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Neben dem Vorstandschef müssen auch noch zwei andere Topmanager das Unternehmen verlassen. Jacques werde noch bis März nächsten Jahres in seiner Rolle bleiben, falls nicht früher ein Nachfolger gefunden werde. Bei einer Sprengung auf einer Rio Tinto-Mine für Eisenerz in der Juukan Gorge Region in der westaustralischen Gegend Pilbara wurden im Mai zwei 46 000 Jahre alte Kulturstätten der Aborigines zerstört. Diese galten als die bedeutendsten Aborigines-Stätten ihrer Art in Australien laut Archäologen.
Jüngste Gespräche mit 75 Aktionären und der indigenen Gemeinschaft hätten deutlich gemacht, dass viele mit den bisherigen Massnahmen nach der Zerstörung nicht zufrieden seien, sagte Thompson. Dazu zählten unter anderem Bonus-Kürzungen für Jacques und die zwei anderen Manager. Rio Tinto steht unter Druck, das Image der Firma wieder aufzupolieren und die Beziehungen zu wichtigen Entscheidungsträgern in Westaustralien wieder zu verbessern.
Der australische Staat ist für Rio Tinto wegen des Eisenerzvorkommens enorm wichtig. Im ersten Halbjahr steuerte das Eisenerzgeschäft mehr als 90 Prozent zum Gewinn des Unternehmens bei./stk/zb/nas
(AWP)