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Die Familie Oldfield bewirtschaftet die Farm mitten im Outback. Auf einer Fläche so gross wie der Kanton Tessin züchten die Oldfields Rinder und, halten eine Herde halbwilder Pferde. Nur zwei oder drei Mal im Jahr werden Tiere zusammen getrieben.
Sohn Clayton lebte eine Zeit lang in Kanada und liess sich dort zum Pferdeflüsterer ausbilden. Sven Furrer lernt den sonst coolen Cowboy von einer ganz anderen Seite kennen: Auf ruhige Art spielt er mit einer wilden Stute, beruhigt sie und versucht so, eine Bindung zu ihr aufzubauen. Das Wildpferd muss Vertrauen zum Menschen gewinnen. Damit die Stute ihre Schreckhaftigkeit verliert, spielt Clayton mit einer raschelnden Plane herum.
«Es ist eine Leidenschaft für mich», strahlt Clayton, «bereits mit zehn habe ich mein erstes wildes Pferd gezähmt. Ich fühle mich Pferden sehr nahe.»
Sven soll sich nicht verkrampfen, soll möglichst authentisch sein. So Claytons Rat. Dann nehme ihn das Tier an. «Sie hat keine Macken. Sie hat einfach Angst. Du musst also einzig ihr Vertrauen gewinnen. Lass sie dich kennenlernen. Sie soll dich mit beiden Nüstern riechen können, denn jedes Nasenloch verarbeitet unterschiedliche Informationen. Und halte sie an der kurzen Leine, dann kannst du sie besser kontrollieren. Geniesse es und vergiss’ nicht zu lächeln!»