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Ein Gespräch in der Garderobe.
Ein Phil Collins-Fan hatte mir den Kontakt vermittelt: Aus inoffiziellen Kreisen hiess es, der in der Schweiz wohnhafte Ex-Genesis-Schlagzeuger würde für ein einmaliges Konzert in Genf auf die Bühne zurückkehren.
Im Februar 2005 sah sich Phil Collins in Genf die Show von «The Musical Box» an. Eine kandadische Band, die die legendären, aber nie gefilmten Genesis-Shows der 70er Jahre detailgetreu nachstellt. Ich war der einzige Journalist im Publikum, der ins Geheimnis eingeweiht war: Phil Collins würde an diesem Abend selber als Schlagzeuger auf die Bühne treten.
Und das passierte dann auch: Ein bewegender Moment für alle im Saal, als aus der zelebrierten Kopie früherer Genesis-Konzerte mit der Anwesenheit Phil Collins für zwei Zugaben Wirklichkeit wurde.
Später – in der Garderobe – verriet mir Phil, dass die Genesis-Shows von zahlreichen technischen Pannen begleitet waren. Damals, in den 70er Jahren, hätten sie niemals über das technische Know how und die digitalen Möglichkeiten von heute verfügt. In diesem Sinne sei „The Musical Box“ also gar noch besser als das Original.
Und als er so auf die Bühne kam und seinen eigenen Part am Schlagzeug spielte, wie damals vor 30 Jahren, da hätte er sich ein bisschen gefühlt wie ein Amateur…