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Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich IV.2016.00725 II. Kammer Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Käch Ersatzrichterin Lienhard Gerichtsschreiberin Schüpbach Urteil vom 15. August 2017 in Sachen X.___ Beschwerdeführerin vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Pierre Heusser Advokaturbüro Kernstrasse Kernstrasse 10, Postfach 8615, 8036 Zürich gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin Sachverhalt: 1. X.___, geboren 1967, war von Januar 2012 bis Ende Februar 2016 bei der Y.___ als Hortleiterin tätig ( Ur k. 7/14, Urk. 7/50). Unter Hinweis auf eine rezidivierende depressive Störung bei Problemen durch negative Kindheitserlebnisse, Rauschen im Kopf, Schwindel im Körper sowie eine Hornhautablösung meldete sich d ie Versicherte am 3. Juni 2015 bei der Invalidenversicher ung zum Leistungsbezug an ( Urk. 7/1 ). Die Sozialversiche rungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, klärte die medizinisch e und erwerb liche Situation ab. Nach durchgeführtem Vorbescheid verfahren ( Urk. 7/38-53) verneinte die IV-Stelle mit Verfügung vom 2 4. Mai 2016 einen Leistungs anspruch ( Urk. 7/54 = Urk. 2). 2. Die Versicherte erhob am 2 2. Juni 2016 Beschwerde ( Urk. 1) gegen die Verfü gung vom 2 4. Mai 2016 ( Urk. 2) und beantra gte, diese sei aufzuheben (S. 2 Ziff. 1 ) und das Verfahren sei an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen, da mit diese weitere medizinische Abklärungen vornehme, zum Beispiel ein Gut achten einhole, eventuell ein Arbeits- und Belastungstraining durchführe oder ihr subeventuell eine Umschulung bewillige (S. 2 Ziff. 2). Die IV-Stelle beantragte mit Beschwerdeantwort vom 1 1. August 2016 ( Urk. 6 ) die Abweisung der Beschwerde. Dies wurde der Beschwerdeführerin am 8. Septem ber 2016 zur Kenntnis gebracht ( Urk. 8 ). Mit Eingabe vom 1 1. Januar 2017 ( Urk. 9) reichte die Beschwerdeführerin wei tere Dokumente ( Urk. 10/1-3) zu den Akten, welche der Beschwerde gegn erin am 1 2. Januar 2017 zur Kenntnis gebracht wurden ( Urk. 11 ). Das Gericht zieht in Erwägung: 1. 1.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts; ATSG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beein trächtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesund heit verur sachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verblei bende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Be tracht kommen den ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesund heitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbs unfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht über wind bar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG). 1.2 Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit können in gleicher Weise wie körperliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG) in Verbindung mit Art. 8 ATSG bewirken. Rechtsprechungsgemäss ist bei psychischen Beeinträchtigungen zu prüfen, ob ein seelische s Leiden mit Krankheitswert besteht, welche s die versicherte Person auch bei Aufbietung allen guten Willens daran hindert, ein rentenausschliessendes Erwerbseinkommen zu erzielen (Art. 7 Abs. 2 Satz 2 ATSG; BGE 139 V 547 E. 5; 131 V 49 E. 1.2; 130 V 352 E. 2.2.1; vgl. Urteile des Bundesgerichtes 8C_614/2015 vom 15. Dezember 2015 E. 5 und 9C_125/2015 vom 18. November 2015 E. 5.4. ). Die Annahme eines psychischen Gesundheitsschadens im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG sowie Art. 3 Abs. 1 und Art. 6 ATSG setzt grundsätzlich eine lege artis auf die Vorgaben eines anerkannten Klassifikationssystems abgestützte psychiatrische Diagnose voraus (vgl. BGE 130 V 396; Urteile des Bundesgerichts 8C_616/2014 vom 25. Februar 2015 E. 5.3.3.3 und 9C_739/2014 vom 30. Novem ber 2015 E. 3.2). Eine fachärztlich festgestellte psychische Krankheit ist jedoch nicht ohne weiteres gleichbedeutend mit dem Vorliegen einer Invalidität. In jedem Einzelfall muss eine Beeinträchtigung der Arbeits- und Erwerbs fähigkeit unabhängig von der Diagnose und grundsätzlich unbesehen der Ätiologie ausgewiesen und in ihrem Ausmass bestimmt sein. Es ist nach einem weitgehend objektivierten Massstab zu beurteilen, ob und inwiefern der versicherten Person trotz ihres Leidens die Verwertung ihrer Restarbeitsfähigkeit auf dem ihr nach ihren Fähigkeiten offen stehenden ausgeglichenen Arbeits markt noch sozial-praktisch zumutbar und für die Gesellschaft tragbar sei (BGE 141 V 281 E. 3.7.3; 136 V 279 E. 3.2.1; BGE 127 V 294 E. 4c; vgl. Urteile des Bundesgerichtes 8C_614/2015 vom 15. Dezember 20 15 E. 5 und 8C_731/2015 vom 18. April 2016 E. 4.1). 1. 3 Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 IVG Versicherte, die: a. ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu be tä tigen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder her stellen, erhalten oder verbessern können; b. während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich min destens 40 Prozent arbeitsunfähig (Art. 6 ATSG) gewesen sind; und c. nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 Prozent invalid (Art. 8 ATSG) sind. Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 Prozent besteht Anspruch auf eine Viertelsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 Prozent auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 Prozent auf eine Drei viertelsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 Prozent auf eine ganze Rente (Art. 28 Abs. 2 IVG). 1. 4 Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berück sichtigt, in Kenntnis der Vor ak ten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zu sammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuch tet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c). 2. 2.1 Die Beschwerdegegnerin ging in der angefochtenen Verfügung (Urk. 2) gestützt auf die medizinischen Abklärungen davon aus, dass kein langanhaltender Ge sund heitsschaden vorliege. Die Arbeitsunfähigkeit sei vorliegend durch psycho soziale Faktoren ausgelöst worden. Dabei handle es sich um einen invalidi täts fremden Faktor, welcher zur Beurteilung der zumutbaren Arbeitsfähigkeit nicht berücksichtigt werden könne. Aufgrund der mangelnden Erheblichkeit des Gesundheitsschadens bestehe keine medizinische Einschränkung, die für die Ren ten prüfung relevant sei (S. 1). Es lägen weiterhin Z-Diagnosen sowie eine rezi divierende depressive Störung, gegenwärtig leichte Episode, vor. Diese Diag no sen sei e n nicht invalidisierend (S. 2). Weiter bestehe ein Anspruch auf die beantragte Umschulung nur, wenn der dauernde invaliditätsbedingte Minder verdienst mindestens 20 % betrage. Da jedoch nicht von invaliditätsbedingter Arbeitsunfähigkeit auszugehen sei, müsse auch kein Minderverdienst ermittelt werden (Urk. 6 S. 2). 2.2 Die Beschwerdeführer in machte demgegenüber geltend (Urk. 1), dass sie aufgrund einer nicht mehr erträglichen Überlastungssituation an ihrem letzten Arbeitsplatz im März 2015 erkrankt und deshalb seither zu 100 % arbeitsunfähig sei (S. 3). Sämtliche behandelnden Ärzte und sämtliche sie betreuende Fachpersonen würden klar festhalten, dass sie in ihrem bisherigen Beruf als Hortleiterin auf grund ihrer psychischen Erkrankung zu 100 % arbeitsunfähig sei. Dies dürfe von der Beschwerdegegnerin nicht einfach ignoriert werden (S. 12). Eine Umschulung durch die Beschwerdegegnerin sei angezeigt und müsse durch geführt werden (S. 11). 2.3 Streitig und zu prüfen ist der Anspruch auf Leistungen der Invaliden ver siche rung und somit die Arbeitsfähigkeit de r Beschwerdeführer in. 3. 3.1 Dr. med. Z.___, Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie, Vertrauensärztin der Pensionskasse Y.___, berichtete am 2 5. Mai 2015 ( Urk. 7/8) und nannte folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeits fähig keit (S. 2): - rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig mittelgradige Episode (ICD-10 F33.1) - bei Problemen durch negative Kindheitserlebnisse (ICD-10 Z61) Sie führte aus, dass die Beschwerdeführerin seit dem 1 6. Januar 2015 zu 100 % arbeitsunfähig sei (S. 1). V om 5. April bis 2. Mai 2015 habe eine stationäre Be handlung in der A.___ stattgefunden (S. 3 oben). Es gebe nicht-medizinische Gründe, die einen Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit hätten, so ungünstig erlebte Bedingungen am Arbeitsplatz (S. 4). Es liege eine Arbeits un fähigkeit von 100 % vorübergehend für drei bis vier Monate vor (S. 8). 3.2 Dr. med. B.___, Facharzt für Allgem eine Innere Medizin, berichtete im Juni 2015 ( Urk. 7/11) und nannte als Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeits fähig keit eine rezidivierende depressive Störung mit gegenwärtig mittelgradiger Epi sode, bestehend seit Ende 2014 (S. 1 Ziff. 1.1). Er führte aus, dass bei der Be schwerdeführerin im Anschluss an einen viralen Infekt im Herbst 2014 und einer Hornhautablösung im Januar 2015 zunehmend Beschwerden wie Rau schen im Kopf, Unruhe, Druck im Kopf, N ervosität und starke Beeinträchtigung der Belastbarkeit aufgetreten seien. Die Prognose sei langfristig günstig (S. 2 Ziff. 1.4). Seit dem 7. Februar 2015 sei die Beschwerdeführerin als Hortleiterin zu 100 % arbeitsunfähig (S. 2 Ziff. 1.6). Es bestehe eine stark eingeschränkte Belastbarkeit und Konzentrationsfähigkeit, was zu einer raschen Überforderung führe (S. 2 Ziff. 1.7). Unter Psychotherapie und Schonung komme es zu einer zunehmenden Besserung. Mit einer Steigerung der Arbeitsfähigkeit könne ge rechnet werden (S. 3 Ziff. 1.7). 3.3 Med. pract. C.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, Klinik D.___, berichtete im Juli 2015 ( Urk. 7/12 = Urk. 7/13 = Urk. 7/17) und nannte folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (S. 1 Ziff. 1.1): - rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig mittelgradige depressive Episode (ICD-10 F33.11) - erste depressive Phase zirka 1987/1988 - zweite depr essive Phase seit März 2015 - Spannungskopfschmerzen und Rückenschmerzen seit zirka 2013 - Tinnitus beidseitiges Pfeifen seit Januar 2015 Er führte aus, dass er die Beschwerdeführerin seit Mai 2015 behandle (S. 1 Ziff. 1.2). Die Beschwerdeführerin sei seit Dezember 2014 zuerst wegen einer Infektion krankgeschrieben gewesen. Dazu seien depressive Symptome im Sinne von Erschöpfung und Überforderungsgefühlen (seit März 2013) gekommen. Ihr Zustand habe sich durch den Klinikaufenthalt deutlich verbessert. Geblieben se ien jedoch immer noch die mangelnde Belastbarkeit, eine immer wieder aufkom men de Traurigkeit und die Zukunftsängste. Bei Stress reagiere sie immer noch mit einer Zunahme der Beschwerden. Bei besserer Stabilisierung der Be schwerdeführerin sei mit der Steigerung der Arbeitsfähigkeit zu rechnen (S. 2 Ziff. 1.4). Die Beschwerdeführerin komme einmal w öchentlich in die psychothe rapeu t i schen Einzelsitz u ngen mit kognitiv-verhaltenstherapeutischem Schw er punkt und besuche einmal wöchentlich eine Gruppentherapie (S. 2 Ziff. 1.5). Seit März 2015 sei sie zu 100 % arbeitsunfähig als Kinderhortleiterin (S. 2 Ziff. 1.6). Für die Beschwerdeführerin sei ein Arbeitswechsel, weg vom Kinderhort, sehr wichtig. Möglich sei auf jeden Fall eine strukturierte Arbeit mit regelmässigen Pausen und ohne Interaktion mit grossen Gruppen. Die verminderte Leis tungs fähigkeit zeige sich in der Kinderbetreuung. Die Beschwerdeführerin sei über fordert, könne keine Prioritäten setzen, weil sie auf jedes einzelne Kind optimal eingehen möchte. Ein stufenweiser Einstieg in die Arbeitswelt ab September 2015 werde als realistisch angesehen (S. 3 Ziff. 1.7). 3.4 Med. pract. E.___, Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie, berich tete am 1 1. Oktober 2015 ( Urk. 7/22) und nannte folgende Diagnosen mit Aus wirkung auf die Arbeitsfähigkeit (S. 1 Ziff. 1.1): - Erschöpfungssyndrom (ICD-10 Z73) - rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig leichte Episode (ICD-10 F32.1) - mit Schwindel und Brechreiz, seit Dezember 2014 - Tinnitus - Eisenmangel Sie führte aus, dass sie die Beschwerdeführerin seit Juli 2015 behandle (S. 1 Ziff. 1.2). Zum Zeitpunkt der Untersuchung sei die Beschwerdeführerin 100 % arbeitsunfähig, sowohl in der angestammten, wie auch in einer angepassten Tätigkeit. Die psychische Belastbarkeit, Konzentrations- und Anpassungsfähig keit seien beeinträchtigt. Im besten Fall werde die Beschwerdeführerin in ihrem angestammten Beruf wieder 100 % arbeitsfähig sein. Wann mit einer teilweisen oder vollständigen Wiederaufnahme der Arbeit gerechnet werden könne, sei zurzeit nicht voraussagbar (S. 3 Ziff. 1.4). Seit dem 2 1. Juli 2015 finde eine ambu lante psychiatrisch-psychotherapeutische Behandlung in wöchentlichen bis vierzehntägigen Frequenzen bei ihr statt. Zudem nehme die Beschwerde führerin 25 mg Trittico zur Schlafinduktion (S. 3 Ziff.1.5). 3.5 Dr. Z.___ berichtete erneut am 1 5. Dezember 2015 ( Urk. 7/29) und nannte folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (S. 1 Ziff. 1.1): - rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig mittelgradige Episode (ICD-10 F33.1) am R emittieren - bei Problemen durch negative Kindheitserlebnisse (ICD-10 Z61) Sie führte aus, dass sowohl subjektiv wie auch objektiv von einer Zustands bes se rung ausgegangen werden könne. Es bestehe eine Konfliktsituation durch den schwer erkrankten und betagten Vater (S. 3). D ie Beschwerdeführerin be richte, dass die Behandlung bei Dr. E.