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pirelli hat am 26.01.2015 - 07:07 folgendes geschrieben:
RECHTSGUTACHTEN PROF. DR. PETER NOBELDie Entscheidung des Verwaltungsrates wird durch ein Rechtsgutachten von Prof. Dr. Peter Nobel gestützt. Prof. Dr. Peter Nobel: "Die Familie Burkard und Saint-Gobain bilden eine Aktionärsgruppe. Mit der faktischen Übertragung der Stimmrechte an Saint-Gobain muss die Stimmrechtsbeschränkung von 5% angewendet werden. Die Schenker-Winkler Holding ist unter diesen Umständen auch nicht legitimiert, die Einberufung einer ausserordentlichen Generalversammlung zu verlangen."
RECHTSGUTACHTEN PROF. DR. PETER NOBELDie Entscheidung des Verwaltungsrates wird durch ein Rechtsgutachten von Prof. Dr. Peter Nobel gestützt. Prof. Dr. Peter Nobel: "Die Familie Burkard und Saint-Gobain bilden eine Aktionärsgruppe. Mit der faktischen Übertragung der Stimmrechte an Saint-Gobain muss die Stimmrechtsbeschränkung von 5% angewendet werden. Die Schenker-Winkler Holding ist unter diesen Umständen auch nicht legitimiert, die Einberufung einer ausserordentlichen Generalversammlung zu verlangen."
Im Tages Anzeiger werden zwei Fälle genannt in denen derselbe Prof. Nobel das genaue Gegenteil vor Gericht vertreten hat. Früher hiess es, wenn zwei Juristen ein juristisches Problem diskutierten, dann wären mindestens drei Meinungen vorhanden. Jetzt kann als ein Gutachter auch zwei gegenteilige Meinungen vor Gericht vertreten, wenn das kein Wendehals ist!
Besser reich und gesund als arm und krank!
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BLOGS / MOMENTUM Was Saint-Gobain von einem Rückzieher hätteADRIAN BLUMNehmen die Franzosen Abschied vom Vorhaben, das Sika-Paket zu übernehmen, dürften sie einen schönen Wechselkursgewinn von 0,5 Mrd. € einstreichen.
Derzeit sieht es im Streit zwischen dem Verwaltungsrat von Sika (SIK 3009 0.97%) auf der einen und Saint-Gobain (SGO 38.005 0.74%)als neuer Grossaktionär auf der anderen Seite nach einer zähen, aufwendigen juristischen Auseinandersetzung mit vielen Verlierern aus. Eine Prognose, wie der Machtkampf ausgeht, wäre nicht seriös möglich, auch wenn derzeit das Pendel wieder leicht in Richtung Sika-VR und -Management zeigt. So mancher Analyst schätzt die Wahrscheinlichkeit des Scheiterns nun auf mehr als 50%.
Was der eine oder andere Ausgang für die Publikumsaktionäre bedeuten könnte, ist ebenso wenig vorherzusagen, die Zahl der Unbekannten ist zu hoch. Eine kleine Rechnung zeigt aber zumindest auf, was ein Rückzieher von Saint-Gobain dem französischen Unternehmen bringen würde: ein nicht zu verachtender Glücksgewinn.
Denn der gebotene Kaufpreis von 2,75 Mrd. Fr. war bis vor kurzem noch rund 2,3 Mrd. € wert. Der Betrag wurde zwar noch nicht bezahlt, dürfte aber zum Kurs von rund 1.20 Fr./€ abgesichert worden sein, unterstellt man den Franzosen keinen Dilettantismus. Nun herrscht zwischen Schweizer Franken und Euro in etwa Parität. Die 2,75 Mrd. Fr. sind nun 2,75 Mrd. € wert. Kommt der Deal zustande, wäre dies währungstechnisch dank des Hedging ein Nullsummenspiel für Saint-Gobain. Zieht sich Saint-Gobain zurück, hätte die Gesellschaft fast 500 Mio. € Gewinn aus dem Geschäft gezogen. Das Management hätte vielleicht einen – in Frankreich gut wegzusteckenden – Gesichtsverlust erlitten, weil sie den Kampf um Sika verloren hätte. Dies könnte die Führungsmannschaft aber gut verschmerzen, mit fast 500 Mio. € mehr in der Kasse.
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AKTIONÄRSUNTERSTÜTZUNG FÜR SIKA VERWALTUNGSRAT STEIGT AUF ÜBER 40 PROZENT - STARKER RÜCKHALT VON SCHWEIZER PENSIONSKASSEN
Der Widerstand der Aktionäre der Sika AG gegen den feindlichen Übernahmeversuch von Saint-Gobain wächst weiter. Mittlerweile haben Investoren mit einem kumulierten Kapitalanteil von über 40 Prozent ihre ausdrückliche Unterstützung für den Kurs des Verwaltungsrats und der Konzernleitung erklärt. 22 Pensionskassen von Schweizer Unternehmen, Städten und öffentlichen Institutionen haben sich der Initiative der Ethos-Stiftung zur Abwehr von Saint-Gobain angeschlossen. Weitere Pensionskassen, namhafte institutionelle Investoren sowie Privatanleger unterstützen ausdrücklich die bisherigen Schritte des Verwaltungsrats.
