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Joyce DiDonato, Mezzosopran
David Zobel, Klavier
Antonio Vivaldi (1678 ‐ 1741)
***
Giacchino Rossini (1792 ‐ 1868)
Michael Head (1900 ‐ 1976)
Liederabend Joyce DiDonato
Korrepetition
David Zobel erhielt seine pianistische Ausbildung an den Musikhochschulen von Toulouse und Paris sowie an der Juilliard School in New York. Als Klavierpartner der Mezzosopranistin Joyce DiDonato konzertierte er u.a. an der Scala in Mailand, im Lincoln Center in New York, der Londoner Wigmore Hall, beim Rossini Festival in Pesaro, im Gran Teatre del Liceu in Barcelona, im Théâtre de la Monnaie in Brüssel und am Théâtre des Champs-Elysées in Paris. 2011 tourten sie durch Amerika und debütierten in der Carnegie Hall in New York. David Zobel begleitet Joyce DiDonato auch auf ihrer vielgepriesenen Solo-CD The Deepest Desire, auf der amerikanische Songs von Bernstein, Copland und Jake Heggie zu hören sind. Diese Aufnahme wurde mit dem französischen Diapason d’Or de l’Année ausgezeichnet. Ausserdem begleitet David Zobel Sänger bei verschiedenen grossen Wettbewerben, darunter die Domingo Competition, der Concours de la Ville de Paris, Concours de l’Opéra de Marseille, beim Concours Reine Elisabeth in Brüssel und dem Belvedere-Wettbewerb in Wien. Als Korrepetitor war David Zobel an zahlreichen Opernhäusern und Festivals tätig, so etwa am Théâtre du Châtelet, der Wiener Staatsoper, Het Muziektheater Amsterdam, der Opéra de Montpellier, am Festival de Radio France Montpellier, Festival d’Aix en Provence und am Stanislawsky Theater. Dabei arbeitete er zusammen mit Dirigenten wie Christoph von Dohnányi, Christoph Eschenbach, Sir John Eliot Gardiner, Lawrence Foster, Alain Altinoglu, Antonio Fogliani und Mark Minkowsi. Mit Mark Minkowski war er an Olivier Pys Inszenierung von Pelléas et Mélisande in Moskau beteiligt, die mit dem russischen Theaterpreis Goldene Maske in den Kategorien Beste Oper und Bester Dirigent ausgezeichnet wurde.
Mezzosopran
Die Mezzosopranistin Joyce DiDonato stammt aus Kansas und erhielt ihre Ausbildung an der Academy of Vocal Arts sowie beim Young Artists Programme der Opernhäuser in San Francisco, Houston und Santa Fe. In der Spielzeit 1998/1999 gab sie als Angelina in Rossinis La cenerentola ihr Debüt an der Mailänder Scala. Inzwischen ist die Künstlerin auf allen grossen Opernbühnen der Welt zuhause. Rossini, Mozart und Händel bilden das Zentrum ihres Repertoires. Sie war u.a. als Rosina (Il barbiere di Siviglia) in Paris, Tokyo, San Francisco, Bologna, New York, London, beim Pesaro Festival und in Berlin zu hören. Cherubino verkörperte sie an der Bayerischen Staatsoper, in Paris, an der New Yorker Metropolitan Opera und an der Santa Fe Opera, Angelina (La cenerentola) am Teatro alla Scala, an der Houston Grand Opera und in Paris, Dorabella in Houston und Dejanira in Luc Bondys Inszenierung von Händels Hercules in Paris, New York und London. Zudem sang sie die Titelpartie in Das schlaue Füchslein am Royal Opera House Covent Garden, Octavian (Der Rosenkavalier) an der San Francisco Opera sowie am Teatro Real Madrid und war auch in zeitgenössischen Opern zu erleben, etwa als Meg in Mark Adamos Little Women oder als Katerina Maslova in Tod Machovers Resurrection, die beide auf CD eingespielt wurden. In letzter Zeit gastierte Joyce DiDonato u.a. als Helen (Dead man walking) und in der Titelrolle von Donizettis Maria Stuarda in Houston, als Marguérite (Berlioz’ La Damnation de Faust) beim Edinburgh Festival unter Valery Gergiev, als Octavian und in der Titelrolle von Rossinis La donna del lago an der Mailänder Scala sowie als Sycorax (The Enchanted Island), Komponist (Ariadne auf Naxos) und mit Massenets Cendrillon an der Metropolitan Opera. Die Liste ihrer CD- und DVD-Aufnahmen ist lang und enthält Gesamteinspielungen zahlreicher Händel-Opern (Alcina, Radamisto, Floridante, Hercules), Rossinis La cenerentola und Il barbiere di Siviglia wie auch Berlioz’ Benvenuto Cellini. Fünf Solo-CDs, darunter ein Mitschnitt ihres Konzert-Debüts in der Londoner Wigmore Hall, zeigen sie als eindrucksvolle Konzertsängerin, deren stimmliche Möglichkeiten nahezu unbegrenzt scheinen. Joyce DiDonato wurde mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Beverly Sills Award der Metropolitan Opera, dem Richard Tucker Award, einem ECHO Klassik in der Kategorie Beste Sängerin, einem Gramophone Award als Artist of the Year und einem Grammy für Best Classical Vocal Solo.