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- Richard Wagner Büste von Thomas Hunziker beim Richard Wagner Museum 17.9.2006
- Ohne Titel von Kurt Brunner bei der Kantonsschule Alpenquai,1981
- Adler von ? beim Spelterini Weg
- Hommage à Wagner von Mandy Volz bei der „Ufschütti“,1978
- Nike von Pavel Krablek auf dem Bootshaus bei der „Ufschütti“, 26. Juni 2002
- Schwingergruppe von Hugo Siegwart beim Inseli, 1905
- Die Kauernde von Otto Charles Bänninger beim Inseli, 1951/52
- Hugo 91 von ? beim Carparkplatz beim Inseli
- Pöstler von Rolf Brem bei der Post Luzern 2 Universität, 1985
- Zeitgeist von Richard Kissling auf dem Bahnhofsportal, 1907
Kaum eine Schülerin, ein Schüler der Kantonsschule Alpenquai Luzern hat nicht schon einige Stunden in der nahe gelegenen „Ufschütti“ verbracht. Doch wer könnte das kuriose Ding in der Mitte der grossen Wiese beschreiben, wer erinnert sich überhaupt daran? Und was stellt dieses Ding überhaupt dar? Jeden Tag begegnet man Dingen, welche man gar nicht wirklich bewusst wahrnimmt.
Mit meiner Arbeit möchte ich Figuren, welche sich in der Nähe der Kantonsschule Luzern befinden, bewusst betrachten und durch meine Arbeit anregen, die passive Wahrnehmung in eine aktive Betrachtung umzuwandeln. Ich will diese Figuren also aus dem Schatten holen und ins Licht stellen. Für mich eignen sie sich sehr gut für eine historische Untersuchung, da ich ein sehr grosses Interesse für Kunst habe und es keine mir bekannten Publikationen gibt, welche diese Figuren in einer Übersicht zusammenfassen.
Daher möchte ich mit dieser Arbeit herausfinden, was die Skulpturen am linken Luzernerseeufer zwischen dem Richard Wagner Museum und dem Bahnhof Luzern erzählen. Die Arbeit steht deshalb unter dem „Übertitel: „ 2010: Figuren entlang dem schattigen Luzerner Seeufer, zwischen Richard Wagner Museum und dem Bahnhof, ins Licht gestellt“.
Konkret möchte ich dies machen, indem ich:
- Erstens eine Übersicht erstelle, aus der hervorgeht wie viele Figuren es in diesem Raum gibt, von wem sie, wann geschaffen wurden und welchen Titel sie tragen. Diese Fakten möchte ich in einem Lageplan mit Legende darstellen.
- Als zweites habe ich vor, Hintergrundinformationen über die einzelnen Figuren in Erfahrung zu bringen. Dies versuche ich, indem ich die Frage nach der Intention stelle und herauszufinden probiere, wie und wann sie an den jetzigen Standort zu stehen kamen. Im Weiteren möchte ich zu jedem Künstler der jeweiligen Figur eine kurze Biografie verfassen. Um dem Leser meiner Arbeit die entsprechende Figur vor dem Studium der Informationen visuell nahe zu bringen, füge ich jeweils ein Zwischenblatt mit einer Fotografie des jeweiligen Werkes voran.
- Als weiteres möchte ich eine Gegenüberstellung anhand von exemplarischen Beispielen erstellen und aufzeigen, wie die jeweilige Figur zur Zeit der Aufstellung aufgenommen wurde und wie die Wahrnehmung der Figuren heute, von mir und von Dritten ist.
- Im letzten Teil versuche ich die Werke in einen grösseren Kontext einzuordnen, indem ich sie miteinander vergleiche. Dabei will ich herausarbeiten, welche Gemeinsamkeiten und Unterschiede bei den ins Licht gerückten Figuren vorhanden sind. In diesem Teil möchte ich ausserdem meine These überprüfen, ob das „Inseli“ ein Abstellraum für nicht gern gesehene Figuren ist.
Um die Ziele meiner Arbeit zu erreichen, hoffe ich im Stadtarchiv Luzern und in der Zentral- und Hochschulbibliothek Luzern (ZHB) auf Dokumente und Informationen aus Büchern zu stossen, in welchen die Skulpturen beschrieben werden. Zusammen mit Zeitungsartikeln und Archivunterlagen, durch das Befragen von Fachpersonen hoffe ich herauszufinden, welche „Geschichten“ die einzelnen Kunstwerke zu erzählen haben.