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Bienenbehausungen einst und heute
Honigbienen bewohnen in der freien Natur leere Baumhöhlen oder bauen ihre Waben unter Felsvorsprüngen. Um den Honig leichter ernten zu können, hielten Menschen schon vor Jahrhunderten Bienen in verschiedenen Behausungen. In der Schweiz wurden, je nach vorhandenem Material, Weiden oder Strohkörbe, Klotzbeuten und diverse Arten von Kästen hergestellt. Ab ca. 1850 begannen die Imker, ihre Bienenbehausungen zum Schutz gegen die Witterung, in geschlossenen Bienenhäusern zu bewirtschaften. Heute wird wieder vermehrt mit mobilen Bienenkästen im Freien geimkert.
Bei ehemaligen Behausungen wie z.B. Strohkörben bestand bei der Honigernte die Gefahr, einen Teil des Bienenvolkes zu zerstören, da die fest eingebauten Waben herausgeschnitten werden mussten. Die heutzutage wiederverwendbaren Holzrahmen können mühelos in den Bienenstock hineingehängt und wieder herausgenommen werden, sodass das heutige Bienenvolk keinen Schaden nimmt.