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Etwas zur Geschichte der Wasserversorgung
Wer kennt sie nicht, die eindrucksvollen Aquädukte aus der Römerzeit in Frankreich, Italien und Spanien, über welche das kostbare Gut «Wasser» in der Zeit vor und nach dem Beginn unserer Zeitrechnung kilometerweit in die besiedelten Gebiete abgeleitet wurde.
Das Wasserrecht geht auf eine lange Tradition zurück, gilt es doch als eine der ersten Rechtsformen überhaupt. Bekanntestes Beispiel für diese frühe Art von Gesetzgebung bildet der Codex Hammurapi des Königs Hammurapi von Babylon um das Jahr 1700 v. Chr. in dem neben umfassenden Rechtsvorschriften auch Normen für die Pflege der Bewässerungsanlagen enthalten sind. Bereits in der Antike galt die absichtliche Verunreinigung von Trinkwasser als ein schweres Verbrechen. So dann gab es bei den Römern bereits das Amt des sog. Curator aquarum, welches heute wohl sein Äquivalent im Brunnenmeister findet. Die heutige Regelung stellt sich allerdings sehr viel komplexer und umfangreicher dar.
Erste Genossenschaften
In ländlichen Gebieten der Schweiz folgte in einer gewissen Zeitspanne rund um das Jahr 1900 der Übergang von der Eigenversorgung der Quellen- und Brunnenbesitzer zur gemeinsamen Wasserbeschaffung durch Genossenschaften. Nur in städtischen Verhältnissen waren schon damals die Gemeinden Träger der Versorgung.
Gemeindewasserversorgung
Die Zunahme des Wasserbedarfs durch die Industrialisierung, durch die Erhöhung des Lebensstandards sowie die Notwendigkeit der Verbesserung der hygienischen Verhältnisse brachte dann vielerorts einen Umschwung. Viele der unzähligen privaten Genossenschaften und Korporationen waren den neuen Anforderungen sowohl in finanzieller als auch in betriebstechnischer Hinsicht nicht mehr gewachsen. Die öffentliche Hand, d.h. die Gemeinden kümmerten sich in der Folge vielerorts um die Weiterführung der Wasserversorgung. Als eine der ersten beschloss die Gemeindeversammlung der Stadt Zürich auf Antrag des Stadtrates am 6. September 1868 nach einer Choleraepidemie (1855) und einer Typhusepidemie (1864/65) die Wasserversorgung Zürich zu gründen.
Nutzung von Quellwasser
Noch vor dem ersten Weltkrieg führten die Bevölkerungszunahme und die Steigerung des spezifischen Wasserverbrauchs zu gewissen Engpässen in der Versorgung. Aus diesem Grund entstanden damals die ersten Gruppen als reine Quellwasserversorgungen. Am linken Zürichseeufer bildete sich 1905 der Verband Horgen-Thalwil-Rüschlikon-Kilchberg mit Fassungen im Hochmoor bei Rothenturm SZ (Leitungslänge rund 32 km). Die Gemeinden an der Goldküste wurden fündig im Goldingertal SG und gründeten die Quellwasserversorgung Goldingen-Meilen (Länge der Quellwasserleitung knapp 28 km).
Wasserversorgungs-Genossenschaften
In einigen ländlichen Gemeinden besteht heute noch eine Versorgungssituation wie in der Ära um das Jahr 1900. Damals erfolgte der Übergang von der Selbstversorgung der Quellen- und Brunnenbesitzer zur gemeinsamen Wasserbeschaffung durch Genossenschaften oder Korporationen. Diese organisch gewachsene Konstellation ist teilweise heute noch tief verwurzelt und wird nicht nur aus traditionellen Gründen beibehalten, denn die Leitung und der Betrieb solcher Genossenschaften ist meist sehr kostengünstig, da vieles in Fronarbeit geleistet wird oder zu sehr geringen Entschädigungen.
Die Grösse der Genossenschaften variiert über das ganze Spektrum der Siedlungsart, d. h. von der Versorgung von kleinsten Weilern (ab 12 Personen) bis hin zur Versorgung der Stadt Dübendorf mit über 30’000 Bezügern. Während die meisten Genossenschaften lediglich Teilgebiete von Gemeinden versorgen, wird in fünf Gemeinden diese Aufgabe von jeweils einer einzigen Genossenschaft für das gesamte Gemeindegebiet wahrgenommen. Als Beispiel einer komplexen Versorgungssituation ist die Gemeinde Wald zu erwähnen. Im Jahre 2005 wurde die Versorgung in dieser Gemeinde noch von 11 verschiedenen Wasserversorgungsunternehmen sichergestellt.
Löschwasserversorgung
Ein Universal-Löschmittel, das für alle Brände gleichermassen geeignet ist, existiert nicht. Wasser ist und bleibt aber das am häufigsten eingesetzte Löschmittel zur Brandbekämpfung. Vor allem bei Flüssigkeitsbränden lässt sich Wasser auch mit Zusätzen, z. B. Schaummittel, anwenden. Wasser ist leicht zu beschaffen, kostengünstig, lässt sich einfach transportieren und hat in vielen Bereichen eine besonders gute Löschwirkung.
Diese vorteilhaften Eigenschaften führten dazu, dass in der wasserreichen Schweiz für alle drei Bedürfnisse der Wasserversorgung (Trink-, Brauch- und Löschwasser) praktisch nur Einheitsnetze bestehen und für alle Zwecke Wasser in Trinkwasserqualität verwendet wird. Dies vereinfacht den Bau, Betrieb und den Unterhalt der Wasserversorgungsanlagen im Allgemeinen erheblich, obwohl sich gewisse Anforderungen widersprechen, so z. B. die Forderung nach hoher Leistungsfähigkeit im Brandfall und möglichst kurzer Verweilzeit des Wassers für den Trinkwassergebrauch.
Die allgemein gute Löschwasserversorgung im Kanton Zürich ist vor allem der langjährigen Subventionierung des Löschwasseranteils an die Wasserversorgung durch die Gebäudeversicherung des Kantons Zürich (GVZ) und dem Vollzug der massgebenden Richtlinien durch das Amt für Abfall Wasser Energie und Luft (AWEL), früher Amt für Gewässerschutz und Wasserbau (AGW) zu verdanken.
Gemäss kantonaler Gesetzgebung sind für die Benützung der öffentlichen Wasserversorgung kostendeckende Gebühren zu erheben. Gemäss einem Verwaltungsgerichtsentscheid von 2004 gehören dazu auch die Kosten für die gleichzeitig mitbetriebene Löschwasserversorgung.
Geschichte der Wasserversorgungs-Genossenschaft Allmann (WVA, 1965-2010)
Im Gebiet der späteren Wasserversorgung Allmann gab es seit eh und je hauptsächlich die Eigenversorgung mittels privater Quellfassung. Daneben existierten noch Brunnengenossenschaften (z.B. Brunnengenossenschaft Kleinbäretswil ab 1888) und die Wasserversorgungsgenossenschaft Kleinbäretswil ab 1906.
