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Die thailändische Sprache ist aufgeteilt in vier grosse Dialekte und wird heute von ungefähr 70 Millionen Personen angewendet. Im Süden des Landes wird sudthailändisch, im Norden Muang, im Nordosten Isan und im Landesinnern Siamesisch oder Standardthailändisch gesprochen.
Die siamesischstämmigen Thailänder, welche die beherrschende Klasse darstellen, haben die linguistische Norm definiert und ihren Dialekt als offizielle Sprache Thailands eingeführt. Die Siamesen, die sich gerne „wahre Thailände“ nennen, haben die Anwendung ihrer sprachlichen Form in den Medien, der Ausbildung und der Regierung durchgesetzt.
Die thailändische Sprache gehört zur Familie der Tai-Kadai-Sprachen, die ihre Wurzeln im S!den Chinas haben. Im 11. Jahrhundert haben die ersten Thai-Ansiedler nach und nach den chinesischen Einfluss bereichert, indem sie einige Ausdrücke der Sprachen Mon und Khmer ausgeliehen und angepasst haben. Seit das thailändische Alphabet 1283 vom König Ramakaeng geschaffen wurde, hat es sich bis heute kaum verändert: vierundzwanzig Vokale und zwanzig Konsonanten sind die Grundlage der Sprache. Dank dieses Alphabets hat das Land eine kulturelle Identität und eine Zusammengehörigkeitsgefühl gefunden.
Im Thailändischen werden fünf verschiedene Tonalitäten: tief, mittel, hoch, aufsteigend und absteigend. Diese Tonalitäten spielen eine entscheidende Rolle, weil sie den Sinn des Wortes, der ausgesprochen wird, dadurch beeinflusst wird. Dies ist eine der Besonderheiten, welche diese Sprache besonders attraktiv und interessant macht!
Klassifizierung nach Familien: Tai-kadaisprachen Kam-taisprachen Be-taisprachen Taithai.