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Die UBS expandiert im Vermögensverwaltungsgeschäft in China. Heute konnte die Grossbank in Peking eine Tochtergesellschaft nach chinesischem Recht eröffnen, die Geschäfte in der chinesischen Währung Yuan-Renminbi abwickeln darf, wie die UBS mitteilte.
Dies sei ein entscheidender Schritt, um einer der führenden Vermögensverwalter in dem stark wachsenden chinesischen Markt zu werden. Die Gründung der UBS (China) Limited ermögliche es, die Präsenz und das Angebot der bisherigen Filiale in Peking auszuweiten, erklärte Verwaltungsratspräsident Axel Weber.
Die chinesische Bankenaufsicht hatte der UBS im vergangenen Jahr die Genehmigung erteilt, eine Tochter mit dem Status einer «vollständigen Bank in vollständig ausländischem Besitz» (WFOB) zu gründen. Diese können beispielsweise auch mit Depositen oder Fonds im abgeschotteten Yuan-Markt geschäften.
Ausländische Investments rückläufig
Die UBS ist nach eigenen Angaben die erste Schweizer Bank, die über eine solche Tochter verfügt. Seit November ist die Gruppe dabei, das Investmentbanking zurückzufahren und den Eigenhandel mit Anleihen und Zinsprodukten zu beenden. Die Vermögensverwaltung soll hingegen ausgebaut werden.
Im Jahr 2012 hatten ausländische Firmen erstmals seit der Finanzkrise weniger in China investiert. Die Investitionen sanken um 4 Prozent auf 111,7 Milliarden Dollar und lagen damit etwas unter dem Rekordwert von 2011, wie aus heute veröffentlichten Daten hervorgeht.
(tno/aho/sda)