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Nach dem verheerenden Erdrutsch in einem Dorf in Indien befürchten die Helfer mehr als 150 Tote. Einen Tag nach der Katastrophe im Westen des Landes wurden nach offiziellen Angaben 31 Leichen in der meterhohen Schicht aus Schlamm und Geröll gefunden.
«Mehr als 35 Stunden nach dem Unglück ist es unwahrscheinlich, dass wir noch jemanden der etwa 120 bis 150 Verschütteten finden», sagte Lokalregierungssprecher Ganesh Patil.
Bagger gruben sich am Tag nach dem Unglück weiter durch die teils meterhohe Schicht aus Schlamm und Geröll, die fast das ganze Dorf Malin in der Gebirgskette Sahayadri davongerissen hatte. In der Nähe des Unglücksortes wurde eine provisorische Einäscherungsstätte errichtet, wie der Sender NDTV berichtete.
Starker Regen behindere die Arbeiten der Bergungsteams und habe einen zweiten, kleineren Erdrutsch ausgelöst. Nur acht Menschen konnten nach offiziellen Angaben lebend geborgen werden.
In Indien herrscht gerade Monsunzeit. Auch in den nördlichen Bundesstaaten Uttarakhand und Himachal Pradesh war es in den vergangenen Wochen zu zahlreichen enormen Erdrutschen gekommen. (rar/sda/dpa)