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Auf den Joshua Tree NP waren wir schon sehr gespannt, denn wir haben nur tolles darüber gehört, unsere Erwartungen wurden sogar noch übertroffen, natürlich hat das schöne Wetter viel dazu beigetragen. Der NP liegt entlang des San Andreas Grabens, einer der aktivsten tektonischen Gegenden der Welt.
Der Joshua Baum gehört zur Familie der Agaven und wächst vorwiegend im Mojave Desert, einer Legende nach, hat der Baum seinen Namen von den Mormonen erhalten, die im 19. Jahrhundert westwärts zogen, die nach oben gestreckten Aeste erinnerten sie an Joshua der die Arme gegen den Himmel ausstreckte ??.
Beim “Cholla Cactus” handelt sich um einen Cactus der eigentlich im ganzen Park vorkommt, aber eben an dieser Stelle sieht es aus, wie wenn sich jemand einen Garten angelegt hätte, mit hunderten, aber wahrscheinlich eher tausenden davon.
Die Wanderungen bei den “Split Rock” und “Hidden Valley” waren wunderschön, da praktisch keine Menschen da waren und wir die Natur in vollen Zügen geniessen konnten.
Auch hier machten wir wieder eine Wanderung zu einer Palmenoase, aber dieses Mal nicht in der Wüste, sondern in die Berge zur “Fortynine Palms Oasis”, welche sich in einer Felsenschlucht befindet.
Von da oben hatten wir einen tollen Blick auf den Ort Twentynine Palms, wo unser Campingplatz war und sich eine der grössten Marine Trainingsbasen der USA befindet.
An einen Abend sind wir zum “Key Views” hoch gefahren auf ca. 1500 m.ü.M um uns den Sonnenuntergang anzusehen, die Fahrt hat sich gelohnt. Von da oben hat man einen traumhaften Blick ins Coachella Valley, auf der linken Seite sieht man den “Salton Sea”, der sich ca. 70 meter unter dem Meeresspiegel befindet, bei klarer Sicht sieht man bis nach Mexiko.