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Mr.X und sein Schatten
Notizen in drei Teilen
Teil 1
Jedes gemalte Bild erscheint
leblos, solange nicht erkennbar
ist woher das Licht kommt....
und wo Licht ist, da sind auch
Schatten....
Mr.X.... so nenne ich mal das
Männchen, wird mir Modell
stehen, damit ein paar Regeln
über Licht und Schatten
einfacher zu erklären sind...
Die Sonne steht vor Mr.X leicht
versetzt auf der linken Seite,
ziemlich hoch am Himmel, aber
nicht ganz im Zenit.... Der
Schatten von Mr.X ist kurz,
fällt nach hinten und ist leicht
versetzt auf die rechte Seite...
Sinkt nun die Sonne, dann wird
der Schatten immer Länger...
Bei Sonnenauf- und Untergang
sind die Schatten am längsten...
Betrachten wir nun nicht nur den
Schatten, sondern auch wie Mr.X
beleuchtet wird...
Würde nun die Sonne auf gleicher
Höhe vor Mr.X, von rechts nach
links vorbei ziehen, dann stünde
zuerst seine rechte Seite im
Sonnenlicht und sein Schatten
wäre auf der linken Seite....
Je weiter die Sonne wandert,
umso mehr steht Mr.X im Licht
und der Schatten rückt so wie
die Sonne immer mehr zur Mitte
hin...
Die Sonne wandert als Beispiel
brav weiter auf dieser Höhe, bis
Mr.X ganz im Licht steht, die
Sonne ihn also frontal von vorne
bescheint.... der Schatten wäre
in dieser Konstellation
praktisch nicht mehr zu sehen,
weil direkt hinter Mr.X.... erst
wenn die Sonne weiter an Mr.X
vorbei wandert und auf die linke
Seite kommt, wandert der
Schatten auf der rechten Seite
von Mr.X hervor.
Es wiederholt sich also alles in
umgekehrter Rheienfolge...
Steht nun die Sonne direkt
hinter Mr.X, dann fällt der
Schatten nach vorne...aus
unserer Sicht wird seine
Rückseite von der Sonne
beleuchtet..
Das Prinzip ist dasselbe wie bei
allen vorhergehenden
Beispielen... Je höher der
Sonnenstand, desto kürzer der
Schatten.... Wandert die Sonne
nach links, fällt der Schatten
nach rechts und umgekehrt...
Notizen vom 16.04.03