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In Uruguay wurden im Jahr 2010 neue Vorschriften eingeführt, dass die Warnhinweise auf Zigarettenpackungen 80% der Packung bedecken müssen. Ebenso wurden Light-Marken oder ähnliche „Doppel-Marken“ quasi verboten, da diese oftmals den Eindruck erwecken, sie seien weniger schädlich als normale Zigaretten. Philip Morris verklagte darauf hin das Land Uruguay auf 25 Millionen Schadenersatz und verlangte die Abschaffung dieser Vorschriften. Nach 6 Jahren wurde nun im Juni 2016 vom internationalen Schiedsgerichtshof in Washington die Klage zurückgewiesen. Philip Morris muss nun dem Land Uruguay noch eine Entschädigung von 7 Millionen bezahlen für die entstandenen Anwaltskosten.