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Isabella Leonarda (1620-1704) war eine der produktivsten Komponistinnen des italienischen Frühbarock. In der relativen Abgeschiedenheit eines Frauen-Klosters mit Mädchenschule „Sant’Orsola“ in Novara entstanden herrliche Vokalwerke. Später wechselte Isabella Leonarda, die neben ihrer Tätigkeit als Musiklehrerin und Komponistin auch eine Zeit lang Äbtissin des Klosters war, verstärkt in die Instrumentalmusik und gilt als Pionierin der italienischen Sonaten, die dann mit Arcangelo Corelli (1653–1713) so richtig bekannt wurden.. Ohne Protektion von Fürsten und Bischöfen mit dicker Geldbörse musste sie sich auf die limitierten Ressourcen der Klosterschule stützen. An talentierten Sängerinnen und Musikerinnen mangelte es im Kloster zwar sicher nicht. Aber bereits für den Druck von Noten musste Isabella Leonarda zuerst mühsam in Novara Sponsoren suchen.
Das „Theater zwischen den Welten“ besteht aus Menschen mit speziellen Lebenserfahrungen, insbesondere mit der Psychiatrie, und Künstler/innen, die gemeinsam Theater machen, improvisieren, phantasieren …. 2010/11 waren sie mit dem Erfolgsstück „gefülltes Herz“ unterwegs.
Regie: Bettina Dieterle; Musik: Christina Volk; Produktion: Frieder Kaiser (Psy-Promotion)