Document ID: /entscheidsuche_html/filtered/documents_0433.jsonl.gz/305

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich KV.2016.00082 II. Kammer Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender Sozialversicherungsrichter Bachofner Sozialversicherungsrichterin Sager Gerichtsschreiberin Keller Urteil vom 21. Dezember 2017 in Sachen X.___ Beschwerdeführerin gegen Gesundheitsdirektion des Kantons Zürich Stampfenbachstrasse 30, Postfach, 8090 Zürich Beschwerdegegnerin Sachverhalt: 1. X.___, geboren 1955, ist deutscher Staatsangehörigkeit und zog im September 2015 in die Schweiz (Urk. 5/1). Am 26. Oktober 2015 ersuchte die Stadt Opfikon die Gesundheitsdirektion des Kantons Zürich (nachfolgend: Gesund heitsdirektion) um die Prüfung einer allfälligen Befreiung von X.___ von der Krankenversicherungspflicht (Urk. 5/1). Die Gesundheits direk tion wies das Gesuch mit Verfügung vom 4. Februar 2016 ab (Urk. 5/3). Dage gen erhob X.___ am 1. März 2016 Einsprache (Urk. 5/4), welche die Gesund heitsdirektion mit Einspracheentscheid vom 19. August 2016 abwies (Urk. 5/11 = Urk. 2). 2. Gegen den Einspracheentscheid vom 19. August 2016 (Urk. 2) erhob X.___ am 18. September 2016 Beschwerde mit dem Antrag auf Befreiung vom Versicherungsobligatorium (Urk. 1). Mit Beschwerdeantwort vom 20. Oktober 2016 (Urk. 4) beantragte die Beschwerdegegnerin die Abweisung der Beschwer d e, was der Beschwerdeführerin am 24. Oktober 2016 mitgeteilt wurde (Urk. 6). Das Gericht zieht in Erwägung: 1. 1.1 Die Beschwerdeführerin ist deutsche Staatsangehörige und lebt in der Schweiz. Es liegt somit ein Sachverhalt vor, der in persönlicher Hinsicht vom Perso nen freizügigkeitsabkommen (Abkommen vom 21. Juni 1999 zwischen der Schwei ze rischen Eidgenossenschaft einerseits und der Europäischen Gemeinschaft und ihren Mitgliedstaaten andererseits über die Freizügigkeit [FZA]) erfasst ist. Anhang II des FZA erklärt ausserdem die Verordnung (EG) Nr. 883/2004 vom 29. April 2004 zur Koordinierung der Systeme der sozialen Sicherheit (VO 883/2004) und die Verordnung (EG) Nr. 987/2009 vom 16. September 2009 zur Festlegung der Modalitäten für die Durchführung der VO 883/2004 (VO 987/2009) als anwendbar. In sachlicher Hinsicht sind das FZA und die VO 883/2004 ebenfalls anwendbar, da Leistungen bei Krankheit im Sinne von Art. 3 Abs. 1 lit. a der Verordnung zur Diskussion stehen. Damit ist nach den Regeln in Art. 11 ff. VO 883/2004 das anwendbare Landes recht festzulegen. Nach dem Grundsatz in Art. 11 Abs. 1 VO 883/2004 unter liegen Personen, für welche die Verordnung gilt, den Rechtsvorschriften nur eines Mitgliedstaats. Nach Art. 11 Abs. 3 lit. e VO 883/2004 gelten für Per sonen, welche nicht erwerbstätig sind und deshalb unter keine der in Art. 11 Abs. 3 VO 883/2004 lit. a bis d genannten Sachverhalte fallen, die Rechts vor schriften des Mitgliedsstaates, in dessen Gebiet sie wohnen. Der Wohnort ist gemäss Art. 1 lit. j der Verordnung der Ort des gewöhnlichen Aufenthalts. Nachdem die Beschwerdeführerin nicht erwerbstätig ist (Urk. 1 S. 1) und sich ihr Wohnort in der Schweiz befindet, gelangen die schweizerischen Rechtsvor schriften zur Anwendung. 1.2 Art. 3 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Krankenversicherung (KVG) schreibt vor, dass sich jede Person mit Wohnsitz in der Schweiz innert drei Monaten nach der Wohnsitznahme oder der Geburt in der Schweiz für Krankenpflege ver sichern oder von ihrem gesetzlichen Vertreter beziehungsweise ihrer gesetz lichen Vertreterin versichern lassen muss. Der Wohnsitz bestimmt sich nach Art. 23-26 des Zivilgesetzbuches (ZGB; Art. 13 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG, und Art. 3 Abs. 1 KVG). Dieses allgemeine Versicherungsobligatorium für die gesamte schweizerische Wohnbevölkerung stellt ein unverzichtbares Instrument zur Gewährleistung der Solidarität zwischen Gesunden und Kranken dar (Gebhard Eugster, in: Schwei zerisches Bundesverwaltungsrecht, Band XIV, Soziale Sicherheit, Ulrich Meyer, Hrsg., 3. A., Basel, 2016, E Krankenversicherung, S. 418 Rz 29). In Anbetracht dieser gesetzgeberischen Absicht ist es folgerichtig, dass die Ausnahmen von der Versicherungspflicht und damit von der Zugehörigkeit zur Solidarge mein schaft eng umschrieben werden. Der Zweck des Obligatoriums besteht nicht nur darin, zu verhindern, dass infolge Fehlens einer Versicherung unter Umständen bei Risikoeintritt das Gemeinwesen für höhere oder alle Kosten aufkommen muss, sondern auch darin, die Solidarität zwischen Gesunden und Kranken zu gewährleisten (BGE 132 V 310 E. 8.3, E. 8.5.6). 1.3 Art. 3 Abs. 2 KVG ermächtigt den Bundesrat, Ausnahmen von der Versiche rungs pflicht vorzusehen. Die Ausnahmen gibt es in der Form der Nichtunter stellung, die nach Gesetz oder Verordnung automatisch eintritt (Art. 2 Abs. 1 de r Verordnung üb er die Krankenversicherung, KVV), und in der Form der Befrei ung auf Gesuch hin, welche ein Tätigwerden der versicherten Person erfordert (Art. 2 Abs. 2 bis Abs. 8 KVV). Die Ausnahmen gemäss Verordnung stellen abschliessende Aufzählungen dar und unterliegen grundsätzlich einer restrik tiven Interpretation (Eugster, S. 423 Rz. 46). 1.4 Gestützt auf Art. 2 Abs. 8 KVV sind Personen auf Gesuch hin von der Versi che rungspflicht ausgenommen, für welche eine Unterstellung unter die schweize rische Versicherung eine klare Verschlechterung des bisherigen Versicherungs schutzes oder der bisherigen Kostendeckung zur Folge hätte und die sich auf Grund ihres Alters und/oder ihres Gesundheitszustandes nicht oder nur zu kaum tragbaren Bedingungen im bisherigen Umfang zusatzversichern könnten. Dem Gesuch ist eine schriftliche Bestätigung der zuständigen ausländischen Stelle mit allen erforderlichen Angaben beizulegen. Die betreffende Person kann die Befreiung oder einen Verzicht auf die Befreiung ohne besonderen Grund nicht widerrufen. 