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Google Bombing wurde durch Netzaktivisten beim neuen US-Präsidenten Obama angewendet. Wenn man bei Google die englischen Begriffe für „Versager“ (failure) oder „erfreuliche Leistung“ (cheerful achievement) eingab, erschien die Biografie vom neuen US-Präsidenten an erster Stelle.
Bereits beim alten Präsidenten Georg W. Bush wurde Google Bombing im Jahr 2003 angewendet. Mit dem Begriff „miserable failure“ (erbärmliches Versagen) erschien die Biografie von Georg W. Bush zuoberst bei Google. Im Jahr 2004 wurde der Politiker Christopf Blocher Opfer einer Google Bombe. Sein Portrait erschien bei Google an erster Stelle mit dem Suchbegriff“ jämmerlicher Waschlappen“. Google reagiert in solchen Fällen relativ schnell und nimmt manuelle Anpassungen an dem Algorithmus vor.
Von Google Bombing wird gesprochen, wenn zahlreiche Leute das Keyword mit der gewünschten Zielseite verlinken. Sprich bei Obama haben unzählige Website-Betreiber einen Textlink (mit den entsprechenden Keyword) auf die Biografie von Obama gesetzt.
Nach der Google Bombe im Jahr 2003 hat Google Massnahmen ergriffen, damit ein solcher Missbrauch nicht möglich ist, doch scheinbar haben diese Massnahmen doch nicht wie gewünscht gegriffen.
Werden wir im Web 2.0 Zeitalter und der zunehmenden Vernetzung häufiger solche Google Bomben antreffen?