Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03361.jsonl.gz/1671

<ip-pii>. Die Todesstrafe
Die Meinung, dass das menschliche Leben einen übergeordneten Wert hat, wurde vom Wissen oder den Prinzipien des Universums nicht bestätigt. Die Religionen vertreten diese Meinung, allerdings nicht alle.
Ein staatliches Verbot der Todesstrafe beweist nur, dass die Trennung zwischen Staat und Religionen fehlt.
Jedoch darf das Gesetz die Todesstrafe nicht verwenden, solange die Wissenschaft nicht nachgewiesen hat, dass die Religionen in diesem Fall nicht Recht haben.
Es entsteht eine Pattsituation, welche typisch ist für den Grenzbereich zwischen Wissen und Glauben.
Ein solches Problem kann durch einen Kompromiss gelöst werden. Im Fall der Todesstrafe könnte das Asylrecht als Lösung vorgeschlagen werden. Das Zivilrecht könnte die Todesstrafe anwenden. Die Kirche bekommt dabei das Recht, dem Verurteilten Asyl zu gewährleisten. Dabei muss die Kirche dafür sorgen, dass solche Personen den Zufluchtsort nicht verlassen. Die Kirche muss dann auch alle Unterhaltskosten übernehmen. Sollte eine verurteile Person aus irgendeinem Grund den Zufluchtsort trotzdem verlassen, wird die Todesstrafe unverzüglich vollgestreckt.