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Kuba ist grösste der Westindischen Inseln, südlich von Florida und östlich der Halbinsel Yucatán in Mexiko. Zusammen mit zahlreichen kleineren Inseln bildet sie die Republik Kuba. Die Zufahrt zum Golf von Mexiko verläuft im Norden und Südwesten der Insel durch die Floridastrasse und die Strasse von Yucatán. Im Osten ist Kuba von der Insel Hispaniola durch die Windwardpassage getrennt, einen Seeweg, der den Nordatlantik und die Karibik verbindet. Havanna (La Habana) ist Hauptstadt und grösste Stadt Kubas. Die Insel erstreckt sich über 1 225 Kilometer und hat eine Fläche von 114 524 Quadratkilometern, einschliesslich der Insel Pinos.
Ein riesiger Wrackfriedhof liegt vor der Küsten Varaderos. Ein einmaliges Projekt wurde hier realisiert: mehr als 20 Schiffe, Flugzeuge, Panzer und Helikopter sind hier versenkt worden. Der Marine Park wurde realisiert von der kubanischen Reisegesellschaft Gaviota in Zusammenarbeit mir der Armee. Alle Objekte werden vor dem versenken speziell präpariert. Es werden gefährliche Teile entfernt, Türen und Schotten abgetrennt und umweltverträgliche Stoffe, Taue und andere gefährliche Gegenstände entfernt. Das für die Versenkung vorgesehene Gebiet besteht lediglich aus Sandgrund oder Fleckriffe, die nicht tangiert werden. Es wurden Bojen installiert, dadurch ist das Ankern für Tauchschiffe nicht notwendig.
Die ersten fünf Wracks
Neben den Wracks hat es auch natürliche Tauchgebiete mit gutem Fischbestand. Als Highlight entpuppt sich eine tiefe, kühle Grotte. Nach dem nicht ganz einfachen Weg in das düstere Gewölbe öffnet sich ein glasklarer, warmer Süsswassertopf. Eng und zerklüftet ist das kleine Höhlensystem, dessen Verlauf mit einem dicken Seil gesichert ist. Geschwungene Vorhänge aus Tropfstein, Stalaktiten und Stalagmiten befinden sich hier auf 16 Metern Tiefe.
Per Auto lernt man Kuba am besten kennen. Leider sind die Strassen nicht immer im besten Zustand: Schlaglöcher, Risse. Rechts überholen ist eigentlich verboten, trotzdem hält sich niemand daran. Die Blinker an den Autos funktionieren oft nicht oder werden nicht betätigt, sodass man nicht überrascht sein darf, wenn ein Wagen auf einmal bei einem Obst- oder Gemüsestand an der Autobahn abbremst und rechts anhält. Bei jeder Ausfahrt halten sich sehr viele Leute auf, welche Autostop machen und somit die rechte Fahrspur besetzen. Auch muss damit gerechnet werden, dass ein Reiter mit seinem Pferd die Autobahn überquert. Teilweise hat es auch Einfahrten, wo man zuerst die Gegenspur überqueren muss, bevor man auf seine Spur kommt. Auf die Strasse geworfene Äste dienen oft als Warnschild für Gefahrenstellen wie tiefe Schlaglöcher oder Bauarbeiten. ein fast grösseres Risiko als motorisierte Gefährte stellen die Fahrradfahrer dar, die sogar die "Autopistas" benutzen können. Besondere Vorsicht erfordern die unüberwachten Bahnübergänge (crucero ferrocarril), die manchmal auch die Autobahn queren.
Nachtfahren sollte man vermeiden. Eine Strassenbeleuchtung gibt es kaum, denn Stromsparen gilt auch auf den Strassen Kubas. Wie aus dem Nichts können plötzlich Radfahrer und Autos ohne Licht auftauchen. Auf Pferdefuhrwerke oder Kühe, die sich auf dem noch warmen Asphalt die Bäuche wärmen, sind keine Seltenheit.
