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Kloster Olsberg
Klosteranlage
Die heute sichtbare Klosteranlage ist das Ergebnis einer langen Baugeschichte. Das Fundament blieb jedoch seit 1236 dasselbe. Schnell erkennbar ist die Klosterkirche mit ihrem Turm. Untypischerweise ist das Hauptgebäude jedoch davon getrennt. Der Grund dafür ist der Abbruch des Nord- und von Teilen des Ostflügels des Kreuzgangs mit dem Kapitelsaal 1864 wegen hoher Baufälligkeit. Der Rest des Kreuzgangs ist noch vorhanden. Der Kreuzgarten dient heute als Pausenplatz für das Schulheim. Die umfassenden Steinplatten erinnern heute noch an den ehemaligen Verlauf des Kreuzgangs.
Zisterzienserklöster mussten sich ursprünglich selber versorgen, weshalb wir westlich des Hauptgebäudes Wirtschaftsgebäude finden. Das südlichste Gebäude ist die mächtige untere Scheune aus dem Jahr 1772. Sie ist in dieser Region einmalig in ihren Ausmassen. Sie dient heute der Landwirtschaft. Die nördlich davon stehende obere Scheune war einst noch grösser als die untere, brannte aber 1916 nieder und wurde in kleinerer Form wieder aufgebaut. Das Gebäude neben der oberen Scheune stammt nicht aus der Klosterzeit, sondern aus dem 20. Jahrhundert und bietet einer Wohngruppe, den Pächtern und dem Personal Wohnräume an. Das Gebäude östlich des Neubaus dient heute vor allem als christkatholisches Pfarrhaus. Über dessen Eingang befindet sich das Wappen der Äbtissin Maria Johanna von Roll und das Baujahr 1742. Das Gebäude diente ursprünglich als Gästehaus, wobei das frühere Konversenhaus dadurch ersetzt wurde. Im Süden des Hauptgebäudes stehen die Klostergärten, deren Zugang durch das prächtige schmiedeeiserne Tor mit dem Wappen der Äbtissin Franziska von Roll von 1740 ermöglicht wird. Von Süden her bietet sich eine beeindruckende Sicht auf die imposante Klosterfassade, die wohl niemand so schnell wieder vergisst.
Gartentor
Untere Scheune
Andere Wirtschaftsgebäude