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Trunkenheitsfahrt in Kauf genommen
Arrêt du: 26 septembre 2003
N° de procédure: 6S.286/2003
X wurde vorgeworfen, auf dem Vorplatz bzw. auf der Zufahrt zu einem Mehrfamilienhaus mit seinem Personenwagen in angetrunkenem Zustand (Blutalkoholkonzentration [BAK] von mindestens 2,12 Promille) einige Meter weit gefahren zu sein. Dafür wurde er zweitinstanzlich zu einer – unbedingt vollziehbaren – Gefängnisstrafe von 6 Monaten verurteilt.
Die beiden von X dagegen erhobenen Beschwerden (staatsrechtliche Beschwerde und Nichtigkeitsbeschwerde) wurden vom Bundesgericht abgewiesen.
Ausgehend von den tatsächlichen Feststellungen des kantonalen Gerichts kam das Bundesgericht zu folgenden Schlüssen:
Daraus folgt: Wer auswärts Alkohol zu konsumieren beginnt, obwohl er aufgrund der Umstände damit rechnet, dass er anschliessend nach Hause fahren wird, und nach dem Konsum einer Flasche Wein (7 dl) in sein Auto steigt und losfährt, nimmt zumindest in Kauf, infolge des konsumierten Alkohols eine den zulässigen Grenzwert übersteigende BAK aufzuweisen.
(Prozess-Nr. des Bundesgerichts 6S.286/2003)
Notre recueil d’arrêts du Tribunal fédéral
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