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The Whale
Ein erschütterndes Familiendrama mit unerwartet Besetzung nach einem Theaterstück von Samuel D. Hunter.
Nach Jahrzehnten abseits des Rampenlichts kehrt der Schauspieler Brendan Fraser, der sonst eher für seichte Rollen in Filmen wie «Die Mumie» bekannt war, mit einer unvergesslichen Darbietung zurück auf die grosse Leinwand. In der Rolle seines Lebens spielt er einen verzweifelten, übergewichtigen Vater, der um die Beziehung zu seiner Tochter kämpft. Für seine Darstellung erhielt er den «Critics Choice Award» als bester Schauspieler sowie eine Oscar- und BAFTA-Nominierung.
The Whale | Synopsis
Charlie leitet einen Online-Kurs mit ausgeschalteter Kamera. Der Grund: sein Aussehen. Er ist fettleibig und lebt zurückgezogen in seiner Wohnung. Nachdem er Frau und Tochter für eine Beziehung mit einem Mann verlassen hat, die in einer Tragödie endete, entwickelte Charlie eine Essstörung. Sein Privatleben dreht sich um Junkfood, Masturbation und die Besuche seiner besten Freundin und Krankenschwester Liz (Hong Chau). Charlie’s Alltag wird durch die Rückkehr von Ellie (Sadie Sink), seiner Teenager-Tochter, die er seit Jahren nicht gesehen hat, erschüttert. Sie besucht ihn aus einem einfachen Grund: Er soll ihre Aufsätze schreiben, damit sie nicht von der Schule fliegt. Er lässt sich darauf ein und hofft, in seinen vermeintlich letzten Tagen wieder eine Verbindung mit ihr aufzubauen. In der Zwischenzeit wird Charlie auch von einem von Tür zu Tür gehenden Evangelisten (Ty Simpkins) besucht, der ihn in einen Dialog über Erlösung verwickelt. Trotz Charlies fehlendem Bedürfnis nach religiöser Führung erweist sich dieser als überraschend resonant. Kann eine dieser Personen, unabhängig von ihren persönlichen Motiven, als der Rettungsanker dienen, den Charlie so dringend braucht?