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Aarburg "Hallwilersee"
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Aarburg am Hallwilersee:
Aarburg.Geographie.
Die Gemeinde liegt am nördlichen Rand des Wiggertals am Ufer der Aare. Das Landschaftsbild wird geprägt durch einen schmalen, aber steil aufragenden Felssporn, der bis an das Flussufer reicht und das Tal abriegelt. Dabei handelt es sich um einen Ausläufer des 664 Meter hohen Säli-Hügels. An der engsten Stelle befindet sich die mittelalterliche Altstadt. Nördlich davon erstreckt sich eine rund eineinhalb Kilometer lange Flussebene, die am entgegengesetzten Ende ebenfalls durch eine Engstelle eingegrenzt wird.[3]. Dabei handelt es sich um einen künstlichen Seitenarm, der zu Beginn des 16. Jahrhunderts angelegt wurde. Er diente zum Antreiben von Mühlrädern, einige Jahrhunderte später als Wasserkraftlieferant für die Industrie. Der Mühletych mündet bei der Altstadt in die Aare, allerdings entgegen ihrer Fliessrichtung. Da der Fluss an dieser Stelle einen Knick aufweist und der Abfluss durch die Fortsetzung des Säli-Felssporns behindert wird, entsteht dadurch ein grosser langsamdrehender Wirbel, "Woog" genannt.[3] Treibgut kann tagelang in diesem Wirbel verbleiben. Weil dadurch Flösse sehr einfach zu sammeln waren, war Aarburg ein bedeutender Startpunkt für die Flösserei.[4]Die Fläche des Gemeindegebiets beträgt 441 Hektaren, davon sind 137 Hektaren bewaldet und 202 Hektaren überbaut. Der höchste Punkt befindet sich unterhalb des Gipfels des Säli auf 620 Metern, die tiefste Stelle liegt auf 393 Metern an der Aare.Nachbargemeinden sind Olten im Westen und Norden, Starrkirch-Wil im Nordosten, Oftringen im Osten sowie Rothrist im Süden.