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Die Komödie Ein idealer Gatte (An Ideal Husband) (1894) von Oscal Wilde [1] wurde vom Odyssee Theater [2] inszeniert und als Video unter einer Creative Commons Lizenz verfügbar gemacht [3].
Der Hochangesehene Parlamentarier Sir Robert Chiltern wird ob seines tadellosen Charakters von seiner Frau, Lady Gertrud Chiltern, als "idealer Gatte" verehrt. Sie ahnt nichts von dem einzig dunklen Punkt in seinem Leben. Robert Chiltern hat in jungen Jahren sein Vermögen dadurch gemacht, dass er wichtige Kabinettsgeheimnisse einem gerissenen Börsenspekulanten anvertraut hatte. Mrs. Cheveley, eine ehemalige Schulkollegin Lady Chilterns, erpresst Robert mit diesem Geheimnis, um seine Unterstützung für ein Projekt zu gewinnen, in das sie viel Geld investiert hat. Roberts engstem Freund, dem oberflächlich scheinende Dandy Lord Arthur Goring, der selbst einmal kurz mit Mrs. Cheveley verlobt war, gelingt es, die gewiefte Erpresserin auszutricksen.
SRG SSR idée suisse öffnet die Archive und stellt umfangreiches Material ins Interet. Ein Blick in die Rubrik "Gesetzlicher Hinweis" zeigt folgendes:
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Selbst das Verbreiten und Dritten zugänglich machen ist nur mit schriftlicher Zustimmung möglich, ungeachtet ob zu nicht kommerziellen Zwecken oder nicht. Man wird sich wohl hüten, auch nur auf die Seite zu verweisen [1].
Gestern hatte ich die Gelegenheit, am Tweakfest teilzunehmen. Im Gespräch mit Zuhörern und Rednern waren Freie Software und Open Content, insbesondere Creative Commons, oft die massgebenden Themen. Nebst der Revision des Urheberrechtsgesetzes, DRM und den neuesten Rootkits wurde ich einmal mehr auf die Frage aufmerksam gemacht, wie man mit Open Content Geld verdienen kann.
Das ist ein Thema, zu welchem es keine eindeutige Antwort geben kann; ausser vielleicht der, dass man im konkreten Einzelfall nach dem geeigneten Geschäftsmodell suchen muss. Dass einem massgeschneiderte Modelle nicht auf dem roten Teppich dargeboten wird, dürfte einleuchten. Um hingegen selbst aus den Erfahrungen und Ideen von bestehenden Modellen zu lernen und eigene Geschäftsmodelle zu präsentieren, wurde die Plattform openbusiness.cc gegründet:
The openBusiness project will collect the best entepreneurial ideas to write the OpenBusiness Guide and everyone is free to participate. So join us now and help create the authorative source on open business models. [1]
Die Plattform wurde erst vor wenigen Wochen ins Leben gerufen, bietet aber einen guten Ausgangspunkt für eine anregende Diskussion. Ihr Beitrag ist gefragt.
Gemäss einem Bericht vom vergangenen Samstag in Le Matin und andernorts [1] sollen 14 der 36 Zellen der Kartause "La Valsainte" abgebrochen werden. Von dieser Kartause hatte ich noch nie etwas gehört. Da mich die Abbildung in der Zeitung derart beeindruckte und ich mich am Samstag nicht unweit von diesem Ort aufhielt, wollte ich die Gebäude von nah sehen. Mit Hilfe der Abbildung auf map.search.ch [2] kann man sich in etwa ein Bild machen, wieviel Bausubstanz verloren gehen würde. Es erstaunt mich, dass diese Gebäudeteile nicht anderweitig nutzbar gemacht werden können. Bsp. im Sinne von Paradores [3] etwa, wie man dies in Spanien kennt, oder als besinnlicher Rückzugsort für gestresste Manager. ;) Irgendwie bedauerlich, dass sich für eine Erhaltung oder den Umbau kein Geld finden lässt.
