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Premierenabend von «Suffragette» am Mittwoch in London: Während die Filmstars Meryl Streep (66), Carey Mulligan (30) und Helena Bonham Carter (49) über den roten Teppich gehen, stürmen Frauenrechtlerinnen durch die Abschrankung und blockieren den Weg. Sie skandieren «Dead women can't vote» – «Tote Frauen können nicht wählen». Damit protestieren sie gegen die zunehmende häusliche Gewalt in England.
Meryl Streep spielt Frauenrechtlerin
Die drei Schauspielerinnen stören die Proteste nicht. Im Gegenteil. Denn im Film «Suffragette» spielen Mulligan und Carter an der Seite von Meryl Streep drei Frauenrechtlerinnen zu Beginn des 20. Jahrhunderts.
Damals, als die politische Frauenrechtsbewegung in Grossbritannien ihren Anfang nahm. Die sogenannten «Suffragetten» gingen auf die Strasse. Sie riskierten bei ihrem Kampf für das Wahlrecht und die Gleichstellung der Frau Kopf und Kragen.
Carey Mulligan zu den aktuellen Protesten auf dem roten Teppich: «Grossartig. Das ist genau das, was man von einem Film wie diesem erwartet.» Klare Worte auch von Carter: «Hoffentlich regt der Film die Menschen an, auf Ungerechtigkeiten hinzuweisen.»
Schweizer Frauenstimmrecht
Das Frauenstimmrecht in der Schweiz wurde am 7. Februar 1971 eingeführt. Damit war die Schweiz eines der letzten europäischen Länder, welches den Frauen die vollen Bürgerrechte zugestand.