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Die beiden Werke erinnern an Tintenklecksmuster, wie sie in der Psychoanalyse unter dem Begriff Rorschachtest bekannt sind. Unterstützt wird dieser Eindruck durch die Symmetrie der Figuren und durch die blaue Tinte, die wie bei Löschpapier tief in das Papier eindringt und Kleckse und Spuren hinterlässt.Die Vorlagen zu diesen Zeichnungen sind gemalte Altarbilder, auf denen die Erzengel Gabriel und Michael dargestellt sind. Mit der Überarbeitung sind aus den beiden Ikonen, zwei Figuren entstanden, die als männliche und weibliche Urbilder interpretiert werden könnten.