Bereits im Jahre 1960 ersuchten die Bewohner der Höfe Ghöch-Ferenwaltsberg-Sädel-Kleinbäretswil um Ausarbeitung eines Generellen Projekts für eine Wasserversorgungs- und Hydrantenanlage. Die Kantonale Gebäudeversicherung Zürich (KGVZ) legte darauf am 27. Dezember 1960 ein generelles Projekt mit Kostenschätzung vor.
Am 14. März 1961 fand eine erste orientierende Versammlung statt, mit Vorlage des Projekts. Eine Konsultativabstimmung ergab eine mehrheitliche Zustimmung. Somit wurde das Projekt weiterverfolgt. Da inzwischen noch verschiedene Wünsche, Befürchtungen und Begehren auftraten, musste das Projekt erweitert und ergänzt werden. Am 16.04.1962 legte die Gebäudeversicherung ein zweites Projekt vor und endlich konnte am 2. April 1965 ein Projekt vorgelegt werden, das alle bisherigen Lücken und Mängel schloss.
Am 6. März 1964 fand eine zweite Versammlung im Gasthaus Blume, Fischenthal, statt. Damals noch unter dem Namen «Wasserversorgung Ghöch-Ferenwaltsberg-Kleinbäretswil». Den Vorsitz hatte Gemeindepräsident Gottlieb Naef von Fischenthal, das Referat hielt Ingenieur Albert Haas von der Kant. Gebäudeversicherung. Begrüsst wurden die folgenden Vertreter der umliegenden Wasserversorgungen:
- WV Hinwil: Jean Senn, Walter Surenmann, Joh. Winteler und Jost Beglinger
- WV Bäretswil: Samuel Bohli, Albert Egli-Zollinger, Otto Schaufelberger und Heinrich Egli
- WV Wald: Joh. Bamert und R. Brändli
- WV Bachtelberg: Notar O. Weilenmann, E. Altwegg
- WV Fischenthal: Gottlieb Naef, Rud. Zollinger, Th. Neidhart, Ernst Honegger, Ernst Hürlimann, Ernst Peter, Edwin Naef, Jakob Kägi und E. Schaufelberger
Ingenieur Albert Haas von der Kantonalen Gebäudeversicherungsanstalt (KGVZ) referiert über das Projekt. Die approximativen Baukosten werden auf 1’300’000.— Franken geschätzt. Es kann mit Beiträgen von rund 60 % der Gebäudeversicherung und des Staates gerechnet werden. Ohne Gegenstimme erklärt sich die Versammlung mit der späteren Gründung einer Wasserversorgungs-Genossenschaft für die Gebiete Kleinbäretswil-Ferenwaltsberg-Ghöch und Höfe einverstanden. Vorerst wird aber ein Ausschuss gebildet, der die Aufgabe hat, die Verhandlungen mit allen Beteiligten zu führen. Einfachheitshalber werden dafür die Mitglieder der Baukommission der Gemeinden als gewählt erklärt, das sind:
- Von Bäretswil: Samuel Bohli, Hermann Egli, Hch. Egli und O. Schaufelberger
- Von Fischenthal: G. Naef, E. Honegger, Ed. Naef, Jak. Kägi, E. Schaufelberger
- Von Wald: R. Brändli
- Von Hinwil: Joh. Winteler und Jean Senn
Am 2. April 1965 erfolgte die Gründung der «Wasserversorgungsgenossenschaft am Allmann» mit Sitz in Kleinbäretswil. Die Gründungsversammlung fand in der Blume Fischenthal statt. In den Vorstand werden neun Mitglieder bestellt: Präsident Albert Egli-Zollinger; Aktuar Ernst Schaufelberger; Verwalter Hermann Egli (Gemeinderat Bäretswil); Brunnenmeister Emil Egli-Binder, Ferenwaltsberg; weiter: Hans Vontobel, Amslen; Jean Winteler, Wernetshausen (Gemeinderat Hinwil); Jakob Schelldorfer, Allenwil; Ingenieur Hans Figi, Gibswil-Fischenthal.
Albert Egli-Zollinger bleibt Präsident vom 2. April 1965 bis zur 21. GV vom 21. Mai 1986. Brunnenmeister Emil Egli (Wägchnächtsmiggel) betreute das Amt des Brunnenmeisters von 1966 bis 1982, also ganze 16 Jahre lang.
Am 16. Februar 1966 erfolgte die 1. Ordentliche Generalversammlung (Gründungsversammlung) in der Blume Fischenthal. Die Geschäfte waren: Projektgenehmigung, Wahlen, Aufnahme eines Darlehens, Landkäufe und Ankauf der Wasserversorgungsanlage Kleinbäretswil, Durchleitungsrechte und Aufnahme der Mitglieder.
Die Gesamtkosten des Projekts belaufen sich auf rund Fr. 1’760’000.– und werden wie folgt verteilt: Gebäudeversicherung und Direktion der öffentlichen Bauten (Wasserbau und Wasserrecht) ca. 60 % = Fr. 1’000’000, Kantonales und eidgenössisches Meliorationsamt, ca. 60 % an die Restkosten von 760’000 = Fr. 440’000, Gemeinden und Hauseigentümer ca. Fr. 320’000.
Übernahme der Anlagen der Wasserversorgungsgenossenschaft Kleinbäretswil (Christian Eicher, Präsident) zum Preis von Fr. 5’000.—und zwar:
- Alle Quellen im Arnischholz (Harnischholz), im Haberacher und im Stüssel.
- Alle Wasserleitungen und Brunnenstuben zwischen Quellen und Reservoir.
- Das Wasserreservoir Luegeten.
- Alle Druckleitungen mit vier Hydranten und Hauszuleitungen bis und mit Abstellhahn.
Die Statuten werden mit 45 Stimmen, ohne Gegenstimme; das Wasserversorgungsreglement mit 38 Stimmen, ohne Gegenstimme, angenommen. Die Anschlussgebühr (auch Einkaufsgebühr genannt) wird auf 1% des aktuellen Gebäudeversicherungswertes festgesetzt. Anlässlich der Versammlung vom 2. April 1965 wurde ein neunköpfiger Vorstand bestellt. Da aber die heutige Versammlung als eigentliche Gründungsversammlung gilt, legt der Vorstand Wert darauf, die seinerzeit vorgenommenen Wahlen heute bestätigen zu lassen. Die vierjährige Amtsperiode beginnt mit dem heutigen Datum und die Wahlen fallen so jeweils mit den Gemeindewahlen zusammen. Alle Vorstandsmitglieder werden in Globo gewählt – ohne Gegenstimme. Als die ersten Revisoren werden Ernst Hürlimann, Auen und Emil Forster, Fabrikant in Hinwil, gewählt.
Bei der Sparkasse des Bezirkes Hinwil wird ein Baukredit von Fr. 750’000.— aufgenommen. Zins 4¾% und 1/8% Kommission.
Bei der 2. GV am 28. April 1967 ging es um die Absegnung der geänderten Statuten, des geänderten Reglements und des Wassertarifs. Der m³-Preis beträgt Fr. 0.45, der grösste Teil der Gebühren wird aber nach Faktoren (Pauschalen) erhoben. Auch wird für Gebäude die nicht angeschlossen werden ein sog. Hydrantenbeitrag für den Brandschutz von Fr. 20.— bis 50.— verlangt.
