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Wegen der scharfen Einwanderungsgesetze in der Schweiz werden viele Menschen lange Zeit im Gefängnis eingesperrt. Ich versuche, mich beschäftigt zu halten, um nicht an meiner Situation zu zerbrechen.
Ich bin John aus Kenya und kam im Juli 2006 in die Schweiz. Seither war ich insgesamt zwei Jahre und drei Monate im Gefängnis eingesperrt wegen des Vorwurfs, ich sei «illegal». Wenn ich aus dem Gefängnis komme, versuche ich immer, mich unter der Woche zu beschäftigen.
Ich besuche am Montag, Mittwoch und Freitag von zwei bis fünf Uhr einen Deutschkurs in der Autonomen Schule. Das hilft mir, deutsch zu lernen und mich mit anderen Menschen auszutauschen. In der Schule nehme ich auch an anderen Projekten wie Theater oder Fotografie teil.
Am Dienstag und Donnerstag besuche ich den Capoeira-Unterricht einer Gruppe namens «Capoeira Geiras» in Zürich. Das hilft mir, Körper und Geist fit zu halten und Selbstvertrauen zu gewinnen. Am Donnerstag und Freitag lerne ich mit einer Gruppe von Freunden Musikinstrumente. Musik ist eines meiner wichtigsten Hobbys. Sie gibt mir Inspiration und entspannt mich.
Während meiner Freizeit zeichne ich und lese inspirierende Bücher. Die Schweizer Migrationsgesetze haben viele Immigranten gebrochen, aber ich habe beschlossen, meine Füsse am Boden zu behalten und meinen Kopf nicht hängen zu lassen.