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Ruine Bischofstein
Ein Besuch der Ruine Bischofstein kann gut mit einem Ausflug auf die nahe gelegene Sissacherfluh verbunden werden. In der Ruine sind Turm, Ringmauer, Palas und Torbauten noch recht gut zu erkennen.
Die unmittelbar benachbarte Burg Itkon wurde von der gleichnamigen Familie errichtet. Nach deren Aussterben übernahmen die Herren von Eptingen ihren Besitz. Zusätzlich errichteten sie um 1250 herum die Burg Bischofstein. Diese übergaben sie später - wie damals üblich - dem Bischof von Basel und erhielten sie als Lehen zurück. Die Familie nannte sich nun von Bischofstein. Beim Erdbeben von 1356 wurde die Burg zerstört. Ursprünglich nahm man an, dass sie wieder aufgebaut wurde. Jedoch ist diese Annahme zweifelhaft da sie auf Fehldatierungen von Glasfunden zurückführt. Vermutlich wurde die Burg also dem Zerfall überlassen. 1560 ging die Ruine nach mehreren Besitzerwechseln an die Stadt Basel über.
Erste von historischem Interesse angetriebene Ausgrabungen fanden von 1914 bis 16 statt, sie wurden 1926 weiter geführt. 1937 und 38 wurde die Burgruine schliesslich vollständig freigelegt und saniert.
Die Ruine Bischofstein liegt auf Sissacher Boden im Gebiet der Gemeindegrenze zu Böckten, auf dem Chienberg. Sie ist auf Wander- und Fusswegen (unter anderem von der Sissacherfluh aus) gut zu erreichen.