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Wunschkinder. Ein Schritt zur Unmenschlichkeit?: Die Kommerzialisierung der Pränataldiagnose
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Artikel-Nr.:
10121696
Beschreibung
Facharbeit (Schule) aus dem Jahr 2013 im Fachbereich Theologie - Religion als Schulfach, Note: 14 Punkte (1,0), , Sprache: Deutsch, Abstract: Könnte ich mit der Bürde eines behinderten Kindes leben? Wäre ich fähig, gut mit ihm umzugehen und das Beste zu geben? Oder ist es überhaupt möglich im Reich Gottes zu entscheiden, ein Kind, das es vermutlich schwerer als alle anderen hat zu bekommen? Dies alles sind mögliche Fragen der Schwangerschaft, die es zu klären gilt. Inzwischen gibt es die Möglichkeit zu einer Vorgeburtlichen Untersuchung (Pränataldiagnostik), bei der eventuelle Erbkrankheiten und Missbildungen des ungeborenen Kindes festgestellt werden können. So auch im Fall Tim, der seine eigene Abtreibung überlebt hat und dann von Pflegeeltern adoptiert wurde. Seine leibliche Mutter hatte nach der Diagnose für Down-Syndrom panisch reagiert und mit Selbstmord gedroht, sodass eine Geburt eingeleitet wurde. Sie war sich sicher, das Leben mit einem behinderten Kind nicht zu schaffen. Ob ein solches Verhalten zu verurteilen ist, kann nicht entschieden werden, ohne sich in derselben Situation befunden zu haben. Allerdings sollte jeder ausreichend aufgeklärt sein und sich Gedanken zu Pränataldiagnostik und ihren möglichen Folgen machen.
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