Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03329.jsonl.gz/287

Signatur:
Ar 201.246
Für die Konsultation der Unterlagen im Lesesaal vereinbaren Sie bitte telefonisch (043 268 87 50) einen Termin, da die Platzzahl im Lesesaal aufgrund der Corona-Situation beschränkt ist. Der Zugang zum Lesesaal ist nur mit bestätigter Platzreservation möglich.
Ar 201.246
1990-2011
0.05 m
Gegründet 1990, aufgehoben am 15. Dezember 2010 vom Amt für berufliche Vorsorge und Stiftungen des Kantons Zürich.
Die Leonhard Ragaz-Stiftung war in ihrem Ursprung das geistige und materielle Erbe der Neuen Religiös-sozialen Vereinigung der Schweiz, die 1950 entstanden war und an der Mitgliederversammlung vom 18. März 1990 aufgelöst wurde. Das Vermögen von gut 36'000 Franken sollte zu je einem Drittel der Zeitschrift Neue Wege, dem Jochgruppenhaus und dem Volksbildungsheim Herzberg zukommen. Auf Antrag von Arthur Rich wurde dann aber das ganze Vermögen in eine Stiftung zur Förderung und Verbreitung der Gedanken von Prof. Leonhard Ragaz überführt. In der Folge leistete die Stiftung finanzielle Beiträge an Editionsprojekte, wissenschaftliche Arbeiten, Bibliographien und Ähnliches. Mit den beiden letzten grossen Vergabungen unterstützte die Stiftung die Herausgabe des Jubiläumsbuches der Zeitschrift "Neue Wege" (Für die Freiheit des Wortes. Neue Wege durch ein Jahrhundert im Spiegel der Zeitschrift des religiösen Sozialismus, 2009) und die Digitalisierung der ersten hundert Jahrgänge der "Neuen Wege" auf der Plattform retro.seals.ch durch das Schweizerische Sozialarchiv.
Die Unterlagen wurden dem Schweizerischen Sozialarchiv am 12. Dezember 2011 von Willy Spieler übergeben.
Stiftungsarchiv mit Stiftungsurkunde, Gründungsakten, Protokollen, Jahresberichten, Jahresrechnungen und Korrespondenzen
Es wurden keine Kassationen vorgenommen.
Neuzugänge werden nicht erwartet.
Der Bestand ist im Lesesaal des Schweizerischen Sozialarchivs ohne Benutzungsbeschränkungen einsehbar.
Bearbeitung am 12. Dezember 2011 durch U. Kälin; die ursprüngliche Ordnung wurde übernommen.