Der starke Rückhalt der Investoren bestärken Verwaltungsrat und Konzernleitung in ihrem Kurs, sich weiter vehement für die Belange aller Sika-Stakeholder einzusetzen. Diese sind durch den feindlichen Übernahmeversuch akut gefährdet. Denn Saint-Gobain will mit nur 16 Prozent Kapitalanteil die volle Kontrolle über die Gesellschaft übernehmen und schafft damit massive Interessenskonflikte, die das überlegene Geschäftsmodell und die erfolgreiche Wachstumsstrategie von Sika in Gefahr bringen.
DATUM
SIKA AG
30. Januar 2015
Zugerstrasse 50
6341 Baar, Switzerland
www.sika.com
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Dominik Slappnig
Corporate Communications und Investor Relations
+41 58 436 68 21
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SIKA FIRMENPROFIL
Sika ist ein Spezialchemieunternehmen mit marktführender Position in der Entwicklung und Herstellung von Systemen und Produkten für die Bereiche Klebung, Dichtung, Dämpfung, Verstärkung und Schutz im Bau- und Kraftfahrzeugsektor. Sika hat Tochterunternehmen in 90 Ländern weltweit mit über 160 Produktionsstätten. Seine rund 17'000 Mitarbeiter haben 2014 einen Jahresumsatz von CHF 5.6 Milliarden erwirtschaftet.
Die Medienmitteilung ist auf folgendem Link als PDF abrufbar:
Medienmitteilung
This announcement is distributed by NASDAQ OMX Corporate Solutions (One Liberty Plaza, 165 Broadway, New York, NY 10006. Tel: +1 212 401 8700. www.nasdaqomx.com) on behalf of NASDAQ OMX Corporate Solutions clients. Source: Sika AG, Zugerstrasse 50, Baar CH-6341If you would like to unsubscribe and stop receiving these e-mails click here.
Offener Brief der leitenden Sika-AngestelltenWohin die Sika-Reise geht, ist noch unklar.Bild: Keystone04.02.2015 12:13
Nächster Akt im Gezerre um Sika: 106 leitende Angestellte des Baustoffkonzerns Sika haben sich mit einem offenen Brief an die Führung von Saint-Gobain gewendet.
In diesem fordern sie den Chef des französischen Unternehmens auf, den Entscheid zum Kauf von Sika zu überdenken.
Mit diesem Brief an Saint-Gobain-Chef Pierre-André de Chalender vom 3. Februar wollen sie ihrer Besorgnis über die "unfreundliche Übernahme" ihres Unternehmens durch Saint-Gobain Ausdruck geben, wie die Unterzeichner schreiben. Der Brief liegt der Nachrichtenagentur sda vor.
Bedenken haben die leitenden Angestellten gemäss dem Brief vor allem wegen den unterschiedlichen Führungskulturen, die sich auch direkt auf der Erfolg der Unternehmen auswirke. Sika wachse darum so schnell, weil es ein dezentral geführtes Unternehmen sei, in dem die Länderchefs grosse unternehmerische Freiheit genössen.
Saint-Gobain dagegen werde zentralistisch und bürokratisch geführt. Entsprechend langsam agiere das Unternehmen. Der Geschäftserfolg sei wenig überzeugend, heisst es.
Zusammenführung würde schaden
Eine Zusammenführung der Unternehmen würde darum Sika ernsthaft schaden. Sowohl der Teamgeist wie der Arbeitsstil im Unternehmen würden zerstört. Eine beträchtliche Anzahl von leitenden Angestellten habe bereits signalisiert, das Unternehmen bei einer Übernahme zu verlassen.
Die Unterzeichner des Briefs bitten deshalb Pierre-André Chalendar, die Kaufpläne zu überdenken. "Eine Übernahme ist für keines der beiden Unternehmen von Vorteil."
Die Sika-Gründerfamilie Burkard hatte Anfang Dezember angekündigt, sie verkaufe ihre Anteile am Unternehmen für 2,75 Mrd CHF an Saint-Gobain. Die Erben kontrollierten bislang mit 16,4% des Kapitals eine Stimmenmehrheit von 52,6%.
Die Sika-Führung spricht von einer feindlichen und strategisch unsinnigen Transaktion und hat das Stimmrecht der Gründerfamilie bis auf weiteres auf 5 Prozent beschränkt. Diese wehrt sich mit juristischen Mitteln dagegen.
(AWP)
@link ... macht freude heute...
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@pirelli
Und morgen?
Die Aktie steigt mal und sinkt mal. Hoch gerechnet seitwärts. Bald ist März, SIKKK's Verfall. Da müsste es noch einen Galopp geben, dass ich Freude habe
Link hat am 04.02.2015 - 12:44 folgendes geschrieben:
@pirelli
Und morgen?
