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Rund 40 Frauen hörten der erfahrenen Politikerin, Doris Stump, zu über ihre Ausführungen zu Frauen in der Öffentlichkeit aus dem 18. Jahrhundert bis heute.
Damals im 18. Jahrhundert war die Öffentlichkeit den Männern vorbehalten. Die ersten Frauen in der Öffentlichkeit waren Ende 19. Jahrhundert Maire-Heim Vögtli als 1. Schweizer Ärztin oder Emilie Kampin-Spyri, die 1. Schweizer Juristin. Sie hat den Vorstoss gemacht, dass der Begriff „Schweizer“ in der Bundesverfassung, Artikel 4 sowohl Männer als auch Frauen umfassen möge. Dieser wurde aber abgewiesen. Auch wurde ihr das Anwaltspatent verwehrt, wegen fehlendem Aktivbürgerrecht. Bereits 1887 wurde von Meta van Salis-Marschlins erstmals das politische Stimm- und Wahlrecht für Frauen gefordert. Danach folgte der lange Weg, bis dieses dann erst 1971 erreicht wurde.
Auch in der heutigen Zeit gibt es noch deutliche Unterschiede über die Darstellung von Frauen und Männer in den Medien. Frauen kommen weniger oft vor als Männer und wenn sie mit Bild in den Medien sind, werden sie mit dem ganze Körper dargestellt, Männer hingegen werden meist nur mit einem Porträt gezeigt. Auch die Anerkennung von verschiedenen Sportarten ist bei Frauen und Männern unterschiedlich. Beispielsweise Frauenfussball oder -Hockey haben gegenüber den Männern einen sehr viel tieferen Stellenwert.
Frauen müssen sich einfach mehr „rechtfertigen/beweisen“ gegenüber den Männern. Deshalb ist es sehr wichtig, dass Frauen auch in Zukunft Einfluss nehmen, Frauen wählen, selber kandidieren und reklamieren, wenn stereotype Meinungen vertreten werden.
Claudia Burkard-Theiler
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