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Die Umweltorganisation Pro Natura betont die bedrohliche Lage aller Amphibien. Die Geburtshelferkröte sei kein Einzelfall.
Geburtshelferkröten (Alytes obstetricans) leben im Mittelland in Lagen unter 1650 Metern über Meer, im Jura und in den Voralpen. In den vergangenen 25 Jahren hätten die Bestände dramatisch abgenommen, so Pro Natura.
14 von 20 Amphibienarten in Gefahr
Dass die Kröten und andere einheimische Amphibien immer weniger Platz zum Leben haben, liegt an begradigten Fliessgewässern, trockengelegten Feuchtgebieten, drainierten Wiesen und versiegelten Oberflächen.
Bestehende Lebensräume von Amphibien müssten erhalten werden, und es müssten neue geschaffen werden, fordert Pro Natura. Von den 20 Amphibienarten in der Schweiz seien 14 gefährdet.
Rois du Doubs ist Fisch des Jahres
Auffällig an den drei bis fünf Zentimeter kleinen Kröten ist ihr glockenheller Ruf. Die Stimme hat dem Tier im Volksmund zum Namen «Glögglifrosch» verholfen.
Die Nomination von Tieren des Jahres ist Gelegenheit, Forderungen für das Überleben von gefährdeten Arten zu stellen. Am Mittwoch ernannte bereits der Schweizerische Fischerei-Verband den vom Aussterben bedrohten Roi du Doubs zum Fisch des Jahres.