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Die Republik der Ayatollahs? Religionswissenschaftliche Erkundungen im heutigen Iran
Wann? 4. bis 24. Juni 2015
Wer? Teilnehmende: 30 Studierende und Mitarbeitende des Religionswissenschaftlichen Seminars; Leitung: Prof. Dr. Christoph Uehlinger, Farida Stickel M.A.
Welche Bedeutung hat das reiche kulturelle Erbe Irans für die gegenwärtige Selbstwahrnehmung des Landes und seiner BewohnerInnen? Wie vertragen sich theokratische Verfassung und religiös-weltanschauliche Diversität? Welche Rolle(n) spielte und spielt Religion in einer seit Jahrhunderten pluralen Gesellschaft? Wie reflektieren zeitgenössisches Kulturschaffen und Wissenschaft die religiösen Traditionen des Landes, nicht zuletzt des Sufismus? Welches sind aktuell die grössten Herausforderungen der iranischen Gesellschaft und ihrer
Religionsgemeinschaften?
Auf der Studienreise durch den Westen und das Zentrum Irans setzten wir uns mit der Religionsgeschichte des Landes ebenso wie mit der aktuellen Situation von Religion, Politik und Gesellschaft auseinander. Wir besuchten kultur- und religionsgeschichtlich bedeutsame Stätten aus fünf Jahrtausenden (eine altorientalische Ziqqurrat, achämenidische, sassanidische und safavidische Paläste, jüdische, zoroastrische und schiitische Heiligtümer…) und trafen uns mit Vertretern verschiedener religiöser Institutionen und Gemeinschaften.