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Am Markt wurden die Preisrückgänge unter anderem auf einen Bericht der Internationalen Energieagentur IEA zurückgeführt. In dem Monatsbericht der Agentur heisst es, dass das Ölangebot ausserhalb des Ölkartells Opec im kommenden Jahr vermutlich stärker steigen werde als die Ölnachfrage.
Käme es so, würde das gegenwärtige Überschussangebot an Rohöl weiter steigen. Das wiederum würde die Opec in die Enge treiben, weil deren Strategie, mit Produktionskürzungen die hohen Vorräte der Industrieländer zu verringern, ins Leere laufen würde.
US-amerikanische Lagerdaten hatten bereits am Dienstag Druck auf die Ölpreise ausgeübt. Das private American Petroleum Institute (API) hatte am Dienstagabend den zweiten Vorratszuwachs in Folge gemeldet. An diesem Mittwoch werden die wöchentlichen Daten der US-Regierung erwartet. Am Vortag hatte eine steigende Produktion der Opec schon Zweifel an der Strategie des Kartells genährt, die hohen Lagerbestände der Industrienationen über eine geringere Förderung zu verringern./hoskate/bgf/jha/
(AWP)