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Urvashi Butalia gründete 1984 das erste feministische Verlagshaus Indiens, Kali for Women. Daraus entstand 2003 der Zubaan-Verlag, der auf Frauenrechte, Gender und sozialwissenschaftliche Themen spezialisiert ist. Urvashi Butalia ist für ihr Engagament vielfach ausgezeichnet worden (u.a. erhielt sie 2017 die Goethe-Medaille). Mit «Geteiltes Schweigen» (Lotos Werkstatt 2015) hat sie selber ein wichtiges Buch über die indisch-pakistanische Teilung von 1947 geschrieben. Ruby Hembrom ist ausgebildete Rechtsanwältin und hat 2013 den Adivaani-Verlag gegründet. Dieser gibt der indigenen Bevölkerung, den 84 Millionen Adivasis, eine Stimme, er archiviert und publiziert ihre Geschichten. Christian Weiss hat 2003 den Verlag Draupadi (Heidelberg) gegründet, der die meisten Übersetzungen aus der nicht-englischsprachigen indischen Literatur im deutschsprachigen Raum veröffentlicht. 2016 erhielt er das Bundesverdienstkreuz, 2007 wurde er mit dem Gisela-Bonn-Preis der Deutsch-Indischen Gesellschaft ausgezeichnet.
Das Gespräch führt Akshay Pathak, seit September 2017 Leiter der Aussenstelle der Pro Helvetia in New Delhi. Pathak war vorher schwerpunktmässig im Verlags-/Literaturbereich tätig, 2008 hat er das Deutsche Buchzentrum in New Delhi gegründet (in Kooperation mit der Buchmesse Frankfurt).
Das Gespräch findet auf Englisch statt.
Büchertisch: pile of books
In Kooperation und mit Unterstützung von:
Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia, Goethe-Institut / Max Mueller Bhavan New Delhi, Übersetzerhaus Looren, Asien-Orient-Institut Zürich, Indologie, Zürcher Hochschule der Künste, Internationales Comix-Festival Fumetto, Comic-Magazin Strapazin, Deutscher Übersetzerfonds, Boner Stiftung für Kunst und Kultur.