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1. Pause:
Ruhigstellung und Entlastung des verletzten Bereichs.
2. Eis:
Durch die Kälteanwendung erreicht man eine Schmerzlinderung und Abnahme der Blutzufuhr in den verletzten Bereich. Vorsicht: Hier ist das Kühlen mit einer Eispackung oder noch besser mit einem Plastikbeutel mit Eiswasser gemeint! Die Behandlung mit Kühlsprays sollte nur in "Notfällen" eingesetzt werden. Ist der Einsatz von Kühlsprays nicht zu umgehen, wird die Anwendung von kurzen Sprühstössen empfohlen; eine Daueranwendung ist hier zu vermeiden. (Verbrennungs-Gefahr!)
3. Compression:
Die Kompression muss unmittelbar nach -besser gleichzeitig mit- der Kälteanwendung einsetzen, da eine Beendigung der Kälteeinwirkung zu einer sofortigen Weitstellung der Kapillarblutgefässe im gekühlten Hautareal führt (Gegenreaktion des Organismus gegen Kälteeinwirkung) und damit zu einer vermehrten Durchblutung des verletzten Körperteils.
Anwendung: Um den verletzten Körperteil zuerst einige Bindentouren machen (schützt die Haut und die darin verlaufenden Nervenäste). Anschliessend erfolgt das Anbringen einer Kältepackung, die dann mit dem Rest der elastischen Bandage fixiert wird.
4. Hochlagern:
Der verletzte Körperteil wird hochgelagert (auch das reduziert die kapillare Durchblutung, da das Herz gegen die Schwerkraft anpumpen muss).
Nach einer Kälteanwendung von etwa 20 Minuten wird das Kühlmittel entfernt. Der Kompressionsverband wird unmittelbar vorgesetzt.