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Ein Erdbeben erschüttert Manila und hinterlässt eine Spur der Verwüstung. Doch nur ein Haus stürzt komplett in sich zusammen: Das »Camarin«, ein Nobelrestaurant, das auch als Nachtklub und Bordell fungiert. Alle Besucher und Menschen, die sich in dessen Umgebung aufhalten, werden verschüttet, nur drei überleben.
Doch nicht nur ihre Geschichten erzählt F. Sionil José in diesem Roman. Auch denen, die sterben werden, widmet er einzelne Kapitel: Dem Besitzer des »Camarin« ebenso wie Gagamba, dem »Spinnenmann«, der vor dem Etablissement Lose verkauft, dem jungen landflüchtigen Paar und vielen mehr.
Der Tagesablauf mit Rück- und Vorblenden jedes einzelnen wird hier beschrieben. Ein Bordell und Nobelrestaurant als Mikrokosmos der philippinischen Gesellschaft.
»Gagamba ist ein bis zum Schluss packender Roman, der ein genaues und äußerst kritisches Gesellschaftspanorama der Philippinen zeichnet und der die Frage aufwirft, ob nur ein Gottesgericht es schafft, ein korruptes Gesellschaftssystem zu erschüttern.«
»José ist eine der wichtigsten sozialkritischen Stimmen seines Landes. Sein schonungsloser Blick verleiht auch diesem Roman Bedeutung.«