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Das im Besitz von Microsoft befindliche Business-Netzwerk teilte am Donnerstag mit, dass ein Bug einige Metriken von Sponsored Content Kampagnen überbewertet hat. Den Advertisern wurde während der Dauer von zwei Jahren zu viel berechnet.
Im August wurden zwei Messprobleme in den Anzeigenprodukten gefunden und behoben. Diese führte zu einer Überbewertung von Video-Views, wie LinkedIn in einem Blogpost berichtet. Wenn ein Clip auf einem iOS Gerät angeschaut wurde und der User dabei das Gerät gedrehte, wurde der View ein zweites Mal gezählt und in den Kampagnenmetriken aufgelistet.
90 Prozent der Kunden wurden weniger als 25 US-Dollar zu viel berechnet, für die betroffenen Kunden ist der finanzielle Umfang also nicht signifikant. Für LinkedIn geht es natürlich um eine bedeutendere Summe – eine genaue Zahl nannte das Unternehmen nicht. LinkedIn setzt sich mit den Kunden nun zwecks Rückerstattung direkt in Verbindung. Ob die Advertiser in Form von Guthaben oder Direktzahlungen entschädigt werden, ist nicht bekannt.
In Zukunft, so LinkedIn, arbeite man mit dem Media Rating Council (MRC) zusammen, um die Metriken zu prüfen. Weiter sollen die Videosysteme in Zusammenarbeit mit dem Messdienstleister Moat (Oracle) verbessert werden.
Zwar ist es ein peinlicher Fehler für das Unternehmen, denn ein Ausrutscher wie dieser kann das Vertrauen der Werbekunden untergraben. Jedoch ist die Krisen-PR des Business-Netzwerks vorbildlich, denn die Kommunikation ist offen und lösungsorientiert. Somit sollte die Plattform einen signifikanten Image-Schaden abwenden können.