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Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich IV.2012.00408 II. Kammer Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Sager Ersatzrichterin Romero-Käser Gerichtsschreiberin Fonti Urteil vom 20. August 2013 in Sachen X.___ Beschwerdeführerin vertreten durch AXA-ARAG Rechtsschutz AG Rechtsdienst Zürich, Y.___ Birmensdorferstrasse 108, Postfach 9829, 8036 Zürich gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin Sachverhalt: 1. X.___, geboren 1952, meldete sich am 3. April 2010 zum Leistungsbezug bei der Invalidenversicherung an (Urk. 6/2). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, holte einen Auszug aus dem individuellen Konto (Urk. 6/8), Arztberichte (Urk. 6/9, Urk. 6/11/6-11) sowie Arbeitgeberbericht e (Urk. 6/10, Urk. 6/20-22, Urk. 6/27 ) ein und veranlasste ein orthopädisch-psychiatrisches Gutachten, welches am 1. März 2011 von Ärzten des Z.___ erstattet wurde (Urk. 6/16). Im September 2011 führte die IV-Stelle bei der Versicherten eine Haushaltsabklärung durch (Urk. 6/30). Nach durchgeführtem Vorbescheidver fahren (Urk. 6/34-35, Urk. 6/38, Urk. 6/40-41) verneinte die IV-Stelle mit Ver fügung vom 2. März 2012 einen Rentenanspruch der Versicherten gestützt auf einen errechneten Invaliditätsgrad von 24.5 % (Urk. 6/43 = Urk. 2). 2. Gegen die Verfügung vom 2. März 2012 (Urk. 2) erhob die Versicherte am 17. April 2012 Beschwerde und beantragte, diese sei aufzuheben und es sei ihr eine halbe Rente zuzusprechen, eventuell seien weitere Abklärungen vorzuneh men (Urk. 1 S. 2). Mit Beschwerdeantwort vom 15. Mai 2012 schloss die IV-Stelle auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 5), was der Beschwerdeführerin am 15. Juni 2012 zur Kenntnis gebracht wurde (Urk. 7). Das Gericht zieht in Erwägung: 1. 1.1 Die Beschwerdeführerin machte in formeller Hinsicht geltend, die Beschwer - degegnerin habe ihren Anspruch auf rechtliches Gehör verletzt, indem sie sich in der angefochtenen Verfügung nicht mit den vorgebrachten Einwänden auseinandergesetzt habe (Urk. 1 S. 3 Ziff. 2). 1.2 Soweit die Beschwerdeführerin eine Verletzung der Begründungspflicht mo nierte, ist festzuhalten, dass die Begründungspflicht als Ausfluss des Anspruchs auf rechtliches Gehör nicht bedeutet, dass sich die Behörde mit jedem einzelnen Vorbringen und jedem einzelnen Aktenstück ausdrücklich auseinandersetzen muss. Die Begründung muss kurz die Überlegungen nennen, von denen sich die Behörde hat leiten lassen und auf die sich die Verfügung stützt. Nicht erforder lich ist hingegen, dass sich die Verfügung mit allen Parteistandpunkten einläss lich auseinandersetzt und jedes einzelne Vorbringen ausdrücklich widerlegt. Es genügt, wenn die Verfügung gegebenenfalls sachgerecht angefochten werden kann (Urteil des Bundesgerichts 8C_511/2007 vom 2 2. November 2007 E. 4.2.2 mit Verweisen). Vorliegend geht aus der angefochtenen Verfügung der Beschwerdegegnerin her vor, dass sie ihren ablehnenden Entscheid auf das Z.___ -Gutachten stützte. So dann ging sie auch auf die wesentlichen Standpunkte der Beschwerdeführerin ein (vgl. Urk. 2 S. 2 ). Die Anforderungen an die Begründungspflicht sind somit erfüllt. Folglich hatte die Beschwerdegegnerin das rechtliche Gehör nicht ver letzt. Die angefochtene Verfügung ist damit hinsichtlich des Rentenanspruchs materiell zu überprüfen. 2. 2.1 Die den Invaliditätsgrad und dessen Bemessung betreffenden rechtlichen Grundlagen (Art. 28 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung, IVG; Art. 16 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungs rechts, ATSG) sind im angefochtenen Entscheid zutreffend wiedergegeben (Urk. 2 S. 1). Darauf kann, mit den nachfolgenden Ergänzungen, verwiesen werden. 2.2 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG). Die Invalidität kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 IVG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmög lichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berück sichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG). 2.3 Der Rentenanspruch entsteht gemäss Art. 29 IVG frühestens nach Ablauf von sechs Monaten nach Geltendmachung des Leistungsanspruchs nach Artikel 29 Abs. 1 ATSG, jedoch frühestens im Monat, der auf die Vollendung des 18. Altersjahres folgt ( Abs. 1). Die Rente wird vom Beginn des Monats an aus bezahlt, in dem der Rentenanspruch entsteht ( Abs. 3). 2.4 Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Be schwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gegebe nenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeitsunfähig ist (BGE 125 V 256 E. 4). Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person noch zugemutet werden kön nen (BGE 125 V 261 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E. 4b/cc). 2.5 Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorak ten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zu sammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c). 3. 3.1 Die Beschwerdegegnerin ging in der angefochtenen Verfügung davon aus (Urk. 2), die Beschwerdeführerin sei seit Juli 2008 in ihrer Arbeits- beziehungs weise Leistungsfähigkeit erheblich eingeschränkt (S. 1 unten). Eine leidensange passte Tätigkeit sei ihr zu 70 % zumutbar. Da sie im Gesundheitsfalle zu 80 % erwerbstätig wäre und die restlichen 20 % auf den Haushaltsbereich entfallen, wobei sie im Haushalt zu 2.25 % eingeschränkt sei, ergebe sich ein rechneri scher Invaliditätsgrad von 24. 5 % (S. 2). 3.2 Demgegenüber stellte sich die Beschwerdeführerin auf den Standpunkt (Urk. 1), entgegen der Beschwerdegegnerin sei nicht auf das Z.___ -Gutachten abzustel len, sondern auf die Beurteilung von A.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie. Dieser habe sich während der langen Behandlungsdauer ausführlich mit der gesundheitlichen Situation der Beschwerdeführerin befassen können (S. 3 f. Ziff. 3 ff.). A.___ gehe von einer Einschränkung von 55 % aus, was bei Anwendung der gemischten Methode ein Invaliditätsgrad von 52 % ergebe (S. 4 Ziff. 7). 3.3 Vorliegend sind sowohl die Statusfrage (80 % Erwerbstätigkeit und 20 % Haus haltstätigkeit) als auch die gemäss Haushaltsabklärungsbericht vom 12. September 2011 (Urk. 6/30) festgestellte Einschränkung von 2.25 % im Haushaltsbereich unbestritten. Streitig und zu prüfen ist hingegen, die medizi nisch-theoretische Restarbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin. 4. 4.1 Mit Bericht vom 18. August 2010 (Urk. 6/11/6-1 0 ) hielt der behandelnde Psychiater A.___ fest, die Beschwerdeführerin leide unter dem Verlust ihrer Mutter. Diese sei im Mai 2009 durch einen vom Vater der Beschwerdeführerin verursachten Unfall gestorben: Aufgrund einer falschen Handhabung des Autos habe er die Mutter an einen Metallzaun gequetscht und lebensgefährlich ver letzt. Im Spital habe sie Komplikationen erlitten und sei schliesslich gestorben (S. 1 Mitte). A.___ führte aus, die Beschwerdeführerin habe im Anschluss an den Unfalltod ihrer Mutter eine pathologische Trauerreaktion durchlaufen, die sich im Sinne einer chronifizierten Depression zu entwickeln und zeitweise zu verfestigen begonnen habe. Die ICD-Klassifikation sehe für diesen Fall einer prolongierten Depression keine eigene Kategorie vor. Daher kodiere er die De pression gemäss ICD-10 F32.9 als nicht näher bezeichnete depressive Episode (S. 4 Mitte). Seit Ende 2008 betrage die Arbeitsfähigkeit ungefähr noch 45 % für sämtliche Tätigkeiten (S. 5). 4.2 Am 1. März 2011 erstatteten B.___, Facharzt FMH für Orthopädie, und C.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, Z.