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Bei der Erteilung einer medizinischen Sondergenehmigung für Chris Froome während der Tour de Romandie ist alles korrekt abgelaufen. Das teilte die Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) mit. Dem Radsport-Weltverband (UCI) war in der französischen Zeitung «Journal du Dimanche» vorgeworfen worden, den WADA-Code verletzt zu haben.
Dem Tour-de-France-Sieger aus Grossbritannien war von der UCI am 29. April der Einsatz eines kortikoidhaltigen Sprays zum Inhalieren gestattet worden. Eine Abstimmung dafür mit dem zuständigen TUE-Komitee aus mindestens drei unabhängigen Medizinern habe stattgefunden, erklärte die WADA nach Prüfung des Vorfalls.
Froome litt im April unter starken Hustenanfällen, die ihn gezwungen hatten, den Frühjahrs-Klassiker Lüttich-Bastogne-Lüttich abzusagen. Bei der folgenden Tour de Romandie in der Schweiz hatte der Sky-Teamarzt für Froome die Sondergenehmigung für das ansonsten im Wettkampf verbotene kortisonhaltige Präparat erbeten. (tom/si/dpa)
Das Stimmvolk hat sich in die Verfassung geschrieben, das Velo als Fortbewegungsmittel zu fördern. Das ist gut, reicht aber nicht. Jetzt sind die Bürgerlichen gefragt, überall!
Von Eddy Merckx stammt das schöne Zitat: «Fahre so viel oder so wenig, wie du magst. Fahre so lange Strecken oder so kurze, wie du magst. Aber fahr!»
Es ist ein romantisches Zitat, aber es ist in politischer Hinsicht falsch.
Für den belgischen Radstar der sechziger und siebziger Jahre war die Parole natürlich leicht umzusetzen. Merckx' Heimatgemeinde war ein flandrisches Land-Kaff von 10'000 Einwohnern, ideal für Aus- und Trainingsfahrten, egal ob lange oder kurze.
Anders sieht …