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Roger Federer
- Geburtsdatum: 08.08.1981
- Geburtsort: Basel, Schweiz
- Wohnort: Bottmingen, Schweiz und Dubai, VAE
- Grösse: 185 cm
- Gewicht: 85 kg
- Auslage: Rechtshänder
- Pro seit: 1998
- Coach: Ivan Ljubičić
- Grösste Erfolge: Wimbledon 03, 04, 05, 06, 07, 09, 12, 17 / French Open 09 / US Open 04, 05, 06, 07, 08 / Australian Open 04, 06, 07, 10, 17
- Weitere Grosserfolge: Masters Siege 03, 04, 06, 07, 10, 11 / Olympiasieger im Doppel mit Stanislas Wawrinka Peking 2008, Davis Cup 2014
- Schweizer des Jahres 2003
- Website: www.rogerfederer.com
Beschrieb:
Sehr viel wurde bereits über den Tennis-Gott, den King Roger Federer geschrieben. Die weltweite Presse bejubelte schon mit jeglichen Superlativen das Talent und Können dieses begnadeten Sportlers. Für jeden ist er der beste Tennisspieler aller Zeiten und für viele sogar der beste Sportler aller Zeiten, erwähnt im gleichen Atemzug mit Muhammed Ali oder Pele. Doch weshalb war eine solche Karriere überhaupt möglich. Viele Faktoren passten im Werdegang des FedEx einfach perfekt zusammen. Seine Mutter Lynette stammt aus Südafrika und brachte ihm von klein auf das internationale Flair bei, sprach Englisch und liess ihn ohne Länder- und Kulturgrenzen aufwachsen. Dank ihr besitzt er die Gabe sich auf der ganzen Welt, egal ob an den Turnieren in der Arabischen Welt, in Asien, in Südamerika oder auch in den Tennisverrückten Ländern wie Frankreich, Spanien, England oder Australien mit viel wohlwollen aufgenommen zu werden. Jedes Land behandelt ihn als ob er einer von ihnen wäre. Keiner hat mehr Fans auf der Tour. Sein Vater Robert ist Schweizer und von ihm hat er definitiv die Ruhe, die Gelassenheit und den Charme trotz des unglaublich intensiven Jahresprogramms derart ausgeglichen zu bleiben.
Bei ihm sieht Tennis nicht nach seinem Beruf aus, sondern immer noch als Hobby. Ein Journalist hat einmal geschrieben. Federer bewegt sich auf dem Platz mit der Leichtigkeit einer Ballerina, beherrscht die Fussarbeit also wie der weisse Schwan aber auch wie ein Profi-Fussballspieler, hat die Fitness eins Iron-Man und die Technik mit dem Schläger wie ein Meistersamurai mit seinen Messern. Viel davon hat auch damit zu tun, dass Federer auch ein hervorragender Fussballspieler war und auch beim FC Basel in der Schweizer Topliga spielen konnte. Er musste sich, genau wie Murray, im Teenageralter entscheiden und beiden haben sich bekanntlich gegen Fussball und für Tennis entschieden. Seine Mutter und sein Vater arbeiteten beide für die Pharma-Branche und haben sich auf einer Geschäftsreise kennen gelernt. Zusammen mit seiner hübschen Schwester Diana, welche zwei Jahre älter ist als er, sind sie in Münchenstein bei Basel aufgewachsen.
Roger welcher am 8. August 1981 geboren wurde und somit bereits zu den älteren Eisen gehört begann bereits mit drei Jahren mit Tennis spielen. Er zeigte grosses Talent und konnte bereits als Zehnjähriger erfolgreich an internationalen Turnieren teilnehmen. Roger Federer entwickelte sich im Tennis-Leistungscenter von Biel weiter und verbrachte viel Zeit in der Westschweiz. Dies kommt im heute auch bei Platzinterviews immer wieder zugute. Seine Mutter meinte auch, dass dies oft keine einfache Zeit war aber Fedi hielt es durch und arbeitete hart an seiner Tenniskarriere.
Roger Federer widmete sich sehr früh voll und ganz der Profikarriere und erlernte keinen anderen Beruf. Die Erfolge gaben ihm früh recht und bereits im Jahr 2000 nahm er an den Olympischen Spielen in Sydney teil. Er kam sogar bis ins Halbfinale aber bis heute konnte er seine grossartige Karriere nicht mit einem Olympiagold krönen. Dafür traf er in Sydney seine heutige Frau Miroslava Vavrinec. Mirka war ebenfalls als Schweizer Olympionike anwesend und als Tennisspielerin eine direkte Kollegin von Roger Federer. Seit dem ersten Treffen in Sydney gelten sie als schwerverliebt und unzertrennlich.
