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Ein Jahr nach Olympia-Gold im Super-G gewann Anna Fenninger in dieser Disziplin auch den WM-Titel in Beaver Creek. Den Schweizerinnen blieb nur Enttäuschung: Lara Gut wurde als beste Schweizerin siebte.
Am Ende setzten sich auf der leicht verkürzten Strecke doch die Favoritinnen durch. Lange war dies nicht gewiss gewesen. Dies, weil die Verhältnisse auf der technisch anforderungsreichen "Raptor"-Piste etwa bis zur Nummer 15 regelrecht verrückt gespielt hatten. In der Anfangsphase war das erste WM-Rennen in Beaver Creek von starkem und wechselhaftem Wind geprägt. Nachdem der Wettkampf mit einer halben Stunde Verspätung lanciert worden war, gab es wegen heftigen Böen immer wieder Unterbrüche.
Als sich das Wetter wieder etwas beruhigt hatte, war die hoch gehandelte Lara Gut an der Reihe. Sie, die in der letzten Saison den Weltcup-Super-G an diesem Hang dominiert hatte, kam aber nicht auf Touren. Rang 7 in ihrer Parade-Disziplin kann die ehrgeizige Tessinerin nicht befriedigen. Die Silber-Gewinnerin im WM-Super-G von 2013 gab sich nach ihrer Fahrt selbstkritisch. Im TV-Interview meinte sie: "Ich bin wirklich schlecht gefahren. Ich habe mich leider vom weicher gewordenen Schnee überraschen und verunsichern lassen." Vor dem Rennen war in Beaver Creek nochmals Neuschnee gefallen.
Opfer der Bedingungen wurde auch Fabienne Suter. Die Schwyzerin, die dem erweiterten Favoritenkreis zugerechnet worden war, blieb als 22. bei ärgsten Sturm-Verhältnissen chancenlos. Sie hätte nur noch ein Renn-Abbruch gerettet. Suter musste sich sogar ihrer jungen Zimmerkollegin Priska Nufer geschlagen geben. Die WM-Debütantin erreichte den 16. Rang. Für die Obwaldnerin ging es primär darum, Erfahrungen zu sammeln. (SDA)
Bildquelle: gmx.at