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Klimawandel und Zwangsvertreibung
Der Klimawandel und die Umwelt haben einen erheblichen Einfluss auf die Arbeit des UNHCR, die Flüchtlingsorganisation der Vereinten Nationen, und auf das Leben von Millionen von entwurzelten Menschen auf der ganzen Welt. Es ist inzwischen weltweit anerkannt, dass die Auswirkungen des Klimawandels und der Umweltzerstörung am stärksten von den am meisten gefährdeten Menschen zu spüren sind.
Für einige Familien und Gemeinden ist das Leid der Naturkatastrophen bereits Realität und sie sind aufgrund des Klimawandels gezwungen, ihre Heimat auf der Suche nach einem neuen Leben zu verlassen.
Einige kostbare Ressourcen, wie z. B. Trinkwasser, werden wahrscheinlich noch begrenzter werden. Viele Nutzpflanzen und einige Tiere können an manchen Orten nicht überleben, wenn die Bedingungen zu heiss und trocken oder zu kalt und nass werden. Das Problem der Ernährungssicherheit, das ohnehin schon ein Problem darstellt, wird noch unüberwindbarer werden.
Die Menschen versuchen, sich an diese Situation anzupassen, aber für viele bedeutet dies die Entscheidung, woanders hinzuziehen, um zu überleben. Eine solche Vertreibung oder die Auswirkungen des Klimawandels auf die natürlichen Ressourcen können zu Konflikten mit anderen Gemeinschaften führen, da immer mehr Menschen um die immer knapper werdenden Ressourcen miteinander konkurrieren.
Zusätzlich zum Schutz von Menschen, die durch Katastrophen und eine sich verändernde Umwelt entwurzelt wurden, arbeitet UNHCR daran, die Widerstandsfähigkeit von Menschen zu stärken, die durch die Auswirkungen des Klimawandels besonders gefährdet sind.
Der Umgang mit der Umwelt hat für UNHCR in allen Phasen seiner Arbeit Priorität, von Notsituationen bis hin zur Wiederherstellung des Gebiets nach Schliessung eines Camps oder einer Siedlung.
Die Ziele des nachhaltigen Umweltmanagements können jedoch nicht ohne die aktive Beteiligung von Flüchtlingen und Ihre wichtige Unterstützung erreicht werden.
Um den Nutzen zu maximieren und die Rechenschaftspflicht zu gewährleisten, strebt UNHCR danach, sicherzustellen, dass seine Interventionen angemessen, effektiv und effizient sind. Dies erfordert ein gutes Management und aktuelle Kenntnisse über die Auswirkungen der Arbeit vor Ort.
Im Laufe der Jahre haben UNHCR und seine Partner eine Fülle von Erfahrungen und Wissen über Umweltmanagement in Konfliktsituationen gesammelt. Eine der Lehren, die daraus gezogen worden ist die Notwendigkeit, einen klareren und systematischeren Ansatz zur Umweltverträglichkeitsprüfung, -überwachung und -bewertung als integralen Bestandteil des Programm- und Projektmanagements zu entwickeln.
Ohne sie sind entwurzelte Menschen - insbesondere Frauen und Kinder - einem grösseren Risiko ausgesetzt und haben weniger Zeit, ihr Leben wieder aufzubauen.
UNHCR setzt sich dafür ein, den Energiebedarf von Flüchtlingen zu decken, den Zugang zu sicheren Brennstoffen zu verbessern, Energie für Gesundheitszentren bereitzustellen und solarbetriebene Beleuchtung zu installieren.
UNHCR führt ein ambitioniertes Programm durch, um den Energiebedarf von Flüchtlingen und Aufnahmegemeinschaften zu decken und gleichzeitig seinen eigenen ökologischen Fußabdruck zu reduzieren.
Die Verbesserung des Zugangs zu einer sauberen und nachhaltigen Energiequelle kann zerrissene Leben verändern. Sie kann die Energie liefern, die für den Betrieb von Gesundheitszentren benötigt wird, und sicherstellen, dass lebensrettende Medikamente in einem Kühlschrank aufbewahrt werden. Die Strassenbeleuchtung ermöglicht es den Menschen, sich nachts in grösserer Sicherheit in den Lagern zu bewegen, insbesondere für Frauen und Mädchen.
Partnerschaften zwischen dem öffentlichen und privaten Sektor, der internationalen Gemeinschaft und den Regierungen der Aufnahmeländer sind für den Erfolg der Bemühungen des UNHCR zur Bekämpfung des Klimawandels unerlässlich. Während UNHCR weiterhin seine Programme direkt und über seine Partner umsetzt, wird die Organisation auch versuchen, andere Akteure zu ermutigen, sich an der Erfüllung der Bedürfnisse von Flüchtlingen und Aufnahmegemeinschaften zu beteiligen.
Um mehr zum Thema zu erfahren, besuchen sie die Globale Website von UNHCR.