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Schaffhauser: Arnold Forrer überlegen
Der dritte Schaffhauser Triumph nach 2000 und 2007 stand für Arnold Forrer nie in Gefahr. Schon im Anschwingen, im Duell der beiden einzigen angetretenen Eidgenossen, besiegte er Fabian Kindlimann sicher. Mit Siegen über Hans Notz und Naim Fejzaj lag er zur Halbzeit an der Spitze, 0,25 Zähler vor einen anderen Toggenburger, Michael Rhyner.
Fader Gestellter gegen Leuppi
Im vierten, eher faden Duell mit Samir Leuppi musste Forrer sein einziger Gestellter hinnehmen. „Hier ging ich aufgrund meiner komfortablen Ausgangslage nicht das letzte Risiko ein“, bekannte Forrer beim Siegerinterview. Mit einer Zehn gegen Ruedi Eugster stand die Schlussgangteilnahme gegen den punktgleichen Michael Rhyner fest. Für Forrer ist der Sieg in Stetten der erste Sieg an einem Kranzfest seit über zwei Jahren (Thurgauer 2014 in Basadingen).
Fabian Kindlimann hätte geerbt
Der zweite Eidgenosse Fabian Kindlimann gewann nach der Auftaktsniederlage alle fünf Gänge und nahm den Ehrenplatz ein. Die weiteren gemeldeten Eidgenossen Stefan Burkhalter (Leistenprobleme) und Martin Glaus (Rücken) verzichteten kurzfristig auf einen Start. Insgesamt wurden 18 Kränze abgegeben, Neukranzer gab es keine zu vermelden. Die gastgebenden Schaffhauser konnten sich nach dem überraschenden Rücktritt von Eidgenosse Pascal Gurtner an zwei Kränzen durch Jeremy Vollenweider und Simon Schudel erfreuen.