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Schluss mit Kino: Divergent-Reihe endet als Fernsehfilm
Der Dystopie-Hype scheint vorbei zu sein: Nachdem die Divergent-Reihe mit jedem Film weniger eingenommen hat, schafft es der Abschlussfilm nicht mehr ins Kino, sondern soll fürs TV produziert werden.
Erinnern wir uns ein paar Jahre zurück: Nach dem Megaerfolg von The Hunger Games rissen sich die Hollywood-Studios um die Rechte für alle möglichen dystopischen Jugendbücher. Bei der Divergent-Reihe war man nach dem erfolgreichen Auftakt Divergent (US-Einnahmen: 150 Millionen Dollar) dermassen zuversichtlich, dass man bald beschloss, aus dem Abschlussband gleich zwei Filme zu machen. Doch die Reihe entwickelte sich nicht wie erwartet, so dass jeder weitere Film deutlich weniger einspielte: Insurgent brachte noch 130 Millionen am US-Boxoffice ein, Allegiant sogar nur noch 66 Millionen. Weil dann auch noch Regisseur Robert Schwentke absprang und die letzten beiden Filme nicht wie ursprünglich geplant am Stück gedreht werden konnten, war das Ende der Reihe lange im Ungewissen.
Nun hat Lionsgate bekanntgegeben, dass der letzte Teil nicht mehr ins Kino kommen soll, sondern als TV-Film produziert wird. Daraus solle dann, so hoffen die Produzenten, möglichst eine Spin-off-Serie entstehen. Noch sind aber weder Verträge mit TV-Sendern unterschrieben, noch ist bekannt, ob die Filmschauspieler für den Fernsehfilm zurückkommen werden. Ob man Namen wie Shailene Woodley, Miles Teller, Naomie Watts und Jeff Daniels auch fürs TV behalten kann, darf doch bezweifelt werden.
Der Switch vom Film ins TV hat etwa bei Cassandra Clares Mortal Instruments-Romanreihe recht gut funktioniert: Nach dem enttäuschenden Fantasy-Film The Mortal Instruments: City of Bones wurde die geplante Filmreihe gestrichen und eine (ziemlich grässliche) TV-Serie Shadowhunters auf dem Jugendkanal Freeform gestartet, die bei den Fans aber relativ gut ankommt.