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In der Morgenhorn-Nordwand
Wie ich zwei Tote suchte.Von Fritz Zurbrügg.
Mit 1 Bild.
Der Gedanke, die zwei Verunglückten — Stösser x ) und Seybold — zu finden oder wenigstens zu sichten, liess mich nicht mehr los. Tage verstrichen, ohne dass ich Zeit fand, mich mit der Sache zu befassen. Doch am 21. August 1935 erstieg ich die Nordwand bis zum Gletscherabbruch ( Absturzstelle ).
Zunächst beging ich mit Steigeisen den Gamchigletscher bis Punkt 2243 ( T. A. ). Dort vertauschte ich die Nagelschuhe mit den Kletterschuhen.
wr. ~,^:*\v^ *i( Ohne diese wäre nicht wohl weiterzukommen, da die Platten fast grifflos und ziemlich steil sind. Einem Felsband über zwei kleine senkrechte Absätze folgend, gelangte ich auf den ausgesprochenen Plattengrat. Von da sehr steil empor auf den dritten Absatz. Der Grat wird etwas breiter, weniger steil, doch fast griff los. Zur Linken eine Schneehalde, rechts hinab jähe, glatte Wände. Einige Seillängen weiter oben fand ich zu meinem Erstaunen schwarzen Wermuth. Weiter dem Grat entlang, bald rechts, bald links, bis unter eine mächtige überhängende Felswand. Unterhalb derselben, auf einer grossen, ca. 100 m breiten Platte lagen haushohe Eisblöcke, drohend, jeden Moment loszubrechen. In Kletterschuhen über Eis zu gehen ist nicht ratsam. Des Gewichtes wegen legte ich Schuhe und Steigeisen ab, da die Felsen von unten herauf gesehen eis- und schneefrei schienen, bis unter die grossen Eisabbrüche.
Um in die Fallirne der zwei Verunglückten zu gelangen, musste ich von hier nach rechts halten. Ein unfreundliches Gesurr zwang mich, in die Höhe zu schauen. Steine! Sie kommen mit Meteorgeschwindigkeit durch die Luft gesaust, fliegen in weitem Bogen über mich hinaus oder schlagen unmittelbar neben mir auf, um in alle Winde zu zersplittern. Ich höre sie sausen, ihnen auszuweichen wäre zwecklos, da sie viel zu schnell da sind. Der Rucksack über dem Kopf verwehrt jegliche Aussicht. Jedoch die Hauptsache ist, dass ich nicht getroffen werde. Nahe der Felswand umgehe ich einen grossen Eisbruch. Der Neuschnee auf dem Eise ist übersät von Steinen. Der Gletscher reicht bis dicht an den Fels. ' Vorsichtig tappe ich einige Meter weiter auf hartem Schnee. Der Fels ist wie mit Glas überzogen; wenn die Sonne scheint, muss da sicher Wasser hinunterfliessen. Plötzlich sehe ich vor mir eine grosse Randkluft. Fels und Eis sind jetzt einige Meter voneinander entfernt. Es bleibt mir nichts anderes übrig, als das Seil um einen Eiskopf zu schlingen und in die Kluft hinabzugleiten. Das Seil wieder einziehen geht mühelos. Links die überhängende Felswand, rechts das haushohe blaue Eis: ein gigantisches Bild. Soeben treffen die ersten Sonnenstrahlen das Eis. Mich reizt es einen Moment, das märchenhafte Bild auf einen Film zu bannen. Doch die Zeit ist kostbar, und ich bin meines Lebens hier nicht sicher. Ich gehe eine Seillänge der Felswand nach, dann gerade hinauf über gutes Gestein und rechts über einen grossen Graben unter ein steiles Felsstück, man könnte es Gendarm nennen. Hier überfällt es mich wie Freude, denn der Fels ist nicht mehr plattig, sondern griffig und fest. Mit Sicherheit klettere ich aufwärts, habe guten Stand und Griff, will mich mit der Rechten etwas höher ziehen, da — lässt der Stein nach, rollt polternd in die Tiefe. Ich muss mich im Moment etwas zu fest mit der Linken angeklammert haben, sonst wäre nicht ein Teil Daumenhaut kleben geblieben.
