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Genesungsprozess mit gezielter Ernährung unterstützen
Wie eine kürzlich veröffentlichter Review bestätigt, tragen Proteine und Kreatin einen wichtigen Teil zur Genesung bei muskulären Verletzungen bei.
Kevin D. Tipton weist in seinem Review «Nutritional Support for Exercise-Induced Injuries» aus dem Jahre 2015 darauf hin, dass die Ernährung ein zentraler Baustein ist, um den negativen Auswirkungen einer belastungsinduzierten Verletzung zu begegnen. Natürlich spielen auch die Art und Schwere einer Verletzung eine Rolle. Aber dessen ungeachtet, führt jede Verletzung primär zu einer Abnahme oder Reduktion der körperlichen Aktivität.
In diese Zeit empfiehlt es sich, den Genesungsprozess mit folgende Massnahmen zu unterstützen:
• Proteinzufuhr auf 2-2,5 g pro kg Körpergewicht erhöhen, um den Muskelverlust bei Immobilisation zu kompensieren,
• Einnahme von Omega-3-Fettsäuren,
• Supplementierung mit Kreatin für eine schnelle Regeneration der Muskelfunktion,
• bei Knochenbrüchen auf eine ausreichende Zufuhr von Vitamin D und Calcium achten
Achte zudem auf eine möglichst abwechslungsreiche und naturbelassene Ernährungsweise mit möglichst vielen unterschiedliche unverarbeiteten Nahrungsmitteln. Um die Ernährung proteinreich, d.h. mit 2-2,5 g Protein pro kg Körpergewicht zu gestalten, sind sowohl bei den Hauptmahlzeiten sowie bei den Zwischenmahlzeiten proteinhaltige Lebensmittel einzuplanen. Aus dem Sponser-Sortiment eignen sich hierzu Whey Protein 94, Protein Smoothie, Protein Pancakes sowie die diversen Protein Bars.
Gemäss Schlussfolgerungen von Tipton erscheint die Kreatin-Supplementation in der Rehabilitationsphase sinnvoll. Es gibt einige Hinweise, dass unter der Kreatinsupplementation nach Immobilität das Muskelwachstum besser angeregt werden kann. Allerdings ist die Datenlage noch sehr dünn und weitere Arbeiten zum Thema Muskelatrophie und Kreatin-Supplementation werden folgen.