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Die Grundlage für ihre erste Top-Platzierung in diesem Winter legte Gasparin beim Schiessen, wo sie sämtliche 20 Scheiben traf. Dies war ihr zuvor erst an den Olympischen Spielen in Sotschi gelungen. Damals hatte sie sich nicht zuletzt wegen eines makellosen Auftritts am Schiessstand die Silbermedaille geholt.
Wahrscheinlich hat mir das die Hirnzellen sortiert.
In Ruhpolding verpasste die Bündnerin einen Podestplatz auch wegen eines Sturzes vor dem ersten Schiessen. Ihr Rückstand auf die drittplatzierte Tschechin Gabriela Soukalova betrug am Ende 14 Sekunden. «Beim Sturz in der Abfahrt hat es mir noch den Gewehrlauf an den Kopf geschlagen. Wahrscheinlich hat mir das die Hirnzellen sortiert», scherzte Gasparin.
Einen überlegenen Sieg feierte Dorothea Wierer. Die Italienerin blieb zusammen mit Gasparin als einzige Spitzenläuferin fehlerfrei. Die Finnin Kaisa Mäkäräinen wurde Zweite (+55 Sekunden).
Sendebezug: SRF zwei, sportaktuell, 14.01.16, 22:20 Uhr