Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03310.jsonl.gz/1965

Cunifer-Bremsleitungen haben eine vorzügliche Korrosionsbeständigkeit. Das Material besteht aus einer Legierung von Kupfer (ungefähr 87%) Nickel Eisen und Mangan. Die Rohre lassen sich gut biegen und bördeln.
Wird die Bremsflüssigkeit Temperaturen ausgesetzt, die über dem Siedepunkt liegen, kommt es zur Bildung von Dampfblasen, wegen der Kompressibilität des Dampfes, zu Bremsdruckverlusten und verzögertem Druckaufbau. Sie können so gross sein, dass die Bremswirkung praktisch ausbleibt. Das Bremspedal lässt sich dann federnd durchtreten und geht ohne jeglichen Widerstand auf das Bodenbrett.
Zweikreis-Bremsanlage bei welcher in jedem Kreis ein Vorderrad und das diagonal gegenüber liegende Hinterrad gebremst wird. Bei Ausfall eines Kreises stehen für eine Bremsung noch ein Vorderrad
und das diagonal gegenüberliegende Hinterrad zur Verfügung.
Das Kurzzeichen nach DIN-Norm 7400 ist das K.
Das Differenzdruck-Warnventil ist ein in das hydraulische Bremssystem integriertes Warnventil das beim Ausfall eines Bremskreises im Wagen ein Warnsignal auslöst. Der Impuls zur Warnung kommt vom Differenzdruck der im Fall eines Lecks am Warnventil-Schaltkolben entsteht. Das Ventil ist teils Bestandteil des Hauptzylinders teils als separate Einheit im Bremssystem eingebaut.
Siehe Adaptive Cruise Control
DOT ist die Abkürzung für Department of Transportation (amerikanisches Verkehrs-ministerium). Von dieser Behörde stammen einschlägige, auch in Europa beachtete Sicherheitsnormen, so z B die DOT-Vorschriften über Bremsflüssigkeiten und Bremsschläuche.
Zweikreis-Bremsanlage die an den Vorderrädern mit Vierzylinder-Bremszangen ausgerüstet ist und deren Zylinder auf beide Kreise verteilt sind. Zu jedem Kreis gehört zudem eine Hinterradbremse. Beim Ausfall eines Bremskreises stehen noch 50% Bremswirkung der Vorderachse und die Bremswirkung einer Hinterradbremse zur Verfügung. Das Kurzzeichen nach DIN-Norm 7400 ist das LL.
Druckverzögerungsventil sorgt dafür dass bei Fahrzeugen mit Scheiben- und Trommelbremsen die Bremswirkung an allen Bremsen gleichzeitig einsetzt. Dazu wird anfangs in den Vorderrad-Scheibenbremsen der Druckaufbau durch das Ventil so lange verzögert bis in den Hinterrad-Trommelbremsen die Bremsbacken-Rückzugfederkräfte überwunden sind und die Bremsbacken mit den Bremstrommeln in Kontakt kommen. Das Ventil ist in der Bremsleitung zu den Vorderradbremsen eingebaut. Es wird auch mit Rückhalteventil bezeichnet.
Siehe Adaptive Cruise Control
Sie haben zwei doppelt wirkende Radbremszylinder. Ihre Bremswirkung ist in beiden Fahrtrichtungen gleich gut.
Trommelbremsenbauart mit grosser innerer Kraft-übersetzung, bei Vor- und Rückwärtsfahrt. Sie war lange Zeit die Standard Bremse der USA-Fahrzeuge. Heute ist sie bei diesen vor allem noch an den Hinterrädern eingebaut. Duo-Servo-Bremsen haben einen Primär- und einen Sekundärbacken. Mit Primärbacken bezeichnet man den in der Drehrichtung des Rades bei Vorwärtsfahrt unmittelbar nach dem Radzylinder folgenden Bremsbacken. Der zweite Backen ist der Sekundärbacken. Der Primärbacken stützt sich beim Bremsvorgang auf den Sekundärbacken ab und dieser wiederum hat seinen Stützpunkt auf dem mit dem Bremsschild fest verbundenen Ankerbolzen. Beide Backen arbeiten als auflaufende Backen (Auflaufbacken). Infolge einer stark unterschiedlichen Beanspruchung der Bremsbeläge sind die beiden Backen in der Regel auch mit verschieden grossen Bremsbelägen ausgerüstet; der kurze gehört auf den Primärbacken und der längere auf den Sekundärbacken.
Sie hat zwei auflaufende Bremsbacken. Das erfordert für jeden Backen eine getrennte Spannvorrichtung. Sie hat zwei einfach wirkende Radbremszylinder. Jeder Radzylinder dient gleichzeitig als Stützlager für die andere Bremsbacke. In Fahrtrichtung haben wir zwei auflaufende Bremsbacken, bei der Rückwärtsfahrt ist nur die Wirkung zweier ablaufenden Bremsbacken vorhanden.
Mit zunehmender Bremsverzögerung eines Fahrzeuges verschiebt sich die Achsbelastung so, dass ein gewisser Teil der Hinterachslast auf die Vorderachse verlagert wird. Diese Lastverschiebung, bei der die Vorderräder während des Bremsvorganges mehr belastet werden, als ihrer Belastung bei Stillstand des Wagens entspricht, nennt man die dyna-mische Achslastverlagerung, und die der dynamischen Lastverschiebung entsprechenden Achsdrücke bezeichnet man mit dynamischem Vorderachs- bzw. Hinterachsdruck. Um diese Gewichtsverschiebung beim Bremsvorgang auszugleichen, muss bei Personen-wagen auf die Vorderachse eine grössere Bremskraft wirken als auf die Hinterachse