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Stefan Graml untersucht die Auswirkungen des neuen Bilanzierungsstandards IFRS 11 im Hinblick auf Financial Covenants von DAX Unternehmen auf der Basis einer empirischen Erhebung der Jahresabschlüsse 2011. Dabei wird deutlich, dass die meisten Konzerne entweder keine Joint Ventures bilanzieren oder diese nach der Equity Methode einbeziehen, während für andere Konzerne teils erhebliche Auswirkungen auf deren Financial Covenants entstehen. Mit Hilfe einer Simulation des neuen Bilanzierungsstandards zeigt der Autor, dass die Interest Coverage Ratio durch die Ergebnisdarstellung der Equity Bewertung im Finanzergebnis tendenziell sinkt, während sich Eigenkapitalquote und Verschuldungsgrad durch die Verkürzung der Bilanzsumme tendenziell verbessern.
Portrait
Stefan Graml, MA, studierte Controlling, Rechnungswesen und Finanzmanagement an der FH Steyr. Er arbeitet heute in der Internen Revision eines international agierenden Automobilkonzerns.