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Das denkmalgeschützte Tramdepot in Oerlikon wurde in den 1930-er Jahren vom damaligen Stadtbaumeister und Architekten Hermann Herter erbaut. Siebzig Jahre später wurden zusätzliche Tram-Abstellplätze an zentraler Lage notwendig. Die Oblichter wurden im Erweiterungsbau übernommen und zeichnen sich am Rand der strengen und fensterlosen Fassade ab. Kein sichtbarer Dachabschluss und die einschalige Bauweise unterstützen das Bestreben nach einem möglichst einfachen Ausdruck.
Das Englischviertel-Quartier ist geprägt durch eine mehrheitlich offene Bauweise des späten 19. Jahrhunderts. Die Wohnhäuser haben überwiegend repräsentativen Charakter und - dank der hofseitigen Zugänge ruhige - fast einheitliche Strassenfassaden. Das Thema der Manufaktur wird mit einer zeitgemässen Nutzung neu interpretiert: die Anlage besteht aus einem Hauptbau und einem kleinen Hofbau. Dieser wird von der nebenan liegenden Kindertagesstätte als Bastelwerkstatt genutzt.
Die 4 Baukörper werden sind auf einem grossflächigen Sockel leicht versetzt angeordnet, so dass eine halbprivate, räumliche Fassung entsteht. Zwei markant ausgebildete Durchgänge queren das Areal. Die Längsfassaden bestehen aus Loggia-Schichten. Klassisch strukturierte Grundrisse: Wohnen im Westen, Schlafen im Osten, dazwischen eine dienende Schicht mit Bädern, Treppenhäusern. Die Balkone werden als Innenräume interpretiert, Kästen an den Aussenkanten der Balkone bilden die räumlichen Abschlüsse.
Neubau der Verwaltung der Verkehrsbetriebe Biel, Neubau eines Werkstattkörpers in die geschützte Giebelhalle, Sanierung der Giebelhalle. Standort: An einer der wichtigsten Einfallsachsen, von Osten her kommend an der Bözingenstrasse. Die karge Fassade nimmt sich in ihrer Detailierung weitmöglichst zurück, damit die Giebelhalle zur Geltung kommt. Ein einziges, langes Fenster lässt den Verkehr vorbeigleiten. Pausen- und Schulungsraum werden über je ein Atrium belichtet.