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Ziel dieses Versuchs war es, die Schweizer Milchkuhrassen Holstein-Friesian (CH HF), Fleckvieh (CH FV) und Brown Swiss (CH BS) in Weidesystemen mit Blockabkalbung Ende Winter hinsichtlich Produktions-, Fruchtbarkeitsund Gesundheitsleistungen mit neuseeländischen Holstein-Friesian (NZ HF) zu vergleichen, die als Referenz für diesen Systemtyp gewählt wurden. Von 2007 bis 2009 wurden auf 15 Praxisbetrieben NZ HF Kühe Schweizer Kühen gegenübergestellt, wobei der Versuch insgesamt 259 Laktationen und 134 Kühe beinhaltete. Die CH HF und NZ HF wiesen die besseren Milchleistungen auf als die CH FV und CH BS (50,2 und 52,1 kg ECM / kg LG0,75 gegen 44,3 und 43,6 kg; P < 0,05). Der Anteil der nach sechs Wochen Besamungssaison trächtigen CH FV war tendenziell höher als bei den CH HF (81 % gegen 46% P < 0,10), die Rassen NZ HF und CH BS lagen dazwischen (66 % und 64 %). Die CH HF Kühe verfügen heute über ungenügende Fruchtbarkeitsleistungen für Systeme mit Blockabkalbung. Die Zweinutzungsrasse CH FV ist zwar weniger effizient in der Milchproduktion, scheint aber durch ihre guten Fruchtbarkeitsleistungen für diese Systeme geeignet zu sein.
Auch in der Bergregion haben sich milchbetonte Kuhrassen durchgesetzt. Betriebe mit der Zweinutzungsrasse ‘Original-Simmentaler’ erweisen sich jedoch als wirtschaftlich interessant: Geringere Kosten und höhere Direktzahlungen kompensieren den kleineren Erlös aus der Milch.
Hohe Milchleistungen vor dem Trockenstellen erhöhen das Risiko für Euterinfektionen in der Galtzeit. Eine Onlineumfrage zeigt auf, welche Trockenstellmethoden aktuell verwendet werden und wie die Landwirte den Ansatz des unvollständigen Melkens zur Verringerung der Milchleistung beurteilen.
Sowohl im Sport als auch in der alternativen Landwirtschaft werden Pferde wieder vermehrt als Zugtiere eingesetzt. Auch bei Zugpferden kommt der effizienten Kraftübertragung eine wichtige Rolle hinsichtlich des Wohlbefindens zu.