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Armin Schweizer
Südlich der Strasse von Flüh nach Hofstetten beherrschte einst Burg Sternenberg die aus dem tief eingeschnittenen Tal zum Plateau emporführende Strasse.
Die Burg diente im Mittelalter nicht als Mittelpunkt einer grossen Gerichtsherrschaft, denn über das Land ringsum regierten die Freiherren von Rotberg. Sternenberg war auf baslerisch-bischöflichem Grund und Boden gebaut, aber ein Erblehen der Grafen von Tierstein und nacheinander ein Afterlehen der Edelknechte von Hofstetten (2. Hälfte des 13. Jahrhunderts), der Herren von Roseck, der Eptinger von Wildenstein und der Schaler von Leimen. Am 1. September 1525 verkaufte Margaretha, die Witwe des letzten Tiersteinergrafen ( 1519), das Erblehen an die Stadt Basel, die es wieder an Basler Bürger vergab. Da die Burg nicht mehr unterhalten wurde, zerfiel sie unaufhörlich. In der Mitte des 17. Jahrhunderts berichtet Haffner: "Die Mauern seynd noch vast vollkommen." Heute stehen nur noch die Ost und Südmauer bis zur Höhe von etwa drei Metern.
Die Veste erhob sich auf einem steil abfallenden Felskegel, nur gegen Süden neigt sich die Halde etwas sanfter, so dass wohl da einst der Burgweg durchführte. Der Grundriss des festen Hauses bildete ein Rechteck; die Burg scheint aus einem Wohnturm bestanden zu haben, wie solche in der Gegend und der ganzen Nordwest schweiz in grosser Zahl gebaut wurden.
Bibliographie