Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03394.jsonl.gz/125

Am effizientesten kann man, so die These der Forscher, ein Ökosystem mit Eingriffen in die Nahrungskette (Futtermangel) zum Absturz bringen. Zwölf solcher Ketten mit mindestens 25 und maximal 124 Gliedern (Tiere und Pflanzen) wurden getestet. Um die Bedeutung der einzelnen Arten in der Kette zu bestimmen, verwendeten die Forscher jenes Prinzip, mit dem Google Internetsites bewertet – den Pagerank-Algorithmus: Je mehr Verweise auf eine Site, desto wichtiger ist sie; und je wichtiger die Homepage, von welcher der Verweis kommt, desto höher wird der Verweis eingestuft. Dieses Konzept wandten die Forscher für das Artensterben an. Mit dem Google-Algorithmus identifizierten sie jene Spezies, die besonders wichtig sind, um eine Nahrungskette aufrechtzuerhalten. Dank dieser Methode lasse sich zeigen, wie abhängig die einzelnen Arten voneinander sind und wie das Aussterben einer Art zum Verschwinden weiterer Arten führen kann.
UmweltforschungFressen und Gefressenwerden
Um zu verstehen, welche Folgen das Aussterben einer Spezies für das Ökosystem hat, wählten Stefano Allesina und Mercedes Pascual von der University of California einen originellen Ansatz.
Fischotter: Überleben ist eine Frage der intakten Nahrungskette.Bild: Templermeister pixelio.de
Veröffentlicht am 06.11.2009