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Eine «ausserordentliche und wichtige» Medienkonferenz hat Bernard Genoud, Bischof von Lausanne, Genf und Freiburg, für kommenden Montag in Freiburg anberaumt. Gemäss Recherchen der Zeitung «Le Temps» wird dabei die Versetzung von Weihbischof Pierre Bürcher bekannt gegeben, was das Bistum allerdings nicht bestätigen wollte.
«Entzweit und entmutigt»
Eine «gut informierte» Quelle vertraute der Westschweizer Zeitung an:«Seit Jahren geht es nicht mehr. Sowohl im Kanton Waadt als auch auf der Ebene des Vikariates hat Pierre Bürcher entzweit und entmutigt. Niemand mehr will mit ihm zusammenarbeiten. Die Lage hat sich in den vergangenen sechs Monaten zugespitzt.» Weihbischof Bürcher nimmt im Kanton Waadt die Aufgabe eines Bischofsvikars wahr.
Eine Delegation des Verbandes der katholischen Pfarreien des Kantons Waadt hat laut «Le Temps» Bischof Genoud und auch Nuntius de Nicolo in Bern aufgesucht, um eine Lösung zu finden. Andererseits soll sich Weihbischof Bürcher vor über einem Monat nach Rom begeben haben, um Kardinal Re, Präfekt der Bischofskongregation, zu treffen. Laut der genannten Zeitung mehren sich die Anzeichen, die auf eine Versetzung von Pierre Bürcher hinweisen. Der 59-jährige Pierre Bürcher, der aus dem Goms stammt, aber grösstenteils in Nyon aufgewachsen ist, wurde vor genau zehn Jahren zum Bischof geweiht.