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Eine amerikanische Studie, 2008 durchgeführt, bringt im Gegenteil Entwarnung für Kaffeeliebhaber. Gemäss den Untersuchungen und Befragungen an knapp 400'000 Amerikanerinnen und Amerikanern zwischen 60 und 63 Jahren, über 13 Jahre beobachtet, zeigte sich ein positiver Effekt des Kaffees auf die Sterblichkeit. Das heisst, dass diejenigen Personen länger überlebten, die Kaffee tranken. Je mehr Kaffee getrunken wurde, desto ausgeprägter war der Effekt.
Die genaue Kaffeemenge wurde jedoch nicht detailliert angegeben, da nicht jede Tasse Kaffee die gleiche Menge Kaffee enthält. Interessanterweise muss der Kaffee nicht koffeinhaltig sein, um diesen positiven Effekt zu erzielen. Es scheinen also mehrere andere gesunde Stoffe (es wird von mehreren 1000 Stoffen mit zum Teil antioxidativer Eigenschaft gesprochen) in der Kaffeebohne enthalten zu sein, die sich positiv auf die Gesundheit auswirken.
Ebenso positiv hat sich Kaffee auf verschiedene Erkrankungen ausgewirkt: Die Personen, die täglich mehrere Tassen Kaffee konsumiert hatten, erkrankten weniger an Herzkrankheiten, Lungenkrankheiten, Hirnschlägen, Zuckerkrankheiten, Infektionen, Verletzungen und Unfälle. Leider ergab sich kein positiver Effekt auf Tumorerkrankungen. Der positive Effekt gilt jedoch sowohl für Frauen als auch für Männer.
Ich glaube, diese Resultate nehmen wir gerne mit Freude entgegen, gilt ja in der letzten Zeit so vieles an Nahrungsmitteln als gesundheitsschädigend und sollte gemieden werden.
Dr. med. Melanie Bührer, Dorfstrasse 24, Meilen, Tel. 044 923 25 71, <email-pii>