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Präsenzmelder verfügen im Gegensatz zu
Bewegungsmeldern über deutlich empfindlichere Sensoren. Selbst minimale Veränderungen im Wärmebild, wie z. B. das Tippen auf einer Tastatur im Großraumbüro, werden registriert. Ein Bewegungsmelder hingegen reagiert nur auf größere Veränderungen im Wärmebild und eignet sich daher hauptsächlich für Anwendungen bei größeren Bewegungen, wie zum Beispiel das Gehen, oder im Außenbereich.
Hochwertige Präsenzmelder dagegen erkennen selbst bei sitzenden oder anderen ruhigen Tätigkeiten die Anwesenheit von Personen. Zudem reagiert diese Art von Melder empfindlich auf Veränderungen der Umgebungshelligkeit. Beim Unterschreiten eines bestimmten Schwellenwertes (Beginn der Dämmerung) wird in diesem Fall ganz zuverlässig die künstliche Beleuchtung eingeschaltet.
In den meisten Fällen verfügen Präsenzmelder über einen zweiten Schaltkanal, der nur auf Bewegungen reagiert, um z. B. Lüftung und Heizung unabhängig von der Helligkeit zu steuern.
Um den Erfassungsbereich zu vergrößern und sicherzustellen, dass sich die Personen im empfindlicheren sogenannten „inneren Erfassungsbereich“ befinden, werden Präsenzmelder im Optimalfall an die Decke montiert.
In größeren Räumen sollten sie allerdings gruppenweise vernetzt werden, um zu verhindern, dass sich die Beleuchtung lokal ausschaltet, wenn sich in einem Teil des Raumes vorübergehend keine Personen aufhalten.
Mit jeder erkannten Bewegung beginnt bei einem Präsenzmelder die Messung der voreingestellten Zeit bis zur Abschaltung wieder von vorne.
Einfache Bewegungsmelder schalten die Beleuchtung zunächst oft nach Ablauf der eingestellten Zeit aus, bevor sie wieder auf Bewegungen reagieren. Aufgrund dieser Eigenschaft sollten Präsenzmelder in der Lage sein, trotz des eingeschalteten Kunstlichts die Zunahme des Tageslichtanteils zu erkennen, um die Beleuchtung auszuschalten, sobald das natürliche Tageslicht die Räume ausreichend erhellt.