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UCD, IxD, ID
Der Begriff UCD (User Centered Design) beschreibt den nutzerorientierten Gestaltungsprozess, um interaktive Produkte so zu gestalten, dass sie über eine hohe Gebrauchstauglichkeit (Usability) verfügen. Dieser Gestaltungsprozess umfasst die vier Phasen Analyse, Anforderungen, Entwurf und Evaluation, welche iterativ durchlaufen werden. Die Norm DIN EN ISO 9241-210 beschreibt einen solchen Prozess.
Das Interaktionsdesign oder Interaction Design (IxD) fokussiert sich auf die funktionale Gestaltung der Mensch-Maschinen-Schnittstelle. Hier wird noch nicht entschieden, welche Farbe ein Steuerelement hat, sondern ob es ein Steuerelement braucht bzw. wie der Interaktionsablauf gestaltet ist.
Das Interfacedesign (Interface Design, Screendesign, UX-Design) fokussiert sich auf die visuelle Gestaltung der Mensch-Maschinen-Schnittstelle. Hier spielen Farben, Layout, Schriften und Gestaltungsgesetze eine Rolle.
Die beiden Disziplinen Interaktionsdesign und Interfacedesign sind nicht immer einfach voneinander zu trennen. Oft werden sie durch die selbe Person abgedeckt. Einige Firmen trennen diese beiden Disziplinen aber mit unterschiedlichen Mitarbeitern und Teams.