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Hochbordwagen wurden bereits bei der Eröffnung der Landquart-Davos-Bahn eingesetzt. Auch auf allen drei später durch die RhB übernommenen Privatbahnen waren Hochbordwagen im Fuhrpark eingereiht. Alle Wagen waren zweiachsig und hatten Untergestelle aus Stahl. Die Aufbauten wurden mehreitlich in Holz gehalten und für 10 t Ladegewicht ausgelegt.
Die ältesten offenen Güterwagen des Typs L waren nach dem Zweiten Weltkrieg auf dem Stammnetz praktisch komplett verschwunden. Das geringe Ladegewicht und die relativ schwache Dimensionierung des Untergestells liess einen freizügigen Verkehr nicht mehr zu. So kam ein Teil dieser Wagen bereits 1913 an die Baugesellschaft der Furkabahn. Die anderen Wagen wurden auf die BM versetzt oder abgebrochen. Die Wagen späterer Baujahre hatten ein stärkeres Untergestell und konnten sich sehr lange halten. Ein Grossteil dieser Wagen wurde in Privat- und Dienstwagen umegbaut.
Güterwagen für Alteisen-Transport
Beim Beladen und Entladen von E-Wagen mit Holz und Alteisen (Schrott) wurden die Holzwände und Holzböden in verhältnismässig kurzer Zeit stark beschädigt.
Aus diesem Grunde wurden in den versuchsweise zwei E-Wagen in Fb-Wagen umkonstruiert und in der HW umgebaut. Der gesamte Aufbau ist aus Stahl und wurde gleichzeitig massiv verstärkt. Das Ladegewicht ist jedoch gleich geblieben.
Im Anschluss an die Versuchszeit wurden Mängel eliminiert und weitere Wagen für einen Umbau ins Programm aufgenommen. Die letzten verbliebenen Wagen wurden an die Firma teGRa verkauft.
Werkfotos
Fahrzeugfotos
Typenskizzen, Zeichnungen, Schemata
(Quellen: Rhätische Bahn AG, RhB-Nachrichten, Archiv RhB, Bahnmuseum Albula)
(sonstige Quellen: Gian Brüngger, Franz Skvor)