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Zur Konservierung von Feuchtheu werden in der Schweiz auf einigen Betrieben chemische Konservierungsmittel eingesetzt. Dabei sind genaue Kenntnisse bezüglich dem TS-Gehalt des Futters und die richtige Dosierung entscheidend für den Erfolg. In einem Versuch wurde die Wirksamkeit des Konservierungsmittels Selko Heu geprüft, das bei zwei verschiedenen TS-Gehalten jeweils bei drei unterschiedlichen Dosierungen eingesetzt wurde. Als Negativkontrolle diente eine unbehandelte Variante. Bei diesen Negativkontrollen wurden zusätzlich noch unterschiedliche Verdichtungen untersucht. Als Parameter wurden während der 30-tägigen Versuchsdauer kontinuierlich die Temperaturen gemessen sowie vor und nach dieser Periode die TS-Gehalte und verschiedene weitere Parameter analysiert. Bei beiden TS-Stufen erwärmte sich das unbehandelte Futter stark und war total verschimmelt. Die unterschiedlichen Verdichtungen zeigten, dass je stärker das Futter verdichtet ist, desto höher ist die Erwärmung und der Futterverderb. Im Gegensatz zur Negativkontrolle konnte durch den Zusatz von Selko Heu die Erwärmung und der Verderb des Futters bei den zwei geprüften TS-Stufen ganz oder teilweise verhindert werden. Die richtig Dosierung ist wichtig für den Erfolg.
Nutztiere sind in der Lage, Grasland und Nebenprodukte in wertvolle Lebensmittel umzuwandeln. Doch wie viele Tiere braucht die Schweiz noch, wenn die Ackerflächen statt für Futtermittel primär für die Produktion von Lebensmitteln genutzt würden?
Welche Akteure der Milchwirtschaft haben Einfluss auf die Nutzungsdauer von Milchkühen? Forschungsergebnisse von FiBL und Agroscope legen nahe, dass es eine breit abgestützte Kooperation braucht, um Strukturen für eine längere Nutzungsdauer zu schaffen.
Die Landwirtschaft hat zum Ziel, Treibhausgas- und Ammoniakemissionen zu reduzieren. Agroscope zeigte für Milchviehställe, dass für diese Emissionen neben Wind und Temperatur auch die Zusammensetzung des Futters eine Rolle spielt.