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Die viel verheerenderen Schäden aus den Überschwemmungen, die "Florence" in den Bundesstaaten North und South Carolina sowie in Virginia verursacht hat, fliessen nicht in diese Rechnung ein, wie Air Worldwide in der am Dienstagnachmittag veröffentlichten Mitteilung klarmachte. Das hat gute Gründe: Einerseits stehen weite Teile der betroffenen Gebiete noch unter Wasser und die Pegelstände der Flüsse sind teilweise noch am steigen. Andererseits werden Überschwemmungsschäden vor allem über das nationale Versicherungsprogramm von der Federal Emergency Management Agency (FEMA) getragen.
Die Lage in den Überschwemmungsgebieten könnte sich vielerorts noch verschärfen, schrieb Air Worldwide weiter. Denn die Böden seien gesättigt und das Wasser fliesse nur langsam in Richtung Küste ab. "Florence" steuerte als Hurrikan der Kategorie 4 auf die US-Ostküste zu, traf dann allerdings am vergangenen Freitag nur noch als Hurrikan der niedrigsten Kategorie 1 mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 150 km/h in North Carolina auf Land. Später wurde er auf einen Tropensturm und dann auf ein Sturmtief abgestuft.
Medienberichten zufolge forderte das Unwetter mindestens 37 Menschenleben und Experten schätzten den Sachschaden mit den Kosten aus Überschwemmungen auf mehr als 17 Milliarden Dollar. Die gemeldeten Windschäden im betroffenen Gebiet seien solche, die mit jenen eines Hurrikans der Stufe 1 übereinstimmten, so Air Worldwide. Dabei gehe es um Kosten, die durch umgefallene Bäume Schäden an Häusern und Autos verursachten. Oder auch um Schäden am Stromnetz oder auf Hausdächern. Die Schätzungen von Air Worldwide beihnalten zudem Kosten, die in Firmen aufgrund von Betriebsunterbrüchen anfallen.
mk/cf
(AWP)