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2. Sept. (jetzt erneuerbare Energien) – Eine kürzlich durchgeführte Studie zeigte, dass Windkraft in der Schweiz jährlich 29,5 TWh Energie erzeugen könnte, wenn das Land sein Potenzial ausschöpfen würde, und mehr als die Hälfte des gesamten Stroms in den Wintermonaten produziert würde.
Selbst wenn das Alpenland nur 30 % seines Potenzials aus Windenergie nutzen würde, was etwa 1.000 in Betrieb befindlichen Turbinen entspricht, hätte es laut Studie 8,9 TWh saubere Energie pro Jahr, davon 5,7 TWh im Winter. Damit wird die Abhängigkeit der Schweiz von Energieimporten reduziert und die Energieversorgung in den Wintermonaten verbessert.
Die Studienergebnisse zeigen, dass das meiste Potenzial in den zentralen Regionen liegt, wo Windkraftanlagen jährlich 17,5 TWh Strom produzieren können. Im Jura und in den Alpentälern können jährlich über 7,8 TWh erzeugt werden, während im Alpenraum weitere 4,2 TWh jährlich hinzukommen.
Die Studie wurde von der Meteotest AG im Auftrag des Bundesamtes für Energie durchgeführt.
Das Land muss seine Energieversorgung zügig ausbauen, um drohende Engpässe in der Wintersaison zu vermeiden. Dazu bereitet der Ständerat ein Massnahmenpaket vor, um möglichst schnell die gesetzlichen Grundlagen für einen flächendeckenden Ausbau von Photovoltaik (PV)-Kapazitäten zu schaffen, um die Nachfrage mit grünem Strom zu decken.
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