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Eine 9.000 Jahre alte Höhlenmalerei in Spanien zeigt die Honigernte. Seitdem wird das süsse Gold von Kulturen auf der ganzen Welt als Nahrungsmittel oder auch als Medizin verwendet.
Der Honig ist ein Naturprodukt, welches von Bienen hergestellt wird - einem der wichtigsten Tiere unseres Planeten. Honigbienen besuchen in ihrem Leben Millionen von Blüten, um die Bestäubung der Pflanzen zu ermöglichen und Nektar zu sammeln, den sie zum Bienenstock zurückbringen.
Doch wie entsteht Honig genau? In diesem Artikel erfährst du alles über die Geschichte, Herstellung und die verschiedenen Sorten dieses goldenen Elixiers.
Honig ist eine süsse, zähflüssige Nahrungsmittelsubstanz, die von Honigbienen und einigen anderen Bienen hergestellt wird. Bienen produzieren Honig aus den zuckerhaltigen Sekreten von Pflanzen oder aus den Sekreten anderer Insekten. Honigbienen speichern den Honig in Wachsstrukturen, die als Waben bezeichnet werden, während stachellose Bienen den Honig in Töpfen aus Wachs und Harz aufbewahren.
Der von den Honigbienen produzierte Honig ist der bekannteste, da er weltweit kommerziell produziert und vom Menschen konsumiert wird. Honig wird von wilden Bienenvölkern oder von Bienenstöcken domestizierter Bienen gesammelt, eine Praxis, die als Bienenzucht oder Imkerei bekannt ist. Diesen Honig bezeichnet man als Imkerhonig.
Zu unterscheiden ist zwischen unbehandeltem Honig (roher Honig) und normalem Honig. Unbehandelter Honig wird vor dem Abfüllen nur abgeseiht, so dass die meisten nützlichen Nährstoffe und Antioxidantien, die er von Natur aus enthält, erhalten bleiben. Im Gegensatz dazu kann “kommerzieller” Honig einer Vielzahl von Verarbeitungsprozessen unterzogen werden, die nützliche Nährstoffe wie Pollen entfernen und den Gehalt an Antioxidantien verringern können.
Doch warum produzieren Bienen Honig? Ganz einfach, Honigbienen müssen Honig produzieren, damit sie in den kalten Wintermonaten überleben können. Sie stellen den Honig her, bevor die Kälte einsetzt, und lagern ihn ein, um ihn in dieser Zeit zu verzehren.
Honig und Menschen haben eine gemeinsame Geschichte, die bis in die Zeit vor domestizierten Tieren, Backwaren und Bauernhöfen zurückreicht. Die Menschen, die vor über 10 000 Jahren zum ersten Mal mit Honig in Berührung kamen, fanden ihn in einem wilden Bienennest und beschlossen, die süsse Beute zu probieren.
In einer Zeit, in der Früchte das Süsseste waren, was sie je gekostet hatten, schien Honig wie eine Offenbarung der Götter. In den ersten Jahrhunderten hatte fast jede Kultur einen Mythos, der die unsterbliche Süsse des Honigs erklärte.
Jahrtausendelang bestand die einzig sichere Methode zum Sammeln von Honig darin, einen wilden Bienenstock zu finden, dessen Standorte streng bewacht wurden. Der erste "domestizierte" Bienenstock geht wahrscheinlich auf die Ägypter zurück. Die ersten Imker bauten Bienenstöcke aus alten Baumstämmen, um die Behausungen der wilden Schwärme zu imitieren.
Der hochwertige Bio-Honig von Di Bennardo wird von zwei kleinen Edel-Imkereien in Sizilien und dem Piemont produziert - genauer gesagt in der Provinz Enna und in den Langhe. Es beginnt damit, dass die Honigbienen an einer Blüte den süssen, flüssigen Nektar aussaugen. Sie speichern den Nektar in einem speziellen Beutel, der Honigkropf genannt wird, wo Enzyme ihn in Einfachzucker aufspalten. Zurück im Bienenstock bringen andere Bienen den Nektar in die Waben. Sie schweben über den Zellen und erzeugen einen Luftzug, der den Nektar austrocknet, bis er zu Honig wird, und versiegeln dann die Zellen mit Wachs. In der Zelle entsteht nun die cremige Substanz, die den süssen goldenen Nektar ausmachen.
Unsere Edel-Imker füttern die Bienen nicht mit Zuckerwasser. Das ist eine Methode, die in der konventionellen Herstellung genutzt wird, wenn die Bienen nicht in der Lage sind, genügend Nektar aus natürlichen Quellen zu sammeln. Die Fütterung mit Zuckerwasser ist lediglich ein unnatürlicher Ersatz, der dem Honig bloss mehr Süsse verleiht, aber keine natürlichen Aromen zufügt. Unsere Bienen gewinnen den Bio-Honig ausschliesslich aus natürlichen regionalen Quellen im Wald des Piemonts und auf den Wiesen sowie Orangenhaine Siziliens.
