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Ein Menschenrechtskalender
Anleitung
Der folgende Kalender ist ein erster Versuch, eine Liste der Gedenktage zusammenzustellen, die Menschen in der ganzen Welt den Menschenrechten gewidmet haben. Die Stichtage wurden zusammengestellt aus den offiziellen Internationalen UN-Tagen, den von NGOs anerkannten Welttagen, Jahrestagen historischer Ereignisse und Geburtstagen einiger prominenter Menschenrechtsaktivist/innen. Diese Liste ist nicht vollständig oder endgültig, kann aber als Einstieg für die Arbeit mit jungen Menschen dienen. Zur besseren Auffindbarkeit werden in Spalte 3 die zugehörigen Übungen genannt.
Sie können den Kalender kopieren und als Poster an die Wand hängen, um das Interesse an Menschenrechtsfragen anzuregen, denn er zeigt sehr gut deren Bandbreite und Vielfalt. Vielleicht regt er dazu an, bestimmte Fragen zu diskutieren und auch selbst örtliche und nationale Stichtage zu recherchieren. Diese können in dem Kalender ergänzt werden, sodass die Gruppe ihr ganz persönliches Nachschlagewerk daraus macht.
Jeder Übung in wurde ein Stichtag zugeordnet. Damit ist der Kalender auch ein Instrument zur Entwicklung eines Jahresprogramms für die Menschenrechtsbildung. Jede Woche oder jeder Monat könnte mit einer "thematischen" Aktivität beginnen. So könnten Sie sich etwa am 3. Mai, dem Welttag der Pressefreiheit, mit der Übung "Titelseite" beschäftigen. Am 25. November, dem Internationalen Tag für die Beseitigung von Gewalt gegen Frauen, könnten Sie sich die Übung "Innere Angelegenheiten" vornehmen. Doch vielleicht will die Gruppe auch "aktiv werden", indem sie sich an Veranstaltungen oder Aktivitäten anderer Organisationen an diesen Tagen beteiligt, also z.B. mit einer Umweltgruppe zusammen am 22. April den Tag der Erde feiert.
Genau wie sich das Verständnis der Menschenrechte ändert und jedes Jahr weiterentwickelt, sollte auch dieser Kalender sich weiterentwickeln. Die Aufgabe für Sie – die Anwenderinnen und Anwender von KOMPASS – besteht darin, jedes Jahr neue Möglichkeiten zu finden, der Menschenrechte zu gedenken.
Vorschau auf den Menschenrechtskalender