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Eine kritische Frage an die EU-Befürworter
Die EU ist entstanden, um der stetig wachsenden Wirtschaft Expansionsmöglichkeiten zu geben. Die beitrittswilligen Staaten ersuchen um Aufnahme in die EU, um ebenfalls wirtschaftlich expandieren zu können. Nur ist es aber eine Illusion, zu glauben, ein EU-Beitritt würde für alle – auch für unser Land – Vorteile bringen. Oder kennt jemand eine Aktienbörse, bei der alle gewinnen? Wo jemand gewinnt, gibt es immer auch Verlierer. Und innerhalb der EU sind nicht die Grossen die Verlierer, sondern die Kleinen.
Die Grenzen des Wachstums
Dass ganz allgemein das stetige Wachsen der globalen Wirtschaft langsam aber sicher an Grenzen stösst, kann an den periodisch auftretenden Rezessionen und an der Zerstörung der Umwelt direkt abgelesen werden.
Betrachtet man die Geschichte, so erkennt man bei der EU Gemeinsamkeiten zu Grossreichen. Diese hatten immer die Tendenz, andere Völker und Länder zu beherrschen. Alle sind jedoch an ihren inneren Widersprüchen zugrunde gegangen. Ihr unausweichlicher Zusammenbruch hat stets Kriege hinterlassen. Beispiele sind das Reich Alexanders des Grossen, das Römische Reich, das Heilige Römische Reich deutscher Nation im Mittelalter, die Kolonialreiche der Europäer, die österreichisch-ungarische Monarchie, das Osmanische Reich, die Grossreiche des indischen Subkontinents und als jüngstes Beispiel die Sowjetunion.