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Die Rüstung
Die Rüstung bestand aus der Unterwäsche, dem Gambeson, dem Kettenhemd und dem Waffenrock. Bei Paraden trugen die Templer den weissen Mantel als Zeichen der Ritterschaft. Ein Schwert hing am Gürtel, wie auch ein Messer mit einer Tasche.
Es gab zwei Schildgrössen. Einen kleineren Reiterschild und wie hier abgebildet der grosse Infanterieschild. Die Schilde waren schwarz und weiss angemalt.
Beim Helm handelt es sich anfangs um einen normannischen Spangenhelm mit Nasenschutz. Zum Teil trugen die Templer später auch Topfhelme. Bewegliche Helmvisiere gab es in der Zeit der Templer noch nicht. Der Oberkörper wurde durch ein Kettenhemd mit einer separaten Kopfhaube geschützt. Die Hände waren mit Kettenhandschuhen geschützt. Es waren mit Ketten überzogenen lederne Fausthandschuhe. Zum Teil waren die Handschuhe direkt mit dem Kettenhemd verbunden. Auch die Beine waren zum Teil mit Beinlingen aus Kettengliedern geschützt. Trotz des massiven Gewichts der Kettenkleidung blieb der Ritter sehr beweglich, und hatte aber den bestmöglichen Schutz gegen Schwerthiebe. Über der Kettenbekleidung trug der Ritter einen Waffenrock aus Wollstoff. Dieser Waffenrock schützte den Ritter auch vor zu starkem Aufheizen des Kettenhemdes durch die Sonne. Als Speer diente den Templern eine ca. 2m bis 3m lange Lanze mit einer Metallspitze. Zur Bewaffnung konnten auch verschiedene Streitkolben gehören.