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Aleksandr wollte bei einem Bekannten ein Wasserrohr schweissen. Unglücklicherweise befand sich neben diesem Rohr auch eine Gasleitung, die ein Leck hatte. Der erste Funke, der beim Schweissen entstand, löste eine gewaltige Explosion aus. Aleksandr wurde mit schwersten Verbrennungen ins Spital eingeliefert. Sein Kopf, das Gesicht, der Oberkörper sowie die Arme waren schwer in Mitleidenschaft gezogen worden. Für die Behandlung brauchte er viele teure Medikamente und Verbandsmaterial, wofür er aber kein Geld hatte.
Der junge Mann wurde von seinen Angehörigen im Stich gelassen und lange erkundigte sich niemand nach seinem Zustand. Seine Eltern sind stark alkoholkrank und zeigen kein Interesse an ihrem Sohn. Sie wussten nicht einmal, wo sich Aleksandr befindet und was ihm passiert war. Schon während der Schulzeit war er gezwungen zu jobben, um sich irgendwie zu ernähren. Nach dem Schulabschluss machte der Junge einen Schweisserlehrgang. Einen festen Arbeitsplatz hatte er nie, sondern er suchte sich ab und zu Temporärjobs. Aleksandr hatte niemanden, der ihm helfen konnte. Sein Arzt Jurij Onoschenko bat um finanzielle Unterstützung für den Jungen Mann via SOS GERASJUTA. Die Spende kam rechtzeitig und das Leben von Aleksandr wurde gerettet. Seine Wunden sind bereits verheilt. Und seine Eltern kamen endlich zur Vernunft: Seit vier Wochen trinken sie keinen Alkohol mehr.