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|Quelle||Sammlung Rolf Ramseier|
|Art||Eigenhändiger Brief mit Unterschrift¸ 20x30cm|
|Ort/Datum||Lugano¸ 20.09.1901|
|Inhalt||Eigenhändiger Brief mit Unterschrift von Antonio Chiattone¸ in französischer Sprache¸ mit gedrucktem Briefkopf¸ als Wasserzeichen eine figürliche Darstellung von Wilhelm Tell und Sohn. Empfänger war vermutlich Peter Emil Huber-Werdmüller¸ Chiattone fertigte im Zusammenhang mit der Weltaustellung und der Ehrung von Gustave Ador eine Büste.|
Schweizer Bildhauer
18.5.1856 Lugano, 4.9.1904 Lugano. Sohn des Andrea und der Caterina geb. Demicheli. Bruder des Giuseppe. C. besuchte die Zeichenschulen in Lugano und bildete sich ab 1875 an der Akad. von Brera in Mailand zum Bildhauer aus. Er schuf hist.-polit. Denkmäler (u.a. "Wilhelm Tell" für den Nationalratssaal in Bern) und Grabmonumente. Lange Zeit arbeitete er mit seinem Bruder zusammen, zuerst in Mailand und nach 1887 in Lugano. 1891 setzte er sich für den Bau eines festen Sitzes für die ständige Kunstausstellung von Lugano ein; im Zusammenhang mit dieser Initiative kam er in Kontakt mit dem österr. Kaiserhaus. So konnte er die Denkmäler zum Gedächtnis an Ehzg. Rudolf von Österreich in Korfu (1895) und an die Kaiserin Elisabeth (Sissi) in Montreux (1902) ausführen. Im Tessin schuf er die Familiengräber der Bullo (Faido), Romerio (Locarno) und Reali (Lugano).
Quelle Biografie:

Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Antonio Chiattone aus dem Historischen Lexikon der Schweiz (HLS) - Onlineversion des Historischen Lexikon der Schweiz. Autorin/Autor: Rossana Cardani / MS. Version : 12.01.2005.