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Essstörungen treten in Form von Magersucht, Esssucht oder Heisshungeranfällen auf. Häufig sind auch «Mischformen» zu beobachten. Essstörungen können mit schwerwiegenden körperlichen und psychischen Begleiterscheinungen einhergehen und die Lebensqualität der betroffenen Menschen erheblich einschränken.
Beschäftigen Sie sich dauernd mit den Themen Essen, Gewicht und Figur? Quälen Sie Schuldgefühle nach dem Essen? Halten Sie streng Diät oder haben Sie regelmässig auftretende Heisshungeranfälle, in denen Sie in kürzester Zeit eine sehr grosse Menge an Nahrungsmitteln essen? Treiben Sie übermässig viel Sport oder greifen zu Abführmitteln, um Ihr Gewicht zu beeinflussen?
Treffen einige der gestellten Fragen auf Sie zu, sollten Sie sich zur genaueren Abklärung an eine Fachperson wenden. Essstörungen können mit schwerwiegenden körperlichen und psychischen Begleit- und Folgeerscheinungen einhergehen und die Lebensqualität erheblich einschränken.
Es werden drei Formen von Essstörungen unterschieden, welche ineinander übergehen können. Häufig treten zudem «Mischformen» auf.
Bei der sogenannten Magersucht (Anorexia nervosa) kommt es zu einem starken Gewichtsverlust bis hin zu extremem Untergewicht. Betroffene haben typischerweise eine verzerrte Körperwahrnehmung und panische Angst, dick zu werden.
Betroffene von einer Ess-Brechsucht (Bulimia nervosa) leiden unter regelmässig auftretenden Heisshungeranfällen, in denen sie in kürzester Zeit sehr grosse Mengen essen. Um nicht zuzunehmen, erbrechen sie das Gegessene, halten eine Zeit lang Diät, treiben übermässig viel Sport oder benutzen Abführmittel.
Bei einer sogenannten Ess-Sucht oder Binge-Eating-Störung treten ebenfalls regelmässige Heisshungerattacken auf. Anders als bei der Bulimie ergreifen die Betroffenen aber keine Gegenmassnahmen nach Essanfällen. Diese Störung geht meist mit Übergewicht einher.