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Rassen wie Charolais, Angus, Braunvieh oder Simmentaler bewegen und verhalten sich anders als Hochlandrinder oder Galloway. Durch ihr unterschiedliches Gewicht und andere Wachstumsraten unterscheidet sich auch ihr Futterbedarf. Dies führe dazu, dass die Zusammensetzung der Weidepflanzen bei längerer Beweidung mit derselben Rasse unterschiedlich ausfalle, schreibt die Forschungsanstalt Agroscope.
Die Vegetation auf der Fläche der Hochlandrinder sei vielfältiger und besitze weniger Sträucher. Dies lasse darauf schliessen, dass Hochlandrinder weniger anspruchsvoll in der Futterwahl seien. Ausserdem wuchsen mehr Pflanzen, deren Samen sich zur Verbreitung im Tierfell festhaken.
Bei den Vergleichsrassen wuchsen mehr Pflanzen mit hoher Weide- und Tritttoleranz.
Für die Studie analysierte das Forschungsteam 50 Flächen an 25 Standorten in Bergregionen in der Schweiz und in Süddeutschland. Dabei wurde eine Weide von Hochlandrindern, die andere von intensiveren Rinderrassen beweidet.