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"Mit meiner Kandidatur stehe ich auch dafür ein, dass die Linke sowie die Frauen weiterhin in der Regierung vertreten sind und Verantwortung übernehmen", hiess es in einer persönlichen Erklärung der Staatsrätin, die am Mittwoch vom Kanton Wallis verbreitet wurde.
In der Walliser SP schwelt seit Monaten ein Streit zwischen der SP Oberwallis und den Genossen im französischsprachigen Kantonsteil. Die SP des welschen Wallis sprach sich bei einem Parteitag Ende September für eine offene Liste bei den Wahlen im nächsten Frühling aus.
Sie ebnete damit einer Kandidatur des ehemaligen Nationalratspräsidenten Stéphane Rossini den Weg. Dieser hatte nach seinem Abschied aus Bundesbern vor einem Jahr seine Ambitionen für die Walliser Kantonsregierung nie verborgen.
Die offene Liste war eine Reaktion auf Waeber-Kalbermattens Ankündigung vom Mai, für eine dritte Amtszeit kandidieren zu wollen. Das hatte die SP Unterwallis verärgert.
Die Gesundheitsdirektorin lehnte im Mai eine offene Liste ab, weil diese den Sitz der SP in der Walliser Regierung gefährden könnte. Nach dem Entscheid der SP Unterwallis für eine offene Liste kündigte sie an, ihren Entscheid für eine Kandidatur zu überdenken.
Nun hält sie an ihrer Kandidatur fest. "Ich stelle mich auch für eine Wiederwahl auf einer offenen Liste zur Verfügung", hiess es in der Erklärung von Waeber-Kalbermatten. Über die Kandidaturen hat eine Versammlung der Walliser SP am Freitag das letzte Wort.
(SDA)