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Hyundai in der Schweiz
Die Hyundai Kia Automotive Group, für gewöhnlich nur Hyundai genannt, ist ein relativ junger Auto-Hersteller. Gegründet wurde das Unternehmen 1967 in Südkorea als Teil der Hyundai Group. 2003 wurde der Hauptkonzern Hyundai Group in fünf grosse einzelne Unternehmen zerschlagen. Eine davon ist die Hyundai Kia Automotive Group.
Erste Erfahrungen in der Produktion von PKWs sammelte Hyundai 1967 mit der Herstellung des Ford Cortina, der englischen Variante des Ford Taunus, als Lizenzbau. Anfang der 70er Jahre fiel der Startschuss zur Entwicklung eigener Fabrikate. Bereits fünf Jahre später stellte Hyundai das Eigenmodell Pony vor. Weitere Modelle wie z. B. Stellar und Sonata folgten bald darauf.
Bis in die 90er Jahre basierten alle Modelle auf der Technik von Mitsubishi. Von dem Zeitpunkt an stellt Hyundai in kompletter Eigenregie seine Fahrzeuge her.
1991 fand mit dem Modell Pony die Markteinführunig in Europa statt. Sieben Jahre später wurde der, ebenfalls südkoreanische, Automobilhersteller KIA von Hyundai übernommen. Seither wird der Name Hyundai Kia Automotive Group geführt.
Darauf folgte von 2001 bis 2004 eine Zusammenarbeit mit Daimler Chrysler. Im Oktober 2005 wurde in Kooperation mit Mitsubishi und Daimler Chrysler die Global Engine Manufacturing Alliance (GEMA) gegründet. Diese produziert für die beteiligten Automobilhersteller die Motoren für die Fahrzeuge.
Mittlerweile umfasst das Produktangebot von Hyundai nicht nur Kleinwagen und Luxuslimousinen, sondern auch Busse und LKWs zählen zur Produktpalette. Heute ist Hyundai der grösste südkoreanische Hersteller von Nutzfahrzeugen und der siebtgrösste Fahrzeugfabrikant weltweit. Der Automobilhersteller verfügt über sieben Produktionsstätten ausserhalb Koreas. Diese befinden sich weltweit verstreut in den USA, Türkei, Tschechien, Indien und Russland.
Im Jahr 2009 erzielte das Unternehmen einen Umsatz von 20.4 Milliarden Euro.
Durch intensives Sponsoring von Sportveranstaltungen ist Hyundai jedem Sportfan, insbesondere dem Fussballfan, in der Schweiz ein Begriff. Seit 1999 besteht ein Vertrag mit der FIFA. Dadurch ist Hyundai seit der WM 2002 der Hauptsponsor der Fussball-Weltmeisterschaften. Dieser Vertrag umfasst zurzeit die Weltmeisterschaften der Herren bis einschliesslich 2022.
Die Tatsache, dass vor der Weltmeisterschaft 2006 in Deutschland Hyundai für nur 25% der Deutschen ein Begriff war, nach der WM kannten immerhin 50% der Bevölkerung die Automarke Hyundai.
In der Schweiz finden die Modelle Hyundai i20 und Hyundai Santa Fe grossen Anklang. Der i20 ist der Nachfolger des Kleinwagenmodells Hyundai Getz. Erstmalig wurde dieser 2008 vorgestellt und feierte im März 2009 Händlerpremiere. Als Steilheck mit wahlweise drei oder fünf Türen ist der i20 erhältlich. Aufgrund der guten Fussgängersicherheit und dem serienmässigen ESP konnte der i20 im neuesten Euro NCAP-Crashtest fünf Sterne erreichen, und somit die Bestbewertung für sich verbuchen. Obwohl es sich beim i20 um ein Kleinwagen-Modell handelt, strotzt dieser vor Platzangebot. Insbesondere was die Kopf- und Beinfreiheit betrifft, muss kein Insasse gequetscht sitzen. Das hat natürlich ein entspanntes und bequemes Fahren zur Folge.
Besonders bei jungen Autofahrern steht der Hyundai i20 Occasion hoch im Kurs. Sein junges und dynamisches Design überzeugen sogar Soul-Sängerin Stefanie Heinzmann, die für den Hyundai i20 wirbt.
Der Santa Fee wurde 2001 auf dem Markt eingeführt und stellte das erste Sport Utility Vehicle (SUV) von Hyundai dar. Ein SUV bietet typischerweise die Optik eines Geländewagens und den Fahrkomfort einer Limousine. Anfangs konnte dieses Modell nur in den USA wirklich überzeugen. Wahlweise ist dieses fünftürige Steilheck-Fahrzeug mit Front- oder Allradantrieb erhältlich. 2006 erhielt der Santa Fe eine völlige Überarbeitung, sodass er mit seinem Vorgängermodell nicht mehr viel gemein hat. Optisch wurde der Santa Fe nahezu völlig verändert, aber auch die Materialwahl und die Qualität wurden massiv verbessert. Dabei überzeugt der Santa Fe mit Eleganz, Sportlichkeit und grossem Raum. Optional sind die neueren Modelle des Santa Fe wahlweise mit sieben Sitzen erhältlich, anstatt der 5-Sitzer-Variante, indem eine zusätzliche Sitzbank integriert werden kann. Im Jahr 2009 erfolgte ein Facelift an Front und Heck und seither werden ausschliesslich Vierzylinder-Motoren verwendet. Ebenso wird seit 2009 der Santa Fe im tschechischen Nošovice produziert.
Prinzipiell überzeugen die Fahrzeuge von Hyundai mit überraschend viel Platz und einer Menge Fahrspass.
Dabei muss es ja nicht zwangsläufig ein Neuwagen sein. Auch Occasionen haben ihren Reiz. Ein wichtiger Aspekt, der für die Anschaffung einer Occasion spricht, ist der weitaus niedrigere Anschaffungspreis. Unter Umständen kann man mit einer Occasion eine extrem langjährige und teure Finanzierung vermeiden.
Occasionen gibt es in der Schweiz beim örtlichen Händler oder sie werden via Internet gefunden. Die Suche nach einer passenden Occasion im Internet bietet viele Vorteile. Der Interessent spart viel Zeit, da er im Internet eine Vorauswahl treffen kann und nicht für jedes Modell von einem Händler zum nächsten fahren muss. Des Weiteren werden Kosten dadurch eingespart, da auch die Fahrten zu den eventuell infrage kommenden Occasionen Geld kosten.
Neben Autozubehör lassen sich hier Occasionen in Auktionen zum Festpreis und zum Bieten oder via Kleinanzeigen erwerben.
Die Ausstattungen, Zustände und Alter der Occasionen sind dabei ganz unterschiedlich. Vom ganz individuelle gestalteten Occasion, Serienausstattung, Jahreswagen, Oldtimer, Unfallfahrzeug usw. können hier aus der ganzen Schweiz angeboten werden.