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Er erreichte nach Kapitalberichtigung US$ 171 Mio. Der ausgewiesene Nettogewinn betrug US$ 49 Mio. Er lag damit trotz ausserordentlicher Abschreibungen auf Goldbeteiligungen über dem Gewinn von 1998. Doch dies war nur möglich, weil die Cameco 1999 Uraninteressen für rund US$ 50 Mio. veräusserte. Die Gesellschaft ist daher über das Jahresergebnis eher enttäuscht.
Die Einnahmen stiegen 1999 um 3% auf US$ 510 Mio. und der Anteil der nuklearen Produkte und Dienstleistungen erhöhte sich auf 85%. Die schwächeren Preise im Nuklearsektor wurden durch ein höheres Verkaufsvolumen mehr als ausgeglichen. Die Einnahmen in diesem Sektor stiegen von US$ 396 Mio. auf 436 Mio., dies vor allem dank Rekordverkäufen von Urankonzentrat, die gegenüber dem Vorjahr um 14% anstiegen. Der Umsatz bei den Konversionsdienstleistungen wuchs um 11%. Wenig günstig sah es beim Goldgeschäft aus, wo die Einnahmen 1999 um 25% auf US$ 74 Mio. sanken.
Die Gesellschaft verkauft weiterhin mehr Uran, als sie selber gewinnt. Wenn die neue Uranmine McArthur River einmal voll in Betrieb stehen wird, werden die Eigenkosten für die Uranbeschaffung und der Investitionsbedarf deutlich sinken. Die Cameco darf daher ihre mittelfristigen Aussichten im Nuklearsektor sehr positiv beurteilen, auch wenn 60% ihrer Verträge vom Spotmarktpreis abhängen.
Quelle
P.B. nach Mitteilung der Cameco, 3. Februar 2000