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Johan Eliasch zum neuen FIS-Präsident gewählt – Lehmann chancenlos
Bittere Enttäuschung für Urs Lehmann: Nicht der 52-jährige Aargauer wird zum Nachfolger von Gian Franco Kasper als Präsident des Internationalen Skiverbandes gewählt, sondern Johan Eliasch.
Der erst fünfte FIS-Präsident in der fast 100-jährigen Verbandsgeschichte heisst Johan Eliasch, ist 59-jährig, gebürtiger Schwede, der auch den britischen Pass hat und von dessen nationalem Skiverband als Kandidat aufgestellt wurde. Er wurde am virtuell durchgeführten FIS-Kongress überraschend gleich im ersten Wahlgang gewählt.
Quereinsteiger Eliasch erhielt 65 von 120 möglichen Stimmen, womit er das erforderliche absolute Mehr auf Anhieb übertraf und vorerst für ein Jahr im Amt ist. Der in London lebende Milliardär, unter anderem seit 25 Jahren Mehrheitsaktionär und CEO des österreichischen Sportartikel-Konzerns Head, hatte vor der Wahl erklärt, als FIS-Präsident auf sein Gehalt zu verzichten.
Urs Lehmann erhielt bei der Wahl nur 26 Stimmen. Dies reichte dem ehemaligen Abfahrts-Weltmeister, der seit 2008 an der Spitze von Swiss-Ski steht, hinter Eliasch zum 2. Platz. Die ehemalige FIS-Generalsekretärin Sarah Lewis aus Grossbritannien kam auf 15, der bisherige FIS-Vizepräsident Mats Arjes aus Schweden auf 13 Stimmen.
(text&bild:sda)