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Viele Tierarten sterben aufgrund von durch Menschen ausgelöste Umweltveränderungen aus. Die Fälle, in denen eine ausgestorbene Tierart wieder auftaucht, sind selten, schreiben die Forscher der US-Universität Yale in ihrem neuesten Paper.
Ein solch glücklicher Fall ist nun aber die Riesenschildkröten-Unterart (Chelonoidis elephantopus), die auf den Galapagos-Inseln heimisch war. Die Forscher hatten Exemplare dieser Art auf der Insel Isabela entdeckt.
Nun kommen 16 der Tiere in eine Zuchtstation auf der Insel Santa Cruz und können sich dort fünf Jahre lang vermehren. Die Jungen sollen dann auf der Insel Floreana freigesetzt werden, wie die Forscher am Mittwoch im «Scientific Reports»-Journal mitteilten.
Die Schildkrötenart galt auf der Insel seit über 150 Jahren als ausgestorben. Auf jeder der Galapagos-Inseln gab es eine eigene Unterart, die nur auf der jeweiligen Inseln lebte. Viele dieser Arten sind mittlerweile ausgestorben.
Ein sehr prominentes Beispiel dafür war «Lonesome George». 2012 starb die Riesenschildkröte und mit ihr auch die Unterart der Pinta-Insel. Nun könnten immerhin irgendwann artsverwandte Schildkröten auf die Insel zurückkehren.