Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03413.jsonl.gz/1261

Bei der Klimadiskussion müssen wir die Ungewissheiten, den Beitrag der Schweiz und die politisch möglichen Reaktionen realistisch einschätzen. Der Zubau erneuerbarer Energien wird nicht ausreichen, um den Klimawandel aufzuhalten. Energie muss mit Suffizienzwirtschaft und Technologieeinsatz gespart und der Bevölkerungszuzug in energieintensive Länder gestoppt werden.
Die Schweiz kann sich sicher etwas mehr Massnahmen zum Klimaschutz leisten als ärmere Länder und damit Vorbild sein. Aber mit Abstand einzige Musterschülerin zu sein, ist politisch nicht mehrheitsfähig und bringt auch insgesamt nichts
Nochmals, Herr Schneider: Nehmen Sie endlich zur Kenntnis, dass die Schweiz im In- und Ausland einen überdurchschnittlich hohen CO2-Ausstoss verursacht. Dreimal die Oberfläche der Erde wäre erforderlich, wenn alle Staaten ihren Einflussbereich so übernutzen würden wie die Schweiz. Und nochmals: Die Ausländer in der Schweiz würden im Ausland denselben CO2-Ausstoss wie in der Schweiz verursachen. Richtig ist, dass wirksame Lenkungsabgaben auf Benzin, Oel und Kohle offenbar keine politische Mehrheit finden. Die Stabilisierung der Erwärmung auf der Erhöhung um 1,5 Grad ist deshalb nicht mehr möglich. Unter den schweren Folgen müssen dann Ihre Kinder und Enkel leiden. Aber das ist Ihnen und anderen ja offenbar egal.
Das ist jetzt mindestens Ihr fünfter Kommentar zum Thema \”Klimapolitik\”, Sie Forumsverstopfer. Alle diese Kommentare gehören in Ihren ersten Blog zu diesem Thema, Herr Schneider.