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Deontay Wilder wird als erster Amerikaner seit 2007 Schwergewichts-Weltmeister eines der grossen Boxverbände. Er gewinnt in Las Vegas den WM-Kampf der WBC gegen Bermane Stiverne nach Punkten.
Deontay Wilder lag nach zwölf einseitigen Runden bei allen drei Punktrichtern deutlich vorne (118:109, 119:108, 120:107). Für den 29-Jährigen aus dem Bundesstaat Alabama war es im 33. Profikampf der 33. Sieg - allerdings der erste, bei dem er über die volle Distanz gehen musste. Seit Shannon Briggs (WBO-Weltmeister von November 2006 bis Juni 2007) hatte kein US-Boxer mehr einen Weltmeister-Gürtel im Schwergewicht sein Eigen nennen dürfen.
Der 36-jährige Kanadier Bermane Stiverne hatte den WBC-Titel nach dem Rücktritt des langjährigen Weltmeisters Witali Klitschko im Mai 2014 übernommen. Dessen Bruder Wladimir ist aktuell Weltmeister der übrigen vier grossen Verbände (WBA, IBF, WBO und IBO). Wladimir Klitschko wird seinen Titel am 25. April in New York gegen einen noch nicht bekannten Gegner verteidigen. (pre/si)
Die 17-jährige Ostschweizerin Belinda Bencic (WTA 71) ist in der 3. Runde des Turniers von Wimbledon ausgeschieden. Bencic verlor gegen die Weltnummer 3 Simona Halep in 70 Minuten 4:6, 1:6. Sie war erstmals bei einem Grand-Slam-Turnier so weit gekommen. (si)