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NLA Kann Spielbetrieb wieder aufnehmen
Mitte November hat die Taskforce von swiss unihockey entschieden, den Spielbetrieb in der NLA Anfang Januar wieder aufzunehmen. Da die höchste Liga im Schweizer Unihockey von den Behörden als semiprofessionelle Liga eingestuft wird, sind Wettkämpfe und Trainings erlaubt sind. «Die Fallzahlen zeigen eine stagnierende bzw. leicht sinkende Tendenz und die Mehrheit der Spielerinnen und Spieler sowie der NLA-Vereine sind bereit, wieder zu spielen», sagt Daniel Bareiss, Zentralpräsident von swiss unihockey. Es sei wichtig, dass die Spieler*innen wieder eine Perspektive haben, planen können und die Motivation nicht verloren gehe, so Bareiss. Am Mittwochabend hat die Taskforce entschieden, am 9./10. Januar 2021 den Spielbetrieb der NLA Männer und Frauen wieder aufzunehmen.
Master bzw. Callenge Round anstelle Rückrunde
Im Anschluss an die Vorrunde werden anstelle einer Rückrunde eine «Master Round» und eine «Challenge Round» gespielt. Dieser Modus ermöglicht den Teams zusätzliche entscheidende Spiele nach der Vorrunde und vor den Playoffs. Eine komplette Rückrunde hätte nicht mehr im Spielplan untergebracht werden können. Der aktuelle Spielplan ist auf der Website von swiss unihockey ersichtlich.
So funktioniert die Master Round und Challenge Round
Für die Master Round und Challenge Round gilt die Tabelle nach der Vorrunde als Basis und die erspielten Punkte werden mitgenommen. Bei den Männern sind die Teams, die nach der Vorrunde die Ränge 1–6 in der Tabelle belegen, für die Playoffs qualifiziert und sie spielen in der Master Round um das Heim- und Wahlrecht. Jedes Team spielt je einmal gegeneinander und wer dann am Ende die Plätze 1–4 in der Tabelle belegt, sichert sich das Heimrecht. Die Teams auf den Rängen 7–12 nach der Vorrunde spielen in der Challenge Round um die Qualifikation für die Playoffs. Auch sie bestreiten je ein Spiel gegeneinander. Die Teams auf den Rängen eins und zwei der Challenge Round qualifizieren sich für die Playoffs, während die anderen vier Teams die Playouts bestreiten.
Bei den Frauen nehmen die Teams auf den Rängen 1–5 nach der Vorrunde an der Master Round teil. Die Teams auf den Rängen 6–10 spielen die Challenge Round. Wer am Schluss auf den Rängen 1-3 der Challenge Round platziert ist, qualifiziert sich für die Playoffs, die anderen zwei Teams bestreiten die Playouts.
Wann und wie es nach der Qualifikation mit den Playoffs/Playouts weitergeht, wurde noch nicht festgelegt und hängt von der epidemiologischen Entwicklung in den nächsten Wochen ab.
Andere Ligen und Nachwuchsbereich
Für swiss unihockey ist es wichtig, dass der Spielbetrieb der Saison 2020/21 auch für alle anderen Ligen wieder aufgenommen werden kann. Hierzu wurden in den vergangenen Wochen Szenarien erarbeitet, wie der Spielbetrieb aussehen kann, wenn der Bund und die Kantone Wettkämpfe wieder erlauben. Zudem laufen für die höchsten Nachwuchsstufen Abklärungen mit Swiss Olympic und dem BASPO, ob die U21 A der Frauen und Männer auch als semiprofessionelle Ligen eingestuft werden können. Momentan verbietet der Bundesrat auf unbefristete Zeit Wettkämpfe im Amateurbereich. Nur Kinder und Jugendliche bis zum 16. Lebensjahr dürfen aktuell uneingeschränkt trainieren, sofern dies durch den Kanton erlaubt ist.