Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03203.jsonl.gz/1125

Einfache Rentabilitätsrechnung
Wenn zu vergleichende Investitionsprojekte unterschiedlich hohe Vermögenseinsätze benötigen, ist es sinnvoll, die Rentabilität dieses Geldeinsatzes bei der Beurteilung der Varianten mit zu berücksichtigen.
Dazu wird der zu erwartende Jahresgewinn einer Investition nach Abzug der dazu passenden Abschreibungen aber vor Abzug von Zinsen und Ertragsteuern mit dem durchschnittlichen jährlichen Vermögenseinsatz in Relation gebracht. Die sich ergebende Kennzahl ist allgemein als «Return on Investment» (abgekürzt ROI) bekannt. Lesen Sie in diesem Beitrag mehr zur Berechnung des ROI.
Vom Durchschnittsvermögen wird deshalb ausgegangen, weil angenommen wird, dass über die ganze Investitionsdauer im Durchschnitt die Hälfte der gesamten Investitionssumme investiert sein wird und zudem die zurückfliessenden Mittel zu gleichem Zinssatz investiert werden können.
Gegenüber dem Kosten- und Gewinnvergleich hat die Rentabilitätskennzahl ROI den Vorteil, dass gänzlich unterschiedliche oder auch nur ein einzelnes Investitionsvorhaben beurteilt werden können. Die einfache Rentabilitätsrechnung ist deshalb für Ersatz-, Rationalisierungs- und Erweiterungsinvestitionen gleich gut geeignet. Bevorzugt wird diejenige Investition, welche die höchste Rentabilität aufweist. In dieser Methode ist jedoch nicht berücksichtigt, dass die zu beurteilenden Investitionsvorhaben unterschiedliche Nutzungsdauern haben können.
Beispiel: Einfache Rentabilitätsrechnung
Ein Unternehmen hat zwischen folgenden zwei Projekten zu entscheiden:
Das Beispiel zeigt, dass die Rentabilität von Projekt 2 höher ist und demzufolge eher dieses Projekt umgesetzt werden sollte.
Erhalten Sie mehr Informationen zu diesem und ähnlichen Themen im Praxis-Handbuch «Controller-Leitfaden».