Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03175.jsonl.gz/1808

Berns Stadtschreiber Jürg Wichtermann bestätigte am Mittwoch auf Anfrage eine entsprechende Meldung der «Berner Zeitung». Es stimme auch, dass in der Stadtkanzlei die Stellenprozente mit Tschanz' Eintritt um 40 Prozentpunkte erhöht würden.
Die Stadt Bern kehre ab April in etwa zu einer Organisation zurück, wie sie bis circa 2006 vorhanden gewesen sei: mit einer Stadtschreiberin, einer Vizestadtschreiberin/Leiterin Wahlen und Abstimmungen und einem Rechtskonsulenten mit insgesamt 300 Stellenprozenten.
2006 seien die Funktionen Vizestadtschreiberin und Rechtskonsulent zusammengelegt worden. In der Folge waren die beiden verbleibenden Funktionen laut Wichtermann permanent überlastet. Deshalb sei bereits vor einigen Jahren zur Unterstützung der Leitung der Stadtkanzlei eine Person zu 60 Prozent angestellt worden.
Zwei Organisationsüberprüfungen haben laut dem Berner Stadtschreiber gezeigt, dass die «massive strukturelle Überlastung» weiterhin besteht.
Tschanz hatte das Generalsekretariat der Grünen Schweiz im Jahr 2016 übernommen. Zuvor war sie Geschäftsführerin der Grünen Kanton Bern. Sie sass auch im Berner Stadtrat.
Jürg Wichtermann gibt das Amt des Berner Stadtschreibers im Sommer ab, wie seit Längerem bekannt ist. Er wird ersetzt durch Claudia Mannhart. Auch auf der Position der Vizestadtschreiberin/Rechtskonsulentin kommt es demnächst zu einem Wechsel: Nora Lischetti ersetzt am 1. Mai Monika Binz.