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Satire befasst sich auf spöttische Art und mit bissigem Humor mit aktuellen Themen oder Personen. Sie kritisiert Zustände, Reformen oder Ansichten. Satire will auf spöttische und witzige Weise ein breites Publikum erreichen und Wahrheiten entlarven, die nicht auf Anhieb bekannt sind. Ein erfolgreicher Satiriker ist jener, der sein Publikum zuerst zum Lachen und gleich im nächsten Atemzug zum Nachdenken bringt. Manche nennen Satire auch „gesprochene oder erzählte Karikatur“. Die erfolgreichsten Satiriker vereinen schafen Intellekt mit Humor und bringen präsentieren es dem Publikum auf verständliche Weise.
Das Wort selber stammt aus dem Lateinischen von „Satura“. Die Satura war eine mit allerlei Früchten gefüllte Schale, die man jährlich den Göttern darbrachte. In Rom war die Satire hoch angesehen auch weil es die einzige literarische Gattung ist, die die Römer nicht von den Griechen übernommen hatten.
Als erster Satiriker wird oft der römische Dichter Lucilius genannt (ca. 180-102 v. Chr.). Aber erst mit Juvenal (ca. 60-140 n. Chr.) etablierte sich der Begriff „Satire“ endgültig.