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Die Myriad Group blieb auch letztes Jahr in der Verlustzone. Der Softwarehersteller mit Hauptsitz in Dübendorf hat heute für 2012 einen Reinverlust von 58,5 Millionen Dollar ausgewiesen, verglichen mit einem Minus von 15,9 Millionen Dollar im Vorjahr. Grund für das Minus sind Restrukturierungskosten und diverse Abschreibungen.
Der Umsatz schrumpfte letztes Jahr um 7,7 Prozent auf 56,3 Millionen Dollar. Hauptgrund für den Umsatzschwund ist der Rückgang in der Device Solutions Division, die Lösungen für sogenannte Feature Phones entwickelt. Da Feature Phones vermehrt von Smartphones verdrängt werden, leidet auch Myriad darunter. Auch der Umsatz mit Social Messaging Services war tiefer als erwartet.
In der Device Solutions Division (DSD) halbierte sich der Umsatz nahezu von 49,7 auf 26,3 Millionen Dollar. Umsätze mit traditionellen Produkten schrumpften, doch Myriad konnte im wachsenden Bereich "Connected Home" Neukunden gewinnen. Der Umsatz in der Mobile Services Division (MSD) wuchs von 11,3 auf 30 Millionen Dollar, wobei das hinzugekaufte Unternehmen Synchronica
15,9 Millionen beisteuerte.
Myriad hat in der zweiten Hälfte des vergangenen Jahres ein neues Management installiert und eine Restrukturierung eingeleitet. Ein Drittel der operativen Kosten des Unternehmens wurde gestrichen. Laut dem neuen CEO Stephen Dunford macht das Unternehmen Fortschritte. Er sei zuversichtlich, dass Myriad im neuen Geschäftsjahr für profitables Wachstum sorgen werde. (mim)