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Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich IV.2019.00689 II. Kammer Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Käch Sozialversicherungsrichterin Sager Gerichtsschreiberin Schucan Urteil vom 1. Juli 2020 in Sachen X.___ Beschwerdeführerin vertreten durch lic. iur. Y.___ gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin Sachverhalt: 1. X.___, geboren 1980, Mutter von sechs Kindern (Jahrg änge 2000, 2002, 2003, 2005, 2011, 2016 ), war seit dem 1. Januar 2014 über die Z.___ AG, bei der A.___ als Betriebsmitarbeiterin Montage i m Stun denlohn für 32 Stunden pro Woche angestellt ( Urk. 6/3 Ziff. 5.4, Urk. 6/10 Ziff. 2.1-3 ), als sie sich am 2 5. Oktober 2016 unter Hinweis auf eine am 2 9. August 2016 erlittene cerebrale Ischämie links - hemisphärisch bei der Invali denversicherung zum Leistungsbezug an meldete ( Urk. 6/3 Ziff. 6.2 -3 ). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, klärte die medizinisch e und erwerbliche Situation ab und holte bei der Medizinischen Abklärungsstelle B.___ (MEDAS) ein inter disziplinäres Gutachten ein, das am 1 3. September 2018 erstattet wurde ( Urk. 6/64 ). Weiter wurde eine Haushaltsabklärung veranlasst, über welche am 3. Dezember 2018 Bericht erstattet wurde ( Urk. 6/68). Nach durchgeführt em Vorbescheidverfahren ( Urk. 6/72 ; Urk. 6/76, Urk. 6/82 ) sprach die IV-Stelle mit Verfügung en vom 2 9. August und vom 1 9. September 2019 der Versicherten bei einem Invaliditätsgrad von 84 % ab dem 1. August 2017 eine ganze und bei einem Invaliditätsgrad von 55 % ab dem 1. Januar 2019 eine halbe Rente zu ( Urk. 6/85, Urk. 6/87, Urk. 6/90-91 = Urk. 2). 2. Die Versicherte erhob am 1. Oktober 2019 Beschwerde gegen die Verfügung en vom 2 9. August und vom 1 9. September 2019 ( Urk. 2) und beantragte, die Ver fügung vom 2 9. August 2019 sei aufzuheben und es sei ihr vom 1. August 2017 bis 3 1. Dezember 2018 eine ganze und ab dem 1. Januar 2019 eine Dreiviertels rente zuzusprechen ( Urk. 1 S. 2). Die IV-Stelle beantragte mit Beschwerdeantwort vom 4. November 2019 ( Urk. 5 ) die Abweisung der Beschwerde. Dies wurde der Beschwerdeführerin am 6. November 2019 zur Kenntnis gebracht ( Urk. 7 ). Das Gericht zieht in Erwägung: 1. 1.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allge meinen Teil des Sozialversicherungsrechts; ATSG ). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kom menden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG). 1.2 Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertelsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente ( Art. 28 Abs. 2 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung; IVG ). 1.3 Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei aus geglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkommen), in Bezie hung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht in valid geworden wäre (sog. Valideneinkommen). Der Einkommensver gleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die beiden hypothetischen Erwerbseinkommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegen übergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditäts grad bestimmen lässt (sog. allgemeine Methode des Einkommensvergleichs; BGE 130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen). 1.4 Bei Versicherten, die nur zum Teil erwerbstätig sind, wird für diesen Teil die Invalidität nach Art. 16 ATSG festgelegt. Waren sie daneben auch im Aufgaben bereich tätig, so wird die Invalidität für diese Tätigkeit nach Art. 28a Abs. 2 IVG festgelegt. In diesem Fall sind der Anteil der Erwerbstätigkeit und der Anteil der Tätigkeit im Aufgabenbereich festzulegen und der Invaliditätsgrad entsprechend der Behinderung in beiden Bereichen zu bemessen ( Art. 28a Abs. 3 IVG); dies ist die gemischte Methode der Invali ditätsbemessung (vgl. BGE 141 V 15 E. 3.2 mit Hinweisen). Nach der bis 3 1. Dezember 2017 gültigen Gerichts- und Verwaltungspraxis zur Invaliditätsbemessung nach der gemischten Methode (grundlegend BGE 125 V 146; vgl. Art. 27 und 27 bis der Verordnung über die Invalidenversicherung [IVV] in der seit dem 1. Januar 2018 geltenden Fassung und Übergangsbestim mung zur Änderung der IVV, in Kraft seit 1. Januar 2018) wird zunächst der Anteil der Erwerbstätigkeit und derjenige der Tätigkeit im Aufgabenbereich (vgl. Art. 27 IVV) ermittelt. Die Invalidität bestimmt sich in der Folge dadurch, dass im Erwerbsbereich ein Einkommens- und im Aufgabenbereich ein Betäti gungsvergleich vorgenommen wird, wobei im Erwerbsbereich praxisgemäss berücksichtigt wird, was die versicherte Person im Gesundheitsfall aus ihrer Teilerwerbstätigkeit erzielen würde. Die Gesamtinvalidität ergibt sich aus der Addierung der in beiden Bereichen ermittelten und gewichteten Teilinvaliditäten (BGE 131 V 51 E. 5.5.1, 130 V 393 E. 3.3, 125 V 146 E. 2b und 5c). 1.5 Gemäss dem in Art. 27 bis Abs. 2–4 IVV per 1. Januar 2018 eingeführten neuen Berechnungsmodell für die Festlegung des Invaliditätsgrads von teilerwerbstäti gen Versicherten nach der gemischten Methode (Art. 28a Abs. 3 IVG) werden der Invaliditätsgrad in Bezug auf die Erwerbstätigkeit und der Invaliditätsgrad in Bezug auf die Betätigung im Aufgabenbereich – weiterhin – summiert ( Art. 27 bis Abs. 2 IVV). Die Berechnung des Invaliditätsgrads in Bezug auf die Erwerbstätig keit richtet sich nach Art. 16 ATSG, wobei das Erwerbseinkommen, das die ver sicherte Person durch die Teilerwerbstätigkeit erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre, auf eine Vollerwerbstätigkeit hochgerechnet wird (Art. 27 bis Abs. 3 lit. a IVV) und die prozentuale Erwerbseinbusse anhand des Beschäftigungsgrads, den die versicherte Person hätte, wenn sie nicht invalid geworden wäre, gewichtet wird (Art. 27 bis Abs. 3 lit. b IVV). Für die Berechnung des Invaliditätsgrads in Bezug auf die Betätigung im Aufgabenbereich wird der prozentuale Anteil der Einschränkungen bei der Betätigung im Aufgabenbereich im Vergleich zur Situation, wenn die versicherte Person nicht invalid geworden wäre, ermittelt. Der Anteil wird anhand der Differenz zwischen dem Beschäfti gungsgrad nach Absatz 3 lit. b und einer Vollerwerbstätigkeit gewichtet ( Art. 27 bis Abs. 4 IVV). Gemäss den allgemeinen übergangsrechtlichen Regeln sind der Beurteilung jene Rechtsnormen zu Grunde zu legen, die galten, als sich der zu den materiellen Rechtsfolgen führende und somit rechtserhebliche Sachverhalt verwirklicht hat (vgl. BGE 130 V 445 E. 1.2.1, 127 V 466 E. 1, 126 V 134 E. 4b, je mit Hinweisen). 2. 2.1 Die Beschwerdegegnerin begründete in ihrer Verfügung ( Urk. 2) die Zusprache einer ganzen Invalidenrente ab 1. August 2017 und einer halben Invalidenrente ab 1. Januar 2019 damit, dass die medizinischen Abklärungen ergeben hätten, dass die Beschwerdeführerin nach Ablauf der Wartezeit zu 100 % in ihrer Arbeitsfähigkeit eingeschränkt gewesen sei. Die Einschränkung entspreche dem Invaliditätsgrad. Sie wäre im Gesundheitsfall zu 80 % erwerbstätig und würde in einem Pensum von 20 % im Haushalt tätig sein, wobei im Haushaltsbereich eine Einschränkung von 21 % bestehe. Demnach resultiere nach Ablauf der Wartezeit ab August 2017 ein Invaliditätsgrad von 84 % und damit ein Anspruch auf eine ganze Invalidenrente. Ab September 2018 sei der Beschwerdeführerin aus medi zinischer Sicht eine angepasste sehr leichte Tätigkeit zu 50 % zumutbar. Damit resultiere ein Invaliditätsgrad von 55.4 0 %, weshalb sie ab 1. Januar 2019 An spruch auf eine halbe Rente habe (Begründung S. 1 f.). 2.2 Dagegen machte die Beschwerdeführerin in ihrer Beschwerde ( Urk. 1) geltend, dass die Berechnung des Invaliditätsgrades bestritten werde. Gemäss dem Gut achten liege die Arbeitsunfähigkeit von Oktober 2016 bis September 2018 bei 100 % und seit dem 1 3. September 2018 bei 50 % (S. 4 Ziff. 2). Gemäss den Angaben in den IV-Akten (Verlaufsprotokoll SVA vom 6. Dezem - ber 2017) liege ihr Valideneinkommen bei einem 80%-Pensum bei rund Fr. 58'194. -- (S. 5 Mitte). Von Oktober 2016 bis Ende 2018 habe die Erwerbseinbusse rund Fr. 58'194. -- betragen und der Invaliditätsgrad nach der alten gemischten Methode bei 84.2 % gelegen. Demnach sei ihr für diese Zeitspanne zu Recht eine ganze Rente zugesprochen worden. Ab dem 1. Januar 2019 resultiere bei einem Invalideneinkommen von rund Fr. 27'509. -- un d unter Berücksichtigung eines l eidensbedingten Abzuges von 25 % ein Invaliditätsgrad von 61.5 % und dem nach ein Anspruch auf eine Dreiviertelsrente (S. 5 unten f.). 3. Unbestritten geblieben ist die im Haushalta bklärungsbericht vom 3. Dezember 2018 festgehaltene Qualifikation der Beschwerdeführerin als zu 80 % Erwerbstä tige und zu 20 % im Aufgabenbereich Tätige, ebenso die im Haushaltbereich resultierende Einschränkung von 21 % entsprechend einem Invaliditätsgrad von 4.2 % ( Urk. 6/68 Ziff. 2.6 und Ziff. 7). Un bestritten geblieben sind we iter die im Gutachten der MEDAS B.___ vom 1 3. September 2018 gestellten Diagnosen ( Urk. 6/64 S. 8 f. Ziff. 4.2) sowie die daraus seit dem Insultereignis im August 2016 resultierende vollständige Arbeitsunfähigkeit in der bisherigen Montagetä tigkeit und in jeder angepassten Tätigkeit und die ab Zeitpunkt der Begutachtung bestehende 50%ige Arbeitsfähigkeit in einer leidensadaptierten Tätigkeit ( Urk. 6/64 S. 10 Ziff. 4.7-8 ). Strittig und zu prüfen ist nachfolgend die Berech nung des Invaliditätsgrades und insbesondere der Rentenanspruch der Bes chwer deführer in ab 1. Januar 2019. 4. 4.1 Hinsichtlich der Qualifikation ist gestützt auf den Haushaltabklärungsbericht vom 3. Dezember 201 8 (Urk. 6/ 68 Ziff. 2.6) davon auszugehen, dass die Beschwerde führerin zum Zeitpunkt des hypothetische n Rentenbeginns per 1. August 2017 als zu 80 % Erwerbstätige und zu 2 0 % im Haush alt Tätige zu qualifizieren ist. 4.2 Entsprechend ist der Invaliditätsgrad in Anwendung der gemischte n Methode im Sinne von Art. 28a Abs. 3 IVG zu bemessen ( vorstehend E. 1. 4- 5). Ausgehend von der vorgenommenen Qualifikation ist zu prüfen, ob die Beschwerdegegnerin den Invaliditätsgrad der Beschwerdeführerin korrekt bemessen hat. Wie be reits erwähnt (vorstehend E. 1.5 ), wurde per 1. Januar 2018 eine neue Berechnungs methode bei Teilerwerbstätigen in der IVV statuiert. Die rentenzu sprechenden Verfügung en ( Urk. 2) sind am 2 9. August und am 19. September 2019 und somit nach Inkrafttreten der Verordnungsänderung ergangen, wobei ein Sachverhalt zu beurteilen ist, der vor dem Inkrafttreten der revidierten Ver ordnungsbestimmungen am 1. Januar 2018 begonnen hat. Daher und aufgrund dessen, dass der Rechtsstreit eine Dauerleistung betrifft, über welche noch nicht rechtskräftig verfügt wurde, ist entsprechend den allgemeinen intertemporal rechtlichen Regeln für die Zeit bis am 31. Dezember 2017 auf die damals geltenden Bestimmungen und ab diesem Zeitpunkt auf die revidierten Verord nungsbe stimmungen abzustellen (vgl. BGE 130 V 445 E. 1.2.2; vgl. Urteil des Bundesge richts I 428/04 vom 7. Juni 2006 E. 1). 