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Cattelan: «Doppelleben führte zu sozialer Isolation»
Efrem Cattelan, rechts, nimmt 1990 an einer Medienkonferenz erstmals Stellung zur P-26. Links: Generalstabschef Heinz Häsler (Keystone)
Seine Ehefrau und die beiden Söhne hätte er aber eingeweiht. Cattelan begründet, der Kalte Krieg hätte den Aufbau einer geheimen «Widerstands-Organisation» sinnvoll gemacht. Anlass für das Wochengast-Interview mit dem Baselbieter Efrem Cattelan ist ein neues Buch des Basler Journalisten Martin Matter.
Bundesrat wusste angeblich nichts
Efrem Cattelan war am 1. Oktober 1979 als P-26-Chef eingesetzt. Er lenkte die Widerstandsorganisation von Basel aus. Die Grundausbildung fand mehrheitlich im Berner Oberland statt, in einer in den Fels gehauenen Armeeanlage oberhalb von Gstaad. Weder Bundesrat noch Parlament hätten etwas von seinem Engagement erfahren, schreibt Matter. (crz, ern)
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