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Selten gespielte Werke von Schönberg und Beethoven, neu interpretiert.
1946 hatte Schönberg einen schweren Herzinfarkt erlitten, von dem er sich nur sehr zögerlich erholte. Kaum genesen, komponierte er ein Streichtrio, das nach seiner eigenen Aussage den Krankheitsverlauf detailliert musikalisch schildert. Aufgrund der hohen Anforderungen an Einzel- und Zusammenspiel wird das Werk kaum je gespielt. In Schönbergs Musik bleibt immer auch Beethovens Einfluss spürbar; sein Witz, seine Melancholie.
Mit Simon Wiener, Violine, Mila Krasnyuk, Viola und Samuel Niederhauser, Violoncello haben sich drei preisgekrönte Musiker:innen mit dem Ziel zusammengefunden, die Musik für Streichtrio mit viel Spielfreude und Spontanität neu zu interpretieren.