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Eine neue Studie legt nahe, dass sich Nutzer von E-Books Inhalte weniger gut einprägen als Leser von gedruckten Bücher.
Die Studie ist Teil eines europäischen Forschungsprojekts zu den Auswirkungen der Digitalisierung auf die Leseerfahrung. 50 Leserinnen und Leser erhielten dieselbe Kurzgeschichte von Elizabeth
George zur Lektüre. Die Hälfte von ihnen las die 28-seitige Geschichte auf dem Kindle, die andere Hälfte im Taschenbuch. Der nachfolgende Test umfasste Aspekte der Geschichte wie Themen, Figuren
und Orte.
Die Resultate fielen weitgehend ähnlich aus – ausser bei der zeitlichen Abfolge der Ereignisse. Beim chronologischen Ordnen von 14 Ereignissen schnitten die Kindle-Nutzer wesentlich schlechter
ab. Das Forscherteam vermutet, dass der Kindle auf der haptischen und taktilen Ebene den Erinnerungsprozess nicht gleich unterstützt wie das gedruckte Buch.
«Readers absorb less on Kindles than on paper, study finds: Research suggests that recall of plot after using an e-reader is poorer than with traditional books»
«Paper beats computer screens: People comprehend what they're reading on a sheet of paper far better than when they read those same words on a computer screen.»
zur Studie:
Literatur:
Anne Mangen et.al: Reading linear texts on paper versus computer screen: Effects on reading comprehension, International Journal of Educational Research, Volume 58, 2013, Pages
61–68