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Unterrichtsgestaltung
Main content
Die didaktische Arbeit als Lehrperson beginnt bereits einige Zeit vor Beginn des Semesters (im besten Fall direkt nach dem Ende des vorherigen Semesters) mit der Unterrichtsvorbereitung. Diese Planungsphase dient dazu, eine neue Lehrveranstaltung zu entwickeln oder eine bestehende Lehrveranstaltung zu überarbeiten. Dieser permanente Prozess der (Weiter-) Entwicklung und Revision (design and re-design) des didaktischen Konzepts einer Lehrveranstaltung ist ein wesentliches Merkmal pädagogisch-didaktischer Qualitätssicherung. Im Rahmen der Unterrichtsvorbereitung werden Ziele formuliert oder revidiert sowie Lernaktivitäten und Lernmaterialien für den Unterricht entwickelt. Aus didaktischer Sicht ist es dabei zentral, dass die Unterrichtsvorbereitung «aus Studierenden-Sicht» erfolgt (Leitfrage zur Definition von Lernzielen: «Was sollen meine Studierenden am Ende der Lehrveranstaltung wissen und tun können?») und wie im Projektmanagement rückwärts vom vorausgedachten Endzustand her geplant wird.
Backward Course Design (BCD)
BCD bedeutet, dass zuerst die Lernziele definiert und formuliert werden, die wiederum den Kentnisstand und die Fähigkeiten nach Ende der Lehrveranstaltung aus Sicht der Studierenden beschreiben.
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Constructive Alignment
Nachdem die Ziele der Lehrveranstaltung klar formuliert und den jeweiligen Taxonomiestufen zugeordnet sind, werden im nächsten Schritt der Unterrichtsvorbereitung die Situationen zur Überprüfung des Erreichens der Lernziele geplant.
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Orientierungshilfe
Anderson, L. W. & Krathwohl, D. R., Hrsg. (2001) Taxonomy for Learning Teaching and Assessing. A Revision of Bloom’s Taxonomy of Educational Objectives. New York: Addison Wesley Longman
Biggs, J. (1999) Constructing Learning by Aligning Teaching: Constructive Alignment. In: Teaching for Quality Learning at University: 10-32