Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03287.jsonl.gz/1591

Elena ist eine alleinstehende Mutter aus Nikolajew. Der Lebenspartner verliess sie, als sie mit dem jüngsten Kind schwanger war, und leistet seitdem keine materielle Hilfe. Mit ihren Kindern Angelina (geb. 2007), Swetlana (2010), Andrej (2012), Tatjana (2013) und Alexander (geb. 2017) lebt die Frau auf engem Raum in einem Zimmer im städtischen Wohnheim. Es gibt dort keine Annehmlichkeiten für eine harmonische Entwicklung der kleinen Kinder, die sich öfters eine Erkältung holen und mit mehreren Medikamenten und Antibiotika behandelt werden müssen.
Doch das ist nicht ihr grösstes Problem – die Tochter Swetlana ist von Geburt an geistig behindert. Bei ihr wurde eine geistige Unterentwicklung diagnostiziert, sie braucht Medikamente und regelmässige Untersuchungen. Tatjana bewegt sich nur unsicher, und es besteht der Verdacht auf eine leichte Form der Zerebralparese. Angelina hat eine schwache Sehkraft und muss sich beim Augenarzt melden. Alexander leidet an Asthma. Jasmin (geb. 2019) hatte eine angeborene Missbildung. Im Alter von drei Monaten starb die Kleine.
Die einzige Summe, welche die kinderreiche Mutter zur Verfügung hat, ist das Kindergeld. Dieses reicht nur knapp für einfache Nahrung und die dringlichsten Medikamente. Dank den Schweizer Wohltätern bekam die Familie Mittel für die Untersuchungen von Swetlana, den Kauf einer Brille für Angelina, die Medikamente für Alexander und den Ersatz von Steckdosen im Haus. Frau Schuper dankt den Gönnern aus der Schweiz für den Beistand und hofft auf mögliche weitere Unterstützung.