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Romeo und Julia
Inhalt
Die Legende des wohl bekanntesten Liebespaares aller Zeiten beruht auf italienischen Erzählungen der frühen Renaissance. Die Geschichte der heftigen, spontan entbrennenden Liebe zwischen den beiden Kindern verfeindeter Clans gilt in ihrer bilderreichen Sprache und der Gegenüberstellung der reinen Liebe zweier Individuen mit dem Hass der sie umgebenden Gesellschaft als früher Höhepunkt in Shakespeares Werk.
Romeo Montague mischt sich mit seinen Freunden maskiert unter die Gäste jenes Festes, bei dem Julia Capulet ihren zukünftigen Ehemann Paris kennenlernen soll. Ein Blick und Romeo und Julia verlieben sich. Spät nachts, nach dem Fest, kommt es auf dem mondbeschienen Balkon zur bezaubernden Begegnung. Die Liebenden beschliessen heimlich zu heiraten, was mit Hilfe des Seelsorgers Lorenzo, der durch die Heirat die beiden verfeindeten Clans versöhnen will, auch gelingt.
Am nächsten Tag kommt es auf dem öffentlichen Platz zu einem heftigen Streit zwischen den Clans, bei dem Romeo den Cousin Julias tötet. Bevor Romeo flieht, verbringt er mit Julia die erste Liebesnacht.
Julias Vater besteht auf ihrer Heirat mit Paris. Lorenzo gibt Julia ein Betäubungsmittel, das sie in einen todesähnlichen Tiefschlaf versetzt. Sie wird in der Familiengruft beigesetzt, aus der sie Romeo entführen soll. Romeo erfährt im Exil von Julias Tod. Er besorgt sich Gift und nimmt es an Julias Grab. Sie wird wach, hält den sterbenden Romeo im Arm und nimmt den Rest des Giftes.
Über den Leichen der jungen Leute versöhnen sich die verfeindeten Clans.
Besetzung
ESCALUS, Fürst: Chor
CAPULET, Clanführer: Jürgen Hartmann
JULIA, seine Tochter: Anja Tobler
NURSE, ihre Vertraute: Astrid Keller
TYBALT, ein Verwandter: Nico Delpy
LADY MONTAGUE, Clanführerin: Franca Basoli
ROMEO, ihr Sohn: Thomas Luz
BENVOLIO, sein Vertrauter: Simon Engeli
MERCUTIO, sein Verwandter: Michael Schwyter
LORENZO, Seelsorger: Nikolaus Okonkwo
Chor: Gabriela Bürgi-Bräker, Birgit Castioni, Juliane Epp, Ines Happle-Jung, Philipp Inauen, Sonja Klug, Renata Mitrovic, Antonella Müller, Manfred Müller, Elisabeth Schmidt-Walt, Angela Schrade, Doris Schuepp, Thomas Schuerpf, Ruth Schultz, Regula Siegenthaler, Gisela Stern, Christine Stalder, Irene Stäuble, Ambrosia Weisser, Volker Zöbelin
Pressestimmen
Tagblatt, 6. August 2005, Brigitte Elsner-Heller
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2005
von William Shakespeare
Deutsche Fassung: Leopold Huber
Regie: Leopold Huber
Musik: Volker Zöbelin
Bühne: J. Markus Heer
Bühnenbau: kubus frauenfeld
Licht: Marco Scandola
Kostüme: Dana Horvat-Schaller
Choreografie: Sebastian Eilers
Maske: Diane Bhutia