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50 Tage nach Ostern feiern alle Christen weltweit das Pfingstfest. Nach dem gregorianischen Kalender ist dieser Tag an einem Sonntag angesetzt. Der Beweggrund ist die Predigt von Petrus und die Ausgiessung des heiligen Geistes. Vor ungefähr 2000 Jahren, an einem Shavoutfest, goss GottYHWH seinen Geist, den Frühregen über einige Versammelten aus.
Petrus bestätigte es in seiner Predigt und nahm Bezug auf die Verse Joel 3,1-5 Apostelgeschichte 2,14-36
Und es soll geschehen in den letzten Tagen, sagt Gott, da will ich von meinem Geist ausgiessen auf alle Menschen; und eure Söhne und eure Töchter werden weissagen, und eure jungen Männer werden Visionen haben, und eure Ältesten werden Träume haben; und auf meine Knechte und auf meine Mägde will ich in jenen Tagen von meinem Geist ausgiessen, und sie werden Weissagen.
Und ich will Wunder tun oben im Himmel und Zeichen unten auf Erden: Blut und Feuer und Rauchdampf; die Sonne wird sich in Finsternis verwandeln und der Mond in Blut, bevor der grosse und herrliche Tag des Herrn kommt.
Und es soll geschehen: Jeder, der den Namen des Herrn anruft, wird gerettet werden.
Und ihr, Kinder Zions, freut euch und seid fröhlich im Herrn, euren Gott, der euch gnädigen Regen gibt und euch herabsendet Frühregen und Spätregen wie zuvor...
Joel 2,23
Am Ende der Zeit, bevor Yahushuah zurückkommt, um seine Ernte einzuholen, wird GottYHWH noch einmal den Spätregen, seinen Geist über die Menschenkinder ausgiessen. Dabei wird ER unter anderem beeindruckende Zeichen am Himmel und auf Erden tun.
Das jüdische Volk feiert das Shavuot-Fest, welches in der Bibel auch mit dem genauen Wochentag genannt wird. Das Wochenfest ist nach dem damalig gehaltenen biblischen Schöpfungskalender am 9. Tag des 3. Monats.
So wie das Passah, das Erntefest der Gerste, im ersten Monat des neuen biblischen Jahres und das Laubhüttenfest im Herbst, ist das Wochenfest ebenfalls eines der drei Wallfahrtsfeste, an welchem das Volk Israel, zurzeit als der Tempel noch stand, von überall her nach Jerusalem zum Hause GottesYHWH pilgerten. Es ist der 50te Wochentag gezählt nach dem Passah und bildet eine Verlängerung des Passahfestes. Das Wochenfest schliesst somit diese Festtage mit einem weiteren, fröhlichen Erntedankfest ab. Grund der Feier ist, einerseits die Weizenernte und das Gedenken an den Auszug aus Ägypten und ebenso die Übergabe der zwei Gesetzestafeln durch GottYAH an Mose, auf dem Berg Sinai. Im Judentum und bei den frommen Gläubigen ist es auch heute noch ein Brauch die ganze Nacht auf Shavuot in der Tora zu lesen und das Wort GottesYHWH zu studieren. Danach wird es zusammengefasst im Morgengebet vertieft. Es könnte sein, dass Yahushuah als 12jähriger Knabe, wie in Lukas 2,4 beschrieben, an einem Shavuotfest bei der nächtlichen Toralesung mit den Schriftgelehrten die Zeit im Tempel verbrachte.
Zugleich besteht an diesem Festtag der traditionelle Brauch Süssgebäck zu verspeisen. Zubereitet aus Milch und Honig. Bezüglich der Verheissung, dass GottYHWH sein Volk in ein Land führen werde in welchem Milch und Honig fliessen. Das Wort, die Thora, wird in der Bibel auch öfters als Honig im Munde bezeichnet.
1. Samuel 14,27-29
Sieben Wochen sollst du zählen; von da an, wo man anfängt, die Sichel an die Saat zu legen, sollst du anfangen, sieben Wochen zu zählen.
Dann sollst du dem HERRN deinem Gott, das Fest der Woche halten....
Und du sollst fröhlich sein vor dem HERRN, deinem Gott...... ...damit sein Name (YAHUAH) dort wohnt.
«Und ihr sollt an diesem Tag ausrufen, dass es eine heilige Versammlung für euch ist, keinerlei Dienstarbeit sollt ihr tun....
Wenn ihr die Ernte eures Landes einbringt, sollst du nicht alles bis zum äussersten Ende des Feldes abschneiden, auch nach deiner Ernte keine Nachlese halten, sondern sollst es den Armen und Fremden lassen.»
5. Mose 16,9-11 3. Mose 19,9 2. Mose 34,22
Es erinnert uns an die Geschichte aus dem Buch Rut. Sie war eine Moabiterin, die bei ihrer Schwiegermutter Noomi verweilte und ebenfalls GottYHWH treu diente. Noch heute lesen die frommen Juden in ihren Versammlungen diese Geschichte einander gegenseitig vor.
Dein Volk ist auch mein Volk, und dein Gott ist mein Gott.....Buch Rut 1,16
Was für eine tiefgründige Zusage auf die gesamte Gemeinde Gottes, die Braut Yahushuahs.
Zusammen sind wir ein Volk, wie damals Rut vorbildlich erwähnte: «Dein Gott ist auch mein Gott.»
Durch den Glauben und der Treue an GottYHWH verbunden, trinken wir aus demselben Weinstock, Yahushuah HaMashiach. Er ist das Brot des Lebens, das wir gemeinsam brechen.»
Rut durfte auf dem Felde eine Nachlese der Ernte machen. Dies entspricht dem Gleichnis der Nachlese der Ernte Yahushuahs, am Ende der Zeit.
Im Kapitel 2. Mose 19,24 und 34 steht alles über die Gesetzestafeln, welche auf dem Berg Sinai Moses überreicht wurden.
Das Gesetz deines Mundes ist mir lieber als viel tausend Stück Gold und Silber. Deine Hand hat mich gemacht und bereitet; unterweise mich, damit ich deine Gebote lehre. HERR; ich denke des Nachts an deinen Namen YAH/YAHUAH und halte dein Gesetz.
Dein Wort ist meinem Mund süsser als Honig.
Aus Psalm 119
So seid nun geduldig, Brüder, bis zur Wiederkunft des Herrn. Seht, der Landwirt wartet auf die köstliche Frucht der Erde und ist geduldig ihretwegen, bis sie den Frühregen und den Spätregen empfangen hat. Seid auch ihr geduldig und stärkt eure Herzen; denn die Wiederkunft des Herrn ist nahe.
Jakobus 5,7-8
Ein fröhliches, gesegnetes und süsses Wochenfest wünscht euch allen das shoshanah-chaim Team