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… Es vergeht kein Tag,an dem nicht einer seine Ewigkeit verliert.
Sonnenstürme umkreisen die Erde.
Auch Satelliten tun es. Manchmal Menschen.
(Ist grad jemand unterwegs? Ich weiss es nicht.)
Der Müll wächst bergan, auch im All.
Ich werde planetarischer, je älter ich werde.
Das ist ein alberner Satz,
leider ist er wahr.
Denn am Ende bin ich allein mit der Erde.
Denn am Ende ist sie allein mit mir.
Wir wissen beide von dem Vertrag,
den das Universum nicht unterschrieben hat.
Es kann kündigen jederzeit, auch sofort.
Ich werde planetarischer, das ist wahr.
Ich hebe ein Blatt auf, das die Pappel verlor,
eines von Millionen, und lese ab:
"Du warst. Und es war gut so."
Ich schlage ein Zelt auf im nördlichen Norwegen.
Paar Minuten vorher die Rentiere im Hang,
einen Kilometer entfernt oder fünf, sie rufen:
"Du warst. Und es war gut so."
Ich werde nicht eins mit der Erde.
Das wäre albern. Ich bin eins mit ihr.
Das ist nicht albern. Das ist wahr.
Häuser werden gebaut bis in die Wolken.
Bis dahin kommen die Steine nicht, das ist klar.
Sie kratzen dran, wird gesagt. Aber wozu?
(Eher lässt sich die Wolke herab, weiss doch jeder,
als dass ein Mensch sie bewohnen darf.)
Ich lebe in einer Welt, die baut und nicht fragt.
Wer bin ich, dass ich ausschaue nach den Sonnenstürmen
und Satelliten? Und mich frage (wen sonst):
Was geht da ab zwischen den Sternen und mir?
"Du bist", höre ich. "Und es ist gut so."
Wer spricht da?