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| eschreibung

Muskatnuss, Macis
Der immergrüne bis zu 12 m hohe Muskatbaum hat seine Heimat Molukken und in Sri Lanka und Malaysia. Die Muskatnuss ist eigentlich keine Nuss, sondern ein Samenkern. Der hellbraune Samenkern wird von einer dunkelbraunen dünnwandigen Schale umhüllt. Der Kern selbst wird von der Muskatblüte auch Macis genannt umschlossen. Die dunkelgelbe Macis umschliesst den Kern netzartig. Aus beiden Teilen, das heisst aus dem Kern und aus der Blüte werden zwei verschiedene Gewürze hergestellt.
| eschichte |
Ca. 50 n. Chr. beschrieb der römische Schriftsteller Plinius die Muskatnuss und die Macis in seiner 36-bändigen Naturgeschichte. Im 6. Jh. wurde die Muskatnuss durch die Araber nach Europa gebracht. Im 16. Jh. begannen die Portugiesen mit dem Handel, die Muskatnuss avancierte zum beliebtesten und teuersten Gewürz überhaupt. Wo Geld verdient wird, gibt es auch Streit um Marktanteile. Die Holländer und Portugiesen lieferten sich deswegen einige Fehden, die Holländer übernahmen den Handel. Im 18. Jh. wurde das Geschäft von den Engländern übernommen.
Heute hat die Muskatnuss viel von ihrer Bedeutung verloren.
| inweise |
Die Muskatnuss enthält viel ätherisches Öl und hilft bei Blähungen oder Bauchinfektionen. In kleinen Dosen gilt sie als Würze, in mittleren Dosen kann sie Halluzinationen und Euphorie hervorrufen. In grossen Dosen gibt es starke Magenkrämpfe die bis zum Tod führen können. Eine grosse Dosis entspricht etwa 5 bis 10 g.

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