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Wie in vielen Berner Gemeinden läuft auch in Sumiswald die Ortsplanungsrevision. Im Moment ist Sumiswald in der Mitwirkung.
Anlässlich dieser Mitwirkung organisierte die Gemeinde zwei Mitwirkungsanlässe. Einerseits zu den Gewässerräumen, andererseits zu den anderen Themen der Ortsplanung. Vor allem der Infoabend Anfang Juli zu den Gewässerräumen gab zu reden. "Wir haben viele Gewässer und insbesondere auch mehrere Gewerbekanäle die im Zusammenhang mit dem Ausscheiden von Gewässerräumen viele Fragen aufwerfen", sagt Gemeindepräsident Fritz Kohler gegenüber neo1. Der Kanton verlange an der Grüne 42 Meter Gewässerraum. Wir versuchen, diesen Korridor auf 37 Meter herunterzukürzen. "Die Breite der Korridore ist für die Landwirte einschneidend. Sie können dort weder düngen noch Pflanzenschutzmittel spritzen." Ebenfalls hätte eine Ausscheidung der Gewerbekanäle als Gewässerraum einschneidende Folgen. Für Hausbesitzer, welche an den Kanälen eine Liegenschaft besitzen, haben keine Entwicklungs- und Vergrösserungsmöglichkeiten mehr. "Wenn ein Haus bis auf die Grundmauern niederbrennt, dann darf dies nicht mehr aufgebaut werden", sagt Fritz Kohler.
Da die Gewerbekanäle über kurz oder lang nicht mehr gebraucht werden, wäre eine Ausscheidung als Gewässerraum ein zu grosses Hindernis für die weitere Entwicklung der Gebiete an den Kanälen entlang. "Wir fordern deshalb beim Kanton, dass er die Gewerbekanäle nicht als Gewässerraum deklariert."