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Da sie die Reise nicht gemeinsam bewältigen können, beschließen seine Eltern, sich vorübergehend zu trennen: Ahmads Mutter bleibt im Irak, während sein Vater ihn auf den Schultern trägt und zusammen mit seinem ältesten Sohn Falamaz über die Türkei und Deutschland in die Schweiz aufbricht. Sie kommen in Giubiasco an und finden für ein paar Jahre Ruhe und Frieden. Doch dann werden sie zurück nach Deutschland geschickt. Ahmad muss operiert werden und seine Mutter kann – aufgrund komplizierter Einwanderungsgesetze – nicht nachkommen. «Aber wann kommt Mama?», fragt er sich jeden Abend.
Diese unablässige Frage, die sich der kleine Junge seit vier Jahren stellt, ist titelgebend für Stefano Ferraris Dokumentarfilm – u.a. Gewinner des Publikumspreises bei Castellinaria -, der Ahmads Familie auf den Spuren ganz besonderer Schutzengel bis nach München folgt. Eine Gruppe von Müttern aus dem Tessin beschloss nämlich, die Familie nicht ihrem Schicksal zu überlassen, und versuchte, ein kleines Wunder zu vollbringen … Mit Erfolg?