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Bei einer Lastwagen-Attacke auf eine Menschenmenge in Nizza sind gemäss Angaben des französischen Präsidenten François Hollande mindestens 80 Personen ums Leben gekommen. Über 40 weitere Personen wurden verletzt.
Die Attacke geschah kurz nach dem Ende des Feuerwerks zum französischen Nationalfeiertag. Der Lastwagen war auf der Promenade des Anglais, einer der bekanntesten Flaniermeilen Europas, unterwegs. Auf einer langen Strecke habe der Lastwagen etliche Menschen erfasst, sagte die Sprecherin der örtlichen Präfektur.
Der Fahrer des LKWs wurde von der Polizei getötet. Wie die Nachrichtenagentur AFP berichtet, sind im Lastwagen die Papiere eines 31-jährigen Franko-Tunesiers gefunden worden, der in Nizza gemeldet sei. Die Identifizierung dauert noch an.
Ob unter den Opfern auch Schweizer sind, ist nicht bekannt.
Frankreich: Mindestens 80 Tote bei Amokfahrt in Nizza
Frankreich: Aktuelle Informationen zur Lastwagen-Attacke in Nizza
Die Behörden nahmen die Ermittlungen wegen einem möglichen Terroranschlag auf.
Der französische Präsident François Hollande kündete an, dass der Ausnahmezustand in Frankreich um drei Monate verlängert wrid. Er begründete dies damit, dass die Attacke von Nizza eindeutig einen terroristischen Hintergrund habe. Eigentlich hätte der Ausnahmezustand Ende Juli aufgehoben werden sollen. Die Massnahme wurde nach den Anschlägen in Paris am 13. November 2015 verhängt.
Hollande reist heute im Laufe des Tages nach Nizza. Zuvor will er in Paris mit den wichtigsten Ministern die aktuelle Lage beraten.
Wie Bilder auf Twitter zeigen, wurden Verletzte in den diversen Nobelhotels an der Promenade des Anglais in Nizza betreut. Zudem seien in den Hotelräumlichkeiten auch Zeugen befragt worden.
Laufend aktualisierte Informationen gibt es bei der Neuen Zürcher Zeitung.