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Feingehalt: Gibt den gewichtsmässigen Anteil des in den Münzen enthaltenen Goldes bzw. Silbers an: Eine Goldmünze im Feingehalt von 0,900 enthält 90% Gold.
Gedenkmünze: Erinnerungsmünzen, die ein bedeutendes Ereignis, eine Persönlichkeit oder ein anderes Sujet zum Thema haben. Die erste Schweizer Gedenkmünze wurde 1936 in Erinnerung an den Zeichnungserfolg der Wehranleihe herausgegeben.
Gleichständige Prägung: Beide Münzseiten stehen aufrecht, auch deutsche Prägung genannt. Gegenteil siehe wechselständige Prägung.
Goldparität: Staatlich festgelegter Wert einer Währungseinheit in Gramm Feingold.
Kurantmünze: Vollwertig ausgeprägte Münze, d.h. der Metallwert entspricht gemäss dem geltenden Münzfuss dem Nominalwert der Münze.
Legierung: Durch das Zusammenschmelzen von unterschiedlichen Metallen erhaltener Werkstoff.
Medaille: Münzähnlicher Gegenstand aus Metall ohne Geldcharakter, meist in Form von Gedenkprägungen.
Mediation: Vermittlung, Zeitabschnitt der Schweizer Geschichte von 1803 bis 1813.
Münze: Geldstück, durch Prägung mit einem Bild versehenes, staatlich beglaubigtes, scheibenförmiges Metallstück, dem ein Zahlungswert, auch Nominal- oder Nennwert genannt, zugewiesen wird.
Münzfuss: Die Zahl, welche angibt, wie viele Franken z. B. aus einem Kilogramm Gold geprägt werden können.
Münzhoheit: Münzrecht, Münzregal. Das Recht des Staates, das Münzwesen zu regeln und das Münzrecht finanziell auszunutzen.
Numismatik: Münzkunde. Aus wissenschaftlicher Sicht gesehen ist die Numismatik ein Teilgebiet der Geschichte.
Prägung: Kaltverformung einer Rondelle zwischen zwei Prägestempeln und dem Prägering durch hohen Druck. Dabei wir das negative (vertieft und seitenverkehrt) Bild der Stempel auf das Münzplättchen übertragen und bildet dort das Münzrelief.
Prägegewinn: Differenz zwischen den Gestehungskosten einer Münze und dem Nennwert.
Rondelle: siehe Schrötling
Scheidemünze: Unterwertig ausgeprägte Münze (vgl. Kurantmünze).
Schrötling: Münzrohling in Form einer Metallscheibe, auch Münzplättchen, Rondelle oder Ronde genannt.
Schlagschatz: siehe Prägegewinn
Randprägung: Riffelung, Schrift, Sterne usw. auf dem äusseren Münzrand. Die Schrift kann erhaben oder vertieft angebracht sein.
Randrieren: Rändeln, d. h. den Rand der Münzen aufstauchen. Das Rändeln erleichtert das Ausprägen des Randstabs.
Wechselständige Prägung: Die Bildseite der Münze steht aufrecht, die Wertseite auf dem Kopf, auch französische Prägung genannt. Gegenteil -> gleichständige Prägung.
Zuletzt aktualisiert: 05.11.2015