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NEWS
2007 wurde die Linux-Basierte Handheld-Konsole angekündigt. Geplant war, erste Geräte bereits 2008 zu verkaufen. Probleme haben dazu geführt, dass dieses Datum sukzessive um zwei Jahre verschoben wurde. Nun sind die ersten Geräte fertig.
Die erste Produktionsreihe besteht aus nur 4000 Geräten, die beinahe alle bereits durch Vorbestellungen verkauft sind; wer Glück hat, findet vielleicht noch einzelne Sites, die ein paar Konsolen für US$330 (etwa 380 Franken) anbieten; eine zweite, grössere Produktionsreihe soll aber bald gestartet werden.
330 US$ tönt nach viel Geld, aber man bekommt für den Preis auch viel Hardware. Das Gerät hat neben den üblichen Konsolen-Knöpfen auch zwei Analog-Sticks und eine volle Tastatur.
In dem Gehäuse findet man einen 600 MHz ARM Cortex A8 basierten CPU (zum Vergleich: Das iPad verwendet einen ähnlichen CPU, der mit 1 GHz getaktet ist). Die Pandora-Konsole enthält 256 MB RAM, vier mal mehr als ein GP2X Wiz, und gleich viel wie ein iPad. Ausserdem sorgt ein PowerVR SGX530 GPU für akzeptable 3D-Grafiken; das iPad verwendet einen ähnlichen GPU.
Damit ist die Pandora-Konsole deutlich stärker als der von uns bereits getestete GP2X Wiz und als andere aktuell erhältliche portable Konsolen, und beinahe so leistungsstark wie ein iPad.
Laut dem Hersteller ist die Pandora schnell genug, um ein volles Linux-Desktop-Betriebssystem zu unterstützen. Programme wie Firefox oder Quake 3 sollen problemlos auf dem Gerät laufen. Die Pandora ist schnell genug, dass sogar ein Atari Jaguar-Emulator dafür entwickelt wird. Die Batterie soll trotz der Leistungsfähigkeit der Konsole bis zu 10 Stunden halten.
Der Bildschirm mit einer Diagonale von 11cm bietet eine Auflösung von 800 x 480 Pixeln (iPhone: 9cm mit 480x320 Pixeln, PSP: ebenfalls 11cm mit 480 x 272 Pixeln).
Das Gerät hat nur 512 MB interner Speicher, mit zwei SD/SDHC-Slots kann man aber einfach nachträglich für mehr Speicherplatz sorgen.
Bleibt zu hoffen dass bald mehr Hardware produziert wird; wir planen, einen Hardware-Test nachzuliefern, sobald wir eine Pandora in die Finger kriegen. Mehr Infos zu der Konsole findet man auf pandorapress.net.
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