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Die Freiburger Zisterzienserabtei Hauterive hat in diesen Tagen die Wiederbelebung der klösterlichen Gemeinschaft vor 75 Jahren gefeiert. Der Eucharistiefeier stand Anselm van der Linde vor, Abt der Zisterzienserabtei Wettingen-Mehrerau in Österreich.
Die Abtei Hauterive, in der heute wieder 21 Mönche leben, liegt sieben Kilometer von der Stadt Freiburg entfernt in einer Saaneschlaufe. Das 1138 von Wilhelm von Glâne gegründete Kloster wurde 1848 im Gefolge des Sonderbundskrieges aufgehoben. Die Mönche flohen nach Wettingen-Mehrerau. Im Kloster wurde ein Lehrerseminar eingerichtet.
Der Neuanfang
1939 konnten Mönche aus Österreich und Deutschland wieder nach Hauterive zurückkehren, allerdings nicht, ohne auf Widerstand zu stossen. Das Kloster wurde zunächst nur als Priorat wiedererrichtet. Am vergangenen Freitag feierten die Verantwortlichen des Klosters die Wiederbelebung der früheren Abtei und gedachten der Mönche, die die Gemeinschaft damals neu gegründet hatten. Sie erinnerten auch an die Verdienste jener Freiburger Persönlichkeiten, die diesen Neustart ermöglichten, unter anderem von Marie-Jeanne Comte, Äbtissin des Zisterzienserinnenklosters Magerau in Freiburg, und des früheren Freiburger Regierungsrats Joseph Piller.
Der neuen Gemeinschaft gehörten zu Beginn 13 Mönche an. Sechs von ihnen mussten jedoch während des Zweiten Weltkriegs in der deutschen Armee Kriegsdienst leisten, drei kamen während dieser Zeit ums Leben. Aber bereits im Jahr 1944 lebten in Hauterive 18 Mönche. kipa