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Die Masern sind eine hoch ansteckende Infektionskrankheit. Masernviren werden durch Tröpfchen, die beim Husten oder Niesen entstehen, von Person zu Person übertragen. Die ersten Symptome treten eine Woche bis drei Wochen nach der Infektion auf: Fieber, Schnupfen, Husten, Entzündung der Augen. Später erscheinen die für Masern typischen roten Flecken. Diese breiten sich ausgehend vom Gesicht über den ganzen Körper aus und das Fieber steigt auf hohe Werte. Häufig kommt es zu Komplikationen wie Mittelohrentzündung (70-90 auf 1‘000 Fälle), manchmal Lungenentzündung (10-60 auf 1‘000 Fälle) oder Hirnentzündung (2-20 auf 10‘000 Fälle). Auch Behinderungen können zurückbleiben und in seltenen Fällen führen Masern zum Tod. Bei Erwachsenen verläuft die Krankheit oft schwerer und es entwickeln sich häufiger Komplikationen. Deshalb ist es das Ziel diese Krankeiten auszurotten.
Bei Verdacht auf Masern sollten Sie einen Arzt konsultieren. Die erkrankte Person sollte weder in die Schule noch in die Tagesschule gehen. Die Schule ist unverzüglich zu benachrichtigen.
Weitere Informationen: siehe Homepage der Gesundheits- und Fürsorgedirektion