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|Quelle||Collection Cinémathèque suisse / Nachlass René Hubert|
|Art||Foto¸ 17x23cm|
|Ort/Datum||Berlin¸ 1929|
|Inhalt||Brigitte Helm in einem von René Hubert entworfenen Kleid für den Film "Die wunderbare Lüge der Nina Petrowna" (1929). Datiert Februar 1929. Photograph : UFA (Universum Film AG)¸ Berlin.|
|Quelle||Collection Cinémathèque suisse / Nachlass René Hubert|
|Art||Foto¸ 17x23cm|
|Ort/Datum||Berlin¸ 1929|
|Inhalt||Brigitte Helm in einem von René Hubert entworfenen Kleid für den Film "Die wunderbare Lüge der Nina Petrowna" (1929). Photograph : UFA (Universum Film AG)¸ Berlin.|
deutsche Filmschauspielerin
Brigitte Helm (* 17. März 1908 in Schöneberg, seit 1920 zu Berlin; † 11. Juni 1996 in Ascona; eigentlich Brigitte Gisela Eva Schittenhelm) war eine deutsche Filmschauspielerin. Bekannt ist sie vor allem für ihre Hauptrolle in dem deutschen Stummfilm Metropolis von 1927, der gleichzeitig ihr Filmdebüt war.
Ihr Vater war der Kaufmann Edwin Alexander Johannes Schittenhelm (1871–1913), ihre Mutter war Gretchen Gertrud Martha geborene Tews (1877–1955).
Brigitte Helm ging zur Schule im Johannaheim, einem von dem Gutsbesitzer Eduard Arnhold gestifteten Waisenheim für Mädchen mit angeschlossener Schule an der alten Zollstation Werftpfuhl in Hirschfelde (heute Werneuchen-Hirschfelde, Brandenburg). Dort spielte sie u. a. bei einer Privataufführung von Shakespeares Sommernachtstraum mit. Als Sechzehnjährige wandte sie sich schriftlich an Fritz Lang, da sie, überzeugt von ihrem Talent, Filmschauspielerin werden wollte. In Neubabelsberg spielte sie vor Lang die Elisabeth aus Maria Stuart vor. Angetan u. a. von ihrer Wahl der Rolle Elisabeth, dem „beweglichen Ausdruck“ und ihrem Improvisationsvermögen empfahl er sie der UFA, und Helm erhielt durch diese eine Ausbildung. Nach einem vergeblichen Vorsprechen bei einem anderen Regisseur entschloss sich Lang, trotz zahlreicher Bedenken, Helm mit der Doppelrolle Maria/Maschinenmensch in seinem Film Metropolis zu besetzen.
Nach der Ausbildung schloss Brigitte Helm 1925 mit der Ufa einen Zehn-Jahres-Vertrag ab und spielte während dieser zehn Jahre fast ausschließlich Hauptrollen. Um nicht auf Rollen als Femme fatale festgelegt zu werden, klagte sie gegen die Ufa, erzielte einen Vergleich und spielte fortan auch andere Rollen. 1930 drehte sie ihren ersten Tonfilm Die singende Stadt. Da es damals üblich war, Tonfilme in verschiedenen Sprachversionen herzustellen, war sie auch in Frankreich und England in den jeweiligen Versionen ihrer deutschen Erfolgsfilme zu sehen.
Im Jahr 1935 drehte sie ihren letzten Film Ein idealer Gatte für die Terra Film. Trotz Bemühungen seitens der Ufa zog Helm sich wegen Meinungsverschiedenheiten mit dem NS-Regime aus dem Filmgeschäft zurück. Sie heiratete (in zweiter Ehe) den Industriellen Hugo Eduard Kunheim (1902–1986), und hatte vier Kinder mit ihm. Da ihr zweiter Ehemann jüdischer Abstammung war, zog sie mit ihm in die Schweiz. Ins Filmgeschäft kehrte sie nicht mehr zurück.
Brigitte Helm starb am 11. Juni 1996 im Alter von 88 Jahren in Ascona. Ihre Grabstätte befindet sich auf dem Städtischen Friedhof von Ascona im Kanton Tessin.
René Hubert arbeitete als Kostümdesigner in folgenden Produktionen mit
1929 Die wunderbare Lüge der Nina Petrowna Erich Pommer, Gregor Rabinovitch Universum Film (UFA)
1929 Manolescu - Der König der Hochstapler Noë Bloch, Gregor Rabinovitch Universum Film (UFA)
Quelle Biografie:

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