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Der russische Ex-Präsident Dmitri Medwedew hat sich in einer wutentbrannten Botschaft gegen angebliche Russland-Feinde gerichtet. «Ich hasse sie. Es sind Bastarde und verkommene Menschen», schrieb Medwedew am Dienstag in einer Botschaft auf dem Online-Dienst Telegram. Er werde «alles dafür tun, dass sie verschwinden». Der 56-jährige Medwedew schrieb, diese Menschen wollten «den Tod für uns, für Russland». Er nannte keine weiteren Details.
Medwedew veröffentlicht seit Beginn des russischen Militäreinsatzes in der Ukraine am 24. Februar und den daraufhin verhängten westlichen Sanktionen zunehmend hart formulierte Beiträge in Online-Netzwerken. Im Mai hatte Medwedew geschrieben, der Westen könne nicht einerseits «verrückte Sanktionen» gegen Russland verhängen und andererseits erwarten, dass das Land Lebensmittel exportiere.
Medwedew ist derzeit stellvertretender Vorsitzender des Nationalen Sicherheitsrats. Von 2008 bis 2012 war er russischer Staatschef, anschliessend übernahm er bis 2020 den Posten des Ministerpräsidenten. Bei seinem Amtsantritt hatte er damals versprochen, Russland zu einem freieren und demokratischeren Land zu machen.
(afp)
Das US-Repräsentantenhaus hat erneut für ein Gesetz gestimmt, das die beliebte Kurzvideo-App Tiktok aus China unter amerikanische Kontrolle bringen soll. Die Parlamentskammer in Washington nahm den Entwurf am Samstag mit einer grossen überparteilichen Mehrheit an. Das Gesetz könnte zur Verbannung von Tiktok aus amerikanischen App-Stores führen, wenn der Dienst weiter im Besitz des chinesischen Konzerns Bytedance bleibt. Der Entwurf sieht eine Frist von neun Monaten für einen Verkauf vor. US-Präsident Joe Biden kann diese um drei weitere Monate erweitern.