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Gottlieb Duttweiler
Duttweiler schenkte die MIGROS mit 53 Jahren dem Schweizer Volk. An diese Schenkung knüpfte er einige Wünsche. So war es ihm ein Anliegen, dass über grosse Entscheidungen das Genossenschaftsvolk mitbestimmt und in der Genossenschaft Demokratie herrscht. Er wollte keine Macht ohne adäquate Kontrolle. Und Macht müsse man sich in einer Demokratie verdienen.Er forderte, die MIGROS solle mit ihrer Macht im Sinne des sozialen Kapitals agieren. Die Definition dazu lieferte er gleich selber. „Die Migros soll sich für die Schwachen einsetzen, und die Starken, welche ihre Macht missbrauchen, bekämpfen.“ Er forderte bereits vor sechzig Jahren, dass sich die MIGROS als vorbildlicher Arbeitgeber benimmt und er war für anständige Löhne, nicht zu verwechseln mit zu hohen Löhnen. Duttweiler entwarf ein ökologisches, soziales und wirtschaftliches Gedankengut, Jahrzehnte bevor dieses unter dem Begriff Nachhaltigkeit eine breite allgemeine Anerkennung fand.