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In der Schweiz vom Aussterben bedroht: Der Kammmolch
Unter den Amphibien in der Schweiz gibt es verschiedene Molcharten, die leicht miteinander verwechselt werden können. Hierzulande heimisch sind unter anderem der Nördliche Kammmolch (Triturus cristatus), und der Italienische Kammmolch (Triturus carnifex). Auf ihren Rücken tragen beide einen hohen Kamm, der sich allerdings nur im Wasser aufrichtet. Am Hals finden sich kleine weisse Punkte und ihr Bauch ist gelb oder orange gefleckt. Der Alpenkammmolch unterscheidet sich vom Nördlichen Kammmolch durch seine kräftigeren Beinde und die unschärfere Bauch- und Seitenmusterung. Ausserdem hat der Nördliche Kammmolch zusätzlich noch weisse Punkte an den Flanken und einen breiteren Kopf.
Am liebsten fressen Kammmolche Wasserinsekten, Egel oder Schnecken. Als Lebensraum wählen sie vor allem offene Landschaften, wo sie Weiher oder Tümpel findet. Dort halten sie sich während der Fortpflanzungszeit auf. Molche verbringen auch viel Zeit an Land, daher liegen ihre Laichgewässer häufig in Auenwäldern, Niedermooren oder Saumbiotopen. In der Schweiz leben die meisten Kammmolche auf der Alpennordseite entlang der Flüsse. Ausserhalb der Nordschweiz kommen sie nur noch vereinzelt vor. Damit gelten diese Amphibien als stark gefährdet und sind vom Aussterben bedroht. Foto: © MikeLane45 / iStock / Thinkstock