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Die Läufer aus dem Ausland starten jeweils auf Einladung der Veranstalter. So versucht das OK um Lauf-Direktor Laurent Meuwly stets, die drei Besten aus dem Vorjahr sowie ehemalige Sieger zu rekrutieren. Gestern setzte sich mit Bernard Kiplagat ein Kenianer durch, der nicht auf der Gästeliste gestanden hatte. Zusammen mit dem drittplatzierten Joel Mwangi hatte sich der Sieger vom Team «run2gether Austria» erst im letzten Moment für das Rennen–auf eigene Kosten–eingeschrieben. Kiplagat und Co. sorgten alsbald für ein hohes Tempo. Traditionell setzten sich die Afrikaner schon früh vom Rest des Feldes ab. Dies in einer solch hohen Pace, dass selbst Viktor Röthlin früh hatte abreissen lassen müssen.
Bei Rennhälfte kristallisierte sich heraus, dass sich Kiplagat und Shadrack Kimaiyo, der Sieger aus dem Vorjahr, ein Duell um den Lindenzweig liefern würden. Die Entscheidung fiel schliesslich bei der Steigung La Sonnaz: Kiplagat zog unwiderstehlich davon. «Ich habe mir das Streckenprofil im Internet angeschaut», sagte Kiplagat. «Deshalb war ich mental bereit für dieses Rennen.» fs
Musyoka klar geschlagen
In den Jahren 2007 bis 2009 hiess die Siegerin des Murtenlaufs jeweils Helen Musyoka. Diesmal musste sich die Kenianerin als Fünfte klar geschlagen geben. Nicht nur Siegerin Martina Strähl und ihre beiden Landsfrauen Chelangat Sang (2.) und Vorjahressiegerin Nancy Koech (4.) liefen schneller als Musyoka, sondern auch die drittplatzierte Französin Aline Camboulives. Diese wurde vor zwei Wochen Landesmeisterin im Halbmarathon. «Der Murtenlauf ist ein schönes Rennen, das keine Schwächen erlaubt», sagte sie. fs