Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03346.jsonl.gz/741

Auszug aus dem Legislaturziel 16: Da der zur Verfügung stehende Boden limitiert ist, gilt es, bestehende Siedlungsgebiete zu verdichten und ausserhalb von Siedlungen natürliches Kulturland zu erhalten. Der Bundesrat führt die Handlungsansätze des «Raumkonzepts Schweiz» konsequent weiter, namentlich die erhöhte Ausnutzung bestehender Siedlungsflächen, die Bebauung von Baulücken sowie die Neustrukturierung und Umnutzung von Siedlungs- und Brachflächen. Dadurch wird der Verlust landwirtschaftlicher Nutzflächen vermindert, womit dauerhaft ein möglichst hoher Eigenanteil an der Nahrungsmittelproduktion gewährleistet wird.
Bedeutung des Indikators: Die Landwirtschaft hat laut Verfassung durch eine nachhaltige und auf den Markt ausgerichtete Produktion einen wesentlichen Beitrag zur sicheren Versorgung der Bevölkerung zu leisten.
Der Indikator zeigt den Anteil der einheimischen landwirtschaftlichen Produktion einschliesslich der mit importierten Futtermitteln produzierten Nahrungsmittel am Gesamtverbrauch an Nahrungsmitteln (Brutto-Selbstversorgungsgrad). Massstab ist die verwertbare Energie. Der Indikator erlaubt keine Aussagen über die Qualität der Nahrungsmittel oder die Art, wie sie produziert werden.
Quantifizierbares Ziel: Der Selbstversorgungsgrad bei Nahrungsmitteln stabilisiert sich auf dem Mittelwert der Legislaturperiode 2011–2015.