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Der Verein Islamisches Kulturzentrum „IKRE“ wurde gegen Ende des Jahres 1999 in Steffisburg gegründet. Der Verein „IKRE“ war der erste Islamische Verein in der Region. Es war auch die erste Moschee in dem die Gläubigen zusammen das Gebet verrichten konnte. Der damalige Standort der Moschee war in Steffisburg. Zuvor diente diese Ort als Lagerhaus. Die Vorgeschichte war, dass viele Gläubige das Bedürfnis hatten eine Moschee zu eröffnen wo man zusammen das Gebet verrichten konnte. Als bald ergriff der Vorstand und ein paar Gläubige die Initiative und eröffneten im gesegneten Monat Ramadan die Moschee. Die Moschee stand dort von 1999 bis 2010. Im Jahr 2009 besprach man mit dem Vorstand den Erwerb eines besseren Raumes um sich vergrössern zu können damit alle Mitglieder Platz fanden. Der neue Standort sollte eine viel bessere Infrastruktur beinhalten und besucherfreundlicher sein. Ein weiteres Problem bestand auch, dass die Gemeinde Steffisburg eine Überbauung am damaligen Standort plante. Somit beschloss man Mitte 2009 einen neuen Standort für die Moschee zu suchen. Der Verein sah darin die Chance einen Neuanfang zu machen. So versuchte IKRE einen Raum in der Innenstadt von Thun zu finden. Nach einer kurzen Suche fand man die passenden Räumlichkeiten, die als Moschee dienen sollten. Der Kauf wurde durch Sammell- und Spendenaktionen sowie mit Eigenkapital finanziert. Nach einem langen und intensiven Umbau der Räume war die Moschee im Mai 2010 bereit für die ersten Besucher. Beim Umbau der Räumlichkeiten wurde darauf geachtet, dass jeweils ein Gebetsraum mit Eingang für Frauen und eins für die Männer. Der Gebetsraum der Frauen dient zusätzlich als Unterrichtsraum für die Kinder. Für die organisatorischen und administrativen Tätigkeiten wurde natürlich auch ein kleines Büro eingeplant. Damit sich die Besucher und die Mitglieder nach dem Gebet noch unterhalten können wurde dafür auch ein Aufenthaltsraum berücksichtigt. Die Moschee „IKRE“ nimmt an verschiedenen Sitzungen und Tagungen der Gemeinden der Stadt Thun teil. Diese Teilnahmen sollen dazu dienen, um sich austauschen zu können und neue Informationen zu sammeln. Die meisten Mitglieder zählt die Moschee mit hier lebenden Albanern aus Mazedonien und dem Kosovo. Der kleinere Teil sind Bosniaken, Türken, Araber und Besuchern von weiteren Nationen. Zum Freitagsgebet kommen sehr viele Gläubige. Das rezitieren des Heiligen Koran wird in arabischer, albanischer und deutscher Sprache gepredigt. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!
Es-selamu Alejkum