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1960 schenkt Frank Sinatra Marilyn Monroe einen Hund. Sie nennt ihn Maf. Dieser begleitet die unglückliche, unterschätzte Schauspielerin auf Schritt und Tritt und schildert mit philosophischem Biss ihren Alltag zwischen schicken Partys, depressiven Tagen im Bett, Treffen mit John F. Kennedy und ihre letzte Nacht am 5. August 1962.
Wer ist der Autor?
Der Schotte Andrew O’Hagan, 43, ist bei uns zu Unrecht wenig bekannt. Er wurde bereits zweimal für den renommierten Booker Prize nominiert.
Wie viel davon ist wahr?
Alles, ausser dass die Monroe einen Hund hatte. Der fiktive beste Freund ist eine kluge literarische Erfindung, um hautnah an der Ikone dran zu sein.
Wem gefällts?
Allen, die leichte, aber nicht seichte Literatur mögen. Monroe-Fans freuen sich über sauber recherchierte und locker eingestreute Fakten, Details und Zitate.
Welche Sätze bleiben?
Maf über die Ära des Kalten Krieges: «Gott ist nicht an seinem Arbeitsplatz und geht auch nicht ans Telefon.»