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Nachdem Nick Kyrgios das French Open wegen einer «Krankheit» abgesagt hat, greift er auf Rasen wieder ins Geschehen ein. Und schon steht der australische «Bad Boy» wieder im Fokus, allerdings nicht primär wegen seiner Tennis-Kunst.
In einem Kids-Interview gestand Kyrgios unter der Woche, dass er härter arbeiten und das Tennis ernster nehmen sollte. Taten liess er seinen Worten aber keine folgen. Während seines Erstrunden-Duells in Queen's gegen Lucky Loser Roberto Carballes galt der Fokus nicht immer seinem eigenem Match.
Viel lieber schaute er während eines Seitenwechsels Gilles Simon zu, wie er Federers letztjährigen Wimbledon-Bezwinger Kevin Anderson aus dem Turnier warf. Statt sich auf seinen Stuhl zu setzen, stellte sich Kyrgios an den Zaun, nippte an seiner Wasserflasche und verfolgte den Dreisatz-Krimi.
Bei seinem 7:6, 6:3-Sieg durfte auch der «Uneufe»-Aufschlag nicht fehlen. Die im Tennis verpönte Service-Variante ist seit Acapulco zu Kyrgios' Markenzeichen geworden. (pre)
Beim ATP-Turnier in Miami scheitert Viktor Troicki an David Goffin, beim 1:6, 1:6 ist er chancenlos. Dafür brilliert der Serbe mit einer akrobatischen Einlage. Troicki sprintet ans Netz und springt dann in sauberer Hürdensprint-Technik darüber, um den Ball zu schlagen. So schön die Aktion ist – der Punkt zählt nicht. Denn im ATP-Regelwerk ist festgehalten, dass ein Spieler nicht über das Netz springen darf. (ram)