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Forschungsprojekt 2010: Qualität und Sicherheit der Arzneimittelanwendung im Spital
Aus den 3 eingereichten Projekten wurden dasjenige von Susanne Nussbaumer (HUG, Genf) mit dem Titel "Evaluation de la contamination chimique lors de la préparation des chimiothérapies: suivi de la contamination de surface et simulation à l'aide d'un marqueur non toxique" ausgewählt.
Kurzbeschreibung des Projekts
Beim ausgewählten Projekt geht es um eine Standortbestimmung der chemischen Kontamination der Produktionsstätten Schweizer Spitäler mit Zytostatika, indem zwei komplementäre Herangehensweisen angewendet werden:
Messung der Oberflächenkontamination von 10 verschiedenen Zytostatika (Cyclophosphamid, Ifosfamid, Gemcitabin, Doxorubicin, Epirubicin, Irinotecan, Methotrexat, Etoposid, Cytarabin und Vincristin) anhand einer LC-MS/MS Methode.
Evaluation der Arbeit der herstellenden Personen anhand einer Simulation mit einer nicht-toxischen Tracer-Substanz (Chinin) und anschliessender Quantifizierung durch Fluorimetrie.
Zur Gewinnung der Wischproben und Chininproben wird zwischen August 2010 und März 2011 eine Kampagne organisiert, an der alle Spitalapotheken der verschiedenen Regionen der Schweiz freiwillig teilnehmen können. Es werden folgende Proben genommen resp. Daten erhoben:
Wischproben der Oberflächen, um die Kontamination mit Zytostatika zu messen.
Simulationstest durch die herstellenden Personen mit einer Tracer-Substanz.
Feststellung technischer Aspekte (Isolatoren vs. Laminar Flow etc.) und organisatorischer Gesichtspunkte, um hinterher eine Korrelation zum Kontaminationsausmass herstellen zu können.