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Jordan 1 Retro High (46)
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Damals im Jahre 1984, als Michael Jordan den ersten Air Jordan Schuh von Nike in der Pre Season trug, waren alle Augen auf seine schwarz-roten Schuhe gerichtet. Die NBA schritt später ein und verbannte die Jordans aus der Liga, weil die Regel besagte, dass die Basketballschuhe zu 51% weiss sein mussten. Nike hätte 5000 US Dollar Strafe pro Spiel bezahlen müssen, hätte Michael Jordan diese dabei öffentlich getragen. So wurde der Spitzname «Banned» geboren. Erst im Slam Dunk Contest von 1985 konnte Michael Jordan die «Breds» (Black/Red) zum ersten Mal an einer offiziellen Veranstaltung vor Publikum tragen. Später änderte die NBA die 51%-Regel und alle Farben wurden zugelassen.
Seither wurden unzählige Farbvarianten und Formen des Jordan 1 von Nike auf den Markt gebracht. Wie viele es genau sind, weiss niemand so recht. Wahrscheinlich nicht einmal Nike selbst. Egal, ob es sich um eine klassische, oder wie ich sie auf den Bildern trage, schwarz-graue Rare Air Farbgebung handelt – die High-Top-Schuhe sind einfach zeitlos. Sie passen gut zu Jeans oder Shorts und dank dem integrierten Luftkissen sind sie zudem sehr bequem zu tragen. Stilikonen wie Kanye West oder Asap Rocky lieben den Jordan 1.
1985 als der Jordan 1 auf den Markt kam, hatte ich keine Ahnung von Sneakers und war noch mit Transformers-Robotern beschäftigt. Erst neun Jahre später sah ich das Modell zum ersten Mal in einem New Yorker Schuhgeschäft. Es handelte sich dabei aber nicht um das Original von 1985 sondern um die Retroauflage. Besser gesagt, um den ersten Retro-Release von Nike überhaupt. Den Preis von 100 US Dollar plus Steuern fand ich zu teuer und entschied mich dann für ein anderes Modell, was ich später bitter bereute. 2004 habe ich dann das selbe Modell auf Ebay ersteigert und bezahlte das Siebenfache des damaligen Preises. Die originale Farbgebung die MJ bei den NBA-Spielen trug, bringen immer noch, sogar als Retroversionen, einen Haufen Zaster auf Reseller-Plattformen ein, da die Schuhe beim Release sofort ausverkauft sind. Limitierte Versionen werden aktuell für bis zu 13 000 Dollar auf einschlägigen Webseiten gehandelt.
Witzig ist die Tatsache, dass Michael Jordan die Air Jordans 1 anfänglich gar nicht mochte. Erst mit dem Jordan 3-Design konnte Nike den Sportler dazu überreden, nicht zu Adidas zu wechseln. Später änderte MJ die Meinung zu den Einern. Der Rest ist Geschichte.
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