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- Im Elsass ist ein TGV-Hochgeschwindigkeitszug teilweise entgleist.
- Der Lokführer hat bei dem Vorfall schwere Verletzungen erlitten, 20 Passagiere wurden leichter verletzt.
- Als Ursache für das Unglück gilt eine abgerutschte Böschung.
Der Zug sei gegen 7.45 Uhr in der Nähe von Ingenheim nordwestlich von Strassburg im Elsass von den Gleisen gerutscht. An Bord befanden sich nach Angaben der Präfektur 348 Fahrgäste. Mehr als hundert Einsatzkräfte seien vor Ort.
Die ersten fünf Wagen entgleist
Die Bahngesellschaft SNCF erklärte, der Lokführer sei «schwer verletzt» worden, die Präfektur sprach von einem lebensgefährlich Verletzten.
Laut der Bahngesellschaft entgleisten der Triebwagen sowie die vier ersten Waggons. Zum Zeitpunkt des Unglücks war der Zug demnach mit 270 Kilometern pro Stunde unterwegs. Dem Lokführer sei es gelungen, die Notbremse zu ziehen, um die Reisenden nicht zu gefährden.
Zur Unfallursache erklärte die Bahngesellschaft, die Böschung unter dem Bahndamm habe nachgegeben. Der Zug war von Strassburg nach Paris unterwegs. Das Unglück ereignete sich nahe dem elsässischen Ort Ingenheim nordwestlich von Strassburg. Der Zugverkehr auf der Schnellstrecke wurde umgeleitet, dabei kam es zu Verspätungen.