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Alkohol gesund oder ungesund?
In diesem Blogartikel teile ich mit Dir meine Erfahrungen aus über 17 Jahren Mentoring und Erkenntnisse aus wissenschaftlichen Studien in Bezug auf Alkohol.
Zunächst einmal möchte ich aufzeigen, wonach Menschen in den Suchmaschinen wie Google über Alkohol googeln:
- Wie lange bleibt Alkohol im Blut
- Was hilft gegen Übelkeit nach Alkohol
- Wie lange bleibt Alkohol im Körper
- Was ist Alkohol?
- Wie viel Kalorien hat Alkohol?
- Ist Alkohol gesund?
- Alkohol und Fitness
- Alkohol und Sex
- Medikamente und Alkohol
- Wie viel Alkohol ist zu viel?
- Ab wann brennt Alkohol
- Wie komme ich vom Alkohol weg
- Was macht Alkohol mit der Psyche
- Alkohol und Muskelaufbau
- Gewichtsreduktion und Alkohol
- Entgiftung durch Alkohol
Auch hier könnte ich die Liste bis ins unendliche weiterführen. Ich wollte nur kurz aufzeigen, mit welchen Fragen sich die Menschen beschäftigen.
Aus der Forschung weiss man: Alkohol ist ein Nervengift
Nach Angaben des National Institute on Alcohol Abuse and Alcoholism (NIAAA) ist Alkohol ein Gift, das bei der Einnahme den gesamten Körper durchdringt. Wenn Du Alkohol zu Dir nimmst, breitet er sich im Körper aus und wirkt sich auf verschiedene Organe und Gewebe aus. Alkohol beeinträchtigt die Gehirnfunktion, indem er die Informationsübertragung zwischen den Nervenzellen verändert und negativ beeinflusst. Er verlangsamt die Nachrichtenübertragung im Gehirn, indem er sie entweder dämpft oder hemmt. Alkohol ist erwiesenermassen ein Nervengift / Zellgift. Er greift die Leber und das Gehirn an und belastet das Biosystem massiv. Trotzdem ist Alkohol legal.
Die Neurowissenschaft hat gezeigt, dass Alkohol negative Auswirkungen auf das Gehirn und das Verhalten hat. Es beeinträchtigt das Gehirn und die Informationsverarbeitung negativ. Reaktionsfähigkeiten und motorische Funktionen werden in jeglicher Hinsicht negativ beeinflusst. Es verändert unter anderem die Sinneswahrnehmung und folglich auch die Stimmung, was mit der Zeit zu Verhaltensänderungen wie Aggressivität oder Risikobereitschaft führt.
Ursachen
Personen mit einer Vorgeschichte oder bestimmten Merkmalen können für eine Alkoholkrankheit prädisponiert sein. Menschen mit dieser Störung kommen oft aus zerrütteten Familienverhältnissen, und ihre Beziehung zu Mutter und Vater ist oft gestört. Sie können allein sein, sich zurückziehen, schüchtern, unglücklich oder aggressiv sein. Alkoholiker sind dafür bekannt, dass sie sich selbst verletzen. Wichtiger Hinweis an dieser Stelle: Menschen, welche Alkohol trinken, sind keine bösen Menschen.
So entsteht Sucht durch Alkohol
Die Sucht entwickelt sich gem. Mediziner/ Wissenschaftler über mehrere Phasen. In der ersten Phase fühlt man sich erleichtert, locker und beruhigt.
In der zweiten Phase werden Vorräte angelegt und man beginnt heimlich zu trinken. Es entstehen unter anderem auch Erinnerungslücken. Je nach Psyche äussert man seine Gefühle mit Gewalt oder Emotionsausbrüchen, sobald Alkohol im Spiel ist.
Während der 3. Phase hat man keine Kontrolle mehr darüber. Obschon man aufhören möchte, gelingt es einem meist nicht, da die Sucht die Kontrolle übernommen hat. In dieser Phase spricht man von der «chronischen Phase». Das Interesse sich am Leben zu partizipieren, seinem Leben eine Bedeutung zu geben und die Probleme zu lösen, verschwindet allmählich. Man denkt nur noch an die nächsten Partys und den nächsten Drink.
Alkohol wirkt auf unser(e)
- Konzentration
- Koordination
- Reaktionsvermögen
- Gefühle
- Wahrnehmung
Nebenwirkungen
- Mittel- bis längerfristig entstehen seelische sowie körperliche Schäden
- Gut dokumentiert sind auch Depressionen
- Lebererkrankung
- Nervenschäden
- Entzündung der Bauchspeicheldrüse
- Entzündung im gesamten Verdauungstrakt
- Angstzustände
- Suizidgedanken
- Alkoholsucht
- Stimmungsschwankungen
- u.v.m.
