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Das Rätsel des gespiegelten N
Codierte Bücher und Dokumente, seltsame Berichte sowie kuriose Bauten prägen das Bild um das Mysterium von Rennes-le-Château. Was einem ebenfalls ins Auge sticht, ist die mannigfaltige und komplexe Symbolik, welche keinesfalls unterschätzt werden darf!
Ein im Mysterium verwendetes Symbol-System basiert auf veränderten Schriftzeichen, wie beispielsweise das der gespiegelten "N's". Es ist jedoch bei Weitem nicht so, dass diese nur im Razès anzutreffen sind - man findet sie auch in Jerusalem, zahlreich in Spanien (Burgos, Miraflores, Navarra, Segovia, Mallorca), in Italien (Florenz, Siena, Treviso), in Frankreich (Saint Rémy de Provence, Gisors, Paris, Elsass, Haute Savoie, Lozère) oder ebenfalls in Belgien.
Maler wie - Vittore Carpaccio, Juan de Flandres, Fernando Gallego, van der Weyden, Emile Signol oder auch Albrecht Dürer - kannten dieses Symbol und verwendeten es auch in einigen ihrer Werke.
Zahlreich zu entdecken sind diese gedrehten "N's" auch in der Gegend von - und um - Rennes-le-Château. So z.B.:
-beim Grabstein von Bérenger Saunière
-beim Calvaire / Jesus-Statue in Antugnac
-beim Calvaire bei Villemoustaussou
-beim Grab der Elisabeth Raynaud
-beim Grab der Elise Caychet (Bézu)
-an der Kirchen-Glocke in Rennes-le-Château
Was ist die Bedeutung dieser umgekehrten "N"?
Das gespiegelte oder gedrehte "N" wird aus einem "normalen N" gebildet. Die Ausgangslage für eine Analyse ergibt demzufolge nicht ein "N", sondern deren zwei.
Diese beiden Zeichen können nun wiederum zu einem einzelnen
Symbol komprimiert werden, indem man sie übereinander legt. Als Ergebnis erhält man zwei Dreiecke, deren Spitzen sich berühren. Dreht man nun dieses neue Symbol um 90°, so erhält man eine Art "Sanduhr" (ein Signum, welches man in Rennes-le-Château in Stein gemeisselt finden kann!)
Als letzten Schritt werden die zwei Dreiecke dieser
"Sanduhr" vertikal ineinander geschoben – man erhält ein verzogenes Salomons-Siegel, welches zu einem geometrisch absolut korrekten Davidstern führt!
Das Siegel Königs Salomons ist in Rennes-le-Château
beinahe omnipräsent – wenn auch meist nur andeutungs-weise erkennbar!
Vollständig sichtbar jedoch ist es z.B. in Alet-les-Bains wie auch im Schloss der Hautpoul-Blanchefort in Rennes-le-Château.
Versteckt "sichtbar" ist es in der Gartenanlage der Kirche sowie unter anderem im Wappen der Voisins, den ehemaligen Herrschern über das Razès!
Denjenigen Lesern, welchen diese Analyse zu abenteuerlich erscheint, sei mitgeteilt, was der Priester Henri Boudet von Rennes-les-Bains, ehemals dazu sagte:
"Le trésor porte les six coins du sceau de Salomon"
- dies gemäss Dekodierung eines Teilwerkes von H. Boudet (La Vraie Langue Celtique et Le Cromleck de Rennes-les-Bains) - durch unser Forschungsteam im Jahre 2004…!
Mit diesem Bericht und unseren Ausführungen, möchten wir die interessierten Leser dazu animieren, den gelegten "Faden" weiter zu spinnen - so wie wir dies seit unserer Entdeckung im Jahr 2004 ebenfalls taten…!
Fortuna utaris et prudentia
(Setze dein Glück und deinen Verstand ein)
Text und Bildkonstruktionen
Copyright © 22.06.08 / F. Seiler
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