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Hans Stocker, Kunst- und Glasmaler
1896-1983, geboren und gestorben in Basel
1896-1983, geboren und gestorben in Basel
Stocker, Sohn eines Eisenbahnbeamten, verbrachte seine Jugend in Basel, wo er eine Kunstschlosserlehre abschloss und an der dortigen Gewerbeschule Malkurse besuchte. 1919 zog er als freischaffender Maler nach Genf. Nach Wanderjahren in Italien und Tunesien heiratete er 1925 und liess sich mit seiner Frau bei Fontainebleau in Frankreich nieder. 1941 kehrte er, bedingt durch den Zweiten Weltkrieg, in seine Heimatstadt zurück. Er gewann zusammen mit seinem Bruder Ernst, mit Künstlernamen "Coghuf", den Wettbewerb für die Glasbilder der Antoniuskirche in Basel, für die der Bildhauer Max Uehlinger aus Minusio den Kreuzgang gestaltete. Zusammen mit Otto Staiger, er hatte den zweiten Preis gewonnen, schuf er fünf Glasfenster, dasjenige im Chor entstand in Gemeinschaftsarbeit zwischen Staiger und Stocker. Peter P. Riesterer erwähnte Stocker in seinem Artikel über Lodano als "Erneuerer der kirchlichen Kunst". Diesen Titel verwendet auch das "Schweizerische Institut für Kunstwissenschaft" und ergänzt: "Vor allem in der Glasmalerei wird Stocker zur unbestrittenen Autorität und stattet rund 35 Kirchen aus." Stocker malte in Lodano an die Stirnwand der Kirche S. Lorenzo das Martyrium des Kirchenheiligen und als Lunette „die sieben Freuden Marias“.