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Gerade in wirtschaftlich schwächeren Regionen muss jede Chance genutzt werden, die Revitalisierung und Aufschwung verspricht. Die vielen Zweitwohnungen in den nördlichen Tälern des Tessins sind ein bedeutendes Potenzial, dessen Nutzung sich aber als nicht ganz einfach erweist. Das Modellvorhaben «Aktivierung des Nutzungspotenzials von Zweitwohnungen» hat sich dieser Herausforderung angenommen.
Vor knapp 10 Jahre hat die Schweizer Stimmbevölkerung im März 2012 der Beschränkung des Zweitwohnungsbaus zugestimmt und seit fünf Jahren ist das entsprechende Zweitwohnungsgesetz in Kraft. In der Zwischenzeit hat sich in den Gemeinden mit hohem Zweitwohnungsanteil, die zumeist im Alpenraum, vereinzelt auch im Jurabogen zu finden sind, vieles bewegt – Erwartetes, Überraschendes und Innovatives.