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Die Arbeit, die sich umfassend mit den zukünftigen Energieproblemen Australiens beschäftigt, wurde von einer Gruppe von Wissenschaftlern unter der Leitung von Prof. Martin Sevior von der School of Physics zusammengestellt. Die Gruppe verglich die Umweltauswirkungen, Gesundheitsrisiken, wirtschaftlichen und sozialen Implikationen aus dem Einsatz von fossilen Brennstoffen, erneuerbaren Quellen wie Wind und Sonne sowie der Kernenergie.
Bei der Präsentation der Studie erklärte Sevior, die Kernenergie habe nicht nur weniger Umweltauswirkungen als in einer weit verbreiteten Studie der beiden Wissenschafter van Leeuwen und Smith behauptet werde. Auch sei auf der Erde sehr viel mehr Uran gewinnbar. Sogar wenn es bei den heutigen Kernkraftwerkstypen bleibe, was unwahrscheinlich sei, könne die Kernenergie die gesamte Erdbevölkerung für mehr als 200 Jahre versorgen. Die Resultate der Studie werden auf der eigens eingerichteten Website detailliert vorgestellt.
Die Studie könnte gemäss Einschätzung der Universität einen wichtigen Einfluss auf die Kernenergiedebatte in Australien haben, die seit einiger Zeit wieder aufgekommen ist: Ende August 2005 hatte die australische Industrie-und Handelskammer die Regierung aufgefordert, eine Machbarkeitsstudie für den Bau von Kernkraftwerken in Australien zu erstellen.
Quelle
H. R. nach University of Melbourne, Medienmitteilung, 21. Dezember 2005