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Kriege, Naturkatastrophen und der Klimawandel trieben Kinder aus ihrem Zuhause und setzten sie Gewalt, Krankheiten und Ausbeutung aus, teilte UNICEF am Dienstag mit. Fast jedes vierte Kind lebe heute in einem Land, das von solchen Konflikten oder Katastrophen betroffen sei.
Der Spendenaufruf an die Weltgemeinschaft soll helfen, im laufenden Jahr die Kosten für sicheren Zugang zu Trinkwasser, Nahrung, gesundheitlicher Versorgung und Bildung in 48 Ländern zu decken. 7,5 Millionen Kinder drohten dieses Jahr schwer unterernährt zu sein, davon je fast eine halbe Million im Nordosten Nigerias sowie im Jemen, hiess es. Allein für die Hilfe zugunsten von Kindern im Syrien-Konflikt seien 1,4 Milliarden Dollar nötig.
«Mangelernährung ist eine ernsthafte Bedrohung für Millionen von Kindern», wird Manuel Fontaine, UNICEF-Direktor für Nothilfeprogramme, in einer Medienmitteilung von UNICEF Schweiz zitiert. «Mangelernährung kann irreversible Schäden anrichten und Kinder ihres körperlichen und geistigen Potenzials berauben. In ihrer schwersten Form ist Mangelernährung tödlich.»
In den ersten zehn Monaten des Jahres 2016 konnte UNICEF Folgendes erreichen: 13,6 Millionen Menschen bekamen Zugang zu Trinkwasser, 9,4 Millionen Kinder wurden gegen Masern geimpft, 6,4 Millionen Kinder erhielten Zugang zu Schulbildung, 2,2 Millionen Kinder wurden gegen die schwerste Form von Unterernährung behandelt.
(SDA)