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Warum hatten viele jungsteinzeitliche Höhlenmaler offensichtlich verstümmelte Hände? Kanadische Forscher finden bei den Ethnologen eine erstaunlich plausible Antwort.
Handabdrücke waren in der Jungsteinzeit, vor rund 22 000 bis 29 000 Jahren, eine beliebte Dekoration für Höhlenwände. Männer, Frauen und auch Kinder legten eine Hand meist flach auf die Wand und pusteten durch ein Rohr, zum Beispiel einen hohlen Vogelknochen, Farbpigmente darüber. An der Wand prangte dann ein Negativ der Hand. Doch warum fehlen in einigen Höhlen in Spanien und in Frankreich oft einzelne Fingerglieder?