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<h2>SubmittedText<h2><p>Der Bundesrat wird beauftragt, die Führung seiner Strategie Digitale Schweiz zu verstärken. Nachdem diese Strategie nun veröffentlicht ist, gilt es, eine politische Steuerung dieser Strategie auf die Beine zu stellen, die deren Ambitionen angemessen ist.</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Die am 20. April 2016 verabschiedete Strategie Digitale Schweiz zeigt, wie wichtig die Digitalisierung für den Bundesrat ist. Die Strategie verfolgt das Ziel, die Chancen des "digitalen Zeitalters" zu nutzen, und gibt die Leitlinien für das Handeln des Staates vor, damit die Schweiz ein wichtiger Standort für Wirtschaft und Wissenschaft bleibt. Die von der Bundesverwaltung umgesetzten Massnahmen werden in einem Aktionsplan festgehalten, der unter Berücksichtigung der Entwicklungen im Bereich der Informations- und Kommunikationstechnologien regelmässig aktualisiert wird.</p><p>Wie in seiner Stellungnahme zum Postulat Béglé 16.3260 erwähnt, hat der Bundesrat beschlossen, ein Steuerungsinstrument für digitale Fragen in Form eines Multistakeholder-Dialogs zu schaffen. Ziel des Dialogs Digitale Schweiz ist es, durch die vernetzte, bereichsübergreifende und interdisziplinäre Zusammenarbeit die Herausforderungen der Digitalisierung mit Erfolg zu meistern. An diesem Dialog sollen alle Akteure teilnehmen, die von der digitalen Entwicklung betroffen sind: die Behörden sowie die Vertreterinnen und Vertreter aus Wirtschaft, Wissenschaft, Forschung und Zivilgesellschaft. Der Prozess wird zu einer nationalen Konferenz im Jahr 2017 führen, an der die besten Ideen vorgestellt werden können.</p><p>Der Bundesrat will die Umwälzungen in unserer Gesellschaft und Wirtschaft aufgrund der Digitalisierung aktiv begleiten, indem er die politische Steuerung der Umsetzung seiner Strategie Digitale Schweiz übernimmt. Dafür hat er einer interdepartementalen Gruppe den Auftrag erteilt, ihn regelmässig über den Fortschritt der Umsetzung dieser Strategie zu informieren, den Prozess des Dialogs zwischen den verschiedenen Stakeholdern zu steuern und ihm auf Grundlage des Dialogs Empfehlungen zu neuen Massnahmen zu unterbreiten.</p><p>Der Bundesrat ist der Auffassung, dass angesichts der Komplexität und des bereichsübergreifenden Charakters der Herausforderungen der Informationsgesellschaft keine Instanz in der Lage ist, diese allein zu steuern. Er ist im Gegenteil der Meinung, dass die verstärkte Zusammenarbeit und Koordination innerhalb der Bundesverwaltung sowie ein strukturierter Dialog zwischen dem Bund, der Wirtschaft, Wissenschaft und Forschung sowie der Zivilgesellschaft erforderlich sind und die beste Lösung zur Bewältigung der Herausforderungen aufgrund der Digitalisierung darstellen.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.