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Der 1. FC Heidenheim stieg am Wochenende zum ersten Mal in seiner Vereinsgeschichte in die 2. Bundesliga auf.
Und mitten in den Feierlichkeiten ein Mann, dem Aufstiege bislang kein Glück gebracht haben - unser Sonderkorrespondent Herr Briger berichtet.
Der bald 38-jährige Michael Thurk steigt zum dritten Mal in seiner Profikarriere auf. Nachdem er in der Saison 2001/02 mit seinem Verein Mainz 05 am allerletzten Spieltag mit einer Niederlage bei Union Berlin noch vom zweiten auf den vierten Platz zurückfiel und den Aufstieg verpasste, fehlte den Mainzern und Michael Thurk am Ende der folgenden Spielzeit ein einziges Tor, um aufzusteigen. Ein 4:1-Erfolg in Braunschweig war wertlos, da Erzrivale Eintracht Frankfurt gegen Reutlingen mit 6:3 gewann (wobei die Eintracht die zwei letzten Tore erst in der Nachspielzeit schoss und Mainz so in der Tordifferenz überholte).
In der Saison 2003/04 spielte Thurk eine schwache Rückrunde, und sein Vertrag in Mainz wurde nicht verlängert. Doch am letzten Spieltag erzielte er zwei Tore für die Mainzer und sicherte seinem alten Verein den Aufstieg vor seinem neuen Arbeitgeber Energie Cottbus.
Nach einem halben Jahr in Cottbus wechselte er zurück nach Mainz. So kam er zu seiner Zeit in der 1. Bundesliga, welche er auch noch in Frankfurt fortsetzte. Von Frankfurt wechselte er zur Saison 2007/08 zu Augsburg. Ende der Saison 2010/11 stieg er mit den Augsburgern zum zweiten Mal in seiner Karriere auf.
Am 1. August 2011 wurde er von den Augsburgern aus disziplinarischen Gründen freigestellt. Auch sein zweiter Aufstieg brachte ihm also kein Glück.
Nun, im Herbst seiner Karriere, steigt er also mit dem 1. FC Heidenheim noch ein drittes Mal auf. Passend zu seiner bisherigen Karriere: Sein Vertrag läuft Ende Saison aus.