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Tape 1
dokumentiert Roman Signers "Aktion zur Eröffnung des Kunstmuseums St.Gallen" im September 1987.
Mitten im St.Galler Stadtpark, direkt vor dem Kunstmuseum, hat Signer seine gross angelegte Eröffnungs-Aktion in Form eines Ereignis-Parcours konzipiert: Eine Reihe von Einzel-Aktionen, zum Teil schon bekannt aus Signers früherem "Repertoire" - ein skulpturaler Jubiläumsreigen, ein FEIER-Werk, abgestimmt auf die alten Bäume und Anlagen im Park. Langsam schreitet der Künstler von Station zu Station und löst - mit Zündschnur und Sprengstoff - seine explosiven Zeit-Skulpturen aus. Am Schluss stürmt das Publikum den Park, um sich unter den "Trümmern" von Signers Aktionen kleine Souvenirs zu ergattern.
Tape 2
zeigt Roman Signers explosive Inszenierungen im "Forum Stadtpark Graz", anlässlich des "Steirischen Herbst", ebenfalls 1987. Vergleichbar der Aktion im Stadtpark St.Gallen zur Eröffnung des neuen Kunstmuseums im gleichen Jahr, hat Signer hier noch mehr Raum zur Verfügung, seinen spektakulären Skulpturen - unter anderen der "Feuer-Stuhl" und das "Spreng-Bassin" - den passenden Rahmen zu geben.
"Das befreiende Lachen nach Signers Aktionen entsteht gleichsam als unbewusste Reaktion auf das Gefühl, dem Grauen noch einmal entkommen zu sein" (Neue Zeit, Graz).
Tape 3
thematisiert Roman Signers Schluss-Aktion vor der Orangerie an der Dokumenta 8 am 20.September 1987 in Kassel:
Als Schluss-Strich unter die Dokumenta 8 lässt Signer über die ganze Breite des Rasens vor der Orangerie eine ca. 20 Meter hohe Papier-Wand aufsteigen, die sich gleich danach in abertausende von weissen A4-Blättern auflöst und langsam auf den Boden zurückgleitet.