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Im 11. Jahrhundert wurde das Castello della Magione erbaut. Gottifredo und Arnolfino di Cristofano waren die Erben des Gründers. Sie schenkten das Gebäude aber den Mönchen der Abtei vom Heiligen Michael am Poggio Marturi. Dies war am 5. September 1140. Jedoch üüberliesse es diese wiederum den Tempelrittern. Den Tempelorden löste man 1312 auf, weshalb das Magione an die Hospitaler ging.
Über die lange Zeit kam das Kastell herunter. So baute man es zum Landgut um. Es hatte viele verschiedene Besitzer. Auch die Prinzen Crsini waren unter ihnen. Der Graf Marcello Alberto Cristofani della Magione erwarb das Anwesen 1979. Er überschrieb diese dann wiederum an die sich damals in Gründung befindenden Militia Templi. Als Vermögensdotation und Sitz wurde ihnen das Gebäude übergeben.
Mit einer grossen Renovierung des ganzen Anwesens begann man nach der Schenkung. Die Zeichen seiner romantischen Ursprünge konnte sich das Gebäude trotzdem bewahren. Auch nach allen Anpassungen und Änderungen der Jahrhunderte. Der Pilgersaal und Räumlichkeiten des Klosters der Mönchs-Ritter kann man ansehen, wenn man den Innenhof betreten hat. Man kann so die Atmosphäre des Mittelaters gut nachempfinden.
Im Castello haben auch die Pfadfinder-Gruppe Val d’Elsa „Alberto d’Albertis“ ihren Platz. Daneben sind auch die Akademie des St. Johannes und das Verlagshaus „La Magione“ hier zu finden. Ausserdem hat hier die Stiftung „Jacques de Molay“ für die Werke der Barmherzigkeit der Templer ihren Sitz.
Die Kirche ist komplett im romanischen Stil erbaut. Sie ist sehr interessant. Der Burgundisch-Zisterziensische Einfluss kommt ind em Gewölbe durch die Restaurierung nun besser zur Geltung. Dabei wird eine ältere Form der romanischen Struktur von dem Altar verkörpert.
Der Erzbischof von Siena S.E. Mgr. Mario Ismaele Castellano segnete die Kirche am 16. Oktober 1982. Konsekriert hat sie am 19. September des Jahres 1987 S.E. Mgr. Fernando Charrier. Er ist der Weihbischof und Generalvikar von Siena.
Quelle/Zitat: Italien-lexikon(.)de
Castello della Magione wurde von Italien.ch mit Punkten bewertet