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BERN. Verteilt waren am Abend 34 der 46 Sitze im Ständerat, wobei Zug seine beiden Vertreter bereits im Oktober 2006 ausnahmsweise für fünf Jahre gewählt hatte und der Innerrhoder Ständerat Ende April von der Landsgemeinde gewählt worden war. 12 Sitze in acht Kantonen müssen im November in einem zweiten Wahlgang vergeben werden.Von den 34 Sitzen sicherten sich die CVP 11, die FDP 9, die SVP 7, die SP 6 und die Grünen 1. Dabei büsste die FDP zwei Sitze kampflos ein, einen in Genf an die Grünen, den andern in Baselland an die SP. In zweiten Wählgängen müssen die CVP und die SP je 4, die FDP 3 und die SVP 1 Sitz verteidigen.
Seit 1999 erstmals wieder fünf Parteien
Regierungsrat Cramer übernimmt in Genf als erster grüner Ständerat den unverteidigten Sitz der zurückgetretenen Freisinnigen Françoise Saudan. Den vakanten Sitz der SP sicherte sich Nationalrätin Liliane Maury Pasquier.Mit dem Einzug der Grünen sind im Ständerat nun wieder fünf Parteien vertreten. 1999 hatten die Liberalen ihre letzten Sitze in Neuenburg und der Waadt verloren. Von 1987 bis 1998 sass Monika Weber für den Landesring im Ständerat, von 1991 bis 1995 neben dem Tessiner Lega-Vertreter Giorgio Morniroli.Abgewählt wurde im ersten Wahlgang als Einzige die jurassische CVP-Vertreterin Madeleine Amgwerd. Sie wurde durch ihre Parteikollegin Anne Seydoux-Christe verdrängt, während Claude Hêche (SP) die Nachfolge des zurückgetretenen Pierre-Alain Gentil antritt. sda
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