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- Mathias Flückiger gewinnt die Olympia-Hauptprobe im Cross-Country-Weltcup.
- Der Schweizer entscheidet das Rennen in Les Gets vor dem Tschechen Ondrej Cink für sich, Nino Schurter wird 5.
- Bei den Frauen gewinnt einmal mehr Loana Lecomte, Sina Frei fährt als 7. als einzige Schweizerin in die Top 10.
Dass sich Mathias Flückiger in absoluter Topform befindet, ist mindestens seit dem Doppelsieg in Leogang vor drei Wochen klar. In Frankreich doppelte der 32-Jährige nach und gewann nach dem Short-Track-Rennen am Freitag auch über die olympische Distanz.
Flückiger griff bei kalten und nassen Bedingungen früh an und fuhr fast über die ganze Distanz hinweg allein. Am Ende hatte er bei der Schlammschlacht einen Vorsprung von 25 Sekunden auf den Tschechen Ondrej Cink. Der Franzose Jordan Sarrou komplettierte das Podest.
Nino Schurter zeigte ebenfalls eine starke Leistung. Der Bündner klassierte sich als 5. und bewies, dass er kurz vor dem Olympia-Rennen in Tokio in guter Verfassung ist. Das starke Schweizer Teamergebnis rundete Lars Forster als 9. ab.
Lecomte nicht zu schlagen
Eine 21-Jährige, die den Cross-Country-Weltcup der Frauen dominiert und von Sieg zu Sieg fährt. Das ist Loana Lecomte kurz zusammengefasst. Am Sonntag sicherte sich Lecomte bereits den 4. Sieg im 4. Rennen. Bei allen Auftritten führte sie jede einzelne Runde an. Lecomte blieb bei ihrem Heimrennen fehlerfrei, fuhr fokussiert und brachte am Ende einen Vorsprung von 51 Sekunden auf die Schwedin Jenny Rissveds ins Ziel.
Die Schweizerinnen mussten einen leichten Rückschlag einstecken. Sina Frei, 2. im Short-Track-Rennen vom Freitag, fuhr als 7. als einzige unter die besten 10. Linda Indergand (12.) verlor knapp 6 Minuten auf die Siegerin. Alessandra Keller belegte Rang 19. Jolanda Neff fehlte verletzt.