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Tag 7 in Paris: Wawrinka ringt Grigor Dimitrov nieder, Thiem schlägt Cuevas und Djokovic überzeugt. Gleich zwei grosse Überraschungen gab es dagegen im Frauen-Tableau. Alles weitere im Ticker.
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Serena Williams scheitert an Kenin
Im Tableau der Frauen geht das Favoritensterben auch am Samstag weiter. Nachdem mit Naomi Osaka die Weltnummer 1 bereits am Mittag die Segel streichen musste, scheidet auch die langjährige Dominatorin Serena Williams aus.
Die 23-fache Grand-Slam-Siegerin präsentierte sich nach schwierigen, von Verletzungen geprägten Monaten nicht in bester Verfassung. In nur 93 Minuten unterlag sie ihrer amerikanischen Landsfrau Sofia Kenin (WTA 35) mit 2:6, 5:7. Zwischen dem 2:1 im ersten Satz und dem 0:2 im zweiten verlor die 37-Jährige sieben Games in Folge.
Die 20-jährige Kenin, Tochter von russischen Einwanderern, spielte geradlinig und liess sich durch nichts aus der Ruhe bringen. Nachdem sich Williams im zweiten Satz mit dem 3:3 zurückgemeldet hatte und ein Comeback der dreifachen French-Open-Siegerin erwartet werden konnte, reagierte die gebürtige Moskauerin mit dem Break zum 6:5. Im Achtelfinal trifft Kenin auf Barty.
Thiem übertrumpft Cuevas
Gegen Pablo Cuevas (ATP 47) aus Uruguay setzt sich der Österreicher Dominic Thiem in vier Sätzen durch und trifft im Achtelfinal auf den Franzosen Gael Monfils, der seinerseits gegen Landsmann Antoine Hoang keine Probleme hatte und 6:3 6:2 6:3 gewann.
Djokovic erneut souverän
Bei den Männern ist die Top 6 des ATP-Rankings noch im Rennen. Novak Djokovic kommt bislang völlig ungefährdet durch die Runden. Wie schon gegen seine vorherigen zwei Gegner gab der Serbe auch gegen den italienischen Qualifikanten Salvatore Caruso (ATP 147) acht Games ab. In etwas mehr als zwei Stunden gewann Djokovic 6:3, 6:3, 6:2.
Zverev gewinnt den nächsten Fünfsätzer
Alexander Zverev ist derweil der Schwerarbeiter im Männer-Tableau. Der Deutsche gewann von seinen letzten sieben Matches in Roland Garros fünf in fünf Sätzen. Das 6:4, 6:2, 4:6, 1:6, 6:2 gegen den Serben Dusan Lajovic brachte dem Weltranglisten-Fünften ein Duell im Achtelfinal gegen den Italiener Fabio Fognini (ATP 12) ein. Lajovic war schon im letzten Jahr in der 2. Runde an Zverev gescheitert – natürlich in fünf Sätzen.
Die Siegesserie von Osaka endet in Paris
Die Weltranglisten-Erste Naomi Osaka scheidet beim French Open in der 3. Runde aus. Die Japanerin unterliegt der Tschechin Katerina Siniakova, der Nummer 1 im Doppel-Ranking, mit 4:6, 2:6.
In den ersten beiden Runden hatte sich Osaka nach verlorenem Startsatz noch im Rennen gehalten. Diesmal bedeutete die 23-jährige Siniakova, im Doppel die Nummer 1, aber im Einzel nur die Nummer 42, Endstation. Die 21-jährige Japanerin vergab im ersten Satz zu viele Möglichkeiten. Trotz sieben Breakchancen konnte sie Siniakova den Service nicht abnehmen. Der Tschechin reichten derweil sechs Chancen im ganzen Match zu drei Breaks.
Osaka, die zuletzt an Grand-Salam-Turnieren 16 Partien in Folge gewonnen und beim US Open und Australian Open triumphiert hatte, wird auch nach dem French Open an der Spitze des WTA-Rankings bleiben. Aus den Top 6 der Weltrangliste ist nur noch Titelverteidigerin Simona Halep in Roland Garros dabei.
Wawrinka siegt gegen Dimitrov
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▶ Dimitrov legt sich mit Fan an: «Seh ich aus wie ein Baby?»
Federer: «Es ist ein Vorteil, aus einem Land wie meinem zu kommen»
Roger Federer feiert sein 400. Spiel an einem Grand Slam gegen Casper Ruud und steht nun im Achtelfinal. Der Schweizer ist seit 20 Jahren auf der ATP-Tour. Eine sehr lange Zeit, die für ihn «leider zu schnell vorbei ging». Er wird viel auf die Vergangenheit angesprochen – auch an der letzten Pressekonferenz – und wird deshalb häufig etwas nostalgisch. «Ruud ist beispielsweise noch nicht einmal geboren, as ich mein Debüt gab. Man merkt dann schon, wie die Zeit verging. Die Erinnerungen sind wichtig.»
Federer ist froh, Vorbilder wie Rosset, Hlasek, Hingis, Schnyder gehabt zu haben. «Sie haben mir den Weg gezeigt.» Die Strukturen und das nationale Center in der Schweiz empfindet er als Vorteil für den Profi-Sport: «Ich denke, es ist ein Vorteil, aus einem Land wie meinem zu kommen.»
Halep im Eiltempo weiter
Simona Halep benötigt nur 55 Minuten, um in den Achtelfinal einzuziehen. Die Titelverteidigerin schlägt Lesia Zurenko mit 6:2, 6:1.
Zum achten Mal standen sich Halep und Zurenko gegenüber, zum achten Mal siegte die Rumänin. Die Weltranglisten-Dritte, die in den ersten beiden Runden jeweils einen Satz abgegeben hatte, bekundete keinerlei Mühe gegen die Ukrainerin, die mit physischen Problemen zu kämpfen hatte und sich zu Beginn des zweiten Satzes pflegen lassen musste.
Halep setzt ihre Titelverteidigung am Montag gegen die 18-jährige Iga Swiatek (WTA 104) fort. Die Polin siegte in der dritten Runde gegen die Olympiasiegerin Monica Puig (WTA 59) in drei Sätzen.