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Apple geht offenbar gegen interne Auseinandersetzungen zum Thema Homeoffice vor. Der US-Konzern habe interne Slack-Kanäle geschlossen, in denen Angestellte das Thema debattieren, schreibt eine Journalistin von 'The Verge' via Twitter.
Offiziell verbiete Apple zwar Slack-Kanäle "für Aktivitäten und Hobbies", die nicht direkt mit Projekten in Verbindung stehen. Nur werde das nicht konsequent durchgesetzt, heisst es mit Berufung auf Mitarbeitende.
Verhärtet hat sich die Situation jetzt, weil Apple-Angestellte auch künftig in der Lage sein wollen, im Homeoffice zu arbeiten. Der Konzern allerdings will, dass die Leute grösstenteils zurück in die Büros kehren und unterbindet die Slack-Gespräche darüber.
Andere Tech-Giganten aus dem Silicon Valley wie Google und Facebook sind kulanter und haben ihren Mitarbeitenden mehr Flexibilität zugesprochen.
Apple-Chef Tim Cook kündigte hingegen schon im Juni 2021 an, die Mitarbeiter müssten ab September an ihren Arbeitsplatz zurückkehren. In einem Memo erklärte Cook, dass die Angestellten bis mindestens 2022 an 3 Tagen pro Woche vor Ort sein müssten. Der Konzern betonte, dass die persönliche Zusammenarbeit essenzieller Bestandteil der Unternehmenskultur sei. Das September-Rückkehrdatum ist mittlerweile auf Oktober verschoben worden.
Laut der 'Verge'-Journalistin sind jedoch einige Mitarbeitende nicht mit der Regelung zufrieden. Es soll auch zu Kündigungen gekommen sein. In einer internen Befragung hätten 68% angegeben, dass Apples "mangelnde Standortflexibilität" sie "wahrscheinlich dazu bringen würde, Apple zu verlassen", berichtete das US-Magazin Mitte Juli
mit Berufung auf eine Petition der Angestellten.