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Betroffene Körperregionen
Welche Körperregion ist betroffen?
Von einer Schädigung der Nerven oder des zentralen Nervensystems (ZNS) kann lediglich eine Körperregion betroffen sein. Es ist aber auch möglich, dass sich die Beeinträchtigung auf mehrere Körperregionen erstreckt, wie bei einer halbseitigen Lähmung.
Bei Lähmungen der Beinmuskulatur empfinden Sie oftmals eine Instabilität in Bein und Knie. Viele Betroffene überstrecken unbewusst ihr Knie, sobald sie es belasten. Durch das Überstrecken soll die ausgefallene Muskulatur ausgeglichen und das Knie gesichert werden. Allerdings stört diese Ausgleichbewegung dabei, natürlicher zu gehen oder das natürliche Gehen wieder zu erlernen.
Sind Nerven beeinträchtigt, die für die Fusshebung verantwortlich sind, dann fällt es Ihnen schwer, die Fussspitze in Richtung Körper zu ziehen. Diese Fussheberschwäche behindert Sie beim Gehen: Beim Durchschwingen des Beines befindet sich der Fuss zu nah am Boden, sodass Sie leichter hängen bleiben. Kompensationsbewegungen wie das Heben der Hüfte führen zu neuen Fehlhaltungen.
Wenn eine Schulter gelähmt ist, hängt sie tiefer als die gegenüberliegende Seite. Sie rotiert oftmals nach innen und der Arm ist leicht gebeugt. Es kann sogar passieren, dass sich die Schulter teilweise ausrenkt. Dann verspüren Sie Schmerzen und sind in Ihrer Beweglichkeit noch stärker eingeschränkt.