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Die Boca Juniors hatten die Absetzung des am Sonntag in Madrid stattfindenden Final-Rückspiels der Copa Libertadores beantragt. Dazu forderte der Klub aus Buenos Aires die Disqualifikation von Finalgegner und Erzrivale River Plate. Wie das Gericht am Samstag mitteilte, soll zu einem späteren Zeitpunkt über einen weiteren Antrag der Boca Juniors entschieden werden.
Wir wollen, dass die Leute in Frieden, in Ruhe feiern können, und wir werden keinen Akt der Gewalt dulden.
Die Boca Juniors hatten bereits vergeblich vom südamerikanischen Verband (Conmebol) verlangt, den wichtigsten Titel in Südamerikas Klubfussball ohne Rückspiel zugesprochen zu erhalten. Sollten die Blau-Gelben am Sonntag verlieren, geht das Duell wohl in der Schweiz noch in die juristische Verlängerung.
Sicherheitsmassnahmen auch in Buenos Aires
Nach den Vorfällen vor dem geplanten Rückspiel gilt höchste Alarmstufe. In Madrid sollen tausende Sicherheitskräfte erneute Ausschreitungen verhindern. «Wir wollen, dass die Leute in Frieden, in Ruhe feiern können, und wir werden keinen Akt der Gewalt dulden», versprach der neue Chef des Sicherheits-Ministeriums der Stadt, Diego Santilli.
Wegen der brisanten Sicherheitslage bleiben die Stadien der beiden Copa-Libertadores-Finalisten in Buenos Aires am Sonntag während des Final-Rückspiels geschlossen. Weder die Arena von River Plate noch das Stadion der Boca Juniors erhielt die Freigabe für Public-Viewing-Veranstaltungen.
Sendebezug: SRF zwei, sportflash, 05.12.2018, 20:00 Uhr