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Salz war der Grund, weshalb die Gegend um Nemocón bereits vor mehr als 2000 Jahren besiedelt wurde.
Die jetzige Mine wurde vor ca. 500 Jahren eröffnet und in mühsamer Arbeit wurden insgesamt ca. 8 Mio. Tonnen Salz abgebaut. Seit dem letzten Jahrhundert geschieht dies durch Einpumpen von Wasser ins Salz-Gestein. Anschliessend fliesst das gesättigte Salzwasser direkt in eine Raffinerie.
In den alten Stollen – 80m unter der Erde – bekommen wir einen Einblick in die Salzgewinnung. Wie Blumenkohl wachsen die Salzkristalle an den Wänden oder sie hängen als Stalaktiten von der Decke. In den alten Salzwasser-Becken widerspiegeln sich die inszenierten Lichteffekte und unsere Sinne stehen Kopf.
Ein Grubenunglück 2010 nordwestlich von Copiapó in Chile schloss damals 33 Bergleute 700 Meter tief unter Tage ein. Nach mehreren Fehlversuchen wurden nach 69 Tagen alle Männer mit Hilfe der Rettungskapsel 'Fenix‘ ans Tageslicht befördert. Siehe dazu auch https://www.welt-erleben.ch/2017/10/20/copiap%C3%B3/
Diese Salzmine wurde 2015 zum Hollywood-Schauplatz für die Dreharbeiten zum Film The 33, mit Antonio Banderas in der Hauptrolle. Der nachgebaute Aufenthaltsraum der eingeschlossenen Mineure und die im Film verwendeten Requisiten geben uns einen guten Eindruck der damaligen Notlage.