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Wir freuen uns, dass Alan Buribayev anstelle des erkrankten Alexander Vedernikov unser 3. Tonhallekonzert leiten wird.
Mit seiner 1939 in Leningrad uraufgeführten 6. Sinfonie erhitzte Dmitri Schostakowitsch die Gemüter. Die Sinfonie sei ein «Rumpf ohne Kopf»: Nur dreisätzig und mit einem langsamen, aussergewöhnlich geweiteten 1. Satz. Nach der – zumindest vordergründig – systemaffirmativen 5. Sinfonie meint man in der 6. Sinfonie mit ihrem in dunkle Orchesterfarben getauchten Largo-Kopfsatz, zu dem sich die folgenden Sätze wie hämisch-beissende Kommentare verhalten, nun wieder deutlich die innere Zerrissenheit Schostakowitschs zwischen dem Anspruch eines freien Künstlers und der Willkür der sowjetischen Kulturdoktrin zu spüren.
Über zwanzig Jahre nach dem Ringen um sein 1. Klavierkonzert vollzog Johannes Brahms in seinem 2. Klavierkonzert von 1881 eine Art Synthese seines bisherigen Schaffens: Ein Konzert, in dem das Sinfonische mit dem Virtuos-Pianistischen eng verwoben ist. Brahms selbst bewies einigen Humor, als er das fertige, durch einen zusätzlichen Mittelsatz zum viersätzigen Konzert erweiterte op. 83 als «ein ganz ein kleines Klavierkonzert mit einem ganz einem kleinen zarten Scherzo» beschrieb.
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Dmitri Schostakowitsch
Sinfonie Nr. 6 h-Moll op. 54
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Johannes Brahms
Konzert für Klavier und Orchester Nr. 2 B-Dur op. 83
Wir freuen uns, dass Alan Buribayev anstelle des erkrankten Alexander Vedernikov unser 3. Tonhallekonzert leiten wird.