Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03363.jsonl.gz/407

Für Preisauftrieb sorgte die am Mittwoch erfolgte Unterzeichnung eines ersten Handelsabkommens zwischen den USA und China. Zum einen weckt dies die Hoffnung, dass die Weltwirtschaft und die Ölnachfrage wieder etwas stärker wachsen werden. Zum anderen hat China zugesichert, mehr amerikanisches Rohöl und Ölprodukte wie Benzin zu kaufen.
Rohstoffexperte Eugen Weinberg von der Commerzbank zeigte sich über die Auswirkungen der Vereinbarung zwischen den USA und China aber zurückhaltend. "Es bleibt abzuwarten, ob das Abkommen tatsächlich so umgesetzt wird, wie vereinbart", sagte Weinberg und verwies darauf, dass China derzeit noch Zölle auf Importe von US-Rohöl in Höhe von fünf Prozent verlange.
Zur Wochenmitte waren die Rohölpreise noch unter Druck geraten, nachdem das US-Energieministerium einen starken Anstieg der landesweiten Reserven an Benzin und Diesel gemeldet hatte. Ausserdem teilte die Behörde mit, dass die amerikanische Ölförderung auf einen neuen Rekordstand gestiegen ist. Der Produktionsboom geht vor allem auf die umstrittene Fracking-Technologie zurück./bgf/jsl/he
(AWP)