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35mm Flabkanonen, Kampfwertsteigerung erfolgreich abgeschlossen
Keywords : Pressemitteilung, 35 mm-Fliegerabwehrkanonen,
Kampfwertsteigerung
(Ti) 35 mm-Fliegerabwehrkanonen-Kampfwertsteigerung erfolgreich abgeschlossen
(Pressemitteilung vom 14.02.96)
(Ld) Im Erprobungszentrum Ochsenboden (SZ) wurde der Truppe heute das letzte
der insgesamt 188 kampfwertgesteigerten 35mm-Flabgeschütze übergeben. Beim
erfolgreichen Kampfwertsteigerungs-Projekt konnte der vom Parlament bewilligte
Kredit um rund 8% unterschritten werden.
(Tx) Die 35mm-Fliegerabwehrkanonen bilden neben den Flablenkwaffen das
eigentliche Rückgrat der Fliegerabwehr. Die Beschaffung der Geschütze wurde in
der ersten Hälfte der sechziger Jahre eingeleitet. Die 35mm-Flabkanone der
damaligen Werkzeugmaschinenfabrik Oerlikon-Bührle AG war zu dieser Zeit
weltweit das modernste Waffensystem dieser Art.
Im Lauf der Einsatzjahre veralteten insbesondere die elektrischen und
elektronischen Bauteile. Mit dem Rüstungsprogramm 1989 wurde in der Folge ein
Kampfwertsteigerungsprogramm vom Parlament für ein erstes Los von 108
Geschützen bewilligt. Im Rahmen dieses Programms wurden alle elektrischen und
elektronischen Komponenten ersetzt und die Leistungsfähigkeit der Geschütze
gesteigert.
Die Kampfwertsteigerung weiterer 80 Flabkanonen wurde zwei Jahre später mit dem
Rüstungsprogramm 1991 beschlossen. Das erste kampfwertgesteigerte Geschütz aus
dieser Serie wurde der Truppe termingerecht am 28. Juni 1990 übergeben. Seither
verlief die Produktion erfolgreich und ohne jegliche Probleme.
Die Gesamtkosten des Kampfwertsteigerungs-Programms betragen rund 490 Mio
Franken. Diese Summe liegt rund 8 % unter dem vom Parlament bewilligten Kredit.
Der problemfreie Projektverlauf machte diese Einsparung möglich, ausserdem
wurden im Zusammenhang mit dem Projekt Armee 95 Reduktionen bei den
Ersatzteilen und den Unterhaltsgeräten vorgenommen. Ueber 90% der 490 Millionen
Franken gingen an die Schweizer Industrie.
Eingesetzt werden die Flabkanonen im Rahmen der Flab Br 33. Diese Brigade
umfasst sieben Flabregimenter mit total 15 Abteilungen. Jede Abteilung ist mit
zwölf Geschützen ausgerüstet.
Neben dem Kampfwertsteigerungsprogramm der Geschütze wird zur Zeit auch der
Bestand der 35mm-Munition sukzessive durch leistungsfähigere Geschosse ersetzt.
Weiter ist eine Modernisierung der Feuerleitgeräte Skyguard geplant. Dieses
Projekt soll in ein Rüstungsprogramm nach 1996 aufgenommen werden.
Weitere Auskünfte: Bruno Frangi,Information Gruppe Rüstung,
Tel. 031 324 62 47