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Filmkritik: That's a knife? THAT's a knife!
Paul Hogan (as himself) hat in den 70er-Jahren Australien mit seinen TV-Shows erobert, wurde zum nationalen Helden und schaffte 1986 mit Crocodile Dundee den Sprung zum Weltstar. Nach der Fortsetzung und einem missglückten dritten Teil war die Luft aber draussen. Seither geniesst Hogan seine Rente und hat, inzwischen stolze 80 Jahre alt, mit Hollywood abgeschlossen. Zwar versucht er weiterhin, für seine Freunde da zu sein, aber stressen lässt sich der Senior nicht. Ausgerechnet jetzt hat man in England beschlossen, Paul Hogan für seine Verdienste in der Komödie zu ehren, indem man ihn zum «Sir» ernennt.
Vor allem seiner kleinen Nichte zuliebe will er diese Ehre annehmen, doch dazu muss er sich während sechs Wochen von seiner besten Seite zeigen. Keine Skandale, keine Pannen und schon gar keine schlechten Schlagzeilen sollen es sein, damit dieser Ritterschlag von nichts getrübt wird. Dass diese Aufgabe allerdings ein Startschuss für eine turbulente Zeit sein würde, damit konnte Paul Hogan nicht rechnen. Da sind Besuche von Wayne Knight, nächtliche (und rasante) Autofahrten mit John Cleese oder verpatzte Grease-Auftritte mit Olivia Newton-John nur die Spitze des Pannen-Eisbergs.