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In der Rationale 305-Studie sei der zur Überlebensrate gesetzte primäre Endpunkt mit Tislelizumab erreicht worden, teilte Beigene am späten Donnerstag mit.
Tislelizumab habe in Kombination mit einer Chemotherapie in der Behandlung von Patienten mit einem fortgeschrittenem inoperablem oder metastasierendem Adenokarzinom im Magen oder im gastroösophagealen Übergang verglichen zur Chemotherapie allein bessere Gesamtüberlebens-Werte erreicht. Auch seien keine neuen sicherheitsrelevanten Hinweise mit Tislelizumab registriert worden.
Novartis hatte Anfang 2021 die Entwicklungs- und Vermarktungsrechte für Tislelizumab in Nordamerika, der Europäischen Union, Grossbritannien, Norwegen, der Schweiz, Island, Liechtenstein, Russland und Japan von Beigene erworben. Dafür wurde eine Vorauszahlung von 650 Millionen US-Dollar fällig.
Aktuell wird der Kandidat von der US-Gesundheitsbehörde FDA und dem europäischen Pendant EMA für eine Zulassung zur Behandlung von Patienten mit fortgeschrittenem Speiseröhrenkrebs nach der Chemotherapie geprüft. Und die EMA analysiert auch eine Zulassung zur Behandlung einer bestimmten Form von Lungenkrebs (NSCLC) in Kombination mit Chemotherapie. In China ist das Präparat für zehn Indikationen zugelassen.
(AWP)