Kalorien im Alkohol
Nicht nur die Kalorien, die im Alkohol stecken, sondern vor allem die Auswirkung von Alkohol auf unseren Hormonhaushalt und daran gekoppelt unseren Stoffwechsel können dazu führen, dass man an Gewicht zunimmt. Der Stoffwechsel wird blockiert, sobald Alkohol in unsere Blutbahn gerät. Für unseren Körper ist Alkohol pures Gift, weshalb er ihn nirgendwo abspeichern kann. Somit macht sich unsere Leber umgehend daran, dieses Gift aus dem Körper zu schaffen. Alle anderen im Körper enthaltenen Energielieferanten (insbesondere Fett und Kohlenhydrate) können nicht mehr als Energie verwertet und müssen in den Fettdepots abgespeichert werden.
Der Muskelaufbau und der Fettabbau werden unterdrückt, der Appetit verstärkt und hauptsächlich das Verlangen nach kohlenhydrathaltigen und zuckerhaltigen Lebensmitteln steigt ins Unermessliche. Es wird somit fast unmöglich abzunehmen oder Muskeln aufzubauen.
Alkohol bei Mann und Frau
Die Frauen haben im Normalfall einen höheren Fettanteil und einen niedrigeren Flüssigkeitsanteil im Körper. Daraus kann erklärt werden, weshalb bei Frauen bei der gleichen Menge Alkohol der Blutalkoholgehalt höher ist als bei Männern mit dem gleichen Körpergewicht. Frauen reagieren in der Regel empfindlicher auf Alkohol, auch aufgrund des Körpergewichts.
Alkohol während der Schwangerschaft
Alkohol kann während der Schwangerschaft die Plazentaschranke durchdringen und neurologische Schäden beim Ungeborenen verursachen. Je höher der Alkoholkonsum, umso grösser die Schäden am Fötus. Deshalb sollte Alkohol gemieden werden. Werdende Mütter, die während der Schwangerschaft Alkohol konsumieren, laufen Gefahr, ein von Alkoholembryopathie betroffenes Kind zur Welt zu bringen.
Kater durch Alkohol
Alkohol entzieht dem Körper nicht nur Wasser, sondern auch Mineralien. Beim Abbau des Alkohols entsteht zudem Acetaldehyd. Die Reaktion des Körpers:
- Kopfschmerzen
- Durstgefühl
- Übelkeit
- Zittern
- Lichtempfindlichkeit
Auswirkungen des Alkohols auf das Gehirn
Alkohol beeinflusst das Gehirn negativ. Zum Beispiel werden die Impulse zwischen den Neuronen negativ beeinträchtigt. Die Hormone und Enzymproduktion wird ebenfalls negativ beeinflusst. Wenn man Alkohol über eine längere Zeit konsumiert, sinkt der IQ (Intelligenzquotient)
Wenn sich der Alkohol an die Rezeptoren im Hippocampus bindet, kommt es zu Gedächtnisausfällen. Auch verliert der Konsument nach und nach die Kontrolle über sein eigenes Verhalten. Gefühle wie Trauer, Freude oder Zorn werden verstärkt.
Kurzfristige Auswirkungen von Alkohol auf das Gehirn umfassen:
- Verminderte Reaktionszeit und Koordination: Alkohol kann die Fähigkeit des Gehirns beeinträchtigen, Informationen zu verarbeiten und auf sie zu reagieren, was zu Beeinträchtigungen der Motorfunktionen führen kann.
- Veränderungen der Stimmung und des Verhaltens: Alkohol kann die Stimmung verändern und das Verhalten beeinflussen, was zu Verhaltensänderungen wie Aggressivität oder Risikobereitschaft führen kann.
- Verminderte Konzentration und Gedächtnisleistung: Alkohol kann die Fähigkeit des Gehirns beeinträchtigen, sich zu konzentrieren und Informationen zu speichern, was zu Gedächtnisverlust und Verwirrung führen kann.
Langfristige Auswirkungen von Alkohol auf das Gehirn umfassen:
- Gehirnschrumpfung: Langfristiger, übermässiger Alkoholkonsum kann zu einer Schrumpfung des Gehirns führen, was zu kognitiven Beeinträchtigungen wie Gedächtnisverlust und Beeinträchtigungen der Denkfähigkeit führen kann.
- Demenz: Einige Studien haben gezeigt, dass übermässiger Alkoholkonsum das Risiko von Demenz erhöhen kann.
- Alkoholabhängigkeit: Langfristiger, übermässiger Alkoholkonsum kann zu einer Abhängigkeit führen, die sich auf das Verhalten und die Entscheidungsfindung auswirken kann.
