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Fleischrassestiere erbringen nicht mit jeder Milchviehrasse Nachkommen mit gleich guter Schlachtleistung. Im Rahmen einer Semesterarbeit an der Hochschule für Agrar-, Forstund Lebensmittelwissenschaften wurde deshalb untersucht, welche Kreuzungstiere die besten Ergebnisse bezüglich Schlachtgewicht, Fleischigkeit und Fettabdeckung aufweisen. Für die Auswertungen wurden von der Tierverkehrsdatenbank TVD Daten von 601 669 Kreuzungstieren zur Verfügung gestellt, die in der Periode 2000 bis 2012 geboren wurden und aus einer Kreuzung (Milchrasse x Fleischrasse oder Milchrasse 1 x Milchrasse 2) hervorgingen. Für Braunvieh zeigen sich die Rassen Blonde d`Aquitaine und Charolais in allen Schlachtkategorien als gut geeignet um hohe Schlachtgewichte, gute Fleischigkeit und Fettabdeckung zu erreichen. In der Kälber und «Munimast» zeichnet sich auch die Rasse Weissblaue Belgier durch hohe Schlachtgewichte und hervorragende Fleischigkeit aus. Für Kreuzungen mit Fleckvieh und Holstein Friesian zeigen ebenfalls die Rassen Blonde d`Aquitaine und Charolais in allen Schlachtkategorien gute Resultate. Kreuzungen von Fleckvieh mit Montbéliarde eignen sich eher in der Kälber- und «Munimast». In Kreuzungen mit Simmental zeigen die milchbetonten Rassen Braunvieh, Fleckvieh und Holstein Friesian eine gute Eignung zur Kälbermast. Für Ochsen-, Rinder- und «Munimast» ist zur Kreuzung mit Simmental die Rasse Charolais zu empfehlen.
Das Stallklima hat einen grossen Einfluss auf die Gesundheit der Atemwege von Pferden. Im Rahmen einer Studie über die Qualität des Raumklimas wurden drei verschiedene Lüftungssysteme getestet.
Auch in der Bergregion haben sich milchbetonte Kuhrassen durchgesetzt. Betriebe mit der Zweinutzungsrasse ‘Original-Simmentaler’ erweisen sich jedoch als wirtschaftlich interessant: Geringere Kosten und höhere Direktzahlungen kompensieren den kleineren Erlös aus der Milch.
Hohe Milchleistungen vor dem Trockenstellen erhöhen das Risiko für Euterinfektionen in der Galtzeit. Eine Onlineumfrage zeigt auf, welche Trockenstellmethoden aktuell verwendet werden und wie die Landwirte den Ansatz des unvollständigen Melkens zur Verringerung der Milchleistung beurteilen.