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Das Stück spielt im Jahr 1722, zur Zeit des französischen Ambassadeurs in Solothurn, als die Stadt-Adlige Maria Margaretha Gertrud von Besenval, geborene von Sury als 50-Jährige zurück auf ihr Leben blickt und eine Typhus-Epidemie die Solothurner heimsucht.
Erste aufklärerische Ideen verdrängen den Aberglauben in der Bevölkerung – hier gezeigt im Zürcher Arzt Jakob Lenzinger, der den Praktiken des selbsternannten Wunderdoktors und Baders Samuel Ruchti den Garaus macht.
Gezeigt wird auch die stadtbekannte Konkurrenz der beiden Wirtinnen Irma Schilt und Judith Hugi, die politischen und diplomatischen Schwierigkeiten des Stadtammanns Melchior Reinert und seines Stadtschreibers Tobias Hafner und das Gehabe des Hofstaats des Ambassadeurs Edmond Hérisson und seiner Frau Horace.
Daneben die Leiden der armen Bevölkerung unter Armut, Krankheit und Trunksucht, das frivole Leben einiger Stadthuren, das Ausgeliefertsein der Mädge und Knechte und natürlich die Rivalität zweier junger Männer, des Richard von Sury und seines Cou-Cousins Joseph Anton von Besenval um die schöne Cecile, Tochter des Ambassadeurs.