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Die kleine romanische Saalkirche steht innerhalb eines Kirchhofgevierts, das zur Strasse hin terrassenförmig abfällt. Dem ungegliederten chorlosen Schiff unter geradem Satteldach ist an der Westseite der Kirchturm angebaut.
An der Südostseite wird die Mauser durch drei Rundbogenfenster und das ebenfalls rundbogige Eingangsportal durchbrochen, während auf der nordwestseitigen Seitenfassade nur ein kleines rechteckiges Fenster und eine 1946 wieder hergestellte Rundbogenöffnung eingelassen sind. Im Chorbereich findet sich ein grosses Rundbogenfenster und darüber ein Masswerkfenster.
das Eingangsportal unter Klebedächlein
das kleine Masswerkfenster über dem Chorfenster
Der Kirchturm
wurde 1583 an der Westseite an die bestehende Kirche angebaut, der den bisherigen Dachreiter ersetzte. Er wirkt gedrungen, sein Unterbau ragt nur um weniges über den First des Kirchenschiffes hinaus.
Der First wird von einem schmiedeisernen Kreuz mit vergoldeten Schmuckelementen bekrönt, das von einer Wetterfahne mit Mond und Stern abgeschlossen wird.
Der spitzwinklige Käsbissenturm mit dem Zifferblatt über den Schalllöchern und der Turmbekrönung
Die vier Zifferblätter erscheinen in Schwarz und Pompejanischrot mit goldenen Zeigern (Pfeil und Hand, Mondsichel und und Stern um Sonne drehend) und ebensolchen römischen Ziffern.
Das Zifferblatt an der Nordostseite
eines der Zifferblätter mit schönen Details der Zeiger
Die schmiedeiserne und vergoldete Turmbekrönung mit Kreuz und Wetterfahne in Form von Mond und Stern