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Macho :
Der Begriff "Macho" kommt vom spanischen "Machismo" und heißt übersetzt soviel wie "Männlichkeit". Ein Junge oder Mann, der alles Männliche und sich selbst ganz besonders toll und wichtig findet, ist ein Macho. Er meint, Männer wären der Nabel der Welt, ohne sie ginge gar nichts. Für ihn sind alle Frauen ein bißchen blöde, er fühlt sich ihnen gegenüber überlegen. Selbstverständlich finden ihn alle Frauen supertoll und bewundern ihn grenzenlos – meint er zumindest. Was er aber gar nicht merkt, ist, daß er sich mit seinem übertriebenen Verhalten lächerlich macht.
Masturbation :
Masturbation stammt aus dem Lateinischen und meint das gleiche wie "Selbstbefriedigung". Schau doch mal darunter nach.
Menarche :
Die erste Regel – die Menarche – tritt bei den meisten Mädchen zwischen dem 10. und dem 15.Lebensjahr ein. Das ist von Mädchen zu Mädchen völlig verschieden. Fast immer kündigt sich die Menarche etwa sechs bis zwölf Monate vorher durch den sogenannten Weißfluß an. Dieser leicht weißliche Ausfluß aus der Scheide wird durch den Beginn der Hormonbildung ausgelöst.
Menopause :
Ein Mädchen erlebt in der Pubertät ihre Menarche, die erste Monatsblutung; eine Frau in den Wechseljahren ihre Menopause, die letzte Monatsblutung. Zwischen Menarche und Menopause liegen Jahrzehnte. Die Menopause tritt nicht bei jeder Frau zur gleichen Zeit auf: Die einen haben mit 45 ihre letzte Regel, andere Frauen erst mit 59.
Du bist zwar noch weit entfernt von der Menopause, wenn du aber trotzdem mehr dazu wissen möchtest, dann schalte weiter zu "Wechseljahre".
Menses :
Menses erinnert zwar an die Mehrzahl von Mensa, hat aber überhaupt nichts mit Kantinen an der Uni zu tun. Das Zauberwort heißt: "Regel". Darunter solltest du nachschlagen.
Menstruation :
Menstruation stammt vom lateinischen "menses", das bedeutet soviel wie Monat. Was das nun mit dem weiblichen Körper zu tun hat, erfährst du, wenn du "Regel" anklickst.
Menstruationskalender :
In diesen Kalender kann ein Mädchen das eintragen, was mit ihrer Menstruation zu tun hat: wann beginnt ihre Regel und wie lange dauert sie, leidet sie unter Regelschmerzen, ist die Periode stark oder gibt es sonst etwas Besonderes zu bemerken.
Dieser Menstruationskalender hilft, den eigenen Zyklus näher kennenzulernen. Später dann – wenn der Zyklus regelmäßig auftritt – kann das Mädchen auch Unregelmäßigkeiten entdecken und beobachten. Oder sie kann alles ein bißchen besser planen; muß sie wirklich für den Wochenendausflug ihre Tampons oder Binden einpacken? Ein Blick in den Kalender verät ihr dies!
Bei der natürlichen Methode muß sie zusätzlich im Menstruationskalender ihre Temperatur und die Schleimbeschaffenheit notieren.
Mikropille :
Die Mikropille ist die dritte Generation der früher hochdosierten Antibabypille. In ihr sind sehr viel kleinere Mengen Östrogen als in der ursprünglichen Pille. Die Mikropille verhütet genauso sicher wie die Pille, ist aber auch nicht frei von Nebenwirkungen. So kann sie z.B. zu Blutgerinnseln führen. Wie die Mikropille verhütet, kannst du am besten unter "Pille" nachlesen.
