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Das Reizdarmsyndrom (RDS) betrifft häufiger Frauen als Männer. Typisch für einen Reizdarm sind krampfartige Bauchschmerzen beim beziehungsweise nach dem Essen, Druckgefühl im Unterbauch, Völlegefühl, Stuhlunregelmässigkeiten, Blähungen, Kopfweh, Blut im Stuhl, Übelkeit und Erschöpfung.
Die genauen Ursachen sind nicht bekannt. Der Reizdarm zeigt sich nicht als organische Veränderung. Daher ist er bei einer Darmspiegelung oder Röntgenuntersuchungen nicht zu erkennen. Aufgrund der ungeklärten Ursache zielt die Behandlung darauf ab, die Beschwerden zu lindern. Mögliche Auslöser sind zum Beispiel Stress, Nahrungsmittelunverträglichkeiten, Bewegungs- und Schlafmangel.
Ein Darmtagebuch kann helfen, den Ursachen auf die Spur zu kommen. Dazu führen die Betroffenen während mindestens zwei Wochen ein Tagebuch und halten fest, wann und wie die Symptome auftreten.
Der Verzicht auf Alkohol, Nikotin und Kaffee kann Linderung verschaffen. Stilles Mineralwasser, Ingwer- und Pfefferminztee wirken sich positiv auf die Darmflora aus. Naturjoghurt, Haferflocken, Früchte und Gemüse (roh oder leicht angedünstet) helfen ebenfalls; denn oft besteht ein Mangel an Vitaminen und Mineralstoffen.