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2015
offener Ideenwettbewerb, 6. Rang
Topografien - Zwei in die Hangfalllinie gesetzte Baukörper definieren einen grossen Zwischenraum. So bleiben der Hang und der Blick durch die Parzelle zur Kirche im Dorf gewährleistet. Die diagonale Anordnung der Wohnungen bewirkt im Grundriss Abstufungen die eine Verzahnung mit der Umgebung herstellen.
Zwischen den beiden Baukörpern liegt der gemeinschaftliche, parkähnliche Aussenraum mit der Erschliessung. Ein Serpentine-Weg wird ergänzt mit einer Kaskadentreppe führt zu den Wohnungsbereichen. Über die Abstufungen als geschickte Lösung der durch die Zonenordnung vorgegebenen unterschiedlichen Gebäudehöhen und der Einbettung in das Terrain wird die Topografie nach und überzeichnet. Das Volumen beginnt als Kopfbau an der Strasse mit vier Geschossen und endet am oberen Ende des Hanges zweigeschossig. Die Grundrissstruktur ermöglicht Wohnungen, die sich nach allen Himmelsrichtungen orientieren, gut besonnt und belichtet sind. Diagonalbezüge über Wohnen, Essen und Balkon eröffnen spannende Aussichten in die Topografie der Umgebung.
Landschaftskonzept: Nicole Wiedersheim, Landschaftsarchitektin HRS
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