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Innerhalb des starken Schweizer Riesenslalom-Teams konnte ich mich vergangene Saison in sämtlichen Bereichen weiterentwickeln. Nach einem starken Saisonbeginn, dem ersten Sieg in einem Europacup-Riesenslalom und siegreichen Läufen am Team-Event an den Weltmeisterschaften in Cortina bin ich endgültig im Weltcup angekommen. Umso mehr freut es mich, dass ich dank einem zweiten Rang in der Europacup-Gesamtwertung im Riesenslalom für die kommende Saison einen persönlichen Fixplatz im Weltcup herausfahren konnte.
Einen weiteren Fixplatz im Weltcup besitze ich in der alpinen Kombination. Die Voraussetzungen stehen gut, dass ich mich nach der erfolgten Angewöhnungszeit im Weltcup in der kommenden Saison weiter steigern kann.
Nachdem ich vor der abgelaufenen Saison erst drei Weltcup-Rennen absolviert hatte, stiess ich im Parallel-Riesenslalom in Lech im November bis auf Rang 5 vor. Mit Rang 13 in Santa Caterina und Rang 16 in Alta Badia kamen zwei weitere sehr gute Resultate im Weltcup hinzu. Eine zwischenzeitliche Verletzung anfangs Jahr in Adelboden hat meinen sportlichen Aufwärtstrend dann ein wenig gebremst. Umso wichtiger war es für mich, dass ich anfangs Februar im Europacup in Folgaria im Trentino mein erstes Rennen im Riesenslalom gewinnen konnte. Am Teamevent an der WM in Cortina blieb ich wie Wendy Holdener in sämtlichen drei Läufen ungeschlagen und bestätigte meinen bisherigen Saisonverlauf. Allgemein scheinen mir die Rennen in Italien sehr zu liegen, wie meine Resultate in Santa Caterina, Alta Badia, Cortina und Folgaria zeigen. Der zweite Rang in der Europacup-Gesamtwertung im Riesenslalom vor dem Norwegischen Weltcup-Fahrer Timon Haugan bildete dann einen gelungenen Saisonabschluss. Nun ist es Zeit für ein wenig Erholung und Ferien, um dann in der kommenden Saison richtig anzugreifen. Dieser Winter hat mir gezeigt, dass ich mit den besten Riesenslalom-Fahrer der Welt mithalten kann. Nun gilt es, an den Details zu arbeiten, so dass ich mich dann mittelfristig an der Weltspitze etablieren kann und neben der alpinen Kombination mit dem Super-G eine weitere Disziplin dazu kommt.
Speziell danken möchte ich meinem Hauptsponsor, der Werco Trade AG, die mich bereits in meiner zweiten Saison als Hauptsponsor unterstützt. Eine weitere Saison wird folgen. Als Fahrer ist es ein grosses Glück, solch sportaffine Menschen wie Marco Wermelinger und Michi Müller von Werco Trade als Unterstützer im Hintergrund zu wissen. Ich werde im Sommer hart daran arbeiten, dass der sportliche Aufwärtstrend auch in meiner dritten Saison mit Werco Trade als Hauptsponsor anhält. Weiterer Dank geht an meinen Ausrüster Atomic und die Serviceleute, meine Trainer, Betreuer und Swiss Ski, mein Management und meine Familie.