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Eine kürzlich durchgeführte Studie hat gezeigt, dass einige Personen genetische Varianten aufweisen, die es ihnen ermöglichen, über einen langen Zeitraum einem Karzinogen ausgesetzt zu sein, ohne Lungenkrebs zu entwickeln. Die Ergebnisse zeigten, dass diese Lungenzellen jahrelang überleben können und dass sich die Mutationen mit zunehmendem Alter und fortgesetztem Rauchen anhäufen können. Dies sind auch die wahrscheinlichsten Krebszellen der Lunge, erklärte ein Lungenarzt des Albert Einstein College of Medicine in einer Erklärung. Obwohl Tabakprodukte die Ursache für 90 Prozent der Todesfälle im Zusammenhang mit Lungenkrebs sind, neigen lebenslange Raucher dazu, die Krankheit irgendwie zu vermeiden.
Die Untersuchung konzentrierte sich darauf, ob und wann Raucher und Nichtraucher, die an dieser Gesundheitsumfrage teilnahmen, gestorben waren. So starben beispielsweise schätzungsweise 11 Prozent der starken Raucher an Krebs, bevor sie 65 Jahre alt wurden, und 5 Prozent an Lungenkrebs. Neuen Erkenntnissen zufolge, die in Nature Genetics veröffentlicht wurden, könnten DNA-Reparaturgene einige Raucher vor der Entwicklung von Lungenkrebs bewahren. Moderate Raucher (weniger als zwanzig Zigaretten pro Tag) verlieren schätzungsweise 9 Jahre, während leichte Raucher (mit Unterbrechungen) 5 Jahre verlieren.
Im gleichen Zeitraum ist die Zahl der mäßigen Raucher deutlich zurückgegangen, von 18 auf 14 Prozent. Vor etwa fünfzehn Jahren rauchten 10 % der niederländischen Bevölkerung mindestens zwanzig Zigaretten pro Tag; heute sind 4 % der Bevölkerung starke Raucher. Allerdings sterben nicht alle Raucher frühzeitig, und ein kleiner Teil überlebt bis ins hohe Alter. Die Lebenserwartung von starken Rauchern sinkt um durchschnittlich 13 Jahre im Vergleich zu denen, die nie geraucht haben.
Daher gibt es Grund zu der Annahme, dass es sich bei den langlebigen Rauchern um eine biologisch andersartige Gruppe handelt, die über genetische Varianten verfügt, die es ihnen ermöglichen, anders auf Umweltstressoren zu reagieren. Dies könnte uns helfen, besser zu verstehen, welche Rolle die DNA-Reparatur dabei spielt, warum lebenslange Raucher nie an Lungenkrebs erkranken. Nach den Ergebnissen dieser Studie könnte die DNA-Reparatur jedoch eine wichtige Rolle dabei spielen, warum 80 bis 90 Prozent der lebenslangen Raucher nie an Lungenkrebs erkranken. Die genomische Instabilität ist übrigens auch eines der Kennzeichen der Krebsentstehung.
Daher könnten dieselben Gene, die das Überleben von Rauchern fördern, auch für die Krebsprävention von Bedeutung sein.