4.3 Gestützt auf die unbestr ittenen Feststellungen im MEDAS B.___ - Gutachten vom 1 3. September 2018 bestand aufgrund des Insultereignisses im August 2016 im Zeitpunkt des hypothetischen Rentenbeginns im August 2017 bis September 2018 in jeder Tätigkeit eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit (vgl. Urk. 6/64 S. 10 Ziff. 4.7-8 ). Es ist deshalb festzuhalten, dass bei einer vollen Arbeitsunfähigkeit in jeder Tätigkeit im Zeitraum vom August 2017 bis September 2018 eine Einschränkung im Erwerbsbereich von 100 % vorliegt; ein Einkommensvergleich ist nicht not wendig. Im Haushalt sbereich beträgt die Einschränkung gestützt auf den Haus haltabklärungsbericht vom 3. Dezember 2018 21 % ( Urk. 6/68 Ziff. 7). Bei der Gewichtung des Bereichs Haushalt mit 20 % ergibt sich ein Teilinvaliditätsgrad von 4.2 % (20 x 0. 21 ). Bei einem Erwerbsanteil von 80 % und einer 100%igen Einschränkung ergibt sich im Bereich Erwerb ein Teilinvaliditätsgrad von 80 %. Zusammenge rechnet resultiert somit ein Gesamtinvaliditätsgrad von 8 4.2 %. Die ser Gesamtin validitätsgrad resultiert bei vollständiger Arbeitsunfähigkeit im Erwerbsbereich auch bei der ab 1. Januar 2018 geltenden Berechnung nach der neuen Methode und begründet einen Anspruch der Beschwerdeführerin auf eine ganze Invaliden rente. 4.4 Ab September 2018 hat sich der Gesundheitszustand der Beschwerdeführerin ver bessert, und es ist unb estritten, dass seither in einer leidensadaptierten Tätigkeit eine Arbeitsfähigkeit von 5 0 % besteht (vorstehend E. 2.1-2, Urk. 6/64 S. 10 Ziff. 4.8 ). Gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung ist für die Ermittlung des Validen einkommens entscheidend, was die versicherte Person im Zeitpunkt des frühest möglichen Rentenbeginns nach dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrschein lichkeit als Gesunde tatsächlich verdient hätte. Dabei wird in der Regel am zuletzt erzielten, nötigenfalls der Teuerung und der realen Einkommensentwicklung an gepassten Verdienst angeknüpft, da es empirischer Erfahrung entspricht, dass die bisherige Tätigkeit ohne Gesundheitsschaden fortgesetzt worden wäre. Ausnah men müssen mit überwiegender Wahrscheinlichkeit erstellt s ein (BGE 139 V 28 E. 3.3.2; 135 V 58 E. 3.1; 134 V 322 E. 4.1 mit Hinweis). 4.5 Ausgangspunkt der Ermittlung des Valideneinkommens im Jahr 2018 bilden vor liegen d die Angabe im Arbeitgeberfragebogen der Z.___ AG vom 1 7. November 2016, wonach die Beschwerdeführerin seit dem 1. Januar 2014 in einem Pensum von 32 Stunden pro Woche im Stundenlohn als Betriebsmitarbei terin Montage angestellt war ( Urk. 6/10 Ziff. 2.1-3). Als Grundlohn pro Stunde wurden Fr. 24.60 genannt, zusätzlich wurde n eine Ferienentschädigung von Fr. 2.12, eine Feiertagsentschädigung von Fr. 0.79 sowie ein 1 3. Monats lohn/Gratifikation von Fr. 2.29 ausgerichtet, so dass ein Stundenlohn von total Fr. 29.80 resultierte. Weiter wurde angegeben, dass dieser Lohn auch heute noch ohne Gesundheitsschaden beza hlt würde ( vgl. Urk. 6/10 Ziff. 5.1 und 5.2 ), was bedeutet, dass keine Anpassung an die Nominallohnentwicklung gewährt worden wäre, weshalb eine solche bei der vorliegenden Berechnung auch nicht vorzu nehmen ist. Gemäss Lohnkonto wurde der Beschwerdeführer in im Jahr 2015 vor Eintritt des Gesundheitsschadens im Jahr 2016 ein Lohn von rund Fr. 40‘939. -- ausgerichtet ( Urk. 6/10/ 11 ). Dieser Betrag stimmt auch überein mit dem Auszug aus dem in dividuellen Konto (IK-Auszug, Urk. 6/ 45 ). Von dieser Lohnsumme ist demnach auch im Jahr 2018 auszugehen. Soweit die Beschwerdeführerin unter Hinweis auf das Verlaufsprotokoll der Ein gliederungsberatung vom 6. Dezem ber 2017 ( Urk. 6/48) geltend macht, dass sie mit ihrer Anstellung im Stundenlohn rund Fr. 58'194. -- erzielt h abe (vgl. vorste hend E. 2.2), erweist sich dies als nicht ausgewiesen und steht im Widerspruch zu den Angaben im Arbeitgeberbericht sowie im IK-Auszug ( Urk. 6/45). 4.6 Für die Bestimmung des Invalideneinkommens können nach der Rechtsprechung Tabellenlöhne gemäss den vom Bundesamt für Statistik periodisch herausgege benen Lohnstrukturerhebungen (LSE) herangezogen werden (BGE 139 V 592 E. 2.3, 135 V 297 E. 5.2, 129 V 472 E. 4.2.1, 126 V 75 E. 3b). Dabei sind grund sätzlich die im Verfügungszeitpunkt aktuellsten veröffentlichten Tabellen der LSE zu verwenden (BGE 143 V 295 E. 4.1.3; zur Verwendung der aktuellsten statisti schen Daten bei Rentenrevisionen vgl. BGE 143 V 295 E. 4.2.2, 142 V 178 E. 2.5.8.1, 133 V 545 E. 7.1). Der Griff zur Lohnstatistik ist subsidiär, das heisst deren Beizug erfolgt nur, wenn eine Ermittlung des Invalideneinkommens auf grund und nach Massgabe der konkreten Gegebenheiten des Einzelfalles nicht möglich ist (vgl. BGE 142 V 178 E. 2.5.7, 139 V 592 E. 2.3, 135 V 297 E. 5.2; vgl. auch Meyer/ Reichmuth, Bundesgesetz über die Invalidenversicherung, 3. Auflage 2014, Rn 55 und 89 zu Art. 28a, mit weiteren Hinweisen auf die Rechtsprechung). 4.7 Gemäss den Feststellungen im MEDAS B.___ -Gutachten vom 1 3. Septem ber 2018 war der Beschwerdeführerin ab September 2018 eine leidensadaptierte Tätigkeit im Umfang von 50 % zumutbar ( Urk. 6/64 S. 10 Ziff. 4.8). Im Jahr 2016 belief sich der Medianlohn von Frauen, Kompetenzniveau 1, gemäss LSE 2016 auf Fr. 4‘363.-- pro Monat (LSE 2016, Tabelle TA1, Total, Frauen, Kompetenzni veau 1). Umgerechnet auf die betriebsübliche wöchentliche Arbeitszeit von 41,7 Stunden (Betriebsübliche Arbeitszeit nach Wirtschaftsabteilungen in Stunden pro Woche, Total; vgl. www. bfs.admin.ch, Statistiken, Arbeit und Erwerb) und unter Berücksichtigung der Nominallohnentwicklung von 0.4 % im Jahr 2017 und 0.5 % im Jahr 2018 (vgl. Nominallohnindex, Frauen, 2011-2018, Tabelle T1.2.10, Total) resultiert bei dem noch möglichen 50 %-Pensum ein Invalideneinkommen von rund Fr. 27‘537.-- im Jahr 2018 (Fr. 4‘363. -- : 40 x 41. 7 x 12 x 1.004 x 1.005 x 0.5). 4.8 Wird das Invalideneinkommen auf der Grundlage von statistischen Durch schnittswerten ermittelt, ist der entsprechende Ausgangswert (Tabellenlohn) allenfalls zu kürzen. Damit soll der Tatsache Rechnung getragen werden, dass per sönliche und berufliche Merkmale, wie Art und Ausmass der Behinderung, Lebensalter, Dienstjahre, Nationalität oder Aufenthaltskategorie und Beschäfti gungsgrad Auswirkungen auf die Lohnhöhe haben können (BGE 124 V 321 E. 3b/ aa ). Aufgrund dieser Faktoren kann die versicherte Person die verbliebene Arbeitsfähigkeit auch auf einem ausgeglichenen Arbeitsmarkt möglicherweise nur mit unterdurchschnittlichem erwerblichem Erfolg verwerten (BGE 126 V 75 E. 5b/ aa ). Der Abzug soll aber nicht automatisch erfolgen. Er ist unter Würdigung der Umstände im Einzelfall nach pflichtgemässem Ermessen gesamthaft zu schät zen und darf 25 % nicht übersteigen (BGE 135 V 297 E. 5.2; 134 V 322 E. 5.2 und 126 V 75 E. 5b/ bb -cc). Die Rechtsprechung gewährt insbesondere dann einen Abzug auf dem Invalideneinkommen, wenn eine versicherte Person selbst im Rahmen körperlich leichter Hilfsarbeitertätigkeit in ihrer Leistungsfähigkeit ein geschränkt ist (BGE 126 V 75 E. 5a/ bb ). Zu beachten ist jedoch, dass allfällige bereits in der Beurteilung der medizinischen Arbeitsfähigkeit enthaltene gesund heitliche Einschränkungen nicht zusätzlich in die Bemessung des leidensbeding ten Abzugs einfliessen und so zu einer doppelten Anrechnung desselben Gesichts punkts führen dürfen (Urteil 9C_846/2014 vom 22. Januar 2015 E. 4.1.1 mit Hinweisen; vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_805/2016 vom 22. März 2017 E. 3.1). Nach ständiger Rechtsprechung darf das (kantonale) Sozialversicherungsgericht sein Ermessen, wenn es um die Beurteilung des Tabellenlohnabzuges gemäss BGE 126 V 75 geht, nicht ohne triftigen Grund an die Stelle desjenigen der Ver waltung setzen; es muss sich auf Gegebenheiten abstützen können, welche seine abweichende Ermessensausübung als naheliegender erscheinen lassen (BGE 137 V 71 E. 5.2 und 126 V 75 E. 6). Wurde bei der Festsetzung der Höhe des Abzugs vom Tabellenlohn ein Merkmal oder ein bestimmter Aspekt eines Merkmals zu Unrecht nicht berücksichtigt oder zu Unrecht berücksichtigt, hat die Beschwerdeinstanz den Abzug gesamthaft neu zu schätzen (vgl. Urteile des Bun desgerichtes 8C_113/2015 vom 26. Mai 2015 E. 3.2 und 8C_808/2013 vom 14. Februar 2014 E. 7.1.1 mit Hinweisen). Die Beschwerdegegnerin gewährte vorliegend den maximal möglichen Abzug von 25 % (vgl. Urk. 6/69), was in Anbetracht der Umstände nicht zu beanstanden ist. 4.9 In Anwendung der neuen Berechnungs methode (vorstehend E. 1.5 ) ist d as von der Beschwerdeführerin mit ihrem 80%-Pensum im Jahr 2018 erzielte Validen einkommen von Fr. 40‘939.-- (vorstehend E. 4.5) auf 100 % hochzurechnen was zu einem Einkommen von rund Fr. 51‘174.-- führt (Fr. 4 0‘939. -- : 80 x 100 ). Stellt man das Valideneinkommen in Höhe von rund Fr. 51‘174.-- dem unter Berücksichtigung eines leidensbedingten Abzuges von 25 % resultieren - den hypothetischen In valideneinkommen in Höhe von rund Fr. 20'653.-- ( Fr. 27'537.-- x 0.75, vorstehend E. 4.7-8 ) gegenüber, resultiert eine Einkom menseinbusse von Fr. 30‘521.--, was einer Einschränkung im Erwerbsbereich von 59.64 %, bezie hungsweise e inem Teilinvaliditätsgrad von rund 48 % entspricht (80 x 0. 596 ). Addiert mit dem Teilinvaliditätsgrad im Haushaltsbereich von 4.2 % ( vorstehend E. 3 ) beläuft sich der Gesamtinvaliditätsgrad auf rund 52 %, welcher unter Berücksichtigung von Art. 88a Abs. 2 IVV ab 1. Januar 2019 Anspruch auf eine halbe Invalidenrente vermittelt. 4.10 Zusammenfassend ist somit festzuhalten, dass die Beschwerdeführerin ab 1. August 2017 Anspruch auf eine ganze Invalidenrente und ab 1. Januar 2019 Anspruch auf eine halbe Invalidenrente hat. Die angefochtenen Verfügungen ( Urk. 2) erweisen sich demnach als korrekt, was zur Abweisung der Beschwerde führt. 5. Da es um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind unabhängig vom Streit wert festzulegen ( Art. 69 Abs. 1 bis IVG) und auf Fr. 6 00.-- anzusetzen. Entspre chend dem Ausgang des Verfahrens sind sie de r unterliegenden Beschwerdefüh rer in aufzuerlegen. Das Gericht erkennt: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 600.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein werden der Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zu gestellt. 3. Zustellung gegen Empfangsschein an: - lic. iur. Y.___ - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle - Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an: - Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft) 4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesge setzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizu legen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin MosimannSchucan

