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Bis vor zwei Jahren schien die Sporel-Gruppe ein gutlaufendes Geschäftsunternehmen zu sein, namhafte Gastrobetriebe gehörten zur Gruppe, beispielsweise das «Delano» in Villars-sur-Glâne oder das Nachtlokal «Fellini» in Murten. Neben Fikret Sporels Namen tauchten in den Geschäftsunterlagen meistens derjenige seiner damals knapp 20-jährigen Tochter und der von O. M. auf. Beide traten dabei als Geschäftsführer oder Verwaltungsräte in Erscheinung. Freimütig erzählte O. M. einst, nicht über grosse Erfahrung zu verfügen, aber die richtigen Leute zu kennen. Da die Betriebsbewilligung jeweils von Personen ohne Wirtepatent beantragt wurde, standen die Sporel-Betriebe nach einer entsprechenden Gesetzesänderung ohne Bewilligung da.
Fikret Sporel selber wurde bereits mehrfach verurteilt, unter anderem wegen Drogenhandel und Vergewaltigung. Er soll auch Geld für die Ermordung von Freiburger Untersuchungrichtern geboten haben, wofür er aber nie belangt wurde. Auch O. M. hatte seinen ehemaligen Chef, nach deren Zerwürfnis, dessen bezichtigt. pj