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Gesundheit
Hitzewellen, Naturgefahren (Sturm, Hochwasser, Gewitter) und die kontinuierliche Veränderung der Mitteltemperatur haben einen direkten Einfluss auf die Gesundheit. Indirekt betrifft der Klimawandel die Gesundheit z.B. über die Verlängerung der Pollensaison.
Auswirkungen des Klimawandels sind:
- geringere Leistungsfähigkeit: Rückgang der mentalen und körperlichen Arbeitsleistung
- erhöhter Pflegeaufwand
- Hitzestress und Zunahme hitzebedingter Todesfälle
- steigende Gefahr von Infektionskrankheiten und Allergien durch die Veränderung von Blühperioden, Pollenflug und die Ausbreitung von wärmeliebenden Arten
- Gefährung durch Naturgefahren
Hitzewellen
Eine Hitzewelle besteht dann, wenn die Temperatur mehrere Tage lang über 30°C hoch ist und sie nachts nicht unter 20°C sinkt. Eine Hitzewelle stellt ein erhebliches Gesundheitsrisiko für besonders gefährdete Personengruppen - wie zum Beispiel ältere oder chronisch kranke Menschen, Schwangere und Kleinkinder - dar. Diese verletzlichen Personen schwitzen naturgemäss weniger und empfinden ein vermindertes Durstgefühl, was die körperlichen Auswirkungen der hohen Temperaturen verstärkt.
In der Schweiz wird eine Hitzewelle ausgerufen, wenn während mindestens drei aufeinander folgenden Tagen Tagestemperaturen von mehr als 33–34°C erwartet werden.
Ausführliche Empfehlungen, Infos sowie Flyer mit nützlichen Tipps stehen beim Gesundheitsamt zur Verfügung.