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Mit einer heiligen Feuerzeremonie werden bei Sonnenuntergang am Donnerstag (22.) im brasilianischen Palmas die ersten Indigenen Weltspiele eingeleitet. Während die feierliche Eröffnung am Freitag (23.) stattfindet, haben verschiedene Indiovölker der Welt und lokale Gruppen aus Tocantins bereits beim Festival der Kulturen mit Beiträgen aufgewartet.
Vertreter vom Volk der Kamaruya aus Brasilien und der Mãoris aus Neuseeland sind zwei der Völker, die am Mittwoch Tänze, Gesänge und Rituale vorgestellt haben. Präsentiert haben sich ebenso bereits die Pataxós aus dem brasilianischen Bahia. Neben den Präsentationen nutzen die Völker die Gelegenheit ebenso zum Erfahrungsaustausch.
Die Xukuru Kariri aus Alagoas nehmen zwar nicht an den Weltspielen teil, haben aber dennoch eine 14-stündige Reise mit dem Bus auf sich genommen, um bei der Organisation des Eventes zu helfen und Erfahrungen für die Ausrichtung lokaler indigener Spiele zu sammeln. Xukuru Kairi-Vertreter Mainami Santana sieht in den Weltspielen eine Möglichkeit, auf die Probleme der indigenen Völker aufmerksam zu machen und Vorurteile abzubauen.
Bereits am Donnerstagmorgen (22.) ist mit der Fußballmeisterschaft begonnen werden, an der sich 31 Frauen-Mannschaften und 35 Männer-Mannschaften beteiligen. Sie werden im Stadion Nilton Santos antreten. Der Fußball ist die einzige Nicht-Indio-Disziplin, die bei den Weltspielen ausgetragen wird.