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Wie eine Sprecherin der gleichnamigen Organisation am Sonntag berichtete, haben die Retter in Italien wegen einer Einlaufgenehmigung angefragt. Zunächst sei keine Antwort gekommen. Die «Open Arms» sei gut 100 Kilometer von der italienischen Insel Lampedusa entfernt, erläuterte sie.
Die Seenotretter hätten die Männer, Frauen und Kinder aus Holzbooten vor dem nordafrikanischen Land Libyen aufgenommen. Die Rettung von 169 Menschen fand nach Angaben von «Open Arms» am Silvestertag statt. Am Samstag kamen bei einem zweiten Noteinsatz 96 Bootsmigranten dazu. Viele der Geretteten stammten aus Eritrea, hiess es.
Das private spanische Schiff war kurz vor Weihnachten von Spanien aus zu seiner neuen Mission ins zentrale Mittelmeer ausgelaufen. Die Regierung in Rom hatte die Aufnahme von Migranten von verschiedenen privaten Rettungsschiffen wiederholt verzögert, dann aber doch die Freigabe zum Einlaufen in eigene Häfen gegeben.