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Aho und Teräväinen, das finnische Top-Duo
Finnland stellt auch an dieser WM eine Mannschaft, die im Kollektiv überzeugt. Mit Sebastian Aho und Teuvo Teräväinen stechen in Dänemark aber zwei Stürmer heraus.
31 Skorerpunkte hat das Duo der Carolina Hurricanes zusammen bereits erzielt. Zum Vergleich: Nino Niederreiter und Enzo Corvi, die besten Schweizer Skorer, kamen bislang auf je sieben Punkte.
Nicht nur wegen des Duos Aho/Teräväinen nehmen die Schweizer am Donnerstag im Viertelfinal in Herning die Aussenseiterrolle ein. An der WM vor einem Jahr waren die Finnen in der Vorrunde beinahe gescheitert, verloren unter anderen gegen Frankreich 1:5. Am Ende verpasste der zweifache Weltmeister seine 13. WM-Medaille als Vierter nur knapp.
Auch statistisch liegen die Vorteile auf der Seite Finnlands. Gegen keine andere der Topnationen hat die Schweiz eine so schlechte Bilanz. Der letzte Sieg in einem Pflichtspiel liegt 30 Jahre zurück (2:1 an den Olympischen Spielen in Calgary), der letzte Erfolg an einer WM gelang 1972 in Prag (3:2).
Seit Calgary verloren die Schweizer acht Partien in Folge, so auch im vergangenen Jahr, als sie eine 2:0-Führung hergaben und 2:3 nach Verlängerung verloren. In einem WM-Viertelfinal trafen die beiden Mannschaften noch nie aufeinander.