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Gemeinde: Solothurn
Gewässertyp: Stark begradigter, auf weiten Abschnitten am Ufer mit Stellriemen gesicherter Bach auf Solothurner Stadtgebiet, welcher in die Aare abfliesst. Der Bach reagiert relativ schnell auf grössere Niederschlagsmengen, führt diese aber zuverlässig ab. Durch die starke Uferbegradigung sind praktisch keine natürlichen Lebensräume mehr zu finden. Interessanterweise lassen sich dennoch vielfältige Fischarten darin nachweisen, wahrscheinlich wegen des unmittelbaren Abflusses in die Aare. Oberhalb der Strassenbrücke finden sich grosse Bestände an Alet. Der Bach grenzt vielfach an Privatanwohner und ist daher nur auf wenigen Abschnitten öffentlich zugänglich.
Fischbestand: Bachforelle, Alet, Groppe, Gründling, Moderlieschen, Hecht
Projektinitiant, Ansprechperson: SoKFV, Christian Dietiker
Ausführende, Ansprechperson: Fischereiverein Solothurn und Umgebung, Tristan Tomasella
Umsetzung: 1. Oktober 2022
Ausgangslage: Auf weiten Teilen ist die Bachsohle schlammig, je nachdem auch sandig oder lehmig. Stellenweise ist diese jedoch auch stark verhärtet. Der Bach ist am Ufer mehrheitlich verbaut.
Ziel: Erhöhung der Struktur- und Strömungsvielfalt, Laichgrundgewinnung
Massnahmen: Gezielter Einsatz von Faschinen, Stammbuhnen, Pfahlbuhnen, Wurzelstöcken und Störsteinen, sowie Auflockerung des Untergrundes
Baumaterial: Totholz und Gestein
Aufgewertete Länge: 87 Meter
Besonderheit: Am Obach läuft das amtliche Projekt „Fangkorb“. Mit den gesammelten Daten soll festgestellt werden, ob eine Naturverlaichung der Bachforelle noch stattfindet.