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Gewitterhaft
Am Samstag gab es vielerorts in der Schweiz – im Norden wie auch im Süden – Schauer und Gewitter. Sonne gab es vor allem im Nordwesten.
Die Druckverteilung über Mitteleuropa am Samstag kann als flach bezeichnet werden, zumindest in den unteren Luftschichten. Grossräumige Druckausgleichsbewegungen, also Windströmungen, waren somit nicht zu erwarten. Die bei uns liegende, etwas angefeuchtete Luftmasse blieb uns also erhalten. So war es am Morgen veränderlich bewölkt, stellenweise gab es bereits etwas Regen.
In der Höhe sah die Situation etwas anders aus (siehe nachfolgende Abbildung). Hier befand sich Mitteleuropa am Rande des umfangreichen Troges über Nordeuropa. An dessen Südflanke gab es einen sogenannten Kaltlufttropfen, der sich von der Nordsee über die Benelux-Staaten hinweg bis nach Ostfrankreich verlagerte. In seinem Vorfeld sorgte die Höhenkaltluft auch in der Schweiz für zunehmenden Hebungsantrieb.
Zeitrafferaufnahme der Aufziehenden Gewitter amFlughafen Zürich, Blick Richtung Norden. Aufnahme: M. Kägi
Gewitter-Impressionen
Der Wind frischte im Vorfeld der Gewitter etwas auf. Die Windspitzen blieben aber vielerorts mit rund 30 km/h eher bescheiden. Im zentralen Mittelland und den Voralpen entlang sowie auf den Jurahöhen gab es stellenweise immerhin 30 bis 60 km/h.