Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03550.jsonl.gz/1115

Beginn Inhaltsbereich
Beginn Navigator
Ende Navigator
Im Gegensatz zum ersten SIL-Koordinationsprozess, dessen Ergebnis sich als nicht tragfähig erwies, erfolgt diesmal eine möglichst weit gehende Trennung von Facharbeit und politischer Entscheidfindung. Die Facharbeit geschieht in den technischen Arbeitsgruppen, die politische Diskussion findet an den Koordinationsgesprächen statt.In der ersten Phase des Koordinationsprozesses geht es darum, Betriebskonzepte zu erarbeiten und zu prüfen, die sowohl dem SIL-Verfahren als auch der Richtplanung der Kantone zugrunde gelegt werden können. Dabei werden auf Fachebene die technisch-aviatischen Lösungsansätze erarbeitet und deren Beurteilung insbesondere auch im Hinblick auf die Sicherheit vorgenommen. Beteiligt an diesen Arbeiten, die in mehreren Fachgruppen ablaufen, sind Vertreter des Kantons Zürich, des Flughafens Zürich, der Flugsicherung Skyguide und der Bundesstellen BAZL, BUWAL, ARE und Luftwaffe.
Die auf der Fachebene erzielten Ergebnisse werden dann auf politischer Ebene im Rahmen der Koordinationsgespräche validiert und diskutiert. An diesen Gesprächen sind auch die raumplanerisch betroffenen Nachbarkantone Aargau und Schaffhausen beteiligt. Die anderen Nachbarkantone informiert der Bund regelmässig über den Stand des Koordinationsprozesses und sorgt dafür, dass auch sie ihre Haltung einbringen können. Deutschland wiederum nimmt auf eigenen Wunsch nicht aktiv teil, begleitet den Koordinationsprozess aber auf fachlicher Ebene.
Bis Ende 2007 sind drei Koordinationsgespräche vorgesehen. Das erste, bei dem die Eckwerte für den künftigen Betrieb und die Bewertungskriterien für die verschiedenen Varianten Hauptthemen bilden werden, ist für kommenden Sommer geplant.