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Argentinien – Chile 0:0 n.V. 2:4 n.P.
Lionel Messi muss weiter auf seinen ersten grossen Titel mit der Nationalmannschaft warten. Argentinien verliert den Final der Copa America Centenario gegen Chile nach torlosen 120 Minuten mit 2:4 im Penaltyschiessen.
Messi wurde dabei zur tragischen Figur. Der Stürmerstar des FC Barcelona, der Argentinien mit fünf Toren souverän in den Final geführt hat, scheiterte im Endspiel in East Rutherford im US-Bundesstaat New Jersey nach torlosen 120 Minuten wie sein Teamkollege Lucas Biglia vom Penaltypunkt aus. Auf chilenischer Seite konnte einzig Arturo Vidal im Penaltyschiessen nicht reüssieren.
Damit wiederholte sich das Szenario aus dem Vorjahr, als sich Chile im Endspiel gegen Argentinien ebenfalls im Penaltyschiessen durchsetzen konnte und erstmals bei der Copa America triumphiert hatte.
In den 120 Minuten war Argentinien näher am Sieg dran. Die beste Chance vergab Gonzalo Higuain in der 21. Minute. Chile verlor zwar nach einer knappen halben Stunde Marcelo Diaz wegen einer Gelb-Roten Karte, ein Platzerverweis gegen Marcos Rojo wegen einer Tätlichkeit stellte aber schon vor der Pause den numerischen Ausgleich wieder her. Danach neutralisierten sich die beiden Teams über weite Strecken.
Argentiniens Final-Fluch will nun seit 23 Jahren einfach kein Ende nehmen. Die «Albiceleste» warten nun schon seit 1993 und dem 14. Gewinn der Copa America auf einen grossen Titel. Seither setzte es nicht weniger als sieben Finalniederlagen ab – viermal bei der Südamerika-Meisterschaft (2004, 2007, 2015, 2016), zweimal beim Confederations Cup (1995 und 2005) sowie 2014 an der WM in Brasilien gegen Deutschland. (pre/sda)
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Für die Iranerinnen geht es um mehr als nur Fussball. Für sie ist es ein grosser Erfolg in ihrem jahrzehntelangen Kampf gegen die strengen islamischen Vorschriften des erzkonservativen Klerus …