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Düsseldorf (aktiencheck.de AG) - Die Experten der "Wirtschaftswoche" halten einen Exchange Traded Commodity (ETC) (ISIN DE000A0N62E5/ WKN A0N62E) auf Palladium für ein chancenreiches Investment.
Nach Schätzungen von Johnson Matthey sei in 2007 das weltweite Palladiumangebot um 3,2% auf 8,32 Mio. Unzen gestiegen. Die Nachfrage habe um 2,1% auf 6,61 Unzen zugenommen.
Derzeit würden ein Produktionsüberschuss sowie Unsicherheiten über die tatsächliche Höhe russischer Lagerbestände auf dem Preis lasten. Russland sei der bedeutendste Produzent und Anbieter von Palladium.
Das Metall finde überwiegend in der Automobilindustrie Anwendung. Automobilhersteller würden zwar zunehmend Platin durch das wesentlich günstigere Palladium ersetzen, jedoch gehe diese Entwicklung nur sehr langsam voran.
Auf lange Sicht sollte sich nach Meinung der Experten der "Wirtschaftswoche" ein mit physischem Palladium unterlegter ETC rechnen. (Ausgabe 03)
Edelmetalle: Bei den Edelmetallen ist der Spread zwischen Platin und Palladium äußerst interessant. In den letzten Wochen ist der Preis für Platin regelrecht explodiert, nachdem es in Südafrika zu dauerhaften Stromausfällen gekommen war und die Minen sich gezwungen sahen, ihre Produktion einzustellen. Mittlerweile gibt es wieder Strom jedoch nur 90% der vorherigen Menge und die strukturellen Probleme in der Stromversorgung bleiben aufgrund mangelnder Investitionsbereitschaft bestehen. Viele Händler nahmen dies als Anlass um den Preis für Platin über die Marke von 2.000 USD pro Feinunze zu katapultieren. Palladium konnte im Rahmen dieser Rallye zwar auch ansteigen, jedoch bei weitem weniger als Platin. Dies liegt zum einen daran, dass auch Russland eine entscheidende Rolle bei der Palladiumproduktion spielt und andererseits sehr viel des Edelmetalls durch das Recycling von Palladiumschrott gewonnen wird. In den kommenden Wochen wird es nun spannend, ob die Substitution von Platin in Palladium weiter voran geht, da der Preisabstand zwischen den beiden Metallen mittlerweile enorm groß ist. V Der obenstehende Chart zeigt, dass Platin momentan deutlich teurer ist als zwei Kontrakte Palladium. Genau 12.125 USD muss man für einen Kontrakt Platin mehr bezahlen als für zwei Kontrakte Palladium. Dies ist ein Abstand der bisher noch nie in dieser Größenordnung zu finden war. Hier könnten sich ebenfalls gute Handelsmöglichkeiten ergeben.
Vollkommen richtig! Der Spread zwischen Palladium und Platin sollte sich verengen. Entweder holt Palladium auf (hier würde ich ein Ziel von 700-800 USD in den Raum stellen wollen) oder Platin fällt ungefähr 1/3 zurück. Da ich letzteres eher für unwahrscheinlich halte, sehe ich bei Palladium enormes Up-Potenzial.
Metals - Platinum touches new peak of 2,168 usd/oz as supply fears bite LONDON (Thomson Financial) - Platinum set a new high in midmorning trade as buying continued amid fears that a supply shortfall linked to the energy crisis in South Africa will cause stockpiles of the metal to contract. The white metal, used extensively in carmaking and jewellery manufacture, has scaled new peaks for the last fourteen sessions, and is currently trading around 40 pct higher than at the start of the year. "The likely production losses in South Africa have pushed platinum to a new record high," said Dresdner Kleinwort analyst Peter Fertig. "An end of the rally is not yet in sight." At 11.08 am, spot platinum was quoted at 2,156 usd an ounce against 2,062 usd in late New York trade yesterday. Earlier it traded to a new record high of 2,168 usd. <email-pii> har/rw COPYRIGHT Copyright Thomson Financial News Limited 2007. All rights reserved. The copying, republication or redistribution of Thomson Financial News Content, including by framing or similar means, is expressly prohibited without the prior written consent of Thomson Financial News. NNNN
... auf zu neuen Höhen? Ich glaube nicht, aber ich konnte mir den +9% Anstieg am Freitag auch nicht vorstellen bzw. erklären - physisches Defizit OK, aber das wissen wir ja seit Monaten - Südafrika ect. - was meinen die Hobby-Chart-Techniker???