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Sicherheitskräfte haben in dem ostafrikanischen Safari-Paradies Tansania 25 mutmassliche Wilderer festgenommen. Die Männer seien im Besitz von zahlreichen Waffen und Munition sowie von Buschfleisch und Nilpferdzähnen gewesen.
Dies berichtete die Zeitung "The Citizen" am Mittwoch. Die gewaltigen Zähne der Wasserkolosse sind wegen ihres Elfenbeins begehrt. Die Festnahmen wurden während eines Spezialeinsatzes und in Zusammenarbeit mit Wildhütern gemacht. Die Wilderer wurden in den Nationalparks Gombe Stream, Katavi und Mahale im Westen des Landes aufgespürt.
In Tansania liegen einige der schönsten Tierreservate und Wildschutzgebiete Afrikas. Jedoch leidet das Land ebenso wie zahlreiche andere Staaten des Kontinents unter massiver Wilderei.
Kenia stark betroffen
Auch das benachbarte Kenia kämpft schon lange gegen Elfenbeinhändler und Trophäenjäger. Die staatliche Tierschutzbehörde Kenya Wildlife Service (KWS) teilte am Mittwoch mit, dass das Land trotz aller Schutzmassnahmen allein im vergangenen Jahr mindestens 137 Elefanten und 24 Nashörner durch Wilderei verloren habe. Insgesamt 123 Wilderer wurden inhaftiert.
"Die gute Nachricht ist, dass gleichzeitig 25 Nashörner geboren wurden und wir jetzt eine Gesamtpopulation von 1025 Tieren haben", sagte KWS-Direktor William K. Kiprono. Zudem würden derzeit 1000 neue Ranger ausgebildet. "Wir rufen alle Menschen der Welt dazu auf mit uns zusammenzuarbeiten, um sicherzustellen, dass unsere Tiere geschützt sind."