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Krankenkasse Securvita: Homöopathie ist wirksam und reduziert die Gesundheitskosten
Eine im September 2020 veröffentlichte Studie der deutschen Krankenkasse SECURVITA zeigt, dass die Homöopathie eine wirksame und wirtschaftliche Therapierichtung ist.
Dafür wurden die gesundheitsökonomischen Daten von 15’700 Securvitaversicherten, die mindestens 3 Jahre regelmässig in homöopathischer Behandlung waren, ausgewertet und mit der gleichen Anzahl nicht homöopathisch-behandelter Versicherter verglichen.
Die Ergebnisse:
- Homöopathisch behandelte Krebskranke benötigten seltener Antidepressiva.
- Der Bedarf an Schmerzmitteln verringerte sich bei den Krebs- und Mehrfachkranken im Lauf der homöopathischen Behandlung, während er in der Vergleichsgruppe stieg.
- Bei Allergien, Neurodermitis und Asthma zeigte sich ein eindeutiger Vorteil der homöopathischen Behandlungen: Diese Erkrankungen gingen bei Kleinkindern in den ersten drei Lebensjahren zurück, wenn sie in homöopathischer Behandlung waren. Bei der Vergleichsgruppe dagegen wurden sie von Jahr zu Jahr häufiger.
- Die Häufigkeit von Antibiotika-Gaben verringerte sich bei Kindern durch die homöopathische Behandlung. Bei Kleinkindern ab der Geburt war die Antibiotika-Einsparung besonders auffällig: In der Homöopathiegruppe sank die Zahl der Antibiotika-Behandlungen im dreijährigen Untersuchungszeitraum um 17 Prozent, während sie in der Vergleichsgruppe um 74 Prozent anstieg.
- Die Zahl der Krankenhauseinweisungen ging bei Erwachsenen mit Depressionen im Lauf der dreijährigen homöopathischen Behandlung um 10 Prozent zurück. In der Vergleichsgruppe stiegen sie dagegen um fast 33 Prozent an.
- Eine ähnliche Entwicklung zeigte sich bei den Arbeitsunfähigkeitstagen(AU). Die Zahl der AU-Tage, die bei Depressionen üblicherweise groß und deshalb auch wirtschaftlich bedeutsam ist, konnte durch die Homöopathische Behandlung um 16,8 Prozent gesenkt werden, während sie bei der Vergleichsgruppe um 17,3 Prozent in die Höhe ging