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Der Sonnentanz ist ein schamanischer Tanz. Ursprünglich wurde er von den nordamerikanischen Indianern getanzt. Dieser Tanz wird zu rituellen Zwecken getanzt und dient der Verehrung der Sonne. Für den einzelnen Tänzer ist der Sonnentanz vor allem eine Möglichkeit für seine Lebensvision zu tanzen und damit dem Leben gegenüber seine Dankbarkeit zu zeigen.
Der Sonnentanz kommt von der Tradition der nordamerikanischen Indianer und ist ein spiritueller Tanz. An erster Stelle ist der Sonnentanz ein Tanz der Dankbarkeit und der Erneuerung. Er wurde eigentlich kreiert um um die Sonne zu verehren, denn die Sonne ist Lebensspenderin. Der Tanz wird in der Gruppe aufgeführt. Während der Tanz der Gruppe der Sonne gewidmet ist, tanzt jeder einzelne Tänzer für seine Lebensvision. Also tut er das, in der Hoffnung, dass sie dadurch in seinem Leben manifestiert wird.
Der Sonnentanz wird um einen Baum getanzt. Der Gruppenführer wählt den Baum dafür aus. Daraufhin erhält jeder Tänzer ein leeres Schild, worauf er seine Lebensvision für sich selbst malt. Dieses Schild wird dann von den Tänzern an den Baum gehängt. Meistens wird zu Perkussionsinstrumenten rhythmisch um den Baum getanzt. Die Länge des Tanzes ist unterschiedlich. Manche Tänze dauern einen Tag, andere können bis zu mehrere Tage anhalten.
Der Sonnentanz ist tief verwurzelt in der schamanischen Lehre. Man muss ein Grundinteresse oder sogar Grundwissen über die indianische Kultur mitbringen. Denn Sonnentanz kann man nur in der Gruppe und unter Anleitung tanzen. Wer den Tanz praktizieren möchte, sollte das mit voller Ernsthaftigkeit tun. Man muss, gemäss indianischer Lehre, ein Lebensziel anstreben wollen.