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Die in Südafrika und Namibia lebenden Brillenpinguine sind bis 2035 vom Aussterben bedroht, wenn keine Maßnahmen ergriffen werden, um den Fischfang in den Gewässern rund um die Pinguinkolonien einzuschränken. Umweltministerin Barbara Creecy kündigte an, dass in den Gebieten rund um diese Kolonien für mindestens zehn Jahre Fischereibeschränkungen gelten werden, um die Pinguine weiter zu schützen.
Vor etwa hundert Jahren wurden an den Küsten des Kaps über eine Million Pinguinpaare gefunden. Seitdem ist ein Rückgang zu verzeichnen und die Zahl ist drastisch auf nur noch 10.000 Paare gesunken. Die Gründe dafür liegen laut Creecy in der Konkurrenz um Nahrung, der Meeresverschmutzung durch die Schifffahrt und geschädigten Brutplätzen.
In den Meeresgebieten rund um sechs von Pinguinen besiedelte Gebiete, darunter Bird Island und Robben Island, wird das Angeln verboten. Diese Schutzmaßnahmen werden nach sechs Jahren erneut auf ihre Wirksamkeit überprüft.
Bild: (c) pixels.com/David Dibert