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Definitionen
- Rohstoffe werden z.B. aus dem Boden gewonnen und haben einen direkten Nutzen für den Menschen.
- Die Reserve gibt an, wie viel vom Rohstoff noch vorhanden und mit verfügbaren Technologien wirtschaftlich abbaubar ist.
- Unter Ressource wird die grösstmöglich verfügbare Menge eines Rohstoffes verstanden.
Rohstoffe: Rohstoffe werden aus dem Boden, der Luft oder dem Wasser gewonnen. Primärrohstoffe haben bis auf die Lösung aus ihrer natürlichen Quelle noch keine Bearbeitung erfahren. Viele Rohstoffe sind nicht erneuerbar, was nicht bedeutet, dass diese nie wieder gebildet werden können, sondern lediglich, dass sie langsamer gebildet werden, als dass sie verbraucht werden. Typische Beispiele sind Kohle- und Erdölressourcen, die in Jahrmillionen entstehen, aber innerhalb weniger Jahrhunderte erschöpft sein können.
Reserven und Ressourcen sind Mengenangaben über Mineral- oder Erzvorkommen im Erdreich. Dies können Metalle, Edelmetalle oder eben Energierohstoffe wie Erdöl, Erdgas, Kohle und auch Kernbrennstoffe sein.
Reserven: Diejenigen Mengen eines Energierohstoffes, die mit grosser Genauigkeit erfasst wurden und mit den derzeitigen technischen Möglichkeiten wirtschaftlich gewonnen werden können. Synonym gebräuchlich sind: bauwürdig ausbringbare Reserven, sicher (und wahrscheinlich) gewinnbare Vorräte.
Ressourcen: Diejenige Mengen eines Energierohstoffes, die entweder nachgewiesen, aber derzeit nicht wirtschaftlich gewinnbar sind, oder aber die Mengen, die auf Basis geologischer Indikatoren noch erwartet werden und mittels Exploration nachgewiesen werden können. Bei Kohlenwasserstoffen wird dabei, ähnlich wie bei den Reserven, nur der als gewinnbar eingeschätzte Teil berücksichtigt. Bei der Kohle sind es «in situ»-Mengen, d.h. die Gesamtmenge unabhängig von ihrer Gewinnbarkeit.
Gesamtressourcen (verbleibendes Potenzial bei Kohlenwasserstoffen): Die Gesamtmenge aus Reserven plus Ressourcen.