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Auf Euro-Basis habe sein Fonds, der in Osteuropa und im Nahen Osten investiere, in den letzten 18 bis 6 Monaten ein Plus von 45,3% erzielt.
Anteilsscheine aus Schwellenländern hätten sich in den vergangenen Jahren als sehr profitabel erwiesen, gerade auch osteuropäische Titel. Das liege vor allem an den Fundamentaldaten, die sich in dieser Region klar verbessert hätten. "Je mehr sich die Weltkonjunktur erholt, desto risikobereiter werden die Anleger", so Pollen. "Auf der Suche nach hohen Renditen wenden sie sich deshalb aufstrebenden Aktienmärkten wie dem in Osteuropa zu."
Eine erhöhte Volatilität sehe der Fondsmanager, aufgrund der Engagements im Nahen Osten, nicht. So würden die Titel laut Pollen sogar die Stabilität des Portfolios erhöhen. Dem Manager würden nämlich mehr Länder zur Verfügung stehen und somit auch eine größere Auswahl von Titeln, in denen die Anlagen breiter gestreut werden könnten.
Die Aufnahme der 10 Beitrittsländer in die EU sehe Pollen als Gütesiegel für Osteuropa, für die wirtschaftliche und politische Stabilität der Staaten. Hieraus könnte ein starker Schub für Direktinvestitionen aus dem Ausland entstehen.
Des Weiteren seien 40% des Portfolios in russischen Papieren investiert. Für den Eastern European Equity seien hier in erster Linie Rohstoffaktien interessant. Zwei Drittel des russischen Aktienmarktes würden aus Öl- und Gasunternehmen bestehen. Diese Branche sei im Vergleich zu entwickelten Staaten attraktiv bewertet.