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Aloëhanf,
Aloefaser, die aus den fleischigen Blättern verschiedener Aloearten, namentlich aber der Aloë perfoliata Thunb. in Ostindien [* 2] gewonnene Faser; sie ist nicht zu verwechseln mit der Agavefaser (s. d.), die im Handel gewöhnlich auch Aloefaser ¶
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genannt wird, weil die Agavearten in ihrer äußern Erscheinung den Aloearten sehr ähnlich sind und im Volksmunde auch als Aloe bezeichnet werden. Die echte Aloefaser ist weich und geschmeidig, von spinnbarer Feinheit, weiß und etwas glänzend. Die Länge der rohen Faser steigt bis auf 50 cm, die der fein ausgehechelten Faser auf 20-38 cm. Die Fasern sind in ihrem Verlaufe äußerst gleichartig; sie bestehen bloß aus Bastzellen. Die Faser wird zu Seilen, Tauen oder im fein zubereiteten Zustande auch zu Geweben (Aloetüchern) verarbeitet.