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Davon entfielen 47% auf die pflanzliche und 49% auf die tierische Produktion. Dagegen waren die beiden Produktionsrichtungen in anderen EU-Ländern deutlich unterschiedlich gewichtet. Die pflanzliche Erzeugung hatte für Länder in Süd- und Südosteuropa eine besonders grosse Bedeutung. Am wichtigsten waren diese Produkte für Rumänien, wo sich deren Anteil auf 73% belief. In Griechenland waren es 69%, und auf dem dritten Platz folgte Bulgarien mit 65%.
Dagegen lebten die irischen Landwirte überwiegend von den Erlösen aus der Tierhaltung mit einem Anteil von 70%, gefolgt von Dänemark mit 63% und Finnland mit 60%. Allerdings waren die deutschen Landwirte nach der Mengenstatistik 2013 die wichtigsten Produzenten von Schweinefleisch und Milch in der Gemeinschaft: Mit knapp 5,5 Mio. t Schweinefleisch führte die Bundesrepublik die Rangliste an. Auf den zweiten Platz kam Spanien mit 3,4 Mio. t. Bei der Milchproduktion hatten die deutschen Bauern mit 31 Mio. t einen grossen Vorsprung vor ihren französischen Berufskollegen, deren Kühe insgesamt 24,4 Mio. t Milch gaben.
Derweil produzierten die Franzosen mit etwa 1,7 Mio. t das meiste Geflügelfleisch in der EU. Dabei lieferten sie sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit Polen und dem Vereinigten Königreich, wo jeweils gut 1,6 Mio. t erzeugt wurden. Auf diese drei Länder entfielen zusammen 40% der gesamten EU-Geflügelfleischproduktion. Auch im Getreidebau waren die französischen Ackerbauern 2013 mit 67,3 Mio t führend, gefolgt von Deutschland mit 47,7 Mio. t. Bei Tomaten lag Italien im EU-Ländervergleich mit 5,2 Mio. t vorn. Apfelerzeuger Nummer eins war Polen. Dort wurden 2013 mehr als 3 Mio. t geerntet.