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Studien zum Thema finden Sie auf Hirslanden Professional.
Dank der Unterstützung durch die Stiftung Swiss Tumor Institute und Genehmigung durch die Kantonale Ethik-Kommission (KEK) konnte im letzten Jahr die Studie "Demonstrate" bei über 180 Patientinnen mit Brustkrebs durchgeführt werden. Hierbei konnte gezeigt werden, dass ein einfacher medikamentöser Test mit einem Hustenmittel die Verstoffwechselung des Antihormons Tamoxifen besser beurteilen kann als die gängige genetische Bestimmung des entsprechenden Leberenzyms CYP2D6. Diese Studie wird im Januar 2012 im Breast Care Journal publiziert.
In einer Folgestudie "Demonstrate 2" werden ergänzende genetische und pharmakologische Untersuchungen zur weiteren Charakterisierung der vorbeschriebenen Verstoffwechselung und in einem nächsten Schritt zur Beurteilung des klinischen Verlaufs unter Antihormontherapie durchgeführt. Diese Studien erfolgen in Kooperation mit dem Institut für klinische Pharmakologie der Universität Zürich.
Eine weitere Studie bei Krebspatienten unter Einnahme von Tyrosinkinase-Inhibitoren wird vom STI in Kooperation mit dem Institut für klinische Pharmakologie der Universität Zürich, Functional Genomics Center Zürich (FGCZ), OnkoZentrum Zürich (OZH) und CHUV Lausanne durchgeführt. Hierbei werden genetische Variablen untersucht, die zur möglichen Leberschädigung und Unverträglichkeit bei Verwendung von bestimmten Kleinmolekülhemmstoffen (small molecules; z.B. Imatinib, Nilotinib, Lapatinib, Sorafenib, Sunitinib und Pazopanib) beitragen können.
Schliesslich wird eine Studie des Brustzentrums Zürich (in Kooperation mit der ABCSG und SAKK) unterstützt, die untersucht, inwieweit bei Patientinnen mit fortgeschrittenem Brustkrebs die lokale Therapie der Brust (Operation, Bestrahlung) den weiteren Verlauf der Erkrankung beeinflusst.