Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03452.jsonl.gz/3168

Das Institut für Kartografie wurde 1925 von Professor Eduard Imhof gegründet. Es ist das weltweit älteste Universitäts-Institut für Kartografie. Eduard Imhof ist einer der Gründer der modernen, akademischen Kartografie. Die Forschung am Institut befasste sich traditionellerweise mit topografischer Kartografie (Geländedarstellungen), thematischer Kartografie und Atlaskartografie (Schulatlanten, Nationalatlanten). Auch heute noch sind dies die wichtigsten Forschungsgebiete, jedoch werden sie den neuen Anforderungen, den Medien und der Technologie angepasst. Das Institut ist daneben auch für die Redaktions- und Entwicklungsarbeiten zweier preisgekrönter Atlanten verantwortlich, dem «Atlas der Schweiz» (Nationalatlas) und dem «Schweizer Weltatlas» (offiz. Schweizer Schulatlas). Im Jahre 2011 konnten die Tätigkeitsbereiche des Instituts mit der Neubesetzung der Professur für Geoinformations-Engineering wesentlich erweitert werden, was sich auch in der Umbenennung in «Institut für Kartografie und Geoinformation» niederschlug.
Im Bereich der Kartografie ist das Institut heute bestrebt, seine führende Position zu halten, indem das bestehende Wissen für neue Anwendungsbereiche und insbesondere interaktive kartografische Applikationen weiterentwickelt wird. Geoinformations-Engineering befasst sich mit der Analyse, Repräsentation, Modellierung und Visualisierung raum-zeitlicher Entscheidungsprozesse und integriert solche Modelle in Mobilen Geoinformationsdiensten und Räumlichen Informationstechnologien.
Im Unterricht sollen die Studenten lernen, wie Geoinformation gewonnen, modelliert, verwaltet, visualisiert und für allgemeine und domänenspezifische Anwendungen von Raumbezogenen Informationssystemen eingesetzt wird.