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Geboren 1943 in Muotathal (SZ),
Bürgerort, arbeite und lebe seit
1996 in Uznach (SG)
Vor vielen, vielen Jahren kam ich auf die Welt. Zwei Monate im Jahr verlor sich die Sonne hinter den Bergen und ich wollte als Kind immer wissen, wie es wohl hinter den Bergen aussehen konnte, dort wo die Sonne während der Winterzeit sich aufhielt. In den kalten, dunklen Wintertagen schrieb ich lange Briefe an unbekannte Menschen, und nach dem Fertigschreiben überlies ich meine textlichen Gedanken dem Feuer.
Als ich grösser wurde und ich die Gegend hinter der Bergen kennerlernte, dort wo sich die Sonne auch im Winter nicht verabschiedete, behielt ich das Geschriebene etwas länger, jedoch reduzierte ich die Wörter und schrieb Gedichte. Irgendwann bekam ich ein Kind, einen Mann, dann wieder ein Kind, arbeitete für alle, verabschiedete mich vom Mann und verlor ein Kind. Ich fing an zu malen. Ich entdeckte die bildliche Sprache.
elisabetha günthardt