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Spanien muss offenbar mögliche Käufer der vom Staat geretteten Banken mit weiteren Zuschüssen locken. Interessenten von zwei Instituten hätten von der Regierung bereits mehr Staatshilfen gefordert, hiess es in Bankenkreisen. Darunter seien auch ausländische Investoren.
Spanien hatte erst am Vortag mitgeteilt, nach dem Auslaufen des Euro-Hilfsprogramms zum Jahresende auf weitere Notfall-Kreditlinien zu verzichten. Nach dem Zusammenbruch des Immobilienmarkts hatte das Land bis zu 100 Milliarden Euro Hilfsgelder zugesprochen bekommen und davon 41 Milliarden beansprucht.
Interessenten vorhanden
Kauf-Interessenten an der verstaatlichten NCG Banco in Galizien und der in Barcelona ansässigen Catalunya Banc hätten eine stärkere Absicherung gegen Verluste gefordert, sagten mehrere mit den Verhandlungen vertraute Banker. Es wird damit gerechnet, dass der Banken-Sanierungsfonds Frob in den kommenden Wochen ein Auktionsverfahren für NCG Banco startet.
Mindestens vier Banken und drei Investmentfirmen hätten signalisiert, an einem Kauf der NCG interessiert zu sein. Ursprünglich hatten die Grossbanken Santander, BBVA und Caixabank erklärt, sie würden eine Übernahme prüfen. «Bieter wollen, dass die Bücher der Banken ganz sauber sind. Manche sehen sogar ein Szenario, bei dem die Frob mehr Geld zuschiesst und das Institut für einen Euro verkauft wird», sagte ein Investmentbanker in Madrid.
(reuters/muv/vst)