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Kommt es bei der Hotelkette Kempinski bereits wieder zu einem Chefwechsel? Laut Insidern soll sich die Ära Alejandro Bernabé dem Ende zuneigen. Dies berichtet die «Süddeutsche Zeitung». Nach dem Abgang des ehemaligen Chefs Reto Wittwer übernahm Bernabé erst im Herbst 2014 die Verantwortung für die Hotelkette. Kurz darauf warf die Gruppe dem ehemaligen CEO Wittwer vor, sich an Provisionen bereichert zu haben und reichte eine Strafanzeige ein. Wittwer reagierte darauf mit einer Anzeige wegen Verleumdung und übler Nachrede gegen Bernabé und gegen Michael David Selby, Vorstandsvorsitzender der Gruppe.
Mit der neusten Spekulation um einen bevorstehenden Abgang von Bernabé kommt Kempinski erneut in die Schlagzeilen. Zudem wird vermutet, dass vor allem die Häuser in Russland, China und im Mittleren Osten mit der aktuellen wirtschaftlichen Situation zu kämpfen haben.
Mehrheitsaktionär von Kempinski ist das thailändische Crown Property Bureau (Vermögensverwaltung des thailändischen Königshauses). Eines der bekanntesten Häuser der Gruppe ist das Hotel Adlon Kempinski in Berlin (Foto).