Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03386.jsonl.gz/2072

Dies berichtete die Zeitschrift "The New Yorker" am Sonntag. Die vermeintlichen Taten sollen zwischen 1980 und Anfang dieses Jahrtausends stattgefunden haben.
Die nunmehr bekannt gewordenen Vorwürfe wiegen schwerer als die Ende Juli in einem ersten Artikel im "New Yorker" erhobenen Fälle. Während damals sechs Frauen Moonves unerwünschte Küsse oder Grapschen vorgeworfen hatten, ist jetzt von sexueller Nötigung, erzwungenem Oralsex und Exhibitionismus die Rede.
Eine der zitierten Frauen hatte im vergangenen Jahr Anzeige gegen Moonves erstattet. Sie wirft ihm vor, sie gezwungen zu haben, bei ihm Oralsex zu vollziehen. Überdies habe er sie gewaltsam gegen eine Wand geschleudert. Dem Bericht zufolge schätzte die Polizei von Los Angeles ihre Aussage als glaubhaft ein, die mutmasslichen Taten seien jedoch verjährt gewesen.
Laut dem "New Yorker" räumte Moonves Treffen mit drei der Frauen ein - er sprach jedoch von einvernehmlichem Sex, der sich vor seiner Zeit bei CBS ereignet habe.
Medienberichten zufolge verhandeln Moonves und der Medienkonzern seit Bekanntwerden der ersten Vorwürfe über einen Abschied des Managers. Der Sender CNBC berichtete nun, diese Gespräche stünden kurz vor dem Abschluss. Beide Seiten hofften, vor Öffnung der Börsen am heutigen Montag zu einer Einigung zu kommen. Berichten zufolge geht es vor allem um die Höhe der Abfindung für Moonves.
(SDA)