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Dem Georgier selbst konnten nur zwei der drei Coups nachgewiesen werden – jener in Bregenz mit rund 6000 Euro Schaden und jener in Luzern. Dort wurden drei der Ganoven in einem Hotel festgenommen und das Geld sichergestellt.
Für den Casinobetrug in Wien hatte die Staatsanwaltschaft den 65-Jährigen angeklagt, weil er die Reise organisiert und den Tatplan ausgeheckt haben soll. Dazu gab es jedoch etliche Zweifel, weshalb er vom Betrug in Wien in der Höhe von rund 26'000 Euro freigesprochen wurde.
Rouletteräder manipuliert
Das Vorgehen der Betrüger war ausgeklügelt. Zuerst wurde der Croupier durch Fallenlassen eines Geldscheins und Ansprechen abgelenkt. Währenddessen versetzte ein Betrüger rasch die Roulettekugel auf die von ihm gesetzte Zahl. Ein anderer Trick beinhaltete das Manipulieren des Rouletterads mit Magnetplättchen, sodass es von aussen beeinflusst werden konnte.
Der 65-Jährige zeigte sich vor Gericht zu den Fällen in Bregenz und Luzern geständig, was ihm mildernd angerechnet wurde. Ebenso mildernd war seine bisherige Unbescholtenheit. Der Casinos Austria AG wurde der Schadensbetrag aus Bregenz zugesprochen. Der Mann wurde zu einer Freiheitsstrafe von 18 Monaten verurteilt, zwölf davon wurden auf Bewährung ausgesprochen. Das Urteil ist rechtskräftig.