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Cho hatte schon frühzeitig als einer der Favoriten für den mit 30’000 Euro und einem Schallplattenvertrag dotierten Sieg gegolten. Der junge Künstler, der sich mit der Teilnahme an dem Wettbewerb einen Kindheitstraum erfüllt hatte, erhielt auch den Preis für die beste Polonaise. Platz zwei erreichte der Kanadier Charles Richard-Hamelin, gefolgt von der Amerikanerin Kate Liu.
Seit Anfang Oktober waren hier 78 junge Pianisten aus 20 Ländern aufgetreten. Für die vierte und entscheidende Wettbewerbsrunde konnten sich zehn Finalisten qualifizieren.
Der seit 1927 organisierte Chopin-Klavierwettbewerb findet alle fünf Jahre statt und ist einer der wenigen Musikwettbewerbe, die ganz dem Werk eines einzigen Komponisten gewidmet sind. In der Vergangenheit machten Wettbewerbssieger wiederholt international Musikkarriere, etwa die Argentinierin Martha Argerich, die nun auch der Wettbewerbsjury angehörte.
(SDA)