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Eigentlich, so hieß es bis jetzt, sollten die Watch Dogs Versionen, welche im Herbst 2013 für die aktuellen als auch die Next-Gen Konsolen erscheinen werden, so gut wie „gleich sein“. Diese Aussage schient sich etwas zu relativieren, da der zuständige Watch Dogs-Producer Dominic Guay, Ubisoft Montreal, in einem Interview erklärt hat, dass die Xbox One Version von Watch Dogs die Nase etwas vorne haben werde. Als Grund dafür führt Guay die Cloud an, welche es dem Team erlauben würde die Welt der Xbox One Fassung lebendiger, umfangreicher, dynamischer zu gestalten.
Guay erklärt einmal grundlegend zu den technischen Möglichkeiten der Next-Gen Konsolen Playstation 4 und Xbox One, dass man sich noch in der sogenannten Experimentier- und Kennenlernphase befände. Das sei nur normal, denn man habe die neuen Techniken noch nicht so lange. Man müsse erst einmal herausfinden, was die Maschinen zu leisten im Stande sind. Generell seien beide, Playstation 4 und Xbox One, auf einer Höhe, aber jeden Tag entdecke man Neues und das verändert wiederum die Planungen. Auf diese Weise werde auch weiter verfahren, bis Watch Dogs veröffentlicht wird. Guay verdeutlicht diesen Gedankengang anhand der Spiele-relevanten AI (Artificial Intelligence = KI = künstliche Intelligenz):
Stell dir vor, du wärst die KI und bekommst den Befehl irgendwo hin zu gehen, irgendwo rumzulaufen. Die Verzögerungen, wie man sie bisher erlebt hat, können vermieden werden. Die KI bleibt nicht mehr an einem vordefinierten Punkt stehen und macht dann weiter, wie eine Art Denkpause, sondern die Übergänge werden flüssig, wie als wäre die Maschine durch einen Menschen ersetzt. Was man mit dieser Form der KI alles anstellen kann, das ist sehr interessant.
An diesem Punkt schwenkt Guay zu Microsofts Cloud und erklärt, wie mit diesem „virtuellen Rechner“ lebendigere, größere und auch dynamischere Welten möglich sind. Vor allem physikalische Berechnungen, die keiner vorgegebenen zeitlichen Abfolge unterliegen, seien ein probates Beispiel. Blätter an Bäumen reagieren auf Wetterbedingungen und das ist rein physikalisch, legt Guay dar. Es handel sich dabei um bewegliches Material. Dieses in die Cloud auszulagern und dort berechnen zu lassen schaffe Freiheiten, da es nicht mehr voll synchronisiert werden müsste.
Es wird Gelegenheiten geben, da wird dies ein klarer Vorteil sein und es ist auch klar, dass es kurzfristig einiges an Power innerhalb der Maschine freisetzt. Daran arbeiten unsere Entwickler.
Ebenfalls angesprochen hat Guay die Grafik als auch Dynamik und verdeutlich seine Gedanken dazu an folgendem Beispiel:
Wir sind in der Lage Wasser dreidimensional (Full-3D) zu simulieren. Steigt ihr in ein Boot, werden die Wellen, die mit diesem Boot entstehen andere Boote in Bewegung setzen. Auch sind wir in der Lage den Passanten auf der Straße mehr Intelligenz zu verpassen, so dass diese klüger reagieren, und es werden auch viel mehr Leute unterwegs sein können. Das ist, was ich als Dynamik beschreibe; Letztlich so wie die Stadt auf dich reagiert und das können wir auf der Xbox One nutzen und vorantreiben.
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