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In den Rückspielen der Europa-League-Viertelfinals gab es lauter Heimsiege. Sevilla wendete das Blatt nach der Niederlage im Hinspiel mit einem 4:1 gegen Porto auf eindrückliche Art und Weise. Daneben erreichten auch Juventus Turin und Benfica Lissabon die Halbfinals.
Juventus Turin fehlt nur noch ein Schritt, um am 14. Mai den Europa-League-Final im eigenen Stadion bestreiten zu dürfen.
Die Führung durch einen Freistosstreffer Andrea Pirlos aus 17 Metern konnte Lyon noch vor der Pause durch Jimmy Briand ausgleichen. Die Entscheidung fiel nach einer guten Stunde.
Erst wurde ein Tor von Carlos Tevez wegen Offsides aberkannt - der Argentinier ist nun seit 25 Europacup-Spielen ohne Erfolgserlebnis -, dann markierte Claudio Marchisio aber mit einem abgefälschten Schuss etwas glücklich das 2:1.
Stephan Lichtsteiner kam bei den Italienern nicht zum Einsatz.
Eine Galavorstellung bot seinen Fans der FC Sevilla. Bereits vor Ablauf der ersten halben Stunde machten die Spanier das 0:1 aus dem Hinspiel gegen den FC Porto mit drei Toren mehr als wett. Grosse Figur war Carlos Bacca.
Der kolumbianische Internationale holte den Penalty heraus, den Ivan Rakitic zum 1:0 verwertete, bereitete das 2:0 vor und schoss das 3:0 selber. Die beiden Tore in der zweiten Hälfte zum 4:1 waren nur noch Resultatkosmetik.
Ebenfalls nie ins Zittern kam der letztjährige Finalist Benfica Lissabon, der Alkmaar bereits vor einer Woche in Holland 1:0 bezwungen hatte. Doppeltorschütze beim 2:0 war der Spanier Rodrigo.