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Isaac Lefort stammte aus einer Genfer Händler- und Drogistenfamilie und spezialisierte sich auf den mediterranen und transatlantischen Kolonialwarenhandel. 1683 liess er auf einem französischen Schiff eine Ladung Kaffee nach Marseille kommen, aber sie wurde beschlagnahmt.
Auch sonst verliefen seine Geschäfte unglücklich. Im Konkurrenzkampf mit seinem Gegner François Fatio verspekulierte er sich und ging 1697 Bankrott, worauf er aus Genf floh. Er liess sich zunächst in Strassburg und Lyon nieder und kehrte nach Genf zurück, wo er 1721 hoch verschuldet starb.
Stefan Tobler, Dem Kaffee auf der Spur. Der Handel mit Kolonialwaren in der Schweiz des Ancien Régime, in: Rossfeld Roman (Hg.), Genuss und Nüchternheit. Geschichte des Kaffees in der Schweiz vom 18. Jahrhundert bis zur Gegenwart, Baden 2002, S. 28.
Anne-Marie Piuz, A Genève à la fin du XVIIème siècle: Un group de pression. In: Annales, Economies, Société, Civilisations. 25ème année. No.2, S.60
Olivier Reverdin et.al, Genève et la révocation de l’edit de Nantes. Genève, 1985.