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Alan Roura belegt in der Weltumseglung Vendée Globe weiterhin einen Platz im Mittelfeld. Aktuell liegt der Genfer an Position 17 mit einem Rückstand von rund 2000 km auf den Leader Charlie Dalin aus Frankreich.
Roura bekundete vergangenen Samstag Probleme mit der Kielhydraulik. Eine defekte Dichtung liess Öl in sein Boot laufen. Nach drei Stunden Reparaturarbeit, bei welcher auch Tränen flossen, ging der 27-Jährige erleichtert wieder auf Kurs. Er wird in Kürze das Kap der Guten Hoffnung umrunden und in den Indischen Ozean einbiegen.
Escoffier von Le Cam gerettet
Der Franzose Kevin Escoffier hatte sein Schiff derweil nach einem Notruf verlassen und ins Rettungsboot steigen müssen. Der bis dahin Drittplatzierte sendete etwa 550 Seemeilen von Kapstadt entfernt ein SOS-Signal aus und meldete seinem Team einen Wassereinbruch an Bord. Die Küstenwache kontaktierte daraufhin den nächsten Verfolger des Franzosen, Jean le Cam, der Escoffier zu Hilfe eilte.
Insgesamt 11 Stunden nach seinem Notruf war die Rettung schliesslich geschafft. Die Dunkelheit und der hohe Wellengang in der für ihre Brandung berüchtigten Region erschwerten das Unterfangen. Um 2:18 Uhr bestätigte dann der Veranstalter die gelungene Bergung Escoffiers.
Favorit Thomson muss aufgeben
Der Brite Alex Thomson musste die neunte Austragung der Weltumseglung bereits aufgeben. Der Favorit hatte vor 10 Tagen wegen Arbeiten am Boot die Führung eingebüsst.
Er reparierte strukturelle Schäden am Bug. Nun kam noch ein Bruch des Ruders hinzu. Thomson, 2013 Dritter und 2017 Zweiter der Vendée Globe, segelt nun aus eigener Kraft in den Hafen von Kapstadt.