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Wehrpflicht und Militärdienst reformieren
Anliegen
Gleichberechtigung ist seit langem in der Schweiz ein kontroverse diskutiertes Thema, dies zeigt auch die Debatte um die Erhöhung des Rentenalters für Frauen auf 65. Im Rahmen dessen sollte auch über eine Umstrukturierung der Wehrpflicht nachgedacht werden. Der Militärdienst sollte nicht mehr gegenüber Alternativen besser gestellt werden und besser den aktuellen gesellschaftlichen sowie wirtschaftlichen Verhältnissen angepasst werden. Hierfür sollte Gleichberechtigung herrschen wobei egal ob Mann oder Frau in irgendeiner Form einen Dienst an der Gesellschaft und dem Staat leisten.
Umsetzung
In der konkreten Umsetzung steht eine Veränderung der Gesetzeslage zur Debatte, wobei zuerst die Ziele des Militärdienstes sowie dessen Alternativen neu definiert werden müssen. Der Dienst an der Gesellschaft sollte an oberster Stelle stehen und wenn jemand diesen im klassischen Militär absolvieren will ist dies in Ordnung, jedoch ist es ebenso in Ordnung wenn jemand auf einem anderen Weg (vgl. Zivildienst/Schutz oder Modelle in Deutschland) diesen Dienst absolvieren kann. Wenn diese Strukturen geändert sind, sollten Frauen per Gesetz auch eine gewisse Dauer (ca. 6 Monate) einen solchen Dienst absolvieren. Wichtig ist, dass alle das machen können, was sie wollen ohne benachteiligt zu werden (vgl. heutige Situation eines Zweifach-Untauglichen).