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Gäbe es einen Preis für den am schönsten gelegenen Parador: die Herberge in Sos del Rey Catolico am „deutschen“ Pilgerweg nach Santiago wäre sicher unter den Nominierten! Das Dorf thront auf einer schmalen Bergkuppe hoch über der weiten Ebene im Pyrenäen-Vorland; der Parador krallt sich an der Nordseite in den Fels. Wer das Glück hat, ein Zimmer mit Aussicht zu bekommen, hat gewonnen! Die Gästezimmer befinden sich hauptsächlich im Oberhaus des Ensembles. Dort gibt es auch ein Restaurant, dessen Leistungen allerdings traurig waren während unseres Aufenthalts. Lediglich das Frühstück versöhnte ein wenig. Ernsthafte Alternativen gibt es vor Ort nicht… Die Zimmer sind klein und ungeschickt möbliert. Die Bäder sind fast genau so groß. Den üblichen 4-Sterne-Standard findet man vor. Der Blick aus dem Fenster versöhnt. Englisch reicht; an der Rezeption gibt es sogar jemanden der ein bisschen Deutsch spricht. Allerdings fühlt sich der Service durch die Anwesenheit von Gästen ziemlich belästigt: zumindest vermittelt er mitunter diesen Eindruck. Trotz dieser Manko ist der Parador als Standort in schöner Landschaft zu empfehlen.
Für Kulturinteressierte:Geburtsstädtchen von Ferdinand II der mit seiner Frau Isabel Spanien massgeblich beeinflusste.In Granada beigesetzt. 1492 Verdrängung der Moslems. Viele Sehenswürdigkeiten in der Umgegend.Olite,Sanguesa. Kurz:Ein Besuch in einem PARADOR ist immer ein Erlebnis.
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