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Dora Balog
Schauspielerin
Dora Balog ist in Budapest geboren und aufgewachsen. Nach dem Hochschulabschluss als Medienmanagerin wechselte sie zum Theater. Sie absolvierte ihr Bachelorstudium in Schauspiel an der Universität der Künste Târgu Mureş in Rumänien. Nach kleineren Engagements an verschiedenen Theatern in Ungarn und Transsilvanien zog sie in die Schweiz, um an der Zürcher Hochschule der Künste Schauspiel zu studieren.
Während ihres Masterstudiums spielte sie in mehreren Regieabschlussprojekten. In den Masterschauspielproduktionen der ZHdK arbeitete sie mit Crescentia Dünsser und Stephan Müller zusammen. Nach dem Erwerb ihres Masterdiploms in 2012 arbeitete sie als freischaffende Schauspielerin im deutschsprachigen Raum. Verschiedene Engagements haben sie nach Deutschland, Österreich und Ungarn geführt.
In der Schweiz war sie sieben Jahre lang am Helmut Förnbacher Theater engagiert, wo sie unter anderem Alkmene in «Amphitryon», Gretchen im «Faust», Stella in «Endstation Sehnsucht» und die Titelrolle in Maria Stuart spielte. Neben verschiedenen Produktionen in der freien Szene, in denen sie als Schauspielerin, Sängerin und Performerin mitgewirkt hat, ist sie seit 2014 an der SAMTS/Stage Art Musical and Theater School und seit 2022 an der Filmschauspielschule Zürich als Schauspieldozentin tätig.
Mit ihrer Regieproduktion «Effi Briest» mit dem Freien Hochrhein Ensemble konnte sie ihre ersten Erfolge als Regisseurin feiern. Mit derselben Gruppe hat sie 2017 für das Stummtheaterstück «Der müde Tod», in dem sie als Hauptdarstellerin tätig war, den Lamathea Theaterpreis bekommen.
Neben ihrer Tätigkeit im Theater war sie auch in Zürcher Tatort «Schoggiläbe» in 2020, in «Aktenzeichen XY ungelöst» in 2021 und in zahlreichen Kurzfilmproduktionen zu sehen. In der Spielzeit 23/24 wird sie am Luzerner Theater den Monolog der Dido in «Dido und Aeneas» sprechen.