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Frankreich/Spanien: Unsere neue Recherche zeigt unvorstellbares Tierleid im Hafen von Cartagena
Im Juli 2020 werden unsere Einsatzteams Zeugen von unvorstellbarer Tierquälerei im spanischen EU-Exporthafen Cartagena. Wir beobachten, wie Hafenarbeiter einen bewegungsunfähigen Bullen auf ein Schiff verladen wollen. Ohne Erfolg. Anstatt den verletzten Bullen tierschutzkonform von seinen Schmerzen zu erlösen, zerren sie ihn auf einen LKW und bringen ihn zum Schlachthof. Dort holt sich die Fleischbranche noch den letzten Profit aus dem leidenden Tier.
Ursprünglich stammte der Bulle aus Frankreich. Auch er wurde wie 425.000 andere französische Rinder für die Mast nach Spanien exportiert. Danach verliert sich die Spur der Tiere in den französischen Statistiken. Niemand weiss, wie viele Tiere aus Frankreich letztendlich nach Cartagena für den Weitertransport in den Mittleren Osten und nach Nordafrika gebracht werden. Gemeinsam mit unseren Partnerorganisationen, Welfarm und Animals International, werfen wir der EU massive Tierschutzverstösse vor.
In den europäischen Exporthäfen wie auch in den Drittländern fehlt es an Tierschutzkontrollen, geeigneter Infrastruktur und Sanktionen bei Tierschutzverstössen. Hinzu kommt, dass sich an Bord der Schiffe laut EU-Vorschrift kein Tierarzt befinden muss. Das hat zur Folge, dass sich mehrere tausende Tiere oft wochenlang ohne medizinische Versorgung auf hoher See befinden.
Unterstützen Sie jetzt die Petition unserer französischen Partnerorganisation Welfarm und fordern Sie das Ende von Qualtransporten: