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Seit der Grosse (7) sprechen kann, wünscht er sich ein Haustier. Einmal stellte er uns gar ein Ultimatum: «Entweder ich bekomme einen Zwillingsbruder oder ein Haustier», forderte er. Wir haben ihm weder noch beschafft. Dass er aber einen Vierbeiner einem Zwilling gleichstellt, zeigt die hohen Erwartungen, die er hat.
Welches Tier es denn sein soll, da ist er offen: ein Hund, eine Katze, ein paar Hasen, Meerschweinchen oder ein Hamster. Sie alle wären in seiner Vorstellung Seelenverwandte, Plüschtiere 2.0. Ich bin nicht so erpicht auf ein weiteres Wesen, das gehegt und gepflegt werden muss. Auch bezweifle ich, dass die Euphorie gegenüber dem realen Tier der Fantasie standhalten würde. Und doch: Der Wunsch ist da, und er ist gross. Nun verbringen Freunde ein Jahr im Ausland und suchen für diese Zeit eine Bleibe für ihre zwei Häschen. Und jetzt?