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Via Bregaglia 1. Etappe: Maloja - Vicosoprano
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Beschreibung
Die Strecke Maloja - Casaccia, auch "Malögin" genannt, führt an den Überresten der römischen Strasse entlang. Auf der rechten Talseite wandert man an der Kirchenruine San Gaudenzio vorbei nach Casaccia.
Vicosoprano war der alte Hauptort des Tals. Interessant im Dorf sind die Kirche von San Cassiano erbaut ums Jahr 1000, die Kirche Santa Trinità, ein Bauwerk aus dem Frühbarock, das Prätorium mit der Folterkammer, der Turm der Familie von Salis und die alte Brücke über den Fluss Maira. Am Ausgang des Dorfes in Richtung Borgonovo befinden sich die zwei Säulen des Galgens.
Geheimtipp
Wegbeschreibung
Von Maloja, bei der Infostelle, biegt man in den Fahrweg ein, der zur nahen Burg Belvedere führt. Vom Aussichtsplatz, der vor der Befestigung führt ein Pfad hinunter, am Fuss der Felsen entlang, auf denen der Turm steht. Auf einem sumpfigen Plateau angekommen geht man nach rechts weiter, dem Wasserlauf entlang und überquert diesen. In der Folge kommt man zu einem felsigen Grat, bei dem ein Wegweiser auf die Felsplatte mit den Spuren der Karrenräder aus dem 1. Jahrhundert verweist. Über die steile Waldböschung unterhalb steigt man auf einer Reihe von Diagonalen hinunter, und an deren Ende dann zum schäumenden Wildbach aus der Val da Pila hinüber. Hat man ihn überquert, geht es weiter hinunter zur grossen Hocheben bei den Häusern von Cavril, wo man wieder auf die Maloja Passstrasse kommt. Man bleibt auf dem Fussweg im Wald, der parallel zur Strasse verläuft und weiter vorn um einen Bergrücken herum zu den Überresten der antiken Kirche San Guadenzio führt. Der Weg führt zwischen den Bögen des Mittelschiffs hindurch und zum Hauptportal hinaus. Als Nächstes überquert man einen neuen Wasserlauf, "la Canaleta" genannt, und weiterhin, auf einem gut einkerbten Fussweg, die steilen Wiesen oberhalb der Häuser von Casaccia
Beim Hotel Stampa gerade gegenüber führt die Brücke über den Bach Orlegna, dann geht es durch einen herrlichen Tannenwald immer eben fort bis zu den schönen Gebäuden von Löbbia. Hier steigt der Weg durch den Wald an bis zum Weiler Ca d’Faret, wo sich der Blick ins Tal hinunter öffnet, und hinauf in die Schlucht Murtaira und ins Albignabecken. Für ein kurzes Stück folgt man der asphaltierten Strasse, dann biegt man in den antiken Weg ein, der die Bergeller Hauptstrasse überquert und zur Häusergruppe von Röivan absteigt. Dieser Abschnitt führt nun durch einen bezaubernden Wald; die Via Bregaglia überquert mehrmals die Strasse und man kann das antike, in bestem Zustand erhaltene Pflaster bestaunen. Bei Pranzaira kommt man wieder auf die Strasse und folgt ihr in Richtung der Seilbahnstation, in deren Nähe man den Fussweg wieder aufnimmt, der erneut in den Wald führt. Bei einer Verzweigung mit einer kleinen Strasse kann man sich rechts zum mittelalterlichen Ort Vicosoprano hinwenden - interessant ist hier der Besuch der römischen Mauer und des runden Turms - oder man geht geradeaus weiter durch den Wald, anschliessend auf einer Brücke über den Albigna-Bach und so nach Vicosoprano hinein.
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