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Australien leistet seinen größten Beitrag zum weltweiten Saatgutlager in Spitzbergen, Norwegen im Rahmen des 10-jährigen Jubiläums des Saatgut-Tresors in der Arktis. Im Februar 2018 wurden mehr als 30 Kisten mit 34000 verschiedenen Getreidesorten und Grassamen zur sicheren Aufbewahrung an einen der entlegensten Orte der Welt geliefert.
In vielen Gebieten der russischen Arktis warten stumme Zeugen aus der Sowjetzeit darauf, weggeräumt zu werden. Tausende von Tonnen Müll liegt weit verstreut, beispielsweise auch um Murmansk herum. Bei einem gerade zu Ende gegangenen Treffen in Murmansk hat das Umweltkomitee des Regionalparlaments die Diskussion gestartet, ob der russische Staat für die Finanzierung der Aufräumarbeiten einspringen sollte.
Tourismus in der Arktis ist ein schnellwachsender Zweig innerhalb der Kreuzfahrtindustrie. Doch das erhöht auch das Risiko möglicher zwischen- und Unfälle, da nicht alle Schiffe gleichermassen für Besuche in der Arktis geeignet sind. Nun haben die Kreuzfahrtindustrie, Behörden und Forscher zusammengetan, um mithilfe eines neuen ARCSAR Netzwerkes die Such- und Rettungsmöglichkeiten zu verbessern. Das Projekt, welches mit 3.5 Millionen Euro von der EU mitfinanziert wird, soll während 5 Jahren laufen und unter anderem eine Rettungsübung in Echtzeit beinhalten.
Während des 2. Weltkrieges und der Ära des Kalten Krieges lag Grönland im Fokus von westlichen Militärstrategen aufgrund seiner Nähe zu Russland. Verträge zwischen Dänemark und den USA erlaubten den Aufbau von US Militärbasen auf der grössten Insel der Welt, sogar unter dem Eisschild. Nach dem Ende des Konflikts wurde die meisten Basen wieder aufgegeben, jedoch nicht aufgeräumt. Dies führte zu einer hitzigen Debatte zwischen den dänischen und grönländischen Regierungen. Nun haben die beiden Seiten doch eine Einigung zur Beendigung des Streits erzielt.
Während die Trump-Regierung alles daran setzt, die Schutzbestimmungen in den arktischen Regionen aufzuweichen, wählt der Nachbar Kanada die andere Richtung. Kurz vor Weihnachten 2017 vermeldete die Regierung in Ottawa die Einrichtung von sieben neuen Meeresreservaten entlang der Küsten von Nunavut und Neufundland. Insgesamt betrifft der Entscheid ein Gebiet von 145‘000 Quadratkilometer und fügt weitere 2.5 Prozent zu den bestehenden Schutzgebieten.
POLARNEWS WÜNSCHT EIN FRÖHLICHES NEUES JAHR
Der russische Mi-8-Hubschrauber, der am 26. Oktober vor Barentsburg abgestürzt war, soll nach Angaben der norwegischen zivilen Luftfahrtskommission so schnell wie möglich gehoben werden, um die Absturzursache zu bestimmen. Bei dem Unfall kamen alle acht Insassen, 5 Crew-Mitglieder und drei Forscher, ums Leben.
Trotz internationaler Sanktionen und rekord-tiefen Ölpreisen, hat Russland seine Anstrengungen zur Ölförderung in der Arktis noch verstärkt. Das ist ein sehr risikoreiches Spiel. Trotzdem sind sowohl die russischen Behörden wie auch die beiden staatlichen Gesellschaften Rosneft und Gazprom sicher, dass die geleisteten Investitionen sich später auszahlen werden.
Vom 1. – 4. Oktober 2017 treffen sich mehr als 90 Vertreter der arktischen und antarktischen Expeditionskreuzfahrtindustrie in Island für die zweite AECO/IAATO Polarfeldteamkonferenz- Das Thema der Konferenz ist die Entwicklung und Herausforderungen im Polartourismus.
Seit 2004 sind Tsunamis vermehrt in den Medien zu finden, nachdem mehrere Wellen die Küstenbereiche von Südostasien heimgesucht hatten und für den Tod von mehr als 200‘000 Menschen verantwortlich waren. Doch diese Naturkatastrophen sind nicht nur auf diese warmen Regionen beschränkt. Am Samstag, 17. Juni, trafen mehrere Wellen die Westküste von Grönland und verursachten Zerstörungen und brachten wahrscheinlich vier Menschen den Tod.
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