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Die FINMA ahndet erstmals Marktmanipulationen einer Einzelperson, die nicht in einem von der FINMA beaufstichtigten Institut tätig gewesen ist, und zieht die unrechtmässig erzielten Gewinne von rund 1,4 Millionen Franken ein.
Die FINMA hat im Rahmen ihres Mandats, Insiderhandel und Marktmanipulationen zu untersuchen und zu ahnden, gegen einen ehemaligen Verwaltungsrat verschiedener bekannter Schweizer Industrieunternehmen ein Verfahren geführt. Der damalige Verwaltungsrat nutzte zwischen 2013 und 2016 wiederholt und systematisch Informationen aus den Unternehmen, in denen er als Organ tätig war, um anschliessend – insbesondere durch den Einsatz von Derivaten – von den zu erwartenden Kursbewegungen der Titel zu profitieren.
Die FINMA stellte in ihrem Enforcementverfahren fest, dass der ehemalige Verwaltungsrat mit seinem Verhalten gegen aufsichtsrechtliche Bestimmungen verstossen hatte. Er missachtete wiederholt und systematisch das aufsichtsrechtliche Verbot, Insiderinformationen zu nutzen. Die FINMA zieht daher unrechtmässig erzielte Gewinne von rund 1,4 Millionen Franken ein betreffend elf Einzelfälle bei sechs verschiedenen Titeln. Zudem zeigte die FINMA den Sachverhalt sofort der Bundesanwaltschaft (BA) an, die umgehend ein Strafverfahren gegen die Einzelperson eingeleitet hat. Sollte es nach Abschluss des strafrechtlichen Verfahrens der BA zu Gewinneinziehungen kommen, gehen diese vor.
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