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Zürich Presbyterianische Gemeinde
Name des internationalen Verbandes: Evangelical Presbyterian Church in England and Wales EPCEW
Die Zürich Presbyterianische Gemeinde ist eine Kirche in reformiert-presbyterianischer und evangelikaler Tradition.
Der Begriff „presbyterianisch“ meint die Gemeindeleitung durch einen Ältestenrat (griech. πρεσβύτερος = Ältester). Als presbyterianisch werden Kirchen bezeichnet, die sich auf die Reformation durch Zwingli und Calvin sowie auf die schottische Staatskirche beziehen.
Die Zürich Presbyterianische Gemeinde gehört zum 1996 begründeten Verband Evangelical Presbyterian Church in England and Wales EPCEW, der, wie es sein Name zum Ausdruck bringt, theologisch sowohl in evangelikaler als auch in presbyterianischer Tradition wurzelt.
Teil dieses Verbandes ist die All Saints Presbyterian Church in Newcastle, deren Älteste den Pfarrer der Zürcher Gemeinde, Florian Weicken, ausgesandt haben und den Aufbau der Gemeinde in Zürich begleiten.
Pfarrer Florian Weicken stammt aus der Ostschweiz, hat an der Fachhochschule Winterthur Wirtschaftsrecht studiert und später am Ausbildungsinstitut der EPCEW, dem Westminster Presbyterian Theological Seminary, einen Master in Theologie gemacht.
Die Theologie der Zürich Presbyterianischen Gemeinde wurzelt sowohl in der traditionell reformiert-presbyterianischen als auch in der evangelikalen Tradition.
Die Gemeinde bezieht sich auf das Westminster Glaubensbekenntnis von 1647. Mit diesem lehrt die Zürich Presbyterianische Gemeinde die Prädestination, die Lehre der Erwählung der Gläubigen, die insbesondere auf Johannes Calvin zurückgehende Vorstellung, dass Gott die Gläubigen „zum Leben vorherbestimmt hat“, dass er nur diese Erwählten beruft, indem er ihren Verstand erleuchtet, ihren Willen erneuert und „sie wirksam zu Jesus Christus zieht; doch so, dass sie ganz freiwillig kommen, willig gemacht durch seine Gnade“.
Die Gesamtheit der Erwählten bildet die Kirche. Zeichen des Bundes Gottes mit den Erwählten sind die zwei Sakramente der Taufe und des Abendmahls. Die Sakramente stellen auch „eine sichtbare Unterscheidung zwischen denen dar, die zur Kirche gehören, und dem Rest der Welt und verpflichten diese öffentlich, Gott in Christus nach seinem Wort zu dienen.“
Wichtige Aufgabe der Kirche ist die Anbetung Gottes, für welche der biblische Ruhetag bestimmt ist: „Dieser Ruhetag war von Anbeginn der Welt bis zur Auferstehung Christi der letzte Tag der Woche; nach der Auferstehung Christi ist er auf den ersten Tag der Woche verlegt worden; er wird in der Schrift der Tag des Herrn genannt und soll als der christliche Feiertag bis ans Ende der Welt gehalten werden.“
Im Letzten Gericht, das die Gemeinde explizit als eigenen Punkt auf ihrer Website aufführt, wird den Erwählten die ewige Erlösung zuteil: „Dann werden die Gerechten ins ewige Leben eingehen und jene Fülle der Freude und Erquickung empfangen, die von der Gegenwart des Herrn ausgehen wird. Doch die Gottlosen, die Gott nicht kennen und dem Evangelium Christi nicht gehorchen, werden in die ewige Qual geworfen und bestraft mit ewigem Verderben durch die Gegenwart des Herrn und seiner majestätischen Gewalt.“
https://zuerichpres.ch/bekenntnis
Zu diesen Lehren aus der traditionell reformiert-presbyterianischen Theologie kommen bei der Zürich Presbyterianischen Gemeinde Konzepte aus dem Evangelikalismus, so legt die Gemeinde Schwerpunkte auf Nachfolge und Evangelisation.
https://zuerichpres.ch/schwerpunkte
Die Gottesdienste der Zürich Presbyterianischen Gemeinde finden zurzeit statt jeweils am Sonntag von 17.00 bis 18.15 Uhr in den Räumen der FEG Trittligasse an der Trittligasse 3, 8001 Zürich.
Jeweils am Mittwoch abend von 19.00 bis 20.15 Uhr trifft sich die Gemeinde zum Gebetstreffen, das nicht nur Gebete für die Kirche, für die Regierung und für individuelle Anliegen beinhaltet, sondern auch ein kurzes Bibelstudium.
Die Zürich Presbyterianische Gemeinde ist Teil des Verbandes Evangelical Presbyterian Church in England and Wales EPCEW.