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Erzeugt es neue Wortbedeutungen, wenn in der Öffentlichkeit so viel über Whistleblower diskutiert wird wie zur Zeit? Der Begriff ist vielfältig anwendbar, und es besteht ein starkes Spannungsverhältnis zwischen Denotationen und Konnotationen. Wenn Christian Humborg fragt: „Was ist Edward Snowden?“,[1] dann steht nicht nur die konnotative Unterscheidung zwischen Verräter oder Held zur Auswahl, sondern auch die Denotation als Whistleblower in Frage:
Der ehemalige Mitarbeiter des Geheimdienstes NSA löste im Juni diesen Jahres die Überwachungs- und Spionageaffäre aus. Snowden bewies, dass die USA und Großbritannien den Rest der Welt über das Internet ausspionieren
Snowden, der nach dem Durchsickern von Dokumenten bzgl. des Überwachungsprogramms der NSA als Flüchtling in Russland lebt, hat in einem Interview mit der Moscow Tribune ein paar neue Vorwürfe erhoben.