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Die Früchte des Birnbaums gehören zu den beliebtesten Obstarten. Ihr hoher Gehalt an Zucker erklärt auch den recht hohen Nährwert. Durch Kreuzungen zwischen der Holzbirne und asiatischen Pirus-Arten sind zahlreiche (etwa 700) Kulturformen entstanden. Wichtige Birnensorten sind: Bergamotte, Clapps Liebling, Guyot, Trévoux, Williams Christbirne, Gute Luise, Gellerts Butterbirne, Pastorenbirne, Gräfin von Paris u.a. Das Holz des Birnbaums ist als Schnittholz beliebt und wird für Tischler- und Drechslerarbeiten verwandt.
In der Schweiz werden auf knapp 1'000 Hektaren Birnen produziert. Die in der Schweiz kultivierten Birnen stammen von der Holzbirne und der Schneebirne ab. Das einheimische Birnensortiment beschränkt sich vor allem auf die Sorten Williams, Conférence und Gute Luise. Ein grosser Teil der Williamsbirnen wird zu Spirituosen verarbeitet. Das grösste Anbaugebiet befindet sich im Wallis. Birnen ertragen keine schlechte Luft oder trockene Böden. Es wird unterschieden zwischen Herbstsorten (Trévoux, Guyot, Williams), die ab dem September in den Läden auftauchen und den Lagersorten (Gute Luise, Kaiser Alexander, Conférence, Packhams).