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An einem Sommermorgen geriet Timur unter eine fahrende Strassenbahn, die ihn noch eine gewisse Strecke (ungefähr 10 Meter weit) mitschleifte. Auf der Intensivstation haben die Ärzte schwere Verletzungen festgestellt: eine Fraktur der Schädelbasis, ein Kiefer- und Nasenbruch und ein schwieriges Bauchtrauma. Zwei Wochen lag er im Koma, danach wurde er in die neurochirurgische Abteilung verlegt. Dort erwachte Timur nach und nach aus dem Koma. Für die Genesung brauchte der Junge eine sehr teure Behandlung und Medikamente. Sein behandelnder Arzt empfahl Irina, sich an SOS GERASJUTA zu wenden. Die erhaltene Hilfe ermöglichte eine Schädel-Gesicht-Operation in Kiew. Die ganze Behandlung kostete etwa 2000 Franken.
Nachdem Timur noch einige Zeit in der Neurochirurgie des Nikolajewer Kinderspitals unter ärztlicher Aufsicht verbracht hatte, kehrte er endlich nach Hause zurück. Nun geht es ihm recht gut. Er reagiert auf alles ganz normal, nur eines seiner Augen funktioniert noch nicht. Die Ophthalmologen sagen, mit der Zeit sollte aber auch das in Ordnung kommen.