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John Rowe, Ko-Präsident der Kommission und CEO des amerikanischen Energieversorgungskonzerns Exelon Corp., glaubt, dass dieser Bericht wegen seiner breiten gesellschaftlichen Abstützung Einfluss auf die Energiepolitik von Regierung und Kongress haben wird und den heutigen Stillstand überwinden hilft. «Die Kommission fand zu diesem Konsens für eine effiziente Energiestrategie, weil man sich von links und rechts gegenseitig zuhörte», sagte Rowe.
Im Nuklearbereich empfiehlt die Kommission unter anderem, in den kommenden zehn Jahren USD 2 Mrd. für die Entwicklung und den Bau von ein oder zwei fortgeschrittenen Kernreaktoren bereitzustellen. Gleichzeitig sollen die USA die internationalen Anstrengungen zur Nonproliferation unterstützen, indem sie die Moratorien für die Wiederaufarbeitung von Kernbrennbrennstoffen und für den Bau von Brutreaktoren fortsetzt. John Holdren, ebenfalls Ko-Präsident der Kommission und Professor für Umweltpolitik an der Universität Harvard, betonte bei der Vorstellung des Berichts, dass es angesichts der Klimarisiken «extrem unvorsichtig wäre, die Kernenergieoption nicht offen zu halten».
Neben der Kernenergie empfiehlt die Kommission zudem die Förderung von Erdgas, fortgeschrittenen Kohletechnologien und der erneuerbaren Energien. Der Bericht «Ending the Energy Stalemate: A Bipartisan Strategy to Meet America's Energy Challenges» kann im Internet heruntergeladen werden.
Quelle
M.S. nach NEI, Nuclear Energy Inside, und National Commission on Energy Policy, Januar 2005