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Erben Sachs
Erben Sachs
Während Stammhalter Rolf Sachs (63) nach fast einem Vierteljahrhundert als Künstler und Designer seinen Geschäftssitz von London nach Rom verlegte, kursierte in München eine ergreifende Geschichte über seinen Vater Gunter Sachs (1932–2011): Sein Leben lang galt dieser als der Lebemann schlechthin. Dass der Mathematiker, Fotograf und Kunstsammler dem Kuratorium des Max-Planck-Instituts für Psychiatrie und Neurologie angehört hatte und durch Geldspritzen generös half, «genetische Ursachen psychischer und neurologischer Erkrankungen» zu ergründen, hängte der Vater von drei Söhnen nicht an die grosse Glocke.
Die Selbsttötung seines Vaters Willy Sachs, der sich 1958 erschossen hatte, könnte den Erben – und späteren Verkäufer – der Kleinmotoren und Fahrradnaben-Fabrik Fichtel & Sachs stärker beschäftigt haben als gedacht. Die Max-Planck-Gesellschaft jedenfalls macht publik, dass Gunter Sachs sie testamentarisch mit einem «grosszügigen Nachlass» bedacht habe – ehe auch er sich in seinem Vieux Chalet in Gstaad BE erschoss.
(Stand:November 2018)