2. 2.1 Die Beschwerdegegnerin ging im angefochtenen Entscheid (Urk. 2) davon aus, dass die Voraussetzungen nach Art. 2 und 6 KVV nicht gegeben seien, weshalb die Beschwerdeführerin nicht von der Versicherungspflicht befreit werden könne. So sei insbesondere die Voraussetzung nach Art. 2 Abs. 8 KVV nicht erfüllt, da die Unterstellung unter die schweizerische Versicherungspflicht keine Ver schlech terung des bisherigen Versicherungsschutzes darstelle (S. 4). 2.2 Demgegenüber stellte sich die Beschwerdeführerin auf den Standpunkt, dass eine Unterstellung unter die schweizerische Versicherung zu einer wesentlichen Verschlechterung der medizinischen Versorgungsleistung führe (Urk. 1). 2.3 Strittig und zu prüfen ist, ob die Beschwerdeführerin nach den schweizerischen Rechtsvorschriften Anspruch auf Befreiung von der Krankenversicherungs pflicht hat. 3. 3.1 Art. 2 Abs. 8 KVV schützt nicht allgemein Personen, für die der Wechsel zum schweizerischen System einen teureren und/oder weniger guten Versicherungs schutz bedeutet, die sich aber immerhin - wenn auch möglicherweise nicht im bisherigen Umfang, aber doch insoweit im bisherigen Umfang, als diesen Um fang garantierende Versicherungen in der Schweiz überhaupt angeboten werden - über das gesetzliche Minimum (obligatorische Krankenpflegeversicherung) hin aus zusatzversichern können (privatrechtliche Versicherung nach dem Bun des gesetz über den Versicherungsvertrag [VVG]; vgl. Art. 12 Abs. 2 und 3 KVG). Sie kann nur von denjenigen Personen mit Erfolg angerufen werden, die sich - im Rahmen des in der Schweiz nutzbaren Versicherungsangebots - nur deshalb nicht oder nur zu kaum tragbaren Bedingungen im bisherigen Umfang zusatz versichern können, weil sie wegen ihres Alters und/oder ihres Gesundheitszu standes entsprechende Zusatzversicherungen entweder überhaupt nicht oder nur zu kaum tragbaren Bedingungen abschliessen können. Art. 2 Abs. 8 KVV soll m it anderen Worten nicht den Nachteil verhindern, den eine Person dadurch erlei det, dass das schweizerische System den Versicherungsschutz, den sie bisher unter dem ausländischen System genoss, überhaupt nicht oder nicht zu gleich güns tigen Bedingungen vorsieht. Er soll vielmehr den Nachteil vermeiden, der darau s resultiert, dass eine Person bis zum Erreichen ihres bisherigen ausländischen Versicherungsniveaus von in der Schweiz tatsächlich vorhandenen Angeboten wegen ihres Alters und/oder Gesundheitszustandes nicht oder nur zu kaum tragbaren Bedingungen Gebrauch machen kann (BGE 132 V 310 E. 8.5.6). 3.2 Der Gesetzeswortlaut von Art. 2 Abs. 8 KVV sieht zwei kumulativ zu erfüllende Bedingungen für eine Befreiung von der Versicherungspflicht vor: Zunächst muss eine Unterstellung unter die schweizerische Versicherung eine klare Ver schlechterung des bisherigen Versicherungsschutzes oder der bisherigen Kosten deckung zur Folge haben. Vorliegend verhält es sich so, dass die Beschwer deführerin geltend macht, mit der deutschen Versicherung über eine bessere Versicherung zu verfügen. Indes ist die Beschwerdeführerin bei der Techniker Krankenkasse nur gesetzlich versichert. Sie verfügt damit nicht über eine Privat versicherung, deren Deckung über die Leistungen nach KVG hinausgeht. Ist die bestehende Versicherung im Vergleich zur schweizerischen Versicherung aber nicht deutlich höherwertig, kann der Abschluss der obligatorischen Kran kenversicherung nicht als klare Verschlechterung im Sinne von Art. 2 Abs. 8 KVV gelten (BGE 134 V 34 E. 7). E ine Befreiung vom Versicherungsobligato rium gestützt auf Art. 2 Abs. 8 KVV scheidet daher von vorneherein aus. Im Übrigen wurde das von der Beschwerdegegnerin der Beschwerdeführerin zuge stellte Formular H nicht durch die deutsche Versicherung unterzeichnet und gestempelt (vgl. Urk. 5/10). Eine erforderliche schriftliche Bestätigung der aus ländischen Versicherung im Sinne von Art. 2 Abs. 8 KVV liegt demnach nicht vor. 3.3 Finanzielle Nachteile in dem Sinne, dass bei hoher Franchise eine relativ hohe Selbstbeteiligung oder bei niedriger Franchise ein hoher Monatsbeitrag anfalle (vgl. Urk. 1 S. 2), genügen nicht als Befreiungsgrund im Sinne von Art. 2 Abs. 8 KVV. Nachdem damit bereits die erste der zwei kumulativ zu erfüllenden Befrei ungsbedingungen nicht erfüllt ist, kann offen bleiben, ob sich die Beschwerde führer in aufgrund ihres Gesundheitszustandes und ihres Alters nicht oder nur zu kaum tragbaren Bedingungen im bisherigen Umfang zusatzversichern könnte. 3.4 Schliesslich bringt die Beschwerdeführerin nicht vor, einer der übrigen Perso nen gruppen anzugehören, die nach Art. 2 Abs. 2 und 4 sowie Abs. 5 -7 KVV vom Versicherungsobligatorium ausgenommen sind oder davon befreit werden können. Aus den Akten ergeben sich auch keine solchen Hinweise, weshalb sich diesbezügliche Weiterungen erübrigen. 3. 5 Zusammenfassend ist somit festzuhalten, dass die Beschwerdeführer nicht ge stützt auf Art. 2 Abs. 8 KVV von der Versicherungspflicht befreit werden kann. Dies führt zur Abweisung der Beschwerde. Das Gericht erkennt: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Das Verfahren ist kostenlos. 3. Zustellung gegen Empfangsschein an: - X.___ - Gesundheitsdirektion des Kantons Zürich - Bundesamt für Gesundheit 4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin MosimannKeller

