Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03225.jsonl.gz/1262

Unter dem Strich verdiente die US-Grossbank mit 16,2 Milliarden Dollar (15,2 Mrd Euro) rund 13 Prozent mehr als vor einem Jahr, wie aus einer Mitteilung vom Freitag hervorging. Das war etwas mehr als Experten erwartet hatten. Dabei profitierte die gemessen an Vermögenswerten zweitgrösste Bank der USA unter anderem von einem anziehenden Geschäft infolge der Marktturbulenzen nach der Wahl Donald Trumps zum US-Präsidenten.
Zudem zahlt sich der Sparkurs aus. Bank-of-America-Chef Brian Moynihan drückt seit Jahren auf die Kosten, um sein Haus auch in Zeiten der niedrigen Zinsen, die die Ergebnisse der Branche belasten, zu rüsten. Da in den USA in den vergangenen Wochen die Zinsen wieder anzogen, zahlt sich das jetzt doppelt aus. Moynihan rechnet im ersten Quartal mit einem stark ansteigenden Ergebnis im Kerngeschäft - dem Leihen und Verleihen von Geld.
Die Bank of America will zudem das Tempo bei den Aktienrückkäufen erhöhen. Vorbörslich fand die Aktie zunächst keine eindeutige Richtung. Sie ist aber mit einem Aufschlag von 35 Prozent seit der Wahl Trumps im November ohnehin der grösste Gewinner unter den Papieren der Grossbanken.
(AWP)