Die Aktie steigt mal und sinkt mal. Hoch gerechnet seitwärts. Bald ist März, SIKKK's Verfall. Da müsste es noch einen Galopp geben, dass ich Freude habe
kenn ja deinen ep nicht aber mir machts freude
EP 0.17
Link hat am 04.02.2015 - 16:29 folgendes geschrieben:
@pirelli
EP 0.17
Da gibt es ja nichts zu reklamieren, bist ja gross im Gewinn.
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Wie ist das eigentlich mit dem SIKKK Warrant nach dem Verfall?
Würde mich über eine genau Erklärung des Produktes freuen.
Und Du bist nicht Happy? Was hast Du Dir denn für ein Ziel gesteckt?
Nö, bin ich nicht. CHF 0.50
Eigentlich hatte ich erwartet, dass sich die Aktie auf CHF 3'400.00 stabilisiert.
Sika AG: KANTONSGERICHT ZUG LEHNT ANTRAG DER SCHENKER-WINKLER HOLDING AG AUF SUPERPROVISORISCHE MASSNAHMEN AB
Im Rahmen eines zweiten Verfahrens vor dem Kantonsgericht Zug versucht die Schenker-Winkler Holding AG (SWH), die Beschränkung ihrer Stimmen auf fünf Prozent aufheben zu lassen. Einen entsprechenden Antrag der SWH auf superprovisorische Anordnung hat das Kantonsgericht Zug bereits abgelehnt. Sika AG hat nun Gelegenheit zu den verbleibenden Anträgen der SWH Stellung zu nehmen.
11. Februar 2015
Corporate Communications und
Investor Relations
Die Medienmitteilung ist auf folgendem Link als PDF abrufbar:
REKORDJAHR FÜR SIKA: WACHSTUMSZIELE IN 2014 ÜBERTROFFEN
Im Geschäftsjahr 2014 hat Sika ihren erfolgreichen Wachstumkurs fortgesetzt und das beste Resultat in der Unternehmensgeschichte erzielt. Der Umsatz erreichte in allen Regionen Rekordniveau, und alle relevanten Wachstumsziele für das Jahr 2014 wurden übertroffen. Die hohe Wachstumsdynamik und ein diszipliniertes Kostenmanagement führten zu neuen Bestzahlen von CHF 633.2 Mio. (+21.0%) beim Betriebsergebnis und von CHF 441.2 Mio. (+28.0%) beim Unternehmensgewinn.
CEO Jan Jenisch: "Unser Rekordjahr 2014 ist das Resultat unserer strategischen Kontinuität sowie der Kompetenz und des Engagements unserer 16'895 Mitarbeiter. Mit ihrer Energie und ihren Ideen sowie dem gelebten "Sika Spirit" haben sie Sika zu einem neuen Leistungsniveau geführt. Ihnen allen danke ich im Namen der Konzernleitung für ihren hohen Einsatz und ihre Loyalität im vergangenen Jahr."
REGIONEN MIT REKORDUMSÄTZEN
Für das Gesamtjahr 2014 übertraf Sika die Wachstumsziele deutlich. Der Umsatz konnte um 13% (in Lokalwährungen) auf CHF 5'571.3 Mio. gesteigert werden. Alle Regionen trugen zum Wachstum bei und erzielten neue Umsatzrekorde. Der negative Währungseffekt für das Gesamtjahr belief sich auf 4.7%. Der Umsatz in Schweizer Franken erhöhte sich währungsbereinigt um 8.3%.
In der Region EMEA (Europa, Naher Osten, Afrika) erfuhren die Verkäufe einen Anstieg um 13.3%. Deutliche Wachstumsimpulse im Nahen Osten und in Afrika sowie die leichte Erholung der südeuropäischen Länder wirkten sich positiv auf die Entwicklung der Region aus. Nordamerika erzielte eine Umsatzsteigerung von 7.9%. Bauprojekte, die in den letzten Jahren zurückgestellt worden waren, werden nun umgesetzt. Die Region Asien/Pazifik legte um 12.9% zu und erzielte erstmals mehr als CHF 1 Mia. Umsatz. In Lateinamerika blieb das Umsatzwachstum 2014 mit 16.0% auf konstant hohem Niveau. In einem anspruchsvollen wirtschaftlichen Umfeld gelang es Sika, von ihrer starken Marktpräsenz zu profitieren.
ERFOLGREICHE UMSETZUNG DER STRATEGIE 2018
Die Strategie 2018 zeigt Resultate, die über den Zielsetzungen und Erwartungen liegen. Ihre Kernpunkte sind der beschleunigte Aufbau der Wachstumsmärkte, Investitionen in neue Fabriken sowie die Einführung neuer Produkte. Ein zentraler Wachstumstreiber war im Berichtsjahr auch das margenstarke Mörtelgeschäft mit einem Umsatzwachstum von 31%. Die Strategie wird umgesetzt von Mitarbeitern, die den Kunden in den Mittelpunkt stellen und mit hoher Eigenverantwortung ergebnisorientiert arbeiten.
