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Die Alzheimer Krankheit ist eine Form der Demenz. Sie gilt als unheilbar. Im Gehirn sterben dabei Nervenzellen ab. Dadurch wird man vergesslich, wirkt verwirrt und verliert die Orientierung. Eine Veränderung der Persönlichkeit tritt im Laufe der Erkrankung ein. Durch die Diagnose verändert sich das Leben der Erkrankten und der Angehörigen. Die Erkrankten verlieren immer mehr ihrer Selbstständigkeit, sie können auch unruhig werden, Aggressionen bekommen und Depressionen. Man verliert die Fähigkeit zu urteilen und die Sprachkompetenz baut ab. Alzheimer kann medikamentös behandelt werden. Auch im Bereich Logopädie und Ergotherapie kann etwas für die Patienten getan werden. Der Arzt findet in seiner Diagnose eine Abgrenzung zwischen Alzheimer und Demenz.
Es hilft auch, sich über die Erkrankung zu informieren. Begleitende Gesprächsgruppen werden häufig angeboten. Alzheimer macht zwei Drittel aller Demenzfälle aus. Der Verlauf der Krankheit geht mit einer Einschränkung der Gehirnleistung einher. Feststellbar bei Alzheimer sind Eiweißablagerungen im Gehirn, die die Gehirnträgheit auslösen. Die Krankheit kann erblich bedingt sein, das heißt, dass bei einer Diagnose auch Kinder und andere nahe Verwandte in Zukunft erkranken können. Der Name Alzheimer kommt vom deutschen Neurologen Dr. Alois Alzheimer, der die Krankheit 1906, also vor über 120 Jahren, beschrieben hat. Seitdem wird an der Erkrankung geforscht.