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Dem Zürcher wurde nach der Saison 2017 trotz eines 4. Ranges im Grand Prix von Australien und 26 WM-Punkten wegen Erfolglosigkeit kein Startplatz mehr erteilt. 2018 bestritt Raffin als Ersatzfahrer am Ende der Saison sechs GP-Einsätze (10 WM-Punkte) und bestritt auch in diesem Jahr als Ersatzfahrer im japanischen NTS-Team die ersten drei Rennen (3 WM-Punkte). Am Rande des Grand Prix von Österreich in Spielberg gaben nun die Japaner die Verpflichtung von Raffin für die Saison 2020 bekannt. «Die Zusammenarbeit zu Beginn der Saison war sehr gut, das Vertrauen ist gegenseitig», erklärte der 65-fache GP-Starter.
In dieser Saison ist Raffin als Ersatzfahrer im Dynavolt-Team von Tom Lüthi und zudem als MotoE-Fahrer engagiert. Die erste Saison mit den Elektro-Motorrädern steht unter einem schlechten Stern.In Spielberg kam es am Freitag erneut zu einem Zwischenfall. Beim Ladevorgang explodierte an der Maschine von Niki Tuuli die Batterie und fing Feuer. Der Finne, der das erste von nur sechs Saisonrennen vor gut einem Monat auf dem Sachsenring gewonnen hatte, stellte später dennoch die Tagesbestzeit auf. Raffin belegte Rang 11.
Der Saisonstart des MotoE-World Cups hatte im Frühling gar verschoben werden müssen, weil bei den Testfahrten in Jerez in der Nacht im unbewachten Fahrerlager sämtliche Maschinen verbrannt waren.