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Als Umschuldung bezeichnet man eine Neuordnung der Schulden einer Privatperson, eines Unternehmens oder eines Staates. Eine Umschuldung ist dann erforderlich, wenn der Schuldner in eine kritische finanzielle Situation gerät und nicht mehr in der Lage ist, seinen Verpflichtungen nachzukommen (Überschuldung, Zahlungsunfähigkeit). Die Umschuldung soll die finanzielle Belastung reduzieren, indem beispielsweise die Laufzeit eines Kredits verlängert oder der Zinssatz angepasst wird. Auf diese Weise wird die Belastung durch die periodischen Ratenzahlungen reduziert.
Unterschied zwischen Umschuldung und Schuldenschnitt
Auch nach einer Umschuldung muss ein Kredit zurückbezahlt und in der Regel auch verzinst werden. Ist die Situation des Schuldners so prekär, dass der Kreditgeber ganz oder teilweise auf die Rückzahlung des geliehenen Kapitals verzichten muss, dann spricht man von einem Schuldenschnitt oder einem Schuldenerlass.