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Intel feiert am 18. Juli 2018 seinen 50. Geburtstag. Das Jubiläum wird gebührend gefeiert, wie der "Spiegel" berichtet. So sollen am Firmensitz in Santa Clara 1500 Drohnen eine LED-Lichtshow an den Himmel zaubern. Angestrebt wird ein Weltrekord.
Angefangen hat die Erfolgsgeschichte von Intel vor 50 Jahren mit dem Physiker Bob Noyce und seinem Kollegen Gordon Moore. Zusammen mit weiteren Managern von Fairchild Semiconductor gründeten sie aus Unzufriedenheit mit ihrem Arbeitgeber ihre eigene Firma. Anfangs lag der Fokus auf der Produktion von Speicherchips. Der erste Mikroprozessor entstand 1971, weil zwei Intel-Ingenieure einen Kundenwunsch ignorieren. Gefragt war ein Chip für eine einfache Rechenmaschine, die Entwickler beschlossen aber eigenhändig, einen leistungsfähigeren Chip zu bauen – der erste serienreife Mikroprozessor 4004 von Intel war geboren. 1978 folgte dann der erste Prozessor der x86-Reihe und läutete die PC-Ära ein.
Dank der Partnerschaft mit Microsoft, waren die folgenden Jahrzehnte von Intel von Erfolg gekrönt. Doch nun neigt sich das goldene PC-Zeitalter dem Ende entgegen, so der "Spiegel", gingen doch die PC-Verkäufe in den letzten Jahren stetig zurück. Dabei gelang es Intel, im Server-Geschäft zuzulegen, das Mobilzeitalter ist derweil bislang am Unternehmen vorbeigezogen. Künftig will man deshalb auch verstärkt auf Grafik-Chips setzen. Bereits bis Ende 2010 will Intel einen eigenen GPU-Chip bauen, wie der ehemalige GPU-Chefarchitekt bei AMD, Raja Koduri, der mittlerweile für Intel arbeitet, kürzlich verlauten will.
Daneben kämpft Intel aktuell mit einer verheerenden Lücke, die über Jahrzehnte unentdeckt geblieben war. Sie bietet mit "Spectre" und "Meltdown" eine völlig neue Klasse von Angriffsmöglichkeiten. Intel arbeitet daran, mit Updates und Patches die Schwachstellen zu stopfen.
Und schliesslich verfügt Intel momentan nur über einen Interims-Chef. CEO Brian Krzanich trat Mitte Juni zurück, nachdem bekannt geworden war, dass er vor Jahren eine Affäre mit einer Mitarbeiterin hatte.