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Seit ein paar Monaten können wir in unserer Praxis die Ionen-Induktionstherapie durchführen. Diese wurde vor Jahren vom griechischen Physiker und Mathematiker Prof. DDr. Panos T.Pappas entwickelt.
Während die Schulmedizin fast ausschliesslich auf die chemischen Vorgänge im Körper ausgerichtet ist, zielt die Ionen-Induktionstherapie vor allem auf die Zellfunktion. Eine gesunde Zelle besitzt die Eigenschaften eines guten Membranpotentials (ca. 70 – 90 mVolt). Durch die Zellmembranen finden unzählige Austauschprozesse von Elektrolyten, Mineralien, Nährstoffe, Enzyme und Hormone statt. Bei einer degenerierten Zelle, wie es bei Entzündungen, Schmerzzuständen und degenerativen Prozessen vorkommt, ist diese Funktion des guten Membranpotentials nicht mehr vorhanden. Gealterte, kranke Zellen haben noch ein Membranpotential von 50 mVolt, etwa gleich hoch ist das Membranpotential bei Zellen, die sich in einem Entzündungs- oder Schmerzzustand befinden. Eine Krebszelle hat schliesslich nur noch einen Spannungsunterschied von 15mVolt. Durch die Ionen-Induktionstherapie gelingt es in den meisten Fällen diese Funktion wiederherzustellen.
Das Gerät arbeitet mit gepulsten Magnetfeldern, wobei man mit dem Papimigerät bis zu tausendmal schneller und effektiver arbeitet als mit den bekannten Magnetfeldtherapiegeräten (Bsp. Bemer Magnetfeld 10 µT, Papimi 50 – 100 mT!). Dazu wird durch eine besonders kurze Impulsgebung (im Bereich von einigen Mikrosekunden) verhindert, dass es zu einer Erwärmung und zu molekularen Reibungsverlusten kommt. Seine umfangreichen, breit gefächerten Schwingungsebenen (Frequenzbrandbreite) und seine hohe abgegebene Energie führen zu einer Zellreparatur und zu einer Reparatur der Zelle, die nach Zuführung dieser Energie das nötige Gleichgewicht der Ionenkonzentration wieder selbst aufrechterhalten kann. Diese bioenergetischen Prozesse werden bis zu einer Körpertiefe von 15 cm ausgelöst.
Das Indikationsgebiet der Ioneninduktionstherapie ist sehr gross, im Vordergrund stehen folgende Erkrankungen:
- Erkrankungen des Bewegungsapparates, degenerative, entzündliche Veränderungen
- Verletzungen (vor allem im Sportbereich ist der schnellere Heilungsprozess sehr willkommen)
- Alle Schmerzzustände
- Migräne
- Fibromyalgie
- Müdigkeitssyndrom
- Achillodynie, Fersensporn, Epicondylitis
- Neurologische Erkrankungen (MS, Neuroborreliose, M. Parkinson u.a.)
- Depressionen
- Immunsystemerkrankungen
- Als Unterstützung bei Krebserkrankungen und vielen anderen chronischen Erkrankungen
Mit dem Papimigerät kann vor der Behandlung auch ein Screening des ganzen Körpers durchgeführt werden, daraus kann der Arzt ein Therapieprogramm erstellt werden.
Eine Sitzung dauert 10 – 30 Minuten, erfolgt in bekleidetem Zustand und ist schmerzfrei. Manchmal sind die Erfolge bereits nach der ersten Sitzung spürbar, in der Regel braucht es aber eine 6 – 10-malige Wiederholung.