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Wie ich zum Labrador kam
Bereits als 14-jährige besuchte ich zusammen mit meiner Schwester Susy regelmässig Übungen der SKG Dübendorf: mit dem Mittelpudel von Nachbarn! Zwei Jahre später kauften Susy und ich uns aus unserem Taschengeld eine Airedale Terrier Hündin, Gasta vom Krebsbachtal, die leider im Alter von nur 19 Monaten unter ein Auto kam. Daraufhin durfte Susy ihren ersten Riesenschnauzer, Torro vom Leuengrund, erstehen - und ich stand ohne Hund da, bis ich eines Tages zufälligerweise hörte, dass ein bereits vier Monate alter, gelber Labradorrüde weggegeben werden sollte.
So kam auf den Tag genau am 4. Oktober 1975 Dirk von Stieg zu uns. Während der kommenden fast 15 Jahre sollte er mein grosser Lehrmeister sein!
1979 lernte ich während meines Studiums an der Universität Nottingham in England Joan Hayes und ihre Staindrop Labradors kennen und für mich tat sich eine neue Welt auf: die Welt des "Working Labradors", des so genannten Field Trial Labradors; Hunde aus Linien, die über Generationen auf ihre Leistungsfähigkeit selektioniert worden waren; Hunde, die leben um zu gefallen und zu arbeiten.
Dieser Nachmittag änderte mein Leben, denn ich wusste, dass es diese Linien waren, die ich in Zukunft haben und ausbilden wollte. Dafür werde ich Joan immer dankbar sein!
Es vergingen noch einige Jahre, bis ich mir meinen Traum erfüllte, als ich 1985 mit Haretor Wischnu den ersten Field Trial Linien Labrador kaufte.