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In Frankreich sind mehrere Millionen Menschen von Harninkontinenz betroffen, die jedoch behandelbar ist. Sie kann durch ein Trauma oder die Einnahme bestimmter Medikamente ausgelöst werden.
Wenn eine Person ihre Fähigkeit zu urinieren nicht kontrollieren kann und es zu einem unfreiwilligen Urinverlust kommt, spricht man von Harninkontinenz. Achtung: Harninkontinenz wird häufig mit zunehmendem Alter in Verbindung gebracht, ist aber keine zwingende Folge davon. Das Risiko einer Harninkontinenz steigt mit zunehmendem Alter: Etwa 20 % der Senioren ab 80 Jahren leiden an Inkontinenz, verglichen mit 9 % in der Allgemeinbevölkerung.
Harninkontinenz kann entweder vorübergehend oder dauerhaft sein.
Vorübergehende Inkontinenz kann durch verschiedene Faktoren verursacht werden, z. B. durch Verstopfung, eine Harnwegsinfektion oder den Konsum von Alkohol oder großen Mengen flüssiger Getränke, die die Blase reizen können.
Dauerhafte Inkontinenz kann durch bestimmte Medikamente, die gegen Allergien oder Depressionen verschrieben werden, bestimmte harntreibende Medikamente oder entspannende Medikamente verursacht werden. Achtung: In allen Fällen ist es wichtig, den behandelnden Arzt zu konsultieren.
Denn abgesehen von den Unannehmlichkeiten und dem Unbehagen kann eine unbehandelte Inkontinenz auf Dauer zu einer Infektion führen.
Bestimmte Faktoren erhöhen das Risiko einer Blasenschwäche, wie z. B. ein zu hohes Körpergewicht oder zu viel Kaffeekonsum. Rauchen ist ebenfalls ein Risikofaktor, da es zu chronischem Husten führen kann, was wiederum Blasenschwäche begünstigt. Die Blasenschwäche kann mit der Blase oder dem Schließmuskel zusammenhängen, aber auch mit dem Alter, dass das Auftreten von Inkontinenz erleichtert. Auch Harnwegsinfektionen können die Ursache sein. Es ist wichtig zu wissen, dass die Ursachen für Harninkontinenz je nach Geschlecht unterschiedlich sind. Bei Männern kann es sich nämlich um eine Entzündung der Prostata oder sogar um Prostatakrebs handeln. Bei Frauen sind die Ursachen eher Scheideninfektionen, Schwangerschaften und Geburten. Auch viele Alzheimer- und Parkinson-Patienten leiden an Inkontinenz.
Die Behandlungsmöglichkeiten hängen von der Art der Inkontinenz und ihrer Ursache ab. Zunächst gibt es Übungen zur Stärkung des Beckenbodens, die sogenannten Kegel-Übungen. Außerdem gibt es das sogenannte Blasentraining oder Verhaltenstraining, bei dem es darum geht, dem Drang zu widerstehen. Es gibt auch medikamentöse Behandlungen, um Blasenschwäche zu reduzieren. Einige Medikamente beugen dem Problem vor. Andere erhöhen die Fähigkeit, den Ausfluss zurückzuhalten.
Die wichtigsten Medikamente, die bei Blasenschwäche verschrieben werden, sind krampflösende Mittel und Östrogene.
Achten Sie darauf, dass Sie nicht auf Selbstmedikation zurückgreifen, die in diesem Bereich sehr gefährlich für die Gesundheit sein können.
Was kann man tun, um im Alltag mit Harninkontinenz umzugehen? Retraite Plus gibt Ihnen einige praktische Tipps:
Vermeiden Sie Tee und Alkohol, da diese Getränke die Eigenschaft haben, die Blase zu reizen und den Harndrang zu verstärken.
Entlasten Sie den Druck auf den Bauch, indem Sie Gewicht verlieren.
Beschränken Sie die Flüssigkeitszufuhr zwei bis drei Stunden vor dem Schlafengehen.
Wenn Sie unterwegs sind:
Wenn Sie ausgehen :
Planen Sie Ihren Toilettengang, indem Sie die Zugänge zu den Toiletten im Voraus markieren.
Tragen Sie spezielle Unterwäsche, die sich perfekt an Ihre Körperform anpasst und nicht erkennbar ist.
Trinken Sie in Maßen und sorgen Sie für Ersatzunterwäsche.
Achten Sie auch auf Ihre Ernährung, da bestimmte Nahrungsmittel die Blase reizen können.
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