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Die MusikerInnen
Francois Girard-Garcia (1.Violine), geboren 1985 in Paris, wurde 2018 zum künstlerischen Leiter und Dirigenten des Kammerorchester Kloten (Schweiz) berufen. Er unterrichtet Violine und Kammermusik an der Musikschule Konservatorium Zürich und arbeitet zusammen mit Orchestern wie dem London Symphony Orchestra, dem Mahler Chamber Orchestra, dem Orchester „Les Dissonances“ Paris oder dem Ensemble Contrechamps. Er studierte Violine in Paris, London, Saarbrücken und Zürich und gewann Preise bei internationalen Wettbewerben, wie dem Prix de l ´académie des beaux-arts de Paris, dem Internationalen Leo Weiner Wettbewerb und dem Dirigierwettbewerb London. François trat bei namhaften Festivals wie dem Luzern Festival, dem Enescu Festival Bukarest, dem Festival Les Atheennes Genf sowie dem Festival d´Aix en Provence und Konzerte in der Schweiz, Frankreich, Spanien, Deutschland, Schweden, England, Italien, Ungarn, Rumänien, Tschechien, Belgien, Norwegen und China. Seit 2013 leitet er ausserdem ein pädagogisches Musikprojekt in Äthiopien, bei dem er Kinder unterrichtet. Derzeit studiert er Dirigieren an der Zürcher Hochschule der Künste bei Christof Brunner.
Cosima Bodien (2.Violine) wurde 1988 in Bad Arolsen geboren und begann im Alter von vier Jahren mit dem Violinspiel. Mit 16 Jahren wurde Cosima ins Detmolder Hochbegabtenzentrum aufgenommen, daran schlossen sich Diplom in Künstlerische Ausbildung mit Schwerpunkt Orchesterinstrumente an der Musikhochschule Hannover und Master of Arts in Music Performance und Master of Arts in Music Pedagogy der Zürcher Hochschule der Künste bei Prof. Rudolf Koelman an. Die Teilnahme an zahlreichen Meisterkursen, u. a. bei Zakhar Bron, Igor Ozim und Salvatore Accardo, ergänzen ihre künstlerische Ausbildung. Stipendien u. a. der Stiftung „Yehudi Menuhin - Live Music Now“ und des Richard-Wagner- Verbandes, Preise bei nationalen und internationalen Wettbewerben (u. a. beim deutschen Bundeswettbewerb „Jugend Musiziert“) sowie Rundfunkaufnahmen und solistische Auftritte z. B. mit dem Kasseler Sinfonieorchester und dem Kammerorchester der Zürcher Musikhochschule „ZHdK Strings“ dokumentieren ihre künstlerische Vielseitigkeit. Nach dem erfolgreichen Abschluss des Konzertdiploms 2016 sowie des Lehrdiploms 2018, widmet sie sich nun insbesondere ihrer Tätigkeit als Kammermusikerin und freischaffender Musikerin und unterrichtet ausserdem eine private Violinklasse in Zürich. Cosima spielt eine Violine des niederländischen Geigenbauers Johannes Theodorus Cuypers aus dem Jahre 1786.
Anna Brugger (Viola), aufgewachsen in Steisslingen am Bodensee, studierte an der Universität Mozarteum Salzburg bei Prof. Thomas Riebl, bevor sie das Austauschprogramm ERASMUS an das Conservatoire de Paris zu Prof. Jean Sulem führte. Im Anschluss an ein zweijähriges Stipendium der Orchesterakademie des Symphonieorchesters des Bayrischen Rundfunks, spielte sie bei der Deutschen Radio Philharmonie Saarbrücken Kaiserslautern und bei den Stuttgarter Philharmonikern. 2013 bis 2017 absolvierte sie außerdem den Master of Arts in Music Performance bei Prof. Lawrence Power, sowie Studien der Barockbratsche bei Ulrike Kaufmann an der Zürcher Hochschule der Künste. 2014 bis 2018 war Anna Brugger Mitglied des “Orchestre de Chambre de Paris”. Seit 2019 lebt sie in Zürich und ist freischaffend in Orchestern, als Kammermusikerin und Instrumentallehrende tätig. Daneben absolviert sie den Master of Arts in Music Pedagogy an der Zürcher Hochschule der Künste im Fach Instrumentalpädagogik. Seit 2019 ist sie Mitglied des Calantha-Quartetts.
Isabel Gehweiler (Violoncello) erlangte erstmals internationale Aufmerksamkeit als ihr 2007 im Alter von 19 Jahren der „Europäischen Förderpreis für Junge Künstler“ zuerkannt wurde. Als Solistin und Kammermusikerin konzertierte Isabel Gehweiler bei den Bayreuther Festspielen 2013, dem Verbier Festival, dem Lucerne Festival, Interlaken Classics, dem Mecklenburg-Vorpommern Festival, dem Impuls Festival Graz des Klangforum Wien, dem Klangspuren Festival Schwaz des Ensemble Modern, dem Mouvement Festival für Neue Musik Saarbrücken des SR (Saarländischer Rundfunk), dem Podium Festivalen Haugesund, dem focus! Festival in New York und dem Kronberg Cello Festival. Isabel Gehweiler ist Preisträgerin des Europäischen Förderpreises für Junge Künstler, des Kunstpreises der Kunststiftung Baden-Württemberg, dem Markgräfler Kunstförderpreis, dem Förderpreis der Casino Gesellschaft Saarbrücken; Stipendiatin des DAAD (Deutschen Akademischen Austauschdienstes), der Juilliard School of Music, der Rotary International Foundation, der arteMusica Stiftung, der Studienstiftung des Saarlandes und des Richard-Wagner-Verbandes. Derzeit hält Isabel Gehweiler einen Lehrauftrag für Violoncello an der Hochschule für Musik, Medien und Theater in Hannover und wirkt als Dozentin für Musikdidaktik an der Zürcher Hochschule der Künste in der Schweiz. Regelmässig spielt sie im Ensemble von Christoph Marthaler und in Andreas Vollenweiders and Friends. Sie bildet sich zusätzlich in Musikphysiologie zur Leistungssteigerung und Lernphysiologie an der Zürcher Hochschule der Künste bei Prof. Dr. med Horst Hildebrandt weiter.