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Marie de Grandval
Gehörte zu den bekanntesten Komponistinnen und Musikerinnen des 19. Jahrhunderts. Von Frédéric Chopin in Klavier, Laure Cynthie Damoreau in Gesang und von Friedrich von Flotow und Camille Saint-Saëns in Komposition ausgebildet, konnte sie sich innerhalb kürzester Zeit vor allem im französischen Musikleben als Interpretin und Komponistin etablieren. Ihr umfangreiches Werkverzeichnis umfasst zahlreiche Bühnenwerke, mehrere oratorische Kompositionen und Messen, Orchesterwerke, Kompositionen für Sologesang, Kammermusik und Klavierwerke. Ihre opérettes, opéras und opéras comiques wurden alle zu ihren Lebzeiten aufgeführt, u. a. in den Pariser Theatern „Les Bouffes parisiens“, „Théâtre lyrique“ und „Théâtre-Italien“, im Opernhaus Baden-Baden und dem Grand Théâtre Municipal de Bordeaux. Ab 1871 engagierte sich Marie de Grandval zudem mehr als zwanzig Jahre lang intensiv in der neugegründeten Société Nationale de Musique und trat dort regelmäßig als Sängerin, Pianistin und Komponistin an der Seite von Camille Saint-Saëns, César Franck, Edouard Lalo und vielen anderen auf. Noch bis Anfang der 1890er Jahre trat Marie de Grandval mit ihren Kompositionen zudem selbst als Sängerin und Pianistin öffentlich auf, zog sich jedoch nach und nach aus dem Konzertleben zurück.Lorem ipsum dolor sit amet, consectetur adipiscing elit. Ut elit tellus, luctus nec ullamcorper mattis, pulvinar dapibus Leo.
Michael Kreis – Dirigent
Als Chorleiter und Initiant von neuen Musikprojekten lässt Michael Kreis wunderbare Klangwelten entstehen und formt aus Sängern und Musikern strahlende Klangkörper. Seine Musikalität, Begeisterung und Leidenschaft reissen Mitwirkende und Publikum gleichermassen mit. Freude, Emotionen, hohe technische Ansprüche, Virtuosität und eine grosse Portion Abenteuerlust sind es, die Michael Kreis mit seinen Chören klassische Werke und musikalisches Neuland erobern lassen. Parallel zur Primarlehrerausbildung Gesangsstudium mit Lehrdiplom bei Jakob Stämpfli an der Musikhochschule Bern. Konzertdiplom bei Hans-Joachim Beyer an der Musikhochschule Leipzig. Besuch der Liedklasse von Hartmut Höll an der Züricher Musikhochschule. Zweimaliger Gewinner des Migros-Stipendienwettbewerbs. Von 2000 bis 2017 rege Konzerttätigkeit als Solist im In- und Ausland. Studium für Orchesterdirigieren an der Hochschule der Künste Bern bei Florian Ziemen. Davor Dirigierunterricht bei Prof. Howard Arman. Die Mitsingkonzerte von bern-singt.ch (2023: Mozartrequiem) oder die BernerSommerOperette (2023: Ball im Savoy) haben sich in Berns Kulturleben etabliert. Regelmässige Arbeit mit Musikern wie Rachel Harnisch, Rudolf Rosen, Andreas Scholl, Kai Wessel, Vital Frey, Sabine Stoffer u.a. Er leitet die Chöre «Collegium Vocale Bern», «Divertimento vocale Freiburg (bis 2022)», «Vokalensemble Cantemus Heiliggeist» und «Singkreis Frieden». mehr
Arthur Schoonderwoerd
Erforscht die Interpretation von Klaviermusik des 18. bis 20. Jahrhunderts und das vergessene Repertoire aus dieser Zeit. Er interessiert sich auch sehr für den Bau von Tasteninstrumenten aus dieser Zeit.
Seine Diskografie umfasst zahlreiche von der Kritik gefeierte Aufnahmen mit historischen Tasteninstrumenten (Diapason d’or, Chocs du Monde de la Musique, Chocs de Classica usw.).
Außerdem nahm er Dirigierunterricht bei Dominique Rouits an der Ecole Normale de Paris, um mit dem Ensemble Cristofori sein Repertoire an Klavierkonzerten um das symphonische Repertoire erweitern zu können. Seitdem sind einige sehr interessante Aufnahmen entstanden (Mozarts Requiem, Beethovens Dritte Symphonie usw.).
Schoonderwoerd tritt als Solist in ganz Europa auf. Er tritt regelmäßig mit Kammermusikensembles oder Sängern im Liedrepertoire auf, u. a. mit Johannette Zomer, Hans Jörg Mammel, Sandrine Piau, David Wilson Johnson, Isabelle Druet, Jan Kobow, Sarah Wegener, Peter Kooij oder den Instrumentalisten Eric Hoeprich, Jaap ter Linden, Barthold Kuijken, Wilbert Hazelzet, Miklós Spányi, Graf Mourja, François Leleux, Marie Hallynck, Corrado Bolsi und Gisella Curtolo.
Von 2004 bis 2014 unterrichtete Arthur Schoonderwoerd Fortepiano und Kammermusik an der Escola Superior de Musica de Catalunya (Barcelona, Spanien). Seit 2016 unterrichtet er Fortepiano und Kammermusik am CNSMD de Lyon.
Übersetzt mit DeepL.com (kostenlose Version)
Marc Fitze unterrichtet Orgel am Konservatorium Bern und ist Organist an der Heiliggeistkirche Bern, wo er ein vielfältiges musikalisches Programm und die Konzertreihe des BarockZentrums betreut.
Seine Konzerttätigkeit umfasst Auftritte in der Schweiz, Deutschland, Italien, Frankreich, England, Spanien, Ukraine, Mexico, Israel, Niederlande, USA und Japan. Er war in den vergangenen Jahren in renommierten Konzertreihen zu Gast wie Lucerne Festival, Minato Mirail Hall Yokohama, Eglise St. Clothilde de Paris, Victoria Hall Genève, Internationales Orgelfestival Rapallo, St. Bavo Haarlem, etc.
Er hat Radio- und CD-Aufnahmen in der Schweiz und in den USA gemacht. Er ist Mitglied der Real Ixcuintleria, der Association des Amis de l’Art de Marcel Dupré, und als Nachfolger von Marie-Claire Alain Vize-Präsident der internationalen Jehan Alain-Gesellschaft mit Sitz in Romainmôtier.
Er studierte an der Musikakademie Basel in der Orgelklasse von Guy Bovet und am New England Conservatory of Music in Boston/USA bei Prof. Yuko Hayashi. Seine Studien schloss er in Basel mit dem Lehrdiplom und dem Solistendiplom ab und wurde 2002 mit dem Hans-Balmer-Preis für das beste Orgeldiplom des Jahres ausgezeichnet. Weiterführende Studien machte er bei Marie-Claire Alain, Jean Boyer, William Porter, luigi Fernando tagliavini, Peter Planyavsky und Joris Verdin.
Er hat sich ausserdem auf das Kunstharmonium und seine historische Aufführungspraxis spezialisiert und besitzt eine Privatsammlung historischer Mustel-Harmoniuminstrumente. Seit 2009 konzertiert er als solistischer Harmoniumspieler und als Zuzüger in grösseren Ensembles (Wiener Symphoniker, Musikkollegium Winterthur, Berner Symphonieorchester und Zürcher Kammerorchester).