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Die Vorfälle ereigneten sich immer auf der Strecke zwischen Bad Zurzach und Mellikon. Betroffene schilderten dem Fernsehreporter ihre Erlebnisse: «Es ist mir unerklärlich», sagt ein Autofahrer.
Erfolglose Gedankenübertragung
Selbst die Polizei konnte keine Erklärung für das rätselhafte Phänomen finden. «Wir haben das ganze Gelände abgesucht», sagte der Polizist des Postens Zurzach 1971. Die Vermutung lag nahe, dass es einen Zusammenhang gebe mit den Sprengungen in der Soda-Fabrik (der heutigen Solvay).
Eine Vermutung, die sich allerdings nicht bestätigte: Denn auch an Tagen, an denen in der Soda-Fabrik nicht gesprengt wurde, traten Fälle auf. Das Schweizer Fernsehen unterhielt sich sogar mit einem Parapsychologen, welcher die Ursache in «böse gesinnten Gedanken» sah – und diese mit Gedankenübertragung zu neutralisierten versuchte.
Allerdings ohne Erfolg. Auch nach der parapsychologischen Gedankenübertragung zerbarsten weitere Autoscheiben. Über den wahren Grund für das rätselhafte Phänomen konnte der Fernsehreporter daher nur Vermutungen anstellen. Er vermutete eine «Spannung im Glas, wodurch dieses bei einer entsprechenden Vibration in Brüche geht».
Was wissen Sie?
Der Fall der zerborstenen Autoscheiben wurde in der Reportage von 1971 nicht restlos geklärt. Können Sie sich erinnern? Wissen Sie, was sich vor 45 Jahren zwischen Bad Zurzach und Mellikon zugetragen hat? Teilen Sie Ihre Erinnerungen mit uns – in der Kommentarfunktion unten!