___, ein bidisziplinäres Gutachten (Urk. 6/16/1-20). Die Gutachter stellten folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (S. 17 f.): - bikompartimentale Varusgonarthrose mit medialer Meniscusläsion und Kniekehlencyste sowie Bursitis präpatellaris links - Adipositas - reaktive mittelgradige depressive Störung, bestehend von 06/2008 bis 12/2009 (ICD-10 F33.10) - chronische depressive Verstimmung ( Dysthymie ), bestehend seit 01/2010 (ICD-10 F34.1) Die Beschwerdeführerin leide an Schmerzen im linken Kniegelenk. Während der mittelgradigen depressiven Störung könne eine Beeinträchtigung der Schmerz verarbeitung und Schmerzbewältigung angenommen werden, womit die Be schwerdeführerin nicht ausreichend über die notwendigen Ressourcen für den Umgang mit den Schmerzen verfügt habe und diese mit einer zumutbaren Wil lensanstrengung nur eingeschränkt überwindbar gewesen seien. Seit Vorliegen einer Dysthymie, die einer leich t en depressiven Störung entspreche, bestehe keine Beeinträchtigung der Schmerzver arbeitung und -bewältigung mehr, so dass die Schmerzen mit einer zumutbaren Willensanstrengung ausreichend überwindbar seien (S. 17). Aus orthopädisch-psychiatrischer Sicht sei die Beschwerdeführerin für die Zeit von Juni 2008 bis Dezember 2009 in der bisherigen Tätigkeit als Putzfrau zu 50 % und in einer angepassten Tätigkeit zu 55 % arbeits fähig gewesen. Nach Besserung des psychischen Zustandsbilds seit Januar 2010 sei sie in der bisheri gen Tätigkeit zu 6 5 % und in einer angepassten Tätigkeit zu 7 0 % arbeitsfähig (S. 18 Ziff. 8.1 f.). 4.3 Mit Stellungnahme vom 13. Februar 2012 kritisierte A.___ das Z.___ -Gutachten und hielt aufgrund eines deutlichen depressiven Syndroms im Sinne einer Major Depression an einer Arbeitsunfähigkeit von 55 % fest (Urk. 6/40). 5. 5.1 Gesamthaft entspricht das Z.___ -Gutachten (vgl. E. 4.2) den erforderlichen Kriterien (vgl. E. 2.5 ): Die Beschwerdeführer in wurde ihren geltend gemachten Beschwerden entsprechend umfassend abgeklärt, das Gutachten beruht auf all seitigen Untersuchungen (S. 3 ff. Ziff. 4 ff. ), berücksichtig t die geklagten Be schwerden (S. 3 Ziff. 3.4, S. 9 f f. Ziff. 3.2 ) und wurde in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben ( S. 2 Ziff. 2, S. 7 ff. Ziff. 2). Sodann sind die Darlegun gen der medizinischen Zusammenhänge und die Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtend und die Schlussfolgerungen in der Expertise sind be gründet. 5.2 Die Beschwerdeführerin machte geltend, es sei nicht auf die Beurteilung der Gutachter, welche im Rahmen einer einmaligen Untersuchung erfolgte, abzu stellen, sondern vielmehr den Ausführungen von A.___ zu folgen (Urk. 1 S. 3 f. Ziff. 4 ff.). Bereits aus dem von der Beschwerdeführerin geschilde rten Tagesablauf erhellt, dass seit Januar 2010 keine schwerwiegende Depression vorliegen kann: Die Beschwerdeführerin stehe um 9 Uhr auf, frühstücke und erledige Haushaltsar beiten. Danach gehe sie einkaufen und koche das Mittagessen. Nachmittags lege sie sich hin, besuche die Enkelkinder oder sie gehe einkaufen. Mittwochs bis freitags arbeite sie jeweils am Nachmittag. Am Abend sei sie zu Hause, koche und schaue fern. Sie habe seit einem Jahr wieder vermehrt e Interessen und lese auch (Urk. 6/16/12 oben). Die Enkel seien öfters bei ihr. Wenn sie mit ihnen spazieren gehe oder spiele, gehe es ihr gut (Urk. 6/16/10 unten). Sie gehe mit ihrer Tochter ins Aquafit (Urk. 6/11/8 unten). Nach eigenen Angaben der Be schwerdeführerin hat sie ausreichend Aussenkontakte ( vgl. Urk. 6/16/9 Mitte). Die von der Beschwerdeführerin beschriebene Tagesstruktur und ihre sozialen Aktivitäten lassen keine Zweifel am Schluss der Z.___ -Gutachter aufkommen, dass sich ihr psychischer Gesundheitszustand gebessert hat und zwischenzeitlich seit Januar 2010 lediglich noch eine leichte depressive Störung vorliegt. Dass die Gutachter im Gegensatz zu A.___ von einer höheren zumutbaren Ar beitsfähigkeit ausgingen, ist damit aufgrund der ab Januar 2010 eingetretenen Besserung nachvollziehbar begründet. Im Gegensatz dazu ging A.___ stets von einer 55%igen Arbeitsunfähigkeit aus und nahm keine Abstufung der zu mutbaren Arbeitsfähigkeit vor, obwohl die Beschwerdeführerin auch ihm ge genüber von einer Besserung berichtete (vgl. Urk. 6/11/8 Mitte). Bei Berichten von Hausärzten und behandelnden Ärzten ist ohnehin der Erfah rungstatsache Rechnung zu tragen, dass diese mitunter im Hinblick auf ihre auftragsrechtliche Vertrauensstellung im Zweifelsfall eher zu Gunsten ihrer Pa tienten aussagen (BGE 125 V 351 E. 3a/cc S. 353 mit weiteren Hinweisen). Zwar kann die einen längeren Zeitraum abdeckende und umfassende Betreuung durch behandelnde Ärzte oft wertvolle Erkenntnisse hervorbringen. Jedoch lässt es die unterschiedliche Natur von Behandlungsauftrag des therapeutisch tätigen (Fach-)Arztes einerseits und Begutachtungsauftrag des bestellten fachmedizini schen Experten andererseits nicht zu, eine medizinische Administrativ- oder Gerichtsexpertise stets in Frage zu stellen und zum Anlass weiterer Abklärun gen zu nehmen, wenn die behandelnden Ärzte zu anderslautenden Einschät zungen gelangen. Vorbehalten bleiben Fälle, in denen sich eine abweichende Beurteilung aufdrängt, da die behandelnden Ärzte wichtige - und nicht rein subjektiver ärztlicher Interpretation entspringende - Aspekte benennen, welche im Rahmen der Begutachtung unerkannt oder ungewürdigt geblieben sind (Ur teil des B undesgerichts 8C_278/2011 vom 2 6. Juli 2011 E. 5.3; SVR 2008 IV Nr. 15 S. 43, I 514/06 E. 2.2.1). Dies ist vorliegend nicht der Fall. 5.3 Nach dem Gesagten ist der medizinische Sachverhalt dahingehend erstellt, als die Beschwerdeführerin seit Juli 2008 in ihrer Arb eitsfähigkeit eingeschränkt ist. Aufgrund der Anmeldung zum Leistung s bezug im April 2010 ( Urk. 6/2 und vorstehend Erwägung 2.3) können sowohl die Diagnosen wie auch das Ausmass der Arbeitsunfähigkeit vor Januar 2010 offen gelassen werden. Gestützt auf das Z.___ -Gutachten ist sie seit Januar 2010 in ihrer bisherigen Tätigkeit zu 65 % und in einer angepassten Tä tigkeit zu 70 % arbeitsfähig. Da ohnehin kein rentenbegründender Invaliditätsgrad resultiert (vgl. nachfolgend E. 6), kann auf eine Auseinandersetzung mit der Frage, inwiefern leichte depressive Störungen und insbesondere eine Dysthymie überhaupt invalidisierend sind, verzichtet werden. Soweit die Beschwerdeführerin verlangt, es seien weitere Abklärungen durchzu führen, kann darauf in antizipierter Beweiswürdigung verzichtet werden (BGE 127 V 491 E. 1b S. 494 mit Hinweisen). Der Gesundheitszustand und die medi zinisch-theoretische Arbeitsfähigkeit sind aufgrund der medizinischen Akten hinreichend abgeklärt. Von weiteren Untersuchungen wären keine neuen Er kenntnisse zu erwarten. 6. Die von der Beschwerdegegnerin durchgef ührte Invaliditätsbemessung (Urk. 2, S. 2 ) blieb beschwerdeweise unbestritten und ist nach Lage der Akten (Urk. 6/31, Urk. 6/32/4 ) nicht zu beanstanden. Da der Invaliditätsgrad unter 40 % liegt, hat die Beschwerdeführerin keinen Rentenanspruch. Dementsprechend ist die Beschwerde abzuweisen. 7. Da es im vorliegenden Verfahren um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichts kosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert fest zulegen (Art. 69 Abs. 1 bis IVG) und auf Fr. 6 00.-- anzusetzen. Entsprechend dem Ausgang des Verfahrens sind sie der Beschwerdeführerin aufzuerlegen. Das Gericht erkennt: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 600.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein werden der Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt. 3. Zustellung gegen Empfangsschein an: - AXA-ARAG Rechtsschutz AG - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle - Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an: - Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft) 4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Ur kunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin MosimannFonti RA/FF/BSversandt

