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Rega
Einsätze beim Seebeben in Asien
Mi., 4. Januar 2005 - Nach dem Eingang des Alarms betreffend der
Flutwellenkatastrophe am 26.12.2004 in Südostasien erledigte
die Rega neben einer grossen Menge von Abklärungen und Beantwortung
von Fragen konkret zusammengefasst folgende Einsätze:
Mittwoch, 29. Dezember 2004
Mit einem Rega-Jet werden aus Phuket 5 Patienten nach Zürich
geflogen. Mit einer Maschine der Belair werden von einer Rega-Crew
begleitet ein Patient mit dem Stretcher und rund 30 Patienten sitzend
von Phuket nach Zürich transportiert.
Freitag, 31. Dezember 2004
Ein Rega-Jet bringt vier Patienten von
Phuket nach Genf. Die Rega bringt zwei Patienten, die mit Condor
von Phuket nach Frankfurt geflogen wurden, mit dem Jet nach Zürich.
Samstag, 1. Januar 2005
Die Rega bringt drei „Stretcher“
und einen sitzenden Patienten, die von einer Rega-Crew begleitet
mit „Aero“ von Bangkok nach Paris Le Bourget geflogen
wurden, nach Zürich. Ein Rega-Jet bringt drei Stretcher-Patienten
von Phuket nach Zürich.
Sonntag, 2. Januar 2005
Mit „Qatar“ fliegen zwei
sitzende Patienten in Rega-Begleitung von Colombo nach Zürich.Die
deutsche Luftwaffe transportiert einen Patienten auf dem Stretcher
von Phuket nach Köln, ein Rega-Jet bringt den Patienten nach
Zürich.Die Lauda Air transportiert in Begleitung einer Rega-Crew
einen Stretcher- und mehrere sitzende Patienten von Phuket nach
Zürich.
Montag, 3. Januar 2005
Air France fliegt zwei Stretcher- und
vier sitzende Patienten mit Rega-Arzt-Begleitung von Bangkok nach
Paris CDG. Swiss bringt zwei liegende Patienten von Bangkok nach
Zürich.
Dienstag, 4. Januar 2005
Ein sitzender Patient wird von der Swiss von Bangkok nach Zürich
befördert. Ein noch nicht transportfähiger Patient aus
Genf befindet sich noch in Phuket.
Detaillierte Informationen
Di., 28. Dezember 2004
- Ein zweites Ambulanz-Flugzeug der Rega ist heute um 14.30 Uhr
von Zürich-Kloten aus Richtung Phuket geflogen. Die bereits
am Montag gestarteten Rega-Teams befinden sich momentan in Phuket
und bereiten die Verletzten auf den Rückflug in die Schweiz
vor. Die ersten Patienten werden am Mittwochabend mit dem Rega-Jet
in Zürich eintreffen.
Stündlich werden der Rega-Einsatzzentrale neue Patienten
in Thailand gemeldet. Mittlerweile kümmert sich die Rega um
rund 70 Schweizerinnen und Schweizer; rund ein Dutzend dieser Patienten
gelten noch als vermisst. Drei Rega-Teams, bestehend aus jeweils
einem Arzt und einer Pflegefachperson, sind momentan in Thailand.
Ein zweiter Rega-Jet des Typs Canadair Challenger CL 604 ist heute
um 14.30 Uhr mit einem weiteren medizinischen Team an Bord von Zürich-Kloten
aus Richtung Phuket gestarten, um Verletzte repatriieren zu können.
An Bord einer ebenfalls Richtung Phuket gestarteten Chartermaschine
der Belair befinden sich ebenfalls Rega-Ärzte.
Die ersten Patienten werden am Mittwochabend
mit dem Rega-Jet in Zürich eintreffen.
Do., 30. Dezember 2004
- Ein drittes Ambulanz-Flugzeug der Rega ist heute um 12 Uhr von
Zürich-Kloten aus Richtung Phuket geflogen. Die ersten 40 Patienten
sind gestern in Zürich eingetroffen – 35 an Bord einer
Sondermaschine der Belair und fünf mit dem am vergangenen Montag
gestarteten Rega-Jet. Die am vergangenen Dienstag gestarteten Rega-Teams
bereiten momentan weitere Verletzte auf den Rückflug in die
Schweiz vor.
