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Die Ejakulation stellt den zweiten Schritt in der Reifung der Spermien dar.
Bei diesem Vorgang werden die motilen Fähigkeiten der Spermien schlagartig aktiviert. Der genaue Mechanismus dieser Aktivierung ist bisher noch unklar. Die folgenden Faktoren gelten aber zumindest als mitbestimmend:
- Die mechanische Stimulation während der Ejakulation.
- Die Beimengung von Drüsensekreten, die
a) zur Verdünnung des Spermienkonzentrats führt, und
b) zur chemischen Aktivierung beiträgt.
Die Folge des Zusammenspiels von mechanischer Stimulation durch die Ejakulation und chemischer Einwirkung von Drüsensekreten auf die Spermien entspricht einer physiologischen Aktivierung der Spermien, die damit in der Lage sind, die bevorstehende Kapazitation und die Akrosomalreaktion zu durchlaufen - Beide sind Voraussetzungen für eine Annäherung und Bindung des Spermiums an die Zona pellucida der Oozyte.