___ gut sei. Sie habe mit beiden Psy chothe ra pien, der Ergotherapie, Yoga und dem Malkurs ein dichtes und s tützen des Pro gramm, das sich aktuell gut bewähre und ihr Halt gebe. Der psychopatholo gische Befund sei gegenüber September 2015 nochmals gebessert. So seien die Auf merk samkeit und das Gedächtnis unter strukturierten ruhigen Untersuchungsbe dingungen unauffällig (S. 4). In einer reizärmeren Tätigkeit, die den Fähigkeiten und Ressourcen der Beschwerdeführerin besser entspreche, sei zukünftig die bisherige Arbeitsfähigkeit wieder zu erwarten. Aktuell seien die Arbeitsfähigkeit und Reintegrationschancen weitgehend durch die Persönlichkeitsakzentuierung beeinflusst. Die Depression sei unter Entlastung, adäquater Therapien und guter Krankheitseisicht und Mitwirkung der Beschwerdeführerin am R emittieren. Die langfristige Prognose sei am günstigsten, wenn einerseits die Reintegrations phase mit grosser Sorgfalt und zusammen mit der motivierten Beschwerde füh rerin geplant und angegangen werde und andererseits die erhöhte Rückfall ge fahr im Rahmen der rezidivierenden depressiven Störung minimiert werde durch sorgfältiges Austrainieren der jeweils adäquaten Belastung (S. 6). 3.6 Med. pract. E.___ berichtete am 6. Januar 2016 ( Urk. 7/28) und führte aus, dass die Beschwerdeführerin gegen 7.30 Uhr aufstehe und frühstücke. Montags habe sie bis Mitte Dezember ihren Vater beim Einkaufen begleitet und ihm ge holfen. Seitdem ihr Vater spitalbedürftig geworden sei, besuche sie ihn fast täg lich im Spital und bleibe dort für zirka eine Stunde. Am Dienstag nehme sie die Einzelpsychotherapie wahr. Am Mittwoch treffe sie am Nachmittag eine Freundin für zwei bis drei Stun den. Am Donnerstag v ormittag mache sie Ergotherapie, sowohl in der Gruppe als auch einzeln. Im November sei sie am Donnerstagabend nach F.___ gefahren und habe an einer Maltherapie teilgenommen. Auch habe sie in einem Altersheim freiwillig für eine Stunde nachmittags A k tivierungst h erapie über nommen. Die Beschwerdeführerin berichte, dass sie nach zwei Stunden Konzen tration und Aufmerksamkeit bei den Aktivitäten Ruhepausen benötige. Es sei zu einer leichten, jedoch nicht nachhaltigen Besserung des psychischen und phy sischen Zustandes gekommen. Der Antrieb und der Schlaf hätten sich wesent lich gebessert. Die kognitiven Funktionen wie klares s trukturiertes Denken, Planen, Durchführen und Ha n deln im Arbeitsprozess seien noch beeinträchtigt. Die Stimmung sei nicht mehr niedergedrückt, jedoch bestünden heftige Stim mung s schwankungen. Die psychische und physische Belastbarkeit seien nach wie vor herabgesetzt (S. 2 oben). Eine Rückkehr auf den alten Arbeitsplatz als Hortleiter i n erscheine nicht mehr als Möglichkeit der Arbeitsaufnahme. Wenn die Beschwerdeführerin in ihrem erlernten Beruf als Sozialarbeiterin arbeiten möchte, sei es ausserordentlich wichtig, dass die Arbeitsabläufe klar geregelt und strukturiert seien, ohne den Spielraum für Kreativität und Eigengestaltung einzuschränken (S. 2 unten). 3.7 G.___, dipl. Psychologin, berichtete am 1 1. April 2016 ( Urk. 7/48) und führte aus, dass zu Beginn der Behandlung noch unklar gewesen sei, ob die Beschwerdeführerin eine Laufbahnberatung oder eine Psychotherapie suche. Ins gesamt sei sie im Jahr 2015 an sechs und im Jahr 2016 an fünf Sitzungen gewesen. Die Beschwerdeführerin habe sich zu Beginn der Sitzungen in einem Akutzustand befunden mit Burnout/Erschöpfungssyndrom sowie einer depressi ven Störung begleitet von akuten körperlichen Symptomen und Zukunfts ängs ten. Erst nach vollständigem Abklingen der Symptome sei an eine Laufbahnbe ra tung im engeren Sinn zu denken gewesen. Aus ihrer Sicht werde eine Um schu lung befürwortet, damit die Beschwerdeführerin wieder erwerbstätig werden könne. Es müsse noch geprüft werden, wie ausgeprägt die sozialen Kontakte und die damit verbundenen Belastungen sein dürften. Die Beschwerdeführerin habe noch nicht zu ihren ursprünglichen Kräften zurückgefunden und sei imme r noch sehr eingeschränkt in ihrer Aktivität. Eine definitive Beurteilung sei also zum jetzigen Zeitpunkt schwierig. Eine klassische Stelle als Sozialarbeiterin könne mit Sicherheit nicht in Erwägung gezogen werden, weil die damit ver bundenen Belastungen nach diesem schweren gesundheitlichen Einbruch nicht mehr getr ag en werden könnten. Eine Arbeit als Hortleiterin oder Hortmit ar bei terin komme nicht mehr in Frage, auch nicht für ein kleines Teilpensum, da die Wahrscheinlichkeit einer schnellen, erneuten Erkrankung sehr hoch sei (S. 1). Die Ressourcen der Beschwerdeführerin seien jedoch als gut zu erachten. Sie sei kreativ und habe für sich ein Wochenprogramm entwickelt, das ihre Heilung gut unterstütze. Ein neues Berufsfeld könnte neue Begeisterung und Motivation generieren (S. 2). 3.8 Med. pract. E.___ berichtete am 1 2. April 2016 ( Urk. 7/47) und nannte fol gen de Diagnosen mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit (S. 1 f.): - Erschöpfungssyndrom (ICD-10 Z73) - rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig leichte Episode (ICD-10 F33.1) - m it Schwindel und Brechreiz seit Dezember 2014 - Tinnitus - Eisenmangel Sie führte aus, dass die Beschwerdeführerin zum Zeitpunkt der jetzigen Unter suchung unter einer Anpassungsstörung mit Depression und Angst, nach einer leichten bis mittelgradigen depressiven Episode, vergleichbar mit einem Erschöp fungssyndrom, beginnend im Frühjahr 2015, leide. Die Arbeitsfähigkeit sei nicht von der Diagnose abhängig. Im Mittelpunkt der Beurteilung stehe die Frage, welche Einschrän kungen hinsichtlich Fähigkeiten aus der Psychopathologie resul tieren würden und einen Menschen an der Wahrnehmung von Rollen funk tionen hindern könnten. Bedauerlicherweise werde sie in der Aktennotiz des Telefongesprächs vom 1. Dezember 2015 falsch zitiert. Sie habe einen stufen weisen Wiedereinstieg in den erlernten Beruf als Sozialarbeiterin befürwortet und nicht in die bisherige Tätigkeit als Hortleiterin (S. 2). Bei einer Rückkehr auf den alten Arbeitsplatz als Hortleiterin bestehe die Gefahr eines Rückfalls in die depressive Störung. Erkrankungen würden sich nicht nur in Krankheits symp tomen im engeren Sinne äussern, sondern in der Regel auch in daraus resultierenden Beeinträchtigungen im alltäglichen Leben. Es komme zu Partizi pations - beziehungsweise Teilhabestörungen. Grund dafür seien Beeinträchti gungen der Leistungsfähigkeit, die aus den Krankheitssymptomen resultieren und die Ausführung von Aktivitäten einschränke n würden. Für die Definition einer Krankheit sei es also nicht ausreichend, Krankheitssymptome und – synd ro me entsprechend der ICD-10 zu klassifizieren, sondern es müssten auch Krank heitsfolgen und Kontextfaktoren einbezogen werden (S. 3). 4. 4.1 Eine psychisch bedingte Invalidität im Sinne des Gesetzes liegt nur dann vor, wenn ein psychisches Leiden mit Krankheitswert fachärztlich ausgewiesen ist und es der betroffenen Person trotz Aufbietung allen guten Willens, die ver blei bende Leistungsfähigkeit zu verwerten, wegen ihrer Beschwerden nicht zuzu mu ten ist, einer Erwerbstätigkeit nachzugehen, wobei das Mass des Forderbaren weitgehend objektiv bestimmt wird (BGE 130 V 352 f. E. 2.2.1, 131 V 49). Ein psychischer Gesundheitsschaden führt also nur soweit zu einer Erwerbs unfähigkeit, als angenommen werden kann, die Verwertung der Arbeits fähig keit sei der versicherten Person sozial-praktisch nicht mehr zumutbar (vgl. vor stehend E. 1.2). Weiter ist zu beachten, dass es gemäss Rechtsprechung in sämtlichen Fällen gesundheitlicher Beeinträchtigungen keineswegs allein Sache der mit dem kon kreten Einzelfall gutachtlich befassten Arztpersonen ist, selber abschlies send und für die rechtsanwendende Stelle verbindlich zu entscheiden, ob das medizinisch festgestellte Leiden zu einer andauernden oder vorübergehenden Arbeitsun fähig keit in bestimmter Höhe und Ausprägung führt. Vielmehr hat die rechts anwendende Instanz die ärztliche Stellungnahme zur Arbeitsfähig keit auf ihre beweisrechtlich erforderliche Schlüssigkeit hin zu überprüfen (vgl. BGE 140 V 193 E. 3.2-3.3). 4.2 Aufgrund der vorhandenen medizinischen Berichte ist ohne weiteres davon aus zugehen, dass die Beschwerdeführerin seit Frühjahr 2015 an einer depressi ven Störung, leichte bis mittelgradige Episode, leidet ( vgl. vorstehend E. 3.1-3.8 ), wobei ihr eine Arbeitsunfähigkeit ab Januar 2015 attestiert wurde (vorstehend E. 3.1). Sowohl m ed. pract. C.___ (vorstehend E. 3.3) wie auch Dr. Z.___ (vorstehend E. 3.5) gingen grundsätzlich von einer g ünstigen Prognose mit einem stufenweisen Widereinstieg in die Arbeitswelt bis zur bisherigen Arbeitsfähigkeit aus. In ihrem Bericht vom Dezember 2015 (vorstehend E. 3.5) schilderte Dr. Z.___ denn auch bereits eine subjektive und objektive Zu standsv erbesse rung, insbesondere sei en die Aufmerksamkeit und auch das Ge dächt nis unter strukturierten ruhigen Untersuchungsbedingungen unauffällig. Ebenso stellte die behandelnde Psychiaterin m ed. pract. E.___ im Oktober 2 015 lediglich noch eine leichte depressive Episode fest, wobei sie die Arbeitsun fähig keit – sowohl für die angestammte wie auch eine angepasste Tätigkeit - n ach wie vor auf 100 % festlegte (vgl. vorstehend E. 3.4). Im April 2016 berichtete med. pract. E.___ sodann noch von einer Anpassungsstörung mit Depression und Angst nach einer leichten bis mittelgradigen depressiven Episode und diag nostizierte zudem ein Erschöpfungssyndrom (vgl. vorstehend E. 3. 8 ). Diesen Beurteilungen, wonach sich die depressive Symptomatik gegen Ende des Jahres 20 15 zwar noch nicht restlos, jedoch weitgehend zurückgebildet hatte, steht keine abweichende ärztliche Einschätzung entgegen. So wird in sämt lichen Berichten dieselbe Formulierung verwendet, jedoch in keiner der Ein schätzungen näher ausgeführt, weshalb sich die Arbeitsfähigkeit trotz ver bessertem Gesundheitszustand, anhaltender Therapien und an sich g ünstiger Prog nose nicht erhöht hatte. Es kann somit insgesamt nicht davon ausgegangen werden, dass die Thera pien bereits gescheitert sind und von einer Therapieresistenz ausgegangen werden muss. Zu beachten ist ausserdem, dass die Beschwerdeführerin bis anhin nicht mit einer antidepressive n Pharmakotherapie behandelt wurde, sondern lediglich etwas zur Schlafinduktion nimmt. D ies kann insbesondere mit Blick auf das Aus mass der geklagten Beschwerden Rückschlüsse auf den Leidensdruck zu lassen. 4.3 D es Weitere n bleibt auch zu beachten, dass das Bundesgericht wiederholt fest gestellt hat, dass leichte bis höchstens mittelschwere psychische Störungen aus dem depressiven Formenkreis, seien sie im Auftreten rezidivierend oder episo disch - ent sprechend den Ausführungen der behandelnden Ärzte der Beschwer deführerin (vgl. vorstehend E. 3.1-3.8) - grundsätzlich als therapeutisch angeh bar gelten (vgl. etwa Urteil 8C_759/2013 vom 4. März 2014 E. 3.6.1; Urteil 9C_266/2012 vom 2 9. August 2012 E. 4.3.2 und Urteil 9C_302/2012 vom 1 3. August 2012 E. 4.3.2) und einzig dann als invalidisierende Krankheiten in Betracht fallen, wenn sie erwiesenermassen therapieresistent sind (statt vieler: BGE 140 V 193 E. 3.3). Dies ist vorliegend nicht der Fall (vgl. vorstehend E. 4. 2). Gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung gelten auch Anpassungsstörungen nicht als invalidisierendes Leiden ( vgl. dazu bei spielsweise das Urteil des Bundesgerichts 9 C_4/2013 vom 19. Dezember 2013) und handelt es sich bei den Diagnosen aus der sogenannten Z-Kategorie (Kapitel XXI) des ICD-10-Systems um Faktoren, die den Gesundheitszustand beeinflussen und zur Inanspruch nah me des Gesundheitswesens führen. Die Kategorien Z00-99 sind für Fälle vorge sehen, in denen Sachverhalte als „Diagnosen" oder „Probleme" angegeben sind, die nicht als Krankheit, Verletzung oder äussere Ursache unter den Kategorien A00-Y89 klassifizierbar sind. Diese Belastungen fallen als solche nicht unter den Begriff des rechtserheblichen Gesundheitsschadens (Urteil des Bundesge richts 8C_663/2010 vom 1 5. November 2010 E. 5.2.4 mit weiteren Hinweisen). Bei der seitens der behandelnden Psychiaterin med. pract. E.___ gestellten Diag nosen einer Anpassungsstörung mit Depression und Angst sowie eines Er schöpfungssyndroms handelt es sich um eine solche Z-Kodierung. Diese können folglich ebenfalls nicht als invalidisierende Krankheit angesehen werden. 4.4 Aufgrund des Gesagten ist der medizinische Sachverhalt als dahingehend erstellt zu erachten, dass zum Zeitpunkt des Verfügungserlasses weder in somatischer - der von der Beschwerdeführerin nachträglich eingereichte Bericht des Röntgen instituts H.___ (Urk. 10/1) enthält keine Angaben zur Arbeitsfähigkeit - noch in psychischer Hinsicht ein invalidisierender Gesundheits schaden im Sinne der bundesgerichtlichen Rechtsprechung ausgewiesen war. Bei fehlender Invalidität besteht kein Anspruch auf Leistungen der Invalidenversicherungen. Die angefochtene Verfügung erweist sich demnach als rechtens, was zur Ab wei sung der Beschwerde führt. 5. Da es um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind unabhängig vom Streit wert festzulegen ( Art. 69 Abs. 1 bis IVG) und auf Fr. 7 00.-- anzusetzen. Ent sprechend dem Aus gang des Verfahrens sind sie der unterliegenden Beschwer de führer in aufzuerlegen. Das Gericht erkennt: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 700.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein werden der Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zuge stellt. 3. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Rechtsanwalt Dr. Pierre Heusser - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle - Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an: - Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft) 4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Ur kunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin MosimannSchüpbach

