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Sprechblasen für Supermans Freunde
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Im Südwesten Chinas entsteht demnächst ein riesiges Comic-Museum. Für seine ausgefallene Form liessen sich die Architekten von Sprechblasen inspirieren.
„Ich bin es leid, dass meine Taten immer als Instrument der US-Politik ausgelegt werden“, klagte Superman vor Kurzem in der Ausgabe 900 der „Action Comics“ und drohte gar, die amerikanische Staatsbürgerschaft abzugeben. Vielleicht träumt er ja schon lange vom Exil? Denn die Stadt Hangzhou im Südwesten Chinas plant ein Comicmuseum. Den Wettbewerb für das neue Zuhause von Supermans chinesischen Dienstkollegen gewannen die MVRDV-Architekten aus Rotterdam. Sie schlagen ein Ensemble aus acht dreidimensionalen „Sprechblasen“ vor, das insgesamt 32 000 Quadratmeter umfasst. Die Oberfläche des futuristisch anmutenden Komplexes ist als weisse, glatte Betonoberfläche gedacht. Dies soll ermöglichen, Texte auf die runden Bauten zu projizieren. Hinter dieser extravaganten Hülle kommen neben dem Museum drei Kino- und Theatersäle, eine Bibliothek, Restaurants und Läden unter. Zusätzlich zur Pilgerstätte für Comicfreunde sind noch verschiedene Inselchen mit Pärken und ein Messezentrum vorgesehen. Es wird mit Kosten von rund 116 Millionen Franken gerechnet. Läuft alles nach Plan. starten die Bauarbeiten im 2012. (mai)