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USA: Gericht lehnt Klage gegen Canyon-Mine ab
Nichtregierungsorganisationen und Indianerstämme hatten gegen die Fähigkeit der Energy Fuels Inc. geklagt, die Mine Canyon zu betreiben. Unter anderem warfen die Kläger dem Unternehmen vor, bestimmte ökologische und kulturelle Verfahrensvorschriften nicht erfüllt zu haben. Das Gericht lehnte nun alle Klagen ab und bestätigte das Recht der Energy Fuels, die Mine Canyon weiterzuentwickeln und mit dem Uranabbau fortzufahren. Gegen das Urteil kann Berufung eingelegt werden.
Die Mine Canyon ist eine voll zugelassene und teilweise entwickelte Uranmine im Norden von Arizona rund 10 km südöstlich von Tusayan. Die Mine befindet sich auf Land, das der US Forest Service verwaltet. Die Energy Fuels schätzt die Uranressourcen im vermuteten Vorkommen t auf 1,63 Mio. Pfund U3O8 (630 t U) bei einem durchschnittlichen Urangehalt des Gesteins von 0,98% U3O8. Bereits sind die oberirdischen Infrastrukturen wie Förderturm, Verdunstungsbecken, Hebevorrichtung sowie Verwaltungs- und Wartungsgebäude vorhanden. Die Energy Fuels plant, einen bestehenden Schacht um zusätzliche rund 300 m abzuteufen, einen Belüftungsschacht einzubauen und die untertägige Erschliessung zu vollenden.
Die Energy Fuels betreibt die Uranmühle White Mesa im Bundesstaat Utah. Sie ist derzeit einzige konventionelle Uranmühle, die in den USA in Betrieb steht. White Mesa kann täglich 2000 t Uranerz verarbeiten und hat eine bewilligte Kapazität von mehr als 8 Mio. Pfund U3O8 (3100 t U) im Jahr.