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Barkouf
Jaques Offenbach (1819-1880)
Opéra comique in three acts
Libretto by Eugène Scribe and Henry Boisseau
In French with German and English surtitles. Introduction 45 min before the performance.
Introductory matinee on October 9 2022.
Partner Opernhaus Zürich
October 2022
27Oct
20.00
Barkouf
Operetta by Jaques Offenbach
Price E
Premiere subscription B, French opera subscription
November 2022
09Nov
20.00
Barkouf
Operetta by Jaques Offenbach
Price E
Wednesday subscription B, Good mood subscription
Tickets for the 2022/23 season will go on sale to the general public on June 25, 2022. Further information can be found here.
Barkouf
Abstract
Barkouf
The title itself evokes growls and woofs, and that’s no mistake. To wit: there really is a dog behind the name «Barkouf». And not only that, but this quadruped oversees the city of Lahore. He was appointed by the Great Mogul himself, the «ruler of all rulers, star of all stars», in an attempt to humiliate his unpleasantly rebellious people. A dog in charge! Such an outrageous provocation could only have come from a cheeky artistic genius the likes of Jacques Offenbach, who made his compositional debut at the Opéra Comique in Paris with this work in 1860. No wonder, then, that the censors in the capital of the Second French Empire cursed and initially condemned this «strange work, which constitutes an incessant mockery of the highest authority of our time and our country». What’s less shocking is that, in this work, the actual reins of power are held by a woman. Barkouf’s former owner Maïma, a young flower vendor, think she’s lost her dog, but finds him sitting on the throne. Grand Vizier Bababeck appoints her as translator for the new head of state. It’s an attempt to impose his own rule, but Maïma seizes the moment and, acting as Barkouf's mouthpiece, grants generous pardons and tax cuts. While the people rejoice, there’s conspiratorial trouble afoot…
None of Offenbach’s works are as politically biting as this one. It resurfaced only recently in an archive belonging to Offenbach’s descendants. Musically speaking, Barkouf is a true bijou. It oscillates between grand opera and operetta, thrilling with its sprightly music, but also charmingly playing with the bel canto melodiousness of a Donizetti or Rossini. The fact that Offenbach occasionally looked to his polar opposite Richard Wagner is revealed by the score’s bold harmonic turns.
The production for this appealing Offenbach discovery lies in the hands of German director and actor Max Hopp. French conductor Jérémie Rhorer will guide the evening’s musical progression. American soprano Benda Rae – no stranger to Zurich audiences – bows as Maïma, while Rachael Wilson makes her house debut as Balkis, and Dutchman Marcel Beekman likewise debuts at the Opernhaus Zürich as Bababeck.
Jérémie Rhorer, Musical director
Jérémie Rhorer
Jérémie Rhorer leitete international renommierte Orchester wie das Montréal Symphony Orchestra, das Philharmonia Orchestra, das Gewandhaus Orchester, das Rotterdam Philharmonic, das Czech Philharmonic und das Orchestre de Paris. Im Bereich der Oper trat er an der Wiener Staatsoper, der Bayerischen Staatsoper, dem La Monnaie in Brüssel, der Opéra National de Lyon, dem Teatro Real in Madrid und am Teatro dell’Opera di Roma auf. Zudem war er an internationalen Festivals zu sehen, wie dem Aix-en-Provence, in Glyndebourne, Edinburgh, BBC Proms, Salzburger Festspiele und dem Spoleto Festival, wo er 2018 Jeanne d’Arc au bûcher von Arthur Honegger dirigierte. Mit dem Théâtre des Champs-Elysées verbindet ihn eine enge Zusammenarbeit; Dialogues des Carmélites in der Regie von Olivier Ply erhielt für die DVD-Aufnahme einen BBC Music Magazine Award 2016. Er ist ausserdem Gründer und Musikdirektor des Le Cercle de l’Harmonie. Jüngst interpretierte er mit seinem Ensemble Il barbiere di Siviglia am Théâtre des Champs Elysées, am Edinburgh International Festival und am Musikfest Bremen sowie La traviata am Théâtre des Champs Elysées und dem Musikfest Bremen. Ausserdem leitete er Le Cercle de l’Harmonie am Théâtre des Champs-Elysées in einer Mozart-Serie mit La clemenza di Tito, Die Entführung aus dem Serail, Don Giovanni und Le nozze di Figaro. Als Komponist gewann er den Prix Pierre Cardin.
