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Hüftarthroskopie
Hüftgelenkspiegelung
Hüftarthroskopie / Hüftgelenkspiegelung
Eine Hüftarthroskopie (Hüftgelenkspiegelung) kann nötig werden, wenn Sie an einer Erkrankung des Hüftgelenks leiden, einem einem sogenannten femoroacetabulären Impingement. Dabei kommt es bei bestimmten Bewegungen zum Anschlagen des Schenkelhalses nahe am Oberschenkelkopf an der Pfanne im Beckenknochen. Dies betrifft typischerweise den vorderen oberen Anteil des Hüftgelenks, und das Anschlagen tritt bei Bewegungen in Beugung bei gleichzeitiger Drehung des Hüftgelenks nach innen auf.
Ursächlich dafür ist typischerweise eine Taillierungsstörung am Schenkelhals (sogenannte Cam- oder Nockenwellen- Deformität) oder ein übermässiges Hervorstehen des Pfannenrands (sogenannte Pincer- oder Beisszangen-Deformität). In der Mehrzahl der Fälle liegt eine Kombination aus beidem vor. Durch das wiederholte Anschlagen des Schenkelhalses an der Pfanne kommt es mit der Zeit zu einer Schädigung oder einem Riss der Gelenklippe (Labrum) und Schäden am Knorpel, der Gleitfläche des Gelenks, was schliesslich zu einer Hüftarthrose führen kann.
Wenn der Knorpelschaden noch nicht zu weit fortgeschritten ist, besteht die Möglichkeit, die Knochenkonturen in einer Operation zu korrigieren und die Gelenklippe zu nähen. Je nach Ausmass und Lokalisation des Problems sollte dies bei einer Hüftarthroskopie möglich sein. Bei ausgedehnten Schäden bedarf es einer sogenannten chirurgischen Luxation um das Problem offen angehen zu können.
Im Allgemeinen sind bei über 40-Jährigen die Schäden am Gelenk schon zu fortgeschritten, um noch solch eine Operation sinnvoll durchführen zu können.
Operation
Arthroskopischer Eingriff
Für die Hüftarthroskopie wird eine 6 mm breite Kanüle verwendet, die eine Spülflüssigkeit durchlaufen lässt und durch die eine Kamera ins Hüftgelenk eingeführt werden kann.
Der dafür notwendige Hautschnitt ist ca. 1 cm lang. Zuvor wird entweder Luft ins Gelenk eingelassen, oder es muss mit Hilfe einer speziellen Einrichtung Zug auf das Bein ausgeübt werden, damit der Oberschenkelkopf aus der Pfanne gezogen werden und das Gelenkinnere eingesehen werden kann. Die Hüftgelenkkapsel wird in der Tiefe auf einer Länge von etwa 2 cm eröffnet.
Durch ein oder zwei zusätzliche, ebenfalls ca. 1 cm lange Hautschnitte werden weitere Instrumente ins Gelenk eingeführt. Mit ihnen kann beispielsweise der vorstehende Pfannenrand getrimmt, der Schenkelhals retailliert oder die Gelenklippe mit Ankerfäden refixiert werden.
Wenn die Gelenklippe für eine erfolgversprechende Refixation schon zu stark geschädigt ist, wird der instabile Anteil entfernt. Während der Operation wird mit Hilfe eines Röntgengeräts kontrolliert, ob die Korrektur der Knochen wunschgemäss ausgefallen ist. Anschliessend werden die Zugänge genäht und mit einem Verband abgedeckt.
Ablauf am Operationstag
Das Anästhesieteam bereitet Sie auf den Eingriff vor. Die Operation dauert üblicherweise 90 bis 120 Minuten. Nach dem Eingriff werden Sie kurzzeitig im Aufwachsaal überwacht. Sobald Sie wieder ansprechbar sind und medizinisch gesichert wurde, dass es Ihnen gutgeht, werden Sie zurück in Ihr Zimmer auf der Bettenstation gebracht.
Nach der Operation
Den Rest des Tages werden Sie grösstenteils im Bett verbringen. Vor allem wenn die Wirkung der Schmerzmittel abklingt, die Sie während des Eingriffs erhalten haben, können Schmerzen auftreten. Zögern Sie in diesem Fall nicht, die Pflege nach schmerzlindernden Medikamenten zu fragen.
Nachbehandlung
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Operationswunden
Die drei kleinen Operationswunden werden in der Regel mit je zwei Einzelknopfnähten verschlossen. Meistens wird dabei ein Faden verwendet, der sich nicht von selbst auflöst und daher nach 14 Tagen entfernt werden muss. Der Verband, der im Operationssaal angelegt wird, kann normalerweise am ersten Tag nach der Operation durch kleinere Folienheftpflaster ersetzt werden. Diese sind wasserdicht, was es erlaubt, zu duschen. Sofern die Pflaster nicht undicht werden, können sie für 2 Wochen bis zur Fadenentfernung beim bei Ihrer Hausärztin oder Ihrem Hausarzt belassen werden.
