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Die französische Nationalversammlung hat im 2022 mit der Beratung eines Gesetzesentwurfs begonnen, der bürokratische Hürden für den Bau von Wind- und Solarenergieanlagen abbauen soll.
Frankreich habe bislang wenig in den Ausbau erneuerbarer Energien investiert. Das Land war in diesem Winter auf Stromimporte aus Deutschland angewiesen und die Probleme mit Atomkraftwerken nehmen inzwischen zu. Wenn es sehr kalt wird, bereitet die Regierung die Bevölkerung auf mögliche Stromausfälle vor. Den Forderungen nach Stromsparen wird derzeit nicht ausreichend entsprochen.
Der Gesetzentwurf war bereits im Senat mit Unterstützung konservativer Republikaner verabschiedet worden. Auch der Abstand der geplanten Windkraftanlagen zu Häusern sowie zur Küste wird noch diskutiert. Es wird Widerstand geben, die Grünen debattieren beispielsweise darüber, ob Windkraftanlagen Projekte blockieren, die sich auf den Artenschutz beziehen.
In einem früheren Artikel von DGM wurde der Ausbau der französischen Solarenergie auf Parkplätzen hervorgehoben, und nun strebt Macron außerdem an, bis 2050 50 Offshore-Windparks zu errichten.
Bildquellen
- Wind Turbines: Unsplash/Nicholas Doherty