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Mit einem mehrsprachigen Auftritt können Museen die kulturelle Teilhabe der Bevölkerung verstärken. Die Mehrsprachigkeit ist eine politische Absichtserklärung, die je nach Strahlkraft der Museen lokal, national oder auch international sein kann. Die Mehrsprachigkeit ist zudem mit einem unbestreitbaren volkswirtschaftlichen Nutzen verbunden.
Unabhängig von der Grösse eines Museums muss das Ziel einer fundierten Sprachenstrategie nicht nur darin bestehen, mehr über die Sprachpraktiken der Besucherinnen, Besucher und Partnerinnen und Partner zu erfahren. Ebenso müssen die Sprachkenntnisse der Mitarbeitenden ermittelt werden.
Nebst den Landessprachen gilt es auch die Nichtlandessprachen in die Sprachenstrategie miteinzubeziehen. Die Museen können Inhalte entweder in Nichtlandessprachen übersetzen und kulturell anpassen, indem sie beispielsweise Begegnungen im Rahmen des Museums ermöglichen. Oder sie können auf die lokale Sprache setzen, um verschiedene Sprachgruppen zu integrieren und damit das Museum als ausserschulischen Lernort positionieren.
Informationen
VMS-Publikation "Mehrsprachigkeit in Museen. Ein Gewinn"
Webseite "Forum für die Zweisprachigkeit"
ICOM-Schweiz Tagungsakten "Das Museum für alle. Imperativ oder Illusion?"
Artikel "Mehrsprachigkeit/Plurilinguisme" in: Bulletin 1/17 der SAGW
Leitfaden "Museen, Migration und kulturelle Vielfalt", Deutscher Museumsbund (Hg.)
Übereinkommen über den Schutz und die Förderung der Vielfalt kultureller Ausdrucksformen
Übereinkommen zur Bewahrung des immateriellen Kulturerbes
Das Sprachengesetz und seine Ausführungsverordnung
Webseite "Babylonia" für eine mehrsprachige und multikulturelle, offene und tolerante Gesellschaft
Webseite "Europäischer Tag der Sprachen", 26. September