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Marktbeobachter sprachen von einem impulsarmen Handel kurz vor dem Wochenende. Nach zum Teil starken Kursgewinnen in der ersten Wochenhälfte zeigte der Ölmarkt seit Donnerstag eine leichte Gegenbewegung. Unterm Strich hat sich das für Europa wichtige Rohöl aus der Nordsee im Verlauf der Woche um etwa fünf Dollar je Barrel verteuert.
Als Ursache für den Preisanstieg auf Wochensicht gelten das Embargo der Europäisches Union für russisches Öl und die Hoffnung, dass die Ölnachfrage in China nach Lockerungen der strikten Corona-Massnahmen steigen dürfte. Zudem hatte die Internationale Energieagentur (IEA) in einem am Mittwoch veröffentlichten Bericht davor gewarnt, dass die Ölpreise möglicherweise im kommenden Jahr als Folge der Sanktionen gegen Russland stark steigen könnten./jkr/jha/
(AWP)