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Wenn du dich um eine Stelle bewirbst und ein:e Arbeitgeber:in dich nach Referenzen fragt, kannst du dir selbst auf die Schulter klopfen. Du hast nämlich einen guten Eindruck auf den Gesprächspartner gemacht und bist für das Einstellungsverfahren sehr relevant. Jetzt ist es an der Zeit, deine Referenzen zu prüfen - aber welche solltest du schlussendlich angeben?
Veröffentlicht am: 07. Dezember 2022
Referenzen sind ein wichtiger Bestandteil des Bewerbungsverfahrens. Die Referenzen, die du auswählst, müssen auf aussagekräftige Weise bestätigen, wie du dich als Person im beruflichen und arbeitsbezogenen Umfeld verhältst. Sie müssen also über gute Referenzen verfügen, die beschreiben können, wie du dich in verschiedenen Situationen am Arbeitsplatz verhältst, welche Rolle du in einem Team spielst und wie du bisher mit verschiedenen Herausforderungen umgegangen bist. Beispiele für gute Referenzen sind Arbeitgeber, Vorgesetzten, Personalleiter:innen und Kolleg:innen. Wenn du ganz neu auf dem Arbeitsmarkt bist, sind Beispiele für gute Referenzen, ein Betreuer aus deinem Studium oder ein:e Ansprechpartner:in in dem Unternehmen, in dem du deine Bachelor- oder Masterarbeit geschrieben hast. Wenn du vorher als Werkstudent:in tätig warst, kannst du deine dortigen Vorgesetzten oder Kolleg:innen als Referenzen angeben.
Die Personen müssen in der Lage sein, dich und deine Arbeit auf eine positive und gute Art und Weise zu beschreiben. Wenn deine bisherige Arbeit mit der Stelle, für die du dich bewirbst, übereinstimmt, ist es klug, die letzten Referenzen zu verwenden. Obwohl du deine:n derzeitige:n vorgesetzten Person nicht als Referenz angeben musst, kann es gut sein, zu erwähnen, dass du nach neuen Herausforderungen suchst. Wenn es aus verschiedenen Gründen besser ist, dies geheim zu halten, solltest du das deutlich sagen. Erkläre dem Gesprächspartner, warum du deine:n derzeitige:n Chef:in nicht als Referenz angeben möchtest.
Gib nicht deine Eltern oder deinen Freund als Referenz an, wenn du dich um eine neue Stelle bewirbst. Es ist auch keine gute Idee, jemanden als Referenz anzugeben, der nicht weiss, dass du ihn als Referenz angegeben hast. Das erschwert dem Gesprächspartner die Arbeit und kann dazu führen, dass er in eine unangenehme Situation gerät - zum Beispiel, wenn er sich nicht mehr an deine Aufgaben und Leistungen erinnern kann. Das ist eine Situation, in die du nicht geraten möchtest. Vermeide es auch, eine Person als Referenz anzugeben, zu der du eine schlechte Beziehung hast oder die dir gegenüber weniger positiv eingestellt ist. Wenn du weisst, dass die Person sehr detaillierte und nützliche Informationen über deine bisherige Arbeit hat, kannst du sie zumindest fragen, ob sie bereit ist, sich zu beteiligen.
Bereite ruhig drei Referenzen vor und leg sie vor, wenn der Arbeitgeber nach diesen fragt. Es ist gut, wenn du verschiedene Abschnitte deines Werdegangs darlegen kannst. Es ist auch sinnvoll, mehrere Referenzen vorzulegen, falls die Referenzperson im Urlaub ist oder aus anderen Gründen keine Gelegenheit hat, die Anfrage zu beantworten. Wenn du weniger als drei Referenzen hast, gib den Grund dafür an - zum Beispiel, dass du ganz neu auf dem Arbeitsmarkt bist.
Unabhängig davon, wen du als Referenz angeben möchtest, ist es wichtig, dass du sie darauf vorbereitest. Zum Teil, weil die Referenzpersonen in der Regel Zeit brauchen, um sich an dich zu erinnern, aber auch, weil es eine gute Gelegenheit ist, den Kontakt zu deinem beruflichen Netzwerk zu pflegen. Halte sie per E-Mail oder telefonisch auf dem Laufenden. Vergewissere dich, dass die Person immer noch positiv eingestellt ist, dass sie unter der angegebenen Telefonnummer erreichbar ist und dass sie die Möglichkeit hat, mit dem Gesprächspartner zu sprechen. Vergiss nicht, dich anschliessend zu bedanken!
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