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Er gilt heute mit einem Vermögen von zwei Milliarden Dollar als zehntreichster Mann Norwegens. Nun will er mit dem Grossteil dieses Geldes die Ozeane vom Plastikmüll befreien.
Mit der Umweltorganisation WWF lässt er ein Forschungsschiff bauen, das bis zu fünf Tonnen Müll am Tag vom Meeresboden aufsaugen und schadstofffrei verbrennen kann.
Schuld ist die unsachgemässe Entsorgung des Abfalls
Das 181 Meter lange Schiff REV (Research Expedition Vessel) soll die Atmosphäre sowie auch den Meeresboden bis zu 6000 Meter Tiefe untersuchen können, erklärte Røkke kürzlich gegenüber der Zeitung «Aftenposten». Wie viel das Ganze – samt Mannschaft – genau kosten wird, ist unklar.
Røkke, der mit 66,7 Prozent Hauptaktionär des industriellen Investmentunternehmens Aker ist, scheint die Thematik am Herzen zu liegen. Und in der Tat: Plastikmüll aller Art ist in den Meeren schon lange ein Problem. Gemäss einer Studie landen pro Jahr zwischen 4,8 und 12,7 Millionen Tonnen Kunststoffmüll in den Meeren. Schuld daran ist die unsachgemässe Entsorgung des Abfalls.