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Im 18. Jahrhundert versucht ein kleiner Junge namens Louis mit grosser Mühe die Noten einer Partitur für Cembalo zu lesen. Dabei muss er die Ermahnungen seines Lehrers erdulden. Plötzlich ereignet sich jedoch etwas Aussergewöhnliches…
In diesem Dokumentarfilm verfolgt Marcel Schüpbach von Februar bis Juni 2001 Schritt für Schritt die Entstehung von «Lumière», einem Ballet von Maurice Béjart. Mit der unglaublichen Jugendlichkeit seiner 75 Jahre leitet er die Proben, richet die Kulissen und wählt die Kostüme aus. In seiner Art zu choreographieren, versprüht Béjart im Herbst seines Lebens grosse künstlerische Kraft.
Record Player ist ein Dokumentarfilm über Christian Marclays musikalisches Schaffen. Anhand verschiedener Filmsequenzen, die während den Vorbereitungen, den Proben und verschiedenen Konzerten aufgezeichnet wurden, stellt uns dieser Film die Klangwelt, die Arbeitsweise und die Gedanken des experimentellen Künstlers vor.
Der Film schildert die Reise des afrikanischen Sängers Youssou N'Dour auf den Spuren der schwarzen Sklaven und der von ihnen erfundenen Musik: dem Jazz. Es ist sein Ziel, sich ein Jazz-Repertoire anzueignen und es zu Ehren der Opfer der Sklaverei auf der Insel Gorée, die als Symbol des Sklavenhandels gilt, zu interpretieren.
Der Uni-Professor Alessandro ist Spezialist für barokke Musik, lebt mit seiner 15-jährigen Tochter Irina und seinem anarchistisch gesinnten Bruder Luigi in Strassburg. Vor lauter Stress mit seinen Mitbewohnern vernachlässigt Alessandro sein eigenes Liebesleben fast vollständig.
Eighties-Erfolgsmusiker wollen eigentlich eine schöne Ski-Ferienwoche geniessen, als ihre Produzenten Vincent und Antoine herausfinden, dass sie alle vom Finanzdirektor betrogen wurden. Nun haben sie 30 Tage Zeit, um den Konkurs zu verhindern. Ein Jahrhundertkonzert soll aus der Misere führen.
Chico & Rita, ein Jazzpianist und eine Sängerin, begegnen sich 1984 in einem Nachtclub in Havanna, Kuba. Bereits die erste Nacht endet höchst emotional. Ein ständiges Hin und Her führt schließlich dazu, dass Rita nach New York City geht, um dort Karriere zu machen.
Johanna, eine junge Drogensüchtige, fällt nach einem Unfall ins Koma und überlebt wie durch ein Wunder. Von dieser Gnade berührt, wird sie Krankenpflegerin und kann die Patienten mit ihrem Körper heilen. Ein junger Arzt ist frustriert, weil sie ihn dauernd abweist, und hetzt das Spitalpersonal gegen sie auf. Doch die dankbaren Patienten beschützen sie mit vereinten Kräften.
Ein Streichquartett steht kurz davor, in die neue Spielzeit zu starten. Die Vierergruppe besteht aus dem ersten Violinist Daniel, dem zweiten Violinist Robert, der Violaspielerin Jules, die zugleich Roberts Ehefrau ist, und dem Cellisten Peter. Kurz vor der Feier zu ihrem 25-jährigen Bestehen erfährt der Cellist Peter, dass er Parkinson hat...
Frühling 2011, Aix-en-Provence. Jean-François Sivadier inszeniert La Traviata unter der Leitung von Louis Langrée mit Natalie Dessay in der Rolle der Violetta. Zwei Monate lang begleitete ein Filmteam die Proben hinter den Kulissen des Théâtre de l’Archevêché. Was sind die Zutaten für die Magie dieses grandiosen Werks, mit dem jeder früher oder später zu tun hat?
Die auf acht Silben basierenden Regi-Lieder entstammen dem alten finno-ugrischen Weltbild und sind Nährboden für die berühmte estnische Gesangskultur. Ihr eindringlich monotoner Klang besitzt ge- heimnisvolle Kraft und beflügelt zur Auseinandersetzung mit den eigenen Wurzeln und neuen Formen der Umsetzung.
Im Mai 1747 kommen Johann Sebastian Bach und Friedrich der Große, König von Preußen, für eine Woche zusammen. Als diese beiden Welten aufeinanderprallen, entzünden Ehrfurcht und Neid, Hoffnung und Enttäuschung ein Feuerwerk von krassen Gegensätzen. Friedrich weiß die Genialität anderer zu schätzen, verabscheut es jedoch, von ihnen in den Schatten gestellt zu werden.
Bäuerlein Heiri hat sein Kalb verkauft und feiert diesen temporären Reichtum in der großen Stadt. Aber dort lauern allzu viele Verführungen und Gefahren: zweitklassige Künstler und Dirnen versuchen, dem naiven Mann aus Hausen am Albis das Geld aus der Tasche zu ziehen. Doch, als aus allen Banknoten Alkohol geworden ist, will von den angeblichen Freunden keiner mehr etwas von Heiri wissen.
Die Chefin der Pariser Ballettoper trifft auf einen jungen Handwerker aus der Provinz. Die beiden fühlen sich wie magnetisch zueinander hingezogen und fortan laufen ihre Bewegungen synchron ab. Doch was steckt dahinter? Sex, Erotik? Oder etwas ganz Anderes?
