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… wenn ich doch bloss irgendwas zu erzählen hätte.
ich bin vor gut einer Woche (vor zehn Tagen, um genau zu sein), in die nächste Stadt gelaufen. Ich spaziere sehr gerne, am liebsten mit einem Hörbuch in den Ohren und einer Kamera zur Hand. An jenem Samstag bestand das Ziel eher darin, meine noch immer steinharten Dr.-Martens-Stiefel einzulaufen.
Der Weg, den ich wählte, führte an meiner alten Schule vorbei. An einer meiner alten Schulen. Und danach gleich noch an den beiden anderen ehemaligen Schulhäusern. Das erste war das Gymnasium, von dem ich nach zwei Jahren ohne ein Wort zu sagen verschwand. Wurde ein bisschen sentimental, als ich da vorbei ging, das leere Schulgelände sah und die Pavillons und der Trampelpfad, der noch immer vom Bach zu diesen beiden Provisorien (die wohl schon seit mindestens fünfzehn Jahren stehen) hoch führt. Alles noch gleich. Ein bisschen mehr Graffiti als vor zehn Jahren vielleicht, aber sonst gleich. Ich stellte mir vor, was aus mir geworden wäre, wenn ich da geblieben wäre. Hätte ich die Matura gemacht? Irgendwann bestimmt. Hätte ich studiert? Ziemlich sicher. Schule ist toll. Fand ich schon früher. Schule ist simpel und einfach zu verstehen. Da sitzen, aufnehmen, lernen, lesen, schreiben. Simpel. Bereue ich es, dass ich nicht geblieben bin? Sehr selten.
Habe dann noch da in der Nähe ein (iPhone-)Foto gemacht.