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"Die Epidemie nimmt weltweit und an mehreren Orten Europas zu, und in der jüngsten Zeit haben wir einen Anstieg der Zahl der Dänen gesehen, die mit dem Coronavirus infiziert sind", erklärte Gesundheitsminister Magnus Heunicke. Es sei entscheidend, dass Dänemark seine gute Position behalte, in der die Epidemie unter Kontrolle sei. Deshalb sei es aus Sicht der Regierung nicht richtig, zu diesem Zeitpunkt die Versammlungsbeschränkung von 100 auf 200 Teilnehmer anzuheben.
Die regierenden Sozialdemokraten von Ministerpräsidentin Mette Frederiksen und die weiteren dänischen Parlamentsparteien hatten vereinbart, die Teilnehmerzahl für Versammlungen schrittweise über den Sommer zu lockern. Zuletzt war sie am 8. Juli von 50 auf maximal 100 Teilnehmer geändert worden. Für Veranstaltungen mit gewissen Sitzplatzkapazitäten wie etwa Ligaspiele der obersten dänischen Fussballliga gelten Ausnahmen, so dass beim Profifussball zuletzt einige Tausend Zuschauer in den Stadien dabei sein konnten.
Dänemark hatte im März früh und strikt auf die ersten Corona-Infektionen reagiert. Die Zahlen nahmen darauf rapide ab, die ergriffenen Massnahmen wurden nach und nach gelockert. Durch vereinzelte Ausbruchsherde unter anderem in Aarhus und in einem Schlachtbetrieb in Ringsted nimmt die Zahl der Neuinfektionen seit kurzem aber wieder zu./trs/DP/he
(AWP)