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woher?
Die Sophrologie wurde in den 60er Jahren vom spanischen Neuropsychiater Dr. Alfonso Caycedo ins Leben gerufen. Die Methode und ihre verschiedenen Techniken haben sich im Laufe der Zeit weiterentwickelt. Heute führt seine Tochter Dr. Natalia Caycedo die internationale Akademie sofrocay (https://sofrocay.com/), deren Ziel die Förderung des Selbstbewusstseins und des Wohlbefindens sowie die Suche nach dem Sinn des Lebens ist.
Caycedo wurde durch den Schweizer Psychiater Ludwig Binswanger (Daseinsanalyse) und seine langen Reisen durch Indien, Tibet und Japan inspiriert. Er organisierte regelmässig Kongresse und schuf die Strukturen, um die Sophrologie weiter zu erforschen, zu entwickeln und zu verbreiten.
Die verschiedenen Einflüsse, welche die Sophrologie geprägt haben, sind die Hypnose (Erickson), Entspannungstechniken (Jacobson und Schultz) und Osttraditionen wie Raja-Yoga sowie tibetische und Zen-Meditation. Ebenfalls bedeutsam waren die Philosophie (Platon), die Phänomenologie im Speziellen (Husserl, Heidegger), die Psychiatrie (Binswanger), die Wertlehre (Scheler) sowie die Neurowissenschaften.