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Exekias war ein Meister seines Fachs, einer der herausragenden griechischen Vasenmaler. Seine Werke, die er zwischen 550 und 525 v. Chr. in Athen schuf, sind Prunkstücke und in den grossen Museen der Welt ausgestellt. Die Archäologische Sammlung der Universität Zürich widmete ihm eine Ausstellung, die am 31. März 2019 zu Ende gegangen ist. Exekias entwickelte ein Gefühl für den entscheidenden Moment, in dem sich alles ändert. Auf einer seiner berühmtesten Vasen ist beispielsweise eine Wagenszene zu sehen, unmittelbar vor einer Katastrophe. Das Joch hinter der Wagendeichsel ist bereits gebrochen, das Gespann wird schlingern, der Wagenlenker vom Sitz geschleudert, die Pferde werden stürzen.
Die Vase auf dem Foto zeigt Aias, der sein Schwert in den Sand des trojanischen Strandes pflanzt. Es sind die letzten Sekunden, bevor sich der griechische Held vornüber stürzen und seinem Leben eine Ende setzen wird. Die übrigen Waffen, sein Schild, die leeren Augenöffnungen des Helms und eine Palme werden die einzigen Zeugen sein.