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- Kurz nach Donnerstagmittag hat in Teilen der Schweiz die Erde gebebt.
- Laut dem Schweizerischen Erdbebendienst der ETH Zürich (SED) hatte es eine Stärke von 4.1 auf der Richter-Skala.
Die Erschütterung war besonders im Oberwallis, im Berner Oberland sowie in der Innerschweiz und im Nordtessin spürbar.
Schäden hat das Beben offenbar nicht angerichtet.
Gemäss dem Erdbebendienst der ETH Zürich (Sed) erreichte das Erdbeben mit dem Epizentrum in Oberwald VS in der Nähe des Grimselpasses eine Magnitude von 4,0 auf der Richterskala. Das Beben ereignete sich um 13.11 Uhr in einer Tiefe von 7,1 Kilometern.
Zu einem Nachbeben kam es rund eine halbe Stunde später in der Tiefe von 8,6 Kilometern. Dieses Beben erreichte nach einer ersten automatisierten Messung die Magnitude 1,2 auf der Richterskala.
Grösste Gefährdung im Wallis
Das Wallis ist die Region in der Schweiz, die am häufigsten von Erdbeben heimgesucht wird. Bereits Mitte Mai hatte sich ein Beben mit einer Magnitude von 2,8 auf der Richterskala in der Region Sitten ereignet.
In den vergangenen 40 Jahren gab es im Wallis und seiner unmittelbaren Umgebung laut dem SED 62 Beben mit einer Magnitude von 3 oder mehr. Alle wurden von der lokalen Bevölkerung wahrgenommen. Sechs davon erreichten eine Magnitude von mehr als 4 und wurden über ein grösseres Gebiet wahrgenommen.
Durchschnittlich alle 100 Jahre kommt es im Wallis zu einem Erdbeben der Stärke 6 bis 6,5. Das letzte schwere Erdbeben mit grossen Schäden an Gebäuden ereignete sich vor 75 Jahren im Mittel- und Unterwallis.