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Tiger + Ziger
Die Tiger, die wir wegen ihrer Eleganz und Geschmeidigkeit bewundern, gehören zu den Tieren, die weltweit am meisten von der Ausrottung bedroht sind.
Vor hundert Jahren lebten noch rund 100.000 Tiger in großen Teilen Asiens. Heute sind es noch etwa 4000 Tiere.
Von ehemals neun Unterarten gibt es heute noch fünf Tigerarten in freier Wildbahn.
Erst in den letzten Jahrzehnten wurden Schutzprogramme für Tiger entwickelt.
Im Gegensatz zum Tiger ist der Ziger schon seit 1463 durch ein Gesetz der Glarner Landsgemeinde geschützt,
Der Ziger ist auch nicht vom Aussterben bedroht, obwohl zum Beispiel der Schabziger nur im begrenzten Gebiet des Glarnerlandes heimisch und sehr begehrt ist; zum Abschmecken von Teigwaren, Gratins, Risotto, Fleisch und Fisch.
Dabei hat der Ziger gegenüber dem Tiger eigentlich einen entscheidenden Nachteil, was das Überleben betrifft: Während der Tiger ein Meister der Tarnung ist, kann sich der Ziger nicht so gut verstecken, ihn verrät sein unverwechselbarer intensiver Geruch.
Es gibt auch beim Ziger wie beim Tiger verschiedene Unterarten, zum Beispiel den Schotterkäse, den Kräuterkäse, den Grünen Käse und den Stötzle.
Was die Reproduktion und Fruchtbarkeit betriff:
Tiger werden mit 3 bis 5 Jahren geschlechtsreif. Die Tragzeit beträgt etwa 100 Tage.
Beim Ziger dauert es 8 Monate, bis er das Licht der Welt erblickt. So lange wird der Rohziger in Silos gelagert. Erst nach der Lagerung wird der Zigerklee beigemischt, der dem Schabziger seine grüne Farbe und den unverkennbaren Geschmack verleiht.