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Herbst- und Frühjahrssemester
Das Studienjahr ist in ein Herbstsemester (HS; Mitte September bis Weihnachten) und in ein Frühjahrssemester (FS; Mitte Februar bis Ende Mai) unterteilt. Dazwischen liegt eine mehrwöchige vorlesungsfreie Zeit, welche u.a. der Absolvierung von Prüfungen, der Nachbearbeitung des Stoffs und der Vorbereitung des kommenden Semesters dient sowie für Praktika und fürs Jobben genutzt werden kann.
Regelstudienzeit
- Regelstudienzeit für den Bachelor: 3 Jahre Vollzeit (180 ECTS-Kreditpunkte)
- Regelstudienzeit für den Master: 1½ bis 2 Jahre Vollzeit (90 oder 120 ECTS-Kreditpunkte)
Studienzeitverlängerung
Die Regelstudienzeit für den Bachelor und für den Master kann in der Regel ohne besondere Anträge überschritten werden. Ausnahme bilden hier einige Studiengänge wie beispielsweise die Humanmedizin. Sowohl für Master- wie Bachelorstudiengänge gibt es Maximalstudienzeiten bzw. Studienzeitbeschränkungen (s. jeweiliges Studienreglement).
Wer auch nach dieser Verlängerung das Studium nicht beenden kann, muss einen begründeten Antrag stellen. Als Gründe werden etwa Erwerbstätigkeit, Krankheit, Militär oder Mutterschaft anerkannt. Die Anträge werden nach Prüfung vom zuständigen Dekanat oder der Fakultät bewilligt. Die Studienfachberatung unterstützt Studierende in diesen Fragen.
Beurlaubung
Die Studierenden können für höchstens zwei Semester beurlaubt werden. Aus triftigen Gründen (Studienaufenthalte, obligatorische Praktika im Rahmen des Studiums, Militärdienst, Krankheit, Schwanger- oder Elternschaft etc.) kann die Dauer darüber hinaus für weitere Semester verlängert werden. Die Bestimmungen sind je nach Hochschule unterschiedlich.
Zu beachten ist, dass die erworbenen Kreditpunkte nach einer bestimmten Zeit verfallen (dies gilt nicht für die Uni Basel). Definitive Bestimmungen sind in den Studienreglementen der Hochschulen oder Fakultäten/Abteilungen enthalten.
Vollzeit oder Teilzeit studieren
An den Fachhochschulen wird das Bachelorstudium in der Regel als Vollzeitausbildung absolviert. Im beschränkten Rahmen ist ein Nebenerwerb möglich.
In bestimmten Fachrichtungen gibt es aber auch eine berufsbegleitende Variante, bei der das Studium neben einer Berufstätigkeit (50% oder mehr) im entsprechenden Gebiet erfolgt. Die Studiendauer beträgt dann vier und mehr Jahre.
An universitären Hochschulen kann das Studium, vor allem in den Geistes- und Sozialwissenschaften, flexibler gestaltet werden, so dass auch eine teilzeitliche Erwerbstätigkeit möglich ist.