Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03380.jsonl.gz/2203

Er ist farbenblind und hat trotzdem die erfolgreichsten französische Comic-Figuren aller Zeiten gezeichnet. Albert Uderzo, der Vater von Asterix und Obelix, feiert heute seinen 90. Geburtstag.
Das Talent fürs Zeichnen entwickelte Uderzo schon früh. Bereits mit 14 Jahren arbeitete er für einen Pariser Verlag und erfand Figuren wie den Reporter «Luc Junior» oder den Kapitän «Pitt Pistol». Albert Uderzo gehörte schon zu den erfolgreichsten Zeichner seiner Generation, bevor er überhaupt begann, die Abenteuer eines kleinen Gallischen Dorfes zu zeichnen.
Kritik wegen Doppelfunktion
Mit Asterix und Obelix kam zur Anerkennung auch der finanzielle Erfolg hinzu. Die 35 «Asterix»-Bände gehören bis heute zu den meistverkauften Comics der Welt. Erschaffen hat sie der Zeichner Albert Uderzo zusammen mit dem Texter René Goscinny vor knapp 60 Jahren.
Goscinny verstarb im Jahr 1977, im Alter von 51 Jahren. Albert Uderzo übernahm danach nebst der Funktion des Zeichners auch jene des Texters. Dies brachte ihm viel Kritik seiner Fans ein. Deshalb und aufgrund einer Arthrose-Erkrankung übergab er im Oktober 2012 dann an den französisch-schweizerischen Zeichner Didier Conrad und den Texter Jean-Yves Ferri. Diese wollen noch diesen Oktober den 36. Asterix-Band veröffentlichen.
Bis Albert Uderzo übrigens das Alter seiner Figur Methusalix erreicht, dauert es noch drei Jahre. Der dorfälteste Gallier zählt nämlich 93 Jahre.