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Mailonline schreibt: Die Richtlinien ändern sich heute, nachdem mehr Erwachsene möglicherweise tödliche Blutgerinnsel erhalten hatten
Das Joint Committee on Vaccination and Immunisation (JCVI) hat heute neue Richtlinien herausgegeben, die besagen, dass Erwachsenen im Alter von 30 bis 39 Jahren ohne gesundheitliche Vorbelastung eine Alternative zum Impfstoff von Oxford-AstraZeneca angeboten werden sollte.
Briten unter 40 Jahren sollte eine Alternative zum Oxford/AstraZeneca Covid-Impfstoff angeboten werden, da dieser mit seltenen Blutgerinnseln in Verbindung gebracht werden kann, teilten Gesundheitsbeamte heute mit.
Die Empfehlung wurde ausgesprochen, nachdem in der vergangenen Woche mehrere Erwachsene von der potenziell tödlichen Gerinnungsstörung betroffen waren.
Sie sagten, das absolute Risiko von Blutgerinnseln sei immer noch „extrem gering“ und betreffe etwa einen von 100.000 Menschen, die den in Großbritannien hergestellten Impfstoff erhalten.
Bislang haben die Behörden bei 242 Menschen größere Blutgerinnsel entdeckt, von denen 49 starben. Aber sie treten eher bei jüngeren Erwachsenen auf, mit einer Rate von etwa einem von 60.000 unter 40-Jährigen.
Experten sagten, dass die Infektionsrate in Großbritannien inzwischen so niedrig ist, dass das Risiko der seltenen Gerinnsel das von Covid bei jüngeren Erwachsenen überwiegt, die oft nur leichte Erkrankungen haben. Ihnen werden stattdessen die Impfstoffe von Pfizer oder Moderna angeboten.
Dieser letzte Punkt ist interessant. Bedeutet das, dass die Gesundheitsbehörden berechnet haben, dass das Risiko, an einem Blutgerinnsel zu sterben, nachdem man die AZ-Impfung erhalten hat, größer ist als das Risiko, dass jemand unter 40 Jahren, der keine gesundheitlichen Probleme hat, an Covid stirbt? Bis heute sind 49 Menschen an Blutgerinnseln gestorben, nachdem sie den AZ-Impfstoff erhalten hatten. Wenn wir davon ausgehen, dass mindestens die Hälfte der 35 Millionen Briten, die geimpft wurden, eine AZ-Impfung erhalten haben (eine konservative Annahme), bedeutet dies, dass das Risiko, an einem Blutgerinnsel zu sterben, nachdem man den AZ-Impfstoff erhalten hat, ~49/17’500’000 beträgt.
Sagt das JCVI also, dass das Risiko, dass jemand unter 40 Jahren ohne gesundheitliche Vorbelastung an COVID-19 stirbt, < 49/17’500’000 ist?
Selbst mir war nicht klar, dass das Risiko so verschwindend gering ist.
Es lohnt sich, die ganze Studie zu lesen.
BREAKING: All under-40s are to be offered an alternative to the AstraZeneca #COVID19 jab as a precaution.— Sky News (@SkyNews) May 7, 2021
JCVI chair Prof Wei Shen Lim says people 'should be offered an alternative vaccine where possible and only where no substantial delay would arise'https://t.co/7U0jQd3gIS pic.twitter.com/VmUpJ8lknz