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Simcro betreibt zwei Produktionsanlagen in Neuseeland und Australien und beschäftigt 230 Mitarbeiter. Seine Verabreichungssysteme, die für Nutz- und Haustiere geeignet sind, injizieren Medikamente oder verabreichen sie oral. Der Umsatz verteilt sich global gesehen zu je 30% auf die Regionen EMEA und Asien/Pazifik sowie zu 40% auf die Region Americas.
Simcro wird Teil von Sulzers Division Applicator Systems (APS), das derzeitige Management bleibt im Unternehmen. Nach den Akquisitionen von PC Cox und Geka im Jahr 2016 werde mit Simcro die neue Division Applicator System ein weiteres Mal gestärkt, so Sulzer. Die Transaktion soll vorbehältlich der Zustimmung der neuseeländischen Behörde für Auslandsinvestitionen voraussichtlich im dritten Quartal 2017 abgeschlossen werden.
An der Börse fallen die Aktien von Sulzer mit einem Minus von 0,5% in einem schwachen Gesamtmarkt überhaupt nicht auf. Die Transaktion wird in Marktkreisen aufgrund ihrer geringen Grösse als eher kursneutral eingestuft, wegen der Margensteigerung aber auch mehrheitlich als günstig. Die Bank Vontobel verweist auf das anhaltend hohe Tempo bei der Entwicklung der neuen Division APS. Damit entkopple sich Sulzer weiter von der Abhängigkeit vom Öl- und Gassektor. Gleichzeitig streicht sie hervor, dass Sulzer einen im Vergleich zu den Akquisitionen davor höheren Preis zahle, was sich aber mit der höheren Profitabilität sowie der attraktiven Wachstumsaussichten erklären lasse.
cf/tp
(AWP)