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Der Bürgermeister der kanadischen Hauptstadt Ottawa hat sich als schwul geoutet. «Ich bin schwul. Da – ich habe es gesagt, oder vielmehr geschrieben. Ich habe fast vier Jahrzehnte gebraucht, um diese Worte herauszubringen, aber wie man so sagt: ‹Besser spät als nie›», schrieb Jim Watson in einem in der Zeitung «Ottawa Citizen» veröffentlichten Brief.
Zurückschauend sei es ein grosser Fehler gewesen, dass er sich nicht früher zu seiner Homosexualität bekannt habe, schrieb der 58-Jährige. Durch sein Zögern habe er kein so «von Liebe und Abenteuer erfülltes Leben geführt wie meine mutigeren schwulen Freunde». Watson riet anderen Homosexuellen, sich zwar nicht gedrängt zu fühlen, sich zu outen – «aber wartet lieber nicht 40 Jahre damit».
Regierungschef Justin Trudeau begrüsste Watsons «mutige Worte» im Kurzmitteilungsdienst Twitter. Diese seien eine Inspiration für alle Bewohner Ottawas und Kanadas, «sich frei zu fühlen, sie selbst zu sein». Watsons Outing kam genau einen Tag vor Beginn der Gay-Pride-Woche in Ottawa. (sda/afp)
Die italienische Regierung hat am frühen Mittwoch den bestehenden Budgetentwurf 2020 verabschiedet, der nun Brüssel vorgelegt wird. Geplant ist eine Senkung der Lohnnebenkosten, während die im April eingeführte Pensionsreform weiterhin finanziert wird.
Verabschiedet wurde auch ein Steuerpaket, das unter anderem eine Förderung digitaler Zahlungssysteme vorsieht.
Italien will mit dem Budgetplan den Kampf gegen Steuerhinterziehung und Schattenwirtschaft verschärfen. So wird die Grenze für …