Rosalba ist eine junge Reiseleiterin und leidet an einer noch nie gesehenen Erkrankung: jede noch so kurze Melodie lässt sie gestikulieren und tanzen. Obwohl sie mit allen Mitteln versucht ihre Eigenarten zu vertuschen, wäre dieser unzähmbare Köper im Stande ihren Kollegen Alain zu verführen.
Der Chor des Kollegiums St. Michael im Kanton Freiburg zieht Jahr für Jahr rund fünfzig junge Leute aus unterschiedlichsten Verhältnissen an. Der Film begleitet sie ein Jahr lang auf ihren Proben und Konzerten und entdeckt so eine Welt für sich; eine Welt, in der das Singen ein körperliches Erlebnis darstellt, eine Gelegenheit, enge Freundschaften zu knüpfen und Eins zu werden mit der Musik.
Ein kleiner jüdischer Junge zieht laut singend durch die Straßen des von den Deutschen besetzten Paris; ein schüchterner junger Poet gibt die Malerei auf und verlässt seine Dachkammer, um die Pariser Nachtklubs der Swinging Sixties zu erobern. Was folgt, ist ein Leben voller Leidenschaft und Poesie, ein Leben voller Provokationen und Skandale, ein ruhmreiches, ein heldenhaftes Leben.
Eine temporeiche filmische Reise, mit viel Musik in dem Beinen und voller Lebensfreude! Ausgehend vom Bödala in der Innerschweiz über Stepptanz und Irish Dance bis Flamenco. Der Film ermöglicht die Begegnung mit leidenschaftlichen Tänzerinnen und Tänzern. Menschen, die im Rhythmus ihrer Füsse Freude, Lust und Trauer ausdrücken.
Der Flamenco wird in Carlo Sauras Film zu einer Parabel über die Geschichte Spaniens. Und darin liegt auch die Gratwanderung dieser Tanzaufführung. Carlos Saura schafft durch das geschickte Zusammenspiel von Tanz, Musik und Kamera einen beeindruckenden Film, der wohl dennoch vorwiegend Menschen begeistern wird, die sich auch vorher schon mit dem Tanz verbunden fühlten.
Lola hat zwei Liebhaber. Einer ist weiss, der andere schwarz. Sie ist schwanger und weiss nicht von wem. Derjenige der sie liebt, soll bleiben. Kassovitzs erster Film ist eine energische und sentimentale Komödie, die vor allem urban und musikalisch ist und ganz dem Zeitgeist der 90 Jahre entspricht, in denen der Rassismus nicht als Problem dargestellt, sondern als Lebensgefühl angegangen wird.
Die reiche und berühmte Sängerin und Schauspielerin Malak möchte beliebt werden. Nach einer schmerzhaften Scheidung, verliebt sie sich in Lamei, einen jungen Mann, der nur für ihr Geld Interesse hat. Ihr Drehbuchautor und ihr Regisseur versuchen sie von diesem Mann zu trennen.
Stockholm, 1982: Entgegen des Trends fahren Bobo und Klara voll auf Punk ab. Konsequenterweise gründen die beiden burschikosen Mädchen eine Band, wenngleich weder Bobo das Schlagzeug, noch Klara ihren Bass spielen kann. Um fachfrauliche Aufwertung bestrebt, überreden sie die frömmliche Hedvig, die Instrumentierung mit ihrer akustischen Klampfe zu vervollständigen. Die drei werden dicke Freundinnen
In Dublin der 1980er Jahre. Dort lebt Conor, welcher aufgrund der Rezession gezwungen wird seine idyllische Privatschule zu verlassen und an eine öffentliche Schule in die Stadt zu wechseln. Conor mogelt sich mit geducktem Kopf durch den rauen Schulalltag. Ein kleiner Hoffnungsschimmer wächst erst, als er auf die absolut hinreissende und obercoole Raphina trifft.
Ein bewegender Trip in das pulsierende Paris der frühen 1990er-Jahre. Durch die Augen der jungen DJ Gruppen Cheers und Daft Punk taucht der Film in die Elektro Musik-Szene ein, in ein flüchtiges Nachtleben bestehend aus Sex, Drogen und immerwährenden Beats.
Patrice Leconte wagt sich mit seiner «Verzeichentrickfilmung» des gleichnamigen Romans von Jean Teulé auf die Äste hinaus: Es ist sein erster Trickfilm, es wird viel gesungen und der Roman galt als schwer zu verfilmen.
Vitus ist ein Bub wie von einem anderen Stern: Er hört so gut wie eine Fledermaus, spielt wunderbar Klavier und liest schon im Kindergarten den Brockhaus. Kein Wunder, dass seine Eltern eine ehrgeizige Karriere wittern: Vitus soll Pianist werden.
Es ist Herbst in London im Jahr 2003. Die amerikanische Studentin Lisa lernt den englischen Matt während eines Konzerts der "Black Rebel Motorcycle Club" in der Brixton Academy kennen. Es ist Liebe auf den ersten Blick und der Beginn einer sinnlichen und körperlichen Liebesgeschichte. Die leidenschaftliche Beziehung dauert zwar ein Jahr lang, endet aber schliesslich in einer endgültigen Trennung.
Nach einer jahrzehntelangen Karriere mit ausgebuchten Konzerten und internationaler Anerkennung begibt sich der Musiker Gilberto Gil auf eine neue Art von Welttournee durch die südliche Hemisphäre. Von Bahia aus reist er ins Land der Aborigines nach Australien, in die Townships Südafrikas und beendet seine Tournee im brasilianischen Amazonasgebiet.
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