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Details Schokoladenmassage
Wirkung des Kakaos
Die entspannende Wirkung der Schokoladenmassage ist vor allem den anregenden Substanzen aus der Kakaobohne zuzurechnen. Enthalten sind Alkaloide, wie das mit dem Koffein verwandte Theobromin sowie Proteine, Vitamine, Kohlenhydrate und Fette. Abgerundet wird die positive Wirkung der Schokolade von wertvollen Mineralstoffen und Flavonoiden, die unsere Blutgefässe schützen. Kakaobutter kombiniert mit pflegenden Bestandteilen ist übrigens ein guter Tipp bei trockener Haut!
Der Kakaobaum
Der zu den Malvengewächsen gehörende Kakaobaum kann Höhen von bis zu 15 Metern erreichen, auf Plantagen wird er allerdings auf nur rund vier Meter gekürzt. Die Kakaofrucht enthält das Fruchtfleisch sowie etwa 20 bis 60 Samen, die noch weissen Kakaobohnen. Nach der Ernte werden die Bohnen fermentiert, getrocknet und schliesslich verschifft. In Europa wird die Kakaobohne vorwiegend zur Herstellung des beliebten Getränks und der köstlichen Schokolade verwendet.
Die Geschichte der Schokolade
Schon die Olmeken kannten etwa 1.000 vor Christus die Kakaobohne. Für das mesoamerikanische Volk war die Pflanze ein wichtiger Bestandteil des täglichen Lebens. Durch regen Handel mit den benachbarten Völkern gelangte der Kakao zu den Mayas. Ausgrabungen in Gräbern brachten Gefässe, die der Lagerung der Bohne dienten, ans Licht. Es wird angenommen, dass die Mayas den Kakao in Form eines Getränks, angereichert mit Pfeffer oder Chili, zu sich nahmen. Bei den Mayas und später auch bei den Azteken war die kostbare Bohne ausschliesslich dem Adel vorbehalten. Letztere erkannten die pflegende Wirkung der Kakaobutter und stellten erste Cremes her. Eventuell konnte der eine oder andere Fürst sogar eine Massage mit Schokolade geniessen.
Als erster Europäer berichtete Christoph Columbus von der Kakaobohne, die auf einem Markt als Zahlungsmittel diente. Nur wenige Jahre später unterwarfen die Spanier unter Cortés das Aztekenreich und erkannten den Wert der kostbaren Bohne. Der Eroberer brachte schliesslich die „Xoxolatl“ nach Spanien. Dort konnte man dem Getränk erst nichts abgewinnen, bis man es mit Zucker und Vanille mischte, was den Siegeszug des Kakaos in Europa einläutete.
In den europäischen Kolonien Mittel- und Südamerikas wurde der Anbau der Kakaobohne rasch vorangetrieben. Es entstanden riesige Plantagen, die unter Einsatz von Sklaven betrieben wurden. Später erreichte die Kakaopflanze auch die Kolonien in der Karibik, dem Golf von Guinea, Südostasien und Afrika.
Schokolade blieb bis ins 19. Jahrhundert ein Luxusgut, das den Reichen vorbehalten war. Mit der industriellen Revolution wurden auch Maschinen zur Verarbeitung der Kakaobohne erfunden und so hielt der Kakao Einzug in die einfachen Haushalte. Zu jener Zeit wurde eine Reihe von Schokoladenfabriken gegründet, die zum Teil heute noch bestehen. Der Durchbruch der Schokolade erfolgte 1848, als eine englische Firma die erste essbare Variante auf den Markt brachte.
Heute ist die Schokolade ein fixer Bestandteil unseres Lebens. Köstliche Kreationen in allen Formen versüssen unseren Alltag ebenso wie die wunderbar entspannende Massage mit Schokolade.