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Hintergrund
Bei der TEE wird durch die Speiseröhre – ähnlich wie bei einer Magenspiegelung – ein Schlauch eingeführt, an dessen Spitze sich ein Ultraschallkopf befindet.
Von der Speiseröhre aus können viele Bereiche des Herzens erheblich besser beurteilt werden, als dies von aussen möglich wäre, z. T. sind einige Herz-Strukturen von aussen überhaupt nicht ausreichend mit Ultraschall sichtbar.
Gründe für eine erforderliche TEE-Untersuchung sind beispielsweise hochgradige Herzklappenfehler, die eine exakte Planung der Operation erfordern, sowie die Suche nach Blutgerinnseln im Herzen oder die Suche nach Entzündungen der Herzklappen (Endokarditis).
Ablauf
Die Untersuchung läuft nach ausführlicher Aufklärung und ausgiebiger Betäubung des Rachens und ggf. unter einer zusätzlichen Sedierung (= Beruhigungsspritze) ab, so dass sie nur wenig unangenehm für den Patienten ist. In der Regel dauert sie etwa 30 Minuten und kann ambulant durchgeführt werden. Voraussetzung ist allerdings, dass man ca. 4 Stunden vorher nüchtern ist.
Im Anschluss an die Untersuchung erfolgt eine Nachbeobachtung in der Praxis, bis die Medikamentenwirkung abgeklungen ist. Nach der Untersuchung ist man wegen der Medikamente nicht fahrtüchtig.
Aussage
Die transösophageale Echokardiographie (TEE) ist die genaueste Methode, das Herz mit Ultraschall zu untersuchen.