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Ventoy ist ein Open-Source-Tool zur Erstellung bootfähiger USB-Laufwerke. Ursprünglich wurde es als Kommandozeilenprogramm veröffentlicht. Später, im März dieses Jahres, wurde eine Web-UI eingeführt, die jedoch nicht wirklich funktionell und benutzerfreundlich war. In diesen Tagen haben die Entwickler die erste Version von Ventoy mit einer nativen Linux-GUI angekündigt.
Mit Ventoy kann man ein bootfähiges und permanentes Laufwerk erstellen, das sogar mehr als eine Distribution auf einmal enthalten kann. Wir berichteten bereits im letzten Jahr über das Werkzeug. Das Tool ist sehr einfach zu bedienen. Man installiert es auf einem USB-Laufwerk und kopiert dann das ISO-Image auf dieses Laufwerk. Das USB-Laufwerk muss nicht formatiert werden, und man kann beliebig viele ISO-Dateien kopieren. Dann wird eine Liste der vorhandenen ISOs angezeigt, sodass man die bevorzugte booten kann.
Die Distribution Solus war schon immer ein Sonderfall. Vielleicht erinnert ihr euch an die endlosen Diskussionen um Ikey Doherty. Solus ist eine Linux-Distribution, die von Grund auf neu entwickelt wurde. Sie verwendet eine geforkete Version des PiSi-Paketmanagers, der innerhalb von Solus als "eopkg" genannt wird, und eine eigene, selbst entwickelte Desktop-Umgebung namens "Budgie" bereitstellt. Der Budgie-Desktop, der so eingestellt werden kann, dass er das Aussehen des GNOME-2-Desktops emuliert, ist eng mit dem GNOME-Stack integriert. Ihr erkennt den Sonderfall: eigene Distro, eigener Desktop!
Nun kündigt Joshua Strobl (Hauptentwickler im Solus-Team) ein "alternatives Ecosystem" an. Das sind grosse Worte aus dem Team einer exaltierten GNU/Linux-Distribution. Im Kern handelt es sich bei der Neuausrichtung um eine Abrechnung mit der GNOME-Philosophie, den GNOME-Entwicklern und den Umgangsformen im GNOME-Projekt. Eine Abrechnung, die zum Solus-Projekt passt. Hier seht ihr die Zusammenfassung der Gründe, um sich von GTK abzuwenden und stattdessen die Enlightment Library (EFL) zu bevorzugen.
Darktable ist eine Open-Source Anwendung für den Foto-Workflow und die Bearbeitung von RAW Daten. Sozusagen ein virtueller Leuchttisch und eine Dunkelkammer für Fotografen. Es verwaltet deine digitalen Negative in einer Datenbank, lässt dich diese durch einen zoombarem Lichttisch betrachten und ermöglicht es, Rohbilder zu entwickeln und zu verbessern.
Anfang Juli wurde Darktable 3.6 als Hauptversion veröffentlicht, womit zahlreiche neue Funktionen und Verbesserungen eingeführt wurden. Jetzt ist Darktable 3.6.1 als erste Punktversion erschienen, die einige unangenehme Probleme behebt und Unterstützung für neue Digitalkameras bietet.
Die fiktive E-ID von Bundesrätin Karin Keller-Sutter
Nun hat Erik Schönenberger (Geschäftsleiter der Digitalen Gesellschaft Schweiz) die Aktivitäten nach dieser Ablehnung zusammengefasst. Bereits wenige Tage nach der Abstimmung wurden aus allen Fraktionen im Nationalrat sechs gleichlautende parlamentarische Vorstösse (Motionen) eingereicht. Diese verlangten einen Neustart des Projekts. Nachdem der Bundesrat die Annahme empfohlen hatte, wurden die nächsten Schritte im Nationalrat diskutiert.
Daran zeigt sich, dass alle politischen Kräfte in der Schweiz (ausser der SVP) an die E-ID glauben und sie als Grundlage für digitale Dienste in der Verwaltung sehen. Die von Erik gesammelten Kommentare aus der Debatte im Nationalrat, die am 14. September stattfand, zeigen, wie eine grundsätzlich gute Idee wieder aufgenommen wurde und bei richtiger Umsetzung schnell eine Mehrheit in der Bevölkerung finden kann.
