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Junge Greyerzer Pianistin erhält Glasson-Stipendium
Die Freiburger Pianistin Fiona Hengartner erhält von der Direktion für Erziehung, Kultur und Sport des Kantons Freiburg das mit 10'000 Franken dotierte Stipendium für das Jahr 2013 aus dem Fonds Pierre und Renée Glasson.
Für die Vergabe des Stipendiums waren beim Amt für Kultur drei Kandidaturen eingegangen. Nach Anhörungen entschied sich die Fachjury, bestehend aus dem Direktor des Freiburger Standorts der Lausanner Hochschule für Musik HEMU und zwei Fachleuten, schliesslich für die Pianistin Fiona Hengartner aus Bulle, wobei die Jury ihr grosses Potenzial, ihr technisches Können und ihre beachtliche interpretatorische Intelligenz hervorstrich.
Die 1990 geborene Fiona Hengartner schloss im Jahr 2010 das Kollegium des Südens in Bulle mit dem zweisprachigen Maturitätszeugnis ab. Ein Jahr zuvor hatte sie bereits am Konservatorium Freiburg ihr Berufsdiplom für Klavier mit dem Prädikat «vorzüglich» erworben. Dann setzte sie ihr Studium an der HEMU fort, wo sie 2012 den Bachelor erhielt und für ihre hervorragende Bachelorarbeit und ihr vorzügliches Bachelor-Konzert mit dem Pisler-Preis ausgezeichnet wurde.
Seit 2005 hat Fiona Hengartner mit Erfolg an mehreren Wettbewerben und Meisterkursen in der Schweiz teilgenommen und sich durch zahlreiche öffentliche Auftritte im Kanton Freiburg einen Namen gemacht. Dank diesem Stipendium kann Fiona Hengartner ihr Studium an der HEMU weiterführen, um im Jahr 2014 einen Master in Pädagogik zu erwerben.
Der 1995 eingerichtete und vom kantonalen Amt für Kultur verwaltete Fonds Pierre und Renée Glasson für Musik dient dazu, die Tätigkeit von Musikerinnen und Musikern aus dem Kanton Freiburg oder der übrigen Schweiz, die im Kanton Freiburg wohnen, zu unterstützen. Aus diesem Fonds kann ein Stipendium als Beitrag zur Finanzierung eines Nachdiplomstudiums an einer Musikhochschule in der Schweiz oder im Ausland gewährt werden. Das Stipendium für das Jahr 2014 wird im Oktober 2013 ausgeschrieben.