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Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Sozialversicherungsgericht

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

des Kantons Zürich IV.2016.01059

IV.2016.01059 IV. Kammer

Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Arnold Gramigna Ersatzrichterin Bänninger Schäppi Gerichtsschreiber Hausammann

Urteil vom 7. September 2017

Urteil vom 7. September 2017 in Sachen

in Sachen X.___

X.___ Beschwerdeführer

Beschwerdeführer vertreten durch Rechtsanwalt Martin Amsler

vertreten durch Rechtsanwalt Martin Amsler Baur Imkamp & Partner, Rechtsanwälte

Baur Imkamp & Partner, Rechtsanwälte Bahnhofstrasse 55, 8600 Dübendorf

Bahnhofstrasse 55, 8600 Dübendorf gegen

gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle

Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich

Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin

Beschwerdegegnerin Sachverhalt:

Sachverhalt: 1.

1. 1.1 Der 1976 geborene X.___, Vater zweier Söhne und einer Tochter (geb. 1998 und 2004 resp. 1996), ohne abgeschlossene Berufsausbildung, reiste am 24. September 1990 in die Schweiz ein und war zuletzt vom 22. August 2011 bis zum Verkehrsunfall vom 19. Januar 2013 als Schulbuschauffeur beim Transportunternehmen Y.___ tätig (Urk. 10/7, Urk. 10/28, Urk. 10/79, Urk. 10/102, Urk. 10/104).

1.1 Der 1976 geborene X.___, Vater zweier Söhne und einer Tochter (geb. 1998 und 2004 resp. 1996), ohne abgeschlossene Berufsausbildung, reiste am 24. September 1990 in die Schweiz ein und war zuletzt vom 22. August 2011 bis zum Verkehrsunfall vom 19. Januar 2013 als Schulbuschauffeur beim Transportunternehmen Y.___ tätig (Urk. 10/7, Urk. 10/28, Urk. 10/79, Urk. 10/102, Urk. 10/104). Er hatte sich erstmals am 12. November 2008 (Eingangsdatum) unter Hinweis auf einen am 14. November 2005 erlittenen Unfall sowie eine Poliomyelitis bei der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zum Leistungs be zug angemeldet (Urk. 10/5). Zur Abklärung der medizinischen und erwerbli chen Verhältnisse zog die IV-Stelle die Akten des Unfallversicherers (Urk. 10/15) so wie einen Auszug aus dem individuellen Konto (IK-Auszug; Urk. 10/11) bei und holte Berichte der Arbeitgeberinnen (Urk. 10/13, Urk. 10/16, Urk. 10/17) sowie unter anderem ein bidisziplinäres (rheumatologisch-psychiatri sches) Gutachten vom 13. Oktober 2009 (Urk. 10/52 und Urk. 10/50) ein. Mit Verfügung vom 24. Mai 2011 verneinte die IV-Stelle einen Leistungs anspruch (Urk. 10/73).

Er hatte sich erstmals am 12. November 2008 (Eingangsdatum) unter Hinweis auf einen am 14. November 2005 erlittenen Unfall sowie eine Poliomyelitis bei der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zum Leistungs be zug angemeldet (Urk. 10/5). Zur Abklärung der medizinischen und erwerbli chen Verhältnisse zog die IV-Stelle die Akten des Unfallversicherers (Urk. 10/15) so wie einen Auszug aus dem individuellen Konto (IK-Auszug; Urk. 10/11) bei und holte Berichte der Arbeitgeberinnen (Urk. 10/13, Urk. 10/16, Urk. 10/17) sowie unter anderem ein bidisziplinäres (rheumatologisch-psychiatri sches) Gutachten vom 13. Oktober 2009 (Urk. 10/52 und Urk. 10/50) ein. Mit Verfügung vom 24. Mai 2011 verneinte die IV-Stelle einen Leistungs anspruch (Urk. 10/73). 1.2 Mit Mitteilung vom 5. Juli 2011 gewährte die IV-Stelle dem Versicherten Ein gliederungsmassnahmen in Form von Beratung und Unterstützung bei der Stellensuche (Urk. 10/78). Mit der besagten Unterstützung fand der Versicherte seine zuletzt ausgeübte Arbeitsstelle als Buschauffeur. Am 19. Januar 2013 erlitt X.___ eine Frontalkollision. Die diesbezüglich vom Unfallversicherer erbrachten vorübergehenden Leistungen wurden per 30. April 2014 eingestellt (Urk. 10/114). Mit Verfügung vom 5. Februar 2013 sprach die Suva dem Ver si cherten bezüglich des Unfalls vom 14. November 2005 eine Invalidenrente gestützt auf eine Erwerbsunfähigkeit von 10 % sowie eine Integritätsent schädi gung basierend auf einer Integritätseinbusse von 5 % zu (Urk. 10/100). Mit Verfügung vom 28. September 2015 wies die Suva die Einsprache gegen die Verfügung vom 5. Februar 2013 ab (Urk. 10/162).

1.2 Mit Mitteilung vom 5. Juli 2011 gewährte die IV-Stelle dem Versicherten Ein gliederungsmassnahmen in Form von Beratung und Unterstützung bei der Stellensuche (Urk. 10/78). Mit der besagten Unterstützung fand der Versicherte seine zuletzt ausgeübte Arbeitsstelle als Buschauffeur. Am 19. Januar 2013 erlitt X.___ eine Frontalkollision. Die diesbezüglich vom Unfallversicherer erbrachten vorübergehenden Leistungen wurden per 30. April 2014 eingestellt (Urk. 10/114). Mit Verfügung vom 5. Februar 2013 sprach die Suva dem Ver si cherten bezüglich des Unfalls vom 14. November 2005 eine Invalidenrente gestützt auf eine Erwerbsunfähigkeit von 10 % sowie eine Integritätsent schädi gung basierend auf einer Integritätseinbusse von 5 % zu (Urk. 10/100). Mit Verfügung vom 28. September 2015 wies die Suva die Einsprache gegen die Verfügung vom 5. Februar 2013 ab (Urk. 10/162). 1.3 Am 5. Dezember 2013 (Eingangsdatum) meldete sich der Versicherte erneut bei der IV-Stelle zum Leistungsbezug an und machte sinngemäss eine Verschlech terung des Gesundheitszustands geltend (Urk. 10/104). Die IV-Stelle trat auf die Neuanmeldung ein und holte im Rahmen weiterer medizinischer und erwerbli cher Abklärungen Berichte der behandelnden Ärzte (Urk. 10/116, Urk. 10/118 119) ein und zog einen IK-Auszug (Urk. 10/109) sowie die Akten des Unfallver sicherers (Urk. 10/106) bei.

1.3 Am 5. Dezember 2013 (Eingangsdatum) meldete sich der Versicherte erneut bei der IV-Stelle zum Leistungsbezug an und machte sinngemäss eine Verschlech terung des Gesundheitszustands geltend (Urk. 10/104). Die IV-Stelle trat auf die Neuanmeldung ein und holte im Rahmen weiterer medizinischer und erwerbli cher Abklärungen Berichte der behandelnden Ärzte (Urk. 10/116, Urk. 10/118 119) ein und zog einen IK-Auszug (Urk. 10/109) sowie die Akten des Unfallver sicherers (Urk. 10/106) bei. Mit Vorbescheid vom 17. Oktober 2014 (Urk. 10/121) stellte die IV-Stelle dem Versicherten die Abweisung des Leistungsbegehrens in Aussicht, wogegen der Versicherte Einwand erhob (Einwand vom 12. November 2014 [Urk. 10/124], begründeter Einwand vom 30. Dezember 2014 [Urk. 10/132]).

Mit Vorbescheid vom 17. Oktober 2014 (Urk. 10/121) stellte die IV-Stelle dem Versicherten die Abweisung des Leistungsbegehrens in Aussicht, wogegen der Versicherte Einwand erhob (Einwand vom 12. November 2014 [Urk. 10/124], begründeter Einwand vom 30. Dezember 2014 [Urk. 10/132]). Die IV-Stelle liess den Versicherten nach Stellungnahme ihres Regionalen Ärztlichen Dienstes (Urk. 10/199/3) beim Z.___ polydisziplinär begutachten (Gutachten vom 6. August 2015 [Urk. 10/155]).

Die IV-Stelle liess den Versicherten nach Stellungnahme ihres Regionalen Ärztlichen Dienstes (Urk. 10/199/3) beim Z.___ polydisziplinär begutachten (Gutachten vom 6. August 2015 [Urk. 10/155]). 1.4 Am 6. November 2015 erlitt X.___ einen erneuten Verkehrsunfall (Urk. 10/188, Urk. 10/182). Die IV-Stelle teilte dem Versicherten am 13. Mai 2016 mit, dass keine beruflichen Eingliederungsmassnahmen möglich seien und dass weitere IV-Leistungen geprüft würden, sobald die Abklärungen beim Regionalen Ärztlichen Dienst abgeschlossen seien (Urk. 10/189). Gestützt auf die Stellungnahmen des RAD, von med. prakt. A.___, Facharzt Psychia trie und Psychotherapie, vom 8. September 2015, 18. Januar 2016 und 27. Mai 2016 sowie von Dr. med. B.___, Fachärztin Innere Medizin und zertifi zierte Gutachterin nach SIM, vom 2. September 2015 und 24. Juni 2016 (Urk. 10/199/7 ff.) verneinte die IV-Stelle mit Verfügung vom 22. August 2016 unter Hinweis darauf, dass keine erhebliche gesundheitliche Beeinträchtigung vorliege, einen Leistungsanspruch (Urk. 10/200 [= Urk. 2]).

1.4 Am 6. November 2015 erlitt X.___ einen erneuten Verkehrsunfall (Urk. 10/188, Urk. 10/182). Die IV-Stelle teilte dem Versicherten am 13. Mai 2016 mit, dass keine beruflichen Eingliederungsmassnahmen möglich seien und dass weitere IV-Leistungen geprüft würden, sobald die Abklärungen beim Regionalen Ärztlichen Dienst abgeschlossen seien (Urk. 10/189). Gestützt auf die Stellungnahmen des RAD, von med. prakt. A.___, Facharzt Psychia trie und Psychotherapie, vom 8. September 2015, 18. Januar 2016 und 27. Mai 2016 sowie von Dr. med. B.___, Fachärztin Innere Medizin und zertifi zierte Gutachterin nach SIM, vom 2. September 2015 und 24. Juni 2016 (Urk. 10/199/7 ff.) verneinte die IV-Stelle mit Verfügung vom 22. August 2016 unter Hinweis darauf, dass keine erhebliche gesundheitliche Beeinträchtigung vorliege, einen Leistungsanspruch (Urk. 10/200 [= Urk. 2]). 2. Dagegen erhob der Versicherte mit Eingabe vom 21. September 2016 Beschwerde und beantragte, die angefochtene Verfügung sei aufzuheben und dem Beschwerdeführer mit Wirkung ab 1. Juni 2014 eine ganze Rente der Inva lidenversicherung zuzusprechen; eventuell seien dem Beschwerdeführer berufli che Massnahmen zu gewähren. In prozessualer Hinsicht ersuchte der Beschwer deführer um Bewilligung der unentgeltlichen Rechtspflege (Urk. 1 S. 2). Mit Eingabe vom 7. Oktober 2016 (Urk. 6) reichte der Beschwerdeführer einen Bericht der behandelnden Neurologin vom 16. September 2016 zu den Akten (Urk. 7). Mit Beschwerdeantwort vom 28. Oktober 2016 beantragte die Beschwer degegnerin Abweisung der Beschwerde (Urk. 9), was dem Beschwer deführer mit Verfügung vom 1. November 2016 mitgeteilt wurde (Urk. 11).

2. Dagegen erhob der Versicherte mit Eingabe vom 21. September 2016 Beschwerde und beantragte, die angefochtene Verfügung sei aufzuheben und dem Beschwerdeführer mit Wirkung ab 1. Juni 2014 eine ganze Rente der Inva lidenversicherung zuzusprechen; eventuell seien dem Beschwerdeführer berufli che Massnahmen zu gewähren. In prozessualer Hinsicht ersuchte der Beschwer deführer um Bewilligung der unentgeltlichen Rechtspflege (Urk. 1 S. 2). Mit Eingabe vom 7. Oktober 2016 (Urk. 6) reichte der Beschwerdeführer einen Bericht der behandelnden Neurologin vom 16. September 2016 zu den Akten (Urk. 7). Mit Beschwerdeantwort vom 28. Oktober 2016 beantragte die Beschwer degegnerin Abweisung der Beschwerde (Urk. 9), was dem Beschwer deführer mit Verfügung vom 1. November 2016 mitgeteilt wurde (Urk. 11). Mit Eingabe vom 31. August 2017 (Urk. 14) reichte der Beschwerdeführer zwei Radiologie-Befunde (MRI LWS vom 23. Oktober 2016 und MRI Knie rechts vom 17. Januar 2017) ein (Urk. 15/1-2).

Mit Eingabe vom 31. August 2017 (Urk. 14) reichte der Beschwerdeführer zwei Radiologie-Befunde (MRI LWS vom 23. Oktober 2016 und MRI Knie rechts vom 17. Januar 2017) ein (Urk. 15/1-2). 3. Auf die Ausführungen der Parteien und die eingereichten Unterlagen wird, soweit erforderlich, in den nachfolgenden Erwägungen eingegangen.

3. Auf die Ausführungen der Parteien und die eingereichten Unterlagen wird, soweit erforderlich, in den nachfolgenden Erwägungen eingegangen. Das Gericht zieht in Erwägung:

Das Gericht zieht in Erwägung: 1.

1. 1.1

1.1 1.1.1 Wurde eine Rente weg en eines zu geringen Invaliditätsgrades verweigert, so wird nach Art. 87 Abs. 3 der Verordnung über die Invalidenversicherung (IVV) eine neue Anmeldung nur geprüft, wenn die Voraussetzungen gemäss Abs. 2 d ieser Bestimmung erfüllt sind. Danach ist im Revisionsgesuch glaubhaft zu machen, dass sich der Grad der Invalidität der versicherten Person in einer für den Anspruch erheblichen Weise geändert hat. Tritt die Verwaltung auf die Neuanmeldung ein, so hat sie die Sache materiell abzuklären und sich zu ver gewissern, ob die von der versicherten Person glaubhaft gemachte Veränderung des Invaliditätsgrades auch tatsächlich eingetreten ist; sie hat demnach in analo ger Weise wie bei einem Revisionsfall nach Art. 17 Abs. 1 des Bundesge setzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts ( ATSG ) vorzu gehen (BGE 117 V 198 E. 3a, vgl. auch BGE 133 V 108 E. 5.2). Stellt sie fest, dass der Invaliditätsgrad seit Erlass der früheren rechtskräftigen Verfügung keine Veränderung erfahren hat, so weist sie das neue Gesuch ab. Andernfalls hat sie zunächst noch zu prüfen, ob die festgestellte Veränderung genügt, um nunmehr eine anspruchsbegründende Invalidität zu bejahen, und hernach zu beschliessen. Im Beschwerdefall obliegt die gleiche materielle Prüfungspflicht auch dem Gericht (BGE 117 V 198 E. 3a, 109 V 108 E. 2b).

1.1.1 Wurde eine Rente weg en eines zu geringen Invaliditätsgrades verweigert, so wird nach Art. 87 Abs. 3 der Verordnung über die Invalidenversicherung (IVV) eine neue Anmeldung nur geprüft, wenn die Voraussetzungen gemäss Abs. 2 d ieser Bestimmung erfüllt sind. Danach ist im Revisionsgesuch glaubhaft zu machen, dass sich der Grad der Invalidität der versicherten Person in einer für den Anspruch erheblichen Weise geändert hat. Tritt die Verwaltung auf die Neuanmeldung ein, so hat sie die Sache materiell abzuklären und sich zu ver gewissern, ob die von der versicherten Person glaubhaft gemachte Veränderung des Invaliditätsgrades auch tatsächlich eingetreten ist; sie hat demnach in analo ger Weise wie bei einem Revisionsfall nach Art. 17 Abs. 1 des Bundesge setzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts ( ATSG ) vorzu gehen (BGE 117 V 198 E. 3a, vgl. auch BGE 133 V 108 E. 5.2). Stellt sie fest, dass der Invaliditätsgrad seit Erlass der früheren rechtskräftigen Verfügung keine Veränderung erfahren hat, so weist sie das neue Gesuch ab. Andernfalls hat sie zunächst noch zu prüfen, ob die festgestellte Veränderung genügt, um nunmehr eine anspruchsbegründende Invalidität zu bejahen, und hernach zu beschliessen. Im Beschwerdefall obliegt die gleiche materielle Prüfungspflicht auch dem Gericht (BGE 117 V 198 E. 3a, 109 V 108 E. 2b). 1.1.2 Zeitlicher Referenzpunkt für die Prüfung einer anspruchserheblichen Änderung bildet die letzte (der versicherten Person eröffnete) rechtskräftige Verfügung, welche auf einer materiellen Prüfung des Rentenanspruchs mit rechtskonformer Sachverhaltsabklärung, Beweiswürdigung und Durchführung eines Einkom mensvergleichs (bei Anhaltspunkten für eine Änderung in den erwerblichen Auswirkungen des Gesundheitszustands) beruht; vorbehalten bleibt die Recht sprechung zur Wiedererwägung und prozessualen Revision (BGE 134 V 131 E. 3 und 133 V 108 E. 5.4 mit Hinweis).

