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Der Baarer Künstler Eugen Hotz (1917-2000) ist vor allem bekannt für seine Entwürfe von Fasnachtsmasken und -kostümen. Er war aber auch als Maler tätig und hat zahlreiche Wandbilder gestaltet. In den abstrakten Bildern Eugen Hotz‘ wird die Farbe selbst zum Gegenstand. Er verwendet Farbe, um ein Objekt zu begrenzen, und er führt dies in perfekter Manier aus, so dass die beiden miteinander verschmelzen. Einfache, intensiv wirkende und abstrahlende Farbflächen stehen zueinander in objektiv ausbalancierten Gleichgewichten.
Auch seine Arbeiten im Oberstufenschulhaus Loreto entfalten eine belebende Wirkung im Schulareal. Durch die mit Freitreppen untereinander verbundenen gepflasterten Pausenplätze scheinen Hotz’ Farben weiter zu fliessen. Der Künstler selbst erklärte über seine Arbeit: „Ich stellte mir die Aufgabe, mit rhythmisch gegliederten, plastisch-malerischen Gestaltungsmitteln, das Licht einbeziehend, eine Verbindung zur Architektur zu schaffen. Das Werk möchte, ohne ein bestimmtes Sujet darzustellen, die fröhliche Atmosphäre eines Schulraumes und Schulhofes widerspiegeln und unterstreichen. Unsere heutige technische Umwelt ist verstellt von visuellen Zeichen (Verbote, Hinweise, Befehle). Ich habe versucht Signale zu schaffen, die jeder mittels seiner eigenen Phantasie empfinden und interpretieren kann.“
Wandinstallation, Schulanlage Loreto, Loretostrasse 10, Eigentümerin Stadt Zug
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