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Samstag, 28. Mai 2022, 19.30 Uhr
Aula Magna, Universität Freiburg
Nikita
Mndoyants
1 Getränk
inkl.
© Emil Matveev
Nikita Mndoyants
Nikita Mndoyants stammt aus einer Musikerfamilie und begann sehr früh, Klavier zu spielen und zu komponieren. Er wurde in die Zentrale Musikschule in Moskau aufgenommen, wo er bei Tamara Koloss Klavier studierte. Sein erstes öffentliches Klavierrezital gab er bereits mit acht Jahren und seine erste CD (ein Live-Rezital in Helsinki) wurde aufgenommen, als er zehnjährig war. Er schloss seine Studien am Tschaikovsky-Konservatorium in Moskau bei Alexander Tchaikovsky in Komposition und bei Nikolay Petrov und Alexander Mndoyants in Klavier ab. Ebenfalls am Tschaikovsky-Konservatorium in Moskau unterrichtet er seit 2013 Orchestrierung. 2016 gewann Nikita Mndoyants den ersten Preis beim Internationalen Klavierwettbewerb Cleveland, 2007 den ersten Preis beim Internationalen Paderewski Klavierwettbewerb und 2013 war er Finalist beim Internationalen Van Cliburn Klavierwettbewerb. Als Komponist gewann Nikita Mndoyants 2014 den ersten Preis beim Internationalen Myaskovsky Kompositionswettbewerb (Moskau, Russland) und 2016 den Internationalen Prokofiev Kompositionswettbewerb (Sotschi, Russland).
Kürzlich spielte Nikita Mndoyants mit dem St. Petersburger Philharmonie Orchester unter der Leitung von Charles Dutoit und gab sein erstes Konzert im grossen Saal des Konservatoriums in Moskau sowie in der Salle Cortot und im Auditorium du Louvre in Paris, im Palais des Beaux-Arts Bozar (Brüssel) und in der Philharmonie Luxemburg. Er war Gastinterpret mit dem Gangnam Symphony Orchestra in der neuen Lotte Concert Hall in Seoul, Korea, und spielte im Juni 2017 zum ersten Mal in der Carnegie Hall.
Nikita Mndoyants unternahm Tourneen in Asien, Europa, Russland und in den USA und spielte in den grossen Konzertsälen in Moskau, St. Petersburg, Paris und Seoul. Er arbeitete mit berühmten Dirigenten wie Charles Dutoit, Bramwell Tovey, Leonard Slatkin, Eri Klas, Ignat Solzhenitsyn, Charles Ansbacher und Alexander Sladkovsky, und er spielte mit dem Svetlanov State Academic Symphony Orchester, dem Orchester des Mariinsky Theaters, der St. Petersburger Philharmonie, dem Cleveland Orchester und vielen anderen. Er nahm an grossen Festivals teil wie dem Klavier-Ruhr Festival (Deutschland), dem Chopin Festival in Duszniki-Zdroj (Polen), dem Mariinsky International Piano Festival in
St. Petersburg und am International Keyboard Institute and Festival in New York. Er ist seit 2012 Artist-in-Residence am Internationalen Musikfestival in Wissembourg (Frankreich), wo er die Aufführung seiner eigenen Kompositionen betreut und Solowerke, Kammermusik und Konzerte spielt.
Sein erstes Kammerkonzert gab Nikita Mndoyants 2004 mit dem Borodin Quartett. Diese Leidenschaft für die Kammermusik pflegt er weiterhin. Er spielte mit Ensembles wie dem Brentano Quartett, Quatuor Ebène, Zemlinsky Quartett und Szymanowsky Quartett.
Zu seinen Kammermusikpartnern gehören die Pianisten Alexander Ghindin und Vyacheslav Gryaznov, die Violinisten Andrej Bielow und Valeriy Sokolov, die Cellisten Lev Sivkov und Evgeny Rumyantsev sowie der Klarinettist Patrick Messina. Seine Klavier- und Kammermusikwerke werden bei den Musikverlagen Composers, Muzyka und Jurgenson publiziert und wurden von Alexander Vinnitsky, Alexander Rudin, Daniel Hope, Nicolas Stavy, dem Szymanowski Quartett, dem Zemlinsky Quartett, dem Moskauer Symphonieorchester und anderen gespielt. Nikita Mndoyants hat Solo- und Kammermusikaufnahmen bei den Labels Classical Records, Melodiya und Praga Digitals veröffentlicht. Eine neue Einspielung bei Steinway & Sons mit Werken von Beethoven, Prokofiev und Schumann ist im Juni 2017 erschienen.
Ludwig van Beethoven
Klaviersonate Nr. 17 d-Moll, op. 31,2 „Der Sturm“
Ludwig van Beethoven
Klaviersonate Nr. 18 Es-Dur op. 31,3 „Die Jagd“
Ludwig van Beethoven
Klaviersonate Nr. 27 e-Moll, op. 90
Ludwig van Beethoven
Klaviersonate Nr. 23 f-Moll op. 57 „Appassionata“
Veranstaltungsort
Aula Magna,
Universität Freiburg
Universität Freiburg, Miséricorde
Av. de l'Europe 20, 1700 Freiburg
Schweiz
Der monumentale Stahlbetonbau ist einerseits den visionären Architekten Denis Honegger und Fernand Dumas zu verdanken, andererseits aber auch den hervorragenden Ingenieuren Alexandre Sarrasin, Beda Hefti, Henri Gicot und Jean Barras.