1.1.2 Zeitlicher Referenzpunkt für die Prüfung einer anspruchserheblichen Änderung bildet die letzte (der versicherten Person eröffnete) rechtskräftige Verfügung, welche auf einer materiellen Prüfung des Rentenanspruchs mit rechtskonformer Sachverhaltsabklärung, Beweiswürdigung und Durchführung eines Einkom mensvergleichs (bei Anhaltspunkten für eine Änderung in den erwerblichen Auswirkungen des Gesundheitszustands) beruht; vorbehalten bleibt die Recht sprechung zur Wiedererwägung und prozessualen Revision (BGE 134 V 131 E. 3 und 133 V 108 E. 5.4 mit Hinweis). 1.2

1.2 1.2.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG). Sie kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung [IVG] ). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beein trächtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verur sachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommen den ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesund heitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).

1.2.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG). Sie kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung [IVG] ). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beein trächtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verur sachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommen den ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesund heitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG). 1.2.2 Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit können in gleicher Weise wie körperliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 8 ATSG bewirken. Rechtsprechungsgemäss ist bei psychischen Beeinträchtigungen zu prüfen, ob ein seelische s Leiden mit Krank heitswert besteht, welche s die versicherte Person auch bei Aufbietung allen guten Willens daran hindert, ein rentenausschliessendes Erwerbseinkommen zu erzielen (Art. 7 Abs. 2 Satz 2 ATSG; BGE 139 V 547 E. 5; 131 V 49 E. 1.2; 130 V 352 E. 2.2.1; vgl. Urteile des Bundesgerichtes 8C_614/2015 vom 15. De zember 2015 E. 5 und 9C_125/2015 vom 18. November 2015 E. 5.4. ).

1.2.2 Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit können in gleicher Weise wie körperliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 8 ATSG bewirken. Rechtsprechungsgemäss ist bei psychischen Beeinträchtigungen zu prüfen, ob ein seelische s Leiden mit Krank heitswert besteht, welche s die versicherte Person auch bei Aufbietung allen guten Willens daran hindert, ein rentenausschliessendes Erwerbseinkommen zu erzielen (Art. 7 Abs. 2 Satz 2 ATSG; BGE 139 V 547 E. 5; 131 V 49 E. 1.2; 130 V 352 E. 2.2.1; vgl. Urteile des Bundesgerichtes 8C_614/2015 vom 15. De zember 2015 E. 5 und 9C_125/2015 vom 18. November 2015 E. 5.4. ). Die Annahme eines psychischen Gesundheitsschadens im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG sowie Art. 3 Abs. 1 und Art. 6 ATSG setzt grundsätzlich eine lege artis auf die Vorgaben eines anerkannten Klassifikationssystems abgestützte psychiatrische Diagnose voraus (vgl. BGE 130 V 396; Urteile des Bundesgerichts 8C_616/2014 vom 25. Februar 201 5 E. 5.3.3.3 und 9C_739/2014 vom 30. No vember 2015 E. 3.2). Eine fachärztlich festgestellte psychische Krankheit ist jedoch nicht ohne weiteres gleichbedeutend mit dem Vorliegen einer Invali dität. In jedem Einzelfall muss eine Beeinträchtigung der Arbeits- und Erwerbs fähigkeit unabhängig von der Diagnose und grundsätzlich unbesehen der Ätiologie ausgewiesen und in ihrem Ausmass bestimmt sein. Es ist nach einem weit gehend objektivierten Massstab zu beurteilen, ob und inwiefern der ver sicherten Person trotz ihres Leidens die Verwertung ihrer Restarbeitsfähigkeit auf dem ihr nach ihren Fähigkeiten offen stehenden ausgeglichenen Arbeits markt noch sozial-praktisch zumutbar und für die Gesellschaft tragbar sei (BGE 141 V 281 E. 3.7.3; 136 V 279 E. 3.2.1; BGE 127 V 294 E. 4c; vgl. Urteile des Bundesgerichtes 8C_614/2015 vom 15. Dezember 20 15 E. 5 und 8C_731/2015 vom 18. April 2016 E. 4.1).

Die Annahme eines psychischen Gesundheitsschadens im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG sowie Art. 3 Abs. 1 und Art. 6 ATSG setzt grundsätzlich eine lege artis auf die Vorgaben eines anerkannten Klassifikationssystems abgestützte psychiatrische Diagnose voraus (vgl. BGE 130 V 396; Urteile des Bundesgerichts 8C_616/2014 vom 25. Februar 201 5 E. 5.3.3.3 und 9C_739/2014 vom 30. No vember 2015 E. 3.2). Eine fachärztlich festgestellte psychische Krankheit ist jedoch nicht ohne weiteres gleichbedeutend mit dem Vorliegen einer Invali dität. In jedem Einzelfall muss eine Beeinträchtigung der Arbeits- und Erwerbs fähigkeit unabhängig von der Diagnose und grundsätzlich unbesehen der Ätiologie ausgewiesen und in ihrem Ausmass bestimmt sein. Es ist nach einem weit gehend objektivierten Massstab zu beurteilen, ob und inwiefern der ver sicherten Person trotz ihres Leidens die Verwertung ihrer Restarbeitsfähigkeit auf dem ihr nach ihren Fähigkeiten offen stehenden ausgeglichenen Arbeits markt noch sozial-praktisch zumutbar und für die Gesellschaft tragbar sei (BGE 141 V 281 E. 3.7.3; 136 V 279 E. 3.2.1; BGE 127 V 294 E. 4c; vgl. Urteile des Bundesgerichtes 8C_614/2015 vom 15. Dezember 20 15 E. 5 und 8C_731/2015 vom 18. April 2016 E. 4.1). 1.3

1.3 1.3.1 Für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit bei Vorliegen einer anhaltenden somato formen Schmerzstörung oder eines damit vergleichbaren psychosomati schen Leidens (BGE 141 V 281 E. 4.2) sind Indikatoren beachtlich, die das Bun desgericht wie folgt systematisiert hat ( BGE 141 V 281 E. 4.3.1):

1.3.1 Für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit bei Vorliegen einer anhaltenden somato formen Schmerzstörung oder eines damit vergleichbaren psychosomati schen Leidens (BGE 141 V 281 E. 4.2) sind Indikatoren beachtlich, die das Bun desgericht wie folgt systematisiert hat ( BGE 141 V 281 E. 4.3.1): - Kategorie „funktioneller Schweregrad"

Kategorie „funktioneller Schweregrad" - Komplex „Gesundheitsschädigung"

Komplex „Gesundheitsschädigung" - Ausprägung der diagnoserelevanten Befunde

Ausprägung der diagnoserelevanten Befunde - Behandlungs- und Eingliederungserfolg oder – resistenz

Behandlungs- und Eingliederungserfolg oder – resistenz - Komorbiditäten

Komorbiditäten - Komplex „Persönlichkeit" (Persönlichkeitsdiagnostik, persönliche Res sourcen)

Komplex „Persönlichkeit" (Persönlichkeitsdiagnostik, persönliche Res sourcen) - Komplex „Sozialer Kontext"

Komplex „Sozialer Kontext" - Kategorie „Konsistenz" (Gesichtspunkte des Verhaltens)

Kategorie „Konsistenz" (Gesichtspunkte des Verhaltens) - gleichmässige Einschränkung des Aktivitätenniveaus in allen ver gleich baren Lebensbereichen

gleichmässige Einschränkung des Aktivitätenniveaus in allen ver gleich baren Lebensbereichen - behandlungs- und eingliederungsanamnestisch ausgewiesener Lei dens druck

behandlungs- und eingliederungsanamnestisch ausgewiesener Lei dens druck Diese Standardindikatoren erlauben - unter Berücksichtigung leistungshindern der äusserer Belastungsfaktoren einerseits und Kompensationspotenzialen (Ressourcen) anderseits - das tatsächlich erreichbare Leistungsvermögen einzu schätzen (BGE 141 V 281 E. 3.4-3.6 und E. 4.1; Urteil des Bundesgerichts 9C_534/2015 vom 1. März 2016 E. 2.2.1).

Diese Standardindikatoren erlauben - unter Berücksichtigung leistungshindern der äusserer Belastungsfaktoren einerseits und Kompensationspotenzialen (Ressourcen) anderseits - das tatsächlich erreichbare Leistungsvermögen einzu schätzen (BGE 141 V 281 E. 3.4-3.6 und E. 4.1; Urteil des Bundesgerichts 9C_534/2015 vom 1. März 2016 E. 2.2.1). Beweisrechtlich entscheidend ist der Aspekt der Konsistenz (BGE 141 V 281 E. 4.4):

Beweisrechtlich entscheidend ist der Aspekt der Konsistenz (BGE 141 V 281 E. 4.4): Der Indikator einer gleichmässigen Einschränkung des Aktivitätsniveaus in allen vergleichbaren Lebensbereichen zielt auf die Frage ab, ob die diskutierte Einschränkung in Beruf und Erwerb (bzw. bei Nichterwerbstätigen im Aufga benbereich) einerseits und in den sonstigen Lebensbereichen (z.B. Freizeitge staltung) anderseits gleich ausgeprägt ist. Dabei ist das bisherige Kriterium des sozialen Rückzugs (wiederum) so zu fassen, dass neben Hinweisen auf Ein schränkungen auch Ressourcen erschlossen werden; umgekehrt kann ein krank heitsbedingter Rückzug aber auch Ressourcen zusätzlich vermindern. Soweit erhebbar, empfiehlt sich auch ein Vergleich mit dem Niveau sozialer Aktivität vor Eintritt der Gesundheitsschädigung. Das Aktivitätsniveau der versicherten Person ist stets im Verhältnis zur geltend gemachten Arbeitsunfähigkeit zu sehen (BGE 141 V 281 E. 4.4.1; vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_296/2016 vom 29. Juni 2016 E. 4.1.1).

Der Indikator einer gleichmässigen Einschränkung des Aktivitätsniveaus in allen vergleichbaren Lebensbereichen zielt auf die Frage ab, ob die diskutierte Einschränkung in Beruf und Erwerb (bzw. bei Nichterwerbstätigen im Aufga benbereich) einerseits und in den sonstigen Lebensbereichen (z.B. Freizeitge staltung) anderseits gleich ausgeprägt ist. Dabei ist das bisherige Kriterium des sozialen Rückzugs (wiederum) so zu fassen, dass neben Hinweisen auf Ein schränkungen auch Ressourcen erschlossen werden; umgekehrt kann ein krank heitsbedingter Rückzug aber auch Ressourcen zusätzlich vermindern. Soweit erhebbar, empfiehlt sich auch ein Vergleich mit dem Niveau sozialer Aktivität vor Eintritt der Gesundheitsschädigung. Das Aktivitätsniveau der versicherten Person ist stets im Verhältnis zur geltend gemachten Arbeitsunfähigkeit zu sehen (BGE 141 V 281 E. 4.4.1; vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_296/2016 vom 29. Juni 2016 E. 4.1.1). Die Inanspruchnahme von therapeutischen Optionen, das heisst das Ausmass, in welchem Behandlungen wahrgenommen oder eben vernachlässigt werden, weist (ergänzend zum Gesichtspunkt Behandlungs- und Eingliederungserfolg oder -resistenz unter dem Komplex "Gesundheitsschädigung") auf den tatsächlichen Leidensdruck hin. Dies gilt allerdings nur, solange das betreffende Verhalten nicht durch das laufende Versicherungsverfahren beeinflusst ist. Nicht auf fehlenden Leidensdruck zu schliessen ist, wenn die Nichtinanspruchnahme einer empfohlenen und zugänglichen Therapie oder die schlechte Compliance klarer weise auf eine (unabwendbare) Unfähigkeit zur Krankheitseinsicht zurückzu führen ist. In ähnlicher Weise zu berücksichtigen ist das Verhalten der versicherten Person im Rahmen der beruflichen (Selbst-) Eingliederung. Inkon sistentes Verhalten ist auch hier ein Indiz dafür, die geltend gemachte Einschränkung sei anders begründet als durch eine versicherte Gesundheits beein trächtigung (BGE 141 V 281 E. 4.4.2; vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_296/2016 vom 29. Juni 2016 E. 4.1.2).

Die Inanspruchnahme von therapeutischen Optionen, das heisst das Ausmass, in welchem Behandlungen wahrgenommen oder eben vernachlässigt werden, weist (ergänzend zum Gesichtspunkt Behandlungs- und Eingliederungserfolg oder -resistenz unter dem Komplex "Gesundheitsschädigung") auf den tatsächlichen Leidensdruck hin. Dies gilt allerdings nur, solange das betreffende Verhalten nicht durch das laufende Versicherungsverfahren beeinflusst ist. Nicht auf fehlenden Leidensdruck zu schliessen ist, wenn die Nichtinanspruchnahme einer empfohlenen und zugänglichen Therapie oder die schlechte Compliance klarer weise auf eine (unabwendbare) Unfähigkeit zur Krankheitseinsicht zurückzu führen ist. In ähnlicher Weise zu berücksichtigen ist das Verhalten der versicherten Person im Rahmen der beruflichen (Selbst-) Eingliederung. Inkon sistentes Verhalten ist auch hier ein Indiz dafür, die geltend gemachte Einschränkung sei anders begründet als durch eine versicherte Gesundheits beein trächtigung (BGE 141 V 281 E. 4.4.2; vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_296/2016 vom 29. Juni 2016 E. 4.1.2). Das Bundesgericht hat in BGE 141 V 281 seine ständige Rechtsprechung bestä tigt, wonach psychische Störungen der hier interessierenden Art nur als invali disierend gelten, wenn sie schwer und therapeutisch nicht (mehr) angehbar sind ( BGE 141 V 281 E. 4.3.1.2; v gl. statt vieler: Urteil des Bundesgerichtes 8C_614/2015 vom 15. Dezember 2015 E. 5).

Das Bundesgericht hat in BGE 141 V 281 seine ständige Rechtsprechung bestä tigt, wonach psychische Störungen der hier interessierenden Art nur als invali disierend gelten, wenn sie schwer und therapeutisch nicht (mehr) angehbar sind ( BGE 141 V 281 E. 4.3.1.2; v gl. statt vieler: Urteil des Bundesgerichtes 8C_614/2015 vom 15. Dezember 2015 E. 5). 1.3.2 Gutachten, welche noch vor dieser bundesrechtlichen Praxis eingeholt wurden und sich daher noch nicht zu den beachtlichen Indikatoren äussern, verlieren per se nicht ihren Beweiswert. Vielmehr ist im Rahmen einer gesamthaften Prüfung des Einzelfalls mit seinen spezifischen Gegebenheiten und den erhobe nen Rügen entscheidend, ob ein abschliessendes Abstellen auf die vorhandenen Beweisgrundlagen vor Bundesrecht standhält. In sinngemässer Anwendung der nunmehr materiell-beweisrechtlich geänderten Anforderungen ist in jedem ein zelnen Fall zu prüfen, ob die beigezogenen administrativen und/oder gerichtli chen Sachverständigengutachten – gegebenenfalls im Kontext mit weiteren fachärztlichen Berichten – eine schlüssige Beurteilung im Lichte der massgebli chen Indikatoren erlauben oder nicht. Je nach Abklärungstiefe und -dichte kann zudem unter Umständen eine punktuelle Ergänzung genügen (BGE 141 V 281 E. 8).

1.3.2 Gutachten, welche noch vor dieser bundesrechtlichen Praxis eingeholt wurden und sich daher noch nicht zu den beachtlichen Indikatoren äussern, verlieren per se nicht ihren Beweiswert. Vielmehr ist im Rahmen einer gesamthaften Prüfung des Einzelfalls mit seinen spezifischen Gegebenheiten und den erhobe nen Rügen entscheidend, ob ein abschliessendes Abstellen auf die vorhandenen Beweisgrundlagen vor Bundesrecht standhält. In sinngemässer Anwendung der nunmehr materiell-beweisrechtlich geänderten Anforderungen ist in jedem ein zelnen Fall zu prüfen, ob die beigezogenen administrativen und/oder gerichtli chen Sachverständigengutachten – gegebenenfalls im Kontext mit weiteren fachärztlichen Berichten – eine schlüssige Beurteilung im Lichte der massgebli chen Indikatoren erlauben oder nicht. Je nach Abklärungstiefe und -dichte kann zudem unter Umständen eine punktuelle Ergänzung genügen (BGE 141 V 281 E. 8). 1.4 Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gege benenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeits unfähig ist (BGE 125 V 256 E. 4). Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person no ch zugemutet werden kön nen (BGE 125 V 256 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E. 4b/cc).

