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Guy Dubois nimmt seinen Hut. Eine Untersuchung sei zwar zum Schluss gekommen, dass der Gategroup-CEO keinerlei Kenntnisse vom Betrug in seinem Konzern gehabt habe und auch nicht involviert gewesen sei. Wegen Verbindungen zwischen seiner Familie und derjenigen der beschuldigten ehemaligen Mitarbeiterin könnte aber der Anschein eines Interessenkonflikts entstehen, heisst es in einer Mitteilung vom Abend.
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"Der Betrug ist unter meiner Aufsicht erfolgt. Dafür übernehme ich die Verantwortung", wird Dubois zitiert.
Im Februar war bekannt geworden, dass das Tochterunternehmen Gate Gourmet um 24,1 Millionen Franken betrogen worden war. Als mutmassliche "isolierte" Täterin machte das Unternehmen die geschäftsführende Gate-Gourmet-Direktorin für Nordeuropa aus.
Sie soll Dokumente und Beiträge gefälscht, interne Kontrollen absichtlich umgangen und so während drei Jahren Firmengeld abgezweigt haben. Die Person habe sich bereit erklärt, bei der Rückerstattung des Geldes zu kooperieren, hiess es Ende Februar. Nach Angaben des Unternehmens von Mitte März laufen zudem Rechtsverfahren in der Schweiz und in Dänemark.
"Andrew ist definitiv ein Kandidat für die Position"
Dubois legt auch sein Amt als Verwaltungsrat nieder. Sein Nachfolger als Konzernchef wird Andrew Gibson, aktuell Leiter des nordamerikanischen Geschäfts von Gategroup. Gibson leitet die Gategroup laut Mitteilung aber nur interimistisch. Der Neuseeländer arbeitet bereits seit 2004 im Konzern.
Die Suche nach einem neuen Chef wurde eingeleitet, wie Verwaltungsratspräsident Andreas Schmid gemäss der Nachrichtenagentur AWP an einer Telefonkonferenz sagte. "Andrew ist definitiv ein Kandidat für die Position", sagte Schmid mit Blick auf den interimistischen Konzernleiter.
(tno/sda)