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Das Anbaugebiet der Colli Pisani liegt südlich der Städte Pisa und Lucca. Die jährliche Produktion der etwa 250 Hektaren grossen Unterzone des toskanischen Chianti-Gebiets liegt bei 10 000 Hektolitern. Der Anbau konzentriert sich auf die Orte Terricciola, Lari, Chianni, Palaia, Fauglia und Casciana Terme. 2011 erhielt der Chianti Colline Pisane die DOCG-Auszeichnung. Er muss zu mindestens 70 Prozent aus Sangiovese gekeltert sein. Im Gegensatz zum Chianti Classico sind in diesem Gebiet auch weisse Komplementärsorten zugelassen, allerdings höchstens 10 Prozent. Eine Einschränkung gilt für Cabernet Sauvignon und Cabernet Franc: Ihr Anteil darf – einzeln oder in der Summe – nicht mehr als 15 Prozent betragen. Der Maximalertrag pro Hektare beträgt 8000 Kilogramm. Als Rarität gilt der Bianco Pisano di San Torpè DOC, der zu mindestens drei Vierteln aus Trebbiano Toscano gekeltert sein muss. Er kann trocken oder süss als Vin Santo ausgebaut werden.
Ein Teil der Produktion kommt mit der Bezeichnung Terra di Pisa DOC oder Costa Toscana IGT auf den Markt. Ein Terra di Pisa DOC Rosso muss zu mindestens 70 Prozent aus Cabernet Sauvignon, Merlot, Sangiovese oder Syrah bestehen, ein Terra di Pisa DOC Sangiovese aus mindestens 95 Prozent Sangiovese.