Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03606.jsonl.gz/936

Wieso hast du dich für den Beruf als Tierpflegerin entschieden?
Ich bin mit diversen Tieren jenster Art aufgewachsen. Ich hatte einen Hund, Katzen, Schafe, Enten, Hühner, Kaninchen, Hamster, Meerschweinchen, Schildkröten, Fische, Pferde und Ponys. Von klein auf habe ich zu Hause gerne mitgeholfen. Dies aber draussen in der Natur, wo ich lieber handwerkliche Arbeiten gemacht habe anstatt meiner Mutter beim Kochen zu helfen.
Hast du heute auch noch so viele Haustiere, um die du dich nebst den Bären kümmerst?
Heute habe ich noch Indie, meine 6-Jährige Border Collie Hündin. Frank, eine 4-Jährige Katze die ich von Hand aufgezogen habe und zwei Aquarien mit Fischen. Fische sind meine Lieblingstiere. Ausserdem gibt es noch Rosie, eine 24-Jährige Mustang Stute, die schon seit meiner Geburt bei mir ist, mittlerweile geniesst sie aber ihre wohlverdiente Rente und verbringt diese im Lauterbrunnen Tal bei meiner Kollegin auf der Alp.
Wie bist du nach Arosa gekommen?
Ich bin im Lauterbrunnental aufgewachsen und im Sommer 2018 nach Arosa gezogen, da ich den Job im Arosa Bärenland bekommen habe. Zuvor kannte ich Arosa nicht und war auch noch nie hier, geschweige den im Kanton.
Vermisst du etwas aus deiner alten Heimat, deinem alten Job?
Die Berge, die Felswände, die Wasserfälle und natürlich meine Familie und Freunde. Die Freiheit, Rauheit und Einfachheit die die Arbeit auf der Alp bietet vermisse ich zum teil auch.
Das Lauterbrunnental und Daria's Hund Indie
Was war dein Highlight diesen Sommer?
Die Beziehung zwischen Napa und Meimo, die einiges harmonischer verläuft als dies letzten Sommer noch der Fall war und natürlich die Eröffnung des neuen Abenteuerweg.
Was wünschst du dir für die Zukunft der Bären/ des Bärenlandes?
Das die Bären so lange wie möglich gesund bleiben, sie sich langsam von ihrer Vergangenheit erholen und zurück ins natürliche Verhalten finden.
Was machst du im Winter?
In meinem ersten Winter war ich nebst dem Arosa Bärenland in der Skischule als Skilehrerin tätig. In meinem zweiten Winter bin ich mit zwei Arbeitskollegen vom Arosa Bärenland durch Neuseeland gereist. Beim bevorstehenden Winter weiss ich noch nicht was ich machen werde. Im Winter ist im Bärenland wenig los, da die Tiere ja ihre Winterruhe halten. Wir gehen trotzdem jeden Tag kurz hoch um die Sicherheit zu kontrollieren und auch die Gesundheit der Bären (ob diese mal aufgewacht sind oder die Box verlassen haben, etc.). Dies protokollieren wir dann im Tagesjournal. Dank den Kameras kann das so gemacht werden und die Bären werden durch das auch nicht gestört. Ausserdem haben wir jeden Donnerstag Nachmittag offen und sind natürlich anwesend um Fragen der Gäste zu beantworten. Zu guter letzt gibt es dann auch noch ganz viel Schneeräumungsarbeiten.