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um Unausgesprochenes in Beziehungen,
um verdrängte Schuldgefühle,
um fehlende Anerkennung und Wertschätzung,
um die Kompensation eines geringen Selbstwertgefühls,
um ein unerfülltes Sicherheitsbedürfnis aus der Kindheit,
um Gerechtigkeit,
generell: um die unaufgeräumte Vergangenheit.
Kannst du dir vorstellen, dass wenns ums Geld geht, es eigentlich nie wirklich ums Geld geht?
Z.B. streitest du dich noch mit deinem/r Ex um eine gerechte Aufteilung von irgendwelchen Kosten oder mit deinem Chef um eine Lohnerhöhung oder mit deinem Vater, weil du ihm noch Geld schuldest oder mit deinen Geschwistern, weil nach deinem Empfinden das Erbe nicht gerecht aufgeteilt wurde.
Eins haben diese Beispiele gemeinsam: es geht nur an der Oberfläche ums Geld, in der Tiefe aber um etwas, was in der Beziehung nicht (mehr) stimmt. Wenn das Gleichgewicht in der Beziehung nicht mehr hergestellt werden kann, wird gerne mal die Schnellausfahrt "Geld" genommen. Und gegessen ist die Angelegenheit...
Oder etwa doch nicht?
Oder du kämpfst andauernd, um mehr Geld zu erhalten, weil du endlich die Wertschätzung bekommen möchtest, die du dir schon lange wünschst. Oder du rackerst dich ab, um so viel Geld zu haben, damit du dich endlich sicher fühlst.
Egal was es ist, wenn du dich traust, in deinem Leben zurückzublicken, wirst du viele Muster in Bezug aufs Geld erkennen, die du schon seit Jahrzehnten mit dir herumträgst. Wie wärs also, wenn du das nächste Mal, wenns "um Geld geht" dich fragst: "Um was gehts wirklich?"
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