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Statuten der SGAIM
SGAIM Geschäftsreglement
Anhang 1 zum Geschäftsreglement
Palliative Info 3/2016
Einsatz der palliativen Sedierung: klinische und ethische Dimensionen
«Palliative Sedierung wird definiert als bewusste Verabreichung sedierender Medikamente in der kleinsten wirksamen Dosierung mit dem Ziel der Linderung eines oder mehrerer therapierefraktärer Symptome durch zeitlich begrenzte oder permanente Herabsetzung des Bewusstseinszustands bei einem Patienten mit fortgeschrittener Erkrankung und limitierter Lebenszeit (Tage oder Wochen) in Zusammenarbeit mit einem kompetenten interdisziplinären Team». Abhängig von der klinischen Situation wird eine Sedierung unterschiedlicher Tiefe (leichte, mittlere oder tiefe Herabsetzung des Bewusstseins) und Dauer (temporär, intermittierend,kontinuierlich bis zum Tod) angewendet.
Palliative Info 2/2016
Patientenverfügungen und Advance Care Planning
Die überwiegende Mehrheit der kürzlich in einer gesamtschweizerischen Erhebung befragten Hausärztinnen und -ärzte berichtet, dass weniger als 25 Prozent ihrer über 65 Jahre alten Patienten jemals eine Patientenverfügung (PV) verfasst haben . Zugleich betrachtet eine Mehrheit der Hausärzte die PV als eine wichtige Entscheidungshilfe am Lebensende und würde gerne häufiger in konkreten Situationen auf Vorausverfügungen zurückgreifen können. Auch sind Schweizer Hausärzte der Ansicht, dass es in der Regel der Patient ist, der die Ärzte auf die Thematik der PV anspricht und deutlich seltener die Ärzte die Diskussion über eine PV anregen.
Palliative Info 1/2016
Fachbücher der Palliative Care
In diesem Jahr sind zwei wichtige Fachbücher der Palliative Care erschienen: eines für Medizinstudenten und eines für Ärzte und andere im Gesundheitswesen tätige Berufsgruppen.
Pallative Info 2/2015
Medikamentöse Schmerzbehandlung bei neuropathischenSchmerzen
Neuropathische Schmerzen entstehen durch eine Schädigung des zentralen oderperipheren Nervensystems. Die häufigsten Ursachen sind diabetische Polyneuropathie, postherpetische Neuralgie, Krebserkrankungen und deren Behandlung, ALS und Schlaganfälle, Radikulopathien sowie Nervenläsionen durch Verletzungenund chirurgische Eingriffe. In den meisten Fällen handelt es sich um periphere Schmerzen. Einer neueren Studie zufolge leiden 7% der Allgemeinbevölkerung unter derartigen Schmerzen, die meist chronisch sind.
Palliative Info 1/2015
Das Arzt-Patientengesprächüber den assistierten Suizid –eine Herausforderung
Immer mehr Menschen tragen sich mit dem Gedanken, eines Tages Suizidbeihilfe in Anspruch zu nehmen. Die Sterbehilfe-Organisation EXIT Schweiz zählt über 100 000 Mitglieder, täglich melden sich 50 bis 100 Menschen für eine Neumitgliedschaft an; es gilt allerdings zu beachten, dass viele dieser Menschen dies nicht primär im Hinblick auf einen möglichen späteren assistierten Suizid tun, sondern um eines Tages dank einer EXIT-Patientenverfügung nicht unnötigbelastende Therapie ertragen zu müssen.
Palliative Info 3/2014
Interprofessionelle Zusammenarbeit, Konsensfindungin der Palliative Care
Palliative Care, ein innovatives Modell einer modernen Gesundheitsversorgung, erachtet die interprofessionelle Zusammenarbeit und Konsensfindung als zentrale Elemente mit dem Ziel, die Würde des Menschen in seiner letzten Lebensphase zu gewährleisten.
Palliative Info 2/2014
Opioid-Switch oder -Rotation:Warum und wie?
Patienten, die mit opioiden Analgetika behandelt werden, sprechen gelegentlich trotz Dosissteigerung nur unbefriedigend auf das Medikament an oder leiden unter inakzeptablen Nebenwirkungen. In diesen Fällen kann eine Opioid-Rotation (auch Opioid-Switch genannt) eine valable Strategie sein, um ein möglichst optimales Verhältnis zwischen Analgesie und unerwünschten Wirkungen zu erzielen. Obwohl bisher nicht ausreichend in klinischen Studien validiert findet die Opioid-Rotation in der täglichen Praxis regelmässig Verwendung.
Palliative Info 1/2014
Palliative Care geht uns alle an
Deshalb war es uns ein Anliegen, den ehemaligen «Palliativ-Newsletter», der während Jahren per Post an die SGIM-Mitglieder verschickt wurde, wieder aufleben und auch den SGAM-Mitgliedern zukommen zu lassen. Das Ziel von «Palliative Info» besteht in erster Linie darin, Ihr Interesse zu wecken und Ihnen Hinweise zu geben, wie Sie zu mehr Wissen über dieses Gebiet kommen können.