Max Hopp, Producer
Max Hopp
Max Hopp studierte an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch in Berlin. Ein erstes Engagement führte ihn 1995 ans Theater Bremen. Darauf war er an den Schauspielhäusern in Hamburg und Zürich engagiert, an den Münchner Kammerspielen und den Salzburger Festspielen. Ab 2005 gehörte er zum Ensemble der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz, wo er u.a. in Berliner Alexanderplatz (Regie: Frank Castorf), Prometheus (Regie: Dimiter Gotscheff) und Wozzeck (Regie: David Marton) zu erleben war. 2010 debütierte er an der Komischen Oper Berlin als der Zahlkellner Leopold (Im weissen Rössl). Es folgten u.a. My Fair Lady (Higgins) in der Regie von Andreas Homoki sowie Eine Frau, die weiss, was sie will und Anatevka (Tevje) in der Regie von Barrie Kosky. Jüngst war er in Koskys Inszenierung von Orpheus in der Unterwelt in Salzburg, Berlin und Düsseldorf zu sehen. 2019 inszenierte Max Hopp erstmals eine Oper, die damals unbekannte Operette von Offenbach Die Prinzessin von Trapezunt, im TfN Hildesheim. Anschliessend führte er die Regie von Zanaida in Mainz und von Così fan tutte in Luzern. Regelmässig spielt er zudem in zahlreichen Fernsehserien, u.a. in Usedom Krimi als Staatsanwalt Dr. Brunner und in Tatort sowie in den Kinofilmen Das schweigende Klassenzimmer (Regie: Lars Kraume), Der goldene Handschuh (Regie: Fatih Akin) und Die Bekenntnisse des Hochstaplers Felix Krull (Regie: Detlev Buck). Max Hopp ist Mitgründer des «nootheater», einer Berliner Künstlergemeinschaft, die zahlreiche Theater- und Hörstücke sowie zwei Filme produziert und veröffentlicht hat. Der Film Morgenröte im Aufgang – Hommage à Jacob Böhme gewann 2016 den deutschen Filmgeist-Preis.
Franck Evin, Lighting designer
Franck Evin
Franck Evin, geboren in Nantes, ging mit 19 Jahren nach Paris, um Klavier zu studieren. Nachts begleitete er Sänger im Café Théâtre Le Connetable und begann sich auch für Beleuchtung zu interessieren. Schliesslich entschied er sich für die Kombination aus Musik und Technik. Dank eines Stipendiums des französischen Kulturministeriums wurde er 1983 Assistent des Beleuchtungschefs an der Opéra de Lyon. Hier arbeitete er u.a. mit Ken Russel und Robert Wilson zusammen. Am Düsseldorfer Schauspielhaus begann er 1986 als selbstständiger Lichtdesigner zu arbeiten und legte 1993 die Beleuchtungsmeisterprüfung ab. Besonders eng war in dieser Zeit die Zusammenarbeit mit Werner Schröter und mit dem Dirigenten Eberhard Kloke. Es folgten Produktionen u. a. in Nantes, Strassburg, Paris, Lyon, Wien, Bonn, Brüssel und Los Angeles. Von 1995 bis 2012 war er Künstlerischer Leiter der Beleuchtungsabteilung der Komischen Oper Berlin und dort verantwortlich für alle Neuproduktionen. Hier wurden besonders Andreas Homoki, Barrie Kosky, Calixto Bieto und Hans Neuenfels wichtige Partner für ihn. Im März 2006 wurde Franck Evin mit dem «OPUS» in der Kategorie Lichtdesign ausgezeichnet. Seit Sommer 2012 arbeitet er als künstlerischer Leiter der Beleuchtungsabteilung an der Oper Zürich. Franck Evin wirkt neben seiner Tätigkeit in Zürich weiterhin als Gast in internationalen Produktionen mit, etwa an den Opernhäusern von Oslo, Stockholm, Tokio, Amsterdam, München, Graz sowie der Opéra Bastille, der Mailänder Scala, dem Teatro La Fenice, der Vlaamse Opera und bei den Bayreuther Festspielen.
