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****** Eine der interessantesten LP-Produktionen des Jahres 1976 ist zweifelsfrei Tales Of Mystery And Imagination vom Alan Parsons Project. Als dieses Album erschien, stieß es sofort auf ein interessiertes Publikum, das sofort hinterfragte, wer hinter dieser neuen Gruppe steckte. Das Innencover gab prompt Antwort. Da war zum einen der Namengeber Alan Parsons, ein Arrangeur, Produzent, Komponist und Musiker, der sich in der Vergangenheit als Chefproduzent der Londoner Abbey-Road-Studios einen klangvollen Namen gemacht hatte. Unter seiner Regie entstanden Alben wie The Dark Of The Moon von Pink Floyd oder Wing Wild Life und Red Rose Speedway von Paul McCartney & The Wings. Darüber hinaus führte Regie bei diversen Hitsingles von z.B. The Hollies, Ambrosia, Steve Harley & Cockney Rebel, Pilot oder John Miles. Die anderen Teil des Projects waren/sind der Komponist und Musiker Eric Wolfson und der Arrangeur und Dirigent Andrew Powel. Sie vertonten Gedichte bzw. Geschichten des amerikanischen Autors Edgar Allan Poe, spielten das Ganze mit exzellenten Musikern zwischen Juli 1975 und Januar 1976 in den Londoner Abbey-Road-Studios ein und schufen nebenbei eines der faszinierendsten Klangerlebnisse des Jahres 1976. Die Musiker sind vom feinsten: David Paton, Joe Puerta, Darryl Runswick, Stuart Tosh, Burleigh Drummond, Ian Bairnson, David Paton, David Pack, Billy Lyall, Christopher North, Francis Monkman und John Leach. Auch bei der Wahl der einzelnen Sänger bewies das Trio ein sehr gutes Händchen: John Miles, Arthur Brown, Terry Sylvester, Leonard Whiting und Jack Harris. Tales Of Mystery And Imagination beginnt fulminant mit dem Instrumental A Dream Within A Dream, in der sich an die Musik von Pink Floyd angelehnt eine magische Atmosphäre aufbaut. Nahtlos geht das Stück in einen Baßlauf über, der The Raven einleitet. Hier singt der Chef Alan Parsons selber, in den Strophen wird seine Stimme eines neuentwickelten, erstmals verwendeten Vocoder verfremdet. Das krasse Gegenstück zu dieser geheimnisvoll klingenden Nummer ist das streckenweise donnernde The Tell-Tale Heart mit dem einzigartigen Arthur Brown als Sänger. Sehr sanfte Töne werden dagegen in The Cask Of Amontillado angeschlagen, das von John Miles gesungen wird. Unverkennbar sind die Reminiszenzen an die Beatles erkennbar. Richtig rockig geht es in (The System Of) Doctor Tarr And Professor Feather ebenfalls von John Miles gesungen- zu. Als Singleauskopplung bescherte (The System Of) Doctor Tarr And Professor Feather dem Alan Parsons Project im Spätsommer 1976 den ersten, wenn auch bescheidenen Hit in den USA. Über 16 Minuten lang ist das Instrumental The Fall Of The House Of Usher. Die erste Hälfte dieses Werkes ist bestimmt von einem symphonischen Orchester, während die andere Hälfte von der Band gespielt wird. Wenn man sein Alan Parsons Project aus dem FF kennt, dann erkennt man spätestens nach den ersten Takten der Band, welche Gruppe hier spielt. Den friedlichen Abschluß eines wirklich ausgezeichneten Album bildet To One In Paradise, das von Terry Sylvester gesungen wird. Für das Jahr 1976 ist Tales Of Mystery And Imagination ein außergewöhnliches Werk. Obwohl die Gruppe eigentlich nur auf dem Papier existierte und dementsprechend keine Konzerte gab oder im Fernsehen auftrat, wurde das Album ein großer kommerzieller Erfolg. Gerade in Deutschland erfreute es sich enormer Beliebtheit, gehörte es hier zwischen 1977 und 1979 zu den bestverkauften Alben überhaupt. Von allen Werken des Alan Parsons Project ist Tales Of Mystery And Imagination das beste überhaupt. 1987 überarbeitete Alan Parsons das Material digital und baute zusätzlich mit dem amerikanischen Schauspieler Orson Welles einen Erzähler ein. Die sonore und markante Stimme dieses Ausnahmeschauspielers verleiht der ursprünglichen Atmosphäre noch zusätzlich an Spannung.<br>
***** Die Texte dieses Debutalbums basieren auf Geschichten von Edgar Allan Poe. Bei der Neuauflage von 1987 wurde an zwei Stellen die bereits 1975 aufgenommene Stimme von Orson Welles hinzugefügt. Ein tolles Debutalbum, das nur wegen ein paar schwächerer Stellen sogar an der Höchstnote vorbeischrammt. Die besten Tracks sind The Raven ,The Tell-Tale Heart und vor allem das überragende The Cask Of Amontillado. <br>
**** Relativ bescheidenes Debüt, wenn man bedenkt was da noch alles nachkam..<br>Überragend ist hier kein einziges Stück, besonders auffallend aber "A Dreams within a Dream" und das musikalische Kunstwerk "The Fall of the House of Usher" wo mir aber besonders nur Part II u IV gefallen..<br>US #38<br>UK #56 Dernière édition: 31.01.2011 17:41
***** Na ja, "Meisterwerk" oder "Überwerk" scheint mir jetzt<br>doch ein bisschen gar übertrieben zu sein....<br><br>....sicher ein äusserst gelungenes Debütalbum von <br>Alan Parsons Project, aber so ganz ohne Schwächen ist<br>es dann auch wieder nicht ("The Tell-tale Heart" zum<br>Beispiel oder auch "Prelude" für Leute, die nicht unbedingt<br>Klassik-Fanatiker sind, und auch "To One In Paradise" ist<br>jetzt nicht unbedingt der grosse Reisser zum Abschluss).<br><br>Dies scheint mir wieder einmal ein perfektes Album für<br>die "Eiskunstlauf-Bewertung" zu sein:<br><br>Künstlerischer Wert = 5 - 6<br><br>Musikalischer Hörgenuss = 4 - 5<br><br>Ergibt ziemlich genau eine 5..... Dernière édition: 21.04.2009 13:05
***** Wenn ein paar Ausfälle nicht darauf wären (das letzte Stück passt beispielsweise überhaupt nicht auf dieses Konzeptalbum finde ich), dann könnte ich hier die maximale Note zücken. So sind es gute *****.<br><br>Anspieltipps: The Raven, A Dream Within A Dream, The Cask Of Amontillado, (The System Of) Doctor Tarr And Professor Fether, The Fall Of The House Of Usher: Arrival.
