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Top-10 Platzierungen für Elizabeth Banks und Leah Thomas in der Gesamtwertung der OVO Energy Women’s Tour
Die letzte Etappe der OVO Energy Women's Tour führte das Peloton von Carmarthen nach Pembrey Country Park. Zu Anfang des Rennens stand eine Runde im Carmarthen Velodrome als zeremonieller Startbeginn der 125,9km langen Strecke auf dem Programm. Es gab zwei Bergwertungen und über 2,000 Höhenmeter zu bewältigen. Eine Anzahl von Attacken prägten den Rennverlauf gleich zu Beginn der finalen Etappe. Leah Thomas gelang es in eine erfolgreiche größere Ausreißergruppe zu gelangen, und obwohl sie in der ersten Rennstunde einen mechanischen Defekt erlitt, konnte sie wieder schnell zur Spitze aufschließen. Danach zerfiel die Ausreißergruppe in drei Teile und die amerikanische Bigla Fahrerin fuhr in der ersten Gruppe, die während des Tages einen Vorsprung von mehr als einer Minute zum Feld herausholen konnte. Nachdem sie fast den ganzen Tag in der Fluchtgruppe fuhr, wurde sie und ihre Begleiterinnen mit noch 40km bis zum Ziel vom heranrasenden Peloton gestellt. Ungefähr 20km später versuchte auch Lizzy Banks sich in einer beherzten Attacke nach vorne zu schieben, wurde aber wieder vom Feld eingeholt und in der letzten Rennstunde kam das Peloton dann wieder zusammen. Am Ende belegte Lizzy den 11. Rang, während ihre Teamkollegin Leah den 13. Platz erzielte. Zum Schluss der 6-tägigen Tour wurde Lizzy Gesamtsiebte und Leah errang den 8. Platz im Gesamtklassement. Leah wurde auch als kämpferischste Fahrerin dieser Etappe ausgezeichnet.
Team-Manager Thomas Campana zeigte sich sehr zufrieden mit der Leistung seines Teams: “Nachdem Julie gestürzt war, hatte das Team nur drei Fahrerinnen im Rennen und damit war es nicht leicht für uns. Aber sie kämpften hart und am Ende konnten wir zwei Fahrerinnen in der Top-10 in der Gesamtwertung platzieren. Das ist ein ausgezeichnetes Ergebnis, besonders weil wir nur noch drei Fahrerinnen hatten. Heute war wiederum ein schwieriger Tag. Die Wetterbedingungen waren zwar nicht so schlecht, aber das Renngeschehen war von ständigen Attacken geprägt. Leah konnte in die Ausreißergruppe gelangen, aber weil sie in der Top-10 in der Gesamtwertung lag, wurde die Spitzengruppe an der kurzen Leine gehalten. Sie lancierte eine Attacke im zweiten Anstieg, überquerte die Bergwertung als Erste und versuchte nochmals einen Angriff zu lancieren. Aber am Ende wurde ihre Gruppe 40km vor dem Ziel wieder eingeholt. Dann konzentrieren wir uns darauf, unsere Positionen in der Gesamtwertung zu verteidigen, und das ist uns auch gelungen. Siebter und achter Platz in der Gesamtwertung ist eine hervorragende Leistung. Wir konnten diese Woche sehen, dass unsere Fahrerinnen gut in Form sind, was besonders wichtig für die nationalen Meisterschaften und den bevorstehenden Giro Rosa ist.”