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Identifikation
Signatur:
Ar 490
Entstehungszeitraum / Laufzeit:
1918-2006
Umfang:
2.1 m
Kontext
Verwaltungsgeschichte / Biographische Angaben
Der Schweizerische Verband des christlichen PTT-Personals ChPTT wurde 1922 unter dem Namen „Neutraler Verband eidg. Postangestellter“ (N.V.E.P.A.) als Unterverband der Gewerkschaft des christlichen Verkehrspersonals (GCV) gegründet. Erster Präsident war Emil Wick, St. Gallen. 1929 erfolgte eine Namensänderung in „Christlichnationaler Verband des Post-, Telegraphen- und Telephonpersonals (ChPTT). Seit 1933 selbständig. 1934 erfolgte der Beitritt zum Christlichnationalen Gewerkschaftsbund (CNG). In den 30er Jahren organisierte der ChPTT nur etwa 500 bis 700 Mitglieder, d.h rund 4% des organisierten PTT-Personals. Nach 1945 entwickelte sich der ChPTT zur grössten CNG-Gewerkschaft im öffentlichen Sektor. 1948 Fusion mit dem Nationalen Verband christlicher Post- und Telegraphen-Beamter (1933-1948) und Namensänderung in „Schweizerischer Verband des christlichen PTT-Personals. Mit rund einem Fünftel des organisierten PTT-Personals erlangte der ChPTT nun eine gesamtschweizerische Bedeutung. 1992 zählte der ChPTT 10’451 Mitglieder. 1998 Zusammenschluss mit GCV und weiteren christlichen Gewerkschaftsorganisationen zu: "transfair. Christliche Gewerkschaft Service public und Dienstleistungen Schweiz".
Übernahmemodalitäten
Die umfangreiche Nachlieferung zum Bestand SOZARCH Ar 54 erfolgte am 8. Juni 2010 aus dem Zentralsekretariat des Personalverbands transfair, Hopfenweg 21, Bern.
Inhalt und innere Ordnung
Form und Inhalt
Neben älteren Unterlagen des Schweizerischen Verbandes des christlichen PTT-Personals (ChPTT/FChPTT) und dessen Vorläuferorganisation N.V.E.P.A. (Neutraler Verband eidgenössischer Postangestellter) sind auch Akten der 1998 durch den Zusammenschluss von ChPTT und GCV entstandenen Gewerkschaft transfair vorhanden. Eine klare Zuteilung der neueren Unterlagen zu ChPTT bzw. zu transfair ist nicht machbar und auch wenig sinnvoll.
Bewertung und Kassation
Kassiert wurden Mehrfachexemplare und Akten, die zu rein organisatorischen Zwecken erstellt wurden.
Neuzugänge
Es werden Neuzugänge erwartet.
Zugangs- und Benutzungsbedingungen
Zugangsbestimmungen
Der Bestand ist im Lesesaal des Schweizerischen Sozialarchivs ohne Benutzungsbeschränkungen einsehbar.
Sprache/Schrift
Unterlagen in deutscher französischer und italienischer Sprache
Sachverwandte Unterlagen
Verwandte Verzeichnungseinheiten
Verzeichnungskontrolle
Informationen der Bearbeiter*in
Die Nachlieferung 2010 wurde im Herbst 2010 von H. Villiger und U. Kälin bearbeitet.