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Nach dem Tod ihrer Mutter kommt die Schülerin Manuela von Meinhardis in ein preussisch geführtes Internat, wo sie unter dem Druck der strengen Erziehung leidet. Sie verliebt sich in die junge Lehrerin Fräulein von Bernburg und bekennt sich offen zu ihren Gefühlen.
Mädchen in Uniform gilt aufgrund der Thematik, der ausschliesslich weiblichen Besetzung und der Zusammenarbeit von zwei Frauen in den Bereichen Drehbuch und Regie als Klassiker des queer-feministischen Kinos. 1931 stand insbesondere der Wettstreit zweier Erziehungsstile – eines autoritären und eines demokratischen – im Fokus der Wahrnehmung. Für Siegfried Kracauer und dessen Überlegungen zu Filmgeschichte und -theorie war er daher vor allem unter ideologischen Gesichtspunkten interessant.
Drehbuch: Christa Winsloe, F. D. Andam, nach dem Theaterstück «Ritter Nérestan» von Christa Winsloe Christa Winsloe
Kamera: Reimar Kuntze, Franz Weihmayr
Musik: Hansom Milde-Meissner
Mit: Herta Thiele (Manuela von Meinhardis), Dorothea Wieck (Fräulein von Bernburg), Emilia Unda (Fräulein von Nordeck zur Nidden, die Oberin), Ellen Schwannecke (Ilse von Westhagen), Erika Mann (Fräulein von Atems), Gertrud de Lalsky (Manuelas Tante), Marte Hein (Anstaltsprotektorin), Hedwig Schlichter (Fräulein von Kesten)
88 Min., sw, 35 mm, D