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SITTEN, DEN 15. APRIL 2015 - Im Anschluss an den von der Finanz- und Geschäftsprüfungskommission des Grossen Rates erteilten Auftrag richtete das kantonale Finanzinspektorat heute einen Bericht an die WKB, welcher hauptsächlich die statutarische Bestimmung über das Recht auf eine getrennt berechnete Inhaberaktiendividende betrifft. Der Bericht handelt von der Möglichkeit einer Aufhebung der getrennt berechneten Dividende und von den möglichen Voraussetzungen einer solchen Aufhebung in Form einer für die Inhaberaktionäre angemessenen und für den Staat Wallis akzeptablen Entschädigung. Der Staatsrat hat die Bildung einer Arbeitsgruppe beschlossen, welche die Vorschläge des Berichts prüfen soll.
Gegenwärtig sieht der Artikel 8 der Statuten der WKB eine getrennt berechnete Inhaberaktiendividende vor : Neben der Grunddividende, welche bis zu einem Satz von 5 % gleich berechnet wird wie jene der vom Staat gehaltenen Namenaktien, wird auf den Inhaberaktien eine zusätzliche Dividende in Form eines Mehrfachen des Satzes der Namenaktien ausgeschüttet. Dieses Verhältnis wird jedes Jahr von der Generalversammlung aufgrund der finanziellen Leistungsfähigkeit der Bank sowie der Situation an den Finanzmärkten festgelegt.
In seinem Bericht vom 15. April 2015 forderte das kantonale Finanzinspektorat den Staatsrat auf, eine Arbeitsgruppe zur Prüfung der Vorschläge des Berichts zu bilden, insbesondere was die Aufhebung der getrennt berechneten Dividende betrifft.
Nach Kenntnisnahme des Berichts des kantonalen Finanzinspektorats hat der Staatsrat heute beschlossen, eine Arbeitsgruppe zu bilden, welche von Herrn Maurice Tornay, Vorsteher des Departements für Finanzen und Institutionen, präsidiert wird und namentlich zwei externe Bankfachleute umfasst. Diese Gruppe wurde hauptsächlich damit beauftragt, die Fragen zur Umstrukturierung des Aktienkapitals der WKB und zur Aufhebung der getrennt berechneten Dividende zu prüfen.
Die WKB nimmt den Bericht des kantonalen Finanzinspektorats und den Beschluss des Staatsrates zur Kenntnis. Es steht ihr an dieser Stelle nicht zu, zu diesem politischen Prozess, welcher in den Bereich des Staates Wallis als Mehrheitsaktionär der WKB fällt, Stellung zu nehmen.
Da dieser Bericht an die WKB gerichtet worden ist, sowie an den Staatsrat und an die Präsidenten der Finanz- und Geschäftsprüfungskommissionen des Grossen Rates gemäss Art. 50 des Gesetzes über die Geschäftsführung und den Finanzhaushalt des Kantons und deren Kontrolle, ist die WKB gehalten die Börse im Rahmen ihrer Ad-hoc-Publizitätspflichten zu informieren.
Zwecks Einhaltung der Werberegeln aus dem von ihr herausgegebenen Kotierungsreglement wird diese Mitteilung ausserhalb der Öffnungszeiten der Schweizer Börse (SIX) verschickt.