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Auszüge aus der Aargauer Zeitung vom 22. April
“Waffen sind gefährlich und zum Töten von Menschen gemacht. Ich verstehe nicht, was so schlimm sein soll daran, dass man für den Kauf künftig eine Bewilligung braucht. Das ist absolut zumutbar, wenn man die Zahlen von Tötungsdelikten und Suiziden mit Schusswaffen anschaut. Diese sind in den letzten Jahren zwar zurückgegangen, weil es weniger Waffen gibt: Wir haben die Armee verkleinert und Soldaten können das Sturmgewehr nach dem Dienst nicht mehr gratis übernehmen.
Ich staune über die Kampagne gegen diese administrative Änderung. Es ist überhaupt kein Diktat, die Schweiz war beteiligt an den Verhandlungen zum Waffenrecht. Der Rahmen ist der Schengenraum, dort ist die Schweiz gleichwertiges Mitglied. Sie hat erreicht, dass viele Verschärfungen bei uns nicht gelten. Das ist nicht in meinem Interesse, aber ich akzeptiere diesen Kompromiss.”