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Die Klangkünstlerin und Forscherin Ioana Vreme Moser (*1994) aus Rumänien lässt einfache elektronische Komponenten und veralteten Elektroschrott mit ihrem eigenen Körper, mit organischen Materialien und zufällig gefundenen Objekten interagieren. Aus diesen Kollisionen entstehen synthetische Klänge, die persönliche Erzählungen und Beobachtungen über die Geschichte der Elektronik, ihre Produktionsketten und ihre Auswirkungen auf die Umwelt enthalten. Die Installation «Form for Fluid Computer» ist eine Weiterentwicklung ihrer Arbeit «Fluid Memory». Sie zeigt eine anachronistische Maschine, die auf die Fluidik verweist, eine in den 1950er-Jahren entwickelte und später aufgegebene Digitaltechnik, die auf den Gesetzen der Strömungslehre und dem physikalischen Verhalten von Flüssigkeiten beruht. In dem sie Formen aus der Vergangenheit neu zusammensetzt, entwickelt sie Visionen für alternative naturnähere Technologie der Zukunft.