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Der italienische Medienkonzern Mediaset hat 9.6 Prozent der Anteile an ProSiebenSat.1 gekauft. Das bestätigte Mediaset-Chef Pier Silvio Berlusconi am Mittwochmorgen.
«Ziel dieser Allianz ist es, Skaleneffekte zu realisieren, die für die Zukunft des europäischen Fernsehens entscheidend sind», sagte Berlusconi. Er ist der Sohn des früheren italienischen Ministerpräsidenten Silvio Berlusconi, der sich 1994 aus der Konzernführung zurückgezogen hatte.
Die Aktie des deutschen Medienunternehmens stieg nach Bekanntwerden des Einstiegs der Italiener auf der Handelsplattform Tradegate um 8.5 Prozent. Mediaset ist nach eigenen Angaben der grösste Anbieter für kommerzielles Fernsehen in Italien und Spanien. Hauptaktionär von Mediaset ist die Investmentgesellschaft Fininvest der Familie Berlusconi. Sie wird geführt von Silvio Berlusconis Tochter Marina.
Gerüchte über ein Zusammengehen von Mediaset und ProSiebenSat.1 waren zuletzt aus Italien immer wieder nach Deutschland geschwappt. Mediaset hatte sie eher angeheizt. So sprach Berlusconi erst im April von einer «europäischen Fernseh-Allianz», die Mediaset vorantreiben wolle. (aeg/sda/awp/dpa/reu)
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Er sagt über sich selbst: «Ich bin ein konservativer Bayer.» Der frühere Unternehmer Claus-Peter Reisch (58) fährt seit 2017 Seenotrettungsmissionen auf dem Mittelmeer. Im Juni 2018 leitete er eine Mission der «Lifeline», die anschliessend auf Malta beschlagnahmt wurde, Reisch wurde wegen falscher Beflaggung verurteilt, gewann aber den Berufungsprozess. Im September 2019 steuerte er mit dem zweiten Schiff der NGO Mission Lifeline, der «Eleonore», Sizilien an, seitdem ermittelt die …