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Das Bouclégarn MARA COLOR von Bremont für die kalte Jahreszeit wird auf einem 50 Gramm Knäuel von 175 Meter geliefert. Zu stricken mit einer Nadel 3.5mm, die Maschenprobe 10cm entsprechen 19 Maschen, Damen 40 benötigen 350 Gramm. Die Wolle setzt sich aus 82% Alpaka, 9% Seide und 9% Leinen zusammen. Dieses Bouclé-Garn besteht zu 100% Naturfaser und wird mit Handwäsche gepflegt.
Die Alpaka-Faser ist eine weiche, seidig-glänzende Naturfaser. Im Vergleich zur Schafswolle ist sie wärmer, feiner und sie besitzt einen geringeren Fettgehalt. Die gesamte Verarbeitung der Alpaka-Faser wie das Vorbereiten, Kardieren, Spinnen, Weben und weitere Veredelungsverfahren sind den Verfahren der Schafwollverarbeitung sehr ähnlich.
Das Alpaka (Vicuna paca) auch Pako, ist eine aus den südamerikanischen Anden stammende, domestizierte Kamelform, die vorwiegend wegen ihrer Wolle gezüchtet wird. Der Bestand an Alpakas in Peru liegt bei etwa 3,5 Millionen Tieren, was ca. 80 Prozent des weltweiten Bestandes ausmacht.In Europa wird Alpakawolle bisher eher wenig genutzt. Alpakas werden in Europa aufgrund ihres ruhigen und friedlichen Charakters auch in der tiergestützten Therapie eingesetzt.
Seide zeichnet sich durch ihren Glanz und ihre hohe Festigkeit aus und wirkt isolierend gegen Kälte und Wärme. Sie kann bis zu einem Drittel ihres Gewichtes an Wasser einlagern. Seide neigt wenig zum Knittern. Auf Seidenstoffen werden besonders brillante Farben erzielt. Empfindlich ist Seide gegenüber hohen Temperaturen, Abrieb und Wasserflecken.
Seide (von mittellateinisch seta) ist ein tierischer Faserstoff. Sie wird aus den Kokons der Seidenraupe, der Larve des Seidenspinners, gewonnen. Seide ist die einzige in der Natur vorkommende textile Endlos-Fasern und besteht hauptsächlich aus Protein. Sie kommt ursprünglich aus China und war eine wichtige Handelsware, die über die Seidenstrasse nach Europa transportiert wurde. Neben China, wo heute noch der Hauptanteil produziert wird, sind Japan und Indien weitere wichtige Erzeugerländer, in denen der Seidenbau betrieben wird.
Die Flachs- oder Leinenfasern wird aus den Stängeln der Flachspflanze gewonnen und zählt zu den Bastfasern. Die Leinenfasern bilden Bündel, im Gegensatz zu Samenfasern wie Baumwolle, die aus unverbundenen Einzelfasern bestehen. Die 2,5 bis 6 Zentimeter langen Elementarfasern aus Zellulose sind durch Pektine zu den 50 bis 90 Zentimeter langen Faserbündeln.
Die Leinenindustrie verarbeitet die Pflanze Lein (auch Flachs genannt), um Garn und Leinenstoff herzustellen. Wie bei Baumwolle, Hanf, Wolle und Seide handelt es sich beim Lein um eine Naturfaser. Leinen ist gut verspinnbar, sehr reißfest, bildet keine Flusen und ist kochfest. Leinenstoffe kühlen im Sommer. Leinenstoff knittert.
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Barbara Züger, Woll-Laden Burgdorf und woll-laden.ch für Ihre Strickprojekte.