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Die Schweiz beteiligt sich an der Global Health Security Agenda. Diese von den USA lancierte Initiative soll eine effizientere globale Bekämpfung von übertragbaren Krankheiten wie Ebola, Polio oder MERS ermöglichen.
Ziele der GHSA
Die GHSA ist eine multilaterale Initiative, welche die Umsetzung der Internationalen Gesundheitsvorschriften (IGV) der WHO unterstützen soll. Die Initiative umfasst elf Massnahmenpakete oder «Action Packages», die bestimmte Themen der globalen Gesundheitssicherheit wie Antibiotikaresistenz, Impfung oder Ausbildung des Gesundheitspersonals abdecken.
Funktionsweise der GHSA
Seit der Lancierung der Initiative im Jahr 2014 ist die Zahl der beteiligten Länder stetig gewachsen. Heute wirken etwa 50 Staaten mit, von denen jeder mindestens eine Massnahme ergreifen oder unterstützen soll. Die GHSA wird von einem aus zehn Staaten bestehenden multilateralen Lenkungsausschuss gesteuert und von internationalen Organisationen wie der Weltgesundheitsorganisation (WHO), der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) oder der Weltorganisation für Tiergesundheit (OIE) beraten.
Beitrag der Schweiz
Die Schweiz trägt zu zwei Massnahmenpakete bei:
- Antibiotikaresistenzen: Zu diesem Thema hat die Schweiz 2015 eine vergleichende Studie zu verschiedenen nationalen Strategien publiziert, um bewährte Praktiken zu ermitteln.
- Verstärkung der Laborkapazitäten: Die Schweiz möchte in diesem Bereich Möglichkeiten zur Schulung und beruflichen Weiterentwicklung anbieten.
Ausserdem war die Schweiz einer der ersten Staaten, die eine Bewertung ihrer Kapazität zur Umsetzung der IGV anforderten. Im Februar 2016 lancierte sie zudem ein Schulung für Experten zur internationalen Gesundheitssicherheit. Diese Schulung wird Angehörigen der an der GHSA beteiligten Staaten im Sinne eines Beitrags der Schweiz zur Initiative kostenlos angeboten.
Letzte Änderung 19.07.2018