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Windenergieanlagen nutzen die kinetische Energie der anströmenden Luft zur Rotation der Flügel. Die auf diese Weise erzeugte mechanische Energie wird von einem Generator in elektrische Energie umgewandelt.
Die erste Windenergieanlage der Schweiz wurde 1986 beim Soolhof (Langenbruck) mit einer Leistung von 28 kW in Betrieb genommen. 2012 gibt es in unserem Land über 30 Anlagen, die insgesamt rund 85 Gigawattstunden (GWh) Windstrom produzieren. Der grösste Windpark befindet sich auf dem Mont Crosin im Berner Jura bei St. Imier: hier stehen 16 Windturbinen mit einer Gesamtleistung von 23,6 MW. Weitere Grossanlagen stehen u.a. im Rhonetal (VS), bei Entlebuch (LU) und auf dem Gütsch ob Andermatt (UR).
In der Schweiz kann sich die Windenergie noch stark entwickeln: bis zum Jahr 2020 sollen Windenergieanlagen rund 600 GWh Strom pro Jahr produzieren. Bis 2050 sollen es 4‘000 GWh sein. Geeignete Standorte befinden sich auf den Jurahöhen, aber auch in den Alpen und Voralpen und im westlichen Mittelland.
Die Empfehlungen zur Planung von Windenergieanlagen aus dem Jahr 2010 nennen die Rahmenbedingungen für Planung und Bau von Windparks und folgen dem Prinzip, Windenergieanlagen an geeigneten Standorten zu konzentrieren. Zu den Kriterien für die Identifikation guter Standorte gehören Windaufkommen, Erschliessung, Siedlungsabstand sowie Verträglichkeit mit Natur und Landschaft. Kantonen und Gemeinden soll das Konzept als Planungsgrundlage dienen. Seit Oktober 2012 empfehlen BFE, BAFU und ARE, den Wald nicht mehr als Ausschlussgebiet für Windenergieanlagen zu behandeln.
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