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Durch eine Kombination von Bargeld- und Case-Management-Diensten trägt das Projekt dazu bei, dass vulnerable Haushalte ihren Lebensunterhalt besser bestreiten und sich schützen können. Zu den Begünstigten gehören intern Vertriebene, Heimkehrende, Flüchtlings- und Gastgemeinschaften.
Bargeldtransfers erlauben es den Menschen, ihre grundlegendsten Bedürfnisse wie Nahrung, ein Dach über dem Kopf und Medikamente zu befriedigen. In den Wintermonaten wird zusätzliche Bargeldunterstützung geleistet, um für diese Jahreszeit besondere Bedürfnisse wie Heizung abzudecken. Wenn diese Grundversorgung gesichert ist, müssen die Familien nicht auf irreversible, negative Bewältigungsmechanismen zurückzugreifen, können ihre Ernährung verbessern und negative Bewältigungsstrategien verringern.
Beim Case Management-Ansatz gehen ausgebildete Fallbearbeiterinnen und -bearbeiter auf die unterschiedlichen Bedürfnisse der Familien ein mit gezielten Schutzmassnahmen, etwa durch Unterstützung der Teilnahme am Schulunterricht, Pflege von Menschen mit Behinderung und Schutz für Überlebende von geschlechtsspezifischer Gewalt. Individuelle Fall-Beurteilungen werden herangezogen bei den Unterstützungsprogrammen für spezifische Bedürfnisse. Diese Programme beinhalten Bargeld oder Sachleistungen – Zugang zu Rechtsberatung etwa, Bezahlung von Schulgebühren, Vermittlung an interne und externe Fachdienste und Sensibilisierungsveranstaltungen zu Schutz-Themen, wie Kinderrechten. Durch diesen kombinierten Ansatz erhalten vulnerable Syrerinnen und Syrer individuelle Unterstützung, die weit über die Projektdauer hinausgeht.