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Die Tribune de Genève tischt seinen Lesern nochmals einige Gerüchte auf, die sich wenn man den Online-Artikel vom späten Montagabend liest, als skandalöse Fakten zu entpuppen scheinen. João Alves soll nicht mehr auf Carlos Varela, Oliver Maric und Thierry Moutinho zählen!
Unglaublich, wenn dies wahr sein sollte, denn warum holt man einen Varela, lässt ihn in der Vorbereitung regelmässig spielen, löst eine Lizenz und erklärt ihm nach der ersten Runde und einem 45-minütigen Einsatz, dass er nicht mehr gebraucht werde?
Zwar stellt man ihm einen Platz im Staff oder in der Juniorenabteilung in Aussicht, aber Varela kann mit seiner Erfahrung dem jungen Kader sicherlich weiterhelfen.
Dazu kommt der Fall Maric, der Verteidiger kam ebenfalls zu einigen Einsätzen in den Testspielen und wurde in der letzten Saison schon nur als Notnagel gebraucht.
Jetzt stellt sich aber die Frage, ob es nicht geschickter gewesen wäre, wenn man Diallo in Locarno gelassen hätte und Maric, er überzeugte eigentlich immer wenn er zum Einsatz kam (auch im Cup gegen Basel), eine Chance in der Super League gegeben hätte?
Noch Skuriller erscheint das Kapitel Moutinho. Etoile Carouge wäre an einer Ausleihe des jungen Offensivspielers interessiert gewesen. Alves blockte jedoch ab und wollte Moutinho im Kader für die Super League.
Jetzt wird plötzlich von einer Ausleihe in eine untere spanische Liga gesprochen. Piept‘s eigentlich noch?!
Warum soll man einen jungen Spieler aus seinem sozialen Umfeld reissen, wenn ihm eh nur eine Amateurliga im Ausland winkt, wenn er in einer regional verankerten Mannschaft weitere Challenge-League-Erfahrungen machen könnte?
Hinzu zu diesen Fällen kommt der Abgang von Ersatztorhüter Loïc Novelle, der durch einen portugiesischen Torhüter ersetzt wird, der erstens einen Ausländerplatz besetzt und zweitens die letzten eineinhalb Jahre bloss in der dritten Liga Portugals herumdümpelte? David Marques, der ja wieder einen Vertrag bei Servette erhalten hatte, wird gleichzeitig noch immer an Stade Nyonnais ausgeliehen.
Auch von François Moubandje hört man nichts mehr. Er wird zwar noch im Kader aufgeführt, wurde aber in keinem Testspiel eingesetzt und fehlte auch gegen Thun. Komisch für einen Spieler, der trotz nicht immer starken Leistungen immer zur Startelf in der letzten Rückrunde gehörte.
Zu den Neuzugängen im Allgemeinen.
Ausser Ishmael Yartey scheint keiner nur annähernd die Qualität zu haben, um in der Super League wirklich als Verstärkung zu gelten. Diallos Auftritt gegen Thun reichte für diesen Entschluss völlig aus, AbdoulayeFall soll in den Testspielen noch negativer als Diallo aufgefallen sein und von der Überflüssigkeit des Barroca-Transfers reden wir schon gar nicht.
Jetzt sollen laut dem TDG-Artikel noch drei weitere junge Spieler verpflichtet werden. Einer davon ist, einem Bericht von soccerfame.com zufolge, VincentRamaël. Seines Zeichens ein französischer Angreifer, der in der letzten Saison in der griechischen Super League bei PAE Levadiakos zu sensationellen 0 Einsätzen und sage und schreibe 0 Toren gekommen ist! Ein Transfer, der uns in der Offensive wahrscheinlich genau so viel bringen wird, wie wenn Steini und Peter künftig die Schuhe für den SFC schnüren würden!
Aber egal, Alves weiss schon was er tut…
Dieser Satz galt höchstens für die Challenge League. Denn momentan scheint der Trainer mit der Zusammenstellung seines Kaders mehr als nur überfordert zu sein.
Wenn man bedenkt, dass mal konkrete Pläne existierten, Nuno Gomes und Stéphane Grichting an den Genfersee zu locken.
Trotz Dankbarkeit für den Aufstieg, wenn sich das Ganze so entwickelt, wie es sich abzeichnet, dann kommt man schon bald nicht mehr um ein paar laute „Alves raus!“ Rufe herum…