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Mit dem ersten Ernstkampf von Roger Federer kam auch der erste Sieg des «Maestros». In der 1. Runde des Australian Open setzte sich der Schweizer in vier Sätzen gegen Jürgen Melzer durch und war nach dem Spiel erleichtert und gut gelaunt.
Federer vermochte bei seinem ersten Ernstkampf seit dem verlorenen Wimbledon-Halbfinal im letzten Juli gegen den Kanadier Milos Raonic erst in den Sätzen 3 und 4 zu überzeugen.
Nach dem Sieg aber zeigte sich der «Maestro» gewohnt schlagfertig beim Platzinterview. Auf die Frage, wie viel ihm der Titel zum stylischsten Mann 2016 bedeute, sagt Federer:
Roger Federer – einfach sympathisch, einfach witzig, einfach stylisch. Schön ist er wieder da.
Roger Federers mit grosser Spannung erwarteter erster Ernstkampf seit dem verlorenen Wimbledon-Halbfinal gegen Milos Raonic war kein Spaziergang. Jürgen Melzer leistete im Oldie-Duell der beiden 35-Jährigen zumindest zwei Sätze lang harten Widerstand. Der Österreicher gewann die ersten vier Punkte, holte sich zum 4:2 das erste Break und zeigte wiederholt sein feines linkes Händchen. Mit einem Zwischenspurt vom 2:4 zum 7:5 verhinderte Federer aber einen unverhofften Satzrückstand.
Umgekehrtes Bild im zweiten Durchgang: Der Basler führte 3:1, gab dann aber gleich fünf Games in Folge ab. Er erholte sich schnell von der Schwächephase und sorgte im dritten Satz mit Breaks zum 3:1 und zum 6:2 schnell für klare Verhältnisse. Auch im vierten Durchgang liess sich Federer nicht mehr bremsen. Nach 2:05 Stunden verwertete er seinen ersten Matchball zum letztlich souveränen 7:5, 3:6, 6:2, 6:2.
Nach dem Spiel sagte Federer:
Federer hat damit in Melbourne weiterhin noch nie in der 1. Runde verloren. Der österreichische Qualifikant Melzer, nach einigen Rückenproblemen nur noch die Nummer 300 der Welt, war ein guter Gegner beim Comeback auf der grossen Tour.
In der 2. Runde trifft Federer (ATP 17) mit Noah Rubin auf einen weiteren Qualifikanten. Der 20-jährige Amerikaner (ATP 200) setzte sich im Duell mit seinem Landsmann Björn Fratangelo in fünf Sätzen durch.
In der 3. Runde könnte der Tscheche Tomas Berdych, die Nummer 10 des Rankings, auf den Schweizer warten. (jwe/sda)