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Da meine Anlage aus Modulen besteht, konnte gut Stück für Stück der Anlage gebaut werden. Der Bärentritt war um 1994 das erste Modul, das ich aus dem Rohbau meines Bruders gemacht habe. An dem baute ich von rechts nach links die Module nacheinander an.
1996 baute ich das Lehnenviadukt für den Anschluss an den Bärentritt. Doch diese beiden Module, wie auch das erste Eck Modul waren schon länger nicht mehr im Einsatz, da die Züge zuviel im Tunnel fahren.
Anfangs benutzte ich zum Begrünen hauptsächlich verschiedenfarbige Schaumflocken von Woodland. Dann kamen schöne Flocken von HEKI dazu. Doch in den letzten Jahren machte ich auch Gras mit einem Grasmaster. Doch auch mit diesem Gerät muss man sich richtig einarbeiten.
Für meine Bäume nahm ich das Foliage von Woodland und später die Flormatten von HEKI.
Mehr über den Bau der ersten Module ist hier zu sehen.
Ausfahrt Wiesen
1997 begann ich mit dem 3. Modul die Ausfahrt von Wiesen und wurde im Sommer 1998 damit fertig. Danach.baute ich das 4 Modul, das Eckmodul dazwischen erst fertig.
Hier arbeitete ich auch noch mit Fliegengitter. Das Tunnelportal wurde nach dem Foto mit Sperrholz und Gips gemacht. Die Tunnelröhren machte ich mit Hekischaumplatten. Mit Fliegengitter verkleidete ich den Tunnel für das Gelände.
Die Felsen sind Gipsabdrücke aus Silikon Formen, die mein Bruder mit schönen Steinen selber herstellte. Die Mauern wurden gerade gekratzt. Diese Arbeit mit pflastern und kratzten dauerte drei Wochen. Wichtig beim gipsen ist, dass die Schienen mit Klebeband abgedeckt sind, sonst verfärben sich die Holzschwellen.
Im 2009 revidierte ich das Modul Ausfahrt.
Vorher: Hier störte die graue Wand des Anschlussmoduls noch. Dies machte ich einmal so, damit ich das Eckmodul auch drehen könnte, falls ich je einmal etwas ausstellen würde.
Die rechte Seite wurde neu gemacht und in der Vertiefung des Moduls ein trockenes Bachbett auf das ehemalige Brett gelegt. Nach über 10 Jahren wurden die Farben von den Flocken bleich, somit wurde das Modul um aufzufrischen auch noch neu begrünt.
Nachher:
Jetzt ist hinten die graue Modulwand weg doch die Dachschräge kann leider nicht weg genommen werden.
Bahnhof Wiesen
1997 kaufte ich auch das Holz für den Bahnhof und die Ausfahrt zusammen. Für die Modulplatten nahm ich Pappel-Sperrholz, damit die Nägel für das Ferro-Suisse Gleis besser eingedrückt werden können. Da die Module zusammengeschraubt werden, ist für den Rahmen Multiplex Sperrholz besser.
Das Ferro-Suisse Gleis ist verlegt und es kann Probe gefahren werden.
Der Aufbau für die Stützmauer ist aus Styropor. Das Gelände wie die grosse Stützmauer habe ich schon aus dem geleimten Styropor ausgeschnitten. Der Gips haftet sehr gut auf dem Styropor.
An der grossen Stützmauer wurden die Steine in den Gips geritzt. Die Mauer selber ist mit einem Gemisch 40% Modellgips und 60 % Weissputz gepflastert worden und danach wurden die Steine geritzt. Mit dieser Methode baute ich alle Mauern.
Wichtig beim gipsen ist, dass die ganze Mauer auf einmal gepflastert wird, sonst bricht beim modelieren an den Übergängen der Schichten der Gips aus.
Der Rohbau ist im 2000 soweit abgeschlossen. Das Stationsgebäude und das Bahnwärterhaus sind auch schon gebaut.
So sah die Anlage bei mir kurz nach Fertigstellung der Station Wiesen um 2001 aus. Ein provisorischen Gleis ging nach dem Bahnhof noch um die Kurve weiter. Dieses nahm ich dann für das Modul Bahnübergang.
Bahndammunterführung
Um die Station Wiesen fertig zu bauen machte ich noch den Rohbau des nächsten Moduls, damit es sicher zusammen passt. Dieses Eckmodul baute ich 2001 aus diversen Holzresten und Styropor zusammen. Die Brücke wurde aus Styropor ausgesägt. Danach sägte ich noch den Radius der Kurve und somit hatte ich schon mein gebogenes Brückli. Es wurde von unten an das Holz der Schienen geleimt. Nach dem trocknen mit Weissputz/Modellgips - Gemisch gepflastert und danach wurden die Steine geritzt. Den Bauplan dafür fand ich im Digest 2 von Ferro-Suisse.
Im Januar 2022 wurde das Modul aufgefrischt und hinten erhöht, damit die Ecke von der Wand zur Dachschräge besser abgedeckt wird.
So sah es vorher aus. Hinten hatte ich sonst noch einen Karton mit Woodland Begrünung hin gestellt. Für den Hintergrund ist eine schräge Wand zur gerade Wand ganz schlecht. Erstens das Licht ist nie gleich wie bei der Seitenwand und zweitens sieht man immer die Kante. So versuche ich das Beste daraus zu machen.
Hinten rechts wurde der Hang höher gemacht und eine Felswand davorgestellt. Um noch mehr abzudecken, stellte ich noch selbstgebaute Bäume auf. Und da die Module schon weg waren, spannte ich eine Leinwand an die Seitenwand und bemalte sie mit einem einfachen Hintergrund.
Wald bei Klosters
Hier nahm ich die Schienen von HRF mit Stahlschwellen und leimte sie direkt auf das Styropor, in der Hoffnung der Lärm sei geringer, was sich aber als Irrtum herausstellte. Hier sind noch meine Baumröhrlinge, die ich alle selber aus Blumendraht herstelle zu sehen. Dieses baute ich um 2003 mit dem Eckmodul zusammen fertig.
Im Prättigau
Bis 2007 hatte ich nur eine Kurve mit Schienen auf einem schmalen Brett mit 2 dünnen 6 cm hohen Platten als Absturzsicherung über der Estrichtreppe. Damit konnten die Züge einen Rundkurs zum Fiddle Yard fahren.
Dieses abnehmbare Eckmodul über der Estrichtreppe, ist schnell an und ab montiert.
Dazu mussten noch 2 kleine Anschlussmodule gebaut werden. Die Rahmen wurden aus Sperrholz gebaut.
Die Landschaft wurde mit Styropor und Gips gemacht.
Danach konnte die Begrühnung mit Grasfasern und Eloktrostat gemacht werden.
Die Module Tavanasa Brücke, das Fiddle Yard, Val Plaunca und Metel
Im Dezember 2011 kam ich zu dem Ferro-Suisse Bausatz der Tavanasabrücke.
Im Sommer 2012 wurden die Vorflutbrücken auf ein Brett montiert, damit die Brücke auch stabil eingelegt werden konnte.