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Das Züri Fäscht wird es in seiner bisherigen Form nicht mehr geben. Die Geschichte des Züri Fäschts zeigt, das Fest ist durch viele Veränderungen geprägt.
Darum gehts
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Das Züri Fäscht wird es in seiner bisherigen Form so nicht mehr geben.
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Durch einen Rückblick auf die Geschichte des Züri Fäschts wird klar: Das Züri Fäscht hat bereits viele Veränderungen durchgemacht und viele Formen angenommen.
Nachdem die Organisatoren des Züri Fäschts am Donnerstagmorgen die Aufkündigung der Zusammenarbeit mitgeteilt haben, ist die Zukunft des Festes ungewiss. Der Stadtrat ist aber überzeugt, dass es auch in Zukunft ein Stadtfest geben wird. Wir machen einen kurzen Rückblick in die Geschichte des Züri Fäschts.
Die Anfänge: 1932 – 1950
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«Die Geschichtsbücher im Züri-Fäscht Archiv beginnen 1932.», schreibt die offizielle Webseite des Vereins Zürcher Volksfeste (VZV). Anlässlich der ersten Zürcher Autoschau wurde am 26. Juni 1932 ein «Seenachtfest» veranstaltet. Dies war die erste Form des Züri Fäschts. Bis zu den Kriegsjahren wurden dann «Seenachtfeste» in unregelmässigen Abständen gefeiert. Auch das klassische Feuerwerk war bei den Seenachtfesten schon dabei.
Das letzte Feuerwerk wurde 1939 zur Landi gezündet. Durch den Ausbruch des Zweiten Weltkrieges endeten die Stadtfeste fürs Erste. «Danach beherrschte der Krieg und dessen Nachwirkungen das Geschehen in Zürich.»
Die Premiere: 1951 – 1954
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1951 kam dann die Züri-Fäscht-Premiere: Erstmals unter dem Namen Züri Fäscht wurde anlässlich des 600. Geburtstages des Kantons Zürich wieder gefeiert. Das Feuerwerk blieb 1951 allerdings noch aus. «Drei Jahre später stand am 28. August 1954 dann das zweite Züri Fäscht an. Es wurde als das grösste Seenachtfest seit Wilhelm Tell angepriesen.»
Danach wurde es wieder still ums Züri Fäscht. Auch wenn die Stadtfeste nicht ganz aufhörten, kam der Name Züri Fäscht erst später wieder auf.
Die Feuerwerke: 1956 – 1990
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«Gefeiert wurde in Zürich aber trotzdem alle paar Jahre wieder – mal mit, mal ohne Feuerwerk.» Der Drei-Jahres-Rythmus wurde 1976 eingeführt. Der damalige Zürcher Verkehrsdirektor Erich Gerber etablierte das Fest fix im Veranstaltungskalender der Stadt Zürich. Die Feste kehrten allerdings wieder zu ihrem ursprünglichen Namen zurück. Die «Seenachtfeste» zogen Scharen an und verzückten jeweils mit Feuerwerken die Festbesuchenden.
Die Ausnahme in diesem Zeitraum fand im Jahr 1986 statt. Die Stadt Zürich feierte ihr 2000 Jahre altes Bestehen mit «einem Züri Fäscht samt grossartigen Feuerwerken».
Die Blütezeit und das Ende: 1991 – 2023
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Anlässlich der Feierlichkeiten zu «700 Jahren Eidgenossenschaft» wurde 1991 der Trägerverein Züri Fäscht gegründet. Seither verantwortet der Verein Zürcher Volksfeste als Trägerverein das nun alle drei Jahre stattfindende Züri Fäscht. 2016 seien bereits rund 2 Millionen Personen an das «grösste Volksfest der Schweiz» gekommen.
Im Jahr 2019 wurde das Feuerwerk erstmals um eine Drohnenshow erweitert. Dies sei die erste öffentliche Drohnenshow in der Schweiz gewesen. 2022 wurde das Züri Fäscht aufgrund der Corona-Pandemie um ein Jahr auf 2023 verschoben. Im Jahre 2023 besuchten rund 2.5 Millionen Personen das Fest. Im Abschlussbericht des Vereins hiess es damals noch: «Nach dem Fest ist vor dem Fest: Das nächste Züri Fäscht findet in drei Jahren statt, vom 3. bis 5. Juli 2026.»
Wann war dein erstes Züri Fäscht?
Ich war noch nie am Züri Fäscht. Das ist nichts für mich.Ich habe weniger als fünf Züri Fäschte miterlebt.Ich habe mehr als fünf Züri Fäschte miterlebt.Bei mir hiess es noch «Seenachtfest».