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Luftreinhaltung
Die Motivation Windkraftanlagen zu bauen, ergibt sich als Massnahme zum Klimaschutz. Insbesondere durch den heute importierten Strom, ist unser Strommix nicht frei von Treibhausgasen. Die Produktion von Elektrizität durch Windenergieanlagen wird daher zur Reduktion von CO2-Emissionen führen, da der mittels der Windenergieanlagen produzierte Strom den mit einem höheren Treibhausgasäquivalent belasteten Strom aus dem Netz ersetzt.
Gemäss den Berechnungen des Bundesamtes für Energie beträgt die Treibhausgasemission einer Kilowattstunde Windstrom durchschnittlich 26 g CO2. Dies entspricht weniger als einem Fünftel der Treibhausgasemissionen, die eine durchschnittliche Kilowattstunde im Schweizer Stromnetz heute beinhaltet. Bei der Berechnung des CO2-Äquivalentes fliessen alle Emissionen im Betriebszyklus der Anlagen mit ein, also auch diejenigen, die für die Herstellung des Stahls für die geplanten Windkraftanlagen entstehen.
Die absolute Menge der einzusparenden CO2-Menge hängt von der endgültigen Planung ab. Diese ist im Rahmen des Interessengruppenprozesses in Varianten abzustimmen.