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Nach der letzten WM belegten die Schweizer Platz 7, Deutschland folgte auf Platz 8. Und Deutschland bietet sich die Gelegenheit, das zu machen, was die Schweizer am Freitag eigentlich wollten – um die Medaillen spielen.
Ein Doppelschlag schockte die Schweden: Innerhalb von 29 Sekunden brachten Christian Ehrhoff mit einem Powerplaytor und Marcel Noebels Deutschland nach 14 Minuten 2:0 in Führung. Diesem Rückstand liefen die Schweden lange erfolglos hinterher. Noch in der 50. Minute führte Deutschland 3:1. Die Verteidiger Patrik Hersley und Mikael Wikstrand realisierten dann innerhalb von 122 Sekunden den Ausgleich. Die Deutschen liessen sich aber nicht verunsichern. Sie steckten die Gegentreffer weg. Danny Aus den Birken hielt mit 31 Paraden sein Team im Spiel.
Zum Matchwinner in der Overtime wurde Patrick Reimer. Gegen die Schweiz hatte Reimer wegen einer Blessur noch nicht gespielt. Nach 90 Sekunden der Verlängerung stürmte Reimer an den schwedischen Backs vorbei und überwand Viktor Fasth im Nachsetzen.
Im Halbfinal trifft Deutschland auf das Team Canada. Die Kanadier setzten sich im Spitzenspiel gegen Finnland 1:0 durch. Maxim Noreau erzielte nach 55 Sekunden im Schlussabschnitt das einzige Goal des Spiels.
Im anderen Halbfinal kommt es zum Derby zwischen Tschechen und Russen. Die Tschechen eliminierten im ersten Viertelfinal die USA mit 3:2 nach Penaltyschiessen. Den einzigen Penalty verwertete Petr Koukal. Goalie Pavel Francouz parierte alle amerikanischen Penaltys, auch jenen von Berns Mark Arcobello. In der regulären Spielzeit hatten zuerst die USA, dann Tschechien geführt. Schon nach 30 Minuten und dem Shorthander des «Freiburgers» Jim Slater (Arcobello sass auf der Strafbank) stand es 2:2. In den restlichen 30 Minuten sowie der zehnminütigen Overtime fiel kein weiteres Tor mehr.
Die Russen gewannen ihren Viertelfinal gegen Norwegen 6:1. Schon nach dem ersten Abschnitt führte der Favorit 3:0. Die Russen erzielten mit den ersten drei Powerplay-Chancen die Tore zum 2:0 (durch Nikita Gussew), 4:1 (Sergej Kalinin) und 5:1 (Nikita Nesterow).
(SDA)