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Würgassen, an der Grenze zwischen Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen, befindet sich seit 1997 im Rückbau. Ein entsprechender Vertrag wurde Anfang Mai 2006 mit dem Betreiber E.ON Kernkraft unterzeichnet.
Die Arbeiten werden in zwei Phasen durchgeführt und enden im Oktober 2008. Während der ersten Phase werden ausbaubare Teile aus dem Reaktordruckbehälter entfernt und bei geflutetem Becken im Wasser zerlegt. In einer zweiten Phase, nach dem Absenken des Wasserspiegels, werden die fest installierten Einbauten im Reaktordruckbehälter zerlegt. Der Zerlegeumfang beträgt insgesamt rund 551 an unterschiedlich radioaktivem Material.
Das Kernkraftwerk Würgassen wurde 1995 aus wirtschaftlichen Gründen stillgelegt. Das KKW mit Siedewasserreaktor hatte eine Nettoleistung von 640 MW und erzeugte zwischen 1971 und 1994 insgesamt 72,9 Mrd. kWh Strom.
Quelle
M.A. nach Areva, Presseinformation, 3. Mai 2006