1.4 Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gege benenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeits unfähig ist (BGE 125 V 256 E. 4). Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person no ch zugemutet werden kön nen (BGE 125 V 256 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E. 4b/cc). 1.5 Das Sozialversicherungsgericht hat den Sachverhalt von Amtes wegen fest zustel len und alle Beweismittel objektiv zu prüfen, unabhängig davon, von wem sie stammen, und danach zu entscheiden, ob sie eine zuverlässige Beur teilung des strittigen Leistungsanspruches gestatten. Insbesondere darf es beim Vor liegen einander widersprechender medizinischer Berichte den Prozess nicht erledigen, ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzu geben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These abstellt (ZAK 1986 S. 188 E. 2a). Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Gutachtens ist im Lichte dieser Grundsätze entscheidend, ob es für die Beant wortung der gestellten Fragen umfassend ist, auf den erforderlichen allseitigen Untersuchungen beruht, die geklagten Beschwerden berücksichtigt und sich mit diesen sowie dem Verhalten der untersuchten Person auseinander setzt – was vor allem bei psychischen Fehlentwicklungen nötig ist –, in Kenntnis der und gegebenenfalls in Auseinandersetzung mit den Vorakten abgegeben worden ist, ob es in der Darlegung der medizinischen Zustände und Zusammenhänge ein leuchtet, ob die Schlussfolgerungen der medizinischen Experten in einer Weise begründet sind, dass die rechtsanwendende Person sie prüfend nachvollziehen kann, ob der Experte oder die Expertin nicht auszuräumende Unsicherheiten und Unklarheiten, welche die Beantwortung der Fragen erschweren oder ver unmöglichen, gegebenenfalls deutlich macht (BGE 134 V 231 E. 5.1; 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c; Ulrich Meyer, Die Rechtspflege in der Sozialversiche rung, BJM 1989, S. 30 f.; derselbe in: Hermann Fredenhagen, Das ärztliche Gut achten, 4. Auflage 2003, S. 24 f.).

1.5 Das Sozialversicherungsgericht hat den Sachverhalt von Amtes wegen fest zustel len und alle Beweismittel objektiv zu prüfen, unabhängig davon, von wem sie stammen, und danach zu entscheiden, ob sie eine zuverlässige Beur teilung des strittigen Leistungsanspruches gestatten. Insbesondere darf es beim Vor liegen einander widersprechender medizinischer Berichte den Prozess nicht erledigen, ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzu geben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These abstellt (ZAK 1986 S. 188 E. 2a). Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Gutachtens ist im Lichte dieser Grundsätze entscheidend, ob es für die Beant wortung der gestellten Fragen umfassend ist, auf den erforderlichen allseitigen Untersuchungen beruht, die geklagten Beschwerden berücksichtigt und sich mit diesen sowie dem Verhalten der untersuchten Person auseinander setzt – was vor allem bei psychischen Fehlentwicklungen nötig ist –, in Kenntnis der und gegebenenfalls in Auseinandersetzung mit den Vorakten abgegeben worden ist, ob es in der Darlegung der medizinischen Zustände und Zusammenhänge ein leuchtet, ob die Schlussfolgerungen der medizinischen Experten in einer Weise begründet sind, dass die rechtsanwendende Person sie prüfend nachvollziehen kann, ob der Experte oder die Expertin nicht auszuräumende Unsicherheiten und Unklarheiten, welche die Beantwortung der Fragen erschweren oder ver unmöglichen, gegebenenfalls deutlich macht (BGE 134 V 231 E. 5.1; 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c; Ulrich Meyer, Die Rechtspflege in der Sozialversiche rung, BJM 1989, S. 30 f.; derselbe in: Hermann Fredenhagen, Das ärztliche Gut achten, 4. Auflage 2003, S. 24 f.). 1.6 Im Rahmen der freien Beweiswürdigung darf sich die Verwaltung - und im Streit fall das Gericht - weder über die (den beweisrechtlichen Anforderungen genügenden) medizinischen Tatsachenfeststellungen hinwegsetzen noch sich die ärztlichen Einschätzungen und Schlussfolgerungen zur (Rest-) Arbeitsfähigkeit unbesehen ihrer konkreten sozialversicherungsrechtlichen Relevanz und Trag weite zu eigen machen. Die rechtsanwendenden Behörden haben diesfalls mit besonderer Sorgfalt zu prüfen, ob die ärztliche Einschätzung der Arbeitsunfä higkeit auch invaliditätsfremde Gesichtspunkte (insbesondere psychosoziale und soziokulturelle Belastungsfaktoren) mitberücksichtigt, die vom invaliditäts rechtlichen Standpunkt aus unbeachtlich sind (vgl. BGE 140 V 193 ; 130 V 352 E. 2.2.5). Wo psychosoziale Einflüsse das Bild prägen, ist bei der Annahme einer rentenbegründenden Invalidität Zurückhaltung geboten ( BGE 127 V 294 E. 5a; vgl. Urteil des Bundesgerichtes 9C_146/2015 vom 1 9. Januar 2016).

1.6 Im Rahmen der freien Beweiswürdigung darf sich die Verwaltung - und im Streit fall das Gericht - weder über die (den beweisrechtlichen Anforderungen genügenden) medizinischen Tatsachenfeststellungen hinwegsetzen noch sich die ärztlichen Einschätzungen und Schlussfolgerungen zur (Rest-) Arbeitsfähigkeit unbesehen ihrer konkreten sozialversicherungsrechtlichen Relevanz und Trag weite zu eigen machen. Die rechtsanwendenden Behörden haben diesfalls mit besonderer Sorgfalt zu prüfen, ob die ärztliche Einschätzung der Arbeitsunfä higkeit auch invaliditätsfremde Gesichtspunkte (insbesondere psychosoziale und soziokulturelle Belastungsfaktoren) mitberücksichtigt, die vom invaliditäts rechtlichen Standpunkt aus unbeachtlich sind (vgl. BGE 140 V 193 ; 130 V 352 E. 2.2.5). Wo psychosoziale Einflüsse das Bild prägen, ist bei der Annahme einer rentenbegründenden Invalidität Zurückhaltung geboten ( BGE 127 V 294 E. 5a; vgl. Urteil des Bundesgerichtes 9C_146/2015 vom 1 9. Januar 2016). 2.

2. 2.1 Die Beschwerdegegnerin erwog im angefochtenen Entscheid, die Abklärungen hätten ergeben, dass der Beschwerdeführer seit dem 3. April 2014 in seiner angestammten Tätigkeit wieder 100 % arbeitsfähig sei. Es liege gegenwärtig keine erhebliche gesundheitliche Beeinträchtigung vor (Urk. 2).

2.1 Die Beschwerdegegnerin erwog im angefochtenen Entscheid, die Abklärungen hätten ergeben, dass der Beschwerdeführer seit dem 3. April 2014 in seiner angestammten Tätigkeit wieder 100 % arbeitsfähig sei. Es liege gegenwärtig keine erhebliche gesundheitliche Beeinträchtigung vor (Urk. 2). 2.2 Der Beschwerdeführer brachte in seiner Beschwerde dagegen vor, hinsichtlich der Beurteilung der Arbeitsfähigkeit sei auf das Gutachten des Z.___ abzustel len. Dieses sei weder mit Defiziten behaftet noch widersprüchlich. Die Indikato renprüfung würde die invalidenversicherungsrechtliche Relevanz der somato formen Schmerzstörung nachweisen. Hinsichtlich der depressiven Symptomatik dürfe nicht auf das Gutachten des Krankentaggeldversicherers abgestellt wer den, da es sich dabei um ein Parteigutachten handle. Dieses sei ausserdem weder nachvollziehbar, noch schlüssig oder beweiskräftig. Sollte wider Erwarten keine Rente zugesprochen werden, seien berufliche Massnahmen zuzusprechen, da der Beschwerdeführer nicht selber in den Berufsalltag zurückfinden könne (Urk. 1).

2.2 Der Beschwerdeführer brachte in seiner Beschwerde dagegen vor, hinsichtlich der Beurteilung der Arbeitsfähigkeit sei auf das Gutachten des Z.___ abzustel len. Dieses sei weder mit Defiziten behaftet noch widersprüchlich. Die Indikato renprüfung würde die invalidenversicherungsrechtliche Relevanz der somato formen Schmerzstörung nachweisen. Hinsichtlich der depressiven Symptomatik dürfe nicht auf das Gutachten des Krankentaggeldversicherers abgestellt wer den, da es sich dabei um ein Parteigutachten handle. Dieses sei ausserdem weder nachvollziehbar, noch schlüssig oder beweiskräftig. Sollte wider Erwarten keine Rente zugesprochen werden, seien berufliche Massnahmen zuzusprechen, da der Beschwerdeführer nicht selber in den Berufsalltag zurückfinden könne (Urk. 1). 3.

3. 3.1 In der Verfügung vom 24. Mai 2011 ging die Beschwerdegegnerin davon aus, dass der Beschwerdeführer wegen somatischer Beschwerden in seiner zuletzt ausgeübten Tätigkeit als Buschauffeur 100 % arbeitsunfähig sei, wohingegen eine angepasste Tätigkeit vollumfänglich für zumutbar gehalten wurde. Aus dem Einkommensvergleich resultierte ein Invaliditätsgrad von 0 % (Urk. 10/73).

3.1 In der Verfügung vom 24. Mai 2011 ging die Beschwerdegegnerin davon aus, dass der Beschwerdeführer wegen somatischer Beschwerden in seiner zuletzt ausgeübten Tätigkeit als Buschauffeur 100 % arbeitsunfähig sei, wohingegen eine angepasste Tätigkeit vollumfänglich für zumutbar gehalten wurde. Aus dem Einkommensvergleich resultierte ein Invaliditätsgrad von 0 % (Urk. 10/73). Auf die Neuanmeldung vom 5. Dezember 2013 (Urk. 10/104) ist die Beschwer de gegnerin eingetreten und hat eine neuerliche Anspruchsprüfung vorgenommen. Demnach ist zu prüfen, ob sich seit der Verfügung vom 24. Mai 2011 (Urk. 10/73) bis zum Erlass der angefochtenen Verfügung vom 22. August 2016 (Urk. 2) der Gesundheitszustand des Beschwerdeführers in - analog - revi sionsrechtlich erheblicher Weise verändert hat und aufgrund dessen nunmehr ein Rentenanspruch entstand (vgl. E. 1.1.2).

Auf die Neuanmeldung vom 5. Dezember 2013 (Urk. 10/104) ist die Beschwer de gegnerin eingetreten und hat eine neuerliche Anspruchsprüfung vorgenommen. Demnach ist zu prüfen, ob sich seit der Verfügung vom 24. Mai 2011 (Urk. 10/73) bis zum Erlass der angefochtenen Verfügung vom 22. August 2016 (Urk. 2) der Gesundheitszustand des Beschwerdeführers in - analog - revi sionsrechtlich erheblicher Weise verändert hat und aufgrund dessen nunmehr ein Rentenanspruch entstand (vgl. E. 1.1.2). 3.2 Im Zeitpunkt der Verfügung vom 24. Mai 2011 präsentierte sich die medizini sche Aktenlage im Wesentlichen wie folgt:

3.2 Im Zeitpunkt der Verfügung vom 24. Mai 2011 präsentierte sich die medizini sche Aktenlage im Wesentlichen wie folgt: Im bidisziplinären Gutachten der Klinik C.___ vom 13. Oktober 2009 (Urk. 10/52, Urk. 10/50) wurden folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit festgehalten (Urk. 10/52/7):

Im bidisziplinären Gutachten der Klinik C.___ vom 13. Oktober 2009 (Urk. 10/52, Urk. 10/50) wurden folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit festgehalten (Urk. 10/52/7): - Beckenstand links 2 cm bei

Beckenstand links 2 cm bei - Status nac h Poliomyelitis 1977 mit generalisierter Atrophie der Bein muskulatur links und

Status nac h Poliomyelitis 1977 mit generalisierter Atrophie der Bein muskulatur links und - femoroacetabuläres Impingement des rechten Hüftgelenks mit Hernia tion Pit an typischer Stelle bei suboptimaler Schenkelhals-Taillierung, Status nach Arthroskopie am 6. Juni 2009 mit Labrumdebridement, Pfannenrand- und Kopf-/Schenkelhalstrimmung und postoperativ persistierende Taillierungsstörung und Verdacht auf Kapselfibrose, fort geschrittene Knorpelschäden und Labrumdegeneration (MRI 09/2009)

femoroacetabuläres Impingement des rechten Hüftgelenks mit Hernia tion Pit an typischer Stelle bei suboptimaler Schenkelhals-Taillierung, Status nach Arthroskopie am 6. Juni 2009 mit Labrumdebridement, Pfannenrand- und Kopf-/Schenkelhalstrimmung und postoperativ persistierende Taillierungsstörung und Verdacht auf Kapselfibrose, fort geschrittene Knorpelschäden und Labrumdegeneration (MRI 09/2009) Zur Arbeitsfähigkeit hielten die Experten fest, der Beschwerdeführer könne eine vor allem im Sitzen zu verrichtende Tätigkei t ohne Heben von Lasten über 10 kg ausüben. Die angestammte Tätigkeit als Chauffeur (Fleischtransport) sei nicht adaptiert, weil zu hohe Gewichtsbelastungen a ufträten. Aus rheumatolo gischer Sicht sei der Beschwerdeführer in der angestammten Tätigk eit seit dem Unfall vom 11. Mai 2005 nicht mehr arbeitsfähig gewesen. In einer adaptierten Tätigkeit gemäss dem Belastungsprofil sei er dagegen nie langfristig arbeitsun fähig gewesen. Auch a us psychiatrischer Sicht sei der Beschwerdeführer nie arbeitsunfähig gewesen (Urk. 10/52/8).

Zur Arbeitsfähigkeit hielten die Experten fest, der Beschwerdeführer könne eine vor allem im Sitzen zu verrichtende Tätigkei t ohne Heben von Lasten über 10 kg ausüben. Die angestammte Tätigkeit als Chauffeur (Fleischtransport) sei nicht adaptiert, weil zu hohe Gewichtsbelastungen a ufträten. Aus rheumatolo gischer Sicht sei der Beschwerdeführer in der angestammten Tätigk eit seit dem Unfall vom 11. Mai 2005 nicht mehr arbeitsfähig gewesen. In einer adaptierten Tätigkeit gemäss dem Belastungsprofil sei er dagegen nie langfristig arbeitsun fähig gewesen. Auch a us psychiatrischer Sicht sei der Beschwerdeführer nie arbeitsunfähig gewesen (Urk. 10/52/8). 3.3 Die aktuelle medizinische Aktenlage präsent iert sich im Wesentlichen wie folgt:

3.3 Die aktuelle medizinische Aktenlage präsent iert sich im Wesentlichen wie folgt: 3.3.1 Dem Bericht von Dr. med. D.___, FMH Psychiatrie und Psychotherapie, vom 2 2. August 2014 zu Händen des vertrauensärztlichen Diensts des Kran kentaggeldversicherers des Beschwerdeführers ( Urk. 10/118/12-25) ist zu ent nehmen, aus psychiatrischer Sicht lasse sich keine Krankheit mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit diagnostizieren. Ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähig keit nannte Dr. D.___ eine chronische Schmerzstörung mit körperlichen und psychischen Anteilen (ICD-10 F45.41), eine dissoziative Bewegungsstörung (ICD-10 F44.4), einen Status nach posttraumatischer Belastungsstörung (ICD-10 F43.1) sowie akzentuierte Persönlichkeitszüge (leistungsorientiert, perfek tionistisch) (ICD-10 Z73.1).

3.3.1 Dem Bericht von Dr. med. D.___, FMH Psychiatrie und Psychotherapie, vom 2 2. August 2014 zu Händen des vertrauensärztlichen Diensts des Kran kentaggeldversicherers des Beschwerdeführers ( Urk. 10/118/12-25) ist zu ent nehmen, aus psychiatrischer Sicht lasse sich keine Krankheit mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit diagnostizieren. Ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähig keit nannte Dr. D.___ eine chronische Schmerzstörung mit körperlichen und psychischen Anteilen (ICD-10 F45.41), eine dissoziative Bewegungsstörung (ICD-10 F44.4), einen Status nach posttraumatischer Belastungsstörung (ICD-10 F43.1) sowie akzentuierte Persönlichkeitszüge (leistungsorientiert, perfek tionistisch) (ICD-10 Z73.1). Zum Untersuchungsbefund führte Dr. D.___ insbesondere aus, im Gespräch erweise sich der Beschwerdeführer als kooperativ und zugewandt, der affektive Rapport lasse sich gut herstellen. Er spreche spontan und viel mit normal kräf tiger Stimme, der Redefluss sei ungehindert. Das Bewusstsein sei klar und die Orientierung allseits vorhanden. Auffallend sei, dass der Beschwerdeführer ohne äusserlich sichtbare psychovegetative Begleiterscheinungen über die Unfälle sprechen könne, eine Hypervigilanz oder Schreckhaftigkeit lasse sich nicht erkennen. Die Stimmung sei ausgeglichen, der Beschwerdeführer könne während des Gesprächs immer wieder lächeln und einige wenige Male auch lachen. Die affektive Modulationsfähigkeit und die Vitalität seien nicht einge schränkt. Der Gedankengang sei in formaler Hinsicht weder gehemmt, verlang samt noch an Ideen verarmt, jedoch auf die geklagten Beschwerden eingeengt, in inhaltlicher Hinsicht sei er unauffällig. Die Beschwerdeschilderung sei zum Teil logisch und kohärent, zum Teil aber auch vage, diffus und wenig fassbar, aber es lasse sich auch eine Dramatisierungstendenz erkennen. Die Angaben seien nicht immer konsistent. Der Beschwerdeführer könne auch nicht immer präzise zeitliche Angaben machen. Während der ganzen 75 Minuten dauernden Untersuchung hätten sich indes keine Konzentrations-, Aufmerksamkeits- oder Auffassungsstörungen und auch keine Ermüdungszeichen klinisch feststellen lassen. In psychomotorischer Hinsicht fänden sich keine pathologischen Befunde und es lägen keine Hinweise für einen psychotischen Prozess vor (Urk. 10/118/20f.).

