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Ein Beitrag von Jonas Bühler.
In einem stattlich eingerichteten Zimmer im ersten Stock des Oberhauses – dem sogenannten Säli – hängt der Stammbaum der Familie Bühler. Er reicht von Hans Büler und Elsa Roth, die irgendwann im 15. Jahrhundert gelebt haben, bis zur Generation meiner Urgrosseltern Albert und Bertha Bühler.
Insgesamt umfasst der abgebildete Stammbaum der Familie Bühler sechzehn Generationen. Zählt man die Generationen meiner Grosseltern und Eltern sowie meine eigene dazu, kann die Familiengeschichte um neunzehn Generationen zurückverfolgt werden.
Der Stammbaum ist weit verzweigt. Die Hauptzweige sind nach den Orten beschriftet, wo sich Teile der Familie niedergelassen haben. Es gibt die Bühler, die nach Rüti «ausgewandert» sind, und jene, die in Schirmensee, einem Weiler neben Feldbach, gelebt haben. Innerhalb von Feldbach wird unterschieden zwischen den Häusern der einzelnen Familienzweige. So gibt es den Oberhaus- und den Unterhaus-Zweig.
Viele der Personen, die auf diesem Stammbaum vermerkt sind, haben in Feldbach und im Oberhaus deutliche Spuren hinterlassen. Da ist beispielsweise Heinrich Büler – er baute im Jahr 1636 die Mühle in Feldbach. Dieses Gebäude war nicht nur für unsere Familie, sondern für die Entwicklung des gesamten Dorfs von zentraler Bedeutung. Die Mühle ist denn auch auf der unteren linken Seite des Stammbaums abgebildet. Das Haus auf der rechten Seite ist das Oberhaus.
Drei Generationen nach Heinrich teilt sich der Oberhaus-Ast vom Unterhaus-Ast ab. Jakob Büler und seine Frau Regula Heusser liessen im Jahr 1743 das Oberhaus bauen. Zählt man von da an bis zum Wipfel des Baums hoch, kommt man auf insgesamt sechs Generationen, die im Oberhaus lebten. Da der Stammbaum jedoch bei der Generation meiner Urgrosseltern endet, müssen noch zwei Generationen dazugezählt werden. Meine Grosseltern Albert und Rosmarie übernahmen das Haus von Alberts Eltern, und seit kurzem leben meine Eltern Stefan und Maja auf dem Hof. Wie viele Generationen das Oberhaus wohl in Zukunft noch beherbergen wird?