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«Es ist ein Schlag ins Gesicht», sagte Anna Rossinelli am Tag nach dem Eurovision-Final in Düsseldorf im Mai 2011. Eine Riesenenttäuschung - «da helfen auch drei Stunden Schlaf nicht», fügte sie trocken an.
Ein halbes Jahr später sah es schon viel besser aus: Das Debutalbum war veröffentlicht, die Brotjobs waren gekündigt, «nun geniessen wir das Glück und das Privileg, uns ganz der Musik widmen zu können.»
Das Resultat dieser konsequenten Haltung: vier Alben, drei davon landeten in der Schweiz in den Top Ten, eines (Marylou, 2013) sogar auf Platz 1. Das Vierte, «Takes Two to Tango», ist gerade erschienen und klingt noch gereifter und facettenreicher als seine Vorgänger.