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Da in der Region Loitokitok oft Dürre herrscht, können die Eltern ihre Kinder nicht genügend ernähren. Zwar können Lebensmittel auf dem Markt gekauft werden, meist fehlt aber das Geld dazu.
Deshalb sorgt Amani in den trockensten Zeiten für Schulmahlzeiten. Für CHF 5 kann einem Kind während drei Monaten ein tägliches Essen aus Mais und Bohnen ermöglicht werden.
Amani hat ausserdem an einigen Schulen Vorratsräume und Küchen für die Zubereitung der Schulmahlzeiten gebaut.
Krankheiten wie HIV/AIDS, Malaria und Durchfall sind grosse Probleme in der Region Loitokitok. Amani hat bis 2016 Fachpersonen vom Spital in Loitokitok bezahlt, um Gesundheitsunterricht an den Schulen und mit den Eltern durchzuführen. Das Ärzteteam hat die Schulen und Elterngruppen mehrmals jährlich besucht und hat die Kinder über die Prävention von HIV/AIDS und anderen Krankheiten unterrichtet, und mit ihnen über Körperhygiene, Krankheitssymptome, etc. gesprochen.
Aufgrund verschiedener Änderungen im staatlichen Gesundheitssystem ist es den Spitalangestellten leider nicht mehr möglich, solche nebenberufliche Aktivitäten für private Organisationen durchzuführen. Amani wird den Gesundheitsunterricht deshalb bis auf Weiteres nicht weiterführen.
Als Ersatz wird sich Amani dafür einsetzen, dass den Schulen Informationsmaterial zu verschiedenen Gesundheitsthemen abgegeben werden kann.
Im Rahmen des Gesundheitsunterrichts hat das Ärztinnenteam die Lehrpersonen in erster Hilfe instruiert. Amani stellt den Schulen das nötige Material, Seifen fürs Händewaschen und Hygieneartikel für die Mädchen zur Verfügung.
Den grossen Schulen stellt Amani sporadisch Spiel- und Sportmaterial zur Verfügung. Die Schüler und Schülerinnen beteiligen sich an Sportanlässen der Region.