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Die Bettenauslastung in den Bereichen Akutpflege und Rehabilitation liegen beim HFR zurzeit weit über dem Schweizer Durchschnitt. Einzelne geplante chirurgische Eingriffe wurden aus diesem Grunde bereits verschoben.
Das Freiburger Spital (HFR) steht zurzeit unter Druck, da die Bettenauslastung in den Bereichen der Akutpflege und der Rehabilitation sehr hoch ist. Diese Überlastung ist sowohl Folge eines starken Zustroms von Patient*innen als auch der Belegung von über 40 Betten mit Personen, deren Austritt sich verzögert, da sie keinen Platz in einem Pflegeheim oder einer spezialisierten Einrichtung erhalten oder weil die Spitex sie aufgrund von Kapazitätsengpässen nicht betreuen kann. Um die Situation zu entschärfen, mussten in den letzten Tagen geplante chirurgische Eingriffe verschoben werden.
Über dem Durchschnitt
Mit mehr als neun von zehn belegten Betten in der Akutpflege und neuneinhalb von zehn belegten Betten in der Rehabilitation steht das HFR seit einigen Wochen unter enormem Druck, schreibt das Freiburger Spital HFR in einer Medienmitteilung. Für ein reibungsloses Funktionieren dieser Abteilungen liegt die Auslastung in der Schweiz üblicherweise für die Akutpflege bei 85 Prozent, für die Rehabilitation bei 90 Prozent.
Übertritt in andere Institutionen verzögert sich
Diese Situation ist zum einen auf die zahlreichen Spitaleintritte über die Notaufnahme zurückzuführen, die eine Hospitalisierung nach sich ziehen, und zum anderen auf die sehr hohe Anzahl von Patient*innen in Wartesituationen. Bei Letzteren handelt es sich um Personen, die das Spital aufgrund ihres Gesundheitszustands eigentlich verlassen könnten, die aber auf einen Platz in einem Pflegeheim oder in einer spezialisierten Einrichtung warten oder von der Spitex nicht betreut werden können.