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Wie die Swiss Ice Hockey Federation (SIHF), die Dachorganisation des Schweizer Eishockeys heute mitteilt, wurde gegen den EHC Olten ein Verfahren eröffnet. Die Kommission für Ordnung und Sicherheit des SIHF hat dies eingeleitet, nachdem Anhänger des EHC Olten im Meisterschaftsspiel der National League B gegen den SC Langenthal vom Sonntag, 11. September, in der Fankurve ein Transparent zeigten, dass gegen die Verhaltensgrundsätze des Verbandes verstösst.
Zudem wird die Kommission Ordnung und Sicherheit des SIHF in enger Zusammenarbeit mit dem EHC Olten und dem SC Langenthal auch gegen die fehlbaren Fans ein mehrjähriges gesamtschweizerisches Stadionverbot mit Auflagen aussprechen. Das Stadionverbot gilt für alle Spiele des Leistungs- und Amateursports im Eishockey sowie des Fussballs.
Die Swiss Ice Hockey Federation (SIHF) verurteilt jegliche Gewalt oder Aufruf zu Gewalt gegen Personen und Sachen und toleriert in keiner Art und Weise sexistische, rassistische, ehrverletzende oder den guten Sitten und Moral zuwiderlaufende Parolen und Transparente im Zusammenhang mit Eishockeyspielen und wird auch weiterhin eine konsequente Nulltoleranz verfolgen.
Wie der EHCO auf seiner Webseite bereits am Vortag vermeldete, haben sich ein 16- und ein 20-Jähriger persönlich auf der Geschäftsstelle der EHC Olten gemeldet und entschuldigten sich für die Tat. Sie nannten die Aktion den „grössten Fehler ihres Lebens“. Es sei nie ihre Absicht gewesen, gehbehinderte Personen zu beleidigen.