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Analysis of the role of joint specific changes in the development and treatment of arthritis
Warum rheumatoide Arthritis in den kleinen Gelenken der Hände beginnt
PD Dr. Dr. med. Caroline Ospelt, Zentrum für Experimentelle Rheumatologie, Klinik für Rheumatologie, Universitätsspital Zürich
Rheumatoide Arthritis (RA) ist eine systemische Autoimmunerkrankung mit einem spezifischen Muster an befallenen Gelenken. Die chronische Entzündung beginnt typischerweise in den kleinen, distalen Gelenken der Hände und Füsse. Andere Gelenke, wie die Knie sind seltener und üblicherweise im späteren Krankheitsverlauf involviert oder werden, wie zum Beispiel die Hüfte, überhaupt nicht von der RA befallen.
In unserer Analyse gelenksspezifischer Unterschiede zwischen synovialen Fibroblasten aus verschiedenen Gelenken, haben wir viele Gene gefunden, die nur in Händen, aber nicht in Schultern oder Knien exprimiert werden. Die Expression dieser Gene könnte die Anfälligkeit der kleinen, distalen Gelenke der Hände und Füsse eine RA zu entwickeln erhöhen. Daher wollen wir diese Gene näher analysieren und ihre spezifische Funktionen in den distalen Gelenken charakterisieren.
Das typische Muster des Gelenkbefalls bei RA zeigt eindeutig, dass die anatomische Lokalisation eine Rolle in der Krankheitsentwicklung spielt. Nichtsdestotrotz wurde der Grund dieses spezifischen Befallsmusters bis jetzt nicht ausreichend erforscht und bleibt daher unverstanden. Wenn wir verstehen warum RA in den distalen Gelenken beginnt, und gewisse Gelenke nie betroffen werden, sind wir einen grossen Schritt weiter im Verständnis der Ursache der RA. Dieses Wissen könnte der Schlüssel für neue präventive und therapeutische Massnahmen sein.
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