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Am Freitag beginnt der zweitägige Nato-Gipfel in Warschau. Die Maßnahmen, die das westliche Militärbündnis in der polnischen Hauptstadt beschließen will, werden die Kriegsgefahr in Europa weiter erhöhen und dienen immer offener der Vorbereitung eines Kriegs gegen die Atommacht Russland.
Im Folgenden einige der Pläne, die nun in die Tat umgesetzt werden sollen:
• In den baltischen Staaten und Polen will die Nato ab 2017 vier zusätzliche Bataillone mit jeweils mindestens 1000 Soldaten stationieren. Deutschland wird dabei voraussichtliche die Führung des Bataillons in Litauen übernehmen, die USA in Polen, Kanada in Lettland und Großbritannien in Estland. Die entsendeten Truppen sollen alle sechs bis neun Monate ausgetauscht werden. Damit soll die Nato-Russland-Grundakte aus dem Jahr 1997 formal eingehalten werden, die die „dauerhafte Stationierung substantieller Kampftruppen“ in ehemaligen Mitgliedstaaten des Warschauer Pakts untersagt.
• Die neue 5000 Mann starke schnelle Eingreiftruppe der Nato (Very High Readiness Joint Task Force – VJTF), die auf dem letzten Nato-Gipfel 2014 in Wales aus der Taufe gehoben wurde, soll ab dem Wochenende voll einsatzfähig sein und innerhalb von 48 Stunden mit Waffen und Munition in Krisengebiete verlegt werden können. Die sogenannte „Speerspitze“ ist….