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Dies gab die Internationale Atomenergie-Organisation (IAEO) am 1. Februar 1999 bekannt. Demnach betrachtet die zuständige türkische Behörde TAEA (Turkish Atomic Energy Authority) den Fall als zwei Ereignisse - eine unzulässige Bestrahlung und der Verlust einer radioaktiven Quelle. Beide Ereignisse klassiert die TAEA auf Ines Stufe 3.
Gemäss TAEA wurde die Bestrahlung durch eine Kobalt-60-Quelle mit einer Aktivität von 3 Tera-Becquerel verursacht, die auf einem Metall-Schrottplatz in einem Istanbuler Vorort in Einzelteile zerlegt wurde. Die Kapsel der Strahlenquelle wurde nicht zerstört. Das betroffene Material wurde in ein Kernforschungszentrum gebracht, und die Unfallstelle wurde von der Polizei abgesperrt.
Fünf ernsthaft bestrahlte Personen erhielten geschätzte Dosen von 3-6 Gray (Gy). Eine weitere Person war 2-4 Gy ausgesetzt und vier andere 1-2 Gy. Alle wurden hospitalisiert. Gemäss TAEA zeigte nur ein Patient strahlenbedingte Verbrennungen, und diese befinden sich an seinen Fingern. Gemäss Polizeiangaben wird der Unfallhergang noch untersucht.
Quelle
H.K. nach NucNet vom 1. Februar 1999