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<h2>SubmittedText<h2><p>Bei der Betrachtung der aktuellen Besetzung des ETH-Rates stelle ich fest, dass der ETH-Rat regional unausgewogen zusammengesetzt ist; sicherlich ist darin ein wichtiger Teil unserer Wirtschaft vertreten, aber er widerspiegelt bei Weitem nicht deren Gesamtbild. Die Zukunft unserer Wirtschaft hängt ab von der Qualität der Ausbildung an unseren Hochschulen sowie den innovativen Projekten in zukunftsträchtigen Wirtschaftszweigen; sie muss jedoch breit angelegt und diversifiziert sein. Ich frage deshalb den Bundesrat, weshalb er die bestehende Ausrichtung des ETH-Rates unterstützt bzw. warum er seine Auswahl nur auf eine Region konzentriert: Die Westschweiz und die lateinische Schweiz sind im ETH-Rat unterrepräsentiert, und die Vielfalt unserer Wirtschaft wird sehr schwach widergespiegelt.</p><p>Der ETH-Rat setzt sich wie folgt zusammen:</p><p>- Fritz Schiesser, Präsident (neu);</p><p>- Paul Herrling, Leiter Corporate Research bei Novartis (seit 2004 Vizepräsident);</p><p>- Patrick Aebischer, Präsident der ETH Lausanne;</p><p>- Ralph Eichler, Präsident der ETH Zürich;</p><p>- Barbara Haering, Geschäftsleiterin und Vizepräsidentin des Verwaltungsrates von econcept AG, Zürich (neu);</p><p>- Janet Hering, Direktorin der Eawag (seit 2007; Vertreterin der Forschungsanstalten des ETH-Bereiches);</p><p>- Hans Hess, Präsident der Hanesco AG (neu);</p><p>- Beth Krasna, Beraterin (seit 2003);</p><p>- Thierry Lombard, Senior Partner der Privatbank Lombard Odier Darier Hentsch &amp; Cie (seit 2006);</p><p>- Markus Stauffacher, Institut für Nutztierwissenschaften der ETH Zürich (seit 2006; Delegierter der Hochschulversammlungen ETHZ und ETHL).</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Die Zusammensetzung des ETH-Rates ist in Artikel 24 des ETH-Gesetzes geregelt. Der Bundesrat wählt den Präsidenten, den Vizepräsidenten, einen Direktor einer Forschungsanstalt, ein von den Hochschulversammlungen vorgeschlagenes Mitglied sowie fünf weitere Mitglieder (ein Sitz ist zurzeit vakant). Die Schulpräsidenten gehören dem Rat von Amtes wegen an.</p><p>Als strategisches Führungsorgan des ETH-Bereiches definiert der ETH-Rat die Strategie des Bereiches im Rahmen des Leistungsauftrages. Er sorgt dafür, dass der gesamte ETH-Bereich sich erfolgreich entwickeln und in einem von starker internationaler Konkurrenz geprägten Umfeld vorteilhaft positionieren kann. Deshalb ist der Bundesrat bestrebt, als Mitglieder des ETH-Rates sich gegenseitig ergänzende Persönlichkeiten mit grosser Erfahrung, fundiertem Fachwissen und Zukunftsvisionen zu gewinnen. Dabei achtet er auf eine möglichst ausgeglichene Vertretung der Sprachregionen. Um einen engen Bezug zu den wirtschaftlichen Gegebenheiten des ganzen Landes herzustellen, beruft er auch Persönlichkeiten aus der Wirtschaft.</p><p>Zurzeit stammen drei der zehn Mitglieder des ETH-Rates aus der lateinischen Schweiz, was die sprachliche Verteilung der Schweizer Bevölkerung ziemlich gut widerspiegelt. Vier Mitglieder sind in verschiedensten Wirtschaftszweigen tätig.</p>  Antwort des Bundesrates.