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Risiko diabetischer Ketoazidose (DKA) unter Behandlung mit SGLT2-Inhibitoren
16.07.2015 – Die Zulassungsinhaberinnen AstraZeneca AG, Boehringer Ingelheim (Schweiz) GmbH und Janssen-Cilag AG informieren:
- Bei Patienten mit Diabetes mellitus Typ 2, die mit einem SGLT2-Inhibitoren (Canagliflozin, Dapagliflozin oder Empagliflozin) behandelt wurden, traten schwerwiegende und manchmal lebensbedrohliche Fälle von diabetischer Ketoazidose (DKA) auf.
- In einigen dieser Fälle zeigte sich ein untypisches Krankheitsbild mit nur mässig erhöhtem Blutzuckerspiegel. Dieses untypische Erscheinungsbild der diabetischen Ketoazidose bei Patienten mit Diabetes könnte zu einer Verzögerung der Diagnose und Behandlung führen.
- Bei mit SGLT2-Inhibitoren behandelten Patienten ist ein Test auf Ketonkörper durchzuführen, wenn sie die Symptome einer Azidose aufweisen, um eine verzögerte Diagnose und Behandlung der Patienten zu vermeiden.
- Fälle von diabetischer Ketoazidose wurden auch bei Patienten mit Diabetes mellitus Typ 1 berichtet, die mit SGLT2-Inhibitoren behandelt wurden. Ärzte werden erneut darauf hingewiesen, dass Typ-1-Diabetes keine zugelassene Indikation für diese Substanzklasse ist.
Detaillierte Informationen dazu können dem PDF-Dokument (zum Download in der Spalte rechts) entnommen werden.