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Gut siebeneinhalb Monate nach dem mysteriösen Verschwinden von Malaysia-Airlines-Flug MH370 haben Opferangehörige eine erste Klage gegen die malaysische Regierung und die Fluggesellschaft eingereicht. Angehörige fordern eine Entschädigung in unbekannter Höhe.
Die Söhne des Passagiers Jee Jing Hang verklagten die Fluggesellschaft sowie malaysische Behörden auf Fahrlässigkeit und Vertragsbruch, teilte Anwalt Gary Chong am Freitag mit. Die Klage gilt als erste im Zusammenhang mit der Katastrophe.
Flug MH370 war am 8. März auf dem Weg von Kuala Lumpur nach Peking von den Radarschirmen verschwunden. Seitdem fehlt von der Boeing 777 jede Spur.
Eine Suche zu Wasser und aus der Luft brachte bisher keinen Erfolg. An Bord der Maschine waren 239 Menschen, zwei Drittel der Passagiere stammten aus China. Der malaysischen Regierung wird vorgeworfen, unkoordiniert bei der Suche nach dem Flugzeug vorzugehen.
SDA-ATS