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Das Komitee, welches in Genf die Liberalisierung der Öffnungszeiten von Tankstellenshops bekämpft, hat sich in der Abstimmungsparole geirrt. In der kantonalen Broschüre empfiehlt das Komitee für die Abstimmung vom 22. September ein Ja, statt ein Nein.
«Das ist ein dummer, unglücklicher menschlicher Fehler», sagte Pierre Vanek, Generalsekretär der Gruppierung SolidaritéS, auf Anfrage der Nachrichtenagentur sda. Er bestätigt damit eine entsprechende Meldung in der Zeitung «Tribune de Genève». Für eine Änderung der Abstimmungsbroschüre ist es aber zu spät. Diese wurde bereits an die Stimmbürger verschickt.
Vanek erklärte, wie es zum Missgeschick gekommen ist. Der Sekretär des Genfer Gewerkschaftsdachverbandes sei abwesend gewesen, sein Vertreter habe «sich verheddert». Da man das Referendum gegen die Liberalisierung unterstütze, sei er davon ausgegangen, dass die Parole Ja lauten müsste. «Das zeigt, dass noch nicht allen klar ist, dass man Nein stimmen muss, wenn man das Referendum unterstützt», sagte Vanek ironisch.
«Das ist ein kleiner Fehler, keine Katastrophe», sagte er. Die Abstimmungsplakate und die eidgenössische Broschüre seien klar.
(sda/chb)