Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03298.jsonl.gz/2086

Kirchensynode
Die Kirchensynode ist das Parlament der Zürcher Landeskirche. Sie übt im Zusammenwirken mit der Gesamtheit der Stimmberechtigten der Landeskirche die gesetzgebende Gewalt aus.
Am Dienstag, 21. November, hat eine Versammlung der Reformierten Kirchensynode stattgefunden. Im Zentrum dabei stand die Wahl des Kirchenrates und seines Präsidiums. Wir haben die Sitzung per Livestream übertragen.
Die Kirchensynode (Legislative) verhandelt nach parlamentarischen Regeln in öffentlich zugänglichen Sitzungen in der Bullinger-Kirche in Zürich. In der Regel findet vierteljährlich (März, Juni, September und November) eine ordentliche Versammlung statt. Hinzu kommen ausserordentliche Versammlungen nach Bedarf. Die Aufgaben und Befugnisse der Kirchensynode sind in der Kirchenordnung festgelegt, ihre Organisation und Arbeit in einer Geschäftsordnung geregelt. Die Kirchensynode zählt 120 Mitglieder, zuzüglich je einer Vertretung der französisch-, italienisch- und spanischsprachigen Kirchgemeinschaften. Diese vertreten die gesamte reformierte Einwohnerschaft des Kantons und werden alle vier Jahre im Verfahren der Mehrheitswahl an der Urne gewählt. Es bestehen dieselben Wahlkreise wie bei den Wahlen in den Kantonsrat. Die Mehrheit der Vertreterinnen und Vertreter eines Wahlkreises darf nicht als Pfarrerin, Pfarrer, Angestellte oder Angestellter im Dienst einer Kirchgemeinde oder der Landeskirche stehen.
Die Vorbereitung der Synodeversammlungen, die Behandlung der Geschäfte sowie Wahlen und Abstimmungen in der Kirchensynode richten sich nach der Geschäftsordnung.
Die Kirchensynode trifft sich vierteljährlich zu einer ordentlichen Versammlung sowie je nach Geschäftslast zu ausserordentlichen Versammlungen.