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Vor rund einem Monat hat der frühere französische Präsident Nicolas Sarkozy (61) bekanntgegeben, bei den Präsidentschaftswahlen 2017 anzutreten. Die Wahlen für den Nachfolger von François Hollande (62) finden in sieben Monaten statt. Falls Sarkozy tatsächlich den Élysée-Palast zurückerobern wird, so will er den Briten den Exit vom Brexit ermöglichen.
«Ich würde den Briten sagen, ihr seid gegangen, aber wir haben einen neuen Vertrag auf dem Tisch und ihr habt die Möglichkeit, nochmals abzustimmen», versprach Sarkozy gestern Abend. Er würde nach Berlin fliegen, um mit Angela Merkels Unterstützung den Vertrag umzusetzen und anschliessend weiter nach London reisen. «Aber dieses Mal geht es nicht um das alte Europa, sondern um das neue Europa. «Aber wenn es ein Nein ist, dann ein endgültiges. Ihr seid dabei oder draussen.»
«Wenn es ein Nein ist, dann ein endgültiges»
«Wollt ihr bleiben? Wenn ja, umso besser. Ich kann es nicht akzeptieren, Europas zweitgrösste Volkswirtschaft zu verlieren, während wir mit der Türkei über die Mitgliedschaft in der EU verhandeln», so Sarkozy weiter. «Vielleicht ist es an der Zeit, der Türkei zu sagen, dass ihr Platz in Asien ist.»
Grossbritannien wird noch mindestens zwei Jahre EU-Mitglied bleiben, bis die komplizierten Verhandlungen über den Austritt aus der Union abgeschlossen sind. (gru)Publiziert am 28.09.2016 | Aktualisiert am 28.09.2016