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Für die Herstellung von massegepressten Bremsbelägen werden meistens Trockenmischungen von asbestfreien Ersatzstoffen, Füllstoffen und pulverförmigen Bindemitteln verwendet. Die lose Masse wird gepresst oder gewalzt und in Ofen bei Temperaturen von ungefähr 200°C ausgehärtet. Dann folgt die mechanische Bearbeitung durch Schleifen und Bohren. Andere Bezeichnungen für die massegepressten Beläge sind gegossene Beläge oder gepresste Beläge.
Ist vor allem bei Nutzfahrzeugen wichtig. Dabei werden die viertakttypischen Arbeitsschritte Verdichten und Ausstossen ausgenutzt. Zusätzlich wird das Auspuffrohr durch eine Drossel-klappe geschlossen und die Kraftstoffzufuhr abgestellt. So wird im Schiebebetrieb das Schleppmoment des Motors zum Bremsen genutzt.
Die mittlere Verzögerung ist das Mittel der während der ganzen Bremsung, von Beginn der Betätigung der Bremsanlage bis zum Stillstand, schwankenden Verzögerungswerten. Sie ergibt sich aus der Differenz der Geschwindigkeiten beim Beginn und Ende des Bremsvorganges und der Bremsdauer.
Die mittlere Vollverzögerung ist das Mittel vom Einsetzen der höchsten Bremskraft (am Ende der Schwellzeit) bis zum Stillstand des Fahrzeuges schwankenden Verzögerungswerten.
Zur Erfüllung der gesetzlichen Vorschriften (VTS) muss die Betriebsbremse von Personenwagen (M1) eine mittlere Vollverzögerung von mindestens 5,8 m/s2 (eine Geschwindigkeitsabnahme von 5,8 m/s, in jeder ekunde) erzeugen.