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In einem interessanten Vortrag stellte uns Herr Dr. Heinz Albers die Familie Hürlimann von
Fluntern vor. Er zeigte uns auf, wie die ursprünglich aus Stäfa stammende Familie in Fluntern zugewandert ist
und dort mit erstaunlicher Konstanz als Bauern ihre Höfe bis in die Mitte des 19. Jahrhundert bewirtschafteten.
Das Bürgerrecht von Fluntern erwarben sie im Jahre 1617.
Schon bald konnten sie im Dorf wichtige Ämter bekleiden und vermochten im Lauf der Zeit ihren
Grundbesitz kontinuierlich zu erweitern. So konnte Hans Rudolf Hürlimann-Bindschädler 1701 den „Gelben Hof“
zu Lehen übernehmen. Nach seinem Tode im Jahr 1750 übernimmt sein Sohn Hans Heinrich den „Gelben Hof“ zu Lehen
und kauft 1760 den „Hof Hinterberg“ dazu.
Hans Caspar Hürlimann erbt 1765 von seinem Vater den Hof „Hinterberg“ und kann den
„Gelben Hof“ im Jahr 1785 käuflich erwerben. In der Folge kauft er 1799 den Hof „Allmend“ und 1806 den
Hof „Altes Haus“ dazu und ist somit Besitzer von vier Liegenschaften. Sein Sohn Hans Jakob stirbt vor ihm,
deshalb erbt sein Neffe Jakob die Liegenschaften „Altes Haus“ und „Gelber Hof“. Im Jahr 1852 kauft dieser
noch die Liegenschaft „Kleines Haus“ dazu. Der zweite Sohn Johann Konrad erbt den „Hinterberg“ und die
„Allmend“
Diese werden an seinen Sohn Caspar Gustav weiter vererbt. Da Sein Cousin Jakob sehr jung,
unverheiratet und kinderlos stirbt und auch die Ehe seiner Schwester Anna Carolina kinderlos blieb, fallen
alle Grundstücke sowie das ganze Vermögen dem einzigen überlebenden Sohn Caspar Gustav zu. Dieser investiert
das im Laufe der Zeit zusammengekommene Vermögen in die Ausbildung seiner Kinder.
Herr Dr. Heinz Albers-Schönberg verstand es ausgezeichnet, die im Stammbaum aufgeführten
Personen mit den von ihnen erworbenen Höfen und Liegenschaften in Verbindung zu bringen.
Auch die anschliessende Diskussion wurde rege genutzt und es konnten noch einige
ergänzende Details erörtert werden.
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