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Verschiedene RAID Typen
RAID (redundant array of independent disks) bezweckt die Organisation mehrerer physischen Datenträger zu einem von Betriebssystemen lesbaren Laufwerk. Es gibt jedoch nicht „das RAID“ sondern mehrere verschiedene Variationen einer solchen Organisation von Datenträgern. In diesem Blogbeitrag zeige ich dir die verschiedenen Typen von RAID und wie diese funktionieren.
(R)AID 0
Als RAID 0 wird das Aufteilen aller zu speichernden Daten auf mehrere Datenträger bezeichnet. Da bei dieser Variation jedoch die Redundanz fehlt, kann es strenggenommen nicht RAID genannt werden.
RAID 1
Als RAID 1 wird die Variation von RAID bezeichnet, bei welcher alle Daten auf zwei oder mehreren Datenträgern gespeichert werden. Dadurch kann jedoch nur 50% der Gesamtkapazität verwendet werden.
RAID 5
RAID 5 bezeichnet die Kombination aus RAID 1 mit dem gezielten verteilen von Paritätsdaten auf die einzelnen Datenträger. So wird ein Dokument „wichtige_steuerunterlagen.docx“ bei insgesamt vier Datenträgern auf drei von vier Datenträger verteilt und die Parität auf dem übrigen Datenträger abgespeichert. Diese Parität wird zur Rekonstruktion der Daten bei Ausfall eines Datenträgers benötigt. Da in keiner Situation ein Teil der Daten als auch die Parität auf demselben Datenträger vorhanden ist, kann eine Wiederherstellung beim Ausfall eines Datenträgers sichergestellt werden. Fällt ein Datenträger mit Paritätsdaten aus, kann diese aufgrund der Daten auf den restlichen Datenträgern neu berechnet und abgelegt werden.
JBOD (Just a bunch of disks) – Kein RAID
Bei JBOD existiert – äquivalent zum (R)AID 0 – keine Redundanz. Wie der Name vermuten lässt, handelt es sich dabei um einen Haufen an Festplatten („a bunch of disks“). Der Vorteil bei dieser Methode besteht darin, Speicher auf verschiedenen Datenträgern zu einem Laufwerk zu vereinen und als solches dem Betriebssystem bereitzustellen.