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Update: Geoforscher geben laut Spiegel Online vorsichtige Entwarnung: Das Erdbeben in Nordkorea sei wohl kein Anzeichen für einen neuen Atombombenversuch. Offenbar handle es sich um ein Nachbeben des Kernwaffentests vom 3. September.
Die ursprüngliche Meldung:
Laut der Chinesischen Nachrichtenagentur «Xinhua News Agency» hat am Samstag, gegen 10.30 Uhr mitteleuropäischer Sommerzeit, in Nordkorea die Erde gebebt.
Die Bebenwarte in China gibt die Stärke des Bebens mit 3,4 auf der Richterskala an, ihre Kollegen in Südkorea massen eine Stärke von 3,0. Chinesische Experten vermuten eine Explosion. Das Epizentrum des Bebens habe sich nämlich in null Kilometer Tiefe, also quasi an der Erdoberfläche befunden.
Nach Angaben der amtlichen chinesischen Nachrichtenagentur Xinhua liegt das Epizentrum in etwa in derselben Gegend eines ähnlichen Bebens Anfang September, das von einem Atomwaffentest ausgelöst worden war.
Das südkoreanische meteorologische Institut erklärte hingegen, das Beben dürfte ersten Einschätzungen zufolge eine natürliche Ursache haben. Es liefen aber weitere Untersuchungen. Das Zentrum des Bebens habe in der nördlichen Provinz Hamgyong gelegen. In der Vergangenheit hatten Beben im kommunistischen Staat auf Atombombentests hingedeutet. Nordkorea hatte erst am Freitag mit dem Test einer Wasserstoffbombe gedroht.
Damit reagierte es auf erneute Verbalattacken von US-Präsident Donald Trump in einer Rede vor der UNO-Vollversammlung. Nordkorea hat in der Vergangenheit ungeachtet internationaler Sanktionen wiederholt Atomtests ausgeführt und Raketen getestet.
Update folgt... (kün/sda/reu/afp)