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Die organisatorischen und räumlichen Bedürfnisse der Schule Felsberg in Luzern machten gleichzeitig mit der Sanierung der bestehenden Anlage eine Erweiterung des Ensembles notwendig. Der Neubau, welcher zwei Kindergärten sowie einem Betreuungsangebot Platz bietet, konnte innerhalb der vorhandenen Gartenanlage inmitten des geschützten Baumbestands positioniert werden und nimmt mit seiner Volumetrie die verspielte Formensprache des bestehenden Gebäudes auf. Die Positionierung der zueinander leicht verdrehten und zurückspringenden Geschosse des Erweiterungsbaus tangiert die angrenzenden Mammutbäume weder in den Wurzelbereichen noch in den Baumkronen. Die Kindergärtner, Schüler und Betreuungspersonen betreten den Bau über ein grosszügiges Entrée im massiven Natursteinsockel. Eine Treppenanlage mit Oberlicht stellt die Verbindung zwischen den Geschossen her und bringt Licht bis in den Eingangsbereich. Fünf massive Kerne definieren jeweils die Raumabfolge der fliessenden Grundrisse in den Obergeschossen. Mittels ausziehbarer Trennwände und mobiler Elemente lassen sich je nach Bedarf offene wie auch geschützte Raumsituationen schaffen. Im Gegensatz zum introvertierten Sockelgeschoss öffnen sich die beiden oberen Geschosse rundum zur Umgebung und werden mit Licht durchflutet. Die allseitige Orientierung ermöglicht Ausblicke in die umliegenden Bäume, die Parkanlage und auf die Stadt.