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Samuel Pepys, ein Zeitgenosse Shakespeares, lebte in London und war ein besessener Tagebuchschreiber. Seine Notizen begann er am 1. Januar 1660 und beendete sie am 31. Mai 1669. Diese
Tagebücher hielt er zu seinen Lebzeiten streng unter Verschluss, liess sie jedoch binden und stellte sie in seine umfassende Bibliothek, die er laut testamentarischer Verfügung der Universität Cambridge vermachte, wo sie dann erst 1818 entdeckt wurden.
Pepys’ Tagebücher erlauben einen unverstellten Blick auf den damaligen Alltag in London. Ein besonderer Reiz des Werks besteht darin, dass der Autor frei von politischen und privaten Rücksichten Staatsaktionen ebenso wie alltägliche Erlebnisse behandelt. Neben Schilderungen von seinen verschiedenen Liebschaften, Streitereien mit seiner Frau, Betrachtungen über Krieg und Aussenpolitik stehen Berichte über Theaterbesuche, Klatsch und Tratsch, Moden, Speisepläne und vieles mehr.
Die Schilderung des grossen Brands von London im Jahr 1666, auf die wir uns heute hauptsächlich beschränken, gehört zu den meistzitierten Passagen aus Pepys’ Tagebuch.
Der Text wird stimmungs- und rhythmusmässig musikalisch begleitet und umrahmt von arrangierten Werken verschiedenster Komponisten, ohne dass sie zeitgeschichtlich mit ihm wirklich übereinstimmen. Barocksätze u.a. von Eccles, Telemann, Bach und Händel kommen vor – und auch Passagen von Hindemith begleiten spannungsgeladene, dissonante Textstellen.
Eintritt: Erwachsene Fr. 30.00 / AHV, Studenten Fr. 20.00 / Kinder bis 12 Jahre gratis sowie amo Schüler/Innen bis 18 Jahre
Rollstuhlplätze: <email-pii> oder Tel. 027 923 13 13
Konzert
Für alle