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Attalens ist ein altbekannter Gegner Murtens. Oft schon wurde in engen Duellen um jeden Punkt hart gekämpft. In der Person von Raphael Kuhn (–73 kg) startete Murten diesmal denkbar schlecht in den Abend. Kuhn musste bereits nach kurzem Einsatz seinem Gegner den Sieg überlassen.Lukas Lüthi, der eigentlich auch in der Kategorie bis 73 kg kämpft, musste in der Kategorie bis 90 kg antreten und konnte seinen Gegner bereits in der ersten Minute perfekt auf den Rücken werfen und für den Ausgleich sorgen. Hans Reutegger (–81 kg) kämpfte während über vier Minuten perfekt. Sein Gegner, Cédric Thöni, ein erfahrener Kämpfer, hatte viel Mühe, entschied aber das Duell kurz vor Schluss doch noch für sich. Stefan Portmann (+90 kg) und Jan Waeber (–66 kg) zeigten anschliessend keine Schwächen mehr und entschieden ihre Kämpfe bereits mit den ersten Angriffen klar für sich, so dass Murten die Partie doch noch 6:4 gewann.
Weniger gut sah es für die Seeländer beim Kampf in Yverdon aus. Die Gastgeber profitieren von ihrem Fanionteam, das in der NLA kämpft. Zum einen können in der zweiten Mannschaft erfahrene Kämpfer, welche nicht mehr in der NLA antreten wollen, eingesetzt werden, zum anderen trainieren die jungen Judoka der zweiten Mannschaft mit ihren NLA-Kollegen und lernen dabei viel. Murtens Lukas Lüthi, Marco Herren, Hans Reutegger und Jan Waeber merkten in ihren Kämpfen recht schnell, dass die Gegner stark waren und nichts anbrennen liessen. Nur Stefan Portmann konnte seinen Gegner über die volle Kampfzeit kontrollieren und gewann seine Begegnung. Trotzdem hat Murten vor der letzten Vorrunde vom 7. Mai seinen Platz im Mittelfeld bestätigt. sp