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Im Unterschied zur WM fehlen an der EM die starken Tems aus Kanada, den USA, Japan, China und Südkorea. Dennoch wäre verfehlt, von den Schweizern Medaillen zu erwarten. Die Konkurrenz ist stark.
Nicole Schwägli, Marisa Winkelhausen und Nadine Lehmann spielten angeführt von Skip Alina Pätz (25) im März an der WM in Sapporo unwiderstehlich. Sie gewannen 12 von 13 Partien, legten eine Serie von 9 Siegen hin und schlugen dreimal die Olympiasieger-Crew von Jennifer Jones (Ka).
Die EM ist erst der zweite grosse Auftritt der Schweizerinnen. Sie treffen auf 5 Teams aus dem WM-Turnier. Zu den Favoriten zählen der frühere Europameister Russland sowie Schottland, Weltmeister von 2013 um Skip Eve Muirhead.
Schweden und Norwegen favorisiert
Bei den Männern heissen die ersten Anwärter auf EM-Gold Schweden und Norwegen. Die beiden Teams gewannen 5 der letzten 6 grossen Meisterschaften. Die jungen Genfer überzeugten an der WM 2014 in Peking, als sie im Spiel um Bronze Kanada niederrangen.