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Die Finca La Celia liegt im südwestlichen Teil der Provinz Mendoza, längs der 33. und 34. westlichen Längengrade. In dieser Region konzentrieren sich drei Viertel des argentinischen Weinbaus. Die Weingärten der Finca La Celia liegen im Valle de Uco, am Fusse der Anden auf einer Höhe von zwischen 950 und 1'100 m.ü.M.
Die Geschichte des Weinbaus in dieser Region geht zurück ins Jahr 1880, in welchem Eugenio Bustos mit der Pflanzung von Rebstöcken begann, die sich Jahrzehnte später zu einer weltweit renommierten Weinbauregion entwickelte.
1924 beschloss Eugenio Bustos einen grossen Teil seiner Ländereien an seine einzige Tochter, Celia, abzutreten. Ihr zu Ehren trägt der Besitz heute noch diesen Namen. Denn über die Jahre hinweg hat Celia die Ländereien zu einem spektakulären Weinberg umgemodelt. Um das Erntegut weiter zu begleiten, errichtete sie ebenfalls eine Kellerei und entwickelte mit grossem Talent und Feingefühl, Weinbereitungsmethoden, die ihrem edlen Traubengut von herausragender Qualität gerecht wurden. So kann sie als Vorreiterin der heutigen argentinischen Weinmacherkunst angesehen werden. Unter den verschiedenen hier kultivierten Rebsorten finden wir den Malbec, der in unvergleichlicher Qualität heranwächst.
Celias Erfolg führte zu gewichtigen Veränderungen in der Region zu dieser Zeit: Der Bau einer Eisenbahnlinie durch das Valle de Uco, die Errichtung einer Schule und die wirtschaftliche Entwicklung des Gebietes, eine Stadt, die – bis heute - stolz den Namen ihres Vaters, Eugenio Bustos, trägt.
Im Januar 2000 erweiterte San Pedro, eine der prestigeträchtigsten und grössten Weinkellereien in Chile, ihre Horizonte und erwarb Ländereien von über 600 Hektaren im Valle de Uco, in der Provinz Mendoza, in Argentinien.
Das Projekt von San Pedro umfasste den Umbau der Weinkellereien, welche ihren Ursprung im Anfang des 20. Jahrhunderts hatten. Der Umbau bestand darin, die Integration einer modernen Infrastruktur zu bewirken, wie den Einbau von Stahltanks, die Bereitstellung von Anlagen zur Weinbereitung nach neuesten technischen Erkenntnissen sowie die Installation von französischen und amerikanischen Eichen-Barriques. Die Weinbereitungskapazität der Kellereien beträgt nun jährlich 6 Millionen Liter. Die äussere Baustruktur der Weinkellereien wurde im Stil der Jahrhundertwende belassen.
Die erste Projektphase nach dem Eingehen der Allianz von San Pedro und Finca La Celia (von 2000 bis 2002) bestand darin, die 600 ha in einen einzigen Weinberg umzuwandeln. Die Weingärten wurden zu 85 % mit roten und zu 15 % mit weissen Rebsorten bepflanzt, vorwiegend: Malbec, Cabernet Sauvignon, Merlot und Syrah in rot und Chardonnay, Sémillon und Sauvignon Blanc in weiss.
Ursprünglich Schwemmland, sind die Böden vereinzelt mit runden Kieselsteinen durchsetzt. Ihre Oberschicht weist einen hohen Kreide- und Sandgehalt auf, ist leicht basisch, mit einem mittleren organischen Gehalt, wenig fruchtbar und kaum salzhaltig.
Das Klima dieser halbariden Gegend ist angenehm bis warm, mit optimalen Temperaturschwankungen, durchschnittlich um die 16° C; Bedingungen, welche die Heranreifung der Trauben ideal fördern und deren optimalen Farb- und Tanningehalt begünstigen. Die Region ist bekannt für ihre strengen Winter und heissen Sommer. Die Regenfälle sind moderat und belaufen sich auf 280 mm, die hauptsächlich in den Frühlings- und Sommermonaten (September bis März) anfallen.
Weitere Infos: Finca La Celia