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Die legendäre gelbe Zeichentrickfigur gab am Sonntagabend bei der Emmy-Gala in Los Angeles auf der Leinwand einen Eröffnungsdialog zum Besten, kam aber nicht sehr weit: Als Homer davon erzählte, welch grosse Ehre es sei, Gastgeber der Verleihung zu sein, zerquetschte ihn ein Zeichentrick-Flügel. Anlass war der 30. Jahrestag der Erstausstrahlung der populären Serie "The Simpsons".
Grosser Favorit der Veranstaltung ist diesmal die Abschlussstaffel der US-Serie "Game of Thrones", die 32 Nominierungen hat. Auch die Schweizer Filmemacherin Lisa Brühlmann darf auf einen Preis hoffen. Sie ist für ihre Regiearbeit bei der britischen Drama-Serie "Killing Eve" nominiert. Die in Zürich geborene 38-Jährige inszenierte insgesamt zwei Folgen für die Hitserie.
"Fernsehen war nie grösser, Fernsehen war nie wichtiger und Fernsehen war noch nie so verdammt gut", sagte Schauspieler Bryan Cranston zum Auftakt der Gala.
Die Emmys werden in rund 120 Kategorien von etwa 24'000 Mitgliedern der Television Academy vergeben. Bei der Gala stehen die Hauptkategorien im Mittelpunkt. Zum vierten Mal in ihrer Geschichte gibt es bei der Gala keinen Moderator. Zahlreiche Stars präsentierten sich bereits im Vorfeld der Gala auf dem roten Teppich.