Document ID: /curiavista/filtered/00000.jsonl.gz/155894

<h2>SubmittedText<h2><p>Der Bundesrat wird aufgefordert darzulegen, wie sich die Biodiversitätsförderflächen (BFF) in den verschiedenen Qualitätsstufen entwickelt haben und wie die künftige Entwicklung mit den agrarpolitischen Instrumenten konkret gelenkt werden soll. Es soll gezeigt werden, welche Massnahmen in den nächsten Verordnungsrevisionen ergriffen werden.</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Die Landwirtschaft leistet einen wesentlichen Beitrag zur Erhaltung und Förderung der Biodiversität. Diesbezügliche Leistungen der Bauern und Bäuerinnen werden über die Direktzahlungsverordnung mit den Biodiversitätsbeiträgen honoriert. Konkrete Zahlen über die Entwicklung der Biodiversitätsförderflächen werden alljährlich im Agrarbericht abgebildet.</p><p>Mit der Agrarpolitik 2014-2017 hat der Bundesrat die Beitragshöhen der Qualitätsstufe 1 beibehalten und diejenigen für die Qualitätsstufe 2 fallweise erhöht. Das längerfristige Flächenziel bei der Biodiversität von 65 000 Hektaren im Talgebiet wurde 2013 erreicht. Bestehen regional noch gewisse Flächendefizite, sind bei der Qualität und der Anordnung der Flächen noch grössere Ziellücken vorhanden. Der Bundesrat wird deshalb kurzfristig eine zielgerichtete Anpassung der Beiträge prüfen, um den Anreiz für Flächen der Qualitätsstufe 1 zu reduzieren und fallweise für die Qualitätsstufe 2 zu erhöhen.</p><p>Im Rahmen der Weiterentwicklung der Agrarpolitik wird das WBF gemeinsam mit dem UVEK eine Auslegeordnung über die nötigen Instrumente für die Erhaltung und Förderung einer qualitativ hochstehenden Biodiversität in der Landwirtschaft erarbeiten.</p>  Der Bundesrat beantragt die Annahme des Postulates.