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Computertomographie
Die Computertomographie (CT) ist ein Schnittbildverfahren und eine Weiterentwicklung der Röntgentechnik. Sie wird vor allem zur Untersuchung des Kopfes, der Lunge, der Bauchorgane, der Wirbelsäule und von Knochen angewandt.
Hierbei kreist eine Röntgenröhre auf einem Ring um den Körper und erzeugt einen schmalen Röntgenstrahl. Dieser durchdringt die gewünschte Körperstelle und wird innerhalb des Körpers durch die verschiedenen Strukturen (z.B. Fett, Muskeln, Organe, Knochen) unterschiedlich stark abgeschwächt. Genau gegenüber der Röntgenröhre befindet sich auf demselben Ring eine Vielzahl von Sensoren (Detektoren), die das abgeschwächte Signal empfangen. Durch das Bewegen des Tisches werden nacheinander oder kontinuierlich Teile des Körpers untersucht. Die Messungen werden nachträglich vom Computer zu einem Schnittbild oder zu dreidimensionalen Bildern weiterverarbeitet. Wenn alle Bilder erstellt sind, erhält man einen sehr detaillierten, multidimensionalen Einblick in das Innere des menschlichen Körpers. Dies alles erfolgt für die Patientinnen und Patienten unbemerkt und ohne Schmerzen.
Knochendichtemessung
Bei der Knochendichtemessung (Knochendensitometrie) werden die Dichte und der Kalksalzgehalt der Knochen bestimmt. Damit können Osteoporose erkannt und Therapieerfolge kontrolliert werden. Osteoporose ist eine Erkrankung des Skeletts, bei der die Knochen vermehrt abgebaut werden. Die Knochen werden porös und weniger stabil, es kommt schneller zu Knochenbrüchen (Frakturen).
Zur Untersuchung werden Röntgenstrahlen sehr geringer Intensität durch den Körper bzw. durch die Knochen geschickt und die Abschwächung der Strahlen gemessen. So kann die Knochenmasse bestimmt werden. Mit dem Ergebnis kann auf den Mineralgehalt des Knochens und damit auf dessen Dichte geschlossen werden. Verminderte Knochendichte bedeutet Gefahr einer erhöhten Knochenbrüchigkeit. Als Messort dienen Lendenwirbelsäule und Hüfte. Die Strahlenbelastung ist dabei so gering, dass sie vernachlässigt werden darf.
Magnetresonanztomographie
Die Magnetresonanz gilt heute für die Untersuchung des Gehirns, der Wirbelsäule, der Gelenke und der Weichteile als beste Untersuchungsmethode. Die MRT (Magnetresonanztomografie) ist ein modernes Schnittbildverfahren, mit dem Bilder in beliebiger räumlicher Ebene aus sämtlichen Körperregionen gemacht werden können. Hierfür werden keine Röntgenstrahlen verwendet, sondern ein starkes Magnetfeld und Radiowellen. Die empfangenen Signale werden von einem Computer verarbeitet. Die so entstandenen Bilder ermöglichen eine sehr genaue Unterscheidung normaler und krankhafter Veränderungen im Körper, besonders in Weichteilen wie Gehirn oder innere Organe.
Mammographie
Die Mammographie ist eine spezielle Röntgenuntersuchung der Brust. «Mamma» ist der lateinische Name für die weibliche Brust. Die Mammographie dient der Brustkrebs-Früherkennung. Je früher Brustkrebs erkannt wird, desto besser sind die Heilungschancen. Die Mammographie erfolgt an speziellen Röntgengeräten. Die verwendete Röntgenstrahlung ist eine «weiche» Strahlung. Diese führt zu kontrastreicheren Aufnahmen. Auf den Bildern können feine Unterschiede in der Dichte und der Zusammensetzung des Gewebes erkannt werden. Selbst winzige Verkalkungen (Mikrokalk), die häufig ein erster Hinweis für Brustkrebs sind, können nachgewiesen werden.
Ultraschall
Die Ultraschalltechnik wird vor allem zur Untersuchung von Bauch- und Beckenorganen (wie Leber, Gallenblase, Bauchspei-cheldrüse, Milz, Nieren und Blase) und Weichteilen (u.a. Schilddrüse, Brust), Gelenken und Gefässen eingesetzt. Die Untersuchung wird ohne Röntgenstrahlen durchgeführt. Hochfrequente, für das menschliche Ohr nicht hörbare Schallwellen (Ultraschall) werden von den verschiedenen Organen unterschiedlich reflektiert. Der Schallkopf empfängt die reflektierten Schallwellen, wandelt sie in elektrische Impulse um und leitet sie an das Ultraschallgerät weiter, in welchem die Impulse verstärkt und auf einem Bildschirm dargestellt werden. Mit speziellen Verfahren der Farb-Doppler-(Duplex-)Sonographie kann der Untersuchende zusätzlich Informationen über die Strömungsgeschwindigkeit und -richtung des Blutflusses in Gefässen erhalten. Es können damit Gefässerkrankungen wie Gefässverengungen bei Arteriosklerose oder Venenverschlüsse (Thrombosen) nachgewiesen werden.
Digitales Röntgen
Die herkömmliche Röntgenaufnahme wird in der Regel zur ersten Beurteilung von Knochen sowie der Lunge und des Herzens eingesetzt. Einen Röntgenfilm zu belichten, dauert nur Sekundenbruchteile.