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Lebensraum Wasser
Manchmal kann es eng werden
Führen Bäche und Flüsse zu wenig Wasser, kann das den Lebensraum der Fische und anderer Wasserlebewesen bedrohlich einengen. Ebenfalls zusetzen können gewissen Fischarten zu hohe Wassertemperaturen.
Sind Fische in Gefahr, siedeln die Fischereiaufseher der Fischerei- und Jagdverwaltung die Fische in Gewässerabschnitte um, wo noch genügend Wasser vorhanden ist – wenn möglich weiter unten im gleichen Gewässer oder sonst in ein anderes, wasserreicheres Fliessgewässer. Die Fische werden dazu mit Hilfe eines Elektrofanggeräts schonend eingesammelt und umgesiedelt.
Das Trockenfallen eines Bachbetts kann auch für wirbellose Tiere und Pflanzen kritisch sein: Sie sterben ab, wenn sie nicht in wasserreichere Abschnitte gelangen können. Dies betrifft beispielsweise Insektenlarven, Schnecken, Muscheln und Kieselalgen. Gewisse Populationen wie die Kieselalgen erholen sich innerhalb von Tagen, wenn wieder Wasser fliesst. Bis Fauna und Flora wiederhergestellt sind, kann es je nach Grösse des trockengefallenen Abschnitts aber einige Wochen oder Monate dauern, bei der Fischpopulation teilweise sogar Jahre.