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Die Ursprünge des Bungy Jumping gehen auf die Lianenspringer von Pentecost in Vanuatu, im Südpazifik zurück. Solange die Einwohner zurückdenken können, findet auf Vanuatu alljährlich im Frühjahr ein großes Fest statt. An diesem sogenannten Landtauchen nehmen hauptsächlich junge Männer teil. In wochenlangen Vorbereitungen wird ein Gerüst gebaut, bestehend aus Bambus das ca. 15 – 30 m in die Höhe ragt.
Diese Konstruktion dient als Absprungplattform, von der aus sich die Mutigen kopfüber in die Tiefe stürzen. Zuvor wählen die jungen Männer dazu Lianen aus, die sehr dehnbar sind, welche an den Füssen sowie an der Plattform befestigt werden. Mit großem Ernst und Sorgfalt wird immer wieder alles kontrolliert, denn Ziel ist es, mit dem Kopf dem Boden so nahe wie möglich zu sein, bzw. leicht zu berühren. Erst wer diese Mutprobe bestanden hat wird in den Kreis der Erwachsenen aufgenommen (»Initiationsritual«).
In den 80er Jahren hat ein findiger Neuseeländer diese Idee übernommen und erste Tests mit Gummiseilen durchgeführt. Mit der Kawaraubridge in der Nähe von Queenstown (Neuseeland) startete die erste offizielle fixe Bungy Sprungstation der Welt. In die Schweiz gebracht haben das Bungy Jumping die Gebrüder Anton & Peter Draganits mit ihrer Firma Trekking Team AG Ende der 80-er Jahre.