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Die grosse Welle und der Fuji auf der Banknote
Das National Printing Bureau hat am 4. November 2022 bekanntgegeben, dass der Druck der 1000-, 5000- und 10’000-Yen-Banknoten mit den bisherigen Porträts eingestellt wurde. Damit verschwinden der Mediziner Hideyo Noguchi (1000 Yen), die Schriftstellerin Ichiyō Higuchi (5000 Yen) und der Meiji-Zeit-Reformer Yukichi Fukuzawa (10’000 Yen) schon bald aus den japanischen Portemonnaies. Noguchi und Higuchi waren seit 2004 auf den Banknoten zu sehen. Der wertvollste japanische Geldschein ist am längsten unverändert geblieben. Seit 1984 sieht man Fukuzawa darauf. 2004 wurde einzig die Rückseite dieser Banknote geändert.
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Es ist zugleich der Anfang einer neuen Ära. Die neu gestalteten Banknoten, deren Druck in vollem Gange ist, werden 2024 eingeführt. Es ist ein Redesign mit neuen Köpfen, Wahrzeichen und neuen Sicherheitselementen. Ein Novum wird der Druck der Porträts als 3D-Hologramme sein.
Die 1000-Yen-Note
Auf der Vorderseite der neuen 1000-Yen-Note wird Shibasaburo Kitasato (1853 – 1931) geehrt. Der Bakteriologe gilt als Vater der modernen Medizinwissenschaften in Japan. Ein besonderer Blickfang wird die Rückseite sein. Dort wird künftig «Die grosse Welle von Kanagawa» aus den «36 Ansichten des Fuji» von Künstler Katsushika Hokusai zu sehen sein.
Die 5000-Yen-Note
Die 5000er-Note bleibt weiblich. Neu wird das Porträt von Umeko Tsuda (1864 – 1929) die Vorderseite zieren. Die Pädagogin, die in den USA studiert hatte, setzte sich für die Ausbildung der Frauen ein. Sie war Gründerin der Tsuda University, eine der ältesten japanischen Hochschulen für Frauen. Für die Rückseite hat man sich für die Abbildung einer Wisteria-Blume (jp. fuji) entschieden. Der Blauregen ist eine beliebte Zierpflanze in Japan (Asienspiegel berichtete).
Die 10’000-Yen-Note
Auf der 10’000-Yen-Note wird Yukichi Fukuzawa durch Eiichi Shibusawa (1840 -1931) ersetzt, der als Unternehmer und Bank-Gründer massgeblich am Aufbau des modernen japanischen Wirtschaftssystems beteiligt war. Auf der Rückseite dieser wertvollsten Note sieht man künftig die historische Fassade des Hauptgebäudes des Bahnhofs Tokio (Asienspiegel berichtete).
Die Ausnahme
Unverändert bleibt das Design der 2000-Yen-Note. Da diese vergleichsweise wenig im Umlauf ist, sei eine Neuauflage nicht nötig. Die 2000er-Note wurde im Jahr 2000 zur Feier des neuen Jahrtausends und als Andenken an den damaligen G-8-Gipfel in Nago in Okinawa eingeführt (Asienspiegel berichtete).
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