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An der Rue de Lausanne 96, in Genf, befindet sich ein Schloss, eingeklemmt in der Strasse und umgeben von grossen Gebäuden. Hier ist seine Geschichte:
In 1642 erwarb Marc Rozet, Rechtsberater der Stadt Genf, von Isaac Gaille ein Stück Land, auf dem er gegen 1650 ein Schloss bauen liess, dem er seinen Namen gab: das Rozet-Schloss. Am 5. Juli 1680 fand ein prächtiges Fest dort zu Ehren des neuen französischen Staatsangehörigen, M.Roland Dupré, ein Gesandter von Ludwig XIV, statt. Seit diesem Zeitpunkt war das Schloss bekannt für seine Pracht.
Zu dieser Zeit gab es dort kein anderes bemerkenswertes Land am Rand des Sees. Der Sohn von Marc Rozet, Marc Rozet, musste nach und nach das Gelände und schliesslich auch das Schloss in 1712 veräussern. Er starb in Armut.
In 1712
In 1719 vom Kirchturm von Saint Pierre aus von Robert Gardelle. Das Schloss Banquet ist mit seinen Türmchen sichtbar. Details darunter:
Am 19. November 1712 wurde das Schloss von Etienne Banquet gekauft. In 1713 wurde aus dem Schloss zum Schloss Banquet. Etienne Banquet kaufte zudem noch die Territorien zwischen dem Schloss und dem See.
Beim Tod von Etienne in 1732 folgte sein Sohn, der später Bankier in Paris wurde, als Eigentümer von Schloss Banquet. In 1737 heiratete er Elisabeth Chabbert, die 14 Monate später im Alter von 20 Jahren starb. Etienne heiratete nie wieder. In 1794 besetzten das Schloss und die Territorien eine Fläche von 66.5 Posen.
Am 8. September 1797 starb Pierre Banquet und hinterliess es den drei Töchtern seines Bruders, Jacques Banquet: Frau Mallet, Frau Pache und Frau Baraban.
Am 5. April 1798 verkauften die Schwestern Mallet und Baraban ihren Anteil an die zwei Töchter von Frau Pache: Elisabeth und Françoise.
Diese zwei Fräulein Pache, von denen eines blind war, lebten lange Zeit am Schloss Banquet. Am 22. Juli starb Elisabeth Pache und benannte ihre Schwester, Françoise, und ihren Bruder, Jean-Pierre Louis Pache de Montguyon, als ihre Erben. Diese beiden Personen hinterliessen das Eigentum ihrer eigenen Tochter, Françoise Forget.
Am 9. Juni 1816 starb Françoise Pache, und hinterliess Frl. Forget eine Summe von 24' 000 Franken und verschiedene Gegenstände. Ihr Bruder wurde zum universellen Erben. Von 1816 bis 1829 lebte Herr Pache am Schloss mit Frl. Forget, seine Adoptivtochter. Er starb in 1829 im Alter von 92 Jahren. In seinem Testament hinterliess er Françoise Forget das Eigentum.
Sie heiratete in 1836 ihren Freund Pierre Lecointe, der kurz danach starb, dann in 1841 heiratete sie Henri Louis Maunoir, mit dem sie 12 Jahre am Schloss Banquet lebte. Sie starb am 6. April 1865, im Alter von 79 Jahren. Ihr Neffe Louis Ferdinand Forget-Cramer (1835-1903) wurde der Erbe. Im Jahre 1903 gelangte der Grosssteil des Gebiets an seinem Sohn, dem Bankier Charles Edouard Forget-Dunant (1869-1939). Seine Tochter, Alice Forget, Ehefrau von Arnold Pictet baute eine grosse Villa im Nordosten des Eigentums.
In 1939 wurde das Schloss vermietet. 1946 wurde es an die allgemeine Überwachungsgesellschaft verkauft.
In 1953 ging es an die Immobiliengesellschaft Park Mon-Repos, die den Rest des Gebiets aufteilte.
In 1978 wurde das Schloss der Hauptsitz der Gesellschaft Alesia, die die Fassaden und das Innere restaurierte. Das Schloss wurde in Miet-Büros umgewandelt.
Bibliographie