Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03501.jsonl.gz/2345

Sachverhalt1:
Die Stiftung für Konsumentenschutz (Beschwerdeführerin2) reichte gegen verschiedene öffentlich bekannte Personen Beschwerde ein. Im vorliegenden Fall ging es um einen Post vom 10. Mai 2019 von Michelle Hunziker auf der Plattform Instagram. Darauf sind Fotos von Frau Hunziker (Beschwerdegegnerin) bei einem Musikvideo-Dreh zu sehen.
Erwägungen der Kammer:
Die Beschwerdeführerin macht geltend, dass ein Post der Beschwerdegegnerin auf deren Instagram-Account, in welchem Fotos von einem Musikvideo-Dreh zu sehen sind, als bezahlte Werbung zu kennzeichnen sei, da im Begleittext die Web-Accounts eines Clubs in Milano (Bar, Club, Restaurant) und eines Einkaufszentrums aufgeführt werden. Zudem werde auch der Account des Ehemannes der Beschwerdegegnerin erwähnt, der VR-Präsident einer Mode- und Lifestylefirma sei.
Die Vertreterin der Beschwerdegegnerin führt aus, dass der fragliche Post einen Musikvideo-Dreh kommuniziere, den die Beschwerdegegnerin auf eigene Kosten…