8 NEUE FABRIKEN UND 70 PATENTANMELDUNGEN
Der beschleunigte Auf- und Ausbau der Wachstumsmärkte wurde auch 2014 fortgesetzt. Neue Fabriken wurden in Brasilien, Mexiko, Indonesien, Singapur, Indien und Serbien eröffnet. In den USA wurden in Atlanta und in Denver zwei neue Produktionsanlagen in Betrieb genommen.
Die Gründung von sechs neuen Ländergesellschaften in Sri Lanka, Bosnien-Herzegowina, Albanien, Mosambik, Elfenbeinküste und Nigeria schafft die Basis für die Erschliessung weiterer Märkte.
873 Mitarbeiter sind in der Forschung und Entwicklung tätig und massgeblich für Produktneuentwicklungen und die Innovationsstärke von Sika verantwortlich. Im Geschäftsjahr 2014 wurden 70 neue Patente angemeldet und eine grosse Anzahl neuer Produkte in allen wichtigen Zielmärkten eingeführt.
ÜBERPROPORTIONALE GEWINNENTWICKLUNG
Die hohe Wachstumsdynamik konnte in eine überproportionale Steigerung von Betriebsergebnis und Gewinn umgesetzt werden. Die Bruttomarge konnte auf 53.0% erhöht werden (Vorjahr: 52.4%). Die Personalkosten und der übrige operative Aufwand stiegen weniger stark als im Vorjahr. Der EBIT und der Reingewinn erreichten neue Rekordwerte. Der Betriebsgewinn wurde um 21.0% auf CHF 633.2 Mio. (Vorjahr: CHF 523.5 Mio.) erhöht. Die EBIT-Marge lag bei 11.4% (Vorjahr: 10.2%). Den Unternehmensgewinn verbesserte Sika um 28.0% auf CHF 441.2 Mio. (Vorjahr: CHF 344.7 Mio.).
VERBESSERTE BILANZKENNZAHLEN
Das Nettoumlaufvermögen in Prozenten des Nettoerlöses konnte 2014 mit 17.8% auf konstant tiefem Niveau gehalten werden (Vorjahr: 17.4%). Der operative freie Geldfluss lag im Berichtsjahr bei CHF 417.5 Mio. (Vorjahr: CHF 432.7 Mio.). Die flüssigen Mittel konnte Sika per Ende Jahr bei CHF 898.8 Mio. halten (Vorjahr: CHF 1'028.3 Mio.). Die Nettoverschuldung wurde auf CHF 82.5 Mio. reduziert (Vorjahr: CHF 271.4 Mio.); die Eigenkapitalquote beläuft sich neu auf 49.5% (Vorjahr: 45.1%).
SICHERUNG DER ERFOLGSGESCHICHTE SIKA
Sika hat am 8. Dezember 2014 ihre Position zum feindlichen Übernahmeversuch von Saint-Gobain dargelegt und kurz darauf konkrete Vorschläge zur Sicherung der Erfolgsgeschichte Sika unterbreitet. Verwaltungsrat und Konzernleitung lehnen den Kontrollwechsel in der vorgeschlagenen Form ab. Sie werden weiterhin im Interesse von Sika und ihrer Stakeholder handeln und sind vor diesem Hintergrund offen für konstruktive Gespräche mit allen beteiligten Parteien. Ziel ist es, die erfolgreiche Wachstumsstrategie von Sika ungehindert fortzusetzen und so die Zukunft von Sika zu sichern.
VERWALTUNGSRAT BEANTRAGT 26% HÖHERE DIVIDENDE
Für die Generalversammlung schlägt der Verwaltungsrat den Aktionären eine Erhöhung der Dividende auf CHF 72.00 je Inhaberaktie (2013: CHF 57.00, +26%) und von CHF 12.00 je Namenaktie (2013: CHF 9.50, +26%) vor.
AUSBLICK 2015: FORTGESETZTES WACHSTUM
Mit dem Ziel, den Ausbau der Wachstumsmärkte weiter voranzutreiben, ist die Eröffnung von sieben bis neun weiteren Fabriken geplant. Ferner erwartet Sika ein Umsatzwachstum von 6 bis 8% bei konstanten Wechselkursen. Die Margen sollen sich auf dem Level von 2014 bewegen.
Eine Unsicherheit stellt der unbekannte Ausgang des feindlichen Übernahmeversuchs durch Saint-Gobain dar.
