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Um den südlichen Zugang zum Bözberg zu sperren, war es notwendig, in Zeihen die Gegend des Eichwalds mit einer Sperrstelle zu versehen. Diese ist wegen des coupierten Geländes sehr umfangreich ausgefallen. Die
im Jahre 1940 errichtete Sperrstelle umfasste insgesamt 12 Anlagen unterschiedlichster Bauart. Was die Sperrstelle aber so besonders macht, ist ihre Vielfalt an Geländepanzerhindernissen. Von der Tankmauer,
zu BBB Blöcken, über Drachenzähne hin zu Schienenhindernissen ist hier alles vorhanden. Da fast alle Anlagen noch auf einem bundeseigenen Schiessplatz stehen, sind sie auch heute noch sehr gut erhalten.
Während des Krieges gab es im Raum Eichwald noch acht Geschützstellungen (samt Unterständen) für eine Sch F Hb Abt. Davon sind heute aber keine Spuren mehr vorhanden.

Neben der Sperrstelle Eichwald wurden noch südlich des Hombergs zwei kleinere Sperren bei Chillholz und Fälmet errichtet. Diese bestanden jeweils aus einem mit Tankbüchse ausgerüsteten Bunker, sowie einer
Sperre in Form eines GPH oder Sprengobjekts. Auch diese Anlagen sind noch heute erhalten.
Zur Artillerieunterstützung wurde auf dem Homberg selber ab 1941 ein "Artilleriewerk" für eine Batterie mit alten 8.4 cm Feldkanonen 1884 erstellt. Artilleriewerk in diesem Zusammenhang ist aber wohl etwas
übertrieben, handelte es sich doch um ein einfaches Stollensystem. Da nicht genügend Räume im Werk vorhanden waren, mussten in den 50er Jahren für die Feuerleitung ausserhalb des Werks noch zwei U12 Unterstände
erstellt werden. Ab 1948 bis 1971 war das Werk mit 12cm Haubitzen auf Pivotlafetten ausgerüstet. Die Anlage wurde ab 1971 - zusammen mit weiteren Anlagen, die mit dieser veralteten Bewaffnung ausgerüstet waren -
ausgemustert. Als Ersatz errichtete man dafür Festungsminenwerfer.

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Sperrstelle Eichwald
Abschnitt Nord
Sperrstelle Eichwald
Abschnitt Mitte
Sperrstelle Eichwald
Abschnitt Süd
Sperrstelle Chillholz
Sperrstelle Fälmet