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Gebärparese
Das Krankheitsgeschehen beim hypokalzämischen Festliegen
Kalzium (Ca) ist für viele Körperfunktionen notwendig: Skelettbildung, Übertragung von Nervenimpulsen, Bewegung der Muskeln, Blutgerinnung, Enzymaktivitäten und vieles mehr. Kalziummangel führt zu einer zusätzlichen Verzehrsdepression und Kalzium ist auch beteiligt an der Steuerung von Insulin. Insofern ist Kalziummangel nach der Abkalbung häufig der „Türöffner“ für weitere (metabolische) Krankheiten.
Mit dem Einsetzen der Laktation verliert der Körper sehr viel Kalzium über die Milch:
- ein Liter Blut enthält 0.1 g Kalzium. Bei einer Kuh mit 40 Liter Blut sind somit 4 g Kalzium im Plasma-Pool vorhanden. Weitere 15 – 20 g Kalzium sind im Extrazellulärraum rasch verfügbar;
- zum Ende der Trächtigkeit beträgt der Tagesbedarf an Kalzium für den Feten 4 – 5 g
- ein Liter Milch enthält 1.25 g Kalzium, ein Liter Kolostrum sogar 2 – 2.5 g
Mit dem Einsetzen der Laktation steigt der Bedarf an Kalzium markant an. Allein für einen Liter Kolostrum wird beispielsweise die halbe Menge des Kalziums benötigt, das im gesamten Plasma-Pool vorhanden ist. Die Regelmechanismen sind extrem gefordert, um die Blut-Kalziumkonzentration im physiologischen Bereich (2.0-2.5 mmol/L) zu halten. Im Zentrum der Regulation stehen dabei das Parathormon aus der Nebenschilddrüse, das Calcitonin aus der Schilddrüse und das Vitamin D3 (Calcitriol). Aufgrund der tiefen Kalziumkonzentration im Blut wird zwar vermehrt Parathormon gebildet und in das Blut abgegeben, es führt in dieser Phase in den Zielorganen aber häufig zu einer ungenügenden Antwort:
- nur langsame Steigerung der Bildung von Calcitriol,
- nur schwache Calciumrückresorption in der Niere,
- keine ausreichende Steigerung der Calciumresorption aus dem Darm,
- keine ausreichende Calciummobilisation aus dem Knochen.
Die Milchproduktion entzieht dem Blut aber weiterhin Calcium und als Folge davon kann die Ca-Konzentration im Blut noch weiter sinken.
Es ist hervorzuheben, dass die hypocalcämische Gebärparese nicht durch einen Calciummangel verursacht wird, sondern durch eine Regulationsstörung der Calcium-Homöostase. Es ist noch unklar, welche spezifischen Mechanismen für das klinische Bild der schlaffen Lähmung bei der Kuh verantwortlich sind. Am wahrscheinlichsten ist eine bei Hypocalcämie verminderte Freisetzung des für Muskelkontraktionen notwendigen Acetylcholins in den präsynaptischen Spalt. Bei anderen Spezies (wie z. B. der Sau) geht die Hypocalcämie mit Krämpfen einher; diskutiert wird hier eine erhöhte Erregbarkeit der Nervenmembran bei einer verminderten Calciumkonzentration im Blut.
Diagnostik
Diagnose beim Einzeltier
Kalziummangel unmittelbar vor oder nach der Abkalbung ist die häufigste Ursache für die sogenannte Gebärparese (Gebärlähmung, Festliegen, „Milchfieber“). Man unterscheidet drei verschiedene Stadien. Dabei sind die Übergänge fliessend und können nicht mit einem Grenzwert der Blut-Kalzium-Konzentration angegeben werden. Die individuellen Unterschiede sind sehr gross.
Stadium 1
Die klinischen Symptome sind relativ unauffällig. Die Kuh zeigt schlechten Appetit. Die Beschaffenheit des Kotes ist relativ hart und trocken. Die Kuh will nicht mehr abliegen. Die Körperhaltung wirkt etwas verkrampft. Häufig werden die Beine, insbesondere die Hinterbeine, wechselseitig entlastet. Bei vielen dieser Tiere lässt sich Muskelzittern beobachten. Die Rektaltemperatur ist unauffällig (38.0-39.0 °C).
Stadium 2
Die Kuh kann nicht mehr aufstehen. Man spricht jetzt vom eigentlichen „Festliegen“. Der Appetit ist reduziert, jedoch noch nicht ganz versiegt. Dasselbe gilt für das Trinken. Die Kühe liegen in der Regel in Brustlage und der Kopf wird noch selbständig getragen, trotzdem es dazwischen Phasen geben kann, in denen sie den Kopf beispielsweise auf die Krippe legen oder den Kopf eingedreht halten („autoauskultatorische Haltung“). Häufig wechseln die Kühe selber von der linken Brustlage zur rechten und umgekehrt. Die Körpertemperatur ist meistens leichtgradig erniedrigt (um 38.0 °C).
