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Im November 2018 ist im Kanton Freiburg ein zweijähriges Mädchen zu Tode gekommen, als es das Wochenende bei seinem Vater verbrachte. Nun erhebt die Staatsanwaltschaft Mordanklage gegen die Freundin des Mannes.
Die Tat passierte in der Nacht auf den 11. November 2018 in der Wohnung des Vaters. Dieser lebte nach der Trennung von der Kindsmutter mit seiner neuen Freundin im Bezirk Greyerz. Das kleine Mädchen war für das Wochenende unter der Obhut des Vaters.
Laut Mitteilung der Freiburger Staatsanwaltschaft vom Dienstag ergaben die Ermittlungen, dass die Angeklagte einen Teil der Nacht alleine zu Hause war und mutmasslich für die tödlichen Verletzungen des Kindes verantwortlich war.
Gemäss der Obduktion starb das Mädchen durch ein «mechanisches» Ersticken, das nur durch die Intervention einer Drittperson möglich sei. Die erlittenen Verletzungen seien demnach nicht kompatibel mit einem Sturz aus einem Hochbett, hält die Staatsanwaltschaft fest.
Als mögliches Motiv für den Mord erachtet der Ankläger Beziehungsprobleme des Paares. Die Präsenz des Kindes habe die Freundin an der Verwirklichung ihrer Projekte gehindert. Dazu gesellten sich finanzielle Probleme.
Die Frau war 10 Tage nach der Tat festgenommen worden und sitzt seither in Untersuchungshaft. Sie bestreitet jegliche Beteiligung am Tod des Kindes. Es gilt die Unschuldsvermutung. Wann der Prozess vor dem Greyerzer Strafgericht stattfinden wird, ist noch offen. (aeg/sda)
Vier Seiten umfasst das neue Energiepapier der FDP. Die Resolution trägt den Namen «Weniger Polemik, mehr Strom». Die Parteipräsidentenkonferenz hat das Papier letzte Woche verabschiedet, am 12. Februar sind die Delegierten dran. Die Tamedia-Zeitungen haben die Resolution am Samstag publik gemacht - und seither herrscht Aufruhr. Wegen eines Satzes.