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Klein- und mittelgrosse Städte (SMTs) haben bisher keine bedeutende Rolle in der Wissenschaft und Politik gespielt. Wie sich jedoch aus Ergebnissen einer aktuellen Studie erkennen lässt, weisen SMTs in den EU-15 Staaten ein grösseres wirtschaftliches Wachstum seit 2001 auf als Grossstädte (Dijkstra, Garcilazo, & McCann, 2013). Aus diesen Zahlen lässt sich schliessen, dass SMTs in Zukunft an Bedeutung gewinnen können. Folglich ist es nötig, die Eigenheiten und den wirtschaftlichen Beitrag dieses Städtetyps besser zu verstehen. Das primäre Ziel diese Projektes ist es daher sozioökonomische Aspekte, die spezifischen Rollen und Funktionen von SMTS zu ergründen sowie die politische Strategien, die SMTs wählen, um ihre Position zu stärken, auf ihre Wirksamkeit hin zu untersuchen. Das Entwicklungspotenzial von SMTs in der Schweiz wird aus einer wirtschaftsgeographischen und politikwissenschaftlichen Perspektive untersucht.
Das Projekt integriert wirtschaftsgeographische sowie politikwissenschaftliche Aspekte der SMTs und leistet damit einen Beitrag zu den aufkommenden wissenschaftlichen und politischen Debatten über die Funktion und Rolle von SMTs. Durch die Analyse der Entwicklungspotenziale der Schweizer SMTs und der Wirkung ihrer Positionierungsstrategien können Förderpolitiken angepasst werden.