Stadium 3
Die Kuh liegt fest. Sie kann nicht mehr aufstehen. Zusätzlich ist ihre Sinneswahrnehmung getrübt. Sie zeigt ein apathisches Verhalten. Der Kopf wird nicht mehr selbständig getragen, und sie liegt in Seitenlage. Der Bauch ist häufig stark aufgetrieben, da die Pansengase nicht mehr durch den Ruktus entweichen können. Die Körpertemperatur ist erniedrigt, die Körperoberfläche kühl und Kotabsatz fehlt wegen der reduzierten Darmperistaltik. Eine Gebärparese im Stadium 3 ist ein Notfall. Die Kühe können innerhalb kurzer Zeit sterben. Die Druckerhöhung durch die Pansenblähung in Kombination mit einem schwachen Kreislauf aufgrund des Kalziummangels kann zu einem Kreislaufkollaps führen.
Differentialdiagnosen
Als Ursache für das Festliegen einer Kuh im Abkalbezeitraum kommt nicht nur Kalziummangel in Frage. Häufig ist es auch Kalziummangel in Kombination mit weiteren Faktoren oder einer weiteren Krankheit.
- Nervenlähmung nach einer Schwergeburt
- Muskelriss („Vergritten“, häufig wegen der Schwäche durch Kalziummangel)
- Luxation des Kreuz-Darmbeingelenks und Frakturen
- Erschöpfung nach Schwergeburt
- Schockzustand wegen Blutverlust oder anderen Krankheiten
- Toxämie (schwere Infektion) bedingt durch eine Euter-, Gebärmutter- oder andere Entzündung
- Magnesiummangel
- Phosphormangel (evtl. in Kombination mit Kalziummangel)
- Fettmobilisationssyndrom
Allein anhand des klinischen Bildes die richtige Diagnose stellen zu können, ist beim festliegenden Tier kaum möglich. Die Anamnese (Vorgeschichte der Krankheit) und ein ungenügendes Ansprechen auf eine Kalziumtherapie können aber Hinweise liefern auf eine andere Ursache. Zusätzliche Informationen erhält man durch eine Blutuntersuchung und/oder durch das Aufstellen der Kuh mit einem Lift.
Risikofaktoren/Ursachen
Alter
Je älter die Kühe werden, desto schwieriger ist die Aufrechterhaltung der physiologischen Blut-Ca-Konzentration mittels Regelmechanismen um den Abkalbezeitpunkt. Vermutliche Ursache ist, dass die durch Calcitriol und Parathormon mobilisierbare Calciumfraktion im Knochen mit zunehmendem Alter abnimmt. Bei Kühen in der ersten Laktation kommt es sehr selten zum Festliegen, in der 2. Laktation selten und danach deutlich häufiger.
Hohe Milchleistung
Bei Mutterkühen kennt man dieses Problem beinahe nicht. Je mehr Kolostrum oder Milch die Kuh produziert, desto mehr Calcium wird dem Blut entzogen. Kühe mit einer hohen Laktationsleistung haben in der Regel auch eine hohe Einsatzleistung.
Rasse
Es gibt offensichtliche Unterschiede in der Anfälligkeit von Kühen unterschiedlicher Rassen für Hypocalcämie; insbesondere Jersey-Kühe gelten als besonders disponiert.
Fette Tiere
Fette Tiere heisst schwere Tiere. Dies bedeutet, dass beim Aufstehen auch mehr Gewicht gehoben werden muss. Zusätzlich mobilisieren fette Kühe sehr leicht Körperfett. Als Folge davon ist die peripartale Verzehrsdepression noch ausgeprägter.
Ungeeignete Vorbereitungsfütterung
- Hohe Ca-Gaben während der Transitfütterung erhöhen das Risiko für hypocalzämisches Festliegen. Wünschenswert wären weniger als 30 g pro Kuh und Tag. Dies ist mit den in der Schweiz zur Verfügung stehenden Grundfuttermitteln fast nicht zu erreichen.
- Je höher der Kaliumgehalt in der Ration der Galtkühe, desto höher ist das Risiko für Festliegen. Grasbasierte Futtermittel besitzen in der Schweiz sehr hohe Kaliumgehalte (> 30 g/kg TS).
- Bei einer Unterversorgung mit Magnesium ist die Antwort der Zielorgane (Niere, Knochen) auf das Parathormon und Calcitriol herabgesetzt.
- Hohe Phosphorgaben vor der Abkalbung hemmen die Ca-Resorption, da für die P-Regulation teilweise die gleichen Mechanismen verwendet werden wie für das Ca. Die Ca-Regulation hat jedoch gegenüber der P-Regulation im Stoffwechsel Vorrang.
