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"Sind Pop-ups schlecht für SEO?" und "Wie geht Google mit Pop-ups um?" Wir erklären dir, welche Arten von Pop-ups sich negativ auf deine SEO auswirken und wie du Pop-ups nutzt, um Besucher in Kunden zu verwandeln, ohne das Risiko einer Abstrafung durch Google zu riskieren.
Pop-ups sind sehr effektiv, um beeindruckende Konversionsraten zu erzielen. Wie du bereits weisst, ist es schwierig, die Aufmerksamkeit eines Besuchers zu bekommen, wenn er auf deine Webseite kommt. Hier können Pop-ups mit klaren Calls-to-Action und einem guten Design Wunder wirken, denn ihre Konversionsrate ist bis zu dreimal höher als bei traditionellen Calls-to-Action.
Warum ist das so? Pop-ups bieten ein paar einzigartige Vorteile:
Vorteile von Pop-ups
Sie sind sichtbar. Sie können leicht segmentiert werden, basierend auf dem Profil des Besuchers. Ihr Timing kann an das Verhalten des Besuchers angepasst werden. Ihr Design ist in der Regel auffällig, was die Aufmerksamkeit des Besuchers fesselt und die Verweildauer auf deiner Website verlängert und damit die Wahrscheinlichkeit einer Conversion erhöht.
Nachteile von Pop-ups
Obwohl Pop-ups, die den Bildschirm beherrschen, ein höheres Engagement erzielen, können sie aber auch das gesamte Nutzererlebnis auf einer Website beeinträchtigen und vom Besucher sogar als störend empfunden werden. Es ist also äusserste Vorsicht geboten, was die Anzeigedauer und die Art und Weise angeht, wie du den Website-Besuchern Pop-ups zeigst.
Seit 2016 bestraft Google Webseiten mit "aufdringlichen Interstitials". Das bedeutet im Grunde, dass ein Pop-up, das die User Experience (UX) eines Users auf einer Website unterbricht, um seine Aufmerksamkeit auf die Werbebotschaft zu lenken einen negativen Einfluss auf deine Google-Rankings haben wird. Konkret straft Google mobile Pop-ups ab, die direkt auf der Landing Page angezeigt werden, nachdem man von der Suchmaschine weitergeleitet wird und die den Hauptinhalt abdecken. Keine Sorge, das heisst jetzt nicht, dass du dich auf immer und ewig von Pop-ups verabschieden musst. Abgestraft werden nicht Pop-ups, die auf Desktops und Tablets angezeigt werden, kleinere Pop-ups, die einen angemessenen Teil des Bildschirms nutzen oder Interstitials, die als Antwort auf eine rechtliche Verpflichtung erscheinen, wie z.B. für die Cookie-Nutzung oder für die Altersverifizierung. Und natürlich auch nicht Pop-ups, die nicht sofort erscheinen.
Aufdringliche Interstitials
Google bestraft aufdringliche Interstitials, weil sie schwer zu schliessen sind, die Nutzererfahrung auf der Website reduzieren und spammig erscheinen. Da der Fokus der Indexierung auf mobilen Plattformen liegt, wird eine Website, die mit Interstitials gespickt ist, dein Ranking auf den Suchmaschinenergebnisseiten (SERP) beeinflussen.
Aufdringliche Interstitials enthalten oft einen grossen Teil des Inhalts einer Webseite. Sie erscheinen, bevor Nutzer auf den Inhalt der Webseite zugreifen können.
Wie interagieren Pop-ups mit SEO-Ranking-Faktoren?
Pop-ups sind Onsite-Elemente, die unterschiedliche Auswirkungen auf die User Experience haben. Lass uns einen Blick auf die verschiedenen Pop-up-Typen werfen und wie sie mit den SEO-Ranking-Faktoren interagieren.
Overlay Pop-ups
Overlay-Pop-ups werden im selben Browserfenster geöffnet und über den Seiteninhalt gelegt. Overlays können zur Steigerung der Conversions und des Besucher-Engagements genutzt werden. Wenn sie richtig implementiert werden, sind diese Pop-ups durchaus SEO-freundlich und grossartig für mobile Benachrichtigungen. Overlay Pop-ups sind gut für die Anzeige von wichtigen Nachrichten, effektiv beim E-Mail-Capturing, und erzeugen Aufmerksamkeit, sofern sie relevante Inhalte enthalten.
