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Der US-Konzern Cargill hat in den letzten 12 Monaten Fortschritte auf dem Weg zu seinem «Kakao-Versprechen» gemacht und ist in seiner Kakaobeschaffung transparenter geworden. So schreibt es Cargill im «Cocoa & Chocolate Sustainability Report». Aufgezeigt wird, wie eine nachhaltige Beschaffung des Rohstoffes aus den für den Konzern fünf wichtigsten Ländern Brasilien, Kamerun, Côte d’Ivoire, Ghana und Indonesien funktioniert. So hat Cargill zum Beispiel 200 000 Kakaobauern in «guter Agrarpraxis» (GAP) unterrichtet.
Damit habe das Einkommen der Familien, die vom Kakaoanbau lebten, verbessert werden können. Ferner habe man auf 188 065 Hektaren Waldfläche, wo 110 000 Farmer Kakao anbauen, eine GPS-Vermessung erstellt. Dies sei mit der Open-Source-Webanwendung «Global Forest Watch» erstellt worden. Damit können laut Cargill in Echtzeit die Kakaoflächen überwacht werden und man kann die Herkunftsregionen des Rohstoffes besser einstufen, wie das Unternehmen schreibt. Ausserdem können Risiken entdeckt werden, wo der Regenwald abgeholzt werden könnte.