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Per se steigt zwar im Rahmen jeder sportlichen Betätigung, auch für den gut trainierten Sportler, das kardiale Risiko kurzzeitig an und kann über mehrere Stunden nach der Sportausübung erhöht bleiben, der positive gesundheitliche bzw. prognostische Effekt eines regelmässigen körperlichen Trainings reduziert für den Sportler aber insgesamt das kardiovaskuläre Risiko und somit das Risiko, an einem kardial bedingten Tod zu versterben. Obwohl die deutliche Mehrzahl der Todesfälle im Sport kardiovaskulärer Ursache ist, wären rund 80–90% dieser Athleten theoretisch durch ein adäquates Screening eruierbar. Die potenziellen Ursachen für einen plötzlichen Herztod sind wesentlich durch das Alter der Sportler beeinflusst und bestimmen das Screening-Konzept. Das EKG ist zumindest bei jüngeren Sportlern das entscheidende Screening-Instrument. Der Tatsache, dass sog. Breitensportler bezüglich Screening-Untersuchungen massiv unterbetreut sind, obwohl sie gleichwohl kompetitiven Sport betreiben und somit einem wesentlichen Risiko für einen plötzlichen Herztod ausgesetzt sind, ist dringend entgegenzutreten.