Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03136.jsonl.gz/1460

Fall 1
Unabhängig vom Typ der Alopezie (androgenetisch oder Telogeneffluvium) befinden sich Betroffene in einer der folgenden beiden Situationen:
Der Haarverlust durch Alopezie ist bereits deutlich sichtbar. Bei Männern werden Schläfen und Scheitel kahl, bei Frauen dünnt das Haar aus und die Kopfhaut beginnt durchzuscheinen.
Priorität hat in diesem Stadium eine Verdichtung der Haarfülle durch gezielte Wirkung auf das Stammzell-Milieu, um die Voraussetzungen für neues Haarwachstum zu verbessern.
Hintergrund-Info
Das patentieret Molekül Stemoxydine wurde ausgewählt aus über 100 Molekülen, die in der Lage sind, auf das Stammzell-Milieu einzuwirken. Stemoxydine ist das Ergebnis der neuesten Forschungsergebnisse über die Wichtigkeit der Ruhephase und die Rolle der Stammzellen bei der Haarproduktion.
Diese innovative Forschung wurde auf zwei wichtigen Konferenzen vorgestellt: auf dem Europäischen Haarforschungs-Kongress (EHRS)und dem Europäischen Dermatologie-Kongress (EADV). Stemoxydine wurde in 10 Publikationen und 3 Postern veröffentlicht.
Wirkweise
Eine Studie über die Stammzellen-Population des Haarfollikels hat gezeigt, dass Stemoxydine in der Lage ist, das für ein optimales Funktionieren dieser Zellen notwendige, sauerstoffarme Milieu nachzuahmen.
- Normaler O2-Gehalt
- Niedriger O2-Gehalt
- Normaler O2-Gehalt + Stemoxydine
Wirkung
Dr. Reygagne (Saint-Louis Hospital, Paris), Dermatologe und Direktor eines auf Haar- und Kopfhautstörungen spezialisierten Zentrums, führte ein Krankenhaus-basierte, Placebo-kontrollierte klinische Studie mit 101 Personen durch, die unter Alopezie leiden. Die Wirksamkeit wurde gemessen mit dem Phototrichogramm: Diese bildvergleichende Referenz-Methode quantifiziert objektiv die Entwicklung der Haardichte zu verschiedenen Zeitpunkten.
Nach 3-monatiger Behandlung vs. Placebo wurde bei Stemoxydine-Anwendern eine Zunahme der Haardichte um 4 % beobachte. Das bedeutet: einen Zuwachs um 1700 neue Haare*.
*Durchschnittswert bei dem von Alopezie betroffenen Haar
- Anzahl der Harre/cm2
- M0
- M1.5
- M3
Stemoxydine® 5% (n=48)
Placebo (n=52)
- M0
- M3
Alopezie von
A bis Z
Haarausfall / schütteres Haar
Schrittweiser Ausfall der Körper- oder Kopfbehaarung - teilweise oder gesamt, unter Umständen bis hin zu völliger Kahlheit.
Aminosäure
Kleines Molekül aus 10 bis 15 Atomen, primär bestehend aus Proteinen aller Lebewesen. Es gibt 20 proteinogene Arten, die sich miteinander verbinden, um Proteine zu bilden.
Haarzwiebel (Bulbus)
An der Haarwurzel, am Ende des Haarschafts gelegene und fest in der Dermis verankerte Auswölbung. Sie besteht aus Keratinozyten (haarbildenden Zellen) und Melanozyten (Pigmentzellen).
Im Bereich der Haarzwiebel findet sich die stark mit Mikrogefäßen versorgte Hautpapille, die den Haarfollikel mit allen für das Haarwachstum notwendigen Nährstoffen versorgt.
Stammzellen
Zellen, die in der Lage sind, jedes Gewebe neu zu erschaffen. Sie sind fähig, ihr ganzes Leben lang neue Zellen zu produzieren.
Lipid-Zement
Der interzelluläre Lipid-Zement ist eine extrazelluläre Substanz, die für den festen Zusammenhalt der Zellen im Gewebe bürgt.
Kollagen
Kollagen wird natürlich produziert von bestimmten Körperzellen (den Fibroblasten) und verleiht der Haut Widerstandskraft, Elastizität und Geschmeidigkeit. In der Kopfhaut ist der Haarfollikel eingebettet in eine schützende Hülle aus Kollagenfasern.
Cortex
Haupt- und zentraler Bestandteil der Haarfaser, geschützt von der Cuticula (Schuppenschicht).
Cuticula
Die äussere Schuppen-Schutzschicht der Haarfaser.
Haarfollikel
Der ca. 4 mm unter der Kopfhaut liegende Follikel ist die "Produktionsstätte" des Haares; er enthält auch je eine Talgdrüse.
Mikrozirkulation
Die Gesamtheit der kleinsten Blut- und Lympghgefässe, über die der extrazelluläre Austausch von Gasen und Flüssigkeiten stattfindet.
Photo-Trichogramm
Technische Messung des Haar-Zustandes: 1cm² Kopfhaut wird abrasiert; der Bereich wird sofort nach der Rasur und 2 Tage später erneut fotografiert.
Screening
Biologisches Verfahren, um neue Moleküle zu ermitteln, die auf eine gewünschte Funktion hin reagieren. Diese Hochfrequenz-Technik ermöglicht es, täglich Tausende von Molekülen zu testen und stellt den ersten Schritt bei der Entdeckung neuer Wirkstoffe dar.
Scheitel (Vertex)
Oberseite des Schädels.