Zum Untersuchungsbefund führte Dr. D.___ insbesondere aus, im Gespräch erweise sich der Beschwerdeführer als kooperativ und zugewandt, der affektive Rapport lasse sich gut herstellen. Er spreche spontan und viel mit normal kräf tiger Stimme, der Redefluss sei ungehindert. Das Bewusstsein sei klar und die Orientierung allseits vorhanden. Auffallend sei, dass der Beschwerdeführer ohne äusserlich sichtbare psychovegetative Begleiterscheinungen über die Unfälle sprechen könne, eine Hypervigilanz oder Schreckhaftigkeit lasse sich nicht erkennen. Die Stimmung sei ausgeglichen, der Beschwerdeführer könne während des Gesprächs immer wieder lächeln und einige wenige Male auch lachen. Die affektive Modulationsfähigkeit und die Vitalität seien nicht einge schränkt. Der Gedankengang sei in formaler Hinsicht weder gehemmt, verlang samt noch an Ideen verarmt, jedoch auf die geklagten Beschwerden eingeengt, in inhaltlicher Hinsicht sei er unauffällig. Die Beschwerdeschilderung sei zum Teil logisch und kohärent, zum Teil aber auch vage, diffus und wenig fassbar, aber es lasse sich auch eine Dramatisierungstendenz erkennen. Die Angaben seien nicht immer konsistent. Der Beschwerdeführer könne auch nicht immer präzise zeitliche Angaben machen. Während der ganzen 75 Minuten dauernden Untersuchung hätten sich indes keine Konzentrations-, Aufmerksamkeits- oder Auffassungsstörungen und auch keine Ermüdungszeichen klinisch feststellen lassen. In psychomotorischer Hinsicht fänden sich keine pathologischen Befunde und es lägen keine Hinweise für einen psychotischen Prozess vor (Urk. 10/118/20f.). 3.3.2 Dem polydisziplinären Gutachten des Z.___ vom 6. August 2015 (Urk. 10/155) kann entnommen werden, der Beschwerdeführer leide an folgenden Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (Urk. 10/155/66):

3.3.2 Dem polydisziplinären Gutachten des Z.___ vom 6. August 2015 (Urk. 10/155) kann entnommen werden, der Beschwerdeführer leide an folgenden Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (Urk. 10/155/66): - rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig mittelgradige depressive Episode, bestehend seit etwa Januar 2013, (ICD-10 F33.1)

rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig mittelgradige depressive Episode, bestehend seit etwa Januar 2013, (ICD-10 F33.1) - anhaltende somatoforme Schmerzstörung (ICD-10 F45.4)

anhaltende somatoforme Schmerzstörung (ICD-10 F45.4) - Zustand nach posttraumatischer Belastungsstörung, bestehend von etwa Januar 2013 bis Dezember 2014, ICD-10 F43.1)

Zustand nach posttraumatischer Belastungsstörung, bestehend von etwa Januar 2013 bis Dezember 2014, ICD-10 F43.1) Als Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit nannten die Gutachter folgende ( Urk. 10/155/67): Lumbovertebralsyndrom bei Diskushernie L3/4 und Th 11/12 ohne neurale Kompression, Schmerzpersistenz der rechten Hüfte nach arthroskopischem Labrumdebridement mit Pfannenrand- und Kopf/Schenkel hals trimmung im Juni 2009, Status nach Poliomyelitis im 8. Lebensmonat mit Atrophie der linken Oberschenkel- und Unterschenkelmus kulatur, mit leicht gradiger Schwäche linkes Bein mit Symptomexazerbation und Verdacht auf zusätzliche Inaktivitätsatrophie bei Status nach Kniegelenksver letzung ( 2005 ) und Hüftarthroskopie rechts ( 2009 ) sowie Beinverkürzung, Status nach leichter traumatischer Hirnverletzung durch Autounfall mit Frontalkolli sion am 1 9. Januar 2013, rezidivierend auftretende Spannungskopfschmerzen bei Ver spannungen im Schulter-/Nackenbereich, verstärkt auftretend seit Perso nenwagen-Frontalkollision vom 1 9. Januar 2013, Röntgen-HWS vom 2 0. Januar 2013 ohne Hinweise für knöcherne Verletzungen, arterielle Hyperto nie, Nikotinabusus, Urge -Urininkontinenz.

Als Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit nannten die Gutachter folgende ( Urk. 10/155/67): Lumbovertebralsyndrom bei Diskushernie L3/4 und Th 11/12 ohne neurale Kompression, Schmerzpersistenz der rechten Hüfte nach arthroskopischem Labrumdebridement mit Pfannenrand- und Kopf/Schenkel hals trimmung im Juni 2009, Status nach Poliomyelitis im 8. Lebensmonat mit Atrophie der linken Oberschenkel- und Unterschenkelmus kulatur, mit leicht gradiger Schwäche linkes Bein mit Symptomexazerbation und Verdacht auf zusätzliche Inaktivitätsatrophie bei Status nach Kniegelenksver letzung ( 2005 ) und Hüftarthroskopie rechts ( 2009 ) sowie Beinverkürzung, Status nach leichter traumatischer Hirnverletzung durch Autounfall mit Frontalkolli sion am 1 9. Januar 2013, rezidivierend auftretende Spannungskopfschmerzen bei Ver spannungen im Schulter-/Nackenbereich, verstärkt auftretend seit Perso nenwagen-Frontalkollision vom 1 9. Januar 2013, Röntgen-HWS vom 2 0. Januar 2013 ohne Hinweise für knöcherne Verletzungen, arterielle Hyperto nie, Nikotinabusus, Urge -Urininkontinenz. Im Rahmen der polydisziplinären Konsensbeurteilung hielten die Gutachter fest, bei der aktuell zu erhebenden klinisch neurologischen Untersuchung fänden sich keine Paresen im Bereich des linken Beines, lediglich eine sakkadierte maximale Willkür-Innervation, am ehesten bedingt durch die subjektiven Schmerzen im linken Bein. In der aktuellen Elektroneurographie Praxis E.___ habe sich kein Hinweis für einen degenerativen spinalen oder radikulären Prozess gefunden. Es hätten sich sogenannte Ries enpotentiale als Zeichen der äl teren chronisch neurogenen Reinnervation gezeigt, jedoch kein Hinweis für Denervation, kein Hinweis für akute neurogene Veränderungen. Darüber hinaus zeig e sich in der aktuellen klinisch neurologischen Untersu chung kein Hinweis für eine andersartige spinale oder radikuläre Symptomato logie und kein Hinweis für ein radikuläres Ausfallmuster. Klinisch zeige sich noch aufgrund der Schmerzen eine verspannte thorako -lumbale Paravertebral muskulatur. Auch im Schulter-Nacken-Bereich fänden sich Verspannungen, die zu Spannungskopfschmerzen führen können, wie diese auch vom Beschwerde führer beschrieben würden. Deutlich zeige sich eine hypertrophierte Ober- und Unterschenkelmuskulatur rechts im Vergleich zu links als Zeichen der musku lären Kompensation des rechten Beines zum linken Bein bei Status nach Polio myelitis und Muskelatrophie. Aufgrund der klinisch neurologischen und elektromyographischen Untersuchung finde sich derzeit kein Hinweis für ein sogenanntes Postpoliosyndrom, welches mit einer progredienten Atrophie und Parese, aber auch elektrophysiologischen Veränderungen einhergehen würde. Der klinisch neurologische Befund zeige zwar im Bereich des linken Beines eine durch die Poliomyelitis-Erkrankung im Kindesalter bedingte leichte Atrophie der Ober- und Unterschenkelmuskulatur links, jedoch keinen Nachweis von Paresen und somit von neurologischer Seite her keine funktionelle Beeinträchti gung (Urk. 10/155/64).

Im Rahmen der polydisziplinären Konsensbeurteilung hielten die Gutachter fest, bei der aktuell zu erhebenden klinisch neurologischen Untersuchung fänden sich keine Paresen im Bereich des linken Beines, lediglich eine sakkadierte maximale Willkür-Innervation, am ehesten bedingt durch die subjektiven Schmerzen im linken Bein. In der aktuellen Elektroneurographie Praxis E.___ habe sich kein Hinweis für einen degenerativen spinalen oder radikulären Prozess gefunden. Es hätten sich sogenannte Ries enpotentiale als Zeichen der äl teren chronisch neurogenen Reinnervation gezeigt, jedoch kein Hinweis für Denervation, kein Hinweis für akute neurogene Veränderungen. Darüber hinaus zeig e sich in der aktuellen klinisch neurologischen Untersu chung kein Hinweis für eine andersartige spinale oder radikuläre Symptomato logie und kein Hinweis für ein radikuläres Ausfallmuster. Klinisch zeige sich noch aufgrund der Schmerzen eine verspannte thorako -lumbale Paravertebral muskulatur. Auch im Schulter-Nacken-Bereich fänden sich Verspannungen, die zu Spannungskopfschmerzen führen können, wie diese auch vom Beschwerde führer beschrieben würden. Deutlich zeige sich eine hypertrophierte Ober- und Unterschenkelmuskulatur rechts im Vergleich zu links als Zeichen der musku lären Kompensation des rechten Beines zum linken Bein bei Status nach Polio myelitis und Muskelatrophie. Aufgrund der klinisch neurologischen und elektromyographischen Untersuchung finde sich derzeit kein Hinweis für ein sogenanntes Postpoliosyndrom, welches mit einer progredienten Atrophie und Parese, aber auch elektrophysiologischen Veränderungen einhergehen würde. Der klinisch neurologische Befund zeige zwar im Bereich des linken Beines eine durch die Poliomyelitis-Erkrankung im Kindesalter bedingte leichte Atrophie der Ober- und Unterschenkelmuskulatur links, jedoch keinen Nachweis von Paresen und somit von neurologischer Seite her keine funktionelle Beeinträchti gung (Urk. 10/155/64). Aus psychiatrischer Sicht liessen sich beim Beschwerdeführer im Zusammen hang mit Hüftbeschwerden rechts mit operativer Behandlung im Juni 2009 und psychosozialen Problemen mit Arbeitsverlust Anpassungsstörungen mit länge rer depressiver Reaktion erheben, die sich mit Arbeitswiederaufnahme 2011 gebessert hätten. In der Folge habe der Beschwerdeführer im Zusammenhang mit einem Autounfall mit Frontalkollision am 1 9. Januar 2013 eine rezidi vierende depressive Störung mit mittelgradigen depressiven Episoden entwickelt und zusätzlich sei es aufgrund dieses lebensbedrohlichen, traumatisierenden Ereignisses zu einer posttraumatischen Belastungsstörung gekommen, welche sich unter Traumatherapie seit etwa vier bis fünf Monaten gebessert habe. Die mittelgradigen depressiven Episoden seien gekennzeichnet durch niedergeschla gene Stimmung mit Lustlosigkeit, Freudlosigkeit, fehlender Unternehmungslust, verbunden mit Affektlabilität, teils mitschwingend, teils vermindert mitschwin gend, teils weinerlich, und hinzu kämen psycho motorische Unruhe mit Reizbar keit, Erregbarkeit bis Aggressivität sowie Antriebs minderung. Sodann liessen sich kognitive Störungen mit Konzentrationsschwierigkeiten und erschwerten Gedächtnisleistungen, vor allem mit ungenauen zeitlichen Angaben, erheben. Hinzu kämen Denkstörungen mit vermehrter Nachdenklichkeit, Grübeln und negativistisch eingeengtem Denken auf seine körperlichen Beschw erden und seine soziale Situation mit Zukunftsängsten und Existenzängsten. Auch liessen sich Suizidgedanken erheben mit mangelndem Lebenswillen und vorübergehen den suizidalen Einengungen sowie angeblichen Suizidversuchen vor etwa zwei Jahren. Zum Untersuchungszeitpunkt hätten sich keine Hinweise für vermehrte Müdigkeit oder Erschöpfung erkennen lassen. Zudem wirke der Beschwerde führer sozial zurückgezogen und klagsam. Daneben liessen sich keine eindeuti gen Hinweise für akzentuierte Persönlichkeitszüge erheben, wobei er durch die körperlichen Beschwerden und sozialen Probleme enttäuscht und gekränkt wirke. Sodann hätten sich beim Beschwerdeführer im Zusammenhang mit dem schweren Autounfall am 1 9. Januar 2013 nach anfänglichem „Schockzustand" Symptome einer posttraumatischen Belastungsreaktion erheben lassen, einher gehend mit bildhaften Erinnerungen an das Unfallgeschehen, Flashbacks mit Angstzuständen, Schreckhaftigkeit, vegetativen Symptomen und anfänglichem Vermeidungsverhalten. Unter einer Traumatherapie hätten sich diese Symptome einer posttraumatischen Belastungsstörung seit etwa vier bis fünf Monaten deutlich gebessert und es hätten sich zum Untersuchungszeitpunkt diese typi schen Symptome einer posttraumatischen Belastungsstörung nicht mehr erhe ben lassen. Zusätzlich könne aufgrund der multiplen Schmerzsymptomatik mit schweren und quälenden Schmerzen eine anhaltende somatoforme Schmerz störung angenommen werden, bei der die Schmerzen durch eine organische Störung nicht ausreichend erklärt werden können. Daneben lasse sich beim Beschwerdeführer seit dem Unfallgeschehen im Januar 2013 eine rezidivierende depressive Störung mit mittelgradigen depressiven Episoden und zusätzlich Symptome einer posttraumatischen Belastungsstörung erheben, die sich eben falls seit etwa vier bis fünf Monaten gebessert hätten. Damit könne inzwischen eine von der Schmerzsymptomatik unabhängige, sich verselbständigende depressive Erkrankung mit mittelgradigen depressiven Episoden mit niederem sozialem Funktionsniveau angenommen werden, und es bestehe somit eine psychische Komorbidität von erheblicher Schwere, Ausprägung und Dauer, und der Beschwerdeführer verfüge nicht ausreichend über die notwendigen Ressour cen für den Umgang mit den Schmerzen, die mit einer zumutbaren Willensan strengung nicht ausreichend überwindbar ersche i nen würden. Daneben liessen sich keine weiteren massgebenden Faktoren wie chronische, körperliche Begleiterkrankungen, ausser den somatisch zu erhebenden Befunden, und kein ausgewiesener sozialer Rückzug in allen Belangen des Lebens erheben. Der Beschwerdeführer habe laut seinen Angaben zwar wenige soziale, jedoch gute familiäre Kontakte. Auch liege kein hoher primärer Krankheitsgewinn im Sinne eines verfestigten, therapeutisch nicht mehr angehbaren innerseelischen Ver laufes bei missglückter, psychisch aber entlastender Konfliktbewältigung vor. Es lägen keine eindeutig unbefriedigenden Behandlungsergebnisse trotz konse quenter Behandlungsbemühungen bei vorhandener Motivation und Eigenver antwortung vor, und der Beschwerdeführer erhalte schon seit März 201 3 eine regelmässige psychotherapeutische Behandlung, worunter sich die Symptome der posttraumatischen Belastungsstörung seit etwa vier bis fünf Monaten gebessert hätten. Daneben sei en bisher keine teilstationären oder stationären psychiatrischen-psychotherapeutischen Behandlungen sowie keine antide pressive Medika mentierung erfolgt. Damit seien die therapeutischen Optionen nicht ausgenützt. Auch fänden sich Hinweise für eine psychogene Überlagerung der Beschwerden mit Verdeutlichungstendenzen. Auch könne trotz der rezidi vierenden depressiven Störung mit mittelgradigen depressiven Episoden, mit Zustand nach posttraumatischer Belastungsstörung, der anhaltenden somato formen Schmerzstörung, eine zumutbare Willensanstrengung zur Wiederauf n a hme einer beruflichen Tätigkeit mit Verwertung der Arbeitsfähigkeit ange nommen werden. Allerdings sei der Beschwerdeführer einem Arbeitsumfeld nur eingeschränkt zumutbar und bedürfe vermehrter Rücksicht und Verständnis. Aufgrund der rezidivierenden depressiven Störung mit mittelgradigen depressi ven Episoden und der anhaltenden somatoformen Schmerzstörung seien die emotionale Belastbarkeit, die geistige Flexibilität, der Antrieb, die Interessen, die Motivation, die Kontaktfähigkeit und die Dauerbelastbarkeit beeinträchtigt. Es liessen sich aber gewisse Ressourcen erheben. Die berichteten und beklagten Beschwerden seien in sich überwiegend konsistent, jedoch fänden sich Hinweise für eine psychogene Überlagerung der körperlichen Beschwerden mit Verdeutli chungstendenzen ( Urk. 10/155/64-66).

