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In einem Cup System treffen die Athleten und Athletinnen aufeinander, wobei das Gerät frei gewählt werden kann. Im Knock-Out System wird so der Sieger ermittelt. Dabei ist nebst dem turnerischen Können auch die freie Gerätewahl, die richtige Taktik so wie auch ein Quantum Glück entscheidend.
Für diesen zusätzlichen Wettkampf konnten sich die besten Kunstturnerinnen und Kunstturner an den Schweizer Meisterschaften der Junioren qualifizieren. Von der Turnfabrik Frauenfeld waren fünf Athleten dabei.
Jannick Engel (TV Romanshorn), der sich mit dem 12. Platz an den Schweizer Meisterschaften Junioren für „Das Duell“ qualifizierte, wählte als Startgerät den Sprung. Sein direkter „Gegner“ entschied sich ebenfalls für den Sprung und legte vor. Mit der Note 13.600 wusste Engel, dass er einen perfekten Sprung auf die Matte bringen musste. Mit einem kleinen Ausfallschritt zur Seite brachte er einen sauberen gestreckten Salto auf den Boden. Trotz guter Note fehlten Engel zwei Zehntel und schied aus dem Wettkampf aus. Sein Sprunggegner stand am Ende des Wettkampfes als Sieger auf dem Podest.
Lara Bücheler (STV Frauenfeld / RLZO) konnte sich als Bronze-Gewinnerin an den Schweizer Meisterschaften der Juniorinnen ebenfalls für den Zusatzwettkampf qualifizieren. Bücheler (2008) sowie ihre Gegnerin zeigten als erstes Element den Sprung. Beide zeigten einen Überschlag. Mit einem Unterschied von nur 0.320 Punkten und der guten Endnote von 13.533 musste Bücheler das Gerät als Verliererin verlassen.
Der jungen Lejla Sadikaj (STV Frauenfeld / RLZO) gelang es als einziger Thurgauer Kunstturnerin mit einem perfekten Sprung die ¼ Final Runde zu erreichen. In der ½ Final Runde erlag sie ihrer starken Gegnerin am Sprung – trotz einer soliden Übung am Barren – und verpasste knapp den Einzug in den Final.
Mit dem 9. Rang an der Junioren Schweizermeisterschaft qualifizierte sich auch die begabte Kunstturnerin, Lilli Habisreutinger (STV Frauenfeld / RLZO, für das Duell in Lugano. Auch sie startete mit dem Sprung. Mit Anina Wildi hatte Habisreutinger (2003) jedoch eine sehr starke Gegnerin und schied nach der 1/8 Final Runde aus.
Nach erfolgreicher Teilnahme am internationalen Juniorenwettkampf in Budapest von letzter Woche, an dem 14 Nationen dabei waren, erturnte sich Andri Stacher (STV Frauenfeld / RLZO) die Silbermedaille am Barren. Mit diesem hervorragenden Resultat reiste er am Samstag ebenfalls nach Lugano ans «Duell». Trotz solider Übung am Barren reichte es ihm gegen den besser klassierten Bodenturner nicht, die zweite Runde zu erreichen.
Am Ende fehlte den Thurgauer Kunstturnerinnen und Kunstturner das nötige Quentchen Glück, um die Gegner zu überwinden. Das neue Wettkampfformat kam jedoch bei den Sportlern gut an. Zudem standen für einmal Jungs und Mädchen zusammen auf einem Wettkampfplatz.
Text: Christina Aretano
Bild: Richard Engel