Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03171.jsonl.gz/439

Konzeption und Entwicklung eines Chatbot-Prototyps für New Work Selbstanalysen
Die Arbeitswelt durchlebt eine grundlegende Veränderung, was grosse Auswirkungen auf Unternehmen, deren Arbeitsweisen und Kultur hat. Wie mit diesen Veränderungen umgegangen werden soll und wo Handlungsbedarf besteht, stellt das Management vieler Unternehmen vor eine grosse Herausforderung.
Diego Bugmann, 2021
Bachelor Thesis, Institut für Wirtschaftsinformatik FHNW
Betreuende Dozierende: Andreas Martin
Keywords: Chatbot, Rasa, New Work, Selbstverwirklichung, Technologiewandel, Gefühlsanalyse
Views: 19
Hilfestellungen zur Definition einer New Work-Strategie erhalten Unternehmen zur Zeit basierend auf Fragebögen, welche die Teilnehmenden durch Fragen zu New Work leiten. Die Verwendung der Fragebögen hat aufgezeigt, dass die Fragestellungen und die Reihenfolge für die Teilnehmenden nicht optimal sind und einer flexibleren Gestaltung bedürfen. Die Auftraggeberschaft strebt an, die Dynamik zu steigern, indem Teilnehmende basierend auf den Antworten unterschiedliche Fragestellungen erhalten. Dadurch soll die Datenqualität erhöht werden, um den Unternehmen einen grösseren Mehrwert zu bieten.
Die Konzeption und Entwicklung eines Chatbot-Prototyps soll aufzeigen, wie gut eine so komplexe Thematik wie New Work mit einer modernen Kommunikationsmethode kombiniert werden kann. Die Erstellung eines Konversations- und Lösungsdesigns, gefolgt von einer iterativen Entwicklung mit der Technologie Rasa soll helfen, der geforderten Dynamik gerecht zu werden. Um die Komplexität angemessen zu verringern, wird der Fokus der Konversation auf die Einführung eines Kollaborationstools im Unternehmen gesetzt, wobei der Einfluss auf die Selbstverwirklichung der Teilnehmenden im Vordergrund steht.
Die Auftraggeberschaft erhält als Hauptergebnis einen Prototyp, der ein Teilgebiet von New Work abbildet und eine gewisse Dynamik in den Konversationsverlauf einbringt. Erreicht wird die Dynamik durch die Ausführung von Code-Fragmenten, die Fragestellungen basierend auf gegebenen Antworten anpassen. Implementiert wurde der Prototyp in zwei Iterationen, wobei die zweite Iteration den Fokus auf die Gefühlsanalyse legt. Als zweites Hauptergebnis kann die schriftliche Thesis gesehen werden, die die gesamte Konzeption und Implementierung vollumfänglich beschreibt und mögliche Weiterentwicklungen aufzeigt. Zudem soll eine Konzeptionierung der Datenspeicherung und -darstellung mitsamt der Ableitung von Handlungsempfehlungen dazu beitragen, dass Unternehmen die gelieferten Informationen künftig sinnvoll interpretieren können. Für die Auftraggeberschaft ist es mit dieser Arbeit möglich, eine ganzheitlich flexiblere Methodik für die Unternehmensbefragung zu etablieren, die auf dem gelieferten Prototyp aufbauen kann. Herausforderungen und Probleme, die bei der Umsetzung erkannt wurden, ergänzen die Ergebnisse mit Informationen, die für zukünftige Projekte von grosser Relevanz sein können.
Studiengang: Business Information Technology (Bachelor)
Fachbereich der Arbeit: Business Information System & IT-Management
Vertraulichkeit: vertraulich