr früh geerntet. Die unreifen grünen Früchte sowie die früh geernteten gelb-orangen Früchte werden an der Sonne getrocknet. Durch den einsetzenden Fermentationsprozess sowie die lange Trocknungszeit erhalten die Pfefferkörner im Verlauf ihre schwarze Farbe sowie die typisch runzlige Oberfläche. Schwarzer-Pfeffer entwickelt durch den langen Verarbeitungsprozess ein sehr scharfes und kräftiges Aroma.
Weisser-Pfeffer
Die roten Pfeffer-Früchte werden voll reif gepflückt und über mehrere Tage im Wasser eingelegt, bevor sie geschält werden. Durch das Schälen wird das rote Fruchtfleisch vom weissen Pfefferkern getrennt. Die Körner werden anschliessend getrocknet und behalten dabei ihre weisse Farbe. Weisser-Pfeffer zeichnet sich vor allem durch seine kräftige Schärfe aus.
Grüner-Pfeffer
Die Pfeffer-Früchte werden ebenfalls sehr früh geerntet. Durch eine rasche Trocknung bei sehr hohen oder sehr tiefen Temperaturen (Gefriertrocknung) unterbindet man den Fermentationsprozess. Dadurch behalten die Früchte ihre grüne Farbe. Der grüne Pfeffer zeichnet sich durch seine milde Schärfe und sein feines Aroma aus.