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Seit dem Inkrafttreten des Freizügigkeitsabkommens (FZA) 2002 erlebt die Schweiz eine schrittweise Öffnung des Arbeitsmarkts und eine erleichterte Einwanderung. Verschiedene Statistiken machen deutlich, dass die Wirtschaft und der Arbeitsmarkt in der Schweiz erheblich von der Einführung des freien Personenverkehrs profitieren.
Die Einwanderung hat sich weitgehend nach den Bedürfnissen der Schweizer Wirtschaft entwickelt und zum wirtschaftlichen Aufschwung beigetragen. Unternehmen in der Schweiz haben viel leichter Zugang zu dem von ihnen benötigten qualifizierten und hochqualifizierten Personal aus der Europäischen Union (EU) oder Ländern der Europäischen Freihandelsassoziation (EFTA), was ihnen erlaubt, wettbewerbsfähig zu bleiben.
Es gab zwar Fälle von Lohndumping, namentlich in gewissen Risikobranchen. Die Begleitmassnahmen wurden jedoch verstärkt und haben sich als wirksame Instrumente gegen missbräuchliche Lohn- und Arbeitsbedingungen erwiesen.
Die Einwanderung aufgrund der soliden wirtschaftlichen Situation in der Schweiz ist unter anderem ein Grund für die aktuellen Herausforderungen in Bezug auf die Auslastung der Infrastruktur.
Es wurden zahlreiche Studien durchgeführt, um beispielsweise die Auswirkungen der Personenfreizügigkeit auf den Arbeitsmarkt und den Wohnungsmarkt zu prüfen. In verschiedenen Studien hat das SECO die Folgen der steigenden Zahl der Grenzgänger untersucht, insbesondere im Tessin und anderen Grenzregionen.
Letzte Änderung 30.06.2020