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Chemikalienbelastung des Menschen: Lancierung einer Biomonitoring-Studie
Bern, 10.05.2017 - Ein Pilotprojekt mit dem Ziel, die Auswirkungen von gewissen Chemikalien auf die Gesundheit besser zu verstehen, läuft dieses Jahr an. Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 10. Mai 2017 Kenntnis von einem Bericht des Eidgenössischen Departements des Innern (EDI) genommen, der dieses Projekt lanciert. Je nach den Ergebnissen dieser Pilotphase könnte ein landesweites Programm ins Auge gefasst werden.
Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) lanciert ein Pilotprojekt, um die Konzentration bestimmter Substanzen wie Schadstoffe, endokrine Disruptoren oder Mikronährstoffe in biologischen Proben zu messen. In Kombination mit Gesundheitsdaten kann das Biomonitoring bewirken, dass Faktoren erkannt und verstanden werden, die bestimmte Krankheiten begünstigen, so dass sich politische Entscheide danach ausrichten lassen.
Die Pilotphase ermöglicht auch, die erforderlichen Infrastrukturen und Verfahren zu prüfen und die Teilnahme von freiwilligen Testpersonen im Hinblick auf ein nationales Programm zu evaluieren.
Dieses Projekt ermöglicht es die Lücken in diesem Bereich zu schliessen, die in der Schweiz im Vergleich mit anderen europäischen Ländern bestehen. Nach der Evaluation der Pilotphase prüft der Bundesrat die Möglichkeit, ein nationales Biomonitoring-Programm zu lancieren. Dieses Programm bestünde aus der Durchführung einer repräsentativen interdisziplinären Längsschnittstudie in der allgemeinen erwachsenen Bevölkerung (20–69 Jahre).
Adresse für Rückfragen
Bundesamt für Gesundheit, Kommunikation, Tel. 058 462 95 05, <email-pii>
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Letzte Änderung 20.04.2018