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Der Regierungsrat genehmigte die Zwangsversorgung eines Mannes in der Arbeits-erziehungsanstalt Bitzi unter dem Vorbehalt, dass er dort nur dann eingeliefert werde, wenn erneut Klagen über sein Verhalten einträfen (Nr. 207):
Auf Bericht und Antrag des Justizdepartementes erhält der Beschluss des Gemeinderates von Mosnang vom 20. November 1915, gemäss welchem Johann Baptist Fischbacher, geboren 30. Mai 1877, Lumpensammler, Ehemann der Katharina, geborene Schnetzer, bürgerlich von Mosnang, in Sirnach, wegen Arbeitsscheu und Liederlichkeit auf die Dauer eines Jahres in der Zwangsarbeitsanstalt Bitzi versorgt werden soll, die regierungsrätliche Genehmigung, immerhin in der Meinung, dass der Vollzug der Versorgung auf Wohlverhalten hin vorläufig sistiert bleibe. Das Justizdepartement wird ermächtigt, den Rubrikaten sofort in die Anstalt Bitzi einweisen zu lassen, sofern innert Jahresfrist neue begründete Klagen gegen Fischbacher laut werden sollten. Zugleich wird der genannten Gemeinde auf gestelltes Ansuchen an die bezüglichen Kosten aus dem Alkoholzehntel ein Beitrag von Fr. 130.- bewilligt.
Protokollauszug an das Bezirksamt Alttoggenburg für sich zum Vollzug und zuhanden des Gemeinderates von Mosnang.
Protokollauszug an das Departement des Innern.
Protokollauszug an das Justizdepartement.
Protokollauszug samt Beschlussdoppel an die Verwaltung der Zwangsarbeitsanstalt Bitzi.
Ausserdem diskutierte der Regierungsrat u.a. über Staatsbeiträge an einen Offiziersreitkurs (Nr. 202), an Feuerlöschzwecke in Uznach (Nr. 212) und über die Bekämpfung der Diphtherie (Nr. 205):
Quellen: Staatsarchiv St.Gallen, ARR B 2-1916 (Texte) und ZMA 18/08.10-10 (Bild)