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Literatur
- Cohen, Patricia: Digital Keys for Unlocking the Humanities’ Riches, in: New York Times vom 17. November 2010.
Fallbeispiele
Briefkorrespondentennetz von Ignác Goldziher
Ausgangslage
Im Rahmen meiner Dissertation habe ich 2004 in der Sondersammlung der ungarischen Akademie der Wissenschafte eine Liste von 1600 Namen erstellt, die mit Ignác Goldziher in Briefkontakt standen. Da nur die Briefe an Goldziher vorhanden waren und ich nur mit einem Register und nicht mit den Originalbriefen gearbeitet habe, enthält die Liste folgende Rubriken:
- Laufnummer
- Standort (Box)
- Name
- Vorname
- Ort
- Briefzahl
In einem Aufsatz 2006 hatte ich das Netzwerk von Goldziher beschreiben. Gerne hätte ich das Netzwerk, dessen geographische Streuung nicht unwichtig war für mein Thema, visualisiert. Mit welchen Tools liesse sich das bei vertretbarem Aufwand realisieren?
Experimente
- Ein erster Versuch mit OpenHeatMap sieht auf den ersten Blick gar nicht so schlecht aus. Ich habe eine Datei mit nur zwei Spalten - Ort und Zahl der Briefe - eingegeben und immerhin ein Ergebnis erhalten, das plausibel erscheint. Muss aber nochmals die vielen Orte in den USA überprüfen, das scheint mir so nicht zu stimmen.
Neuerscheinungsticker Schweizergeschichte
Ausgangslage
Als Fachredaktor für Schweizergeschichte bin ich in der Rezensionsredaktion von H-Soz-u-Kult (Berlin/Michigan) dafür zuständig, dass pro Jahr rund 20 bis 30 (wissenschaftliche) Neuerscheinungen zum Thema Schweizergeschichte ausgewählt und an interessierte Rezensenten/innen vergeben werden.
Das Handling der Rezensionen geschieht in einem sehr komplexen Redaktionssystem in Berlin, ungelöst ist aber die Auswahl der Bücher. Das wichtigste Instrument sind die Verlagskataloge mit den Neuerscheinungen, die zweimal jährlich erscheinen. Von den einschlägigen Verlagen erhalte ich diese Kataloge auch und wähle dann aus. Allerdings erscheinen immer wieder wichtige Bücher in anderen Verlagen, natürlich auch in französischer und englischer Sprache. Diese Bücher zu finden ist sehr aufwendig. Nun gibt es aber etliche Kanäle, die man anzapfen und zusammenführen könnte: Bibliothekskataloge, Spezialbibliographieren, Fachdtenbanken etc. Diese Quellen müssten zusammengeführt und so aufbereitet werden, dass sie nach verschiedenen Kriterien markiert werden können:
- für Rezension im allgemeinen Teil von H-Soz-u-Kult vorgesehen
- für Rezension auf Spezialportalen von H-Soz-u-Kult vorgesehen
- für Rezension auf Partnerseiten vorgesehen
- ...
Eine Luxusversion würde dann, die Daten dann gleich noch ins Redaktionssystem in Berlin überspielen (das zur Zeit neu gebaut wird und deshalb auch offen wäre für solche Ideen). Generell wird aber das Hauptproblem sein, dass die verschiedenen Quellen sehr unterschiedliche Datenstrukturen aufweisen, das Redaktionssystem in Berlin aber eine sehr detaillierte und sehr strikte Datenstruktur aufweist.
Datenquellen
- Helveticat (Schweizerische Nationalbibliothek)
- Bibliographie der Schweizergeschichte (Schweizerische Nationalbibliothek) > nicht mehr nachgeführt?
- Das Schweizer Buch / Schweizerische Nationalbibliografie (Schweizerische Nationalbibliothek)
- Alert-Dienste der Bayerischen Staatsbibliothek München (Sondersammelschwerpunkt innerhalb Deutchlands für die Schweiz)
Open Bibliographic Data
Ausgangslage
- folgt