Ernst Raffelsberger, Chorus Master
Ernst Raffelsberger
Ernst Raffelsberger, Chorleitung, stammt aus Gmunden, Oberösterreich. Er studierte Musikpädagogik und Kirchenmusik an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Wien (Chorleitung bei Prof. Erwin Ortner) und anschliessend Chordirigieren am Salzburger Mozarteum bei Prof. Walter Hagen-Groll. Von 1983 bis 1986 war er Kapellmeister der Wiener Sängerknaben. In dieser Zeit leitete er das Ensemble in Wien und auf Tourneen durch Europa, Südafrika, Kanada und die USA. Ab 1986 war Ernst Raffelsberger Chordirektor und Kapellmeister am Landestheater Salzburg (Mitwirkung bei der Salzburger Mozartwoche und den Salzburger Festspielen). 1989 wurde er von Donald Runnicles als Chordirektor und Kapellmeister an das Theater in Freiburg/Breisgau berufen. Seit Herbst 1993 ist Ernst Raffelsberger am Opernhaus Zürich als Chordirektor engagiert. Hier hat er inzwischen über 100 Premieren betreut und mit vielen namhaften Dirigenten wie Riccardo Chailly, Christoph von Dohnányi, Vladimir Fedoseyev, Sir John Eliot Gardiner, Daniele Gatti, Bernard Haitink, Nikolaus Harnoncourt, Zubin Mehta, Franz Welser-Möst und Teodor Currentzis zusammengearbeitet. Gastspiele mit dem Opernhaus Zürich führten ihn nach Wien, London, Paris und Tokio. Zahlreiche CD- und DVD-Aufnahmen dokumentieren diese Arbeit. Im Sommer 2012 begann zusätzlich seine Tätigkeit als Chordirektor der Salzburger Festspiele. Er ist dort für die Produktionen der Konzertvereinigung Wiener Staatsopernchor verantwortlich. Dort kam es u.a. zu einer erfolgreichen Zusammenarbeit mit Riccardo Muti, Sir Simon Rattle und Mariss Jansons.
Marcel Beekman, Bababeck
Marcel Beekman
Marcel Beekman trat an den renommiertesten Opern- und Konzerthäusern auf, u.a. an der Dutch National Opera, dem Theater an der Wien, der Opéra Comique de Paris, dem Gran Teatre del Liceu, dem Théâtre du Capitole Toulouse, dem Staatstheater Stuttgart, am Lincoln Center, der Carnegie Hall und an den Festspielen in Salzburg und Bregenz. Dabei arbeitete er mit Dirigent:innen wie William Christie, Leonardo García Alarcón, Frans Brüggen, Sir Simon Rattle, Daniele Gatti, Sir Mark Elder, Iván Fischer, Jérémie Rhorer, Ariane Matiakh und António Carrilho. Sein Repertoire umfasst u.a. die Titelrollen in Rameaus Platée und in Pygmalion sowie in Monteverdis Orfeo und in Willem Breukers Jonah the Naysayer. Des Weiteren sang er Valère / Damon / Don Carlos (Les Indes galantes), Arnalta / Nutrice (L’incoronazione di Poppea), Pedrillo (Die Entführung aus dem Serail), Basilio / Don Curzio (Le nozze di Figaro), Prinz Nilski (Prokofievs Igrok), Ulrich Eisslinger (Die Meistersinger von Nürnberg), Mime (Das Rheingold, Siegfried), Hauptmann / Narr (Wozzeck) und Pope Innocenzo XI (Louis Andriessens Theatre of the World). Er arbeitete mit Regisseur:innen wie Robert Carsen, Barrie Kosky, Pierre Audi, Jean-Yves Ruf, Tatjana Gürbaca, Hal Hartley, Nicola Raab und Krzysztof Warlikowski. In der Spielzeit 2021/22 war er u.a. als Triquet (Eugen Onegin) am Théâtre de Champs-Elysées, als Andrès / Cochenille / Frantz / Pittichinaccio (Les Contes d’Hoffmann) am Palau de les Arts Reina Sofia und in der Titelrolle von Platée an der Staatsoper Stuttgart zu hören.
