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Besser bekannt ist die Wintersonnenwende als Winteranfang. Wann aber fängt der Winter an?Das Festlegen des Winterbeginns hat mit astronomischen Berechungen zu tun. Es wird der Zeitpunkt ermittelt, an dem die Sonne ihren niedrigsten Stand hat. An diesen Tag bekommen wir das wenigste Tageslicht zu sehen und haben die längste Nacht vor uns.
Dieser Zeitpunkt hängt mit der Erdumdrehung um die Sonne und mit dem entsprechenden Winkel, in dem die Erde zur Sonne steht, zusammen.
Am astronomischen Winterbeginn ist die Erde, in diesem Fall die Nordhalbkugel, der Sonne am weitesten weg geneigt. Der Tag an dem er erreicht ist, ist der Winterbeginn, in der Regel der 21. bzw. 22. Dezember.
Warum wird dieser Tag auch Wintersonnenwende genannt?
Der Winterbeginn ist also der Tag der Wintersonnenwende, an dem die Erde (auf der Nordhalbkugel) am stärksten weg geneigt ist, was die kürzesten Sonnenstunden verursacht.
Ab diesen Zeitpunkt werden also die Tage wieder länger, da sich der Winkel der Erde wieder mehr zur Sonne neigt.
Für viele antike und frühmittelalterliche Kulturen war dieser Tag sehr bedeutungsvoll und wurde mit einem Fest bedacht.
Schliesslich war der tiefste Sonnenstand erreicht und von nun an wurden die Tage wieder länger und man näherte sich dem Frühling. Vielfach wurde es auch als Jahresbeginn gesehen.
So feierten die Germanen in dieser Zeit der Wintersonnenwende das so genannte Julfest, den Geburtstag der Sonne. Die Römer feierten am 25. Dezember eines ihrer höchsten Feste: das Fest zu Ehren des unbesiegten Sonnengottes Sol.