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Piuskirche1966
Am 3. September 1964 weihte Bischof Franziskus von Streng den Grundstein der heutigen Pfarrkirche, am 26. Juli 1966 stellte er das vollendete Werk unter den Schutz Gottes und des Patrons Papst Pius X.
Das eigenwillige Werk des Solothurner Architekten Franz Füeg ist, zusammen mit Pfarrhaus und Pfarreiheim, zum Zentrum der Pfarrei Meggen geworden. Die Wände der fensterlosen Kirche bestehen aus insgesamt 888 Platten des griechischen Marmors Dionysos, die zwischen Stahlstützen eingehängt sind. In der Zone der Dachträger und der Türen sind die Platten etwas dünner und erscheinen dadurch heller.
Das Innere der Kirche ziert eine norditalienische Madonna des frühen 15. Jahrhunderts, das Kreuz über dem Altar wurde 1972 von Gottlieb Ulmi, Emmenbrücke, geschaffen. Im Schiff sind vier Halbfiguren, frühere Prozessionsbüsten, platziert.
In den Jahren 1994-1996 wurde das ganze Pfarreizentrum für rund 4 Mio. Franken technisch saniert und teilweise umgebaut. Gleichzeitig wurden die Räume unter der Kirche nutzbar gemacht.
Die 33-registrige Orgel, erbaut von der Orgelbau Graf AG Sursee, konnte 1969 eingeweiht werden. Sie wurde im Jahre 2001 einer Generalrevision unterzogen.
Im freistehenden 40 Meter hohen Turm hängen fünf Glocken aus der Glockengiesserei Erding bei München. Sie sind mit Reliefs des Megger Künstlers Rolf Brem verziert.
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