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1409 wird in Isenthal erstmals eine Kapelle erwähnt. Damals gehörte Isenthal noch zur Kirche und späteren Pfarrei (ab 1591) Seedorf. Am 17. Januar 1531 gelang ein erster Schritt in die Selbständigkeit: Isenthal konnte sich zum Preis von 130 Gulden von den Zehnten-Abgaben und den Abgaben für den Sigristen loskaufen. 1621 erfolgte die vollständige Ablösung von Seedorf als eigene Pfarrei.
Ein Wahrzeichen des Tales ist die am 24. Oktober 1821 eingeweihte und dem heiligen St. Theodul geweihte Kirche. Es ist dies die 4. Kirche in Isenthal. Das damals nach den Plänen des Einsiedlers Klosterbruders Jakob Natter im spätklassizistischen Stil erbaute Gotteshaus, wurde nach verschiedenen Erweiterungen und Renovationen, im Jahr 1990 einer Gesamtrenovation unterzogen.
Sehenswert ist auch der schöne Bergfriedhof, der noch immer mit viel Hingabe und Liebe gepflegt wird.