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Kantone fordern höhere Beiträge für die Integration von Flüchtlingen
Die Kantone fordern vom Bund, dass er sich stärker an den Kosten für die Betreuung und Integration von Flüchtlingen beteiligt.
Eine Erhebung der Kantone zeigt, dass Bundesbeiträge für vorläufig aufgenommene Personen, ankerkannte Flüchtlinge und unbegleitete Kinder und Jugendliche auf der Flucht nicht ausreichen.
Mehrbedarf sehen die Kantone bei der Förderung der Sprachkenntnisse und der Arbeitsmarktintegration von Personen aus dem Asylbereich sowie bei der Unterstützung von Familien mit kleinen Kindern.
Gemäss den Kantonen sind zusätzliche Mittel notwendig, um möglichst vielen Jugendlichen und jungen Erwachsenen mit Fluchthintergrund die Absolvierung einer Berufslehre oder den Zugang zu weiterführenden Schulen zu ermöglichen – beispielsweise mittels Brückenangeboten.
Die Kantone fordern zudem höhere Beiträge des Bunds um den besonderen Bedürfnissen von unbegleiteten minderjährigen Asylsuchenden (MNA) gerecht zu werden. Die Konferenz der Sozialdirektoren (SODK) hat im Jahr 2016 Empfehlungen zur Unterbringung und Betreuung dieser besonders verletzlichen Kinder und Jugendlichen formuliert. Gemäss den Kantonen reichen die Bundesbeiträge aber nicht aus, um diese Empfehlungen umzusetzen.