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Haus Geiselweidstrasse37/Werkstrasse 1 und 3
Das viergeschossige Wohn- und Geschäftshaus, das von einem Walmdach mit schräg ansteigendem Fries abgeschlossen wird, wurde 1931 errichtet und gilt als wichtiger Vertreter des Automobilgewerbes der Winterthurer Altstadt. Die Gestaltung der Fassaden, deren horizontale Gliederung mit durchgehenden Balkonen auf den Längsseiten betont wird, folgt der Formensprache der Klassischen Moderne.
2010 hat der Stadtrat das Wohnhaus mit Garage unter den kommunalen Denkmalschutz gestellt. Ausgelöst wurde diese Unterschutzstellung durch eine Eingabe eines Aussenrenovationsgesuches.
Das Wohnhaus mit Autowerkstatt und Tiefgarage, Garagen und Laden wurde 1931 erbaut. Heute stellt es ein wichtiges Objekt des Neuen Bauens dar. Weitere Bauten dieser Architekturbewegung sind der Kindergarten Töss an der Emil-Klöti-Strasse, das Schwimmbad Wolfensberg und etliche andere Bauten in Winterthur (siehe Beziehungen). Die damals als Grossgarage angepriesene Tiefgarage an der Geiselweidstrasse war damals die erste Grosstiefgarage der Stadt und markiert die Zeit, als das Auto sich etablierte. Die Liegenschaft war das Werk eines Handwerkerkonsortiums. Die Bautätigkeit solcher Konsortien war während der wirtschaftlichen Krisenlage nach dem ersten Weltkrieg von grosser Bedeutung für den Wohnungsbau. Mit der Unterschutzstellung sollen insbesondere die Fassaden, das prägende Dach, die auskragenden und eingezogenen Balkone mit Metallgeländer und die Hauseingänge mit bauzeitlichen Türflügeln und Türgewänden erhalten werden.