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Als Dressurgruppe Niederamt gehörten wir dem Kynologischen Verein „Säli“ Olten an. Bei Regen und Schnee wurde unter freiem Himmel, auf der Kipp zwischen Niedergösgen und Däniken mit unseren treuen Hunden geübt. Der Name Kipp kommt vom Kanalbau her, auf diesem Areal wurde der Aushub mit sogenannten Kipploren gekippt. Als Schutz vor Wind und Wetter dienten uns die Bäume.
Aufgemuntert durch zwei Mitglieder als Geldgeber konnten wir im Jahre 1949 eine kleine Klubhütte erwerben. Der Platz, welcher uns von der Firma ATEL zur Verfügung gestellt wurde, musste gerodet und ausgeebnet werden, was alles durch Fronarbeit geschah. 1964 mussten wir den Platz dem Staate abtreten und die ATEL stellte uns erneut einen Platz zur Verfügung. Nun begann das Roden und Ausebnen von neuem. Während dem wir die Klubhütte an den neuen Platz verlegten, wurde sie auch vergrössert. Im gleichen Jahr wurden mit dem „Säli“ Olten Verhandlungen um unsere Selbstständigkeit geführt.
Auf den 1. Januar 1965 konnten wir unter dem Namen Kynologischer Verein Niederamt eine neue, selbständige Sektion der SKG gründen. Als Präsident amtete Hektor Meister, welcher schon seit Jahren der Dressurgruppe und dem „Säli“ Olten als Präsident vorstand. Bei der Gründung zählte der Verein 116 Mitglieder. 1967 wurde Hektor Meister zum Ehrenpräsidenten ernannt und durch Emil Fehlmann als neuer Präsident abgelöst. 1969 wechselte das Präsidium an Iwan Spielmann, welcher während 10 Jahren dem Verein vorstand. 1979 übernahm Gottfried Jost das Präsidium und der abgehende Präsident wurde zum Ehrenpräsidenten ernannt. Gottfried Jost leitete den Verein während 20 Jahren und übergab das Zepter 2000 das erste Mal in Frauenhände. Unter der neuen Präsidentin Susanne Röthlisberger wurde der scheidende Präsident für seinen Einsatz mit der Wahl zum Ehrenpräsidenten geehrt.
Als Übungsleiter-Obmann amteten 1965 – 1966 Gottlieb Bolliger, 1967 – 1968 Erwin Hochstrasser, 1969 Willi Kaufmann, 1970 – 1975 Ernst Zürcher, 1976 – 1978 Gottfried Jost, 1979 – 1982 Heinrich Lütolf, 1983 – 1986 Ekkehart Heyn, 1987 – 1990 amtete kein Obmann, 1990 – 1991 Beat Zemp, 1992 – 1996 Hans-Jörg Aebi, 1997-2004 Karl Schwendemann, seit 2005 amtet kein Obmann. Ihnen standen 4 – 8 Übungsleiter zur Verfügung.
In den Jahren 1972 und 1973 wurden in unsere Klubhütte eine neue Küche sowie eine WC – Anlage gebaut. Sodann wurde eine Platzbeleuchtung mit Scheinwerfern erstellt. In den folgenden Jahren wurde der Übungsplatz inklusive Beleuchtung sowie die Küche öfters unseren Anforderungen angepasst. 1998 wurde, durch die Pacht von Land der SBB, unser Übungsplatz markant vergrössert. Im Jahre 2000 konnten wir unser Klubhaus total renovieren. Nun haben wir ein freundliches, helles und gemütliches Lokal.
Seit 1979 führen wir jährlich zwei Erziehungskurse durch. Im November 1998 starteten Dora Jost und Renate Wilhelm mit den Welpenspielstunden. Im November 2003 wurde das Angebot mit den Junghunde-Erziehungskursen ergänzt.
Die „Plauschhundegruppe“ trennte sich im Jahre 2003 von den Sporthundegruppen und wurde in die Familienhundegruppe umbenannt.
Für die Nachfolge ist auch gesorgt. Die Jugend trainiert zwei Mal im Monat jeweils am Mittwochnachmittag.
Seit 1991 findet, jeweils im Oktober, eine Abrichtewoche in Ulrichsberg (Oberösterreich) statt.
Öffentlichkeitsarbeit und das Verständnis von den Mitmenschen gegenüber den Hundehaltern zu fördern ist uns stets ein grosses Anliegen. So zum Beispiel besuchen unseren Verein jedes Jahr in den Sommerferien die Kinder verschiedener Gemeinden im Rahmen des Ferienpasses.