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Wer ist Irondali?

Geboren bin ich am 28. April 1976 in Aarau. Von Erzählungen meiner Mutter war ich schon immer ein zappliges Kind. Ich konnte nie still sitzen, musste mich immer bewegen. Auch schon in meiner Jugendzeit fuhr ich immer wieder mit dem Rad in der Gegend rum. Spielte mit den anderen Jungs „Versteckis“, „Räuber und Police“ oder verbrachte viel Zeit mit den Kollegen im Wald. Auch später im Schulsport versuchte ich mich in verschiedenen Disziplinen, wie z.B: Handball und Schiessen. In der 3. und 4. Klasse spielte ich sogar in einem Minihandballteam, in welchem wir auch an ein paar Turnieren teilnahmen.

Vom Schnellkraftsport Boxen zum Ausdauersport Ironman !!!

Mit meinem damalig besten Freund begann ich mit 12 Jahren im Boxclub Brugg zu boxen. Was ich dann auch 10 Jahre leistungsmäßig ausübte. Zudem nahm ich auch an Wettkämpfen teil. Irgendwann merkte ich, dass mich das Boxen nicht mehr glücklich macht. Das Training war sehr intensiv und interessant, die Wettkämpfe entsprachen mir immer weniger. Zudem entdeckte ich mein sehr grosses Ausdauerpotential, welches ich in immer längeren Trainingseinheiten ausübte.
Mein damaliger Boxtrainer Ruedi Meier betrieb schon dazumal neben dem Boxen Triathlon. Er erzählte mir immer wieder vom Triathlontraining und seinen Wettkämpfen. Und dann kam im Jahre 1996 auf Eurosport eine Aufzeichnung vom Ironman Hawaii. Von da an hatte ich meine Passion gefunden, die mich bis heute noch in den Bann zieht: TRIATHLON.
Als ich dann mit Triathlon begann, machte ich schon ziemlich früh große und lange Trainingsumfänge. Ich lief in der Woche etwa 120 Kilometer, schwamm 3-4-mal und fuhr etwa 400 Kilometer Velo. Und spätestens da wusste ich, meine große Leidenschaft gehört dem Triathlonsport.
Über verschiedene Triathlon Wettkämpfe näherte ich mich dem Ironman Wettkampfsport an und absolvierte im 1999 meinen ersten Ironman Wettkampf in Lanzarote.
Ursprünglich beabsichtigte ich, nur diesen Ironman zu absolvieren.
Im Ziel angekommen, verfluchte ich meinen Entscheid, überhaupt an diesem Wettkampf teilzunehmen. Am nächsten Tag schüttelte ich immer noch den Kopf über mich.
Nach zwei Tagen, der Muskelkater war inzwischen abgeklungen, sinnierte ich bereits an der dem Event nach:
- Wo hätte ich noch schneller sein können?
- Wie hätte ich den Wettkampf besser einteilen können?
- Warum konnte ich mein Trainingstempo beim Laufen nicht umsetzen?
Und schon war es um mich geschehen. Nach Lanzarote folgten nach nur 3 Monaten schon mein erster Ironman in Zürich und wieder zwei Monate später trat ich bereits in Nizza an.
Bis heute habe ich 30 Ironman bestritten und zu Ende absolviert. Aus dem „nur ins Ziel gelangen“ wurde der Kampf um Minuten, um Positionen und um die Qualifikation für das wichtigetste Triathlon Ereignis im Jahr, den HAWAII Ironman.
Heute übe ich mein „Hobby“ halbprofessionell aus. Meine Teilzeitanstellung ermöglicht mir, jeden Tag mein Trainingspensum von 3 bis 6h zu absolvieren.
Verschiedene Sponsoren unterstützen mich mit Material und beim Optimieren der Trainings und der Bewegungsabläufe.
Ohne Sponsoren und der Unterstützung durch meine Coaches könnte ich meine Passion Ironman nicht mit diesem Erfolg ausüben.

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