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Für das neue Hauptgebäude der Diakonie Bethanien musste infolge der knappen Platzverhältnisse und der Baugrubentiefe ein vertikaler Baugrubenabschluss erstellt werden. Die Lösung fand sich in einer einfach abgestützten Rühlwand. Im Bereich des nach aussen springenden 1. Untergeschosses wurde eine auskragende, aufgelöste Bohrpfahlwand ausgeführt.
Die Abstützung wurde mit freitragenden Gabelspriessen mit einer Spannweite nahe 23 m ausgeführt, was die Pfählungs- und Baumeisterarbeiten infolge fehlender Spriessständer vereinfachte. Zur Reduzierung und Kontrolle der Wasserverhältnisse wurde zudem ein aussenliegendes Wellpointsystem eingerichtet.
Hochbau Diakoniewerk Bethanien