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Zwar wurde unsere Fokker50 - abgekürzt F50 - in den Niederlanden gebaut, war aber zumeist im Luftraum über Skandinavien zu finden. Als SE-LFP und dem Taufnamen "Ingemar Viking" wurde sie bald zum pan-europäischen Globetrotter. Zunächst war sie für den Scandinavian Airlines Commuter Eurolink und Skyways im Einsatz, bevor sie für Gee Bee Air, Swe Fly und SAS Braathens sowie SAS Norge Passagiere beförderte. Bevor die Turboprop im Oktober 2017 ihre Transformation zu Aviationtags vollendete, genoss sie im sonnigen Griechenland Ihren Vorruhestand bei Hellas Aviation und Minoan Air.
Die Fokker 50 wurde als Nachfolger der Fokker F-27 entwickelt, jedoch wurden nur ca. 20% der Teile übernommen. Ihren Jungfernflug absolvierte sie im Jahr 1985 und wurde in Serie von 1987 bis 1996 gebaut - insgesamt wurden gerade einmal 213 Maschinen gebaut. Die F50 mit ihren zwei Turboprop-Triebwerken von Pratt und Whitney erreicht eine maximale Reisegeschwindigkeit von 520 KM/H und hatte eine Reichweite von gut 2600 KM.
Neben der SAS zählten u.a. auch TAM Airlines, Royal Brunei Airlines, KLM Cityhopper, Aer Lingus und Iberia zu den Fokker Kunden.
Limitiert auf 1.800 Stück
Signifikantes Wiedererkennungszeichen war der ständig rußgeschwärzte Bereich am hinteren Teil der Triebwerke, der aufgrund der ungünstigen Lage der Abgasanlage ständig von Abgasen umströmt war.
Hinweis:
Jedes Tag ist ein Unikat. Je nach Flieger unterscheiden sie sich in ihrer Haptik, Dicke des Materials und Farbe. Kleine Unebenheiten erzählen von den vielen Jahren in den Lüften und bringen den Charakter vergangener Tage zum Ausdruck.