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Ist der Oberbegriff für jede Jagdart, an der mehrere Jäger und Treiber teilnehmen. Das Wild wird durch Beunruhigung den anstehenden oder treibenden Jägern mit oder ohne Unterstützung von Hunden zugetrieben. Hierbei soll gesagt sein, dass das Wild nicht gehetzt wird!
Das Wild wird von den Treibern offensiv aufgescheucht und mit Lärm den Schützen zugetrieben. Im Kanton Zürich grundsätzlich nur in der beschränkten Form der Gemeinschaftsjagd gestattet (JG § 36ter, Abs. 1).
Für die Gemeinschaftsjagd im Kanton Zürich gibt es folgende Auflagen:
- Kugel oder Schrot ist frei wählbar
- Pro Woche dürfen lediglich zwei Gemeinschaftsjagden durchgeführt werden
- Die Anzahl der Jäger ist auf zwölf Teilnehmer beschränkt
- Die Anzahl der Treiber ist auf sechs Stück begrenzt.
- 1/3 des bejagten Gebiets muss als Fluchtweg offen bleiben.
- Der Schrotschuss auf Rehwild ist pro Jagdjahr und Jagdrevier an zwei Gemeinschaftsjagden erlaubt
- Jagdanwärterinnen und -anwärter werden bis zur bestandenen Jägerprüfung nicht an das vorgeschriebene Maximum von zwölf
Schützen und sechs Treibern angerechnet.
- Die im betreffenden Revier eingetragenen Jagdaufseher werden ebenfalls nicht zum vorgeschriebenen Maximum an Schützen oder Treibern gezählt.
- Pro Jagdtag kann ein mitjagender Hundeführer mit geprüftem Schweisshund eingesetzt und muss nicht zum vorgeschriebenen Maximum an Schützen oder Treibern gezählt werden.
Die Schützen werden auf die verschiedenen Jagdeinrichtungen verteilt. Das bejagte Gebiet wird von Beginn weg oder nach einer bestimmten
Zeit des Ansitzens bzw. Anstehens durch Treiber und / oder geeignete Hunde beunruhigt und so versucht, das Wild möglichst langsam und lautlos gegen die Schützen zu drücken. Es erfolgt keine Hetze des Wildes!
Eine Jagd, bei der ausschließlich stöbernde Jagdhunde eingesetzt werden. Normalerweise wird Schalenwild bejagt.
Die Bewegungsjagd ist ein Sammelbegriff für Treib-, Drück- oder Stöberjagd. In allen Fällen wird Wild in Bewegung versetzt.