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Sicherheit am Einzug
B eim Einzug 2016 kam es wegen eines scheuenden Pferdes zwei Mal beinahe zur Katastrophe.
Das Pferd, welches den Bischofschlitten zog, stellte sich auf Höhe Seidengasse plötzlich quer zur Fahrbahn. Beim Versuch der Begleitperson und des Kutschers, es wieder in Marschrichtung zu bringen, nahm es plötzlich einen Satz gegen die Zuschauer und landete halbwegs in der - gottseidank vorhandenen - Abschrankung.
Einen zweiten Schreckensmoment erlebte der Bischof dann zwischen Paradeplatz und Bürklianlage: Wahrscheinlich auf der Tramschiene ausgerutscht, sprang das Zugtier zunächst auf die rechte, dann auf die linke Strassenseite. Beim zweiten Sprung landete es auf den beiden Anzen (Holmen), welche mit lautem Knall zerbarsten.
Man stelle sich aber vor: Beim ersten Zwischenfall hätte das Tier die Abschrankung übersprungen, oder beim zweiten Vorfall wären Kinder und Erwachsene verletzt geworden – ein grauenvoller Gedanke. Da würde auch die millionenschwere Haftpflichtversicherung der StNg wenig nützen.
Ein Bluttest beim Tier ergab einen stark erhöhten Adrenalinspiegel. Dieser wurde höchstwahrscheinlich durch die vielen fast verantwortungslos zur Strassenmitte drängelnden Zuschauer ausgelöst und durch den Ausrutscher auf der Tramschiene verstärkt.