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Offenbar gibt es 2 Richtungen auf dieser Welt: Die einen, die Individualisten, welche die demütige Haltung vertreten, nicht zu wissen, was für andere richtig ist und aus diesem Hintergrund versuchen, ihr eigenes Leben so zu meistern, dass sie für sich selber das Optimum suchen und anderen das gleiche Recht zugestehen und die Kollektivisten, die sich mit anderen zusammentun, um ihre Agenda mit Hilfe der Mehrheit durchzuboxen versuchen.
Auch Individuen leben natürlich nicht auf einer Insel, sondern tun sich oft mit Gleichgesinnten zusammen, um bessere Ergebnisse für ihre Gruppe zu erreichen, sie wollen jedoch Leute mit anderen Ansichten nicht dazu zwingen, bei ihren Vorhaben mitzumachen.
Die Kollektivisten hingegen meinen zu wissen, was das Beste für alle ist und wollen es daher für alle verbindlich durchsetzen. Dazu verwenden sie in sog. freien Gesellschaften das Mittel der Demokratie, was im Wesentlichen eine Herrschaft der Mehrheit über eine Minderheit darstellt.
Der Autor tendiert klar zur Gruppe der Individualisten, da diese mit den anderen Menschen, welche die Meinung der Individualisten nicht teilen, kompatibel ist, weil diese Gruppe keinen Zwang auf andere ausüben will.
Der Individualist ist ein Anhänger der Freiwilligkeit und strebt keine Herrschaft über andere Menschen an, auch wenn er davon überzeugt ist, zu einer konkreten Frage die RICHTIGE Antwort zu kennen. Ihm ist die Freiheit des Individuums „heilig“.