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Der als Super-Taifun eingestufte Tropensturm «Noru», der am Sonntagabend auf die philippinische Insel Luzon traf, bewegt sich nun in Richtung Vietnam, wo die Behörden vorsorglich Tausende Menschen evakuiert haben.
Nachdem der Super-Taifun «Noru» (lokaler Name Karding) am 25. und 26. September über die Insel Luzon auf den Philippinen hinweggefegt ist, sind bereits die ersten Aufräumarbeiten im Gange. Vorläufige Informationen aus mehreren Provinzen deuten auf zerstörerische Windschäden hin. Der Sturm brachte zudem sintflutartige Regenfälle mit darauf folgenden Überschwemmungen mit sich. Nach ersten Angaben der Regierung wurden mehr als 2 400 Familien vorsorglich evakuiert. 34 Evakuierungszentren sind in Betrieb. Bislang wurden fünf Todesopfer gemeldet, bei denen es sich ausschliesslich um Rettungskräfte handelte.
«Noru» ist der elfte tropische Wirbelsturm, der die Philippinen in diesem Jahr 2022 heimgesucht hat. Die Böen erreichten Spitzengeschwindigkeiten von 240 Kilometer pro Stunde. In den frühen Morgenstunden des 26. September verliess der Tropensturm die Landmasse. Alle Sturmwarnungen wurden aufgehoben.
Mittlerweile bewegt sich «Noru» auf Vietnam zu, wo die Behörden vor seiner Ankunft Tausende Menschen vorsorglich in Sicherheit gebracht haben. Andere Bewohner in den Küstenregionen von Zentralvietnam versuchen derweil, ihre Häuser sturmsicher zu machen (siehe Bild). Der Taifun, der wahrscheinlich am Mittwochmorgen Vietnam erreichen wird, könnte einer der heftigsten sein, der in den vergangenen zwei Jahrzehnten das südostasiatische Land trifft. Berechnungen zufolge dürfte «Noru» weiter in den Nordosten von Thailand ziehen.
Bei Katastrophen sind Kinder mit am meisten gefährdet. Überschwemmungen, Erdrutsche und Vertreibung führt dazu, dass sie ihre Schulausbildung abbrechen müssen und weniger Zugang zu Gesundheitsdiensten haben. Ebenso fehlt sauberes Trinkwasser sowie nahrhafte Lebensmittel und Krankheiten drohen. UNICEF beobachtet zusammen mit ihren Partnerorganisationen die Situation genau und ist sehr besorgt um die gefährdeten Kinder und Familien. UNICEF hat in den Philippinen mittlerweile Hilfsgüter wie Zelte, Wasserreinigungstabletten, Wasserbehälter und Hygienesets für die sofortige Verteilung an die betroffenen Familien bereitgestellt.
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«JA» zur gesetzlichen Verankerung der gewaltfreien Erziehung
Jegliche Form von Gewalt verletzt die psychische wie auch körperliche Integrität von Kindern. UNICEF Schweiz und Liechtenstein empfiehlt der Rechtskommission des Ständerats die Annahme der Motion Bulliard 19.4632.