Document ID: /curiavista/filtered/00000.jsonl.gz/256882

<h2>SubmittedText<h2><p>Der Bundesrat wird beauftragt, im Rahmen des Berichts zum Stand der Ausbauprogramme für die Bahninfrastruktur und zur Perspektive BAHN 2050 Massnahmen zur Erhöhung der Redundanz und der Kapazität der Bahnlinie zwischen Lausanne und Genf festzulegen, die Massnahmen in die Ausbauprogramme zu integrieren und die nötigen Kredite bereitzustellen.</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Der Ausbau der Bahninfrastruktur ist in den Artikeln&nbsp;48<i>a</i>&nbsp;ff. des Eisenbahngesetzes vom 20.&nbsp;Dezember&nbsp;1957 geregelt. Ziel dieses Verfahrens ist es, in Zusammenarbeit mit allen Planungsregionen eine integrierte und harmonische Entwicklung des Bahnnetzes sicherzustellen.</p><p>&nbsp;</p><p>Im Zuge der Erarbeitung der Perspektive «Bahn&nbsp;2050» wurden die Stabilität und die Robustheit des Schienennetzes als Voraussetzungen für die Entwicklung des Angebots und der Infrastruktur identifiziert. Die Redundanz von Hauptlinien ist eine der Möglichkeiten, wie die Robustheit des Netzes verbessert werden kann.&nbsp;</p><p>&nbsp;</p><p>Im Zusammenhang mit dem Ausbau der Achse Lausanne–Genf wurde eine Prospektiv-Studie durchgeführt, die konkrete Vorschläge für die Verdoppelung der Spuren der bestehenden Bahnlinie enthält. Der Bundesrat hat am 16. August 2023 im Rahmen seiner Botschaft zum Bericht zum Stand der Ausbauprogramme der Bahninfrastruktur beantragt, eine erste Etappe der neuen Linie zwischen Morges und Perroy zu realisieren.&nbsp;</p><p>&nbsp;</p><p>Zum Zeitpunkt der Beratung dieser Motion in den eidgenössischen Räten hat der Bundesrat die genannte Botschaft bereits verabschiedet. Die Motion würde in Bezug auf diese am 16. August 2023 verabschiedete Botschaft keine Wirkung mehr erlangen können.</p>