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Besteht im nw. Abschnitt aus feinkörnigem Molassesandstein,
der in zahlreichen
Steinbrüchen abgebaut wird und
Platten von 3 cm bis 1 m
Dicke liefert. Am O.-Ende das
gut besuchte Kurhaus von Michaelskreuz (798 m) mit schöner Aussicht.
Die Mehrzahl der einst am und auf dem Rooterberg liegenden
mächtigen erratischen Gotthardgranitblöcke ist dem Steinhauer zum Opfer gefallen.
Landwirtschaft.
Mühlen und
Sägen.
Schloss. Zu Ende des 13. Jahrhunderts wurde Ropraz als eigene
Herrschaft von
Vulliens losgelöst
und erhielt als ersten Herrn den
Girard von
Vulliens, von dem sie an seine Kinder Vulliamoz, Peter und
Isabella überging. Nachdem die beiden ersten kinderlos gestorben, kam Ropraz infolge zweimaliger Heirat der Isabella ungeteilt
an die Geschlechter
Bonvillars und Fernex (1405), worauf Franz von Fernex,
Herr von Lullin, 1415 die ganzeHerrschaft
an sich brachte. Dann folgten als Inhaber von Ropraz 1419 Guillemette von Fernex und kurz nachher durch Kauf Jacques de Glannaz
oder de
Glâne, dessen Familie die
Herrschaft bis um die Mitte des 16. Jahrhunderts verblieb, worauf sie der Reihe nach an
die Griset aus
Forel, die Sordet (seit 1622) und an die Clavel aus
Cully überging, denen sie bis zur Revolution
von 1798 verblieb.
(Kt. Zürich,
Bez. Bülach).
Kirche in 370 m. Gem. und Pfarrdorf, am linken Ufer der
Töss und 1,5 km nw. der Station
Embrach-Rorbas
der Linie
Winterthur-Bülach. Postbureau, Telegraph, Telephon. Gemeinde: 189
Häuser, 1324 Ew. (wovon 86 Katholiken);
Dorf: 174
Häuser, 1157 Ew. Ackerbau und Viehzucht. Grosse Baumwollspinnerei mit 30000 Spindeln und 110 Arbeitern. Kleines
Krankenhaus mit 9
Betten, das auch dem am andern Ufer der
Töss gelegenen
Freienstein dient.
Einzelfund aus der Römerzeit; Alemannengräber an der Strasse nach
Glattfelden. 984: Rorboz, d. h.
Ort, wo
Rohr oder Röhricht umgehauen worden ist. Die in der Schenkungsurkunde Hunfrieds an die Domkirche zu Strassburg von 1044 vorkommenden
Zeugen von Rorboz waren vielleicht Besitzer einer Burg, die in dem kleinen
Rebberg Burstel (Burgstall) oberhalb der Kirche
gestanden haben soll. Das Geschlecht ist jedenfalls früh erloschen; die Ende des 13. Jahrhunderts vorkommenden
Träger des Namens waren gewöhnliche Landleute.
Mechanische Stickerei als
Haus- und Fabrikindustrie. Der N.- und W.-Abschnitt des Bezirkes bildet einen wahren Obstbaumwald,
während im bergigen S.-Abschnitt
Wiesen und Tannenwald vorherrschen. Im NW. (Gemeinde
Steinach und
im Riet
bei
Goldach) findet sich auch Sumpfland.
Brüche auf ausgezeichneten Sandstein (Seelaffe) am
Rorschacherberg, Schieferbrüche
und Braunkohlengruben in
Mörswil. Gartenbau von einiger Bedeutung in Rorschach,
Goldach,
Steinach,
Tübach; Holzhandel im S.
des Bezirkes. Fischfang im
Bodensee. Die Viehstatistik ergibt folgende Zahlen:
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