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Man könne die Nuklearindustrie als Produzentin von CO2-freier Energie sehen. Die Brennstoffreserven reichen, so wie das Spaltmaterial heute verwendet werde, mindestens bis Ende dieses Jahrhunderts, erklärt Cavedon. Werde der Schnelle Brutreaktor Realität, könnten die Vorräte beim heutigen Verbrauch gar auf 5000 Jahre gestreckt werden. «Ich behaupte nicht, Kernenergie sei erneuerbar, aber angesichts solcher Zeiträume ist sie bestimmt nachhaltig», so Cavedon.
Für Forschung und Entwicklung, für Bau und Betrieb der Forschungsanlagen und der übrigen Infrastruktur sowie für Dienstleistungen wandte das PSI im Berichtsjahr CHF 257,6 Mio. auf. Das sind CHF 3,1 Mio. weniger als im Jahr 2003. Der Bund leistete dazu einen Beitrag von CHF 222 Mio. Ende 2004 waren am PSI rund 1200 Personen beschäftigt, wovon weitaus die meisten (77%) im Kanton Aargau wohnen; 11 % pendeln aus dem Kanton Zürich; 8% aus dem Ausland. 17% der Beschäftigten sind Frauen und über ein Drittel (36%) hat einen ausländischen Pass. Rund 270 Doktoranden leisteten im Berichtsjahr ihre Promotionsarbeit ganz oder teilweise am PSI. Ende 2004 zählte das PSI 79 Lehrlinge. Neben der akademischen und der beruflichen Ausbildung bietet das PSI auch Fachkurse für Strahlenschutz und Reaktortechnik in eigens dafür etablierten Schulen.
Quelle
D.S.