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Der Bürgermeister von Seoul hat geschworen, dass er alle verbleibenden Hunde-Schlachthöfe in der Hauptstadt Südkoreas schliessen wird. Dazu bewegt hat ihn ein rührender Film, in dem es um streunende Hunde in der demilitarisierten Zone zwischen Nord-und Südkorea geht.
Hunde und Katzen auf dem Teller? In Europa nicht vorstellbar. In vielen Teilen Asiens ist das jedoch Realität. Die Hauptstadt von Südkorea, Seoul, hat immer noch viele Schlachthöfe, auf denen Hunde ihr Ende finden. Letztes Jahr wurde der Verzehr von Hundefleisch offiziell verboten.
Der Bürgermeister Park Won-soon kündigte vergangene Woche an, dass die Stadtregierung nun vorhabe, alle verbliebenen Hundeschlachthöfe zu schließen.
Seine Motivation ist dem animiertem Film «Underdogs» zu verdanken, in dem es um streundende Hunde geht, die in der demilitarisierten Zone zwischen Nord- und Südkorea um ihr Überleben kämpfen. Jährlich werden in Seoul ca. 8500 Hunde ausgesetzt, ein Viertel davon wird eingeschläfert.
Mehr Aufmerksamkeit für Tierrechte
Park Won-soon war früher als Menschenrechtsanwalt tätig und setzt sich jetzt auch für Tiere ein. Gegenüber dem Nachrichtenmagazin «The Korean Times» sagt er: «Ich glaube daran, eine friedliche Welt zu schaffen, die auch ein sicherer Ort für Tiere ist».
Juan ist 19, absolviert zur Zeit ein Praktikum bei Blick am Abend Online und mag Lyrik, Sport & gutes Essen.