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NEWS SAISON 2017/8
Dank Jasmine Flury ein zweiter Schweizer Sieg
28.2.2018 Der Super-G zum Abschluss des Frauen-Europacups brachte einen Hauch Olympia ins Wallis. Mit Siegerin Jasmine Flury und Tina Weirather (3./0,25 Sekunden zurück) stiegen zwei PyoengChang-Starterinnen aufs Podest. Begleitet wurden die Schweizerin, die in Südkorea nicht auf Touren gekommen war (27. Super-G, Abfahrt out), und die Super-G-Bronzegewinnerin aus dem Liechtenstein von der Österreicherin Nina Ortlieb (0,13 zurück). Diese avancierte hinter der zweifachen Abfahrtssiegerin Ariane Raedler (4./0,56 zurück) zur eifrigsten Punktesammlerin von Crans-Montana.
Eine Selbstverständlichkeit war Flurys insgesamt vierter Europacupsieg nicht. Mit Startnummer 34 war sie einiges später dran als die grössten Rivalinnen (1 und 13). Aber Heimrennen scheinen der 24-jährigen Bündnerin zu behagen; im Dezember hatte sie in St. Moritz ihre Sieg-Premiere im Weltcup gefeiert.
DEPREZ photos SA, Crans-Montana
Ariane Raedler wiederholt Vortagessieg
28.2.2018 – Die Österreicherin Ariane Raedler, die am Vortag schon die erste Abfahrt gewonnen hatte und in der zweiten Siebente geworden war, entschied bei sehr kalten, jedoch perfekten Bedingungen unter blauem Himmel die dritte Abfahrt im Rahmen des Frauen-Europacups in Crans-Montana für sich. Die 23-jährige Vorarlbergerin realisierte mit 1:16,83 die klar beste Zeit auf der anspruchsvollen Mont Lachaux-Piste. Sie war beim dreifachen Austria-Triumph (2. Nina Ortlieb + 0,63, 3. Martina Rettenwender +0,79) nochmals 0,79 Sekunden schneller als Priska Nufer bei ihrem Sieg tags zuvor. Die Schweizerin verlor 0,82 Sekunden und musste sich mit dem 4. Platz zufrieden geben. Die mit Rang 25 enttäuschende Juliane Suter fiel in der Disziplinenwertung hinter Raedler und Ortlieb zurück.
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Die Schweizerin Priska Nufer mit Sieg und Platz 3 die grosse Gewinnerin des Tages
27.2.2018 Weltcupfahrerin Priska Nufer heisst die deutliche Gewinnerin des von bissiger Kälte und mitunter etwas störenden Nebelschwaden geprägten ersten Renntags des Frauen-Europacups. Die Schweizerin stiess in der ersten Abfahrt mit Nummer 35 auf den dritten Platz vor und nutzte dann die bessere Startposition 20 mit 0,55 Sekunden gesenkter Zeit zum überlegenen Sieg mit 1,10 Sekunden Vorsprung. Die seit dem 11. Februar 26-Jährige vom SC Alpnach war die einzige, die es zweimal aufs Podest schaffte. Die am Vormittag siegreiche Österreicherin Ariane Raedler verfehlte ihre Bestzeit von 1:17,52 klar, Christine Scheyer (2.) musste disqualifiziert werden. Ihre Plätze auf dem Podium links und rechts neben Nufer, die sich damit bestens auf das Weltcup-Weekend auf der gleichen Piste vorbereitet zeigte, nahmen am Nachmittag dank ebenfalls deutlichen Steigerungen die Schwedinnen Lisa Hoernblad (0,44 besser) und Lin Ivarsson (zuerst ausgeschieden) ein. Hoernblad jagte Technikerin Aline Danioth damit die Gesamtführung ab. Was die Top Ten betrifft, so schafften diese Konstanz neben den Siegerinnen Nufer und Raedler nur noch das im zweiten Rennen mit 1,25 Sekunden Rückstand ex-aequo auf Rang 4 landende Austria-Trio Martina Rettenwender (4.+4.)/Nina Ortlieb (6.+4.)/Nadine Fest (9.+4.) sowie die Französin Madeleine Chirat (7.+10.).
Von Nufer nicht inspirieren liess sich der Rest des Swiss-Ski-Teams. Immerhin vermochte sich Juliana Suter im zweiten Anlauf um 10 auf Rang 12 zu steigern. Damit verteidigte sie ihre Spitzenstellung im Abfahrts-Europacup und geht am Mittwoch 9:30 Uhr mit etwas Reserve auf Raedler (65 Punkte zurück) und Ortlieb (70) in die hier dritte Abfahrt.
