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Wie gestern berichtet, wird Florence Schelling Alex Chatelain als Sportchefin des SC Bern ablösen. Chatelain wird den Verein jedoch nicht verlassen: Er wird den Aufbau und die Leitung der Abteilung Analytics übernehmen. Der 42-Jährige erklärte sich bereit zu bleiben, weil "der SCB mein Club ist, seit ich ein kleiner Junge war. Für mich liegt der Reiz nicht am Titel des Sportchefs oder an der besonderen Aufgabe".
Über die vergangene Saison gibt Chatelain zu, dass er durch das Verpassen der Playoffs mehr gelernt hat als während der Meisterschaftssaison. Chatelain schreckt vor den Fehlern, die er gemacht hat, nicht zurück, indem er zum Beispiel einen Mangel an Führung und Kontrolle über bestimmte Situationen erwähnt. Und im Gegensatz zu dem, was SC Bern-CEO Marc Lüthi meinte, fühlte sich der gebürtige Churer in seiner Rolle nicht ausgebrannt und wollte unbedingt beweisen, dass er aus seinen Fehlern gelernt hat.
Obwohl er ihn schliesslich ersetzte, ist Lüthi dennoch froh, Chatelain an Bord zu behalten, wie er gegenüber dem Blick sagte: "Die Hockey-Szene ist eine Familie. Wir wollten ihn nicht verlieren. Er hat ganz viele Stärken", so Lüthi. Lüthi verrät auch, dass der Einstellungsstopp auch für den Head Coach beibehalten wird, bis das Schlimmste der aktuellen Pandemie vorbei ist.