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Winterthur hat sich am 12. Spieltag der Challenge League einen Fehltritt geleistet: 2:3 unterlag der FCW dem zuvor während fünf Runden sieglosen Aufsteiger Le Mont. Die Gäste wurden vom überragenden Orhan Mustafi – der alle drei Treffer erzielte – überrascht.
4:0 fertigte Schaffhausen den chancenlosen FC Chiasso ab. Ezgjan Alioski fand als Erster eine Lücke im Tessiner Abwehrdispositiv. Der 22-Jährige Verteidiger, am letzten Sonntag in der EM-Ausscheidung in der Startaufstellung Mazedoniens (0:1 gegen die Ukraine), schob einen Rückpass zum 1:0 über die Linie und löste eine regelrechte Angriffswelle aus. In der zweiten Hälfte liess sich Chiasso nach allen Regeln der Kunst ausspielen - Ivic, Tadic und Zarkovic sorgten bei der Siegpremiere vor eigenem Anhang für den höchsten Erfolg seit der Sommerpause. (si)
Nie hätte ich einen Gedanken an diese absurde Möglichkeit verschwendet. Aber beim langweiligen Bayern-Kantersieg gegen Dortmund durchfährt mich ein Geistesblitz: Was, wenn es im Fussball auch Playoffs gäbe?
Ich wollte nie Playoffs im Fussball. Meister soll das Team werden, das ein ganzes Jahr lang das beste ist. Und nicht bloss während weniger Wochen im Frühling.
Aber was, wenn so viele Ligen keine spannende Schlussphase mehr kennen? Wenn die Meister schon mit dem Blühen der Osterglocken bekannt sind? Muss man da nicht etwas ändern, um die Attraktivität zu steigern? Soll der Fairness-Gedanken der Belohnung für den besten Klub einer ganzen Saison zugunsten von mehr Spannung geopfert werden? …