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Fit und Bewegung
Bewegung ist ein Bedürfnis des Körpers, dem häufig zu wenig Rechnung getragen wird. Die Fortschritte der Technik bringen es mit sich, dass viele Menschen nur selten körperlich aktiv sind. Der moderne Lebensstil wird immer mehr von "Passivitäten" bestimmt, sei es im Auto oder abend vor dem Fernseher.
Ein bewegungsarmer Lebensstil erhöht das Risiko für eine koronare Herzkrankheit, Erkrankungen des Bewegungsapparats (Arthrose, Knochenabbau) und andere Beschwerden. Vielen körperlichen und psychischen Beschwerden lässt sich einfach vorbeugen: durch mässige, aber regelmässige Bewegung.
Wer sich bewegt, profitiert gleich mehrfach: Blutdruck und Cholesterinwerte verbessern sich, das Risiko eines Herzinfarkts nimmt ab. Regelmässige körperliche Aktivität ist nicht nur gesund, sie vermittelt zugleich ein gutes Lebensgefühl, macht Spass und hilft, Stress abzubauen. Sportliche Menschen fühlen sich in der Regel ausgeglichener und leistungsfähiger als "Bewegungsmuffel".
Wie viel Bewegung ist nötig?
Bereits wenn Sie etwa 1000 Kilokalorien pro Woche mit körperlicher Aktivität verbrauchen, profitiert Ihre Gesundheit. Diese Ziel erreichen Sie mit
- mindestens einer halbe Stunde Bewegung täglich in Form von Alltagsaktivitäten oder Sport mit mindestens "mittlere" Intensität oder / und
- einem Bewegunstraining von drei Mal 20 bis 60 Minuten pro Woche
"Mittlere" Intensität weist jede körperliche Aktivität auf, bei der man zumindest etwas ausser Atem oder sogar leicht ins Schwitzen kommt, wie zum Beispiel zügiges Gehen, Velofahren oder Gartenarbeit. Dabei ist es nicht unbedingt notwendig, die halbe Stunde Bewegung pro Tag am Stück zu absolvieren. Jede körperliche Betätigung von mindestens 10 Minuten Dauer kann über den Tag zusammengezählt werden.
Was Sie beim Training beachten sollten
Wenn Sie längere Zeit keinen oder wenig Sport getrieben haben, sich aber gesund fühlen und nicht über 40 Jahre alt sind, können Sie sofort mit einem leichten Training beginnen und den Trainingsumfang langsam steigern. Als Grundregel gilt, dass ein leichtes Wärmegefühl und eine Erhöhung des Pulses erwünschst sind. Während des Joggens sollten Sie in der Lage sine, noch mit jemandem zu reden. Falls Sie stärker ausser Aterm kommen, ist die Intensität Ihres Trainings zu hoch. Die Pulsfrequenz sollte 200 Herzschläge pro Minute minus Ihr Alter nicht überschreiten.
Sprechen Sie vor Beginn eines Trainings mit Ihrem Arzt, wenn Sie noch nie Sport getrieben haben, über 40 Jahre alt sind oder unter Atembeschwerden, Herz- oder Gelenkerkrankungen leiden.