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Das Geld geht zunächst an den Spitzenverband der Genossenschaften und Gegenseitigkeitsgesellschaften, um damit Landwirten, Fischern und Förstern den Aufbau von Genossenschaften und anderen kollaborativen Geschäftsmodellen zu ermöglichen.
Mehr Kontrolle für Landwirte
Ziel ist, dadurch deren Verhandlungsmacht in der Vermarktung zu stärken. „Ich bin der festen Überzeugung, dass Genossenschaften eine wesentliche Rolle bei unseren Ambitionen spielen, die Landwirtschaft bis 2030 zu einem Sektor mit 100 Mrd. A$ (67.7 Mrd. Fr.) Umsatz auszubauen“, erklärte Landwirtschaftsministerin Bridget McKenzie.
Kooperativen und Gegenseitigkeitsgesellschaften könnten dazu beitragen, dass die Landwirte mehr Kontrolle erhielten, mehr Einfluss auf die Lebensmittelversorgungskette hätten und gleichzeitig die Kosten senken und die Produktionseffizienz verbessern könnten, um letztlich mehr Geld in der Tasche zu haben. Heutzutage seien bereits 13 der 100 grössten Genossenschaften Australiens im Agrar- und Fischereisektor tätig, aber es gebe noch Spielraum, dies weiter auszubauen.
Rentabilität stärken
Wenn die von der Regierung ausgehandelten Handelsabkommen neue Märkte öffneten, könnten landwirtschaftliche Kooperationsunternehmen mehr Verhandlungsmacht beim Umgang mit Kunden im In- und Ausland in die Waagschale werfen, so die Ministerin. Sie kündigte an, dass es Informationsveranstaltungen, Workshops und andere Veranstaltungen zu Geschäftsmodellen und zur Gründung von landwirtschaftlichen Genossenschaften geben werde.
Die Präsidentin des nationalen Bauernverbandes (NFF), Fiona Simson, erklärte, dass sie aus erster Hand wisse, welchen wichtigen Beitrag eine Genossenschaft für ein landwirtschaftliches Unternehmens leisten könne. „Ich begrüsse diese neue Förderung der Regierung“, so Simson. Solche Initiativen zu innovativen Geschäftsmodellen würden dazu beitragen, die Rentabilität der landwirtschaftlichen Betriebe zu stärken, was angesichts der Verluste durch die Dürre sehr nötig sei.