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«Da blieb uns nichts anderes übrig, als die Bärin zu erschiessen», erklärte Zoodirektor Michael Böer. Auf welche Weise dem rund 300 Kilogramm schweren Raubtier der Ausbruch aus der Bärenanlage gelang, wird nun vom Zoo in Zusammenarbeit mit der Polizei untersucht.
Zum Zeitpunkt des Ausbruchs war der Osnabrücker Zoo gut besucht. Als die herbeigerufene Polizei im Zoo eintraf, war die Bärin bereits erlegt. Zum Schutz der Besucher habe es keine Alternative zur Tötung des Tieres gegeben, betonte Böer. «Tips» war ein sogenannter Hybridbär - das weibliche Tier und sein männliches Geschwistertier «Taps» wurden 2004 im Osnabrücker Zoo als Nachkommen des Eisbären «Elvis» und der Braunbärin «Susi» geboren.