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Die wichtigsten Kurznews aus der weiten Welt des Sports.
Stan Wawrinka bestätigte am Masters-1000-Turnier in Cincinnati auch gegen Kei Nishikori (ATP 23) seine Aufwärtstendenz der letzten Wochen. Der dreifache Grand-Slam-Champion zog dank einem 6:4, 6:4 gegen den Japaner in die Achtelfinals ein.
Dort trifft er am Donnerstag auf Marton Fucsovics (ATP 48) aus Ungarn. Der 26-Jährige setzte sich gegen den Spanier Guillermo Garcia-Lopez 6:7 (5:7), 6:4, 7:5 durch. Die beiden hatten bereits vor einer Woche in Toronto gegeneinander gespielt, als sich Wawrinka nach vier abgewehrten Matchbällen mit 12:10 im Tiebreak des dritten Satzes durchsetzte. (sda)
Ernüchterung bei Stefan Küng an der Benelux-Rundfahrt: Der Thurgauer muss nur einen Tag nach seinem Sieg im Zeitfahren sein Leadertrikot wieder abgeben. In der 3. Etappe von Aalter nach Antwerpen nicht gelang es dem Feld nicht, eine fünfköpfige Ausreissergruppe rechtzeitig einzuholen. So büsste Küng 1:11 Minuten auf die Spitze ein. Am Ende fehlten ihm 22 Sekunden zur Verteidigung der Leaderposition.
Neu wird das Gesamtklassement von Matej Mohoric angeführt. Der slowenische Meister, der die Etappe als Vierter beendete, liegt allerdings nur eine Sekunde vor dem Belgier Sean de Bie. Dahinter folgt Küng als Dritter. Tagessieger wurde der Niederländer Taco van der Hoorn, der sich auf dem Schlusskilometer entscheidend von seinen Fluchtgefährten absetzen konnte. Für den 24-Jährigen aus den zweitklassigen Team Roompot war es der erste Sieg in einem World-Tour-Rennen. (pre/sda)
Einen Tag nach Stürmer Mario Mandzukic gab mit Goalie Danijel Subasic ein weiterer WM-Silberheld von Kroatien seinen Rücktritt aus dem Nationalteam bekannt. Der 33-jährige Keeper, bei der AS Monaco Teamkollege und Konkurrent von Diego Benaglio, absolvierte für die Kroaten seit seinem Debüt 2009 beim 5:0-Sieg im Testspiel über Liechtenstein 44 Länderspiele.
«Die Zeit, von meinem Lieblings-Fussballtrikot Abschied zu nehmen, ist nach 10 Jahren in der Nationalmannschaft gekommen», liess Subasic verlauten. Sein Entscheid, die Internationale Karriere nach der WM zu beenden, so Subasic, habe bereits vor dem Turnier festgestanden. Als zweimaliger Penalty-Held hatte Subasic am Höhenflug der Kroaten an der WM in Russland grossen Anteil. (pre/sda)
Stephan Lichtsteiner spricht im Zusammenhang mit seiner internationalen Laufbahn Klartext. Ein freiwilliger Abschied aus dem Kreis des Nationalteams steht für den SFV-Captain nicht zur Debatte. Wegen Valon Behramis kontroversem Rückzug nach einem Telefonat mit dem Schweizer Selektionär Vladimir Petkovic nahmen die Unruhen und Irritationen inner- und ausserhalb des Nationalteams nahezu täglich zu. Personelle Spekulationen kursierten, nach Behrami sagte auch Gelson Fernandes Addio – eine Welle von weiteren Rücktritten wurde befürchtet.
Ins Zentrum der Mutmassungen rückte auch Stephan Lichtsteiner. Wenige Tage nach seinem Einstand bei Arsenal stoppte der Captain der SFV-Auswahl die Debatte um seine unmittelbare SFV-Zukunft: «Ich mache definitiv weiter», meldete er gegenüber der Nachrichten-Agentur Keystone-SDA aus London.
Lichtsteiner macht seine Haltung nach fünf Endrundenteilnahmen nicht nur von den Plänen Vladimir Petkovics abhängig, eine Sonderbehandlung fordert der Leader der letzten Dekade nicht ein. «Der Trainer entscheidet, wen er aufbietet und aufstellt. Das gilt für mich genauso wie für alle anderen Spieler.» Es gelte generell für alle Beteiligten das Leistungsprinzip, betont der siebenfache Serie-A-Champion. In der Nationalmannschaft hält es der Innerschweizer gleich wie in seinem neuen Klub: «Ich stelle mich jedem Konkurrenzkampf.» (zap/sda)
Lionel Messi läuft argentinischen Medienberichten zufolge 2018 nicht mehr für das argentinische Nationalteam auf und lässt seine Zukunft offen. Der 31-jährige Star vom FC Barcelona habe dem neuen Nationaltrainer Lionel Scaloni in einem Telefonat mitgeteilt, der Albiceleste in diesem Jahr nicht mehr zur Verfügung zu stehen, schrieb die Zeitung «Clarin». Das Onlineportal «Infobae» stellte klar, dass es sich nicht um einen Rücktritt handle. Diesen habe Messi offengelassen und davon abhängig gemacht, wie sich das Nationalteam in den nächsten Monaten neu organisiere.
In Argentiniens Agenda stehen in diesem Jahr noch vier Testspiele, zwei davon im September gegen Guatemala und Kolumbien und zwei weitere Ende Oktober und Anfang November. An der WM in Russland haben die Gauchos enttäuscht und sich nur mit Mühe für die Achtelfinals qualifiziert. Dort unterlagen sie dem späteren Weltmeister Frankreich.
Messi war 2016 nach dem verlorenen Final an der Copa America gegen Chile bereits aus dem Nationalteam zurückgetreten. Zwei Monate später revidierte der 128-fache Internationale seinen Entscheid und machte als Captain weiter. 2019 findet die Copa America in Brasilien statt. (zap/sda)
Die Young Boys spielen um den erstmaligen Einzug in die Champions League in den Playoffs gegen Dinamo Zagreb. Der kroatische Meister gewann nach dem Hinspiel (2:0) auch das Rückspiel der 3. Qualifikationsrunde gegen den FC Astana aus Kasachstan 1:0.
Einziger Torschütze im Heimspiel der siegreichen Kroaten war der Schweizer Internationale Mario Gavranovic. Der Tessiner Stürmer wurde nach 57 Minuten eingewechselt und traf rund eine Viertelstunde vor Schluss per Kopf zum 1:0-Endstand. Für Gavranovic war es im fünften Saisonspiel bereits der dritte Treffer.
Fernando Alonso verabschiedet sich am Ende dieser Saison aus der Formel 1. Diesen Entscheid teilte der 37-jährige Spanier mit. «Mal sehen, was die Zukunft so bringt; es warten neue aufregende Herausforderungen», erklärte der zweifache Weltmeister, der in dieser Saison für McLaren-Renault fährt.
Alonso hatte in Australien 2001 sein erstes Formel-1-Rennen bestritten. Zuletzt war immer wieder über seinen Ausstieg spekuliert worden. Ein grosses Ziel Alonsos ist der Gewinn der Triple Crown. Dieses Kunststück beinhaltet Siege bei den Klassikern Indy500, dem Grossen Preis von Monaco in der Formel 1 und in Le Mans. Das Indy500 fehlt dem Spanier noch. (pre/sda)
Stan Wawrinka hat von den Organisatoren des am 27. August beginnenden US Open erwartungsgemäss eine von acht Wildcards erhalten. Für den dreifachen Grand-Slam-Sieger, der derzeit in der Weltrangliste nur an 151. Position klassiert ist, wird es in New York der erste Auftritt seit seinem Finalsieg 2016 gegen Novak Djokovic. Im Vorjahr hatte der 33-jährige Waadtländer das US Open wegen einer Knieverletzung verpasst.
Bei den Frauen wurden unter anderen die Weissrussin Victoria Asarenka (WTA 87), zweimalige US-Open-Finalistin (2012 und 2013) und ehemals die Weltnummer 1, und die Russin Swetlana Kusnezowa (88) mit einer Wildcard ausgestattet. Kusnezowa gewann 2004 im Alter von 19 Jahren am US Open ihren ersten von zwei Grand-Slam-Einzeltiteln. (pre/sda)
Erfolgreiche EM-Revanche von Stefan Küng: Der Thurgauer lässt an der Benelux-Rundfahrt im Zeitfahren Europameister Victor Campenaerts hinter sich und feiert seinen fünften Sieg auf Stufe World Tour.
Küng holte auf dem 12,7 Kilometer langen und komplett flachen Parcours im niederländischen Venray 14 Sekunden auf den zweitplatzierten Campenaerts heraus. Bereits im Vorjahr hatte Küng an der in den Niederlanden und in Belgien ausgetragenen Benelux-Rundfahrt das Einzelzeitfahren gewonnen. (pre/sda)
Mario Mandzukic hat seinen Rücktritt aus der kroatischen Nationalmannschaft erklärt. Der Stürmer von Juventus Turin begründete seine Entscheidung in einem offenen Brief auf der Website des Verbands. «So sehr mich die Silbermedaille mit neuer Energie erfüllt hat – sie hat es mir einfacher gemacht, diese schwierige Entscheidung zu treffen», schrieb der 32-Jährige.
«Diese Worte fallen mir schwerer, als gegen einen Gegner zu grätschen oder ein Sprint nach 120 Minuten anzuziehen», so Mandzukic weiter. «Es ist härter, weil ich weiss, dass dies das Ende ist und es kein Zurück mehr gibt: Ich verabschiede mich aus der kroatischen Nationalmannschaft.»
In der Nationalmannschaft hatte der Stürmer vor elf Jahren beim 2:0-Sieg im EM-Qualifikationsspiel gegen Mazedonien debütiert. Seither stand der kopfballstarke Angreifer in 89 Spielen für das Nationalteam im Einsatz, wobei ihm 33 Treffer glückten.(pre)
Der frühere brasilianische Stürmerstar Ronaldo scheint seine Lungenentzündung überstanden zu haben. Wie die französische Nachrichtenagentur AFP erfahren hat, hat der 41 Jahre alte Südamerikaner das Spital auf Ibiza wieder verlassen können. Durch einen Seiteneingang, von Fotografen und Journalisten unbemerkt, sei Ronaldo am Dienstagvormittag aus dem Spital abgereist.
Ronaldo, der auf Ibiza ein Ferienhaus besitzt, wurde dreimal zum Weltfussballer des Jahres gewählt. Er spielte während seiner Karriere unter anderem für den FC Barcelona und Real Madrid. Im Final der WM 2002 in Japan schoss er die brasilianische Mannschaft mit zwei Toren zum Sieg gegen Deutschland. (abu/sda/afp)
Die tschechische Tennisspielerin Karolina Pliskova hat das Ende ihrer Zusammenarbeit mit Trainer Tomas Krupa bekannt gegeben. Die ehemalige Nummer 1 der Weltrangliste und US-Open-Finalistin 2016 wurde seit November von ihrem 45 Jahre alten Landsmann trainiert.
«Meine Ergebnisse und Gefühle waren nicht so, wie ich es von mir erwarte», erklärte die 26-Jährige. Die Tschechin war zuletzt sowohl in Wimbledon als auch beim WTA-Turnier in Montreal der gleichaltrigen Niederländerin Kiki Bertens unterlegen. (abu/sda)