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Klimaszenarien
Mit der Klimaerwärmung steigt einerseits das Risiko für extreme Niederschläge und Hochwasserereignisse anderseits muss aber auch vermehrt mit längeren Hitze- und Trockenperioden gerechnet werden. Diese wirken sich auf das nutzbare Grundwasservorkommen und die Grundwasserqualität aus. Gleichzeitig ist von einem gesteigerten Wasserbedarf auszugehen. Der Druck auf die Grundwasserressource dürfte also zunehmen.
Mit Modellsimulationen können die Auswirkungen von zukünftigen Trocken- und Hitzeperioden auf die Wasserverfügbarkeit und -herkunft in einem ganzen Grundwasserleiter oder in einer einzelnen Trinkwasserfassungen frühzeitig erkannt werden. Veränderungen des minimalen Wasserstandes, der Herkunft und der Temperatur des Grundwassers können quantifiziert werden. Die Simulationen liefern damit die Grundlage für eine langfristige Planung der Grundwassernutzung und des Grundwasserschutzes.
Langfristige Planung der Trinkwasserversorgung im Thurtal
Im Hinblick auf eine längerfristige Planung der Trinkwasserversorgung hat der Kanton Thurgau die Simultec AG beauftragt, die Auswirkung verschiedener Klimaszenarien auf die Grundwasserverhältnisse zu untersuchen. Massgebend sind in diesem Zusammenhang die Trockenheitsextreme.
Mit dem Regionalmodell des Thurtals wurden unterschiedliche Trockenheitsszenarien untersucht. Dazu sind diese Szenarien in alle klimatischen und hydrologischen Randbedingungen des Grundwassermodells umgesetzt worden. Folgende Fragen wurden damit beantwortet:
- Veränderung des minimalen Wasserspiegels
- Veränderung der Bilanzanteile
- Konsequenzen einer Ausschöpfung der konzessionierten Wassermenge durch die Trinkwasserwerke
Auftraggeber: Kanton Thurgau