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Auftrag
Die städtebauliche Konzeption des Areals wurde im Rahmen eines zweistufigen Wettbewerbs ermittelt. Bereits im Rahmen des Wettbewerbs, durften wir Vorgaben zur Störfallvorsorge und betreffend Umwelt ausarbeiten. Nach der Eingabe der Projektentwürfe, bewerteten wir die verschiedenen Beiträge hinsichtlich der verkehrlichen Fragestellungen und berieten die Jury. Im Anschluss wurden wir beauftragt, das Quartierplanverfahren als Verkehrsexperten zu begleiten.
Resultat
Im Rahmen des Quartierplanverfahrens wurde das Mobilitätskonzept für das vanBaerle-Areal in enger Zusammenarbeit mit der Auftraggeberschaft und den Architekten erarbeitet. Das von uns erstellte Verkehrsgutachten beurteilt die verkehrlichen Auswirkungen der Arealentwicklung auf die Umgebung. Es dient zudem als Grundlage für die Beurteilung der Lärmemissionen des Mehrverkehrs, welcher vom Projekt verursacht wird. Mit dem zusätzlichen Mobilitätsgutachten lieferten wir die Grundlage für die Reduktion des gesetzlichen Parkplatzbedarfs.
Die Lärmbeurteilung umfasst den Strassenverkehrslärm und den Eisenbahnlärm, der auf die neuen Gebäude einwirkt. Lärmausbreitungsberechnungen beurteilen, ob die Grenzwerte nach Lärmschutzverordnung bei den einzelnen Nutzungseinheiten eingehalten werden können. Zusätzlich haben wir die Immissionen, welche vom Areal ausgehen (z. B. durch die geplanten Tiefgarageneinfahrten und den Arealverkehr), bei den umliegenden Nachbarliegenschaften berechnet und beurteilt.
Anhand einer Windsimulation wurde untersucht, welchen Einfluss das Areal auf die Durchlüftung der Umgebung hat und welche Faktoren für den Windkomfort innerhalb des Areals entscheidend sind. Final konnte gezeigt werden, dass das Areal auch nach der Umgestaltung ausreichend durchlüftet ist.