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich KV.2016.00082 II. Kammer Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender Sozialversicherungsrichter Bachofner Sozialversicherungsrichterin Sager Gerichtsschreiberin Keller Urteil vom 21. Dezember 2017 in Sachen X.___ Beschwerdeführerin gegen Gesundheitsdirektion des Kantons Zürich Stampfenbachstrasse 30, Postfach, 8090 Zürich Beschwerdegegnerin Sachverhalt: 1. X.___, geboren 1955, ist deutscher Staatsangehörigkeit und zog im September 2015 in die Schweiz (Urk. 5/1). Am 26. Oktober 2015 ersuchte die Stadt Opfikon die Gesundheitsdirektion des Kantons Zürich (nachfolgend: Gesund heitsdirektion) um die Prüfung einer allfälligen Befreiung von X.___ von der Krankenversicherungspflicht (Urk. 5/1). Die Gesundheits direk tion wies das Gesuch mit Verfügung vom 4. Februar 2016 ab (Urk. 5/3). Dage gen erhob X.___ am 1. März 2016 Einsprache (Urk. 5/4), welche die Gesund heitsdirektion mit Einspracheentscheid vom 19. August 2016 abwies (Urk. 5/11 = Urk. 2). 2. Gegen den Einspracheentscheid vom 19. August 2016 (Urk. 2) erhob X.___ am 18. September 2016 Beschwerde mit dem Antrag auf Befreiung vom Versicherungsobligatorium (Urk. 1). Mit Beschwerdeantwort vom 20. Oktober 2016 (Urk. 4) beantragte die Beschwerdegegnerin die Abweisung der Beschwer d e, was der Beschwerdeführerin am 24. Oktober 2016 mitgeteilt wurde (Urk. 6). Das Gericht zieht in Erwägung: 1. 1.1 Die Beschwerdeführerin ist deutsche Staatsangehörige und lebt in der Schweiz. Es liegt somit ein Sachverhalt vor, der in persönlicher Hinsicht vom Perso nen freizügigkeitsabkommen (Abkommen vom 21. Juni 1999 zwischen der Schwei ze rischen Eidgenossenschaft einerseits und der Europäischen Gemeinschaft und ihren Mitgliedstaaten andererseits über die Freizügigkeit [FZA]) erfasst ist. Anhang II des FZA erklärt ausserdem die Verordnung (EG) Nr. 883/2004 vom 29. April 2004 zur Koordinierung der Systeme der sozialen Sicherheit (VO 883/2004) und die Verordnung (EG) Nr. 987/2009 vom 16. September 2009 zur Festlegung der Modalitäten für die Durchführung der VO 883/2004 (VO 987/2009) als anwendbar. In sachlicher Hinsicht sind das FZA und die VO 883/2004 ebenfalls anwendbar, da Leistungen bei Krankheit im Sinne von Art. 3 Abs. 1 lit. a der Verordnung zur Diskussion stehen. Damit ist nach den Regeln in Art. 11 ff. VO 883/2004 das anwendbare Landes recht festzulegen. Nach dem Grundsatz in Art. 11 Abs. 1 VO 883/2004 unter liegen Personen, für welche die Verordnung gilt, den Rechtsvorschriften nur eines Mitgliedstaats. Nach Art. 11 Abs. 3 lit. e VO 883/2004 gelten für Per sonen, welche nicht erwerbstätig sind und deshalb unter keine der in Art. 11 Abs. 3 VO 883/2004 lit. a bis d genannten Sachverhalte fallen, die Rechts vor schriften des Mitgliedsstaates, in dessen Gebiet sie wohnen. Der Wohnort ist gemäss Art. 1 lit. j der Verordnung der Ort des gewöhnlichen Aufenthalts. Nachdem die Beschwerdeführerin nicht erwerbstätig ist (Urk. 1 S. 1) und sich ihr Wohnort in der Schweiz befindet, gelangen die schweizerischen Rechtsvor schriften zur Anwendung. 1.2 Art. 3 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Krankenversicherung (KVG) schreibt vor, dass sich jede Person mit Wohnsitz in der Schweiz innert drei Monaten nach der Wohnsitznahme oder der Geburt in der Schweiz für Krankenpflege ver sichern oder von ihrem gesetzlichen Vertreter beziehungsweise ihrer gesetz lichen Vertreterin versichern lassen muss. Der Wohnsitz bestimmt sich nach Art. 23-26 des Zivilgesetzbuches (ZGB; Art. 13 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG, und Art. 3 Abs. 1 KVG). Dieses allgemeine Versicherungsobligatorium für die gesamte schweizerische Wohnbevölkerung stellt ein unverzichtbares Instrument zur Gewährleistung der Solidarität zwischen Gesunden und Kranken dar (Gebhard Eugster, in: Schwei zerisches Bundesverwaltungsrecht, Band XIV, Soziale Sicherheit, Ulrich Meyer, Hrsg., 3. A., Basel, 2016, E Krankenversicherung, S. 418 Rz 29). In Anbetracht dieser gesetzgeberischen Absicht ist es folgerichtig, dass die Ausnahmen von der Versicherungspflicht und damit von der Zugehörigkeit zur Solidarge mein schaft eng umschrieben werden. Der Zweck des Obligatoriums besteht nicht nur darin, zu verhindern, dass infolge Fehlens einer Versicherung unter Umständen bei Risikoeintritt das Gemeinwesen für höhere oder alle Kosten aufkommen muss, sondern auch darin, die Solidarität zwischen Gesunden und Kranken zu gewährleisten (BGE 132 V 310 E. 8.3, E. 8.5.6). 1.3 Art. 3 Abs. 2 KVG ermächtigt den Bundesrat, Ausnahmen von der Versiche rungs pflicht vorzusehen. Die Ausnahmen gibt es in der Form der Nichtunter stellung, die nach Gesetz oder Verordnung automatisch eintritt (Art. 2 Abs. 1 de r Verordnung üb er die Krankenversicherung, KVV), und in der Form der Befrei ung auf Gesuch hin, welche ein Tätigwerden der versicherten Person erfordert (Art. 2 Abs. 2 bis Abs. 8 KVV). Die Ausnahmen gemäss Verordnung stellen abschliessende Aufzählungen dar und unterliegen grundsätzlich einer restrik tiven Interpretation (Eugster, S. 423 Rz. 46). 1.4 Gestützt auf Art. 2 Abs. 8 KVV sind Personen auf Gesuch hin von der Versi che rungspflicht ausgenommen, für welche eine Unterstellung unter die schweize rische Versicherung eine klare Verschlechterung des bisherigen Versicherungs schutzes oder der bisherigen Kostendeckung zur Folge hätte und die sich auf Grund ihres Alters und/oder ihres Gesundheitszustandes nicht oder nur zu kaum tragbaren Bedingungen im bisherigen Umfang zusatzversichern könnten. Dem Gesuch ist eine schriftliche Bestätigung der zuständigen ausländischen Stelle mit allen erforderlichen Angaben beizulegen. Die betreffende Person kann die Befreiung oder einen Verzicht auf die Befreiung ohne besonderen Grund nicht widerrufen. 