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Diesen Sonntag werden die Uhren um 02.00 Uhr in der Früh um eine Stunde vorgestellt. Dann gilt wieder bis zum 31. Oktober die mitteleuropäische Sommerzeit (MESZ).
Ein kurzer Rückblick
Da nun die Schweiz im Sommer 1980 eine «MEZ-Zeitinsel» inmitten sommerzeitführender Länder war, verabschiedete das Parlament das von der Regierung verlangte Zeitgesetz vom 21. März 1980, auf dessen Grundlage im folgenden Jahr die Sommerzeit wie in den Nachbarstaaten eingeführt wurde. Das Gesetz trat am 1. Januar 1981 in Kraft. So wurde eine Wiederholung des 1980 entstandenen Zeitchaos, z.B. auf grenzüberschreitenden Fahrplänen der Eisenbahn, vermieden. Seit 1981 gilt daher auch in der Schweiz die gleiche Sommerzeitregelung wie in ihren Nachbarstaaten: von 1981 bis 1995 Ende März bis Ende September, seit 1996 Ende März bis Ende Oktober, mit Umstellung jeweils am Sonntag um 02.00 Uhr MEZ.
Wie lange noch?
Zurzeit ist eine mögliche Abschaffung der saisonal bedingten Zeitumstellung ein Thema politischer Diskussionen, insbesondere in den Nachbarstaaten. Weder auf der Ebene der Europäischen Union (EU) noch von allen Einzelstaaten sind bisher noch nicht alle Entscheide getroffen worden.
Die Schweiz verfolgt laut METAS die Entwicklung in den Nachbarländern und werde sorgfältig prüfen, ob eine allfällige Anpassung der Zeitregelung sinnvoll und im Interesse der Schweiz sei. Bis auf Weiteres gelte die bestehende Zeitregelung.
METAS für das Zeitwesen zuständig
Für das Zeitwesen in der Schweiz ist das Bundesamt für Metrologie, kurz METAS, zuständig. METAS sorgt nicht nur für die Umsetzung des Zeitgesetzes aus dem Jahre 1980, sondern auch für eine technisch exakte Zeit. Überdies koordiniert METAS auch die Schweizerzeit mit der Zeit unserer Nachbarstaaten. Die aktuelle Sommerzeit orientiert sich an der Sommerzeitverordnung des Bundesrates, die mit der Regelung der EU abgestimmt ist.