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Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich IV.2019.00001 II. Kammer Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Käch Sozialversicherungsrichterin Romero-Käser Gerichtsschreiber Boller Urteil vom 3 0. September 2019 in Sachen X.___ Beschwerdeführerin vertreten durch Milosav Milovanovic Beratungsstelle für Ausländer Selnaustrasse 15, 8001 Zürich gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin Sachverhalt: 1. 1.1 X.___, geboren 1960, zog sich am 24. Februar 2009 bei einem Sturz eine Trimalleolarfraktur am rechten Fuss zu (Urk. 11/1/3+9). Am 21. August 2009 meldete sich die Versicherte bei der Invalidenversicherung zum Leistungs bezug an (Urk. 11/ 2). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, klärte die medizinische und erwerbliche Situation ab und verneinte mit Verfügung vom 30. August 2012 einen Anspruch auf Leistungen d er Invaliden ver sicherung (Urk. 11/64 ). Die hiergegen erhobene Beschwerde der Versicherten wies das hiesige Gericht mit Urteil vom 26. Februar 2014 im Verfahren Nr. IV.2012.01059 ab (Urk. 11/74). 1.2 Auf das erneute Leistungsbegehren vom 11. August 2015 (Urk. 11/76) trat die IV-Stelle mit Verfügung vom 26. Februar 2016 nicht ein (Urk. 11/92), was vom hiesige n Gericht mit Urteil vom 19. Juni 2017 im Verfahren Nr. IV.2016.00413 bestätigt wurde (Urk. 11/96). Auf die dagegen erhobene Beschwerde trat das Bun desgericht mit Urteil vom 26. September 2017 nicht ein (Urk. 11/98). 1.3 D ie Versicherte meldete sich am 22. Februar 2018 unter Hinweis auf Bein schmerzen, Wirbelschmerzen, Hüftgelenkschmerzen, Gelenkschmerzen, Kopf schmerze n und psychische Beschwerden erneut bei der Invalidenversicheru ng zum Leis tungs bezug an ( Urk. 11/99 ). Die IV-Stelle klärte die medizinische und erwerbliche Situation ab und holte beim Y.___ ein bidisziplinäres Gutachten ein, welches am 4. September 2018 erstattet wurde (Urk. 11/128). Nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren (Urk. 11/135-1 38) verneinte die IV-Stelle m it Verfügung vom 28. November 2018 einen Ren ten anspruch (Urk. 2 = Urk. 11/141 ). 2. Die Versicherte erhob am 2. Januar 2019 Beschwerde gegen die Verfügung vom 28. November 2018 ( Urk. 2) und beantragte, di ese sei aufzuheben und es sei ihr eine IV-Rente zuzusprechen ( Urk. 1 S. 1 ). Die IV-Stelle beantra gte mit Beschwerdeantwort vom 7. Februar 2019 die Abwei sung der Beschwerde (Urk. 10). Mit Gerichtsverfügung vom 12. Februar 2019 wurd e antragsgemäss (vgl. Urk. 1 S. 1 ) die unentgeltliche Prozessführung bewilligt und es wurde der Beschwerde führerin die Besch werdeantwort zugestellt (Urk. 12 ). Das Gericht zieht in Erwägung: 1. 1.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allge meinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG ). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kom men den ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der ge sundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG). 1.2 Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG) Versicherte, die: a. ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betä tigen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können; b. während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes tens 40 % arbeitsunfähig ( Art. 6 ATSG) gewesen sind; und c. nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid ( Art. 8 ATSG) sind. Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertelsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente ( Art. 28 Abs. 2 IVG). 1.3 Wurde eine Rente wegen eines zu geringen Invaliditätsgrades verweigert, so wird nach Art. 87 Abs. 3 der Verordnung über die Invalidenversicherung (IVV) eine neue Anmeldung nur geprüft, wenn die Voraussetzungen gemäss Abs. 2 dieser Bestimmung erfüllt sind. Danach ist im Revisionsgesuch glaubhaft zu machen, dass sich der Grad der Invalidität der versicherten Person in einer für den An spruch erheblichen Weise geändert hat. Ergibt die Prüfung durch die Verwaltung, dass die Vorbringen der versicherten Person nicht glaubhaft sind, so erledigt sie das Gesuch ohne weitere Abklärungen durch Nichteintreten. Tritt die Verwaltung auf die Neuanmeldung ein, so hat sie die Sache materiell abzuklären und sich zu vergewissern, ob die von der versi cher ten Person glaubhaft gemachte Veränderung des Invaliditätsgrades auch tat sächlich eingetreten ist; sie hat demnach in analoger Weise wie bei einem Revi sionsfall nach Art. 17 Abs. 1 ATSG vorzugehen (BGE 117 V 198 E. 3a, vgl. auch BGE 133 V 108 E. 5.2). Stellt sie fest, dass der Invaliditätsgrad seit Erlass der früheren rechtskräftigen Verfügung keine Veränderung erfahren hat, so weist sie das neue Gesuch ab. Andernfalls hat sie zunächst noch zu prüfen, ob die fest gestellte Veränderung genügt, um nunmehr eine anspruchsbegründende Invalidi tät zu bejahen, und hernach zu beschliessen. Im Beschwerdefall obliegt die gleiche materielle Prüfungspflicht auch dem Gericht (BGE 117 V 198 E. 3a, 109 V 108 E. 2b). 1.4 Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist entscheidend, ob dieser für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schluss folgerungen der Experten begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a mit Hinweis). 1.5 Gemäss BGE 143 V 418 sind grundsätzlich sämtliche psychischen Erkrankungen, nach BGE 143 V 409 namentlich auch leichte bis mittelschwere Depressionen, für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit einem strukturierten Beweisverfahren nach Mass gabe von BGE 141 V 281 zu unterziehen. Die Anerkennung eines rentenbegründenden Invaliditätsgrades ist nur zulässig, wenn die funktionellen Auswirkungen der medizinisch festgestellten gesundheit lichen Anspruchsgrundlage im Einzelfall anhand der Standardindikatoren schlüssig und widerspruchsfrei mit (zumindest) überwiegender Wahrschein lich keit nachgewiesen sind. Fehlt es an diesem Nachweis, hat die materiell beweisbe lastete versicherte Person die Folgen der Beweislosigkeit zu tragen (BGE 141 V 281 E. 6; vgl. BGE 144 V 50 E. 4.3). 1.6 Die für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit bei psychischen Erkrankungen im Regel fall beachtlichen Standardindikatoren (BGE 143 V 418, 143 V 409, 141 V 281) hat das Bundesgericht wie folgt systematisiert (BGE 141 V 281 E. 4.3.1): - Kategorie «funktioneller Schweregrad» (E. 4.3) - Komplex «Gesundheitsschädigung» (E. 4.3.1) - Ausprägung der diagnoserelevanten Befunde (E. 4.3.1.1) - Behandlungs- und Eingliederungserfolg oder -resistenz (E. 4.3.1.2) - Komorbiditäten (E. 4.3.1.3) - Komplex «Persönlichkeit» (Persönlichkeitsdiagnostik, persönliche Res sourcen, E. 4.3.2) - Komplex «Sozialer Kontext» (E. 4.3.3) - Kategorie «Konsistenz» (Gesichtspunkte des Verhaltens, E. 4.4) - gleichmässige Einschränkung des Aktivitätenniveaus in allen vergleich baren Lebensbereichen (E. 4.4.1) - behandlungs- und eingliederungsanamnestisch ausgewiesener Leidens druck (E. 4.4.2) 2. 2.1 Die Beschwerdegegnerin ging in der angefochtenen Verfügung (Urk. 2) davon aus, dass sich seit dem letzten Entscheid nichts Wesentliches verändert habe und der Beschwerdeführerin ein Arbeitspensum von 100 % in einer angepassten Tätigkeit weiterhin zumutbar sei (S. 1). 2.2 Demgegenüber stellte sich die Beschwerdeführerin auf den Standpunkt (Urk. 1), ihr Leiden dauere jahrelang und ihr gesundheitlicher Zustand verschlimmere sich durchgehend (S. 2 Mitte). Die Beschwerdegegnerin habe zu wenig berücksichtigt, dass sie gemäss dem behandelnden Psychiater Dr. med. Z.___, Fach arzt für Psychiatrie und Psychotherapie, bei einem sehr stark schwankenden Verlauf an einer mittelgradigen depressiven Episode mit somatischem Syndrom leide und für angestammte Tätigkeiten maximal zu 40 % einsetzbar sei. Des Weiteren schreibe Dr. Z.___, dass die psychiatrische Teilgutachterin der Y.___ – wohl aufgrund schwankendem Verlauf der Krankheit - keine korrekte Diagnose gestellt habe (S. 2 unten, S. 3 oben). Zudem habe der Vertrauensarzt des Arbeitgebers im Bericht vom 13. Juni 2018 ausgeführt, dass sie für die Aus führung der angestammten Tätigkeiten zu 100 % arbeitsunfähig und für die Ausführung von leichten körperlichen Tätigkeiten nur zum Teil arbeitsfähig sei (S. 3 Mitte). Schliesslich sei aus den Berichten von Dr. med. A.___, Fachärztin für Physikali sche Medizin und Rehabilitation ersichtlich, dass sie nicht arbeitsfähig sei (S. 3 unten). 2.3 Streitig und zu prüfen ist, ob sich der Gesundheitszustand der Beschwerdeführerin seit der Abweisung des ersten Leistungsgesuchs im August 2012 wesentlich ver ändert hat und ob nunmehr ein Rentenanspruch besteht. Wird eine dieser Fragen verneint, kann offen bleiben, ob die andere zu bejahen wäre. 3. 3. 1 Dr. med. A.___, Fachärztin für Physikalische Medizin und Rehabili tati on, nannte in ihrem Bericht vom 23. Februar 2018 (Urk. 11/105 = Urk. 11/109/3) folgende Diagnosen: - Status nach Trimalleolarfraktur oberes Sprunggelenk ( OSG ) rechts im Jahr 2009, osteosynthetisch versorgt im B.___ - Status nach Osteosynthese-Materialentfernung (OSME) im Februar 2010 - Status nach diagnostisch therapeutischer OSG-Infiltration im Jahr 2012 mit mässigem Erfolg - Fingerpolyarthrose Es handle sich um radiologisch verifizierte zunehmende arthrotische Verän de rungen des OSG rechts bei Status nach Trimalleolarfraktur und wiederh olten Operationen. Nach der Met allentfernung sei es leider zu keinerlei Besserung der Schmerzen gekommen und das massive Schonhinken sei nach wie vor geblieben. Laut Beurteilung der Ärzte der C.___ wäre eine Arthrodese des Sprunggelenks die einzige Möglichkeit, ihre Lebensqualität zu verbessern, was die Beschwerdeführerin aber vorläufig ablehne. Das Schonhinken führe zu schmerz haften Muskelverkrampfungen nicht nur im Bereiche des Fusses, sondern auch im ganzen Bein, neuerdings auch bis zum Lendenbereich, die eindeutig auf die Fehlhaltung und Fehlbelastung zurückgeführt werden könnten. Unter diesen Umständen könne die Beschwerdeführerin ihre Arbeit nicht mehr als 25 % aus führen, da sämtliche Steigerung der Belastung zur erneuten Exazerbation ihrer Schmerzen führten. Auch sitzende Tätigkeiten seien ihr über längere Zeit nicht zumutbar, vor allem wegen Zunahme der neuropathischen Schmerzen mit brennen den Sensationen am Fussrücken. 3. 2 Dr. Z.___ (vorstehend E. 2.2) führte in seinem Bericht vom 15. März 2018 (Urk. 11/109) aus, er behandle die Beschwerdeführerin seit Ende November 2012 (S. 1). Er nannte folgende Diagnosen (S. 1 Mitte ) : - rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig mittelgradige Episode mit somatischem Syndrom (F33.11) - Panikstörung, episodisch paroxysmale Angst (F41.0) Als fachfremde Diagnose nannte er zudem eine posttraumatische Arthrose des OSG rechts nach einem Unfall bei Verdacht auf Osteomalazie. Die Beschwerdeführerin habe damals (Ende November 2012) über immer wieder auftretende stechende Schmerzen im rechten Sprunggelenk geklagt. Diese hätten ihr stark zu schaffen gemacht. Sie habe Schlafstörungen, eine depressive Stim mungs lage und grosse Sorgen um die Gesundheit entwickelt (S. 1 unten). Zum Psy chostatus vom 27. Februar 2018 führte Dr. Z.___ aus, die Beschwerde führerin sei wach, bewusstseinsklar und zu allen Qualitäten orientiert. Die Mimik und Gestik seien verarmt. Die Konzentrations- und Aufmerksamkeitsstörungen fielen im Gespräch auf. Im formalen Denken sei die Beschwerdeführerin auf pessi mistische Ideen eingeengt. Sie hoffe kaum auf eine Besserung des Zustandsbildes. Es gebe keine Anhaltspunkte für Wahn, Sinnestäuschungen und Ich-Störungen. In der Grundstimmung sei die Beschwerdeführerin deprimiert, resigniert, affekt arm, affektstarr, innerlich unruhig und ängstlich. Der Antrieb sei reduziert. Suizid gedanken und – absichten würden verneint. Fremdaggressivität sei nicht v or handen. Stechende Schmerzen im rechten Sprunggelenk plagten die Beschwerde führerin jahrelang (S. 1 f. ). Die Beschwerdeführerin habe wegen plötzlich auftretender Schmerzen im rechten Sprunggelenk immer wieder notfallmässige Termine in Spitälern wahrnehmen müsse n. Sie leide stark darunter, mache sich grosse Sorgen und habe Angst um ihre Gesundheit. Sie äussere oft Angst, dass sie einmal nicht mehr gehen könnte. In diesem Zusammenhang habe sie echte Panikattacken entwickelt. In diesen Situa tionen hätten die Gesprächstermine intensiviert werden müssen. Die Medi kation habe stets optimiert werden müssen (S. 2 oben). Trotzdem sei es leider nicht zu einer Stimmungsaufhellung gekommen. Die Beschwerdeführerin zeige aktuell folgende mittelschwere psychische Einschränkungen: Rasche Ermüdung, schlechte Konzentration, mangelnde Belastbarkeit, verlangsamtes Tempo, An triebs minderung und reduzierte Ausdauer. Das psychische Leiden habe einen chro nischen Charakter angenommen. Dies wirke sich auf die Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin sehr negativ aus. Sie arbeite noch mit Mühe zu 25 %. Aus psychiatrischer Sicht sei die Patientin längerfristig nicht in der Lage, mehr als 25 % zu arbeiten (S. 2 unten). 3.3 Dr. med. D.___, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin und für Rheuma tologie, erstattete am 13. Juni 2018 ein vertrauensärztliches Gutachten zuhanden der Pensionskasse der Stadt Zürich (Urk. 11/116) und führte aus, die Prognose für die bisherige Tätigkeit sei schlecht. Dies begründete er mit dem chronischen, über Jahre dauernden Krankheitsverlauf mit tendenziell ungünstiger Entwicklung und der begleitenden, mit Existenzängsten verbundenen depressiven Entwicklung (S. 5 Ziff. A 7.1). In Verweistätigkeiten sei aus rheumatologischer Sicht eine Teil ar beits fähigkeit zu erwarten. Unklar sei der Anteil der psychiatrisch begründeten Arbeitsunfähigkeit (S. 5 Ziff. A 7.2). Entsprechend empfahl Dr. D.___ eine psy chia trische Beurteilung aufgrund der psychiatrischen Komorbiditäten (S. 5 Ziff. A 8). Im an den Arbeitgeber gerichteten Teil B des Berichts (Urk. 11/117 = Urk. 11/124 = Urk. 11/132/4-8 = Urk. 11/137/3-7 = Urk. 3/2) attestierte Dr. D.___ der Beschwerdeführerin bezogen auf die bisherige Tätigkeit eine dauernde Arbeits unfähigkeit von 100 % (S. 2 Ziff. B.1). Unausgefüllt liess er den Teil für di e Beurteilung bezogen auf jede Tätigkeit (S. 2 f. Ziff. B.2), hielt aber am Ende noch fest, medizinisch-theoretisch bestehe für vorwiegend sitzende Verweistätigkeiten eine Restarbeitsfähigkeit (S. 4 oben). 3.4 3.4.1 Die Beschwerdegegnerin stützte sich in der angefochtenen Verfügung auf das am 4. September 2018 erstattete bidisziplinäre Y.___ -Gutachten von Dr. med. E.___, Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherap ie (Federführung), und Dr. F.___, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates (Urk. 11/128/1-53). 3.4.2 Dr. F.___ nannte im orthopädisch-traumatologischen Teilgutachten folgende Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (S. 48): - sekundäre leichte bis mässige Arthrose des rechten oberen Sprunggelenks (OSG) nach Trimalleolarfraktur und Osteosynthese vom 24. Februar 2009 und Osteosynthesematerial-Entfernung vom 2. März 2010 Als Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit nannte er: - Polyarthrose der Fingergelenke ( Heberdenarthrose im Fingergrundgelenk des Mittelfingers (MCP 3) links und im Daumensattelgelenk (DSG) links - chronisches Lumbovertebralsyndrom bei degenerativen Veränderungen der Lendenwirbelsäule (LWS). Nach dem Unfallereignis vom 24. Februar 2009 habe sich eine Gesund heits stö rung des rechten OSG dargestellt, die sich in der Folge zu einer sekundären Arth rose des OSG entwickelt habe, aufgrund welcher die Belastbarkeit der Beschwer deführerin in der zuletzt ausgeübten Tätigkeit als Reinigungskraft eingeschränkt sei. Tätigkeiten überwiegend im Stehen oder Gehen sollten vermieden werden. Durch Versorgung mit einem orthopädischen Schuh inklusive Einlage und schuh technischer Zurichtung könne die Belastungsfähigkeit gesteigert werden, so dass durchaus eine Arbeitsfähigkeit weiterhin zu 25 % wie bisher vorstellbar sei (S. 48 unten, Ziff. 7.1). Die Einschränkung des Aktivitätenniveaus, insbesondere was die Gehfähigkeit und Standfähigkeit angehe, könne nachvollzogen werden. Auch könnten die ge klagten Symptome und Funktionseinbussen nachvollzogen werden, sie erschie nen konsistent und plausibel und stimmten mit dem Untersuchungsergebnis über ein. Anlässlich der ersten Rentenprüfung sei der Gutachter Dr. med. G.___, Facharzt für Rheumatologie, zum Schluss gekommen, dass ab Oktober 2009 für eine angepasste Verweistätigkeit keine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit mehr begründet sei. Die Beschwerdeführerin sei aber weiterhin im Hausdienst des B.___ angestellt und seit dem 23. Juli 2013 bis auf weiteres zu 75 % arbeits unfähig. Die Einschätzung durch Dr. G.___ divergiere somit erheblich von der tat sächlichen Höhe der Arbeitsfähigkeit. Befunde, die seit der Erstellung von dessen Gutachten im Januar 2012 und der erneuten IV-Anmeldung im August 2015 von einer möglichen Zunahme der Gesundheitsstörung berichteten, lägen nicht vor. Insgesamt werde also eine ähnliche Situation bezüglich der angestammten Tätig keit anders beurteilt (S. 49 Ziff. 7.3 und S. 52 Ziff. 1). Die Beschwerdeführerin sei in der Lage, körperlich leichte Tätigkeiten mit Heben und Tragen von Lasten bis maximal 15 kg, überwiegend bis ständig im Sitzen, zeitweilig im Gehen oder Stehen, durchzuführen. Tätigkeiten in kniender, hock en der und in kauernder Stellung, Tätigkeiten auf Leitern und Gerüsten sowie Tätigkeiten, die ein erhöhtes Ausmass an Standsicherheit erforderten, sollten ebenfalls vermieden werden (S. 50 Ziff. 7.4). In einer leidensadaptierten Tätigkeit bestehe keine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit beziehungsweise der Leistung (S. 50 oben, S. 51 Mitte). 3.4.3 Dr. E.___ nannte im psychiatrischen Teilgutachten keine Diagnosen mit Rele vanz für die Arbeitsfähigkeit. Als Diagnosen ohne Relevanz für die Arbeitsfähig keit nannte sie (S. 33 oben): - rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig leichte Episode (ICD-10 F.33.0) - anhaltende somatoforme Schmerzstörung (F45.4) Die Beschwerdeführerin habe nach der Fraktur des rechten Beines eine anhaltende Schmerzsymptomatik entwickelt, die auch ihre psychische Symptomatik mitbe ein flusst und eine depressive Reaktion mit Traurigkeit und Antriebsminderung sowie schmerzbedingten Schlafstörungen ausgelöst habe (S. 33 Ziff. 7.1). Die entwickelte reaktive Depression zeige ein leichtes Ausmass. Es fänden sich keine Hinweise auf eine Persönlichkeitsakzentuierung, die psychische Verfassung sei in Abhängigkeit zu den Schmerzen geschildert worden. Als belastender Faktor kö nne eine schwierige Partnerschaftssituation gesehen werden, die aber nicht das Aus mass einer depressiven Störung als Folge annehme. (S. 34 Ziff. 7.4). Aus psy chiatrischer Sicht sei die Beschwerdeführerin in ihrer zuletzt ausgeübten oder in einer leidensadaptierten Tätigkeit zu 100 % arbeitsfähig (S. 35 Ziff. 8). 3.4.4 Dr. F.___ und Dr. E.