Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03305.jsonl.gz/2808

Für Laurien van der Graaff endete die Weltcup-Karriere im schwedischen Falun mit einem 10. Rang in der Mixed-Staffel über 4 x 5 km Skating. Das Resultat war für die 34-Jährige für einmal aber nur zweitrangig.
Van der Graaff absolvierte für Schweiz I die letzte Ablöse, im Zielbereich wurde die Bündnerin von ihren Teamkolleginnen und Teamkollegen mit einem grossen Banner und Champagner in Empfang genommen. Van der Graaff hatte ein Quartett mit Lydia Hiernickel, Beda Klee und Candide Pralong gebildet.
Somit endet eine lange Karriere. Ihr Weltcup-Debüt gab Van der Graaff 2008 in Lahti. Ihren wohl grössten Erfolg feierte die Davoserin an der Nordisch-WM 2021, als sie zusammen mit Nadine Fähndrich im Teamsprint Silber gewann. Im Weltcup feierte Van der Graaff je einen Sieg im Einzel (2018) und im Team (2020). Dazu kommt ein Etappensieg an der Tour de Ski (2017). Sämtliche Erfolge ergatterte die Schweizerin in Sprint-Wettkämpfen.
Tagessieg für die USA, Schweiz II auf Rang 17
Das zweite Schweizer Team am Start mit Lea Fischer, Cédric Steiner, Erwan Käser und Alina Meier belegte in der Endabrechnung den 17. Rang von 18 gestarteten Equipen. Den Tagessieg sicherte sich das US-Quartett Rosie Brennan, Zak Ketterson, Scott Patterson und Jessie Diggins.
Therese Johaug verpasste den erhofften Sieg bei ihrer Dernière. Als Schlussläuferin der norwegischen Mixed-Staffel musste sich die vierfache Olympiasiegerin mit Rang 3 hinter den USA und Finnland begnügen.
Schweizer bei Mixed-Team-Sprint im Pech
Die Weltcup-Premiere beim Mixed-Team-Sprint in Falun verlief für Nadine Fähndrich und Janik Riebli nicht nach Wunsch. Nachdem das Schweizer Duo zu Beginn des Rennens gut mit der Spitze mitgehalten hatte, wurden Fähndrich/Riebli nach 6 von 12 Runden eliminiert. Dies, weil die Luzernerin nach einem unglücklichen Sturz zurückgebunden wurde.
Einen ungefährdeten Sieg sicherte sich Schweden I. Jonna Sundling und Calle Halfvarsson nahmen den beiden norwegischen Teams auf Rang 2 und 3 gut 10 Sekunden ab. Halfvarsson hatte bei seinem Zieleinlauf genügend Zeit, sich vom heimischen Publikum feiern zu lassen.