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Basel - Bei den Seelöwen im Zoo Basel hat es im Juni Nachwuchs gegeben. Erst jetzt beginnen sich jedoch die Babies von Tuba (14) und Ukia (13) langsam für das Wasser zu interessieren. Das Schwimmen müssen sie erst noch erlernen.
Die beiden am 16. und 26. Juni geborenen Seelöwenkinder sind besonders scheu. Um sie beobachten zu können, brauche es etwas Glück, teilte der Zoo Basel am Mittwoch mit. Ins tiefe Wasser trauen sich die Babies noch nicht, hingegen planschen sie im niedrigen Vorbecken.
Schon im Stall, wo sie die erste Zeit nach der Geburt verbrachten, stand den verspielten Seelöwenkindern ein kleines Planschbecken zur Verfügung. Damit sollte ihnen die angeborene Scheu vor dem Wasser genommen werden. Die meiste Zeit verbringen die Babies derzeit noch mit Trinken und Schlafen.
Dass Seelöwenkinder zunächst wasserscheu sind, hat gute Gründe: Der Körper der Tiere, die bei der Geburt nur etwa acht Kilogramm schwer sind, würde bei den niedrigen Temperaturen des Pazifischen Ozeans schnell auskühlen. Zudem haben sie noch nicht die Kraft und die Geschicklichkeit, um es mit der starken Brandung aufzunehmen.
Die Seelöwenkinder bleiben deshalb in ihrer Heimat an der Südküste Kaliforniens vorerst für mehrere Wochen an Land. Erst wenn sie durch die fettreiche Muttermilch an Gewicht und vor allem an der schützenden Unterhautfettschicht "Blubber" zugelegt haben, können sie sich im kühlen Nass tummeln.
SDA-ATS