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Ursache & Symptome
Unser Organismus gleicht einem Speichermechanismus. Daher kann davon ausgegangen werden, dass auch unerwünschte Stoffe gespeichert werden, da der menschliche Körper nicht im Stande ist, sämtliche Stoffe auszuscheiden. Beim Versuch Schadstoffe aus der Umwelt, der Nahrung und solcher, die im eigenen Organismus entstehen wieder loszuwerden, wäre folgender Ablauf denkbar: Erst versucht der Körper, diese Stoffe auszuscheiden. Gelingt das nicht, werden sie abgelagert - und zwar an Stellen, welche für die Funktionsfähigkeit des Organismus eine untergeordnete Bedeutung haben. Solche "Lagerplätze" sind vor allem das Binde- und Fettgewebe. Dort landen organische Säuren, Schwermetalle, Schlacken - also die biochemischen Verbindungen von Abfallstoffen. Sind allerdings das Binde- und Fettgewebe bereits überlastet, sucht sich der Körper neue Deponien, die für diesen Zweck aber im Grunde nicht vorgesehen sind. In diesem Fall kommen Gelenke, Sehnen und Muskeln an die Reihe. Zum Neutralisieren von Giften und entstehenden Säuren benötigt der menschliche Organismus Mineralstoffe. Werden diese nicht in ausreichender Menge mit der Nahrung geliefert, holt er sich das Kalzium kurzerhand aus den körpereigenen Reserven, den Knochen. Auf diese Weise können bestimmte Krankheiten oder Symptome entstehen, wie z.B. die Osteoporose oder andere typische Mangelerkrankungen.
Fest steht: Die Entstehung von Stoffwechselrestprodukten (Schlacken) und Giftstoffen (Toxinen) im Körper ist ein ganz normaler Vorgang, auf den unser Körper durch seine Filter-Organe und durch seine natürlichen Puffersysteme gut eingestellt ist. Das Ziel dieser natürlichen Entgiftung ist es, das Blut in seiner Zusammensetzung konstant zu halten und überflüssige Substanzen zur Ausscheidung zu bringen, somit Anlagerungen im Zellgewebe und im extrazellulären Raum (vor allem in extrazellulären Flüssigkeiten) zu verhindern.
Für eine erfolgreiche Entgiftung und "Entschlackung" - also dem Abtransport von übriggebliebenen Stoffwechselprodukten - sind die Ausscheidungsorgane von zentraler Bedeutung: Leber, Niere, Darm, Blase und die Haut. Nicht eingestellt ist unser Organismus auf die vermehrte Zufuhr von Umweltgiften und auf die übermässige Entstehung von Stoffwechselgiften, durch die Einnahme von zu viel und zu einseitiger Nahrung. Diese Gifte und Schlacken kann der Körper oft nicht entsorgen und lagert sie im passiven Gewebe, wie Fettgewebe, Knochen und Haaren (vor allem Umweltgifte) oder gelöst im extrazellulären Raum an. Die Folge ist demnach eine fortschreitende Verschlackung und Vergiftung des Körpers. Vereinfacht dargestellt, legt der Körper demnach Sondermülldeponien dort an, wo keine Stoffwechselvorgänge stattfinden. Ganz typisch ist eine solche Verschlackung auch bei Einnahme von gewissen Medikamenten, welche entweder Stoffwechselvorgänge blockieren, unausscheidbare Abfallstoffe bilden oder die Darmflora beeinträchtigen. Zu diesen Medikamenten zählen z.B. Cortison und cortisonähnliche Stoffe, Antibiotika, tetrazyklische Antidepressiva und gewisse Rheuma- und Blutdruckmedikamente.
Eine ähnliche Verschlackungsneigung findet man auch bei Menschen, welche eine heftige Erkrankung (meist durch Viren bedingt) durchmachen oder durchgemacht haben. Typische Beispiele sind hier Grippe, grippale Infekte und Zeckenbisse.