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Rafael Nadal sichert sich in Rio de Janeiro in seinem ersten Sandplatz-Turnier der Saison die Viertelfinal-Teilnahme, ohne unwiderstehlich zu spielen. Der Spanier besiegte im Achtelfinal seinen Landsmann Pablo Carreño 7:5, 6:3. Die Weltnummer 3 spielte nicht überragend, aber gut genug gegen einen harmlosen Gegner. Nadal trifft nun auf Pablo Cuevas aus Uruguay (ATP 23).
Fragen der Journalisten nach einer Gewichtsabnahme verneinte Nadal. «Ich bin nicht dünner. Das macht vermutlich nur den Anschein, weil ich vorher mit ärmellosen T-Shirts spielte. Das betonte die Muskeln jeweils noch mehr», so der Spanier. Auch im physischen Bereich sei es so wie immer: «Alles ist gleich, es gibt keine Änderungen in meinem Leben. Es gibt keine Änderungen in meiner Vorbereitung auf das French Open.»
Das Grand-Slam-Turnier in Paris startet in rund drei Monaten. Nadal strebt dort seinen zehnten Titel an. Er hat mit einer Ausnahme (2009 gewann Roger Federer) seit 2005 sämtliche Austragungen des French Open gewonnen. (si/syl)
Ein «Uneufe»-Aufschlag von Nick Kyrgios, drei vergebene Matchbälle von Rafael Nadal, Buhrufe aus dem Publikum, ein ziemlich frostiger Handschlag und Kritik vom Verlierer für den Sieger – der 3:03 Stunden dauernde Achtelfinal-Fight in Acapulco war an Drama kaum zu überbieten.
Rafael Nadal ist eigentlich keiner, der nach Niederlagen über den Gegner spricht. Nach dem epischen Achtelfinal in Acapulco gegen Nick Kyrgios konnte aber auch der Spanier nicht mehr anders. «Nick ist ein Spieler mit riesigem Talent, der Grand Slams gewinnen oder sogar an die Spitze der Weltrangliste kommen könnte», lobte Nadal zunächst, um seinen Besieger kurz darauf hart in die Kritik zu nehmen. «Aber ihm fehlt der Respekt vor dem Publikum, dem Gegner und auch vor sich selbst.»
Was war …