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Beschreibung
Sokrates war jener Philosoph der Antike, der die Philosophie auf die Strasse zu den Menschen brachte. Er stellte einfach Fragen und deckte Widersprüche auf. Das „Ich weiss, dass ich nicht weiss“ wurde Ausgangspunkt allen wirklichen Wissens.
Laut Sokrates (470-399 v. Chr.) gelangt jeder durch eigenes Denken zu Einsicht und Lösungen. Er selbst sah seine philosophische Arbeit nur als Geburtshilfe (Mäeutik). Ziel dieses Workshops ist es, einen Einblick in die sokratische Gesprächsführung auf praktische und spielerische Weise zu erhalten. Durch die Methodik des Fragens und gemeinsamen Reflektierens wird versucht, Probleme und Widersprüchlichkeiten zu identifizieren und Antworten auf philosophische Fragenstellungen zu finden.
- Identifizieren und Vertiefen: Dabei wird der Inhalt einer These oder einer Idee untersucht.
Dazu gehören richtiges Argumentieren, Erklären, Analysieren, Synthetisieren und Interpretieren.
- Problematisieren bzw. Kritisieren: Dabei werden die Grenzen und Mängel einer Idee herausgearbeitet. Dies ist auf dem Postulat begründet, dass in der Wissenschaft bzw. Philosophie jede Idee problematisiert werden kann. Nach Hegel hat man ein Statement, das man nicht kritisieren kann, noch nicht verstanden.
- Konzeptualisieren: Dabei soll ein Begriff oder ein Ausdruck gefunden werden, der die Idee bestmöglich auf den Punkt bringt.
Referent
Michael Hofer
Leiter von Treffpunkt Philosophie – Neue Akropolis Zürich. Studium Medizinische Informationstechnik in Klagenfurt und aktuell Philosophie + Management an der Universität Luzern. Derzeit als Unternehmensberater tätig.