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Der Zwischenfall ereignete sich am Mittwoch in der Wüste über israelischem Hoheitsgebiet, wie Armasuisse am Donnerstag mitteilte. Die Drohne habe sich auf einem Testflug befunden und Totalschaden erlitten. Personen- oder Drittschäden seien keine zu beklagen.
Es hat sich laut Armasuisse um eine Drohne gehandelt, die im Lieferumfang der Beschaffung für die Schweizer Armee vorgesehen gewesen sei. Den Schaden übernehme die israelische Lieferantin Elbit Systems Limited.
In den Eidgenössischen Räten hatte sich bei der Beratung des 250-Millionen-Geschäftes im Jahr 2015 teilweise Unbehagen darüber breit gemacht, dass mit dem ADS 15 ein Produkt aus Israel ausgewählt wurde, das zudem noch nicht serienreif sei.
Die sechs je neun Meter langen Drohnen des Systems Hermes 900 HFE mit einer Flügelspannweite von 17 Metern sollen das Aufklärungsdrohnensystem aus dem Jahr 1995 ablösen. Eine Bewaffnung ist nicht vorgesehen.
(SDA)