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Magnesiumchlorid * ein vielseitiges Heilmittel
Asthma, Migräne, Juckreiz, Ausschläge, Kopfschmerzen, Schlafstörungen, Kreislaufstörungen, Krämpfe, Arthrose, Arthritis, Polyarthritis, Osteoporose, Rückenschmerzen, Prostatabeschwerden, Abnützungserscheinungen der Bandscheiben, Zysten in der Brust, etc. etc. etc.
Wer braucht Magnesium ?
Alle, außer Sie leben am ungarischen Plattensee oder in den Dolomiten und ernähren sich vorwiegend von Gemüse, das in den magnesium-reichen Böden gewachsen ist. Praktische alle anderen Böden weisen durch die jahrzehntelange Düngung und Intensivbewirtschaftung Magnesiummängel auf, was sich natürlich auch auf das dort wachsende Gemüse überträgt.
Wie viel Magnesium soll ich einnehmen ?
Der Tagesbedarf eines Erwachsenen beträgt ca. 800 Milligramm. Es bedürfte einer minutiösen Planung der Menüzusammenstellung, um auch nur annähernd dieses Zahl zu erreichen. Erwachsene sollten mindestens 300 Milligramm pro Tag einnehmen; für Personen ab 50 Jahren ist der Bedarf höher und Schwangere benötigen bis zu 1500 Milligramm pro Tag. In einem Liter frischem und gesundem Wasser aufgelöst, reichen 300 Milligramm für etwa 50 Magnesiumgaben.
Warum gerade in Form von Chlorid ?
Es gibt eine ganze Zahl an Magnesiumverbindungen. Einige davon können vom Körper kaum verwertet werden. Nimmt man beispielsweise das verwertbare Magnesiumcitrat, müsste man bei einer Dosis von 600 Milligramm (entspricht zwei Becher Magnesiumchlorid) täglich 6 Tabletten einnehmen, was zum einen sehr viel teurer wäre, und zum anderen durch die Zitronensäure die Verdauungsorgane belasten würde.
Kombinierte Präparate enthalten zusätzlich Kalzium, was fatal ist.
Der menschliche Körper enthält rund 25 Gramm Magnesium, wovon 30% in den Muskeln und 60% in den Knochen gespeichert sind. Der Kalziumgehalt dagegen ist wesentlich höher. Das verleitet dazu, anzunehmen, dass wir mehr Kalzium zu uns nehmen sollten wie Magnesium. Das ist der große Irrtum vieler Ernährungsexperten, denn sie beachten nicht, dass diese beiden Elemente Antagonisten sind.
Zu viel lösliches Kalzium in der Nahrung verhindert, dass der Körper Magnesium aufnehmen kann. Das aufgenommene Kalzium wird dann, weil es nicht gebraucht werden kann, an Orten abgelagert, wo es nicht hingehört: Im Gehirn; in der Lunge; in den Nieren als Nierensteine; in den Arterien (Arteriosklerose); als Knochen und Knorpelwucherung (sog. Überbeine); im Muskelgewebe, wo es Schmerzen bewirkt (z.Bsp Weichteilrheuma). Im Extremfall führt es zu Osteoporose, obwohl alles gut gemeint war mit dem vielen eingenommenen Kalzium.
Mit zusätzlich zur Vollwertnahrung eingenommenem Magnesium von 300-600 mg pro Tag werden diese Ablagerungen nach und nach abgetragen. Nochmals kurz zur Info: Vollwertnahrung heißt:
Vollkornprodukte wie Roh-Reis, braune Hirse, Buchweizen, Amaranth, Vollkornteigwaren, Vollkornbrot, Fisch, Bio-Eier, Bio-Früchte, Bio-Gemüse ... wenn möglich aus der Region … frisch und naturbelassen ;-)
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