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Die Stiftung Kulturfonds der ProLitteris hat den ProLitteris Preis 2013 dem Lausanner Künstler Alain Huck verliehen. Damit zeichnet der Fonds den Kunstschaffenden für seine herausragenden Werke aus, die er in Kohletechnik konzipiert und mit Videoproduktionen sowie Rauminstallationen ergänzt. Huck verleiht seinerseits den ProLitteris Förderpreis an den Künstler Gilles Furtwängler.
Seit 2012 stiftet die ProLitteris, die Schweizerische Urheberrechtsgesellschaft für Literatur und bildende Kunst, über die Stiftung Kulturfonds jährlich einen Preis in der Höhe von 40 000 Franken sowie einen Förderpreis über 10 000 Franken. Die Preise gehen an Urheberinnen, Urheber oder Verlage, welche durch ihr Wirken in den Bereichen Literatur, bildende Kunst und Fotografie, Journalismus oder Verlagswesen Herausragendes und Bleibendes geleistet haben.
Der Hauptpreisträger wird jeweils von einer unabhängigen vierköpfigen Jury gewählt, die jedes Jahr neu durch den Stiftungsrat des Kulturfonds der ProLitteris ernannt wird. Der Hauptpreisträger wiederum bestimmt, wer den Förderpreis der ProLitteris erhalten soll. Im Jahr 2013 werden zwei Urheber des Bereiches «Bildende Kunst und Fotografie» ausgezeichnet.
Der Schweizer Künstler Alain Huck, dessen grossformatige Kohlezeichnungen ihn weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt gemacht haben, erhielt am Sonntag im Zürcher Kaufleuten den Preis für sein bisheriges künstlerisches Schaffen.
Julie Enckell Julliard, Laudatorin des Preisträgers, erklärte zu Hucks Arbeiten: «Weil sie grundlegend dazu beitragen, unsere Wahrnehmung von der Welt und von uns selbst zu bereichern und zu erhellen», sind diese Arbeiten «faszinierend und notwendig zugleich».