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Die Beschlüsse der Konferenz sollen den Angaben nach in ein Abschlussdokument einfliessen. Mit der Teilnahme Putins war gerechnet worden.
Auch der russische Aussenminister Sergej Lawrow will an den Gesprächen teilnehmen. In Vorbereitung auf die Konferenz telefonierte Bundeskanzlerin Angela Merkel am Freitag mit dem russischen Präsidenten, wie der Kreml mitteilte. Die Initiative dafür sei von deutscher Seite ausgegangen.
Brief von Haftar
Nach Angaben des Kremls wandte sich der libysche General Chalifa Haftar in einem Brief an Putin. Haftar habe seine Bereitschaft erklärt, erneut zu Friedensgesprächen nach Russland zu kommen, um «den bereits begonnenen Dialog fortzusetzen». Die Konfliktparteien Libyens hatten am Montag zunächst ergebnislos in Moskau über einen offiziellen Waffenstillstand verhandelt.
Haftar bedankte sich demnach persönlich bei Putin für die Bemühungen Russlands zur Lösung des Konflikts. Neben Russland stehen auch Ägypten, Saudi-Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate hinter dem General. Er und seine Verbündeten beherrschen weite Teile des Bürgerkriegslandes im Norden Afrikas.
Merkel erhofft sich von dem internationalen Treffen Fortschritte auf dem Weg zu einer Friedenslösung in dem Land. Eingeladen sind Länder, die in den Konflikt involviert sind.