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"HOFFE NICHT AUF PLATONS IDEALSTAAT, SONDERN GIB DICH ZUFRIEDEN; WENN ES EIN GANZ KLEIN WENIG VORANGEHT. ZIELE AUF DIESEN AUSGANG, WIE GERING ER AUCH IST." Marc Aurel Der römische Kaiser Marc Aurel (121 n. Chr. - 180 n. Chr.) ging vor allem als Philosoph in die Geschichte ein. Dies ist besonders auf die "Selbstbetrachtungen" zurückzuführen. Darin spricht ein hoher und empfindsamer Geist, der in schonungsloser Offenheit sein eigenes Ich befragt. Die Schrift "an sich selbst" verfasste er als Anhänger der stoischen Philosophie in griechischer Sprache. Sie gibt Zeugnis von seinem Wissen von der Vergänglichkeit alles Irdischen. Sprecher: Achim Höppner
Portrait
Marc Aurel, geboren 121 n. Chr. in Rom. Ab 161 n. Chr. war er Kaiser des Römischen Reiches, das er in unaufhörlichen Kriegen vor dem Zusammenbruch bewahren musste. Seine Selbstbetrachtungen sind deutlich von der Philosophie der Stoa beeinflusst. Er starb 180 n. Chr. im Feldlager in Vindobona bei Wien.