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Dell macht dank des anhaltenden Trends zu Homeoffice in der Pandemie und wegen des hohen Bedarfs an PCs, Notebooks und Tablets weiter gute Geschäfte. Im zweiten Quartal (bis Ende Juli) steigerte der Konzern den Umsatz im Jahresvergleich um 15% auf 26,1 Milliarden Dollar, wie er mitteilt.
Beim Betriebsgewinn verzeichnete Dell sogar einen Anstieg um 21% auf 1,4 Milliarden Dollar. Allerdings sank das Nettoergebnis – unter anderem wegen deutlich gestiegener Forschungs- und Entwicklungsausgaben – um 20% auf 880 Millionen Dollar.
Die Zahlen von Marktforschern zeigen: Der PC-Markt wächst weiter. IDC wies für das 2. Quartal 2021 in der EMEA-Region ein Wachstum von 4,7% nach,
in Westeuropa sogar noch etwas mehr. Canalys spricht ebenfalls von einem stetigen Wachstumskurs: "Der weltweite PC-Markt ist im 2. Quartal 2021 aufgrund starker kommerzieller Nachfrage um 13% gestiegen."
Doch laut 'Wall Street Journal'
stellen Dell und HP fest, dass die Nachfrage nach Computern ihre Fähigkeit übersteigt, Kundenaufträge zu erfüllen. Engpässe und Lieferkettenprobleme würden das Umsatzwachstum bremsen.
"Wir verkaufen alles, was wir bauen", wird HP-Chef Enrique Lores zitiert. HP sehe hauptsächlich Engpässe bei kostengünstigen Komponenten, die branchenübergreifend verwendet werden, und erwarte, dass sich diese möglicherweise bis Anfang 2022 erstrecken werden.