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Weltmeister Lewis Hamilton feierte im Grand Prix von Italien einen souveränen Start-Ziel-Sieg - doch wegen zu tiefem Reifendruck am linken Hinterpneu musste der 30-jährige Brite fast drei Stunden um seinen 40. Triumph zittern.
Der 30-jährige Brite fuhr im Grand Prix von Italien nach seiner 49. Pole-Position, der elften im zwölften Saisonrennen, in seinem 160. WM-Rennen einen nur von den FIA-Rennkommissären gefährdeten Start-Ziel-Sieg heraus und baute die WM-Führung um 25 auf nun 53 Punkte gegenüber Rosberg aus (252:199). Der Deutsche blieb beim Europa-Finale in diesem Sprintrennen nach 51 von 53 Runden an dritter Stelle liegend mit Feuer im Heck stehen.
Noch während der Siegerehrung kündigte die Rennleitung eine Untersuchung an, ob beide Mercedes und beide Ferrari mit zu wenig Luftdruck in den Reifen gestartet sind. Bei Ferrari gabs schon rasch Entwarnung, doch Sieger Hamilton musste bis um 18 Uhr zittern. Nach fast dreistündigen Beratungen und Anhörungen entschieden die Rennkommissäre, Mercedes für den Wert von 0,3 psi zu geringem Reifendruck nicht zu bestrafen.
Zweiter wurde in seinem ersten «Heimrennen» für Ferrari der Deutsche Sebastian Vettel mit schon 25 Sekunden Rückstand vor dem Williams-Mercedes-Duo mit Felipe Massa und Valtteri Bottas, die schon fast 50 Sekunden verloren und am Ende im Kampf um den letzten Podestplatz nur durch 0,3 Sekunden getrennt waren.
Vettels Teamkollege Kimi Räikkönen, der erstmals seit April 2013 in China (auf Lotus) als Zweiter aus der ersten Reihe losfahren konnte, blieb am Start stehen und beendete seine Aufholjagd vom letzten Rang aus auf Platz 5.
Sauber-Fahrer Marcus Ericsson fuhr wie in den letzten beiden Rennen, in denen er jeweils Zehnter geworden war, wieder in die Punkteränge und wurde Neunter, nachdem er in der letzten Runde noch von Daniel Ricciardo im Red Bull-Renault überholt worden ist. Teamkollege Felipe Nasr musste schon nach einer Runde unplanmässig an die Box und klassierte sich schliesslich im 13. Rang. (pre/si/cma)
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