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Zürich (ots) - Die beiden milliardenschweren Schweizer Rohstoffkonzerne Glencore und Trafigura streiten in New York vor Gericht um Anwaltskosten in Höhe von einer halben Million Dollar. Glencore reichte am 20. August 2013 eine entsprechende Klage am Southern District Court von New York ein. Das berichtet die «Handelszeitung» in ihrer neuen Ausgabe.
Hintergrund der Auseinandersetzung sind rund 63 000 Tonnen Schweröl, die Glencore 2007 an seinen Konkurrenten geliefert hatte. Dieses Öl im Wert von 36 bis 56 Millionen Dollar sei jedoch von minderwertiger Qualität gewesen, behauptet Trafigura. Damit habe man den Kunden, an die das Öl weiterverkauft wurde, Schäden an Motoren, Pumpen und Filtern von Frachtschiffen verursacht. Trafigura forderte Schadenersatz und zerrte Glencore vor ein Schiedsgericht. Dieses lehnte die Klage ab und auferlegte Trafigura die Verfahrenskosten. Zudem wurde Trafigura dazu verpflichtet, Glencore die Anwaltskosten von 475 924.92 Dollar zu ersetzen sowie weitere Kosten, die durchs Schiedsverfahren entstanden sind. Insgesamt beläuft sich Glencores Forderung auf 517 886.23 Dollar. Keines der beiden Unternehmen wollte sich zum hängigen Rechtsfall äussern. Glencore ist mit einem Umsatz von 246 Milliarden Franken das zweitgrösste Unternehmen der Schweiz. Trafigura belegt mit 120 Milliarden Umsatz Platz 3 in dieser Rangliste.
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