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Sportbekleidung wird noch immer unter miserablen Bedingungen hergestellt. Dies belegen neue Berichte aus Indien, Pakistan, Indonesien oder China.
Die Kritik der "Clean Clothes Campaign" (CCC) richtet sich auch gegen den Weltfussballverband FIFA. Die Kampagne macht sich für menschenwürdige Arbeitsbedingungen in Entwicklungsländern stark.
Mehr als 11 Stunden tägliche Arbeitszeit an 30 Tagen im Monat, zu tiefe Löhne, hohe Verletzungsgefahr und ausbeuterische Kinderarbeit wurden erneut in zahlreichen Zulieferbetreiben belegt, wie die "Kampagne für saubere Kleidung" (CCC) am Mittwoch mitteilte.
"Die FIFA kümmerte es bisher wenig, wie die Sponsoring-Millionen erwirtschaftet wurden, die auch während der Fussball-Weltmeisterschaft 2002 in ihre Kassen fliessen", schreibt die CCC in ihrer Medienmitteilung.
Mit schweren Vorwürfen konfrontiert wird der WM-Hauptsponsor Adidas. Die FIFA wird daher aufgefordert, einen Verhaltenskodex aufzustellen, verbindliche "Spielregeln" durchzusetzen und deren Einhaltung überprüfen zu lassen.
Foul play
Die Firma Adidas dürfe als Hauptsponsor am positiven Prestige der Fussball-WM in Korea und Japan teilhaben, obwohl soziale Mindeststandards in vielen Fabriken missachtet würden, hiess es weiter. Das sei unsportlich und empörend.
Die international tätige CCC wird in der Schweiz getragen von Brot für alle, der Erklärung von Bern (EvB) und dem Fastenopfer.
swissinfo und Agenturen