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Martin Stolberg
Martin ist sein Vorname, doch Stolberg genügt. Privatleben und persönlicher Austausch sind für den Hauptkommissar kein Thema. Es geht ihm bei der Arbeit ausschliesslich um den Fall und die Psychologie des Täters. Stolberg ist schnörkellos und geradlinig, aber auch wortkarg und sehr knapp in seinen Anweisungen. Er versteht sich als Kopf des Teams und die Kommissare Catharina und Nico als seine Arme.
Rudolf Kowalski
Rudolf Kowalski wandte sich nach verschiedenen Theaterengagements 1990 Film und Fernsehen zu, ohne das Theater zu vernachlässigen. Obwohl er ein echter Komödiant ist und bei Dreharbeiten oft der Clown aus ihm herausbricht, sieht man ihn in seinen Filmen nur selten lachen. Doch beherrscht er meisterhaft die feinen Nuancen des Spiels.
Rudolf Kowalski wurde im Ruhrgebiet geboren. Nach seiner Schauspielausbildung in Bochum hatte er verschiedene feste Engagements am Nationaltheater Mannheim, dem Staatstheater Stuttgart und dem Schauspielhaus Köln. Er selbst inszenierte verschiedene Stücke in Mannheim, an der Württembergischen Landesbühne Esslingen und am Theater im Westen in Stuttgart.
Außerdem ist er immer wieder auf der Bühne des Sankt-Pauli-Theaters zu sehen. Im Fernsehen war Rudolf Kowalski als Darsteller in Sketchen von Loriot und als Hauptdarsteller besonders erfolgreich in den Produktionen "Die Friedensmission" (Regie: Jörg Grünler), "Tatort - Kriegsspuren" (Regie: Nina Grosse), "Mord im Hause des Herrn" (Regie: Christian Görlitz) sowie seit 1998 in der ZDF-Reihe "Bella Block".
Außerdem überzeugte er in Kinofilmen wie "Der Campus" (Regie: Sönke Wortmann), "Maria" (Regie: Einar Heimisson) und "Echte Kerle" (Regie: Rolf Silber). Rudolf Kowalski spielt seit 2006 auch die Hauptrolle des Kommissar Stolberg in dem gleichnamigen ZDF-Krimiformat.