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Mit der Benennung der Schiedsrichter Pedro Proença aus Portugal für das WM-Spiel Kamerun gegen Kroatien und Carlos Velasco aus Spanien für die Partie zwischen Uruguay und England bricht die FIFA ein eigenes ungeschriebenes Gesetz. Üblicherweise waren Referees seit der WM 2010 nicht mehr für Spiele mit Mannschaften aus ihrer eigenen Konföderation eingesetzt worden. Einzige Ausnahme waren Spiele zwischen zwei Teams vom gleichen Kontinent.
«Das entscheidende Kriterium ist die Qualität der Schiedsrichter», sagte FIFA-Sprecherin Delia Fischer am Dienstag in Rio de Janeiro. Zweite in den WM-Regularien schriftlich festgehaltene Prämisse ist, dass der Schiedsrichter nicht aus einem Land kommen darf, das in der gleichen WM-Gruppe spielt wie die beteiligten Teams.