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Mit dem zweiten Sieg im vierten Spiel dieser Saison können sich die EIE Moskis in der Tabelle nun Richtung Mittelfeld orientieren, vor allem auch deshalb, weil die Mannschaft spielerisch Fortschritte gemacht hat. Diese gilt es allerdings in den nächsten Spielen zu bestätigen.
Bericht: S. Pennisi
Am heutigen Meisterschaftsspiel durften die EIE Moskitos im Eselriet einen Gegner begrüssen, der in den bisherigen drei Spielen immer als Verlierer vom Eis musste. Entsprechend waren die Erwartungen hoch, dass der EIE den zweiten Dreier buchen müsste. Der SC Weinfelden kam mit einem Rumpfteam ins Eselriet, denn sie konnten lediglich zwei ganze Blöcke stellen, im Gegensatz zum EIE, der drei Spieler mehr einsetzen konnte.
Der Beginn des Spiels verlief relativ unspektakulär, und beide Mannschaften tasteten sich erst einmal gegenseitig ab. In der 5. Minute konnte Leandro P. links an der Bande entlang davonziehen, schwenkte dann Richtung Tor, und bezwang die Weinfeldner Torhüterin Nicole H. zum 1:0 für den EIE. In der 13. Minute konnte dann dieselbe einen Schuss von Leandro K. nur abprallen lassen, und der bereitstehende Leandro P. versenkte den Abstauber zum 2:0. Obwohl sich der SC Weinfelden mit einigen Kontern Chancen erarbeiteten, schafften sie es nicht, diese in Tore umzumünzen, vielleicht auch weil der Puck oft zu ungenau gespielt wurde. Der EIE konnte sich hingegen im gegnerischen Drittel regelrecht festbeissen, und so fiel in der 17. Minute das verdiente 3:0 durch Laurin B., assistiert vom gut disponierten Noah H., welcher im Verlaufe des Spiels noch weitere drei Assists gutgeschrieben bekam. Wahrscheinlich stellte man sich nach dem dritten Tor auf ein einfaches Spiel ein, denn nur eine Minute später erzielte der SC Weinfelden durch Robin W. den ersten Treffer. Und es kam für die Thurgauer noch besser: In der letzten Minute des 1. Drittels trafen sie mit Joel Q. erneut, und so ging der EIE mit einer eher knappen Zwischenresultat von 3:2 in die erste Pause.
Im 2. Drittel wirkte der EIE dann eher passiv, aber abgeklärt genug, das Passpiel und die Angriffsauslösung ziemlich ansehnlich gestalten zu können. Trotzdem fehlte die letzte Konsequenz, was dazu führte, dass der Gegner plötzlich mehr Spielanteile hatte. Und so erzielte Fabian Ch. für den SCW in der 26. Minute den schmeichelhaften Ausgleichstreffer. Für den EIE war das endlich wie ein Weckruf, und die von den Trainern M. Bächler und K. Golob gecoachten Jungs begannen plötzlich mit mehr Engagement zu spielen. Kaum eine Minute war nach dem Ausgleich gespielt, da schoss Dario K. den EIE auf Pass von Léon B. erneut in Führung. Eine Führung, die der EIE nicht mehr abgeben sollte. In der 32. Minute erhöhte Tobias S. auf Pass von Noah H. auf 5:3, und während dem kurz darauf folgenden Powerplay war es Noah H., der von Laurin B. bedient wurde und zum 6:3 einschoss. Der EIE spielte nun recht ansprechend, während der Gegner langsam aber sicher an Kraft und Durchsetzungsvermögen verlor und oft den Puck einfach nur weg schoss. In der 37. Minute erzielte Dario K. erneut und auf Zuspiel von Noah H. das 7:3, und so wurde das zweite Drittel mit einem klaren 4:1 gewonnen.
Im 3. Drittel plätscherte das Spiel Anfangs erneut dahin, und man bekam den Eindruck, dass die Einen nicht mehr wollten und die Anderen nicht mehr konnten. Nach einer Strafe zulasten des SCW begann eine neue Druckphase des EIE, bis dann in der 51. Minute Nicolai B. auf Zuspiel von Leandro P. das 8:3, und zwei Minuten später Laurin B. mit dem 9:3 das Schlussresultat bewerkstelligten.
Beim EIE haben einige Spieler vielleicht ihr bestes Spiel in dieser Saison gezeigt, vor allem im Defensiven Bereich wurde ruhig und clever gespielt. Alle Mannschaftsteile haben Einiges dazu beitragen, dass der Gegner sich nicht durchsetzen konnte. Verteidiger und Stürmer unterstützten sich gegenseitig, und so fielen neun Tore, obwohl die Torhüterin des SCW einen guten Job gemacht hatte. Trotz des gesamtheitlich gesehen eher schwachen Gegners darf man die Mannschaftsleistung durchaus loben, und es dürfte noch ein paar Gegner mit ähnlichem Kaliber in der Gruppe geben, die mit der heutigen Mannschaftsleistung eigentlich zu bezwingen sein sollten. On verra.