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Die Ausgestaltung des Suchthilfeangebotes orientiert sich an der Suchtpolitik des Bundes und basiert auf den vier Säulen Prävention, Therapie, Schadensminderung, Repression.
Die Weiterentwicklung des Viersäulenmodells zum Würfelmodell beinhaltet die Unterscheidung der verschiedenen Substanzen und Konsumformen. Es ist ebenfalls richtungsweisend für die Ausgestaltung des kantonalen Suchthilfeangebotes.
Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) hat im Auftrag des Bundesrates eine Nationale Strategie Sucht und einen zugehörigen Massnahmenplan erarbeitet. Ziel der Strategie ist, die Gesundheitskompetenz der Bevölkerung zu stärken, Suchterkrankungen zu verhindern, suchtgefährdete Menschen frühzeitig zu unterstützen und den Betroffenen die benötigte Hilfe zukommen zu lassen.
Die Bewältigung suchtpolitischer Herausforderungen ist eine komplexe Aufgabe. Dabei bestehen Schnittstellen zu anderen gesundheitspolitischen Strategien: Im Fokus der Nationalen Strategie Prävention nichtübertragbarer Krankheiten (NCD-Strategie) und deren Massnahmenplan stehen unter anderem Herz-Kreislauf-Erkrankungen und chronische Leiden der Atemwege, welche mit Alkohol-und Tabakkonsum in Zusammenhang stehen. Da eine Suchtproblematik häufig mit einer psychischen Erkrankung einhergeht, weist die Nationale Strategie Sucht auch einen Bezug zum Bericht Psychische Gesundheit in der Schweiz auf.