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Die Verweigerer organisierten sich über den Messengerdienst Telegram. «Es ist dringend, dass wir uns wehren und auf die Strasse gehen. Wir werden als Versuchskaninchen gebraucht», zitiert das Blatt eine Gesundheitsangestellte aus einem Telegram-Chat.
Die Fäden des neuen Verbandes liefen zudem bei Patrick Jetzer zusammen. Er habe bis vor kurzem im Aussendienst des US-Pharmariesen Pfizer gearbeitet, also bei jenem Konzern, der zusammen mit der deutschen Firma Biontech einen Coronavirus-Impfstoff auf den Markt gebracht hat. Jetzer sei in den vergangenen Monaten wiederholt als «Corona-Skeptiker» in Erscheinung getreten und habe Kundgebungen organisiert.
Sprachrohr der Impfskeptiker vorbestraft
Die «SonntagsZeitung» schreibt zum Thema Coronavirus-Impfgegnern, dass das Sprachrohr der Schweizer Corona- und Impfskeptiker vorbestraft sei. Daniel Trappitsch sei im Dezember 2018 wegen Erschleichung einer falschen Beurkundung zu einer bedingten Geldstrafe verurteilt worden, hiess es. Zuvor habe Trappitsch einen Strafbefehl der Staatsanwaltschaft St. Gallen angefochten. Diese hatte Trappitsch nicht nur wegen des Urkundendelikts, sondern auch wegen mehrfacher ungetreuer Geschäftsbesorgung für schuldig befunden. Doch das Bezirksgericht habe ihn später von diesem Vorwurf freigesprochen, hiess es weiter.