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XCOM: Enemy Unknown Zwischen Held und Panik
Eines gleich vorweg: "XCOM: Enemy Unknown" hat mich echt umgehauen. Erstens wurde ein rundenbasiertes Strategie-Spielsystem derart clever umgesetzt und zweitens ist die Komplexität hervorragend durchdacht. Und drittens: Egal, welche Entscheidung man fällt, jemand wird darunter zu leiden haben.
Die Entwickler hätten kein schöneres Zitat wählen können, um zu beschreiben, wie sich "XCOM: Enemy Unknown“ anfühlt: "Es gibt zwei Möglichkeiten: Entweder sind wir alleine im Universum oder wir sind es nicht. Beide sind in gleichem Masse erschreckend.“ Doch im Gegensatz zu Arthur C. Clarke, dem britischen Schriftsteller, der zitiert wurde, ist in diesem Spiel klar, dass wir nicht alleine im Universum sind. Und die Besucher sind bereits hier, leider in einer alles anderen als friedlichen Absicht.
Commander, wir brauchen Sie!
Und so finden wir uns nun als Befehlshaber einer multinationalen Organisation wieder, die den Kampf gegen die ausserirdischen Eindringlinge aufnimmt. Die Aufgabe: Das Team auf die Einsätze vorbereiten und die Kämpfer auf dem Schlachtfeld zu unterstützen und zu dirigieren.
Die Vorbereitung des Teams findet in einer unterirdischen Station statt. Diese verfügt beispielsweise über ein Forschungslabor, eine Fertigungshalle, eine Einsatzzentrale und Unterkünfte für die Truppen. Im Laufe der Zeit kann und wird sie um zusätzliche Räume erweitert. So kann beispielsweise eine Kammer gebaut werden, um lebend gefangene Aliens zu analysieren und durch das erworbene Wissen die Kämpfenden zu unterstützen.
Das Zusammenspiel zwischen den einzelnen Komponenten ist äusserst komplex. Glücklicherweise verfügt das Spiel über ein äusserst cleveres Tutorial, dass dem Spieler nach und nach die einzelnen Bereiche der Station zeigt und deren Zweck erläutert.