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Erkrankung des Lymphsystems
Diese äusseren sich meistens in Form einer Gliedmassenschwellung, die auf einer Minderanlage des Lymphsystems beruht. Das Gewebswasser kann dadurch nicht mehr in genügendem Mass ins Blutsystem zurückgeführt werden.
Diese Schwellung wird Lymphoedem genannt. Es tritt meist bei jüngeren Frauen zwischen 20 und 30 Jahren auf, seltener früher oder später und auch bei Männern. Es kann auch sekundär entstehen, das heisst nach Verletzungen, Bestrahlungen, Operationen oder nach bösartigen Erkrankungen. Während es anfänglich durch geeignete Therapie noch rückführbar (reversibel) ist, kann es im chronischen, späten Stadium zu einer nicht mehr rückführbaren Elephantiasis-ähnlichen Schwellung kommen. Die Behandlung besteht in Hochlagern, Kompression und manueller Lymphdrainage. Erfolgbestimmend ist die Konsequenz und Kontinuität der Behandlung.