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Im städtebaulichen Wettbewerb waren Vorschläge für eine etappenweise Realisierung von Wohnungen, Doppel-Reihenhäusern und freistehenden Einfamilienhäusern in attraktiver Südhanglage zu erarbeiten. Das 17 Hektar umfassende Areal zeichnet sich aus landschaftsplanerischer Sicht durch den Hohlgraben aus, von dem es von Nord nach Süd mittig durchschnitten wird und der sich so als „fussgängerische Nabelschnur“ zum Zentrum hin anbietet. Verschieden grosse Clusters wurden so in die Landschaft gelegt, dass die Fall-Linie des Hanges ihre Aussichtung bestimmt. Die Verkehrserschliessung erfolgt von der Peripherie, die Fusswege führen zum Hohlgraben. Die Cluster unterscheiden sich durch Grösse und Form, folgen aber einer übergeordneten Organisationsstruktur, welche die Erschliessung, die Gestaltung der Freiräume und die Platzierung der Haustypen regelt. Jeder Cluster beinhaltet alle fünf geforderten Wohnformen und garantiert so die angestrebte soziale Durchmischung.
Ein wichtiges Anliegen war der Einbezug von Einfamilienhäusern in dieses strenge System. Sie wurden an den Rändern unter Hinzunahme der angrenzenden Frei- und Grünflächen realisiert und sind äusserst sparsam im Baulandbedarf. Diese Konzentration der Bauten belässt einen Frei- und Grünflächenanteil von mehr als zwei Drittel der Bruttobaulandfläche. Sie fliesst durch die Freiräume zwischen den scharf geschnittenen Clustern und schafft durch deren leichte, gegenseitige Abdrehungen spannende Aussenräume zur öffentlichen Nutzung.
2002, Ankauf