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Indianer heute
Heute
leben etwa zwei Millionen Indianer in Nordamerika - nur ein kleiner
Teil davon in den Reservaten. Dort ist die Arbeitslosigkeit sehr
hoch und die Indianer sind sehr arm.
Manche versuchen vom Tourismus zu leben, verkaufen Schmuck oder
verdienen ihr Geld als Touristenführer.
Um ihre Lebensbedingungen zu verbessern, organisieren sich die
Indianer und lassen ihre Traditionen wieder aufleben.
Die
Kinder der Indianer lernen wieder ihre eigene Sprache und erhalten
Unterricht über die Lebensweise ihres Stammes. Sie nehmen
an Powwows teil, führen ihre Tänze
vor, tragen Stammeskostüme und bemalen ihr Gesicht.
So versuchen die Indianer Altes und Neues zu verbinden, und ihre
Zeremonien, Rituale, Sitten und Sprachen zu erhalten.
Gleichzeitig bringen Tanzvorführungen Geld für den
Lebensunterhalt. Denn die Feste der Indianer gelten als Touristenattraktion.
Eine
weitere Einnahmequelle sind die vielen Glückspiel-Hallen,
die die Indianer in den Reservaten eröffnet haben.
Das Navajo-Reservat, das sich über die Staaten New Mexico,
Arizona und Utah erstreckt, ist mit fast 150.000 Einwohnern das
größte Reservat. Die Reservate werden von den Indianern
selbst verwaltet und es gibt dort auch eine eigene Polizei.