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Geldwäscher-Ehepaar muss zehn Millionen Franken zurückzahlenSchreiben Sie einen Kommentar
Das Ehepaar musste sich vor dem Bezirksgericht Zürich wegen bandenmässiger Geldwäscherei und mehrfacher Urkundenfälschung verantworten, wie die NZZ schreibt. Mit vor Gericht standen auch zwei ehemalige Geschäftsführerinnen, über die die Summen nach Südamerika transferiert wurden.
Auf dem Höhepunkt der Machenschaften überwies die Firme mit unscheinbarem Sitz an der Zürcher Langstrasse jährlich 100 Millionen Franken an zweifelhafte Kunden in Südamerika. Die Provision des Haupangeklagten lag bei zwei Prozent.
Staatsanwaltschaft kann Forderungen durchsetzen
Der Hauptangeklagte ist vom Bezirksgericht heute zu einer unbedingten Gefängnisstrafe von vier Jahren sowie zu einer Geldstrafe von 30 Tagessätzen à 100 Franken verurteilt worden. Seine Ehefrau erhielt eine dreijährige Freiheitsstrafe und 50 Tagessätze à 100 Franken. Ausserdem muss das Ehepaar 10 Millionen Franken als Ersatzforderung an den Staat bezahlen.
Die beiden Geschäftsführerinnen kamen mit bedingten Freiheitsstrafen davon. Die Staatsanwaltschaft konnte damit ihre Forderungen durchsetzen.