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Wissenschaftliche Beurteilung der Patouch-Kurse
Die Studie zeigt auf, dass Kinder nach dem Besuch der Patouch-Kurse über relevantes Wissen und Fähigkeiten verfügen, um sich vor Gefahrensituationen zu schützen.
Kontext
Robert Avery, Doktorand in Sozialpsychologie an der Universität Lausanne, wertete unter Aufsicht von Professor Fabrizio Butera die zwei Module (Theorie und Praxis) der von Patouch angebotenen Präventionskurse aus.
Im Auftrag des Vereins fand die Studie zwischen Oktober 2020 und April 2021 in 18 Klassen der Stufen 6, 7 und 8H in den Kantonen Wallis und Waadt statt.
Ablauf
Modul 1 – Theorie: Die Beurteilung erfolgte in drei Phasen. Die Schüler der Versuchsklassen erhielten die Aufgabe, einen Fragebogen auszufüllen. Erstmals vor dem Besuch des Patouch-Kurses, das zweite Mal einen Tag danach und das dritte Mal drei Monate nach dem Kursbesuch. Die Schüler der Kontrollklassen, welche keinen Zugang zum Kurs hatten, füllten den identischen Fragebogen am jeweils gleichen Tag aus.
Modul 2 – Praxis: Reaktion von Kindern auf eine Gefahrensituation. Nach der Durchführung des Kurses führten Schüler beider Klassen (mit und ohne Kursbesuch) Übungen aus, in denen der im Praxismodul behandelte Stoff umgesetzt wurde. Die Ausführung der Aufgaben wurde durch zwei externe Beobachter bewertet. Die in beiden Modulen erzielten Resultate der Versuchs- und Kontrollklassen wurden miteinander verglichen und ausgewertet.
Abschluss
Die Ergebnisse sind eindeutig: Der Schlussbericht bescheinigt den Patouch-Kursen „einen nachhaltigen Lerneffekt der in den beiden Modulen vermittelten Inhalte und Techniken„. Die Schüler gewinnen an theoretischem Wissen und verbessern ihre praktischen Fähigkeiten. Dadurch verhalten sie sich in heiklen Situationen aufmerksamer und bewältigen sie mit mehr Selbstvertrauen.