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Das Alpdach einer Berner Oberländer Alpgenossenschaft ist undicht. Das eintretende Wasser droht die Holzkonstruktion zu beschädigen. Das Dach muss deshalb dringend saniert werden.
Die Alpgenossenschaft mit gegen 30 Mitgliedern betreibt im Berner Oberland eine Alp mit einer Weidefläche von gut 60 Hektaren Weidefläche. Es werden darauf Kühe, Ziegen und Alpschweine gesömmert. Die Genossenschaft produziert auf der Alp Käse, der direkt an Wanderer verkauft oder von den Kuhbesitzern für den Eigengebrauch sowie den Verkauf zurückgenommen wird. Die Sennhütte auf der Alp ist 30 Jahre alt. Sie ist funktionstüchtig, allerdings ist das Dach schadhaft. Beim Bau der Hütte wurde das Dach mit Eternit-Platten gedeckt und in einem Pilotprojekt mit einer Solaranlage bestückt. Drei Jahrzehnte später sind die Platten brüchig geworden und das Dach weist mittlerweile mehrere undichte Stellen auf. Das eintretende Wasser droht, die Gesamtkonstruktion zu beschädigen. Die Alpgenossenschaft will die zweckmässige Sennhütte für die nächsten 20 bis 30 Jahre fit machen. Dazu plant sie, das Dach mit isoliertem Profilblech neu zu decken und zugleich eine neue Solaranlage zu installieren, die dem heutigen Verbrauch angepasst ist. Trotz Eigenleistung, Eigenmitteln sowie Versicherungsbeträgen und Darlehen bleibt aber in der Finanzierung ein Fehlbetrag übrig, für den die Alpgenossenschaft auf Unterstützung hofft.