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Das Leibhemd
Das Leibhemd war aus leichtem Wollstoff. Für die Brüder im Orient konnte zwischen Ostern und Allerheiligen das Leibhemd auch aus Leinen sein. Es stellt das Unterhemd dar und sollte die restliche Kleidung vom Körperschweiss schützen. Das Leibhemd wurde stets mit einem dünnen Wollgürtel gegürtelt. Diese Wollschnur wurde auch als Zeichen der Keuschheit angelegt. Ebenso wie das Hemd wurde diese Wollschnur nur beim Hemdwechsel abgelegt.
Die Bruche und die Beinlinge und das Leibhemd bildeten die Unterkleider. Sie wurden immer anbehalten. Das heisst man ging mit diesen Kleidungsstücken auch ins Bett.
Zum Mitternachtsgebet sollten die Brüder in diesen Kleidungsstücken erscheinen. Ergänzt wurden die Kleider zum Gebet durch den Mantel und die Schuhe.