Momentan kümmert sich die Rega um gegen 115 Schweizerinnen
und Schweizer im Katastrophengebiet am Indischen Ozean; rund 20
dieser Patienten gelten weiterhin als vermisst. Noch zwei medizinische
Rega-Teams, bestehend aus jeweils einem Arzt und einer Pflegefachperson,
befinden sich in Thailand. Ein weiteres befindet sich in Sri Lanka,
wo neben zahlreichen leicht verletzten zwei schwer verletzte Schweizer
betreut werden.
Der am vergangenen Montag gestartete Rega-Jet des Typs Canadair
Challenger CL 604 ist gestern kurz vor 22 Uhr mit fünf Patienten
an Bord im Rega-Center in Zürich-Kloten eingetroffen. Die drei
Männer und zwei Frauen wurden mit den bereitstehenden Ambulanzen
unverzüglich in die Spitäler gebracht. An Bord der Belair-Chartermaschine,
die gestern Nachmittag in Zürich-Kloten eintraf, waren insgesamt
35 Patienten (davon elf liegend) von zwei Ärzten betreut worden.
Der am vergangenen Dienstag gestartete
zweite Rega-Jet wird morgen Freitag mit fünf Patienten an Bord
in Zürich-Kloten eintreffen. Ein drittes Ambulanzflugzeug der
Rega ist heute um 12 Uhr von Zürich-Kloten aus Richtung Phuket
geflogen. An Bord befinden sich zwei medizinische Rega-Teams; eines
davon wird in der thailändischen Hauptstadt Bangkok stationiert,
um sich um dort hospitalisierte Patienten zu kümmern.
Sa., 1. Januar 2005
- Ein am vergangenen Mittwoch nach Phuket gestartetes Ambulanz-Flugzeug
der Rega ist heute abend um 19 Uhr in Zürich-Kloten gelandet.
An Bord befanden sich drei Patienten.
Die Rega beschäftigt sich mit gegen 130 Patientendossiers
im Katastrophengebiet am Indischen Ozean; 21 dieser Patienten gelten
nach wie vor als vermisst. Nachdem der 3. Rega-Jet aus Phuket heute
abend um 19 Uhr mit drei Patienten an Bord in Zürich-Kloten
gelandet ist, befindet sich noch ein medizinisches Rega-Team, bestehend
aus einem Arzt und einer Pflegefachperson, in der thailändischen
Metropole Bangkok. Sie kümmern sich dort um elf verletzte Schweizerinnen
und Schweizer.
Der am vergangenen Mittwoch gestartete
Rega-Jet des Typs Canadair Challenger CL 604 ist am heutigen Neujahrstag
um 19 Uhr mit drei Patienten an Bord im Rega-Center in Zürich-Kloten
eingetroffen. Damit konnten bisher rund 50 Patienten aus dem Katastrophengebiet
in die Schweiz zurückgebracht werden.
So., 2. Januar 2005
- Bilanz der an der Rückführung von verletzten Schweizerinnen
und Schweizern beteiligten Organisationen: Eine Woche nach dem Seebeben
in Südostasien sind bereits gegen 85 Patienten in die Schweiz
repatriiert worden.
Rega, Elvia und Medicall koordinieren ihre Bemühungen
zur Rückführung von Patienten aus dem Katastrophengebiet
im Indischen Ozean seit Anbeginn. Die Rega hat mit ihren Ambulanzjets
drei Flüge nach Thailand durchgeführt, um medizinische
Teams vor Ort zu bringen und anschliessend schwer Verletzte in die
Heimat zu repatriieren. Zudem wurden mit den Rega-Jets Patienten
aus Frankfurt, Paris und Köln in die Schweiz geflogen, die
mit Grossraumflugzeugen nach Europa gelangten. Heute Nachmittag
kehrten an Bord einer Chartermaschine ein weiteres Dutzend Patienten
in die Schweiz zurück. Total wurden somit aus Thailand rund
65 Patienten in die Schweiz zurückgeflogen.
Das Ärzte-Team, welches in Sri Lanka tätig war, ist mittlerweile
mit zwei Patienten an Bord einer Linienmaschine in die Schweiz zurückgekehrt.
Aus Sri Lanka wurden total 20 Patienten repatriiert.
Ein medizinisches Rega-Team, bestehend
aus einem Arzt und einer Pflegefachperson, befindet sich nach wie
vor in der thailändischen Metropole Bangkok. Sie kümmern
sich dort in den Spitälern um ein halbes Dutzend verletzte
Schweizerinnen und Schweizer.