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In den ausgehenden 30er Jahren hatte Max E. Russenberger in der damaligen Alfred J. Amsler & Co. ersten Kontakt mit der Prüftechnik. Technik in allen Bereichen faszinierte den jungen Ingenieur, so war es nicht erstaunlich, dass er bei vielen Entwicklungen mit unkonventionellen Ideen sehr erfolgreich war. Weltweite Anerkennung fanden seine Arbeiten in Verbindung mit der Resonanzprüftechnik. Im Jahre 1964 gründete Max E. Russenberger seine eigene Unternehmung, der sich bald Erwin Müller als Partner anschloss. Aus dieser Verbindung stammt das Kürzel RUMUL. Duch die ungewöhnliche Erfindergabe des Firmengründers entstanden ganz neue Resonanzprüfmaschinen.
1978 trat Roland Berchtold in die Firma ein. Um die sich abzeichnende Nachfolge einzuleiten, wurde die bisher als Einzelfirma geführte Unternehmung in die Aktiengesellschaft RUSSENBERGER PRÜFMASCHINEN AG umgewandelt, doch der Einfachheit wegen oft nur RUMUL genannt. Es wurden neue Feder-Masse-Anordnungen entwickelt, die sowohl für die kleinsten als auch für die grössten Maschinen neue Anwendungen eröffneten. Auch galt es, die Computertechnik in die Prüftechnik einzuführen. Im Jahre 1989 konnte ein neues Betriebsgebäude in Neuhausen am Rheinfall bezogen werden. 1995 trat Jürg Berchtold nach Abschluss seiner Ingenieur-Ausbildung und Ausland-Aufenthalten in die Firma ein. Er leitet bis 2008 die Entwicklung der Steuerung und Software und übernimmt die Geschäftsleitung. 2008 Roland Berchtold übergibt die operative Leitung der Firma seinem Sohn Jürg Berchtold und steht für Teilaufgaben noch zur Verfügung.