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Welche Aussagen zu den Determinanten der Gruppeneffektivität sind korrekt?
a. Die Effektivität einer Gruppe lässt sich nach Sundstrom et. al in drei Dimensionen einteilen: Leistungsdimension, soziale Dimension und individuelle Dimension.
b. Eine hohe Gruppenkohäsion hat ausschließlich positive Folgen für die gemeinsame Bewältigung der Aufgabe.
c. Die empfohlene Gruppengröße liegt zwischen drei und zwölf Personen.
d. Nach Festinger lassen sich drei Quellen für Gruppenkohäsion benennen: Attraktivität der Gruppe, Attraktivität des Entlohnungssystems und eine geringe kognitive Dissonanz bei der Bewältigung der Aufgabe.
e. das Gruppenklima ist ein guter Messwert für die Außendarstellung der Gruppe.
Welche Aussagen zum Gruppenentwicklungsprozess sind nach Tuckman korrekt?
a. In der Konsolidierungs- und Regelphase (norming) kommt es zur Entwicklung des "Wir-Gefühls".
b. Es gibt starke Evidenz dafür, dass jede Gruppenarbeit alle Phasen in der von Tuckman beobachteten Reihenfolge durchläuft.
c. Auf die Konfliktphase (storming) folgt die Konsolidierungs- und Regelphase (norming).
d. Die Organisationsphase (acquainting) ist geprägt vom Kennenlernen der Gruppenmitglider.
e. In der Auflösungsphase (adjourning) wird die Gruppenbeziehung nach erfolgreichem Abschluss gelockert.
Welche Aussagen zu Arbeit in Gruppen sind korrekt?
a. Um von einer Gruppe zu sprechen, ist besonders die soziale Interaktion ausschlaggebend.
b. Projektgruppen bestehen aus Experten, die zur einmaligen Bewältigung einer Aufgabe zusammen gerufen werden. Kontroll- und Handlungsspielraum sind dabei relativ hoch.
c. KVP-Gruppen (kontinuierlicher Verbesserungsprozess) werden mehr und mehr von Qualitätszirkeln abgelös
d. Virtuelle Teams erlauben ein gemeinsames Arbeiten über zeitliche, räumliche und organisationale Grenzen hinweg.
e. Qualitätszirkel setzen sich aus einer kleinen Anzahl von mitarbeitern zusammen, die in aller Regel dem mittleren bis oberen Management angehören.
Welche Aussagen zu Konflikten in Organisationen sind korrekt?
a. Ein Beziehungskonflikt kann entstehen, wenn zu wenig Wertschäötzung und Anerkennung vermittelt wird.
b. Die beiden Dimensionen, nach denen Thomas Konflikte einordnet sind Selbstbehauptung und Kooperationsbereitschaft.
c. Unter Mediation versteht man in aller Regel die Entscheidung eines Gerichts über einen Konflikt.
d. Glasl unterscheidet in seinem neunstifigen Modell der Konflikteskalation die drei Phasen "Win-Win, "Win-Lose" und "Lose-Lose".
e. Der Unterschied zwischen Bewertungs- und Beurteilungskonflikt ist hauptsächlich, dass in einem Bewertungskonflikt unterschiedliche Ziele verfolgt werden, während dies bei einem Beurteilungskonflikt nicht der Fall ist.
Welche Aussagen zu organisationalem Lernen sind korrekt?
a. Singele-Loop-Learning bezeichnet in der Theorie des organisationalen Lernens nach Argyris & Schön Veränderungslernen.
b. System Thinking ist nach Senge besonders für Führungskräfte essenziell.
c. Beim Deutero-Learning geht es nach Argyris & Schön darum, dass die Organisation kontinuierlich lernbereit gehalten wird.
d. Argyris & Schön unterscheiden zwischen einer Espoused Theory und einer Theory-In-Use.
e. Personal Mastery ist nach Senge eine von fünf Disziplinen, die dabei helfen kann, eine lernfähige Organisation aufzubauen.
Welche Aussagen zu den Methoden der OE sind korrekt?
a. Bei der Prozessberatung geht es nach Schein darum, der Organisation dabei zu helfen, selber erstrebenswerte Ziele der OE zu definieren.
b. Zu den strukturellen OE-Maßnahmen zählt das Partizipative Produktivitätsmanagement (PPM).
c. Beim Survey-Feedback wird ein idealmodel einer Organisation vorgegeben.
d. Das Survey-Feedback hat einen behavioralen Ursprung
e. Das Verhaltensgitter (Blake & Muton) zielt auf Veränderungen im Verhalten der gesamten Belegschaft ab.
Welche Aussagen zur Organisationsentwicklung (OE) sind korrekt?
a. Die Organisationsentwicklung lässt sich in die drei zyklischen Phasen Diagnose, Intervention und Evaluation einteilen.
b. Die Bezugsebenen der Organisationsentwicklung können das Individuum, die organisatorische- bzw. technische Struktur oder die sozialen Beziehungen der Organisationsmitglider sein.
c. Die Organisationsentwicklung ist ein in sich geschlossener Ansatz.
d. Die "Goldenen Regeln des organisatorischen Wandels" wurden von Lewin aus einer Studie über Speiseabscheu abgeleitet.
e. Die drei Phasen des Models der sozialen Veränderung von Lewin sind "Auftauen", "Partizipation" und "Stagnation".
Nach Deal & Kennedy können anhand der Dimensionen Risikobereitschaft und Feedback vier Typen von Organisationskulturen unterschieden werden. Welche der genannten Zuordnungen sind korrekt dargestellt?
a. Process culture: Niedrige Feedbackgeschwindigkeit/Niedrige Risikobereitschaft
b. Think-no-think culture: Niedrige Feedbackgeschwindigkeit/Hohe Risikobereitschaft
c. Work-hard-play-hard-culture: Hohe Feedbackgeschwindigkeit/Hohe Risikobereitschaft.
d. Ein Vorteil des Modells ist, dass man jeder Branche ein stereotypes Arbeit zuordnen kann, wodurch sich OE Maßnahmen leichter implementieren lassen.
e. Tough-guy macho culture: Hohe Feedbackgeschwindigkeit/Hohe Risikobereitschaft.