Andreas Hörl, Le Grand-Mogul
Andreas Hörl
Andreas Hörl absolvierte sein Studium an der Kölner Musikhochschule. 1999 wurde er in das internationale Opernstudio der Hamburgischen Staatsoper aufgenommen. Von 2001 bis 2005 war er festes Ensemblemitglied der Hamburgischen Staatsoper und sang anschliessend zwei Jahre im Ensemble der Oper Köln. Als Baron Ochs (Der Rosenkavalier) debütierte er in Bremerhaven und als Landgraf (Tannhäuser) in Minden. Von 2007 bis 2012 war er im Ensemble des Opernhauses Zürich und war hier u.a. in La bohème, Le Cid und Don Giovanni (Der Komtur) zu hören. Dabei arbeitete er mit Zubin Metha, Daniele Gatti, Franz Welser-Möst, Ralf Weikert, Peter Schneider und Ingo Metzmacher zusammen. Ein Engagement führte ihn 2012 bis 2014 an die Wiener Staatsoper, wo er u.a. Titurel (Parsifal), Sarastro (Die Zauberflöte), Komtur (Don Giovanni), Warlaam (Boris Godunow) und den Dachs / Pfarrer in der Premiere Das schlaue Füchslein sang. Seit 2015 ist Andreas Hörl freischaffend tätig und debütierte im selben Jahr als Fafner (Das Rheingold, Siegfried) bei den Bayreuther Festspielen. 2016 debütierte er an der Scala in Mailand als 1. Handwerksbursch in Jürgen Flimms Neuproduktion von Wozzeck. Zudem debütierte er am Teatro dell Opera in Rom als König Marke (Tristan und Isolde).
Mingjie Lei, Saëb
Mingjie Lei
Mingjie Lei, geboren im chinesischen Hengyang, studierte am Central Conservatory in Beijing, an der New Yorker Manhattan School of Music und am Curtis Institute in Philadelphia. Erste Bühnenerfahrungen sammelte er als Mitglied des Ryan Opera Center der Lyric Opera of Chicago. 2016 absolvierte er das «Young Singers Project» der Salzburger Festspiele. Seit 2018 ist er Ensemblemitglied an der Staatsoper Stuttgart, wo er u.a. als Ernesto (Don Pasquale), Ferrando (Così fan tutte), Tamino (Die Zauberflöte), Pylade (Iphigénie en Tauride) und Erster Offizier (Der Prinz von Homburg) zu hören war. Ausserdem gastierte er 2020 als Fenton (Falstaff) an der Deutschen Oper Berlin und an der Opera Colorado, als Egeo (Medea in Corinto) am Teatro Nuovo in New York und als Ernesto am Opernhaus Zürich. An der Oper in Amsterdam gab er 2021 mit einer szenischen Produktion von Haydns Missa in tempore belli sein Debut; diese Aufführung war anschliessend auch an den Salzburger Festspielen zu sehen. Im Sommer 2019 gastierte als Ferrando in konzertanten Aufführungen von Così fan tutte mit dem Ensemble MusicAeterna unter Teodor Currentzis in St. Petersburg, Wien, Bremen und sang auch ein Konzert neben Cecilia Bartoli ebenfalls in Luzern. Ausserdem führte ihn seine Konzerttätigkeit u.a. in die Carnegie Hall New York, nach Antwerpen und San Francisco; dabei arbeitete er mit Sir Andrew Davis, Ari Pelto, Jordi Savall, Jacque Lacombe, Cornelius Meister und Mark Shapiro zusammen. Mingjie Lei ist Preisträger des Gesangswettbewerbs «Neue Stimmen» (2017), des ARD-Musikwettbewerbs in München (2018) sowie Gewinner in der Liedkategorie des Wettbewerbes «Cardiff Singer of the World» (2019). Für seine Interpretation des Pylade am Festival d’Aix-en-Provence wurde er mit dem «Prix des Amis du Festival» ausgezeichnet.
