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Bildungsplanung
Bildungsverläufe während der obligatorischen Schulzeit
Nicht alle Schülerinnen und Schüler durchlaufen die Volksschule geradlinig und in demselben Tempo. Bildungsverläufe quer durch die Volksschule sind auch gekennzeichnet durch verfrühte oder verspätete Einschulungen in den Kindergarten, Repetitionen und Überspringen von Klassen, Versetzungen in Heim- und Sonderschulen und Wechsel der Abteilung auf der Sekundarstufe I. Dies zeigen Auswertungen der Daten der Bildungsstatistik Kanton Zürich von Bildungsverläufen während der obligatorischen Schulzeit im Kanton Zürich.
Der Bericht zeigt auf, dass die Repetitionsquote im Verlauf der letzten 15 Jahre kontinuierlich von 1.6 auf 1.1 Prozent gesunken ist. Klassenüberspringen kommt hingegen nur in Einzelfällen vor, was sich im Zeitverlauf nicht verändert hat. Während die Häufigkeit der Wechsel zwischen den Abteilungen A, B und C der Sekundarstufe I mit 12 Prozent konstant geblieben ist, hat der Anteil derjenigen, die in eine Abteilung mit kognitiv höheren Anforderungen aufsteigen, leicht zugenommen. Der Anteil der Abstufungen in eine kognitiv weniger anspruchsvolle Abteilung ist jedoch nach wie vor grösser als derjenige der Aufstufungen.
Analysen langfristiger Verläufe weisen darauf hin, dass der Verlauf der ersten Schuljahre mit dem später eingeschlagenen Bildungsweg zusammenhängt. So repetieren verfrüht oder verspätet Eingeschulte häufiger bis zum Ende der Unterstufe eine Klasse als regulär Eingeschulte. Dies betont die Relevanz von angemessenen Ressourcen zur individuellen Förderung, sorgfältigen Abklärungen und einer umfassenden Information der Bezugspersonen vor allem zu Beginn der Schulkarriere.