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Jewgenij wurde im kleinen Dorf Winogradnoje geboren. Seine leibliche Mutter ist im Jahre 2005 verstorben, und sein Vater hat sich für ihn und seine ältere Schwester Lija nie interessiert. Der Junge lebte beim Stiefvater Sergej (geb. 1973), der für ihn die Fürsorge übernommen hatte. Der Mann hat auch die eigenen Kinder Maxim (geb. 1994), Jana (geb. 1998), Bogdan (geb. 2003) und Iwan (geb. 2010). Ihre materielle Lage war unhaltbar. Zudem mussten sie für die krebskranke Oma Inna (geb. 1951) sorgen.
Von Geburt an ist Jewgenij behindert, denn er hatte eine Rückenmarksverletzung und eine angeborene Anomalie der Füsse. Selbständig kann er nicht laufen. 2010 überstand Jewgenij eine erste Beinamputation, 2013 eine zweite. Sein sehnlichster Traum war es, selbständig laufen zu können.
Da Jewgenij nur den Rollstuhl für die Fortbewegung benutzen kann, bekam er Liegewunden am Gesäss, die ihm sehr wehtun. Jetzt wohnt Jewgenij zusammen mit dem Stiefbruder Maxim und seiner Frau Inna (geb. 1999) in ihrem schäbigen Haus. Er ist immer noch auf die Behandlung seiner Liegewunden angewiesen. Die Preise für die medizinische Versorgung sowie auch die Ausgaben fürs Essen und die Nebenkosten sind zu hoch für den behinderten Mann, auch seine Familie kann all das nicht decken. Lange Zeit waren Maxim und Inna arbeitslos, doch vor kurzem fanden sie Arbeit. Jetzt sind der junge Mann als Tankwart und seine Frau als Verkäuferin im Laden tätig. Herr Iremadse und seine Nächsten sind den Schweizer Spenderinnen und Spendern für die geleistete Hilfe sehr dankbar und hoffen auf weitere Unterstützung.