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Aljona Kozlowa – Piano und Beatrix Frey – Viola
Sonntag, den 17. Januar 2021 um 17 Uhr
Mit Werken von Franz Schubert und Cesar Franck
Franz Schubert und Cesar Franck prägen das Programm des hervorragenden Duos Kozlowa/Frey, das die Musik von ganzem Herzen an alle verschenkt, die ihnen zuhören.
Aljona Kozlowa – Piano
Aljona Kozlowa stammt aus einer ukrainischen Musikerfamilie aus Cherkasy. Erste Klavierstunden erteilte ihr O. Jerusalimsky an der lokalen Musikschule, 1998 beendete sie ihre Studien am Cherkasy Musikkollegium bei M. Grobmann. Schon während dieser Zeit spielte sie zahlreiche Konzerte und gewann viele nationale Wettbewerbe. Ab 1998 studierte sie an der Tschaikowsky Musik Universität in Kiew in der Klasse von Professor V. Kozlov, wo sie ihr Spezialistendiplom machte. Von 2004 bis 2007 vertiefte sie als Post Graduate ihre Kenntnisse in Kammermusik und erwarb Diplome und Preise bei verschiedenen nationalen und internationalen Wettbewerben wie «N. Neuhaus Competition» oder «S. Taneyev Competition for Chamber Music». 2009 wurde sie Studentin an der Hochschule der Künste in Bern bei Professor Thomasz Herbut und erwarb dort 2012 den Master Performance und anschliessend 2015 das Solistendiplom.
Während ihrer Studien in Bern nahm Aljona aktiv und erfolgreich an verschiedenen Wettbewerben teil, wie an der lnternationalen Paderewski Piano Competition (Polen, 2010), am Kurt Leimer Klavierwettbewerb (Schweiz, 2011), an den lnternationalen J. S. Bach Klavierwettbewerben in Würzburg (2013 und 2016, mit Publikumspreis) oder am lnternationalen Klavierwettbewerb lstanbul «Orchestra Sion» (Türkei, 2013), wo sie den ersten Preis gewann.
Sie wird oft als Solistin an verschiedene Konzerte in die Schweiz und in die Ukraine eingeladen. 2010 und 2011 nahm sie am Chopin Festival in Bern und Zürich teil, 2012 spielte sie das 1. Klavierkonzert von S. Rachmaninow mit dem Cherkasy Philharmonieorchester. lm Februar 2014 gab sie ein Solo-Rezital in lstanbul als Gewinnerin des «Orchestra Sion»-Wettbewerbs. lm Juni 2015 führte sie das Klavierkonzert von M. Ravel mit dem Bieler Symphonieorchester im Casino Bern auf. 2016 spielte sie zwei Konzerte in Bourges, La Charité, Frankreich. Aljona gewann 2014 auch einen Preis für ihre CD in Paris.
Beatrix Frey – Viola
Geboren in Langenthal, wo sie ihren ersten Geigenunterricht mit sieben Jahren bei Barbara Witschi erhielt. Bereits während der Schulzeit begann sie mit Orchesterspiel und Kammermusik, v. a. Streichquartett, wo sie auch bald die Bratsche für sich entdeckte. Nach der Matura studierte sie Bratsche und Geige an den Konservatorien Bern und Luzern, wo sie 1999 das Lehrdiplom für Viola in der Klasse von Endre Guran erwarb. Ihr weiterer Weg führte sie nach Wien, wo sie an der Universität für Musik in der Meisterklasse von Prof. Wolfgang Klos Viola und bei Prof. Johannes Meissl Kammermusik studierte.
Sie ist Preisträgerin des Schweizer Jugendmusikwettbewerbs und erhielt diverse Stipendien im Bereich Kammermusik, war bzw. ist Mitglied des Schweizer Jugendsinfonieorchesters, der Camerata Luzern, von Silencio Tango und weiterer Orchesterformationen.
Musikalische Anregungen erhielt sie von Hansheinz Schneeberger/Basel, Daniel Zisman/Bern, Sebastian Hamann/Luzern, Herbert Kefer/Wien und Rafael Gintoli/Buenos Aires.
Aktuell ist sie nebst ihrer Unterrichtstätigkeit und ihren Engagements in Schweizer Projektorchestern Bratschistin des Ensemble Spektrum und arbeitet mit der Pianistin Aljona Kozlowa zusammen.