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Acer stürzt weiter ab.
Zwischen Oktober und Dezember 2011 wurden in Westeuropa 16 Prozent weniger PCs abgesetzt als noch ein Jahr zuvor. Wie der Marktforscher Gartner berichtet, gingen im Schlussquartal 16,3 Millionen PCs über den Ladentisch. Gesamthaft wurden 2011 58,5 Millionen PCs in Westeuropa verkauft, was ebenfalls einem Rückgang von 16 Prozent im Jahresvergleich entspricht.
Der PC-Markt in Westeuropa ist damit seit mittlerweile vier Quartalen rückläufig. Gemäss Gartner-Analystin Meike Escherich kauften Privatanwender weniger klassische PCs, dafür mehr Smartphones, Tablets oder E-Reader. Im Gegensatz zu anderen Marktforschern, wie etwa Canalys, zählt Gartner Tablets nicht zum PC-Markt.
Besonders hart getroffen wurden im vierten Quartal die PC-Märkte angeschlagener Staaten wie Italien, Griechenland, Portugal und Spanien. Sowohl der Absatz mobiler Computer (-17,5%) als auch der Desktop-Absatz (-12,1%) war im Schlussquartal in ganz Westeuropa rückläufig. Gedämpft war auch das Geschäft mit Unternehmenskunden, trotz Migrationen auf Windows 7. Während im Consumer-Geschäft die Verkäufe im letzten Quartal um 18 Prozent einbrachen, sank der Business-PC-Absatz um 13,5 Prozent.
HP blieb mit einem Marktanteil von 22,2 Prozent führend. Acer folgt mit 13,4 Prozent Marktanteil und Asus mit 11,5 Prozent. Dell ist mit einem Anteil von 10,5 Prozent der viertgrösste PC-Hersteller in Westeuropa. Der fünftplatzierte Anbieter Lenovo kommt auf 8,7 Prozent. Alle Top-5-Hersteller konnten ihren Marktanteil im Vergleich zum Vorjahr mehr oder weniger stark steigern - ausser Acer: Der Marktanteil des taiwanischen Herstellers sank im Jahresvergleich um rund einen Drittel auf 13,4 Prozent. (mim)