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich IV.2019.00689 II. Kammer Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Käch Sozialversicherungsrichterin Sager Gerichtsschreiberin Schucan Urteil vom 1. Juli 2020 in Sachen X.___ Beschwerdeführerin vertreten durch lic. iur. Y.___ gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin Sachverhalt: 1. X.___, geboren 1980, Mutter von sechs Kindern (Jahrg änge 2000, 2002, 2003, 2005, 2011, 2016 ), war seit dem 1. Januar 2014 über die Z.___ AG, bei der A.___ als Betriebsmitarbeiterin Montage i m Stun denlohn für 32 Stunden pro Woche angestellt ( Urk. 6/3 Ziff. 5.4, Urk. 6/10 Ziff. 2.1-3 ), als sie sich am 2 5. Oktober 2016 unter Hinweis auf eine am 2 9. August 2016 erlittene cerebrale Ischämie links - hemisphärisch bei der Invali denversicherung zum Leistungsbezug an meldete ( Urk. 6/3 Ziff. 6.2 -3 ). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, klärte die medizinisch e und erwerbliche Situation ab und holte bei der Medizinischen Abklärungsstelle B.___ (MEDAS) ein inter disziplinäres Gutachten ein, das am 1 3. September 2018 erstattet wurde ( Urk. 6/64 ). Weiter wurde eine Haushaltsabklärung veranlasst, über welche am 3. Dezember 2018 Bericht erstattet wurde ( Urk. 6/68). Nach durchgeführt em Vorbescheidverfahren ( Urk. 6/72 ; Urk. 6/76, Urk. 6/82 ) sprach die IV-Stelle mit Verfügung en vom 2 9. August und vom 1 9. September 2019 der Versicherten bei einem Invaliditätsgrad von 84 % ab dem 1. August 2017 eine ganze und bei einem Invaliditätsgrad von 55 % ab dem 1. Januar 2019 eine halbe Rente zu ( Urk. 6/85, Urk. 6/87, Urk. 6/90-91 = Urk. 2). 2. Die Versicherte erhob am 1. Oktober 2019 Beschwerde gegen die Verfügung en vom 2 9. August und vom 1 9. September 2019 ( Urk. 2) und beantragte, die Ver fügung vom 2 9. August 2019 sei aufzuheben und es sei ihr vom 1. August 2017 bis 3 1. Dezember 2018 eine ganze und ab dem 1. Januar 2019 eine Dreiviertels rente zuzusprechen ( Urk. 1 S. 2). Die IV-Stelle beantragte mit Beschwerdeantwort vom 4. November 2019 ( Urk. 5 ) die Abweisung der Beschwerde. Dies wurde der Beschwerdeführerin am 6. November 2019 zur Kenntnis gebracht ( Urk. 7 ). Das Gericht zieht in Erwägung: 1. 1.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allge meinen Teil des Sozialversicherungsrechts; ATSG ). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kom menden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG). 1.2 Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertelsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente ( Art. 28 Abs. 2 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung; IVG ). 1.3 Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei aus geglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkommen), in Bezie hung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht in valid geworden wäre (sog. Valideneinkommen). Der Einkommensver gleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die beiden hypothetischen Erwerbseinkommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegen übergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditäts grad bestimmen lässt (sog. allgemeine Methode des Einkommensvergleichs; BGE 130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen). 1.4 Bei Versicherten, die nur zum Teil erwerbstätig sind, wird für diesen Teil die Invalidität nach Art. 16 ATSG festgelegt. Waren sie daneben auch im Aufgaben bereich tätig, so wird die Invalidität für diese Tätigkeit nach Art. 28a Abs. 2 IVG festgelegt. In diesem Fall sind der Anteil der Erwerbstätigkeit und der Anteil der Tätigkeit im Aufgabenbereich festzulegen und der Invaliditätsgrad entsprechend der Behinderung in beiden Bereichen zu bemessen ( Art. 28a Abs. 3 IVG); dies ist die gemischte Methode der Invali ditätsbemessung (vgl. BGE 141 V 15 E. 3.2 mit Hinweisen). Nach der bis 3 1. Dezember 2017 gültigen Gerichts- und Verwaltungspraxis zur Invaliditätsbemessung nach der gemischten Methode (grundlegend BGE 125 V 146; vgl. Art. 27 und 27 bis der Verordnung über die Invalidenversicherung [IVV] in der seit dem 1. Januar 2018 geltenden Fassung und Übergangsbestim mung zur Änderung der IVV, in Kraft seit 1. Januar 2018) wird zunächst der Anteil der Erwerbstätigkeit und derjenige der Tätigkeit im Aufgabenbereich (vgl. Art. 27 IVV) ermittelt. Die Invalidität bestimmt sich in der Folge dadurch, dass im Erwerbsbereich ein Einkommens- und im Aufgabenbereich ein Betäti gungsvergleich vorgenommen wird, wobei im Erwerbsbereich praxisgemäss berücksichtigt wird, was die versicherte Person im Gesundheitsfall aus ihrer Teilerwerbstätigkeit erzielen würde. Die Gesamtinvalidität ergibt sich aus der Addierung der in beiden Bereichen ermittelten und gewichteten Teilinvaliditäten (BGE 131 V 51 E. 5.5.1, 130 V 393 E. 3.3, 125 V 146 E. 2b und 5c). 1.5 Gemäss dem in Art. 27 bis Abs. 2–4 IVV per 1. Januar 2018 eingeführten neuen Berechnungsmodell für die Festlegung des Invaliditätsgrads von teilerwerbstäti gen Versicherten nach der gemischten Methode (Art. 28a Abs. 3 IVG) werden der Invaliditätsgrad in Bezug auf die Erwerbstätigkeit und der Invaliditätsgrad in Bezug auf die Betätigung im Aufgabenbereich – weiterhin – summiert ( Art. 27 bis Abs. 2 IVV). Die Berechnung des Invaliditätsgrads in Bezug auf die Erwerbstätig keit richtet sich nach Art. 16 ATSG, wobei das Erwerbseinkommen, das die ver sicherte Person durch die Teilerwerbstätigkeit erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre, auf eine Vollerwerbstätigkeit hochgerechnet wird (Art. 27 bis Abs. 3 lit. a IVV) und die prozentuale Erwerbseinbusse anhand des Beschäftigungsgrads, den die versicherte Person hätte, wenn sie nicht invalid geworden wäre, gewichtet wird (Art. 27 bis Abs. 3 lit. b IVV). Für die Berechnung des Invaliditätsgrads in Bezug auf die Betätigung im Aufgabenbereich wird der prozentuale Anteil der Einschränkungen bei der Betätigung im Aufgabenbereich im Vergleich zur Situation, wenn die versicherte Person nicht invalid geworden wäre, ermittelt. Der Anteil wird anhand der Differenz zwischen dem Beschäfti gungsgrad nach Absatz 3 lit. b und einer Vollerwerbstätigkeit gewichtet ( Art. 27 bis Abs. 4 IVV). Gemäss den allgemeinen übergangsrechtlichen Regeln sind der Beurteilung jene Rechtsnormen zu Grunde zu legen, die galten, als sich der zu den materiellen Rechtsfolgen führende und somit rechtserhebliche Sachverhalt verwirklicht hat (vgl. BGE 130 V 445 E. 1.2.1, 127 V 466 E. 1, 126 V 134 E. 4b, je mit Hinweisen). 2. 2.1 Die Beschwerdegegnerin begründete in ihrer Verfügung ( Urk. 2) die Zusprache einer ganzen Invalidenrente ab 1. August 2017 und einer halben Invalidenrente ab 1. Januar 2019 damit, dass die medizinischen Abklärungen ergeben hätten, dass die Beschwerdeführerin nach Ablauf der Wartezeit zu 100 % in ihrer Arbeitsfähigkeit eingeschränkt gewesen sei. Die Einschränkung entspreche dem Invaliditätsgrad. Sie wäre im Gesundheitsfall zu 80 % erwerbstätig und würde in einem Pensum von 20 % im Haushalt tätig sein, wobei im Haushaltsbereich eine Einschränkung von 21 % bestehe. Demnach resultiere nach Ablauf der Wartezeit ab August 2017 ein Invaliditätsgrad von 84 % und damit ein Anspruch auf eine ganze Invalidenrente. Ab September 2018 sei der Beschwerdeführerin aus medi zinischer Sicht eine angepasste sehr leichte Tätigkeit zu 50 % zumutbar. Damit resultiere ein Invaliditätsgrad von 55.4 0 %, weshalb sie ab 1. Januar 2019 An spruch auf eine halbe Rente habe (Begründung S. 1 f.). 2.2 Dagegen machte die Beschwerdeführerin in ihrer Beschwerde ( Urk. 1) geltend, dass die Berechnung des Invaliditätsgrades bestritten werde. Gemäss dem Gut achten liege die Arbeitsunfähigkeit von Oktober 2016 bis September 2018 bei 100 % und seit dem 1 3. September 2018 bei 50 % (S. 4 Ziff. 2). Gemäss den Angaben in den IV-Akten (Verlaufsprotokoll SVA vom 6. Dezem - ber 2017) liege ihr Valideneinkommen bei einem 80%-Pensum bei rund Fr. 58'194. -- (S. 5 Mitte). Von Oktober 2016 bis Ende 2018 habe die Erwerbseinbusse rund Fr. 58'194. -- betragen und der Invaliditätsgrad nach der alten gemischten Methode bei 84.2 % gelegen. Demnach sei ihr für diese Zeitspanne zu Recht eine ganze Rente zugesprochen worden. Ab dem 1. Januar 2019 resultiere bei einem Invalideneinkommen von rund Fr. 27'509. -- un d unter Berücksichtigung eines l eidensbedingten Abzuges von 25 % ein Invaliditätsgrad von 61.5 % und dem nach ein Anspruch auf eine Dreiviertelsrente (S. 5 unten f.). 3. Unbestritten geblieben ist die im Haushalta bklärungsbericht vom 3. Dezember 2018 festgehaltene Qualifikation der Beschwerdeführerin als zu 80 % Erwerbstä tige und zu 20 % im Aufgabenbereich Tätige, ebenso die im Haushaltbereich resultierende Einschränkung von 21 % entsprechend einem Invaliditätsgrad von 4.2 % ( Urk. 6/68 Ziff. 2.6 und Ziff. 7). Un bestritten geblieben sind we iter die im Gutachten der MEDAS B.___ vom 1 3. September 2018 gestellten Diagnosen ( Urk. 6/64 S. 8 f. Ziff. 4.2) sowie die daraus seit dem Insultereignis im August 2016 resultierende vollständige Arbeitsunfähigkeit in der bisherigen Montagetä tigkeit und in jeder angepassten Tätigkeit und die ab Zeitpunkt der Begutachtung bestehende 50%ige Arbeitsfähigkeit in einer leidensadaptierten Tätigkeit ( Urk. 6/64 S. 10 Ziff. 4.7-8 ). Strittig und zu prüfen ist nachfolgend die Berech nung des Invaliditätsgrades und insbesondere der Rentenanspruch der Bes chwer deführer in ab 1. Januar 2019. 4. 4.1 Hinsichtlich der Qualifikation ist gestützt auf den Haushaltabklärungsbericht vom 3. Dezember 201 8 (Urk. 6/ 68 Ziff. 2.6) davon auszugehen, dass die Beschwerde führerin zum Zeitpunkt des hypothetische n Rentenbeginns per 1. August 2017 als zu 80 % Erwerbstätige und zu 2 0 % im Haush alt Tätige zu qualifizieren ist. 4.2 Entsprechend ist der Invaliditätsgrad in Anwendung der gemischte n Methode im Sinne von Art. 28a Abs. 3 IVG zu bemessen ( vorstehend E. 1. 4- 5). Ausgehend von der vorgenommenen Qualifikation ist zu prüfen, ob die Beschwerdegegnerin den Invaliditätsgrad der Beschwerdeführerin korrekt bemessen hat. Wie be reits erwähnt (vorstehend E. 1.5 ), wurde per 1. Januar 2018 eine neue Berechnungs methode bei Teilerwerbstätigen in der IVV statuiert. Die rentenzu sprechenden Verfügung en ( Urk. 2) sind am 2 9. August und am 19. September 2019 und somit nach Inkrafttreten der Verordnungsänderung ergangen, wobei ein Sachverhalt zu beurteilen ist, der vor dem Inkrafttreten der revidierten Ver ordnungsbestimmungen am 1. Januar 2018 begonnen hat. Daher und aufgrund dessen, dass der Rechtsstreit eine Dauerleistung betrifft, über welche noch nicht rechtskräftig verfügt wurde, ist entsprechend den allgemeinen intertemporal rechtlichen Regeln für die Zeit bis am 31. Dezember 2017 auf die damals geltenden Bestimmungen und ab diesem Zeitpunkt auf die revidierten Verord nungsbe stimmungen abzustellen (vgl. BGE 130 V 445 E. 1.2.2; vgl. Urteil des Bundesge richts I 428/04 vom 7. Juni 2006 E. 1). 4.3 Gestützt auf die unbestr ittenen Feststellungen im MEDAS B.___ - Gutachten vom 1 3. September 2018 bestand aufgrund des Insultereignisses im August 2016 im Zeitpunkt des hypothetischen Rentenbeginns im August 2017 bis September 2018 in jeder Tätigkeit eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit (vgl. Urk. 6/64 S. 10 Ziff. 4.7-8 ). Es ist deshalb festzuhalten, dass bei einer vollen Arbeitsunfähigkeit in jeder Tätigkeit im Zeitraum vom August 2017 bis September 2018 eine Einschränkung im Erwerbsbereich von 100 % vorliegt; ein Einkommensvergleich ist nicht not wendig. Im Haushalt sbereich beträgt die Einschränkung gestützt auf den Haus haltabklärungsbericht vom 3. Dezember 2018 21 % ( Urk. 6/68 Ziff. 7). Bei der Gewichtung des Bereichs Haushalt mit 20 % ergibt sich ein Teilinvaliditätsgrad von 4.2 % (20 x 0. 21 ). Bei einem Erwerbsanteil von 80 % und einer 100%igen Einschränkung ergibt sich im Bereich Erwerb ein Teilinvaliditätsgrad von 80 %. Zusammenge rechnet resultiert somit ein Gesamtinvaliditätsgrad von 8 4.2 %. Die ser Gesamtin validitätsgrad resultiert bei vollständiger Arbeitsunfähigkeit im Erwerbsbereich auch bei der ab 1. Januar 2018 geltenden Berechnung nach der neuen Methode und begründet einen Anspruch der Beschwerdeführerin auf eine ganze Invaliden rente. 4.4 Ab September 2018 hat sich der Gesundheitszustand der Beschwerdeführerin ver bessert, und es ist unb estritten, dass seither in einer leidensadaptierten Tätigkeit eine Arbeitsfähigkeit von 5 0 % besteht (vorstehend E. 2.1-2, Urk. 6/64 S. 10 Ziff. 4.8 ). Gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung ist für die Ermittlung des Validen einkommens entscheidend, was die versicherte Person im Zeitpunkt des frühest möglichen Rentenbeginns nach dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrschein lichkeit als Gesunde tatsächlich verdient hätte. Dabei wird in der Regel am zuletzt erzielten, nötigenfalls der Teuerung und der realen Einkommensentwicklung an gepassten Verdienst angeknüpft, da es empirischer Erfahrung entspricht, dass die bisherige Tätigkeit ohne Gesundheitsschaden fortgesetzt worden wäre. Ausnah men müssen mit überwiegender Wahrscheinlichkeit erstellt s ein (BGE 139 V 28 E. 3.3.2; 135 V 58 E. 3.1; 134 V 322 E. 4.1 mit Hinweis). 4.5 Ausgangspunkt der Ermittlung des Valideneinkommens im Jahr 2018 bilden vor liegen d die Angabe im Arbeitgeberfragebogen der Z.___ AG vom 1 7. November 2016, wonach die Beschwerdeführerin seit dem 1. Januar 2014 in einem Pensum von 32 Stunden pro Woche im Stundenlohn als Betriebsmitarbei terin Montage angestellt war ( Urk. 6/10 Ziff. 2.1-3). Als Grundlohn pro Stunde wurden Fr. 24.60 genannt, zusätzlich wurde n eine Ferienentschädigung von Fr. 2.12, eine Feiertagsentschädigung von Fr. 0.79 sowie ein 1 3. Monats lohn/Gratifikation von Fr. 2.29 ausgerichtet, so dass ein Stundenlohn von total Fr. 29.80 resultierte. Weiter wurde angegeben, dass dieser Lohn auch heute noch ohne Gesundheitsschaden beza hlt würde ( vgl. Urk. 6/10 Ziff. 5.1 und 5.2 ), was bedeutet, dass keine Anpassung an die Nominallohnentwicklung gewährt worden wäre, weshalb eine solche bei der vorliegenden Berechnung auch nicht vorzu nehmen ist. Gemäss Lohnkonto wurde der Beschwerdeführer in im Jahr 2015 vor Eintritt des Gesundheitsschadens im Jahr 2016 ein Lohn von rund Fr. 40‘939. -- ausgerichtet ( Urk. 6/10/ 11 ). Dieser Betrag stimmt auch überein mit dem Auszug aus dem in dividuellen Konto (IK-Auszug, Urk. 6/ 45 ). Von dieser Lohnsumme ist demnach auch im Jahr 2018 auszugehen. Soweit die Beschwerdeführerin unter Hinweis auf das Verlaufsprotokoll der Ein gliederungsberatung vom 6. Dezem ber 2017 ( Urk. 6/48) geltend macht, dass sie mit ihrer Anstellung im Stundenlohn rund Fr. 58'194. -- erzielt h abe (vgl. vorste hend E. 2.2), erweist sich dies als nicht ausgewiesen und steht im Widerspruch zu den Angaben im Arbeitgeberbericht sowie im IK-Auszug ( Urk. 6/45). 4.6 Für die Bestimmung des Invalideneinkommens können nach der Rechtsprechung Tabellenlöhne gemäss den vom Bundesamt für Statistik periodisch herausgege benen Lohnstrukturerhebungen (LSE) herangezogen werden (BGE 139 V 592 E. 2.3, 135 V 297 E. 5.2, 129 V 472 E. 4.2.1, 126 V 75 E. 3b). Dabei sind grund sätzlich die im Verfügungszeitpunkt aktuellsten veröffentlichten Tabellen der LSE zu verwenden (BGE 143 V 295 E. 4.1.3; zur Verwendung der aktuellsten statisti schen Daten bei Rentenrevisionen vgl. BGE 143 V 295 E. 4.2.2, 142 V 178 E. 2.5.8.1, 133 V 545 E. 7.1). Der Griff zur Lohnstatistik ist subsidiär, das heisst deren Beizug erfolgt nur, wenn eine Ermittlung des Invalideneinkommens auf grund und nach Massgabe der konkreten Gegebenheiten des Einzelfalles nicht möglich ist (vgl. BGE 142 V 178 E. 2.5.7, 139 V 592 E. 2.3, 135 V 297 E. 5.2; vgl. auch Meyer/ Reichmuth, Bundesgesetz über die Invalidenversicherung, 3. Auflage 2014, Rn 55 und 89 zu Art. 28a, mit weiteren Hinweisen auf die Rechtsprechung). 4.7 Gemäss den Feststellungen im MEDAS B.___ -Gutachten vom 1 3. Septem ber 2018 war der Beschwerdeführerin ab September 2018 eine leidensadaptierte Tätigkeit im Umfang von 50 % zumutbar ( Urk. 6/64 S. 10 Ziff. 4.8). Im Jahr 2016 belief sich der Medianlohn von Frauen, Kompetenzniveau 1, gemäss LSE 2016 auf Fr. 4‘363.-- pro Monat (LSE 2016, Tabelle TA1, Total, Frauen, Kompetenzni veau 1). Umgerechnet auf die betriebsübliche wöchentliche Arbeitszeit von 41,7 Stunden (Betriebsübliche Arbeitszeit nach Wirtschaftsabteilungen in Stunden pro Woche, Total; vgl. www. bfs.admin.ch, Statistiken, Arbeit und Erwerb) und unter Berücksichtigung der Nominallohnentwicklung von 0.4 % im Jahr 2017 und 0.5 % im Jahr 2018 (vgl. Nominallohnindex, Frauen, 2011-2018, Tabelle T1.2.10, Total) resultiert bei dem noch möglichen 50 %-Pensum ein Invalideneinkommen von rund Fr. 27‘537.-- im Jahr 2018 (Fr. 4‘363. -- : 40 x 41. 7 x 12 x 1.004 x 1.005 x 0.5). 4.8 Wird das Invalideneinkommen auf der Grundlage von statistischen Durch schnittswerten ermittelt, ist der entsprechende Ausgangswert (Tabellenlohn) allenfalls zu kürzen. Damit soll der Tatsache Rechnung getragen werden, dass per sönliche und berufliche Merkmale, wie Art und Ausmass der Behinderung, Lebensalter, Dienstjahre, Nationalität oder Aufenthaltskategorie und Beschäfti gungsgrad Auswirkungen auf die Lohnhöhe haben können (BGE 124 V 321 E. 3b/ aa ). Aufgrund dieser Faktoren kann die versicherte Person die verbliebene Arbeitsfähigkeit auch auf einem ausgeglichenen Arbeitsmarkt möglicherweise nur mit unterdurchschnittlichem erwerblichem Erfolg verwerten (BGE 126 V 75 E. 5b/ aa ). Der Abzug soll aber nicht automatisch erfolgen. Er ist unter Würdigung der Umstände im Einzelfall nach pflichtgemässem Ermessen gesamthaft zu schät zen und darf 25 % nicht übersteigen (BGE 135 V 297 E. 5.2; 134 V 322 E. 5.2 und 126 V 75 E. 5b/ bb -cc). Die Rechtsprechung gewährt insbesondere dann einen Abzug auf dem Invalideneinkommen, wenn eine versicherte Person selbst im Rahmen körperlich leichter Hilfsarbeitertätigkeit in ihrer Leistungsfähigkeit ein geschränkt ist (BGE 126 V 75 E. 5a/ bb ). Zu beachten ist jedoch, dass allfällige bereits in der Beurteilung der medizinischen Arbeitsfähigkeit enthaltene gesund heitliche Einschränkungen nicht zusätzlich in die Bemessung des leidensbeding ten Abzugs einfliessen und so zu einer doppelten Anrechnung desselben Gesichts punkts führen dürfen (Urteil 9C_846/2014 vom 22. Januar 2015 E. 4.1.1 mit Hinweisen; vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_805/2016 vom 22. März 2017 E. 3.1). Nach ständiger Rechtsprechung darf das (kantonale) Sozialversicherungsgericht sein Ermessen, wenn es um die Beurteilung des Tabellenlohnabzuges gemäss BGE 126 V 75 geht, nicht ohne triftigen Grund an die Stelle desjenigen der Ver waltung setzen; es muss sich auf Gegebenheiten abstützen können, welche seine abweichende Ermessensausübung als naheliegender erscheinen lassen (BGE 137 V 71 E. 5.2 und 126 V 75 E. 6). Wurde bei der Festsetzung der Höhe des Abzugs vom Tabellenlohn ein Merkmal oder ein bestimmter Aspekt eines Merkmals zu Unrecht nicht berücksichtigt oder zu Unrecht berücksichtigt, hat die Beschwerdeinstanz den Abzug gesamthaft neu zu schätzen (vgl. Urteile des Bun desgerichtes 8C_113/2015 vom 26. Mai 2015 E. 3.2 und 8C_808/2013 vom 14. Februar 2014 E. 7.1.1 mit Hinweisen). Die Beschwerdegegnerin gewährte vorliegend den maximal möglichen Abzug von 25 % (vgl. Urk. 6/69), was in Anbetracht der Umstände nicht zu beanstanden ist. 4.9 In Anwendung der neuen Berechnungs methode (vorstehend E. 1.5 ) ist d as von der Beschwerdeführerin mit ihrem 80%-Pensum im Jahr 2018 erzielte Validen einkommen von Fr. 40‘939.-- (vorstehend E. 4.5) auf 100 % hochzurechnen was zu einem Einkommen von rund Fr. 51‘174.-- führt (Fr. 4 0‘939. -- : 80 x 100 ). Stellt man das Valideneinkommen in Höhe von rund Fr. 51‘174.-- dem unter Berücksichtigung eines leidensbedingten Abzuges von 25 % resultieren - den hypothetischen In valideneinkommen in Höhe von rund Fr. 20'653.-- ( Fr. 27'537.-- x 0.75, vorstehend E. 4.7-8 ) gegenüber, resultiert eine Einkom menseinbusse von Fr. 30‘521.--, was einer Einschränkung im Erwerbsbereich von 59.64 %, bezie hungsweise e inem Teilinvaliditätsgrad von rund 48 % entspricht (80 x 0. 596 ). Addiert mit dem Teilinvaliditätsgrad im Haushaltsbereich von 4.2 % ( vorstehend E. 3 ) beläuft sich der Gesamtinvaliditätsgrad auf rund 52 %, welcher unter Berücksichtigung von Art. 88a Abs. 2 IVV ab 1. Januar 2019 Anspruch auf eine halbe Invalidenrente vermittelt. 4.10 Zusammenfassend ist somit festzuhalten, dass die Beschwerdeführerin ab 1. August 2017 Anspruch auf eine ganze Invalidenrente und ab 1. Januar 2019 Anspruch auf eine halbe Invalidenrente hat. Die angefochtenen Verfügungen ( Urk. 2) erweisen sich demnach als korrekt, was zur Abweisung der Beschwerde führt. 5. Da es um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind unabhängig vom Streit wert festzulegen ( Art. 69 Abs. 1 bis IVG) und auf Fr. 6 00.-- anzusetzen. Entspre chend dem Ausgang des Verfahrens sind sie de r unterliegenden Beschwerdefüh rer in aufzuerlegen. Das Gericht erkennt: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 600.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein werden der Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zu gestellt. 3. Zustellung gegen Empfangsschein an: - lic. iur. Y.___ - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle - Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an: - Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft) 4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesge setzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizu legen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin MosimannSchucan

