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Das hoch verschuldete Irland muss zur Rettung der angeschlagenen Anglo Irish Bank fast 30 Milliarden Euro aufwenden, wie das Finanzministerium berichtete. Dennoch sieht Dublin keinen zusätzlichen Finanzbedarf und hält an seinem Ziel fest, das Haushaltsdefizit bis 2014 auf unter 3 Prozent zu drücken. 2009 waren es allerdings noch 14,3 Prozent, womit Irland zu den grössten Schuldensündern der EU zählte. Details des langfristigen Sparprogramms will Irland Mitte November vorlegen.
Auch das neue portugiesische Sparpaket stiess beim informellen Treffen der EU-Finanzminister auf Wohlwollen. Laut Juncker kann Lissabon mit den ergriffenen Sparmassnahmen die angekündigten Defizitziele von 7,3 Prozent des Bruttoinlandsproduktes (BIP) in diesem und 4,6 Prozent 2011 erreichen.
Das ebenfalls hoch verschuldete Portugal hatte am Vorabend des Treffens überraschend neue Massnahmen zur Budgetsanierung angekündigt. Bereits im März hatte Portugal ein "Programm für Stabilisierung und Wachstum" bekanntgegeben, mit dem das Rekord-Haushaltsdefizit von 9,4 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (2009) gedrückt werden soll. Der portugiesische Finanzminister Fernando Teixeira dos Santos warnte vor Panik: "Wir haben immer gesagt, dass wir alles nötige tun werden, es gibt keinen Grund für einen Alarm."/cb/kf/DP/jsl
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