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Dank eines künstlich gebauten Erdwalls ist das nach einem Felssturz über die Ufer der Kleinen Emme getretene Wasser in Wolhusen grösstenteils wieder abgelaufen. Der 5000 Kubikmeter grosse Fels, der am frühen Montagmorgen in den Fluss stürzte, richtete grossen Schaden an.
Der Felsbrocken stürzte mit einer solchen Wucht in die Kleine Emme, dass der Fluss über die Ufer trat. Zudem spickten Geröll und Äste bis ins nahe gelegene Industriegebiet ausgangs Dorf und beschädigten dort mehrere Gebäude, wie ein sda-Korrespondent vor Ort feststellte.
In Zwischenzeit aber hat sich die Lage in Wolhusen etwas beruhigt. Einsatzkräfte errichteten einen 25 Meter langen und ein Meter hohen Erdwall und spitzen eine Mauer beim Fluss ab, damit das Wasser wieder abfliessen konnte. Die Strasse ist bereits nicht mehr überschwemmt, Gebiete sind noch unter Wasser.
In der Nacht mussten 20 Personen evakuiert werden. Verletzt wurde niemand. Betroffen von der Überschwemmung sind vor allem Industriegebäude aber auch einige Wohnhäuser.
Der Fluss konnte noch nicht freigeräumt werden, er wird zurzeit von Geologen untersucht. Die Hauptstrasse zwischen Wolhusen und Entlebuch ist noch immer in beiden Richtungen gesperrt. (sda)