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Wegen eines herannahenden Tropensturms ist im US-Bundesstaat Louisiana der Notstand ausgerufen worden. Es seien am Wochenende "extrem starker Regen" und deutlich erhöhte Pegelstände an der Küste zu erwarten, teilte das Gouverneursamt am Donnerstag (Ortszeit) mit.
Mehrere Ölfirmen begannen bereits damit, ihre Plattformen im Golf von Mexiko zu evakuieren. Der Konzern ExxonMobil erklärte, es seien 140 Arbeiter in Sicherheit gebracht worden, deren Plattformen von dem Sturm getroffen werden könnten. Auf den Förderanlagen von Shell erschwerten nach Angaben des Unternehmens dagegen die Wetterbedingungen die Evakuierungsmassnahmen.
Bis Freitag könnte der Sturm soweit an Stärke zulegen, dass er als zwölftes Unwetter in dieser Saison einen Namen (Lee) erhält. Laut Vorhersage des Hurrikan-Zentrums könnte das Sturmtief durchschnittliche Windgeschwindigkeiten von knapp 100 Kilometern pro Stunde erreichen. Ab knapp 120 Kilometern pro Stunde gilt ein Sturm als Hurrikan. Vorläufigen Voraussagen zufolge könnte er am frühen Samstagnachmittag in Louisiana auf Land treffen.