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- Die geplante Überbauung sieht zehn Häuserblöcke vor, sechs davon auf Lausener Gemeindegebiet, vier auf Liestaler Boden
- Eine Tiefgarage mit 150 Plätzen soll dazu gebaut werden
- In Lausen befürchtet man, die Garage könnte als unterirdische Verbindungsstrasse genutzt werden, da die oberirdische Heidenlochstrasse autofrei ist
Der Lausener Gemeindepräsident Peter Aerni ist sich der Symbolik einer Mauer bewusst. «Das hört sich krass an, gerade in der heutigen Zeit», sagt Aerni mit Verweis auf die USA, wo Präsident Donald Trump eine Mauer zu Mexiko bauen lassen will. Der Quartierplan hätte in Lausen aber keine Chance gehabt, wären die Ängste der Quartierbewohner nicht ernst genommen worden.
Die fürchten sich vor dem Mehrverkehr. Einerseits generieren die neuen Mieter Verkehr, anderseits könnte die Tiefgarage als Verbindung gebraucht werden. «Die Verbindungsstrasse durchs Quartier ist für Autos gesperrt. Es wäre also möglich, durch die Tiefgarage das Fahrverbot zu umgehen», sagt Aerni.
Tatsächlich sind zwei Einfahrten in die Tiefgarage geplant. Die eine geht in Richtung Liestal, die andere in Richtung Lausen. Sind die Strassen verstopft, so könnte durch die Garage eine Abkürzung gefunden werden. Eine Mauer soll dies aber verhindern.