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Um die Art und Weise, wie der Autor dieses Werk angegangen ist, richtig einzuordnen, sind die "Anmerkungen des Autors" ganz am Ende des Buches hilfreich. Dort schreibt er: "Bisher war mir kaum jemals der Gedanke gekommen, ein Sachbuch zu schreiben - dafür machen mir die Romane einfach zu viel Spaß".
Diesen Satz hätte man sinnvollerweise an den Anfang des Buches gesetzt - dann wäre allen Lesern klar gewesen, dass es sich hier eben nicht um einen Roman im bisher bekannten Stil von John Grisham handelt.
Aber auch unter Berücksichtigung dieser Tatsache hat mir das Werk nur bedingt zugesagt. Ich halte es für zu langatmig (Beispiel: Die jungen Jahre des "Helden" werden auf fast 60 Seiten aufgefächert, über seine Karriere als Baseballspieler werden sogar seitenweise die Spielergebnisse dem Leser präsentiert....). Das Thema an sich ist beängstigend und hätte eine bessere Aufarbeitung verdient.
Ein weiterer Satz in Grishams "Anmerkungen des Autors", dieses Sachbuch betreffend, lautet: "Ich hatte keine Ahnung, auf was ich mich einließ"
Sorry - das merkt man ! Bleibt zu hoffen, das Grisham zu seinen Stärken zurückkehrt.
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