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Andrzej Sapkowski wurde 1948 in Polen geboren. Für die Saga um den Hexer Geralt von Riva, ein Welterfolg, der in 37 Sprachen übersetzt wurde und dessen Verkaufszahlen bereits 15 Millionen Exemplare überschritten haben, hat er sich von der slawischen, nordischen und antiken Mythologie und von Volksmärchen inspirieren lassen, um sie dann zu verfremden. Sein Werk wurde fünfmal mit dem Janusz A. Zajdel Preis sowie mit dem David Gemmell Award ausgezeichnet. »Der Hexer« wurde als »The Witcher« bereits dreimal als Videospiel adaptiert, und die TV-Serien-Verfilmung von Netflix wurde ein weltweiter Erfolg. 2008 wurde Andrzej Sapkowski mit der Ehrenbürgerwürde seiner Heimatstadt Lódz ausgezeichnet, in der er bis heute lebt.
Thimothée Montaigne wurde am 14. Juli 1982 in Roubaix geboren und begeisterte sich schon früh für das Zeichnen. Er studierte am Institut Saint-Luc in Tournai und spezialisierte sich dann an der École Pivaut in Nantes auf Erzählende Kunst. Nach Abschluss seines Studiums hatte er die Chance, Mathieu Lauffray bei der Kolorierung von Band 1 von Long John Silver zu assistieren. Der Verlag Soleil wurde schnell auf ihn aufmerksam und veröffentlichte seinen ersten Comic, Le Cinquième Évangile, an dem er mit dem Szenaristen Jean-Luc Istin zusammenarbeitete, bevor er mit Jérôme Le Gris an Malicorne arbeitete. Danach schuf er die Zeichnungen für das Prequel zu Das Dritte Testament. Außerdem übernahm er ab Band 8 die Erfolgsserie Der Prinz der Nacht. Neben dem Comic entwickelte er sein Talent als Illustrator bei verschiedenen Projekten weiter, darunter das Buch rund um die Welt von »The Witcher«, das vollständig in traditioneller Malerei gefertigt wurde. Im Jahr 2020 begann er mit einem großen Diptychon mit Xavier Dorison als Szenarist.