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Im Interview mit der BZ Basel berichtet Guy Morin von der Städtekonferenz in Südafrika:
„Es gibt Städte, die haben Eco-Districts im Zonenplan ausgeschrieben. Grundeigentümer erhalten eine höhere Ausnützungsziffer, dass sie klimaneutrale Quartiere bauen. Das wäre für uns etwa in einem Entwicklungsgebiet Dreiland am Rheinhafen möglich.“
Die Idee ist grundsätzlich nicht schlecht, für das Hafenareal aber unpassend. Denn die Stadt Basel muss den Grundeigentümern keine Anreize für klimaneutrales Bauen geben: Sie ist selber die Grundeigentümerin und kann daher selber entscheiden, wie das Areal genutzt wird und was beziehungsweise wie gebaut wird. Klimaneutrales Bauen kann und sollte eine klare Vorschrift sein, egal ob Basel via Immobilien Basel-Stadt (IBS) selber baut oder Parzellen im Baurecht abgibt. Auch in den Bebauungsplänen können energetische Vorschriften verankert werden.
Wir freuen uns, dass Guy Morin die Idee eines klimaneutralen Quartiers unterstützt. Nun müsste er sich nur noch bewusst werden, dass der Kanton Basel-Stadt dafür nicht als Bittsteller an mögliche Investoren heran treten muss, sondern selber entscheiden kann. Das gilt nicht nur für den Energiebereich, sondern weitgehend auch für soziale Themen wie günstige Wohn- und Arbeitsräume. Wir würden uns ebenfalls freuen, wenn Guy Morin sich auch in Basel öffentlich für ein starkes grünes und soziales Projekt engagieren würde. Und nicht bloss am anderen Ende der Welt.