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Der am 1. Mai im Alter von 75 Jahren verschwundene Christophe Keckeis aus Neuenburg war von 2004 bis 2007 Chef der Schweizer Armee. Während seiner langen Militärkarriere war er ein brillanter Jagdflieger, Chef der Luftwaffe und Chef des Generalstabs. Er leitete die grosse Reformarmee XXI und später den Vorsitz des Genfer Zentrums für die demokratische Kontrolle der Streitkräfte.
Christophe Keckeis war sowohl in seinem Privat- als auch in seinem Berufsleben leidenschaftlich an der Fotografie interessiert. Er fotografierte viele seiner Flüge in Kampfflugzeugen und verwendete seine Bilder für die militärische Ausbildung und sogar zur Veröffentlichung von Postkarten.
Am 24. März 1977 ließ er über dem Flughafen von Payerne seine Kamera in die Hand fallen. Er hatte in einer zweisitzigen Mirage III Platz genommen, um Fotos von einem Formationsflug zu machen. Kurz vor der Landung machte eines der Kampfflugzeuge ein plötzliches Manöver und berührte das Flugzeug, in dem Christophe Keckeis flog. Bei Flügen in niedriger Höhe hatten die drei Piloten gerade noch Zeit, ihre Schleudersitze zu aktivieren, bevor das Flugzeug explodierte. Sie wurden am Boden mit unterschiedlich schweren Verletzungen geborgen. Christophe Keckeis hatte gebrochene Rippen und einige Metallteile in seinem Körper.
Auch sein Asahi Pentax SV entging der heftigen Kollision, dem brutalen Auswurf (die Beschleunigung betrug 20 bis 23 G) und der turbulenten Fallschirmrückkehr auf den Boden. Verschiedene Markierungen auf dem Prisma und dem Rumpf des Flugzeugs zeugen noch immer von dem Unfall. Die Asahi Pentax war an diesem Tag mit einem abnehmbaren Belichtungsmesser ausgestattet, der dem Absturz nicht standhielt. Christophe Keckeis benutzte dann weiterhin seinen vertrauten 35mm-Reflex. Er vertraute sie dann seinem Sohn Bastian an, der heute ein naturwissenschaftlicher Führer ist, um sich der Fotografie zu widmen. Bastian Keckeis hat uns kürzlich diese Kamera anvertraut, die die Stigmata einer ungewöhnlichen Geschichte trägt.
Die von 1962 bis 1968 hergestellte Asahi Pentax SV war zu dieser Zeit eine beliebte Kamera, die für ihre Zuverlässigkeit, Kompaktheit und Ergonomie bekannt war. Es war vollständig mechanisch, ohne Zelle für die Expositionsmessung. Die japanische DSLR konnte die „Pentax-Meter“-Zelle aufnehmen, die auf das Zielsystem des Okulars aufgesteckt wurde. Es war mit einem Standard-Super-Takumar 55 mm f/1,8-Objektiv ausgestattet.
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