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ÜBERBLICK
Bis zu zwei Prozent der Menschen leiden an einer Hyperhidrose, die mit einer übermäßigen Schweissbildung einhergeht. Die Ursachen sind vielfältig: Liegen Hormonstörungen oder andere Krankheiten vor, werden diese primär behandelt und dabei die Schweissbildung reguliert. Eine vermehrte Schweissbildung kann aber auch ohne vorliegende Krankheiten und unabhängig von Hitze auftreten. Die Hyperhidrose ist an kein bestimmtes Alter gebunden.
Liegt eine übermässige Schweissbildung vor, kann diese an den Achselhöhlen durch eine Schweissdrüsenentfernung auf das normale Mass gelindert werden.
In einer relativ kleinen Operation werden dazu unter örtlicher Betäubung die Schweissdrüsen meistens durch eine Absaugung entfernt. Komplikationen sind hierbei zwar selten, können aber auftreten. In den meisten Fällen kann der Patient bereits am Tag nach der Operation seinen gewohnten Tätigkeiten nachgehen, sollte sich aber trotzdem einige Wochen schonen.
Da die Schweissdrüsen entfernt werden, ist das Ergebnis dauerhaft.
AUSGANGSSITUATION
Schwitzen ist ein normaler Vorgang, der dazu beiträgt, dem Körper Kühlung zu verschaffen und Schadstoffe auszuschwemmen. Allerdings gibt es Menschen, die unter übermässigem Schwitzen leiden; man spricht in solch einem Fall von Hyperhidrose. Betroffen von einer solchen übermässigen Schweissbildung sind vor allem die Achselhöhlen, Hände, Füsse und der Rumpf. Nicht immer sind alle Körperteile betroffen; bei einigen Patienten schwitzen lediglich die Achselhöhlen vermehrt, bei anderen tritt die Hyperhidrose in Kombination auf.