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JUAN ROZOFF
Als Ende der 80er-Jahre James Brown, George Clinton und andere amerikanische Grössen auch die europäische Funkszene dominierten und Sinclair oder Marco Prince’s FFF noch weitgehend unbekannt waren, verblüffte JUAN ROZOFF die französische Szene mit einer wahren «Tour de Force»: Sein originärer Funkstil überzeugte durch höchste Energie und Qualität. Bald begann er für und mit Bootsy Collins, Fred Wesley und Maceo Parker zu arbeiten, beispielsweise nachzuhören auf dem Song «Et alors?». Es war indes sein Debutalbum «Jam Session», welches Publikum und Presse aufhorchen liess. Der Übername «Le Petit Prince de Paris» ist ihm seither geblieben und zeugt vom ausserordentlichen Talent des Multiinstrumentalisten.
JUAN ROZOFF liess sich durch solche Lobeshymnen nicht beirren, sieht er sich doch, wie er selber meint, als «ganzheitlichen Menschen». Sein unbändiger Wille, vorgegebene musikalische Strukturen zu überwinden, sein Drang, neue Versuche und Entdeckungen zu wagen, seine gewaltige Kreativität: all dies führte zu einer Art «tonaler Bildhauertätigkeit». Er liess sich zehn Jahre Zeit für sein Zweitlingswerk «Abalorladakor». Konstant treibt es Juan weiter, als sei’s eine Frage von Leben und Tod, und dafür kennt er nur einen Wegweiser: seine Inspiration.