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Brokkoli, ein Gemüse aus der Familie der Kreuzblütler, ist die wichtigste Quelle für Sulforaphanglucosinolat. Forscher der renommierten
Johns Hopkins Universität haben herausgefunden, dass die Sprossen der Brokkoli sogar 20 bis 100-mal mehr Sulforaphanglucosinolat
Johns Hopkins Universität haben herausgefunden, dass die Sprossen der Brokkoli sogar 20 bis 100-mal mehr Sulforaphanglucosinolat
enthalten als reifer Brokkoli. Daraus schließen sie, dass bereits kleine Menegen Brokkoli Sprossen genauso effektiv sind wie deutlich
größere Mengen des reifen Gemüses.
Brokkoli Sprossen enthalten 20 - 100 x mehr Sulforaphan als Brokkoli
10 bis 15g Sprossen entsprechen ca. 750g Broccoli
Der Samen der Brokkoli-Sprossen von NaVitaCur GmbH, ist aus kontrolliertem Bio Anbau.
Inhaltsstoffe
Sulforaphan ist das biologisch aktive Aglykonprodukt des Glucosinolats Glucoraphanin, das auch als Sulforaphanglucosinolat (5G5)
bezeichnet wird. Junge Brokkoli Sprossen sind besonders reich an dieser Substanz. Sulforaphan ist ein Isothiocyanat, das mithilfe des
Enzyms Myrosinase aus 5GS gebildet wird. Myrosinase kommt in Gemüsesorten der Kreuzblütler vor und wird durch Zellschädigung der
Pflanze, zum Beispiel beim Kauen aktiviert.
Eigenschaften
Brokkoli isothiocyanate und Glucosinolate üben eine indirekte, aber starke und anhaltende antioxidative Wirkung aus, indem sie die
Produktion so genannter Phase 2 Proteine stimulieren. Diese Proteine besitzen ein breites Spektrum antioxidativer Aktivitäten.
Daraus resultiert ein starker Multiplikationseffekt: Ein einziger Phase 2 Protein Induzierer hat den gleichen Effekt wie ein Vielfaches
einzelner antioxidativer Moleküle wie Vitamin C oder Vitamin E.
Sulforaphan ist ein langlebiger und außerordentlich wirksamer Induzierer von Phase 2 Proteinen.
Sulforaphan im Kampf gegen freie Radikale
Sulforaphan ist ein starkes Antioxidans, das erst 1992 von Dr. Paul Talalay an der John-Hopkins-Universität in Baltimore/USA aus Broccoli
isoliert und beschrieben wurde. Während Vitamin C oder Vitamin E im Kampf gegen freie Radikale kamikazegleich selbst das Zeitliche
segnen, agiert Sulforaphan strategisch klug aus dem Hintergrund und aktiviert körpereigene Entgiftungsenzyme in der Leber,
die sogenannten Phase-II-Entgiftungsenzyme. Sie neutralisieren krebserregende freie Radikale, so dass diese keine Zellschäden mehr
verursachen können. Die Rutgers Universität in New Jersey/USA berichtete im Mai 2006 nach einer entsprechenden Studie, dass Sulfo-
raphan auch bei einem vorhandenen genetisch bedingten Dickdarmkrebs Risiko die passenden körpereigenen Schutzmechanismen
aktivieren könne, um den Ausbruch der Krankheit zu vereiteln. In Tierversuchen stellte man ausserdem fest,
dass Sulforaphan gegen Lungenkrebszellen wirkte und deren Wachstum erfolgreich eindämmte.
Sulforaphan natürliche Waffe gegen Krebs
Sulforaphan organisiert nicht nur die Entfernung krebserregender Substanzen, sondern geht auch direkt gegen bereits bestehende
Krebszellen vor. Sulforaphan wird an mancher Stelle sogar als mächtigste natürliche Krebswaffe bezeichnet, insbesondere deshalb,
weil der Stoff auch bei Krebs im fortgeschrittenen Stadium wirksam sein soll. Sulforaphan erwies sich in zahlreichen Studien
und bei verschiedenen Krebsarten als erfolgreich. Die Verhinderung einer Metastasierung von Prostatakrebs durch Sulforaphan bzw.
