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Le droit intercantonal comparé, reflet de l’essence même du fédéralisme
Föderalismus ist der fortwährende Versuch, die Vorzüge der Zentralisierung und diejenigen der Dezentralisierung zu vereinen. Ziel dieses Beitrages ist es aufzuzeigen, dass die Vergleichung kantonalen Rechts in gewissem Sinn ein Bestandteil des Förderalismus ist: Die Unterschiede zwischen den kantonalen Gesetzgebungen stacheln die Kantone permanent an, auf ihre Nachbarn zu schielen, um zu sehen, was sich bei diesen in der Gesetzgebung tut. Daraus entsteht ein Wetteifer, der das kantonale Recht vorantreibt, es dazu bringt, sich den gesellschaftlichen Veränderungen anzupassen und zugleich die kantonale Eigenheiten zu wahren, ohne dass aber die kantonalen Unterschiede zu eigentlichen Hindernissen werden. Die Studie in Form eines Triptychons beleuchtet zunächst die kantonalen Verfassungen, Ergebnis eines breiten Erneuerungsprozesses in den letzten Jahrezehnten. Sodann beschreibt sie die Spannungen zwischen der Vielfalt kantonaler Lösungen in der Gesetzgebung und dem Bedürfnis einer bundesrechtlichen Vereinheitlichung. Und schliesslich behandelt sie vereinheitlichende und zuweilen reduktionistische Einflüsse der Globalisierung auf die traditionell vielgestaltige kantonale Rechtsetzung.
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