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Pitt gegen Jolie – oder Spiegel gegen Wasser
- Freitag, 23. September 2016, 9:11 Uhr
Am Mittwoch wurde bekannt, dass Angelina Jolie Staranwältin Laura Wasser engagiert hat – eine Anwältin, die buchstäblich mit allen Wassern gewaschen ist. Nun zieht Brad Pitt nach: Er lässt sich durch den renommierten Familienanwalt Lance Spiegel vertreten.
Die Messer sind gewetzt: Angelina Jolie und Brad Pitt lassen zwei Staranwälte aufeinander los. Die Schlammschlacht ist eröffnet.
Lance Spiegel (70): Der renommierte Beverly-Hills-Familienrechtsanwalt vertrat bereits Eva Longoria, Michael Jackson, Russell Simmons, Heather Locklear und Charlie Sheen. Der Absolvent der angesehenen University of Southern California Gould School of Law arbeitet in der Kanzlei Young, Spiegel & Lee. 2007 und 2008 schaffte er es in die «Top 100»-Anwaltsliste des Worth Magazine. Ausserdem erscheint er regelmässig auf den Listen von Südkaliforniens «Super Lawyers» und Amerikas «Best Lawyers».
Laura Wasser (48): Arnold Schwarzenegger, Ashton Kutcher, Demi Moore, Christina Aguilera, Ryan Reynolds, Kiefer Sutherland, Stevie Wonder, Jennifer Garner, Ben Affleck, Gwen Stefani, Megan Fox, Kim, Khloe und Kourtney Kardashian, Britney Spears, Heidi Klum und zuletzt Johnny Depp – kaum eine Anwältin war am juristischen Prozedere so vieler hochkarätiger Trennungen beteiligt wie Wasser. Die Absolventin der Spitzen-Universitäten Berkeley und der privaten Loyola Law School trat nach ihrer Anwaltszulassung 1994 in die Fussstapfen ihres Vaters, der die Kanzlei Wasser, Cooperman & Carter gründete und sie zu einer der erfolgreichsten Kanzleien für Familienrecht in Los Angeles ausbaute.
Angelina Jolie setzte schon 2003 auf Wasser, als sie und ihr Kollege Billy Bob Thornton nach drei Jahren Ehe getrennter Wege gingen. Wasser hat ihren Ruf als «Pitbull», wie sie wegen ihres sachlichen aber harten Vorgehens manchmal genannt wird, mit einem Buch zu Scheidungen 2013 zementiert. «Wie man sich scheidet, ohne die Familie zu zerstören oder bankrott zu gehen», heisst es im Untertitel.
Letzteres wird bei «Brangelina» mit ihrem Millionenvermögen kaum das Problem sein. Dass die sechs gemeinsamen Kinder die Scheidung unbeschadet überstehen, ist hingegen eine fast unmögliche Aufgabe. Angelina Jolie fordert für sich das Aufenthaltsbestimmungsrecht, Brad Pitt soll die Kinder lediglich besuchen dürfen. Auch das juristisch geteilte Sorgerecht steht für Pitt derzeit auf der Kippe.