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Obzwar Heidegger sich dagegen verwahrt, seine entscheidenden Termini als Metaphern zu verstehen, stellt sich diese Arbeit dennoch die Aufgabe, sein Denken auf Basis seiner Metaphorik zu rekonstruieren. Die Berechtigung dieser Methode kann in einem verkürzten Metaphernverständnis gesehen werden. Die Metapher ist nicht nur das Produkt einer Substitution eines Wortes durch ein anderes. Vielmehr kann sie als genuine Form des Denkens verstanden werden, wie dies z.B. von Hans Blumenberg getan wurde. Nach einer ausführlichen Darstellung der Theorie der Metapher stehen im Fokus des Interesses die zwei wichtigsten Werke Heideggers, Sein und Zeit und die Beiträge zur Philosophie (Vom Ereignis) . Abgerundet wird die Arbeit durch Untersuchungen zum Geviertsdenken.
Autorentext
Der Autor: Holger Granz wurde 1970 in Hamburg geboren und studierte Philosophie, Geschichte und Chemie an den Universitäten Oldenburg und Marburg. Im Jahr 2006 legte er an der Universität Wuppertal seine Dissertationsschrift vor. Seitdem lebt er in Frankfurt am Main.
Aus dem Inhalt: Theorie der Metapher - Absolute Metapher und Totalitätshypothesen - Metaphorik in Sein und Zeit - Metaphorik in den Beiträgen zur Philosophie (Vom Ereignis) - Metaphorik im späten Ereignisdenken.