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Es gibt Zehntausende Menschen in der Schweiz, die arbeiten könnten und möchten, aber um ihren Job fürchten müssen oder in der Sozialhilfe landen, weil sie zu alt sind, als Frauen den Wiedereinstieg nach einem familienbedingten Unterbruch nicht mehr finden oder nicht über die nötigen Qualifikationen verfügen. Darum fordert die SP eine zweite Bildungschance für alle. An ihrer Delegiertenversammlung in Goldau hat die SP einstimmig das Positionspapier «Arbeit und Ausbildung für alle» verabschiedet und gefordert, dass eine Milliarde Franken aus den Überschüssen des Bundes jährlich in einen Bildungsfonds fliessen, um eine solche Bildungsoffensive zu unterstützen.
«Dieser Bildungsfonds finanziert Weiterbildungen, die zu keinen Arbeitsunterbrüchen führen und in einen eidgenössisch anerkannten Abschluss münden. Er sorgt dafür, dass die Lebenshaltungskosten während dieser Zeit gedeckt sind», sagte SP-Nationalrat Roger Nordmann. «Davon profitieren Langzeitarbeitslose, Ausgesteuerte, Zugewanderte, Menschen über 50, Jugendliche, die es schwer haben, auf dem Arbeitsmarkt Fuss zu fassen, und Frauen, die nach einer Mutterschaft den Wiedereinstieg ins Berufsleben schaffen wollen.»