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Vielseitigkeit gehört zu den zentralen künstlerischen Anliegen des britischen Dirigenten und Komponisten Howard Arman, dessen Repertoire vom historisch informierten Barockkonzert über Chorsinfonik und Oper bis hin zu Jazzprogrammen und breitenwirksamen, selbst moderierten Sendungen oder Mitsingkonzerten reicht. Geboren 1954 in London, wurde Arman in seiner Heimatstadt am Trinity College of Music ausgebildet. Von 1983 bis 2000 leitete er den Salzburger Bachchor, mit dem er 1995 erstmals bei den Salzburger Festspielen auftrat. Von 1998 bis 2013 amtierte Howard Arman als Künstlerischer Leiter des MDR Rundfunkchors in Leipzig und von 2011 bis 2016 als Musikdirektor am Luzerner Theater, wo er neben Mozarts Figaro, Bizets Carmen oder Strauss’ Ariadne auch die Uraufführungen von Johannes Maria Stauds Die Antilope und seiner eigenen Oper Cantos di Sirena leitete. Seit 2016 steht er dem Chor des Bayerischen Rundfunks vor, mit dem er seither zahlreiche CDs vorgelegt hat, darunter Mozarts c-Moll-Messe, ausgewählte Bach-Motetten, Händels selten aufgeführtes Occasional Oratorio sowie die Weihnachtsalben Joy to the World und More Christmas Surprises. Eng verbunden ist Arman den Händel-Festspielen in Halle, wo er die erste Produktion auf historischen Instrumenten verantwortete und dafür 1996 mit dem Händel-Preis ausgezeichnet wurde. Weltweite Aufmerksamkeit erntete seine Interpretation der Neunten Sinfonie von Beethoven, die aus Anlass des 25-jährigen Pontifikats von Papst Johannes Paul II. im Vatikan stattfand und als Fernsehübertragung in vielen Ländern ausgestrahlt wurde. Armans CD-Einspielungen von Rachmaninows Vespern und Grauns Passionskantate Der Tod Jesu wurden jeweils mit dem «Echo Klassik» ausgezeichnet. Ausserdem ist er Träger des Mozartpreises der Sächsischen Mozart-Gesellschaft.
Debut bei LUCERNE FESTIVAL am 19. März 2013 mit Poulencs Stabat Mater und Bizets Te Deum.
Februar 2019