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Sozialversicherungsgericht

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

des Kantons Zürich IV.2019.00689 II. Kammer Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Käch Sozialversicherungsrichterin Sager Gerichtsschreiberin Schucan Urteil vom 1. Juli 2020

IV.2019.00689

IV.2019.00689

IV.2019.00689 II. Kammer

II. Kammer

Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Käch Sozialversicherungsrichterin Sager Gerichtsschreiberin Schucan

Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Käch Sozialversicherungsrichterin Sager Gerichtsschreiberin Schucan

Urteil vom 1. Juli 2020

Urteil vom 1. Juli 2020 in Sachen

in Sachen X.___

X.___ Beschwerdeführerin

Beschwerdeführerin vertreten durch lic. iur. Y.___

vertreten durch lic. iur. Y.___ gegen

gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle

Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich

Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin

Beschwerdegegnerin Sachverhalt:

Sachverhalt: 1. X.___, geboren 1980, Mutter von sechs Kindern (Jahrg änge 2000, 2002, 2003, 2005, 2011, 2016 ), war seit dem 1. Januar 2014 über die Z.___ AG, bei der A.___ als Betriebsmitarbeiterin Montage i m Stun denlohn für 32 Stunden pro Woche angestellt ( Urk. 6/3 Ziff. 5.4, Urk. 6/10 Ziff. 2.1-3 ), als sie sich am 2 5. Oktober 2016 unter Hinweis auf eine am 2 9. August 2016 erlittene cerebrale Ischämie links - hemisphärisch bei der Invali denversicherung zum Leistungsbezug an meldete ( Urk. 6/3 Ziff. 6.2 -3 ). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, klärte die medizinisch e und erwerbliche Situation ab und holte bei der Medizinischen Abklärungsstelle B.___ (MEDAS) ein inter disziplinäres Gutachten ein, das am 1 3. September 2018 erstattet wurde ( Urk. 6/64 ). Weiter wurde eine Haushaltsabklärung veranlasst, über welche am 3. Dezember 2018 Bericht erstattet wurde ( Urk. 6/68).