___ stellten aus bidisziplinärer Sicht dieselben Diag nosen wie in den Teilgutachten (S. 6 Ziff. 4.2). Die Beschwerdeführerin sei aus orthopädischer Sicht in der Lage, körperlich leichte Tätigkeiten mit Heben und Tragen von Lasten mit maximal 15 kg, überwiegend bis ständig im Sitzen, zeit weilig im Gehen oder Stehen, durchzuführen. Der Anteil sitzender Tätigkeit sollte mindestens 40 % betragen. Tätigkeiten in kniender, hockender und in kauernder Stellung, Tätigkeiten auf Leitern und Gerüsten sowie Tätigkeiten, die ein erhöhtes Ausmass an Standsicherheit erforderten, sollten ebenfalls vermieden werden. Aus psychiatrischer Sicht lägen leichte Beeinträchtigungen vor. Sie sei fähig zur An passung an Regeln und Routinen, fähig zur Planung und Strukturierung von Auf gaben, etwas eingeschränkt flexibel und umstellungsfähig, fähig zur Anwen dung fachlicher Kompetenzen, entscheidungs- und urteilsfähig, etwas einge schränkt durchhaltefähig, selbstbehauptungsfähig, kontaktfähig zu Dritten, gruppen fähig, fähig zu familiären Beziehungen, derzeit eingeschränkt in intimen Beziehungen, etwas eingeschränkt fähig zu Spontanaktivitäten, fähig zur Selbstpflege und ver kehrsfähig. Die Beschwerdeführerin sei eher eine korrekte, kon fliktver meiden de und arbeitsame Person, die immer ihrer Arbeit nachge gangen sei. Nach der Frak tur des rechten Beines habe sie eine erhebliche Schmerz symptomatik und in der Folge leicht depressive Symptome entwickelt, die als von der Schmerzsituation abhängig gesehen würden und daher schwer beeinflussbar seien, aber nicht das Ausmass einnähmen, einschränkend für die Arbeitsfähigkeit zu sein (S. 7 f. Ziff. 4.5). Aus orthopädischer Sicht könne die Beschwerdeführerin in der bis he rigen Tätigkeit drei Stunden pro Tag mit einer Leistungseinschränkung von 30 % arbeiten, was einer Arbeitsfähigkeit von 25 % entspreche, welche seit dem Gut ach ten von 2012 bestehe. Aus psychiatrischer Sicht ergäben sich keine Ein schränkungen der Arbeitsfähigkeit in der zuletzt ausgeübten Tätigkeit. In einer leidensadaptierten Tätigkeit bestehe somit aus orthopädischer und psychiatrischer Sicht keine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit. Eine solche sei bis auf die post operativen Phasen nach Osteosynthese spätestens nach vier Monaten und nach Materialentfernung spätestens nach zwei Wochen wieder möglich gewesen (S. 8 f. Ziff. 4. 7-8). 3. 5 Dr. Z.___ (vorstehend E. 3.2) führte in seinem Bericht zuhanden der Be schwer deführerin vom 28. September 2018 (Urk. 11/132/1-2) aus, die Beschwer den hätten einen sehr stark schwankenden Verlauf gezeigt, so dass die Beschwer de führerin auch aus psychiatrischer Sicht teilweise zu 100 % arbeitsunfähig gewesen sei (S. 1 unten). Sie sei eine arbeitsame Person und arbeite in der Regel mit sehr oft grosser Mühe in einem 25 % Pensum als Raumpflegerin. Aus psychia trischer Sicht sei ihr die bisherige Tätigkeit auf längere Sicht nicht mehr als 40 % zumutbar (S. 2 oben). Er kenne die Beschwerdeführerin seit bald 6 Jahren und diese sei bis anhin nie symptomfrei gewesen. Dr. E.___ habe eigentlich die gleiche Diagnose wie er gestellt, nur das Ausmass an Symptomen sei unter schiedlich beurteilt worden. Für eine seriöse Beurteilung der Arbeitsfähigkeit auf längere Sicht sei die Einschätzung, welche auf mehreren Jahren basiere (Längs schnitt) massgebender als die Einschätzung, welche nur aufgrund von einem Ge spräch stattfinde (Querschnitt). Die Einschätzung der Arbeitsfähigkeit im Teilgut achten von Dr. E.___ könne er nur so verstehen. Die Beschwerdeführerin sei auf längere Sicht nicht mehr als 40 % arbeitsfähig (S. 2 Mitte). 4. 4.1 B etreffend die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin in deren angestammten Tätigkeit als Reinigungskraft und Mitarbeiterin Hauswirtschaft erg eben sich nur moderate Divergenzen zwischen den in den Akten liegenden Arztberichten (vorstehend E. 3.1, E. 3.3 und E. 3. 4.2 ). Es ist klarerweise erstellt, dass die Beschwerdeführerin in der angestammten Tätigkeit nur noch zu maximal 25 % arbeitsfähig ist. Auseinandergehend und deshalb näher zu prüfen sind jedoch die ärztlichen Beurteilungen der Arbeitsfähigkeit in einer leidensangepassten Tätigkeit, und dies sowohl in somatischer als auch in psychiatrischer Hinsicht. 4. 2 In somatischer Hinsicht erachtete Dr. A.___ auch längere sitzende Tätigkeiten als der Beschwerdeführerin nicht zumutbar. Sie begründet e dies indes lediglich mit der Zunahme der neuropathischen Schmerzen mit brennenden Sensationen am Fussrücken (vorstehend E. 3.1). Dies vermag nicht zu überzeugen, fanden doch derartige Beschwerden weder Eingang in einen anderen aktuellen Arztbericht, noch ist ersichtlich, inwiefern sie die Beschwerdeführerin nicht nur in ihrem Wohl befinden, sondern auch bei der Ausführung einer sitzenden Arbeit massgeblich beeinträchtigen sollten. Auch Dr. D.___ (vorstehend E. 3.3) machte keine genauen Angaben dazu, inwie fern die Beschwerdeführerin in einer Verweistätigkeit beeinträchtigt sei, sondern sprach diesbezüglich lediglich von einer aus rheumatologischer Sicht zu erwar tenden Teilarbeitsfähigkeit, wobei er an anderer Stelle auch von «Restarbeits fähigkeit» sprach, was grundsätzlich auch den Schluss auf eine vollständige oder nur sehr geringfügig verminderte Restarbeitsfähigkeit zuliesse. Im Ergebnis sind seine Ausführungen zu kurz und zu vage gehalten, als dass ihnen im Hinblick auf die Einschätzung der Arbeitsfähigkeit in einer leidensangepassten Tätigkeit Bedeutung beigemessen werden könnte. Dies umso weniger, als er den auf diese Frage zugeschnittenen Teil des Fragebogens gänzlich unbeantwortet liess. 4.3 Abzustellen ist vielmehr auf das Y.___ -Gutachten (vorstehend E. 3.4). Dieses ist für die streitigen Belange umfassend, beruht auf allseitigen Untersuchungen und berücksichtigt auch die geklagten Beschwerden. Es wurde in Kenntnis der Vor akten (Anamnese) abgegeben. Auch wenn im Gutachten keine explizite Ausein an dersetzung mit den teilweise divergierenden Einschätzungen von Dr. A.___ (vorstehend E. 3.1) u nd Dr. D.___ (vorstehend E. 3. 3 ) erfolgte, so vermag es in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medi zinischen Situat ion dennoch einzuleuchten: Dr. F.___ untersuchte die Be schwer deführerin als Spezialist eingehend und kam zum Schluss, die von dieser geklagten Symptome und Funktionseinbussen seien konsistent und könnten nach vollzogen werden. Er zog sogar den Schluss, der Gutachter Dr. G.___ habe im Jahre 2012 die Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin in der angestammten Tätigkeit zu Unrecht als uneingeschränkt angesehen, diese liege korrekterweise bei unverändertem Gesundheitszustand bei 25 % (vorstehend E. 3.4.2). Dies ver deutlicht, dass er seine Aufgabe als Gutachter unvoreingenommen anging. Das von ihm erarbeitete Belastungsprofil erscheint differenziert und die der Beschwer de führerin noch möglichen Tätigkeiten als genügend leicht und (insbesondere fuss-) schonend, dass sie dieser zugemutet werden können. Die Schlussfolge rungen von Dr. F.___ sind also begründet und es kann auf diese abgestellt werden. 4. 4 Es ist somit erstellt, dass die Beschwerdeführerin aus somatischer Sicht zu 100 % arbeitsfähig ist für körperlich leichte Tätigkeiten mit Heben und Tragen von Lasten bis maximal 15 kg, überwiegend bis ständig im Sitzen, zeitweilig im Gehen oder Stehen, wobei Tätigkeiten in kniender, hockender und in kauernder Stellung ebenso zu vermeiden sind wie Tätigkeiten auf Leitern und Gerüsten sowie Tätig keiten, die ein erhöhtes Ausmass an Standsicherheit erfordern. 4. 5 Aus psychiatrischer Sicht ging Dr. E.___ von einer Arbeitsfähigkeit von 100 % in einer derart angepassten Tätigkeit aus (vorstehend E. 3.4.3 ). Sie setzte sich im psychiatrischen Teilgutachten eingehend mit den Standardindikatoren (v orsteh end E. 1.5-6 ) auseinander. Ihre Beurteilung umfasste das ganze Leistungsprofil mit sowohl negativen als auch positiven Anteilen und ist so verfasst, dass die attestierte Arbeitsunfähigkeit «gleichsam aus dem Saldo aller wesentlichen Belas tungen und Ressourcen» (BGE 141 V 281 E. 3.4.2.1) abgeleitet wurde. Die psychia trische Gutachter in ist bei de r Beantwortung der Frage, wie sie das Leistungs ver mögen einschätzte, den einsc hlägigen Indikatoren gefolgt, sie hat ausschlies s lich funktionelle Ausfälle berücksichtigt, welche Folge der gesundheitlichen Beein träch ti gung sind, und ihre versicherungsmedizinische Zumutbarkeitsbeurteilung ist auf objektivierter Grundlage erfolgt. Die von der Rechtsanwendung zu prüfen d e Frage, ob er sich an die massgebenden normativen Rahmenbedingungen ge hal ten und das Leistungsvermögen in Berücksichtigung der einschlägigen Indika to ren eingeschätzt hat (BGE 141 V 281 E. 5.2.2), ist klar zu bejahen. Die funk tionellen Auswirkungen der medizinisch festgestellten gesundheitlichen Anspruchs grund lage lassen sich anhand der Standardindikatoren schlüssig und widerspruchsfrei mit überwiegender Wahrscheinlichkeit nachweisen, weshalb auf das Gutachten abzustellen ist. Dr. Z.___ beurteilte die längerfristige Arbeitsfähigkeit der Beschwerdefüh rerin in seinen Berichten vom März und September 2018 nicht übereinstimmend, ging er doch zun ächst von 25 % (vorstehend E. 3.2), d ann aber v on 40 % (vor stehend E. 3. 5 ) aus. Zudem unterschied er in seinen Einschätzungen grundsätzlich nicht zwischen der Arbeitsfähigkeit in einer angestammten und in einer leidens angepassten Tätigkeit. Dass er im Bericht vom September 2018 ausführte, er betreue die Beschwerdeführerin seit bald 6 Jahren und in dieser Zeit sei sie nie symptomfrei gewesen, sowie festhielt, aus psychiatrischer Sicht sei die «bisherige» Tätigkeit auf längere Sicht nicht mehr als 40 % zumutbar, lässt jedoch darauf schliessen, dass sich seine Einschätzung der Arbeitsfähigkeit auf die in diesen 6 Jahren ausgeübte und somit auf die angestammte Tätigkeit bezieht. Auch die Beschwerdeführerin versteht dies offenbar so (vgl. Urk.1 S. 3 oben). Zur Arbeits fähigkeit in e i ner angepassten Tätigkeit lässt s ich seinen Berichten som it keine aussagekräftige Einschätzung entnehmen. Nicht zuletzt ist bei Berichten von behandelnden Ärzten der Erfahrungstatsache Rechnung zu tragen, dass diese mitunter im Hinblick auf ihre auftragsrechtliche Vertrauensstellung im Zweifels fall eher zu Gunsten ihrer Patienten aussagen (BGE 125 V 351 E. 3a/cc S. 353 mit weiteren Hinweisen), sprich deren Arbeitsfähigkeit tendenziell eher tiefer ein schätzen als dies objektiv gerechtfertigt wäre. Dr. E.___ bemerkte demgegenüber zutreffend, im bisherige n Verlauf sei nie eine Arbeitsunfähigkeit aus eindeutig psychiatrischer Sicht attestiert worden und auch von der Beschwerdeführerin sei keine entsprechende Veränderung der Sympto matik berichtet worden. Dr. Z.___ führte erst im Nachhinein mit seiner Stellungnahme zum Gutachten im September 2018 aus, die Beschwerdeführerin sei zeitweise auch aus psychiatrischer Sicht zu 100 % arbeitsunfähig gewesen ( vorstehend E. 3.5 ). Dies wirkt nachgeschoben und überzeugt deshalb nicht. Auch das von ihm übernommene Argument der Beschwerdeführerin, ihre Depression weise einen stark schwankenden Verlauf auf, vermag nicht zu überzeugen. D ie Berücksichtigung all dieser Gesichtspunkte mindert den Beweiswert und die Aussagekraft der Stel lungnahmen von Dr. Z.___ erheblich, so dass diese die gutachterlichen Feststellungen nicht umzustossen vermögen. 4. 6 Nach dem Gesagten ist der medizinische Sachverhalt dahingehend erstellt, dass der Beschwerdeführerin leidensangepasste Tätigkeiten zu 100 % zumutbar sind. 5. 5.1 Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei aus geglichener Arbeits marktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkommen), in Bezie hung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht in valid geworden wäre (sog. Valideneinkommen ). Der Einkommens ver gleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die beiden hypothetischen Er werbseinkommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegen übergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditäts grad bestimmen lässt (sog. allgemeine Methode des Einkommensvergleichs; BGE 130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen). 5. 2 Gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung ist für die Ermittlung des Validen einkommens entscheidend, was die versicherte Person im Zeitpunkt des frühest möglichen Rentenbeginns nach dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrschein lichkeit als Gesunde tatsächlich verdient hätte. Dabei wird in der Regel am zuletzt erzielten, nötigenfalls der Teuerung und der realen Einkommensentwicklung an ge passten Verdienst angeknüpft, da es empirischer Erfahrung entspricht, dass die bisherige Tätigkeit ohne Gesundheitsschaden fortgesetzt worden wäre. Ausnah men müssen mit überwiegender Wahrscheinlichkeit erstellt sein (BGE 139 V 28 E. 3.3.2; 135 V 58 E. 3.1; 134 V 322 E. 4.1 mit Hinweis). 5. 3 Für die Bestimmung des Invalideneinkommens können nach der Rechtsprechung Tabellenlöhne gemäss den vom Bundesamt für Statistik periodisch herausgege be nen Lohnstrukturerhebungen (LSE) herangezogen werden (BGE 139 V 592 E. 2.3, 135 V 297 E. 5.2, 129 V 472 E. 4.2.1, 126 V 75 E. 3b). Dabei sind grundsätzlich die im Verfügungszeitpunkt aktuellsten veröffentlichten Tabellen der LSE zu ver wenden (BGE 143 V 295 E. 4.1.3; zur Verwendung der aktuellsten statistischen Daten bei Rentenrevisionen vgl. BGE 143 V 295 E. 4.2.2, 142 V 178 E. 2.5.8.1, 133 V 545 E. 7.1). Der Griff zur Lohnstatistik ist subsidiär, das heisst deren Beizug erfolgt nur, wenn eine Ermittlung des Invalideneinkommens auf grund und nach Massgabe der konkreten Gegebenheiten des Einzelfalles nicht möglich ist (vgl. BGE 142 V 178 E. 2.5.7, 139 V 592 E. 2.3, 135 V 297 E. 5.2; vgl. auch Meyer/ Reichmuth, Bundesgesetz über die Invalidenversicherung, 3. Auflage 2014, Rn 55 und 89 zu Art. 28a, mit weiteren Hinweisen auf die Rechtsprechung). 5. 4 Für die Invaliditätsbemessung wird praxisgemäss auf die standardisierten Brutto löhne (Tabellengruppe A) der LSE abgestellt (BGE 129 V 472 E. 4.2.1 mit Hinweis), wobei jeweils vom so genannten Zentralwert (Median) aus zugehen ist. Bei der Anwen dung der Tabellengruppe A gilt es ausserdem zu berücksichtigen, dass ihr generell eine Arbeitszeit von 40 Wochenstunden zugrunde liegt, weshalb der massgebliche Tabellenlohn auf die entsprechende betriebsübliche Wochenarbeits zeit aufzu rech nen ist (BGE 129 V 472 E. 4.3.2, 126 V 75 E. 3b/ bb, 124 V 321 E. 3b/ aa ; AHI 2000 S. 81 E. 2a). 5. 5 Für die Vornahme des Einkommensvergleichs ist grund sätzlich auf die Gegeben heiten im Zeitpunkt des hypothetischen Rentenbeginns abzustellen (BGE 129 V 222). Ein Rentenanspruch entsteht gemäss Art. 29 Abs. 1 IVG frühestens nach Ablauf von sechs Monaten nach Geltendmachung des Leistungsanspruc hes. Die IV-Anmeldung ging am 27. Februar 2018 bei de r Beschwerdegegnerin ein (Urk. 11/99 s owie Aktenver zeichnis zu Urk. 1 1 ). Ein allfälliger Rentenanspruch bestünde somit frühestens ab dem 1. August 201 8. 5. 6 Die Beschwerdeführerin arbeitet seit Februar 2009 im Reinigungsdienst bezieh ungs weise als Mitarbeiterin Hauswirtschaft beim B.___ (Urk. 11/11/2 Ziff. 2. 8). Im Jahr 2018 lag das vereinbarte Bruttojahreseinkommen bei einem Pensum von 25 % bei Fr. 14'188.05 (Urk. 9/1). Dies entspricht einem Brutto jahres einkommen bei einem Vollzeitpensum und somit einem Valideneinkommen von rund Fr. 56'752.-- ( Fr. 14'188.05.-- x 4 ). 5. 7 Angesichts der Zumutbarkeit einer 100%igen behinderungsangepassten Tätig keit steht der Beschwerd eführerin auch bei Beachtung der erstellten Einschränkungen (vorstehend E. 4.2.2) eine breite Palette von Tätigkeiten offen. Es rechtfertigt sich daher, für die Bemessung des Invaliden einkommens auf den standardisierten Durch schnittslohn für einfache Tätigkeiten körperlicher oder handwerklicher Arbeit in sämtlichen Wirtschaftszweigen des privaten Sektors abzu stellen (LSE 2016, Tabellengruppe TA1_tirage_skill_level, Total, Niveau 1). Das im Jahr 2016 von Frauen im Durchschnitt aller einfachen Tätigkeiten körper licher oder handwerklicher Art erzielte Eink ommen betrug pro Monat Fr. 4‘363.--, mithin Fr. 52‘356.-- im Jahr (Fr. 4‘363.-- x 12). Der durch schnittlichen wöchen t lichen Arbeitszeit im Jahr 2016 von 41.7 Stunden (Bundesamt für Statistik, Betriebsübliche Arbeitszeit nach Wirtschaftsabteilungen, T. 03.02.03.01.04.01) angepasst, ergibt dies den Betrag von rund Fr. 54 ‘ 581.-- (Fr. 52‘356.-- : 40 x 41.7). Unter Berücksichtigung der allgemeinen Lohnent wicklung im Jahr 2017 in der Höhe von 0.4 % und im Jahr 2018 in der Höhe von 0.5 % ( Bundesamt für Statistik, Entwicklung der Nominallöhne, der Konsu men tenpre ise und der Real löhne, 2010-2018, T 39) resultiert ein hypothetisches Invalideneinkommen von rund Fr. 55 ‘ 073.-- (Fr. 54 ‘ 581.-- x 1.004 x 1.005 ). 5. 8 Wird das Invalideneinkommen auf der Grundlage von statistischen Durch schnitts werten ermittelt, ist der entsprechende Ausgangswert (Tabellenlohn) allen falls zu kürzen. Damit soll der Tatsache Rechnung getragen werden, dass persönliche und berufliche Merkmale, wie Art und Ausmass der Behinderung, Lebensalter, Dienstjahre, Nationalität oder Aufenthaltskategorie und Beschäfti gungs grad Auswirkungen auf die Lohnhöhe haben können (BGE 124 V 321 E. 3b/ aa ). Aufgrund dieser Faktoren kann die versicherte Person die verbliebene Arbeitsfähigkeit auch auf einem ausgeglichenen Arbeitsmarkt möglicherweise nur mit unterdurchschnittlichem erwerblichem Erfolg verwerten (BGE 126 V 75 E. 5b/ aa ). Der Abzug soll aber nicht automatisch erfolgen. Er ist unter Würdigung der Umstände im Einzelfall nach pflichtgemässem Ermessen gesamthaft zu schätzen und darf 25 % nicht übersteigen (BGE 135 V 297 E. 5.2; 134 V 322 E. 5.2 und 126 V 75 E. 5b/ bb -cc). Ob ein Abzug angezeigt sei und bejahendenfalls in welcher Höhe, kann offen bleiben. Bei Berücksichtigung des maximalen Abzugs von 25 % würde das Inva lideneinkommen Fr. 41'305. -- betragen (Fr. 55'073. -- x 0.75 ), was im Vergleich mit dem Valideneinkommen von Fr. 56'752. -- eine Einkommenseinbusse von Fr. 15'447.- und einen nicht rentenbegründenden Invaliditätsgrad von rund 27 % ergäbe. 5. 9 Bei diesem Ergebnis steht der Beschwerdeführerin somit keine Rente der Inva liden versicherung zu. Es kann entsprechend offenbleiben, ob und inwiefern sich ihr Gesundheitszustand seit der ersten re ntenabweisenden Verfügung vom August 2012 verändert hat ( vgl. vorstehend E. 2.3 ). Die angefochtene Verfügung erweist sich demnach als rechtens, was zur Abwei sung der Beschwerde führt. 6. Da es im vorliegenden Verfahren um die Bewilligung oder Verweigerung von Ver sicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichts kosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert fest zulegen (Art. 69 Abs. 1 bis IVG) und auf Fr. 8 00.-- anzusetzen. Entsprechend dem Aus gang des Verfahrens sind sie der Beschwerdeführer in aufzuerlegen. Zufolge Gewährung der unentgeltliche n Prozessführung sind die Gerichtskosten einst weilen auf die Gerichtskasse zu nehmen, dies unter Hinweis auf § 16 Abs. 4 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht ( GSVGer ). Das Gericht erkennt: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 800.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt, zufolge Ge währung der unentgeltlichen Prozessführung jedoch einstweilen auf die Gerichts kasse genommen. Die Beschwerdeführerin wird auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen. 3. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Milosav Milovanovic - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle - Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an: - Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft) 4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber MosimannBoller