Beschilderungen und Wegweiser sind in Kuba eher selten und wenn es welche hat so sind die Schilder von der Witterung so arg mitgenommen, dass man nichts mehr entziffern kann. Teilweise hat es auch erst nach der Kreuzung in der Gegenrichtung ein Schild. Telefonzellen gibt es unterwegs nur selten, geschweige denn Notrufsäulen. Eine gute Strassenkarte ist absolut zu empfehlen, ist aber leider Mangelware. Eine der besten ist Giãida de Carreteras von der Directorio Turistico de Cuba ISBN968-18-5810-7 http://www.dtcuba.com
Behalten Sie den Inhalt des Benzintanks immer im Auge. Teilweise sind die Anzeigen manipuliert. Im Zweifelsfalle lieber einmal zuviel auftanken.
Im Gegensatz zu anderen Ländern gibt es keine Meldungen von Raubüberfällen auf Überlandstrassen und Autobahnen, überall kann man unbesorgt anhalten.
Viele öffentliche Parkplätze sind überwacht. Schliessen Sie den Wagen trotzdem immer ab und lassen Sie keine Gegenstände sichtbar im Innern liegen. Die Parkgebühr beträgt meistens US$ 1.--.
in Kuba gilt Rechtsverkehr. Geschwindigkeitsbegrenzungen sind wie folgt:
100 km/h auf der Autopista (Autobahn)
90 km/h auf Landstrassen
50 km/h in Ortschaften
Sollte Ihnen eine Busse aufgebrummt werden, wird diese erst mit der Abgabe des Mietwagens bezahlt. Die Polizei vermerkt die Busse auf Ihrem Vertrag und darf in keinem Fall Geld einkassieren.
- es wird empfohlen eigene Medikamente mitzunehmen
- genügend Sonnenschutz und Insektenspray nicht vergessen
- von den Hotels nicht zu viel erwarten, die Anlagen sind sehr einfach
- das Mittagessen besteht immer aus Hähnchen, Schwein und Fisch plus Pommes
- ein Tip von uns - unbedingt einmal Playo Paradiso besuchen, ein Traumstrand
'Caribe'-Strömung
geraten = Seeanemonenblüte
Bei einigen verursacht dies nur Hautausschläge, bei anderen einen Allergieschock. Angeblich soll diese Blüte in der Karibik im Sommer bis in 3 m Tiefe vorkommen und nur durch Süsswasser = Regen zerstört werden.
Die Insel hiess früher Isla de Pinos (Fichteninsel) und wurde von Fidel Castro in Isla
de la Juventud (Jugendinsel) umbenannt. Fidel Castro wurde nach dem gescheiterten
Putschversuch (Sturm auf die Moncada-Kaserne) im Juli 1953 hier auf der Insel im Presidio
Modelo in Nueva Gerona (heute Museo Nacional de la Historia) inhaftiert. Heute wird die
Insel von 160.000 Einwohner bevölkert. 50 Schulen, überwiegend Internate machen dem
Namen der Insel alle Ehre. Die jugendlichen bevölkern den Hauptort Nueva Gerona (35.000
Einwohner) und die nur wenig erschlossenen Strände. An Land zeigt sich die Insel wenig
abwechslungsreich. Grosse Teile des Geländes bestehen aus Sümpfen. Andere werden von
gigantischen Tropenfrucht-Plantagen bedeckt. Überall finden sich schöne Sandstrände,
die extrem flach ins Meer auslaufen. Im Süden aber nur solange, bis der Drop off des
Barriere-Riffs beginnt.
Vor der Insel liegt eines der grössten Barrier Riffe der Welt, welches sich bis zur Insel Cayo Largo hinzieht. Die Insel ist das erste Tauchgebiet Kubas. Der Legende nach handelt es sich bei der Insel um die legendäre Schatzinsel aus dem Roman von Robert Louis Stevenson. Kubas zweitgrösste Insel umfasst 2231 Quadratkilometer und lockt mit Steilwandtauchen allererster Güte: Die Kante des Barriere-Riffs liegt zwischen zwölf und 25 Meter Tiefe, daneben geht es abwärts ins Bodenlose. Schwämme und Rifffische bevölkern die riesige Wand, Durchbrüche und Höhlen klaffen darin.
Hotel Colony
Telefon: 00537-33 52 12
77 Zi., Klimaanlage, fast alle mit Meerblick, Bad/WC, Telefon, Sat.-TV, Radio, Zimmerservice; Einrichtungen: Bar, Restaurant, Cafeteria, Grill, Disco, Freizeiträume- Billard etc., Tennisplatz, Squash, Volleyball, Vermietung von: Mopeds, Auto, Pferden, Katamaran, Windsurf-Equipment; Pool, Souvenir Shop, Reiseagentur.
