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Jedes Jahr werden an der Westküste Frankreichs durchschnittlich 6'000 Delfine von grossen industriellen Trawlern und Fischereifahrzeugen getötet. Diese Zahl könnte laut dem Pelagis-Observatorium in La Rochelle, Frankreich, sogar bis zu 10'000 betragen - viel mehr als die Delfinmassaker auf den dänischen Färöern und in der japanischen Bucht von Taiji zusammen. Diese Hochseefischereischiffe zielen während der Brutzeit auf die Laichgründe der Wolfsbarsche, fangen aber auch Delfine, die üblicherweise am selben Ort leben. Die meisten Delfine sterben in den Netzen oder an Wunden, die ihnen die Fischer an Bord der Schiffe zugefügt haben. Diese Praxis bedroht nicht nur die Wolfsbarschpopulation, sondern ist auch tödlich für die Delfine, die sich als Beifang in den Netzen verfangen und ertrinken.