KENNZAHLEN 2014
in Mio. CHF
in % vomNettoerlös
2013
2014
Veränderungin %
Nettoerlös
5'142.2
5'571.3
8.3
Bruttoergebnis
52.4
2'695.6
53.0
2'951.3
9.5
Betriebsgewinn vor Abschreibungen (EBITDA)
13.1
675.9
14.3
798.6
18.1
Betriebsgewinn (EBIT)
10.2
523.5
11.4
633.2
21.0
Reingewinn
6.7
344.7
7.9
441.2
28.0
Reingewinn je Aktie (EPS) in CHF
135.27
173.19
Geldfluss aus Betriebstätigkeit
11.2
574.0
10.0
554.4
-3.4
Operativer freier Geldfluss
8.4
432.7
7.5
417.5
-3.5
Bilanzsumme
4'735.9
4'817.9
1.7
Konsolidiertes Eigenkapital
2'136.2
2'383.3
11.6
Eigenkapitalquote in %
45.1
49.5
Nettoumlaufvermögen
17.4
893.8
17.8
991.9
11.0
ROCE in %
23.3
Anzahl Mitarbeitende
16'293
16'895
3.7
Der Geschäftsbericht und die Präsentation der Medienkonferenz und Analystenpräsentation zum Geschäftsjahr 2014 sind abrufbar unter www.sika.com.
Link Geschäftsbericht:
http://annualreport.sika.com
Link zur Live Übertragung der Medienkonferenz am 27. Februar 2015, 9:00 Uhr, und zur Investoren- und Analystenkonferenz am selben Tag um 12.00 Uhr:
www.sika.com/presentations
TERMINE
Umsatz erstes Quartal 2015
Dienstag, 14. April 2015
47. Ordentliche Generalversammlung
Halbjahresbericht 2015
Freitag, 24. Juli 2015
Resultat neun Monate 2015
Donnerstag, 29. Oktober 2015
Umsatz 2015
Dienstag, 12. Januar 2016
Bilanzmedienkonferenz Resultat 2015
Freitag, 26. Februar 2016
DATUM SIKA AG
27. Februar 2015 Zugerstrasse 506341 Baar, Schweiz www.sika.com
KONTAKT TELEFON E-MAIL
Dominik SlappnigCorporate Communications undInvestor Relations+41 58 436 68 <email-pii>
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Teilsieg für die Sika-Erben
Die Übernahmekommission hat im Streit um die Sika-Zukunft die Opting-out-Klausel für gültig erklärt.
Die Übernahmekommission (UEK) hat sich im Streit um die Übernahme der Aktienmehrheit am Zuger Bauchemie- und Klebstoffherstellers Sika durch den französischen Konzern Saint-Gobain zu Wort gemeldet. Das umstrittene Opting Out gemäss Artikel 5 der Statuten von Sika ist gemäss Verfügung der UEK gültig und bleibt es, solange die Generalversammlung nicht beschliesst, diese Bestimmung aufzuheben. Dies geht je aus einer Mitteilung der Schenker-Winkler Holding (SWH) vom Donnerstagabend sowie von Sika vom Freitagmorgen hervor.
Die Argumente von Sika, die Berufung auf das Opting Out im Zusammenhang mit dem Verkauf an die Firma Saint-Gobain sei missbräuchlich und verletze das Gebot der schonenden Rechtsausübung, hätten bei der UEK kein Gehör gefunden, hiess es in der Mitteilung der SWH. Die UEK halte in der Verfügung fest, dass eine Benachteiligung der Minderheitsaktionäre dann ausgeschlossen werde, wenn die Aktionäre bei der Einführung des Opting Out transparent über die Einführung des Opting Out und dessen Folgen informiert worden seien und auch die Mehrheit der Minderheit der Einführung zugestimmt habe.
Ob die Schenker Winkler Holding um die Gründerfamilie Burkhard aufgrund der in den Sika-Statuten vorhandenen Vinkulierungsbestimmung an der Generalversammlung der Sika mit ihrer vollen Stimmkraft stimmen kann, war nicht Gegenstand des Verfahrens und wurde von der Übernahmekommission daher auch nicht geprüft.
Wie weiter?
Sika räumt in einer Stellungnahme ein, dass die Opting Out-Klausel "an sich gültig" sei. Laut Sika ist aber die Frage, inwieweit im Falle der beabsichtigten Transaktion eine Anrufung der Opting-Out Klausel durch Saint-Gobain missbräuchlich wäre, "ausdrücklich nicht entschieden" worden. Diese Frage wäre erst zu entscheiden, wenn Saint-Gobain die angebotspflichtige Schwelle von 33 1/3 der Stimmrechte tatsächlich überschreiten sollte und die Opting Out-Klausel anrufen würde.
Ausdrücklich entschieden worden ist laut Sika, dass im Falle einer Abschaffung der Opting-Out Klausel (sogenanntes Opting-In) das Erfordernis der Zustimmung durch die Mehrheit der Minderheit keine Anwendung finden würde. Alle übrigen Anträge der SWH seien von der UEK abgewiesen worden, soweit darauf überhaupt eingetreten worden sei. Die SWH trägt laut Sika die Kosten des Verfahrens.
Der Verwaltungsrat von Sika ist von der UEK zu einer Stellungnahme bis zum 12. März 2015 aufgefordert. Man werde den Entscheid der ÜEK nun im Einzelnen prüfen und danach über das weitere Vorgehen entscheiden.