2. 2.1 Die Beschwerdegegnerin ging im angefochtenen Entscheid (Urk. 2) davon aus, dass die Voraussetzungen nach Art. 2 und 6 KVV nicht gegeben seien, weshalb die Beschwerdeführerin nicht von der Versicherungspflicht befreit werden könne. So sei insbesondere die Voraussetzung nach Art. 2 Abs. 8 KVV nicht erfüllt, da die Unterstellung unter die schweizerische Versicherungspflicht keine Ver schlech terung des bisherigen Versicherungsschutzes darstelle (S. 4). 2.2 Demgegenüber stellte sich die Beschwerdeführerin auf den Standpunkt, dass eine Unterstellung unter die schweizerische Versicherung zu einer wesentlichen Verschlechterung der medizinischen Versorgungsleistung führe (Urk. 1). 2.3 Strittig und zu prüfen ist, ob die Beschwerdeführerin nach den schweizerischen Rechtsvorschriften Anspruch auf Befreiung von der Krankenversicherungs pflicht hat. 3. 3.1 Art. 2 Abs. 8 KVV schützt nicht allgemein Personen, für die der Wechsel zum schweizerischen System einen teureren und/oder weniger guten Versicherungs schutz bedeutet, die sich aber immerhin - wenn auch möglicherweise nicht im bisherigen Umfang, aber doch insoweit im bisherigen Umfang, als diesen Um fang garantierende Versicherungen in der Schweiz überhaupt angeboten werden - über das gesetzliche Minimum (obligatorische Krankenpflegeversicherung) hin aus zusatzversichern können (privatrechtliche Versicherung nach dem Bun des gesetz über den Versicherungsvertrag [VVG]; vgl. Art. 12 Abs. 2 und 3 KVG). Sie kann nur von denjenigen Personen mit Erfolg angerufen werden, die sich - im Rahmen des in der Schweiz nutzbaren Versicherungsangebots - nur deshalb nicht oder nur zu kaum tragbaren Bedingungen im bisherigen Umfang zusatz versichern können, weil sie wegen ihres Alters und/oder ihres Gesundheitszu standes entsprechende Zusatzversicherungen entweder überhaupt nicht oder nur zu kaum tragbaren Bedingungen abschliessen können. Art. 2 Abs. 8 KVV soll m it anderen Worten nicht den Nachteil verhindern, den eine Person dadurch erlei det, dass das schweizerische System den Versicherungsschutz, den sie bisher unter dem ausländischen System genoss, überhaupt nicht oder nicht zu gleich güns tigen Bedingungen vorsieht. Er soll vielmehr den Nachteil vermeiden, der darau s resultiert, dass eine Person bis zum Erreichen ihres bisherigen ausländischen Versicherungsniveaus von in der Schweiz tatsächlich vorhandenen Angeboten wegen ihres Alters und/oder Gesundheitszustandes nicht oder nur zu kaum tragbaren Bedingungen Gebrauch machen kann (BGE 132 V 310 E. 8.5.6). 3.2 Der Gesetzeswortlaut von Art. 2 Abs. 8 KVV sieht zwei kumulativ zu erfüllende Bedingungen für eine Befreiung von der Versicherungspflicht vor: Zunächst muss eine Unterstellung unter die schweizerische Versicherung eine klare Ver schlechterung des bisherigen Versicherungsschutzes oder der bisherigen Kosten deckung zur Folge haben. Vorliegend verhält es sich so, dass die Beschwer deführerin geltend macht, mit der deutschen Versicherung über eine bessere Versicherung zu verfügen. Indes ist die Beschwerdeführerin bei der Techniker Krankenkasse nur gesetzlich versichert. Sie verfügt damit nicht über eine Privat versicherung, deren Deckung über die Leistungen nach KVG hinausgeht. Ist die bestehende Versicherung im Vergleich zur schweizerischen Versicherung aber nicht deutlich höherwertig, kann der Abschluss der obligatorischen Kran kenversicherung nicht als klare Verschlechterung im Sinne von Art. 2 Abs. 8 KVV gelten (BGE 134 V 34 E. 7). E ine Befreiung vom Versicherungsobligato rium gestützt auf Art. 2 Abs. 8 KVV scheidet daher von vorneherein aus. Im Übrigen wurde das von der Beschwerdegegnerin der Beschwerdeführerin zuge stellte Formular H nicht durch die deutsche Versicherung unterzeichnet und gestempelt (vgl. Urk. 5/10). Eine erforderliche schriftliche Bestätigung der aus ländischen Versicherung im Sinne von Art. 2 Abs. 8 KVV liegt demnach nicht vor. 3.3 Finanzielle Nachteile in dem Sinne, dass bei hoher Franchise eine relativ hohe Selbstbeteiligung oder bei niedriger Franchise ein hoher Monatsbeitrag anfalle (vgl. Urk. 1 S. 2), genügen nicht als Befreiungsgrund im Sinne von Art. 2 Abs. 8 KVV. Nachdem damit bereits die erste der zwei kumulativ zu erfüllenden Befrei ungsbedingungen nicht erfüllt ist, kann offen bleiben, ob sich die Beschwerde führer in aufgrund ihres Gesundheitszustandes und ihres Alters nicht oder nur zu kaum tragbaren Bedingungen im bisherigen Umfang zusatzversichern könnte. 3.4 Schliesslich bringt die Beschwerdeführerin nicht vor, einer der übrigen Perso nen gruppen anzugehören, die nach Art. 2 Abs. 2 und 4 sowie Abs. 5 -7 KVV vom Versicherungsobligatorium ausgenommen sind oder davon befreit werden können. Aus den Akten ergeben sich auch keine solchen Hinweise, weshalb sich diesbezügliche Weiterungen erübrigen. 3. 5 Zusammenfassend ist somit festzuhalten, dass die Beschwerdeführer nicht ge stützt auf Art. 2 Abs. 8 KVV von der Versicherungspflicht befreit werden kann. Dies führt zur Abweisung der Beschwerde. Das Gericht erkennt: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Das Verfahren ist kostenlos. 3. Zustellung gegen Empfangsschein an: - X.___ - Gesundheitsdirektion des Kantons Zürich - Bundesamt für Gesundheit 4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin MosimannKeller

