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Neue Spur im Fall der vermissten Waadtländer Zwillinge: Die Ermittler haben am Samstagmorgen den GPS-Elektrochip vom Auto des Vaters in der Nähe des Bahnhofs in Cerignola (I) gefunden. Die Polizei schickte den Chip der Herstellerfirma zur Analyse nach Mailand.
Später soll der Chip zum Hauptsitz des Herstellers in die USA gesandt werden, meldete die italienische Nachrichtenagentur Adnkronos. Der Elektrochip wurde 15 Meter von der Stelle entfernt gefunden, wo sich der Vater der Zwillingsschwestern am 3. Februar vor den Zug geworfen hatte.
Die Polizei plant eine Fortsetzung der Ermittlungen am Sonntag. Gemäss Adnkronos hoffen die Beamten, weitere Geräte des Vaters zu finden. Darunter ein Aufnahmegerät, von dem sich der Mann nie getrennt hatte. Die Polizei wird bei ihrer Arbeit von Freiwilligen unterstützt.
Die Suchtruppen, die in Cerignola eine 500 Meter lange Strecke entlang des Bahnhofs akribisch bearbeiten, hatten bereits Plastikstücke des GPS-Geräts gefunden. Diese wurden dem kriminaltechnischen Dienst der Polizei nach Rom geschickt.
Die beiden sechsjährigen Mädchen Livia und Alessia sind am 30. Januar aus St-Sulpice VD verschwunden. Am Freitag hatte die französische Polizei einen neuen Zeugenaufruf lanciert. Sie gehe davon aus, dass sich der Vater in der Nacht auf den 31. Januar in der Region um Montélimar (F) aufgehalten habe, teilte die Polizei mit.
Anschliessend sei der Mann mit der Fähre nach Korsika gefahren. Zeugen, welche die Anwesenheit der beiden Mädchen an Bord der Fähre bestätigen, fehlten bislang, hiess es weiter.
SDA-ATS