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Foto: National Geographic
Trächtigkeit
Die Trächtigkeitsdauer einer Hündin beträgt 63 Tage (oder 9 Wochen) ab dem Tag des Eisprungs. Der Eisprung ist Tag 0.
1. - 4 Tag
Die Spermien wandern nach dem Deckakt zu den Eileitern, sie sind über viele Stunden bis mehrere Tage befruchtungsfähig.
Die Spermien erreichen die Eileiter und befruchten die reifen Eizellen.
4. - 17. Tag
Die befruchteten Eizellen wandern in die Gebärmutter, welche aus zwei bleistiftdünnen Röhren (Hörner) besteht und wo sie sich an die Gebärmutterwand anheften. Körpereigene Substanzen sorgen für gleichmässige Abstände zwischen den Eiern (Zygoten), damit alle gleich gut versorgt werden. Sie entwickeln sich weiter in 2 Teile; dem Embryo und der Plazenta, welche die Nährstoffe für die Föten aus dem Blutkreislauf der Mutter bezieht. Die besten Plätze liegen in der Mitte der Hörner, wo die Plazentaversorgung am optimalsten ist. Aus Platzgründen können einige befruchtete Eier absterben und werden von der Gebärmutter resorbiert.
Foto: National Geographic
Jetzt beginnt die Formation der Organe - zu dieser Zeit besteht die höchste Gefahr, dass Defekte entstehen. Embryonen sind anfällig für Schäden durch Umweltfaktoren wie chemische Belastung, Keimbelastung oder Körperverletzung. Missbildungen können entstehen.
18. - 28. Tag
Die Augen und Nervenstränge im Rückenmark werden gebildet. Man spricht jetzt nicht mehr von Embryonen, sondern von Föten. Jeder hängt an einer Nabelschnur und bewegt sich frei in einer mit Fruchtwasser gefüllten Blase.
Foto: National Geographic
ca. 30 Tag
Einen Monat nach Deckakt bestätigt uns der Ultraschall, dass das Date erfolgreich war - Luna ist trächtig. Kleine pochende Herzchen sind zu sehen in mit Fruchtwasser gefüllten Hohlräumen.
Ultraschall erkennt nicht nur eine Schwangerschaft, sondern bestimmt auch, ob der Fötus lebt, indem er den fetalen Herzschlag registriert.
Die genaue Welpenanzahl ist nicht sicher bestimmbar. Die Gebärmutter der Hündin besteht nicht wie bei einer Frau aus einem Körper, sondern aus zwei paarweise gelagerten Gebärmutterhörnern, in denen die Föten heranwachsen und es deshalb zu Überlagerungen kommen kann auf dem Bild.
28. - 35. Tag
Die Welpen wachsen schnell, sie sind jetzt ungefähr walnussgroß. Die Augenlider haben sich gebildet, die Ohrmuschel bedeckt bereits den Gehörgang. Das männliche Genital und die Zitzen der Welpen sind erkennbar, die Zehen separieren sich. Krallen und Tasthaare beginnen sich zu bilden. Die Tasthaare sind sichtbar und die Fellfarbe beginnt sich zu entwickeln. Sie wiegen ca 6 Gramm und ca. 45 mm lang.
Foto: National Geographic
35. - 42. Tag
Die Organe der Föten sind vollständig ausgebildet. Die Zehen sind vollständig getrennt und die Krallen ausgebildet. Mit dem Stethoskop ist jetzt der Herzschlag der Föten hörbar.
Foto: National Geographic
42. - 49. Tag
Die Knochen der Welpen verstärken sich. Jetzt lassen sich die Anzahl und die Größe der Welpen per Röntgenbild bestimmen. Die Körperbehaarung der Welpen ist vollständig ausgeprägt. Die Mineralisierung der Knochen ist abgeschlossen
Foto: National Geographic
49. - 58. Tag
Die Bewegung der Welpen im Mutterleib sind erkennbar und fühlbar. Die Welpen können unter der Bauchdecke leicht ertastet werden. Jetzt ist auch der Zeitpunkt um die Zitzen freizuscheren, damit die Welpen ungehindert an die Zitzen kommen.
ca. Tag 50
Ein gutes Röntgenbild zeigt die Anzahl und auch die Grösse der Welpen. Könnt Ihr es erkennen? Am Besten ihr sucht die Schädel und dazugehörende Wirbelsäulen.
Der 63. Tag
ist der vorausberechnete Tag der Geburt.
Wenn sich die Wehen nähern, sinkt die Körpertemperatur kurze Zeit bedingt durch den Hormonabfall.
Ein Zeichen, dass die Welpen innerhalb von 12-24 Stunden auf die Welt kommen.
Foto: National Geographic
58. - 66. Tag
Die Hündin beginnt Nestbauverhalten zu zeigen. Sie wirkt ruhelos, sucht einen geeigneten Platz zum Werfen, gräbt Höhlen, scharrt und hechelt. Dies kann sich schon einige Tage früher zeigen.