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Den Schweizer Olympia-Bewerbungen um die Winterspiele 2010 erwächst ein weiterer gewichtiger Konkurrent: Die österreichische Wintersport-Metropole Kitzbühel will sich zusammen mit Partner-Gemeinden bewerben.
Kitzbühel soll dabei als Gastgeberstadt (Host City) fungieren wie Davos im Falle der Bündner/Zürcher Bewerbung. Innsbruck soll zahlreiche Sportstätten zur Verfügung stellen.
Das Projekt wurde von den Gemeinde-Vertretungen von Kitzbühel und Innsbruck, wo bereits die Winterspiele 1964 und 1976 stattfanden, beschlossen. Daneben sind auch Hochfilzen, Fieberbrunn, St. Johann im Tirol sowie Westendorf Partner-Gemeinden der "Hahnenkamm-Spiele".
Schon für 2006 beworben
Kitzbühel hatte sich schon für die Spiele 2006 beworben, war in der nationalen Ausscheidung gegen die Dreiländer-Bewerbung um Klagenfurt jedoch unterlegen.
Schon damals wäre Kitzbühel international wesentlich mehr Kredit eingeräumt worden als Klagenfurt, das bei der IOC-Session 1999 in Seoul nicht nur gegenüber Gewinner Turin, sondern auch gegenüber Sion chancenlos blieb. Derzeit gibt es in Österreich keine weiteren nationalen Mitbewerber.
International sind Kandidaturen von Vancouver und Toronto (Ka), Muju (Südkorea), Sarajevo, Zakopane (Pol)/Poprad (Slk), Bern/Montreux, Davos/Graubünden/Zürich und Sarajevo im Gespräch. Vergeben werden die Winterspiele 2010 vom IOC im Jahr 2003.
swissinfo und Agenturen