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Oleg ist Invalide und hat keine Verwandten, die ihn unterstützen könnten. Der Mann lebt im Dorf Mostowoe, das im Süden der Ukraine liegt. Früher arbeitete er als Traktorfahrer und konnte sich selbst und seine Eltern mit allen wichtigen Dingen versorgen. Eine Unachtsamkeit kostete ihn fast das Leben und hat alle seine Pläne für die Zukunft zunichte gemacht. Oleg hat mit einer Klinge die Hornhaut auf seinen Fusssohlen abgeschnitten und in der Eile vergessen, die Haut mit einer medizinischen Lösung, die die entstehenden Keime abtötet, zu desinfizieren. Dadurch bildete sich in seinem Körper eine Infektion und es entstanden auf seinen Füssen Fisteln, die eine Blutvergiftung und Gangräne (Geschwüre) verursachten. Um das Leben nicht zu riskieren, musste Oleg eine Operation überstehen, in deren Verlauf seine Beine bis zum Knie wegamputiert wurden. Die Beinstümpfe heilten nicht, sondern eiterten und der Behinderte bekam unaufhörliche Schmerzen. Danach folgte eine weitere Amputation der Beine bis über das Knie. Nach dem Tod der Eltern blieb Herr Metz ganz alleine. Nun bekommt er eine geringe Invalidenrente, die kaum für die wichtigsten und aktuellsten Bedürfnisse ausreicht. Er wandte sich an die Wohltäter aus der Schweiz mit dem Bittgesuch, ihm eine Spende für die Nahrung und für eine mehr oder weniger erträgliche Existenz zu leisten.
Die von den Wohltätern überwiesenen Mittel wurden für die Besorgung der Kohle und des Brennholzes ausgegeben. Herr Metz lebt in einem Privathaus ohne Zentralheizung und dank der Spende der Schweizer Bürger friert er nicht. Der Mann erwarb auch Medikamente gegen Blutdruckschwankungen. Dafür äussert Oleg seine grosse Dankbarkeit.