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Per 1. Juli 2016 lagerte die Miba das Milchgeschäft in die neu gegründete Genossenschaft Mooh aus. Die Reaktionen fielen unterschiedlich aus. Die Dachorganisation und die Verarbeitung begrüssten diesen Schritt, während viele Milchbauern kritisch eingestellt waren.
Die Verantwortlichen der Miba sind überzeugt, dass durch die Auslagerung mittelfristig- und langfristig für alle Nutzen und Mehrwerte entstehen, wie es in einer Mitteilung heisst. Die Miba könne sich nun politisch für bessere Rahmenbedingungen engagieren, ohne negative Folgen für den Michhandel befürchten zu müssen, heisst es weiter. Man wolle sich weiterhin für eine starke Milchproduktion in der Nordwestschweiz einsetzen. Auch soll die Wertschöpfung erhöht werden. So hat die Miba beispielsweise im letzten Jahr die Käserei in Le Noirmont übernommen.
An der Generalversammlung vom 14. Juni 2017 haben die Mitglieder die Grundlagen für die "neue" Miba beschlossen: Sie haben eine Teilrevision der Statuten sowie Grundsätze der neuen Reglemente gutgeheissen.
Die Miba realisierte mit 118,63 Mio. kg im ersten Halbjahr 2016 eine praktisch identische Milchmenge wie in der Vorjahresperiode (118,37 Mio. kg). Per 1. Juli 2016 lagerte sie das Milchgeschäft in die Genossenschaft mooh aus, die ihrerseits die Zahlen des 2. Halbjahres 2016 veröffentlichte. Im Bereich Liegenschaften und Beteiligungen waren das Einfliessen der Tochterfirma Miba Milchprodukte AG in die Genossenschaft Mooh und die Übernahme der Fromagerie Kälin im jurassischen Le Noirmont die wichtigsten Veränderungen im Berichtsjahr bei den Beteiligungen von der Miba.