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Pantalone hat das Buch gern und schnell gelesen. Es hat ihn natürlich sehr gefreut, dass Colombina drin vorkommt, Pierrot und Arlecchino und ein extrem lüsterner Pantalone, der sich allerdings ganz unbescheiden Prospero nennt. Das Buch ist weniger raffiniert als andere Akunin-Titel (z.B. Die Bibliothek des Zaren), aber es ist auch ganz schön raffiniert, und manchmal ist ja weniger mehr. „Boris Akunin: Der Magier von Moskau.“ weiterlesen
Pantalone redet nie schlecht über Abwesende. Wenn er in einer Tischrunde eine Person anschwärzen will, dann redet er so lange gut über die Person, bis es auch ihren besten Freunden zu viel wird, und dann lässt er sich so lange widersprechen, bis die Person genug angeschwärzt ist. So funktioniert Ironie.
„Anschwärzen“ weiterlesen
Früher waren die Filme überall ein wenig pantalonisch. In Amerika gab es John Wayne, in England Peter Ustinov, in Frankreich Louis de Funès oder Jean Gabin, in Deutschland Emil Jannings, in Österreich Hans Moser und in der Schweiz Schaggi Streuli. Früher mussten die männlichen Stars immer älter und unattraktiver sein, als die Familienväter, die die Kinotickets kauften.
„Der alte Mann und der Schweizer Film“ weiterlesen
Kennst du die Geschichte von diesem Forscher, der aus Gen-Fragmenten einen Dinosaurier bastelte? Er machte einen Vergnügungspark auf, in dem man die Viecher beobachten konnte, bis sie eines Tages aggressiv wurden … Die Details gibt es im Kino. – Oder kennst du die Geschichte von dieser dicken Frau, die dann doch noch einen netten Freund kriegte? Kannst du auch im Kino sehen. – Man muss in einem Satz sagen können, worum es in einem Film geht, meint Hollywood. Pantalone findet: Wenn du etwas in einem Satz sagen kannst, sag’s in einem Satz … „Bob Dylan: Modern Times – as dull as Charlie Chaplin’s“ weiterlesen