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In einer fiktiven Welt treffen sich Stefan Zweig und Georg Friedrich Händel. Zweig erzählt Händels Geschichte seiner doppelten Auferstehung und Händel gerät noch einmal in den Rausch der 23 Tage, in welchen er den Messias komponiert hat. Sprache und Musik verweben und durchdringen sich. Mit seiner aussergewöhnlichen Fähigkeit, sich ganz und gar in eine Epoche, Situation oder einen Charakter hineinzuversetzen, gelingt es Stefan Zweig, den Leser mitten in das Geschehen hineinzuversetzen. Der Bündner Schauspieler Andrea Zogg und der Liechtensteiner Musiker Marco Schädler bringen die Novelle mit minimalen Mitteln - erzählend, spielend, musizierend - auf die Bühne. Stefan Zweigs Novelle über die Entstehung von Händels berühmten Oratorium «Der Messias» ist eine ergreifende Auferstehungsgeschichte des Komponisten selbst. Nachdem Händel 1737 einen Schlaganfall erlitten hatte, war sein kompositorisches Schaffen von Misserfolgen und Sorgen geprägt, bis ihn eines Tages beim Öffnen des Textmanuskriptes «The Messiah!» die Worte «Comfort ye» («Sei getrost») in Bann nehmen. Daraufhin schafft er in einem Schreibrausch in nur 23 Tagen das bis heute berühmte Oratorium.