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Bei drei Weltmeisterschaften, 108 Länderspielen und 1000 Ligapartien erwarb sich der Verteidiger Bobby Moore den Ruf als “einer der Unsterblichen des Fussballs”, so der damalige englische Premier John Major. Zum “Helden von Wembley” stieg Moore 1966 auf, als er das englische Team in der traditionsreichen Londoner Wembley Arena im Weltmeisterschaftsfinale als Mannschaftskapitän gegen die deutsche Elf zu einem 4:2-Sieg führte. Franz Beckenbauer war ein Rivale von Moore. Die beiden Männer zollten sich gegenseitig Respekt. Moore war nicht so schnell wie Beckenbauer, hatte aber die intuitive Fähigkeit, das Spiel zu lesen und damit den nächsten Spielzug vorzubereiten.
Beckenbauer erinnert sich noch heute daran, dass ihre Familien sich oft gegenseitig besuchten. Besonders denkt er daran, wie Bobby Moore und er an einem sonnigen Nachmittag im Garten von Bobby’s Haus in Chigwell miteinander Schach spielten. Der Fotograf Terry O’Neill fotografierte die beiden Freunde Mitte der 70er Jahre.