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Bereits im Vorjahr hatte Mikaela Shiffrin in Flachau einen überlegenen Sieg gefeiert, als sie 0,85 Sekunden vor Frida Hansdotter triumphierte. In diesem Jahr distanzierte die 18-jährige Slalom-Weltmeisterin von Schladming die abermals zweitplatzierte Schwedin um 0,83 Sekunden. Hansdotter, die damit weiter auf ihren ersten Triumph wartet, belegte bereits zum achten Mal Rang 2. Dritte wurde mit Maria Pietilae-Holmner ebenfalls eine Schwedin.
Shiffrin eine Klasse für sich
Den Grundstein zu ihrem 7. Weltcuperfolg, dem 3. in dieser Saison, legte Shiffrin mit einem überragenden 1. Lauf. Um 0,90 Sekunden war sie schneller als die bei Halbzeit zweitplatzierte Maria Höfl-Riesch (De), Hansdotter lag 1,09 Sekunden zurück. Diese Reserve verwaltete Shiffrin im Final ohne Probleme.
Holdener mit bestem Saisonresultat
Beste Schweizerin war einmal mehr Wendy Holdener, die zum 3. Mal in dieser Saison den Sprung in die Top 10 schaffte. Die Schwyzerin, nach dem 1. Durchgang auf Platz 13 klassiert, vermochte sich im 2. Lauf noch zu steigern und realisierte mit Rang 8 das beste Ergebnis dieses Winters (2,16 Sekunden zurück).
«Der 1. Lauf war gar nichts, deshalb musste ich im Final Gas geben. Mit dem 8. Platz bin ich zufrieden», bilanzierte Holdener.
Gisin auf Rang 16
Eine gute Leistung zeigte Michelle Gisin: Trotz einem groben Fehler stiess die Engelbergerin noch vom 21. auf den 16. Rang vor, 2,75 Sekunden hinter Shiffrin. Damit verpasste sie wie bereits in Courchevel, wo sie ebenfalls 16. wurde, die halbe Olympia-Limite nur um eine Position.
Denise Feierabend sammelte als 25. ebenfalls Weltcuppunkte.