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Das Hotel «Solbad Schützen» liegt an der Bahnhofstrasse, an der Schnittstelle zur Altstadt. Seine Bedeutung erhält das Gasthaus mit der ersten Konzessionserteilung zur Nutzung von Sole zu Heilzwecken. In mehreren Ausbauschritten von der Mitte des 19. Jahrhunderts bis in die 2000er-Jahre entsteht der Hotelkomplex in seiner heutigen Form.
Der Hotelkomplex «Schützen Rheinfelden» liegt an der Bahnhofstrasse, an der Schnittstelle zur Altstadt Rheinfelden. Die Gebäude sind seit Mitte 19. Jahrhundert in mehreren Ausbauschritten bis in die 2000er Jahre erbaut worden. Die Bedeutung des Hauses geht auf das Auffinden von Salzvorkommen zurück. Erste Bohrungen nach Salz wurden in unmittelbarer Umgebung des ursprünglich an Stelle des jetzigen Hotels befindlichen Schützenhauses mit zugehöriger Pintwirtschaft und einem alten Badhaus gemacht. Der Schützenwirt erhielt als Erster vom Aargauer Regierungsrat 1846 die Konzession für die Nutzung von Sole zu Heilzwecken. 1891 entsteht nach den Plänen der Basler Architekten Gustav und Julius Kelterborn die «Dépendance Beausite», 1900 wird das Hauptgebäude totalerneuert zum «Soolbad Schützen». Die Fassade erhält die heute noch bestehende Schauseite nach dem gängigen gründerzeitlichen Muster. 1915 erstellt Architekt Heinrich A. Liebetrau einen Masterplan für die weiteren Ausbauten auf dem Areal Schützen. Die Realisierung erfolgt in der Zwischenkriegszeit in der Hochblüte des Kurortes Rheinfelden. 1917 Hotelküche, 1920 Zwischentrakt Dependance-Hauptbau, 1928 Vestibül zum südlichen Gebäudeeingang.
Teil des ganzen Hotelkomplexes war immer der grosse Garten mit Parkanlage. Das Areal umfasste den Freiraum am Schützenweg und den englischen Garten mit Liegehalle und Pflanzgarten westlich der Bahnhofstrasse bis hin zur Schifflände am Rheinufer. Heute befindet sich hier das Parkhaus.
In den Jahren nach dem zweiten Weltkrieg bis zur Jahrtausendwende erfolgten sporadische Erneuerungs- und Umbauarbeiten, die der Umnutzung zum Seminarhotel, Restaurant und Klinik geschuldet waren. Der Zustand des Gesamtgebäudes machte eine Totalsanierung notwendig. Sie begann 2021 und wird 2023 abgeschlossen. Die Generalplanung für die Renovation lag beim Baubüro in situ AG Basel. Für die Renovation gelten die Prämissen: weitgehender Erhalt von Bausubstanz und massvolle und materialgerechte Erneuerung.