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IFM Investors hat sich für 2030 als Zwischenziel eine Reduktion der Emissionen von mehr als einer Million Tonnen CO2e für seine Infrastruktur-Anlageklasse gesetzt…
David Neal Chief Executive IFM Investors
als Teil seiner Verpflichtung, bis 2050 «Net Zero»-Emissionen zu erreichen. Dies entspricht einem Emissionsreduktionsziel von 40 Prozent des bestehenden Infrastrukturportfolios von IFM gegenüber dem Stand von 2019.
IFM wird auch Investitionen in Anlagen beschränken, die wesentliche Mengen an Erträgen aus Kohlekraft erwirtschaften, und strebt für sein bestehendes Portfolio bis 2030 ein Null-Kohle-Engagement an.
IFM wird weiterhin in essenzielle Infrastrukturanlagen investieren, auf die sich die arbeitende Bevölkerung tagtäglich verlässt, z. B. in den Bereichen Verkehr, Versorgung und Energie, wobei unser Schwerpunkt auf der Umstellung dieser Anlagen liegt, um sicherzustellen, dass sie in einer «Net-Zero»-Welt weiterhin betrieben werden können.
IFM ist auch bestrebt, von bedeutenden Investitionsmöglichkeiten Gebrauch zu machen, die sich durch die Energiewende ergeben.
Letztes Jahr hat sich IFM dazu verpflichtet, die Treibhausgasemissionen über alle Anlageklassen hinweg zu reduzieren, mit dem Ziel «Net Zero» bis 2050 zu erreichen. Um diese Verpflichtung zu erfüllen, hat IFM ein Projektteam eingerichtet, das evaluieren soll, welchen Beitrag die einzelnen Anlageklassen – Infrastruktur, börsennotierte Aktien, Debt und Private Equity – leisten werden.
Im Anschluss an diese Analysen und im Bewusstsein, dass zur Erfüllung der «Net Zero» 2050-Verpflichtungen im nächsten Jahrzehnt Massnahmen erforderlich sind, wird IFM die folgenden Schritte für die Anlageklasse Infrastruktur implementieren:
Zwischenziele: IFM hat sich zum Ziel gesetzt, die Scope-1- und Scope-2-Emissionen in der Anlageklasse Infrastruktur bis 2030 um mindestens 1,16 Millionen Tonnen CO2e zu reduzieren (verglichen mit dem Basisjahr 2019). Dies entspricht einer Reduktion der Emissionen um 40 Prozent im bestehenden Infrastrukturportfolio. IFM wird dieses Ziel jährlich unter Einbezug von Veräusserungen und neuen Investitionen anpassen.
Investitionsprozesse: IFM hat seine Investitionsentscheidungsprozesse erweitert, um sicherzustellen, dass neue Akquisitionen bis 2050 auf «Net Zero»-Emissionen ausgerichtet sind und dass bei neuen Akquisitionen die Übergangs- und physischen Risiken des Klimawandels unter 1,5-Grad-Referenzszenarien berücksichtigt werden.
Asset-Management-Prozesse: IFM hat seine Asset-Management-Prozesse so ausgebaut, dass die Risiken des Klimawandels und die materiellen Risiken in regelmässigen Abständen unter Verwendung von 1,5-Grad-Referenzszenarien bewertet werden. IFM wird auch weiterhin eng mit seinen Infrastrukturanlagen zusammenarbeiten, um Initiativen zur Emissionsreduzierung umzusetzen.
Investitionsbeschränkungen: IFM wird bis 2030 aus Anlagen mit Exposure zu Kohlekraft aussteigen und keine neuen Investitionen in Anlagen tätigen, die wesentliche Einnahmen aus Kohlekraft erwirtschaften.
Bedarf an Klimalösungen: IFM und seine Portfoliounternehmen werden weiterhin versuchen, zusätzliches Kapital in bedeutende Investitionsmöglichkeiten zu investieren, die sich durch die Energiewende ergeben.
Berichterstattung: IFM wird seine jährliche Berichterstattung über den CO2-Fussabdruck mit dem Fortschritt im Bezug auf die Emissionsreduktionsziele bis 2030 erweitern. Darin wird auch über mögliche Änderungen der Ziele auf Portfolioebene aufgrund von zusätzlichen Investitionen und Veräusserungen sowie über Neuigkeiten bezüglich der wichtigsten Initiativen zur Reduktion der Emissionen über das gesamte Portfolio hinweg informiert.
IFM arbeitet zudem daran, die «Net Zero»-Verpflichtungen auch über die übrigen Anlageklassen von IFM zu erfüllen. Dies wird Teil der übergreifenden Klimawandel-Strategie von IFM sein, die in den kommenden Monaten veröffentlicht wird.
Zitate von IFM Investors’ Geschäftsführer David Neal:
„Damit IFM weiterhin seinen Zweck erfüllen wird, nämlich die langfristige Altersvorsorge der Erwerbstätigen zu schützen und auszubauen, ist es unserer Meinung nach unerlässlich, dass wir einen Plan haben um die Risiken des Klimawandels zu mindern.“
„Wir sind zuversichtlich, dass die Massnahmen, die wir für unsere Infrastrukturportfolios ergreifen, realistisch und realisierbar sind und, wir glauben, dass sie im besten Interesse unserer Anleger, ihrer Mitglieder und Begünstigten sind.“
Zitate von IFM Investors’ Global Head of Infrastructure Kyle Mangini:
„Wir tätigen heute Infrastrukturinvestitionen, in der Annahme, dass wir sie langfristig über open-end Fonds halten werden. Damit diese Investitionen weiterhin Renditen für unsere Anleger erwirtschaften werden, müssen wir sicherstellen, dass diese Anlagen ihre wichtige Rolle für die Gesellschaft auch in einem «Net-Zero»-Umfeld spielen.“
„Wir freuen uns darauf, weiterhin eng mit unseren Portfoliogesellschaften zusammenzuarbeiten, um gemeinsam die Energiewende zu bewältigen.“
Quelle: AdvisorWorld.ch