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Die milliardenschwere Übernahme des US-Juweliers Tiffany durch den französischen Luxusgüterkonzern Moët Hennessy Louis Vuitton LVMH droht zu platzen. Wegen der Folgen der Coronakrise sieht sich LVMH nämlich «nicht mehr in der Lage», Tiffany zu kaufen. Der Preis für Tiffany von 16 Milliarden US-Dollar sei zu hoch und die Transaktion werde von der französischen Regierung verzögert. Aussenminister Jean-Yves Le Drian hatte LVMH zuvor empfohlen, den Kauf zu verschieben. Hintergrund sei die US-Drohung, französische Waren zu besteuern. Washington und Paris streiten schon seit längerem über die Besteuerung von Digitalkonzernen wie Amazon oder Google.
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