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Das weit verbreitete Bowiemesser dient als massives Messer für Jagd, Kampf und Arbeit. Der amerikanische Colonel James "Jim" Bowie (1796 - 1836) steht als Namensgeber am Ursprung dieses weltbekannten Messertyps.
Zahllose Soldaten führten ihr "Bowie knife" im Amerikanischen Bürgerkrieg stets mit sich. Unter Büffeljägern und Cowboys erlangte das vielseitige Messer später grosse Beliebtheit. Viele Grössen des Wilden Westens, etwa der Gunfighter James Butler „Wild Bill“ Hickok, besassen ebenfalls ein Bowie. Auch heute nutzen zahlreiche Messerfreunde ein Bowiemesser für Outdoor-Einsätze und diverse Arbeiten.
Historische Ursprünge des Survival Messers
James Bowie durchlebte mehrere Messerkämpfe, woraufhin der Legende nach sein Bruder Rezin ein neuartiges Messerdesign entwickelte: eine als Feld- und Jagdmesser sowie Kampfmesser nutzbare Waffe. Jedenfalls liess Rezin etwa 1826 einige seiner Messer von Searles (Baton Rouge, Louisiana) als Geschenke für Freunde anfertigen.
Die übliche Form des Bowie mit minimal 15-Zentimeter-Klinge, gelegentlich bis zur doppelten Länge, stammt ebenso vom ursprünglichen Kampfzweck. Dazu dienen auch Kerben auf der Klingenrückseite, die gegnerische Klingen abfälschen. So erklärt sich auch das ausgedehnte Parierelement zwischen Klinge und Griff, das bei Arbeiten ebenfalls schützt. Die bereits historisch beabsichtigte Jagdtauglichkeit symbolisieren Griffverschalungen aus Geweih oder Elfenbein.
Massenproduktion
Schon recht früh wurde die englische Messerindustrie in Sheffield auf Bowiemesser aufmerksam. Diese Branche entwickelte sich zum hauptsächlichen Lieferanten des Allzweck-Messers aus den Vereinigten Staaten. Speziell George Wostenholm & Sons erlangte Bekanntheit, auch mit seiner legendären Bowie-Markierung "IXL" ("I excel" - "ich übertreffe"). Letztlich fertigten Dutzende teils noch tätiger Unternehmen die berühmten Messer, speziell Wilkinson W. & Son und Rogers & Sons.
Auffallend selten finden sich Bowiemesser aus amerikanischer Fertigung. Vor dem Sezessionskrieg (Amerikanischer Bürgerkrieg) hingegen produzierten viele US-Messerschmieden ungezählte Bowiemesser in Handarbeit. Dagegen trugen recht wenige Industrieunternehmen zur amerikanischen Messerfertigung bei, insbesondere C. Roby und die Bridgeport Gun Implement Company. Die John Russel Manufacturing Company (Massachusetts) gesellte sich erst später zu diesem kleinen Kreis.
Nach Kriegsbeginn in 1861 kombinierten einige Hersteller übliche Bajonett- mit Bowieklingen. Bereits 1856 schlug Admiral John A. Dahlgren sein eigenes Mischdesign für das Bajonett vor: Die U.S. Navy nahm das Dahlgren-Bowie-Modell in ihr Arsenal auf.
Nach dem Ende des Bürgerkriegs in 1865 wurden Bowiemesser nach und nach seltener: Ihren herausragenden Zweck als Kampfmesser hatte die famose Waffe in grossem Massstab erfüllt - so schien es. Doch kurz vor dem 20. Jahrhundert stellte die Springfield Armory (Massachusetts) 2.800 Bowie-Bajonette für das Krag-Jørgensen-Gewehr her: Der Philippinisch- sowie der Spanisch-Amerikanische Krieg sahen diese Kombinationswaffen im Einsatz.
Meister Messer: Bowie- und andere Designs als Jagd- und Survival Messer
Bowie-Jagdmesser von Elk Ridge eignen sich perfekt für Pfadfinder und Campingausflüge. Kizlyar Supreme, ein herausragender russischer Messerhersteller, bürgt für geprüfte Markenqualität im praktischen Design. Er entwickelte viele seiner Modelle gemeinsam mit den Streitkräften.
Unter Survival Messern bieten wir zum Beispiel ein modernes Bowie-Design mit Sägerücken von Survivor. Als besonders grosses Überlebensmesser finden Sie bei uns ein taktisches Machetenmesser von MTech XTREME aus den USA.