Document ID: /curiavista/filtered/00000_business.jsonl.gz/173211

<h2>SubmittedText<h2><p>Die Bekämpfung von Geldwäscherei und Terrorismusfinanzierung ist für die Bewahrung der Integrität und des guten Rufes des Schweizer Finanzplatzes von herausragender Bedeutung.</p><p>Werden die Sparmassnahmen des Bundes dazu führen, dass die Geldwäschereimeldestelle (MROS) nur noch Verdachtsmeldungen von Schweizer Finanzintermediären bearbeitet und die internationalen Informationsanfragen sekundär bearbeitet, statt diese Zusammenarbeit zu intensivieren?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Die Tätigkeit der Meldestelle für Geldwäscherei und Terrorismusfinanzierung (MROS) stützt sich auf zwei Säulen: die Bearbeitung von Verdachtsmeldungen schweizerischer Finanzintermediäre und den internationalen Informationsaustausch mit ihren Partnerstellen im Ausland. Gemäss den Empfehlungen der Groupe d'action financière (Gafi) hat die Schweiz sicherzustellen, dass diese Aufgaben effizient erfüllt und entsprechende Ressourcen zur Verfügung gestellt werden.</p><p>Mit dem Bundesgesetz zur Umsetzung der 2012 revidierten Empfehlungen der Gafi wurden u. a. die genannten Aufgaben der MROS verstärkt. Mit Inkrafttreten dieses Gesetzes Anfang dieses Jahres wurde der Personalbestand der MROS erhöht.</p><p>Ein intensiver internationaler Informationsaustausch ist ein tragendes Element bei der effizienten Bekämpfung von Geldwäscherei und Terrorismusbekämpfung. Parallel zu den internationalen Informationsanfragen verzeichnet die MROS eine nie zuvor dagewesene Zunahme von Verdachtsmeldungen schweizerischer Finanzintermediäre.</p><p>Die Entwicklungen der Verdachtsmeldungen sind längerfristig zu betrachten. Um der Erfüllung der gesetzlichen Aufgaben und den Verpflichtungen der Gafi gerecht zu werden, braucht es die erforderlichen Ressourcen.</p>