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Rechnungen
Für die Bezahlung von Rechnungen gelten unterschiedliche Fristen, je nachdem für welche Ware oder Dienstleistung bezahlt wird. Die meisten Rechnungen müssen innerhalb von 30 Tagen bezahlt werden. Die Rechnungstellenden können aber auch kürzere oder längere Fristen oder sogar Vorauszahlungen verlangen.
Wird eine Rechnung nicht rechtzeitig bezahlt, erhält man eine Mahnung, die einen daran erinnert, die Rechnung in den nächsten Tagen zu bezahlen. Es kann aber auch direkt, ohne Mahnung, eine Betreibung eingeleitet werden. Wird die Rechnung nach der ersten Mahnung wieder nicht bezahlt, kommt eine zweite Mahnung. Diese enthält meistens den Hinweis, dass rechtliche Schritte folgen (d.h. eine Betreibung), wenn nun nicht bezahlt wird. Oft werden auch Mahngebühren verrechnet, die nun zusätzlich zum Rechnungsbetrag bezahlt werden müssen. Das Verrechnen von Mahngebühren ist aber nur erlaubt, wenn dies im Vertrag, in den AGB (Allgemeine Geschäftsbedingungen) oder in der Auftragsbestätigung so vereinbart wurde.
Ab der ersten Mahnung kann ausserdem ein Verzugszins verrechnet werden. Wenn im Vertrag, in den AGB oder in der Auftragsbestätigung nichts anderes festgelegt ist, beträgt der Verzugszins 5%.
Wenn eine Rechnung nicht bezahlt werden kann, weil nicht genügend Geld vorhanden ist, sollten Sie mit der Rechnung stellenden Firma Kontakt aufnehmen und das Gespräch suchen. Viele Firmen sind entgegenkommend, wenn sie merken, dass man sich bemüht zu bezahlen, und meistens ist es möglich, eine Bezahlung in Raten zu vereinbaren. Diese Ratenzahlungen sollten dann auch pünktlich geleistet werden, um zu verhindern, dass eine Betreibung eingeleitet wird.