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Der Fersensporn als lästiger bis sehr schmerzhafter Begleiter. Der Fersensporn ist das Ergebnis verkürzter Muskeln und Bindegewebe, die eine hohe Zugspannung am Fersenbein entstehen lassen. Durch diese Zugspannung wandern Knochenbildner (Osteoblasten) in den entstehenden Hohlraum ein. Durch diesen Vorgang bildet sich der Fersensporn. Doch nicht der Fersensporn führt zu den Schmerzen an der Ferse, sondern die durch dauerkontrahierte Muskeln unter hoher Spannung stehenden Sehnenteile. Reduzieren wir in der Schmerztherapie die Spannung der entsprechenden Faszien und Muskeln, sind die Schmerzen, die herkömmlich dem Fersensporn zugeordnet werden, durch die Anwendung der afferenten Sensorenstimulation oft schon in der ersten Schmerztherapie deutlich reduzierbar.
Dass der Fersensporn als Verursacher der Schmerzen nicht in Frage kommt, zeigen die Röntgenbilder, die solche Knochenausformungen in Form des Fersensporns zeigen, der Betroffene bleibt dabei aber völlig schmerzfrei.
Durch die Reorganisation der Muskel- und Faszienspannungen in der Schmerztherapie reduzieren wir zusätzlich das Risiko von Arthrose im Fussgelenk in maximaler Weise.