Zelltod durch Alkohol?
Alkohol schädigt Zellen und erhöht das Risiko von Zelltod massiv. Einige der Auswirkungen von Alkohol auf die Zellen umfassen:
- Schädigung von Leberzellen: Alkohol kann die Leber schädigen und das Risiko von Leberzirrhose erhöhen. Die Leber ist für die Verarbeitung von Alkohol verantwortlich und kann bei übermässigem Alkoholkonsum beschädigt werden.
- Schädigung von Gehirnzellen: Alkohol hat einen negativen Einfluss auf das neuronale Netz. Langfristiger Alkoholkonsum kann zu einer Schrumpfung des Gehirns führen und die kognitiven Funktionen beeinträchtigen.
- Schädigung von Magen- und Darmzellen: Alkohol kann die Schleimhäute im Magen und Darm schädigen und das Risiko von Magen- und Darmkrebs erhöhen.
Muskelaufbau und mehr Fitness durch Alkohol?
Es gibt keine Hinweise darauf, dass Alkohol eine positive Wirkung auf den Muskelaufbau oder die Fitness hat. Im Gegenteil, es hat sogar negative Auswirkungen auf den Muskelaufbau und die Gesundheit haben.
Es ist eine Kalorienbombe und kann dazu beitragen, dass Menschen zunehmen. Zusätzlich kann Alkohol den Stoffwechsel verlangsamen, was dazu beitragen kann, dass Fett anstatt Muskeln aufgebaut wird. Alkohol kann auch dazu beitragen, dass Menschen weniger energiegeladen und weniger motiviert sind, Sport zu treiben, was sich negativ auf die Fitness auswirken kann.
Es gibt einige Beweise dafür, dass Alkoholkonsum den Muskelabbau beschleunigen und die Fähigkeit des Körpers beeinträchtigen kann, Protein zu verarbeiten, was zu einem verminderten Muskelaufbau führen kann.
Warum ist es eigentlich für jeden und überall zugänglich?
Als Unternehmer und Mentor beschäftige ich mich seit mehr als 20 Jahren unter anderem auch mit der Psyche des Menschen und mit Sinnfragen. Aus den oben erwähnten Fakten entstehen für mich einige wichtige Fragen, wie z.B.
- Wer profitiert davon, wenn jemand Alkohol konsumiert?
- Wieso unternimmt die Regierung nichts dagegen?
Die einzige Erklärung, die ich finde:
Die Regierungen dieser Welt können nicht an der Gesundheit der Bevölkerung interessiert sein. Ansonsten würde man sich bemühen, die Menschen aufrichtig und wahrhaftig aufzuklären. Zudem ist Alkohol ein riesiges Geschäft für Viele.
Gewollte Propaganda?
Es werden keine teuren Werbekampagnen seitens Regierung finanziert, damit Menschen aufhören, Alkohol zu konsumieren. Im Gegenteil: Der Konsum von Alkohol wird bewusst durch perfide psychologische Methoden medial gefördert.
Aussagen wie «Die Menge macht das Gift» oder «Es geht um den Genuss..», mögen ja «richtig» sein, dennoch weiss man aus der Wissenschaft, dass auch kleine Mengen Sucht erzeugen können, wie z.B. auch beim Tabak-Konsum.
Die Verantwortung auf jeden einzelnen zu übertragen, in der Hoffnung, dass jeder Bürger sozial denkt und handelt, finde ich fahrlässig. Denn nicht alle sind im Kern und in der Psyche gleich stabil und jeder Mensch hat je nach Lebenssituation mit verschiedenen Herausforderungen zu kämpfen. Werden die unterdrückten Emotionen nicht verarbeitet, ist der Griff zum Alkohol nicht mehr weit weg. Es gibt Menschen, welche gegenüber Alkoholismus allfälliger sind, als andere.
Schlussfolgerung
- Verantwortung für seine Gesundheit übernehmen: Nicht die Regierungen oder die Medien sind schuld daran, dass die Menschen Alkohol konsumieren, sondern der Mensch selber, da er sich dafür entscheidet. Jeder von uns ist für sein Leben und somit für seine Gesundheit selbst verantwortlich. Wir müssen uns nur entscheiden.
- Unterstützung und Hilfe anbieten: Menschen, welche Alkohol trinken, sind nicht böse oder schwach, wie das Viele behaupten. Man sollte sie nicht verurteilen, sondern sich mit ihnen austauschen, um ihre Beweggründe zu verstehen. Nur wenn wir versuchen unsere Mitmenschen zu verstehen, können wir sie unterstützen. Denn eine gesunde Gesellschaft lebt nicht vom Einzelnen, sondern vom Kollektiv.
Berufsbild Ernährungscoach
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