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Traumatologie
> Arthrose
Sportmedizin

Fersensporn
Der untere Fersensporn (häufig) ist eine schmerzhafte knöcherne Ausziehung am inneren Fersenbeinkörper unter der Hacke. Der Schmerz befindet sich also unter der Fusssohle. Als oberen oder dorsalen Fersensporn (selten) bezeichnet man eine schmerzhafte knöcherne Ausziehung am Fersenbeinansatz der Achillessehne.
Das
Fersenbein (Calcaneus) ist Teil des Fusses und an der Formgebung des unteren
Sprunggelenkes beteiligt. An ihm setzen zahlreiche Bänder, Sehnen und
Muskeln an. An seinem rückwärtigen (dorsalen) Anteil setzt die Achillessehne
an. Durch Zug der Achillessehne kann der Fuss gesenkt und der
Zehenspitzenstand eingenommen werden. Am unteren Anteil des Fersenbeins
haben einige kleine Fussmuskeln sowie die für die Längsgewölbespannung des
Fusses verantwortliche Plantarfaszie (Plantaraponeurose) ihren Ursprung. Nach
vorne hin steht das Fersenbein mit den Fußwurzelknochen in Verbindung, nach
oben über das untere Sprunggelenk mit dem Sprungbein (Talus).
Auslösende Faktoren für die Entstehung eines Fersenspornes sind:
Symptome/Beschwerden
Patienten mit einem schmerzhaften (symptomatischen) unteren Fersensporn
berichten über einen belastungsabhängigen Schmerz im Bereich der Ferse. Je
nach Erkrankungsstadium kann der Schmerz erst nach längerer Belastung
auftreten oder permanent vorliegen. Typisch für den Fersensporn ist auch der
morgendliche Anlaufschmerz unter der Ferse, welcher sich im weiteren
Tagesablauf zunächst wieder bessert.
Diagnostik
Die Krankengeschichte (Anamnese) der Patienten gibt den entscheidenden Hinweis auf die zugrunde liegende Erkrankung des Fersensporns, da der Schmerz meist sehr punktuell angegeben wird. Etwas innenseitig an der fusssohlenseitigen Ferse lässt sich der beschriebene Schmerz auf Druck hin provozieren.
Die so gestellte Verdachtsdiagnose wird in der Röntgenaufnahme des seitlichen Fersenbeines (Calcaneus) meistens bestätigt. Es gibt aber auch die Möglichkeit, dass die klassischen Fersenspornbeschwerden den Beginn einer Spornausbildung erst ankündigen und das Röntgenbild zunächst noch unauffällig ist. MRT und Sonographie sind für die Diagnosestellung der Fersensporn Erkrankung entbehrlich und sind eher in der Ausschlussdiagnostik anderer Erkrankungen von Bedeutung. Wegen der eindeutigen Beschwerdesymptomatik sind Differentialdiagnosen jedoch von geringer Bedeutung.
Prognose
Das Krankheitsbild des Fersensporn neigt zudem zum Rezidiv (erneute Beschwerden). Auch wenn eine konservative oder operative Therapie erfolgreich verlief, können jederzeit Rezidivbeschwerden auftreten.
Kombination