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Kongress-Strategie
Im April 2012 gab der Stadtrat bekannt, dass er das Geroldareal als Standort für ein neues und zeitgemässes Kongresszentrum prüfen möchte und hat die Gesamtleitung des Projekts dem Projektstab übertragen. Der Projektstab hat die Verhandlungen mit den Grundeigentümern geführt und konnte den Erwerb einer weiteren Parzelle dieses Areals durch die Stadt sicherstellen. Parallel dazu wurden vertiefte Abklärungen zum Carparkplatz als alternativen Standort durchgeführt. 2012 wurde der Projektstab zudem mit der Ausarbeitung einer Strategie für die Kongressstadt Zürich beauftragt. Die Ausarbeitung hat gezeigt, dass der Kongressmarkt kein boomender Bereich mehr ist und Kongresszentren häufig nicht kostendeckend betrieben werden können. Gleichzeitig hat eine Machbarkeitsstudie die Möglichkeiten einer Erweiterung des bestehenden Kongresshauses belegt.
Da das umgebaute Kongresshaus das erwartete Nachfragepotenzial weitgehend abdecken wird, gab der Stadtrat im Juni 2013 bekannt, auf den teuren Bau eines neuen Kongresszentrums zu verzichten. Der Gemeinderat hat dem Vorschlag mit grosser Mehrheit zugestimmt. Dem Projektstab wurde nachfolgend die Abklärung einer besseren Trägerschaftsform für das Kongresshaus nach der Sanierung übertragen, welche durch ein Postulat der Spezialkommission Finanzdepartement verlangt wurde.