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich IV.2016.00725 II. Kammer Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Käch Ersatzrichterin Lienhard Gerichtsschreiberin Schüpbach Urteil vom 15. August 2017 in Sachen X.___ Beschwerdeführerin vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Pierre Heusser Advokaturbüro Kernstrasse Kernstrasse 10, Postfach 8615, 8036 Zürich gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin Sachverhalt: 1. X.___, geboren 1967, war von Januar 2012 bis Ende Februar 2016 bei der Y.___ als Hortleiterin tätig ( Ur k. 7/14, Urk. 7/50). Unter Hinweis auf eine rezidivierende depressive Störung bei Problemen durch negative Kindheitserlebnisse, Rauschen im Kopf, Schwindel im Körper sowie eine Hornhautablösung meldete sich d ie Versicherte am 3. Juni 2015 bei der Invalidenversicher ung zum Leistungsbezug an ( Urk. 7/1 ). Die Sozialversiche rungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, klärte die medizinisch e und erwerb liche Situation ab. Nach durchgeführtem Vorbescheid verfahren ( Urk. 7/38-53) verneinte die IV-Stelle mit Verfügung vom 2 4. Mai 2016 einen Leistungs anspruch ( Urk. 7/54 = Urk. 2). 2. Die Versicherte erhob am 2 2. Juni 2016 Beschwerde ( Urk. 1) gegen die Verfü gung vom 2 4. Mai 2016 ( Urk. 2) und beantra gte, diese sei aufzuheben (S. 2 Ziff. 1 ) und das Verfahren sei an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen, da mit diese weitere medizinische Abklärungen vornehme, zum Beispiel ein Gut achten einhole, eventuell ein Arbeits- und Belastungstraining durchführe oder ihr subeventuell eine Umschulung bewillige (S. 2 Ziff. 2). Die IV-Stelle beantragte mit Beschwerdeantwort vom 1 1. August 2016 ( Urk. 6 ) die Abweisung der Beschwerde. Dies wurde der Beschwerdeführerin am 8. Septem ber 2016 zur Kenntnis gebracht ( Urk. 8 ). Mit Eingabe vom 1 1. Januar 2017 ( Urk. 9) reichte die Beschwerdeführerin wei tere Dokumente ( Urk. 10/1-3) zu den Akten, welche der Beschwerde gegn erin am 1 2. Januar 2017 zur Kenntnis gebracht wurden ( Urk. 11 ). Das Gericht zieht in Erwägung: 1. 1.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts; ATSG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beein trächtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesund heit verur sachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verblei bende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Be tracht kommen den ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesund heitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbs unfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht über wind bar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG). 1.2 Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit können in gleicher Weise wie körperliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG) in Verbindung mit Art. 8 ATSG bewirken. Rechtsprechungsgemäss ist bei psychischen Beeinträchtigungen zu prüfen, ob ein seelische s Leiden mit Krankheitswert besteht, welche s die versicherte Person auch bei Aufbietung allen guten Willens daran hindert, ein rentenausschliessendes Erwerbseinkommen zu erzielen (Art. 7 Abs. 2 Satz 2 ATSG; BGE 139 V 547 E. 5; 131 V 49 E. 1.2; 130 V 352 E. 2.2.1; vgl. Urteile des Bundesgerichtes 8C_614/2015 vom 15. Dezember 2015 E. 5 und 9C_125/2015 vom 18. November 2015 E. 5.4. ). Die Annahme eines psychischen Gesundheitsschadens im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG sowie Art. 3 Abs. 1 und Art. 6 ATSG setzt grundsätzlich eine lege artis auf die Vorgaben eines anerkannten Klassifikationssystems abgestützte psychiatrische Diagnose voraus (vgl. BGE 130 V 396; Urteile des Bundesgerichts 8C_616/2014 vom 25. Februar 2015 E. 5.3.3.3 und 9C_739/2014 vom 30. Novem ber 2015 E. 3.2). Eine fachärztlich festgestellte psychische Krankheit ist jedoch nicht ohne weiteres gleichbedeutend mit dem Vorliegen einer Invalidität. In jedem Einzelfall muss eine Beeinträchtigung der Arbeits- und Erwerbs fähigkeit unabhängig von der Diagnose und grundsätzlich unbesehen der Ätiologie ausgewiesen und in ihrem Ausmass bestimmt sein. Es ist nach einem weitgehend objektivierten Massstab zu beurteilen, ob und inwiefern der versicherten Person trotz ihres Leidens die Verwertung ihrer Restarbeitsfähigkeit auf dem ihr nach ihren Fähigkeiten offen stehenden ausgeglichenen Arbeits markt noch sozial-praktisch zumutbar und für die Gesellschaft tragbar sei (BGE 141 V 281 E. 3.7.3; 136 V 279 E. 3.2.1; BGE 127 V 294 E. 4c; vgl. Urteile des Bundesgerichtes 8C_614/2015 vom 15. Dezember 20 15 E. 5 und 8C_731/2015 vom 18. April 2016 E. 4.1). 1. 3 Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 IVG Versicherte, die: a. ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu be tä tigen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder her stellen, erhalten oder verbessern können; b. während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich min destens 40 Prozent arbeitsunfähig (Art. 6 ATSG) gewesen sind; und c. nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 Prozent invalid (Art. 8 ATSG) sind. Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 Prozent besteht Anspruch auf eine Viertelsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 Prozent auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 Prozent auf eine Drei viertelsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 Prozent auf eine ganze Rente (Art. 28 Abs. 2 IVG). 1. 4 Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berück sichtigt, in Kenntnis der Vor ak ten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zu sammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuch tet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c). 2. 2.1 Die Beschwerdegegnerin ging in der angefochtenen Verfügung (Urk. 2) gestützt auf die medizinischen Abklärungen davon aus, dass kein langanhaltender Ge sund heitsschaden vorliege. Die Arbeitsunfähigkeit sei vorliegend durch psycho soziale Faktoren ausgelöst worden. Dabei handle es sich um einen invalidi täts fremden Faktor, welcher zur Beurteilung der zumutbaren Arbeitsfähigkeit nicht berücksichtigt werden könne. Aufgrund der mangelnden Erheblichkeit des Gesundheitsschadens bestehe keine medizinische Einschränkung, die für die Ren ten prüfung relevant sei (S. 1). Es lägen weiterhin Z-Diagnosen sowie eine rezi divierende depressive Störung, gegenwärtig leichte Episode, vor. Diese Diag no sen sei e n nicht invalidisierend (S. 2). Weiter bestehe ein Anspruch auf die beantragte Umschulung nur, wenn der dauernde invaliditätsbedingte Minder verdienst mindestens 20 % betrage. Da jedoch nicht von invaliditätsbedingter Arbeitsunfähigkeit auszugehen sei, müsse auch kein Minderverdienst ermittelt werden (Urk. 6 S. 2). 2.2 Die Beschwerdeführer in machte demgegenüber geltend (Urk. 1), dass sie aufgrund einer nicht mehr erträglichen Überlastungssituation an ihrem letzten Arbeitsplatz im März 2015 erkrankt und deshalb seither zu 100 % arbeitsunfähig sei (S. 3). Sämtliche behandelnden Ärzte und sämtliche sie betreuende Fachpersonen würden klar festhalten, dass sie in ihrem bisherigen Beruf als Hortleiterin auf grund ihrer psychischen Erkrankung zu 100 % arbeitsunfähig sei. Dies dürfe von der Beschwerdegegnerin nicht einfach ignoriert werden (S. 12). Eine Umschulung durch die Beschwerdegegnerin sei angezeigt und müsse durch geführt werden (S. 11). 2.3 Streitig und zu prüfen ist der Anspruch auf Leistungen der Invaliden ver siche rung und somit die Arbeitsfähigkeit de r Beschwerdeführer in. 3. 3.1 Dr. med. Z.___, Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie, Vertrauensärztin der Pensionskasse Y.___, berichtete am 2 5. Mai 2015 ( Urk. 7/8) und nannte folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeits fähig keit (S. 2): - rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig mittelgradige Episode (ICD-10 F33.1) - bei Problemen durch negative Kindheitserlebnisse (ICD-10 Z61) Sie führte aus, dass die Beschwerdeführerin seit dem 1 6. Januar 2015 zu 100 % arbeitsunfähig sei (S. 1). V om 5. April bis 2. Mai 2015 habe eine stationäre Be handlung in der A.___ stattgefunden (S. 3 oben). Es gebe nicht-medizinische Gründe, die einen Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit hätten, so ungünstig erlebte Bedingungen am Arbeitsplatz (S. 4). Es liege eine Arbeits un fähigkeit von 100 % vorübergehend für drei bis vier Monate vor (S. 8). 3.2 Dr. med. B.___, Facharzt für Allgem eine Innere Medizin, berichtete im Juni 2015 ( Urk. 7/11) und nannte als Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeits fähig keit eine rezidivierende depressive Störung mit gegenwärtig mittelgradiger Epi sode, bestehend seit Ende 2014 (S. 1 Ziff. 1.1). Er führte aus, dass bei der Be schwerdeführerin im Anschluss an einen viralen Infekt im Herbst 2014 und einer Hornhautablösung im Januar 2015 zunehmend Beschwerden wie Rau schen im Kopf, Unruhe, Druck im Kopf, N ervosität und starke Beeinträchtigung der Belastbarkeit aufgetreten seien. Die Prognose sei langfristig günstig (S. 2 Ziff. 1.4). Seit dem 7. Februar 2015 sei die Beschwerdeführerin als Hortleiterin zu 100 % arbeitsunfähig (S. 2 Ziff. 1.6). Es bestehe eine stark eingeschränkte Belastbarkeit und Konzentrationsfähigkeit, was zu einer raschen Überforderung führe (S. 2 Ziff. 1.7). Unter Psychotherapie und Schonung komme es zu einer zunehmenden Besserung. Mit einer Steigerung der Arbeitsfähigkeit könne ge rechnet werden (S. 3 Ziff. 1.7). 3.3 Med. pract. C.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, Klinik D.___, berichtete im Juli 2015 ( Urk. 7/12 = Urk. 7/13 = Urk. 7/17) und nannte folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (S. 1 Ziff. 1.1): - rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig mittelgradige depressive Episode (ICD-10 F33.11) - erste depressive Phase zirka 1987/1988 - zweite depr essive Phase seit März 2015 - Spannungskopfschmerzen und Rückenschmerzen seit zirka 2013 - Tinnitus beidseitiges Pfeifen seit Januar 2015 Er führte aus, dass er die Beschwerdeführerin seit Mai 2015 behandle (S. 1 Ziff. 1.2). Die Beschwerdeführerin sei seit Dezember 2014 zuerst wegen einer Infektion krankgeschrieben gewesen. Dazu seien depressive Symptome im Sinne von Erschöpfung und Überforderungsgefühlen (seit März 2013) gekommen. Ihr Zustand habe sich durch den Klinikaufenthalt deutlich verbessert. Geblieben se ien jedoch immer noch die mangelnde Belastbarkeit, eine immer wieder aufkom men de Traurigkeit und die Zukunftsängste. Bei Stress reagiere sie immer noch mit einer Zunahme der Beschwerden. Bei besserer Stabilisierung der Be schwerdeführerin sei mit der Steigerung der Arbeitsfähigkeit zu rechnen (S. 2 Ziff. 1.4). Die Beschwerdeführerin komme einmal w öchentlich in die psychothe rapeu t i schen Einzelsitz u ngen mit kognitiv-verhaltenstherapeutischem Schw er punkt und besuche einmal wöchentlich eine Gruppentherapie (S. 2 Ziff. 1.5). Seit März 2015 sei sie zu 100 % arbeitsunfähig als Kinderhortleiterin (S. 2 Ziff. 1.6). Für die Beschwerdeführerin sei ein Arbeitswechsel, weg vom Kinderhort, sehr wichtig. Möglich sei auf jeden Fall eine strukturierte Arbeit mit regelmässigen Pausen und ohne Interaktion mit grossen Gruppen. Die verminderte Leis tungs fähigkeit zeige sich in der Kinderbetreuung. Die Beschwerdeführerin sei über fordert, könne keine Prioritäten setzen, weil sie auf jedes einzelne Kind optimal eingehen möchte. Ein stufenweiser Einstieg in die Arbeitswelt ab September 2015 werde als realistisch angesehen (S. 3 Ziff. 1.7). 3.4 Med. pract. E.___, Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie, berich tete am 1 1. Oktober 2015 ( Urk. 7/22) und nannte folgende Diagnosen mit Aus wirkung auf die Arbeitsfähigkeit (S. 1 Ziff. 1.1): - Erschöpfungssyndrom (ICD-10 Z73) - rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig leichte Episode (ICD-10 F32.1) - mit Schwindel und Brechreiz, seit Dezember 2014 - Tinnitus - Eisenmangel Sie führte aus, dass sie die Beschwerdeführerin seit Juli 2015 behandle (S. 1 Ziff. 1.2). Zum Zeitpunkt der Untersuchung sei die Beschwerdeführerin 100 % arbeitsunfähig, sowohl in der angestammten, wie auch in einer angepassten Tätigkeit. Die psychische Belastbarkeit, Konzentrations- und Anpassungsfähig keit seien beeinträchtigt. Im besten Fall werde die Beschwerdeführerin in ihrem angestammten Beruf wieder 100 % arbeitsfähig sein. Wann mit einer teilweisen oder vollständigen Wiederaufnahme der Arbeit gerechnet werden könne, sei zurzeit nicht voraussagbar (S. 3 Ziff. 1.4). Seit dem 2 1. Juli 2015 finde eine ambu lante psychiatrisch-psychotherapeutische Behandlung in wöchentlichen bis vierzehntägigen Frequenzen bei ihr statt. Zudem nehme die Beschwerde führerin 25 mg Trittico zur Schlafinduktion (S. 3 Ziff.1.5). 3.5 Dr. Z.___ berichtete erneut am 1 5. Dezember 2015 ( Urk. 7/29) und nannte folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (S. 1 Ziff. 1.1): - rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig mittelgradige Episode (ICD-10 F33.1) am R emittieren - bei Problemen durch negative Kindheitserlebnisse (ICD-10 Z61) Sie führte aus, dass sowohl subjektiv wie auch objektiv von einer Zustands bes se rung ausgegangen werden könne. Es bestehe eine Konfliktsituation durch den schwer erkrankten und betagten Vater (S. 3). D ie Beschwerdeführerin be richte, dass die Behandlung bei Dr. E.___ gut sei. Sie habe mit beiden Psy chothe ra pien, der Ergotherapie, Yoga und dem Malkurs ein dichtes und s tützen des Pro gramm, das sich aktuell gut bewähre und ihr Halt gebe. Der psychopatholo gische Befund sei gegenüber September 2015 nochmals gebessert. So seien die Auf merk samkeit und das Gedächtnis unter strukturierten ruhigen Untersuchungsbe dingungen unauffällig (S. 4). In einer reizärmeren Tätigkeit, die den Fähigkeiten und Ressourcen der Beschwerdeführerin besser entspreche, sei zukünftig die bisherige Arbeitsfähigkeit wieder zu erwarten. Aktuell seien die Arbeitsfähigkeit und Reintegrationschancen weitgehend durch die Persönlichkeitsakzentuierung beeinflusst. Die Depression sei unter Entlastung, adäquater Therapien und guter Krankheitseisicht und Mitwirkung der Beschwerdeführerin am R emittieren. Die langfristige Prognose sei am günstigsten, wenn einerseits die Reintegrations phase mit grosser Sorgfalt und zusammen mit der motivierten Beschwerde füh rerin geplant und angegangen werde und andererseits die erhöhte Rückfall ge fahr im Rahmen der rezidivierenden depressiven Störung minimiert werde durch sorgfältiges Austrainieren der jeweils adäquaten Belastung (S. 6). 3.6 Med. pract. E.___ berichtete am 6. Januar 2016 ( Urk. 7/28) und führte aus, dass die Beschwerdeführerin gegen 7.30 Uhr aufstehe und frühstücke. Montags habe sie bis Mitte Dezember ihren Vater beim Einkaufen begleitet und ihm ge holfen. Seitdem ihr Vater spitalbedürftig geworden sei, besuche sie ihn fast täg lich im Spital und bleibe dort für zirka eine Stunde. Am Dienstag nehme sie die Einzelpsychotherapie wahr. Am Mittwoch treffe sie am Nachmittag eine Freundin für zwei bis drei Stun den. Am Donnerstag v ormittag mache sie Ergotherapie, sowohl in der Gruppe als auch einzeln. Im November sei sie am Donnerstagabend nach F.___ gefahren und habe an einer Maltherapie teilgenommen. Auch habe sie in einem Altersheim freiwillig für eine Stunde nachmittags A k tivierungst h erapie über nommen. Die Beschwerdeführerin berichte, dass sie nach zwei Stunden Konzen tration und Aufmerksamkeit bei den Aktivitäten Ruhepausen benötige. Es sei zu einer leichten, jedoch nicht nachhaltigen Besserung des psychischen und phy sischen Zustandes gekommen. Der Antrieb und der Schlaf hätten sich wesent lich gebessert. Die kognitiven Funktionen wie klares s trukturiertes Denken, Planen, Durchführen und Ha n deln im Arbeitsprozess seien noch beeinträchtigt. Die Stimmung sei nicht mehr niedergedrückt, jedoch bestünden heftige Stim mung s schwankungen. Die psychische und physische Belastbarkeit seien nach wie vor herabgesetzt (S. 2 oben). Eine Rückkehr auf den alten Arbeitsplatz als Hortleiter i n erscheine nicht mehr als Möglichkeit der Arbeitsaufnahme. Wenn die Beschwerdeführerin in ihrem erlernten Beruf als Sozialarbeiterin arbeiten möchte, sei es ausserordentlich wichtig, dass die Arbeitsabläufe klar geregelt und strukturiert seien, ohne den Spielraum für Kreativität und Eigengestaltung einzuschränken (S. 2 unten). 3.7 G.___, dipl. Psychologin, berichtete am 1 1. April 2016 ( Urk. 7/48) und führte aus, dass zu Beginn der Behandlung noch unklar gewesen sei, ob die Beschwerdeführerin eine Laufbahnberatung oder eine Psychotherapie suche. Ins gesamt sei sie im Jahr 2015 an sechs und im Jahr 2016 an fünf Sitzungen gewesen. Die Beschwerdeführerin habe sich zu Beginn der Sitzungen in einem Akutzustand befunden mit Burnout/Erschöpfungssyndrom sowie einer depressi ven Störung begleitet von akuten körperlichen Symptomen und Zukunfts ängs ten. Erst nach vollständigem Abklingen der Symptome sei an eine Laufbahnbe ra tung im engeren Sinn zu denken gewesen. Aus ihrer Sicht werde eine Um schu lung befürwortet, damit die Beschwerdeführerin wieder erwerbstätig werden könne. Es müsse noch geprüft werden, wie ausgeprägt die sozialen Kontakte und die damit verbundenen Belastungen sein dürften. Die Beschwerdeführerin habe noch nicht zu ihren ursprünglichen Kräften zurückgefunden und sei imme r noch sehr eingeschränkt in ihrer Aktivität. Eine definitive Beurteilung sei also zum jetzigen Zeitpunkt schwierig. Eine klassische Stelle als Sozialarbeiterin könne mit Sicherheit nicht in Erwägung gezogen werden, weil die damit ver bundenen Belastungen nach diesem schweren gesundheitlichen Einbruch nicht mehr getr ag en werden könnten. Eine Arbeit als Hortleiterin oder Hortmit ar bei terin komme nicht mehr in Frage, auch nicht für ein kleines Teilpensum, da die Wahrscheinlichkeit einer schnellen, erneuten Erkrankung sehr hoch sei (S. 1). Die Ressourcen der Beschwerdeführerin seien jedoch als gut zu erachten. Sie sei kreativ und habe für sich ein Wochenprogramm entwickelt, das ihre Heilung gut unterstütze. Ein neues Berufsfeld könnte neue Begeisterung und Motivation generieren (S. 2). 3.8 Med. pract. E.___ berichtete am 1 2. April 2016 ( Urk. 7/47) und nannte fol gen de Diagnosen mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit (S. 1 f.): - Erschöpfungssyndrom (ICD-10 Z73) - rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig leichte Episode (ICD-10 F33.1) - m it Schwindel und Brechreiz seit Dezember 2014 - Tinnitus - Eisenmangel Sie führte aus, dass die Beschwerdeführerin zum Zeitpunkt der jetzigen Unter suchung unter einer Anpassungsstörung mit Depression und Angst, nach einer leichten bis mittelgradigen depressiven Episode, vergleichbar mit einem Erschöp fungssyndrom, beginnend im Frühjahr 2015, leide. Die Arbeitsfähigkeit sei nicht von der Diagnose abhängig. Im Mittelpunkt der Beurteilung stehe die Frage, welche Einschrän kungen hinsichtlich Fähigkeiten aus der Psychopathologie resul tieren würden und einen Menschen an der Wahrnehmung von Rollen funk tionen hindern könnten. Bedauerlicherweise werde sie in der Aktennotiz des Telefongesprächs vom 1. Dezember 2015 falsch zitiert. Sie habe einen stufen weisen Wiedereinstieg in den erlernten Beruf als Sozialarbeiterin befürwortet und nicht in die bisherige Tätigkeit als Hortleiterin (S. 2). Bei einer Rückkehr auf den alten Arbeitsplatz als Hortleiterin bestehe die Gefahr eines Rückfalls in die depressive Störung. Erkrankungen würden sich nicht nur in Krankheits symp tomen im engeren Sinne äussern, sondern in der Regel auch in daraus resultierenden Beeinträchtigungen im alltäglichen Leben. Es komme zu Partizi pations - beziehungsweise Teilhabestörungen. Grund dafür seien Beeinträchti gungen der Leistungsfähigkeit, die aus den Krankheitssymptomen resultieren und die Ausführung von Aktivitäten einschränke n würden. Für die Definition einer Krankheit sei es also nicht ausreichend, Krankheitssymptome und – synd ro me entsprechend der ICD-10 zu klassifizieren, sondern es müssten auch Krank heitsfolgen und Kontextfaktoren einbezogen werden (S. 3). 4. 4.1 Eine psychisch bedingte Invalidität im Sinne des Gesetzes liegt nur dann vor, wenn ein psychisches Leiden mit Krankheitswert fachärztlich ausgewiesen ist und es der betroffenen Person trotz Aufbietung allen guten Willens, die ver blei bende Leistungsfähigkeit zu verwerten, wegen ihrer Beschwerden nicht zuzu mu ten ist, einer Erwerbstätigkeit nachzugehen, wobei das Mass des Forderbaren weitgehend objektiv bestimmt wird (BGE 130 V 352 f. E. 2.2.1, 131 V 49). Ein psychischer Gesundheitsschaden führt also nur soweit zu einer Erwerbs unfähigkeit, als angenommen werden kann, die Verwertung der Arbeits fähig keit sei der versicherten Person sozial-praktisch nicht mehr zumutbar (vgl. vor stehend E. 1.2). Weiter ist zu beachten, dass es gemäss Rechtsprechung in sämtlichen Fällen gesundheitlicher Beeinträchtigungen keineswegs allein Sache der mit dem kon kreten Einzelfall gutachtlich befassten Arztpersonen ist, selber abschlies send und für die rechtsanwendende Stelle verbindlich zu entscheiden, ob das medizinisch festgestellte Leiden zu einer andauernden oder vorübergehenden Arbeitsun fähig keit in bestimmter Höhe und Ausprägung führt. Vielmehr hat die rechts anwendende Instanz die ärztliche Stellungnahme zur Arbeitsfähig keit auf ihre beweisrechtlich erforderliche Schlüssigkeit hin zu überprüfen (vgl. BGE 140 V 193 E. 3.2-3.3). 4.2 Aufgrund der vorhandenen medizinischen Berichte ist ohne weiteres davon aus zugehen, dass die Beschwerdeführerin seit Frühjahr 2015 an einer depressi ven Störung, leichte bis mittelgradige Episode, leidet ( vgl. vorstehend E. 3.1-3.8 ), wobei ihr eine Arbeitsunfähigkeit ab Januar 2015 attestiert wurde (vorstehend E. 3.1). Sowohl m ed. pract. C.___ (vorstehend E. 3.3) wie auch Dr. Z.___ (vorstehend E. 3.5) gingen grundsätzlich von einer g ünstigen Prognose mit einem stufenweisen Widereinstieg in die Arbeitswelt bis zur bisherigen Arbeitsfähigkeit aus. In ihrem Bericht vom Dezember 2015 (vorstehend E. 3.5) schilderte Dr. Z.___ denn auch bereits eine subjektive und objektive Zu standsv erbesse rung, insbesondere sei en die Aufmerksamkeit und auch das Ge dächt nis unter strukturierten ruhigen Untersuchungsbedingungen unauffällig. Ebenso stellte die behandelnde Psychiaterin m ed. pract. E.___ im Oktober 2 015 lediglich noch eine leichte depressive Episode fest, wobei sie die Arbeitsun fähig keit – sowohl für die angestammte wie auch eine angepasste Tätigkeit - n ach wie vor auf 100 % festlegte (vgl. vorstehend E. 3.4). Im April 2016 berichtete med. pract. E.___ sodann noch von einer Anpassungsstörung mit Depression und Angst nach einer leichten bis mittelgradigen depressiven Episode und diag nostizierte zudem ein Erschöpfungssyndrom (vgl. vorstehend E. 3. 8 ). Diesen Beurteilungen, wonach sich die depressive Symptomatik gegen Ende des Jahres 20 15 zwar noch nicht restlos, jedoch weitgehend zurückgebildet hatte, steht keine abweichende ärztliche Einschätzung entgegen. So wird in sämt lichen Berichten dieselbe Formulierung verwendet, jedoch in keiner der Ein schätzungen näher ausgeführt, weshalb sich die Arbeitsfähigkeit trotz ver bessertem Gesundheitszustand, anhaltender Therapien und an sich g ünstiger Prog nose nicht erhöht hatte. Es kann somit insgesamt nicht davon ausgegangen werden, dass die Thera pien bereits gescheitert sind und von einer Therapieresistenz ausgegangen werden muss. Zu beachten ist ausserdem, dass die Beschwerdeführerin bis anhin nicht mit einer antidepressive n Pharmakotherapie behandelt wurde, sondern lediglich etwas zur Schlafinduktion nimmt. D ies kann insbesondere mit Blick auf das Aus mass der geklagten Beschwerden Rückschlüsse auf den Leidensdruck zu lassen. 4.3 D es Weitere n bleibt auch zu beachten, dass das Bundesgericht wiederholt fest gestellt hat, dass leichte bis höchstens mittelschwere psychische Störungen aus dem depressiven Formenkreis, seien sie im Auftreten rezidivierend oder episo disch - ent sprechend den Ausführungen der behandelnden Ärzte der Beschwer deführerin (vgl. vorstehend E. 3.1-3.8) - grundsätzlich als therapeutisch angeh bar gelten (vgl. etwa Urteil 8C_759/2013 vom 4. März 2014 E. 3.6.1; Urteil 9C_266/2012 vom 2 9. August 2012 E. 4.3.2 und Urteil 9C_302/2012 vom 1 3. August 2012 E. 4.3.2) und einzig dann als invalidisierende Krankheiten in Betracht fallen, wenn sie erwiesenermassen therapieresistent sind (statt vieler: BGE 140 V 193 E. 3.3). Dies ist vorliegend nicht der Fall (vgl. vorstehend E. 4. 2). Gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung gelten auch Anpassungsstörungen nicht als invalidisierendes Leiden ( vgl. dazu bei spielsweise das Urteil des Bundesgerichts 9 C_4/2013 vom 19. Dezember 2013) und handelt es sich bei den Diagnosen aus der sogenannten Z-Kategorie (Kapitel XXI) des ICD-10-Systems um Faktoren, die den Gesundheitszustand beeinflussen und zur Inanspruch nah me des Gesundheitswesens führen. Die Kategorien Z00-99 sind für Fälle vorge sehen, in denen Sachverhalte als „Diagnosen" oder „Probleme" angegeben sind, die nicht als Krankheit, Verletzung oder äussere Ursache unter den Kategorien A00-Y89 klassifizierbar sind. Diese Belastungen fallen als solche nicht unter den Begriff des rechtserheblichen Gesundheitsschadens (Urteil des Bundesge richts 8C_663/2010 vom 1 5. November 2010 E. 5.2.4 mit weiteren Hinweisen). Bei der seitens der behandelnden Psychiaterin med. pract. E.___ gestellten Diag nosen einer Anpassungsstörung mit Depression und Angst sowie eines Er schöpfungssyndroms handelt es sich um eine solche Z-Kodierung. Diese können folglich ebenfalls nicht als invalidisierende Krankheit angesehen werden. 4.4 Aufgrund des Gesagten ist der medizinische Sachverhalt als dahingehend erstellt zu erachten, dass zum Zeitpunkt des Verfügungserlasses weder in somatischer - der von der Beschwerdeführerin nachträglich eingereichte Bericht des Röntgen instituts H.___ (Urk. 10/1) enthält keine Angaben zur Arbeitsfähigkeit - noch in psychischer Hinsicht ein invalidisierender Gesundheits schaden im Sinne der bundesgerichtlichen Rechtsprechung ausgewiesen war. Bei fehlender Invalidität besteht kein Anspruch auf Leistungen der Invalidenversicherungen. Die angefochtene Verfügung erweist sich demnach als rechtens, was zur Ab wei sung der Beschwerde führt. 5. Da es um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind unabhängig vom Streit wert festzulegen ( Art. 69 Abs. 1 bis IVG) und auf Fr. 7 00.-- anzusetzen. Ent sprechend dem Aus gang des Verfahrens sind sie der unterliegenden Beschwer de führer in aufzuerlegen. Das Gericht erkennt: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 700.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein werden der Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zuge stellt. 3. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Rechtsanwalt Dr. Pierre Heusser - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle - Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an: - Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft) 4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Ur kunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin MosimannSchüpbach

