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Das CRO Forum hat ein Positionspapier «the heat is on – Insurability and resilience in a Changing Climate» zum Klimawandel herausgegeben. Die Rolle der Versicherungswirtschaft und verschiedene Szenarien werden genau unter die Lupe genommen.
Obwohl das Bewusstsein für den Klimawandel zunimmt, war der CO2-Ausstoss im Jahr 2018 so hoch wie noch nie zuvor. Um die Klimaziele gemäss dem Übereinkommen von Paris zu erreichen und die globale Erwärmung auf 1,5° bis 2° Celsius zu beschränken, sind tiefgreifende Veränderungen in Wirtschaft und Gesellschaft notwendig: In den nächsten zwölf Jahren muss der CO2-Ausstoss um 33 bis 50 % reduziert werden, und dies möglichst ohne drastische Einbussen beim Wirtschaftswachstum. Die Wahrscheinlichkeit, dass sich sonst die Temperatur bis zum Ende dieses Jahrhunderts um 3° bis 4° Celsius erhöht, ist gross. Eine solche Entwicklung hätte einen Anstieg des Meeresspiegels, häufiger auftretende starke Regenfälle, extreme Hitzeperioden in manchen Gebieten und weitere gravierende Konsequenzen zur Folge. Der Schaden für die Wirtschaft wird im Positionspapier mit einer Abnahme des globalen BIPs um 23 % beziffert. Wenn die Temperatur sogar um mehr als 5° Celsius steigt, könnten viele Risiken als nicht mehr versicherbar gelten.
Den Versicherern kommt in der Diskussion rund um den Klimawandel eine besondere Rolle zu. Einerseits versichern sie Risiken, die durch den Klimawandel immer schwieriger abzuschätzen sind, andererseits sind Versicherungsunternehmen bedeutende Investoren, die durch langfristige Investitionen in nachhaltige Anlagen viel bewegen können.
Das Positionspapier des CRO Forums zeigt auf, welche Folgen der Klimawandel für die Versicherungswirtschaft hat und welche physischen und wirtschaftlichen Auswirkungen eine Erhöhung der globalen Temperatur um 2° C, 3° C und 5° C hätte.