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Alessandera Boër schloss ihr Studium an der Hochschule der Künste Bern 2004 mit dem Lehr- und Konzertdiplom ab und erwarb 2006 das Operndiplom an Schweizer Opernstudio Biel. Ausserdem belegte sie Meisterkurse bei renommierten Sängern wie Mirella Freni, Cecilia Bartoli, Brigitte Wolfahrt, Arkadius Burski, Lani Poulson und Kirsztina Laki.
Nach ihrem Debut als Nannetta in „Falstaff“ von Verdi 2001 (in Lodi, Italien), sang sie die Cleopatra in „Giulio Cesare“ von Händel. Papagena und Pamina in der „Zauberflöte“ von Mozart, Madam Tell in „Guillaume Tell“ von André-Ernest-Modeste Gretry, Euridice in „Orphée et Euridice“ von Martinu im Theater Biel/Solothurn und in Szeged (Ungarn). 20011 war sie die Fiordiligi in Mozarts „Così fan tutte“ und 2012 die Berta in Rossinis „Barbiere di Siviglia“ im Schloss Hallwil.
Darüber hinaus entfaltet Alessandra Boër eine umfangreiche Aktivität als Konzertsängerin in der Schweiz, in Deutschland, Italien, Kanada und China. Sie sang unter den Dirigenten Facundo Agudin (Rossini: Petite messe solennelle), Philippe Krüttli (Mozart-Requiem), Francois Pantillon (Schumann: „Das Paradies und die Peri“) und Theo Loosli (Haydn: „Die sieben Worte“).
Als Kammermusiksängerin hat Alessandera Boër in Tourneen mit Eni Dibra Hoffmann (Klavier) in Albanien, Italien und in der Schweiz mit Gilbert Impérial (Gitarre) in China und Südkorea, unterstützt von Pro Helvetia ein umfangreiches Repertoire Schweizer Komponisten des 20. Jahrhunderts interpretiert. 2006 erhielt sie dem Preis für die beste Lied-Interpretation beim 12° concorso internazionale di canto solistico in Gorizia (Italien).
Als Mitglied des SMPV Biel/Bienne-Jura ist Alessandra Boër seit 2004 in der ganzen Schweiz als Gesangspädagogin und Stimmbildnerin für Chöre und Privatschüler tätig. Seit der Saison 2011/12 ist sie Kernmitglied der Zürcher Sing-Akademie.
2014 folgte die Zusammenarbeit mit dem Schweizer Komponisten Jean Mamie und dem Pianisten Christian Piquerez.
Seit 2015 ist Alessandra Boër in Begleitung von Dagmar Clottu als Duo AB CD öfters in Biel zu hören. Beide Musikerinnen legen Wert darauf, Schweizer Komponisten und unbekannte Werke zu fördern.
Alessandra Boër dirigiert seit April 2016 den Choeur paroissial biennois in Biel.