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«Mothertongue» heisst ein fünfteiliger Kompositionszyklus von Charles Uzor – es ist der Versuch, seine Kindheitssprache Igbo wiederzufinden. Der St. Galler Komponist erzählt von der fernen Stimme seiner Mutter und seiner Flucht aus Nigeria während des Biafra-Krieges. Er nimmt uns aber auch mit in einen Klangraum aus afrikanischen Vogelstimmen, er bekennt seine Liebe zur alten Musik und verrät, dass er sich selbst manchmal als «Renaissancemenschen» sieht und er findet: Stille ist die schönste Musik.