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Das sei so nah wie seit der Ankunft Anfang Juli nicht mehr. Bis zum Ende der Mission im Februar 2018 sind noch 35 weitere Rendezvous geplant - allerdings keines mehr, bei dem "Juno" dem Jupiter so nah kommen soll wie dieses Mal.
Anders als bei der Ankunft sind diesmal alle Kameras und wissenschaftlichen Instrumente an Bord von "Juno" angeschaltet. "Damals haben wir alle Instrumente ausgeschaltet, um uns auf den Raketenantrieb zu konzentrieren, der "Juno" in die Umlaufbahn um den Jupiter gebracht hat", sagt NASA-Manager Scott Bolton.
"Seitdem haben wir "Juno" komplett durchgecheckt. Wir haben noch mehr Tests vor uns, aber wir sind zuversichtlich, dass alles gut funktioniert und bei diesem Vorbeiflug die Ohren und Augen aller Instrumente offen sind."
Einige Tage nach dem Rendezvous sollen die Daten zur Erde gefunkt und dann ausgewertet werden. "Juno" hatte den Jupiter Anfang Juli nach fünf Jahren Flug erreicht.
Die unbemannte und hauptsächlich solarbetriebene Sonde, die etwa 3500 Kilogramm wiegt, soll den Planeten bis Februar 2018 umkreisen und ihn mit ihren zahlreichen wissenschaftlichen Instrumenten untersuchen. Von der rund eine Milliarde Dollar teuren Mission erhoffen sich die Forscher Erkenntnisse über die Entstehung unseres Sonnensystems.
(SDA)