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Schnupfen ist eine Virusunfektion. Man kennt bis heute ca. 200 verschiedene Schnupfenviren, die meisten grippalen Infekte sind in Wirklichkeit Infektionen mit Schnupfenviren. Diese Viren beschränken sich auf den oberen Teil des Atemtrakts und sind harmlos, aber sehr raffiniert. Sie dringen sehr schnell in die Schleimhaut ein und sind von unserem Abwehrsystem nur sehr schwer zu orten.
Ein Schnupfen beginnt meistens mit einem Brennen und Kitzeln in der Nase. In diesem Stadium kommen oft Frösteln, Niesreiz und Kopfdruck dazu. In der nächsten Phase wird vermehrt wässriges, klares Sekret ausgeschieden. Die Augen tränen, die Nasenschleimhäute röten sich und schwellen an, dadurch ist die Nase verstopft. In der letzten Phase wird das Sekret dickflüssig und gelb. Die Schnupfenviren werden durch die Tröpfcheninfektion, durch Niesen oder Sprechen übertragen. In der Regel klingt der Schnupfen nach einigen Tagen von alleine wieder ab. Im ungünstigsten Fall jedoch können sich die Viren von der Nasenschleimhaut auf Rachen, Hals, Bronchien, Stirn- und Nebenhöhlen und über den Nasen-Ohren-Kanal in den Gehörgang ausbreiten. Ausserdem können sich auf der durch Viren geschwächten Schleimhaut und durch den schlechten Sekretionsfluss leicht Bakterien ansiedeln. Oft wird aus einem Schnupfen eine Nasennebenhöhlenentzündung (Sinusitis) mit Druckgefühl oder Schmerzen in den Kieferhöhlen.
Was Sie tun können:
- Viel trinken, um den Schleim zu verflüssigen, z.B. Erkältungstee
- Spagyrische Essenzmischung mit Vincetoxicum (Schwalbenwurz) lindert Virusinfektion, Pelargonium (Geranium) wirkt entzündungshemmend, Allium cepa (Küchenzwiebel) vermindert den Fliessschnupfen, Propolis (Bienenkittharz) hat eine antibakterielle Wirkung, Ferrum phosphoricum (Schüsslersalz Nr. 3) wirkt bei akuten Entzündungen.
Yerba santa / Heiligenkraut
Je nach Schnupfenart kann die Spagyrische Essenzmischung mit Yerba santa ergänzt werden. Diese Essenz hat eine Heilwirkung auf Atemwege und Ohrenbeschwerden. Sie wirkt entzündungswidrig und schleimlösend bei Erkrankungen der Atemwege (grippale Infekte, Bronchitis, Rachenentzündung, Asthma bronchiale, Schnupfen, Ohrenentzündung, Schwindel). Das Fühlen und Empfinden der betroffenen Person ist ängstlich, verzagt, als Folge psychischer Verletzungen. Das Denken und Handeln ist misstrauisch, zurückhaltend, fühlt sich bedroht, ist ohne Vertrauen in Umwelt und Mitmenschen, hängt in negativen Gedanken und Vorstellungen fest. Diese betroffenen Menschen sollten Vertrauen in das Leben und seinen Lauf entwickeln, das Gute und Positive bei Mitmenschen und in Lebenssituationen sehen, sich öffnen und dadurch Lebensfreude und Lebensmut gewinnen.
Vorsicht mit chemischen Schnupfenmitteln!
Diese sollten, wenn überhaupt, nicht länger als zwei bis drei Tage angewendet werden. Es kann sein, dass nach dem Absetzen dieser Medikamente die Nasenschleimhaut umso stärker anschwillt und sich ein «Medikamentenschnupfen» entwickelt.
Nasennebenhöhlenprobleme können auch das Gefühl ausdrücken, sich durch jemanden in seinem Leben gestört zu fühlen, durch jemanden, der ihm nahe steht.
Toni Moser
Eidg. Dipl. Drogist
Fachberater für Naturheilverfahren, Rothenburg/Luzern