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Von Philosophen wie Immanuel Kant, von Psychologen wie Sigmund Freud, in Tausenden von Veröffentlichungen über Witz und Komik, sowie von heutigen Neurowissenschaftlern mit modernen Messgeräten konnte die uralte Frage, wie der Lachreiz beim Witz entsteht, bisher nicht gelöst werden. Dieses Buch gibt endlich klare Antwort. Der Autor schafft den Durchbruch durch eine grundlegend neue Untersuchungsmethode. Er analysiert drei Jahrzehnte lang sehr verschiedenartige Witze und komische Situationen, wobei er sich weitgehend vom eingefahrenen, verbal orientierten Denken freimacht. Vielmehr versenkt er sich in archaische, nonverbale Assoziationen. Als Informationstheoretiker stellt er den Zuhörer als signalverarbeitendes System in der Art einer Computersimulation dar und findet heraus, das sich alles, was von Geisteswissenschaftlern und anderen Humorforschern je über das Lachen geschrieben wurde, auf die grundlegende Bedeutung des Vorstellungskontrastes zurückführen lässt. Er klärt auch, wie durch die Harmonisierung von Widersprüchen, die allein natürlicherweise eher Frustriertheit erzeugen, Entspannung und Lustgefühle freigesetzt werden. Dieses Buch ist als Wegbereiter für eine neurologisch orientierte Humorforschung gedacht und dabei unkonventionell und teils mit frechen Beispielen unterhaltsam gestaltet.
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