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Mobilisation
Noch am Operationstag wird Ihnen von einer Physiotherapeutin oder einem Physiotherapeuten eine Bewegungsschiene angepasst, durch die Ihr Hüftgelenk im schmerzfreien Bereich bewegt wird. Die Pflege hilft Ihnen, wenn Sie nach der Operation zum ersten Mal aufstehen.
Am nächsten Tag lernen Sie in der Physiotherapie, wie Sie richtig an Stöcken gehen und den Hometrainer korrekt benutzen. Das operierte Bein dürfen Sie im Stehen so weit belasten, wie die Beschwerden es zulassen.
Beim Gehen müssen Sie aber immer zwei Gehstöcke zu Hilfe nehmen, damit die Hüfte so weit entlastet wird, dass keine Schmerzen auftreten. Die Stöcke sollten Sie auf jeden Fall sechs Wochen lang benutzen. Was nicht mit zwei Gehstöcken machbar ist, sollten Sie grundsätzlich unterlassen!
Wenn beim Eingriff die Gelenklippe refixiert wurde, gilt für das operierte Hüftgelenk zudem eine Beugelimite von 90 ° (d. h., der Winkel zwischen Rumpf und Oberschenkel darf im Sitzen und insbesondere auf dem Hometrainer nicht kleiner als 90 ° sein). Im Alltag darf das Hüftgelenk für die Körperpflege/Selbständigkeit (Socken anziehen etc.) ohne Belastung aber weiter gebeugt werden.
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Austritt
Sobald Sie wieder so selbständig sind, dass Sie aus dem Bett aufstehen, an zwei Stöcken gehen und sicher Treppen steigen können, die Schmerzen unter Kontrolle sind und Sie in den Übungen auf dem Hometrainer (siehe unten) instruiert wurden, dürfen Sie das Spital verlassen (in der Regel am zweiten Tag nach der Operation).
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Hometrainer
Damit es nicht zu Verwachsungen zwischen dem retaillierten Knochen und der Gelenkkapsel kommt, ist es für ein gutes Operationsresultat entscheidend, dass das Hüftgelenk bereits ab dem ersten Tag nach der Operation regelmässig durchbewegt wird.
Zu Hause sollten Sie die Übungen auf dem Hometrainer in den ersten sechs Wochen täglich zweimal je 20 Minuten lang ausführen. Der Hometrainer muss dafür so eingestellt werden, dass er keinen Widerstand bietet.
Falls Sie noch keinen Hometrainer besitzen, empfehlen wir Ihnen dringend, sich schon vor der Operation einen anzuschaffen, damit Sie die Übungen zu Hause nahtlos fortführen können. Gebrauchte Hometrainer sind auf Internetplattformen (wie Ricardo, Anibis, Ebay usw.) schon für weniger als 50 Franken erhältlich. Um die Beugelimite von 90 ° einzuhalten, muss der Sattel am Hometrainer hoch genug eingestellt werden.
Normales Velofahren wird wegen des Sturzrisikos und der stärkeren Belastung in den ersten sechs Wochen nicht empfohlen.
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Verknöcherungsprophylaxe
Nach einem Eingriff am Hüftgelenk kann es um das Gelenk zu Verknöcherungen kommen. Um das zu verhindern, sollten Sie während 14 Tagen nach der Operation Entzündungshemmer (nichtsteroidale Antirheumatika, meist Voltaren oder Brufen) einnehmen.
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Thromboseprophylaxe
Da sich nach einem Eingriff am Hüftgelenk in den Beinvenen gefährliche Blutgerinnsel bilden können, (Thrombose oder Lungenembolie) führen können, bekommen Sie zur Vorbeugung für 14 Tage einen Blutverdünner verordnet (meist eine Tablette Xarelto pro Tag).
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Physiotherapie
In den ersten sechs Wochen nach der Operation braucht es in der Regel keine formelle Physiotherapie. Wichtig sind jedoch die täglichen Übungen auf dem Hometrainer wie beschrieben.
Ab der siebenten Woche nach der Operation werden die Gehstöcke weggelassen. Dann soll auch die aktive Physiotherapie aufgenommen werden, die zum Ziel hat, die Muskulatur zu kräftigen und den Bereich zu erweitern, in dem sich das Gelenk schmerzfrei bewegen lässt.
Für die Physiotherapie können Sie entweder weiterhin das Angebot des KSW in Anspruch nehmen oder zu einer Physiotherapie am Wohnort wechseln.
