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Bereits zum dritten Mal führte SIX Swiss Exchange in Zürich einen Anlass für die Organisation «Women in ETFs» durch….
Am 28. Oktober 2016 agierte SIX Swiss Exchange als Gastgeberin für den dritten Anlass, den Women in ETFs in der Schweiz durchführte. Der inhaltliche Schwerpunkt der Veranstaltung lag auf Emerging Markets. Nachdem diese Märkte während einiger Jahre unterperformten, haben sie sich 2016 endlich stabilisiert. Im Fokus des Events lag die vertiefte Analyse, ob dies nur ein Hoffnungsschimmer ist, oder ob die Stabilisierung sich in Outperformance verwandeln könnte. Rund 40 Teilnehmer besuchten den Anlass von Women in ETFs.
Women in ETFs wurde im Januar 2014 gegründet und umfasst heute bereits über 2’000 Mitglieder (darunter auch 200 Männer). Sie ist in drei Regionen gegliedert (Amerika, EMEA und Asien/Pazifik) und weltweit in Dutzenden von Städten präsent. Ziel der Organisation ist der Aufbau eines globalen Netzwerks von Frauen in der ETF-Branche, wobei auch ihre beruflichen Aussichten durch die Bündelung ihrer Fähigkeiten und Ziele gestärkt werden soll.
Die Veranstaltung in der Schweizer Börse war dem Thema Schwellenländer gewidmet, zu dem Christa Janjic-Marti (Senior Economist bei Wellershoff & Partners) eine Präsentation hielt. Sie zeigte darin, wie verschieden Schwellenländer sind und wie ihre Entwicklung von den Rohstoffen und deren Verarbeitung abhängt. Die Analyse des BIP-Wachstums von Schwellenländern verglichen mit Industrieländern ergab, dass das Wachstum von rohstoffexportierenden Ländern seit der Finanzkrise schrumpft. Volkswirtschaften, die im laufenden Jahr von einer Wachstumsverlangsamung betroffen waren, beginnen sich infolge der Stabilisierung der Rohstoffpreise zu erholen. Doch diese Erholung beruht auf einem beschleunigten Wachstum in China, Brasilien und Russland.
Auf diese makroökonomische Analyse folgte eine Präsentation von Carmen Gonzalez-Catalayud (Senior Product Specialist Beta Strategies, HSBC Global Asset Management) über die Attraktivität von Schwellenländeraktien und -anleihen für westliche Anleger. Der Grossteil der Vermögen in Schwellenländern wird nach wie vor in die klassischen Anlagefonds investiert und bereits 9% in ETFs – Tendenz steigend. Die meisten Anleger tätigen globale oder regionale Schwellenländeranlagen. Spezifische Länderengagements sind nach wie vor die Ausnahme. China und Indien gehören zu dieser Ausnahme.
Quelle: ETFWorld.ch