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Unsere Interpellation zum Spielplatz Haselweg/Parzelle 1516 wurde an der Juni-Sitzung des Einwohnerrates von allen Fraktionen als dringlich angesehen und damit der Stadtrat zur unmittelbaren Beantwortung der Fragen veranlasst. Das ist aus meiner Sicht sehr erfreulich, hat doch der Stadtrat zuvor äusserst zurückhaltend informiert.
Was nun auf den Tisch gekommen ist, ist wahrlich dicke Post: Die Ausnutzungsrechte der Parzelle wurden nachweislich praktisch alle auf die bebauten Parzellen übertragen, so dass effektiv die Parzelle 1516 nicht mehr überbaut werden kann. Dass die Stadt von fehlerhaften Berechnungen ausgegangen ist und jetzt mit Schadenersatzforderungen der potentiellen Käufer der Parzelle rechnen muss, ist die eine Seite.
Die andere Seite ist, dass nun rasch klargemacht werden soll, wie es mit dieser Parzelle weitergeht. Kann sich der Stadtrat vorstellen, die Parzelle den Anwohner/-innen zu verkaufen? Wenn ja, zu welchen Bedingungen? Wenn nicht, kann er sich vorstellen, die Parzelle umzuzonen, also aus der Bauzone zu nehmen und in eine Grünzone umzuwandeln? Kann er sich vorstellen, im Falle der Umzonung doch noch am Spielplatz festzuhalten? Kann er sich vorstellen, das Spielplatzkonzept der Gemeinde (GESAK) einer politischen Diskussion zu unterziehen?
Mit der Beantwortung der Interpellation hat der Stadtrat einen ersten Schritt zur Klärung der Situation gemacht. Es braucht nun aber einen zweiten Schritt, um wirklich reinen Tisch zu machen und um die Diskussionen rund um die Parzelle 1516 zu beenden.