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Beat Hefti hat die angestrebte Medaille im Zweierbob-Bewerb in Sotschi geholt. Der Schweizer zeigte an beiden Wettkampftagen eine starke Leistung und wurde am Ende nur vom überragenden Russen Alexander Subkow geschlagen.
Hefti mit zweitbester Laufzeit
Am Start war Hefti mit seinem Anschieber Alex Baumann stets bei den schnellsten Schlitten. Auch im Eiskanal überzeugte der Appenzeller, den einzigen Fehler beging Hefti im ersten Run am Montag. Ansonsten überzeugte der 36-Jährige mit einer konzentrierten Leistung, die ihm seine erste Medaille als Pilot an Olympischen Spielen einbrachte - als Anschieber von Martin Annen gewann er 2002 und 2006 insgesamt 3 Bronzemedaillen.
Den Sieg holte sich überlegen Alexander Subkow. Der Russe, der sein Land als Fahnenträger der Eröffnungsfeier repräsentieren durfte, fuhr in jedem Run die schnellste Zeit und klassierte sich am Ende 66 Hundertstel vor Hefti. Bronze ging an den Amerikaner Steven Holcomb.
Subkow bereitete sich minutiös auf seinen Heimauftritt in Sotschi vor. Der Russe konnte rund 400 Fahrten auf dem Eiskanal im «Sanki Sliding Center» absolvieren, die Konkurrenz kam nur zu einem Zehntel dieser Fahrten. Diesen Vorteil nutzte Subkow geschickt, er kompensierte seine durchschnittlichen Startzeiten mit fehlerfreien Fahrten im Kanal.
Peter verpasst Diplom knapp
Rico Peter verpasste im zweiten Schweizer Schlitten bei seiner olympischen Premiere mit Anschieber Jürg Egger ein Diplom knapp. Nach einem missglückten ersten Run am Montag konnte sich Peter danach stets steigern und beendete den Wettkampf auf Rang 10. Auf Diplomplatz 8 fehlten Peter am Schluss 12 Hundertstel.