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100 Jahre nach dem Aussterben feiert der Baumhummer seine Wiederauferstehung! Das Insekt, das zur Gruppe der Gespenstschrecken gehört, war bis 1918 auf der entlegenen Lord-Howe-Insel vor der Südostküste Australiens beheimatet.
Damals retteten sich bei einem Schiffsunglück Ratten auf die Insel und frassen diverse Vogel- und Insektenarten komplett auf – darunter auch den Baumhummer.
Forscher entdeckten 2001 auf der kleinen Felseninsel Ball’s Pyramid 24 noch lebende Gespenstschrecken, wie Focus berichtet. Im Zoo von Melbourne starteten die Forscher darauf ein Zuchtprogramm für die Insekten.
Ein DNA-Abgleich hat nun für Gewissheit gesorgt. Bei den Schrecken handelt es sich tatsächlich um überlebende Baumhummer der Rattenplage von 1918.
Nächstes Jahr sollen alle Ratten auf dem Lord-Howe-Inselchen getötet werden, damit der Baumhummer wieder in seine alte Heimat zurückkehren kann. (red)
Die Plastikverschmutzung im Meer ist in den letzten Jahrzehnten rasant gestiegen. Nun präsentieren Forschende Hinweise, dass ein Grossteil der PET-Flaschen im zentralen Südatlantik aus China stammt und vermutlich illegal von Handelsschiffen entsorgt wurde.
Sie hat bereits die Polarmeere, die Tiefsee und entlegene Inseln erreicht: Die Plastikverschmutzung der Weltmeere hat ein erschreckendes Ausmass angenommen. Bisher ging man davon aus, dass der Grossteil des Abfalls vom Land ins Meer gespült wird.
Nun liefern Forschende um Peter Ryan von der University of Cape Town in Südafrika Hinweise, dass womöglich Handelsschiffe illegal Plastikmüll aus China im Meer entsorgen. Davon berichten sie im Fachblatt «Pnas».
Das Forschungsteam sammelte 2009 und 2018 …