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Ende März berichteten vier Forscher an einem Symposium über die Auswirkungen der radioaktiven Strahlung, die der Atomunfall von Fukushima verursacht hat, auf die Pflanzen- und Tierwelt.
Gemäss des Wirtschaftsmagazins „Toyo Keizai Online“ stellte der Professor Rakwal Randeep an der Uni Tsukuba gewisse Veränderungen der Gene in der Reispflanze fest. Die Pflanzen wurden in einem Versuchungsfeld in Iitate der Strahlung ausgesetzt. Bei den Genen handelt es sich um diejenigen, die die Verletzung der DNA restaurieren, und solche, die auf Stress und Schutz reagieren.
Der ausserordentliche Professor Joji Otaki an der Universität Ryukyu beobachtete den Schmetterling Zizeeria maha, die in Japan häufig zu sehen ist, über die Generationen. Je mehr sie mit radioaktiv verseucht war, desto kleiner wurde der Flügel, war das Fazit seiner Forschung. Ausserdem benötigte die Puppe längere Zeit zum Schlüpfen. Die kontaminierten Schmetterlinge starben auch häufig in ungewöhnlicher Art und Weise. Zum Beispiel konnte die Puppe nicht vollständig aus der Schale schlüpfen oder die Flügel konnten nicht richtig auswachsen. (Das Originalartikel in Englisch ist hier zu lesen.)
Eine Verseuchung von bis auf 530’000 Bq/kg am Gefieder vom japanischen Nachtigall, Cettia diphone, feststellte der ausserordentliche Professor Ken Ishii an der Uni Tokyo. Er fang vier Nachtigallen im Bezirk Akogi in der Gemeinde Namie-machi, wo ca. 25 km vom AKW Fukushima I entfernt ist. Eine davon hatte eine ungewöhnlich grosse Geschwulst. „Ich habe noch nie so eine grosse Geschwulst gesehen“, sagt Ishii. Bei dem Vogel wurden auch Blutprotozoen gefunden. Dazu mehr Info hier (Englisch) klicken.
Der Professor Shin-ichi Hayama an der Nippon Veterinary and Life Science University forschte die Auswirkungen der Strahlung auf die japanischen Affen. Bemerkenswert dabei sei die Anzahl des weissen Blutkörperchens. Bei den in der Stadt Fukushima lebenden Affen war sowohl die innere als auch die äussere Strahlenbelastung nicht sehr hoch. Trotzdem war die Anzahl des weissen Blutkörperchens bedeutend weniger als üblich. Auch eine Abnahme des roten Blutkörperchens war zu beobachten.