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Der Altersaufbau der Bevölkerung verändert sich unter dem Einfluss der Geburtenhäufigkeit, des Wanderungssaldos und der steigenden Lebenserwartung.
Die Zahl der älteren Menschen in der Schweiz nimmt zu. In dieser alternden Gesellschaft sind die Schweizerinnen und Schweizer älter als die Ausländerinnen und Ausländer. Während bei ersteren der Anteil der Personen ab 65 Jahren höher ist als jener der Kinder und Jugendlichen (0–19 Jahre), ist für die ausländische Bevölkerung das Gegenteil der Fall: es gibt fast dreimal weniger Seniorinnen und Senioren als junge Menschen.
Geburtenhäufigkeit
Die zusammengefasste Geburtenziffer ist von 3,7 Kindern pro Frau zu Beginn des 20. Jahrhunderts auf heute 1,5 Kinder zurückgegangen. Dieser Wert liegt deutlich unter dem für den Ersatz der Elterngeneration notwendigen Niveau. Damit sich eine Bevölkerung erneuern kann, müsste die Geburtenziffer bei durchschnittlich 2,1 Kindern pro Frau liegen. Die Entwicklung der Geburtenhäufigkeit führt zu einer Abnahme des Anteils junger Menschen in der Bevölkerung. Diese Entwicklung wird auch als Alterung an der Basis der Alterspyramide bezeichnet.
Lebenserwartung
Die Lebenserwartung in der Schweiz hat sich verdoppelt: bei den Frauen seit 1878 und bei den Männern seit 1881. Durch die steigende Lebensdauer und den wachsenden Anteil älterer Menschen ist bei der Alterspyramide eine sogenannte «Alterung an der Spitze» festzustellen.
Migration
Der Altersaufbau der Bevölkerung wird von der Migration beeinflusst. Die 20- bis 39-Jährigen stellen die grösste Gruppe von Migrantinnen und Migranten dar und tragen somit zum Wachstum der Generationen im erwerbsfähigen Alter bei. Drei Fünftel der Zuwanderinnen und Zuwanderer und die Hälfte der Personen, die auswandern, gehören dieser Altersklasse an. Aufgrund ihrer hohen Mobilität wird die Bevölkerung dieser Altersklasse ständig erneuert. Seit 2015 wächst zudem der Anteil der Personen ab 60 Jahren, die auswandern. Die Migration ist somit ein Faktor, der zur Verjüngung der Bevölkerung führt.