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Geschichte:
Die Anfänge des Dorfes Sutz-Lattrigen reichen bis in die Pfahlbauerzeit zurück. Reiche Funde von Gegenständen aller Art bezeugen, dass bereits in frühen Zeiten grosse Pfahlbausiedlungen bestanden. Aus der Römerzeit, dem frühen Mittelalter, ist über Sutz-Lattrigen wenig bekannt. Der Ortsname erscheint urkundlich erstmals zum beginnenden 13. Jahrhundert. Im 13./14. Jahrhundert zählten die Edelknechte von Sutz zu den ersten Ministerialen der Grafen von Neuenburg-Nidau. 1388 bis 1393 wurde das Dorf mit Nidau an Bern zugeschlagen. Die beiden Siedlungen Sutz und Lattrigen pflegten bis zum Bau der neuen Verkehrswege im 19. Jahrhundert enge Kontakte mit den Dörfern des Nordufers und betrieben Handel mit diesen. So war der Hafen von Lattrigen ein beachtlicher Umschlagplatz für den Wein der nach Bern verfrachtet wurde.
Die heutige Hauptstrasse stammt aus dem Jahr 1813 bis 1815. Ihr folgte 1916 auch die Bahnlinie. Ab 1950 setzte intensive Bautätigkeit ein, die bis in die Gegenwart anhält. Um die Jahrhundertwende wohnten in Sutz-Lattrigen an die 400 Personen, während heute bereits 1400 Personen ansässig sind.
Wappen:
Das Wappen entstand kurz vor 1907 und wurde 1945 vom Kanton anerkannt.
Es beinhaltet in rot ein silberner Anker, begleitet von zwei goldenen Sternen. Der Anker weist auf die Schifffahrt hin, die zwei Sterne auf die beiden Siedlungen Sutz und Lattrigen, welche sich erst zu einem späteren Zeitpunkt zum Dorf Sutz-Lattrigen zusammengeschlossen haben.
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