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Oensingen–Balsthal- Bahn
|Kürzel||OeBB|
|Bahntyp||Normalbahn|
|Betriebseröffnung||1899-07-17|
|Daten vorhanden||ja|
Daten
Allgemeine Bemerkungen
Die Kommentare sind bewusst kurz gehalten. Sie dienen in erster Linie dem Zweck, gewisse Daten oder auch Datenlücken verständlicher zu machen, wobei das Hauptaugenmerk auf die Finanzzahlen fällt. Primäre Quelle bilden die Eisenbahnstatistik respektive die dortigen «Bemerkungen betreffend die einzelnen Bahnunternehmungen», die jeweils am Schluss der Bände stehen. Auf weitere Quellen- oder Literaturangaben wird verzichtet, obwohl solche teilweise mit eingeflossen sind. Die Kommentare sind der Einfachheit halber grundsätzlich in der Vergangenheitsform verfasst. Es heisst also beispielsweise: Bahn X «war» eine Aktiengesellschaft, auch wenn dies noch heute der Fall sein sollte.
Kommentar
Die 1899 eröffnete OeBB wurde von einer Aktiengesellschaft gegründet, wobei sich am Kapital neben den Anliegergemeinden auch zwei stark materialorientierte Industriebetriebe beteiligten, nämlich die Eisenwerke Klus (Von Roll) und die Papierfabrik Balsthal. Beide Unternehmen verfügten über einen privaten Gleisanschluss an die OeBB.
Der Gütertransport war denn auch klar die Haupteinnahmequelle der OeBB und machte sie über Jahrzehnte profitabel. Ab 1903 konnte die OeBB alljährlich eine Dividende ausrichten, die in den besten Jahren nach 1910 5 Prozent des Aktienkapitalwerts erreichte. Passivsaldi musste sie bis 1936 keine vortragen. Auch die Betriebserträge blieben bis zu diesem Zeitpunkt stets im positiven Bereich, doch dann verdüsterte sich die Lage. Die wachsende Konkurrenz durch den Strassentransport sowie die schrittweise Schliessung der Eisenwerke in den 1970er-Jahren gefährdeten die Existenz der Bahn.
Erwähnungen
Diese Bahn wird in keinen anderen Kommentaren erwähnt.