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Institutionelle Wohnformen
Wohnen in Heimen und Residenzen
Altersheime
Definition: Klassische Form der stationären, institutionellen Betreuung alter Personen. Den Bewohnerinnen und Bewohnern steht ein eigenes Zimmer mit Bad zu, jedoch keine Kochgelegenheit. Verpflegung, Wäscheservice, Reinigung, Veranstaltungen etc. werden als Gesamtpaket über den Mietpreis des Zimmers abgegolten.
Zielgruppe: Personen, die nicht mehr selbständig wohnen wollen oder können, jedoch nicht pflegebedürftig sind.
Altersresidenzen
Definition: Kombination von Alterssiedlung und Altersheim auf einer gehobenen Stufe mit Hotelcharakter: Die Bewohnerinnen und Bewohner haben eine eigene kleine Wohnung mit Bad und Küche oder Kochgelegenheit, teilen jedoch wie im Alters-/Pflegeheim die Gemeinschaftsräume mit anderen älteren Personen und profitieren von einem Standardgrundpaket mit verschiedenen Dienstleistungen, zum Beispiel dem Mittagstisch.
Zielgruppe: Personen, die das selbständige Wohnen mit dem Komfort von hotelähnlichen Dienstleistungen kombinieren möchten und über die entsprechend notwendigen finanziellen Mittel verfügen.
In der Stadt Bern gibt es verschiedenste Altersresidenzen. Details finden Sie unter anderem im Sozialwegweiser.
Pflegeheime
Definition: Klassische Form der stationären, institutionellen Betreuung alter Personen, die einen mittleren bis hohen Pflegebedarf haben. Die Personen wohnen in der Regel in Einbettzimmern. Verpflegung, Wäscheservice, Reinigung, Veranstaltungen etc. werden als Gesamtpaket über den Mietpreis des Zimmers abgegolten. Die Kosten eines Pflegeheimes werden anteilmässig durch die Krankenkasse, den Kanton, Beiträge der Bewohnenden und Ergänzungsleistungen finanziert.
Zielgruppe: Personen, die einen mittleren bis hohen Pflegeaufwand haben, der nicht mehr ambulant gewährleistet werden kann.