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Der Fernseher – Das beliebte Unterhaltungsgerät
Ein Fernseher ist ein Telekommunikationsmedium, das für die Übertragung von bewegten Bildern in Schwarz-Weiss oder in Farbe und in zwei oder drei Dimensionen und Ton verwendet wird. Fernsehen ist ein Massenmedium für Unterhaltung, Bildung, Nachrichten, Politik, Klatsch und Werbung. Früher waren Fernseher mit Röhren üblich, diese wurden von Flachbildfernsehern abgelöst. Bis in die 2000er Jahre wurde mit dem Begriff Fernseher ein Röhrengerät bezeichnet. Die Röhre bezieht sich auf die Braunsche Bildröhre, die nach ihrem Erfinder Karl Ferdinand Braun benannt wurde. In den 2000er Jahren kamen Flachbildfernseher auf den Markt, die anfangs noch einige Nachteile aufwiesen. So hatten die frühen LC-Bildschirme Probleme mit der Darstellung von schnellen Bildern. Die Umschaltzeiten der Pixel betrugen anfänglich noch 20 Millisekunden, heute nur noch 2 bis 8 Millisekunden. Senderlogos neigten bei Plasma-Fernsehern zum Einbrennen, da sie hell und stationär waren. Die Fernseher mit Flachbildschirm punkten jedoch durch ihre geringere Tiefe und das völlige Fehlen des Flimmerns, das den Röhrenfernsehern früher ihren Beinamen „Flimmerkiste“ einhandelte. Im Handel erhältlich, aber noch nicht sehr verbreitet sind 3D Fernseher. Diese erfordern ausserdem das Tragen einer speziellen 3D Brille. 3D-Technik für Fernseher ist seit 2010 für private Haushalte erhältlich. Die 3D-Brille ist mit dem Fernseher über Infrarot oder Funksignale verknüpft, um sich mit dem Bildwechsel-Takt zu synchronisieren. Zwei schnell wechselnde Bilder, einmal für das rechte und einmal für das linke Auge, verschmelzen dank der Brille zu einem einzigen dreidimensionalen Film. Flachbildfernseher haben solche mit Röhren-Technologie bezügliche Verkaufszahlen im Jahr 2006 überholt und diese völlig vom Markt verschwinden lassen. Das Gerät wird häufig als TV abgekürzt, die Kurzform von Television. Die Bildqualität lässt sich anhand von Testbildern überprüfen und einstellen. In den 2000er Jahren verbreitete sich HD-fähige Fernsehgeräte, die schärfere Bilder wiedergeben konnten. Auch die Sender zogen mit in HD produziertem Material nach. Die Programme haben sich über die Jahrzehnte stark verändert, heute gibt es in Deutschland die Unterscheidung zwischen öffentlich-rechtlichen Programmen und privaten Fernsehsendern. Private Sender erzielen Umsätze durch das Abspielen von Werbung zwischen und während den einzelnen Programmen.
Auch in der Fernsehwelt hält die Digitalisierung Einzug und bringt die Hersteller dazu, ihre Fernseher in die Richtung von computerähnlichen Geräten zu entwickeln. Dies hatte für die grösstenteils asiatischen Hersteller von konventionellen Geräten niedrigere Umsatzzahlen und Gewinne zur Folge. Viele heutige Fernseher haben Anschlüsse für USB und alle gängigen SD-Karten. Deshalb können sie auch Filme und Bilder zeigen, die vorher am Computer erstellt oder gespeichert wurden. In vielen Haushalten finden sich zusätzlich Blu-Ray-Player, die Filme in hoher Qualität wiedergeben können. Neue Modelle haben ebenfalls häufig einen Ethernet- und WLAN-Anschluss, mit Hilfe derer sie Videostreams abspielen können. Beliebte Anbieter sind Netflix, Hulu und Amazon Prime Video. Dank WLAN-Anschluss können viele Geräte ins Internet und Webseiten aufrufen oder TV-Apps nutzen, die vom Hersteller zur Verfügung gestellt werden. Fernseher dieser Art, die auch Spiele anbieten können, werden häufig als Smart TV bezeichnet. Die Produktion der Fernsehgeräte hat sich globalisiert und von Europa und Nordamerika nach Südkorea und China verschoben. Auch der Hersteller Philips produziert seine Geräte in China, sodass viele deutsche Hersteller insolvent gingen.