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In einem gewissen Sinne hatte es unsere Vorgeneration einfacher: der Sonntag war der Tag an dem man zur Kirche ging. Punkt. Dort wurde das Wort Gottes gelesen, verkündet und im besten Fall darüber reflektiert. Komfortabel war, dass alles in festen Bahnen war, dass man für das Religiöse feste Strukturen geschaffen hatte und dass man viel Gutes und gut gemeintes institutionalisiert hatte.
Nachdem wir - unsere Generation, oder Teile davon - ziemlich vieles verworfen, abgelehnt und aus unserem Leben verbannt haben und nachdem uns ein langer und anstrengender Suchprozess von Irrungen und Wirrungen und Ablenkungen zu einer guten und lebensdienlichen Essenz von tiefem Wissen, Weisheit und Wahrheit geführt hat, müssten wir eigentlich Institutionen schaffen, die das Wort "Oshos" (Der gefährlichste Mann seit Jesus Christus) oder "Eckhart Tolles" (Der wohl meistgelesene spirituelle Autor der Gegenwart) oder "Ken Wilbers" (Der Einstein der Bewusstseinsforschung) verkünden, lesen und reflektieren. Obwohl auch heute noch mitten in jedem westeuropäischen Dorf eine Kirche steht - eine Kulturleistung von unschätzbarem Wert - hat sich diese Institution wohl eher ins weitverzweigte und zersplitterte Reich des Internet verschoben.
Das sehr verständlich verfasste und hervorragende Standartwerk zu diesem Thema ist das Buch "Gott 9.0 - Wohin unsere Gesellschaft wachsen wird". Hier folgen zwei Auszüge aus der Rezension von Friedrich Eras, als Einstieg und Motivation, sich das ganze Buch zu Gemüte zu führen:
Die Kirche darf ihre spirituelle Zukunft nicht versäumen.
Gott 9.0: Eine Wundertüte für Sinnsucher
Und hier noch die vollständige Rezension: