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Seit 1992 führt das Bundesamt für Statistik (BfS) alle fünf Jahre eine Gesundheitsbefragung durch und ermittelt dabei auch Daten zum Essverhalten und Ernährungsbewusstsein der Schweizer Bevölkerung.
Die aktuellen Daten zeigen, dass Schweizerinnen und Schweizer stärker auf die Ernährung achten als Ausländerinnen und Ausländer. So sind übergewichtige und stark übergewichtige Menschen bei Migrantinnen und Migranten häufiger zu finden als bei Schweizerinnen und Schweizern (41.8% resp. 36.0%). Letztere sind denn auch mit ihrem Gewicht zufriedener als Ausländerinnen und Ausländer (66.1% gegenüber 60.8%).
Diese Ergebnisse werden allerdings relativiert, wenn man die Daten nach dem Geschlecht aufschlüsselt: Frauen haben ein höheres Ernährungsbewusstsein als Männer, und zwar unabhängig von der Herkunft. 77.7% der Schweizer Frauen und 68.6% der ausländischen Frauen achten auf ihre Ernährung. Bei den Schweizer Männern hingegen sind dies nur 62.5%. Den schlechtesten Wert weisen ausländische Männer mit 58.2% auf.
Grundsätzlich wird das Ernährungsverhalten beeinflusst von Geschlecht, Alter, Bildungsniveau und Haushalteinkommen.