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Hyperiforce 60 Tabletten
25.80 Fr.
Pflanzliches Arzneimittel
Wichtiger Hinweis: Johanniskrautpräparate können die Wirkung zahlreicher anderer Medikamente ungünstig beeinflussen. Wenn Sie schon andere, insbesondere rezeptpflichtige Medikamente einnehmen, dürfen Sie Hyperiforce Tabletten erst anwenden, nachdem Ihr Arzt/Ihre Ärztin oder Ihr Apotheker/Ihre Apothekerin dies gutgeheissen hat.
Was ist Hyperiforce und wann wird es angewendet?
Hyperiforce ist ein Frischpflanzen-Präparat aus den frischen Triebspitzen von blühendem Johanniskraut (Hypericum perforatum), aus kontrolliert biologischem Anbau. Hyperiforce wird angewendet bei gedrückter Stimmung, Antriebsmangel, Unausgeglichenheit, Stimmungslabilität, Spannungszuständen, nervöser Unruhe und damit verbundenen Schlafstörungen.
Was sollte dazu beachtet werden?
Bei Anhalten der Beschwerden über einen Monat soll ärztliche Hilfe beansprucht werden.
Wann darf Hyperiforce nicht oder nur mit Vorsicht eingenommen werden?
Bei bekannter Überempfindlichkeit gegen Johanniskraut-Extrakte oder weitere Bestandteile des Arzneimittels (siehe Zusammensetzung) bzw. bei bekannter Lichtüberempfindlichkeit darf Hyperiforce nicht angewendet werden. Johanniskraut-Präparate dürfen bei Kindern ab 6 Jahren nur nach ausdrücklicher Anweisung eines Arztes angewendet werden. Johanniskraut-Präparate können die Wirkung anderer Arzneimittel abschwächen! Hyperiforce darf deshalb nicht mit folgenden Arzneimitteln angewendet werden:
- Gewisse Arzneimittel zur Hemmung des Immunsystems (z.B. mit dem Wirkstoff Ciclosporin, Tacrolimus oder Sirolimus), wie sie namentlich nach Organtransplantationen gegeben werden
- Anti-retrovirale Arzneimittel in der HIV-Behandlung aus der Gruppe der nichtnukleosidalen Reverse-Transkriptase Hemmer (z.B. Nevirapin) und HIV Proteinase Hemmer (z.B. Indinavir)
- Gewisse Arzneimittel gegen Krebs (Zytostatika z.B. Imatinib, Irinotecan)
- Tabletten zur Hemmung der Blutgerinnung (sogenannte orale Antikoagulantien z.B. mit den Wirkstoffen Acenocoumarol, Phenprocoumon oder Warfarin).
Vorsichtsmassnahmen:
In sehr seltenen Fällen und vor allem bei hellhäutigen Personen kann es nach Einnahme von Johanniskraut-Präparaten und nachfolgender Sonnenlichtbestrahlung zu Hautreaktionen, wie z.B. sonnenbrandähnlichen Hautrötungen, kommen. Lichtempfindliche Personen sollten sich daher in der Zeit der Anwendung vor länger dauernder direkter Sonneneinstrahlung schützen und auf den Besuch von Solarien verzichten. Auch sollte Hyperiforce mit folgenden verschreibungspflichtigen Arzneimitteln nur unter ärztlicher Überwachung (relative Kontraindikationen) eingenommen werden: Digoxin (sog. Herzglycoside gegen Herzinsuffizienz); der Antibabypille oder anderen hormonalen Verhütungsmitteln (z.B. injizierte Depot-Präparate, unter der Haut angebrachte Implantate, auf die Haut angebrachte Hormon-Pflaster, vaginal angewendete Produkte mit Hormonfreisetzung u.a.) aufgrund von Zwischenblutungen sowie der Gefahr einer ungewollten Schwangerschaft; Methadon; bestimmte Antidepressiva (Arzneimittel gegen Depressionen) oder andere serotoninerge Wirkstoffe (z.B. Amitriptylin, Fluoxetin oder Buspiron u.a.); gewisse Arzneimittel gegen erhöhte Blutfette wie Simvastatin (Komedikation mit Paravastatin scheint jedoch möglich; Midazolam (starkes Schlafmittel bzw. Sedativum aus der Gruppe der Benzodiazepine) oder Steroidhormone wie Cortison und Prednison, die eingenommen werden müssen oder mittels Infusion gegeben werden. Wegen möglicher schwerer Interaktionen mit Arzneimitteln, die vor oder während einer Operation eingesetzt werden, sollte Hyperiforce mindestens 5 Tage vor einer Operation abgesetzt werden und auch nach einer Operation erst nach Rücksprache mit einem Arzt bzw. einer Ärztin eingenommen werden. Wenn Sie neben Hyperiforce noch andere, insbesondere vom Arzt bzw. der Ärztin verschriebene Arzneimittel einnehmen, besprechen Sie dies bitte mit Ihrem Arzt bzw. Ihrer Ärztin. Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin, wenn Sie an anderen Krankheiten leiden, Allergien haben oder andere Arzneimittel (auch selbstgekaufte!) einnehmen oder anwenden.
