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Damit verteidigte Novak Djokovic, der im November des letzten Jahres die Führung in der Weltrangliste nach 122 Wochen an Andy Murray hatte abtreten müssen, seinen Titel in der katarischen Hauptstadt erfolgreich.
Der hochstehende Final verlief packend. Novak Djokovic führte 6:3, 5:3, gab danach aber vier Games hintereinander ab. Djokovic stand ab der Schlussphase des zweiten Satzes und nach zwei Wutausbrüchen (mit Verwarnung und Punktverlust) sogar vor der Disqualifikation. Ein dritter Ausraster hätte Djokovic mindestens ein Game gekostet, ausserdem hätte der Oberschiedsrichter entscheiden müssen, ob Djokovic überhaupt noch weiterspielen darf.
Im Entscheidungssatz ging Djokovic wieder 5:3 in Führung, aber auch bei der zweiten Gelegenheit, die Partie bei eigenem Aufschlag zu beenden, flatterten die Nerven wieder. Erst nach einem 0:30-Rückstand sicherte sich Djokovic mit vier Punktgewinnen in Folge den Prestige-Erfolg beim Saisonstart.
Für Murray war es die erste Niederlage seit fast vier Monaten. Letztmals musste der Olympiasieger bei einem ATP-Turnier am 7. September 2016 als Verlierer vom Platz, als er am US Open in den Viertelfinals dem Japaner Kei Nishikori in fünf Sätzen unterlag.
In der Weltrangliste bleibt Andy Murray die Nummer 1. Trotz der Niederlage gegen die Nummer 2 baute er den Vorsprung auf Djokovic sogar um 150 Punkte aus. Djokovic gewann als Vorjahressieger in Doha keine zusätzlichen Punkte. Murray bestritt vor einem Jahr vor dem Australian Open kein Vorbereitungsturnier.
(SDA)