Die positiven Kommentare der Parteien und von Bundesrätin Karin Keller-Sutter, findet ihr hier:
Vor zwei Jahren hat die Lokalgruppe Zürich der Free Software Foundation Europe (FSFE-ZH) die Initiative "Lernen wie die Profis" geschaffen. Die Kampagne richtet sich an Lehrerinnen, Eltern, Schülerinnen, Schulen und die angehenden Lehrer an Pädagogischen Hochschulen. Der Titel geht darauf ein, dass Lernenden die Chance gegeben werden soll, genauso wie die Profis an Hochschulen und in der Wissenschaft mit freier und professioneller Software arbeiten zu können.
Schwarzes Loch
Unterstützung findet diese Idee in einer Publikation des renommierten Magazins PhysicsWorld, in dem ein ausführlicher Beitrag mit dem Titel "Standing on the shoulders of programmers: the power of free and open-source software" Anfang September erschienen ist.
Diversen Berichten zufolge steht das modulare und ressourcensparende Fairphone 4 kurz vor der Markteinführung mit Neuerungen wie 5G-Mobilfunk und Android 11-Unterstützung. Die Firma selbst hat noch keine Ankündigung zu einem neuen Smartphone veröffentlicht, weshalb sämtliche Berichte bislang Spekulationen sind.
Ein "Fairphone 4 5G" wurde am 9. August von der Wi-Fi Alliance zertifiziert, berichtet die Website WinFuture. Die Zertifizierung erwähnt Android 11 und eine Wi-Fi-Firmware, die auf Qualcomm als Prozessorlieferanten hinweist. Es ist nicht klar, wann das Telefon tatsächlich auf den Markt kommen wird, obwohl die Zertifizierung darauf hindeutet, dass ein fertiges Produkt nur noch Monate oder Wochen entfernt ist.
In Teil 1 bin ich, soweit in der Kürze möglich, auf die Eigenheiten des KGPE-D16 Mainboards von Asus eingegangen. Teil 2.1 zeigt in groben Schritten den Buildprozess des aktuellen Libreboot und dessen essenzielle Grundlagen auf.
Dieser Teil enthält die wichtigsten Eigenheiten in Bezug auf das D16. Auch für diesen Kurzartikel gilt:
Fast alle Angaben in diesem Artikel beziehen sich lediglich auf das D-16 und sind nur als grober Anriss zu betrachten. Alles andere würde den Rahmen eines Blogbeitrags bei weitem übersteigen.
Anpassungen
PIKE - Erweiterungen
Anbei noch einmal die Kurzfassung der bereits in Teil 1 unter PIKE - Erweiterungen erläuterten Punkte.
Die Lizenzpolitik von Fedora verbietet das Ausliefern bestimmter Drittanbieter-Anwendungen wie beispielsweise des Multimedia-Codecs H.264. Für letzteren steht zwar mit OpenH264 eine Freie Implementierung zur Verfügung, es kann allerdings dennoch in bestimmten Fällen notwendig sein, auf die unfreie Variante zurückgreifen zu müssen. Ein ähnliches Beispiel stellt Oracle Java sowie dessen Freier Pendant OpenJDK dar.
In vielen Fällen lassen sich solche unfreien Komponenten mithilfe des integrierten Paketmanagers über das RPM Fusion Repository nachrüsten.
Die Applikation Fedy vereinfacht die Installation und bietet eine grafische Oberfläche zur Verwaltung an. Die Software ist über sogenannte Plugins erweiterbar, von denen bereits eine Vielzahl zur Verfügung stehen.
Neben Applikationen, Entwicklertools und Treibern können mit Fedy auch Themes eingerichtet werden. Darüber hinaus bietet die Anwendung einige Hilfsprogramme an, über die sich aktuell folgende Aktionen auslösen lassen:
Bereinigen Sie Junk-Dateien
Wayland deaktivieren
Mausbeschleunigung abschalten
Farben zum Bash-Prompt hinzufügen
GRUB2 konfigurieren
SELinux in den permissiven Modus versetzen,
Aktivieren der systemweiten Touchpad-Tap-to-Click-Funktion
Behebung von Intel-Throttelingproblemen auf Lenovo-Notebooks
Eine Anleitung zur Installation von Fedy findet man auf dem GitHub-Repository des Projektes. Das Projekt bietet neben Fedora eine experimentelle Unterstützung für CentOS / Red Hat 8 an.
Wie bei Anwendungen dieser Art üblich, sollte man sich vor der Nutzung eines Plugins dessen Funktionalität genau ansehen, da teilweise tiefgreifende Änderungen am System vorgenommen werden und je nach Plugin Teilschritte mit Root-Rechten ausführen werden können.
Wer darauf vertraut und nicht ohne proprietäre Komponenten auskommt, dem bietet Fedy eine einfache Möglichkeit zur Verwaltung und Optimierung des Systems.