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Das Siedlungsgebiet um Tepe Hissar besteht aus drei Teilen. Der Haupthügel stammt aus prähistorischer Zeit (3900-2900 v. Chr.), durch eine Bahnlinie davon abgeschnitten ist ein weiteres Gelände, ebenfalls aus dieser Zeit. Das dritte Grabungsfeld ist ein Gelände mit Überresten aus sassanidischer Zeit – eine Karawanserai und ein Palast.
Der Boden ist rissig und über und über mit Unmengen von Scherben bedeckt. Es ist jedoch streng verboten, irgendwelche Teile mitzunehmen. Die typische Tepe Hissar-Keramik ist glatt und grau poliert, der Ton ist mit Asche vermischt und bewirkt dadurch eine Art Silbereffekt – die Objekte sollten vermutlich auch wie Silbergefässe aussehen. Diese „glatte Keramik“ ist ein wichtiges Identifikationsmittel für die Wanderungsbewegungen der iranischen Stämme, wenn diese zum Beispiel aufgrund von Trockenperioden ihre Siedlungsgebiete verlassen mussten.