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Heckenpflanzen laubabwerfend
Die Wunderbare Welt der PflanzenWie verschaffen sich Orchideen Nahrung?
Durch die Hilfe von bestimmten Pilzen, die in der Rinde ihrer Wurzeln siedeln. Über diese erhalten sie Nährstoffe, Enzyme, Hormone und Vitamine. Manche Arten ernähren sich ausschliesslich mithilfe von Pilzen. Diese Orchideen haben ihre Blätter auf wenige Schuppen reduziert und besitzen kein Chlorophyll. Die wachsartig bleiche Nestwurz (Neottia nidus-avis) beispielsweise ist ein solcher sog. Saprophyt, der sich von toten organischen Stoffen ernährt, die von Pilzpartnern aufgeschlossen wurden.
Diese Symbiose mit Wurzelpilzen machte es lange Zeit unmöglich, Orchideen aus Samen heranzuziehen, denn zum Keimen benötigen die winzigen Samen die von den Pilzen produzierten Substanzen. Inzwischen haben
die Züchter jedoch ein Kultursubstrat entwickelt, das die Nährstoffe enthält, die sonst von den Pilzen beigesteuert werden. Die meisten Orchideen, die heute in den Handel kommen, werden jedoch vegetativ vermehrt. Dazu zerlegt man ein bestimmtes Gewebe der Mutterpflanze, das sog. Meristem, in viele Teile, mit dem Resultat, dass jedes zu einer neuen, mit der Mutterpflanze identischen Pflanze heranwächst.
Tipp von der Baumschule Heinis für Ihren GartenWann und wie sollten Hecken geschnitten werden?
Hecken aus sommergrünen Gehölzen (z. B. Rotbuche oder Hainbuche) wie auch der wintergrüne Liguster erhalten den Hauptschnitt im Winter, also während der Vegetationsruhe. Im Sommer muß ein zweiter Schnitt folgen, allerdings nicht vor Anfang August. Zu einem früheren Zeitpunkt läuft man Gefahr, Vögel bei ihrem Brutgeschäft zu stören, die ihre Jungen gerne dem Schutz von Hecken anvertrauen.
Hecken aus Immergrünen oder Nadelgehölzen schneidet man erst kurz vor dem Austrieb im Frühjahr oder noch im Herbst. Hier erübrigt sich ein zweiter Schnitt meist ganz, wie etwa bei der sehr langsam wachsenden Eibe oder der Stechpalme.
Beim Schnitt werden nur die neuen Jahrestriebe reduziert, um möglichst viele der verbleibenden Knospen zum Austrieb anzuregen. So bildet sich eine dichte Verzweigung und damit guter Sichtschutz aus. Die Seitenwände der Hecke sollten sich, insbesondere bei Nadelgehölzhecken, nach oben hin verjüngen (Trapezform). Dies verhindert ein Verkahlen der unteren Bereiche. Um lange, gerade Linien zu erhalten, empfiehlt es sich, Schnüre zu spannen.
Man sollte unbedingt regelmäßig jedes Jahr zur Schere greifen; ist die Hecke erst mal aus der Form geraten, hilft oft nur ein rigoroser Rückschnitt. Den läßt sich jedoch nicht jede Gehölzart gefallen.
Tipp von der Baumschule Heinis für Ihren GartenTipp
Bei Zimmerpflanzen schroffe Temperaturgegensätze und Zugluft vermeiden. In dieser Jahreszeit muss das Lüften der Räume mit besonderer Vorsicht erfolgen, da sonst vor allem wärmeliebende Pflanzen Schaden nehmen können. Bei zu trockener Zimmerluft reagieren aber einige empfindliche Pflanzenarten mit braunen Blattspitzen. Eine Erhöhung der Luftfeuchte können Sie durch wiederholtes Übersprühen der Pflanzen, Aufstellen von Verdunstungsgefäßen und vorsichtiges Lüften erreichen.
Schließlich ist es auch wichtig die Temperaturansprüche der einzelnen Pflanzenarten während des Winters zu berücksichtigen. Dabei ist zu beachten, dass einige Arten in Anbetracht des Lichtmangels kühler überwintert werden wollen. Je nach den häuslichen Möglichkeiten wird man sicher auch hier Kompromisse machen müssen.