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Produzent
Die Geschichte des Antinori Weines geht bis in die Anfänge des 13. Jahrhunderts zurück. Zunächst handelten die Vorfahren mit Seide und traten in die "Zunft der Seidenhändler" ein, um 1385 die Kunst des Weinbaus für sich zu entdecken. Alessandro Antinori, seinerzeit Bankier und Kaufmann, bereiste im 16. Jahrhundert viele Länder und machte so seinen Wein berühmt. 1506 kaufte Niccoló den Palazzo Antinori in Florenz, welcher auch heute noch Wohnsitz der Familie ist. In der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts fängt die Weinproduktion in der Toskana an zu florieren und den Antinoris ist es möglich, auch Weine ins Ausland zu verkaufen. So können sie sich weiter etablieren.
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Region
In der Toskana entstehen Jahr für Jahr Spitzenweine in einer Menge, die keine andere Region des Landes vorzuweisen hat. Mit ihren Hügeln und den perfekten klimatischen Bedingungen, begünstigt durch die kühle Meeresbrise in den Sommermonaten gedeihen hier sowohl französische als auch einheimische Traubensorten. Auf über 64'000 Hektaren werden hier überwiegend die Sorten Sangiovese, Merlot und Vernaccia angebaut.
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Subregion
Das Chiantigebiet ist nicht nur weltbekannt für seine ausgezeichneten Rotweine sondern auch für seine kulinarischen Genüsse und monumentalen Kulturstädte. Das Anbaugebiet liegt zwischen den Städten Florenz und Siena und umfasst knappe 24'000 Hektare Rebfläche. Es ist in 8 Untergebiete eingeteilt, wie z.B. das Chianti Classico, Chianti Colli Fiorentini, Chianti Rufina um nur einige zu nennen.
Urkundlich ist der Chianti erstmals 1398 erwähnt worden, damals handelte es sich um einen Weisswein.
Chianti Classico, das Herzstück des Chiantigebietes, erhielt seine grundlegende geographische Einteilung um 1716 durch Grossherzog Cosimo III de'Medici. Damals wurde der Chianti zum grössten Teil aus Canaiolo und zu kleinen Teilen Sangiovese, Mammolo und Marzemino hergestellt.
Baron Bettino Ricasoli bestimmte im Jahre 1872 die heutige Zusammensetzung des Chianti. Der Grossteil sollte die Sangiovesetraube ausmachen, welche Bukett und Kraft gibt und zum kleinen Teil die Canaiolotraube, welche dem Cuvée die Milde, stärkere Farbgebung und Samtheit bringt.
Neben DOC gibt es Chianti auch in der höchsten Qualitätsstufe dem DOCG.
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Vinifikation
Nach der Entrappung und der sanften Anquetschung der Trauben erfolgt die Maischegärung in 50-hl-Holzbottichen. Die Traubensorten werden dann separat für ein Jahr im neuen französischen Barrique angebaut. Nach der sorgfältigen Assemblage wird der Wein wiederum in Barriques gefüllt und während weiteren 12 Monaten ausgebaut.
Degustationsnotiz Nase
Dicht, komplex und reich an sortentypischen und fruchtigen Düften, die Noten von Kirsche, Amarelle und reifen roten Früchten umfassen und in ein Finale von Lakritz, Kaffee und süßen Röstnoten münden.
Degustationsnotiz Gaumen
Geschmeidige und gut ausgewogene Tannine, ein würziger und mineralischer, aber weicher Körper, der im Ausklang süsse Noten von Kakao, Vanille und schwarzen Früchten entfaltet, im Finale intensiv und anhaltend.
Passt zu
Kräftigen Gerichten mit rotem Fleisch, sowie zu gereiften Hartkäsen.
Trinkreife
Jahrgang + 25 Jahre