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Chor mit den drei Chorfenstern, Chororgel, Altar mit Kreuz und Taufstein
Der Chor
Der Chor liegt drei Treppenstufen über dem Niveau des Langhauses. Seine Wände werden auf der Süd- und Ostseite durch hohe und schmale Lanzettbogenfenster gegliedert. Die an die Sakristei anschliessende Nordwand hingegen ist fensterlos und bietet der Chororgel Platz. Eine massive Türe unter kielbogigem Türsturz gewährt Zutritt zur Sakristei und zur Treppe der Lettnerempore.
An der Ostwand befindet sich eine Sakramentsnische mit dem Christusmonogramm. Vorne in der Mitte stehen der Altar und das Kreuz der Christkatholischen Kirchgemeinde, die im Chor der Stadtkirche regelmässig ihre Gottesdienste feiert. Auch der Chor wird von einer Holzdecke abgeschlossen, die etwas tiefer als jene des Mittelschiffs liegt und mit Spruchbändern aus der Bergpredigt bemalt ist.
Der Taufstein
Der Taufstein im vorderen Teil des Chors geht auf die ursprüngliche Kirchenausstattung um 1475 zurück und erinnert in seiner spätgotischen Gestalt an die Bauzeit der Stadtkirche. Von einem aus dem 20. Jahrhundert stammenden Sockel steigt der Taufstein zu einem mit gotischen Masswerkformen profilierten Kelch auf. Der obere Rand hat die für Taufsteine charakteristische Form des Achtecks.