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Radon Mitigation Efficiency (RAME) ist ein Forschungsprojekt, das vom Bundesamt für Gesundheit (BAG) finanziert wird. Damit soll die langfristige Wirksamkeit der Radon-Sanierungsmassnahmen in Wohnräumen überprüft werden. Das Projekt wird auf Landesebene vom Kompetenzzentrum Radon der SUPSI geführt mit der Zusammenarbeit kompetenter nationaler und regionaler Partner wie die beiden Kompetenzzentren Radon in Freiburg und Muttenz, das Bundesamt für Gesundheit und das Ingenieurbüro ECONS SA in Bioggio (TI).
In den letzten Jahrzehnten erfolgten zahlreiche Radon-Messkampagnen im gesamten Landesgebiet, um die Konzentration dieses radioaktiven Edelgases in den Wohnräumen zu überwachen. In vielen Fällen wurden Massnahmen ergriffen, um die gemessenen Werte im Gebäudeinnern zu reduzieren und unter den Referenzwert zu drücken.
Diese Massnahmen wurden von den Eigentümern nicht immer gemeldet und konnten deshalb nicht systematisch in der Radon-Datenbank des Bundes erfasst werden. Ein Ziel der Studie ist daher, alle verfügbaren Informationen zu Radon-Sanierungsmassnahmen, die in der Schweiz ergriffen wurden, zusammenzustellen und in einer einzigen Datenbank abzulegen. Dazu muss die Zahl der sanierten Gebäude landesweit geschätzt und die längerfristige Wirksamkeit der ergriffenen Massnahmen beurteilt werden. So wird es endlich gelingen, allgemein dienliche Richtlinien zu den möglichen Sanierungstechniken zu erarbeiten.