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Ford C-Max
Der Ford C-Max (früher: Focus C-Max) ist bereits in der zweiten Generation auf Schweizer Straßen unterwegs. Der 2003 eingeführte Kompaktvan wird seit 2010 ausschließlich im spanischen Almussafes in der Nähe von Valencia hergestellt. Zuvor erfolgte die Produktion im Ford-Werk in Saarlouis.
Technisch basiert der Ford C-Max auf der Bodengruppe des Ford Focus. Die erste Generation (2003 – 2010) verfügte nicht über eine in dieser Fahrzeugkategorie übliche dritte Sitzreihe mit Notsitzen, sondern über eine flexible hintere Sitzreihe (außer in der Grundversion “Ambiente”). Auf diese Weise wurde die Beinfreiheit der außen sitzenden Fondpassagiere merklich vergrößert.
Der erste Ford C-Max besaß eine umfangreiche Sicherheitsausstattung, die neben ABS und 6 Airbags auch Gurtstraffer und ein Elektronisches Stabilitäts-Programm (ESP)-System beinhaltete. Beim Euro NCAP-Crashtest erhielt der C-Max im Bereich der Kindersicherheit als erstes Fahrzeug eine 4-Sterne-Bewertung.
2007: Das Jahr der Modellpflege
Im Jahr 2007 bekam der Ford C-Max sein erstes Facelift. Die Neuerungen waren vor allem optischer Art. Das “Kinetic Design”, das man seit 2006 auch bei anderen Ford-Modellen sah, wurde konsequent fortgesetzt. Charakteristisch sind die vertikal angeordneten Nebelscheinwerfer, der größere Kühlergrill und die futuristisch wirkenden LED-Rückleuchten.
Der Innenraum wurde ebenfalls aufgewertet: Silberne Applikationen, eine neue Mittelkonsole und eine geänderte Instrumentenbeleuchtung (rot statt grün) waren die auffälligsten Merkmale.
Ab 2008 wurde der C-Max auch als Autogas-Version angeboten. Die Basis bildete der 2,0-Liter-Benzinmotor mit 107 kW. Rechnet man den 55 Liter fassenden Kraftstofftank mit ein, hatte das Fahrzeug eine Reichweite von mehr als 1.100 Kilometern.
Ausstattungsvarianten
Käufer der ersten Generation des Ford C-Max konnten unter mehreren Modell-Linien wählen. Die Basisvariante “Ambiente” verfügte unter anderem über elektrische Fensterheber (vorne), einen Bremsassistenten, einen höhenverstellbaren Fahrersitz sowie elektrisch verstellbare Spiegel.
Das nächsthöhere Modell “Trend” bot alle Ausstattungsmerkmale der “Ambiente”-Linie. Hinzu kamen elektrisch beheizte Spiegel, eine Funk-Zentralverriegelung, eine Gepäckraumabdeckung, Klimaanlage, Bordcomputer, das Sitzsystem „Komfort“ (hinten), eine Lendenwirbelstütze und eine 12-V-Steckdose im Gepäckraum.
Die “Ghia”-Linie verfügte zusätzlich über eine Zweizonen-Klimaregelung, eine Mittelkonsole, Sonnenschutzrollos (hinten) und einen Tempomat. Daneben gab es die Sondermodelle Black Magic, Style, Trend X, Futura, Fun und Connection (inzwischen eingestellt). Das “Futura”-Modell war das Einzige, das serienmäßig mit Leichtmetallfelgen ausgestattet war. In der Schweiz war der erste Ford C-Max in zwei Ausstattungsvarianten verfügbar: “Carving” und “Titanium” (siehe unten).
Dezember 2010: Die Geburtsstunde des zweiten C-Max
Die auf der IAA 2009 vorgestellte zweite Modellgeneration des Ford C-Max basiert ebenfalls auf dem Focus, wurde jedoch vor diesem eingeführt. Zu den wichtigsten Neuerungen zählten zweifellos die EcoBoost-Motoren mit zwei variabel gesteuerten Nockenwellen und Niedrigdruck-Turboaufladung. Hinzu kamen ein 6-Gang-Getriebe und eine Start/Stopp-Automatik. Einige Dieselvarianten sind seit 2010 ebenfalls mit einem Startknopf ausgestattet.
Gleichzeitig kam mit dem Grand C-Max eine um 14 Zentimeter verlängerte Version auf den Markt. Diese Modellvariante verfügt über zwei Schiebetüren im Fondsbereich sowie (gegen Aufpreis) eine dritte Sitzreihe, welche aus zwei Einzelsitzen besteht.
Zu den wesentlichen Ausstattungsmerkmalen der aktuellen “Carving”-Linie gehören ABS mit TCS, ein Bremsassistent (BAS), ESP, beheizbare Außenspiegel, Seitenairbags für Fahrer und Beifahrer, ein Seitenaufprall-Schutzsystem und eine ISOFIX-Kindersitzvorrichtung.
Das Top-Modell “Titanium” ist serienmäßig mit einer automatischen Temperaturregelung, Nebelscheinwerfern, Leichtmetallrädern mit Reifendruckkontrollsystem, Regensensor, Geschwindigkeitsregelanlage sowie einem Berganfahrassistenten ausgestattet. Lenkrad und Schaltknauf sind aus Leder, außerdem sind Seitenfenster und Kühlergrill mit Chromleisten verziert.
Sicherheitsausstattung
Sowohl der aktuelle C-Max als auch der Grand C-Max sind mit Kopf- und Schulter-Airbags (Fahrer, Beifahrer und äußere Fondspassagiere), Front- und Seiten-Airbags (Fahrer und Beifahrer), Dreipunktgurten mit Gurtstraffern und Kraftbegrenzern ausgestattet.
Hinzu kommen ein Antiblockiersystem mit elektronischer Bremskraftverteilung, ESP mit Traktionskontrolle (Torque Vectoring Control) und Antriebsschlupfregelung, Sicherheitssitze, ein Notbremslicht und ein Sicherheitsbremsassistent. Weiterhin gibt es eine Lenksäule, die sich im Falle eines Frontalaufpralls zusammenschiebt, um Beinverletzungen zu vermeiden. Beide Fahrzeuge wurden beim Euro NCAP-Crashtest mit fünf von fünf möglichen Sternen bewertet.
Motoren
Die Motorenpalette des Ford C-Max umfasst derzeit fünf Benziner, von denen vier einen Hubraum von 1596 cm³ aufweisen. Lediglich der 1.0 EcoBoost (seit 09/2012) muss mit 998 cm³ auskommen. Diese Version ist mit 100 und 125 PS verfügbar. Im Dieselbereich kann der Käufer zwischen zwei 1.6 TDCI-Modellen (95/115 PS) und drei 2.0-TDCI-Versionen (115/140/163 PS) wählen.
Wenn Sie sich für einen Ford C-Max interessieren, sind Sie bei der Emil Frey AG am richtigen Ort. In unserer Niederlassung in Härklingen halten wir ständig junge Fahrzeuge bereit, die Sie nach vorheriger Terminvereinbarung gerne Probe fahren können.