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Zimazans begann als Experiment und ist eine düstere Zukunftsvision.
Was passiert, wenn der Planet nicht untergeht (durch Sonneneruption, Kriege, o.ä.) und in ein paar tausend Jahren eine neue Spezies Mensch entsteht? Der Homo sapiens wäre dem Homo pennatus dann zweifellos körperlich unterlegen, weil Zweiterer Flügel auf dem Rücken hätte, eine höhere Lebenserwartung besitzt und weitaus grösser ist. Somit werden die meisten Sapiens unterdrückt und versklavt und als die Untermenschen gehandelt - die sie leider sind.
Nur einige leben fernab der grossen Metropole der Pennatus in steinzeitähnlichen Verhältnissen, geniessen so aber nicht in einem derartig (unter-)menschenverachteten Milieu existieren zu müssen. Auch ihren Stolz haben sie nicht verloren und früher oder später werden die Pennatus merken, dass die Sapiens in puncto Hirntätigkeit einiges mehr zu bieten haben, als erwartet.
Meine Meinung: Zunächst zum Cover: Der außergewöhnliche Schriftzug von „Zimazans“ fällt sofort ins Auge und weckt meine Neugier. Inhaltlich verspricht bereits das Cover eine konfliktreiche Story und wirft sofort die Frage auf, warum sich die im oberen Teil deutlich werdende Metropole derart weit von dem Grün, mit der... Meine Meinung: Zunächst zum Cover: Der außergewöhnliche Schriftzug von „Zimazans“ fällt sofort ins Auge und weckt meine Neugier. Inhaltlich verspricht bereits das Cover eine konfliktreiche Story und wirft sofort die Frage auf, warum sich die im oberen Teil deutlich werdende Metropole derart weit von dem Grün, mit der verbundenen Assoziation: Natur und Freiheit, entfernt befindet. Ich finde das Cover sehr gut gelungen und es hebt sich von den sonst zu sehenden Cover positiv ab. Zum Buch: Mein erster Gedanke war „Oh oh, ein Endzeitdrama“. Auf diesen Gedanken könnte man kommen, liest man den Klappentext und erfährt, dass der zuvor vermeintlich als „Krone der Schöpfung“ bezeichnete Mensch, plötzlich nicht mehr die Nummer 1 an der Spitze ist. Allein dieser Gedanke hat mich sofort ins Buch gezogen, denn ich wollte gern wissen, wie das wohl aussehen könnte. Ankari gewann sofort mein Herz und die Autorin Claudi Feldhaus verstand es von Anfang an, mich regelrecht an sie zu ketten. So fieberte ich mit Ankari und mit jeder Seite, die ich las, wurde mir mehr und mehr bewusst, was sich die Autorin bei dieser Story gedacht hat. „Zimazans“ ist nicht nur eine „fantastische“ – rein fiktive Story. Seite für Seite tat sich ein Spiegel vor mir auf und zeigte mir ein ganz klares Bild unserer heutigen Gesellschaft – und woran sie krankt. Mit einer ganz besonderen Leichtigkeit zeichnet Claudi Feldhaus eine Szenerie, unterstützt von tollen Illustrationen, die vertraut ist, verdeutlicht – nicht belehrend wirkt, aber dennoch nachhaltig bleibenden Eindruck hinterlässt. Ich liebe Bücher, die ich am Schluss nicht einfach zur Seite lege; deren Inhalt mich nachdenklich stimmen. Bei denen ich mich dann auf der letzten Seite fast ein wenig ärgere, weil sich der Gedanke einstellt: „Hach schade, - schon zu Ende – und wieder mal viel zu kurz!“ Danke für diese tolle Geschichte, die ein Erlebnis ist und die wichtige Werte zu vermitteln weiß. Fazit: Zimazans hat in allen Bereichen 5 Sterne verdient!yes