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Filmkritik: Cowboy-Saga76. Mostra Internazionale d'Arte Cinematografica 2019
Portugal, 1946. In einem verlassenen ländlichen Gebiet nahe des Flusses Tejo hängt eine Leiche an eiem Baum. Der kleine João Fernandes (Eduardo Aguilar) wird von seinem Vater (Fernando Rodrigues) aus dem Wagen kommandiert. Er will, dass sich der Junge das Suizidopfer ansieht: seinen Bruder und eigentlichen Erben des riesigen Familiengrundstücks. Sein Vater macht João klar, dass die Zukunft der Familie nun in seinen Händen liegt.
1973. João (Albano Jerónimo) ist verheiratet mit Leonor (Sandra Faleiro) und Vater zweier Kinder. Er hat das Familiengeschäft fest unter Kontrolle und strahlt viel Macht aus. Dies muss auch der Regierungsabgeordnete feststellen, der João um die Unterstützung im Kolonialkrieg in Angola bittet. João erklärt ihm unmissverständlich, dass er keinerlei Interesse hat. Erst als die Regierung ihn mit der Verhaftung seines wichtigen Mitarbeiters Leonel (João Vicente) erpresst, lässt er nach und offeriert seinen Support.
1991. Joãos Sohn Miguel (João Pedro Mamede) ist drogenabhängig und sorgt regelmässig für Ärger. Gleichzeitig stellt die Beziehung seiner Tochter Teresa (Beatriz Brás) zum Sohn seines Vorarbeiters Joaquim (Miguel Borges) ein Problem für João dar.