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Innerhalb eines Unternehmens erfordert eine Produktionstätigkeit den kombinierten Einsatz von Faktoren wie Maschinen, Gebäude, Energie oder Arbeitskraft. Die Arbeitsproduktivität misst dabei die Effizienz, mit der die personellen Ressourcen im Produktionsprozess eingesetzt werden, und wird durch den technischen Fortschritt, das ökonomische Kapital, die natürlichen Ressourcen und das Humankapital bestimmt. Die Wichtigkeit der Arbeitsproduktivität für die Schaffung und Sicherung von materieller Wohlfahrt ist darin sichtbar, dass sie in enger Verbindung mit dem Einkommen, dem langfristigen Wirtschaftswachstum und der langfristigen Wettbewerbsfähigkeit steht.
Die Arbeitsproduktivität kann sowohl für die Gesamtwirtschaft wie auch für bestimmte Wirtschaftszweige berechnet werden, welche unter dem Begriff „Businesssektor“ zusammengefasst werden. Der Businesssektor entspricht dabei der Gesamtheit der Wirtschaftsakteure, die auf dem Wirtschaftsgebiet eines Landes tätig sind, sich profitorientiert verhalten und die Umsetzung von Strategien zur Erhöhung ihrer Rentabilität verfolgen. Im Gegensatz zur Gesamtwirtschaft schliesst der Businesssektor die Wertschöpfung der öffentlichen Verwaltung und diejenige der privaten Organisationen ohne Erwerbszweck (POoE) aus.
Die Daten zur Arbeitsproduktivität für das Jahr 2020 stammen aus den experimentellen Statistiken des BFS (siehe auch unter Methodologie).