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Die Massage [maˈsaːʒə] (von frz. masser „massieren“, aus arab. مس „berühren; betasten“ oder aus griech. μάσσω „kauen, kneten“) dient zur mechanischen Beeinflussung von Haut, Bindegewebe und Muskulatur durch Dehnungs-, Zug- und Druckreiz. Die Wirkung der Massage erstreckt sich von der behandelten Stelle des Körpers über den gesamten Organismus und schließt auch die Psyche mit ein.
Die klassische oder auch schwedische Massage wird heutzutage weltweit von Masseuren, Physiotherapeuten und Ärzten praktiziert und ist daher eine der bekanntesten Massageformen.
Zu den Indikationen der klassischen Massage zählen Verspannungen, Verhärtungen, Erkrankungen des Bewegungsapparates wie die Wirbelsäulen-Syndrome oder auch posttraumatische Veränderungen.
Generell kann man sagen, dass alle akuten Entzündungen ein absolutes „Nein“ für Massagen bedeuten. Dazu zählen fieberhafte Erkrankungen und Erkrankungen der Gefäße, da der Körper bereits stark beansprucht ist, und durch die Massage zusätzlich belastet wird.
Die Funktionsmassage ist eine muskelspezifische Massagetechnik parallel zur Faserrichtung des jeweiligen Muskels, unter gleichzeitiger Dehnung des behandelnden Muskels und Mitbewegung der Gelenke. Durch die Kombination der Grifftechniken der klassischen Massage mit Bewegungen kann in der Funktionsmassage für jeden Körperteil des Bewegungs- und Stützapparates ein erweitertes Behandlungskonzept erstellt und gezielt umgesetzt werden.
Die spezifische Massagetechnik führt zur Wiederherstellung eines normalen Bewegungsgefühls, was ein Wiederverletzungsrisiko stark vermindert.
Die Querfriktion (engl.: deep friction) ist ein krankengymnastischesVerfahren zur Schmerzlinderung und lokalen Mobilisation, das an Sehnen und Muskeln ansetzt. Es geht auf J. Cyriax zurück. Ein einzelner Behandlungsgang dauert wenige Minuten bis zu einer Viertelstunde und kann beliebig wiederholt werden, bis sich der Muskeltonus senkt oder die Beschwerden gelindert sind. Als Kontraindikation gelten Verkalkungen im Bereich der zu behandelnden Sehne und eine Cortison-Infiltration in den Tagen zuvor.
Quelle der Texte: wikipedia.org