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Die Grossräte Simon Bischof (SP, Ursy) und Xavier Ganioz (SP, Freiburg) sorgten sich um die Postzustellung an abgelegene Häuser: In einer Anfrage an den Staatsrat hielten sie fest, dass die Post aus Produktivitätsgründen nach und nach ihren Dienst für solche Ortschaften einstellen werde. «Sie wartet einen Mieter- oder Eigentümerwechsel ab und schliesst so einen Briefkasten nach dem anderen von der Zustelltour ihrer Briefträgerinnen und Briefträger aus.» Dies sei eine Reduktion des Service Public und gefährde Arbeitsplätze.
Der Staatsrat teilt diese Befürchtungen nicht. Er hält in seiner Antwort fest, dass die Post kein Projekt habe, die Zustellung von Sendungen an isolierte Häuser einzustellen. Ein Gesetz halte fest, zu welchen Lieferungen die Post verpflichtet sei. So müssen beispielsweise alle Häuser bedient werden, die zu einer Siedlung aus mindestens fünf ganzjährig bewohnten Häusern auf einer Fläche von einer Hektare gehören.
«Die Post hat offenbar nicht die Absicht, die Gesetzesgrundlage bezüglich der Hauszustellung streng anzuwenden», schreibt der Staatsrat. Eine Delegation der Kantonsregierung treffe sich jährlich mit dem stellvertretenden Direktor der Post. Es gebe im Moment keinen Fall im Kanton Freiburg, bei dem die Post vorhabe, ihre Zustellung einzustellen. Gebe es solche Fälle, suche die Post nach Lösungen. Der Staatsrat hält zudem fest, dass die Post seit 2010 stetig mehr Angestellte im Kanton beschäftige. mir