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Wenn mehrere Töne gleichzeitig erklingen, so nennt man das einen Akkord. Wenn Sie Keyboard oder Gitarre spielen, lernen Sie, welche Tasten Sie drücken, oder welche Griffe Sie verwenden, um einen bestimmten Akkord erklingen zu lassen. Diese "angewandte" Art von Akkorden nennen wir fortan Voicings.
Der Akkord C hat theoretisch immer nur die drei Töne c, e und g. Aber es gibt hunderte von verschiedenen Arten, C zu spielen, hunderte verschiedener Voicings.
Um Musik zu verstehen, müssen Sie nur lernen, wie Akkorde mit Tonleitern und Tonarten zusammenhängen. Alle Musiker müssen das verstehen, auch wenn sie mit ihrem Instrument oder ihrer Stimme gar keine hörbaren Akkorde erzeugen können.
Mit der Stimme oder mit einem monofonen Instrument kann man Akkorde hörbar machen, wenn man die einzelnen Töne des Akkordes schnell hintereinander spielt. Dies nennt man Arpeggien. Im theoretischen Sinn gibt es keinen Unterschied zwischen Arpeggio und Akkord. Üben Sie unbedingt alle Akkorde auf ihrem Instrument oder mit Ihrer Stimme, sonst werden Sie die Musik nie begreifen.
Zu jedem Akkord "passt" eine oder mehrere Tonleitern. In jeder Tonleiter ist ein Akkord "versteckt". Genaugleich, wie wir eine Tonleiter mit Zahlen definieren können, lässt sich auch ein Akkord darstellen.
Sie sehen, wer sich in Tonleitern auskennt, braucht sich vor Akkorden nicht zu fürchten.
Es gibt nur 5 verschiedene Aufbau- Arten.
Sie sehen dass die englischen Ausdrücke wieder mal viel treffender sind als die deutschen. Weil Tonleitern und theoretische Akkorde das gleiche bedeuten und auch den gleichen (englischen) Namen tragen, werden Sie sich bald mit Akkordsymbolen auskennen. Folgen Sie immer dem unterstrichenen Link, wenn Sie etwas nicht verstehen.
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Diese Schule übers Internet passt in jede Tasche