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«Was ziehe ich morgen an? Das blaue Shirt? Oder doch das weisse?» Tick, tack.
«Egal, ich muss jetzt schlafen, es ist schon spät. Aber bin ich gut genug für das Meeting morgen früh vorbereitet? Vielleicht hätte ich mich doch besser einlesen sollen.» Tick, tack.
«Was, wenn ich mich blamiere? Kann ich überhaupt irgendwas?» TICK, TACK, TICK, TACK.
Du liegst im Bett, willst – nein, musst – einschlafen, aber es klappt einfach nicht. Die Gedanken kreisen, springen vom Einkaufszettel, den du noch schreiben musst, zum Meeting am nächsten Tag und lassen sich einfach nicht abstellen. Blick auf's Handy. Noch fünf Stunden, bis der Wecker klingelt. Stress.
Einschlafprobleme: Kein seltenes Phänomen
Kommen dir Szenarien wie oben beschrieben bekannt vor? Dann gehörst du zu den 44 Prozent der Schweizerinnen und Schweizer mit Einschlafproblemen. Davon sind 30 Prozent mittelschwer und 5 Prozent schwer betroffen. Frauen leiden im Schnitt etwas häufiger an starken Schlafproblemen als Männer, wie aus einem nationalen Gesundheitsbericht hervorgeht. Die Gründe dafür sind vielfältig: Stress, Druck bei der Arbeit oder ein fehlender Rhythmus gehören zu den häufigsten Ursachen. Aber auch äussere Faktoren wie der Konsum von aufputschenden Substanzen wie Nikotin oder Alkohol vor dem Schlafengehen, zu viel Licht im Zimmer oder ein falsches Kissen können den Schlaf negativ beeinflussen.
Tipps für einen besseren Schlaf
So vielfältig die Gründe der Einschlafprobleme sind, so verschieden die Mittel, die das Einschlafen fördern können. Vielleicht helfen dir ja folgende Tipps!
- Die richtige Zimmertemperatur ist entscheidend: Diese sollte im Schlafzimmer drei bis vier Grad niedriger sein als etwa im Wohnzimmer.
- Versuche, kurz vor dem Einschlafen nicht mehr zu schwer und zu viel zu essen.
- Verzichte tagsüber, insbesondere am Nachmittag, auf einen zu hohen Konsum von aufputschenden Substanzen wie Koffein, Nikotin oder Alkohol.
- Vermeide es, einige Zeit vor dem Einschlafen fernzusehen oder auf dem Smartphone durch die Social-Media-Kanäle zu scrollen und dunkle das Zimmer idealerweise komplett ab.
- Anstelle von pharmazeutischen Schlafmitteln, die häufig mit einem Suchtrisiko einhergehen, probiere pflanzliche Substanzen wie CBD oder Baldrian.
- Routine! Rituale wie Entspannungsübungen oder Meditation vor dem Schlafengehen signalisieren dem Körper: «Jetzt ist Zeit zum Schlafengehen.»
Hast du auch manchmal Schlafprobleme? Was hilft dir, um besser einschlafen zu können? Schreib es in die Kommentare!
(noë)