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Ein virtueller Computer ist in der bisherigen Definition eine Software, die ein Betriebssystem simuliert, ohne dabei die Daten des Rechners, auf dem sie läuft, zu benutzen. Solche Systeme werden sehr oft zum Testen von Programm und Betriebssystemteilen verwendet. Man kann diese sicher testen, ohne den Hauptrechner in Gefahr zu bringen. Benutzt werden lediglich die Prozessoren und Arbeitsspeicher. Eine andere Anwendung ist, dass man zwei verschiedene Systeme auf einem Rechner verwendet, zum Beispiel Linux und Windows oder Windows auf einem Apple-Computer, der eigentlich unter OSX läuft. Allerdings gibt es auch Grenzen, vor allem was aufwendige Rechenprozeduren angeht. Gerade bei der Grafik steigen die virtuellen PCs schnell aus.
Smartphone als PC
Eine weitere Form der virtuellen Computer ist der Cloud-Computer. Dabei werden viele Operationen auf Serverfarmen ausgelagert. Der Nutzer hat ein recht reduziertes Eingabegerät, die eigentlichen Berechnungen finden auf einem Server statt.
Eine weitere technische Entwicklung sieht vor, dass man das Telefon als Computer verwendet und nur noch mit einem Keyboard und einem Bildschirm verbindet. Erste Versuche sind bereits gemacht worden, allerdings wird man noch leistungsfähigere Geräte brauchen, um alle PCs durch Smartphones ersetzen zu können. Die nächste Generation der Multikernel-Prozessoren könnte dabei helfen.