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NEW YORK/LONDON/WIEN (awp international) - Die Ölpreise haben am Montag uneinheitlich tendiert. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Auslieferung im März stieg im Vergleich zum Handelsschluss am Freitag um 13 Cent auf 89,47 US-Dollar. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent kostete im Mittagshandel 98,88 Dollar. Das waren 54 Cent weniger als am Freitag.
Der Brentpreis hatte jedoch im frühen Handel an der Marke von 100 Dollar gekratzt. Nordseeöl kostet damit soviel wie seit 28 Monaten nicht mehr. Laut Commerzbank sind vor allem die Unruhen in Ägypten für das hohe Preisniveau verantwortlich. Das Land spiele zwar als Ölproduzent keine nennenswerte Rolle. Ägypten sei jedoch ein wichtiges Transitland für den weltweiten Ölhandel. "Zudem gibt es Sorgen vor einer weiteren Ausbreitung der Proteste nach Osten auf die ölreichen Regionen der arabischen Halbinsel. Eine gewisse Risikoprämie auf den Ölpreis scheint daher gerechtfertigt", schreibt die Commerzbank.
Der Preis für Rohöl der Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) ist weiter gestiegen. Nach Berechnungen des Opec-Sekretariats vom Montag kostete ein Barrel am Freitag im Durchschnitt 94,10 Dollar. Das waren 68 Cent mehr als am Donnerstag. Die Opec berechnet ihren Korbpreis täglich auf Basis von zwölf wichtigen Sorten des Kartells./jsl/jha/
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