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Der Vierwaldstättersee ist einer der grössten Seen der Schweiz. Sein Name hat seinen Ursprung in den historischen Vierwaldstätten: Uri, Schwyz, Unterwalden und Luzern, wo sich 1291 mit dem Rütlischwur der Grundstein der Schweizerische Eidgenossenschaft gebildet hat.
Bekannt ist der See vor allem für seine milden Temperaturen und die beliebten Schifffahrten. Sein Grund hingegen, der an gewissen Stellen bis zu 214 m tief liegt, ist grösstenteils noch unentdeckt. Beispielsweise wurde erst diesen Frühling das Wrack eines Schweizer Militärflugzeugs gefunden, dass bereits 1946 bei einer Formations-Übung abstürzte.
Zum einen wird mit einer Vielzahl untergegangenem Materials gerechnet, da der Vierwaldstättersee während Jahrhunderten als wichtiger Verkehrsweg auf dem Weg über die Alpen galt. Vor einem Jahr beispielsweise entdeckte ein Taucher das Wrack eines Frachtenseglers aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Der Frachtensegler war mit 15 Kisten Glas beladen.
Zum anderen liegen rund 3’400 Tonnen Munition auf seinem Grund. Nach dem zweiten Weltkrieg waren die Munitionsmagazine so überfüllt, dass die Schweizerarmee insgesamt 8’200 Tonnen Munition im Thuner-, Brienzer- und Vierwaldstättersee versenkte. Weil die Bergung eine zu grosse Umweltbelastung bedeuten würde und zusätzlich zu teuer und zu gefährlich ist, bleiben die explosiven Güter weiterhin auf dem Boden.
Wir sind gespannt, welche weiteren Schätze noch zum Vorschein kommen werden.