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Pädagogik
100 mal Spiele
Abwechslung im Schulalltag für die Pausen zwischen fokussierten Lerneinheiten wollen diese beiden kleinen Taschenbücher bieten.
Die "Klassenzimmerspiele" von Birgit Ebbert lassen sich zwischendurch mal spielen und meistens wird kein zusätzliches Material gebraucht, das in einem Grundschulklassenzimmer ohnehin nicht vorhanden ist. Die Spiele sind in Kategorien wie Tafelspiele und Tischspiele geordnet. Ein solches Tafelspiel ist beispielsweise das "Kritzelorakel", bei dem ein Schüler mit verbundenen Augen etwas an die Tafel kritzelt, woraufhin die Klasse sich anschließend an der Interpretation des Kunstwerks versucht.
Norbert Stockerts "Stuhlkreis-Spiele" lassen sich ebenfalls schnell in den Unterricht einbauen, sind jedoch aufgrund der Positionierung im Kreis etwas ritueller. Der Verlag empfiehlt sie für Kinder von 5-12 Jahren. Die Spiele haben meist direkt etwas mit Bewegung, Sinneserfahrungen und/oder Humor zu tun. Ein solches Spiel ist beispielsweise "Bremer Stadtmusikanten", bei dem sich Gruppen von Schülern, die Esel, Hund, Katze und Hahn spielen, auf ein Signal hin zusammenfinden.
Die Spiele sind oft einfallsreich und den Schülern meist nicht bekannt. Andererseits finden manche Spiele nur wenig Anklang bei den Kindern, die dann lieber ihre alten, wohlbekannten und eingeübten Spiele durchführen. Als Inspirationsquelle sind die beiden Mini-Bücher dennoch zu empfehlen.