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Es bestätigte damit eine frühere Schätzzahl. Im März hatten die Lebenshaltungskosten zum Vorjahr noch stagniert. Insbesondere das günstige Öl drückte die Inflationsrate. Die Energiepreise waren im April um 8,7 Prozent niedriger als vor Jahresfrist.
Die Europäische Zentralbank (EZB) strebt eine Teuerung von knapp zwei Prozent an, die als ideal für die Wirtschaft gilt. Die Notenbank versucht mit einer ultra-lockeren Geldpolitik, die Inflationsrate nach oben zu hieven. Sie kauft mittlerweile monatlich Wertpapiere für rund 80 Milliarden Euro auf und will demnächst auch Firmenanleihen erwerben, um der Wirtschaft einen Extra-Schub zu verleihen.
Nach Ansicht des französischen Notenbankchefs Francois Villeroy de Galhau wird die lockere Geldpolitik dafür sorgen, dass die Inflation von 2016 bis 2018 jährlich im Durchschnitt um 0,5 Prozentpunkte nach oben getrieben wird.
(Reuters)