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Die Gründungsaktionäre werden nach dem IPO zusammen weiterhin den grössten Anteil halten, während KKR eine bedeutende Beteiligung beibehalten will. Der geplante Börsengang sei ein "natürlicher nächster Schritt in der Entwicklung von SoftwareOne, um den Bekanntheitsgrad und das globale Profil weiter zu stärken", hiess es weiter.
Das Unternehmen, das 5'300 Mitarbeitende beschäftigt, wurde im Jahr 2000 von Daniel von Stockar und Patrick Winter gegründet und ist gemäss eigenen Angaben ein führender globaler Anbieter von Software- und Cloud-Technologielösungen.
Bruttogewinn von 724 Millionen im 2018
Die Gruppe - einschliesslich der per 31. Januar 2019 erworbenen Comparex - steigerte den Bruttogewinn von 571 Millionen Franken im Jahr 2016 auf 724 Millionen im vergangenen Jahr. Das entspricht einem jährlichen durchschnittlichen Wachstum von 13 Prozent. Das bereinigte EBITDA der kombinierten Gruppe stieg von 92 Millionen in 2016 auf 187 Millionen in 2018, entsprechend einem durchschnittlichen jährlichen Wachstum von 42 Prozent.
Im gleichen Zeitraum stieg die bereinigte EBITDA-Marge der kombinierten Gruppe auf 26 Prozent von 16 Prozent. Im Zeitraum von 2008 bis 2018 sei ein durchschnittliches jährliches Wachstum des Bruttogewinns von 29 Prozent erzielt worden, hiess es weiter.
SoftwareOne geht gemäss Mittelung davon aus, dass die höheren Margen von SoftwareOne auf Standalone-Basis ein starkes Potenzial nach oben für die kombinierte Gruppe illustrieren.
Aus geografischer Sicht entfielen im ersten Halbjahr 2019 34 Prozent des Bruttogewinns auf die Region DACH, 32 Prozent auf die übrige Region EMEA, 15 Prozent auf Nordamerika, 11 Prozent auf Asien/Pazifik und 8 Prozent auf Lateinamerika.
Die Gründungsaktionäre Daniel von Stockar, René Gilli und Beat Curti halten derzeit zusammen rund 38 Prozent der Aktien. Der amerikanische Investor KKR, Aktionär seit 2015, hält derzeit circa 21 Prozent, und Peruni Holding, der frühere Eigentümer von Comparex, hält rund 15 Prozent. Management und Mitarbeiter halten rund 10 Prozent. Weitere rund 16 Prozent umfassen weitere Aktionäre und Treasury-Aktien.