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Diagnose Rheuma
Es werden mehr als 400 Krankheitsbilder als "Rheuma" bezeichnet; es ist also ein Sammelbegriff für viele verschiedene Krankheiten die als Symptom Gelenkbeschwerden haben, die nicht nur aber meisten länger als 3 Wochen andauern.
Beispielsweise ist die Rheumatoide Arthritis eine entzündlich rheumatische systemische Erkrankung, wo zu den Knochen und Gelenken auch andere Organe befallen oder im Mitleid gezogen werden können (Herz, Lunge, Leber, Niere Gefässe, Augen), ebenso ist die Arthritis bei Schuppenflechte (Psoriasis- Arthropathie), bei Darmerkrankungen, der Morbus Bechterew und die durch Erreger bedingten Gelenkentzündungen (z.B. Borreliose, nach den Infektionen des Magen-Darmtraktes, Atemorgane sowie Genitalien und Harnwege).
Dazu gehören auch die sogenannten autoimmunen Bindegewebserkrankungen (Kollagenosen), Muskelentzündungen (Myositiden) und Gefässentzündungen (Vaskulitiden).
Beispiele für nicht entzündliche Rheuma-Formen sind das Fibromyalgie- Syndrom (Weichteilrheuma), Muskel- sowie Gelenkbeschwerden bedingt durch eine Fehl- oder /Überbelastung, eine Fehlstatik oder die Arthrosen mit Befall der kleinen oder grossen peripheren Gelenken (Finger-, Hüft- oder Kniegelenksperre). Gelenkbeschwerden bei Schilddrüsenfunktionsstörungen, Diabetes oder Gicht sind typische Beispiele für Rheuma durch Stoffwechselstörungen. Gicht, Pseudo-Gicht sowie Hämochromatose, gehören zu den Kristalarthropathien.
Ausser Schmerzen und Behinderungen, die bei eine unbehandelte Rheuma schwer vermeidbar sind, kann auch zu lebensgefährlichen Komplikationen führen (wenn die Halswirbelsäule oder innere Organe befallen werden (z.B. "Rheuma-Lunge", Lupus- Nephritis, Gefässverschlüsse).