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Freiburg Damit sich Jugendliche und junge Erwachsene nicht verschulden, solle der Kanton Freiburg eine Erziehungs-, Informations- und Sensibilisierungspolitik einführen und die Themen Budget und Verschuldung der Jugendlichen in den Sekundar- und Berufsschulunterricht integrieren. Dies forderten die Grossräte Eric Collomb (CVP, Lully) und Eric Menoud (CVP, La Tour-de-Trême) in einem Postulat.
Er sei mit den Postulanten einig, dass Schulden verheerende Folgen für die Betroffenen haben könnten, schreibt der Staatsrat in seiner Antwort. Allerdings würden Erwachsene zu kurz kommen, wenn die Prävention ausschliesslich auf Jugendliche beschränkt werde. Unter Berücksichtigung der gesamten Bevölkerung wolle der Staatsrat darum seine derzeitige Politik analysieren, um herauszufinden, ob sie angepasst oder durch weitere Massnahmen ergänzt werden müsste. Er empfiehlt dem Grossen Rat, das Postulat als erheblich zu erklären.
In der Antwort listet der Staatsrat sämtliche Aktivitäten auf, die zur Schuldenprävention unternommen wurden. Zum Beispiel führt die Caritas Freiburg seit 2006 im Auftrag des Kantons einen Dienst zur Schuldensanierung. Ebenso finden verschiedene Aktivitäten zur Prävention der Verschuldung statt, und es sei ein Entschuldungsfonds geschaffen worden. Die Verschuldung sei auch während der obligatorischen Schulzeit ein Thema.hpa