Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03170.jsonl.gz/735

Die klassische Massage wird vor allem bei Verspannungen, Überbelastung der Muskulatur und Störungen des Bewegungs-apparates eingesetzt. Solche können unter anderem durch Stress und Fehlhaltungen hervorgerufen werden.
Bei folgenden Beschwerden wird die klassische Massage angewandt:
- Nacken-Schulter- oder Rückenschmerzen
- Verspannungskopfschmerzen/ Migräne je nach Ursprung
- Nachbehandlung und Dysbalancen von Verletzungen, einseitigen Alltagsbelastungen, sowie sportliche Belastungen
- Tennis-/ Golferarm etc.
Durch die verschiedenen Massagegriffe wird die Durchblutung verbessert und somit der Stoffwechsel angeregt. Dies erhöht und fördert die Versorgung mit Sauerstoff und Nährstoffen und steigert den Abtransport von Ablagerungen im Gewebe.
Die Muskelspannung wird durch die Reize, die durch die Massage ausgeübt werden, über die Nervenendigungen reguliert. Bei der Beeinflussung der sensiblen Nervenbahnen wird auch eine Schmerzlinderung erreicht.
Basis hierfür ist die klassische Massage, die jedoch mit zusätzlich ergänzenden Grifftechniken ausgeübt wird. Sie richtet sich nach den individuellen Bedürfnissen des Sportlers und seinen entstandenen Problemen und Dysbalancen beim Sport.
Sie gilt als eine Reflexzonentherapie.
Organe haben an der Hautoberfläche des Rückens und des Kreuzbeins eine Bezugszone zu inneren Organen, eine sogenannte Bindegewebszone. Haut und Unterhaut zeigen eine typische Veränderung bei Funktionsstörungen oder Erkrankungen innerer Organsysteme. Daher können sie vom Rücken aus reflektorisch behandelt werden. Durch eine Fingerreiztechnik, die auf der Hautzone ausgeübt wird, leiten die Nerven Impulse an das entfernt liegende Gewebe oder Organe weiter, welche entsprechend darauf reagieren.
Parallel zum Blutkreislauf druchziehen oberflächliche und tieferliegende Lymphgefässe und Lymphknoten den ganzen Körper. Täglich werden durch diese Gefässe zwei Liter Flüssigkeit abtransportiert. Eine Ansammlung von Flüssigkeit im Gewebe (Ödeme genannt) entsteht, wenn im Lymphsystem ein ungenügender Abfluss stattfindet.
Ödeme können aufgrund von Verletzungen, bösartigen Erkrankungen, chirurgischen Eingriffen und chronischen Erkrankungen der Venen entstehen.
Durch spezielle Handgriffe entlang der Lymphgefässe, wird ein Aktivierungsvorgang gesetzt, der Lymphabfluss wird gesteigert, dies bewirkt die Entwässerung des Ödems. Zudem wird auf das vegetative Nervensystem Einfluss genommen.
Durch die Entstauung der betroffenen Körperregion folgt eine Druck- und Schmerzlinderung und das Bewegungsausmass der betroffenen Gelenke wird erweitert.
Jegliche Organe sind über das Nervensystem mit den entsprechenden Reflexzonen an den Füssen verbunden.
Die Reizung der Reflexzonen mittels Daumendruck ausgeübt, bewirkt eine indirekte Mehrdurchblutung des entsprechenden Organs. Somit wird die Funktion und Tätigkeit angeregt.
Eingesetzt wird die Fussreflexzonenmassage bei Beschwerden wie beispielsweise Verdauungsbeschwerden, Verstopfung, Immun-schwäche, Kopfschmerzen etc.
Ihre Füsse tragen Sie den ganzen Tag, daher schenken Sie Ihnen damit eine verdiente Wohltat.
Bei der Funktions- und Mobilisationsmassage werden passive Bewegungsausführungen an einem Gelenk integriert. Bei dieser Technik werden Muskelursprung und -ansatz voneinander entfernt oder angenähert. Ziel davon ist es, die Muskelspannung durch diesen passiven Vorgang noch mehr zu senken.
Der Triggerpunkt ist ein übererregbarer Ort in einem verspannten, verhärteten Muskelstrang. Bei Druckausübung auf diese Fasern werden Schmerzen ausgelöst, entweder direkt am Ort der Störung oder der Schmerz strahlt in das dazugehörige Areal aus.
Oft weist der betroffene Muskel eine starke Bewegungseinschränkung auf. Schmerz und eventuelle verminderte Muskelkraft können ebenso eine Folge davon sein.
Durch die gezielte Behandlung werden die muskulären Beschwerden reduziert, der lokale Muskelstoffwechsel verbessert und eine erneute vollumfänglichere Bewegung ermöglicht.
Kinesiotaping wird seit mehr als 30 Jahren mit grossem Erfolg weltweit eingesetzt.
Dieses hochelastische Pflaster dient bei Hämatomen, Entzündungen oder Verletzungen von Muskeln, Bändern, Sehnen oder Gelenken als Stabilisierung, ohne die Beweglichkeit einzuschränken. Hauptaufgabe ist, die Selbstheilungskräfte des Körpers zu aktivieren und zu unterstützen.
Tiefenoszillationsgerät
Das Gerät übt angenehme Schwingungen mit biologischer Tiefenwirkung aus. Es regt den Stoffwechsel ausserhalb der Zellen an. Die Impulse werden durch Anziehung und Reibung elektrostatisch gesetzt.
Folgende positiven Auswirkungen können bei Anwendungen erzielt werden:
- Schmerzreduktion
- Verbesserung der Gewebsqualität
- Entzündungshemmende Wirkung
- Entschlackung und Entgiftung
- Ödemresorption
- Stoffwechselverbesserung etc.
Pneumatron
Dieses Gerät arbeitet mit intermittierendem Unterdruck. Ein Dehnreiz wird zunächst auf das Gewebe ausgeübt (Unterdruck), der sofort wieder in eine Entspannungsphase (atmosphärischer Druck) übergeht.
Der Unterdruck saugt Gewebeschichten und Muskulatur an. Der ständige Impulswechsel sorgt für eine intensive Bearbeitung (je nach Stufeneinstellung) der betroffenen Gewebsgebiete. Dadurch unterscheidet sich die Pneumatische Pulsationstherapie (PPT/PPM) nach Deny von den bisherigen anderen Schröpfverfahren, die einen konstanten Unterdruck erzeugen.
Diese Therapiemethode regt zugleich die Gewebsflüssigkeit an und löst in der Matrix Stoffwechselprodukte, Entzündungsmediatoren und Umweltschadstoffe. Diese werden mit dem beschleunigten Blut- und Lymphtransport ausgeschieden. Durch die Zellmatrixregeneration und -erneuerung erfolgt eine optimale Stoffwechselleistung.