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Dass es für Justin Bieber nicht immer leicht war, ist nichts Neues. Wie schlecht es aber um den Sänger stand, kommt erst jetzt ans Licht. In seiner Dokumentation «Seasons» auf Youtube offenbart der 25-Jährige die Ausmasse seiner Drogensucht.
Bereits mit 12 Jahren rauchte Bieber seinen ersten Joint und wurde dann abhängig von Cannabis. Dann rutschte er immer tiefer in die Sucht. Er konsumierte MDMA, ein Hallozinogen, Pilzen, Lean, einem verschreibungspflichtigen Hustensaft, und diversen anderen verschreibungspflichtigen Medikamenten.
«Ich wachte morgens auf, schmiss als erstes Pillen und rauchte einen Joint. Es war verrückt», sagt der Superstar in der Folge «Dark Seasons».
Der exzessive Drogenkonsum von Bieber alarmierte seine Angestellten derart, dass sie anfingen, nächtliche Check-ups zu machen: «Mein Bodyguard kam nachts in mein Zimmer, um meinen Puls zu fühlen», gesteht Bieber, «die Leute haben keine Ahnung, wie ernst es damals war. Es war echt sehr beängstigend.»
Das sei denn auch der Moment gewesen, in dem er wusste, er musste aufhören. «Ich entschied mich, damit aufzuhören, weil es sich anfühlte, als würde ich sterben.»
Geholfen habe ihm dabei auch seine Frau Hailey Bieber, 23. «Sie weigerte sich, mich zu daten, wenn ich weiter Drogen konsumiere», sagt Bieber.
Aufgewachsen ist der «Yummy»-Sänger in Kanada in ärmlichen Verhältnissen, seine Mutter wurde schon mit 18 Jahren schwanger mit ihm. «Als ich dann berühmt wurde und die Drogen dazukamen, war es anders als bei anderen. Ich hatte Unmengen an Geld und konnte alles haben, dass mir vor die Nase gehalten wurde.»
Mittlerweile ist der Musiker nur noch auf Antidepressiva angewiesen. Ausserdem hilft ihm eine Sauerstofftherapie dabei, seine Angstzustände und Depressionen in den Griff zu kriegen.
Er legt sich regelmässig die sogenannten Überdruckkammern, die sich mit Sauerstoff füllen: «So kommt mehr Sauerstoff ins Gehirn, was das Stresslevel senkt», erzählt er. Gemäss seiner Frau hat Biebs mehrer dieser Geräte zu Hause.