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23.01.2011 23:57

tieferer Recherchen der Tagespresse, noch Gegenstand von Überlegungen in den Parlamenten bildet, ist indessen von einigen Autoren aufgezeichnet worden. Als Nachweis sei als erstes die bereits 1995 von der Oxford University Press publizierte UNO-Schrift ›Our Global Neighborhood‹ angeführt, aus der einwandfrei hervorgeht, dass zu den über eine Weltregierung zu erreichenden Zielen auch das einer Weltarmee gehört, wörtlich: ›a standing UN army‹. Zu letzteren zählt selbstredend auch eine Weltsteuer, die mittels der für die angebliche Klimaerwärmung festzulegenden Abgaben eingeführt werden soll. [1]
Hierzu einige Feststellungen des an der Université Marseille III lehrenden Informatikprofessors Pascal Bernardin, der die gesamten UNO-Schriften, auch die der Trilateralen Kommission, analysiert und das Ergebnis in seinem grossen Werk ›L’Empire écologique ou la subversion de l’écologie par le mondialisme‹ [2] niedergelegt hat: »Unter dem Begriff Globalisierung hat sich aus dem Bestreben, alle Armeen unter Kontrolle zu haben, die Methode entwickelt, die Entwaffnung der Nationen und des Bürgers zu propagieren und die Schaffung einer internationalen Armee vorzuschlagen. So wird uns erklärt, dass das Militär kein legitimes politisches Instrument darstellt, ausser im Falle einer Aggression oder unter der Schirmherrschaft der UNO. Der Erwerb militärischer Mittel, die über solche hinausgehen, die zur nationalen Verteidigung und zur Unterstützung von Einsätzen der UNO erforderlich sind, stellt eine potentielle Bedrohung der Sicherheit von Personen dar. Die Produktion und der Verkauf von Waffen sollte unter die Kontrolle der internationalen Gemeinschaft gestellt werden. Die Entwaffnung muss soweit fortschreiten, dass sie zur Eliminierung der Minen, der Artillerie und der Faustwaffen führt.« Bernardin folgert hieraus: Danach wird jeder Aufstand unmöglich gemacht sein und die Diktatur wird mit aller Stärke etabliert werden. Das Schreckgespenst des Nationalismus, d.h. einer Revolution des Volkes gegen die internationale Diktatur, wird damit definitiv beseitigt sein. Bernardin zitiert auch aus einem Bericht des ›Club of Rome‹, in dem es heisst, dass für die weltweit umzusetzenden Reformen die Strukturen einer Weltregierung notwendig seien, dies insbesondere auf dem Gebiet der Kontrolle der Bewaffnung, die der UNO übertragen werden müsste. Es sollte auffallen, dass das Argument der ›Bedrohung des Individuums‹ auf breiter Basis übernommen worden ist. Er verweist ferner auf eine Schrift des ›Council on Foreign Relations‹, die sich mit Projekten für die 80er Jahre befasst und schon damals den Punkt der Entwaffnung anschneidet.
Der auch von Conrad C. Stein [3] zitierte Historiker und früheres Mitglied des britischen Auslandsgeheimdienstes MI6, Dr. John Coleman, legt in seinem 1992 erschienenen Buch über das ›Committee of 300‹ [4] dar, dass unter der angestrebten Weltregierung »alle Gesetze weltweit einheitlich sein und im Rahmen eines Systems von Weltgerichten Anwendung finden werden. Die Gerichte ihrerseits werden durch eine Polizeistreitmacht der Weltregierung und eine vereinigte Eine-Welt-Militärmacht gesichert, die die Anwendung der Einheitsgesetze in einer dann grenzenlosen Welt erzwingen werden. ….. Gewehre und sonstige Waffen im Privatbesitz werden verboten sein.« Unnötig hinzuzufügen, dass sich auch hieraus folgern lässt, dass die Waffengewalt letztlich ausschliesslich der UNO obliegen wird; ein Schritt dieser Art dürfte kaum Schwierigkeiten bereiten, da die bereits jetzt vor allem in der EU vor sich gehende Entsouveränisierung der Mitgliedstaaten dies praktisch komplikationslos fördert, was den Machttransfer an übergeordnete Instanzen begünstigt. Shridat Ramphal, vormals Vorsitzender der UNO-Reformkommission ›Commission on Global Governance‹, der u.a. die Absicht verfolgte, die Völkergemeinschaft in Eilschritten in eine Welt-Einheits-Diktatur zu verwandeln, hatte sich bereits 1995 für eine UNO-Streitmacht ausgesprochen. Der Nationale Kirchenrat der USA, der ›Federal Council of Churches FCC‹, der zwischen 1926 und 1929 von John D. Rockefeller über 137.000 $ erhalten hatte, sprach sich im Jahr 1942 für eine Weltregierung, die internationale Kontrolle aller Armeen, ein universales Finanzsystem und eine demokratisch kontrollierte internationale Bank aus. Dadurch geriet er ziemlich unter Druck, so dass sein Name geändert wurde und er seit November 1950 die Bezeichnung ›National Council of the Churches of Christ NCC‹ trägt.
