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Drei MenschenrechtsverteidigerInnen aus Kolumbien und Guatemala sind im März in der Schweiz zu Besuch. Auf dem Programm stehen Treffen mit VertreterInnen des UNO-Hochkommissariats für Menschenrechte und NGOs sowie öffentliche Veranstaltungen in Bern, Lausanne und Genf.
Der ehemalige Elitesoldat Santos López Alonzo wurde letzten Monat zu 5160 Jahren Haft verurteilt. Die Richter in Guatemala verhängten dieses symbolische Urteil für seine Rolle im Massaker in Dos Erres am 7. Dezember 1982.
Der Umweltrechtsaktivist Bernardo Caal Xol ist anfangs November zu 7 Jahren und 4 Monaten Haft verurteilt worden. Für die guatemaltekischen Menschenrechtsorganisationen stellt dies ein emblematischer Fall für die Kriminalisierung von Umweltrechtsaktivisten in Guatemala dar.
Der Kurzfilm gibt einen Einblick in das internationale Treffen von MenschenrechtsverteidigerInnen in Brüssel Ende September 2018. PBI organisierte den Austausch anlässlich des 20. Jubiläums der UNO-Erklärung zum Schutz von MenschenrechtsverteidigerInnen.
Möchtest du dich in einem Konfliktgebiet für die Menschenrechte einsetzen? Das PBI-Projekt in Guatemala sucht für 2019 neue Freiwillige, die dazu beitragen den Schutz bedrohter MenschenrechtsverteidigerInnen zu verbessern.
Jorge Santos, Koordinator der UDEFEGUA, war im März zu Besuch in der Schweiz und weist in einem Interview mit PBI auf die zunehmende Anzahl von Angriffen gegen MenschenrechtsverteidigerInnen in Guatemala hin.
Mehrere Motorradfahrer gaben am 15. Februar 2018 Schüsse auf ein Fahrzeug ab. Im Auto sassen die Staatsanwältin Sonia Elizabeth Montes Valenzuela und ihr Fahrer Nestor Valdez Antonio, die beide unverletzt blieben.