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Von einem problematischen Alkoholkonsum sind Konsumierende und ihr Umfeld gleichermassen betroffen. Rund ein Drittel der Bevölkerung hat mindestens eine Person mit Alkoholproblemen in ihrem Umfeld. Das BAG unterstützt Beratungsangebote für Angehörige.
Angehörige im engsten Familienkreis
Ungefähr ein Drittel der Schweizer Gesamtbevölkerung hat mindestens eine Person mit Alkoholproblemen in ihrem Umfeld (2012: 37.7%, 2015: 32.6%). Am häufigsten ist dies der Vater oder ein Geschwister. Bei Menschen, die selber risikoreich Alkohol konsumieren, ist die Wahrscheinlichkeit höher, dass ein Familienmitglied ebenfalls risikoreich trinkt. Befragte in der Altersgruppe 25 bis 44 Jahre und Befragte mit einem eigenen risikoreichen Konsum gaben am häufigsten an, eine Person mit problematischem Alkoholkonsum in ihrem Umfeld zu haben.
Unterstützung erwünscht
Ungefähr die Hälfte der Befragten mit einer oder mehreren Personen mit Alkoholproblemen im Umfeld versuchen diesen ihre Hilfe anzubieten. Gut ein Fünftel (21,2%) fühlt sich durch die Situation stark oder sehr stark belastet. Insbesondere Nahestehende sind teilweise stark betroffen und auf Beratung und Unterstützung angewiesen.
Suchtfachstellen bieten Hilfe
Die Suchtfachstellen in der Schweiz bieten auch Hilfe für Angehörige an. Links finden sie unten auf dieser Seite. Das BAG finanziert und unterstützt Projekte, Angebote und Organisationen auf nationaler Ebene.
Letzte Änderung 07.08.2018