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Für jede Tätigkeit gab es meist eine eigene Kommission, die sich mit der Planung, Organisation und Durchführung des jeweiligen Programms beschäftigte.
Ein ganz wesentlicher Bestandteil des CVJM war von Anfang an, Unterrichtsstunden zu bieten, besonders in fremden Sprachen, aber auch in der Buchhaltung und seit 1898 auch im Schönschreiben. Das Maschinenschreiben kam nicht besonders gut an, es wurde nur ein Kurs durchgeführt.
Im Jahr 1893 kostete jede Unterrichtsstunde 35 Cent, im Wintersemester 1901/02 8 Franken für ein ganzes Semester. Für Stenographiekurse gab es sogar eine eigene Sektion, die sich ganz bewusst an der Stenographie nach Wilhelm Stolze orientierte.
Ersten auftretenden Krisen bei der Teilnehmerzahl konnte man durch das teilweise, beschränkte Zulassen von jungen Frauen begegnen. Als die Nachfrage weiter abnahm, bot man die Kurse nur noch im Wintersemester an, bevor man sie im Jahr 1923 nach fast 50 Jahren Kursangeboten einstellte.