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Weronika und Artem gerieten neulich ins Nikolajewer Kinderheim. Die Mutter des Mädchens sorgte nicht für ihr Kind, so musste der Sozialdienst der Frau die Kleine wegnehmen. Artems Mutter gab ihren Sohn selbst weg, weil sie sich in einer Tuberkuloseklinik behandeln lassen musste. Neben der pädagogischen Vernachlässigung wurden bei den Kindern auch gesundheitliche Probleme festgestellt. Bei der Untersuchung von Weronika wurden eine wahrscheinliche Übertragung von Hepatitis C, Gehirnschädigung, Verhinderung der psychomotorischen Entwicklung und Rachitis diagnostiziert. Artem hatte Probleme mit den Nieren und der Sehkraft (Fernsicht). Beide hatten auch Herzstörungen (offenes ovales Fenster). Sie brauchten eine teure medizinische Behandlung, welche vom Staat nicht finanziert werden kann.
Die Verwaltung des Kinderheims wendete sich an nicht gleichgültige Spender aus der Schweiz und bat um finanzielle Hilfe, um den Gesundheitszustand von Weronika und Artem besser werden zu lassen.
Durch den geleisteten Beistand konnten die Kinder mit den nötigen Medikamenten, Vitaminen und vollwertiger Nahrung versorgt werden. Später wurde Artem von einem netten Ehepaar adoptiert. Weronika blieb im Heim und war auf eine weitere Behandlung angewiesen. Dank der nochmaligen Förderung wurden die Arzneien und erneut vollwertige Nahrung für das Mädchen besorgt. Dafür äussert das ganze Team des Kinderheimes seine tiefste Dankbarkeit.