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Gold ist nicht dasselbe wie gefrorene Schweinebäuche…
Nachdem die Goldfutures-Märkte schon während einem Jahr mit der Backwardation geflirtet hatten, wurde die Bürokratie durch die zu spät gekommene Erkenntnis des Problems zum Handeln gezwungen. Sie tat es auf ihre typische Weise – planlos. Vor einigen Tagen, am 12. und 14. April 2013, wurde der Papiergoldmarkt von einer furiosen Attacke auf den Goldpreis in Panik versetzt. Dies ist an und für sich schon der Beweis dafür, dass Bernanke die bleibende Backwardation in Gold fürchtet und weiss, dass sie eine chaotische Situation schaffen wird und dass er sie unter allen Umständen verhindern will.
Nun ja… Gold ist doch nicht dasselbe wie gefrorene Schweinebäuche! Die Hydra jedoch wird nicht kampflos aufgeben und man legte schlussendlich die Samthandschuhe beiseite.
Bernanke will die bleibende Backwardation von Gold durch den Verkauf einer unbegrenzten Anzahl von Goldfutures-Kontrakten via seine Handlanger, die Bullionbanken, abwenden. Er nimmt jedoch dabei in Kauf, dass seine Verbündeten enorme Verluste einfahren, die sie irgendwann realisieren müssen, denn es ist klar, dass die Papiergoldverkäufer das physische Gold nicht besitzen, welches sie verkaufen. Es ist deshalb sehr wahrscheinlich, dass früher oder später die physische Lieferung von Gold unter der Begründung von höherer Gewalt ausgesetzt werden wird. Die Positionen der Leerverkäufer werden dank der immensen Papiergeldschöpfung der Fed beglichen, aber dadurch wird auch der Handel mit Goldfutures bald der Vergangenheit angehören.
Bernanke und der Kolumnist Paul Krugman, sein unterwürfiger Kumpel in Princeton, verstehen nicht, dass das Problem nicht der Goldpreis ist, sondern die Backwardation oder der Contango. Beim Versuch, den Goldpreis zum Fallen zu bringen, macht die Fed den letzten Contango in Washington bald zur vollendeten Tatsache.