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Auf der Höhe des Staldbachs, unmittelbar vor dem Südportal des künftigen Autobahn-Tunnels Visp soll die Vispa auf einer Länge von 300 Meter verbreitert werden. Die Bauarbeiten für diese Ersatzmassnahme im Rahmen des Nationalstrassenbaus beginnen am 14. Januar und sollen fünf Monate dauern.
Die Umgestaltung der Flusslandschaft im Bereich Staldbach / Chatzuhüs geschieht im Rahmen einer gesetzlich verpflichteten Ersatzmassnahme und wird durch das Amt für Nationalstrassenbau ANSB realisiert. Gemäss Mitteilung des Kantons ist eine Aufweitung der Vispa auf einer Länge von 300 Meter vorgesehen, wodurch sich der dortige Flussraum von 30 Meter auf 70 Meter verbreitert.
Mit dem verbreiterten Gewässerraum verlangsame sich die Fliessgeschwindigkeit des Flusses wodurch eine für die Erhaltung und Förderung der Biodiversität wertvolle Auenzone entstehe.
Im Zuge der Realisierung, welche am 14. Januar in Angriff genommen wird, muss die Flurstrasse Chatzuhüs-Südegg nach Westen verschoben werden. Verlegungen ergeben sich gemäss Mitteilung auch für die Telecom-Leitung und die Werkleitungen. Der Uferraum wird abgesenkt, das neue Ufer mit einem Blocksatz gesichert.
Durch die Bauarbeiten ist auf der Flurstrasse Chatzuhüs-Südegg mit Behinderungen zu rechnen. Die Durchfahrt über die Flurstrasse soll trotz Bauarbeiten jedoch gewährleistet bleiben. Das Aushubmaterial wird zur Terraingestaltung der beiden Portale des Tunnels Visp direkt vor Ort wiederverwertet. Diese Arbeiten finden im Rahmen der Fertigstellung der A9-Südumfahrung Visp statt.pan