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Bei der Gasexplosion in einer Kohlegrube nahe der südwestchinesischen Stadt Chongqing sind alle 33 Bergarbeiter ums Leben gekommen. Bergungskräfte hätten die 15 Vermissten am Mittwoch ebenfalls tot gefunden, berichtete die Nachrichtenagentur Xinhua.
Vorher waren bereits 18 Leichen entdeckt worden. Das Unglück hatte sich am Montag in dem Jinshangou Bergwerk in Laisu im Bezirk Yongchuan ereignet. Nach Medienberichten ergaben vorläufige Untersuchungen, dass die Schächte der Kohlemine illegal erweitert worden waren und die Bergleute über unzureichende und fehlerhafte Ausrüstung verfügten.
Chinas Gruben sind die gefährlichsten der Welt. Jedes Jahr kommen Tausende Kumpel ums Leben - im Verhältnis deutlich mehr als in anderen Teilen der Welt. Schlechte Sicherheitsvorkehrungen und mangelnde Aufsicht durch Vetternwirtschaft gelten häufig als Ursachen. (sda/dpa)