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Vor allem im Mercedes-Lager erhitzt Trödel-Hamilton die Gemüter. «Lewis setzt einen Präzedenzfall für die Zukunft. Da werden wir schon reinhauen. Es kann nicht jeder machen, wozu er Lust hat und Anarchie walten lassen», kündigt Motorsportchef Toto Wolff Konsequenzen an.
In den britischen Medien wird wild spekuliert, wie diese aussehen könnten. «Es könnte eine Geldstrafe oder sogar eine Sperre bedeuten», schreibt der «Guardian». Der «Telegraph» glaubt ebenfalls an eine Sperre, weil sich Hamilton «dreist und wiederholt über Anweisungen hinweggesetzt hat».
Noch wilder gehen die Spekulationen im «Daily Mirror»: «Lewis Hamilton steht bei Mercedes vor der Entlassung, nachdem er beschuldigt wurde, in Abu Dhabi für 'Anarchie' gesorgt zu haben.» Und weiter: «Hamiltons Vertrag läuft noch bis 2018, aber das würde den deutschen Autoriesen nicht davon abhalten, diesen vorzeitig zu beenden oder Hamilton für einige Rennen im kommenden Jahr zu sperren.»
Die «Daily Mail» hält einen Rauswurf des dreifachen Weltmeisters ebenfalls für möglich: «Hamilton riskiert die Auflösung seines 30-Millionen-Pfund-Vertrages, nachdem er sich wiederholt seinem Team widersetzt hat.»
Klar ist allerdings auch: Im Saison-Endspurt war Hamilton mit vier Siegen in Serie der klar schnellste Pilot. Mercedes wird sich eine Sperre – geschweige denn einen Rauswurf – zwei Mal überlegen. (red)Publiziert am 28.11.2016 | Aktualisiert am 02.12.2016