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(sinngemässe Übersetzung)
Die Eheleute haben zwei gemeinsame Kinder miteinander und wurden im Juni 2021 geschieden. Im Scheidungsurteil wurde der Vater zur Zahlung von Unterhalt für Frau und Kind verpflichtet. Das Kantonsgericht Genf hob auf seine Berufung hin die Unterhaltsbeiträge für die Frau auf und reduzierte jene für das Kind. Dagegen gelangt die Frau vor Bundesgericht.
5.2.1. Die Frau beschwert sich zunächst über die grundsätzliche Anrechnung eines sie betreffenden hypothetischen Einkommens.
5.2.2. Bei der Festsetzung des Unterhaltsbeitrags hat das Gericht grundsätzlich das tatsächliche Einkommen der Parteien zu berücksichtigen, wobei sowohl der unterhaltspflichtigen als auch der unterhaltsberechtigten Person dennoch ein höheres hypothetisches Einkommen angerechnet werden kann. Es geht also darum, die Person dazu zu bewegen, das Einkommen zu erzielen, das sie zu erzielen in der Lage ist und das man vernünftigerweise von ihr verlangen kann, um ihre Verpflichtungen zu erfüllen. Das Gericht muss also zwei Bedingungen nacheinander...
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