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Arbeitsunfähigkeit
Die Dauer der Arbeitsunfähigkeit nach einer Hüftarthroskopie hängt von der Art der arthroskopischen Operation und Ihrer beruflichen Tätigkeit ab. Bei einer nicht körperlich belastenden Tätigkeit (Büroarbeit) beträgt die Arbeitsunfähigkeit in der Regel 6 Wochen. Bei einer körperlich belastenden Tätigkeit ist mit einer Arbeitsunfähigkeit von 12 Wochen zu rechnen.
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Sport
Auf Sport sollte in den ersten 3 Monaten nach der Operation verzichtet werden. Frühestens dann können wenig belastende sportliche Aktivitäten wie normales Velofahren oder Joggen wieder aufgenommen werden. Mit sogenannten Stop-and-go-Sportarten (plötzliches Stoppen und Wiederlosrennen) wie beispielsweise Tennis, Squash, Handball, Fussball, Hockey sollte frühestens nach 4 Monaten wieder begonnen werden.
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Nachkontrollen
Eine erste Kontrolle mit Röntgen erfolgt nach 6 Wochen, wobei einerseits die Beweglichkeit des Hüftgelenks untersucht und andererseits die Form der getrimmten Knochenanteile analysiert wird. Die zweite Kontrolle findet nach 3 Monaten statt und beschränkt sich auf eine klinische Untersuchung sowie eine Beurteilung der Belastbarkeit. Nach einem Jahr wird die Behandlung in der Regel mit einer letzten Kontrolle abgeschlossen. Ein Röntgenbild wird dann nur bei Bedarf bzw. Beschwerden angefertigt.
Risiken und Komplikationen
Jede Operation ist mit gewissen Risiken verbunden und kann zu Komplikationen führen. Was dies im Zusammenhang mit einem hüftarthroskopischen Eingriff bedeutet, wird im Folgenden erläutert. Bei der Operation muss man von den Hautschnitten bis zum Hüftgelenk gelangen. Dabei können grundsätzlich alle zwischen Haut und Gelenk liegenden Strukturen verletzt werden.
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Schäden am Hüftgelenk
Beim Anlegen des ersten Zugangs zum Gelenk (für das Einführen der Kamera) muss sich die Operateurin oder der Operateur allein auf seinen Tastsinn und das Röntgengerät verlassen.
Dabei kann es in seltenen Fällen (1 – 3 %) zu umschriebenen Schäden an der Gelenklippe oder dem Gelenkknorpel kommen, die eine Arthrose des Gelenks herbeiführen können. Sobald die Kamera im Gelenk ist, können die anderen Zugänge unter Sicht angelegt werden, was solche Risiken minimiert.
Bei der Eröffnung der Kapsel können darüber liegende Strukturen wie Muskulatur und Nerven beschädigt werden, das kommt aber sehr selten vor. Bei einer Refixation der Gelenklippe kann ein eingebrachter Anker aus der Gelenkfläche hervorragen. Dies wird jedoch explizit kontrolliert.
Wenn der Verschluss der Kapsel ungenügend ist oder es beim Eingriff zu einer Verletzung weiterer Strukturen kam, kann dies zu einer Instabilität der Hüfte führen, aber auch das ist selten.
Ebenfalls selten (< 1 %) bricht bei einem arthroskopischen Eingriff die Spitze eines Arbeitsinstruments im Hüftgelenk ab. Eine Bergung des Fremdkörpers verlängert nicht nur die Operationsdauer, sondern führt auch zu höheren Risiken für das Auftreten weiterer Komplikationen. In manchen Fällen kann auch ein offener Zugang vonnöten sein.
Durch die Retaillierung wird der Knochen vorübergehend geschwächt, so dass er in den ersten Wochen nach der Operation im Extremfall (beispielsweise bei einem Sprung oder einem Ausfallschritt) brechen kann (sogenannter Schenkelhalsbruch). Wenn Sie in den ersten 6 Wochen jedoch konsequent zwei Gehstöcke benutzen, schliesst das eine solche Komplikation weitgehend aus.
Eine weitere, ebenfalls äusserst seltene Komplikation (< 1 %) ist das Absterben des Hüftkopfes infolge einer Minderdurchblutung nach der Verletzung eines versorgenden Blutgefässes.
Bei ungenügender Retaillierung des Schenkelhalses ist in seltenen Fällen eine Reoperation notwendig.
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Verwachsungen am Hüftgelenk
Auch bei regelmässigem Durchbewegen des Hüftgelenks auf dem Hometrainer besteht das Risiko, dass es zu Verwachsungen zwischen dem retaillierten Knochen und der Gelenkkapsel kommt. Falls diese Verwachsungen sich im weiteren Verlauf nicht von selbst lösen und der Bereich, in dem sich die Hüfte nach der Operation schmerzlos bewegen lässt, eingeschränkt bleibt, müssen sie unter Umständen in einer Folgeoperation gelöst werden. Das Risiko liegt jedoch unter 5 %.
