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Es hat etwas Neckisches, wenn man als Unternehmer in der IT-Szene erfolgreich ist und den Namen «Hacker» trägt. «Ja, mein Name ist echt», schreibt Severin Hacker auf seiner spärlichen Website. Aber er macht sein Geld nicht mit Angriffen auf Computer fremder Leute.
Hacker, gebürtiger Zuger, ist Mitgründer und Technologiechef bei Duolingo. Der Anbieter der gleichnamigen Sprachlern-App ist im Juli an die Nasdaq gegangen und über vier Milliarden Dollar wert.Hacker brachte sich das Programmieren mit zwölf Jahren selber bei, studierte Informatik an der ETH und ging für das Doktorat an die Carnegie Mellon University in Pittsburgh. Zusammen mit seinem Doktorvater gründete er 2011 Duolingo. Das Ziel: mit einer App Fremdsprachen für jedermann zugänglich machen. Heute nutzen eine halbe Milliarde Menschen die App, um eine (oder mehrere) von 40 angebotenen Sprachen zu lernen.
Mit der App könnten Anfänger Spanisch oder Französisch doppelt so schnell erlernen wie mit einem Sprachkurs an der Uni, so der Claim von Duolingo. Über 400 Angestellte arbeiten für Duolingo, der Umsatz (Werbeanzeigen und Nutzungsgebühren) betrug 2020 rund 160 Millionen Dollar.
(Stand: Dezember 2021)