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Die Gewalt der mexikanischen Drogenkartelle hat den bislang als ruhig angesehenen Bundesstaat Nuevo León im Norden des Landes immer stärker im Griff.
Mit 33 Toten erlebte Nuevo León den bislang blutigsten Tag in seiner jüngsten Geschichte, wie die Behörden am Donnerstag mitteilten. Ein Regierungssprecher sagte, die Leichen seien in Monterrey und im Umland der Hauptstadt des Bundesstaates gefunden worden. Viele von ihnen wiesen Spuren von Racheakten der Drogenbanden auf.
In Nuevo León liefern sich die Kartelle Golf und Los Zetas blutige Kämpfe um die Vorherrschaft. Mit 18 Toten war bislang der 20. Mai der blutigste in dem Bundesstaat.
Offiziellen Angaben zufolge wurden in den viereinhalb Jahren seit dem Amtsantritt von Präsident Felipe Calderón landesweit mehr als 37'000 Menschen im mexikanischen Drogenkrieg getötet, obwohl Calderón im Dezember 2006 eine massive Militäroffensive gegen die Banden gestartet hatte.