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Hormone und Schilddrüsenprobleme
Der Gegenspieler zum Cortisol, welches das rT3 fördert, ist das Testosteron, welches das T3 unterstützt. Je mehr Testosteron vorhanden ist, je mehr ist der Stoffwechsel und die T3-Produktion geschützt. Die Frauen (mit weniger Testosteron) haben aus diesem Grund auch deutlich mehr Schilddrüsenprobleme als Männer. Sport und der damit verbundene Muskelaufbau (fördert das Testosteron) sind also für einen aktiven Stoffwechsel sehr wichtig. Das Cortisol ist jedoch deutlich mächtiger. Das Cortisol wirkt in allen Zellen und greift direkt und indirekt bis in den Proteinstoffwechsel der Zellkerne ein. Testosteron hingegen wirkt hauptsächlich nur in den Muskeln. Testosteron stützt die T3-Produktion, kann aber in keiner Weise dem Cortisol, welches die rT3-Produktion unterstützt, einschränken. Die Bekämpfung von Entzündungen, mit einer eventuellen rT3-Erhöhung, hat für den Körper somit immer Vorrang. Frauen haben noch ein weiteres Schilddrüsen-Risiko: Während der Pubertät, während und nach einer Schwangerschaft oder während und nach der Menopause können starke Hormonschwankungen den Schilddrüsenschutz nochmals verschlechtern. In der Menopause haben Frauen, aber auch Männer ab 50 Jahren (auch die Männer haben ab diesem Alter eine Hormonreduktion) ein weiteres Stoffwechselproblem. Durch das starke Absinken des Hormonspiegels, sinkt der gesamte Stoffwechsel. Dieses Absinken bedeutet in der Regel, dass man täglich 200 bis 250 Kilokalorien weniger verbrennt.