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Sabine Bruckner, Schweiz-Cefin von Pfizer, sprach mit der «Handelszeitung» über einen angepassten Impfstoff und die Studie dazu. Alle Impfstoffhersteller arbeiten zusammen, damit genügend Impfdosen für die Weltbevölkerung vorhanden seien. 2022 sei man in der Lage, vier Milliarden Dosen zu produzieren.
Studie erst in einigen Monaten abgeschlossen
Gegenüber der «Handelszeitung» sagt Bruckner, dass Pfizer eine Studie lanciert habe, welche die Sicherheit, Verträglichkeit und die Wirkung eines Impfstoffs gegen Omikron-Varianten untersuche.
Sollte sich herausstellen, dass dieser angepasste Impfstoff besser wirkt, könnte Pfizer diesen innert 100 Tagen liefern, wenn behördliche Zulassungen vorhanden seien. Die Studie allerdings wird erst in einigen Monaten abgeschlossen sein.
Ein Booster im Sommer?
In einem «Blick»-Interview hat Paul Burton, Chefarzt des Impfstoffherstellers Moderna gewarnt, dass die Schweiz erneut eine Corona-Welle verschlafe (wir berichteten). So sagt er, dass bereits im Sommer ein Booster nötig wäre, um den endemischen Zustand zu erreichen und dass die Pandemie noch nicht überstanden sei.
Er meint, nebst anderen Massnahmen sei der Booster das Wichtigste. Darum sei eine zweite Booster-Impfung nötig und sei allen ans Herz gelegt. Ein angepasster Impfstoff wird bis im Sommer aber wohl nicht vorhanden sein.
(red.)