Die Anreise zum Hotel erfolgt mit dem Flugzeug von Havanna zur Inselhauptstadt Nueva Gerona und von dort mit unserem Transfer.
Die Tauchbasis ist in einem Marinehafen, fünf Fahrminuten vom Hotel Colony gelegen. Ein kostenloser Bus-Pendeldienst bringt die Taucher morgens dorthin und holt sie auch wieder ab. Das funktioniert reibungslos, es gibt keine Wartezeiten. Das Equipment kann über Nacht an der Basis verbleiben. Für karibische Verhältnisse ist die Tauchbasis gut ausgerüstet, getaucht wird mit 12l-Aluflaschen, INT-Anschluss, alle Herstellungsjahr 2000, wer unbedingt will, kann auch ausnahmsweise eine 15 Liter Stahlflasche haben. Eine intakte Mehrpersonen-Druckkammer befindet sich an der Basis, ein Arzt ist im Hotel stationiert. 5 Tauchboote für jeweils 15 Taucher stehen bereit. Sonstiges Tauchequipment sollte mitgebracht werden, da eine Ausleihe teuer und nicht alles in jeder Menge verfügbar ist. Ein Tauchtag (2 Tauchgänge) kostet bei Vorausbuchung 86 DM, ein Nachttauchgang - nur vor Ort buchbar - 23 US$.
Die Tauchgründe werden direkt vom Hotel aus angefahren. Zur Auswahl stehen 56 Stellen in Tiefen von 5-46m, die zum Teil für ihre grandiosen Unterwassertäler, -tunnel und -kanäle bekannt sind und über 40 Korallenarten, so auch die Schwarze Koralle, beheimaten. Tauchsaison ist ganzjährig bei durchschnittlich 24°C Wassertemperatur, es herrscht gute Sicht, da das Revier nicht von Wellen beeinträchtigt wird.
Die Tauchgebiete werden jeden Morgen vom Hafen aus mit Schnellbooten angefahren. Diese haben kein Sonnendeck und sind meist ziemlich voll belegt (8 bis 12 Personen), wodurch es manchmal leider etwas ungemütlich wird. Umherrollende Flaschen und Maschinenöl am Boden erschweren die Suche nach einem gemütlichen Plätzchen für die überfahrt. Dafür gibt es kühle Getränke und sogar ein Becken mit Süsswasser zum Spülen von Kameras und Ausrüstung.
Getaucht wird am Cannereos-Archipel, dem zweitgrößten Korallenriff der Welt. Die
Tauchgebiete liegen 13 - 20 Meilen von der Hotelanlage entfernt und werden mit Booten in
etwa einer Stunde angefahren. In der riesigen Bucht an der Leeseite der Insel sind 56
Tauchplätze mit Bojen markiert, an denen i.a. nur 1 Boot festmacht. Vormittags wird am
Aussenriff getaucht, das bis auf 1200 m abfällt, nachmittags im Innenriff mit max. 20 m
Tiefe. Standard ist CMAS. Oft führen Höhlen vom Innenriff ans Aussenriff, Eingang auf 15
- 20 m Tiefe, Austritt auf 40 - 50 m Tiefe. Schon die Tauchspots bezeugen, daß es keine
Probleme hinsichtlich der Tauchtiefen gibt, die inzwischen auf vielen Tauchbasen
propagierten 30m-Tiefenlimits nach PADI-Standard sind hier unbekannt. Natürlich muss
keiner in Tiefen tauchen, die er nicht will, doch die eine oder andere Höhle muss er dann
auch auslassen und über die Kante ans Außenriff tauchen. Die Tauchgänge werden
obligatorisch von erfahrenen Guides geführt, Gruppen von 4 - 6 Tauchern. Das hört sich
für den erfahrenen VDST-Taucher zwar fast als unakzeptabel an, aber gerade bei den
Höhlen ist dies natürlich auch ein Sicherheitsaspekt. Ausserdem ist es auch mal
angenehm, sich manches zeigen zu lassen und einfach nur zu schauen, ohne den Kompass im
Blick haben zu müssen, und jeder Tauchgang endet unterm Boot.
