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Anfang der 70er Jahre: Start von Biasi Edwin und seinem Vater Emil mit der Produktion, dem Verkauf und der Montage von Beschattungen - den Leichtmetalljalousinen.
Im Januar 1973 fand die Gründung der Firma Biasi Edwin statt. In der Produktionshalle in Lana (IT) wurden zuerst Leichtmetalljalousien gefertigt. Kurz darauf wurde die Produktionspalette erweitert durch die anfänglichen Sonnenmarkisen und den ersten selbstentwickelten Grossflächenmarkisen für die Gastronomie. Diese Markise entwickelte sich zu einer der wichtigsten Erfindungen der Firma Biasi.
Im Bereich Schwimmbadtechnik beschäftigte man sich mit Rollläden zur Abdeckung und Schutz der Schwimmbäder.
Aus Platzgründen wurde eine Produktionshalle, das "Gögele Magazin" in der Vill gemietet; zwischenzeitlich wuchs der Betrieb bis zum Jahr 1978 auf 8 Personen an.
Durch die grosse Zusammenarbeit mit der Gastronomie kam es immer öfters zur Nachfrage nach wettergeschützten Terrassen; somit wurde die Grossflächenmarkise weiterentwickelt. Um den Wind besser abfangen bzw. stoppen zu können, wurden die Faltwände "Modell Windstopp", welche sich bei schönen Wetter wegfalten und bei schlechten Wetter wieder zugezogen werden können, im eigenen Haus entwickelt. Diese Faltwände wurden aus Aluprofilen und Plexiglas hergestellt; ein Material das leicht, langlebig und wenig anfällig ist.
Für den Vertrieb der Grossflächenmarkisen und den Faltwänden wurden erste Kontakte mit Händlern in Deutschland, Österreich und der Schweiz geknüpft.
Bis zum Jahr 1983 war der Betrieb schon auf 12 Personen angewachsen und die ersten "Olivetti M24 speedy-Computer" wurden installiert. Eine der ersten computergesteuerten zweiköpfigen Aluschneidemaschinen, welche in Italien in Betrieb genommen wurde, konnte die Firma E.Biasi ihr Eigen nennen.
Die Ansprüche an die Windschutzwände wurden grösser; neue Materialien wurden gefertigt, anstatt Plexiglas wurden Anlagen mit Isolierglas gefertigt wobei das komplette System umgebaut wurde. Auch eine isolierte Überdachung wurde gefertigt, mit Glas und Aluminiumprofilen; aber nicht fix, sondern soweit wie möglich zum öffnen - ein bewegliches Dach durch welches Hitzestau vermieden werden kann. Der Biasi Wintergarten, welcher komplett geöffnet und zusätzlich mit wenigen Handgriffen geschlossen wurden konnte, war entwickelt und ausgearbeitet.
Die Wintergärten von der Firma E.Biasi waren schon weit über die Grenzen ein Begriff, was im Jahr 1993 mitunter zur Gründung einer Zweigstelle in Deutschland führte.
In den weiteren Jahren tat sich in der Produktion einiges; die Produktion von Fenstern und Türen wurde aufgenommen: Die Falt- und Schiebelemente wurden in thermischen Aluminiumprofilen produziert. Es gab die ersten Nachfragen nach Wärmeschutzgläsern.
Im Januar 1998, dem Jahr des 25jährigen Firmenjubiläums, fand die erste Hausmesse statt und wurde zum vollen Erfolg; bis heute wird die Hausmesse jedes Jahr am zweiten Wochenende im Januar veranstaltet.
Seit diesem Jahr ist die Firma E.Biasi mit einer eigenen Homepage im Internet präsent. Sämtliche Büros sind dadurch online verbunden, was zum reibungslosen Ablauf sämtlicher Daten und Abwicklungen führt.
Um den Markt noch besser bedienen zu können und näher am Kunden zu sein, wurde zwischenzeitlich eine zweite Tochtergesellschaft in der Schweiz gegründet.
Parallel zu dieser Zeit haben Edwin und Michael Biasi die neue Sperrvorrichtung an der Grossflächenmarkise gebaut und patentieren lassen. Die Grossflächenmarkise wurde daraufhin sinngemäss auf "Allwetter-Markise" umbenannt. Ebenfalls wurde auch die Faltwand weiter entwickelt; daraus entstand die Ganzglaswand ohne Zwischenprofile, diese wurde unter dem Namen "Panorama Line" präsentiert. Eine Schiebewand die am Ende gefaltet werden kann, mit sehr dünnen Aluprofilen zur Abdichtung aber ohne Scharniere.
Im Jahr 2003 wurden die Mehrheitsanteile von der langjährigen Partnerfirma "Habital engineering" aus Brescia (IT) übernommen um mit deren Technikern und dessen Knowhow den logistischen Platz im Zentrum der Aluminiumbetriebe in Italien noch besser ausschöpfen und den italienischen Markt bestmöglichst betreuen zu können.
Vom einstigen 2-Mannbetrieb hat sich die Firma E.Biasi zu einem multinationalen Unternehmen weiterentwickelt und konnte trotzdem Ihrem wichtigen Anliegen, den Charakter eines Familienbetriebes zu bewahren, treu bleiben. Heute sind Sie schon in der dritten Generation (Senior Emil Biasi (+), die Söhne Edwin und Thomas, sowie die Enkel Martin, Peter und Michael).
Nach mehreren Zwischenstationen ist die E.Biasi GmbH Schweiz im 2014 ins "Viscose-Areal" in Widnau umgezogen; hier ergab sich die optimale Option Lager und Büroräume zusammenzulegen.
Die Firma E.Biasi zählt heute mit Ihrem Hauptsitz in Italien (Süditrol) und den Filialen in Deutschland und der Schweiz, ca. 60 Mitarbeiter/innen. Betreut wird von hier aus der gesamte mitteleuropäische Raum.