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Im Zusammenhang mit dem Leichenfund vom 25. Januar 2018 im Waldstück „Wilderetobel“ bei Zezikon/Kanton Thurgau ergaben die Abklärungen zur Todesart und zur Todesursache keine eindeutigen Ergebnisse.
Nachdem Isabela T. am 12. November 2017 von Angehörigen als vermisst gemeldet worden war, wurde ihre Leiche am Donnerstag, 25. Januar 2018, im Waldstück „Wilderetobel“ bei Zezikon/TG aufgefunden. Die Staatsanwaltschaft Bischofszell eröffnete daraufhin gegen drei im Kanton Thurgau wohnhafte Personen ein Strafverfahren wegen des Verdachts der vorsätzlichen Tötung und die drei Männer wurden in Untersuchungshaft versetzt. Zudem beauftragte die Staatsanwaltschaft Bischofszell das Institut für Rechtsmedizin in St. Gallen mit der Erstellung eines Gutachtens betreffend Todesart und Todesursache.
Gemäss Gutachten des Instituts für Rechtsmedizin konnten die Todesursache, die Todesart und der Todeszeitpunkt nicht zweifelsfrei geklärt werden. Es wurden jedoch keine Hinweise auf eine Gewalteinwirkung oder eine krankhafte Organveränderung festgestellt, weshalb aus rechtsmedizinischer Sicht in erster Linie eine substanzbedingte Todesursache durch vorgängige Einnahme von Drogen möglich ist. Aufgrund der übrigen Ermittlungsergebnisse darf zudem davon ausgegangen werden, dass Isabela T. am 3. November 2017 in Thundorf verstorben ist.
Da sich der anfängliche Tatverdacht der vorsätzlichen Tötung aufgrund dieser Ermittlungsergebnisse nicht erhärten liess, wurden die drei Beschuldigten inzwischen aus der Untersuchungshaft entlassen. Die Strafuntersuchung dauert jedoch nach wie vor an. Im Fokus der Strafverfolgungsbehörden stehen weiterhin die Tatbestände der Unterlassung der Nothilfe, der Störung des Totenfriedens und der Widerhandlung gegen das Betäubungsmittelgesetz.