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Hans von Chiari
* 14. September 1851 in Wien; † 6. Mai 1916 in Straßburg.
Hans von Chiari, ein österreichischer Pathologe, ist am 14. September 1851 in Wien als Sohn des Gynäkologen Johann Chiari geboren. Er besucht zunächst das Wiener Schottengymnasium, studiert dann in Wien Medizin und arbeitet von 1874 bis 1875 als Assistent des Gerichtsmediziners Karl Freiherr von Rokitansky. Anschliessend ist er bis 1879 Assistent des Anatomen Richard Ladislaus Heschl. 1878 habilitiert er in pathologischer Anatomie in Wien und wird 1882 als Extraordinarius nach Prag berufen. Ordinarius und Superintendent des pathologisch-anatomischen Museums in Prag wird er 1883. 1891 veröffentlicht Chiari in Prag eine Reihe von Beobachtungen namens Über Veränderungen des Kleinhirns, der Pons und der Medulla oblongata infolge von Hydrocephalie des Grosshirns. Er wird 1906 Ordinarius für pathologische Anatomie in Straßburg. Hans von Chiari stirbt am 6. Mai 1916 in Straßburg.
Bekannt ist Hans von Chiari durch die Eponyme Budd-Chiari-Syndrom (eine Verstopfung der Lebervenen) und Chiari-Malformation (Fehlbildung im Bereich der hinteren Schädelgrube und des Überganges zwischen Gehirn und Rückenmark).
Enge wissenschaftliche Kontakte hatte Hans Chiari u.a. mit Karl Freiherr von Rokitansky, Richard Ladislaus Heschl.
Quellen:
http://de.wikipedia.org/wiki/Hans_von_Chiari
http://de.wikipedia.org/wiki/Hans_von_Chiari
http://www.whonamedit.com/doctor.cfm/1123.html