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Sozialversicherungsgericht

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

des Kantons Zürich IV.2016.00725 II. Kammer Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Käch Ersatzrichterin Lienhard Gerichtsschreiberin Schüpbach Urteil vom 15. August 2017

IV.2016.00725

IV.2016.00725

IV.2016.00725 II. Kammer

II. Kammer

Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Käch Ersatzrichterin Lienhard Gerichtsschreiberin Schüpbach

Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Käch Ersatzrichterin Lienhard Gerichtsschreiberin Schüpbach

Urteil vom 15. August 2017

Urteil vom 15. August 2017 in Sachen

in Sachen X.___

X.___ Beschwerdeführerin

Beschwerdeführerin vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Pierre Heusser

vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Pierre Heusser Advokaturbüro Kernstrasse

Advokaturbüro Kernstrasse Kernstrasse 10, Postfach 8615, 8036 Zürich

Kernstrasse 10, Postfach 8615, 8036 Zürich gegen

gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle

Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich

Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin

Beschwerdegegnerin Sachverhalt:

Sachverhalt: 1. X.___, geboren 1967, war von Januar 2012 bis Ende Februar 2016 bei der Y.___ als Hortleiterin tätig ( Ur k. 7/14, Urk. 7/50). Unter Hinweis auf eine rezidivierende depressive Störung bei Problemen durch negative Kindheitserlebnisse, Rauschen im Kopf, Schwindel im Körper sowie eine Hornhautablösung meldete sich d ie Versicherte am 3. Juni 2015 bei der Invalidenversicher ung zum Leistungsbezug an ( Urk. 7/1 ). Die Sozialversiche rungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, klärte die medizinisch e und erwerb liche Situation ab.