Am 1. Juli 1967 erfolgte die Vergabe der Arbeiten mit dem Hinweis «Baubeginn möglichst bald». Dieser erfolgte dann am 19. Juli und am 27. Oktober wurde bereits folgendes vermeldet: Los Ghöchweid-Würz und Ghöchweid-Schloss fertig gestellt, Los Amslen-Sennweid und Ghöchweid-Schulhaus-Ferenwaltsberg sind weit fortgeschritten. Schon kurz nach Baubeginn gab es bereits neue Begehren für Netzerweiterungen: Berghof (heute Rellstenalp) und Rütwiesli.
Alle Gemeinden hatten Kostenteile (Beiträge) zu übernehmen, derjenige der Gemeinde Fischenthal (Fr. 62’000.–) musste gestundet werden infolge prekärer Finanzsituation der Gemeinde.
Schon vor Baubeginn und auch im Laufe der Bautätigkeit gab es immer wieder Sachverhalte zu klären, manche mögen uns heute etwas grotesk vorkommen, aber es war die Zeit und auch das manchmal etwas andersdenkende Bergvolk rund um den Allmann. Präsident Albert Egli hat diese Begebenheiten in seinem Gedicht zur Einweihung (Dank an einen Ingenieur) in humoristischer Weise aufgezählt (siehe Einweihung vom 21.11.1968 und Bildergalerie).
So hatte ein Gibswiler Landwirt als einziger die Durchleitungsverträge nicht unterschrieben, da er für die rund 100 m durch sein Land führende Leitung anstatt der angebotenen Fr. 0.50 eine Entschädigung von Fr. 1.- pro Laufmeter verlangte. Es ging also um 50 Fr! Andere verzichteten auf die Durchleitungsentschädigung, verlangten aber ein unbefristetes Anschlussrecht zu den damaligen Bedingungen und Entlastung von Ziffer 1.3 des Wasserabgabetarifs (Hydrantenbeitrag/Brandbekämpfung). Beides wurde nicht gewährt. In einem anderen Fall heisst es im Protokoll: Nachdem Dr. Gubler, Amslen, unannehmbare Forderungen gestellt hat, wird beschlossen von diesem Geschäft Abstand zu nehmen und bis auf Weiteres ad Acta zu legen. Auch hier ging es um Durchleitungsentschädigungen. Dann gab es Beschwerden eines Grundeigentümers der während der Bauzeit die Wiese nicht düngen konnte und dadurch einen Ertragsausfall erlitt! Dies nur ein Teil der laufenden Probleme beim Bau der Anlagen.
Die Gemeinde Bäretswil wollte es ihrer Landbevölkerung in den Aussenwachten etwas erleichtern an die neue Wasserversorgung anzuschliessen. Aber der Gemeinderatsbeschluss, sämtliche Einkaufsgebühren auf dem Gebiet der Gemeinde zu übernehmen, wird von den Subventionsbehörden nicht genehmigt. Dafür bot die GVZ aber zusätzlich einen ausserordentlichen Beitrag von 5 % auf den KV von 1’760’000 an. Das ergab nochmals rund Fr. 88’000 mehr Subvention und so waren wiederum einige mehr zufrieden.
Eine spezielle Situation ergab sich noch im Ober Reinsberg (Gde. Fischenthal), wegen der Haltung eines anschlussunwilligen Liegenschaftsbesitzers war Ingenieur Christoph Maag (GVZ) so erbost, dass er eine Änderung der Leitungsführung beschloss, damit jener nicht später ohne grosse Kosten doch noch anschliessen konnte. Und so geschah es auch – der Anschluss dieser Liegenschaft wurde dann im Jahre 1994 ausgeführt im Zusammenhang mit dem Bau der Kanalisation, allerdings mit wesentlich weniger Subvention.
1967 heisst es dann im Protokoll: Seit Wiederaufnahme der Arbeiten im Frühling durch das Generalunternehmen sind verschiedene grobe Verstösse gegen die Anordnungen der Bauleitung aufgetreten. In einem Schreiben der Gebäudeversicherung an die geschäftsführende Firma Theodor Weilenmann, Wetzikon, wurde dieser wegen den erwähnten detaillierten Verstössen, nahegelegt, vom Werkvertrag zurückzutreten, wörtlich heisst es: «…was ihnen nach uns zugekommenen Äusserungen, dass sie hier nichts verdienen, nicht schwer fallen dürfte.»
Am 2. August 1967 erfolgte die Arbeitsvergabe für das Reservoir Ghöchweid und am 24. lässt Ingenieur Christoph Maag im Beisein des Präsidenten das erste Wasser auf die Reservoirbaustelle fliessen (Druckleitung vom Reservoir Würz, Fischenthal).
Der Baufortschritt ermunterte nun auch weitere Hofbesitzer sich um einen Anschluss zu kümmern, so wurden bereits am 24. April 1968 erste Verhandlungen betreffs Netzerweiterung Sonnenhof-Laupetswil geführt und im Herbst die Netzerweiterung Schloss-Lanzenmoos ins Auge gefasst.
Nach fast 2-jähriger Bauzeit kann die Wasserversorgung Allmann (WVA) am Freitag 24. Mai 1968 ihren Betrieb aufnehmen. Fritz Kübler, Redaktor vom Zürcher-Oberländer setzte in der Betriebswarte im Schulhaus Berg um punkt 16 Uhr die Pumpen Sennenberg und Würz in Betrieb. Die offizielle Einweihung erfolgte aber erst am 21. November.
Die Wasserversorgung Allmann verfügte zu diesem Zeitpunkt über 20 km Leitung, grösstenteils Eternitrohe DN 125 und 150 mm. Die Wasserförderung ins Reservoir Ghöchweid (1024.50 m.ü.M.) mit einem Inhalt von total 300 m³ (Brauch- und Löschreserve von je 150 m³) erfolgt vom Quellwasserpumpwerk Luegeten (Kleinbäretswil, Förderhöhe 86 m), dem Stufenpumpwerk im Reservoir Sennenberg (WV-Genossenschaft Bachtelberg, Wald, Förderhöhe 196 m) und dem Stufenpumpwerk im Reservoir Würz (WV-Genossenschaft Fischenthal, Förderhöhe 210 m). Die Betriebswarte befand sich im Nebenzimmer des Schulhauses Berg, eine Auslösestation (Auslösung der Löschwasserreserve) beim Eingang, ausserhalb des Schulhausgebäudes. Insgesamt waren damals 75 Bergbauernfamilien an die neue Wasserversorgung angeschlossen worden.
Die Einweihung der Anlagen erfolgte erst am Donnerstag 21.11.1968 mit Regierungsrat Dr. A. Bachmann, einer echten Feuerwehrmusik und einem «Kalten Buffet» im «Salon de l’Eau». Präsident Albert Egli-Zollinger rezitiert das selbst verfasste Gedicht „Dank an einen Ingenieur». Der Kostenvoranschlag war mittlerweile auf 1.95 Mio. Franken gestiegen, was rund Fr. 7’000.— pro Kopf der Verbraucher ergibt. Die Abrechnung (1969) zeigte schlussendlich einen Aufwand von Fr. 1’933’050.25.
