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Hermann Korn und Henno Martin, zwei junge deutsche Geologen, emigrierten 1935 aus Deutschland nach Südwestafrika, dem heutigen Namibia. Um nicht im Zweiten Weltkrieg interniert zu werden, lebten sie von 1940–42 unentdeckt in der Namib-Wüste. Henno Martins bekanntes Buch „Wenn es Krieg gibt, gehen wir in die Wüste“ hat diese ganz aussergewöhnliche Robinsonade eindringlich beschrieben. Hermann Korn starb 1946 durch einen Autounfall in Windhoek.
Er war eine vielseitige und vielschichtige Person, ausgezeichneter Geologe, hochbegabter Musiker und Aquarellist. Mit einer einfühlsamen Lebensbeschreibung werden zahlreiche Briefe aus dem Exil ediert, darunter ein langer „Wüstenbrief“ mit der Schilderung seiner Eindrücke der Robinsonade, und alle 26 erhaltenen sehenswerten Aquarelle sind erstmals farbig wiedergegeben.
Eine wichtige Ergänzung zum Buch von Henno Martin!