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Nachwuchsforscher Federico Teloni erhält für sein herausragendes Projekt den diesjährigen Mercator Award:
Mutationen im Genom einer Zelle können Krankheiten wie Krebs auslösen. Es gibt eine Vielzahl von Möglichkeiten, wie normal funktionierende Zellen zu Krebszellen mutieren können. Gegen 500 Krebsgene, die ein unkontrolliertes Zellwachstum begünstigen, sind inzwischen bekannt. Doch ihre biologische Funktion ist noch unzureichend erklärt, und man weiss wenig darüber, wie sie dazu beitragen, dass Krebszellen überleben. Dieser Frage ging Federico Teloni in seiner Dissertation erfolgreich nach. Mithilfe der quantitativen Hochdurchsatzmikroskopie beobachtete der Zellbiologe, wie einzelne Zellen mit DNA-Schäden umgehen.
«Ich konnte eine Reihe krebsrelevanter Gene identifizieren, die die Belastbarkeit der DNA-Replikation beeinflussen und die vielleicht einmal als Biomarker für die zukünftige präklinische und klinische Krebsforschung dienen könnten», erklärt Teloni. Darüber hinaus entdeckte der Nachwuchsforscher einen neuartigen Mechanismus, der einen spezifischen Replikationsstress erzeugt, welcher zu DNA-Schäden in Krebszellen führt.
Federico Teloni war während seiner vierjährigen Zeit als PhD-Student massgeblich an mehreren erfolgreichen internationalen Forschungskooperationen beteiligt. Die Ergebnisse seiner mit dem Mercator Award für den Bereich Medizin und Naturwissenschaften ausgezeichneten Forschung wurden in der renommierten Zeitschrift Molecular Cell publiziert.