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Auf der bunten Blumenwiese geht ein kleines Tier spazieren. Es fühlt sich mit vielen anderen Tieren verwandt - obwohl es keinem ganz gleicht. Es ist kein Pferd, keine Kuh, kein Vogel, kein Nilpferd - und langsam beginnt es an sich zu zweifeln. Aber dann erkennt das kleine Tier: Ich bin nicht irgendwer, ich bin ich. (Mit Bastelanleitung)
Leos Eltern haben sich gerade getrennt und Leo sollte abwechselnd bei seinem Vater und bei seiner Mutter wohnen. Nachdem die Eltern aber auf ihre Ego-Trips konzentriert und häufig unterwegs sind, bekommen sie nicht mit, dass Leo schon längere Zeit allein zwischen ihren leeren Wohnungen hin und her pendelt. Mit seinen Freunden Sami und Luk hängt er herum, sie kiffen und betrinken sich. Leo schläft kaum. In immer kürzeren Abständen sieht er Videos auf seinem Handy, die er so nie gefilmt hat. Hackt jemand sein Handy? Verfolgt ihn jemand? Immer beklemmender wird Leos Leben, in dem er sich zwischen Wahn und Wirklichkeit verliert, um sich am Ende wieder neu zu finden.
Der Schneemann steht im Garten. Er ist ein ganz gewöhnlicher Schneemann - bis ihm die kleine Lisa einen Schluck heißen Tee bringt, damit er nicht friert. Da regt sich im Bauch des Schneemanns ein kribbeliges, krabbeliges Gefühl und in seinem Kopf ein kribbeliger, krabbeliger Gedanke. Er stapft durchs Gartentor und geht in die Stadt. Aber dort fühlt sich der Schneemann gar nicht wohl. Er wandert aufs Land, wo er sich auf eine dick verschneite Wiese stellt. Hier gefällt es ihm. Doch dann erzählt ihm eine Krähe vom Sommer und dass in der Hitze alle Schneemänner schmelzen. "Oje!", denkt sich der Schneemann und macht sich auf nach Norden, in eine Gegend, in die kein Sommer kommt. Er reist auf einer Eisscholle den Fluss hinunter und übers Meer und immer weiter. Ob er wohl angekommen ist und ob es ihm gut geht?
Kann ein Künstler den Flügelschlag eines Schmetterlings festhalten? Warum färben sichdie Blätter auf dem Gemälde blau? Wie ist der gotische Flügelaltar über die Alpen gekommen? Mit diesen und vielen anderen Fragen beschäftigen sich neun Forschende, die uns einf¬ühren in Kunstwerke und deren Geheimnisse. Eine Königin, die ewig jung bleibt, ein Fresko, das Wunder wirken kann, Gemälde, die so klein sind, dass sie in jede Hosentasche passen, und ein Betonporsche - Kunst und Wissenschaft werden hier virtuos verwoben. Ein ungemein spannendes Buch zum Staunen und Entdecken für die ganze Familie!
Wie viele Kinder hat Anna manchmal Angst, wenn sie am Abend im Dunkeln im Bett liegt. Dann ruft sie ihre Freunde, die sie beschützen: den riesigen Riesen, der niemals schläft, die 33 Ritter, die in Nussschalen wohnen, die Glückskatze, deren Schnurren alle zufrieden macht, den Wasserfall, der ihr Gesicht kühlt, und andere mehr. Und plötzlich weiß Anna, dass sie gar keine Angst hat. Dann schläft sie und ihre Freunde schlafen auch. Aber nicht alle, denn der riesige Riese passt auf.