Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03314.jsonl.gz/3728

Sie sind seit einem halben Jahrhundert Freunde – nun kämpfen die Ehepaare Jeanne und Albert, Annie und Jean sowie der Witwer Claude gegen das fortschreitende Alter. Die Folgen des Älterwerdens sind unübersehbar und machen jedem von ihnen gehörig zu schaffen. Allen Bedenken zum Trotz beschliessen sie, in einem Pariser Vorort eine Wohngemeinschaft zu gründen.
Month: Dezember 2014
Ein ehemaliges Hippiemädchen, ein Kommunist, eine Bundesangestellte, ein Physiker, ein Musiker und eine Tänzerin blicken zurück auf ihr Leben. Sie erzählen von ihren Hoffnungen, ihren Plänen. Interviews beleuchten neben biografischen Fakten auch philosophische Themen, wie die Frage nach dem Sinn des Lebens, die Auseinandersetzung mit der Vergänglichkeit des Daseins. Der Film thematisiert die gesellschaftspolitischen Entwicklungen der letzten Jahrzehnte und die Problematik des Älterwerdens in einer Kultur, in der Jugend und Schönheit mehr gelten als Erfahrung oder Weitsicht.
Die 17-jährige Griet wird, nachdem ihr Vater sein Augenlicht verloren hat, als Hausmädchen bei dem berühmten Maler Jan Vermeer eingestellt. Der Meister zeigt sich von dem klugen Mädchen angetan und macht sie mit der Welt der Malerei vertraut. Schließlich soll ihm Griet auf Wunsch seines Mäzens Pieter Van Ruijven für ein Bild Modell sitzen. Dies wiederum führt zu Konflikten mit Vermeers Ehefrau, deren Tochter, der Schwiegermutter und der Magd. Zu allem Überfluss hat es auch noch Van Ruijven auf Griet abgesehen.
Ein Film über drei aus dem ehemaligen Jugoslawien stammende Frauen, die in der Schweiz leben. Ruza hat ihre Heimat Serbien vor über dreissig Jahren verlassen und leitet eine Betriebskantine in Zürich, die sechzigjährige Mila aus Kroatien ist ihre Angestellte. Ihr Alltag besteht aus einer Reihe von sich wiederholenden Momenten. Eines Tages tritt die junge Obdachlose Ana, die während des Krieges in Bosnien lebte, eine Stelle in der Kantine an. Die junge Frau aus Sarajevo ist schön und lebenshungrig und bringt das Leben der beiden Älteren durcheinander.
Ein Film über Exil und Heimat, über alle nahen und fernen Verwandten einer persischen Grossfamilie, die die islamische Revolution in alle Winde verstreut hat. Ein Teil ist im Iran geblieben und die einzige Möglichkeit, einander zu sehen, besteht im Austausch von Videobotschaften. Allen Gefahren zum Trotz gibt es nach zwanzig Jahren ein geheimes Wiedersehen an einem für die iranische Obrigkeit unverdächtigen Ort: in Mekka. Man kommt aus Amerika, Schweden, Österreich und dem Iran angereist, und es wird gelacht, gestritten, gekocht, gefeiert, es gibt übermässig viele Umarmungen und Küsse, und doch ist es auch ein Aufeinanderprallen der muslimischen und der westlichen Gesellschaften.
Dokumetarfilm, Silvia Häselbarth, CH 2011, Dialekt/f, 73 Min.
In einem 400-jährigen Landgasthof ist nicht nur das speziell, was auf den Tellern serviert wird, sondern auch das, was in der Küche passiert. Dort nämlich kocht der Chef zusammen mit seinen zwei Brüdern, die beide mit einem Down-Syndrom zur Welt gekommen sind. Gemeinsam präsentieren sie kulinarische Köstlichkeiten und leben ihren Alltag, der alles andere als gewöhnlich ist. Für die Küchencrew und den Chef bedeutet dies eine Herausforderung, der sie sich mit viel Engagement und Liebe stellen.
Vorfilm: 600 Jahre Spital Biel – Jubiläumsfilm des Spitalzentrums Biel, Dokumentarfilm, Schweiz 2015, Mundart/f, 8 Min. Mit kurzer Einführung.
Robert Guédiguian, Frankreich 2011, F/d, 90 Min.
Als er arbeitslos wird, arrangiert sich ein alter Gewerkschaftler in Marseille neu und genießt gemeinsam mit seiner Frau, mit der er seit 30 Jahren verheiratet ist, das bescheidene Glück. Dann aber werden die beiden in ihrem Häuschen überfallen; mit der Ruhe und Zufriedenheit scheint es vorbei…Ein französisches Drama über Solidarität, Wut, Rache und Barmherzigkeit.
Dokumentarfilm, C. Azad, F. Gonseth, CH 2013, OV/d/f, 99 Min.
Inmitten der grünen Lunge Europas gibt es eine Region, in der die Menschen ausserhalb unserer Epoche und unseres Handelssystems zu leben scheinen. In den rumänischen Karpaten arbeiten viele Bauern nicht für Geld, sondern nur gerade für ihren eigenen Bedarf. Ihre Methoden und Werkzeuge sind dieselben, wie wir sie im 19. Jahrhundert in ländlichen Gegenden der Schweiz kannten. Die Chronik eines Dorfes, wo alles mit dem Pferd gemacht wird – zum Zeitpunkt, da die Moderne einbricht.
Peter Webber, UK 2003, E/d/f, 96 Min.
Die 17-jährige Griet wird, nachdem ihr Vater sein Augenlicht verloren hat, als Hausmädchen bei dem berühmten Maler Jan Vermeer eingestellt. Der Meister zeigt sich von dem klugen Mädchen angetan und macht sie mit der Welt der Malerei vertraut. Schließlich soll ihm Griet auf Wunsch seines Mäzens Pieter Van Ruijven für ein Bild Modell sitzen. Dies wiederum führt zu Konflikten mit Vermeers Ehefrau, deren Tochter, der Schwiegermutter und der Magd. Zu allem Überfluss hat es auch noch Van Ruijven auf Griet abgesehen.
Pierre Monnard, CH 2013, Dialekt/f, 95 Min.
Hansjörg ist Müllinspektor. Er achtet peinlich genau darauf, dass sich alle an die Regeln halten und jagt einen unbekannten Abfallsünder, der seit Wochen illegal Müllsäcke entsorgt. Hansjörg ist heimlich in Lily verliebt. Sein Leben gerät völlig aus den Fugen, als er feststellt, dass der Abfallsünder Lilys Tochter Emma ist. Er erlässt der Mutter die Busse und beginnt Lily zu hofieren, doch ohne Erfolg. Hansjörg ahnt nicht, ist, dass Emma aus purer Not zur Abfallsünderin wurde. Ihre Mutter Lily ist nämlich ein Messie und hortet zu Hause Tonnen von Abfall und Gerümpel.