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Auf der folgenden Seite beantworten wir die häufigsten Fragen bezüglich den Krampfadern, die von den Patienten gestellt werden.
Krampfadern sind oberflächige Venen, vor allem an den Beinen, die ihre Funktion verloren haben und üblicherweise verschlungen erscheinen.
Die Ursache ist die Schwäche der Venenwände, die genetisch bedingt ist. Andere wichtige Faktoren sind Bewegungsmangel, Übergewicht, Schwangerschaft und langes Stehen oder Sitzen bei gewissen Arbeitsaktivitäten.
Die Krampfadern können lange symptomlos sein. Geschwollen, schwere oder müde Beine, Juckreiz, Schmerzen und Krämpfe an den Beinen sind einige mögliche Symptome. Mit der Zeit können folgende Komplikationen auftreten: Ekzem, Venenentzündung und tiefe Venenthrombose, Blutung und Ulkus.
Einige Ursachen, die zur Entwicklung der Krampfadern führen, kann man nicht beeinflussen (genetische Prädisposition, Alter, Geschlecht). Andere Risikofaktoren können bekämpft werden. Es wird empfohlen, sich regelmässig körperlich zu betätigen, das Gewicht zu kontrollieren und die Beine nicht über längere Zeit der Hitze auszusetzen.
Wenn Symptome vorhanden sind, die an ein Venenproblem zurückzuführen sind, wenn Hautveränderungen, mit einer Verdunklung der Haut in der Region der Fussknöchel lokalisiert sind oder wenn Venenkomplikationen (Venenentzündung, tiefe Venenthrombose, Blutung aus Krampfadern, venöses Ekzem, Ulkus) vorkommen.
Die Untersuchung wird von der Grundversicherung (LaMal) übernommen. Falls Sie ein HMO oder eine Hausarzt-Modell haben, genügt eine schriftliche Weiterleitung vom behandelnden Arzt.
Durch die Anamnese, die klinische Untersuchung und die strumentelle nicht invasive Untersuchung, wie z: B. den Ecodoppler kann der Spezialist die Ursache der Krankheit und dessen Beschwerden feststellen und die bestmögliche Therapie empfehlen.
Die konservative Behandlung besteht aus der Kompression (durch die Kompressionsstrümpfe oder den Verband) und aus phlebotonischen Medikamenten. Die interventionelle Behandlung umfasst je nach den betroffenen Venen unterschiedliche Therapieoptionen (ultraschallgesteuerte Sklerotherapie, endovenöse Laser- oder Radiofrequenzablation, Mechanochemische Ablation, Cyanacrylatablation und Miniphlebektomie).
Das Gehen ist nach dem Eingriff sofort möglich. Je nach Methode des Eingriffs, wird übermässige, körperliche Aktivität (z.B. Fitnessstudio) für einige Tage bis ein paar Wochen nicht empfohlen.
Je nach Behandlung wird eine Kompressionstherapie mit Stützstrümpfen von ein paar Tagen bis drei Wochen lang empfohlen.
Nein, aber da die genetische Veranlagung bestehen bleibt, können im Laufe der Zeit auch andere Venen erkranken, die dann in demselben oder in einem anderen Bereich zu Krampfadern werden.
Teleangiektatische Venen sind kleinere, erweiterte Venen, die oberflächlicher liegen als Krampfadern. Es handelt sich meistens um ein ästhetisches Problem, das aber sehr störend sein kann. Die Behandlung der ersten Wahl ist die Sklerotherapie, bei der mit einer feinen Nadel ein Verödungsmittel durch verschiedene Injektionen in diese erweiterten Venen injiziert wird. Da es sich um eine ästhetische Behandlung handelt, werden die Kosten nicht von der Krankenkasse übernommen und gehen vollständig zu Lasten des Patienten.
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