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Der Datenwertschöpfung liegt die Prämisse zugrunde, dass nur mithilfe der richtigen Daten und dem richtigen Analyseverfahren ein monetärer Mehrwert entstehen kann. Während die Verarbeitung und Verwaltung der Daten früher regelmässig autonom unter der Verantwortung der einzelnen Abteilungen innerhalb eines Unternehmens geschah, wird die Frage nach dem Umgang mit Big Data heutzutage meist von der Konzern- bzw. Unternehmensleitung beantwortet. Hier kommt die Data Company ins Spiel: Bei der Data Company handelt es sich oftmals um eine eigenständige juristische Person innerhalb des Konzerns. Ihr Zweck besteht primär darin, die (oftmals unstrukturierten) Daten der anderen Gruppengesellschaften zu konsolidieren und zu verarbeiten, sodass sich daraus neue Erkenntnisse gewinnen lassen. Diese Erkenntnisse können wiederum den anderen Gruppengesellschaften zur Verfügung gestellt werden. Der Einsatz der Data Company hat somit zum Ziel, dass das (interne oder externe) Datengeschäft vom operativen Geschäft getrennt wird, womit das Datenmanagement fokussiert und konsolidiert erfolgen kann. Der Beitrag untersucht, welche (steuer-)rechtlichen Fragen sich beim Einsatz einer Data Company stellen. Die Ausführungen sind als Denkanstösse und Diskussionsbeitrag zu verstehen.