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Russische Geigenklänge mit Ilya Gringolts
Alexander Glasunow
Sergej Tanejew
Antonin Dvorak
Zu den grossen Helden im Rückblick auf die russische Musikgeschichte zählt zweifellos Tschaikowsky, zählen aber auch Mussorgsky und Schostakowitsch. Andere vermag der "Rückspiegel" nur knapp zu erfassen, zum Beispiel Glasunow und Tanejew. Beide eine Generation jünger als Tschaikowsky und Mussorgsky. Und beide hoch verdiente Persönlichkeiten im russischen (und später im sowjetischen) Musikleben, Professoren am St. Petersburger resp. am Moskauer Konservatorium. Auch ihre Musik ist beeindruckend. Besonders Glasunow hat ein stolzes kompositorisches uvre vorzuweisen; acht Sinfonien, ebenso viele Streichquartette, Orchesterwerke und Kammermusik. Weltweit berühmt: sein Ballett "Raymonda" und sein Violinkonzert. Auch hinter Tanejews bescheidener Werküberschrift "Konzertsuite" versteckt sich ein ausgewachsenes Violinkonzert von gut 40 Minuten Spieldauer. David Oistrach hat es besonders gerne aufgeführt und 1956 auch massstabsetzend eingespielt. In seine Fussstapfen tritt in Winterthur nun der russische Geigenvirtuose Ilya Gringolts.