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Das Théâtre des Osses (1,1 Millionen Franken pro Jahr), das Freiburger Kammerorchester (190 000 Franken), die Freiburger Oper (160 000 Franken), das Festival Belluard Bollwerk International (150 000 Franken), die Tanzcompagnie Da Motus! (130 000 Franken), die Opéra Louise (100 000 Franken), die Kunsthalle Fri Art (95 000 Franken) und das Vokalensemble Orlando (90 000 Franken): Diese acht Freiburger Kulturinstitutionen profitieren in der Periode 2018 bis 2020 von mehrjährigen Schaffensbeiträgen des Kantons Freiburg. Der Gesamtbetrag für die drei Jahre beläuft sich damit auf gut sechs Millionen Franken und ist geringfügig höher als in der laufenden Periode.
Die berücksichtigten Institutionen sind im Grossen und Ganzen die gleichen geblieben. Neu dazugekommen ist die 2011 gegründete Opéra Louise. Diese habe in den vergangenen Jahren mit der Qualität ihrer Kreationen, mit ihrer Professionalität und ihrer Stabilität überzeugt, sagte Philippe Trinchan, Vorsteher des kantonalen Amtes für Kultur, auf Anfrage. Ihre Projekte für die kommenden drei Jahre rechtfertigten die Aufnahme in den Kreis der Mehrjahres-Partner.
«Sie sind die Lokomotiven»
Nicht mehr auf der Liste findet sich hingegen das Projekt RésiDanse des Espace Nuithonie und des Kulturamtes zur Förderung des professionellen Tanzschaffens, das zuletzt 100 000 Franken im Jahr erhalten hatte. Das liege daran, dass der Kanton dabei sei, ein neues Unterstützungsinstrument für Tanz und Theater auszuarbeiten, das ebenfalls auf drei Jahre ausgerichtet sei und im Herbst in Kraft trete, erklärte Trinchan.
Leichte Verschiebungen gab es schliesslich beim Kammerorchester und beim Ensemble Orlando: Das Kammerorchester erhält jährlich 30 000 Franken mehr als zuvor, wobei es laut Trinchan vor allem um die Sozialleistungen für die Musiker geht. Das Ensemble Orlando hingegen bekommt 10 000 Franken weniger: «Es hat leicht an Ausstrahlung eingebüsst», so Trinchan, «es bleibt aber ein hervorragendes Ensemble, das die Unterstützung verdient.»
Mit den Mehrjahres-Subventionen fördert der Kanton anerkannte professionelle Kulturschaffende und ermöglicht ihnen eine langfristige Planung. «Sie sind die Lokomotiven des Freiburger Kulturschaffens, und sie machen uns viel Freude», so Trinchan.