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03.08.2016
Zur Erweiterung der Fernwärmeversorgung der Stadt Zürich wird der Ausbau der bestehenden Versorgung im Bereich Zürich West geplant. Dieses Projekt umfasst die Bereiche Umbau der bestehenden KVA Josefstrasse zur Spitzenlastzentrale, einer Verbindungsleitung zwischen Zürich West und Nord, sowie das entsprechende Anschlussbauwerk Zürich Nord.
Die zukünftige Spitzenlastzentrale auf dem Areal der bestehenden KVA Josefstrasse wird in einer ersten Ausbauphase für drei Spitzenlastkessel ausgebaut. Während des Baus der neuen Zentrale wird die KVA zwar weiterhin betrieben, jedoch bereits etappenweise rückgebaut, um sie ca. im Jahr 2021 komplett ausser Betrieb zu nehmen.
Zur Erschliessung zwischen der neuen Spitzenlastzentrale und der bereits bestehenden Wärmeversorgung in Zürich Nord ist eine neue Verbindungsleitung angedacht. Diese soll grösstenteils in Microtunneling-Bauweise umgesetzt und im Bereich Zürich Nord mit der bestehenden Kaverne Strickhof verbunden werden. Die Gesamtlänge des Tunnels wird sich unterhalb der Stadt auf ca. 2,3 km belaufen. Aud der gesamten Strecke sind vier Schachtbauwerke geplant, welche sich im Bereich Gerstenstrasse, Landenberg, Rothstrasse und Milchbuck befinden. Zwischen der Spitzenlastzentrale Josefstrasse und dem Schacht Gerstenstrasse wird auf einer Strecke von ca. 320 m die neue Verbindungsleitung in Grabenbauform ausgeführt.
Der dritte Teil des Gesamtprojekts wird das Anschlussbauwerk Zürich Nord im Bereich der KVA Hagenholz bilden, welche den neuen Wärmeverbund abschliesst.
Die Fertigstellung des gesamten Projekts ist nach momentanem Stand unter Berücksichtigung der Volksabstimmung anfangs 2018, für das Jahr 2023 geplant.
Wir wurden mit der Planung für die Elektro- und Prozessautomation beauftragt.