Document ID: /curiavista/filtered/00000_business.jsonl.gz/141842

<h2>SubmittedText<h2><p>1. Was haben die in der Fragestunde vom 16. September 2013 angekündigten Abklärungen über das Knacken von Verschlüsselung von Banktransaktionen ergeben?</p><p>2. Kann der Bundesrat mit Sicherheit feststellen, dass die National Security Agency (NSA) keinen Zugriff auf die Rechenzentren von Swift hatte?</p><p>3. Wie beurteilt er die Gefahr von Wirtschaftsspionage durch die NSA gegen die Schweiz?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Aufgrund der Veröffentlichungen zur Abhörung des internationalen Zahlungsverkehrs und im Speziellen der Swift hat der Nachrichtendienst des Bundes über die Melde- und Analysestelle Informationssicherung (Melani) mit den Sicherheitsverantwortlichen von Banken und auch der Swift Kontakt aufgenommen. Die Swift hat bisher keine Hinweise auf eine Kompromittierung ihres geschützten Datennetzes gefunden. Einzelne Berichte lassen den möglichen Schluss zu, dass der behauptete Datenabfluss nicht über einen Angriff auf das geschützte Datennetz der Swift erfolgt ist, sondern indirekt über eine Infiltration der Bankennetzwerke. Entsprechende Abklärungen dazu sind im Verbund mit den Banken in der Schweiz im Gange. Grundsätzlich sind alle Schweizer Hochtechnologieunternehmen und Firmen, die Forschung und Entwicklungsarbeit betreiben, potenziell von Spionage bedroht.</p>