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Oliver Losch porträtiert den Betrieb des westkanadischen Wasserflug-Riesen, beleuchtet dessen Geschichte und skizziert die spannende Zukunft.
Als Pionier auf dem Weg zum emissionsfreien Fliegen will die westkanadische Harbour Air ihre Flotte gut 60 Jahre alter Wasserflugzeuge auf Elektroantrieb umrüsten und ein neues Zeitalter in der Zivilluftfahrt einläuten.
Die Luftfahrtindustrie sieht sich infolge des Klimawandels starken Forderungen ausgesetzt, deutlich mehr Anstrengungen zu unternehmen, um die negativen Auswirkungen der Fliegerei auf das Klima durch die Verbrennung fossiler Treibstoffe und die Wirkungen von Kondensstreifen zu minimieren. Für die 2018 weltweit erbrachten rund 8,2 Billionen Passagierkilometer (RPK) und gut 255 Milliarden Frachttonnenkilometer (FTK) wurden gut 3’596’000’000’000 Liter Treibstoff verbrannt, die 895 Millionen Tonnen CO2 und damit gut zwei Prozent der gesamten weltweiten CO2-Emissionen verursachten. Ende März kündigte nun die in British Columbia operierende Harbour Air an, ihre Wasserflugzeuge von den Kerosin-betriebenen Triebwerken auf emissionsfreien Elektroantrieb umzurüsten.
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