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Die Basler Regierung hat ihren ursprünglichen Entscheid, auf die Aufhebung dieser Parkplätze zu verzichten, aufgehoben.
Ein vollständiger Verzicht auf die eigentlich im Umweltschutzgesetz festgeschriebene Kompensation sei nicht mehr sachgerecht, teilte die Regierung am Dienstag mit. Dieser Entscheid sei auch vor dem Hintergrund getroffen worden, dass die Basler Stimmbevölkerung im Februar 2020 eine Initiative des Basler Gewerbeverbands gegen den zahlenmässigen Abbau der Parkplätze auf öffentlichem Grund abgelehnt habe.
Wie viele der 200 geplanten Plätze im neuen Quartierparking oberirdisch kompensiert werden sollen, sei noch nicht bekannt, sagte der Sprecher des Basler Bau- und Verkehrsdepartements auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA.
Das Basler Appellationsgericht habe aber in einem Beschwerdeverfahren vom Dezember 2020 verfügt, dass von einem Minimum von 60 Prozent auszugehen sei, so der Departementssprecher weiter. Das hätte theoretisch den Abbau von 120 Parkplätzen zur Folge.