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Der Künstler Günther Förg, mit dem wir an der Umgestaltung der Villa der Swiss Re in Rüschlikon arbeiteten, war zum Wettbewerb für eine Intervention am riesigen Lichtpavillon in Hannover eingeladen, der nach der Weltausstellung abgebrochen werden sollte. Wir schlugen vor, an der Fassade eine Art von «Uhr des Zerfalls» zu installieren. Die weisse, prismatische Blechhaut sollte abgestrahlt und so behandelt werden, dass die Prismen während der Expo in unterschiedlicher Geschwindigkeit zu Mustern rosten, teilweise auch durchrosten würden. Dieses Theater der Zersetzung wurde wie ein menschlicher Alterungsprozess hinter einem durchsichtigen Schleier verhüllt, auch um dem Haus letztlich seinen architektonischen Charakter zu rauben.