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- Die Pensionskassen um UBS-Sample erzielten im August mit einer durchschnittlichen Monatsperformance von 0,06% nach Gebühren das zweitschwächste Ergebnis des Jahres.
- Die grossen Vorsorgewerke mit einem Vermögen von mehr als 1 Mrd. Franken erwirtschafteten mit 0,22% die beste Monatsrendite.
- Eine mittlere Pensionskasse mit 300 Mio. bis 1 Mrd. verwaltetem Vermögen verbuchte mit 0,44% das beste Ergebnis.
Statistik
Für die Publikation des BFS “Wohlfahrtsfonds in der Schweiz” lieferten 1763 Vorsorgeeinrichtungen mit Ermessensleistungen und einem Vermögen von 16,7 Milliarden Franken ihre Daten zur Bilanz sowie zur Betriebsrechnung. Diese detaillierte Erhebung findet alle fünf Jahre (erstmals 2010) statt. Dazu haben die Vorsorgeeinrichtungen den Fragebogen nach den Rechnungslegungsvorschriften «Swiss GAAP FER 26» ausgefüllt.
Die meisten aller befragten Vorsorgeeinrichtungen mit Ermessensleistungen sind als Wohlfahrtsfonds tätig. Weitere haben sich einer bestimmten Aufgabe verschrieben. Andere dieser Vorsorgeeinrichtungen verfolgen den Zweck einer Finanzierungsstiftung, Vorruhestands- oder Rentnerkasse. Ferner lieferten die auslaufenden Vorsorgeeinrichtungen mit ihrem in sich geschlossenen Begünstigtenkreis sowie stillgelegte Vorsorgeeinrichtungen, die kurz vor der Liquidation stehen, ihre Daten.
The assets captured in IPE’s annual study of the leading European retirement asset pools total €7.04trn, up from €6.74 last year – an increase of 4.45%. Yet this growth in assets masks a varied picture. The three large occupational pensions markets – the Netherlands, Switzerland and the UK – account for about half of the assets between them, yet a growing market like Italy accounts for less than 3% of the total, and a sizeable number of countries barely trouble the bottom rungs of our tables.
Our ranking of retirement assets includes a sizeable pool of first-pillar pension assets, including Germany’s Versorgungswerke and Finland’s mutual pension insurers. We also include sovereign funds where the mandate of these is directly related to the pension system, including Norway’s Government Pension Fund Global – which itself accounts for over 12% of the total pool of assets in our study – but also the likes of Belgium’s Zilverfonds, France’s FRR, Spain’s Fondo de Reserva de la Seguridad Social, the Swedish AP funds and Switzerland’s Compenswiss.
Im Kampf um die Rentenreform herrscht einen Monat vor der Abstimmung eine Pattsituation. 48 Prozent lehnen die Rentenreform ab, 47 Prozent wollen zustimmen, wie die zweite Tamedia-Umfrage ergibt. Gegenüber der ersten Erhebung hat jedoch das Lager der Befürworter aufgeholt. Vor zweieinhalb Wochen lehnten noch 54 Prozent die Reform von erster und zweiter Säule ab, und nur 40 Prozent stimmten ihr zu. Weiterhin knapp ist die Mehrheit für die Zusatzfinanzierung der AHV über die Mehrwertsteuer. 51 Prozent befürworten die Umleitung von 0,3 Prozentpunkten ab 2018 und die Erhöhung der Steuer auf 2021. 45 Prozent lehnen dies ab. Bei der ersten Umfrage wollten 52 Prozent mit Ja stimmen und 43 Prozent mit Nein.
Laut der ersten Tamedia-Umfrage zu den eidgenössischen Abstimmungen vom 24. September lehnt eine Mehrheit der Befragten die Rentenreform ab: 54 Prozent sagen Nein, 40 Prozent Ja. Die gleiche Umfrage zeigt eine knappe Zustimmung für die Zusatzfinanzierung der AHV über eine höhere Mehrwertsteuer: 52 Prozent befürworten die Erhöhung, 43 Prozent lehnen sie ab.
Zusammengenommen ergibt sich daraus ein widersprüchliches Bild, das sich die Politologen Fabio Wasserfallen und Lucas Leemann damit erklären, dass der Informationsstand über die Vorlage tief und die Meinungsbildung noch nicht so weit fortgeschritten sei. Tatsächlich sind beide Vorlagen miteinander verknüpft. Über die Erhöhung der Mehrwertsteuer wäre ohnehin abgestimmt worden, weil dafür eine Verfassungsänderung nötig ist. Gegen übrige Teile der Reform hatten linke Kreise aus der Westschweiz das Referendum ergriffen.
