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Sie waren ein Highlight in jedem Schullager: Die Kissenschlachten. In Japan wurde dieser amüsante Zeitvertrieb auf ein ganz neues Niveau gehoben.
Seit 2013 finden in Ito die «All-Japan Pillow Fighting Championships» statt, Teams aus verschiedenen Regionen treten dort zum sogenannten «makura-nage» an.
Aus dem Schlaf in den Angriff
Der Ablauf einer Schlacht ist simpel: Die je fünf Spieler eines Teams beginnen «schlafend» unter einer Decke und springen auf, sobald die Pfeife ertönt. Sie schnappen sich je ein Kissen und der Match beginnt.
Zwei Minuten haben die Teams Zeit, den gegnerischen «taisho» (General) zu treffen, seine Mitstreiter beschützen ihn so gut es geht. Eine Person pro Team darf mit einem «kakebuton», einer Art Bettdecke, verteidigen. Ruft ein Spieler «Der Lehrer kommt», dürfen die Kissen der Gegner geschnappt werden.
Kunstvolle Werbung
Um den Sport populärer zu machen, hat die Tourismusbehörde der Stadt Ito eine Video- und Plakatkampagne gestartet. Airi Hatakeyama, eine in Japan bekannte Rhythmische Sport-Gymnastin und Fernsehreporterin, posiert zu vier Aspekten des Sports: Attacke, Kissen abwehren, Ausweichen und Jubel. Auf einem weiteren Bild posiert sie wie ein Samurai, der bereits zum Angriff ist (alle Bilder gibt es in unserer Galerie).
Ob mit einer solchen Kampagne der Kissenschlacht-Sport auch in der Schweiz Erfolg hätte?
(rr)