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Dies ist die Geschichte des 15-jährigen Bauernjungen Eragon. Er ist ein Waisenkind, das von seinem Onkel Garrow und dessen Sohn Roran aufgezogen wird. Er lebt in einem kleinen Dorf namens Carvahall, das am Rande des Buckels - einer Gebirgskette - liegt und in dem jeder jeden kennt.
Eines Tages - Eragon befindet sich gerade auf der Jagd im Buckel - findet Eragon einen seltsamen blauen Stein. Angezogen und fasziniert nimmt er den Stein mit in sein Dorf. Da keiner der Dorfbewohner weiß, was es mit diesem seltsamen Stein auf sich hat und auch die fahrenden Händler damit nichts anzufangen wissen, behält Eragon den Stein aus dem eines nachts ein Drache schlüpft. Eragon zieht den Drachen heimlich im Wald auf und wartet auf den richtigen Tag, um seiner Familie von dem Drachen - die als lange untergegangene Spezies als ausgestorben gelten - zu erzählen. Doch dazu soll es nicht mehr kommen: Unheimliche Gestalten in schwarzen Kapuzenmänteln kommen auf der Suche nach dem blauen Stein nach Carvahall. Sie töten Garrow. Schmerz- und hasserfüllt fliehen Eragon und sein Drache aus Carvahall und heften sich an die Fersen der seltsamen Gestalten um Garrows Tod zu rächen.
Auf der langen Reise begegnen Eragon vielerlei Feinde, aber auch so manch ein Freund. So reist er zuerst mit dem alten Geschichtenerzähler Brom, der ihn im Gebrauch von Magie unterrichtet, trifft schließlich auf den Einzelgänger Murtagh und flüchtet schließlich zu den Varden, um mit diesen die erste Schlacht gegen den tyrannischen König Galbatorix und sein Imperium zu schlagen.
Ja es stimmt, die ein oder andere Spezies - auch in dieser Geschichte kommen Elfen und Zwerge vor und das Setting mutet sehr mittelalterlich an - kommen dem geneigten Leser bekannt vor. Aber mal ehrlich: Wer einen Fantasy-Roman zur Hand nimmt erwartet irgendwie das mittelalterliche Leben, Zwerge, Elfen, Menschen und vor allem den tragischen Helden, der in eine Geschichte hineinschlittert, deren Größe und Tragweite er erst nach und nach zu begreifen beginnt. All diese Elemente enthällt auch dieser Roman. Wichtig ist jedoch vielmehr, auf welche Art und Weise diese bekannten Elemente zusammengebracht und in Szene gesetzt werden. Und dies gelingt Paolini auf eindrucksvolle Weise! Er schafft es, den Leser in die Welt des Buches zu ziehen und lässt ihn sowohl die körperliche als auch emotionale Entwicklung seines Protagonisten wahrhaft miterleben. Der Leser staunt, lernt, fürchtet und kämpft mit Eragon während die Stunden nur so verfliegen und man sich über die vorgerückte Stunde wundert, sollte man das Buch dann doch mal aus der Hand legen müssen...
Ein wirklich kurzweiliger und lesenswerter Roman!
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