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Der Freiburger Informatikprofessor Philippe Cudré-Mauroux hat einen Forschungspreis der Firma Google gewonnen. Mit dem Preisgeld in der Höhe von 60 000 Franken wird ein Forschungsprojekt finanziert, das mittels der Beteiligung der Nutzer, dem sogenannten Crowdsourcing, «intelligentere» Resultate bei der Internetsuche ermöglichen soll.
Die Überlegung: Suchmaschinenresultate enthalten heute immer mehr Informationen, die über die direkte Verknüpfung mit dem gesuchten Begriff hinausgehen. Das sogenannte semantische Web hilft dabei, Begriffe von ihrer Bedeutung her miteinander zu verbinden, so dass auch die Suchmaschine die inhaltliche Verknüpfung herstellen kann.
Dadurch sind die Resultate einer Websuche für den Nutzer insgesamt von grösserer Relevanz. Diese inhaltlichen Verknüpfungen stellen noch immer eine grosse Herausforderung dar, wenn es um seltene und spezifische Eingaben geht.
Das Projekt will mithilfe von Crowdsourcing auch seltene Suchanfragen semantisch bereichern. Dafür werden User ausgewählt, die für ein bestimmtes Thema das richtige Profil aufweisen, basierend auf ihren sozialen Netzwerken, Interessen und ihrer Geschichte. Dadurch erhofft man sich, Informationen zu erhalten, die spezifische Suchanfragen erlauben. fca