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Appenzell Innerrhoden
Dieser Kanton in der Ostschweiz hat nur etwa 16 000 Einwohner. Es ist der Kanton mit den wenigsten Einwohnern. Mit 173 Quadratkilometern ist es nach Basel-Stadt der Kanton mit der zweitkleinsten Fläche.
In der Politik gibt es noch einige Besonderheiten wie die jährliche Landsgemeinde im Frühling. Auch heute noch wird die Regierung bei dieser Versammlung direkt gewählt statt an der Wahlurne. Bis zum Jahr 1990 durften dort nur Männer mit einem Säbel in der Hand mitentscheiden. Nun sind auch die Frauen an der Versammlung dabei.
Viele Menschen arbeiten in der Landwirtschaft. Meist handelt es sich um Bauernhöfe, die von einer Familie geführt werden. Hauptsächlich produzieren sie Milch, Käse und Fleisch, denn viele Gebiete sind für den Ackerbau zu steil. Es gab in beiden Appenzell sehr wenig Industrie.
Mit der Landwirtschaft in den Bergen hängt vieles zusammen, für das Appenzell bekannt ist. Dazu zählen die Volksmusik und das Jodeln, die Bauernmalerei oder die Appenzeller Sennenhunde. Die Sennen, welche den Sommer mit den Kühen auf der Alm verbringen, ziehen jeweils eine schöne Tracht an, wenn sie mit dem Vieh der Bauern ins Tal zurückkehren.
(Quellen: KLexikon und Wikipedia)