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Sozialversicherungsgericht

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

des Kantons Zürich KV.2016.00082

KV.2016.00082 II. Kammer

Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender Sozialversicherungsrichter Bachofner Sozialversicherungsrichterin Sager Gerichtsschreiberin Keller

Urteil vom 21. Dezember 2017

Urteil vom 21. Dezember 2017 in Sachen

in Sachen X.___

X.___ Beschwerdeführerin

Beschwerdeführerin gegen

gegen Gesundheitsdirektion des Kantons Zürich

Gesundheitsdirektion des Kantons Zürich Stampfenbachstrasse 30, Postfach, 8090 Zürich

Stampfenbachstrasse 30, Postfach, 8090 Zürich Beschwerdegegnerin

Beschwerdegegnerin Sachverhalt:

Sachverhalt: 1. X.___, geboren 1955, ist deutscher Staatsangehörigkeit und zog im September 2015 in die Schweiz (Urk. 5/1). Am 26. Oktober 2015 ersuchte die Stadt Opfikon die Gesundheitsdirektion des Kantons Zürich (nachfolgend: Gesund heitsdirektion) um die Prüfung einer allfälligen Befreiung von X.___ von der Krankenversicherungspflicht (Urk. 5/1). Die Gesundheits direk tion wies das Gesuch mit Verfügung vom 4. Februar 2016 ab (Urk. 5/3). Dage gen erhob X.___ am 1. März 2016 Einsprache (Urk. 5/4), welche die Gesund heitsdirektion mit Einspracheentscheid vom 19. August 2016 abwies (Urk. 5/11 = Urk. 2).

1. X.___, geboren 1955, ist deutscher Staatsangehörigkeit und zog im September 2015 in die Schweiz (Urk. 5/1). Am 26. Oktober 2015 ersuchte die Stadt Opfikon die Gesundheitsdirektion des Kantons Zürich (nachfolgend: Gesund heitsdirektion) um die Prüfung einer allfälligen Befreiung von X.___ von der Krankenversicherungspflicht (Urk. 5/1). Die Gesundheits direk tion wies das Gesuch mit Verfügung vom 4. Februar 2016 ab (Urk. 5/3). Dage gen erhob X.___ am 1. März 2016 Einsprache (Urk. 5/4), welche die Gesund heitsdirektion mit Einspracheentscheid vom 19. August 2016 abwies (Urk. 5/11 = Urk. 2). 2. Gegen den Einspracheentscheid vom 19. August 2016 (Urk. 2) erhob X.___ am 18. September 2016 Beschwerde mit dem Antrag auf Befreiung vom Versicherungsobligatorium (Urk. 1). Mit Beschwerdeantwort vom 20. Oktober 2016 (Urk. 4) beantragte die Beschwerdegegnerin die Abweisung der Beschwer d e, was der Beschwerdeführerin am 24. Oktober 2016 mitgeteilt wurde (Urk. 6).

2. Gegen den Einspracheentscheid vom 19. August 2016 (Urk. 2) erhob X.___ am 18. September 2016 Beschwerde mit dem Antrag auf Befreiung vom Versicherungsobligatorium (Urk. 1). Mit Beschwerdeantwort vom 20. Oktober 2016 (Urk. 4) beantragte die Beschwerdegegnerin die Abweisung der Beschwer d e, was der Beschwerdeführerin am 24. Oktober 2016 mitgeteilt wurde (Urk. 6). Das Gericht zieht in Erwägung:

Das Gericht zieht in Erwägung: 1.

1. 1.1 Die Beschwerdeführerin ist deutsche Staatsangehörige und lebt in der Schweiz. Es liegt somit ein Sachverhalt vor, der in persönlicher Hinsicht vom Perso nen freizügigkeitsabkommen (Abkommen vom 21. Juni 1999 zwischen der Schwei ze rischen Eidgenossenschaft einerseits und der Europäischen Gemeinschaft und ihren Mitgliedstaaten andererseits über die Freizügigkeit [FZA]) erfasst ist. Anhang II des FZA erklärt ausserdem die Verordnung (EG) Nr. 883/2004 vom 29. April 2004 zur Koordinierung der Systeme der sozialen Sicherheit (VO 883/2004) und die Verordnung (EG) Nr. 987/2009 vom 16. September 2009 zur Festlegung der Modalitäten für die Durchführung der VO 883/2004 (VO 987/2009) als anwendbar. In sachlicher Hinsicht sind das FZA und die VO 883/2004 ebenfalls anwendbar, da Leistungen bei Krankheit im Sinne von Art. 3 Abs. 1 lit. a der Verordnung zur Diskussion stehen.

1.1 Die Beschwerdeführerin ist deutsche Staatsangehörige und lebt in der Schweiz. Es liegt somit ein Sachverhalt vor, der in persönlicher Hinsicht vom Perso nen freizügigkeitsabkommen (Abkommen vom 21. Juni 1999 zwischen der Schwei ze rischen Eidgenossenschaft einerseits und der Europäischen Gemeinschaft und ihren Mitgliedstaaten andererseits über die Freizügigkeit [FZA]) erfasst ist. Anhang II des FZA erklärt ausserdem die Verordnung (EG) Nr. 883/2004 vom 29. April 2004 zur Koordinierung der Systeme der sozialen Sicherheit (VO 883/2004) und die Verordnung (EG) Nr. 987/2009 vom 16. September 2009 zur Festlegung der Modalitäten für die Durchführung der VO 883/2004 (VO 987/2009) als anwendbar. In sachlicher Hinsicht sind das FZA und die VO 883/2004 ebenfalls anwendbar, da Leistungen bei Krankheit im Sinne von Art. 3 Abs. 1 lit. a der Verordnung zur Diskussion stehen. Damit ist nach den Regeln in Art. 11 ff. VO 883/2004 das anwendbare Landes recht festzulegen. Nach dem Grundsatz in Art. 11 Abs. 1 VO 883/2004 unter liegen Personen, für welche die Verordnung gilt, den Rechtsvorschriften nur eines Mitgliedstaats. Nach Art. 11 Abs. 3 lit. e VO 883/2004 gelten für Per sonen, welche nicht erwerbstätig sind und deshalb unter keine der in Art. 11 Abs. 3 VO 883/2004 lit. a bis d genannten Sachverhalte fallen, die Rechts vor schriften des Mitgliedsstaates, in dessen Gebiet sie wohnen. Der Wohnort ist gemäss Art. 1 lit. j der Verordnung der Ort des gewöhnlichen Aufenthalts.