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Nervenverletzungen
Das Risiko einer Nervenverletzung im Rahmen einer Hüftarthroskopie liegt bei 1 bis 2 %. Meist handelt es sich dabei um eine vorübergehende Schädigung, die durch die spezielle Lagerung verursacht wird, bei der Zug auf das Bein ausgeübt wird.
Von solchen Nervenverletzungen (Quetschungen und Dehnungen) erholt sich der Körper in der Regel innerhalb einiger Wochen bis Monate nach der Operation. Äusserst selten kommt es zu bleibenden Schäden, beispielsweise weil beim Einführen der Instrumente die Struktur eines Nervs verletzt wird.
In aller Regel führen bei einer Hüftarthroskopie verursachte Nervenverletzungen nur zu einem vorübergehenden Ausfall der Sensitivität, nicht aber zu einer Muskellähmung. Besonders gefährdet sind die Genital- und die Dammregion sowie die Oberschenkelregion. In diesen Bereichen sind ausserdem lagerungsbedingte Druckschäden an der Haut möglich, die sich aber meist rasch zurückbilden.
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Blutergüsse
Bei einer Hüftarthroskopie kommt es durch die Verletzung kleinster durch die Muskulatur verlaufender Gefässe häufig zu Blutergüssen im Oberschenkel, die aber keiner speziellen Behandlung bedürfen. Äusserlich sind sie an druckempfindlichen blauen Flecken zu erkennen, wie sie auch im Alltag auftreten, wenn man beispielsweise mit dem Bein angestossen ist. Eine Verletzung grösserer Blutgefässe, die eine Folgeoperation erforderlich macht, ist äusserst selten (< 1 %). Häufig hingegen ist ein Anschwellen des Oberschenkels durch Spülflüssigkeit, die aus dem Gelenk ins umliegende Gewebe austritt. Eine solche Schwellung geht innert weniger Tage von selbst zurück.
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Infektionen
Das Eindringen von Bakterien ins Hüftgelenk im Rahmen einer Hüftarthroskopie macht eine Folgeoperation zur Spülung des Gelenks notwendig, kommt jedoch nur äusserst selten vor (< 1 %).
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Langzeitverlauf
Die Wahrscheinlichkeit, dass – auch aus anderen Gründen – eine Folgeoperation notwendig wird, liegt laut Literatur bei insgesamt 6 bis 8 %.
Typischerweise treten die ersten Symptome eines Impingements in der Hüfte erst auf, wenn das Hüftgelenk durch das wiederholte Anschlagen schon in einem gewissen Mass geschädigt ist. Entsprechend wird ein femoroacetabuläres Impingement auch erst dann diagnostiziert.
Die bis zu diesem Zeitpunkt entstandenen Schäden am Gelenkknorpel können durch die Hüftarthroskopie nicht rückgängig gemacht werden. Deshalb bleibt das Risiko bestehen, dass im Lauf der Zeit eine Arthrose des Hüftgelenks entsteht.
Sie kann durch den Eingriff also meist nicht verhindert, sondern lediglich hinausgezögert werden. Je stärker der Knorpelschaden zum Zeitpunkt des arthroskopischen Eingriffs ist, desto früher muss das Hüftgelenk durch ein künstliches Gelenk ersetzt werden.
Um die Differenz zwischen der Lebenserwartung der Patientin oder des Patienten und der Lebensdauer der Prothese so gering wie möglich zu halten, sollte der Ersatz des Hüftgelenks so lange als möglich hinausgezögert werden.
Zusammenfassung
Vorbesprechung bis Abschlusskontrolle
- Im Vorgespräch im Sprechstundenzentrum Chirurgie klären wir Ihre medizinischen Bedürfnisse und erarbeiten für Sie ein individuelles Behandlungskonzept.
- Wenn Sie die Voruntersuchungs-Sprechstunde besucht haben und über die Operation aufgeklärt wurden, müssen Sie erst am Tag der Operation ins KSW eintreten. Wir rufen Sie am Vortag an und informieren Sie darüber, wann und wo genau Sie sich einfinden müssen.
- Am Operationstag führen wir die Hüftarthroskopie durch. Anschliessend erholen Sie sich auf der Bettenstation. In der Regel am zweiten Tag nach der Operation können Sie wieder nach Hause.
- Es erfolgt eine Abschlusskontrolle.
- Wir führen folgende Verlaufskontrollen durch:
- Erste Kontrolle nach 6 Wochen
- Zweite Kontrolle nach 3 Monaten
- Abschlusskontrolle nach 1 Jahr