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Lugano kann sich aus Zitter-Klub verabschieden
Der FC Lugano kann in der 31. Runde einen grossen Schritt zum Klassenerhalt machen. Die Tessiner treffen am Samstag auswärts auf die Grasshoppers.
Harold Kreis ist nicht mehr Trainer beim EV Zug. Nach vier Jahren entschliessen sich die Zentralschweizer zur Trennung. Ein Nachfolger ist noch nicht bekannt.
Harold Kreis ist nicht mehr Trainer beim EV Zug. Nach vier Jahren entschliessen sich die Zentralschweizer zur Trennung. Ein Nachfolger ist noch nicht bekannt.
Vor einem Jahr plante der EV Zug mit dem Deutsch-Kanadier Kreis noch langfristig. Ein Jahr später waren sich die Innerschweizer sicher, dass der bis 2019 laufende Vertrag in einem Jahr nicht mehr verlängert wird. Deshalb entschlossen sich die Zuger jetzt zum vorzeitigen Wechsel. Wer die Nachfolge von Harold Kreis übernimmt, steht noch nicht fest. Der Klub will sich Zeit lassen bei der Suche nach dem idealen Trainer.
Im Rahmen der Saisonanalyse sei man gemeinsam überein gekommen, die Zusammenarbeit mit Harold Kreis zu beenden", teilte der Klub sachlich mit. Der EV Zug wolle sich als Ausbildungsklub langfristig an der Spitze etablieren. Dafür wurde in Zug in den vergangenen Jahren mit Ausbildungskonzepten und der "EVZ Academy" (Swiss League) sehr viel investiert. Künftig soll der Einbau und die Förderung von jungen Talenten auch in der National-League-Equipe grosse Bedeutung haben. Offenbar wollte Harold Kreis, der in Deutschland mit Adler Mannheim (1998 und 1999) und in der Schweiz mit Lugano (2006) und den ZSC Lions (2008) viermal Meister wurde, diesen Weg nicht mehr mitgehen.
Der totale Erfolg für Harold Kreis blieb in Zug zwar aus. Die vier Jahren verliefen aber durchaus erfolgreich. Kreis übernahm im Frühling 2014 ein Team, welches die Playoffs verpasst hatte. Unter Kreis folgten sichere Playoff-Qualifikationen und die Plätze 4 (2015), 4 (2016), 3 (2017) und 2 (2018) in der Regular Season. In den Playoffs schied der EVZ aber dreimal in den Viertelfinals aus, zuletzt in diesem Frühling in fünf Spielen gegen die ZSC Lions. Nur einmal erreichte Zug den Final (2017), in dem die Innerschweizer gegen Bern chancenlos blieben (2:4 Siege).
Fast sicher ist, dass Hans Kossmann (56), der mit den ZSC Lions Meister werden kann, danach aber im Hallenstadion den Chefsessel für Serge Aubin räumen muss, zum engsten Favoritenkreis auf den Job in Zug zählt. "Das sind Spekulationen", kommentiert Patrick Lengwiler, der Chefdenker in Zug. "Wir suchen einen Coach, der zum EV Zug und unserer Strategie passt und diese mit Überzeugung und Herzblut umsetzen will. Der neue Trainer muss gerne mit jungen Sportlern arbeiten, und er muss diese weiterbringen können."
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