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Als die Gründer von MEOS ihre Arbeit unter italienischen Gastarbeitern begannen, war das echte Pionierleistung. Es war eine Zeit, in der die Ausländerpolitik für rote Köpfe sorgte, denn die Schweiz stimmte über die sogenannte Überfremdungsinitiative ab, welche die Beschränkung der ausländischen Wohnbevölkerung auf 10 Prozent verlangte. Die Italiener wurden als kulturfremde Eindringlinge beschimpft. Ihr lautes Sprechen und Singen, ihre Zusammenkünfte in den Bahnhofshallen waren nur einige von vielen Merkmalen. Damals waren feindselige Töne an der Tagesordnung. MEOS hingegen hatte ein ganz anderes Leitbild. «Gott hat die Fremdlinge lieb.» lautete der Auftrag und diesem ist MEOS bis heute treu geblieben.
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Meilensteine
1964 Der erste Mitarbeiter nimmt die Arbeit unter den Italienern auf. Es erfolgt die Gründung der Schriften- und Schallplattenmission in ca. 40 Sprachen.
1965 MEOS führt die erste Kalenderaktion durch. Es werden 800 italienische und 400 spanische Tagesabreisskalender verteilt. Die Kalenderaktion bleibt bis heute ein beliebter Schwerpunkt.
1965 Die Arbeit weitet sich unter Spaniern, Portugiesen, Griechen, Jugoslawen und Türken aus.
1975 Die Mitarbeiterzahl ist auf elf Personen angewachsen.
1979 Es findet der erste Einsatz mit der eigenen Übersetzungsanlage an einer Evangelisation in Schaffhausen statt. Die Anlage wird an Hunderten von Einsätzen in vielen Sprachen dienen.
2013 Der Zusatz «Svizzera» beim Namen wird fallen gelassen, «MEOS» wandelt sich von der Abkürzung zu einem Eigennamen und bekommt mit einem neuen Logo ein neues Gesicht. Mit dem Claim «interkulturelle Dienste» wird die vielfältige Arbeit von MEOS auf den Punkt gebracht.