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Hallo Ich leide seit ich 13 bin an einem gestörten Essverhalten gemischt aus Fasten und Fressattacken. In den letzten 3 Jahren sind es aber keine Fressanfälle mehr, sondern Phasen, in denen ich Wochenlang sehr wenig esse (also Anorexie, aber nicht diagnostiziert). Mein Freund weiß davon und versucht, mir zu helfen. Er selbst musste in seiner Kindheit immer mit Hunger kämpfen, weil seine Familie nicht viel Geld hatte. Deshalb ist er heute froh, dass er sich Essen leisten kann und ist dafür extrem dankbar.
Daher versteht er auch nicht, wieso ich "freiwillig" nichts esse. Ich zwinge mich oft zum Essen, weil ich ihm gegenüber ein schlechtes Gewissen habe. Dadurch bin ich auch im unteren Bereich vom Normalgewicht, also ich bin nicht untergewichtig.
Genau das ist auch der Grund, wieso ich mich nicht traue, eine Therapie zu beginnen. Wenn ich Normalgewicht habe, bin ich ja gesund - oder nicht? Ich bin nicht krank genug. Andere brauchen mehr Hilfe als ich, weil sie lebensbedrohlich untergewichtig sind.
Ich weiß nicht, was ich tun soll.