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Die Wässermatten waren vor der Einführung der Düngerwirtschaft das wertvollste Kulturland. Sie werden heute mehrmals im Jahr gewässert, im Langetental drei - bis viermal nämlich im Frühling, nach dem Einbringen von Heu und Emd im Sommer sowie im Spätherbst, im Rottal wird von Frühling bis Herbst jeden Monat. Die im Wasser mitgeschwemmten Schwebstoffe düngen die Matten. Wässern verlängert zudem die nutzbare Vegetationsperiode. Zur Wiesenbewässerung wurden, abzweigend von der Langeten, der Önz und der Rot, weitverzweigte Systeme aus Kanälen und Gräben verschiedener Ordnungsstufen geschaffen. Dämme wurden geschüttet und Hauptbewässerungsgräben mit Brütschen (Schleusen), Seitengräben mit Ablissen (Wässerauslässen) und Wuhren (Wehre) sowie Staubrettern angelegt. In den Talböden entstanden die Wässermatten mit vielseitigen Grabensystemen. Die Hauptgräben und Brütschen werden heute von der Wässermatten–Stiftung, die Seitengräben mit den dazugehörenden Anlagen von den jeweiligen Bewirtschaftern unterhalten. Die Unterhaltspflicht an den öffentlichen Gewässern liegt bei den Einwohnergemeinden.
Das Verbandsparlament des Gemeindeverbands Kulturförderung Region Oberaargau hat an seiner Versammlung vom 20. Mai 2016 sämtlichen Leistungsverträgen für die Jahre 2017 - 2020 grossmehrheitlich zugestimmt.
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Tourismus im Oberaargau? Kann man das hier bestehende Angebot überhaupt als Tourismus bezeichnen? Wir sagen dazu ganz klar: Ja! Die Region Oberaargau hat touristisch sehr viel zu bieten.