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Die Schweiz unterstützt die Korruptionsbekämpfung durch internationale Zusammenarbeit. Die DEZA und das SECO realisieren Dutzende von Projekten und haben zudem Massnahmen ergriffen, um das Korruptionsrisiko in ihren Programmen zu vermindern.
Korruptionsbekämpfung in der Entwicklungszusammenarbeit
Die gegenseitige Unterstützung sowie die Leistung technischer Hilfe bei der Korruptionsbekämpfung zwischen den Vertragsstaaten, insbesondere zugunsten von Entwicklungsländern, ist in Art. 60 der UNO-Konvention gegen Korruption UNCAC festgeschrieben.
Die Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA) des EDA und das Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO) haben jeweils eine Liste der Projekte und Programme, welche direkt oder indirekt zur Korruptionsbekämpfung beitragen, zusammengestellt und damit eine Empfehlung der IDAG Korruptionsbekämpfung umgesetzt.
Projekte/Programme (1.1.2014 bis heute)
Diese Listen umfassen 62 Projekte und Programme in 32 Ländern, mit denen die schweizerische Entwicklungszusammenarbeit direkt oder indirekt zur Korruptionsbekämpfung beiträgt. Übergeordnetes Ziel ist eine bessere Staatsführung auf zentraler, regionaler und lokaler Ebene sowie eine Stärkung der staatlichen Institutionen (einschliesslich Justizsystem und Strafverfolgungsbehörden) und der Zivilgesellschaft.
Institutionelle Massnahmen
Die DEZA, das Compliance Office des EDA und das SECO haben zudem die seit dem 1. Januar 2014 ergriffenen Massnahmen zur Korruptionsbekämpfung auf institutioneller Ebene dokumentiert. Diese Massnahmen sollen dazu beitragen, der Korruption im Rahmen der Aktivitäten der internationalen Zusammenarbeit der DEZA und des SECO im Feld (Kooperationsbüros und Partnerorganisationen), aber auch an der Zentrale vorzubeugen.