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich IV.2019.00001 II. Kammer Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Käch Sozialversicherungsrichterin Romero-Käser Gerichtsschreiber Boller Urteil vom 3 0. September 2019 in Sachen X.___ Beschwerdeführerin vertreten durch Milosav Milovanovic Beratungsstelle für Ausländer Selnaustrasse 15, 8001 Zürich gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin Sachverhalt: 1. 1.1 X.___, geboren 1960, zog sich am 24. Februar 2009 bei einem Sturz eine Trimalleolarfraktur am rechten Fuss zu (Urk. 11/1/3+9). Am 21. August 2009 meldete sich die Versicherte bei der Invalidenversicherung zum Leistungs bezug an (Urk. 11/ 2). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, klärte die medizinische und erwerbliche Situation ab und verneinte mit Verfügung vom 30. August 2012 einen Anspruch auf Leistungen d er Invaliden ver sicherung (Urk. 11/64 ). Die hiergegen erhobene Beschwerde der Versicherten wies das hiesige Gericht mit Urteil vom 26. Februar 2014 im Verfahren Nr. IV.2012.01059 ab (Urk. 11/74). 1.2 Auf das erneute Leistungsbegehren vom 11. August 2015 (Urk. 11/76) trat die IV-Stelle mit Verfügung vom 26. Februar 2016 nicht ein (Urk. 11/92), was vom hiesige n Gericht mit Urteil vom 19. Juni 2017 im Verfahren Nr. IV.2016.00413 bestätigt wurde (Urk. 11/96). Auf die dagegen erhobene Beschwerde trat das Bun desgericht mit Urteil vom 26. September 2017 nicht ein (Urk. 11/98). 1.3 D ie Versicherte meldete sich am 22. Februar 2018 unter Hinweis auf Bein schmerzen, Wirbelschmerzen, Hüftgelenkschmerzen, Gelenkschmerzen, Kopf schmerze n und psychische Beschwerden erneut bei der Invalidenversicheru ng zum Leis tungs bezug an ( Urk. 11/99 ). Die IV-Stelle klärte die medizinische und erwerbliche Situation ab und holte beim Y.___ ein bidisziplinäres Gutachten ein, welches am 4. September 2018 erstattet wurde (Urk. 11/128). Nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren (Urk. 11/135-1 38) verneinte die IV-Stelle m it Verfügung vom 28. November 2018 einen Ren ten anspruch (Urk. 2 = Urk. 11/141 ). 2. Die Versicherte erhob am 2. Januar 2019 Beschwerde gegen die Verfügung vom 28. November 2018 ( Urk. 2) und beantragte, di ese sei aufzuheben und es sei ihr eine IV-Rente zuzusprechen ( Urk. 1 S. 1 ). Die IV-Stelle beantra gte mit Beschwerdeantwort vom 7. Februar 2019 die Abwei sung der Beschwerde (Urk. 10). Mit Gerichtsverfügung vom 12. Februar 2019 wurd e antragsgemäss (vgl. Urk. 1 S. 1 ) die unentgeltliche Prozessführung bewilligt und es wurde der Beschwerde führerin die Besch werdeantwort zugestellt (Urk. 12 ). Das Gericht zieht in Erwägung: 1. 1.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allge meinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG ). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kom men den ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der ge sundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG). 1.2 Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG) Versicherte, die: a. ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betä tigen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können; b. während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes tens 40 % arbeitsunfähig ( Art. 6 ATSG) gewesen sind; und c. nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid ( Art. 8 ATSG) sind. Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertelsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente ( Art. 28 Abs. 2 IVG). 1.3 Wurde eine Rente wegen eines zu geringen Invaliditätsgrades verweigert, so wird nach Art. 87 Abs. 3 der Verordnung über die Invalidenversicherung (IVV) eine neue Anmeldung nur geprüft, wenn die Voraussetzungen gemäss Abs. 2 dieser Bestimmung erfüllt sind. Danach ist im Revisionsgesuch glaubhaft zu machen, dass sich der Grad der Invalidität der versicherten Person in einer für den An spruch erheblichen Weise geändert hat. Ergibt die Prüfung durch die Verwaltung, dass die Vorbringen der versicherten Person nicht glaubhaft sind, so erledigt sie das Gesuch ohne weitere Abklärungen durch Nichteintreten. Tritt die Verwaltung auf die Neuanmeldung ein, so hat sie die Sache materiell abzuklären und sich zu vergewissern, ob die von der versi cher ten Person glaubhaft gemachte Veränderung des Invaliditätsgrades auch tat sächlich eingetreten ist; sie hat demnach in analoger Weise wie bei einem Revi sionsfall nach Art. 17 Abs. 1 ATSG vorzugehen (BGE 117 V 198 E. 3a, vgl. auch BGE 133 V 108 E. 5.2). Stellt sie fest, dass der Invaliditätsgrad seit Erlass der früheren rechtskräftigen Verfügung keine Veränderung erfahren hat, so weist sie das neue Gesuch ab. Andernfalls hat sie zunächst noch zu prüfen, ob die fest gestellte Veränderung genügt, um nunmehr eine anspruchsbegründende Invalidi tät zu bejahen, und hernach zu beschliessen. Im Beschwerdefall obliegt die gleiche materielle Prüfungspflicht auch dem Gericht (BGE 117 V 198 E. 3a, 109 V 108 E. 2b). 1.4 Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist entscheidend, ob dieser für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schluss folgerungen der Experten begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a mit Hinweis). 1.5 Gemäss BGE 143 V 418 sind grundsätzlich sämtliche psychischen Erkrankungen, nach BGE 143 V 409 namentlich auch leichte bis mittelschwere Depressionen, für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit einem strukturierten Beweisverfahren nach Mass gabe von BGE 141 V 281 zu unterziehen. Die Anerkennung eines rentenbegründenden Invaliditätsgrades ist nur zulässig, wenn die funktionellen Auswirkungen der medizinisch festgestellten gesundheit lichen Anspruchsgrundlage im Einzelfall anhand der Standardindikatoren schlüssig und widerspruchsfrei mit (zumindest) überwiegender Wahrschein lich keit nachgewiesen sind. Fehlt es an diesem Nachweis, hat die materiell beweisbe lastete versicherte Person die Folgen der Beweislosigkeit zu tragen (BGE 141 V 281 E. 6; vgl. BGE 144 V 50 E. 4.3). 1.6 Die für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit bei psychischen Erkrankungen im Regel fall beachtlichen Standardindikatoren (BGE 143 V 418, 143 V 409, 141 V 281) hat das Bundesgericht wie folgt systematisiert (BGE 141 V 281 E. 4.3.1): - Kategorie «funktioneller Schweregrad» (E. 4.3) - Komplex «Gesundheitsschädigung» (E. 4.3.1) - Ausprägung der diagnoserelevanten Befunde (E. 4.3.1.1) - Behandlungs- und Eingliederungserfolg oder -resistenz (E. 4.3.1.2) - Komorbiditäten (E. 4.3.1.3) - Komplex «Persönlichkeit» (Persönlichkeitsdiagnostik, persönliche Res sourcen, E. 4.3.2) - Komplex «Sozialer Kontext» (E. 4.3.3) - Kategorie «Konsistenz» (Gesichtspunkte des Verhaltens, E. 4.4) - gleichmässige Einschränkung des Aktivitätenniveaus in allen vergleich baren Lebensbereichen (E. 4.4.1) - behandlungs- und eingliederungsanamnestisch ausgewiesener Leidens druck (E. 4.4.2) 2. 2.1 Die Beschwerdegegnerin ging in der angefochtenen Verfügung (Urk. 2) davon aus, dass sich seit dem letzten Entscheid nichts Wesentliches verändert habe und der Beschwerdeführerin ein Arbeitspensum von 100 % in einer angepassten Tätigkeit weiterhin zumutbar sei (S. 1). 2.2 Demgegenüber stellte sich die Beschwerdeführerin auf den Standpunkt (Urk. 1), ihr Leiden dauere jahrelang und ihr gesundheitlicher Zustand verschlimmere sich durchgehend (S. 2 Mitte). Die Beschwerdegegnerin habe zu wenig berücksichtigt, dass sie gemäss dem behandelnden Psychiater Dr. med. Z.___, Fach arzt für Psychiatrie und Psychotherapie, bei einem sehr stark schwankenden Verlauf an einer mittelgradigen depressiven Episode mit somatischem Syndrom leide und für angestammte Tätigkeiten maximal zu 40 % einsetzbar sei. Des Weiteren schreibe Dr. Z.___, dass die psychiatrische Teilgutachterin der Y.___ – wohl aufgrund schwankendem Verlauf der Krankheit - keine korrekte Diagnose gestellt habe (S. 2 unten, S. 3 oben). Zudem habe der Vertrauensarzt des Arbeitgebers im Bericht vom 13. Juni 2018 ausgeführt, dass sie für die Aus führung der angestammten Tätigkeiten zu 100 % arbeitsunfähig und für die Ausführung von leichten körperlichen Tätigkeiten nur zum Teil arbeitsfähig sei (S. 3 Mitte). Schliesslich sei aus den Berichten von Dr. med. A.___, Fachärztin für Physikali sche Medizin und Rehabilitation ersichtlich, dass sie nicht arbeitsfähig sei (S. 3 unten). 2.3 Streitig und zu prüfen ist, ob sich der Gesundheitszustand der Beschwerdeführerin seit der Abweisung des ersten Leistungsgesuchs im August 2012 wesentlich ver ändert hat und ob nunmehr ein Rentenanspruch besteht. Wird eine dieser Fragen verneint, kann offen bleiben, ob die andere zu bejahen wäre. 3. 3. 1 Dr. med. A.___, Fachärztin für Physikalische Medizin und Rehabili tati on, nannte in ihrem Bericht vom 23. Februar 2018 (Urk. 11/105 = Urk. 11/109/3) folgende Diagnosen: - Status nach Trimalleolarfraktur oberes Sprunggelenk ( OSG ) rechts im Jahr 2009, osteosynthetisch versorgt im B.___ - Status nach Osteosynthese-Materialentfernung (OSME) im Februar 2010 - Status nach diagnostisch therapeutischer OSG-Infiltration im Jahr 2012 mit mässigem Erfolg - Fingerpolyarthrose Es handle sich um radiologisch verifizierte zunehmende arthrotische Verän de rungen des OSG rechts bei Status nach Trimalleolarfraktur und wiederh olten Operationen. Nach der Met allentfernung sei es leider zu keinerlei Besserung der Schmerzen gekommen und das massive Schonhinken sei nach wie vor geblieben. Laut Beurteilung der Ärzte der C.___ wäre eine Arthrodese des Sprunggelenks die einzige Möglichkeit, ihre Lebensqualität zu verbessern, was die Beschwerdeführerin aber vorläufig ablehne. Das Schonhinken führe zu schmerz haften Muskelverkrampfungen nicht nur im Bereiche des Fusses, sondern auch im ganzen Bein, neuerdings auch bis zum Lendenbereich, die eindeutig auf die Fehlhaltung und Fehlbelastung zurückgeführt werden könnten. Unter diesen Umständen könne die Beschwerdeführerin ihre Arbeit nicht mehr als 25 % aus führen, da sämtliche Steigerung der Belastung zur erneuten Exazerbation ihrer Schmerzen führten. Auch sitzende Tätigkeiten seien ihr über längere Zeit nicht zumutbar, vor allem wegen Zunahme der neuropathischen Schmerzen mit brennen den Sensationen am Fussrücken. 3. 2 Dr. Z.___ (vorstehend E. 2.2) führte in seinem Bericht vom 15. März 2018 (Urk. 11/109) aus, er behandle die Beschwerdeführerin seit Ende November 2012 (S. 1). Er nannte folgende Diagnosen (S. 1 Mitte ) : - rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig mittelgradige Episode mit somatischem Syndrom (F33.11) - Panikstörung, episodisch paroxysmale Angst (F41.0) Als fachfremde Diagnose nannte er zudem eine posttraumatische Arthrose des OSG rechts nach einem Unfall bei Verdacht auf Osteomalazie. Die Beschwerdeführerin habe damals (Ende November 2012) über immer wieder auftretende stechende Schmerzen im rechten Sprunggelenk geklagt. Diese hätten ihr stark zu schaffen gemacht. Sie habe Schlafstörungen, eine depressive Stim mungs lage und grosse Sorgen um die Gesundheit entwickelt (S. 1 unten). Zum Psy chostatus vom 27. Februar 2018 führte Dr. Z.___ aus, die Beschwerde führerin sei wach, bewusstseinsklar und zu allen Qualitäten orientiert. Die Mimik und Gestik seien verarmt. Die Konzentrations- und Aufmerksamkeitsstörungen fielen im Gespräch auf. Im formalen Denken sei die Beschwerdeführerin auf pessi mistische Ideen eingeengt. Sie hoffe kaum auf eine Besserung des Zustandsbildes. Es gebe keine Anhaltspunkte für Wahn, Sinnestäuschungen und Ich-Störungen. In der Grundstimmung sei die Beschwerdeführerin deprimiert, resigniert, affekt arm, affektstarr, innerlich unruhig und ängstlich. Der Antrieb sei reduziert. Suizid gedanken und – absichten würden verneint. Fremdaggressivität sei nicht v or handen. Stechende Schmerzen im rechten Sprunggelenk plagten die Beschwerde führerin jahrelang (S. 1 f. ). Die Beschwerdeführerin habe wegen plötzlich auftretender Schmerzen im rechten Sprunggelenk immer wieder notfallmässige Termine in Spitälern wahrnehmen müsse n. Sie leide stark darunter, mache sich grosse Sorgen und habe Angst um ihre Gesundheit. Sie äussere oft Angst, dass sie einmal nicht mehr gehen könnte. In diesem Zusammenhang habe sie echte Panikattacken entwickelt. In diesen Situa tionen hätten die Gesprächstermine intensiviert werden müssen. Die Medi kation habe stets optimiert werden müssen (S. 2 oben). Trotzdem sei es leider nicht zu einer Stimmungsaufhellung gekommen. Die Beschwerdeführerin zeige aktuell folgende mittelschwere psychische Einschränkungen: Rasche Ermüdung, schlechte Konzentration, mangelnde Belastbarkeit, verlangsamtes Tempo, An triebs minderung und reduzierte Ausdauer. Das psychische Leiden habe einen chro nischen Charakter angenommen. Dies wirke sich auf die Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin sehr negativ aus. Sie arbeite noch mit Mühe zu 25 %. Aus psychiatrischer Sicht sei die Patientin längerfristig nicht in der Lage, mehr als 25 % zu arbeiten (S. 2 unten). 3.3 Dr. med. D.___, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin und für Rheuma tologie, erstattete am 13. Juni 2018 ein vertrauensärztliches Gutachten zuhanden der Pensionskasse der Stadt Zürich (Urk. 11/116) und führte aus, die Prognose für die bisherige Tätigkeit sei schlecht. Dies begründete er mit dem chronischen, über Jahre dauernden Krankheitsverlauf mit tendenziell ungünstiger Entwicklung und der begleitenden, mit Existenzängsten verbundenen depressiven Entwicklung (S. 5 Ziff. A 7.1). In Verweistätigkeiten sei aus rheumatologischer Sicht eine Teil ar beits fähigkeit zu erwarten. Unklar sei der Anteil der psychiatrisch begründeten Arbeitsunfähigkeit (S. 5 Ziff. A 7.2). Entsprechend empfahl Dr. D.___ eine psy chia trische Beurteilung aufgrund der psychiatrischen Komorbiditäten (S. 5 Ziff. A 8). Im an den Arbeitgeber gerichteten Teil B des Berichts (Urk. 11/117 = Urk. 11/124 = Urk. 11/132/4-8 = Urk. 11/137/3-7 = Urk. 3/2) attestierte Dr. D.___ der Beschwerdeführerin bezogen auf die bisherige Tätigkeit eine dauernde Arbeits unfähigkeit von 100 % (S. 2 Ziff. B.1). Unausgefüllt liess er den Teil für di e Beurteilung bezogen auf jede Tätigkeit (S. 2 f. Ziff. B.2), hielt aber am Ende noch fest, medizinisch-theoretisch bestehe für vorwiegend sitzende Verweistätigkeiten eine Restarbeitsfähigkeit (S. 4 oben). 3.4 3.4.1 Die Beschwerdegegnerin stützte sich in der angefochtenen Verfügung auf das am 4. September 2018 erstattete bidisziplinäre Y.___ -Gutachten von Dr. med. E.___, Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherap ie (Federführung), und Dr. F.___, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates (Urk. 11/128/1-53). 3.4.2 Dr. F.___ nannte im orthopädisch-traumatologischen Teilgutachten folgende Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (S. 48): - sekundäre leichte bis mässige Arthrose des rechten oberen Sprunggelenks (OSG) nach Trimalleolarfraktur und Osteosynthese vom 24. Februar 2009 und Osteosynthesematerial-Entfernung vom 2. März 2010 Als Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit nannte er: - Polyarthrose der Fingergelenke ( Heberdenarthrose im Fingergrundgelenk des Mittelfingers (MCP 3) links und im Daumensattelgelenk (DSG) links - chronisches Lumbovertebralsyndrom bei degenerativen Veränderungen der Lendenwirbelsäule (LWS). Nach dem Unfallereignis vom 24. Februar 2009 habe sich eine Gesund heits stö rung des rechten OSG dargestellt, die sich in der Folge zu einer sekundären Arth rose des OSG entwickelt habe, aufgrund welcher die Belastbarkeit der Beschwer deführerin in der zuletzt ausgeübten Tätigkeit als Reinigungskraft eingeschränkt sei. Tätigkeiten überwiegend im Stehen oder Gehen sollten vermieden werden. Durch Versorgung mit einem orthopädischen Schuh inklusive Einlage und schuh technischer Zurichtung könne die Belastungsfähigkeit gesteigert werden, so dass durchaus eine Arbeitsfähigkeit weiterhin zu 25 % wie bisher vorstellbar sei (S. 48 unten, Ziff. 7.1). Die Einschränkung des Aktivitätenniveaus, insbesondere was die Gehfähigkeit und Standfähigkeit angehe, könne nachvollzogen werden. Auch könnten die ge klagten Symptome und Funktionseinbussen nachvollzogen werden, sie erschie nen konsistent und plausibel und stimmten mit dem Untersuchungsergebnis über ein. Anlässlich der ersten Rentenprüfung sei der Gutachter Dr. med. G.___, Facharzt für Rheumatologie, zum Schluss gekommen, dass ab Oktober 2009 für eine angepasste Verweistätigkeit keine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit mehr begründet sei. Die Beschwerdeführerin sei aber weiterhin im Hausdienst des B.___ angestellt und seit dem 23. Juli 2013 bis auf weiteres zu 75 % arbeits unfähig. Die Einschätzung durch Dr. G.___ divergiere somit erheblich von der tat sächlichen Höhe der Arbeitsfähigkeit. Befunde, die seit der Erstellung von dessen Gutachten im Januar 2012 und der erneuten IV-Anmeldung im August 2015 von einer möglichen Zunahme der Gesundheitsstörung berichteten, lägen nicht vor. Insgesamt werde also eine ähnliche Situation bezüglich der angestammten Tätig keit anders beurteilt (S. 49 Ziff. 7.3 und S. 52 Ziff. 1). Die Beschwerdeführerin sei in der Lage, körperlich leichte Tätigkeiten mit Heben und Tragen von Lasten bis maximal 15 kg, überwiegend bis ständig im Sitzen, zeitweilig im Gehen oder Stehen, durchzuführen. Tätigkeiten in kniender, hock en der und in kauernder Stellung, Tätigkeiten auf Leitern und Gerüsten sowie Tätigkeiten, die ein erhöhtes Ausmass an Standsicherheit erforderten, sollten ebenfalls vermieden werden (S. 50 Ziff. 7.4). In einer leidensadaptierten Tätigkeit bestehe keine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit beziehungsweise der Leistung (S. 50 oben, S. 51 Mitte). 3.4.3 Dr. E.___ nannte im psychiatrischen Teilgutachten keine Diagnosen mit Rele vanz für die Arbeitsfähigkeit. Als Diagnosen ohne Relevanz für die Arbeitsfähig keit nannte sie (S. 33 oben): - rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig leichte Episode (ICD-10 F.33.0) - anhaltende somatoforme Schmerzstörung (F45.4) Die Beschwerdeführerin habe nach der Fraktur des rechten Beines eine anhaltende Schmerzsymptomatik entwickelt, die auch ihre psychische Symptomatik mitbe ein flusst und eine depressive Reaktion mit Traurigkeit und Antriebsminderung sowie schmerzbedingten Schlafstörungen ausgelöst habe (S. 33 Ziff. 7.1). Die entwickelte reaktive Depression zeige ein leichtes Ausmass. Es fänden sich keine Hinweise auf eine Persönlichkeitsakzentuierung, die psychische Verfassung sei in Abhängigkeit zu den Schmerzen geschildert worden. Als belastender Faktor kö nne eine schwierige Partnerschaftssituation gesehen werden, die aber nicht das Aus mass einer depressiven Störung als Folge annehme. (S. 34 Ziff. 7.4). Aus psy chiatrischer Sicht sei die Beschwerdeführerin in ihrer zuletzt ausgeübten oder in einer leidensadaptierten Tätigkeit zu 100 % arbeitsfähig (S. 35 Ziff. 8). 3.4.4 Dr. F.___ und Dr. E.