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Auf Basis einer bereits durchgeführten Studie hinterfragten Experten von Unigestion gemeinsam mit Oliver Gottschalg bestehende Annahmen über den optimalen Aufbau von Private Equity-Portfolios. Untersucht wurden 1064 Private Equity Funds ("buyout" und "growth") in Asien, Europa und der USA. Insgesamt bestätigten die Resultate – wenig überraschend – die Vorteile der Diversifikation.
Small-Cap-Portfolios entwickeln sich besser als Portfolios von Large-Cap-Fonds. Demnach sollte ein optimal diversifiziertes globales Small-Cap-Portfolio ein stärker konzentriertes Large-Cap-Portfolio übertreffen. Im Vergleich zu globalen Portfolios von grösseren Fonds, liefert ein globales Portfolio von 30 Small-Cap-Fonds die besseren Resultate in Bezug auf Höchst- und Durchschnittsperformance ab. Ein diversifiziertes globales Small-Cap-Portfolio ist auch weniger riskant, da die Diversifikation einen starken Schutz vor negativen Auswirkungen bietet. Historisch betrachtet, konnte ein optimal diversifiziertes Private-Equity-Portfolio bisher keine Verluste aufweisen.
Eine weitere Erkenntnis der Studie ist, dass sich die Anzahl der Fonds in einem Portfolio auf die Renditevolatilität auswirkt: Je mehr Fonds in einem Portfolio vorhanden sind, desto geringer ist die Renditevolatilität. Weiter kann ein diversifiziertes globales Small-Cap-Portfolio die J-Kurve optimieren. Schliesslich sind globale Small-Cap-Portfolios robuster und profitieren von der asynchronen regionalen Performance. Das optimale globale Private-Equity-Portfolio enthält etwa 30 Fonds und umfasst eine begrenzte Anzahl von asiatischen Fonds.