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Jetzt sind die Nächte des „San Lorenzo“ oder zu Deutsch die „Laurenziusnacht“, während derer besonders viele Sternschnuppen am Nachthimmel zu sehen sind. Die Sternschnuppen werden auch „Laurentius-Tränen“ genannt, in Gedenken an den Heiligen Laurentius „San Lorenzo“.
Ursprung der Vielzahl an Sternschnuppen sind die Perseiden, ein jährlich in der ersten Augusthälfte wiederkehrender Meteorstrom, der in diesen Tagen ein deutliches Maximum an Sternschnuppen aufweist.
Die Perseiden bestehen aus dem Staub des Kometen 109P/Swift-Tuttle. Die Erde kreuzt auf ihrer Bahn jährlich um diese Zeit die Staubspur, die dieser Komet im All hinterlassen hat. Die Staubteilchen rasen dabei mit hoher Geschwindigkeit in die Atmosphäre und bringen die Luftmoleküle zum Leuchten. Die Sternschnuppe ist daher nicht das verglühende Staubkorn selbst, sondern wird durch das Rekombinationsleuchten der ionisierten Luft sichtbar.
Tränen des Heiligen Laurentius
Da das Erscheinen der Perseiden mit dem Todestag des Heiligen Laurentius (10. August) zusammenfällt, der im Jahre 258 als Märtyrer starb, werden sie im Volksmund auch Laurentiustränen beziehungsweise Tränen des Laurentius genannt.
Der Heilige Laurentius ist nicht nur der Schutzpatron Spaniens, sondern auch der Bibliothekare, Archivare, Studenten sowie vieler, die mit Feuer zu tun haben, etwa der Bierbrauer, Wäscherinnen und Köche.
Wünschen Sie sich etwas, wenn Sie eine Sternschnuppe sehen und Ihr Wunsch wird (hoffentlich) in Erfüllung gehen!
Quelle: Wikipedia.de
Bild: Brocken Inaglory Anton (only painting)