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Politikkohärenz für Nachhaltige Entwicklung (PCSD)
Die Globalen Nachhaltigkeitsziele können nur erreicht werden, wenn sich Politikbereiche auf internationaler, nationaler und lokaler Ebene nicht widersprechen, sondern aufeinander beziehen und auf die Nachhaltigkeitsziele ausgerichtet sind. So sollte eine Umweltpolitik die gerechte Verteilung der Ressourcen nicht aus den Augen verlieren, und eine Wirtschafts- und Handelspolitik sollte so ausgestaltet sein, dass sie die Armut reduziert und gleichzeitig Umweltressourcen schont. Dies ist keine einfache Aufgabe und kommt oft einer «Quadratur des Zirkels» gleich. Um sicherzustellen, dass solchen Zielkonflikten nicht aus dem Weg gegangen, sondern dass sie gezielt angegangen werden, verlangt SDG 17 (target 17.14) konkret danach, die «Politische Kohärenz für Nachhaltige Entwicklung» zu verbessern („policy coherence for sustainable development“ PCSD). Die Projekte des CDE leisten grundsätzlich einen Beitrag zu PCSD, sind sie doch generell darauf ausgerichtet, Konflikte zwischen den Nachhaltigkeitszielen sichtbar zu machen und Wege aufzuzeigen, wie diese aufgelöst werden können.
Da sich viele ungelöste Kohärenzfragen im «Nord-Süd»-Kontext stellen, und dabei oft wirtschaftspolitische Fragen im Vordergrund stehen, konzentriert sich das CDE ausserdem in spezifischen Projekten auf die «Politikkohärenz für Entwicklung» (Policy Coherence for Development, PCD). Dieses Konzept wird nicht zuletzt von der OECD gefördert und soll sicherstellen, dass nicht «mit der einen Hand gegeben und mit der anderen genommen wird». So untersucht das CDE, wie „nördliche“ und internationale Wirtschaftspolitik und entsprechendes Recht angepasst werden könnten, um eine (nachhaltige) Entwicklung in Entwicklungsländern zu fördern. Das CDE unterhält dazu Projekte in folgenden thematischen Bereichen: