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Zunftstube zum Brandenberg
Es gibt nicht mehr viele Schmuckstücke wie das «Brandenberg». Eine Wirtschaft, welche einen unvergleichlichen Charme ausstrahlt. Hier trifft sich Anzug und Überhose und geniesst eine traditionelle und währschafte Küche. Seit über 100 Jahren werden im «Brandenberg» Gäste bewirtet. Hier befindet sich auch unsere Zunftstube.
Alles begann mit einem entschlossenen Mann, seiner klugen Frau, zwei Tischen und zwölf Stühlen
Im Jahr 1609 begann die Geschichte von unserem «Brandenberg». Der Name Brandenberg war zuerst nur mit der Ziegelei Brandenberg verbunden, die direkt am Zugersee lag. Im 19. Jahrhundert beabsichtigte Xaver Brandenberg mit seiner Erbauszahlung den weit entfernten Blasenberg zu erwerben. Doch der energische Einspruch seiner Frau Rosa, geborene Herrmann aus Baar, veranlasste Xaver Brandenberg glücklicherweise zum Kauf der Liegenschaft Brandenberg. Das Schwergewicht seiner Tätigkeit lag damals in der Landwirtschaft. Am 20. April 1891 eröffnete Xaver Brandenberg die Wirtschaft «Brandenberg» auf der Allmend, ganz in der Nähe von der Schutzengel-Kapelle. Sie befand sich damals im alten Bauernhaus, das gleich neben dem heutigen «Brandenberg» liegt und bestand aus einer Stube mit zwei Tischen und zwölf Stühlen. Im Jahr 1898 begrüsste Xaver in der Wirtschaft «Brandenberg» Gäste vom ersten Zuger-Stierenmarkt. Dieser alte «Brandenberg» ist auch das Geburtshaus von Gusti Brandenberg.
Noch manch einer erinnert sich
Mitten in der Krisenzeit im Jahr 1931 errichtete August Brandenberg, der Grossvater vom Gusti, den heutigen «Brandenberg». Zur gleichen Zeit legte August den Grundstein für die «Häfelibrennerei». Die ältere Generation hat diese noch in bester Erinnerung. Beide Betriebe und die angegliederte Landwirtschaft wurden dann von Marie und Paul Brandenberg - Barmettler weiter bewirtschaftet. Im ersten Stock vom «Brandenberg» errichtete Paul den Waffensaal mit der historischen Ordonanz-Waffensammlung.
Ein zünftiger Dank an alle vier Generationen der Brandenbergs
Ab 1978 führte August Brandenberg «der Gusti» in der vierten Generation den «Brandenberg» und dies bis zum Jahr 2009. Gusti und seine Trix werden allen Gästen in bester Erinnerung bleiben: denen von der Fischerzunft, den treuen Stammgästen, den Stierenmarktbesuchern und all denjenigen, die einmal den «Brandenberg» besucht und erlebt haben. Die Gäste werden sie in bester Erinnerung behalten, denn der «Brandenberg» gehört zu den beliebtesten Wirtschaften von Stadt und Kanton Zug.
Heute und in Zukunft
Seit einigen Jahren führt die Familie Eltschinger zusammen mit der Gastgeberin Jana Fischer das Brandenberg. Es haben sich einige Dinge geändert, seit unser lieber Meister Gusti von uns gegangen ist. Geblieben ist die unvergleichliche Stimmung im Sommer unter den Platanen, die gemütliche Atmosphäre in der Gaststube, die hervorragende Küche und eine Besatzung von guten Geistern, die uns zünftig und stets mit einem herzlichen Auftreten bewirtschaften und mit erlesenen Speisen erfreuen. Und weil ein guter Fisch immer zwei Mal schwimmen muss, liegen im Keller über 400 verschiedene Weine bereit.