1. X.___, geboren 1980, Mutter von sechs Kindern (Jahrg änge 2000, 2002, 2003, 2005, 2011, 2016 ), war seit dem 1. Januar 2014 über die Z.___ AG, bei der A.___ als Betriebsmitarbeiterin Montage i m Stun denlohn für 32 Stunden pro Woche angestellt ( Urk. 6/3 Ziff. 5.4, Urk. 6/10 Ziff. 2.1-3 ), als sie sich am 2 5. Oktober 2016 unter Hinweis auf eine am 2 9. August 2016 erlittene cerebrale Ischämie links hemisphärisch bei der Invali denversicherung zum Leistungsbezug an meldete ( Urk. 6/3 Ziff. 6.2 -3 ). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, klärte die medizinisch e und erwerbliche Situation ab und holte bei der Medizinischen Abklärungsstelle B.___ (MEDAS) ein inter disziplinäres Gutachten ein, das am 1 3. September 2018 erstattet wurde ( Urk. 6/64 ). Weiter wurde eine Haushaltsabklärung veranlasst, über welche am 3. Dezember 2018 Bericht erstattet wurde ( Urk. 6/68). Nach durchgeführt em Vorbescheidverfahren ( Urk. 6/72 ; Urk. 6/76, Urk. 6/82 ) sprach die IV-Stelle mit Verfügung en vom 2 9. August und vom 1 9. September 2019 der Versicherten bei einem Invaliditätsgrad von 84 % ab dem 1. August 2017 eine ganze und bei einem Invaliditätsgrad von 55 % ab dem 1. Januar 2019 eine halbe Rente zu ( Urk. 6/85, Urk. 6/87, Urk. 6/90-91 = Urk. 2).

Nach durchgeführt em Vorbescheidverfahren ( Urk. 6/72 ; Urk. 6/76, Urk. 6/82 ) sprach die IV-Stelle mit Verfügung en vom 2 9. August und vom 1 9. September 2019 der Versicherten bei einem Invaliditätsgrad von 84 % ab dem 1. August 2017 eine ganze und bei einem Invaliditätsgrad von 55 % ab dem 1. Januar 2019 eine halbe Rente zu ( Urk. 6/85, Urk. 6/87, Urk. 6/90-91 = Urk. 2). 2. Die Versicherte erhob am 1. Oktober 2019 Beschwerde gegen die Verfügung en vom 2 9. August und vom 1 9. September 2019 ( Urk. 2) und beantragte, die Ver fügung vom 2 9. August 2019 sei aufzuheben und es sei ihr vom 1. August 2017 bis 3 1. Dezember 2018 eine ganze und ab dem 1. Januar 2019 eine Dreiviertels rente zuzusprechen ( Urk. 1 S. 2).

2. Die Versicherte erhob am 1. Oktober 2019 Beschwerde gegen die Verfügung en vom 2 9. August und vom 1 9. September 2019 ( Urk. 2) und beantragte, die Ver fügung vom 2 9. August 2019 sei aufzuheben und es sei ihr vom 1. August 2017 bis 3 1. Dezember 2018 eine ganze und ab dem 1. Januar 2019 eine Dreiviertels rente zuzusprechen ( Urk. 1 S. 2). Die IV-Stelle beantragte mit Beschwerdeantwort vom 4. November 2019 ( Urk. 5 ) die Abweisung der Beschwerde. Dies wurde der Beschwerdeführerin am 6. November 2019 zur Kenntnis gebracht ( Urk. 7 ).

Die IV-Stelle beantragte mit Beschwerdeantwort vom 4. November 2019 ( Urk. 5 ) die Abweisung der Beschwerde. Dies wurde der Beschwerdeführerin am 6. November 2019 zur Kenntnis gebracht ( Urk. 7 ). Das Gericht zieht in Erwägung:

Das Gericht zieht in Erwägung: 1.

1. 1.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allge meinen Teil des Sozialversicherungsrechts; ATSG ). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kom menden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).

1.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allge meinen Teil des Sozialversicherungsrechts; ATSG ). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kom menden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG). 1.2 Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertelsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente ( Art. 28 Abs. 2 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung; IVG ).

1.2 Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertelsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente ( Art. 28 Abs. 2 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung; IVG ). 1.3 Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei aus geglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkommen), in Bezie hung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht in valid geworden wäre (sog. Valideneinkommen). Der Einkommensver gleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die beiden hypothetischen Erwerbseinkommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegen übergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditäts grad bestimmen lässt (sog. allgemeine Methode des Einkommensvergleichs; BGE 130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen).

1.3 Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei aus geglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkommen), in Bezie hung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht in valid geworden wäre (sog. Valideneinkommen). Der Einkommensver gleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die beiden hypothetischen Erwerbseinkommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegen übergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditäts grad bestimmen lässt (sog. allgemeine Methode des Einkommensvergleichs; BGE 130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen). 1.4 Bei Versicherten, die nur zum Teil erwerbstätig sind, wird für diesen Teil die Invalidität nach Art. 16 ATSG festgelegt. Waren sie daneben auch im Aufgaben bereich tätig, so wird die Invalidität für diese Tätigkeit nach Art. 28a Abs. 2 IVG festgelegt. In diesem Fall sind der Anteil der Erwerbstätigkeit und der Anteil der Tätigkeit im Aufgabenbereich festzulegen und der Invaliditätsgrad entsprechend der Behinderung in beiden Bereichen zu bemessen ( Art. 28a Abs. 3 IVG); dies ist die gemischte Methode der Invali ditätsbemessung (vgl. BGE 141 V 15 E. 3.2 mit Hinweisen).

1.4 Bei Versicherten, die nur zum Teil erwerbstätig sind, wird für diesen Teil die Invalidität nach Art. 16 ATSG festgelegt. Waren sie daneben auch im Aufgaben bereich tätig, so wird die Invalidität für diese Tätigkeit nach Art. 28a Abs. 2 IVG festgelegt. In diesem Fall sind der Anteil der Erwerbstätigkeit und der Anteil der Tätigkeit im Aufgabenbereich festzulegen und der Invaliditätsgrad entsprechend der Behinderung in beiden Bereichen zu bemessen ( Art. 28a Abs. 3 IVG); dies ist die gemischte Methode der Invali ditätsbemessung (vgl. BGE 141 V 15 E. 3.2 mit Hinweisen). Nach der bis 3 1. Dezember 2017 gültigen Gerichts- und Verwaltungspraxis zur Invaliditätsbemessung nach der gemischten Methode (grundlegend BGE 125 V 146; vgl. Art. 27 und 27 bis der Verordnung über die Invalidenversicherung [IVV] in der seit dem 1. Januar 2018 geltenden Fassung und Übergangsbestim mung zur Änderung der IVV, in Kraft seit 1. Januar 2018) wird zunächst der Anteil der Erwerbstätigkeit und derjenige der Tätigkeit im Aufgabenbereich (vgl. Art. 27 IVV) ermittelt. Die Invalidität bestimmt sich in der Folge dadurch, dass im Erwerbsbereich ein Einkommens- und im Aufgabenbereich ein Betäti gungsvergleich vorgenommen wird, wobei im Erwerbsbereich praxisgemäss berücksichtigt wird, was die versicherte Person im Gesundheitsfall aus ihrer Teilerwerbstätigkeit erzielen würde. Die Gesamtinvalidität ergibt sich aus der Addierung der in beiden Bereichen ermittelten und gewichteten Teilinvaliditäten (BGE 131 V 51 E. 5.5.1, 130 V 393 E. 3.3, 125 V 146 E. 2b und 5c).

Nach der bis 3 1. Dezember 2017 gültigen Gerichts- und Verwaltungspraxis zur Invaliditätsbemessung nach der gemischten Methode (grundlegend BGE 125 V 146; vgl. Art. 27 und 27 bis der Verordnung über die Invalidenversicherung [IVV] in der seit dem 1. Januar 2018 geltenden Fassung und Übergangsbestim mung zur Änderung der IVV, in Kraft seit 1. Januar 2018) wird zunächst der Anteil der Erwerbstätigkeit und derjenige der Tätigkeit im Aufgabenbereich (vgl. Art. 27 IVV) ermittelt. Die Invalidität bestimmt sich in der Folge dadurch, dass im Erwerbsbereich ein Einkommens- und im Aufgabenbereich ein Betäti gungsvergleich vorgenommen wird, wobei im Erwerbsbereich praxisgemäss berücksichtigt wird, was die versicherte Person im Gesundheitsfall aus ihrer Teilerwerbstätigkeit erzielen würde. Die Gesamtinvalidität ergibt sich aus der Addierung der in beiden Bereichen ermittelten und gewichteten Teilinvaliditäten (BGE 131 V 51 E. 5.5.1, 130 V 393 E. 3.3, 125 V 146 E. 2b und 5c). 1.5 Gemäss dem in Art. 27 bis Abs. 2–4 IVV per 1. Januar 2018 eingeführten neuen Berechnungsmodell für die Festlegung des Invaliditätsgrads von teilerwerbstäti gen Versicherten nach der gemischten Methode (Art. 28a Abs. 3 IVG) werden der Invaliditätsgrad in Bezug auf die Erwerbstätigkeit und der Invaliditätsgrad in Bezug auf die Betätigung im Aufgabenbereich – weiterhin – summiert ( Art. 27 bis Abs. 2 IVV). Die Berechnung des Invaliditätsgrads in Bezug auf die Erwerbstätig keit richtet sich nach Art. 16 ATSG, wobei das Erwerbseinkommen, das die ver sicherte Person durch die Teilerwerbstätigkeit erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre, auf eine Vollerwerbstätigkeit hochgerechnet wird (Art. 27 bis Abs. 3 lit. a IVV) und die prozentuale Erwerbseinbusse anhand des Beschäftigungsgrads, den die versicherte Person hätte, wenn sie nicht invalid geworden wäre, gewichtet wird (Art. 27 bis Abs. 3 lit. b IVV). Für die Berechnung des Invaliditätsgrads in Bezug auf die Betätigung im Aufgabenbereich wird der prozentuale Anteil der Einschränkungen bei der Betätigung im Aufgabenbereich im Vergleich zur Situation, wenn die versicherte Person nicht invalid geworden wäre, ermittelt. Der Anteil wird anhand der Differenz zwischen dem Beschäfti gungsgrad nach Absatz 3 lit. b und einer Vollerwerbstätigkeit gewichtet ( Art. 27 bis Abs. 4 IVV).

