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Aktuelle Situation (siehe Report November 2020 - Februar 2021)
Der Projektleiter vom "Women empowerment project" ist Lilatkant. Er hat Sozialwissenschaften studiert, berät Einzelne und Organisationen in rechtlichen Dingen, und hat schon ein ähnliches Projekt im Süden von Nepal im Terai mit Erfolg manifestiert.
Während längerer Zeit konnte er wegen des totalen Lockdowns das abgelegene Dorf Khudepani nicht besuchen.
Trotzdem ist sehr viel positives geschehen seit Beginn des Projekts, hier einige Ausschnitte dazu:
- Die Bevölkerung hat bisher 30 geimpfte und versicherte Ziegen und den Ziegenbock Guapo bekommen - davon hat es seither 38 Lämmer gegeben - einige Ziegen sind momentan trächtig... Im Dezember beginnen die Besitzer, das geliehene Geld unter fairen Konditionen zurückzuzahlen. Wir werden dieses Geld für weitere Projekte verwenden.
- Insgesamt hat die Bevölkerung 140 junge Fruchtbäume (Orange, Avocado, Mango und Litchees) bekommen, welche sehr gut wachsen und gedeihen.
- Wegen Corona wurde die Bevölkerung mit Masken, Desinfektionsmittel etc. ausgerüstet. Als eines der einzigen Dörfer hat es in Khudepani bisher noch keine Coronafälle. Für weitere Infos siehe Report 2020.
Allgemeine Infos zum Projekt:
Im ländlichen Dorf "Khudepani" wohnen 200 Familien, darunter viele Dalits und Janjatis. ("Unberührbare", unterste Kaste). Frauen und Angehörige der untersten Kasten werden in Nepal immer noch sehr benachteiligt, Kinder verlassen vorzeitig die Schule, Mädchen werden manchmal ins Ausland verkauft als Prostituierte. Nun unterstützen wir die Frauengruppen dieses Dorfes in Weiterbildung und nachhaltiger Entwicklung.
Ziel dieses Projekts:
Unterstützung der weiblichen armen Bevölkerung eines Dorfes, damit sie ihren Kindern ermöglichen, die Schule zu besuchen und auch abzuschliessen.
Nach dem erfolgreichen Abschluss dieses Projektes werden vor allem die ärmsten Familien des Dorfes davon profitiert haben; Ihr finanzieller Status wird sich verbessern, sie werden besser ihre Rechte und ihre Fähigkeiten zur Mitbestimmung im Dorf kennen, die Kinder werden erfolgreich die Schulen besuchen. Die gesamte Bevölkerung wird weniger in die Stadt auswandern, weil sie nun mehr ökonomische Möglichkeiten im Dorf hat.
In folgenden Bereichen wird die Dorfbevölkerung unterstützt:
- Ziegenprojekt: Kauf von insgesamt 50 Ziegen a CHF 100 für arme Familien. Die Ziegen sind versichert, ein Tierarzt hat sie geimpft und unterrichtet nun die Bevölkerung über artgerechte Ziegenhaltung. Die Frauen haben das Geld für die Ziegen zinslos bekommen, müssen es aber bis in zwei Jahren in Raten zurückzahlen. Dieses Geld wird für ein weiteres Projekt verwendet.
Zwei Ziegenböcke haben schon ihre Arbeit geleistet, und so sind schon viele Ziegenbabies auf die Welt gekommen. Die Frauen können nun Geld verdienen, indem sie die jungen Ziegen und auch die Milch verkaufen.
- Verschiedene Landwirtschaftsprojekte – Avocados, Mangos, Lychees, Pilzzucht, Ingwer etc. Ausbildung durch Landwirtschftsexperten
- Weiterbildung in Recht, Schulwesen, Mitbestimmung im Dorf etc.
- Bau eines Dorfbrunnens, damit das Dorf regelmässig fliessendes Wasser hat.
Das Projekt dauert 2 Jahre und wird von uns finanziell mit 10 Lakhs (etwa 8700 sFr.) unterstützt. Mehr Infos dazu finden Sie im Proposal von Lilatkant.