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Auf dem Kleist Inseli soll ein neues Bootshaus das in die Jahre gekommene Alte Bootshaus ersetzen.
Das Inseli-Quartier wird im Wesentlichen durch freistehende Villen und grosszügige Gartenanlagen geprägt. Die Lage am Wasser, die vorgelagerte Uferpromenade und der öffentliche Park sind einzigartig und verleihen diesem Stadtteil einen eigenen Charme.
Das bestehende Bootshaus wurde 1910 erbaut und später seitlich durch zwei eingeschossige Annexbauten in zwei Etappen erweitert. Zur gleichen Zeit wurde die eingeschossige Arztpraxis an die Grenze zum Seeclub gestellt.
Die Anforderungen waren ein einfacher, stützenfreier Hallenbau für die Lagerung der Boote im Erdgeschoss und ein warmseitiges Obergeschoss für die Garderoben und Trainingsräume.
Die Konzeptidee für dieses einfache Raumprogramm wurde aus der Ruderbootbautechnik hergeleitet.
Eine schützende Hülle, leicht und filigran und eine Trägerstruktur, die die auftretenden Kräfte ableitet. Die Fachwerkträger überspannen die gesamte Hallenbreite und gliedern dabei die Haupträume im Obergeschoss. Im Inneren ist die Konstruktion ersichtlich und begehbar. Die Aussenhülle aus Stegplatten lassen die Konstruktion von aussen erahnen und das Volumen wird durch die leichte Transparenz unaufdringlich, auch als Zweigeschossbau und gleichsam mehrdeutig lesbar, gegliedert.