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Das ACTA-Abkommen bezweckt den Schutz von Materialgütern, Musik, Filmen und allen anderen urheberrechtlich geschützten Güter. Durch ACTA werden die Internet Service Provider gezwungen alle Datenpakete zu öffnen und zu kontrollieren. Bei mehrfachen Verstössen gegen das Abkommen wird der Internetanschluss gesperrt und der Kunde wird verklagt. Internetseiten wie: Facebook, Twitter, YouTube, etc. müssten mit diesem Gesetz vom Netz genommen werden. Das Internet, so wie wir es heute kennen, wäre dem Untergang geweiht.
Die Gespräche zu ACTA fanden ab dem Jahr 2006 hinter verschlossenen Türen statt. ACTA ist das beste Resultat geheimer Lobbyarbeit. Ins Leben gerufen wurde ACTA von den Vereinigten Staaten und Japan. Am 30. September 2011 wurde das Abkommen von acht Ländern unterzeichnet. Am 26. Januar 2012 wurde ACTA von 22 weiteren Ländern unterschrieben.
Am kommenden Samstag, 11. Februar 2012, sind weltweite Protestaktionen gegen ACTA geplant. Gehen Sie auf die Strasse und verschaffen Sie sich Gehör. Die Bürgerrechtsorganisation Avaaz.org hat eine Online-Petition gestartet und sammelt Unterschriften gegen ACTA. Klicken Sie hier und unterschreiben Sie auch.
Nachfolgend habe ich Ihnen ein Video von Anonymus eingebunden, welches ACTA ganz genau erklärt:
Update 10. Februar 2012 15:30 Uhr
Wie soeben bekannt wurde hat nun auch Deutschland beschlossen das Handelsabkommen ACTA vorerst nicht zu unterschreiben. In Polen, Tschechien, Lettland und der Solwakei wurde die Ratifikation von ACTA bereits vor ein paar Tagen zwischenzeitlich auf Eis gelegt.
Update 5. Juli 2012 07:30 Uhr
Das Europäische Parlament hat am 4. Juli 2012 das umstrittene Handelsabkommen ACTA mit grosser Mehrheit abgelehnt. Somit tritt ACTA für alle Staaten der EU nichr in Kraft.