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Das reichste 1 Prozent der US-Bevölkerung besitzt heute 40 Prozent aller Vermögenswerte. Im Jahr 1980 besass dieses eine Prozent noch weniger als 30 Prozent aller Vermögenswerte.
Trotz aller demokratischen Prozesse nimmt die Konzentration der Vermögen weiter zu. Dies erlaube es heute den Reichsten, in Politik und Wirtschaft als Oligarchen einen Einfluss auszuüben, wie dies Oligarchen in Ländern ohne Demokratie tun könnten.
Das erklärt Robert Reich von Pennsylvania. Von 1993 bis 1997 war er US-Arbeitsminister unter Präsident Bill Clinton. Heute ist er Professor für öffentliche Politik an der Goldman School of Public Policy der University of California, Berkeley.
Hier Robert Reich im Originalton:
Themenbezogene Interessenbindung der Autorin/des Autors
Kein. Der zitierte Robert Reich ist Autor des Buches «Rettet den Kapitalismus! Für alle, nicht für 1 %». Campus-Verlag, Frankfurt am Main, 2016. Weitere Bücher von Robert Reich hier.