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Schon dieses Wochenende geht es los: Während im marokkanischen Rabat eine Schweizer Equipe bei heissen Temperaturen den letzten Nationenpreis der Saison bestreitet, beginnt im norwegischen Oslo die Indoor-Saison mit der wichtigsten Serie im Winter, dem Weltcup.
Die Schweizer Reiter waren in den letzten Jahren im Weltcup mehr als erfolgreich. 2015 in Las Vegas mit Albführen’s Paille und 2016 in Göteborg mit Corbinian ging der Finalsieg gleich zweimal hintereinander an Steve Guerdat. In diesem Frühjahr stellten die Schweizer Reiter die mit Abstand stärkste Equipe am Finale in Omaha, Nebraska, USA. Es resultierten die Ränge zwei für Romain Duguet mit Twentytwo des Biches, vier für Martin Fuchs mit Clooney und acht für Steve Guerdat mit Bianca.
Die Schweiz verfügt bis Ende 2017 über zwei Startplätze: Einen persönlichen für Steve Guerdat (Top-Ten-Weltrangliste) und einen für das Team. Beginnen werden in Oslo und Helsinki Steve Guerdat und Romain Duguet. Eingesetzt werden vor allem Reiterinnen und Reiter, die das Finale im Auge haben. Nicht alle haben dieses Ziel, folgen doch nächstes Jahr die für uns sehr wichtigen Weltmeisterschaften (World Equestrian Games in Tryon, USA) und die Spitzenpferde sollen gezielt eingesetzt werden.
Erneut versuchen wir mit zwei bis drei Reitern das Weltcup-Finale vom 12.-15. April 2018 in Paris zu erreichen. Hinzu kommt eventuell Beat Mändli, der in der Nordamerikanischen Liga die Qualifikation schaffen möchte.
Die Daten des europäischen Weltcups sind folgende:
- 15.10.2017 Oslo
- 22.10.2017 Helsinki
- 29.10.2017 Verona
- 5.11.2017 Lyon
- 19.11.2017 Stuttgart
- 26.11.2017 Madrid
- 10.12.2017 La Coruna
- 17.12.2017 London
- 30.12.2017 Mechelen
- 21.1.2018 Leipzig
- 28.1.2018 Zürich
- 4.2.2018 Bordeaux
- 25.2.2018 Göteborg
An ausgewählten Orten versuchen wir auch wieder eine Wildcard zu erhalten.
Freuen tun wir uns auch auf unseren Heim-Weltcup in Zürich. Hier dürfen gegen zehn Schweizer Reiterinnen und Reiter starten. Wie Sie wissen, ist dies das letzte Zürcher Turnier. Umso mehr wollen wir hier einen sehr guten Eindruck machen.
Sportliche Grüsse
Andy Kistler
Equipenchef Springen Elite
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