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Eine Woche nach dem Start der Sammelkampagne zugunsten der Opfer der Wirbelsturm- katastrophe in Burma sind bei der Glückskette bereits Spenden für 1,3 Millionen Franken eingetroffen. Inzwischen konnten die meisten Partner-Hilfwerke in Burma mit Hilfsaktionen und dem Verteilen von Hilfsgütern beginnen und die Glückskette hat bereits Finanzierungs-anfragen für mehrere Hunderttausend Franken erhalten. Nach wie vor wird die Arbeit der Hilfswerke allerdings durch zerstörte Infrastrukturen und bürokratische Hürden erschwert und verzögert.
Das Schweiz, Rote Kreuz organisiert Hilfsgütertransporte (wie Küchensets, Entkeimungs-tabletten, Wolldecken) ab seiner Materialzentrale in Wabern, die auf mehrere Flüge verteilt werden. MSF (Aerzte ohne Grenzen) konnte eingeflogene Hilfslieferungen an ihre ein-heimischen Teams übergeben. ADRA wurde schon in den ersten Tagen aktiv und verfügt über ein gutes Netz in Burma. Swissaid arbeitet mit sieben lokalen Partnerorganisationen zusammen und verteilt Nahrungsmittel und Material für Notunterkünfte, während Caritas u.a. über eine Gewerbeschule in Rangun und einen lokalen Partner Hilfe leistet. Terre des hommes arbeitet mit ihrer Schwesterorganisation aus Italien zusammen, während die Stiftung Kinderdorf Pestalozzi über ihre bestehenden Projekte im Katastrophengebiet wirkt. Zwischen den privaten NGOs und der staatlichen DEZA gibt es einen direkten Informationsaustausch.
Die meisten Hilfswerke treffen auch bereits erste Abklärungen über Rehabilitation und Wiederaufbau nach der Nothilfephase.