Darf Hyperiforce während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit eingenommen werden?
Auf Grund der bisherigen Erfahrungen ist bei bestimmungsgemässer Anwendung kein Risiko für das Kind bekannt. Systematische wissenschaftliche Untersuchungen wurden aber nie durchgeführt. Vorsichtshalber sollten Sie während der Schwangerschaft und Stillzeit möglichst auf Arzneimittel verzichten oder den Arzt oder Apotheker bzw. die Ärztin oder Apothekerin um Rat fragen.
Wie verwenden Sie Hyperiforce?
Erwachsene: Zu Beginn der Behandlung 3mal täglich 1 Tablette zu den Mahlzeiten mit etwas Flüssigkeit einnehmen. Das Präparat sollte während mindestens 14 Tagen eingenommen werden, bis es seine Wirkung entfaltet. Nach 2 Wochen 2mal täglich 1 Tablette. Es wird eine Therapiedauer von 4-6 Wochen empfohlen. Eine länger dauernde Anwendung sollte ausschliesslich unter ärztlicher Kontrolle erfolgen. Halten Sie sich an die in der Packungsbeilage angegebene oder vom Arzt bzw. von der Ärztin verschriebene Dosierung. Wenn Sie glauben, das Arzneimittel wirke zu schwach oder zu stark, so sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker bzw. mit Ihrer Ärztin oder Apothekerin.
Welche Nebenwirkungen kann Hyperiforce haben?
Folgende Nebenwirkungen können bei der Einnahme von Hyperiforce auftreten: Gelegentlich Magen-Darmstörungen, Reaktionen der Haut, Müdigkeit oder Unruhe. Im Falle von auftretenden Hautrötungen soll Hyperiforce nicht weiter eingenommen werden und die auftretenden Hautsymptome sind von einem Arzt bzw. einer Ärztin abklären zu lassen. Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, die hier nicht beschrieben sind, sollten Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin informieren.
Was ist ferner zu beachten?
Hyperiforce soll bei Raumtemperatur (15-25 °C) und ausserhalb der Reichweite von Kindern aufbewahrt werden. Hyperiforce darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden. Nicht aufgebrauchte oder verfallene Packungen sollen an Ihren Apotheker bzw. Ihre Apothekerin zur Entsorgung zurückgebracht werden. Weitere Auskünfte erteilt Ihnen Ihr Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin. Diese Personen verfügen über die ausführliche Fachinformation.
Was ist in Hyperiforce enthalten?
1 Tablette Hyperiforce enthält: Spissumextrakt (entspr. 66 mg Trockenmasse) aus frischen, blühenden Triebspitzen des Johanniskrautes, Droge-Extrakt-Verhältnis 1-2:1, entspr. 0.14 mg-1.35 mg Gesamt-Hypericin, Auszugsmittel Ethanol 68% (V/V). Dieses Präparat enthält zusätzlich Hilfsstoffe.
Zulassungsnummer
53790 (Swissmedic).
Wo erhalten Sie Hyperiforce? Welche Packungen sind erhältlich?
In Apotheken ohne ärztliche Verschreibung.
In Packungen zu 60 Tabletten und 120 Tabletten.
Zulassungsinhaberin
Bioforce AG, CH-9325 Roggwil TG.
Diese Packungsbeilage wurde im April 2015 letztmals durch die Arzneimittelbehörde (Swissmedic) geprüft.
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