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Stardirigent Muti wünscht sich mehr Zuschauer für "Aida"
Der italienische Stardirigent Riccardo Muti sieht für sein bevorstehendes Konzert in der Arena di Verona keinen Grund, auf mehr Zuschauer zu verzichten.
"Man kann kein Konzert in der leeren Arena machen", sagte der 79-Jährige im Interview der Zeitung "Corriere della Sera" (Freitag). Muti will am 19. Juni in dem antiken römischen Amphitheater von Verona, in dem bis zu 15 000 Menschen Platz haben, die Oper "Aida" von Giuseppe Verdi dirigieren. In diesem Jahr feiert das Stück den 150. Jahrestag seiner Uraufführung.
Nach den derzeit geltenden Plänen für die Lockerung der Corona-Beschränkungen sollen 1000 Zuschauer in die Arena dürfen. Die Veranstalter baten die Regierung darum, die Plätze auf 6000 auszuweiten, wie die Nachrichtenagentur Ansa berichtete. Muti sieht in der Forderung kein Problem. "Wo ist die Gefahr? Ich sehe sie nicht", sagte der Süditaliener, der regelmässig bei den Salzburger Festspielen und in der Wiener Staatsoper dirigierte, im Interview weiter. Man solle das Konzert dann doch lieber wie an Silvester im Fernsehen in die Welt übertragen, statt es nur einer "kleinen Gruppe privilegierter Menschen" zugänglich zu machen.