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Im Nachlass der 2015 verstorbenen B. befand sich u.a. eine Liegenschaft. Die amtliche Schätzung derselben von 2013 wies einen Verkehrswert von CHF 3.3 Mio. aus. Im Frühjahr 2018 beschlossen die Erben von B., die Liegenschaft zu verkaufen, und schrieben diese aus. Die fünf Angebote beliefen sich auf CHF 2.65 Mio., CHF 2.7 Mio., CHF 3 Mio., CHF 3.2 Mio. und CHF 4.1 Mio. Im Juli 2018 verkauften die Erben an die G. AG als Meistbietende. In der anschliessend eingereichten Steuererklärung deklarierten sie für die Liegenschaft CHF 3.3 Mio. (Verkehrswert gemäss amtlicher Schätzung). Die Steuerverwaltung setzte in der definitiven Veranlagung dagegen CHF 4.1 Mio. (Verkaufspreis) ein. Dagegen erhoben die Erben Einsprache. Sie sind der Meinung, grundsätzlich sei zur Bestimmung des Verkehrswerts von der amtlichen Schätzung auszugehen. Wolle die Steuerverwaltung von dieser abweichen, müsse sie begründen, inwiefern sie offensichtlich nicht mehr dem Marktwert entspreche. Dass dem nicht so sei, zeige sich daran, dass nur ein Angebot über dem Schätzwert gelegen habe.
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