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Teleobjektive sind Objektive mit einer langen Brennweite. Dies ermöglicht Ihnen, aus grösserer Distanz einen kleineren Bildauschnitt – zum Beispiel ein scheues Tier – aufzunehmen.
Das ist einerseits in der Sport- und Tierfotografie sehr vorteilhaft, aber auch die Portraits werden mit einem leichten Teleobjektiv (ca. 80 – 105mm) aufgenommen, weil die kleinere Schärfentiefe für einen ruhigeren Hintergrund sorgt und die Verzerrung des Bildes (zum Beispiel mit einem Weitwinkelobjektiv) verhindert werden kann.
Ein Teleobjektiv enthält eine ganze Gruppe von Linsen, welche das einfallend Licht bündeln und auf den Bildsensor werfen. Je grösser die Brennweite, desto länger wird in der Regel das Teleobjektiv. Dadurch steigt folglich das Gewicht.
Wenn Sie ein lichtstarkes Telezoom wie zum Beispiel das Sigma f/2.8 70-200mm anschaffen, schleppen Sie gut und gerne ein Kilogramm Material mit sich herum. Die Bildleistung und das Bokeh entschädigen Sie dafür mehrfach.
Teleobjektive benötigen sehr kurze Verschlusszeiten und meist höhere ISO-Werte, damit Sie das Motiv erschütterungsfrei aufnehmen können. Wenn das Objektiv einen Bildstabilisator aufweist, haben Sie zwei bis drei Verschlusszeiten-Stufen Reserve.
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