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Beispiel: Tram-Endstation Zürich-Seebach (2004) Werner Huber, Hochparterre 3 / 2006: Schöner ist sicherer
«Seebach», die Endstation des Vierzehner-Trams, hat sich mit täglich 14'000 Passagieren zu einem wichtigen Umsteigeknoten entwickelt. Diesem Ansturm genügte das Tramhäuschen von 1951 nicht mehr. Es liess die Passagiere im Regen stehen und die Toiletten waren so, dass die Tramführer lieber 40 Minuten warteten, bis sie ihr Geschäft im «Triemli» am anderen Ende der Linie verrichten konnten. Tempi passati. An Stelle des alten Häuschens steht ein gläsernes Dach, unter dem ein Kiosk und eine Toilettenanlage für Passagiere und Personal Platz finden. Jenseits der Geleise wartet wie ein kleiner Bruder ein weiteres Dach als Wetterschutz für die Buspassagiere. Beiden gemeinsam ist die Konstruktion: Betonscheiben definieren die Räume und tragen die stählerne Konstruktion des Daches. Darauf liegen die mit einer Mattfolie versehenen, mehrschichtigen Gläser. Diese absorbiert das Sonnenlicht, bringt das Glas zum leuchten und das Dach scheinbar zum schweben ein Effekt, der sich verstärkt, weil die Tragstruktur «unsichtbar» über dem Glas liegt. Neu gestaltet sich auch die Umgebung: Eine dunkle Wand aus Bäumen und Gestrüpp wurde entfernt, was mehr Übersicht und, insbesondere nachts, mehr Sicherheit bringt.