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Die Auftraggeberin beabsichtigt die bestehenden gewerblich genutzten Bauten abzubrechen und auf dem Grundstück eine zukunftsweisende Wohnüberbauung zu realisieren.
Die Parzelle wird nordseitig durch den Krienbach und südseitig durch die St.Niklausengasse definiert. Zusammen mit dem bestehenden, erhaltenswerten Kulturobjekt bilden die beiden Neubauvolumen eine Komposition welche den Aussenraum definiert und zoniert. Durch die Platzierung der Gebäudevo-lumen wird der Aussenraum in zwei Plätze im Süd-Westen und Nord-Osten gegliedert. Die Neubauten treten im Hintergrund des historischen Gebäude in Erscheinung und lassen dem Objekt im Heimatstil genügend Raum um sich zu entfalten.
Die einfachen, schlanken Neubauvolumen sind einer Zwiebel gleich organisiert. In der innersten Schicht sind alle technischen Einbauten, der Lift, die Sanitärzellen und alle Steigzonen platziert. Um diese Kernschicht wird eine Wohnschicht aufgereiht. Vom zentralen Treppenhaus können bis zu vier Wohnungen erschlossen werden. Einem Baukasten gleich, können unterschiedlich grosse Wohnungen frei gebildet werden. Die Wohnungen werden durch Zusammenfassen der unterschiedlichen Wohn-räume vergrössert oder verkleinert. Schaltzimmer können den jeweils angrenzenden Wohnungen zugeordnet werden.