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Die Setzung und Proportionierung des Gebäudes verfolgt das Ziel, die bisherige städtebauliche Bedeutung des Orts weiter zu kräftigen. Das heutige Hotel Metropol und noch expliziter der Vorgängerbau des Hotels Baer au lac interpretierten die Stelle als eine Art Mundstück, welches den Bahnhof mit der Altstadt in eine räumliche Beziehung setzt. Das neue Appartmenthaus bezieht sich in seinem nördlichen Teil auf das Stadtfragment des frühen zwanzigsten Jahrhunderts. Im Süden bildet es zur Bahnhofstrasse einen Eingangshof. Die Freifläche des „Fensters zum See“ wird mit der Kopffassade gefasst und ausgezeichnet. Hier befinden sich auch die Zugänge zum Restaurant und zum Saal. Die Adressen der Wohnungen liegen entlang der Bahnhofstrasse.
Die Höhenentwicklung liegt mit 18 Metern klar unter der Hochhausgrenze. Ein vertikaler Akzent ist aus städtebaulicher Sicht nicht angebracht, der liegende Baukörper kann vielschichtiger mit der Umgebung interagieren.
Das neue Appartmenthaus hat aus den oben genannten städtebaulichen Gründen einen ruhigen Charakter. Die gestreckte, liegende Proportion des Hauses gewährleistet eine intensive Beziehung zum Landschaftsraum des Sees auf der einen, zur städtischen Bebauung der Bahnhofstrasse auf der anderen Seite. Für die Integration des Gebäudes in seinen Kontext ist die Gleichwertigkeit der Fassaden ein entscheidender Vorteil. Die mehrfache Verformung des Gebäudes und die damit einher gehende Knickung der Fassaden erlaubt eine Differenzierung der Innen- und Aussenräume. Dem Eingangshof an der Bahnhofstrasse wird in der Diagonale ein privater Gartenhof gegenübergestellt. Restaurant und Saal bilden die südlich zum See gelegene Ecke des Gebäudes aus.
Die umlaufende Fassaden sind aus einfachen Fenstertürelementen aufgebaut. Die Brüstungen werden aus 8cm tiefen Stäben aus Aluminium gebildet, welche bei frontaler Betrachtung offen wirken, sich in der Verkürzung aber zu strukturierten Bändern schliessen. Die Geometrie des Hauses wird so unterstrichen, ihre Veränderung in der Bewegung verdeutlicht.
Anstelle eines zurückversetzten Attikageschosses wird das Gebäude mit einem obersten Geschoss abgeschlossen, das als feiner Kranz artikuliert ist.
|Bauherrschaft||HRS Real Estate AG|
|Zusammenarbeit||Rotzler Krebs Landschaftsarchitekten, Winterthur|
|Leistungen||Wettbewerb, 2. Rang|
|Planungsbeginn||2012|
|Team||Matthias Ackermann, Moritz Birkholz, Christiane Nägele, Philipp Savilla, Jean-Joël Schwarz|
|Visualisierungen||Ponnie Images, Aachen|
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