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Die Anzahl Regenwürmer wird vorwiegend durch kulturbedingte Bewirtschaftungsmassnahmen beeinflusst wie Regenwurmerhebungen von 1997 bis 1999 in einer sechsjährigen Fruchtfolge mit drei unterschiedlich intensiven Anbausystemen ergeben haben. Das Pflügen im Oktober vor Winterweizen und im Mai vor Körnermais wirkte sich besonders negativ auf die tiefgrabenden Arten aus. In der zweijährigen Kunstwiese erholten sich die Populationen wieder: Die Anzahl Regenwürmer erhöhte sich um 34% und die Biomasse um 66%. Mengenmässig wurden zwischen den Anbausystemen auf dem Betrieb Burgrain nur geringe Unterschiede festgestellt. Im biologischen Anbauverfahren waren gesichert mehr endogäische Arten vorhanden als im Intensiven.
Wer Biodiversität in der Landwirtschaft mittels ergebnisorientierter Programme fördern will, braucht aussagekräftige Indikatoren. Ein Überblick über vorgeschlagene und verwendete Indikatoren zeigt Entwicklungen und Herausforderungen auf.
Sind tierische Lebensmittel Freund oder Feind? Dies hängt von den Bedürfnissen der Konsumierenden und von den lokalen Produktionsbedingungen ab, wie eine grosse Übersichtsstudie mit Beteiligung von Agroscope aufzeigt.
Im Gemüsebau ist es üblich, Ernterückstände auf dem Feld zu belassen. Werden sie entfernt, so sinkt die Stickstoffauswaschung deutlich. Dies zeigen Messungen von Agroscope.