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Der einschiffige Kirchenraum wird aufgewertet durch den aussergewöhnlichen Freskenzyklus von Antonio da Tradate und seiner Werkstatt, der 1508 entstanden ist und 1948 entdeckt wurde. Es werden klassische Themen der christlichen Ikonographie wiedergegeben: Verkündigung, Geburt Jesu, Leben und Passion Christi, Kreuzigung und Auferstehung. Unter den Fresken erkennt man auch eine von Heiligen umgebene Pietà, Mariä Himmelfahrt und volkstümliche Monatsbilder. Eines der ältesten Fragmente stellt den heiligen Franziskus dar.
Die Malereien im Gewölbe sind von Bernardino Ferroni aus Arosio (1906), die Rosenkranzkapelle wurde von einem andern einheimischen Maler, Bartolomeo Rusca (1709), ausgeschmückt.
Der Hauptaltar im Barockstil geht auf die Mitte des 17. Jahrhunderts zurück.
Die Kirche wurde in den Jahren 1999-2001 restauriert (Arch. Renzo Richina). Die neue liturgische Ausstattung wurde vom Architekten Gianfranco Rossi betreut.
Auf der Aussenseite der Kirche sind die Taufkapelle des 14. Jahrhunderts und die Sonnenuhr (1664) zu beachten.