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Filiale Seebach (1957, 1973, 2007). Schaffhauserstrasse 481. Es wird hier nur über die Filiale Zürich-Seebach berichtet. Die Filiale wurde etwa 1973 eröffnet. Emil Bleichenbacher sen. war damals Filialleiter. Er war auch im Männerchor. Einweihung des Neubaus 1973. Bei der Eröffnung der neuen ZKB-Filiale in Seebach gab es für die Kinder kleine Plastiksparsäuli in den Farben blau, rot, grün und gelb, verbunden mit der Aufforderung zum Sparen! Am 1.6.1990 folgte der neue Filialleiter Peter Schlaginhaufen, seit 1.1.1997 liegt dieses Amt in den Händen von Christian Liechti.
Die ZKB hat sich gegenüber dem QVS stets sehr kooperativ und interessiert verhalten und bei besonderen Aktionen, welche auch für die Öffentlichkeit von Bedeutung waren, spendabel gezeigt. Als Beispiel sei an die Dorfchronik «Unser Seebach» von 1983 erinnert.
Die Seebacher Filiale der Zürcher Kantonalbank wurde am 21. April 2011 von einem 69-jährigen pensionierten Gymnasiallehrer mit Doktor-Würde (!) überfallen, indem dieser kurz nach 14 Uhr barfuss (!) und in kurzen Hosen (!) den Schalterraum betrat und von der völlig überraschten Schalterbeamtin die Herausgabe von 1 Milliarde Franken (!) verlangte. Für den Anfang täten es aber auch Fr. 400'000.-- meinte er dann entgegenkommend. Die verstörte Kassierin holte dann im Tresor die gewünschten Fr. 400'000.-- und übergab sie Tränen überströmt dem seltsamen Räuber, welcher notabene mit einer Bratpfanne (!) bewaffnet war. Er meinte tröstend, sie müsse doch deswegen nicht gleich in Tränen ausbrechen (!).
Nach dem Überfall begab sich der Räuber dann zum SBB-Reisebüro nach Örlikon und kaufte dort ein Generalabonnement für Fr. 4'000.-- und danach ging er weiter in ein Reisebüro, wo er sich nach einer Weltreise erkundigte und Fr. 100.-- anzahlte. Anderthalb Stunden später wurde er an der Bahnhofstrasse verhaftet, vermutlich wegen seiner auffälligen Bekleidung. Zur Polizei meinte er erklärend, dass er lediglich hätte beweisen wollen, dass die ZKB für Überfälle sehr schlecht gewappnet sei. Das psychiatrische Gutachten attestierte dem Mann eine schwere Manie und damit Schuldunfähigkeit. Vor Gericht meinte der Täter: "Das SBB-GA möchte ich schon behalten, immerhin habe ich ja alles Geld zurück gegeben". Welchen Entscheid das Gericht traf, war am 11.12.2011 noch offen, doch gilt der Überfall in der Zürcher Kriminalgeschichte jetzt schon als einer der Skurrilsten, mit denen die Polizei je tun hatte.
Quellen: - Inserate in den Seebacher Nachrichten - Vorstadt 2007 - Ursula Hiber (Sparsäuli) - Blick 7.12.2011, Seite 5 (Überfall)