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Champignons, Austernpilze/Pleuroten und Shii-takes sind die bekanntesten Zuchtpilze der Schweiz. Sie alle wachsen nicht in der Erde, sondern auf einer Zuchtbasis, dem sogenannten Substrat. Während der Champignon hauptsächlich auf einer Zuchtbasis aus Pferdemist, Stroh und Hühnerdung gedeiht, zieht der Austernpilz Stroh vor. Der Shii-takes wächst am besten auf einem Nährboden aus Holzschnitzel oder Stroh. Diese drei Pilzesorten sind das ganze Jahr über erhältlich. Während der Champignon hauptsächlich nach den Richtlinien der Integrierten Produktion (IP) produziert wird, gibt es den Shii-take und den Austernpilz auch in Bio-Qualität. Teilweise sind die Pilzproduktionsbetriebe auch mit dem Gütesiegel Suisse Garantie ausgezeichnet. Vermarktet werden die Pilze zum grössten Teil über die Grossverteiler und die Gastrolieferanten. Auch auf vielen Regionalmärkten findet man Pilze aus inländischer Produktion.
Jahresproduktion von den Schweizer Zuchtpilzen:
Champignons: 7'000 Tonnen
Austernpilz: 200 Tonnen
Shii-take: 80 Tonnen
Kräuterseitlinge: 20 Tonnen
Grifola: 10 Tonnen
Pilze sind kalorienarm, reich an Ballaststoffen und Eiweiss. Zudem enthalten sie verschiedenste Mineralstoffe und Vitamine. Die Haltbarkeit von Zuchtpilzen ist mit derjenigen von Gemüse vergleichbar. Pilze sollten nie in Plastiksäcken gelagert werden, sondern ausschliesslich in Kartonschachteln oder Papiersäcken.