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Die siebenfache Weltmeisterin war in der Saisonvorbereitung positiv auf das androgene Steroid Clostebol getestet worden. Die Substanz war in einer von ihr benutzten Sonnencreme enthalten. Clostebol soll laut mehreren Quellen im Beipackzettel aufgeführt gewesen sein.
Die Creme hatte angeblich der Arzt des Teams in einer Apotheke in Italien gekauft. Der Arzt ist inzwischen zurückgetreten.
Nach Auffassung der Anti-Doping-Agentur hat Johaug dennoch nicht vorsätzlich gegen die Dopingregeln verstossen. Dennoch müsse man ihr vorwerfen, das Medikament nicht vorher geprüft zu haben, zumal auf der Verpackung eine Dopingwarnung angebracht war.
Johaug liess über ihren Anwalt mitteilen, sie sei froh, dass man ihr geglaubt habe. Sie verstehe aber nicht, dass man sie deswegen für 14 Monate sperren wolle. Das endgültige Urteil fällt ein Ausschuss des norwegischen Sportverbands.