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Walking-Bass
Walking Bass-Linie gespielt vom Jazz-Bassisten Sam Jones zum Song Somethin'Else von Julian Cannonball Adderley. Something' Else ist ein Standard-Blues in der Tonart F.
Walking Bass-Linie zu Au Privave von Charlie Parker, gespielt vom Jazz-Bassisten Teddy Kotick. Au Privave ist ein Bebop Jazz Standard aus dem Jahr 1951, komponiert von Charlie Parker. Au Privave wurde unter anderem auf dem Album Confirmation: Best of the Verve Years veröffentlich.
Walking Bass-Linie zum Song Blues For Alice von Charlie Parker, gespielt vom Bassisten Ray Brown. Die Komposition ist ein veränderter 12-Takt Blues in F Dur mit häufigem Einsatz der II-V-I Akkordfolge. Der Song ist ein Beispiel für einen schnell gespielten Bebop-Standard mit bluesartigen Akkorden und komplexen Harmonik und in Jazzkreisen bekannt als "Bird Blues".
Walking Bass-Linie gespielt von Oscar Pettiford zum Song Juicy Fruit von Coleman Hawkins. Juicy Fruit ist Jazzblues und wurde komponiert vom Bebop-Trompeter Idrees Sulieman. Pettiford war ein Amerikanischer Kontrabassist, der mit vielen Jazz-Grössen spielte und selber als einer der bedeutenden Musiker des Modern Jazz gilt.
Walking Bass-Linie zum Song Solar von Miles Davis. Die Basslinie spielt Percy Heath, ein Amerikanischer Jazz-Kontrabassist, der während Jahrzehnten mit vielen Grössen des Jazz zusammen spielte. Solar ist ein Modern Jazz Standard und wurde auf dem Album Walkin' von Miles Davis veröffentlicht. Die ersten beiden Takte des Songs verzieren heute den Grabstein von Miles Davis.
Diese Lektion zum Thema Walking Bass basiert auf der Idee von Bert Ligon, in der er für jeden Takt eines Blues 5 Variationen zusammengestellt hat. Für jeden Takt wählt man dann eine Variation aus und stellt so seine Basslinie zusammen. Rechnet man diese Variationen hoch, kommt man so auf 5 x 5 x 5 x 5 x 5 x 5 x 5 x 5 x 5 x 5 x 5 x 5 oder 244,140,625 verschiedene Blues Bass-Linien.
Rhythm Changes ist eine Akkordfolge im Jazz, die bis heute Grundlage für viele Kompositionen ist. Als Ursprung dieser Akkordfolge gilt der Jazzstandard I Got Rhythm. George Gershwins Akkordfolge zum Libretto I Got Rhythm des Musicals Girl Crazy entwickelte sich mit der Zeit zur Grundlage für viele andere Jazztitel. Durch viele erfolgreiche Coverversionen entwickelte sich der Titel zum Jazzstandard.