Kaum waren die Anlagen in Betrieb, musste schon der erste Verstoss gegen das Wasserbezugsrecht festgestellt werden. Ein Landwirt wurde vom Brunnenmeister überrascht wie er mit einem Schlauch ab dem Hydranten seinen Stall ausspülte, was anscheinend schon öfters vorgekommen sei und natürlich verboten war.
Am 20. Juni 1969 wird in Thalwil Ingenieur Albert Haas, Chef der Abteilung Wasserversorgung bei der Gebäudeversicherung und Initiant des Ausbaus Allmann, zu Grabe getragen.
Im Frühling 1970 gab es eine Änderung in der Projekt- und Bauleitung, Ingenieur Karl Truninger (GVZ) übernahm weite Teile der Arbeiten um Christof Maag zu entlasten und betreute dann auch den Ausbau Sonnenhof-Altegg der im Juli 1971 in Angriff genommen wurde. Dazu folgender Bericht der, ergänzt mit 2 Fotos, auch im Zürcher-Oberländer erschien.
An der 5. Generalversammlung im April 1977 wurde auf Antrag des Präsidenten erstmals ein Schüblig serviert, damit die Kosten aber dennoch im Lot blieben, erfolgte zudem der Beschluss, die Anschlussgebühren für Ferien- und Wochenendhäuser auf 1.5% der GVZ-Versicherungssumme zu erhöhen. Das betraf natürlich nur wenige Liegenschaften, die meisten Genossenschafter waren ja Landwirte – ein Schelm wer schlechtes denkt! Mit Rücksicht auf die noch etwas schwachen Finanzen wurde aber schon an der GV 1971 auf den Schüblig wieder verzichtet!
Am 12. November 1971 fand auf Einladung des Sonnenhof-Wirtes die inoffizielle Einweihung der Teilstücke Ghöchweid-Sunnehof-Altegg und Laupetswil-Karoll statt. Noch im selben Jahr erfolgte eine Orientierung betreffs Ausbau Läseten-Wolfensberg welcher dann an der GV 1973 beschlossen wurde, mit Erweiterung bis Bad. Diese Leitung wurde dann im Oktober 1974 in Betrieb genommen.
Wenn man die Protokolle liest, fällt auf, dass die Beschlüsse stets sehr zielführend waren – man fackelte nicht lange, es wurde beschlossen und – gemacht. So auch als 1974 zwei Vorstandsmitglieder zurücktraten, man entschloss sich für das einfachste Vorgehen und verkleinerte den Vorstand einfach von 9 auf 7 Personen. Dies hatte Bestand bis zur Auflösung der Genossenschaft im Jahre 2010, obwohl auch in dieser Zeitspanne einmal diskutiert wurde, den Vorstand auf nur noch 5 Leute zu reduzieren, ebenfalls auf Grund von Rücktritten. Als Anmerkung schrieb der Aktuar noch: «Als Präsident stellt sich der bewährte und rührige Albert Egli wieder zur Verfügung». Aber im Jahre 1977 heisste es dann: «Überrascht und bestürzt nimmt die Versammlung von den Rücktrittsabsichten des Präsidenten Kenntnis». Es war das die Zeit als Albert Egli sehr grosse gesundheitliche Probleme hatte, ausgelöst durch die Ereignisse rund um den Neubau der Wirtschaft Berg im Ghöch. Dies belastete ihn schwer, darum zog er den Rücktritt in Betracht, liess sich aber immer wieder motivieren weiter zu machen bis zur 21. GV 1986.
Etwas interessantes noch zum Wasserverbrauch, im Jahre 1975 betrug dieser 40’255 m3 (Fördermenge). Im letzten Betriebsjahr 2009 waren es rund 58’000 m³.
An der GV 1976 konnte man bereits das 10-jährige feiern, dies geschah mit einem einfachen Nachtessen für alle Genossenschafter sowie der musikalischen Unterhaltung mit dem Duo Storchenegg Ruedi.
Im Jahre 1978 erhöht die Wasserversorgungsgenossenschaft Fischenthal den Lieferpreis von 15 auf 20 Rappen (33%) worauf an der GV desselben Jahres der Wasserpreis der WV Allmann von 45 auf 60 Rappen erhöht werden musste.
Im Jahre 1980 erfolgte der Einbau von Wasseruhren (Wasserzähler/Wassermesser) in fast allen Liegenschaften. An der GV 1981 musste dann infolge des Zählereinbaus ein grosser Rückschlag in der Jahresrechnung verzeichnet werden. Zu Gunsten der Rechnung gab es aber auch immer wieder mal Anschlussgebühren neu erstellter Liegenschaften oder von grösseren Umbauten (Nachzahlungen).
Im Jahre 1981 scheidet Ernst Abele aus dem Vorstand aus, neues Mitglied wird Christian Arm der auch das Aktuariat übernimmt. Im Jahre 1982 warf auch Wolfgang Windlin, GR Hinwil, das Handtuch, neu wird Karl Schmidt, Käser in Kleinbäretswil, gewählt.
Im Jahre 1982 wurde beschlossen die Grundgebühr auch für leerstehende Wohnungen zu verrechnen. Zudem wurde die Anschlussgebühr für alle Liegenschaften auf 1.5% der Gebäudeversicherungssumme erhöht.
Im Jahre 1983 trat Emil Egli-Binder (Wägchnächts, Ferenwaltsberg) vom Amt des Brunnenmeisters zurück. Er betreute das Amt des Brunnenmeisters von 1966 bis 1982, also von Anfang an ganze 16 Jahre lang. Zum Abschied erhielt er einen Tiroler, Durchmesser 12 cm mit Fransenband (Fr. 105.-). Die Nachfolge trat Hans Lattmann, Kleinbäretswil, an, er wird auch neu in den Vorstand gewählt. In diesem Jahr versorgte die WVA 75 Haushalte mit insgesamt 311 Einwohnern und rund 600 Grossvieheinheiten.
Mit Verfügung vom 19.07.1983 wird die WVA durch die Finanzdirektion des Kantons Zürich von der Staatssteuer und den allgemeinen Gemeindesteuern befreit. Im Anschluss daran wurde die WVA auch von der direkten Bundessteuer befreit. Dadurch wurde eine Statutenänderung nötig die gut geheissen wurde.
1985 wurde eine weitere Netzerweiterung beschlossen und zwar zur Liegenschaft Älpli, Gibswil. Projekt und Bauleitung erfolgte wie immer durch das Amt für Gewässerschutz und Wasserbau (AGW). An diesem Beispiel seien noch einmal die damaligen Verhältnisse dokumentiert, die aufzeigen, wie generös und grosszügig einmal Beiträge und Subventionen flossen: Die Bruttokosten für die gut 320 m lange Versorgungsleitung DN 125 mm inkl. Erstellung eines Oberflurhydranten beliefen sich auf 40’134 Franken. Die Subvention und der Staatsbeitrag betrugen 19’162 Fr., also fast die Hälfte der Bausumme, ein zusätzlicher Beitrag kam noch von der Gemeinde Fischenthal, somit war der Restbetrag für den Liegenschaftsbesitzer 17’140 Fr., das sind 42% der Baukosten. Zudem wurden die Projektierungs- und Bauleitungsarbeiten vom AGW zu einem ausserordentlich günstigen Preis erbracht.
