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Behandlungsmöglichkeiten
An der Behandlung von Schilddrüsenerkrankungen arbeiten in den meisten Fällen alle an der Behandlung beteiligten medizinischen Disziplinen eng zusammen (Endokrinologen, Radionuklearmediziner und Chirurgen). Die entsprechende Therapie (Operation, Radiojodtherapie u.a) wird interdisziplinär festgelegt.
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Medikamentöse Therapie
Viele gutartige Krankheiten der Schilddrüse können mit Medikamenten behandelt werden. Die Kropfbehandlung kann durch Zufuhr von Jod oder Schilddrüsenhormonen, bzw. im Falle der Überfunktion durch Medikamente durchgeführt werden.
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Radiojodtherapie
Bösartige Krankheiten können teilweise allein mittels Radiojodtherapie oder in Kombination mit einer Operation behandelt werden. Radioaktives Jod (131J) wird in Form einer Kapsel verabreicht. Dieses Jod wird ausschliesslich von den Schilddrüsenzellen aufgenommen. Mittels einer lokalen Bestrahlung werden die Zellen zerstört.
Gewisse gutartige Krankheiten können ebenfalls mit Radiojodtherapie behandelt werden, z.B. als Alternative vor einer operativen Therapie.
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Operative Therapie
Die Operation empfiehlt sich vor allem bei Symptomen wie Druckgefühl und Heiserkeit, bei schlechter Wirkung der oben genannten Therapien, wenn die Medikamente wegen Nebenwirkungen abgesetzt werden müssen oder bei Verdacht auf einen bösartigen Tumor. Eine deutliche Vergrösserung der Schilddrüse mit Einengung der Luftröhre, können nur chirurgisch behandelt werden.
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Thyreoidektomie (Chirurgische Entfernung der Schilddrüse)
Bei gutartigen Schilddrüsenvergrösserungen werden eine (Hemihyreoidektomie) oder beide Seiten (totale Thyreoidektomie) der Schilddrüse entfernt, bei bösartigen Geschwülsten werden beide Lappen ganz entfernt, in gewissen Fällen werden dann auch die Lymphknoten am Hals mitentfernt. Während der Operation wird ein Instrument (Neurostimulator) dazu benützt, um den Stimmbandnerv zu Identifizieren.