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Den Preis als bester männlicher Künstler erhielt der Londoner Rapper J Hus. Als erste weibliche Gruppe in der Geschichte der Brit Awards wurden Little Mix ausgezeichnet. Sänger Harry Styles bekam eine «Brits»-Trophäe für seine Single «Water Melon Sugar».
Internationale Auszeichnungen gingen an den kanadischen Sänger The Weeknd («Blinding Lights»), der mit einer musikalischen Performance per Video zugeschaltet war, und an US-Sängerin Billie Eilish («Your Power»), die sich ebenfalls mit einer Videobotschaft bedankte.
Ausser sich vor Freude war das Schwestern-Trio Haim («Forever»), das sich in der Kategorie «Beste Internationale Band» gegen die Foo Fighters und die favorisierte südkoreanische Boygroup BTS durchsetzte. US-Star Taylor Swift bekam den «Global Icon Award», einen Ehrenpreis, den vor ihr nur Sir Elton John, David Bowie und Robbie Williams erhielten.
Im Showprogramm traten neben Dua Lipa die als «Breakthrough Artist» ausgezeichnete Arlo Parks, Rag'n'Bone Man und Sir Elton John im Duett mit Years And Years auf. Die Band Coldplay eröffnete den Abend mit einem Auftritt auf einem Kahn auf der Themse.
Als erste grosse Musikveranstaltung in Grossbritannien seit Beginn der Corona-Pandemie wurden die Brit Awards wieder vor Livepublikum vergeben.
Mehr als die Hälfte der 4000 Zuschauer waren Menschen, die in der Pandemie geholfen und die Eintrittskarten als Dankeschön bekommen hatten. Sie wurden vor der Veranstaltung auf das Virus getestet und müssen sich auch in den Tagen danach testen lassen.