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Für eine besondere Anwendung in der Verfahrenstechnik wurde eine magnetische Feldstärke von 35 kA/m benötigt. Um diesen Anforderungen gerecht zu werden entwickelte die Wagner + Grimm AG einen
Induktor der besonderen Art.
Unser Kunde benötigte eine magnetische Feldstärke von 35 kA/m. Das Feld sollte sich durch einen zylinderförmigen Raum mit einem Durchmesser von 400 mm und einer Länge von 1 m erstrecken. Die
Wicklung wurde also vorzugsweise auf einen zylindrischen Wickelkörper aufgetragen. Die ganze Konstruktion war eisenlos. Der Strom für die erforderliche Durchflutung erzeugte in der Wicklung einen
Verlust von 18 kW. Um diese Wärme abzuführen, war es erforderlich, die Spule mit Wasser zu kühlen. Dazu wurde ein Kupferhohlleiter verwendet.
Die Wicklung wurde in 8 Teilwicklungen aufgeteilt. Diese wurden elektrisch in Serie geschaltet. Jede hatte am Anfang und am Ende einen Wasseranschluss; damit war eine Parallelkühlung möglich. Der
Innendurchmesser des Wicklungsträgers war mit gut 600 mm so bemessen, dass zusätzlich eine Luftkühlung im Innern des Trägers erfolgen konnte.
Nicht zu unterschätzen waren auch die mechanischen Anforderungen an den Wickelträger. Dieser musste auch bei hohen Temperaturen genügend Stabilität aufweisen um die 180 kg Kupfermaterial
zuverlässig tragen zu können. Es wurde ein Verbundwerkstoff aus glasfaserverstärktem EPDM mit einer Druckfestigkeit von 160 MP verwendet.