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Vertrag zwischen Appenzell I.Rh. und dem Scharfrichter Johannes Vulmar, 15.11.1750
Der Scharfrichter war für die Hinrichtung von zum Tode verurteilten Personen zuständig. Ebenso musste er bei Strafuntersuchungen bei den Angeschuldigten das peinliche Verhör resp. Folterungen vornehmen. Seine Tätigkeit gehörte zu den unehrlichen Berufen. Der Scharfrichter gehörte damit zu einer gesellschaftlichen Randgruppe wie etwa auch Fahrende oder Prostituierte.
Transkription: Innerrhoder Geschichtsfreund 15 (1969/70), S. 98ff.