Bin soeben aus der Dampfzentrale zurückgekehrt [1]. Hatte mir zusammen mit Frank die erste Hälfte von Pix Mix zu Gemüte geführt. Ich kann den Lesenden hier - falls es denn solche gibt - die starfrosch.ch Produktion wärmstens empfehlen. Die Panoramabild Session von Wale sowie die Fahrradeilboten-Story von Urs sind meine Favoriten. Dem Robbie Williams Interpreten gebe ich aber auch 9 von 10 Punkten - rational erklären lässt sich dieser Goodwill allerdings nicht ;) Ach und übrigens; Bern lebt!
Üblicherweise bin ich dieser Tage in Basel am Trommeln [1]. Doch heuer lag es zeitlich nicht drin, weshalb ich die Fasnacht "remote" verfolge bpsw. via BAZ oder fasnacht.ch [2]. So kommt das Fasnachtsherz dann etwa in Regung, wenn der Singvogel zwitschert:
Y stand im neie Jäggi, Mittelstogg 4b zwische Kaländer, Kaffi, Games und DVD. Y fluech: Y suech e Buech! Do sait dä jungi Maa: Rächts drei Stögg d Stäägen uff hets geschter no ains gha.
Mag sich von Euch jemand erinnern, welche der beiden Varianten des Spruchs in der Sendung 1, 2 oder 3 der Ursprüngliche ist?
Ob ihr wirklich richtig steht, seht ihr, wenn das licht angeht!
Ob ihr Recht habt oder nicht, sagt euch gleich das Licht.
Oder kann es sein, dass beide Varianten zum Zuge kamen? Der Moderator hiess meines Wissens Michael Schanze.
Update: Wusste gar nicht, dass die Sendung [1] noch andauert ;) Auf der tivi Homepage findet man auch noch nette audio files, die zeigen, dass der Spruch mit der Zeit tatsächlich abgeändert worden ist. Da sag ich nur: Plopp!
The UN year of Microfinance started today [1]. About a year ago I read the autobiography of Muhammad Yunus, founder of the Grameen Bank and actually initiator of the principles of Microfinance [2].
In 1974, Professor Muhammad Yunus, a Bangladeshi economist from Chittagong University, led his students on a field trip to a poor village. They interviewed a woman who made bamboo stools, and learnt that she had to borrow the equivalent of 15p to buy raw bamboo for each stool made. After repaying the middleman, sometimes at rates as high as 10% a week, she was left with a penny profit margin. Had she been able to borrow at more advantageous rates, she would have been able to amass an economic cushion and raise herself above subsistence level.
Das erste "Hidden Treasures"-Mixtape von den DJs Pesa & Ilarius war ein voller Erfolg und beigesterte Headz aus der ganzen Schweiz und im nahen Ausland. Nun folgt endlich die lang erwartet zweite Version. Das Konzept wurde natürlich beibehalten und so befinden sich auf dem Nachfolger wieder diverse HipHop-Tracks inkl. die original Versionen des ursprünglichen Funk-Samples. Neu erscheint die zweite Version diesmal auf CD und nicht auf Tape und zudem hat es einige exklusive Tracks von Black Tiger, Shape (Dynamic Duo), TAZ (TAFS) und Greis (pvp) mit dabei. Gehostet wird das ganze von Torch. Ab sofort kann man sich ein gratis Snippet der besagten Mix-CD downloaden [1]
For about 8 days I have been in Davos to get some fresh air. It was a week of blog-abstinence, which has only been broken - the abstinence I mean ;) - by some mobile blogging of impressive sceneries from around Davos and the lower and upper Engadine [1]. The temperature around there at above 1500m was far from what one expects from a warm autumn. Just the day we left Davos, they got some snow e.g. on the Parsenn (2663m).
Back in Bern I am already preparing to head for Zürich tonight. Some friends of mine are giving a party at the Giesserei in Oerlikon [2].