Die Qualität der Tauchplätze reicht von (Logbuchzitate) bring your own fish (Pista a las Profundidas, Boje 23) bis zu wunderbar, fantastisch - ein Traum (El Pequeno Pared, Boje 56).
Nicht verpassen sollte man einen Ausflug zu den Cayos de los Indios, auch wenn dieser, wegen der langen Anfahrt, einen kleinen Zuschlag kostet. Hier findet zuerst ein Tauchgang am eigentlichen Riff (sehr schön) statt und 30 Minuten später kann man sich, solange die Luft reicht, in max. 10 Metern Tiefe an den Wracks zweier Frachter tummeln, die dort vor 30 Jahren auf bisher ungeklärte Weise zusammengestossen sind. So viel Zeit und Musse hat man ja beim Wracktauchen normalerweise nicht. Die Wracks liegen auf Sandgrund, sind teilweise wunderbar bewachsen und von riesigen Fischschwärmen (u.a. Barrakudas) umgeben.
Dann hat man auch mal den Strand beim Ranchon ganz für sich alleine. La Valle de las Rubias bei Boje 55 war zumindest bei uns ein absoluter Volltreffer.
Höhlen, Canyons, Steilwände, viele Schwämme, Hartkorallen, riesige Langusten und Krebse, Rochen und alles andere, was die Karibik üblicherweise so bietet. Für ein Naturschutzgebiet erstaunlich starker Algenbewuchs. Wenig Strömung, meist sehr gute Sicht, ausser Tarpunen (ca. 2 m) kaum Grossfische.
Fazit: Tauchen auf Cayo Largo für Anfänger und auf der "Schatzinsel" für Fortgeschrittene und besonders für Tiefenfanatiker - keine Strömung und Sichtweiten bis zu 60 m - da lockt "The Big Blue".
Sie ist auf der ganzen Insel gesichert und liegt weit über dem Niveau
anderer karibischer Länder. Wegen Versorgungsengpässen sollte man dringend benötigte
Medikamente von zu Hause mitnehmen. Die Erste Hilfe ist kostenlos. Weitere Behandlungen
und Arzneimittel müssen in US-Dollar bezahlt werden.
Am Hafen gibt es ein hyperbarisches Institut mit einer Dekokammer und einer erste Hilfe Station. Wen es interessiert: Für ca. 15 US$ kann man sich spasseshalber für 1 Stunde auf 10 Meter Tiefe (natürlich mit Sauerstoff) dekomprimieren lassen.
Man braucht einen noch mindestens sechs Monate gültigen Reisepass und eine Touristenkarte (Visum) ist für die Abreise erforderlich (CHF 40.--). Diese Karte ist in den Reisebüros zu bekommen. Individualreisende brauchen bei Ankunft einen Hotelvoucher für mindestens drei Übernachtungen. Geschäftsleute benötigen ein Arbeitsvisum.
Zollfrei für Erwachsene
200g Zigaretten oder 250g Tabak.
2 Flaschen Spirituosen.
Ein- und Ausfuhr von Lebensmitteln nicht erlaubt.
Mitnahme
Einreise: Pesos verboten Fremdwährungen unbeschränkt.
Ausreise: Pesos verboten Fremdwährungen unbeschränkt.
Die nationale Währung ist der Peso. Touristen benötigen jedoch US-Dollar. Es
empfiehlt sich, kleine Scheine mitzunehmen damit es keine Wechselprobleme gibt. Am
Flughafen, bei Reiseunternehmen, in grösseren Hotels und in Restaurant werden
europäische Kreditkarten akzeptiert. Mit American Express, Diners Club und über alle
amerikanischen Banken ausgestellte Karten kommt man nirgendwo weiter. Gleiches gilt für
Post-, Euro- und US-Travellerschecks (Amercian Express).
Banken und grössere Hotels wechseln Bargeld und Reiseschecks (Thomas Cook) gegen eine Gebühr (2-4%).
