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Arac
(Arrak, Rack, eigentlich Al Rak); unter dieser Benennung kommt im Handel ein weingeistiges Destillat vor, welches in Ostindien teils aus dem zuckerreichen Safte einiger Palmen, teils aus Reis bereitet werden soll. Es ist sehr wahrscheinlich, daß auch die bei der Bereitung des ostindischen Zuckers abfallende Melasse mit zur Destillation von A. verwendet und daß zur Beförderung der geistigen Gärung und Vermehrung des Alkoholgehaltes noch gemalzter Reis hinzugesetzt wird.
Der beste A. soll aus dem Zuckersafte (Toddy) der Blütenkolben von der Kokospalme erhalten werden und wird Taffia genannt. Auch wird angegeben, daß man an den einzelnen Orten, wo man A. bereitet, noch verschiedene Zusätze von Pflanzenstoffen mache. Man unterscheidet einfachen, doppelten und dreifachen A., letzterer, als der stärkste, kommt vorzugsweise nach Europa. Die größten Mengen A. liefern Goa und Batavia, dann Ceylon (jährlich circa 700000 Gallons Ausfuhr). Guter A. ¶
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ist farblos und klar, besitzt ein eigentümliches kräftiges Aroma und ist frei von jedem Fuselgeruch; er enthält 54 bis 60% Alkohol. Verwendung findet der A. zur Bereitung von Grog und Punschessenzen. Sehr viel A. wird jetzt künstlich nachgemacht und verkauft man zu diesem Zwecke eine Arakessenz, deren Hauptbestandteil Ameisensäureäther ist. - Einfuhrzoll: S. Tarif im Anh. Nr. 25 b.