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Im Park Cismigiu betrachte ich die Fasane. Penner liegen auf Bänken, und die Musik eines Karussells erinnert an Kindertage und Kinderlachen an die Gegenwart. Ich möchte in den Organismus der Stadt eindringen. Stattdessen führt mich mein Weg an heruntergekommenen, leerstehenden Villen vorbei, die von kläffenden Hunden bewacht werden. Ich bleibe draussen, weil meine Seele noch zu ungeschliffen ist. Die Gesichter der Menschen liegen irgendwo in Träumen. Mit glänzenden Augen gehen sie aneinander vorbei. Ihnen erscheinen die Namen von Propheten und Schutzheiligen.
Nachts warten junge Frauen in Seidenblusen und Faltenröcken in den Ruinen auf einen Leuchtkegel. Die Seelen werden in grosse Waschzuber gesteckt, und in Honigmilch gebadet. Dann trocknen sie an den Wäscheleinen, die sich quer über die Stadt vom Norden bis in den Süden spannen.
Fällt einem im Park Cismigiu eine Haselnuss auf den Kopf, so möge man sie essen, was so viel heisst wie: Carpe Diem. Nichts ist wie es scheint, aber was scheint, ist schön, denn der Lichtkegel kommt von Gott.