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- eine verstärkte Durchblutung
- verbesserter Zellstoffwechsel sowie eine
- Anhebung der Schmerzschwelle (Schmerzlinderung)
- Der Heilungsprozess wird gefördert
- einsetzbar in der Triggerpunkt-Therapie
Durch die Schallwellen wird eine Art Tiefenmassage bewirkt in dem sie die einzelnen Zellen anstoßen und damit in Bewegung bringen.
Insbesondere bei Verletzungen im Muskel- oder Sehnengewebe kann der Ultraschall seine Stärken beweisen: da die bei der Anwendung häufig spürbare Wärme keine entzündungsverstärkende Wirkung hat, ist er auch in akuten Zuständen einsetzbar.
Die Ultraschallbehandlung ist eine Anwendung im Rahmen der Elektrotherapie, wobei der Strom in Form von hochfrequenten Schallwellen Einsatz findet.
Der Ultraschall wird über einen Schallkopf appliziert (=verabreicht).
Dazu bedarf es eines Kontaktgels, das auf das zu behandelnde Gewebe aufgetragen wird, damit die Schallwellen nicht durch dazwischen liegende Luft gebrochen werden.
Typische Indikationen sind Muskel- oder Sehnenschmerzen, Verspannungen, Sehnenansatz- und Gelenkreizungen, Knochenbrüche sowie Narben- und Gewebsverklebungen. Die Ultraschall-Anwendung zur Förderung der Frakturheilung ist in diversen Studien objektiv belegt worden.
Kontraindiziert ist die Ultraschalltherapie direkt auf Gefäßen oder Nerven, bei Blutgerinnungsstörungen, über Tumoren und Metastasen sowie über eingebrachten Materialien, die aus Kunststoff bestehen (z.B. Gelenkteilen aus Polyethylen). Eine Anwendung bei Metallimplantaten ist unbedenklich, da der Schall vollständig reflektiert wird und es damit nicht zu einer Erwärmung kommt, wie bei anderen elektrotherapeutischen Anwendungen.