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Haarscharf, mit nur zwei Hundertstel Sekunden Vorsprung, hat der Schweizer Didier Cuche den Weltcup-Super-G im italienischen Val Gardena für sich entschieden.
Cuche hat damit seinen ersten Sieg in dieser Saison herausgefahren. Auf die Plätze 2 und 3 kamen der Amerikaner Bode Miller und der Liechtensteiner Marco Büchel.
Endlich stand Cuche in einer knappen Entscheidung auf der glücklichen Seite. Der Neuenburger, der schon so oft um einen Wimpernschlag am Sieg vorbei geschrammt ist, setzte sich mit zwei Hundertsteln Vorsprung vor Miller durch.
Marco Büchel lag um die gleiche Marge hinter dem Amerikaner zurück. Vorjahressieger Miller und Büchel standen nicht nur zusammen auf dem Podest, die beiden sind im Grödner Tal auch "Nachbarn".
Der Liechtensteiner reist neuerdings wie Miller in Europa mit dem Wohnmobil zu den Rennen an. Die beiden Vehikel stehen Tür an Tür in unmittelbarer Nähe zum Zielraum.
Cuche, der in dieser Saison schon dreimal Dritter war, kam zu seinem siebten Weltcup-Sieg, dem dritten im Super-G. In dieser Disziplin hatte er im März 2002 in Altenmarkt-Zauchensee und im Dezember gleichen Jahres in Beaver Creek (USA) triumphiert.
Erster Schweizer Sieg seit 2002
Der 33-Jährige beendete damit eine fünf Jahre dauernde Periode ohne einen Schweizer Sieg. Den letzten Super-G-Sieg hatte im Dezember 2002 Didier Défago im Val Gardena eingefahren.
Der Walliser musste sich zum zweiten Mal in diesem Winter mit Rang 4 bescheiden; die gleiche Klassierung hatte er schon Ende November in der Abfahrt in Beaver Creek erreicht.
Daniel Albrecht und Tobias Grünenfelder, die im letzten Super-G in Beaver Creek mit dem Plätzen 4 und 8 überzeugt hatten, schieden nach Stürzen aus.
Albrecht verspürte danach leichte Schmerzen am Schienbein, "doch nichts Ernstes", berichtete der Walliser, der auf die Abfahrt vom Samstag verzichten wird. "Diesen Entscheid hatte ich aber schon vorher gefällt."
swissinfo und Agenturen
Klassement:
1. Didier Cuche (Schweiz) 1:36,62.
2. Bode Miller (USA) 0,02 zurück.
3. Marco Büchel (Liechtenstein) 0,04.
4. Didier Défago (Schweiz) 0,22.
Weitere Schweizer:
17. Ambrosi Hoffmann
21. Silvan Zurbriggen
24. Olivier Brand