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Hörfeld: Funktion und Erkrankungen
Das Hörfeld ist der Frequenzbereich, welcher vom menschlichen Ohr wahrgenommen werden kann. Das Feld liegt zwischen 16.000 und 21.000 Hz für die tiefste Frequenz und bei etwa 3000 Hz für die höchste Frequenz.
Das Hörfeld: Tiefe und hohe Frequenzen
Das Hörfeld lässt sich in verschiedene Frequenzbereiche einteilen. Tiefe Frequenzen unterhalb von 16 Hz etwa, werden auch als Infraschall bezeichnet, während hohe Frequenzen über 21.000 Hz als Ultraschall bezeichnet werden. Infraschall kann zudem als Körperschall wahrgenommen werden. Dies funktioniert über Vibrationen, die jedoch keine genaue Deutung der Schallherkunft zulassen. Bei Ultraschall kommt es zwar zu keiner Vibration, doch Tiere können auch Geräusche in hohen Frequenzbereichen wahrnehmen. Fledermäuse etwa, reagieren auf Frequenzen von über 100.000 Hz.
Veränderungen des Hörfelds
Das Hörfeld ist bei jedem Menschen ähnlich stark ausgeprägt. In Folge von Erkrankungen oder Unfällen kann es sich jedoch verkleinern. Auch mit steigendem Alter verringert sich das Hörfeld, was meist mit einem Hörgerät kompensiert wird.
Bei Erkrankungen wie dem so genannten Recruitment kann sich auch die Unbehaglichkeitsschwelle verringern. Dann verkleinert sich das Hörfeld „von oben“ und muss ebenfalls durch ein Hörgerät vergrössert werden.
Faktoren, die zu Veränderungen des Hörfelds führen können, sind starke Schallbelastungen, Belastungen des Ohres durch Kälte oder Nässe oder Verletzungen am Trommelfell wie etwa ein Trommelfellriss. Durch bestimmte Faktoren kann das Hörfeld auch überempfindlich auf Geräusche reagieren. Der Frequenzbereich ist dann stark vergrössert.
Einteilung des Hörfelds
Das Hörfeld lässt sich in zwei Bereiche aufteilen. Zum einen in das Sprachfeld, über welches Sprache wahrgenommen wird und zum anderen in das Musikfeld, über welches Musik aufgenommen wird. Verantwortlich für die Einteilung sind die unterschiedlichen Frequenzbereiche, welche bei Sprache und Musik sehr unterschiedlich sein können. Da Sprache und Musik fliessend ineinander übergehen können, ist die Einteilung in die beiden Bereiche lediglich eine Orientierung. In der HNO-Heilkunde kommt sie deshalb nur selten zum Einsatz.
Wenn Sie manchmal Mühe haben Ihr Gegenüber zu verstehen oder die Vögel nicht mehr zwitschern und die Grillen nicht mehr zirpen hören, dann sollten Sie das ernst nehmen. Ein professioneller Hörtest genügt bereits um zu klären, ob mit Ihrem Gehör noch alles in Ordnung ist.
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