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Nicht nur Google und Microsoft versuchen, den relativ neuen Markt der "Online-Bürosoftware" zu erobern, auch kleinere Firmen wittern eine Chance, hier mitmischen zu können. Eine davon ist die indische Instant Collaboration Software Technologies (kurz InstaColl). InstaColl kann von einer gewissen erhöhten Aufmerksamkeit der Medien profitieren, da einer er Mitgründer, Sabeer Bhatia, einst auch einer der "Väter" von Hotmail war.
Hotmail wurde 1997 an Microsoft verkauft, für rund 400 Millionen Dollar. Einen Teil dieses Geldes verwendet Bhatia nun, um Microsoft ein bisschen an den Karren zu fahren.
InstaColl bietet bereits mehrere Online-Services an. Neu hinzugekommen ist nun "Live Documents"
, eine Bürosuite mit Textbearbeitung, Tabellenkalkulation und einer Präsentationssoftware, die man über den Browser benutzen kann, und bei der die Dokumnte auf den Servern des Anbieters gespeichert werden. Die Lösung kann mit den gängisten Fileformaten umgehen, so dass Files auch auf den PC heruntergeladen, dort mit andere Programmen weiterbearbeitet und bei Bedarf wieder hochgeladen werden können.
Damit stellt "Live Documents" eine direkte Konkurrenz zu Googles "Docs & Spreadsheets" dar. InstaColl betont ausserdem einerseits die Unabhängigkeit von Microsofts Office als Vorteil der Suite, und andererseits ihre enge Integration mit Office. Über einen Client können Live Documents-User eine spezielle Toolbar in Office-Programmen installieren. Über diese Toolbar können in Office erstellte Files direkt auf ein Live Documents-Konto hochgeladen werden, wobei man verschiedene Freigabeoptionen wählen kann.
"Live Documents" ist für Privatanwender kostenlos. Für Anwender in Unternehmen soll die Benutzung gemäss indischen Medienberichten zehn Dollar pro Monat oder 50 Dollar pro Jahr kosten. (hjm)