Iain Milne, Kaliboul
Iain Milne
Iain Milne stammt aus Aberdeenshire/Schottland. Er schloss sein Studium an der Royal Academy of Music in London mit Auszeichnung ab, war Mitglied des National Opera Studio in London und des Internationalen Opernstudios in Zürich. Sein Operndebüt gab er in der Titelrolle von Mozarts La clemenza di Tito. Seither sang er u.a. in Peter Maxwell Davies’ The Lighthouse an der Royal Academy und Tamino an der Hampstead Garden Opera. Engagements als Solist in Oratorien führten ihn zudem nach Hamburg (Händels Messiah), nach Aberdeen (Haydns Schöpfung) und in die Fairfield Halls in Croydon (Elgars Dream of Gerontius). Als Mitglied des Internationalen Opernstudios in Zürich war er u.a. als Orlando (Haydns Orlando paladino), als Erster Priester (Die Zauberflöte), Brighella (Ariadne auf Naxos) sowie in Lohengrin, Fälle, Elektra, Il viaggo a Reims, Le Comte Ory und Der Zauberer von Oz zu hören. Seit der Spielzeit 2016/17 gehört er zum Ensemble des Opernhauses Zürich und sang hier u.a. Normanno in Lucia di Lammermoor, Roderigo in Otello, Jakob Glock in Prokofjews Der feurige Engel, Jack in Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny, Pong in Turandot, Gastone in La traviata, Menaldo Negroni in Die Gezeichneten, The Beadle in Sweeney Todd, Mister Bobo / Ander-Bobo in Coraline, Walther von der Vogelweide in Tannhäuser und Misail in Boris Godunov. Dabei arbeitete er mit Dirigenten wie Fabio Luisi, Nello Santi, Giovanni Antonini und Gianandrea Noseda. In der kommenden Spielzeit wird er u.a. den Herodes in Salome singen.
Andrew Owens, Xaïloum
Andrew Owens
Andrew Owens, Tenor, wurde in Philadelphia geboren und studierte am Oberlin Konservatorium Gesang. Er ist Preisträger mehrerer Wettbewerbe, u.a. gewann er den Zarzuela Preis beim Francisco Viñas Wettbewerb. Er nahm am Young Singers Project der Salzburger Festspiele teil und war Mitglied des Opernstudios der Bayerischen Staatsoper München. Von 2012 bis 2014 war er Mitglied des Jungen Ensembles des Theater an der Wien, wo er an der Kammeroper u.a. in La bohème, La Cenerentola, Fidelio, Attila, Mathis der Maler und in La clemenza di Tito zu erleben war. Seither kehrte er als Mads in Werner Egks Peer Gynt, als Snout in A Midsummer Night’s Dream und als 4. Jude in Salome ans Theater an der Wien zurück und gastierte in der Titelpartie von Don Carlos an der Kammeroper Wien. 2016/17 sang er beim Caramoor Festival in Rossinis Aureliano in Palmira und Jacquino in Fidelio und gab als Barbarigo in Verdis I due Foscari sein Debüt im Concertgebouw Amsterdam. In der Spielzeit 2018/19 sang er an der Seattle Opera den Grafen Almaviva (Il barbiere di Siviglia) sowie Bénédict in Béatrice et Bénédict und Lucano in L’incoronazione di Poppea an der Cincinnati Opera. Jüngst war er ausserdem u.a. als Arturo in Lucia di Lammermoor an der Opera Philadelphia zu erleben, als Don Ramiro in La Cenerentola an der Irish National Opera, in Schumanns Szenen aus Goethes Faust mit dem Cleveland Orchestra, als Lukas in Haydns Die Jahreszeiten sowie in einer konzertanten Aufführung von Le Rossignol bei den Salzburger Festspielen und als Aménophis in Moïse et Pharaon am Rossini Opera Festival. Seit 2021 gehört Andrew Owens zum Ensemble des Opernhauses Zürich.
