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Hautentzündung HundProblem:
Caruso ein Irish Terrier litt seit der Übernahme vom Züchter an Juckreiz und nässende
Hautaffektionen in Form von Pusteln, die aufplatzten und eiterten, den ganzen Rücken
entlang.
Anamnese:
Nach etlichen Tierarztbesuchen, bei denen Antibiotika und Cortison verabreicht wurde, die
immer nur kurzzeitige Besserung brachten, wurde eine Gewebeprobe entnommen und ein
Allergietest durchgeführt. Ergebnis: Hausstaubmilben-, Futtermilben, Flohspeichelallergie!
Nun sollte eine Hyposensibilisierung helfen. Der Tierarzt führte diese ca. ein ¾ Jahr durch,
ohne den geringsten Erfolg. Danach wurde eine Tierheilpraktikerin aufgesucht, die China,
Cina und Calcium Carbonicum
( jeweils in einer LM Potenz) verabreichte, auch dies blieb erfolglos.
Ich fand heraus, dass zwar auch schon vor der Kastration die Allergie bestand, jedoch nach
der Kastration sich erheblich verschlechterte. Caruso war ein eher „eingebildeter“ Hund, der
„erobert“ werden wollte. Nicht er kam zu Frauchen sondern Frauchen musste zu ihm
kommen, um ihn zu streicheln. Er war schwer erziehbar und hatte keine wirklich Bindung zur
Familie.
Behandlung:
Ich gab 3 Globuli Sulfur C30, da ich erst einmal das Cortison und Antibiotikum ausleiten
wollte. Danach zunächst extreme Verschlimmerung des Juckreizes und der Ekzeme.
Anschließend Verabreichung von 3 Globuli Sepia C30, aufgrund der oben angegebenen
Symptome (Verschlimmerung durch hormonelle Umstellung, mangelnde Bindung, usw.).
Erfolg:
Innerhalb der 1. Woche deutlicher Rückgang aller Symptome bis zum gänzlichen
Verschwinden nach ca. 3 Wochen.
Seitdem nie wieder Rückfall erlitten. Caruso ist nun seit 5 Jahren symptomfrei und kann sogar
ohne Probleme Trockenfutter (Futtermilbenallergie) fressen.
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