Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03560.jsonl.gz/1296

Gelähmt nach Zeckenstich
Der Fall eines 76-Jährigen mit einer Kombination aus neurologischen Ausfällen und multiplen zerebralen Ischämien zeigt, welche grosse Wirkung ein kleiner Stich haben kann.
Zunächst waren es sich verstärkende horizontale Doppelbilder, die einen 76-Jährigen auf die Notfallstation trieben. Dort diagnostizierte man eine Abduzensparese und führte ein ambulantes MRI durch. Diese fiel unauffällig aus, berichten Dr. Rebecca Gygli und Kollegen vom Bürgerspital Solothurn (1).
Auf die Sehstörungen folgte die Ataxie
20 Tage später gesellten sich zu den Doppelbildern Sprachstörungen, Kopfschmerzen sowie eine Gang- und Standataxie. Dies und eine psychomotorische Verlangsamung mit Orientierungsstörungen führten den Mann erneut in die Klinik, wo er stationär aufgenommen wurde.