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In seinem Roman "Steinträume" widerspricht der aserbaidschanische Autor Akram Aylisli der in seinem Land geltenden Version vom Konflikt zwischen Aserbaidschan und Armenien. Mit dem Aufbrechen von Stereotypen versucht er zwischen den verfeindeten Nationen Brücken zu bauen, doch sein Buch wurde in Aserbaidschan verboten, Akram Aylisli wird verfolgt und darf nicht ausreisen. An diesem Abend im Literaturhaus liest Thomas Sarbacher aus "Steinträume" (Osburg Verlag 2015, aus dem Russischen von Annelore Nitschke) und Akram Aylisli nimmt via Internetverbindung zum Buch Stellung. Mit Brückenbau durch Kunst beschäftigt sich in den Konflikten im Südkaukasus auch die Schweizer Stiftung artasfoundation. Im zweiten Teil des Abends berichtet sie zusammen mit beteiligten Kunstschaffenden über ihre jüngsten Projekte.