Dass meine Knie nicht zittern, wundert mich, sie hätten doch Ursache gehabt. Oben auf dem Felskopf habe ich wieder freie Sicht. Über mir zwei grosse Eisabbrüche, mitten drin ein Felskopf, unmittelbar darunter ein zerrissener Grat, welcher bis zu mir herabreicht. Rechts und links grosse Schluchten, teilweise ausgefüllt mit Eis und Schnee.
Meine Augen suchen die nähere Umgebung ab nach irgendeinem Gegenstand der toten Kameraden. Denn Kameraden sind wir Bergsteiger alle. Die Berge habt ihr zwei so lieb gehabt wie ich. Unbegangene Gebiete aufzusuchen, ist nicht jedermanns Liebhaberei. Es liegt ein gewisser Reiz darin, die Ersten zu sein; nicht des Ruhmes oder der Grosstuerei wegen, wie viele Menschen urteilen. Nein, es ist etwas anderes. So etwas Unbestiegenes zieht einen mit Gewalt an. Man kommt nicht davon los. Es scheint, als ob so ein Berg tausend Magneten in sich berge, die unwiderstehlich ziehen. Einen leisen Vorwurf muss ich euch machen. Warum wolltet ihr unbedingt die überhängende Eiswand hinauf? Wäre doch fünfzig Meter daneben ein für euch sicher leichtes Schneecouloir zu ersteigen gewesen! Die Morgenhorn-Nordwand hättet ihr mit ganz gleichem Genuss ersteigen können.
Da stürzt hundert Meter neben mir eine Eislawine über die Felsen hinunter. Der Staub wirbelt hoch in die Luft. Doch er dringt nicht bis zu mir, nur ein starker Wind braust heran... Etwas vorsichtiger werden die nächsten Zacken erklettert. Das Gestein wechselt: vorher bröcklig, jetzt schuppenartig, ungezählte kleine Plättchen aufeinander, doch in sich fest. Links auf dem nun gewölbten Grat sind die Schuppen vereist. Darum muss ich etwas rechts hinauf, jedoch nicht gern, denn dem direkten Grat entlang wäre ich vor Lawinen doch etwas geschützter. Die Kletterschuhe halten auf den Schuppen ausgezeichnet. So rasch wie möglich wird nun das lange Gratstück erstiegen, um unter das schützende, grosse Felsbollwerk zu kommen, welches zwischen den beiden Gletscherbrüchen hervorwächst. Wenn ich nicht Umschau nach den beiden Toten halte, muss ich im Aufstieg immer zu den überhängenden Gletscherbrüchen gerade ob mir schauen. Wenn dort oben eine Lawine losbricht, kann ich von hier aus nicht weit springen. Die erste Lawine wäre es nicht, die hier herunterkäme, das sehe ich schon an dem blankgeschliffenen Eiscouloir nebenan. Wenn ich nur die Steigeisen bei mir hätte, ich könnte sie auf dem vereisten Grat gut gebrauchen! Aber wie so mancher Mensch sagt im Leben: « Wenn nur... » Erleichtert atme ich auf, als ich den direkten Grat wieder begehen kann. Schöne, blauweisse Gletscherwand ob mir, ich danke dir, dass du mich nicht überrumpelt hast! Hier bin ich ziemlich sicher vor dir. Schaust nicht mehr so drohend drein wie vorhin.