Am 5. Februar gelangte die Schenker Winkler Holding an die UEK und verlangte die Feststellung der Gültigkeit des aktuell in den Statuten verankerten Opting Out. Die Sika beantragte, auf das Gesuch der Schenker Winkler Holding sei nicht einzutreten und soweit eingetreten werde, sei das Gesuch abzuweisen. Mit der Bestätigung der Opting-out-Klausel habe Schenker Winkler einen wichtigen Erfolg in ihren juristischen Auseinandersetzungen mit der Sika AG erreicht, schreibt die Verkäuferin weiter.
Die Sika-Gründerfamilie Burkard hatte Anfang Dezember angekündigt, sie verkaufe ihre Anteile am Unternehmen für 2,75 Mrd CHF an die französische Konkurrentin Saint-Gobain. Die Erben kontrollierten bislang mit 16,4 Prozent des Kapitals eine Stimmenmehrheit von 52,6 Prozent. Die Sika-Führung spricht ihrerseits von einer feindlichen und strategisch unsinnigen Transaktion und hat das Stimmrecht der Gründerfamilie bis auf weiteres auf 5 Prozent beschränkt. Diese wehrt sich mit juristischen Mitteln dagegen.
Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!
GATES FOUNDATION / CASCADE VERLANGT VON SAINT-GOBAIN ÖFFENTLICHES KAUFANGEBOT FÜR ALLE AKTIONÄRE DER SIKA
Sika AG wurde informiert, dass Bill and Melinda Gates Foundation Trust und Cascade Investment, L. L. C. (Geuschsteller) ein Begehren bei der Übernahmekommission eingereicht haben. Die Gesuchsteller halten nun 3% der Stimmrechte der Sika AG und sind seit langem Aktionär. Die Gesuchsteller verlangen, dass die Übernahmekommission feststellt, dass Saint-Gobain zu einem öfffentlichen Kaufangebot an alle Publikumsaktionäre verpflichtet sei.
In früheren Schreiben haben die Gesuchssteller bereits ihre fundamentale Opposition gegen die feindliche Übernahmeversuch von Sika durch Saint-Gobain zum Ausdruck gebracht. Sie haben auch zwei Traktandierungsbegehren für die nächste Generalversammlung eingereicht bezüglich Sonderprüfung und Sachverständigenausschuss. (http://www.sika.com/de/group/Media/Medienmitteilungen/shareholder-group-request-special-measures.html).
Das ist das zweite Verfahren vor der Übernahmekommission in Bezug auf die beabsichtigte feindliche Übernahme. In einer heute publizierten Entscheidung hat die Übernahmekommission zwar die Gültigkeit der opting-out Klausel grundsätzlich bestätigt. Sie hat es aber ausdrücklich offengelassen, ob Saint-Gobain sich auf die opting-out Klausel berufen könne oder zu einem öffentlichen Kaufangebot verpflichtet sei, wenn Saint-Gobain die Kontrollmehrheit an Sika erwerben würde. (http://www.takeover.ch/transactions/document/id/2721/lang/de)
6. März 2015
SIKA VERWALTUNGSRAT PUBLIZIERT STELLUNGNAHME ZUM ENTSCHEID DER ÜBERNAHMEKOMMISSION
Der Verwaltungsrat der Sika AG hat heute seine Stellungnahme veröffentlicht, zu welcher er durch die Verfügung der Übernahmekommission (UEK) vom 5. März 2015 verpflichtet wurde:Die UEK hat die grundsätzliche Gültigkeit der Opting-out-Klausel gemäss Art. 5 der Statuten (Befreiung eines Käufers von der Pflicht eines Angebots an die Publikumsaktionäre) bestätigt. Dies wurde vom Verwaltungsrat im Verfahren vor der UEK auch nicht in Frage gestellt.
Damit bleibt aber die wichtige Frage offen, ob beim geplanten Verkauf der Sika an Saint-Gobain eine Angebotspflicht bestehen würde. Der Verwaltungsrat ist unverändert der Auffassung, dass die Opting out Klausel im vorliegenden Fall keine Wirkung entfalten kann. Deren Anrufung verletzt den von der Familie Burkard geschaffenen Vertrauenstatbestand und missachtet die in den Statuten zum Schutz der Publikumsaktionäre verankerten Schranken (Vinkulierung). Dieses Vorgehen ist nach Auffassung des Verwaltungsrates der Sika rechtsmissbräuchlich. Es hebelt die statutarische Ordnung aus und schafft eine doppelte Nachteilssituation zulasten der Gesellschaft sowie ihrer Publikumsaktionäre, welche so von diesen nicht erwarten werden musste.
Die Opposition gegen die geplante Übernahme durch Saint-Gobain gründet auf der Analyse des Verwaltungsrates, dass die Gesellschaftsinteressen von Sika nachhaltig gefährdet werden. Offensichtlich werden diese betriebswirtschaftlichen Bedenken auch von der überwiegenden Mehrheit der Publikumsaktionäre geteilt.
