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Brillant spielte Belinda Bencic (noch) nicht. Vielmehr zeigte sie eine Leistung zwischen Genie und Wahnsinn. Brillant spielte Bencic phasenweise, beispielsweise im allerersten Game, in welchem ihr zu Null gleich ein Aufschlagdurchbruch gelang. Aber immer wieder schlichen sich zumindest im ersten Satz Schwächephasen ein.
Bencic haderte mit sich und den Linienrichtern. Bencics Unzufriedenheit lag auch an ihrem Aufschlag. Nach dem zweiten Service gewann sie kaum einen Ballwechsel. Ausserdem unterliefen ihr bis zum Schluss 7 Doppelfehler.
Steigerung zur Mitte des 1. Satzes
Alison van Uytvanck kam dank Bencics Aufschlagproblemen in der Startphase zu Chancen. Die 24-Jährige holte zweimal einen Breakrückstand auf, führte 3:2 und 4:3 und besass 2 Breakmöglichkeiten zum 4:2 im ersten Satz. Bencic beruhigte sich aber und gewann 9 der letzten 10 Games.
In der 3. Runde wird Bencic auf die Russin Jekaterina Alexandrowa (WTA 59) treffen.