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Eine neue Untersuchung des SWV zeigt: Die Kantone sind mit Abstand die grössten Eigentümer der Schweizer Wasserkraftwerke. Zusammen mit den Gemeinden besitzen sie rund zwei Drittel der gesamten Schweizer Produktion.
In der Schweiz stammen rund 60 Prozent des inländisch erzeugten Stroms aus erneuerbarer und klimaschonender Wasserkraft. Fast die Hälfte dieser Produktion entfällt auf die beiden Kantone Wallis und Graubünden, gefolgt von den Kantonen Tessin, Bern und Aargau.
Der SWV ist nun der Frage auf den Grund gegangen, wem die Wasserkraftwerke in der Schweiz eigentlich gehören. Die Untersuchung zeigt, dass die Kantone mit Abstand grösste Eigentümer sind, gefolgt von den Gemeinden; Kantone und Gemeinden zusammen besitzen rund 75 Prozent der gesamten Schweizer Wasserkraftproduktion. In Bundesbesitz befinden sich knapp 5 Prozent und in ausländischen Händen rund 14 Prozent. Betrachtet man die räumliche Verteilung, dann führen die Kantone Zürich und Aargau die Rangliste der grössten Eigentümer an. Gefolgt werden sie von den Kantonen Bern, Tessin und Freiburg.
Die Untersuchung ist als Fachartikel in «Wasser Energie Luft», Ausgabe 1/2019, Seiten 1-8, publiziert und kann über die Webseite des SWV als pdf-File heruntergeladen werden.