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Ihr Kleid ist einfarbig, dunkelrot oder schwarz, kastanienbraun. Sein Kopf ist breit und kurz, gekrönt von einem etwas leichteren Knoten und einem Paar Hörner in Form eines Fahrradlenkers mit schwarzen Spitzen. Sie hat einen kräftigen Hals und eine breite Stirn, eine tiefe Brust. Ihre Gliedmaßen sind kurz, was sie zu einer sehr stämmigen Kuh macht.
Wie laufen Königinnenkämpfe?
Eringerkühe gehören zu einer alten und traditionellen Walliser Rasse. Sie haben einen ausgeprägten Sinn für Hierarchien und ein kämpferisches Temperament. Ihr schwarzes Kleid, ihr muskulöser Körper und ihre kurzen Gliedmaßen verleihen ihnen einen besonderen Charme.
Bei der im Frühjahr stattfindenden Inalpe (Almaufstieg) sind sie seit 1922 im Einsatz kämpft die sich während ihres Aufenthaltes auf der Alm fortsetzen. Die Kuh Einteilung in Kategorien (nach Gewicht, Alter und Anzahl der Kälber) muss während des Sommers beweisen, dass sie es verdient hat, anlässlich der Désalpe (Almabstieg) als "Königin" ausgezeichnet zu werden.
Aus dieser Besonderheit entstand die Tradition der Königinnenkämpfe, die viele Züchter und Zuschauer anzieht. Je nach Alter und Gewicht in mehrere Kategorien eingeteilt, kämpfen sie instinktiv in der Arena. Kühe, die vor ihrem Rivalen davonlaufen oder den Kampf verlieren, werden eliminiert. Die Kämpfe finden unter Aufsicht der Treiber statt, um das Wohl der Tiere zu gewährleisten. Die Kühe bekämpfen sich gegenseitig, indem sie sich gegenseitig mit ihren Köpfen und Hörnern stoßen, verletzen sich aber selten gegenseitig. Eine Bestie ist besiegt, wenn sie sich von ihrem Gegner abwendet oder den Kampf als Zeichen der Unterwerfung verweigert.
Am Nachmittag wird schließlich die stärkste Kuh jeder Kategorie zur „Königin“ gekürt. Die Königinnen-Kampfsaison endet im Mai mit dem nationalen Finale in Aproz im Wallis, Schweiz. Die Finalisten der ersten vier Kategorien kämpfen dann um den Titel „Queen of Queens“.