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Die Westinghouse wird die Barsebäck Kraft beim ersten Rückbau eines kommerziellen Kernkraftwerks in Schweden unterstützen. Aziz Dag, Vizepräsident und Geschäftsführer der Westinghouse Nordeuropa, bezeichnete den Vertrag über die Demontage der Einbauten der Reaktordruckbehälter als «strategisch wichtig für Westinghouse». Die Westinghouse baut bereits mehrere europäische Kernkraftwerkseinheiten zurück, etwa Philippsburg-1 in Deutschland oder José Cabrera (Zorita genannt) in Spanien.
Das Zerlegen und Verpacken der Reaktordruckbehältereinbauten für die Endlagerung werde die Menge an Radioaktivität, die sich immer noch in der Anlage in Barsebäck befindet, bedeutend reduzieren, so die Westinghouse. Damit werde das sichere Demontieren der restlichen Komponenten erleichtert. Die Westinghouse wird für die Arbeiten gemäss eigenen Angaben ihre erprobte ferngesteuerte mechanische Unterwasserschneidetechnik verwenden. Zusätzlich soll in der Westinghouse-Niederlassung im schwedischen Västeras spezifisches Werkzeug entwickelt und getestet werden. Die Arbeiten am Projekt beginnen unmittelbar und sollen rund vier Jahre dauern. Das mechanische Teilen der Einbauten wird 2016 beginnen.
Die schwedische Regierung hatte 1999 vorerst Barsebäck-1 und im Mai 2005 Barsebäck-2 aus politischen Gründen vorzeitig abschalten lassen.
Quelle
S.Ry. nach Westinghouse, Medienmitteilung, 2. November 2015