___ stellten aus bidisziplinärer Sicht dieselben Diag nosen wie in den Teilgutachten (S. 6 Ziff. 4.2). Die Beschwerdeführerin sei aus orthopädischer Sicht in der Lage, körperlich leichte Tätigkeiten mit Heben und Tragen von Lasten mit maximal 15 kg, überwiegend bis ständig im Sitzen, zeit weilig im Gehen oder Stehen, durchzuführen. Der Anteil sitzender Tätigkeit sollte mindestens 40 % betragen. Tätigkeiten in kniender, hockender und in kauernder Stellung, Tätigkeiten auf Leitern und Gerüsten sowie Tätigkeiten, die ein erhöhtes Ausmass an Standsicherheit erforderten, sollten ebenfalls vermieden werden. Aus psychiatrischer Sicht lägen leichte Beeinträchtigungen vor. Sie sei fähig zur An passung an Regeln und Routinen, fähig zur Planung und Strukturierung von Auf gaben, etwas eingeschränkt flexibel und umstellungsfähig, fähig zur Anwen dung fachlicher Kompetenzen, entscheidungs- und urteilsfähig, etwas einge schränkt durchhaltefähig, selbstbehauptungsfähig, kontaktfähig zu Dritten, gruppen fähig, fähig zu familiären Beziehungen, derzeit eingeschränkt in intimen Beziehungen, etwas eingeschränkt fähig zu Spontanaktivitäten, fähig zur Selbstpflege und ver kehrsfähig. Die Beschwerdeführerin sei eher eine korrekte, kon fliktver meiden de und arbeitsame Person, die immer ihrer Arbeit nachge gangen sei. Nach der Frak tur des rechten Beines habe sie eine erhebliche Schmerz symptomatik und in der Folge leicht depressive Symptome entwickelt, die als von der Schmerzsituation abhängig gesehen würden und daher schwer beeinflussbar seien, aber nicht das Ausmass einnähmen, einschränkend für die Arbeitsfähigkeit zu sein (S. 7 f. Ziff. 4.5). Aus orthopädischer Sicht könne die Beschwerdeführerin in der bis he rigen Tätigkeit drei Stunden pro Tag mit einer Leistungseinschränkung von 30 % arbeiten, was einer Arbeitsfähigkeit von 25 % entspreche, welche seit dem Gut ach ten von 2012 bestehe. Aus psychiatrischer Sicht ergäben sich keine Ein schränkungen der Arbeitsfähigkeit in der zuletzt ausgeübten Tätigkeit. In einer leidensadaptierten Tätigkeit bestehe somit aus orthopädischer und psychiatrischer Sicht keine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit. Eine solche sei bis auf die post operativen Phasen nach Osteosynthese spätestens nach vier Monaten und nach Materialentfernung spätestens nach zwei Wochen wieder möglich gewesen (S. 8 f. Ziff. 4. 7-8). 3. 5 Dr. Z.___ (vorstehend E. 3.2) führte in seinem Bericht zuhanden der Be schwer deführerin vom 28. September 2018 (Urk. 11/132/1-2) aus, die Beschwer den hätten einen sehr stark schwankenden Verlauf gezeigt, so dass die Beschwer de führerin auch aus psychiatrischer Sicht teilweise zu 100 % arbeitsunfähig gewesen sei (S. 1 unten). Sie sei eine arbeitsame Person und arbeite in der Regel mit sehr oft grosser Mühe in einem 25 % Pensum als Raumpflegerin. Aus psychia trischer Sicht sei ihr die bisherige Tätigkeit auf längere Sicht nicht mehr als 40 % zumutbar (S. 2 oben). Er kenne die Beschwerdeführerin seit bald 6 Jahren und diese sei bis anhin nie symptomfrei gewesen. Dr. E.___ habe eigentlich die gleiche Diagnose wie er gestellt, nur das Ausmass an Symptomen sei unter schiedlich beurteilt worden. Für eine seriöse Beurteilung der Arbeitsfähigkeit auf längere Sicht sei die Einschätzung, welche auf mehreren Jahren basiere (Längs schnitt) massgebender als die Einschätzung, welche nur aufgrund von einem Ge spräch stattfinde (Querschnitt). Die Einschätzung der Arbeitsfähigkeit im Teilgut achten von Dr. E.___ könne er nur so verstehen. Die Beschwerdeführerin sei auf längere Sicht nicht mehr als 40 % arbeitsfähig (S. 2 Mitte). 4. 4.1 B etreffend die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin in deren angestammten Tätigkeit als Reinigungskraft und Mitarbeiterin Hauswirtschaft erg eben sich nur moderate Divergenzen zwischen den in den Akten liegenden Arztberichten (vorstehend E. 3.1, E. 3.3 und E. 3. 4.2 ). Es ist klarerweise erstellt, dass die Beschwerdeführerin in der angestammten Tätigkeit nur noch zu maximal 25 % arbeitsfähig ist. Auseinandergehend und deshalb näher zu prüfen sind jedoch die ärztlichen Beurteilungen der Arbeitsfähigkeit in einer leidensangepassten Tätigkeit, und dies sowohl in somatischer als auch in psychiatrischer Hinsicht. 4. 2 In somatischer Hinsicht erachtete Dr. A.___ auch längere sitzende Tätigkeiten als der Beschwerdeführerin nicht zumutbar. Sie begründet e dies indes lediglich mit der Zunahme der neuropathischen Schmerzen mit brennenden Sensationen am Fussrücken (vorstehend E. 3.1). Dies vermag nicht zu überzeugen, fanden doch derartige Beschwerden weder Eingang in einen anderen aktuellen Arztbericht, noch ist ersichtlich, inwiefern sie die Beschwerdeführerin nicht nur in ihrem Wohl befinden, sondern auch bei der Ausführung einer sitzenden Arbeit massgeblich beeinträchtigen sollten. Auch Dr. D.___ (vorstehend E. 3.3) machte keine genauen Angaben dazu, inwie fern die Beschwerdeführerin in einer Verweistätigkeit beeinträchtigt sei, sondern sprach diesbezüglich lediglich von einer aus rheumatologischer Sicht zu erwar tenden Teilarbeitsfähigkeit, wobei er an anderer Stelle auch von «Restarbeits fähigkeit» sprach, was grundsätzlich auch den Schluss auf eine vollständige oder nur sehr geringfügig verminderte Restarbeitsfähigkeit zuliesse. Im Ergebnis sind seine Ausführungen zu kurz und zu vage gehalten, als dass ihnen im Hinblick auf die Einschätzung der Arbeitsfähigkeit in einer leidensangepassten Tätigkeit Bedeutung beigemessen werden könnte. Dies umso weniger, als er den auf diese Frage zugeschnittenen Teil des Fragebogens gänzlich unbeantwortet liess. 4.3 Abzustellen ist vielmehr auf das Y.___ -Gutachten (vorstehend E. 3.4). Dieses ist für die streitigen Belange umfassend, beruht auf allseitigen Untersuchungen und berücksichtigt auch die geklagten Beschwerden. Es wurde in Kenntnis der Vor akten (Anamnese) abgegeben. Auch wenn im Gutachten keine explizite Ausein an dersetzung mit den teilweise divergierenden Einschätzungen von Dr. A.___ (vorstehend E. 3.1) u nd Dr. D.___ (vorstehend E. 3. 3 ) erfolgte, so vermag es in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medi zinischen Situat ion dennoch einzuleuchten: Dr. F.___ untersuchte die Be schwer deführerin als Spezialist eingehend und kam zum Schluss, die von dieser geklagten Symptome und Funktionseinbussen seien konsistent und könnten nach vollzogen werden. Er zog sogar den Schluss, der Gutachter Dr. G.___ habe im Jahre 2012 die Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin in der angestammten Tätigkeit zu Unrecht als uneingeschränkt angesehen, diese liege korrekterweise bei unverändertem Gesundheitszustand bei 25 % (vorstehend E. 3.4.2). Dies ver deutlicht, dass er seine Aufgabe als Gutachter unvoreingenommen anging. Das von ihm erarbeitete Belastungsprofil erscheint differenziert und die der Beschwer de führerin noch möglichen Tätigkeiten als genügend leicht und (insbesondere fuss-) schonend, dass sie dieser zugemutet werden können. Die Schlussfolge rungen von Dr. F.___ sind also begründet und es kann auf diese abgestellt werden. 4. 4 Es ist somit erstellt, dass die Beschwerdeführerin aus somatischer Sicht zu 100 % arbeitsfähig ist für körperlich leichte Tätigkeiten mit Heben und Tragen von Lasten bis maximal 15 kg, überwiegend bis ständig im Sitzen, zeitweilig im Gehen oder Stehen, wobei Tätigkeiten in kniender, hockender und in kauernder Stellung ebenso zu vermeiden sind wie Tätigkeiten auf Leitern und Gerüsten sowie Tätig keiten, die ein erhöhtes Ausmass an Standsicherheit erfordern. 4. 5 Aus psychiatrischer Sicht ging Dr. E.___ von einer Arbeitsfähigkeit von 100 % in einer derart angepassten Tätigkeit aus (vorstehend E. 3.4.3 ). Sie setzte sich im psychiatrischen Teilgutachten eingehend mit den Standardindikatoren (v orsteh end E. 1.5-6 ) auseinander. Ihre Beurteilung umfasste das ganze Leistungsprofil mit sowohl negativen als auch positiven Anteilen und ist so verfasst, dass die attestierte Arbeitsunfähigkeit «gleichsam aus dem Saldo aller wesentlichen Belas tungen und Ressourcen» (BGE 141 V 281 E. 3.4.2.1) abgeleitet wurde. Die psychia trische Gutachter in ist bei de r Beantwortung der Frage, wie sie das Leistungs ver mögen einschätzte, den einsc hlägigen Indikatoren gefolgt, sie hat ausschlies s lich funktionelle Ausfälle berücksichtigt, welche Folge der gesundheitlichen Beein träch ti gung sind, und ihre versicherungsmedizinische Zumutbarkeitsbeurteilung ist auf objektivierter Grundlage erfolgt. Die von der Rechtsanwendung zu prüfen d e Frage, ob er sich an die massgebenden normativen Rahmenbedingungen ge hal ten und das Leistungsvermögen in Berücksichtigung der einschlägigen Indika to ren eingeschätzt hat (BGE 141 V 281 E. 5.2.2), ist klar zu bejahen. Die funk tionellen Auswirkungen der medizinisch festgestellten gesundheitlichen Anspruchs grund lage lassen sich anhand der Standardindikatoren schlüssig und widerspruchsfrei mit überwiegender Wahrscheinlichkeit nachweisen, weshalb auf das Gutachten abzustellen ist. Dr. Z.___ beurteilte die längerfristige Arbeitsfähigkeit der Beschwerdefüh rerin in seinen Berichten vom März und September 2018 nicht übereinstimmend, ging er doch zun ächst von 25 % (vorstehend E. 3.2), d ann aber v on 40 % (vor stehend E. 3. 5 ) aus. Zudem unterschied er in seinen Einschätzungen grundsätzlich nicht zwischen der Arbeitsfähigkeit in einer angestammten und in einer leidens angepassten Tätigkeit. Dass er im Bericht vom September 2018 ausführte, er betreue die Beschwerdeführerin seit bald 6 Jahren und in dieser Zeit sei sie nie symptomfrei gewesen, sowie festhielt, aus psychiatrischer Sicht sei die «bisherige» Tätigkeit auf längere Sicht nicht mehr als 40 % zumutbar, lässt jedoch darauf schliessen, dass sich seine Einschätzung der Arbeitsfähigkeit auf die in diesen 6 Jahren ausgeübte und somit auf die angestammte Tätigkeit bezieht. Auch die Beschwerdeführerin versteht dies offenbar so (vgl. Urk.1 S. 3 oben). Zur Arbeits fähigkeit in e i ner angepassten Tätigkeit lässt s ich seinen Berichten som it keine aussagekräftige Einschätzung entnehmen. Nicht zuletzt ist bei Berichten von behandelnden Ärzten der Erfahrungstatsache Rechnung zu tragen, dass diese mitunter im Hinblick auf ihre auftragsrechtliche Vertrauensstellung im Zweifels fall eher zu Gunsten ihrer Patienten aussagen (BGE 125 V 351 E. 3a/cc S. 353 mit weiteren Hinweisen), sprich deren Arbeitsfähigkeit tendenziell eher tiefer ein schätzen als dies objektiv gerechtfertigt wäre. Dr. E.___ bemerkte demgegenüber zutreffend, im bisherige n Verlauf sei nie eine Arbeitsunfähigkeit aus eindeutig psychiatrischer Sicht attestiert worden und auch von der Beschwerdeführerin sei keine entsprechende Veränderung der Sympto matik berichtet worden. Dr. Z.___ führte erst im Nachhinein mit seiner Stellungnahme zum Gutachten im September 2018 aus, die Beschwerdeführerin sei zeitweise auch aus psychiatrischer Sicht zu 100 % arbeitsunfähig gewesen ( vorstehend E. 3.5 ). Dies wirkt nachgeschoben und überzeugt deshalb nicht. Auch das von ihm übernommene Argument der Beschwerdeführerin, ihre Depression weise einen stark schwankenden Verlauf auf, vermag nicht zu überzeugen. D ie Berücksichtigung all dieser Gesichtspunkte mindert den Beweiswert und die Aussagekraft der Stel lungnahmen von Dr. Z.___ erheblich, so dass diese die gutachterlichen Feststellungen nicht umzustossen vermögen. 4. 6 Nach dem Gesagten ist der medizinische Sachverhalt dahingehend erstellt, dass der Beschwerdeführerin leidensangepasste Tätigkeiten zu 100 % zumutbar sind. 5. 5.1 Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei aus geglichener Arbeits marktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkommen), in Bezie hung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht in valid geworden wäre (sog. Valideneinkommen ). Der Einkommens ver gleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die beiden hypothetischen Er werbseinkommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegen übergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditäts grad bestimmen lässt (sog. allgemeine Methode des Einkommensvergleichs; BGE 130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen). 5. 2 Gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung ist für die Ermittlung des Validen einkommens entscheidend, was die versicherte Person im Zeitpunkt des frühest möglichen Rentenbeginns nach dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrschein lichkeit als Gesunde tatsächlich verdient hätte. Dabei wird in der Regel am zuletzt erzielten, nötigenfalls der Teuerung und der realen Einkommensentwicklung an ge passten Verdienst angeknüpft, da es empirischer Erfahrung entspricht, dass die bisherige Tätigkeit ohne Gesundheitsschaden fortgesetzt worden wäre. Ausnah men müssen mit überwiegender Wahrscheinlichkeit erstellt sein (BGE 139 V 28 E. 3.3.2; 135 V 58 E. 3.1; 134 V 322 E. 4.1 mit Hinweis). 5. 3 Für die Bestimmung des Invalideneinkommens können nach der Rechtsprechung Tabellenlöhne gemäss den vom Bundesamt für Statistik periodisch herausgege be nen Lohnstrukturerhebungen (LSE) herangezogen werden (BGE 139 V 592 E. 2.3, 135 V 297 E. 5.2, 129 V 472 E. 4.2.1, 126 V 75 E. 3b). Dabei sind grundsätzlich die im Verfügungszeitpunkt aktuellsten veröffentlichten Tabellen der LSE zu ver wenden (BGE 143 V 295 E. 4.1.3; zur Verwendung der aktuellsten statistischen Daten bei Rentenrevisionen vgl. BGE 143 V 295 E. 4.2.2, 142 V 178 E. 2.5.8.1, 133 V 545 E. 7.1). Der Griff zur Lohnstatistik ist subsidiär, das heisst deren Beizug erfolgt nur, wenn eine Ermittlung des Invalideneinkommens auf grund und nach Massgabe der konkreten Gegebenheiten des Einzelfalles nicht möglich ist (vgl. BGE 142 V 178 E. 2.5.7, 139 V 592 E. 2.3, 135 V 297 E. 5.2; vgl. auch Meyer/ Reichmuth, Bundesgesetz über die Invalidenversicherung, 3. Auflage 2014, Rn 55 und 89 zu Art. 28a, mit weiteren Hinweisen auf die Rechtsprechung). 5. 4 Für die Invaliditätsbemessung wird praxisgemäss auf die standardisierten Brutto löhne (Tabellengruppe A) der LSE abgestellt (BGE 129 V 472 E. 4.2.1 mit Hinweis), wobei jeweils vom so genannten Zentralwert (Median) aus zugehen ist. Bei der Anwen dung der Tabellengruppe A gilt es ausserdem zu berücksichtigen, dass ihr generell eine Arbeitszeit von 40 Wochenstunden zugrunde liegt, weshalb der massgebliche Tabellenlohn auf die entsprechende betriebsübliche Wochenarbeits zeit aufzu rech nen ist (BGE 129 V 472 E. 4.3.2, 126 V 75 E. 3b/ bb, 124 V 321 E. 3b/ aa ; AHI 2000 S. 81 E. 2a). 5. 5 Für die Vornahme des Einkommensvergleichs ist grund sätzlich auf die Gegeben heiten im Zeitpunkt des hypothetischen Rentenbeginns abzustellen (BGE 129 V 222). Ein Rentenanspruch entsteht gemäss Art. 29 Abs. 1 IVG frühestens nach Ablauf von sechs Monaten nach Geltendmachung des Leistungsanspruc hes. Die IV-Anmeldung ging am 27. Februar 2018 bei de r Beschwerdegegnerin ein (Urk. 11/99 s owie Aktenver zeichnis zu Urk. 1 1 ). Ein allfälliger Rentenanspruch bestünde somit frühestens ab dem 1. August 201 8. 5. 6 Die Beschwerdeführerin arbeitet seit Februar 2009 im Reinigungsdienst bezieh ungs weise als Mitarbeiterin Hauswirtschaft beim B.___ (Urk. 11/11/2 Ziff. 2. 8). Im Jahr 2018 lag das vereinbarte Bruttojahreseinkommen bei einem Pensum von 25 % bei Fr. 14'188.05 (Urk. 9/1). Dies entspricht einem Brutto jahres einkommen bei einem Vollzeitpensum und somit einem Valideneinkommen von rund Fr. 56'752.-- ( Fr. 14'188.05.-- x 4 ). 5. 7 Angesichts der Zumutbarkeit einer 100%igen behinderungsangepassten Tätig keit steht der Beschwerd eführerin auch bei Beachtung der erstellten Einschränkungen (vorstehend E. 4.2.2) eine breite Palette von Tätigkeiten offen. Es rechtfertigt sich daher, für die Bemessung des Invaliden einkommens auf den standardisierten Durch schnittslohn für einfache Tätigkeiten körperlicher oder handwerklicher Arbeit in sämtlichen Wirtschaftszweigen des privaten Sektors abzu stellen (LSE 2016, Tabellengruppe TA1_tirage_skill_level, Total, Niveau 1). Das im Jahr 2016 von Frauen im Durchschnitt aller einfachen Tätigkeiten körper licher oder handwerklicher Art erzielte Eink ommen betrug pro Monat Fr. 4‘363.--, mithin Fr. 52‘356.-- im Jahr (Fr. 4‘363.-- x 12). Der durch schnittlichen wöchen t lichen Arbeitszeit im Jahr 2016 von 41.7 Stunden (Bundesamt für Statistik, Betriebsübliche Arbeitszeit nach Wirtschaftsabteilungen, T. 03.02.03.01.04.01) angepasst, ergibt dies den Betrag von rund Fr. 54 ‘ 581.-- (Fr. 52‘356.-- : 40 x 41.7). Unter Berücksichtigung der allgemeinen Lohnent wicklung im Jahr 2017 in der Höhe von 0.4 % und im Jahr 2018 in der Höhe von 0.5 % ( Bundesamt für Statistik, Entwicklung der Nominallöhne, der Konsu men tenpre ise und der Real löhne, 2010-2018, T 39) resultiert ein hypothetisches Invalideneinkommen von rund Fr. 55 ‘ 073.-- (Fr. 54 ‘ 581.-- x 1.004 x 1.005 ). 5. 8 Wird das Invalideneinkommen auf der Grundlage von statistischen Durch schnitts werten ermittelt, ist der entsprechende Ausgangswert (Tabellenlohn) allen falls zu kürzen. Damit soll der Tatsache Rechnung getragen werden, dass persönliche und berufliche Merkmale, wie Art und Ausmass der Behinderung, Lebensalter, Dienstjahre, Nationalität oder Aufenthaltskategorie und Beschäfti gungs grad Auswirkungen auf die Lohnhöhe haben können (BGE 124 V 321 E. 3b/ aa ). Aufgrund dieser Faktoren kann die versicherte Person die verbliebene Arbeitsfähigkeit auch auf einem ausgeglichenen Arbeitsmarkt möglicherweise nur mit unterdurchschnittlichem erwerblichem Erfolg verwerten (BGE 126 V 75 E. 5b/ aa ). Der Abzug soll aber nicht automatisch erfolgen. Er ist unter Würdigung der Umstände im Einzelfall nach pflichtgemässem Ermessen gesamthaft zu schätzen und darf 25 % nicht übersteigen (BGE 135 V 297 E. 5.2; 134 V 322 E. 5.2 und 126 V 75 E. 5b/ bb -cc). Ob ein Abzug angezeigt sei und bejahendenfalls in welcher Höhe, kann offen bleiben. Bei Berücksichtigung des maximalen Abzugs von 25 % würde das Inva lideneinkommen Fr. 41'305. -- betragen (Fr. 55'073. -- x 0.75 ), was im Vergleich mit dem Valideneinkommen von Fr. 56'752. -- eine Einkommenseinbusse von Fr. 15'447.- und einen nicht rentenbegründenden Invaliditätsgrad von rund 27 % ergäbe. 5. 9 Bei diesem Ergebnis steht der Beschwerdeführerin somit keine Rente der Inva liden versicherung zu. Es kann entsprechend offenbleiben, ob und inwiefern sich ihr Gesundheitszustand seit der ersten re ntenabweisenden Verfügung vom August 2012 verändert hat ( vgl. vorstehend E. 2.3 ). Die angefochtene Verfügung erweist sich demnach als rechtens, was zur Abwei sung der Beschwerde führt. 6. Da es im vorliegenden Verfahren um die Bewilligung oder Verweigerung von Ver sicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichts kosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert fest zulegen (Art. 69 Abs. 1 bis IVG) und auf Fr. 8 00.-- anzusetzen. Entsprechend dem Aus gang des Verfahrens sind sie der Beschwerdeführer in aufzuerlegen. Zufolge Gewährung der unentgeltliche n Prozessführung sind die Gerichtskosten einst weilen auf die Gerichtskasse zu nehmen, dies unter Hinweis auf § 16 Abs. 4 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht ( GSVGer ). Das Gericht erkennt: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 800.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt, zufolge Ge währung der unentgeltlichen Prozessführung jedoch einstweilen auf die Gerichts kasse genommen. Die Beschwerdeführerin wird auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen. 3. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Milosav Milovanovic - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle - Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an: - Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft) 4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber MosimannBoller

