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Der Wiedereintritt in den brasilianischen Markt ermögliche den US-Rindfleischerzeugern weiteres Wachstum, erklärte der frisch vom Senat bestätigte Ressortchef. Wenn die Brasilianer erst das leckere US-Rindfleisch probiert hätten, würden sie mehr davon haben wollen.
Auch Perdues Amtsvorgänger Tom Vilsack hatte anlässlich der im vorigen Sommer erzielten Einigung über die Wiederaufnahme der Geschäftsbeziehungen das grosse Absatzpotential für die US-Produzenten in Brasilien hervorgehoben und in diesemZusammenhang auf die wachsende Mittelklasse und die Millionen von Konsumenten in dem südamerikanischen Land verwiesen.
Für US-Exporteure von unverarbeitetem Rindfleisch und Rindfleischprodukten war der brasilianische Markt im Jahr 2003 wegen Fällen von Boviner Spongiformer Enzephalopatie (BSE) geschlossen worden. Seither hatten sich die USA, deren Risiko für einen erneuten BSE-Ausbruch von der Weltorganisation für Tiergesundheit (OIE) inzwischen als vernachlässigbar eingestuft wird, um einer Wiederöffnung bemüht. Die jetzt erfolgte Lieferung, die vom global agierenden Konzern JBs durchgeführt wurde, umfasste insgesamt etwa 12 Tonnen an qualitativ hochwertigem Grillfleisch.