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Geoffrey Sir Jefferson
* 10. April 1886 in County Durham; † 29. Januar 1961 in Manchester.
Geoffrey Jefferson, ein englischer Neurologe und Neurochirurg, ist am 10. April 1886 in County Durham geboren. Er studiert Medizin an der University von Manchester. 1911 wird er Fellow des Royal College of Surgeons und erhält 1913 seinen Master Abschluss (M.S.) der University of London.1913 geht Jefferson mit seiner Frau nach Victoria, British Columbia (Kanada). Im Ersten Weltkrieg ist er am englisch-russischen Krankenhaus in S. Petersburg angestellt. Nach der Februarrevolution in Russland 1917 steigen die Anforderungen an die Mitarbeiter des Krankenhauses wegen der hohen Zahl Verwundeter. Von Juli 1918 bis zum Ende des Krieges dient Jefferson in Krankenhäusern in Frankreich, u.a. im Royal Army Medical Corps. Seine Kriegserfahrungen führen zu einer Veröffentlichung, in der er über Brüche von Halswirbeln (Jefferson-Fraktur) und Schusswunden am Kopf berichtet. Nach dem Ersten Weltkrieg arbeitet Jefferson als allgemeiner Chirurg am Salford Royal Hospital in Manchester, wo er 1925 die erste erfolgreiche Embolektomie in England durchführt. Ab 1934 ist er Neurochirurg am Manchester Royal Infirmary. 1939 wird er Professor für Neurochirurgie an der Universität Manchester. Jefferson wird 1947 Fellow der Royal Society und 1950 geadelt. Für seine Verdienste erhält Sir Geoffrey Jefferson 1948 die Lister-Medaille, ein Preis des Royal College of Surgeons of England für Verdienste um die Chirurgie, 1960 die Fedor-Krause-Medaille. Sir Geoffrey Jefferson stirbt am 29. Januar 1961 in Manchester.
Bekannt ist Sir Geoffrey Jefferson durch die Eponyme Jefferson-Fraktur, Jefferson-Syndrom.
Bekannt ist Sir Geoffrey Jefferson durch die Fachbegriffe Foix-Syndrom, Godtfredsen-Syndrom.
Quellen:
neurochirurgie-karlsruhe-online.de
http://www.whonamedit.com/doctor.cfm/1073.html
http://de.wikipedia.org/wiki/Geoffrey_Jefferson