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Mazedonisch-Orthodoxe Kirche
Die mazedonisch-orthodoxe Kirche wurde vom Apostel Paulus gegründet und besass schon im 4. Jh. einen festen Stand in der Gesellschaft. Im 5. Jh. besass die Kirche schon einige Diözesen. Jedoch wurde die Kirche erst während des 2. Weltkrieges von 1933-1945 n. Chr. autonom. Für eine klare Distanzierung zu Serbien und Bulgarien war eineAutonomität der Kirche wichtig für das mazedonische Volk. Im Laufe der Zeit entstanden immer wieder Konflikte mit der Kirche von Serbien, da diese die Unabhängigkeit nicht akzeptiert.
Weietere Diskussionen bildet der Gebietsbegriff „Mazedonien bzw. Mazedonisch“ mit Griechenland. So könnte eine Namensänderung zu „autokephales Erzbistum Ohrid“ mögliche Konflikte legen.
Durch eine höhere Anzahl an mazedonischen Auswanderer/-innen ist auch die Glaubensgemeinschaft der Mazedonisch-Orthodoxen Kirche in der Schweiz gestiegen. Im Jahr 2010 wurde eine Kirche in Triengen (LU) erbaut. Dies führte zu Beginn des Jahres 2010 sogar zu einer Hasstat, als die Kirchenfassade mit Hakenkreuzen beschmiert wurde.
Das Oberhaupt der Kirche bildet Erzbischof Stefan (bürgerlich: Stojan Veljanovski), der in Skopje residiert. Die Bischöfe der jeweiligen Epachien im In- und Ausland bilden den Heiligen Synod und damit ein Entscheidungsgremium in der Kirchenorganisation. Neben mehreren Eparchien im Inland bestehen weitere in Europa, Australien und den USA. Die Kirche in der Schweiz zählt zur Eparchie Europas.
Die Autonomie der Mazedonisch-Orthodoxe Kirche wird nach wie vor nicht von der serbischen akzeptiert. Die Serbisch-Orthodoxe Kirche bestimmte so Jovan Vranskovski als Erzbischof von Ohrid und Metropolit von Skopje. Sie verkündete ebenfalls die Autonomie vom Erzbistum von Ohrid mit Jovan V. als geistliches Oberhaupt.
Etwa zwei Drittel der Bevölkerung in Nordmazedonien – ca. 650’000 Menschen – bekennen sich zum Glauben der Kirche.
Schweiz: Zurzeit leben etwa 16 000 Mazedonier in der Schweiz. Die Christen unter ihnen gehören meist der mazedonisch-orthodoxen Kirche an. In Triengen (LU) wurde ein Grundstück für den Bau einer Kirche gekauft.
Die Unabhängikeit der Mazedonisch-Orthodoxen Kirche wird von keiner orthdoxen Kirche anerkennt. Nach wie vor ersucht sie eine Bestätigung der Autokephalie beim Patriarch von Konstantinopel.