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Mit 31 Jahren beginnt Franz Krienbühl 1960 mit dem Eisschnelllaufen. 1968 erringt er seinen ersten von 14 Schweizermeistertiteln, seinen letzten gewinnt er 1984. Als «medizinisches Phänomen» geht er in die Geschichte ein, weil er mit zunehmendem Alter immer schneller wird. In Skandinavien und vor allem in den Niederlanden wird der «eisschnelllaufende Opa» zur Kultfigur. Mit seinen Helfern entwickelt er den windschlüpfrigen, einteiligen Rennanzug. Auch dank dieser Neuerung vermag er seine Zeiten über die Langstrecken weiter zu senken, wird allerdings als Fantast angesehen. Mit 47 Jahren läuft er 1976 in Innsbruck über 10000 Meter die achtbeste Zeit aller Läufer und lässt Weltklassecracks hinter sich. Seither ist er nicht mehr der Fantast, sondern der Revolutionär. Sein Prinzip des ganzteiligen Rennanzugs wird zum Standard.