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Im einstigen Gallien, im heutigen Frankreich, gab es drei große Völker – die Gallier, eigentlich Kelten, denn die Gallier, das war nur eine Wortschöpfung der einstigen Besatzungsmacht aus Rom und die Aquitanier, welche im Südwesten des heutigen Frankreichs lebten und die Belger im Norden. Das heutige Französische als Sprache entstand in der Zeit um 58 v. Chr., wobei alles mit der Eroberung von Gaius Julius Caesar begann, die in Nordgallien begonnen hatte. Caesar brachte das Lateinische ins Land. Heute wird Französisch von Millionen Menschen gesprochen. Außer den Einwohnern Frankreichs sprechen auch noch Menschen in Teilen der Schweiz, in Belgien und in Luxemburg Französisch. Dann gibt es noch die französischen Überseegebiete, die letzten verbliebenen Kolonien.
Sprache des Adels und der Liebe
Im 17. Jahrhundert wurde Französisch zur Sprache des Adels. An allen europäischen Königshöfen wurde statt der eigenen Landessprache Französisch gesprochen. Doch das hielt nicht lange an. Denn mit dem Tod des Sonnenkönigs Ludwig XIV. begann auch der Abstieg der französischen Sprache. Er war es nämlich gewesen, der das Französische auch an die übrigen Königshöfe brachte. Dabei hatte die Ausweitung der französischen Sprache auch den Effekt, dass dank der Koloniesierung von Ländern außerhalb von Frankreich die Sprache über die ganze Welt getragen wurde. Auch in Kanada spricht man heute noch zum Teil Französisch. Doch mussten sich die französisch sprechende Bevölkerung dort mit dem Frieden von Paris den Briten unterordnen und deren Sprache als Landessprache akzeptieren. In Kanada kommt man damit aber recht gut klar. Französisch gilt zudem auch als Sprache der Liebe.