Aus psychiatrischer Sicht liessen sich beim Beschwerdeführer im Zusammen hang mit Hüftbeschwerden rechts mit operativer Behandlung im Juni 2009 und psychosozialen Problemen mit Arbeitsverlust Anpassungsstörungen mit länge rer depressiver Reaktion erheben, die sich mit Arbeitswiederaufnahme 2011 gebessert hätten. In der Folge habe der Beschwerdeführer im Zusammenhang mit einem Autounfall mit Frontalkollision am 1 9. Januar 2013 eine rezidi vierende depressive Störung mit mittelgradigen depressiven Episoden entwickelt und zusätzlich sei es aufgrund dieses lebensbedrohlichen, traumatisierenden Ereignisses zu einer posttraumatischen Belastungsstörung gekommen, welche sich unter Traumatherapie seit etwa vier bis fünf Monaten gebessert habe. Die mittelgradigen depressiven Episoden seien gekennzeichnet durch niedergeschla gene Stimmung mit Lustlosigkeit, Freudlosigkeit, fehlender Unternehmungslust, verbunden mit Affektlabilität, teils mitschwingend, teils vermindert mitschwin gend, teils weinerlich, und hinzu kämen psycho motorische Unruhe mit Reizbar keit, Erregbarkeit bis Aggressivität sowie Antriebs minderung. Sodann liessen sich kognitive Störungen mit Konzentrationsschwierigkeiten und erschwerten Gedächtnisleistungen, vor allem mit ungenauen zeitlichen Angaben, erheben. Hinzu kämen Denkstörungen mit vermehrter Nachdenklichkeit, Grübeln und negativistisch eingeengtem Denken auf seine körperlichen Beschw erden und seine soziale Situation mit Zukunftsängsten und Existenzängsten. Auch liessen sich Suizidgedanken erheben mit mangelndem Lebenswillen und vorübergehen den suizidalen Einengungen sowie angeblichen Suizidversuchen vor etwa zwei Jahren. Zum Untersuchungszeitpunkt hätten sich keine Hinweise für vermehrte Müdigkeit oder Erschöpfung erkennen lassen. Zudem wirke der Beschwerde führer sozial zurückgezogen und klagsam. Daneben liessen sich keine eindeuti gen Hinweise für akzentuierte Persönlichkeitszüge erheben, wobei er durch die körperlichen Beschwerden und sozialen Probleme enttäuscht und gekränkt wirke. Sodann hätten sich beim Beschwerdeführer im Zusammenhang mit dem schweren Autounfall am 1 9. Januar 2013 nach anfänglichem „Schockzustand" Symptome einer posttraumatischen Belastungsreaktion erheben lassen, einher gehend mit bildhaften Erinnerungen an das Unfallgeschehen, Flashbacks mit Angstzuständen, Schreckhaftigkeit, vegetativen Symptomen und anfänglichem Vermeidungsverhalten. Unter einer Traumatherapie hätten sich diese Symptome einer posttraumatischen Belastungsstörung seit etwa vier bis fünf Monaten deutlich gebessert und es hätten sich zum Untersuchungszeitpunkt diese typi schen Symptome einer posttraumatischen Belastungsstörung nicht mehr erhe ben lassen. Zusätzlich könne aufgrund der multiplen Schmerzsymptomatik mit schweren und quälenden Schmerzen eine anhaltende somatoforme Schmerz störung angenommen werden, bei der die Schmerzen durch eine organische Störung nicht ausreichend erklärt werden können. Daneben lasse sich beim Beschwerdeführer seit dem Unfallgeschehen im Januar 2013 eine rezidivierende depressive Störung mit mittelgradigen depressiven Episoden und zusätzlich Symptome einer posttraumatischen Belastungsstörung erheben, die sich eben falls seit etwa vier bis fünf Monaten gebessert hätten. Damit könne inzwischen eine von der Schmerzsymptomatik unabhängige, sich verselbständigende depressive Erkrankung mit mittelgradigen depressiven Episoden mit niederem sozialem Funktionsniveau angenommen werden, und es bestehe somit eine psychische Komorbidität von erheblicher Schwere, Ausprägung und Dauer, und der Beschwerdeführer verfüge nicht ausreichend über die notwendigen Ressour cen für den Umgang mit den Schmerzen, die mit einer zumutbaren Willensan strengung nicht ausreichend überwindbar ersche i nen würden. Daneben liessen sich keine weiteren massgebenden Faktoren wie chronische, körperliche Begleiterkrankungen, ausser den somatisch zu erhebenden Befunden, und kein ausgewiesener sozialer Rückzug in allen Belangen des Lebens erheben. Der Beschwerdeführer habe laut seinen Angaben zwar wenige soziale, jedoch gute familiäre Kontakte. Auch liege kein hoher primärer Krankheitsgewinn im Sinne eines verfestigten, therapeutisch nicht mehr angehbaren innerseelischen Ver laufes bei missglückter, psychisch aber entlastender Konfliktbewältigung vor. Es lägen keine eindeutig unbefriedigenden Behandlungsergebnisse trotz konse quenter Behandlungsbemühungen bei vorhandener Motivation und Eigenver antwortung vor, und der Beschwerdeführer erhalte schon seit März 201 3 eine regelmässige psychotherapeutische Behandlung, worunter sich die Symptome der posttraumatischen Belastungsstörung seit etwa vier bis fünf Monaten gebessert hätten. Daneben sei en bisher keine teilstationären oder stationären psychiatrischen-psychotherapeutischen Behandlungen sowie keine antide pressive Medika mentierung erfolgt. Damit seien die therapeutischen Optionen nicht ausgenützt. Auch fänden sich Hinweise für eine psychogene Überlagerung der Beschwerden mit Verdeutlichungstendenzen. Auch könne trotz der rezidi vierenden depressiven Störung mit mittelgradigen depressiven Episoden, mit Zustand nach posttraumatischer Belastungsstörung, der anhaltenden somato formen Schmerzstörung, eine zumutbare Willensanstrengung zur Wiederauf n a hme einer beruflichen Tätigkeit mit Verwertung der Arbeitsfähigkeit ange nommen werden. Allerdings sei der Beschwerdeführer einem Arbeitsumfeld nur eingeschränkt zumutbar und bedürfe vermehrter Rücksicht und Verständnis. Aufgrund der rezidivierenden depressiven Störung mit mittelgradigen depressi ven Episoden und der anhaltenden somatoformen Schmerzstörung seien die emotionale Belastbarkeit, die geistige Flexibilität, der Antrieb, die Interessen, die Motivation, die Kontaktfähigkeit und die Dauerbelastbarkeit beeinträchtigt. Es liessen sich aber gewisse Ressourcen erheben. Die berichteten und beklagten Beschwerden seien in sich überwiegend konsistent, jedoch fänden sich Hinweise für eine psychogene Überlagerung der körperlichen Beschwerden mit Verdeutli chungstendenzen ( Urk. 10/155/64-66). Zur Arbeitsfähigkeit ist dem Gutachten zu entnehmen, aufgrund der rezidi vieren den depressiven Störung mit mittelgradigen depressiven Episoden, der anhal tenden somatoformen Schmerzstörung und dem Zustand nach post trauma tischer Belastungsstörung mit Beeinträchtigung der emotionalen Belast barkeit, der geistigen Flexibilität, des Antriebs, der Interessen, der Motivation, der Kontaktfähigkeit und der Dauerbelastbarkeit, betrage die Arbeitsfähigkeit als Schulbuschauffeur gesamthaft bei voller Stundenpräsenz seit Januar 2013 0 % (Arbeitsunfähigkeit 100 % ), zumal das Lenken eines Schulbusses mit erhöhter Lenkerverantwortung aufgrund der depressiven Störung ohnehin nicht zu ver antworten sei ( Urk. 10/155/67). Tätigkeiten ohne erhöhte emotionale Belastung, ohne Stressbelastung, ohne erforderliche geistige Flexibilität, ohne vermehrte Kundenkontakte, ohne Lenken eines Kraftfahrzeuges mit erhöhter Lenkerver antwortung und ohne überdurchschnittliche Dauerbelastung, könnten gesamt haft bei v oller Stundenpräsenz seit Januar 2013 zu 50 % (Arbeitsunfähigkeit 50 % ) zugemutet werden ( Urk. 10/155/68).

Zur Arbeitsfähigkeit ist dem Gutachten zu entnehmen, aufgrund der rezidi vieren den depressiven Störung mit mittelgradigen depressiven Episoden, der anhal tenden somatoformen Schmerzstörung und dem Zustand nach post trauma tischer Belastungsstörung mit Beeinträchtigung der emotionalen Belast barkeit, der geistigen Flexibilität, des Antriebs, der Interessen, der Motivation, der Kontaktfähigkeit und der Dauerbelastbarkeit, betrage die Arbeitsfähigkeit als Schulbuschauffeur gesamthaft bei voller Stundenpräsenz seit Januar 2013 0 % (Arbeitsunfähigkeit 100 % ), zumal das Lenken eines Schulbusses mit erhöhter Lenkerverantwortung aufgrund der depressiven Störung ohnehin nicht zu ver antworten sei ( Urk. 10/155/67). Tätigkeiten ohne erhöhte emotionale Belastung, ohne Stressbelastung, ohne erforderliche geistige Flexibilität, ohne vermehrte Kundenkontakte, ohne Lenken eines Kraftfahrzeuges mit erhöhter Lenkerver antwortung und ohne überdurchschnittliche Dauerbelastung, könnten gesamt haft bei v oller Stundenpräsenz seit Januar 2013 zu 50 % (Arbeitsunfähigkeit 50 % ) zugemutet werden ( Urk. 10/155/68). Sodann hielten die Gutachter fest, das psychiatrische Gutachten von Dr. med. D.___ vom 2 2. August 2014 sei berücksichtigt worden und es könne den diagnostischen Einschätzungen nur teilweise zugestimmt werden. Nach den Aktenunterlagen, den anamnestischen Angaben und der klinischen Untersu chung sei anzunehmen, dass im August 2014 bereits eine mittelgradige depres sive Störung vorgelegen habe. Damit könne auch der Beurteilung der Arbeitsfä higkeit nicht zugestimmt werden ( Urk. 10/155/70).

Sodann hielten die Gutachter fest, das psychiatrische Gutachten von Dr. med. D.___ vom 2 2. August 2014 sei berücksichtigt worden und es könne den diagnostischen Einschätzungen nur teilweise zugestimmt werden. Nach den Aktenunterlagen, den anamnestischen Angaben und der klinischen Untersu chung sei anzunehmen, dass im August 2014 bereits eine mittelgradige depres sive Störung vorgelegen habe. Damit könne auch der Beurteilung der Arbeitsfä higkeit nicht zugestimmt werden ( Urk. 10/155/70). 3.3.3 Nach den gutachterlichen Untersuchungen, welche im Mai und August 2015 stattgefunden hatten (Urk. 10/155/2), erlitt der Beschwerdeführer am 6. No vember 2015 als Beifahrer eines Personenwagens einen Auffahrunfall (Urk. 10/188). Dem Austrittsbericht der Chirurgischen Klinik des Spitals F.___ vom 13. November 2015 lässt sich entnehmen, dass der Beschwer deführer nach notfallmässiger Selbsteinweisung vom 6. November 2015 bis zum 11. November 2015 stationär behandelt wurde, neu eine HWS-Distorsion und Myogelosen diagnostiziert und mittels Computertomographie vom 6. November 2015 mehrere vergrösserte Lymphknoten intrapulmonal befunden wurden. Die 24-Stunden-GCS-Überwachung sei unauffällig verlaufen und nach Mobilisation unter physiotherapeutischer Anleitung sei es im weiteren Verlauf zu einer Besserung der Beschwerdesymptomatik gekommen. Der Beschwerdeführer habe in gutem Allgemeinzustand und schmerzkompensiert nach Hause entlassen werden können (Urk. 10/182).

3.3.3 Nach den gutachterlichen Untersuchungen, welche im Mai und August 2015 stattgefunden hatten (Urk. 10/155/2), erlitt der Beschwerdeführer am 6. No vember 2015 als Beifahrer eines Personenwagens einen Auffahrunfall (Urk. 10/188). Dem Austrittsbericht der Chirurgischen Klinik des Spitals F.___ vom 13. November 2015 lässt sich entnehmen, dass der Beschwer deführer nach notfallmässiger Selbsteinweisung vom 6. November 2015 bis zum 11. November 2015 stationär behandelt wurde, neu eine HWS-Distorsion und Myogelosen diagnostiziert und mittels Computertomographie vom 6. November 2015 mehrere vergrösserte Lymphknoten intrapulmonal befunden wurden. Die 24-Stunden-GCS-Überwachung sei unauffällig verlaufen und nach Mobilisation unter physiotherapeutischer Anleitung sei es im weiteren Verlauf zu einer Besserung der Beschwerdesymptomatik gekommen. Der Beschwerdeführer habe in gutem Allgemeinzustand und schmerzkompensiert nach Hause entlassen werden können (Urk. 10/182). 3.3.4 Im beschwerdeweise eingereichten Bericht von Dr. med. G.___, FMH Neu rologie, vom 16. September 2016 zu Händen des Hausarztes des Beschwer deführers wurde festgehalten, im Neurostatus finde sich eine Verschlechterung, indem die Reflexe der unteren Extremitäten und auch die Bahnung nicht mehr ausgelöst werden könnten. Sensibilitätsstörungen hätten keine gefunden werden können, es handle sich lediglich um eine motorische Problematik, somit wäre allenfalls auch eine motorische Polyneuropathie differentialdiagnostisch in Betracht zu ziehen. Der Beschwerdeführer habe ganz klar ein instabiles Knie links, welches wohl gelegentlich zu einem funktionell anmutenden Ausfall schritt und Einknicken in der Hüfte führe. Das Phänomen sei als „ giving way “ zu beschreiben, verursacht durch einen stechenden Schmerz, arthrosebedingt. Es sei nicht klar, warum der Beschwerdeführer keine Stabilisierungsschiene trage (Urk. 7 S. 2).

3.3.4 Im beschwerdeweise eingereichten Bericht von Dr. med. G.___, FMH Neu rologie, vom 16. September 2016 zu Händen des Hausarztes des Beschwer deführers wurde festgehalten, im Neurostatus finde sich eine Verschlechterung, indem die Reflexe der unteren Extremitäten und auch die Bahnung nicht mehr ausgelöst werden könnten. Sensibilitätsstörungen hätten keine gefunden werden können, es handle sich lediglich um eine motorische Problematik, somit wäre allenfalls auch eine motorische Polyneuropathie differentialdiagnostisch in Betracht zu ziehen. Der Beschwerdeführer habe ganz klar ein instabiles Knie links, welches wohl gelegentlich zu einem funktionell anmutenden Ausfall schritt und Einknicken in der Hüfte führe. Das Phänomen sei als „ giving way “ zu beschreiben, verursacht durch einen stechenden Schmerz, arthrosebedingt. Es sei nicht klar, warum der Beschwerdeführer keine Stabilisierungsschiene trage (Urk. 7 S. 2). 3.3.5 Den Akten ist zu entnehmen, dass dem Beschwerdeführer mit Mitteilungen vom 12. Februar 2015 Kostengutsprache für eine dynamische Fussheberorthese links und Schuhzurichtung links nach ärztlicher Verordnung gewährt wurde (Urk. 10/137 f.)

3.3.5 Den Akten ist zu entnehmen, dass dem Beschwerdeführer mit Mitteilungen vom 12. Februar 2015 Kostengutsprache für eine dynamische Fussheberorthese links und Schuhzurichtung links nach ärztlicher Verordnung gewährt wurde (Urk. 10/137 f.) 4.