1.5 Gemäss dem in Art. 27 bis Abs. 2–4 IVV per 1. Januar 2018 eingeführten neuen Berechnungsmodell für die Festlegung des Invaliditätsgrads von teilerwerbstäti gen Versicherten nach der gemischten Methode (Art. 28a Abs. 3 IVG) werden der Invaliditätsgrad in Bezug auf die Erwerbstätigkeit und der Invaliditätsgrad in Bezug auf die Betätigung im Aufgabenbereich – weiterhin – summiert ( Art. 27 bis Abs. 2 IVV). Die Berechnung des Invaliditätsgrads in Bezug auf die Erwerbstätig keit richtet sich nach Art. 16 ATSG, wobei das Erwerbseinkommen, das die ver sicherte Person durch die Teilerwerbstätigkeit erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre, auf eine Vollerwerbstätigkeit hochgerechnet wird (Art. 27 bis Abs. 3 lit. a IVV) und die prozentuale Erwerbseinbusse anhand des Beschäftigungsgrads, den die versicherte Person hätte, wenn sie nicht invalid geworden wäre, gewichtet wird (Art. 27 bis Abs. 3 lit. b IVV). Für die Berechnung des Invaliditätsgrads in Bezug auf die Betätigung im Aufgabenbereich wird der prozentuale Anteil der Einschränkungen bei der Betätigung im Aufgabenbereich im Vergleich zur Situation, wenn die versicherte Person nicht invalid geworden wäre, ermittelt. Der Anteil wird anhand der Differenz zwischen dem Beschäfti gungsgrad nach Absatz 3 lit. b und einer Vollerwerbstätigkeit gewichtet ( Art. 27 bis Abs. 4 IVV). Gemäss den allgemeinen übergangsrechtlichen Regeln sind der Beurteilung jene Rechtsnormen zu Grunde zu legen, die galten, als sich der zu den materiellen Rechtsfolgen führende und somit rechtserhebliche Sachverhalt verwirklicht hat (vgl. BGE 130 V 445 E. 1.2.1, 127 V 466 E. 1, 126 V 134 E. 4b, je mit Hinweisen).

Gemäss den allgemeinen übergangsrechtlichen Regeln sind der Beurteilung jene Rechtsnormen zu Grunde zu legen, die galten, als sich der zu den materiellen Rechtsfolgen führende und somit rechtserhebliche Sachverhalt verwirklicht hat (vgl. BGE 130 V 445 E. 1.2.1, 127 V 466 E. 1, 126 V 134 E. 4b, je mit Hinweisen). 2.

2. 2.1 Die Beschwerdegegnerin begründete in ihrer Verfügung ( Urk. 2) die Zusprache einer ganzen Invalidenrente ab 1. August 2017 und einer halben Invalidenrente ab 1. Januar 2019 damit, dass die medizinischen Abklärungen ergeben hätten, dass die Beschwerdeführerin nach Ablauf der Wartezeit zu 100 % in ihrer Arbeitsfähigkeit eingeschränkt gewesen sei. Die Einschränkung entspreche dem Invaliditätsgrad. Sie wäre im Gesundheitsfall zu 80 % erwerbstätig und würde in einem Pensum von 20 % im Haushalt tätig sein, wobei im Haushaltsbereich eine Einschränkung von 21 % bestehe. Demnach resultiere nach Ablauf der Wartezeit ab August 2017 ein Invaliditätsgrad von 84 % und damit ein Anspruch auf eine ganze Invalidenrente. Ab September 2018 sei der Beschwerdeführerin aus medi zinischer Sicht eine angepasste sehr leichte Tätigkeit zu 50 % zumutbar. Damit resultiere ein Invaliditätsgrad von 55.4 0 %, weshalb sie ab 1. Januar 2019 An spruch auf eine halbe Rente habe (Begründung S. 1 f.).

2.1 Die Beschwerdegegnerin begründete in ihrer Verfügung ( Urk. 2) die Zusprache einer ganzen Invalidenrente ab 1. August 2017 und einer halben Invalidenrente ab 1. Januar 2019 damit, dass die medizinischen Abklärungen ergeben hätten, dass die Beschwerdeführerin nach Ablauf der Wartezeit zu 100 % in ihrer Arbeitsfähigkeit eingeschränkt gewesen sei. Die Einschränkung entspreche dem Invaliditätsgrad. Sie wäre im Gesundheitsfall zu 80 % erwerbstätig und würde in einem Pensum von 20 % im Haushalt tätig sein, wobei im Haushaltsbereich eine Einschränkung von 21 % bestehe. Demnach resultiere nach Ablauf der Wartezeit ab August 2017 ein Invaliditätsgrad von 84 % und damit ein Anspruch auf eine ganze Invalidenrente. Ab September 2018 sei der Beschwerdeführerin aus medi zinischer Sicht eine angepasste sehr leichte Tätigkeit zu 50 % zumutbar. Damit resultiere ein Invaliditätsgrad von 55.4 0 %, weshalb sie ab 1. Januar 2019 An spruch auf eine halbe Rente habe (Begründung S. 1 f.). 2.2 Dagegen machte die Beschwerdeführerin in ihrer Beschwerde ( Urk. 1) geltend, dass die Berechnung des Invaliditätsgrades bestritten werde. Gemäss dem Gut achten liege die Arbeitsunfähigkeit von Oktober 2016 bis September 2018 bei 100 % und seit dem 1 3. September 2018 bei 50 % (S. 4 Ziff. 2).

2.2 Dagegen machte die Beschwerdeführerin in ihrer Beschwerde ( Urk. 1) geltend, dass die Berechnung des Invaliditätsgrades bestritten werde. Gemäss dem Gut achten liege die Arbeitsunfähigkeit von Oktober 2016 bis September 2018 bei 100 % und seit dem 1 3. September 2018 bei 50 % (S. 4 Ziff. 2). Gemäss den Angaben in den IV-Akten (Verlaufsprotokoll SVA vom 6. Dezem - ber 2017) liege ihr Valideneinkommen bei einem 80%-Pensum bei rund Fr. 58'194. -- (S. 5 Mitte). Von Oktober 2016 bis Ende 2018 habe die Erwerbseinbusse rund Fr. 58'194. -- betragen und der Invaliditätsgrad nach der alten gemischten Methode bei 84.2 % gelegen. Demnach sei ihr für diese Zeitspanne zu Recht eine ganze Rente zugesprochen worden. Ab dem 1. Januar 2019 resultiere bei einem Invalideneinkommen von rund Fr. 27'509. -- un d unter Berücksichtigung eines l eidensbedingten Abzuges von 25 % ein Invaliditätsgrad von 61.5 % und dem nach ein Anspruch auf eine Dreiviertelsrente (S. 5 unten f.).

Gemäss den Angaben in den IV-Akten (Verlaufsprotokoll SVA vom 6. Dezem ber 2017) liege ihr Valideneinkommen bei einem 80%-Pensum bei rund Fr. 58'194. (S. 5 Mitte). Von Oktober 2016 bis Ende 2018 habe die Erwerbseinbusse rund Fr. 58'194. betragen und der Invaliditätsgrad nach der alten gemischten Methode bei 84.2 % gelegen. Demnach sei ihr für diese Zeitspanne zu Recht eine ganze Rente zugesprochen worden. Ab dem 1. Januar 2019 resultiere bei einem Invalideneinkommen von rund Fr. 27'509. un d unter Berücksichtigung eines l eidensbedingten Abzuges von 25 % ein Invaliditätsgrad von 61.5 % und dem nach ein Anspruch auf eine Dreiviertelsrente (S. 5 unten f.). 3. Unbestritten geblieben ist die im Haushalta bklärungsbericht vom 3. Dezember 2018 festgehaltene Qualifikation der Beschwerdeführerin als zu 80 % Erwerbstä tige und zu 20 % im Aufgabenbereich Tätige, ebenso die im Haushaltbereich resultierende Einschränkung von 21 % entsprechend einem Invaliditätsgrad von 4.2 % ( Urk. 6/68 Ziff. 2.6 und Ziff. 7). Un bestritten geblieben sind we iter die im Gutachten der MEDAS B.___ vom 1 3. September 2018 gestellten Diagnosen ( Urk. 6/64 S. 8 f. Ziff. 4.2) sowie die daraus seit dem Insultereignis im August 2016 resultierende vollständige Arbeitsunfähigkeit in der bisherigen Montagetä tigkeit und in jeder angepassten Tätigkeit und die ab Zeitpunkt der Begutachtung bestehende 50%ige Arbeitsfähigkeit in einer leidensadaptierten Tätigkeit ( Urk. 6/64 S. 10 Ziff. 4.7-8 ). Strittig und zu prüfen ist nachfolgend die Berech nung des Invaliditätsgrades und insbesondere der Rentenanspruch der Bes chwer deführer in ab 1. Januar 2019.

3. Unbestritten geblieben ist die im Haushalta bklärungsbericht vom 3. Dezember 2018 festgehaltene Qualifikation der Beschwerdeführerin als zu 80 % Erwerbstä tige und zu 20 % im Aufgabenbereich Tätige, ebenso die im Haushaltbereich resultierende Einschränkung von 21 % entsprechend einem Invaliditätsgrad von 4.2 % ( Urk. 6/68 Ziff. 2.6 und Ziff. 7). Un bestritten geblieben sind we iter die im Gutachten der MEDAS B.___ vom 1 3. September 2018 gestellten Diagnosen ( Urk. 6/64 S. 8 f. Ziff. 4.2) sowie die daraus seit dem Insultereignis im August 2016 resultierende vollständige Arbeitsunfähigkeit in der bisherigen Montagetä tigkeit und in jeder angepassten Tätigkeit und die ab Zeitpunkt der Begutachtung bestehende 50%ige Arbeitsfähigkeit in einer leidensadaptierten Tätigkeit ( Urk. 6/64 S. 10 Ziff. 4.7-8 ). Strittig und zu prüfen ist nachfolgend die Berech nung des Invaliditätsgrades und insbesondere der Rentenanspruch der Bes chwer deführer in ab 1. Januar 2019. 4.

4. 4.1 Hinsichtlich der Qualifikation ist gestützt auf den Haushaltabklärungsbericht vom 3. Dezember 201 8 (Urk. 6/ 68 Ziff. 2.6) davon auszugehen, dass die Beschwerde führerin zum Zeitpunkt des hypothetische n Rentenbeginns per 1. August 2017 als zu 80 % Erwerbstätige und zu 2 0 % im Haush alt Tätige zu qualifizieren ist.

4.1 Hinsichtlich der Qualifikation ist gestützt auf den Haushaltabklärungsbericht vom 3. Dezember 201 8 (Urk. 6/ 68 Ziff. 2.6) davon auszugehen, dass die Beschwerde führerin zum Zeitpunkt des hypothetische n Rentenbeginns per 1. August 2017 als zu 80 % Erwerbstätige und zu 2 0 % im Haush alt Tätige zu qualifizieren ist. 4.2 Entsprechend ist der Invaliditätsgrad in Anwendung der gemischte n Methode im Sinne von Art. 28a Abs. 3 IVG zu bemessen ( vorstehend E. 1. 4- 5). Ausgehend von der vorgenommenen Qualifikation ist zu prüfen, ob die Beschwerdegegnerin den Invaliditätsgrad der Beschwerdeführerin korrekt bemessen hat.

4.2 Entsprechend ist der Invaliditätsgrad in Anwendung der gemischte n Methode im Sinne von Art. 28a Abs. 3 IVG zu bemessen ( vorstehend E. 1. 4- 5). Ausgehend von der vorgenommenen Qualifikation ist zu prüfen, ob die Beschwerdegegnerin den Invaliditätsgrad der Beschwerdeführerin korrekt bemessen hat. Wie be reits erwähnt (vorstehend E. 1.5 ), wurde per 1. Januar 2018 eine neue Berechnungs methode bei Teilerwerbstätigen in der IVV statuiert. Die rentenzu sprechenden Verfügung en ( Urk. 2) sind am 2 9. August und am 19. September 2019 und somit nach Inkrafttreten der Verordnungsänderung ergangen, wobei ein Sachverhalt zu beurteilen ist, der vor dem Inkrafttreten der revidierten Ver ordnungsbestimmungen am 1. Januar 2018 begonnen hat. Daher und aufgrund dessen, dass der Rechtsstreit eine Dauerleistung betrifft, über welche noch nicht rechtskräftig verfügt wurde, ist entsprechend den allgemeinen intertemporal rechtlichen Regeln für die Zeit bis am 31. Dezember 2017 auf die damals geltenden Bestimmungen und ab diesem Zeitpunkt auf die revidierten Verord nungsbe stimmungen abzustellen (vgl. BGE 130 V 445 E. 1.2.2; vgl. Urteil des Bundesge richts I 428/04 vom 7. Juni 2006 E. 1).

Wie be reits erwähnt (vorstehend E. 1.5 ), wurde per 1. Januar 2018 eine neue Berechnungs methode bei Teilerwerbstätigen in der IVV statuiert. Die rentenzu sprechenden Verfügung en ( Urk. 2) sind am 2 9. August und am 19. September 2019 und somit nach Inkrafttreten der Verordnungsänderung ergangen, wobei ein Sachverhalt zu beurteilen ist, der vor dem Inkrafttreten der revidierten Ver ordnungsbestimmungen am 1. Januar 2018 begonnen hat. Daher und aufgrund dessen, dass der Rechtsstreit eine Dauerleistung betrifft, über welche noch nicht rechtskräftig verfügt wurde, ist entsprechend den allgemeinen intertemporal rechtlichen Regeln für die Zeit bis am 31. Dezember 2017 auf die damals geltenden Bestimmungen und ab diesem Zeitpunkt auf die revidierten Verord nungsbe stimmungen abzustellen (vgl. BGE 130 V 445 E. 1.2.2; vgl. Urteil des Bundesge richts I 428/04 vom 7. Juni 2006 E. 1). 4.3 Gestützt auf die unbestr ittenen Feststellungen im MEDAS B.___ - Gutachten vom 1 3. September 2018 bestand aufgrund des Insultereignisses im August 2016 im Zeitpunkt des hypothetischen Rentenbeginns im August 2017 bis September 2018 in jeder Tätigkeit eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit (vgl. Urk. 6/64 S. 10 Ziff. 4.7-8 ). Es ist deshalb festzuhalten, dass bei einer vollen Arbeitsunfähigkeit in jeder Tätigkeit im Zeitraum vom August 2017 bis September 2018 eine Einschränkung im Erwerbsbereich von 100 % vorliegt; ein Einkommensvergleich ist nicht not wendig.

