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Am Freitag meldet sich Nadine bei mir und teilt mir mit: “Spontani Froog… D’Ruth chund moorn zo mer ond mer gönd go ässe. Wörd mech freue, wenn Du au metchoo wörsch.”
Mini spontaani MME-Antwort:
“Passt för mech perfekt. Om welli Ziit hender dänkt? Wägem mampfe am Metag deheime oder need?”
Nichts von: “Wie goohts Der?” oder “Wa hesch so erläbt?” oder ergend en anderi Froog, wo Otto-Normal-Mönsch i sonere Situation wördi stelle.
Zom Glöck esch Nadine au ned so of Floskle uus ond schriibt mer äählich knapp:
“d’Ruth chond Dech am haubi 2 cho abhole. Ig freue mi.”
Es wird nächsten Tag und nach dem Mittagessen exakt auf die Minute genau um halb Zwei erscheint Ruth und holt mich ab. Wir fahren gemütlich nach Langendorf und die Kollers empfangen uns in ihrem Anwesen.
Nadine meint zu mir:
“Chom mer gönd use met de Seifibloosemaschine gones cools Photi mache.”
Voll witzige Idee:
Wir erzählen einander unsere Erlebnisse und lachen viel und nach einer sehr kurzweiligen Zeit frägt mich Egi, ob ich noch kurz einen Blick auf die Homepage werfen könne.
Gesagt getan. Nach 15 Minuten meldet sich Irene bei uns mit der Frage an Egi: “Wenn hesch Du im ‘Commerce’ för üüs Plätz reserviert?”
Wir sind voll im Element und wären erneut Stundenlang mit der Seite beschäftigt gewesen. Zum Glück interveniert Irene erneut und ich verspreche Egi, dass ich mir das zuhause mal ansehen werde.
Wir setzen uns also in den Wagen und fahren zu Mario ins Commerce in Aarburg.
Dort gönnen wir uns einen Apèro und Nadine und ich bestellen uns nachher exakt die gleiche Vorspeise und genau den gleichen Hauptgang. Woran das wohl liegt?
Wir geniessen eine phantastische Entenleber. Die beste, ich weiss langsam ist es bald nicht mehr authentisch, es muss einfach diesmal wirklich nochmals angemerkt werden: DIE BESCHT, DIE WÖRKLI ALLERBESCHTI EVER AND EVER NEVEREVER und au die ZAARTISCHTI woni WÖRKLI JEMALS I MIM LÄBE gchoschtet ha.
Phantastisch!
Nachher folgt das wie durch ein Wunder von Nadine und mir erneut quasi im Chor vorher georderte Tatar.
Absolut brutal!
Anschliessend mein neues Standarddessert: ein Zitronensorbet.
Nadine will wie immer keinen Nachtisch, kann dann beim Betrachten und meiner Schwärmerei doch nicht ganz verzichten und kostet wenigstens ein Löffelchen voll. Ihren Ausdruck hätte ich videodokumentarisch festhalten müssen. Von anfangs gwundrigen Zügen, wahrscheinlich weil ich so geschwärmt hab von dieser Zitronensosse, über einen schreckhaften Ausdruck hin zu einem Schüttelfrost…
Nächstes Mal probieren wir das nochmals, gell?
Wir verweilen noch gemütlich mit ein, zwei Espressi bis kurz vor Mitternacht und machen dann einen Countdown. Einen Geburtstagsstartcountdown.:
10, 9, 8, 7, 6, 5, 4, 3, 2, 1.
Zom Geboortstaag vöu Glöck, dann Tanti Auguri per te und dann wollten wir noch spanisch singen, haben es dann tunlichst unterlassen, da dann nicht nur die Töne nicht gestimmt hätten, sondern dann wirklich alles falsch gewesen wäre…
Ach ja, mein Geschenk war übrigens?
Korrekt: Nichts! Has vergässe! Joo, ech luege haut ned i mim Kaländer was moorn esch 😛
Glücklicherweise ist mir Nadine überhaupt nicht böse und alles kommt gut.
Ruth fährt mich noch sicher nach Hause und ich falle glücklich und gleichzeitig wirklich todmüde zuhause in die Federn…
Vielen Dank liebe Kollers und Baumanns für die phantastische Zeit, die ich bei euch erleben durfte.
5 Kommentare zu „Nadines Geburtstag“
gäll, das send kei gschopfti änteläbere gsii, diä send doch verbotä i de Schwiiz.
Vergiss de ned im Edi dä verschprocheni support wäge de höumpeitsch no z’gää.
Du hesch weder einisch mee ä underhaltsame precht gschribä, super!
Wunderbar dass du viel Gfreutes erleben durftest! Liebe Grüsse Anni
Merci vöumou liebs Tanni 🙂
Has zerscht gar ned gseh ghaa, dass Du met Tanni kommentiert hesch 😛
Liebi Grüess
Markusch
Ich hätte das Geburtstagslied wahrscheinlich noch auf Vietnamesisch hingekriegt : Chuc mung sinh nhat…;-)
Bis bald hoffe ich.
PACE+
Andreas
Hehe… Vermissisch de Viet-Kong haut gliich no betzli 🙂
Bes glii
lời chào tạm biệt