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Damit wurden die Erwartungen der Analysten verfehlt. Die Experten hatten im Durchschnitt (AWP-Konsens) mit einem Umsatz von 362,8 Mio CHF gerechnet. Die Unternehmensleitung selbst hatte Ende Oktober einen Umsatz auf Vorjahresniveau (2015: 359,4 Mio) in Aussicht gestellt.
Bei der Betriebsgewinnmarge hat Gurit hingegen die eigenen Prognosen erfüllt: Sie legte auf 10,5% von 9,2% zu. In Aussicht gestellt worden war, dass die Marge das obere Ende des Zielkorridors von 8 bis 10% übertreffen dürfte.
Im umsatzmässig grössten Geschäftsbereich Composite Materials ging der Erlös um 3,0% auf 265,6 Mio CHF zurück bzw. um 1,6% in Lokalwährungen. Im Windmarkt habe man unter einer rückläufigen Nachfrage aus circa 25% tieferen Installationsraten im chinesischen Windenergiemarkt im Vergleich zum Rekordjahr 2015 gelitten, heisst es. Ebenso habe das Marinesport- und Luxussegment in Europa Projektverzögerungen verzeichnet, die nicht vollständig durch die positiven zweistelligen Zuwachsraten im Luftfahrtgeschäft hätten kompensiert werden können.
Im Geschäftsbereich Composite Components schrumpfte der Nettoumsatz um rund ein Drittel auf 17,4 Mio CHF zusammen, was Gurit auf das Auslaufen von Verträgen im Geschäftsjahr 2015 zurückzuführt.
Positiv entwickelte sich dagegen der Geschäftsbereich Tooling, wo erneut ein Rekordjahr verzeichnet worden sei. Der Nettoumsatz stieg um 17% auf 69,0 Mio CHF.
Gewinnzahlen gibt Gurit am 8. März bekannt, wenn die vollständigen Geschäftszahlen veröffentlicht werden.
cp/tp
(AWP)