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Gespräch mit Leneide Duarte-Plon
Schlagworte:États Généraux de la Psychanalyse, Demokratie, Generalstände, Irak-Krieg, Kulturschriften Freuds, Präsident Wilson, Psychoanalyse und Politik
AbstractMajor weist auf die Abspaltung des Politischen aus der Psychoanalyse hin, was immer wieder schwere Symptome nach sich zieht, wie den Skandal um Dr. Lobo in Rio de Janeiro, der sich während der Militärdiktaur an Folterungen von Regimegegnern beteiligt hatte. Die Bewegung der Generalstände soll zur Bewusstwerdung dieser Zusammenhänge beitragen. Während die Politik von der Psychoanalyse einiges über das unbewusste Funktionieren (z.B.was den Sadismus anbetrifft) lernen könnte, muss sich die Psychoanalyse darüber ins Klare kommen, was die Politik aus ihr macht. Die PsychoanalytikerInnen sind verpflichtet, der Vernunft ohne jeden Kompromiss zum Durchbruch zu verhelfen (E.M.).
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Veröffentlicht
2004-12-01
Zitationsvorschlag
Major, R. (2004). Gespräch mit Leneide Duarte-Plon. Journal für Psychoanalyse, (43). Abgerufen von https://www.psychoanalyse-journal.ch/article/view/1316
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