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Wir fordern ein Ende der unnützen und repressiven Drogenprohibition. Das Ziel unserer Politik ist ein aufgeklärter Umgang mit Drogen und Genussmitteln. Der Konsum und die Produktion zum Eigenbedarf (insbesondere von Hanfprodukten) sollen legalisiert werden. Die bestehenden Instrumente zur Beratung und Aufklärung über die möglichen Gefahren von Drogen sollen ausgebaut werden.
- Bestehende Angebote, um Drogen auf gefährliche Inhalte testen zu lassen, müssen ausgebaut und breiter bekannt gemacht werden.
- Wir fordern die Legalisierung von Hanfbesitz und -anbau. Um den Schmuggel und den Konsum von Hanf aus Regionen zu beschränken, die unter der Drogenmafia und Bürgerkrieg leiden (wie z. B. Libanon, Marokko oder Mexiko), fordern wir die Tolerierung von Hanfläden, die regionale, biologisch und sozialverträglich produzierte Outdoor-Hanfprodukte verkaufen.
- Wir begrüssen die initiierten Projekte zur Abgabe von Cannabis in Apotheken und in sogenannten „Cannabis Social Clubs“ in der Stadt Bern und finden, dass dieses Modell auf weitere Substanzen (z. B. Kokain, LSD etc.) und weitere Gemeinden des Kantons Bern ausgedehnt werden sollte.
- Es braucht in allen grösseren Zentren, wie z. B. in Thun, Burgdorf oder Langenthal, eine Drogenanlaufstelle. Wenn der gesundheitsverträgliche Konsum mit sauberen Spritzen nur in der Stadt Bern möglich ist, entsteht für alle Beteiligten, seien es Konsument*innen oder Anwohner*innen, unnötiger zusätzlicher Stress, der mit der Dezentralisierung der Angebote reduziert werden kann. Zudem ist eine einzige Drogenanlaufstelle in der Stadt Bern zu wenig. Deshalb fordern wir die Eröffnung einer zweiten Anlaufstelle, die 24 Stunden geöffnet hat.