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Das Debakel der Glarner Kantonalbank unter der Führung des ehemaligen CEOs Bernt Arpagaus hat nun auch zivilrechtliche Konsequenzen.
Wie die Glarner KB heute mitteilte, soll nach Absprache mit dem Regierungsrat zivilrechtlich gegen einen Teil der ehemaligen Bankorgane und die frühere Revisionsstelle vorgegangen werden.
Zur Erinnerung: Eine aggressive Kreditpolitik – unter anderem wurde etwa eine später bankrotte Helikopterfirma finanziert – führte 2008 zu einem Jahresverlust der Bank von über 50 Millionen Franken.
Überdies war die Bank unter dem früheren CEO Bernt Arpagaus auch durch eine missglückte Übernahme der Bank Linth aufgefallen. Arpagaus wurde im August 2008 durch David Becher von der Credit Suisse ersetzt.