Links des Grates öffnen sich grosse Schluchten, Gräben und Mulden mit Blöcken wie Häuser drin. In allen Runsen Eis und Schnee, auch Neuschnee. Keine Spur von den Kameraden. Ich hatte geglaubt, den Grat in zehn Minuten erklettern zu können; doch von hier aus braucht es mindestens noch eine Stunde bis nahe unter die Eiswand, wo die zwei abgestürzt sind. Gleichmässig klettere ich weiter, ständig Ausschau haltend nach etwas Menschlichem; doch nichts zeigt sich. Endlich bin ich unter dem Bollwerk angelangt, erklettere noch einige Zähne und finde einen fast ebenen Platz, ungefähr ein Meter im Geviert. Zunächst wird der schwere Rucksack abgelegt, sind doch dreizehn Stück Mauerhaken, Hammer, Karabiner, fünfzig Meter Seil, Essen, Licht, Wollsachen, Kompass, Photoapparat und Verschiedenes mehr darin: alles Dinge, die ich je nachdem brauchen kann.
ryr. |S»« Ich wage einen Blick auf die Uhr ( vorher hätte ich es nicht gekonnt ), sie zeigt genau auf 11. Jetzt werde ich eine Stunde lang suchen und nachher wieder an den Abstieg denken. Finde ich sie, dann wird sich die Lage etwas ändern. Ich weiss es noch nicht. Hier auf diesem Punkt habe ich eine sehr gute Übersicht. Könnte man den Fleck nicht das « Kap der guten Hoffnung » nennen? Von hier aus hoffe ich, die zwei bestimmt zu finden. Von hier aus hofften die zwei auch bestimmt, gut hinaufzukommen. Auch ich hoffe, von hier wieder heil hinunterzugelangen. Sicher hofft der Hüttenwart Jakob Rumpf, der mich von der Gspaltenhornhütte aus beobachtet, dass ich hier etwas finde. Wenn ich vorher etwas gefunden hätte, müsste er es mit seinen Adleraugen auch gesehen haben. Die Absturzstelle sehe ich in greifbarer Nähe. Ein grosses, fast vierkantiges Loch, mehrere Kubikmeter fassend, bezeugt die Einschlagstelle, welche die grosse Lawine verursacht hat. Sicher hat sich das Eis bloss einige Meter von ihnen entfernt gelöst, aber ohne sie mitzureissen. Vielleicht hat dies einem von den beiden einen Nervenschock eingebracht, und der hat dann den andern mit sich in die Tiefe gerissen. Das sind nur Vermutungen, doch könnte es schon stimmen, denn Jakob Rumpf hat sie mit dem Fernrohr beobachtet. Die Eiswand ist ganz überhängend,, grosse Zapfen hangen in die Luft hinaus. Unter dem Abbruch sind steile, glatte Platten mit wenig Eis darauf. Ich kann keine Spur entdecken; auch ist es fast unmöglich, dass sie dort auf den Platten liegen, kann doch dort kein schleifendes Seil Halt finden.
Nun werde ich die Schluchten zu meiner Linken untersuchen, natürlich mit Seilsicherung. Ein Felsvorsprung lässt sich nirgends finden. Folglich treibe ich einen Mauerhaken ein, binde das eine Seilende fest. Die Schlingen wirbeln durch die Luft, verschwinden über dem Abgrund, das angeknüpfte Ende zuckt zwei-, dreimal, wie eine Ader, ist still, und das Seil hängt straff irgendwo in ein Felstal hinunter. Ich prüfe den Mauerhaken. Das Seil brauche ich im Abwärtsklettern nur als Sicherung auf alle Fälle; von abseilen ist hier nicht die Rede. Je tiefer ich komme, desto drohender sieht die Eiswand ob mir aus. Sie hat wieder etwas Dämonisches, droht jeden Augenblick auf mich zu stürzen. Im Notfall werde ich mit aller Kraft am Seil hinaufstreben, unter den schützenden Fels. Ob ich aber Zeit genug hätte? Lassen wir die Frage lieber offen. Grosse Schluchten sind hier, Runsen, Einschnitte kreuz und quer; alle mehr oder weniger ausgefüllt mit Eis und Schnee.Von den Vermissten wieder keine Spur. Kann schauen soweit ich will, nichts lässt sich finden. Einige Meter am Seil weiter hinunter auf einen Felsvorsprung, mich hinaushängen lassen, alle Rinnen absuchen, alles nützt nichts. Eisbrocken, die nebenan durch die Wand herunterpoltern, mahnen mich wieder an die Gefahr, in der ich schwebe.
