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Eine klare Unterteilung ist heutzutage schwierig geworden, da klassische Medien vermehrt in Form von neuen Medien vorkommen. Kritik:Verschwimmen der Grenze zwischen klassischen und neuen Medien (online Zeitung, Streaming).
Welche Arten und Einsatzgebiete von Medien existieren?
Es lassen sich grob zwei Arten von Medienunterscheiden:
Formelle Medien: sind durch gesellschaftliche Institutionen organisiert (Post, Telefon, Fernseh, Radio)
Informelle Medien: sind "natürliche" Verständigungssysteme (Mimik, Gestik, Sprache, Gesang)
In Anlehnung an Pross (1972) lassen sich Medien nach Art der Technisierung unterscheiden:
Primäre Medien: kommen ohne eine technische Vermittlung zwischen den Kommunikationspartnern aus (verbale Sprache, Körpersprache).
Sekundäre Medien: erfordern Technologien für die Herstellung der Inhalte (Signale, Texte).
Tertiäre Medien: erfordern Technologien sowohl für die Erstellung, Wiedergabe und den Empfang der Inhalte (Film, Fernsehen, Computer).
Einsatzgebiete von Medien: Werbung, Schule, Informationen, ...
Was versteht man unter tertiären Medien?
Tertiäre Medien brauchen für die Erstellung, Wiedergabe und den Empfang der Inhalte Technologien (Film, Fernsehen, Computer).
Skizzieren Sie kurz die Entwicklung des Internets.
Das Konstrukt Medienkompetenz ist oftmals nicht eindeutig bzw. abgrenzend definiert, da der Begriff Kompetenz mit Werten in Beziehung gesetzt wird, die oftmals einen universellen Charakter besitzen.
Daher nach Groeben (2004) «Es geht vielmehr darum, eine möglichst präzise Konzept- Explikation auf mittlerem Abstraktionsniveau für Medienkompetenz vorzulegen, die zugleich die Verbindung mit generelleren, normativen Kompetenzebenen ausarbeitet und damit einer theoretischen wie empirischen Überprüfung zuführt.»
Im Alltagserleben und im wissenschaftlichen Diskurs wird die Kompetenz zum Umgang mit (alten und neuen) Medien zu einer zentralen Voraussetzung für die konstruktive Teilhabe am gesellschaftlichen.
Dimensionen:
Wissen und Bewusstsein: Kenntnis über wirtschaftliche und rechtliche Rahmenbedingungen, Wissen über Funktionen von Medien, Bewertungsfähigkeit und Medienwirkung. Trennung zwischen Realität und medialer Wirklichkeitskonstruktion.
Rezeptionsmuster: Medium wird gewählt, da ich damit umgehen kann (instrumentelle Fähigkeit). Wähle ein Medium, das zur Stimmung passt (emotional-motivationale Komponente). Wähle ein Medium, da ich es bewusst einsetzten will (kognitive Fähigkeit).
Die Medienwahl basiert auf bewussten Entscheidungen für oder gegen die Auswahl eines Mediums. Die Medienwahl kann rational, normativ oder interpersonal determiniert sein.
Interpersoanle Medienwahl: Welche Kritikpunkte und welchen Praxisbezug können Sie dabei identifizieren?
Interpersonale Medienwahl: Die Medienauswahl wird durch die mediale Präferenz (Gewohnheiten, Vorlieben etc.) zwischen den Kommunikationspartnern beeinflusst. Die eigene Medienwahl wird durch den Partner beeinflusst.
Kritik: Reine Ergänzung zu Modellen rationaler und normativer Medienwahl um den Faktor der Interpersonalität, kann man ein Medium überhaupt alleine nutzen?
Praxis: Medienwahl und -nutzung werden als Interaktionsprozess gesehen und somit veränderbar angepasst, kann ein Medium wählen, was meiner Präferenz entspricht und dessen Nutzung kann positive Effekte besitzen (Komplikationsvermeidung in der Interaktion).