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Die Zahlenvorlage des französischen Unternehmens ist der Auftakt zu der Berichtssaison der grossen Ölkonzerne, die trotz des Rückgangs der Energiepreise im Vergleich zu den Höchstständen nach dem Einfall Russlands in die Ukraine vor einem Jahr beträchtliche Barmittelzuflüsse ausweisen dürften.
Den Gewinn inklusive Sondereffekte konnte das Unternehmen in den ersten drei Monaten dagegen um rund zwölf Prozent auf 5,6 Millionen Euro steigern. Im Vorjahreszeitraum hatte der Konzern eine Milliardenabschreibung auf sein Russland-Geschäft getätigt. Für das erste Quartal will das Management eine Dividende von 74 Cent und damit fünf Cent mehr als vor einem Jahr zahlen. Das war mehr als Analysten erwartet hatten.
Zudem bekräftigte das Unternehmen, dass es im zweiten Quartal Aktien im Wert von zwei Milliarden Euro und damit so viel wie bereits im ersten Quartal zurückkaufen will. Im laufenden Jahr will Totalenergies weiterhin 16 bis 18 Milliarden US-Dollar investieren, dazu gehören Investitionen von fünf Milliarden Dollar in Wind- und Solarenergie sowie Bio- und Methanenergie.
Unterdessen wollen die Franzosen ihr kanadisches Ölsandgeschäft für 5,5 Milliarden kanadische Dollar (3,65 Mrd Euro) in bar an Suncor Energy verkaufen. Zu dem Kaufpreis gibt es die Möglichkeit zusätzlicher Zahlungen von bis zu 600 Millionen kanadischer Dollar, abhängig von den Preisen und dem Produktionsniveau, wie Totalenergies in einer separaten Mitteilung bekannt gab. Das französische Unternehmen hatte ursprünglich geplant, dieses Geschäft an der Börse von Toronto abzustossen./mne/zb/stk
(AWP)