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Die Bemühungen zur Schuldenreduktion wurden mit der Rückzahlung von CHF 213 Mio. fortgesetzt. Wie die EOS Holding in ihrer Pressemitteilung vom 4. März 2003 weiter mitteilt, war das Geschäftsjahr 2001/ 2002 durch ein starkes Wachstum im Bereich Handel gekennzeichnet, dessen Umsatz auf 22 Terawattstunden (TWh) angestiegen ist. Die im März 2002 gegründete EOS Holding hat sich rasch erfolgreich etabliert. In ihr sind die Bereiche Produktion, Transport und Kommerzialisierung zusammengefasst.
In einer Analyse der sozial-wirtschaftlichen Rahmenbedingungen zog Präsident Dominique Dreyer anlässlich der Medienorientierung vom 4. März die Lehren aus der Ablehnung des neuen Elektrizitätsgesetzes im vergangenen September durch das Volk. Die EOS Holding wolle die so verfügbar gewordene Zeit nutzen, um sich noch besser auf ein liberales Regime vorzubereiten, das sich wohl oder übel auch auf den schweizerischen Energiemarkt ausdehnen werde. Bezüglich der beiden im Mai zur Volksabstimmung anstehenden Antiatom-lntitiativen erklärte Dreyer, der Verwaltungsrat der EOS Holding empfehle sie zur Ablehnung, "da sonst die Versorgung des Landes durch genügend qualitativ hochstehenden Strom ernsthaft gefährdet wäre".
Gemäss ihrem Jahresbericht 2001/2002 produzierte die Holding im ersten Betriebsjahr 4324 Gigawattstunden (GWh) elektrischen Strom, wovon 2228 GWh aus Wasserkraft und 2096 GWh aus Kernenergie (Kernkraftwerk Leibstadt und Kernkraftwerk-Beteiligungsgesellschaft AG mit Bezugsrechten am Kernkraftwerk Fessenheim und am Nuklearpark der EDF). Damit weist die EOS einen Atomstromanteil von 48,4% aus.
Quelle
H.R. nach EOS Holding, Medienmitteilung vom 4. März 2003 und Jahresbericht 2001/2002