Milchdrüsen :
Jedes Mädchen und jeder Junge kommt mit Milchdrüsen auf die Welt ... allerdings sind diese unentwickelt. Erst ab der Pubertät sorgt das Östrogen beim Mädchen dafür, daß sich die Milchgänge ausbilden. Und wozu sind die Milchdrüsen und Milchgänge da? In den Milchdrüsen wird die Muttermilch gebildet, mit der eine Mutter ein Baby stillen kann. Die haarfeinen Gänge führen zu den Brustwarzen der Brust, wo das Baby die Milch herausgesaugt.
Minipille :
Die Minipille ist eine Antibabypille, die nur aus dem Hormon Gestagen besteht. Sie wirkt besonders am Schleim im Gebärmutterhals, sie macht den Schleim zäh, damit keine Spermien zur Eizelle vordringen können. Sie verhindert nicht den Eisprung wie alle anderen Pillen. Dieses Präparat muß jeden Tag exakt zur gleichen Uhrzeit eingenommen werden. Verzögert sich die Einnahme um mehr als drei Stunden, ist der Schutz vor einer Schwangerschaft bereits nicht mehr gewährleistet. Außerdem verursacht die Minipille sehr häufig Zwischenblutungen und Zyklusunregelmäßigkeiten. Die Minipille wird deshalb nur noch selten empfohlen.
Miteinander Schlafen :
Sich lieben, Geschlechtsverkehr haben, Liebe machen, vögeln ... nur eine kleine Auswahl für die Wörter, mit denen man ausdrückt, daß man mit jemandem schläft. Natürlich ist das eigentlich auch wieder eine Umschreibung, denn richtig schlafen tut man auch nicht, wenn man miteinander schläft. Eher ganz im Gegenteil: das Herz schlägt ganz schnell, man küßt sich ganz innig, streichelt sich da, wo es gefällt. Die Zunge gleitet über den nackten Körper ... dann liegen beide ganz dicht beieinander. Der steife Penis gleitet in die Scheide. Mal bewegen sich beide ganz stürmisch oder mal sanft und zärtlich hin und her. Und vielleicht bekommen beide auch einen Orgasmus ... Wenn ein Mädchen und ein Junge miteinander schlafen, sollten sie sich gemeinsam Gedanken über die Verhütung machen, um nicht ungewollt schwanger zu werden. Ein anderes Risiko besteht darin, sich mit HIV zu infizieren. Aber dafür gibt es ja schließlich Kondome.
Monatsblutung :
Regel, Periode, Tage oder Menstruation sind andere Wörter für die Monatsblutung. Unter "Regel" erfährst du mehr über sie.
Monatshygiene :
Wenn man von Monatshygiene spricht, meint man die Körperpflege eines Mädchen oder einer Frau während ihrer Regel. Würde man der Werbung glauben, müßten Mädchen und Frauen in dieser Zeit unendlich viele Sprays, Deos oder Waschlotionen benutzen. Alles Unsinn: Das einzige, was sie öfter als sonst benutzen sollten, ist klares Wasser. Und sie sollten sich entscheiden, ob sie lieber Tampons oder Binden benutzen möchten. Ein besonderer Hygieneplan während der "besonderen" Tage ist völlig überflüssig.
Monatsregel :
Wenn du "Regel" anklickst, dann erfährst du, was es mit der Monatsregel auf sich hat.
Monatszyklus :
Es geht auch kürzer, nämlich nur "Zyklus". Das hat mit etwas Regelmäßigem zu tun. Was? Sieh schnell unter "Zyklus" nach!
Moral :
Na klar, Moral ist nötig, damit Menschen zusammenleben können. Alle Grundsätze und Normen, die das "Miteinander" regeln, machen die Moral aus. Und daran orientieren sich die Menschen in ihren Entscheidungen, ob etwas richtig oder falsch ist.
