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Kantonaler Wasserbauplan: Gemeinderat begrüsst beschleunigtes Verfahren
inf. Am 12. September 2005 hat der Kanton Bern Massnahmen für eine beschleunigte Erarbeitung der Projektierung „Nachhaltiger Hochwasserschutz Aare Thun-Bern“ vorgestellt. Dabei sollen die seit längerem vorgesehenen 24 Massnahmen zwischen Thun und Bern in einem kantonalen Wasserbauplan zusammengefasst werden. Dadurch werden die betroffenen Gemeinden von der Planungspflicht entlastet, was das Verfahren beschleunigt. Die Gemeinden wurden aufgefordert, bis am 26. September zum kantonalen Vorschlag Stellung zu beziehen.
Der Gemeinderat der Stadt Bern begrüsst in seiner Vernehmlassung die beschleunigte Erarbeitung der Projektierung der geplanten Massnahmen zwischen Thun und Bern sowie die Koordination unter der Federführung des Kantons. Er beantragt in seiner Vernehmlassung, die Projektierung auch auf den unter Naturschutz stehenden an das städtische Projekt angrenzenden Weiher oberhalb des Elfenaugebiets auszudehnen. Der Gemeinderat will der Projektierungsvereinbarung zustimmen und die zuständigen Personen in die vorgeschlagenen Gremien delegieren.
Bezüglich des Projekts zur Aufweitung der Elfenau ausserhalb des Naturschutzgebietes (Projekt 24) soll die Federführung angesichts des fortgeschrittenen Projektstands vorerst bei der Stadt bleiben. Der Gemeinderat hat bekanntlich Ende Juni 2005 den Baukredit für die Revitalisierung und den Hochwasserschutz der Aare in der Elfenau genehmigt und an die zuständige Kommission zuhanden Stadtrat weitergeleitet. Das Geschäft wird demnächst in der Kommission behandelt.