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Untertitel: Herbe Verluste für CVP und FDP
Gemäss der Hochrechnung geht neben der neu stärksten Partei, der SVP, auch die Linke gestärkt aus den Wahlen hervor. Die SP ist mit 54 Sitzen (+3) nur geringfügig schwächer als die SVP mit ihren 55 Mandaten in der grossen Kammer. Die Grünen ihrerseits legen vier Sitze zu und kommen neu auf 13 Mandate.
Historische Sitzverluste müssen die Freisinnigen und die Christdemokraten einstecken. Die Freisinnigen verlieren sechs Sitze und kommen neu auf 37 Sitze. Noch arger zerzaust wurde die CVP mit neun Verlusten auf 26 Mandate. Zusammen verbuchen beide Parteien 63 Sitze. Die SP realisierte ihre Sitzgewinne in den Kantonen Schwyz, Genf und Zug. Im Tessin wurde sie zweitstärkste Partei.
Die SVP machte sieben ihrer Sitzgewinne in der Westschweiz. Der Kanton Genf schickt erstmals zwei SVP-Vertreter nach Bern, Freiburg, das Wallis und Neuenburg je einen. Die SVP-Delegation der Waadt wuchs von zwei auf vier Köpfe.
Der Freisinn verliert deutlich an Boden (-3,9 %) und kommt neu auf einen Wähleranteil von 16 Prozent. Für die CVP beläuft sich der Schaden prozentmässig auf 3 Prozent; neu verfügt sie über 12,9 Prozent Wähleranteil. Die CVP verlor in Luzern, Solothurn, Aargau, Graubünden und in Genf je ein Mandat definitiv. In Bern, St. Gallen, in Genf, der Waadt und im Wallis prophezeit ihr die Hochrechnung je einen Verlust.