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Wie die Tageszeitungen Corriere della Sera (Italien) und Le Monde (Frankreich) unter Berufungen auf Ermittlerkreise berichten, findet sich der Name von Alessandro Petacchi in einer Kundendatei des Erfurter Arztes Mark S. Demnach soll der ehemalige italienische Topsprinter in den Jahren 2012 und 2013 von diesem Bluttransfusionen erhalten haben.
Bei Lampre Teamkollege von Hondo
Petacchi, der in seiner Karriere 22 Giro-Etappen gewonnen hat, bestreitet die Vorwürfe. Mark S. habe sich vielleicht um einen deutschen Fahrer aus seinem damaligen Team gekümmert. «Ich hatte nie eine Bluttransfusion und habe keine Ahnung, warum mein Name in der Datei auftaucht», so der 45-Jährige.
Petacchi war zum Zeitpunkt der angeblichen Infusionen bei Lampre (2012) und Quick-Step tätig. Erst am Sonntag hatte der frühere Profi Danilo Hondo, 2012 Petacchis Teamkollege bei Lampre, in einem Interview mit der ARD Blutdoping bei Mark S. eingeräumt.