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Radio Receiver & Transmitter BC-222
Technische Daten
Stromversorgung
- Akku / Batteriebetrieb: Heiz- und Anodenbatterie BA-32 (Heizspannung 3 V, Anodenspannung 144 V, Gittersp. 13.5 V, Mikrophonspannung 4.5 V).
Dimensionen
- 140 x 200 x 220 mm
Zubehör
- Mikrophon T-24-E und Kopfhörer HS-22-B
- Antenne AN-29-B (exakt diese Version, die AN-29-C gehört zum BC-659)
- Batterie BA-32
- Segeltuchtasche BG-71
- Chest CH-33 mit Ersatzteilen
- Box BX-13, eine flache Metallbox, die anstelle einer Batterie an die Unterseite des Geräts angeschlossen werden kann, über das Kabel können externe Spannungsquellen resp. Batterien angeschlossen werden.
- Fernbetriebsgerät Remote Control Unit RC-66
- Zusatzmaterial für Fahrzeugbetrieb RC-67, hierin Antennenmaterial mit einer Mast Base MP-22 und Mast Sections MS-49, MS-50 und MS-51
Bedienung
Das BC-222 / SCR-194 ist ein sehr frühes kompaktes Infantrie - Kleinfunkgerät, welches vom U.S. Army Signal Corps um 1938 entwickelt wurde. Der AM - Sendeempfänger arbeitet im VHF Bereich 27.7 - 52.2 MHz und kann mit zwei Spulen in zwei Bereichen abgestimmt werden.
Zum portablen Betrieb wurde das Funkgerät in einer Segeltuchtasche getragen, die Antenne AN-29-B wird am Antennensockel oben auf dem Gerät festgeschraubt, die passende Batterie BA-32 wird mit zwei Gurten unten am Funkgerät fixiert, in der Regel wurde mit dem Gerät das Mikrophon T-24-E und der Kopfhörer HS-22-B eingesetzt; das Handset TS-11-E kommt üblicherweise mit dem SCR-195 zum Einsatz.
Auf der Frontplatte dominiert im oberen Bereich die Skala, die Linien liegen im Kanalabstand von 400 kHz. Die Abstimmung „CHANNEL“ verfügt über eine Übersetzung zum Antrieb. Rechts befindet sich der Regler für die Röhrenheizspannung, die auf genau 2 V eingestellt werden muss, sie kann am Messinstrument abgelesen werden. Am Multipolstecker darunter wird das Headset resp. Mikrophon und Kopfhörer eingesteckt.
Jedes Gerät ist mit einem individuellen Eichquarz ausgestattet, die Eichmarken sind auf der Skala rot markiert. Die Quarze dürfen zwischen den Geräten nicht ausgetauscht werden. Zur Eichung wird das Gerät auf die nächstobere Eichmarke abgestimmt, wenn der Eichmarkengeber „Calibrator“ eingeschaltet ist, sollte beim Durchdrehen bei der roten Linie das Empfängergrundrauschen leiser werden, ansonsten kann mit dem metallenen Rändelknopf nachgestimmt werden.
Die Antenne AN-29-B wird am isolierten Sockel oben auf dem Gerät aufgeschraubt.
Nach Lösen der beiden Verriegelungen kann der Deckel des einfach aufgebauten Geräts geöffnet werden. Beim Aufklappen wird der Antennenanschluss mechanisch getrennt. Im Innern befinden sich die beiden Röhren VT-33 und VT-67. Beim BC-222 findet sich eine zweite Antennenspule auf einem numerierten Keramikträger in zwei Halterungen an der linken Innenseite des Gehäuses.
Mit dem Spulensatz A (Coil C-174) arbeitet das Gerät im Bereich 27.7 - 38.5 MHz und die gesamte Antennenlänge von zwölf Elementen wird eingesetzt. Mit der Spule B (Coil C-175) arbeitet das Gerät im Frequenzbereich 36.9 - 52.2 MHz und nur die zehn untersten Antennenelemente werden ausgezogen.
Technisches Prinzip
Im Sendebetrieb arbeitet die VT-67 als Hartley-Oszillator, die VT-33 als Modulatorröhre. Im Empfangsbetrieb arbeitet die VT-67 als Empfangsdetektor in Superregenerativschaltung (Audion) und VT-33 als Audioverstärkerröhre.
Bestückung
Technische Unterlagen
Entwicklung
Das Gerät wurde an den Signal Corps Laboratories, Fort Monmouth entwickelt und von verschiedenen Firmen als Contractors gebaut.
Zum Einsatz kam es zur Kommunikation innerhalb eines Artilleriebattalions.