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Von 1983 bis 2009 herrschte auf der Insel Sri Lanka Bürgerkrieg. Die kriegerischen Auseinandersetzungen mit den Tamilen im Osten und im Norden der Insel schwächten den Inselstaat über Jahrzehnte. Wirtschaftliches Rückgrat war der Export von Tee. Doch der Weg in die Hochebenen von Sri Lanka war gefährlich. Lange Zeit waren auch in Colombo Terroranschläge an der Tagesordnung. Seit dem Abschneiden der Versorgungswege der Tamilen herrscht im Land Waffenstillstand. Dieser wenn auch nie mit einem entsprechenden Vertrag bekundete Frieden hat inzwischen wieder viele Menschen dazu bewegt in Sri Lanka Urlaub zu machen. Die Infrastruktur dort ist aber nur bedingt ausgebaut. Seit 2013 erst gibt es einen zweiten Internationalen Flughafen, nun im Süden des Landes. Die Armut der Menschen, die rund 25 Prozent der Bevölkerung trifft, ist auch für Touristen unübersehbar.
Rund 1,3 Millionen Urlauber kommen inzwischen jährlich auf die Insel Sri Lanka. Der Inselstaat im Indischen Ozean, unweit von Indien gelegen, hat dabei jede Menge durchgemacht. Von 1983 bis 2009 herrschte im Norden und im Osten des Landes Bürgerkrieg. 2006 nahmen die bewaffneten Auseinandersetzungen zwischen Singalesen und Tamilen noch einmal zu. Die Infrastruktur im Land war zu dieser Zeit sehr rückständig im Vergleich zu manch anderem asiatischen Land und dennoch boomte die Wirtschaft. Sogar die Arbeitslosigkeit konnte während des mehr als 30jährigen Bürgerkrieges reduziert werden. Die Bevölkerung war dabei nicht einmal so arm, wie man das von einem Bürgerkriegsland erwartet hätte. 2006 lebten aber 25 Prozent der Einwohner der Insel unter der Armutsgrenze, hatten nicht mehr als 2000 Rupien pro Monat zur Verfügung. Die Regierung in Colombo tat dabei alles, was sie konnte, um die Inflation-Auswirkungen so gering wie möglich zu halten für die Bevölkerung, gab auch Subventionen auf Grundnahrungsmittel.