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Von Solomon Mann, einem russischen Juden, der in den 90ern nach Israel auswanderte und Wochenanalysen anhand westlicher bzw. israelischer Presse in SmartNews vom 28.04.2018 veröffentlicht. Übersetzung: fit4Russland
Wegen Sanktionen und einem drohenden Handelskrieg fand (vor)letzte Woche eine wahre Pilgerfahrt nach Washington statt.
Zunächst war Präsident Macron ein Kongress-Gast, der sich zunehmend als führender Partner der USA statt Großbritanniens andient. Das Vereinigte Königreich beobachtete den Besuch eifersüchtig und die BBC veröffentlichte giftige Pamphlets über die “bromance” zwischen Herrn Trump und Monsieur Macron, im Gegensatz zu dieser angespannten Beziehung zwischen Donald Trump und Angela Merkel.
Dabei sind die Forderungen der USA klar geworden: Europa und Kanada werden den Quoten im Handel mit Amerika wohl zustimmen müssen, sonst werden vermutlich ab 1. Mai solcherlei Gebühren initiiert, die man getrost als Handels-Verbot bezeichnen kann: 10% Strafzoll auf die Aluminium- und 25% auf die Stahl-Branche. Dabei widerspricht Beides den Verpflichtungen, die die USA gegenüber der WTO haben. Es ist offensichtlich, dass sowohl dieser als auch der andere Besuch wirtschaftlich gesehen nichts erreicht haben und das Ganze auf die politische Ebene verschoben wurde.
Dabei wurde Emmanuel Macron im Kongress geehrt und bekam einen besonderen Platz unter den Verbündeten der USA. Den besaß zuvor Großbritannien……