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Im Hauptquartier der Heilsarmee in der Stadt Bern bereiten einige Frauen den grossen Saal für eine Kindergruppe vor. Dieser Saal, mit Bühne und Empore, wird fast täglich für irgendwelche Aktivitäten der Heilsarmee genutzt - oder aber auch fremd vermietet.
Nun will die Heilsarmee diesen Saal, sowie einige kleinere Nebenräume, im Notfall zur Flüchtlingsunterkunft umfunktionieren. Das Organigramm steht bereits, die nötigen Helfer sind rekrutiert und unten im Keller lagern Schlafsäcke, Mätteli und einzeln verpackte Hygienesäcke.
Die Flüchtlingsunterkünfte, welche die Heilsarmee betreibt, sind zurzeit voll ausgelastet. «Wir brauchen deshalb einen Plan B, damit wir im Notfall nicht plötzlich Flüchtlinge haben, die auf der Strasse stehen», sagt Paul Mori, Sonderbotschafter der Heilsarmee. Deshalb hat die Heilsarmee bereits in Huttwil, Thun und Malleray angefangen, die Räumlichkeiten, welche sie sonst für ihre sozialen und kirchlichen Aktivitäten braucht, als Flüchtlingsunterkünfte zu nutzen. Und nun also stehen auch die Räumlichkeiten des Hauptquartiers in der Stadt Bern für eine Umnutzung bereit.