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«In diesen fünf Jahren ist nicht nur meine Leidenschaft für Europa gewachsen, sondern natürlich auch meine Erfahrung, wie viel dieses Europa für seine Menschen leisten kann», sagte die Politikerin am Montag in Berlin nach ihrer Nominierung durch die CDU.
Von der Leyen erinnerte daran, dass sie vor fünf Jahren intuitiv Ja gesagt habe, als die Frage aufgekommen sei, ob sie sich vorstellen könnte, Kommissionspräsidentin zu werden. Heute, fünf Jahre später, treffe sie hingegen «eine ganz bewusste und wohlüberlegte Entscheidung». «Ich möchte mich für eine zweite Amtszeit bewerben», sagte sie.
Als einen Erfolg ihrer ersten Amtszeit nannte von der Leyen unter anderem den Kampf gegen die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie und die Förderung von Investitionen in eine saubere und eine digitale Industrie. «Wir haben Europa auf die Zukunft und die Zukunftsaufgaben ausgerichtet», sagte sie.
Von der Leyen war kurz zuvor vom CDU-Vorstand als Spitzenkandidatin der Europäischen Volkspartei (EVP) für den künftigen Kommissionsvorsitz vorgeschlagen worden. Der Posten muss nach den Europawahlen im Juni neu besetzt werden.
Ernannt wird in der Regel ein Kandidat der europäischen Parteienfamilie, die bei der Europawahl am besten abschneidet. In Umfragen liegt die EVP bislang klar vorn. Die Chancen sind deswegen gross, dass von der Leyen Präsidentin bleiben kann.