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Nachdem die bisherigen Arbeiten des Verfassers über die Erste Eidgenössische Ausgabe 1) das Rätsel ihrer beiden grossen Raritäten, der Rayon II bzw. der «Hellblauen» mit voller Kreuzeinfassung, aufgeklärt haben, sollen die folgenden Ausführungen den Schleier auch von ihrer dritten Seltenheit, der f Poste Locale ohne Kreuzeinfassung, lüften. Genau wie in den beiden anderen Fällen werden wir dadurch gleichzeitig auch wieder neue, bessere Unterlagen für ihre Expertise gewinnen; denn auch von ihr sind, ganz ähnlich wie in den beiden früheren Fällen, bis in die neueste Zeit hinein nicht nur verfälschte Stücke für echt, sondern auch — echte für verfälscht, d. h. für solche mit „ausradierter" Kreuzeinfassung erklärt worden. Bevor wir die Marken ohne Kreuzeinfassung besprechen, wollen wir aber zunächst auf den Entstehungstermin der Poste Locale und auf ihre sogenannten „Erstdrucke" oder „Erste Abzüge" eingehen, über die bis heute teils falsche und teils unklare Vorstellungen herrschen.