Sportlich gelang Federer einfach alles. Er galt lange Zeit als unbesiegbar und reihte Titel an Titel. Es gab aber auch düstere Stunden, als er seinen geliebten Freund und Trainer Peter Carter verlor, der bei einem Autounfall ums Leben kam und es gab Glanzmomente als er von der Schweizer Bevölkerung im Jahre 2004 zum Schweizer des Jahres gewählt wurde. Diese Wahl hätte er wohl noch ein paar Mal gewonnen, wenn es da nicht die Regelung gibt, dass man diesen Titel nur einmal gewinnen kann. Dies war für Federer neu, hatte er doch die Turniere immer gleich mehrmals gewonnen. Roger Federer organisierte nun auch viel humanitäres. Das wohl bekannteste Projekt war das Tennis-Match for Africa zwischen ihm und seinem Rivalen und Freund Rafael Nadal. Rafa hatte ihn zwar an der ATP Weltrangliste abgelöst aber man sah bei diesem Event, dass im Sport grosse Rivalen auch dicke Freunde sein können.
Roger Federer gewann 18 Grand Slam Titel (7 Wimbledon, 5 US Open, 5 Australien Open und 1 French Open). Somit also der career slam. Er wurde sechsmal Tennisweltmeister und gewann 88 Turniertitel. Er gewann olympisches Gold im Doppel und eine Silbermedaille im Einzel. Er war über 300 Wochen die Nummer 1 der Welt.
Er geniesst es am Strand von Dubai zu sitzen Karten oder Tischtennis zu spielen und für seinen Lieblingsverein den FC Basel zu fiebern. Zu seinen prominenten Freunden gehören Tiger Woods, Thierry Henry, Gwen Stefanie und Gavin Rossdale oder auch die Vogue Chefin Anna Wintour. Sie besucht seine Spiele in Wimbledon und den US Open und er begleitet sie auf die Fashion Week in New York City. Das GQ ehrte ihn im 2005 zum „international man of the year“. 2006 erhielt er den Arthur Ashe Humanitarian of the Year Award. Im Oktober 2007 wurde er die Nr. 30 und zwar auf der Liste der 100 einflussreichsten Menschen in der Welt des Sports gewählt vom BusinessWeek Magazine in den USA. Das Time Magazine wählte ihn zu den 100 einflussreichsten Menschen der Welt. Fedi spricht Englisch, Deutsch, Schweizerdeutsch, Französisch und etwas Schwedisch und Italienisch.
Sein Monogramm RF das auf seine Nike Kleidung gestickt ist, wird von jedem Sportfan sofort erkannt und verkauft sich wie am Laufmeter. 10 Millionen Menschen folgen seinem Facebook-Feed und er zeigt auch grosse Führungsqualitäten als Präsident des ATP Spieler Rates und dies seit Juni 2008. Seine grossen Idole sind Boris Becker, Stefan Edberg und Pete Sampras. Weitere grosse Rivalen neben Nadal, Djokovic und Murray waren auch Nalbandian gegen welchen er zu Beginn meistens verlor und Andy Roddick mit welchem er den längsten 5. Satz eines Wimbledon-Finals gespielt hatte. Als erste lebende Persönlichkeit brachte die Schweizerische Post im Jahre 2007 eine Sonderbriefmarke heraus worauf 2010 die Österreichische Post folgte.
Sein Fitness Trainer heisst Pierre Paganini und nach langer Zeit ohne Coach wurde er bis 2014 vom ehemaligen ATP-Profi und Pete Sampras Mentor Paul Annacone trainiert. Sein jetziger Coach ist die lebende Tennislegende Stefan Edberg. Ebenfalls seit Ewigkeiten erfolgreich an seiner Seite als Coach, als Freund und als Davis-Cup Captain ist Severin Lüthi welchem er ebenfalls viel zu verdanken hat. Am 11. April 2009 heiratet er in Basel seine langjährige Freundin Mirka und am 23. Juli 2009 wurden die Zwillingstöchter Charlene Riva und Myla Rose geboren. Am 6. Mai 2014 wurden Mirka und Roger noch einmal Eltern von Zwillingen. Diesmal waren es zwei Jungs. Lenny und Leo machen das Grossfamilienglück der Federers perfekt. Er wollte immer, dass seine Kinder ihn live spielen sehen können, was er auch geschafft hat. Die magische Zahl welche als Abschied herumgeistert ist 35 und die Tenniswelt hofft, dass er dies auch einhält und man ihn noch lange bestaunen kann.
Die 10 besten Gewinnschläge und Improvisationen von Roger Federer im Bewegtbild: