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’Beautiful America’ - Interview mit dem Fotografen, Civil-Rights-Aktivisten und Chronisten der sozialen Bewegungen Jerry Berndt
Der renommierte amerikanische Photograph Jerry Berndt erzählt Focus-Kultur-Redakteur Alexander Sancho-Rauschel von seinen persönlichen Erinnerungen an '68, die Anti-Vietnam-Proteste und die sozialen Bewegungen der 60er und 70er Jahre.
Berndt war später als Photojournalist und Kriegsphotograph unter anderem in Haiti, El Salvador, Guatemala, Ruanda und Armenien unterwegs, seine Bilder wurden unter anderem in der New York Times, Newsweek oder Paris Match veröffentlicht. Aber im Interview verrät uns der Berndt (geboren 1943), dass er sich viel mehr als politischer Aktivist denn als beobachtender Künstler versteht, der längere Zeit in besetzten Häusern lebte und für seine Arbeit über Obdachlose auch eine Zeitlang unter einer Brücke schlief. Zentrale Themen seiner Fotos sind die Bürgerrechtsbewegung, die Rechte von AfroamerikanerInnen in den USA, der amerikanische Patriotismus, Obdachlosigkeit, das Nachtleben und die Einsamkeit in den amerikanischen Grossstädten, aber auch die Kriegsberichterstattung. Zeitgleich mit einer Ausstellung in Freiburg (20. Oktober-14. Dezember 2012) ist aktuell auch eine Schau seiner Bilder in Berlin zu sehen. Wer mehr von Berndt sehen möchte: Im Steidl Verlag ist der Band ’Insight’ bereits erschienen, und nächstes Jahr wird passend zur aktuellen Ausstellung ein Fotoband mit dem Titel ’Beautiful America’ erscheinen.