Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03417.jsonl.gz/876

Nein. Der Grund dafür liegt im Gesetz: Gemäss Art. 6a Obligationenrecht stellt die Zusendung von unbestellten Sachen keinen Antrag dar. Deshalb kommt kein
Vertrag zwischen Ihnen und dem Absender zustande.
Der Empfänger ist nicht verpflichtet, eine unbestellte Sache zurückzusenden oder aufzubewahren. Sie dürfen die Sache behalten, gebrauchen oder wegwerfen.
Wurde Ihnen die Sache offensichtlich irrtümlich zugesandt, so müssen Sie als Empfänger den Absender benachrichtigen. Dies ist zum Beispiel der Fall, wenn Sie das Paket aufgrund
einer Verwechslung erhalten haben.
Tipp: Fordern Sie den Absender in einem eingeschriebenem Brief auf, die Ware innert einer bestimmten Frist auf seine Kosten bei Ihnen abzuholen.
Falls Sie nicht mehr sicher sind, ob Sie die Ware wirklich bestellt haben und laufend Mahnungen erhalten, so ist es ratsam, bei der Firma eine Kopie der Bestellung
anzufordern.
Um von einer Firma nicht weiterhin mit solchen Sendungen belästigt zu werden, können Sie mit einem schriftlichen Löschungsbegehren verlangen, dass sie Ihre Adresse löscht.
Gestützt auf Art. 12 Abs. 2 Bst. b und Art. 15 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Datenschutz vom 19. Juni 1992 (DSG) bitte ich Sie, alle Daten zu löschen, die Sie über mich in Ihrer
Datensammlung gespeichert haben. Ich ersuche Sie, diese Löschung auch allen Drittunternehmen mitzuteilen, denen Sie meine Daten weitergegeben haben, sowie in Zukunft keine Daten mehr über mich zu
bearbeiten.
Ich bitte Sie, mir dies schriftlich innerhalb von 30 Tagen zu bestätigen oder in einem begründeten Entscheid mitzuteilen, falls Sie meinem Ersuchen nicht nachkommen können.