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Harbin ist eine 3-Millionen Stadt im Nordosten Chinas. Wegen den tiefen Minus-Temperaturen im Winter ist die Industriemetropole auch bekannt als „der Kühlschrank“ des Reichs der Mitte. Bei minus 10° Durchschnittstemperatur im Winter erinnert die Gegend tatsächlich eher an Sibirien … Viele Einheimische ziehen deshalb über die Wintermonate in den warmen Süden, um diesem kalten Wetter zu entfliehen.
Warum also tut man sich das an, und kommt im tiefsten Winter nach Harbin? Hauptgrund dafür ist sicherlich das «Ice and Snow Festival». Dieses findet alljährlich anfangs Januar statt. Obschon man es bis im Februar hinein besuchen kann, eignen sich die ersten Tage nach der Eröffnung am besten für einen Besuch, da die Skulpturen noch neu sind. Nebst den verschiedenen Eis-Skulpturen in der Fussgängerzone und der Innenstadt gibt es verschiedene Ausstellungen, die man besuchen kann.
Hauptattraktion ist das «Ice and Snow World». Hier befinden sich mehrere, über 30 Meter hohe Nachbauten aus Eisklötzen von bekannten internationalen Gebäuden. Die Verbotene Stadt in Peking und der Tempel Angkor Wat in Kambodscha gehören genauso dazu wie die Westminster Abbey in England und der Kaiser Palast von Bangkok. Auch die Terrakotta Armee und ein übergrosses Schachspiel verzaubern des Besuchers Herz. Mit all den Leuchten in der Nacht erscheint die Expo als riesiger Spielplatz für die Erwachsenen.