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Grund für das Schreiben an die französische Verkehrsministerin Elisabeth Borne ist ein Bericht, welcher der Regierung eine Priorisierung von Infrastrukturvorhaben empfiehlt. In diesem Bericht erscheint der EAP-Anschluss nur in einem von drei Szenarien, dem teuersten. Allerdings soll zuerst das Resultat einer Nutzungsstudie abgewartet werden.
In ihrem Schreiben zeigen sich die beiden Basel erstaunt darüber, dass der EAP-Bahnanschluss von französischer Seite nicht genügend priorisiert werde. Der Schienenanschluss sei zentral für die Entwicklung des Flughafens. Dieser habe für die Region und das Elsass eine hohe wirtschaftliche Bedeutung.
Für Basels Bau- und Verkehrsdirektor Hanspeter Wessels hat das Schreiben an Paris mehr als symbolische Bedeutung. Zudem stehe auf französischer Seite die Region nach wie vor hinter dem Projekt, der Präsident der Région Grand-Est Jean Rottner habe als Erster in Paris protestiert. Aber bei grenzüberschreitenden Projekten sei nun mal viel Geduld gefragt, so Wessels.
Die Kosten für den 6 Kilometer langen Anschluss an den Flughafen , Link öffnet in einem neuen Fensterwerden auf rund 260 Millionen Franken geschätzt. Das Bundesland Baden-Württemberg und die beiden Basel haben einen Beitrag von je 10 Millionen Franken in Aussicht gestellt, zudem würde sich auch der Bund finanziell beteiligen. Der Löwenanteil der Kosten für die ganz auf französischem Gebiet verlaufende Bahnstrecke müsste jedoch von Frankreich übernommen werden.