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Nach dem zweiten Weltkrieg ist die Welt in die blendende Moderne aufgestiegen. Überall hat sich alles vorwärtsentwickelt. Dann zeichneten sich da und dort Probleme ab. Es kam zu den allerersten Fällen des freiwilligen Verzichts auf die Produkte der andauernden Innovation. Wir erinnern uns an den Abbruch der amerikanischen Versuche, Überschall-Passagierflugzeuge zu entwickeln. Europa hat es mit der Concorde noch zustande gebracht. Mit dem Salt-Abkommen wurde der Rückbau der Atomwaffen beschlossen.
Fazit: Es muss nicht alles, was möglich ist, auch umgesetzt werden. Was in China oder in den USA an Hochhäusern, selbst zu Wohnzwecken, aufgetürmt wird, muss in der europäischen Stadt nicht zwingend nachgeahmt sein. Mit seiner kulturellen Verankerung ist Europa in der Lage, neue Entwicklungen vor ihrer Realisierung besser zu beurteilen. Zürich hat das betreffend Hochhaus und Stadtbild unterlassen.
Es ist ein Zeichen des Erwachsenwerdens in unserer Epoche der Moderne, nicht gleich alles, was möglich ist, ohne Abwägung (und in kindischem Eifer) zu realisieren.
«In Weisheit nehmen wir, was uns dienlich ist, ohne uns gleich an allem zu überessen». Abgemacht?!
Bild:
Geschäftscity von London. Im Unterschied zu Zürich wurde dort das Wohnen nicht vom Hochhaus erfasst.