Die vollständige Stellungnahme des Verwaltungsrats kann unter dem folgenden Link abgerufen werden: www.sika.com/de/group/Media/Medienmitteilungen/sika-vr-publiziert-stellungnahme-zum-entscheid-der-uek.html
12. März 2015
Dominik Slappnig
Corporate Communications und
Investor Relations
6341 Baar, Switzerland
Sika AG: GENERALVERSAMMLUNG FINDET AM 14. APRIL 2015 STATT
Der Verwaltungsrat der Sika AG hat den 14. April 2015 als Termin der Generalversammlung 2015 bestätigt und nimmt zu den Aktionärsanträgen wie folgt Stellung:
WAHL VERWALTUNGSRAT
Alle bisherigen Verwaltungsräte stellen sich zur Wiederwahl. Der Verwaltungsrat unterstützt auch die Wiederwahl von Urs F. Burkard, Jürgen Tinggren und Willy K. Leimer. Angesichts der Opposition der Schenker-Winkler Holding AG (SWH) gegen die bisherigen Verwaltungsratsmitglieder Monika Ribar, Dr. Paul Hälg (Präsident) und Daniel J. Sauter stehen diese sowie Frits van Dijk, Ulrich W. Suter und Christoph Tobler jedoch nur bei einer geschlossenen Wiederwahl und der Bestätigung von Dr. Paul Hälg als Präsident zur Verfügung. Bei einer nur teilweisen Wiederwahl, und der daraus resultierenden fundamentalen Änderung der Mehrheitsverhältnisse im Verwaltungsrat, sehen sich die unabhängigen Mitglieder ausser Stande, die Interessen der Gesellschaft und der Publikumsaktionäre zu vertreten und werden die allfällige Wahl nicht annehmen.
Die SWH beantragt die Wahl von Dr. Max Roesle als Präsidenten in den Verwaltungsrat. Der Verwaltungsrat empfiehlt, den Antrag der SWH abzulehnen. Nach Ansicht des Verwaltungsrats fehlt Dr. Max Roesle die erforderliche Industrie- und Managementerfahrung für die Führung eines globalen Konzerns mit über CHF 5.5 Mrd. Umsatz und rund 17'000 Mitarbeitern.
STREICHUNG DES OPTING OUT
Die Aktionärsgruppe um Ethos beantragt die Streichung der Opting out-Klausel. Der Verwaltungsrat empfiehlt die Annahme des Antrags.
SONDERPRÜFUNG
Die Aktionärsgruppe, bestehend aus Bill und Melinda Gates Foundation Trust, Cascade Investment, Fidelity Worldwide Investment, Threadneedle Investments, beantragt die Durchführung einer Sonderprüfung zu den Vorgängen im Vorfeld der Ankündigung der geplanten Transaktion durch die SWH und Saint-Gobain. Gegenstand der beantragten Sonderprüfung ist insbesondere die Frage, ob innerhalb der letzten 24 Monate vor der Generalversammlung 2015 nicht-öffentliche Informationen zu Sika an Saint-Gobain oder SWH verfügbar gemacht wurden. Zudem soll die Sonderprüfung klären, ob Vereinbarungen zwischen Verwaltungsratsmitgliedern und Saint-Gobain oder SWH bestanden haben.
SACHVERSTÄNDIGEN-AUSSCHUSS
Zudem beantragt die Aktionärsgruppe die Einsetzung eines Sachverständigen-Ausschusses bis mindestens zur ordentlichen Generalversammlung 2017. Dieser Ausschuss soll die zukünftige Geschäftstätigkeit der Sika im Verhältnis zur SWH, der Familie Burkard und Saint-Gobain prüfen und vor allem in Bezug auf deren Auswirkungen auf die Publikumsaktionäre untersuchen und prüfen.
WEITERE AUFGABEN UND KOMPETENZEN DES SACHVERSTÄNDIGEN-AUSSCHUSS
Gemäss Antrag übernimmt der Sachverständigen-Ausschuss insbesondere die folgenden Aufgaben und Kompetenzen:
Die Aktionärsgruppe schlägt als Mitglieder vor:
Der Verwaltungsrat empfiehlt die Annahme dieser Anträge. Für die Abstimmung beider Anträge schreibt das Gesetz vor, dass die Kapitalmehrheit (unter Ausschluss von Stimmrechtsprivilegien) für die Zustimmung ausreicht.
Die ausführliche Traktandenliste mit den Anträgen des Verwaltungsrates zu allen Traktanden wird am 23. März 2015 an die Aktionäre verschickt und auf der Homepage der Sika AG publiziert.
Aufgrund des grossen Interesses der Aktionäre an der diesjährigen Generalversammlung findet die Veranstaltung 2015 in der Waldmannhalle in Baar statt. Beginn: 14:00 Uhr, Türöffnung: 13:00 Uhr.