Langsam klettere ich am Seil wieder hinauf. Erschöpft bin ich noch nicht, doch sechs Stunden schwere Kletterei über Fels und Eisbrüche, ständige Steinschlag- und Eislawinengefahr und — dies alles für nichts und wieder nichts: so was drückt. Nun, meine Schuldigkeit habe ich getan, es kann niemand mehr von mir verlangen, und es wird auch niemand etwas von mir verlangen, denn ich habe aus eigenem Antrieb und auf eigene Gefahr gehandelt. Mögen nun die Kameraden hier im ewigen Eise ruhen! Finden wird sie kaum jemand. Ein schöner Friedhof ist ja hier. Die Kirchenglocken ersetzen euch die Eislawinen.
Vom Eisabbruch herunter kommt ein Block über die Platte gerutscht, ganz langsam, kippt beim Überhang vornüber und zerspritzt in tausend Stücke, weil er auf den untern Felsen aufgeschlagen hat. Ich beginne mit dem Abstieg. Der eingeschlagene Mauerhaken kostet einige Mühe, herausgenommen zu werden. Kann ihn vielleicht weiter unten noch gut gebrauchen. Das doppelte Seil, um einen Felsvorsprung geschlungen, hält mich sicher, Dicke Nebelschwaden ziehen unten über den Gletscher hin, kriechen die Wand herauf, kommen aber noch nicht bis zu mir. Wieder erreiche ich die schuppigen Felsen. Von oben erscheinen sie viel steiler als von unten, sind noch nass vom geschmolzenen Eis. Griffe sind gar keine mehr; Vorsprünge, woran ich das Seil hängen könnte, auch nicht. Hilft eben nur noch der Mauerhaken. Manche Turisten verabscheuen die « Schlosserarbeit » im Gebirge. Im Aufstieg soll man, meiner Ansicht nach, auch keine gebrauchen; aber im Abstieg in solch griff losen Platten sind sie geradezu unentbehrlich. Eigentliche Mauerhaken, wie man sie in Sportläden kaufen kann, brauche ich nicht. Ich habe mit solchen schlechte Erfahrungen gemacht, denn sie spalten den Fels und halten nicht gut. Am besten kann ich gewöhnliche « Holzguntel », wie wir ihnen sagen, gebrauchen. Nur kleine, diese haben weiches Eisen, sind flach und schmiegen sich den Felsritzen an. Wenn man sie wieder herausziehen kann, sind sie gewöhnlich nach allen Richtungen verbogen. Sie halten unglaublich, was ja die Hauptsache ist. Nun, mein Urteil ist nicht massgebend.
Grosse Strecken klettere ich ohne Hilfsmittel hinunter. Über senkrechte Abstürze, steile, glatte, manchmal vereiste Platten brauche ich das Seil und auch Haken. Nebelschwaden branden heran, umhüllen mich. Grate, Wände und Eisabbrüche verschwinden. Gut ist es, dass ich im Aufstieg hie und da mit Kreide einen Richtungspfeil auf die Felsen gelegt habe. Unangenehm sind jetzt nur die fallenden Steine. Wenn nur keine Lawine sich löst! Hier wäre ich rettungslos verloren. Kann ich denn keine Ritze finden, um einen Haken einzuschlagen? Unter mir gähnt ein Abgrund, und hier hinunter muss ich doch, das sehe ich am Kreidepfeil. Nach langem Suchen und Probieren lässt sich der Haken treiben und hält gut, das höre ich am Klang beim Einschlagen. Wie weit das Seil reicht, kann ich nicht sehen, der Nebel verschluckt alles. Mit Sitzschlinge und Karabiner lasse ich mich hinunter, verliere wieder den Boden unter den Füssen. Da teilt sich der Nebel, die Sonne bricht durch, Wände und Boden erscheinen wieder. Das Seil langt schön bis auf ein Geröllband unter mir. Die Sicht ist wieder ganz frei. Einen Moment lang weiss ich nicht, soll ich von hier gerade hinunter auf den Gletscher abseilen oder wieder nach rechts gehen, von wo ich heraufgekommen bin. Gerade hinunter auf den Gletscher wäre der Weg, den die Kameraden im Aufstieg gegangen sind. Doch mir scheint es sehr gefährlich, in Fallirne der drohenden Eistürme hinunterzuklettern. Lieber die lange Grat- und Platten- I IN DER MORGENHORN-NORDWAND.
