Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03543.jsonl.gz/408

4er-Teams absolvieren rennend oder auf Skis auf einer abgesteckten Strecke von etwa 50 m 3 Runden eines Mini-Biathlons. Jedes Team startet gemeinsam von einem anderen Startplatz der Strecke aus. Vor jeder Rundehaben die Athleten 3 Joghurtbecher (pyramidenförmig aufgestellt auf einer kleinen Erhebung, Distanz je nach Schneebeschaffenheit etwa 8 m) mit Schneebällen zu treffen. Bei der Rückkehr zum individuellen Startplatz stellen sie die Becher wieder auf und werfen erneut. Sieger ist, wer nach 3 Runden als Erster die 3 Joghurtbecher trifft. Bei einem Team werden die Becher auf der Rückseite unsichtbar mit einem Scotchband zusammengeklebt, so dass jeweils alle Becher umfallen, wenn einer getroffen wird.
Gelände
beliebig (flach, leicht abfallend)
Zeit
10 Minuten
Material
20 Skistöcke, Skis, Snowboards zum Markieren der Strecke, 10–15 Joghurtbecher o.Ä.
Reflexion
Gesamtgruppe versammeln, den Sieger und danach den Betrug bekannt geben.
- Ist das Team, das gewonnen hat, wirklich besser? Können sich die Gewinner über den Sieg freuen?
- Wie gross ist die Frustration der Verlierer?
- Erkennt ihr einen Zusammenhang mit einem der Commitments von «cool and clean»?
Hauptaussagen
- Ein objektiver Kräftevergleich ist nur möglich, wenn alle die gleichen Startbedingungen haben.
- Verschafft sich ein Sportler oder eine Gruppe unerlaubt einen Vorteil, ist dies Betrug an den anderen Wettkämpfern.
- Über einen Sieg kann sich nur freuen, wer ihn mit fairen Mitteln errungen hat.