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65.) Welche Aussagen in Bezug auf Verfahren zum Umgang mit fehlenden Werten sind richtig?
A) Bei einem kleinen Anteil an fehlenden Werten (< 5%) ist der listenweise Ausschluss akzeptabel.
B) Das Ersetzen fehlender Werte durch den Stichprobenmittelwert führt zu einer Vergrößerung der Varianz in der Variablen
C) Single-Imputation-Verfahren berücksichtigen nicht die Unsicherheit in der Schätzung fehlender Werte
D) Bei der Full-Information-Maximum_likelihood-Methode werden fehlende Werte durch einen Maximum-Likelihood-Schätzer ersetzt.
E) Die Multipe Imputation erfordert sehr große Stichproben.
66.) Welche der folgenden Aussagen zu Kennwerten in der EFA sind richtig?
F) Falle korrelierter Faktoren enthält die Mustermatrix die Korrelation zw. Faktoren u Items
G) Nur im Falle korrelierter Faktoren kann auch die Korrelation zwischen den Items vollständig erklärt werden.
H) Im Falle korrelierter Faktoren handelt es sich um handelt es sich um semipartielle standardisierte Regressionsgewichte
I) Summiert man die korrelierten Faktoren die quadrierten Ladungen pro Faktor auf erhält man erhält man die durch den Faktor erklärte Varianz
67.) Welche der folgenden Aussagen zu Verfahren in der EFA sind korrekt?
A) Die Hauptkomponentenanalyse (PCA) versucht auf der Grundlage eines Faktormodells Zusammenhänge zwischen einer Reihe von beobachteten (manifesten) Variablen mittels einer möglichst kleinen Anzahl an Faktoren (latenten Variablen) zu erklären.
B) Die Hauptachsenanalyse (PAF) ist iteratives Verfahren, das endet, wenn der Unterschied in den Kommunalitätsschätzungen zwischen 2 aufeinanderfolgenden iterationsschritten kleiner als ein Konvergenzkriterium ist
C) Bei der Hauptkomponentenanalyse (PCA) wird die Gesamtvarianz zerlegt in a) einen varianzteil, den sich die manifesten Variablen teilen, b) die spezifische Varianz und c) die Fehlervarianz
D) Bei einer Maximum-Likelihood Faktoranalyse sind im Gegensatz zu einer HKA/PCA die Ladung der Faktoren auf den Items eindeutig bestimmt
E) Bei der HAA (PAF) werden die Faktoren so bestimmt, dass sie sukzessiv maximal Varianz erklären und unabhängig sind
68.) EFA
A) Der Anfangsschätzer für die Kommunalität in der PAF ist das Quadrat der multiplen Korrelationen einer Variablen mit allen anderen Variablen
B) Die Kommunalität ist die Mindestschätzung für Reliabilität
C) Mit dem Bartlett-Test kann die H_0 überprüft werden, dass alle Variablen unkorreliert sind
D) Faktorwerte sind Ausprägungen einer Person auf latenten Variablen
E) Nach einer EFA laden die Items häufig hoch auf dem 1. Faktor und niedrig auf allen anderen ("deshalb wird eine Rotation vorgenommen")