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Die Kaufkraft ist für alle von uns wichtig, ob Privatperson oder Investor, meint Mark Haefele, Chief Investment Officer bei UBS Global Wealth Management. Sei es bei der Planung des nächsten Urlaubs oder wenn wir versuchen, langfristige Verschiebungen der Wirtschaftskraft zu verstehen.
Der Kaufkraftindex der UBS-Studie ergibt, dass die Einwohner von Städten in Europa und Nordamerika in der Regel die höchste Kaufkraft aufweisen. Nur Manama, die Hauptstadt von Bahrain, und Hongkong vermochten die transatlantische Phalanx in den Top 10 zu durchbrechen. Die globalen Finanzplätze New York und London landeten auf den Rängen 10 und 23.
Zürich und Genf an der Spitze
Die Studie, die erstmals 1971 durchgeführt wurde und nun in der 17. Ausgabe erscheint, vergleicht 128 Preise verschiedener Güter und Dienstleistungen sowie die durchschnittlichen Löhne von 15 Berufen, die die durchschnittliche Erwerbsbevölkerung in 77 Städten repräsentieren.
Zürich führt wie schon im Vorjahr die Liste der teuersten Städte der Welt an, knapp gefolgt von ihrem Schweizer Rivalen Genf. Die Konkurrenz aus Übersee wird allerdings stärker, denn in den Top 10 sind nur noch drei europäische Städte vertreten.
12 Stunden arbeiten für einen Haarschnitt
Anhand von Beispielen werden die Kaufkraftunterschiede deutlich sichtbar. Beispielsweise kostet ein Frauenhaarschnitt USD 94,32 in Zürich, USD 22,60 in Kiew, USD 12,17 in Mexico City und USD 7,50 in Kairo.
Während jedoch eine Frau in Zürich in der Regel nur 3,05 Stunden arbeiten muss, um sich diese Dienstleistung leisten zu können, müssen Frauen in Kiew dafür 12,09 Stunden, in Mexico City 5,86 Stunden und in Kairo 6,11 Stunden arbeiten.
Auf der Microsite "Prices & Earnings" findet sich eine interaktive Zusammenfassung aller Ergebnisse.