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Damit seien neun Tonnen niedrig angereichertes Uran nach Russland verschifft worden. Im Gegenzug wird der Iran 137 Tonnen «Yellowcake» aus Russland einführen – das pulverförmige Gemisch aus Uranverbindungen ist Ausgangsstoff für die Herstellung von Brennelementen.
Der Abtransport des angereicherten Urans war neben der Reduzierung der Anzahl der Zentrifugen eine der wichtigsten Verpflichtungen des Iran im Atomabkommen vom 14. Juli.
Der Iran hatte sich damals mit der 5+1-Gruppe (die vier UNO-Vetomächte USA, Russland, China, Frankreich und Grossbritannien sowie Deutschland) auf eine deutliche Beschränkung seines Atomprogramms geeinigt.
Damit soll die Sorge der Weltgemeinschaft vor einer iranischen Atombombe zerstreut werden. Im Gegenzug sollen die Wirtschaftssanktionen fallen. Mit diesem Schritt wird spätestens im Februar 2016 gerechnet.
Die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) wird in den nächsten 10 bis 25 Jahren überprüfen, ob sich Teheran an die Bestimmungen des Abkommens hält. «Wenn sie versuchen, etwas zu verstecken, werden wir normalerweise irgendwo Hinweise dafür finden und anfangen, Fragen zu stellen», sagte IAEA-Chef Yukiya Amano der Nachrichtenagentur DPA. (sda/dpa)