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Die WasserschützerInnen in Standing Rock sind abgezogen. Das Protestcamp wurde geräumt. Doch der Widerstand gegen die Dakota Access Pipeline geht weiter. Jetzt geraten die Geldgeber des Projekts, bei dem die Rechte der Sioux mit Füssen getreten werden, in den Fokus. Greenpeace-Recherchen zeigen: Die Credit Suisse spielt eine Schlüsselrolle bei der Finanzierung des Projektes. Sie führt ein Konsortium an, das 850 Millionen US-Dollar im Zusammenhang mit der Pipeline beigesteuert hat. Zudem ist sie an weiteren Krediten in der Höhe von bis zu 550 Mio. beteiligt.
Die Credit Suisse hat in ihrer Rolle als «Administrative-Agent» die Kredite von 850 Mio. ermöglicht. Sie ist daher mitverantwortlich dafür, dass im Norden der USA die Rechte der Sioux verletzt und die Klimakrise weiter befeuert wird. Greenpeace Schweiz fordert von der Schweizer Grossbank, dass sie die Indigenen-Rechte respektiert; dass sie alle Geschäftsbeziehungen mit den Pipeline-Firmen stoppt und sich so aus direkten und indirekten Finanzierungen der Dakota Access Pipeline zurückzieht.
Die detaillierten Greenpeace-Recherchen zur CS-Finanzierung der Pipeline in unserer Medienmitteilung vom 23. Februar 2017 finden Sie hier.
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