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Jeder CEO strebt danach, eine durchsetzungsfähige Führungskraft zu sein. Vor einiger Zeit geriet Mark Zuckerberg in seinem Bestreben, Meta aus einem enttäuschenden Quartal herauszuholen, nachdem die Marktkapitalisierung des Unternehmens um 230 Milliarden Dollar gesunken war, in die Kritik, als er in einem Mitarbeiter-Call ankündigte, dass nur zögerlich neue Mitarbeitereingestellt würden. Er sagte : „Einige von Ihnen werden sich vielleicht entscheiden, dass dieser Ort sowieso nichts für Sie ist, und diese Selbstselektion ist für mich in Ordnung. Realistisch betrachtet, sollten einige Leute in diesem Unternehmen wahrscheinlich nicht hier sein».
Autsch. Auch wenn seine stark formulierte, direkte Kommunikation in der Vergangenheit zu Resultaten geführt hat, sind Druck auf Mitarbeiter und zu direkte Kommunikation auf lange Sicht nicht gesund. Die Angst vor dem Verlust des Arbeitsplatzes mag viele Mitarbeiter dazu motivieren, eine Zeit lang bessere Leistungen zu erbringen, kann aber auch zu einer schnellen Fluktuation führen; ganz zu schweigen von der Entstehung einer Atmosphäre des Unbehagens und des Misstrauens, die auf lange Sicht zu psychischen Problemen führen kann.
Harte Worte und Panikmache mögen in der hochfliegenden Technologiewelt gang und gäbe sein, aber es gibt auch andere Wege der Kommunikation. Positive, ehrliche Kommunikation ist eine Alternative zu einer zu direkten, aggressiven Haltung.
Hier sind vier Alternativen, wie Sie mit Ihren Mitarbeitern sprechen können, um die Produktivität zu steigern.
- Zeigen Sie Empathie – Der Aufbau starker Verbindungen zu Teammitgliedern zeugt von emotionaler Intelligenz. Empathie am Arbeitsplatz führt zu mehr Produktivität im Team und zu einer besseren Motivation. Studien haben gezeigt, dass empathische Führungskräfte bei den Teammitgliedern Vertrauen und Loyalität wecken, was zu besseren Leistungen führt. Gleichzeitig darf man nicht vergessen, dass wir uns in einer Zeit befinden, in der die meisten Mitarbeiter nicht motiviert sind. Die Führungskräfte müssen ihnen sagen, dass es in Ordnung ist, sich so zu fühlen, und versuchen sie in dem Glauben bestärken, dass bessere Zeiten vor ihnen liegen.
- Lob und Anerkennung – Eine Studie des International Journal of Science and Research kam zu dem Schluss, dass ein direkter Zusammenhang zwischen Lob und Anerkennung, sowie Arbeitszufriedenheit und Motivation besteht. Lob muss nicht unbedingt materieller Art sein. Selbst die verbale Anerkennung der Arbeit von Mitarbeitern in schwierigen Situationen ist für viele Belohnung genug. Wenn sie von der Geschäftsleitung für ihre Bemühungen gewürdigt werden, kann dies die Einstellung der Mitarbeiter erheblich zum Positiven verändern.
- Teil des Teams sein – CEOs können nur dann Teamleiter sein, wenn sie Teil des Teams sind, nicht getrennt vom Team. Die Förderung der Zusammenarbeit im Team, die Unterstützung anderer bei der Erreichung ihrer Ziele und die Schaffung eines Gefühls der Zugehörigkeit tragen wesentlich dazu bei, dass die Teammitglieder ein Gemeinschaftsgefühl entwickeln, und den ihnen übertragenen Aufgaben mehr Bedeutung beimessen. Dies bewirkt eine Steigerung der Loyalität.
- Hören Sie Ihren Mitarbeitern zu – Die Mitarbeiter müssen sich psychologisch stark fühlen, indem sie ihre Meinung äussern und Feedback geben können, ohne befürchten zu müssen, kritisiert zu werden. Für sie ist es wichtig, dass der CEO ihnen zuhört und ggf. organisatorische Änderungen vornimmt. Wenn die Mitarbeiter das Gefühl haben, dass sie in dem was sie sagen bestätigt werden, führt dies zu Loyalität, Zufriedenheit und Motivation.
Mit die wichtigsten Ressourcen eines jeden Unternehmens sind die Mitarbeiter. Wenn CEOs in sie investieren, stärkt dies die Moral der Mitarbeiter, gibt ihnen das Gefühl, sicher genug zu sein, um neue Herausforderungen zu bewältigen, und sorgt dafür, dass Prozesse reibungsloser laufen.