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Nennen Sie je 3 charakteristische Identifizierungsmerkmale folgender Polymere: PS, PE
und PMMA
PS: gelb leuchtend, stark rußend leuchtgasartig, Geruch der Schwaden Typisch Styrol. PE: gelb mit blauem Kern paraffinartig, mit Fingernagel ritzbar. PMMA: knisternd, Abtropfen, leuchten mit kleinen Verpuffungen, fruchtartig.
Nennen Sie je 3 charakteristische Identifizierungsmerkmale folgender Polymere: PA, PP,
PMMA und PVC.
PA: bläulich- gelber Rand, knisternd, schmelzend, tropfend, verbranntes Horn oder Haar, basisch PP: gelb mit blauem Kern paraffinartig, mit Fingernagel nicht ritzbar. PMMA: knisternd, Abtropfen, leuchten mit kleinen Verpuffungen, Geruch frucht
Nennen Sie 3 charakteristische Identifizierungsmerkmale für PP, und worin unterscheidet
sich PP von PE?
gelb mit blauem Kern paraffinartig, mit Fingernagel nicht ritzbar im Gegensatz zu PE.
Welche Klassen an Konstruktionswerkstoffen gibt es?
Metalle und Legierungen, Kunststoffe, Keramiken und Gläser, Verbundwerkstoffe
Welche Kennwerte werden im Zugversuch bestimmt?
Zugfestigkeit, Streckgrenze, (E-Modul), Bruchdehnung
Warum weisen Metalle und Kunststoffe grundsätzlich unterschiedliche Eigenschaften auf?
- Kunststoffe bestehen aus langen Makromolekülketten die entweder amorph oder teilkristallin
angeordnet sind.
- Metalle haben ein Metallgitter, dies ist gekennzeichnet durch das Auftreten von frei beweglichen
Elektronen im Metallgitter
(Ausnahme metallische Gläser, sie liegen amorph vor)
Was versteht man unter Energieelastizität und Entropieelastizität?
- Energieelastizität: Bestreben der Atome nach wegnahmen einer Belastung wieder in die Energetisch
günstigste Lage zu rutschen (Energetisch günstigste Lange: wenn die „Federn“ zwischen den Atomen nicht gespannt sind.).
- Entropieelastizität: Bestreben eines Moleküls das gestreckt wurde wieder seine verknäuelte Lage
Einzunehmen („chaotischer“ Zustand wird bevorzugt).( Knäuelzustand )
Worin unterscheiden sich Elastomere und Duromere hinsichtlich ihres chemischen Aufbaus
und welche Werkstoffeigenschaften resultieren aus den jeweiligen Aufbauweisen?
Elastomere haben weniger Vernetzungsstellen als Duromere, sie lassen sich im Gegensatz zu den
Duromeren überhalb der Glasübergangstemperatur elastisch verformen. Duromere haben einen
höheren E-Modul, allerdings sorgen die Vernetzungsstellen dafür, dass beide Werkstoffe
nicht schmelzbar [t1] sind, sondern sich zersetzen.
[t1]Es gibt keine Schmelztemperatur bei Elastomeren und Duromeren