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Espanyol Barcelona schickte für das Rückspiel nur die zweite Garde auf den Platz. Acht neue Spieler standen im Vergleich zur letzten Woche in der Startformation. Unter anderen durften der Captain (Javi Lopez) und der Star (Marc Roca) sich im Hinblick auf den Meisterschaftsstart vom kommenden Sonntag gegen den FC Sevilla schonen. Dem Vorwurf der Überheblichkeit muss sich Trainer David Gallego nicht stellen. Der Spielverlauf gab ihm recht. Die B-Mannschaft von Espanyol dominierte den FC Luzern nach Belieben.
Die Katalanen gingen nach weniger als drei Minuten durch den Chinesen Wu Lei in Führung und präsentierten sich danach abgeklärt und technisch versiert. Die Luzerner waren hilflos, fielen stark ab und ermöglichten mit Fehlpässen immer wieder rasche Angriffe der Gastgeber. Der 22-jährige Victor Campuzano, der noch kein Spiel in einer höchsten Liga bestritten hat, profitierte davon. Er traf in der 27. und 37. Minute alleine vor Goalie Marius Müller stilsicher.
Der FC Luzern, der wie immer in den letzten zehn Jahren in der Europacup-Qualifikation gescheitert ist, brachte den ersten Schuss auf das Tor in der 68. Minute zustande und erspielte sich die erste Torchance eine knappe Viertelstunde später. Den derzeitigen Torfluch - in der Super League ist Luzern seit drei Partien ohne Treffer - konnte die Mannschaft von Thomas Häberli aber auch nicht brechen, als Espanyol das Resultat in der Schlussviertelstunde nur noch verwaltete. Am Sonntag spielt der FCL im Cup gegen den interregionalen Zweitligisten Calcio Kreuzlingen.
(sda)