Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03315.jsonl.gz/2085

Dateilistensymbole
Um Dateien schneller zu finden können deren Symbole oder Icons im Dateifenster dargestellt werden. Es gibt die verschiedensten Einstellungen um die Darstellung von Symbolen zu beeinflussen. Einige davon können im Konfigurationsdialog verändert werden während andere nur durch manuelles ändern der Konfigurationsdatei zu beeinflussen sind.
Inhaltsverzeichnis
Grundlegende Symbolkonfiguration
Um die Symbolkonfiguration zu bearbeiten muss man die Ansicht-Seite im Konfigurationsdialog öffnen. Dort gibt es einen Abschnitt "Symbole links vom Dateinamen anzeigen". Diese Einstellungen sind in erster Linie dafür gedacht, den Total Commander an die Leistungsfähigkeit des Computers anzupassen. Man muss eine der vier grundlegenden Einstellungen wählen:
- Alle verknüpften + EXE/LNK (langsam, nur 32-bit)
- Alle
- Nur Standardsymbole
- Keine Symbole
Um die Leistung auch für langsame Medien zu erhöhen könnten die folgenden Einstellungen interessant sein:
- EXE/LNK nicht auf Diskette
- EXE/LNK nicht im Netz
Diese Einstellungen werden unter folgenden Schlüsseln in der Konfigurationsdatei gespeichert:
[Configuration] ;zeige Symbole Showicons =0: Zeige keine Symbole =1: Zeige nur die Standardsymbole =2: Zeige alle Symbole und werte die Einstellung von ShowEXEandLNKicons aus (Standard) ;Zeige Symbole für EXE- und LNK-Dateien (nur 32-bit Version, langsam) ;wird nur ausgewertet, wenn Showicons=2 ShowEXEandLNKicons =0: Lade keine Icons aus EXE und LNK =1: Lade Icons aus Exe und LNK Dateien =2: Lade Icons aus Exe und Link Dateien aber nicht von Diskette (Standard) ;Zeige Symbole für EXE- und LNK-Dateien auf Netzlaufwerken ;wenn 'ShowEXEandLNKicons' aktiviert ist: IconsOnNet =1: Lade Icons von EXE- und LNK- Dateien auch bei Netzwerklaufwerken (Standard) =0: Lade Icons von EXE- und LNK- Dateien nicht bei Netzwerklaufwerken
Symbolgrösse
Die Symbolgrösse kann im Konfigurationsdialog auf der "Schrift" Seite geändert werden. Obgleich als Vorgaben nur 16x16 und 32x32 vorgesehen sind, ist man nicht auf diese Größen beschränkt, sondern kann eigene Werte einstellen. Diese Einstellungen werden für jede Auflösung separat, also nur für die jeweils aktive, abgespeichert. Wenn man die Bildschirmauflösung ändert, stellt der Total Commander die Symbole zunächst wieder in der Standardgrösse dar.
Diese Einstellungen werden in der Konfigurationsdatei gespeichert. Man sollte beachten, dass die vorgegebenen INI-Datei Abschnitte nur Paltzhalter für die entsprechenden Bildschirmauflösungen sind.
[Auflösungsabhängig z.B. 1024x768(8x16)] ; Symbolgrösse 16 bit Version in Punkten (Standard=10). Iconsize=10
[Auflösungsabhängig] ; Symbolgrösse 32 bit Version in Pixeln (Standard=16). Iconsize32=16
Overlay Smbole
Um Overlay-Symbole anzuzeigen muss man ebenfalls die Ansicht-Seite im Konfigurationsdialog öffnen und einen Haken bei der Option "Zeige Overlay-Symbole, z.B. für Verknüpfungen" setzen.
Wie Symbole geladen werden
Das Laden von Symbolen für Programme und Verknüpfungen kann recht lange dauern. Wenn man in ein Verzeichnis wechselt, dann können diese Symbole verzögert geladen werden. Während die Dateiliste beinahe sofort angezeigt wird, als wäre die Option "Alle" ausgewählt, werden die Symbole für Programme und Verknüpfungen im Hintergrund geladen(=1). Wenn diese Option deaktiviert ist (=0) wird die Dateiliste erst angezeigt, wenn alle Symbole, auch die aus Programmen und Verknüpfungen, vollständig geladen wurden. Als Standardeinstellung ist die Option aktiviert(=1).
Die Einstellung in der Konfigurationsdatei lautet:
[Configuration] IconsInThread=0: Lade Icons von EXE- und LNK-Dateien zusammen mit der Dateiliste im Fordergrund =1: Lade Icons von EXE- und LNK-Dateien in einem eigenen Thread im Hintergrund (Standard)
Ordnerspezifische Symbole
In der Standardeinstellung zeigt der Total Commader Ordnersymbole, die in der internen oder einer benutzedefinierten Symboldatei enthalten sind. Mit Hilfe des Schlüssels IconsSpecialFolders kann der Total Commander dieselben Icons darstellen wie der Explorer. Dies umfasst auch Ordnerspezifische Symbole. Es genügt jedoch nicht, diese Option einzuschalten, zusätzlich muss das Schreibschutz- oder Systemattribut für den betreffenden Ordner gesetzt sein.
[Configuration] ;ordnerspezifische Symbole IconsSpecialFolders=0: nicht anzeigen =1: auf lokalen Laufwerken anzeigen =2: auf Netzlaufwerken anzeigen =3: auf lokalen und Netzlaufwerken anzeigen (Standardeinstellung)
Dateispezifische Symbole
Dateispezifische Symbole können den Inhalt einer Datei grafisch darstellen. Anders als Miniaturansichten sollen diese Symbole den Inhalt allgemeiner repräsentieren. Dateispezifische Symbole werden für gewöhnlich von der Anwendung bereitgestellt, die bei einem Doppelklick auf die Datei die Standardaktion ausführt (bei doc-Dateien z.B. Word etc.)
Um diese Einstellung zu ändern muss die Konfigurationsdatei bearbeitet werden:
[Configuration] ShellExtIcons=0: Abschalten Dateispezifischer Symbole =1: Anzeigen Dateispezifischer Symbole(Standard)
Dateilistensymbole anpassen
Um die Dateilistensymbole anzupassen muss man eine eigene Symboldatei erstellen. Um diese Symboldatei dann zu verwenden muss die Konfigurationsdatei geändert werden:
[Configuration] ' Pfad zu einer Symboldatei, die die Dateilistensymbole enthält. IconLib=%APPDATA%\Total Commander\Dateilistensymboldateien\Meine DateilistenSymboldatei.icl // Pfad zur Symboldatei
Die Dateilisten Symboldatei im Einzelnen:
Eine Beispiel Symboldatei kann man auf der offiziellen Tools-Seite finden.
->Zurück zu Konfiguration