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Wasserkräfte aus dem Valsertal und dem Safiental
Die Kraftwerke Zervreila AG nutzt die Wasserkräfte eines 200 km2 grossen Einzugsgebietes im oberen Valsertal und im Safiental. Kern der Anlagen ist der Speichersee Zervreila mit seiner 151 m hohen Bogenstaumauer mit einer Kronenlänge von 504 m und 100 Mio. m3 Fassungsvermögen. Dieser Stausee erlaubt, die Sommerzuflüsse des Valserrheins oberhalb der Sperrstelle sowie der rechtsufrigen Seitenbäche bis zum Peilerbach zu speichern. Erstmals genutzt wird das Speicherwasser in der am Fusse der Staumauer gelegenen Zentrale Zervreila. Durch den Überleitstollen mit einer Schluckfähigkeit von 20 m3/s gelangt es zur weiteren Nutzung ins Ausgleichsbecken Wanna, im hinteren Safiental. Das Wasser wird dort ein zweites Mal in der Zentrale Safien turbiniert und zusammen mit den Zuflüssen aus der Rabiusa und Carnusa anschliessend ins Domleschg, in die Zentrale Rothenbrunnen, übergeleitet. Die Wasserrückgabe in den Hinterrhein erfolgt unmittelbar unterhalb der Zentrale. In die Werkgruppe einbezogen ist auch das seit 1949 in Betrieb stehende Kraftwerk Rabiusa-Realta, welches das im Stausee Egschi im Safiental gefasste Wasser verarbeitet.
Die Kraftwerke Zervreila AG (KWZ), mit Sitz in Vals, wurde am 17. Mai 1952 als Partnergesellschaft gegründet. Das Aktienkapital der Gesellschaft beträgt CHF 50 Mio. An der KWZ beteiligt sind neben der SN Energie der Kanton Graubünden (12.6 %), die 11 Konzessionsgemeinden (15.4 %), Alpiq AG (21.6 %) und Axpo AG (21.6 %).
SN Energie ist mit 28.8 % an der Kraftwerke Zervreila AG beteiligt.