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Bis vor einigen Jahrhunderten wurden alle Textilien aus handgesponnenen Garnen und sogar ohne Hilfe eines Spinnrades hergestellt. Ein gesponnener Faden entsteht, wenn lose Fasern aus einer Menge gezogen werden, wobei sie parallel neben-einander liegen und sich überlappen. Danach werden Sie umeinander gedreht (spinnen); das gibt dem Faden Stärke; wenn am Faden gezogen wird, “verdichten” die Fasern sich innen im Faden und halten sich so fest.
Wenn die Fasern auseinander gezogen und gesponnen werden, liegt es nahe, den fertigen Faden auf eine Spule zu wickeln. Durch die Spulendrehung wird die Drehbewegung auf die aufs neue ausgezogenen Fasern übertragen. Dies ist das Prinzip einer Handspindel.
Ein großer Fortschritt im Vergleich zur Handspindel ist das Spinnen am Spinnrad. Am Spinnrad wird die Drehbewegung der Spule "endlos", was zum schnelleren und effizienterem Spinnen dient.