4. 4.1 Zunächst ist festzustellen, dass es entgegen der vom Beschwerdeführer offenbar vertretenen Auffassung in sämtlichen Fällen gesundheitlicher Beeinträchtigung, also auch bei - nicht von der Rechtsprechung des Bundesgerichtes zu den soma toformen Schmerzstörungen und vergleichbaren psychosomatischen Störungen (BGE 130 V 352 [bisherige Rechtsprechung], BGE 141 V 281 [am 3. Juni 2015 geänderte Rechtsprechung]) erfassten – Depressionen und Persönlichkeits stö rungen, keineswegs allein Sache der mit dem konkreten Fall gutachtlich befassten Arztpersonen ist, selber abschliessend und für die rechtsanwendende Stelle (Verwaltung, Gericht) verbindlich zu entscheiden, ob das medizinisch fest gestellte Leiden zu einer andauernden oder vorübergehenden Arbeitsun fähig keit (bestimmter Höhe und Ausprägung) führt. Dies unter anderem deshalb, weil die Arbeitsunfähigkeit ein unbestimmter Rechtsbegriff des formellen Gesetzes ( Art. 6 ATSG) ist, dessen praktische Handhabung im Einzelfall der rechtsanwendenden Stelle obliegt, welche den durch Gesetz und Rechtsprechung gezogenen norma tiven Rahmen zu berücksichtigen hat (BGE 140 V 193 E. 3.1). Aufgrund der in diesem Leitentscheid näher umschriebenen tatsächlichen und rechtlichen Gege benheiten hat die Rechtsprechung seit jeher die Aufgaben von Rechtsanwender und Arztperson im Rahmen der Invaliditätsbemessung wie folgt verteilt: Sache des (begut ach tenden) Mediziners ist es, den Gesund heits zustand zu beurteilen und wenn nötig seine Entwicklung im Laufe der Zeit zu beschreiben, das heisst, mit den Mitteln fachgerechter ärztlicher Untersu chung, unter Berücksichtigung der sub jektiven Beschwerden, Befunde zu erheben und gestützt darauf die Diagnose zu stellen. Hiermit erfüllt der Sachverständige seine genuine Aufgabe, wofür Verwaltung und im Streitfall Gericht nicht zuständig sind. Bei der Fol genabschätzung der erhobenen gesundheitlichen Beeinträch tigungen kommt der Arztperson hinge gen keine abschliessende Beur teilungs kompetenz zu. Vielmehr nimmt die Arzt person zur Arbeitsunfähigkeit Stellung, das heisst, sie gibt eine Schätzung ab, welche sie aus ihrer Sicht so substanziell wie mög lich begründet. Schliesslich sind die ärztlichen Angaben eine wichtige Grund lage für die juristische Beur teilung der Frage, welche Arbeits leistungen der Person noch zugemutet werden können (BGE 140 V 193 E. 3.2 mit Hinweisen; vgl. BGE 141 V 281 E. 5.2). Die Rechtsanwender prüfen dabei die medizinischen Angaben frei, insbesondere daraufhin, ob die Ärzte sich an die massgebenden normativen Rahmenbedingungen gehalten haben. Das heisst, ob sie ausschliesslich funk tionelle Ausfälle berücksichtigt haben, welche Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung sind (Art. 7 Abs. 2 erster Satz ATSG), und ob die versiche rungsmedizinische Zumutbarkeitsbeurteilung auf ob jek tiver Grundlage erfolgt ist (Art. 7 Abs. 2 zweiter Satz ATSG; BGE 141 V 281 E. 5.2.2 mit Hinweisen). Die Ärzte und die Organe der Rechtsanwendung prüfen demnach die Arbeitsfä higkeit je aus ihrer Sicht (vgl. Urteil des Bundesgerichtes 9C_901/2015 vom 8. Juli 2016 E. 3.1).

4.1 Zunächst ist festzustellen, dass es entgegen der vom Beschwerdeführer offenbar vertretenen Auffassung in sämtlichen Fällen gesundheitlicher Beeinträchtigung, also auch bei - nicht von der Rechtsprechung des Bundesgerichtes zu den soma toformen Schmerzstörungen und vergleichbaren psychosomatischen Störungen (BGE 130 V 352 [bisherige Rechtsprechung], BGE 141 V 281 [am 3. Juni 2015 geänderte Rechtsprechung]) erfassten – Depressionen und Persönlichkeits stö rungen, keineswegs allein Sache der mit dem konkreten Fall gutachtlich befassten Arztpersonen ist, selber abschliessend und für die rechtsanwendende Stelle (Verwaltung, Gericht) verbindlich zu entscheiden, ob das medizinisch fest gestellte Leiden zu einer andauernden oder vorübergehenden Arbeitsun fähig keit (bestimmter Höhe und Ausprägung) führt. Dies unter anderem deshalb, weil die Arbeitsunfähigkeit ein unbestimmter Rechtsbegriff des formellen Gesetzes ( Art. 6 ATSG) ist, dessen praktische Handhabung im Einzelfall der rechtsanwendenden Stelle obliegt, welche den durch Gesetz und Rechtsprechung gezogenen norma tiven Rahmen zu berücksichtigen hat (BGE 140 V 193 E. 3.1). Aufgrund der in diesem Leitentscheid näher umschriebenen tatsächlichen und rechtlichen Gege benheiten hat die Rechtsprechung seit jeher die Aufgaben von Rechtsanwender und Arztperson im Rahmen der Invaliditätsbemessung wie folgt verteilt: Sache des (begut ach tenden) Mediziners ist es, den Gesund heits zustand zu beurteilen und wenn nötig seine Entwicklung im Laufe der Zeit zu beschreiben, das heisst, mit den Mitteln fachgerechter ärztlicher Untersu chung, unter Berücksichtigung der sub jektiven Beschwerden, Befunde zu erheben und gestützt darauf die Diagnose zu stellen. Hiermit erfüllt der Sachverständige seine genuine Aufgabe, wofür Verwaltung und im Streitfall Gericht nicht zuständig sind. Bei der Fol genabschätzung der erhobenen gesundheitlichen Beeinträch tigungen kommt der Arztperson hinge gen keine abschliessende Beur teilungs kompetenz zu. Vielmehr nimmt die Arzt person zur Arbeitsunfähigkeit Stellung, das heisst, sie gibt eine Schätzung ab, welche sie aus ihrer Sicht so substanziell wie mög lich begründet. Schliesslich sind die ärztlichen Angaben eine wichtige Grund lage für die juristische Beur teilung der Frage, welche Arbeits leistungen der Person noch zugemutet werden können (BGE 140 V 193 E. 3.2 mit Hinweisen; vgl. BGE 141 V 281 E. 5.2). Die Rechtsanwender prüfen dabei die medizinischen Angaben frei, insbesondere daraufhin, ob die Ärzte sich an die massgebenden normativen Rahmenbedingungen gehalten haben. Das heisst, ob sie ausschliesslich funk tionelle Ausfälle berücksichtigt haben, welche Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung sind (Art. 7 Abs. 2 erster Satz ATSG), und ob die versiche rungsmedizinische Zumutbarkeitsbeurteilung auf ob jek tiver Grundlage erfolgt ist (Art. 7 Abs. 2 zweiter Satz ATSG; BGE 141 V 281 E. 5.2.2 mit Hinweisen). Die Ärzte und die Organe der Rechtsanwendung prüfen demnach die Arbeitsfä higkeit je aus ihrer Sicht (vgl. Urteil des Bundesgerichtes 9C_901/2015 vom 8. Juli 2016 E. 3.1). Ob die vorliegend zur Diskussion stehenden Diagnosen einen invalidisierenden Gesundheitsschaden darstellen, ist eine Rechtsfrage. Aus rechtlicher Sicht kann von einer medizinischen Einschätzung der Arbeitsunfähigkeit abgewichen wer den, ohne dass diese ihren Beweiswert verlöre (vgl. statt vieler: Urteil des Bun desgerichtes 8C_283/2015 vom 24. Juni 2015 E. 2 mit Hinweis).

Ob die vorliegend zur Diskussion stehenden Diagnosen einen invalidisierenden Gesundheitsschaden darstellen, ist eine Rechtsfrage. Aus rechtlicher Sicht kann von einer medizinischen Einschätzung der Arbeitsunfähigkeit abgewichen wer den, ohne dass diese ihren Beweiswert verlöre (vgl. statt vieler: Urteil des Bun desgerichtes 8C_283/2015 vom 24. Juni 2015 E. 2 mit Hinweis). 4.2 Das polydisziplinäre Gutachten vom 6. August 2015 (Urk. 10/155) basiert auf fachärztlichen Untersuchungen und wurde in Kenntnis der und Auseinander setz ung mit den Vorakten verfasst. Die Gutachter berücksichtigten die geklagten Beschwerden und setzten sich mit diesen sowie dem Verhalten des Beschwerde führers auseinander. Sie legten die medizinischen Zustände und Zusammen hänge grundsätzlich einleuchtend dar und begründete n ihre Schlussfolgerungen nachvollziehbar. Das Gutachten der Z.___ erfüllt demnach grund sätzlich die rechtsprechungsgemässen Anforderungen an eine beweiskräftige ärzt liche Beurteilungsgrundlage (vgl. E. 1.5).

4.2 Das polydisziplinäre Gutachten vom 6. August 2015 (Urk. 10/155) basiert auf fachärztlichen Untersuchungen und wurde in Kenntnis der und Auseinander setz ung mit den Vorakten verfasst. Die Gutachter berücksichtigten die geklagten Beschwerden und setzten sich mit diesen sowie dem Verhalten des Beschwerde führers auseinander. Sie legten die medizinischen Zustände und Zusammen hänge grundsätzlich einleuchtend dar und begründete n ihre Schlussfolgerungen nachvollziehbar. Das Gutachten der Z.___ erfüllt demnach grund sätzlich die rechtsprechungsgemässen Anforderungen an eine beweiskräftige ärzt liche Beurteilungsgrundlage (vgl. E. 1.5). 4.3

4.3 4.3.1 Gemäss den Z.___-Gutachtern ist die attestierte 50%ige Arbeitsunfähigkeit bedingt durch eine rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig mittelgra dige depressive Episode, eine anhaltende somatoforme Schmerzstörung und einen Zustand nach posttraumatischer Belastungsstörung. Die Beschwerde gegnerin stellte auf das Z.___-Gutachten ab, unter Bezugnahme auf den Bericht von Dr. D.___, welcher den psychiatrischen Diagnosen keine Auswir kung auf die Arbeitsfähigkeit zumass und zudem das Vorliegen einer depressi ven Symptomatik ausschloss und keine entsprechende Diagnose stellte. Auch der Bericht von Dr. D.___ ist im Sinne der vorstehend zitierten Rechtspre chung grundsätzlich beweiskräftig. Ob es sich dabei um ein eigentliches Partei gutachten handelt, wie vom Beschwerdeführer behauptet, kann offengelassen werden, weil – wie bereits ausgeführt – die Herkunft eines Beweismittels nicht entscheidend ist, solange die rechtsprechungsgemässen Kriterien erfüllt sind (vgl. E. 1.5).

4.3.1 Gemäss den Z.___-Gutachtern ist die attestierte 50%ige Arbeitsunfähigkeit bedingt durch eine rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig mittelgra dige depressive Episode, eine anhaltende somatoforme Schmerzstörung und einen Zustand nach posttraumatischer Belastungsstörung. Die Beschwerde gegnerin stellte auf das Z.___-Gutachten ab, unter Bezugnahme auf den Bericht von Dr. D.___, welcher den psychiatrischen Diagnosen keine Auswir kung auf die Arbeitsfähigkeit zumass und zudem das Vorliegen einer depressi ven Symptomatik ausschloss und keine entsprechende Diagnose stellte. Auch der Bericht von Dr. D.___ ist im Sinne der vorstehend zitierten Rechtspre chung grundsätzlich beweiskräftig. Ob es sich dabei um ein eigentliches Partei gutachten handelt, wie vom Beschwerdeführer behauptet, kann offengelassen werden, weil – wie bereits ausgeführt – die Herkunft eines Beweismittels nicht entscheidend ist, solange die rechtsprechungsgemässen Kriterien erfüllt sind (vgl. E. 1.5). 4.3.2 Betreffend die von den Z.___-Gutachtern gestellte Diagnose einer rezidivieren den depressiven Störung, gegenwärtig mittelgradige depressive Episode, beste hend seit etwa Januar 2013 (ICD-10 F33.1) gilt es zu beachten, dass n ach der Rechtsprechung des Bundesgerichtes leichte bis mittel gradige depressive Stö rungen, seien sie im Auftreten rezidivierend oder episo disch, einzig dann als invalidisierende Krankheiten in Betracht fallen, wenn sie erwiesenermassen therapieresistent sind (statt vieler: BGE 140 V 193 E. 3.3 mit Hinweis). Nur in einer solchen - seltenen, da nach gesicherter psychiatrischer Erfahrung Depressionen im Allgemeinen therapeutisch gut angehbar sind - ge setzlich ver langten Konstellation ist den no rmativen Anforderungen des Art. 7 Abs. 2 zweiter Satz ATSG für eine objektivierende Betrachtungs- und Prü fungsweise Genüge getan ( BGE 141 V 281 E. 3.7.1 bis 3.7.3 ). Ein solcher Sach verhalt muss überwiegend wahrscheinlich und darf nicht lediglich nicht auszu schliessen sein. Es kommt dazu, dass die Therapie in dem Sinne konsequent gewesen sein muss, dass die aus fachärztlicher Sicht indizierten zumutbaren (am bulanten und sta tionären) Behandlungsmöglichkeiten in kooperativer Weise optimal und nach haltig ausgeschöpft wurden ( BGE 140 V 193 E. 3.3 ; BGE 137 V 64 E. 5.2 mit Hinweis; vgl. Urteile des Bun desgerichts 9C_13/2016 vom 14. April 2016 E. 4.2 und 9C_89/2016 vom 12. Mai 2016 E. 4.1).

4.3.2 Betreffend die von den Z.___-Gutachtern gestellte Diagnose einer rezidivieren den depressiven Störung, gegenwärtig mittelgradige depressive Episode, beste hend seit etwa Januar 2013 (ICD-10 F33.1) gilt es zu beachten, dass n ach der Rechtsprechung des Bundesgerichtes leichte bis mittel gradige depressive Stö rungen, seien sie im Auftreten rezidivierend oder episo disch, einzig dann als invalidisierende Krankheiten in Betracht fallen, wenn sie erwiesenermassen therapieresistent sind (statt vieler: BGE 140 V 193 E. 3.3 mit Hinweis). Nur in einer solchen - seltenen, da nach gesicherter psychiatrischer Erfahrung Depressionen im Allgemeinen therapeutisch gut angehbar sind - ge setzlich ver langten Konstellation ist den no rmativen Anforderungen des Art. 7 Abs. 2 zweiter Satz ATSG für eine objektivierende Betrachtungs- und Prü fungsweise Genüge getan ( BGE 141 V 281 E. 3.7.1 bis 3.7.3 ). Ein solcher Sach verhalt muss überwiegend wahrscheinlich und darf nicht lediglich nicht auszu schliessen sein. Es kommt dazu, dass die Therapie in dem Sinne konsequent gewesen sein muss, dass die aus fachärztlicher Sicht indizierten zumutbaren (am bulanten und sta tionären) Behandlungsmöglichkeiten in kooperativer Weise optimal und nach haltig ausgeschöpft wurden ( BGE 140 V 193 E. 3.3 ; BGE 137 V 64 E. 5.2 mit Hinweis; vgl. Urteile des Bun desgerichts 9C_13/2016 vom 14. April 2016 E. 4.2 und 9C_89/2016 vom 12. Mai 2016 E. 4.1). 4.3.3 Es kann vorliegend offengelassen werden, ob vom Vorliegen einer depressiven Symptomatik oder gestützt auf die Feststellungen von Dr. D.___ vom Fehlen der diagnoserelevanten Symptome auszugehen ist. Eine invalidenversiche rungsrechtlich relevante depressive Störung würde nur dann vorliegen, wenn sich diese als therapieresistent erweisen würde, was vorliegend nicht der Fall ist.

4.3.3 Es kann vorliegend offengelassen werden, ob vom Vorliegen einer depressiven Symptomatik oder gestützt auf die Feststellungen von Dr. D.___ vom Fehlen der diagnoserelevanten Symptome auszugehen ist. Eine invalidenversiche rungsrechtlich relevante depressive Störung würde nur dann vorliegen, wenn sich diese als therapieresistent erweisen würde, was vorliegend nicht der Fall ist. Gemäss Aktenlage fand zum Zeitpunkt der Untersuchung beim vertrauensärztli chen Dienst des Krankentaggeldversicherers eine medikamentöse Behandlung statt (eine Tablette Cipralex (10mg) sowie eine Tablette Saroten retard [25mg]; Urk. 10/118/24). Im Rahmen der polydisziplinären Begutachtung im Mai 2015 bestand nach der erfolgten Absetzung der Antidepressiva keine entsprechende Psychopharmakotherapie mehr (vgl. Medikamentenanamnese, Urk. 10/155/48). Die Gutachter des Z.___ hielten denn auch fest, es sei die Verschreibung einer aus reichend dosierten antidepressiven Medikation zu empfehlen ( Urk. 10/155/68). Zu den aktuell absolvierten Behandlungen ist aktenkundig, dass der Beschwerdeführer sich einmal wöchentlich zur Psychologin H.___ begibt, wobei die Gespräche jeweils eine Stunde dauerten. Diese Sitzungen seien seit März 2013 etabliert (Urk. 10/118/25; Urk. 10/155/66). E ine teilstationäre oder stationäre psychiatrische-psychotherapeutische Behandlung ist bisher nicht erfolgt (Urk. 10/155/66). Die Gutachter der Z.___ kamen zum Schluss, es lägen keine eindeutig unbefriedigenden Behandlungsergebnisse trotz konsequenter Behandlungsbemühungen bei vorhandener Motivation und Eigenverantwortung vor. Zudem fanden sich Hinweise für eine psychogene Überlagerung der körperlichen Beschwerden mit Verdeutlichungstendenzen und lagen beim Beschwerdeführer mehrere invalidenversicherungsrechtlich nicht massgebende psychosoziale Faktoren vor.

Gemäss Aktenlage fand zum Zeitpunkt der Untersuchung beim vertrauensärztli chen Dienst des Krankentaggeldversicherers eine medikamentöse Behandlung statt (eine Tablette Cipralex (10mg) sowie eine Tablette Saroten retard [25mg]; Urk. 10/118/24). Im Rahmen der polydisziplinären Begutachtung im Mai 2015 bestand nach der erfolgten Absetzung der Antidepressiva keine entsprechende Psychopharmakotherapie mehr (vgl. Medikamentenanamnese, Urk. 10/155/48). Die Gutachter des Z.___ hielten denn auch fest, es sei die Verschreibung einer aus reichend dosierten antidepressiven Medikation zu empfehlen ( Urk. 10/155/68). Zu den aktuell absolvierten Behandlungen ist aktenkundig, dass der Beschwerdeführer sich einmal wöchentlich zur Psychologin H.___ begibt, wobei die Gespräche jeweils eine Stunde dauerten. Diese Sitzungen seien seit März 2013 etabliert (Urk. 10/118/25; Urk. 10/155/66). E ine teilstationäre oder stationäre psychiatrische-psychotherapeutische Behandlung ist bisher nicht erfolgt (Urk. 10/155/66). Die Gutachter der Z.___ kamen zum Schluss, es lägen keine eindeutig unbefriedigenden Behandlungsergebnisse trotz konsequenter Behandlungsbemühungen bei vorhandener Motivation und Eigenverantwortung vor. Zudem fanden sich Hinweise für eine psychogene Überlagerung der körperlichen Beschwerden mit Verdeutlichungstendenzen und lagen beim Beschwerdeführer mehrere invalidenversicherungsrechtlich nicht massgebende psychosoziale Faktoren vor. So oder so kann von einer konsequenten Depressions therapie, deren Scheitern auf die Resistenz des Leidens schliessen liesse (vgl. E. 4.3.2), mangels Aus schöpfung der medikamentösen und therapeutischen Möglichkeiten nicht gesprochen werden (vgl. Urteile des Bundesgerichts 9C_454/2013 vom 29. Oktober 2013 E. 4.1, 9C_917/2012 vom 14. August 2012 E. 3.2). Es gilt zudem zu beachten, dass die Gutachter des Z.___ davon ausgingen, dass mit einer ausreichend dosierten antidepressiven Medikation eine Leistungs steige rung innerhalb eines Jahres zu erwarten sei (Urk. 10/155/122).

So oder so kann von einer konsequenten Depressions therapie, deren Scheitern auf die Resistenz des Leidens schliessen liesse (vgl. E. 4.3.2), mangels Aus schöpfung der medikamentösen und therapeutischen Möglichkeiten nicht gesprochen werden (vgl. Urteile des Bundesgerichts 9C_454/2013 vom 29. Oktober 2013 E. 4.1, 9C_917/2012 vom 14. August 2012 E. 3.2). Es gilt zudem zu beachten, dass die Gutachter des Z.___ davon ausgingen, dass mit einer ausreichend dosierten antidepressiven Medikation eine Leistungs steige rung innerhalb eines Jahres zu erwarten sei (Urk. 10/155/122). 4.3.4 Die Beschwerdegegnerin wies sodann zu Recht darauf hin, dass psychosoziale Faktoren wie Arbeitslosigkeit und eine finanzielle Belastung mit Abhängigkeit vom Sozialamt bestünden, wobei diese nach Ansicht der Gutachter nicht über wiegen würden (Urk. 10/155/34, Urk. 10/155/69). Wie der für den RAD (Regio naler Ärztlicher Dienst) tätige med. pract. A.___, FMH Psychiatrie und Psychotherapie, zutreffend ausführt, lässt sich anhand der Ausführungen der Gutachter nicht erkennen, ob die psychosozialen Faktoren bei der Diagnose der depressiven Störung abstrahiert wurden (Urk. 10/199/4).

4.3.4 Die Beschwerdegegnerin wies sodann zu Recht darauf hin, dass psychosoziale Faktoren wie Arbeitslosigkeit und eine finanzielle Belastung mit Abhängigkeit vom Sozialamt bestünden, wobei diese nach Ansicht der Gutachter nicht über wiegen würden (Urk. 10/155/34, Urk. 10/155/69). Wie der für den RAD (Regio naler Ärztlicher Dienst) tätige med. pract. A.___, FMH Psychiatrie und Psychotherapie, zutreffend ausführt, lässt sich anhand der Ausführungen der Gutachter nicht erkennen, ob die psychosozialen Faktoren bei der Diagnose der depressiven Störung abstrahiert wurden (Urk. 10/199/4). 4.3.5 Schliesslich hielten sowohl die Gutachter des Z.___ als auch Dr. D.___ fest, es liessen sich durchaus Ressourcen erheben (Urk. 10/155/66). Der Beschwerde führer ist seit 1994 verheiratet (Urk. 10/7/7), er gibt an, die Beziehung zu seiner Frau sei gut, er ist Vater dreier Kinder (Urk. 10/155/31), fährt Auto und hat gemäss seinen eigenen Angaben ein gutes soziales Umfeld (Urk. 10/155/47). Gegenüber Dr. D.___ gab der Beschwerdeführer zudem an, er habe einen guten Freund seit seiner Kindheit, mit diesem gehe er in den Ausgang, er habe früher gerne Autos gezeichnet, er bereite zusammen mit seiner Frau Mahlzeiten zu und gehe mit dem Auto einkaufen und unternehme Spaziergänge (Urk. 10/118/18-19).

4.3.5 Schliesslich hielten sowohl die Gutachter des Z.___ als auch Dr. D.___ fest, es liessen sich durchaus Ressourcen erheben (Urk. 10/155/66). Der Beschwerde führer ist seit 1994 verheiratet (Urk. 10/7/7), er gibt an, die Beziehung zu seiner Frau sei gut, er ist Vater dreier Kinder (Urk. 10/155/31), fährt Auto und hat gemäss seinen eigenen Angaben ein gutes soziales Umfeld (Urk. 10/155/47). Gegenüber Dr. D.___ gab der Beschwerdeführer zudem an, er habe einen guten Freund seit seiner Kindheit, mit diesem gehe er in den Ausgang, er habe früher gerne Autos gezeichnet, er bereite zusammen mit seiner Frau Mahlzeiten zu und gehe mit dem Auto einkaufen und unternehme Spaziergänge (Urk. 10/118/18-19). 4.3.6 Zusammenfassend ist festzuhalten, dass die gutachterliche Diagnose einer rezidi vierenden depressiven Störung, mittleren Schweregrades, angesichts der nicht ausgeschöpften Behand lungsmöglichkeiten sowie der vorhandenen Ressourcen keine invalidenver siche rungsrechtlich relevante Arbeitsu nfähigkeit zu begründen vermag. Hinzu kommt, dass invaliditäts fremde psychosoziale Belastungsfaktoren vorliegen, was ebenfalls gegen das Vorliegen eines rechtlich relevanten invalidi sie renden Gesundheitsschadens spricht (vgl. E. 1.3 und Urteil des Bundesgerichtes 9C_89/2016 vom 12. Mai 2016 E. 4.2).

4.3.6 Zusammenfassend ist festzuhalten, dass die gutachterliche Diagnose einer rezidi vierenden depressiven Störung, mittleren Schweregrades, angesichts der nicht ausgeschöpften Behand lungsmöglichkeiten sowie der vorhandenen Ressourcen keine invalidenver siche rungsrechtlich relevante Arbeitsu nfähigkeit zu begründen vermag. Hinzu kommt, dass invaliditäts fremde psychosoziale Belastungsfaktoren vorliegen, was ebenfalls gegen das Vorliegen eines rechtlich relevanten invalidi sie renden Gesundheitsschadens spricht (vgl. E. 1.3 und Urteil des Bundesgerichtes 9C_89/2016 vom 12. Mai 2016 E. 4.2). 4.4

4.4 4.4.1 Die im Bereich der somatoformen Schmerzstörung entwickelten Grundsätze gel ten auch für die Beurteilung de r invalidisierenden Wirkung de s von den Z.___ -Gutachtern diagnostizierten Status nach posttraumatische r Belas tungsstörung ( BGE 142 V 342 E. 5.2.3, mit weiteren Hinweisen). Zu prüfen ist daher, ob gestützt auf das Z.___- Gut achten vom 6. August 2015 (Urk. 10 / 155 ) und – so weit nötig – unter Berück sichtigung der weiteren fachärztlichen Berichte in Anwendung der mit BGE 141 V 281 materiell-beweisrechtlich geänderten Anforderungen in Bezug auf die gutachterliche Diagnosen einer anhaltenden somatoformen Schmerzstörung sowie einer PTBS eine schlüssige Beurteilung im Lichte der massgebenden Indikatoren möglich ist oder nicht ( E. 1.3 ).

4.4.1 Die im Bereich der somatoformen Schmerzstörung entwickelten Grundsätze gel ten auch für die Beurteilung de r invalidisierenden Wirkung de s von den Z.___ -Gutachtern diagnostizierten Status nach posttraumatische r Belas tungsstörung ( BGE 142 V 342 E. 5.2.3, mit weiteren Hinweisen). Zu prüfen ist daher, ob gestützt auf das Z.___- Gut achten vom 6. August 2015 (Urk. 10 155 ) und – so weit nötig – unter Berück sichtigung der weiteren fachärztlichen Berichte in Anwendung der mit BGE 141 V 281 materiell-beweisrechtlich geänderten Anforderungen in Bezug auf die gutachterliche Diagnosen einer anhaltenden somatoformen Schmerzstörung sowie einer PTBS eine schlüssige Beurteilung im Lichte der massgebenden Indikatoren möglich ist oder nicht ( E. 1.3 ). 4.4.2 Unter dem Aspekt funktioneller Schweregrad ist festzuhalten, dass die Z.___-Gutachter die Schmerzstörung des Beschwerdeführers als schwergradig bezeich neten. Diese Qualifikation vermag insoweit nicht zu überzeugen, als in der Anamnese über keine schweren und/oder quälenden, anhaltenden Schmerzen berichtet wird (Hüftbeschwerden seit dem Unfall 2005, LWS-Schmerzen seit ca. 2009, verstärkt seit dem Unfall vom 19. Januar 2013 mit ständigen, stechenden Schmerzen wechselnder Intensität, vermehrtes Schwächegefühl im linken Bein; Urk. 10/155/108) und der Beschwerdeführer grundsätzlich auch ohne Stock gehen kann (Urk. 10/155/49 f.; vgl. auch Urk. 10/118/20). Dr. D.___ äussert sich denn auch dahingehend, dass der Schweregrad sowohl der anhaltenden somatoformen Schmerzstörung als auch der dissoziativen Bewegungsstörung als leichtgradig zu beurteilen sei (Urk. 10/118/22). Von einem Ausschöpfen der Behandlungsmöglichkeiten kann aus den genannten Gründen auch in Bezug auf die anhaltende somatoforme Schmerzstörung nicht die Rede sein. Die sich nach dem Unfall vom Januar 2013 entwickelte, posttraumatische Belastungs störung war bereits während des Aufenthaltes in der Rehaklinik I.___ im Oktober/November 2013 teilremittiert (vgl. Urk. 10/106/4) und entsprechende Symptome liessen sich anlässlich der gutachterlichen Exploration im Mai 2015 keine mehr finden (Urk. 10/155/29). Wenn Dr. J.___ die Symptomatik erst vor vier bis fünf Monaten vor seiner Exploration als gebessert einschätzt (Urk. 10/155/65), so beruft er sich einzig auf die zeitlichen Angaben des Beschwerdeführers (vgl. Urk. 10/155/23) und nicht auf echtzeitliche ärztliche Befunde. Die Arbeitsfähigkeit in angepasster Tätigkeit beeinträchtigende soma tische Komorbiditäten liegen nicht vor (vgl. E. 4.5). Der rezidivierenden depres siven Störung ist aus den genannten Gründen ein relevanter Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit abzusprechen (vgl. E. 4.3). Dr. J.___ fand sodann keine Hin weise auf akzentuierte Persönlichkeitszüge (Urk. 10/155/32).

4.4.2 Unter dem Aspekt funktioneller Schweregrad ist festzuhalten, dass die Z.___-Gutachter die Schmerzstörung des Beschwerdeführers als schwergradig bezeich neten. Diese Qualifikation vermag insoweit nicht zu überzeugen, als in der Anamnese über keine schweren und/oder quälenden, anhaltenden Schmerzen berichtet wird (Hüftbeschwerden seit dem Unfall 2005, LWS-Schmerzen seit ca. 2009, verstärkt seit dem Unfall vom 19. Januar 2013 mit ständigen, stechenden Schmerzen wechselnder Intensität, vermehrtes Schwächegefühl im linken Bein; Urk. 10/155/108) und der Beschwerdeführer grundsätzlich auch ohne Stock gehen kann (Urk. 10/155/49 f.; vgl. auch Urk. 10/118/20). Dr. D.___ äussert sich denn auch dahingehend, dass der Schweregrad sowohl der anhaltenden somatoformen Schmerzstörung als auch der dissoziativen Bewegungsstörung als leichtgradig zu beurteilen sei (Urk. 10/118/22). Von einem Ausschöpfen der Behandlungsmöglichkeiten kann aus den genannten Gründen auch in Bezug auf die anhaltende somatoforme Schmerzstörung nicht die Rede sein. Die sich nach dem Unfall vom Januar 2013 entwickelte, posttraumatische Belastungs störung war bereits während des Aufenthaltes in der Rehaklinik I.___ im Oktober/November 2013 teilremittiert (vgl. Urk. 10/106/4) und entsprechende Symptome liessen sich anlässlich der gutachterlichen Exploration im Mai 2015 keine mehr finden (Urk. 10/155/29). Wenn Dr. J.___ die Symptomatik erst vor vier bis fünf Monaten vor seiner Exploration als gebessert einschätzt (Urk. 10/155/65), so beruft er sich einzig auf die zeitlichen Angaben des Beschwerdeführers (vgl. Urk. 10/155/23) und nicht auf echtzeitliche ärztliche Befunde. Die Arbeitsfähigkeit in angepasster Tätigkeit beeinträchtigende soma tische Komorbiditäten liegen nicht vor (vgl. E. 4.5). Der rezidivierenden depres siven Störung ist aus den genannten Gründen ein relevanter Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit abzusprechen (vgl. E. 4.3). Dr. J.___ fand sodann keine Hin weise auf akzentuierte Persönlichkeitszüge (Urk. 10/155/32). Hin sichtlich des Komplexes "Sozia ler Kontext" lässt der Lebenskontext des Beschwerdefüh rers auf durchaus vorhandene Ressourcen (vgl. E. 4.3.5) schlies sen. Die Gutachter hielten dies bezüglich einen fehlenden sozialen Rückzug fest (Urk. 10/155/66). Zum beweis rechtlich entschei denden Aspekt der Konsistenz hiel ten die Gutachter grundsätzlich überwiegend konsistente Beschwerdeschilde rungen fest, sie fanden jedoch auch Hinweise für eine psychogene Überlagerung der körperlichen Beschwerden mit Verdeutlichungstendenzen (Urk. 10/155/66). So gab der Beschwerdeführer im Rahmen der orthopädischen Untersuchung an, während 20 Minuten sitzen zu können (Urk. 10/155/4), was ihm während der psychiatrischen Untersuchung indes während einer Stunde möglich war (Urk. 10/155/28).

Hin sichtlich des Komplexes "Sozia ler Kontext" lässt der Lebenskontext des Beschwerdefüh rers auf durchaus vorhandene Ressourcen (vgl. E. 4.3.5) schlies sen. Die Gutachter hielten dies bezüglich einen fehlenden sozialen Rückzug fest (Urk. 10/155/66). Zum beweis rechtlich entschei denden Aspekt der Konsistenz hiel ten die Gutachter grundsätzlich überwiegend konsistente Beschwerdeschilde rungen fest, sie fanden jedoch auch Hinweise für eine psychogene Überlagerung der körperlichen Beschwerden mit Verdeutlichungstendenzen (Urk. 10/155/66). So gab der Beschwerdeführer im Rahmen der orthopädischen Untersuchung an, während 20 Minuten sitzen zu können (Urk. 10/155/4), was ihm während der psychiatrischen Untersuchung indes während einer Stunde möglich war (Urk. 10/155/28). Unter Berücksichtigung der nunmehr beachtlichen Standardindikatoren, insbe sondere der fehlenden Therapieresistenz des Schmerzsyndroms resp. des Status nach posttraumatischer Belastungsstörung, aber auch ma n gels Komorbiditäten, wegen festgestellter Inkonsistenzen und des Vorhan den seins nicht abgegrenzter psychosozialer Faktoren und einer unauffälligen Persönlichkeits struk tur, sind erhebliche funktionelle Auswirkungen der somatoformen Schmerzstörung /des Status nach posttraumatischer Belastungsstörung respek tive der in diesem Zusam men hang geklagten Beschwerden nicht schlüssig nach gewiesen. D ie diagnos tizierte anhaltende somatoforme Schmerzstörung (ICD-10 F45.4) und der Zustand nach posttraumatischer Belastungsstörung (ICD-10 F43.1) ha ben so mit gestützt auf die Feststellungen der Gutachter keine invaliden versiche rungsrechtlich relevante Auswir ku ng auf die Arbeitsfähigkeit.

