Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03297.jsonl.gz/2136

Im Freiland ist die Anbaufläche seit Ende der Achtziger Jahre von 4,913 auf 7‘660 Hektaren im Jahr 2000 angestiegen. Im letzten Jahr waren es wetterbedingt etwas weniger, nämlich 7,533 Hektaren. Am meisten Fläche wird bei den Saisongemüsen mit Kopfsalat, Blumenkohl und Lauch bepflanzt, alle mit leicht steigender Tendenz (s. Grafik). Angestiegen ist in den letzten fünfzehn Jahren aber vor allem der Anbau von "Konkurrenten" zum Kopfsalat: Eisberg, aber auch Endivie oder Lollo. Die wichtigsten Lagergemüse im Freilandbau sind die Karotte mit einer Anbaufläche von 684 Hektaren im Jahr 2001, Zwiebeln mit 368 Hektaren und Knollensellerie mit 157 Hektaren.
Der Anbau im Gewächshaus stieg von 626 Hektaren (Fünfjahresdurchschnitt 1986 –1990) auf 819 Hektaren im letzten Jahr. Effektiv waren im Jahr 2001 nur 343,5 Hektaren unter Glas oder Folie, weil die Produkte sich die Gewächshauser teilen: Tomaten im Sommer, Nüsslisalat im Winter. Wichtigstes Produkt aus dem Gewächshaus sind die Tomaten. Ihnen läuft allerdings der Nüsslisalat langsam den Rang ab: Im letzten Jahr betrug die Anbaufläche von Nüsslisalat 197 Hektaren, 24,1 Prozent der Gesamtanbaufläche im Gewächshaus, diejenige der Tomaten 180 Hektaren oder 22 Prozent. Auch im Gewächshaus trugen diverse Salate wie Eisberg und Lollo sowie Radieschen zur Flächenausdehnung in den letzten fünfzehn Jahren bei.
Quelle: SZG