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Das Violoncello.
Das Violoncello wird auch Cello genannt und gehört zu den tiefen Streichinstrumenten. Die vier Saiten werden mit einem Bogen gestrichen, welcher mit Pferdehaar bespannt ist. Im Unterschied zur Violine und zur Viola wird das Cello beim Spielen sitzend zwischen den Beinen gehalten und mit dem Metallstachel auf dem Boden abgestützt. Mit seinem grossen Tonumfang eignet es sich als Bassinstrument genauso wie als Soloinstrument.
Für die jüngsten Kinder bietet die MSRT das Angebot "Doppelstrich" an. Es ermöglicht den Einstieg ab dem zweiten Kindergartenjahr.
Geschichte
Das Cello trat erstmals im 16. Jahrhundert in Erscheinung und wurde auch Bassvioline oder Bassgeige genannt. Um 1600 erhielten schon einige Violoncelli einen Stachel. Im Orchester setzte er sich aber erst ab ca. 1820 durch. Solistisch wurde das Cello teilweise aber auch ohne Stachel, nur mit den Knien gehalten, gespielt. Im 17. Jahrhundert konnten lange Darmsaiten erstmals mit Metalldraht umwickelt werden. Dadurch wurden die Instrumente lauter und konnten sich im Orchesterklang besser durchsetzen. Das Cello übernahm die Rolle des "Generalbasses" oder "basso continuo", zusammen mit dem Cembalo, der Laute oder Orgel. Im 19. Jahrhundert entwickelte sich das Cello zu einem beliebten Soloinstrument, für das unzählige Konzerte komponiert wurden.
Klassisch: Kammermusik, Orchester, Solo, Solo mit Orchesterbegleitung.
Volksmusik: Appenzeller oder Toggenburger Hausmusik.
Rock, Pop, Jazz: Mit elektrisch verstärktem
Instrument in Bands.
Das Violoncello eignet sich sehr gut zum Zusammenspiel von Anfang an.