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Im Gegensatz zu den Vorjahren verlief das Jahr 2018 ohne grössere Schwierigkeiten. Mit wiederum 11 Vorstandssitzungen sowie einer Unzahl von Mails, SMS What’sApp Nachrichten und Telefonaten wurden die Geschäfte erledigt. Rechnet man die geleisteten Stunden in Arbeitspensen um, so kommt man locker auf 20-30%-Tätigkeiten. Meinen Vorstandskollegen gebührt ein riesiges Dankeschön für ihre riesige Arbeit.
Bruce Schanz hat die neue Rolle als Gameday-Manager sehr gut gemacht, er musste dabei in sehr grosse Fussstapfen treten. Die Funktion des Teammanagers der 1. Mannschaft ist leider immer noch nicht bekannt, nach dem Rücktritt des U19-Teammanagers sind nun zwei Mannschaften ohne einen administrativen Chef. Eine weitere personelle Änderung war die Trennung vom Head Coach Evan Harrington. Nach einer breiten Evaluation wurden wir praktisch in den eigenen Reihen fündig. Mit Guillermo Daruich Camacho konnte ein ehemaliger Spieler verpflichtet werden, der uns sowie die Footballszene in der Schweiz sehr gut kennt und insbesondere auch eine mehrjährige Erfahrung im Coaching auf hohem College-Level mitbringt.
Nun zum Sportlichen:
Die Saison 2018 war für die Cheerleadersportlich gesehen ein Grosserfolg. Nach 8 gewonnen Pokalen an den Spirit Fever Open im März durften auch an den Schweizer-meisterschaften im Mai acht Pokale mit nach Hause genommen werden. Darunter die herausragenden Erfolge in den All Girl Kategorien mit den beiden Schweizermeistertiteln der Seniors und Juniors. Dazu kamen ein Vizemeistertitel der Peewees und der dritte Platz des neugegründeten zweiten Juniorsteam. Nach diesem sportlichen Erfolg konnte Annika Heiniger als neuer Head Coach der Seniors gewonnen werden. Stefan Sägesser konzentriert sich weiterhin als General Manager auf das Administrative der Cheerleaderabteilung.
Die Flag Footballer spielten dieses Jahr zum zweiten Mal in der National Flag Football League (NFFL) mit. Im Vergleich zur Saison 2017 gewannen sie ihre Spiele gegen schwächere Gegner klarer und verloren ihre Spiele gegen stärkere Gegner knapper als in der ersten Saison nach dem Neustart. Trotzdem verpassten sie das Playoff mit den acht besten Teams klar. Ab der nächsten Saison wird die NFFL in eine Nationalliga A (neun Teams) und Nationalliga B aufgeteilt, weil sich neue Teams angemeldet haben. Die Warriors werden 2019 in der NLB spielen. Saisonziel ist ein Platz unter den ersten Vier und die Qualifikation für das Playoff.
Neben der Meisterschaft nahmen die Flag Footballer an drei Turnieren teil. Vor dem Saisonauftakt am Birds Bowl in Zürich und am King Bowl in Utrecht in den Niederlanden, nach dem Saisonabschluss am Swiss Cup im Sportpark Deutweg. 2019 werden sie sicher am King Bowl und höchstwahrscheinlich am Birds Bowl sowie am Swiss Cup mitspielen. Vielleicht auch noch am Rangers Cup, einem Hallenturnier in der Saisonvorbereitung. Ausserdem planen sie vor der Saison einen Tag mit Freundschaftsspielen gegen Teams aus der Schweiz.
Die Flag Footballer trainieren im Winterhalbjahr am Donnerstag im Schulhaus Wyden in Wülflingen und im Sommerhalbjahr am Dienstag im Sportpark Deutweg. Der Roster ist mit aktuell 21 Spielern gross, aber es gibt immer Platz für neue Spieler. Wer Lust hat, Flag Football auszuprobieren, schreibt eine E-Mail an <email-pii> und meldet sich für ein Probetraining an. Wichtig zu wissen: Der Stammtisch nach dem Training gehört einfach dazu.
Die Tackle-Abteilung feierte den grössten Erfolg wiederum bei den U16. Sie hatten die Lehre aus der letztjährigen Finalniederlage gezogen, waren wiederum vom Coachingstaff bestens eingestellt und diesmal auch mental ideal vorbereitet. So schlugen sie im Endspiel die Grizzlies gleich mit 52:8 – eine wahre Machtdemonstration! Herzliche Gratulation an Coaches und Spieler.
Etwas weniger gut als im Vorjahr verlief die Saison bei den U19. Diesmal gelang der Finaleinzug nicht mehr, die Playoffs gegen die sehr stark aufspielenden Seahawks waren Endstation.
Das 1st-war in dieser Saison mit sehr guten Importspielern, die sich auch im Training mustergültig einbrachten, verstärkt worden. Wie im Vorjahr gelang der Saisonstart, doch liess die Mannschaft im Laufe der Saison nach. Erneut gelang es zwar die Playoffs zu erreichen, doch wiederum waren die Broncos weit ausser Reichweite. Es musste wieder festgestellt werden, dass v.a. die physischen Komponenten nach wie vor die Schwäche der Warriors sind. Hier wurden bereits nach der Saison die Konsequenzen gezogen: mit Jey wurde ein Strength Coach engagiert und damit auch eine zusätzliche Trainingseinheit eingeführt. Die grösste Veränderung stellte die Trennung von HC E. Harrington nach Saisonabschluss dar. Er verlangte als Basis für seine Bereitschaft zur weiteren Zusammenarbeit bereits im Juli die fixe Zusage von vier Importspielern für die Saison 2019, was zu diesem Zeitpunkt nur schon aus Budgetgründen nicht erteilt werden konnte. Darauf zog er sich zurück. Nach einer eingehenden Evaluation gelang es, mit G. Daruich Camacho (Memo) einen alten Bekannten als Headcoach zu engagieren. Memo war während zwei Jahren als Spieler bei den Warriors tätig, bevor er in Mexiko seine Studien abschloss. Während dieser Zeit war er stets in seinem College als Coach auf verschiedenen Positionen tätig, sodass er heute über eine breite Erfahrung im Coaching verfügt.
Das Jahr 2017 war finanziell nicht überaus erfolgreich. Zwar schloss die Rechnung mit einem geringeren Defizit als budgetiert ab. Das Albanifest erbrachte jedoch ein ernüchterndes Resultat und sowohl die Einnahmen aus Patronaten wie auch aus dem Sponsoringlauf sackten ab. Hier ist klar Gegensteuer zu geben, wenn wir weiterhin an der Spitze mittun wollen. Das gegenwärtige Wettrüsten in der NLA führt klar zu einem erhöhten Mittelbedarf. Die Suche nach Sponsoren gestaltet sich weiterhin schwierig. Trotz verstärkten Bemühungen konnte nur ein zusätzlicher Sponsor gewonnen werden. Es ist deshalb unumgänglich, dass weiterhin alle möglichen Quellen genutzt werden.
2018 war trotz allem ein gutes Jahr – aber wir streben doch alle ein hervorragendes an ! Together we can do it, because
We are strong– we are tough – we are Warriors !
Diether Kuhn
Präsident