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Von Daniele Ganser gibt es die höchst interessante Aufzeichnung einer Vorlesung an der Universität Basel zu 9/11, die ich in ihrer vollen Länge von 89 Minuten jedem empfehlen möchte, der sich aufrichtig über die Hintergründe zu diesem Thema interessiert.
In der abschliessenden Fragerunde (Video unten) äussert sich Ganser kurz zur Rolle der Medien in Sachen 9/11 und darüber, wie seine Studenten im Alter von 18–25 Jahren zu ganz anderen Schlussfolgerungen kommen als ihre Eltern. Den Grund sieht er darin, dass die beiden Generationen unterschiedliche Medien konsumieren. Während die Eltern traditionelle Medien wie etwa die NZZ oder die Tagesschau bevorzugten, informiere sich die junge Generation fast ausschliesslich im Internet (ab Minute 1:03). Die Eltern-Generation hege daher kaum Zweifel an der offiziellen, von der US-Regierung verbreiteten Surprise-Theorie, während die Jüngeren zu alternativen Erklärungsmodellen hin tendierten.