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Kein Fliegerschiessen auf der Axalp
Bern, 30.09.2016 - Nach zwei Unfällen in der Schweizer Luftwaffe mit drei Todesopfern innert vier Wochen hat Bundesrat Guy Parmelin heute entschieden, das für den 12. und 13. Oktober 2016 geplante Fliegerschiessen auf der Axalp abzusagen.
Die Departementsführung des VBS hat das Fliegerschiessen Axalp vom 12. und 13. Oktober 2016 abgesagt. Dieser Entscheid ist ihr nicht leicht gefallen – doch aus Rücksicht und Respekt gegenüber den innert einem Monat tödlich verunglückten drei Piloten und einem schwerverletzten Flugbegleiter der Schweizer Armee hat sich die Departementsspitze für die Absage entschieden.
Der Kommandant der Luftwaffe hat zusätzlich entschieden, auf die mit der Fliegerdemonstration verbundenen Trainingsschiessen vom 11. bis 13. Oktober 2016 auf der Axalp zu verzichten.
Erst letzten Mittwoch, dem 28. September, ist auf dem Gotthard ein Super-Puma-Helikopter abgestürzt. Die beiden Piloten kamen dabei ums Leben, der Flugbegleiter wurde schwer verletzt. Einen Monat zuvor, am 29. August, verunglückte beim Susten ein Pilot beim Absturz einer F/A-18 tödlich. Zuvor waren am 9. Juni 2016 bei einer Flugshow in Leeuwarden (NL) ein Tiger F-5 und am 14. Oktober 2015 im französischen Jura eine F/A-18 abgestürzt. In beiden Fällen konnten sich die Piloten mit dem Schleudersitz retten.
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Letzte Änderung 24.01.2018