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Das interdisziplinäre Hugo P. Cecchini Institut soll die Nachhaltigkeit in kleinbäuerlichen Betrieben in Entwicklungs- und Schwellenländern weltweit fördern. Zu den Themen gehören unter anderem die Aufforstung in Afrika oder der Kaffeeanbau in Lateinamerika, wie die HAFL in einer Mitteilung schreibt. Im Institut arbeiten rund 50 Mitarbeitende aus allen Fachrichtungen der Hochschule. Leiter wird Dominique Guenat, Professor für Agrarwirtschaft an der BFH-HAFL.
Ab dem ersten Quartal 2020 werden die bestehenden HAFL-Mitarbeiter am Institut ihre Arbeit aufnehmen, wie der Leiter Kommunikation an der HAFL, Patrick Suvada, auf Anfrage erklärt. Das Institut ist in den bestehenden Räumlichkeiten angesiedelt, erklärt Suvada weiter.
Das Institut ist nach dem 2019 verstorbenen Hugo P. Cecchini benannt, einem ehemaligen Studenten und langjährigen Mitarbeiter der BFH-HAFL. Dieser kam 1980 als politischer Flüchtling aus Argentinien in die Schweiz, wo er als Bauer arbeitete und sich mit 38 Jahren an der BFH-HAFL als Student einschrieb. Später betreute er als wissenschaftlicher Mitarbeiter verschiedene Projekte, insbesondere in Westafrika und Lateinamerika. Sein Leben stehe für die Werte und Ziele des neuen Instituts: Nachhaltigkeit, kulturelle Vielfalt und Zusammenarbeit der Disziplinen.