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Tabea Martin, geboren 1978 in der Schweiz, studierte Modernen Tanz an der Hochschule der Künste in Amsterdam (Abschluss 2002) und tanzte in Holland unter anderem mit Piet Rogie & Company, sowie in Stuttgart bei Fabian Chyle und Irland mit Nick Bryson. Sie war Gaststudentin an der SNDO in Amsterdam und schloss 2006 ihr zweites Studium Choreografie an der Rotterdamse Dansacademie ab.
Mit der Produktion „Duet for two dancers“ (2010) gewann sie den 2. Jurypreis beim Festival Reconnaissance, Échirolles 2013. „Field“ (2014) wurde von Aerowaves in die Priority Group ausgewählt. Beide Produktionen sind seitdem weltweit auf Tournee.
Neben freien Produktionen arbeitet Tabea Martin auch regelmässig an Stadttheatern, u.a. am Schauspielhaus Zürich, am Gorki Theater Berlin, am Staatstheater Oldenburg und am Theater Neumarkt gemeinsam mit Sebastian Nübling, Elina Finkel und Sibylle Berg. 2015 erhielt sie den Spezialpreis der Berner Tanzpreise.
„Pink for Girls & Blue for Boys“ hatte im Februar 2016 erfolgreich am Tanzhaus Zürich Premiere und ist derzeit europaweit auf Tournee. Im Dezember 2016 realisierte sie ‹Beyond Indifference› in der Kaserne Basel mit anschliessender Holland-Tournee. Im Mai 2017 leitete sie im Rahmen des Tanzfest Basel in Zusammenarbeit mit der Kaserne Basel das Vermittlungsprojekt „Home – Tanzakademie Basel“.
Im September 2017 übernahm sie die Choreografie von „Nach uns das All“ am Maxim Gorki Theater Berlin in der Regie von Sebastian Nübling (Text von Sibylle Berg). Am 1. Februar 2018 feiert das Duett „This is my last dance“, bei dem sie mit Simona Bertozzi auf der Bühne steht, an der Kaserne Basel Premiere.
Am Konzert Theater Bern ist sie im April 2018 als Choreografin und Regiemitarbeiterin von Georges Bizets Oper „Carmen“ in der Regie von Stephan Märki tätig. Am Stadt Theater Konstanz choreografiert sie im Mai 2018 „Betrunkene“ in der Regie von Elina Finkel.
Im Frühjahr 2016 erhielt Tabea Martin den Spartenpreis Tanz des Kantons Basel-Landschaft. Von 2016–2018 ist sie Young Associated Artist des Mentoring-Programms der Pro Helvetia-Schweizer Kulturstiftung. Weiterhin wird sie 2016–2019 vom Fördermodell PRAIRIE des Migros-Kulturprozent unterstützt. Von 2018-2020 wird Tabea Martin unterstützt durch die Kooperative Fördervereinbarung zwischen dem Fachausschuss Tanz & Theater Basel-Stadt und Basel-Landschaft und Pro Helvetia – Schweizer Kulturstiftung.