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Dies ist die gefährlichste Störung, die die Patienten am schnellsten schädigt. Deshalb sollte man sich angewöhnen, die Beurteilung der ABGA mit paO2 und SaO2 zu beginnen.
2. pH Bei einfachen Säure-Base-Störungen führen die renalen oder die respiratorischen Kompensationsmechnismen nie zu einer vollständigen Korrektur der primären Störung. Auch bei komplexen Störungen ist die schwerste Störung für die Abweichung des pH von 7.4 verantwortlich. Somit lässt sich anhand des pH folgende primäre Einteilung durchführen: • pH<7.4 = Azidose • pH>7.4 = Alkalose
3. pCO2 und [HCO− 3 ] Zunächst muss festgestellt werden, ob die Abweichungen in die gleiche Richtung gehen. Falls dies nicht der Fall ist, liegt eine kombinierte Störung mit Azidose und Alkalose vor. Für die quantitative Beurteilung gleichgerichteter Abweichungen haben sich die Boston-Regeln bewährt.
4. Weitere Klassierung mit dem Stewart-Fencl-Approach Komplexere v.a. metabolische Störungen können mittels SIDa, Laktat, korrigierter [Cl−], Messung des Albumins und Schätzung der [Xa−] via SIDe-SIDa Differenz klassiert werden.
Die arterielle Blutversorgung des Herzens erfolgt durch die beiden Koronararterien Arteria coronaria sinistra (LCA) und Arteria coronaria dextra (RCA) sowie ihre zahlreichen Äste. Aus der LCA entspringt der ramus interventrikularis anterior (RIVA) und der ramus circumflexus (RCX).
Was bedeutet der Begriff VVI?
VVI ist auch als Kammerschrittmacher bekannt und nach wie vor der am häufigsten verwendete Schrittmachertyp. Dieser Schrittmacher wird als Bedarfsschrittmacher verwendet: Fällt die Ventrikelaktivität zeitweise oder ganz aus, wird nach Ablauf eines eingestellten Stimulationsintervalls ein Impuls über die Elektrode in den Ventrikel abgegeben. Bei ausreichender Ventrikelaktivität ist der Schrittmacher nicht aktiv (inhibierend). Indiziert ist dieser Schrittmachertyp nur noch beim chronischen Vorhofflimmern mit bradykarder (langsamer) Überleitung. Auch beim intermittierenden AV- Block mit zumeist normaler intrinsischer Überleitung und nur seltener Stimulationsnotwendigkeit im Ventrikel scheint dieser Modus zumindest nicht von Nachteil für den Patienten zu sein, wenn eine relativ niedrige Interventionsfrequenz und zusätzlich eine Frequenzhysterese programmiert werden, da hiermit die hämodynamisch ungünstige rechtsventrikuläre Stimu-lation auf ein Mindestmaß reduziert werden kann.
Die Nachteile sind: Die fehlende Synchronität zwischen Vorhof und Ventrikel kann zum Schrittmachersyndrom führen
Bennene die Merkmale des AV-Blocks 1.Grades
Der AV-Block 1.Grades hat ähnlichkeiten mit dem Sinusrhythmus. Vor jedem QRS Komplex ist ein P vorhanden. Auffällig ist aber die verlängerte PQ Zeit von über 0,2 Sek (5 Kästchen). Sie tritt aber immer gleichmäßig auf und verändert sich nicht. Deshalb auch leicht verwechselbar mit Sinusrhythmus.