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ist eine Abkürzung und bedeutet „Humanes Immundefizienz-Virus“. Das bedeutet übersetzt: menschliches Abwehrschwäche-Virus. HIV schädigt die körpereigenen Abwehrkräfte, die auch Immunsystem genannt werden.
So kann der Körper eindringende Krankheitserreger wie Bakterien, Pilze oder Viren nicht mehr bekämpfen. Im schlimmsten Fall treten dann bestimmte lebensbedrohliche Erkrankungen auf, zum Beispiel schwere Lungenentzündungen. Dann spricht man von Aids.
Hepatitis B ist eine infektiöse Entzündung der Leber, die durch das Hepatitis B-Virus ausgelöst wird.
Hepatitis B wird durch Kontakt mit Körperflüssigkeiten (insbesondere Blut und Genitalsekrete) von infizierten Personen übertragen. Dies kann beim gemeinsamen Gebrauch von Injektionsspritzen, beim Tätowieren oder Piercen und beim Geschlechtsverkehr (genital, anal und oral) geschehen. Aber auch bei kleinsten Verletzungen der Haut oder über Kontakt mit der Schleimhaut kann es zu einer Ansteckung kommen. Infizierte Mütter können die Krankheit während der Geburt auf ihr Kind übertragen.
Weltweit sind 150 Millionen oder drei Prozent aller Menschen mit Hepatitis C (HCV) infiziert. Jedes Jahr stecken sich drei bis vier Millionen Menschen neu an. In der Schweiz leben etwa 40’000 Personen mit einer Hepatitis-C-Infektion. Damit gehört Hepatitis C zusammen mit Hepatitis B (ebenfalls rund 40’000 Betroffene) zu den häufigsten Formen von viraler Hepatitis in der Schweiz. In Industrieländern sterben mehr Menschen an einer Hepatitis-C-Infektion als an HIV. In der Schweiz sind es etwa fünf Mal mehr Menschen, die an den Folgen einer Hepatitis C sterben als an HIV.
Die Virusübertragung erfolgt im Wesentlichen durch kontaminiertes Blut, vor allem beim Tausch von Materialien beim intravenösen oder nasalen Drogenkonsum wie Spritzen, Nadeln, Röhrchen und ähnliches, bei ungenügend steril durchgeführten Tattoos, Piercings oder Pedicure, bei Bluttransfusionen oder operativen Eingriffen in Ländern mit niedrigen hygienischen Standards und von der Mutter zum Neugeborenen. Die Ansteckung über Geschlechtsverkehr ist selten, ausser bei HIV positiven Männern, die ungeschützten Sex mit andern Männern haben.
Syphilis wird durch das Bakterium Treponema pallidum ausgelöst und kann chronisch verlaufen.
Syphilis kann durch oralen, vaginalen und analen Geschlechtsverkehr mit einer infizierten Person übertragen werden, die sich in einer ansteckenden Phase befindet.
Was sind Symptome und Auswirkungen?
Syphilis tritt unbehandelt in verschiedenen Stadien auf.
Chlamydien-Infektionen werden durch Bakterien (Chlamydia trachomatis) verursacht und sind die häufigste sexuell übertragbare Infektion in Europa.
Die Infektion kann durch oralen, vaginalen und analen Gechlechtsverkehr übertragen werden.
Gonorrhö, umgangssprachlich auch als Tripper bezeichnet, ist weltweit eine der häufigsten sexuell übertragbaren Infektionen. Sie wird durch Bakterien (Neisseria gonorrhoeae, auch als Gonokokken bekannt) verursacht.
Die Infektion kann durch oralen, vaginalen und analen Geschlechtsverkehr übertragen werden.
Mycoplasma genitalium gehört mittlerweile zu den etablierten Erregern von sexuell übertragenen Infektionen. Weil diese Bakterien nicht routinemässig kultiviert werden können, basieren sowohl deren Nachweis wie auch die Empfindlichkeitsprüfung, welche aufgrund der hohen Resistenzraten v.a. gegenüber Makroliden bei jedem M. genitalium-Nachweis empfohlen wird, auf molekularbiologischen Methoden. Mykoplasmen unterscheiden sich von anderen Bakterien durch das kleine Genom sowie das Fehlen einer Zellwand. Sie sind weit verbreitet und können sowohl als Teil der Normalflora wie auch als Erreger von respiratorischen (Mycoplasma pneumoniae) und urogenitalen Infektionen (M. hominis, M. genitalium, Ureaplasma urealyticum, U. parvum) in Erscheinung treten. Während gewisse im Urogenitaltrakt vorkommende Arten problemlos in vitro kultiviert werden können, gilt gleiches für M. genitalium nicht. So waren epidemiologische Studien bezüglich dieser erstmals 1981 bei zwei männlichen Patienten mit nicht-Gonokokken-nicht-Chlamydien-Urethritis (NGNCU) beschriebenen Spezies [1] lange Zeit nicht möglich. Erst seit der breiten Verfügbarkeit molekularbiologischer Methoden kann M. genitalium routinemässig nachgewiesen werden.
HIV / Syphilis / Hepatitis. mittels venöse Blutentnahmen. Chlamydien im Urin / Gonokokken im Urin, Mycoplasma genitalium aus erstem Morgenurin
Labor in Zürich, Walk in https://www.walkin-labor.ch/
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