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Das Projekt will die Situation der so genannten Pygmäen und anderen Waldvölkern des Kongobecken, welche durch die gegenwärtigen Abholzungsaktivitäten von Holzfirmen betroffen sind, wesentlich verbessern.
Traditionell lebende Waldvölker sind die besten Waldschützer. Über Jahrhunderte lebten sie in Harmonie mit dem Wald, ohne ihn zu schädigen. Viele dieser Völker sind heutzutage mit Veränderungen konfrontiert, die durch die Aktivitäten der Holzfirmen beschleunigt wird. Bisher wurden die Interessen und Rechte der Waldvölker von der Holzindustrie weder wahrgenommen noch respektiert, obwohl dies im Prinzip sowohl völkerrechtliche Abkommen als auch nationale Gesetze verlangen.
Im vorliegenden Projekt werden Massnahmen und Mechanismen erarbeitet, mit deren Hilfe eine Holzfirma die betroffenen Waldvölker zum Voraus und in Kenntnis der Sachlage konsultieren und in die Entscheidungsprozesse und in die Waldbewirtschaftung integrieren. Die Firma muss das Einverständnis der Waldvölker erhalten, bevor sie aktiv werden kann.
Damit soll der Schutz der Wälder des Kongobeckens, die nachhaltige Entwicklung und die Erhaltung der Menschenrechte in Einklang gebracht werden.
Grosse Schweizer Firmen sind an der Waldnutzung einer Fläche von Tropenwald im Kongobecken beteiligt, die etwa dem Doppelten der Fläche der Schweiz entspricht. Dieses Projekt setzt daher besonders bei den Schweizer Firmen an. Diese haben damit die Möglichkeit, eine Vorreiterrolle in der sozial undökologisch verträglichen Waldwirtschaft zu übernehmen.