Modal Pop-ups
Modal Pop-ups sind den Overlay-Pop-ups sehr ähnlich. Der Unterschied ist, dass Modal Pop-ups für notwendige Aktionen wie Benachrichtigungen und Anmeldefenster verwendet werden. Unternehmen bevorzugen sie sehr, weil diese Benachrichtigungen oder Aktionen für die Nutzererfahrung wichtig sind. Sie sind SEO-freundlich, unsichtbar für Website-Besucher, generieren Klicks für attraktive Angebote und sind sehr effektiv, falls du E-Mail-Adressen für eine Mailingliste sammeln willst.
New Window Pop-ups
Diese Pop-ups werden ausserhalb des Hauptbrowserfensters der Website angezeigt. Google und andere Suchmaschinen mögen keine New Window Pop-ups. Tatsächlich wird diese Art Pop-up meist von spammigen Websites verwendet. New Window Pop-ups beeinträchtigen die Benutzererfahrung, die Einfachheit der Website-Navigation und sind schwer zuschliessen.
Interstitial Pop-ups
Diese Pop-ups verdecken den Seiteninhalt und erfordern eine vorgegebene Wartezeit, bevor ein Besucher den Inhalt der Website erreichen kann. Du hast wahrscheinlich noch nie ein interstitielles Pop-up auf hochrangigen Webseiten gesehen, weil sie das Kundenengagement verringern, obwohl sie genau das Gegenteil bewirken sollen. Sie verringern das Nutzererlebnis und bergen das Risiko in den SERP-Rankings abgestraft zu werden.
Vermeide also "neue Fenster-Pop-ups" und "interstitielle Pop-ups" und setze stattdessen auf "Overlay-Pop-ups" und "modale Pop-ups".
Wie kann man die Vorteile von Pop-ups nutzen, ohne die SEO ungünstig zu beeinflussen?
1. Füge deinem Pop-up einen einfach zu bedienenden und eindeutigen Schliessen-Button hinzu.
2. Vermeide die Verwendung von Pop-ups oder Interstitials, die einen Grossteil des Hauptinhaltsdeiner Website beinhalten. 20%-30% des Bildschirms sind ein guter Wert.
3. Zeige Sidebar-, Lightbox-, Vollbild- und Floating-Pop-ups an, die attraktiv und prominent sind und die Besucher nicht verärgern.
4. Bestimme den Zeitpunkt der Anzeige eines Pop-ups im Voraus. Lass deine Besucher durch den Inhalt der Website gehen und sogar auf ein Website-Element klicken, bevor ein Pop-up erscheint.
5. Stelle sicher, dass deine Pop-ups keinen negativen Einfluss auf die Ladezeit deiner Website haben.
6. Schaue dir die Traffic-Quelle an, von der dein Besucher kommt, und zeige dann Pop-ups entsprechend der Eigenschaften der Quelle und deiner Geschäftsziele an.
7. Mache den Pop-up-Inhalt einfach, attraktiv und relevant. Gib die gewünschte Aktion deines Unternehmens kurz auf dem Display an.
8. Biete etwas Wertvolles an, um deine Besucher dazu zu bringen, nach dem Schliessen des Pop-ups weiter auf der Website zu stöbern oder sogar zum Klicken auf das Pop-up zu ermutigen. Du kannst etwas wie ein kostenloses eBook für Conversion Rate Optimization Guide anbieten, um E-Mail-Adressen von Interessenten zu sammeln.
Googles Ziel ist es immer, die User-Experience zu verbessern. Pop-ups, die sich also negativ auf die Bounce-Rate, Exit-Rate und sogar die Time-on-Site einer Website auswirken, werden von Google registriert und die Website abgestraft. Verwende Pop-ups aber optimiere sie und halte dich an unsere Best Practices. Wenn du mehr über das Thema erfahren willst, dann kontaktiere uns jetzt!