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Das 9. Genfer Menschenrechts-Filmfestival (FIFDH) hat 20'000 Personen angelockt. Von den 50 Dok- und Spielfilmen, die an der Veranstaltung gezeigt wurden, erhielten deren sechs Auszeichnungen. Der Hauptpreis ging an ein Werk aus den Niederlanden.
Der Beitrag "De Regenmakers" von Floris-Jan Van Luyn, dem der mit 10'000 Franken dotierte Grosse Preis des Festivals zugesprochen wurde, erzählt vom Kampf einer chinesischen Fischersfrau gegen die Umweltverschmutzung in ihrem Dorf.
Den mit 5000 Franken dotierten zweiten Preis erhielt Stéphanie Boyds "The Devil Operation", der vom Widerstand peruanischer Bauern gegen Industriekonzerne berichtet. Geehrt wurde zudem "Granito" von Pamela Yates, in dem von Massakern an der Maya-Bevölkerung im Guatemala der 80er Jahre die Rede ist.
Der Preis der Jugend-Jury ging an den iranischen Streifen "The Green Wave" von Ali Samadi Ahadi. Weitere Auszeichnungen gab es für die Beiträge "Qui a tué Natacha?" von Mylène Sauloy über den Kampf gegen Folter in Russland und für "Impunity" von Juan José Lozano und Hollman Morris über die Amnestie für kolumbianische Mörder.
SDA-ATS