Die linke Skepsis gegenüber dem Reformprojekt von Bundesrat Alain Berset (SP) schlägt sich auch in der Tamedia-Abstimmungsumfrage nieder: 42 Prozent der Grünen-Basis und 31 Prozent der SP-Anhänger lehnen die Reform ab, obwohl sich beide Parteien klar dafür ausgesprochen haben. Am grössten ist der Widerstand bei den Wählern von FDP und SVP. 62 Prozent der freisinnigen Basis lehnen die Vorlage ab, bei den SVP-Wählern sind es sogar 76 Prozent. Bei der CVP beträgt die Zustimmung 58 Prozent, bei den Grünliberalen 52 Prozent und bei der BDP 44 Prozent.
Bei der SP deutet man die hohe Skepsis gegenüber der Reform damit, dass sie ein Kompromiss sei: «Es ist aus linker Sicht keine Wunschreform», sagt Mediensprecher Michael Sorg. «Aber wir müssen gerade den linken Wählern klarmachen, was die Alternativen zu einem Scheitern sind: das Rentenalter 67 und kompensationslose Einbussen in der zweiten Säule.» Die Umfrage betrachte man deshalb als «Weckruf».
A sept semaines du scrutin, Prévoyance 2020 est mal emmanché. Notre premier sondage montre un rejet du projet. Certains résultats contradictoires étonnent.
Alain Berset risque de transpirer à grosses gouttes d’ici au 24 septembre. Sa grande réforme des retraites ne tient plus qu’à un fil. Réalisé à sept semaines du scrutin, le premier sondage Tamedia prédit un échec du projet. A la question «Allez-vous accepter la loi sur la réforme de la prévoyance vieillesse 2020?» seuls 40% des personnes interrogées répondent oui. Le non est à 54%. Les indécis à 6%.
Si les différences ne sont pas significatives de part et d’autre de la Sarine, l’écart selon le sexe est flagrant. Les femmes – dont l’âge de la retraite serait relevé à 65 ans en cas de oui – sont 59% à rejeter le texte, alors que le non est à 50% chez les hommes. Au niveau des classes d’âge, on retient que les plus de 50 ans sont davantage séduits par le projet que les jeunes.
Eine vom Blick publizierte Demoscope-Umfrage bei 1008 Personen zeigt, dass in den letzten zwei Jahren das Vertrauen in die Pensionskassen zurück gegangen ist. Jeder Vierte hat wenig bis kein Vertrauen in die zweite Säule.
Während sich die Resultate zwischen den Geschlechtern praktisch nicht unterscheiden, ist das Vertrauen bei den Deutschschweizern (73%) deutlich höher als in der Romandie (61%). Am kritischsten zeigen sich die Wenigverdiener, da fehlt jedem Dritten das Vertrauen, schreibt der Blick.
Für Hanspeter Konrad, Direktor des Pensionskassenverbands Asip, ist es ein zwiespältiges Ergebnis. «Erfreulicherweise ist das Vertrauen der Schweizer in ihre Pensionskassen immer noch sehr hoch», sagt er zu Blick. Gleichzeitig gelte es aber, den Vertrauensrückgang ernst zu nehmen.
Dass viele Pensionskassen ihren Umwandlungssatz bereits gesenkt haben, dürfte für den Rückgang mitverantwortlich sein, wie Konrad vermutet. «Mit diesen Anpassungen wird jedoch die Quersubventionierung von Aktiven und Rentnern korrigiert», sagt er. «Das liegt im Interesse der jüngeren Versicherten.»
Konrad sieht noch einen weiteren Grund für den Vertrauensschwund: «20 Jahre Reformstau haben dem System der Altersvorsorge nicht gut getan. Daher braucht es nun den beschlossenen Rentenkompromiss dringend zur Sicherung unserer Renten.» Dann werde auch das Vertrauen in Pensionskassen wieder steigen, ist Konrad überzeugt.
Die neuste Statistik des Bundes zur Bevölkerungsentwicklung 2016 liefert dazu frische Zahlen. Sie zeigt, dass die Lebenserwartung weiter gestiegen ist. Sie liegt nunmehr bei 85 Jahren für Frauen und 81 Jahren für Männer. Das sind neue Rekordwerte. Damit ist klar, dass der leichte Rückgang der Lebenserwartung 2015, der primär auf die Grippewelle und den Hitzesommer dieses Jahres zurückzuführen war, keine Trendwende eingeläutet hat, schreibt Fabian Schäfer in der Berner Zeitung. (…)
Die Frauen werden immer noch älter als die Männer, was zumindest nicht gegen die Angleichung ihres Rentenalters spricht. Allerdings hat sich dieser Vorsprung in den letzten Jahren deutlich verkleinert. 65-jährige Frauen leben heute im Durchschnitt noch 22,6 Jahre. Rechnet man ihr (zurzeit noch) tieferes Rentenalter ein, beziehen sie somit 23,6 Jahre lang – ein Viertel ihres ganzen Lebens – Rente. Das sind satte 10 Jahre mehr als bei der Einführung der AHV 1948.
