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«Ich habe Grippe», hört man oft, wenn jemand krank ist. Oft handelt es sich aber um eine simple Erkältung. Doch welches sind die unterschiedlichen Symptome der verschiedenen «Winterkrankheiten»?
Grippe
Die Grippe (in der Fachsprache Influenza) tritt während der kalten Jahreszeit auf. Das Grippevirus ist hoch ansteckend und wird durch eine sogenannte Tröpfcheninfektion verbreitet, zum Beispiel durch Husten, Niesen oder Sprechen. Aber auch durch direkten Kontakt (z. B. Händeschütteln, Küssen) kann es zu einer Übertragung kommen. Die Inkubationszeit (also die Zeit von der Ansteckung bis zum Ausbruch der Krankheit) beträgt wenige Stunden bis drei Tage. Die typischen Symptome sind unter anderem: starker, schneller Fieberanstieg, Schüttelfrost, Kopf-, Muskel und Gliederschmerzen, trockener Husten sowie Halsschmerzen.
Erkältung
Eine Erkältung wird auch als grippaler Infekt bezeichnet. Wie bei der Grippe erfolgt die Übertragung durch Tröpfchen. Die Inkubationszeit beträgt in der Regel zwei bis fünf Tage, die Krankheitsdauer rund eine Woche. Die typischen Erkältungssymptome ähneln jenen der Grippe, sind aber meist weniger stark ausgeprägt.
Schnupfen
Schnupfen entsteht durch eine Entzündung der Nasenschleimhaut. Verursacht wird sie durch Viren. Meist beginnt ein Schnupfen mit juckender Nase und Niesanfällen. Dann beginnt die Nase zu «laufen» und verstopft letztlich. Nicht selten ist ein Schnupfen Vorbote einer aufkommenden Erkältung.