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Zu den Korps, die Sturmgewehre angeschafft haben, zählt die Kantonspolizei Bern, wie das Nachrichtenmagazin "10vor10" des Schweizer Fernsehens SRF am Dienstag berichtete. Der Kommandant der Berner Kantonspolizei und Präsident der Konferenz der kantonalen Polizeikommandanten Schweiz (KKPKS), Stefan Blättler, bestätigte dies in der Sendung.
Gemäss "10vor10" sollen in den betroffenen Korps auch die Generalisten, also die Streifenpolizisten, teilweise mit Sturmgewehren ausgerüstet werden. Bisher seien diese lediglich mit Pistole oder Maschinenpistole ausgestattet. Sondereinheiten verfügen seit längerem über eine stärkere Bewaffnung als die Generalisten.
Der Vorteil der sogenannten Langwaffen ist gemäss Blättler, dass diese auch "auf eine grössere Distanz wirken können". Man wisse, dass "die Gegenseite sich sehr professionell bewaffnet". Mit Sturmgewehren erreiche man eher "gleich lange Spiesse".
Einzelne Polizisten seien für den Einsatz mit dem Sturmgewehr speziell ausgebildet worden, sagte Blättler. Allerdings seien dies "Mittel, die im Extremfall zur Verfügung stehen". Im Alltag sei das Gewehr nicht dabei.
Der Kommandant der Berner Kantonspolizei sagte weiter, "mehrere" andere Korps hätten ebenfalls aufgerüstet - welche, liess er allerdings offen. Die Kantonspolizei Aargau hatte bereits 2015 im Zusammenhang mit der terroristischen Bedrohung in Europa 50 neue Sturmgewehre beschafft.