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«Wir versuchen zusammen mit der NHLPA und dem IOC ein Paket zu schnüren, das wir dann der NHL und deren Chef Gary Bettman noch einmal vorlegen können», sagte Fasel an einer Medienkonferenz am Rand der WM in Paris. Details, wie dieses Paket aussehen soll, nannte er nicht.
Die Spielergewerkschaft spiele eine wichtige Rolle, denn die habe am Ende «den Puck am Stock», so Fasel. Derzeit spreche man sicher zwei- bis dreimal pro Woche miteinander. Die NHLPA vertritt die Interessen der Spieler in der besten Liga der Welt. Die Spieler sprechen sich geschlossen für eine Teilnahme in Pyeongchang aus.
Wie gross die Chancen sind, dass Bettman und die NHL-Teambesitzer doch noch einlenken und auf ihren Entscheid zurückkommen, kann jedoch auch Fasel nicht abschätzen. «Fakt ist, dass mit der aktuellen Situation niemand zufrieden ist - die Spieler nicht, die Fans nicht. Es ist traurig, wenn es beim gefällten Entscheid bleibt», so der Freiburger.
Immer wieder hatte Fasel in den letzten Wochen betont, dass er die Hoffnung nicht aufgebe. «Es gibt für das Eishockey keine bessere Plattform als Olympische Spiele», sagte er auch in Paris noch einmal. «Wenn sich die NHL global vermarkten will, muss sie in Pyeongchang dabei sein.»
Die nordamerikanische Profiliga hatte vor gut einem Monat entschieden, im kommenden Februar erstmals seit 1994 die Saison für die Olympischen Spiele nicht unterbrechen zu wollen. Der Markt in Südkorea gilt als zu unattraktiv für die NHL.
Keinen Kommentar abgeben wollte Fasel über eine allfällige Teilnahme der NHL an den Winterspielen 2022 in China, das für die Nordamerikaner der bedeutendere Markt ist als Südkorea. «2022 werde ich nicht mehr Präsident sein», so der ehemalige Schiedsrichter, der 2020 das Amt des IIHF-Präsidenten nach 26 Jahren abgeben will.