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So ist er in Disneys aktuellen Fantasy-Märchen “Pete’s Dragon” ab dem 25. August als Holzschnitzer und Märchenerzähler in den Deutschschweizer Kinos zu sehen. Der Film habe ihm die Gelegenheit gegeben, in seine eigene Kindheit zurückzureisen, erzählte Redford in einem Filminterview. “Wenn ich früher ‘Es war einmal’ hörte, war ich immer ganz aufgeregt.”
Der eigene Aufstieg in Hollywoods Star-Riege war eher holprig als märchenhaft. Geboren wurde Robert Redford im kalifornischen Santa Monica, am Rand der Filmmetropole, als Sohn eines Milchmanns. Er wuchs in einfachen Verhältnissen auf.
Mit einem Sport-Stipendium schaffte er es an die Universität von Colorado, flog aber nach Alkoholeskapaden wieder raus. Er trampte durch Europa, schlug sich mit dem Verkauf selbstgemalter Bilder durch, bis er zurück in New York an der Schauspielschule entdeckt wurde.
Nach Filmen wie “Barefoot in the Park” mit Jane Fonda und der Westernkomödie “Butch Cassidy and the Sundance Kid” mit Paul Newman wurde Redford Ende der 1960er Jahre zum Leinwandidol. Die stahlblauen Augen, das kantige Gesicht und der blonde Haarschopf halfen. Den Typ verwegener Romantiker hat er trotz Falten und grauen Haaren immer noch drauf.
Als Liebhaber glänzte er etwa an der Seite von Meryl Streep in dem preisgekrönten Melodram “Out of Africa” (1985). Sein Privatleben dagegen hielt er stets unter Verschluss. Mit 22 Jahren heiratete Redford die spätere Historikerin Lola Van Wagenen, die Ehe der vierfachen Eltern wurde 1985 geschieden. Die zweite Hochzeit feierte er in Hamburg. Dort gab er 2009 seiner langjährigen deutschen Freundin, der Malerin Sibylle Szaggars, das Ja-Wort.
Redford ist ausserdem ein engagierter Umweltaktivist und Naturschützer. Als Vorzeige-Liberaler bezieht er auch auf der Leinwand oder im Regiestuhl häufig Position.
(SDA)