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Lexikon
Impingement (Engpass)
Als Impingement-Syndrom bezeichnet man Schulterschmerzen, die sich auf Grund einer Enge zwischen dem Oberarmkopf und dem Schulterdach entwickeln. Da hier bereits von Natur aus eine gewisse Enge besteht, kann es zu einer chronischen Reizung der Sehnenansätze und des Schleimbeutels dieser Region kommen.
Durch Überbelastungen der Strukturen an der Schulter, wie sie beispielsweise bei repetitiven Arbeiten (Fenster putzen, Wände streichen, Geige spielen) vorkommen können, kann sich eine Impingement-Problematik aufbauen. Aber auch Unfälle mit Überdehnung der Schultermuskulatur, Stürze direkt auf die Schulter oder ähnliche Vorkommnisse führen manchmal zu einer Entwicklung des Impingement Syndroms.
Das Impingement Syndrom verursacht Schmerzen im Bereich des Schultergelenks die bis zur Hand ausstrahlen können. Wichtig ist, dass Ihre Therapeutin die schmerzhafte Schulter genau untersucht und einen entsprechende Behandlungsplanung erstellt, der sich der allenfalls stark eingeschränkten Gelenkbeweglichkeit widmet, Schmerzen lindert und einen gezielten Muskelaufbau beinhaltet. Die Behandlung des Schulterimpingement kann individuell von einigen Wochen bis mehreren Monate dauern.