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Schweizer Dominikanerprovinz
Neuer Provinzial
Die Dominikaner, die sich zum Provinzkapitel im Kloster Estavayer-le-Lac versammelten, wählten am 2. Januar P. Benoît-Dominique de La Soujeole zum Provinzial der Schweizer Provinz. Er folgt P. Guido Vergauwen, der dieses Amt acht Jahre lang innehatte. P. Benoît-Dominique ist Mitglied der Provinz Toulouse und wurde 1955 geboren. Er trat 1984 in den Dominikanerorden ein. Er ist Doktor der Theologie (Dogmatik) und Magister der Theologie und war von 1999 bis 2021 Professor an der Theologischen Fakultät der Universität Freiburg. 2016 ernannte ihn Papst Franziskus zum Konsultor der Kongregation für das katholische Bildungswesen. Er ist Mitglied der Kommission für das intellektuelle Leben des Dominikanerordens. Er war Prior des Albertinums, desjenigen Dominikanerklosters in Freiburg, das der direkten Jurisdiktion des Ordensmeisters untersteht. P. Benoît-Dominique ist Autor zahlreicher Bücher, darunter «Introduction au Mystère de l‘Eglise», «Paternités et Fraternités spirituelles» sowie «Le Mystère de la Prédication».
Sekretariat eveques.ch
Missionare von der Heiligen Familie
Im Herrn verschieden
P. Alfred Nietlispach, Mitglied der Missionare von der Heiligen Familie, wurde am 28. November 1939 in Muri AG geboren und besuchte nach der Primar- und Bezirksschule das Christ-König-Kollegium in Nuolen. Nach der Matura absolvierte Freddy – wie er genannt wurde – die militärische Rekrutenschule. Nach 17 Wochen entschied er sich für das Noviziat in Mühlbach, Deutschland. Die philosophisch- theologischen Studien absolvierte er in Werthenstein LU und in Fribourg. Am 4. Juni 1967 weihte Bischof Franziskus von Streng Diakon Nietlispach in seinem Heimatdorf Muri zum Priester. Der Provinzrat bestimmte P. Nietlispach für das Studium der Missiologie an der Gregoriana in Rom, wo er am 7. Dezember 1972 zum Thema «Ende des Export-Christentums» promovierte. Ab September 1973 diente er als Vikar in der Pfarrei St. Michael in Zug und ab 14.05.1978 wurde Vikar Nietlispach in Villmergen AG als Pfarradministrator eingesetzt. Seit 1983 war er auch Dekan des Dekanats Wohlen. Anschliessend wirkte er als Pfarrer von 1992 bis 1999 in Menznau und von 1999 bis 2009 in Hergiswil NW. Während seiner nahezu ganzen Tätigkeit als Seelsorger diente er in der Schweizer Armee als Feldprediger. Mit einem Pensum von Aushilfsdiensten und mit zeitweiligen Herzproblemen liess sich P. Alfred Nietlispach im Bergdorf Emmetten über dem Vierwaldstättersee nieder. Hier erlitt er kurz vor seinem 83. Geburtstag einen Herzinfarkt, der im Kantonsspital Luzern ein bewegtes Priesterleben beendet. Die Trauerfeier fand am 2. Dezember 2022 in Alpnach statt.
MSF Schweiz, P. Julius Zihlmann, Delegationsoberer