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Wie bereits letzten Herbst fällt die Corrida Bulloise auch dieses Jahr der Corona-Pandemie zum Opfer.
«Das Organisationskomitee der Corrida bedauert, nach Rücksprache mit den kantonalen Behörden und in Anbetracht der aktuellen Einschränkungen und der geringen Impfquote in der Bevölkerung seine für den 20. November geplante 45. Ausgabe nicht organisieren zu können», schreiben die Veranstalter in einer Mitteilung.
Problematisch sind vor allem auch der Ort und die Art der Veranstaltung. «Das Format dieses Stadtlaufs, der auf einem Ein-Kilometer-Ring im Herzen der Stadt Bulle stattfindet, begünstigt Menschenansammlungen und garantiert daher unter keinen Umständen die Einhaltung der empfohlenen Distanz- und Hygienemassnahmen, unabhängig von der Anzahl Läufer.»
Nach den geltenden Vorschriften müssten nicht nur die Läuferinnen und Läufer kontrolliert werden, sondern auch alle Personen, die sich in der Nähe des Parcours aufhalten, egal ob Zuschauer, Begleitpersonen oder Einwohner der Stadt. «Leider ist diese Bestimmung nicht umsetzbar», schliessen die Organisatoren.
Als die Corrida 2019 zum bisher letzten Mal stattfand, waren knapp 4500 Läuferinnen und Läufer mit dabei.