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Die Messdaten der Stationen werden alle zehn Minuten übertragen. Diese Daten stehen der Öffentlichkeit als Zeitreihen für den freien Gebrauch zur Verfügung. Zusammen mit einem umfassenden Überblick der jeweiligen Station können diese Daten in der höchsten zeitlichen Auflösung (10-Minuten) in standardisierten Formaten heruntergeladen und danach individuell aggregiert und weiterverarbeitet werden. Daten des aktuellen Jahres sind ungeprüfte Rohdaten. Daten des Vorjahres sind jeweils ab ca. April des aktuellen Jahres geprüft.
Umfassende Vorrichtungen an den hydrometrischen Messstationen sind nötig, damit diese – insbesondere im Hochwasserfall – zuverlässig Daten für Analysen und Massnahmen liefern und damit ein zusätzlicher Betrieb aus der Ferne gewährleistet werden kann.
Eine Station besteht typischerweise aus einem 1) Elektroschrank mit speicherprogrammierbarer Steuerung in dem die Mess- und Betriebsdaten gespeichert, verarbeitet und redundant (über Mobilfunk und Standleitung) verschickt werden; 2) einer Messbrücke, welche zur Erfassung von Eichmessungen dient; 3) redundanten Pegelmessgeräten (Drucksonde im Wasser und berührungslose Radarsonde) und Wassertemperaturmesstechnik; 4) einer Pegellatte für die manuelle Bestimmung und Abgleich des Pegels; und 5) einem hydraulisch angepassten Zuströmbereich des Gerinnes mit einer Schwelle, für optimale Messungen.