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Lara Stalder Finalistin für höchsten Uni-Award
Die 22jährige Luzerner Eishockey-Nationalspielerin Lara Stalder, die soeben als beste Spielerin der Western Collegiate Hockey Association ausgezeichnet wurde, ist eine von drei Finalistinnen für den Patty Kazmaier Memorial Award, der jährlich für die beste Spielerin der amerikanischen Universitäts- und College-Liga NCAA verliehen wird.
Lara Stalder, die in ihrer vierten und letzten Saison für die University of Minnesota-Duluth Bulldogs spielt, reiht zurzeit Auszeichnung an Auszeichnung: Dreimal wurde sie als Stürmerin der Woche, einmal als Angreiferin des Monats (Januar) ausgezeichnet. Mit der Wahl zur besten Spielerin der WCHA wurde sie für eine bisher herausragende Saison belohnt. Die ehemalige Verteidigerin, von der die heutige kanadische Nationaltrainerin Laura Schuler, vorher Assistenztrainerin bei den Bulldogs, sagte, „sie hat unglaubliche Hände, deshalb haben wir sie zur Stürmerin umfunktioniert“, wäre die erste Europäerin, die den Patty Kazmaier Award erhalten würde. Die Auszeichnung der USA Hockey Foundation ehrt jährlich die beste Spielerin der NCAA. Bisher haben lauter amerikanische und kanadische Nationalspielerinnen – unter ihnen so illustre Namen wie Amanda Kessel, Jessie Vetter, Sarah Vaillancourt, Krissy Wendell, Angela Ruggiero oder Jennifer Botterill – die Auszeichung, die seit 1998 vergeben wird, erhalten.
Für Matt Wellens, den Eishockey-Experten der „Duluth News Tribune“, ist klar, „dass Lara Stalder den Award verdient hätte.“ Für seine Lobeshymne über die Luzernerin zitierte er den Coach der gegnerischen Minnesota Golden Gophers, mit denen sich die Bulldogs seit Jahren um den Gewinn der WCHA-Meisterschaft duellieren. Brad Frost meinte, Stalder spiele „Schach auf dem Eis. Unglaublich, diese Hände und dieser Schuss.“ Mit 1,66 Punkten pro Spiel (22 Tore, 31 Assists) liegt die Luzernerin zurzeit auf Rang 2 der nationalen Skorerliste.