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Seit einiger Zeit werden spezielle Grasmischungen für die Produktion von Pferdeheu und Haylage angeboten. Die Produktion von Bodenheu ist besonders für die Pferdehaltung weit verbreitet, da Pferdebesitzer dieses Raufutter dem Haylage oft vorziehen. Ziel des Versuchs war es, die Nährstoffgehalte – insbesondere die Zucker- und Fruktangehalte – von zwei auf dem Markt angebotenen Mischungen zu untersuchen. Zusätzlich wurde auch der Einfluss eines Konservierungsmittels auf die Futterqualität bei der Haylage- und Heubereitung untersucht. Bei beiden Mischungen dominierten die Raigräser; sie wiesen beim ersten als auch zweiten Aufwuchs hohe Zucker- und Fruktangehalte auf. Bei der Haylagebereitung wurde der Zucker- und Fruktangehalt durch den Gärprozess stärker abgebaut als beim Heu. Sowohl in der Haylage als auch im Heu führte der Zusatz des Konservierungsmittels zu tieferen pH-Werten. Das Heu wies im Vergleich zur Haylage einen höheren Keimbesatz an aeroben mesophilen Bakterien, Schimmelpilzen und Hefen auf. Der Keimbesatz wurde aber durch das Konservierungsmittel nicht signifikant beeinflusst.
Sowohl im Sport als auch in der alternativen Landwirtschaft werden Pferde wieder vermehrt als Zugtiere eingesetzt. Auch bei Zugpferden kommt der effizienten Kraftübertragung eine wichtige Rolle hinsichtlich des Wohlbefindens zu.
Eine Vetsuisse-Studie zeigt, dass mit dem Konzept Freiluftkalb der Antibiotikaverbrauch in der Käl-bermast um 80 % reduziert wird. AGRIDEA hat die Wirtschaftlichkeit der Freiluftkalbhaltung geprüft und festgestellt, dass sie nicht mit der herkömmlichen Kälbermast mithalten kann.
Im Gegensatz zu Schweinen wird Milchvieh bisher kaum proteinreduziert gefüttert. Studien zeigen, dass es auch beim Rindvieh Potential zur Proteineinsparung und damit zur Reduktion von Ammoniak-Emissionen gibt.