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Der frühere Präsident Ecuadors, Rafael Correa, muss sich in seinem Heimatland wegen Korruptionsvorwürfen vor Gericht verantworten. Das hat eine Richterin des Nationalen Gerichtshofs in der Hauptstadt Quito entschieden. Correa lebt im belgischen Exil. Ihm wird vorgeworfen, seinen Wahlkampf im Jahr 2013 mit Bestechungsgeldern finanziert zu haben. Laut Staatsanwaltschaft soll er im Gegenzug für öffentliche Aufträge umgerechnet acht Millionen Dollar von Unternehmen erhalten haben. Darunter ist auch der brasilianische Baukonzern Odebrecht, der in Korruptionsfälle verwickelt ist. Der Prozess gegen Correa wird in dessen Abwesenheit geführt werden. (swisstxt)
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