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geb. --.--.----
undefined und Haloperidol beeinflussen sich gegenseitig
Kombination vermeiden
Risiko
Erhöhtes Risiko für ventrikuläre Rhythmusstörungen
Mechanismus
Additive Verlängerung der QT-Zeit. Chlorpromazin hemmt CYP2D6 und kann darüber den Metabolismus von Haloperidol inhibieren.
Effekt
Sowohl Neuroleptika vom Phenothiazin-Typ (Chlorpromazin) als auch Haloperidol (insbesondere bei i.v. Applikation) können bekanntermassen die QT-Zeit verlängern und wurden mit Torsades de pointes assoziiert [Hoehns JD, 2001][Meyer-Massetti C, 2010]. Durch die additive Verlängerung der QT-Zeit erhöht sich potentiell das Risiko für das Auftreten von kardialen unerwünschten Wirkungen wie Arrhythmien, Torsades de pointes oder Herzstillstand. Daneben kann Chlorpromazin die Plasmakonzentrationen von Haloperidol mässig erhöhen [Suzuki Y, 2001], was die QT-Zeit-Verlängerung zusätzlich begünstigen kann, da die QT-Zeit-Verlängerung unter Haloperidol dosisabhängig ist.
Empfehlung
Die Kombination sollte vermieden werden. Die Fachinformation (Chlorpromazin) rät wegen der Gefahr der QT-Zeit-Verlängerung von der Kombination mit anderen Neuroleptika ab. Falls die Kombination unerlässlich ist, ist eine sorgfältige EKG-Kontrolle der QT-Zeit erforderlich. Die Serumelektrolyte (Kalium, Magnesium) sollten hochnormal eingestellt werden. Wenn Haloperidol i.v. verabreicht wird, sollte ein kontinuierliches EKG-Monitoring durchgeführt werden.
Literatur
Klassifikation
Die Grundlage für die Klassifikation ist die referenzierte Literatur und ein validiertes und nachvollziehbares Entscheidungsmodell. Die getroffenen Entscheidungen für die Einteilung des Schweregrads werden durch den Flowchart visualisiert.
Letzte Aktualisierung am 29.05.2018