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Die Immuntherapie zur Bekämpfung von schwarzem Hautkrebs kann bei Patienten, die auf diese Methode nicht ansprechen, durch eine Stuhltransplantation aktiviert werden. Das geht aus einer Studie der Universität Pittsburgh hervor. Hier wurden 15 Personen mit Melanomen untersucht, bei denen die Immuntherapie nicht anschlug. Ihnen wurde der Kot von sieben Spendern zugeführt, die ebenfalls an Hautkrebs erkrankt waren, aber auf die Immuntherapie reagierten. In sechs Fällen passte sich die Darmflora der Empfänger jener der Spender an. Das Tumorwachstum konnte gestoppt werden, in drei Fällen verkleinerte sich der Tumor sogar.
Bei einer Immuntherapie werden die natürlichen Abwehrkräfte medikamentös bei der Bekämpfung von Tumorzellen unterstützt. Darmbakterien spielen beim Erfolg dieser Behandlungsmethode eine grosse Rolle. Noch ist unklar, welche Bakterien genau dafür sorgen, dass die Therapie anschlägt.