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Haben Sie schon vom Drache des Chavonnes-Sees gehört, das Räuber und Plünderer frisst?
Die Legende der Chavonnes : Im 17. Jahrhundert drohte eine Invasion der Walliser. Die Hirten der Hochalpen der Diablerets warnten Lady Isabeau vor der hohen Plündergefahr.
Lady Isabeau, Tochter des Lords von Pontverre, Lord des Schlosses, das sich auf der Rückseite des Pic Chaussy befindet und wovon heute noch 2 Mauern sichtbar sind, entscheidet zu flüchten um der Plünderei, dem Feuer und anderen Gewalttätigkeiten der Epoche zu entwischen. Sie nimmt ihr schönstes Kleid und ihre Schmucktruhe mit und flüchtet über die Forclaz in den Chavonnes Wald an den See, wo sie bis ans Ende sesshaft bleibt.
Lady Isabeau versteckt ihre Schmucktruhe und wirft sie in die Mitte des Sees. Eine Legende sag,t dass die Geister des Waldes von ihrer Schönheit und Liebenswürdigkeit überwältigt waren und sie zu einer Fee verwandelten. Somit ist aus ihr eine unsterbliche magischen Kreatur geworden, die immer noch ihre Schmucktruhe, ihre Elfenfreunde und andere Geister bewacht. Ihre Magie lässt ein weisses Monster zum Leben erwecken: der Drache des Chavonnes Sees, das Räuber und Plünderer, die versuchen den Schatz zu fischen, frisst. Das Monster und sein betörender Gesang ist bei Vollmondnächten zu sehen.
Die Besucher des Chavonnes Sees können noch heute, je nach Mond- oder Sonnenlicht, Diamanten auf dem Seegrund funkeln sehen. (In Wirklichkeit handelt es sich um einen glänzenden Mineral-Pyrit-Felsen). Um die Wahrheit dieser Geschichte weiterhin zu beweisen und sich bei den Hirten der Diablerets für die Rettung von den Barbaren zu bedanken, schenkt Lady Isabeau symbolisch jedem neuen jungen Einwohner der Gemeinde Ormont-Desus, welche sich um die Formalitäten kümmert damit diese schöne Geschichte weiterlebt, ein Quadratmeter Alpenland.