Damit alle Inhaltsstoffe und die natürlichen Aromen der Region enthalten bleiben, werden die Honige nicht erhitzt, sondern lediglich kalt geschleudert. Unsere Rohhonige sind somit 100% natürlich und kommen ohne jegliche Zusatzstoffe aus. Zudem arbeiten unsere kleinen Edel-Betriebe nachhaltig und Bienen freundlich. Das bedeutet:
Unsere italienischen Edelproduzenten produzieren vier Bio Honige - Sommerblütenhonig, Orangenblütenhonig, Akazienhonig und Edelkastanienhonig. Diese Honige sind speziell mit einem Aufdruck als “Bienen freundlich” gekennzeichnet.
Honig wird seit langem auch für medizinische Zwecke verwendet. Aufgrund seiner antibakteriellen Eigenschaften wurde Honig bei einer Vielzahl von Krankheiten wie Schnittwunden, Verbrennungen und beispielsweise Infektionen eingesetzt. Honig ist das einzige bekannte Lebensmittel, das alle Bestandteile enthält, die man zum Überleben braucht. Er enthält Wasser, Vitamine, Mineralien und die notwendigen Enzyme, um dem Körper Energie zuzuführen. Pinocembrin, ein Antioxidans, ist ebenfalls in Honig enthalten und kann die Funktion des menschlichen Gehirns verbessern. Honig hat einen ähnlichen Gehalt an Antioxidantien wie Äpfel, Spinat, Erdbeeren und Orangen.
Honig ist definitiv mehr als nur ein einfacher Zucker, denn er ist reich an Vitaminen, Mineralien und anderen Nährstoffen. Dieser gesunde, natürliche Süssstoff bietet viele ernährungsphysiologische Vorteile ohne die künstlich hergestellten Chemikalien, die in anderen Süssungsmitteln enthalten sind. Obwohl die Nährwertangaben je nach Sorte leicht variieren können, sind sie in der Regel sehr ähnlich.
Neben den vielen positiven Eigenschaften, die beim häufigen Verzehr von Honig eintreten können (entzündungshemmend, verdauungsfördernd, Linderung bei Erkältungssymptomen, schlaffördernd etc.), kann er auch dafür sorgen, dass dein Blutzuckerspiegel ansteigt. Deswegen sollte man auch hier eine gute Balance finden und seine individuelle Verträglichkeit und Gesundheit beachten. Ein Teelöffel am Tag ist in der Regel sehr gesundheitsfördernd.
Obwohl die Erzeugung von Honig ein natürlicher Prozess ist, wird er von von Insekten produziert und ist deshalb per Definition nicht vegan.
Blütenhonige, wie unser Orangenblütenhonig aus Sizilien, Sommerblütenhonigaus Sizilien, Kastanienhonig aus dem Piemont sowie Akazienhonig aus dem Piemont, entstehen aus dem von Bienen gesammelten Nektar blühender Pflanzen.
Sogenannte Honige aus Honigtau sind zum Beispiel Waldhonig, Tannenhonig und Blatthonig. Honigtau ist eine zuckerhaltige Ausscheidung von an Pflanzen saugenden Insekten - in diesem Fall die zuckerhaltige Ausscheidung der Bienen.
Ausserdem gibt es sogennante Importsortenhonige wie Manukahonig, Lavendelhonig, Eykalyptushonig oder Thymianhonig, um nur einige zu nennen.
Gefilteter Honig ist für Allergiker geeignet. Bei diesem Honig werden die Pollen im Herstellungsprozess raus gefiltert, um ihn so “verträglicher” zu machen.
Honig hat einen köstlichen, vielfältigen und delikat süssen Geschmack. Er ist zähflüssig, kann fest, cremig und recht flüssig sein, wenn er warm ist. Ausserdem hat er einen niedrigen Feuchtigkeitsgehalt von weniger als 18,6 % Wasser.
Um einen qualitativ hochwertigen Honig zu erkennen, sollte jeder zunächst einen Blick auf das Etikett werfen. Ein Honig sollte, wie die Bio Honige von Di Bennardo, eben nur aus Honig bestehen, also keine weiteren Zusatzstoffe besitzen. Zudem sollte der Imker bio-zertifiziert sein und nachhaltig regional zum Erhalt der Bienengesundheit- und kultivierung beitragen.
Geschmacklich unterscheiden sich Bio-Honige vor allem in der Intensität der Süsse, Blumigkeit, Bitterkeit, Würze und Frucht. Der Bio Orangenblütenhonig duftet und schmeckt angenehm leicht nach süssen Blüten, der Bio Kastanienhonig dagegen ist eine Wucht - robust, kräftig, rauchig, bitter und würzig. Angenehm mild und blumig sind dagegen der Bio Blütenhonig sowie Akazienhonig.
