Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03208.jsonl.gz/1003

Die von Architekt Heinrich A. Liebetrau errichtete Kurbrunnenanlage erhielt 1933 ein Wandbild von Victor Surbek. Seine einzigartige Darstellung der vier Elemente wurde 1979 bei der Umnutzung beschädigt und 2010 einer umfassenden Restaurierung unterzogen.
1923 erhielt der Architekt Heinrich A. Liebetrau von der neu gegründeten Kurbrunnen-Gesellschaft den Auftrag zur Erbauung einer überdachten Trinkhalle. Angeboten wurde hier Wasser aus der Kapuziner- und der schwefelhaltigen Magdalenaquelle. 1933 erfolgte der Entwurf und die Neugestaltung eines Musikpavillons in den neuen Gebäudekomplex. Für Liebetrau gehörte zu einem gelungenen Gesamtkunstwerk auch die künstlerische Gestaltung. Er gab Victor Surbek den Auftrag für ein Wandbild mit der Darstellung der vier Elemente Feuer, Wasser, Luft und Erde in der Trinkhalle. 1979 erfuhr die Kurbrunnenanlage eine Umnutzung als Casinobau. Die von Victor Surbek erstellten Wandmalereien wurden dabei stark beschädigt. Viele Bereiche wurden daher restauriert und zeigen nicht mehr das ursprüngliche Bild.