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Nach der Bronzemedaille von Fanny Smith im Skicross schaffen auch die Schweizer Curler die Überraschung und sichern sich gegen Kanada die Bronzemedaille. Die ausgezeichnete Gesamtleistung beschert dem Schweizer Curling die siebte Medaille seit der Wiederaufnahme der Sportart ins olympische Programm 1998 - die sechste Medaille im klassischen Curling in Viererteams und die zweite an den Winterspielen in Südkorea. Mehr als eine Olympia-Medaille im Curling gab es davor nur 2002 in Salt Lake City, nämlich durch die Teams von Luzia Ebnöther (Silber) und dem heutigen Swiss-Curling-Sportchef Andreas Schwaller (Bronze).
Valentin Tanner, Peter De Cruz, Claudio Pätz und Benoît Schwarz vom CC Genf hatten sie von der 3:9-Niederlage im Halbfinal gegen Schweden gut aufgefangen. Sie boten dem klar favorisierten Team aus Calgary um den den zweifachen Weltmeister-Skip Kevin Koe von Beginn an Paroli.
Die Schweizer stahlen im 2. und im 3. End je einen Punkt, sodass sie den Nachteil, ohne den letzten Stein in die Partie starten zu müssen, früh mehr als nur wettmachen konnten.
Die Partie erinnerte über weite Strecken - auch vom Verlauf her - an den Olympia-Final 1998 in Nagano, als das Lausanne-Olympique-Team mit Skip Patrick Hürlimann die klar favorisierten, damals von Mike Harris angeführten Kanadier besiegte. Auch damals spielten die Schweizer sehr gut, und auch damals nutzten sie eine Reihe von Fehlsteinen der ungewohnt schwach spielenden Kanadier.
Kevin Koe und Marc Kennedy auf den Positionen 4 und 3 brachten es kaum auf Quoten von 70 Prozent an geglückten Versuchen, während ihre direkten Gegenspieler Schwarz und Pätz mit Quoten um die 90 Prozent glänzten.