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Im Rahmen der Doha-Verhandlungen hat die Schweiz seit 2001 nahezu 40 Verhandlungsvorschläge im Dienstleistungsbereich eingereicht. Diese Vorschläge behandeln Themen in wichtigen Sektoren des Dienstleistungshandels, wie zum Beispiel den freien Personenverkehr für Dienstleistungsanbieter, die Finanz-, Bildungs- und Logistikdienstleistungen.
In unserem Archiv finden Sie alle diese Eingaben unter dem Link: Archiv - Schweizer Eingaben
In diesen Verhandlungen setzt sich die Schweiz dafür ein, dass weitere Liberalisierungsschritte im Dienstleistungshandel (S/CSS/W/16, französisch (PDF, 38 kB, 24.02.2016)/englisch (PDF, 36 kB, 24.02.2016)) mittels zusätzlicher Verpflichtungen der einzelnen Länder beim Marktzugang und bei der Inländerbehandlung unternommen werden. Damit sollen nachteilige Auswirkungen gewisser Massnahmen auf den Dienstleistungshandel abgebaut oder ganz eliminiert werden.
Die Verhandlungen haben zum Ziel, die Interessen aller Teilnehmer auf der Grundlage gegenseitiger Vorteile zu fördern und ein weltweites Gleichgewicht der Rechte und Pflichten sicherzustellen. Die Schweiz verfolgt insbesondere zwei Ziele: Einerseits sollten die bereits eingegangenen Verpflichtungen vertieft und ausgeweitet werden, um das rechtlich bindende Niveau der Liberalisierung anzuheben.
Mit ihren Eingaben will sich die Schweiz aktiv an der Erreichung dieser Ziele in den wichtigen Welthandelssektoren und -domänen beteiligen.