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Dienstag, 29. Mai 2012 – 35. Reisetag
Bryce Canyon (II)
Dieser National Park ist trotz seines Namens gar kein Canyon. An der Abbruchkante des Colorado-Plateaus sind durch Erosion halbkreisförmige Felskessel entstanden, die als natürliche „Amphitheater“ bezeichnet werden. Das ganze Gebiet ist 19 km lang und 5 km breit und fällt gegenüber dem Plateau um über 240 Meter ab und faszinierend, voll von Hoodoos. Man darf mit dem eigenen Auto noch auf dem 29 km langen „Scenic Drive“ durch dem Park fahren, auf dem es ein Dutzend Aussichtspunkte hat. Ein Shuttlesystem besteht und Bestrebungen laufen, den Park nur noch damit zu befahren. Die Fahrt startet beim Ruby’s Hotel auf 2,400 m. ü. M.
„Rainbow Point“
Als ersten Halt wählen wir den 27 km entfernten und südlichsten und am höchsten gelegenen Aussichtspunkt auf 2‘778 m. ü. M., von dem man einen guten Überblick hat.
Black Birch Canyon
Von hier aus hat man einen schönen Blick auf den südlichen Teil des Bryce Canyons. Er wird nicht so beachtet, da die Aussicht nicht so spektakulär ist. Die schroffen Felswände sind fast zu gross, um noch als Hoodoos benannt zu werden.
Agua Canyon
Eine Vielzahl von Hoodoos weckt unsere Aufmerksamkeit. Auf der linken Seite, steht der grössere von zwei prominenten Türmen, „The Hunter“ (Bild 2-4). Er wird neben „Natural Bridges“ (Bild 6)ls Wahrzeichen des Parks dargestellt. Seine helle Felsspitze hebt sich stark vom roten Hintergrund abhebt. Rechts ist ein Hoodoo, das gemeinhin als das „Kaninchen“ oder alternativ als der „Backpacker“ bezeichnet wird.
In den ersten Jahren des Bryce Canyon National Parks wurden grosse Anstrengungen gemacht, um vielen der prominentesten Hoodoos einen Namen zu geben. Im Laufe der Jahre sind viele von ihnen ganz oder teilweise zusammengebrochen, so dass sie nicht mehr aussehen wie die Dinge, nach denen sie ursprünglich benannt wurden. Hoodoos werden deshalb heutzutage nicht mehr benannt und viele der älteren Namen werden in neueren Publikationen gelöscht.
Natural Bridge
Ein eindrucksvolles Fotoobjekt, das eigentlich gar keine Brücke ist, sondern ein Bogen, bei dem man nur hoffen kann, dass ihn die Erosion noch lange verschonen wird.
Bryce Point
Mit diesen Fotos verabschieden wir uns mit ganz tollen Erinnerungen an unseren zweiten unvergesslichen Besuch im Bryce Canyon.
Escalante (I)
Auf dem „Scenic Byway“ geht es weiter. Die Gesteinsformationen und deren Farben verändern sich.
Im „Visitor Center“ in Escalante haben wir Glück und werden noch bedient. Dann wird die Flagge eingezogen. Feierabend!
Zum dritten Mal auf unserer Reise logieren wir in einem B&B. Im „Escalante’s Bed and Breakfast Inn“, im Zimmer „Wind“. Alle Zimmer haben eine rustikale Einrichtung und alle sind individuell bemal. Unser Zimmer zeigt eine windige Landschaft, die sogar mit zwei echten Stacheldrähten „geschützt“ ist. Wir stellen unsere Kühlbox vor den Zaun, damit wir uns Nachts nicht am Stacheldraht verletzen. Endlich einmal ein Zimmer, das genügend Steckdosen hat; und erst noch am richtigen Ort. Wir essen draussen vor dem Zimmer und geniessen den Sonnenuntergang und die Ruhe bei einem warmen Lüftchen. Um 21.00 h ist hier Nachtruhe angesagt. Auch die Restaurants schliessen um diese Zeit. Wir geniessen eine ruhige Nacht. Keiner bleibt am Stacheldraht hängen…