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NIS: Belastungen
Elektrische und magnetische Felder sind unvermeidliche Nebenprodukte der Stromübertragung und Elektrizitätsnutzung. Die elektrischen Felder entlang von Stromübertragungsleitungen und im Umfeld von Transformatorenstationen hängen vom Stromverbrauch ab. Durch die Zunahme der Übertragung und der Nutzung elektrischer Energie nimmt auch die Belastung zu.
Die Magnetfelder entlang von Bahnlinien unterliegen beträchtlichen Schwankungen. Beschleunigende oder bremsende elektrisch betriebene Schienenfahrzeuge erhöhen den Stromfluss und verstärken dadurch die Felder. Je mehr Züge auf einer Strecke verkehren, desto grösser sind die Belastungen.
Bei Funkanwendungen ist die NIS nicht unvermeidliches Nebenprodukt, sondern das Transportmittel für die zu übertragenden Informationen.
Tausende von Mobilfunksendeanlagen ermöglichen in der Schweiz eine praktisch flächendeckende Mobilfunkversorgung. In den beiden Basel gibt es zurzeit ca. je 500 solcher Anlagen. Von erhöhten Standorten verbreiten Rundfunksendeanlagen Radio- und Fernsehprogramme. Die Folge ist die landesweite Zunahme der hochfrequenten Strahlung durch die Antennen. Im Wohn- und Arbeitsbereich kommen immer mehr elektrisch betriebene Geräte und Funkanwendungen (drahtlose Telefone und Computervernetzungen (DECT und WLAN)) zum Einsatz. Innerhalb von Wohnungen und an Büroarbeitsplätzen ist deshalb der meiste Elektrosmog hausgemacht.