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Sparta Prag dominierte dieses zweite Drittel mit 15:4 Torschüssen. Bern leistete sich vier Zweiminutenstrafen und kassierte zwei Gegentore in Unterzahl: Das 0:1 durch Juraj Mikus nach 31 Minuten in einfacher Unterzahl; das 1:3 durch Lukas Pech sogar mit drei gegen fünf Feldspieler.
In diesem zweiten Abschnitt lief aus Berner Optik (fast) alles schief. Die Strapazen der letzten Tage - Bern bestritt in der WM-Arena von 2008 nach einem Reisetag das dritte Pflichtspiel in vier Tagen - hinterliessen Spuren. Beim 1:2 bugsierte Goalie Leonardo Genoni einen harmlosen Schuss von Miro Forman von neben dem Tor ins eigene Netz. Haarsträubende Fehler verursachten auch das wegweisende dritte Gegentor nur 151 Sekunden später. Marco Müller leistete sich ein Stockfoul in der offensiven Zone, Maxim Noreau befreite wenig später den Puck wenig bedrängt über das Plexiglas, und während der daraus resultierenden doppelten Unterzahl missriet auch noch eine simple Befreiung aus der Abwehrzone hinaus.
Im Schlussabschnitt erwies sich Bern nicht mehr zu einer Reaktion in der Lage - im Gegenteil: Mit einem Mann mehr auf dem Eis kassierte der SCB auch noch einen Shorthander. Reagiert hatte der Meister, der bloss zu 15 Schüssen während der gesamten Partie kam, einzig auf den ersten Gegentreffer. Tristan Scherwey glich nur 39 Sekunden nach dem ersten Gegentor aus. Es blieb das einzige Berner Erfolgserlebnis in Tschechien.