1. X.___, geboren 1967, war von Januar 2012 bis Ende Februar 2016 bei der Y.___ als Hortleiterin tätig ( Ur k. 7/14, Urk. 7/50). Unter Hinweis auf eine rezidivierende depressive Störung bei Problemen durch negative Kindheitserlebnisse, Rauschen im Kopf, Schwindel im Körper sowie eine Hornhautablösung meldete sich d ie Versicherte am 3. Juni 2015 bei der Invalidenversicher ung zum Leistungsbezug an ( Urk. 7/1 ). Die Sozialversiche rungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, klärte die medizinisch e und erwerb liche Situation ab. Nach durchgeführtem Vorbescheid verfahren ( Urk. 7/38-53) verneinte die IV-Stelle mit Verfügung vom 2 4. Mai 2016 einen Leistungs anspruch ( Urk. 7/54 = Urk. 2).

Nach durchgeführtem Vorbescheid verfahren ( Urk. 7/38-53) verneinte die IV-Stelle mit Verfügung vom 2 4. Mai 2016 einen Leistungs anspruch ( Urk. 7/54 = Urk. 2). 2. Die Versicherte erhob am 2 2. Juni 2016 Beschwerde ( Urk. 1) gegen die Verfü gung vom 2 4. Mai 2016 ( Urk. 2) und beantra gte, diese sei aufzuheben (S. 2 Ziff. 1 ) und das Verfahren sei an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen, da mit diese weitere medizinische Abklärungen vornehme, zum Beispiel ein Gut achten einhole, eventuell ein Arbeits- und Belastungstraining durchführe oder ihr subeventuell eine Umschulung bewillige (S. 2 Ziff. 2).

2. Die Versicherte erhob am 2 2. Juni 2016 Beschwerde ( Urk. 1) gegen die Verfü gung vom 2 4. Mai 2016 ( Urk. 2) und beantra gte, diese sei aufzuheben (S. 2 Ziff. 1 ) und das Verfahren sei an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen, da mit diese weitere medizinische Abklärungen vornehme, zum Beispiel ein Gut achten einhole, eventuell ein Arbeits- und Belastungstraining durchführe oder ihr subeventuell eine Umschulung bewillige (S. 2 Ziff. 2). Die IV-Stelle beantragte mit Beschwerdeantwort vom 1 1. August 2016 ( Urk. 6 ) die Abweisung der Beschwerde. Dies wurde der Beschwerdeführerin am 8. Septem ber 2016 zur Kenntnis gebracht ( Urk. 8 ).

Die IV-Stelle beantragte mit Beschwerdeantwort vom 1 1. August 2016 ( Urk. 6 ) die Abweisung der Beschwerde. Dies wurde der Beschwerdeführerin am 8. Septem ber 2016 zur Kenntnis gebracht ( Urk. 8 ). Mit Eingabe vom 1 1. Januar 2017 ( Urk. 9) reichte die Beschwerdeführerin wei tere Dokumente ( Urk. 10/1-3) zu den Akten, welche der Beschwerde gegn erin am 1 2. Januar 2017 zur Kenntnis gebracht wurden ( Urk. 11 ).

Mit Eingabe vom 1 1. Januar 2017 ( Urk. 9) reichte die Beschwerdeführerin wei tere Dokumente ( Urk. 10/1-3) zu den Akten, welche der Beschwerde gegn erin am 1 2. Januar 2017 zur Kenntnis gebracht wurden ( Urk. 11 ). Das Gericht zieht in Erwägung:

Das Gericht zieht in Erwägung: 1.

1. 1.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts; ATSG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beein trächtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesund heit verur sachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verblei bende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Be tracht kommen den ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesund heitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbs unfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht über wind bar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).

1.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts; ATSG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beein trächtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesund heit verur sachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verblei bende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Be tracht kommen den ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesund heitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbs unfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht über wind bar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG). 1.2 Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit können in gleicher Weise wie körperliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG) in Verbindung mit Art. 8 ATSG bewirken. Rechtsprechungsgemäss ist bei psychischen Beeinträchtigungen zu prüfen, ob ein seelische s Leiden mit Krankheitswert besteht, welche s die versicherte Person auch bei Aufbietung allen guten Willens daran hindert, ein rentenausschliessendes Erwerbseinkommen zu erzielen (Art. 7 Abs. 2 Satz 2 ATSG; BGE 139 V 547 E. 5; 131 V 49 E. 1.2; 130 V 352 E. 2.2.1; vgl. Urteile des Bundesgerichtes 8C_614/2015 vom 15. Dezember 2015 E. 5 und 9C_125/2015 vom 18. November 2015 E. 5.4. ).

1.2 Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit können in gleicher Weise wie körperliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG) in Verbindung mit Art. 8 ATSG bewirken. Rechtsprechungsgemäss ist bei psychischen Beeinträchtigungen zu prüfen, ob ein seelische s Leiden mit Krankheitswert besteht, welche s die versicherte Person auch bei Aufbietung allen guten Willens daran hindert, ein rentenausschliessendes Erwerbseinkommen zu erzielen (Art. 7 Abs. 2 Satz 2 ATSG; BGE 139 V 547 E. 5; 131 V 49 E. 1.2; 130 V 352 E. 2.2.1; vgl. Urteile des Bundesgerichtes 8C_614/2015 vom 15. Dezember 2015 E. 5 und 9C_125/2015 vom 18. November 2015 E. 5.4. ). Die Annahme eines psychischen Gesundheitsschadens im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG sowie Art. 3 Abs. 1 und Art. 6 ATSG setzt grundsätzlich eine lege artis auf die Vorgaben eines anerkannten Klassifikationssystems abgestützte psychiatrische Diagnose voraus (vgl. BGE 130 V 396; Urteile des Bundesgerichts 8C_616/2014 vom 25. Februar 2015 E. 5.3.3.3 und 9C_739/2014 vom 30. Novem ber 2015 E. 3.2). Eine fachärztlich festgestellte psychische Krankheit ist jedoch nicht ohne weiteres gleichbedeutend mit dem Vorliegen einer Invalidität. In jedem Einzelfall muss eine Beeinträchtigung der Arbeits- und Erwerbs fähigkeit unabhängig von der Diagnose und grundsätzlich unbesehen der Ätiologie ausgewiesen und in ihrem Ausmass bestimmt sein. Es ist nach einem weitgehend objektivierten Massstab zu beurteilen, ob und inwiefern der versicherten Person trotz ihres Leidens die Verwertung ihrer Restarbeitsfähigkeit auf dem ihr nach ihren Fähigkeiten offen stehenden ausgeglichenen Arbeits markt noch sozial-praktisch zumutbar und für die Gesellschaft tragbar sei (BGE 141 V 281 E. 3.7.3; 136 V 279 E. 3.2.1; BGE 127 V 294 E. 4c; vgl. Urteile des Bundesgerichtes 8C_614/2015 vom 15. Dezember 20 15 E. 5 und 8C_731/2015 vom 18. April 2016 E. 4.1).

Die Annahme eines psychischen Gesundheitsschadens im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG sowie Art. 3 Abs. 1 und Art. 6 ATSG setzt grundsätzlich eine lege artis auf die Vorgaben eines anerkannten Klassifikationssystems abgestützte psychiatrische Diagnose voraus (vgl. BGE 130 V 396; Urteile des Bundesgerichts 8C_616/2014 vom 25. Februar 2015 E. 5.3.3.3 und 9C_739/2014 vom 30. Novem ber 2015 E. 3.2). Eine fachärztlich festgestellte psychische Krankheit ist jedoch nicht ohne weiteres gleichbedeutend mit dem Vorliegen einer Invalidität. In jedem Einzelfall muss eine Beeinträchtigung der Arbeits- und Erwerbs fähigkeit unabhängig von der Diagnose und grundsätzlich unbesehen der Ätiologie ausgewiesen und in ihrem Ausmass bestimmt sein. Es ist nach einem weitgehend objektivierten Massstab zu beurteilen, ob und inwiefern der versicherten Person trotz ihres Leidens die Verwertung ihrer Restarbeitsfähigkeit auf dem ihr nach ihren Fähigkeiten offen stehenden ausgeglichenen Arbeits markt noch sozial-praktisch zumutbar und für die Gesellschaft tragbar sei (BGE 141 V 281 E. 3.7.3; 136 V 279 E. 3.2.1; BGE 127 V 294 E. 4c; vgl. Urteile des Bundesgerichtes 8C_614/2015 vom 15. Dezember 20 15 E. 5 und 8C_731/2015 vom 18. April 2016 E. 4.1). 1. 3 Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 IVG Versicherte, die:

1. 3 Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 IVG Versicherte, die: a. ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu be tä tigen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder her stellen, erhalten oder verbessern können;

a. ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu be tä tigen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder her stellen, erhalten oder verbessern können; b. während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich min destens 40 Prozent arbeitsunfähig (Art. 6 ATSG) gewesen sind; und

b. während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich min destens 40 Prozent arbeitsunfähig (Art. 6 ATSG) gewesen sind; und c. nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 Prozent invalid (Art. 8 ATSG) sind. c. nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 Prozent invalid (Art. 8 ATSG) sind. Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 Prozent besteht Anspruch auf eine Viertelsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 Prozent auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 Prozent auf eine Drei viertelsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 Prozent auf eine ganze Rente (Art. 28 Abs. 2 IVG).

Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 Prozent besteht Anspruch auf eine Viertelsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 Prozent auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 Prozent auf eine Drei viertelsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 Prozent auf eine ganze Rente (Art. 28 Abs. 2 IVG). 1. 4 Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berück sichtigt, in Kenntnis der Vor ak ten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zu sammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuch tet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).

1. 4 Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berück sichtigt, in Kenntnis der Vor ak ten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zu sammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuch tet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c). 2.

2. 2.1 Die Beschwerdegegnerin ging in der angefochtenen Verfügung (Urk. 2) gestützt auf die medizinischen Abklärungen davon aus, dass kein langanhaltender Ge sund heitsschaden vorliege. Die Arbeitsunfähigkeit sei vorliegend durch psycho soziale Faktoren ausgelöst worden. Dabei handle es sich um einen invalidi täts fremden Faktor, welcher zur Beurteilung der zumutbaren Arbeitsfähigkeit nicht berücksichtigt werden könne. Aufgrund der mangelnden Erheblichkeit des Gesundheitsschadens bestehe keine medizinische Einschränkung, die für die Ren ten prüfung relevant sei (S. 1). Es lägen weiterhin Z-Diagnosen sowie eine rezi divierende depressive Störung, gegenwärtig leichte Episode, vor. Diese Diag no sen sei e n nicht invalidisierend (S. 2). Weiter bestehe ein Anspruch auf die beantragte Umschulung nur, wenn der dauernde invaliditätsbedingte Minder verdienst mindestens 20 % betrage. Da jedoch nicht von invaliditätsbedingter Arbeitsunfähigkeit auszugehen sei, müsse auch kein Minderverdienst ermittelt werden (Urk. 6 S. 2).

2.1 Die Beschwerdegegnerin ging in der angefochtenen Verfügung (Urk. 2) gestützt auf die medizinischen Abklärungen davon aus, dass kein langanhaltender Ge sund heitsschaden vorliege. Die Arbeitsunfähigkeit sei vorliegend durch psycho soziale Faktoren ausgelöst worden. Dabei handle es sich um einen invalidi täts fremden Faktor, welcher zur Beurteilung der zumutbaren Arbeitsfähigkeit nicht berücksichtigt werden könne. Aufgrund der mangelnden Erheblichkeit des Gesundheitsschadens bestehe keine medizinische Einschränkung, die für die Ren ten prüfung relevant sei (S. 1). Es lägen weiterhin Z-Diagnosen sowie eine rezi divierende depressive Störung, gegenwärtig leichte Episode, vor. Diese Diag no sen sei e n nicht invalidisierend (S. 2). Weiter bestehe ein Anspruch auf die beantragte Umschulung nur, wenn der dauernde invaliditätsbedingte Minder verdienst mindestens 20 % betrage. Da jedoch nicht von invaliditätsbedingter Arbeitsunfähigkeit auszugehen sei, müsse auch kein Minderverdienst ermittelt werden (Urk. 6 S. 2). 2.2 Die Beschwerdeführer in machte demgegenüber geltend (Urk. 1), dass sie aufgrund einer nicht mehr erträglichen Überlastungssituation an ihrem letzten Arbeitsplatz im März 2015 erkrankt und deshalb seither zu 100 % arbeitsunfähig sei (S. 3). Sämtliche behandelnden Ärzte und sämtliche sie betreuende Fachpersonen würden klar festhalten, dass sie in ihrem bisherigen Beruf als Hortleiterin auf grund ihrer psychischen Erkrankung zu 100 % arbeitsunfähig sei. Dies dürfe von der Beschwerdegegnerin nicht einfach ignoriert werden (S. 12).

2.2 Die Beschwerdeführer in machte demgegenüber geltend (Urk. 1), dass sie aufgrund einer nicht mehr erträglichen Überlastungssituation an ihrem letzten Arbeitsplatz im März 2015 erkrankt und deshalb seither zu 100 % arbeitsunfähig sei (S. 3). Sämtliche behandelnden Ärzte und sämtliche sie betreuende Fachpersonen würden klar festhalten, dass sie in ihrem bisherigen Beruf als Hortleiterin auf grund ihrer psychischen Erkrankung zu 100 % arbeitsunfähig sei. Dies dürfe von der Beschwerdegegnerin nicht einfach ignoriert werden (S. 12). Eine Umschulung durch die Beschwerdegegnerin sei angezeigt und müsse durch geführt werden (S. 11).

Eine Umschulung durch die Beschwerdegegnerin sei angezeigt und müsse durch geführt werden (S. 11). 2.3 Streitig und zu prüfen ist der Anspruch auf Leistungen der Invaliden ver siche rung und somit die Arbeitsfähigkeit de r Beschwerdeführer in.

