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Als Inhaberin der 116 000 Hotline setzt sich die Stiftung Child Focus im Kampf gegen sexuellen Missbrauch und das Verschwinden von Kindern in Belgien ein.
Sie gehen auf die Straße, um Jugendlichen auf der Straße zu begegnen, um ihre Bedürfnisse zu verstehen und aktive Unterstützung anzubieten.
Für Missing Children Switzerland ist diese Zusammenarbeit sehr wichtig, um AusreißerInnen an StraßensozialarbeiterInnen weiterleiten zu können, wenn der Jugendliche dies erwünscht.
Missing Children Europe ist die Dachorganisation, die für die Koordination und Harmonisierung der nationalen 116 000 Hotlines in Europa zuständig ist.
Diese Organisation arbeitet daran, dass jedes Land in Europa über angemessene Prozesse verfügt, um die qualitative Betreuung der Hotlines zu gewährleisten.
Missing Children Europe unterstützt ihr Netzwerk durch Informationen zu bewährten Praktiken und erhebt Daten für statistische Zwecke.
Ausserdem stellt sie Publikationen zum Verschwinden von Minderjährigen bereit und bietet neu gegründeten Organisationen logistische Unterstützung an, damit diese Sensibilisierungsvideos verbreiten und mehr Menschen erreichen können.
Dieses internationale Netzwerk kämpft gegen die sexuelle Ausbeutung von Kindern, Kinderpornografie und Kindesentführungen in der ganzen Welt.
Das in den USA ansässige Netzwerk "International Centre for Missing & Exploited Children" vereint Organisationen aus 29 Ländern. Seine Aufgabe ist es, weltweit Lücken in den Systemen zum Schutz von Minderjährigen zu identifizieren und logistische Instrumente zur Verfügung zu stellen, mit denen diese Lücken geschlossen werden können.
Der Internationale Sozialdienst unterstützt Kinder, die aufgrund von Migration oder grenzüberschreitender Vertreibung von ihren Familien getrennt wurden.
Missing Children Switzerland und der SSI arbeiten regelmäßig in Fällen von grenzüberschreitender Elternentführung zusammen.
Das Netzwerk Kinderrechte Schweiz ist ein Zusammenschluss aus schweizerischen Nichtregierungsorganisationen,
Das Netzwerk Kinderrechte Schweiz ist ein Zusammenschluss aus schweizerischen Nichtregierungsorganisationen, die sich für die Anerkennung und Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention in der Schweiz einsetzen. Zur Hauptaufgabe des Netzwerks gehört die Berichterstattung an den UN-Ausschuss für die Rechte des Kindes, der die Fortschritte und Hindernisse bei der Verwirklichung der Kinderrechte in der Schweiz regelmässig überprüft.
Als unabhängige Beobachterin im Bereich des Verschwindenlassens von Minderjährigen leiten wir unsere Beobachtungen an das Schweizerische Netzwerk für Kinderrechte weiter.
Siehe S. 7. LOIPR
Im Jahr 2021 wurden die Kriminalpräventionsstellen der 26 Schweizer Kantone über die Aktivitäten der 116 000, der offiziellen Stelle für Opferhilfe im Vermisstenfall eines Kindes, informiert.
Die professionelle Arbeit des 116 000-Teams, das rund um die Uhr an der Seite von Kindern, Jugendlichen und ihren Eltern arbeitet, ermöglicht eine bessere emotionale Bewältigung des Wartens, während die Polizei die Verantwortung für die Suche nach vermissten Kindern übernimmt.
Diese konkrete Zusammenarbeit wird von Eltern, die vom Weglaufen ihres Kindes oder von einer internationalen elterlichen Entführung betroffen sind, als unerlässlich angesehen.
Das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten EDA wird mobilisiert, wenn ein Kind von einem Elternteil illegal in ein Land verbracht wird, das das Haager Übereinkommen von 1980 (HKÜ) nicht ratifiziert hat.
Die professionelle Arbeit des 116 000-Teams, das rund um die Uhr an der Seite on Kindern, Jugendlichen und ihren Eltern arbeitet, wird von Familien in Not sehr geschätzt. Unsere Maßnahmen ermöglichen ein besseres Warte-Management. Das hat einen geringeren emotionalen Einfluss auf Kinder und Eltern, während die Polizei die volle Verantwortung für die Suche nach unseren Kindern übernimmt.
Das Bundesamt für Justiz greift bei der unerlaubten Verbringungen von Kindern in Vertragsstaaten des Haager Übereinkommens von 1980 (HKÜ) ein.
Sofern der zurückgelassene Elternteil unsere Unterstützung beantragt hat, tauschen wir uns regelmässig mit dem BJ über die Vorgehensweise zur Lokalisierung des/der Kindes(er) aus.
Sobald das Kind ausfindig gemacht wurde, kann das Rückführungsverfahren mehrere Monate bis mehrere Jahre dauern. Es ist wichtig, gemeinsam daran zu arbeiten, wieder einen regelmäßigen Kontakt mit dem (in der Schweiz) zurückgelassenen Elternteil und seinem Kind/Kindern herzustellen.