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Sozialversicherungsgericht

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

des Kantons Zürich IV.2019.00001 II. Kammer Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Käch Sozialversicherungsrichterin Romero-Käser Gerichtsschreiber Boller Urteil vom 3 0. September 2019

IV.2019.00001

IV.2019.00001

IV.2019.00001 II. Kammer

II. Kammer

Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Käch Sozialversicherungsrichterin Romero-Käser Gerichtsschreiber Boller

Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Käch Sozialversicherungsrichterin Romero-Käser Gerichtsschreiber Boller

Urteil vom 3 0. September 2019

Urteil vom 3 0. September 2019 in Sachen

in Sachen X.___

X.___ Beschwerdeführerin

Beschwerdeführerin vertreten durch Milosav Milovanovic

vertreten durch Milosav Milovanovic Beratungsstelle für Ausländer

Beratungsstelle für Ausländer Selnaustrasse 15, 8001 Zürich

Selnaustrasse 15, 8001 Zürich gegen

gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle

Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich

Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin

Beschwerdegegnerin Sachverhalt:

Sachverhalt: 1.

1. 1.1 X.___, geboren 1960, zog sich am 24. Februar 2009 bei einem Sturz eine Trimalleolarfraktur am rechten Fuss zu (Urk. 11/1/3+9). Am 21. August 2009 meldete sich die Versicherte bei der Invalidenversicherung zum Leistungs bezug an (Urk. 11/ 2). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, klärte die medizinische und erwerbliche Situation ab und verneinte mit Verfügung vom 30. August 2012 einen Anspruch auf Leistungen d er Invaliden ver sicherung (Urk. 11/64 ). Die hiergegen erhobene Beschwerde der Versicherten wies das hiesige Gericht mit Urteil vom 26. Februar 2014 im Verfahren Nr. IV.2012.01059 ab (Urk. 11/74).

1.1 X.___, geboren 1960, zog sich am 24. Februar 2009 bei einem Sturz eine Trimalleolarfraktur am rechten Fuss zu (Urk. 11/1/3+9). Am 21. August 2009 meldete sich die Versicherte bei der Invalidenversicherung zum Leistungs bezug an (Urk. 11/ 2). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, klärte die medizinische und erwerbliche Situation ab und verneinte mit Verfügung vom 30. August 2012 einen Anspruch auf Leistungen d er Invaliden ver sicherung (Urk. 11/64 ). Die hiergegen erhobene Beschwerde der Versicherten wies das hiesige Gericht mit Urteil vom 26. Februar 2014 im Verfahren Nr. IV.2012.01059 ab (Urk. 11/74). 1.2 Auf das erneute Leistungsbegehren vom 11. August 2015 (Urk. 11/76) trat die IV-Stelle mit Verfügung vom 26. Februar 2016 nicht ein (Urk. 11/92), was vom hiesige n Gericht mit Urteil vom 19. Juni 2017 im Verfahren Nr. IV.2016.00413 bestätigt wurde (Urk. 11/96). Auf die dagegen erhobene Beschwerde trat das Bun desgericht mit Urteil vom 26. September 2017 nicht ein (Urk. 11/98).

1.2 Auf das erneute Leistungsbegehren vom 11. August 2015 (Urk. 11/76) trat die IV-Stelle mit Verfügung vom 26. Februar 2016 nicht ein (Urk. 11/92), was vom hiesige n Gericht mit Urteil vom 19. Juni 2017 im Verfahren Nr. IV.2016.00413 bestätigt wurde (Urk. 11/96). Auf die dagegen erhobene Beschwerde trat das Bun desgericht mit Urteil vom 26. September 2017 nicht ein (Urk. 11/98). 1.3 D ie Versicherte meldete sich am 22. Februar 2018 unter Hinweis auf Bein schmerzen, Wirbelschmerzen, Hüftgelenkschmerzen, Gelenkschmerzen, Kopf schmerze n und psychische Beschwerden erneut bei der Invalidenversicheru ng zum Leis tungs bezug an ( Urk. 11/99 ). Die IV-Stelle klärte die medizinische und erwerbliche Situation ab und holte beim Y.___ ein bidisziplinäres Gutachten ein, welches am 4. September 2018 erstattet wurde (Urk. 11/128). Nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren (Urk. 11/135-1 38) verneinte die IV-Stelle m it Verfügung vom 28. November 2018 einen Ren ten anspruch (Urk. 2 = Urk. 11/141 ).

1.3 D ie Versicherte meldete sich am 22. Februar 2018 unter Hinweis auf Bein schmerzen, Wirbelschmerzen, Hüftgelenkschmerzen, Gelenkschmerzen, Kopf schmerze n und psychische Beschwerden erneut bei der Invalidenversicheru ng zum Leis tungs bezug an ( Urk. 11/99 ). Die IV-Stelle klärte die medizinische und erwerbliche Situation ab und holte beim Y.___ ein bidisziplinäres Gutachten ein, welches am 4. September 2018 erstattet wurde (Urk. 11/128). Nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren (Urk. 11/135-1 38) verneinte die IV-Stelle m it Verfügung vom 28. November 2018 einen Ren ten anspruch (Urk. 2 = Urk. 11/141 ). 2. Die Versicherte erhob am 2. Januar 2019 Beschwerde gegen die Verfügung vom 28. November 2018 ( Urk. 2) und beantragte, di ese sei aufzuheben und es sei ihr eine IV-Rente zuzusprechen ( Urk. 1 S. 1 ).

2. Die Versicherte erhob am 2. Januar 2019 Beschwerde gegen die Verfügung vom 28. November 2018 ( Urk. 2) und beantragte, di ese sei aufzuheben und es sei ihr eine IV-Rente zuzusprechen ( Urk. 1 S. 1 ). Die IV-Stelle beantra gte mit Beschwerdeantwort vom 7. Februar 2019 die Abwei sung der Beschwerde (Urk. 10).

Die IV-Stelle beantra gte mit Beschwerdeantwort vom 7. Februar 2019 die Abwei sung der Beschwerde (Urk. 10). Mit Gerichtsverfügung vom 12. Februar 2019 wurd e antragsgemäss (vgl. Urk. 1 S. 1 ) die unentgeltliche Prozessführung bewilligt und es wurde der Beschwerde führerin die Besch werdeantwort zugestellt (Urk. 12 ).

Mit Gerichtsverfügung vom 12. Februar 2019 wurd e antragsgemäss (vgl. Urk. 1 S. 1 ) die unentgeltliche Prozessführung bewilligt und es wurde der Beschwerde führerin die Besch werdeantwort zugestellt (Urk. 12 ). Das Gericht zieht in Erwägung:

Das Gericht zieht in Erwägung: 1.

1. 1.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allge meinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG ). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kom men den ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der ge sundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).

1.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allge meinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG ). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kom men den ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der ge sundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG). 1.2 Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG) Versicherte, die:

1.2 Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG) Versicherte, die: a. ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betä tigen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können;

a. ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betä tigen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können; b. während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes tens 40 % arbeitsunfähig ( Art. 6 ATSG) gewesen sind; und

b. während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes tens 40 % arbeitsunfähig ( Art. 6 ATSG) gewesen sind; und c. nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid ( Art. 8 ATSG) sind. c. nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid ( Art. 8 ATSG) sind. Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertelsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente ( Art. 28 Abs. 2 IVG).

Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertelsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente ( Art. 28 Abs. 2 IVG). 1.3 Wurde eine Rente wegen eines zu geringen Invaliditätsgrades verweigert, so wird nach Art. 87 Abs. 3 der Verordnung über die Invalidenversicherung (IVV) eine neue Anmeldung nur geprüft, wenn die Voraussetzungen gemäss Abs. 2 dieser Bestimmung erfüllt sind. Danach ist im Revisionsgesuch glaubhaft zu machen, dass sich der Grad der Invalidität der versicherten Person in einer für den An spruch erheblichen Weise geändert hat.

1.3 Wurde eine Rente wegen eines zu geringen Invaliditätsgrades verweigert, so wird nach Art. 87 Abs. 3 der Verordnung über die Invalidenversicherung (IVV) eine neue Anmeldung nur geprüft, wenn die Voraussetzungen gemäss Abs. 2 dieser Bestimmung erfüllt sind. Danach ist im Revisionsgesuch glaubhaft zu machen, dass sich der Grad der Invalidität der versicherten Person in einer für den An spruch erheblichen Weise geändert hat. Ergibt die Prüfung durch die Verwaltung, dass die Vorbringen der versicherten Person nicht glaubhaft sind, so erledigt sie das Gesuch ohne weitere Abklärungen durch Nichteintreten. Tritt die Verwaltung auf die Neuanmeldung ein, so hat sie die Sache materiell abzuklären und sich zu vergewissern, ob die von der versi cher ten Person glaubhaft gemachte Veränderung des Invaliditätsgrades auch tat sächlich eingetreten ist; sie hat demnach in analoger Weise wie bei einem Revi sionsfall nach Art. 17 Abs. 1 ATSG vorzugehen (BGE 117 V 198 E. 3a, vgl. auch BGE 133 V 108 E. 5.2). Stellt sie fest, dass der Invaliditätsgrad seit Erlass der früheren rechtskräftigen Verfügung keine Veränderung erfahren hat, so weist sie das neue Gesuch ab. Andernfalls hat sie zunächst noch zu prüfen, ob die fest gestellte Veränderung genügt, um nunmehr eine anspruchsbegründende Invalidi tät zu bejahen, und hernach zu beschliessen. Im Beschwerdefall obliegt die gleiche materielle Prüfungspflicht auch dem Gericht (BGE 117 V 198 E. 3a, 109 V 108 E. 2b).

Ergibt die Prüfung durch die Verwaltung, dass die Vorbringen der versicherten Person nicht glaubhaft sind, so erledigt sie das Gesuch ohne weitere Abklärungen durch Nichteintreten. Tritt die Verwaltung auf die Neuanmeldung ein, so hat sie die Sache materiell abzuklären und sich zu vergewissern, ob die von der versi cher ten Person glaubhaft gemachte Veränderung des Invaliditätsgrades auch tat sächlich eingetreten ist; sie hat demnach in analoger Weise wie bei einem Revi sionsfall nach Art. 17 Abs. 1 ATSG vorzugehen (BGE 117 V 198 E. 3a, vgl. auch BGE 133 V 108 E. 5.2). Stellt sie fest, dass der Invaliditätsgrad seit Erlass der früheren rechtskräftigen Verfügung keine Veränderung erfahren hat, so weist sie das neue Gesuch ab. Andernfalls hat sie zunächst noch zu prüfen, ob die fest gestellte Veränderung genügt, um nunmehr eine anspruchsbegründende Invalidi tät zu bejahen, und hernach zu beschliessen. Im Beschwerdefall obliegt die gleiche materielle Prüfungspflicht auch dem Gericht (BGE 117 V 198 E. 3a, 109 V 108 E. 2b). 1.4 Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist entscheidend, ob dieser für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schluss folgerungen der Experten begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a mit Hinweis).

1.4 Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist entscheidend, ob dieser für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schluss folgerungen der Experten begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a mit Hinweis). 1.5 Gemäss BGE 143 V 418 sind grundsätzlich sämtliche psychischen Erkrankungen, nach BGE 143 V 409 namentlich auch leichte bis mittelschwere Depressionen, für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit einem strukturierten Beweisverfahren nach Mass gabe von BGE 141 V 281 zu unterziehen.

1.5 Gemäss BGE 143 V 418 sind grundsätzlich sämtliche psychischen Erkrankungen, nach BGE 143 V 409 namentlich auch leichte bis mittelschwere Depressionen, für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit einem strukturierten Beweisverfahren nach Mass gabe von BGE 141 V 281 zu unterziehen. Die Anerkennung eines rentenbegründenden Invaliditätsgrades ist nur zulässig, wenn die funktionellen Auswirkungen der medizinisch festgestellten gesundheit lichen Anspruchsgrundlage im Einzelfall anhand der Standardindikatoren schlüssig und widerspruchsfrei mit (zumindest) überwiegender Wahrschein lich keit nachgewiesen sind. Fehlt es an diesem Nachweis, hat die materiell beweisbe lastete versicherte Person die Folgen der Beweislosigkeit zu tragen (BGE 141 V 281 E. 6; vgl. BGE 144 V 50 E. 4.3).

Die Anerkennung eines rentenbegründenden Invaliditätsgrades ist nur zulässig, wenn die funktionellen Auswirkungen der medizinisch festgestellten gesundheit lichen Anspruchsgrundlage im Einzelfall anhand der Standardindikatoren schlüssig und widerspruchsfrei mit (zumindest) überwiegender Wahrschein lich keit nachgewiesen sind. Fehlt es an diesem Nachweis, hat die materiell beweisbe lastete versicherte Person die Folgen der Beweislosigkeit zu tragen (BGE 141 V 281 E. 6; vgl. BGE 144 V 50 E. 4.3). 1.6 Die für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit bei psychischen Erkrankungen im Regel fall beachtlichen Standardindikatoren (BGE 143 V 418, 143 V 409, 141 V 281) hat das Bundesgericht wie folgt systematisiert (BGE 141 V 281 E. 4.3.1):

1.6 Die für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit bei psychischen Erkrankungen im Regel fall beachtlichen Standardindikatoren (BGE 143 V 418, 143 V 409, 141 V 281) hat das Bundesgericht wie folgt systematisiert (BGE 141 V 281 E. 4.3.1): - Kategorie «funktioneller Schweregrad» (E. 4.3)

Kategorie «funktioneller Schweregrad» (E. 4.3) - Komplex «Gesundheitsschädigung» (E. 4.3.1)

Komplex «Gesundheitsschädigung» (E. 4.3.1) - Ausprägung der diagnoserelevanten Befunde (E. 4.3.1.1)

Ausprägung der diagnoserelevanten Befunde (E. 4.3.1.1) - Behandlungs- und Eingliederungserfolg oder -resistenz (E. 4.3.1.2)

Behandlungs- und Eingliederungserfolg oder -resistenz (E. 4.3.1.2) - Komorbiditäten (E. 4.3.1.3)

Komorbiditäten (E. 4.3.1.3) - Komplex «Persönlichkeit» (Persönlichkeitsdiagnostik, persönliche Res sourcen, E. 4.3.2)

Komplex «Persönlichkeit» (Persönlichkeitsdiagnostik, persönliche Res sourcen, E. 4.3.2) - Komplex «Sozialer Kontext» (E. 4.3.3)

Komplex «Sozialer Kontext» (E. 4.3.3) - Kategorie «Konsistenz» (Gesichtspunkte des Verhaltens, E. 4.4)

Kategorie «Konsistenz» (Gesichtspunkte des Verhaltens, E. 4.4) - gleichmässige Einschränkung des Aktivitätenniveaus in allen vergleich baren Lebensbereichen (E. 4.4.1)

gleichmässige Einschränkung des Aktivitätenniveaus in allen vergleich baren Lebensbereichen (E. 4.4.1) - behandlungs- und eingliederungsanamnestisch ausgewiesener Leidens druck (E. 4.4.2)

behandlungs- und eingliederungsanamnestisch ausgewiesener Leidens druck (E. 4.4.2) 2.

2. 2.1 Die Beschwerdegegnerin ging in der angefochtenen Verfügung (Urk. 2) davon aus, dass sich seit dem letzten Entscheid nichts Wesentliches verändert habe und der Beschwerdeführerin ein Arbeitspensum von 100 % in einer angepassten Tätigkeit weiterhin zumutbar sei (S. 1).

2.1 Die Beschwerdegegnerin ging in der angefochtenen Verfügung (Urk. 2) davon aus, dass sich seit dem letzten Entscheid nichts Wesentliches verändert habe und der Beschwerdeführerin ein Arbeitspensum von 100 % in einer angepassten Tätigkeit weiterhin zumutbar sei (S. 1). 2.2 Demgegenüber stellte sich die Beschwerdeführerin auf den Standpunkt (Urk. 1), ihr Leiden dauere jahrelang und ihr gesundheitlicher Zustand verschlimmere sich durchgehend (S. 2 Mitte). Die Beschwerdegegnerin habe zu wenig berücksichtigt, dass sie gemäss dem behandelnden Psychiater Dr. med. Z.___, Fach arzt für Psychiatrie und Psychotherapie, bei einem sehr stark schwankenden Verlauf an einer mittelgradigen depressiven Episode mit somatischem Syndrom leide und für angestammte Tätigkeiten maximal zu 40 % einsetzbar sei. Des Weiteren schreibe Dr. Z.___, dass die psychiatrische Teilgutachterin der Y.___ – wohl aufgrund schwankendem Verlauf der Krankheit - keine korrekte Diagnose gestellt habe (S. 2 unten, S. 3 oben). Zudem habe der Vertrauensarzt des Arbeitgebers im Bericht vom 13. Juni 2018 ausgeführt, dass sie für die Aus führung der angestammten Tätigkeiten zu 100 % arbeitsunfähig und für die Ausführung von leichten körperlichen Tätigkeiten nur zum Teil arbeitsfähig sei (S. 3 Mitte). Schliesslich sei aus den Berichten von Dr. med. A.___, Fachärztin für Physikali sche Medizin und Rehabilitation ersichtlich, dass sie nicht arbeitsfähig sei (S. 3 unten).

2.2 Demgegenüber stellte sich die Beschwerdeführerin auf den Standpunkt (Urk. 1), ihr Leiden dauere jahrelang und ihr gesundheitlicher Zustand verschlimmere sich durchgehend (S. 2 Mitte). Die Beschwerdegegnerin habe zu wenig berücksichtigt, dass sie gemäss dem behandelnden Psychiater Dr. med. Z.___, Fach arzt für Psychiatrie und Psychotherapie, bei einem sehr stark schwankenden Verlauf an einer mittelgradigen depressiven Episode mit somatischem Syndrom leide und für angestammte Tätigkeiten maximal zu 40 % einsetzbar sei. Des Weiteren schreibe Dr. Z.___, dass die psychiatrische Teilgutachterin der Y.___ – wohl aufgrund schwankendem Verlauf der Krankheit - keine korrekte Diagnose gestellt habe (S. 2 unten, S. 3 oben). Zudem habe der Vertrauensarzt des Arbeitgebers im Bericht vom 13. Juni 2018 ausgeführt, dass sie für die Aus führung der angestammten Tätigkeiten zu 100 % arbeitsunfähig und für die Ausführung von leichten körperlichen Tätigkeiten nur zum Teil arbeitsfähig sei (S. 3 Mitte). Schliesslich sei aus den Berichten von Dr. med. A.___, Fachärztin für Physikali sche Medizin und Rehabilitation ersichtlich, dass sie nicht arbeitsfähig sei (S. 3 unten). 2.3 Streitig und zu prüfen ist, ob sich der Gesundheitszustand der Beschwerdeführerin seit der Abweisung des ersten Leistungsgesuchs im August 2012 wesentlich ver ändert hat und ob nunmehr ein Rentenanspruch besteht. Wird eine dieser Fragen verneint, kann offen bleiben, ob die andere zu bejahen wäre.

2.3 Streitig und zu prüfen ist, ob sich der Gesundheitszustand der Beschwerdeführerin seit der Abweisung des ersten Leistungsgesuchs im August 2012 wesentlich ver ändert hat und ob nunmehr ein Rentenanspruch besteht. Wird eine dieser Fragen verneint, kann offen bleiben, ob die andere zu bejahen wäre. 3.

3. 3. 1 Dr. med. A.___, Fachärztin für Physikalische Medizin und Rehabili tati on, nannte in ihrem Bericht vom 23. Februar 2018 (Urk. 11/105 = Urk. 11/109/3) folgende Diagnosen:

3. 1 Dr. med. A.___, Fachärztin für Physikalische Medizin und Rehabili tati on, nannte in ihrem Bericht vom 23. Februar 2018 (Urk. 11/105 = Urk. 11/109/3) folgende Diagnosen: - Status nach Trimalleolarfraktur oberes Sprunggelenk ( OSG ) rechts im Jahr 2009, osteosynthetisch versorgt im B.___

Status nach Trimalleolarfraktur oberes Sprunggelenk ( OSG ) rechts im Jahr 2009, osteosynthetisch versorgt im B.___ - Status nach Osteosynthese-Materialentfernung (OSME) im Februar 2010

Status nach Osteosynthese-Materialentfernung (OSME) im Februar 2010 - Status nach diagnostisch therapeutischer OSG-Infiltration im Jahr 2012 mit mässigem Erfolg

Status nach diagnostisch therapeutischer OSG-Infiltration im Jahr 2012 mit mässigem Erfolg - Fingerpolyarthrose

Fingerpolyarthrose Es handle sich um radiologisch verifizierte zunehmende arthrotische Verän de rungen des OSG rechts bei Status nach Trimalleolarfraktur und wiederh olten Operationen. Nach der Met allentfernung sei es leider zu keinerlei Besserung der Schmerzen gekommen und das massive Schonhinken sei nach wie vor geblieben. Laut Beurteilung der Ärzte der C.___ wäre eine Arthrodese des Sprunggelenks die einzige Möglichkeit, ihre Lebensqualität zu verbessern, was die Beschwerdeführerin aber vorläufig ablehne. Das Schonhinken führe zu schmerz haften Muskelverkrampfungen nicht nur im Bereiche des Fusses, sondern auch im ganzen Bein, neuerdings auch bis zum Lendenbereich, die eindeutig auf die Fehlhaltung und Fehlbelastung zurückgeführt werden könnten. Unter diesen Umständen könne die Beschwerdeführerin ihre Arbeit nicht mehr als 25 % aus führen, da sämtliche Steigerung der Belastung zur erneuten Exazerbation ihrer Schmerzen führten. Auch sitzende Tätigkeiten seien ihr über längere Zeit nicht zumutbar, vor allem wegen Zunahme der neuropathischen Schmerzen mit brennen den Sensationen am Fussrücken.

