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Das Wichtigste in Kürze
- Fast 10,7 Millionen lebten zwischen 2011 und 2020 zumindest zeitweise in der Schweiz.
- Rund 2,5 Millionen Menschen wanderten in dieser Zeit aus oder ein.
- Das geht aus Daten des Bundesamts für Statistik hervor.
Zwischen 2011 und 2020 haben fast 10,7 Millionen Menschen zumindest zeitweise in der Schweiz gelebt. Gut drei Viertel wanderten in dieser Zeit weder ein noch aus. Ein Fünftel wanderte ein oder zwei Mal, jede vierzigste Person drei Mal oder häufiger. Die «Wanderlust» unterscheidet sich je nach Staatsangehörigkeit und Geburtsort.
In der Schweiz geborene Schweizer Staatsangehörige haben am meisten Sitzfleisch: 96 Prozent wanderten weder ein noch aus. Bei im Ausland geborenen Ausländerinnen und Ausländern war das nur bei 35 Prozent der Fall. Von den übrigen lebten 85 bis 88 Prozent sesshaft.
Viele kehren wieder zurück
Von den Schweizerinnen und Schweizern, die 2011 auswanderten, kehrte die Hälfte bis 2020 wieder in die Schweiz zurück, zwei Drittel von ihnen bereits in den ersten drei Jahren nach der Auswanderung. Bei den Ausländerinnen und Ausländern beträgt im gleichen Zeitraum die Rückkehrquote 17 Prozent. In der Schweiz Geborene kehren häufiger zurück als im Ausland Geborene.
In der am Donnerstag erstmals veröffentlichten demografischen Verlaufsstatistik (DVS) des Bundesamts für Statistik (BFS) fällt auf, dass die Rückkehr besonders in den ersten Jahren der Beobachtungszeit am intensivsten war.
So sind beispielsweise von den in der Schweiz geborenen Schweizerinnen und Schweizern, die im Verlauf des Jahres 2011 ausgewandert sind, bereits Ende desselben Jahrs 11,5 Prozent zurückgekehrt. Ende 2012 waren es bereits 26,7 Prozent. Über den ganzen Zeitraum betrachtet wanderten fast ein Viertel aller Ausgewanderten bis 2020 wieder zurück in die Schweiz.