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Der Geschäftsbericht der Hockey Club Davos AG, die für die Belange des Schweizer Meisters verantwortlich zeichnet, bestätigte den bereits angekündigten Verlust im Geschäftsjahr 2014/15.
Aus dem am Donnerstag veröffentlichen Geschäftsbericht geht ein Minus von 2'527'195 Franken hervor. Die Hoffnungen, dass der budgetierte Verlust kleiner ausfallen würde, erfüllten sich nicht.
Auf der Ertragsseite konnten zwar dank der sportlich erfolgreichen Playoff-Phase Mehreinnahmen im Ticketing, im Sponsoring und im Merchandising verzeichnet werden. Aufgrund der schlechten Platzierung in der Qualifikationsphase ergaben sich aber weniger Heimspiele als für einen Meister üblich.
Beim Aufwand fielen neben den Zahlungen an die übrigen Klubs der Liga wegen des Spengler Cups vor allem auch die höheren Investitionen in Personal und Infrastruktur an. Diese mussten getätigt werden, um die Selbstvermarktung des Spengler Cups aufzugleisen. Dieser Aufwand sollte sich mittelfristig in Mehreinnahmen auszahlen.
Deutlich negativ auf das Gesamtergebnis wirkte sich, nebst den Meisterprämien, der Geschäftsverlauf des Profitcenter Restauration aus. Es gelang nicht, den Betrieb des Lokals Strozzi's & Spengler's in die Gewinnzone zu führen.
Der Betrieb wurde auf Ende April 2015 eingestellt, womit sich ein erheblicher Abschreibungsbedarf ergab. Verwaltungsrats-Präsident Gaudenz Domenig mag nicht von einer akuten Krise sprechen.
Aufgrund der erwarteten Durststrecke habe der HCD schon früh eine Kaptitalerhöhung angestrebt. Aus dem Geschäftsbericht geht hervor, dass mit Zeichnungen in der Höhe von 4.8 Millionen das Mindestziel von 3 Millionen klar übertroffen wurde. (si/ndö)