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Der Westen Kanadas
British Columbia ist die westliche Provinz von Kanada und bekannt für die schroffen Gebirge, Wälder, Seen und Flüsse. National- und Provinzparks, Walbeobachtungen und Ranchbesuche sind die Hauptattraktionen von Westkanada. Das Calgary Stampede Rodeo zieht jedes Jahr hunderttausende Schaulustige an.
In den Rocky Mountains triffst du auf die bekannten Nationalparks Jasper und Banff. Das Gebiet Saskatchewan ist bekannt für endlose Weizenfelder und Getreidesilos. Wenn man Eisbären beobachten möchte, dann eignen sich die Monate Oktober und November mit Churchill als Ausgangspunkt. Speziell für die Manitoba Region ist, dass es noch viele Indianerstämme mit ihren erhaltenen Traditionen gibt.
Vancouver
Vancouver ist eine beliebte Touristenstadt im Südwesten von British Columbia an der Westküste Kanadas. Interessant ist, dass die Stadt hinter Los Angeles und New York der drittwichtigste Standort der nordamerikanischen Filmindustrie ist und dadurch auch als „Hollywood North“ bezeichnet wird.
Im Süden von Vancouver triffst du auf hunderte Glastürme, im Westen kannst du dich im grünen Stanley Park erholen und im Osten kommst du auf deine Kosten wenn du geschichtsinteressiert bist. Isst du gerne Seafood? Dann lass deinen Tag mit einem Abendessen in Yaletown ausklingen und lass dir den Lachs auf der Zunge zerlaufen.
Banff National Park
Der Banff Nationalpark liegt in der kanadischen Provinz Alberta, wurde 1885 gegründet und ist damit der älteste Nationalpark Kanadas sowie der zweitälteste Nordamerikas und der drittälteste Park der Welt.
Die kanadischen Rocky Mountains entstanden vor ca. 600 Millionen Jahren durch das Aufeinandertreffen zweier tektonischer Platten. Der Meeresboden wurde dabei nach oben gedrückt. Den Namen „Banff“ erhielt der Park aufgrund des schottischen Banffshires. Es ist die Heimatregion von zwei Geldgebern der Canadia Pacific Railway. Beim Bau wurde in einer Höhle eine heisse Quelle entdeckt. Der Banff Nationalpark wurde von der UNESCO zum Welterbe erklärt.
Wer den Park besucht hat mit Glück die Möglichkeit vielen grossen Tierarten zu begegnen. Elch und Wapiti, Dickhornschaf und Bergziege, Schwarz- und Grizzlybär, Luchs, Wolf und Kojote sind alle in den Wäldern anzutreffen. Zudem wurden mehr als 250 Vogelartenentdeckt.
Der Park zieht jährlich rund 5 Millionen Touristen an und steht daher in Konflikt mit dem Naturschutz. In ganz Kanada ist der Banff Nationalpark am meisten von diesem Konflikt betroffen. Die Besucher kommen hauptäschlich im Sommer, wobei auch der Wintertourismus zugenommen hat.
Die Rocky Mountains bereist man am bequemsten mit dem Auto oder Camper, daher nimmt der Verkehr immer mehr zu und es mussten bereits Unter- und Überführungen gebaut werden um die Tiere zu schützen. Zudem werden die Zäune ständig erweitert um den Tieren den nötigen Schutz zu geben. Wenn man selbst unterwegs ist sollte man auf sich besonders auf die Geschwindigkeitstafel und sonstigen Hinweise achten um eine Kollision mit einem Wildtier zu verhindern.
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