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Die Landschaft des Oberengadins ist in den 1980er und 1990er Jahre Schauplatz einer Tragödie, die lange tabuisiert wurde. Der Dorfplatz von Samedan wird zum Treffpunkt der Engadiner Jugendkultur, doch mit dem gemeinsamen Musizieren und Kiffen findet auch das Heroin Eingang in den unbeschwerten Aufbruch der Jugendlichen. Die Drogensucht und der Tod der eigenen Kinder ist ein Schock für die ganze Region, eine Aufarbeitung findet nie statt.
Jakob Fabian lebt Anfang der dreissiger Jahre in Berlin. Tagsüber arbeitet er als Werbetexter, nachts zieht er mit seinem besten Freund Labude durch Kneipen, Bordelle und Künstlerateliers. Während sich Labude nach einer Trennung in Exzesse und Affären stürzt, lernt Fabian eines Tages die selbstbewusste Rechtsreferendarin Cornelia Battenberg kennen. Durch sie gelingt es Fabian für einen Moment seine pessimistische Grundhaltung abzulegen, bis auch er einer Entlassungswelle zum Opfer fällt.
Rosalba wird von ihrer Familie irrtümlich auf einer italienischen Autobahnraststätte zurückgelassen und beschliesst, auf eigene Faust einen Abstecher nach Venedig zu machen. Dort kommt sie in einer kleinen Pension unter und lernt den Kellner Fernando kennen. Die beiden kommen einander langsam näher und es entwickelt sich eine Beziehung, die Rosalba auch dann nicht loslässt, als sie wieder zu ihrer Familie zurückgekehrt ist.