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Bisher wurden im Naturlehrgebiet 37 verschiedene Libellenarten festgestellt. Am 12. Juli gelang Urs Lustenberger der erste Nachweis einer Gabel- Azurjungfer an einem der Pionierteiche. Die Gabelazurjungfer ist in der Schweiz erst seit Beginn dieses Jahrtausends nachgewiesen und breitet sich seither ziemlich rasant aus. Sie taucht vorwiegend an warmen Gewässern in frühen Sukzessionsstadien, wie etwa Kiesgrubengewässer auf. Im Naturlehrgebiet gibt es genau solche Gewässer. Neubeobachtungen sind in geeigneten Lebensräumen in der ganzen Schweiz möglich und sollen unbedingt fotografisch dokumentiert und gemeldet werden. Anfang Juni gab es auch in Buttisholz und Grosswangen Beobachtungen der seltenen, blau und schwarz gefärbten Azurjungfer.
Männchen der Gabel- Azurjungfer. Das Bild stammt nicht aus dem Naturlehrgebiet! Die Flugzeit der Gabel-Azurjungfer fällt in den Zeitraum von Mitte Mai bis Anfang September, die Hauptflugzeit sind Juni und Juli. Das Paarungsverhalten entspricht dem anderer Azurjungfern, die Männchen fliegen allerdings vorwiegend über der Wasseroberfläche statt im Bereich der Vegetation.