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Die Laufbahn des Leichtathletikstadions Wankdorf ist in einem schlechten Zustand, wie die Stadt Bern schreibt.
Um weiterhin für nationale und internationale Wettkämpfe zugelassen zu werden, muss die Anlage saniert werden. Der Gemeinderat habe einen Baukredit von 3,78 Millionen Franken zuhanden des Stadtrates verabschiedet.Die Anlage wurde im Jahr 1940 als Turnerstadion erbaut und Ende der 1980er-Jahre teilsaniert und erweitert.
Seither wurde die Laufbahn einige Male neu beschichtet. Doch nun weist die 30-jährige Laufbahn Risse und Absenkungen auf, die mit einer weiteren Beschichtung nicht mehr behoben werden können.
Durch eindringendes Regenwasser in den Belag drohen der Bahn in den nächsten Jahren noch grössere Schäden. Um sicherzustellen, dass der Verband Swiss Athletics das Stadion weiterhin als Wettkampfstadion anerkennt, sei eine Sanierung deshalb zeitnah erforderlich.Im Zuge der geplanten Sanierung solle der Kunststoffbelag der Laufbahn und der darunterliegende Asphaltbelag entfernt und die Bahn auf der bestehenden, ergänzten Tragschicht neu aufgebaut werden.
Neben den bestehenden sieben wettkampftauglichen Bahnen solle die achte, bisher nur für Trainingszwecke zugelassene Bahn, verbreitert werden. Damit würde diese den Vorgaben der internationalen Wettkampfregelung entsprechen und es stünden in Zukunft acht Laufbahnen für Wettkämpfe zur Verfügung.
Im Zuge dieser Anpassung sollen die Weit- und Dreisprunganlagen im südlichen Rasenbereich zusammengefasst werden. Die Stabhochsprunganlage werde in den westlichen Bereich verschoben.
Bei der Kugelstossanlage werden der Deckbelag und die Abschlüsse erneuert. Wo nötig werden Schächte aufgrund des schlechten Zustands ersetzt sowie Leitungen und Installationen erneuert.Auf der Rasenfläche östlich der Sporthalle solle neu ein Allwetterplatz erstellt werden, welcher von den Vereinen, Schulen, Sporteventveranstaltern und der Bevölkerung genutzt werden kann.
Das Feld in der Grösse von ca.16 auf 22 Metern werde mit einem Kunststoffbelag und zwei mobilen Basketballkörben ausgestattet. Durch die Schaffung von mehr Sportraum werde die Attraktivität des Standortes erhöht.Mit der Sanierung solle zudem gemäss Rasenstrategie eine automatische Bewässerungsanlage für den Rasenplatz eingebaut werden.
Das Rasenfeld könne damit nachhaltiger, wirtschaftlicher und mit tieferen Lebenszykluskosten betrieben werden.Für die geplanten Massnahmen habe der Gemeinderat zuhanden des Stadtrats einen Baukredit von 3,78 Millionen Franken verabschiedet. Die Sanierungsmassnahmen sollen Ende 2022 starten und hauptsächlich im Winterhalbjahr und damit grösstenteils ausserhalb der Leichtathletik- und Rasensport-Saison durchgeführt werden.
Die Arbeiten können voraussichtlich im Juni 2023 fertiggestellt werden..
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