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Einfach und verständlich – Münzen für Eltern und Kinder erklärt.
Was ist eine Münze?
Eine Münze ist eine Form von Geld. Münzen sind dünne runde Metallscheiben. Sie wurden schon lange bevor es Banknoten und Karten gab zum Bezahlen genutzt. In der Schweiz heissen die Münzen Rappen (-.05, -.10, -.20, -.50) und Franken (1.-, 2.-, 5.-). Franken haben einen grösseren Wert als Rappen.
Franken und Rappen: Mit Münzen bezahlen
In der Schweiz unterteilt man Münzen in Rappen und Franken. Ein Franken ist genauso viel Wert wie hundert Rappen. Es gibt Münzen für fünf, zehn, zwanzig und fünfzig Rappen. Zudem gibt es Münzen für ein, zwei oder fünf Franken.
Nebst dem Wert unterscheiden sich die Schweizer Münzen auch im Aussehen. Sie sind etwa unterschiedlich gross und unterschiedlich dick. Das Fünfrappenstück ist ausserdem goldig. Alle anderen Münzen sind silbrig.
Jede Münze hat zwei Seiten – «Kopf» und «Zahl», auf einer davon ist jeweils das Prägungsjahr notiert. Auf der «Zahl»-Seite erkennt man den Wert der Münze und einen Blattkranz. Auf der «Kopf»-Seite sind bedeutungsvolle Figuren abgebildet. Die stehende Helvetia (CHF -.50, 1.-, 2.-) verkörpert dabei die Schweiz – im echten Leben gab es sie nie. Und der Kopf der «Libertas» (CHF -.05, -.10, -.20) steht für die Freiheit. Um keine der vier Landessprachen zu bevorzugen, wurde für das Land der lateinische Ausdruck «Confoederatio Helvetica», für Schweizerische Eidgenossenschaft, und «Helvetia», für Schweiz, gewählt.
Schweizer Münzen im Überblick
Folgend findest du einige der bekanntesten Schweizer Münzen:
Fünffrankenstück
Diese Münze wird in der Deutschschweiz umgangssprachlich auch als Fünfliber bezeichnet. Es handelt sich um die Münze mit dem höchsten Wert. Früher wurde der Fünfliber aus Silber hergestellt. Diese Art von Fünfliber sind heute begehrte Sammlerobjekte.
Goldvreneli
Beim Goldvreneli handelt es sich um eine Münze aus Gold. Während sie früher als Zahlungsmittel verwendet wurde, dient sie heute als Sammel- und Geschenkobjekt.
Zweirappenstück
Das goldige Fünfrappenstück ist heute die Münze mit dem niedrigsten Wert. Das war aber nicht immer so: Früher gab es in der Schweiz auch Münzen im Wert von einem oder zwei Rappen. Ab dem 1. Januar 1978 hat man aufgehört, den Zweiräppler zu verwenden. Der Grund dafür war, dass damals die Preise gestiegen sind und Unterschiede von weniger als 5 Rappen kaum noch vorkamen. Falls jemand trotzdem mal zwei Rappen gebraucht hat, konnte er bis Ende 2006 das Einrappenstück verwenden.
Einrappenstück
Bis zum Jahresende 2006 waren Münzen für einen Rappen ebenfalls ein offizielles Zahlungsmittel. Der Gebrauch der Einräppler, wie sie auch genannt wurden, ging aber wie beim Zweirappenstück bereits in den 1970er-Jahren im Alltag in der Schweiz zurück. Zum Jahreswechsel 2007 wurde der Einräppler abgeschafft.
Münzen sammeln als Hobby
Sammelst du auch etwas? Zum Beispiel Steine oder Paninibilder? Auch Münzen kann man sammeln. Die Menschen, die Münzen sammeln, nennt man Münzsammler. Sammelt man Münzen, kann man dabei viel über die Geschichte des Geldes lernen. Manche Münzsammler machen es einfach, weil sie bunte und besondere Münzen mögen. Es ist wie eine Entdeckungsreise, bei der man spannende Dinge findet. Seltene oder alte Münzen könnten ausserdem später viel Geld wert sein. Das macht das Sammeln noch aufregender.