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Am 25. Februar 1980 wird der Philosoph und Semiotiker Roland Barthes Opfer eines Verkehrsunfalls. Doch war es wirklich ein Unfall oder handelte es sich um einen Mordversuch? Der französische Schriftsteller Laurent Binet nimmt dieses Gedankenspiel zum Ausgangspunkt seines neuen Romans Die siebte Sprachfunktion der ein turbulentes Tableau aus Spionage- Kriminal- Intellektuellen- und Theoriegeschichte entfaltet. Aus der "French Theory" wird so eine "French Connection"…
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January 17 2017 |
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Am Mittwoch den 18. Januar 2017 zeigt der deutsch-französische Kooperationssender Arte um 21.50 Uhr die sechzigminütige Dokumentation "Wer also war Althusser?". Das filmische Portrait wirft einen Blick auf die komplexe Biographie eines der einflussreichsten Intellektuellen der französischen Nachkriegszeit…
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During a 1975 visit to the United States Michel Foucault was persuaded to take a road trip to a remote desert region on the eastern border of California. When Foucault's party reached Zabriskie Point in Death Valley his host an assistant professor at Claremont Graduate School produced several tablets of LSD and proposed another trip – a psychedelic one. Foucault accepted this proposal and later called this night "the greatest experience of his life." This presentation discusses the sex drugs and rock-n-roll of Foucault's desert "trip " and examines the implications of his Death Valley epiphany.
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Lange ist sie erwartet worden die Edition von Michel Foucaults Vorlesungen am Collège de France in denen er die ersten Ergebnisse seiner Archivrecherchen für Suveiller et punir. Naissance de la prison (1975) einer größeren Öffentlichkeit vorstellte. Pünktlich zum vierzigjährigen Jubiläum von Überwachen und Strafen liegen sie in Buchform vor die beiden Vorlesungszyklen aus den Jahren 1971–1972 (Théories et institutions pénales) und 1972–1973 (Die Strafgesellschaft). Sie lassen Foucaults Analysen der modernen Disziplinarmacht die einen nachhaltigen Einfluss auf die Geistes- und Sozialwissenschaften ausgeübt haben in einem neuen Licht erscheinen.
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In letzter Zeit taucht im Internet vermehrt Audio- und Videomaterial über Foucault auf. Egal ob es sich um bisher unbekannte Mitschnitte von Vorträgen wiederaufgetauchte Radio-Interviews oder ins Netz gestellte Fernsehaufzeichnungen handelt – die im Internet auffindbaren multimedialen Dokumente bringen ohne Zweifel neue und bestimmt auch buntere Facetten von Foucaults Schaffen zum Vorschein. In diesem Sinne sind diese Materialien ein angenehmer Zugewinn und ein eindeutiges Zeichen dafür dass "Foucault" längst auch online stattfindet: eben nicht nur bei der ersten Informationsbeschaffung via Wikipedia sondern genauso etwa bei der Referatsvorbereitung zum Thema "Macht" und der Frage worin sich Foucaults Ansatz denn bitte schön von demjenigen eines Noam Chomsky unterscheidet hatte man beide doch letztens bei einem Streitgespräch auf YouTube entdeckt.
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Der Mediziner und Philosoph Georges Canguilhem (1904-1995) war einer der massgeblichen Lehrer von Michel Foucault. Doch nicht nur für diesen auch für viele andere Philosophen aus Foucaults Generation spielte Canguilhems historische Epistemologie des Lebens eine wegweisende Rolle. Merkwürdig ist dabei dass diese Rolle vielen Zeitgenossen verborgen blieb. Ein kurzer Blick auf Canguilhems Wirken beweist aber das Gegenteil und zeigt auf dass dessen Einfluss auf die französische Philosophie der Nachkriegszeit immens gewesen sein muss. Die Strukturalisten Marxisten Psychoanalytiker Phänomenologen und Soziologen unter ihnen bildeten ein unsichtbares Kolleg von Adepten die in die Lehre von Canguilhem gingen.
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