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Wenn das Neugeborene im Spital bleiben muss
Bei längerem Spitalaufenthalt des neu geborenen Kindes von mindestens drei Wochen kann die Mutter beantragen, dass die Mutterschaftsentschädigung erst ausgerichtet wird, wenn das Kind nach Hause kommt.
Die Frage, ob der Arbeitgeber in dieser Aufschubzeit gemäss Art. 324a OR lohnzahlungspflichtig bleibt, war umstritten. Sie wurde jedoch durch das Genfer Zivilgericht am 16. Mai 2008 geklärt. Es kam zum Schluss, dass eine Angestellte, die bei ihrem hospitalisierten Säugling bleiben musste, während dieser Zeit Anspruch auf Lohnfortzahlung durch ihren Arbeitgeber hatte, weil sie gemäss Art. 324a OR aus Gründen, die in ihrer Person liegen, ohne ihr Verschulden an der Arbeitsleistung verhindert war (Fall C/17092/2007-3).
Der Spitalaufenthalt des Neugeborenen muss mit einem Arztzeugnis bestätigt werden (EOV Art. 24 Abs.1 b).
Bei Totgeburt
Wenn das Kind tot geboren oder bei der Geburt stirbt, hat die Mutter Anspruch auf Leistungen, wenn die Schwangerschaft mindestens 23 Wochen gedauert hat.