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Zielgruppe: Kinder
Projektkategorie: Bildung
Projektziel: Kindern aus Armenvierteln und abgelegenen Orten eine Schulbildung
ermöglichen.
Die Heilsarmee in Haiti wurde 1950 unter der Leitung der damaligen Kapitäne Jacques und Verena Egger aus der Schweiz eröffnet. Verena Egger startete im Elendsviertel von Port-au-Prince, St.
Martin, ein Ernährungsprogramm. Weil die teilnehmenden Kinder nicht zur Schule gingen, begann sie schliesslich, sie in mehreren Klassen zu unterrichten. Das war der Anfang des
Heilsarmee-Schulsystems in Haiti.
Anfang der Siebzigerjahre trafen zwei andere Schweizer Offizierinnen in Haiti ein, Rosemarie Häfeli und Emma Zimmermann. Sie bauten während mehr als 30 Jahren in vielen Gegenden Haitis Schulen auf. Gegenwärtig führt die Heilsarmee 48 Schulen mit mehr als 10'000 Schülern, davon werden 18 von der Schweiz finanziert.
Diese 18 Schulen mit insgesamt 3750 Schüler und Schülerinnen befinden sich alle im Südwesten des Landes. Sie sind unterschiedlich gross und viele liegen in Gebieten, welche nur schwer
zugänglich sind. Meist ist auch ein Heilsarmee-Korpsgebäude angegliedert, in welchem andere Heilsarmeeaktivitäten stattfinden.
Für die Eltern ist es sehr wichtig, dass ihre Kinder trotz Armut, Not und Arbeitslosigkeit zur Schule gehen können.
Dadurch soll Ihnen eine bessere Zukunft ermöglicht werden. Viele Eltern haben jedoch nicht genügend Geld, um ihre Kinder zur Schule zu schicken, daher sind sie auf Hilfe angewiesen. Dank der der Hilfe aus der Schweiz können Gebäude renoviert, die Löhne der Lehrer bezahlt, sowie das nötige Schulmaterial abgegeben werden: Bücher, Hefte, Uniformen und anderes. Bei manchen Schulen wird auch eine Mahlzeit abgegeben.