15. März 2015Zugerstrasse 506341 Baar, Schweizwww.sika.com
KONTAKTTELEFON
Dominik SlappnigCorporate Communications &Investor Relations+41 58 436 68 <email-pii>
Sika AG: KANTONSGERICHT ZUG WEIST SÄMTLICHE ANTRÄGE VON SCHENKER-WINKLER HOLDING AB
Im Verfahren bezüglich der Beschränkung ihrer Stimmrechte hat das Kantonsgericht Zug sämtliche Anträge der Schenker-Winkler Holding AG abgewiesen.
Der Verwaltungsrat der Sika begrüsst den Entscheid und wird diesen im Detail analysieren.
Sika verweist im diesen Zusammenhang auf die Medienmitteilung vom 11. Februar 2015.
DATUM SIKA AG
23. März 2015 Zugerstrasse 506341 Baar, Schweiz www.sika.com
@ Link.... A happy day!!!!
Der Kommentar von Shark wurde ignoriert. Um die Kommentare von Shark wieder zu sehen, klicken Sie folgenden Link:
Wirst du uns künftig mit chinesischen News versorgen?
winner winner chicken dinner
Shark hat am 23.03.2015 - 11:55 folgendes geschrieben:
@pirelli
Wirst du uns künftig mit chinesischen News versorgen?
:-)... Einverleibt von den Chinesen... Die pirellis sind in meinem Fall die speckringli meines Sohnes, welche er als Baby hatte und ihm zu diesen Spitznamen verholfen haben...
Der Kommentar von Krokodil wurde ignoriert. Um die Kommentare von Krokodil wieder zu sehen, klicken Sie folgenden Link:
@ pirelliNix mehr mit auf der faulen Haut liegen. CHINESISCH lernen!!
@ kroki... Glaube ich wandle mich lieber - storchi wär mein Vorschlag
Der Kommentar von Ademar wurde ignoriert. Um die Kommentare von Ademar wieder zu sehen, klicken Sie folgenden Link:
pirelli hat am 23.03.2015 - 13:06 folgendes geschrieben:
@ kroki... Glaube ich wandle mich lieber - storchi wär mein Vorschlag
In so einen wie ich bin?
Ja genau, oder Hello Kitty?
aber, die SIKKK gibt es nicht mehr
Die Aktie hatte ich nicht
Link hat am 23.03.2015 - 20:13 folgendes geschrieben:
@pirelli
aber, die SIKKK gibt es nicht mehr
Die Aktie hatte ich nicht
Nicht in SIZZA umgeschichtet?
Sika eröffnet neue Produktionsstätten in den VAE und auf La Réunion
25.03.2015 13:00
Baar (awp) - Der Spezialitätenchemie-Hersteller Sika expandiert international und eröffnet neue Produktionsstätten in den Vereinigten Arabischen Emiraten und auf La Réunion. In Dubai wird ein neues Mörtelwerk eröffnet, auf der französischen Exklave La Réunion eine Produktionsanlage für Betonzusatzmittel, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilt.
Damit reagiere Sika auf die wachsenden Nachfrage in den jeweiligen Märkten und stärke die Kundennähe, heisst es weiter. "Mit 31% Wachstum im Jahr 2014 ist der Mörtelbereich eines der stärksten Wachstumsfelder von Sika und zugleich ein Schlüsselelement unserer Strategie 2018", betont Paul Schuler, bei Sika Leiter der Region EMEA.
In den Vereinigten Arabischen Emiraten produziert Sika bereits seit 2008. Das neu Werk befindet sich auf dem firmeneigenen Gelände im Dubai Investment Park und ergänzt die Mörtelproduktion der bestehenden Werke in Bahrain und Saudi Arabien.
Auf der Insel La Réunion ist das Unternehmen seit rund 20 Jahren mit einer Tochtergesellschaft von Sika Frankreich präsent. Die neu errichtete Produktionsanlage für Betonzusatzmittel soll die Bedürfnisse lokaler Baufirmen decken und bei der Verwirklichung von Grossprojekten wie dem Bau der neuen Fernstrasse "Route du Litoral" helfen.
yr/cf
Sika-Aktionäre Cascade und Gates Foundation rekurrieren gegen UEK-Entscheid
02.04.2015 08:10
Kirkland/Bern (awp) - Die Sika-Aktionäre Cascade und Gates Foundation wollen den Entscheid der Übernahmekommission (UEK) zur Gültigkeit der Opting-Out-Klausel bei der Übernahme von Sika durch Saint Gobain nicht akzeptieren. Man sei mit der Argumentation und der Schlussfolgerung der UEK nicht einverstanden und werde bei der Finanzmarktaufsicht FINMA gegen die Entscheidung Widerspruch einlegen, heisst es in einer Mitteilung von Cascade und Gates Foundation am Donnerstag.
Die UEK hatte im Streit um die Übernahme des Baustoffherstellers Sika in einem zweiten Entscheid erneut der Erbenfamilie den Rücken gestärkt. Demnach findet bei dem geplanten Verkauf des Aktienpakets die in den Sika-Statuten enthaltene Opting-Out-Klausel Anwendung und Saint-Gobain muss den übrigen Aktionären kein Kaufangebot für ihre Aktien unterbreiten.
yr/ys
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