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Filmkritik: Play it again, Doc
Ein psychiatrisches Spital in Montreal an einem Heiligabend in den Sechzigerjahren: Eigentlich möchte Dr. Toby Green (Bruce Greenwood) nach Hause zu seiner Frau (Carie-Anne Moss) und seiner an dem Downsyndrom leidenden Tochter. Doch zuerst muss er noch den Patienten Michael (Xavier Dolan) verhören. Denn es wird vermutet, dass dieser mehr über das mysteriöse Verschwinden eines anderen Arztes weiss. Und genau dies möchte Dr. Green aus ihm herauskriegen.
Der unberechenbare Michael liebt es, seine Mitmenschen in Psychospiele zu verwickeln, so dass man nie weiss, woran man bei ihm ist. Schliesslich schafft es Dr. Green aber, ihm das Versprechen zu entlocken, die Wahrheit zu erzählen - allerdings unter drei Bedingungen: Erstens muss der Arzt Michael versprechen, dessen Kranken-Akte nicht zu lesen; zweitens verlangt Michael nach Schokolade; und drittens soll die Krankenschwester Susan Peterson (Katherine Keener), die zu Michael eine persönliche Beziehung aufgebaut hat, nicht involviert werden. Dr. Green akzeptiert diese Bedingungen - doch er weiss zu diesem Zeitpunkt noch nicht, worauf er sich hiermit einlässt.