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Mit dem Männerfinal des US Open ging am 9. September das letzte Grand-Slam-Turnier des Jahres zu Ende. Gleichentags wurden auch auf kleinerer Bühne Grand-Slam-Sieger ermittelt: Am Masters in Thun liessen sich die ersten BO-Grand-Slam-Champions feiern. Die Breitensportabteilung des Berner Oberländer Regionalverbandes hatte zusammen mit den Verantwortlichen der fünf grossen Sommerturniere in der Region eine Circuit-Wertung initiiert, um die Wettkämpfe für die Lizenzspieler noch attraktiver zu gestalten. Und so konnte an den Thun Open, am AEK Cup in Steffisburg, während des Höhematte-Cups in Interlaken, beim Brodhüsi-Cup in Wimmis sowie am Kyburg-Cup in Thun Punkte für die Masters-Qualifikation gesammelt werden. Pro Sieg floss ein Zähler in die Wertung, die Top acht jeder Kategorie (Männer: R2/R4, R5/R6, R7/R9; Frauen: R4/R9) erhielten eine Einladung ans Finalturnier im Tennisclub Thun.
Bei den Männern setzten sich Favorit Matthias Schnyder (R2/R4), NLC-Interclubspieler des TC Thun), sowie Reto Hug (R5/R6) und Martin Friedli (R7/R9) durch, im Frauen-Masters behielt die an Nummer 1 gesetzte Annina Schlapbach die Oberhand. Neben Bar- und Naturalpreisen gab es Tickets für FC-Thun-Heimspiele zu gewinnen, der Super-Legaue-Verein wirkte als Eventpartner. Insgesamt schrieben sich 169 Männer und 60 Frauen für mindestens ein Turnier ein, 10 SpielerInnen nahmen gleich an vier Veranstaltungen teil. Während die Kyburg Open einen Rekordwert vermelden durften, war in Interlaken die Frauenquote am höchsten. BO Tennis wird den Grand-Slam nach der erfolgreichen Premiere auch 2019 durchführen. Womöglich wird es auf Frauenseite Anpassungen geben: Es könnten zwei Kategorien (R4/R6 und R7/R9) angeboten werden. phr
Finalisten R2/R4:Matthias Schnyder und Raymond van den Elsen
Finalisten R5/R6: Reto Hug und Alain Streich
Männer R7R9: Andre Beetschen und Martin Friedli
Frauen R4/R9: Annina Schlapbach und Katharina Seric