Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03270.jsonl.gz/1314

Roger Federer hat in Wimbledon mit Ach und Krach die erste Runde überstanden. Der Titelverteidiger bezwang den Kolumbianer Alejandro Falla 5:7, 4:6,6:4, 7:6 (7:1), 6:0.Dieser Inhalt wurde am 21. Juni 2010 - 18:05 publiziert
Federer wirkte während der ganzen Partie fehlerhaft und tat sich trotz zahlreicher Breackchancen schwer. Er geriet 0:2 nach Sätzen in Rückstand. Und bereits im dritten Umgang schien die Niederlage besiegelt. Der Schweizer war beim Stand von 4:4 bei eigenem Aufschlag 0:40 im Hintertreffen. Doch er wehrte ingesamt vier Breakmöglichkeiten des Gegners ab und schaffte anschliessend den Durchbruch zum 6:4.
Der Satzgewinn zum 1:2 wirkte nicht beruhigend. Im Gegenteil: Im vierten Umgang fing der Schweizer gleich zu Beginn ein Break ein und rannte erneut einem Rückstand nach. Erst als Falla zum Matchgewinn aufschlug, konnte Federer ausgleichen. Im Tiebreak blieb er dann makellos (7:1) und schaffte im Entscheidungssatz das Break zum 1:0, 3:0 und 5:0.
Die Niederlage des sechsfachen Wimbledon-Siegers wäre ebenso überraschend gekommen wie jene im Jahr 2002, als er gegen Mario Ancic (Kro) eine Startniederlage kassierte. Doch der Schweizer Champion zog diesmal den Kopf aus der Schlinge.
Ab dem Jahr 2003 reihte Federer einen Sieg an den anderen. Einzig im Final 2008 gegen Raphael Nadal war er als Verlierer vom Platz gegangen. Will Federer seine Serie fortsetzen, muss er sich mächtig steigern. Nächster Gegner ist der Serbe Ilija Bozoljac (Ser/ATP 152).
swissinfo.ch und Agenturen