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Abgeschlossene Projekte e-Learning
Evaluation Swisscom Medienkurse
Die Swisscom bietet Medienkurse für Schülerinnen und Schüler (SuS) der Mittel- und der Oberstufe an. Das IFeL wurde beauftrag, die Medienkurse zu evaluieren.
Beschreibung
Das IFeL hat mehrmals die Wirksamkeit der Swisscom Medienkurse evaluiert:
- Wirksamkeit des Swisscom Medienkurses für Schüler und Schülerinnen der Oberstufe (2012; Analyse mit bereits vorhandener Daten)
- Evaluation der Wirksamkeit des Swisscom Medienkurses für Schüler und Schülerinnen der Oberstufe (2013)
- Dreipunkt-Evaluation zur Wirksamkeit des Swisscom Medienkurses für Schüler und Schülerinnen der Ober- und Mittelstufe (2014)
Der Swisscom Medienkurs führt zu einer signifikanten Zunahme von Wissen und Verstehen im Umgang mit neuen Medien bei der Mittel- und Oberstufe. Der durchschnittliche Effekt über alle Module liegt für die Oberstufe in einem mittleren Bereich mit relevanten Verbesserungen bei rund 15% der SuS nach einem Monat (Nachmessung; d=.31) und nach weiteren zweieinhalb bis sieben Monaten (follow up; d=.29). Für die Mittelstufe liegt der durchschnittliche Effekt über alle Module ebenfalls in einem mittleren Bereich mit relevanten Verbesserungen bei rund 20% der SuS nach einem Monat (Nachmessung; d=.42) und nach weiteren eins bis sechseinhalb Monaten (follow up; d=.36). Der Zuwachs an Wissen und Verstehen bleibt also bis über sechs Monate nach dem Medienkurs erhalten
Die Evaluation des Medienkurses in der Oberstufe im Vorjahr ergab relevante Verbesserungen bei ca. 22% der SuS (von der Vor- zur Nachmessung; d=.44). Das Resultat dieser früheren Evaluation konnte repliziert werden.
Im Zusammenhang mit der Evaluation der Swisscom Medienkurse konnten wir Fragen zum Einsatz von Medienkursen und anderen Interventionen für SuS in der JAMES-Studie 2014 platzieren.
Die theoretische Grundlage für die Messung von Kompetenzen im Rahmen der Evaluation des Swisscom Medienkurses ist das Handlungskompetenzmodell von Gnahs (2007). Demgemäss besteht Kompetenz aus mehreren Komponenten:
- Wissen (Faktenwissen, Regelwissen)
- Fertigkeiten (sensumotorisches Leistungsvermögen wie handwerkliches Geschick)
- Dispositionen (stabile Persönlichkeitseigenschaften)
- Werte (Haltungen und Einstellungen gegenüber Dingen, Personen, Ideen, Verhaltensweisen)
- Motivation (Emotional Antriebsraft fürs Handeln)
Fähigkeiten werden als Zusammenspiel von Wissen und Fertigkeiten angesehen.
Gemäss dem Handlungskompetenzmodell von Gnahs (2007) fragen wir nach Motivation, Wissen, Werten und Fertigkeiten (Können). Dispositionen werden nicht erhoben, da Persönlichkeitseigenschaften bei Jugendlichen noch wenig stabil sind.
PLE (Phase 3) / PErsonal Learning Enivronment (Phase 3)
Das AAA-Switch Projekt Personal Learning Environment (PLE) verfolgt Ziele auf der didaktischen und der technologischen Ebene. Das IFeL arbeitet unter anderem bei der Entwicklung eines Kompetenzrasters Personal Learning mit.
Beschreibung
Das AAA-Switch Projekt Personal Learning Environment (PLE) verfolgt folgende Ziele:
Didaktische Ebene: Die Studierenden ins Zentrum ihrer Lernprozesse stellen. Sie darin fördern, formelle und informelle Informationen zu bündeln, für ihr Studium fruchtbar zu machen und ihnen ermöglichen, ihre Kompetenzen in einem ePortfolio zu dokumentieren. Studierende und Dozierende werden mit entsprechenden Lernszenarien vertraut gemacht.
Technologische Ebene: Vorhandene Learning Management Systeme (Uni GE, EPFL, UniL, Uni FR), informelle Online-Werkzeuge sowie ein neu zu entwickelndes Recommender System zu einem PLE zusammen schmieden, welches die didaktischen Ziele optimal unterstützt.
Das IFeL entwickelt für das Projekt einen Kompetenzraster Personal Learning und gemeinsam mit der SIG ePortfolio Leitplanken und Handreichungen für die didaktische Implementierung an Schweizer Hochschulen.
Partner: UNIGE, UNIFR, UNIL, EPFL, FFHS
Dauer: August 2011 bis Dezember 2012
MOClog / Monitoring Online Couses with logfiles
The MOCLog project consists in the realization of a monitoring system (based on a suitable interpretation model), that can help to analyze the logfiles of Moodle more effectively and efficiently thus contributing to improve the quality of teaching and learning in online courses.
Beschreibung
The tool will help students, teachers, administrators and study program managers to better understand the available data. The specific objectives that contribute to reach this aim are: A more effective and efficient process of logfile analysis for online courses (MOCLog-process), the definition of a suitable model of logfile analysis (MOCLog-model) and the design and implementation of a monitoring tool (MOCLog-tool) based on the MOCLog-model.
Partner: FFHS, USI/eLab, FHNW, BFH
Duration: January 2011 to June 2012