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Mimosenfonds
Mimosenfonds
Geschichte
Während des Zweiten Weltkrieges organisierte das Schweizerische Rote Kreuz die Aufnahme und Unterbringung von Zehntausenden französischer Kinder, darunter mehr als 3000 aus der Region um Cannes. Im Winter 1948 wurde im Gedenken an diese humanitäre Aktion erstmals ein Mimosenverkauf in Genf organisiert. 1949 entstand die Idee eines gemeinsamen Mimosenverkaufs durch das Genfer Rote Kreuz und die Glückskette, der seit 1950 jedes Jahr unter dem Titel «Glücksmimosen» stattfindet.
Die Aktion «Glücksmimosen» wird in der ganzen Romandie sowie in Teilen der Deutschschweiz durchgeführt. In jedem Kanton sind verschiedene Partnerorganisationen am Verkauf beteiligt, von den Rotkreuz-Kantonalverbänden über karitative Institutionen bis zu kantonalen pädagogischen Vereinen.
Schweizer Verband des Glücksmimose
(Association Suisse du Mimosa du Bonheur, ASMB)
Der Mimosenverkauf findet jedes Jahr am letzten Freitag und Samstag im Januar statt. Die Partnerorganisationen führen gemeinsam den Verkauf in mehr als 400 Orten und an mehr als 1000 Verkaufsstellen auf Strassen, in Schulen oder Geschäften und Unternehmen durch.
Jeder kantonale Rotkreuz-Verband führt den Mimosenverkauf in ihrem Tätigkeitsbereich selbstständig durch und überweist den Erlös den Einwöhnern ihres Kantons.
Die Mittel des Fonds kommen ausschliesslich Kindern und Jugendlichen aus dem Kanton Freiburg zugute, die in bescheidenen Verhältnissen leben und mit sozialen und finanziellen Schwierigkeiten konfrontiert sind. Die Leistungen des Fonds werden in Form von Einzelhilfen und als Spende ausgerichtet. Um grösstmögliche Objektivität zu gewährleisten, werden die Beiträge nach strengen Richtlinien und Kriterien vergeben.