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Gegenwärtig werden die Gewässer sektoriell und lokal bewirtschaftet. Die verschiedenen Akteure, die sich je um einen bestimmten Bereich der Gewässerbewirtschaftung kümmern, tauschen sich nur beschränkt mit den anderen Akteuren derselben Region aus. Das GewG verlangt nun eine gesamtheitliche Gewässerbewirtschaftung auf regionaler Ebene und bezeichnet das Einzugsgebiet als die dafür geeignete geografische Einheit. Unter dem Begriff Einzugsgebiet versteht man ein Gebiet, aus dem sämtliches Wasser demselben Gewässer zufliesst.
Die Hauptkriterien, aufgrund derer die Einzugsgebiete für den ersten Entwurf umrissen wurden, lauteten:
- die aktuellen Gemeindegrenzen;
- die hydrologischen Einzugsgebiete;
- die Einzugsgebiete der ARA;
- die Perimeter der Wasserbauunternehmen.
Der erste Vorschlag wird den Gemeinden und Gemeindeverbänden im September und Oktober 2013 präsentiert und aufgrund ihrer Rückmeldungen angepasst, bevor die überarbeitete Abgrenzung der Einzugsgebiete Ende dieses Jahres in die öffentliche Vernehmlassung gegeben wird. Die Bevölkerung und die Medien werden bei dieser Gelegenheit im Detail informiert werden.
Zusätzliche Informationen zur Umsetzung des Gewässergesetzes und zur Abgrenzung der Einzugsgebiete finden Sie unter folgender Adresse: http://www.fr.ch/eau/de/pub/gewaesserbewirtschaftung.htm