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Weiter ging es durch das hügelige Oaxaca, zuerst auf Nebenstrassen und dann auf der Hauptstrasse Richtung Süden und Küste.
Zapotitlan nach rechts wäre sogar angeschrieben gewesen, ich hatte es trotzdem verpasst.
kleine Siedlungen mit Maisfeldern
das Wetter war ein wenig wechselhaft – an diesem Tag fuhr ich 3 Stunden im Regen
nächster Morgen
In diesem Dorf fragte mich eine Frau was ich zu verkaufen hätte. Sie dachte wohl mein Fahrrad sei eine Art Verkaufsstand.
Es hat immer mehr Hunde, die gerne auch den Fahrrädern nachrennen. Dieser hier war aber lieb.
An diesem Abend fiel mir der Kilometerzähler in die Pfanne mit kochendem Wasser. Ich hatte ihn auf den Pfannendeckel gelegt, damit er trocknet, da er vom Regen angelaufen war. Er hat es überlebt.
Das Städtchen Juxtlahuaca
Rauf auf einen Pass auf 2700m
Unterwegs sah ich einen alten Mann am Strassenrand hinfallen. Er konnte nicht mehr selber aufstehen. Beim Versuch ihn aufzustellen, ist mir der teure Sennheiser Kopfhörer abgerissen.
Mitten in den Bergen liegt das Dorf “San Juan Mixtepec”. Die Hälfte der Bevölkerung hatte mal in den USA gearbeitet, so konnte ich wieder mal Englisch sprechen. Sie sprachen auch noch eine indigene Sprache, die fast nur in diesem Dorf gesprochen wird. Es tönte ähnlich wie Chinesisch, da es eine tonale Sprache ist.
Alle die aus den USA zurück gekommen sind, überbieten sich gegenseitig mit neuen Häusern und grossen Autos
Ausserhalb der Dörfer sah man vereinzelt auch Holzhäuser
Irgendwo auf einer kleinen Hochebene
Ich musste diese Perspektive wählen, da sich vor der Kirche viele knutschende Teenager tummelten, die das Bild beschmutzt hätten
In Oaxaca selber waren keine Hotels mehr frei, da der Festtag ‘Dia de Muertos’ gefeiert wurde. Als Notlösung hatte ich in einem Vorort ein Stundenhotel erwischt. Mit Spiegeln rund ums Bett und bereit gelegtem Kondom.
Nach Oaxaca
Bei vielen Häusern wird am Feiertag ‘Dia de los Muertos‘ eine Spur aus Blumen zur Haustüre gelegt, damit die Toten nach Hause finden
Blick Richtung Süden
Der Pazifik, Ausblick von meiner Hütte
An der Bar nebenan habe ich einen anderen Tourenfahrer getroffen. Thomas aus Hawaii ist auch mit dem Rad durch die USA und Mexico gefahren und macht hier ein wenig Pause – seit 8 Monaten. Aber er ist pensioniert und hat Zeit.