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Bitte Zimt in den Kaffee
Möchten Sie Ihren Kaffee manchmal ein wenig würzen und ihn dadurch noch gesünder und bekömmlicher machen? Dann sollten Sie sich hochwertigen Ceylon-Zimt (enthält nicht so viel Cumarin) kaufen und diesen zusammen mit dem Kaffeepulver aufbrühen, ganz egal, ob Sie lieber Filterkaffee, Espresso oder andere Kaffeesorten bevorzugen.
Was bewirkt Zimt im Kaffee?
Zimt schmeckt nicht nur gut im Kaffee, er regt auch noch den Stoffwechseln an, steigert das Immunsystem und reguliert den Insulin- und Cholesterinspiegel. Zusätzlich wird der Fettstoffwechsel angeregt, sodass Sie durch den Zimt im Kaffee auch noch leichter abnehmen können. Zimt wirkt ausserdem stimmungsaufhellend und mindert den Appetit. In arabischen und afrikanischen Ländern werden Zimt und Kardamom traditionell zum Würzen von Kaffeegetränken genutzt.
Jetzt denken Sie sich sicherlich, wenn Zimt so gesund ist, warum sollten sie ihn dann nur im Kaffee geniessen? Die Antwort ist einfach. Zimt ist gesund, aber nur in Massen. Schwangere sollten während der Schwangerschaft auf Zimt verzichten, weil die enthaltenen ätherischen Öle Wehen auslösen können. Aufgrund der zusätzlich enthaltenen Inhaltsstoffe, die nicht alle gesundheitsförderlich sind, sollten Sie keinesfalls mehr als 1/2 bis maximal 1 Teelöffel Zimt am Tag verzehren. Zimt lässt sich nicht einfach so essen, wie z. B. Zucker oder Salz. Er hinterlässt ein "staubiges" Gefühl im Mund. Zur Kaffeewürze ist er daher bestens geeignet.
Zimt als Stimmungsaufheller
Zimt ist in der Lage, den Serotoninspiegel im Blut erhöhen zu können. Sie fühlen sich nicht nur glücklicher und wohler, wenn Sie Zimt konsumieren, Sie können sich auch besser konzentrieren. Dies ist der Grund, warum auf dem amerikanischen Markt Zimtkaugummis einen so hohen Stellenwert haben. Forscher haben herausgefunden, dass Probanden nach dem Genuss von Zimt schneller Antworten auf Fragen fanden als die Vergleichsgruppe und das Zimtesser schlagfertiger reagieren können. Sogar gegen Alzheimer soll Zimt wirksam sein können.
Cumarin im Zimt
Vor einigen Jahren haben viele Ärzte aufgrund von Cumarin im Zimt vor der Verwendung gewarnt. Im günstigen Cassia-Zimt, jene Zimtsorte, die Sie in jedem Supermarkt kaufen können, ist mehr Cumarin enthalten als im recht teuren Ceylon-Zimt. Mittlerweile haben die gleichen Ärzte Entwarnung gegeben. Der Cumarinanteil im Zimt macht nur den Verwendern Probleme im Leber- und Nierenbereich, die bereits vorgeschädigte Organe haben. Sollten Sie trotzdem auf Nummer sicher gehen wollen, sollten Sie etwas mehr investieren und sich Ceylon-Zimt kaufen.
Mehr hilft nicht mehr
Die Menge der täglich verwendeten Zimtmenge ist für die Wirkung gar nicht so entscheidend. Wichtig ist, dass Sie überhaupt Zimt regelmässig konsumieren, wenn Sie Ihren Blutzucker- und Cholesterinspiegel, so wie den Anteil der Fettzellen, senken wollen. Würzen Sie nur Ihren Kaffee mit Zimt und nehmen Sie ansonsten täglich keinen weiteren Zimt zu sich, profitieren Sie ebenfalls von der gesunden Wirkung des Gewürzes, lediglich etwas verzögert. Bei Konsumenten, die täglich einen Teelöffel Zimt zu sich nehmen ist der gesundheitliche Vorteil schon nach rund 20 Tagen erkennbar, bei Konsumenten, die lediglich ihren Kaffee mit Zimt würzen, dauert es ungefähr 40 Tage, bis die gleichen Blutwerte erreicht sind, wie bei grösseren Verzehrmengen.
Kaufen Sie nicht zu viel Zimt auf einmal und bewahren Sie ihn dunkel, kühl und luftdicht verschlossen auf. Zimt enthält viele ätherische Öle. Sobald diese entweichen können, lässt auch die positive Wirkung auf die Gesundheit nach.
Bildquelle: weinstock / pixabay.com