2.3 Streitig und zu prüfen ist der Anspruch auf Leistungen der Invaliden ver siche rung und somit die Arbeitsfähigkeit de r Beschwerdeführer in. 3.

3. 3.1 Dr. med. Z.___, Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie, Vertrauensärztin der Pensionskasse Y.___, berichtete am 2 5. Mai 2015 ( Urk. 7/8) und nannte folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeits fähig keit (S. 2):

3.1 Dr. med. Z.___, Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie, Vertrauensärztin der Pensionskasse Y.___, berichtete am 2 5. Mai 2015 ( Urk. 7/8) und nannte folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeits fähig keit (S. 2): - rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig mittelgradige Episode (ICD-10 F33.1)

rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig mittelgradige Episode (ICD-10 F33.1) - bei Problemen durch negative Kindheitserlebnisse (ICD-10 Z61)

bei Problemen durch negative Kindheitserlebnisse (ICD-10 Z61) Sie führte aus, dass die Beschwerdeführerin seit dem 1 6. Januar 2015 zu 100 % arbeitsunfähig sei (S. 1). V om 5. April bis 2. Mai 2015 habe eine stationäre Be handlung in der A.___ stattgefunden (S. 3 oben). Es gebe nicht-medizinische Gründe, die einen Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit hätten, so ungünstig erlebte Bedingungen am Arbeitsplatz (S. 4). Es liege eine Arbeits un fähigkeit von 100 % vorübergehend für drei bis vier Monate vor (S. 8).

Sie führte aus, dass die Beschwerdeführerin seit dem 1 6. Januar 2015 zu 100 % arbeitsunfähig sei (S. 1). V om 5. April bis 2. Mai 2015 habe eine stationäre Be handlung in der A.___ stattgefunden (S. 3 oben). Es gebe nicht-medizinische Gründe, die einen Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit hätten, so ungünstig erlebte Bedingungen am Arbeitsplatz (S. 4). Es liege eine Arbeits un fähigkeit von 100 % vorübergehend für drei bis vier Monate vor (S. 8). 3.2 Dr. med. B.___, Facharzt für Allgem eine Innere Medizin, berichtete im Juni 2015 ( Urk. 7/11) und nannte als Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeits fähig keit eine rezidivierende depressive Störung mit gegenwärtig mittelgradiger Epi sode, bestehend seit Ende 2014 (S. 1 Ziff. 1.1). Er führte aus, dass bei der Be schwerdeführerin im Anschluss an einen viralen Infekt im Herbst 2014 und einer Hornhautablösung im Januar 2015 zunehmend Beschwerden wie Rau schen im Kopf, Unruhe, Druck im Kopf, N ervosität und starke Beeinträchtigung der Belastbarkeit aufgetreten seien. Die Prognose sei langfristig günstig (S. 2 Ziff. 1.4). Seit dem 7. Februar 2015 sei die Beschwerdeführerin als Hortleiterin zu 100 % arbeitsunfähig (S. 2 Ziff. 1.6). Es bestehe eine stark eingeschränkte Belastbarkeit und Konzentrationsfähigkeit, was zu einer raschen Überforderung führe (S. 2 Ziff. 1.7). Unter Psychotherapie und Schonung komme es zu einer zunehmenden Besserung. Mit einer Steigerung der Arbeitsfähigkeit könne ge rechnet werden (S. 3 Ziff. 1.7).

3.2 Dr. med. B.___, Facharzt für Allgem eine Innere Medizin, berichtete im Juni 2015 ( Urk. 7/11) und nannte als Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeits fähig keit eine rezidivierende depressive Störung mit gegenwärtig mittelgradiger Epi sode, bestehend seit Ende 2014 (S. 1 Ziff. 1.1). Er führte aus, dass bei der Be schwerdeführerin im Anschluss an einen viralen Infekt im Herbst 2014 und einer Hornhautablösung im Januar 2015 zunehmend Beschwerden wie Rau schen im Kopf, Unruhe, Druck im Kopf, N ervosität und starke Beeinträchtigung der Belastbarkeit aufgetreten seien. Die Prognose sei langfristig günstig (S. 2 Ziff. 1.4). Seit dem 7. Februar 2015 sei die Beschwerdeführerin als Hortleiterin zu 100 % arbeitsunfähig (S. 2 Ziff. 1.6). Es bestehe eine stark eingeschränkte Belastbarkeit und Konzentrationsfähigkeit, was zu einer raschen Überforderung führe (S. 2 Ziff. 1.7). Unter Psychotherapie und Schonung komme es zu einer zunehmenden Besserung. Mit einer Steigerung der Arbeitsfähigkeit könne ge rechnet werden (S. 3 Ziff. 1.7). 3.3 Med. pract. C.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, Klinik D.___, berichtete im Juli 2015 ( Urk. 7/12 = Urk. 7/13 = Urk. 7/17) und nannte folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (S. 1 Ziff. 1.1):

3.3 Med. pract. C.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, Klinik D.___, berichtete im Juli 2015 ( Urk. 7/12 = Urk. 7/13 = Urk. 7/17) und nannte folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (S. 1 Ziff. 1.1): - rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig mittelgradige depressive Episode (ICD-10 F33.11)

rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig mittelgradige depressive Episode (ICD-10 F33.11) - erste depressive Phase zirka 1987/1988

erste depressive Phase zirka 1987/1988 - zweite depr essive Phase seit März 2015

zweite depr essive Phase seit März 2015 - Spannungskopfschmerzen und Rückenschmerzen seit zirka 2013

Spannungskopfschmerzen und Rückenschmerzen seit zirka 2013 - Tinnitus beidseitiges Pfeifen seit Januar 2015

Tinnitus beidseitiges Pfeifen seit Januar 2015 Er führte aus, dass er die Beschwerdeführerin seit Mai 2015 behandle (S. 1 Ziff. 1.2). Die Beschwerdeführerin sei seit Dezember 2014 zuerst wegen einer Infektion krankgeschrieben gewesen. Dazu seien depressive Symptome im Sinne von Erschöpfung und Überforderungsgefühlen (seit März 2013) gekommen. Ihr Zustand habe sich durch den Klinikaufenthalt deutlich verbessert. Geblieben se ien jedoch immer noch die mangelnde Belastbarkeit, eine immer wieder aufkom men de Traurigkeit und die Zukunftsängste. Bei Stress reagiere sie immer noch mit einer Zunahme der Beschwerden. Bei besserer Stabilisierung der Be schwerdeführerin sei mit der Steigerung der Arbeitsfähigkeit zu rechnen (S. 2 Ziff. 1.4). Die Beschwerdeführerin komme einmal w öchentlich in die psychothe rapeu t i schen Einzelsitz u ngen mit kognitiv-verhaltenstherapeutischem Schw er punkt und besuche einmal wöchentlich eine Gruppentherapie (S. 2 Ziff. 1.5). Seit März 2015 sei sie zu 100 % arbeitsunfähig als Kinderhortleiterin (S. 2 Ziff. 1.6). Für die Beschwerdeführerin sei ein Arbeitswechsel, weg vom Kinderhort, sehr wichtig. Möglich sei auf jeden Fall eine strukturierte Arbeit mit regelmässigen Pausen und ohne Interaktion mit grossen Gruppen. Die verminderte Leis tungs fähigkeit zeige sich in der Kinderbetreuung. Die Beschwerdeführerin sei über fordert, könne keine Prioritäten setzen, weil sie auf jedes einzelne Kind optimal eingehen möchte. Ein stufenweiser Einstieg in die Arbeitswelt ab September 2015 werde als realistisch angesehen (S. 3 Ziff. 1.7).

Er führte aus, dass er die Beschwerdeführerin seit Mai 2015 behandle (S. 1 Ziff. 1.2). Die Beschwerdeführerin sei seit Dezember 2014 zuerst wegen einer Infektion krankgeschrieben gewesen. Dazu seien depressive Symptome im Sinne von Erschöpfung und Überforderungsgefühlen (seit März 2013) gekommen. Ihr Zustand habe sich durch den Klinikaufenthalt deutlich verbessert. Geblieben se ien jedoch immer noch die mangelnde Belastbarkeit, eine immer wieder aufkom men de Traurigkeit und die Zukunftsängste. Bei Stress reagiere sie immer noch mit einer Zunahme der Beschwerden. Bei besserer Stabilisierung der Be schwerdeführerin sei mit der Steigerung der Arbeitsfähigkeit zu rechnen (S. 2 Ziff. 1.4). Die Beschwerdeführerin komme einmal w öchentlich in die psychothe rapeu t i schen Einzelsitz u ngen mit kognitiv-verhaltenstherapeutischem Schw er punkt und besuche einmal wöchentlich eine Gruppentherapie (S. 2 Ziff. 1.5). Seit März 2015 sei sie zu 100 % arbeitsunfähig als Kinderhortleiterin (S. 2 Ziff. 1.6). Für die Beschwerdeführerin sei ein Arbeitswechsel, weg vom Kinderhort, sehr wichtig. Möglich sei auf jeden Fall eine strukturierte Arbeit mit regelmässigen Pausen und ohne Interaktion mit grossen Gruppen. Die verminderte Leis tungs fähigkeit zeige sich in der Kinderbetreuung. Die Beschwerdeführerin sei über fordert, könne keine Prioritäten setzen, weil sie auf jedes einzelne Kind optimal eingehen möchte. Ein stufenweiser Einstieg in die Arbeitswelt ab September 2015 werde als realistisch angesehen (S. 3 Ziff. 1.7). 3.4 Med. pract. E.___, Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie, berich tete am 1 1. Oktober 2015 ( Urk. 7/22) und nannte folgende Diagnosen mit Aus wirkung auf die Arbeitsfähigkeit (S. 1 Ziff. 1.1):

3.4 Med. pract. E.___, Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie, berich tete am 1 1. Oktober 2015 ( Urk. 7/22) und nannte folgende Diagnosen mit Aus wirkung auf die Arbeitsfähigkeit (S. 1 Ziff. 1.1): - Erschöpfungssyndrom (ICD-10 Z73)

Erschöpfungssyndrom (ICD-10 Z73) - rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig leichte Episode (ICD-10 F32.1)

rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig leichte Episode (ICD-10 F32.1) - mit Schwindel und Brechreiz, seit Dezember 2014

mit Schwindel und Brechreiz, seit Dezember 2014 - Tinnitus

Tinnitus - Eisenmangel

Eisenmangel Sie führte aus, dass sie die Beschwerdeführerin seit Juli 2015 behandle (S. 1 Ziff. 1.2). Zum Zeitpunkt der Untersuchung sei die Beschwerdeführerin 100 % arbeitsunfähig, sowohl in der angestammten, wie auch in einer angepassten Tätigkeit. Die psychische Belastbarkeit, Konzentrations- und Anpassungsfähig keit seien beeinträchtigt. Im besten Fall werde die Beschwerdeführerin in ihrem angestammten Beruf wieder 100 % arbeitsfähig sein. Wann mit einer teilweisen oder vollständigen Wiederaufnahme der Arbeit gerechnet werden könne, sei zurzeit nicht voraussagbar (S. 3 Ziff. 1.4). Seit dem 2 1. Juli 2015 finde eine ambu lante psychiatrisch-psychotherapeutische Behandlung in wöchentlichen bis vierzehntägigen Frequenzen bei ihr statt. Zudem nehme die Beschwerde führerin 25 mg Trittico zur Schlafinduktion (S. 3 Ziff.1.5).

Sie führte aus, dass sie die Beschwerdeführerin seit Juli 2015 behandle (S. 1 Ziff. 1.2). Zum Zeitpunkt der Untersuchung sei die Beschwerdeführerin 100 % arbeitsunfähig, sowohl in der angestammten, wie auch in einer angepassten Tätigkeit. Die psychische Belastbarkeit, Konzentrations- und Anpassungsfähig keit seien beeinträchtigt. Im besten Fall werde die Beschwerdeführerin in ihrem angestammten Beruf wieder 100 % arbeitsfähig sein. Wann mit einer teilweisen oder vollständigen Wiederaufnahme der Arbeit gerechnet werden könne, sei zurzeit nicht voraussagbar (S. 3 Ziff. 1.4). Seit dem 2 1. Juli 2015 finde eine ambu lante psychiatrisch-psychotherapeutische Behandlung in wöchentlichen bis vierzehntägigen Frequenzen bei ihr statt. Zudem nehme die Beschwerde führerin 25 mg Trittico zur Schlafinduktion (S. 3 Ziff.1.5). 3.5 Dr. Z.___ berichtete erneut am 1 5. Dezember 2015 ( Urk. 7/29) und nannte folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (S. 1 Ziff. 1.1):

3.5 Dr. Z.___ berichtete erneut am 1 5. Dezember 2015 ( Urk. 7/29) und nannte folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (S. 1 Ziff. 1.1): - rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig mittelgradige Episode (ICD-10 F33.1) am R emittieren

rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig mittelgradige Episode (ICD-10 F33.1) am R emittieren - bei Problemen durch negative Kindheitserlebnisse (ICD-10 Z61)

bei Problemen durch negative Kindheitserlebnisse (ICD-10 Z61) Sie führte aus, dass sowohl subjektiv wie auch objektiv von einer Zustands bes se rung ausgegangen werden könne. Es bestehe eine Konfliktsituation durch den schwer erkrankten und betagten Vater (S. 3). D ie Beschwerdeführerin be richte, dass die Behandlung bei Dr. E.___ gut sei. Sie habe mit beiden Psy chothe ra pien, der Ergotherapie, Yoga und dem Malkurs ein dichtes und s tützen des Pro gramm, das sich aktuell gut bewähre und ihr Halt gebe. Der psychopatholo gische Befund sei gegenüber September 2015 nochmals gebessert. So seien die Auf merk samkeit und das Gedächtnis unter strukturierten ruhigen Untersuchungsbe dingungen unauffällig (S. 4). In einer reizärmeren Tätigkeit, die den Fähigkeiten und Ressourcen der Beschwerdeführerin besser entspreche, sei zukünftig die bisherige Arbeitsfähigkeit wieder zu erwarten. Aktuell seien die Arbeitsfähigkeit und Reintegrationschancen weitgehend durch die Persönlichkeitsakzentuierung beeinflusst. Die Depression sei unter Entlastung, adäquater Therapien und guter Krankheitseisicht und Mitwirkung der Beschwerdeführerin am R emittieren. Die langfristige Prognose sei am günstigsten, wenn einerseits die Reintegrations phase mit grosser Sorgfalt und zusammen mit der motivierten Beschwerde füh rerin geplant und angegangen werde und andererseits die erhöhte Rückfall ge fahr im Rahmen der rezidivierenden depressiven Störung minimiert werde durch sorgfältiges Austrainieren der jeweils adäquaten Belastung (S. 6).

