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Dabei geht es offenbar um Altlasten aus dem Jahr 2000, als die CS für die US-Investmentbank Donaldson, Lufkin & Jenrette (DLJ) einen Kaufpreis zahlte, der nun weit über dem Buchwert liege. Belastend wirkten auch Rückstellungen für Rechtsstreitigkeiten. "Nach übereinstimmenden Quellen" seien im letzten Quartal die Rückstellungen signifikant erhöht werden. Die Rede sei von über einer halben Milliarde Franke.
Es drohten auch Wertverluste bei Unternehmensanleihen, so das Blatt weiter. Das Erdöl-Exposure der CS betrage "dem Vernehmen nach" knapp 4 Milliarden Franken - auch da seien Abschreibungen wahrscheinlich. In der Summe würde es nicht überraschen, wenn unter dem Strich im Jahr 2015 ein Verlust von weit über 1 Milliarde Franken resultiert hat, so die "SonntagZeitung". Nach neun Monaten betrug deren Überschuss von 2,88 Milliarden Franken aus.
Damit reiht sich die "SonntagsZeitung" in den Reigen der Blätter ein, die ein schwachen viertes Quartal für die Credit Suisse voraussagen. Bereits im November hatte die "Schweiz am Sonntag" berichtet, der neue Konzernchef Thiam wolle den verbleibenden DLJ-Goodwill in Höhe von 6,3 Milliarden Franken im vierten Quartal "substanziell abschreiben", weshalb mit einem Verlust fürs Gesamtjahr gerechnet werden müsse.
Bereits am 21. Oktober am Investorentag in London hatte Finanzchef David Mathers von einem "substanziellen" Abschreiber gesprochen, der ins Haus stehe.
(AWP)