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Seit 1978 war die Aktion Finanzplatz Schweiz dem Geld auf der Spur. Mit Recherchen, Analysen und Kampagnen zu den wichtigsten Themen rund um den Finanzplatz Schweiz.
Die Organisation spürte Diktatoren- und Korruptionsgeldern nach, die auf Schweizer Banken landen, unterstützte die Apartheid-Entschädigungs-Klagen, plädierte für die Streichung illegitimer Schulden und suchte Auswege aus der Schuldenkrise. Dabei kümmerte sie sich insbesondere um die Auswirkungen des internationalen Finanzsystems auf die Länder des Südens. Man schaute den Schweizer Finanzplatz-Patrioten auf die Finger, erinnerte Banken und Behörden an ihre Verantwortung, überlegte sich die Zukunft des Finanzplatzes Schweiz und Alternativen zum herkömmlichen Bankengeschäft.
Dreijähriges Programm zu illegitimen Schulden (Odious Debts)
2007 lancierte die Aktion Finanzplatz Schweiz zusammen mit der Organisation einer Internationalen Fachkonferenz zu illegitimen Schulden in Bern ein dreijähriges Programm, das sich speziell den rechtlichen Fragen der Schuldensanierung widmete. Diese bildeten die Grundlage der politischen Arbeit der NGO im Bereich der illegitimen Schulden.
Unterstützen konnte man diese Arbeit mit einer Mitgliedschaft oder mit einer Spende. Oder man konnte das Magazin Finanzplatz Informationen (fpi) abonnieren, das viermal im Jahr vollgepackt mit aktuellen Recherchen, Zahlen und Meinungen erschien.
Nach mehr als drei Jahrzehnten kam es 2012 wegen zwei unerwarteter Todesfälle in kurzer Folge sowie finanzieller Probleme der NGO zum aus.