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Vista Ultimate darf nun auf "verteilten PCs" betrieben werden und man kann die Heimversionen beliebig oft löschen und auf neuen PCs installieren.
Microsoft hat die Lizenzbedingungen für das Betriebssystem Windows (Retailversionen)
Vista revidiert. Neu erlaubt Microsoft die Installation einer Kopie von Windows Vista auf einem Netzwerkserver. Dies kann für die seltenen Fälle nützlich sein, bei denen ein PC sozusagen verteilt auf einem Netzwerk sitzt und beispielsweise keine eigene Harddisk mehr hat. Ebenfalls neu gibt es auch Lizenzformen für "virtualisierte" PCs, bei denen mehrere Betriebssysteme auf einer physischen Maschine betrieben werden.
Rückzieher zugunsten von PC-Freaks
Neu darf man die "boxed" Versionen von Windows Vista Home beliebig oft von einem PC deinstallieren und auf einem neuen PC installieren. Ursprünglich wollte Microsoft dies unterbinden, provozierte aber Protest seitens von PC-Bastlern, die ihre Machinen oft ganz oder teilweise ersetzen. Das Recht Vista von einem Rechner auf einen anderen zu übertragen gilt aber nicht für Versionen, die man zusammen mit einem PC gekauft hat, also für die grosse Mehrheit der Heim-PCs.
"Duch die Überprüfung wird überprüft"
In der neuen Fassung der Lizenzbestimmungen finden sich auch gramatikalische Feinheiten. So gibt es Infos zur automatischen Online-Überprüfung der Legalität des Betriebssystems ("Genuine Advantage"). Microsoft sagt nicht genau, wie oft eine solche Überprüfung stattfinden soll. Unter Artikel 5a. heisst es einfach: "Von Zeit zu Zeit wird die Software überprüft, das Überprüfungsfeature er Software aktualisiert...." Vista wird also fleissig "nach Hause telefonieren. Und was tut das Feature: "Durch die Überprüfung wird überprüft, ..." Genau. (Christoph Hugenschmidt)