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In China sind im vergangenen Jahr mehr kubanische Zigarren geraucht worden als in Deutschland. Die Volksrepublik überholte Deutschland bei der weltweiten Nachfrage und rangiert nunmehr auf Platz drei nach Spanien und Frankreich, teilte der Vertriebskonzern Habanos am Montag mit.
Die meisten Zigarren weltweit werden zwar in den USA geraucht, doch Habanos ist wegen eines seit langem bestehenden Handelsembargos gegen Kuba vom dortigen Geschäft ausgeschlossen.
Die wachsende Zahl von Rauchern in China und dem Nahen Osten verschaffte der kubanischen Zigarren-Industrie 2010 ein Absatzplus von zwei Prozent auf 368 Millionen Dollar, obwohl weltweit immer mehr Anti-Raucher-Gesetze in Kraft getreten sind.