Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03413.jsonl.gz/1327

Das Stück
Magali Bavaud lebt in einer schönen Villa im Süden Frankreichs. Sie ist einsam, denn ihr Mann ist U-Boot-Kommandant und wieder einmal für drei Monate auf Tauchfahrt. François Martigue, ein Fernsehregisseur, ist ihr Liebhaber. Er wohnt jeweils während seiner Motivsuche bei Magali. Doch auch er ist verheiratet und gibt seiner Frau an, in einem Hotel Mimosa zu logieren. Der Zufall will es, dass François sein Geld zu Hause liegen lässt und seine Frau ihm dieses bringen will. Wie nun weiter … ?
François, der um Ausreden nicht verlegen ist und vor Ideen nur so sprüht, macht aus dem Wohnzimmer der Bavauds eine Hotellobby. Bald darauf erscheint die Ehefrau. Doch nicht nur die will im Hotel Mimosa übernachten. Ein anderes Liebespaar, ein frisch verheiratetes Paar aus der Schweiz, ein Lebensmüder sowie eine Prostituierte verlangen nach einem Zimmer. Als dann auch noch der Ehemann von Magali unverhofft auftaucht, eskaliert die Situation und der Einfallsreichtum von François ist gefragter denn je.
Der Autor
Pierre Chesnot gehört zweifellos zu den erfolgreichsten französischen Lustspielautoren. Seine Komödien werden überall auf der Welt gespielt und im deutschsprachigen Raum avancierte er in den letzten Jahren gar zur Nummer eins der französischen Komödienautoren. Sein Name ist Garantie für witzige, typisch französische Unterhaltung.
Chesnot wurde 1935 in Paris geboren. In den 60er-Jahren begann er, Texte für Chansons und fürs Kabarett zu schreiben. Von da an arbeitete er als Schauspieler und Texter in zahllosen Varietés und Cabarets links und rechts der Seine. Im Jahr 2010 zeigte die Georgsbühne bereits Chesnots Komödie «Wohl bekomm’s … ».
«Hotel Mimosa» gehört zu den beliebtesten Stücken des Autors. Es wurde in den letzten Jahren unzählige Male auch auf Schweizer Bühnen gespielt.
Der Regisseur
Benno Inderbitzin spielt seit 2005 aktiv bei der Georgsbühne mit. Während sieben Jahren konnte er als Schauspieler viel Erfahrung sammeln. Er brillierte mehrmals in der Rolle des Charmeurs und Liebhabers (etwa in «Manne und anderi Irrtümer» oder «Charlys Tante») und trat häufig in Hauptrollen auf (so in «Dr Schaukelstuehl» oder «Funny Money»).
Benno Inderbitzin feierte letztes Jahr mit dem Stück «Stöck, Wyys, Cash» sein Debut als Regisseur.
Ensemble
Hinter den Kulissen
Organisation: Georg Suter
Maske: Aline Müller, Daniela Milli
Bühne: Bruno Annen; Hugo, Jonas und Samuel Zurfluh; Remo Schelbert
Technik: René Waser
Kasse/Tombola: Liliane Schuler
Festwirtschaft: Pius Föhn
Saaldienst: Etienne Szymkowiak
Druck: Druckerei Camenzind, Arth
Grafik: Silvio Ketterer