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Bereits die Alten Reitmeister haben ihre Pferde am "Nasband" (Caveçon, Kappzaum) gearbeitet. Dieses Hilfsmittel sollte in der Pferdeausbildung niemals weggedacht werden, hilft es soch bei der Balanceerabeitung und -erhaltung von Jungpferden und Reitpferden. Dabei wird strikt auf den Einsatz von Ausbindern verzichtet, denn nur ein Pferd, dass sich auch frei von starren Ausbindern bewegen darf, findet auch seine Balance auf dem Zirkel.
Warum die Arbeit am Kappzaum?
Weil Sie mit einem passenden und korrekt verschnallten Kappzaum in der Lage sind, dass Genick des Pferdes punktgenau zu positionieren. Über die Einwirkung eines Kappzaumes können Sie die für die gesunderhaltende Arbeit so entscheidend wichtige Genickstellung erzielen. Über die Genickstellung und die Positionierung des Kopfes können Sie gezielt an der Längsbiegung des Pferdes arbeiten.
Ausserdem hat der Kappzaum den grossen Vorteil, dass er das Maul schont, während Sie in der Lage sind, das Pferd gymnastizierend zu arbeiten und auszubilden.
Kappzäume finden Verwendung bei:
- der Longenarbeit/Doppellongenarbeit
- der klassischen Handarbeit
- bei der Arbeit am langen Zügel
- und beim Reiten.
Es gibt Kappzäume in verschiedensten Ausführungen:
- schwere, stabile Kappzäume mit eisernen Nasenteilen
- leichte Kappzäume ohne Eiseneinlage
- Caveçon
- Serreta