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Am 5. Februar 2018 rückten rund einhundert Stabsoffiziere und höhere Unteroffiziere in Thun für ihre erste offizielle Dienstleistung im per 1. Januar 2018 neu geschaffenen Stab der Mechanisierten Division ein. Im Rahmen des Stabskurses I/18 galt es, sich neu zu konstituieren, den Stab auf einen einheitlichen Wissensstand zu bringen, den Heeresbefehl 19 zu erarbeiten und vor allem die mehrjährige Übungsserie ʺPILUM 20ʺ vorzubereiten.
Mit dem Inkrafttreten der Weiterentwicklung der Armee wurde der ehemalige Miliz-Stab des Heeres als Stab der neu gebildeten Mechanisierten Division reorganisiert.
Der Fokus dieses Kurses lag auf der Planung und Vorbereitung der Übungsserie ʺPILUM 20ʺ. Im Rahmen der durch den Stab der Mechanisierten Division vorgegebenen Übungsanlage soll in den nächsten drei Jahren zunächst die Mechanisierte Brigade 4 in einer Stabsübung, dann in einer Stabsrahmenübung auf dem Simulator und schliesslich in einer Verbandsübung im Gelände beübt werden.
Parallel zu dieser anspruchsvollen Aufgabe wurden die Beiträge der verschiedenen Führungsgrundgebiete für den Heeresbefehl 19 erstellt. Zudem wurde der Wissensstand der Stabsmitglieder mittels verschiedener Ausbildungssequenzen auf einen einheitlichen Stand gebracht. Und nicht zuletzt mussten auch noch die kommenden Stabskurse vorbereitet werden.
Das Engagement, welches dabei an den Tag gelegt wurde, ist auch dem Kommandanten der Mechanisierten Division, Divisionär René Wellinger, zu verdanken. Durch sein inspirierendes Referat wurden die Stabsoffiziere und höheren Unteroffiziere auf ein gemeinsames Ziel ausgerichtet. Und so wird das Motto «VIRTUTE ET AUDACIA AD VICTORIAM» («Mit Tapferkeit und Kühnheit zum Sieg») die Arbeit der Mechanisierten Division der nächsten Jahre prägen.
Quelle: Schweizer Armee
10.2.2018