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Rachel Keke, die für das neue Linksbündnis bei der Parlamentswahl antrat, setzte sich am Sonntag in einem Wahlkreis im Pariser Umland gegen eine Ex-Ministerin durch.
In Frankreich erlangte die fünffache Mutter zuvor bereits landesweite Bekanntheit, weil sie sich an die Spitze eines beispiellosen Protests gegen die Arbeitsbedingungen der Zimmermädchen in einer grossen Hotelkette stellte - mit Erfolg.
Nach monatelangem Protest gab es eine Lohnerhöhung, eine Senkung der Zimmerzahl, die die Frauen pro Schicht zu reinigen haben und eine Gratis-Mahlzeit.
«Seitdem können wir morgens mit erhobenem Haupt zur Arbeit gehen», meinte die 48-Jährige, die als junge Frau von der Elfenbeinküste nach Frankreich gekommen war. Mit ihrem Einzug ins Parlament wolle sie weiter «die Stimme der Stimmenlosen» sein, sagte sie der Zeitung «Le Monde». «Mein Sieg ist historisch», fuhr sie fort. «Die Nationalversammlung gehört uns, sie ist nicht nur für die Reichen da.»