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Von der Himmelsfarbe zum Sonnenstoren
- Liegt Saharastaub in der Luft, reflektiert und streut er einen Teil des Sonnenlichts. Der Himmel färbt sich gelblich und die Sonnenauf- und untergänge sind spektakulärer.
- Wenn viele Teilchen unterwegs sind, gelangt weniger Sonnenlicht zum Boden. Es wird somit etwas kühler.
- Saharastaub kann als Kondensationskeim dienen. Dadurch bilden sich mehr Wolken am Himmel.
Einfluss auf Eis und Sturm
- Landet Saharastaub auf einem Gletscher, wird nicht nur das Skifahren langsamer. Die Oberfläche des Schnees erwärmt sich schneller, weil Saharastaub mehr Wärme aufnimmt, als der weisse Schnee.
- Apropos Schnee und Eis: In der Schweiz wird der Saharastaub seit rund 20 Jahren unter anderem auf dem Jungfraujoch gemessen.
- Saharastaub hemmt die Entstehung von Hurrikans im Nordatlantik. Diese haben ihren Ursprung über dem warmen Wasser westlich der Sahara. Blockiert der Saharastaub genügend Sonnenlicht, kann sich das darunterliegende Wasser weniger gut erwärmen.
Bio-Dünger für Übersee
Saharastaub enthält diverse Mineralien, die das Pflanzenwachstum fördern. Einmal auf dem Boden angekommen, düngt der Wüstensand die Natur. Dies ist vor allem im südamerikanischen Regenwald der Fall, wo Saharastaub eine der wichtigsten Mineralquellen ist. Für den Transport über den Atlantik sind die Passatwinde zuständig. Sie wehen von Osten nach Westen um den Äquator herum.