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Zürich, 03.07.2017
Die japanischen Eigentümer von Landis+Gyr wollen aussteigen. Mehrheitsbesitzer Toshiba prüft dabei weiterhin alle Optionen. Neben einem Börsengang im dritten Quartal wird auch ein Verkauf nicht ausgeschlossen.
Landis+Gyr-Chef Richard Mora, der erst seit wenigen Monaten im Amt ist, bezeichnete einen IPO am Montag an einer Telefonkonferenz als aufregenden Schritt in der 120-jährigen Wachstumsgeschichte des Unternehmens.
Mora schloss allerdings nicht aus, dass Landis+Gyr als Ganzes verkauft werden könnte. Der Mehrheitsbesitzer Toshiba prüfe weiterhin verschiedene strategische Optionen. Es gebe Interessenten für Landis+Gyr.
Aus Sicht von Landis+Gyr sei der Börsengang aber die bevorzugte Lösung, sagte ein Sprecher auf Anfrage der Nachrichtenagentur sda. Entscheiden werde schliesslich Toshiba. Zur Wahrscheinlichkeit einer der beiden Varianten wollte sich der Sprecher nicht äusseren.
Laut Medienmitteilung vom Montagmorgen dürfte ein Börsengang des weltweiten Marktführers für intelligente Stromzähler im dritten Quartal stattfinden. Die Besitzerfirmen planen die Veräusserung ihres gesamten Aktienkapitals. Mora wollte an der Telefonkonferenz keine Angaben zu einem möglichen Erlös des IPO machen.
Der japanische Technologiekonzern Toshiba hält derzeit 60 Prozent der Anteile an Landis+Gyr. Die restlichen 40 Prozent hält die staatsnahe Innovation Network Corporation of Japan (INCJ).