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krimi und belletristik
Haarsträubendes
Traditionell galten Krimis im Literaturbetrieb als gering geschätzte Trivialliteratur, die für ein breites und wenig anspruchsvolles Lesepublikum geschrieben wurden. Die Möglichkeiten, psychologische Momente zu schildern, die den Verbrecher antreiben, Milieubeschreibungen zu liefern oder den Ermittler in eigene Gewissensnöte zu stürzen, wurde immer wieder auch literarisch anspruchsvoll verarbeitet.
So kann Fjodor Dostojewskis Roman Schuld und Sühne oder Wilhelm Raabes Stopfkuchen als Kriminalroman verstanden werden. Auch Friedrich Dürrenmatt und Theodor Fontane haben literarisch anspruchsvolle Kriminalromane geschrieben.
Mittlerweile ist der Kriminalroman eine anerkannte Literaturgattung, für die zahlreiche Literaturpreise vergeben werden.
Quelle: Wikipedia