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Für die Schweizer Snowboardcrosser Marvin James und Tim Watter gehen die Olympischen Spiele ohne Medaillengewinn zu Ende. Beide scheiden in den Viertelfinals aus.
Watter, der in der ersten K.o.-Runde souverän aufgetreten war, kämpfte in seinem Viertelfinal-Lauf unglücklich. Der Zürcher befand sich im Kampf um Platz 3, als er aus dem Gleichgewicht geriet und ein Tor nicht regulär passierte. Watter fuhr dennoch weiter und überquerte die Ziellinie als Dritter, wurde aber folgerichtig disqualifiziert. James wurde in seinem Run vom gestürzten Deutschen Konstantin Schad zu Fall und um alle Chancen auf den Halbfinalvorstoss gebracht. Auch für den australischen Weltmeister Alex Pullin bedeuteten die Viertelfinals nach einem Sturz Endstation.
Gold gewann der Franzose Pierre Vaultier, der sich im Final vor dem Russen Nikolaj Oljunin und dem Amerikaner Alex Deibold durchsetzte. (si/qae)
1. Pierre Vaultier (Fr)
2. Nikolaj Oljunin (Russ)
3. Alex Deibold (USA)
17. Februar 2006: Weil die Amerikanerin Lindsey Jacobellis beim zweitletzten Sprung eine Showeinlage zeigt und stürzt, wird sie von Tanja Frieden noch überholt. Die Schweiz jubelt über unverhofftes Gold.
Alles ist klar im Finallauf des olympischen Snowboardcross-Wettkampfs der Frauen in Turin. Lindsey Jacobellis fährt vom Start weg an der Spitze, während sich die Fahrerinnen hinter ihr um die Medaillen rangeln und eine um die andere Terrain einbüsst. Jacobellis vor Tanja Frieden und Dominique Maltais wird die Reihenfolge auch im Ziel sein, daran zweifelt niemand mehr. Silber für die Schweiz, super!
Aber es kommt der Moment, der von den Winterspielen in Turin am meisten haften bleibt. Beim …