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Vor Ihnen steht ein Bierglas gefüllt mit 250 ml Pils. Daneben steht ein Wasserglas gefüllt mit 250 ml Zitronenlimonade.
Nun entnehmen Sie dem Bierglas einen Esslöffel Flüssigkeit und schütten diese in das Wasserglas. Danach entnehmen Sie die gleiche Menge Flüssigkeit dem Wasserglas und füllen sie in das Bierglas zurück. In beiden Gläsern befindet sich nun wieder die gleiche Menge Flüssigkeit.
Befindet sich in dem Wasserglas nun mehr Bier als in dem Bierglas Zitronenlimonade?
Nein, denn das Mischungsverhältnis ist in beiden Gläsern gleich geblieben.
Da am Schluss in beiden Gläsern wieder die gleiche Menge Flüssigkeit vorhanden ist, muss aus dem Wasserglas soviel Zitronenlimonade entnommen worden sein wie Bier im Wasserglas zurückbleibt. Hierbei macht es keinen Unterschied, ob zwischendurch umgerührt wurde oder nicht.
Versuchen Sie es mit folgendem Beispiel: Nehmen Sie an, die Flüssigkeit des zweiten Esslöffels enthält 90 % Limonade. Diese fügen Sie dem Bier bei. Es fehlen also 90 % Bier (eines Esslöffels) im Bierglas. Diese Menge ist in der Limonade zurückgeblieben. Es lässt sich also schlussfolgern, dass lediglich ein Austausch stattgefunden hat, da sich in beiden Gläsern wieder die gleiche Menge Flüssigkeit befindet.