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Die wichtigsten Kurznews aus der weiten Welt des Sports.
Ski-WM oder Snowboard-WM? Ski-WM in Are! Die Tschechin Ester Ledecka startet an den Titelkämpfen der Alpinen und verzichtet dafür auf die WM der Snowboarder in Park City, Utah (USA). Die beiden Events finden zeitgleich im Februar statt. Ledecka holte an den Olympischen Spielen 2018 in Pyeongchang im Super-G der Alpinen und im Parallel-Riesenslalom der Snowboarder die Goldmedaille.
Die 23-Jährige bestreitet seit Jahren Rennen in beiden Sportarten – im Normalfall mit grösserem Erfolg im Snowboard. Hier gewann sie 14 Weltcup-Rennen und ist nicht nur Olympiasiegerin sondern auch zweifache Weltmeisterin. An der Ski-WM in Are will Ledecka in der Abfahrt und im Super-G starten, vielleicht auch in der Super-Kombination. «Bis zu diesen Titelkämpfen liegt mein Fokus auf dem Skifahren», sagte sie am Rande der Weltcup-Rennen vom Wochenende in Cortina d'Ampezzo. (pre/sda)
Daniela Ryf, die Schweizer Sportlerin des Jahres 2018, wird für die Top 6 der Endausmarchung für die Laureus Weltsportlerin des Jahres nominiert.Die seit 2000 durchgeführte Wahl erfolgt am 18. Februar in Monaco. Ryfs Konkurrentinnen für die Auszeichnungsfeier sind Simone Biles (Kunstturnen), die Tennisspielerinnen Simona Halep und Angelique Kerber sowie die herausragenden Wintersportlerinnen Ester Ledecka (gewann Ski- sowie Snowboard-Gold bei Olympia) und Mikaela Shiffrin.
Bei den Männern ist Roger Federer (5) Rekordgewinner dieser Prestige-Wahl, bei den Frauen dessen Tennis-Kollegin Serena Williams (4.). «Die Nomination für die Laureus-Sports-Wahl ist eine riesige Ehre für mich», betont Ryf. (pre/sda)
Captain Maxim Lapierre fehlt dem HC Lugano für zwei Spiele. Der Stürmer wurde wegen eines Stockschlags gegen Chris Baltisberger von den ZSC Lions im Siel vom vergangenen Freitag suspendiert. Eine Spielsperre hat Lapierre bereits abgesessen. (pre/sda)
Das Schweizer Kontingent in der Champions Hockey League wird auf die kommende Saison hin um ein Team auf fünf Mannschaften aufgestockt. Und dies, obschon in der aktuellen Spielzeit kein Schweizer Team die Achtelfinals überstand. Doch in der Endabrechnung totalisierten die vier Schweizer Vertreter (Zug, ZSC Lions, Bern und Lugano) immerhin 1,88 Punkte pro Partie im Durchschnitt. Da zudem auch die Vorsaisons in die Rechnung einbezogen wurden, konnte die Schweiz schliesslich Finnland überflügeln und das entsprechende Kontingent der Nordeuropäer übernehmen.
Bisher qualifizierten sich der Sieger und der Zweite der Regular Season. Ebenfalls waren der Meister und der zweite Playoff-Final-Teilnehmer qualifiziert. Ab kommender Saison gilt eine neue Reihenfolge. Nach dem Meister werden die Teams anhand ihrer Klassierung in der Qualifikation ausgewählt. So soll der Regular Season mehr Gewicht gegeben werden. (ram/sda)
Die Schwyzerin Corinne Suter fuhr im zweiten Training für die Weltcup-Abfahrten vom Freitag und Samstag in Cortina d'Ampezzo Bestzeit. Suter, die schon am Morgen als Siebente die bestklassierte Schweizerin war, führte das Klassement nach dem auf verkürzter Strecke ausgetragenen zweiten Training mit 27 Hundertsteln Vorsprung vor der Österreicherin Cornelia Hütter an.
Im ersten Training war die Norwegerin Ragnhild Mowinckel die Schnellste gewesen. Im Mittelpunkt standen nicht die Besten der Trainings, sondern Lindsey Vonn. Die Amerikanerin bestreitet in dieser Woche nach einer Zwangspause ihre ersten Rennen im WM-Winter. Im November hatte sie sich eine Knieverletzung zugezogen. Im ersten Training wurde Vonn Zehnte, im zweiten verzichtete sie auf den Start. (ram/sda)
Zum Auftakt des Weltcup-Wochenendes in Ruhpolding sorgt Benjamin Weger für das beste Schweizer Resultat. Der Teamleader wird im Sprint dank fehlerfreiem Schiessen Elfter. Fürs Podest fehlten Weger 40 Sekunden.
