Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03500.jsonl.gz/601

74 Prozent von ihnen lebten - Stand 9. Mai - in Privatunterkünften, vierzehn Prozent in Gemeindeunterkünften und elf Prozent in Unterkünften des Kantons. Das geht aus den Angaben hervor, welche auf der Internetseite des Kantons Aargau unter dem Stichwort Ukraine-Krise zu finden sind.
Der Kanton Aargau gibt auch an, welchen Alterskategorien die Personen mit Schutzstatus S angehören und welches Geschlecht sie haben. 69 Prozent der im Kanton Aargau lebenden Personen mit Schutzstatus S sind weiblich.
Auf Anfrage sagte Michel Hassler, Mediensprecher des Departements Gesundheit und Soziales, der Kanton Aargau wolle mit den Zahlen Transparenz herstellen. Es habe auch immer wieder Anfragen zur Zahl der Personen mit Schutzstatus S gegeben. Sein Departement hatte die Publikation der Zahlen am Donnerstag in einem Newsletter bekanntgegeben.
Ungefähr 80 Zuweisungen pro Tag
Laut Informationen des Kantons Aargau zur Ukraine-Krise an die Gemeinden rechnen die Kantonsbehörden damit, dass der Bund in den nächsten Tagen dem Aargau ungefähr 80 Personen pro Tag zuteilt. Sofern diese hohe Zahl anhalte, müssten Kanton und Gemeinden bis zum Frühsommer zusätzliche 3500 bis 5000 Unterkunftsplätze zur Verfügung stellen.