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Luigi Tega, scharfes Olivenöl aus Umbrien
Seit Jahrhunderten produziert die Familie Tega in Umbrien Olivenöl
Il Monde dell'Olio nennt Luigi Tega seine Ölmühle in Umbrien. Das ist nur bedingt übertrieben. Erste Notizen, wonach die Familie Tega im Umbrien Olivenöl presste, reichen bis ins 17. Jahrhundert zurück. Damals dürfte das Öl noch mithilfe eines Esels, der einen riesigen Mahlstein im Kreis über einen zweiten Mahlsteil zog, im Zentrum gestanden haben. Tempi passati.
Heute dominiert auch in Luigi Tegas Ölmühle High-Tech. Denn nur mit High-Tech lässt sich verhindern, dass die gepflückten Oliven ihren Zersetzungsprozess fortsetzen und schliesslich ranziges, statt frisches Olivenöl ergeben.
Die Vorfahren bauten alles an, das den Hunger stillen konnte
Wie viele Olivenölbauern waren die Vorfahren von Luigi Tega in der Subsistenzwirtschaft tätig. Sprich, sie hegten und pflegten nicht nur einen Olivenhain, sondern bauten auch Wein an, betrieben etwas Ackerbau und Viehwirtschaft. Ziel war nicht, das perfekte Olivenöl herzustellen, sondern genügend für die ganze Grossfamilie zu produzieren.
Sein perfektestes Olivenöl ist das Gran Cru. Es besteht zu 100 Prozent aus der Moraiola-Olive. Diese ergibt in der Regel recht scharfe Olivenöle - die passen hervorragend zu öligen Speisen wie Thunfisch und Fisch allgemein, aber auch zu Pasta mit oder ohne Sauce, und selbst über einem herzhaften Stück Fleisch macht sich das scharfe Gran Cru bestens.