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Im Sommer 2002 schien es, als tanze die ganze Welt zu ein und demselben Lied. Der «Las Ketchup Song» war die Hymne des Jahres und alle sangen «Aserejé, ja deje tejebe tude jebere sebiunouba majabi an de bugui an de buididipí», wenn auch niemand annähernd verstand, was das heissen soll.
2004 hatten wir Schweizer mit DJ Bobo das Steuer in der Hand. Sein Lied «Chihuahua» mutierte zum Mega-Erfolg. Dabei wurde der Song ursprünglich nur für eine spanische Coca-Cola Werbung produziert.
Ein Jahr später eroberte die Band O-Zone mit «Dragostea Di Tei» die Charts. Auch hier wusste niemand so genau, was der Text dem Zuhörer eigentlich sagen will. In Deutschland war «Dragostea Di Tei» der erfolgreichste Song 2004. In der Schweiz besetzten die moldawischen Jungs mit ihrem Hit 39 lange Wochen die Charts.
Eigentlich stammt «Mambo Number 5» aus dem Jahre 1949. Lou Bega interpretierte das Lied neu und brachte den Ohrwurm fünfzig Jahre später zurück ins Radio.
Die indische Band Panjabi MC hatte mit ihrem Lied «Mundian Te Bach Ke» nicht nur einmal grossen Erfolg. Zusammen mit Rapper Jay-Z verliehen sie dem Song in einem zweiten Anlauf Hip-Hop-Flair.
Der Erfolg der Französin Alizee war nicht vorhersehbar. Ihr Lied «Moi Lilita» konnte sich sagenhafte 73 Wochen in den Charts halten. Bis heute ist er einer der erfolgreichsten Songs, der in Grossbritannien je lief.
Heute macht Loona höchstens noch mit Gerüchten um ihre Homosexualität auf sich aufmerksam. 2010 landete sie mit «Vamos A La Playa» jedoch einen riesen Hit.
Bei «A La La La La Long» kann nun wirklich jeder mitsingen. Dabei ist der Text von Inner Circle so gar nicht jugendfrei. Übersetzt bedeuten die Passagen: «Mädchen, ich möchte dich schwitzen sehen bis du nicht mehr kannst. Und wenn du laut schreist, dann stosse ich nochmals zu.»
Obwohl sie eigentlich alles Deutsche sind, brachte Bellini brasilianisches Flair nach Europa. «Samba De Janeiro» lief 1997 im Radio einen Sommer lang rauf und runter.
Kurz nach der Sitcom «Der Prinz von Bel-Air» startete Will Smith musikalisch durch. «Miami» zählt bis heute zu einem seiner grössten Erfolge. Was viele nicht wissen: Der spanische Part des Refrains «Bienvenido A Miami» wird von Schauspielerin Eva Mendes gesungen. Zu sehen ist sie im Musikvideo nach einer Minute und zehn Sekunden. Heute sorgt eher Wills Tochter Willow für Aufsehen in der Musikwelt.