Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03284.jsonl.gz/737

Berge mit dichtem
Pinienwald, tiefe Schluchten, Flüsse, Wasserfälle und Höhlen
sind Merkmale dieses Waldschutzgebietes. Dieses unter Schutz stehende
Gebiet beheimatet einen der am schwierigsten zu erreichenden Nationalparks
des Landes. Bereits seit 1944 steht das Gebiet mit dem heutigen "Mountain
Pine Ridge Forest Reserve" unter erhöhtem Schutzstatus. Damals
noch, um den Holzschlag zu fördern. 1949 zerstörte ein riesiges
Feuer die gesamte Fläche was dazu geführt hat, dass Heute fast
alle Bäume gleich alt sind. Im Jahre 1977 wurde die geschützte
Fläche mit 51 470 ha angegeben. Daran hat sich bis heute nicht viel
geändert. 1978 schliesslich wurde auf dem Gelände ein Jagdverbot
erlassen. Bevorzugte Ausflugsziele sind ie "Thousand Foot Falls",
die "Five Sisters Foot" und die "Rio On Pools". Mit
der "Rio Frio" befindet sich eine erstaunliche Höhle im
Park, von deren Mitte aus, man Ein- und Ausgang sehen kann. An einem anderen
schönen Ort hat sich ein Flussbecken in eine Felswand gearbeitet.
Das Reservat ist mit einem Buss oder mit dem Auto zu erreichen. Da die
Strassen besonders zur Regenzeit matschig und glatt werden, wird ein Vierrad-Antrieb
empfohlen. Als Besucher passiert man am Eingang ein Häuschen, wo
man sich registrieren muss (Öffnungszeiten beachten). Von hier aus
hat man nun die Möglichkeit, verschiedene Trails in Angriff zu nehmen.
Infolge der Weitläufigkeit des Gebietes, empfiehlt es sich, genügend
Zeit einzurechnen. Im Park gibt es einige Erholungsplätze, sowie
die Möglichkeiten zu Reiten oder Kayak zu Fahren. Anhand der im Park
vorhandenen Infrastruktur erkennt man, dass die Regierung bemüht
ist, Touristen an diesen Ort zu holen. Touristen, für welche auch
die angrenzenden Maya-Ruinen "Caracol" von grossem Interesse
sind.
Glatte
Granithänge, aufsteigend auf über 1`000 müM wechseln sich
mit zerstreuten Kiefer Ansammlungen. Boden gilt als nicht besonders fruchtbar.
Dies könnte darauf zurückzuführen Sein, dass dieser Boden
auch in der Vergangenheit über dem Meeresspiegel war, und so der
natürlichen Abnützung ausgesetzt wurde. Auffallend ist auch
eine gelbblühende Strassenrand-Blume, die in allen Bereichen wächst.
Die heutige Situation präsentiert sich wie folgt: Kiefer (58.5%),
breitblättriger Wald (36.8%), Wiesen (3.4%) und Sumpfgebiet (0.6%).
Eichel
Spechte entdeckt man oft, nachdem man das Hämmern ihrer Schnäbel
auf dem harten Kieferholz gehört hat. Die Spechte sammeln Eicheln
und legen in den Kiefern Vorratskammern an. Eine angewohnheit, welche
sie aus Nordamerika übernommen haben, wo es kalte Winter zu überstehen
gibt...
Es gilt als gesichert, dass dies der einzige Ort in Belize ist wo man
den Rotbrust-Falken beobachten kann.
Im weiteren war früher der Mohrenkaiman sehr häufig. Nach unererbitterlicher
Jagd sind die Bestände jedoch arg zurückgegangen. Die Froscharten
Rana juliani und Eleutherodactylus sandersoni kommen
nur hier vor.