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Apple kauft Rechte an von Steve-Jobs-Witwe mitproduziertem Dokumentarfilm
Einem Bericht des Hollywood Reporters zufolge haben Apple und das mit dem Mac-Hersteller bereits anderweitig zusammenarbeitende Oscar-prämierte Indie-Studio A24 («Moonlight») die Vertriebsrechte an einer Dokumentation namens «Boys State» erworben. Für den Film sollen die beiden 10 Millionen US-Dollar gezahlt haben.
Beim Dokumentarfilm führten Jesse Moss und Amanda McBane Regie. Als ausführende Produzenten werden die Steve-Jobs-Witwe Laurene Powell Jobs sowie Davis Guggenheim, Jonathan Silberberg und Nicole Stott gelistet.
Die Doku wirft einen Blick auf das kulturelle und politische Klima in Amerika. «Boys State» ist ein politisches Sommer-Lager in den USA, in welchem 17-Jährige Knaben in verschiedene Gruppen aufgeteilt und eigene politische Funktionen zugewiesen bekommen, nach denen sie dann eine Woche handeln müssen. Der Film begleitet vier Teilnehmer mit unterschiedlichen Hintergründen und politischen Einstellungen.
«Boys State» wurde am 24. Januar anlässlich des rennomierten Sundance Film Festival gezeigt und erhielt dort bei seiner Premiere eine Standing Ovation. Er ist dort im Rennen um den Jury-Preis für die beste Dokumentation. Wann der Film nun auf Apples Video-Streamingdienst «Apple TV+» veröffentlicht wird, ist nicht bekannt.
Von Stefan Rechsteiner
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