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Loïc Meillard holt in einem denkwürdigen Parallel-Riesenslalom seine zweite Bronzemedaille an dieser WM. Wendy Holdener bleibt im Viertelfinal hängen.
Loïc Meillard lässt seiner ersten WM-Medaille innert 24 Stunden gleich die zweite folgen. Der 24-jährige Romand, tags zuvor mit Kombi-Bronze, wird auch bei der Parallel-Premiere in Cortina Dritter. Gold geht an den Franzosen Mathieu Faivre, der den Final gegen Filip Zubcic überlegen gewann. Der Kroate hatte zuvor im Halbfinal Meillard um zwei Hundertstel geschlagen.
Neben Meillard hatte auch Marco Odermatt die Qualifikation überstanden. Doch der Nidwaldner scheiterte im Achtelfinal um einen Hundertstel am Italiener Luca De Aliprandini.
Eigentlich wäre für Meillard mehr dringelegen als Bronze. Weil er in der Qualifikation die Bestzeit aufgestellt hatte, musste er jeweils zuerst auf der deutlich schnelleren roten Piste starten. SRF-Experte Marc Berthod findet nach dem verpassten Final-Einzug klare Worte: «Meillard ist am Regelwerk gescheitert. Das darf nicht sein.» Dass es am Ende dennoch zu Bronze reichte, hat Meillard seinem Halbfinal-Gegner zu verdanken, der im zweiten Run auf der schnelleren roten Piste stürzt.
Holdener im Viertelfinal out – Gold für Bassino und Liensberger
Wendy Holdener verpasst es, bei der WM-Premiere in der Disziplin Parallelrennen ihre Medaillenkollektion zu vergrössern. Über Gold dürfen sich gleich zwei Fahrerinnen freuen – Marta Bassino und Katharina Liensberger. Bronze sicherte sich die Französin Tessa Worley.
Holdener scheidet im Viertelfinal gegen die Amerikanerin Paula Moltzan aus. Eine weitere Enttäuschung für die 27-Jährige aus Unteriberg, die noch in der Qualifikation am Morgen auf einem anderen Hang überlegen Bestzeit gefahren war.