Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03518.jsonl.gz/2144

Der Crosscheck von Lausanne-Spieler Mark Barberio im Meisterschaftsspiel gegen die ZSC Lions am letzten Sonntag schlug hohe Wellen. Der Verteidiger hatte Garrett Roe niedergestreckt, der sich dabei einen Kieferbruch zuzog.
Die Disziplinarkommission von Swiss Ice Hockey hat nun ihren Entscheid im Verfahren gegen Barberio bekanntgegeben. Der kanadische Verteidiger wird für seine Aktion für 8 Spiele gesperrt. Zudem muss er eine Busse von 11'170 Franken bezahlen.
Wiederholungstäter Barberio
Nachdem er im Frühjahr in der 4. Partie der Playoff-Viertelfinal-Serie gegen die Lions Sven Andrighetto zuerst mit einem Stockstich traktierte und wenig später übel von hinten in die Bande gecheckt hatte, wurde er für sechs Begegnungen gesperrt.
Der völlig unnötige Check gegen Roe brachte die Verantwortlichen des ZSC dazu, auf ihrer Homepage und in den sozialen Medien ein Video mit den Fouls von Barberio gegen die Lions zu veröffentlichen. Auch CEO Peter Zahner bezog gegenüber SRF klar Stellung: «Diese Entwicklung ist nicht gut für das Schweizer Eishockey.»
Direkt nach der Partie am Sonntag war ZSC-Trainer Rikard Grönberg total ausgeflippt und hatte seinen Lausanner Antipoden John Fust beschimpft. Insofern war das Urteil mit Spannung erwartet worden.