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Vicco von Bülow (1923-2011), besser bekannt als Loriot, war neben Heinz Erhardt (Blog vom 20. Mai 2014) der wohl populärste und erfolgreichste Komiker Deutschlands.
Herr Dr. Klöbner und Herr Müller-Lüdenscheidt sitzen nackt in der Badewanne und zanken sich. Der Abgeordnete Werner Bornheim hält im Bundestag eine Rede, die nur aus Floskeln zusammengesetzt ist, ohne jeden Inhalt. Bei Familie Panislowski wird die Anlieferung eines von Oma geschenkten Klaviers einstudiert. Die Diskussion über ein Frühstücksei endet mit Mordgedanken. Ein Mann will ein Bild zurechtrücken und legt dabei das Zimmer in Schutt und Asche. Ein Ehepaar sitzt abends stur vor dem kaputten Fernseher und glotzt – schliesslich lässt man sich von einem kaputten Fernseher nicht vorschreiben, wann man zu Bett gehen soll! Ein Bettenkauf im Möbelgeschäft verläuft komplizierter als geplant, denn ein Bett ist nicht einfach ein Bett! Lottogewinner Erwin Lindemann hat Mühe mit dem einen Satz, den er im Fernsehen aufsagen soll, nämlich wie er heisst und was er mit dem Geld anfangen will. Ebenfalls zu erwähnen sind natürlich Loriots Zeichnungen, insbesondere die charakteristischen Knollennasen.
Aussagen wie „Die Ente bleibt draussen„, „Ein Klavier, ein Klavier„, „Das Ei ist hart“ oder „Das Bild hängt schief“ sind geflügelte Worte geworden. Selbstverständlich sind Loriots Werke auch bei buchplanet.ch vorhanden.