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Aus Urkunden der damaligen Zeit geht hervor, dass der Transport in der Region, insbesondere im Malcantone, in der Gegend von Lugano und in der angrenzenden Gebieten der Lombardei und des Piemonts, offiziell im Jahr 1904 aufgenommen wurde.
An Battista war zudem der Auftrag für den Postdienst zwischen Ponte Tresa und Fornasette vergeben werden, den er bis zur Motorisierung ausführte. Zur Verfügung stand ihm auch ein Stallgebäude, in dem ein Dutzend Pferde untergebracht werden konnte.
1914 begann die Zusammenarbeit mit der von der Familie Bossi betriebenen Brauerei “Birra Lugano”. Battista war aufgrund seiner Plattfüsse vom Wehrdienst befreit worden und widmete all seine Energie der Arbeit, indem er Bier an öffentliche Lokale von Lugano bis Sessa auslieferte.
Seine Frau Amalia (aus der aus Ponte Tresa in Italien stammenden Familie Tettamanti) trug erheblich zur Entwicklung des Unternehmens bei und zog zudem vier Kinder auf: Ettore, Bice, Nino und Bernardino.
Amalia kümmerte sich um die Transporte in der Gegend und die Buchführung des Betriebs.
Sobald der älteste Sohn Ettore, 1919, die Schule beendert hatte, trat er ins Unternehmen ein. Zwei Jahre später folgte ihm der zweite Sohn Giovanni, genannt Nino.
1925 machte Ettore seinen Autoführerschein und kaufte noch im selben Jahr ein Fahrzeug für die öffentliche Beförderung, einen “Scat”.
1928 wurde der erste Lieferwagen angeschafft, ein FIAT 505, den Battista direkt bei Giovanni Agnelli in Turin erwarb und mit Goldenmünzen ” (Goldvreneli) bezahlte.
1930 war das Unternehmen in vollem Umfang auf der Motorbetriebumgestellt, 1932 beendete das letzte Pferd seinen Dienst. Damals wurden drei Automobile als öffentliche Verkehrsmittel eingesetzt (ein SCAT, ein ANSALDO und ein LANCIA di Lambda) und zwei Liferwagen für den Warentransport (FIAT 505 und FIAT 506), wobei es sich in den meisten Fällen um Unzüge handelte. Während des Zweite Weltkriegs war vor allem die Rationierung des Benzins (90 l pro Monat) der Grund für den erheblichen Rückgang des Umsatzes. Das Taxi diente hauptsächlich zur Beförderung von Kranke und Verletzten.
Während des Kriegs (1939 bis 1945) wurde Nino von der Munitionsfabrik in Altdorf eingestellt, da er Mechaniker von Beruf war. Er verbrachte die Kriegsjahre im Militärdienst und erhielt Sonderurlaub, um Versetzungen der Grenzwachposten durchzuführen.
Nach dem Krieg wurde das Unternehmen 1946 in “Baroni Battista & Figli” umbenannt. In jedem Jahr wurde der Transportverkehr am Bohnhof Ponte Tresa und einige Jahre später in Agno und Magliaso offiziell aufgenommen. 1953 übergab Battista den Betrieb an seine beiden Söhne.
1958 verstab Nino Baroni plötzlich in Alter von nur 50 Jahren. Das Unternehmen ging an seinen Bruder Ettore, der im Lauf des Jahres seinen Sohn Osvaldo als Partner hinzuholte. Dieser war aus Zürich zurückgekehrt, wo er erfolgreich als Kfz-Mecheniker bei Alfa Romeo gearbeitet hatte. 1950 und 1951 war er insbesondere als Mechaniker für den erfolgreichen argentinischen Rennfahrer J. M. Fangio tätig (der 1950 Vizeweltmeiser in der Formel 1 und 1951 Weltmeister in dieser Klasse wurde). Gegen Ende der 1950er-Jahre nahm die Firma Baroni an der Industrialisierung des Basso Malcantone teil. Vor allem Caslano wurde zu einem Zentrum für den Transport im Dienst der dort ansässigen Unternehmen.
1966 errichtete Osvaldo einen neuen Sitz am Ortsrand in der via Regina 10, da es aufgrund des zunehmenden Verkehrsaufkommens nicht mehr möglich war, die Tätigkeit an der alten Betriebsstätte weiterzuführen. Zehn Transportfahrzeuge standen zur Verfügung: sieben für die Warenbeförderung und drei für den Taxidienst. Das Unternehemen beschäftigte damals Zwölf Mitarbeiter.
1965 überliess Ettore Osvaldo die Firma und widmete sich ausschliessich dem Personentransport (Taxi). Dank seiner Zuverlässigkeit hatte er zahlreiche treue Kunde.
1970 wurde das Lager in via Regina 8 gebaut.
1975 starb Ettore.
1978 kehrte Osvaldos Sohn Roberto aus Nordeuropa zurück, wo er mehrere Jahre verbracht hatte. Er sprach alle Landessprachen sowie Englisch, was dem Unternehmen neue Möglichkeiten auf dem Weg zum Ende des Jahrtausends und darüber hinaus erschloss. Die vierte Generation trat in das Unternehmen ein.
2001 wurde das Unternehmen als erste Firma im Tessin für den Umzug und Getränkehandel nach ISO zertifiziert.
2002 absolvierte Roberto mit Bestnote die Prüfung für die Lizenz für den Internationalen Personen – und Güterverkehr und erhielt das Eignungszertifikat für dieAusbildung von Lehrlingen.
Nach einem Praktikum im EDV-Bereich ist Davide (Robertos Sohn) seit 2003 im Büro tätig.
2009 trat Paolo in das Unternehmen ein, nachdem er die Schule mit dem Schwerpunkt Handel am Istituto Elvetico in Lugano abgeschlossen hatte. Die Fünfte Generation trat in das Unternehmen ein. Seit 2011 ist Paolo bei unserem Hauptpartner beschäftigt, der Welti Furrer in Zürich. Dank seiner gesammelte Kenntnisse und Erfahrungen wird er in einige Jahren in der Lage sein, unsere Kundschaft optimal zu betreuen.
2014 wurden, um wie in den Vorjahren einen optimalen und umweltfreundlichen Transportservice zu garantieren, zwei Iveco Daily 35/17 mit Motor Euro 6 angeschafft.