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Die Erle ist typisch für Auwälder und Ufer langsam fliessender Bäche. Das Holz zeigt sich dezent gemasert. Tangential dekorative Zeichnungen im Holz sowie radial zarte Streifen werden durch schwach markierte Jahrringgrenzen erzeugt. Charakteristisch für dieses rötlichweisse, rötlichgelbe bis rötlichbraune Holz sind häufig auftretende Markflecken.
Handelsnamen und weitere Namen
Deutsch: Erle gedämpft
Englisch: Black alder, Common alder
Französisch: Aulne commun, Aulne noir, Vergne
Italienisch: Alno ontana, Ontano nero
Spanisch: Alano nigro, Aliso, Ameneriro
Niederländisch: Elzen
Portugiesisch: Amieiro
Arabisch: Hhamarayah
Chinesisch: 赤杨
Verfügbare Furnierstärken
0.56, 0.9 mm, andere Stärken auf Anfrage
Vorkommen
Die Heimat von Erle erstreckt sich über ganz Europa bis nach Sibirien, Vorderasien und Nodwest-Afrika.
Baumstamm und Rinde
Der Baum der Erle erreicht Höhen bis 20m und mehr,, wobei der Schaft bis etwa 15m astfrei ist. Die Durchmesser gehen bis 1m, sind gewöhnlich aber geringer und nur bis etwa 0,5m. Die Rinde ist in jungen Erle grünlich, später in dunkelbraun übergehend und ziemlich rissig werdend.
Merkmale und Holzfarbe
Die Jahrringe sind verschieden breit, und die falschen Markstrahlen erscheinen im Radialschnitt als Spiegel, im Tangentialschnitt als dunklere Längsstreifen. Porenanordnung zerstreut und klein. Splint und Kernholz sind nicht zu unterschieden bei Erle. Das Holz ist rötlich-weiß bis gelbrot, unter Einwirkung von Licht und Luft aber rasch nachdunkelnd. Das Holz der Erle wird gern als Imitat für Edelhölzer benutzt.