Unter Berücksichtigung der nunmehr beachtlichen Standardindikatoren, insbe sondere der fehlenden Therapieresistenz des Schmerzsyndroms resp. des Status nach posttraumatischer Belastungsstörung, aber auch ma n gels Komorbiditäten, wegen festgestellter Inkonsistenzen und des Vorhan den seins nicht abgegrenzter psychosozialer Faktoren und einer unauffälligen Persönlichkeits struk tur, sind erhebliche funktionelle Auswirkungen der somatoformen Schmerzstörung /des Status nach posttraumatischer Belastungsstörung respek tive der in diesem Zusam men hang geklagten Beschwerden nicht schlüssig nach gewiesen. D ie diagnos tizierte anhaltende somatoforme Schmerzstörung (ICD-10 F45.4) und der Zustand nach posttraumatischer Belastungsstörung (ICD-10 F43.1) ha ben so mit gestützt auf die Feststellungen der Gutachter keine invaliden versiche rungsrechtlich relevante Auswir ku ng auf die Arbeitsfähigkeit. 4.5 Aus somatischer Sicht stellten die Gutachter keine Einschränkung der Arbeitsfä higkeit fest. So sind auch dem Austrittsbericht des Spitals F.___ vom 7. November 2015 keine Hinweise auf eine relevante (andauernde) Verschlech terung des Gesundheitszustandes zufolge des neusten Verkehrsunfalls vom 6. November 2015 zu entnehmen. Der Beschwerdeführer konnte vielmehr in gebessertem Zustand nach Hause entlassen werden (E. 3.3.3). Auch in neurolo gischer Hinsicht besteht keine invalidisierende Gesundheitsschädigung. Der neurologische Gutachter stellte schlüssig fest, dass a ufgrund der klinisch neu rologischen und elektromyographischen Untersuchung s ich derzeit kein Hinweis für ein sogenanntes Postpoliosyndrom, welches mit einer progredienten Atro phie und Parese, aber auch elektrophysiologischen Veränderungen einhergehen würde, finde. V on neurologischer Seite her sei keine funktionelle Beeinträchti gung vorhanden (Urk. 10/155/64). Daran vermag der beschwerdeweise einge reichte Bericht von Dr. G.___ vom 16. September 2016 (Urk. 7) nichts zu ändern. Dem Bericht kann entnommen werden, dass keine Sensibilitätsstö rungen gefunden wurden und es sich lediglich um eine motorische Problematik handle, wobei der behandelnden Neurologin nicht einleuchtete, weshalb der Beschwerdeführer trotz der festgehaltenen Beeinträchtigungen keine Stabili sierungsschiene trage. Angaben zur Arbeitsfähigkeit werden keine gemacht. Auch aus den neu aufgelegten bildgebenden Befundungen (Urk. 13/1-2) erge ben sich keine neuen, von den Gutachtern noch nicht berücksichtigten Aspekte.

4.5 Aus somatischer Sicht stellten die Gutachter keine Einschränkung der Arbeitsfä higkeit fest. So sind auch dem Austrittsbericht des Spitals F.___ vom 7. November 2015 keine Hinweise auf eine relevante (andauernde) Verschlech terung des Gesundheitszustandes zufolge des neusten Verkehrsunfalls vom 6. November 2015 zu entnehmen. Der Beschwerdeführer konnte vielmehr in gebessertem Zustand nach Hause entlassen werden (E. 3.3.3). Auch in neurolo gischer Hinsicht besteht keine invalidisierende Gesundheitsschädigung. Der neurologische Gutachter stellte schlüssig fest, dass a ufgrund der klinisch neu rologischen und elektromyographischen Untersuchung s ich derzeit kein Hinweis für ein sogenanntes Postpoliosyndrom, welches mit einer progredienten Atro phie und Parese, aber auch elektrophysiologischen Veränderungen einhergehen würde, finde. V on neurologischer Seite her sei keine funktionelle Beeinträchti gung vorhanden (Urk. 10/155/64). Daran vermag der beschwerdeweise einge reichte Bericht von Dr. G.___ vom 16. September 2016 (Urk. 7) nichts zu ändern. Dem Bericht kann entnommen werden, dass keine Sensibilitätsstö rungen gefunden wurden und es sich lediglich um eine motorische Problematik handle, wobei der behandelnden Neurologin nicht einleuchtete, weshalb der Beschwerdeführer trotz der festgehaltenen Beeinträchtigungen keine Stabili sierungsschiene trage. Angaben zur Arbeitsfähigkeit werden keine gemacht. Auch aus den neu aufgelegten bildgebenden Befundungen (Urk. 13/1-2) erge ben sich keine neuen, von den Gutachtern noch nicht berücksichtigten Aspekte. 4.6 Zusammenfassend ist nicht mit dem im Sozialversicherungsrecht massgeben den Beweis grad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit erstellt, dass seit der letzt maligen Beurteilung des Leistungsanspruchs eine anspruchsbegründende Änderung in den tatsächlichen Verhältnissen eingetreten ist. D ie gutachterli chen Diagnosen einer rezidivierenden depressiven Störung, mittelgradige depressive Episode (ICD-10 F33.1), einer anhaltenden somatoformen Schmerz störung (ICD-10 F45.4) sowie der Zustand nach posttraumatischer Belastungs störung (ICD-10 F43.1) vermögen aus den dargelegten Gründen keine invali denver siche rungsrechtlich relevante Arbeitsunfähig keit zu begründen. Aus somatischer Sicht besteht keine Verschlechterung der Arbeitsfähigkeit.

4.6 Zusammenfassend ist nicht mit dem im Sozialversicherungsrecht massgeben den Beweis grad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit erstellt, dass seit der letzt maligen Beurteilung des Leistungsanspruchs eine anspruchsbegründende Änderung in den tatsächlichen Verhältnissen eingetreten ist. D ie gutachterli chen Diagnosen einer rezidivierenden depressiven Störung, mittelgradige depressive Episode (ICD-10 F33.1), einer anhaltenden somatoformen Schmerz störung (ICD-10 F45.4) sowie der Zustand nach posttraumatischer Belastungs störung (ICD-10 F43.1) vermögen aus den dargelegten Gründen keine invali denver siche rungsrechtlich relevante Arbeitsunfähig keit zu begründen. Aus somatischer Sicht besteht keine Verschlechterung der Arbeitsfähigkeit. 5.

5. 5.1 Zu prüfen bleibt, ob der Beschwerdeführer Anspruch auf berufliche Mass nahmen hat.

5.1 Zu prüfen bleibt, ob der Beschwerdeführer Anspruch auf berufliche Mass nahmen hat. 5.2 Im verwaltungsgerichtlichen Beschwerdeverfahren sind grundsätzlich nur Rechts verhältnisse zu überprüfen beziehungsweise zu beurteilen, zu denen die zuständige Verwaltungsbehörde vorgängig verbindlich – in Form einer Verfü gung beziehungsweise eines Einspracheentscheids – Stellung genommen hat. Insoweit bestimmt die Verfügung beziehungsweise der Einspracheentscheid den beschwerdeweise weiterziehbaren Anfechtungsgegenstand. Umgekehrt fehlt es an einem Anfechtungsgegenstand und somit an einer Sachurteilsvoraussetzung, wenn und insoweit keine Verfügung beziehungsweise kein Einspracheentscheid ergangen ist (BGE 131 V 164 E. 2.1; 125 V 413 E. 1a).

5.2 Im verwaltungsgerichtlichen Beschwerdeverfahren sind grundsätzlich nur Rechts verhältnisse zu überprüfen beziehungsweise zu beurteilen, zu denen die zuständige Verwaltungsbehörde vorgängig verbindlich – in Form einer Verfü gung beziehungsweise eines Einspracheentscheids – Stellung genommen hat. Insoweit bestimmt die Verfügung beziehungsweise der Einspracheentscheid den beschwerdeweise weiterziehbaren Anfechtungsgegenstand. Umgekehrt fehlt es an einem Anfechtungsgegenstand und somit an einer Sachurteilsvoraussetzung, wenn und insoweit keine Verfügung beziehungsweise kein Einspracheentscheid ergangen ist (BGE 131 V 164 E. 2.1; 125 V 413 E. 1a). 5.3 Gegenstand der angefochtenen Verfügung bildete lediglich der Anspruch des Beschwerdeführers auf eine Invalidenrente. Über einen allfälligen Anspruch auf berufliche Massnahmen wurde nicht verfügt. Soweit also beschwerdeweise eventuell die Zusprache von beruflichen Massnahmen beantragt wird, ist man gels eines Anfechtungsgegenstandes auf die Beschwerde nicht einzutreten.

5.3 Gegenstand der angefochtenen Verfügung bildete lediglich der Anspruch des Beschwerdeführers auf eine Invalidenrente. Über einen allfälligen Anspruch auf berufliche Massnahmen wurde nicht verfügt. Soweit also beschwerdeweise eventuell die Zusprache von beruflichen Massnahmen beantragt wird, ist man gels eines Anfechtungsgegenstandes auf die Beschwerde nicht einzutreten. Anzumerken bleibt, dass die Beschwerdegegnerin dem Beschwerdeführer am 13. Mai 2016 in Aussicht gestellt hat, weitere IV-Leistungen, insbesondere berufliche Massnahmen, prüfen zu wollen, sobald die Abklärungen beim Regio nalen Ärztlichen Dienst abgeschlossen seien (Urk. 10/189).

Anzumerken bleibt, dass die Beschwerdegegnerin dem Beschwerdeführer am 13. Mai 2016 in Aussicht gestellt hat, weitere IV-Leistungen, insbesondere berufliche Massnahmen, prüfen zu wollen, sobald die Abklärungen beim Regio nalen Ärztlichen Dienst abgeschlossen seien (Urk. 10/189). 5.4 Die Beschwerde erweist sich damit als unbegründet und ist abzuweisen, soweit darauf einzutreten ist.

5.4 Die Beschwerde erweist sich damit als unbegründet und ist abzuweisen, soweit darauf einzutreten ist. 6.

6. 6.1 Gestützt auf die eingereichten Unterlagen ( vgl. Urk. 3/10 ) sind die Voraus setzun gen für die unentgeltliche Rechtspflege gemäss § 16 Abs. 1 und 2 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht ( GSVGer ) erfüllt. Antragsge mäss ist de m Beschwerdeführer deshalb die unentgeltliche Prozessführung zu bewilli gen und Rechtsanwalt Martin Amsler, Dübendorf, als unentgeltliche r Rechts vertreter für das vorliegende Verfahren zu be stellen.

6.1 Gestützt auf die eingereichten Unterlagen ( vgl. Urk. 3/10 ) sind die Voraus setzun gen für die unentgeltliche Rechtspflege gemäss § 16 Abs. 1 und 2 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht ( GSVGer ) erfüllt. Antragsge mäss ist de m Beschwerdeführer deshalb die unentgeltliche Prozessführung zu bewilli gen und Rechtsanwalt Martin Amsler, Dübendorf, als unentgeltliche r Rechts vertreter für das vorliegende Verfahren zu be stellen. 6.2 Die Kosten des Verfahrens sind auf Fr. 800.-- festzulegen. Ausgangsgemäss sind sie dem Beschwerdeführer aufzuerlegen, zufolge Bewilligung der unentgeltli chen Prozessführung jedoch einstweilen auf die Gerichtkasse zu nehmen.

6.2 Die Kosten des Verfahrens sind auf Fr. 800.-- festzulegen. Ausgangsgemäss sind sie dem Beschwerdeführer aufzuerlegen, zufolge Bewilligung der unentgeltli chen Prozessführung jedoch einstweilen auf die Gerichtkasse zu nehmen. 6.3 Rechtsanwalt Martin Amsler machte mit seiner Honorarnote vom 2 2. Dezember 2016 einen Aufwand von 9,75 Stunden sowie Barauslagen von insgesamt Fr. 265.-- geltend (Urk. 1 3 ). Der geltend gemachte Aufwand von 9,75 Stunden erscheint angemessen und ist aufgrund des gerichtsüblichen Ansatzes von Fr. 220.-- pro Stunde mit Fr. 2‘145.-- zuzüglich Mehrwertsteuer von 8 % zu entschädigen. Barauslagen sind in der Höhe von Fr. 265.-- zuzüglich Mehr wertsteuer von 8 % zu ersetzen. Rechtsanwalt Martin Amsler ist demnach mit insgesamt Fr. 2‘602.80 (inkl. Barauslagen und Mehrwertsteuer) aus der Gerichtskasse zu entschädigen.

6.3 Rechtsanwalt Martin Amsler machte mit seiner Honorarnote vom 2 2. Dezember 2016 einen Aufwand von 9,75 Stunden sowie Barauslagen von insgesamt Fr. 265.-- geltend (Urk. 1 3 ). Der geltend gemachte Aufwand von 9,75 Stunden erscheint angemessen und ist aufgrund des gerichtsüblichen Ansatzes von Fr. 220.-- pro Stunde mit Fr. 2‘145.-- zuzüglich Mehrwertsteuer von 8 % zu entschädigen. Barauslagen sind in der Höhe von Fr. 265.-- zuzüglich Mehr wertsteuer von 8 % zu ersetzen. Rechtsanwalt Martin Amsler ist demnach mit insgesamt Fr. 2‘602.80 (inkl. Barauslagen und Mehrwertsteuer) aus der Gerichtskasse zu entschädigen. 6.4 D er Beschwerdeführer ist auf § 16 Abs. 4 des Gesetzes über das Sozialversiche rungsgericht ( GSVGer ) hinzuweisen, wonach er zur Nachzahlung der Gerichts kosten und der Entschädigung an de n unentgeltliche n Rechtsvertreter ver pflichtet ist, sobald er dazu in der Lage ist.

6.4 D er Beschwerdeführer ist auf § 16 Abs. 4 des Gesetzes über das Sozialversiche rungsgericht ( GSVGer ) hinzuweisen, wonach er zur Nachzahlung der Gerichts kosten und der Entschädigung an de n unentgeltliche n Rechtsvertreter ver pflichtet ist, sobald er dazu in der Lage ist. Das Gericht beschliesst:

Das Gericht beschliesst: In Bewilligung des Gesuchs vom 21. September 2016 wird de m Beschwerde führer Rechtsanw a lt Martin Amsler, Dübendorf, als unentgeltliche r Rechtsver treter für das vorliegende Verfahren bestellt und es wird ihm die unentgeltliche Prozessführung gewährt.

In Bewilligung des Gesuchs vom 21. September 2016 wird de m Beschwerde führer Rechtsanw a lt Martin Amsler, Dübendorf, als unentgeltliche r Rechtsver treter für das vorliegende Verfahren bestellt und es wird ihm die unentgeltliche Prozessführung gewährt. und erkennt:

und erkennt: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit darauf einzutreten ist.

1. Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit darauf einzutreten ist. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 800.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt, zufolge Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung jedoch einstweilen auf die Gerichts kasse genommen. Der Beschwerdeführer wird auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 800.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt, zufolge Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung jedoch einstweilen auf die Gerichts kasse genommen. Der Beschwerdeführer wird auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen. 3. Der unentgeltliche Rechtsvertreter des Beschwerdeführers, Martin Amsler, Dübendorf, wird mit Fr. 2‘602.80 (inkl. Barauslagen und MWSt ) aus der Gerichtskasse entschädigt. Der Beschwerdeführer wird auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen.

3. Der unentgeltliche Rechtsvertreter des Beschwerdeführers, Martin Amsler, Dübendorf, wird mit Fr. 2‘602.80 (inkl. Barauslagen und MWSt ) aus der Gerichtskasse entschädigt. Der Beschwerdeführer wird auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen. 4. Zustellung gegen Empfangsschein an:

4. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Rechtsanwalt Martin Amsler

Rechtsanwalt Martin Amsler - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, unter Beilage einer Kopie von Urk. 14 und Urk. 15/1-2

Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, unter Beilage einer Kopie von Urk. 14 und Urk. 15/1-2 - Bundesamt für Sozialversicherungen

Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an:

sowie an: - Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)

Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft) 5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).

5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzustellen.

Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzustellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu ent halten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).

Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu ent halten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber

HurstHausammann