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Wissenschaftler der European Geosciences Union in Wien haben festgestellt, dass bei vielen schweren Erdbeben der letzten Zeit elektromagnetische Anomalien in der Ionosphäre festzustellen waren. Und zwar Tage bevor das Erdbeben stattgefunden hat. Was die Wissenschaftler für ein mögliches Erdbeben-Frühwarnsystem halten, könnte auch der Beweis dafür sein, dass HAARP diese Erdbeben ausgelöst hat. Ist es die berühmte Smoking Gun?
Offiziell dient das US-Forschungsprojekt „High Frequency Active Auroral Research Program“ (HAARP) zur Beobachtung der Ionosphäre, die in rund 70 Kilometer Höhe beginnt. Genau dort stellten viele Plasmaphysiker und andere Wissenschaftler nun schwere Anomalien vor den letzten grossen Beben fest. Zum Beispiel in der Nacht vom 6. März 2011, fünf Tage vor dem starken Japan Erdbeben. Man stellte starke elektromagnetische Veränderungen in der Ionosphäre fest. Wissenschaftler wie Michel Parrot vom Labor für Physik und Chemie der Umwelt und des Weltraums in Orleans wissen nicht, wie es zu diesen elektromagnetischen Anomalien kommt. Für viele „Verschwörungstheoretiker“ liegt die Antwort auf der Hand: HAARP. Die militärische Anlage könnte HAARP wiederholt Störungen ausgelöst haben und damit das Erdbeben.
Michel Parrot stellte fest, dass es elektromagnetische Ionosphären-Anomalien auch bei vielen früheren Erdbeben gab: „Unter anderem fanden wir Störungen beim Chile-Beben 2010, das derzeit sechststärkste Beben überhaupt. Wir haben einige Tage vor diesem Beben starke Störungen in der Ionosphäre beobachtet.“ Dabei steigt jeweils die Dichte der Elektronen – ein Phänomen, das sich in den Demeter-Daten erkennen lässt.
Sehen Sie dazu, wie Jesse Ventura dem HAARP-Projekt auf den Grund geht.