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Ist Ihnen aufgefallen, dass im Verfassungstext des Gegenvorschlages der Hausarzt nicht mehr erwähnt wird?
Die „medizinische Grundversorgung“ ist eine Mogelpackung mit einer „Hausarztmedizin“ ohne Hausarzt. Beim WHO-Konzept der “medizinischen Grundversorgung” ist für die breite Bevölkerung eine zweitklassige – letztendlich jedoch teurere – „Hausarztmedizin“ vorgesehen: Der Patient würde in erster Linie von einem Nichtarzt (Krankenschwester, Ernährungsberater, Fusspfleger usw.) empfangen und “behandelt” und nicht mehr unbedingt von seinem Hausarzt.
Dieses WHO-Barfussärzte-Modell wurde in den 1970ern als billiger Basisgesundheitsdienst für Entwicklungsländer propagiert und ist gescheitert. Das nach dem Vorbild von Mao’s „Barfussärzten“ konzipierte WHO-Modell führte in der Praxis zu einem unzureichend ausgestatteten öffentlichen Gesundheitswesen mit unmotivierten, überarbeiteten und schlechter qualifiziertem Personal sowie einem Privatsektor, der qualifizierte Leistungen nur gegen hohe Bezahlung bereitstellte.
Der zentralistische Gegenvorschlag ist gefährlich und unnötig, weil die Kantone die Hausärzte in eigener Die Initiative ist in der Schweiz ein politisches Recht der ... fördern können, wie das der Kanton Uri vormacht.