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Geschäftsmodell «Räderhotel 2.0»: Eine Analyse des aktuellen Geschäftsmodells und Vorschläge für Verbesserungen und zusätzliche Einnahmequellen
Ein Schweizer Anbieter für Logistikaufgaben im Automobilbereich und Zulieferungsdienst sucht nach Unterstützung bei den Studierenden der Fachhochschule Nordwestschweiz, um bei der Umsetzung einer neuen Strategie als Antwort auf die dringend notwendige Änderung des Geschäftsmodells zu helfen.
Manuel Weber & Vuk Trajkovic, 2023
Art der Arbeit Bachelor Thesis
Auftraggebende Ein Schweizer Anbieter für Logistikaufgaben im Automobilbereich und Zulieferungsdienst
Betreuende Dozierende Meyer, Rolf
Keywords Geschäftsmodell-Innovation, Räderhotel, Logistik, Automobilbranche
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Was früher als zusätzliche Dienstleistung angesehen wurde, hat sich zu einem eigenständigen Geschäftsfeld entwickelt. Das Unternehmen bietet eine einfache und effiziente Lösung an, die von der Anlieferung und dem Transport bis zur Reinigung der Räder reicht. Die Lagerkapazitäten des Räderhotels sind ausgelastet. Trotz eines breiten Dienstleistungsangebots weist das Unternehmen zum Jahresende ein negatives Betriebsergebnis aus. Diese Arbeit zielt darauf ab, das Geschäftsmodell zu analysieren und anzupassen, um Strategien für ein positives Jahresergebnis zu entwickeln.
Es werden drei Kernfragen durch diese Arbeit beantwortet. Basierend auf einer Literaturrecherche werden verschiedene Methoden und Modelle angewendet. Das Geschäftsmodell wird mit dem “7-Schlüssel-Modell” analysiert, um die Stärken und Schwächen zu ermitteln. Eine Preissimulation und eine Kostenstrukturanalyse werden entwickelt, um Verbesserungsvorschläge für die Preise und Rabatte zu evaluieren. Nebenbei werden potenzielle Nebengeschäfte identifiziert, die Einnahmen generieren können, durch eine qualitative Befragung von Räderhotel-Kunden.
Das Unternehmen ist in der Lage, ihre Betriebskosten durch strategische Veränderungen erheblich zu senken. Unter vernünftigen Annahmen zeigen die Berechnungen, dass das Räderhotel eine erhebliche Kostenreduktion erreichen kann. Die Aufnahme zusätzlicher Dienstleistungen kann zwar das betriebliche Umfeld erschweren und von den Kernaufgaben ablenken, es ermöglicht aber auch die Abhängigkeit von Zulieferern zu verringern und damit die betriebliche Anpassungsfähigkeit zu verbessern. Als Geschäftserweiterung kann die Einführung eines One-Stop-Shop-Konzepts durchaus vorteilhaft sein. Entscheidend ist, wie sich das Unternehmen die zukünftige Vermarktung ihrer Dienstleistungen und die strategische Planung ihrer Produkte vorstellt. Das One-Stop-Shop-Konzept kann mehrere Vorteile bieten, wenn es darum geht, den Vertrieb von Produkten und Dienstleistungen langfristig zu verbessern und optimieren. Die vorgeschlagenen nächste Schritte sind: Überarbeitung der Preise und Rabatte, der Marketingstrategie, der Transport- und Personalstrategie, Einführung des neues RH-Tools und Erweiterung des Dienstleistungsangebotes.
Studiengang: Betriebsökonomie (Bachelor)
Vertraulichkeit: vertraulich