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Allgemein
Das Gemswild hat sich ans Leben im Gebirge sowie an die Bewohner der Berge bestens angepasst. Es bevorzugt den oberen Waldgürtel und die angrenzenden alpinen Wieden. Von hier aus breitet es sich nach oben bis zu den Gipfeln und nach untern in den Wald bis zur Talsohle aus. Es bevorzugt Schluchten, Felsköpfe und offene Partien im Wald sowie Geröllhalden, Felsen und Weiden in den Kesseln des Gebirges. Es kann gelegentlich in den Reben und bis auf 3500 m ü.M. vorkommen. Der Kanton Graubünden ist topographisch ein sehr guter Gemsbiotop. Ein grosser Anteil seiner Fläche liegt um die obere Waldgrenze.
Drei Eigenschaften charakterisieren das Gemswild: Wachsamkeit, Beweglichkeit und Ausdauer. Seine alleinige „Waffe“ ist die rasche Flucht. Der Körperbau der Gemse ist von kräftiger Statur, sehr elegant und geschmeidig. Die Schalen sind von hartgummiähnlicher Konsistenz. Sie können weit gespreizt werden, wobei ein starkes Band ein Überspreizen verhindert. Gleichzeitig entsteht eine grosse Auflagefläche, die das Gehen auf Schnee erleichtert. Die Afterklauen bieten ebenfalls Halt.
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