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Der Aaregranit bildet einen länglichen Granitklotz, welcher vom Berner Oberland bis in den Kanton Graubünden reicht. Das Gestein besteht aus den Mineralien Quarz, Feldspat und Glimmer – wie jeder Granit. Obwohl der Aaregranit eigentlich ein Leitgestein des Reuss- und des Aaregletschers ist, hat der Rheingletscher während der Eiszeit aus der Region von Sedrun auch Aaregranite bis in den Kanton Zürich gebracht.
Der riesige Pluton, welcher heute den Zentralen Aaregranit bildet, drang während der variszischen Gebirgsbildung in die Erdkruste ein. Der Zentrale Aaregranit bildet einen alpenkammparallelen, lang gestreckten plutonischen Körper von 100 km Länge, und misst an der breitesten Stelle ca. 9 km. Seine Tiefe ist nicht genau bekannt, dürfte aber über 8 km betragen. Das Volumen des gesamten Plutons muss auf etwa 4‘000 km3 veranschlagt werden. Der Granitkörper, welcher teils intern deformiert wurde, ist von grossen Systemen von steil nach SSW einfallenden duktilen Scherzonen durchzogen. Gneisige, schiefrige bis mylonitische Zonen können beobachtet werden, gneisige Partien treten vor allem am Rand hervor. Couloirs und Scharten machen diesen Aufbau an der Oberfläche teilweise sichtbar.
Quarz (25%), Kalifeldspat (35%) Plagioklas (35%) und Biotit (5%) bauen dieses harte und zähe Gestein auf.
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