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- Der US-amerikanische Rock'n'Roll-Musiker Jerry Lee Lewis ist tot.
- Er starb im Alter von 87 Jahren, wie sein Agent mehreren Agenturen bestätigte.
- Der als «The Killer» bekannte Autor von «Great Balls of Fires» wurde 1986 in die Rock and Roll Hall of Fame aufgenommen.
Seine siebte Ehefrau Judith Coghlan Lewis sei an seiner Seite gewesen, als er starb, heisst es weiter. Jerry Lee Lewis galt als einer der einflussreichsten Künstler der Musikgeschichte. Er stand noch bis ins hohe Alter auf der Bühne. Seit einem Schlaganfall 2019 hatte er allerdings mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen.
Lewis galt – neben Elvis Presley, Chuck Berry und Little Richard – als einer der Könige des Rock'n'Roll. Der Musiker war siebenmal verheiratet und hatte sechs Kinder, von denen zwei schon vor ihm gestorben waren.
Jerry Lee Lewis wird von Musikgrössen gewürdigt
Elton John schreibt auf Twitter, er wäre ohne Jerry Lee Lewis nicht der geworden, der er heute sei. Der Musiker bezeichnet Lewis als «bahnbrechend» und «brillanten Sänger».
Gene Simmons von der Band «Kiss» schrieb: Einer der Rock'n'Roll-Pioniere sei gegangen. Lewis sei bis zum Ende ein Rebell gewesen.
Ex-Beatle Ringo Starr wünschte Lewis «Gottes Segen» und dessen Familie Frieden und Liebe.
Bekannt für sein wildes Klavierspiel
Jerry Lee Lewis wurde am 29. September 1935 in einer armen Familie in Ferriday, Louisiana, geboren. Mit neun Jahren entdeckte Lewis das Klavierspiel und seine Eltern nahmen eine Hypothek auf die Farm der Familie auf, um sein Instrument zu bezahlen. 1956 zog er nach Memphis (Tennessee), dem Mekka der neuen amerikanischen Musik, und war einer der ersten, der bei dem berühmten Plattenlabel Sun Records unter Vertrag genommen wurde.
Sein erster Song «Whole lotta shakin' goin' on» aus dem Jahr 1957 war bereits ein Anzeichen seines wilden Stils. Während die Rockmusik noch in den Kinderschuhen steckte, drängte sich die Menge, um zu sehen, wie er mit Fingern, Ellbogen und Füssen wild auf die Tastatur einhämmerte, während sein Haar wild im Rhythmus mitschwang und er seinen Hocker in einem wilden Tanzschritt wegschleuderte.
Wenige Monate später erschien «Great Balls of Fire», das 1989 auch der Titel eines Doku-Dramas über sein Leben wurde und ihn zu einem der beliebtesten Stars der Zeit machte.