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Mit der Führung des Herdebuchs, der Leistungskontrolle und der Zuchtwertschätzung unternimmt er alles, um sichere und zuverlässige Selektionsinstrumente gemäss Tierzuchtverordnung (TZV 916.310) zur Verfügung zu stellen. Als Dienstleistungsbetrieb bietet die Genossenschaft seinen Mitgliedern zahlreiche andere geeignete und nützliche Dienstleistungen für das Herdenmanagement zum besten Preis-Leistungs-Verhältnis an. Ein von Vertrauen und Nähe geprägter Kontakt zu den Mitgliedern ist eine Priorität für die Mitarbeitenden der Genossenschaft.
Die Entwicklung setzte sich trotzdem fort. Die elegante Holsteinkuh ersetzte immer mehr das als Zweinutzungsrasse verwendete Freiburger Schwarzfleckvieh. Die hohen und zuverlässigen Leistungen, das gut aufgehängte Euter, das einfache Melken, die Grösse und die Tiefe ermöglichen den Bauern eine wirtschaftliche Milchproduktion. Dank ihrer sehr überzeugenden Eigenschaften etablierte sich die Holstein in den 1970er- und 1980er-Jahren in der ganzen Schweiz. Der Bestand wuchs rasch von 2 auf 10% des Milchviehbestands (heute: über 14%). Zu diesem Zeitpunkt wurden auch Holstein-Zuchtgenossenschaften in der Deutschschweiz gegründet. Heute gibt es 86 Holstein-Zuchtgenossenschaften und –Züchtervereinigungen in 25 Kantonen. Die Genossenschaft zählt mehr als 2’250 Mitglieder und 115’000 weibliche Holsteintiere.