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Bei Denglisch (auch: Denglish oder Engleutsch) handelt es sich um einen Begriff aus der deutschen Sprachpflege, mit der meist abwertend der Gebrauch englischer Sprachelemente im Deutschen bezeichnet werden. Das Kofferwort setzt sich aus Deutsch und Englisch zusammen. Gemeint sind dabei vor allem Anglizismen sowie zu direkte Übersetzungen aus dem Deutschen ins Englische.
Die genaue Abgrenzung zwischen Denglisch und einem Anglizismus ist dabei jedoch nicht immer ganz so einfach und geschieht oft subjektiv. Während der Begriff des Anglizismus jedoch meist wertneutral gebraucht wird, schwingt ein gewisses Naserümpfen mit, wenn man etwas als Denglisch klassifiziert.
Während Anglizismen den deutschen Sprachgebrauch für gewöhnlich sinnvoll ergänzen, nämlich an Stellen, an denen es kein entsprechendes deutsches Wort gibt, werden denglische Wörter meist aus dem Englischen übernommen und germanisiert. Als Einwand gilt dabei, dass es durchaus deutsche Äquivalente gibt, sodass keine Notwendigkeit besteht, die englischen Lehnwörter mit deutschen Morphemen zu versehen. Beispiele dieser Fallgruppen sind unter anderem die Begriffe stylisch (hier passen meist die deutschen Wörter schick oder modisch) oder Shop anstelle von Laden.
Eine weitere Fallgruppen besteht in der Kombination deutscher Wortbestandteile mit englischen Elementen, wie beispielsweise Backshop. Diese Neuschöpfungen klingen nicht nur befremdlich, sie sind auch in ihrer Bedeutung verwirrend. Begriffe wie back haben im Englischen die Bedeutungen zurück, Rücken oder auch Lehne. Auch die eher deutsche Aussprache von back kann Probleme bereiten, schließlich versteht man darunter vielmehr Dollar, Rammler oder Bock.
Ein absoluter klassischer sind außerdem (augenzwinkernde) wortwörtliche Übersetzungen deutscher Sprichwörter ins Englische. Derartiges Denglisch wird gerne auch als english for runaways (Englisch für Fortgeschrittene) bezeichnet. Tatsächlich aber versteht man unter runaways eher Davongelaufene.
Im Laufe der Geschichte haben sich eher unbeholfene Versuche, vorrangig jene von Politikern, die Bezeichnung als Denglisch eingehandelt. Das Englisch des ehemaligen Bundespräsidenten Heinrich Lübke wurde so als Lübke-Englisch belächelt. Der CDU-Politiker Günther Oettinger sah sich ähnlichen Witzen ausgesetzt und wurde gemeinhin als Nachfolger Lübkes bezeichnet, was seine Denglisch-Fähigkeiten betrifft.
Weitere herrliche, nicht immer ganz ernst gemeinte Stilblüten sind die folgenden:
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