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Erste Lockerung
Die im 2010 erfolgte Anpassung der Verordnung über die Verrechnungssteuer (VStV) sowie über die Stempelabgaben (StV) brachte dadurch, dass auf Guthaben zwischen Gesellschaften desselben Konzerns nunmehr keine Verrechnungssteuer mehr erhoben wurde, eine partielle Verbesserung
Die gezahlten Zinsen auf Obligationenanleihen, die von im Ausland ansässigen Gesellschaften desselben Konzerns ausgegeben und von einer Schweizer Gesellschaft des Konzerns gesichert wurden, unterlagen allerdings weiterhin der Verrechnungssteuer
Letzte Gesetzesänderung
Ab 1. April 2017, dem Datum des Inkrafttretens der neuen Änderung des VStV, hat die Ausgabe von Obligationenanleihen, die von einer im Ausland ansässigen Gesellschaft ausgegeben und von einer Schweizer Gesellschaft des Konzerns gesichert werden, nicht mehr zwangsläufig zur Folge, dass die erste Lockerung nicht mehr zur Anwendung kommt.
Die auf solche Obligationenanleihen gezahlten Zinsen unterliegen nicht mehr der Verrechnungssteuer, solange die Geldzahlung der ausländischen ausgebenden Gesellschaft zu Gunsten der verbundenen Gesellschaft, die ihren Sitz in der Schweiz hat, dasEigenkapital der ausgebenden ausländischen Gesellschaft nicht übersteigt.
Zahlt die ausgebende ausländische Gesellschaft dagegen Obligationenanleihen, deren Höhe ihr Eigenkapital übersteigt, an eine Schweizer Gesellschaft des Konzerns, wirkt sich dies weiterhin auf die Verrechnungssteuer aus. Die formell von der ausländischen Gesellschaft ausgegebene Anleihe wird im Rahmen der Verrechnungssteuer als von der Schweizer Gesellschaft, die diese Anleihe sichert, ausgegebene Anleihe betrachtet. In diesem Fall muss die Schweizer Gesellschaft die Verrechnungssteuer auf die Zinsen der Anleihe entrichten.