Damit ist nach den Regeln in Art. 11 ff. VO 883/2004 das anwendbare Landes recht festzulegen. Nach dem Grundsatz in Art. 11 Abs. 1 VO 883/2004 unter liegen Personen, für welche die Verordnung gilt, den Rechtsvorschriften nur eines Mitgliedstaats. Nach Art. 11 Abs. 3 lit. e VO 883/2004 gelten für Per sonen, welche nicht erwerbstätig sind und deshalb unter keine der in Art. 11 Abs. 3 VO 883/2004 lit. a bis d genannten Sachverhalte fallen, die Rechts vor schriften des Mitgliedsstaates, in dessen Gebiet sie wohnen. Der Wohnort ist gemäss Art. 1 lit. j der Verordnung der Ort des gewöhnlichen Aufenthalts. Nachdem die Beschwerdeführerin nicht erwerbstätig ist (Urk. 1 S. 1) und sich ihr Wohnort in der Schweiz befindet, gelangen die schweizerischen Rechtsvor schriften zur Anwendung.

Nachdem die Beschwerdeführerin nicht erwerbstätig ist (Urk. 1 S. 1) und sich ihr Wohnort in der Schweiz befindet, gelangen die schweizerischen Rechtsvor schriften zur Anwendung. 1.2 Art. 3 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Krankenversicherung (KVG) schreibt vor, dass sich jede Person mit Wohnsitz in der Schweiz innert drei Monaten nach der Wohnsitznahme oder der Geburt in der Schweiz für Krankenpflege ver sichern oder von ihrem gesetzlichen Vertreter beziehungsweise ihrer gesetz lichen Vertreterin versichern lassen muss. Der Wohnsitz bestimmt sich nach Art. 23-26 des Zivilgesetzbuches (ZGB; Art. 13 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG, und Art. 3 Abs. 1 KVG).

1.2 Art. 3 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Krankenversicherung (KVG) schreibt vor, dass sich jede Person mit Wohnsitz in der Schweiz innert drei Monaten nach der Wohnsitznahme oder der Geburt in der Schweiz für Krankenpflege ver sichern oder von ihrem gesetzlichen Vertreter beziehungsweise ihrer gesetz lichen Vertreterin versichern lassen muss. Der Wohnsitz bestimmt sich nach Art. 23-26 des Zivilgesetzbuches (ZGB; Art. 13 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG, und Art. 3 Abs. 1 KVG). Dieses allgemeine Versicherungsobligatorium für die gesamte schweizerische Wohnbevölkerung stellt ein unverzichtbares Instrument zur Gewährleistung der Solidarität zwischen Gesunden und Kranken dar (Gebhard Eugster, in: Schwei zerisches Bundesverwaltungsrecht, Band XIV, Soziale Sicherheit, Ulrich Meyer, Hrsg., 3. A., Basel, 2016, E Krankenversicherung, S. 418 Rz 29). In Anbetracht dieser gesetzgeberischen Absicht ist es folgerichtig, dass die Ausnahmen von der Versicherungspflicht und damit von der Zugehörigkeit zur Solidarge mein schaft eng umschrieben werden. Der Zweck des Obligatoriums besteht nicht nur darin, zu verhindern, dass infolge Fehlens einer Versicherung unter Umständen bei Risikoeintritt das Gemeinwesen für höhere oder alle Kosten aufkommen muss, sondern auch darin, die Solidarität zwischen Gesunden und Kranken zu gewährleisten (BGE 132 V 310 E. 8.3, E. 8.5.6).

Dieses allgemeine Versicherungsobligatorium für die gesamte schweizerische Wohnbevölkerung stellt ein unverzichtbares Instrument zur Gewährleistung der Solidarität zwischen Gesunden und Kranken dar (Gebhard Eugster, in: Schwei zerisches Bundesverwaltungsrecht, Band XIV, Soziale Sicherheit, Ulrich Meyer, Hrsg., 3. A., Basel, 2016, E Krankenversicherung, S. 418 Rz 29). In Anbetracht dieser gesetzgeberischen Absicht ist es folgerichtig, dass die Ausnahmen von der Versicherungspflicht und damit von der Zugehörigkeit zur Solidarge mein schaft eng umschrieben werden. Der Zweck des Obligatoriums besteht nicht nur darin, zu verhindern, dass infolge Fehlens einer Versicherung unter Umständen bei Risikoeintritt das Gemeinwesen für höhere oder alle Kosten aufkommen muss, sondern auch darin, die Solidarität zwischen Gesunden und Kranken zu gewährleisten (BGE 132 V 310 E. 8.3, E. 8.5.6). 1.3 Art. 3 Abs. 2 KVG ermächtigt den Bundesrat, Ausnahmen von der Versiche rungs pflicht vorzusehen. Die Ausnahmen gibt es in der Form der Nichtunter stellung, die nach Gesetz oder Verordnung automatisch eintritt (Art. 2 Abs. 1 de r Verordnung üb er die Krankenversicherung, KVV), und in der Form der Befrei ung auf Gesuch hin, welche ein Tätigwerden der versicherten Person erfordert (Art. 2 Abs. 2 bis Abs. 8 KVV). Die Ausnahmen gemäss Verordnung stellen abschliessende Aufzählungen dar und unterliegen grundsätzlich einer restrik tiven Interpretation (Eugster, S. 423 Rz. 46).

1.3 Art. 3 Abs. 2 KVG ermächtigt den Bundesrat, Ausnahmen von der Versiche rungs pflicht vorzusehen. Die Ausnahmen gibt es in der Form der Nichtunter stellung, die nach Gesetz oder Verordnung automatisch eintritt (Art. 2 Abs. 1 de r Verordnung üb er die Krankenversicherung, KVV), und in der Form der Befrei ung auf Gesuch hin, welche ein Tätigwerden der versicherten Person erfordert (Art. 2 Abs. 2 bis Abs. 8 KVV). Die Ausnahmen gemäss Verordnung stellen abschliessende Aufzählungen dar und unterliegen grundsätzlich einer restrik tiven Interpretation (Eugster, S. 423 Rz. 46). 1.4 Gestützt auf Art. 2 Abs. 8 KVV sind Personen auf Gesuch hin von der Versi che rungspflicht ausgenommen, für welche eine Unterstellung unter die schweize rische Versicherung eine klare Verschlechterung des bisherigen Versicherungs schutzes oder der bisherigen Kostendeckung zur Folge hätte und die sich auf Grund ihres Alters und/oder ihres Gesundheitszustandes nicht oder nur zu kaum tragbaren Bedingungen im bisherigen Umfang zusatzversichern könnten. Dem Gesuch ist eine schriftliche Bestätigung der zuständigen ausländischen Stelle mit allen erforderlichen Angaben beizulegen. Die betreffende Person kann die Befreiung oder einen Verzicht auf die Befreiung ohne besonderen Grund nicht widerrufen.

