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21 Kilometer lang war der Schlussaufstieg hinauf zur Alto de Aitana. Genug lang also, um Gesamtleader Nairo Quintana noch einmal anzugreifen. Chris Froome, hinter dem Kolumbianer Zweiter im Gesamtklassement, versuchte dies auch, blieb aber mit sämtlichen Attacken erfolglos.
Der dreifache Tour-de-France-Sieger kam nie entscheidend weg und musste sich auf den letzten Metern von Quintana noch übersprinten lassen.
Quintana vor Triumphfahrt nach Madrid
Damit hat Quintana vor der 104,1 Kilometer langen Schlussetappe zur Plaza de Cibeles in Madrid am Sonntag in der Gesamtwertung 1:23 Minuten Vorsprung auf Froome. Sein erster Gesamtsieg an der Spanien-Rundfahrt dürfte dem 26-Jährigen damit nicht mehr zu nehmen sein.
Auf Gesamtrang 3 liegt Quintanas Landsmann Johan Esteban Chaves, der Alberto Contador mit einem eindrucksvollen Alleingang auf Rang 4 verdrängte.
Sieg an Latour – Frank starker Vierter
Den Tagessieg sicherte sich der Franzose Pierre Latour. Der erst 22-Jährige vom Team AG2R setzte sich im Bergsprint gegen den Kolumbianer Darwin Atapuma durch. Beide hatten einer ursprünglich 15 Fahrer grossen Fluchtgruppe angehört, in der auch der Schweizer Mathias Frank Unterschlupf fand. Der Gewinner der 17. Vuelta-Etappe musste jedoch 2,3 km vor dem Ziel seine letzten Fluchtgefährten ziehen lassen und wurde Vierter.
Sendebezug: Radio SRF 1, Bulletin von 18:45 Uhr, 09.09.2016