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Weitere Luftaufnahmen von Champittet
Francois-Louis-Frédéric Haldimand, Bürger von Yverdon, General im Dienst der britischen Armee und später Gouverneur von Kanada, kaufte das Gebiet von Champ-Pittet in 1777. In 1788 liess er dort das Schloss bauen, das im Juni 1791 vollendet wurde. Der Architekt Charles Castella von Freiburg leitete die Arbeiten.
General Haldimand starb am 6. Juni 1791, bevor er je das Schloss bewohnt hatte; dieses kam zu seinem Ur-Neffe William Haldimand dann ging es in die Hände von acht aufeinander folgenden Eigentümern.
Im Jahre 1980 kauften die Schweizer und Waadtländische Naturschutzkommission das Schloss und seine 40 Hektar Sümpfe, feuchten Wiesen, Park und angrenzendem Wald, um daraus eine Informationsstelle über die Natur zu machen. Diese, der Öffentlichkeit und insbesondere den Kindern der Schulen zugängliche Ort, soll ihre Gäste auf die Schönheiten und Reichtümer der Natur sensibilisieren, sie über ihre mehrfachen Geheimnisse informieren, damit sie dieses einmalige Gut lieb gewinnen und schützen, da das Leben eines jeden davon abhängt.
Das Schloss wird jetzt durch Entscheidung des Waadtländischen Staatsrates vom 18. Mai 1984 klassifiziert. Die Arbeiten der vollständigen Renovierung der Schweizer Naturschutzkommission wurden 1984 beendet.
Elegant und malerisch, präsentiert das Gebäude mit palladischem Charakter seine kalk und steingelbe Elemente, während dem sich seine zwei Hauptfassaden, im Norden und im Westen, aus Stein von Molière erheben.
Bibliographie