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Im Jahr 1998 lernte Balwant auf der Strasse einen sozialengagierten Mann kennen, welcher auf den Strassen lebende Menschen betreut. Leider gibt es in Indien keine Möglichkeiten den Beruf «Sozialarbeiter/in» zu erlernen. Katar Singh arbeitet freiwillig und bettelt bei den Tempelanlagen, wo sich viele Touristen aufhalten um Spenden. Diese verwendet er um einigen Notleidenden Nahrung kaufen zu können. Unser Hilfswerk ermöglichte fünf solcher Grossfamilien je einen Wohnraum aufzubauen. Jedes Jahr bleibt einiges an Baumaterial von unseren Bauprojekten übrig, welches Balwant in einem Raum lagerte und dann 1 Jahr später für die nächsten Projekte benutzte. Nun, nachdem Balwant, Katar Singh und diese dahinvegetierenden Familien kennenlernte entschloss er sich ab sofort dieses übrige Material regelmässig diesen Familien zu schenken. Unser Hilfswerk finanziert dann «nur» noch einen ausgebildeten Handwerker, welcher zusammen mit den jeweiligen Familienangehörigen einen entsprechenden Wohnraum aufbaut. Selbstverständlich bezahlen wir auch das zusätzliche Baumaterial, sanitäre Installationen, Stromzufuhr sowie die Fertigstellung dieses Wohnraums.
Auch die Anfertigung eines Steinbodens sowie den Innen- und Aussenanstrich.
Kleider und Nahrung für Strassenkinder
Im Jahr 2010 anerbot sich eine Verwandte, welche in einer Ausbildung war, ein Projekt mit Strassenkindern aufzubauen. Mandeep trifft auf ihrem Weg zur Schule täglich viele dieser zum Teil ausgesetzten und verwahrlosten Kinder. Sie spricht jeweilen ein Kind an und fragt es, ob es Freude an neuen Kleidern, Schuhen, Nahrungsmitteln usw. hätte.
Anschliessend begleitet Mandeep betreffendes Kind oder Kinder in das nächste Kleider-, Schuh- oder Nahrungsmittelgeschäft. Jede Woche kleidet sie einige Kinder von Kopf bis Fuss mit robusten und sportlichen Kleidern und Schuhen ein. Zusätzlich erhält jedes Kind fünf Kilo Reis, ein Kilo Zucker, eine grosse Kernseife, ein Tagesrucksack und einen Sonnenhut.
Meine Idee mit dem Reis ist die Folgende, welche ich an Mandeep mitteilte:
Sie soll jedes eingekleidete und mit Nahrung versorgte Kind bitten, sich zu einer auf der Strasse lebenden Kleinfamilie zu begeben. Danach soll es die betreffende Mutter fragen, ob sie mit folgender Bedingung einverstanden wäre: entweder würde das Kind ihr den Reis schenken und darf solange, bis dieser aufgebraucht ist, mit dieser Familie essen oder als weitere Option fragt das Kind, ob es, wenn es seinen Lohn als Recyclingssammler/in dort abgibt, bei dieser Familie leben dürfte. Auch für dieses Projekt sind wir dringendst auf spendierfreudige Leser/innen angewiesen. Ihr Telefonanruf würde mich sehr freuen. Tel./Fax: 031 722 19 81
Hilfswerk Indian Hope Schweiz, Postfach, 3001 Bern, Tel./Fax: 031 722 19 81, E-Mail: <email-pii>, Postkonto 30-481316-0, IBAN <iban-pii>