4.3 Gestützt auf die unbestr ittenen Feststellungen im MEDAS B.___ Gutachten vom 1 3. September 2018 bestand aufgrund des Insultereignisses im August 2016 im Zeitpunkt des hypothetischen Rentenbeginns im August 2017 bis September 2018 in jeder Tätigkeit eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit (vgl. Urk. 6/64 S. 10 Ziff. 4.7-8 ). Es ist deshalb festzuhalten, dass bei einer vollen Arbeitsunfähigkeit in jeder Tätigkeit im Zeitraum vom August 2017 bis September 2018 eine Einschränkung im Erwerbsbereich von 100 % vorliegt; ein Einkommensvergleich ist nicht not wendig. Im Haushalt sbereich beträgt die Einschränkung gestützt auf den Haus haltabklärungsbericht vom 3. Dezember 2018 21 % ( Urk. 6/68 Ziff. 7). Bei der Gewichtung des Bereichs Haushalt mit 20 % ergibt sich ein Teilinvaliditätsgrad von 4.2 % (20 x 0. 21 ). Bei einem Erwerbsanteil von 80 % und einer 100%igen Einschränkung ergibt sich im Bereich Erwerb ein Teilinvaliditätsgrad von 80 %. Zusammenge rechnet resultiert somit ein Gesamtinvaliditätsgrad von 8 4.2 %. Die ser Gesamtin validitätsgrad resultiert bei vollständiger Arbeitsunfähigkeit im Erwerbsbereich auch bei der ab 1. Januar 2018 geltenden Berechnung nach der neuen Methode und begründet einen Anspruch der Beschwerdeführerin auf eine ganze Invaliden rente.

Im Haushalt sbereich beträgt die Einschränkung gestützt auf den Haus haltabklärungsbericht vom 3. Dezember 2018 21 % ( Urk. 6/68 Ziff. 7). Bei der Gewichtung des Bereichs Haushalt mit 20 % ergibt sich ein Teilinvaliditätsgrad von 4.2 % (20 x 0. 21 ). Bei einem Erwerbsanteil von 80 % und einer 100%igen Einschränkung ergibt sich im Bereich Erwerb ein Teilinvaliditätsgrad von 80 %. Zusammenge rechnet resultiert somit ein Gesamtinvaliditätsgrad von 8 4.2 %. Die ser Gesamtin validitätsgrad resultiert bei vollständiger Arbeitsunfähigkeit im Erwerbsbereich auch bei der ab 1. Januar 2018 geltenden Berechnung nach der neuen Methode und begründet einen Anspruch der Beschwerdeführerin auf eine ganze Invaliden rente. 4.4 Ab September 2018 hat sich der Gesundheitszustand der Beschwerdeführerin ver bessert, und es ist unb estritten, dass seither in einer leidensadaptierten Tätigkeit eine Arbeitsfähigkeit von 5 0 % besteht (vorstehend E. 2.1-2, Urk. 6/64 S. 10 Ziff. 4.8 ).

4.4 Ab September 2018 hat sich der Gesundheitszustand der Beschwerdeführerin ver bessert, und es ist unb estritten, dass seither in einer leidensadaptierten Tätigkeit eine Arbeitsfähigkeit von 5 0 % besteht (vorstehend E. 2.1-2, Urk. 6/64 S. 10 Ziff. 4.8 ). Gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung ist für die Ermittlung des Validen einkommens entscheidend, was die versicherte Person im Zeitpunkt des frühest möglichen Rentenbeginns nach dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrschein lichkeit als Gesunde tatsächlich verdient hätte. Dabei wird in der Regel am zuletzt erzielten, nötigenfalls der Teuerung und der realen Einkommensentwicklung an gepassten Verdienst angeknüpft, da es empirischer Erfahrung entspricht, dass die bisherige Tätigkeit ohne Gesundheitsschaden fortgesetzt worden wäre. Ausnah men müssen mit überwiegender Wahrscheinlichkeit erstellt s ein (BGE 139 V 28 E. 3.3.2; 135 V 58 E. 3.1; 134 V 322 E. 4.1 mit Hinweis).

Gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung ist für die Ermittlung des Validen einkommens entscheidend, was die versicherte Person im Zeitpunkt des frühest möglichen Rentenbeginns nach dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrschein lichkeit als Gesunde tatsächlich verdient hätte. Dabei wird in der Regel am zuletzt erzielten, nötigenfalls der Teuerung und der realen Einkommensentwicklung an gepassten Verdienst angeknüpft, da es empirischer Erfahrung entspricht, dass die bisherige Tätigkeit ohne Gesundheitsschaden fortgesetzt worden wäre. Ausnah men müssen mit überwiegender Wahrscheinlichkeit erstellt s ein (BGE 139 V 28 E. 3.3.2; 135 V 58 E. 3.1; 134 V 322 E. 4.1 mit Hinweis). 4.5 Ausgangspunkt der Ermittlung des Valideneinkommens im Jahr 2018 bilden vor liegen d die Angabe im Arbeitgeberfragebogen der Z.___ AG vom 1 7. November 2016, wonach die Beschwerdeführerin seit dem 1. Januar 2014 in einem Pensum von 32 Stunden pro Woche im Stundenlohn als Betriebsmitarbei terin Montage angestellt war ( Urk. 6/10 Ziff. 2.1-3). Als Grundlohn pro Stunde wurden Fr. 24.60 genannt, zusätzlich wurde n eine Ferienentschädigung von Fr. 2.12, eine Feiertagsentschädigung von Fr. 0.79 sowie ein 1 3. Monats lohn/Gratifikation von Fr. 2.29 ausgerichtet, so dass ein Stundenlohn von total Fr. 29.80 resultierte. Weiter wurde angegeben, dass dieser Lohn auch heute noch ohne Gesundheitsschaden beza hlt würde ( vgl. Urk. 6/10 Ziff. 5.1 und 5.2 ), was bedeutet, dass keine Anpassung an die Nominallohnentwicklung gewährt worden wäre, weshalb eine solche bei der vorliegenden Berechnung auch nicht vorzu nehmen ist.

4.5 Ausgangspunkt der Ermittlung des Valideneinkommens im Jahr 2018 bilden vor liegen d die Angabe im Arbeitgeberfragebogen der Z.___ AG vom 1 7. November 2016, wonach die Beschwerdeführerin seit dem 1. Januar 2014 in einem Pensum von 32 Stunden pro Woche im Stundenlohn als Betriebsmitarbei terin Montage angestellt war ( Urk. 6/10 Ziff. 2.1-3). Als Grundlohn pro Stunde wurden Fr. 24.60 genannt, zusätzlich wurde n eine Ferienentschädigung von Fr. 2.12, eine Feiertagsentschädigung von Fr. 0.79 sowie ein 1 3. Monats lohn/Gratifikation von Fr. 2.29 ausgerichtet, so dass ein Stundenlohn von total Fr. 29.80 resultierte. Weiter wurde angegeben, dass dieser Lohn auch heute noch ohne Gesundheitsschaden beza hlt würde ( vgl. Urk. 6/10 Ziff. 5.1 und 5.2 ), was bedeutet, dass keine Anpassung an die Nominallohnentwicklung gewährt worden wäre, weshalb eine solche bei der vorliegenden Berechnung auch nicht vorzu nehmen ist. Gemäss Lohnkonto wurde der Beschwerdeführer in im Jahr 2015 vor Eintritt des Gesundheitsschadens im Jahr 2016 ein Lohn von rund Fr. 40‘939. -- ausgerichtet ( Urk. 6/10/ 11 ). Dieser Betrag stimmt auch überein mit dem Auszug aus dem in dividuellen Konto (IK-Auszug, Urk. 6/ 45 ). Von dieser Lohnsumme ist demnach auch im Jahr 2018 auszugehen.

Gemäss Lohnkonto wurde der Beschwerdeführer in im Jahr 2015 vor Eintritt des Gesundheitsschadens im Jahr 2016 ein Lohn von rund Fr. 40‘939. ausgerichtet ( Urk. 6/10/ 11 ). Dieser Betrag stimmt auch überein mit dem Auszug aus dem in dividuellen Konto (IK-Auszug, Urk. 6/ 45 ). Von dieser Lohnsumme ist demnach auch im Jahr 2018 auszugehen. Soweit die Beschwerdeführerin unter Hinweis auf das Verlaufsprotokoll der Ein gliederungsberatung vom 6. Dezem ber 2017 ( Urk. 6/48) geltend macht, dass sie mit ihrer Anstellung im Stundenlohn rund Fr. 58'194. -- erzielt h abe (vgl. vorste hend E. 2.2), erweist sich dies als nicht ausgewiesen und steht im Widerspruch zu den Angaben im Arbeitgeberbericht sowie im IK-Auszug ( Urk. 6/45).

Soweit die Beschwerdeführerin unter Hinweis auf das Verlaufsprotokoll der Ein gliederungsberatung vom 6. Dezem ber 2017 ( Urk. 6/48) geltend macht, dass sie mit ihrer Anstellung im Stundenlohn rund Fr. 58'194. erzielt h abe (vgl. vorste hend E. 2.2), erweist sich dies als nicht ausgewiesen und steht im Widerspruch zu den Angaben im Arbeitgeberbericht sowie im IK-Auszug ( Urk. 6/45). 4.6 Für die Bestimmung des Invalideneinkommens können nach der Rechtsprechung Tabellenlöhne gemäss den vom Bundesamt für Statistik periodisch herausgege benen Lohnstrukturerhebungen (LSE) herangezogen werden (BGE 139 V 592 E. 2.3, 135 V 297 E. 5.2, 129 V 472 E. 4.2.1, 126 V 75 E. 3b). Dabei sind grund sätzlich die im Verfügungszeitpunkt aktuellsten veröffentlichten Tabellen der LSE zu verwenden (BGE 143 V 295 E. 4.1.3; zur Verwendung der aktuellsten statisti schen Daten bei Rentenrevisionen vgl. BGE 143 V 295 E. 4.2.2, 142 V 178 E. 2.5.8.1, 133 V 545 E. 7.1). Der Griff zur Lohnstatistik ist subsidiär, das heisst deren Beizug erfolgt nur, wenn eine Ermittlung des Invalideneinkommens auf grund und nach Massgabe der konkreten Gegebenheiten des Einzelfalles nicht möglich ist (vgl. BGE 142 V 178 E. 2.5.7, 139 V 592 E. 2.3, 135 V 297 E. 5.2; vgl. auch Meyer/ Reichmuth, Bundesgesetz über die Invalidenversicherung, 3. Auflage 2014, Rn 55 und 89 zu Art. 28a, mit weiteren Hinweisen auf die Rechtsprechung).

4.6 Für die Bestimmung des Invalideneinkommens können nach der Rechtsprechung Tabellenlöhne gemäss den vom Bundesamt für Statistik periodisch herausgege benen Lohnstrukturerhebungen (LSE) herangezogen werden (BGE 139 V 592 E. 2.3, 135 V 297 E. 5.2, 129 V 472 E. 4.2.1, 126 V 75 E. 3b). Dabei sind grund sätzlich die im Verfügungszeitpunkt aktuellsten veröffentlichten Tabellen der LSE zu verwenden (BGE 143 V 295 E. 4.1.3; zur Verwendung der aktuellsten statisti schen Daten bei Rentenrevisionen vgl. BGE 143 V 295 E. 4.2.2, 142 V 178 E. 2.5.8.1, 133 V 545 E. 7.1). Der Griff zur Lohnstatistik ist subsidiär, das heisst deren Beizug erfolgt nur, wenn eine Ermittlung des Invalideneinkommens auf grund und nach Massgabe der konkreten Gegebenheiten des Einzelfalles nicht möglich ist (vgl. BGE 142 V 178 E. 2.5.7, 139 V 592 E. 2.3, 135 V 297 E. 5.2; vgl. auch Meyer/ Reichmuth, Bundesgesetz über die Invalidenversicherung, 3. Auflage 2014, Rn 55 und 89 zu Art. 28a, mit weiteren Hinweisen auf die Rechtsprechung). 4.7 Gemäss den Feststellungen im MEDAS B.___ -Gutachten vom 1 3. Septem ber 2018 war der Beschwerdeführerin ab September 2018 eine leidensadaptierte Tätigkeit im Umfang von 50 % zumutbar ( Urk. 6/64 S. 10 Ziff. 4.8). Im Jahr 2016 belief sich der Medianlohn von Frauen, Kompetenzniveau 1, gemäss LSE 2016 auf Fr. 4‘363.-- pro Monat (LSE 2016, Tabelle TA1, Total, Frauen, Kompetenzni veau 1). Umgerechnet auf die betriebsübliche wöchentliche Arbeitszeit von 41,7 Stunden (Betriebsübliche Arbeitszeit nach Wirtschaftsabteilungen in Stunden pro Woche, Total; vgl. www. bfs.admin.ch, Statistiken, Arbeit und Erwerb) und unter Berücksichtigung der Nominallohnentwicklung von 0.4 % im Jahr 2017 und 0.5 % im Jahr 2018 (vgl. Nominallohnindex, Frauen, 2011-2018, Tabelle T1.2.10, Total) resultiert bei dem noch möglichen 50 %-Pensum ein Invalideneinkommen von rund Fr. 27‘537.-- im Jahr 2018 (Fr. 4‘363. -- : 40 x 41. 7 x 12 x 1.004 x 1.005 x 0.5).

