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WC Hoogerheide
Solider Abschluss, erfreuliche Bilanz
Kevin Kuhn fährt anlässlich des Radquer-Weltcupfinals in Hoogerheide auf Rang 14; die Gesamtwertung beendet der Zürcher Oberländer auf Platz 12. So gut wie in dieser Saison sind die Schweizer seit geraumer Zeit nicht mehr gewesen.
Die Schweizer Radquer-Spezialisten haben sich beim Weltcupfinal in Hoogerheide in guter Verfassung präsentiert. Kevin Kuhn beendete das Rennen in Holland auf Rang 14 – lediglich 1:35 Minuten hinter dem siegreichen Gesamtweltcup-Gewinner Eli Iserbyt. Timon Rüegg reihte sich auf Position 17 ein, was angesichts der hohen Leistungsdichte einem starken Auftritt gleichkommt. Selbiges lässt sich über die Darbietung des erst 19-jährigen Dario Lillo schreiben, welcher im Elite-Feld antreten musste und dabei Platz 23 belegte.
Unter dem Strich lässt sich von einer erfreulich verlaufenen Elite-Weltcupsaison schreiben. Kuhn erreichte vor Wochenfrist in Flamanville den fünften Platz. So weit vorne war letztmals vor sieben Jahren ein Schweizer (Julien Taramarcaz) klassiert gewesen. Kuhn ist keineswegs allein unterwegs, Rüegg wurde in Flamanville Zehnter. Zuvor hatten sich letztmals im Jahr 2014 zwei Schweizer (Marcel Wildhaber und Taramarcaz) in den Top Ten eingereiht.
Weniger erfreulich ist der Fakt, wonach lediglich an 4 von 15 Weltcupdestinationen Nachwuchs-Wettkämpfe durchgeführt wurden. Juniorin Monique Halter stand zweimal am Start, belegte dabei die Ränge 4 und 8, Junior Jan Christen stiess ebenfalls in die Top Ten vor. Die U23-Athleten Loris Rouiller und Lillo konnten gesundheitlich bedingt nicht immer zeigen, was wirklich in ihnen steckt. Noch gibt es eine Gelegenheit, dies nachzuholen – am nächsten Wochenende, anlässlich der Weltmeisterschaften in Fayetteville (USA).