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Wie sieht unsere aktuelle Situation in Bezug auf den Zuckerkonsum aus?
Erwachsene und Jugendliche nehmen zu viel freien Zucker zu sich. Im höheren Alter nimmt die Zuckeraufnahme bzw. Zuckerzufuhr ab, liegt aber immer noch über dem Richtwert
Welche gesundheitlichen Folgen von hohem Zuckerkonsum sind festzustellen bzw. zu erwarten?
Übergewicht bzw. Adipositas
Diabetes mellitus Typ 2
kardiovaskuläre Erkrankungen ( Gefäßverengung bzw. Arteriosklerose)
Fettleber
Karies
Welche Veränderungsschritte würden Sie bei zu hoher Zuckeraufnahme empfehlen?
Es sollte auf die Qualität der zugeführten Kohlenhydrate geachtet werden. Stark verarbeitete und zuckergesüßte Lebensmittel sollten selten und in Maßen verzehrt werden und zuckergesüßte Getränke durch Wasser oder ungesüßte Tees ersetzt werden.
Eine Person konsumiert 100g Zucker am Tag bei einem Energiebedarf von 2200 kcal. Wie beurteilen Sie diese Aufnahme unter Berücksichtigung der WHO-Empfehlungen für eine tägliche Zuckeraufnahme?
Die Zuckeraufnahme ist deutlich zu hoch. Die Empfehlung ist bei 50g freien Zucker pro 2000kcal, bei diesem Beispiel also 55g Zucker.
Diabetes (Typ1 und 2): Alter beim Auftreten der Krankheit?
Diabetes mellitus Typ 1 tritt vorwiegend im Kindes- und im Jugendalter auf ist genetisch veranlagt, kann aber auch bei einer Schwangerschaft und im höheren Alter durch einen Typ2 auftreten, hingegen Typ 2 mit zunehmendem Alter auftritt
Diabetes (Typ 1 und 2): Häufigkeit von Übergewicht?
Typ 1 eher schlanke Mensche
Typ 2 meist übergewichtige Menschen (meist auch Auslöser dafür)
Diabetes (Typ 1 und 2): Wie erfolgt die medizinische Behandlung?
Bei Typ 1 behandelt man mit der Insulintherapie und der Ernährung.
Bei Typ 2 hauptsächlich Ernährung kombiniert mit Sport, falls dies nicht klappt zuerst Metformin und anschließend wird man Typ 1 Diabetiker und behandelt somit mit Insulin
Diabetes (Typ 1 und 2): Wie sieht die Behandlung im Hinblick auf die Ernährung aus?
Typ 1: Überwiegend Ballaststoffe, keine einfachen Zucker und feste Mahlzeiten. Die Kohlenhydrate werden abgewogen und notiert, dem Diabetologen vorgelegt um mithilfe der Insulinregulation den Blutzucker einzustellen.
Typ 2: Überwiegend Ballaststoffe, keine einfachen Zucker, Fettzufuhr reduzieren und langkettige Fettsäuren bevorzugen