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Mein Élysée
Ein unverhofftes Reisestipendium des französischen Hohen Kommissars im Berlin von 1951 verhilft dem jungen Studenten zu einer Studienreise nach Cannes und Paris. Die starken Eindrücke in dem Nachbarland begründen eine tiefe Freundschaft zu dem noch vor wenigen Jahren als Feindesland angesehenen Frankreich.
Aus dieser deutsch-französischen Freundschaft entwickelt sich ein kleines persönliches "Élysée", bevor 1963 das grosse Élysée durch den deutsch-französischen Freundschaftsvertrag besiegelt wird.
Die Freundschaft zu französischen Menschen wie z.B. dem "Geheimdienstchef" oder dem "Waldenser" wird schliesslich gekrönt durch die enge Verbindung zweier Familien, einer französischen und einer deutschen Familie.
Günter Seidel
Günter Seidel ist in den dreissiger Jahren des 20. Jahrhunderts in Berlin aufgewachsen. Als Kind und Jugendlicher erlebt er das Hitlerreich und den 2. Weltkrieg. Nach dem Studium der Erziehungswissenschaften wird er Lehrer, später Schulleiter in Hamburg, wo er heute noch lebt. Ein beruflicher Schwerpunkt war das Theaterspielen mit Kindern. Er ist Autor mehrerer Theaterstücke für Kinder und autobiografischer Werke, die z.T. bei BoD erschienen sind ("Schmeiss mir 'ne Stulle runta").