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Verabschiedet an der Mitgliederversammlung vom 25.11.2010
Die Kommunikation der Grünen Freiburg dient der Glaubwürdigkeit der Partei und ihrer Werte; sie muss so kohärent sein wie möglich. Sie wiedergibt das Bild der Grünen, das diese von sich selber geben möchten und illustriert die Werte, für die sie sich einsetzen. Deshalb vermeidet sie jegliche Angriffe auf Personen oder Gruppen als solche.
1. Externe Kommunikation
Kompetenzen
1.1. Die externe Kommunikation ist, gemäss Thema und Inhalt, der verantwortlichen Person oder dem sachkundigen Organ zugeordnet, dies aufgrund der Kenntnisse und der Rolle, die innerparteilich anvertraut wurde. Dieses Prinzip gilt vor allem dann, wenn Medienschaffende eine Stellungnahme oder Informationen seitens der Grünen Freiburg erhalten möchten.
Der Name der Kontaktperson ist auf der Medienmitteilung festzuhalten. Die Mitteilung muss die Ansicht der Partei vertreten. Wenn sie eine persönliche Meinung vertritt, muss dies gegenüber dem Medienschaffenden erwähnt werden.
1.2. Für Fragen bezüglich Inhalten die den Grossen Rat betreffen, sind die Abgeordneten zuständig, die das Dossier bearbeiten. Für politische Fragen bezüglich Themen, die die Position oder Strategie der Grünen nicht klar definieren, ist das Parteipräsidium Ansprechpartner. Diese Regel wird analog, mit den nötigen Anpassungen, von den Abgeordneten der eidgenössischen Räte und der Gemeindebehörden übernommen.
1.3. Für Pressemitteilungen, die Themen der verschiedenen Regionen oder Städte/Gemeinden die in diesen Regionen liegen betreffen, ist die verantwortliche Person der jeweiligen Region zuständig, dies nach Absprache mit dem kantonalen Präsidium.
2. Interne Kommunikation
Interne Debatten
2.1. Die Regeln die für die Kommunikation gegen aussen gelten, kommen auch gegen innen zur Anwendung; auf informeller Ebene, sowie im Zusammenhang mit Aktivitäten, Entscheidungen und Projekten der verschiedenen Parteiorganen. Die internen Debatten sind respektvoll und nicht feindselig.
2.2. Fühlt sich eine Person über mündliche Äusserungen oder Presseerwähnungen diffamiert, wird in jedem Fall als erstes das direkte Gespräch mit dem Verfasser / der Verfasserin gesucht.
Transparenz
2.3. Jede Person, welche durch eine Aktivität oder eine Entscheidung betroffen ist, muss darüber in Kenntnis gesetzt werden. Im Grundsatz werden alle Sitzungen mittels Protokoll festgehalten. Die Protokolle der Generalversammlungen, des Komitee und der Arbeitsgruppen müssen zugänglich sein.
3. Internet
3.1. Die Freiburger Grünen betreiben eine Website unter www.verts-fr.ch. Die Regionen können ihre eigene Präsenz innerhalb dieser Website oder auch ausserhalb (mit Vernetzung zur kantonalen Seite) eigenständig betreiben. Alle Seiten sollen mit dem einheitlichen Erscheinungsbild repräsentiert sein.
3.2. Die für Internet zuständige Person ist für die Technik und das Design verantwortlich. Sie hat Administratorenrechte auf allen Websites der Freiburger Grünen.
3.3. Die Präsidentschaft hat ebenfalls Administratorrechte, die Mitglieder des Vorstandes und das Sekretariat besitzen Schreibrechte.
3.4. Die Regionalverantwortlichen besitzen Schreibrechte auf ihrer Regionalseite.
3.5. Alle offiziellen, auf Internet publizierten Communiqués folgen den Regeln aus Absatz 1.
3.6. Die Mitglieder des Vorstandes können Informationen aus ihren Ressorts und die Regionalverantwortlichen Informationen aus ihren Regionen eigenständig publizieren.
3.7. Das Kantonalpräsidium und die für Internet verantwortliche Person können Inhalt und Form von Beiträgen anderer ohne Absprache abändern. Hingegen werden die Verfasser nach dem Eingriff informiert und die Massnahme wird begründet.
4. Datenverwaltung
4.1. Das Sekretariat hat die Verantwortung über die Mitgliederliste des Kantons und auf regionaler Ebene und bemüht sich um die regelmässige Aktualisierung. Diese Daten werden online mittels einer angebrachten und zeitgemässen Applikation gepflegt. Das Sekretariat, das Präsidium und die Regionalverantwortlichen haben Zugang zu diesen Daten. Die Regionalverantwortlichen haben lediglich Zugriff auf die regionalspezifischen Daten.
4.2. Die Verwendung dieser Daten ist für Zwecke ausserhalb der Angelegenheiten der Partei untersagt.
5. Zweisprachigkeit
5.1. Die Grünen Freiburg bekennen sich zu der Zweisprachigkeit deutsch/französisch. In allen Sitzungen auf kantonaler Ebene oder der Stadt, kann jeder Teilnehmer in einer der beiden Sprachen sprechen.
5.2. Folgende Dokumente müssen vollständig in beide Sprachen übersetzt werden:
- Einladungen und Traktanden an Generalversammlungen
- Pressecommuniqués, welche die ganze Partei betreffen
- Alle Basisdokumente wie Statuten, Kommunikationscharta und Parteiprogramm
5.3. Die folgenden Dokumente müssen mindestens als Zusammenfassung übersetzt werden:
- Pressecommuniqués, die den ganzen Kanton betreffen
- Pressecommuniqués, die die Stadt Freiburg betreffen
5.4. Folgende Dokumente werden lediglich in einer Sprache oder gemischtsprachig verfasst:
- Protokolle der Generalversammlung
- Protokolle des Komitee und der Arbeitsgruppen auf kantonaler Ebene
- Protokolle der Regionalgruppe Stadt Freiburg
6. Weibliche / männliche Form
In der Kommunikation der Grünen müssen immer beide Geschlechter gleichberechtigt berücksichtigt werden.