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Magnesitplatten,
neuerdings im Bauwesen verwendete feuersichere Platten, bestehen aus verschiedenen Substanzen, deren Zusammensetzung Fabrikgeheimnis ist. Den Hauptbestandteil bilden durch Beimengung von Magnesit feuersicher gemachte Sägespäne. In den Platten befindet sich Sackleinewand, welche von der nicht brennbaren Masse umschlossen ist. Die Platten erhalten eine Stärke [* 2] von 1 bis 3 cm und werden von den deutschen Magnesitwerken in Frankenstein in Schlesien [* 3] u. a. hergestellt. Sie dienen zur Herstellung feuersicherer Scheidewände, zum Bekleiden der Unteransichten von Holztreppen, sowie zu Außenmauern provisorischer und transportabler Gebäude, wobei die Platten an ein Holz- oder Eisenfachwerk angeschraubt werden. Die halbgespundeten oder gefalzten Tafeln werden in ihren Stoßfugen verkittet.