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5.12.2014
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Die bunten Blätter fallen, die Temperaturen werden tiefer. Damit die Umwelt beim Anfeuern im Cheminée oder im Zimmerofen geschont wird und das Holz optimal verbrennt, gilt es einige wichtige Punkte zu beachten.
1. Verbrennen Sie nur trockenes Holz
Im lufttrockenen Zustand (Trocknungszeit ca. 2 Jahre) liegt der Wassergehalt von Stückholz bei 15% bis 20% des Holzgewichtes. Die Verbrennung von Holz verläuft in 3 Phasen. Während einer ersten, kurzen Periode trocknet der Brennstoff. Das im Holz enthaltene Wasser verdampft. Der Trocknungsprozess beginnt, sobald dem Holz Luft und Wärme zugeführt werden. Das verdampfende Wasser ist die Ursache für die Dampfschwadenbildung, die beim Anfeuern jedes Holzfeuers am Kaminaustritt sichtbar ist. Anfeuern ohne Rauch mit vollständiger Verbrennung Das Anfeuern von oben ist eine sehr wirksame Methode um den Schadstoffausstoss des Feuers deutlich zu senken. Das Holz brennt dabei schrittweise von oben nach unten ab, wie bei einer Kerze. Diese Verbrennung verläuft über den ganzen Abbrand langsamer und kontrollierter. Die entstehenden Gase strömen durch die heisse Flamme und brennen nahezu vollständig aus.
2. Gezielte Luftzufuhr
Merkmal einer guten Holzfeuerung ist eine gezielte Luftzufuhr. Dazu gehören die richtige Bemessung der Luftmenge und eine Luftführung, die das Feuer gleichmässig mit Sauerstoff versorgt. Zu viel Luft kühlt das Feuer ab; die Folge ist ein tiefer Wirkungsgrad. Zu wenig Luft führt zu Vermottung und damit zu hohen Emissionen. Aufgabe der Luftführung ist ein vollständiger Ausbrand der Holzgase. Entscheidend ist dabei eine gute Vermischung von Sauerstoff und Holzgasen. Bei Stückholzkesseln, aber auch bei gewissen Speicheröfen, werden dazu nach dem eigentlichen Feuerraum Nachbrennkammern eingebaut, die über eine eigene Luftzufuhr verfügen (Sekundärluft). Bei den klassischen Holzöfen wird der Feuerraum so gross konstruiert, dass die Holzgase im hinteren Teil ausbrennen können. Voraussetzung ist, dass ein Teil der Luft, die dem Feuerraum zugeführt wird, um das eigentliche Feuer herum direkt in die Nachbrennzone gelangt. Damit die Luftzufuhr nicht durch Falschluft gestört wird, müssen Feuerraumtüren und Wartungsöffnungen dicht sein.