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| Athanasius (295-373) - Abhandlung über die Synoden zu Rimini in Italien, und zu Seleucia in Isaurien. (De synodis Arimini et Seleuciae in Isauria)

5.
[Seiten 222-223 fehlen in der Vorlage] ...sie sich beeiferten, und den Frommen nachstellten, nämlich die Eusebianer; und dieses war die Ursache, warum ein alle gemeiner Kirchenrath sich versammelte, damit aller Orten Ein Tag des Festes gefeiert, und die Ketzerei, welche bereits Wurzel geschlagen hatte, verdammt würde; was auch geschah. Denn die Syrier gehorchten; die arianische Ketzerei wurde für eine Vorläuferin des Antichristus erklärt, und nach ihrer Widerlegung machten die Väter die richtige Glaubens - Erklärung bekannt. Und obschon die, welche diese niederschrieben, so viele und so große Männer waren, so wagten sie doch nichts solches, wie diese drei oder vier Menschen. Denn sie setzten nicht das Consulat, den Monat oder den Tag voran; sondern in Bezug auf die Ostern zwar schrieben sie: „Die Beschlüsse sind folgende“; denn es wurde damals beschlossen, daß Alle gehorchen sollten; hinsichtlich des Glaubens aber schrieben sie nicht: Es ist beschlossen, sondern: „So glaubt die katholische Kirche,“ und fügten sogleich ihr Glaubensbekenntniß hinzu, um zu zeigen, daß ihre Ansicht nicht neu, sondern apostolisch sey. Und was sie niederschrieben, das wurde nicht von ihnen selbst ersonnen, sondern das ist dasselbe, was die Apostel gelehrt haben.