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In der 10m-Halle des nationalen Schiesssportcenters im französischen Châteauroux legte Wyrsch einen starken Wettkampf hin. Bereits in der Qualifikation trennten den Urner gerade mal 0.4 Ringe von der Tabellenspitze.
Im Goldmedaillenmatch liess sein Kontrahent Jiri Privratsky keine Gnade walten. Mit 16:0 liess der Tscheche den Schweizer weit hinter sich auf Platz zwei. Mit der Silbermedaille und einem breiten Grinsen beendete Fabio Wyrsch den Wettkampf. Dritter wurde der Tscheche Frantisek Smetana mit 258.9 Punkten. Sandro Greuter erzielte den neunten, Christian Alther den 12. Schlussrang.
Gewehr 10m Frauen
Trotz zwei Finalplätzen reichte es bei den Frauen nicht für Podestplätze. Barbara Schläpfer und Annina Tomaschett gelang allerdings der Einzug in den Final. In diesem mussten sich Schläpfer mit Rang sechs und Tomaschett mit Rang 7 begnügen. Die Luzernerin Petra Lustenberger verpasste mit Platz 9 und 0.2 Ringen Rückstand nur ganz knapp den Einzug in den Final. Valentina Caluori - die vierte Schweizerin im Bunde – klassierte sich im 14. Schlussrang.
Die Goldmedaille ging an Frankreich: In einem Kopf an Kopf Rennen setzte sich die Französin Manon Herbulot mit 16:14 gegen die Tschechin Aneta Brabcova durch. Bronze ging an ihre Landsfrau Lucie Brazdova.
Starke Konkurrenz in der Dreistellung
Der Dreistellungwettkampf der Frauen sah vielversprechend aus. Die Bielerin Valentina Caluori startete den Final auf dem zweiten Platz. Ebenfalls der Bündnerin Annina Tomaschett gelang der Einzug in den Final. In diesem zeigten dann besonders die Tschechinnen längeren Atem. Mit 353.8 Punkten klassierte sich Tomaschett im fünften Rang; Caluori mit 298.7 Zählern im achten Rang.
Im Goldmedaillenmatch setzte sich die Deutsche Anita Mangold mit 16:12 gegen die Tschechin Aneta Brabcova durch. Dritte wurde wiederum ihre Landsfrau Lucie Brazdova (406.0).
Barbara Schläpfer und Petra Lustenberger, welche die Schweiz ebenfalls vertraten, beendeten den Wettkampf auf dem 14. und 15. Platz.
Tschechisches Podest
Ebenfalls die Männer hatten im Dreistellungwettkampf starke Konkurrenz aus Tschechien. Allerdings schafften der St. Galler Sandro Greuter und der Urner Fabio Wyrsch ebenso souverän den Einzug in den Final. Dann aber drehten die Tschechen gehörig auf und verwiesen die beiden Schweizer auf die letzten Plätze des Finals. Mit 304.1 Ringen wurde Sandro Greuter Siebter; nur ganz hauchdünn vor Fabio Wyrsch mit 304.0 Zählern. Auf dem Podest gesellten sich nur Tschechen: Zuoberst erneut Jiri Privratsky, der seinen Landsmann Frantisek Smetana im Goldmedaillenmatch mit 16:10 bezwang. Bronze holte sich Petr Nymbursky mit 410.4 Punkten. Der St. Galler Christian Alther, der sich ebenfalls mit der Elite aus Europa mass, beendete den Wettkampf auf Platz 13.
Mixed Team im Medaillenmatch
Im 10m Mixed Team-Wettkampf gelang dem Duo Annina Tomaschett und Fabio Wyrsch am Sonntag der Sprung in den Bronzemedaillenmatch. Leider konnten sich Aneta Brabcova und Petr Nymbursky aus Tschechien gegen die Schweizer mit 17:13 durchsetzen. Tomaschett und Wyrsch beendeten den Wettkampf auf dem vierten Platz. Das zweite Schweizer Mixed Team – Barbara Schläpfer und Christian Alther – belegten den neunten Schlussrang.
Die Nase vorn hatten Justine Allezard und Alexis Raynaud aus Frankreich mit 16:12 gegen Lucie Brazdova und Jiri Privratsky, das Team aus Tschechien. Bronze holte sich das bayrische Team Hanna Bühlmeyer und Dominik Fischer.
Trainer zieht positive Bilanz
«Die Wettkämpfe an der Rifle Trophy sind für das Schweizer Team recht gut verlaufen. Acht Finalteilnahmen mit sehr hohem Niveau und eine sehr überzeugende Medaille für Fabio», freut sich ihr Trainer Torben Grimmel. Die Schützinnen und Schützen hätten heute ihr grosses Potenzial gezeigt. «Sie haben auch gezeigt, dass sie bei den Besten mitmischen können – sei es auf 10 oder 50 Metern. An der Spitze wurde ganz sicherlich nichts verschenkt», fügt Grimmel hinzu.
In der 10m-Halle des nationalen Schiesssportcenters im französischen Châteauroux legte Wyrsch einen starken Wettkampf hin. Bereits in der Qualifikation trennten den Urner gerade mal 0.4 Ringe von der Tabellenspitze.