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Die eidg. Elektrizitätskommission hat eine Verfügung zur Höhe der Rückliefervergütung verabschiedet. Diese hat sich nach demjenigen Preis zu richten, den der Netzbetreiber für den zeitgleichen Bezug von Graustrom bezahlen müsste.
Die eidg. Elektrizitätskommission hat am 19.4.2016 eine Verfügung zur Höhe der Rückliefervergütung verabschiedet. Anlass war das Gesuch eines Besitzers einer PV-Anlage mit 57.6 kW, der vom örtlichen Netzbetreiber mit 5.5 Rp./kWh statt vorher 31.5 Rp./kWh entschädigt wurde. Der Gesuchsteller hatte verlangt, dass mindestens 9.54 Rp./kWh bezahlt werde, in Übereinstimmung mit der BFE-Vollzugshilfe. Die wichtigsten Beschlüsse sind im ElCom-Newsletter 04/2016 festgehalten. Der Anlagebesitzer erhält aufgrund der Berechnungen der ElCom 6.98 Rp./kWh, also 1.48 Rp. mehr als die bisher bezahlten 5.5 Rp.
Die Verfügung ist noch nicht rechtskräftig.
Die ElCom hat eine Verfügung zur Höhe der Rückliefervergütung gemäss Artikel 7 Absatz 2 des Energiegesetzes (EnG; SR 730.0) verabschiedet. Die Verfügung legt fest, nach welchen Kriterien im Streitfall die Höhe der Rückliefervergütung angesetzt wird:
Positiv ist, dass der „Marktorientierte Bezugspreis“ gemäss Gesetz nicht mit dem Marktpreis am Spotmarkt gleich gesetzt werden darf. Hingegen ist zu bedauern, dass die BFE-Vollzugshilfe mit Tarif H4 -8% nicht als allgemein gültige Bezugsgrösse akzeptiert wird.
Quellen: ElCom Verfügung vom 19.4.2016, Swissolar