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Quartier d’habitation Jacques-Gachoud
Fribourg
STUDIENAUFTRAG: 2011, EMPFEHLUNG ZUR WEITERBEARBEITUNG
PLANUNG: 2013 –
Der Boulevard de Pérolles ist gegen Ende des 19. Jahrhunderts als urbane Hauptachse mit Hofrandbebauungen entstanden. Die Überbauung liegt in einem der grössten Gevierte; es ist mittig stark abgesenkt und geprägt von den umliegenden Strassen mit fragmentarischer Randbebauung.
Die in das Geviert hineingefaltete z-förmige Überbauung führt die ursprüngliche Idee der Randbebauung weiter und stärkt die umliegenden Strassenräume. Die fragmentarisch bestehenden Bauten an den Ecken des Gevierts werden so in die städtebauliche Struktur integriert. Dadurch ergeben sich zwei ruhige Hofräume, die gleichzeitig die privaten Aussenräume der bestehenden Gebäude klären.
Die äusseren Sichtbezüge in der Tiefe des Gevierts werden durch das z-förmige städtebauliche Prinzip des Neubaus für alle Bauten betont. Die von Fassade zu Fassade durchgehenden Wohnungen mit beidseitig innen liegenden Loggien orientieren sich an der Tiefe der Hofräume und offerieren trotz der hohen Dichte die erwünschte Wohnintimität. Das gesamte Gebäude wird in seiner Erscheinung einheitlich formuliert.
Ein zurückversetztes bestehendes Fabrikgebäude wird umgenutzt und um dreigeschossige «urbane Villen» aufgestockt.