Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03605.jsonl.gz/1110

Der Tages-Anzeiger hatte nach Weihnachten 2005 erstmals Analyseresultate von Grundwasserproben in der Nähe von drei ehemaligen Chemiedeponien in Muttenz publiziert. Dabei zeigte sich, dass dort im Grundwasser über 70 zum Teil Krebs erregende Substanzen gefunden wurden. Die Deponien waren in den 40er- und 50er-Jahren von mehreren grossen Chemiefirmen angelegt worden. Die Feldrebendeponie liegt nahe eines Trinkwasserfassungsgebiets. Mit diesem Trinkwasser werden rund 100 000 Menschen versorgt. Nun haben zwei Landräte eine Motion eingereicht, mit welcher sie den Regierungsrat verpflichten wollen, die drei Gruben zu sanieren. Zudem fordern sie, dass das in der Hard gewonnene Trinkwasser umgehend und systematisch überwacht wird.