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Die Online-Datenbank, die das Statistische Amt des Kantons Zürich und das Staatsarchiv zusammengestellt haben, umfasst alle Ergebnisse der Zürcher Abstimmungen von 1831 bis heute.
Seit 1831 hatte das Zürcher Stimmvolk, das bis am 15. November 1970 nur die über 20-jährigen Männer umfasste, oft über sehr grundsätzliche Geschäfte zu befinden, wie das Statistische Amt und das Staatsarchiv in einer Medienmitteilung am Montag festhalten. Dabei gab es auch immer wieder Vorlagen, die aus heutiger Sicht eher fremd anmuten. 1871 stimmten die Zürcher beispielsweise mit 90 Prozent Ja-Stimmen dem «Konkordat über Massnahmen zur Vertilgung der Maikäfer» zu.
Ganz knapp - und entgegen der Empfehlung des Kantonsrates - hiessen die Männer drei Jahre später die «Errichtung staatlicher Korrektionsanstalten» gut. Diese waren, wie es damals hiess, für Individuen mit liederlichem, arbeitsscheuem oder ausschweifendem Lebenswandel gedacht.
1913 sprach sich das Zürcher Stimmvolk gegen ein neues Strassenverkehrsgesetz aus, das die Einführung von Führerprüfungen vorgesehen hatte. In den 1920er Jahren befanden die Männer im Kanton Zürich zum ersten Mal über das Frauenstimmrecht - und verwarfen es mit einem Nein-Stimmenanteil von über 80 Prozent.