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In einem jetzt angekündigten Schritt werden 11 Vollzeitstellen im Vergleich zum Stellenetat von Mitte 2017 in der Ost-, Zentral- und der Nordostschweiz abgebaut und mehrere Regionalbüros geschlossen. Beim St. Galler Tagblatt wurden drei Personen gekündigt. Zusätzlich kommt es zu einem Abbau von vier Stellen in den Bereichen Sekretariat, Produktion, Infografik, Bildredaktion und Fotografie, zwei davon sind Kündigungen. Der Rest der 11 abgebauten Stellen ist heute bereits über natürliche Fluktuationen, Frühpensionierungen und «Verschiebungen» umgesetzt worden.
Insgesamt sind nicht so viele Stellen betroffen wie zuerst von den Mitarbeitenden befürchtet, aber gerade in der am meisten betroffenen Ostschweiz ist seit längerer Zeit eine starke Verdünnung des regionalen Journalismus zu beobachten, die sehr nachdenklich stimmt.
Die Reorganisation in den Regionalredaktionen betrifft die Zeitungen «Nidwaldner Zeitung», «Obwaldner Zeitung» und die «Urner Zeitung», die neu von der «Urschweiz-Redaktion» mit Sitz in Stans produziert werden sollen. Die Büros in Sarnen und Rohrschach und die Büros in Muri AG und Reinach AG, die mit je einer Person besetzt waren, werden geschlossen, das Büro in Altdorf und das Büro der Appenzeller Zeitung in Herisau werden verkleinert.
impressum - Die Schweizer Journalistinnen beobachten die Situation aufmerksam und werden alles in ihrer Macht Stehende tun, um die Zahl der Entlassungen zu reduzieren und ihre Mitglieder bei dieser Reorganisation zu unterstützen.