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In den letzten drei Jahrzehnten konnten zahlreiche Studien vielfältige positive Effekte und Wirkungen von Tierkontakt, Tierbesitz und tiergestützten Therapien nachweisen. Obwohl Pferde vielfältige Möglichkeiten als Therapietiere bieten und die tiergestützte Therapie mit Pferden bereits zur Behandlung einer Vielzahl von psychischen Problemen eingesetzt wird, existieren bisher kaum quantitative Studien zu ihrer Wirksamkeit. Das vorliegende Buch beschreibt eine explorative Längsschnittstudie, die zum Ziel hatte, die Wirksamkeit einer tiergestützten Therapie mit Pferden bei Patienten mit Posttraumatischer Belastungsstörung oder Borderline Persönlichkeitsstörung (kurz: emotional-instabilen Patienten) im Rahmen eines komplexen stationären Therapieprogrammes zu untersuchen. Als Vergleichsgruppe dienten zum einen Patienten mit heterogenen anderen psychischen Störungen, die ebenfalls an der tiergestützten Therapie teilnahmen; zum anderen wurden sie mit emotional-instabilen Patienten verglichen, die anstelle einer tiergestützten Therapie an einer körperorientierten Konzentrativen Bewegungstherapie teilnahmen.
Mag. rer. nat. Verena Zöttl,geb. am 31.12.1985 in Wien,Studium der Psychologie an der Universität Wien, Klinische und Gesundheitspsychologin,Universitätslehrgang "Tiergestützte Therapie und tiergestützte Fördermassnahmen" bei Tiere als Therapie an der Veterinärmedizinischen Universität Wien