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Der Afghan-Teppich gehört zu der Gruppe der zentralasiatischen Teppiche. Unter der Bezeichnung werden die in der Umgebung der Produktionszentren Aqcha, Andkhoi und Kunduz in der Nordprovinz Turkestan hergestellten afghanischen Teppiche gehandelt. Der Afghan-Teppich wird von Angehörigen der Turkmenen-Stämme, die entweder ansässig geworden sind oder zu den Halbnomaden zählen, auf waagerechten Knüpfstühlen gearbeitet. Der Hauptteil der bedeutenden Produktion kommt aus der Heimarbeit der angesiedelten Bauern, es gibt aber auch Handwerksbetriebe und Nomadenarbeiten
Afghan Akscha
Afghan Altibulak
Afghan Andkhoi
Afghan Daulatabad
Afghan Kunduz
vorwiegend in Hatchlou-Dessin hergestellt.
Produktionsart Im Heimfleiss und in Manufakturen. Horizontaler Knüpfstuhl (seltener vertikal).
Material Kette: Wolle/Ziegenhaar.
Schuss: Wolle/Ziegenhaar.
Flor: Reine Schurwolle.
Knoten Senneh Knoten (asymmetrisch), geschichtete Kette.
Knotendichte Ca. 60’000- 300’000 Kn./m2
Beschir
Beschir (auch: "Baschir" oder "Bashyr") ist ein turkmenischer Stamm, der sich aus turkmenischen Stammesgruppen verschiedener Herkunft (u.a. auch Saloren) zusammensetzt. Sie sind im 18. und 19. Jahrhundert in den Stammesverband der Ersari aufgegangen. Heute leben noch Gruppen von Beschir-Nachkommen in Nord-Afghanistan. Beschir-Teppiche kommen ursprünglich aus der Gegend der gleichnamigen Stadt (Bashyr) am Amu-Darja Fluß südlich von Buchara. Der Beschir gehört zur Teppich-Gattung der Turkmenen. Echte alte Beschir Teppiche sind nur noch selten am Markt zu finden.