**** Der Beginn eines Musik-Projektes, der mich später noch mit eingen genialen Instrumentals beglücken wird. <br><br>Zur Platte: Damals in den 70er, konnte ein Album noch revolutionär sein. Auch dieses Konzeptalbum gehört dazu. Die Musiker haben damals eben noch mehr Ideen, Zeit und das Können gehabt. Ist mir persönlich aber doch zu schwermütig geraten. Außer 'The Raven' und mit abzügen 'A Dream Within A Dream', kann ich damit nicht viel anfangen.<br><br>Wie gesagt, weil 'The Alan Parsons Project' später noch einige Musik-Meisterwerke Produziert haben, liebe ich dieses Projekt denoch.
****** Obwohl Alan Parsons & Co. einige hervorragende Alben veröffentlichten, so war das Debüt doch ihr Glanzwerk. Mit Ausnahme des letzten, eher entspannten Songs 'To One In Paradise' wird das ganze Album von einer faszinierend unheimlichen, bedrückenden Atmosphäre beherrscht, die wunderbar zu der Vorlage, nämlich Edgar Allan Poe's gruseligen Geschichten/Gedichte, passt. Darüberhinaus sind die Stücke musikalisch perfekt bis ins Detail arrangiert und eingespielt. Fazit: Das Album ist ein Gesamtkunstwerk mit keinerlei Schwächen!<br>
***** Ganz im Gegensatz zu "remember" ist das das stärkste Album einer "Band", die vor allem in den 80ern nur noch für Langeweile sorgte.<br>Für die Höchstnote ist mir aber auch das schon etwas zu gelackt.
****** Das Debütalbum von diesem wunderbaren "Alan Parsons Project". Wenn du dir die Liste an Musikern durchliest, die an diesem Album mitgewirkt haben, dann erwartet man beinahe Musik von einem anderen Stern. Und nach dem Hören des Albums kannst du das Wort "beinahe" streichen. Die Geschichten von Edgar Allan Poe wurden bekanntlich als Grundlage genommen und man hat das Gefühl man liest die Geschichte durch das Hören dieses Albums. Die Atmosphäre, die dieses Konzeptalbum verbreitet, ist sagenhaft. Diese Detailversessenheit in den einzelnen Stücken... da geht mein Herz auf. Alan Parsons darf man mit Sicherheit zu den besten Produzenten der Musikgeschichte zählen. Ich möchte hier absichtlich keinen Titel hervorheben, weil das Album im Ganzen einfach weltklasse ist. Es sollten noch viele weitere überragende APP-Alben folgen...
****** Ohne Frage eines der besten Werke in der Musikgeschichte. Eine wahre Geschichte. Gänsehaut an allen Ecken und Enden. Waren Instrumentals jemals besser? The Fall of the House of Usher alleine hat mehr Substanz als das Meiste was man so zu hören bekommt. Alan Parsons und Eric Woolfson waren als Duo kaum zu schlagen...
****** Wie hier schon mehrfach geschrieben: Das beste Werk von Alan Parsons Project war ihr Debut. Der Einstieg mit den beiden ineinander übergehenden Titeln "A Dream within a Dream" und "The Raven" ist heute noch einer der Klassiker schlechthin. Rockiger gehts dann weiter, und selbst der klassisch angehauchte, 16 Minuten lange Instrumentalteil findet mein uneingeschränktes Wohlgefallen. Das verträumte "To one in Paradise" schließt dieses tolle Album ab.<br>Mögen spätere Alben APP größeren kommerziellen Erfolg beschert haben und sie mit "Don't answer me" (das allerdings auch von Juliane Werding stammen könnte...) sogar einen Chartbreaker verbuchen konnten - der größte Hörgenuss wurde mit diesem Album hier beschert.
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