Neue Währungssituation in Kuba
Wie Du sicherlich schon aus den Medien erfahren hast, wird in Cuba ab dem 8. November 2004 der US-Dollar als Zahlungsmittel keine Gültigkeit mehr haben und durch den PESO CONVERTIBLE ersetzt. Elf Jahre nach dessen Legalisierung, schafft also der Kubanische Staat das über diese Jahre so begehrte Zahlungsmittel wieder ab. Alles, was bisher von Touristen in US-Dollar bezahlt wurde (in Geschäften, Hotels, Restaurants, Bars, Taxis, Autovermietungen etc.), muss künftig in sogenannten PESOS CONVERTIBLES bezahlt werden. Der US-Dollar wird ab diesem Datum nicht mehr akzeptiert! Hier ein paar wichtige Informationen für Reisende nach Kuba:
1 PESO CONVERTIBLE (CUC) entspricht 1 USD
Für den Umtausch von USD in PESOS CONVERTIBLES wird jedoch eine Umtauschgebühr von 10% erhoben. (Dies ist ein Nachteil für Gäste, die mit USD in bar einreisen).
WICHTIG ZUR VERMEIDUNG VON MISSVERSTÄNDNISSEN
Es gibt den PESO CONVERTIBLE, der für Touristen und Ausländer als Zahlungsmittel gedacht ist (und der 1 USD entspricht, siehe oben). Und es gibt den normalen kubanischen Peso der in der Bevölkerung zirkuliert und der nur einen Bruchteil eines USD wert ist (1 USD = 26 normale kubanische Pesos). Beide Währungen sind im Umlauf, aber sie unterscheiden sich bei den Scheinen deutlich. Der PESO CONVERTIBLE ist bunter und hat deutlich besseres Papier. Auch die Münzen unterscheiden sich deutlich.
Wechsel von Bargeld /
Travellerschecks
Demgegenüber wird für den Wechsel von EURO oder CHF in PESOS CONVERTIBLES keine Umtauschgebühr erhoben. Es wird wie bisher der ganz normale, von den Banken festgelegte Tages-Umtauschkurs angewendet. Auch bei Zahlung oder Bargeldabhebung mit auf Kuba akzeptierten Travellerschecks wird die 10% Umtauschsteuer zurzeit nicht erhoben. Insofern bleibt für Europäische Gäste alles beim Alten. Der einzige Unterschied: man erhält beim Umtausch PESOS CONVERTIBLES statt USD. Die neue Währung erhält man in Wechselstuben und Banken (in Hotels nur für Hotelgäste). Für ausländische Besucher werden ausserdem Wechselstellen an den Flughäfen eingerichtet. Während bisher viele Europäer USD mitbrachten, lohnt sich dies ab dem 8. November nicht mehr, denn der Umtausch wäre deutlich teurer als ein Umtausch von EURO oder CHF. In einigen touristischen Zentren (z.B. Varadero, Cayo Coco) kann man ausserdem seit 2 Jahren in Hotels, Läden, Restaurants sogar schon direkt in EURO bezahlen. Davon können europäische Gäste auch in Zukunft profitieren.
Bezahlung /
Bargeldbezug mit Kreditkarten
Bei Bezahlung mit europäischen Kreditkarten (z.B. EUROCARD, VISA), die in Cuba akzeptiert werden, läuft ebenfalls alles wie bisher. Es fallen keine zusätzlichen Gebühren an. Weiterhin nicht angenommen werden AMERICAN EXPRESS, DINERS und Karten die über amerikanische Banken abgewickelt werden (z.B. Kreditkarten der CITY BANK).
Currency Converter
1 sFr. = 12.92 Cuban Peso Stand 17.8.2001
Wetterstation Habana Aeropuerto
Das Klima von Kuba ist tropisch, die jährliche Durchschnittstemperatur beträgt 25 °C. Die extreme Hitze und hohe relative Luftfeuchtigkeit (durchschnittlich 80 Prozent) der Sommermonate wird vom vorherrschenden Nordostpassat gemildert. Der durchschnittliche Jahresniederschlag beträgt 1 300 mm. Die Regenzeit dauert von Mai bis Oktober. Die Insel liegt in einer Region, die in den Monaten August bis Oktober des Öfteren von verheerenden Hurrikans heimgesucht wird.
