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Der bekannte österreichische Schriftsteller, Musiker und Mystiker Jakob Lorber bezeichnete sich selber als Schreibknecht Gottes.
Er wuchs in einer katholischen Bauernfamilie in Kanischa auf. Dieses Dorf gehörte damals zur österreichischen Habsburg Monarchie. Heute heisst es Kaniza und ist ein Ortsteil der Gemeinde Sentilj im Nordosten von Slowenien.
Nach seinem Studium zum Lehrer widmete sich Jakob Lorber ganz der Musik. Dabei stand er in engem Austausch mit dem Komponisten Franz Schubert und mit dem Geigenvirtuosen Niccolo Paganini.
Im März 1840 empfing Lorber seine erste Offenbarung. Er beschrieb sie als innere Stimme. Gott selber diktierte ihm über die nächsten Jahre eine Neuoffenbarung der Bibel.
Jakob Lorber veröffentlichte 25 Bücher und viele kleinere Schriften. Dazu gehörte auch die göttliche Offenbarung von der Heilkraft der Sonne. Er verstand seine Neuoffenbarungen als Heilsbotschaft und stets als Ergänzung zum Evangelium. Für seine Anhänger waren seine Schriften gleichwertig zur Bibel.
Ohne Sonne gibt es kein Leben. Die gebündelte Sonnenkraft lässt sich laut Lorber in sogenannten Sonnenheilmitteln speichern. Sie werden als Homöopathie des Sonnenlichtes der Heliotherapie zugeordnet.
Jakob Lorber schrieb, dass die Leibesgesundheit von der ausreichend kräftigen Seele abhängt. Ein gesunder Geist in einem gesunden Körper, sagt man heute dazu.
Sonnenheilmittel basieren auf Lorbers Werk "Die Heilkraft des Sonnenlichtes". Es handelt von der Möglichkeit, die Sonnenkraft an materielle Träger zu binden. Damit können diese auf geschwächte Seelenteile wirken. Durch die Stimme Gottes hat der Sonnenpionier genau beschrieben, wie diese Sonnenheilmittel herzustellen sind.
Der natürliche Rhythmus des Lebens fliesst in die Globuli ein. Tag und Nacht, Sonne und Mond, hell und dunkel, kalt und warm.
Heute ist der Begriff Heilmittel für Sonnenglobuli rechtlich nicht mehr erlaubt. Es gibt jedoch Ansätze der Biophysik, die Jakob Lorbers Lehre der Sonnenheilmittel bestätigen.
Der angesehene Biochemiker Dr. Hugo Niggli von der Universität Lausanne sagte: "Es ist das Licht, das alles steuert und koordiniert und das sich von den Elementarteilchen über die Atome und Moleküle bis hin zum Biophotonenlicht der Zelle zu immer grösserer Bewusstheit entwickelt."
Prof. Fritz Albert Popp vom Institut für Biophysik in Kaiserslautern war überzeugt, dass sich Krankheiten durch Lichtmangel in den Zellen entwickelten. Er verglich die Photonenanreicherung von besonnten und unbesonnten Milchzuckerkügelchen. Nur die besonnten Globuli enthielten auffallend viele Biophotonen.