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Die Ursprünge der Globalisierung liegen in der europäischen Expansion der Frühen Neuzeit. Wesentliche Akteure dieser Expansion nach Asien waren die Ostindienkompanien. Sie besa-ssen lange Zeit quasi Monopole und brachten Waren nach Asien, transportierten aber auch Wertvorstellungen, Mentalitäten, Religion, Techniken etc. Umgekehrt aber kamen sie auch in Kontakt mit Werten und Waren Asiens, mit denen sie Europa bekannt machten. Jürgen G. Nagel berichtet in dieser einzigen deutschsprachigen Gesamtdarstellung von den ersten Handelskontakten mit Asien, vom Gewürz-, Tee- und Baumwollhandel, von Piraten, Moguln und von Grosskapitalisten. Denn nicht zuletzt stellen die Ostindienkompanien ein spannendes Kapitel der Wirtschaftsgeschichte dar, waren sie doch die ersten, die mit mo-dernsten Mitteln und einer innovativen Gesellschaftsform Handel im grossen Stil trieben. Die Kenntnis beider Kontinente voneinander entspringt dem Warenaustausch und dem Wage-mut der Händler und Kaufleute.
Portrait
Jürgen G. Nagel, geboren 1966, promovierte in Trier mit einer Arbeit zur Niederländischen Ostindienkompanie und beschäftigt sich seit zehn Jahren mit den Ostindienkompanien. Er lehrt Neuere Europäische und Aussereuropäische Geschichte an der Fern-Universität Hagen.