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Die im Inventar verzeichneten Baugruppen wurden im kantonalen Quervergleich neu beurteilt. Die rechtliche Umsetzung der Ergebnisse (Teilrevision) wurde Anfang 2020 abgeschlossen.
Beurteilung im kantonalen Quervergleich
Bei Baugruppen handelt es sich um oft über lange Zeit gewachsene Ensembles von Häusern mit einem besonderen räumlichen oder historischen Zusammenhang. Die Denkmalpflege hat die Baugruppen im kantonalen Quervergleich neu beurteilt.
Neben der Reduktion stand dabei auch die Aktualisierung der im Bauinventar verzeichneten Baugruppen im Fokus. So wurden etwa Veränderungen seit der Erstinventarisierung berücksichtigt und es wurde eine Harmonisierung mit dem Bundesinventar der schützenswerten Ortsbilder der Schweiz (ISOS) angestrebt.
Rund 25 % der Baugruppen wurden aufgelöst
Über den ganzen Kanton gesehen wurden rund 25 % der Baugruppen ersatzlos aufgelöst. Die Reduktion fiel in den verschiedenen Gemeinden jedoch unterschiedlich aus. Ein Teil der Baugruppen, die im Inventar verbleiben, wurde verkleinert, mit anderen Baugruppen zusammengelegt oder vereinzelt vergrössert.
Im Rahmen der Aktualisierung wurden auch verschiedene Baugruppen in Strukturgruppen umgewandelt. Bei Strukturgruppen handelt es sich um einheitliche Ensembles wie etwa Wohnsiedlungen. In sehr seltenen Fällen entstanden auch neue Bau- oder Strukturgruppen.