Sie führte aus, dass sowohl subjektiv wie auch objektiv von einer Zustands bes se rung ausgegangen werden könne. Es bestehe eine Konfliktsituation durch den schwer erkrankten und betagten Vater (S. 3). D ie Beschwerdeführerin be richte, dass die Behandlung bei Dr. E.___ gut sei. Sie habe mit beiden Psy chothe ra pien, der Ergotherapie, Yoga und dem Malkurs ein dichtes und s tützen des Pro gramm, das sich aktuell gut bewähre und ihr Halt gebe. Der psychopatholo gische Befund sei gegenüber September 2015 nochmals gebessert. So seien die Auf merk samkeit und das Gedächtnis unter strukturierten ruhigen Untersuchungsbe dingungen unauffällig (S. 4). In einer reizärmeren Tätigkeit, die den Fähigkeiten und Ressourcen der Beschwerdeführerin besser entspreche, sei zukünftig die bisherige Arbeitsfähigkeit wieder zu erwarten. Aktuell seien die Arbeitsfähigkeit und Reintegrationschancen weitgehend durch die Persönlichkeitsakzentuierung beeinflusst. Die Depression sei unter Entlastung, adäquater Therapien und guter Krankheitseisicht und Mitwirkung der Beschwerdeführerin am R emittieren. Die langfristige Prognose sei am günstigsten, wenn einerseits die Reintegrations phase mit grosser Sorgfalt und zusammen mit der motivierten Beschwerde füh rerin geplant und angegangen werde und andererseits die erhöhte Rückfall ge fahr im Rahmen der rezidivierenden depressiven Störung minimiert werde durch sorgfältiges Austrainieren der jeweils adäquaten Belastung (S. 6). 3.6 Med. pract. E.___ berichtete am 6. Januar 2016 ( Urk. 7/28) und führte aus, dass die Beschwerdeführerin gegen 7.30 Uhr aufstehe und frühstücke. Montags habe sie bis Mitte Dezember ihren Vater beim Einkaufen begleitet und ihm ge holfen. Seitdem ihr Vater spitalbedürftig geworden sei, besuche sie ihn fast täg lich im Spital und bleibe dort für zirka eine Stunde. Am Dienstag nehme sie die Einzelpsychotherapie wahr. Am Mittwoch treffe sie am Nachmittag eine Freundin für zwei bis drei Stun den. Am Donnerstag v ormittag mache sie Ergotherapie, sowohl in der Gruppe als auch einzeln. Im November sei sie am Donnerstagabend nach F.___ gefahren und habe an einer Maltherapie teilgenommen. Auch habe sie in einem Altersheim freiwillig für eine Stunde nachmittags A k tivierungst h erapie über nommen. Die Beschwerdeführerin berichte, dass sie nach zwei Stunden Konzen tration und Aufmerksamkeit bei den Aktivitäten Ruhepausen benötige. Es sei zu einer leichten, jedoch nicht nachhaltigen Besserung des psychischen und phy sischen Zustandes gekommen. Der Antrieb und der Schlaf hätten sich wesent lich gebessert. Die kognitiven Funktionen wie klares s trukturiertes Denken, Planen, Durchführen und Ha n deln im Arbeitsprozess seien noch beeinträchtigt. Die Stimmung sei nicht mehr niedergedrückt, jedoch bestünden heftige Stim mung s schwankungen. Die psychische und physische Belastbarkeit seien nach wie vor herabgesetzt (S. 2 oben). Eine Rückkehr auf den alten Arbeitsplatz als Hortleiter i n erscheine nicht mehr als Möglichkeit der Arbeitsaufnahme. Wenn die Beschwerdeführerin in ihrem erlernten Beruf als Sozialarbeiterin arbeiten möchte, sei es ausserordentlich wichtig, dass die Arbeitsabläufe klar geregelt und strukturiert seien, ohne den Spielraum für Kreativität und Eigengestaltung einzuschränken (S. 2 unten).

3.6 Med. pract. E.___ berichtete am 6. Januar 2016 ( Urk. 7/28) und führte aus, dass die Beschwerdeführerin gegen 7.30 Uhr aufstehe und frühstücke. Montags habe sie bis Mitte Dezember ihren Vater beim Einkaufen begleitet und ihm ge holfen. Seitdem ihr Vater spitalbedürftig geworden sei, besuche sie ihn fast täg lich im Spital und bleibe dort für zirka eine Stunde. Am Dienstag nehme sie die Einzelpsychotherapie wahr. Am Mittwoch treffe sie am Nachmittag eine Freundin für zwei bis drei Stun den. Am Donnerstag v ormittag mache sie Ergotherapie, sowohl in der Gruppe als auch einzeln. Im November sei sie am Donnerstagabend nach F.___ gefahren und habe an einer Maltherapie teilgenommen. Auch habe sie in einem Altersheim freiwillig für eine Stunde nachmittags A k tivierungst h erapie über nommen. Die Beschwerdeführerin berichte, dass sie nach zwei Stunden Konzen tration und Aufmerksamkeit bei den Aktivitäten Ruhepausen benötige. Es sei zu einer leichten, jedoch nicht nachhaltigen Besserung des psychischen und phy sischen Zustandes gekommen. Der Antrieb und der Schlaf hätten sich wesent lich gebessert. Die kognitiven Funktionen wie klares s trukturiertes Denken, Planen, Durchführen und Ha n deln im Arbeitsprozess seien noch beeinträchtigt. Die Stimmung sei nicht mehr niedergedrückt, jedoch bestünden heftige Stim mung s schwankungen. Die psychische und physische Belastbarkeit seien nach wie vor herabgesetzt (S. 2 oben). Eine Rückkehr auf den alten Arbeitsplatz als Hortleiter i n erscheine nicht mehr als Möglichkeit der Arbeitsaufnahme. Wenn die Beschwerdeführerin in ihrem erlernten Beruf als Sozialarbeiterin arbeiten möchte, sei es ausserordentlich wichtig, dass die Arbeitsabläufe klar geregelt und strukturiert seien, ohne den Spielraum für Kreativität und Eigengestaltung einzuschränken (S. 2 unten). 3.7 G.___, dipl. Psychologin, berichtete am 1 1. April 2016 ( Urk. 7/48) und führte aus, dass zu Beginn der Behandlung noch unklar gewesen sei, ob die Beschwerdeführerin eine Laufbahnberatung oder eine Psychotherapie suche. Ins gesamt sei sie im Jahr 2015 an sechs und im Jahr 2016 an fünf Sitzungen gewesen. Die Beschwerdeführerin habe sich zu Beginn der Sitzungen in einem Akutzustand befunden mit Burnout/Erschöpfungssyndrom sowie einer depressi ven Störung begleitet von akuten körperlichen Symptomen und Zukunfts ängs ten. Erst nach vollständigem Abklingen der Symptome sei an eine Laufbahnbe ra tung im engeren Sinn zu denken gewesen. Aus ihrer Sicht werde eine Um schu lung befürwortet, damit die Beschwerdeführerin wieder erwerbstätig werden könne. Es müsse noch geprüft werden, wie ausgeprägt die sozialen Kontakte und die damit verbundenen Belastungen sein dürften. Die Beschwerdeführerin habe noch nicht zu ihren ursprünglichen Kräften zurückgefunden und sei imme r noch sehr eingeschränkt in ihrer Aktivität. Eine definitive Beurteilung sei also zum jetzigen Zeitpunkt schwierig. Eine klassische Stelle als Sozialarbeiterin könne mit Sicherheit nicht in Erwägung gezogen werden, weil die damit ver bundenen Belastungen nach diesem schweren gesundheitlichen Einbruch nicht mehr getr ag en werden könnten. Eine Arbeit als Hortleiterin oder Hortmit ar bei terin komme nicht mehr in Frage, auch nicht für ein kleines Teilpensum, da die Wahrscheinlichkeit einer schnellen, erneuten Erkrankung sehr hoch sei (S. 1). Die Ressourcen der Beschwerdeführerin seien jedoch als gut zu erachten. Sie sei kreativ und habe für sich ein Wochenprogramm entwickelt, das ihre Heilung gut unterstütze. Ein neues Berufsfeld könnte neue Begeisterung und Motivation generieren (S. 2).

3.7 G.___, dipl. Psychologin, berichtete am 1 1. April 2016 ( Urk. 7/48) und führte aus, dass zu Beginn der Behandlung noch unklar gewesen sei, ob die Beschwerdeführerin eine Laufbahnberatung oder eine Psychotherapie suche. Ins gesamt sei sie im Jahr 2015 an sechs und im Jahr 2016 an fünf Sitzungen gewesen. Die Beschwerdeführerin habe sich zu Beginn der Sitzungen in einem Akutzustand befunden mit Burnout/Erschöpfungssyndrom sowie einer depressi ven Störung begleitet von akuten körperlichen Symptomen und Zukunfts ängs ten. Erst nach vollständigem Abklingen der Symptome sei an eine Laufbahnbe ra tung im engeren Sinn zu denken gewesen. Aus ihrer Sicht werde eine Um schu lung befürwortet, damit die Beschwerdeführerin wieder erwerbstätig werden könne. Es müsse noch geprüft werden, wie ausgeprägt die sozialen Kontakte und die damit verbundenen Belastungen sein dürften. Die Beschwerdeführerin habe noch nicht zu ihren ursprünglichen Kräften zurückgefunden und sei imme r noch sehr eingeschränkt in ihrer Aktivität. Eine definitive Beurteilung sei also zum jetzigen Zeitpunkt schwierig. Eine klassische Stelle als Sozialarbeiterin könne mit Sicherheit nicht in Erwägung gezogen werden, weil die damit ver bundenen Belastungen nach diesem schweren gesundheitlichen Einbruch nicht mehr getr ag en werden könnten. Eine Arbeit als Hortleiterin oder Hortmit ar bei terin komme nicht mehr in Frage, auch nicht für ein kleines Teilpensum, da die Wahrscheinlichkeit einer schnellen, erneuten Erkrankung sehr hoch sei (S. 1). Die Ressourcen der Beschwerdeführerin seien jedoch als gut zu erachten. Sie sei kreativ und habe für sich ein Wochenprogramm entwickelt, das ihre Heilung gut unterstütze. Ein neues Berufsfeld könnte neue Begeisterung und Motivation generieren (S. 2). 3.8 Med. pract. E.___ berichtete am 1 2. April 2016 ( Urk. 7/47) und nannte fol gen de Diagnosen mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit (S. 1 f.):

3.8 Med. pract. E.___ berichtete am 1 2. April 2016 ( Urk. 7/47) und nannte fol gen de Diagnosen mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit (S. 1 f.): - Erschöpfungssyndrom (ICD-10 Z73)

Erschöpfungssyndrom (ICD-10 Z73) - rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig leichte Episode (ICD-10 F33.1)

rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig leichte Episode (ICD-10 F33.1) - m it Schwindel und Brechreiz seit Dezember 2014

m it Schwindel und Brechreiz seit Dezember 2014 - Tinnitus

Tinnitus - Eisenmangel

Eisenmangel Sie führte aus, dass die Beschwerdeführerin zum Zeitpunkt der jetzigen Unter suchung unter einer Anpassungsstörung mit Depression und Angst, nach einer leichten bis mittelgradigen depressiven Episode, vergleichbar mit einem Erschöp fungssyndrom, beginnend im Frühjahr 2015, leide. Die Arbeitsfähigkeit sei nicht von der Diagnose abhängig. Im Mittelpunkt der Beurteilung stehe die Frage, welche Einschrän kungen hinsichtlich Fähigkeiten aus der Psychopathologie resul tieren würden und einen Menschen an der Wahrnehmung von Rollen funk tionen hindern könnten. Bedauerlicherweise werde sie in der Aktennotiz des Telefongesprächs vom 1. Dezember 2015 falsch zitiert. Sie habe einen stufen weisen Wiedereinstieg in den erlernten Beruf als Sozialarbeiterin befürwortet und nicht in die bisherige Tätigkeit als Hortleiterin (S. 2). Bei einer Rückkehr auf den alten Arbeitsplatz als Hortleiterin bestehe die Gefahr eines Rückfalls in die depressive Störung. Erkrankungen würden sich nicht nur in Krankheits symp tomen im engeren Sinne äussern, sondern in der Regel auch in daraus resultierenden Beeinträchtigungen im alltäglichen Leben. Es komme zu Partizi pations - beziehungsweise Teilhabestörungen. Grund dafür seien Beeinträchti gungen der Leistungsfähigkeit, die aus den Krankheitssymptomen resultieren und die Ausführung von Aktivitäten einschränke n würden. Für die Definition einer Krankheit sei es also nicht ausreichend, Krankheitssymptome und – synd ro me entsprechend der ICD-10 zu klassifizieren, sondern es müssten auch Krank heitsfolgen und Kontextfaktoren einbezogen werden (S. 3).

Sie führte aus, dass die Beschwerdeführerin zum Zeitpunkt der jetzigen Unter suchung unter einer Anpassungsstörung mit Depression und Angst, nach einer leichten bis mittelgradigen depressiven Episode, vergleichbar mit einem Erschöp fungssyndrom, beginnend im Frühjahr 2015, leide. Die Arbeitsfähigkeit sei nicht von der Diagnose abhängig. Im Mittelpunkt der Beurteilung stehe die Frage, welche Einschrän kungen hinsichtlich Fähigkeiten aus der Psychopathologie resul tieren würden und einen Menschen an der Wahrnehmung von Rollen funk tionen hindern könnten. Bedauerlicherweise werde sie in der Aktennotiz des Telefongesprächs vom 1. Dezember 2015 falsch zitiert. Sie habe einen stufen weisen Wiedereinstieg in den erlernten Beruf als Sozialarbeiterin befürwortet und nicht in die bisherige Tätigkeit als Hortleiterin (S. 2). Bei einer Rückkehr auf den alten Arbeitsplatz als Hortleiterin bestehe die Gefahr eines Rückfalls in die depressive Störung. Erkrankungen würden sich nicht nur in Krankheits symp tomen im engeren Sinne äussern, sondern in der Regel auch in daraus resultierenden Beeinträchtigungen im alltäglichen Leben. Es komme zu Partizi pations - beziehungsweise Teilhabestörungen. Grund dafür seien Beeinträchti gungen der Leistungsfähigkeit, die aus den Krankheitssymptomen resultieren und die Ausführung von Aktivitäten einschränke n würden. Für die Definition einer Krankheit sei es also nicht ausreichend, Krankheitssymptome und – synd ro me entsprechend der ICD-10 zu klassifizieren, sondern es müssten auch Krank heitsfolgen und Kontextfaktoren einbezogen werden (S. 3). 4.

4. 4.1 Eine psychisch bedingte Invalidität im Sinne des Gesetzes liegt nur dann vor, wenn ein psychisches Leiden mit Krankheitswert fachärztlich ausgewiesen ist und es der betroffenen Person trotz Aufbietung allen guten Willens, die ver blei bende Leistungsfähigkeit zu verwerten, wegen ihrer Beschwerden nicht zuzu mu ten ist, einer Erwerbstätigkeit nachzugehen, wobei das Mass des Forderbaren weitgehend objektiv bestimmt wird (BGE 130 V 352 f. E. 2.2.1, 131 V 49).

