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Der Lokführer des Puyuma-Expresszugs habe etwa eine halbe Stunde vor dem Unglück am Sonntagnachmittag seine Zentrale mehrere Male kontaktiert und um technische Hilfe wegen eines Problems mit dem Bremssystem gebeten, ergänzte er. Weitere Einzelheiten wurden zunächst noch nicht bekannt.
Der Zug mit 366 Menschen an Bord war am Sonntag in der östlichen Stadt Suao entgleist. Alle acht Waggons sprangen aus den Gleisen, fünf kippten um und lagen im Zickzack auf den Schienen. Schlafende Passagiere wurden aus ihren Sitzen geschleudert.
18 Menschen starben, 187 weitere Menschen wurden verletzt. Sechs Menschen wurden tot aus einem Waggon geborgen, neun weitere Leichen lagen ausserhalb des Zugs, drei Menschen starben im Spital. Das jüngste Opfer war neun Jahre alt.
Taiwans Präsidentin Tsai Ing-wen besuchte am Montag die Unglücksstelle. Es war das schlimmste Bahnunglück in Taiwan seit mehr als 20 Jahren. 1991 starben 30 Menschen, als zwei Züge in Miaoli zusammenstiessen.
(SDA)