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Deckenputz,
der untere mehr oder minder verzierte Überzug (s.
Putz) der
Decke
[* 2] (s. d.) von Hochbauten. Der gewöhnliche
Deckenputz besteht zunächst in einer an die untere
Fläche der Deckenbalken genagelten Belattung oder Schalung und Berohrung, wobei
die einzelnen zum Festhalten des Deckenbewurfs dienenden
Rohre durch angenagelte Querdrähte festgehalten
werden. In neuerer Zeit verwendet man unter anderm auch Latten, an welche mittels Querdrähten und
Nägeln doppelte Rohrgewebe
angehängt werden.
(Patent Stauß und Ruff). Die auf die eine oder andre Art berohrten
Decken werden mit grobem Kalkmörtel
ausgeworfen, hierauf wird ein Überzug von feinerm Kalkmörtel gebracht, welchem man bei elegantern
Decken
oder des schnellern
Trocknens wegen mehr oder minder viel
Gips
[* 3] hinzufügt, und zuletzt die Tünchung vorgenommen.