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01. January 2022
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Pflanzen des Monats
/ Hanspeter Haller
Pflanzen des Monats Januar 2022
Das natürliche Verbreitungsgebiet der Christrose oder Schneerose sind die südlichen und östlichen Kalkalpen. Sie kommt bis zu einer Höhe von
1900müM. vor. In der Schweiz ist sie nur an wenigen Standorten im Tessin zu finden.
Die ganzjährig grünen Blätter mit fester Konsistenz lassen sich gut schneiden. Für Biologiestudierende sind sie daher ein immer verfügbares, beliebtes Objekt im Mikroskopierkurs.
Das bekannte Weihnachtslied "Es ist ein Ros' entsprungen" meint wahrscheinlich die Christrose. Sie gilt einerseits als giftig, wird aber deshalb auch als Heilmittel verwendet. In der Antike wurden die Wahnsinnigen mit Helleborus behandelt.
Das natürliche Verbreitungsgebiet der Christrose oder Schneerose sind die südlichen und östlichen Kalkalpen. Sie kommt bis zu einer Höhe von
1900müM. vor. In der Schweiz ist sie nur an wenigen Standorten im Tessin zu finden.
Die ganzjährig grünen Blätter mit fester Konsistenz lassen sich gut schneiden. Für Biologiestudierende sind sie daher ein immer verfügbares, beliebtes Objekt im Mikroskopierkurs.
Das bekannte Weihnachtslied "Es ist ein Ros' entsprungen" meint wahrscheinlich die Christrose. Sie gilt einerseits als giftig, wird aber deshalb auch als Heilmittel verwendet. In der Antike wurden die Wahnsinnigen mit Helleborus behandelt. Der Ginkgo nimmt im Pflanzenreich systematisch eine Sonderstellung ein: Er gehört weder zu den Nadel- noch zu den Laubbäumen. Obwohl der Ginkgo auf den ersten Blick Ähnlichkeit mit Laubbäumen hat, ist er mit den Nadelbäumen näher verwandt und wird deshalb wie sie zu den Nacktsamern gezählt. Aufgrund seiner vielfältigen Eigenschaften wie Schädlingsresistenz, Standorttoleranz, Heileigenschaften und Symbolik ist er nicht umsonst im Jahr 2000 zum "Baum des Jahrtausends" erkoren worden.
Er ist ein lebendes Fossil, alle seine Verwandten sind längst ausgestorben. Vor allem in seiner ostasiatischen Heimat wird er als Heilbringer verehrt. Bei uns findet er sogar Eingang in die Schulmedizin: Einige demenzverlangsamende Medikamente enthalten ihn als Wirkstoff.
Die Winterblüte (Chimonanthus praecox) ist eine von 6 Arten der Gattung Chimonanthus. Sie gehört zur Familie der Gewürzstrauchgewächse (Calycanthaceae).
Der wissenschaftliche Name Chimonanthus stammt von den beiden griechischen Worten Cheimon (Winter) und Anthos (Blume). Die Artbezeichnung praecox besagt, dass die Pflanze vor dem Blattaustrieb blüht.
Die Winterblüte stammt aus China, wo sie in lichten Wäldern als Strauch, der bis zu 4m hoch wird, wächst. Im Jahre 1766 wurde sie nach Europa eingeführt.
In der chinesischen Medizin wird sie aufgrund ihres Duftes als Stimmungsaufheller eingesetzt.
Chimonanthus ist auch im Wappen von Her Royal Highness Meghan, der Herzogin von Sussex, Gemahlin von Prinz Harry, dargestellt. Immer im Tiefwinter erblüht unsere Canarina. Im Sommer ist sie unsichtbar unterirdisch in einer Rübe verborgen, im Herbst aber wächst sie enorm schnell und blüht sehr reich.
Diesen Rhythmus hat sie von ihrer Heimat, den Kanarischen Inseln, wo sie die sommerliche Trockenzeit eben als Rübe überdauert und mit der Regenzeit im Winter zu wachsen beginnt. Auf einer Höhenstufe von 500-1100müM., wo durch den Nordostpassat häufig Nebel entstehen und eine hohe Luftfeuchtigkeit herrscht, fühlt sie sich in den Lorbeerwäldern am wohlsten.
Die Blüten enthalten viel Nektar weil sie vogelbestäubt sind. Der Bestäuber ist der Weidenlaubsänger, der kanarische Verwandte des Zilpzalp.
Sie ist die Nationalblume der Kanarischen Inseln und wird Bicacaro genannt. Silber-Akazien (Acacia dealbata) werden oft auch als Mimosen bezeichnet. Sie unterscheiden sich jedoch deutlich von der "Rühr-mich-nicht-an-Pflanze" (Mimosa pudica). Attraktiv sind Silber-Akazien schon allein wegen ihrer zarten, gefiederten, blaugrünen Blätter, die eine feine Haarschicht je nach Lichteinfall silbern schimmern lässt.
Betörend ist auch ihr Duft. An der Basler Fasnacht werden sie gerne unter die Zuschauenden verteilt.
Eigentlich wäre die Acacia dealbata ein bis zu 15m hoher Baum. Die ursprüngliche Heimat ist Australien. Bei uns hat sie sich jedoch schon seit langem im Mittelmeerraum eingebürgert. Der englische Name Wasserschneeflocke ist sehr passend. Fast wie Schneekristalle mit diffusen Rändern scheinen die Blüten auf der Wasseroberfläche zu schweben. Ihre Blätter erinnern an die Seerose Nymphea, deshalb der Gattungsname Nymphoides.
Diese Wasserpflanze kommt, wahrscheinlich ursprünglich aus Ostasien, heute weltweit in tropischen und teilweise auch in subtropischen Gewässern vor.
In Florida hat sie sich fast zu einem Unkraut entwickelt. Sie ähnelt der dort einheimischen Nymphoides aquatica. Die Scheinparrotie ist die einzige Art der monotypischen Gattung Parrotiopsis in der Familie der Zaubernussgewächse. Die Vorsilbe "Schein" verweist auf Parrotia persica, die bei uns in der Petersplatzrabatte wächst.
Beide blühen unscheinbar, aber duftend. Beide sind wegen ihrer wunderschönen Herbstfärbung als Zierbäume oder -Sträucher beliebt.
Das natürliche Verbreitungsgebiet liegt im West-Himalaya im Osten Afghanistans, in Indien in den Unionsterritorien Jammu und Kashmir und Ladakh sowie im Bundesstaat Himachal Pradesh und im Norden Pakistans. Das Holz wird zur Herstellung von Griffen, Spazierstöcken und Bettgestellen verwendet, aus den Zweigen werden Körbe geflochten. Sarcococca confusa gehört zur Familie der Buchsbaumgewächse (Buxaceae) und ist in Ost-und Südasien sowie im Himalaya beheimatet.
Sie fällt jetzt in der eher milden Winterluft vor allem durch ihren süssen Duft auf, der weit durch den Garten schwebt. Sofort fragt man sich, woher dieser Duft wohl komme. Die Suche gestaltet sich aber schwierig, weil die weissen Blüten sehr klein und unscheinbar sind.
Von der Fleisch- oder Schleimbeere gibt es 11 Pflanzenarten, wobei die Art ‚confusa‘ bei uns am verbreitetsten ist. Namensgebend sind die fleischig-schleimigen Beeren.
Da Sarcococca sehr schattenverträglich ist, bietet sie sich als Bodendecker für Unterpflanzungen an. Die Pflanzen des Monats Januar 2022