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Komplikationen nach Liquid Lifting
Lieber Doktor Zoppelt, Mitte März habe ich mir ein Liquidlifting machen lassen: Die Wangen wurden aufgefüllt und eine Kinnfalte (nur rechts) wurde unterspritzt. Bei der Behandlung wurden, glaube ich, Polymilchsäure und Juvederm eingesetzt. Mir wurde gesagt, ich solle nach drei Monaten zum Nachspritzen kommen. Danach hätte ich zwei Jahre lang Ruhe. Gleich nach der Behandlung bildeten sich auf beiden Seiten Hämatome die aber zurückgingen. Aber nach etwa zwei Wochen entdeckte ich auf der rechten Wangenseite störende Verhärtungen und Knubbel. Nach einiger Zeit wurde auch eine Asymmetrie erkennbar. Ich rief die Ärztin an, und sie sagte mir, das sei alles normal, da rechts mehr gespritzt wurde als links, und in der nächsten Sitzung würde sie dies ausgleichen. Seit einer Woche entdecke ich nun im Gesicht Dellen und leichte Verfärbungen, also ein unregelmässiges Hautbild. Ich habe auch den Eindruck, dass die Nasolabialfalten besser sichtbar sind als vorher. Ich befürchte, dass die Verhärtungen und die Dellen bleiben. Sind meine Sorgen berechtigt? Kann ich bis zum nächsten Termin in Juni warten oder muss etwas unternommen werden?
Antwort:
Die von Ihnen angesprochenen Verfärbungen können in den Kapillargefässen durch eine Stauung des Bluts entstanden sein, oder sie sind eine Folge der Hämatome. Sie müssen Geduld haben und etwa drei Monate abwarten, denn es kann gut sein, dass sich diese kleinen Schönheitsfehler zurückbilden. Und zu den Nasolabialfalten: Durch Volumenzunahme im angrenzenden Wangenbereich erscheinen sie nun tiefer, weil sie Umgebung sich erhöht hat. Das kann bei der nächsten Faltenbehandlung problemlos korrigiert werden. Ich würde an Ihrer Stelle trotzdem noch vor Juni die behandelnde Ärztin aufsuchen, und zwar hauptsächlich der Knoten wegen.
Dr. Zoppelt