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Ein schulhistorischer Spaziergang über den Ennetbadener Schulhausplatz.
Peter Tremp, wohnhaft in Ennetbaden und Leiter des Zentrums Hochschuldidaktik der Pädagogischen Hochschule PH Luzern, lädt zu einem schulhistorischen Spaziergang über den Ennetbadener Schulhausplatz. Er zeigt, wie Schulhäuser im 19. Jahrhundert zu markanten und repräsentativen Bauten der Gemeinden wurden. Das Aargauer Schulgesetz hatte 1835 festgeschrieben, dass der Schulunterricht «in einem eigends hiezu bestimmten öffentlichen Gebäude gehalten werden» muss. In Ennetbaden stand damals bereits ein Schulhaus, es hatte nach der Trennung von Baden 1819 erstellt werden müssen. Später kamen die heute noch bestehenden Schulhäuser rund um den Schulhausplatz dazu, das letzte – Schulhaus Grendel – im Jahr 2011. Mit dem Bau der Schulhäuser reagierte und reagiert eine Gemeinde nicht nur auf die Erhöhung der Schülerinnenund Schülerzahlen, die Verkleinerung der Klassengrössen und die Ausweitung der Schulzeit, sondern auch auf Änderungen im Fächerkatalog (etwa durch den Bau einer Turnhalle) und veränderte Unterrichts- und Schulkonzepte.