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Die meisten der ca. 11’000 Sumrai leben in einem abgelegenen Gebiet im Süden des Tschads als Ackerbauern von der Selbstversorgung. Die medizinische Versorgung sowie das Bildungsangebot sind minimal, Mangelernährung ist verbreitet.
Das Weltbild der Sumrai ist von ihrer traditionellen afrikanischen Religion geprägt. In der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts wurden einige christliche Gemeinden gegründet, und heute ist es eine Freude zu sehen, dass ca. 20 % der Sumrai Christen sind.
Mit zwei Projekten versucht SIL*, gemeinsam mit Wycliffe, den Bedürfnissen der Sumrai gerecht zu werden:
2006 wurde ein Vorschulprogramm für sechsjährige, noch nicht schulpflichtige Kinder eingeführt. Bis jetzt haben mehrere Hundert Kinder in rund 20 Dörfern diesen Unterricht besucht. Sie haben bei Eintritt in die Regelkasse der französischsprachigen, staatlichen Schule deutlich höhere Erfolgschancen und sind nicht selten unter den Klassenbesten.
Das Bibelübersetzungsprojekt kommt dank der Mühe des Übersetzungsteams und des Übersetzungskomitees gut voran. Drei Evangelien, ein paar kurze Paulusbriefe, der Jakobusbrief sowie 1. Mose 1-24 und Ruth sind bereits übersetzt.
Da die Exegetin jeweils nur 3 Monate im Sprachgebiet weilt, wird in dieser Zeit sehr intensiv gearbeitet.
Unterstützen wir alle Bemühungen im Gebet!
* SIL ist eine der Partnerorganisationen von Wycliffe in den Einsatzländern