In diesem Jahr (1985) beschäftigen die Brunnenmeister auch drei Leitungsbrüche, insbesondere die damit verbundenen Lecksucharbeiten waren mühsam und zeitaufwändig. Zudem erfolgte ein grosser Wasserverlust, zeitweise mussten alle drei Pumpwerke Wasser fördern, damit die Versorgung sichergestellt war.
Bei den Finanzen sah es immer recht gut aus, doch stets war der positive Abschluss der Jahresrechnung nur auf die eingegangenen Einkaufsgebühren zurückzuführen – ohne diese Gebühren hätte die Rechnung in den letzten 10 Jahren nur einmal mit einem Vorschlag von rund 400 Fr. abgeschlossen. Der Verbrauch soll aber nicht mit Anschlussgebühren „subventioniert“ werden. Darum wurde an der GV von 1990 eine Erhöhung des Wasserpreises beantragt und auch beschlossen. Der m³-Preis wurde um 20 Rappen auf neu 80 Rappen/m³ erhöht.
Im Jahre 1986 folgt der Rücktritt aus dem Vorstand von Emil Egli und Hans Vontobel sowie von Präsident Albert Egli. Als neue Vorstandsmitglieder werden vorgeschlagen und gewählt: Elisabeth Abele, Walter Schaufelberger und Albert Egli jun. Als neuer Präsident wird Karl Schmidt gewählt.
An der Generalversammlung vom 14. Mai 1991 konnte das Jubiläum 25 Jahre Wasserversorgungsgenossenschaft Allmann (WVA) gefeiert werden an der auch Gäste von Zürich zugegen waren und zwar vom damaligen Amt für Gewässerschutz und Wasserbau (AGW), der Amtschef Christoph Maag sowie Karl Truninger, beide bestens bekannt mit den Belangen der WVA, waren sie doch die eigentlichen Erbauer dieses Werks. Ausser den üblichen Geschäften wurden die neuen Statuten und auch eine Erhöhung der Diäten für die Funktionäre der WVA genehmigt, Präsident Fr. 500, Aktuar Fr. 600, Verwalter Fr. 1’600 und Revisoren Fr. 50 im Jahr! Immer wieder gab es auch mal etwas zu lachen an den Generalversammlungen, so z.B. an dieser, der Revisor Peter Erzinger hatte schriftlich mitgeteilt, dass er sich beim Lesen der Schriftstücke der WVA störe an der geschriebenen «männlichen» Form. Es folgte lautes Gelächter, der Vorstand hielt weiterhin an der bestehenden Praxis fest!
Anschliessend an das Nachtessen und die GV fand eine kleine Jubiläumsfeier statt. Präsident Karl Schmidt würdigte das 25-jährige Bestehen der WVA in einer Ansprache. Auch Gemeinderat Walter Bachofen, Hinwil, meldete sich zum Wort, sowie andere Grussüberbringer. Der ehemalige Präsident Albert Egli rezitierte nochmal das Gedicht, das er für die Einweihung im Jahre 1968 geschrieben und vorgetragen hatte.
Immer aber blieb es beim Vorstand die laufenden Geschäfte zu bearbeiten, so ging es um säumige Zahler, das Überwachen des Versorgungsgebietes betreffs Umbauten, die Nachzahlungen zur Folge hatten. Aber auch Leitungslecks, vor allem an Hauszuleitungen, verbunden mit grossen Wasserverlusten hielten den Brunnenmeister und seinen Stellvertreter auf Trab. Was auch immer mehr Arbeit verursachte waren die fast jährlich neuen Verordnungen und Vorschriften betreffs der Wasserversorgung im Kanton Zürich. Jährliche Statistiken mussten erstellt und abgegeben und ein Qualitätssicherungssystem (QS) aufgebaut werden. Die Brunnenmeister hatten Kurse und Weiterbildungen zu besuchen die recht zeitaufwändig waren und das alles neben ihrer Landwirtschaft.
Dem Brunnenmeister erwuchs dadurch einige Mehrarbeit. Auf die Finanzen drückte auch der nicht zu unterschätzende Aufwand für den Unterhalt der Hydranten die zweimal jährlich gewartet werden mussten. Alle Gemeinden bezahlten einen Beitrag an das Löschwesen, ausser die Gemeinde Bäretswil. Der Präsident erwähnte es an einer Vorstandssitzung einmal so: «Alle Gemeinden (Bauma, Fischenthal, Wald und Hinwil) seien ihrer Pflicht zur Bezahlung des jährlichen Hydrantenunterhalts nachgekommen ausser die Gemeinde Bäretswil, die diesen kleinen, aber für den Betrieb wichtigen Beitrag verweigere», mit Recht wie sich später herausstellte, denn diese Beiträge wurden vom Staat im Jahre 2004 durch einen Verwaltungsgerichtsentscheid untersagt. Dazu folgender Auszug aus dem AWEL-Rundschreiben von 2007 das die neuen Direktiven von Staat und Gebäudeversicherung unmissverständlich klar legte:
Finanzierung der Löschwasserversorgung
Aus einem Entscheid des Verwaltungsgerichts vom September 2004 ergibt sich Folgendes: Die Wasserversorgung hat die ausreichende Versorgung der Bezüger mit Trink-, Brauch- und Löschwasser unter genügendem Druck und in einwandfreier Qualität zu liefern. Trink-, Brauch- und Löschwasser bilden demnach eine Einheit, die unter dem Begriff der „Wasserversorgung“ fällt und die selbsttragend sein muss. Die Wasserversorgung darf nicht mit Beiträgen der Gemeinde mitfinanziert werden, selbst wenn die Kosten für die gleichzeitig mitbetriebene Löschwasserversorgung klar ausgewiesen werden könnten. Verursacht werden die Kosten nicht etwa durch die Feuerwehr, sondern durch die Gebäudeeigentümer, deren überwiegend individuelles Interesse an einer leistungsfähigen Wasserversorgung, insbesondere im Hinblick auf Löschwasser, im Brandfall evident ist.
Im Zusammenhang mit der Finanzierung ist auch zu berücksichtigen, dass zukünftig die Hydranten und deren Wartung und Unterhalt von der Gebäudeversicherung subventioniert werden. Damit fällt auch ein bisher allfällig geleisteter Gemeindebeitrag an die Hydranten weg.
Zusammengefasst bedeutet dies, dass die gesamten Kosten für die Trink-, Brauch- und Löschwasserversorgung allein durch kostendeckende Gebühren und Beiträge der Wasserversorgung gedeckt werden müssen.
Immerhin sind die Unterhaltskosten für die in die Jahre gekommenen Hydranten nicht unerheblich, ein Beispiel vom Jahre 2008 nach einer Kontrolle aller Hydranten zeigte zu erwartende Kosten von rund 20’000 Franken für die Behebung von undichten Entwässerungen (Wasserverlust), Ersatz von Hauptventilen und anderen kleineren Reparaturen. Im Jahre 2007 betrug der Beitrag der Gebäudeversicherung an die Hydrantenwartung ganze 2’800 Fr.!
