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Jean-Paul Dietrich arbeitet seit dem Frühjahr 2017 als Koordinator für kirchliche Entwicklungszusammenarbeit in der Demokratischen Republik Kongo. Er lebt in Lubumbashi, das ganz im Süden liegt. Lubumbashi ist die Hauptstadt der rohstoffreichen Region Haut-Katanga und nach Kinshasa die zweitgrösste Stadt in der DR Kongo.
Das Bischofsgebiet Südkongo betreut eine grosse Anzahl missionarischer und sozial-diakonischer Projekte in Zusammenarbeit mit verschiedenen Partnern wie Global Ministries, Connexio und Zentralkonferenzen der USA, einschliesslich des Pazifischen Raums. Die dortige Kirche und deren Einfluss und Potenzial wächst rasant.
Jean-Paul hat einen „Master of Public Administration“ der Universität Lausanne und hat „Zivile Friedensförderung“ an der Universität Basel studiert. Er kennt den Kongo bereits aus seiner Zeit als militärischer Sprecher der UN-Friedensmission im Kongo von 2008 bis 2010. Danach war er Leiter „Finanzen und Administration“ der DEZA (Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit) im westafrikanischen Staat Mali.
Aufgewachsen in einer römisch-katholischen Familie, engagierte er sich in verschiedenen christlichen Jugendgruppen und hatte vor, Theologie zu studieren. Er wandte sich dann aber dem Public Management zu und arbeitete in verschiedenen Organisationen und Institutionen in der Schweiz, Europa, Asien und Afrika. Seine christlichen Wurzeln sind ihm auch heute noch in seinem Alltag sehr wichtig.