Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03147.jsonl.gz/2359

Vom Prestige her sind ein Olympiasieg oder ein Weltmeistertitel zwar höher einzustufen, doch aus sportlicher Sicht ist ein Sieg am Weltcup München ebenso viel wert. In der bayrischen Hauptstadt war denn auch dieses Jahr die komplette Schiesssport-Weltspitze vertreten, so dass die Trauben einmal mehr sehr hoch hingen – zu hoch für die meisten Schweizer Schützen und Schützinnen.
Das Schweizer Gewehr-Team mit Jan Lochbihler, Christoph Dürr und den beiden Freiburgern Pascal Loretan und Simon Beyeler war in München zwar nahe an der Weltspitze dran und zeigte in allen Disziplinen, dass nur wenig fehlt, um ganz vorne mit dabei zu sein. Dennoch schieden sie im Dreistellungsmatch Gewehr 50 m in der Qualifikation aus. Im Wettkampf, der vom Franzosen Alexis Raynaud gewonnen wurde, erreichte Loretan (Düdingen) mit 1174 Punkten den 17. Rang. Lochbihler (Holderbank/1167) wurde 33., Simon Beyeler (Schwarzenburg/Alterswil/1162) landete auf Rang 50.
Für das beste Schweizer Ergebnis war Olympiamedaillengewinnerin Heidi Diethelm Gerber besorgt. Sie qualifizierte sich als Vierte (386 Punkte) für den Luftpistolen-Final. Auch wenn dort nur der achte und letzte Rang herausschaute, so hat die Schweizer Teamleaderin in München einmal mehr gezeigt, dass sie zur absoluten Weltspitze gehört.ms