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Eine Todesfallversicherung springt ein, wenn du stirbst. Doch damit ist noch nicht alles gesagt. EmmaLife wirft mit dir einen Blick in die allgemeinen Vertragsbedingungen und erklärt, gegen welche Risiken du nicht versichert bist.
Grundsätzlich bist du durch eine Todesfallversicherung gegen das Risiko eines Todes durch Unfall oder Krankheit versichert. Dieser Schutz gilt auf der ganzen Welt und umfasst z.B. auch den Tod in Folge einer Pandemie wie Corona. (siehe auch Welche Auswirkungen hat Covid-19 auf meine Vorsorge?)
EmmaLife möchte dir volle Transparenz bieten und liest mit dir das Kleingedruckte. Hier findest du insbesondere auch die Fälle, in denen dich die Todesfallversicherung nicht oder nur bedingt schützt. Dazu zählen:
Todesfall durch Suizid
Wenn du durch einen Selbstmord stirbst, erhalten deine Familie oder Geschäftspartner nur dann die Versicherungssumme, wenn du mindestens drei Jahre versichert warst. Bei einer kürzeren Versicherungsdauer erhalten sie keine Leistungen.
Todesfall durch Wagnis
Du verlierst deinen Versicherungsschutz auch dann, wenn du dich einer besonders grossen Gefahr aussetzt und in deren Folge stirbst. Dabei wird unterschieden zwischen…
Absolutem Wagnis: Du unternimmst etwas Gefährliches, ohne dass das Risiko überhaupt ausreichend gemildert werden kann oder du tust etwas Unsinniges oder Verwerfliches. (z.B. Ausübung von Extremsportarten wie Speedflying oder Base-Jumping)
Relativem Wagnis: Du könntest die Gefahren zwar auf ein vernünftiges Mass reduzieren, hältst dich aber nicht an die Regeln. (z.B. Klettern abseits markierter Routen, Gleitschirmfliegen bei ungünstigem Wind) Nähere Informationen auch bei der Suva.
Todesfall in Zusammenhang mit Verbrechen oder Vergehen
Auch wenn Du ein Verbrechen oder Vergehen vorbereitest oder begehst und dabei stirbst, entfällt dein Versicherungsschutz.
Verbrechen: rechtswidrige Tat, die zu einer Freiheitsstrafe von mindestens einem Jahr oder einer Geldstrafe führt.
Vergehen: rechtswidrige Tat, die zu einer geringeren Freiheitsstrafe als Verbrechen oder einer Geldstrafe führt.
Todesfall in gefährlicher Urlaubsregion
Die Todesfallversicherung greift ebenfalls nicht, wenn du während einer Reise in einer gefährlichen Region stirbst. Ob dein Urlaubsziel in diese Kategorie fällt, erfährst du beim Eidgenössischen Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA). Hat dieses eine Reisewarnung ausgesprochen und du trittst die Reise dennoch an bzw. reist nicht innerhalb von zwei Wochen ab, entfällt dein Versicherungsschutz. Am besten, du informierst dich im Zweifelsfall vor Reiseantritt über die aktuelle Einschätzung des EDAs.
Die genannten Fälle sind natürlich recht selten. Viel häufiger passieren unvorhergesehene Todesfälle aufgrund von schweren Krankheiten oder Unfällen wie z.B. im Strassenverkehr. Gegen diese kannst du dich sehr effektiv mit einer Todesfallrisikoversicherung schützen. Sie hilft deinen Hinterbliebenen, die Folgen einer finanziellen Lücke auszugleichen und ihren gewohnten Lebensstandard beizubehalten.
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