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Der Bund plant, im Jahr 2007 artenreiche Säume als neuen Ökoflächentyp einzuführen. Seit drei Jahren entwickelt ein Forschungsteam in einem breit angelegten «On Farm-Versuch» Samenmischungen für diese dauerhaften, linearen Strukturen im Ackerland.Die floristischen Resultate zeigten, dass das Ziel von Säumen mit 20 typischen Arten pro 25 m2 und einem hohen Kräuteranteil mit den weiterentwickelten Mischungen für trockene bis frische Standorte in der Regel erreicht oder übertroffen werden konnte. Dagegen war auf schweren Böden und an feuchteren Standorten, wo eine andere Mischung mit standortangepassten Arten ausgebracht wurde, sowie unter Schatteneinfluss die Artenvielfalt häufig geringer und die Gräser dominierten stark. Ein Sommerschnitt hatte ein Jahr nach der Durchführung weder einen Einfluss auf die Ertragsanteile der Kräuter, Gräser und Leguminosen noch auf die Anteile an gesäten und spontan aufgelaufenen Arten. Kurz nach dem Schnitt im August gelangten einige Arten erneut zur Blüte, was eine Erhöhung der Vielfalt und der Attraktivität bewirkte. Die Anzahl Säume mit Vorkommen von Rumex obtusifolius, Cirsium arvense und Agropyron repens nahm im Lauf der Anlagedauer zwar zu, eine erhöhte Deckung dieser Problempflanzen blieb insgesamt jedoch aus.
Ein später Schnitt der Reben hat einen begrenzten Nutzen für die Laubarbeit im Weinbau. Die Auswirkungen auf das Wachstum der Seitentriebe und die Zusammensetzung des Mostes sind gering.
Pflanzenschutzmittel enthalten Wirkstoffe und sogenannte Beistoffe. Agroscope untersuchte erstmals die Rückstände von Beistoffen auf behandelten Pflanzen und liefert damit Grundlagen für die Beurteilung der Risiken für Konsumentinnen und Konsumenten.
Die Wirksamkeit einer Blattdüngung mit Stickstoff zum Zeitpunkt der Beerenreife hängt vom Stickstoffmangel der Rebe ab, wie eine Studie von Agroscope zeigt. Die Studie bestätigt die Schwellenwerte für einen Mangel an assimilierbarem Stickstoff im Most bei Chardonnay, für Sauvignon Blanc muss dies noch bestätigt werden.