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Solothurn 2 (∅ 1801) – Kirchberg (∅ 1784) 1-3
Alexander Schiendorfer (1737) – Hanspeter Luginbühl (1805) 0-1
Mauro Rothen (1930) – Henryk Zmyslowski (1796) 1-0
Walter Lüthi (1763) – Hanspeter Schüpbach (1760) 0-1
Carlo Stöcklin (1773) – René Weber (1775) 0-1 ff
Diesmal schlug die Ausfallhexe gegen Solothurn zu. Ich wartete vergeblich auf meinen Gegner und konnte nach einer Stunde den ersten Punkt für uns notieren.
Kurz darauf entschloss sich Hanspeter Luginbühls Gegner zu einem Läuferopfer auf h7, um dann mit einem anschliessenden Schachgebot die Dame seines Kontrahenten zu erobern. Leider für ihn und gut für uns hatte diese Kombination ein Loch. Nachdem es nur einen Tausch der Damen und damit keine Eroberung gab, verblieb er mit dem Minus des geopferten Läufers. Diesen Vorteil verwertete Hanspeter mit weiteren klugen Zügen zum Gewinn. Somit benötigten wir nur noch ein Remis aus den noch laufenden zwei Partien für den Mannschaftssieg.
Die Remisangebote wurden von den Solothurnern natürlich ausgeschlagen. Gegen Ende der ersten Bedenkzeitkontrolle sah dann die Stellung von Henryk nicht mehr gut aus und es drohte ein Verlust.
Wir mussten unsere Hoffnungen also auf Schübi setzen. Und tatsächlich funktionierte der Mechanismus eines Sieges nach abgelehntem Remisangebot diesmal wieder. Die Stellung schien zwar remisträchtig, aber Schübi hatte die Möglichkeit erspäht, mittels Qualitätsopfer eine unabwendbare Mattdrohung aufzustellen. Und tatsächlich stellte sein Gegner den Läufer genau auf das Feld, das dieses Opfer ermöglichte. Schübi schlug rasch zu, sein Gegner ebenso rasch zurück, um dann einen Zug später aufzugeben.
In der Zwischenzeit hatte sich Henryk geschickt verteidigt und ein Remis rückte wieder in den Bereich des möglichen. Dann aber platzierte er seinen Turm so unglücklich, dass er vom Spiel ausgeschlossen werden konnte und musste kurze Zeit später aufgeben.
Mit diesem Sieg sollte das vor kurzem auf die Traktandenliste gesetzte Thema „Abstieg“ bereits wieder gestrichen werden können und wir sehen gelassen der Abschlussrunde gegen das starke Simme entgegen.
René Weber