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Anzahlung bei Reservationsverträgen
Vorsicht vor einseitig aufgesetzten Vor- oder Reservationsverträgen.
Beim Kauf einer Liegenschaft ab Plan verlangt der Verkäufer in der Regel, dass der Käufer einen Vorvertrag oder Reservationsvertrag unterschreibt und eine Anzahlung leistet. Üblich sind Beträge zwischen 5’000 und 20’000 Franken.
Reservationsverträge sind nicht bindend: Beide Parteien können von so einem Vertrag zurücktreten. Eine Verpflichtung zum Kauf einer Liegenschaft besteht erst nach der Unterzeichnung eines Kaufvertrags, der zudem von einem Notar öffentlich beurkundet wurde.
Kommt der Kauf nicht zustande, kann es für den Käufer schwierig sein, die gesamte Anzahlung zurückzufordern, wenn der Betrag auf ein Konto des Verkäufers überwiesen wurde. Oft weigert sich der Verkäufer, die ganze Anzahlung zurückzuzahlen. Den Abzug begründet er mit geleisteten Vorarbeiten. Die tatsächlichen Aufwendungen sind jedoch selten so hoch, dass sie den Rückbehalt der gesamten Anzahlung rechtfertigen würden.
Unterschreiben Sie deshalb keinen Vorvertrag, in dem steht, dass bei einem Rücktritt die gesamte Anzahlung zugunsten des Verkäufers verfällt. Überweisen Sie die Anzahlung auf ein Sperrkonto, das auf Ihren Namen lautet. So erhalten Sie Ihr Geld auch dann zurück, wenn der Verkäufer der Immobilie in der Zwischenzeit Konkurs geht.
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