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Die Entstehungsgeschichte des Hinterhauses erfolgte in drei Schritten. Sie ist heute an der Fassade respektive an den verschiedenen Geschosshöhen immer noch ablesbar. Der linke, westliche Flügel ist der älteste Teil, indes der rechte Flügel mit dem Treppenhaus später angefügt wurde. Der so entstandene Hof wurde in den Sechzigerjahren überbaut. Als die neuen Eigentümer, die DIALOG AG und die DESIGNO AG, diese Liegenschaft erwarben, befand sich das Fabrikgebäude in einem so schlechten Zustand, dass nur eine umfassende Renovation in Frage kommen konnte. Unter Mithilfe der Basler Denkmalpflege entfernte man vorerst die verschiedenen An- und Aufbauten, die im Verlaufe der Zeit angebracht worden waren. Der ursprüngliche Charakter des atriumartigen, U-förmigen Baus konnte somit wieder hergestellt werden.
Durch die freigelegte alte Holz-Tragkonstruktion im Inneren des Gebäudes wurde nicht nur architektonisch, sondern auch in Bezug auf die Stimmung die ehemalige Fabrik wieder erfahrbar gemacht. Zusammen mit den neuen Bauteilen und den Materialien Stahl und Linoleum ergibt sich eine zeitgemässe, den neuen Bedürfnissen entsprechende Arbeitsatmosphäre. Kunden und Lieferanten, die heute das Bürohaus für Kommunikation und Gestaltung besuchen, gelangen durch das grosse Holzportal des Vorderhauses Nr. 13, über den neu gestalteten Innenhof zum grosszügigen Entrée, der zwei ansässigen Firmen DIALOG AG und DESIGNO AG. Das Hinterhaus mit seinem neuen Flachdach gilt auch als Referenzobjekt für eine extensive Dachbegrünung.