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Bern d. 24. Febr. 1864.
Mein lieber Freund!
Fornerod sagte mir heute zur Belegung der Nothwendigkeit größerer militärischer Vorsichtsmaßregeln: er habe von Zürich erfahren, daß Du &. zwar (der Dringlichkeit wegen) durch Präsidialverfügung den Verkauf aller fremden Werthpapiere der schweiz. Kreditanstalt befohlen habest, was wesentlich dazu beigetragen habe, die große Baisse in den Werthpapieren zu bewirken.
Hr. F. wollte mir nicht sagen, woher er diese Kenntniß habe; indeß konnte ich nicht darüber in Zweifel sein, daß die Notiz von der Eidg. Bank herrühren müsse.
Ich möchte Dich nun anfragen, ob die Thatsache richtig sei bez.weise ob Du Mittheilungen habest, welche die politische Lage als so gefährlich erscheinen lassen? Wenn man den Militärs folgen wollte, so müßte man schon jetzt große Summen engagiren; indeß habe ich keinen Grund zur Annahme, daß die Situation ausnahmsweise gefährlich sei, obschon sie natürlich kritisch ist.
Vielleicht ist es auch für Dich von Interesse zu wissen, daß die Eidg. Bank über die Operationen der Kreditanstalt so genaue Notizen hat, daß man sogar| weiß, was durch Präsidialverfügung angeordnet wird.
Freundschaftlich grüßt Dich
Dein
Jb. Dubs.