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Selina Büchel verpasst Final-EinzugSchreiben Sie einen Kommentar
Vor zwei Jahren in Peking hatten Büchel nur sechs Hundertstel gefehlt, um erstmals an einem Grossanlass im Freien in den Final der Top 8 einzuziehen. Bei den Olympischen Spielen 2016 in Rio de Janeiro musste sie als Neunte wegen gut drei Zehntel über die Klinge springen. Und auch an der WM in London war es eine sehr enge Angelegenheit. Als Vierte ihrer Serie schaffte die Schweizerin den Einzug in den Final aber erneut nicht - wegen elf Hundertstel.
Die Ausgangslage für Büchel war schwierig gewesen. Mit Olympiasiegerin Caster Semenya aus Südafrika, der Amerikanerin Charlene Lipsey und Lynsey Sharp aus Grossbritannien waren drei Läuferinnen in der Serie von Büchel eingeteilt, die auf dem Papier stärker waren in diesem Jahr als die zweifache Hallen-Europameisterin. Durch die Disqualifikation Sharps rückte Büchel zwar nachträglich auf Platz 4 vor, was die Sache aber nur noch bitterer machte. Zum Einzug in den Top 8 reichte es erneut nicht, am Schluss wurde Büchel Zehnte.
Die Ostschweizerin zeigte sich verständlicherweise enttäuscht nach dem Rennen. Womöglich sei sie nicht in Topform gewesen, meinte Büchel. In 1:59,85 Minuten blieb die Schweizer Rekordhalterin allerdings nur knapp vier Zehntel über ihrer Saisonbestzeit.