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Nadeschda wohnt mit ihrem Ehemann und zwei Kindern im ukrainischen Dorf Kamenka. Ihr Sohn Wiktor leidet an Leukämie. Die Eltern hoffen auf seine Genesung und kämpfen schon seit zehn Jahren um sein Leben. Seit 1998, als Nadeschda von seiner schrecklichen Krankheit erfuhr, kümmert sie sich um ihn. Ihr Mann hatte nur von Zeit zu Zeit schlecht bezahlte Temporärjobs und Familie Schtscherbina war in grosser Not. Die Eltern hatten kein Geld für die mehrmonatige Behandlung und die Kuren, die Wiktor brauchte. Durch die unschätzbare Hilfe von gutherzigen Menschen aus der Schweiz bekam Nadeschda die ersehnte Möglichkeit, die teure Behandlung ihres Sohnes fortsetzen zu können. Dank den Spendern erhielt die Familie die notwendigen Medikamente, das Geld für seine Kuren und etwas für Lebensmittel. Regelmässig fährt Nadeschda mit ihrem Sohn nach Nikolajew, wo ihn eine Ärztekommission untersucht. Wiktor nimmt täglich Vitamine und verschiedene unterstützende Arzneien ein und fühlt sich zurzeit recht gut.