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Nur ein Teil der Produkte, die die Landwirte produzieren, kommen unverpackt oder unverarbeitet in die Läden. Ein grosser Teil, wie zum Beispiel auch Milch oder Fleisch, wird in einem Verarbeitungsbetrieb wie etwa in einer Käserei oder in einer Metzgerei weiterverarbeitet. Ein Produkt an dem sich sehr gut zeigen lässt, wie viele nachgelagerte Stufen mit den landwirtschaftlichen Produkten zu tun haben, ist Getreide: Nach der Ernte werden die Körner an eine Sammelstelle geliefert. Von dort gelangt es in eine Mühle, wo aus dem Getreide Mehl entsteht. Dieses wird in die Bäckerstube geliefert und zu Brot oder Gebäck verarbeitet. Die fertigen Produkte werden schlussendlich in einem Laden verkauft. Auch zwischen den einzelnen Stationen schaffen Produkte wie eben Getreide Arbeitsplätze. Man denke an den Zwischenhändler, das ganze Transportwesen, sowie die dahinter stehende Logistik. Zu den nachgelagerten Stufen gehören aber nicht nur die Verarbeiter sondern zum Beispiel auch die Viehhändler, die, Lagerhalter oder die Detailhändler.
Die nachgelagerten Branchen der Landwirtschaft erwirtschaften pro Jahr eine Wertschöpfung von etwa 20 Milliarden Franken.