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Ätherische Öle zur Zeit der Pharaonen
Pflanzen und deren Duftstoffe wurden schon in frühsten Kulturen zu religiösen und medizinischen Zwecken verwendet. Schon damals erkannte man, dass der Duft von Pflanzen die Stimmung beeinflussen konnte. Im alten Ägypten, zur Zeit der Pharaonen, verwendete man Düfte in Form von ätherischen Ölen und als Räucherwerk. Man benützte die ätherischen Öle zur Mumifizierung, aber auch für sinnliche Freuden wurden ätherische Öle rege benutzt. Es heisst, dass Cleopoatra Mark Anton mit dem unwiderstehlichen Duft der Rose, in Form von Rosenöl, verführt habe. Das Wissen über ätherische Öle wurde auf Papyrus festgehalten. So entstand ein früher Vorläufer der heutigen Aromatherapie.
Der Geruchsinn - der direkte Zugang zu unserem Gehirn
Der Geruchsinn ist mit dem Teil des Gehirns verbunden, welcher für unsere Gefühle zuständig ist. So regieren wir auf Düfte oft viel intensiver als auf das was wir sehen und hören. Man sagt ätherische Öle seien die Seelen der Pflanzen. Es sind flüssige, leicht flüchtige (ätherische) Stoffe, welche duften. Sie haben nichts mit einem Pflanzenöl wie z. B. Olivenöl gemeinsam. Dieses gehört zu den fetten Ölen und hinterlässt Fettflecken, was bei einem reinen ätherischen Öl nicht der Fall ist.
Kauf von ätherischen Ölen
Beachten Sie beim Kauf von ätherischen Ölen, dass es sich um 100% reine, natürliche ätherische Öle handelt. Oft sind synthetische Öle im Handel, welche zwar auch gut riechen können, aber nicht wirklich das Wohlbefinden unterstützen. Bei natürlichen ätherischen Ölen sind die Preise sehr unterschiedlich. Orangenöl kostet z. B. viel weniger als Rosenöl. Dies liegt vor allem daran, dass man für 1 Liter ätherisches Rosenöl sehr viel mehr Pflanzenmaterial benötigt als für 1 Liter ätherisches Orangenöl. Das heisst, für ein Liter ätherisches Rosenöl werden etwa 5000 kg frische Rosenblüten verwendet.
Einfluss ätherischer Öle auf unser Wohlbefinden
Mit einem natürlichen ätherischen Öl können wir unser Wohlbefinden beeinflussen. Zum Beispiel mit dem ätherischen Öl von Vanille oder Rose wenn wir traurig sind und Trost
brauchen. Oder mit dem ätherischen Öl von Lavendel oder Orangenblüte wenn wir unruhig
sind und deshalb Abends vielleicht nicht einschlafen können.
Eigenschaften von ätherischen Ölen
Jedem ätherischen Öl werden mehrere Eigenschaften nachgesagt, mit welchen wir unser Befinden positiv beeinflussen können. Oft finden wir eine Eigenschaft wie z.B., dass ein Duft beruhigend sei, in verschiedenen ätherischen Ölen. So können wir das Öl auswählen, welches wir gerne riechen. Denn meistens sagt uns unsere Nase, welchen Duft wir jetzt gerade brauchen.
Vorsichtsmassnahmen bei Verwendung von ätherischen Ölen
Mit dem Umgang von ätherischen Ölen gibt es gewisse Vorsichtsmassnahmen, welche zu beachten sind. So dürfen sie nur äusserlich (also nicht einnehmen) und verdünnt angewendet werden. Der Kontakt mit Augen und Schleimhäuten muss vermieden werden. Bei Kindern sollten ätherische Öle erst ab 4 Jahren verwendet werden, mit 1/3 der angegebenen Menge. Auch darf man gewisse Öle bei Schwangerschaft, Kindern, Epileptikern und Asthmatikern nicht anwenden. Weitere Vorsichtsmassnahmen sollten immer beim jeweiligen ätherischen Öl nachgeschaut werden.
Hier finden Sie ein paar Rezept-Vorschläge mit ätherischen Ölen.