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Die Bedingungen waren aufgrund der kühlen Temperaturen und der nassen Bahn alles andere als optimal, dennoch hatte sich Mujinga Kambundji eine bessere Zeit als 11,24 Sekunden erhofft. «Ich fühlte mich ziemlich gut beim Aufwärmen», sagt die 29-jährige Bernerin. Der Start gelang ihr dann aber nicht wie gewünscht, und auch mit der Beschleunigung war sie nicht zufrieden.
All dies hatte zur Folge, dass sie gegen die 32-jährige Ivorerin Marie-Josée Ta Lou (11,09), die WM-Zweite von 2017 und WM-Dritte von 2019, chancenlos war. Dritte wurde die Amerikanerin Kayla White (11,31).
Mujingas Schwester Ditaji setzte sich über 100 m Hürden durch. Die 19-Jährige absolvierte die Distanz in 13,11 Sekunden. Über 800 m belegte Lore Hoffmann Platz 2.
Wilson siegt über 200 m
Alex Wilson unterstrich derweil, dass er nach einer Wettkampfpause wegen Rückenbeschwerden langsam aber sicher Fahrt aufnimmt.
Wie schon an den Schweizer Meisterschaften lief er auch auf der Allmend über 100 und 200 m. Über die halbe Bahnrunde, seiner Paradestrecke, auf der er 2018 EM-Bronze geholt hatte, siegte er in 20,64 Sekunden. Über 100 m hatte er zuvor in 10,38 Sekunden hinter den Südafrikanern Akani Simbine (10,11) und Dlodlo (10,20) den 3. Platz belegt.
Vetter mit Rekord-Serie
Der deutsche Speerwerfer Johannes Vetter übertraf im 7. Wettkampf in Folge die 90-m-Marke. Eine solche Serie war zuvor noch niemandem gelungen. Somit wird er an den Olympischen Spielen als klarer Favorit antreten.
Ein weiteres Highlight war das Rennen über 5000 m der Männer. Der Ugander Jakob Kiplimo entschied mit 12:55,60 Minuten das packende Duell gegen den Kenianer Daniel Simiyu (12:55,88) für sich.
Julien Wanders beendete das Rennen in 13:57,61 Minuten auf Platz 14. Über 400 m war der Südafrikaner Wayde van Niekerk (44,87), der Olympiasieger von 2016, wie erwartet eine Klasse für sich.