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"China wird seine Tür vor der Aussenwelt nicht schliessen, sondern mehr öffnen", sagte Xi am Samstag in Lima. Sein Land werde sich in die Globalisierung einbringen. Die Pläne der Apec-Gemeinschaft für eine Freihandelszone im Asien-Pazifik-Raum (FTAAP) unterstütze die Volksrepublik. "Wir werden sicherstellen, dass die Früchte der Entwicklung geteilt werden."
Das bis Sonntag dauernde Treffen steht im Zeichen des Siegs von Donald Trump bei der US-Präsidentenwahl. Er lehnt das vom scheidenden Präsidenten Barack Obama vorangetriebene Freihandelsabkommen TPP mit den Pazifikstaaten entschieden ab. Im Wahlkampf hat er es als Arbeitsplatzvernichter und "Vergewaltigung unseres Landes" bezeichnet. Das Abkommen, an dem China nicht beteiligt ist, ist ausverhandelt, kann aber nicht umgesetzt werden, so lange aus den USA kein grünes Licht kommt. Dort stellt sich jedoch der von Trumps Republikanern dominierte Kongress quer.
Viele Apec-Staaten wollen TPP zwar noch nicht aufgeben. China werde aber die Lücke wohl füllen, sollte die künftige Trump-Regierung wirklich von den Freihandelsbemühungen abrücken, sagte Neuseelands Ministerpräsident John Key. Australiens Premierminister Malcolm Turnbull warnte zugleich vor Protektionismus. "Das ist der Weg in die Armut." Obama sagte bei seiner Ankunft in Peru, er freue sich auf konstruktive Gespräche auf dem Apec-Gipfel. Bei seinem Besuch in Berlin hatte er zuvor zusammen mit der deutschen Kanzlerin Angela Merkel vor einer Abschottung in Zeiten der Globalisierung gewarnt und sich für das angestrebte Handelsabkommen TTIP zwischen den USA und der Europäischen Union starkgemacht. Trump lehnt auch dieses ab.
(Reuters)