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Mit NBA-Star Thabo Sefolosha steht der Schweiz für die kommenden Spiele der klar beste Spieler nicht zur Verfügung. Der einzige Schweizer NBA-Akteur gab seinen (vorläufigen) Verzicht auf Einsätze mit der Schweizer Nationalmannschaft schon Ende Mai bekannt: «Ausschlaggebend für diesen Entscheid war, dass ich letzte Saison mit Oklahoma 88 Meisterschaftsspiele bestritten habe, so viele wie noch nie.» Er müsse deshalb im Sommer seine Batterien aufladen, damit er bis zum NBA-Start im Herbst wieder vollständig bereit sei, so Sefolosha.
US-Kraftpaket mit Schweizer Wurzeln
Dadurch, dass der Waadtländer Guard seine Prioritäten anders legt und schon in diesen Tagen in die USA reist, wird Platz frei für neue Spieler. Einer davon ist der 2,01 m grosse und 120 kg schwere Greg Brunner, ein mit einer Schweizerin verheirateter Amerikaner mit Schweizer Wurzeln in Grabs SG. Der 27-jährige Forward, der neu für Treviso spielt, war in der letzten Saison in Italiens Profiliga zweitbester Rebounder und verfügt folglich über Durchsetzungsvermögen unter dem Korb.
Eine bevorstehende Modusänderung spielt Nationaltrainer Sébastien Roduit möglicherweise in die Hände, dass künftig weniger Motivationsprobleme auftreten, ein Aufgebot von Swiss Basketball zu akzeptieren. «Ab 2012 werden die Divisionen A und B vereint, 15 der 30 Teams aus der Qualifikation holen sich ein Ticket für die EM 2013», erzählt der Walliser.
Traum von Duellen mit Gasol, Parker oder Novitzki
Zudem werden die kontinentalen Titelkämpfe von 16 auf 24 Mannschaften aufgestockt, womit sich die Chancen auf eine Teilnahme deutlich erhöhen. Im Europa-Ranking nimmt die Schweiz seit vielen Jahren eine Position zwischen 20 und 30 ein. «Vor einiger Zeit habe ich mich gefragt, wie meine internationale Karriere weitergeht», gesteht der neue Schweizer Captain Vladimir Buscaglia. «Mit einer Euro in Sichtweite ist das kein Thema mehr, ich bin schon jetzt auf 2012 fokussiert.»
Bevor die Schweizer Spieler aber von Duellen mit den NBA-Stars Pau Gasol (Sp), Tony Parker (Fr) oder Dirk Nowitzki (De) träumen, haben sie die aktuelle Aufgabe in der Hinrunde der Gruppe C der Division B zu bewältigen. Diese besteht aus den Partien auf Zypern und den Heimauftritten in Freiburg gegen die Slowakei (17. August) und Tschechien (21. August).
Sowohl gegen die Slowaken wie gegen die Tschechen fällt die Länderspielbilanz stark zu Ungunsten der Schweizer Nationalmannschaft aus. Die Rückspiele im Kampf um den letztmaligen Aufstieg vor der Modusänderung stehen im August 2011 im Programm. Diese Promotion in die Division A hätte eine bessere Setzposition für die Gruppenauslosung der EM-Qualifikation 2013 zur Folge. Si