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In der Biologie wird unter Mutation eine spontan auftretende, dauerhafte Veränderung des Erbgutes bezeichnet. Man unterscheidet zwischen Keimbahnmutationen und somatischen Mutationen. Keimbahnmutationen sind Mutationen, die über die Keimbahn an Nachkommen vererbt werden. Sie betreffen die Spermien und die Eizellen. Beim Darmkrebs gibt es vererbte Formen, die auf solche Keimbahnmutationen zurückzuführen sind. Somatische Mutationen sind Mutationen, die somatische Zellen, also Körperzellen betreffen. Aus somatischen Zellen können im Unterschied zu Keimzellen keine Geschlechtszellen hervorgehen. Mutationen in Körperzellen werden also nicht an Nachkommen vererbt, haben aber direkten Einfluss auf den Organismus. So können sich durch Mutationen normale Körperzellen in ungebremst wuchernde Krebszellen umwandeln. Diese Mutationen in den Krebszellen spielen heute eine wichtige Rolle bei der Krebstherapie. Es gibt Mutationen die mit neuen, so genannt zielgerichteten, Therapien direkt angegriffen werden können. Andere Mutationen führen dazu, dass gewisse Medikamente nicht wirken.