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11'000 Ford-Jeeps vom Modell Escape hat der Hersteller zurückgerufen. Durch ein Leck könnte Benzin in den Motorraum gelangen und sich entzünden, teilte das Unternehmen mit. Wie der zweitgrösste US-Automobilhersteller erklärte, sollte das fehlerhafte Teil von einer Werkstatt ausgetauscht werden. Ford rät jedoch davon ab, mit dem Auto dahin zu fahren, sondern empfiehlt, das Auto abschleppen zu lassen.
Betroffen sind die Modelle Escape 2013 mit einem 1,6-Liter-Motor, die vor allem auf dem US-Markt verkauft wurden. Nach Angaben von Ford sind bislang keine Personenschäden bekannt. Der relativ kompakte Jeep ist sehr populär in Fords Heimatmarkt, musste aber zuletzt Imageschäden durch Rückrufaktionen einstecken.
Die US-Behörde für Strassensicherheit (NHTSA) untersucht zudem derzeit mehrere Unfälle älterer Escape-Modelle, die möglicherweise auf Probleme mit dem Gaspedal zurückzuführen sind. Ford droht der Rückruf von über einer Million Fahrzeugen, die der Konzern zusammen mit der japanischen Tochter Mazda in den Jahren 2001 bis 2004 produzierte.
(laf/muv/sda)