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Die Entscheidungen, die wir in Zeiten des Hyperindividualismus treffen, um uns als Individuum zu identifizieren und potenziell zu individualisieren, sind zu einem grossen Teil ökonomisch geprägt. Identität formiert sich über den Zugang zu den Währungen des Schattenzeitalters. Wer wir sind und wie wir von anderen wahrgenommen werden, hängt massgeblich davon ab, womit wir unser Geld verdienen, wie viel Geld wir verdienen und wofür wir es ausgeben. Unsere Identität ist weitgehend eine ökonomische Identität,1 die in ökonomischen Systemen entsteht. Wenn aber unsere Individualisierung und damit unsere Identität stark konsumgeprägt ist, dann sind auch unsere Wirklichkeiten konsumgeprägt. Das heisst nichts anderes, als dass wir in gekauften Wirklichkeiten zu Hause sind.