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Touristisches Marketing wird gestärkt
Der Regierungsrat des Kantons Bern verlängert die Massnahmen zur Unterstützung des touristischen Marketings. Er stellt den Destinationen auch in den Jahren 2011 und 2012 den vollen Ertrag aus der kantonalen Beherbergungsabgabe zur Verfügung. Die wichtigste Massnahme ist eine Zusammenarbeit mit Präsenz Schweiz an den oolympischen Sommerspielen 2012 in London.
pd/bns. Der Schweizer Tourismus befinde sich in einer schwierigen Situation, heisst es in einer Medienmitteilung: «Einerseits ist der starke Franken ein deutlicher Wettbewerbsnachteil. Anderseits ist die Entwicklung der Weltwirtschaft unsicher, was sich erfahrungsgemäss negativ auf den Tourismus auswirkt.» Aus diesen Gründen wolle der Regierungsrat den bernischen Tourismus stützen: «Er stellt den Destinationen in den Jahren 2011 und 2012 weiterhin den vollen Ertrag der Beherbergungsabgabe zur Verfügung. Die Kantonsregierung verlängert damit die 2009 beschlossene Massnahme um zwei Jahre.» Die Destinationen erhielten zusätzliche Mittel im Umfang von voraussichtlich 700 000 Franken, die sie für das touristische Marketing einsetzen könnten.
Diese Mittel sollen in erster Linie für eine exklusive Partnerschaft mit Präsenz Schweiz an den olympischen Sommerspielen 2012 in London verwendet werden: «Grossbritannien ist nach Deutschland der zweitwichtigste Auslandmarkt für das Berner Oberland.» Weiter bildeten die olympischen Sommerspiele Gelegenheit für eine weltweite Medienpräsenz. Deshalb sei beschlossen, hier gemeinsam einen Schwerpunkt der touristischen Marktbearbeitung zu setzen.
Die Beherbergungsabgabe soll gestützt auf das Tourismusentwicklungsgesetz für alle entgeltlichen Übernachtungen in Hotels und Ferienwohnungen erhoben und betrage 60 Rappen je Übernachtung. Die Erhöhung des Anteils der Destinationen gehe zulasten des Tourismusfonds: «Dieser enthält zurzeit genügend Mittel, so dass die Erhöhung zu keinen Leistungskürzungen in anderen Bereichen führen wird.»