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Der chinesische Mobilfunkausrüster Huawei soll US-Technologie an den Iran weitergeleitet haben. Konkret hat die Nachrichtenagentur Reuters zwei Lieferlisten aus dem Dezember 2010 aufgespürt, die Serversoftware von unter anderem HP und Microsoft inkludieren. Ein weiteres Dokument aus Februar 2011 sagt aus, dass die Technologie "aktuell" nach Teheran geliefert werde.
Wirtschaft & Politik
Die Recherchen des australischen Thinktanks „Australian Strategic Policy Institute“ (ASPI) die gestern veröffentlicht wurden, weisen darauf hin, dass China zehntausende Muslime aus Xinjiang landesweit in Fabriken arbeiten lässt, die auch zahlreiche internationale Unternehmen, z.B. Apple, Microsoft, Panasonic, Asus, Hitachi BMW, Siemens u. v. m. beliefern. Das berichtet das Aspi und zahlreiche Medien.
Die Entwicklung des höchst umstrittenen Algorithmus, mit dem das AMS (Arbeitsmarktservice) ab diesem Sommer Arbeitslose automatisiert in verschiedene Kategorien schubladisieren will, hat 1,8 Millionen Euro gekostet. Das geht, wie die Tageszeitung „Kurier“ berichtet, aus einer parlamentarischen Anfragebeantwortung von Arbeitsministerin Christine Aschbacher (ÖVP) hervor. Die jährlichen Kosten für Wartung und Pflege des Systems liegen bei 61.000 Euro.
Nach Frankreich will auch Spanien die Internet-Giganten zur Kasse bitten. Die linke Regierungskoalition hat am gestrigen Dienstag in Madrid die Einführung einer nationalen Digitalsteuer beschlossen, die hauptsächlich grosse Online-Unternehmen wie Google, Amazon oder Facebook treffen soll. Durch diese neue Steuer erwarte man Einnahmen von einer knappen Milliarde Euro pro Jahr, sagte Finanzministerin María Jesús Montero vor Journalisten.
Die US-Regierung prüft Wege, um Chip-Lieferungen an den chinesischen Netzwerkausrüster Huawei zu unterbinden: Erwogen werde eine Verschärfung der Vorschriften für ausländische Unternehmen, die amerikanische Chip-Fertigungsanlagen einsetzen. Sie müssten dann eine Lizenz beantragen, wenn sie ihre Produkte an Huawei liefern wollten. Unter anderem wäre der Auftragsfertiger TSMC aus Taiwan betroffen, sagten die Insider. Es handle sich allerdings um einen Vorschlag unter mehreren. Stellungnahmen von Huawei, TSMC und dem US-Handelsministerium lagen zunächst nicht vor.
Bei der Telekom-Tochter T-Mobile US wächst die Hoffnung auf grünes Licht für die geplante Fusion mit dem Rivalen Sprint. Die Generalstaatsanwältin von New York, Letitia James, erklärte am Sonntag, ihr Bundesstaat werde keine Berufung gegen die vor wenigen Tagen von einem US-Richter erteilten Genehmigung des Zusammenschlusses einlegen. James erklärte, sie setze anstelle einer Berufung nun darauf, mit allen Beteiligten daran zu arbeiten, dass die Verbraucher die bestmöglichen Preise und Dienstleistungen bekämen.
Die deutsche Smartphone-Bank N26 gibt nach dem Austritt Grossbritanniens aus der Europäischen Union den britischen Markt auf. Die Konten der dortigen Nutzer werden zum 15. April auslaufen, wie das Berliner Unternehmen ankündigte. N26 hat eine europäische Vollbanklinzenz, die nach dem Brexit in Grossbritannien gemäss dem Austrittsvertrag nicht mehr gilt.
Die deutsche Regierung bewertet die Beteiligung an der Deutschen Telekom als strategisch wichtig und will an dem Unternehmen künftig mindestens eine Sperrminorität halten. Dafür sprächen sicherheitspolitische Interessen des Bundes, heisst es in einem Beteiligungsbericht der Regierung. Der deutsche Konzern sei Betreiber und Eigentümer wichtiger IT-Infrastrukturen. Zusammen mit der staatlichen Förderbank KfW gehören dem Bund knapp 32 Prozent der T-Aktien.
Über 1.400 Schülerinnen, Schüler und Lehrlinge sind heuer dem Motto „Ideenblitze gesucht!“ gefolgt und haben insgesamt 420 vielversprechende Projekte beim größten österreichweiten Schulwettbewerb für innovative Ideen eingereicht. Damit haben die Einreichungen in den vier Kategorien, plus Sonderpreis-Kategorie Sustainability erneut leicht zugelegt.
Im Kanton Zürich erfolgt am 9. Februar die Abstimmung über den Personentransport mit Taxis und Limousinen. Swico, der Wirtschaftsverband für die digitale Schweiz, lehnt das Gesetz gemäss Aussendung da, da es grundlegend in die Wirtschaftsfreiheit eingreife, digitale Geschäftsmodelle gefährde und weitere Innovationen hemme.