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Der Betontag 2021 startet mit den Klimazielen der Zementindustrie «Roadmap 2050». Anschliessend wird in drei Referaten auf spezifische, betontechnologische Themen eingegangen: Es werden die Möglichkeiten und Grenzen von Schwindreduktionsmittel und die in Europa kaum, jedoch in diversen Ländern verwendeten Schwindkompensationsmittel vorgestellt, um die Rissbildung infolge der Austrocknung des Betons zu minimieren. Daran schliesst ein Vortrag zur Rheologie von Frischbeton an, in dem u.a. dargelegt wird, wie sehr sich die Viskosität (Zähigkeit) des Frischbetons beim Einsatz von Fliessmitteln ändern kann. Der Vortrag zu den Betonverkehrsflächen schliesst den Vormittag ab.
Der Nachmittag startet mit einem Überblick zu neuen Entwicklungen bei Betonanlagensteuerungen, die nicht nur für die Anlagensteuerung selber, sondern auch z.B. zur Erfassung und Überwachung von Prüfungen herangezogen werden können. Auf Anfang 2022 soll die bestehende Norm SN EN 13791 durch eine deutlich veränderte, neue Version ersetzt werden. Im Referat wird aufgezeigt, wie zukünftig die Bewertung der Druckfestigkeit von Bauwerken anhand von Bohrkernen erfolgt.
Der Betontag 2021 schliesst mit einem Vortrag zu einem spektakulären Bauvorhaben: dem Neubau des unterirdischen Bahnhofs Stuttgart, bei dem nicht nur hohe betontechnologische Anforderungen bestanden.