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Salz – auch Speisesalz oder Kochsalz genannt – ist die chemische Verbindung aus Natrium und Chlorid (NaCl). 1 Gramm Kochsalz enthält 0.4 Gramm Natrium und 0.6 Gramm Chlorid. Diese beiden Mineralstoffe spielen eine lebenswichtige Rolle für den Wasserhaushalt, das Nervensystem und die Verdauung. Doch zu viel Salz kann sich ungünstig auf die Gesundheit auswirken.
Salz und Gesundheit
Bluthochdruck gehört zu den Hauptrisikofaktoren für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Ein hoher Salzkonsum wird oft in Zusammenhang mit Bluthochdruck diskutiert, da Natrium blutdruckerhöhend wirken kann. Die Unterscheidung von «salzempfindlichen» gegenüber «salzunempfindlichen» Personen ist hier sehr wichtig. Vor allem Personen mit bestehendem Bluthochdruck, übergewichtige und ältere Menschen sowie Diabetiker sind eher salzempfindlich. Bei diesen Gruppen kann eine Salzreduktion zu einer Blutdrucksenkung führen.
Konsum und Empfehlung
Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) hat eine Strategie zur Reduktion des Salzkonsums ausgearbeitet mit dem Ziel, den durchschnittlichen Salzkonsum auf die von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfohlenen maximalen 5 g pro Tag zu senken. Der aktuelle durchschnittliche Salzkonsum liegt bei 8–10 g pro Tag.
Salzgehalt von Lebensmitteln
Etwa 75 Prozent unseres Salzkonsums wird über industriell verarbeitete Produkte zugeführt. Der Rest stammt aus unverarbeiteten Lebensmitteln, die natürlicherweise Natrium oder Chlorid enthalten, sowie aus der Salzzugabe beim Kochen oder Nachwürzen bei Tisch. Zu den salzreichen Lebensmitteln gehören insbesondere Brot, Käse, Wurstwaren, Suppen, Saucen und Fertiggerichte.