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Diagnostik:
Die Diagnose einer Allergie erfolgt durch:
Anamnesegespräch: dabei soll herausgefunden werden ob ein Zusammenhang zwischen allergischen Symptomen und möglichen Allergenen besteht.
Pricktest: Testsubstanzen werden in Tropfenform auf die Haut aufgetragen und die Haut wird anschließend oberflächlich durch eine Lanzette angeritzt. Dies ist nahezu schmerzlos. Bei einer positiven, also allergischen Reaktion, bildet sich nach einigen Minuten eine juckende Hautquaddel.
Venöse Blutabnahme: alternativ oder ergänzend zum Pricktest. Über das Blut können ebenfalls Allergene bzw. Teilkomponenten der Allergene nachgewiesen werden.
Therapie einer Allergie:
Primär steht immer die Allergenvermeidung bzw. der Schutz vor den Allergenen im Vordergrund. Des Weiteren stehen Medikamente wie z.B. Antihistaminika zur Verfügung, die die Symptome einer Allergie lindern.
Bei einigen Allergien ist je nach Ausprägung eine sogenannte spezifische Immuntherapie (Hyposensibilisierung) in Erwägung zu ziehen: 1x/Monat (für ca. 3 Jahre) wird das Allergen in niedriger Dosierung unter die Haut „geimpft“ um so das Immunsystem langsam zu desensibilisieren und wieder an einen normalen Umgang mit dem Allergen zu gewöhnen. Es entwickelt sich eine Toleranz. Dabei gibt es sehr gute Erfolge! Beispiele sind die Hausstaubmilbenallergie, Pollenallergie oder Insektengiftallergie. Eine derartige Immuntherapie kann bereits bei Kindern ab 5 Jahren angewandt werden.