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Basierend auf der Lernfähigkeit des Gehirns, auch NEUROPLASTIZITÄT genannt, entwickelte der Physiker und Wissenschaftler Dr. Moshé Feldenkrais seine Methode.
Er erkannte das wir Menschen die uns innewohnende Kapazität zum um - und neuerlernen von Bewegungen nützen können, wenn durch Unfall, Krankheit, Schmerzen oder Verletzungen unsere Bewegungspotential eingeschränkt ist.
Was heutzutage Achtsamkeit genannt wird, nütze Feldenkrais schon als «Bewusstheit» in den 30iger Jahren, um ein vollkommeneres Körperbild zu erlernen und die damit einhergehende Verbesserung unserer Bewegungsmöglichkeiten. Seine Frage war: « nicht was mache ich, sondern wie mache ich es?» Dazu braucht es ein feines in sich hinein spüren, was wir «Bewusstheit durch Bewegung» in der Feldenkrais Methode nennen.
Ich sehe den Körper wie ein Musikorchester, indem die Musiker gut zusammenspielen müssen, damit ein harmonischer Klang, bzw. eine harmonische Bewegung entstehen kann.
Mit der Frage: welche Musiker arbeiten zu viel, welche zu wenig und welche gar nicht, erkunde ich die Bewegungsmuster einer Person.
Mit gezielten Bewegungsimpulsen zeige ich dann auf der sensomotorischen Ebene, wie sich ein besseres Zusammenspielen» zwischen den Musikern» anfühlen kann. Die Bewegungen werden fliessender und harmonischer. Die Person braucht weniger Anstrengung und Kraftaufwand und kann sich somit schonender bewegen.
Unter verbaler Anleitung erkundet jede Person für sich, wie sie eine Bewegung so ausführen kann, dass sie müheloser und im Zusammenspiel mit dem ganzen Orchester ausgeführt werden kann.
Dieser Prozess fördert eine bewusstere Bewegungswahrnehmung und störende Anstrengung kann zu Gunsten eines besseren Zusammenspiels aufgegeben werden.