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Von 1932 bis 1966 entstanden vierzehn Theaterdekorationen mit entsprechenden Kostümen, vorwiegend für musikalische Werke seines Vaters. Dazu kommen verschiedene Dekors für das Theater in Genf, wo er seit 1942 lebt. Diese Arbeiten sind eng verknüpft mit seinem allgemeinen künstlerischen Werk. In einem Artikel "L'illusion théâtrale sous l'angle de la poésie optique", erklärt er : "[...] für den Dekorateur gilt zwingend, dass er die Scheinwelt nicht einer optischen Täuschung opfert, denn dies müsste eher als Täuschung der Sinne bezeichnet werden, wie dies Jean Cocteau ausdrückte" (Journal de Genève, 1966). Strawinsky gehört nicht zur Avantgarde des Theaters, die zu einer gewissen "Abstraktion" tendiert. Er lässt sich im Gegensatz von Picasso inspirieren mit der Equipe der Ballets Russes und überträgt sein erworbenes grafisches Können für die Theaterszenen und die Illustrationen von Noces et autres histoires. Diese "Hochzeiten und andere Geschichten" sind populäre russische Lieder und Erzählungen, 1943 publiziert.
Philippe Kaenel