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Produktbeschreibung
Der Schicksalsverlauf Nathanaels in E.T.A. Hoffmanns "Der Sandmann". Opfer des Wahnsinns oder ein Pakt mit dem Teufel?
Studienarbeit aus dem Jahr 2020 im Fachbereich Germanistik - Komparatistik, Vergleichende Literaturwissenschaft, Note: 1,0, Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover, Sprache: Deutsch, Abstract: In dieser wissenschaftlichen Hausarbeit soll das Schicksal Nathanaels unter dem Aspekt des Wahnsinns genauer betrachtet werden. Dem gegenüber wird die Relevanz der Teufelsthematik untersucht und als mögliche Begründung für den Lebensverlauf der Figur in Erwägung gezogen. Hierzu erfolgt zunächst eine theoretische Ausführung zum Begriff des Wahnsinns und zur Darstellung des Teufels, um konkrete Anhaltspunkte zu bieten.
Ferner werden markante Textstellen im Hinblick auf Nathanaels Entwicklung analysiert und zur Begründung seiner Verhaltensänderung herangezogen. Hinzu kommt schließlich die Untersuchung rekurrenter Motive, die mit dem Schicksal Nathanaels in Verbindung zu setzen und demnach von Relevanz sind. Konkret lautet die These, dass Nathanael an Wahnsinn erkrankt, wodurch er die Figur des Coppelius bzw. Coppola dämonisiert und infolgedessen die ihn zerstörende Verbindung auf subjektiver Basis schafft.
Ziel der Arbeit ist somit die Veranschaulichung von Nathanaels Entwicklung anhand der Thematik des Wahns unter Berücksichtigung signifikanter Schlüsselmomente. Zudem soll die Rolle des Coppelius bzw. Coppola als subjektive Teufelsfigur Nathanaels herausgestellt werden.
---- INHALTSVERZEICHNIS ---
1 Einleitung
2 Nathanaels Weg in den Wahnsinn
2.1 Kindheit und Trauma
2.2 Die Veränderung der subjektiven Weltsicht
2.3 Nathanaels Umfeld
3 Zur Funktion wiederkehrender Motive
3.1 Optische Motive
3.2 Das Motiv der Puppe
4 Fazit
5 Literaturverzeichnis