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Tim GULDIMANN, gegenwärtig in unbezahltem Urlaub, zum ausserordentlichen und bevollmächtigten Botschafter in der Bundesrepublik Deutschland. Herr Guldimann tritt Anfang Mai 2010 die Nachfolge von Botschafter Christian Blickenstorfer an, der in den Ruhestand treten wird. Der Bundesrat dankt Herrn Botschafter Blickenstorfer für die geleisteten Dienste.
André REGLI, gegenwärtig Missionschef in Santiago de Chile, zum ausserordentlichen und bevollmächtigten Botschafter in der Tschechischen Republik. Botschafter Regli tritt sein Amt Mitte März 2010 an.
Yvonne BAUMANN, gegenwärtig Chefin der Politischen Abteilung II (Amerika) der Politischen Direktion, mit dem Titel einer Botschafterin, zur ausserordentlichen und bevollmächtigten Botschafterin in der Republik Chile. Botschafterin Baumann tritt ihr Amt Mitte März 2010 an.
Jürg LAUBER, gegenwärtig Stellvertreter des Ständigen Vertreters der Schweiz beim Büro der Vereinten Nationen und den anderen internationalen Organisationen in Genf und Chef der multilateralen Abteilung sowie Sonderbeauftragter der Schweiz beim Menschenrechtsrat, wird zusätzlich zum Ständigen Vertreter der Schweiz bei der Abrüstungskonferenz in Genf, mit dem Titel eines Botschafters, ernannt. Botschafter Lauber hat seine neue Funktion per Anfang Januar 2010 übernommen.
Tim Guldimann wurde 1950 in Zürich geboren und ist heimatberechtigt in Lostorf/SO. Er schloss sein Studium in Zürich und Dortmund mit dem Lizentiat der Wirtschaftswissenschaften und dem Doktorat der Politischen Wissenschaften ab. 1982 trat er in den Dienst des Eidgenössischen Departements für auswärtige Angelegenheiten ein und wurde als diplomatischer Stagiaire in Bern und Kairo eingesetzt. Seit 1984 war er als diplomatischer Mitarbeiter in Bern tätig, 1987 erfolgte seine Versetzung nach Kairo, wo er mit den wirtschaftlichen Angelegenheiten betraut wurde. 1989 kehrte er als Koordinator für Informatik im EDA nach Bern zurück. Nach 1991 war er im Stab der Gruppe für Wissenschaft und Forschung des Eidgenössischen Departements des Innern für den Bereich Aussenpolitik zuständig. 1995 wurde er im Rahmen seiner Lehrtätigkeit an der Universität Bern zum Honorarprofessor ernannt. Ab 1996 war er Chef der OSZE-Mission in Tschetschenien, mit dem Titel eines Botschafters. Ab 1997 war er Chef der OSZE-Mission in Kroatien, mit dem Titel eines Botschafters. 1999 ernannte ihn der Bundesrat zum Botschafter in Iran und Afghanistan, mit Sitz in Teheran. Ab Mitte 2004 war Tim Guldimann beurlaubt und als Professor für Politikwissenschaft an der Universität Frankfurt tätig. Ab Oktober 2007 war er als Chef der OSZE-Mission in Pristina, Kosovo, tätig, mit dem Titel eines Botschafters. Seit Oktober 2008 ist Herr Guldimann in unbezahltem Urlaub.
Herr Guldimann ist verheiratet und hat zwei Kinder.
André Regli, geboren 1957 in Altdorf/UR, heimatberechtigt in Andermatt/UR, schloss seine Studien in Freiburg mit dem Lizenziat der Rechte ab. 1985 trat er in den Dienst des Eidgenössischen Departements für auswärtige Angelegenheiten ein und wurde als Stagiaire in Bern, New York (Ständige Beobachtermission der Schweiz bei den Vereinten Nationen), Bangkok und Genf ausgebildet. 1987 kehrte er an die Zentrale zurück und wurde als diplomatischer Mitarbeiter der Sektion Vereinte Nationen und Internationale Organisationen zugeteilt. 1990 erfolgte seine Versetzung als Botschaftssekretär und erster Mitarbeiter des Missionschefs nach Abidjan. 1993 kehrte er nach Bern zurück und wurde als diplomatischer Adjunkt, dann als Chef des Rechtsdienstes bei der ehemaligen Direktion für Verwaltungsangelegenheiten und Aussendienst eingesetzt. Ab 1995 leitete er die Personalsektion des Generalsekretariats. 1997 folgte seine Versetzung als Botschaftsrat und erster Mitarbeiter des Missionschefs nach Brasilia. 2002 ernannte ihn der Bundesrat zum stellvertretenden Direktor der Direktion für Ressourcen und Aussennetz und Chef Ressort Personal. Seit 2005 ist Herr Regli Missionschef in Santiago de Chile.
Yvonne Baumann wurde 1959 in Zürich/ZH geboren und ist in Uetikon am See/ZH heimatberechtigt. Sie studierte Geschichte und erwarb 1990 den Doktortitel der Philosophischen Fakultät I der Universität Zürich. 1991 trat sie in den Dienst des Departements für auswärtige Angelegenheiten ein und absolvierte ihren Stage in Bern und Budapest. Zurück an der Zentrale wurde sie 1993 als diplomatische Mitarbeiterin der Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit, Abteilung Politik und Planung, zugeteilt. Ab 1996 wurde sie als 1. Mitarbeiterin bei der Schweizerischen Botschaft in Caracas eingesetzt, wo sie 1999 zur Botschaftsrätin befördert wurde. Im Jahr 2000 wurde sie zur Beraterin des Departementsvorstehers EDA, Bundesrat Joseph Deiss, ernannt. Ab 2002 war sie 1. Mitarbeiterin bei der Schweizerischen Botschaft in Mexiko. Seit Ende 2004 ist sie Botschafterin und Chefin der Politischen Abteilung II, Amerika, der Politischen Direktion in Bern.
Frau Baumann ist verheiratet.
Jürg Lauber, 1963 in Horgen/ZH geboren und heimatberechtigt in Baar/ZG und Marbach/LU, schloss seine Studien an der Universität in Zürich mit dem Lizenziat der Rechte ab. 1993 trat er in den Dienst des Eidgenössischen Departements für auswärtige Angelegenheiten. Seinen diplomatischen Stage absolvierte er in Bern und Bangkok. 1995 wurde er als diplomatischer Mitarbeiter in der Direktion für Völkerrecht, Sektion Menschenrechte und humanitäres Völkerrecht, eingesetzt. Von März 1998 bis August 1999 absolvierte er ein Wirtschaftspraktikum beim Industriekonzern Georg Fischer in Schaffhausen. Im Januar 2000 erfolgte seine Versetzung nach Beijing, wo er die Leitung des Wirtschafts- und Handelsdienstes übernahm. Im August 2003 erfolgte seine Versetzung an die Ständige Mission bei den Vereinten Nationen in New York, wo ihm die Dossiers der 6. Kommission für Rechtsfragen anvertraut wurden. Im April 2007 übernahm er die Funktion des Kabinettschefs beim Präsidenten des Internationalen Strafgerichtshofs in Den Haag. Seit Februar 2009 ist er bei der Ständigen Mission der Schweiz beim Büro der Vereinten Nationen und den anderen internationalen Organisationen in Genf, als Chef der multilateralen Abteilung sowie Sonderbeauftragter der Schweiz beim Menschenrechtsrat, eingesetzt.
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