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Kommt ein Ochs in fremdes Land,
wird er doch als Rind erkannt.
Bernhard Freidank (Vriedank) (1170 oder 80 - 1230 oder 33), bürgerlicher Schwabe, Verfasser des Lehrgedichts »Bescheidenheit« und Kreuzzugteilnehmer 1228/29
Bali ist eine seit 1949 zu Indonesien gehörende Insel und bildet die gleichnamige Provinz dieses Staates. Ihre Fläche beträgt 5561 km²; auf Bali leben 3,9 Millionen Einwohner (2010). Die Hauptstadt ist Denpasar.
Flora
Terrassierte Reisfelder nördlich von Ubud. Die heutigen Nassreissorten erlauben auf Bali drei Ernten pro Jahr
Einst waren weite Teile der Insel von Monsunwald (auch tropischer Feuchtwald genannt) bedeckt. Durch die Kultivierung der Landschaft wurden die Wälder stark zurückgedrängt. Im Westen der Insel blieben sie teilweise erhalten, und seit 1984 ist die ursprüngliche Vegetation der Insel als Bestandteil des Bali-Barat-Nationalparks geschützt. Tropische Blütenbäume wie Frangipani, Bougainvillea oder Hibiskus wachsen verbreitet auf Bali. Schraubenbäume (Pandanus) und Lontarpalmen (Borassus flabellifer) wachsen vor allem in den Trockenregionen.
Auf Bali sind auf engstem Raum bis zu sechs Vegetationszonen anzutreffen:
Tropischer Trockenwal
Er bedeckte früher vor allem den trockenen Norden und Westen, wo die Trockenzeit bis zu acht Monate dauern kann.
Tropischer Nebelwald
Der Tropische Bergwald war früher auf allen Bergspitzen oberhalb von 800 bis 1 500 m vorhanden. Heute sind kleine Reste übrig geblieben. Diese Wälder sind sehr wichtige Wassereinzugsgebiete für die darunter liegenden, zum Teil dicht besiedelten Gebiete und bilden einen wirksamen Schutz vor Erosion.
Feuchtsavanne
Die Feuchtsavanne Balis ist ähnlich wie die Feuchtsavanne in Ostafrika. In Bali gibt es vor allem auf der südlichen und trockenen Halbinsel Feuchtsavannen, wo der Boden mehrheitlich aus Kalk besteht und dieser deshalb wenig Wasser speichern kann.
Mangrovenwälder
Sie wachsen im Gezeitenbereich von Flüssen und Meeresküsten. Die einzigen Mangrovenwälder befinden sich im Südosten und Westen Balis.
Lavalandschaft
Diese vegetationslosen Lavalandschaften sind in der Nähe der Vulkankrater zu finden.
Kulturlandschaft
Sie nimmt heute den größten Teil der Insel ein.
Fauna
Der Balistar lebt ausschließlich auf Bali
Der Bali-Tiger ist seit den 1940er Jahren ausgestorben. Auch in Zoos gibt es keine lebenden Exemplare. Letzte unbestätigte Sichtungen reichen bis in die frühen 1950er Jahre zurück.
Auch außerhalb geschützter Reservate sind Affen, besonders Makaken und Grauaffen, häufig. Echsen, wie Agamen, Warane, Skinke und Geckos, findet man überall auf der Insel, auch Schlangen sind zahlreich. Die Großsäuger sind durch Wildschwein und Rotwild vertreten. Im Nationalpark leben noch 30–40 Exemplare des javanischen Wildrindes sowie viele verschiedene Vogelarten, darunter der nur auf Bali vorkommende Balistar .
Vor der Küste Balis gibt es ausgedehnte Korallenriffe. Viele Riffe (besonders) der Ostküste sind als Tauchgebiet beliebt und dadurch auch bedroht.
Hier sieht man eine traditionelle "Mittelstands Wohnung"
Die Küche und alle Wohnräume sind offen und alle einsehbar.
Jede solche Wohnanlage besitzt einen eigenen Tempel.
Ankunft und Rundreise in einigen ausgewählten Bildern dargestellt: