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Doxazosin retard Helvepharm enthält den Wirkstoff Doxazosinmesilat, welcher eine Substanz der Gruppe der Alpha-Blocker ist. Es wird eingesetzt zur Behandlung von erhöhtem Blutdruck.
Doxazosin bewirkt eine Entspannung der Blutgefässe, so dass das Blut leichter durchfliessen kann. Damit wird der Blutdruck gesenkt. Auf Verschreibung des Arztes oder der Ärztin wird Doxazosin retard Helvepharm zur Behandlung der Hypertonie eingesetzt.
Doxazosin retard Helvepharm darf, wenn Sie allergisch auf Quinazoline (Gruppe von Mitteln gegen Bluthochdruck) oder auf einen der Hilfsstoffe sind, nicht verwendet werden, ebenso wie bei jeder Art von früheren oder gegenwärtigen Magen-Darm-Verschlusserkrankungen.
Doxazosin retard Helvepharm soll nicht von Kindern unter 16 Jahren eingenommen werden.
Wenn Sie Erkrankungen der Leber haben, informieren Sie vor dem Beginn der Filmtabletteneinnahme Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin.
Doxazosin retard Helvepharm verstärkt den blutdrucksenkenden Effekt anderer Arzneimittel gegen Bluthochdruck. Informieren Sie Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin vor dem Beginn der Filmtabletteneinnahme, wenn Sie Arzneimittel zur Behandlung einer Erektionsstörung (sogenannte Phosphodiesterase-Typ 5-Inhibitoren) einnehmen oder planen diese anzuwenden.
Wenn Sie sich aufgrund einer Trübung der Linsen («Grauer Star»/Katarakt) einer Augenoperation unterziehen müssen, informieren Sie den Augenarzt bzw. die Augenärztin, dass Sie Doxazosin retard Helvepharm einnehmen oder kürzlich eingenommen haben. Der Augenarzt bzw. die Augenärztin wird daraufhin entsprechende Vorsichtsmassnahmen während der Operation treffen. Besprechen Sie im Falle einer Augenoperation mit Ihrem Arzt bzw. Ihrer Ärztin, ob sie die Einnahme von Doxazosin retard Helvepharm vorübergehend unterbrechen sollten.
Doxazosin retard Helvepharm kann die Fähigkeit, ein Auto zu lenken oder eine Maschine korrekt zu bedienen, beeinträchtigen, vor allem zu Beginn der Behandlung.
Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin, wenn Sie an anderen Krankheiten leiden, Allergien haben oder andere Arzneimittel (auch selbstgekaufte!) einnehmen oder äusserlich anwenden (Externa).
Informieren Sie Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin, wenn Sie schwanger sind oder wenn Sie es werden könnten. Doxazosin retard Helvepharm darf während der Schwangerschaft nur eingenommen werden, wenn Ihnen Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin Doxazosin retard Helvepharm ausdrücklich verordnet hat.
Da es nicht bekannt ist, ob Doxazosin in die Muttermilch übergeht, wird das Stillen während einer Behandlung mit Doxazosin retard Helvepharm nicht empfohlen.
Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin verschreibt Ihnen die Dosierung abhängig von Ihrer Erkrankung.
Die übliche Dosierung ist eine Filmtablette Doxazosin retard Helvepharm jeden Tag. Wenn Sie Doxazosin retard Helvepharm zum ersten Mal einnehmen, wird die Dosierung von 4 mg einmal täglich empfohlen. In bestimmten Fällen kann diese bis zu einem Maximum von 8 mg erhöht werden.
Für ältere Patientinnen und Patienten wird die übliche Dosierung für Erwachsene empfohlen.
Schlucken Sie die Filmtabletten ganz mit einem Glas Wasser, während oder ausserhalb den Mahlzeiten. Die Filmtabletten dürfen nicht gekaut, geteilt oder zerstossen werden.
Wenn Sie zu viele Filmtabletten auf einmal einnehmen, könnten Sie sich schlecht fühlen und es könnte gefährlich sein. Informieren Sie unverzüglich Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin oder suchen Sie eine Notfallstation auf. Lenken Sie in einem solchen Fall keinesfalls selbst ein Fahrzeug. Wenn Sie eine Filmtablette vergessen, lassen Sie diese aus und fahren mit der Einnahme weiter wie zuvor.
Ändern Sie nicht von sich aus die verschriebene Dosierung. Wenn Sie glauben, das Arzneimittel wirke zu schwach oder zu stark, so sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker bzw. mit Ihrer Ärztin oder Apothekerin.
Die am häufigsten beobachteten Nebenwirkungen sind Kopfschmerzen, Schwindel, Herzklopfen, beschleunigter Puls, Blutdruckabfall, Ohnmacht (vor allem beim Aufstehen aus sitzender oder liegender Position), Bronchitis, Husten, Bauchschmerzen, Übelkeit, Mundtrockenheit, Juckreiz, Rückenschmerzen, Muskelschmerzen, Blasenentzündung, Harninkontinenz, Schwäche, Schwellungen der Füsse oder unteren Beinpartien und Brustschmerzen.
Des Weiteren können gelegentlich Infektionen der Atem- und Harnwege, allergische Reaktionen (z.B. Hautausschlag), Gicht, Depression, Schlaflosigkeit, Schläfrigkeit, Bindehautentzündung, Ohrgeräusche, Angina pectoris, Kurzatmigkeit, Nasenbluten, Schnupfen, Verdauungsstörungen, Durchfall, Blähungen, Entzündung der Magen-Darm-Schleimhaut und der Zunge, Blutung eines Zwölffingerdarmgeschwürs, Schwitzen, Gelenkschmerzen, Sehnenscheidenentzündung und Störungen beim Wasserlassen auftreten. Die unerwünschten Wirkungen sind gewöhnlich leichter Art und verschwinden im Laufe der Behandlung. Informieren Sie Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin, wenn Nebenwirkungen belastend sind oder während mehr als einer Woche anhalten.
Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, die hier nicht beschrieben sind, sollten Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin informieren.
Das Arzneimittel soll bei Raumtemperatur (15?25 °C) und ausserhalb der Reichweite von Kindern aufbewahrt werden.
Doxazosin retard Helvepharm Filmtabletten dürfen nur bis zu dem auf der Packung mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden.
Weitere Auskünfte erteilt Ihnen Ihr Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin. Diese Personen verfügen über die ausführliche Fachinformation.
Retardtabletten zu 4 resp. 8 mg Doxazosinmesilat sowie Hilfsstoffe.
59194 (Swissmedic).
Doxazosin retard Helvepharm erhalten Sie in Apotheken nur gegen ärztliche Verschreibung.
Doxazosin retard Helvepharm 4 mg: Packung zu 28 und 98 Retardtabletten.
Doxazosin retard Helvepharm 8 mg: Packung zu 28 und 98 Retardtabletten.
Helvepharm AG, Frauenfeld.
Diese Packungsbeilage wurde im August 2009 letztmals durch die Arzneimittelbehörde (Swissmedic) geprüft.