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Roulette ist in der ganzen Welt ein sehr berühmtes Glücksspiel. Das Prinzip ist einfach: Um einen Tisch versammelt, setzen die Spieler auf eine Zahl, eine Farbe oder eine Kombination aus beidem. Dann wird eine Kugel auf ein von 1 bis 36 nummeriertes Roulette-Rad geworfen, wobei sich rote und schwarze Quadrate abwechseln. Es gibt viele verschiedene Arten von Roulette-Wetten, die du detailliert in unseren Regeln bei Casino777 finden kannst. Um das Roulette besser zu verstehen, werden wir uns in diesem Artikel auf Roulettes Entstehung und seine verschiedenen Entwicklungen konzentrieren.
Die Vorfahren des Roulettes
Viele Historiker sehen das Spiel Biribi (in Frankreich auch unter dem Namen cavagnole bekannt) als den Vorläufer des Roulettes. Das Spiel ist eine primitive Form von Roulette mit einem 70 Ziffern umfassenden Spielbrett. Anstatt eines Roulette-Rads wurde bei dem im 18. Und 19. Jahrhundert vor allem in Italien und Frankreich beliebten Biribi eine Tasche mit Losen verwendet, die von dem Banker zufällig gezogen wurden.
Wie beim Roulette wurden zu Spielbeginn Einsätze auf eine bestimmte Zahl getätigt. Im Falle eines Gewinns wurde dem Spieler das 64-fache des Einsatzes ausbezahlt. Die Einsätze waren aufgrund der geringen Gewinnchancen sehr klein. Wettstrategien wie beim Roulette waren ebenfalls unmöglich, da im Gegensatz zu den Dutzenden verschiedenen Einsatztypen beim Roulette jeweils nur auf eine einzige Zahl gewettet wurde.
Der italienische Abenteurer Casanova spielte Biribi in den 1760er Jahren in Südfrankreich und Genua und beschrieb es in seinen Memoiren als ein «Spiel für Schummler». Als er einmal das Glück hatte, bei Biribi zu gewinnen, wurde ihm sofort vorgeworfen, dass er mit dem Banker unter einer Decke stecke. Mogeln war beim Biribi so weitverbreitet, dass das Spiel in Frankreich im Jahr 1837 komplett verboten wurde.
Roulette in Frankreich
Das Spiel Roulette selbst hat wohl seinen Ursprung in Frankreich, denn die Erfindung wird dem Mathematiker und Physiker Blaise Pascal zugeschrieben. Wie bereits erwähnt gehen die ersten Aufzeichnungen von Roulette-Spielen auf das 17. Jahrhundert in Italien zurück.
In Frankreich taucht das Spiel zuerst im 18. Jahrhundert auf. In den Wohnzimmern des damaligen Paris wurde sich regelmässig dem Glücksspiel gewidmet, und das Roulette mit seinem cleveren Drehmechanismus traf bei der Bevölkerung damals auf Zustimmung.
Damals bestand die Regel, dass die Spieler nur auf Zahlen von 1 bis 36 wetten konnten, und nicht auf die Null, was die Gewinnchancen der Spieler erheblich verringerte.
Verbot und Subkultur
Im Jahre 1836 wurde ein Gesetz verabschiedet, das Lotterien und Glücksspiele aller Art verbot. Der Beginn des Roulette-Booms fiel schnell wieder zurück, und nur die niederen Spielhallen verfügten noch über Roulette-Spiele.
Doch wie wir alle wissen, ist Verbot nur sehr selten gleichbedeutend mit Verschwinden, und nach und nach gewannen geheime Spielhallen an Berühmtheit, und Menschen aus der High Society begannen, diese Einrichtungen zu frequentieren, was zu ihrer Verbreitung beitrug. Zu den bekanntesten Roulette-Spielern dieser Zeit gehören der Abenteurer und Wirtschaftswissenschaftler John Law und Dostojewski, um nur einige zu nennen.
Im Jahr 1842 erwacht das Roulette jedoch aus seinem Dornröschenschlaf, denn zu diesem Zeitpunkt entfernten zwei Brüder, die Glücksspielfreunde waren, Louis und François Blanc, die 00, um nur die 0 zu behalten, was dem Spieler und nicht dem Haus einen Vorteil verschafft. Dies war eine echte Wende, und der Erfolg war schnell spürbar, da Roulette nun als lohnender, eleganter und fortschrittlicher Zeitvertreib angesehen wurde.
Obwohl es zusammen mit allen Glücksspielen verboten war, war Roulette das angesagteste Spiel der damaligen Zeit. Dank seiner technischen Qualitäten konnte es sich für die damalige Zeit von einfachen Kartenspielen abheben und wurde so zu einem Objekt der Neugierde, das dem Glücksspiel ein gewisses Bild von Raffinesse verlieh.
Der Aufstieg des Roulettes
Nachdem das Glücksspielverbot wenig Früchte getragen hatte, genehmigte das französische Zweite Kaiserreich nach und nach Glücksspieleinrichtungen, und das Roulette wurde zu dieser Zeit vollständig rehabilitiert.
Zu dieser Zeit entstand in Frankreich das Konzept des Casinos. So kam es Ende des 19. Jahrhunderts zum Aufkommen des Glücksspiels in ganz Europa, ob legal oder illegal, ein Ereignis, das wesentlich zur weltweiten Verbreitung des Roulettes beitrug.
Roulette war das Aushängeschild des Glücksspiels, und als französische Einwanderer in den Vereinigten Staaten Fuss fassten, brachten sie es in ihrem Gepäck mit. Das Spiel erregte Aufsehen und fand an der Westküste schnell sein Publikum.
Mit der Demokratisierung der Verwendung von Roulette in Spielhallen beschlossen die neuen Bewohner des neuen Kontinents, die 00 hinzuzufügen, die zuvor von den Gebrüdern Blanc aus dem Spiel entfernt worden war. So entstand die heute noch geläufige amerikanische Version des Roulettes, wo der Vorteil des Hauses einen kleinen Tick grösser ist als beim Original!