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Haut-Médoc Weine (Frankreich, Bordeaux)
Neben der Médoc-Teilregion ist Haut-Médoc eine zweite Teilregion der Weinbauregion Médoc. Haut-Médoc ist der Begriff für die Weingebiete flussaufwärts am linken Flussufer der Gironde, die nicht zu den renommierten Gemeindeappellationen Margaux, Listrac, Moulis, Saint-Julien, Pauillac und Saint-Estèphe zählen. Mit einer Rebfläche von 4‘600 ha ist Haut-Médoc die zweitgrösste Ursprungsregion des Bordelais. Die Hauptrebsorte bildet der Cabernet Sauvignon, gefolgt vom Merlot.
Die Ursprungsregion Haut-Médoc bietet eine grosse Vielfalt an Rotweinen, ein Spiegelbild des Reichtums ihrer Terroirs, die gleichzeit kalk-, lehm- und sandhaltige Komponenten aufweisen. Es gibt ebenfalls gewisse gemeinsame Charaktereigenschaften, z.B. ihre Robe mit pflaumenfarbenen Reflexen und eine intensive, an rote und schwarze Beeren erinnernde, Nase.
Ein Terroir für grosszügige Rotweine mit kräftigen Aromen von grosser Finesse, das auch fünf Crus Classés hervorbringt, so den Château La Lagune und Château La Tour Carnet.
Die meisten Weine des Haut-Médoc weisen ein beachtliches Alterungspotential auf. In ihrer Jugend verfügen sie über eine solide Tanninstruktur; ihre volle Genussreife erreichen sie oft erst nach einigen Jahren Lagerung.