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Nach dem verheerenden «Camp Fire» im Norden Kaliforniens dauern die Bergungsarbeiten an. Obwohl die Zahl der Vermissten deutlich zurückging, ist der Verbleib von 249 Einwohnern nach wie vor ungeklärt, wie die Polizei am Samstag (Ortszeit) mitteilte.
Die Zahl der Toten erhöhte sich nach Angaben der kalifornischen Forst- und Brandschutzbehörde auf 87. Erst gut die Hälfte von ihnen sei identifiziert worden. Die Brände seien inzwischen zu 98 Prozent unter Kontrolle.
Stärkere Regenfälle in der Region hatten in den vergangenen Tagen bei der Eindämmung der Feuer geholfen. Zugleich wurden dadurch aber die Bergungsarbeiten erschwert.
Das «Camp Fire» gilt als das tödlichste und zerstörerischste Feuer in der Geschichte des US-Bundesstaats. Es war am 8. November ausgebrochen und zerstörte etwa 62'000 Hektar Land und fast 14'000 Häuser. Bei einem weiteren Brand rund um Malibu im Süden Kaliforniens waren drei Menschen ums Leben gekommen. (aeg/sda/afp)