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Die Geschichte von Krabat basiert auf einer alten sorbischen Volkssage und ist ursprünglich im ostdeutsch-polnischen Grenzgebiet angesiedelt.
Der junge Krabat gerät als Lehrling auf eine abgelegene Mühle. Er merkt bald, dass hier seltsame Dinge vor sich gehen. Nach und nach wird offenbar, dass der Müller Zauberei und schwarze Magie betreibt, ja mit dem Teufel im Bund steht.
Die Macht der Zauberei ist verführerisch, die Müllersgesellen können als Raben verzaubert gar fliegen, aber der Preis ist hoch… Um sich selber ewiges Leben zu erhalten, opfert der Müller Jahr um Jahr einen seiner Gesellen. Als seine Zeit kommt, versucht Krabat zu fliehen, doch vergeblich. Mit Hilfe seiner Liebsten gelingt es ihm schliesslich, den Bann des Müllers zu brechen. Krabat und die anderen Gesellen sind frei und der Müller muss endlich seinen Kontrakt mit dem Teufel erfüllen und den Preis zahlen, den er wirklich schuldet: sein eigenes Leben.
Die Sage von Krabat ist hunderte von Jahren alt. Das Motiv vom Teufelspakt hat seit jeher Literatur und Theater fasziniert. Es ist die Geschichte von dem, der für Geld, Ruhm, Macht, Privilegien seine Seele verkauft. Das Thema ist zeitlos - uralt und brandaktuell.