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Moulin
Bornu (Kt. Waadt,
Bez. Cossonay,
Gem.
Pompaples). 491 m. Gruppe von 2
Häusern zwischen
Pompaples und
La Sarraz, 400 m sö.
Pompaples
und 700 m nw. der Station
La Sarraz der Linie
Lausanne-Pontarlier; an der Strasse
Lausanne-Orbe. 24 reform. Ew.
Kirchgemeinde
La Sarraz. Die hier stehende grosse Getreidemühle ist 1902 zum Teil abgebrannt und 1903 wieder aufgebaut worden.
Der Mühleweier hat zwei Abflüsse, deren einer zum
Nozon und mit diesem zum
Neuenburgersee geht, während der andere in die
Venoge mündet und damit dem Einzugsgebiet des
Genfersees angehört.
Diese Stelle liegt also auf der Wasserscheide zwischen Rhein und Rhone und wird daher in der Gegend scherzweise auch Le Milieu du Monde (Mitte der Welt) genannt. Die Mühle steht an der Stelle eines einstigen Priorates mit Spital, das dem Kloster auf dem Grossen St. Bernhard gehörte und zur Zeit der Reformation aufgehoben worden ist. Das Mühlerecht datiert aus dem 16. Jahrhundert. Ueber das Recht der Benutzung des die Mühle verlassenden Wassers entspann sich ein langer Prozess, der von 1551 bis 1854 gedauert hat. Standort der Stachys lanata, eines ¶
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Lippenblütlers mit wolligen Laubblättern, der aus SO.-Europa stammt und dessen Samen 1814 von den Kosaren mit dem Stroh
oder dem Futter für ihre Pferde hierher eingeschleppt worden sind. 1149:
Bornul; 1228: Bornu. Vergl. das Journal de Genève
vom und den Nouvelliste vaudois 1902.