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Der Stadtpräsident wird ersucht, dem Gemeinderat eine Vorlage zur Anpassung der Parkgebühren in den Zonen K1, K2 und K3 zu unterbreiten und zumindest dort die Minimalparkgebühr von einem Franken wieder aufzuheben.
Begründung:
Der Gemeinderat hat am 13. Dezember 2016 einer generellen Erhöhung der Parkgebühren zugestimmt. Dabei erfuhren die Parktarife teilweise eine Verdoppelung und es wurde auch eine, von der Parkdauer unabhängige, Mindestgebühr von einem Franken eingeführt. Das zieht komisch anmutenden Tarifverzerrungen nach sich und ist der Standort- und Zentrumsförderung abträglich.
Das führt beispielsweise bei den eigentlichen Kurzzeitparkplätzen, mit einer maximalen Parkzeit von 30 Minuten, vor den verschiedenen Ladengeschäften (Bahnhofstrasse, Solothurnstrasse, Bielstrasse etc.) dazu, dass auch bei einer «Miniparkzeit» von wenigen Minuten, eine Mindestgebühr von einem Franken zu entrichten ist, während das Parkieren im Parkhaus Coop/Zentrum während der ersten Stunde kostenlos ist.
Die Wiedereinführung von Kurzzeitparkplätzen und die Aufhebung der Mindestparkgebühren, ist einerseits als wirksame Standort- und Zentrumsförderung für die Grenchner Ladengeschäfte und als logische Konsequenz des Slogans «z’Gränche poschte» zu verstehen und andererseits verschwinden die Verzerrungen zwischen den Parkkosten im Parkhaus des Grossverteilers (Coop) und vor den einzelnen Grenchner Detailhandelsgeschäften weitgehend.
Robert Gerber, FDP