1.4 Gestützt auf Art. 2 Abs. 8 KVV sind Personen auf Gesuch hin von der Versi che rungspflicht ausgenommen, für welche eine Unterstellung unter die schweize rische Versicherung eine klare Verschlechterung des bisherigen Versicherungs schutzes oder der bisherigen Kostendeckung zur Folge hätte und die sich auf Grund ihres Alters und/oder ihres Gesundheitszustandes nicht oder nur zu kaum tragbaren Bedingungen im bisherigen Umfang zusatzversichern könnten. Dem Gesuch ist eine schriftliche Bestätigung der zuständigen ausländischen Stelle mit allen erforderlichen Angaben beizulegen. Die betreffende Person kann die Befreiung oder einen Verzicht auf die Befreiung ohne besonderen Grund nicht widerrufen. 2.

2. 2.1 Die Beschwerdegegnerin ging im angefochtenen Entscheid (Urk. 2) davon aus, dass die Voraussetzungen nach Art. 2 und 6 KVV nicht gegeben seien, weshalb die Beschwerdeführerin nicht von der Versicherungspflicht befreit werden könne. So sei insbesondere die Voraussetzung nach Art. 2 Abs. 8 KVV nicht erfüllt, da die Unterstellung unter die schweizerische Versicherungspflicht keine Ver schlech terung des bisherigen Versicherungsschutzes darstelle (S. 4).

2.1 Die Beschwerdegegnerin ging im angefochtenen Entscheid (Urk. 2) davon aus, dass die Voraussetzungen nach Art. 2 und 6 KVV nicht gegeben seien, weshalb die Beschwerdeführerin nicht von der Versicherungspflicht befreit werden könne. So sei insbesondere die Voraussetzung nach Art. 2 Abs. 8 KVV nicht erfüllt, da die Unterstellung unter die schweizerische Versicherungspflicht keine Ver schlech terung des bisherigen Versicherungsschutzes darstelle (S. 4). 2.2 Demgegenüber stellte sich die Beschwerdeführerin auf den Standpunkt, dass eine Unterstellung unter die schweizerische Versicherung zu einer wesentlichen Verschlechterung der medizinischen Versorgungsleistung führe (Urk. 1).

2.2 Demgegenüber stellte sich die Beschwerdeführerin auf den Standpunkt, dass eine Unterstellung unter die schweizerische Versicherung zu einer wesentlichen Verschlechterung der medizinischen Versorgungsleistung führe (Urk. 1). 2.3 Strittig und zu prüfen ist, ob die Beschwerdeführerin nach den schweizerischen Rechtsvorschriften Anspruch auf Befreiung von der Krankenversicherungs pflicht hat.

2.3 Strittig und zu prüfen ist, ob die Beschwerdeführerin nach den schweizerischen Rechtsvorschriften Anspruch auf Befreiung von der Krankenversicherungs pflicht hat. 3.

3. 3.1 Art. 2 Abs. 8 KVV schützt nicht allgemein Personen, für die der Wechsel zum schweizerischen System einen teureren und/oder weniger guten Versicherungs schutz bedeutet, die sich aber immerhin - wenn auch möglicherweise nicht im bisherigen Umfang, aber doch insoweit im bisherigen Umfang, als diesen Um fang garantierende Versicherungen in der Schweiz überhaupt angeboten werden - über das gesetzliche Minimum (obligatorische Krankenpflegeversicherung) hin aus zusatzversichern können (privatrechtliche Versicherung nach dem Bun des gesetz über den Versicherungsvertrag [VVG]; vgl. Art. 12 Abs. 2 und 3 KVG). Sie kann nur von denjenigen Personen mit Erfolg angerufen werden, die sich - im Rahmen des in der Schweiz nutzbaren Versicherungsangebots - nur deshalb nicht oder nur zu kaum tragbaren Bedingungen im bisherigen Umfang zusatz versichern können, weil sie wegen ihres Alters und/oder ihres Gesundheitszu standes entsprechende Zusatzversicherungen entweder überhaupt nicht oder nur zu kaum tragbaren Bedingungen abschliessen können. Art. 2 Abs. 8 KVV soll m it anderen Worten nicht den Nachteil verhindern, den eine Person dadurch erlei det, dass das schweizerische System den Versicherungsschutz, den sie bisher unter dem ausländischen System genoss, überhaupt nicht oder nicht zu gleich güns tigen Bedingungen vorsieht. Er soll vielmehr den Nachteil vermeiden, der darau s resultiert, dass eine Person bis zum Erreichen ihres bisherigen ausländischen Versicherungsniveaus von in der Schweiz tatsächlich vorhandenen Angeboten wegen ihres Alters und/oder Gesundheitszustandes nicht oder nur zu kaum tragbaren Bedingungen Gebrauch machen kann (BGE 132 V 310 E. 8.5.6).

