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Nach der 38-jährigen Vereinstätigkeit des Direktors Robert Isenegger demissionierte er auf Ende Juli 1958 und über gab den Taktstock an Fulvio Luisoni.
Ausruhen auf den Lorbeeren das gabs und gibts bei den Feldmusikanten nicht. Wöchentlich fanden Proben statt oder Ständen wurden gebracht. Erstmals wirkte die Harmonie Neuenkirch beim Waldfest im Jahre 1966 als Konzertmusik mit, womit dokumentiert war, dass das Kriegsbeil endgültig seinen Platz unter der Erde gefunden hatte.
Ein Ereignis besonderer Art war zweifellos die Reise vom 12. – 16. August nach Nizza, wo die Feldmusik neben anderen in- und ausländischen Musikkorps am weltberühmten Blumenkorso aktiv teilnahm.
Allerhand war im Jahre 1967 wieder los. Ein Novum in der Geschichte der Feldmusik bedeutete die Aufnahme von Vertreterinnen des schwachen Geschlechtes in ihren Reihen.
An den Herbstkonzerten trat insofern eine Neuerung ein, indem an Stelle des Theaters eine Revue über die Bühne ging. In der Bar des Hotel International begegneten wir der begaben Sängering Annemarie Bienz, begleitet von der „London-Big-Band“. Im Biergarten etablierten sich die Egerländer-Musikanten mit Bruno Ineichen und Seppi Wey als Folkloristen.
An der Generalversammlung im Jahre 1968 wurde die Ablösung der 20-jährigen und diensttuenden Uniform beschlossen: schwarze Hose, brodeauxroter Veston mit schwarzem Revers, Silberkordeln links und Gemeindewappen rechts, gewöhnliche Kravatte und eine Masche, sowie eine in amerikanischem Stil gehaltene Mütze. Die Neu-Uniformierung wurde gross eingeweiht und gefeiert.
Im Juni 1971 brillierte die Feldmusik am Eidgenössischen Musikfest in Luzern. Wiederum wurde sie für die intensive und sehr lohnende Vorbereitung mit dem Goldlorbeer belohnt. Zu Hause wurde der verdiente Erfolg bis in die frühen Morgenstunden gefeiert.
Einen weiteren Höhepunkt bildete zweifellos die Deutschland-Reise vom 12. – 14. August 1977 nach Stuttgart. Die Feldmusik Neuenkirch erhielt eine Einladung, an der Bundesgartenschau zu konzertieren. Zusätzlich sah sie sich nach einem Ausflugsziel um und stiess dabei auf Wendlingen, einem Ort unweit von Stuttgart.
Im Jahre 1979 fanden die Herbstkonzerte der Feldmusik im grossen Saal des neuen Pfarreiheims statt. Programm wie auch Saal und Bühne fanden beim zahlreich erschienenen Publikum ungeteiltes Lob.