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Herr Schmid kam 1819 als Hauptmann in portugiesischen Diensten nach Rio de Janeiro. 1824 wurde er als Gouverneur nach Delagoa-Bai in Mosambik geschickt. Er sollte den Handel mit Sklaven und Elfenbein mit allen anderen ausser portugiesischen Schiffen unterbinden. Da über ihn von anderen Europäern Beschwerden eingingen, wurde er 1826 abgesetzt. Wie alle anderen portugiesischen Gouverneure an der Ostküste Afrikas hatte auch er sich an dem mittlerweile illegalen Sklavenhandel bereichert. 1828 kehrte er nach Rio de Janeiro zurück.
Linder Adolphe, Die Schweizer in Mosambik 1721-1990, Rondebosch, Selbstverlag 1998, S. 35-37.