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Indien und Japan arbeiten enger zusammen
Seit 2010 verhandeln Indien und Japan über ein bilaterales Kooperationsabkommen zur zivilen Kernenergienutzung. Nach dem Reaktorunfall in Fukushima-Daiichi wurden die Verhandlungen 2011 ausgesetzt und erst im Mai 2013 anlässlich eines Treffens zwischen den damaligen Premierministern der beiden Länder wieder aufgenommen. Am 12. Dezember 2015 unterzeichneten nun der indische Premierminister, Narendra Modi, und sein japanischer Amtskollege, Shinzo Abe, eine Absichtserklärung. Abe erklärte dazu, das endgültige Kooperationsabkommen werde unterschrieben, «sobald die technischen Einzelheiten einschliesslich derer zu den notwendigen internen Verfahren» gelöst sind.
Modi sagte nach der Unterzeichnung an einer Medienkonferenz: «Die Absichtserklärung zur nuklearen Zusammenarbeit, die wir unterzeichnet haben, ist mehr als nur eine Einigung über Handel und saubere Energie. Sie ist ein starkes Symbol für gegenseitiges Vertrauen und eine strategische Partnerschaft für eine friedliche und sichere Welt.»
Ein Abkommen zwischen den beiden Ländern würde es Indien erlauben, japanische Kerntechnologien und Dienstleistungen zu importieren.