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Tennis - Roger Federer hat den ersten Turniersieg des Jahres verpasst. Im Final in Brisbane verliert der topgesetzte Schweizer nach gut zwei Stunden Spielzeit gegen Lleyton Hewitt 1:6, 6:4, 3:6.
Der 32-jährige Hewitt (ATP 60), der von Federers früherem Coach Tony Roche betreut wird, feierte damit seinen 29. Turniersieg. Im 27. Duell auf der ATP-Tour gegen Federer kam der Australier zu seinem neunten Sieg, von den letzten 18 Begegnungen mit dem Schweizer hat Hewitt allerdings nur deren zwei gewonnen.
Federer hatte in seinen 114. Final auf der Tour einen schwachen Start erwischt. Gleich im ersten Aufschlagspiel kassierte er ein Break und kam auch danach lange überhaupt nicht auf Touren. Nach nur 27 Minuten entschied Hewitt den ersten Satz für sich.
Doch Federer kämpfte sich zurück in die Partie, auch weil sein Aufschlag wieder besser zu funktionieren begann und er seine Fehleranzahl deutlich reduzierte. Den zweiten Satz, der den 5500 Zuschauern einen spektakulären Schlagabtausch bot, entschied er nach seinem ersten Break der Partie zum 5:4 für sich und sorgte damit beim australischen Publikum für Jubelstürme.
Auch zu Beginn des finalen Durchgangs war Federer am Drücker. Gleich zu Beginn boten sich ihm vier Chancen zum Break und später drei weitere, die er aber allesamt nicht zu nutzen vermochte. Bei seinem einzigen schwächeren Aufschlagspiel kassierte er das entscheidende Break.
Federer verpasste damit den 78. Turniersieg seiner Karriere und den ersten seit Halle im Juni des vergangenen Jahres. Er liegt weiter gleichauf mit John McEnroe, der ebenfalls 77 Turniere gewann. Mehr Turniersiege als Federer und McEnroe weisen nur Jimmy Connors (109) und Ivan Lendl (94), der heutige Coach von Andy Murray, auf.
Federer reist nun weiter nach Melbourne, wo in einer Woche mit dem Australian Open das erste Grand-Slam-Turnier des Jahres beginnt. Federer hat das Turnier in der Hauptstadt des australischen Bundesstaates Victoria bisher viermal gewonnen, in den letzten drei Jahren scheiterte er jeweils im Halbfinal.
SDA-ATS