Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03580.jsonl.gz/2662

SAFIT ist eine Business Idee
SAFIT ist ein Dienstleister, welcher Autoren (Lehrer, Dozenten) eine Plattform bietet, ihr Wissen und sich selbst zu vermarkten. SAFIT bietet daher einen Shop für bestehende Produkte der Autoren, einen Blog, auf welchem Autoren Artikel veröffentlichen können und führt zudem Interviews mit den Autoren, die auf Social Media gestreut werden.
Die Autoren werden bei der Erstellung und Vermarktung ihrer Lehrbücher unterstützt (Verlagswesen), wobei zu den Büchern passende Webinare organisiert werden können. Diese werden wiederum über Text und Video auf Social Media beworben.
Autoren können zudem auch Kurse auf der Plattform anbieten. Diese werden als MVP erstellt und auf Social Media gestreut. Zusammen mit dem Autor und den Interessenten werden nach dem Human Centered Design die definitiven Kursinhalte, Kursort und Kursdauer festgelegt.
Kurse werden digital festgehalten und können auch online besucht werden.
Die Teilnehmer der Kurse werden Mitglieder der passenden Gruppen auf Social Media und sind nach einer erstmaligen Teilnahme an einem Kurs dazu berechtigt, an Events teilzunehmen und eine weitere Person mitzubringen.
An Events können die Autoren in Rahmen von Keynotes ihr Wissen präsentieren. Events werden wiederum in Form von Text, Bild und Video auf Social Media gestreut.
Events bieten die Möglichkeit, unter den Teilnehmern Talente zu entdecken. Diese können damit zu neuen SAFIT Autoren ausgebildet werden. An den Events können auch neue oder veränderte Bedürfnisse der Community festgestellt werden, woraus wiederum angepasste oder neue Produkte entstehen können. Die untenstehende Grafik stellt den Organismus in seiner Umwelt, dem Internet, dar.
Der Kern (blau) besteht aus Vision, Mission, Bedürfnis und Chance (Zweck) und hat daher normativen und strategischen Charakter. Alles, was aus Handlungen erfolgt, ist operativ und dynamisch. Die Grafiken dienen hier nur der Übersicht halber und werden später im Detail erklärt:
Die Vision (Strategische Ebene)
Die Vision hat in diesem Modell die Aufgabe, die Zukunft oder das angestrebte Ergebnis in wenigen Worten zu beschreiben. Die Frage nach der Vision lautet «WAS?»
«SAFIT macht Leute FIT für Veränderungen.»
Die Mission (Strategische Ebene)
In diesem Modell gibt die Mission die Antwort auf das «WARUM?» und das «WIE?»
«Die Gesetzmässigkeiten des Erfolges folgen immer den gleichen Regeln. Wie Charles Darwin schon sagte: Es überlebt nicht der Stärkste, auch nicht der Klügste, sondern derjenige, der sich am schnellsten an eine veränderte Umwelt anpassen kann. Diese Eigenschaft wird bei SAFIT ganzheitliche Fitness genannt. Das Zusammenspiel aus Körper, Geist und Emotionen formt uns als Menschen und bestimmt unseren Erfolg. Alle Komponenten können wir gezielt trainieren, um unser volles Potenzial auszuschöpfen und unseren Zielen ein Stückchen näher zu kommen. Die drei Säulen unserer Fitness – körperliche, geistige und emotionale Fitness – sind miteinander fest verbunden. Ganzheitliche Fitness bedeutet, alle drei Säulen unseres Ichs zu stärken und zu reaktivieren. Wir möchten mit unserem SAFIT-Fitnesskonzept Berufstätige, Selbstständige, Gründer sowie Absolventen ansprechen, die auf der Suche nach neuen Zielen und Herausforderungen sind – unabhängig davon, in welchem Lebensbereich sie sich befinden. Durch eigens konzipierte Kurse erfahrener und erfolgreicher Coaches aus der D-A-CH-Region (Apronym für Deutschland, Österreich und die Schweiz) geben wir unseren Teilnehmern Selbstvertrauen, Mut, Stärke, aber auch Gelassenheit mit auf den Weg, die ihnen dazu verhelfen, ihre Herausforderungen zu meistern.»
Marc Dietschi, SAFIT.ch, 2017
Bedürfnis (Strategische Ebene)
Hier sollte grob vermittelt werden, welche Bedürfnisse beim Kunden befriedigt werden und warum diese vorhanden sind. Es sollten Stimulanz-, Dominanz- und Balance-Bedürfnisse genannt werden, um alle limbischen Profile ansprechen zu können:[1]
Um Glück und Zufriedenheit zu erlangen, brauchen wir Anerkennung, soziale Bindungen, Erfolg und eine Mission in der Gesellschaft.
Story (Operative Ebene)
Die Story gehört zum dynamischen Teil und setzt sich aus der Mission, der Geschichte von SAFIT sowie der Mission zusammen und wird jeweils auf die Situation und die Bedürfnisse der Zuhörer angepasst – um zu prüfen, ob diese dazu zu motivieren sind, eine Chance gemeinsam mit SAFIT zu ergreifen. Dies wird im SAFIT-Konzept Kontakt genannt.
Was geschieht bei einem Kontakt?
Die Story enthält Wissen, Gedanken, Glaubensansätze, Emotionen und Bedürfnisse des Gründers, welche hier auf einen Empfänger treffen. Dieser hat wiederum auch Wissen, Gedanken, Glaubensansätze, Emotionen und Bedürfnisse. Der Austausch dieser Informationen ist die Konjugation und bildet den Beginn der Design-Phase einer gemeinsamen Lösung.
Designphase
Hier beginnt nun die Entwicklung, jedoch nicht nur auf Seite der SAFIT, sondern gemeinsam mit dem Rezipienten. Die Konjugation führt zu einer Durchmischung des Wissens, der Gedanken, der Glaubensansätze und Emotionen und führt zu neuen Bedürfnissen (Need). Die dazu verwendete Theorie ist die des Human Centered Designs.
Entsteht aus dieser Konjugation eine neue Produkt-Idee, wird diese mit der Theorie des Minimal Viable Product designed. Hierzu wird wiederum eine Story kreiert, die gemeinsame Story (Kontakt) von SAFIT und dem Rezipienten.
Es finden somit neue Kontakte statt, neue Konjugationen, auf welche ein Human Centered Redesign (HCR) folgt. Dieses Redesign erfolgt wiederum unter Berücksichtigung von Wissen, Gedanken, Glaubensansätzen und Emotionen der neuen Rezipienten. Das Produkt sollte nach diesem Vorgang seine Marktreife erreichen.
Wer steckt hinter SAFIT?
SAFIT ist als Schulprojekt an der Privaten Hochschule für Wirtschaft entstanden. Es wurde MaFo betrieben und es wurden Bedürfnisse erkannt. Marc Dietschi hat das Projekt als einer der zentralen Bestandteilen des Bachelor of Business Administration erstellt. So wurden ein Businessplan erstellt, diverse MVPs entwickelt, sowie getestet und mit HCD verbessert. Das Projekt braucht aber einen Investor, um es definitiv lancieren zu können.
Quellen:
[1] Häusel, 2014.