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Früher: Zahnpulver, Fotoentwickler und Autobenzin
Ende des 19. Jahrhunderts wurde den Drogerien gestattet, Arzneimittel zu verkaufen. Vorher war das ausschliesslich die Domäne der Apotheken. Die Drogerien konzentrierten sich auf die Herstellung von Zahnpaste, Zahnpulver, Backpulver und Hautcreme aber auch von Schuhputzcreme, Blechputzmittel und dergleichen. Sie taten das meist auf Wunsch der Käuferinnen und Käufer. Weil die Drogerien unterschiedliche Zutaten verwendeten, unterschieden sich die Produkte von Anbieter zu Anbieter.
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Als zur Jahrhundertwende die Fotografie aufkam, deckten sich Fotografen in der Drogerie mit den benötigten Materialien für die Entwicklung der Bilder ein. Bis in die fünfziger Jahre des letzten Jahrhunderts gehörte das Entwickeln von Fotos zu den Angeboten der Drogerien. Und als Anfang des 20. Jahrhunderts Autos die Fuhrwerke von der Strasse zu verdrängen begannen, wurde der Treibstoff in kleinen Fässern oder Flaschen in der Drogerie eingekauft – es gab noch keine Tankstellen. Hygieneartikel wie Präservative oder Damenbinden gab es lange Zeit nur in den Drogerien. Heute sind Autobenzin und Fotoentwickler aus den Gestellen der Drogerien verschwunden.