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Venclyxto (Venetoclax) darf zur Behandlung von Patienten mit chronisch lymphatischer Leukämie (CLL) eingesetzt werden, teilt der Konzern am Donnerstag mit.
Dabei könne das Mittel sowohl bei CLL-Patienten eingesetzt werden, die gleichzeitig eine 17p-Deletion oder eine TP53 Mutation aufweisen und ungeeignet sind für eine Behandlung mit einem B-Zellen-Rezeptor Signalweg Inhibitor. Das Mittel darf auch bei CLL-Patienten eingesetzt werden, die nicht die genannten Gen-Mutationen aufweisen, aber sowohl auf eine Chemo-Immun-Therapie als auch eine Behandlung mit einem B-Zellen-Rezeptor Signalweg Inhibitor nicht angesprochen haben.
Venclyxto ist in den USA bereits zugelassen und wird dort unter dem Namen Venclexta vermarktet. Venclexta hatte bereits im April im Rahmen eines beschleunigten Zulassungsverfahrens von der US-Behörde FDA grünes Licht zur Behandlung von CLL erhalten.
Venclyxto wurde von Roche zusammen mit AbbVie entwickelt. Es wird von den beiden Konzernen gemeinsam kommerzialisiert. So betreibt die Roche-Tochter Genentech die Kommerzialisierung in den USA und AbbVie ausserhalb der Vereinigten Staaten.
(AWP)