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Winzig, und grün und weiß, und schnell zu übersehen.
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Auf einer Mauer wächst in einem Spalt im zerbröckelnden, abdeckenden Beton ein winziges Pflänzchen mit lindenähnlichen Blättern am Stengel. Saftig grün ist es, jetzt schon, und es sollen noch Tage mit Frost und Schnee kommen. Fünf grüne Blättchen mit Haaren an ihren Rändern stehen rundum an der Spitze eines Triebes. In diesem Kreis finden sich weiße Blütenblättchen, die höchstens zwei Millimeter lang sind, neun Stück an der Zahl. In ihrer Mitte stehen die Staubgefäße und der Griffel. Ohne die fünf Blütter außen ist die Blüte nur so groß wie ein großer Streichholzkopf.
Ich widerstand der Versuchung herauszufinden, wie diese winzige Schönheit heißt. Außerdem kam die recht gute Makro-Funtion an meiner Kamera auf einem Stativ mit dem am Aufnahmetag wehenden Wind nicht ganz zurecht. Es blieb nur dieses eine verwendbare Bild von diesem Motiv.
Ich schleiche mich davon und sage Danke fürs Lesen.
P.S.: Am 24. Februar 2023 war ich zufrieden mit dem frühen Aufstehen, einer vorproduzierten Sendung, den erledigten Wegen.
© 2023 – Der Emil. Text & Bild unter der Creative Commons 4.0 Unported Lizenz
(Namensnennung, keine kommerzielle Verwertung, keine Veränderung).