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Kanadisch-Europäisches Freihandelsabkommen (CETA)
CETA beseitigt noch bestehende Zölle und nichttarifäre Handelshemmnisse zwischen der EU und Kanada weitestgehend. Ebenso wird der Schutz geistigen Eigentums verstärkt. Besonders umstrittenen sind die im Abkommen enthaltenen Investitionsschutz-Mechanismen, welche es Konzernen ermöglichen, bei nichtstaatlichen Schiedsgerichten gegen ein Land zu klagen, wenn sich die Rechtslage zu ihren Ungunsten ändert. Problematisch sind die damit einhergehende Einschränkung der staatlichen Regulierungsmöglichkeiten und die Ausweitung der Macht der Konzerne.
Auch die Unumkehrbarkeit von einmal durchgeführten Deregulierungen und Privatisierungen wird von zivilgesellschaftlicher Seite heftig kritisiert.
CETA gilt als wegweisend für die anderen plurilateralen Handelsabkommen der neuen Generation und wird als Modell für Abkommen des 21. Jahrhunderts gefeiert.