Es handle sich um radiologisch verifizierte zunehmende arthrotische Verän de rungen des OSG rechts bei Status nach Trimalleolarfraktur und wiederh olten Operationen. Nach der Met allentfernung sei es leider zu keinerlei Besserung der Schmerzen gekommen und das massive Schonhinken sei nach wie vor geblieben. Laut Beurteilung der Ärzte der C.___ wäre eine Arthrodese des Sprunggelenks die einzige Möglichkeit, ihre Lebensqualität zu verbessern, was die Beschwerdeführerin aber vorläufig ablehne. Das Schonhinken führe zu schmerz haften Muskelverkrampfungen nicht nur im Bereiche des Fusses, sondern auch im ganzen Bein, neuerdings auch bis zum Lendenbereich, die eindeutig auf die Fehlhaltung und Fehlbelastung zurückgeführt werden könnten. Unter diesen Umständen könne die Beschwerdeführerin ihre Arbeit nicht mehr als 25 % aus führen, da sämtliche Steigerung der Belastung zur erneuten Exazerbation ihrer Schmerzen führten. Auch sitzende Tätigkeiten seien ihr über längere Zeit nicht zumutbar, vor allem wegen Zunahme der neuropathischen Schmerzen mit brennen den Sensationen am Fussrücken. 3. 2 Dr. Z.___ (vorstehend E. 2.2) führte in seinem Bericht vom 15. März 2018 (Urk. 11/109) aus, er behandle die Beschwerdeführerin seit Ende November 2012 (S. 1). Er nannte folgende Diagnosen (S. 1 Mitte ) :

3. 2 Dr. Z.___ (vorstehend E. 2.2) führte in seinem Bericht vom 15. März 2018 (Urk. 11/109) aus, er behandle die Beschwerdeführerin seit Ende November 2012 (S. 1). Er nannte folgende Diagnosen (S. 1 Mitte ) : - rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig mittelgradige Episode mit somatischem Syndrom (F33.11)

rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig mittelgradige Episode mit somatischem Syndrom (F33.11) - Panikstörung, episodisch paroxysmale Angst (F41.0)

Panikstörung, episodisch paroxysmale Angst (F41.0) Als fachfremde Diagnose nannte er zudem eine posttraumatische Arthrose des OSG rechts nach einem Unfall bei Verdacht auf Osteomalazie.

Als fachfremde Diagnose nannte er zudem eine posttraumatische Arthrose des OSG rechts nach einem Unfall bei Verdacht auf Osteomalazie. Die Beschwerdeführerin habe damals (Ende November 2012) über immer wieder auftretende stechende Schmerzen im rechten Sprunggelenk geklagt. Diese hätten ihr stark zu schaffen gemacht. Sie habe Schlafstörungen, eine depressive Stim mungs lage und grosse Sorgen um die Gesundheit entwickelt (S. 1 unten). Zum Psy chostatus vom 27. Februar 2018 führte Dr. Z.___ aus, die Beschwerde führerin sei wach, bewusstseinsklar und zu allen Qualitäten orientiert. Die Mimik und Gestik seien verarmt. Die Konzentrations- und Aufmerksamkeitsstörungen fielen im Gespräch auf. Im formalen Denken sei die Beschwerdeführerin auf pessi mistische Ideen eingeengt. Sie hoffe kaum auf eine Besserung des Zustandsbildes. Es gebe keine Anhaltspunkte für Wahn, Sinnestäuschungen und Ich-Störungen. In der Grundstimmung sei die Beschwerdeführerin deprimiert, resigniert, affekt arm, affektstarr, innerlich unruhig und ängstlich. Der Antrieb sei reduziert. Suizid gedanken und – absichten würden verneint. Fremdaggressivität sei nicht v or handen. Stechende Schmerzen im rechten Sprunggelenk plagten die Beschwerde führerin jahrelang (S. 1 f. ).

Die Beschwerdeführerin habe damals (Ende November 2012) über immer wieder auftretende stechende Schmerzen im rechten Sprunggelenk geklagt. Diese hätten ihr stark zu schaffen gemacht. Sie habe Schlafstörungen, eine depressive Stim mungs lage und grosse Sorgen um die Gesundheit entwickelt (S. 1 unten). Zum Psy chostatus vom 27. Februar 2018 führte Dr. Z.___ aus, die Beschwerde führerin sei wach, bewusstseinsklar und zu allen Qualitäten orientiert. Die Mimik und Gestik seien verarmt. Die Konzentrations- und Aufmerksamkeitsstörungen fielen im Gespräch auf. Im formalen Denken sei die Beschwerdeführerin auf pessi mistische Ideen eingeengt. Sie hoffe kaum auf eine Besserung des Zustandsbildes. Es gebe keine Anhaltspunkte für Wahn, Sinnestäuschungen und Ich-Störungen. In der Grundstimmung sei die Beschwerdeführerin deprimiert, resigniert, affekt arm, affektstarr, innerlich unruhig und ängstlich. Der Antrieb sei reduziert. Suizid gedanken und – absichten würden verneint. Fremdaggressivität sei nicht v or handen. Stechende Schmerzen im rechten Sprunggelenk plagten die Beschwerde führerin jahrelang (S. 1 f. ). Die Beschwerdeführerin habe wegen plötzlich auftretender Schmerzen im rechten Sprunggelenk immer wieder notfallmässige Termine in Spitälern wahrnehmen müsse n. Sie leide stark darunter, mache sich grosse Sorgen und habe Angst um ihre Gesundheit. Sie äussere oft Angst, dass sie einmal nicht mehr gehen könnte. In diesem Zusammenhang habe sie echte Panikattacken entwickelt. In diesen Situa tionen hätten die Gesprächstermine intensiviert werden müssen. Die Medi kation habe stets optimiert werden müssen (S. 2 oben). Trotzdem sei es leider nicht zu einer Stimmungsaufhellung gekommen. Die Beschwerdeführerin zeige aktuell folgende mittelschwere psychische Einschränkungen: Rasche Ermüdung, schlechte Konzentration, mangelnde Belastbarkeit, verlangsamtes Tempo, An triebs minderung und reduzierte Ausdauer. Das psychische Leiden habe einen chro nischen Charakter angenommen. Dies wirke sich auf die Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin sehr negativ aus. Sie arbeite noch mit Mühe zu 25 %. Aus psychiatrischer Sicht sei die Patientin längerfristig nicht in der Lage, mehr als 25 % zu arbeiten (S. 2 unten).

Die Beschwerdeführerin habe wegen plötzlich auftretender Schmerzen im rechten Sprunggelenk immer wieder notfallmässige Termine in Spitälern wahrnehmen müsse n. Sie leide stark darunter, mache sich grosse Sorgen und habe Angst um ihre Gesundheit. Sie äussere oft Angst, dass sie einmal nicht mehr gehen könnte. In diesem Zusammenhang habe sie echte Panikattacken entwickelt. In diesen Situa tionen hätten die Gesprächstermine intensiviert werden müssen. Die Medi kation habe stets optimiert werden müssen (S. 2 oben). Trotzdem sei es leider nicht zu einer Stimmungsaufhellung gekommen. Die Beschwerdeführerin zeige aktuell folgende mittelschwere psychische Einschränkungen: Rasche Ermüdung, schlechte Konzentration, mangelnde Belastbarkeit, verlangsamtes Tempo, An triebs minderung und reduzierte Ausdauer. Das psychische Leiden habe einen chro nischen Charakter angenommen. Dies wirke sich auf die Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin sehr negativ aus. Sie arbeite noch mit Mühe zu 25 %. Aus psychiatrischer Sicht sei die Patientin längerfristig nicht in der Lage, mehr als 25 % zu arbeiten (S. 2 unten). 3.3 Dr. med. D.___, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin und für Rheuma tologie, erstattete am 13. Juni 2018 ein vertrauensärztliches Gutachten zuhanden der Pensionskasse der Stadt Zürich (Urk. 11/116) und führte aus, die Prognose für die bisherige Tätigkeit sei schlecht. Dies begründete er mit dem chronischen, über Jahre dauernden Krankheitsverlauf mit tendenziell ungünstiger Entwicklung und der begleitenden, mit Existenzängsten verbundenen depressiven Entwicklung (S. 5 Ziff. A 7.1). In Verweistätigkeiten sei aus rheumatologischer Sicht eine Teil ar beits fähigkeit zu erwarten. Unklar sei der Anteil der psychiatrisch begründeten Arbeitsunfähigkeit (S. 5 Ziff. A 7.2). Entsprechend empfahl Dr. D.___ eine psy chia trische Beurteilung aufgrund der psychiatrischen Komorbiditäten (S. 5 Ziff. A 8). Im an den Arbeitgeber gerichteten Teil B des Berichts (Urk. 11/117 = Urk. 11/124 = Urk. 11/132/4-8 = Urk. 11/137/3-7 = Urk. 3/2) attestierte Dr. D.___ der Beschwerdeführerin bezogen auf die bisherige Tätigkeit eine dauernde Arbeits unfähigkeit von 100 % (S. 2 Ziff. B.1). Unausgefüllt liess er den Teil für di e Beurteilung bezogen auf jede Tätigkeit (S. 2 f. Ziff. B.2), hielt aber am Ende noch fest, medizinisch-theoretisch bestehe für vorwiegend sitzende Verweistätigkeiten eine Restarbeitsfähigkeit (S. 4 oben).

3.3 Dr. med. D.___, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin und für Rheuma tologie, erstattete am 13. Juni 2018 ein vertrauensärztliches Gutachten zuhanden der Pensionskasse der Stadt Zürich (Urk. 11/116) und führte aus, die Prognose für die bisherige Tätigkeit sei schlecht. Dies begründete er mit dem chronischen, über Jahre dauernden Krankheitsverlauf mit tendenziell ungünstiger Entwicklung und der begleitenden, mit Existenzängsten verbundenen depressiven Entwicklung (S. 5 Ziff. A 7.1). In Verweistätigkeiten sei aus rheumatologischer Sicht eine Teil ar beits fähigkeit zu erwarten. Unklar sei der Anteil der psychiatrisch begründeten Arbeitsunfähigkeit (S. 5 Ziff. A 7.2). Entsprechend empfahl Dr. D.___ eine psy chia trische Beurteilung aufgrund der psychiatrischen Komorbiditäten (S. 5 Ziff. A 8). Im an den Arbeitgeber gerichteten Teil B des Berichts (Urk. 11/117 = Urk. 11/124 = Urk. 11/132/4-8 = Urk. 11/137/3-7 = Urk. 3/2) attestierte Dr. D.___ der Beschwerdeführerin bezogen auf die bisherige Tätigkeit eine dauernde Arbeits unfähigkeit von 100 % (S. 2 Ziff. B.1). Unausgefüllt liess er den Teil für di e Beurteilung bezogen auf jede Tätigkeit (S. 2 f. Ziff. B.2), hielt aber am Ende noch fest, medizinisch-theoretisch bestehe für vorwiegend sitzende Verweistätigkeiten eine Restarbeitsfähigkeit (S. 4 oben). 3.4

3.4 3.4.1 Die Beschwerdegegnerin stützte sich in der angefochtenen Verfügung auf das am 4. September 2018 erstattete bidisziplinäre Y.___ -Gutachten von Dr. med. E.___, Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherap ie (Federführung), und Dr. F.___, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates (Urk. 11/128/1-53).

3.4.1 Die Beschwerdegegnerin stützte sich in der angefochtenen Verfügung auf das am 4. September 2018 erstattete bidisziplinäre Y.___ -Gutachten von Dr. med. E.___, Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherap ie (Federführung), und Dr. F.___, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates (Urk. 11/128/1-53). 3.4.2 Dr. F.___ nannte im orthopädisch-traumatologischen Teilgutachten folgende Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (S. 48):

3.4.2 Dr. F.___ nannte im orthopädisch-traumatologischen Teilgutachten folgende Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (S. 48): - sekundäre leichte bis mässige Arthrose des rechten oberen Sprunggelenks (OSG) nach Trimalleolarfraktur und Osteosynthese vom 24. Februar 2009 und Osteosynthesematerial-Entfernung vom 2. März 2010

sekundäre leichte bis mässige Arthrose des rechten oberen Sprunggelenks (OSG) nach Trimalleolarfraktur und Osteosynthese vom 24. Februar 2009 und Osteosynthesematerial-Entfernung vom 2. März 2010 Als Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit nannte er:

Als Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit nannte er: - Polyarthrose der Fingergelenke ( Heberdenarthrose im Fingergrundgelenk des Mittelfingers (MCP 3) links und im Daumensattelgelenk (DSG) links

Polyarthrose der Fingergelenke ( Heberdenarthrose im Fingergrundgelenk des Mittelfingers (MCP 3) links und im Daumensattelgelenk (DSG) links - chronisches Lumbovertebralsyndrom bei degenerativen Veränderungen der Lendenwirbelsäule (LWS). chronisches Lumbovertebralsyndrom bei degenerativen Veränderungen der Lendenwirbelsäule (LWS). Nach dem Unfallereignis vom 24. Februar 2009 habe sich eine Gesund heits stö rung des rechten OSG dargestellt, die sich in der Folge zu einer sekundären Arth rose des OSG entwickelt habe, aufgrund welcher die Belastbarkeit der Beschwer deführerin in der zuletzt ausgeübten Tätigkeit als Reinigungskraft eingeschränkt sei. Tätigkeiten überwiegend im Stehen oder Gehen sollten vermieden werden. Durch Versorgung mit einem orthopädischen Schuh inklusive Einlage und schuh technischer Zurichtung könne die Belastungsfähigkeit gesteigert werden, so dass durchaus eine Arbeitsfähigkeit weiterhin zu 25 % wie bisher vorstellbar sei (S. 48 unten, Ziff. 7.1).

Nach dem Unfallereignis vom 24. Februar 2009 habe sich eine Gesund heits stö rung des rechten OSG dargestellt, die sich in der Folge zu einer sekundären Arth rose des OSG entwickelt habe, aufgrund welcher die Belastbarkeit der Beschwer deführerin in der zuletzt ausgeübten Tätigkeit als Reinigungskraft eingeschränkt sei. Tätigkeiten überwiegend im Stehen oder Gehen sollten vermieden werden. Durch Versorgung mit einem orthopädischen Schuh inklusive Einlage und schuh technischer Zurichtung könne die Belastungsfähigkeit gesteigert werden, so dass durchaus eine Arbeitsfähigkeit weiterhin zu 25 % wie bisher vorstellbar sei (S. 48 unten, Ziff. 7.1). Die Einschränkung des Aktivitätenniveaus, insbesondere was die Gehfähigkeit und Standfähigkeit angehe, könne nachvollzogen werden. Auch könnten die ge klagten Symptome und Funktionseinbussen nachvollzogen werden, sie erschie nen konsistent und plausibel und stimmten mit dem Untersuchungsergebnis über ein. Anlässlich der ersten Rentenprüfung sei der Gutachter Dr. med. G.___, Facharzt für Rheumatologie, zum Schluss gekommen, dass ab Oktober 2009 für eine angepasste Verweistätigkeit keine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit mehr begründet sei. Die Beschwerdeführerin sei aber weiterhin im Hausdienst des B.___ angestellt und seit dem 23. Juli 2013 bis auf weiteres zu 75 % arbeits unfähig. Die Einschätzung durch Dr. G.___ divergiere somit erheblich von der tat sächlichen Höhe der Arbeitsfähigkeit. Befunde, die seit der Erstellung von dessen Gutachten im Januar 2012 und der erneuten IV-Anmeldung im August 2015 von einer möglichen Zunahme der Gesundheitsstörung berichteten, lägen nicht vor. Insgesamt werde also eine ähnliche Situation bezüglich der angestammten Tätig keit anders beurteilt (S. 49 Ziff. 7.3 und S. 52 Ziff. 1).

Die Einschränkung des Aktivitätenniveaus, insbesondere was die Gehfähigkeit und Standfähigkeit angehe, könne nachvollzogen werden. Auch könnten die ge klagten Symptome und Funktionseinbussen nachvollzogen werden, sie erschie nen konsistent und plausibel und stimmten mit dem Untersuchungsergebnis über ein. Anlässlich der ersten Rentenprüfung sei der Gutachter Dr. med. G.___, Facharzt für Rheumatologie, zum Schluss gekommen, dass ab Oktober 2009 für eine angepasste Verweistätigkeit keine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit mehr begründet sei. Die Beschwerdeführerin sei aber weiterhin im Hausdienst des B.___ angestellt und seit dem 23. Juli 2013 bis auf weiteres zu 75 % arbeits unfähig. Die Einschätzung durch Dr. G.___ divergiere somit erheblich von der tat sächlichen Höhe der Arbeitsfähigkeit. Befunde, die seit der Erstellung von dessen Gutachten im Januar 2012 und der erneuten IV-Anmeldung im August 2015 von einer möglichen Zunahme der Gesundheitsstörung berichteten, lägen nicht vor. Insgesamt werde also eine ähnliche Situation bezüglich der angestammten Tätig keit anders beurteilt (S. 49 Ziff. 7.3 und S. 52 Ziff. 1). Die Beschwerdeführerin sei in der Lage, körperlich leichte Tätigkeiten mit Heben und Tragen von Lasten bis maximal 15 kg, überwiegend bis ständig im Sitzen, zeitweilig im Gehen oder Stehen, durchzuführen. Tätigkeiten in kniender, hock en der und in kauernder Stellung, Tätigkeiten auf Leitern und Gerüsten sowie Tätigkeiten, die ein erhöhtes Ausmass an Standsicherheit erforderten, sollten ebenfalls vermieden werden (S. 50 Ziff. 7.4). In einer leidensadaptierten Tätigkeit bestehe keine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit beziehungsweise der Leistung (S. 50 oben, S. 51 Mitte).

Die Beschwerdeführerin sei in der Lage, körperlich leichte Tätigkeiten mit Heben und Tragen von Lasten bis maximal 15 kg, überwiegend bis ständig im Sitzen, zeitweilig im Gehen oder Stehen, durchzuführen. Tätigkeiten in kniender, hock en der und in kauernder Stellung, Tätigkeiten auf Leitern und Gerüsten sowie Tätigkeiten, die ein erhöhtes Ausmass an Standsicherheit erforderten, sollten ebenfalls vermieden werden (S. 50 Ziff. 7.4). In einer leidensadaptierten Tätigkeit bestehe keine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit beziehungsweise der Leistung (S. 50 oben, S. 51 Mitte). 3.4.3 Dr. E.___ nannte im psychiatrischen Teilgutachten keine Diagnosen mit Rele vanz für die Arbeitsfähigkeit. Als Diagnosen ohne Relevanz für die Arbeitsfähig keit nannte sie (S. 33 oben):

3.4.3 Dr. E.___ nannte im psychiatrischen Teilgutachten keine Diagnosen mit Rele vanz für die Arbeitsfähigkeit. Als Diagnosen ohne Relevanz für die Arbeitsfähig keit nannte sie (S. 33 oben): - rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig leichte Episode (ICD-10 F.33.0)

rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig leichte Episode (ICD-10 F.33.0) - anhaltende somatoforme Schmerzstörung (F45.4)

anhaltende somatoforme Schmerzstörung (F45.4) Die Beschwerdeführerin habe nach der Fraktur des rechten Beines eine anhaltende Schmerzsymptomatik entwickelt, die auch ihre psychische Symptomatik mitbe ein flusst und eine depressive Reaktion mit Traurigkeit und Antriebsminderung sowie schmerzbedingten Schlafstörungen ausgelöst habe (S. 33 Ziff. 7.1). Die entwickelte reaktive Depression zeige ein leichtes Ausmass. Es fänden sich keine Hinweise auf eine Persönlichkeitsakzentuierung, die psychische Verfassung sei in Abhängigkeit zu den Schmerzen geschildert worden. Als belastender Faktor kö nne eine schwierige Partnerschaftssituation gesehen werden, die aber nicht das Aus mass einer depressiven Störung als Folge annehme. (S. 34 Ziff. 7.4). Aus psy chiatrischer Sicht sei die Beschwerdeführerin in ihrer zuletzt ausgeübten oder in einer leidensadaptierten Tätigkeit zu 100 % arbeitsfähig (S. 35 Ziff. 8).

Die Beschwerdeführerin habe nach der Fraktur des rechten Beines eine anhaltende Schmerzsymptomatik entwickelt, die auch ihre psychische Symptomatik mitbe ein flusst und eine depressive Reaktion mit Traurigkeit und Antriebsminderung sowie schmerzbedingten Schlafstörungen ausgelöst habe (S. 33 Ziff. 7.1). Die entwickelte reaktive Depression zeige ein leichtes Ausmass. Es fänden sich keine Hinweise auf eine Persönlichkeitsakzentuierung, die psychische Verfassung sei in Abhängigkeit zu den Schmerzen geschildert worden. Als belastender Faktor kö nne eine schwierige Partnerschaftssituation gesehen werden, die aber nicht das Aus mass einer depressiven Störung als Folge annehme. (S. 34 Ziff. 7.4). Aus psy chiatrischer Sicht sei die Beschwerdeführerin in ihrer zuletzt ausgeübten oder in einer leidensadaptierten Tätigkeit zu 100 % arbeitsfähig (S. 35 Ziff. 8). 3.4.4 Dr. F.___ und Dr. E.___ stellten aus bidisziplinärer Sicht dieselben Diag nosen wie in den Teilgutachten (S. 6 Ziff. 4.2). Die Beschwerdeführerin sei aus orthopädischer Sicht in der Lage, körperlich leichte Tätigkeiten mit Heben und Tragen von Lasten mit maximal 15 kg, überwiegend bis ständig im Sitzen, zeit weilig im Gehen oder Stehen, durchzuführen. Der Anteil sitzender Tätigkeit sollte mindestens 40 % betragen. Tätigkeiten in kniender, hockender und in kauernder Stellung, Tätigkeiten auf Leitern und Gerüsten sowie Tätigkeiten, die ein erhöhtes Ausmass an Standsicherheit erforderten, sollten ebenfalls vermieden werden. Aus psychiatrischer Sicht lägen leichte Beeinträchtigungen vor. Sie sei fähig zur An passung an Regeln und Routinen, fähig zur Planung und Strukturierung von Auf gaben, etwas eingeschränkt flexibel und umstellungsfähig, fähig zur Anwen dung fachlicher Kompetenzen, entscheidungs- und urteilsfähig, etwas einge schränkt durchhaltefähig, selbstbehauptungsfähig, kontaktfähig zu Dritten, gruppen fähig, fähig zu familiären Beziehungen, derzeit eingeschränkt in intimen Beziehungen, etwas eingeschränkt fähig zu Spontanaktivitäten, fähig zur Selbstpflege und ver kehrsfähig. Die Beschwerdeführerin sei eher eine korrekte, kon fliktver meiden de und arbeitsame Person, die immer ihrer Arbeit nachge gangen sei. Nach der Frak tur des rechten Beines habe sie eine erhebliche Schmerz symptomatik und in der Folge leicht depressive Symptome entwickelt, die als von der Schmerzsituation abhängig gesehen würden und daher schwer beeinflussbar seien, aber nicht das Ausmass einnähmen, einschränkend für die Arbeitsfähigkeit zu sein (S. 7 f. Ziff. 4.5). Aus orthopädischer Sicht könne die Beschwerdeführerin in der bis he rigen Tätigkeit drei Stunden pro Tag mit einer Leistungseinschränkung von 30 % arbeiten, was einer Arbeitsfähigkeit von 25 % entspreche, welche seit dem Gut ach ten von 2012 bestehe. Aus psychiatrischer Sicht ergäben sich keine Ein schränkungen der Arbeitsfähigkeit in der zuletzt ausgeübten Tätigkeit. In einer leidensadaptierten Tätigkeit bestehe somit aus orthopädischer und psychiatrischer Sicht keine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit. Eine solche sei bis auf die post operativen Phasen nach Osteosynthese spätestens nach vier Monaten und nach Materialentfernung spätestens nach zwei Wochen wieder möglich gewesen (S. 8 f. Ziff. 4. 7-8).

