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Ende September reiste der 19-Jährige aus dem Bezirk Muri mit dem Zug von Zürich nach Lenzburg. Für die rund 20-minütige Bahnstrecke wollte er sich die Kosten für ein Billett sparen und fuhr schwarz.
Falsche Personalien angegeben
Der Kondukteur hat ihn während seiner Fahrt in flagranti erwischt. Deswegen verlangte er von dem jungen Spanier eine Identitätskarte, welche er dem Kontrolleur auch vorwies. Zudem musste der junge Mann ein Personalienblatt ausfüllen.
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Wie sich später herausstellte, handelte es sich bei den von dem Mann angegebenen Personalien nicht um seine eigenen. Laut dem vorliegenden Strafbefehl der Staatsanwaltschaft des Kantons Aargau gab er stattdessen die Personalien seines Bruders an und unterzeichnete daraufhin das Personalienblatt mit seiner Unterschrift.
Urteil um einiges teurer als Zugticket
Der 19-Jährige aus dem Bezirk Muri füllte das Personalienblatt bewusst mit den Angaben seines Bruders aus. Das machte er, um keine Busse für die Schwarzfahrt zu bezahlen und beging damit Urkundenfälschung. Sein Urteil fällt nun um einiges teurer aus, als das Zugticket von Zürich nach Lenzburg. Die Staatsanwaltschaft verurteilt ihn zu einer bedingten Geldstrafe von 1500 Franken sowie einer Busse von 400 Franken. Weiter muss er Gebühren in der Höhe von 800 Franken zahlen.