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«Postfaktisch» heisst der von Medien inflationär umhergeworfene Begriff, der von der Gesellschaft für deutsche Sprache zum Wort des Jahres 2016 gekürt wurde.
Die schreibende Klasse spielte darauf an, dass Donald Trump und der Brexit in diesem Jahr nur passieren konnten, weil sich die Bevölkerung nicht mehr an Fakten (die ausschliesslich sie auszurufen haben!) orientieren würden und sich stattdessen von dumpfen Gefühlslagen blenden liessen. Alternative Medien, die «Fake News» (gefälschte Nachrichten) verbreiteten, hätten die Bürger manipuliert – wobei die Mainstream-Presse natürlich nie «Fake News» produzierte…
Zutreffender wäre «postfaktisch», wenn es darum ginge, den Realitätsbezug gewisser Journalisten zu beschreiben.
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