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Lustspiel in drei Akten von Josef Brun
Das Stück spielt beim Altwarenhändler Ferdinand Gantenbein. Seine Tochter Gaby Gantenbein sorgt für Ruhe und Ordnung im Laden. Margarita und Alberto sind die Angestellten von Ferdinand und kommen aus dem Tessin daher auch ihr humorvoller Dialekt.
Eines Tages kam die Nachbarin Elsi Meckerli mit ihrem selbstgebauten Kinderwagen beim Altwarenhändler Ferdinand Gantenbein vorbei. Doch als sie den Laden wieder verliess, vergass sie den Kinderwagen. Das Kissen im Wagen fand Gaby sehr speziell, denn ein Faden war lose. Als sie daran zog, traute sie ihren Augen kaum. Im Kissen waren keine Federn, sondern eine Million Bargeld versteckt. Ferdinand, Gaby und Alberto zählten das Geld nach. Als alle weg waren, versteckte Ferdinand das Geld in einem silbernen Koffer. Doch Alberto beobachtete Ferdinand und kannte somit das Versteck des silbernen Koffers. Elsi und Leo Meckerli wollten den Kinderwagen wieder abholen. Da Leo von der Million wusste, sah er sofort, dass das Kissen leer war. Er stellte einen Detektiv namens Herr Fanger ein. Er war einer der besten Detektive, weil ihm bis jetzt noch niemand entwischt war. Herr Fanger`s Assistent Georg war nicht gerade der beste Detektiv, denn er hatte den Kopf nicht bei der Arbeit sondern war in die Tochter von Ferdinand verliebt.
Ferdinand lebte von nun an in Saus und Braus. Er kaufte sich einen Mercedes, neue Kleider und Arbeitskleider für seine Angestellten. Alberto wurde als Privatchauffeur angestellt, somit wusste er immer, wo sich der silberne Koffer mit der Million befand. Eines Abends brach Alberto bei Ferdinand ein und stahl ihm den Koffer.
Am nächsten Tag knöpfte sich Detektiv Fanger und sein Assistent Georg alle Beteiligten einzeln vor. Beim Einzelgespräch mit Elsi erfuhren sie, dass sie Alberto und Margarita beim Einbruch beobachtet hatte. Durchs Schlüsselloch konnte sie sehen, wie die beiden das Geld aus dem Koffer nachzählten. Die beiden Detektive stellten Margarita und Alberto sofort zur Rede und diese gestanden den Einbruch. Assistent Georg holte die Handschellen für die Verhaftung. Doch anstatt nur die beiden Täter zu fesseln, legte er die Handschellen auch Herr Fanger an. Denn Georg hatte die Nase voll von Herrn Fanger’s Abneigung gegen die Liebe von ihm und Gaby. Nun hatten alle Beteiligten genug Zeit, um zu besprechen, was mit dem vielen Geld passieren soll. In dieser verzwickten Situation kamen sie zum Entschluss, dass es das fairste wäre die Million aufzuteilen, denn so haben alle etwas davon.