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Am 21. und 22. März fand in Dakar das dritte internationale Schülerzeitungsfestival Senegals statt. Der Projektkoordinator Abou Mbow lud dazu eine fünfköpfige Delegation der EYP ein, um die Arbeit der Jugendpresse in Senegal kennen zu lernen. Zum Festival kamen über 120 Schülerinnen und Schüler aus 38 Schulen vom ganzen Land. Als Abschluss der Veranstaltung wurde ein Schülerzeitungswettbewerb organisiert, der vom Präsidenten der Republik Senegal, Abdoulaye Wade, unterstützt wurde. Er stiftete Preise wie Diktiergeräte und Notebooks sowie einen Geldbetrag von umgerechnet rund 5100 Schweizerfranken für die Gewinnerinnen und Gewinner des Wettbewerbs.
Erfahrungsaustausch
Fünf Tage nach dem Festival wurden dessen Organisatoren, die Gewinnerinnen und Gewinner sowie die Delegation der European Youth Press überraschend vom Präsidenten in den Präsidentenpalast in Dakar eingeladen. Monsieur le Président veröffentlichte 1947 selbst eine Schülerzeitung und zeigt noch immer grosses Interesse auf diesem Gebiet. So kam es, dass die EYP die seltene Chance erhielt, sich dem senegalesischen Präsidenten vorzustellen. Während eineinhalb Stunden tauschten der Präsident und die Anwesenden ihre Erfahrungen im Medienbereich aus und besprachen Probleme, die es zu lösen gilt. Die heimischen Jungjournalistinnen und -journalisten machten auf ihre Bedürfnisse nach technischer Ausstattung aufmerksam. Sie erhielten vom Präsidenten das Versprechen, sie mit Materialien zu unterstützen.
Der zweite Schritt
Die EYP informierte den senegalesischen Präsidenten über ihr Vorhaben, eine senegalesische Delegation zu den European Youth Media Days, welche Ende Juni in Brüssel stattfinden, einzuladen. Monsieur le Président zeigte sich begeistert von der Idee und versprach, die Kosten für Transport und Unterkunft dieser Delegation zu übernehmen. Der Besuch der westafrikanischen Jungjournalistinnen und Jungjournalisten in Europa ist der zweite Schritt einer langfristig geplanten Zusammenarbeit zwischen der EYP und jungen Medienmacherinnen und Medienmachern in Senegal.