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Das Ende des Ersten Weltkrieges bedeutet einen Einschnitt, dem die Welt verändernde Staatsformen und Sozialstrukturen folgen. Die modisch den Ton bestimmende ältere Generation wird von der Jugend abgelöst, der Aktivität und Kreativität der «Roaring Twenties».
Nicht nur die Tageskleider, sondern auch die festlichen Schnitte sind jetzt gerade, die Silhouetten sehr schmal, oft ohne Markierung der Taille oder diese erst über den Hüften setzend.
Die neue Frau der Nachkriegszeit ist schlank und sportlich. Ihre gesellschaftliche Stellung verändert sich. Die Kleider müssen dementsprechend einfach, schlicht und pflegeleicht sein.
Avantgardebewegungen wie der Dadaismus bündeln die Impulse der Expressionisten, Kubisten und Futuristen. Das Bauhaus revolutioniert Kunst und Design - Chanel die Damenmode. Konfektionskleidung für gehobene Ansprüche beginnt zu florieren.
In den dreissiger Jahren werden die Kleider länger, der modische Stil femininer, die gerade Linie wird aufgelockert, tief eingesetzte Falten erweitern die Röcke und lassen sie schwingen. Schräg eingesetzte Nähte betonen Busen und Hüften.