Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03332.jsonl.gz/564

Aus unreifen Kokosnüssen werden Kokosfasern gewonnen. Reife Kokosnüsse haben bereits einen zu grossen Anteil an Holz, weswegen ihre Fasern nicht mehr versponnen werden können. Kokosfasern zählen zu den Naturfasern. Zur Kokosfaser-Herstellung wird die Schicht benutzt, welche sich um die innere harte Hülle der Kokosnuss wickelt. Aus dieser Schicht wird Faser und Garn produziert.
Um die Kokosfasern zu gewinnen, werden die Hüllen der unreifen Kokosnüsse mehrere Monate in grossen Wasseransammlungen gelagert. Dort werden die Kokosnüsse einem Zersetzungsprozess unterzogen. Die Stoffe, welche verfaulen, werden aus den Hüllen zersetzt. Die übrigen Fasern werden danach gewaschen, sortiert und getrocknet.
Aufgrund des Herstellungsprozesses ist die Naturfaser sehr resistent gegen Fäulnis, Bakterien und Schimmelpilz. Ausserdem sind Kokosfasern schwer entzündlich, formbeständig, schalldämpfend, dehnbar, insektensicher und auch unter feuchten Bedingungen nur schwer zersetzbar.