4.1 Eine psychisch bedingte Invalidität im Sinne des Gesetzes liegt nur dann vor, wenn ein psychisches Leiden mit Krankheitswert fachärztlich ausgewiesen ist und es der betroffenen Person trotz Aufbietung allen guten Willens, die ver blei bende Leistungsfähigkeit zu verwerten, wegen ihrer Beschwerden nicht zuzu mu ten ist, einer Erwerbstätigkeit nachzugehen, wobei das Mass des Forderbaren weitgehend objektiv bestimmt wird (BGE 130 V 352 f. E. 2.2.1, 131 V 49). Ein psychischer Gesundheitsschaden führt also nur soweit zu einer Erwerbs unfähigkeit, als angenommen werden kann, die Verwertung der Arbeits fähig keit sei der versicherten Person sozial-praktisch nicht mehr zumutbar (vgl. vor stehend E. 1.2).

Ein psychischer Gesundheitsschaden führt also nur soweit zu einer Erwerbs unfähigkeit, als angenommen werden kann, die Verwertung der Arbeits fähig keit sei der versicherten Person sozial-praktisch nicht mehr zumutbar (vgl. vor stehend E. 1.2). Weiter ist zu beachten, dass es gemäss Rechtsprechung in sämtlichen Fällen gesundheitlicher Beeinträchtigungen keineswegs allein Sache der mit dem kon kreten Einzelfall gutachtlich befassten Arztpersonen ist, selber abschlies send und für die rechtsanwendende Stelle verbindlich zu entscheiden, ob das medizinisch festgestellte Leiden zu einer andauernden oder vorübergehenden Arbeitsun fähig keit in bestimmter Höhe und Ausprägung führt. Vielmehr hat die rechts anwendende Instanz die ärztliche Stellungnahme zur Arbeitsfähig keit auf ihre beweisrechtlich erforderliche Schlüssigkeit hin zu überprüfen (vgl. BGE 140 V 193 E. 3.2-3.3).

Weiter ist zu beachten, dass es gemäss Rechtsprechung in sämtlichen Fällen gesundheitlicher Beeinträchtigungen keineswegs allein Sache der mit dem kon kreten Einzelfall gutachtlich befassten Arztpersonen ist, selber abschlies send und für die rechtsanwendende Stelle verbindlich zu entscheiden, ob das medizinisch festgestellte Leiden zu einer andauernden oder vorübergehenden Arbeitsun fähig keit in bestimmter Höhe und Ausprägung führt. Vielmehr hat die rechts anwendende Instanz die ärztliche Stellungnahme zur Arbeitsfähig keit auf ihre beweisrechtlich erforderliche Schlüssigkeit hin zu überprüfen (vgl. BGE 140 V 193 E. 3.2-3.3). 4.2 Aufgrund der vorhandenen medizinischen Berichte ist ohne weiteres davon aus zugehen, dass die Beschwerdeführerin seit Frühjahr 2015 an einer depressi ven Störung, leichte bis mittelgradige Episode, leidet ( vgl. vorstehend E. 3.1-3.8 ), wobei ihr eine Arbeitsunfähigkeit ab Januar 2015 attestiert wurde (vorstehend E. 3.1). Sowohl m ed. pract. C.___ (vorstehend E. 3.3) wie auch Dr. Z.___ (vorstehend E. 3.5) gingen grundsätzlich von einer g ünstigen Prognose mit einem stufenweisen Widereinstieg in die Arbeitswelt bis zur bisherigen Arbeitsfähigkeit aus. In ihrem Bericht vom Dezember 2015 (vorstehend E. 3.5) schilderte Dr. Z.___ denn auch bereits eine subjektive und objektive Zu standsv erbesse rung, insbesondere sei en die Aufmerksamkeit und auch das Ge dächt nis unter strukturierten ruhigen Untersuchungsbedingungen unauffällig. Ebenso stellte die behandelnde Psychiaterin m ed. pract. E.___ im Oktober 2 015 lediglich noch eine leichte depressive Episode fest, wobei sie die Arbeitsun fähig keit – sowohl für die angestammte wie auch eine angepasste Tätigkeit - n ach wie vor auf 100 % festlegte (vgl. vorstehend E. 3.4). Im April 2016 berichtete med. pract. E.___ sodann noch von einer Anpassungsstörung mit Depression und Angst nach einer leichten bis mittelgradigen depressiven Episode und diag nostizierte zudem ein Erschöpfungssyndrom (vgl. vorstehend E. 3. 8 ).

4.2 Aufgrund der vorhandenen medizinischen Berichte ist ohne weiteres davon aus zugehen, dass die Beschwerdeführerin seit Frühjahr 2015 an einer depressi ven Störung, leichte bis mittelgradige Episode, leidet ( vgl. vorstehend E. 3.1-3.8 ), wobei ihr eine Arbeitsunfähigkeit ab Januar 2015 attestiert wurde (vorstehend E. 3.1). Sowohl m ed. pract. C.___ (vorstehend E. 3.3) wie auch Dr. Z.___ (vorstehend E. 3.5) gingen grundsätzlich von einer g ünstigen Prognose mit einem stufenweisen Widereinstieg in die Arbeitswelt bis zur bisherigen Arbeitsfähigkeit aus. In ihrem Bericht vom Dezember 2015 (vorstehend E. 3.5) schilderte Dr. Z.___ denn auch bereits eine subjektive und objektive Zu standsv erbesse rung, insbesondere sei en die Aufmerksamkeit und auch das Ge dächt nis unter strukturierten ruhigen Untersuchungsbedingungen unauffällig. Ebenso stellte die behandelnde Psychiaterin m ed. pract. E.___ im Oktober 2 015 lediglich noch eine leichte depressive Episode fest, wobei sie die Arbeitsun fähig keit – sowohl für die angestammte wie auch eine angepasste Tätigkeit - n ach wie vor auf 100 % festlegte (vgl. vorstehend E. 3.4). Im April 2016 berichtete med. pract. E.___ sodann noch von einer Anpassungsstörung mit Depression und Angst nach einer leichten bis mittelgradigen depressiven Episode und diag nostizierte zudem ein Erschöpfungssyndrom (vgl. vorstehend E. 3. 8 ). Diesen Beurteilungen, wonach sich die depressive Symptomatik gegen Ende des Jahres 20 15 zwar noch nicht restlos, jedoch weitgehend zurückgebildet hatte, steht keine abweichende ärztliche Einschätzung entgegen. So wird in sämt lichen Berichten dieselbe Formulierung verwendet, jedoch in keiner der Ein schätzungen näher ausgeführt, weshalb sich die Arbeitsfähigkeit trotz ver bessertem Gesundheitszustand, anhaltender Therapien und an sich g ünstiger Prog nose nicht erhöht hatte.

Diesen Beurteilungen, wonach sich die depressive Symptomatik gegen Ende des Jahres 20 15 zwar noch nicht restlos, jedoch weitgehend zurückgebildet hatte, steht keine abweichende ärztliche Einschätzung entgegen. So wird in sämt lichen Berichten dieselbe Formulierung verwendet, jedoch in keiner der Ein schätzungen näher ausgeführt, weshalb sich die Arbeitsfähigkeit trotz ver bessertem Gesundheitszustand, anhaltender Therapien und an sich g ünstiger Prog nose nicht erhöht hatte. Es kann somit insgesamt nicht davon ausgegangen werden, dass die Thera pien bereits gescheitert sind und von einer Therapieresistenz ausgegangen werden muss. Zu beachten ist ausserdem, dass die Beschwerdeführerin bis anhin nicht mit einer antidepressive n Pharmakotherapie behandelt wurde, sondern lediglich etwas zur Schlafinduktion nimmt. D ies kann insbesondere mit Blick auf das Aus mass der geklagten Beschwerden Rückschlüsse auf den Leidensdruck zu lassen.

Es kann somit insgesamt nicht davon ausgegangen werden, dass die Thera pien bereits gescheitert sind und von einer Therapieresistenz ausgegangen werden muss. Zu beachten ist ausserdem, dass die Beschwerdeführerin bis anhin nicht mit einer antidepressive n Pharmakotherapie behandelt wurde, sondern lediglich etwas zur Schlafinduktion nimmt. D ies kann insbesondere mit Blick auf das Aus mass der geklagten Beschwerden Rückschlüsse auf den Leidensdruck zu lassen. 4.3 D es Weitere n bleibt auch zu beachten, dass das Bundesgericht wiederholt fest gestellt hat, dass leichte bis höchstens mittelschwere psychische Störungen aus dem depressiven Formenkreis, seien sie im Auftreten rezidivierend oder episo disch - ent sprechend den Ausführungen der behandelnden Ärzte der Beschwer deführerin (vgl. vorstehend E. 3.1-3.8) - grundsätzlich als therapeutisch angeh bar gelten (vgl. etwa Urteil 8C_759/2013 vom 4. März 2014 E. 3.6.1; Urteil 9C_266/2012 vom 2 9. August 2012 E. 4.3.2 und Urteil 9C_302/2012 vom 1 3. August 2012 E. 4.3.2) und einzig dann als invalidisierende Krankheiten in Betracht fallen, wenn sie erwiesenermassen therapieresistent sind (statt vieler: BGE 140 V 193 E. 3.3). Dies ist vorliegend nicht der Fall (vgl. vorstehend E. 4. 2).

4.3 D es Weitere n bleibt auch zu beachten, dass das Bundesgericht wiederholt fest gestellt hat, dass leichte bis höchstens mittelschwere psychische Störungen aus dem depressiven Formenkreis, seien sie im Auftreten rezidivierend oder episo disch - ent sprechend den Ausführungen der behandelnden Ärzte der Beschwer deführerin (vgl. vorstehend E. 3.1-3.8) - grundsätzlich als therapeutisch angeh bar gelten (vgl. etwa Urteil 8C_759/2013 vom 4. März 2014 E. 3.6.1; Urteil 9C_266/2012 vom 2 9. August 2012 E. 4.3.2 und Urteil 9C_302/2012 vom 1 3. August 2012 E. 4.3.2) und einzig dann als invalidisierende Krankheiten in Betracht fallen, wenn sie erwiesenermassen therapieresistent sind (statt vieler: BGE 140 V 193 E. 3.3). Dies ist vorliegend nicht der Fall (vgl. vorstehend E. 4. 2). Gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung gelten auch Anpassungsstörungen nicht als invalidisierendes Leiden ( vgl. dazu bei spielsweise das Urteil des Bundesgerichts 9 C_4/2013 vom 19. Dezember 2013) und handelt es sich bei den Diagnosen aus der sogenannten Z-Kategorie (Kapitel XXI) des ICD-10-Systems um Faktoren, die den Gesundheitszustand beeinflussen und zur Inanspruch nah me des Gesundheitswesens führen. Die Kategorien Z00-99 sind für Fälle vorge sehen, in denen Sachverhalte als „Diagnosen" oder „Probleme" angegeben sind, die nicht als Krankheit, Verletzung oder äussere Ursache unter den Kategorien A00-Y89 klassifizierbar sind. Diese Belastungen fallen als solche nicht unter den Begriff des rechtserheblichen Gesundheitsschadens (Urteil des Bundesge richts 8C_663/2010 vom 1 5. November 2010 E. 5.2.4 mit weiteren Hinweisen).

Gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung gelten auch Anpassungsstörungen nicht als invalidisierendes Leiden ( vgl. dazu bei spielsweise das Urteil des Bundesgerichts 9 C_4/2013 vom 19. Dezember 2013) und handelt es sich bei den Diagnosen aus der sogenannten Z-Kategorie (Kapitel XXI) des ICD-10-Systems um Faktoren, die den Gesundheitszustand beeinflussen und zur Inanspruch nah me des Gesundheitswesens führen. Die Kategorien Z00-99 sind für Fälle vorge sehen, in denen Sachverhalte als „Diagnosen" oder „Probleme" angegeben sind, die nicht als Krankheit, Verletzung oder äussere Ursache unter den Kategorien A00-Y89 klassifizierbar sind. Diese Belastungen fallen als solche nicht unter den Begriff des rechtserheblichen Gesundheitsschadens (Urteil des Bundesge richts 8C_663/2010 vom 1 5. November 2010 E. 5.2.4 mit weiteren Hinweisen). Bei der seitens der behandelnden Psychiaterin med. pract. E.___ gestellten Diag nosen einer Anpassungsstörung mit Depression und Angst sowie eines Er schöpfungssyndroms handelt es sich um eine solche Z-Kodierung. Diese können folglich ebenfalls nicht als invalidisierende Krankheit angesehen werden.

Bei der seitens der behandelnden Psychiaterin med. pract. E.___ gestellten Diag nosen einer Anpassungsstörung mit Depression und Angst sowie eines Er schöpfungssyndroms handelt es sich um eine solche Z-Kodierung. Diese können folglich ebenfalls nicht als invalidisierende Krankheit angesehen werden. 4.4 Aufgrund des Gesagten ist der medizinische Sachverhalt als dahingehend erstellt zu erachten, dass zum Zeitpunkt des Verfügungserlasses weder in somatischer - der von der Beschwerdeführerin nachträglich eingereichte Bericht des Röntgen instituts H.___ (Urk. 10/1) enthält keine Angaben zur Arbeitsfähigkeit - noch in psychischer Hinsicht ein invalidisierender Gesundheits schaden im Sinne der bundesgerichtlichen Rechtsprechung ausgewiesen war. Bei fehlender Invalidität besteht kein Anspruch auf Leistungen der Invalidenversicherungen.

4.4 Aufgrund des Gesagten ist der medizinische Sachverhalt als dahingehend erstellt zu erachten, dass zum Zeitpunkt des Verfügungserlasses weder in somatischer - der von der Beschwerdeführerin nachträglich eingereichte Bericht des Röntgen instituts H.___ (Urk. 10/1) enthält keine Angaben zur Arbeitsfähigkeit - noch in psychischer Hinsicht ein invalidisierender Gesundheits schaden im Sinne der bundesgerichtlichen Rechtsprechung ausgewiesen war. Bei fehlender Invalidität besteht kein Anspruch auf Leistungen der Invalidenversicherungen. Die angefochtene Verfügung erweist sich demnach als rechtens, was zur Ab wei sung der Beschwerde führt.

Die angefochtene Verfügung erweist sich demnach als rechtens, was zur Ab wei sung der Beschwerde führt. 5. Da es um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind unabhängig vom Streit wert festzulegen ( Art. 69 Abs. 1 bis IVG) und auf Fr. 7 00.-- anzusetzen. Ent sprechend dem Aus gang des Verfahrens sind sie der unterliegenden Beschwer de führer in aufzuerlegen.

5. Da es um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind unabhängig vom Streit wert festzulegen ( Art. 69 Abs. 1 bis IVG) und auf Fr. 7 00.-- anzusetzen. Ent sprechend dem Aus gang des Verfahrens sind sie der unterliegenden Beschwer de führer in aufzuerlegen. Das Gericht erkennt:

Das Gericht erkennt: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 700.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein werden der Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zuge stellt.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 700.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein werden der Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zuge stellt. 3. Zustellung gegen Empfangsschein an:

3. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Rechtsanwalt Dr. Pierre Heusser

Rechtsanwalt Dr. Pierre Heusser - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle

Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle - Bundesamt für Sozialversicherungen

Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an:

sowie an: - Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)

Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft) 4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).

4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen.

Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Ur kunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).

Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Ur kunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin

MosimannSchüpbach