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Der Afrikakämpfer
Zunächst werden Stammväter der Familie Fischer vorgestellt, die alle zu Bürgermeistern der einst bedeuteten Hansestadt Warburg gewählt werden. Der Justizrat Philipp Fischer (1772-1848)spielt eine besondere Rolle. Die Älteste von sieben Kindern, Viktorine-Charlotte heiratet 1821 den Franzosen Pierre Charvin, der in Paris bald die Riesen-Erbschaft seines kinderlosen Onkels antritt. Der jüngste Bruder Viktorines, Robert (1820-1870)folgt der Schwester 1840 nach Paris, um bei der Verwaltung des enormen Vermögens behilflich zu sein. Robert wird Bankier, heiratet seine Nichte Pierrine Charvin, die nach der Geburt des zweiten Kindes stirbt; er wird auch Nutzniesser des angehäuften Kapitals. 1850 kauft Robert das Rittergut Menne. Er heiratet 1861 die Warburgerin Adelheid. Aus dieser Ehe stammt auch der Sohn Albert, unser Chronist, der wiederum den Sohn Hans zeugt, den "Star" der Familie, geb. 1908 in Wiesbaden. Hans ändert seinen Namen in Fischerhof, da er eine grosse Karriere ansteuert und nach dem II. Weltkrieg zum berühmten Professor aufsteigt. Im Krieg bewährt er sich als Soldat und hoch ausge-zeichneter Offizier in Afrika, von wo er höchst interessante Briefe, auch vom Kampfgeschehen, an seinen Bruder Ernst schreibt, die von hohem Wert sind. Nach Kriegsende kümmert sich Hans Fischerhof rührend um seine Schwägerin Edith und die sieben vaterlosen Kinder. Damit wird auch der Neffe Harry eingebunden;seine "verschlungenen Wege" werden aufgezeigt. Eine besondere Beziehung zum verehrten Onkel ergeben bei den verschiedenen Treffen spannende Gespräche. - Erlebnisreiche Stationen von Harry werden geschildert, wie etwa der Besuch von Verwandten auf dem Schloss in Calavino, sein interessanter Job auf der US-Air Base in Wiesbaden, seine BW-Zeit bei den Heeresfliegern und die anschliessende Tätigkeit bei der Deutschen Flugsicherung. Weitere Überschriften zum Erleben: Die Liebe zur Pianistin, "Unterwegs mit Schiller", Besuch in der Villa Editha etc. In der "Politisch-Literar. Spielwiese" wird Brisantes und Wissenswertes mitgeteilt.
Harald Fischer
Harald Fischer wurde im Juli 1933 in Wiesbaden geboren. Nach der Mittleren Reife machte er eine Lehre als Elektrowerker, ging 1958 zur Bundeswehr, wo er bei Base Operations der Heeresfliegertruppe eingesetzt war. Seit 1961 war er über 30 Jahre bei der Deutschen Flugsicherung angestellt und lebt heute im "bewegten Ruhestand" in Hofheim am Taunus.