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich IV.2012.00408 II. Kammer Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Sager Ersatzrichterin Romero-Käser Gerichtsschreiberin Fonti Urteil vom 20. August 2013 in Sachen X.___ Beschwerdeführerin vertreten durch AXA-ARAG Rechtsschutz AG Rechtsdienst Zürich, Y.___ Birmensdorferstrasse 108, Postfach 9829, 8036 Zürich gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin Sachverhalt: 1. X.___, geboren 1952, meldete sich am 3. April 2010 zum Leistungsbezug bei der Invalidenversicherung an (Urk. 6/2). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, holte einen Auszug aus dem individuellen Konto (Urk. 6/8), Arztberichte (Urk. 6/9, Urk. 6/11/6-11) sowie Arbeitgeberbericht e (Urk. 6/10, Urk. 6/20-22, Urk. 6/27 ) ein und veranlasste ein orthopädisch-psychiatrisches Gutachten, welches am 1. März 2011 von Ärzten des Z.___ erstattet wurde (Urk. 6/16). Im September 2011 führte die IV-Stelle bei der Versicherten eine Haushaltsabklärung durch (Urk. 6/30). Nach durchgeführtem Vorbescheidver fahren (Urk. 6/34-35, Urk. 6/38, Urk. 6/40-41) verneinte die IV-Stelle mit Ver fügung vom 2. März 2012 einen Rentenanspruch der Versicherten gestützt auf einen errechneten Invaliditätsgrad von 24.5 % (Urk. 6/43 = Urk. 2). 2. Gegen die Verfügung vom 2. März 2012 (Urk. 2) erhob die Versicherte am 17. April 2012 Beschwerde und beantragte, diese sei aufzuheben und es sei ihr eine halbe Rente zuzusprechen, eventuell seien weitere Abklärungen vorzuneh men (Urk. 1 S. 2). Mit Beschwerdeantwort vom 15. Mai 2012 schloss die IV-Stelle auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 5), was der Beschwerdeführerin am 15. Juni 2012 zur Kenntnis gebracht wurde (Urk. 7). Das Gericht zieht in Erwägung: 1. 1.1 Die Beschwerdeführerin machte in formeller Hinsicht geltend, die Beschwer - degegnerin habe ihren Anspruch auf rechtliches Gehör verletzt, indem sie sich in der angefochtenen Verfügung nicht mit den vorgebrachten Einwänden auseinandergesetzt habe (Urk. 1 S. 3 Ziff. 2). 1.2 Soweit die Beschwerdeführerin eine Verletzung der Begründungspflicht mo nierte, ist festzuhalten, dass die Begründungspflicht als Ausfluss des Anspruchs auf rechtliches Gehör nicht bedeutet, dass sich die Behörde mit jedem einzelnen Vorbringen und jedem einzelnen Aktenstück ausdrücklich auseinandersetzen muss. Die Begründung muss kurz die Überlegungen nennen, von denen sich die Behörde hat leiten lassen und auf die sich die Verfügung stützt. Nicht erforder lich ist hingegen, dass sich die Verfügung mit allen Parteistandpunkten einläss lich auseinandersetzt und jedes einzelne Vorbringen ausdrücklich widerlegt. Es genügt, wenn die Verfügung gegebenenfalls sachgerecht angefochten werden kann (Urteil des Bundesgerichts 8C_511/2007 vom 2 2. November 2007 E. 4.2.2 mit Verweisen). Vorliegend geht aus der angefochtenen Verfügung der Beschwerdegegnerin her vor, dass sie ihren ablehnenden Entscheid auf das Z.___ -Gutachten stützte. So dann ging sie auch auf die wesentlichen Standpunkte der Beschwerdeführerin ein (vgl. Urk. 2 S. 2 ). Die Anforderungen an die Begründungspflicht sind somit erfüllt. Folglich hatte die Beschwerdegegnerin das rechtliche Gehör nicht ver letzt. Die angefochtene Verfügung ist damit hinsichtlich des Rentenanspruchs materiell zu überprüfen. 2. 2.1 Die den Invaliditätsgrad und dessen Bemessung betreffenden rechtlichen Grundlagen (Art. 28 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung, IVG; Art. 16 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungs rechts, ATSG) sind im angefochtenen Entscheid zutreffend wiedergegeben (Urk. 2 S. 1). Darauf kann, mit den nachfolgenden Ergänzungen, verwiesen werden. 2.2 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG). Die Invalidität kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 IVG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmög lichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berück sichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG). 2.3 Der Rentenanspruch entsteht gemäss Art. 29 IVG frühestens nach Ablauf von sechs Monaten nach Geltendmachung des Leistungsanspruchs nach Artikel 29 Abs. 1 ATSG, jedoch frühestens im Monat, der auf die Vollendung des 18. Altersjahres folgt ( Abs. 1). Die Rente wird vom Beginn des Monats an aus bezahlt, in dem der Rentenanspruch entsteht ( Abs. 3). 2.4 Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Be schwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gegebe nenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeitsunfähig ist (BGE 125 V 256 E. 4). Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person noch zugemutet werden kön nen (BGE 125 V 261 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E. 4b/cc). 2.5 Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorak ten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zu sammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c). 3. 3.1 Die Beschwerdegegnerin ging in der angefochtenen Verfügung davon aus (Urk. 2), die Beschwerdeführerin sei seit Juli 2008 in ihrer Arbeits- beziehungs weise Leistungsfähigkeit erheblich eingeschränkt (S. 1 unten). Eine leidensange passte Tätigkeit sei ihr zu 70 % zumutbar. Da sie im Gesundheitsfalle zu 80 % erwerbstätig wäre und die restlichen 20 % auf den Haushaltsbereich entfallen, wobei sie im Haushalt zu 2.25 % eingeschränkt sei, ergebe sich ein rechneri scher Invaliditätsgrad von 24. 5 % (S. 2). 3.2 Demgegenüber stellte sich die Beschwerdeführerin auf den Standpunkt (Urk. 1), entgegen der Beschwerdegegnerin sei nicht auf das Z.___ -Gutachten abzustel len, sondern auf die Beurteilung von A.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie. Dieser habe sich während der langen Behandlungsdauer ausführlich mit der gesundheitlichen Situation der Beschwerdeführerin befassen können (S. 3 f. Ziff. 3 ff.). A.___ gehe von einer Einschränkung von 55 % aus, was bei Anwendung der gemischten Methode ein Invaliditätsgrad von 52 % ergebe (S. 4 Ziff. 7). 3.3 Vorliegend sind sowohl die Statusfrage (80 % Erwerbstätigkeit und 20 % Haus haltstätigkeit) als auch die gemäss Haushaltsabklärungsbericht vom 12. September 2011 (Urk. 6/30) festgestellte Einschränkung von 2.25 % im Haushaltsbereich unbestritten. Streitig und zu prüfen ist hingegen, die medizi nisch-theoretische Restarbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin. 4. 4.1 Mit Bericht vom 18. August 2010 (Urk. 6/11/6-1 0 ) hielt der behandelnde Psychiater A.___ fest, die Beschwerdeführerin leide unter dem Verlust ihrer Mutter. Diese sei im Mai 2009 durch einen vom Vater der Beschwerdeführerin verursachten Unfall gestorben: Aufgrund einer falschen Handhabung des Autos habe er die Mutter an einen Metallzaun gequetscht und lebensgefährlich ver letzt. Im Spital habe sie Komplikationen erlitten und sei schliesslich gestorben (S. 1 Mitte). A.___ führte aus, die Beschwerdeführerin habe im Anschluss an den Unfalltod ihrer Mutter eine pathologische Trauerreaktion durchlaufen, die sich im Sinne einer chronifizierten Depression zu entwickeln und zeitweise zu verfestigen begonnen habe. Die ICD-Klassifikation sehe für diesen Fall einer prolongierten Depression keine eigene Kategorie vor. Daher kodiere er die De pression gemäss ICD-10 F32.9 als nicht näher bezeichnete depressive Episode (S. 4 Mitte). Seit Ende 2008 betrage die Arbeitsfähigkeit ungefähr noch 45 % für sämtliche Tätigkeiten (S. 5). 4.2 Am 1. März 2011 erstatteten B.___, Facharzt FMH für Orthopädie, und C.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, Z.___, ein bidisziplinäres Gutachten (Urk. 6/16/1-20). Die Gutachter stellten folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (S. 17 f.): - bikompartimentale Varusgonarthrose mit medialer Meniscusläsion und Kniekehlencyste sowie Bursitis präpatellaris links - Adipositas - reaktive mittelgradige depressive Störung, bestehend von 06/2008 bis 12/2009 (ICD-10 F33.10) - chronische depressive Verstimmung ( Dysthymie ), bestehend seit 01/2010 (ICD-10 F34.1) Die Beschwerdeführerin leide an Schmerzen im linken Kniegelenk. Während der mittelgradigen depressiven Störung könne eine Beeinträchtigung der Schmerz verarbeitung und Schmerzbewältigung angenommen werden, womit die Be schwerdeführerin nicht ausreichend über die notwendigen Ressourcen für den Umgang mit den Schmerzen verfügt habe und diese mit einer zumutbaren Wil lensanstrengung nur eingeschränkt überwindbar gewesen seien. Seit Vorliegen einer Dysthymie, die einer leich t en depressiven Störung entspreche, bestehe keine Beeinträchtigung der Schmerzver arbeitung und -bewältigung mehr, so dass die Schmerzen mit einer zumutbaren Willensanstrengung ausreichend überwindbar seien (S. 17). Aus orthopädisch-psychiatrischer Sicht sei die Beschwerdeführerin für die Zeit von Juni 2008 bis Dezember 2009 in der bisherigen Tätigkeit als Putzfrau zu 50 % und in einer angepassten Tätigkeit zu 55 % arbeits fähig gewesen. Nach Besserung des psychischen Zustandsbilds seit Januar 2010 sei sie in der bisheri gen Tätigkeit zu 6 5 % und in einer angepassten Tätigkeit zu 7 0 % arbeitsfähig (S. 18 Ziff. 8.1 f.). 4.3 Mit Stellungnahme vom 13. Februar 2012 kritisierte A.___ das Z.___ -Gutachten und hielt aufgrund eines deutlichen depressiven Syndroms im Sinne einer Major Depression an einer Arbeitsunfähigkeit von 55 % fest (Urk. 6/40). 5. 5.1 Gesamthaft entspricht das Z.___ -Gutachten (vgl. E. 4.2) den erforderlichen Kriterien (vgl. E. 2.5 ): Die Beschwerdeführer in wurde ihren geltend gemachten Beschwerden entsprechend umfassend abgeklärt, das Gutachten beruht auf all seitigen Untersuchungen (S. 3 ff. Ziff. 4 ff. ), berücksichtig t die geklagten Be schwerden (S. 3 Ziff. 3.4, S. 9 f f. Ziff. 3.2 ) und wurde in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben ( S. 2 Ziff. 2, S. 7 ff. Ziff. 2). Sodann sind die Darlegun gen der medizinischen Zusammenhänge und die Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtend und die Schlussfolgerungen in der Expertise sind be gründet. 5.2 Die Beschwerdeführerin machte geltend, es sei nicht auf die Beurteilung der Gutachter, welche im Rahmen einer einmaligen Untersuchung erfolgte, abzu stellen, sondern vielmehr den Ausführungen von A.___ zu folgen (Urk. 1 S. 3 f. Ziff. 4 ff.). Bereits aus dem von der Beschwerdeführerin geschilde rten Tagesablauf erhellt, dass seit Januar 2010 keine schwerwiegende Depression vorliegen kann: Die Beschwerdeführerin stehe um 9 Uhr auf, frühstücke und erledige Haushaltsar beiten. Danach gehe sie einkaufen und koche das Mittagessen. Nachmittags lege sie sich hin, besuche die Enkelkinder oder sie gehe einkaufen. Mittwochs bis freitags arbeite sie jeweils am Nachmittag. Am Abend sei sie zu Hause, koche und schaue fern. Sie habe seit einem Jahr wieder vermehrt e Interessen und lese auch (Urk. 6/16/12 oben). Die Enkel seien öfters bei ihr. Wenn sie mit ihnen spazieren gehe oder spiele, gehe es ihr gut (Urk. 6/16/10 unten). Sie gehe mit ihrer Tochter ins Aquafit (Urk. 6/11/8 unten). Nach eigenen Angaben der Be schwerdeführerin hat sie ausreichend Aussenkontakte ( vgl. Urk. 6/16/9 Mitte). Die von der Beschwerdeführerin beschriebene Tagesstruktur und ihre sozialen Aktivitäten lassen keine Zweifel am Schluss der Z.___ -Gutachter aufkommen, dass sich ihr psychischer Gesundheitszustand gebessert hat und zwischenzeitlich seit Januar 2010 lediglich noch eine leichte depressive Störung vorliegt. Dass die Gutachter im Gegensatz zu A.___ von einer höheren zumutbaren Ar beitsfähigkeit ausgingen, ist damit aufgrund der ab Januar 2010 eingetretenen Besserung nachvollziehbar begründet. Im Gegensatz dazu ging A.___ stets von einer 55%igen Arbeitsunfähigkeit aus und nahm keine Abstufung der zu mutbaren Arbeitsfähigkeit vor, obwohl die Beschwerdeführerin auch ihm ge genüber von einer Besserung berichtete (vgl. Urk. 6/11/8 Mitte). Bei Berichten von Hausärzten und behandelnden Ärzten ist ohnehin der Erfah rungstatsache Rechnung zu tragen, dass diese mitunter im Hinblick auf ihre auftragsrechtliche Vertrauensstellung im Zweifelsfall eher zu Gunsten ihrer Pa tienten aussagen (BGE 125 V 351 E. 3a/cc S. 353 mit weiteren Hinweisen). Zwar kann die einen längeren Zeitraum abdeckende und umfassende Betreuung durch behandelnde Ärzte oft wertvolle Erkenntnisse hervorbringen. Jedoch lässt es die unterschiedliche Natur von Behandlungsauftrag des therapeutisch tätigen (Fach-)Arztes einerseits und Begutachtungsauftrag des bestellten fachmedizini schen Experten andererseits nicht zu, eine medizinische Administrativ- oder Gerichtsexpertise stets in Frage zu stellen und zum Anlass weiterer Abklärun gen zu nehmen, wenn die behandelnden Ärzte zu anderslautenden Einschät zungen gelangen. Vorbehalten bleiben Fälle, in denen sich eine abweichende Beurteilung aufdrängt, da die behandelnden Ärzte wichtige - und nicht rein subjektiver ärztlicher Interpretation entspringende - Aspekte benennen, welche im Rahmen der Begutachtung unerkannt oder ungewürdigt geblieben sind (Ur teil des B undesgerichts 8C_278/2011 vom 2 6. Juli 2011 E. 5.3; SVR 2008 IV Nr. 15 S. 43, I 514/06 E. 2.2.1). Dies ist vorliegend nicht der Fall. 5.3 Nach dem Gesagten ist der medizinische Sachverhalt dahingehend erstellt, als die Beschwerdeführerin seit Juli 2008 in ihrer Arb eitsfähigkeit eingeschränkt ist. Aufgrund der Anmeldung zum Leistung s bezug im April 2010 ( Urk. 6/2 und vorstehend Erwägung 2.3) können sowohl die Diagnosen wie auch das Ausmass der Arbeitsunfähigkeit vor Januar 2010 offen gelassen werden. Gestützt auf das Z.___ -Gutachten ist sie seit Januar 2010 in ihrer bisherigen Tätigkeit zu 65 % und in einer angepassten Tä tigkeit zu 70 % arbeitsfähig. Da ohnehin kein rentenbegründender Invaliditätsgrad resultiert (vgl. nachfolgend E. 6), kann auf eine Auseinandersetzung mit der Frage, inwiefern leichte depressive Störungen und insbesondere eine Dysthymie überhaupt invalidisierend sind, verzichtet werden. Soweit die Beschwerdeführerin verlangt, es seien weitere Abklärungen durchzu führen, kann darauf in antizipierter Beweiswürdigung verzichtet werden (BGE 127 V 491 E. 1b S. 494 mit Hinweisen). Der Gesundheitszustand und die medi zinisch-theoretische Arbeitsfähigkeit sind aufgrund der medizinischen Akten hinreichend abgeklärt. Von weiteren Untersuchungen wären keine neuen Er kenntnisse zu erwarten. 6. Die von der Beschwerdegegnerin durchgef ührte Invaliditätsbemessung (Urk. 2, S. 2 ) blieb beschwerdeweise unbestritten und ist nach Lage der Akten (Urk. 6/31, Urk. 6/32/4 ) nicht zu beanstanden. Da der Invaliditätsgrad unter 40 % liegt, hat die Beschwerdeführerin keinen Rentenanspruch. Dementsprechend ist die Beschwerde abzuweisen. 7. Da es im vorliegenden Verfahren um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichts kosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert fest zulegen (Art. 69 Abs. 1 bis IVG) und auf Fr. 6 00.-- anzusetzen. Entsprechend dem Ausgang des Verfahrens sind sie der Beschwerdeführerin aufzuerlegen. Das Gericht erkennt: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 600.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein werden der Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt. 3. Zustellung gegen Empfangsschein an: - AXA-ARAG Rechtsschutz AG - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle - Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an: - Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft) 4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Ur kunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin MosimannFonti RA/FF/BSversandt

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Sozialversicherungsgericht

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

des Kantons Zürich IV.2012.00408 IV.2012.00408

IV.2012.00408 II. Kammer

Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender

Sozialversicherungsrichterin Sager

Ersatzrichterin Romero-Käser

Gerichtsschreiberin Fonti

Urteil vom 20. August 2013

Urteil vom 20. August 2013 in Sachen

in Sachen X.___

X.___ Beschwerdeführerin

Beschwerdeführerin vertreten durch AXA-ARAG Rechtsschutz AG

vertreten durch AXA-ARAG Rechtsschutz AG Rechtsdienst Zürich, Y.___

Rechtsdienst Zürich, Y.___ Birmensdorferstrasse 108, Postfach 9829, 8036 Zürich

Birmensdorferstrasse 108, Postfach 9829, 8036 Zürich gegen

gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle

Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich

Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin

Beschwerdegegnerin Sachverhalt:

Sachverhalt: 1. X.___, geboren 1952, meldete sich am 3. April 2010 zum Leistungsbezug bei der Invalidenversicherung an (Urk. 6/2). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, holte einen Auszug aus dem individuellen Konto (Urk. 6/8), Arztberichte (Urk. 6/9, Urk. 6/11/6-11) sowie Arbeitgeberbericht e (Urk. 6/10, Urk. 6/20-22, Urk. 6/27 ) ein und veranlasste ein orthopädisch-psychiatrisches Gutachten, welches am 1. März 2011 von Ärzten des Z.___ erstattet wurde (Urk. 6/16). Im September 2011 führte die IV-Stelle bei der Versicherten eine Haushaltsabklärung durch (Urk. 6/30). Nach durchgeführtem Vorbescheidver fahren (Urk. 6/34-35, Urk. 6/38, Urk. 6/40-41) verneinte die IV-Stelle mit Ver fügung vom 2. März 2012 einen Rentenanspruch der Versicherten gestützt auf einen errechneten Invaliditätsgrad von 24.5 % (Urk. 6/43 = Urk. 2).

1. X.___, geboren 1952, meldete sich am 3. April 2010 zum Leistungsbezug bei der Invalidenversicherung an (Urk. 6/2). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, holte einen Auszug aus dem individuellen Konto (Urk. 6/8), Arztberichte (Urk. 6/9, Urk. 6/11/6-11) sowie Arbeitgeberbericht e (Urk. 6/10, Urk. 6/20-22, Urk. 6/27 ) ein und veranlasste ein orthopädisch-psychiatrisches Gutachten, welches am 1. März 2011 von Ärzten des Z.___ erstattet wurde (Urk. 6/16). Im September 2011 führte die IV-Stelle bei der Versicherten eine Haushaltsabklärung durch (Urk. 6/30). Nach durchgeführtem Vorbescheidver fahren (Urk. 6/34-35, Urk. 6/38, Urk. 6/40-41) verneinte die IV-Stelle mit Ver fügung vom 2. März 2012 einen Rentenanspruch der Versicherten gestützt auf einen errechneten Invaliditätsgrad von 24.5 % (Urk. 6/43 = Urk. 2). 2. Gegen die Verfügung vom 2. März 2012 (Urk. 2) erhob die Versicherte am 17. April 2012 Beschwerde und beantragte, diese sei aufzuheben und es sei ihr eine halbe Rente zuzusprechen, eventuell seien weitere Abklärungen vorzuneh men (Urk. 1 S. 2). Mit Beschwerdeantwort vom 15. Mai 2012 schloss die IV-Stelle auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 5), was der Beschwerdeführerin am 15. Juni 2012 zur Kenntnis gebracht wurde (Urk. 7).

2. Gegen die Verfügung vom 2. März 2012 (Urk. 2) erhob die Versicherte am 17. April 2012 Beschwerde und beantragte, diese sei aufzuheben und es sei ihr eine halbe Rente zuzusprechen, eventuell seien weitere Abklärungen vorzuneh men (Urk. 1 S. 2). Mit Beschwerdeantwort vom 15. Mai 2012 schloss die IV-Stelle auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 5), was der Beschwerdeführerin am 15. Juni 2012 zur Kenntnis gebracht wurde (Urk. 7). Das Gericht zieht in Erwägung:

Das Gericht zieht in Erwägung: 1.

1. 1.1 Die Beschwerdeführerin machte in formeller Hinsicht geltend, die Beschwer - degegnerin habe ihren Anspruch auf rechtliches Gehör verletzt, indem sie sich in der angefochtenen Verfügung nicht mit den vorgebrachten Einwänden auseinandergesetzt habe (Urk. 1 S. 3 Ziff. 2).

1.1 Die Beschwerdeführerin machte in formeller Hinsicht geltend, die Beschwer degegnerin habe ihren Anspruch auf rechtliches Gehör verletzt, indem sie sich in der angefochtenen Verfügung nicht mit den vorgebrachten Einwänden auseinandergesetzt habe (Urk. 1 S. 3 Ziff. 2). 1.2 Soweit die Beschwerdeführerin eine Verletzung der Begründungspflicht mo nierte, ist festzuhalten, dass die Begründungspflicht als Ausfluss des Anspruchs auf rechtliches Gehör nicht bedeutet, dass sich die Behörde mit jedem einzelnen Vorbringen und jedem einzelnen Aktenstück ausdrücklich auseinandersetzen muss. Die Begründung muss kurz die Überlegungen nennen, von denen sich die Behörde hat leiten lassen und auf die sich die Verfügung stützt. Nicht erforder lich ist hingegen, dass sich die Verfügung mit allen Parteistandpunkten einläss lich auseinandersetzt und jedes einzelne Vorbringen ausdrücklich widerlegt. Es genügt, wenn die Verfügung gegebenenfalls sachgerecht angefochten werden kann (Urteil des Bundesgerichts 8C_511/2007 vom 2 2. November 2007 E. 4.2.2 mit Verweisen).

1.2 Soweit die Beschwerdeführerin eine Verletzung der Begründungspflicht mo nierte, ist festzuhalten, dass die Begründungspflicht als Ausfluss des Anspruchs auf rechtliches Gehör nicht bedeutet, dass sich die Behörde mit jedem einzelnen Vorbringen und jedem einzelnen Aktenstück ausdrücklich auseinandersetzen muss. Die Begründung muss kurz die Überlegungen nennen, von denen sich die Behörde hat leiten lassen und auf die sich die Verfügung stützt. Nicht erforder lich ist hingegen, dass sich die Verfügung mit allen Parteistandpunkten einläss lich auseinandersetzt und jedes einzelne Vorbringen ausdrücklich widerlegt. Es genügt, wenn die Verfügung gegebenenfalls sachgerecht angefochten werden kann (Urteil des Bundesgerichts 8C_511/2007 vom 2 2. November 2007 E. 4.2.2 mit Verweisen). Vorliegend geht aus der angefochtenen Verfügung der Beschwerdegegnerin her vor, dass sie ihren ablehnenden Entscheid auf das Z.___ -Gutachten stützte. So dann ging sie auch auf die wesentlichen Standpunkte der Beschwerdeführerin ein (vgl. Urk. 2 S. 2 ). Die Anforderungen an die Begründungspflicht sind somit erfüllt. Folglich hatte die Beschwerdegegnerin das rechtliche Gehör nicht ver letzt. Die angefochtene Verfügung ist damit hinsichtlich des Rentenanspruchs materiell zu überprüfen.

Vorliegend geht aus der angefochtenen Verfügung der Beschwerdegegnerin her vor, dass sie ihren ablehnenden Entscheid auf das Z.___ -Gutachten stützte. So dann ging sie auch auf die wesentlichen Standpunkte der Beschwerdeführerin ein (vgl. Urk. 2 S. 2 ). Die Anforderungen an die Begründungspflicht sind somit erfüllt. Folglich hatte die Beschwerdegegnerin das rechtliche Gehör nicht ver letzt. Die angefochtene Verfügung ist damit hinsichtlich des Rentenanspruchs materiell zu überprüfen. 2.

2. 2.1 Die den Invaliditätsgrad und dessen Bemessung betreffenden rechtlichen Grundlagen (Art. 28 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung, IVG; Art. 16 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungs rechts, ATSG) sind im angefochtenen Entscheid zutreffend wiedergegeben (Urk. 2 S. 1). Darauf kann, mit den nachfolgenden Ergänzungen, verwiesen werden.

2.1 Die den Invaliditätsgrad und dessen Bemessung betreffenden rechtlichen Grundlagen (Art. 28 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung, IVG; Art. 16 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungs rechts, ATSG) sind im angefochtenen Entscheid zutreffend wiedergegeben (Urk. 2 S. 1). Darauf kann, mit den nachfolgenden Ergänzungen, verwiesen werden. 2.2 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG). Die Invalidität kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 IVG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmög lichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berück sichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).

2.2 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG). Die Invalidität kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 IVG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmög lichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berück sichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG). 2.3 Der Rentenanspruch entsteht gemäss Art. 29 IVG frühestens nach Ablauf von sechs Monaten nach Geltendmachung des Leistungsanspruchs nach Artikel 29 Abs. 1 ATSG, jedoch frühestens im Monat, der auf die Vollendung des 18. Altersjahres folgt ( Abs. 1). Die Rente wird vom Beginn des Monats an aus bezahlt, in dem der Rentenanspruch entsteht ( Abs. 3).

2.3 Der Rentenanspruch entsteht gemäss Art. 29 IVG frühestens nach Ablauf von sechs Monaten nach Geltendmachung des Leistungsanspruchs nach Artikel 29 Abs. 1 ATSG, jedoch frühestens im Monat, der auf die Vollendung des 18. Altersjahres folgt ( Abs. 1). Die Rente wird vom Beginn des Monats an aus bezahlt, in dem der Rentenanspruch entsteht ( Abs. 3). 2.4 Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Be schwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gegebe nenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeitsunfähig ist (BGE 125 V 256 E. 4). Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person noch zugemutet werden kön nen (BGE 125 V 261 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E. 4b/cc).

2.4 Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Be schwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gegebe nenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeitsunfähig ist (BGE 125 V 256 E. 4). Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person noch zugemutet werden kön nen (BGE 125 V 261 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E. 4b/cc). 2.5 Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorak ten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zu sammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).

2.5 Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorak ten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zu sammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c). 3.

3. 3.1 Die Beschwerdegegnerin ging in der angefochtenen Verfügung davon aus (Urk. 2), die Beschwerdeführerin sei seit Juli 2008 in ihrer Arbeits- beziehungs weise Leistungsfähigkeit erheblich eingeschränkt (S. 1 unten). Eine leidensange passte Tätigkeit sei ihr zu 70 % zumutbar. Da sie im Gesundheitsfalle zu 80 % erwerbstätig wäre und die restlichen 20 % auf den Haushaltsbereich entfallen, wobei sie im Haushalt zu 2.25 % eingeschränkt sei, ergebe sich ein rechneri scher Invaliditätsgrad von 24. 5 % (S. 2).

3.1 Die Beschwerdegegnerin ging in der angefochtenen Verfügung davon aus (Urk. 2), die Beschwerdeführerin sei seit Juli 2008 in ihrer Arbeits- beziehungs weise Leistungsfähigkeit erheblich eingeschränkt (S. 1 unten). Eine leidensange passte Tätigkeit sei ihr zu 70 % zumutbar. Da sie im Gesundheitsfalle zu 80 % erwerbstätig wäre und die restlichen 20 % auf den Haushaltsbereich entfallen, wobei sie im Haushalt zu 2.25 % eingeschränkt sei, ergebe sich ein rechneri scher Invaliditätsgrad von 24. 5 % (S. 2). 3.2 Demgegenüber stellte sich die Beschwerdeführerin auf den Standpunkt (Urk. 1), entgegen der Beschwerdegegnerin sei nicht auf das Z.___ -Gutachten abzustel len, sondern auf die Beurteilung von A.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie. Dieser habe sich während der langen Behandlungsdauer ausführlich mit der gesundheitlichen Situation der Beschwerdeführerin befassen können (S. 3 f. Ziff. 3 ff.). A.___ gehe von einer Einschränkung von 55 % aus, was bei Anwendung der gemischten Methode ein Invaliditätsgrad von 52 % ergebe (S. 4 Ziff. 7).

3.2 Demgegenüber stellte sich die Beschwerdeführerin auf den Standpunkt (Urk. 1), entgegen der Beschwerdegegnerin sei nicht auf das Z.___ -Gutachten abzustel len, sondern auf die Beurteilung von A.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie. Dieser habe sich während der langen Behandlungsdauer ausführlich mit der gesundheitlichen Situation der Beschwerdeführerin befassen können (S. 3 f. Ziff. 3 ff.). A.___ gehe von einer Einschränkung von 55 % aus, was bei Anwendung der gemischten Methode ein Invaliditätsgrad von 52 % ergebe (S. 4 Ziff. 7). 3.3 Vorliegend sind sowohl die Statusfrage (80 % Erwerbstätigkeit und 20 % Haus haltstätigkeit) als auch die gemäss Haushaltsabklärungsbericht vom 12. September 2011 (Urk. 6/30) festgestellte Einschränkung von 2.25 % im Haushaltsbereich unbestritten. Streitig und zu prüfen ist hingegen, die medizi nisch-theoretische Restarbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin.

3.3 Vorliegend sind sowohl die Statusfrage (80 % Erwerbstätigkeit und 20 % Haus haltstätigkeit) als auch die gemäss Haushaltsabklärungsbericht vom 12. September 2011 (Urk. 6/30) festgestellte Einschränkung von 2.25 % im Haushaltsbereich unbestritten. Streitig und zu prüfen ist hingegen, die medizi nisch-theoretische Restarbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin. 4.

4. 4.1 Mit Bericht vom 18. August 2010 (Urk. 6/11/6-1 0 ) hielt der behandelnde Psychiater A.___ fest, die Beschwerdeführerin leide unter dem Verlust ihrer Mutter. Diese sei im Mai 2009 durch einen vom Vater der Beschwerdeführerin verursachten Unfall gestorben: Aufgrund einer falschen Handhabung des Autos habe er die Mutter an einen Metallzaun gequetscht und lebensgefährlich ver letzt. Im Spital habe sie Komplikationen erlitten und sei schliesslich gestorben (S. 1 Mitte). A.___ führte aus, die Beschwerdeführerin habe im Anschluss an den Unfalltod ihrer Mutter eine pathologische Trauerreaktion durchlaufen, die sich im Sinne einer chronifizierten Depression zu entwickeln und zeitweise zu verfestigen begonnen habe. Die ICD-Klassifikation sehe für diesen Fall einer prolongierten Depression keine eigene Kategorie vor. Daher kodiere er die De pression gemäss ICD-10 F32.9 als nicht näher bezeichnete depressive Episode (S. 4 Mitte). Seit Ende 2008 betrage die Arbeitsfähigkeit ungefähr noch 45 % für sämtliche Tätigkeiten (S. 5).

4.1 Mit Bericht vom 18. August 2010 (Urk. 6/11/6-1 0 ) hielt der behandelnde Psychiater A.___ fest, die Beschwerdeführerin leide unter dem Verlust ihrer Mutter. Diese sei im Mai 2009 durch einen vom Vater der Beschwerdeführerin verursachten Unfall gestorben: Aufgrund einer falschen Handhabung des Autos habe er die Mutter an einen Metallzaun gequetscht und lebensgefährlich ver letzt. Im Spital habe sie Komplikationen erlitten und sei schliesslich gestorben (S. 1 Mitte). A.___ führte aus, die Beschwerdeführerin habe im Anschluss an den Unfalltod ihrer Mutter eine pathologische Trauerreaktion durchlaufen, die sich im Sinne einer chronifizierten Depression zu entwickeln und zeitweise zu verfestigen begonnen habe. Die ICD-Klassifikation sehe für diesen Fall einer prolongierten Depression keine eigene Kategorie vor. Daher kodiere er die De pression gemäss ICD-10 F32.9 als nicht näher bezeichnete depressive Episode (S. 4 Mitte). Seit Ende 2008 betrage die Arbeitsfähigkeit ungefähr noch 45 % für sämtliche Tätigkeiten (S. 5). 4.2 Am 1. März 2011 erstatteten B.___, Facharzt FMH für Orthopädie, und C.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, Z.___, ein bidisziplinäres Gutachten (Urk. 6/16/1-20). Die Gutachter stellten folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (S. 17 f.):

4.2 Am 1. März 2011 erstatteten B.___, Facharzt FMH für Orthopädie, und C.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, Z.___, ein bidisziplinäres Gutachten (Urk. 6/16/1-20). Die Gutachter stellten folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (S. 17 f.): - bikompartimentale Varusgonarthrose mit medialer Meniscusläsion und Kniekehlencyste sowie Bursitis präpatellaris links

bikompartimentale Varusgonarthrose mit medialer Meniscusläsion und Kniekehlencyste sowie Bursitis präpatellaris links - Adipositas

Adipositas - reaktive mittelgradige depressive Störung, bestehend von 06/2008 bis 12/2009 (ICD-10 F33.10)

reaktive mittelgradige depressive Störung, bestehend von 06/2008 bis 12/2009 (ICD-10 F33.10) - chronische depressive Verstimmung ( Dysthymie ), bestehend seit 01/2010 (ICD-10 F34.1)

chronische depressive Verstimmung ( Dysthymie ), bestehend seit 01/2010 (ICD-10 F34.1) Die Beschwerdeführerin leide an Schmerzen im linken Kniegelenk. Während der mittelgradigen depressiven Störung könne eine Beeinträchtigung der Schmerz verarbeitung und Schmerzbewältigung angenommen werden, womit die Be schwerdeführerin nicht ausreichend über die notwendigen Ressourcen für den Umgang mit den Schmerzen verfügt habe und diese mit einer zumutbaren Wil lensanstrengung nur eingeschränkt überwindbar gewesen seien. Seit Vorliegen einer Dysthymie, die einer leich t en depressiven Störung entspreche, bestehe keine Beeinträchtigung der Schmerzver arbeitung und -bewältigung mehr, so dass die Schmerzen mit einer zumutbaren Willensanstrengung ausreichend überwindbar seien (S. 17).

Die Beschwerdeführerin leide an Schmerzen im linken Kniegelenk. Während der mittelgradigen depressiven Störung könne eine Beeinträchtigung der Schmerz verarbeitung und Schmerzbewältigung angenommen werden, womit die Be schwerdeführerin nicht ausreichend über die notwendigen Ressourcen für den Umgang mit den Schmerzen verfügt habe und diese mit einer zumutbaren Wil lensanstrengung nur eingeschränkt überwindbar gewesen seien. Seit Vorliegen einer Dysthymie, die einer leich t en depressiven Störung entspreche, bestehe keine Beeinträchtigung der Schmerzver arbeitung und -bewältigung mehr, so dass die Schmerzen mit einer zumutbaren Willensanstrengung ausreichend überwindbar seien (S. 17). Aus orthopädisch-psychiatrischer Sicht sei die Beschwerdeführerin für die Zeit von Juni 2008 bis Dezember 2009 in der bisherigen Tätigkeit als Putzfrau zu 50 % und in einer angepassten Tätigkeit zu 55 % arbeits fähig gewesen. Nach Besserung des psychischen Zustandsbilds seit Januar 2010 sei sie in der bisheri gen Tätigkeit zu 6 5 % und in einer angepassten Tätigkeit zu 7 0 % arbeitsfähig (S. 18 Ziff. 8.1 f.).

Aus orthopädisch-psychiatrischer Sicht sei die Beschwerdeführerin für die Zeit von Juni 2008 bis Dezember 2009 in der bisherigen Tätigkeit als Putzfrau zu 50 % und in einer angepassten Tätigkeit zu 55 % arbeits fähig gewesen. Nach Besserung des psychischen Zustandsbilds seit Januar 2010 sei sie in der bisheri gen Tätigkeit zu 6 5 % und in einer angepassten Tätigkeit zu 7 0 % arbeitsfähig (S. 18 Ziff. 8.1 f.). 4.3 Mit Stellungnahme vom 13. Februar 2012 kritisierte A.___ das Z.___ -Gutachten und hielt aufgrund eines deutlichen depressiven Syndroms im Sinne einer Major Depression an einer Arbeitsunfähigkeit von 55 % fest (Urk. 6/40).

4.3 Mit Stellungnahme vom 13. Februar 2012 kritisierte A.___ das Z.___ -Gutachten und hielt aufgrund eines deutlichen depressiven Syndroms im Sinne einer Major Depression an einer Arbeitsunfähigkeit von 55 % fest (Urk. 6/40). 5.

5. 5.1 Gesamthaft entspricht das Z.___ -Gutachten (vgl. E. 4.2) den erforderlichen Kriterien (vgl. E. 2.5 ): Die Beschwerdeführer in wurde ihren geltend gemachten Beschwerden entsprechend umfassend abgeklärt, das Gutachten beruht auf all seitigen Untersuchungen (S. 3 ff. Ziff. 4 ff. ), berücksichtig t die geklagten Be schwerden (S. 3 Ziff. 3.4, S. 9 f f. Ziff. 3.2 ) und wurde in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben ( S. 2 Ziff. 2, S. 7 ff. Ziff. 2). Sodann sind die Darlegun gen der medizinischen Zusammenhänge und die Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtend und die Schlussfolgerungen in der Expertise sind be gründet.

5.1 Gesamthaft entspricht das Z.___ -Gutachten (vgl. E. 4.2) den erforderlichen Kriterien (vgl. E. 2.5 ): Die Beschwerdeführer in wurde ihren geltend gemachten Beschwerden entsprechend umfassend abgeklärt, das Gutachten beruht auf all seitigen Untersuchungen (S. 3 ff. Ziff. 4 ff. ), berücksichtig t die geklagten Be schwerden (S. 3 Ziff. 3.4, S. 9 f f. Ziff. 3.2 ) und wurde in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben ( S. 2 Ziff. 2, S. 7 ff. Ziff. 2). Sodann sind die Darlegun gen der medizinischen Zusammenhänge und die Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtend und die Schlussfolgerungen in der Expertise sind be gründet. 5.2 Die Beschwerdeführerin machte geltend, es sei nicht auf die Beurteilung der Gutachter, welche im Rahmen einer einmaligen Untersuchung erfolgte, abzu stellen, sondern vielmehr den Ausführungen von A.___ zu folgen (Urk. 1 S. 3 f. Ziff. 4 ff.).

5.2 Die Beschwerdeführerin machte geltend, es sei nicht auf die Beurteilung der Gutachter, welche im Rahmen einer einmaligen Untersuchung erfolgte, abzu stellen, sondern vielmehr den Ausführungen von A.___ zu folgen (Urk. 1 S. 3 f. Ziff. 4 ff.). Bereits aus dem von der Beschwerdeführerin geschilde rten Tagesablauf erhellt, dass seit Januar 2010 keine schwerwiegende Depression vorliegen kann: Die Beschwerdeführerin stehe um 9 Uhr auf, frühstücke und erledige Haushaltsar beiten. Danach gehe sie einkaufen und koche das Mittagessen. Nachmittags lege sie sich hin, besuche die Enkelkinder oder sie gehe einkaufen. Mittwochs bis freitags arbeite sie jeweils am Nachmittag. Am Abend sei sie zu Hause, koche und schaue fern. Sie habe seit einem Jahr wieder vermehrt e Interessen und lese auch (Urk. 6/16/12 oben). Die Enkel seien öfters bei ihr. Wenn sie mit ihnen spazieren gehe oder spiele, gehe es ihr gut (Urk. 6/16/10 unten). Sie gehe mit ihrer Tochter ins Aquafit (Urk. 6/11/8 unten). Nach eigenen Angaben der Be schwerdeführerin hat sie ausreichend Aussenkontakte ( vgl. Urk. 6/16/9 Mitte).

Bereits aus dem von der Beschwerdeführerin geschilde rten Tagesablauf erhellt, dass seit Januar 2010 keine schwerwiegende Depression vorliegen kann: Die Beschwerdeführerin stehe um 9 Uhr auf, frühstücke und erledige Haushaltsar beiten. Danach gehe sie einkaufen und koche das Mittagessen. Nachmittags lege sie sich hin, besuche die Enkelkinder oder sie gehe einkaufen. Mittwochs bis freitags arbeite sie jeweils am Nachmittag. Am Abend sei sie zu Hause, koche und schaue fern. Sie habe seit einem Jahr wieder vermehrt e Interessen und lese auch (Urk. 6/16/12 oben). Die Enkel seien öfters bei ihr. Wenn sie mit ihnen spazieren gehe oder spiele, gehe es ihr gut (Urk. 6/16/10 unten). Sie gehe mit ihrer Tochter ins Aquafit (Urk. 6/11/8 unten). Nach eigenen Angaben der Be schwerdeführerin hat sie ausreichend Aussenkontakte ( vgl. Urk. 6/16/9 Mitte). Die von der Beschwerdeführerin beschriebene Tagesstruktur und ihre sozialen Aktivitäten lassen keine Zweifel am Schluss der Z.___ -Gutachter aufkommen, dass sich ihr psychischer Gesundheitszustand gebessert hat und zwischenzeitlich seit Januar 2010 lediglich noch eine leichte depressive Störung vorliegt. Dass die Gutachter im Gegensatz zu A.___ von einer höheren zumutbaren Ar beitsfähigkeit ausgingen, ist damit aufgrund der ab Januar 2010 eingetretenen Besserung nachvollziehbar begründet. Im Gegensatz dazu ging A.___ stets von einer 55%igen Arbeitsunfähigkeit aus und nahm keine Abstufung der zu mutbaren Arbeitsfähigkeit vor, obwohl die Beschwerdeführerin auch ihm ge genüber von einer Besserung berichtete (vgl. Urk. 6/11/8 Mitte).