Aber auch um den Wasserlieferpreis von der WVG Fischenthal und der WVG Bachtelberg gab es immer wieder Diskussionen und aufwändige Abklärungen. So erhöhte sich der Lieferpreis von Fischenthal (PW Würz) um 50% auf 30 Rp./m³ und für denjenigen vom Bachtelberg (PW Sennenberg) wurde ein neuer «Mischpreis» ausgehandelt, der bis zu 60 Rp./m³ betragen konnte. Der Brunnenmeister war stets darauf bedacht, von der «günstigeren» Station zu pumpen und die Option ja nicht zu überschreiten – was natürlich nicht immer gelang.
Im Jahre 1992 folgte der Rücktritt aus dem Vorstand von Frau Elisabeth Abele, neu gewählt wurde Lienhard Dürst, Sädel.
1994 erfolgte eine weitere Erweiterung der Wasserversorgungs- und Hydrantenanlage und zwar im Ober Reinsberg (Gde. Fischenthal), dies geschah im Zusammenhang mit dem Ausbau einer Liegenschaft und der damit nötig gewordenen Erstellung der Kanalisation und im Jahre 1996 folgte die Erschliessung zur Liegenschaft Halde (Fischenthal) ab der Versorgungsleitung im Lanzenmoos. Im selben Jahr ist Christian Arm aus dem Vorstand der WVA ausgeschieden, das Aktuariat übernimmt Albert Egli jun. Neu gewählt wurde Hansruedi Kägi, Seegräben, Besitzer der Liegenschaft Älpli im Versorgungsgebiet der WVA.
Im Jahre 1996 stand die Renovation des Quellwasserpumpwerks Luegeten ins Haus. Dieses Reservoir wurde von der ehemaligen Wasserversorgungsgenossenschaft Kleinbäretswil übernommen, im Jahre 1968 renoviert und zum Quellwasser-Pumpwerk umgebaut. Im Jahre 1996 musste die Chloranlage einer UV-Bestrahlungs-Anlage weichen, sowie das Pumpwerk an die neuen kantonalen Richtlinien angepasst werden (Luftdichter Abschluss der Wasserkammer, Be-und Entlüftung über Luftfilter, Syphonierung der Leer- und Überlaufleitungen.) Dabei wurde die eine Wasserkammer ausser Betrieb genommen (60 m³). Für die Quellfassungen wurden gleichzeitig die Schutzzonen ausgeschieden und die Konzession bei der Baudirektion eingeholt (Konzession: f00-1266; 50 l/min.). Nach der Beurteilung des Geologen fasste man den Entschluss eine der Quellen nicht mehr zu nutzen, da sonst weite Teile des Wieslandes bis zum Stüsselwald in die Schutzzone gekommen wäre. Die neuen Schutzzonenbestimmungen trafen einmal mehr die Landwirte als Bewirtschafter der Wiesen (Dünge- und Weideverbote).
Die Kosten dieser Renovation kamen auf rund 63’000 Franken. Der Vorstand stellte konsterniert fest, wie schnell dass Kapitalreserven aufgebraucht werden, wenn grössere Renovationen oder ein Leitungsersatz nötig werden und das schon nach 30 Jahren. Zudem war die Folge der Renovation auch hier ein künftiger Mehraufwand für den Unterhalt der Anlagen (Strahlerwechsel/Filterersatz).
Nach den grossen finanziellen Aufwendungen im Jahre 1996 folgte mit dem Jahr 1997 ein Rekordjahr bei den Wasserzinseinnahmen, erstmal stiegen diese über 40’000 Franken.
An der 33. GV im Jahre 1998 wird der Verwalter Hermann Egli verabschiedet. Er bekleidete das verantwortungsvolle Amt 32 Jahr lang, seit Anfang der WVA. Neuer Verwalter wird Lienhard Dürst, Sädel, neu in den Vorstand kommt Cornelia Vanella, sie wird Vizepräsidentin.
Die Überarbeitung des Generellen Wasserversorgungsprojekts (GWP 1998) von Bäretswil zeigt für die WVA einen kurz- bis mittelfristeigen Aufwand von Fr. 30’000 und einen mittel- bis langfristigen Aufwand von nochmals Fr. 90’000. Der gesamte Erneuerungsbedarf ist demnach rund Fr. 120’000. Dieses Kapital ist bei der WVA vorhanden (Reserve). Trotz dieser guten finanziellen Situation beschliesst die GV auf Antrag des Vorstands eine Erhöhung des Wasserpreises um 20 Rappen auf Fr. 1.–/m³, denn die laufende Rechnung von Betrieb und Unterhalt muss zwingend mit den Gebühren (Grundgebühr und Wasserzins) gedeckt werden können. Dies war die Vorgabe des neuen Verwalters für die Zukunft. Die letzte Erhöhung von 60 auf 80 Rappen fand vor 10 Jahren statt. Aber schon im Jahre 2000 musste der m³-Preis wiederum erhöht werden und zwar auf 1.20 Fr. Dies infolge von zwei grösseren Ereignissen, den dringenden Leitungsersatz der Förderleitung im Bereich Bachquerung Sennenberg infolge Lochfrass und Setzungen und einem Bruch der Versorgungsleitung Ghöchweid-Sonnenhof im Bereich des Waldwegs (Geländerutschung), der recht hohe Kosten verursachte.
An der GV 2001 wird Vizebrunnenmeister Andres Dänzer verabschiedet, seine Nachfolge tritt Emil Gabriel, Gubel, an.
Auch 2002 gibt es Rücktritte zu verzeichnen und zwar von Beisitzer Walter Schaufelberger, Neuhus, er amtete 16 Jahre lang im Vorstand und war einer der immer gut Bescheid wusste über die abgelegenen Liegenschaften und Anlagen in der Gemeinde Fischenthal. Zum zweiten verlässt Präsident Karl Schmidt den Vorstand. Er war erst der zweite Präsident in den 36 Jahren der WV Allmann. Eine spezielle Würdigung unseres scheidenden Präsidenten nimmt Vizepräsidentin Cornelia Vanella vor. Karl Schmidt war von 1982 bis 2002 im Vorstand tätig, davon die letzten 16 Jahre als Präsident und hat in dieser Zeit rund 80 Vorstandssitzungen geleitet. Im Weiteren geht die Vizepräsidentin etwas näher auf das Wirken von ihm ein und hebt insbesondere seine Fähigkeit zu vermitteln hervor, aber auch seine Stärke, stets ein gutes Mittelmass zu finden zwischen vertretbarem Aufwand (Papierkram) und Nutzen für die Genossenschaft. Vor allem zeigte sich das bei der Einführung des Qualitätssicherungs-Systems (QS). Ferner lobt sie seine ruhige und souveräne Art sowie sein Verhandlungsgeschick das stets zu guten und akzeptablen Lösungen führte, vor allem auch mit den umliegenden Genossenschaften (Wasserlieferanten).
Als Ersatz für die beiden Vorstandsmitglieder werden Peter Künzle von Kleinbäretswil und Urs Keller, wohnhaft im Lee, Gemeinde Fischenthal, vorgeschlagen und einstimmig gewählt. Die übrigen Vorstandsmitglieder: Cornelia Vanella (Vize-Präsidentin), Lienhard Dürst (Verwalter), Hansruedi Kägi (QS-Minister), Hans Lattmann (Brunnenmeister) und Albert Egli (Aktuar) stellen sich zur Wiederwahl und werden einstimmig bestätigt. Peter Künzle wird auf Vorschlag des Vorstandes einstimmig als Präsident gewählt.
