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Ohne den Aviation Gin aus Portland, Oregon (USA), gäbe es wohl den Begriff "New Western Dry Gin" nicht. Bartender Ryan Magarian verbreitete die Bezeichnung, um auszudrücken, dass sein Gin nicht etwa die Wacholdernoten, sondern die anderen Botanicals in den Vordergrund stellt. Dabei war es streng genommen nicht er, der den Trend setzte: Sein Freund Christian Krogstad, der seit 2002 seine eigene Destillerie besass, brachte den Bartender einst mit einem weniger wacholderlastigen "Summer Gin" in Berührung, woraufhin die Geschäftsidee entstand. Die Inklusion von Stechwinden und Lavendel in der Rezeptur war damals eine kleine Revolution, obwohl auch die altbekannten Orangenschalen, Wacholderbeeren und Gewürzpflanzen im Aviation Gin auftreten. Der Gin lehnt namentlich an den klassischen Cocktail Aviation an, obwohl natürlich auch andere Mischgetränke wie Tom Collins, Negroni und Bee's Knees von der Spirituose profitieren. Der Gin entsteht durch eine 18-stündige Mazeration und anschliessende Destillation, wobei der Anfangs- und Endpart des Destillats entfernt werden.
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