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Migräne ohne Kopfschmerzen, wird auch Stille (schmerzfreie) Migräne genannt. Wenn Sie unter Migräne leiden, wissen Sie vielleicht, wie schmerzhaft dieser Zustand sein kann. Für viele Menschen gehören zu den Symptomen einer typischen Migräne stechende Schmerzen, die möglicherweise erst nach Stunden abklingen. Bei anderen kann die Migräne aber auch ganz andere Symptome haben.
Manche Menschen entwickeln eine Migräne, die keine Schmerzen verursacht. Diese werden oft als “stille Migräne” bezeichnet. Auch wenn sie keine körperlichen Schmerzen verursacht, kann eine stille Migräne andere Symptome auslösen, die sehr belastend sein können.
Was sind die Symptome einer Migräne ohne Kopfschmerzen?
Die klassische Migräne kann von anderen Symptomen als Kopfschmerzen begleitet sein. Manche Menschen erleben visuelle Störungen und sensorische Symptome, die als “Aura” bezeichnet werden, bevor der Schmerz einsetzt.
Laut der American Migraine Association sind Aura-Symptome oft progressiv und enden in der Regel, sobald der Kopfschmerz einsetzt, obwohl sie bestehen bleiben können, bis der Kopfschmerz verschwunden ist. Aura-Symptome können sein:
- verschwommenes Sehen
- Lichtempfindlichkeit
- Schwierigkeiten
- Sprechen
- Schwindel
- Diarrhöe
- Erbrechen
- Unterleibsschmerzen
- Verlust der Sehkraft
- Sehen von Zickzacklinien
- Taubheit
- Kribbeln
- Schwäche
- Verwirrung
Eine Migräne ohne Kopfschmerzen tritt auf, wenn Sie Aura-Symptome ohne Kopfschmerzen haben. Sie dauern typischerweise ein paar Minuten bis zu einer Stunde. Manche Menschen haben eine chronische Migräne, die Tage, Wochen oder Monate andauert, aber das ist nicht typisch für eine stille Migräne.
Was verursacht eine stille Migräne?
Da Migräne in der Regel mit starken Schmerzen verbunden ist, mag die stille Migräne wie ein Paradoxon erscheinen. Es wird vermutet, dass sie eine genetische Ursache hat, aber es ist unklar, warum sie genau auftritt.
Migräne kann durch Schwierigkeiten des Gehirns bei der Anpassung an sensorische Reize wie Licht und Lärm verursacht werden. Auch Veränderungen von Chemikalien und Blutgefäßen im Gehirn können eine Rolle spielen.
Mit der Zeit finden die meisten Menschen heraus, was ihre Migräne auslöst. Die Auslöser können umweltbedingt, ernährungsabhängig oder physiologisch sein. Es gibt Hunderte von potenziellen Migräneauslösern, wie z. B:
- chemische Konservierungsstoffe
- Stress
- Hunger
- Bewegung
- Gerüche
- Geräusche
- helle Lichter
- fermentierte Lebensmittel
- koffeinhaltige Getränke
- Alkohol
- barometrische Änderungen
- Schmerzen
- Überanstrengung der Augen
- Nackenprobleme
- Sinus-Probleme
Einige Medikamente können ebenfalls Migräne auslösen, wie z. B. orale Kontrazeptiva und Medikamente, die die Blutgefäße öffnen, oder Vasodilatatoren.
Die eigentlichen Ursachen von Migräneattacken sind auch heute noch nicht eindeutig geklärt. Kennt man die Auslöser, kann ein Migräneanfall gemindert, wenn nicht vermieden werden.
Frauen haben häufiger Migräne als Männer?
Es wird auch eine familiäre Disposition diskutiert.
Als Ursache wird heute auch eine versteckte Lebererkrankung diskutiert
Migräneanfälle sind gefürchtet und die alleinige Angst davor, soll die Attacken bereits auslösen.
Sie äussern sich in anfallsartigen starken, meist einseitigen Kopfschmerzen. Häufig breiten sie sich über den ganzen Kopf aus und können Stunden bis zu Tage andauern.
Begleitet von Symptomen wie Übelkeit und Erbrechen, Licht- oder Geräuschempfindlichkeit, Reizbarkeit und Blässe sind Betroffene häufig völlig ausser Gefecht gesetzt.
Sehstörungen, Stimmungsschwankungen, Missempfindungen oder Konzentrationsschwierigkeiten können Vorboten der Migräne sein.
Bekannt ist, dass Veränderungen im Blutgefässsystem des Kopfes für die Schmerzattacken verantwortlich sind. Nach einem krampfartigen Zusammenziehen der Gefässe kommt es zu einer erheblichen Weitstellung die eigentliche Ursache für die Kopfschmerzen.
Die Auslöser sind sehr unterschiedlich.
Durch welche Reize wird Migräne ausgelöst?
Auslöser können seelische Belastungen wie Stress sein, die häufig erst in der Entspannungsphase auftreten.
Wetterveränderungen, Menstruation, auch Licht und bestimmte Nahrungsmittel wie Käse, Zitrusfrüchte, Schweinefleisch oder Schokolade können der Auslösefaktor sein.
Wie wird Migräne behandelt?
Wichtig für Betroffene ist, dem Auslöser, wenn möglich auf die Spur zu kommen. So kann ggf. die Migräne vermieden werden.
Im Falle der Migräne geht es um Linderung des Anfalls. Erreicht werden kann dies durch optische und akustische Reizabschirmung und ggf. kühlende Tücher auf Stirn und Nacken.
Beim akuten Migräneanfall ist die Akupunktur sehr wirksam.
Als Behandlung wird auch eine medikamentöse Behandlung zur Unterbrechung der Migräneattacke praktiziert.
Können Migräneattacken vorgebeugt werden?
Zum einen geht es, wie bereits erwähnt um eine Vermeidung der auslösenden Reise.
Gute Erfahrungen wurden bisher mit einer homöopatischen Behandlung der Leber wie auch mit einer Darmreinigungskur bzw. mit Entschlackungskuren wie mit der Chlorella Alge erreicht.
Die Migräne kann zwar nicht geheilt, die Abstände der Attacken vergrössern sich und die Stärke nimmt ab.
Da der zunehmende Stress vermutlich ebenfalls mit verantwortlich für die Migräne ist, werden Entspannungstechniken zum Abbau seelischer Spannungen empfohlen.
Das Praktizieren eines gleich bleibenden Tagesrhythmus im normalen Wechsel von Anspannung und Entspannung und ein Verzicht auf ein Übermass von Nahrungsmitteln und auch Schlaf wird empfohlen.