Broccoli konnte ferner in einer gross angelegten Ernährungsstudie an über 10.000 Patienen mit einem Prostatakarzinom beobachtet
werden.
Sulforaphan wird unter anderem auch angewendet bei:
• Chronischer Lungenerkrankung (COPD)
• Schützt vor Atemwegserkrankungen
• Arthritis / Arthrose
• Magenprobleme: Bekämpft Helicobacter pylori
• Alzheimer, Autismus
• Kann vor Augenerkrankungen schützen.
Krebsschutz im Doppelpack
Prof. Elizabeth Jeffrey und ihre Kollegen verglichen die Sulforaphan-Blutwerte verschiedener Testgruppen von Männern, deren Mahlzeiten
entweder ausschließlich Broccoli Sprossen, Broccolisprossen Konzentrat oder beides zusammen enthieltten.
abei fanden die Wissenschaftler heraus, dass nur drei Stunden nach Beendigung der Mahlzeit jene Versuchsteilnehmer, die sowohl
das Pulver als auch die Broccolisprossen- Konzentrat zu sich genommen haben.
Fast die doppelte Menge der Krebs bekämpfenden Substanz Sulforaphan in ihrem Blut aufwiesen.
Entgiftend
Glutathion-S-Transferase und Chinonreduktase sind zwei Beispiele für Phase 2 Proteine, die durch Sulforaphan induziert werden.
Sie schützen vor hochreaktiven Sauerstoffspezies und einigen Krebs erregenden Substanzen und sind deshalb wichtige Entgiftungs-
enzyme. Reaktionen, die von Sulforaphan katalysiert werden, erhöhen die Wasserlöslichkeit einer Reihe von Chemikalien, darunter
Arzneistoffe und Toxine. Damit fördert Sulforaphan die Ausscheidung solcher Substanzen aus dem Körper.
UV-Schutz
Brokkoli Sulforaphan wirkt sehr effektiv photooxidativem Stress entgegen. Es kann vor Augenerkrankungen schützen, die durch
Lichtschäden bedingt sind, wie das bei der altersbedingten Makuladegeneration (AMD) der Fall ist. Einer US-Studie zufolge sind
menschliche retinale Pigmentepithelzellen in der Anwesenheit von Sulforaphan weniger anfällig für oxidative Schäden.
Die Zellen des retinalen Pigmentepithels bilden eine Schicht zum Schutz der Netzhaut vor UV-Schäden. Ein Abbau dieser Schicht
gilt als Hauptfaktor bei der Entwicklung altersbedingter Sehschäden.
Äußerlich angewandtes Sulforaphan kann die Haut vor Lichtschäden schützen. In einer Humanstudie reduzierten sulforaphanreiche
Brokkoli Extrakte die Anfälligkeit für UV-bedingte Hautrötungen. Obwohl das Sulforaphan selbst im Gewebe eine kurze Halbwertszeit
von nur etwa 1-2 Stunden hat, waren seine Effekte noch 2-3 Tage nach der Behandlung deutlich sichtbar, da die unter dem Einfluss des
Sulforaphans produzierten aktiven Proteine sehr viel langlebiger sind.
Bekämpft Helicobacter pylori
Sulforaphan und andere Isothiocyanate aus Brokkoli haben eine starke antibakterielle Aktivität, unter anderem gegen 25 Stränge von
Helicobacter pylori, das als Ursache für bestimmte Magengeschwüre gilt. Humanstudien haben gezeigt, dass Brokkoli Sprossen die
Behandlung von Magengeschwüren unterstützen können, die durch H. pylori verursacht sind.
Verzehrempfehlung
Prof. Dr. Ingrid Herr, Leiterin der Sektion Chirurgische Forschung der Universitäts-Klinik Heidelberg sagt:
Aufgrund unserer Erfahrungen in den Laborversuchen empfehlen wir eine Dosis beim Menschen von 0,36 mg Sulforaphan
pro kg Körpergewicht. Dies entspricht 25,2 mg Sulforaphan täglich für einen 70 kg schweren Menschen. Laufende Pilotstudien an
Patienten verwenden 90 mg Sulforaphan täglich.
Bei Brokkolisprossen empfehlen wir min. 10g Sprossen pro Tag gut Zerkaut zu Essen.
Brokkolisprossen können auch in Suppen, Salaten, usw. eingesetzt werden.