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Vortrag von Prof. Dr. Patrick Kupper
1973 sah sich die Schweiz wie viele Länder mit rückläufigen Erdöllieferungen konfrontiert. Es drohten steigende Preise und ein Mangel an Brenn- und Treibstoffen. Die Politik reagierte rasch, wobei insbesondere die autofreien Sonntage in Erinnerung blieben. Zugleich liefen Diskussionen heiss um Grenzen des Wachstums angesichts limitierter Ressourcen, um Umweltverschmutzung und Energieabhängigkeit. Der Vortrag beleuchtet, wie der Ölpreisschock diese Diskussionen befeuerte. Welche Lehren wurden gezogen und inwiefern ist die damalige Situation mit unserer heutigen vergleichbar?
Hinweis:
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Prof. Dr. Patrick Kupper
Patrick Kupper ist Univ.-Professor für Wirtschafts- und Sozialgeschichte an der Universität Innsbruck. Nach dem Studium in Zürich und Berlin promovierte er an der Universität Zürich mit einer Arbeit zum gescheiterten Kernkraftwerk Kaiseraugst und habilitierte sich an der ETH Zürich mit einer transnationalen Geschichte des Schweizer Nationalparks. Forschungsaufenthalte führten ihn ans German Historical Institute in Washington DC, ans Rachel Carson Center in München und ans Leibniz-Institut für Europäische Geschichte in Mainz. 2022 weilte er als Gastwissenschaftler an der Karls-Universität in Prag.