Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03203.jsonl.gz/744

Nach ersten Erkenntnissen habe der Brand zwischen den Ortschaften Mesocco und Soazza keine Verletzten gefordert, sagte Roman Rüegg, Sprecher der Kantonspolizei Graubünden, zur Nachrichtenagentur sda. Allerdings wurden vier Menschen aus zwei Wohnhäusern evakuiert, wie die Kantonspolizei Graubünden am Abend mitteilte. Weitere Evakuationen könnten folgen.
Der Brandherd lag je rund 500 Meter von den Dörfern Mesocco und Soazza entfernt. Die Brandursache war unklar. Allerdings herrscht im betroffenen Gebiet seit ein paar Tagen für Waldbrände Stufe 3: "erhebliche Gefahr".
Ob sich der Brand in der Nacht weiter ausbreitet oder nicht, hängt laut Sprecher Rüegg stark davon ab, wie sich der Wind verhält. Zudem kann in der Dunkelheit der Löschhelikopter nicht eingesetzt werden.
Die Feuerwehren Alta und Bassa Mesolcina stehen mit je 60 Personen im Einsatz und beobachten den Brand über Nacht, wie aus der Mitteilung hervorgeht. Je nach Windentwicklung sollen Löschwände zum Einsatz kommen. Am Mittwoch sollen dann Löschhelikopter der Armee sowie von zivilen Unternehmen den Brand bekämpfen.
Der Brand war am Dienstagnachmittag ausgebrochen. Laut Kantonspolizei stand um 22 Uhr eine Fläche von 200 Metern in der Breite und 700 Metern über die Hänge hinauf in Flammen.
Die Autostrasse A13 und die Hauptstrasse H13 mussten zeitlich gestaffelt gesperrt werden. Ab 19.30 Uhr waren beide wegen Steinschlaggefahr ganz gesperrt. Die Sperrung dauert voraussichtlich bis mindestens um 7 Uhr morgens am Mittwoch.
(SDA)