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Marie-Theres Stritt-Meuwly erblickte am 16. Mai 1936 in Alterswil als Tochter von Ulrich und Elisabeth Meuwly-Kaeser das Licht der Welt. Ihre Kindheit verbrachte sie mit ihren fünf Brüdern im Unterdorf, Alterswil. Sie durfte dort eine unbeschwerte Jugendzeit verbringen. Marie-Theres besuchte während sechs Jahren die Primarschule in Alterswil. Es folgten zwei Jahre Sekundarschule in Tafers. 1951 besuchte sie während sechs Wochen die Haushaltsschule in Alterswil.
Ab 1952 absolvierte sie eine Lehre als Damenschneiderin beim Modeatelier von Frau Jäggi in Freiburg. Die Lehre schloss sie am 31. Juli 1954 mit bestem Erfolg als Diplomdamenschneiderin ab. Marie- Theres Stritt-Meuwly war bei der Kundschaft wegen ihrer grossen Sachkenntnis und ihrer Hilfsbereitschaft sehr beliebt.
Auch am Dorfleben nahm sie rege teil. So war sie Mitglied der damaligen Töchtervereinigung und des Gemischten Chors. Mit Begeisterung spielte sie eine Rolle bei den damals beliebten Theateraufführungen der Jungmannschaft Alterswil. Ein grosses Fest war die traditionelle Martinskilbi mit den selbst gemachten Chüechli und Brätzelen.
1959 schloss Marie-Theres mit Arnold Stritt von St. Ursen in Alterswil den Bund fürs Leben. Wohnsitz nahm das junge Paar im Schönberg in Freiburg. Dem glücklichen Ehepaar wurden zwei Söhne, Jean-Claude und Gilbert, geschenkt.
Marie-Theres nahm regen Anteil am Quartierleben, sie war Mitglied des Frauenvereins und eine begabte Sängerin im Gemischten Chor. Von 1964 bis 1976 engagierte sie sich bei den Kermessen, die für den Bau der Kirche St. Paul bestimmt waren; 1977 erfolgte die Einweihung der neuen Kirche sowie des Pfarreizentrums.
Arnold und Marie-Theres führten ein reges Familienleben. Im Sommer ging es nach Hauterive an die Saane, im Winter auf den Jaunpass. Sie war eine begeisterte Jasserin und liebte es, im Kreise der Familie fröhliche und gesellige Stunden zu verbringen. 1991 kam ihr Grosskind Sandra zur Welt.
Im Herbst 2004 nahm das Ehepaar Wohnsitz in Tafers. Es folgten glückliche Jahre mit kleinen Spaziergängen im Maggenbergwald und mit Ausflügen in der näheren Umgebung. In den letzten Jahren nahmen die gesundheitlichen Beschwerden zu. Dank der liebevollen Fürsorge ihres Ehemannes Arnold konnte sie diese Zeit bis zu ihrem Tode am 10. Januar 2019 zu Hause verbringen. Dafür war sie sehr dankbar.