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Nach dem deutlichen Startsieg gegen den Russen Jegor Pleschiwzew, die Nummer 7 im Tennis-Europe-Ranking «Boys 14» und damit zwei Plätze vor Nikola Djosic klassiert, startete er auch gegen den Deutschen Max Schönhaus (TE 12) optimal beim Junior Masters.
Djosic führt im Doppelbreak
3:0 stand es nach wenigen Minuten, und Djosic führte schon mit Doppelbreak. «Was dann genau passiert ist, kann ich nicht sagen», erklärte er. Mitentscheidend für die Wende war, dass er beim Aufschlag zu wenig konstant war, und sich in wichtigen Phasen einige Doppelfehler leistete.
Die Partie entglitt ihm zunehmend, und der Deutsche siegte im mondänen «Monte Carlo Country Club» 6:3, 6:4. Am Tag nachher gewann er auch das rein deutsche Endspiel. Schönhaus war erst ins Feld nachgerückt, weil drei Spieler abgesagt hatten, schrieb dann aber sein persönliches Märchen.
Tolle Woche am Junior Masters
Djosic, der auf dem Platz für einen Spieler seines Alters bereits über eine bemerkenswerte Ruhe und ein sehr gutes Spielverständnis verfügt, konnte die verständliche Enttäuschung sehr schnell in positive Energie umwandeln. Im kleinen Final liess er dem Schweden Ludvig Hede (TE 10) keine Chance. 6:3, 6:0 lautete das klare Verdikt.
Das Fazit von Djosic, der bei Swiss Tennis in Biel trainiert, fiel grossmehrheitlich positiv aus: «Es war eine tolle Woche auf einer wunderschönen Anlage. Ich war noch nie an einem so gut organisierten Turnier. Gewünscht hätte ich mir einzig, dass ich noch ein wenig besser spiele.»