kletterei, als von einer Lawine begraben zu werden. Nun strebe ich wieder nach rechts, dem Geröllband nach unter die grosse überhängende Felswand. Über jeden Fluhsatz rauschen kleine Bäche, ich muss zwei oder drei unfreiwillige Duschen mitnehmen. Vor mir drohen wieder die Eisungeheuer auf der grossen Felsenplatte. Am Morgen habe ich sie umgangen, zwischen Fluh und Eis. Den Weg möchte ich jetzt nicht noch einmal wagen. Das Eis tropft von allen Seiten, denn die Sonne scheint noch warm darauf. Ich lasse einen Juchzer los ( den ersten heute ), zu einem besonderen Zwecke. Manchmal sind Eisblöcke so lose, dass sie beim geringsten Geräusch abgehen. Und tatsächlich fällt bei meinem Brüllen ein kleines Stück Eis in sich zusammen, rutscht aber nicht weiter.
Rasch will ich unterhalb des Eises durch, doch gelange ich nicht weit, denn die abschüssigen Platten sind zu nass vom herabrinnenden Wasser. Nur sehr langsam taste ich mich vorwärts, gähnt doch ganz nahe ein grosser Abgrund. Das Eis fühlt sich kalt und glitschig an. Es ist ein merkwürdiges Gefühl, eine Seillänge vor sich den sichern Fleck zu sehen und nur wie eine faule Schnecke vorwärts zu kommen. Erleichtert atme ich auf, als ich den sichern Grat erreiche. Hier kann mir gewiss nicht so leicht etwas widerfahren. Nur wenn ich weiter unten wieder die Platten schneiden muss, um auf den Gletscher zu gelangen, gilt es wieder Vorsicht, da obenher das Eis lauert; doch wird die Vorsicht nicht viel nützen. Es ist hier wie im Kriege; durch tausend Zufälle bleibt einer am Leben, durch tausend Zufälle kann ein Leben vernichtet werden. Wieder wallt der Nebel auf und nieder. Der Grat, auf dem ich stehe, scheint aus dem Leeren herauf zuwachsen. Die grifflosen Platten erfordern wieder einige Haken. Der Grat wird mir unendlich lange. Der Vorrat an Mauerhaken geht zu Ende. Die letzten drei müssen langen bis zum Gletscher. Wenn nicht, weiss ich mir keinen Rat mehr. Um die Haken zu sparen, klettere ich was möglich ohne Sicherung hinunter. Endlich erreiche ich den Platz, wo meine Schuhe liegen. Es sind einige Steine darin, sicher nicht von Menschenhand hineingetan. Einmal wieder auf dem Gletscher, leiste ich mir noch einen kleinen Langlauf, denn ich will so rasch wie möglich aus der Gefahrenzone heraus.
Mich durchrieselt ein wohliges Gefühl des Geborgenseins. Die Lawinen donnern ganz anders, wenn man sich sicher weiss. Die Berge bekommen wieder Farbe, Leben und sind schöner als je zuvor. Die Eisabbrüche hoch oben in der Nordwand leuchten im scheidenden Sonnenlichte.