Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03651.jsonl.gz/150

Tod wegen Selfies
Gestern erreichte uns die tragische Meldung über einen Babydelfin, der in Argentinien wegen rücksichtslosen Menschen starb. Die Selfie Macher waren nur an einem Foto mit dem Delfin interessiert und kamen nicht auf die Idee, ihm zu helfen. Doch nicht nur Tiere werden wegen dem Selfie Hype getötet.
Xenia Ignatyeva kroch auf einen 9 Meter hohen Turm um dieses Selfie zu schiessen. Das 17-jährige russische Mädchen verlor die Balance und stürzte auf ein stromgeladenes Kabel und starb an den Stromschlägen.
Am 26. April 2014 starb Courney Sanford als sie dieses Foto während des Autofahrens knipste, weil sie gerade Pharrel Williams Song «Happy» hörte. Sekunden später krachte sie mit einem Lastwagen zusammen. Es war ihr letztes Selfie, denn sie verstarb noch auf der Unfallstelle.
Dies ist der bekannte Puerto-ricanische Reggeton Musiker Jadiel. Im Mai 2014 fuhr er auf einem Motorrad durch New York und schoss dieses Foto, welches er auf Instagram postete. Es sollte sein letztes sein, denn kurz darauf hatte er einen fatalen Zusammenprall und starb.
Die zwei Freundinnen wollten gerade zu einer Party fahren, als sie dieses Foto aufnahmen. Kurz nach dem Schnappschuss fuhren beide in das Auto vor ihnen und starben.
Jared Michael wurde von diesem vorbeifahrenden Zug mitgerissen, als er ein Foto auf den Schienen machen wollte. Er war sofort tot.
Seit 2014 führt Indien vor Russland und der USA die Liste der Selfie toten an. In der Schweiz sind keine Todesfälle bisher bekannt.
Trotzdem hätte jeder dieser Menschen noch ein schönes Leben vor sich gehabt, welches abrupt zu Enden begann, und dies nur wegen eines Selfies!
Publiziert: 19.02.2016, frr
Bildquelle: blick.ch, telegraph.co.uk