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Die Kommission fasste den Beschluss mit 14 zu 10 Stimmen bei einer Enthaltung, wie die Parlamentsdienste am Freitag mitteilten. Die Kommission wolle zwar nicht, dass Jugendlichen aus sozial schwächeren Verhältnissen wegen zu hoher Studiengebühren der Zugang zur Tertiärbildung verschlossen bleibe.
Die Chancengleichheit dürfe aber nicht dadurch erreicht werden, dass den Eidgenössischen Technischen Hochschulen Vorschriften über die Höhe der Studiengebühren gemacht würden, argumentiert die Kommission. Wichtiger sei es, das Stipendienwesen zu harmonisieren.
Eine Kommissionsminderheit beantragt dem Nationalrat, der parlamentarischen Initiative Folge zu geben. Damit würde ein Zeichen gesetzt, argumentieren die Befürworter. Sie befürchten, dass die Studiengebühren zu einem finanziellen Numerus Clausus führen.
Die WBK verabschiedete ausserdem diverse Kommissionsvorstösse, über welche der Nationalrat befinden wird. So möchte sie vom Bundesrat einen Bericht über die Auswirkungen der demografischen Entwicklung auf die Bildung und über Alternativmethoden zu Tierversuchen. Weiter soll der Bundesrat aufzeigen, wie Schweizerinnen und Schweizer, die sich auf internationaler Ebene verdient gemacht haben, offiziell anerkannt und ausgezeichnet werden könnten. (npa/sda)