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Ruhelose Beine (Restless legs)
Ruhelose Beine treten häufig bei Personen auf, die ansonsten gesund sind. Dieses Phänomen steht in keiner Verbindung zu psychischen Störungen. Obwohl in den meisten Fällen die Beine betroffen sind, kann sich die Störung auch auf die Arme beziehen. Die Patienten erleben im Sitzen und Liegen, vor allem aber nach dem Zubettgehen, ein sehr unangenehmes Kribbeln und Ameisenlaufen in den Beinen. Manche Patienten haben dabei grosse Schmerzen in den Waden, die allerdings nicht mit Wadenkrämpfen zu verwechseln sind.
Wohin mit der Unruhe?
Fünf bis zehn Prozent der Bevölkerung leiden darunter; schwere Fälle treten selten und familär gehäuft auf. Insgesamt sind älteren Menschen von den Restless legs häufiger betroffen als jüngere, sowie Frauen in der zweiten Hälfte der Schwangerschaft. Ohne ersichtlichen Zusammenhang kann die Störung über Jahre hinweg gelegentlich auftreten und anschliessend wieder abklingen.
Zitate von Betroffenen
„Wenn ich meine Beine nicht bewege, spüre ich ein unerträgliches Gefühl, als liefen ganze Ameisenhaufen unter meiner Haut entlang.“
„Ich habe keine Gewalt über meine Beine. Sie laufen von alleine los und ich muss ihnen folgen.“
„Wenn ich mich ins Bett lege, ist mir, als würde ich von einem bösen Geist ergriffen, der mich wie eine Marionette durch das Zimmer treibt.“
Ursachen und Abhilfe
Oft können schon einfachste Mittel die Lage verbessern: warme Bäder, Beinmassagen, Heizdecken, Eisbeutel, Aspirin zur Schmerzlinderung, regelmässiger Sport. Weitere Möglichkeiten sollte man mit einem Facharzt absprechen.
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