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Die neue Generaldirektorin des Freiburger Spitals (HFR), Claudia Käch, sorgt mit Aussagen in einem Interview für Unruhe bei Personalverbänden. Gegenüber der Tageszeitung «La Liberté» sagte Käch, sie schlage vor, das HFR-Personal aus dem Personalgesetz des Staates loszulösen und ein neues Personalreglement einzuführen. Dies mit dem Ziel, Kosten zu reduzieren und das Spitalnetz betriebswirtschaftlich zu führen. Die Idee war bereits von Interims-Direktor aufgeworfen worden.
Der Verband des Personals der Öffentlichen Dienste (VPOD) verurteilt nun in einem Communiqué die Aussagen Kächs. Die Arbeitsbedingungen des Spitalpersonals würden gänzlich infrage gestellt. Der Ansatz Kächs aus der Privatwirtschaft bedeutet gemäss VPOD, die Löhne der Mehrheit des Personals zu reduzieren, um die hohen Löhne zu verbessern. Der VPOD liest aus den Aussagen Kächs heraus, dass das HFR-Personal besonders grosszügig entlöhnt werde. Tatsächlich aber arbeite das HFR-Personal länger als beispielsweise das Spitalpersonal in Genf oder der Waadt. Die Gewerkschaft rät der neuen Spitaldirektorin, sich eher Fragen über die Demotivation und die Sorgen des Personals zu stellen. uh