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Das Erdgeschoss war als Aufenthaltsbereich geplant. Hier wurden die Schloss-Gäste standesgemäss begrüsst.
Nach dem Windfang betreten Besucher das Atrium, die Eingangshalle zum Schloss. Die zwei Wandportraits zeigen Placidus Meyer von Schauensee (geb. 1686) und seine Gemahlin Johanna Katharina Maler. Die Bilder sind ein Geschenk von Dr. Guy Mahler an die Gemeinde Kriens vom 28. März 1999. Placidus war ein früher Nachkomme von Franz Meyer, Vogt zu Rothenburg und Grossrat, deren Nachkommen sich nach ihrem Einzug auf Schloss Schauensee «Meyer von Schauensee» nannten. Ebenfalls zu sehen die Bittschrift, welche die Krienser Bevölkerung dem Regierungsrat des Kantons Luzern im Jahr 1963 überbrachte.
Der grosse Perserteppich («Lostorfer Teppich») stammt aus dem persischen Saroukh und war ein Geschenk von Ruth Arnet. Der Teppich ist antik und sehr wertvoll.
Die Steinschlossgewehre an der Wand sind eine Leihgabe der Galli-Zunft Kriens. Sie sind nummeriert und stammen aus einer Zeit, als jedem Haus in Kriens mit Feuerstelle ein nummeriertes Gewehr zugeteilt war. Die Nummer auf den Gewehren entspricht denn auch der Katasternummer jener Gebäude, denen sie zugeteilt waren.
Der Rittersaal (auch Schlossstube genannt) diente bis 1945 als Leseraum, der Turm als Bibliothek. Im Saal dominiert neben den dicken Steinmauern und der Holzkonstruktion das Gemälde des Luzerner Malers Leopold Häfliger mit einer Darstellung von Bruder Klaus, mit dem an den Besuch des Einsiedlers im Schloss erinnert wird.
Die hier ausgestellte Turmuhr ist ein Geschenk. Deren Renovation kostete 10‘000 Franken. Am Türsturz findet sich das Losungswort des Schlosses als Inschrift: «Nescit occasum» (Kennt keinen Untergang).