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Lateinische Bezeichnung
Carassius carassius
Biosystematik
Klasse: Strahlenflosser
Ordnung: Karpfenartige
Familie: Karpfenfische
Körpermerkmale
Die Karausche hat einen hochrückigen und seitlich zusammengedrückten Körper. Das Maul ist endständig und ziemlich klein. Die Karausche sieht ähnlich aus wie der Karpfen. Der Unterschied besteht darin, dass die Karausche keine Barteln besitzt und hochrückiger ist. Typisches Merkmal ist der dunkle Fleck vor dem Schwanzstiel. Karauschen haben eine gerade Schwanzlinie, die manchmal den Schwanzstiel nicht erreicht.
Der Körper der Karausche ist mit grossen Schuppen bedeckt. Die Rückenflosse ist sehr lang und nach aussen gebuchtet. Der Rücken ist grünlich gefärbt, die Flanken sind heller - gelblich bis grau, die Bauchseite gelb bis weiss. Die Flossen der Karausche sind rötlich gefärbt.
Karausche ist auch unter folgenden Namen bekannt: Schneiderkarpfen, Bauernkarpfen, Steinkarpfen, Moorkarpfen, Gareisle, Guratsch, Burretschel, Kotbuckel.
Vorkommen
Die Karausche kommt in ganz Mitteleuropa bis nach Ostsibirien vor. Sie fehlt in folgenden Regionen: Nordskandinavien, Irland, Nordengland, Nordspanien und Italien.
Lebensweise
Die Karausche lebt in flachen, stehenden und pflanzenreichen Gewässern. Sie meidet kalte und schnellfliessende Wasserregionen. Karauschen sind sehr robuste und anpassungsfähige Fische, die selbst in sauerstoffärmsten Gewässern überleben können. Wenn das Gewässer austrocknet, kann sich die Karausche im Schlamm vergraben und so fast ohne Sauerstoff ein paar Tage überleben.
Ernährung
Die Karausche ernährt sich von Plankton, Pflanzen und kleinen wirbellosen Tieren wie Schnecken, Würmern und Larven.
bearbeitet von Viola