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40 cm lang, mit 16 cm langem Schwanz, ist unten
einfarbig schwarzbraun, oben und an den Seiten dunkel kastanienbraun, am Oberhals und den Kopfseiten heller, am Kinn und an der
Schnauze gelblichweiß. Das Weibchen ist an allen Stellen weiß, welche beim Männchen gelblich sind.
Unter dem Schwanz hat der I. zwei Drüsen, aus denen sich, wenn er in Not ist, ein starker Gestank verbreitet; er findet sich
in der gemäßigten Zone von Europa
[* 10] und Asien
[* 11] bis in die
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Seine Blutgier ist weniger groß als die der Marder, und mehr als diese legt er Vorratskammern an. Er ist ungemein schlau,
vorsichtig, mutig, bissig und spritzt bei der Verfolgung den Inhalt seiner Drüsen gegen den Feind. Bei
Verwundungen zeigt er eine überraschende Lebensfähigkeit. Er paart sich im März, und nach zwei Monaten wirft das Weibchen
in einer Höhle oder in einem Holzhaufen 4-6 Junge, welche nach drei Monaten fast erwachsen sind und gezähmt werden können.
Man benutzt ihn zur Kaninchenjagd. Das Pelzwerk
[* 16] des I. ist warm und dauerhaft. Als Albino des I. sind
et sich nur im gezähmten Zustand das Frettchen (Frett, P. furoL., s. Tafel »RaubtiereI«),
[* 9]
das lange als eigne Art betrachtet
wurde. Es ist seit dem Altertum bekannt (Ictis bei Aristoteles, Viverra bei Plinius, Furo bei Alb. Magnus),
etwas kleiner als der I., weißlich oder semmelgelb, auf der Unterseite etwas dunkler, mit roten Augen. An Raublust und Blutgier
steht es dem I. kaum nach, nur ist es leichter zähmbar, entflieht aber gern der Gefangenschaft und verwildert dann in wärmern
Klimaten vollständig, während es bei uns im Winter zu Grunde geht. Die Begattung findet gewöhnlich zweimal
jährlich statt, und nach sechs Wochen setzt das Weibchen 4-8 Junge.
Man hält das Frettchen in reinlichen, mäßig warmen Käfigen paarweise und füttert es mit Semmel, Milch, geschnittenen
Eiern und Kalbfleisch, wobei man es zugleich an einen bestimmten Pfiff gewöhnt, auf welchen es später
dann auch bei der Jagd herankommt. Man benutzt es zur Kaninchen- und in England zur Rattenjagd (Rattenschläger); es paart sich
mit dem I. sehr leicht und erzielt Blendlinge, welche dem I. mehr ähneln als dem Frettchen und von den Jägern sehr geschätzt
werden.