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Eine Mutter kommt zu Ihnen in die Beratungsstelle und berichet von den Essgewohn- heiten ihres Kindes. Das Kind würde viel Süßes essen nach der Schule essen. Die Mutter hat Angst, dass ihr Kind an einer Essstörung leidet. Welche Informationen nach Epel und Kumar stimmen?
A) Personen, die nach Ausschüttung von Cortisol stark reagieren, nehmen direkt nach Stress Kalorien zu sich.
B) Genießen (liking) der Süßigkeiten aufgrund des Stressors kann nur abgeschwächt stattfinden, deshalb mehr Konsum von Süßigkeiten
C) Es muss zwischen Effekten von Stress auf Belohnungsantizipation und Belohnungskonsum unterschieden werden.
D) Personen, die stark auf Cortisol reagieren, nehmen mehrere Stunden nach Stressor weniger Kalorien zu sich als Personen mit niedriger Kortisolreaktion.
E) Stress führt generell zu stärkerer Belohnungsantizipation (wanting). Deshalb isst das Kind viele kalorienhaltige Lebensmittel.
Sie besprechen mit einer berfreundeten Kinderärztin, die aktuell vorallem unter emotionalen Stress steht. Sie trifft in letzter Zeit häufiger Fehldiagnosen. Welche Aussagen stimmen, unter der Kenntnisnahme der Literatur von Wichary und van Helversen:
A) Unter Stress wird sie eher komplexere Strategien wählen und alle Infos berücksichtigen, um Unsicherheit zu reduzieren.
B) Unter Stress wird sie sich eher auf die wichtigsten Infos konzentrieren und die Aufmerksam verengen, was auch zu Fehlentscheidungen führen kann.
C) Emotionales Stress ist durch einen akuten Zustand von hohem Arousal, negativer Valenz und Vermeidungsmotivation gekennzeichnet, dich sich als typische Reaktion auf negative, bedrohende Vorkommnisse zeigt.
D) Sie neigt dazu generell risikofreudiger zu sein, unabhängig vom Outcome.
E) Wenn sie sich auf negative Outcomes fokussiert, wird sie eher risikoaversivere Entscheidungen treffen, als wenn sie sich auf ein positives Outcome fokussiert.
Fleischer et al.
A) Untersuchten den Effekt auf das semantische Gedächtnis.
B) untersuchten Auswirkungen von Stress auf kürzliches und weit zurückliegendes autobiographisches Gedächtnis.
C) finden einen Effekt von Cortisol auf weit zurückliegendes autobiographisches Gedächtnis nicht moderiert durch die Valenz (Bedeutsamkeit).
D)finden einen Effekt von Cortisol auf das kürzlich autobiographische Gedächtnis.
E) induzierten Stress über den Cold Pressor Test und haben Kortisol im Speichel gemessen.
Kinner
A) Fanden keinen Effekt von Cortisol auf Stressreaktionen bei Frauen;
B) verwendeten den Cold Pressure Test;
C) Untersuchten Stress nur in Bezug auf eine Bewältigungsstrategie,
D) Messen die Güte der Ablenkung von negativen Bildern über Noradrenalin,
E) fanden einen Haupteffekt für Verschlechterung der Ablenkung
Buss et al
A) untersuchten, welche Rolle Stress in der Schwangerschaft u insbesondere bei der Geburt für die frühkindliche Entwicklung sowie für spätere psychosomatische (oder psychopathologische?) Störanfälligkeit des Kindes spielt.
B) zeigten dass ein hoher Cortisolspiegel der Mutter in der Frühschwangerschaft das Volumne der rechten Hälfte der Amygdala bei Mädchen vergrößert
C) untersuchten, ob Stress in der Schwangerschaft die Entwicklung des Präfrontalcortex beeinflusst und für Belohnungen sensitiver macht
D) fanden, dass ein hoher Cortisolspiegel in der Frühschwangerschaft mit einem reduzierten Volumen des Hippocampus bei Jungen korreliert
E) fanden, dass hohe Cortisolspiegel in der Spätschwangerschaft zu einem vergrößerten Volumen des Hippocampus bei Mädchen führen
McEwan und Gianaros erklären Allostase
A) ...als einen Prozess, in dessen Verlauf vor allem das Nervensystem, das Reproduktionssystem, Atmungssytem und das exokrine System des Körpers mittels physischer Reaktion vor Stress schützen und an Stress anpassen.
B) ..als Form extremen Stress, der Hirnstruktur grundsätzlich irreversibel verändert.
C) ...als Zustand andauernder Erwartung von stressigen Ereignissen
D)...als dynamisch regulierender Prozess, der zur Homöostase durch Adaption an Stressoren führt.
E) ...als Mechanismus, der sowohl Auswirkungen auf die für die Stressregulation wichtigen Hirnsysteme hat, als auch von den Systemen mediiert wird."
Rosenkranz
A) untersuchten die Auswirkungen von Stress auf die Bauchspeicheldrüse
B) induzierten Stress durch den aktualisierten neuen Hagener Stress Test
C) definierten MBSR als eine Mediationstechnik, in der ein offener und akzeptierender Bewusstseinszustand gegenüber dem Soll- Zustand geübt wird ohne sich von dem Inhalt der Erfahrung vollständig einnehmen zu lassen.
D)stellten die Hypothese auf, dass MBSR zum Messzeitpunkt 3 Stress sowie Entzündungsreaktion verringert
E)verglichen MBSR mit einer aktiven KG, die HEP (Health Enhancement Program) trainierten
Fleischer et al. (Altfrage)
A) Untersuchten den Effekt auf das semantische Gedächtnis.
B) untersuchten Auswirkungen von Stress auf kürzliches und weit zurückliegendes autobiographisches Gedächtnis
C) finden einen Effekt von Cortisol auf weit zurückliegendes autobiographisches Gedächtnis moderiert durch die Valenz.
D) finden einen Effekt von Cortisol auf das kürzlich autobiographische Gedächtnis
E) induzierten Stress über den Cold Pressure Test und haben Kortisol im Speichel gemssen