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Wie konnte nur ein so gutes Album chartmäßig so weit abgeschlagen sein? Es wird mir vielleicht für immer ein Rätsel bleiben, wo doch auch die Singles in Flandern mehr als nur respektable Chartpositionen erreichten.
"Nighttime Calls" markiert gegenüber dem Vorgänger "Little Things" eine stilistische Änderung. Die Kompositionen sind nicht mehr so dermaßen dancelastig und verkörpern vielmehr Emotionen, im Gegensatz zum eher nur rhytmisch orientierten "Little Things". Insbesonders hervorzuheben ist das wohl bis dato größte Meisterwerk in der Geschichte von Sylver, "Summer Solstice". Die Melancholie ist dermaßen spürbar, der Refrain wirkt wie eine Reise durch das Thema des Albums. Soundtechnisch einfach genial inszeniert.
Weiters noch hervorzuheben sind gut tanzbare Titel wie Single "Love Is An Angel" oder "Drowning In My Tears" und "Where Did The Love Go". Auch "Tomorrow" wirkt sehr überzeugend klar, dem Gesamtthema angepasst. "Sympathy" ist ein weiterer Höhepunkt des Albums. Ein wunderbarer Closer ist Sylver mit "Sometimes" gelungen.
Dieses Album enthält allerdings neben eben genannten Höhepunkten auch einige eher durchschnittliche Füller, wie "Who Am I", "Fallin'" oder "Where Did I Go Wrong", jedoch überwiegt deutlich die bessere Seite des Albums.
Ein Dancealbun von einer Qualität, wie man sie heutzutage nicht mehr oft bekommen wird.Zuletzt editiert: 25.03.2010 14:31