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Die Kantate „Man singet mit Freuden vom Sieg“, BWV 149 für Chor, Soli, 3 Trompeten, Pauken, 3 Oboen, Fagott, Streicher und Basso continuo, komponierte Bach im September 1729 zum Michaelistag. Inhaltlich steht im Text das Thema „Engel“ im Vordergrund, was besonders auf den Kompositionsanlass des Michaelistags als Fest des Erzengels Michael abhebt. Das Kantatenlibretto stimmt zunächst allerdings allgemeinere Töne an. So bildet ein Zitat aus Psalm 118 das Textmaterial des ersten Satzes: „Man singet mit Freuden vom Sieg in den Hütten der Gerechten.“ Die folgende Bass-Arie stellt die Besiegung des Satans in den Vordergrund. In den weiteren Sätzen wird besonders der allgegenwärtige Schutz durch Engel und deren Wachsamkeit herausgestellt, der mit dem Wunsch verbunden ist, ein Geleit bis in den Tod zu sein.
Bachs dritte Orchestersuite ist für 3 Trompeten, Pauke, 2 Oboen, Fagott, Streicher und Basso continuo geschrieben. Sie beginnt mit einer französischen Ouverture. Dieser folgt eine Aneinanderreihung von Tänzen. Die Air (Satz 2) ist eines von Bachs berühmtesten Stücken.
Im Volksmund heisst die beliebte Messe in C meist nur „Spatzenmesse“. Die Bezeichnung hat ihren Grund im Orchestersatz und bezieht sich auf die Violinfiguren im Hosanna des Sanctus und Benedictus, die an das Zwitschern von Spatzen erinnern. Vom Charakter her wirkt sie nahezu volkstümlich – dies zeigt sich in den einprägsamen Themen wie auch in der relativ einfachen musikalischen Struktur. Mozarts „Missa in C” entstand in seiner Zeit als Konzertmeister am Salzburger Hof. Vermutlich wurde sie an Ostersonntag 1776 im Salzburger Dom uraufgeführt.
Wolfgang Amadeus Mozarts Offertorium „Benedictus sit Deus“ entstand während eines längeren Aufenthalts in Wien und wurde zur Einweihung der dortigen Waisenhauskirche am 7. Dezember 1768 uraufgeführt. Das Offertorium ist ein liturgischer Gesang zur Gabenbereitung in der heiligen Messe. Während des Offertoriums werden die Gaben Brot und Wein zum Altar gebracht und die Kollekte gesammelt.