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Um einen Access remote durchführen zu können, müssen einige Vorkehrungen getroffen werden. Nötig sind dabei außer der passenden Hardware und Software einige Einstellungen im jeweiligen Netzwerk.
Das grundsätzliche Prinzip gibt es schon länger. Ursprünglich wurde der Remote Access über feste Standleitungen oder analoge Telefonnetze durchgeführt. So war es beispielsweise möglich, den Fernzugriff über eine Terminal-Emulations-Software zu steuern, die über eine Telefonleitung mit einem Modem verbunden war. Später waren auch Mobilfunknetze ein willkommenes Medium für den Remote Access. All diese Methoden werden zwar auch weiterhin angeboten, die häufigste Form des Remote-Zugriffs erfolgt aber mittlerweile über das Internet.
Da hier deutlich größere Bandbreiten möglich und die Kosten gleichzeitig geringer sind, findet der Remote Access häufig online und mit Hilfe einer VPN-Verbindung statt. Dafür wird ein VPN-Client benötigt, der sich mit dem VPN-Server im angesteuerten Netzwerk verbindet. Diese Client-Software verschlüsselt dann die Daten und sendet sie über das Internet an den VPN-Server am Rande des Zielnetzwerks. Dieser entschlüsselt die Pakete und sendet sie weiter an den Host im privaten Netzwerk. Es gibt zahlreiche Programme für den Fernzugriff, z. B. Virtual Network Computing oder Remote Desktop Protocol, mit denen man aus der Ferne auf einen Remote Desktop zugreifen kann.