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Wegen der Entwicklung in der Volksrepublik sank der weltweite Audi-Absatz im ersten Vierteljahr um 7 Prozent und der Umsatz von 14,5 auf 14,3 Milliarden Euro. Wie Audi am Donnerstag in Ingolstadt mitteilte, stieg das Betriebsergebnis des Konzerns insgesamt dennoch leicht auf 1,24 Milliarden Euro, weil vor einem Jahr noch eine hohe Sonderbelastung durch Takata-Airbags angefallen war.
Ausserdem brachte jetzt der Verkauf von Anteilen an dem Kartendienst Here - er gehörte bisher Audi, BMW und Daimler zu je einem Drittel - 183 Millionen Euro in die Kasse. Das Konzernergebnis vor Steuern stieg von 0,96 auf 1,43 Milliarden Euro. Der im Joint Venture mit FAW verbuchte Gewinn aus China sank jedoch um ein Viertel auf 120 Millionen Euro.
In China will sich Audi mit SAIC als zweitem Partner breiter aufstellen. Der Audi-Vorstand hatte sich optimistisch gezeigt, trotz der derzeitigen Streitigkeiten auf Jahressicht auch in China zu wachsen./rol/DP/stb
(AWP)