Mit zunehmendem Alter der Versorgungsanlagen nahmen auch die Leitungslecks zu. Um grosse Schäden zu vermeiden und die Lecks frühzeitig zu erkennen wurde im Frühling 2003 ein grosser Netzuntersuch mit der Firma Merkel durchgeführt. Der Funktionär der Firma attestierte dem Leitungsnetz einen sehr guten Zustand, was vor allem auf die sorgfältige Wartung zurückzuführen sei – trotzdem zeigten sich einige Schwachstellen, die sofort behob wurden (siehe Bildergalerie). Im selben Jahr wird Brunnenmeister Stv. Emil Gabriel von Roger Bieri, Ghöch, abgelöst.
Im Herbst 2005 wurde die Betriebswarte erneuert und die Aussenstationen PW Sennenberg, PW Würz, PW Luegeten und Res. Ghöchweid an die neuen Verhältnisse, sowie an die neuen Kantonalen Richtlinien angepasst.
Im selben Jahr gab Cornelia Vanella, Vizepräsidentin, den Rücktritt aus dem Vorstand. Neu gewählt wurde der bereits für die WVA tätige Vize-Brunnenmeister Roger Bieri, Ghöch. Urs Keller übernimmt neu das Amt des Vizepräsidenten.
Im Jahre 2006 betrug der Jahresverbrauch rund 42’000 m³. Rund 12% Eigenwasser vom Quellwasserpumpwerk Luegeten, 57% Fremdwasser der WVG Bachtelberg (Wald) und 31% der WVG Fischenthal. Versorgte Einwohner ca. 550 sowie rund 1’000 Grossvieheinheiten.
Dem Brunnenmeister Hans Lattmann wurde die aufwändigere Arbeit bei der WVA langsam zu viel und so übernahm ab Januar 2007 Roger Bieri vom Ghöch dieses Amt, Hans blieb ihm mit seinem grossen Anlagewissen der WVA als Stellvertreter erhalten, aber die Diskussionen rund um diesen Wechsel zeigten auch das Personalproblem der WVA, es gab keine Leute mehr die ein Amt im Vorstand oder im technischen Bereich antreten wollten.
Zusätzlich hat sich die Subventionspraxis seitens des Kantons und der Gebäudeversicherung (GVZ) seit dem Antritt eines neuen Direktors bei der Gebäudeversicherung stark zu Ungunsten der Landbevölkerung verändert. Die neue Subventionspraxis der GVZ, die nur noch Subventionen an Hydranten erlaubt, ist für eine Wasserversorgung im Berggebiet mit kilometerlangen Leitungen ohne Verbraucher (Hausanschluss) und wenig Hydranten ein Problem, spielte aber den eifrigen Beamten beim AWEL in die Hände, welche die Wasserversorgungs-Genossenschaften eh schon länger eingemeinden wollten. Durch die neue Subventionspraxis der GVZ profitieren nun vor allem die Städte Zürich und Winterthur, mit einem dichten Verbrauchernetz. Auch die Hoffnung einiger Genossenschafter, die WVA hätte doch einen «Götti» in Zürich, hatten sich lange zuvor zerschlagen und zwar mit der Pensionierung von Christoph Maag im Jahre 2002 (eh. Amtschef AWEL).
All diese Umstände veranlassten den Vorstand eine Übergabe der WVA an die Gemeinde Bäretswil ins Auge zu fassen und schon im März fand die erste Sitzung mit der Gemeinde (GR Otto Jung) betreffs Übernahme der Anlagen der Wasserversorgungs-Genossenschaft Allmann und die Versorgung deren Gebiete statt. Damit begannen im März 2007 die Verhandlungen die rund 2 Jahre dauerten, da mit allen betroffenen Gemeinden (Bauma, Fischenthal, Wald und Hinwil) und deren Wasserversorgungen Verträge abzuschliessen waren. Zudem wurden die Anlagen der WVA einer gesamtheitlichen Prüfung durch ein Ingenieurbüro unterzogen, damit niemand die Katze im Sack kaufen, bzw. übernehmen musste. Dieser Zustandsbericht fiel sehr gut aus, dies war ein Lob an die Brunnenmeister für ihre pflichtbewussten Unterhaltsarbeiten. Zudem konnte der Gemeinde Bäretswil noch ein Eigenkapital von über Fr. 200’000 übergeben werden.
In diesem Zusammenhang wurde im Jahre 2009 nochmals eine Netzanalyse gemacht die Kosten von rund 12’000 Fr. verursachten. Die letzten Untersuche datierten von 1994 und 2003.
An der ausserordentlichen GV vom 18.11.2009 heissen die Genossenschafter die Anträge des Vorstandes gut. Es sind dies 1. Der Übernahmevertrag vom 20.10.2009 mit der Gemeinde Bäretswil wird genehmigt und der Vorstand ermächtigt diesen zu unterzeichnen. 2. Die Wasserversorgungs-Genossenschaft Allmann auf den 01.01.2010 aufzulösen und den Vorstand zu ermächtigen, sämtliche Formalitäten per 30.06.2010 in eigener Kompetenz zu erledigen. An der Gemeindeversammlung vom 18.12.2009 stimmte die Gemeinde Bäretswil der Übernahme zu und zwar ohne Gegenstimme.
An der definitiv letzten Generalversammlung der WVA vom 14. April 2010 erfolgte noch die Abnahme der Jahresrechnung 2009 und die Information betreffs der zukünftigen Ansprechpartner bei der Gemeinde.
Die letzten Funktionäre der WVA waren folgende: Präsident Peter Künzle, Aktuar Albert Egli jun. beide Kleinbäretswil, Vizepräsident Urs Keller, Lee; Verwalter Lienhard Dürst, Sädel; QS-Beauftragter H.R. Kägi, Seegräben; Brunnenmeister Roger Bieri, Ghöch; Brunnenmeister Stv. Hans Lattmann, Kleinbäretswil.
Im letzten Betriebsjahr versorgte die WVA mit ihrem rund 30 km langen Versorgungnetz (Gussleitungen 2 km, Eternitleitungen 28 km) ca. 550 Einwohner und rund 1000 Grossvieheinheiten. Der minimale Ruhedruck im Leitungsnetz (Statischer Druck) beträgt 2.5 bar (Ghöchweid), der maximale Statische Druck 15 bar bei der Liegenschaft Älpli oberhalb Gibswil (Gde. Fischenthal). Weiter versehen noch 12 Druckreduzierventile und ein Druckbrecherschacht (Bräch) ihren Dienst und gut 8 km Signalkabel sorgen für die Übertragung der Daten. Die Wasserhaltung erfolgt im Reservoir Ghöchweid und die Wasserlieferung über die 3 Pumpwerke Luegeten, Sennenberg und Würz.
Der Jahresverbrauch betrug rund 61’000 m³. Der Wassertarif setzte sich zusammen aus der Grundgebühr von Fr. 50.- und der Verbrauchsgebühr (Wasserzins) von Fr. 1.50/m³. Die Einkaufsgebühr war seit dem Jahre 1977 bei 1.5% der Gebäudeversicherungssumme geblieben.
