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(Kt. Graubünden,
Bez. Albula).
2683 und 2743 m. Doppelgipfel, am SW.-Ende der Strelakette und 5 km n.
Alvaneu, von wo aus er über
die
Alp La Crusch erstiegen werden kann. Nach W. zweigt vom Guggernell ein langsam sich senkender
Kamm
ab, der mit der
Furcletta (2577 m) an die Gruppe des
Aroser Rothorns sich anschliesst.
(Kt. Bern,
Amtsbez. Schwarzenburg).
1283 m. Gipfel, Teil der von da über die
Giebelegg nach O. ziehenden und jenseits der
Aare mit
der
Falkenfluh sich fortsetzenden Molassefalte. Den mit
Wald und
Wiesen bekleideten Hängen ist zu oberst
eine steilwandige Nagelfluhspitze aufgesetzt, die man über eine Holzleiter erklettert und auf der ein hölzerner Pavillon
steht. Schöne Aussicht, besonders auf den Kanton Freiburg.
Am
SW.-Hang des Guggershorns steht das Dorf
Guggisberg.
(Kt. Bern,
Amtsbez. Interlaken).
3000-2150 m.
Gletscher, 2 km lang und im Mittel 500 m breit; beginnt am Fuss des SW.-Abfalles
des
Mönch und erhält als grössten Nebenarm den stark zerklüfteten
Kühlauenengletscher. Der Bach des
Guggigletschers bildet zwei kleine Fälle, durchfliesst die Biglenalp und ist der Hauptquellbach des in die
Weisse Lütschine
mündenden Trümletenbaches. Auf den Guggigletscher fallen die vom
W.-Hang und
S.-Kamm des
Mönch herabkommenden
Eis- und Schneelawinen.
Am rechten Ufer des Gletschers nahe seinem untern Ende steht dieGuggihütte des S. A. C.
(Kt. Bern,
Amtsbez. Schwarzenburg).
Ausgedehnte Zivil- und Kirchgemeinde, im
SW.-Winkel des
BernerMittellandes, über dem rechten
Ufer der hier auf der Grenze zwischenBern
und Freiburg
in tiefem
Tobel fliessenden
Sense. Die Gemeinde reicht vom Bürgerwald
bei
Schwarzenburg bis hinauf zum
Kamm der Stockhornkette und wird vom Bergzug der
Egg in zwei von einander stark verschiedene
Teile geschieden: einen mit Aeckern und
Wiesen bestandenen nördlichen und einen wenig ergibigen, schwach besiedelten und
meist nur Alpweiden tragenden südlichen Abschnitt. An den Hängen der
Egg grosse Gemeindewaldungen. Die
Mehrzahl der Häusergruppen und zerstreut gelegenen Bauernhöfe steht in einer
Höhe von über 1000 m. Mittelpunkt der Gemeinde
ist der nur 12
Häuser und 89 Ew. zählende
Weiler Guggisberg. Hier steht auf aussichtsreicher Anhöhe in 1118 m die
Pfarrkirche, 18 km osö. der Station
Thurnen der Gürbethalbahn
(Bern-Wattenwil-Thun).
Starke Auswanderung nach Amerika. Ackerbau und Viehzucht; wichtig ist hier besonders noch der Anbau von Weizen.
Die verhältnismässig beträchtliche Zahl der ortsansässigen Armen rührt davon her, dass die
Berner Regierung früher die
Armen des ganzen Kantons hier zur Urbarmachung des
Bodens anzusiedeln pflegte. Der
Weiler Guggisberg hat sich seit einigen
Jahren zur Sommerfrische entwickelt. Die Bewohner dieses Landstrichs bilden ein für sich abgeschlossenes kleines Bauernvolk,
das stark am Althergebrachten hängt, eine eigene Mundart spricht und sich früher auch noch durch seine
originelle
Tracht (vergl. Art. Bern,
Kanton) von den übrigen
Berner Bauern unterschied.
Die historisch nicht gestützte Ueberlieferung will dieses Völkchen von den alten Sachsen abstammen lassen. Guggisberg ist
wohl eher in den ersten Jahrhunderten des Mittelalters von nicht sehr weit herkommenden und von den altansässigen
Berner Bauern nicht so stark verschiedenen Kolonisten besiedelt worden. Eine Kirche stand hier als
Mons Guchani schon 1148 und
war dem Kloster
Rüeggisberg zu Eigen. 1076:
Mons Gucha; 1148: Cucansberg; französisch Mont Cuchin. Heimat von zahlreichen
durch eigene Kraft emporgekommenen Männern, besonders Astronomen und Mechanikern, wie von Christian
Beyeler (1774-1824), des Schuhmachers, Dichters und Musikers Christian Zbinden († 1821) und des talentvollen Goldschmids
und Uhrenmachers Johannes Heilgenstein, der 1833 nach Amerika auswanderte. Vergl. Jenzer. Heimatkunde des AmtesSchwarzenburg.
Bern
1869.
Burgfeldalp gehörender Rasengipfel), das Gemmenalphorn (2064 m; höchster Punkt der Gemmenalp), den Kühstand (1936 m) und
Laubergrat (1877 m).
Alle diese Punkte sind von St. Beatenberg aus in je etwa 3 Stunden leicht zu erreichen und werden ihrer
prachtvollen Aussicht auf die BernerHochalpen wegen von den zahlreichen Kurgästen der genannten Ortschaft
häufig besucht.