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Ist die Nachfrage von Arbeitgebern nach verschiedenen Typen von IT-Kenntnissen, die für die Berufsausübung benötigt werden, mit erhöhter Entlohnung verbunden? Dies dürfte davon abhängen, ob bestimmte IT-Kenntnisse bereits ein zentraler Bestandteil des beruflichen Qualifikationsbündels sind oder ob sie als ein neues Qualifikationselement erst hinzugekommen sind. Die vorliegende Studie schlägt eine differenzierte Konzeptualisierung von IT-Kenntnissen vor, wobei sie die erste ist, die diese Kenntnisse direkt, in jährlichem Rhythmus und in Langzeitperspektive misst. Für die Analysen werden die Daten des Stellenmarkt-Monitor Schweiz (SMM), ein bis 1950 zurückreichender Datensatz mit jährlichen repräsentativen Stichproben von Stelleninseraten in der Presse und online, mit Lohndaten der Schweizerischen Arbeitskräfteerhebung (SAKE) gepaart. Die Ergebnisse zeigen, dass die in einem Beruf neu eingeführten IT-Kenntnisse mit erhöhter Entlohnung einhergehen, während dies bei IT-Kenntnissen, die integrale Bestandteile des beruflichen Qualifikationsbündels darstellen, nicht der Fall ist. Weil Berufe der digitalen Transformation in ungleichem Masse ausgesetzt sind, entsteht dadurch eine neue, mit IT-Kenntnissen verknüpfte Dimension der beruflichen Ungleichheit in der Entlohnung.