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«Wir verurteilen diesen schrecklichen Mord an unserem Kandidaten», schrieb der örtliche Parteichef Sergio Gil Rullán auf Twitter. «Wir rufen die Regierung auf, ihre Arbeit zu erledigen und Frieden und Sicherheit zu garantieren.»
Bei der Wahl am Sonntag werden mehr als 20 000 Posten vergeben. Alle Parlamentarier der Abgeordnetenkammer werden neu gewählt sowie 15 der 31 Gouverneure. Zudem werden zahlreiche Ämter auf regionaler und lokaler Ebene neu besetzt. Im Wahlkampf wurden bereits Dutzende Kandidaten sowie Angehörige und Mitarbeiter getötet. Hinter den Anschlägen stehen meist kriminelle Gruppen oder politische Konkurrenten.