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Nach einem Arbeitsunfall beinamputiert, verliebt sich die Orcawal-Dresseurin Stephanie in den Boxer Ali, der sich als Sicherheitsmann dAli, Mitte zwanzig, reist mit seinem kleinen Sohn Sam nach Antibes zu seiner Schwester Anna. Obwohl diese als Kassiererin in einem Supermarkt nur wenig Geld verdient, nimmt sie die beiden auf und kümmert sich um Sam. Die Beziehung zwischen Vater und Sohn ist nicht unproblematisch, denn Ali ist manchmal recht grob zu dem Jungen. Wegen seiner Vorliebe für Quickies vergisst er auch hin und wieder, ihn von der Schule abzuholen. Ali, der verschiedene Kampftechniken beherrscht, bekommt einen Job bei einer Sicherheitsfirma.
Eines Nachts, als er als Türsteher in einer Diskothek arbeitet, lernt er Stéphanie kennen, die bei einer Auseinandersetzung verletzt wurde. Er bringt sie nach Hause und erfährt, dass sie als Schwertwal-Trainerin im Marineland in Antibes arbeitet. Erst Monate später meldet sich Stéphanie wieder bei ihm. Sie hat mittlerweile bei einem Arbeitsunfall beide Unterschenkel verloren.
Bei seiner Tätigkeit als Wachmann begegnet Ali dem älteren Martial. Dieser installiert in großen Firmen geheime Überwachungskameras. Dass diese nicht zur Überwachung der Kunden, sondern der Mitarbeiter dienen, erfährt Ali erst später. Die beiden freunden sich an, und Ali beginnt für Martial zu arbeiten, da er dabei mehr verdient. Außerdem organisiert Martial illegale Kämpfe und bietet Ali an, bei diesen anzutreten. Ali lässt sich darauf ein.
Zwischen dem ungleichen Paar entwickelt sich eine außergewöhnliche Liebesgeschichte, die Stéphanie dabei hilft, den Weg zurück ins Leben zu finden.
"Jacques Audiards sensibel-hartes Drama „Der Geschmack von Rost und Knochen" ist Hochdruckkino par excellence. Seine Ballade vom Türsteher und dem Orca-Mädchen besitzt enorme Durchschlagskraft - und am Ende entwickelt sich das klasse Charakterporträt zu einer Kino-Erfahrung von seltener Intensität."