Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03260.jsonl.gz/642

Ein Twitter-Video wirft ein neues Licht auf den selbstfahrenden Assistenten.
In den letzten Monaten wurde der selbstfahrende Autopilot von Tesla immer wieder kritisiert. In Florida starb ein Mann, nachdem sein Tesla mit eingeschaltetem Autopilot in einen abbiegenden LKW gecrasht war.
Im Nachhinein stellte sich jedoch auch heraus, dass der Fahrer gerade Harry Potter auf seinem Bildschirm schaute und sich vermutlich überhaupt nicht auf die Strasse konzentrierte. Es entbrannte eine heftige Diskussion, die sich um die Verlässlichkeit des Autopiloten in kritischen Situationen drehte.
Gestern ist auf Twitter ein Video aufgetaucht, das die Fähigkeiten des Autopiloten in ein anderes Licht rückt: Kurz bevor zwei Autos miteinander kollidierten, begann der Tesla damit, Warntöne abzugeben und langsamer zu fahren. Danach bremst er ab und kommt zum Halt. Andere, von Menschen gefahrene Fahrzeuge, reagierten langsamer und wurden erst durch den Unfall gebremst. Glücklicherweise wurde niemand durch den Unfall verletzt. Wäre der Tesla jedoch mit normalem Tempo weitergefahren, wäre er womöglich auch noch mit einem Fahrzeug zusammengestossen.
Das Video, das mit der Dashcam aufgenommen wurde, wirkt zwar echt, aber ob das Elektroauto tatsächlich selber gebremst hat, wie der Nutzer behauptet ist unklar. Auch die Warntöne könnten im Nachhinein ins Video geschnitten worden sein.