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Am schweizerischen Nationalfeiertag, der Bundesfeier am 1. August, werden vielerorts auf Berggipfeln und Anhöhen «Höhenfeuer», meterhoch aufgeschichtete, brennende Holzkegel, entzündet. Höhenfeuer haben in der Schweiz eine lange Tradition, die insbesondere in der Innerschweiz noch immer rege gelebt wird. Auch im Kanton Uri leuchten am 1. August auf den Berggipfeln rund um den Urner Talboden, aber auch im Urner Oberland, zahlreiche Höhenfeuer, die die diversen Festakte, die gehalten, und Reden die geschwungen werden, ergänzen und auf besondere Art bereichern.
Was Herkunft und Ursprung der Höhenfeuer betrifft, gibt es verschiedene Theorien: Die Höhenfeuer am Schweizer Bundesfeiertag sollen von den Hochwacht-Feuern abgeleitet und eine Mahnfunktion und einen warnenden Charakter haben. „Eine andere Theorie leitet die Feuer aus der Mittsommer- bzw. Mittwintertradition ab, wobei diese Feuer zur Abwehr böser Geister dienen sollten.
Der Begriff Höhenfeuer taucht auch im mitteldeutschen Bereich auf. So werden beispielsweise in der Region Vogtland und Ost-Oberfranken die am Abend des 30. April angezündeten Feuer ebenfalls Höhenfeuer genannt. Der Unterschied zur schweizerischen Variante ist, dass diese Feuer nur bedingt auf Anhöhen oder Berggipfel entzündet werden. Vielmehr hat jedes Dorf oder jede Gemeinde sein eigenes Feuer, zumeist auf grösseren Freiflächen oder Sportplätzen. Andere Bezeichnungen für diese Feuer in der Walpurgisnacht wären: Hexenfeuer oder Besenbrennen.“ Quelle: Wikipedia
Das weltweit schönste und grösste Höhenfeuer brennt seit 1988 auf dem Schwarzgrat, 2017,8 m.ü.M. Es wird am 1. August pünktlich um 22h00 entfacht, und ist aus allen Gemeinden des Urner Talbodens zu sehen.