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Ziyad S. Hmeidan ist seit 2000 ein «Fieldworker» für die palästinensische Menschenrechtsorganisation al-Haq. Er arbeitete nicht nur als Menschenrechtsverteidiger, sondern war auch in seinem Heimatort Al-Khas aktiv, wo er die Koordination von internationalen Freiwilligen und der Bevölkerung beim Pflanzen von Olivenbäumen übernahm.
Ziyad wurde am 23. Mai 2005 am Qalandiya Checkpoint ausserhalb Ramallahs verhaftet. Es wurden ihm weder Fragen politischen oder sicherheitsrelevanten Inhaltes gestellt, noch wurde er je eines Verbrechens angeklagt – dennoch hatte er beinahe zwei Jahre in Administrativhaft verbracht, bevor er am 18. März 2007 freigelassen wurde. Bereits am 2. April hat er daraufhin seine Arbeit im Büro der Menschenrechtsorganisation al-Haq wieder aufgenommen.
Ziyad ist der älteste Sohn in einer Familie von 5 Brüdern und 4 Schwestern. Er ist 33 Jahre alt, verheiratet und Vater von 2 Kindern und wohnt in Al-Khas in der West Bank. Um seine Familie, Eltern und Geschwister zu unterstützen, hat er als Bauarbeiter gearbeitet. Ziyad hat an der Universität Bethlehem ein Studium der Sozialwissenschaften abgeschlossen und studierte in Teilzeit an der Birzeit Universität für sein Diplom, als er festgenommen wurde.