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(Bild: Die Ausbreitung der Varroamilbe veranschaulicht auf einer Weltkarte)
Im Jahre 1984 wurde die Varroamilbe von Asien in die Schweiz eingeschleppt. Im Spätsommer sind die Imker nun dazu gezwungen ihre Bienenvölker gegen die Varroa mit Ameisensäure zu behandeln.
Die Varroamilbe zerrt vom Blut des Opfers und überträgt so Krankheitserreger. Wird ein Bienenvolk nicht behandelt, kann es an Milbenbefall sterben.
Biologie
Die Varroamilbe ist ca. 1.1mm lang und 1.6mm breit. Sie stammt aus der Familie Varroidae, die als Parasit an der Honigbiene lebt. Die Milbe lebt und vermehrt sich in der der Brut und im Bienenstock.
Verbreitung
Durch den Handel und Austausch von Bienen sind die Milben beinahe weltweit verbreitet. Nur in Australien und gewissen Gebieten von Zentralafrika sind die Bienen noch nicht von der Varroamilbe befallen. Nur durch die Bienen ist die Varroamilbe lebensfähig. Sie lebt vom Blut der Bienen. Sie kann die Bienen am Geruch unterscheiden. Die Varroa kann kaum sehen und nicht fliegen. Da sie nicht gerne zu Fuss unterwegs ist, reitet sie am liebsten auf dem Rücken der Biene mit.
Wie erkenne ich die Varroamilbe
Die Varroamilbe sitzt zwischen den Bauch- und Rückenschuppen der Bienen. Sie ist nur schwer erkennbar. Bei starkem Milbenbefall sind verkrüppelte Bienen erkennbar. Für die schweizer Bienenkästen gibt es weisse Kontrollunterlagen, mit denen man den Stärkebefall kontrollieren kann.
Bienenkrankheiten
Die häufigsten Krankheiten, die Bienen bekommen können sind:
- Amerikanische Faulbrut (Bakterielle Brutkrankheit, Meldepflichtig)
- Nosemose und Ruhr (Darmerkrankungen)
- Kalkbrut (Pilzerkrankung)