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Benediktinerinnenkloster Maria-Rickenbach
|Beschreibung|
1862 – 1864 ensteht das erste Klostergebäude Maria Opferung und die erste Klosterkirche.
Bereits ab 1190 bezieht das Kloster Engelberg Einkünfte von den 'inferiori Rikinbach'. Niederrickenbach ist seit 1314 ständig bewohnt.
Am 4. September 1857 zogen die ersten sechs Benediktinerinnen von Engelberg nach Niederrickenbach. Sie beziehen ein altes Bauernhaus. Es ist das heute noch bestehende 'Stäfelihaus' unmittelbar neben der Klosterpforte und ist das älteste Haus in Niederrickenbach.
1862 – 1864 ensteht das erste Klostergebäude Maria Opferung und die erste Klosterkirche.
1864 – 1866 wird ein Mädcheninstitut geführt. Die Regierung erlaubt die Eröffnung eines Töchterinstituts mit der Auflage, jährlich zehn Plätze für bedürftige Kinder aus Nidwalden freizustellen. Auch die Kinder von Niederrickenbach wurden dort unterrichtet.
1895 – 1897 Bau der zweiten Klosterkirche – Erweiterungsbau des Klosters.
1927 – 1928 Neubau des Mädcheninstituts.
1973 - Ein weiterer Klosterbau entsteht, der im November 1974 eingeweiht wird.
1986 - Die wirtschaftlichen Verhältnisse in Nidwalden haben sich verbessert, so dass die kostenlose Aufnahme armer Kinder aufgegeben werden kann. Das Kloster müsste jetzt weltliche Lehrkräfte einstellen. Deshalb wird das Institut aufgehoben. Das Kloster stellt der Gemeinde Oberdorf die Schulräume bis 1988 zur Verfügung. Nachdem auch die "Dorfschule" dieses Weilers von der Gemeinde aufgegeben wird, wird das ehemalige Institut in ein Gästehaus umgebaut. Dort können Priester, Ordensleute und die Angehörigen der Schwestern Ferien verbringen.
Im Jahr 2007 feieren die Schwestern 150 Jahre Benediktinerinnenkloster Maria-Rickenbach.
Das Kloster Maria-Rickenbach ist diözesanen Rechts, es steht unter der Obhut des Bischofs von Chur. Seit der Gründung jedoch – bis heute – ist der Abt von Engelberg Delegierter des Bischofs.
Im Jahr 1911 wird eine Seilanlage für den Gütertransport von Dallenwil nach Niederrickenbach erstellt. Als 1921 die Tragseile ersetzt werden, vertraut auch die Post die Briefe und Pakete dem neuen Verkehrsmittel an. 1923 wurden erstmals Personen transportiert. Die Nutzlast ist für zwei Personen oder 200 Kilogramm Güter. Eine feierliche Inbetriebnahme einer rundum erneuten Luftseilbahn findet am 10. Mai 2008 statt.
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