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Kohärente Raumentwicklung in Stadt-Land übergreifenden Regionen
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Die "kohärente Raumentwicklung" ist ein Begriff, der seit einigen Jahren vor allem auf der Bundesebene oft verwendet wird. Der Begriff dient dort als konzeptionelle Klammer, welche die Agglomerationspolitik sowie die Politik für die ländlichen Räume und Berggebiete verbindet.
Die TK setzt sich im Projekt "Kohärente Raumentwicklung in Stadt-Land übergreifenden Regionen" damit auseinander, was kohärente Raumentwicklung auf der regionalen Ebene konkret bedeutet. Das Projekt will die Chancen und Herausforderungen einer kohärenten Raumentwicklung verständlich und greifbar machen. Dazu soll die Kohärenz in den Regionen und gemeinsam mit den Regionen betrachtet werden.
Die TK hat hierfür eine tripartit zusammengesetzte Begleitgruppe eingesetzt, die von Experten des Büros EBP unterstützt wurde. Die Thematik wurde anhand von drei ausgewählten Räumen vertieft betrachtet:
- Region Oberwallis, mit dem Regions- und Wirtschaftszentrum Oberwallis (RWO) als regionale Organisation
- Region Bern, mit der Regionalkonferenz Bern-Mittelland (RKBM) als regionale Organisation
- Raum Lausanne, mit der Agglomeration Lausanne-Morges als regionale Organisation.
Der Schlussbericht von EBP "Stadt-Land übergreifende Regionen: Wie kann eine kohärente Raumentwicklung gefördert werden?" zeigt deutlich, dass die Regionen eine zentrale Funktion für die räumliche Kohärenz haben. Er beleuchtet die Erfolgsfaktoren und Hindernisse einer kohärenten Raumentwicklung in Stadt-Land übergreifenden Regionen. Der Bericht richtet zudem Empfehlungen an Bund, Kantone, Städte und Gemeinden, die darauf abzielen, die Kohärenz in der Raumentwicklung auf regionaler Ebene zu fördern.
Die TK vom 21. Juni 2019 nahm Kenntnis vom Schlussbericht und lud ihre Träger ein, die Empfehlungen zu prüfen und in ihre Arbeiten einfliessen zu lassen.