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Egal was passiert ist. Wir helfen Ihnen.
Egal was passiert ist.
Wir helfen Ihnen.
Das Strafrecht regelt Delikte wie Diebstahl, Betrug oder Körperverletzung. Sind Sie Opfer einer Straftat geworden, können Sie Ihre Rechte (Schadenersatz und Genugtuung) als Zivilkläger durchsetzen.
Bei einem Verkehrsdelikt kommt es neben dem Strafverfahren (Bestrafung) auch zu einem Administrativverfahren (Führerausweisentzug). Dies führt faktisch zu einer doppelten Bestrafung.
Die erste Stufe eines Strafverfahren ist das sogenannte Vorverfahren. Dieses umfasst das polizeiliche Ermittlungsverfahren und das von der Staatsanwaltschaft geführte Untersuchungsverfahren. Dabei soll festgestellt werden, ob ein hinreichender Tatverdacht dafür besteht, dass eine bestimmte beschuldigte Person eine strafbare Handlung begangen hat.
Nach Durchführung der notwendigen Untersuchungsmassnahmen wird das Verfahren durch die Staatsanwaltschaft entweder eingestellt oder es wird Anklage erhoben. Ist Letzteres der Fall kommt es zu einer Gerichtsverhandlung. Dieses wird mit einem Urteil abgeschlossen, in welchem die beschuldigte Person freigesprochen oder verurteilt wird.
Sie haben während der Strafuntersuchung unter anderem folgende Rechte:
- Das Recht darauf zu wissen, was Ihnen vorgeworfen wird
- Das Recht, zur Einvernahme einen Anwalt beizuziehen
- Das Recht, die Aussage zu verweigern
- Das Recht, frühere Aussagen zu widerrufen
- Das Recht, Akten einzusehen
- Das Recht, die Unterschrift auf Einvernahme-Protokollen zu verweigern
Wenn Sie von einem dieser Rechte Gebrauch machen (bspw. Ihre Aussage verweigern), darf das im Verfahren nicht gegen Sie verwendet werden.
In der Schweiz gilt das Recht auf den Anwalt der ersten Stunde. Es besagt, dass die beschuldigte oder verhaftete Person bereits ab der ersten Einvernahme einen Anwalt beiziehen darf.
Machen Sie unbedingt von diesem Recht Gebrauch und lassen Sie sich noch vor der ersten Einvernahme durch einen Anwalt beraten. Fehler, welche am Anfang des Strafverfahrens begangen werden, lassen sich erfahrungsgemäss kaum mehr korrigieren!
Die Anwaltskosten berechnen sich nach Stundenaufwand. In der Regel ist mit einem Stundenansatz von CHF 280.00 (zuzüglich Auslagen und Mehrwertsteuer) zu rechnen. Werden Sie freigesprochen, wird der Staat ersatzpflichtig.
Nein. Eine Hausdurchsuchung ist nur zulässig bei:
- Einwilligung der berechtigten Person
- Anordnung durch schriftlichen Befehl der Staatsanwaltschaft oder des Gerichts
- Anordnung durch die Polizei, wenn Gefahr im Verzug ist