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5G und Gesundheit: Wahlempfehlungen 2019
Der Verein „5G Moratorium für die Schweiz“ und die « Genfer Koordination Moratorium 5G » befragten alle Kandidaten der eidgenössischen Wahlen vom 20. Oktober 2019 zu ihrer Haltung betreffend der legislativen Entwicklung im Bereich der nichtionisierenden Strahlung und des Mobilfunks.
Die Analyse der Antworten ermöglicht es, die Kandidaten zu ermitteln, die die Interessen der Bürger in dieser Angelegenheit am besten vertreten, so dass die Wähler in voller Kenntnis der Fakten abstimmen können.
Die Ergebnisse zeigen Konsenspunkte zu Themen wie:
- die Notwendigkeit eines Gesetzes das die Verordnung über nichtionisierende Strahlen (NISV) einrahmt
- die Kompetenz der Gemeinden und Kantone bei der Genehmigung neuer oder bei der Erhöhung der Leistung bestehender Antennen zu verbessern.
- die überwiegende Rolle des Bundesamtes für Gesundheit bei der Umsetzung von Normen zu nichtionisierenden Strahlenemissionen und -immissionen im Namen des Vorsorgeprinzips zu stärken
- die Überwachung bestehender Antennen zu fördern
- eine unabhängigen Stelle für die Bewertung und Überwachung nichtionisierender Strahlung einzurichten.
- ein ehrgeiziges Forschungsprogramms über die biologischen Auswirkungen nichtionisierender Strahlung in Angriff zu nehmen.
- ein Moratorium für 5G festzulegen.
Die Antworten auf die 10 Fragen wurden gewichtet (0 bis 3 Punkte) und die maximale Punktzahl für einen Fragebogen beträgt 30 Punkte. Kandidaten mit 24 bis 30 Punkten (86 Kandidaten) gelten als positiv für unsere Meinung und wir empfehlen, für sie zu stimmen.