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Als Kind träumte ich davon, Ballett-Tänzerin zu werden. Viele kleine Mädchen haben den gleichen Traum, jedoch aus verschiedenen Gründen. Ich weiß jetzt, dass meine Freude am Tanzen auf meine Erfahrung der Kohärenz zurückzuführen ist. Ich fühlte mich zutiefst EINS mit meinem Körper, während ich den Impulsen meines Herzens und den Anweisungen meines Kopfes folgte.
Ich war kaum 11, als mein Vater aufgrund eines medizinischen Fehlers unerwartet starb. Meine sorgenfreie Welt brach zusammen. Mein Vater würde nie mehr hier sein und meine Mutter beschloss, zurück nach Frankreich zu gehen. Ich musste mich von meinen Freunden, von meinem Haus, von meiner Kindheit verabschieden. Es war ein schmerzhafter Abschied, ein Moment, an dem es kein Zurück mehr gab. Ich fühlte mich wie ein Baum, der von seinen Wurzeln abgeschnitten worden war. Es wurde mir aber schnell klar, dass meine Traurigkeit nicht direkt mit dem Tod meines Vaters zu tun hatte. In der Tat, was mich traurig machte, war nicht SEIN Tod, sondern MEINE Verwirrung. Unbewusst hatte ich nämlich die tragischen Folgen dieses Dramas nachvollzogen: Ich dachte, dass ich nie wieder Zugriff zu der Weisheit meines Vaters hätte. Ich hätte wegen meiner dunklen Gedanken depressiv werden können, wenn ich nicht erkannt hätte, dass ich dank meines Herzens mit der universellen Weisheit verbunden bin. Angesichts dieses Schicksalsschlags wurde mir rasch klar, dass ich zwei Möglichkeiten hatte: Entweder trauerte ich um meine verlorenen Wurzeln, oder ich beschloss, mir Flügel wachsen zu lassen... um einen Kontinent zu entdecken, der mir neu war: Europa. Diese erste bewusste Erfahrung der Kohärenz hat es mir ermöglicht, unabhängig vom Kontinent widerstandsfähig zu bleiben. Ich wusste, dass ich jetzt Sackgassen in Brücken verwandeln konnte, weil ich Chancen sehe, wo die meisten Menschen Probleme sehen.