Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03094.jsonl.gz/331

Fenninger, die nach dem 1. Lauf noch Rang 2 belegt hatte, fing mit einer starken Fahrt die zur Halbzeit führende Lindell-Vikarby noch ab und siegte 0,50 Sekunden vor der Schwedin. Shiffrin auf Platz 3 verlor 0,51 Sekunden auf die Bestzeit. Damit stand im 5. Riesenslalom des Winters zum 5. Mal eine andere Athletin zuoberst auf dem Podest.
Dritter Sieg an einem 28. Februar
Für Fenninger ist es der 5. Weltcupsieg ihrer Karriere. Vor zwei Jahren hatte die 24-Jährige schon einmal den Riesenslalom in Lienz für sich entschieden. Die Österreicherin setzte zudem eine besondere Serie fort: 3 ihrer 5 Siege fuhr sie an einem 28. Dezember ein - 2011 in Lienz, im Vorjahr am Semmering.
«Ich finde es so witzig und unglaublich, dass es immer wieder am 28. Dezember funktioniert. Es ist überwältigend, dass es heute geklappt hat», freute sich Fenninger.
Gisin auf Rang 19
Als einzige Schweizerin schaffte Dominique Gisin den Sprung in den 2. Lauf. Dort vermochte sich die Engelbergerin im Vergleich zum 1. Durchgang nicht mehr zu verbessern und belegte schliesslich mit einem Rückstand von 3,73 Sekunden den 19. Platz. Wenig besser lief es für Tina Weirather. Die Liechtensteinerin, die letzten Sonntag den Riesenslalom in Val d'Isère gewonnen hatte, kam nicht über Rang 17 hinaus.
Gut früh ausgeschieden
Lara Gut musste ihre Hoffnungen auf einen Spitzenplatz schon nach nur 20 Sekunden im 1. Durchgang begraben. Eine Woche nach ihrem 2. Platz in Val d'Isère schied die Tessinerin wie bereits in den Riesenslaloms von St. Moritz und Beaver Creek aus. «Von Beginn an fand ich meinen Rhythmus nicht. Das habe ich teuer bezahlen müssen», klagte die Tessinerin.
Nicht für den Finallauf qualifizieren konnten sich Wendy Holdener (39.), Andrea Ellenberger (50.) und Jasmina Suter (ausgeschieden).