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Die Zahl der Arbeitslosen beträgt somit neu 3593 Personen. Demzufolge ist auch die Zahl der stellensuchenden Personen um 245 Personen angestiegen und beträgt insgesamt 6223 Personen, was einer Quote von 4,9 % der erwerbstätigen Bevölkerung bzw. einer Zunahme um 0,2 Prozentpunkte entspricht. Alle Bezirke verzeichnen eine zunehmende Zahl an Stellensuchenden mit Ausnahme des Vivisbachbezirks, dessen Quote um 0,3 Prozentpunkte auf 4 % gesunken ist.
Schwierigkeiten in Metall-
und Maschinenindustrie
Die Arbeitslosenquote erlaubt einen Vergleich zwischen den Kantonen, da sie in der ganzen Schweiz gleich berechnet wird, wie das Amt für den Arbeitsmarkt festhält. Die Quote der Stellensuchenden dagegen gibt ein zuverlässigeres Bild der Arbeitsmarktlage im Kanton, denn sie umfasst die Arbeitslosen sowie die Personen, die in einem Zwischenverdienst tätig sind, oder an einer aktiven Massnahme teilnehmen, wie etwa einem Programm zur vorübergehenden Beschäftigung, einem Weiterbildungskurs oder einer Umschulung.
Die Arbeitslosigkeit nimmt in der Metall- und der Maschinenindustrie weiter zu, während gleichzeitig die Zahl der freien Stellen in dieser Branche sinkt. Weitere Branchen kennen ähnliche Schwierigkeiten: Es handelt sich besonders um die Bereiche Büro, Verkauf und Wissenschaft. Aber auch Zeichner, Architekten, Ingenieure und andere technische Berufe leiden unter der Konjunkturflaute. Die Zahl der arbeitslosen Unternehmensleiter und leitenden Angestellten nimmt ebenfalls stetig zu. In der chemischen Industrie hingegen ist die Lage entspannt, denn diese Branche zählt keine Arbeitslosen.