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Die Coen Brüder haben ja schon so manchen witzig-seltsamen Film gemacht und haben ihre eigene unverkennbare Regie-Handschrift entwickelt.
Da seien vor allem Fargo, No Country for old men, The Big Lebowski sowie Barton Fink genannt.
Der neuste Auwurf der Gebrüder Coen namens "Burn after Reading" trägt wieder die Handschrift der Brüder - doch er ist leider nicht das was man erwartet hätte.
Die Story:
Ein alternder CIA-Analyst (John Malcovitch) wird gefeuert da er wohl ein Alk-Problem hat. Er ist recht verbittert darüber. Er beschliesst, seine Memoiren zu schreiben. Irgendwie landet eine CDROM mit "hochbrisanten" CIA Daten in einem Fitnesssalon. Die Trainer (Brad Pitt..) wollen den Stoff zu Geld machen und versuchen John Malcovitch zu erpressen, was dieser jedoch garnicht einsieht. Dann versuchen sie den SToff an die Russen zu verkaufen, die jedoch daran garkein Interesse habe.
Letztendlich "soll" das ganze wohl eine Kritik an Schönheitswahn, Geldgier und Geheimdienst-Wichtigtuerei sein.
Leider wirkt der Humor jedoch etwas "bemüht". Es gibt zwar einige Lächel-Szenen, es reicht jedoch keineswegs an die Originalität der Figuren in Fargo heran, noch entwickelt sich fessende Spannung wie bei "No country for old men" erlebt (mit dem wohl charismatischsten und schrägsten Killer der letzten 10 Kino-Jahre!!).
Ein halbgares Etwas, das man sich nicht unbedingt antun muss meines Erachtens.