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Amazon-Chef Bezos im Porträt: Ärger mit Trump, eine Affäre und die Liebe zur Raumfahrt
Einen Traum konnte sich Bezos aber auch nur erfüllen, weil er so viel Geld hat: die Erforschung der Raumfahrt. 2000 rief er "Blue Origin" ins Leben. 2016 verriet der Vater von vier Kindern beim "Space Symposium": "Ich bin, seit ich fünf Jahre alt bin, besessen von Raketen, Raketenwissenschaft und Raumfahrt." Und so kommt es für viele nicht überraschend, dass "Blue Origin" in Bezos' Abschieds-Mail erwähnt wird.Dort zählt er auf, wofür er sich nach seinem Rückzug Zeit nehmen will – unter anderem für sein Raumfahrtunternehmen. Es gibt Gerüchte, wonach er sich seit Jahren an einem Tag in der Woche nur darum kümmert. Außerdem investiere er jedes Jahr rund eine Milliarde Dollar in die Firma, 2020 sollen es sogar 10 Milliarden Dollar gewesen sein.Große Erfolge konnte "Blue Origin" bislang aber nicht verzeichnen. Ein Meilenstein könnte im Frühjahr erreicht werden: Die erste Crew soll mit einem "New Shepard"-Raumschiff ins All geflogen werden, berichtet "cnbc" mit Verweis auf Quellen im Unternehmen. Offiziell bestätigt wurde der Bericht jedoch nicht.Anfang Dezember verkündete der 67-Jährige, dass eine seiner Raketen einmal eine Frau zum Mond bringen werde. Tatsächlich waren die 12 Menschen, die bislang auf dem Mond wandelten, allesamt Männer. Die NASA entwickelt mit "Artemis" ein Programm, um Menschen dauerhaft auf den Mond zu schicken. Im Zuge dessen plant man ebenfalls Frauen mit ein. Um diesen Auftrag zu bekommen, konkurriert Bezos unter anderem mit Musks SpaceX. Anfang März soll das Bewerberfeld auf zwei Unternehmen reduziert werden, bevor 2024 die Flüge gestartet werden sollen.
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