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Das System in der Schweiz ermöglicht es den Parteien gar nicht, so etwas wie Opposition zu markieren. Wenn die Volkspartei seit nunmehr etwa 17 Jahre rhetorisch auf Opposition macht, gibt es sie dennoch nicht. Jede Partei ist eingebunden. Lediglich das Stimmvolk greift bei Abstimmungen regelmässig ein und korrigiert Entscheidungen von Bundesrat und Parlament. Ergo müsste man korrekterweise davon sprechen, dass das Volk fallweise in der Opposition ist.
SVP-Präsident Toni Brunner machte über das Wochenende gefährliche Aussagen in der Sonntagspresse, indem er den möglichen Gang seiner Partei "in die Opposition" aufwärmte. Bereits letztes Jahr hatten die Mehrheit seiner Parteikollegen von dieser selbsterklärten "Opposition" die Nase voll.