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Marc Dietsche bleibt an der EM in Budapest ohne Sieg
(Gerhard Remus) Unter den Augen einiger Kriessner Clubkameraden startete Marc Dietsche als alleiniger Schweizer Freistil-Kämpfer bei den Europameisterschaften. Erstmals bei internationalen Meisterschaften betreute ihn sein Vater Hugo Dietsche.
Der Gewinner olympischer Bronze bei den Spielen 1984 (bis 62 kg Greco) unterstützte zuvor seinen Sohn als Coach des Fanionteams der RS Kriessern.
Marc Dietsche traf in Budapest im Auftaktkampf auf den Georgier Zurabi Iakobishvili. Es kam wenig Eigeninitiative vom Ostschweizer, somit endete der Kampf mit einer 1:5-Niederlage. Hugo Dietsche sagte über den Gegner: «Der kommt in den Final», was dann auch geschah.
Dies eröffnete für Marc Dietsche den Weg über die Hoffnungsrunde in Richtung Medaillenkämpfe. Aber der Bulgare Ramazan Ramazanov versperrte diesen mit seinem 11:3-Sieg. Dem Schweizer fehlten die Mittel und die Aggressivität zu einem Sieg über den Südeuropäer. Dieser gewann die Bronzemedaille – und der Georgier holte sich den EM-Titel.