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Riccardo Chailly and the Lucerne Festival Orchestra (Foto: Peter Fischli / LUCERNE FESTIVAL)
The Orchestra will perform twice at Suntory Hall in Tokyo (6 and 7 October), where it last appeared to acclaim in 2006 under the direction of Claudio Abbado. The Lucerne Festival Orchestra will also make its first appearance at MUZA Kawasaki Symphony Hall in Kawasaki (8 October) and at Kyoto Concert Hall (9 October), followed by its debut in South Korea at Lotte Concert Hall in Seoul (12 October). The tour will conclude with two concerts at the National Centre for the Performing Arts (NCPA) in Beijing. The Orchestra performed there most recently in 2009, likewise with Claudio Abbado.
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Veröffentlicht unter Alle Beiträge, LUCERNE FESTIVAL ORCHESTRA, On Tour 2017
Verschlagwortet mit Beijing, Claudio Abbado, Kawasaki, Kyoto, LUCERNE FESTIVAL ORCHESTRA, Ludwig van Beethoven, On Tour, Riccardo Chailly, Richard Strauss, Seoul, Tokyo, Tour
Dieter Flury (Foto: Regina Hügli)
Die Wiener Philharmoniker feiern heuer nicht nur ihren 175-jährigen Geburtstag und ihr 60. Bühnenjubiläum bei Lucerne Festival, sondern auch Sie feiern Ihr 40. Jubiläum als Mitglied des Orchesters. Wie fühlt es sich an, Mitglied einer solch langen und schönen Tradition zu sein?
Sicher war es das «Große Los», vor vierzig Jahren eine Stelle in diesem Orchester angeboten zu bekommen. So fühlt es sich auch nach vierzig Jahren noch an.
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Emanuel Ax (Foto: Lisa Marie Mazzucco)
Although you are an American, you were born in what was at the time part of the Soviet Union, in Lviv – a city that was formerly named Lemberg and is today part of Ukraine. At the age of seven, your family moved to Warsaw. What do you remember most of all from your childhood?
What first comes to mind of course is my parents. My mother had lost her entire family in the war, and my father had lost his first wife. An uncle on my mother’s side had also been killed, and his widow lived with us in a three-room apartment. Weiterlesen
Charles Dutoit (Foto: Larry Ho)
Sie sind ein leidenschaftlicher Globetrotter, haben 196 verschiedene Länder bereist. Gibt es irgendein Land, in dem Sie noch nicht waren und das Sie gerne noch besuchen möchten?
Es gibt natürlich viele Länder, die ich gerne noch einmal ausführlicher erkunden und intensiver kennenlernen möchte. 196 ist die Gesamtzahl der Länder, in denen ich bisher gewesen bin, darunter auch drei, die nicht den Vereinten Nationen angehören: Taiwan, der Vatikan und Kosovo. Zudem habe ich Regionen wie die Antarktis oder die Halbinsel Kamtschatka besucht. Weiterlesen
Manfred Honeck (Foto: Felix Broede)
Sie haben Ihre Berufslaufbahn als Bratschist bei den Wiener Philharmonikern begonnen, sind also von der Wiener Klangkultur geprägt worden. Was hat man sich darunter eigentlich genau vorzustellen?
Die Klangkultur hat immer mit den Menschen und deren Sprache zu tun. Bei den Wiener Philharmonikern resultiert sie zunächst einmal aus der Schule, der die Musiker entstammen. Mein Lehrer zum Beispiel war erster Geiger bei den Philharmonikern – das Erbe wird also von Generation zu Generation weitergegeben. Weiterlesen
Sir András Schiff (Foto: Peter Fischli / LUCERNE FESTIVAL)
Sir András, seit 2011 treten Sie nicht mehr in Ihrem Geburtsland Ungarn auf und protestieren damit gegen die politischen Entwicklungen unter der Regierung von Victor Orbán und die antisemitische Hetze. Wie hat man dort darauf reagiert?
Seit 2010 war ich nicht mehr in Ungarn, nicht einmal privat. Viele Freunde und ein Grossteil des Publikums bedauern das, offizielle Reaktionen gab es wenig. Manchmal versuchen Menschen mich zu überzeugen, dass ich die Lage falsch verstehe und meine Meinung ändern sollte. Vergebens. Hoffentlich erlebe ich das noch in meinem Leben, dass es anders sein wird. Sehr bald kann’s nicht geschehen.
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Stanley Dodds (Foto: Peter Rigaud)
Bis weit in die 1980er Jahre hinein setzten sich die Berliner Philharmoniker hauptsächlich aus deutschen Musikern zusammen – heute dagegen stammen über 50% der Mitglieder aus anderen Ländern, aus mehr als 20 Nationen …
Tatsächlich waren die Berliner Philharmoniker bis Anfang der 1980er Jahre ein fast rein deutsches Männerorchester, aber noch heute ist es so, dass die meisten Musiker aus Zentraleuropa stammen oder hier ihre Ausbildung absolviert haben.
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Mit besonderen Schnappschüssen gewähren uns diesen Sommer Kontrabassist Emilio Guarino und Conducting Fellow Johanna Malangré einen besonderen Einblick hinter die Kulissen während der LUCERNE FESTIVAL ACADEMY:
Coolste Pultnachbarn in Adrian Kleinlosens Stück «Jazz»
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Besuch der Asylsuchenden des Projekts «Hope» © Priska Ketterer / LUCERNE FESTIVAL
Können Sie etwas zu den Flüchtlingen sagen um die Sie sich kümmern? Wie viele sind es? Woher kommen sie, wie alt sind sie?
Ich unterrichte – teils betreue und begleite ich sie auch immer wieder – zwischen 10 und 20 Flüchtlingen, nur 3 davon Frauen, es sind überwiegend Afghanen. Aber auch Syrer, Eritreer, Somalier und Tamilen. Die Mehrheit ist +/- 20. Alles junge Menschen, manche mehr Kind als Erwachsene/r. Das scheinen wir zu verdrängen oder nicht sehen zu wollen: Viele junge Männer und Frauen, die bei uns Asyl, Heimat und Anschluss suchen, sind noch keine erwachsene Menschen.
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Daniele Gatti (Foto: Anne Dokter)
Rückkehr zu Nationalismen und Grenzschliessungen, Euro-Ärger und der Brexit: Die Europäische Union (EU) sieht sich derzeit mit gewaltigen Herausforderungen konfrontiert. In dieser Atmosphäre realisiert das Royal Concertgebouw Orchestra (RCO) gegenwärtig das Projekt «RCO meets Europe».
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