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Roman Mityukov verbessert über 100 m Rücken die eigene Bestmarke, die er Anfang Februar in Nizza erzielt hatte, gleich zweimal. Im Vorlauf war er in 54,06 Sekunden um 16 Hundertstel schneller, im Final steigerte er sich auf 54,04 Sekunden. Damit fehlen dem 20-jährigen Genfer noch 19 Hundertstel zur Olympia-A-Limite, die er über 200 m Rücken schon unterboten hat.
Mityukov ist einer von vielen talentierten Schweizer Jungen. Ein anderer ist der ein Jahr jüngere Noè Ponti, dem über 800 m Crawl ein Schweizer Rekord gelang. Er unterbot in 8:06,64 Minuten die zwölf Jahre alte Bestmarke von Stefan Sigrist um 81 Hundertstel. Auch Ponti hat das Olympia-Ticket auf sicher. Beide haben nun an diesen Titelkämpfen drei Goldmedaillen gewonnen.
Gar deren vier holte bisher Maria Ugolkova. Die 31-jährige gebürtige Russin triumphierte am Freitag auf ihrer Paradestrecke 200 m Lagen sowie mit der 4x100-m-Crawlstaffel des SC Uster-Wallisellen. Über 200 m Lagen, jener Strecke auf der sie sich 2018 EM-Bronze und 2019 im 25-m-Becken EM-Silber gesichert hat, blieb sie mit 2:12,36 Minuten unter der Olympia-A-Limite von 2:12,56. Zwar stand Ugolkova bereits als Olympia-Teilnehmerin fest, das ist aber insofern erwähnenswert, als sie vor kurzem an Corona erkrankt war.
Mit ihren Teamkolleginnen Svenja Stoffel, Eva Geilenkirchen und Lena Kreundl schwamm Ugolkova in 3:48,55 Minuten einen Vereinsrekord, den zuvor ebenfalls der SC Uster-Wallisellen (3:49,07 im Jahr 2017) innegehabt hatte.
(sda)