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Der heutige Tag begann bewölkt, doch verzogen sich die Wolken mit dem Aufgehen der Sonne und es wurde ein schöner warmer Herbsttag. Ohne Pausen waren es fünf Stunden, die ich mit lernen verbrachte. Die längeren Pausen waren ca. eine Stunde lang, die kurzen ungefähr zehn Minuten.
Bevor der vierte Tag begann, beschäftigte ich mich noch mit dem dritten Tag. Dabei ging es um die Betonungen der Genitivverbindungen. Der erste Teil, das ist im Hebräischen der rechte, heißt nomen regens und der zweite nomen rectum. In der Aussprache wird das nomen rectum betont. Die betonte Position wird status absolutus und die unbetonte satuts constructus genannt. Wenn das Nomen im satuts constructus, also in der unbetonten Stellung ist, dann ist die Endung anders als außerhalb einer Konstruktusverbindung. Unter der Seite „das hebräische Nomen/Konstruktionen zweier Nomina“ ist eine Tabelle zu finden, die einige Beispiele aufzeigt, wie zwei Nomen verbunden werden. Es können aber auch Pronominalsuffixe mit einem Nomen verbunden werden. Dazu ist unter der Seite „das hebräische Nomen/Pronominalsuffix“ eine Tabelle mit Beispielen zu finden.
Im Hebräischen wird durch den Artikel ein Nomen abgegrenzt respektive determiniert. Aber auch Eigennamen sind solche determinierende Elemente. Es wird jedoch im Hebräischen vermieden, doppelt zu determinieren, und so ist das ganze Genitivgefüge determiniert, sobald ein Artikel oder Eigennamen vorhanden ist.
Auch auf die Silben muss geachtet werden. Eine Silbe beginnt immer und ausschließlich mit einem Konsonanten. Deshalb kann sich die Aussprache verändern, so wie im Übungssatz 4 והדר wәhadar ausgesprochen wird und nicht wahadar.
Meistens werden die hebräischen Wörter, auf die die letzte Silbe betont. Nebenbetonungen werden mit dem Meteg-Zeichen ֽ markiert. Es ist ein kleiner senkrechter Strick links neben dem Vokalzeichen. Die letzte Silbe einer Sinneinheit oder eines Verses wird mit einem silluq markiert. Es ist das gleiche Zeichen wie das Meteg-Zeichen ֽ. Die Sinneinheit wird mit einem Sof pasuq ׃ beendet.
Seit der ersten Übersetzungsübung wurden hebräische Wörter im Aufgabenheft übersetzt. Wenn der nächste Übungssatz ein bereits übersetztes Wort enthält, wurde dieses Wort nicht noch ein zweites Mal abgedruckt. Es wird offenbar erwartet, dass man sich diese Wörter merkt oder nachschlägt. Deshalb habe ich an diesem vierten Tag alle bereits übersetzten Wörter auf eine leere Visitenkarte aufgeschrieben. Auf der einen Seite auf Hebräisch, auf der anderen auf Deutsch. Damit kann ich diese Vokabeln über die nächste Woche lernen.
Mit der Bibelsoftware Logos könnten solche Kärtchen auch elektronisch ausgegeben werden. Dafür wird in Logos eine Wortliste erstellt.
Das geht ruckzuck, indem eine neue Wortliste angelegt und eine Bibelstelle angeben wird. Die Spalte „Bedeutung“ wird automatisch erfasst und auch die Audioaufnahme ist mit dabei. Wer die Karten ausgedruckt haben möchte, wechselt in das Register „Lernkarten“ und druckt sie aus. Aber auch mit dem Smartphone lassen sich über die Applikation „Flashcards“ die Vokabeln genau so lernen wie mit den ausgedruckten Karten.
Wer das mit Logos macht, hat in kurzer Zeit entweder elektronische oder papierene Lernkarten vor sich. Das Schnelle hat aber auch seine Nachteile: Wer seine Karten von Hand beschriftet, aktiviert auch noch andere Sinne, nämlich die Feinmotorik, die für das Lernen nicht unterschätzt werden darf.
Die Softwarelösung hält dagegen, indem die Aussprache des angezeigten Wortes abgespielt werden kann.
Mein persönlicher Tipp ist daher: Das eine tun, das andere nicht lassen.
Die Übungssätze 7–14, wie sie auf dem Übungsblatt stehen: