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Behandlung mit Radiofrequenzen setzt an den Faser- und Strukturproteinen in den Hautschichten an, die für die Dicke und Straffheit der Haut verantwortlich sind. Studien mit Personen im Alter zwischen 40 und 50 Jahren haben gezeigt, dass diese Methode das Hautbild verbessern kann. Die Neubildung von Kollagen wird angeregt, was einer Erschlaffung der Haut entgegenwirkt. Ausserdem kommt es auch zu einer Reduzierung der Faltentiefe. Die Haut erhält zudem eine frischere Farbe, weil die Durchblutung gefördert wird.
Der Effekt der Hautstraffung basiert auf thermischen Wirkungen in oberflächlichen, aber auch tiefer gelegenen Hautschichten.
Kontrollierte heisse Impulse, erzeugt durch elektromagnetische Felder, werden ins Gewebe geleitet. Nachfolgend kommt es zu Temperaturanstiegen, die je nach Tiefe der Hautschicht und Art des Gewebes unterschiedlich ausfallen. So findet im Fettgewebe ein höherer Temperaturanstieg statt, der sogar den Abbau von Fettzellen begünstigen kann.
In tiefer gelegenen Hautschichten, insbesondere in der Unterhaut, die Fettgewebe enthält, ist die Wärmeentwicklung also höher als an der Oberfläche. Betroffen von der Hitzeeinwirkung ist vor allem Kollagen, das Strukturprotein der Haut.
Die Erwärmung denaturiert die Proteine, führt insbesondere zu einer Schrumpfung der Kollagenfasern durch Kontraktion, dem sogenannten „Shrinking“.