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Jeder Mensch verspürt von Natur aus das Bedürfnis nach körperlicher Nähe. Die Gewissheit, sich auf jemanden verlassen zu können und der Zuspruch einer anderen Person ist etwas, auf das niemand freiwillig verzichten möchte.
Äussert sich dies jedoch in einer regelrechten Angst vor dem Alleinsein
, kann dies in einer massiven Abhängigkeit enden und der betroffenen Person schaden.
Angst vor dem Alleinsein schafft Abhängigkeit
Es ist kein Geheimnis, dass viele Menschen sich nach einer Beziehung
sehnen, um nicht alleine zu sein. Jedoch sollte dies nicht in einen Zwang ausarten. Jeder sollte in der Lage sein, auch ohne Partner/-in leben zu können. Kann man sich ein Leben ohne Partner/-in nicht vorstellen, besteht eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass man unter einer unkontrollierten Angst vor dem Alleinsein
leidet.
Die Angst vor dem Alleinsein ist keine psychische Erkrankung. Jedoch hat sie sowohl psychische als auch parapsychologische Ursachen. Oftmals äussert diese Angst sich darin, dass die Betroffenen sich zwanghaft an den Partner klammern. Die Partnerschaft wird dementsprechend als Mittel zum Zweck gebraucht und eine Trennung ist trotz Unzufriedenheit nicht einmal denkbar.
Die Angst vor dem Alleinsein wird innerhalb einer Partnerschaft durch folgendes Verhalten bemerkbar:
- Klammern, der Partner oder die Partnerin kann nicht alleine verreisen oder wird dauerhaft telefonisch kontaktiert
- Krankhafte Eifersucht und ständige Vorwürfe des Fremdgehens
- der/die Betroffene kann nicht ohne seinen Partner oder seine Partnerin einschlafen
- oftmals hat der Betroffene einen Kontrollzwang
- der Betroffene macht seinem Partner oder seiner Partnerin ständig ein schlechtes Gewissen, um seinen Willen durchzusetzen
- der Betroffene ist vollkommen abhängig von seinem Partner oder seiner Partnerin (besitzt keine eigene Wohnung, kein eigenes Einkommen, hat keinen Führerschein und weigert sich diesen zu machen etc.)
- befürchtet ständig verlassen zu werden
Die Angst vor dem Alleinsein tritt häufig durch Traumata während der Kindheit, erschütternde Erlebnisse in vorherigen Beziehungen, fehlende Selbstständigkeit vor dem Beginn einer Partnerschaft und ähnlichen Ursachen auf.
Kontrollzwang, krankhafte Eifersucht und Verlustängste
sind typische Begleiterscheinungen bei der Angst vor dem Alleinsein.
Partnerschaft als Mittel zum Zweck und das Problem mit der „ewigen Liebe“
Normalerweise basiert eine Partnerschaft auf gegenseitiger Liebe
. Menschen die unter der Angst vor dem Alleinsein
leiden, führen eine Partnerschaft als "Mittel zum Zweck" und zwar, um nicht alleine zu sein.
Das soll nun nicht bedeuten, dass der Betroffene seinen Partner oder seine Partnerin nicht liebt. Jedoch ist er/sie leider auch bereit dazu, eine unglückliche Beziehung zu führen und sich an seinen Partner zu klammern. Dies wirkt sich ohne Zweifel auch negativ auf den Partner aus, da dieser nicht mehr dazu in der Lage ist, alltäglichen Dingen ohne ein schlechtes Gewissen nachzugehen.
Die Angst vor dem Alleinsein wird bei Betroffenen dadurch verstärkt, dass sie ihre Beziehungen meist genau dadurch zugrunde richten und verlassen werden.
Ein weiteres Problem das Betroffene häufig haben, ist die Jagd nach der wahren Liebe. Sie wünschen sich die perfekte Partnerschaft, die für immer hält. Das ist eigentlich nichts Ungewöhnliches, jedoch klammern sie sich zwanghaft an ihre vermeintlich wahre Liebe und berauben ihn jedweden Freiraum.
Es handelt sich hierbei also um einen Teufelskreis, dem Betroffene nur durch die Bewältigung ihrer Ängste entgehen können. Hierzu ist es wichtig, sowohl die Ursachen für seine Ängste herauszufinden als auch offen mit dem Partner darüber zu sprechen und sich zu seiner Angst zu bekennen.
Mit Spiritualität die Angst vor dem Alleinsein überwinden
Die Angst davor, alleine zu sein, hat in vielen Fällen psychologische Gründe. Konnten professionelle Therapien den Betroffenen jedoch nicht helfen, ist es nicht unwahrscheinlich das parapsychologische Ursachen hinter dem Problem stecken. Deshalb kann es hilfreich sein, neben der professionellen Unterstützung eines Therapeuten, die Beratung eines Mediums in Anspruch zu nehmen.
Aus spiritueller Sicht deutet die Angst vor dem Alleinesein auf eine sehr junge Seele hin, die mit ihrem irdischen Leben noch nicht zurecht kommt. Um diese Angst zu überwinden, ist eine Weiterentwicklung auf geistiger Ebene erforderlich.
Das Bewusstsein über Geist, Seele und Körper ist der erste Schritt zur Überwindung dieser Angst. Durch die spirituelle Welt können Betroffene lernen, die spirituelle Verbindung aller Lebewesen wahrzunehmen und Energien aus ihrem Umfeld zu schöpfen.
Durch Meditation
, Yoga, Akupunktur, Reiki
und schamanische Rituale
kann Stress gelindert werden, wodurch die Betroffenen lernen, leichter mit ihren Ängsten umzugehen. Die Harmonisierung des feinstofflichen Energiekörpers ist ebenfalls wichtig, damit die Betroffenen ihre Balance finden. Neben einem/einer Therapeuten/Therapeutin ist es möglich, die Hilfe eines spirituellen Lebensberaters hinzuzunehmen.
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