- Eine hohe Kationen-Anionen-Differenz (KAD engl: DCAD = dietary cation anion diffe-rence) in der Transitfütterung unmittelbar vor der Geburt. Die KAD-Theorie basiert auf dem Modell von Constable (1999) zur Schätzung des Plasma-pH. Vereinfacht kann die KAD folgendermassen berechnet werden: KAD = (Na+ + K+) – (Cl- + SO42-)
Bei Verfütterung grasbasierter Rationen haben die Kühe in der Regel eine positive KAD und daher eine leichtgradige metabolische Alkalose. Der pH im Urin ist > 8.0. Der Zeitraum der Abkalbung ist die einzige Situation, wo die metabolische Alkalose ein Problem darstellen kann. Unter einer metabolischen Azidose würden die Kühe nämlich schneller und effektiver Kalzium aus dem Knochen und aus dem Darm resorbieren.
Prophylaxe
Die Prophylaxe des hypokalzämischen Festliegens beruht auf verschiedenen Faktoren.
Kalziumarme Ration in der Trockenstehzeit
Die Ration während der Trockenstehzeit sollte möglichst wenig Kalzium enthalten. Diese Forderung ist jedoch schwierig umzusetzen, da Grassilage und Heu relativ viel Calcium enthalten (ca. 6 g/kg TS) und Maissilage mit einem niedrigen Calciumgehalt (3 g/kg TS) in der Fütterung der Galtkühe aufgrund der hohen Energiekonzentration nur eine untergeordnete Rolle spielt. Falls dies nicht über die gesamte Periode möglich ist, so sollte zumindest während der letzten 7 Trächtigkeitstage (besser 3 Wochen) eine kalziumarme Ration vorgesetzt werden.
Geringe Kaliumzufuhr während 7 Tagen vor Abkalbung
Bei einer geringgradigen Verminderung des pH-Werts im Blut (Acidose) kann eine Kuh wesentlich einfacher Calcium mobilisieren als unter normalen Verhältnissen. Insbesondere der Kaliumgehalt der Ration nimmt über die sog. Kationen-Anionen-Differenz (KAD) Einfluss auf den pH. Während der Trockenstehzeit muss der Kaliumgehalt in der Ration möglichst tief gehalten werden [< 20 g/kg TS; KAD = (Na+ + K+) – (CL- + S2-)]. Dies kann in der Regel nur erreicht werden, wenn die verfütterte Grassilage von einer nicht oder allenfalls wenig mit Gülle gedüngten Fläche stammt. Eventuell sind auch Maissilage und Stroh mit einer tiefen KAD-Zahl einsetzbar. Eine tiefe KAD-Zahl ist insbesondere in den letzten 7 Tagen vor der Abkalbung wichtig. Werden saure Salze eingesetzt um die KAD-Zahl zu senken, so sollten diese Salze nur die letzten 7 Tage der Trächtigkeit verabreicht werden; am Tag der Abkalbung müssen sie unbedingt abgesetzt werden.
Bedarfsgerechte Magnesiumversorgung
Genügend Magnesium sollte verabreicht werden (0.4 % in der TS). Magnesiumchlorid hat zusätzlich den Vorteil, die KAD-Zahl zu senken. Leider ist es aber nicht schmackhaft.
Keine Überversorgung mit Phosphor
Die Phosphorversorgung sollte kontrolliert werden. Dazu müssen die Phosphorgehalte der eingesetzten Futtermittel bekannt sein und daraus muss der Phosphoreintrag der gesamten Galtration berechnet werden. Eine Überversorgung mit Phosphor ist zu vermeiden.
Kalziumgaben um den Geburtszeitpunkt
Zusätzlich kann die Kuh noch individuell behandelt werden. Bewährt haben sich Kalziumgaben in der Form von Gels oder als Boli über den Zeitraum von 12 Stunden vor bis 24 Stunden nach der Abkalbung. Vier Gaben mit je 40 - 50 g Ca innerhalb dieser Zeitspanne haben sich bewährt. Damit wird der Magen-Darm-Trakt mit Ca „überschwemmt“ und eine passive Ca-Resorption entlang des Konzentrationsgefälles kann im Darm stattfinden
Injektion von Vitamin D
Im Weiteren wird noch die Gabe von Vitamin D (10 Mio. IE) empfohlen. Diese Injektion muss innerhalb von fünf Tagen vor der Abkalbung verabreicht werden – dies macht diese Vorbeugungsmassnahme problematisch, da das Kalbedatum häufig nicht genau abzuschätzen ist. Bei Holstein-Kühen ist der 276. Tag nach der erfolgreichen Besamung anzustreben, bei Fleckvieh-Kühen der 284. Tag nach der Besamung. Vitamin D wird in der Leber zu Calcidiol (25(OH)Vitamin-D3) umgebaut und wieder ins Blut abgeben, wo es für mehrere Tage als Speicher zur Verfügung steht. Calcidiol besitzt bereits eine kleine Wirkung auf den Ca-Stoffwechsel, die Umwandlung zur viel aktiveren Form (Calcitriol) findet in der Niere statt und wird durch Parathormon reguliert. Die wiederholte Verabreichung von Vitamin D ist nicht ratsam, da dann eine Verkalkung grosser Blutgefässe möglich ist.
