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Zentrale Befunde
In der Schweiz wurden in den Jahren 1995 bis 2009 jährlich 1500 bis gut 2000 Dopingproben entnommen. In den folgenden fünf Jahren stieg die Zahl der Kontrollen markant an. 2014 wurden über 4000 Dopingproben genommen. Danach sank die Zahl wieder auf rund 3000. Im Jahr 2018 waren es über 3'300 Dopingproben die in etwas über 2'400 Kontrollen entnommen wurden.
Wie der Abbildung zu entnehmen ist, erklärt sich ein Teil der Schwankungen durch den unterschiedlichen Anteil der durchgeführten Proben im Auftrag Dritter (WADA u.a.). In gewissen Jahren (2006–2008, 2014) macht der Anteil solcher Proben rund einen Viertel aller Proben aus. Ein Teil der Zunahme zwischen 2010 und 2014 ist auch auf die wachsende Bedeutung von Blutkontrollen zurückzuführen (vgl. dazu Abbildung B). Allerdings wurden im Jahr 2015 sowohl die Urin- als auch die Blutkontrollen reduziert. In den Jahren 2017 und 2018 hatte die Zahl der Proben jedoch wieder das Niveau von 2013 erreicht.
Der Anteil der Proben, die aus Kontrollen ausserhalb von Wettkämpfen stammen, erhöhte sich von 22 Prozent 1995 auf jeweils zwei Drittel oder mehr ab dem Jahr 2010. (Ausnahme: 59% im Jahr 2014 mit vielen Wettkampfkontrollen für Dritte an der Leichtathletik-EM in Zürich).
Weitere Informationen zum Indikator finden sich in einem PDF-Dokument.