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Monatstreff Oktober 2021 - Siri Wigger und Antonio Djakovic
Nachdem die Übergabe des Förderpreises an Antonio Djakovic im „kleinen Rahmen“ bereits anfangs Juli im Hallenbad Uster stattgefunden hatte, konnte die Ehrung nun im Beisein alle Clubmitglieder stattfinden. Gleichzeitig konnte der Preis auch an die zweite Preisträgerin, Siri Wigger, übergeben werden.
Antonio Djakovic lässt seine Erlebnisse an den Olympischen Spielen in Peking Revue passieren: Obwohl er mit mehreren Schweizer Rekorden glänzte, ging es ihm vor allem darum, Erfahrungen für die Spiele 2024 zu sammeln.
Siri Wigger ihrerseits berichtet über ihre bisherige Laufbahn und ihre Ziele. Sie kam durch Vater Jeremias Wigger und Mutter Silvia Honegger zum Langlauf. Neben ihrer Ausbildung - nach dem Besuch der Kunst- und Sportschule Zürich Oberland in Uster folgte der Übertritt ans Sportgymnasium in Engelberg - durchlief Siri die klassische „Langlauf-Karriere“ über die verschiedenen Nachwuchskategorien. Im Jahr 2020 folgten dann die ersten internationalen Wettkämpfe im Juniorinnen-Bereich. Den Höhepunkt bildeten dabei die olympischen Jugendspiele in Lausanne, wo sie mehrere Medaillen – darunter Gold im Sprint - gewinnen konnte. Es folgte in derselben Saison noch der Gewinn von mehreren Medaillen an den Junioren-Weltmeisterschaften. Trotz einer schweren Coronaerkrankung im Herbst 2020 schaffte sie in der darauffolgenden Saison den Anschluss an die nationale Elite. Heute ist Siri Mitglied im C-Kader. Aufgrund des jungen Alters kann sie noch nicht in einem höheren Kader trainieren, obwohl sie bereits Schweizermeisterin bei den Aktiven ist.
Die ersten Erfolge brachten zwar gute Ausrüstungsverträge. Dennoch ist Siri weiterhin auf die Unterstützung der Eltern angewiesen. Denn der Aufwand steigt. So trainiert Siri etwa bedeutend intensiver als Mutter Silvia seinerzeit während ihrer aktiven Karriere. Auch im Bereich des Materials hat sich seit der Aktivzeit der Eltern einiges getan. Jeremias berichtet, dass die Skis leichter, die Spitzen flacher und die Strukturen der Beläge komplexer wurden. Auch die Schuhe sind heute besser auf die Skis abgestimmt und die Renndresses auf eine Steigerung der Performance augerichtet. Und im Bereich der Skipräparation wurden in den letzten Jahren mit den fluorhaltigen Wachsen laufend Fortschritte erzielt. Aufgrund der grossen Umweltbelastung sind diese Produkte jedoch sehr umstritten und Jeremias glaubt, dass sich in den nächsten Jahren ein grossflächiges Verbot für fluorhaltige Wachse durchsetzen wird.
BB