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Erneuerbare Energien - Indikatoren
Entwicklung der Wasserkraft in der Schweiz
Nachdem gegen Ende des 19. Jahrhunderts der Ausbau der Wasserkraftnutzung begonnen hatte, setzte zwischen 1945 und 1970 eine eigentliche Blütezeit ein, während der im Unterland zahlreiche neue Laufkraftwerke und auch die grössten Speicheranlagen erstellt wurden (Quelle: bfe.admin.ch).
Wasserkraftanlagen der Schweiz – Entwicklung der Produktion von 1913 bis 2019. Quelle: bfe.admin.ch.
Entwicklung der thermischen Nutzung von Grundwasser bei Sitten
Die nachstehende Grafik zeigt die Entwicklung der aus dem Rhone-Grundwasser bei Sitten erzeugten kumulierten Leistung. Schon ab den 2000er Jahren wurden zahlreiche geothermische Doubletten eingelassen, wobei man mit den meisten Projekten Kälte produzieren wollte (freecooling). Doubletten für die Wärmegewinnung erhielten dann ab 2009, mit Einführung der Minergie- und Minergie-P-Labels, einen starken Aufschwung (Quelle: Geothermie-Schweiz).
Entwicklung der aus dem Rhone-Grundwasser bei Sitten erzeugten kumulierten Leistung (Quelle: Geothermie-Schweiz).
Entwicklung der erneuerbaren Energien (ohne Wasserkraft)
Das Bundesamt für Energie liefert jährliche Statistiken zur Entwicklung der erneuerbaren Energien seit dem Jahr 2000 für die "neuen" Energieträger (Sonne, Erdwärme, Wind, Holz, Biogas, Abfälle). In der nachstehenden Statistik wird zwischen Strom- und Wärmeproduktion unterschieden.
Entwicklung der Produktion von erneuerbarem Strom (links, ohne Wasserkraft) und von erneuerbarer Wärme (rechts, klimabereinigt) in GWh für die einzelnen Energieträger seit 2000. Quelle: bfe.admin.ch.