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Wann spricht man tatsächlich von Haarausfall?
Wussten Sie schon?
Das Haar wächst während des gesamten Lebens nicht kontinuierlich sondern in aufeinander folgenden Zyklen. Zu jedem Zyklus gehört eine Wachstumsphase, eine Ruhephase und auch eine Regressionsphase, in welcher das Haar abstirbt, sich löst und ausfällt.
Männer oder Frauen verlieren normalerweise etwa 30 bis 80 Haare pro Tag. Dabei gibt es zwei saisonale Spitzenzeiten: im Frühling, aber vor allem auch im Herbst. Bei einem dauerhaften Ausfall von mehr als 100 Haaren pro Tag geht man von einem übermäßigen Haarausfall aus.
Was tun?
Es ist wichtig, dass man unterscheidet, ob die Haare ausfallen oder abbrechen. Wenn die aufgesammelten Haare eher kurz sind und keine Haarzwiebel haben, handelt es sich nicht um Haarausfall sondern um Haarbruch. In diesem Fall können Sie Ihre Haare mit einer auf Ihren Haartyp abgestimmten Pflege behandeln, damit sie resistenter werden.
Wenn Sie mit der Hand durch Ihr Haar streichen und dabei mehr als 10 Haare ausfallen (mit der Haarzwiebel), sollten Sie sich von Ihrem Apotheker oder Dermatologen über eine Behandlung gegen Haarausfall beraten lassen.