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Die Anlage des 12. Jh. wurde im 15. Jh. unter den Herren von Wolkenstein, die sie beinahe 600 Jahre lang besessen hatten, durch große, herrschaftliche Räume, den warmen Gefolgesaal und die reichgeschnitzte gotische Stube massgeblich erweitert.
In der Zeit des baufreudigen Engelhard Dietrich Freiherrn von Wolkenstein (um 1600) erhält die Trostburg ein Renaissancegewand: Die Fortifikationsanlagen, der einzigartige Renaissancesaal, die Kapelle, der großzügige Freskenschmuck und die schönen Kachelöfen zeugen davon.