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Erst nach dem Tod seiner Eltern schafft es Uwe Timm sich mit der Geschichte seines 16jahre älteren Bruders auseinanderzusetzen, der sich 1942 freiwillig zu der SS-Totenkopfdivision meldete und nie zurückkam.
Sein Leben lang erfährt Uwe Timm die Wertschätzung der Familie für den gefallenen Bruder. Er ist und bleibt der Held der Familie.
Warum hat Karl-Heinz sich mit 19 Jahren freiwillig gemeldet? Wie ging man in seiner Familie damit um? Wie sah Uwe als Unbeteiligter am Krieg seine Familie und seinen Überbruder? War seine Familie und die Erziehung der Kinder typisch für die Zeit und haben solche Familien den Nationalsozialismus und den Krieg erst ermöglicht? Hätte man anders handeln können oder sogar müssen?
Dieser sehr persönliche Roman wirft viele Fragen auf, die nicht alle abschließend beantwortet werden können. Nach der Lektüre beschäftigt man sich noch lange mit der Thematik. Ein wichtiges Buch, das auch zur Schullektüre taugt. Sehr lesenswert!
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