Die Verringerung der Weltbevölkerung
Jedenfalls sollte man nicht versucht sein, das Ziel, eine internationale Heeresmacht unter Aufhebung aller nationalen Armeen zu schaffen, in den Bereich der Fiktion zu verweisen, oder übersehen zu wollen, dass hierzu die Entwaffnung des Bürgers unumgänglich ist. Nun benötigt die Durchsetzung von Strategien in der Regel ihre Zeit, die durchaus länger sein kann als vorgesehen. Dass jedoch unerbittlich weiterverfolgt wird, was einmal Thema war, sei an Hand einiger weniger Beispiele aufgezeigt, die dies klar belegen:
1974 war Nelson Rockefeller als Vertreter der USA auf der UNO-Bevölkerungskonferenz in Bukarest gescheitert. Er wollte den Regierungen der Dritten Welt eine Strategie zur Bevölkerungsreduktion aufs Auge drücken. Diese sahen in den Vorschlägen die wildeste Form des Imperialismus und lehnten sie vehement ab. F. William Engdahl hält in seinem Buch »Saat der Zerstörung - Die dunkle Seite der Gen-Manipulation« [5] - welches die skrupellosen Machenschaften einer superreichen Oligarchie rund um die Gen-Manipulation dokumentiert - fest, dass beispielsweise Ted Turner, CNN-Gründer und Milliardär, dessen Stiftung der UNO zum Zweck der ›Bevölkerungskontrolle‹ eine Milliarde Dollar schenkte, 1996 erläuterte, »dass eine Welt mit nicht mehr als 225 Millionen Menschen ideal wäre. Das ist die Denkweise von ultrareichen, mächtigen und paranoiden Menschen. Leider üben sie aber enormen Einfluss in der normalen Welt aus.« Wozu anzumerken ist, dass ihnen dies allein schon durch ihre milliardenschweren steuerbefreiten Stiftungen möglich ist. Die Besteuerung derselben war zumindest in der BRD ein wiederholt ausgesprochenes Vorhaben, was jedoch bis zum heutigen Tag nicht durchgesetzt werden konnte.
Laut einer Information von Dr. Böttigers Spatzseite ›Der Spatz im Gebälk‹ »hatten sich am 5. Mai 2009 auf Einladung von Bill Gates und Warren Buffett ein Dutzend der reichsten Leute dieser Welt in der New Yorker Wohnung des Nobelpreisträgers und Biochemiker Paul Nurse an der Rockefeller Universität getroffen, darunter George Soros, David Rockefeller Sr. und der bereits erwähnte Ted Turner. Gegenstand des Treffens war nicht nur die globale Finanzkrise, sondern auch eine wohlfeile Lösung aller unserer Probleme durch eine »Verringerung der Weltbevölkerung«. ›Doch trotz des Wirbels drangen nicht viele Details über den Inhalt dieser Diskussionen an die Außenwelt, dafür nette Bilder und der Eindruck, man könne sich auf den Gemeinsinn der Superreichen schon verlassen. Dieser Art von Propaganda für die Segnungen der Plutokratie dienen auch bei uns Blätter wie Gala oder Galore ….. Auch die Mainstream-Presse bekleckert sich hier mit Ruhm. So gab es 2007 einen Spiegel-Titel mit der Überschrift ›Die Retter der Welt. Der Feldzug der Reichen gegen Armut, Aids und Klimawandel‹. Näheres darüber stand, wenn auch nur verwaschen, in der London Times vom 24. Mai 2009 [6]. Sie ›erwogen, wie sie ihren Reichtum einsetzen könnten, um das Anwachsen der Weltbevölkerung zu verlangsamen‹ und ›die politischen und religiösen Widerstände gegen den Wechsel [hin zur Bevölkerungsreduktion, H.B., Redaktion Spatzseite] vereint zu überwinden‹. Die Nachmittagssitzung der Milliardäre sei besonders abgesichert gewesen; man ›einigte sich dabei dahingehend, daß der Übervölkerung die erste Priorität zukomme‹, ›daß das Problem als eine potentielle, katastrophale Bedrohung der Umwelt, des Sozialbereichs und der Industrie zu behandeln‹ sei und ›sich die Klimapolitik dabei als besonders hilfreich‹ erweise. Schließlich beschloß man, ›unabhängig von Regierungsstellen vorzugehen, weil diese unfähig seien, mit dem Desaster, das wir alle heraufziehen sehen, umzugehen‹.«
