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Das Gesetz gilt als erster Schritt Richtung Ausstieg aus der Kernenergie nach deutscher Manier: über die Festlegung von Betriebsdauerbeschränkungen. Indirekt wurde damit der ursprüngliche Plan, bis zum Jahr 2010 alle Kernkraftwerke abzuschalten, endgültig aufgegeben. Das Parlament betont in seiner Mitteilung, das Gesetz habe keinen Einfluss auf die separaten Pläne zur Abschaltung des Kernkraftwerks Barse-bäck-2.
Die Bedingungen zur Abschaltung der Kernkraftwerke müssen nun mit den zuständigen Kernkraftwerksbetreibern ausgehandelt werden. Die Regierung hat dazu bereits einen amtlichen Vermittler bestimmt: Bo Bylund. Der bisherige Direktor des nationalen Transportwesens, der wohl dank seiner Unabhängigkeit zur schwedischen Nuklearindustrie diese Aufgabe bestreiten darf, wird damit voraussichtlich diesen Sommer starten. Mit Ergebnissen wird nicht vor den Parlamentswahlen vom 15. September 2002 gerechnet.
Quelle
D.S. nach NucNet vom 15. und 28. Juni 2002