Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03509.jsonl.gz/730

UPU 10 Rp nachgravierte Platte
Die 78C der 10 Rappen Wert nachgravierte Platte
Die UPU mit Ihrer übereilten Erstellung hat viele Besonderheiten zu bieten, die mehr oder weniger gut Dokumentiert sind. Wir werden diese Spezilitäten zu einem späteren Zeitpunkt hier behandeln. Mir liegt aber besonders am Herzen dass die 78Ca 78Cb 78Cc 78Cd etwas besser dokumentiert sind. Als erstes möchte ich hier gleich sagen, dass diese Beschreibung hier nicht das allerwelts Ding ist und damit jeder gelich zum Spezialisten wird. Aber mir fällt immer wieder auf, dass in Sammlungen eine 78Cc bezeichnet ist die sich als 78Cb entpupt. Wenn Sie mit den hier beschriebeben Prüfungen immer noch glauben dass es eine 78Cc ist, dann lassen Sie diese unbedingt prüfen, bevor sie diese als sowas bezeichnen. Experten [1]auf diesem Gebiet, sind:
- Guinand Pierre, Chemin de la Plantaz 18, 1110 Morges - Hertsch Christoph, Zeughausgasse 24, Postfach, 3011 Bern
Lassen Sie dort einen Befund erstellen, dann wissen Sie es mit Sicherheit.
Wichtig bei der Unterschidung ist die 78C von der Cc und Cd zu trennen. ich habe einige 78 Cc und 78Cd in meiner Sammlung, die auch als solche geprüft wurden.
Nun stellt sich bei mir die Frage wo genau liegen denn die Unterschiede 78Ca, 78Cb, 78Cc, und 78Cd
Die 78Ca und die 78Cb lassen sich von blosem Auge unterscheiden, die 78Cb ist wesentlich dunkler als die normale 78C Marke. Einige der Philatelisten glauben sogar eine 78Cc in der Sammlung zu haben, die aber in wirklichkeit ein 78Cb ist. Die 78Cb wirkd in der intensievsten Farbe wie dunkelpurpur. Der unterschied ist aber erst unter der einfachen Quarzlampe zu erkennen, denn die 78Cb leutet dann orange wie die 78Ca, während die 78Cc und 78Cd mattrosa leuchten. Aus der Literthur ist bekannt dass die 78Cc eine andere Farbe (dunkelpurpur) besitzt, und vermutlich auf selbigem gelblichem Papier aus der Papierfabrik Sihl gedruckt wurde. Das dunkel Purpur ist einfach zu erkennen, diesem fehlt die Anilinbeimischung (Anilinrot) dadurch haben die Marken unter der Quarzlampe keinen stark orangen Schimmer mehr sondern sie schimmern eher rosa orange. Bei der 78Cd ist die Farbe als purpur angegeben und das Papier soll sich geändert haben. Die 78Cd ist derart selten, dass Ihre Existenz teilweise sogar bestritten wird. Dennoch wurde diese in den lezten beiden Spezialkatalogen von Zumstein aufgelistet. Die Existenz ist demnach vom Experten bestätigt. Auch im UPU Buch von 1978 wird die 78Cd mit der Eigenschaft erwähnt, dass diese selbiges geändertes Papier hat wie die 79C. Einige Experten der UPU1900 Marke sind der Meinung, dass einen 78C nach einigen Wochen Sonnenlicht zu einer 78Cd wird, auch glauben diese, dass der rückseitig angebrachte Gummi gelblicher sei als bei den normalen Stücken.( ist doch alles Mumpitz! Oder doch nicht ?.).... Wenn man diese Marken unter den Quarzlampen betrachte, so fällt auf, dass unter der UV Lampe L80 sich die Typen 78Ca, 78Cb klar von den 78Cc ud 78Cd unterscheiden. Mit blosem Auge aber ist keine Veränderung unter der 78Cc und der 78Cd zu erkennen, sie heben sich aber beide von den anderen beiden ab. Betrachtet man dise Marken unter UV-Lampe L85, so sehen alle Marken gleich schwarz-rot aus, aber die 78Cd hat einen etwas helleren Schimmer als die Ca Cb und Cc. Die Markenfarbe scheint bei beiden sehr schwarzrot, aber irgend etwas wirkt heller. Oder alles nur Einbildung ??
Die 78Cc und die 78Cd Marken wurden erst ab ca: mitte Dezember verwendet. Früher abgestempelte Stücke sind bisher keine bekannt. Im übrigen sind diese Marken nur über den Direktor der UPU Herr Rufi oder über ihm nahestehende Personen gebraucht worden. Es wird davon ausgegangen, dass keine der beiden seltenen Farben jemals Postfrisch am Post-Schalter ausgegeben wurden.
Links