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Sein Enthusiasmus ist unermüdlich. Über vierzig Jahre hat sich der Organist, Philosoph und Theologe Albert Schweitzer in Lambarene um Sterbende bemüht, hat Wunden geheilt, aber auch Unterkünfte bauen lassen und Pumpen repariert. Er korrespondiert mit Einstein, Nehru und Heuss, warnt die Welt vor den Atombomben und erhält 1952 den Friedensnobelpreis. Schon zu Lebzeiten wird er zum Mythos und Symbol der Nächstenliebe. Dr. Monika und Prof. Dr. Wilfried Jellinghaus sind für "Die Ärzte für Afrika e.V." jedes Jahr mehrere Wochen in Süd-Ghana unterwegs, um die grosse Not auf urologischem Gebiet zu lindern. Spannend berichten sie, wie sie die ländliche Bevölkerung operativ behandeln, medizinisches Personal ausbilden und fünf kleine Krankenhäuser in der Savanne betreuen. "jeder kann es haben, sein eigenes Lamberene." Albert Schweitzer
Portrait
Ulrich Noethen, 1959 in München geboren, Absolvent der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Stuttgart, begann seine Schauspielkarriere 1985 am Freiburger Theater. Nach zwei Jahren im dortigen Ensemble arbeitete er unter anderem am Schauspiel Köln, an der Staatlichen Schauspielbühne Berlin und am Staatstheater Stuttgart. Anfang der 90er Jahre wechselte er zum Fernsehen und spielte u. a. in "Tatort". Seitdem war er in Kinofilmen sowie in unzähligen TV-Produktionen zu sehen. Er wurde mit dem Goldenen Löwen, der Goldenen Kamera, dem Bayerischen Filmpreis, dem Bundesfilmpreis und dem Preis der deutschen Filmkritik ausgezeichnet.