Brenda Rae, Maïma
Brenda Rae
Die amerikanische Sopranistin Brenda Rae studierte Gesang an der University of Wisconsin-Madison und an der Juilliard School of Music in New York. 2008 bis 2017 war sie Ensemblemitglied der Oper Frankfurt. Gastengagements führten sie u.a. an die Opernhäuser in Berlin, Wien, Hamburg, Paris, Bordeaux, London, München und Seattle sowie zum Glyndebourne Festival. Ihr Repertoire umfasst Partien wie Pamina und Königin der Nacht, Fiordiligi (Così fan tutte), Donna Anna (Don Giovanni), Olympia und Giulietta (Les Contes d’Hoffmann), Violetta (La traviata), Musetta (La bohème), Zerbinetta (Ariadne auf Naxos), Aminta (Die schweigsame Frau), Anne Trulove (The Rake’s Progress) und Governess (The Turn of the Screw). Ausserdem feierte sie grosse Erfolge mit den Titelpartien von Donizettis Lucia di Lammermoor und Maria Stuarda sowie Bergs Lulu. Konzertant war sie u.a. als Polissena (Radamisto) mit The English Concert und Harry Bicket sowie in Rezitals an den Schubertiaden in Hohenems und Schwarzenberg zu erleben. Auf DVD ist Brenda Rae als Armida in Händels Rinaldo in einer Produktion aus Glyndebourne zu sehen und unter ihren CD-Aufnahmen findet sich Ariadne auf Naxos (Live-Aufzeichnung der Oper Frankfurt). Zu den Höhepunkten der jüngeren Zeit zählen u.a. ihr Debüt an der Mailänder Scala in einem Weihnachtskonzert unter der Leitung von Giovanni Antonini, Gilda (Rigoletto) und Elvira (I puritani) an der Oper Frankfurt, Konstanze (Die Entführung aus dem Serail) an der Wiener Staatsoper und Donna Anna am Teatro Real de Madrid. Zuletzt sang sie im Sommer 2021 Zerbinetta beim Edinburgh International Festival und die Königin der Nacht am ROH London.
Siena Licht Miller, Périzade
Siena Licht Miller
Siena Licht Miller, deutsch-amerikanische Mezzosopranistin, studierte am Curtis Institute of Music und am Oberlin Conservatory of Music Gesang. Sie vervollständigte ihre Ausbildung mit Kursen an der Opera Philadelphia, der Santa Fe Opera, dem Opera Theatre of St. Louis und beim Aspen Music Festival. Sie ist Stipendiatin der Bagby Foundation, Preisträgerin der Metropolitan Opera National Council Auditions, der Marilyn Horne Rubin Foundation und der Gerda Lissner Foundation. Höhepunkte ihrer bisherigen Karriere waren die Rollendebüts der Hermia in A Midsummer Night’s Dream, Zweite Dame in Die Zauberflöte und eine der vier Solopartien in der Uraufführung von Denis and Katya von Philip Venables an der Opera Philadelphia. Am Aspen Opera Center sang sie zudem die Titelrolle in Ravels L’Enfant et les sortilèges unter der Leitung von Robert Spano. Regelmässig widmet sie sich zudem dem Liedgesang; so sang sie bei der Reihe The Song Continues in der Carnegie Hall zur Feier ihrer Mentorin Marilyn Horne und war mit einem Rezital zusammen mit dem Pianisten Kevin Murphy auf einer Tour durch die USA. Seit der Spielzeit 20/21 ist sie Mitglied des Internationalen Opernstudios in Zürich und sang hier bisher u.a. in Maria Stuarda, Simon Boccanegra, Viva la mamma, Salome, Odyssee und Monteverdi.