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Claude Castella, der bei der Direktion für Erziehung, Kultur und Sport (EKSD) das Amt für Kulturgüter leitet, hat auf den 1. Mai 2013 seinen Rücktritt aus Altersgründen eingereicht. Castella, der nächstes Jahr 60 Jahre alt wird, wuchs im Kanton Freiburg auf, studierte in Genf Architektur und unterrichtete dieses Fach in Lyon.
1984 trat er als Adjunkt des Konservators und Verwaltungsadjunkt des Amts für Kulturdenkmäler und öffentliche Bauten in die Freiburger Kantonsverwaltung ein. Später verliess er den Staatsdienst und eröffnete 1988 ein privates Büro, kehrte jedoch am 1. November 1993 als Denkmalpfleger in die Kantonsverwaltung zurück. Am 1. Juli 1996 wurde diese Funktion in die des Vorstehers des Amts für Kulturgüter umgewandelt.
Fokus auf Raumplanung
Mit seiner Passion für die Architektur, die Landschaft, die Restaurierung und den Umbau alter Gebäude setzte sich Castella unermüdlich für den Schutz und die Erhaltung der Kulturgüter ein. In seiner Arbeit legte er Wert darauf, ihren Schutz als Qualitätskriterium für die Raumplanung und als wichtiger Bestandteil der Kultur und Identität einer Gesellschaft zu erachten. Zudem arbeitete er daran, die Abläufe zu verbessern, sein Amt zu modernisieren und an eine leistungsorientierte Verwaltung anzupassen. fca