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Der Zürcher Wohneigentumsindex (ZWEX) der Zürcher Kantonalbank (ZKB) verzeichnete im dritten Quartal einen Rückgang von 0,1 Prozent, was auf einen 1,8‑prozentigen Preisrückgang für Eigenheime rund um den See zurückzuführen ist. Dies war der stärkste Rückgang in dieser Region seit Beginn der Erhebungen im Jahr 2006.
Dieser Rückgang wird auf das ungewöhnliche Marktverhalten der Region im zweiten Quartal zurückgeführt, als trotz abnehmender Nachfrage immer noch starke Preissteigerungen verzeichnet wurden. Die Preise in der See-Region sind immer noch hoch, aber es wird nicht mehr jeder Preis bezahlt.
Eine Standard-4-Zimmer-Wohnung in der Stadt Zürich kostet etwa 1,8 Millionen Franken, während sie am rechten Seeufer rund 1,6 Millionen Franken und im Bezirk Horgen mehr als 1,4 Millionen Franken kostet. In Kilchberg, einer Gemeinde an der “Pfnüselküste”, kosten vergleichbare Wohnungen etwa 2 Millionen Franken.
Der Aufwärtstrend bei den Eigenheimpreisen scheint vorerst gebrochen, aber eine langfristige Preisreduzierung wird aufgrund der attraktiven Lage nicht erwartet. Die Region am Zürichsee bleibt sehr begehrt.
Auf dem Mietwohnungsmarkt wird die Situation voraussichtlich anders sein. Die ZKB prognostiziert steigende Mieten und eine Verschärfung der Wohnungsknappheit bis 2024. Dies wird auch bestehende Mieter betreffen, da eine weitere Referenzzinserhöhung erwartet wird, die Vermieter in Form von Mietzinserhöhungen weitergeben können.