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Nachdem es Intel-Konkurrent AMD vergangenes Jahr gelungen ist, wieder in die Profitabilität zurückzukehren, macht der Prozessorhersteller nun auch auf dem CPU-Markt Boden gut. Wie der Branchen-Newsdienst "Digitimes" meldet, konnte AMD die Situation einerseits durch die Zusammenarbeit mit dem Auftragsfertiger TSMC verbessern, profitiert andererseits aber auch vom Lieferengpass beim Marktführer Intel ("Swiss IT Reseller" berichtete), bei dem sich die Auslieferung der kommenden 10-Nanometer-Prozessoren verzögert und der auch die aktuellen Coffee-Lake-CPUs nicht in genügenden Stückzahlen ausliefern kann.
In der Folge verbauen Motherboard-Hersteller wie Asustek, MSI oder Gaigybyte vermehrt AMD-Prozessoren in ihre Systeme, wodurch der Marktanteil im Destkop-CPU-Segment im dritten Quartal bereits auf über 20 Prozent angestiegen sei. Gemäss dem "Digitimes"-Bericht gehen Branchenbeobachter mittlerweile davon aus, dass sich der Anteil im vierten Quartal in Richtung 30 Prozent bewegen könnte. Auch auf der Server-Seite soll AMD Boden gut machen. Betrug Intels Anteil im x86-Bereich bis anhin gegen 99 Prozent, könnte AMD bis Ende Jahr einen Anteil von 5 Prozent ergattern.
AMD holt auf im Prozessor-Markt
AMD holt auf im Prozessor-Markt
(Quelle: AMD)
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26. September 2018 - Die Fertigung durch TSMC wie auch Intels Lieferengpass stärken AMDs Marktposition. Beobachter gehen davon aus, dass der Anteil des CPU-Hersteller bei Desktop-CPUs im Q4 auf bis zu 30 Prozent ansteigen könnte.