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Man befindet sich hier in der Anwesenheit des alten Wohnsitzes des Landtvogten. Die Familie Franzoni liess es während der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts bauen. Später fiel das Gebäude an die Familie Respini. Die Malereien wurden etwa ein Jahrhundert später ausgeführt, das heisst in 1775. Das Casa Respini gehört zu dem architektonischen Typ von Gebäuden mit senkrechtem Giebel. Mit anderen Worten umfasst das Gebäude zwei aneinanderliegende Körpern, von dem der eine grössere das Wohnhaus war und sich durch den Mauergiebel unterscheidet, während der zweite, engere, von der man die Mauer der langen Seite sieht, die Treppe einschliesst - der Grundriss der Gesamtheit zeichnet ein Rechteck.
Die Fassade des Hauptgebäudes hat in den ersten und zweiten Etagen symmetrische Reihen von vier Fenstern. Das Erdgeschoss besitzt nur zwei verschobene Fenster, was das Mansarden-Stockwerk betrifft, hat dieses drei Öffnungen. Das Dach wird von Schiefer bedeckt. Die Fassade schmückt sich mit Ecksteinen, gemalt in weiss mit Bändern, auch weiss, welche die Stockwerke markieren. Weiss umrahmt auch die Türstöcke der Fenster. Eine gemalte Madonna und die Wappen der Franzoni zieren die Fassade zwischen den Fenstern des ersten Stockwerkes. Seit seiner Konstruktion erfuhr das Bauwerk einige innere Umgestaltungen. Der Zweck der Zimmer wird durch ausgedehnte Korridore und breiten gewölbten Treppen bestimmt. Das erste Stockwerk, wie auch das zweite, ist in vier grosse Zimmer aufgeteilt, die alle eine Kassetten-Decke haben.
Die Hofmauer so wie sie sich präsentiert, stellt ein anderes wichtiges Element dieser architektonischen Gesamtheit dar. Im Zentrum öffnet sich ein Paradetor, die Ecken von Türmen gehalten. Das Tor, flankiert von Kolonnen mit zusammengesetztem Kapitel, bietet eine mehreckige Öffnung. Der Fries des Hauptgesimses ist in mehreren geschmückten Pannelen, geschmückt von klassischen Motiven, geteilt. Über dem Kranzgesims unterstützt ein unterbrochener Giebel zwei Persönlichkeiten in Kriegskleidung. Zwei Löwen tragen ein ovales Medaillon zur Schau, auf dem Maria mit dem Kind Jesus in einer Engelswolke gemalt ist. Die Krönung des Tors besteht aus einem kleinen hervorstehenden Dach, auf dem die Wappen der Franzoni erscheinen.
Bibliographie