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Die Beziehungen zwischen der Schweiz und Malawi sind gut, jedoch wenig intensiv. Die Direktion für Entwicklungszusammenarbeit des EDA unterstützt die Bevölkerung Malawis mit verschiedenen Programmen und Projekten.
Bilaterale Beziehungen Schweiz–Malawi
Schwerpunkte der Beziehungen
Die Schweiz hat eine Subsahara-Afrika-Strategie für den Zeitraum 2021–2024 ausgearbeitet.
Malawi ist aktuell noch Teil des Regionalprogramms Südliches Afrika der Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA). In Malawi werden zurzeit neun Projekte zusammen mit Partnern umgesetzt.
Die Schweizer Botschaft in Harare (Simbabwe) ist auch zuständig für Malawi. In Malawi ist ein Schweizer Honorarkonsul ansässig. Malawi verfügt über eine ständige Vertretung in Genf, die auch als Botschaft in der Schweiz akkreditiert ist, sowie über ein Konsulat in Zürich.
Zusammenarbeit in den Bereichen Bildung, Forschung und Innovation
Forschende aus Malawi können sich beim Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation (SBFI) um Bundes-Exzellenz-Stipendien bewerben.
Entwicklungszusammenarbeit und humanitäre Hilfe
Im Rahmen der Strategie 2018–2022 arbeitet die Schweiz in den Bereichen Landwirtschaft und Ernährungssicherheit mit Malawi zusammen (Verbesserung des Saatguts, der Anbaumethoden und der Markteinbindung, Ernährung und Verringerung des Katastrophenrisikos). Sie engagiert sich auch in den Bereichen HIV/Aids bei Jungen, wo sie sich vor allem auf die Prävention konzentriert, aber auch Initiativen für Betroffene unterstützt, sowie sexuelle und reproduktive Gesundheit.
Im Einklang mit der Strategie der Schweiz für die internationale Zusammenarbeit 2021–2024 wird sich das künftige Programm der DEZA, das ab 2023 gilt, auf Sambia und Simbabwe konzentrieren.
Schweizerinnen und Schweizer in Malawi
Ende 2020 lebten gemäss Auslandschweizerstatistik 28 Schweizerinnen und Schweizer in Malawi und 35 malawische Staatsangehörige in der Schweiz.
Geschichte der bilateralen Beziehungen
In den 1930er-Jahren liessen sich Schweizer Geschäftsleute im damaligen britischen Protektorat Njassaland nieder. Im Jahr 1964 erklärte das Land seine Unabhängigkeit. Die Schweiz anerkannte den neuen Staat Malawi umgehend. 1966 nahmen die beiden Länder diplomatische Beziehungen auf.