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Am 9. August wurde der Journalist Fernando Villavicencio getötet, der für die Präsidentschaftswahlen in Ecuador kandidierte. Ihm wurde mehrmals in den Kopf geschossen, als er nach einer Wahlveranstaltung in der Hauptstadt Quito in sein Auto einstieg. Ganz unerwartet kam das Attentat jedoch nicht: Villavicencio hatte in den Vortagen Drohungen erhalten, die dem Drogenkartell «Los Choneros» zugeschrieben werden.
Themen
Die kürzliche Ermordung eines Präsidentschaftskandidaten in Ecuador ist nur die Spitze des Eisbergs. Wer sich in Lateinamerika zu heiklen Themen äussert, exponiert sich oft in einem Ausmass, das lebensbedrohlich werden kann. Aus der Serie «Nachrichten aus Lateinamerika».
03. Oktober 2023 •
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