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Welche Leistungen werden als Erbvorbezug betrachtet?
Der Erbvorbezug ist im Grunde eine besondere Form der Schenkung. Seine Besonderheit liegt darin, dass die Leistungen, die der Empfänger vorab, also zu Lebzeiten des Erblassers, erhält, auf seinen späteren Anteil an der Erbschaft anzurechnen sind.Keine Kommentare
Ab welchem Moment ist ein Erbverzicht gültig?
Der Erbverzichtsvertrag ist ein eigenartiges Konstrukt, da er sowohl zu Lebzeiten wie auch nach dem Ableben eines Erblassers Wirkungen entfaltet. Es handelt sich um eine Verfügung von Todes wegen, die bereits vor dem Eintritt des Erbfalls Bindungswirkungen entfalten kann.Keine Kommentare
In welchen Situationen ist ein Erbverzicht sinnvoll?
Eltern zugunsten gemeinsamer Kinder Die Ehegatten stehen zueinander in einem besonderen Verhältnis: Sie sind zwar nicht durch Abstammung miteinander verwandt, bilden aber dennoch gemeinsam eine Familie. Dieses Sonderverhältnis gründet im Eherecht, zu dem auch das Güterrecht der Ehegatten gehört. Beim Tod eines Ehegatten wird in der sogenannten güterrechtlichen Auseinandersetzung der Güterstand aufgelöst. Zumeist ist die […]Keine Kommentare
Ist eine Ungleichbehandlung von Geschwistern erlaubt?
Verstirbt jemand, ohne eine Verfügung von Todes wegen, d.h. ein Testament oder einen Erbvertrag, zu hinterlassen, gilt die gesetzliche Erbfolge des ZGB. Die Erbberechtigung bestimmt sich nach dem Verwandtschaftsverhältnis der in Frage kommenden Personen zum Erblasser bzw. zur Erblasserin. Stellung von Geschwistern in der gesetzlichen Erbfolge Die nächsten Erben eines Erblassers sind seine Nachkommen. Hat […]Keine Kommentare
Welche Probleme können auftreten, wenn man ein Testament hinterlässt?
Probleme mit dem Testament an sich Formale Probleme Das Schweizerische Zivilgesetzbuch sieht standardmässig zwei Formen vor, in denen ein dauerhaft gültiges Testament verfasst werden kann («Formzwang», vgl. Art. 11 Abs. 1 OR i.V.m Art. 498 ZGB): die der sogenannten «öffentlichen Verfügung» (Art. 499-504 ZGB) sowie die der «eigenhändigen Verfügung» (Art. 505 ZGB). Dabei handelt es […]Keine Kommentare