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Videoproduktionen besitzen die wunderschöne Fähigkeit, das gesamte Spektrum an Emotionen an den Zuschauer zu transportieren. Freude, Trauer, Überraschung, Angst, Begeisterung… all diese Gefühle und noch viele mehr kann man empfinden, wenn man aufwändig produzierte Videos ansieht. Doch um diesen Effekt zu bewirken, steckt einiges an Arbeit dahinter, bis man von einer Idee zur fertigen Produktion gelangt. Technik, Fachwissen und Kreativität spielen eng zusammen, damit am Ende etwas Einzigartiges entsteht, was die Zuschauer mitreißt.
Roman Lehmann wurde in Zürich geboren und verbrachte seine Kindheit im Zürcher Unterland. Bereits früh verliebte er sich in diverse Sportarten – von Kunstturnen über Fußball bis zu Ausdauersportarten in seiner Jugend. Als Mountainbiker und Triathlet war er in seiner späten Teenagerzeit im Leistungssport unterwegs. Wegen einer Verletzung musste er seine Sportkarriere im Ausdauerbereich abbrechen. Via Militär wurde er auf das Fallschirmspringen aufmerksam, das ihn dann ein Jahrzehnt begleitete. Fast jede freie Minute verbrachte er auf Dropzones. Mit einem Fallschirm-Team bestritt er zahlreiche Wettkämpfe.
Seine Faszination für Sport wollte er auch berufsmäßig ausüben. Deshalb entschied er sich, Sport an der ETH zu studieren. Nach dem Studium merkte er allerdings, dass er nicht bis 65 in der Sporthalle stehen möchte. Bereits früh interessierten ihn Grafik und Illustrationen. Während des Studiums verdiente er so etwas Geld als Grafiker für eine Zeitung. Das Interesse am Medium Film wuchs gleichzeitig. An der UCLA in Los Angeles studierte er anschließend zwei Jahre Film. Während des Studiums hatte er die Chance, in einem Greenscreenstudio zu arbeiten. Mit dem Team arbeitete er dort an etlichen großen Hollywood-Filmen mit. Sein Highlight war die Mitarbeit an Green Zone mit Matt Damon, wo sie drei Monate auf dem Set mitwirkten.
Trotz der einmaligen Zeit in Los Angeles entschied er sich, zurück in die Schweiz zu kommen. Er erhielt einen Vertrag mit dem tpc, der ehemaligen Tochterfirma des SRF. Dort war er im Bereich Multimedia tätig. Privat erhielt er in den Folgejahren immer mehr Aufträge. Vor fünf Jahren entschied er sich, eine eigene Firma zu gründen und das tpc zu verlassen. Seit dieser Zeit produzieren sie für diverse kleine und große Firmen sowie Fernsehstationen Filme, Werbungen und Corporate Videos. Das Unternehmen beschäftigt drei Leute. Sie ziehen aber regelmäßig auch Externe dazu.
Vor einem Jahr übernahm er zusätzlich das Studio 1, eine private Filmschule in Zürich. Zur Zeit bewegt er sich zwischen Videoproduktionen als Produzent, Kameramann und Videoeditor und Ausbildung im Filmbereich. Zwischenzeitlich unterrichtet er auch an Hochschulen und Universitäten. Studio 1 wurde vor neun Jahre von Stefan Tüscher und Manfred Hager gegründet. Stefan war Chefkameramann beim Schweizer Fernsehen, Manfred ein erfolgreicher Werber. Vor fünf Jahren begann Roman Lehmann für die Schule zu unterrichten. Studio 1 bietet zwei Arten von Ausbildungen an: Workshops über bis zu zehn Tage und eine dreisemestrige Masterclass. Das Angebot konnten sie wegen der großen Nachfrage stark ausweiten. Bei Studio 1 sind sie zu viert im Kernteam. Dazu kommen zahlreiche Ausbilder aus allen Bereichen des Bewegtbildes.
Im Sportstudium griff ich für Projekte immer wieder zur Kamera. Für die Abschlussfeier produzierte ich aufwändige Videos, die beim Publikum gut ankamen. Ich erhielt direkt nach der Feier ein Jobangebot bei einer Schweizer Videoproduktionsfirma. Dies lehnte ich allerdings ab, da ich mich noch zu unsicher fühlte. Mir fehlte das Basiswissen. Es war aber der zündende Moment für meinen filmischen Werdegang.
Esther hat direkt nach dem Gymnasium die Begeisterung für Bewegtbild gespürt. Eingestiegen ist sie als Redaktorin und Moderatorin bei Radio Pilatus Luzern, war Redaktorin und Ausgabeleiterin bei „Aeschbacher“, realisierte einen Dokumentarfilm „Der Klangturm – Expo02“ und bildete sich zur Regisseurin aus. In ihrer Rolle als Regisseurin war sie maßgeblich für die Entwicklung diverser Sendungen verantwortlich.
Die Vorgehensweise bei einer Videoproduktion ist nicht immer gleich. Aber wir versuchen, so früh wie möglich an Board zu kommen, um die Konzeption mitzugestalten.
Unser breites und gleichzeitig tiefes Know-how in den sozialen Medien können wir zielführend für unsere Kunden einsetzen. Dies unterscheidet uns auch von vielen unserer Mitbewerber.
Wir arbeiten mit praktisch allen professionellen Kameras, mit Ausnahme typischer Fernsehkameras. Wir waren Vorreiter mit Großformatsensor-Kameras, die wir auch heute von diversen Herstellern einsetzen. In der Postproduction verwenden wir hauptsächlich Adobe Produkte. Roman hat sich zum Adobe Premiere Instruktor ausbilden lassen, das er in Kursen auch unterrichtet.
Das Schönste an unserem Beruf ist, Geschichten zu erzählen. Wir lieben es, Menschen emotional zu berühren, aber gleichzeitig auch Kommunikations- und Marketingziele zu erreichen. Dass man dabei fast täglich auf spannende Persönlichkeiten trifft und an Orten drehen kann, wo man normalerweise keinen Zutritt erhält, macht unsere Arbeit sehr abwechslungsreich und spannend.
Eine Videoproduktion umfasst viele Schritte, bevor man vor einem fertigen Produkt steht. Das Team um ident versucht bereits bei der anfänglichen Konzeption die Kunden mit Fachwissen und Ratschlägen zu unterstützen. Verschiedene Kameras ermöglichen eine qualitativ hochwertige Aufnahme, die in der Postproduction vorzugsweise mit Adobe Produkten perfektioniert wird. Für all diese Bereiche ist enormes Know-How und Erfahrung nötig – worüber Roman Lehmann und sein Team zur Genüge verfügen.