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Flüge auf 220 und 205,5 m brachten den Luzerner in eine Position, die in etwa der Klassierung im Overall-Klassement (26.) entspricht.
Deschwanden stieg diesen Winter zur Schweizer Nummer 1 auf, nachdem sich der Team-Leader und WM-Dritte Killian Peier verletzt hatte und Simon Ammann zunächst gar nicht in die Gänge gekommen war. Der 30-Jährige blickt auf die bislang beste Saison zurück, drei Top-Ten-Klassierungen bildeten die Ausreisser nach oben.
Für das letzte Springen des Winters, das von Skiflug-Weltmeister Karl Geiger gewonnen wurde, war Simon Ammann nicht startberechtigt - bloss die besten 30 Skiflieger durften nochmals vom Balken abstossen. Gleichwohl kam der Toggenburger am Sonntag noch zum Einsatz, denn am Vormittag wurde der am Samstag abgebrochene Team-Event mit einem Durchgang nachgeholt. Ammann verpasste dabei im letzten Wettkampf-Sprung als 39-Jähriger die 200-m-Marke. Als 40-Jähriger will er sich für die Olympischen Spiele in Peking nochmals in Form bringen.
Als Sieger des Gesamt-Weltcups stand der elffache Saisonsieger Halvor Egner Granerud schon seit längerer Zeit fest. Bei den Gross-Events flog der Norweger aber nie zum Sieg. WM-Gold im Skifliegen liess sich Geiger umhängen, die Vierschanzentournee sah Kamil Stoch als Sieger und die Goldmedaillen an den Weltmeisterschaften in Oberstdorf gewannen Piotr Zyla und Stefan Kraft.