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Er führte ein herrliches Leben. Moody Fayed, das junge Glühwürmchen, wurde von vielen Tieren beneidet. Er spendete beim Fliegen ein angenehmes Licht und sah aus wie ein Sternchen, das ständig auf Reisen war. In seiner Gegend kannte er sich sehr gut aus und es machte ihm sichtlich Spass mit seiner körpereigenen Leuchtkraft das Aufsehen anderer Tiere und auch der Menschen zu erregen. So sehr wurde Moody Fayed von seinen Mitgeschöpfen in seinem Wohnort bewundert, dass er wissen wollte, wie es denn in der Ferne sei. Was würden Tiere aus entfernten Gebieten über seine Leuchtkraft sagen? So unternahm er, gleich früh am Morgen, entgegen seiner sonstigen Gewohnheit eine lange Reise ins Unbekannte. Er flog weit und ruhte kaum. Er sah weite Seen und viele Felder, überflog Wüsten und Städte und legte erst am Abend eine Pause ein. Das war seine Zeit, die Zeit die anderen Tiere und auch die Menschen mit seiner Leuchtkraft zu erfreuen. Die Enttäuschung war allerdings gross, denn niemand beachtete ihn. So flog er weiter, und weiter und kam nach vielen Tagen in eine grosse Stadt, die abends ebenfalls strahlend leuchtete. Keiner schenkte Moody Fayed auch nur die geringste Beachtung. Tief enttäuscht setzte er sich auf das Dach eines Hauses und war traurig. Plötzlich, welch ein Glück, entdeckte er ein weiteres Glühwürmchen, das wie er, zugeben musste, sich verirrt zu haben. Sie wollten zurückfliegen und gemeinsam traten sie die Reise an. Sie verirrten sich, fragten nach dem Weg, mussten oft die Route verändern und kamen endlich in heimische Gefilde an, wo sie zur Freude Aller auch heute noch leuchten.