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Referenz: Dobelmann, R. (2008), Wissensmanagement 2008/05, 34-35, “Wikis – Nachschlagewerke von Nutzern für Nutzer”
Simples Konzept eines Wikis: Jede(r) mit Zugang zur betreffenden virtuellen Plattform kann Beiträge nicht nur lesen, sondern hinzufügen, modifizieren und löschen (Der Begriff Produser passt hier sehr gut). Im Web gibt es ungezählte Wikis. Ich treffe z.B in zunehmendem Masse Gebrauchsanweisungen (Handbücher) für Informatik-Applikationen in dieser Form an (Die Hersteller sparen sich nicht nur die Kosten für aufwendige Handbücher, sondern diese Handbücher enthalten erst noch die Information, welche die Nutzer wirklich bauchen).
Unternehmen sind im Bezug auf interne Wikis als Methode des Wissensmanagements eher ängstlich, aber die Vorbehalte schwinden.
Glossar-Wiki: MA sollen, wenn sie auf einen ihnen unbekannten Begriff stossen, ohne langes Recherchieren oder die Bibliothek aufsuchen zu müssen, eine Erklärung finden. Die Mitarbeit der Nutzer verbessert die Aktualität des Glossars. Ich stelle mir auch vor, dass im Glossar diejenigen Begriffe erläutert sind, welche die Nutzer auch brauchen. Wie weit man die Überprüfung der Richtigkeit der Einträge der Community überlassen und darauf bauen kann, dass Fehler von anderen Nutzern korrigiert werden, oder ob es „Redaktoren“ braucht, ist schon fast eine Glaubensfrage.
Der Autor ist übrigens Geschäftsführer einer Firma, welche unter dem Namen „Babylon“ eine Software für intenational tätige Firmen anbietet, die Übersetzungstools, Wörterbücher und firmeneigene Glossare miteinander verknüpft.