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Weite Teile der USA stehen vor einer gefährlichen Kältewelle. Einige Bundesstaaten riefen wegen der «brutalen» Temperaturen bereits den Katastrophenfall aus. «Tiefe Atemzüge vermeiden», rät der Wetterdienst.
Bis Mittwoch seien wegen der Kälte auf diversen Flughäfen mehr als 2700 Flüge gestrichen worden, berichtet der Sender CNN. Besonders betroffen sei Chicago. Die Millionenmetropole im Bundesstaat Illinois wurde als «Epizentrum» der Kältewelle beschrieben – es werden dort Rekordwerte von minus 32 Grad Celsius erwartet.
Besonders gefährlich ist die Situation für die rund 80'000 Obdachlosen in «The Windy City». Als Schutzmassnahmen haben Behörden einige Stadtbusse in mobile Unterkünfte verwandelt.
Mindestens zwei Todesfälle wegen der Kälte:
In Milwaukee (Bundesstaat Wisconsin) wurde am Dienstag ein 55-Jähriger tot aufgefunden, der zuvor vor seiner Garage Schnee weggeschaufelt hatte, wie CNN berichtete. In Rochester (Bundesstaat Minnesota) sei am Sonntag ein 22-Jähriger gestorben. Der Mann habe keine Schlüssel dabeigehabt und sei daher nicht in das Haus gekommen.
Der US-Präsident Donald Trump twitterte zur Kältefront: «What the hell is going on with Global Waming [nicht korrigierter Original-Fehler] Please come back fast, we need you!»
Und das tat er übrigens auch schon in den Jahren 2012, 2013, 2014, 2015 und 2018, wie ein Blick ins «Twitter Archive» zeigt: