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Bis Ende Jahr 2013 haben sich in der Präfektur Fukushima insgesamt 46 Menschen wegen Folgen der Erdbeben- und Atomkatastrophe das Leben genommen (inkl. Verdachtsfälle). Seit der Katastrophe von 2011 nimmt die Anzahl der Selbstmordfälle jährlich zu. Im Jahre 2011 waren es 10, in 2012 13 und letztes Jahr wurden 23 Fälle registriert.
Am häufigsten betroffen sind die Menschen zwischen 50 und 59 Jahre, die oft der Haupternährer der Familie sind. Landesweit betrachtet sinkt allerdings bei dieser Generation die Selbstmordrate. Menschen über 80 folgen an zweiter Stelle. Als Grund gaben 22 Verstorbene ihre Gesundheit an, für weitere 13 war es Wirtschafts- und Existenzfragen.
Die Stelle für Suizidfragen des japanischen Kabinettsbüros ist der Ansicht, dass das langwierige Leben des Provisoriums sie zermürbte.
In der Präfektur Fukushima verloren bei der Erdbeben- und Tsunamikatastrophe 1‘603 Menschen ihr Leben, aber danach bis Mitte März 2014 gingen mehr Leben als dazumal verloren. Nämlich 1‘671 Menschen sind durch Krankheiten oder eben Suizids im Fluchtort gestorben. Ausserhalb der Präfektur leben heute noch 47‘000 Menschen.