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Yoga ist eine der ältesten Lehren und Methoden, die sich mit der Gesamtheit des Menschen – Körper, Geist und Seele – und seiner Harmonie und Einheit beschäftigt. Der Übungsweg des Yoga blickt auf mindestens 3500 Jahre gesammelten Wissen über die Struktur des Körpers und die Funktionsweise des Geistes zurück. Auf diesem Weg wurden zahlreiche mögliche Störungen erforscht und wirkungsvolle Übungen entwickelt, die diese Störungen nachhaltig vermindern oder beheben – zum Ziel des menschlichen Seelenfriedens.
Yoga ist ein Zustand, in dem Körper, Geist und Seele vereinigt werden sollen. Dieses Ziel ist zeitlos. Wenn dieser Zustand erreicht wird, herrscht ein Gefühl der Einheit und Glückseligkeit.
Der Begriff Yoga umfasst auch die Disziplinen, mit Hilfe derer dieser Zustand erreicht werden kann: das Einüben der Körperhaltungen - Asanas -, das kontrollierte Atem – Pranayama genannt - , Meditation, Chanten, das Lesen alter Schriften und noch viel mehr. Alle Wege führen zum gleichen Ziel: in die Freiheit.
Der Yoga geht davon aus, dass jeder Mensch durch körperliche und geistige Konditionierung, Gedankenmuster und falsche Wahrnehmung daran gehindert wird, bewusst, klar und reflektiert zu handeln. Ziel des Yoga ist, sich von diesen Störungen zu befreien und inneren Frieden zu erlangen. Yoga ist ein Weg nach innen. Er fordert auf, sich selbst zu erforschen und kennenzulernen. Yoga ist eine innere Haltung, die Achtsamkeit und Bewusstsein erfordert und gleichsam fördert.
„Yoga ist, wenn die Bewegungen des Geistes zur Ruhe kommen“ (Yoga Sutra – Patanjali – 1.2.).