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H(enry) R(eymond) F(itzwalter) Keating, geboren 1926, war gelernter Rundfunktechniker, wurde dann Journalist und schließlich freier Schriftsteller. Fünfzehn Jahre lang war er der Krimi-Kritiker der Times und blieb zeitlebens eine der großen Autoritäten auf diesem Gebiet. Für seine Romane um den bescheidenen Inspector Ghote aus Bombay, der sich mit den Reichen und Mächtigen anlegt, wurde Keating mehrfach ausgezeichnet; für sein Gesamtwerk erhielt er 1996 den Cartier Diamond Dagger. Er starb 2011 in London.
H(enry) R(eymond) F(itzwater) Keating galt als Doyen des britischen Krimis, und zwar nicht nur als hoch geschätzter Schriftsteller, sondern auch als Autor über das Genre.
Geboren wurde Keating am 31. Oktober 1926 im englischen St. Leonards-on-Sea, er lernte Rundfunktechniker, wurde nach dem Studium Journalist und schließlich freier Schriftsteller. Er lebte mit seiner Frau, der Schauspielerin Sheila Mitchell, in London. Fünfzehn Jahre lang war er der Krimi-Kritiker der Times und blieb eine der großen Autoritäten auf diesem Gebiet.
Für seine Romane um den bescheidenen Inspector Ghote aus Bombay, der sich mit den Reichen und Mächtigen anlegt, wurde Keating mehrmals ausgezeichnet. Neben der Inspector-Ghote-Serie entstand eine weitere Serie mit der Polizeiermittlerin Harriet Martens, die in England spielt.
Keating erhielt als einer der ganz wenigen Autoren zwei Mal den Gold Dagger der Crime Writers’ Association; für sein Gesamtwerk wurden ihm 1996 der Cartier Diamond Dagger und der Edgar Allan Poe Special Award verliehen. Er war außerdem Fellow der Royal Society.
Keating starb 2011 in London.
»Meisterhaft fängt H.R.F. Keating die Atmosphäre ein, beschreibt mit spitzer Feder das Indien jener Jahre und spielt jederzeit mit der scheinbaren Naivität seines Ermittlers, was sehr liebevoll an den erst viel später zu Ermittlerehren gekommenen Columbo erinnert. Keatings Romane sind spannend, überaus kurzweilig und zeugen von gründlicher Recherche über das Land, das der Autor selbst erst nach einigen bereits veröffentlichten Romanen selbst bereisen konnte, da ein Flug dorthin, wie er freimütig in einem Interview bekennt, damals zu teuer für ihn war.«
»Keating ist zwar Engländer, hat sich aber sorgfältig mit der indischen Kultur auseinander gesetzt und kann deshalb großes Augenmerk auf die sozialen Bezüge legen, die für ihn eigentlich wichtiger sind als eine mordgesättigte Handlung.«
»Keating beschreibt meisterhaft das ländliche, kastenversteinerte Indien und liefert zugleich klassische handlungsreiche Kriminalliteratur.«
»HRFK ist ein Doyen der britischen Krimalliteratur. Seine Inspector-Ghote-Romane erlauben es ihm, die moralischen Aspekte von Verbrechen zu behandeln, besonders vor dem Hintergrund sich verändernder Werte und dem Zusammenstoß der Kulturen.«
»H.R.F. Keating führt seine Leser in eine unbekannte Welt. Altbewährte Traditionen, Riten und Wertevorstellungen treffen hier auf gewitzte Ermittlungsmethoden und klaren Menschenverstand. Wer Krimis liebt, wird Inspector Ghote vergöttern!«