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Roxy
(Gianni Pasqua)
Roxy begann sich bereits mit 7 Jahren für die Zauberkunst zu interessieren. Nach einigen Jahren des Selbststudiums trat er dem Circolo Magico Nazionale bei. 1971 war er Mitbegründer des Circolo Amici della Magia di Torino und amtete während 25 Jahren als dessen Vizepräsident, sechs weitere Jahre als dessen Präsident.
In den Siebziger- und Achzigerjahren machte er sich international einen Namen als Kartenkünstler. Beiträge von ihm wurden in Il prestigiatore moderno, Magia Moderna, Il mago, Magic Info, Journal de la Prestidigitation, Pabular, Apocalypse und Linking Ring veröffentlicht.
1971 erhielt er am Kongress der AFAP den Prix Magicus, 1975 am Kongress in Saint Vincent, der vom Circolo Amici della Magia di Torino organisiert wurde, den Premio Bustelli. 1984 trat er im Magic Castle in Hollywood auf, wo er auch ein Seminar über Kartenkunststücke und Barzauberei gab.
Ab Mitte der Siebzigerjahre war er Herausgeber der Zeitschrift Praestigiator.
Roxy war als Organisator von 7 Kongressen in Saint Vincent, von 8 Ausgaben des Magiertreffens "Expomagia” in Turin und 6 Auflagen von "Misdirection” verantwortlich.
Neben seinen Aktivitäten als Kartenmagier widmete sich Roxy auch dem Sammeln antiker Bücher und Drucke über die Zauberkunst. Als Sammler nahm er an allen wichtigen internationalen Kongressen für Sammler teil und hielt Referate über die Geschichte der Zauberkunst, so unter anderem 2004 in Kansas City über "Searching for the Secrets of Magic”, in Queensland, Australien, über "Charlatanism in the Age of Reason”, 2005 in Paris über "Rare Tricks of Magic Performed in the Middle Ages", 2007 in Berlin am zweiten europäischen Kongress "Magic, History & Collections" über "Magic Literature in Italy during the XVIII Century", an der zehnten "Los Angeles Conference on Magic History" über Wunderrechner.