Document ID: /curiavista/filtered/00000.jsonl.gz/115772

<h2>SubmittedText<h2><p>Der Bundesrat wird beauftragt, folgende Massnahmen zu treffen: </p><p>Die ärztlichen Leistungen der anthroposophischen Medizin, klassischen Homöopathie, Neuraltherapie, Phytotherapie und traditionellen chinesischen Arzneimitteltherapie sind von der Invalidenversicherung wieder zu vergüten. Der Entscheid des Bundesamtes für Sozialversicherungen (BSV) vom 1. November 2005, die Kosten nicht mehr zu vergüten, ist aufzuheben.</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Das Eidgenössische Departement des Innern wird die Krankenpflege-Leistungsverordnung (KLV; SR 832.112.31) per 1. Januar 2012 derart anpassen, dass die fünf komplementärmedizinischen Methoden anthroposophische Medizin, klassische Homöopathie, Neuraltherapie, Phytotherapie und traditionelle chinesische Arzneimitteltherapie unter bestimmten Bedingungen und befristet bis Ende 2017 wieder in den Leistungskatalog der obligatorischen Krankenpflegeversicherung (OKP) aufgenommen werden. Das Bundesamt für Sozialversicherungen wird das Kreisschreiben über die medizinischen Eingliederungsmassnahmen der Invalidenversicherung (KSME; SR 318.507.06) im Nachgang zur Änderung der KLV ebenfalls anpassen, sodass die Invalidenversicherung ab 1. Januar 2012 für die fünf Methoden der Komplementärmedizin unter den gleichen Bedingungen wieder leistungspflichtig sein wird wie die OKP.</p>  Der Bundesrat beantragt die Annahme der Motion.