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Am 19. Januar 2013 wurde die neue Konvention im Rahmen des Umweltprogramms der Vereinten Nationen (UNEP) zur weltweiten Reduktion der Quecksilberbelastungen verabschiedet. Quecksilber ist eines der schädlichsten Schwermetalle und gehört zu den umwelt- und gesundheitsgefährdendsten Stoffen überhaupt. Mit der neuen Konvention sollen die Anwendung von Quecksilber weltweit eingeschränkt sowie die Freisetzung von Quecksilber von derzeit rund 2000 t pro Jahr erheblich reduziert werden.
Die Konvention umfasst Bestimmungen betreffend Beschaffung und Handel, Verwendung in Produkten und Herstellungsprozessen, Abfallbehandlung, Finanzierung der Massnahmen und Streitbeilegung.
Unser Kommentar
Mit der neuen Quecksilberkonvention wird eine wesentliche Lücke im internationalen Regelwerk zum Schutz der Gesundheit und Umwelt im Bereich schädlicher Stoffe geschlossen. Damit ist die Konvention eine wichtige und langfristig notwendige Massnahme zur weltweiten Reduktion der schädlicher Auswirkungen durch Quecksilber.
Die Quecksilberkonvention muss noch von allen Ländern ratifiziert, konkrete Bestimmungen festgelegt und Massnahmen umgesetzt werden. Der Erfolg der Konvention hängt also von einer raschen und konkreten Umsetzung ab, insbesondere in den Ländern mit den grössten Quecksilberemissionen (China und anderen asiatischen Ländern).
Neben Quecksilber werden aber weltweit noch weitere schädliche Schwermetalle in grossen Mengen verwendet und freigesetzt, für die eine analoge globale Regelung erforderlich wären, um Gesundheits- und Umweltschäden zu reduzieren.
Seit 1999 engagieren wir uns für die Reduktion von Quecksilberbelastungen.