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Die Tasaday Steinzeitschwindel im philippinischen Dschungel
Donnerstag, 19. April 2018, 19:00 Uhr bis 20:30 Uhr
1971 meldete der philippinische Minister für Nationale Minderheiten im Dschungel von Mindanao die Entdeckung von zwei Dutzend Menschen, die noch wie in der Steinzeit lebten. Während die Amerikaner zum Mond flogen und in Vietnam Krieg führten, kannten die Tasaday nicht einmal ein Wort für Krieg. Sie wohnten in Höhlen, assen ausser Kaulquappen kein Fleisch, lebten als friedliche Sammler von dem, was der Dschungel hergab und wussten nicht von der Existenz anderer Menschen. Sie schafften es aufs Titelbild des National Geographic Magazine und vor die Kameras amerikanischer Networks. Nach kurzer Zeit beendete die Regierung Marcos den Hype und sperrte den Zugang zu den Tasaday. 1986 deckte der Journalist Oswald Iten die Steinzeit-Story als Schwindel auf. Dieser Enthüllung begegnen die damaligen Promotoren bis heute mit einer Taktik der Verschleierung.
Raum: Hörsaal, PEA