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Bereits die Prototypen der neuen Pumpen halten den mineralischen Ablagerungen aus den Thermalwässern länger stand und bieten eine höhere Energieeffizienz als die bisherigen Aggregate.
Systematische Fehlersuche
Im Rahmen eines Feldtests wurden defekte Pumpen aus süddeutschen Geothermieanlagen geborgen, in die Einzelteile zerlegt und eine systematische Fehlersuche gestartet. Die Ergebnisse flossen in die Entwicklung modifizierter Pumpen ein. Diese verfügen über verbesserte Komponenten, wie Lager und Dichtungen, einen optimierten Motor und einen neu entwickelten Hochtemperatursensor. Um die 36 Meter langen Pumpenprototypen als komplette Systeme testen zu können, wurde der ein Hochtemperatur-Teststand konzipiert und errichtet. Hier müssen sich die neu entwickelten Pumpen unter praxisnahen Druck- und Temperaturverhältnissen beweisen.
Die bisher in Geothermieanlagen eingesetzten Pumpen stammten überwiegend aus der Erdölförderung, wo andere Einsatzbedingungen herrschen. Bei der Förderung von heissem Wasser sind die Temperaturen höher, die Volumina grösser, die Wässer enthalten Kalk und Salze und die Pumpen laufen mit wechselnden Lasten. Die Entwicklung spezifischer Geothermiepumpen ist ein Forschungsprojekt der Baker Hughes Inteq GmbH aus Celle.
BINE-Projektinfo „Robuste Pumpen für die Geothermie entwickeln“ (03/2016) >>
Text: BINE Informationsdienst