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In der Schweiz wird das Gemüse entweder im Freiland oder im Gewächshaus angebaut. Das Freiland hat den Vorteil, dass keine kostspieligen Einrichtungen errichtet werden müssen. Der Nachteil ist, dass das Gemüse stark den Witterungsverhältnissen ausgesetzt ist und es immer wieder zu verheerenden Ernteausfällen kommen kann. Um den inländischen Markt bereits im Frühjahr mit Gemüse beliefern zu können und um bei gewissen Gemüsearten (wie Tomate, Gurken oder Pepperoni) die Risiken des Freilandanbaus zu umgehen, wird Gemüse teilweise in Gewächshäusern angebaut. Nur dank diesen, zum Teil beheizbaren Folien- oder Glashäusern, ist es möglich im Winter Schweizer Nüsslisalat geniessen zu können. In der Schweiz wird die überwiegende Mehrheit des Gemüses im Boden angebaut. Nur ein kleiner Teil der Gemüsepflanzen wird anstatt in Erde in Steinwolle oder anderen Materialen eingebettet. Diesen bodenlosen Anbau nennt man Hors-Sol (über der Erde).