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Die Kandidaten für die Präsidentschaftswahlen in Kasachstan müssen bis zum 3. Oktober nominiert werden
Almaty, Kasachstan (ots/PRNewswire) - Die Kandidaten für die Präsidentschaftswahlen in Kasachstan müssen bis zum 3. Oktober nominiert werden. Ab diesem Datum kann die Kandidatur zur Präsidentschaftswahl eingereicht werden. Nach dem von der zentralen Wahlkommission des Landes genehmigten Zeitplan begann die Nominierungsphase am 8. September und muss zwei Monate vor den Präsidentschaftswahlen, die am 4. Dezember 2005 stattfinden sollen, beendet sein.
Bis jetzt erfüllen zehn Kandidaten die Kriterien der zentralen Wahlkommission. Die offizielle Kandidatur beginnt am 3. Oktober und muss bis zum 24. Oktober beendet sein.
Der amtierende Präsident Nursultan Nasarbajew, der seit 1991 an der Macht ist, hat seine Kandidatur für die nächste Legislaturperiode bereits eingereicht. Laut einer Pressemitteilung des nichtstaatlichen Forschungsinstituts Foreign Policy Center hat sich Kasachstan, das 1991 in Bezug auf die wirtschaftliche Entwicklung noch auf Platz 13 unter den 15 ehemaligen Staaten der Sowjetunion rangierte, inzwischen als eines der wirtschaftlich dynamischsten Länder hervorgetan. Ausserdem wurde Kasachstan als erstes GUS-Land der Status einer Marktwirtschaft zuerkannt.
Laut internationaler Finanzorganisationen stammen zwei Drittel des Gesamteinkommens von Zentralasien aus Kasachstan. Nach Schätzungen soll Kasachstans Bruttonationalprodukt im Jahr 2005 das von sieben anderen zentralasiatischen und kaukasischen Staaten übertreffen. Seit seiner Unabhängigkeit haben ausländische Investoren über 40 Mrd. US-Dollar in die Wirtschaft Kasachstans investiert.
Das Ziel von Nasarbajew ist es, Kasachstan in eines der effizientesten Wirtschaftsländer der Welt mit einem hohen Lebensstandard zu verwandeln. Viele Beobachter beurteilen diese Pläne pessimistisch. Viele von ihnen standen jedoch auch Kasachstans Entwicklungsstrategie von 1997 skeptisch gegenüber. Heute ist es offensichtlich, dass Kasachstan seine Ziele erreichen und sogar übertreffen kann. Das Land plante zum Beispiel, sein Bruttonationalprodukt bis 2010 zu verdoppeln, und es wird dieses Ziel bereits Ende 2007 oder Anfang 2008 erreicht haben. Nasarbajew hat bereits für wirtschaftliche Stabilität im Land gesorgt. In Anbetracht dieser Tatsachen können die Menschen ihre Entscheidung bei den Präsidentschaftswahlen aufgrund der tatsächlichen Errungenschaften ihres Präsidenten und nicht nur aufgrund von Versprechen treffen.
Kasachstan hat die Absicht, 2009 den Vorsitz der OSZE zu übernehmen und seine Politik bis dahin den Kriterien der OSZE anzupassen. Laut der Pressemitteilung hat Nasarbajew sein Kabinett, das Parlament und die Regierung dazu autorisiert, dieser Aufgabe Priorität zu geben.
Nasarbajew hat ein Programm zur Demokratisierung des Landes mit Rechten und Freiheiten, die typisch für westliche Gesellschaften sind, in Angriff genommen. Nasarbajew ist sehr darauf bedacht, die Wahlkampagne im Sinne der gesetzlichen Bestimmungen zu führen und sich an diese zu halten. Während dieser Präsidentschaftswahlen beabsichtigt der amtierende Präsident, die Fehler der Wahlmechanismen, die von europäischen Beobachtern kritisiert wurden, zu korrigieren. Nasarbajew hat eine Verordnung erlassen, die lokale Behörden dazu auffordert, für Transparenz und gleiche Rechte für alle Kandidaten zu sorgen. Ausserdem hat er viele internationale Beobachter eingeladen und davon abgesehen, seine eigene PR-Kampagne mit Hilfe der Massenmedien durchzuführen. Daher wird eine transparente und demokratische Präsidentschaftswahl erwartet.
ots Originaltext: Central Electoral Commission
Im Internet recherchierbar: http://www.presseportal.ch
Pressekontakt:
Lev Demidov, Foreign Policy Center, +7-3272-937909,
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