Die Publikation zur Pensionskassenstatistik 2015 basiert auf der für dieses Geschäftsjahr durchgeführten Befragung. Nebst der Konzeption der Erhebung orientiert der erste Teil über die Struktur und die Entwicklung der beruflichen Vorsorge (obligatorischer und überobligatorischer Teil), d.h. über den aktuellen Stand der Vorsorgeeinrichtungen, die aktiven Versicherten und Leistungsbezügerinnen und -bezüger sowie über die Bilanz und Betriebsrechnung. Abgeschlossen wird de Publikation mit einigen ausgewählten Aspekten der beruflichen Vorsorge und wichtigen Eckwerten der Sozialversicherungen.
Der Anstieg der Ausgaben für Sozialleistungen zwischen 2014 und 2015 betrug teuerungsbereinigt 4,2% und lag somit über dem langjährigen Trend von 3,3 Prozent. Der grösste Anteil der Ausgaben entfiel mit 42,9% auf den Bereich Alter. Finanziert wurden die Sozialleistungen zu zwei Dritteln durch die sozialversicherten Personen und die Arbeitgeber, während der Staat einen Viertel beitrug.
Der mit 42,9% grösste Anteil der Ausgaben entfiel 2015 auf den Bereich Alter. An zweiter und dritter Stelle folgten Krankheit/Gesundheitsversorgung (29,8%) und Invalidität (9,1%). Die restlichen fünf Bereiche (Hinterbliebene, Familie/Kinder, Arbeitslosigkeit, Wohnen und Soziale Ausgrenzung) machten knapp einen Fünftel der Leistungen aus.
Die «Schweizerische Sozialversicherungsstatistik» gibt einen umfassenden Überblick über die Entwicklung der einzelnen Sozialversicherungszweige und die Gesamtrechnung der Sozialversicherungen. Sie weist aktuelle Angaben sowie Zeitreihen über Einnahmen, Ausgaben und Kapital, die Zahl der Rentenbezüger, die Beitragssätze und Durchschnittsleistungen aus. Aktuelle Daten über die Sozialhilfe, 3. Säule, Demografie und Volkswirtschaft runden das Angebot ab.
Die AHV-Statistik präsentiert einen jährlichen Überblick über die Leistungen und die Leistungsbezüger von Alters- und Hinterlassenenrenten. Sie gibt Auskunft über den Ist-Zustand der Versicherung sowie deren Struktur und Entwicklung. Sie präsentiert die einzelnen Komponenten der Versicherung hinsichtlich Leistungsbezug aus personeller und finanzieller Perspektive (Finanzhaushalt). Die AHV-Statistik bildet eine zentrale Grundlage für die Berichterstattung über das aktuelle System der Alterssicherung in der Schweiz.
Die jährliche IV-Statistik gibt auf der Basis eines fixen Rasters einen deskriptiven Überblick über Umfang und Entwicklung des Leistungsbezugs in den verschieden Bereichen der IV. Sie umfasst die Struktur und Entwicklung der IV-Rentenbezüger/-innen in der Schweiz und im Ausland, aber auch die Sachleistungen der IV. Die IV-Statistik gibt ein Spiegelbild des Systems ab und zeigt jährliche Entwicklungen und Trends auf.
Die Kapitalrenditen im Anlagejahr 2016 waren nach dem schwachen Vorjahr (1,1%) mit durchschnittlich 3,6% zufriedenstellend. Die Risikoneigung der Kassen im Anlagebereich hat leicht zugenommen. Während der Anteil der festverzinslichen Anlagen und liquiden Mittel zurückgegangen ist, haben Investitionen in Aktien und Immobilien zugelegt.
Grosse Pensionskassen investierten zudem vermehrt in alternative Anlagen. Sie erzielten eine überdurchschnittliche Performance von 4,0%. Demgegenüber stehen kleine Pensionskassen mit einer Performance von 3,3%. Langfristig lässt sich die bessere Rendite auf die breitere Diversifikation zurückführen. Im Unterschied zu den kleinen Pensionskassen waren die grossen Pensionskassen häufiger von Negativzinsen betroffen.
