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Nun setzt der 47-Jährige darauf, mit einem Oldtimer-Flugzeug, das ohnehin an das Flughistorische Museum im südnorwegischen Sola verkauft werden soll, nach Hause zu kommen. «Wir trampen», zitierte das Lokalblatt «Anchorage Daily News» den Schlittenhundeführer.
Mithilfe finanzieller Unterstützung eines Sponsors von Waerner und der Gemeinde Sola hofft das Museum nach eigenen Angaben darauf, noch im Mai einen Kaufvertrag für die Maschine des Typs Douglas DC-6B abschliessen zu können. Wegen der Ausbreitung des Coronavirus gibt es zahlreiche Reisebeschränkungen, viele Flüge wurden gestrichen.
Zurück zu Familie und Job
«Ich mag Alaska sehr», sagte Waerner. «Es ist irgendwie mein Traumort. Aber ich habe eine Familie.» Daheim warteten eine Frau, fünf Kinder, ein Job und 35 weitere Schlittenhunde. Er vermisse «all die kleinen Dinge, nicht die grossen Sachen», so wie den morgendlichen Kaffee mit seiner Frau und das Abendessen mit den Kindern. «Meine Frau kümmert sich um 35 Hunde und die Kinder und arbeitet als Tierärztin», so Waerner. Sobald er zu Hause ankomme, werde seine Antwort auf alles daher «Ja, Liebling» sein.
Im März brauchte Waerner mehr als neun Tage, um mit seinen Hunden das 1600 Kilometer entfernte Ziel Nome an der Beringsee zu erreichen. Er ist der dritte Norweger, der das Rennen in Alaska gewann. Nur selten machen Nicht-Amerikaner den einheimischen Mushern, wie die Lenker der Schlittenhundegespanne im Fachjargon heissen, den Sieg streitig.
Der Wettbewerb startete wenige Tage, bevor die Ausbreitung des neuen Coronavirus als Pandemie eingestuft wurde. Seither waren viele Sportveranstaltungen abgesagt worden. Der Iditarod aber, bei dem die Teilnehmer mit ihren Hunden gewöhnlich viele Kilometer Abstand voneinander haben, wurde fortgesetzt.