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Der in Rom lebende Norwegisch-Amerikanischer Künstler Hendrik Christian Andersen (1872-1940) suchte Anfangs des 20. Jahrhunderts einen Ort, an dem er seine monumentalen klassizistischen Skulpturen aufstellen konnte. Er träumte von einer perfekten Metropolis, die mit Kunst gefüllt ist.
Die ETH-Bibliothek, das Institut für Geschichte und Theorie der Architektur (gta) und die Graphische Sammlung realisieren erstmals gemeinsam eine Ausstellung. Eine Auswahl aus den reichen und vielseitig genutzten Sammlungsbeständen umschreibt das Thema der Stadt als unmittelbaren Lebensraum und als kulturelles Projekt.
Der Bronzekopf Ernst Eglis ist das Werk eines unbekannten türkischen Studenten von Rudolf Belling an der Bildhauerabteilung der Akademie der schönen Künste in Istanbul.
Die Kunsthandlung Hans Felix Leuthold gab 1846 den von Franz Schmid gezeichneten “malerischen Plan der Stadt Zürich und ihrer Umgebungen” heraus. Schmid (1796-1851) stammte aus Schwyz und war einer der bedeutendsten Panoramenzeichner seiner Epoche.
Der Genfer Staatstheoretiker Jean Jacques Moll (1743-1828) lebte Ende des 18. und anfangs des 19. Jahrhunderts in Paris. Auf das Geheiss von Napoléon Bonaparte entwarf Moll eine Stadt für 100’000 Einwohner.