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«Ah ha, hush that fuss / Everybody move to the back of the bus!», singsangt André 3000 im Outkast-Track «Rosa Parks».
Rosa Parks wurde 1955 verhaftet, weil sie sich weigerte, ihren Platz im Bus einem Weissen zu überlassen und in den überfüllten Teil ganz nach hinten zu gehen, der für Afroamerikaner vorgesehen war. Ort des Geschehens war Montgomery, Alabama. Damals herrschte in den Südstaaten der USA eine rigorose Rassentrennung mit Schulen, Parkbänken oder Bars für «Whites only» – Parks’ Weigerung war ein mutiges politisches Statement.
Die 42-jährige afroamerikanische Bürgerrechtlerin erhielt in der Folge Support vom noch unbekannten Martin Luther King, der den «Montgomery Bus Boycott» organisierte, und weiteren Aktivisten, die schliesslich vor dem Obersten Gerichtshof erreichten, dass die Segregationspraxis in den Bussen als verfassungswidrig taxiert wurde und eingestellt werden musste. Heute vor neun Jahren starb Rosa Louise Parks in Detroit.
Autor und Musiker Jürg Odermatt präsentiert Ihnen regelmässig den Song zum Tag. Also lehnen Sie sich zurück, hören Sie zu, entdecken Sie Neues und entdecken Sie vor allem Altes wieder!
Am Ursprung stand Verstrahlung: Durch einen US-Atomwaffentest auf dem Bikini-Atoll wurde die Besatzung des 140 Kilometer entfernt vorbeifahrenden japanischen Fischkutters «Glücklicher Drache V» im Frühling 1954 radioaktiv verseucht. Dies aktivierte im Filmproduzenten Tomoyuki Tanaka die Idee, das nationale Trauma Japans nach den Abwürfen der Atombomben über Hiroshima und Nagasaki in einem Film zu verarbeiten.
Unter der Regie von Ishiro Honda und der Aufsicht des genialen …