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Die Fundstelle im Kleinholz ist seit dem Beginn des 20.Jh. bekannt. Tausende von Silexartefakten wurden dort bei Geländebegehungen im Laufe der vergangenen knapp hundert Jahre gefunden. Die geplante Erweiterung der Siedlung Kleinholz veranlasste die Kantonsarchäologie im Herbst 2006 zu einer Sondierung des betroffenen Areals. Verschiedene Steinkonzentrationen konnten festgestellt und eine grössere Anzahl steinzeitlicher Artefakte geborgen werden, darunter auch eine Silexbeilklinge vom Typ Glis-Weisweil aus der Zeit um 4000 v. Chr.
Eine kleine Rettungsgrabung im Sommer 2007 brachte vier Feuerstellen zutage. Holzkohlen aus diesen Feuerstellen wurden im Institut für Teilchenphysik der ETH Zürich untersucht und ergaben eine Datierung der Feuerstellen um 1300 v. Chr. Die Feuerstellen dürften damit zu einer Siedlung der späten Bronzezeit (1350-750 v. Chr.) gehört haben. Keramik aus jener Zeit konnte auch aus der Feuerstelle 4 geborgen werden.
Ausser diesen Feuerstellen förderte die Rettungsgrabung im Sommer 2007 zahlreiche Objekte aus der Steinzeit, der Bronzezeit und der Römerzeit zutage. Die ältesten Funde belegen, dass bereits vor über 6000 Jahren Menschen im Kleinholz siedelten und dort intensiv den aus der Nähe stammenden Feuerstein bearbeiteten. Funde aus späteren Zeiten zeigen, dass immer wieder Menschen auf dem Plateau oberhalb der Aare siedelten.