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Das 18 Meter hohe Werk wurde diesen Sommer innerhalb von zwei Wochen fertiggestellt, «unter schwierigen Bedingungen, zwischen Regen und winterlichen Temperaturen», wie der Verein Art Valais Wallis in einer Medienmitteilung schreibt.
Das Bild begrüsst Besucherinnen und Besucher bei ihrer Ankunft im Ferienort, direkt gegenüber dem Bahnhof.
Im Vordergrund ist ein blaues Dreieck zu sehen, das das Matterhorn und den sportlichen und gesellschaftlichen Aufstieg der Frauen symbolisiert. Im Inneren dieses Dreiecks hat der Künstler ein Archivbild der Bergsteigerin während ihrer Heldentat kopiert.
Das 200 Quadratmeter grosse Fresko zeigt im Hintergrund eine Frau in einem Kleid, die mit Lederhandschuhen bekleidet ist und ein Bergsteigerseil auf der Schulter trägt. «Das Gesicht ist absichtlich an der Nase abgeschnitten, um das Visuelle zu desakralisieren und es jedem zu ermöglichen, sich mit dieser Projektion zu identifizieren», betont Art Valais Wallis.
Der Titel des Werks, «Kein Gipfel erhebt sich über sie», erscheint von links nach rechts. Der Satz bezieht sich auf ein Gedicht, das Lucy Walker gewidmet ist und aus der englischen Zeitschrift «Punch» stammt.
Das Wandbild ist eine Hommage an Walker und eine Erinnerung daran, dass «Frauen auch heute noch oft viel härter arbeiten müssen als Männer, um berücksichtigt zu werden». Die Britin bezwang das Matterhorn am 22. Juli 1871. Am 22. Juli veranstaltete Zermatt unter anderem in Anwesenheit von Bundesrätin Viola Amherd ein Fest und enthüllte eine von Stefan Mesmer-Edelmann aus Basel geschaffene Skulptur, die auf dem Museumsplatz des Ortes aufgestellt wurde.