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Es war einmal in der Nacht des 30. Oktober 1967 im Great Northern Hotel in Manhattan. Da gaben sich sieben Männer ein Stelldichein, um zusammen Musik zu machen. Bloss hatten sie das zusammen noch nie zuvor getan. Das heisst, sie hatten es schon getan, zu zweit, zu dritt oder in irgendeiner anderen Kombination, aber noch nie diese sieben auf ein Mal miteinander. Aber da einmal bekanntlich das erste Mal sein muss, taten sie's in dieser Oktobernacht halt das erste Mal - und wie. Jimmy Rushing, die legendäre Stimme der Count Basie Big Band in den Jahren 1935 bis 1950, hatte seine All Stars um sich geschart, ein halbes Dutzend hochkarätige Musiker, die Hälfte davon Bläser, die andere auf der rhythmischen Seite, die Hälfte eingespielte und perfekt harmonierende Freunde aus der damaligen Basie Band, die andere nicht minder begnadete Musiker aus anderen namhaften Big Bands. Der Rest ist Musik: Fünf dreiviertel Stunden dauerte die Party, rund zweihundert Ohren hatten sich im Hotel eingefunden, das eben auch ein Aufnahmestudio war, und so kam diese Live-Aufnahme unter Studio-Bedingungen in den Kasten. Mit aller Frische, Spontaneität, Nebengeräuschen, Atmosphäre eines Happenings. Mit einem halben Dutzend Stars, denen das Spielen hörbar Spass macht, und einem Leader, der mit Vergnügen singt und swingt und shoutet. Mit einem dunkelblauen „Good Morning Blues“, dem Klassiker aus der klassischen Basie-Zeit, und einem Höhepunkt, der sich, obwohl er angeblich nicht mehr funktioniert, trickreich in die Aufnahme gestohlen hat.