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«Als Titelverteidiger trittst du natürlich unter Druck an», gibt Marc Rosset zu. Es gebe aber auch die andere, motivierende Seite: «Wenn du in die Garderobe trittst, kommen alle diese guten Erinnerungen hoch, diese Ambiance.»
Wawrinkas Vorteil bei einem Grand-Slam-Turnier sei, dass er etwas Zeit habe sich zu akklimatisieren. «Stan ist ein bisschen wie ein Diesel. Er beginnt ruhig und legt dann zu», so Rosset. Für den Erfolg sei das nicht die schlechteste Taktik.
In Genf Selbstvertrauen getankt
Dass Wawrinka auf eine Pause verzichtete, beim ATP-250-Turnier in Genf an den Start ging und dort Selbstvertrauen sammeln konnte, wertet der 45-Jährige als positiv. Gut war die Teilnahme des Romands in der Romandie natürlich auch für Rosset selbst: Denn er sitzt im OK des 2015 wiederauferstandenen Turniers.
Rossets Exploits in Paris
In Paris hat Rosset selbst seine grössten Grand-Slam-Erfolge gefeiert: 1996 erreichte er dort seinen einzigen Major-Halbfinal. 1992 hatte er zusammen mit Jakob Hlasek das Doppel gewonnen.
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Sendebezug: SRF info, sportlive, 21.5.16, 15:10 Uhr