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Eine Spitalärztin wehrte sich immer wieder für Frauenrechte an ihrer Klinik, fühlte sich bei der Verfolgung ihrer akademischen Karriere behindert und wurde nach jahrelangen Auseinandersetzungen mit dem Klinikdirektor gekündigt. Als Grund wurde ein komplett zerrüttetes Vertrauensverhältnis vorgebracht. Die Ärztin machte aber eine systematische Diskriminierung geltend und zog vor Gericht – mit Erfolg. Nun hat auch das Berner Obergericht das Urteil bestätigt.
Anna Musytschuk kennt sich mit Regeln im Schach gut aus. Zwei Goldmedaillen konnte sie noch vor einem Jahr mit nach Hause nehmen. Sie gewann damals die WM-Titel im Blitz- und Schnellschach und nun, ein Jahr später, hätte die 27-Jährige versuchen können, das Ganze zu wiederholen. Sie hätte beweisen können, dass sie immer noch die Beste ist. Doch die Bedingungen, die so eine WM prägen, waren nun ganz andere.