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Lima - Die Bewohner der normalerweise mit milden Temperaturen gesegneten peruanischen Hauptstadt Lima erleben einen Winter mit Rekordkälte. In der am Pazifik gelegenen Hauptstadt Lima sanken die Temperaturen auf um die 8 Grad Celsius.
Wegen der Luftfeuchtigkeit und des Windes lag die gefühlte Temperatur sogar noch zwei Grad niedriger. Die regionalen Medien überschlagen sich mit Superlativen: "Kältester Tag seit 46 Jahren" titelte die Zeitung "La República" am Donnerstag.
Sie rief Eltern auf, ihre Kinder richtig warm anzuziehen. In den Anden im Süden Perus fiel das Thermometer auf bis zu minus 23 Grad. Lima liegt in einer subtropischen Klimazone. Allerdings ist Regen in der Region am Pazifik extrem selten und Lima nach Kairo die zweitgrösste Wüstenstadt weltweit.
Das Wetter ist in der Regel sehr beständig, und die Durchschnittstemperatur beträgt 18,2 Grad. In den Wintermonaten der Südhalbkugel von Juni bis September liegt die Stadt wegen einer kalten Strömung vor der Küste oft den ganzen Tag unter dichtem Küsten- oder Hochnebel. Im Juli scheint die Sonne deshalb selten.
SDA-ATS