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Die Vereinigten Staaten haben den Smartphone-Hersteller Xiaomi wegen angeblicher verbindungen zur chinesischen Armee auf die schwarze Liste gesetzt. Infolgedessen sind amerikanische Investoren gezwungen, Ihre Interessen an dem Unternehmen aufzugeben, das als drittgrößter Smartphone-Hersteller der Welt gilt. Neben Xiaomi hat die Trump-Regierung acht weitere Unternehmen auf die schwarze Liste gesetzt, darunter einen staatlichen Flugzeughersteller.
Die Maßnahme gegen Xiaomi folgt ähnlichen Maßnahmen gegen drei chinesische Telekommunikationsunternehmen. Die Börse dieser Unternehmen in New York wurde dann von der börsenmaklerin NYSE suspendiert. Sie wurden auch von weltweit führenden Börsenindizes extrahiert.
Xiaomi bestreitet, verbindungen zur chinesischen Volksbefreiungsarmee zu haben. Die Armee hätte auch kein Interesse an dem Technologieunternehmen, so der Sprecher des Unternehmens.
Infolge der neuen Maßnahmen werden insgesamt 44 chinesische Unternehmen auf die schwarze Liste gesetzt. Mit den Ankündigungen übt der scheidende Präsident Donald Trump Druck auf seinen Nachfolger Joe Biden aus, seine harte Linie gegen das asiatische Land fortzusetzen.
Die USA haben auch eine große chinesische ölgesellschaft, CNOOC, auf eine weitere schwarze Liste gesetzt. Infolgedessen dürfen amerikanische Unternehmen diesem Unternehmen keine Technologie liefern, es sei denn, Ihnen wird HIERFÜR eine Sondergenehmigung erteilt. Dieses Verbot hat mit dem Konflikt im Südchinesischen Meer zu tun, wo neben China viele andere Länder die Teile des Meeres beanspruchen. CNOOC führt Bohrungen in diesem Bereich durch, was laut US-Handelsminister „rücksichtsloses und kriegerisches Verhalten“ bedeutet.“