Therapie
Therapie beim Einzeltier
Die Therapie beim Einzeltier hat das primäre Ziel, den physiologischen Blutkalziumspiegel wieder herzustellen. Unterstützende Pflege- und Kontrollmassnahmen zur Verhütung von Komplikationen dürfen aber nicht vernachlässigt werden.
Kalziumsubstitution
Als Therapie werden in erster Linie Kalziuminfusionen eingesetzt. Diese müssen vom Tierarzt/ Tierärztin mit Vorsicht, das heisst unter Kontrolle der Herztätigkeit, in das Blut infundiert werden. Als Komplikation kann es zu Herzrhythmusstörungen oder im schlimmsten Fall zu einem Herzstillstand kommen.
Als begleitende Behandlung sollte die Kuh möglichst schnell zusätzlich Kalzium per os erhalten. Um eine Resorption von Kalzium aus dem Darm in das Blut zu erreichen, muss der Magen-Darm-Trakt mit Kalzium „überschwemmt“ werden. Dafür eignen sich spezielle Gels oder Boli. Um die Verschluckgefahr zu minimieren, dürfen diese nur beim stehenden Tier verabreicht werden, da nur so gewährleistet ist, dass die Rachenmuskulatur nicht gelähmt ist. Präparate mit Calciumchlorid sollten nicht in das Maul eingegeben werden, da sie einen extrem unangenehmen Geschmack haben und die Schleimhäute stark reizen. Empfehlenswert sind hingegen Boli, die Calciumchlorid mit einem Wachsüberzug enthalten und mit einem Applikator einfach und gefahrlos zu verabreichen sind.
Bei einem reinen kalziumbedingten Festliegen erübrigen sich weitere Therapien.
Pflegemassnahmen
Unterstützende Pflegemassnahmen sind für den Heilungsverlauf sehr wichtig. Die Kuh muss auf einem weichen Strohbett liegen. Bedingt durch das hohe Gewicht der Kuh besteht sonst die Gefahr, dass an Druckstellen die Durchblutung von Gewebe ungenügend wird. Innerhalb kurzer Zeit kann es zu Haut- und Muskelnekrosen, aber auch zu Nervenlähmungen kommen. Die Kuh wird dann mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht mehr hochkommen – selbst wenn die Hypocalcämie als ursprüngliche Ursache vollständig durch Infusionen korrigiert wurde. Der wichtigste Leitsatz ist „Festliegen führt zum Festliegen" - die Kuh sollte mehrmals täglich (4 x) gewendet werden. Dürrfutter von guter Qualität sollte dem Tier vorgesetzt werden und mehrmals täglich muss Wasser angeboten werden.
Unter dem Strohbett bedarf es einer rutschfesten Unterlage, um das Aufstehen zu erleichtern. Um einem „Vergritten“ vorzubeugen, sollten festliegenden oder gefährdeten Tieren die Hinterbeine zwischen dem Fessel- und Sprunggelenk im Abstand von etwa 30 cm zusammengebunden werden.
Das regelmässige Melken zweimal täglich ist auch für festliegende Tiere sehr wichtig, um die Gefahr einer Euterentzündung zu vermindern. Das Melken erfordert naturgemäss einen wesentlich höheren Aufwand als bei gesunden Kühen.
Weitere Massnahmen
Steht die Kuh trotz Therapien nicht auf, so ist es angezeigt, sie mittels mechanischen Mitteln aufzustellen. Dafür sind sogenannte Kuhlifte am besten geeignet. Diese Massnahme dient sowohl therapeutischen als auch diagnostischen Zwecken: Für die Kuh ist es wesentlich einfacher, lediglich stehenzubleiben als aufzustehen; die Durchblutung der Gliedmassen wird im Stehen gefördert. Lähmungserscheinungen sind meist erst mit dieser Massnahme ersichtlich und das Strohbett kann erneuert werden.
Das Aufziehen der Kuh bedeutet für diese eine nicht unerhebliche Belastung und sollte deshalb nur in Intervallen von nicht weniger als 24 Stunden (besser 48 Stunden) durchgeführt werden. Keinesfalls dürfen die Tiere zweimal täglich zum Melken aufgezogen werden.
Die Entnahme einer Blutprobe und deren Untersuchung im Labor können dem Tierarzt in komplizierten Fällen einen Hinweis auf das oder die eigentlichen Probleme geben.