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Der Bau misst im Durchmesser elf Meter und ist 1,20 Meter hoch, wie das Nationale Institut für Anthropologie und Geschichte (Inah) mitteilte. Er wurde bereits im März in drei Metern Tiefe in der nordwestlich des Zentrums von Mexiko-Stadt gelegenen Ausgrabungsstätte Tlatelolco entdeckt, aber der Fund wurde erst jetzt öffentlich gemacht.
In dem Bau seien Skelettreste von zwei Erwachsenen und sechs Kindern gefunden worden. Die Experten gehen davon aus, dass die Menschen dem Windgott «Ehécatl» geopfert wurden.
Etwa 150 Jahre vor der Eroberung Mexikos durch den Spanier Hernán Cortés im Jahr 1520 begann der Aufstieg der Azteken an die Macht. Die Hauptstadt Tenochtitlan hatte bei der Ankunft der Spanier 250'000 Einwohner.
Die in mehrere Stämme gegliederten Azteken schufen sich eine umfassende Götterwelt. Dem Hauptgott Huitzilopochtli errichteten sie ein Heiligtum, wo sie Menschen opferten. Bekannt wurden sie für ein gut organisiertes Bildungssystem. Sie besassen eine Bilderschrift. (SDA)Publiziert am 01.12.2016 | Aktualisiert am 02.12.2016