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Der 33-jährige Bündner, der vor Jahren Bronze mit der Sportpistole auf 50 m gewonnen hatte, verwies den Kaderschützen Marc Wirth (Uster) und den ehemaligen Internationalen Toni Mäder (Mägenwil), die nach Punktgleichheit um Silber und Bronze noch stechen mussten, mit drei Punkten Abstand deutlich auf die Plätze.
Nach den 150- und 20-Sekunden-Serien gehörte Zellweger noch nicht zu den Medaillenanwärtern. Erst im 10-Sekunden Schnellfeuer drehte er auf, schoss mit 186 (94/92) das höchste Ergebnis, überholte damit die nach den ersten zwei Zeitserien vor ihm liegenden Konkurrenten und sicherte sich unerwartet die Goldmedaille.
Während mit Toni Mäder ein ehemaliger Meister (2001) wieder auf dem Podest stand, fehlten alle letztjährigen Medaillengewinner. Eine beachtliche Leistung zeigte der mittlerweile 46-jährige ehemalige Weltrekordschütze Toni Küchler (Kägiswil). Mit nur fünf Punkten Rückstand zum dritten Platz wurde er ausgezeichneter Fünfter.