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Getestet wurden das Wasser- und Urinmodul, da die Entwicklung des Fäkalienmoduls noch nicht abgeschlossen war. Ein Techniker prüfte zwei bis dreimal wöchentlich die Systemteile und füllte Wasser nach, das durch die Verdunstung und bei der Trennung von Feststoffen und Urin verloren ging. Ausserdem entnahm er Proben von Wasser und Urin, um sie im Labor zu analysieren.
Das Wassermodul, welches das Wasser von der Toilettenspülung reinigt und wieder ausgibt, funktionierte weitgehend störungsfrei. «Ein mehrstündiger Stromunterbruch führte zu einer höheren Nitritbelastung des Wassers, was für das Toilettenspülen aber kein Problem darstellte», erklärt Reynaert. «Einmal vergass der Techniker, eine Pumpe wieder einzuschalten, und ganz am Anfang war eine Leitungsverbindung nicht dicht angezogen, deshalb tropfte es leicht. Die Technologie an sich hat super funktioniert»
Das Urinmodul wandelt den von Fäkalien und Spülwasser getrennten Urin in Dünger um, indem er stabilisiert und getrocknet wird. Durch die Stabilisierung werden wichtige, zum Teil leicht flüchtige Pflanzennährstoffe im Urin fixiert, krankheitserregende Keime abgetötet und Geruchsbildung verhindert. Dieses System hat während den drei Monaten ohne Störungen funktioniert. Einmal monatlich konnte das konzentrierte Urinprodukt entnommen werden. «Was die Qualität des zukünftigen Düngers anbelangt, haben wir noch Verbesserungspotenzial erkannt, da in diesem Feldtest noch ein substantieller Teil des Nährstoffs Stickstoff im Prozess verloren ging» sagt Michel Riechmann, der in Durban für den Test des Urinmoduls zuständig war.