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Quelle: TeleZüri / Sendung vom 4. Juni 2020
Im Prozess um den Mord an einer 73-jährigen Ärztin in einer Küsnachter Villa hatte das Bezirksgericht Meilen Im September 2020 die 47-jährige Tochter des Opfers freigesprochen. Ihr war vorgeworfen worden, den Mord in Auftrag gegeben zu haben. Das Gericht war der Meinung, dass es keinen Beweis für die Anstiftung gab.
Die Staatsanwaltschaft hat gegen den Freispruch Berufung eingelegt – am Dienstag verhandelt das Obergericht Zürich den Fall deshalb neu, angesetzt sind drei Verhandlungstage. Der Ex-Freund der Angeklagten war hingegen bereits vom Bezirksgericht für schuldig befunden und zu einer Haftstrafe von 19 Jahren verurteilt worden.
Täter entwendete auch Schmuck
Seine DNA konnten unter anderem an der Cellophan-Folie, mit welcher das Opfer erstickt wude, sowie an der Leiche entdeckt werden. Von seiner Ex-Freundin soll er 300'000 Franken versprochen bekommen haben, wenn er die Ärztin ermordet.
Zudem soll er nach der Tat die Villa durchsucht und Schmuck, Geld uns Wertgegenstände gestohlen haben. Das versprochene Geld hat er nie erhalten: Die Tochter des Opfers wurde verhaftet, die Konten gesperrt.
(mhe)