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Hochgeachteter Herr Präsident!
Ihrem Wunsche gemäß, habe ich mit Herrn Prof: A. Escher v.d.L. einen geologischen Plan nebst Profil über den Gotthard, nach der direkten Linie, von Göschenen bis Airolo, unter Benützung des Profils von Diethelm, der geologischen Karte von Dr Lusser und Ch. Lardy, so wie der Notizen verfaßt, die Herr Escher, in Verbindung mit Herrn Prof: Studer von Bern, vor vielen Jahren gesammelt hat. Da bis zur Stunde das betreffende Exemplar der Dufour 'schen Karte mangelt, so haben die beiden Gelehrten, Studer und Escher, ein detaillirtes geologisches Studium des Gotthard bis jetzt unterlaßen. Für den Zweck des Gotthard-Gutachtens ist der construirte Plan nebst Profil, obgleich sie auf keiner Aufnahme unmittelbar in der Richtung des Tracés beruhen, hinreichend genau.
Der Stich derselben ist fertig, und wohl auch größtentheils der Druck. Beifolgend habe ich nun die Ehre, Ihnen den dazu gehörigen, mit Herrn Profeßor Escher vereinbarten, Text zu unterbreiten. |
Dem Versprechen gemäß, das mir die beiden angestellten Buchbinder-Meister gegeben haben, sollte zwar nicht das ganze Werk, aber wenigstens die 100 Exemplare der großen, nebst 100 Exemplaren der kleinen Mappen heute hier anlangen, der Rest in etwa 14 Tagen abgeliefert werden können. Eine vor einigen Tagen mir übersandte Probe-Mappe, welche nicht in jener Anzahl von 100 Exemplaren inbegriffen sei, folgt hiebei.
Die Herrn Wurster & Compl. haben den Wunsch gegen mich geäußert, eine Abschlagszahlung auf ihre Arbeit zu erhalten, und mir zur Beförderung derselben die anliegende Note überreicht, welche nur die Auslagen derselben für die großen Plane und Profile umfaßen; die kleinen Plane und Profile, die Kosten für Verzinsung des Etablißements, für Bemühung des technischen Vorstands deßelben und für Buchbinder sind nicht darunter begriffen. Ich entspreche dem Gesuch des Herrn Randegger, indem ich Ihnen diese Note vorlege.
Ihrem Wunsche gemäß, habe ich einige Bemerkungen über das Grimsel-Projekt des Herrn Schmid niedergeschrieben. Die Reinschrift derselben wird Ihnen heute Abend durch Herrn Sekretär Kunz zukommen.|
Ich bin nun gefälliger Mittheilung Ihrer etwaigen ferneren Wünsche gewärtig und verbleibe in ausgezeichneter Hochachtung
Ihr
ergebenster
A. Beckh.
Zürich 11 Merz 1865.