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Dank dem Globalen Fonds zur Bekämpfung von Aids, Tuberkulose und Malaria, der im Anschluss an die Aufnahme dieser drei Krankheiten in die Millenniumsentwicklungsziele geschaffen wurde, konnte die Bekämpfung dieser Krankheiten deutlich verbessert werden. Mit den durch den Fonds unterstützten Programmen konnten 20 Millionen Menschen gerettet werden, und die Zahl der HIV-, tuberkulose- und malariabedingten Todesfälle ist seit 2002 um ein Drittel zurückgegangen. Allein zwischen 2012 und 2015 wurden bei diesen drei Krankheiten 146 Millionen Infektionen verhindert.
Trotz dieser Fortschritte stellen diese Pandemien in Ländern mit niedrigem und mittlerem Einkommen nach wie vor ein schwerwiegendes Problem für die öffentliche Gesundheit dar und sind insbesondere in Subsahara-Afrika ein erhebliches Hindernis für die sozioökonomische Entwicklung. Um den Kampf gegen diese Krankheiten weiterzuführen und sie zu beseitigen, wurden sie in ein Unterziel des dritten Ziels für nachhaltige Entwicklung (SDG 3: ein gesundes Leben für alle Menschen jeden Alters gewährleisten und ihr Wohlergehen fördern) aufgenommen. Der GFATM ist heute eines der wichtigsten Finanzierungsinstrumente, um dieses Unterziel zu erreichen.
Im Rahmen seiner neuen Strategie 2017–2022 «Investing to End Epidemics» will der Fonds den epidemischen Charakter dieser drei Krankheiten eindämmen. Dieses Ziel steht in engem Zusammenhang mit den Bemühungen zur Beseitigung der extremen Armut, der Befähigung der Frauen und Mädchen zur Selbstbestimmung, der Verbesserung des Zugangs zu Bildung, der Bekämpfung des Klimawandels und der Förderung eines inklusiven Wirtschaftswachstums. Die Strategie des GFATM entspricht somit den aussenpolitischen Zielen der Schweiz im Gesundheitsbereich und insbesondere den Zielen zur Eindämmung der Infektionskrankheiten und Stärkung der Gesundheitssysteme sowie den Zielen des internationalen Genf.
Der Fonds ist ein wirksames und unerlässliches Instrument für die Bekämpfung dieser drei übertragbaren Krankheiten, die jedes Jahr für 2,6 Millionen vorzeitige Todesfälle – vor allem bei Frauen und Kindern – verantwortlich sind und die Entwicklung der am stärksten betroffenen Länder behindern. Seit seiner Gründung vor 15 Jahren hat der Fonds beachtliche Ergebnisse erzielt und zur Rettung einer grossen Zahl von Menschenleben beigetragen.
Gemäss seinem Beschluss vom 23. August 2017 gewährt der Bundesrat dem GFATM einen Beitrag von 57 Millionen Franken für den Zeitraum 2017–2020. Gegenüber dem letzten Förderzeitraum entspricht dies einer Abnahme des Beitrags um 3 Millionen Franken, die mit der Revision des Budgets der Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit im Zusammenhang steht.
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