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“Mens sana in corpore sano”! Der Wahrheitsgehalt dieses Ausspruchs von Juvenal war bereits den alten Römern bekannt und wird auch heute von der Wissenschaft bestätigt: Auch wenn die ursprüngliche Bedeutung etwas anders ist als die heutige, kann man in ihm die enge Beziehung zwischen Körper und Geist erkennen: Er erinnert uns nämlich daran, dass die Gesunderhaltung des Körpers auch die Gesundheit des Gehirns fördert.
Heute definiert die Weltgesundheitsorganisation (WHO) den Begriff “Gesundheit” als “Zustand des vollständigen körperlichen, geistigen und sozialen Wohlbefindens und nicht nur des Freiseins von Krankheit”, also als einen Zustand des Wohlbefindens von Körper und Geist. Die Wissenschaft lehrt uns nämlich, dass die ideale Kombination für die Aufrechterhaltung eines Zustandes des Wohlbefindens, die beides umfasst, körperliche Aktivität und richtige Ernährung ist.
Studien zeigen, dass Kinder, die Sport treiben, bessere schulische Leistungen erbringen, mehr soziale Kontakte knüpfen und eine bessere körperliche Entwicklung haben. Bei Erwachsenen führt Bewegung nicht nur zur Verringerung von Ängsten, sondern auch zu einer höheren Lebenserwartung. So haben Studien gezeigt, dass regelmässige körperliche Aktivität die Gesundheit von Herz und Muskeln verbessert, die geistige Leistungsfähigkeit stärkt und den altersbedingten geistigen Verfall verlangsamt.
Menschen, die sich körperlich betätigen, neigen weniger zu Depressionen und Angstzuständen, sind geistig leistungsfähiger, erholen sich besser und haben ein höheres Selbstwertgefühl. Körperliche Aktivität senkt auch den Stresspegel so weit, dass sie bei leichter depressiver Verstimmung oder ängstlicher Unruhe geeignet ist. Bei älteren Menschen trägt regelmässige Bewegung in Kombination mit leichter körperlicher Betätigung dazu bei, das Risiko bestimmter chronischer Krankheiten zu verringern und das Auftreten neurodegenerativer Krankheiten wie Alzheimer zu verlangsamen.
Und aus Sicht der Ernährung?
Es gibt so viele Lebensmittel, die nicht nur für unseren Körper, sondern auch für unseren Geist gut sind.
Die richtige Ernährung kann uns helfen, positiv zu denken, während im Gegensatz dazu so genanntes Junkfood (das im Moment satt zu machen scheint) auf lange Sicht unser psychophysisches Gleichgewicht negativ beeinflussen kann.
Aber was sind das für Lebensmittel?
Einige wissenschaftliche Untersuchungen haben 10 Lebensmittel identifiziert, die die Laune fördern:
- BANANEN: Reich an B-Vitaminen, Kalium und Tryptophan, spenden sie Energie, helfen beim Stressabbau und sorgen für ein allgemeines Wohlbefinden.
- DUNKELSCHOKOLADE: Sie enthält Präbiotika, Antioxidantien und Tryptophan und regt die Freisetzung von Hormonen an, die mit der Emotionalität zusammenhängen (Endorphine, Phenylethylamin, Serotonin), wodurch sie eine antidepressive Wirkung hat.
- LINSEN: Neben Folsäure und Magnesium enthalten sie Tyrosin (eine Dopamin stimulierende Aminosäure) und Gamma-Aminobuttersäure, die Ängste abbaut und für gute Laune sorgt.
- HEIDELBEEREN: Sie sind reich an Antioxidantien und Vitaminen und helfen dem Gehirn, Hormone zu aktivieren, die Stress abbauen, die kognitiven Fähigkeiten stimulieren und das Gedächtnis verbessern.
- NÜSSE: Sie sorgen dank der Anwesenheit von Verbindungen, die auch eine neuroprotektive Wirkung haben (Vitamin E, Folsäure, Magnesium, Melatonin und Omega 3), für unser Wohlbefinden, verbessern die intellektuelle Leistungsfähigkeit und verringern emotionale Spannungen.
- SÜSSKARTOFFELN: Ein komplexes Kohlenhydrat, das für körperliches und geistiges Wohlbefinden sorgt, indem es den Spiegel von Dehydroepiandrosteron und Serotonin, den Wohlfühlhormonen, ansteigen lässt.
- TOMATEN: Sie sind reich an Vitaminen, Phosphor und Kalium und enthalten viel Lycopin, ein wertvolles Antioxidans, das das Gehirn schützt und das Wohlbefinden fördert.
- SPINAT: Reich an Nährstoffen, enthält er vor allem Vitamin C und Magnesium, wertvolle Substanzen für die Produktion von Serotonin und Dopamin, den Hormonen, die für gute Laune verantwortlich sind.
- EIER: Sie sind nicht nur reich an B-Vitaminen, sondern enthalten auch Zink und Tryptophan, Stoffe, die für das Wohlbefinden des Körpers sorgen und positive Gedanken fördern.
- GRÜNES BLATTGEMÜSE: Die Gemüsewelt bietet viele Quellen für “gute Laune”, insbesondere grünes Blattgemüse wie Brokkoli und Spinat, die neben einem hohen Anteil an Tryptophan wertvolle Mineralien und Vitamine enthalten, die sich auf die kognitiven Funktionen auswirken und die emotionale Verfassung verbessern.
Wie wir gesehen haben, spielen Ernährung und körperliche Betätigung eine grundlegende Rolle für unsere körperliche und geistige Gesundheit. Aus diesem Grund sollte die Figur des Ernährungsberaters in unserer täglichen Routine nie fehlen; ein Fachmann, der uns über die besten Kombinationen sowohl zur Vorbeugung als auch zur Verbesserung beraten kann.
Wenn Sie mehr erfahren und einschätzen möchten, ob Ihr Lebensstil gesund ist oder ob er eine Quelle von Stress sein kann, können Sie einen ersten Termin in der Praxis oder online buchen, indem Sie auf diesen Link klicken.