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Das Parlament in Kosovo hat entschieden, sich aufzulösen, um den Weg für Neuwahlen freizumachen. 89 der 120 Abgeordneten stimmten für die Auflösung. Grund für den Entscheid ist der im letzten Monat angekündigte Rücktritt von Regierungschef Ramush Haradinaj. Haradinaj trat zurück, nachdem er vom Kosovo-Strafgericht in Den Haag vorgeladen worden war, um über seine Rolle als Kommandant der kosovarischen Befreiungsarmee UCK Auskunft zu geben. Serbische Behörden werfen ihm Verbrechen an der serbischen Zivilbevölkerung im Kosovo-Krieg Ende der 1990er-Jahre vor. Die Neuwahlen in Kosovo sollen innerhalb von 45 Tagen stattfinden. (swisstxt)
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