Die von der Beschwerdeführerin beschriebene Tagesstruktur und ihre sozialen Aktivitäten lassen keine Zweifel am Schluss der Z.___ -Gutachter aufkommen, dass sich ihr psychischer Gesundheitszustand gebessert hat und zwischenzeitlich seit Januar 2010 lediglich noch eine leichte depressive Störung vorliegt. Dass die Gutachter im Gegensatz zu A.___ von einer höheren zumutbaren Ar beitsfähigkeit ausgingen, ist damit aufgrund der ab Januar 2010 eingetretenen Besserung nachvollziehbar begründet. Im Gegensatz dazu ging A.___ stets von einer 55%igen Arbeitsunfähigkeit aus und nahm keine Abstufung der zu mutbaren Arbeitsfähigkeit vor, obwohl die Beschwerdeführerin auch ihm ge genüber von einer Besserung berichtete (vgl. Urk. 6/11/8 Mitte). Bei Berichten von Hausärzten und behandelnden Ärzten ist ohnehin der Erfah rungstatsache Rechnung zu tragen, dass diese mitunter im Hinblick auf ihre auftragsrechtliche Vertrauensstellung im Zweifelsfall eher zu Gunsten ihrer Pa tienten aussagen (BGE 125 V 351 E. 3a/cc S. 353 mit weiteren Hinweisen). Zwar kann die einen längeren Zeitraum abdeckende und umfassende Betreuung durch behandelnde Ärzte oft wertvolle Erkenntnisse hervorbringen. Jedoch lässt es die unterschiedliche Natur von Behandlungsauftrag des therapeutisch tätigen (Fach-)Arztes einerseits und Begutachtungsauftrag des bestellten fachmedizini schen Experten andererseits nicht zu, eine medizinische Administrativ- oder Gerichtsexpertise stets in Frage zu stellen und zum Anlass weiterer Abklärun gen zu nehmen, wenn die behandelnden Ärzte zu anderslautenden Einschät zungen gelangen. Vorbehalten bleiben Fälle, in denen sich eine abweichende Beurteilung aufdrängt, da die behandelnden Ärzte wichtige - und nicht rein subjektiver ärztlicher Interpretation entspringende - Aspekte benennen, welche im Rahmen der Begutachtung unerkannt oder ungewürdigt geblieben sind (Ur teil des B undesgerichts 8C_278/2011 vom 2 6. Juli 2011 E. 5.3; SVR 2008 IV Nr. 15 S. 43, I 514/06 E. 2.2.1). Dies ist vorliegend nicht der Fall.

Bei Berichten von Hausärzten und behandelnden Ärzten ist ohnehin der Erfah rungstatsache Rechnung zu tragen, dass diese mitunter im Hinblick auf ihre auftragsrechtliche Vertrauensstellung im Zweifelsfall eher zu Gunsten ihrer Pa tienten aussagen (BGE 125 V 351 E. 3a/cc S. 353 mit weiteren Hinweisen). Zwar kann die einen längeren Zeitraum abdeckende und umfassende Betreuung durch behandelnde Ärzte oft wertvolle Erkenntnisse hervorbringen. Jedoch lässt es die unterschiedliche Natur von Behandlungsauftrag des therapeutisch tätigen (Fach-)Arztes einerseits und Begutachtungsauftrag des bestellten fachmedizini schen Experten andererseits nicht zu, eine medizinische Administrativ- oder Gerichtsexpertise stets in Frage zu stellen und zum Anlass weiterer Abklärun gen zu nehmen, wenn die behandelnden Ärzte zu anderslautenden Einschät zungen gelangen. Vorbehalten bleiben Fälle, in denen sich eine abweichende Beurteilung aufdrängt, da die behandelnden Ärzte wichtige - und nicht rein subjektiver ärztlicher Interpretation entspringende - Aspekte benennen, welche im Rahmen der Begutachtung unerkannt oder ungewürdigt geblieben sind (Ur teil des B undesgerichts 8C_278/2011 vom 2 6. Juli 2011 E. 5.3; SVR 2008 IV Nr. 15 S. 43, I 514/06 E. 2.2.1). Dies ist vorliegend nicht der Fall. 5.3 Nach dem Gesagten ist der medizinische Sachverhalt dahingehend erstellt, als die Beschwerdeführerin seit Juli 2008 in ihrer Arb eitsfähigkeit eingeschränkt ist. Aufgrund der Anmeldung zum Leistung s bezug im April 2010 ( Urk. 6/2 und vorstehend Erwägung 2.3) können sowohl die Diagnosen wie auch das Ausmass der Arbeitsunfähigkeit vor Januar 2010 offen gelassen werden. Gestützt auf das Z.___ -Gutachten ist sie seit Januar 2010 in ihrer bisherigen Tätigkeit zu 65 % und in einer angepassten Tä tigkeit zu 70 % arbeitsfähig. Da ohnehin kein rentenbegründender Invaliditätsgrad resultiert (vgl. nachfolgend E. 6), kann auf eine Auseinandersetzung mit der Frage, inwiefern leichte depressive Störungen und insbesondere eine Dysthymie überhaupt invalidisierend sind, verzichtet werden.

5.3 Nach dem Gesagten ist der medizinische Sachverhalt dahingehend erstellt, als die Beschwerdeführerin seit Juli 2008 in ihrer Arb eitsfähigkeit eingeschränkt ist. Aufgrund der Anmeldung zum Leistung s bezug im April 2010 ( Urk. 6/2 und vorstehend Erwägung 2.3) können sowohl die Diagnosen wie auch das Ausmass der Arbeitsunfähigkeit vor Januar 2010 offen gelassen werden. Gestützt auf das Z.___ -Gutachten ist sie seit Januar 2010 in ihrer bisherigen Tätigkeit zu 65 % und in einer angepassten Tä tigkeit zu 70 % arbeitsfähig. Da ohnehin kein rentenbegründender Invaliditätsgrad resultiert (vgl. nachfolgend E. 6), kann auf eine Auseinandersetzung mit der Frage, inwiefern leichte depressive Störungen und insbesondere eine Dysthymie überhaupt invalidisierend sind, verzichtet werden. Soweit die Beschwerdeführerin verlangt, es seien weitere Abklärungen durchzu führen, kann darauf in antizipierter Beweiswürdigung verzichtet werden (BGE 127 V 491 E. 1b S. 494 mit Hinweisen). Der Gesundheitszustand und die medi zinisch-theoretische Arbeitsfähigkeit sind aufgrund der medizinischen Akten hinreichend abgeklärt. Von weiteren Untersuchungen wären keine neuen Er kenntnisse zu erwarten.

Soweit die Beschwerdeführerin verlangt, es seien weitere Abklärungen durchzu führen, kann darauf in antizipierter Beweiswürdigung verzichtet werden (BGE 127 V 491 E. 1b S. 494 mit Hinweisen). Der Gesundheitszustand und die medi zinisch-theoretische Arbeitsfähigkeit sind aufgrund der medizinischen Akten hinreichend abgeklärt. Von weiteren Untersuchungen wären keine neuen Er kenntnisse zu erwarten. 6. Die von der Beschwerdegegnerin durchgef ührte Invaliditätsbemessung (Urk. 2, S. 2 ) blieb beschwerdeweise unbestritten und ist nach Lage der Akten (Urk. 6/31, Urk. 6/32/4 ) nicht zu beanstanden. Da der Invaliditätsgrad unter 40 % liegt, hat die Beschwerdeführerin keinen Rentenanspruch.

6. Die von der Beschwerdegegnerin durchgef ührte Invaliditätsbemessung (Urk. 2, S. 2 ) blieb beschwerdeweise unbestritten und ist nach Lage der Akten (Urk. 6/31, Urk. 6/32/4 ) nicht zu beanstanden. Da der Invaliditätsgrad unter 40 % liegt, hat die Beschwerdeführerin keinen Rentenanspruch. Dementsprechend ist die Beschwerde abzuweisen.

Dementsprechend ist die Beschwerde abzuweisen. 7. Da es im vorliegenden Verfahren um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichts kosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert fest zulegen (Art. 69 Abs. 1 bis IVG) und auf Fr. 6 00.-- anzusetzen. Entsprechend dem Ausgang des Verfahrens sind sie der Beschwerdeführerin aufzuerlegen.

7. Da es im vorliegenden Verfahren um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichts kosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert fest zulegen (Art. 69 Abs. 1 bis IVG) und auf Fr. 6 00.-- anzusetzen. Entsprechend dem Ausgang des Verfahrens sind sie der Beschwerdeführerin aufzuerlegen. Das Gericht erkennt:

Das Gericht erkennt: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 600.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein werden der Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 600.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein werden der Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt. 3. Zustellung gegen Empfangsschein an:

3. Zustellung gegen Empfangsschein an: - AXA-ARAG Rechtsschutz AG

AXA-ARAG Rechtsschutz AG - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle

Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle - Bundesamt für Sozialversicherungen

Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an:

sowie an: - Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)

Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft) 4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG).

4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen.

Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Ur kunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG).

Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Ur kunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin

MosimannFonti

RA/FF/BSversandt