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Der Milliardär Roman Abramowitsch ist kein offizielles Mitglied des russischen Verhandlungsteams mit der Ukraine. Er sei aber bei den Gesprächen in der Türkei anwesend, um «bestimmte Kontakte» zwischen beiden Seiten zu ermöglichen, wie der Kreml am Dienstag mitteilte.
Abramowitsch, der vom Westen wegen Moskaus Einmarsch in der Ukraine aufgrund seiner Beziehungen zu Präsident Wladimir Putin sanktioniert wird, war bei den ersten direkten Friedensgesprächen seit mehr als zwei Wochen in Istanbul anwesend.
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«Roman Abramowitsch ist daran beteiligt, bestimmte Kontakte zwischen der russischen und der ukrainischen Seite zu ermöglichen», sagte Kreml-Sprecher Dmitri Peskow in einer Telefonkonferenz mit Reportern. «Er ist kein offizielles Mitglied der Delegation aber dennoch ist er auch von unserer Seite heute in Istanbul anwesend.» Um Kontakte herzustellen, sei die Zustimmung beider Seiten erforderlich, was im Fall von Abramowitsch zutreffe.
Bericht über eine Vergiftung
Der Kreml wies zudem Berichte zurück, wonach Abramowitsch bei einem vorangegangenen Friedensgespräch vergiftet worden sei. Dies sei unwahr und als Teil eines «Informationskriegs».
Nach Angaben des «Wall Street Journal» und der Enthüllungsplattform Bellingcat sollen bei Abramowitsch und ukrainischen Friedensunterhändlern Anfang des Monats nach einem Treffen in Kiew Symptome einer vermuteten Vergiftung aufgetreten sein. Auch ukrainische Vertreter wiesen die Berichte zurück.
(reuters/gku)