Die Moral ist nicht in allen Gesellschaften und allen Gruppen die gleiche. In einer Gesellschaft, in der es verschiedene Gruppen mit unterschiedlichen Auffassungen darüber gibt, was gut und richtig ist, wird es immer schwerer, allgemein anerkannte Maßstäbe für Moral zu finden. Die Auffassungen können sich in einer Gesellschaft widersprechen. Was für jemanden moralisch gut oder schlecht ist, das hängt stark davon ab, welche Werte man im bisherigen Leben als wichtig erfahren hat. Aber man ist sich darin einig, daß jeder Mensch ein Recht auf seine Bedürfnisse hat, solange dadurch ein anderer Mensch nicht eingeschränkt oder verletzt wird.
Morgenlatte :
Welches Wunderwerk: Der Junge schläft, nichts Besonderes passiert, kein sexueller Traum, keine Anmache, gar nichts. Und trotzdem wacht er morgens auf und hat einen "Steifen", die Morgenlatte. Woher das kommt? Die Blase füllt sich im Laufe der Nacht, drückt auf die inneren Geschlechtsorgane, die werden angeregt und versteifen den Penis. Also: Nicht jedesmal, wenn ein Junge morgens mit einem steifen Penis aufwacht, will er Sex.
Muschi :
Ein liebevollerer Name als "Scheide". Aber trotzdem solltest du darunter nachschauen.
Mutterkuchen :
Es ist schon eine wundervolle Vorstellung: Eine Frau ist gerade schwanger geworden, und nach 9 Monaten ist ein Baby mit allem Drum und Dran herangewachsen. Möglich ist das nur mit Hilfe des Mutterkuchens. Er heißt auch Plazenta und bildet sich während der Schwangerschaft in der Gebärmutter. Übrigens: Das Wort "Plazenta" stammt aus dem Griechisch–Lateinischen und heißt übersetzt breiter, flacher Kuchen.
Mutterkuchen und Embryo sind durch die Nabelschnur miteinander verbunden. Aufgabe des Mutterkuchens ist es, den heranwachsenden Fötus mit Nahrung und Sauerstoff zu versorgen und verbrauchte Stoffe abzutransportieren. Alle Eiweiße, Mineralien und Nährstoffe, die eine Schwangere mit der Nahrung aufnimmt, lagern sich auch im Mutterkuchen ab und werden über die Nabelschnur an das Kind weitergegeben. Gefährlich wird es dann, wenn die Frau während der Schwangerschaft Alkohol trinkt oder raucht. Dann trinkt und raucht das Ungeborene mit. Nach der Geburt wird der Mutterkuchen nicht mehr gebraucht und daher abgestoßen. Man spricht dann von der "Nachgeburt".
Muttermund :
Gemeint ist nicht der Mund deiner Mutter, den du vielleicht hin und wieder mal flüchtig küßt. Gemeint ist etwas anderes. Klick "Gebärmuttermund" an, wenn du neugierig bist.
Männerarzt :
Man lese und staune, es gibt doch tatsächlich Ärzte ausschließlich für Männer. Davon hört man eigentlich seltener, im Gegensatz zu Frauenärzten. Der Männerarzt hat ein Spezialgebiet: Er beschäftigt sich mit Männern, die unfruchtbar sind oder die Probleme mit ihren Hormonen haben. Zumeist arbeitet der Männerarzt – oder Androloge, wie man ihn auch noch nennt – in einer großen Universitätsklinik. Viele Männer gehen mit ihren Problemen aber zum Urologen, der oft genauso gut helfen kann. Der Vorteil ist, daß man den Urologen direkt in einer Arztpraxis aufsuchen kann.
Männerpille :
Die Medien berichten immer wieder über die Pille für den Mann. Aber in Wirklichkeit ist die Forschung längst noch nicht soweit, solch ein Medikament freizugeben. Es gibt noch keine Pille, die zuverlässig dafür sorgt, daß der Mann kein Kind zeugen kann. So könnte sich der Mann – neben der Anwendung eines Kondoms – aktiver an der Verhütung beteiligen. Um so wichtiger ist es, daß Männer ihre Partnerin mit dem Thema "Verhütung" nie allein lassen.
Möse :
Schau' doch mal unter "Scheide" nach.
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