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Das Wichtigste in Kürze
- Die US-Notenbankerin Michelle W. Bowman sorgt sich um die kleinen Unternehmen.
- Das Federal Reserve hätte ihrer Meinung nach viele Pleiten verhindern können.
Die schneller als erwartete Erholung der US-Wirtschaft wird nach Ansicht Michelle W. Bowman, der Bankerin des Federal Reserve System, möglicherweise eine massive Pleite von kleinen Unternehmen im ganzen Land nicht verhindern können.
«Der finanzielle Druck auf viele kleine Unternehmen bleibt gross. Ich bin besorgt, dass eine wachsende Zahl von kleinen Betrieben bereits dauerhaft schliessen musste.» Das sagte Bowman beim einem Wirtschaftstreffen in Oklahoma am Montag.
Federal Reserve System unterstützte fiskalische Hilfen
Viele Banken hätten ihr gesagt, «dass das Paycheck Protection Program (PPP diesen finanziellen Druck nur aufgeschoben, aber nicht beseitigt haben.»
Das Federal Reserve System sah die Beschränkungen zur Eindämmung des Coronavirus als den einzigen sicheren Weg zur wirtschaftlichen Erholung. Die US-Notenbank hatte fiskalische Hilfen wie das PPP sowie Kredite an kleine Unternehmen unterstützt.
Nach Bowmans Ansicht seien die Beschränkungen aber mit einem zu hohen Preis bezahlt worden. «Diese Restriktionen mögen hilfreich gewesen sein, um die Pandemie einzudämmen. Aber sie scheinen die Möglichkeiten für kleinere Firmen, ihre Einnahmequellen aufrechtzuerhalten, unverhältnismässig stark beeinträchtigt zu haben. Das hat zu einem erheblichen Druck auf den Cashflow geführt», sagte Bowman.
Das PPP hatte ursprünglich ein Volumen von 660 Milliarden Dollar und wurde anfangs stark nachgefragt. Es soll kleinere und mittlere Firmen in der Krise unterstützen, so dass die Unternehmen ihr Personal halten können.