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In schlechten Phasen starrt er die Raufasertapete an („irre Action für die Augen“), spricht mit seiner schmutzigen Wäsche und reagiert nicht auf Anrufe. In guten Phasen verabredet er sich mit einem Freund – ob er es schafft hinzugehen, ist eine andere Frage – oder macht sich Pudding („immerhin gekocht“). Sein Therapeut stellt die Diagnose: Depression. Unterhaltsam und unverblümt erzählt Tobi Katze von seinem Leben mit der Krankheit, unter der vier Millionen Menschen in Deutschland leiden.
Portrait
Sprecher: Tobi Katze schreibt Kurzgeschichten, Essays, Gedichte und Drehbücher über das Leben und viele andere tolle Dinge. Wenn er nicht gerade als Kabarettist auf einer Bühne steht treibt er sich als Filmemacher und Workshopleiter herum. Stolzer Träger einer recht individuellen Frisur, sowie des Rufs, ziemlich mitreissende Bühnenshows auf´s Parkett zu legen, welche ihm den Bielefelder Kabarettpreis einbrachten.