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Das Wichtigste in Kürze
- Der James Bond Schriftsteller Ian Fleming kämpfte seinerzeit gegen die Nazis.
- Die «007»-Geschichten ab 1953 dienten dem Autor zu therapeutischen Zwecken.
- Gewisse Erlebnisse des Briten sind in den Film-Reihen wiederzuerkennen.
Dass James Bond die Schurken reihenweise zur Strecke bringt, ist kaum verwunderlich. Denn bereits der Autor der Geschichte Ian Fleming kämpfte gegen die Nazis, steht in einem Bericht von «T-Online». Die Folgen des Zweiten Weltkriegs veränderten den Schriftsteller zu einem psychischen Wrack. Sein Hausarzt gab ihm den Rat, ein Buch zu schreiben.
Die Entstehung des Agenten, Liebhabers und Killers 1953 diente also sozusagen therapeutischen Zwecken. Das Ziel war es die erlittenen Traumata zu verdrängen. Ian Fleming (1908 bis 1964) hatte eine ganz besondere Aufgabe im Kampf gegen die Nazis. Seine Aufgaben bestanden aus den ungewöhnlichen Methoden des Geheimdienstes.
Ian Fleming: Parallelen zu James Bond
Gewisse seiner Erlebnisse finden sich auch in den James Bond Reihen wieder. Hätte er aber über die Missionen im Krieg öffentlich gesprochen, wäre dies Hochverrat gewesen. Aus diesem Grund änderte der Autor einzelne Aspekte wie Daten, Orte und Namen der Ereignisse. Seit wenigen Jahren können sich diese Änderungen durch die Freigabe von Archivmaterial und Aussagen von Zeugen entschlüsseln lassen.
Ein Beispiel sei das Kartenspiel aus dem Film «Casino Royal», schreibt «T-Online» weiter. Es habe tatsächlich stattgefunden, nur verlief es ein bisschen anders. Fleming sollte deutsche Agenten in einem portugiesischen Casino ausnehmen und dadurch deren Operation stören. Schlussendlich endete es umgekehrt, die Deutschen zockten die Briten ab.