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Dies sind die beiden Hauptmerkmale des wahren Glaubens:
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Der wahre Glaube widerspricht sich in seinen Lehren nicht.
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Der wahre Glaube führt unweigerlich zu Taten, an denen er erkennbar ist.
Das, was Jesus darüber sagte, woran die falschen Propheten zu erkennen sind, gilt natürlich im umgekehrten Sinne auch für die wahren Diener Gottes:
EÜ, Matthäus 7:16-18
An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen. Erntet man etwa von Dornen Trauben oder von Disteln Feigen? 17Jeder gute Baum bringt gute Früchte hervor, ein schlechter Baum aber schlechte. 18Ein guter Baum kann keine schlechten Früchte hervorbringen und ein schlechter Baum keine guten.
Sagen kann ein Mensch vieles; seinen Glauben erkennt man anhand dessen, was er tut. Wahrer Glaube besteht nicht nur aus Worten, er führt unweigerlich zu Taten, wie es die Heilige Schrift nicht nur im Jakobusbrief deutlich zu verstehen gibt.
ME, 2.Petrus 1:8
Denn wenn diese (Eigenschaften) bei euch vorhanden sind und beständig zunehmen, so lassen sie euch hinsichtlich der Erkenntnis unsers Herrn Jesus Christus nicht untätig (oder: unergiebig) und ohne Frucht bleiben.
Diese Taten, zu denen uns der wahre Glauben führt, müssen zwangsläufig mit den Geboten Gottes übereinstimmen. Die Gebote Gottes wiederum sind ausschliesslich in Gottes Wort, seiner Heiligen Schrift, der Bibel, zu finden.
Viele versuchen jedoch die Bibel falsch auszulegen oder sie zu ergänzen, durch vermeintliche Prophezeiungen, was aber unumgänglich zu Widersprüchen führt.
Die Beschlüsse von Konzilen, theologische Schriften sowie Prophezeiungen die nach der Offenbarung ins Dasein kamen, in Zeiten, in denen der Abfall von den Lehren Jesu Christi längst Tatsache war, stimmen mit der Bibel in vielem nicht überein.
Martin Luther war einer der Ersten, die das Wort Gottes von den verderblichen Lehren dieser Abtrünnigen zu befreien begannen und von der katholischen Kirche nicht ermordet werden konnten. Sein Lebenswerk ist für die Wiederherstellung des wahren Christlichen Glaubens von unschätzbarem Wert.
Doch gelang es dem Vatikan durch den Druck, den Rom auf den römisch-deutschen König Karl V. ausübte, Luthers Vormarsch in Richtung des wahren Glaubens an einem gewissen Punkt zum Stillstand zu bringen. Dieser war dadurch gezwungen, ein Glaubensbekenntnis zu verfassen, welches Karl V. anerkennen konnte. Ohne dieses Bekenntnis, durch welches bei weitem nicht alle Lügen des Vatikans aufgedeckt wurden, hätte Luther womöglich weiter nach Widersprüchen zwischen den gängigen Lehren und dem Wort Gottes geforscht.
Aus diesem Grund habe ich mich dazu entschlossen, weiterzuforschen und anhand der Bibel die verschiedenen Ansichten zu überprüfen, welche es heutzutage unter den vielen Glaubensgemeinschaften gibt, die sich selbst zum Christentum zählen.
Als Kriterium für die Suche nach dem wahren Glauben, mit Hilfe der Bibel, dienen in erster Linie zwei entscheidende Fragen, welche sich aus seinen beiden, bereits aufgeführten, Hauptmerkmalen ergeben:
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Wessen Ansichten stimmen in allen Punkten mit der Bibel überein?
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Welche Glaubensgemeinschaft handelt auch nach diesen Punkten?