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Da Stücke von Brennelementen ausserhalb eines Reaktors gefunden wurden, heisst dies, dass offensichtlich der Deckel eines Druckgefässes abhob und praktisch der Kernbrennstoff mit seiner Radioaktivität nach aussen geblasen wurde. Bei den Videos der ersten Explosion sah man auch deutlich ein scheibenförmiges Objekt (Reaktordeckel?) nach links oben fliegen.
Dieser Vorgang einer nahezu 100%igen Freisetzung erreicht praktisch schon jene von Tschernobyl mit vermuteten (!) 70% Freisetzung. Berücksichtigt man die Freisetzungen aus den weiteren drei zerstörten Reaktoren – einer davon mit Plutonium-Uran-Brennstoff (mit etwa doppelter Radiotoxizität) zu nur 50%, dann ergibt sich eine Freisetzung an wirksamer Radioaktivität von dreimal Tschernobyl zum gegenwärtigen Zeitpunkt.
Beachtet man die Langzeitfreisetzung, die höhere Leistung, den Abbrand und die Verfügbarkeit der Siedewasserreaktoren von Fukushima, so ist von einer 3- bis 5-fachen Menge an unkontrollierbarer Radioaktivität (verglichen mit Tschernobyl) auszugehen.
Grundsätzlich gilt: Man weiss, wie viel Radioaktivität in den havarierten Reaktoren war, man weiss aber nicht, wie viel sich noch drin befindet, da die unkontrolliert freigesetzte Menge durch punktuelle Messungen gar nicht erfasst werden kann. Jede als genau deklarierte Aussage darüber ist werbungsträchtige Spekulation. Amtliche Bewertungen (IAEA), wonach 7% aus Fukushima ausgetreten seien, sind schwachsinniges Kaffeesatz-Lesen mit dem Ziel der fachlichen Volksverdummung.
Freisetzungen bei Unfällen in westlichen Anlagen sind immer kleingeredet worden, um ein Image zu erhalten, oder es wurden gar die Unfälle verschwiegen.
Bei den General-Electric-Siedewasser-Reaktoren von Fukushima sei noch erwähnt, dass das Druckabbausystem (Kondensationskammer) grösste Zweifel an der Funktionsfähigkeit aufwirft.
H.-W. Ga.
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