Gazosa ist für mich unterdessen zum "Wasser dieses Sommers" geworden. Die Pizzeria La Dolce Vita in Flims hat dazu einige interessante Ausführungen [1]:
Gazosa, das Tessiner Blöterliwasser aus der Bügelflasche. Jahrelang war es in den Köpfen unzähliger Deutschschweizerinnen und Deutschschweizer zwischengelagert, eine Erinnerung an Abende in kühlen Grotti mit kalten Platten und Ossibucchi mit Polenta. Was für die Erwachsenen der Merlot, war nämlich für die Kids bis hinein in die Siebzigerjahre Gazosa. Das Reissen des Papiersiegels über dem metallenen Bügelverschluss und das Ploppen der Gummidichtung waren Schlüsselreize für unstillbaren Das Kinderdurst - und zuverlässiger Trost bei den langweiligen Gesprächen der Eltern.
Jetzt sind die Wässerchen aus dem Süden nicht mehr nur süsse Erinnerungen. Sie erleben in der Deutschschweiz ein Revival. Denn wo ausgehfreudige Leute verkehren, gehen die Kohlensäuregewässer aus der Südschweiz zunehmend über die Theken. Produziert wird Gazosa, die Gashaltige, zum Beispiel in Grono, im bündnerischen Misox.
Orlando Ponzio ist Chef der ehrwürdigen Fabbrica Gazose. Er führt das Geschäft in dritter Generation. Gegründet wurde es 1922 von seinem Grossvater. Dieser benannte seinen Sprudel «La Fiorenzana» nach einem mittelalterlichen Turm im Misox. Ein weiterer Hersteller ist die Firma Ambra in Personico, ebenfalls immer noch in Privatbesitz. Auf dem rührend hilflos gestalteten Etikett wird das Firmengründungsjahr 1890 angeführt. Beide Produzenten machen aus ihren Verkaufszahlen ein Geheimnis und lassen sich von Fremden nicht in die Karten gucken.
Die Gazose sind in Aromen wie Biancha (Zitrone), Mandarine, Himbo (Himbeere) und Aranciata Amara (Bitterorange) zu haben [2].
Just occasionally I walked into a mobile phone shop today and asked for the new Nokia 7610 [1] with the megapixel camera and lifeblog feature. Well, they have it on stock since two days. But it is just a bit too expensive for me, so I went into a flower shop and invested a percentage of this amount in roses for my girlfriend ;-)
Today I was looking for a tie-a-tie fresh-up [1,2,3]. If you find other resources, please let me know. An animated howto of a Windosor knot as MMS to be displayed on the mobile phone would have been quite handy ;-)
Thought this might interest you; CH7 [1] is (probably) the first movie ever released under the Creative Commons [2] license (Attribution-NoDerivs-NonCommercial 1.0) in Switzerland.
The story in brief: Tina's biggest dream is to make her own movie; not as an actor but as "regisseur" (Director). Together with her two friends Diego and Sebastian they start to record without having a screen-play. As it is often the case, they need quite some money to realize the film but acutally do not have it yet. To rob a bank is just one of their ideas to get cash... Georg Glutz, a starreporter from the channel CH7, tries to get more information about the filmfreaks; not without success.
René Maeder - endeed.com founder and colleague from my Biel/Bienne period - moved from the IT business to something more art-related. He started a company called Luminator offering basically a technology to bring various artists into you living room; one of my favourites is the "stillflower" theme 2 [1].
I spent the whole weekend with slipping into the role of Meister Proper. Together with my ex-roommate Frank we started cleaning our previous three room apartment. In Switzerland one is used to pass over a totally cleaned apartment to the owner when you leave it. You are free to clean it up by your own or arrange a service to handle it for you. They charge at about half the rental fee (just my personal experiance). So Frank and I decided to use that money as "investment" for the new apartment and spend our spare time instead to get windows, walls, floors, refrigerator, oven etc. etc. as glistening as necessary ;-)
Ivo Adam - Mitglied der schweizerischen Kochnationalmannschaft und damit auch Kochweltmeister 2002 - hat verschiedene Rezepte einmal anders verpackt; nämlich in Form von Mundartvärsli zu groovigen Sounds. In seinen Worten: Räpzept [1].
