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In einem ersten Spiele-Benchmark holt AMDs Zen-Generation deutlich auf, selbst Intels High-End-Modelle müssen zittern.
Von offiziellen Seiten gab es bisher vor allem einen Render-Benchmark, bei dem sich AMD selbst einen sehr deutlichen Leistungssprung bescheinigte. Tatsächlich, so jedenfalls Gerüchte, werden die wahrscheinlich im Januar 2017 kommenden Zen-Prozessoren selbst Intels High-End-Familie gefährlich. Das bestätigt auch ein erster, wenn auch älterer Benchmark-Vergleich des Spiels Ashes of the Singularity, für den ein achtkerniges Zen-Testmuster, AMDs älterer FX 8350 sowie Intels High-End-Modelle Core i5 4670K und i7 4790 gegenüber gestellt wurden.
Während Intels High-End-Geschosse i5 4670K und i7 4790 auf 52,6 und 65,4 Bilder pro Sekunde kamen, erreichte der Zen-Prozessor 58 fps. Das ist zwar weniger als bei Intels Flaggschiff, dafür lief AMDs Zen auch nur mit 2,8 und 3,2 GHz (Basis-/Turbo-Takt) - Intels 4790 konnte dagegen auf 3,6 und 4,0 GHz zurückgreifen. Aktuell wird erwartet, dass AMDs schnellster Zen-Prozessor mit etwa 3,5 GHz taktet.
Deutlich ist der Unterschied zu AMDs eigener Vorgängerserie: Fast 100 Prozent mehr Bilder pro Sekunde liefert AMDs Vorserien-Zen gegenüber dem FX-8350-Prozessor, zudem dürfte AMD seine neue Generation bis zur anstehenden Veröffentlichung noch weiter optimieren.
AMDs achtkerniges Zen-Flaggschiff wird nach jüngsten Gerüchten 499 US-Dollar kosten, aber ähnlich viel wie Intels mehr als doppelt so teure Prozessoren leisten. Die TDP des bis zu 3,5 GHz flotten Zen wird mit 95 Watt angegeben, allerdings sollen auch günstigere Vier- und Sechskerner für 249 und 149 US-Dollar erscheinen.