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Abfahrt 1
Abfahrt 2
Nebel stört Training und verhindert Rennen
26.2.2018 - Der Frauen-Europacup in Crans-Montana wird von höheren Mächten auf die Probe gestellt. Wieder agierte der Nebel als Spielverderber. Das notwendige zweite Training zog sich derart in die Länge, dass die Abfahrt annulliert und das Programm umgestellt werden musste. Wenn es das Wetter erlaubt, finden am Dienstag 9:30/11:30 Uhr die Abfahrten I und II, am Mittwoch 9:30 die Abfahrt III und 11:30 der Super-G statt. Es sind dies die letzten Speed-Rennen vor dem Europacup-Final Mitte März in Andorra.
Die 56 Fahrerinnen aus zehn Nationen, Coaches, Helfer, Funktionäre waren nicht zu beneiden, mussten bei minus 13 bis minus 16 Grad dick eingepackt sein, wollten sie keine Erfrierungen riskieren. Die schwierigen Umstände am Mont Lachaux am besten gemeistert hat Priska Nufer. Die Schweizer Weltcupfahrerin verbesserte den bisherigen Streckenbestwert (Nina Ortlieb) um 0,46 Sekunden auf 1:19,50 Minuten. Dahinter folgten geschlossen neun Österreicherinnen.
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Nebel verhindert zweites Training für die vier Rennen auf der Piste Mont Lachaux
25.2.2018 - Es ist alles perfekt vorbereitet auf der Mont Lachaux. Doch ein für das Auge wunderschönes Nebelmeer im Wallis bis hinauf zur Baumgrenze verunmöglichte das zweite Training für den Frauen-Europacup. Die Jury verschob es auf Montag 9:30 Uhr, zwei Stunden vor dem Start zur ersten von zwei Abfahrten. Das ins Auge gefasste Ersatzrennen für Zauchensee wurde auf Dienstag geschoben. Nach bisher nur zwei von vier Saison-Abfahrten entscheidet sich in Crans-Montana definitiv, welche 25 Frauen sich für Abfahrt und Super-G beim Europacup-Final Mitte März in Andorra qualifizieren. Angeführt werden die Klassemente von der zweifachen Schweizer Val di Fassa-Siegerin Juliana Suter in der Abfahrt und der Schwedin Lisa Hoernblad im Super-G.
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Starke Österreicherinnen im ersten Training
24.02.2018 - Sieben Fahrerinnen in den Top Ten: Die Österreicherinnen dominierten das erste Abfahrtstraining auf der Piste Mont Lachaux klar. Die erste Bestzeit lieferte die Weltcup-erprobte Nina Ortlieb. Schnellste der 12 gestarteten Schweizerinnen war Priska Nufer. Die im Abfahrts-Europacup mit zwei Saisonsiegen führende Juliana Suter (24.) begnügte sich mit einer „schnellen Besichtigung“. Am Sonntag, 25. Februar findet ein zweites Training im Hinblick auf die Europacup-Abfahrten von Montag und Dienstag sowie den Super-G am Mittwoch (Start jeweils 09:30 Uhr).
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DREI FIS EUROPACUP-RENNEN VOR DEN WELTCUPRENNEN 2018 IN CRANS-MONTANA
5.12.2017 - In Crans-Montana wurden in der Vergangenheit über 40 FIS Europacup-Rennen auf den Pisten „Nationale“, „Mont Lachaux“ und „Chetzeron“ organisiert. Seit 2008 waren es 14 Rennen (neun Männer und fünf Frauen), dazu ins Konzept passend die sehr erfolgreichen FIS Europacup-Finals 2009 und die FIS Junioren-Weltmeisterschaft 2011. Nunmehr sind unmittelbar vor dem Weltcup-Klassiker der Frauen jeweils Europacup-Prüfungen die Norm. Dieses Jahr stehen auf der Piste Mont Lachaux vor den zwei Weltcuprennen (3./4. März) am Montag, den 26. und am Dienstag, 27. Februar je eine Frauen-Abfahrt und am Mittwoch, 28. Februar ein Super-G auf dem Programm. Dies mit Starts um jeweils 10.00 Uhr. Die vorangehenden Abfahrtstrainings finden am Samstag, 24. Februar und am Sonntag, 25. Februar um 10.00 Uhr statt.
Die Organisation von Europacup- und FIS-Rennen stellt heute eine sehr effiziente, zielführende und nachhaltige Förderung des Rennsports dar. Sie gilt als absolute Notwendigkeit. Nirgends sonst erhalten junge Athletinnen und Athleten derart gute Möglichkeiten, um Erfahrungen auf internationaler Ebene zu sammeln und sich an ein höheres Niveau heranzutasten. Vor allem im Speedbereich ist ein grösseres Angebot an Startmöglichkeiten ein Gebot der Stunde. Crans-Montana trägt motiviert zu dieser Förderung bei.
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