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Bisphenol A (BPA) wird für die Kunststoff-Herstellung verwendet. Es kann zum Beispiel in Konservendosenbeschichtungen, Kassenbons oder Spielzeugen enthalten sein und zählt zu einer Gruppe von Substanzen, die Auswirkungen auf das Hormonsystem haben können.
Der Nationalrat hatte den Bundesrat deshalb beauftragt, einen Bericht über die Gesundheitsrisiken vorzulegen. In diesem kommt man nun zum Schluss, dass die tägliche Aufnahme von Bisphenol A weit unter einer bedenklichen Menge liegt. Selbst bei Personen mit hoher Aufnahme werde die tägliche Höchstmenge in keinem Fall überschritten.
Keine Auswirkungen bei niedrigen Dosen
Der Bericht basiert auf diversen Studien sowie der Bewertung der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit. In den Studien konnten keine Auswirkungen von BPA auf das Immun- und Stoffwechselsystem, die Fortpflanzung oder das Herz-Kreislauf- und Nervensystem festgestellt werden. Auch ein Zusammenhang mit der Entstehung von Krebs konnte nicht nachgewiesen werden. In hohen Dosierungen könne BPA allerdings negative Auswirkungen auf Leber und Nieren haben.