Just come back from a Multivisionsshow by David Bittner, Florian Kölliker and Maurus Bärlocher. They have been on the Island for about eight and a half weeks among those impressive bears. The three of them presented stunning images and movies from their trip and told us amazing stories about bears, the life of the king salmon, fishing techniques, river rafting and the platonic love to a female bear, which they called "Rosie". Thank you a lot for sharing those impressions.
David will give two additional presentations at the Naturhistorisches Museum in Bern on 8. April 2004 and 15. April 2004, 19:30; organized by Hang Loose [1].
Flo Kaufmann from Vinylum GmbH told me about his dubcutter some two years ago [1]. The dub cutter allows individual on demand cutting of dub plates. The mechanic is an add-on to the Technics SP 1200/1210 turntables [2]. Flo also used to run one the last vinyl pressing plants around. As he mentions on his site, they shut it down due to lacking human resources and he will concentrate his engeneering forces on a galvanic and processing place for acetate masters together with central dubs in Bern [3] to produce swiss made vinyl in future.
Hier einige Impressionen von der Basler Fasnacht 2004, die ich mit den Chriesibuebe [1] vor allem am Dienstag bei verhältnismässig kühlem Wetter miterleben konnte.
Am vergangen Samstag hatten wir zudem einen Auftritt im Theater Basel anlässlich des Schlussobe des Schnitzelbank-Comité [2]. Die Ambiance des Abends ist schwer zu beschreiben, so in der Art "übernächtigt-ausgelassen"; jedenfalls war das Echo auf unseren Vortrag enorm gut. Zusammenfassend: Ein toller Abschluss einer kalten aber wunderschönen Fasnacht.
On Saturday I attended the Mimösli [1], a pre-Fasnacht event in Basel. They had a fully stuffed program with an ensemble, "Schnitzelbängg", which are rhymes making fun of certain events and people, Piccolos, Drums and not to forget to mention a group of selected New Orleans Brass Band Players leaded by George Gruntz on Piano. The so called New Orleans Ambassadors were amazing; they grooved from the first measure. Rob Espino [2], a tuba player, playing that monster of an instrument with such an ease, selected five other companions to present - as I imagine - only the tip of the iceberg of their repertoire. The other members of the Brass Band were Eric Lucero, Brent Rose, Rick Trolsen, Kerry "Fat Man" Hunter and Caytano Hingle.
Kam gestern mal wieder in den Genuss eines Schweizer Films. "Achtung, Fertig, Charlie!" hat einige gute Lacher auf Lager [1]. Marco Rima stellt sich tatsächlich, so war es auch schon mal zu lesen, in den Hintergrund, aber mimt die Rolle des Hauptmanns perfekt; Völlig klischeehaft halt, wie eigentlich viele Szenen im Film, aber trotzdem nicht lächerlich. Ich könnte nun alle SchauspielerInnen und deren Leistungen runterbeten, aber ich lass dass; schaut euch den Film einfach an.
Today I got the list of artist playing at the Gurten Festival:
Massive Attack - Tricky - Smartship Friday - Patrice - Asian Dub Foundation - Zwan - Open Season - The Skatalites - Orishas - Skin - Saybia - Hell Is For Heroes - Lovebugs - Starsailor - Greis & Friends - Saïan Supa Crew - The Cardigans - Moloko - Farin Urlaub Racing Team - Röyksopp - Shirley Grimes - Anouk - Jimmy Cliff - Alanis Morissette - Stress & Band - Danko Jones - Absolute Beginner - The Earth Wind & Fire Experience feat. Al McKay - Elvis Spectacular
Tibits, a vegetarian restaurant first opened in Zürich, has opened today in Bern as well [1]. Just located at the main railway station, you might want to study its menu-flyer [2], just in case you pass by in Bern. Tibits is derivated from "titbits" [3].
Seit letztem Samstag bin ich nun jeden Abend am Charivari in Basel gewesen. Wir sind da eine Gruppe von acht Tambouren und geben eins zum Besten. Das Publikum scheint sich unsere Nummer genüsslich zu Gemüte zu führen. Wer das Charivari nicht kennt, sollte es sich mal ansehen [1]; die diesjährige Ausgabe läuft noch bis Sonntag in einer Woche.