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Novak Djokovic scheint sein frühes Aus in Wimbledon gegen Sam Querrey bestens verkraftet zu haben. Nachdem die Weltnummer 1 in seinem Auftaktspiel am Turnier in Kanada gegen Gilles Muller noch einen eher zwiespältigen Eindruck hinterlassen hatte, zeigte er sich im Achtelfinal gegen den tschechischen Routinier Radek Stepanek gewohnt souverän. Mit einem 6:2. 6:4 zog Djokovic problemlos in die Viertelfinals ein.
Dort trifft er zum 27. Mal auf Tomas Berdych, einen weiteren Tschechen. “Wir haben schon so oft gegeneinander gespielt, ich weiss, was mich erwartet”, zeigte sich Djokovic cool. Der 29-jährige Serbe hat allen Grund zur Zuversicht. Zum einen musste Berdych gegen den amerikanischen Qualifikanten Ryan Harrison hart kämpfen, ehe er sich in drei Sätzen durchsetzte, zum andern hat Djokovic erst zwei Mal gegen Berdych verloren, letztmals vor drei Jahren in Rom auf Sand.
Nach Wawrinka und Nishikori zog auch Milos Raonic ohne Probleme in die Viertelfinals ein. Der gebürtige Montenegriner, der mit seiner Familie im Alter von drei Jahren in die Region von Toronto zog, liess Jared Donaldson, einem weiteren Qualifikanten aus den USA, keine Chance. Der Viertelfinal dürfte für den Wimbledon-Finalisten schwieriger werden. Er bekommt es mit dem unberechenbaren Showman Gaël Monfils zu tun, der vergangene Woche das Turnier in Washington gewann. “Ich mag es, wenn es viele Leute hat”, freute sich der im Kanton Waadt wohnhafte Franzose. “Auch wenn sie sicher ihn unterstützen werden.”
(SDA)