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Abwärmenutzung in landwirtschaftlichen Biogasanlagen
Schlussbericht
Ein grosser Teil der Abwärme bei landwirtschaftlichen Biogasanlagen wird nicht genutzt. Ziel dieser Studie ist es, Abwärmenutzungsvarianten zu vergleichen und zu bewerten. Dazu wird ein Instrumentarium entwickelt, welches dem Biogasanlagebetreiber eine systematische Evaluation der optimalen Abwärmenutzung ermöglicht.
- Autor: Stephan Gutzwiler
- Herausgeber: Bundesamt für Energie (BFE)
- Jahr: 2009
- Seitenzahl: 107
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Anhand von fünf typischen Anlagen in der Schweiz werden die technischen, ökonomischen und strukturellen Rahmenbedingungen von landwirtschaftlichen Biogasanlagen beschrieben. In der Untersuchung wurden auch die Rahmenbedingungen von grösseren Anlagen mit 65-400kWel berücksichtigt. Mit einer Wirtschaftlichkeitsrechnung, einer SWOT-Analyse und multikriterieller Bewertung werden die Biogasanlagen und insbesondere die Abwärmenutzungsvarianten bewertet.
Die Untersuchungen zeigen, dass verschiedene Abwärmenutzungsvarianten gute Nutzungsgrade erzielen. Ein gutes Ergebnis zeigt die Kombination von Winterbedarfsprofilen (z.B. Gebäudeheizung) mit Sommerbedarfsprofilen (z.B. Gebäudekühlung, Heubelüftung). Warmwasserfischzuchten erreichen zwar den höchsten Nutzungsgrad, schneiden jedoch aufgrund der relativ hohen Gestehungskosten schlecht ab. Ein hoher Nutzungsgrad der Abwärme haben auch kleine Biogasanlagen (<25kWth) bei der Beheizung des Wohnhauses. Diese Variante ist jedoch nur eine gute Lösung, falls eine Biogasanlage in dieser kleinen Dimension wirtschaftlich realisiert werden kann.
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Letzte Änderung 16.09.2015
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