Nun muss man sich vergegenwärtigen, dass die Umsetzung dieses Ziels jetzt offen angegangen wurde, indem sich Turner am 5. Dezember 2010 bei einer Begleitveranstaltung zur UNO-Klimakonferenz in Cancún für eine ›Entvölkerungspolitik‹ ausgesprochen hat [7], wodurch die ›menschenfeindliche‹ Grundhaltung der UNO-Klimakonferenz auch im letzten Jahr wieder deutlich geworden ist. Die Staatsführungen müssten weltweit eine ›Ein-Kind-Politik‹ durchsetzen, so Turner, um das schädliche Bevölkerungswachstum zurückzudrängen, weil es dem Planeten schade. Turner ging noch weiter ins Absurde, da er allen Ernstes vorschlug, nach dem Vorbild des Emissionsrechtehandels das Recht auf Fruchtbarkeit an Fortpflanzungsbörsen zu verkaufen. So könnten arme Menschen von ihrer Entscheidung, sich nicht fortzupflanzen, finanziell profitieren. »Wenn wir in den nächsten 5000 Jahren [als eine Spezies] hier sein werden, dann bestimmt nicht mit 7 Milliarden Menschen,« fügte er hinzu. Turner sprach in Cancún bei einem Mittagessen, bei dem Brian O´Neill, ein sogenannter Wirtschaftswissenschaftler aus dem US-Zentrum für Atmosphärische Forschung seine aufgewärmten malthusianischen ›Forschungsergebnisse‹ unterbreitete. [8] Wie von der kanadischen Globe and Mail berichtet, »kommt Herr O`Neills Studie zu dem Ergebnis, dass eine schnell wachsende globale Bevölkerung zu einer Beschleunigung des Emissions-Anstiegs beiträgt und dass die weitgehende Verfügbarkeit von Familienplanung den Emissions-Ausstoss im Jahr 2050 um 30 % reduzieren könnte.«
Auf diese Weise wird danach getrachtet, die Nationen zu kontrollieren, ohne dass ein Schuss fällt! Es steht zu befürchten, dass Privatbesitz in einer Neuen Weltordnung mit einer Weltarmee, Weltwährung, Weltreligion und Weltkultur nicht mehr toleriert wird. Der Weg zu der uns zu oktroyierenden Weltregierung führt zweifelsfrei über die Abschaffung der Nationalstaaten - also zu einer schrittweisen Einschränkung nationaler Oberhoheiten - in deren Verlauf die Entscheidungen nach und nach weg vom Volk auf immer höhere Ebenen verlagert und die Macht in immer weniger Händen konzentriert wird. So könnten wir uns schlussendlich einer neofeudalistischen Weltordnung gegenüber sehen, in der eine kleine, nicht gewählte Gruppe der Elite über die gesamte Welt entscheidet. Eine solche hatte Colonel Edward House bereits 1917 gefordert. Natürlich erntet man mit derartigen Informationen in der Regel reihum nur müde Abwehr. Man glaubt sie nicht. Was allerdings langsam aufzufallen scheint, ist der Fakt, dass uns ständig etwas anderes verboten wird. Darüber hinaus sollte eigentlich die Tatsache, dass nicht von uns gewählte Richter in Strassburg anordnen können, dass keine Kruzifixe mehr in den Klassenzimmern hängen dürfen, ohne dass sich in den Parlamenten ein Sturm der Entrüstung erhebt, zum Nachdenken anregen.
