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Der Fat Client ist auch unter dem Begriff des Thick Client bekannt. Fat Clients verfügen über eigene Rechenleistung, eigene Speichermedien sowie Grafikressourcen, um Programme lokal und unabhängig von Serverressourcen auszuführen. In den meisten Fällen geht das Bereitstellen einer grafischen Benutzeroberfläche mit der Verfügbarkeit eigener Rechnerressourcen einher. Ein Fat Client stellt eine Art von Client mit bestimmten charaktergebenden Eigenschaften dar.
Grundsätzlichen machen einige Merkmale Fat Clients aus. Die Datenverarbeitung, die Ausgabe und die Eingabe von Daten findet lokal auf dem Client statt. Die Speicherung dieser Daten erfolgt auf den lokalen Speicherressourcen. Ist ein Thick Client mit einem Netzwerk verbunden, ist die Datenspeicherung alternativ auf einem Speichermedium im Netzwerk durchführbar.
Ein Fat Client besitzt alle Voraussetzungen, um auf die Dienste, welche ein Netzwerk zur Verfügung stellt, zuzugreifen. Er ist mit einer Vielzahl von Schnittstellen ausgestattet. Durch diese Schnittstellen baut der Client Verbindungen zu Speicherlaufwerken und Peripheriegeräten, wie beispielsweise Druckern, auf.
Fat Clients sind auf der einen Seite alleinstehend einsetzbar. Sie sind auf der anderen Seite aber auch häufig in Kombination mit einem Server verwendbar. Einzelne Aufgaben bzw. Anwendungen können in diesem Konstrukt auf den Server ausgelagert werden.