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Studie, November 2004
Das Industrieareal wird zum Lebensraum
Das Integra Areal mit einer Gesamtfläche von knapp 40‘000m2 befindet sich unmittelbar neben dem Bahnhof Wallisellen in der Industriezone. Ausgehend davon, dass die industrielle Produktion auf dem Areal in den nächsten 10-15 Jahren stetig abnehmen wird, galt es, eine tragfähige Vision für die zukünftige Entwicklung zu erarbeiten. Das Industrieareal mit direkter Anbindung an die S-Bahn-Station Wallisellen soll mit der Absicht umstrukturiert werden, ein dichtes Quartier mit unerschiedlichen, grosszügigen Aussenräumen zu bilden, welches ein Nebeneinander von Wohnen und Arbeiten ermöglicht. Die Gebäude längs der Geleise nehmen die bestehenden Nutzungen auf (Dienstleistung und industrielle Produktion). Sie werden durch den Neubau im Nordwesten des Areals ergänzt. Das Prinzip des ‚Aneinanderbauens’ kommt auch beim nordöstlichen Abschluss des Gebäuderiegels zum Tragen. Parallel dazu begleitet südlich ein Gebäudezug die viel befahrene Industriestrasse. Die emissionsbelasteten Längsseiten des Areals sind somit als Riegel ausgebildet. Im Arealinneren wird ein vielfältiger Binnenraum geschaffen, der differenzierte Aussenräume mit allfälliger Wohnnutzung aufweisen kann. Dieser Raum integriert bestehende Bauten wie die eingeschossige Produktionshalle mit alter Schmiede, und wird mit zusätzlichen Einzelbauten in lockerer Anordnung neu gegliedert. Am Platz beim Bahnhof besteht die Möglichkeit mit einem Hochhaus einen Akzent zu setzen. Durch die starke Längsausrichtung der Bebauung wird der Aussenraum in vier Bereiche unterteilt, welche durch verschiedene Durchbrüche in Querrichtung miteinander verbunden werden.