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Platinum Games entwickelt eine neue Game-Engine, um auf die Entwicklung von zukünftigen Spielen vorbereitet zu sein.
Platinum Games arbeitet an einer neuer Engine, die einfach nur als Platinum Engine bezeichnet wird. Der Chief Technology Officer Wataru Ohmori sagte dazu: "Moderne Spiele erfordern eine ganz neue Qualität, eine grössere Vielfalt und Anzahl von Objekten auf dem Bildschirm und eine grössere Menge an visueller Ausdruckskraft. Wir sind zu der erschreckenden Erkenntnis gelangt, dass wir die Spiele, die wir machen wollen, nicht weiter entwickeln können, wenn wir unsere Arbeit nicht effizienter gestalten, wenn die Technologie und die Erwartungen wachsen. Unsere neue Engine wird uns dabei helfen, grössere und ausdrucksstärkere Spiele als je zuvor und mit grösserer Leichtigkeit zu entwickeln."
Doch warum setzt Platinum Games nicht auf bestehende Technologien wie die Unreal Engine? Dazu Wataru Ohmori: "Wir haben solche externen Engines getestet, aber wir stellten fest, dass ihnen einige Funktionen fehlen, die wir brauchen. Es ist möglich, dass diese Funktionen irgendwann implementiert werden, aber selbst wenn das der Fall wäre, würde dies in einem Zeitrahmen geschehen, der völlig ausserhalb unserer Kontrolle liegt. Wenn man versucht, hochgradig originale Titel zu entwickeln, kann dieser Mangel an Kontrolle fatal sein. Wir haben beschlossen, dass die Entwicklung und Verbesserung unserer eigenen Engine der einzige Weg ist, um sicher zu sein, dass wir die Bedürfnisse unserer Spiele-Entwicklungs-Teams genau erfüllen." Welche Spiele auf die neue Engine setzen, ist nicht bekannt. Möglicherweise ist "Project G.G." davon betroffen. "Bayonetta 3" und "Babylon's Fall" sind dafür wahrscheinlich schon zu lange in der Entwicklung.