Die angenehmste Reisezeit für Kuba ist während der Trockenzeit von November bis April. Während dieser Zeit beträgt die Durchschnittstemperatur um die 25 Grad. Die meisten Niederschläge fallen in der Regenzeit zwischen Mai und Oktober. Die Regenfälle treten plötzlich auf, sind sehr kräftig aber auch meistens sehr kurz. Darum ist es auch in der Regenzeit noch angenehm zu reisen. Juli und August gelten als die heissesten Monate. Die Temperaturen liegen dann meistens über 30 Grad und es herrscht eine hohe Luftfeuchtigkeit. Ausserdem besteht in den Sommer- und Herbstmonaten die Gefahr tropischer Wirbelstürme.
|Monat||Nacht||Tag||Sonnen-

std.
|Januar||18||24||6|

Februar
|18||25||6|

März
|19||27||7|
|April||21||29||7|
|Mai||22||30||8|

Juni
|23||31||6|

Juli
|24||31||6|

August
|24||32||6|
|September||24||31||5|

Oktober
|23||29||5|
|November||21||27||5|

Dezember
|18||24||5|
Die typisch kubanische Küche vereint indianische, afrikanische und spanische
Einflüsse. Grundlagen der Gerichte sind Reis, Bohnen und Kochbananen, Hühner- und
Schweinefleisch. Kubanischer Salat ist meistens sehr einfach: Karotten, Gurken, Tomaten.
Neben Mineralwasser werden viele verschiedene Säfte getrunken. Zu fast jedem Essen wird anschliessend Kaffee gereicht.
Das Nationalgetränk auf Kuba ist jedoch der Rum. Die Kubaner trinken den Rum meist pur, für Touristen gibt es etliche verschiedene Drinks mit Rum (Cuba libre, Daiquiri, Mojito).
Gerne trinken die Kubaner auch Bier, vor allem das selbst gebraute "Christal" oder das etwas stärkere "Mayabe". Wein gibt es fast nur in guten Restaurants und meist zu sehr hohen Preisen.
Auf Kuba herrscht seit vergangenem Montag ein absolutes Rauchverbot in allen öffentlichen Lokalen, wie Restaurants, Theater, Kinos und Büros. Die Welt zeigt sich erstaunt und skeptisch: Ist es wahr, dass ausgerechnet jenes Land den Tabakkonsum derart massiv einschränkt, für das der Tabakanbau eine solch grosse wirtschaftliche Bedeutung hat? Kann so etwas auf der Insel, auf der Zigarrenrauchende Einheimische bisher in jedes Fotoalbum einer Kubareise gehörten, Tatsache sein? Eifern die kubanischen Behörden neuerdings den restriktiven Massnahmen der US-Regierung nach? Ja, die Regierung Fidel Castros scheint es ernst zu meinen: Ab sofort dürfen Tabakwaren nicht mehr näher als 100 Meter von einer Bildungsstätte entfernt verkauft werden und wer Lebensmittel verarbeitet oder verkauft, im Gastgewerbe oder in einem Laden tätigt ist, muss das Rauchen bis nach Arbeitsschluss bleiben lassen. Da kommt einem doch glatt der Verdacht, das kubanische Volk müsse neuerdings nach Fidel Castro's persönlichen schmerzlichen Verzicht leben. Er selbst musste nämlich seine grosse Leidenschaft, das Zigarrenrauchen, vor ein paar Jahren aus gesundheitlichen Gründen aufgeben...
MO-SA : 09.30-12.30 und 14.00-17.00h
(jeden 2. Samstag geschlossen)
nach der Schweiz:
Briefe 35 Centavos
Karten 33 Centavos
110 Volt, Adapter nicht vergessen
Nautilus Tours in München hat sozusagen das Monopol. Deshalb halten sie es wohl leider nicht für nötig, auf Nebensächlichkeiten, wie das nicht mehr existierende Ranchon (wurde von einem Hurrican weggeblasen) oder die teilweise sehr anstrengende Anreise hinzuweisen.
Botschaft der Republik Cuba
Gesellschaftsstrasse 8
CH-3012 Bern
Fax: (031) 302 98 30
Tel: (031) 302 21 11
Botschaft der Schweiz - Embajada de Suiza
5ta. Ave. No.2005 zwischen 20 y 22 Miramar
Playa
Fax: +53 7 241148
Tel: +53 7 242611, 242729, 242989
Deutsche Botschaft - Embajada de la Republica Federal de Alemania
Calle B No. 652 Ecke A 13, Vedado
Telefon: +53-7 332460, 332569
Fax: +53-7 331586
Letzte Änderung: Montag, 26. Dezember 2016 12:58