Immer wieder hörte man von Fischenthalern und auch von Bäretswilern: «Mir händ dänn kei Seewasser». Auch über die Anlagen der WVA kommt kein Seewasser in die Haushalte, obwohl es praktisch möglich wäre, denn über die Anlagen der WV Bachtelberg und der WV Wald die in Rüti an das Netz der Gruppenwasserversorgung Zürcher Oberland (GZO) angeschlossen kann auch die WV Allmann Seewasser beziehen und bezahlt deshalb auch Gebühren (mit der Option bei der WV Bachtelberg), für diese Sicherheit. Aber Seewasser gelangt damit kaum ins Reservoir Ghöchweid, vorher müssten alle Quell- und Grundwasserreserven der WV Bachtelberg und Wald aufgebraucht sein. Hingegen ist es möglich, in einer Notlage, über das Reservoir Ghöchweid Wasser an die WV Fischenthal abzugeben. Auch die WV Bühl hatte schon profitiert von diesem Verbund als sie, infolge einer länger anhaltenden Verschmutzung ihres Quellwassers, über eine Notleitung rund 3000 m³ Wasser von der WV Allmann beziehen konnte. Allerdings ist zu bemerken, dass Seewasser ganz unverdient einen schlechten Ruf hat, erstens wird es mit neuester Technik aufbereitet und zweitens ist es sehr weich (kaum Kalk), darum ist es zum Mischen (im Reservoir) mit sehr kalkhaltigem Grundwasser sehr geeignet.
Dass die Funktionäre der WV-Genossenschaft Allmann, vom Präsidenten über den Verwalter bis hin zum Brunnenmeister sehr günstig und vor allem kostenbewusst gearbeitet haben kam auch bei der Übergabe der WV Allmann an die Gemeinde klar zum Ausdruck, eine Studie des Ingenieurbüros kam beim zu erwartenden Aufwand auf das Doppelte als die aktuelle Jahresrechnung der WVA auswies, die Gemeinde kam bei ihren Berechnungen dann nochmals 50% höher als der Ingenieur!
Vieles belastete die Rechnung nie – Arbeiten wie Vorprojekte, Bauabrechnungen und Subventionseingaben wurden vom Vorstand in eigener Regie erledigt, ohne Kostenfolge für die WVA. Selbst die Wasserablesung wurde in den letzten Jahren zu äusserst günstigen Bedingungen vollzogen, es belastete die Rechnung mit Fr. 120.— pro Ableseperiode und das für 2 Personen während 2 Tagen. Deshalb wurde auf Anregung der Gemeinde Bäretswil noch eine Schlusssitzung mit anschliessendem Essen für die Vorstandsmitglieder anberaumt – dies als Dank für die geleistete Arbeit.
Ende gut «Haldengut» oder besser eben «Allmann-Sprudel»
Als Beispiel nun die folgenden Ausführungen eines übereifrigen Beamten der Baudirektion (AWEL) im Jahre 2005, der es gerne gesehen hätte, wenn sich noch während seiner Amtszeit alle Genossenschaften im Kanton Zürich aufgelöst hätten:
Aufsicht/Oberaufsicht
Gemäss § 27 Abs. 3 WWG üben die Gemeinden die Aufsicht aus über die privaten Wasserversorgungsunternehmen. Diese Pflicht wurde in der Vergangenheit vernachlässigt, da das Verhältnis Gemeinde/Genossenschaft mehr oder weniger funktionierte und die Wasserqualität (von sehr wenigen Ausnahmen abgesehen) jederzeit den Anforderungen der Lebensmittelgesetzgebung entsprach.
Eine grosse Mehrheit der Gemeinden hat ein aktuelles Generelles Wasserversorgungsprojekt (GWP), in welchem die Mängel und die Lösungen zu deren Behebung gemeindeumfassend aufgezeigt sind. Dabei wurden aber die finanziellen Verhältnisse der Genossenschaften nie hinterfragt und dadurch auch nie berücksichtigt. Die Gemeinden als Aufsichtsorgane scheuen sich sehr, in die „Autonomie“ der Genossenschaften einzugreifen, denn es besteht vielerorts die Meinung, die Wasserversorgungs-Genossenschaften leisteten gute Arbeit und erst noch viel günstiger als die Gemeinden das tun könnten. Dies sind die Gründe, weshalb die Gemeinden starke Zurückhaltung üben bei der Regelung des Verhältnisses mit den Genossenschaften.
Der Staat hat gemäss § 30 lit. c WWG die Oberaufsicht über die Wasserversorgungen. Bis vor einigen Jahren war es allerdings beim AGW/AWEL verpönt*, die auf freiwilliger und unentgeltlicher Basis wirkenden kleinen Wasserversorgungs-Genossenschaften zu „plagen“. Aus obigen Gründen wurde auch in der Vergangenheit von staatlicher Seite auch bei der Feststellung von gewissen technischen Mängeln, nicht nachhaltig insistiert (RS).
*(Anm.: Im Jahre 2002 ging Amtschef Christoph Maag, ein grosser Förderer der WV-Genossenschaften, in Pension).
Allerdings ist zu bemerken, dass der im Jahre 2002 in den Ruhestand getretene AWEL-Amtschef, Christof Maag, ein grosser Unterstützer der Wasserversorgungsgenossenschaften war. Wenn zuweilen ein übereifriger Beamter eine Genossenschaft aus geringfügigem Anlass «plagen» wollte, erhielten die Genossenschaften immer Unterstützung vom Amtschef und solche «Schreiben» oder «Verfügungen» kamen von ihm zurück an den Sachbearbeiter, rechts oben klebte dann ein gelber Memo-Zettel auf dem folgendes stand: «Nicht kleine Wasserversorgungsgenossenschaften plagen!» oder «Hier vermisse ich den gesunden Menschenverstand – sofern vorhanden». Ch. Maag war ein grosser Förderer der Wasserversorgungen im Kanton Zürich und solche Pamphlete wie obiges fand während seiner Amtszeit nie den Weg in die Öffentlichkeit. Er ging 2002 in Pension.
Schlusspunkt:
Neulich las ich irgendwo / Eine Formel: H2O. / Pass gut auf und denke nach, / H2O ist Quelle, Bach, / es ist Fluss, Strom, See und Meer, / es trägt Schiffe, kreuz und quer, / es ist Nebel, Wolkengrau, / es ist Regen, Morgentau, / rinnt, strömt, sprudelt, tropft und fliesst, / rieselt, plätschert, rauscht und giesst, / brodelt, brandet, wogt und zischt, / reinigt, löscht den Durst, erfrischt. / Mehr wert ist’s als Gold und Geld, / ohne es wär’s schlecht bestellt. / Es gibt Leben Pflanz‘ und Tier / ohne Wasser könnten wir / nicht einmal drei Tage leben: / Es ist Lebenssaft, ist Segen. / Sicher hast du schon entdeckt, / was in dieser Formal steckt, / die so trocken es benennt, / dieses nasse Element.
Albert Egli, Feb. 2022
Literatur
1 - Eduard Gautschi: Zürcher Oberländer. 7.11.2019, Mehr Trinkwasser im Reservoir Allenberg
2 - Gemeinde Bäretswil. 13.04.2022, Neubau Reservoir Geissrain. Bericht zur Abstimmung vom 15.05.2022