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Am Stadtrand von Burgdorf stehen zwei neue Wohnsiedlungen. Das lang gezogene Grundstück liegt zwischen der alten Landstrasse nach Bern und dem Fuss des südseitigen Hügelzugs.
Der östliche, stadtseitige Teil der Überbauung reagiert mit linear aufgereihten Häusern auf den geraden Strassenverlauf. Eine gerade Baumreihe richtet die Aufmerksamkeit auf diese besondere Situation. Stadtauswärts folgt eine Buswendeschleife. Sie markiert den Übergang zur Überlandstrasse, zur offenen Landschaft.
Im östlichen Teil sind die Gebäude mit transparenten Betonstrukturen verbunden, im westlichen Teil löst sich die Bebauung zu grossen Punkthäusern auf. Eine offene Parklandschaft mit Blumenwiesen und Solitärbäumen umgibt die Bauten. Die Bäume sind die gleichen wie im benachbarten Wäldchen: Ahorn, Föhre, Weide und Eiche.
Mäandrierende Asphaltwege bieten sich als nachbarschaftliche Quartierverbindungen zur Bushaltestelle an. Sie erschliessen Hauseingänge, Aufenthalts- und Spielflächen. Die grossflächige, aber unauffällige Tiefgarage ist mit einer Kies- und Humusschicht überdeckt, welche das natürliche Terrain nachbildet. Die Bauten passen sich mit ausgeprägten Sockeln und Höhenstaffelungen der bewegten Topographie an.
Das Hangwasser und das Wasser von den begrünten Dächern wird in mehreren kaskadenartig angeordneten Sickermulden gefiltert. Es wird an zwei Stellen mehr als 50 Meter tief in sickerporige Schichten eingeleitet.
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Bernstrasse, Burgdorf
BauherrProfond Vorsorgeeinrichtung, Winterthur / Immobiliengesellschaft Bernaova AG
ArchitektBurkard Meyer Architekten, Baden / Burckhardt + Partner AG, Bern
Planung und Realisierung2009 - 2011
Am Stadtrand von Burgdorf stehen zwei neue Wohnsiedlungen. Das lang gezogene Grundstück liegt zwischen der alten Landstrasse nach Bern und dem Fuss des südseitigen Hügelzugs.