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<h2>SubmittedText<h2><p>Den Bildungsstatistiken lässt sich entnehmen, dass zwischen dem Abschluss der obligatorischen Schulbildung und dem Antritt eines Bildungsgangs auf der Sekundarstufe rund ein Sechstel der Jugendlichen aus den Bildungsstatistiken verschwindet. Ein Teil dieser Jugendlichen gehört zu einer Problemgruppe. Der Bundesrat wird aufgefordert, den eidgenössischen Räten in einem Bericht darzulegen:</p><p>1. was diese Jugendlichen nach Abschluss der obligatorischen Schulbildung und eines allfälligen Zwischenjahres tun;</p><p>2. welches die typischen weiteren Lebensläufe dieser Jugendlichen sind;</p><p>3. wie ein Abbruch der Bildungskarriere nach dem Abschluss der obligatorischen Schulen vermieden werden kann.</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Der Bundesrat ist sich der angesprochenen Problematik bewusst. Allerdings berührt sie auch den Kompetenzbereich der Kantone, weshalb diese bei der Prüfung der Fragen ebenfalls mitwirken sollten. Der Bundesrat wird deshalb zusammen mit der Schweizerischen Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektoren (EDK) die Wahrnehmung dieses Auftrages und das weitere Vorgehen festlegen. In diesem Sinne ist der Bundesrat bereit, das Postulat zur Prüfung entgegenzunehmen.</p><p>In diesem Zusammenhang kann im Übrigen bereits auf das laufende Projekt "Optimierung der Nahtstelle obligatorische Schule - Sekundarstufe II" hingewiesen werden. In den Leitideen des Projekts, die von der EDK gemeinsam mit den Organisationen der Arbeitswelt und Vertretern des Bundes verabschiedet wurden, ist u. a. die Zielsetzung enthalten, bis zum Jahre 2015 den Anteil der Absolventinnen und Absolventen auf der Sekundarstufe II auf 95 Prozent zu steigern sowie denjenigen Jugendlichen, welche dies nötig haben, besondere Unterstützung zukommen zu lassen (s. dazu auch www.nahtstelle-transition.ch.).</p>  Der Bundesrat beantragt die Annahme des Postulates.