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Die Sensler OL-Läuferin Valérie Aebischer hat sich für die Europameisterschaften im Tessin qualifiziert. Sie wird am 6. Mai den Sprint laufen.
Im ersten Elite-Jahr
An drei Wettkämpfen sind die besten OL-Läufer der Schweiz um die Selektion für die Europameisterschaften gelaufen. Diese finden nächsten Monat im Tessin statt. Mit den Rängen 7 im Sprint, 17 in der Mitteldistanz und 12 über die Langdistanz brachte sich die Senslerin Valérie Aebischer in eine gute Ausgangslage. Noch am Montagabend zweifelte sie indes, dass es für eine Selektion reichen würde. Doch gestern kurz vor Mittag kam der Entscheid des Selektionsgremiums: Die Schmittnerin wurde für einen Einsatz im Sprint selektioniert. Für die Schweiz gehen sieben Läuferinnen an den Start.
Die Teilnahme an den Europameisterschaften stellt für die Läuferin des OLC Omström Sense ein erster Erfolg in ihrem ersten Jahr in der Elitekategorie dar. Der Start an der Europameisterschaft ist für die Freiburgerin eine ausgezeichnete Gelegenheit, sich mit der Weltspitze zu messen und Erfahrungen an einem Grossanlass der Elite zu sammeln.
Rückschläge in Lang-Distanz
Ihre Bilanz der drei Selektionsläufe fällt unterschiedlich aus. Im Sprint lief sie nahe am Optimum und erreichte mit dem siebten Rang ein Topergebnis. Über die Mitteldistanz warf sie ein Fehler von zwei Minuten auf den 17. Rang zurück. «Der Lauf über die Langdistanz gelang mir gar nicht. Ich kam nicht richtig in einen Fluss und beging in der ersten Streckenhälfte Fehler. Danach war ich leer», erzählt sie.
Wegen der Rückschläge in den längeren Distanzen wurde sie in diesen Disziplinen nicht selektioniert. Über alles gesehen zieht sie ein positives Fazit: «Ich kann positive Dinge mitnehmen und weiss, woran ich noch arbeiten muss.» Das Ergebnis dieser Arbeit kann sie nun erstmals am EM-Sprint zeigen.