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Die Jugendkultur des Punk stammt ursprünglich aus dem New York und London der 70er Jahre und ist musikalisch auf den Garagenrock der 60er Jahre zurückzuführen. Der Begriff Punk bezeichnet im Englischen eigentlich faules Holz und somit etwas Wertloses.
Als Zentrum des klassischen Punk Rocks galt in den 70er Jahren dann der New Yorker Club CBGB und musikalisch handelte es sich bei dem Sound in dieser Zeit um eine einfache Form von Rock, gepaart mit einer zugehörigen Beatmusik. Von Beginn an grenzte sich diese Musikrichtung, besonders durch ihre Ausdrucksweise und den Idealismus von anderen Genres, wie der Hippie-Bewegung, ab.
Während dieser Zeit dominierten im Bereich der Rock Musik insbesondere Bands wie Pink Floyd, oder Led Zepplin, deren Musik in den Augen vieler Hörer zu kommerziell war. Ganz im Gegensatz zu den Bands aus der Punk-Rock-Szene, deren Sound einen deutlich ruppigeren Klang hatte und deren Texte deutlich aggressiver waren.
Anfang der 80er Jahre verbreitete sich dann der Punkt immer weiter auf der ganzen Welt und es gründeten sich Szenen in nahezu sämtlichen wastlichen Ländern. Dadurch bedingt bekamen Punks auch politisch eine immer größere Aufmerksamkeit und engagieren sich bis heute regelmäßig bei Demonstrationen gegen diverse gesellschaftliche und politische Missstände.
In der Regel handelt es sich bei den Anhängern der Punk-Bewegung um politisch eher links-orientierte Menschen, die sich zumeist mit aller Kraft für die von ihnen gelebten und für richtig befundenen Ideale einsetzen.
Zu den wichtigsten Musikern der Bewegung in den 80er Jahren gehörten unter anderem die Dead Kennedys, Agnostic Front oder Minor Threat.
In der kommenden Zeit wandelte sich das Image von Punks dann immer mehr und viele der in der Szene beliebten Gruppierungen wurden immer öfter auch im Pop-Bereich erfolgreich, so wie Die Toten Hosen, Die Ärzte oder The Offspring, die allesamt Charterfolge verbuchen kommen.
So war der Punk plötzlich keine Gegenbewegung mehr, sondern wurde zu einer Jugendmode unter vielen anderen. Dennoch existieren auch heute noch in vielen Städten Untergrund-Bewegungen, welche der Punk-Szene zugeordnet werden können. Deren Anhänger sind in der Regel immer noch politisch, zumeist links, engagiert und gehören in vielen europäischen Metropolen zum gewohnten Straßenbild, ohne dabei jedoch die Allgemeinheit zu belästigen.
Häufiger fallen die Anhänger der Punk-Bewegung dabei durch Ihre Optik auf, die sich durch oft dunkle, nicht selten an vielen Stellen gerissene, Klamotten und darüber hinaus auch durch überaus auffällige Frisuren kennzeichnet. Auf diese Weise wollen sich die Anhänger der Punk-Szene optisch ganz offensiv von der Mehrheit der Gesellschaft abgrenzen.
Oft werden von Punks diverse Alltagsgegenstände zweckentfremdet, um das eigene Outfit damit von anderen abzuheben. So wird aus einem bestimmten Alltagsgegenstand schnell einmal ein individuelles Schmuckstück, was eine Art Anti-Mode symbolisieren soll. Und auch auffällige Sonnenbrillen, äußerst bunte Kleidungsstücke oder verschlissene Anzüge gehören zu den Erkennungszeichen der Anhänger der Punk-Bewegung.