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Geboren 1981 im tschechischen Brno, studierte Jakub Hrůša Dirigieren u. a. bei Jiří Bělohlávek an der Akademie der musischen Künste in Prag. Seine Karriere begann er 2005 beim Prague Philharmonia, das er von 2008 bis 2015 als Chefdirigent leitete. Im Operngenre machte er zunächst bei Glyndebourne on Tour auf sich aufmerksam, wo er von 2010 bis 2013 als Musikdirektor amtierte. Später folgten Einladungen an die Wiener Staatsoper und das Opernhaus Zürich (mit Janáčeks Die Sache Makropulos), die Opéra national de Paris (mit Dvořáks Rusalka), die Oper Frankfurt (mit Puccinis Il trittico) und ans Royal Opera House nach London, wo er 2021/22 Wagners Lohengrin dirigierte. Bei den Salzburger Festspielen brachte er 2022 Janáčeks Katia Kabanová heraus. Seit 2016 steht Hrůša an der Spitze der Bamberger Symphoniker. Als Principal Guest Conductor war er von 2010 bis 2018 dem Tokyo Metropolitan Symphony Orchestra und von 2017 bis 2021 dem Philharmonia Orchestra verbunden; gegenwärtig nimmt er die Position des Ersten Gastdirigenten
bei der Tschechischen Philharmonie und dem Orchestra dell’Accademia Nazionale di Santa Cecilia ein. Jakub Hrůša arbeitete mit dem Royal Concertgebouw Orchestra, dem Leipziger Gewandhausorchester, dem Cleveland Orchestra, dem New York Philharmonic und dem Chicago Symphony Orchestra zusammen. 2018 debutierte er bei den Berliner Philharmonikern und beim Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, 2019 folgte sein Einstand bei den Wiener Philharmonikern. Auf CD hat Hrůša mit den Bamberger Symphonikern u. a. einen Brahms-Dvořák-Zyklus vorgelegt. 2020 wurde er gleich zweimal mit dem BBC Music Magazine Award ausgezeichnet, 2022 folgte der International Classical Music Award (ICMA) für seine Einspielung der Vierten Bruckner. Jakub Hrůša ist Präsident des International Martinů Circle und der Dvořák Society. 2015 erhielt er den erstmals ver-liehenen Sir Charles Mackerras Prize, 2020 den Dvořák-Preis und den Bayerischen Staatspreis für Musik.
Debut bei Lucerne Festival am 27. August 2019 am Pult des Mahler Chamber Orchestra mit Werken von Mozart, Schumann und Mendelssohn.
Juni 2022