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Eigentlich hatte Google die Veröffentlichung des Sprachmodells Gemini AI für diesen Monat geplant. Es sollte GPT-4 von OpenAI konkurrieren und Google dabei helfen, seinen Chatbot Bard zu verbessern, neue Funktionen für seine Office-Suite Workspace bereitzustellen, Entwicklerinnen und Entwicklern beim Coden zu helfen und das Cloud-Geschäft anzukurbeln. Ganz nach dem Vorbild von Microsoft: Der Konzern setzt OpenAIs Sprachmodell GPT-4 für genau diese Zwecke ein.
Wie 'The Information
' (Paywall) nun berichtet, verzögert dich die Veröffentlichung von Gemini AI bis nächstes Jahr. Das Sprachmodell werde "nicht vor dem ersten Quartal 2024" veröffentlicht, heisst es im Bericht. Grund dafür sei, dass Google immer noch daran arbeite, Gemini fertigzustellen. Das Team habe Schwierigkeiten, Gemini genauso gut oder besser zu machen als GPT-4.
Google-KI auch für Werbekunden
Konzernintern ist das Sprachmodell so wichtig, weil es laut 'The Information' auch von Werbekunden eingesetzt werden könne, um beispielsweise automatisch Werbekampagnen zu erstellen – "einschliesslich automatisch erstellter Texte und Bilder". Dieses Geschäft ist mit grossem Abstand Googles wichtigster Umsatztreiber.
Derzeit setzt Google unter anderem beim Chatbot Bard auf Palm 2 als Sprachmodell. Um die Entwicklung von Gemini AI voranzutreiben, hatte Google die Entwicklerteams von Google Brain und Deepmind zusammengelegt
. Mitgewirkt hat offenbar auch Google-Mitgründer Sergey Brin, der zum Unternehmen zurückgekehrt sei, heisst es im Bericht des Onlinemagazins.