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Massentierhaltungsinitiative
Jedes Jahr werden in der Schweiz 50 Millionen sogenannte Nutztiere getötet. Während die Zahl der Landwirtschaftsbetriebe jährlich sinkt, werden die bestehenden Betriebe immer grösser und halten immer mehr Tiere. Diese Situation begünstigt Stress, mangelhafte Pflege, Leid und Übermedikamentierung der Tiere. 2014 wurden in der Schweiz mehr als 48’000 kg Antibiotika für die Nutztierhaltung verkauft. Viele Tiere verbringen den Grossteil ihres Lebens angebunden, bis sie schliesslich zum Schlachten abtransportiert werden. Die Lebensbedingungen von industriell gehaltenen Hühnern und Schweinen sind besonders schrecklich und schränken das Wohlergehen der Tiere massiv ein.
Die Schweizer Organisation Sentience Politics hat am 12. Juni 2018 eine eidgenössische Volksinitiative «Keine Massentierhaltung in der Schweiz (Massentierhaltungsinitiative)» lanciert.
Die Initiative will die Tierhaltung in Grossbetrieben, bei der das Tierwohl verletzt wird, verbieten. Die Normen zur Grösse der Betriebe und zur Zahl der Tiere sollen den Richtlinien von Bio Suisse, Stand 2018, entsprechen.
Für die Anpassung der bestehenden Betriebe an die neuen Vorschriften ist eine Übergangsfrist von bis zu 25 Jahren vorgesehen, was für die Landwirte wirtschaftlich machbar ist. Neue Betriebe müssen von Beginn an den neuen Richtlinien entsprechen.
Achtung: Pro Unterschriftenbogen dürfen nur Stimmberechtigte der gleichen politischen Gemeinde unterzeichnen. Andernfalls ist der gesamte Bogen ungültig.
Vielen herzlichen Dank!