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Ein Mann ist gestorben, nach einer schwierigen Zeit des Krankseins und des Leidens; zurück bleibt die Gattin, Gefährtin durch manche Jahrzehnte: Ein Geschehen, das Tag für Tag hundertfach, tausendfach eintritt. Für diese Frau jedoch ist dieser Tod ein eigener kleiner Weltuntergang, bedeutet er den Schlusspunkt nach einer beinah lebenslangen Gemeinsamkeit. Ist es so?
6. August 1956, im kleinen Zimmer einer Musikstudentin in Berlebeck, am Rand des Teutoburger Waldes, in diesem abgeschrägten Dachzimmer mit Bett, Stuhl, Notenständer und Geige, fragt ein von Bern über achthundert Kilometer per Autostopp her gereister Theologiestudent seine Freundin, ob sie ihn heiraten würde. Zustand: gut - sehr gut