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Kündigung
Gekündigtes Arbeitsverhältnis
Freistellung
Mit einer Freistellung verzichtet die Arbeitgeberin auf die Arbeitsleistung von Ben. Einen Anspruch auf Freistellung hat Ben zwar nicht, kann oder will die Arbeitgeberin ihm jedoch während der Freistellungsfrist keine Arbeit zuteilen, darf sie ihn nicht zu einer blossen Präsenz am Arbeitsplatz zwingen und muss ihn freistellen. Ob Ben während der Freistellungsfrist bereits eine neue Stelle suchen muss, um den Schaden für die Arbeitgeberin gering zu halten, ist umstritten. Hat Ben während der Freistellungszeit eine neue Stelle, muss er die Arbeitgeberin informieren, die ihm den Lohn entsprechend abziehen kann.
Während der Freistellung ist Ben so zu stellen, wie wenn er arbeiten würde. Er hat so beispielsweise Anspruch auf den vollen Lohn und auf den Firmenwagen bzw. eine Entschädigung, wenn er ihn bis anhin privat nutzen konnte. Erschwert dies seine Suche nach einer neuen Stelle nicht massiv, muss Ben grundsätzlich seine Ferien während der Freistellungszeit beziehen. Ohne anderslautende Vereinbarung im Arbeitsvertrag darf er es in der Regel jedoch ablehnen, allfällige Überstunden durch die Freistellungszeit auszugleichen. Lehnt er dies jedoch während einer langen Freistellungsphase ab, verstösst er u.U. gegen das Verbot des Rechtsmissbrauchs.
Wenn dies auch nicht gesetzlich vorgeschrieben ist, empfiehlt sich bei einer Freistellung eine schriftliche Vereinbarung.