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Die Schulanlage Triemli und In der Ey ist Teil eines grossräumigen und zusammenhängenden Grünraumgefüges, das sich in nordsüdlicher Richtung zwischen der Fellenberg- und Triemlistrasse und in ostwestlicher Richtung zwischen dem Triemlifussweg und dem alten Kern von Albisrieden aufspannt. Neben der Schulanlage Triemli und In der Ey bilden zwei weitere Schulen öffentliche Orte in diesem Grünraum aus: die Schulanlagen Letzi und Altweg. Das Projekt verfolgt in dieser Situation drei Absichten. Erstens wird mit einem grossen neuen Schulhaus ein Baukörper entworfen, der sich auf den Massstab des grossräumigen Grünraumes bezieht und über seinen kleinen Fussabdruck die Offenheit, den Zusammenhang und die Durchlässigkeit des Freiraumes auf dem Areal stärkt. Zweitens wird mit der Grösse des Schulhauses ein öffentliches Gebäude geschaffen, das sich im Massstab von der angrenzenden Wohnbebauung absetzt und die Kraft aufweist, einen neuen Ort im städtebaulichen Gefüge von Albisrieden zu formulieren. Und drittens gibt das Projekt mit einem Baukörper eine Antwort auf die sich stetig wandelnden Bedürfnisse der Schulen und der Schulraumplanung, indem das Gebäude als «offenes und grosses Regal» maximale Flexibilität für zukünftige Veränderungen und Adaptionen bietet – die Schulen Triemli und In der Ey nisten sich in dieser Struktur als «Schulhäuser im Schulhaus» ein. In seiner Konzeption als Skelettbau in Holz mit nutzungsoffenen, adaptiven Grundrissen, einer architektonisch thematisierten Fassadenbegrünung, einer eigenen Energieproduktion mit Photovoltaik sowie dem Erhalt der grossen Baumgruppen ist das Projekt konsequent einer ökologischen, ökonomischen und sozialen Nachhaltigkeit verpflichtet.
Mitarbeit Wettbewerb: Peter Baumberger, Karin Stegmeier, Ron Edelaar, Elli Mosayebi, Christian Inderbitzin, Phillip Türich, Fabrizio Gramegna, Mara Kougia, Katrin Pfäffli, Sébastien Ressnig, Michael Stirnemann