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Die Schweizer Bevölkerung macht sich Sorgen um das GemeinwohlSchreiben Sie einen Kommentar
Laut dem Gemeinwohl-Atlas 2019, über den die Sonntagszeitung berichtet, machen sich vor allem ältere Schweizerinnen und Schweizer grosse Sorgen um das Gemeinwohl der Schweizer Bevölkerung. Rund 79 Prozent der Befragten im Pensionsalter sorgen sich um das Gemeinwohl in der Schweiz. Bei den 18- bis 24-Jährigen sind es nur 55 Prozent.
Der Gemeinwohl-Atlas versucht zu messen, welchen Beitrag die bekanntesten Organisationen in der Schweiz für die Gesellschaft leisten. Dabei schneiden beispielsweise die Organisationen «Rega», «Spitex» oder «Pro Senectute» sehr gut ab. Weniger gut wurden Tech-Giganten wie «Amazon» oder «Facebook» bewertet.
In den Augen der Befragten tun auch Sportvereine und Verbände wie die «Fifa» oder das «Internationale Olympische Komitee» zu wenig für das Gemeinwohl. Besonders schwer haben es in diesem Wettbewerb private Unternehmen. Diese müssen Gewinn erzielen, dass sie nicht vom Markt verschwinden. Das Privat-Unternehmen «Geberit» schneidet in dieser Kategorie am besten ab. Der Sanitärkonzern ist seit vielen Jahren mit qualitativ hochwertigen Produkten auch wirtschaftlich sehr erfolgreich.
Ziel des Gemeinwohl-Atlas ist es, der Gesellschaft eine Plattform zu bieten, um ihren Organisationen den Spiegel vorzuhalten. Befragt wurden rund 15‘000 Personen ab 18 Jahren.