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Der Battle-Royale-Hit PlayerUnknown's Battlegrounds hatte zuletzt in einigen Ländern keinen leichten Stand und wurde schon einige Male komplett verboten. Jetzt gesellt sich die nächste Nation dazu!
Videospieleverbote nehmen weltweit gesehen aktuell wieder etwas zu. Während in Deutschland die Regelungen immer weiter gelockert werden und nun sogar das neue Wolfenstein: Youngblood inklusive Hakenkreuzen veröffentlicht werden darf, sieht es in anderen Ländern anders aus. Jordanien ist nun auf den Zug aufgesprungen und hat nach anderen Nationen zuvor jetzt ebenfalls den Battle-Royale-Hit PlayerUnknown's Battlegrounds verboten.
Das Verbot wurde von der Telecommunications Regulatory Comission (TRC) am 04. Juli ausgesprochen. Als Begründung beruft sich die Komission auf eine Studie der Weltgesundheitsorganisation WHO, die PUBG als "gewalttätiges Spiel, das zu Sucht und sozialer Isolation führt" klassifiziert haben soll.
Die WHO hatte im vergangenen Jahr tatsächlich Spielesucht als Krankheit klassifiziert und gewalttätige Spiele schon häufiger thematisiert, ein direkter Bezug spezifisch zu PUBG kann aber nur schwer hergestellt werden. Unklar ist, auf welche Studie sich die Komission daher konkret bezieht.
PUBG war zuvor bereits in Irak, Nepal und mehreren indischen Städten verboten worden. In Jordanien soll das neue Verbot laut der TRC "im nationalen Interesse" liegen. Demnach hätten sich Bürger und Behörden mehrfahr über den "negativen Einfluss" des Spiels beschwert.
In Zukunft könnte Jordanien noch einen Schritt weiter gehen, denn laut einem Bericht von Roya News stehen sechs weitere Spiele vor einem ähnlichen Verbot, darunter auch Fortnite aus dem Hause Epic Games.