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Der Kohabitationseffekt: Paare ohne Trauschein scheiden eher
Meg Ray, NY Times, schreibt (ich greife auf die Übersetzung im Newsletter der IdAF zurück):
In den letzten 50 Jahren hat die Kohabitation in den USA um 1.500 Prozent zugenommen. Waren es 1960 noch 450.000 Paare, die ohne Trauschein zusammen lebten, so sind es heute über 7,5 Millionen. Die Mehrheit der jungen Erwachsenen zwischen 20 und 30 Jahren lebt zumindest einmal mit einem Partner zusammen, und mehr als der Hälfte aller Ehen geht eine derartige Lebensgemeinschaft voraus. Diese Veränderung ist auf die sexuelle Revolution sowie die Verfügbarkeit von Verhütungsmitteln zurück zu führen, und darüber hinaus ist es bei unserer aktuellen Wirtschaftslage verlockend, Rechnungen teilen zu können. Aber wenn man sich mit Leuten in den Zwanzigern unterhält, hört man auch das: Kohabitation als Prophylaxe. In einer 2001 durchgeführten, landesweiten Studie des “National Marriage Project“, damals an der Rutgers University in New Jersey, heute an der University of Virginia, stimmte fast die Hälfte der 20 bis 29-jährigen der Aussage zu “Du würdest nur jemanden heiraten, der erst einmal mit Dir zusammenzieht, um herauszufinden, ob ihr wirklich zueinander passt.” Ungefähr zwei Drittel waren der Meinung, dass Zusammenleben vor der Ehe ein guter Weg sei, eine Scheidung zu vermeiden.
Allerdings zeigt die Erfahrung das Gegenteil. Paare, die vor der Ehe (und besonders vor einer Verlobung oder sonstiger verpflichtender Bindung) zusammenleben, sind weniger zufrieden mit ihrer Ehe und lassen sich eher scheiden als Paare, die vorher noch nicht zusammen gewohnt haben. Diese negativen Auswirkungen nennt man den “Kohabitationseffekt“. Ursprünglich führten Wissenschaftler diesen Effekt auf die Partnerwahl zurück oder darauf, dass ohne Trauschein zusammenlebende Partner weniger konventionell über die Ehe dachten und daher offener für eine möglich Scheidung waren. Nachdem Kohabitation mittlerweile zur Norm geworden ist, zeigen Studien, dass der Effekt nicht allein auf individuelle Eigenschaften wie Religion, Erziehung oder Politik zurückzuführen ist, sondern dass zumindest einige der Risiken in der Kohabitation selbst begründet sind.
Selbstbewusstsein und Bescheidenheit
Stefan Bachmann ist in den USA ein Bestsellerautor. Sein erstes Buch erscheint nun auf deutsch im Diogenes-Verlag. Die hiesigen Medien haben ihn schon länger im Fokus. Nun erschien auch ein Artikel in der FAZ. Stefan ging nie zur Schule.
Seitdem Stefan Bachmanns Roman, den er auf Englisch schrieb, in Amerika erfolgreich ist, hat man sich vor allem für die Geschichte hinter dem Buch interessiert. Sie ist tatsächlich ungewöhnlich: Bachmanns Mutter, eine Amerikanerin, hat den 1993 in Colorado geborenen Stefan wie seine vier Geschwister in Zürich selbst unterrichtet. Nicht in einem Schulzimmer, wie Bachmann im Schweizer Fernsehen erzählte: Sie ging von Kind zu Kind, von Schreibtisch zu Schreibtisch. Und ja, sie sei schon eine ganz Gescheite, versicherte Bachmann fast ein bisschen eingeschüchtert. Was sie nicht kann, bringe sie sich bei, Chemie zum Beispiel. Für ihn sei das normal. Warum sollte man das erklären?
Asylantrag abgelehnt, unbefristetes Aufenthaltsrecht
Die Medien haben über den Entscheid des obersten US-Gerichtshofs berichtet. Der Asylantrag wurde abgelehnt (siehe dieser Bericht von Spiegel und von idea). Nur kurze Zeit später erhielten sie den Bescheid¨, sie dürften unbefristet in den USA bleiben. Hier geht es zum Bericht der HSLDA.
Yesterday, the Supreme Court issued a denial of the Romeike family’s petition for certiorari, sparking an immediate and unprecedented reaction. Fox News told HSLDA that they recorded 1 million page views of the Romeikes’ story in 24 hours—an all-time high. Although many were not surprised by the Supreme Court’s decision, it seemed that this was the last hope for the family to avoid being sent back to Germany where they would undoubtedly be persecuted for homeschooling their children.