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Mit Vorstreckungsdämmen wird bei Fussach A seit den 1970-er Jahren sichergestellt, dass sich die Schwebestofffrachten des Rheins in tieferen Gewässern des Bodensees ablagern. Damit soll die Verlandung der Harder und der Fussacher Bucht verhindert werden.
Der rechtsseitige Damm liege aber tiefer als im Projekt geplant, teilte die Internationale Rheinregulierung am Mittwoch mit. Würde der Damm nun aber an der Stelle erhöht, hätte dies bei einem Hochwasser negative Auswirkungen: Der Rhein könnte dort nicht mehr direkt in den See abfliessen. Dies würde zu einer Anhebung des Wasserstandes in der Vorstreckung und rheinaufwärts führen.
Die Internationale Rheinregulierung hat deshalb entschieden, einen Teil des Damms tief zu halten und "überströmbar" zu gestalten. So werde erreicht, dass der Wasserspiegel rheinaufwärts auch bei Hochwasser stabil bleibe.
Konkret wird nun der Vorstreckungsdamm auf einer Länge von 800 Metern um maximal einen Meter erhöht. Die folgenden 800 Meter sollen "überströmsicher" ausgebaut werden. Eine Verkleidung mit Wasserbausteinen sorge dafür, dass das Wasser bei Hochwasser über den Damm in den Bodensee ströme und keinen Schaden anrichte, heisst es in der Mitteilung. Die restlichen 400 Meter des Damms werden um maximal 0,2 Meter erhöht.
Mit den Arbeiten wurde letzte Woche gestartet. Die erste Etappe dauert bis im Frühjahr 2023. Die zweite Etappe ist für die Wintermonate 2023/2024 geplant.
(sda)