Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03258.jsonl.gz/575

In diesem Jahr gab es mit der EM in Amsterdam und den Sommerspielen in Rio die Janeiro jedoch deren zwei. Das erschwerte die Aufgabe. “Ich bin froh, beides gemacht zu haben. Das ist eine gute Erfahrung”, sagte Kambundji.
Fakt ist allerdings, dass sie sich in Rio nicht in der gleich bestechenden Form wie an der letztjährigen WM in Peking präsentierte, wo sie sowohl über 100 (11,07) als auch über 200 m (22,64) ihre aktuelle Bestzeit erzielte. Insofern war Kambundji mit ihren Leistungen an den Sommerspielen nicht ganz zufrieden.
Das gilt auch für den Halbfinal über 200 m. Mit 22,83 Sekunden klassierte sie sich in ihrer Serie im 6. Rang und war damit um fünf Hundertstel langsamer als im Vorlauf. Das ärgerte sie. “Im Grossen und Ganzen möchte ich mich aber nicht beklagen”, so Kambundji. Ohnehin sei es schwierig, die beiden Jahre zu vergleichen.
Allerdings hat sie das Gefühl, über 100 m technisch auf einem höheren Niveau zu sein. Wie sieht es mit dem 200er aus? “Für den machen wir nicht sehr viel”, erklärte Kambundji. Das zeigte sich hinten heraus im Halbfinal. Die Kurve ging sie im Vergleich zum Vorlauf schneller an. Für den Einzug in den Final hätte sie 22,49 Sekunden laufen müssen.
(SDA)