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Die Arbeit formuliert eine Antwort auf die Frage nach einer einheitlichen deskriptiven Grundlage für die Beschreibung deterministischer und indeterministischer Geschehensverläufe zum Zwecke der Zurechnung auch probabilistisch bewirkter Erfolge im Strafrecht. Den Ausgangspunkt bildet die Synthese von Engischs Formel der gesetzmäßigen Bedingung und Stegmüllers Modell diskreter Zustandssysteme (DS-Modell). Aus der Verbindung beider Theorien resultiert ein einheitlicher Vorstellungsraum, innerhalb dessen die Zentralbegriffe der Zurechnung so definiert werden, dass sie sowohl auf deterministische als auch auf indeterministische Abläufe anwendbar sind.
Autorentext
Der Autor: Jörg Ziethen, Jahrgang 1975, Studium der Rechtswissenschaft an der Universität Frankfurt am Main, 1999 Erstes Staatsexamen. Seit 2000 Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Kriminalwissenschaften der Universität Frankfurt am Main.
Aus dem Inhalt: Einführendes Beispiel - Deterministischer Lösungsansatz - Statistischer Lösungsansatz - Probabilistischer Lösungsansatz - Metaempirik deterministischer und probabilistischer Kausalität - Metadogmatik der Zurechnung - Modell deterministischer und indeterministischer Kausalabläufe - Grundbegriffe im DS-Modell - Materiellrechtliche und prozessuale Perspektiven.