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England im 16. Jahrhundert. Mary Tudor, die lebenslustige Schwester des machtbesessenen Henry VIII., muss aus politischen Gründen den alten, pockennarbigen König Louis XII. von Frankreich heiraten. Gerade jetzt, da sie ihr Herz verloren hat! Charles Brandon, Duke of Suffolk, ist ein gutaussehender Höfling, ein enger Freund des englischen Königs und ein gefeierter Held auf dem Turnierplatz. Sein Ruf ist jedoch nicht tadellos; zwei Scheidungen liegen bereits hinter ihm. Und in den Augen seiner Feinde bleibt er stets ein Emporkömmling. Mary beugt sich zwar der Staatsräson, aber nur unter der Bedingung, ihren zweiten Gemahl selbst wählen zu dürfen. Henry verspricht ihr dies. Als Louis wenige Wochen nach der Hochzeit stirbt, ist Mary einem permanenten Druck ausgesetzt. Zudem muss sie sich den Annäherungsversuchen des lüsternen François d'Angoulême, nunmehr roi de France, erwehren. Aber auch Henry, so will es die Gerüchteküche wissen, denkt inzwischen an eine neue Verheiratung seiner schönen Schwester ... Mary befindet sich in einer verzweifelten Lage und bittet Charles Brandon unter Tränen und der Androhung, ihre Tage in einem Kloster zu beenden, sie auf der Stelle zu heiraten. Die Trauung findet heimlich und ohne Einverständnis des englischen Königs statt. Das frisch vermählte Paar erweckt damit seinen grenzenlosen Zorn.