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Nadine Schwarz studierte zeitgenössischen Tanz in Kanada und Holland und ist seit 2001 als Tänzerin und freischaffende Choreographin tätig. Sie entwickelt eigene Solos und Gruppenstücke. Viele Stücke haben einen installativen, performativen Charakter und beinhalten minimalistische und repetitive Elemente. Nadine Schwarz beschäftigt sich mit kompositorischen Fragen unter Einbeziehung von unterschiedlichen Materialien und Kostümen, oft in Verbindung mit Video-installationen. Die Rolle der Zuschauer und die interaktiven Möglichkeiten, mit dem Publikum zu agieren, interessieren sie. Ihre Werke wurden in Kanada, Holland, Deutschland, Frankreich und der Schweiz gezeigt.
Parallel zu ihrer künstlerischen Laufbahn organisierte sie Weiterbildungsmöglichkeiten für Laien und für professionelle Tanzschaffende. Unter anderem leitete sie Semesterkurse in Zusammenarbeit mit dem Tanzhaus Zürich und dem Jungen Schauspielhaus Zürich.
Während Jahren engagierte sie sich für die Tanzszene in Zürich, unterstützt den Austausch zwischen den Künstlern, aber auch zwischen Kunstschaffenden und den Institutionen im Raum Zürich.
Von 2014-2020 war sie im Vorstand der TanzLobby IG Tanz Zürich. Dort initiierte und organisiert sie unter anderem die Open Stage für die freie Tanzszene in Zürich, eine Plattform für Tanzschaffende, die mehrmals jährlich in unterschiedlichen Häusern stattfindet. Zudem vertrat sie die freie Szene Zürich bei der Entwicklung des neuen Fördermodells der Stadt Zürich.
Seit 2014 ist sie ebenfalls im Vorstand des Vereins tanzinwinterthur und ebenfalls als Geschäftsleiterin angestellt. Zudem ist sie die künstlerische Leitung des internationalen Tanzfestival Winterthur.
2017 führte sie, in Zusammenarbeit mit Jacqueline Pasanisi, das Tanzfest Winterthur zum ersten Mal durch und war auch im Folgejahr als Mitorganisatorin tätig.