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Jean-Pierre Graber und Rudolf Winkler als Nationalräte vereidigt
Zum Auftakt der Frühjahrssession sind am 2. März 2015 im Nationalrat zwei neue Mitglieder vereidigt worden: Jean-Pierre Graber für die SVP des Kantons Bern und Rudolf Winker für die BDP des Kantons Zürich.
Mit Graber ist der Berner Jura wieder im Nationalrat vertreten. Der 68-jährige Bernjurassier rutscht für Hansruedi Wandfluh nach, der im Dezember seinen Rücktritt bekannt gegeben hatte. Graber will den Sitz jedoch nur vorübergehend besetzen: Zu den Nationalratswahlen tritt er nicht mehr an.
Der neu vereidigte SVP-Nationalrat sass bereits früher Nationalrat, zwischen 2007 und 2011. Bei den letzten Wahlen landete er dann auf dem ersten Ersatzplatz. Damit war der französischsprachige Teil des Kantons Bern erstmals seit der Gründung des modernen Bundesstaats 1848 nicht mehr in Bundesbern vertreten.
Graber war bis 2011 Direktor der Handelsschule in La Neuveville. Zwischen 1992 und 2004 sass der promovierte Politologe in der Exekutive der Gemeinde. Zuvor hatte er im Stadtparlament von La Neuveville und im Grossen Rat des Kantons Neuenburg politisiert.
Der neue Zürcher BDP-Nationalrat Rudolf Winkler folgt auf Lothar Zjörjen. Mit Winkler erhalten die Bauern in Bern einen weiteren Interessensvertreter: Der 59-jährige Meisterlandwirt schreibt auf seiner Internetseite, er wolle sich für eine leistungsfähige, nachhaltige Nahrungsmittelproduktion und einen gesunden Bauernstand einsetzen.
Winkler gehörte während 28 Jahren dem Gemeinderat der 900-Einwohner-Gemeinde Ellikon an der Thur im Bezirk Winterthur an. Von 1990 bis 2014 war er Gemeindepräsident. Bei den Wahlen 2011 erzielte er auf der Liste der BDP Zürich das beste Resultat hinter den beiden Gewählten Lothar Ziörjen und Rosmarie Quadranti.
Quelle: SDA