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Fighting-System
Nachdem sich Sina Staub bereits im letzten Jahr eine Bronze-Medaille erkämpfen konnte, wurden mit dem Gewichtsklassenwechsel auf -52kg die Karten in diesem Jahr neu gemischt. «Die Erwartungen waren komplett offen. Doch nach dem guten Resultat beim German Open, wussten wir, dass Sina hier vorne mithalten kann», erzählt Nationaltrainer Michel Van Rijt. Nach zwei Siegen unterlag die Schweizerin im Halbfinale nur knapp mit zwei Strafen. Im kleinen Finale machte Sina kurzen Prozess und entschied den Kampf nach nur 30 Sekunden mit einem «Full Ippon» für sich.
Am Tag darauf grüsste Nicolas Baez (-85kg) zum Wettkampf an. Mit zweimal Grand-Slam-Bronze und dem Vize-EM-Titel in diesem Jahr durfte der Schweizer zum Favoritenkreis gezählt werden. Nach zwei souveränen Siegen stand Nicolas seinem bekannten Konkurrenten aus Holland gegenüber – «Bei der EM konnte sich Nicolas knapp behaupten, bei der WM hatte er nun leider das Nachsehen», so Michel Van Rijt. Um Bronze folgte die Reprise gegen den Athleten aus Rumänien vom ersten Kampf – dank einer erfolgreichen Strategie grüsste Nicolas erneut und verdient als Sieger ab.
Ne-Waza-System
Anaïs Vintalas konnte ihre WM-Bronzemedaille vom letzten Jahr bestätigen. In ihrer Gewichtsklasse -70kg siegte sie im ersten Kampf gegen die Konkurrentin aus der Mongolei und musste sich im zweiten Kampf gegen die Ukrainerin geschlagen geben. Im Kampf um Bronze liess Anaïs die Kämpferin aus Angola hinter sich und realisierte so ihre Bronzemedaille.
In einer anspruchsvollen Kategorie beendete Ilke Bulut (-77kg) das Turnier auf Rang 7. Nach einem Freilos und einer Niederlage konnte Ilke vier Kämpfe für sich entscheiden – darunter gelang ihm auch die Revanche gegen den Belgier, dem er in Runde zwei unterlag. Nach einer weiteren Niederlage gegen den Israeli musste sich Ilke mit Rang 7 begnügen.