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Bei den Zeitungen stieg der Betriebsertrag nach der Konsolidierung von «20 Minuten» und den höheren Umsätzen beim Kadermarkt «Alpha» und beim «Das Magazin» um 28,4 Prozent auf 221,8 Mio. Franken. Das Betriebsergebnis nahm um 40,5 Prozent auf 38,9 Mio. Fr. zu.
Der Umsatz bei den Zeitschriften sank nicht zuletzt wegen des Verkaufs der Kinderzeitschrift «Spick» um 6,0 Prozent auf 44,1 Mio. Franken. Auch die elektronischen Medien schrumpften. Nach dem Verkauf von Condor im ersten Halbjahr 2005 resultierte ein Umsatzrückgang um 7,8 Prozent auf 25,5 Mio. Franken.
Der Medienkonzern erwartet im zweiten Halbjahr wegen den weiterhin auf tiefem Niveau verharrenden Werbeausgaben und der nur marginalen Erholung bei den Stellenanzeigen keine deutlich steigenden Umsätze. Auf Stufe Betriebsergebnis rechnet das Unternehmen aber weiterhin mit einem positiven Trend. Der Konzern prüft zudem eine Ausweitung der Pendlerzeitung «20 Minuten» in die Westschweiz.