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•Entwicklung der „westlichen“ Gesellschaften seit dem 18. Jahrhundert zu beschreiben und erklären
•Verschiedene Prozesse laufen parallel und bilden zusammengenommen den Prozess der „Modernisierung“: funktionale Ausdifferenzierung der Gesellschaft, Industrialisierung, Säkularisierung, Rationalisierung, Nationalstaatsbildung, Demokratisierung, Individualisierung, etc.
•Zunächst von Soziologen entwickelt, ab den 60er Jahren auch in der Sozialgeschichte (v. a. in Deutschland) sowie der Entwicklungstheorie wichtig (Unter Modernisierung wird dabei der Prozess der Transformation von traditionellen Institutionen und Verhaltensgewohnheiten zu den modernen Ausprägungen, wie sie in der westlichen Gesellschaft vorzufinden sind, verstanden.)
Manche Kritiker setzen an der Beschreibung an, die als unzureichend angesehen wird: die westeuropäische Modernisierung sei nur eine singuläre historische Entwicklung, der keine universale Bedeutung zugemessen werden könne. Die Entwicklungsländer befänden sich also nicht auf dem gleichen, sondern einem anderen Entwicklungspfad.