Document ID: /curiavista/filtered/00000_business.jsonl.gz/199441

<h2>SubmittedText<h2><p>Der Bundesrat wird gebeten darzulegen, mit welchen konkreten Massnahmen die Land- und Ernährungswirtschaft ihr Klima-Sektorziel zur Erreichung des Pariser Klimaabkommens umsetzen kann.</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Im Dezember 2015 hat die internationale Gemeinschaft das Übereinkommen von Paris verabschiedet, welches an die zweite Verpflichtungsperiode des Kyoto-Protokolls anknüpft. Eine Zielsetzung des Übereinkommens ist die Beschränkung der globalen Erwärmung auf unter 2 Grad Celsius, wobei ein maximaler Anstieg von 1,5 Grad Celsius gegenüber vorindustriellem Niveau angestrebt werden soll. </p><p>In seiner Botschaft vom Dezember 2017 zur Totalrevision des CO2-Gesetzes legt der Bundesrat dar, wie die Verpflichtungen auf nationaler Ebene bis 2030 konkretisiert werden sollen. Neu soll auch die Landwirtschaft in die Schweizer Klimapolitik einbezogen werden.</p><p>Der Bundesrat schlägt für den Sektor Landwirtschaft einen inländischen Reduktionsbeitrag von 20 bis 25 Prozent für das Jahr 2030 gegenüber dem Basisjahr 1990 vor. Die Erreichung dieses Ziels soll durch entsprechende Massnahmen in der Landwirtschaftsgesetzgebung gewährleistet werden.</p><p>Der Bundesrat sieht vor, im Rahmen der Botschaft zur Weiterentwicklung der Agrarpolitik ab 2022 aufzuzeigen, mit welchen Massnahmen diese Zielvorgabe erreicht werden könnte.</p>  Der Bundesrat beantragt die Annahme des Postulates.