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Gesucht für Projekt: Betriebe für Anbau von Silomais oder Körnermais
Für ein Projekt von Agroscope suchen wir konventionelle Betriebe, welche im Frühling 2020 Silomais oder Körnermais anbauen.
Während eines dreijährigen Projekts untersuchen wir, wie sich eingeimpfte Mykorrhizapilze in unterschiedlichen Ackerböden etablieren, ob sie das Potenzial haben, einen Teil der mineralischen Düngung zu kompensieren, und ob sich die Impfung auf den Maisertrag auswirkt. Dieses Jahr möchten wir untersuchen, ob die Impfung erfolgreicher ist, wenn die Vorfrucht keine Symbiose mit Mykorrhizapilzen eingeht. Dafür benötigen wir pro Maisfeld eine Versuchsfläche von 2 Aren. Wir werden jedoch im Herbst nur 80 Maispflanzen mitsamt Wurzeln ernten. Die restlichen Pflanzen auf der Versuchsfläche können ganz normal von Ihnen geerntet werden.
Als pauschale Entschädigung erhalten Sie CHF 200.-
Bedingungen für die Teilnahme am Projekt
- Das Maisfeld sollte in einem Umkreis von 50 km um die Stadt Zürich liegen.
- Das Feld sollte dieses Jahr noch nicht gedüngt worden sein (weder mineralisch, noch organisch).
- Der Mais sollte nicht im Direkt-Saat-Verfahren gesät werden
- Wir suchen vor allem Maisfelder, welche als Vorfrucht eine Kultur auf dem Feld hatten, die keine Symbiose mit Mykorrhizapilzen eingeht.
Dazu gehören folgende Kulturen:
- - Kreuzblütengewächse (Brassicaceae) wie z.B.
Blumenkohl, Brokkoli, Romanesco, Rotkohl, Wirsing,Kohlrabi,Raps
- - Fuchsschwanzgewächse (Amaranthaceae) wie z.B.
Spinat, Mangold, Rote Rübe, Futterrübe, Zuckerrübe
- - Portulakgewächse (Portulacaceae) wie z.B.
Gemüse-Portulak
Wenn sie einen Teil ihres Maisfeldes zur Verfügung stellen möchten, vor Mais aber Weizen, Gerste oder Dinkel angebaut haben, dann können Sie sich auch gerne bei uns melden.
Schicken Sie mir bei Interesse an einer Teilnahme eine E-Mail oder rufen Sie mich unter 058 461 15 02 an. Gerne gebe ich Ihnen dann genauere Informationen. Bis 15.03.2020 berücksichtigen wir Teilnehmende. Vielen Dank!
Dieses Projekt wird von Agroscope durchgeführt und unterstützt durch die Gebert Rüf Stiftung.