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Tori Bowie entschied das spannende 100-m-Rennen in 10,85 Sekunden vor Marie-Josée Ta Lou von der Elfenbeinküste und der niederländischen Europameisterin Dafne Schippers für sich.
Die Sprintnation USA schlägt zurück
Die jamaikanische Topfavoritin Elaine Thompson baute nach einem guten Start ab musste sich am Ende mit Rang 5 begnügen. Nicht am Start war Titelverteidigerin Shelly-Ann Fraser-Pryce, die dreifache Weltmeisterin über 100 m ist schwanger.
Damit machte die USA nach dem Sieg von Justin Gatlin am Samstag den totalen Sprinttriumph perfekt. Es war das erste Doppel-Gold für die Amerikaner seit 2005, als Gatlin und Lauryn Williams in Helsinki erfolgreich gewesen waren.
Kambundji fehlten 4 Hundertstel
Mujinga Kambundji war im Halbfinal hängen geblieben. Sie wurde in ihrem Lauf Dritte, die Zeit von 11,11 Sekunden reichte nicht, um sich als eine von zwei Lucky Loserinnen noch für den Final zu qualifizieren.
Ich konnte den Lauf leider nicht so zu Ende bringen wie sonst.
Ihre persönliche Bestleistung von 11,07 Sekunden wäre für den Finaleinzug nötig gewesen. «Das wäre heute drin gelegen», haderte Kambundji nach dem Halbfinal. Sie sei nervös und angespannt gewesen, jedoch auf eine gute Art. «Ich konnte den Lauf aber leider nicht so zu Ende bringen wie sonst», so die Bernerin weiter.
Salomé Kora blieb erwartungsgemäss chancenlos. Mit ihrer Zeit von 11,31 Sekunden sei sie nicht ganz zufrieden, das Erlebnis sei aber einmalig gewesen. «Ich durfte neben Läuferinnen starten, die ich immer bewundert habe. Es war unglaublich», so die 23-jährige Ostschweizerin.
Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 6.8.17, 19:45 Uhr