3.4.4 Dr. F.___ und Dr. E.___ stellten aus bidisziplinärer Sicht dieselben Diag nosen wie in den Teilgutachten (S. 6 Ziff. 4.2). Die Beschwerdeführerin sei aus orthopädischer Sicht in der Lage, körperlich leichte Tätigkeiten mit Heben und Tragen von Lasten mit maximal 15 kg, überwiegend bis ständig im Sitzen, zeit weilig im Gehen oder Stehen, durchzuführen. Der Anteil sitzender Tätigkeit sollte mindestens 40 % betragen. Tätigkeiten in kniender, hockender und in kauernder Stellung, Tätigkeiten auf Leitern und Gerüsten sowie Tätigkeiten, die ein erhöhtes Ausmass an Standsicherheit erforderten, sollten ebenfalls vermieden werden. Aus psychiatrischer Sicht lägen leichte Beeinträchtigungen vor. Sie sei fähig zur An passung an Regeln und Routinen, fähig zur Planung und Strukturierung von Auf gaben, etwas eingeschränkt flexibel und umstellungsfähig, fähig zur Anwen dung fachlicher Kompetenzen, entscheidungs- und urteilsfähig, etwas einge schränkt durchhaltefähig, selbstbehauptungsfähig, kontaktfähig zu Dritten, gruppen fähig, fähig zu familiären Beziehungen, derzeit eingeschränkt in intimen Beziehungen, etwas eingeschränkt fähig zu Spontanaktivitäten, fähig zur Selbstpflege und ver kehrsfähig. Die Beschwerdeführerin sei eher eine korrekte, kon fliktver meiden de und arbeitsame Person, die immer ihrer Arbeit nachge gangen sei. Nach der Frak tur des rechten Beines habe sie eine erhebliche Schmerz symptomatik und in der Folge leicht depressive Symptome entwickelt, die als von der Schmerzsituation abhängig gesehen würden und daher schwer beeinflussbar seien, aber nicht das Ausmass einnähmen, einschränkend für die Arbeitsfähigkeit zu sein (S. 7 f. Ziff. 4.5). Aus orthopädischer Sicht könne die Beschwerdeführerin in der bis he rigen Tätigkeit drei Stunden pro Tag mit einer Leistungseinschränkung von 30 % arbeiten, was einer Arbeitsfähigkeit von 25 % entspreche, welche seit dem Gut ach ten von 2012 bestehe. Aus psychiatrischer Sicht ergäben sich keine Ein schränkungen der Arbeitsfähigkeit in der zuletzt ausgeübten Tätigkeit. In einer leidensadaptierten Tätigkeit bestehe somit aus orthopädischer und psychiatrischer Sicht keine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit. Eine solche sei bis auf die post operativen Phasen nach Osteosynthese spätestens nach vier Monaten und nach Materialentfernung spätestens nach zwei Wochen wieder möglich gewesen (S. 8 f. Ziff. 4. 7-8). 3. 5 Dr. Z.___ (vorstehend E. 3.2) führte in seinem Bericht zuhanden der Be schwer deführerin vom 28. September 2018 (Urk. 11/132/1-2) aus, die Beschwer den hätten einen sehr stark schwankenden Verlauf gezeigt, so dass die Beschwer de führerin auch aus psychiatrischer Sicht teilweise zu 100 % arbeitsunfähig gewesen sei (S. 1 unten). Sie sei eine arbeitsame Person und arbeite in der Regel mit sehr oft grosser Mühe in einem 25 % Pensum als Raumpflegerin. Aus psychia trischer Sicht sei ihr die bisherige Tätigkeit auf längere Sicht nicht mehr als 40 % zumutbar (S. 2 oben). Er kenne die Beschwerdeführerin seit bald 6 Jahren und diese sei bis anhin nie symptomfrei gewesen. Dr. E.___ habe eigentlich die gleiche Diagnose wie er gestellt, nur das Ausmass an Symptomen sei unter schiedlich beurteilt worden. Für eine seriöse Beurteilung der Arbeitsfähigkeit auf längere Sicht sei die Einschätzung, welche auf mehreren Jahren basiere (Längs schnitt) massgebender als die Einschätzung, welche nur aufgrund von einem Ge spräch stattfinde (Querschnitt). Die Einschätzung der Arbeitsfähigkeit im Teilgut achten von Dr. E.___ könne er nur so verstehen. Die Beschwerdeführerin sei auf längere Sicht nicht mehr als 40 % arbeitsfähig (S. 2 Mitte).

3. 5 Dr. Z.___ (vorstehend E. 3.2) führte in seinem Bericht zuhanden der Be schwer deführerin vom 28. September 2018 (Urk. 11/132/1-2) aus, die Beschwer den hätten einen sehr stark schwankenden Verlauf gezeigt, so dass die Beschwer de führerin auch aus psychiatrischer Sicht teilweise zu 100 % arbeitsunfähig gewesen sei (S. 1 unten). Sie sei eine arbeitsame Person und arbeite in der Regel mit sehr oft grosser Mühe in einem 25 % Pensum als Raumpflegerin. Aus psychia trischer Sicht sei ihr die bisherige Tätigkeit auf längere Sicht nicht mehr als 40 % zumutbar (S. 2 oben). Er kenne die Beschwerdeführerin seit bald 6 Jahren und diese sei bis anhin nie symptomfrei gewesen. Dr. E.___ habe eigentlich die gleiche Diagnose wie er gestellt, nur das Ausmass an Symptomen sei unter schiedlich beurteilt worden. Für eine seriöse Beurteilung der Arbeitsfähigkeit auf längere Sicht sei die Einschätzung, welche auf mehreren Jahren basiere (Längs schnitt) massgebender als die Einschätzung, welche nur aufgrund von einem Ge spräch stattfinde (Querschnitt). Die Einschätzung der Arbeitsfähigkeit im Teilgut achten von Dr. E.___ könne er nur so verstehen. Die Beschwerdeführerin sei auf längere Sicht nicht mehr als 40 % arbeitsfähig (S. 2 Mitte). 4.

4. 4.1 B etreffend die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin in deren angestammten Tätigkeit als Reinigungskraft und Mitarbeiterin Hauswirtschaft erg eben sich nur moderate Divergenzen zwischen den in den Akten liegenden Arztberichten (vorstehend E. 3.1, E. 3.3 und E. 3. 4.2 ). Es ist klarerweise erstellt, dass die Beschwerdeführerin in der angestammten Tätigkeit nur noch zu maximal 25 % arbeitsfähig ist.

4.1 B etreffend die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin in deren angestammten Tätigkeit als Reinigungskraft und Mitarbeiterin Hauswirtschaft erg eben sich nur moderate Divergenzen zwischen den in den Akten liegenden Arztberichten (vorstehend E. 3.1, E. 3.3 und E. 3. 4.2 ). Es ist klarerweise erstellt, dass die Beschwerdeführerin in der angestammten Tätigkeit nur noch zu maximal 25 % arbeitsfähig ist. Auseinandergehend und deshalb näher zu prüfen sind jedoch die ärztlichen Beurteilungen der Arbeitsfähigkeit in einer leidensangepassten Tätigkeit, und dies sowohl in somatischer als auch in psychiatrischer Hinsicht.

Auseinandergehend und deshalb näher zu prüfen sind jedoch die ärztlichen Beurteilungen der Arbeitsfähigkeit in einer leidensangepassten Tätigkeit, und dies sowohl in somatischer als auch in psychiatrischer Hinsicht. 4. 2 In somatischer Hinsicht erachtete Dr. A.___ auch längere sitzende Tätigkeiten als der Beschwerdeführerin nicht zumutbar. Sie begründet e dies indes lediglich mit der Zunahme der neuropathischen Schmerzen mit brennenden Sensationen am Fussrücken (vorstehend E. 3.1). Dies vermag nicht zu überzeugen, fanden doch derartige Beschwerden weder Eingang in einen anderen aktuellen Arztbericht, noch ist ersichtlich, inwiefern sie die Beschwerdeführerin nicht nur in ihrem Wohl befinden, sondern auch bei der Ausführung einer sitzenden Arbeit massgeblich beeinträchtigen sollten.

4. 2 In somatischer Hinsicht erachtete Dr. A.___ auch längere sitzende Tätigkeiten als der Beschwerdeführerin nicht zumutbar. Sie begründet e dies indes lediglich mit der Zunahme der neuropathischen Schmerzen mit brennenden Sensationen am Fussrücken (vorstehend E. 3.1). Dies vermag nicht zu überzeugen, fanden doch derartige Beschwerden weder Eingang in einen anderen aktuellen Arztbericht, noch ist ersichtlich, inwiefern sie die Beschwerdeführerin nicht nur in ihrem Wohl befinden, sondern auch bei der Ausführung einer sitzenden Arbeit massgeblich beeinträchtigen sollten. Auch Dr. D.___ (vorstehend E. 3.3) machte keine genauen Angaben dazu, inwie fern die Beschwerdeführerin in einer Verweistätigkeit beeinträchtigt sei, sondern sprach diesbezüglich lediglich von einer aus rheumatologischer Sicht zu erwar tenden Teilarbeitsfähigkeit, wobei er an anderer Stelle auch von «Restarbeits fähigkeit» sprach, was grundsätzlich auch den Schluss auf eine vollständige oder nur sehr geringfügig verminderte Restarbeitsfähigkeit zuliesse. Im Ergebnis sind seine Ausführungen zu kurz und zu vage gehalten, als dass ihnen im Hinblick auf die Einschätzung der Arbeitsfähigkeit in einer leidensangepassten Tätigkeit Bedeutung beigemessen werden könnte. Dies umso weniger, als er den auf diese Frage zugeschnittenen Teil des Fragebogens gänzlich unbeantwortet liess.

Auch Dr. D.___ (vorstehend E. 3.3) machte keine genauen Angaben dazu, inwie fern die Beschwerdeführerin in einer Verweistätigkeit beeinträchtigt sei, sondern sprach diesbezüglich lediglich von einer aus rheumatologischer Sicht zu erwar tenden Teilarbeitsfähigkeit, wobei er an anderer Stelle auch von «Restarbeits fähigkeit» sprach, was grundsätzlich auch den Schluss auf eine vollständige oder nur sehr geringfügig verminderte Restarbeitsfähigkeit zuliesse. Im Ergebnis sind seine Ausführungen zu kurz und zu vage gehalten, als dass ihnen im Hinblick auf die Einschätzung der Arbeitsfähigkeit in einer leidensangepassten Tätigkeit Bedeutung beigemessen werden könnte. Dies umso weniger, als er den auf diese Frage zugeschnittenen Teil des Fragebogens gänzlich unbeantwortet liess. 4.3 Abzustellen ist vielmehr auf das Y.___ -Gutachten (vorstehend E. 3.4). Dieses ist für die streitigen Belange umfassend, beruht auf allseitigen Untersuchungen und berücksichtigt auch die geklagten Beschwerden. Es wurde in Kenntnis der Vor akten (Anamnese) abgegeben. Auch wenn im Gutachten keine explizite Ausein an dersetzung mit den teilweise divergierenden Einschätzungen von Dr. A.___ (vorstehend E. 3.1) u nd Dr. D.___ (vorstehend E. 3. 3 ) erfolgte, so vermag es in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medi zinischen Situat ion dennoch einzuleuchten: Dr. F.___ untersuchte die Be schwer deführerin als Spezialist eingehend und kam zum Schluss, die von dieser geklagten Symptome und Funktionseinbussen seien konsistent und könnten nach vollzogen werden. Er zog sogar den Schluss, der Gutachter Dr. G.___ habe im Jahre 2012 die Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin in der angestammten Tätigkeit zu Unrecht als uneingeschränkt angesehen, diese liege korrekterweise bei unverändertem Gesundheitszustand bei 25 % (vorstehend E. 3.4.2). Dies ver deutlicht, dass er seine Aufgabe als Gutachter unvoreingenommen anging. Das von ihm erarbeitete Belastungsprofil erscheint differenziert und die der Beschwer de führerin noch möglichen Tätigkeiten als genügend leicht und (insbesondere fuss-) schonend, dass sie dieser zugemutet werden können. Die Schlussfolge rungen von Dr. F.___ sind also begründet und es kann auf diese abgestellt werden.

4.3 Abzustellen ist vielmehr auf das Y.___ -Gutachten (vorstehend E. 3.4). Dieses ist für die streitigen Belange umfassend, beruht auf allseitigen Untersuchungen und berücksichtigt auch die geklagten Beschwerden. Es wurde in Kenntnis der Vor akten (Anamnese) abgegeben. Auch wenn im Gutachten keine explizite Ausein an dersetzung mit den teilweise divergierenden Einschätzungen von Dr. A.___ (vorstehend E. 3.1) u nd Dr. D.___ (vorstehend E. 3. 3 ) erfolgte, so vermag es in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medi zinischen Situat ion dennoch einzuleuchten: Dr. F.___ untersuchte die Be schwer deführerin als Spezialist eingehend und kam zum Schluss, die von dieser geklagten Symptome und Funktionseinbussen seien konsistent und könnten nach vollzogen werden. Er zog sogar den Schluss, der Gutachter Dr. G.___ habe im Jahre 2012 die Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin in der angestammten Tätigkeit zu Unrecht als uneingeschränkt angesehen, diese liege korrekterweise bei unverändertem Gesundheitszustand bei 25 % (vorstehend E. 3.4.2). Dies ver deutlicht, dass er seine Aufgabe als Gutachter unvoreingenommen anging. Das von ihm erarbeitete Belastungsprofil erscheint differenziert und die der Beschwer de führerin noch möglichen Tätigkeiten als genügend leicht und (insbesondere fuss-) schonend, dass sie dieser zugemutet werden können. Die Schlussfolge rungen von Dr. F.___ sind also begründet und es kann auf diese abgestellt werden. 4. 4 Es ist somit erstellt, dass die Beschwerdeführerin aus somatischer Sicht zu 100 % arbeitsfähig ist für körperlich leichte Tätigkeiten mit Heben und Tragen von Lasten bis maximal 15 kg, überwiegend bis ständig im Sitzen, zeitweilig im Gehen oder Stehen, wobei Tätigkeiten in kniender, hockender und in kauernder Stellung ebenso zu vermeiden sind wie Tätigkeiten auf Leitern und Gerüsten sowie Tätig keiten, die ein erhöhtes Ausmass an Standsicherheit erfordern.

4. 4 Es ist somit erstellt, dass die Beschwerdeführerin aus somatischer Sicht zu 100 % arbeitsfähig ist für körperlich leichte Tätigkeiten mit Heben und Tragen von Lasten bis maximal 15 kg, überwiegend bis ständig im Sitzen, zeitweilig im Gehen oder Stehen, wobei Tätigkeiten in kniender, hockender und in kauernder Stellung ebenso zu vermeiden sind wie Tätigkeiten auf Leitern und Gerüsten sowie Tätig keiten, die ein erhöhtes Ausmass an Standsicherheit erfordern. 4. 5 Aus psychiatrischer Sicht ging Dr. E.___ von einer Arbeitsfähigkeit von 100 % in einer derart angepassten Tätigkeit aus (vorstehend E. 3.4.3 ). Sie setzte sich im psychiatrischen Teilgutachten eingehend mit den Standardindikatoren (v orsteh end E. 1.5-6 ) auseinander. Ihre Beurteilung umfasste das ganze Leistungsprofil mit sowohl negativen als auch positiven Anteilen und ist so verfasst, dass die attestierte Arbeitsunfähigkeit «gleichsam aus dem Saldo aller wesentlichen Belas tungen und Ressourcen» (BGE 141 V 281 E. 3.4.2.1) abgeleitet wurde. Die psychia trische Gutachter in ist bei de r Beantwortung der Frage, wie sie das Leistungs ver mögen einschätzte, den einsc hlägigen Indikatoren gefolgt, sie hat ausschlies s lich funktionelle Ausfälle berücksichtigt, welche Folge der gesundheitlichen Beein träch ti gung sind, und ihre versicherungsmedizinische Zumutbarkeitsbeurteilung ist auf objektivierter Grundlage erfolgt. Die von der Rechtsanwendung zu prüfen d e Frage, ob er sich an die massgebenden normativen Rahmenbedingungen ge hal ten und das Leistungsvermögen in Berücksichtigung der einschlägigen Indika to ren eingeschätzt hat (BGE 141 V 281 E. 5.2.2), ist klar zu bejahen. Die funk tionellen Auswirkungen der medizinisch festgestellten gesundheitlichen Anspruchs grund lage lassen sich anhand der Standardindikatoren schlüssig und widerspruchsfrei mit überwiegender Wahrscheinlichkeit nachweisen, weshalb auf das Gutachten abzustellen ist.

4. 5 Aus psychiatrischer Sicht ging Dr. E.___ von einer Arbeitsfähigkeit von 100 % in einer derart angepassten Tätigkeit aus (vorstehend E. 3.4.3 ). Sie setzte sich im psychiatrischen Teilgutachten eingehend mit den Standardindikatoren (v orsteh end E. 1.5-6 ) auseinander. Ihre Beurteilung umfasste das ganze Leistungsprofil mit sowohl negativen als auch positiven Anteilen und ist so verfasst, dass die attestierte Arbeitsunfähigkeit «gleichsam aus dem Saldo aller wesentlichen Belas tungen und Ressourcen» (BGE 141 V 281 E. 3.4.2.1) abgeleitet wurde. Die psychia trische Gutachter in ist bei de r Beantwortung der Frage, wie sie das Leistungs ver mögen einschätzte, den einsc hlägigen Indikatoren gefolgt, sie hat ausschlies s lich funktionelle Ausfälle berücksichtigt, welche Folge der gesundheitlichen Beein träch ti gung sind, und ihre versicherungsmedizinische Zumutbarkeitsbeurteilung ist auf objektivierter Grundlage erfolgt. Die von der Rechtsanwendung zu prüfen d e Frage, ob er sich an die massgebenden normativen Rahmenbedingungen ge hal ten und das Leistungsvermögen in Berücksichtigung der einschlägigen Indika to ren eingeschätzt hat (BGE 141 V 281 E. 5.2.2), ist klar zu bejahen. Die funk tionellen Auswirkungen der medizinisch festgestellten gesundheitlichen Anspruchs grund lage lassen sich anhand der Standardindikatoren schlüssig und widerspruchsfrei mit überwiegender Wahrscheinlichkeit nachweisen, weshalb auf das Gutachten abzustellen ist. Dr. Z.___ beurteilte die längerfristige Arbeitsfähigkeit der Beschwerdefüh rerin in seinen Berichten vom März und September 2018 nicht übereinstimmend, ging er doch zun ächst von 25 % (vorstehend E. 3.2), d ann aber v on 40 % (vor stehend E. 3. 5 ) aus. Zudem unterschied er in seinen Einschätzungen grundsätzlich nicht zwischen der Arbeitsfähigkeit in einer angestammten und in einer leidens angepassten Tätigkeit. Dass er im Bericht vom September 2018 ausführte, er betreue die Beschwerdeführerin seit bald 6 Jahren und in dieser Zeit sei sie nie symptomfrei gewesen, sowie festhielt, aus psychiatrischer Sicht sei die «bisherige» Tätigkeit auf längere Sicht nicht mehr als 40 % zumutbar, lässt jedoch darauf schliessen, dass sich seine Einschätzung der Arbeitsfähigkeit auf die in diesen 6 Jahren ausgeübte und somit auf die angestammte Tätigkeit bezieht. Auch die Beschwerdeführerin versteht dies offenbar so (vgl. Urk.1 S. 3 oben). Zur Arbeits fähigkeit in e i ner angepassten Tätigkeit lässt s ich seinen Berichten som it keine aussagekräftige Einschätzung entnehmen. Nicht zuletzt ist bei Berichten von behandelnden Ärzten der Erfahrungstatsache Rechnung zu tragen, dass diese mitunter im Hinblick auf ihre auftragsrechtliche Vertrauensstellung im Zweifels fall eher zu Gunsten ihrer Patienten aussagen (BGE 125 V 351 E. 3a/cc S. 353 mit weiteren Hinweisen), sprich deren Arbeitsfähigkeit tendenziell eher tiefer ein schätzen als dies objektiv gerechtfertigt wäre.

