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Filmkritik: Oh, wie süss! Ein Büsi!
Nikola Tesla (Ethan Hawke) ist ein brillanter junger Erfinder, der sich rund ums Thema Elektrizität nicht in den Schatten von Thomas Alva Edison (Kyle MacLachlan) zu stellen braucht. Das zeigt sich während seiner sechs Monate, die er für Edison arbeitet, blitzartig. Alleine die Tatsache, dass Edison sich ausschliesslich mit Gleichstrom beschäftigt und den Wechselstrom keines Gedankens würdigt, missfällt Tesla. Deshalb kehrt er Edison den Rücken und versucht, seine Visionen woanders Realität werden zu lassen. Aber auch eine Zusammenarbeit zwischen ihm und George Westinghouse (Jim Gaffigan) verläuft nicht ohne Spannung. Obwohl dieser ein grosser Befürworter des Wechselstroms ist.
Auf der Suche nach Investoren knistert die Luft plötzlich aus einem anderen Grund. Als Tesla mit dem Bankier und Unternehmer J. P. Morgan (Donnie Keshawarz) verhandelt, erscheint dessen Tochter Anne Morgan (Eve Hewson) auf der Bildfläche. Und Anne scheint sich durchaus von Tesla angezogen zu fühlen. Doch die Nähe von Menschen und der Umgang mit ihnen bereiten Tesla grosse Mühe. Allein deshalb, weil er sein Ziel nicht aus den Augen verlieren möchte.