3.1 Art. 2 Abs. 8 KVV schützt nicht allgemein Personen, für die der Wechsel zum schweizerischen System einen teureren und/oder weniger guten Versicherungs schutz bedeutet, die sich aber immerhin - wenn auch möglicherweise nicht im bisherigen Umfang, aber doch insoweit im bisherigen Umfang, als diesen Um fang garantierende Versicherungen in der Schweiz überhaupt angeboten werden - über das gesetzliche Minimum (obligatorische Krankenpflegeversicherung) hin aus zusatzversichern können (privatrechtliche Versicherung nach dem Bun des gesetz über den Versicherungsvertrag [VVG]; vgl. Art. 12 Abs. 2 und 3 KVG). Sie kann nur von denjenigen Personen mit Erfolg angerufen werden, die sich - im Rahmen des in der Schweiz nutzbaren Versicherungsangebots - nur deshalb nicht oder nur zu kaum tragbaren Bedingungen im bisherigen Umfang zusatz versichern können, weil sie wegen ihres Alters und/oder ihres Gesundheitszu standes entsprechende Zusatzversicherungen entweder überhaupt nicht oder nur zu kaum tragbaren Bedingungen abschliessen können. Art. 2 Abs. 8 KVV soll m it anderen Worten nicht den Nachteil verhindern, den eine Person dadurch erlei det, dass das schweizerische System den Versicherungsschutz, den sie bisher unter dem ausländischen System genoss, überhaupt nicht oder nicht zu gleich güns tigen Bedingungen vorsieht. Er soll vielmehr den Nachteil vermeiden, der darau s resultiert, dass eine Person bis zum Erreichen ihres bisherigen ausländischen Versicherungsniveaus von in der Schweiz tatsächlich vorhandenen Angeboten wegen ihres Alters und/oder Gesundheitszustandes nicht oder nur zu kaum tragbaren Bedingungen Gebrauch machen kann (BGE 132 V 310 E. 8.5.6). 3.2 Der Gesetzeswortlaut von Art. 2 Abs. 8 KVV sieht zwei kumulativ zu erfüllende Bedingungen für eine Befreiung von der Versicherungspflicht vor: Zunächst muss eine Unterstellung unter die schweizerische Versicherung eine klare Ver schlechterung des bisherigen Versicherungsschutzes oder der bisherigen Kosten deckung zur Folge haben. Vorliegend verhält es sich so, dass die Beschwer deführerin geltend macht, mit der deutschen Versicherung über eine bessere Versicherung zu verfügen. Indes ist die Beschwerdeführerin bei der Techniker Krankenkasse nur gesetzlich versichert. Sie verfügt damit nicht über eine Privat versicherung, deren Deckung über die Leistungen nach KVG hinausgeht. Ist die bestehende Versicherung im Vergleich zur schweizerischen Versicherung aber nicht deutlich höherwertig, kann der Abschluss der obligatorischen Kran kenversicherung nicht als klare Verschlechterung im Sinne von Art. 2 Abs. 8 KVV gelten (BGE 134 V 34 E. 7). E ine Befreiung vom Versicherungsobligato rium gestützt auf Art. 2 Abs. 8 KVV scheidet daher von vorneherein aus. Im Übrigen wurde das von der Beschwerdegegnerin der Beschwerdeführerin zuge stellte Formular H nicht durch die deutsche Versicherung unterzeichnet und gestempelt (vgl. Urk. 5/10). Eine erforderliche schriftliche Bestätigung der aus ländischen Versicherung im Sinne von Art. 2 Abs. 8 KVV liegt demnach nicht vor.

3.2 Der Gesetzeswortlaut von Art. 2 Abs. 8 KVV sieht zwei kumulativ zu erfüllende Bedingungen für eine Befreiung von der Versicherungspflicht vor: Zunächst muss eine Unterstellung unter die schweizerische Versicherung eine klare Ver schlechterung des bisherigen Versicherungsschutzes oder der bisherigen Kosten deckung zur Folge haben. Vorliegend verhält es sich so, dass die Beschwer deführerin geltend macht, mit der deutschen Versicherung über eine bessere Versicherung zu verfügen. Indes ist die Beschwerdeführerin bei der Techniker Krankenkasse nur gesetzlich versichert. Sie verfügt damit nicht über eine Privat versicherung, deren Deckung über die Leistungen nach KVG hinausgeht. Ist die bestehende Versicherung im Vergleich zur schweizerischen Versicherung aber nicht deutlich höherwertig, kann der Abschluss der obligatorischen Kran kenversicherung nicht als klare Verschlechterung im Sinne von Art. 2 Abs. 8 KVV gelten (BGE 134 V 34 E. 7). E ine Befreiung vom Versicherungsobligato rium gestützt auf Art. 2 Abs. 8 KVV scheidet daher von vorneherein aus. Im Übrigen wurde das von der Beschwerdegegnerin der Beschwerdeführerin zuge stellte Formular H nicht durch die deutsche Versicherung unterzeichnet und gestempelt (vgl. Urk. 5/10). Eine erforderliche schriftliche Bestätigung der aus ländischen Versicherung im Sinne von Art. 2 Abs. 8 KVV liegt demnach nicht vor. 3.3 Finanzielle Nachteile in dem Sinne, dass bei hoher Franchise eine relativ hohe Selbstbeteiligung oder bei niedriger Franchise ein hoher Monatsbeitrag anfalle (vgl. Urk. 1 S. 2), genügen nicht als Befreiungsgrund im Sinne von Art. 2 Abs. 8 KVV. Nachdem damit bereits die erste der zwei kumulativ zu erfüllenden Befrei ungsbedingungen nicht erfüllt ist, kann offen bleiben, ob sich die Beschwerde führer in aufgrund ihres Gesundheitszustandes und ihres Alters nicht oder nur zu kaum tragbaren Bedingungen im bisherigen Umfang zusatzversichern könnte.

3.3 Finanzielle Nachteile in dem Sinne, dass bei hoher Franchise eine relativ hohe Selbstbeteiligung oder bei niedriger Franchise ein hoher Monatsbeitrag anfalle (vgl. Urk. 1 S. 2), genügen nicht als Befreiungsgrund im Sinne von Art. 2 Abs. 8 KVV. Nachdem damit bereits die erste der zwei kumulativ zu erfüllenden Befrei ungsbedingungen nicht erfüllt ist, kann offen bleiben, ob sich die Beschwerde führer in aufgrund ihres Gesundheitszustandes und ihres Alters nicht oder nur zu kaum tragbaren Bedingungen im bisherigen Umfang zusatzversichern könnte. 3.4 Schliesslich bringt die Beschwerdeführerin nicht vor, einer der übrigen Perso nen gruppen anzugehören, die nach Art. 2 Abs. 2 und 4 sowie Abs. 5 -7 KVV vom Versicherungsobligatorium ausgenommen sind oder davon befreit werden können. Aus den Akten ergeben sich auch keine solchen Hinweise, weshalb sich diesbezügliche Weiterungen erübrigen.

3.4 Schliesslich bringt die Beschwerdeführerin nicht vor, einer der übrigen Perso nen gruppen anzugehören, die nach Art. 2 Abs. 2 und 4 sowie Abs. 5 -7 KVV vom Versicherungsobligatorium ausgenommen sind oder davon befreit werden können. Aus den Akten ergeben sich auch keine solchen Hinweise, weshalb sich diesbezügliche Weiterungen erübrigen. 3. 5 Zusammenfassend ist somit festzuhalten, dass die Beschwerdeführer nicht ge stützt auf Art. 2 Abs. 8 KVV von der Versicherungspflicht befreit werden kann.

3. 5 Zusammenfassend ist somit festzuhalten, dass die Beschwerdeführer nicht ge stützt auf Art. 2 Abs. 8 KVV von der Versicherungspflicht befreit werden kann. Dies führt zur Abweisung der Beschwerde.

Dies führt zur Abweisung der Beschwerde. Das Gericht erkennt:

Das Gericht erkennt: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Das Verfahren ist kostenlos.

2. Das Verfahren ist kostenlos. 3. Zustellung gegen Empfangsschein an:

3. Zustellung gegen Empfangsschein an: - X.___

X.___ - Gesundheitsdirektion des Kantons Zürich

Gesundheitsdirektion des Kantons Zürich - Bundesamt für Gesundheit

Bundesamt für Gesundheit 4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).

4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen.

Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).

Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin

MosimannKeller