Dr. Z.___ beurteilte die längerfristige Arbeitsfähigkeit der Beschwerdefüh rerin in seinen Berichten vom März und September 2018 nicht übereinstimmend, ging er doch zun ächst von 25 % (vorstehend E. 3.2), d ann aber v on 40 % (vor stehend E. 3. 5 ) aus. Zudem unterschied er in seinen Einschätzungen grundsätzlich nicht zwischen der Arbeitsfähigkeit in einer angestammten und in einer leidens angepassten Tätigkeit. Dass er im Bericht vom September 2018 ausführte, er betreue die Beschwerdeführerin seit bald 6 Jahren und in dieser Zeit sei sie nie symptomfrei gewesen, sowie festhielt, aus psychiatrischer Sicht sei die «bisherige» Tätigkeit auf längere Sicht nicht mehr als 40 % zumutbar, lässt jedoch darauf schliessen, dass sich seine Einschätzung der Arbeitsfähigkeit auf die in diesen 6 Jahren ausgeübte und somit auf die angestammte Tätigkeit bezieht. Auch die Beschwerdeführerin versteht dies offenbar so (vgl. Urk.1 S. 3 oben). Zur Arbeits fähigkeit in e i ner angepassten Tätigkeit lässt s ich seinen Berichten som it keine aussagekräftige Einschätzung entnehmen. Nicht zuletzt ist bei Berichten von behandelnden Ärzten der Erfahrungstatsache Rechnung zu tragen, dass diese mitunter im Hinblick auf ihre auftragsrechtliche Vertrauensstellung im Zweifels fall eher zu Gunsten ihrer Patienten aussagen (BGE 125 V 351 E. 3a/cc S. 353 mit weiteren Hinweisen), sprich deren Arbeitsfähigkeit tendenziell eher tiefer ein schätzen als dies objektiv gerechtfertigt wäre. Dr. E.___ bemerkte demgegenüber zutreffend, im bisherige n Verlauf sei nie eine Arbeitsunfähigkeit aus eindeutig psychiatrischer Sicht attestiert worden und auch von der Beschwerdeführerin sei keine entsprechende Veränderung der Sympto matik berichtet worden. Dr. Z.___ führte erst im Nachhinein mit seiner Stellungnahme zum Gutachten im September 2018 aus, die Beschwerdeführerin sei zeitweise auch aus psychiatrischer Sicht zu 100 % arbeitsunfähig gewesen ( vorstehend E. 3.5 ). Dies wirkt nachgeschoben und überzeugt deshalb nicht. Auch das von ihm übernommene Argument der Beschwerdeführerin, ihre Depression weise einen stark schwankenden Verlauf auf, vermag nicht zu überzeugen.

Dr. E.___ bemerkte demgegenüber zutreffend, im bisherige n Verlauf sei nie eine Arbeitsunfähigkeit aus eindeutig psychiatrischer Sicht attestiert worden und auch von der Beschwerdeführerin sei keine entsprechende Veränderung der Sympto matik berichtet worden. Dr. Z.___ führte erst im Nachhinein mit seiner Stellungnahme zum Gutachten im September 2018 aus, die Beschwerdeführerin sei zeitweise auch aus psychiatrischer Sicht zu 100 % arbeitsunfähig gewesen ( vorstehend E. 3.5 ). Dies wirkt nachgeschoben und überzeugt deshalb nicht. Auch das von ihm übernommene Argument der Beschwerdeführerin, ihre Depression weise einen stark schwankenden Verlauf auf, vermag nicht zu überzeugen. D ie Berücksichtigung all dieser Gesichtspunkte mindert den Beweiswert und die Aussagekraft der Stel lungnahmen von Dr. Z.___ erheblich, so dass diese die gutachterlichen Feststellungen nicht umzustossen vermögen.

D ie Berücksichtigung all dieser Gesichtspunkte mindert den Beweiswert und die Aussagekraft der Stel lungnahmen von Dr. Z.___ erheblich, so dass diese die gutachterlichen Feststellungen nicht umzustossen vermögen. 4. 6 Nach dem Gesagten ist der medizinische Sachverhalt dahingehend erstellt, dass der Beschwerdeführerin leidensangepasste Tätigkeiten zu 100 % zumutbar sind.

4. 6 Nach dem Gesagten ist der medizinische Sachverhalt dahingehend erstellt, dass der Beschwerdeführerin leidensangepasste Tätigkeiten zu 100 % zumutbar sind. 5.

5. 5.1 Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei aus geglichener Arbeits marktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkommen), in Bezie hung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht in valid geworden wäre (sog. Valideneinkommen ). Der Einkommens ver gleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die beiden hypothetischen Er werbseinkommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegen übergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditäts grad bestimmen lässt (sog. allgemeine Methode des Einkommensvergleichs; BGE 130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen).

5.1 Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei aus geglichener Arbeits marktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkommen), in Bezie hung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht in valid geworden wäre (sog. Valideneinkommen ). Der Einkommens ver gleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die beiden hypothetischen Er werbseinkommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegen übergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditäts grad bestimmen lässt (sog. allgemeine Methode des Einkommensvergleichs; BGE 130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen). 5. 2 Gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung ist für die Ermittlung des Validen einkommens entscheidend, was die versicherte Person im Zeitpunkt des frühest möglichen Rentenbeginns nach dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrschein lichkeit als Gesunde tatsächlich verdient hätte. Dabei wird in der Regel am zuletzt erzielten, nötigenfalls der Teuerung und der realen Einkommensentwicklung an ge passten Verdienst angeknüpft, da es empirischer Erfahrung entspricht, dass die bisherige Tätigkeit ohne Gesundheitsschaden fortgesetzt worden wäre. Ausnah men müssen mit überwiegender Wahrscheinlichkeit erstellt sein (BGE 139 V 28 E. 3.3.2; 135 V 58 E. 3.1; 134 V 322 E. 4.1 mit Hinweis).

5. 2 Gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung ist für die Ermittlung des Validen einkommens entscheidend, was die versicherte Person im Zeitpunkt des frühest möglichen Rentenbeginns nach dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrschein lichkeit als Gesunde tatsächlich verdient hätte. Dabei wird in der Regel am zuletzt erzielten, nötigenfalls der Teuerung und der realen Einkommensentwicklung an ge passten Verdienst angeknüpft, da es empirischer Erfahrung entspricht, dass die bisherige Tätigkeit ohne Gesundheitsschaden fortgesetzt worden wäre. Ausnah men müssen mit überwiegender Wahrscheinlichkeit erstellt sein (BGE 139 V 28 E. 3.3.2; 135 V 58 E. 3.1; 134 V 322 E. 4.1 mit Hinweis). 5. 3 Für die Bestimmung des Invalideneinkommens können nach der Rechtsprechung Tabellenlöhne gemäss den vom Bundesamt für Statistik periodisch herausgege be nen Lohnstrukturerhebungen (LSE) herangezogen werden (BGE 139 V 592 E. 2.3, 135 V 297 E. 5.2, 129 V 472 E. 4.2.1, 126 V 75 E. 3b). Dabei sind grundsätzlich die im Verfügungszeitpunkt aktuellsten veröffentlichten Tabellen der LSE zu ver wenden (BGE 143 V 295 E. 4.1.3; zur Verwendung der aktuellsten statistischen Daten bei Rentenrevisionen vgl. BGE 143 V 295 E. 4.2.2, 142 V 178 E. 2.5.8.1, 133 V 545 E. 7.1). Der Griff zur Lohnstatistik ist subsidiär, das heisst deren Beizug erfolgt nur, wenn eine Ermittlung des Invalideneinkommens auf grund und nach Massgabe der konkreten Gegebenheiten des Einzelfalles nicht möglich ist (vgl. BGE 142 V 178 E. 2.5.7, 139 V 592 E. 2.3, 135 V 297 E. 5.2; vgl. auch Meyer/ Reichmuth, Bundesgesetz über die Invalidenversicherung, 3. Auflage 2014, Rn 55 und 89 zu Art. 28a, mit weiteren Hinweisen auf die Rechtsprechung).

5. 3 Für die Bestimmung des Invalideneinkommens können nach der Rechtsprechung Tabellenlöhne gemäss den vom Bundesamt für Statistik periodisch herausgege be nen Lohnstrukturerhebungen (LSE) herangezogen werden (BGE 139 V 592 E. 2.3, 135 V 297 E. 5.2, 129 V 472 E. 4.2.1, 126 V 75 E. 3b). Dabei sind grundsätzlich die im Verfügungszeitpunkt aktuellsten veröffentlichten Tabellen der LSE zu ver wenden (BGE 143 V 295 E. 4.1.3; zur Verwendung der aktuellsten statistischen Daten bei Rentenrevisionen vgl. BGE 143 V 295 E. 4.2.2, 142 V 178 E. 2.5.8.1, 133 V 545 E. 7.1). Der Griff zur Lohnstatistik ist subsidiär, das heisst deren Beizug erfolgt nur, wenn eine Ermittlung des Invalideneinkommens auf grund und nach Massgabe der konkreten Gegebenheiten des Einzelfalles nicht möglich ist (vgl. BGE 142 V 178 E. 2.5.7, 139 V 592 E. 2.3, 135 V 297 E. 5.2; vgl. auch Meyer/ Reichmuth, Bundesgesetz über die Invalidenversicherung, 3. Auflage 2014, Rn 55 und 89 zu Art. 28a, mit weiteren Hinweisen auf die Rechtsprechung). 5. 4 Für die Invaliditätsbemessung wird praxisgemäss auf die standardisierten Brutto löhne (Tabellengruppe A) der LSE abgestellt (BGE 129 V 472 E. 4.2.1 mit Hinweis), wobei jeweils vom so genannten Zentralwert (Median) aus zugehen ist. Bei der Anwen dung der Tabellengruppe A gilt es ausserdem zu berücksichtigen, dass ihr generell eine Arbeitszeit von 40 Wochenstunden zugrunde liegt, weshalb der massgebliche Tabellenlohn auf die entsprechende betriebsübliche Wochenarbeits zeit aufzu rech nen ist (BGE 129 V 472 E. 4.3.2, 126 V 75 E. 3b/ bb, 124 V 321 E. 3b/ aa ; AHI 2000 S. 81 E. 2a).

5. 4 Für die Invaliditätsbemessung wird praxisgemäss auf die standardisierten Brutto löhne (Tabellengruppe A) der LSE abgestellt (BGE 129 V 472 E. 4.2.1 mit Hinweis), wobei jeweils vom so genannten Zentralwert (Median) aus zugehen ist. Bei der Anwen dung der Tabellengruppe A gilt es ausserdem zu berücksichtigen, dass ihr generell eine Arbeitszeit von 40 Wochenstunden zugrunde liegt, weshalb der massgebliche Tabellenlohn auf die entsprechende betriebsübliche Wochenarbeits zeit aufzu rech nen ist (BGE 129 V 472 E. 4.3.2, 126 V 75 E. 3b/ bb, 124 V 321 E. 3b/ aa ; AHI 2000 S. 81 E. 2a). 5. 5 Für die Vornahme des Einkommensvergleichs ist grund sätzlich auf die Gegeben heiten im Zeitpunkt des hypothetischen Rentenbeginns abzustellen (BGE 129 V 222). Ein Rentenanspruch entsteht gemäss Art. 29 Abs. 1 IVG frühestens nach Ablauf von sechs Monaten nach Geltendmachung des Leistungsanspruc hes. Die IV-Anmeldung ging am 27. Februar 2018 bei de r Beschwerdegegnerin ein (Urk. 11/99 s owie Aktenver zeichnis zu Urk. 1 1 ). Ein allfälliger Rentenanspruch bestünde somit frühestens ab dem 1. August 201 8.

5. 5 Für die Vornahme des Einkommensvergleichs ist grund sätzlich auf die Gegeben heiten im Zeitpunkt des hypothetischen Rentenbeginns abzustellen (BGE 129 V 222). Ein Rentenanspruch entsteht gemäss Art. 29 Abs. 1 IVG frühestens nach Ablauf von sechs Monaten nach Geltendmachung des Leistungsanspruc hes. Die IV-Anmeldung ging am 27. Februar 2018 bei de r Beschwerdegegnerin ein (Urk. 11/99 s owie Aktenver zeichnis zu Urk. 1 1 ). Ein allfälliger Rentenanspruch bestünde somit frühestens ab dem 1. August 201 8. 5. 6 Die Beschwerdeführerin arbeitet seit Februar 2009 im Reinigungsdienst bezieh ungs weise als Mitarbeiterin Hauswirtschaft beim B.___ (Urk. 11/11/2 Ziff. 2. 8). Im Jahr 2018 lag das vereinbarte Bruttojahreseinkommen bei einem Pensum von 25 % bei Fr. 14'188.05 (Urk. 9/1). Dies entspricht einem Brutto jahres einkommen bei einem Vollzeitpensum und somit einem Valideneinkommen von rund Fr. 56'752.-- ( Fr. 14'188.05.-- x 4 ).

5. 6 Die Beschwerdeführerin arbeitet seit Februar 2009 im Reinigungsdienst bezieh ungs weise als Mitarbeiterin Hauswirtschaft beim B.___ (Urk. 11/11/2 Ziff. 2. 8). Im Jahr 2018 lag das vereinbarte Bruttojahreseinkommen bei einem Pensum von 25 % bei Fr. 14'188.05 (Urk. 9/1). Dies entspricht einem Brutto jahres einkommen bei einem Vollzeitpensum und somit einem Valideneinkommen von rund Fr. 56'752.-- ( Fr. 14'188.05.-- x 4 ). 5. 7 Angesichts der Zumutbarkeit einer 100%igen behinderungsangepassten Tätig keit steht der Beschwerd eführerin auch bei Beachtung der erstellten Einschränkungen (vorstehend E. 4.2.2) eine breite Palette von Tätigkeiten offen. Es rechtfertigt sich daher, für die Bemessung des Invaliden einkommens auf den standardisierten Durch schnittslohn für einfache Tätigkeiten körperlicher oder handwerklicher Arbeit in sämtlichen Wirtschaftszweigen des privaten Sektors abzu stellen (LSE 2016, Tabellengruppe TA1_tirage_skill_level, Total, Niveau 1).

5. 7 Angesichts der Zumutbarkeit einer 100%igen behinderungsangepassten Tätig keit steht der Beschwerd eführerin auch bei Beachtung der erstellten Einschränkungen (vorstehend E. 4.2.2) eine breite Palette von Tätigkeiten offen. Es rechtfertigt sich daher, für die Bemessung des Invaliden einkommens auf den standardisierten Durch schnittslohn für einfache Tätigkeiten körperlicher oder handwerklicher Arbeit in sämtlichen Wirtschaftszweigen des privaten Sektors abzu stellen (LSE 2016, Tabellengruppe TA1_tirage_skill_level, Total, Niveau 1). Das im Jahr 2016 von Frauen im Durchschnitt aller einfachen Tätigkeiten körper licher oder handwerklicher Art erzielte Eink ommen betrug pro Monat Fr. 4‘363.--, mithin Fr. 52‘356.-- im Jahr (Fr. 4‘363.-- x 12). Der durch schnittlichen wöchen t lichen Arbeitszeit im Jahr 2016 von 41.7 Stunden (Bundesamt für Statistik, Betriebsübliche Arbeitszeit nach Wirtschaftsabteilungen, T. 03.02.03.01.04.01) angepasst, ergibt dies den Betrag von rund Fr. 54 ‘ 581.-- (Fr. 52‘356.-- : 40 x 41.7). Unter Berücksichtigung der allgemeinen Lohnent wicklung im Jahr 2017 in der Höhe von 0.4 % und im Jahr 2018 in der Höhe von 0.5 % ( Bundesamt für Statistik, Entwicklung der Nominallöhne, der Konsu men tenpre ise und der Real löhne, 2010-2018, T 39) resultiert ein hypothetisches Invalideneinkommen von rund Fr. 55 ‘ 073.-- (Fr. 54 ‘ 581.-- x 1.004 x 1.005 ).

Das im Jahr 2016 von Frauen im Durchschnitt aller einfachen Tätigkeiten körper licher oder handwerklicher Art erzielte Eink ommen betrug pro Monat Fr. 4‘363.--, mithin Fr. 52‘356.-- im Jahr (Fr. 4‘363.-- x 12). Der durch schnittlichen wöchen t lichen Arbeitszeit im Jahr 2016 von 41.7 Stunden (Bundesamt für Statistik, Betriebsübliche Arbeitszeit nach Wirtschaftsabteilungen, T. 03.02.03.01.04.01) angepasst, ergibt dies den Betrag von rund Fr. 54 ‘ 581.-- (Fr. 52‘356.-- : 40 x 41.7). Unter Berücksichtigung der allgemeinen Lohnent wicklung im Jahr 2017 in der Höhe von 0.4 % und im Jahr 2018 in der Höhe von 0.5 % ( Bundesamt für Statistik, Entwicklung der Nominallöhne, der Konsu men tenpre ise und der Real löhne, 2010-2018, T 39) resultiert ein hypothetisches Invalideneinkommen von rund Fr. 55 ‘ 073.-- (Fr. 54 ‘ 581.-- x 1.004 x 1.005 ). 5. 8 Wird das Invalideneinkommen auf der Grundlage von statistischen Durch schnitts werten ermittelt, ist der entsprechende Ausgangswert (Tabellenlohn) allen falls zu kürzen. Damit soll der Tatsache Rechnung getragen werden, dass persönliche und berufliche Merkmale, wie Art und Ausmass der Behinderung, Lebensalter, Dienstjahre, Nationalität oder Aufenthaltskategorie und Beschäfti gungs grad Auswirkungen auf die Lohnhöhe haben können (BGE 124 V 321 E. 3b/ aa ). Aufgrund dieser Faktoren kann die versicherte Person die verbliebene Arbeitsfähigkeit auch auf einem ausgeglichenen Arbeitsmarkt möglicherweise nur mit unterdurchschnittlichem erwerblichem Erfolg verwerten (BGE 126 V 75 E. 5b/ aa ). Der Abzug soll aber nicht automatisch erfolgen. Er ist unter Würdigung der Umstände im Einzelfall nach pflichtgemässem Ermessen gesamthaft zu schätzen und darf 25 % nicht übersteigen (BGE 135 V 297 E. 5.2; 134 V 322 E. 5.2 und 126 V 75 E. 5b/ bb -cc).

5. 8 Wird das Invalideneinkommen auf der Grundlage von statistischen Durch schnitts werten ermittelt, ist der entsprechende Ausgangswert (Tabellenlohn) allen falls zu kürzen. Damit soll der Tatsache Rechnung getragen werden, dass persönliche und berufliche Merkmale, wie Art und Ausmass der Behinderung, Lebensalter, Dienstjahre, Nationalität oder Aufenthaltskategorie und Beschäfti gungs grad Auswirkungen auf die Lohnhöhe haben können (BGE 124 V 321 E. 3b/ aa ). Aufgrund dieser Faktoren kann die versicherte Person die verbliebene Arbeitsfähigkeit auch auf einem ausgeglichenen Arbeitsmarkt möglicherweise nur mit unterdurchschnittlichem erwerblichem Erfolg verwerten (BGE 126 V 75 E. 5b/ aa ). Der Abzug soll aber nicht automatisch erfolgen. Er ist unter Würdigung der Umstände im Einzelfall nach pflichtgemässem Ermessen gesamthaft zu schätzen und darf 25 % nicht übersteigen (BGE 135 V 297 E. 5.2; 134 V 322 E. 5.2 und 126 V 75 E. 5b/ bb -cc). Ob ein Abzug angezeigt sei und bejahendenfalls in welcher Höhe, kann offen bleiben. Bei Berücksichtigung des maximalen Abzugs von 25 % würde das Inva lideneinkommen Fr. 41'305. -- betragen (Fr. 55'073. -- x 0.75 ), was im Vergleich mit dem Valideneinkommen von Fr. 56'752. -- eine Einkommenseinbusse von Fr. 15'447.- und einen nicht rentenbegründenden Invaliditätsgrad von rund 27 % ergäbe.

Ob ein Abzug angezeigt sei und bejahendenfalls in welcher Höhe, kann offen bleiben. Bei Berücksichtigung des maximalen Abzugs von 25 % würde das Inva lideneinkommen Fr. 41'305. betragen (Fr. 55'073. -- x 0.75 ), was im Vergleich mit dem Valideneinkommen von Fr. 56'752. eine Einkommenseinbusse von Fr. 15'447.- und einen nicht rentenbegründenden Invaliditätsgrad von rund 27 % ergäbe. 5. 9 Bei diesem Ergebnis steht der Beschwerdeführerin somit keine Rente der Inva liden versicherung zu. Es kann entsprechend offenbleiben, ob und inwiefern sich ihr Gesundheitszustand seit der ersten re ntenabweisenden Verfügung vom August 2012 verändert hat ( vgl. vorstehend E. 2.3 ).

5. 9 Bei diesem Ergebnis steht der Beschwerdeführerin somit keine Rente der Inva liden versicherung zu. Es kann entsprechend offenbleiben, ob und inwiefern sich ihr Gesundheitszustand seit der ersten re ntenabweisenden Verfügung vom August 2012 verändert hat ( vgl. vorstehend E. 2.3 ). Die angefochtene Verfügung erweist sich demnach als rechtens, was zur Abwei sung der Beschwerde führt.

Die angefochtene Verfügung erweist sich demnach als rechtens, was zur Abwei sung der Beschwerde führt. 6. Da es im vorliegenden Verfahren um die Bewilligung oder Verweigerung von Ver sicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichts kosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert fest zulegen (Art. 69 Abs. 1 bis IVG) und auf Fr. 8 00.-- anzusetzen. Entsprechend dem Aus gang des Verfahrens sind sie der Beschwerdeführer in aufzuerlegen. Zufolge Gewährung der unentgeltliche n Prozessführung sind die Gerichtskosten einst weilen auf die Gerichtskasse zu nehmen, dies unter Hinweis auf § 16 Abs. 4 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht ( GSVGer ).

6. Da es im vorliegenden Verfahren um die Bewilligung oder Verweigerung von Ver sicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichts kosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert fest zulegen (Art. 69 Abs. 1 bis IVG) und auf Fr. 8 00.-- anzusetzen. Entsprechend dem Aus gang des Verfahrens sind sie der Beschwerdeführer in aufzuerlegen. Zufolge Gewährung der unentgeltliche n Prozessführung sind die Gerichtskosten einst weilen auf die Gerichtskasse zu nehmen, dies unter Hinweis auf § 16 Abs. 4 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht ( GSVGer ). Das Gericht erkennt:

Das Gericht erkennt: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 800.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt, zufolge Ge währung der unentgeltlichen Prozessführung jedoch einstweilen auf die Gerichts kasse genommen. Die Beschwerdeführerin wird auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 800.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt, zufolge Ge währung der unentgeltlichen Prozessführung jedoch einstweilen auf die Gerichts kasse genommen. Die Beschwerdeführerin wird auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen. 3. Zustellung gegen Empfangsschein an:

3. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Milosav Milovanovic

Milosav Milovanovic - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle

Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle - Bundesamt für Sozialversicherungen

Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an:

sowie an: - Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)

Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft) 4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG).

4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen.

Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG).

Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber

MosimannBoller