Den Sieg machten die norwegischen Gebrüder Boe unter sich aus. Weltcupleader Johannes Tingnes Boe gewann trotz Strafrunde acht Sekunden vor dem am Schiessstand makellosen Bruder Tarjei Boe und dem Deutschen Benedikt Doll. (ram)
Der Cupfinal zwischen Titelverteidiger Rapperswil-Jona Lakers und dem EV Zug vom 3. Februar in Rapperswil ist ausverkauft. 6100 Zuschauer werden für die Partie erwartet. (ram/sda)
Dominik Paris stellte beim zweiten Training zur Weltcup-Abfahrt vom Samstag in Wengen die Bestzeit auf. Der Italiener war auf der verkürzten Strecke mit Start oberhalb des Hundschopfs 33 Hundertstel schneller als der Franzose Johan Clarey.
Die Schweizer waren nicht mehr ganz so gut wie am Vortag. Beat Feuz, am Mittwoch klar der Schnellste, wurde Zehnter. Carlo Janka und Mauro Caviezel kamen auf die Ränge 17 beziehungsweise 21. (ram/sda)
Im Herbst 2020 wird es keinen World Cup of Hockey geben. Das teilte die NHL nach einem Treffen mit der Spielergewerkschaft NHLPA mit. Die beiden Parteien waren sich in den Verhandlungen um eine Verlängerung des Gesamtarbeitsvertrag noch nicht näher gekommen sind. Ein Lockout liegt jedoch noch in weiter Ferne: Die Verhandlungen zwischen der Liga und den Spielern drehen sich um Lohnbeschränkungen und die Teilnahme an den Olympischen Spielen.
Nach 1996 und 2004 hatte das Turnier zuletzt 2016 in Toronto stattgefunden. Dabei stiess es auf grossen Anklang, auch dank eines gemischten «Team Europe» (mit mehreren Schweizer Spielern) und einer nordamerikanischen U23-Auswahl. (ram/sda)
Bei der 142:145-Niederlage der Houston Rockets gegen die Brooklyn Nets fehlte nicht nur Clint Capela (Daumenverletzung), sondern weiter auch Chris Paul und Carmelo Anthony. Dennoch hätte Houstons Superstar James Harden mit 58 Punkten (Saisonrekord) die Rockets beinahe zum Sieg geführt. Houston führte dank Harden etwas mehr als eine Minute vor Schluss mit acht Punkten Vorsprung und in der Verlängerung mit sieben Punkten Vorsprung. (ram/sda)
Der internationale Flughafen von Louisville im US-Staat Kentucky wird nach Box-Legende Muhammad Ali benannt, dem berühmtesten Sohn der Stadt. Die Flughafenverwaltung beschloss am Mittwoch (Ortszeit) die Namensänderung in Louisville Muhammad Ali International Airport.
«Muhammad Ali gehörte der Welt, aber er hatte nur eine Heimatstadt, und das war zum Glück unsere grossartige Stadt Louisville», wurde Bürgermeister Greg Fischer zitiert. Ali habe Milliarden von Menschen ein Erbe von Humanität und Sportlichkeit hinterlassen, daher müsse die Stadt dieses Erbe erweitern. Muhammad Ali, geboren als Cassius Clay, gilt als der bedeutendste Boxer. Er starb 2016 im Alter von 74 Jahren. (ram/sda/dpa)
Seydou Doumbia, dreifacher Torschützenkönig in der Super League, schiesst das goldene Tor, mit dem Girona das favorisierte Atlético Madrid aus dem spanischen Cup wirft.
Nach 88 Minuten erzielte der mittlerweile 31-jährige Ivorer im Achtelfinal-Rückspiel in Madrid das 3:3. Das Hinspiel in Girona war 1:1 ausgegangen, sodass die Katalanen aufgrund der Auswärtstore-Regel weiterkamen. (sda)
Cristiano Ronaldo hat wieder einmal bewiesen, dass er ein Mann für grosse Spiele ist. Im Finale des italienischen Super Cups zwischen Juventus Turin und der AC Milan erzielt der Portugiese in der 61. Minute per Kopf den einzigen Treffer des Spiels. Für den Neuzuzug ist es der erste Titel mit der Alten Dame. Gespielt wurde übrigens in Saudi-Arabien, was unter den Fans für viel Kritik sorgte. (cma)