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Bettage erhielten ihre Bedeutung durch Ereignisse, welche die Menschen erschütterten oder beeindruckten. Erschütternde Ereignisse führten die Menschen ins Gebet. An diesem Sonntag besinnen wir uns auf gemeinsame Werte, auf denen unser Staat und unsere Gesellschaft aufgebaut sind.
Mitwirkung: Rahel Fröhlich, Gesang; Julia Levitin, Orgel, Pfrn. Anna Katharina Breuer, PA Iris Schmid Hochreutener und Pfr. Christian Hagen
Der eidgenössische Dank-, Buss- und Bettag ist kein kirchlicher Feiertag mit biblischem Bezug, sondern ein staatlich angeordneter überkonfessioneller, schweizerischer Feiertag, der gemeinsam von den reformierten, den katholischen Kirchen, aber auch von der israelitischen Kultusgemeinde und den islamischen Gemeinden gefeiert wird. Die Hintergründe für die Einführung dieses Tages liegen darin, dass ein verbindendes Element für die verschiedenen Konfessionen geschaffen werden sollte. Es sollte der Respekt vor dem politisch und konfessionell Andersdenkenden gefördert werden. Der erste Bettag fand am 8. September 1796 statt.