Das Besondere an regionalen Blütenhonigen von Di Bennardo ist, dass sie der saisonale authentische Ausdruck der Flora ihrer jeweiligen Region sind. Jede Ernte schmeckt anders, je nach Blütenvorkommen der Saison im Sommer. Zudem sollte ein Bio-Honig kalt extrahiert oder geschleudert sein und nicht erhitzt werden. Denn bei der Erhitzung verliert der Honig an wichtigen Nährstoffen und seine natürliche Konsistenz.
Jahr für Jahr erleben wir einen weiteren Rückgang unserer lebenswichtigen Bestäuber. Aber warum sterben die Bienen aus? Und was können wir tun, um es aufzuhalten? Wissenschaftler haben den Rückgang der Bienenpopulationen mit einer Vielzahl von Faktoren in Verbindung gebracht. Viele davon sind miteinander verknüpft. Dazu gehören Pestizide, der Klimawandel, die Zerstörung des Lebensraums sowie Krankheiten der Bienen wie beispielsweise der Flügeldeformationsvirus. Die Folgen für unsere natürliche Welt werden gross sein, wenn wir diese Bestäuber verlieren - und sich auf unser gesamtes Ökosystem ausbreiten.
Bienen sind eine Schlüsselart. Das heisst, sie spielen eine wichtige Rolle für das gesamte Ökosystem. Viele andere Tiere sind nämlich von den Bestäubern abhängig. Da die Bienen ein so wichtiger Bestandteil unserer Welt sind, ist schnelles Handeln erforderlich. Wir wissen, dass das Bienensterben in einem noch nie dagewesenen Ausmass stattfindet.
Wir können diesem Problem gegensteuern, indem wir beispielsweise nachhaltig und regional Einkaufen, der Natur allgemein Sorge tragen und bewusste Einkauf-Entscheidungen treffen.
Warum kristallisiert Honig? Honig kristallisiert, weil sich der Zucker- und der Wassergehalt trennen. Mit der Zeit führt dieser Prozess zur Bildung winziger Kristalle, die den flüssigen Honig verfestigen. Die Kristallisation ist ein natürlicher Prozess, den jeder rohe und ungefilterte Honig durchläuft. Du kannst den Honig mit einem warmen Wasserbad entkristallisieren, um ihn wieder in seine flüssige Form zu bringen.
Trotz seiner langen Haltbarkeit ist es besser, Honig an einem dunklen Ort bei gleichbleibend kühler Temperatur richtig zu lagern, damit du die beste Qualität zum Frühstück oder deinem Kräutertee geniessen kannst.
Honig entsteht aus dem von den Bienen gesammelten Blütennektar, der in der Wabe in Einfachzucker aufgespalten wird. Durch den Aufbau der Waben und das ständige Fächeln der Bienenflügel verdunstet der Honig und wird zu einer süssen Flüssigkeit. Farbe und Geschmack des Honigs hängen von dem von den Bienen gesammelten Nektar ab.
Honig enthält viele Mineralstoffe und Vitamine wie Vitamin B6, Niacin, Thiamin, Pantothensäure und Riboflavin. Zudem kommen die Mineralien wie Kupfer, Kalzium, Eisen, Mangan, Magnesium, Kalium, Phosphor, Natrium und Zink vor. Darüber hinaus sind noch wertvolle Enzyme, Aminosäuren und Antioxidantien im Honig vorhanden.
Honig hat viele positive physiologische Eigenschaften. Er ist entzündungshemmend, schlaffördernd, hemmt Erkältungserscheinungen und kann verdauungsfördernd sein. Bei übermässigem Konsum kann allerdings der Blutzuckerspiegel rasch ansteigen.
Je nach Sorte enthält Honig zwischen 27 und 44 Prozent Fructose (Fruchtzucker) , zwischen 22 und 41 Prozent Glucose (Traubenzucker), geringe Mengen von Saccharose, Maltose, Melezitose und weitere Di- und Oligosaccharide.
Willst du mit deinem Kauf Nachhaltigkeit sowie regionale Produkte von höchster Premium-Qualität unterstützen? Die Honigsorten von Di Bennardo lassen für Honigliebhaber keine Wünsche offen und bieten Honige von bio-zertifizierten Edel-Imkereien aus Sizilien und dem Piemont. Der Bio Orangenblütenhonig ist verführerisch fruchtig.
Eine beeindruckend intensive Erfahrung ist der Bio Edelkastanienhonig, mit einer perfekten Harmonie zwischen Bitterkeit, angenehm leichter Süsse sowie Würze und Rauchigkeit. Der Bio Akazienhonig bringt dir den Duft der Akazienwälder des Piemonts in die eigenen vier Wände - blumig, samtig mit einem Hauch Vanille. Und wer sich ein immer wieder einzigartiges Geschmackserlebnis wünscht, der sollte den himmlischen Nektar der Tausend Blüten aus der Provinz Enna in Sizilien probieren. Italien von seiner süssesten Seite!