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Glycin
Glycin, abgekürzt Gly oder G, (auch Glyzin oder Glykokoll, von altgr. κόλλα kólla: Leim, nach systematischer chemischer Nomenklatur Aminoessigsäure oder Aminoethansäure), ist die kleinste und einfachste α-Aminosäure und wurde erstmals 1820 aus Gelatine, d. h. aus Kollagenhydrolysat, gewonnen. Es gehört zur Gruppe der hydrophilen Aminosäuren und ist als einzige proteinogene (oder eiweissbildende) Aminosäure nicht chiral und damit nicht ptisch aktiv.
Glycin ist nicht essentiell, kann also vom menschlichen Organismus selbst hergestellt werden und ist wichtiger Bestandteil nahezu aller Proteine und ein wichtiger Knotenpunkt im Stoffwechsel.
Der Name leitet sich vom süssen Geschmack reinen Glycins he
Produkte
- Die Bestandteil des Hämoglobinsstoffwechsels (Hämoglobin transportiert den Sauerstoff im Blut.)
- Fördert die Ausscheidung von Harnsäure und kann so zu einem gesunden Harnsäurespiegel beitragen.
- Bestandteil des Creatinstoffwechsels (Creatin liefert die Energie in den Muskelzellen und ist am Muskelaufbau beteiligt.)
- Bestandteil des Kollagens und daher wichtig für die Hautgeneration, die Bildung der Haare sowie den Aufbau von Knorpel, insbesondere Gelenkknorpel.