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Tennisprofi Rafael Nadal hat die Gerüchte, er leide an Depressionen, harsch zurückgewiesen.
"Absoluter Quatsch! Das stimmt überhaupt nicht", sagte der Spanier im Gespräch mit dem Magazin "Focus". Nadal war in dieser Woche nach 222 Tagen Verletzungspause beim Turnier im chilenischen Vina del Mar auf die ATP-Tour zurückgekehrt.
Der 26-Jährige gab allerdings zu, unter der langwierigen Knieverletzung gelitten zu haben: "Natürlich ist es für einen Profisportler keine einfache Zeit, wenn man monatelang ausfällt. Hinzu kam, dass ich die Olympischen Spiele in London absagen musste. Ich hätte die spanische Flagge bei der Eröffnungsfeier tragen sollen. Aber Depressionen? Die sind nun wirklich frei erfunden."
Das Hoffa-Kastert-Syndrom im linken Knie, die Schwellung des Fettgewebes unterhalb der Patellasehne, zwang den früheren Weltranglistenersten zur längsten Pause seiner Karriere. "Solche Schmerzen hatte ich noch nie. Bei jeder Bewegung hätte ich schreien können", sagte Nadal.