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Der ESB erhöht die Gaspreise per 1. Mai 2022
Als Folge des Krieges in der Ukraine sind die Preise für Gas an den internationalen Märkten stark gestiegen. Nachdem der ESB die Preise per 01. Februar noch senken konnte, müssen diese per 01. Mai 2022 aufgrund der hohen Beschaffungskosten für alle Kundensegmente um 5.5 Rp./kWh erhöht werden.
Veröffentlicht am 23.03.2022
Der ESB beschafft sein Gas an den internationalen Handelsmärkten. Über eine Beschaffungsstrategie mit einem Mix von kurz-, mittel- und langfristigen Beschaffungen können kurzfristige Preisschwankungen ausgeglichen werden. Als Ende Februar die Preise aufgrund des Einmarsches der russischen Truppen in die Ukraine stark stiegen, hatte dies deshalb keinen unmittelbaren Einfluss auf die Preise des ESB. Dank seiner langfristig ausgelegten Beschaffungsstrategie konnte der ESB die Preise bis zum Ende der Heizperiode stabil halten und muss die Preise erst erhöhen, wenn der Bedarf der Kunden, bedingt durch die höheren Temperaturen, markant sinkt.
Da sich die Einkaufspreise aber mittlerweile auch für mittel- und langfristige Beschaffungen auf einem stark erhöhten Niveau einpendelten, steigen die Beschaffungskosten für Gas nun auch für den ESB. Aus diesem Grund ist eine Preiserhöhung per 1. Mai 2022 unumgänglich.
Nach den Rekordpreisen im Herbst hatte sich der Gaspreis im Dezember 2021 auf den internationalen Märkten auf einem hohen Niveau stabilisiert. Mit dem Krieg in der Ukraine stiegen die Preise dann aber noch einmal kräftig an. So verdoppelte sich der Preis für ein Jahresprodukt 2023, für kurzfristige Beschaffungen musste zeitweise sogar das sechsfache des Preises per Ende 2021 bezahlt werden.
Die weitere Entwicklung der Energiepreise ist nicht voraussehbar. Der ESB verfolgt die Lage weiterhin aufmerksam und setzt alles daran, für seine Kunden einen idealen Mix in der Beschaffung zu erzielen. Es muss aber auch in den kommenden Monaten mit Anpassungen der Preise gerechnet werden.