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Für die Statistik des Flugunfallbüros Jacdec und dem Luftfahrtmagazin «Aero International» wurden die 25 Airlines mit der höchsten Verkehrsleistung miteinander verglichen. Das Ergebnis zeigt: Es gab 2022 wieder ein sehr hohes Sicherheitsniveau.
Doch es gab auch schwere Unfälle mit Todesfolgen. Der schwerste davon war am 21. März 2022, als nahe der südchinesischen Stadt Wuzhou eine Boeing 737-800 der China Eastern Airlines abgestürzt war. Alle 132 Menschen an Bord starben. Es wird vermutet, dass der Co-Piloten einen erweiterten Suizid begangen hat.
Als besonders sicher haben die beiden Airlines Etihad und Emirates aus den Vereinigten Arabischen Emiraten abgeschnitten, sie liegen vor KLM aus den Niederlanden, JetBlue aus den USA und Easyjet aus Grossbritannien.
Mit einem Risikoindex von 95,28 Prozent verdrängte Etihad Emirates auf den zweiten Rang. Die beiden arabischen Fluggesellschaften verfügen über vergleichsweise junge Flotten.
Swiss auf dem 18. Platz
Lufthansa belegt hinter Condor (12. Rang), mit einem Risikoindex von 87,89 Prozent den 14. Rang und rückte somit drei Plätze im Vergleich zu 2021 nach vorn. Swiss Airlines liegt auf dem 18., Austrian Airlines auf dem 19. Rang.
Die russische Fluggesellschaft Aeroflot wurde nach Kriegsbeginn deutlich abgewertet und liegt jetzt auf Rang 25. Gründe waren unter anderem die illegale Zulassung westlicher Leasingjets auf das russische Register und die durch Wirtschaftssanktionen unterbrochene Versorgung mit Ersatzteilen in Russland.
Der Jacdec-Risiko-Index bewertet die Unfallhistorie der vergangenen 30 Jahre der einzelnen Fluggesellschaften und bezieht die länderspezifische Umgebung, in der sie operieren und spezifische Risiko-Faktoren mit ein. Je mehr Passagierkilometer eine Fluggesellschaft unfallfrei zurücklegt, als desto risikoärmer und sicherer gilt sie. Nicht einmal die besten Fluggesellschaften erreichen den theoretisch möglichen Index-Wert 100. Der detaillierte Report erscheint in der Februarausgabe von «Aero International».