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Das Joint Venture, «Fifa World Cup Qatar 2022», gehört zu 51 Prozent der Fifa und zu 49 Prozent dem lokalen Ausrichter Katar. Mit der neuen Organisationsform steigt der Einfluss der Fifa auf die Durchführung ihres grössten Turniers. Sie könnte deshalb zum Vorbild für zukünftige Weltmeisterschaften werden.
Spezifische Herausforderungen
Laut Fifa-Topfunktionär Colin Smith braucht es das Gemeinschaftsunternehmen wegen den spezifischen Herausforderungen, die durch eine Weltmeisterschaft in Katar entstehen, berichtet das Fachportal «SportsPro».
Dennoch signalisiert Smith, der das Joint Venture führen wird, dass das Modell Schule machen könnte. Das Wachstum und die Komplexität des Turniers machten eine effizientere Organisationsstruktur unumgänglich, so Smith.
Aufstockung auf 48 Teams?
Indem die Fifa selbst die Kontrolle übernimmt, schafft sie sich insbesondere die Möglichkeit, Änderungen am Turnierformat vorzunehmen. Dazu gehören der Plan von Fifa-Präsident Gianni Infantino, die Teilnehmerzahl auf 48 Länder aufzustocken und die Möglichkeit, dass einige Spiele in den Nachbarländern Katars stattfinden könnten.
Die katarische Regierung behält die Kontrolle über den Bau der Stadien sowie über die Programme zur Weiternutzung der Infrastruktur.
(gku)