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In der Haut befinden sich zahlreiche Drüsen. Diese Drüsen produzieren natürlicherweise Talg (Fachbegriff: Sebum). Das ist nützlich, weil das Fett die Haut feucht hält und vor Umwelteinflüssen schützt. Sind die Talgdrüsen allerdings zu aktiv, setzt sich das vermehrte Fett als Film an der Oberfläche ab. Passiert das an der Kopfhaut, verteilt sich das Fett über den Tag hinweg in den Haaren – zuerst am Ansatz, dann in den Strähnen.
Auslöser für eine erhöhte Talgproduktion:
- Anhaltender Stress
- Ungesunde Ernährung
- Genetische Veranlagung
- Hormonelle Veränderungen, z. B. in der Pubertät, Schwangerschaft oder in den Wechseljahren
- Sommer, Sonne und Föhnhitze: Schwitzt die Kopfhaut, fettet das Haar schneller nach
Aber: Nicht immer ist eine erhöhte Talgproduktion für strähnige Haare verantwortlich. Auch Pflege, die nicht zu Ihren Haaren passt, kommt als Grund infrage. Zu reichhaltige Formeln mit hohem Öl-Anteil können feine Haare z. B. beschweren, wodurch sie dichter an der Kopfhaut liegen. Der Talg von der Kopfhaut verteilt sich dann noch schneller im Haar.