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Graubünden erkannte Giacomettis Potenzial zu spät
- Montag, 11. Januar 2016, 16:01 Uhr
Heute ein Künstler mit Weltformat litt Alberto Giacometti in den 1960er-Jahren unter Unbekanntheit. Der Kanton Graubünden zeigte damals kein Interesse an seinen Werken.
Vor 50 Jahren ist Alberto Giacometti in Chur gestorben. Heute gilt Alberto Giacometti unbestrittenermassen als einer der bedeutendsten Künstler der Schweiz. Bekannt ist Giacometti für seine Skulpturen. Viel Geld hat der Kanton Graubünden verloren weil er sich anfangs der 1960er Jahre entschied, sich nicht an einem umfassenden Ankauf von Werken Giacomettis zu beteiligen.
Graubünden hatte kein Interesse
Im Jahr 1960 erachtete es die Graubündner Kantonsverwaltung als unnötig Skulpturen von Alberto Giacometti zu kaufen. Den Preis von drei MIllionen Franken wollte Graubünden nicht bezahlen. Der Weltkünstler Giacometti, wie er heute wahrgenmmen wird, hatte in den 60-Jahren noch nicht den Stellenwert von heute. Die umfangreichsten Sammlungen der Werke Giacomettis sind heute im Kunsthaus Zürich und in der Fondation Beyeler in Riehen als Leihgabe der Alberto Giacometti-Stiftung sowie in der Fondation Alberto et Annette Giacometti in Paris zu sehen.