Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03374.jsonl.gz/2664

Hauptredebeiträge: Warum müssen sich Unternehmen mit psychosozialen Risiken auseinandersetzen?
Johannes Siegrist – Universität Düsseldorf (Deutschland)
J. Siegrist ist Professor für Medizinische Soziologie an der
Medizinischen Fakultät der Universität Düsseldorf und Direktor des
dortigen Instituts für Public Health. Er forscht zu modernen
Arbeitsbedingungen, Stress und seine Auswirkungen auf die Gesundheit und
hat das sogenannte «Modell der Gratifikationskrise» entwickelt, das als
wichtige Referenz für die Analyse des Verhältnisses von Arbeit und
Gesundheit gilt. Wo endet die Begleitung von konkreten Massnahmen durch
staatliche Stellen?
Loïc Lerouge – Centre national de la recherche scientifique (CNRS, Frankreich)
Als Forscher am CNRS auf den Gebieten Arbeitsrecht, Sozialversicherung
und Gesundheit ist er Autor zahlreicher Schriften zum Internationalen
und Vergleichenden Sozialrecht und Publikationen über psychosoziale
Risiken am Arbeitsplatz. Die Komplexität und Vielschichtigkeit
psychosozialer Risiken konfrontiert die Rechtsprechung mit einer Reihe
von Fragen. Ziel ist es, einen juristischen Blick auf das Verhältnis
zwischen den Pflichten des Arbeitgebers zur Prävention von Risiken am
Arbeitsplatz und seiner Pflicht zur Prävention von psychosozialen
Risiken zu werfen. Runder Tisch: Aus welchen Erfahrungen kann die
schweizerische Praxis lernen?
Wie geht das Management in der Schweiz mit psychosozialen Risiken um?
Redebeiträge von jeweils
einem Referierenden aus einem Grossunternehmen und einem
mittelständischen Unternehmen Wie geht das Recht mit psychosozialen
Risiken um?
Redebeiträge eines
Juristen und eines Arbeitsinspektors
Runder Tisch: Aus welchen konkreten
Erfahrungen können die Akteure lernen?