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Paris - Zwei Jahre vor der Präsidentenwahl in Frankreich wächst einer Umfrage zufolge die Sympathie für eine Kandidatur von IWF-Chef Dominique Strauss-Kahn. Die Zustimmung für den konservativen Amtsinhaber Sarkozy fiel dagegen auf ein historisches Tief.
Nach der Umfrage für das Magazin "Nouvel Observateur" würden es 49 Prozent der Bevölkerung und sogar 56 Prozent der sogenannten Meinungsmacher begrüssen, wenn der frühere Finanzminister für die Sozialisten als Herausforderer von Amtsinhaber Nicolas Sarkozy anträte.
Eine Kandidatur der Parteichefin Martine Aubry würden dagegen nur 16 beziehungsweise 13 Prozent begrüssen. Mit 9 beziehungsweise 8 Prozent folgt der frühere Parteivorsitzende Francois Hollande abgeschlagen auf Platz drei.
Strauss-Kahn hat einem Zeitungsbericht zufolge im Freundeskreis erklärt, er denke über eine Kandidatur nach. Als Chef des Internationalen Währungsfonds (IWF) spielte er eine Schlüsselrolle bei der Bekämpfung der internationalen Finanzkrise und des griechischen Haushaltsdebakels.
Die Sozialisten entscheiden kommendes Jahr in einer Urwahl über ihren Präsidentschaftskandidaten. Von den führenden Parteifunktionären hat bislang noch niemand den Hut in den Ring geworfen.
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