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Ein im 16. Jahrhundert gemaltes Bild, das Adam und Eva darstellt und während des Zweiten Weltkriegs aus der Sammlung des niederländisch-jüdischen Kunsthändlers Jacques Goudstikker gestohlen wurde, wurde an die einzige noch lebende Erbin von Goudstikker, Marei von Saher, zurückgegeben. Das Gemälde wurde dem Musée Rolin in Frankreich von einem privaten Sammler als Spende angeboten. Die Museumsbeamten wurden misstrauisch wegen der Besitzansprüche, nachdem sie Goudstikkers Namen auf dem Rahmen entdeckt hatten. Provenienzforscher bestätigten, dass das Gemälde zu über tausend gestohlenen Kunstwerken aus Goudstikkers Sammlung gehörte. Die Spender des Gemäldes waren sich nicht bewusst, dass es eine fragwürdige Besitzhistorie hatte. Von Saher wurde vom französischen Museum kontaktiert, als sie die Herkunft des Gemäldes entdeckten. Der Wert des Gemäldes wurde nicht bekannt gegeben. Dies ist eine der wenigen Rückgaben, die die überlebenden Angehörigen von Goudstikker erreichen konnten. Das Goudstikker Art Research Project versucht derzeit, weitere 800 gestohlene Werke zurückzufordern. Über 1100 Kunstwerke wurden von Nazi-Beamten in Amsterdam gestohlen, und 2006 wurden 200 Gemälde der Familie Goudstikker restituiert, nachdem ihr ursprünglicher Anspruch abgelehnt worden war.
Hintergrund
Während des Zweiten Weltkriegs wurden viele Kunstwerke geraubt, darunter ein Gemälde aus dem 16. Jahrhundert, das Adam und Eva darstellt und aus der Sammlung des niederländisch-jüdischen Kunsthändlers Jacques Goudstikker gestohlen wurde. Die Goudstikker-Sammlung wurde von Nazi-Beamten ins Visier genommen und über 1.100 Kunstwerke wurden entwendet.
Gestohlenes Gemälde von Adam und Eva
Das Bild von Adam und Eva aus der Goudstikker-Sammlung wurde kürzlich an den einzigen lebenden Erben Goudstikkers, Marei von Saher, zurückgegeben. Das Gemälde wurde dem Musée Rolin in Frankreich von einem privaten Sammler als Spende angeboten, doch Museumsvertreter äußerten Bedenken hinsichtlich des Eigentums, als sie Goudstikkers Namen auf dem Rahmen entdeckten.
Provenienzforschung
Museumsvertreter führten Provenienzforschung an dem Gemälde durch, um das wahre Eigentum festzustellen. Provenienzforscher bestätigten, dass das Gemälde tatsächlich Teil der Goudstikker-Sammlung war und zu den über tausend gestohlenen Kunstwerken gehört. Die Spender des Gemäldes waren sich der fragwürdigen Eigentumsgeschichte nicht bewusst.
Bedenken des Musée Rolin
Das Musée Rolin in Frankreich äußerte Bedenken hinsichtlich des Eigentums des Gemäldes, als sie Goudstikkers Namen auf dem Rahmen fanden. Als sie den Ursprung des Gemäldes entdeckten, nahmen sie Kontakt zu Marei von Saher, dem einzigen lebenden Erben von Jacques Goudstikker, auf.
Restitutionsprozess
Die Rückgabe gestohlener Kunstwerke ist ein fortlaufender Prozess, und die Restitution des Gemäldes von Adam und Eva an die Goudstikker-Familie ist einer der wenigen erfolgreichen Fälle. Das Goudstikker Art Research Project, das von Marei von Saher initiiert wurde, bemüht sich aktiv um die Rückgabe von etwa 800 noch ausstehenden geraubten Werken.
Restitution von 2006
Im Jahr 2006 wurden 200 Gemälde aus der Goudstikker-Sammlung an die Familie restituiert, nachdem ihr ursprünglicher Anspruch abgelehnt worden war. Dies war ein bedeutender Schritt zur Rückgewinnung der gestohlenen Kunstwerke.
Wert des Gemäldes
Der Wert des Gemäldes von Adam und Eva wurde nicht offengelegt. Da es sich um ein Kunstwerk aus dem 16. Jahrhundert handelt, könnte seine historische und künstlerische Bedeutung es sehr wertvoll machen. Der wahre Wert geht jedoch für die Goudstikker-Familie über monetäre Überlegungen hinaus, da es einen Teil ihres verlorenen Erbes und ihrer Geschichte darstellt.
Fazit
Die Rückgabe des gestohlenen Gemäldes von Adam und Eva an Marei von Saher, den alleinigen Erben von Jacques Goudstikker, ist ein bedeutender Schritt im Restitutionsprozess. Sie hebt die anhaltenden Bemühungen zur Rückgewinnung geraubter Kunstwerke aus dem Zweiten Weltkrieg hervor. Das Goudstikker Art Research Project setzt seine Arbeit fort, um etwa 800 noch ausstehende gestohlene Kunstwerke zurückzufordern und das Erbe und die Erinnerung der Goudstikker-Familie zu bewahren.
Verbleibende gestohlene Kunstwerke
Das Goudstikker Art Research Project bemüht sich aktiv um die Rückgabe von etwa 800 noch ausstehenden gestohlenen Werken aus der Goudstikker-Sammlung. Diese Kunstwerke wurden von Nazi-Beamten in Amsterdam während des Zweiten Weltkriegs geraubt.
Wichtigkeit der Provenienzforschung
Provenienzforschung spielt eine wichtige Rolle bei der Feststellung des wahren Eigentums von Kunstwerken, insbesondere solchen mit einer Geschichte des Raubes oder fragwürdigen Erwerbs. Dabei wird die Eigentumsgeschichte eines Stücks nachverfolgt, um seine Rechtmäßigkeit und rechtmäßigen Besitz zu ermitteln.
Wahrung ethischer Standards
Durch Provenienzforschung können Museen und Sammler sicherstellen, dass die von ihnen erworbenen oder ausgestellten Kunstwerke eine saubere Eigentumsgeschichte haben. Es hilft, ethische Standards in der Kunstwelt aufrechtzuerhalten und den Umlauf gestohlener oder unrechtmäßig erlangter Kunstwerke zu verhindern.
Das Goudstikker Art Research Project
Das Goudstikker Art Research Project, geleitet von Marei von Saher, konzentriert sich auf die Restitution der gestohlenen Goudstikker-Kunstwerke. Es zielt darauf ab, die verbleibenden geraubten Werke zu identifizieren und aufzufinden, Beweise für ihre ursprüngliche Eigentümerschaft zu sammeln und rechtliche Möglichkeiten für ihre Rückgabe zu verfolgen.
Sichere Rückgaben
Die Rückgabe des Gemäldes von Adam und Eva an Marei von Saher ist ein Erfolg für das Goudstikker Art Research Project. Es dient als Beispiel für die Bemühungen des Projekts, die gestohlenen Kunstwerke an ihre rechtmäßigen Erben zurückzugeben.[ad_2]
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