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Um die Schweizer Wälder zu zählen, muss man zuerst mal festlegen, was ein Wald ist. Und das ist gar nicht so einfach! Weltweit gibt es über 400 verschiedene offizielle Definitionen für "Wald". In der Schweiz gibt es keine landesweite Definition, sondern jedes Kanton entscheidet, was ein Wald ist.
Die Schweiz ist zu rund einem Drittel mit Wald bewachsen. Besonders waldreich sind der Jura mit 41% und die Alpensüdseite mit 51%. Ob auch die drei grössten Wälder der Schweiz in diesen Gebieten liegen?
Vielleicht sind dir im Wald Bäume aufgefallen, die in regelmässigen Reihen wachsen oder mit einem Kunststoff-Netz geschützt sind. Diese Bäume wurden sehr wahrscheinlich gepflanzt. Wie üblich ist dies in der Schweiz?
Denkst du, dass es vor 100 Jahren dem Wald besser ging, weil es noch keine Luftverunreinigung und Klimawandel gab? Vielleicht stellst du ihn dir wie einen märchenhaften, bunten und lebendigen Ort vor? Aber was sagen die Historiker?
Ziegen wurden früher als "die Kühe des armen Mannes" bezeichnet, denn sie gaben Milch, waren aber günstiger und brauchten weniger Futter als Kühe. Bis Mitte des 19. Jahrhunderts war es normal, dass Haustiere im Wald weideten. Gerade die Ziegen aber fügten diesem schwere Schäden zu.
Sie durchstreifen selbst die entlegensten Wälder, vermessen Bäume und untersuchen den Wald auch aus der Vogelperspektive - die Teams vom Landesforstinventar (LFI). Ein Film von 20 Minuten zeigt ihre Arbeit und erklärt, wie die Daten erhoben, analysiert und der Forschung, Praxis, Wirtschaft und Politik zur Verfügung gestellt werden.