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Schumanns grosse Fantasie in C-dur op. 17 sollte ursprünglich als
"Sonate für Beethoven" unter dem Titel "Ruinen, Trophäen, Palmen.
Grosse Sonate" veröffentlicht werden; ein Vorhaben, das Schumann
später aufgab. Verwirklicht hat er jedoch die mächtige Anlage der
Fantasie. Im März 1838 schrieb Schumann an seine Braut Clara Wieck:
"Der erste Satz davon ist wohl mein Passionirtestes, was ich je
gemacht". So gilt sie als ein Höhepunkt im Schumann'schen
Klavierschaffen - sie vereinigt Leidenschaftlichkeit, Empfindsamkeit
und Virtuosität in mustergültiger Weise. Ein anspruchsvolles,
hochromantisches Werk für den ambitionierten Pianisten! Der Notentext
wurde für diese Neuausgabe gründlich revidiert, sowie durch ein
informatives Vorwort und textkritische Kommentare abgerundet.