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Moritz Flury-Rova
Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte GSK
44 Seiten, 63 Schwarz-weiss- und Farb-Fotos sowie Abbildungen
Broschur, 210 x 140 mm
Der Bahnhof St. Gallen ist durch seinen barock schwingenden Haupttrakt mit der grossen Schalterhalle, den langgezogenen, gleichmässig rhythmisierten Mittelteil und den kleineren Westteil geprägt. Er wurde 1911–1913 von Alexander von Senger erbaut. Das neue Aufnahmegebäude, der „modernisierte Barock“ fand in St. Gallen dank der Anlehnung an das Wahrzeichen der Stadt breite Zustimmung.
Neben der Überdachung der ehemaligen Gleishalle des Zürcher Hauptbahnhofs von 1865 und der 1912 erstellten Perronhalle von Lausanne besteht in St. Gallen die dritte und letzte der grossen einschiffigen Perronhallen in der Schweiz.
Neben dem Aufnahmegebäude werden auch die dazugehörigen Gebäude wie der Güterbahnhof, die Lokremise, der Wasserturm, das Badhaus und das Stellwerk im Kunstführer beschrieben. Und auch der Nebenbahnhof, der Bahnhofplatz und die Hauptpost als Teil der Umgebung des Bahnhofs St. Gallen werden veranschaulicht.