4.7 Gemäss den Feststellungen im MEDAS B.___ -Gutachten vom 1 3. Septem ber 2018 war der Beschwerdeführerin ab September 2018 eine leidensadaptierte Tätigkeit im Umfang von 50 % zumutbar ( Urk. 6/64 S. 10 Ziff. 4.8). Im Jahr 2016 belief sich der Medianlohn von Frauen, Kompetenzniveau 1, gemäss LSE 2016 auf Fr. 4‘363.-- pro Monat (LSE 2016, Tabelle TA1, Total, Frauen, Kompetenzni veau 1). Umgerechnet auf die betriebsübliche wöchentliche Arbeitszeit von 41,7 Stunden (Betriebsübliche Arbeitszeit nach Wirtschaftsabteilungen in Stunden pro Woche, Total; vgl. www. bfs.admin.ch, Statistiken, Arbeit und Erwerb) und unter Berücksichtigung der Nominallohnentwicklung von 0.4 % im Jahr 2017 und 0.5 % im Jahr 2018 (vgl. Nominallohnindex, Frauen, 2011-2018, Tabelle T1.2.10, Total) resultiert bei dem noch möglichen 50 %-Pensum ein Invalideneinkommen von rund Fr. 27‘537.-- im Jahr 2018 (Fr. 4‘363. -- : 40 x 41. 7 x 12 x 1.004 x 1.005 x 0.5). 4.8 Wird das Invalideneinkommen auf der Grundlage von statistischen Durch schnittswerten ermittelt, ist der entsprechende Ausgangswert (Tabellenlohn) allenfalls zu kürzen. Damit soll der Tatsache Rechnung getragen werden, dass per sönliche und berufliche Merkmale, wie Art und Ausmass der Behinderung, Lebensalter, Dienstjahre, Nationalität oder Aufenthaltskategorie und Beschäfti gungsgrad Auswirkungen auf die Lohnhöhe haben können (BGE 124 V 321 E. 3b/ aa ). Aufgrund dieser Faktoren kann die versicherte Person die verbliebene Arbeitsfähigkeit auch auf einem ausgeglichenen Arbeitsmarkt möglicherweise nur mit unterdurchschnittlichem erwerblichem Erfolg verwerten (BGE 126 V 75 E. 5b/ aa ). Der Abzug soll aber nicht automatisch erfolgen. Er ist unter Würdigung der Umstände im Einzelfall nach pflichtgemässem Ermessen gesamthaft zu schät zen und darf 25 % nicht übersteigen (BGE 135 V 297 E. 5.2; 134 V 322 E. 5.2 und 126 V 75 E. 5b/ bb -cc). Die Rechtsprechung gewährt insbesondere dann einen Abzug auf dem Invalideneinkommen, wenn eine versicherte Person selbst im Rahmen körperlich leichter Hilfsarbeitertätigkeit in ihrer Leistungsfähigkeit ein geschränkt ist (BGE 126 V 75 E. 5a/ bb ). Zu beachten ist jedoch, dass allfällige bereits in der Beurteilung der medizinischen Arbeitsfähigkeit enthaltene gesund heitliche Einschränkungen nicht zusätzlich in die Bemessung des leidensbeding ten Abzugs einfliessen und so zu einer doppelten Anrechnung desselben Gesichts punkts führen dürfen (Urteil 9C_846/2014 vom 22. Januar 2015 E. 4.1.1 mit Hinweisen; vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_805/2016 vom 22. März 2017 E. 3.1).

4.8 Wird das Invalideneinkommen auf der Grundlage von statistischen Durch schnittswerten ermittelt, ist der entsprechende Ausgangswert (Tabellenlohn) allenfalls zu kürzen. Damit soll der Tatsache Rechnung getragen werden, dass per sönliche und berufliche Merkmale, wie Art und Ausmass der Behinderung, Lebensalter, Dienstjahre, Nationalität oder Aufenthaltskategorie und Beschäfti gungsgrad Auswirkungen auf die Lohnhöhe haben können (BGE 124 V 321 E. 3b/ aa ). Aufgrund dieser Faktoren kann die versicherte Person die verbliebene Arbeitsfähigkeit auch auf einem ausgeglichenen Arbeitsmarkt möglicherweise nur mit unterdurchschnittlichem erwerblichem Erfolg verwerten (BGE 126 V 75 E. 5b/ aa ). Der Abzug soll aber nicht automatisch erfolgen. Er ist unter Würdigung der Umstände im Einzelfall nach pflichtgemässem Ermessen gesamthaft zu schät zen und darf 25 % nicht übersteigen (BGE 135 V 297 E. 5.2; 134 V 322 E. 5.2 und 126 V 75 E. 5b/ bb -cc). Die Rechtsprechung gewährt insbesondere dann einen Abzug auf dem Invalideneinkommen, wenn eine versicherte Person selbst im Rahmen körperlich leichter Hilfsarbeitertätigkeit in ihrer Leistungsfähigkeit ein geschränkt ist (BGE 126 V 75 E. 5a/ bb ). Zu beachten ist jedoch, dass allfällige bereits in der Beurteilung der medizinischen Arbeitsfähigkeit enthaltene gesund heitliche Einschränkungen nicht zusätzlich in die Bemessung des leidensbeding ten Abzugs einfliessen und so zu einer doppelten Anrechnung desselben Gesichts punkts führen dürfen (Urteil 9C_846/2014 vom 22. Januar 2015 E. 4.1.1 mit Hinweisen; vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_805/2016 vom 22. März 2017 E. 3.1). Nach ständiger Rechtsprechung darf das (kantonale) Sozialversicherungsgericht sein Ermessen, wenn es um die Beurteilung des Tabellenlohnabzuges gemäss BGE 126 V 75 geht, nicht ohne triftigen Grund an die Stelle desjenigen der Ver waltung setzen; es muss sich auf Gegebenheiten abstützen können, welche seine abweichende Ermessensausübung als naheliegender erscheinen lassen (BGE 137 V 71 E. 5.2 und 126 V 75 E. 6). Wurde bei der Festsetzung der Höhe des Abzugs vom Tabellenlohn ein Merkmal oder ein bestimmter Aspekt eines Merkmals zu Unrecht nicht berücksichtigt oder zu Unrecht berücksichtigt, hat die Beschwerdeinstanz den Abzug gesamthaft neu zu schätzen (vgl. Urteile des Bun desgerichtes 8C_113/2015 vom 26. Mai 2015 E. 3.2 und 8C_808/2013 vom 14. Februar 2014 E. 7.1.1 mit Hinweisen).

Nach ständiger Rechtsprechung darf das (kantonale) Sozialversicherungsgericht sein Ermessen, wenn es um die Beurteilung des Tabellenlohnabzuges gemäss BGE 126 V 75 geht, nicht ohne triftigen Grund an die Stelle desjenigen der Ver waltung setzen; es muss sich auf Gegebenheiten abstützen können, welche seine abweichende Ermessensausübung als naheliegender erscheinen lassen (BGE 137 V 71 E. 5.2 und 126 V 75 E. 6). Wurde bei der Festsetzung der Höhe des Abzugs vom Tabellenlohn ein Merkmal oder ein bestimmter Aspekt eines Merkmals zu Unrecht nicht berücksichtigt oder zu Unrecht berücksichtigt, hat die Beschwerdeinstanz den Abzug gesamthaft neu zu schätzen (vgl. Urteile des Bun desgerichtes 8C_113/2015 vom 26. Mai 2015 E. 3.2 und 8C_808/2013 vom 14. Februar 2014 E. 7.1.1 mit Hinweisen). Die Beschwerdegegnerin gewährte vorliegend den maximal möglichen Abzug von 25 % (vgl. Urk. 6/69), was in Anbetracht der Umstände nicht zu beanstanden ist.

Die Beschwerdegegnerin gewährte vorliegend den maximal möglichen Abzug von 25 % (vgl. Urk. 6/69), was in Anbetracht der Umstände nicht zu beanstanden ist. 4.9 In Anwendung der neuen Berechnungs methode (vorstehend E. 1.5 ) ist d as von der Beschwerdeführerin mit ihrem 80%-Pensum im Jahr 2018 erzielte Validen einkommen von Fr. 40‘939.-- (vorstehend E. 4.5) auf 100 % hochzurechnen was zu einem Einkommen von rund Fr. 51‘174.-- führt (Fr. 4 0‘939. -- : 80 x 100 ).

4.9 In Anwendung der neuen Berechnungs methode (vorstehend E. 1.5 ) ist d as von der Beschwerdeführerin mit ihrem 80%-Pensum im Jahr 2018 erzielte Validen einkommen von Fr. 40‘939.-- (vorstehend E. 4.5) auf 100 % hochzurechnen was zu einem Einkommen von rund Fr. 51‘174.-- führt (Fr. 4 0‘939. -- : 80 x 100 ). Stellt man das Valideneinkommen in Höhe von rund Fr. 51‘174.-- dem unter Berücksichtigung eines leidensbedingten Abzuges von 25 % resultieren - den hypothetischen In valideneinkommen in Höhe von rund Fr. 20'653.-- ( Fr. 27'537.-- x 0.75, vorstehend E. 4.7-8 ) gegenüber, resultiert eine Einkom menseinbusse von Fr. 30‘521.--, was einer Einschränkung im Erwerbsbereich von 59.64 %, bezie hungsweise e inem Teilinvaliditätsgrad von rund 48 % entspricht (80 x 0. 596 ). Addiert mit dem Teilinvaliditätsgrad im Haushaltsbereich von 4.2 % ( vorstehend E. 3 ) beläuft sich der Gesamtinvaliditätsgrad auf rund 52 %, welcher unter Berücksichtigung von Art. 88a Abs. 2 IVV ab 1. Januar 2019 Anspruch auf eine halbe Invalidenrente vermittelt.

Stellt man das Valideneinkommen in Höhe von rund Fr. 51‘174.-- dem unter Berücksichtigung eines leidensbedingten Abzuges von 25 % resultieren den hypothetischen In valideneinkommen in Höhe von rund Fr. 20'653.-- ( Fr. 27'537.-- x 0.75, vorstehend E. 4.7-8 ) gegenüber, resultiert eine Einkom menseinbusse von Fr. 30‘521.--, was einer Einschränkung im Erwerbsbereich von 59.64 %, bezie hungsweise e inem Teilinvaliditätsgrad von rund 48 % entspricht (80 x 0. 596 ). Addiert mit dem Teilinvaliditätsgrad im Haushaltsbereich von 4.2 % ( vorstehend E. 3 ) beläuft sich der Gesamtinvaliditätsgrad auf rund 52 %, welcher unter Berücksichtigung von Art. 88a Abs. 2 IVV ab 1. Januar 2019 Anspruch auf eine halbe Invalidenrente vermittelt. 4.10 Zusammenfassend ist somit festzuhalten, dass die Beschwerdeführerin ab 1. August 2017 Anspruch auf eine ganze Invalidenrente und ab 1. Januar 2019 Anspruch auf eine halbe Invalidenrente hat.

4.10 Zusammenfassend ist somit festzuhalten, dass die Beschwerdeführerin ab 1. August 2017 Anspruch auf eine ganze Invalidenrente und ab 1. Januar 2019 Anspruch auf eine halbe Invalidenrente hat. Die angefochtenen Verfügungen ( Urk. 2) erweisen sich demnach als korrekt, was zur Abweisung der Beschwerde führt.

Die angefochtenen Verfügungen ( Urk. 2) erweisen sich demnach als korrekt, was zur Abweisung der Beschwerde führt. 5. Da es um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind unabhängig vom Streit wert festzulegen ( Art. 69 Abs. 1 bis IVG) und auf Fr. 6 00.-- anzusetzen. Entspre chend dem Ausgang des Verfahrens sind sie de r unterliegenden Beschwerdefüh rer in aufzuerlegen.

5. Da es um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind unabhängig vom Streit wert festzulegen ( Art. 69 Abs. 1 bis IVG) und auf Fr. 6 00.-- anzusetzen. Entspre chend dem Ausgang des Verfahrens sind sie de r unterliegenden Beschwerdefüh rer in aufzuerlegen. Das Gericht erkennt:

Das Gericht erkennt: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 600.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein werden der Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zu gestellt.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 600.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein werden der Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zu gestellt. 3. Zustellung gegen Empfangsschein an:

3. Zustellung gegen Empfangsschein an: - lic. iur. Y.___

lic. iur. Y.___ - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle

Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle - Bundesamt für Sozialversicherungen

Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an:

sowie an: - Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)

Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft) 4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesge setzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG).

4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesge setzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen.

Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizu legen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG).

Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizu legen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin

MosimannSchucan