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Rafael Nadal hat sich in Wimbledon ins Turnier gekämpft und die zweite Runde erreicht. Jo-Wilfried Tsonga ringt Jürgen Melzer in fünf Sätzen nieder, Kei Nishikori hält seine weisse Weste knapp.
Der an Nummer 14 gesetzte Jo-Wilfried Tsonga hatte in der ersten Runde deutlich mehr Mühe, als erwartet. Der Franzose musste nach einem 1:2-Satzrückstand gegen Jürgen Melzer in den Entscheidungssatz. Beim Stand von 5:4 und Aufschlag Tsonga wurde diese Partie gestern Abend abgebrochen.
Heute benötigte der Aufschlagspezialist dann nur noch wenige Sekunden, um den Sieg sicherzustellen. Tsonga ist ein möglicher Viertelfinalgegner von Novak Djokovic, der gestern problemlos siegte.
Wesentlich einfacher erreichte Kei Nishikori die nächste Runde. Der Japaner besiegt Kenny De Schepper (Fr) 6:4, 7:6 (7:5), 7:5. Der an Nummer 10 gesetzte Nishikori ist in der gleichen Tableauhälfte wie Rafael Nadal und könnte sein Viertelfinalgegner werden.
Die Weltnummer 1 hat sich trotz des Verlust des ersten Satzes für die zweite Runde qualifiziert. Der Spanier gewinnt gegen den hartnäckigen Linkshänder Martin Klizan 4:6, 6:3, 6:3, 6:3. Nadal tat sich sich nur zu Beginn schwer, dann fand der Wimbledon-Sieger von 2008 und 2010 zu seinem Spiel und siegte schliesslich verdient. Es war sein 700. Sieg auf der ATP-Tour.
In der zweiten Runde trifft «Rafa» auf ein Schreckgespenst aus der Vergangenheit. Es wartet kein geringerer als Lukas Rosol. 2012 verlor Nadal gegen den Tschechen in der 1. Runde von Wimbledon in fünf Sätzen. Die Revanche in diesem Winter in Doha hat Nadal allerdings für sich entschieden. Im Head-to-Head steht es 1:1. (fox/pre)