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Menschen, die in der Schweiz leben, sind einer der niedrigsten Steuerbelastungen der Welt ausgesetzt. Dies zeigt die letzte Untersuchung der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD).
Singles in der Schweiz haben die sechstniedrigste Steuerbelastung der 34 OECD-Länder, während Familien (definiert als Paar mit einem Verdienenden und zwei Kindern) die viertgeringste Steuerlast auf Arbeitseinkommen tragen (siehe Grafik weiter unten).
Der OECD-Ländervergleich 2016 berechnete sowohl die Einkommenssteuern wie auch die Vermögenssteuern und Sozialabgaben für Einzelpersonen und Familien. Dabei wurden die Steuerzahlungen durch Arbeitnehmer und Arbeitgeber abzüglich vom Staat gewährter Steuererleichterungen berücksichtigt.
Andere fixe Lebenskosten wie Gesundheitspflege und Unterkunft wurden nicht berücksichtigt. In der Schweiz werden die Steuern auf nationaler, kantonaler und Gemeindeebene festgelegt und können von Kanton zu Kanton stark schwanken.
In den OECD-Ländern wird ein durchschnittlicher Angestellter gemäss dem Bericht mit 35,9% besteuert. Die höchste Steuerbelastung für Einzelpersonen kennt Belgien mit 55,3%, am tiefsten liegt diese mit 7% in Chile.
Zwischen 2010 und 2015 ist die Einkommenssteuer in den OECD-Ländern generell um 1% angestiegen. In der Schweiz betrug der Anstieg lediglich 0,2%. Der Bericht stellte fest, dass sich seit 2011 die durchschnittliche Steuerlast nach einem stetigen Anstieg durchs Band hinweg stabilisiert hat.
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