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Kooperation – Genderunterschiede bezüglich Umgang mit Hierarchien in geschäftlichen Beziehungen
Eine Studie der Universität Cambridge zum Thema Kooperation bringt interessante Differenzen bezüglich der Geschlechtsspezifischen Fähigkeiten im Umgang mit Positionen in einem System zum Vorschein.
Gemäß den Erkenntnissen zeigen die in der Studie erforschten Professorinnen eine signifikant grössere Bereitschaft mit hierarchisch gleichgestellten Universitätsangehörigen Frauen zu kooperieren als mit ihnen untergeordneten. Hingegen bei männlichen Mitgliedern des akademischen Spektrums finden sich keine oder nur geringe solche Prioritäten. Gegenstand der Studie waren Autorenteams im Zusammenhang mit 369 wissenschaftlichen Veröffentlichungen in den Jahren 2008-2012. Erklärungsansätze bewegen sich in den anthropologischen Bereichen der Entwicklung von sozialen Strukturen, welche für den Arterhalt in der Menschheitsentwicklung wichtig waren. Das Kooperieren zwischen den männlichen Mitgliedern eines Clans soll zentraler für das Überleben gewesen sein als das zwischen den Frauen, welche sich vorwiegend für Ernährung und Arterhalt zu kümmern hatten.
Diese Resultate widersprechen der gängigen Meinung, dass Frauen grundsätzlich kooperativer, einvernehmlicher und weniger auf den eigenen Vorteil bedacht seien. Vergleiche zur frühen Kindheitsentwicklung und zu Tierstudien werden aufgezeigt.
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