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Washington - Das Weisse Haus hat das Gesprächsangebot des iranischen Präsidenten Mahmud Ahmadinedschad an US-Präsident Barack Obama zurückgewiesen. Der Iran verweigere sich nach wie vor einem ernsthaften Dialog über sein Atomprogramm, sagte Obamas Sprecher Robert Gibbs.
Die US-Regierung habe immer gesagt, sie sei zu Gesprächen über das iranische Atomprogramm bereit, "wenn der Iran das Thema ernst nimmt". Teheran müsse seine internationalen Verpflichtungen erfüllen, sagte Gibbs am Dienstag (Ortszeit) in Washington.
Ahmadinedschad hatte Obama am Montag einen Dialog "von Mann zu Mann" über "die Fragen der Welt" vorgeschlagen. Er werde im im September zur UNO-Vollversammlung nach New York reisen, sagte Ahmadinedschad in einer im staatlichen Fernsehen übertragenen Ansprache.
Dann sei er bereit, sich "von Angesicht zu Angesicht und von Mann zu Mann" mit Obama zusammenzusetzen und öffentlich über die grossen Fragen der Welt zu diskutieren. Dabei werde sich herausstellen, wessen Lösungen die besseren seien, sagte der iranische Präsident.
Der Westen wirft dem Iran vor, unter dem Deckmantel der zivilen Nutzung der Atomenergie an der Entwicklung von Atomwaffen zu arbeiten. Teheran bestreitet das.
In dem seit Jahren schwelenden Streit hatte der UNO-Sicherheitsrat am 9. Juni auf erheblichen Druck der USA die bestehenden Sanktionen gegen Teheran verschärft. Die Strafmassnahmen, die sich unter anderem gegen die Revolutionsgarden und den Atomsektor richten, sollen den Iran zu einem Verzicht auf sein Atomprogramm bewegen.
SDA-ATS