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Wie die amtliche Pekinger Nachrichtenagentur Xinhua mitteilte, beschloss die Pekinger Regierung in der vergangenen Woche die Freigabe von 1,5 Mrd. CNY (225 Mio. Fr.) für die betroffenen Provinzen Shaanxi, Henan, Yunnan, Gansu und Sichuan. Dort sind laut Regierungsangaben 7,3 Mio. ha landwirtschaftliche Fläche von der seit Jahresbeginn andauernden Dürre betroffen.
Die finanziellen Mittel sollen in erster Linie dazu dienen, die Getreideerträge zu sichern. Der neue chinesische Vizepremierminister Wang Yang empfahl den Landwirten anlässlich eines Besuches in der Krisenregion, an die Trockenheit angepasste Produktionsformen und entsprechendes Saatgut zu verwenden.
Ausserdem kündigte er an, mit finanzieller Hilfe Bewässerungsprojekte zu fördern. Allerdings müsse von staatlicher Seite nicht nur den Landwirten, sondern auch der Bevölkerung geholfen werden. Nach Angaben offizieller Stellen litten zuletzt 6,45 Millionen Menschen in den Trockengebieten unter einer unzureichenden Trinkwasserversorgung.