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The Other Battlefield - Construction and Representation of the Pakistani Military ‚Self‘ in the Field of Military Autobiographical Narrative Production
|Verantwortlicher||Dr. des. Manuel Ueberax|
|Trägerschaft||Institut für Islamwissenschaft und Neuere Orientalische Phililogie|
|Betreuung||Prof. Dr. Reinhard Schulze|
|Finanzierung||Schweizerischer Nationalfonds|
- Diese Studie trägt zum Verständnis der pakistanischen Militärs als soziale und symbolische Agenten bei, indem sie autobiographische Erzählungen analysiert, die von 1960 bis 2010 sowohl auf Englisch als auch auf Urdu veröffentlicht wurden. Militärische autobiographische Erzählungen werden als Produkte einer kulturellen Praxis verstanden, bei der die Offiziere ihr "Selbst" und ihre Rolle in der Geschichte in einem kommunikativen Prozess verhandeln. Durch die Praxis, historische Selbstnarrative zu schreiben, engagieren sich die Offiziere als Kulturproduzenten und beanspruchen einen Teil der Geschichtsschreibung Pakistans. Die Analyse der Texte hat gezeigt, dass die Offiziere ihr "Selbst" hauptsächlich in Bezug auf die Teilung des Subkontinents 1947 und die Abspaltung Bangladeschs 1971, die allgemein als Tragödie bezeichnet wird, aushandeln. Die Repräsentation des pakistanischen militärischen "Selbst" ist mit der Identifikation und Aushandlung von beruflichen, religiösen, nationalen, ethnischen und sprachlichen Kategorien verbunden und wird am deutlichsten durch die Kategorien Soldat, Pakistani und Muslim zum Ausdruck gebracht. Die Forschung untersucht also zwei Dimensionen, die miteinander verbunden sind: die erste bezieht sich auf die Selbstdarstellung der Offiziere in ihren autobiographischen Erzählungen und die zweite auf die Art der Geschichtsschreibung oder historischen Interpretation, die die Offiziere vorbringen.