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Seit Ausbruch der HIV Epidemie in den frühen 80er Jahren bis Juni 2017 konnten die Daten von fast 2000 Kindern in die MoCHiV aufgenommen werden, bei denen die Mütter während der Schwangerschaft HIV-positiv waren. 277 der Neugeborenen waren mit dem Virus infiziert. 62 Kinder starben.
In der Anfangszeit war es nicht möglich, die Übertragung des Virus von der Mutter auf das Kind zu verhindern. Die Übertragungsratenlagen bei 20 bis 25%. Dank wirkvollen Therapien hat sich dies in den letzten Jahren dramatisch verbessert, es wurden keine HIV-Übertragungen mehr von der Mutter auf das Kind festgestellt. Die definitive Diagnose wird dabei vier bis sechs Monate nach der Geburt erstellt, basierend auf Bluttests beim neugeborenen Kind einen Monat und vier bis sechs Monate nach der Geburt. Heute kann deshalb eine natürliche Geburt empfohlen werden, wenn die werdende Mutter stabil therapiert und das HI-Virus im Blut nicht nachweisbar ist.