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Der Fall liegt schon über 20 Jahre zurück. Damals stand die Schweiz politisch unter Druck, wegen Nachrichtenlosen Vermögen von Jüdinnen und Juden, die in den Konzentrationslagern umgekommen sind. Die Gelder lagerten auf Schweizer Bankkonten. Schweizer Banken wehrten Forderungen von Nachkommen der Opfer lange ab, bis sie in den 90er-Jahren in den USA unter massiven Druck gerieten und schliesslich 1,25 Mrd. Dollar zahlten. Die Recherchen zeigen nun: Der US-Geheimdienst hörte Gespräche zwischen Bundesrat Cotti und Botschafter Defago ab. Defago erklärt, er sei sich der Gefahr bewusst gewesen und deshalb mehrfach für Gespräche nach Bern gereist. (swisstxt)
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