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Beat Feuz und Niels Hintermann erreichen in der zweiten Weltcup-Abfahrt von Kvitfjell das Podest. Hinter Sieger Dominik Paris und Aleksander Kilde fahren die beiden Schweizer zeitgleich auf Platz 3.
Für Olympiasieger Beat Feuz ist es das sechste Abfahrts-Podest im Weltcup in dieser Saison, für den Zürcher Niels Hintermann die Bestätigung für den Sieg vom Freitag. Die Leistung von Hintermann in der zweiten Abfahrt von Kvitfjell ist umso höher einzuschätzen, weil er im Gegensatz zu Feuz, Paris oder Kilde deutlich schlechtere Bedingungen vorgefunden hat. Als Hintermann mit der Nummer 19 ins Rennen ging, war die Sonne verschwunden und musste er durchwegs im Schatten und bei schwieriger Sicht fahren.
Der Italiener Dominik Paris holte sich nach Bormio den zweiten Sieg in dieser Saison. Er distanzierte Kilde um 55 Hundertstel und verhinderte den siebten Weltcup-Sieg des Norwegers in diesem Winter. Das kam letztlich auch Marco Odermatt zugute. Der Schweizer Leader im Gesamt-Weltcup nimmt damit auf Konkurrent Kilde noch immer fast 300 Punkte Reserve mit in die letzten Rennen in Kranjska Gora (2 Riesenslaloms) sowie das Weltcup-Finale in Méribel/Courchevel.
Odermatt selber steigerte sich im Vergleich zum Vortag um zwei Ränge und kam auf Platz 13. Auch er hatte wie Hintermann nicht mehr optimale Bedingungen, weshalb er letztlich auch deutlich mehr Zeit verlor auf den Sieger als noch am Freitag.
Der Kampf um den Abfahrts-Weltcup hat sich vor dem letzten Rennen in knapp anderthalb Wochen auf ein Duell zwischen Kilde und Feuz reduziert - mit Vorteilen für den Norweger. Kilde weist nun 23 Punkte Vorsprung auf Feuz auf. Der Österreicher Matthias Mayer liegt nach seinem 11. Platz in Kvitfjell als Dritter schon 84 Punkte hinter Kilde.
Die grossen Ovationen gehörten am Samstag indes nicht Paris oder Kilde, nicht Feuz, Hintermann oder Odermatt. Der Ski-Weltcup nahm Abschied von Kjetil Jansrud, der sein letztes Weltcup-Rennen bestritt. In die Punkteränge fuhr der Super-G-Olympiasieger von Sotschi 2014 und Abfahrts-Weltmeister von Are 2019 nicht; eine Standing Ovation des Publikums und sämtlicher Athleten im Zielraum war dem 36-Jährigen gleichwohl gewiss.