Zu der unentwegt als Verschwörung abgetanen Weltregierung vermerkte die deutsch-amerikanische Philosophin Hannah Arendt in einem Artikel des Jahres 1957, der in ihrem Werk ›Men in Dark Times‹ abgedruckt ist, folgendes: »Gleichgültig, welche Form eine Weltregierung mit zentraler Macht über den gesamten Globus annehmen wird, die Vorstellung einer nicht rechenschaftspflichtigen Gewalt, die die gesamte Erde beherrscht, ein Monopol aller Gewaltmittel innehat, ungehindert und unkontrolliert durch andere unabhängige Kräfte, ist nicht nur ein Alptraum von Tyrannei, es würde auch das Ende allen politischen Lebens, so, wie wir es kennen, bedeuten.«
Der Bürger erhält leider den Eindruck, dass zahlreiche unserer Volksvertreter hinsichtlich der aufgezeigten Zusammenhänge nur ungenügend informiert sind. Letztere laufen somit Gefahr, mit einem Lächeln abgetan zu werden. Nur: das Lächeln gefriert in der Regel immer erst dann, wenn der Kulminationspunkt auf irreversible Weise eingetreten ist. Was den Besitz von Waffen angeht, so ist es so gut wie absehbar, dass die Mafia, die vor allem auch aus den Ostgebieten zu uns dringt, von einer Entwaffnung in keiner Weise tangiert sein wird. Auch wenn alles kontrollierbar ist, in welche Kanäle die Rüstungsproduktion rinnt - das wird dennoch weitgehend unkontrollierbar bleiben.
1 Our Global Neighborhood - Report of the Commission on Global Governance
ISBN 0-19-827998-1; Oxford University Press 1995;
siehe auch http://sovereignty.net/p/gov/gganalysis.htm A Summary Analysis by Henry Lamb
2 Pascal Bernardin - L’Empire écologique ou la subversion de l’écologie par le mondialisme; Das ökologische Imperium oder die Gefährdung der Ökologie durch die Globalisierung. ISBN-Nr. 2-9509570-1-3; Editions Notre-Dame des Grâces. 1998; kann bei J. Foulon, BP 19, F-06340 Drap, auch brieflich bestellt werden.
http://www.amazon.fr/LEmpire-%C3%A9cologique-Subversion-l%C3%A9cologie-mondialisme/dp/2950957013
3 Conrad C. Stein, Die Geheime Weltmacht. Die schleichende Revolution gegen die Völker, Hohenrain-Verlag, Tübingen 2001, ISBN 3-89180-063-0
4John Coleman ›Conspirators Hierarchy - The Committee of 300‹ ISBN 0-9634019-4-7; Joseph Holding Corporation 1992
http://educate-yourself.org/cn/johncolemancommof300order14mar05.shtml
5 http://oilgeopolitics.net/Auf_Deutsch/Gentechnik/gentechnik.html 31. 10. 2005
»Saat der Zerstörung - Die dunkle Seite der Gen-Manipulation« Kopp-Verlag
6 http://www.timesonline.co.uk/tol/news/world/us_and_americas/article6350303.ece 24. 5. 2009 Billionaire club in bid to curb overpopulation - America's richest people meet to discuss ways of tackling a ›disastrous‹ environmental, social and industrial threat - John Harlow, Los Angeles; Hervorhebungen durch politonline
7 Strategic Alert, Jahrg. 24, Nr. 50 vom 15. Dezember 2010
8 http://www.bueso.de/news/ted-turner-verlangt-globale-kind-politik 8. 12. 10
Ted Turner verlangt globale Ein-Kind-Politik
Siehe auch
http://www.politonline.ch/?content=news&newsid=1258 26.6.09
Klimaerwärmung als Vorwand zur Abschaffung der Demokratie
http://www.politonline.ch/index.cfm?content=news&newsid=1431 14. 2. 10
Die Krise der Eurozone zeigt das Scheitern der G20-Rettungspolitik - darin:
Kopenhagener Abkommen soll Weg zur Weltregierung ebnen