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Der Begriff Feminismus ist in Europa entstanden und wird von euro-amerikanischen Debatten dominiert. Kämpfe für Geschlechtergerechtigkeit und Interessensverbände von Frauen haben jedoch eine lange Tradition, die jenseits des nordatlantischen Feminismus zur emanzipatorischen Theoriebildung beigetragen hat. Im Seminar setzen wir uns mit den Debatten und Theorien auseinander, die von «feministischen» Denker*innen in (oder in naher Bezugnahme zu) Afrika, Asien und Lateinamerika entwickelt worden sind. Ein besonderes Augenmerk gilt postkolonialen, afro-zentrischen, islamischen und indigenen Feminismen, in denen die Auswirkungen spezifischer Kolonialregime untersucht und Ansätze für die Dekolonisierung vergeschlechtlichter Wissensbestände aufgezeigt werden.
Der Kurs eignet sich als Grundlage für den Kurs «Gender-Aktivismus dezentrieren: Feministische Theorien aus dem Süden» im FS21.
Der Kurs findet zweiwöchentlich statt.
Dozentin: Dr. Serena Owusua Dankwa
Semesters:
Stufe:
MA
ETCS:
5
Fächer:
Gender Studies, Feministische Wissenschaft, Postcolonial Studies
Hochschultyp:
UH