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Arbeitsvermittlung
Rechtliche Grundlagen
Die Arbeitsvermittlung basiert auf den Bestimmungen über den Gesundheits- und Persönlichkeitsschutz am Arbeitsplatz, denen Arbeitgeber und Mitarbeiter in der Schweiz unterstehen.
Gegenstand
Der Gegenstand der Arbeitsvermittlung kann sich nicht nur auf tatsächliche Streitigkeiten über Ansprüche beziehen, sondern auch auf jede Art legitime Rechten, wie z.B. das Recht auf Herausgabe von Dokumenten, den Datenschutz oder den Schutz der Persönlichkeit oder der Gesundheit. Dazu gehören Fälle von ungerechtfertigter Entlassung, moralischer Belästigung, sexueller Belästigung, Diskriminierung und alle anderen Situationen, die einen Konflikt zwischen den Parteien verursachen können.
Initiant
Arbeitsvermittlung wird eingeleitet entweder von einem angeschlossenen Arbeitgeber oder dessen Mitarbeiter.
Wenn die gleichen Probleme, die denselben Arbeitgeber betreffen, mehrere Mitarbeiter betreffen, können diese einen gemeinsamen Vertreter bestellen.
Zugangsbedingungen
Ein Vermittlungsantrag ist unter den folgenden vier kumulativen Bedingungen zulässig:
- Der Antrag wird gemäss den auf der FINSOM-Website verfügbaren Anweisungen eingereicht.
- Der Antrag ist nicht offenkundig missbräuchlich.
- Im Falle eines Abbruchs des Arbeitsverhältnisses, wurde im gleichen Fall nicht bereits ein Vermittlungsverfahren durchgeführt.
- Weder eine Schlichtungsbehörde noch ein Gericht, ein Schiedsgericht oder eine Verwaltungsbehörde mit der Sache befasst ist oder war.
Anträge, die die Zugangsbedingungen nicht erfüllen, werden abgelehnt.