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Der Anwalt von Boris Becker hat eine Pleite des früheren Tennisweltstars bestritten. Entsprechende Meldungen entsprächen nicht der Wahrheit, erklärte Rechtsanwalt Christian Schertz am Mittwochabend in Berlin.
Becker sei «überrascht und enttäuscht» gewesen, dass sich die gegnerische Bank in einem konkreten Zivilverfahren in Grossbritannien zur Klage gegen ihn entschieden habe. «Das Verfahren betrifft ein Darlehen, das Herr Becker binnen eines Monats in voller Höhe zurückgezahlt hätte.»
Ein Konkursgericht in London hatte Becker am Mittwoch für zahlungsunfähig erklärt und eine Fristverlängerung für eine Rückzahlung von mehreren Millionen Euro an ein privates Bankhaus abgelehnt.
Beckers Anwälte hatten ebenfalls in dem Verfahren argumentiert, es gebe ausreichend Beweise, dass der 49-Jährige die Schulden bald begleichen könne. Dagegen verwies die Richterin darauf, dass die Schuld schon seit 2015 bestehe. Bei Becker entstehe der Eindruck, dass er «den Kopf in den Sand» stecke. (whr/sda/afp)