So gaben 67% der Kassen mit über 500 Mio. Vermögen an, Negativzinsen bezahlt zu haben. Bei den kleinen Pensionskassen beläuft sich der Anteil auf 52%. Gesamthaft entspricht dies einer Zunahme gegenüber dem Vorjahr von rund 3% (58% gegenüber 55% im Vorjahr).
Die Pensionskassen haben ihre Vermögensallokation im letzten Jahr weiter optimiert. Dabei haben hohe 44% der Vorsorgeeinrichtungen angegeben, die Möglichkeiten zur Überschreitung der Limiten der BVV2-Richtlinien genutzt zu haben.
Der durchschnittliche Deckungsgrad der Pensionskassen ist im Jahr 2016 stabil geblieben. Bei den privatrechtlichen Kassen ist der Deckungsgrad trotz guter Anlageperformance leicht auf 109,7% gesunken (Vorjahr 110,4%). Der Deckungsgrad der öffentlich-rechtlichen Kassen verzeichnet dagegen eine leichte Zunahme auf 94,6% (Vorjahr 92,0%). Die Entwicklung ist vor dem Hintergrund erneut gesunkener technischer Zinsen zu sehen, wobei die Anpassung der technischen Zinssätze im öffentlichen Sektor weniger stark vorangetrieben wurde.
Nach der ersten Datenerhebung im Vorjahr hat der Verein Vorsorge Schweiz zum zweiten Mal eine Datenerhebung für das Berichtsjahr 2016 durchgeführt. Insgesamt haben 36 Mitgliedsinstitute, die mit rund 85 Mrd. Franken 55% des Freizügigkeits- und 3a-Kapitals vereinen, an der Erhebung teilgenommen. Sie wurde neu in Kooperation mit der Stiftung Auffangeinrichtung mit Fragen rund um die kontaktlosen Vermögen erweitert. Die wichtigsten Erkenntnisse:
Freizügigkeitsstiftungen
• Zunahme der Konten um 3.0% (20152: 2.4%) respektive 4.0% (4.8%) bei den Depots in der Berichtsperiode
• Wertschriftendurchdringung mit durchschnittlich 13.5% (13.0%) beinahe halb so hoch wie in der Säule 3a
• Wertschriftendurchdringung steigt pro Alterskohorte kontinuierlich an bis zu 17.3% bei den 55 bis -65-Jährigen
• Vorzeitige Auszahlungen etwa für Wohneigentumsförderung (WEF) oder definitives Verlassen der Schweiz unverändert niedrig und leicht fallend bei 1.7% (2.0%)
Säule-3a-Stiftungen
• Zunahme der Konten um 4.7% (2015: 5.3%) respektive 9.2% (7.7%) bei den Depots in der Berichtsperiode
• Wertschriftendurchdringung mit durchschnittlich 22.7% (21.4%) fast doppelt so hoch wie bei Freizügigkeitsstiftungen
• Wertschriftendurchdringung steigt pro Alterskohorte kontinuierlich an mit einem Höhepunkt bei den 45 bis 54-Jährigen bei 28.3%
• Vorzeitige Auszahlungen für WEF oder definitives Verlassen der Schweiz unverändert niedrig bei 1.7% (1.7%).
Die UBS kommentiert die Resultate ihres Performance-Index für April 2017 wie folgt: Nach einem flauen Start in den April gewannen die Finanzmärkte nach der ersten Runde der Präsidentschaftswahlen in Frankreich kräftig an Fahrt. Die deutlich gesunkene Wahrscheinlichkeit eines Wahlsiegs von Marine le Pen und der Ausschluss Jean-Luc Mélenchons aus dem Rennen reduzierten die im Markt vorhandene Risikoaversion deutlich und verliehen den Aktienmärkten in den letzten Tagen des Aprils erneuten Schwung. Dabei trug die Abschwächung des Schweizer Frankens zur Performance der Wertschriften bei.
Die Pensionskassen im Sample erzielten im April mit einer durchschnittlichen Monatsperformance von 0,94% deutlich höhere Renditen nach Gebühren als im Vormonat. Die kleinen Vorsorgewerke mit unter 300 Mio. Franken Vermögen verbuchten mit 1,07% das beste Ergebnis, gefolgt von den mittleren mit 300 Mio. bis CHF 1 Mrd., welche 0,92% erwirtschafteten. Am schlechtesten schnitten die grossen Pensionskassen mit verwalteten Vermögen über 1 Mrd. Franken mit 0,77% Monatsrendite ab.